Citation: 5G_2/2008 22.08.2008 E. A

Nachdem die Vormundschaftsbehörde der Stadt A.________ dem von X.________ (Ehefrau) gestellten Gesuch, geeignete vormundschaftliche Massnahmen zum Schutz von Y.________, ihrem Ehemann, anzuordnen, nicht stattgegeben und der Bezirksrat A.________ die hierauf eingereichte Beschwerde abgewiesen hatte, rekurrierte X.________ an das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Zürich. Dieses wies den Rekurs am 12. Dezember 2007 ab. Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 29. Januar 2008 beantragte X.________, den obergerichtlichen Beschluss aufzuheben und die Massnahmen zum Schutz von Y.________ und seiner Familie, die sie in der kantonalen Rekursschrift verlangt habe, anzuordnen. Die erkennende Abteilung entschied am 22. Mai 2008, dass die Beschwerde von X.________ (wie auch die Beschwerde, die Z.________, Sohn von Y.________ und X.________, gegen den gleichen obergerichtlichen Beschluss erhoben hatte) gutgeheissen und Y.________ unter kombinierte Beistandschaft gestellt werde (Dispositiv-Ziffer 2.1). Ausserdem wurde erkannt, dass die Sache zur Bestellung des Beistandes und Umschreibung seiner Aufgaben im Sinne der Erwägungen an die Vormundschaftsbehörde der Stadt A.________ zurückgewiesen werde (Dispositiv-Ziffer 2.2).