Citation: 9C_640/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz stellt im angefochtenen Urteil in tatsächlicher Hinsicht fest, der geltend gemachte Schaden in der Höhe von Fr. 318'132.50 sei ausgewiesen. Sie zählt diverse Aktenstücke (Kontoauszüge, Lohnbescheinigungen, Jahresabrechnungen, Bericht über eine Arbeitgeberkontrolle, Schlussrechnung) auf, welche den Schaden belegten, und hält fest, in den vom Beschwerdeführer eingereichten AHVeasy-Auszügen gemäss Art. 143 Abs. 1 AHVV seien einzig die im April 2020 noch nicht abgeschriebenen Kosten ersichtlich. Der Beschwerdeführer hält diesen Ausführungen lediglich entgegen, die Akten der Beschwerdegegnerin seien widersprüchlich, unübersichtlich und unklar; es sei deshalb auf die Auszüge aus AHVeasy abzustellen. Mit dieser Argumentation legt er jedoch nicht dar, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz offensichtlich unrichtig sein sollten, sondern setzt lediglich auf appellatorische Art seine Sicht auf den Sachverhalt den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz entgegen. Insbesondere die (unbestrittene) Feststellung des kantonalen Gerichts, letztmals seien Anfang 2015 Sozialversicherungsbeiträge bezahlt worden, zeigt auf, dass die vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren eingereichten AHVeasy-Auszüge offensichtlich nicht die gesamten Ausstände umfassen, da diese für die Jahre 2015 bis 2017 einen Ausstand von Fr. 0.- ausweisen. Dies hätte auch dem Beschwerdeführer als Geschäftsführer der B.________ GmbH auffallen müssen. Die implizite Behauptung, es lägen keine Verlustscheine für die Forderung vor, ist sodann aktenwidrig. Vor diesem Hintergrund sind keine Gründe ersichtlich, vom durch die Vorinstanz festgehaltenen Sachverhalt abzuweichen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist nicht zu erkennen.