Citation: 2C_520/2014 E. 3.2

3.2. Sein Verhalten nach der Tat spricht ebenfalls nicht zu seinen Gunsten: Zwar hat er sich im Strafvollzug und während der strafrechtlichen Probezeit nichts zu Schulden kommen lassen, allerdings kommt diesem Wohlverhalten eine geringere Bedeutung zu als einem solchen in (voller) Freiheit und durfte das von ihm erwartet werden (vgl. ZÜND/HUGI YAR, Aufenthaltsbeendende Massnahmen im schweizerischen Ausländerrecht, insbesondere unter dem Aspekt des Privat- und Familienlebens, EuGRZ 2013, S. 1 ff. Rz. 41). Nach Ablauf der Probezeit bis zum Urteil der Vorinstanz hat er knapp zwei Monate deliktsfrei gelebt. Die Unterlagen, welche belegen sollen, dass er sich auch weiterhin wohl verhalte, können, wie bereits erwähnt (E. 1.3), im bundesgerichtlichen Verfahren nicht berücksichtigt werden. Es kann aus diesem Grund denn auch nicht gesagt werden, die Vorinstanz habe den Sachverhalt diesbezüglich willkürlich festgestellt und gewürdigt.