Citation: 8C_359/2014 E. 5

Das kantonale Gericht erwog weiter, ausgehend von der differenzierten, auf eigenen Untersuchungen, den Vorakten und den anlässlich der Beweissicherung vor Ort gesammelten Erkenntnissen beruhenden, schlüssig und nachvollziehbar begründeten Einschätzung des Prof. Dr. med. B.________ vom 31. Oktober 2011 sei von einem seit der ursprünglichen Verfügung vom 1. November 2000 verbesserten psychischen Gesundheitszustand auszugehen, der nunmehr in einer dem körperlichen Leiden adaptierten Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeitstätigkeit erlaube; dergestalt seien die Voraussetzungen für eine Rentenrevision erfüllt, zumal der Versicherte damit ein rentenausschliessendes Einkommen generieren könnte. Diese Beurteilung lässt sich nicht beanstanden. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers durfte die Vorinstanz auf den Bericht von Prof. Dr. med. B.________ abstellen, ohne dadurch ihre Untersuchungspflichten zu verletzen oder gegen die vom Bundesgericht aufgestellten, vom Beschwerdeführer angerufenen Beweisgrundsätze zu verstossen: Da sich unstreitig der Gesundheitszustand des Versicherten einzig in psychiatrischer Hinsicht verändert hat, bedurfte es keineswegs zwingend einer polydisziplinären Begutachtung; sodann zeigt Prof. Dr. med. B.________ in seinen Berichten schlüssig auf, weshalb die Einschätzung der behandelnden Psychiaterin vom 5. Februar 2010 nicht überzeugt. Ein den Bericht von Prof. Dr. med. B.________ in Frage stellender, jüngerer Arztbericht liegt demgegenüber nicht vor. Fehlt es an Anhaltspunkten, welche den verwaltungsintern verfassten, schlüssig und umfassend erscheinenden Bericht in Frage zu stellen vermögen, besteht auch keine Veranlassung für das Einholen einer Gerichtsexpertise oder die Rückweisung der Angelegenheit zur Einholung eines Gutachtens nach Art. 44 ATSG (BGE 135 V 465 E. 4.4 ff. S. 469).