Citation: 4A_446/2020 E. 5

Der Beschwerdeführer anerkennt, dass grundsätzlich selbst langfristiges Schweigen auf den Eingang einer detaillierten Rechnung nicht bedeutet, dass der Besteller die Rechnung anerkennt. Solange dieser die Rechnung des Unternehmers nicht ausdrücklich oder stillschweigend anerkannt hat, kann er jederzeit die Rechnungsgrundlagen bestreiten und die Unangemessenheit des vom Unternehmer behaupteten Aufwandes geltend machen (BGE 96 II 58 E. 1 S. 61). Die kantonalen Instanzen erachteten den Nachweis, dass der Beschwerdegegner den in Rechnung gestellten Betrag anerkannt habe, nicht als erbracht. Die diesem Schluss zugrundeliegende Beweiswürdigung kritisiert der Beschwerdeführer. Die Anforderungen an eine rechtsgenüglich begründete Willkürrüge (vgl. E. 1.1 f. hiervor) erfüllt er dabei allerdings nicht.