Citation: I 520/04 18.08.2005 E. A

Die russische Staatsangehörige B.________ wurde am 2. Juli 1981 in Bern geboren und hielt sich seit ihrer Geburt bis am 25. Dezember 1985 und seit 15. Oktober 1989 in der Schweiz auf. Ihr Vater gehörte, abgesehen von den Jahren 1994-1997, dem diplomatischen Personal der russischen Botschaft in Bern an. Seit 1. Januar 2002 verfügt sie über eine Jahresaufenthaltsbewilligung für die Schweiz. Seit der Geburt leidet sie an einer zentralen Bewegungsstörung im Sinne von Ziff. 390 GgV und an einer Epilepsie. Am 28. Oktober 1992 liess sie sich zum ersten Mal zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung anmelden. Mit Verfügung vom 6. Januar 1993 lehnte die Ausgleichskasse des Kantons Bern das Leistungsgesuch ab, da die versicherungsmässigen Voraussetzungen nicht erfüllt seien. Eine erneute Anmeldung vom 15. Juni 1998 wies die IV-Stelle Bern mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 27. November 1998 wegen fehlender versicherungsmässiger Voraussetzungen wiederum ab. Am 17. Januar 2003 reichte B.________ ein drittes Gesuch zum Bezug von Hilfsmitteln und einer Invalidenrente ein. Nach verschiedenen Abklärungen wies die IV-Stelle Bern mit Verfügung vom 13. März 2003 das Leistungsgesuch wiederum mit der Begründung der fehlenden versicherungsmässigen Voraussetzungen ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 29. August 2003 fest.