Citation: 6B_632/2018 E. 1.2

1.2. Mit seinem Einwand gegen die Qualifikation seines Verhaltens als Anstaltentreffen verkennt der Beschwerdeführer, dass es für seine Strafbarkeit nach Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG nicht darauf ankommt, ob er sich (auch) in diesem Punkt schuldig gemacht hat. Er bestreitet die weiteren Vorwürfe nicht, stellt namentlich nicht in Frage, dass er zwischen Dezember 2012 und Februar 2013 von unbekannten Verkäufern ca. 70 Gramm Kokaingemisch, entsprechend ca. 23.1 Gramm reinem Kokain, erworben und dieses in der Folge grammweise auf der Gasse verkauft hat. Wie die Vorinstanz zu Recht erwägt, ist damit der Tatbestand des Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz bereits erfüllt, zumal bei Kokain praxisgemäss ab 18 Gramm reinen Wirkstoffs ein schwerer Fall im Sinne von Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG anzunehmen ist (BGE 138 IV 100 E. 3.2; 120 IV 334 E. 2a mit Hinweisen). Ein Freispruch wie vom Beschwerdeführer beantragt, scheidet von vornherein aus.