Citation: 5C.90/2005 06.06.2005 E. B

In der Folge verlangte Y.________ die Abänderung des Scheidungsurteils vom 16. Mai 2003 und beantragte, es sei seine Unterhaltspflicht gegenüber X.________ und Z.________ aufzuheben, eventuell herabzusetzen. Mit Urteil vom 7. April 2004 hob das Kreisgericht Rheintal die Unterhaltspflicht von Y.________ gegenüber Z.________ auf. Zudem reduzierte es den an X.________ geschuldeten Unterhaltsbeitrag auf Fr. 2'100.-- bis September 2004 und danach auf Fr. 500.-- bis Juni 2005. Gegen diesen Entscheid erhob X.________ Berufung beim Kantonsgericht St. Gallen. Im Rahmen vorsorglicher Massnahmen ermächtigte der Präsident der II. Zivilkammer des Kantonsgerichts Y.________, den nachehelichen Unterhalt mit Wirkung ab Oktober 2004 für die Dauer des kantonalen Berufungsverfahrens im Umfang von Fr. 1'600.-- befreiend auf ein Sperrkonto zu bezahlen. Eine von X.________ gegen diesen Entscheid geführte staatsrechtliche Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil vom 5. Januar 2005 ab, soweit es darauf eintrat (Verfahren 5P.415/2004). Mit Entscheid vom 17. Februar 2005 bestätigte das Kantonsgericht schliesslich das vorinstanzliche Urteil bezüglich der Aufhebung bzw. Reduktion der Unterhaltsbeiträge.