Citation: 1B_18/2022 E. 4.4

4.4. Diese Erwägungen haben nach wie vor ihre Gültigkeit. Dies gilt insbesondere, was die ernsthafte Möglichkeit betrifft, dass der Beschwerdeführer noch über finanzielle Ressourcen verfügt, die ihm eine Flucht erleichtern würden. Selbst der amtliche Verteidiger räumte mit Stellungnahme vom 19. November 2020 (Rz. 7) an das Zwangsmassnahmengericht sodann ausdrücklich ein, der Beschwerdeführer habe im "Geständnisbrief" die Möglichkeit angesprochen, mit dessen Adressatin ein neues Leben in Dubai aufzubauen, also nicht - wie der Beschwerdeführer nun geltend macht - in der Schweiz. Zu berücksichtigen ist ausserdem, dass das Bundesgericht im Urteil vom 23. Februar 2021 noch von einem Deliktsbetrag von insgesamt ca. 32 Millionen USD ausging (E. 2.3). Inzwischen wirft die Staatsanwaltschaft dem Beschwerdeführer vor, einen Schaden von insgesamt mindestens 60 Millionen USD verursacht zu haben. Dem Beschwerdeführer droht daher eine längere Freiheitsstrafe als im Urteil vom 23. Februar 2021 angenommen, was den Fluchtanreiz zusätzlich erhöht.