Citation: 8C_226/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdegegnerin macht geltend, die Beschwerdeführerin setze sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander. Sie beschränke sich darauf, die Ausführungen in ihrem Einspracheentscheid zu wiederholen. Sie verkenne, dass für die Gruppe der Assistenzberufe im Gesundheitswesen jeweils spezifische Fachausbildungen notwendig seien. Daher sei die vorinstanzliche Argumentation, die Beschwerdegegnerin könne ihre fachlichen Kompetenzen in einem anderen Berufsfeld nicht mehr gewinnbringend einsetzen, ohne Weiteres nachvollziehbar. Das kantonale Gericht habe unbestritten festgestellt, dass die Beschwerdegegnerin über keine grundlegenden Kenntnisse im kaufmännischen Bereich verfüge. Ihre teilzeitlich ausgeübte selbständige Erwerbstätigkeit und die damit verbundenen Erfahrungen vermöchten eine kaufmännische Ausbildung nicht zu ersetzen. Auf das Kompetenzniveau 1 sei auch deshalb abzustellen, weil sie über keine besonderen praktischen Fähigkeiten verfüge, wie die Beschwerdeführerin ohne nähere Ausführungen behaupte. Nachdem die Beschwerdegegnerin den angestammten Beruf als diplomierte Pflegefachfrau nicht mehr ausüben könne, sei mit den Erwägungen der Vorinstanz bei der Bestimmung des Invalideneinkommens vom Kompetenzniveau 1 im Total auszugehen.