Citation: 8C_270/2022 E. A

A.________, geboren 1973, war seit 1. Juni 2016 bei der B.________ AG als Hilfsgipser beschäftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 7. November 2016 klemmte er sich den linken Ringfinger ein, als er eine Türe über das Geländer in eine Mulde warf. Er zog sich dabei eine Längsfraktur der Endphalanx mit Nagelbettläsion zu, die im Spital C.________ gleichentags operativ versorgt wurde. In der Folge klagte er über anhaltende Beschwerden und es wurde ein CRPS (komplexes beziehungsweise chronisches regionales Schmerzsyndrom) diagnostiziert. Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 3. Dezember 2018 schmerzte ihn der ganze linke Arm und die linke Schulter. Die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) in der Klinik D.________ im April 2019 zeigte keine verwertbaren Ergebnisse, weshalb die noch verbleibende Arbeitsfähigkeit medizinisch-theoretisch beurteilt wurde. Die Suva schloss den Fall daraufhin ab und sprach A.________ ab 1. August 2019 unter Annahme einer vollständigen Arbeitsfähigkeit eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 15 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 17,5 % zu (Verfügung vom 14. Juni 2019). Auf Einsprache hin mit einer Stellungnahme der behandelnden Ärzte des Spitals C.________ sowie Berichten über elektrodiagnostische Untersuchungen im Spital E.________ und eine im Juli 2019 begonnene Psychotherapie holte die Suva ein Gutachten des Universitätsspitals Basel, asim, vom 30. November 2020 ein. Mit Einspracheentscheid vom 17. Februar 2021 setzte sie den Invaliditätsgrad auf 21 % und die Integritätseinbusse auf 37,5 % fest.