Citation: 4A_664/2015 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz errechnete wie erwähnt einen monatlichen Überschuss von rund Fr. 2'500.--, den der Beschwerdeführer zur Prozessfinanzierung verwenden müsse. Dieser beanstandet, es verletze Art. 6 EMRK, wenn vom Geschädigten verlangt werde, sich "bis auf das Existenzminimum zu entblössen". Der Einwand geht fehl. Der vom Kantonsgericht errechnete Überschuss ergibt sich nämlich nicht aus der Differenz der verfügbaren Mittel des Beschwerdeführers und seinem betreibungsrechtlichen Existenzminimum, sondern aus der Differenz der verfügbaren Mittel zu seinem zivilprozessualen Zwangsbedarf (betreibungsrechtliches Existenzminimum erweitert durch den zivilprozessualen Zuschlag von hier Fr. 690.-- und die Berücksichtigung der Steuern von Fr. 605.85 [vgl. hierzu BGE 135 I 221 E. 5.2.1 S. 224]).