Citation: 5P.248/2006 01.09.2006 E. 2

Gemäss Art. 29 Abs. 3 BV hat jede Person, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt und deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege. Falls es zur Wahrung ihrer Rechte erforderlich ist, hat sie zudem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Ob der durch die Bundesverfassung garantierte Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege verletzt worden ist, prüft das Bundesgericht frei. Soweit indes tatsächliche Feststellungen der kantonalen Instanz kritisiert werden, beschränkt es seine Prüfungsbefugnis auf Willkür (BGE 130 I 180 E. 2.1). Zudem prüft es auf staatsrechtliche Beschwerde hin nur rechtsgenüglich vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 130 I 258 E. 1.3). Damit entfällt insbesondere die Prüfung des Eventualantrags, die Kostenauflage im kantonalen Rekursverfahren sei aufzuheben. Inwiefern das Obergericht hier kantonales Recht willkürlich angewendet haben sollte, legt der Beschwerdeführer mit keinem Wort dar. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde gilt im Übrigen ein grundsätzliches Novenverbot, neue rechtliche und tatsächliche Vorbringen sowie neue Beweisanträge sind nur ausnahmsweise zulässig (BGE 129 I 49 E. 3).