Citation: 1P.585/2004 12.01.2005 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer bezeichnet seine Eingabe als "Berufung". Die Voraussetzungen für die Behandlung der Eingabe als Berufung sind nicht erfüllt (Art. 43 Abs. 1 und 2 OG). Die Eingabe kann jedoch als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen werden, sofern die Eintretensvoraussetzungen hierzu erfüllt sind. 1.2 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte erhoben werden kann (Art. 269 Abs. 2 BStP; Art. 86 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Der Beschwerdeführer ist in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt und damit zur Beschwerde legitimiert (Art. 88 OG). Die Beschwerde ging binnen dreissig Tagen seit Erhalt des begründeten Entscheids rechtzeitig beim Bundesgericht ein (Art. 89 Abs. 1 und 2 OG). Die Eingabe kann somit - unter Vorbehalt zulässiger Anträge und genügend begründeter Rügen - im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde geprüft werden. 1.3 Abgesehen von hier nicht gegebenen Ausnahmen ist die staatsrechtliche Beschwerde rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131 f.; 127 II 1 E. 2c S. 5, je mit Hinweisen). Das Bundesgericht befasst sich mit den materiellen Vorbringen einer Beschwerde nur unter der Voraussetzung, dass der Beschwerdeführer wenigstens sinngemäss die Aufhebung des angefochtenen Entscheids beantragt (BGE 115 Ia 12 E. 2b S. 14). Auch bei einer Laienbeschwerde, d.h. einer von einer nicht rechtskundig vertretenen Person verfassten Beschwerde, muss jedenfalls die Absicht deutlich erkennbar sein, dass das prozessuale Ziel die Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids betrifft (BGE 117 Ia 126 E. 5d S. 133; 115 Ia 12 E. 2b S. 14; ferner Marc Forster, Staatsrechtliche Beschwerde, in: Thomas Geiser/Peter Münch (Hrsg.), Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel/Frankfurt a.M. 1998, N. 2.54). Vorliegend verlangt der Beschwerdeführer nicht, dass das Bundesgericht den Beschluss des Obergerichts aufhebt, sondern dass es das Obergericht anweist, die Nichtigkeitsbeschwerde gutzuheissen (Ziff. 3.3 des Begehrens). Trotz Ermangelung eines ausdrücklichen Begehrens um Aufhebung des angefochtenen Entscheids kann aber aufgrund der Formulierung des Rechtsbegehrens und aufgrund der gesamten Eingabe geschlossen werden, dass der Beschwerdeführer zumindest implizit die Aufhebung des angefochtenen Entscheids anbegehrt. Die staatsrechtliche Beschwerde ist insoweit zulässig. Soweit der Beschwerdeführer indessen mehr oder anderes, insbesondere die Änderung des unterinstanzlichen Entscheids verlangt, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht einzutreten. 1.4 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495, 71 E. 1c S. 76, je mit Hinweisen). Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts muss zudem die Begründung in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein (BGE 115 Ia 27 E. 4a S. 30, mit Hinweis). Diese Substanziierungsobliegenheit gilt (mit der gebotenen Zurückhaltung in formaljuristischer Hinsicht) auch für Laienbeschwerden (BGE 115 Ia 12 E. 2b S. 14). Soweit der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen nicht nachkommt, ist auf seine Ausführungen nicht einzugehen. Unzulässig ist namentlich der Verweis auf die Rechtsschrift im kantonalen Beschwerdeverfahren im Sinne eines "integralen Bestandteils" der staatsrechtlichen Beschwerde.