Citation: 5A_1024/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer einen Grundbetrag von Fr. 850.-- (hälftiger Ehegatten-Grundbetrag) und Wohnkosten von Fr. 750.-- (Hälfte der als angemessen beurteilten Wohnkosten) angerechnet, da dieser mit seiner neuen Partnerin zusammenlebe, was er nicht bestreite. Unabhängig davon, dass der Beschwerdeführer den Einwand der mangelnden Leistungsfähigkeit seiner neuen Partnerin verspätet erhoben habe, trügen die Partner einer unstrittig vorliegenden (einfachen) Wohn- und Lebensgemeinschaft die gemeinschaftlichen Kosten (Grundbetrag, Miete etc.) praxisgemäss anteilsmässig, selbst wenn die tatsächliche Beteiligung geringer sein sollte (mit Hinweis auf BGE 138 III 97 E. 2.3.2).