Citation: 7B_255/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer weist auf eine angebliche Praxis des Appellationsgerichts Basel-Stadt hin, wonach bei einschlägig vorbestraften Tätern Strafen von sechs bis acht Monaten Freiheitsstrafe bzw. Geldstrafen ausgesprochen worden seien. Insgesamt führt er elf Urteile des Appellationsgerichts Basel-Stadt an, in denen nach seinen Angaben für Raufhandel (und teilweise weitere Delikte) Freiheits- bzw. Geldstrafen zwischen zwei und neun Monaten ausgefällt oder erwähnt worden seien. Er kritisiert, die von der Vorinstanz ausgesprochene Einsatzstrafe von zehn Monaten übersteige sämtliche dieser Strafen. Weiter moniert er, dass die Vorinstanz die Strafe aufgrund seiner Vorstrafe nicht hätte erhöhen dürfen, weil er diese verbüsst habe und eine Strafschärfung einer neuerlichen Bestrafung gesühnten Verhaltens gleichkäme.