Citation: 6B_1277/2023 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Die Vorinstanz habe die Aussagen sämtlicher einvernommener Personen ausschliesslich zu seinem Nachteil gewürdigt und ihn ohne jeden sachlichen Beweis lediglich basierend auf den Aussagen anderer verurteilt. Die Anklägerin habe nicht ergebnisoffen ermittelt, sondern von Anfang an nur versucht, seine Schuld zu belegen. Dadurch habe die Anklägerin den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Es treffe nicht zu, dass der Beschwerdeführer die Abtretungserklärung am 5. April 2018 per E-Mail C.C.________ habe zukommen lassen; die Zustellung sei durch einen Begleitbrief erfolgt. Es sei nicht bewiesen, dass er die Rückdatierung auf der Abtretungserklärung vorgenommen habe. Er habe dies stets in Abrede gestellt und es sei an der Strafverfolgungsbehörde, ihm die Tatbegehung nachzuweisen. Bei der Beweiswürdigung lasse die Vorinstanz unberücksichtigt, dass er bzw. die B.________ AG durch die Rückdatierung keinen Vorteil erzielt habe. Ohne den Bestand der angeblichen E-Mail des Beschwerdeführers an C.C.________ könne kein Schuldspruch erfolgen, denn das angebliche "corpus delicti" fehle. Ohne dieses könne streng genommen auch nicht als erwiesen angesehen werden, dass eine Zession überhaupt an C.C.________ gesandt wurde. Der den Beschwerdeführer entlastende Sachverhalt hätte ohne Weiteres erstellt werden können, wenn es die Anklägerin nicht fahrlässig unterlassen hätte, das bei der B.________ AG beschlagnahmte Dossier zu entsiegeln. Aus all diesen Ausführungen gehe hervor, dass die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz willkürlich sei. Aus dem im Fallprotokoll vom Beschwerdeführer per 27. März 2018 erstellten Vermerk könne nicht auf eine Rückdatierung der Abtretungserklärung durch ihn geschlossen werden. Gleiches gelte für den Vermerk des Beschwerdeführers vom 5. April 2018, wonach man nur die Unterschrift von D.C.________ benötige und daher die Abtretungserklärung an C.C.________ gemailt werden könne. Auch hier hätte die Anklägerin durch eine Entsiegelung Klarheit schaffen können und habe insofern den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Aus dem Rechtschreibfehler "Niderlenz" statt "Niederlenz" vor der Datumsangabe könne nicht geschlossen werden, dass die Vordatierung auf der Abtretungserklärung vom Beschwerdeführer vorgenommen worden sei, denn auch den in Niederlenz ansässigen Mitgliedern der Familie C.________ hätte ein solcher Schreibfehler unterlaufen können. Ebenso wenig verfange das Argument, das eingesetzte Datum vom 29. Oktober 2007 lasse auf ein Spezialwissen des Beschwerdeführers schliessen. Über ein solches Wissen habe jede sachbearbeitende Person bei der B.________ AG verfügt, und auch jede Person bei der Firma C.________ AG. Möglich wäre auch, dass bei der C.________ AG doch noch die ursprüngliche (also nicht rückdatierte) Abtretungserklärung gefunden worden sei und somit gar keine Urkundenfälschung vorliege. Die Verurteilung des Beschwerdeführers verstosse gegen das Prinzip "in dubio pro reo".