Citation: 8C_201/2015 E. 3.3

3.3. Diese Argumentation erweist sich als unzutreffend, ja aktenwidrig. Dr. med. C.________ war sich der Auswirkungen der operativen Vorkehr vom 2. Februar 2009 durchaus bewusst, was sich unter anderem schon daran zeigt, dass er es vorziehen würde, statt von einer krankhaften Tendinose - einer Diagnose, die sich nicht bestätigen liess - von einem postoperativen Zustand nach Quadrizepssehneneingriff zu sprechen. Wie die Beschwerdegegnerin unter E. 5.2 ihres Einspracheentscheides vom 21. März 2014 festgehalten hat, liesse es sich - da unverhältnismässig - nicht rechtfertigen, der aus diagnostischen Gründen vorgenommenen Sehnenspaltung eine mehrere Monate anhaltende Arbeitsunfähigkeit zuzuordnen; vielmehr sei davon auszugehen, dass am 11. März 2010 auch unter Berücksichtigung dieser Vorkehr und ihrer Folgen wieder eine uneingeschränkte Leistungsfähigkeit als Bauarbeiter bestand; Anlass zu speziellen Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit - resp. zur fehlenden Arbeitsunfähigkeit - unter dem Blickwinkel der Sehenspaltung habe der Gutachter Dr. med. C.________ zufolge Offensichtlichkeit derselben nicht gehabt. Diese Betrachtungsweise, welche die Frage nach der Unfallkausalität der behaupteten Behinderung in den Hintergrund treten lässt, bekräftigte sie im erstinstanzlichen Rechtsmittelverfahren, indem sie in ihrer Beschwerdeantwort vom 17. Juni 2014 darauf hinwies, dass Dr. med. C.________ gerade im Hinblick auch auf postoperative Veränderungen von einer Heilungsdauer von 3 bis maximal 6 Monaten gesprochen hatte (vgl. Ziff. 27 und 28 dieser Beschwerdeantwort). Davon, dass der Experte die Folgen des operativen Eingriffes vom 2. Februar 2009 - wie geltend gemacht - nicht berücksichtigt hätte, kann keine Rede sein. Das kantonale Gericht hat in E. 5.5 des angefochtenen Entscheids denn mit Recht auch festgehalten, dass die Beurteilung durch Dr. med. C.________ selbst unter Einbezug des nach der linksseitigen Kniekontusion erfolgten diagnostischen Eingriffes im Hinblick auf die vom Gutachter zitierten Erfahrungswerte einleuchte. Der Vorinstanz ist demnach keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorzuhalten, hat sie in ihrer Entscheidbegründung doch ausdrücklich auf die zur Ermöglichung einer zuverlässigen Diagnosestellung durchgeführte Operation Bezug genommen und damit klar zum Ausdruck gebracht, dass sie der Ansicht des Dr. med. C.________ bezüglich der Auswirkungen der unfallbedingten Beeinträchtigung - einschliesslich der Folgen der operativen Massnahme vom 2. Februar 2009 - zu folgen bereit ist.