Citation: 6B_61/2018 E. 1.4

1.4. Inwiefern vorliegend Bundesrecht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt sein soll, ist nicht ersichtlich. Die Behauptung des Beschwerdeführers, bei der nachgestellten Verkehrssituation sei sein Fahrzeug auf dem Einspurpfeil parkiert worden, ist aktenwidrig. Aus den genannten Unterlagen ergibt sich auf einen Blick, dass das Fahrzeug vor dem auf der Fahrbahn markierten Pfeil abgestellt wurde. Im Übrigen kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. Das Fahrzeug des Beschwerdeführers war zweifellos auf der Einspurstrecke parkiert. Dies ergibt sich zunächst ohne Weiteres aus den Fotoaufnahmen. Zudem erwähnt die Vorinstanz einen weiteren wesentlichen Punkt, indem sie anschaulich beschreibt, inwiefern das parkierte Fahrzeug des Beschwerdeführers dazu führte, dass die anderen Verkehrsteilnehmer nicht korrekt einspuren konnten. Diese Situation wurde durch das vom Beschwerdeführer auf der Einspurstrecke parkierte Fahrzeug verursacht. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist vorliegend für die Beurteilung der Frage, ob sein Fahrzeug auf einer Einspurstrecke abgestellt war, nicht entscheidend, ab wann die Verpflichtung bestand, in eine bestimmte Richtung abzubiegen. Für die Strafbarkeit des Beschwerdeführers ist aber letztlich gar nicht entscheidend, ob er gegen Art. 18 Abs. 2 lit. c i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a VRV verstossen hat. Sein Fahrzeug stellte zweifellos ein Hindernis im Sinne von Art. 37 Abs. 2 SVG dar, welches den Verkehr nicht nur behinderte, sondern auch gefährdete. Denn wie aus den Akten eindeutig ersichtlich ist, war das Fahrzeug des Beschwerdeführers kurz nach einer Kurve abgestellt, was die Unfallgefahr zweifellos erhöhte. Der Beschwerdeführer hat damit gegen Art. 37 Abs. 2 SVG verstossen, was die Vorinstanz ebenfalls zutreffend festgehalten hat.