Citation: 5A_425/2017 E. 2

Mangels Begründung, wieso eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung vorliegen soll, kommt nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde in Frage (Art. 113 BGG), mit welcher einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 116 BGG). Hierfür gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Soweit appellatorische Ausführungen erfolgen, was für den grössten Teil der Beschwerde zutrifft, werden weder der Form nach Verfassungsrügen erhoben noch sind inhaltlich die daran zu stellenden Begründungsanforderungen erfüllt (vgl. BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88; 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Kein bestimmtes verfassungsmässiges Recht wird als verletzt gerügt, soweit in allgemeiner Weise von "Verfahrensgarantien" die Rede ist, welche angeblich verletzt sein sollen; ohnehin würde es auch hier inhaltlich an genügender Substanziierung fehlen. Gleiches gilt sodann für den allgemeinen Verweis auf "Art. 29 BV", dessen einzelne Absätze verschiedene verfassungsmässige Rechte betreffen. Sinngemäss scheint das rechtliche Gehör gemeint zu sein, welches von Art. 29 Abs. 2 BV garantiert wird, indem die Beschwerdeführerin im betreffenden Kontext festhält, es sei ihr keine Gelegenheit gegeben worden, zu den vom Gericht formulierten Begehren Stellung zu nehmen, weshalb das Obergericht den entsprechenden Vollstreckungsbefehl zu Unrecht geschützt habe. Der betreffende Vorwurf richtet sich mithin klarerweise an das Bezirksgericht. Die Beschwerdeführerin zeigt indes entgegen dem für Verfassungsrügen geltenden Prinzip der relativen Subsidiarität nicht auf, dass sie die Gehörsrüge (oder andere Verfassungsrügen) bereits vor Obergericht erhoben hätte (dazu BGE 133 III 638 E. 2 S. 640; Urteile 1C_646/2010 vom 26. Mai 2011 E. 3.1; 5A_738/2016 vom 17. November 2016 E. 6; 5A_557/2016 vom 6. Februar 2017 E. 7.2).