Citation: 6B_195/2022 E. 6

Die Beschwerdeeingabe vermag den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zu seiner Beschwerdelegitimation als Privatkläger. Er zeigt insbesondere nicht rechtsgenügend auf, dass ihm aufgrund der angeblichen Straftaten Zivilansprüche zustehen könnten. Dies ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Die Beschwerde ist darüber hinaus ebenso in der Sache ungenügend begründet. Die Vorinstanz erwägt zum einen, der Beschwerdeführer habe sich in seiner kantonalen Beschwerde nicht einmal in minimaler Form mit den einschlägigen Ausführungen der Staatsanwaltschaft in ihrer Nichtanhandnahmeverfügung auseinandergesetzt, sondern habe lediglich ausgeführt, weshalb die Baubewilligung aus baurechtlichen Gründen nicht hätte erteilt werden dürfen. Auf seine kantonale Beschwerde sei (bereits) deshalb nicht einzutreten (angefochtener Entscheid E. 3b S. 8). Damit befasst sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise. Zum anderen führt die Vorinstanz unter Darlegung von Wesen und Ablauf des Baubewilligungsverfahrens aus, weshalb bei dem behaupteten Sachverhalt der Straftatbestand der Erschleichung einer falschen Beurkundung nicht erfüllt sein könne. Daneben erwägt sie, warum ebenso der Vorwurf der Korruption nicht verfange (angefochtener Entscheid E. 3b S. 8 f.). Auch darauf geht der Beschwerdeführer im Einzelnen nicht ein. Er stellt vor Bundesgericht vielmehr (erneut) ausführlich den der Anzeige zugrundeliegenden Sachverhalt dar, korrigiert dabei diesbezügliche Ausführungen der Staatsanwaltschaft und des Obergerichts und erläutert seinen Anzeigevorwurf. Dass und inwiefern der aus zwei unabhängigen Gründen ergangene abschlägige Entscheid der Vorinstanz gegen Bundesrecht verstossen soll, ergibt sich aus seinen Ausführungen nicht. Der Begründungsmangel ist offensichtlich.