Citation: 9C_274/2008 09.07.2008 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat im Rahmen einer inhaltsbezogenen, umfassenden, sorgfältigen und objektiven bundesrechtskonformen Beweiswürdigung (vgl. Art. 61 lit. c ATSG; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) zutreffend begründet, weshalb es das Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 9. Mai 2005 im Lichte der bundesgerichtlichen Beweisgrundsätze als massgebliche Entscheidgrundlage einstuft und nicht der Berichterstattung des behandelnden Dr. med. S.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, folgt. Die Vorinstanz hat diesen Schluss nicht allein deswegen gezogen, weil mit dem Beizug eines nicht zur Familie der Beschwerdeführerin gehörenden Dolmetschers allfällige familiendynamische Prozesse ausgeschaltet werden konnten; Kriterien wie die umfassende Anamneseerhebung, die Kenntnis der Akten sowie die von den Gutachtern durchgeführten Untersuchungen waren ebenso ausschlaggebend. Die Argumentationsweise der Beschwerdeführerin vermag die sämtliche Aspekte einschliessende Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Die Beschwerdeführerin lässt sodann den vom kantonalen Gericht korrekt festgestellten Umstand unberücksichtigt, dass im Rahmen der MEDAS-Begutachtung die relevanten Akten in die Beurteilung eingeflossen sind. Demgegenüber hat sich Dr. med. S.________ ausschliesslich aus der Sicht des behandelnden Psychiaters und ohne Bezugnahme auf die übrigen Arztberichte zur Sache geäussert. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz ist namentlich auch mit Blick auf die Verschiedenheit von Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (BGE 124 I 170 E. 4 S. 175; Urteil I 701/05 vom 5. Januar 2007, E. 2 in fine, mit zahlreichen Hinweisen) rechtlich nicht zu beanstanden. Auf der Grundlage des MEDAS-Gutachtens vom 9. Mai 2005 stellte die Vorinstanz eine um 25 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit fest. Hiebei folgte das Gericht dem Ergebnis der psychiatrischen Begutachtung durch Dr. med. Q.________ und der interdisziplinären Gesamtbeurteilung der Ärzte der MEDAS. Von einer offensichtlich unrichtigen Feststellung der Leistungsfähigkeit durch das vorinstanzliche Gericht kann demgemäss nicht die Rede sein (Art. 97 Abs. 1 BGG), weshalb sie für das Bundesgericht verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG). 2.2 Gegen das Valideneinkommen von Fr. 48'195.- erhebt die Beschwerdeführerin keine Einwände. Mit Bezug auf den Invalidenlohn von Fr. 32'734.- bringt sie indes vor, es sei ein Leidensabzug von 15 % zu gewähren. Die Höhe des leidensbedingten Abzuges (vgl. dazu BGE 126 V 75) ist eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Das kantonale Gericht hat im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens schlüssig begründet, weshalb ein Abzug nicht gerechtfertigt ist und selbst bei Einräumung einer Reduktion von 10 % kein leistungsbegründender Invaliditätsgrad resultiert. Eine fehlerhafte Ermessensausübung kann darin nicht erblickt werden. Die Invaliditätsbemessung durch die Vorinstanz ist in allen Teilen korrekt erfolgt.