Citation: 8C_347/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Ebenfalls fehlt geht die weitere Rüge, die festgestellte Persönlichkeitsveränderung sei nicht in eine (neurologische) Gesamtbeurteilung eingeflossen. Die Psychiaterin und Neurologin med. pract. F.________ hat vielmehr ihrer Beurteilung des Integritätsschadens ein leichtes organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma zugrunde gelegt und gleichzeitig eine deutliche Persönlichkeitsänderung verneint. Dass med. pract. F.________ aktenwidrig von einer "kognitiven Unauffälligkeit" ausgegangen sei, wie moniert wird, ergibt sich somit nicht. Sie diagnostizierte ausdrücklich ein leichtes organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma bei neuropsychologisch nachgewiesenen leichten kognitiven Defiziten (ICD-10 F07.02). Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, wurden die in der Klinik H.________ in neuropsychologischer Hinsicht festgestellten leichten Defizite von med. pract. F.________ unverändert berücksichtigt.