Citation: 6P.159/2003 06.05.2004 E. 8

Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, indem sie den Umstand, dass er die Taten bestritten habe, straferhöhend berücksichtige. Es trifft zwar zu, dass das Gericht festhält, der Beschwerdeführer habe weder Reue noch Einsicht erkennen lassen. Weil dessen Familie traditionelle Strukturen aufweise, habe dieser im Falle eines Geständnisses jedoch derart gravierende Konsequenzen gewärtigen müssen, dass dessen Nachtatverhalten in gewissem Sinn nachvollziehbar sei. Dies kann nur so verstanden werden, dass die Vorinstanz das Verhalten des Beschwerdeführers im Strafverfahren nicht zu dessen Ungunsten gewichtet. Sein Einwand erweist sich somit als unbegründet.