Citation: 7B_536/2023 E. 2.2

2.2. Das Obergericht legte vorliegend nachvollziehbar dar, weshalb es die Haftvoraussetzungen, insbesondere den von der Beschwerdeführerin bestrittenen dringenden Tatverdacht, als erfüllt erachtete und äusserte sich eingehend zu ihren Einwänden (vgl. E. 3 und E. 4 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Ausführungen nicht rechtsgenüglich auseinander. Sie erörtert einzig ihre Sichtweise und versucht darzulegen, weshalb ihre Vorgehensweise im Zusammenhang mit dem Aktienkaufvertrag der B.________ AG, die ihr unter anderem vorgeworfenen Straftatbestände der unrechtmässigen Aneignung bzw. Erpressung nicht erfüllen soll. Damit legt sie indessen nicht dar, inwiefern die Begründung des Obergerichts bzw. dessen Entscheid hinsichtlich der Bejahung des Tatverdachts selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Dies ist auch nicht ersichtlich. Ihre Ausführungen zum beantragten Wechsel der amtlichen Verteidigung gehen sodann an der Sache vorbei bzw. über den Streitgegenstand hinaus. Diesbezüglich ist im Übrigen ein separates Verfahren beim Bundesgericht hängig (7B_415/2023). Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.