Citation: 6P.40/2004 08.07.2004 E. 4

4.1 Hinsichtlich des fingierten Ersatzes der Frontscheibe am Personenwagen Toyota Celica nimmt das Obergericht an, am fraglichen Fahrzeug sei nie eine Frontscheibe ausgewechselt worden. Ein solcher Auftrag sei vom betreffenden Halter auch nie erteilt worden und andere Kunden mit demselben Namen habe es damals in der Garage des Beschwerdeführers nicht gegeben. Eine Kundenverwechslung liege daher nicht vor. Was der Beschwerdeführer hiegegen einwendet, ist nicht geeignet, Willkür darzutun. Das Obergericht stützt sich für seine Auffassung nicht in erster Linie darauf, dass der Beschwerdeführer für den Vorfall zwei Erklärungsansätze geliefert hatte, um seinen Standpunkt darzulegen, und daher unglaubwürdig sei. Vielmehr hält es den Sachverhalt deswegen für nachgewiesen, weil es zum damaligen Zeitpunkt in der Garage keine anderen Kunden desselben Namens gegeben hatte und auch der Fahrzeugtyp nur auf den betreffenden Halter wies. Dass zu jenem Zeitpunkt für einen Kunden mit einem anderen Namen die Frontscheibe ersetzt worden wäre, stellt das Obergericht nicht fest und macht auch der Beschwerdeführer nicht geltend. Dass das Obergericht bei dieser Sachlage eine Verwechslung des Kunden ausschloss und den Versicherungsbetrug als nachgewiesen erachtete, ist nicht schlechterdings unhaltbar. Dasselbe gilt für den Nachweis der Tatbeteiligung des Beschwerdeführers. Die Beschwerde erschöpft sich insofern in einer appellatorischen Kritik.