Citation: 4A_200/2020 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin stellt ein reformatorisches Haupt- und Eventualbegehren (Rechtsbegehren Ziff. 1) sowie ein kassatorisches Subeventualbegehren (Rechtsbegehren Ziff. 2). Die Vorinstanz kam im angefochtenen Entscheid zum Schluss, dass die anrechenbaren Sozialversicherungs- und Kulanzleistungen den maximal ermittelbaren Schaden übersteigen würden und daher bereits aus diesem Grund die Klage abzuweisen sei. Zu den übrigen strittigen Haftungsvoraussetzungen äusserte sie sich nicht. Sollte die Beschwerde gutgeheissen werden, könnte das Bundesgericht somit keinen reformatorischen Entscheid fällen, sondern müsste die Sache an die Vorinstanz zur weiteren Beurteilung der nicht geprüften Haftungsvoraussetzungen zurückweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG). In casu kommt damit einzig ein kassatorischer Entscheid in Betracht.