Citation: 6B_141/2022 E. 6.2

6.2. Die Vorinstanz erwägt zunächst, der Beschwerdeführer habe die Vergewaltigung im Herbst 2015 und damit vor dem rechtskräftigen Entscheid des Bezirksgerichts Bülach vom 9. Februar 2021 begangen. Die Vergewaltigung sei mit einer Freiheitsstrafe zu ahnden. Das Bezirksgericht Bülach habe den Beschwerdeführer u.a. wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen des mehrfachen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten verurteilt. Angesichts der gleichartigen Strafen liege ein Fall von retrospektiver Konkurrenz vor, weshalb eine Zusatzstrafe zum Entscheid vom 9. Februar 2021 auszufällen sei. Im Weiteren setzt die Vorinstanz die qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz als schwerstes Delikt fest, was dazu führe, dass von einer Einsatzstrafe von 14 Monaten auszugehen und diese aufgrund des neu zu beurteilenden Delikts angemessen zu erhöhen sei. Bei der Zumessung der Strafe geht die Vorinstanz von einem insgesamt mittelschweren Verschulden aus und erachtet eine Straferhöhung von (asperiert) 30 Monaten als angemessen (Entscheid S. 30 ff. E. 2).