Citation: 5C.275/2000 07.09.2001 E. A

A.- Z.________ ist Eigentümer der Liegenschaft Parzelle Nr. 816 in A.________. Zu Gunsten dieses Grundstückes besteht ein "unbedingtes Fahr- und Fusswegrecht" auf eine maximale Breite von 2,2 bzw. 2,5m zu Lasten der Grundstücke Parzellen Nrn. 815 (später 2052 und 2053), 818 und 820. Die belasteten Parzellen gehören X.________ (Nr. 818), W.________ (Nr. 820) sowie der Schreinerei U.________ AG (Nrn. 2052 und 2053); Inhaber und einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat dieser Aktiengesellschaft ist V.________. Die Architekturbüro Y.________ AG hat ein Kaufsrecht an den Parzellen Nrn. 818, 819, 820. Am 16. September 1996 reichte Y.________ als Bauherr und Projektverfasser bei der Gemeinde B.________ ein Baugesuch ein für eine Überbauung der Grundstücke Nrn. 818, 819 und 820, wobei auch das Grundstück Nr. 2053 mit beansprucht werden sollte. Gegen dieses Gesuch, das eine Verlegung des Fahr- und Fusswegrechtes vorsah, erhob der Berechtigte, Z.________, Einsprache; da der Gemeinderat diese als rein privatrechtliche Baueinsprache betrachtete, setzte er Z._________ Frist zur Einleitung eines Zivilverfahrens.