Citation: 9C_104/2023 E. 6.1

6.1. Soweit sich die Vorbringen gegen das Vorgehen der ASU richten, tut der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern Art. 190 ff. DBG konkret verletzt worden sein sollen. Im Zusammenhang mit seinem Verweis auf die Durchführung von Beweismassnahmen ist er darauf aufmerksam zu machen, dass diese Untersuchungsmassnahmen der ASU zwar offen stehen, sie jedoch nicht zwingend davon Gebrauch machen muss. Eine gesetzwidrige Untersuchung durch die ASU (die insbesondere mit nicht vorgenommenen Beweismassnahmen zusammenhängt) ist jedenfalls nicht substanziiert. Weiterungen erübrigen sich. Der Beschwerdeführer verweist auf die Verletzung der Untersuchungspflicht durch die ASU im Zusammenhang mit der Feststellung des Aktionariats der C.________. Diesbezüglich ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer gemäss ASU-Bericht vom 21. August 2017 nach seiner Wiederanmeldung in der Schweiz in den Steuerperioden 2008 bis 2012 50 % der Aktien der C.________ deklarierte. Im Rahmen der Einvernahme durch die ASU äusserte er sich nicht zum Aktionariat. Mangels Hinweisen auf weitere Aktionäre ging die ASU davon aus, dass der Beschwerdeführer in der massgebenden Untersuchungsperiode der einzige Aktionär war (ASU-Bericht S. 17). Soweit der Beschwerdeführer bei dieser Sachlage eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch die ASU rügt, verhält er sich treuwidrig. Auf die diesbezüglichen Vorbringen ist nicht weiter einzugehen. Die Vorinstanz ist den Angaben des Beschwerdeführers sodann zu seinen Gunsten gefolgt (vgl. vorinstanzliche Erwägung 3.5 S. 10). Sie ist somit entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers keineswegs "spekulativ" vorgegangen. Im Übrigen muss nicht das gesamte Aktionariat feststehen, um die in Frage stehenden Leistungen dem Beschwerdeführer zuzuordnen. Vielmehr ist es an ihm konkret darzulegen, weshalb die Leistungen nicht ihm, sondern jemand anderem zuzuordnen sind (vgl. zur Beweislastverteilung BGE 144 II 427 E. 8.3.1). Dass er dies je getan hätte, macht er nicht geltend. Die Vorinstanz ist weder in Willkür verfallen, noch hat sie Recht verletzt.