Citation: 7B_878/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz handelt es sich beim betroffenen 13- bis 14-jährigen Jungen auf den Philippinen "mutmasslich um ein Opfer von Kinderprostitution". Erstellt ist, dass der Beschwerdeführer über ein soziales Netzwerk mehrfach von diesem Minderjährigen sexuelle Handlungen vor einer Webcam gegen Entgelt an einen Hintermann gefordert hatte. Der Beschwerdeführer praktizierte mit ihm mindestens zehn Mal während ca. dreier Monate "Webcam-Sex". Diese mehrfachen innerhalb eines kurzen Zeitraums gegen Entgelt eingeforderten sexuellen Handlungen an sich selbst (Masturbation) vor einer Webcam resp. einer fremden Person sind nach der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet, die psychische und sexuelle Integrität eines 13- bis 14-jährigen Jungen schwer zu beeinträchtigen. Dass es zu keinem direkten körperlichen Kontakt mit dem Opfer kam und der Beschwerdeführer keine physische Gewalt anwendete, ändert daran nichts (vgl. Urteil 6B_889/2019 vom 6. November 2019 E. 1.3). Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, indem sie die erforderliche Erheblichkeitsschwelle als erreicht betrachtet. Anders als der Beschwerdeführer ausführt, erweisen sich die Straftaten, welche der Verurteilung vom 9. September 2020 zugrunde liegen, in ihrer Eingriffsintensität als schwer im Sinne von Art. 64 Abs. 1 StGB. Die Rüge ist unbegründet.