Citation: 8C_10/2009 03.08.2009 E. 8

8.1 Weiter ist die Leistungspflicht der SUVA für die psychischen Beschwerden des Versicherten zu prüfen. 8.1.1 Die Vorinstanz hat erwogen, gestützt auf den Bericht des Psychiaters Dr. med. E.________ vom 13. September 2004 und das psychiatrische UMEG-Teilgutachten des Dr. med. A.________ vom 28. März 2006 sei die natürliche Kausalität zwischen dem Unfall vom 1. August 1998 und den psychischen Beschwerden zu verneinen. 8.1.2 Der Versicherte bringt vor, es spiele keine Rolle, auf was genau die psychischen Unzulänglichkeiten zurückzuführen seien. Auch wenn somatische Korrelate seiner Beschwerden fehlen würden, änderte dies an der Leistungspflicht der SUVA nichts. Diesbezüglich werde auf die Ausführungen in der vorinstanzlichen Beschwerde verwiesen. Auch ohne somatisch feststellbare Unfallfolgen müsste die Adäquanz im Sinne von BGE 115 V 133 vorliegend bejaht werden. Der Unfall müsse als mittelschwer an der Grenze zu einem schweren Ereignis beurteilt werden. Ein Sturz von einem Baugerüst sei sicher als eindrücklich einzustufen. Sodann sei auf die ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung und der körperliche Dauerschmerzen hinzuweisen. Was indessen in diesem Fall von entscheidender Bedeutung erscheine, sei die Tatsache der jahrelangen ärztlichen Fehleinschätzung. Auf Grund der gutachterlichen Ausführungen (insbesondere des psychiatrischen UMEG-Teilgutachters Dr. med. A.________ vom 28. März 2006) könne davon ausgegangen werden, dass durch die lang andauernde Fehldiagnose die psychische Störung wenn nicht verursacht, dann doch unterhalten und entscheidend verschlimmert worden sei. 8.2 Nach dem Gesagten geht der Versicherte letztinstanzlich auf die vorinstanzlichen Ausführungen betreffend Verneinung der natürlichen Kausalität zwischen dem Unfall vom 1. August 1989 und den psychischen Beschwerden nicht substantiiert ein und bestreitet die entsprechenden Feststellungen nicht. Soweit er in der Beschwerdebegründung einfach auf seine Ausführungen in der vorinstanzlichen Beschwerde verweist, ist darauf nicht näher einzugehen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 134 II 244; Urteil 4A_92/2009 vom 5. Mai 2009 E. 1.4 in fine). Soweit er sich letztinstanzlich einzig mit der adäquaten Kausalität zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden sowie drei Adäquanzkriterien (ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung, körperliche Dauerschmerzen und ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat; vgl. BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) auseinandersetzt (E. 8.1.2 hievor), kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn die Leistungspflicht der SUVA setzt das Bestehen der natürlichen und adäquaten Kausalität voraus, da sich diese beiden Kausalitäten in casu mangels Nachweises organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen nicht decken (vgl. E. 4.2-4.4 und E. 7 hievor). Demnach hat es mit der vorinstanzlichen Verneinung der natürlichen Kausalität zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden, die nicht zu beanstanden ist, sein Bewenden (vgl. auch Urteile 8C_125/2009 vom 27. April 2009 E. 4.1.2 und 8C_605/2007 vom 4. November 2008 E. 3.1).