Citation: 2A.437/1999 10.01.2000 E. 3

3.- a) Annulliert das Bundesgericht eine Verfügung, entscheidet es in der Sache selber oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück; hat sie als Beschwerdeinstanz entschieden, kann es die Sache auch an die Behörde zurückzuweisen, die in erster Instanz verfügt hat (Art. 114 Abs. 2 OG). Vorliegend wird zu prüfen sein, ob die übrigen Voraussetzungen für die Erteilung des Kollektiv-Fahrzeugausweises und der Händlerschilder nach wie vor erfüllt sind und namentlich der Beschwerdeführer angesichts der am 27. März 1999 begangenen Verkehrsregelverletzung Gewähr für eine einwandfreie Verwendung der Händlerschilder bietet. Es rechtfertigt sich deshalb, die Sache zu neuem Entscheid an das Strassenverkehrsamt zurückzuweisen. Mit dem vorliegenden Urteil wird der angefochtene Entscheid auch im Kostenpunkt aufgehoben. Über die allfällige Zusprechung einer Parteientschädigung im kantonalen Verfahren wird die Rekurskommission zu befinden haben (Art. 159 Abs. 6 OG). b) Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind keine Kosten zu erheben (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 156 Abs. 2 OG). Der Kanton St. Gallen hat den Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren jedoch angemessen zu entschädigen (Art. 159 Abs. 2 OG).