Citation: 5P.366/2005 03.01.2006 E. 2.1

2.1.1 Der Beschwerdeführer trägt als Erstes vor, das Verwaltungsgericht lasse ausdrücklich offen, ob und allenfalls in welchem Ausmass der Vater heute über relevante kriminelle Energie verfüge und das Risiko bestehe, dass er dieselbe - insbesondere in Form einer Entführung - aktivieren könnte. Diese durch nichts erhärteten Verdächtigungen verletzten die strafrechtliche Unschuldsvermutung. Damit wird nicht dargetan, inwiefern das Offenlassen der Frage der Entführungsgefahr willkürlich sein soll. Das Verwaltungsgericht hat in diesem Zusammenhang weiter ausgeführt, für die Ablehnung des Besuchsrechts genüge es, wenn das Kindeswohl aus irgendeinem Grund gefährdet sei. Dabei gelte es abzuwägen, welches die Vor- bzw. Nachteile einer Besuchsrechtsregelung bzw. deren Verweigerung seien. Mit Blick auf diese Begründung konnten Abklärungen zu einer möglichen Entführungsgefahr in der Tat offen bleiben. 2.1.2 Sodann bringt der Beschwerdeführer vor, die kantonalen Richter hätten in Zweifel gezogen, ob er sich wirklich vom FIS distanziert habe. Es gäbe keinerlei Anhaltspunkte, dass dem nicht so sei, und weil er diesen negativen Beweis schlicht nicht habe erbringen können, habe diese Aussage in einem Urteil rein disqualifizierende Funktion. Es ist richtig, dass der Beschwerdeführer geäussert hat, sich vom FIS distanziert zu haben und durch sein früheres Engagement der Familie geschadet zu haben. Weshalb es geradezu willkürlich sein soll, wenn das Verwaltungsgericht trotz des Beteuerns des Beschwerdeführers zweifelt, ob er sich wirklich vom FIS distanziert habe, ist nicht zu sehen. Aus der Schwierigkeit, diesen negativen Beweis zu erbringen, folgt nicht, dass der negative Beweis (Distanzierung vom FIS) als erbracht zu haben gilt. Allein mit dem Hinweis, die fragliche Distanzierung beteuert zu haben, ist Willkür der vom Verwaltungsgericht bekundeten Zweifel nicht dargetan. 2.1.3 Der Feststellung des Verwaltungsgerichts, der Beschwerdeführer habe sich die Haft selber zuzuschreiben, setzt der Beschwerdeführer lediglich entgegen, selber ausgeführt zu haben, mit seinem Engagement für den FIS der Familie geschadet zu haben. Damit ist Willkür von vornherein nicht zu erbringen, weshalb auf die Rüge nicht eingetreten werden kann. 2.1.4 Schliesslich kritisiert der Beschwerdeführer, dass das Verwaltungsgericht ihm islamisch geprägtes Denken und Handeln lediglich gestützt auf sein früheres Engagement für den FIS unterstelle. Auch diese Mutmassung sei so tendenziös wie unhaltbar. Allein mit dem Hinweis, damit die heutigen Lebensumstände des Beschwerdeführers auszublenden, der mit einer zweiten Familie "fest verwurzelt in der Schweiz" lebe, ist Willkür der kritisierten Feststellung nicht darzutun. Auch auf diesen Vorwurf kann somit nicht eingetreten werden. 2.2 Damit erweist sich die staatsrechtliche Beschwerde als offensichtlich unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.