Citation: 5A_208/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz prüfte die Einsetzung einer Kindesvertretung und kam damit ihrer Prüfungspflicht nach. Sie wies den Antrag des Beschwerdeführers im Wesentlichen mit der Argumentation ab, dass sich die für die vorsorgliche Obhutszuteilung des Sohnes notwendigen Sachumstände - insbesondere nach durchgeführter Kindesanhörung - aus den Akten hinreichend ergeben würden. Der Beschwerdeführer bestreitet diesen Umstand zwar. Eine einfache Bestreitung genügt jedoch nicht, die Einschätzung der Vorinstanz als willkürlich auszuweisen. Da daher von einer Kindesvertretung keine zusätzliche Unterstützung zu erwarten war, ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Entscheid von ihrem Ermessen falschen Gebrauch gemacht haben und damit zu einem offensichtlich unbilligen, in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken widersprechenden Ergebnis gelangt sein sollte. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet und eine detaillierte Auseinandersetzung mit den von ihm vorgebrachten Argumenten erübrigt sich.