Citation: 9C_523/2017 E. A

A.________, geboren 1966, zuletzt bis 31. März 2002 als Gerüstbaumonteur bei der B.________ AG angestellt gewesen (letzter effektiver Arbeitstag: 4. Dezember 2001), bezog mit Wirkung ab 1. Oktober 2002 bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 83 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Verfügung der IV-Stelle Bern [fortan: IV-Stelle] vom 22. Mai 2007). Der ermittelte Invaliditätsgrad basierte auf einem Gutachten des medizinischen Zentrums Römerhof GmbH, Zürich (fortan: MZR), vom 15. November 2006 in den Disziplinen Psychiatrie, Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin. In diesem wurde aufgrund verschiedener orthopädischer Gebrechen sowie einer Darmerkrankung eine durchschnittliche Arbeitsfähigkeit von 40 % (30 bis maximal 50 %) in geschützter Umgebung angenommen. Der Anspruch auf eine ganze Rente wurde mit Mitteilung vom 26. Februar 2010 bestätigt. Im Rahmen eines im Dezember 2014 eingeleiteten Revisionsverfahrens veranlasste die IV-Stelle eine polydisziplinäre Begutachtung beim Zentrum für versicherungsmedizinische Begutachtung (ZVMB GmbH, Bern, fortan: ZVMB; Expertise vom 12. Oktober 2016, Begutachtung in den Bereichen Neurochirurgie, Orthopädie, Gastroenterologie, Innere Medizin und Psychiatrie), führte das Vorbescheidverfahren durch und verfügte am 17. Januar 2017 bei einem errechneten Invaliditätsgrad von 31 % (unter Annahme einer vollschichtig realisierbaren Arbeitsfähigkeit mit einem reduzierten Rendement von 80 % in einer den orthopädischen Leiden angepassten Tätigkeit in der freien Wirtschaft) die Aufhebung der Rente.