Citation: 4A_495/2016 E. A

A.a. A.________ (Kläger, Beschwerdeführer), geboren 1956, war ab dem Jahr 2008 als Taxifahrer selbständig erwerbstätig. Als Betriebsinhaber seines Einzelunternehmens war er bei der B.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) krankentaggeldversichert. Die Taggeldversicherung wurde als Summenversicherung bezeichnet; versichert war ein Jahreslohn von Fr. 85'000.--, was ein Taggeld von Fr. 232.90 ergibt. A.b. Ab dem 21. Juli 2010 war A.________ wegen Rückenschmerzen zu 100 % arbeitsunfähig. Die B.________ AG anerkannte ihre Leistungspflicht und richtete A.________ nach Ablauf der vereinbarten Wartefrist von 14 Tagen ab dem 4. August 2010 Taggelder auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % aus. A.c. Nach medizinischen Abklärungen teilte die B.________ AG A.________ mit Schreiben vom 27. September 2011 mit, die Taggeldleistungen würden bis zum 31. Dezember 2011 zu 100 % ausbezahlt, ab 1. Januar 2012 hingegen nur noch zu 50 %. Ab 1. März 2012 sei A.________ eine Arbeitstätigkeit zu 80 % in einer angepassten leichten Tätigkeit zumutbar. A.d. In der Folge stellte die B.________ AG die Taggeldzahlungen per 1. März 2012 ein. A.e. Am 5. April 2012 forderte A.________ von der B.________ AG, es seien ihm ab dem 1. März 2012 bis zum 21. Juli 2012 weiter Taggelder auf der Basis einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % auszuzahlen. Die B.________ AG lehnte dies ab.