Citation: 6B_1079/2022 E. 8.6

8.6. Der Beschwerdeführer rügt, es könne auch vor dem Hintergrund des Verhältnismässigkeitsprinzips nicht sein, dass ein ausländischer Staatsbürger, welcher hier gut integriert sei, eine viel schwerere Sanktion, hier quasi eine die etablierte Vater-Kind-Beziehung kappende Sanktion, erhalten solle (Beschwerde S. 32). Damit macht er sinngemäss geltend, es liege wegen seiner in der Schweiz lebenden Tochter ein schwerer persönlicher Härtefall im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB vor und die Vorinstanz habe sein privates Interesse am Verbleib in der Schweiz gegenüber dem öffentlichen Interesse an der Landesverweisung falsch gewichtet. Darauf ist nicht einzutreten, da sich der Beschwerdeführer mit den entsprechenden Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinandersetzt und er eine Verletzung von Art. 66a Abs. 2 StGB im Übrigen auch nicht explizit rügt.