Citation: 8C_422/2017 E. 4.3

4.3. Sodann bringt der Beschwerdeführer vor, es sei nicht geprüft worden, ob der medizinische Endzustand im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (21. November 2011) erreicht gewesen sei. Die Sachverständigen des ZMB hätten zwar ab 1. April 2009 eine vollständige Arbeitsfähigkeit angegeben, diese Einschätzung jedoch insofern relativiert, als sie die Folgen der nach ihren Untersuchungen Ende Juni/Anfang Juli 2011 aufgetretenen, akuten beidseitigen Lungenembolie nicht berücksichtigen konnten. Die Vorinstanz hat erwogen, gemäss Gutachten der Gutachterstelle X.________ stünden die im Vordergrund stehenden angiologischen (gefässchirurgischen) Befunde nicht in einem natürlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 7. März 2008 und dessen Folgen. In der ergänzenden Stellungnahme vom 4. August 2014 legten die Experten der Gutachterstelle X.________ einlässlich und schlüssig dar, dass die gegenteilige Auffassung der Sachverständigen des ZMB auf der unzulässigen Maxime "post hoc ergo propter hoc" beruhe. Gestützt auf das in allen Teilen beweiskräftige Gutachten der Gutachterstelle X.________ sei bei ausschliesslicher Berücksichtigung der unfallbedingten Beschwerden von einer weiteren medizinischen Behandlung keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustands mehr zu erwarten gewesen. Diese Einschätzung decke sich im Übrigen - mit Ausnahme der nicht zu berücksichtigenden angiologischen Befunde - mit der Auffassung der Sachverständigen des ZMB. Daher sei anzunehmen, dass jedenfalls im Zeitpunkt der Leistungseinstellung (29. November 2011) der Endzustand erreicht gewesen sei. Auch diese Erwägungen sind nicht zu beanstanden.