Citation: 2C_94/2024 E. B

Mit Schreiben vom 6. Juni 2019 ersuchte die A.________ Ltd. die FINMA darum, den Anteil der Kapitalanlagen, der nicht zur Deckung der versicherungstechnischen Verpflichtungen benötigt worden sei, als frei verfügbares Vermögen zu qualifizieren sowie den Abwicklungs- und den Geschäftsplan anzupassen. Am 3. Juli 2019 verlangte die FINMA von der A.________ Ltd. weitere Unterlagen. Mit Schreiben vom 11. Juli 2019 reichte die A.________ Ltd. diverse Dokumente ein, woraufhin sie von der FINMA u.a. am 4. September 2019, 16. Dezember 2019 und 26. Februar 2020 dazu aufgefordert wurde, genaue Angaben zur Dauer der Abwicklung zu machen und Unterlagen nachzureichen. Mit Schreiben vom 13. September 2019, 11. November 2019 und 11. Februar 2020 nahm die A.________ Ltd. Stellung zu den Ausführungen der FINMA und reichte zusätzliche Unterlagen ein. Sie stellte ausserdem Antrag auf Genehmigung einer Dividendenausschüttung von Fr. 20 Mio. für das Geschäftsjahr 2019. Am 24. März 2020 forderte die FINMA die A.________ Ltd. unter der Androhung, dass ihr Verhalten als fehlende Mitwirkung an der Feststellung des Sachverhalts qualifiziert werde, dazu auf, die für die Prüfung ihrer Anträge erforderlichen Unterlagen nachzureichen. Mit Schreiben vom 7. Mai 2020 hielt die A.________ Ltd. fest, die FINMA verfüge über alle notwendigen Informationen, um über die bisherigen Anträge (Freigabe von Vermögenswerten, Anpassung des Abwicklungs- und des Geschäftsplans, Dividendenausschüttung für das Jahr 2019) entscheiden zu können, ergänzte die Anträge um die Genehmigung einer Dividendenausschüttung von Fr. 5 Mio. für das Jahr 2020 und ersuchte die FINMA um den Erlass einer Verfügung. Mit Verfügung vom 14. August 2020 wies die FINMA sämtliche Anträge der A.________ Ltd. wegen Verletzung der Auskunfts- und Mitwirkungspflicht ab. Eine gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 15. Dezember 2023 ab.