Citation: 6B_1164/2021 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch der versuchten schweren Körperverletzung und des Angriffs. Er rügt eine Verletzung des Willkürverbots, des Grundsatzes "in dubio pro reo" und der Begründungspflicht als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Er habe nie bestritten, zur Tatzeit vor Ort anwesend gewesen zu sein. Er macht jedoch geltend, niemanden angegriffen und niemanden geschlagen zu haben. Die von den Vorinstanzen als belastende Indizien gewerteten Umstände verletzten die Unschuldsvermutung. Die Mittäterschaft des Beschwerdeführers sei nur begründbar, weil die belastenden Erstaussagen des Mitbeschuldigten E.________ vom 31. Dezember 2017 und 1. Januar 2018 als glaubhaft gewürdigt worden seien. Letzterer habe jedoch seine ersten Aussagen weder an der Konfrontationseinvernahme mit dem Beschwerdeführer vom 15. Februar 2018 noch in der Einvernahme vom 11. April 2018 bestätigt, sondern anlässlich der Berufungsverhandlung vom 22. Juni 2021 als Zeuge unter Wahrheitspflicht ausgesagt, dass der Beschwerdeführer nicht auf B.B.________ tätlich eingewirkt habe. Dies werde durch den SMS-Chat-Verlauf vom 7. und 8. April 2018 zwischen E.________ und seinem Kollegen F.________ bestätigt. Die einseitige Beweiswürdigung zum Nachteil des Beschwerdeführers verletze das Willkürverbot.