Citation: 2C_739/2022 E. 3.1

3.1. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer mit dem Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 6. Februar 2019 zu einer überjährigen Freiheitsstrafe von 30 Monaten verurteilt wurde und damit der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG (Verurteilung zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe) erfüllt ist. Das der Verurteilung zugrunde liegende Delikt beging der Beschwerdeführer gemäss den Feststellungen der Vorinstanz sodann spätestens am 29. Oktober 2015 (angefochtenes Urteil E. 4.3), womit Art. 62 Abs. 2 AIG einer Aufenthaltsbeendigung durch die Migrationsbehörden hier nicht entgegensteht (vgl. BGE 146 II 49 E. 5). Streitig und zu prüfen ist indessen, ob die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA des Beschwerdeführers vereinbar ist mit Art. 5 Anhang I FZA sowie Art. 8 EMRK.