Citation: U 314/99 09.08.2000 E. A

A.- Der 1951 geborene C.________ arbeitete seit 13. April 1982 als Handlanger in der im Betonelementbau tätigen Firma S.________ AG, einem der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unterstellten Betrieb. Am 19. Oktober 1991 fiel er in Jugoslawien von einem Birnbaum, wobei er sich am Rücken verletzte. In der Folge war C.________ vom 20. Oktober bis 23. November 1991 zunächst im Spital X.________ und ab 4. November in der Klinik Bellikon hospitalisiert, wo eine Flexions-Teilberstungsfraktur L1/2 diagnostiziert und operativ (Frakturreposition, Spondylodese mit Fixateur interne L1/L2 und Beckenkammspongiosa von links) behandelt wurde. Vom 16. September bis 30. Oktober 1992 hielt sich C.________ in der SUVA-eigenen Rehabilitationsklinik Bellikon auf und vom 1. bis 18. Juni 1993 in der Beruflichen Abklärungs- und Ausbildungsstätte A.________, wo im Rahmen der Invalidenversicherung die beruflichen Wiedereingliederungsmöglichkeiten abgeklärt wurden. Am 7. Juli 1993 löste die Firma das Arbeitsverhältnis auf Ende September 1993 auf. Nach der Metallentfernung im November 1993 und nach einer wegen der Persistenz der Beschwerden vom 2. Februar bis 16. März 1994 in der Rehabilitationsklinik Bellikon durchgeführten intensiven Physiotherapie untersuchte der Kreisarzt Dr. med. J.________, FMH für Chirurgie, am 14. April 1994 C.________ und attestierte ihm volle Arbeitsfähigkeit im Rahmen der Eingliederung. Vier Tage später am 18. April 1994 trat der Versicherte mit starken Lumbalgien notfallmässig in die Klinik Bellikon ein, wo er bis 5. Mai 1994 stationär behandelt wurde. Nach dem Austritt wurde er mehrmals von Frau Dr. med. F.________ neurologisch und am 18. Juli 1994 in der Klinik Z.________ rheumatologisch untersucht. Dabei wurde u.a. eine posttraumatische neurasthenische Entwicklung bei vorbestehender einfach strukturierter Persönlichkeit, ein Aethylabhängigkeitssyndrom sowie eine Schmerzverarbeitungsstörung diagnostiziert. Vom 14. November 1994 bis 13. Mai 1995 wurde im Rah- men der Invalidenversicherung in der Eingliederungsstätte des Behindertenwerkes St. Jakob ein Arbeitstraining durchgeführt. Nach der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 4. September 1995 sprach die SUVA mit Verfügung vom 3. November 1995 C.________ ab 1. Oktober 1995 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 20 % sowie eine Integritätsentschädigung von Fr. 14'580.- (Integritätseinbusse: 15 %) zu. Die hiegegen erhobene Einsprache wies der Unfallversicherer nach Stellungnahme des Kreisarztes zum miteingereichten Bericht des Dr. med. D.________, Spezialarzt FMH für Orthopädie und orthopädische Chirurgie, vom 22. November 1995 mit Entscheid vom 31. Dezember 1996 ab.