Citation: 9C_244/2014 E. 11

Da die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht rückwirkend erfolgt (BGE 122 I 203; THOMAS GEISER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 24 zu Art. 64 BGG), entfällt die Übername der Anwaltskosten für die Beschwerdeschrift von vornherein; wesentlich weitergehende Aufwendungen sind nicht angefallen. Das Gesuch um Erlass der Gerichtskosten ist mangels rechtsgenüglicher Darlegung der Bedürftigkeit abzuweisen. Die Behauptung, vom Bruder mit namhaften Beträgen unterstützt zu werden, ist weder näher substanziiert noch spezifiziert. Diejenige, über kein Bank- oder Postkonto zu verfügen, ist in Anbetracht des gleichzeitig aufgelegten Lohnausweises für das Jahr 2013 unglaubwürdig. Die beigelegte Steuererklärung 2013 stellt eine reine Selbstdeklaration dar. Dabei fehlt das jeweils - bei den Steuerbehörden - zwingend miteinzureichende Wertschriftenverzeichnis. Eine (definitive) Steuerveranlagung wurde nicht aufgelegt. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, eine solche habe bis anhin nicht durchgeführt werden können. Die elf Beschwerdeverfahren, welche ein und denselben angefochtenen Entscheid betreffen, wurden zwar nicht formell vereinigt (vgl. Urteil 9C_246/2014 E. 2.1). Dennoch sind die jeweiligen Gerichtskosten auf der Grundlage einer gesamthaften Gerichtsgebühr (für alle elf Verfahren zusammen) von rund Fr. 50'000.- festzusetzen (Art. 65 BGG; Tarif für die Gerichtsgebühren im Verfahren vor dem Bundesgericht [SR 173.110.210.1]). Dem Verfahrensausgang entsprechend gehen die (anteilsmässigen) Gerichtskosten zu Lasten des Beschwerdeführers (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Dem anwaltlich nicht vertretenen Beschwerdegegner ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG).