Citation: 4A_397/2021 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin rügt im Wesentlichen eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Konkret macht sie geltend, die Vorinstanzen hätten es unterlassen, Rechtsanwalt Christoph Spahr (den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners) zu befragen. Dieser sei nämlich auch Anwalt im ersten Prozess (des anderen Landwirts) gewesen, in dem die Gerichte letztlich die Rechtsgrundlosigkeit der bei ihren Mitgliedern eingezogenen Beiträge festgestellt hätten (Sachverhalt Bst. A.b). Daraus ergebe sich, dass Rechtsanwalt Christoph Spahr - und mit ihm der Beschwerdegegner - schon seit einiger Zeit Kenntnis von der Grundlosigkeit der Vermögensverschiebung gehabt habe; entsprechend sei der Beginn der Verjährungsfrist früher anzusetzen und die Verjährung jedenfalls vor Einleitung der Betreibung im September 2018 eingetreten. Dazu hätte Rechtsanwalt Christoph Spahr - so die Beschwerdeführerin - befragt werden müssen. Indem die Vorinstanz diesen Beweisantrag "ohne jede Begründung" übergangen habe, sei sie in Willkür verfallen. Diese Kritik geht am angefochtenen Entscheid vorbei. Die Vorinstanz hielt ausdrücklich fest, dass eine "Wissenszurechnung" nur insoweit stattfinde, "als der Wissenserwerb des Vertreters im Rahmen einer von der Vollmacht gedeckten Rechtshandlung" erfolgt sei. Diese Passage übergeht die Beschwerdeführerin. Sie zeigt entsprechend nicht auf, inwiefern es vor dem Hintergrund dieser rechtlichen Feststellung geradezu verfassungswidrig sein sollte, den Rechtsvertreter des Beschwerdegegners nicht zu befragen. Im Kern beanstandet die Beschwerdeführerin, dass die Vorinstanz den Zeitpunkt der (verjährungs-) fristauslösenden Kenntnisnahme im Sinne von Art. 67 Abs. 1 OR falsch bestimmte. Sie rügt, unter dem Titel ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör, eine unrichtige Gesetzesanwendung. Damit dringt sie im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde nicht durch.