Citation: 6B_1395/2021 E. 10.1

10.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör und der Garantie auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 EMRK), weil die diversen, von der französischen in die deutsche Sprache übersetzten Abhörprotokolle des Fernmeldeverkehrs nicht den bundesrechtlichen Vorgaben bezüglich Transparenz und Fairness entsprächen. Die erst im Berufungsverfahren aus dem Kanton Freiburg beigezogenen Originalaufnahmen der abgehörten Gespräche seien nicht vollständig. Zudem seien die Abhörprotokolle unverwertbar, da nicht erkennbar sei, wer die in französischer Sprache geführten Gesprächen übersetzt habe (Beschwerde S. 17-22).