Citation: 5P.336/2005 08.02.2006 E. 2

Das Appellationsgericht hat die Unterhaltsrente für die Beschwerdeführerin auf die Zeit bis zur Volljährigkeit von A.________ begrenzt mit dem Argument, ab diesem Zeitpunkt bestünden keine ehebedingten Nachteile mehr, weil die gesundheitlichen Probleme in keinem Zusammenhang mit der in der Ehe praktizierten Aufgabenteilung stünden. Die Beschwerdeführerin erblickt darin eine Aktenwidrigkeit bzw. Willkür und macht geltend, die Zeugung von A.________ sei eine gemeinsame Entscheidung gewesen und gemäss Gutachten seien die Rückenschmerzen im Lenden- und Halsbereich, die nunmehr Ursache der eingeschränkten Erwerbsfähigkeit seien, erstmals während der Schwangerschaft aufgetreten und danach schlimmer geworden. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde sind neue tatsächliche und rechtliche Vorbringen grundsätzlich unzulässig (BGE 114 Ia 204 E. 1a S. 205, 118 Ia 20 E. 5a S. 26) und es können auch keine neuen Beweismittel eingereicht werden (BGE 108 II 69 E. 1 S. 71). Entgegen ihrer Substanziierungspflicht (dazu BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11 f.; 125 I 492 E. 1b S. 495; 130 I 258 E. 1.3 S. 262) zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, wo und inwiefern sie die betreffenden Behauptungen bereits im kantonalen Verfahren erhoben hätte. In der Appellationsschrift hat sie jedenfalls nicht geltend gemacht, die heutigen gesundheitlichen Probleme seien durch die Schwangerschaft bedingt, sondern lediglich "die latent von der Vorinstanz vorgebrachte Unterstellung, die Krankheit ... habe schon vorehelich bestanden, ... entschieden zurückgewiesen". Scheitert jedoch die Rüge bereits am Novenverbot, kann offen bleiben, ob das Gutachten nicht nur eine zeitliche Koinzidenz zwischen den heutigen gesundheitlichen Problemen und der Schwangerschaft, sondern eine zwingende Kausalität festgestellt hat und das Appellationsgericht in willkürlicher Weise von entsprechenden gutachterlichen Schlussfolgerungen abgegangen ist.