Citation: 8C_53/2023 E. 5.3

5.3. Den qualitativen Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit trug die Vorinstanz Rechnung, indem sie dem Invalideneinkommen einen Tabellenlohn im Anforderungsniveau 1 zugrunde gelegte. Das Anforderungsprofil für zumutbare Arbeiten (vgl. vorangehende E. 4.2.1) ist denn auch nicht erheblich eingeschränkt und erlaubt es dem Beschwerdeführer, eine Hilfsarbeitertätigkeit in irgend einer Branche anzunehmen. In quantitativer Hinsicht ist - über die vorinstanzlich festgestellte Arbeitsunfähigkeit hinaus - keine weitere Einschränkung ersichtlich. Sowohl die leichte neuropsychologische Störung als auch die Beeinträchtigung des Durchhaltevermögens wurden gutachterlicherseits bei der Schätzung der Arbeitsfähigkeit berücksichtigt und in diesem Zusammenhang auf die Fähigkeitsbeeinträchtigungen nach Mini ICF-App (Rating für Aktivitäts- und Partizipationsstörungen bei psychischen Erkrankungen) hingewiesen. Die Notwendigkeit einer engmaschigen Begleitung, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht wird, ergibt sich aus den gutachterlichen Darlegungen zur Arbeitsfähigkeit nicht. Dass aus einem anderen Grund ein leidensbedingter Abzug angebracht sein soll, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht. Demnach besteht kein Anlass für einen Abzug vom Tabellenlohn; das vorinstanzlich festgestellte Invalideneinkommen von Fr. 32'845.- hält vor Bundesrecht stand. Im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 73'562.75 (vorangehende E. 4.3.2) resultiert ein Invaliditätsgrad von 55 %. Damit hat es beim vorinstanzlichen Urteil sein Bewenden.