Citation: 4A_502/2020 E. 3.2

3.2. Gegen diese Auslegung der Vertragsbestimmungen macht der Beschwerdeführer geltend, Art. 10 AVB dürfe nicht isoliert ausgelegt werden, sondern die Bestimmung sei im Rahmen der BVG-Koordination zu betrachten. Mit der Begrenzung der Leistungspflicht auf das Ende des Arbeitsverhältnisses habe die Vorinstanz klar gegen das Vertrauensprinzip verstossen. Mit diesen Ausführungen wiederholt der Beschwerdeführer bloss seine bereits vor der Vorinstanz vorgetragenen Standpunkte. Er setzt sich damit aber nicht hinreichend mit der Auslegung der Vertragsbestimmungen durch die Vorinstanz auseinander (Erwägung 2.1), noch zeigt er rechtsgenüglich auf, inwiefern die Vorinstanz bei der Auslegung der Versicherungsbedingungen nach dem Vertrauensprinzip Bundesrecht verletzt haben soll. Insbesondere hat sich die Vorinstanz mit der Frage der BVG-Koordination eingehend befasst, ohne dass der Beschwerdeführer diesbezüglich eine Bundesrechtswidrigkeit darlegen würde. Es bleibt damit bei der Auslegung der Vorinstanz, wonach Versicherungsansprüche, die durch einen während des Versicherungsverhältnisses eingetretenen Versicherungsfall begründet worden sind, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses enden.