Citation: 2C_620/2020 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführer bringen sodann erstmals vor dem Bundesgericht vor, der Beschwerdeführer sei unter der UID-Nummer xxx im Register der mehrwertsteuerpflichtigen Personen bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) eingetragen. Notorische Tatsachen sind nicht beweisbedürftig (BGE 143 IV 380 E. 1.1.1 S. 383; Urteil 5A_917/2018 vom 20. Juni 2019 E. 3.1). Dabei gelten Informationen aus dem Internet grundsätzlich dann als notorische Tatsachen, wenn ihnen aufgrund des Umstandes, dass sie leicht zugänglich sind und aus verlässlichen Quellen stammen (wie Statistiken des Bundesamtes für Statistik, Handelsregistereinträge, Wechselkurse, SBB-Fahrpläne etc.), ein offizieller Anstrich anhaftet (vgl. BGE 143 IV 380 E. 1.2 S. 384 f.). Es ist fraglich, ob vorliegend hinsichtlich der Eintragung des Beschwerdeführers im Register der mehrwertsteuerpflichtigen Personen von leicht zugänglichen Tatsachen im Sinne der genannten Rechtsprechung gesprochen werden kann. Denn eine Suche auf der Internetseite des Registers der mehrwertsteuerpflichtigen Personen mit der UID-Nummer xxx ergibt keine Treffer (www.uid.admin.ch). Diese UID-Nummer lässt sich freilich bei einer Suche mit dem Namen des Beschwerdeführers finden. Nach den Angaben auf der Internetseite handelt es sich dabei um die Nummer für eine vom 16. Februar 2009 bis 31. Dezember 2013 gültig gewesene Eintragung des Beschwerdeführers im Register der mehrwertsteuerpflichtigen Personen. Ob die erwähnte (frühere) Eintragung des Beschwerdeführers im Register der mehrwertsteuerpflichtigen Personen vorliegend zu berücksichtigen ist, kann letztlich dahingestellt bleiben. Wie im Folgenden ersichtlich wird, ändert diese Eintragung nämlich nichts am Ausgang des vorliegenden Verfahrens (vgl. hinten E. 6.2).