Citation: 1C_297/2020 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführer führen aus, die lichte Höhe entspreche nach der kantonalen Praxis der Höhe zwischen der Oberkante des Estrichbodens und der Unterkante der Dachkonstruktion. Die abweichende vorinstanzliche Umschreibung sei weder belegt noch zutreffend. Bei dieser Willkürrüge verfallen die Beschwerdeführer jedoch teilweise in unzulässige appellatorische Kritik. Sie zeigen nicht substanziiert auf, weshalb die vorinstanzliche Gesetzesauslegung, die einer Balkenlage im Deckenbereich Rechnung trägt, nach dem kantonalen Recht unhaltbar sein soll. Die Beschwerdeführer beschränken sich darauf, eine abweichende Praxis zu behaupten, ohne konkrete Anhaltspunkte für diese angebliche Praxis anzuführen. Auf derartige Kritik kann nicht eingetreten werden (vgl. BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30; 144 I 113 E. 7.2 S. 124 f.). Soweit die IVHB im Hinblick auf die Umschreibung der lichten Höhe mit dem bisherigen kantonalen Recht vereinbar ist, steht unter Willkürgesichtspunkten nichts entgegen, die IVHB bereits vor ihrem Inkrafttreten als zulässiges Auslegungsmittel zu werten (vgl. Urteil 1C_336/2019 vom 3. Juni 2020 E. 5.3).