Citation: 1C_455/2020 E. 2.2

2.2. Unter Berufung auf diese Rechtsprechung führte die Vorinstanz aus, das DBU habe zwar eine Gehörsverletzung begangen, indem es von ihm eingeholte Stellungnahmen von Fachbehörden und ein Verkehrsgutachten den Beschwerdeführerinnen nicht habe zukommen lassen und ihnen keine Gelegenheit gegeben habe, sich dazu zu äussern. Diese Gehörsverletzung sei jedoch geheilt worden, da sich die Beschwerdeführerinnen im vorinstanzlichen Verfahren zu den strittigen Stellungnahmen und dem Verkehrsgutachten geäussert hätten und die Vorinstanz den Sachverhalt frei prüfe und das Recht von Amtes wegen anwende.