Citation: 2C_630/2017 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz ging davon aus, dass nur die Beziehung des Beschwerdeführers zu seiner Ehefrau, nicht aber diejenige zu seiner Tochter in den Schutzbereich von Art. 13 Abs. 1 BV und Art. 8 Ziff. 1 EMRK falle. Es mangle an einer engen Beziehung in affektiver und wirtschaftlicher Hinsicht, da die Tochter unter der alleinigen Sorge und Obhut der Mutter stehe, er sie seit Jahren lediglich einmal im Monat für vier Stunden (seit 2014, zuvor bloss zwei Stunden) sehe und sich nicht am Unterhalt des Kindes beteilige. Auch wenn der Beschwerdeführer seine Tochter nur alle vier Wochen sieht, besteht doch regelmässiger Kontakt zu ihr, weshalb auch diese Beziehung in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK resp. Art. 13 BV fällt, ohne dass ein gemeinsamer Haushalt oder eine finanzielle Abhängigkeit bestehen müsste (vgl. Urteil 2C_1046/2014 vom 5. November 2015 E. 3.2).