Citation: U 382/01 03.04.2003 E. A

Die 1952 geborene B.________ war im Rahmen ihrer seit Oktober 1995 ausgeübten Tätigkeit als Serviceangestellte bei der Schweizerischen Mobiliar Versicherungsgesellschaft (nachfolgend: Mobiliar) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 18. Mai 1997 zog sich die Versicherte bei einem Treppensturz gemäss Bericht des erstbehandelnden Arztes Dr. med. M.________ vom 17. Juni 1997 multiple Schürfungen im Bereich der Tibiakante links sowie beider Knie zu; ebenfalls festgestellt wurde ein grösseres Hämatom im Bereich der Tibialis anteriologe links. In der Folge klagte sie über starke Kopf- und Nackenschmerzen, später auch über Schwindel, Seh- und Gedächtnisstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, Appetitlosigkeit und Durchschlafstörungen. Im Bericht des Dr. med. S.________, Facharzt FMH für Physikalische Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, vom 8. Juli 1997 wurde zunächst der Befund einer posttraumatischen Exacerbation eines vorbestehenden chronisch rezidivierenden Cervicalsyndroms erhoben. In den anschliessenden Berichten war sodann von einem Stauch-/Flexionstrauma bzw. einer Distorsion der HWS die Rede; ferner diagnostizierten die Ärzte ein lumboradikuläres Schmerzsyndrom, depressive Episoden und schliesslich eine - zum Teil als schwer eingestufte - somatoforme Schmerzstörung. Die ärztliche Behandlung förderte im Übrigen zutage, dass B.________ bereits vor dem im Frühjahr 1997 erlittenen Treppensturz am 23. November 1996 als Beifahrerin eines Personenwagens in einen Auffahrunfall mit Heckkollision verwickelt gewesen war und aufgrund persistierender Kopf- und Nackenschmerzen im Januar 1997 den Hausarzt aufgesucht hatte, ohne jedoch diesem gegenüber das vorangehende Unfallereignis zu erwähnen. Nach dem Unfall vom 18. Mai 1997 richtete die Mobiliar Taggelder aus und kam für die Heilbehandlung auf, verneinte indessen mit Verfügung vom 22. November 1999 jegliche Leistungspflicht rückwirkend ab 31. Dezember 1998 mit der Begründung, seit jenem Zeitpunkt fielen sowohl der Unfall vom 18. Mai 1997 als auch jener vom 23. November 1996 als natürliche Ursache des aktuellen Beschwerdebildes ausser Betracht. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. Mai 2000 fest.