Citation: 8C_119/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Was die geltend gemachte unübliche Mithilfe des Ehemannes bei der Wäsche betrifft, scheint die Beschwerdeführerin zu verkennen, dass die Abklärungsperson in diesem Bereich - trotz der Mithilfe des Ehemannes - eine Einschränkung von 30 % anerkannte, worauf die Vorinstanz zu Recht hingewiesen hat (vgl. E. 4.4 hiervor). Dieser ist im Übrigen auch nicht entgangen, dass der Ehemann erwerbstätig ist, wenn auch - aus gesundheitlichen Gründen - nur in einem Umfang von 40 %. Sie hat aber erkannt, es liege keine übermässige Belastung des Ehemannes durch die Mithilfe im Haushalt vor. Dieser Schluss erscheint bundesrechtskonform. So geht aus dem Abklärungsbericht etwa hervor, dass der Ehemann sich schon immer um den Garten, die Abfallentsorgung und das Administrative gekümmert habe. Erwähnt wird zudem, dass er gesundheitlich in der Lage sei, die Arbeiten im Haushalt in Etappen auszuüben. Offenbar gab er selber an, dass es ihm körperlich gut gehe. In den Bereichen Wohnungs- und Hauspflege, Einkauf und weitere Besorgungen sowie bei der Betreuung des Sohnes ist die Beschwerdeführerin sodann gemäss ihren eigenen, unbestritten gebliebenen Angaben anlässlich der Abklärung vor Ort nicht eingeschränkt. Entsprechend wurde in diesen Bereichen auch keine Mithilfe des Ehemannes im Rahmen der Schadenminderungspflicht angerechnet. Eine unübliche oder unzumutbare Mithilfe des Ehemannes ist damit nicht hinreichend dargetan und - insbesondere angesichts der bisher gelebten Aufgabenteilung der Eheleute - auch nicht ersichtlich.