Citation: 9C_840/2017 E. 5.3

5.3. Dem Beschwerdeführer waren in der Zeit vom 1. Juli 2009 bis 30. September 2012 reglementarische Invaliditätsleistungen auf der Grundlage eines Invaliditätsgrades von 100 % (Fr. 107'396.90) anstatt von 37 % (Fr. 33'625.75) ausgerichtet worden, wobei die Zahlungen vierteljährlich jeweils am 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober erfolgten. Eine Rückerstattungspflicht ist somit im Grundsatz gegeben. Den Beginn der relativen Verjährungsfrist von einem Jahr hat das kantonale Berufsvorsorgegericht auf spätestens den Zeitpunkt der Eröffnung des das IV-Verfahren abschliessenden Urteils 8C_384/2014 vom 3. Juli 2014 festgesetzt. Entgegen seiner Auffassung wahrte die Beschwerdegegnerin diese Frist nicht. Das Schreiben vom 20. November 2014, worin sie den Rückforderungsbetrag bezifferte und die Verrechnung mit den Rentenleistungen ab 1. Oktober 2012 erklärte, stellte keine Handlung dar, welche die Verjährungsfrist zu unterbrechen vermochte (vgl. Art. 135 Ziff. 2 OR; Urteil 9C_298/2013 vom 22. November 2013 E. 5.2 mit Hinweis, in: SVR 2014 BVG Nr. 21 S. 74). Der Rückforderungsanspruch war somit spätestens ein Jahr nach Kenntnisnahme vom Urteil 8C_384/2014 vom 3. Juli 2014 verjährt. Unbestritten waren die am 1. Juli und 1. Oktober 2009 ausbezahlten Rentenbetreffnisse am 20. November 2014 zufolge Ablaufs der fünfjährigen absoluten Frist verjährt.