Citation: U 141/01 28.11.2002 E. A

Der 1945 geborene S.________ war seit 1. Mai 1990 bei der Firma A.________, Maschinen & Apparate (nachfolgend Firma A.________), in der Montage angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsgesellschaft (SUVA) unfallversichert. Am 29. August 1995 erlitt er als Mofafahrer bei einer Kollision mit einem Auto eine drittgradige offene Luxationsfraktur des linken Vorderfusses und eine LWS-Kontusion. Am 13. September 1995 wurde eine Unterschenkelamputation links durchgeführt. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Im Januar 1997 nahm der Versicherte die Arbeit bei der Firma A.________ halbtags wieder auf. Im Anschluss an eine kreisärztliche Untersuchung vom 28. Mai 1997 teilte ihm die SUVA am 16. Juni 1997 mit, dass er ab 23. Juni 1997 zu 50 % arbeitsfähig sei und ab diesem Datum nur noch das halbe Taggeld erhalte. Auf Einsprache des Versicherten hin richtete sie vom 23. Juni bis 10. August 1997 weiterhin ein Taggeld von 75 % und danach ein solches von 50 % aus. Am 15. Juli 1997 kündigte die Firma A.________ das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten per 30. September 1997. Wegen eines erneuten Unfalls vom 5. September 1997 (Sturz auf Hinterkopf mit commotio cerebri) erbrachte die SUVA vom 15. September bis 16. Dezember 1997 das volle Taggeld und danach bis 31. März 1998 ein solches von 50 %. Am 17. Dezember 1997 und 26. Mai 1998 fanden weitere kreisärztliche Untersuchungen statt. Am 9. Juli 1998 wurde der Versicherte in der Klinik X.________ untersucht. Mit Verfügung vom 20. Juli 1998 sprach ihm die SUVA mit Wirkung ab 1. April 1998 eine Invalidenrente von 50 % und eine Integritätsentschädigung von 35 % zu. Mit weiterer Verfügung vom 28. August 1998 teilte sie dem Versicherten mit, dass der Überschuss der Sozialversicherungsleistungen gegenüber dem mutmasslichen Verdienst, den er bei voller Erwerbstätigkeit vom 29. August 1995 bis 31. März 998 hätte erzielen können, Fr. 2715.30 betrage. Um diesen Betrag reduziere sich der von ihr zu entrichtende Taggeldanspruch. Die gegen diese beiden Verfügungen erhobenen Einsprachen wies die SUVA mit Entscheid vom 17. Dezember 1998 ab.