Citation: U 510/06 19.09.2007 E. 2

Wie das kantonale Gericht richtig erkannt hat, sind in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, welche bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts Geltung hatten (vgl. BGE 131 V 107 E. 1 S. 108 f. mit Hinweisen). Am 29. April 2003 wurden - abgesehen von der Zusprechung einer Integritätsentschädigung - die Einstellung von "Pflegeleistungen und Kostenvergütungen" zum 30. November 2002 sowie von Taggeldern zum 30. November 1998 einerseits und die Ablehnung eines Invalidenrentenanspruchs andererseits verfügt. Entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln sind allfällige Leistungsansprüche für die Zeit bis 31. Dezember 2002 auf Grund der bisherigen und ab 1. Januar 2003 nach den Normen des auf diesen Zeitpunkt hin in Kraft getretenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) zu prüfen (BGE 130 V 445 E. 1.2.1 und 1.2.2 S. 446 f.). Die im ATSG enthaltenen Definitionen der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG), der Erwerbsunfähigkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidität (Art. 8 ATSG) entsprechen ebenso wie die Bestimmung des Invaliditätsgrades bei Erwerbstätigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) den bisherigen von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätzen (vgl. BGE 130 V 343 E. 2 bis 3.6 S. 344 ff.). Bezüglich des Unfallbegriffs (Art. 4 ATSG) sowie der Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers erforderlichen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen gesundheitlichen Beeinträchtigungen und versichertem Unfallereignis (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181, 402 E. 4.3.1 S. 406) wird auf die Ausführungen im kantonalen Entscheid verwiesen.