Citation: 1C_778/2021 E. 4.2

4.2. Diesen Vorbringen der Beschwerdeführenden kann nicht gefolgt werden. Aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) ergibt sich zwar die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Sie muss sich indes nicht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich die betroffene Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (BGE 143 III 65 E. 5.2 mit Hinweisen). Das ist vorliegend der Fall. Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführenden hat die Vorinstanz einlässlich erläutert, wieso neben den Stellungnahmen, die das Departement von der kantonalen Fachstelle Denkmalpflege und Ortsbildschutz (DP/OS) und der AUE einverlangte, auch der von der Baubewilligungsbehörde eingeholten Stellungnahme der D.________ GmbH zur Frage der Gefährdung des Gehölzgürtels an der Südgrenze der Parzelle Nr. 918 ein erhöhter Beweiswert zukomme, der denjenigen des von den Beschwerdeführenden eingereichten Schreibens der E.________ AG vom 5. März 2020 zu den Auswirkungen von Baumassnahmen auf den fraglichen Baumbestand übersteige. Ebenso hat sie festgehalten, wieso die Vorbringen der Beschwerdeführenden keine Zweifel an der Beurteilung des Departements bezüglich der von der Baubewilligungsbehörde zum Schutz dieses Baumbestands verfügten Auflagen zu begründen vermöchten. Soweit sie sich nicht zu den von den Beschwerdeführenden erwähnten Vorbringen geäussert hat, hat sie diese sodann implizit zurückgewiesen oder waren die betreffenden Einwände offenkundig unzutreffend bzw. unbehelflich oder nicht entscheidwesentlich. So hat das Departement - wie in der Folge auch die Vorinstanz - die Gesamtwirkung des umstrittenen Bauvorhabens konkret geprüft und nicht einfach auf das vorinstanzliche Urteil vom 25. April 2019 verwiesen. Auch wenn die Vorinstanz nicht ausdrücklich auf alle Vorbringen der Beschwerdeführenden eingegangen ist, ermöglichte ihre Begründung diesen, sich über die Tragweite des angefochtenen Entscheids Rechenschaft zu geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an das Bundesgericht weiterzuziehen. Die Vorinstanz hat demnach ihre Begründungspflicht und insofern damit auch den Gehörsanspruch der Beschwerdeführenden nicht verletzt.