Citation: 6B_112/2018 E. 6.2.1

6.2.1. In der Sache bestreitet der Beschwerdeführer das Vorliegen eines rechtserheblichen Vermögensschadens durch Vermögensgefährdung. Tatsachen, die eine dem Vermögensschaden gleichzustellende - konkrete und objektivierbare - Gefährdung begründeten, müssten feststehen; sie dürften nicht bloss möglich oder wahrscheinlich sein. Ein tatbestandsmässiger Vermögensschaden liege vor, wenn die Gefährdung eine qualifizierte sei, das heisst wirtschaftlich betrachtet derart erheblich, dass das Darlehen nach den Grundsätzen der Buchführung nicht mehr zum Nennwert in die Bilanz eingesetzt werden darf, sondern zumindest teilweise abgeschrieben werden muss. Hier sei die erforderliche qualifizierte Gefährdung mangels buchhalterischer Abschreibungen nicht gegeben. Die Vorinstanz spreche von einem erhöhten (wenn auch nicht realisierten) Ausfallrisiko, gehe aber davon aus, dass die Bank keine Wertberichtigung vorgenommen habe resp. eine solche (infolge Weiterreichung des Kredits) gegenstandslos geworden sei. Damit sei das Risiko nicht objektivierbar, die Vermögensgefährdung keine qualifizierte. Zudem bestehe von vornherein kein relevanter Gefährdungsschaden, wenn ein Grundpfand das Kreditrisiko vollständig decke, mithin für den Kreditbetrag eine vollwertige, verwertbare Sicherheit bestehe.