Citation: 6B_1092/2022 E. 3.1

3.1. Sodann macht der Beschwerdeführer eine willkürliche Beweiswürdigung geltend. Er rügt, die Vorinstanz verneine zu Unrecht eine Notwehrlage und halte fest, es könne offenbleiben, wie lange B.B.________ konkret am Boden festgehalten worden sei und Schläge erhalten habe, da ein Abwehrwille des Beschwerdeführers zu verneinen sei. Dabei übersehe die Vorinstanz, dass B.B.________, auch als er am Boden gelegen habe, tätlich geblieben sei und gemäss Anklage den Beschwerdeführer mit den Füssen getreten habe und der Beschwerdeführer dabei auch Verletzungen (Schürfungen und Hämatome) davongetragen habe. Daher sei es willkürlich und aktenwidrig, von einer rein passiven Situation seitens B.B.________ auszugehen, als er am Boden gelegen habe. Sinngemäss macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe den für die Beurteilung der Frage, ob rechtfertigende Notwehr gemäss Art. 15 StGB vorliege, massgeblichen Sachverhalt willkürlich festgestellt und die Anwendung von Art. 15 StGB zu Unrecht verneint.