Citation: 5D_155/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer erklärt vor Bundesgericht, dass er sein Vorbringen, er sei verschiedentlich nicht mit seinem amtlichen Namen gemäss Ausweis angeschrieben worden (weshalb ihn die betreffenden Akte gar nicht betreffen könnten), trotz gegenteiliger Überzeugung nicht mehr weiterverfolge. Er sieht sich durch den angefochtenen Entscheid jedoch in seinen verfassungsmässigen Rechten verletzt und führt zur Begründung aus, er erwarte keineswegs eine inhaltliche Überprüfung der erlassenen Strafbefehle, sondern bloss eine Beweiswürdigung hinsichtlich des formellen Erfordernisses einer persönlichen handschriftlichen Unterschrift auf jedem der fraglichen Strafbefehle. Den diesbezüglichen Beweis habe der Betreibungsgläubiger nicht erbracht, da er die retournierten Briefumschläge mit dem behaupteten Inhalt dem Rechtsöffnungsrichter nicht in ungeöffnetem Zustand vorgelegt habe. Der Rechtsöffnungsrichter habe folglich die Umschläge nicht öffnen und den Inhalt nicht überprüfen können, weshalb die Erteilung der Rechtsöffnung schlicht willkürlich und eine komplette Rechtsverweigerung sei. Sodann macht der Beschwerdeführer geltend, es sei unverständlich, dass die Rücksendung eines von ihm versehentlich geöffneten Strafbefehls von der Staatsanwaltschaft nicht als Einsprache gewertet worden sei.