Citation: 6B_723/2007 19.02.2008 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Er stellt sich auf den Standpunkt, der Kaufpreis für die Liegenschaften in Täsch sei richtig verurkundet und eine Schwarzgeldzahlung nicht vereinbart worden. Der Vorinstanz hätten aufgrund verschiedener Umstände erhebliche Zweifel am Nachweis des Sachverhalts aufkommen müssen (Beschwerde S. 3 ff.). Gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Die Wendung "offensichtlich unrichtig" entspricht dem Begriff der Willkür im Sinne von Art. 9 BV (Botschaft des Bundesrates vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4338). Die Rüge der offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts, mithin der Verletzung des Willkürverbots, prüft das Bundesgericht gemäss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begründet worden ist. Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, erschöpft sich in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, die auch unter der Geltung des neuen Verfahrensrechts für die Begründung einer willkürlichen Feststellung des Sachverhalts nicht genügt. Er beschränkt sich darauf, die eigene Sichtweise der Verhältnisse darzulegen. Dies ist jedoch nicht geeignet, offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel daran darzutun, dass sich der Anklagesachverhalt verwirklicht hat. Denn für die Begründung von Willkür, unter welchem Gesichtspunkt das Bundesgericht prüft, ob der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel verletzt ist, genügt praxisgemäss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre (BGE 127 I 54 E. 2b mit Hinweisen). Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt nach ständiger Rechtsprechung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 131 I 467 E. 3.1). Der Beschwerdeführer hätte substantiiert darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen des Kantonsgerichts offensichtlich unhaltbar sind und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Dies hat er nicht getan. Namentlich genügt hier der Hinweis darauf, dass die vom ursprünglichen Bauherrn gehaltenen Stockwerkeigentumsanteile Nr. 144/1 und 144/2 der Liegenschaft in Täsch bei der Versteigerung durch das Konkursamt Visp am 17. Juli 1997 zu einem Preis von Fr. 73'000.-- bzw. Fr. 17'000.-- zugeschlagen wurden (vgl. Beschwerde S. 3 f.), nicht. Daraus abzuleiten, für sämtliche 4 Stockwerkeigentumsanteile wäre ein Preis von Fr. 180'000.-- angemessen gewesen, grenzt angesichts des Umstands, dass die schon früher vom Bauherrn an eine Drittperson veräusserten Anteile Nr. 144/3 und 144/4 mit Verurkundungsdatum vom 26. Dezember 1996 zu einem Preis von Fr. 500'000.-- an den Mitangeklagten Y.________ weiterverkauft worden waren (erstinstanzliches Urteil S. 2), an Trölerei. Insgesamt begründet der Beschwerdeführer nicht hinreichend, dass die Feststellung des Sachverhalts offensichtlich unrichtig ist. Auf die Beschwerde kann daher nicht eingetreten werden.