Citation: 2A.280/2006 24.05.2006 E. 2.3

Was der Beschwerdeführer gegen die Haftverlängerung vorbringt, überzeugt nicht: Soweit er geltend macht, er sei nun schon seit 17 Monaten im Gefängnis, verkennt er, dass die Ausschaffungshaft, welche als Administrativmassnahme der Sicherung des Vollzugs seiner Wegweisung bzw. Landesverweisung dient, erst etwas mehr als drei Monate dauert; in der restlichen Zeit befand er sich in Untersuchungshaft oder im Strafvollzug. Nachdem seine Identität erstellt war, durfte davon ausgegangen werden, dass im Anschluss hieran seine Ausschaffung ohne weiteres möglich sein würde, weshalb das Beschleunigungsgebot auch insofern nicht verletzt erscheint (vgl. das Urteil 2A.93/2003 vom 21. März 2003, E. 3.1). Wie das Bundesgericht bereits in seinem Urteil vom 24. März 2006 festgestellt hat, bildet die Asyl- und Wegweisungsfrage nicht Gegenstand des Haftprüfungsverfahrens (vgl. auch BGE 130 II 56 E. 2; 128 II 193 E. 2; 125 II 217 E. 2 S. 220), weshalb der Beschwerdeführer vergeblich einwendet, nicht in den Libanon zurückkehren zu können, da er dort verfolgt werde. Soweit er geltend macht, gesundheitlich angeschlagen zu sein, kann seinen Problemen im Rahmen des Haftvollzugs Rechnung getragen werden; sie sind nicht geeignet, die Haft als unverhältnismässig erscheinen zu lassen oder seine Hafterstehungsfähigkeit in Frage zu stellen. Für eine minimale medizinische Betreuung ist gesorgt; es steht dem Beschwerdeführer frei, über die Vollzugsbehörden einen Arzt zu konsultieren. Für alles Weitere wird auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG).