Citation: 2A.139/2003 08.04.2003 E. 3

3.1 Gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiete der Fremdenpolizei unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Rechtsanspruch einräumt. Als einzige Norm, die dem Beschwerdeführer ein Recht auf die nachgesuchte Aufenthaltsbewilligung einräumen könnte, fällt Art. 17 Abs. 2 ANAG in Betracht. Danach hat der Ehegatte eines Ausländers mit Niederlassungsbewilligung Anspruch auf Erteilung oder Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, solange die Ehegatten zusammen wohnen. Gesetzliche Voraussetzung für das Entstehen oder (Weiter-)Bestehen eines solchen Anspruchs ist somit insbesondere, dass die Ehegatten zusammen wohnen. 3.2 Nach den Darlegungen im angefochtenen Beschluss hat der Beschwerdeführer bis heute das eheliche Zusammenleben mit seiner Frau in einer gemeinsamen Wohnung nicht wieder aufgenommen. Diese Feststellungen des Verwaltungsgerichts über die tatsächlichen Verhältnisse beruhen keineswegs auf "wenigen haltlosen Indizien"; vielmehr sind sie umfassend und überzeugend. Der Beschwerdeführer nennt keine Umstände, die geeignet wären, Zweifel daran zu begründen. So lässt sich der Beschwerdeschrift nicht entnehmen, welche - sachdienlichen - Beweisanträge er gestellt haben will, die das Verwaltungsgericht missachtet hätte. Dessen Sachverhaltsfeststellungen zur Frage des gemeinsamen Wohnens halten der Prüfung durch das Bundesgericht stand; dies erst recht unter Berücksichtigung von Art. 105 Abs. 2 OG. Nicht klar ist, was der Beschwerdeführer geltend machen will, wenn er auf die Bemerkung im ersten Nichteintretensbeschluss des Verwaltungsgerichts vom 19. September 2001 hinweist, es stehe ihm frei, beim Migrationsamt ein neues Gesuch um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zu stellen. Offensichtlich wurde damit keine Zusicherung abgegeben, die einen Bewilligungsanspruch des Beschwerdeführers oder auch nur eine Pflicht des Migrationsamtes zu einer materiellen Wiedererwägungsverfügung auslöste; aus dem fraglichen verwaltungsgerichtlichen Beschluss ergibt sich nämlich unmissverständlich, dass Voraussetzung für eine allfällige neue Beurteilung der fremdenpolizeirechtlichen Situation des Beschwerdeführers die Wiederaufnahme der ehelichen Wohngemeinschaft war. 3.3 Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher offensichtlich unzulässig. Die Beschwerde kann auch nicht als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden: Da kein Bewilligungsanspruch besteht, wie im Rahmen der Eintretensfrage zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde festgestellt worden ist, fehlt dem Beschwerdeführer die Legitimation zu diesem Rechtsmittel. Selbständige, von der Frage des Bewilligungsanspruchs und der diesbezüglichen Beweiswürdigung unabhängige Rügen, die mit staatsrechtlicher Beschwerde vorgetragen werden könnten (vgl. BGE 127 II 161 E. 3b S. 167), werden nicht substanziiert erhoben. Insbesondere fehlt für die Rechtsverweigerungsrüge eine konkrete Begründung, die erkennen liesse, inwiefern ihr losgelöst von der Frage des ehelichen Zusammenwohnens Bedeutung zukommen könnte. Auf die ans Trölerische grenzende Beschwerde ist nicht einzutreten.