Citation: 5D_103/2016 E. 4.2.3

4.2.3. Aus dem Dienstbarkeitsvertrag ergibt sich ein Wegrecht zu Wohnzwecken, denen das Wegrecht bis heute dient (E. 4.1 oben). Darauf durfte die Beschwerdegegnerin vertrauen, zumal nicht nachgewiesen ist, dass der angerufene Bauplan zu den Grundbuchbelegen gehört hat oder der Beschwerdegegnerin irgendwie bekannt war. Entsprechende Feststellungen fehlen im angefochtenen Urteil, und Verfassungsrügen erheben die Beschwerdeführer diesbezüglich nicht. Aus dem Bauplan können die Beschwerdeführer deshalb keinerlei Einschränkungen des Wegrechts ableiten. Die damit im Ergebnis übereinstimmende Würdigung des Bauplans durch das Kantonsgericht erweist sich als willkürfrei.