Citation: 5A_559/2010 15.11.2010 E. 4

Im Folgenden ist auf die weiteren Vorbringen des Beschwerdeführers, die nicht direkt das hypothetische Einkommen betreffen, näher einzugehen. 4.1 Bloss in Klammern erwähnt der Beschwerdeführer nebenbei, die Höhe des Zwischenverdienstes bei der S.________ AG betrage nicht Fr. 2'600.--, sondern Fr. 2'400.--. Belege bzw. eine Begründung dafür liefert er keine, weshalb er den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht nachkommt. Unzureichend ist sein Vorbringen im Übrigen auch im Lichte von Art. 105 Abs. 2 BGG (Urteil 4A_223/2007 vom 30. August 2007 E. 3.2; BGE 130 III 102 E. 2.2 S. 106). 4.2 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz habe den Beginn der ersten Periode der Unterhaltszahlungen zu Unrecht auf August 2008 angesetzt. Da das ursprüngliche Abänderungsgesuch an das Kreisgericht Rheintal am 11. März 2008 erfolgt sei, hätte die Vorinstanz die Unterhaltsbeiträge bereits ab April 2008 anpassen müssen. Auch diese Ausführungen des Beschwerdeführers tragen dem qualifizierten Rügeprinzip nicht Rechnung. Dass er im darauf folgenden Absatz seiner Beschwerde allgemein gehaltene Ausführungen betreffend die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Art. 98 BGG macht, ändert daran nichts (siehe oben E. 2). 4.3 Sodann bringt der Beschwerdeführer vor, es sei "unerklärlich", dass die Vorinstanz seine Wohnkosten von monatlich Fr. 1'500.-- auf Fr. 1'000.-- reduziert habe, währenddem der Beschwerdegegnerin die Wohnkosten in Höhe von Fr. 1'340.-- belassen worden seien. Weiter führt der Beschwerdeführer dazu aus: "Angemessen wäre, die Wohnkosten für beide Parteien gleich hoch anzusetzen." Wie der Beschwerdeführer damit selbst explizit zum Ausdruck bringt, hält er die vorinstanzliche Festsetzung der Wohnkosten für nicht "angemessen". Im Rahmen einer Rüge gemäss Art. 98 BGG i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG kann ein vorinstanzlicher Entscheid aber nicht auf seine Angemessenheit überpüft werden, es sei denn, es liege ein eigentlicher Ermessensmissbrauch vor, was aber wiederum im Einzelnen darzulegen wäre und vorliegend unterblieben ist. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz habe für diese Ungleichbehandlung der Wohnkosten keinen "vernünftigen Grund" angegeben. In Tat und Wahrheit hat die Vorinstanz ihre diesbezügliche Haltung aber auf einer knappen halben Seite begründet (vorinstanzlicher Entscheid S. 5 unten). Mit den dort aufgeführten Argumenten setzt sich der Beschwerdeführer mit keinem Wort auseinander. 4.4 Weiter heisst es in der Beschwerdeschrift, es sei "sachlich nicht gerechtfertigt", die während des Zwischenverdienstes angefallenen Fahrkosten des Beschwerdeführers nur auf Fr. 200.-- zu veranschlagen; es seien ihm statt dessen Fr. 1'000.-- anzurechnen, da er einmal pro Woche mit dem Auto nach Deutschland habe fahren müssen. Auch diese Kritik betrifft lediglich eine Frage der Angemessenheit. 4.5 Schliesslich stellt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift von ihm (mit Ausnahme des vorstehend Gesagten) nicht weiter kommentierte tabellarische Unterhaltsberechnungen an. Auch darauf kann im Lichte der Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht näher eingetreten werden.