Citation: 1P.597/2002 07.01.2003 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist gegenüber den anderen eidgenössischen Rechtsmitteln subsidiär (Art. 84 Abs. 2 OG) und nach der Praxis des Bundesgerichtes nur dann gegeben, wenn dem kantonalen Recht im betreffenden Sachgebiet gegenüber den bundesrechtlichen Vorschriften selbstständige Bedeutung zukommt (vgl. BGE 123 I 275 E. 2b S. 277; 121 II 72 E. 1b S. 75; 118 Ib 130 E. 1a S. 132, 381 E. 2a S. 389, je mit Hinweisen). Soweit das Schweizerische Strafgesetzbuch (StGB) und die bundesrätlichen Verordnungen zum StGB (VStGB 1-3, SR 311.01-03) keine abschliessenden Bestimmungen enthalten, bildet die kantonale Einführungs- und Vollzugsgesetzgebung zum StGB die Rechtsgrundlage für kantonale Strafvollzugsentscheide (vgl. BGE 118 Ia 64 E. 2b S. 71 f.; Pra 85/1996 Nr. 175 S. 643). Der angefochtene Entscheid stützt sich auf das kantonale Einführungsgesetz zum StGB (EGStGB/VS). Was die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Verfahrensrechte betrifft (rechtliches Gehör, Beweisvorkehren), haben die kantonalen Instanzen das Walliser Verwaltungsverfahrensrecht (VVRG/VS) angewendet. Auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen von Art. 84 ff. OG sind erfüllt. Nach dem Gesagten ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig (s. auch BGE 108 Ia 69).