Citation: 8C_62/2024 E. 5.2

5.2. Wie die Vorinstanz zutreffend aufzeigte, hat der Beschwerdeführer im Fragebogen vom 8. Juni 2015 angegeben, nach Wohlbefinden ein bis zwei Stunden pro Tag als Fahrer für die B.________ zu arbeiten. Demgegenüber wurde anlässlich der im April und Mai 2017 durchgeführten Observation festgestellt, dass er sich an allen vier beobachteten Tagen - meistens deutlich - länger als ein bis zwei Stunden bei der B.________ aufgehalten hatte und für diese diverse Fahrzeuge gelenkt oder transportiert hatte. Im Übrigen war er in der Mitteilung vom 11. September 2015 (betreffend die Bestätigung des Rentenanspruchs) darauf hingewiesen worden, dass er jede Veränderung in den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen unverzüglich mitzuteilen habe. Mit der Vorinstanz ist somit davon auszugehen, dass ihm bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit spätestens im April 2017 hätte bewusst sein müssen, dass er - zumindest tageweise - länger als nur ein bis zwei Stunden pro Tag arbeiten konnte, und dass somit im Vergleich zum Jahr 2015 eine potentiell leistungsrelevante Verbesserung seiner Arbeitsfähigkeit eingetreten war. Dies hätte er der Beschwerdegegnerin unverzüglich melden müssen. Daran ändert auch nichts, dass seine Krankheit schubweise verläuft und sein Gesundheitszustand daher Schwankungen unterliegt. Die Vorinstanz ist folglich nicht in Willkür verfallen, indem sie eine Verletzung der Meldepflicht per April 2017 bejahte.