Citation: 8C_176/2020 E. 3.2.4

3.2.4. Die Beschwerdeführerin hatte sich in der Verfügung vom 25. Januar 2019 auch zum Rentenanspruch geäussert. Gemäss verbindlicher (E. 1 hiervor) vorinstanzlicher Feststellung waren es allein diese Äusserungen, welche den Versicherten veranlasst hatten, beim kantonalen Gericht Beschwerde zu erheben. In der Sache selbst gelangte das kantonale Gericht zur Überzeugung, es sei trotz der in der Verfügung vom 25. Januar 2019 enthaltenen Ausführungen zur Invalidenrente offensichtlich, dass damit allein über die Eingliederungsmassnahmen, nicht jedoch auch den Rentenanspruch verfügt worden sei. Synonyme für offensichtlich sind "augenfällig", "deutlich und klar erkennbar", "so dass man es nicht übersehen kann", "ins Auge fallend/springend" oder "unübersehbar". Dem Verfügungsadressaten hätte mit anderen Worten nach vorinstanzlicher Auffassung bei gebotener Aufmerksamkeit von vornherein klar sein müssen, dass er mit der Beschwerde gegen die Verfügung vom 25. Januar 2019 nicht um die Zusprechung einer Invalidenrente ersuchen konnte. Da er bereits vor Erlass der Verfügung durch eine Gewerkschaft vertreten war und hernach einen Rechtsanwalt mit seiner Interessenwahrung beauftragt hatte, deren Wissen und Handeln ihm anzurechnen ist, kann auch nicht argumentiert werden, er sei subjektiv nicht in der Lage gewesen, das objektiv Offensichtliche zu erkennen. Überspitzt formuliert: Der Versicherte bzw. sein Rechtsvertreter hat nach Ansicht der Vorinstanz die Beschwerde leichtfertig erhoben. Hat er oder sein Rechtsvertreter leichtfertig Beschwerde erhoben, ist eine Parteienschädigung in Durchbrechung des Unterliegerprinzips nach Art. 61 lit. f ATSG nicht angezeigt. Die Beschwerde ist daher in diesem Punkt gutzuheissen.