Citation: 8C_127/2009 16.06.2009 E. 4

Zunächst sind die beim Beschwerdeführer erhobenen Befunde unbestritten. So findet sich am rechten Auge ein Status nach stumpfem Bulbustrauma mit zentraler Aderhautruptur, am linken Auge ein Status nach Perforatio bulbi mit partieller Irisavulsion und Linsendurchspiessung am 23. Januar 2002. Am linken Auge wurden drei Operationen durchgeführt, eine Wundrevision, Hornhautnaht, Linsenabsaugung und vordere Vitrektomie noch am Unfalltag, eine Pars plana-Vitrektomie und Endolaser am 2. Mai 2002 sowie eine Vorderkammerrevision und Implantation einer +24,5 D Aniridielinse in den Sulcus am 1. Oktober 2003. Gemäss ärztlicher Beurteilung der Frau Dr. med. B.________ vom 30. April 2004 bestand rechts ein Visus von 0,3, links, mit einer optimalen Brille, ein Visus von 0,9; gemäss Arztzeugnis der Augenklinik des Spitals X.________ vom 8. Januar 2004 war der Fernvisus mit 1,25 sogar voll erreicht. Es bestehe eine Pseudophakie mit einer Aniridielinse, d.h. der Pupillendurchmesser sei gegeben und der Versicherte könne sich deshalb nicht an die Lichtverhältnisse anpassen. Der Visus am linken Auge war somit wieder hergestellt, wie auch PD Dr. med. S.________ in dem von der SUVA veranlassten Gutachten vom 24. Februar 2005 feststellte. In der Folge wurde jedoch insbesondere am linken Auge ein schlechterer Wert festgestellt, nämlich 0,5 für die Ferne und 0,3 für die Nähe (Gutachten des PD Dr. med. W.________ vom 4. März 2008; von der SUVA im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte ärztliche Beurteilung des Dr. med. F.________ vom 13. Mai 2008).