Citation: 2P.310/2004 18.05.2005 E. B

Nachdem X.________ den männlichen Patienten E.P. im Rahmen seiner Tätigkeit für die Sterbehilfe-Organisation "A.________" untersucht und dazu einen Bericht verfasst und schliesslich ein Rezept über eine tödliche Dosis des Betäubungsmittels NAP (Natrium-Pentobarbital) ausgestellt hatte, gelangte die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich an die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich. X.________ bestritt, dass es sich dabei um eine ärztliche Tätigkeit gehandelt habe. Mit Verfügung vom 20. Februar 2004 verwarnte die Gesundheitsdirektion X.________ und drohte ihm für den Fall eines erneuten Verstosses den Entzug der Berufsausübungsbewilligung an. Dagegen erhob X.________ am 25. Februar 2004 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Mit Schreiben vom 14. April 2004 warf die Gesundheitsdirektion X.________ vor, am 17. Februar 2004 den männlichen Patienten D.L. untersucht und rezeptiert und ihm ein Zeugnis ausgestellt zu haben. Erneut bestritt X.________ den ärztlichen Charakter seiner Tätigkeit für die Sterbehilfe-Organisation "A.________". Am 26. Mai 2004 entzog die Gesundheitsdirektion X.________ die Bewilligung zur selbständigen ärztlichen Tätigkeit vollständig und endgültig und lehnte die von ihm beantragte Erweiterung der Praxisbewilligung auf die Behandlung männlicher Patienten ab, die in der Schweiz den begleiteten Freitod durch die Organisation "A.________" wünschten. Auch dagegen erhob X.________ Beschwerde an das Verwaltungsgericht.