Citation: U 374/01 07.06.2002 E. A

A.- Der 1945 geborene B.________ ist beim Kantonsspital S.________ angestellt und dadurch bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Zürich) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Unfallmeldung vom 18. August 1999 verletzte er sich am 9. August 1999 am rechten Knie. Der Versicherte erklärte, das Knie habe beim Tennisspielen blockiert. Vom 27. bis 31. August 1999 hielt er sich in der Klinik für Orthopädische Chirurgie am Kantonsspital St. Gallen auf, wo am 30. August 1999 eine Arthroskopie am rechten Knie durchgeführt wurde. Als Grund für den Eingriff wird im Operationsbericht eine rezidivierende Einklemmsymptomatik im medialen Kompartiment bei Status nach offener medialer Meniscectomie vor 20 Jahren angegeben. Während der Operation sollte auch die Indikation für eine Valgisationsosteotomie bei radiologisch sichtbarer beginnender medialer Gonarthrose geprüft werden. Die operierenden Ärzte Dr. med. X.________ und Dr. med. O.________ diagnostizierten im Arztbericht vom 1. September 1999 eine Chondromalazie Grad II im medialen Kompartiment und einen Status nach offener, medialer Meniscectomie vor 20 Jahren und hielten fest, dass die Indikation zur Valgisationsosteotomie gegeben sei. Mit Verfügung vom 30. Dezember 1999 lehnte die Zürich die Gewährung von Versicherungsleistungen mit der Begründung ab, bei der während des Tennisspielens erlittenen Knieblockade handle es sich weder um einen Unfall noch um eine unfallähnliche Körperschädigung. Die dagegen sowohl vom Versicherten als auch von seiner Krankenversicherung, der SWICA Gesundheitsorganisation (nachfolgend: SWICA), erhobenen Einsprachen wies sie mit Entscheid vom 11. Juli 2000 ab.