Citation: 2A.156/2006 20.10.2006 E. 7

7.1 Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, ihm sei im Verfahren vor Verwaltungsgericht die unentgeltliche Prozessführung zu Unrecht verweigert worden. Er beruft sich insbesondere auf Art. 25 Abs. 1 des kantonalen Verwaltungsgerichtsgesetzes (Gesetz vom 9. April 1967 über die Verwaltungsgerichtsbarkeit im Kanton Graubünden; VGG/GR); zudem wiederholt er an dieser Stelle verschiedene Verfassungsrügen. 7.2 Nach Art. 25 Abs. 1 VGG/GR kann der Gerichtspräsident "Personen, die neben dem notwendigen Lebensunterhalt für sich und die Ihren für die Verfahrenskosten nicht aufkommen können, die unentgeltliche Prozessführung bewilligen, wenn ihr Rechtsstreit nicht offenbar mutwillig oder grundlos ist". 7.3 Die Vorinstanz erwog, dem Beschwerdeführer fehle es "an der zur Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung notwendigen Bedürftigkeit" (im Sinn von Art. 25 Abs. 1 VGG). Sie verweist dafür auf die beiden von ihr beurteilten Fälle betreffend Steuererlass, wo die Vermögensverhältnisse des Beschwerdeführers detailliert untersucht worden seien. Zwar ist mit diesem blossen Verweis auf das Ergebnis in andern Verfahren die Ablehnung des Gesuchs um unentgeltliche Prozessführung hinsichtlich der Bedürftigkeit nicht überprüfbar. Indessen wäre es am Beschwerdeführer gewesen, belegt nachzuweisen, dass die Feststellung der Vorinstanz offensichtlich falsch und damit die Begründung im angefochtenen Entscheid geradezu unhaltbar sei (vgl. zum Willkürbegriff: BGE 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f., mit Hinweisen). Im Übrigen hätte das Gesuch auch wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abgelehnt werden müssen, weshalb der vorinstanzliche Entscheid auch unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten im Ergebnis nicht zu beanstanden ist (vgl. Art. 29 Abs. 3 BV). Damit erweisen sich die in diesem Zusammenhang erhobenen Verfassungsrügen ebenfalls als unbegründet (Verletzung von Art. 29 Abs. 2 und Art. 127 Abs. 2 BV).