Citation: 5P.420/1999 27.01.2000 E. 2

2.-Gemäss Art. 369 Abs. 1 ZGB gehört eine mündige Person unter Vormundschaft, die infolge von Geisteskrankheit oder Geistesschwäche ihre Angelegenheiten nicht zu besorgen vermag, zu ihrem Schutze dauernd des Beistandes und der Fürsorge bedarf oder die Sicherheit anderer gefährdet. Im vorliegenden Fall ist nicht umstritten, dass der Beschwerdeführer an einer Geisteskrankheit leidet und daher ein medizinischer Grund für eine Bevormundung gegeben ist. Umstritten ist hingegen, ob das Obergericht in Bezug auf die sozialen Gründe für die Bevormundung zu Recht davon ausging, dass der Beschwerdeführer in wirtschaftlicher Hinsicht schutzbedürftig sei und dass eine Entmündigung auch zur Abwendung einer Fremdgefährdung erforderlich sei. Diesbezüglich beanstandet der Beschwerdeführer das angefochtene Urteil in verschiedener Hinsicht als willkürlich.