Citation: 9C_10/2014 E. A

A.________, geboren 1962, verfügt über eine Ausbildung als Maschinenmechaniker. Zuletzt war er ab 1. August 1996 als Vorsorgeberater im Aussendienst der B.________ tätig. Am 23. November 2000 meldete er sich unter Hinweis auf Gedächtnislücken, Ängste und Gleichgewichtsstörung, bestehend seit 13. September 1999, bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit, Arbeitsvermittlung) an. Die IV-Stelle des Kantons Luzern führte erwerbliche und medizinische Abklärungen durch. Unter anderem holte sie einen Bericht der Neurologischen Klinik am C.________ (Prof. D.________) vom 22. Februar 2001 ein, worin als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit Merkfähigkeits- und Wortfindungsstörungen seit Mitte 1999 bei Verdacht auf Morbus Alzheimer festgehalten wurde. Mit Verfügung vom 25. September 2001 sprach die IV-Stelle A.________ eine ganze Rente ab 1. September 2000 zu (IV-Grad von 100 %). Diesen Anspruch bestätigte sie revisionsweise am 28. November 2005, insbesondere gestützt auf einen Bericht des Dr. med. E.________, Chefarzt am Psychiatriezentrum F.________, vom 28. Oktober 2005, welcher eine mittelgradige Depression sowie eine schwere dissoziative Störung mit ausgeprägten kognitiven Beeinträchtigungen (Gedächtnis und Frontalhirnfunktionen) seit September 1999 diagnostiziert hatte. Im Rahmen eines weiteren Revisionsverfahrens führte der Regionale Ärztliche Dienst (RAD; G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Dr. med. H.________, Fachärztin für Rehabilitation und physikalische Medizin) am 27. August 2009 ein medizinisches Standortgespräch durch und riet am 12. Januar 2011 zu einer psychiatrischen und neuropsychologischen Begutachtung. In der Folge wurde A.________ vom Neuropsychologen I.________, (Expertise vom 17. März 2011), und von Dr. med. J.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, (Gutachten vom 30. Juni 2011), untersucht. Beide Gutachten erachtete der RAD für nachvollziehbar (Stellungnahmen vom 20. Juli 2011). Mit Vorbescheid vom 17. August 2011 stellte die IV-Stelle die Aufhebung der Rente auf das Ende des der Verfügungszustellung folgenden Monats in Aussicht. Daraufhin liess A.________ Einwände erheben, insbesondere in Form einer ausführlichen Stellungnahme des behandelnden Psychiaters K.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 19. September 2011. Zu dieser äusserten sich die Vorgutachter I.________ und J.________ am 8. bzw. 10. November 2011. Mit erneutem Vorbescheid vom 10. Januar 2012 kündigte die IV-Stelle die Rentenaufhebung per 1. September 2000 und die Rückforderung der in den letzten fünf Jahren zu Unrecht bezogenen Leistungen an. A.________ liess erneut Einwände erheben und insbesondere ein Schreiben seines ehemaligen Vorgesetzten vom 8. Februar 2012 sowie einen Anstellungsvertrag als Verantwortlicher für Umgebung und Tierpflege im Betagtenzentrum L.________, vom 10. Mai 2011, einreichen. Am 16. März 2012 verfügte die IV-Stelle entsprechend ihrem zweiten Vorbescheid.