Citation: 8C_605/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Wenn der Versicherte zur im Gutachten festgehaltenen bewusstseinsnahen Aggravation ausführt, die neuropsychologische Testung sei durch den psychiatrischen Facharzt zu wenig gewürdigt worden und es fehle an einer eigentlichen Plausibilisierung, weshalb dem Gutachten der Beweiswert abzusprechen sei, ist dies nicht stichhaltig. Dr. med. B.________ hat sich entgegen der Darstellung in der Beschwerde nicht nur auf die Aussagen des neuropsychologischen Nebengutachters gestützt, sondern er hat darüber hinaus auf weitere Inkonsistenzen aufmerksam gemacht, die zu seiner Beurteilung führten. So kam er gemäss Feststellung im angefochtenen Entscheid auch aufgrund der vom Beschwerdeführer in Anspruch genommenen psychiatrischen Behandlung und des Verzichts auf die Einnahme von antidepressiven Medikamenten zur Erkenntnis, es liege eine Aggravation vor. Wie das Bundesverwaltungsgericht bereits umfassend ausführte, ist es nicht rechtswidrig, wenn zur Beurteilung einer Aggravation auf neuropsychologische (Validierungs-) Tests, die die Kriterien nach Slick et al. (1999) erfüllen, abgestellt wird, soweit - wie vorliegend - ein psychiatrischer Facharzt die Testergebnisse würdigt (Urteil 8C_95/2019 vom 3. Juni 2019 E. 6.1). Die Vorinstanz durfte demnach die gutachterliche Einschätzung übernehmen, ohne Bundesrecht zu verletzen.