Citation: 8C_359/2022 E. 5.4.2

5.4.2. Hinsichtlich des allgemein-internistischen Gutachtens wendet er ein, die Expertin habe ihm (als starker Raucher mit schlecht eingestelltem Diabetes und familiärer Prädisposition) wegen seiner generalisierten Arteriosklerose eine schlechte Prognose gestellt und angegeben, es müsse jederzeit mit einem Schlaganfall oder Herzinfarkt gerechnet werden. Sie habe seine geäusserte Angst, die nächsten drei bis vier Jahre nicht mehr zu überleben, als plausibel bezeichnet. Inwiefern sich darin der behauptete Widerspruch zeigt zur Feststellung der Vorinstanz, ein muskuläres Training sei gutachterlicherseits zur Vorbeugung von Rückenschmerzen empfohlen worden und es sei nachvollziehbar, dass ein solches hilfreich sei, ist nicht ersichtlich. Ferner wurden die Rückenschmerzen als zu wenig relevant bezeichnet, um eine Auswirkung auf die Arbeit als Chauffeur oder bei mittelschweren Belastungen erklären zu können. Sie wurden zudem als belastungsabhängig beschrieben, die keine ständige Schmerzmedikamenteneinnahme und/oder interventionell-schmerzmedizinische Behandlung erforderten. Die Ressourcenlage am Bewegungsapparat wurde aus gutachterlicher Sicht als gut bezeichnet mit nur beginnenden degenerativen Veränderungen, weshalb die Aussage, durch muskuläres Training könne Rückenschmerzen vorgebeugt werden, keine Inkonsistenzen begründet und die vorinstanzlichen Ausführungen hierzu nicht willkürlich sind.