Citation: 4A_157/2009 22.06.2009 E. B

Der Beschwerdeführer erhielt eine Integritätsentschädigung von Fr. 48'060.-- und von der obligatorischen Unfallversicherung eine 82 %ige Rente. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte den Beschwerdegegner unter anderem wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe und verpflichtete ihn, dem Beschwerdeführer und dessen Lebenspartnerin vollen Schadenersatz und Genugtuung zu leisten. Diese setzte sie für den Beschwerdeführer auf mindestens Fr. 50'000.-- fest. Für die diesen Betrag übersteigende Genugtuungsforderung sowie bezüglich des Quantitativs der übrigen Forderungen verwies es die Parteien auf den Zivilweg. Mit kantonaler Berufung verlangte der Beschwerdeführer, es sei ihm ab dem 5. Februar 2005 eine nach dem Nominallohnindex indexierte Genugtuungsrente von Fr. 50.-- pro Tag, beziehungsweise Fr. 1'500.-- pro Monat zuzu-sprechen nebst Zins, abzüglich der Integritätsentschädigung von Fr. 48'060.--, umgewandelt ab 1. September 2007 in eine Rente von Fr. 1.09 pro Tag beziehungsweise Fr. 32.71 pro Monat. Mit dem Beschwerdeführer kam das Obergericht des Kantons Zürich zum Schluss, die Genugtuungssumme könne definitiv festgelegt werden. Es sah jedoch keinen Anlass, die Genugtuung in Form einer Rente zuzusprechen und verpflichtete den Beschwerdegegner mit Urteil vom 5. Februar 2009, dem Beschwerdeführer Fr. 100'000.-- als Genugtuung zu bezahlen, abzüglich der Integritätsentschädigung von Fr. 48'060.--. Im Mehrbetrag wies es das Genugtuungsbegehren ab.