Citation: 6B_1395/2021 E. B

Das Kantonsgericht Basel-Landschaft erklärte auf Berufungen von A.A.________ und der Staatsanwaltschaft hin mit Urteil vom 25. Januar 2021 A.A.________ der mehrfachen qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Geldwäscherei und der Widerhandlung gegen das Waffengesetz schuldig (Dispositiv-Ziffer I.1). Vom Vorwurf der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz betreffend Anklage-Ziffer 6 wurde er freigesprochen. Betreffend die Anklage-Ziffer 8 wurde festgestellt, dass der angeklagte Sachverhalt in den Anklage-Ziffern 3, 4 und 7 aufgeht (Dispositiv-Ziffer I.2). Das Kantonsgericht Basel-Landschaft verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 7 ½ Jahren (unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungs- und Sicherheitshaft bzw. des vorzeitigen Strafvollzugs von insgesamt 1'182 Tagen) sowie zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je Fr. 90.--. Die Geldstrafe wurde mit dem beschlagnahmten Bargeld gemäss Dispositiv-Ziffer 4e verrechnet und damit als getilgt erklärt (Dispositiv-Ziffer I.1). Die gegen A.A.________ am 8. November 2013 von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt bei einer Probezeit von drei Jahren bedingt ausgesprochene Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 100.--, deren Probezeit mit Entscheid der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft vom 9. Juni 2015 um ein Jahr verlängert wurde, wurde in Anwendung von Art. 46 Abs. 5 StGB für nicht vollziehbar erklärt (Dispositiv-Ziffer I.3a). A.A.________ wurde in Anwendung von Art. 71 Abs. 1 StGB zu einer Ersatzforderung an den Staat im Betrag von Fr. 500'000.-- verurteilt und diese Ersatzforderung mit dem beschlagnahmten Bargeld gemäss Dispositiv-Ziffer 4e verrechnet (Dispositiv-Ziffer I.5). Er wurde weiter in Anwendung von Art. 426 Abs. 1 StPO verpflichtet, 95 % der Verfahrenskosten (bestehend aus den Kosten des Vorverfahrens von Fr. 123'582.--, denjenigen des Zwangsmassnahmengerichts von Fr. 7'550.-- und der Gerichtsgebühr von Fr. 20'000.--) zu tragen, wobei sein Anteil mit dem beschlagnahmten Bargeld gemäss Dispositiv-Ziffer 4e verrechnet wurde (Dispositiv-Ziffer I.6). Er wurde zudem in Anwendung von Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO verpflichtet, 95 % der Kosten der amtlichen Verteidigung an den Kanton Basel-Landschaft zurückzuzahlen, wobei der Rückerstattungsanspruch des Staates mit dem beschlagnahmten Bargeld gemäss Dispositiv-Ziffer 4e verrechnet wurde (Dispositiv-Ziffer I.7b). A.A.________ wurde für die Wahlverteidigung eine pauschale Parteientschädigung in Höhe von insgesamt Fr. 945.-- (inkl. Auslagen und Fr. 70.-- MwSt.) zu Lasten des Staates ausgerichtet (Dispositiv-Ziffer I.7c). Im Übrigen wurde das erstinstanzliche Urteil bestätigt. A.A.________ wurde verpflichtet, 95 % (Fr. 54'150.--) der Kosten des Berufungsverfahrens (beinhaltend eine Gebühr von Fr. 56'875.-- und Auslagen von Fr. 125.--) zu tragen. Die Kosten der Dolmetscherin in Höhe von Fr. 910.-- wurden auf die Staatskasse genommen (Dispositiv-Ziffer II.). Zufolge Bewilligung der amtlichen Verteidigung für das Berufungsverfahren wurde dem Rechtsvertreter von A.A.________ ein Honorar in Höhe von insgesamt Fr. 10'489.10 (inkl. Hauptverhandlung, Auslagen und Fr. 749.10 MwSt.) zu Lasten des Staates ausgerichtet. A.A.________ wurde in Anwendung von Art. 135 Abs. 4 lit. a StPO zur Rückzahlung der Entschädigung der amtlichen Verteidigung im Umfang von 95 % (Fr. 9'964.65) an den Kanton Basel-Landschaft verpflichtet, sobald es seine wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben (Dispositiv-Ziffer III.).