Citation: 6B_1226/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Anordnung der stationären therapeutischen Behandlung von psychischen Störungen verletze Art. 56 Abs. 3 und Art. 59 StGB, da das forensisch-psychiatrische Gutachten vom 12. August 2022 die Frage, ob durch eine stationäre therapeutische Massnahme die Gefahr weiterer mit seiner psychischen Störung in Zusammenhang stehender Straftaten über die Dauer von fünf Jahren deutlich verringert werden könne, nicht beantworte, womit es sich nicht hinreichend zur Eignung der Massnahme im Hinblick auf eine Verbesserung der Legalprognose äussere. Die Vorinstanz verfalle in Willkür, wenn sie die von der Sachverständigen offen gelassene Frage selbst beantworte. Schliesslich stehe die Massnahme in keiner verhältnismässigen Zweck-Mittel-Relation zum erwarteten Eingriff.