Citation: 8C_700/2019 E. A

A.a. A.________, geboren 1967, war seit 1998 bei der Stadt B.________ angestellt, zunächst als kaufmännischer Angestellter, seit 2000 als IC-Berater und -Techniker. Im Mai 2008 meldete er sich unter Hinweis auf eine manische Depression, eine Ess- sowie eine Zwangsstörung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gemäss den Berichten der Klinik C.________ vom 26. Juni und vom 9. Juli 2008, des Sanatoriums D.________ vom 28. Juli 2008 sowie des seit 1985 behandelnden Arztes Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie vom 12. August 2008 bestand die gesundheitliche Störung seit der Jugend und erfolgten deswegen mehrfache Hospitalisationen, zuletzt ab August 2007 bis Februar 2008 und erneut vom 2. April bis zum 16. Juni 2008. Danach wurde A.________ ambulant im Sanatorium D.________ betreut, wobei im weiteren Verlauf immer wieder depressive Phasen auftraten. Die IV-Stelle Luzern gewährte am 5. Dezember 2008 Frühinterventionsmassnahmen. Damit erfolgte eine Wiedereingliederung am bisherigen Arbeitsplatz. Für die Zeit vom 1. August bis 30. November 2008 sprach sie A.________ eine Viertelsrente zu (Verfügung vom 19. August 2009). A.b. Im Juni 2011 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Dr. med. F.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, der ihn nach der Praxisaufgabe des Dr. med. E.________ betreute, bescheinigte eine volle Arbeitsunfähigkeit ab dem 6. Juni 2011. Gemäss Bericht der Arbeitgeberin vom 11. August 2011 hatte A.________ sein Arbeitspensum per 1. Januar 2011 auf 50 % gesenkt. Im Februar 2012 wurde ihm die Arbeitsstelle gekündigt. Am 19. April 2012 klärte die IV-Stelle die Situation im Haushalt ab. Dr. med. F.________ erachtete am 14. Mai 2012 eine 50%ige Arbeitsfähigkeit als erreichbar. Die IV-Stelle gewährte am 3. Januar 2012 Arbeitsvermittlung, schloss ihre Bemühungen jedoch mangels Mitwirkung des Versicherten am 19. April 2012 ab. Mit Verfügung vom 13. November 2012 sprach sie A.________ ab 1. September 2011 eine Viertelsrente, ab 1. Dezember 2011 eine ganze Rente und ab 1. April 2012 wiederum eine Viertelsrente zu. A.c. Nach einer befristeten Anstellung bei der Krankenkasse G.________ arbeitete A.________ ab 1. Oktober 2015 im Teilpensum bei Swiss Post Solutions, ab August 2016 zu 60 %. Die IV-Stelle leitete im März 2016 ein Revisionsverfahren ein. Gemäss Bericht des Dr. med. F.________ vom 10. April 2016 sei es seit 2012 zu alltagsrelevanten Stimmungsschwankungen im Sinne eines Wechsels von hypoman anmutenden und depressiven Zuständen gekommen. Er habe A.________ regelmässig ambulant betreut, wobei die Sitzungsfrequenz und die Intensität der psychotherapeutischen Interventionen und der Psychopharmakologie dem jeweiligen Befinden angepasst worden sei. Zuletzt habe die Medikation ausgeschlichen werden können. Mit einem Arbeitspensum von 50 bis 60 % sei das Maximum der Belastbarkeit und Zumutbarkeit erreicht. Mit Verfügung vom 15. November 2016 bestätigte die IV-Stelle zunächst einen unveränderten Anspruch auf eine Viertelsrente, hob diese jedoch am 20. Dezember 2016 wieder auf. A.________ hatte zwischenzeitlich seine Stelle bei der Swiss Post Solutions per 31. Januar 2017 aus gesundheitlichen Gründen gekündigt. Per 1. Juni 2017 fand A.________ eine neue Stelle als Call Center Agent bei der H.________ AG, im 60 %-Pensum. Die IV-Stelle kündigte am 24. November 2017 die Aufhebung des Rentenanspruchs an, worauf A.________ die Zusprechung einer ganzen Invalidenrente beantragte. Mit Verfügung vom 16. November 2018 bestätigte die IV-Stelle einen unveränderten Anspruch auf eine Viertelsrente.