Citation: 4A_353/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz erwog hierzu, die Erstinstanz habe den Beschwerdeführer zu Recht zur Tragung des hälftigen Honorars von Rechtsanwalt K.________ verpflichtet. Die Beschwerdegegnerin habe sich nach Prüfung der Umstände als nicht kompetent genug erachtet, die sich stellenden strafrechtlichen Fragen zu beurteilen, weshalb es geradezu geboten gewesen sei, den Beschwerdeführer an einen Strafrechtsspezialisten zu verweisen. Soweit der Beschwerdeführer geltend mache, die Beschwerdegegnerin habe ihn nicht auf das Kostenrisiko aufmerksam gemacht, das mit dessen Mandatierung verbunden sei, habe sie ebenfalls keine Pflichtverletzung begangen. Jeder Person, welche einen Anwalt konsultiere, sei dieses Risiko bekannt. Zudem habe die Aufklärungspflicht über die Kosten den neu mandatierten Anwalt getroffen und nicht die Beschwerdegegnerin.