Citation: 8C_286/2008 23.09.2008 E. 4

Die Vorinstanz hat mit einlässlicher und überzeugender Begründung gestützt auf die Berichte des Dr. med. A.________ vom 20. Juli 2004, des Spitals E.________ vom 12. Oktober 2006 und 18. Januar 2007, der Rheumaklinik vom 2. Januar 2007, der Klinik G.________ vom 3. Mai 2007 und der Frau Dr. med. H.________ vom 21. Juni 2007 in für das Bundesgericht verbindlicher Weise (E. 1) festgestellt, dass dem Versicherten eine angepasste Tätigkeit voll zumutbar ist. Daran ändern auch die Vorbringen des Beschwerdeführers nichts: Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, ist für die Beurteilung der strittigen Fragen der Gesundheitszustand massgebend, wie er sich bei Erlass der Verwaltungsverfügung am 6. September 2007 präsentierte. Bis zu diesem Zeitpunkt bestanden jedoch keine Anzeichen für psychische Beschwerden. So findet sich in keinem der ärztlichen Berichte ein Hinweis oder Verdacht auf ein psychisches Leiden. Bei dieser Sachlage bestand für die IV-Stelle keine Veranlassung, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen. Auch durfte die Vorinstanz den Bericht des Dr. med. L.________ vom 12. Februar 2008 ohne Verletzung ihrer Abklärungspflicht ausser Acht lassen, da dieser ein halbes Jahr nach Verfügungserlass erging und sich nicht auf den massgebenden Zeitpunkt bezieht. Zum Bericht des Dr. med. I.________ ist festzuhalten, dass seinen Aussagen gestützt auf das Vertrauensverhältnis zwischen dem Versicherten und ihm als dessen Hausarzt nach der Rechtsprechung im Zweifelsfall nicht derselbe Beweiswert beizumessen ist wie Berichten der begutachtenden Ärzte (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353 mit Hinweisen; vgl. in diesem Zusammenhang auch Urteil 9C_176/2008 vom 19. Juni 2008, E. 3 mit Hinweisen). Unbeachtlich sind in diesem Zusammenhang die vor Bundesgericht erstmals aufgelegten Berichte des Spitals E.________ vom 17. September, 25. Oktober und 19. Dezember 2007, da es sich dabei um unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt. Im Übrigen werden weder gegen die Vergleichseinkommen und den behinderungsbedingten Abzug noch die vorinstanzlichen Ausführungen über die beruflichen Massnahmen Einwände erhoben, und es ergeben sich im Rahmen der hier geltenden Überprüfungsbefugnis auch keine Hinweise dafür, dass diese unzutreffend wären. Demnach hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.