Citation: 1C_596/2024 E. 1

B.________ und A.________ führten seit 2019 eine Beziehung und sind Eltern eines 2021 geborenen Sohns. Am 30. Juli 2024 wies die Stadtpolizei Winterthur A.________ in Anwendung des Gewaltschutzgesetzes vom 19. Juni 2006 des Kantons Zürich (GSG/ZH; LS 351) für 14 Tage bzw. bis und mit 13. August 2024 aus der gemeinsamen Wohnung weg. Zudem verfügte sie ihm gegenüber für den gleichen Zeitraum ein Kontaktverbot zu B.________ und zum gemeinsamen Sohn sowie ein Rayonverbot betreffend deren Wohnort. A.________ ersuchte in der Folge das Zwangsmassnahmengericht am Bezirksgericht Winterthur um Überprüfung des Kontaktverbots zum Sohn. B.________ beantragte vor Zwangsmassnahmengericht zunächst eine Verlängerung der angeordneten Massnahmen. An der Anhörung schränkte sie den Antrag auf das Kontaktverbot ein, da sie nicht mehr in die gemeinsame Wohnung zurückkehren werde. Mit Urteil vom 13. August 2024 verlängerte das Zwangsmassnahmengericht das Kontaktverbot um drei Monate bzw. bis und mit 13. November 2024.