Citation: 8C_316/2017 E. 2.2

2.2. Gemäss angefochtenem Entscheid kommt dem ABI-Gutachten volle Beweiskraft zu. Demnach ist die Versicherte aus psychiatrischer Sicht nur noch auf Grund einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig remittiert (F33.4 nach ICD-10), im Sinne einer reduzierten Belastbarkeit um 20% in der Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Der psychiatrische ABI-Gutachter Dr. med. B.________ begründete ausführlich, nachvollziehbar und überzeugend, weshalb er anlässlich seiner Exploration - abweichend vom behandelnden Psychiater Dr. med. C.________ - keine Angststörung mehr zu diagnostizieren vermochte und auch keine Hinweise auf eine ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung fand. Gestützt darauf bestätigte das kantonale Gericht den Eintritt einer erheblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes, welche die Grundlage der Rentenaufhebungsverfügung vom 19. Juli 2016 bildete.