Citation: 2A.303/2005 12.05.2005 E. 2

Die Gesuchsteller haben im ursprünglichen bundesgerichtlichen Verfahren die Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses versäumt. Gemäss Art. 35 Abs. 1 OG kann Wiederherstellung gegen die Folgen der Versäumung einer Frist nur dann erteilt werden, wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter durch ein unverschuldetes Hindernis abgehalten worden ist, innert der Frist zu handeln, und binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses unter Angabe desselben die Wiederherstellung verlangt und die versäumte Rechtshandlung nachholt. Ob die Krankheit der Gesuchstellerin 1 als Hindernis im Sinne von Art. 35 Abs. 1 OG und damit als Grund für eine Fristwiederherstellung gelten könnte, was schon darum zweifelhaft ist, weil wohl auch der Gesuchsteller 5 die Vorschusszahlung rechtzeitig hätte in die Wege leiten oder weil der Rechtsverkehr vom Ausland her telefonisch zur Einreichung eines Fristverlängerungsgesuches hätte veranlasst werden können, muss nicht entschieden werden. Das Hindernis wäre jedenfalls am 21. April 2005 weggefallen, und die versäumte Prozesshandlung ist denn auch noch an diesem Tag nachgeholt worden. Binnen der darauf folgenden zehn Tage haben indessen die anwaltlich vertretenen Gesuchsteller kein Gesuch um Fristwiederherstellung eingereicht. Das erst am 9. Mai 2005 gestellte Gesuch ist damit verspätet, und es kann darauf nicht eingetreten werden. Dementsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten der Gesuchstellerin 1, welche für ihre Kinder handelt, und dem Gesuchsteller 5 je zur Hälfte unter Solidarhaft aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und 7 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG).