Citation: 1P.360/2003 04.11.2003 E. 2

2.1 Nach den aus Art. 29 BV fliessenden Verfahrensgarantien sind alle Beweise abzunehmen, die sich auf Tatsachen beziehen, die für die Entscheidung erheblich sind (BGE 117 Ia 262 E. 4b; 106 Ia 161 E. 2b; 101 Ia 169 E. 1, zu Art. 4 aBV, je mit Hinweisen). Das hindert aber den Richter nicht, einen Beweisantrag abzulehnen, wenn er in willkürfreier Überzeugung der bereits abgenommenen Beweise zur Überzeugung gelangt, der rechtlich erhebliche Sachverhalt sei genügend abgeklärt, und er überdies in willkürfreier antizipierter Würdigung der zusätzlich beantragten Beweise annehmen kann, seine Überzeugung werde auch durch diese nicht mehr geändert (BGE 122 V 157 E. 1d; 119 Ib 492 E. 5b/bb, zu Art. 4 aBV). 2.2 Auf die Durchführung eines Augenscheins konnte das Verwaltungsgericht ohne Verfassungsverletzung verzichten. Die vorgesehene Erschliessung ergibt sich mit ausreichender Deutlichkeit aus den Plänen, und es gibt keinen Grund anzuzweifeln, dass ihm die Verkehrssituation auf der Strasse Z.________ bestens bekannt ist. Die Gehörsverweigerungsrüge ist unbegründet. 2.3 Der Beschwerdeführer wirft dem Verwaltungsgericht weiter vor, das vom Gemeinderat Stans am 27. Januar 2003 definitiv beschlossene "Siedlungsleitbild Stans" nicht als neue Tatsache berücksichtigt zu haben. Der Beschwerdeführer legt indessen nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dar, was für Konsequenzen das neue Siedlungsleitbild auf das vorliegende Verfahren zur Genehmigung des Quartierplanes X.________ haben könnte. Soweit er in diesem Zusammenhang dem Verwaltungsgericht formelle Rechtsverweigerung vorwerfen will, ist darauf nicht einzutreten. 2.4 Der Beschwerdeführer wirft dem Verwaltungsgericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor, weil ihm nicht vollständige Akteneinsicht gewährt worden sei und seine Anträge auf Abnahme von Beweisen - Gutachten, Verkehrszählungen, Verkehrsstudien - abgelehnt worden seien. Der Beschwerdeführer legt indessen nicht dar, inwiefern die ihm angeblich vorenthaltenen Akten für den Ausgang des Verfahrens hätten erheblich sein können. Dies liegt auch nicht auf der Hand, handelt es sich dabei doch, soweit ersichtlich, um Grundlagen für die allgemeine Verkehrsplanung, die nicht Gegenstand dieses Verfahrens sein kann (oben E. 1.1). Dies gilt auch für die Beweisanträge, die sich ebenfalls auf die allgemeine Verkehrsplanung bzw. -politik beziehen und daher, weil für den Ausgang des Verfahrens unerheblich, ohne Verfassungsverletzung abgelehnt werden konnten. Die Rüge ist unbegründet, soweit sie überhaupt den gesetzlichen Begründungsanforderungen genügt.