Citation: 2C_820/2016 E. A

A.A.________ mit Wohnsitz in U.________ ist selbständiger Gynäkologe mit eigener Praxis in der Stadt V.________, wo er aus diesem Grund kraft wirtschaftlicher Zugehörigkeit beschränkt steuerpflichtig ist. Im Jahre 2002 liess A.A.________ zudem das von ihm entwickelte Gel "C.________" patentieren, welches zur Erleichterung der natürlichen Geburt eingesetzt wird. Am 9. Juli 2003 gründete er mit weiteren Kapitalgebern die D.________ Holding mit Sitz in W.________ resp. ab 2008 in U.________, an welcher er eine Beteiligung von 66.4 Prozent hält. Die D.________ ist ihrerseits Muttergesellschaft von zwei weiteren Gesellschaften, nämlich der E.D.________ GmbH sowie der F.D.________, beide erst mit Sitz in W.________ und ab 2008 in U.________. Am 6. Februar 2004 übertrug A.A.________ das Patent für C.________ und die Markenrechte an diesem Produkt an die D.________. Sodann schloss er mit der D.________ verschiedene Vereinbarungen ab, welche es ihm im Wesentlichen ermöglichen, C.________ zu einem Vorzugspreis zu erwerben und in bestimmten Regionen zu vertreiben. Des Weiteren verpflichtete sich A.A.________ gegenüber der D.________, diverse Kosten im Zusammenhang mit der Vermarktung von C.________ zu übernehmen (namentlich Marketing- und Reisespesen sowie die Kosten einer wissenschaftlichen Studie). Diese Kosten belastete er alsdann der Buchhaltung seiner Praxis. Nach Durchführung einer Buchprüfung bei der Arztpraxis schätzte das kantonale Steueramt Zürich die Pflichtigen am 22. April 2015 für die Perioden 2010 und 2011 ein. In Übereinstimmung mit dem Revisionsbericht anerkannte es die von den Pflichtigen geltend gemachten Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Produkt C.________ nicht als geschäftsmässig begründeten Aufwand, was zu Aufrechnungen von Fr. 202'575.-- (Periode 2010) bzw. von Fr. 214'288.-- (Periode 2011) führte.