Citation: 5A_58/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer äussert sich in erster Linie zum Sachverhalt, indem er jegliche psychische Erkrankung und irgendwelche Wahnsymptome strikt in Abrede stellt und geltend macht, dass er seit seiner ersten Hospitalisierung im November 1959 mit brutalen Elektroschocks gefoltert und immer wieder heruntergespritzt werde. Diese Vorbringen werden jedoch rein appellatorisch vorgetragen und sind deshalb nicht geeignet, die auf psychiatrischen Gutachten beruhenden diagnostischen Sachverhaltsfeststellungen im Zusammenhang mit dem Schwächezustand als willkürlich erscheinen zu lassen. Gleiches gilt für die appellatorische Behauptung, dass er nicht auf Hilfe angewiesen sei.