Citation: 2C_822/2014 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin leitet den von ihr geltend gemachten Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach wie vor auch daraus ab, dass wichtige persönliche Gründe ihren weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machten (Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG). In diesem Zusammenhang beruft sie sich in erster Linie auf die mit BGE 138 II 393 eingeführte Vermutung beim Tod des Schweizer Ehegattens (E. 2.2 hiervor). Demgegenüber geht das Appellationsgericht davon aus, dass diese Vermutung im vorliegenden Fall nicht greife, zumal Zweifel an der Legitimität der Ehe und an der Intensität der ehelichen Bindung bestünden.