Citation: I 339/05 19.10.2005 E. 4

Zu prüfen bleibt der Einkommensvergleich. 4.1 Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, weshalb sie sowohl zur Ermittlung des hypothetischen Validen- als auch des hypothetischen Invalideneinkommens auf die Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt hat. Den Bestreitungen der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. Namentlich trifft zu, dass die Einkommen des Jahres 1993 nicht berücksichtigt werden können, da die Beschwerdeführerin in diesem Jahr einige Arbeiten nicht mehr selber ausgeführt (A._________ AG) und andere Stellen aus gesundheitlichen Gründen verloren hat (B.________ AG). Sodann ist nicht auszuschliessen, dass die Arbeiten bei der B.________ AG entsprechend den Angaben der Arbeitgeberfirma durch Drittpersonen ausgeführt worden sind, selbst wenn die Versicherte dies bestreitet. Ferner ist nicht zu eruieren, wie weit die Familienangehörigen ihr bei der Firma C.________ AG (Heimarbeit) geholfen haben, weshalb auch die diesbezüglichen Lohndeklarationen nicht unbesehen übernommen werden können. Der behauptete Anteil von Fr. 3000.- für die Angehörigen ist durch nichts substanziiert. Damit ist das hypothetische Valideneinkommen auf Grund der Arbeitgeberauskünfte, der Individuellen Konten und der Behauptungen der Beschwerdeführerin nicht zuverlässig zu ermitteln, weshalb die Tabellenlöhne beizuziehen sind. 4.2 Die Verwaltung hat der Versicherten überdies einen Abzug von 10 % vom auf Grund der Tabellenlöhne ermittelten hypothetischen Invalideneinkommen gewährt. Die Beschwerdeführerin verlangt den nach der Rechtsprechung maximal zulässigen Abzug von 25 %. Diesem Ansinnen ist jedoch nicht zu entsprechen. Denn gemäss dem Gutachten der MEDAS kann die Versicherte vollzeitlich arbeiten, wobei sie bloss 70 % der vollen Leistung zu erbringen vermag. In dieser Einschätzung ist somit die behinderungsbedingte Minderleistung bereits berücksichtigt. Der von der IV-Stelle gewährte Abzug von 10 % ist daher insgesamt nicht zu beanstanden. Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob die LSE-Tabellen von 1996 oder eines andern Jahres massgebend sind. Da für beide Einkommen die selben Tabellenlöhne (Anforderungsniveau 4) gelten, ist es mathematisch ausgeschlossen, dass sich bei einem Abzug von 10 % vom hypothetischen Invalideneinkommen (d.h. einem Abzug von 10 % von einem bereits auf 70 % reduzierten Wert) ein Invaliditätsgrad von mindestens 40 % ergibt.