Citation: U 285/04 12.11.2004 E. 2

In sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten hat das kantonale Gericht richtigerweise entschieden, dass die beim Unfall vom April 2002 erlittene Ellbogenprellung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeheilt ist und eine ursächliche Bedeutung des versicherten Ereignisses für die später aufgetretenen Schulterbeschwerden ausgeschlossen werden kann. Den einlässlichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts hinzuzufügen. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, führt zu keiner anderen Betrachtungsweise. Namentlich sprechen entgegen der vom Versicherten vertretenen Auffassung keinerlei Anhaltspunkte gegen die Zuverlässigkeit der überzeugend begründeten Berichte des Kreisarztes und der Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA, weshalb die Vorinstanz zu Recht darauf abgestellt hat (vgl. BGE 125 V 353 f. Erw. 3b/ee). Den Äusserungen des Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH für Rheumatologie, lässt sich nichts entnehmen, was eine andere Kausalitätsbeurteilung zu begründen vermöchte. Mit zutreffenden Erwägungen, die zu wiederholen sich erübrigt, hat die Vorinstanz sodann der vom Vertrauensarzt des im Einspracheverfahren noch beteiligten obligatorischen Krankenversicherers des Beschwerdeführers abgegebenen kurzen Stellungnahme keine entscheidrelevante Aussagekraft beigemessen. Schliesslich ist mit dem kantonalen Gericht auch die Notwendigkeit weiterer medizinischer Abklärungen zu verneinen, da davon keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 119 V 344 Erw. 3c; RKUV 2002 Nr. U 469 S. 527 Erw. 2c). In verschiedenen Arztberichten werden zunehmende Anzeichen für eine psychosomatische Problematik erwähnt. Ob diese gegebenenfalls natürlich kausal auf das versicherte Ereignis zurückzuführen wäre, kann nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit beantwortet werden. Eine Rückweisung zur weiteren Abklärung erübrigt sich aber; selbst wenn aufgrund solcher der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen wäre, fehlt es bei dem gegebenen leichten Unfall jedenfalls an dem für einen unfallversicherungsrechtlichen Leistungsanspruch zusätzlich erforderlichen adäquaten Kausalzusammenhang (BGE 115 V 139 Erw. 6a).