Citation: 2C_163/2021 E. 7

Zusammenfassend ergibt sich, dass der Beschwerdeführer keinen eigenständigen (nachehelichen) Aufenthaltsanspruch hat. Indessen hat die Vorinstanz unterlassen, zu prüfen, ob ihm ein Aufenthaltsanspruch gestützt auf die neuerliche Eheschliessung zukommt. Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde daher als begründet, weshalb sie gutzuheissen ist. Das Urteil vom 18. Januar 2021 ist aufzuheben. Die Angelegenheit ist zur (ergänzenden) Beurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang sind keine Gerichtskosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hat einen Anspruch auf Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 1 BGG). Damit wird das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren gegenstandslos.