Citation: 9C_129/2020 E. 4.2

4.2. Hinsichtlich der Frage, ob dem Beschwerdeführer die Aufgabe seiner bisherigen selbständigen Erwerbstätigkeit als Immobilientreuhänder zumutbar ist, fallen folgende Umstände in Betracht: Nach verbindlicher (E. 1) vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung kann, wie erwähnt, von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit für leichte, adaptierte Tätigkeiten ausgegangen werden (E. 4.1). Das kantonale Gericht hat sodann willkürfrei eine einzig den Aussendienst betreffende Einschränkung im bisherigen Beruf festgestellt, und diese zu Recht als relativ gering eingestuft. Weiter hat es auf die gute Ausbildung des Beschwerdeführers verwiesen (Lehre als Hochbauzeichner, höhere Fachschule für Immobilientreuhänder, Basislehrgang Immobilienbewerter und -händler) und berücksichtigt, dass von einer Betriebsaufgabe keine weiteren Mitarbeiter betroffen wären. Schliesslich hat die Vorinstanz dargelegt, der Beschwerdeführer habe bereits als Selbständigerwerbender nicht an seinem Wohnort E.________, sondern vorwiegend im Kanton F.________ gearbeitet. Nachdem er auch keine betreuungs- oder schulpflichtigen Kinder mehr habe, sei insgesamt von einer grossen Flexibilität auszugehen (vgl. vorinstanzliche Erwägung 5.5.6). Inwieweit vor diesem Hintergrund relevante Aspekte übersehen oder falsch gewichtet worden wären, ist nicht erkennbar und wird in der Beschwerde auch nicht (substanziiert) dargetan. Mit Blick auf die verbleibende Aktivitätsdauer von immerhin noch sechs Jahren verletzt die vorinstanzliche Schlussfolgerung, die Aufgabe der bisherigen selbständigen Erwerbstätigkeit sei dem Beschwerdeführer zumutbar, kein Bundesrecht. Damit ist auch die Festlegung des Invalideneinkommens anhand der LSE nicht zu beanstanden.