Citation: 8C_876/2015 E. 5.1

5.1. Der Versicherte macht geltend, die Berechnung der Vorinstanz verletze den Grundsatz der Rechtsgleichheit und das Willkürverbot (Art. 8 f. BV) sowie den Parallelitätsgrundsatz (Art. 16 ATSG). Sein früheres tiefes Einkommen habe er nicht aus freien Stücken gewählt, sondern es sei auf einen Skiunfall im Jahre 1996 zurückzuführen gewesen, bei dem er einen Trümmerbruch am Knie mit konsekutiver Operation erlitten habe. Vor diesem Unfall habe er als Selbstständigerwerbender jährlich Fr. 143'000.- verdient, was indexiert auf das Jahr 2014 Fr. 156'128.- ergebe. Danach habe er nur noch einem 50%igen Pensum mit einem Einkommen von Fr. 45'500.- nachgehen können; es gehe nicht an, dass die Vorinstanz die Unterdurchschnittlichkeit dieses früheren Einkommens mit Verweis auf Art. 28 Abs. 3 UVV ausblende. Damit werde derselbe Faktor - die geringe Höhe des Valideneinkommens - doppelt zu seinen Lasten berücksichtigt: erstens bei einem tieferen versicherten Verdienst, zweitens beim Nichtzulassen eines Parallelitätsabzugs infolge Unterdurchschnittlichkeit. Die Vorinstanz schreibe selber, es sei noch nicht geklärt, ob Art. 28 Abs. 3 UVV überhaupt anwendbar sei, wenn die vorbestehende Gesundheitsschädigung unfallbedingt sei. Bei einem bisher deutlich unterdurchschnittlichen Einkommen sei das Valideneinkommen gestützt auf Tabellenlöhne zu bestimmen oder das statistische Invalideneinkommen zu parallelisieren. Mit diesem Vorgehen müsste die SUVA nicht für einen nicht versicherten Gesundheitsschaden aufkommen; vielmehr werde dieser Schaden bereits beim tieferen versicherten Verdienst berücksichtigt und damit dem Vorzustand nicht zu Lasten der SUVA Rechnung getragen. Es sei von einen Valideneinkommen von Fr. 156'128.- auszugehen, was verglichen mit dem Invalideneinkommen von Fr. 49'604.- einen Invaliditätsgrad von 68 % ergebe. Eventuell sei das mit einem 50%igen Pensum erzielte Erwerbseinkommen von Fr. 45'500.- auf ein 100%iges Pensum bzw. auf Fr. 91'000.- hochzurechnen, was zu einem Invaliditätsgrad von 45 % führe. Subeventuell sei zu beachten, dass sein Valideneinkommen als Fugenspezialist von Fr. 45'500.- um 32 % unter dem entsprechenden LSE-Tabellenlohn von Fr. 72'267.- (Fr. 5'559.- x 13; LSE 2010, Anforderungsniveau 3, Zeile 43, sonstiges Ausbaugewerbe) liege, weshalb sein Invalideneinkommen um 32 % auf Fr. 33'731.- zu kürzen sei; dies führe zu einem Invaliditätsgrad von 26 %.