Citation: 1C_105/2025 E. 3

Wie die Vorinstanz in ihrer Rechtsmittelbelehrung zutreffend festhält, geht das Bundesgericht von einem Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG aus, wenn bei der Umsetzung von Nebenbestimmungen, die zusätzliche Genehmigungen erforderlich machen, ein Spielraum besteht und trotz nominaler Erteilung einer "Baubewilligung" noch gar nicht gebaut werden darf (vgl. BGE 150 II 566 E. 2.2.2; 149 II 170 E. 1.6 ff.). Dies trifft entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin auf den Entscheid des Stadtrats vom 3. November 2021 zu. Aus diesem geht ohne Weiteres hervor, dass vor Baubeginn zusätzliche Unterlagen einzureichen seien, wovon zumindest das Konstruktions-, Farb- und Materialkonzept, die Kanalisationspläne sowie das Brandschutzkonzept der Genehmigung bedürfen. Dass die Bewilligung dieser zusätzlichen Gesuchsunterlagen nicht in Abhängigkeit zum streitgegenständlichen Bauvorhaben stehen soll, ist nicht ersichtlich. Das Gegenteil ist der Fall: Zöge der Beschwerdegegner sein Baugesuch zurück bzw. würde er auf dessen Realisierung verzichten, bedürfte es der geforderten Pläne und Konzepte nicht und fiele die Notwendigkeit dieser nachgelagerten Bewilligungsverfahren dahin. Ohnehin argumentiert die Beschwerdeführerin widersprüchlich, wenn sie einerseits keine direkte Abhängigkeit zwischen der erteilten "Baubewilligung" und den noch zu erteilenden Bewilligungen erblicken will, andererseits in der Sache geltend macht, bei der Detailgestaltung und Materialisierung handle es sich aufgrund der denkmal- und ortsbildpflegerischen Komponente um einen zentralen Aspekt der strittigen Baubewilligung, deren Beurteilung nicht in ein nachträgliches Verfahren hätte verschoben werden dürfen. Beim angefochtenen Urteil, das einen Zwischenentscheid kantonal letztinstanzlich bestätigt, handelt es sich somit seinerseits um einen Zwischenentscheid gemäss Art. 93 BGG (Urteil 1C_560/2023 vom 16. Mai 2024 E. 1.3.5 mit Hinweisen).