Citation: 1C_71/2009 11.08.2009 E. 1

1.1 Dem angefochtenen Urteil des Kantonsgerichts liegt ein Beschwerdeverfahren über eine baurechtliche Bewilligung zu Grunde. Nach Art. 34 Abs. 1 RPG (SR 700) gelten für die Rechtsmittel an die Bundesbehörden die allgemeinen Bestimmungen über die Bundesrechtspflege. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 lit. a BGG steht auf dem Gebiet des Raumplanungs- und Baurechts zur Verfügung. Das Bundesgerichtsgesetz enthält keinen Ausschlussgrund (Art. 83 BGG). Angefochten ist ein Entscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Der Beschwerdeführer hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen, ist durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung (Art. 89 Abs. 1 BGG). Unter dem Vorbehalt der nachfolgenden Erwägungen ist auf die Beschwerde einzutreten. 1.2 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht grundsätzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das setzt aber voraus, dass auf die Beschwerde überhaupt eingetreten werden kann, diese also wenigstens die Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG erfüllt. Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willkürlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung) geltend gemacht wird. Dies prüft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Wird eine Verletzung des Willkürverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen). 1.3 Das Kantonsgericht setzte sich im angefochtenen Entscheid mit der Frage der Gleichbehandlung des Beschwerdeführers mit verschiedenen Restaurantbetreibern auseinander (Art. 8 Abs. 1 BV). Es erwog, dass im vom Beschwerdeführer eingereichten Gutachten festgehalten werde, der Zugang zu den fraglichen Restaurants erfolge mit Raupenfahrzeugen auf einer Route, welche mehrere Lawinenzonen durchquere. Ob die betreffenden Fahrten bewilligt seien, gehe jedoch weder aus dem Gutachten noch den Akten hervor. Das Kantonsgericht behandelte das Vorbringen mangels hinreichender Begründung nicht weiter. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dieser Erwägung nicht auseinander. Er bringt vor, die erwähnten Restaurants unterlägen keinem Winterbenutzungsverbot, obwohl sie durch dasselbe lawinengefährdete Gebiet erschlossen würden, welches auch als Zugang zu seiner Hütte in Frage komme. Damit behauptet er nicht, dass die Vorinstanz zu Unrecht nicht auf sein Vorbringen eingetreten sei. Im Übrigen legt er auch nicht dar, weshalb in diesem Fall die Voraussetzungen eines Anspruchs auf Gleichbehandlung im Unrecht gegeben sein sollten (BGE 134 V 34 E. 9 S. 44; 127 I 1 E. 3a S. 2 f.; je mit Hinweisen). Auf das Vorbringen ist nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG). 1.4 Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Stellungnahme des Chefs der Sektion Naturgefahren der kantonalen Dienststelle für Wald und Landschaft vom 20. Oktober 2008 gehe in keiner Weise auf die besondere Situation im Grimselgebiet ein, berücksichtige weder das von ihm eingereichte Gutachten noch basiere sie auf einer konkreten Überprüfung des Sachverhalts. Der rechtserhebliche Sachverhalt sei deshalb durch die kantonalen Instanzen ungenügend festgestellt worden. Im Verfahren vor Bundesgericht bildet einzig das Urteil des Kantonsgerichts vom 9. Januar 2009 Anfechtungsobjekt. Das Kantonsgericht setzte sich mit dem vom Beschwerdeführer eingereichten Gutachten auseinander. Inwiefern es dabei den Sachverhalt unrichtig festgestellt haben soll (Art. 97 Abs. 1 BGG), wird vom Beschwerdeführer nicht dargelegt. Auf die Rüge ist nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG). 1.5 Der Beschwerdeführer kritisiert, dass sämtliche im Gebirge bestehenden Hütten von Bergsteigern und Skitourengängern auch im Winter benutzt werden könnten. Keine dieser Hütten sei mit einem Winterbenutzungsverbot belegt. Zudem sei sowohl die Bahn wie auch die Strasse ins Goms an vielen Stellen lawinengefährdet. Dennoch hätte bisher keine Behörde die Gebäude bzw. Dörfer im Goms mit einem Winterbenutzungsverbot belegt. Dies stelle eine willkürliche Ungleichbehandlung dar. Diese Tatsachen werden erstmals im Verfahren vor Bundesgericht behauptet. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen jedoch nur soweit vorgebracht werden, als der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt, was in der Beschwerde näher darzulegen ist (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern erst der Entscheid der Vorinstanz zu den neuen Vorbringen Anlass gegeben hat. Sie erweisen sich deshalb als unzulässig.