Citation: 2C_81/2018 E. 5.1

5.1. Zu prüfen bleibt - falls auf den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AuG abgestellt bzw. ein Eingriff in das Privatleben des Beschwerdeführers angenommen wird -, ob die aufenthaltsbeendende Massnahme sich auch als verhältnismässig erweist (Art. 96 AuG). Der Beschwerdeführer hält sich seit über 15 Jahren in der Schweiz auf. Er hat seine prägenden Kinder- und Jugendjahre jedoch in seiner Heimat verbracht, wo er sich auch verheiratete. In der Schweiz scheint er nur mässig sozial wie beruflich integriert zu sein. Er ist mit den heimatlichen Sitten und Gebräuchen nach wie vor bestens vertraut. Es wird ihm möglich sein, gestützt auf die hier gemachten beruflichen Erfahrungen eine Beschäftigung zu finden und sich ein neues Beziehungsnetz aufzubauen, sollte ein solches in der Heimat fehlen. Seit dem 13. Mai 2016 lebt der Beschwerdeführer - nach dem für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt - von seiner Gattin getrennt, weshalb unter diesem Titel kein Aufenthaltsanspruch besteht.