Citation: 6B_1094/2020 E. 2

Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann die Privatklägerschaft die Verletzung ihr zustehender Verfahrensrechte geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung bedeutet. Unzulässig sind Rügen, deren Beurteilung von der Prüfung in der Sache nicht getrennt werden kann und die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen (sog. "Star-Praxis"; BGE 146 IV 76 E. 2; 141 IV 1 E. 1.1; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Beschwerde S. 3 ff.). Die angeblich unvollständige Sachverhaltsfeststellung stützt sich aber auf eine andere Beurteilung der Sachlage ab. Da es bei der Kritik des Beschwerdeführers somit nicht um eine formelle Rechtsverweigerung, sondern im Ergebnis um eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids geht, d.h. ob die Einstellung zu Recht erfolgte, kann darauf nicht eingetreten werden.