Citation: 1C_505/2020 E. 4

Die Beschwerdeführenden rügen ferner s chwere formelle Mängel des Rekursentscheids: Dessen Dispositiv habe sich auf die Gutheissung des Rekurses beschränkt, ohne einen reformatorischen oder kassatorischen Entscheid zu fällen. Das Verwaltungsgericht hätte den Entscheid des Baurekursgerichts schon aus diesem Grund aufheben müssen; die von ihm, unter Rückgriff auf die Erwägungen des Baurekursgerichts vorgenommene "Klarstellung" sei unzulässig, weil nur das Dispositiv in Rechtskraft erwachse und nicht die Erwägungen (soweit das Dispositiv nicht auf sie verweise). Anfechtungsgegenstand vor Bundesgericht ist nicht der Entscheid des Baurekursgerichts, sondern derjenige des Verwaltungsgerichts. Dieses hat sich nicht damit begnügt, die Beschwerde abzuweisen, sondern hat im Dispositiv klar festgehalten, welche Teile des Stadtratsbeschlusses und der Genehmigungsverfügung aufgehoben werden und mit welchem Inhalt der Quartierplan neu festzusetzen sei (Disp.-Ziff. 1). Weshalb es dazu nicht befugt sei, wird weder genügend dargelegt noch ist dies ersichtlich. Die Ausführungen der Beschwerdeführenden zur Rechtskraft verkennen, dass der Entscheid des Baurekursgerichts an das Verwaltungsgericht weitergezogen wurde und daher nicht in Rechtskraft erwachsen ist. Im Übrigen ist es nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig, für die Auslegung eines unklaren Dispositivs auf die Erwägungen zurückzugreifen, auch wenn nicht ausdrücklich auf sie verwiesen wird (vgl. z.B. BGE 144 III 368 E. 3.5 mit Hinweisen).