Citation: 8C_337/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Den vorinstanzlichen Erwägungen ist jedenfalls im Ergebnis beizupflichten. Der Beschwerdeführer hat ausweislich der Akten ab dem Jahre 2007 keine eigenen Anstrengungen unternommen, sich ins Arbeitsleben zu integrieren, obwohl er gemäss Gutachten der medexperts ag vom 20. September 2020 sozial gut eingegliedert gewesen war. Aus den Verwaltungsverfahren der IV-Stelle, die sie aufgrund der drei Leistungsgesuche durchgeführt hatte (vgl. Sachverhalt A hievor), geht klar hervor, dass der Beschwerdeführer keine beruflichen Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung anstrebte. Die Minderbegabung und die damit verbundenen neuropsychologischen Defizite hinderten den Beschwerdeführer nicht, vor dem Jahre 2007 unter anderem als Gemüseverpacker und -kontrolleur arbeitstätig zu sein und auch nicht später die von der Sozialhilfe vermittelten vergleichbaren Erwerbstätigkeiten auszuüben. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Sozialhilfe ihn während Jahren dazu aufforderte, auch eigenständig eine Arbeit zu suchen. Obwohl der Beschwerdeführer offensichtlich während langer Zeit von der öffentlichen Hand unterstützt wurde, nutzte er die Gelegenheit zur Selbsteingliederung ins Erwerbsleben nicht. Unter diesen Umständen ist die hievor zitierte Auffassung des kantonalen Gerichts nicht zu beanstanden.