Citation: 5A_247/2016 E. 2.2.1

2.2.1. Der Beschwerdeführer macht in erster Linie eine willkürliche Feststellung der Tatsachen geltend (Art. 9 BV). Daneben rügt er die Verletzung von Art. 9 ZGB, Art. 66 Abs. 3 und Art. 72 Abs. 2 SchKG sowie von Art. 5 des Haager Übereinkommens vom 15. November 1965 über die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftstücke im Ausland in Zivil- oder Handelssachen (SR 0.274.131). Diesen weiteren Rügen kommt jedoch keine selbständige Bedeutung zu, da es vorliegend nur um die die Tatsachenebene betreffende Frage geht, ob der Beschwerdegegnerin der Zahlungsbefehl bereits am 18. Dezember 2014 oder erst am 19. Februar 2015 zugestellt worden ist. Insbesondere hilft die Rüge der Verletzung von Art. 9 ZGB (vgl. BGE 120 III 117 E. 2 S. 118) nicht weiter: Zwar erbringen öffentliche Register und öffentliche Urkunden für die durch sie bezeugten Tatsachen vollen Beweis, doch gilt dies nur, solange nicht die Unrichtigkeit ihres Inhaltes nachgewiesen ist (Art. 9 Abs. 1 ZGB). Dieser Nachweis ist an keine besondere Form gebunden (Art. 9 Abs. 2 ZGB). Dieser Gegenbeweis ist vom Obergericht als erbracht angesehen worden (da nach der ersten Zustellung kein Zahlungsbefehl zurückgesandt worden sei und nicht drei Zustellungszeugnisse ausgestellt worden seien), was eine Frage der Beweiswürdigung bzw. Tatsachenfeststellung betrifft, die vom Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen von Art. 97 Abs. 1 BGG (dazu sogleich E. 2.2.2) überprüft werden kann.