Citation: 9C_146/2014 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung seien nicht erfüllt. Art. 53 Abs. 2 ATSG sei auf Sachverhalte, die unter die Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision fallen, nicht anwendbar. Der Versicherte beziehe die Invalidenrente seit über 18 Jahren und habe diese aufgrund eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildes erhalten. Auch die Gutachter Dres. med. C.________ und B.________ hätten bestätigt, dass der Beschwerdeführer an einer somatoformen Schmerzstörung ohne nachweisbare organische Ursache leidet. Die Aufhebung der Invalidenrente verletze die Besitzstandsgarantie und halte einer Verhältnismässigkeitsprüfung nicht Stand. Überdies sei die Verfügung vom 5. Januar 1996 unter der damaligen rechtlichen Situation betrachtet nicht zweifellos unrichtig, sondern habe der geltenden Praxis entsprochen, bei vorwiegend psychogenen Schmerzsyndromen eine Erwerbsunfähigkeit zu bejahen.