Citation: 7B_816/2024 E. 8

Ebenfalls nicht einzutreten ist auf Ausstandsbegehren gegen Bundesrichterin Koch. Der Beschwerdeführer wurde auch insoweit bereits darauf aufmerksam gemacht (zuletzt Urteil 7B_551/2024 vom 28. Mai 2024 E. 5), dass die Einreichung von Strafanzeigen gegen ihm nicht genehme Behördenmitglieder für sich alleine rechtsprechungsgemäss keinen Befangenheitsgrund darstellt. Ansonsten hätte es die beschuldigte Person in der Hand, einen ihr unliebsamen Richter in den Ausstand zu versetzen und so die Zusammensetzung des Gerichts zu beeinflussen (siehe Urteil 1B_439/2022 vom 29. Juni 2022 E. 4.2 mit Hinweisen; siehe auch BGE 134 I 20 E. 4.3.2). Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers ändert daran auch die eingereichte Nichtanhandnahmeverfügung der Bundesanwaltschaft nichts, bestätigt dies doch nur, dass seine Strafanzeige mangels Hinweisen auf ein strafrechtlich relevantens Fehlverhalten nicht weiter verfolgt wird (vgl. Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO). Bei offensichtlich unzulässigen Ausstandsgesuchen ist praxisgemäss kein Verfahren nach Art. 37 BGG durchzuführen.