Citation: 2C_248/2023 E. 1.2.1

1.2.1. Die ETH Zürich bestreitet das aktuelle und praktische Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers. Zum einen sei dieser inzwischen so gut mit den administrativen Abläufen vertraut, dass ihm eine Assistenz keinen praktischen Nutzen bringen würde. Zum anderen weist die ETH Zürich auf den Studienfortschritt des Beschwerdeführers hin. Ihm würden zum Studienabschluss noch 10 % der ECTS-Kreditpunkte fehlen, die durch Vorlesungen und damit zusammenhängende Leistungsnachweise zu erwerben seien. Hinzu kämen zwar die Studienleistungen für die Berufspraxis und die Masterarbeit. Weder für die Berufspraxis noch für die Masterarbeit sei jedoch die vom Beschwerdeführer gewollte Assistenz erforderlich. Arbeiten wie das Beschaffen und Ausdrucken von Unterrichtsmaterialien würden für diese Studienleistungen keine Rolle mehr spielen.