Citation: 4P.44/2003 25.06.2003 E. 1

Das Kantonsgericht erwog, es sei mit Blick auf die unregelmässige Arbeit des Beschwerdegegners nicht von vornherein unzulässig gewesen, den Ferienlohn durch einen Leistungslohnzuschlag abzugelten. Dies werde vom Beschwerdegegner auch nicht mehr bestritten. Das Kantonsgericht hiess die Klage jedoch gut, weil die Vereinbarung, dass der Ferienlohn im laufenden Leistungslohn inbegriffen gewesen sei, den rechtlichen Anforderungen nicht genügt habe. So sei dem Beschwerdegegner von Beginn des Arbeitsverhältnisses weg und während dessen Dauer nicht bekannt gewesen, welcher Teil des Leistungslohnes zur Abgeltung des Ferien(lohn)anspruchs bestimmt gewesen sei. Er könne die entsprechenden Beträge deshalb nachfordern, ohne dass ihm der Vorwurf des Rechtsmissbrauchs entgegengehalten werden könne.