Citation: B 13/06 17.07.2006 E. A

Der 1980 geborene W.________ leidet an angeborener Epilepsie (Ziff. 387 GgV-Anhang). Die Invalidenversicherung erbrachte verschiedene Leistungen zur Behandlung des Geburtsgebrechens, übernahm die Transportkosten zum Besuch der Volksschule (Oberstufensonderschule) sowie die Kosten für das Berufsvorbereitungsjahr und eine Anlehre als Holzbearbeiter im Rahmen der erstmaligen beruflichen Ausbildung in der Eingliederungsstätte X.________ vom 11. August 1997 bis 10. August 1999. Ferner gab sie dem Versicherten, der seit Kindheit an Innenohrschwerhörigkeit litt, ein Hörgerät ab. Am 1. August 1999 trat W.________ bei der Firma H.________ eine Stelle als Zimmereiarbeiter an und war bei der Vorsorgestiftung Z.________ für die berufliche Vorsorge versichert. Nachdem er der Arbeit aus gesundheitlichen Gründen vom 2. bis 27. August 2000 hatte fernbleiben müssen, wurde das Anstellungsverhältnis in gegenseitigem Einvernehmen auf den 30. November 2000 aufgelöst. Mit Verfügung vom 15. Juni 2001 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich W.________ ab 1. Juli 2001 bei einem Invaliditätsgrad von 75 % eine ganze Invalidenrente zu. Mit Schreiben vom 1. Oktober und 6. Dezember 2001 lehnte die Vorsorgestiftung Z.________ das Gesuch des Versicherten um Ausrichtung von Invalidenleistungen aus der beruflichen Vorsorge ab. In Gutheissung der von W.________ am 28. August 2002 eingereichten Klage verpflichtete das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Vorsorgestiftung mit Entscheid vom 3. Oktober 2003, dem Versicherten ab 9. März 2003 auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 75 % eine Invalidenrente im Sinne der Erwägungen, zuzüglich Zins zu 5 % auf den seit Rentenbeginn bis zur Eröffnung des Entscheides fällig gewordenen Rentenbetreffnissen, auszurichten. Die von der Vorsorgestiftung hiegegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiess das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 14. März 2005 (B 105/03) in dem Sinne gut, dass es den angefochtenen Entscheid vom 3. Oktober 2003 aufhob und die Sache an das Sozialversicherungsgericht zurückwies, damit es, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über die Klage neu entscheide. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hielt fest, dass Abklärungsbedarf insbesondere hinsichtlich der Frage, welche Faktoren zu einem reduzierten Anfangslohn bei der Firma H.________ am 1. August 1999 geführt hätten, bestehe. In Nachachtung dieses Urteils holte das kantonale Gericht eine Auskunft der Firma Z.________ (vom 29. April 2005) samt Bundesbeschluss über die Allgemeinverbindlicherklärung des Landesmantelvertrages für das Bauhauptgewerbe, Verlängerung und Änderung vom 6. Juni 2000, ein. Mit Entscheid vom 30. November 2005 wies es die Klage ab. Zur Begründung führte es aus, dass der reduzierte Anfangslohn des Versicherten in erster Linie den gebrechensbedingten Beeinträchtigungen zuzuschreiben sei; es sei davon auszugehen, dass W.________ bei Stellenantritt bereits zu mindestens 20 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt war, weshalb die Vorsorgeeinrichtung für die auf den nämlichen Gesundheitsschaden zurückzuführende Invalidität nicht hafte.