Citation: 2C_1024/2020 E. 5.2.2

5.2.2. Vor der Anlasstat wurde der Beschwerdeführer zudem mehrmals wegen häuslicher Gewalt (mehrfache Tätlichkeiten zwischen 2006 und 2010) sowie etlichen Verstössen gegen das Strassenverkehrsdelikt sanktioniert. Diese Verfehlungen sind von untergeordneter Bedeutung, zumal sie - wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführt - nicht mehr im Strafregister ersichtlich sind. Immerhin fällt deren Häufigkeit und der Umstand auf, dass der Beschwerdeführer sich durch die verschiedenen Sanktionen nicht hat beeindrucken lassen. Im Weiteren ist dem Beschwerdeführer zuzustimmen, dass die in diesem Zusammenhang ausgefällte Ermahnung aufgrund insgesamt relativ geringfügiger Delikte erging, die keinen Widerruf der Niederlassungsbewilligung gerechtfertigt hätten. Es kann der fraglichen Ermahnung im vorliegenden Verfahren deshalb keine wesentliche Bedeutung zugemessen werden (vgl. Urteil 2C_354/2020 vom 30. Oktober 2020 E. 3.5). Aus migrationsrechtlicher Sicht stellt jedoch bereits die Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 34 Monaten alleine einen schwerwiegenden Verstoss gegen die Rechtsordnung dar (vgl. BGE 139 I 145 E. 3.4 S. 152 f.) und es besteht ein entsprechendes öffentliches Interesse am Widerruf der Niederlassungsbewilligung des Beschwerdeführers.