Citation: 5D_222/2021 E. A

A.a. B.________ (geb. 1971; Beschwerdeführer) und A.________ (geb. 1974; Beschwerdegegnerin) heirateten im Jahr 1997. Aus der Ehe gingen die inzwischen volljährigen Kinder C.________ und D.________ hervor. Die Ehegatten trennten sich im Juni 2017 und mit Entscheid vom 16. September 2019 regelte das Obergericht des Kantons Aargau letztinstanzlich deren Getrenntleben, wobei es A.________ soweit hier interessierend zur Zahlung von monatlichem Ehegattenunterhalt von Fr. 3'973.-- verpflichtete. Das Scheidungsverfahren ist seit dem 19. November 2019 hängig. Ein kurz darauf eingereichtes Gesuch von A.________ um Abänderung des Eheschutzentscheides im Unterhaltspunkt blieb erfolglos. Dagegen wurde ihre Arbeitgeberin auf Ersuchen von B.________ hin angewiesen, den das Existenzminimum übersteigenden Teil ihres Lohnes maximal im Umfang der geschuldeten Unterhaltsleistungen direkt an diesen zu überweisen (vgl. dazu Urteil 5A_302/2021 vom 29. März 2022). A.b. Am 20. November 2020 ersuchte A.________ das Bezirksgericht Aarau darum, B.________ zu verpflichten, ihr für das Scheidungsverfahren einen Prozesskostenvorschuss von Fr. 19'250.--, für das (damals noch hängige) Berufungsverfahren betreffend Abänderung des Eheschutzentscheids einen solchen von Fr. 5'000.-- und für das Verfahren betreffend Kostenvorschuss einen solchen von Fr. 2'000.-- zu bezahlen. Mit Entscheid vom 23. Februar 2021 verpflichtete das Bezirksgericht B.________ zur Zahlung der beantragten Vorschüsse für das Scheidungs- und das Berufungsverfahren. Einen von diesem zwischenzeitlich gestellten Antrag auf Verpflichtung von A.________ zur Leistung eines Prozesskostenvorschusses wies das Bezirksgericht ab. Alle weiteren Anträge wies es ab bzw. erklärte diese für gegenstandslos geworden. Die Prozesskosten auferlegte es dem Ehemann.