Citation: 1B_73/2008 17.03.2008 E. 3

Beim vorliegend angefochtenen Entscheid des Kantonsgerichtspräsidenten handelt es sich um einen Zwischenentscheid, welcher das Strafverfahren gegen die verzeigten Personen nicht abschliesst. 3.1 Gegen selbständig eröffnete Zwischenentscheide, welche nicht die Zuständigkeit oder eine Frage des Ausstandes betreffen, ist die Beschwerde nur zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 BGG). Letztere Voraussetzung liegt vorliegend von vornherein nicht vor. 3.2 Im Verfahren der Beschwerde in Strafsachen entspricht der Begriff des nicht wieder gutzumachenden Nachteils gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG demjenigen des früheren Art. 87 Abs. 2 OG (BGE 133 IV 139 E. 4). Es bedarf daher eines Nachteils rechtlicher Natur; eine bloss tatsächliche Beeinträchtigung wie beispielsweise die Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens genügt nicht. Der Nachteil ist nur dann rechtlicher Natur, wenn er auch durch einen für den Beschwerdeführer günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden könnte (BGE 126 I 97 E. 1b mit Hinweis). 3.3 Vorliegend ist nicht ersichtlich und auch nicht dargetan, inwiefern die Fortführung der Strafuntersuchung und die Behandlung des gestellten Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege zu einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG führen sollte. 3.4 Die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG zur Anfechtung eines Zwischenentscheides sind somit offensichtlich nicht gegeben. Daher kann der Entscheid des Kantonsgerichtspräsidenten beim Bundesgericht nicht angefochten werden. 3.5 Unter diesen Umständen kann offen bleiben, ob das Verhöramt des Kantons Glarus überhaupt berechtigt ist, den Entscheid des Kantonsgerichtspräsidenten anzufechten.