Citation: 5A_814/2020 E. 3

Vor Kantonsgericht hatte der Beschwerdeführer geltend gemacht, er sei nicht der letzte Geschäftsführer der C.________ GmbH gewesen und die Käuferin der C.________ GmbH habe diese absichtlich an die Wand gefahren. Das Kantonsgericht ist darauf nicht eingetreten, da im Rechtsöffnungsverfahren der materiell-rechtliche Bestand der Forderung nicht überprüft werde. Dazu hätte der Beschwerdeführer die ausländischen Urteile anfechten müssen. Die beiden Urteile des Landgerichts München II seien sodann zu Recht vorfrageweise anerkannt und für vollstreckbar erklärt worden. Insbesondere sei den Bescheinigungen gemäss Art. 54 LugÜ (SR 0.275.12) zu entnehmen, dass die verfahrenseinleitenden Schriftstücke dem Beschwerdeführer am 19. Januar 2016 zugestellt worden seien (Art. 34 Ziff. 2 LugÜ). Der Beschwerdeführer habe keinerlei Beweise eingereicht, die dies entkräften würden. Die Urteile seien damit definitive Rechtsöffnungstitel gemäss Art. 80 SchKG und der Beschwerdeführer habe keine Einwendungen nach Art. 81 SchKG vorgebracht.