Citation: 9C_514/2015 E. 4

Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, entgegen dem somatischen Experten seien die Beschwerden und die daraus resultierenden Schmerzen mittels Befunde der Magnetresonanztomographie (v.a. mehrere Diskushernien) sehr wohl medizinisch nachweis- und feststellbar. Dieser Einwand ist unbehelflich. Zu Recht hat die Vorinstanz dem Umstand Rechnung getragen, dass bildgebend nachgewiesene (pathologische) Befunde - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin - in der Regel für sich allein nicht den Schluss auf eine Arbeitsunfähigkeit zulassen resp. gerade keine Korrelation zwischen ärztlich gestellter Diagnose (auch bei somatisch dominierten Leiden) und Arbeitsunfähigkeit besteht (BGE 140 V 193 E. 3.1 S. 195 mit Hinweis auf KLIPSTEIN/MICHEL/LÄUBLI ET AL., Do MRI findings correlate with mobility tests?, Eur Spine 2007 S. 803-811). Mit Blick darauf, dass der Rheumatologe nach den verbindlichen und unbestritten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz (E. 1 hievor) keine relevanten klinisch-pathologischen Befunde - insbesondere kein radikuläres Reiz- oder Ausfallsyndrom - erheben konnte, hat das kantonale Gericht nicht Bundesrecht verletzt (Art. 95 lit. a BGG), indem es dem somatischen Teilgutachten, welches eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für die zuletzt ausgeübten Tätigkeiten sowie Haushaltsarbeiten verneinte, vollen Beweiswert zuerkannt hat. Was die anhaltende somatoforme Schmerzstörung betrifft, welcher gutachterlicherseits sowie von der Vorinstanz - noch unter Beachtung der inzwischen aufgegebenen Überwindbarkeitsvermutung - keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit beigemessen wurde, führt auch die Überprüfung nach BGE 141 V 281 zu keinem anderen Ergebnis: Aus dem psychiatrischen Gutachten, welches seinen Beweiswert nicht per se verliert (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309 m.H.a. BGE 137 V 210 E. 6 S. 266) und in concreto eine schlüssige Beurteilung im Lichte der massgeblichen Indikatoren erlaubt, ergibt sich, dass mit Blick auf das doch recht aktive Leben der Beschwerdeführerin (u.a. regelmässige Tagesgestaltung, körperliche und soziale Aktivitäten [Spaziergänge, rege Kontakte mit Familienangehörigen], regelmässige Ferienreisen in den Kosovo mit dem Auto oder Flugzeug) sowie deren Schilderungen eine schwere Ausprägung der Störung, welche bisher psychiatrisch nicht behandelt wurde, ausser Betracht fällt (vgl. Urteil 9C_125/2015 vom 18. November 2015 E. 7.1). Ferner fehlt eine psychische oder somatische Komorbidität, namentlich sind die Beschwerden der Wirbelsäule nach dem hievor Gesagten nicht invalidisierend (BGE 141 V 281 E. 4.3.1.3 S. 301). Des Weiteren bestehen keine Hinweise auf die im Komplex Persönlichkeit (BGE 141 V 281 E. 4.3.2 S. 302) zu prüfenden Merkmale, welche im Rahmen der umfassenden Ressourcenprüfung ins Gewicht fallen könnten. Gegenteils enthält der soziale Lebenskontext (BGE 141 V 281 E. 4.3.3 S. 303), so die Einbettung in die Familie und die Unterstützung durch diese, bestätigende, sich potenziell günstig auf die Ressourcen auswirkende Faktoren. Zusammenfassend fehlt es unter Berücksichtigung der nicht schwer ausgeprägten Schmerzstörung, fehlender Komorbiditäten und eher günstiger persönlicher Ressourcen an einem invalidisierenden Gesundheitsschaden. Eine Konsistenzprüfung (BGE 141 V 281 E. 4.4 S. 303 f.) erübrigt sich vor diesem Hintergrund. Weitere Abklärungen sind nicht angezeigt. Damit hat es im Ergebnis beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden.