Citation: 6B_286/2018 E. 3.4.1

3.4.1. Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie eine Verfolgungsverjährung von sieben Jahren angenommen habe. Gegenstand des Verfahrens sei eine am 22. Dezember 2008 begangene Übertretung, die gemäss Art. 57 Abs. 2 SBG nach fünf Jahren verjähre. Diese Frist sei durch Art. 333 Abs. 6 lit. b StGB auf zehn Jahre verdoppelt worden. Das Bundesgericht habe entschieden, dass eine Übertretung nicht später verjähren könne als ein Vergehen gemäss Art. 97 Abs. 1 lit. d StGB, wo eine Frist von sieben Jahren vorgesehen sei. Der Beschwerdeführer trägt vor, das Bundesgericht hätte noch einen Schritt weiter gehen müssen. Aus den allgemeinen Bestimmungen des StGB sei ersichtlich, dass der Gesetzgeber einen wesentlichen Unterschied zwischen der Verjährung von Verbrechen und Vergehen und der Verjährung von Übertretungen wollte, und zwar im Verhältnis von sieben oder mehr Jahren zu drei Jahren. Wenn daher mit Blick auf Art. 333 Abs. 6 lit. b StGB ein gesetzgeberisches Versehen festgestellt worden sei, dann genüge die Korrektur auf sieben Jahre nicht, sondern sei wesentlich tiefer anzusetzen.