Citation: 2C_914/2013 E. B

A.________ kam erstmals im Kindesalter mit dem Gesetz in Konflikt. Am 1. September 1999 wurde er wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz (SVG; SR 741.01) mit einem Verweis belegt und am 2. September 2002 wegen Hehlerei zu einer Arbeitsleistung von zwei Tagen verpflichtet. Am 18. August 2004 wurde A.________ wegen einfacher Körperverletzung, mehrfacher Erpressung, Raubes, Tätlichkeiten, geringfügigen Vermögensdelikts (Hehlerei), Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch, Fahrens ohne Führerausweis, pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall, Hausfriedensbruchs und versuchten Diebstahls zu einer Arbeitsleistung von zwanzig Tagen verpflichtet. Davon leistete er zwölf Tage ab, widersetzte sich aber dem Vollzug der abschliessenden acht Tage. Aufgrund dessen wurde er am 23. Februar 2005 zu einer bedingten Einschliessungsstrafe von acht Tagen verurteilt. Als Jugendlicher wurde A.________ am 29. August 2005 wegen Widerhandlungen gegen das SVG gebüsst (Fr. 120.--). Am 10. April 2007 erging die Verurteilung wegen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes (BetmG; SR 812.121), mehrfacher einfacher Körperverletzung, mehrfacher Tätlichkeiten, Drohung, Beschimpfung, fahrlässiger Körperverletzung, pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall, verschiedener weiterer Widerhandlungen gegen das SVG, Übertretung des Transportgesetzes (TG; AS 1986 1974) und Nötigung. Die Strafe lautete auf vierzehn Tage Freiheitsentzug, bedingt ausgesprochen bei einer Probezeit von zwei Jahren mit ambulanter Behandlung und persönlicher Betreuung. Trotz schlechter Prognose musste die ambulante Massnahme am 15. Januar 2009 infolge vereitelter Zusammenarbeit aufgehoben werden. Im Erwachsenenalter ergingen am 11. Februar 2008 und am 18. März 2009 Verurteilungen zu Bussen (Fr. 60.-- und Fr. 200.--) wegen Widerhandlungen gegen das TG und mehrfacher Tätlichkeiten. Schliesslich sprach die Strafkammer des Kantonsgerichts St. Gallen A.________ am 28. September 2011 zweitinstanzlich schuldig des Raubes, der versuchten räuberischen Erpressung, der Freiheitsberaubung und Entführung, der mehrfachen Tätlichkeiten, der versuchten Nötigung, des Raufhandels, der mehrfachen einfachen Körperverletzung, der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, des betrügerischen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage, der mehrfachen Widerhandlung gegen das BetmG, der Anstiftung zur Irreführung der Rechtspflege, der Widerhandlungen gegen das SVG und der Widerhandlung gegen das Waffengesetz (WG; SR 514.54). Das Kantonsgericht St. Gallen verurteilte A.________ infolge dessen rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von 3¼ Jahren und einer Busse (Fr. 1'000.--). Am 9. Februar 2012 wurde A.________ aus dem vorzeitig angetretenen Strafvollzug bedingt entlassen.