Citation: 6B_1231/2016 E. 6.1.1

6.1.1. In Bezug auf die für seine Tätigkeit im REPLA erhaltenen Sitzungsgelder macht der Beschwerdeführer geltend, der Gemeinderat U.________ und die Finanzverwaltung der Gemeinde hätten aufgrund der Beschlüsse und der ausdrücklichen Wahl- und Abstimmungsempfehlungen des Gemeinderates vom 15. März 2010 und vom 17. März 2014 von den zusätzlich ausgerichteten Sitzungsgeldern Kenntnis gehabt und diesen zugestimmt. Er habe daher den Gemeinderat über diese Umstände nicht getäuscht (Beschwerde S. 26 ff.). In jedem Fall fehle es an der Arglist. Für die Gemeinde sei aufgrund der Belege zur Auszahlung der Präsidialentschädigung unübersehbar gewesen, dass die an sie direkt überwiesenen Entschädigungen die zusätzlichen Sitzungsgelder des REPLA gerade nicht mitumfasst hätten (Beschwerde S. 29 ff.). Dementsprechend sei auch durch nichts belegt, dass die Gemeinde durch die irrige Annahme, er habe keine zusätzlichen Entschädigungen erhalten, daran gehindert worden sei, die zusätzlich ausgerichteten Sitzungsgelder zurückzufordern (Beschwerde S. 32 f.). Schliesslich liege auch kein Vermögensschaden vor, da für die Gemeinde jederzeit die Möglichkeit bestanden habe, ihre Forderung mit seinem Lohnguthaben zu verrechnen. Das Vermögen der Gemeinde sei daher in keinem Fall schadensgleich gefährdet gewesen. Zudem habe ihm eine Gegenforderung gegen die Gemeinde von über CHF 50'000.-- für zu Unrecht an die Gemeinde ausbezahlte Verwaltungsratshonorare der D.________ AG zugestanden, welche den Betrag der Sitzungsgelder um ein Vielfaches übersteige (Beschwerde S. 34 ff.). Der Beschwerdeführer beanstandet darüber hinaus auch die Bejahung des subjektiven Tatbestandes. Er sei in guten Treuen davon ausgegangen, dass in Bezug auf die zusätzlichen Sitzungsgelder keine Ablieferungspflicht bestanden habe. Der Annahme von Vorsatz und Bereicherungsabsicht stehe bei einem Betrag von wenigen Hundert Franken pro Jahr schon der gesunde Menschenverstand entgegen (Beschwerde S. 38 ff.).