Citation: 8C_395/2018 E. 6.2

6.2. Die Behauptung des Beschwerdeführers, bei der ursprünglichen Rentenzusprechung hätten die psychischen Beschwerden keine oder nur eine untergeordnete Rolle gespielt, findet in den Akten keine Stütze. So attestierte Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, dem Beschwerdeführer im Bericht vom 26. September 2000 aufgrund einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) und einer neurotischen Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.8) lediglich eine 60%ige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Schontätigkeit. Der Hausarzt Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin, ging seinerseits aufgrund der somatischen und psychischen Beschwerden von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit aus. Und auch aus dem Protokolleintrag vom 16. April 2002 ergibt sich, dass die IV-Stelle von einer psychischen Überlagerung ausging. Demnach basierte die ursprüngliche Rentenzusprechung zu einem wesentlichen Teil auf psychischen Beschwerden, was sich in der Folge nicht geändert hat (vgl. E. 5.3 hiervor).