Citation: 5A_775/2020 E. 1

C.________ (geb. 2007) ist der Sohn von A.________ und B.________. Die Eltern sind nicht miteinander verheiratet und lebten vor der Geburt des Sohnes kurz im gleichen Haushalt. Die Mutter hatte das alleinige Sorgerecht. Nach einem Streit zwischen den Eltern während des Fussballtrainings von C.________ am 17. Juni 2019 wurde dieserentsprechend seinem ausdrücklichen Wunsch von der requirierten Polizei vorübergehend in die Obhut des Vaters gegeben. Da er nicht mehr zur Mutter zurückkehren wollte und angab, von dieser geschlagen worden zu sein, entzog ihr die KESB Basel-Stadt am 18. Juli 2019 vorsorglich das Aufenthaltsbestimmungsrecht, unter Errichtung einer Erziehungsbeistandschaft und einer Kindesvertretung sowie unter Erlass einer Anzahl weiterer Massnahmen. Hiergegen erhob die Mutter Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Gestützt auf den Bericht des Beistandes sowie nach Anhörung von C.________ (im Beisein der Kindesvertreterin) und der Eltern übertrug die KESB mit Entscheid vom 4. November 2019 den Eltern das Sorgerecht gemeinsam und die Obhut dem Vater; sodann ordnete es eine Reihe weiterer Massnahmen an, namentlich in familientherapeutischer Hinsicht. Hiergegen erhob die Mutter ebenfalls Beschwerde beim Verwaltungsgericht. Mit Urteil vom 10. J uni 2020 erklärte dieses die Beschwerde gegen die vorsorgliche Massnahme für gegenstandslos und wies die Beschwerde gegen den Hauptentscheid ab. Dagegen hat die Mutter am 17. September 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Sie verlangt, dass dem Vater die Erziehungsfähigkeit aberkannt und der Sohn so schnell als möglich wieder in ihre Obhut gegeben und unter ihre alleinige Sorge gestellt werde und dass gegenüber dem Vater ein absolutes Kontaktverbot ausgesprochen werde.