Citation: C 65/02 09.09.2003 E. 3

3.1 Im vorliegenden Fall war der Beschwerdeführer nach dem Bezug der besonderen Taggelder ab Juli 1998 selbstständigerwerbend tätig, indem er als Geschäftsführer und hauptsächlicher Gesellschafter der von ihm gegründeten Firma K.________ GmbH Strassenreinigungsmaschinen verkaufte und durch einen Angestellten Strassenreinigungen für Gemeinden ausführen liess. Bei seiner Befragung durch das AWA vom 17. Mai 2000 sagte er sodann aus, er habe die Firma K.________ GmbH nicht liquidiert. Er sei nach wie vor in zeitlich eingeschränktem Rahmen für das Unternehmen tätig in den Bereichen Akquisitionen sowie Administration, und es arbeiteten drei von ihm selber angestellte Personen (seine Tochter ohne Entgelt als Hilfe bei der Werbung, ein Kundenbesucher auf Provisionsbasis und ein Chauffeur im Monatslohn) mit unterschiedlichen Pensen für ihn. Weiter verwies er auf für die Geschäftstätigkeit geleaste Fahrzeuge und gemietete Garagen. Schliesslich gab der Versicherte seiner Hoffnung Ausdruck, wieder vermehrt für seine Firma arbeiten und damit ein Einkommen erzielen zu können. Letzteres sei bislang nicht möglich gewesen. Alles hänge davon ab, ob es ihm gelinge, Maschinen zu verkaufen. Zur Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit sei er bereit, wenn er eine Stelle mit einem Monatslohn von mindestens Fr. 6000.- finde. Nach dem Antritt einer Anstellung würde er die Firma sicher nebenbei weiterführen. Er sei aber bereit, das Unternehmen zu verkaufen, wenn dies vom Arbeitgeber gewünscht werde. Im vorinstanzlichen Verfahren liess der Beschwerdeführer ferner geltend machen, es müsse ihm "zugestanden werden, einen letzten Versuch zu unternehmen, die Firma K.________ GmbH auf einen grünen Zweig zu bringen, ohne seine Beteiligung an derselben aufzugeben oder diese gar zu liquidieren", könne er es sich doch mit 62 Jahren nicht leisten, die in die Firma investierten Mittel einfach abzuschreiben. 3.2 Wenn das kantonale Gericht dem Beschwerdeführer mit der Begründung, er habe die selbstständige Erwerbstätigkeit nicht aufgegeben und sei dazu auch nicht ernsthaft gewillt, ein Anrecht auf Arbeitslosenentschädigung abgesprochen hat, lässt sich dies aufgrund der dargelegten Äusserungen nicht beanstanden. Zu Recht hat die Vorinstanz auch dem Vorbringen, dass die Firma K.________ GmbH am 29. Mai 2000 das Anstellungsverhältnis des Beschwerdeführers als Geschäftsführer per 30. Juni 2000 gekündigt habe, keine entscheidrelevante Bedeutung beigemessen. Die weiteren Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde rechtfertigen keine andere Betrachtungsweise. Insbesondere lässt sich ein Anspruch auf die streitige Leistung auch nicht aus Treu und Glauben ableiten, kann doch, wie sich aus den Äusserungen des Versicherten ergibt, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass er die selbstständige Erwerbstätigkeit aufgegeben hätte, wenn ihm keine Arbeitslosenentschädigung ausgerichtet worden wäre (vgl. BGE 116 V 298 f. Erw. 3a, insbes. S. 299 oben). Auf den beantragten Beizug der Akten aus einem weiteren, die Rückforderung der ausgerichteten Arbeitslosenentschädigung betreffenden vorinstanzlichen Verfahren wird verzichtet, da hievon kein Aufschluss für die vorliegend zu beantwortenden tatsächlichen und rechtlichen Fragen zu erwarten ist. 3.3 Der die Verwaltungsverfügung vom 31. Mai 2000 bestätigende kantonale Gerichtsentscheid vom 20. Februar 2002 erweist sich damit als rechtens, was zur Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führt.