Citation: 6P.51/2006 03.11.2006 E. 2

Mit den drei beim Bundesgericht erhobenen Rechtsmitteln kritisiert der Beschwerdeführer die Beweiswürdigung des Obergerichts bzw. von dessen Kassationshof unter verschiedenen rechtlichen Gesichtspunkten. In der staatsrechtlichen Beschwerde gegen das Strafurteil vom 24. März 2005 rügt er die obergerichtliche Beweiswürdigung in mehrfacher Hinsicht als willkürlich, und er sieht darin zugleich einen Verstoss gegen die verfassungsmässigen Grundsätze des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV), der Fairness (Art. 29 Abs. 1 und 32 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK) und der Unschuldsvermutung (Art. 32 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 2 EMRK). Mit der staatsrechtlichen Beschwerde gegen den Revisionsentscheid vom 23. Januar 2006 bringt er die gleichen Verfassungsrügen vor. Er kritisiert die Auffassung des Kassationshofs, dass das Ergänzungsgutachten das Erstgutachten bestätige, beanstandet den Verzicht auf die mündliche Anhörung des Gutachters und stellt in Abrede, dass ihm vor Ablieferung des Ergänzungsgutachtens die Unterscheidung zwischen Warm- und Spannungsrissempfindlichkeit nicht geläufig war. Mit der Nichtigkeitsbeschwerde gegen den Revisionsentscheid wird eine Verletzung von Art. 397 StGB geltend gemacht. Die in den staatsrechtlichen Beschwerden vorgebrachten Rügen überschneiden sich teilweise. Aus prozessökonomischen Gründen werden die Rügen gegen den Revisionsentscheid vorweg behandelt.