Citation: 2A.336/2005 27.06.2005 E. B

Am 6. Juli 2000 heiratete X.________ eine Schweizer Bürgerin und erhielt in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung. Am 18. September 2001 leitete die schweizerische Ehefrau ein Eheschutzverfahren ein, das sie aber am 16. November 2001 wieder zurückzog. Am 19. Oktober 2002 erklärte die Ehegattin gegenüber der kantonalen Fremdenpolizeibehörde, sie habe X.________ gegen das Versprechen einer Zahlung von Fr. 10'000.-- geheiratet, damit er in der Schweiz bleiben könne. Sie habe jedoch nur einen Teil des Geldes erhalten. Sie gab Fotos zu den Akten, die im Sommer 2002 aufgenommen sein sollen und worauf der Ehemann zusammen mit seiner ehemaligen jugoslawischen Ehefrau sowie den gemeinsamen Kindern zu sehen ist. Die schweizerische Ehefrau bestätigte am 18. März 2003 und am 18. Juni 2003 telefonisch, eine Wiederaufnahme der Ehe komme für sie nicht mehr in Frage. Anlässlich seiner Befragung am 10. Mai 2004 gab X.________ zu, dass eine Scheidung geplant sei.