Citation: 2C_699/2019 E. 6.5

6.5. Den vorstehenden Erwägungen folgend ist im Ergebnis festzuhalten, dass es dem Beschwerdeführer weder im vorinstanzlichen noch im bundesgerichtlichen Verfahren gelingt, den Beweis dafür zu erbringen, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage gewesen war, die Verfügung der Migrationsamtes vom 10. Juli 2018 entgegenzunehmen oder aber zumindest eine Drittperson mit der Entgegennahme seiner Postsendungen zu beauftragen. Da er aufgrund der fremdenpolizeilichen Befragung am 19. Januar 2018 zudem mit der Zustellung der Verfügung des Migrationsamts vom 10. Juli 2018 rechnen musste, erweist sich die Annahme der Vorinstanz, dass sich der Beschwerdeführer grob nachlässig im Sinne von § 12 Abs. 2 VRG/ZH verhalten hat, indem er die Postsendung vom 11. Juli 2018 weder selber abholte noch jemand anderes damit beauftragte, nicht als willkürlich (Art. 9 BV). Die Vorinstanz hat somit kein Bundes (verfassungs) recht verletzt, indem sie das Fristwiederherstellungsgesuch des Beschwerdeführers gestützt auf § 12 Abs. 2 VRG/ZH abgewiesen hat.