Citation: 1B_230/2008 25.08.2008 E. 5

5.1 Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, es bestehe die Gefahr von Überhaft. Diese sei insbesondere deshalb zu befürchten, weil er angesichts seiner Vorstrafenlosigkeit mit einer bedingt zu vollziehenden Freiheitsstrafe rechnen könne. 5.2 Gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts spielt es für die Beurteilung der Verhältnismässigkeit der Haft keine Rolle, wenn für die in Aussicht stehende Freiheitsstrafe gegebenenfalls der bedingte oder teilbedingte Vollzug gewährt werden kann (BGE 133 I 270 E. 3.4.2 S. 281 f.). Der Beschwerdeführer befindet sich erst seit dem 5. Mai 2008, somit rund 3 ½ Monate in Haft. Angesichts der Schwere des ihm zur Last gelegten Delikts - schwere Körperverletzung kann mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren bestraft werden (Art. 122 StGB) - und der mehrfachen Tatbegehung, welcher Umstand sich straferhöhend auswirken könnte, ist die Gefahr von Überhaft nicht gegeben.