Citation: 5A_460/2022 E. 2

Die angefochtene Verfügung ist ein Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG. Die Beschwerde ist demnach nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a oder b BGG zulässig. Vorliegend fällt einzig die Variante von lit. a in Betracht. Demnach ist erforderlich, dass der Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken könnte (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Es obliegt der beschwerdeführenden Partei darzutun, dass diese Voraussetzung erfüllt ist, soweit ihr Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (BGE 141 III 80 E. 1.2 mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin äussert sich nicht ausdrücklich zu Art. 93 BGG bzw. zu den darin geregelten Zulässigkeitsvoraussetzungen der Beschwerde. Sie macht aber geltend, ihre Existenz sei aufgrund des nahezu vollständigen Abzugs der liquiden Mittel hochgradig bedroht und ihr drohe der Konkurs wegen Zahlungseinstellung (Art. 190 SchKG) oder wegen Bilanzdeponierung. Der Betrag von Fr. 10'100.-- mache rund 92 % aller verfügbaren Mittel aus. Wegen der Kontosperre und der Pfändung nahezu aller liquider Mittel sei es ihr seit dem 20. Mai 2022 nicht mehr möglich, am Geschäftsverkehr teilzunehmen. Allerdings belegt die Beschwerdeführerin ihre Behauptungen zu ihrer finanziellen Situation nicht. Es kann demnach nicht geprüft werden, ob ihr die geltend gemachten Nachteile tatsächlich drohen könnten. Im Übrigen genügen die Vorbringen der Beschwerdeführerin auch den Rügeanforderungen von Art. 98 BGG nicht (zur Anwendbarkeit dieser Bestimmung bei Streitigkeiten über die aufschiebende Wirkung vgl. BGE 137 III 475 E. 2; 134 II 192 E. 1.5). Zwar beruft sie sich auf Willkür und eine Verletzung der Eigentumsgarantie. Indem sie jedoch bloss den Sachverhalt (d.h. ihre finanzielle Lage und die Folgen der Pfändung) aus eigener Sicht schildert, kann sie nicht dartun, dass die Einschätzung des Obergerichts, es würden mit der Pfändung noch keine nicht reversiblen Vorkehren getroffen, gegen verfassungsmässige Rechte verstossen würde. Soweit die Beschwerdeführerin sodann eine Verletzung des rechtlichen Gehörs rügt, da die Anzeige vom 20. Mai 2022 bzw. die darauf folgende Überweisung nicht partei-öffentlich gewesen seien, so betrifft dies nicht das Thema der aufschiebenden Wirkung, sondern ist gegebenenfalls (d.h. bei entsprechender Rüge) im Endentscheid zu behandeln. Auf die Beschwerde kann demnach nicht eingetreten werden.