Citation: 8C_584/2023 E. 4.3

4.3. Es sei deshalb davon auszugehen, so die Vorinstanz, dass Ende Juli 2021 der Endzustand erreicht worden sei und von weiteren diagnostischen oder therapeutischen Behandlungen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr erwartet werden könne. Der von der Suva gestützt auf den Austrittsbericht der Klinik C.________ vom 20. April 2021 vorgenommene Fallabschluss per 31. Juli 2021 sei daher nicht zu beanstanden. Gestützt auf den Bericht der Klinik C.________ und die Beurteilungen des Kreisarztes kam die Vorinstanz sodann zum Schluss, der Beschwerdeführer sei ab August 2021 in seiner bisherigen Tätigkeit als Lagerist sowie in jeder anderen wechselbelastenden, mittelschweren und knieschonenden Tätigkeit voll arbeitsfähig gewesen. Da das anhand der Tabellenlöhne der Lohnstrukturerhebung (LSE) 2020 des Bundesamts für Statistik (BFS) ermittelte Invalideneinkommen von Fr. 65'328.- bzw. - bei Gewährung eines leidensbedingten Abzugs von 5 % - von Fr. 62'062.- höher sei als das Valideneinkommen von Fr. 61'100.-, bestehe keine Invalidität und damit kein Anspruch auf eine Invalidenrente. Gestützt auf den von Dr. med. univ. D.________ am 10. Mai 2021 beurteilten Integritätsschaden im Sinne einer mittelfristig erwartbaren Entwicklung einer mässigen femoropatellären Arthrose bestätigte das kantonale Gericht in einem letzten Schritt schliesslich die von der Suva zugesprochene Integritätsentschädigung von 5 %. Der Einspracheentscheid vom 3. März 2022 erweise sich somit als rechtens.