Citation: 1C_694/2017 E. A

Der türkische Staatsangehörige A.________ (Jg. 1980) reiste am 12. Mai 2006 erstmals in die Schweiz ein, wo er am 22. Juni 2006 die Schweizerin B.________ heiratete. Die Ehe blieb kinderlos und wurde am 6. Februar 2009 geschieden. Am 20. März 2009 heiratete A.________ die Schweizerin C.________ (Jg. 1973), die er 2006 kennengelernt hatte; sie brachte einen Sohn in die Ehe. Am 24. April 2012 ersuchte A.________ um erleichterte Einbürgerung. Am 27. August 2013 unterzeichneten die Eheleute die gemeinsame Erklärung, in einer intakten Ehe zu leben und keine Trennungs- oder Scheidungsabsichten zu hegen. Am 6. September 2013 wurde A.________ eingebürgert. Am 16. Juli 2014 wurde die kinderlos gebliebene Ehe gestützt auf das gemeinsame Scheidungsbegehren vom 23. Mai 2014 geschieden. Im Oktober 2014 heiratete A.________ in der Türkei eine türkische Staatsangehörige (Jg. 1989) und stellte am 11. Dezember 2014 ein Gesuch um Familiennachzug. In der Folge eröffnete das Staatssekretariat für Migration (SEM) ein Verfahren zur Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung, welches am 27. November 2015 zur Nichtigerklärung der Einbürgerung von A.________ führte. A.________ focht die Nichtigerklärung beim Bundesverwaltungsgericht an, welches die Beschwerde am 4. November 2017 abwies.