Citation: 5A_372/2019 E. 1

A.________ (geb. 1961) bewohnt eine 1½-Zimmer-Wohnung in V.________ (Gemeinde U.________). Im Rahmen eines Strafverfahrens durchsuchte die Zuger Polizei am 11. Juli 2018 seine Wohnung. Da sie zur Überzeugung gelangte, dass er nicht in der Lage sei, selber einen Haushalt zu führen, und ohne Unterstützung eine grössere Verwahrlosung drohe, reichte sie bei der KESB des Kantons Zug eine Gefährdungsmeldung ein. Gestützt hierauf tätigte die KESB Abklärungen (Gespräch mit A.________ und Konsultation des Sozialdienstes der Gemeinde U.________). In ihrem Entscheid vom 4. Dezember 2018 hielt sie fest, dass aktuell keine Anzeichen für einen Schwächezustand im Sinn von Art. 390 Abs. 1 Ziff. 1 ZGB vorlägen, A.________ in regelmässigem Kontakt mit dem Sozialdienst der Gemeinde U.________ stehe und in der Vergangenheit in der Lage gewesen sei, Arbeitslosengelder sowie Leistungen der Invalidenversicherung geltend zu machen. In Bezug auf die Wohnverhältnisse bzw. den Hausrat bestehe zwar ein Handlungs- bzw. Unterstützungsbedarf, weil die finanziellen Mittel zu Entsorgung fehlten, aber dem könnte entgegengewirkt werden, indem der Sozialdienst einmalig die Entsorgungskosten des nicht mehr benötigten Hausrates übernehmen würde. Hiergegen erhob die Gemeinde U.________ für sich und für A.________ Beschwerde. Mit Urteil vom 4. April 2019 verneinte das Verwaltungsgericht des Kantons Zug die Legitimation der Gemeinde, in eigenem Namen Beschwerde zu erheben. In Bezug auf die Erhebung im Namen von A.________ wies es die Beschwerde mit ausführlicher Begründung ab. Ferner sah er von einer Kostenauflage ab, weil sonst vor dem Hintergrund, dass die Gemeinde und nicht A.________ das Verfahren eingeleitet habe, ein stossendes Ergebnis entstünde. Gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid hat die Gemeinde U.________ im Namen von A.________ am 7. Mai 2019 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Begehren, das Urteil des Verwaltungsgerichts und der Entscheid der KESB seien aufzuheben, die KESB sei aufzufordern, den Sachverhalt vollumfänglich zu erheben, namentlich den Schwächezustand umfassend abzuklären und begründet darzulegen, und die KESB sei auch aufzufordern, begründet darzulegen, weshalb eine Erwachsenenschutzmassnahme zu errichten sei oder nicht.