Citation: 1A.313/2005 01.09.2006 E. 8

Besondere Gesichtspunkte des Vertrauensschutzes, die eine Einzonung geboten hätten, liegen ebenfalls nicht vor (vgl. dazu allgemein BGE 132 II 218 E. 6.1 S. 228 f. mit Hinweisen). 8.1 Wohl hat die Tatsache, dass der Regierungsrat die Nutzungsplanung im Entscheid vom 26. August 1986 in Kenntnis der raumplanungsrechtlichen Vorgaben genehmigt hat, eine gewisse Vertrauensgrundlage geschaffen. Immerhin waren Massnahmen für den Landschaftsschutz vorbehalten worden. Aufgrund des bereits erörterten Gestaltungsplanentwurfs (E. 6.3.2) lässt sich annehmen, dass die Beschwerdeführerin wegen der vorhandenen Naturobjekte mit landschaftsschützenden Massnahmen auf ihren Grundstücken rechnete. Die Berufung auf Vertrauensschutz scheitert daran, dass die Erhaltung eines zusammenhängenden Landschaftsschutzgebiets hier dem Interesse der Beschwerdeführerin an einer - allenfalls teilweisen - Überbaubarkeit ihrer Parzellen vorgeht. Deswegen kommt dem Umstand, dass die Gemeinde ihre Nutzungsplanung nach der regierungsrätlichen Genehmigung nicht umgehend überarbeitet und erst 1989 einen Baubann erlassen hat, keine entscheidende Bedeutung zu. 8.2 Im Übrigen haben die kommunalen Behörden im Vorfeld der Ortsplanung von 1994/1995 keine ausdrücklichen Zusicherungen über den Verbleib der beiden Grundstücke im Baugebiet abgegeben. Zwar weist die Beschwerdeführerin auf Verhandlungen hin, die sie mit dem Gemeinderat geführt hatte. Daraus vermag sie aber auch keine implizite Zusicherung abzuleiten, die den Planungsträger gebunden hätte.