Citation: 7B.228/2006 09.02.2007 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer bestreitet vergeblich, dass Gegenstand des Beschwerdeverfahrens lediglich die verweigerte Neuschätzung des Grundpfandes sei. Er legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde den Gegenstand der Beschwerde gemäss Art. 18 SchKG verkannt habe, wenn sie einzig die Verweigerung einer erneuten Schätzung geprüft und die übrigen Vorbringen als unzulässig erachtet hat. Soweit der Beschwerdeführer sich in seinen Begehren und Ausführungen (u.a. betreffend "Verantwortung für das Manko von Fr. 322'600.--" etc.) nicht auf den angefochtenen Entscheid - das einzige Anfechtungsobjekt der Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG - bezieht, kann auf die Beschwerde ebenfalls nicht eingetreten werden. 4.2 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht angenommen, dass es sich bei den von ihm ausgeführten Arbeiten um kleinere Instandstellungen handle; es liege vielmehr eine substantielle Wertvermehrung der Liegenschaft vor. Diese Ausführungen sind unbehelflich. 4.2.1 Vorweg ist festzuhalten, dass sich die Vorinstanz betreffend Arbeitsaufwand auf die Angaben und Belege des Beschwerdeführers gestützt und geschlossen hat, es handle sich um kleinere Instandstellungen. Dieser Schluss in tatsächlicher Hinsicht ist für das Bundesgericht Kammer verbindlich (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG) und kann vom Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren nicht bestritten werden (BGE 120 III 114 E. 3a S. 116). 4.2.2 Sodann steht fest, dass der Beschwerdeführer nach Vorliegen der durch Kreisschätzer Syfrig durchgeführten betreibungsamtlichen Schätzung (vgl. Art. 99 Abs. 1 i.V.m. Art. 9 Abs. 1 VZG) am 18. März 2006 die Neuschätzung gemäss Art. 99 Abs. 2 i.V.m. Art. 9 Abs. 2 VZG verlangt, den erforderlichen Kostenvorschuss indessen nicht bezahlt hatte und daher auf sein Gesuch nicht eingetreten wurde (Urteil 7B.152/2006 des Bundesgerichts vom 7. November 2006 bzw. Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde vom 10. August 2006). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die Vorinstanz die Regeln über die Revision der Schätzung (Art. 102 i.V.m. Art. 44 VZG; vgl. BGE 52 III 153 S. 157) verkannt habe, wenn sie im vorliegenden Verfahren zum Ergebnis gelangt ist, es bestehe in Anbetracht kleinerer Instandstellungen kein Grund, die betreibungsamtliche Schätzung zu überprüfen. Auf die nicht hinreichend begründete und unzulässige Beschwerde kann insoweit nicht eingetreten werden. 4.3 Der weitere Vorwurf des Beschwerdeführers, die Verwertung sei unzulässig, weil die Forderung der Gläubigerin nicht begründet sei, geht ins Leere, weil auf dem Beschwerdeweg der Bestand der in Betreibung gesetzten Forderung nicht in Frage gestellt werden kann (vgl. Art. 17 Abs. 1 SchKG; BGE 113 III 2 E. 2b S. 3). Sodann ist der Antrag des Beschwerdeführers auf Einleitung eines Disziplinarverfahrens gegen die Aufsichtsbehörden unzulässig, weil dem Bundesgericht keine Disziplinarbefugnisse zustehen (BGE 128 III 156 E. 1c S. 158). 4.4 Der Beschwerdeführer rügt sodann vergeblich, die obere Aufsichtsbehörde habe in Missachtung von kantonalem Recht und Art. 29 Abs. 3 BV die unentgeltliche Rechtspflege verweigert. Im Beschwerdeverfahren gemäss Art. 19 SchKG kann ein Verstoss gegen kantonales Recht sowie verfassungsmässige Rechte nicht gerügt werden kann (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 122 III 34 E. 1 S. 35). 4.5 Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, dass ihm die obere Aufsichtsbehörde wegen mutwilliger Beschwerdeführung die Verfahrenskosten auferlegt hat. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde ihr Ermessen gesetzwidrig (vgl. Art. 19 Abs. 1 SchKG) ausgeübt habe, wenn sie davon ausgegangen ist, der Beschwerdeführer habe mit seiner Beschwerde kein ernsthaftes und sachbezogenes Anliegen verfolgt, sondern im Wesentlichen die Verfahrensverzögerung bezweckt, so dass mutwillige Beschwerdeführung im Sinne von Art. 20a Abs. 1 SchKG vorliege. 4.6 Auf die insgesamt nicht substantiierte und unzulässige Beschwerde kann nicht eingetreten werden.