Citation: 6B_1346/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des Anklagegrundsatzes (Art. 9 StPO) im Hinblick auf seine Verurteilung wegen pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall (Art. 92 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 51 Abs. 3 SVG). Die Meldepflicht nach Art. 51 Abs. 3 SVG bedinge einen Sachschaden, der in der Anklage "mit keinem Wort erwähnt" werde. Dort werde lediglich festgehalten, der Beschwerdeführer sei mit einer Signalisationstafel kollidiert und anschliessend im Wiesland zum Stillstand gekommen. Beides sei auch ohne Beschädigung derselben möglich, weshalb daraus nicht auf einen Sachschaden geschlossen werden könne.