Citation: 6B_699/2018 E. 2.1

2.1. Eventualiter rügt der Beschwerdeführer in Bezug auf die Vorfälle vom 21. Mai 2010 eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Eine willkürfreie Beweiswürdigung hätte zum Ergebnis führen müssen, dass keine gesicherten Erkenntnisse für eine effektive Beteiligung seinerseits an den Sachbeschädigungen vorlägen. Insbesondere schliesse der Fundort der Utensilien nicht aus, dass er sich von der Kundgebung unmittelbar nach Beginn der ersten Sachbeschädigungen zurückgezogen habe. Zudem seien die Erwägungen der Vorinstanz widersprüchlich. Zum einen nehme sie aufgrund des Fundorts seiner Utensilien an der Ecke Freie Strasse/Streitgasse zu seinen Gunsten an, er habe sich lediglich im oberen Bereich der Freien Strasse aufgehalten. Andererseits gelange die Vorinstanz zum Schluss, er habe sich des belastenden Materials entledigt, weil er sich auf der Flucht befunden habe. Die Vorinstanz verkenne indes, dass seine Utensilien in unmittelbarer Nähe zu jenem Ort aufgefunden worden seien, wo praktisch keine Sachbeschädigungen begangen worden seien und wo nach den Feststellungen der Vorinstanz auch die friedlichen Teilnehmer der Kundgebung stehen geblieben seien. Bei dieser Sachlage erscheine der Schluss, er habe sich auf der Flucht befunden, als willkürlich. Aus dem Fundort des T-Shirts, der Schutzbrille und der Arbeitshandschuhe lasse sich weder schliessen, dass er sich an den Sachbeschädigungen beteiligt habe noch dass er im Anschluss daran geflohen sei. Die Vorinstanz hätte daraus vielmehr ableiten müssen, dass er sich frühzeitig zurückgezogen und an den Zerstörungen nicht beteiligt habe (Beschwerde S. 10 ff.).