Citation: 7B_322/2024 E. 4.6

4.6. Bei der Beurteilung einer dauerhaften vollzugsrechtlichen Straf- bzw. Hafterstehungsunfähigkeit im Sinne von Art. 80 bzw. 92 StGB prüft das Bundesgericht die Rechtsanwendung durch die kantonalen Instanzen grundsätzlich mit voller Kognition für bundesrechtlich normierte Rechtsfragen (Art. 95 lit. a BGG). Es greift in den Vollzugsentscheid der kantonalen Behörden nur ein, wenn diesem ein Ermessensmissbrauch zugrunde liegt (BGE 136 IV 97 E. 4 mit Hinweisen). Die Sachverhaltsdarstellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht, und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 105 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 148 IV 38 E. 2.3.5; 147 IV 73 E. 4.1.2; je mit Hinweisen). Auch die Anwendung von (subsidiärem) kantonalem Strafvollzugsrecht prüft das Bundesgericht nur auf Willkür (Art. 95 BGG; vgl. BGE 141 IV 305 E. 1.2 mit Hinweisen).