Citation: 5A_36/2009 06.03.2009 E. 1

1.1 Das angefochtene Urteil ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer vermögensrechtlichen Zivilsache. Der Streitwert übersteigt Fr. 30'000.--. Unter Vorbehalt der nachfolgenden Ausführungen ist auf die im Übrigen fristgerecht eingereichte Beschwerde einzutreten (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). 1.2 Mit der Beschwerde kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht, Völkerrecht und kantonaler verfassungsmässiger Rechte geltend gemacht werden (Art. 95 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Dabei ist "offensichtlich unrichtig" mit "willkürlich" gleichzusetzen (BGE 133 II 249 E.1.2.2; 133 III 393 E. 7.1 S. 398). 1.3 Das Bundesgericht wendet das Recht in der Regel von Amtes wegen an (iura novit curia; Art. 106 Abs. 1 BGG). Für bestimmte Vorgänge gilt indes das Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Entgegen dem strikten Wortlaut von Art. 106 Abs. 2 BGG gilt es deshalb nicht nur für die Grundrechte im eigentlichen Sinn, sondern für die verfassungsmässigen Rechte überhaupt. Das Bundesgericht hat den für die Praxis zur staatsrechtlichen Beschwerde geltenden Grundsatz, wonach bei dieser nicht nur neue tatsächliche, sondern auch neue rechtliche Vorbringen unzulässig waren, auch auf das Rügeprinzip nach Art. 106 Abs. 2 BGG übertragen (BGE 133 III 638 E. 2 S. 639 f. mit Hinweisen). Das Bundesgericht prüft nur klar und einlässlich erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Hingegen tritt es auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht ein. Macht der Beschwerdeführer eine Verletzung des Willkürverbotes geltend, muss er anhand des angefochtenen Entscheides im Einzelnen darlegen, inwiefern dieser im Ergebnis an einem qualifizierten Mangel leidet (BGE 133 III 584 E. 4.1, mit Hinweisen). Die gleichen strengeren Begründungsanforderungen gelten auch betreffend die Verletzung von kantonalen verfassungsmässigen Rechten (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246) und von dem vom Bundesrecht den Kantonen vorbehaltenen Recht (Hans Schmid, Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch, 3. Aufl. 2006, N. 29 zu Art. 5 ZGB mit Verweis auf Art. 106 Abs. 2 BGG).