Citation: 5A_588/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Soweit die Beschwerdeführerin die Höhe der vom Obergericht festgelegten Entschädigung ihres unentgeltlichen Rechtsvertreters für das Rechtsmittelverfahren beanstandet, gilt Folgendes: Der Anspruch gegenüber dem Staat auf Entschädigung steht allein dem unentgeltlichen Rechtsvertreter zu (vgl. statt vieler BGE 141 I 124 E. 3.1), weshalb nur dieser zur Geltendmachung und Anfechtung seiner Entschädigung legitimiert ist (Urteil 5A_361/2023 vom 24. November 2023 E. 1.2.1 mit Hinweisen); demgegenüber hat die vertretene Partei objektiv kein Interesse daran, dass der Rechtsbeistand eine höhere Entschädigung erhält (zum Ganzen: Urteil 5A_438/2022 vom 31. August 2023 E. 1.2 mit Hinweis). Demnach hätte sich der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin in eigenem Namen an das Bundesgericht wenden müssen, soweit die Höhe des Honorars als unentgeltlicher Rechtsvertreter angefochten wird. Das hat er nicht getan. Vielmehr hat er die Beschwerde an das Bundesgericht ausdrücklich ausschliesslich im Namen der Beschwerdeführerin erhoben. Daher kann auch insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden.