Citation: 1P.502/1999 17.02.2000 E. A

A.- Der Gemeinderat Stans hob am 24. Juni 1996 den am 1. Februar 1982 festgesetzten und am 2. Mai 1986 geänderten Gestaltungsplan "Hansmatt Nord-Ost" auf. Eduard Wagner, Eigentümer von zwei an der Stansstaderstrasse gegenüber dem Gestaltungsplan-Gebiet gelegenen Grundstücken, erhob gegen diese Verfügung Einsprache mit dem Antrag, es sei sicherzu- stellen und im Grundbuch vorzumerken, dass eine Übernutzung der vom Gestaltungsplan erfassten Grundstücke Nrn. 1'123, 5'202, 1'301 und 1'132 verhindert werde, eventuell sei der Gestaltungsplan "Hansmatt Nord-Ost" in Bezug darauf auf- rechtzuerhalten oder subeventuell sei für die Erstellung von Bauprojekten darauf ein Gestaltungsplan vorzuschreiben. Der Gemeinderat Stans wies die Einsprache am 7. Oktober 1996 ab, bestätigte die Planaufhebung und beantragte deren Genehmi- gung durch die Baudirektion des Kantons Nidwalden. Die Baudirektion hiess am 23. September 1997 eine Beschwerde Eduard Wagners gegen den Einsprache-Entscheid vom 7. Oktober 1996 teilweise gut. Sie stellte fest, der Ge- staltungsplan "Hansmatt Nord-Ost" vom 1. Februar 1982 sei mangels Genehmigung durch den Regierungsrat nie rechtsgültig geworden, weshalb seine Aufhebung durch die zuständige Be- hörde hinfällig werde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden wies die gegen diesen Beschluss gerichtete Beschwerde Eduard Wagners mit Urteil vom 23. März 1998 ab. Es erwog, nach dem am 1. Juli 1995 geltenden § 202 der kantonalen Bauverordnung (vom 19. April 1990, aBauV90) seien alle Gestaltungspläne, die bis dahin in Kraft waren, an diesem Tage ausser Kraft gesetzt. "Da der Gestaltungsplan "Hansmatt Nord-Ost" am 1. Juli 1995 auf jeden Fall nicht in Kraft blieb und auch später nicht nach neuem Recht bewilligt und genehmigt wurde, besteht heute gewiss kein Gestaltungsplan "Hansmatt Nord- Ost" mehr". Auf Beschwerde Eduard Wagners hin hob das Bundesge- richt dieses Urteil am 14. Juli 1998 wegen Verletzung der Begründungspflicht (Art. 4 aBV) auf.