Citation: 8C_812/2021 E. 9.3

9.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, seine Gesundheit sei eingeschränkt und er leide immer noch an Visusstörungen. Die erlittenen schweren Körperverletzungen seien ohne Weiteres geeignet, die nunmehr noch vorliegenden psychischen Fehlentwicklungen hervorzurufen. Er stehe weiterhin in ärztlicher (psychiatrischer und somatischer) Behandlung und sei bis heute nicht nur als Lastwagenchauffeur, sondern generell arbeitsunfähig. Diese Vorbringen sind nicht stichhaltig. Denn die Adäquanzkriterien, die von medizinischen Faktoren abhängen, werden bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall im Rahmen von BGE 115 V 133 einzig unter Berücksichtigung der somatischen Aspekte des Gesundheitsschadens geprüft (vgl. E. 6.2 hievor). Mangels organisch objektiv ausgewiesener Folgen des Unfalls vom 17. Mai 2019 (siehe E. 5.2 hiervor) fallen die entsprechenden, vom Beschwerdeführer angerufenen Kriterien nicht ins Gewicht (Urteil 8C_66/2021 vom 6. Juli 2021 E. 8.3 mit Hinweis).