Citation: 8C_163/2020 E. A

Der 1988 geborene A.________ war seit 1. Juni 2010 vollzeitlich als Mitarbeiter im Innendienst beziehungsweise im Lager bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 12. April 2012 überholte der Versicherte mit seinem Personenwagen einen Traktor, wobei sein Fahrzeug von der Strasse abkam, vor einer abfallenden Böschung abhob und im Flug mit der rechten Frontseite gegen die Ecke einer Lagerhalle prallte. Dabei wurde der Versicherte durch die Frontscheibe geschleudert und kam auf dem Betonbelag zu liegen (Rapport der Kantonspolizei C.________, vom 11. Mai 2012). Im Spital D.________ wurden eine Rissquetschwunde parietooccipital rechts und eine Kniegelenksdistorsion rechts diagnostiziert (Bericht vom 12. April 2012). Am 21. April 2012 nahm der Versicherte die Arbeit wieder zu 100 % auf. Laut der kreisärztlichen Beurteilung des Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 22. Januar 2014 waren die gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Bereich des rechten Vorfusses nicht auf den Unfall vom 12. April 2012 zurückzuführen, hinsichtlich der geklagten Kopfbeschwerden seien die Ergebnisse der ausstehenden Untersuchung im Spital D.________ abzuwarten. Mit der kreisärztlichen Stellungnahme vom 11. Mai 2015 hielt Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, fest, auch wenn sich bildgebend keine Hinweise auf eine strukturelle Läsion des Hirnparenchyms ergeben hätten, sei eine versicherungsmedizinische Beurteilung bei einem Facharzt für Neurologie respektive eine interdisziplinäre Begutachtung durch Neurologen und Psychiater zu empfehlen. Nach weiteren Abklärungen legte die Verwaltung das Dossier Dr. med. G.________, Facharzt für Neurologie FMH, Abteilung Versicherungsmedizin, Suva Luzern, vor, der in seiner Beurteilung vom 28. Januar 2016 zum Schluss gelangte, der Versicherte habe einen Kopfanprall mit erheblicher Rissquetschwunde erlitten, der neurologische Status sei bildgebend und klinisch jedoch echtzeitlich wie auch später stets unauffällig gewesen, weshalb die mehrfach testpsychologisch und neuropsychiatrisch erhobenen Auffälligkeiten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang mit dem Unfall stünden, sondern auf einer sonstigen Pathologie beruhten. Mit Verfügung vom 9. Dezember 2016 teilte die Suva dem Versicherten mit, die geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien organisch nicht hinreichend nachweisbar auf den Unfall vom 12. April 2012 zurückzuführen und sie stünden auch adäquanzrechtlich betrachtet in keinem Zusammenhang dazu, weshalb die Versicherungsleistungen ab dem 18. März 2013 eingestellt blieben. An diesem Ergebnis hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 12. Oktober 2018).