Citation: 2A.138/2003 03.04.2003 E. 2

2.1 Aufgrund der noch bestehenden Ehe mit einer Schweizer Bürgerin hat der Beschwerdeführer grundsätzlich einen Anspruch auf Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung (Art. 7 Abs. 1 ANAG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher zulässig (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit b Ziff. 3 OG e contrario), und es ist darauf einzutreten, zumal für die Eintretensfrage im Zusammenhang mit Art. 7 ANAG einzig darauf abzustellen ist, ob formell eine Ehe besteht (BGE 128 II 145 E. 1.1.2). Hingegen kann sich der Beschwerdeführer mangels einer gelebten Beziehung zu seiner Ehefrau nicht auf Art. 8 EMRK berufen (BGE 126 II 265 E. 1b S. 266). Wie es sich hiermit verhält, soweit die Beziehung des Beschwerdeführers zu seinem ausserehelichen Kind in Frage steht, bedarf vorliegend keiner näheren Untersuchung (vgl. E. 3). 2.2 Gemäss Art. 7 Abs. 1 ANAG erlischt der Anspruch des ausländischen Ehepartners eines Schweizer Bürgers auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, falls ein Ausweisungsgrund vorliegt. Das ist unter anderem der Fall, wenn der Ausländer wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft wurde (Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG). Allerdings ist zusätzlich eine Angemessenheitsprüfung mit Interessenabwägung erforderlich: Nur wenn diese zu Lasten des Ausländers ausfällt, darf die Bewilligung verwehrt werden (Urteil 2A.549/2002 vom 12. Februar 2003, E. 2, BGE 120 Ib 6 E. 4a S. 12 f., mit Hinweis). Dabei ist namentlich auf die Schwere des Verschuldens, auf die Dauer der Anwesenheit in der Schweiz sowie auf die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile abzustellen (Art. 16 Abs. 3 ANAV). 2.3 Vorliegend ist ein Ausweisungsgrund - mit der erfolgten Verurteilung zu zwei Jahren Gefängnis - klar gegeben. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung erscheint vorliegend auch nicht unverhältnismässig, zumal die Ehe des Beschwerdeführers nur noch formell besteht und keiner der beiden Ehegatten an einem Zusammenleben mehr interessiert ist, wobei selbst nach der Darstellung des Beschwerdeführers mit einer baldigen Scheidung gerechnet werden muss (vgl. S. 4 der Beschwerdeschrift). Die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung verstösst damit nicht gegen Art. 7 ANAG.