Citation: 8C_269/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss im Wesentlichen, dass die Vorinstanz unter Verzicht auf weitere Abklärungen - die allenfalls nachzuholen seien - auf zwei versicherungsinterne Aktenbeurteilungen abgestellt habe. Die Bescheinigung einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit durch die Suva-Ärztin sei schon deswegen unzuverlässig, weil sie von einer falschen Vorstellung seines angestammten Berufs eines Poliers (und nicht eines Polierers) ausgegangen sei. Nachdem er von seiner bisherigen Arbeitgeberin nach der Rehabilitation an einem Schonarbeitsplatz im 50 %-Pensum weiterbeschäftigt worden sei, habe die Suva-Ärztin angenommen, er vermöge die Tätigkeit als Polier in gleichem Umfang auszuüben. Auch an jenem Schonarbeitsplatz im Büro mit der Verrichtung leichtester Tätigkeiten hätte er indessen entgegen der Einschätzung der Suva-Ärztin nicht mehr als ein 50 %-Pensum bewältigen können. Die bloss aktengestützte Einschätzung des RAD bezüglich der Arbeitsfähigkeit in einer Verweistätigkeit habe dementsprechend auf einer unzuverlässigen Grundlage beruht, sodass auch gegenüber der RAD-Beurteilung erhebliche Zweifel anzubringen seien. Da er bisher, so der Beschwerdeführer, ausschliesslich im Baugewerbe gearbeitet habe, sei ihm angesichts seines fortgeschrittenen Alters die Verwertung der ihm verbleibenden Restarbeitsfähigkeit nicht zuzumuten. Wenn überhaupt, könne höchstens noch von einem zumutbaren Pensum von 50 %, wie zuletzt ausgeübt, beziehungsweise einer Verwertbarkeit im gleichen Umfang ausgegangen werden. Wegen der ihm allein noch zumutbaren Teilzeittätigkeit sowie wegen erhöhten Pausenbedarfs sei ihm ein Abzug vom Tabellenlohn von mindestens 15 % zu gewähren und es resultiere ein Invalididitätsgrad von 72 %, sodass ihm eine ganze Invalidenrente zuzusprechen sei. Wenn indessen dennoch mit der Vorinstanz von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit auszugehen wäre, sei ihm in erwerblicher Hinsicht insbesondere zufolge seiner eingeschränkten Leistungsfähigkeit, wegen der ihm die Suva eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 30 % zugesprochen habe, aufgrund erhöhten Pausenbedarfs sowie seines fortgeschrittenen Alters ein leidensbedingter Abzug von mindestens 10 % zu gewähren. Unter Berücksichtigung des von ihm geltend gemachten Valideneinkommens von Fr. 106'505.- resultiere ein Invaliditätsgrad von 41,6 %, sodass zumindest ein Anspruch auf eine Viertelsrente bestehe.