Citation: 2C_803/2018 E. 4.1

4.1. Die Veranlagungsbehörde ist im Einspracheentscheid namentlich zur Auffassung gelangt, die vom Beschwerdeführer beherrschten Aktiengesellschaften (Holdinggesellschaft C.________ ag sowie Tochtergesellschaften D.________ AG, E.________ AG, F.________ AG und G.________ AG) bzw. die von diesen betriebenen Geschäfte stellten insgesamt einen einzigen Betrieb dar. Daher sei der für die Anwendung des VAV massgebliche Grenzwert gemäss Art. 2 lit. a BGSA (zweifache maximale AHV-Rente, d.h. für die Jahre 2013 und 2014 Fr. 56'160.--) mit den von den Beschwerdeführern bezogenen Löhnen klar überschritten, so dass schon aus diesem Grund das VAV nicht zur Anwendung gelangen könne. Die Vorinstanz hat zur Begründung ihres Entscheids ausgeführt, dass im Fall der Beschwerdeführer zwar die formellen Voraussetzungen gemäss Art. 2 BGSA für die Anwendung des VAV erfüllt seien. Die Beschwerdeführer sollten aber aus der Anwendung des VAV keine Vorteile ziehen können, die für ganz andere Situationen vorgesehen gewesen seien. Sie hätten das VAV offenbar gewählt, um damit Steuern sparen zu können. Das von ihnen gewählte Vorgehen sei ungewöhnlich und würde, akzeptierten es die Steuerbehörden, zu einer erheblichen Steuerersparnis führen. Die gewählte Rechtsgestaltung sei daher als Steuerumgehung zu qualifizieren und in steuerlicher Hinsicht nicht zu anerkennen, d.h. die Abrechnung im VAV erweise sich als unzulässig.