Citation: 9C_402/2008 07.07.2008 E. 3

3.1 Es entspricht dem verfassungsrechtlichen Leistungsziel, dass die berufliche Vorsorge zusammen mit der AHV die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise ermöglichen soll (Art. 113 Abs. 2 lit. a BV), was Rentenleistungen von insgesamt 60 bis 70 % des letzten Verdienstes entspricht (Botschaft des Bundesrates zum Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge vom 19. Dezember 1975, BBl 1976 I S. 157; Hans Michael Riemer/Gabriela Riemer-Kafka, Das Recht der beruflichen Vorsorge in der Schweiz, 2. A., Bern 2006, § 1 Rz 14 und 21 S. 8 ff. sowie § 7 Rz 25 S. 109; vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichtes B 85/03 vom 19. August 2004, E. 2.2). Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn die versicherte Person in der beruflichen Vorsorge eine vollständige Beitragsdauer für das Risiko Alter aufweist, d.h. ab dem Kalenderjahr nach Vollendung des 24. Altersjahres (Art. 7 Abs. 1 BVG) ohne Unterbruch in der beruflichen Vorsorge versichert ist. 3.2 Die Vorsorgeeinrichtungen sind im Rahmen des Gesetzes in der Gestaltung ihrer Leistungen, in deren Finanzierung und in ihrer Organisation frei (Art. 49 Abs. 1 Satz 1 BVG). Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz werden die Altersleistungen der Versicherungskasse für das Staatspersonal des Kantons Zürich seit 1. Januar 2000 nach dem System des Beitragsprimates festgesetzt. Den Versicherten steht ein individuelles Altersguthaben zu, das Basis für die Berechnung der Leistungsansprüche bildet. Es wird aus den eingebrachten Freizügigkeitsleistungen samt Zins, den freiwilligen Einmaleinlagen samt Zins sowie den Spargutschriften samt Zins gebildet (§ 12 Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal vom 22. Mai 1996; OS 177.21). Die Höhe der Altersrente ergibt sich aus dem im Zeitpunkt des Altersrücktritts vorhandenen Sparguthaben multipliziert mit dem Unwandlungssatz (§ 15 Abs. 1 Statuten).