Citation: 6B_1083/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Die hievor dargestellten Erwägungen der Vorinstanz sind schlüssig. Es ist nicht ersichtlich, dass sie in Ausserachtlassung wesentlicher Strafzumessungskriterien das ihr zustehende Ermessen missbraucht hätte. Zwar trifft zu, dass sie ausgehend von einer Einsatzstrafe von 180 Tagen für den schwersten Betrug und für die 23 übrigen Taten keine hypothetischen Einzelstrafen festgesetzt hat. Der Beschwerdeführer zeigt indes nicht auf, inwiefern ihm dies zum Nachteil gereichen würde (vgl. dazu Urteil 6B_241/2018 vom 4. Oktober 2018 E. 1.3). Die hypothetische Gesamtstrafe für den 24-fachen vollendeten und 6-fachen versuchten Betrug erscheint angesichts des nicht mehr leichten Verschuldens, der langen Deliktsdauer und des erheblichen Deliktsbetrags mit 36 Monaten nicht als übermässig. Dies gilt umso mehr, als die Vorinstanz der Verletzung des Beschleunigungsgebots mit 14 Monaten sehr grosszügig Rechnung trägt. Ausserdem scheint sie vorab in Würdigung der weiteren Umstände eine Reduktion von 36 auf 28 Monate vorzunehmen, obwohl sie dem Beschwerdeführer kein Wohlverhalten zugute hält und die weiteren Strafzumessungskriterien neutral wertet. Auch eine mediale Vorverurteilung oder Einsicht des Beschwerdeführers erkennt die Vorinstanz zu Recht nicht. Die Gesamtstrafe für die Betrugsdelikte von 14 Monaten erscheint vor diesem Hintergrund eher zu tief. Jedenfalls ist sie nicht zu Ungunsten des Beschwerdeführers aufgefallen und im Ergebnis nicht zu beanstanden. Dies gilt auch, soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs rügt, indem die Vorinstanz nicht angebe, ob sie altes oder neues Recht anwende. Er leitet daraus im Übrigen nichts für sich ab, sodass er seiner Begründungspflicht (Art. 42 BGG) nicht genügt. Entgegen seiner Auffassung setzt die Vorinstanz mit Blick auf die retrospektive Konkurrenz sehr wohl eine hypothetische Gesamtstrafe für die vorliegend beurteilten Taten (den mehrfachen Betrug) und die rechtskräftig entschiedenen Sexualdelikte gemäss Urteil vom 20. Juni 2017 fest. Sie veranschlagt diese mit 38 Monaten, wovon augenscheinlich 24 Monate auf die Sexualdelikte und 14 Monate auf den mehrfachen, teilweise versuchten Betrug entfallen. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist ferner, dass die Vorinstanz für sämtliche Betrugshandlungen Freiheitsstrafen für notwendig erachtet, was sie nachvollziehbar begründet. Im Übrigen ist neuerlich darauf hinzuweisen, dass die Gesamtstrafe von 14 Monaten klar innerhalb des vorinstanzlichen Ermessens liegt, und dass das Bundesgericht das angefochtene Urteil nicht allein einer besseren Begründung wegen aufhebt (oben E. 3.1). Es schadet daher auch nicht, dass die Vorinstanz mit Blick auf Art. 48 lit. e StGB dem Umstand, dass im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils zwei Drittel der Verjährungsfrist verstrichen sind, nur unwesentlich Rechnung trägt. Ebenso kann offen bleiben, ob sie die Frist richtig berechnet, wenn sie auf das erstinstanzliche Urteil abstellt.