Citation: 6B_643/2015 E. 2

Die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil können vor Bundesgericht gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid im bemängelten Punkt offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1; 137 IV 1 E. 2.4). Die angebliche Willkür ist in der Beschwerde präzise zu rügen, und die Rüge ist zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Appellatorische Kritik, wie sie z.B. im Berufungsverfahren vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, ist vor Bundesgericht unzulässig. Der Beschwerdeführer bemängelt den Sachverhalt, von dem die Vorinstanz ausging. Indessen beschränkt er sich auf unzulässige appellatorische Kritik, aus der nicht ersichtlich ist, dass und inwieweit die Vorinstanz in Willkür im oben umschriebenen Sinn verfallen wäre. So macht der Beschwerdeführer z.B. geltend, im Gegensatz zur Annahme der Vorinstanz habe er nie etwas zugegeben, sondern immer betont, dass er sich nicht strafbar gemacht habe. Gegebenenfalls sei er "falsch verstanden" worden (Beschwerde S. 3). Indessen stützt sich die Vorinstanz an der von ihm bemängelten Stelle auf seine eigene Aussage, wonach es klar sei, dass es bei den Gesprächen um Drogenhandel gehe, und er seine Landsleute ja auch ermuntert habe, "dies nicht zu machen" (Urteil S. 25). Inwieweit man diese klare Aussage falsch verstehen könnte, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun. An einer anderen Stelle zitiert die Vorinstanz den Beschwerdeführer, der auf den Vorhalt der Polizei, er wisse genau, was eine Person verkauft habe, antwortete, "es ist das gleiche was sie meinen". Daraus schloss die Vorinstanz, dass er um die Herkunft des Geldes gewusst habe (Urteil S. 26). Demgegenüber vermag die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe eigentlich erklären wollen, dass es ihm "einfach egal" sei, was der Polizist für eine Meinung habe (Beschwerde S. 3), nicht zu überzeugen. Mit derartigen Vorbringen kann eine Willkürrüge nicht begründet werden.