Citation: 6B_415/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung seines Teilnahme- und Konfrontationsrechts. Er macht geltend, er habe trotz mehrfacher Antragstellung erst anlässlich der Berufungsverhandlung vom 11. August 2020 und somit nach mehr als fünf Jahren die Gelegenheit erhalten, von seinem Konfrontationsrecht gegenüber D.________ als Belastungszeugen Gebrauch zu machen. Die Verletzung seines Konfrontationsanspruchs könne angesichts des Zeitablaufs von mehr als fünf Jahren nicht mehr geheilt werden, da kaum verlässliche Aussagen zu erwarten seien. Weil folglich keine verwertbaren Aussagen der angeblich genötigten und geschlagenen Person vorlägen, habe ein Freispruch zu ergehen (Beschwerde S. 5).