Citation: U 175/06 16.08.2006 E. A

M.________, Vater der 1994 geborenen M.________, war als Sachbearbeiter der Firma X.________AG tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Nichtberufsunfällen versichert gewesen, als er am 22. Oktober 2001 tot in der Wohnung einer Bekannten aufgefunden wurde. Nach den Untersuchungen des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) der Universität Zürich, worunter das Obduktionsgutachten vom 15. April 2002 samt chemisch-toxikologischem Untersuchungsbericht vom 5. März 2002, war der Tod am 22. Oktober 2001 zwischen 06.10 Uhr und 10.10 Uhr als Folge einer zentralen Atemlähmung bei einer Mischvergiftung mit Kokain (sehr hohe Konzentration) und Heroin (sehr niedrige Konzentration) eingetreten. Gestützt auf die beigezogenen Ermittlungs- und Untersuchungsakten erliess die SUVA am 11. Februar 2005 eine Verfügung, worin sie dem Beistand von M.________ eröffnete, dass sie mangels Vorliegens eines Unfalles oder einer unfallähnlichen Körperschädigung nicht leistungspflichtig sei. Auf Einsprache hin hielt die SUVA an ihrem ablehnenden Standpunkt fest (Einspracheentscheid vom 25. April 2005).