Citation: 1C_105/2014 E. 1

Der Gemeinderat Zürich als zur Festsetzung von Baulinien in der Stadt Zürich zuständige Behörde kann sich auf die Verletzung der Gemeindeautonomie berufen und ist insofern zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 2 lit. c BGG). Fraglich ist dagegen, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG zur selbstständigen Anfechtung eines Zwischenentscheids vorliegen. Der Gemeinderat beruft sich auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG: Mit der Gutheissung der Beschwerde könnte das Baulinienverfahren abgeschlossen, d.h. ein Endentscheid herbeigeführt werden. Bei einer Rückweisung müssten dagegen weitere Varianten für die Baulinienführung bzw. ein "einigermassen konkretisiertes Tramprojekt" ausgearbeitet werden, was im jetzigen Zeitpunkt und in nächster Zukunft nicht möglich wäre. Zudem müsste der gesamte politische Prozess bis hin zu einer Volksabstimmung erneut durchlaufen werden. Dies würde einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten erfordern. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben, wenn die Beschwerde ohnehin abzuweisen ist.