Citation: 9C_564/2020 E. 4.1

4.1. Vorab ist dem Einwand, die Vorinstanz habe in medizinischer Hinsicht zu Unrecht auf weitere Beweiserhebungen verzichtet, kein Erfolg beschieden. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin äusserten sich die Gutachter der MEDAS Zentralschweiz durchaus zur Frage der Arbeitsfähigkeit vor dem Jahr 2014. In den ergänzenden Stellungnahmen der MEDAS Zentralschweiz vom 10. Juli und 25. August 2014 wurde einlässlich begründet, weshalb die medizinischen Experten die vorherigen Beurteilungen des behandelnden Neurochirurgen Dr. med. B.________, Spital C.________, und des Hausarztes Dr. med. D.________ nicht teilten. Hinzu kommt, dass selbst Dr. med. B.________ der Beschwerdeführerin eine mit der gutachterlichen Einschätzung übereinstimmende Arbeitsfähigkeit von 50 % für adaptierte Tätigkeiten attestiert hatte (Bericht vom 29. Juli 2011). Sodann geht aus dem Verlaufsgutachten vom 11. April 2016 eindeutig hervor, in somatischer (rheumatologisch-orthopädisch-neurochirurgischer) Hinsicht bestehe keine Veränderung im Vergleich zur Vorbegutachtung vom 15. Mai 2014. Es trifft folglich nicht zu, dass die Gutachter, wie die Beschwerdeführerin meint, keine (eigene) Beurteilung abgegeben hätten. Ebenso wenig hat die Vorinstanz relevante Aspekte ausser Acht gelassen, welche ergänzende Abklärungen aus medizinischer Sicht rechtfertigen könnten (vgl. E. 1.2). Eine Rechtsverletzung (vgl. Art. 43 Abs. 1 und 61 lit. c ATSG) ist demnach weder erkennbar noch (substanziiert) begründet.