Citation: U 320/98 07.03.2001 E. 2

2.- Wie in der Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin vom 25. März 1999 zutreffend dargelegt wird, liegen hinsichtlich des genauen Unfallherganges unterschiedliche Angaben vor. Feststeht einzig, dass die Beschwerdeführerin im Karatetraining rückwärts auf den Boden fiel und dabei offenbar mit dem Kopf aufschlug. Sie konnte das begonnene Training noch fortsetzen und suchte erst drei Tage später ihren Hausarzt Dr. med. H.________, auf. Dieser diagnostizierte am 19. November 1990 ein "Halswirbelsäulentrauma im Sinne eines Schleudertraumas". Die später konsultierten Ärzte gingen demgegenüber übereinstimmend von einem Distorsionstrauma der Halswirbelsäule aus, welcher Befund in der Folge auch von Dr. med. H.________ übernommen wurde. Nach dem Unfall vom 16. November 1990 entwickelte sich ein Beschwerdebild, das im Wesentlichen durch ein chronifiziertes Zervikalsyndrom, Kopfschmerzen, Schwindelerscheinungen, Licht- und Lärmempfindlichkeit, erhöhte Reizbarkeit, verminderte Konzentrationsfähigkeit, rasche Ermüdbarkeit, erhöhtes Schlafbedürfnis mit gelegentlichen Schlafstörungen sowie eine depressive Symptomatik geprägt ist.