Citation: 4A_614/2014 E. 7.1.2

7.1.2. Und selbst wenn man wie die Beschwerdeführerin mit Blick auf die Reparaturversuche (vgl. Sachverhalt A.m) der Beschwerdegegnerin annehmen wollte, die losen und gebrochenen Bänder stellten einen Mangel dar und es gehe nur darum, dass der Zahlungsmechanismus mittels des Konnossements wegen solcher Mängel nicht blockiert werde, würde dies der Beschwerdeführerin mit Blick auf eine Auflösung des Vertrages nichts nützen. Den Zahlungsmechanismus aufrechtzuerhalten erscheint nämlich nur sinnvoll, wenn der Vertrag grundsätzlich bestehen bleiben soll. Daher musste die Beschwerdegegnerin jedenfalls nicht davon ausgehen, entsprechende Mängel seien wesentlich. Für eine Vertragsauflösung liesse sich allein aus gebrochenen oder lockeren Stahlbändern nichts ableiten, auch wenn diese einen Mangel darstellen sollten.