Citation: 5A_878/2022 E. B

Am 15. März 2022 entzog die KESB der Mutter nach Gewährung des rechtlichen Gehörs mit vorsorglichem Massnahmeentscheid das Aufenthaltsbestimmungsrecht und hielt fest, dass B.________ beim Vater in Belgien untergebracht bleibe. Ferner übertrug sie der Beiständin zusätzlich die Aufgabe, die Kontakte zwischen Mutter und Tochter zu regeln, und hob die Weisung zur Herausgabe der Ausweispapiere auf. Im Zusammenhang mit der Frage der aufschiebenden Wirkung gelangte die Beschwerdeführerin zum dritten Mal erfolglos an das Bundesgericht (dazu Urteil 5A_343/2022). Mit Urteil vom 29. September 2022 trat das Kantonsgericht Luzern auf die Beschwerde gegen den Entscheid vom 15. März 2022 nicht ein mit der Begründung, mangels aufschiebender Wirkung habe B.________ zwischenzeitlich in Belgien rechtmässig gewöhnlichen Aufenthalt begründet und es mangle deshalb im Beschwerdeverfahren an der internationalen Zuständigkeit. Dennoch behandelte das Kantonsgericht alle materiellen Vorbringen ausführlich.