Citation: 1C_103/2016 E. 6.1

6.1. Das Verwaltungsgericht legte dar, dass die Rekultivierungspflicht im Bereich der Erweiterung Aahus IV von der Beschwerdeführerin auf die Beschwerdegegnerin übergehe. Anders verhalte es sich jedoch für die Renaturierung des Brüschhaldenbachs: Gemäss Bewilligung verbleibe die Verantwortung im Gewässerraum entlang des noch zu erstellenden Gerinnes bei der Beschwerdeführerin als bisheriger Trägerin und Betreiberin der Deponie. Sollte es wider Erwarten zu Beeinträchtigungen der am Brüschhaldenbach noch vorzunehmenden Arbeiten kommen, sehe das Gesetz hinreichend klare Verantwortlichkeitsregeln vor (insbesondere Art. 59 und 59a USG sowie Art. 32c ff. USG). Es gebe keinen Grund, die Beschwerdeführerin von der Haftung zu befreien, sofern polizeiwidrige Gefahren von ihr als Deponiebetreiberin geschaffen worden seien. Im Übrigen könne auch nach dem Legalitätsprinzip nicht von den gesetzlich vorgesehenen Haftungsregeln abgewichen werden.