Citation: 1C_417/2023 E. 2.2.3

2.2.3. Die Beschwerdegegnerin weist in ihrer Beschwerdeantwort darauf hin, dass der Arealplan Pardieni rechtskräftig sei und nicht mehr überprüft werden könne. Er diene dazu, das zu Grunde liegende Überbauungskonzept zu ermöglichen. Seine Vorgaben bedingten, dass bei der traufseitigen Fassadenhöhe von der Regelbauweise abgewichen werden dürfe. Andernfalls würden sich Hausformen mit tiefen Fassaden, hohen Firsthöhen und steilen Dächern ergeben, was aus ästhetischen Gründen und mit Blick auf das raumplanerisch erwünschte Ziel der Verdichtung nicht haltbar wäre, nicht dem Überbauungskonzept entsprechen würde und gegen die Vorgaben des Baugesetzes und der Arealplanbestimmungen verstossen würde. Die Ausschöpfung der gemäss Arealplan zulässigen Firstkoten sei unter Einhaltung der in Art. 13 BauG vorgegebenen traufseitigen Fassadenhöhe nicht möglich, jedenfalls nicht, ohne die Vorgaben betreffend die Dachneigung zu verletzen.