Citation: U 432/04 04.04.2005 E. 4

4.1 Das der Bestimmung des Invaliditätsgrades im Zeitpunkt des Rentenbeginns (BGE 129 V 223 f. Erw. 4) am 1. Februar 2003 zu Grunde zu legende Valideneinkommen haben Vorinstanz und SUVA gestützt auf die Angaben der Arbeitgeberin vom 11. November 2002 auf Fr. 59'831.- festgesetzt. Dieser Wert wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht nicht beanstandet. 4.2 Für die Ermittlung des Invalideneinkommens ist vom bereits wiedergegebenen Zumutbarkeitsprofil auszugehen, laut welchem der Beschwerdeführer eine leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit ganztägig ausüben könnte. Da die von der SUVA beigezogenen Angaben aus der Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) den rechtsprechungsgemässen Anforderungen (BGE 129 V 480 Erw. 4.2.2) nicht gerecht werden, hat die Vorinstanz korrekterweise auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 abgestellt. Ausgehend vom Zentralwert des standardisierten monatlichen Einkommens der im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten beschäftigten Männer von Fr. 4557.- (Tabelle A1, S. 43), nach Anpassung an die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (vgl. Die Volkswirtschaft 3/2005, S. 94 Tabelle B9.2) sowie unter Berücksichtigung der allgemeinen Lohnentwicklung von 2002 auf 2003 (+ 1.4%; Die Volkswirtschaft 3/2005 S. 95 Tabelle B10.2) resultierte ein Jahreslohn von Fr. 57'807.-. Entgegen der Argumentation in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bietet die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers keinen hinreichenden Anlass, das Invalideneinkommen unter Beschränkung auf den Dienstleistungssektor festzusetzen. Vielmehr entspricht es der Praxis, in Fällen mit einem vergleichbaren Zumutbarkeitsprofil auf die Lohnverhältnisse im gesamten privaten Sektor abzustellen (Urteile Urteile E. vom 15. Dezember 2003 [I 573/01] Erw. 3.2.4.2, G. vom 12. Februar 2003 [I 366/01] Erw. 4, L. vom 19. Oktober 2001 [I 289/01] Erw. 3c und K. vom 7. August 2001 [U 240/99], Erw. 3c/cc). Einer als Folge der Behinderung sowie allfälliger weiterer lohnmindernder Faktoren zu erwartenden Lohneinbusse kann durch die Vornahme eines prozentualen Abzugs vom Tabellenwert Rechnung getragen werden (dazu BGE 129 V 481 Erw. 4.2.3, 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc). Der durch SUVA und Vorinstanz berücksichtigte Abzug von 10% ist auf Grund der gesundheitlichen Situation und in Anbetracht der weiteren Umstände - bei Rentenbeginn 50-jähriger Versicherter mit Niederlassungsbewilligung und 25-jähriger, auf den Baubereich beschränkter Tätigkeit in der Schweiz - nicht zu beanstanden (vgl. zur Bemessung des Abzugs BGE 126 V 79 f. Erw. 5b und zu deren Überprüfung im Rechtsmittelverfahren BGE 126 V 81 Erw. 6).