Citation: 8C_87/2018 E. 4.1

4.1. Es steht fest und ist unbestritten, dass der Versicherte die Mitwirkung an einer von der Unfallversicherung angeordneten Begutachtung verweigerte, obwohl er von dieser im Rahmen eines rechtskonform durchgeführten Mahn- und Bedenkzeitverfahrens auf die Folgen einer solchen Verweigerung aufmerksam gemacht worden war. Der Beschwerdeführer macht jedoch im Wesentlichen in Wiederholung seiner vorinstanzlichen Vorbringen geltend, seine Verweigerung der Mitwirkung sei nicht in "unentschuldbarer Weise" im Sinne von Art. 43 Abs. 3 ATSG erfolgt, habe er doch die Anordnung der Begutachtung gerichtlich angefochten. Wie indessen die Vorinstanz zutreffend erwog, hatte die Beschwerdegegnerin in ihrer Verfügung betreffend die Gutachtensanordnung einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen, ohne dass diese in der Folge wiederhergestellt worden wäre. Dass der Versicherte insbesondere in seiner Beschwerde vom 26. Januar 2017 ein entsprechendes Gesuch gestellt hätte, macht er nicht geltend und lässt sich insbesondere auch nicht ersehen. Da er auf diesem Wege die Möglichkeit gehabt hätte, die Frage nach seiner Mitwirkung an der Begutachtung trotz laufenden Verfahrens schon damals dem kantonalen Gericht zu unterbreiten, vermag der alleinige Umstand, dass er gegen die Anordnung Beschwerde erhoben hat, seine Widersetzlichkeit nicht zu entschuldigen. Ihm wäre ohne weiteres zumutbar gewesen, wenn nicht an der Begutachtung mitzuwirken, so doch vor kantonalem Gericht ein Gesuch um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung seiner Beschwerde einzubringen, woran die von ihm zitierte Rechtsprechung (vgl. Urteil 8C_481/2013 vom 7. November 2013) nichts ändert. Somit hat die Vorinstanz zu Recht eine unentschuldbare Verletzung der Mitwirkungspflicht bestätigt.