Citation: 1P.759/2005 12.04.2006 E. A

A.a Am 16. Juni 2004 setzte der Gemeinderat Hinwil den Quartierplan Oberdorf innerhalb der Kernzone von Wernetshausen fest. Das Gebiet wird im Norden durch die Bachtelstrasse, im Westen und im Osten durch die Frohberg- und die Balmstrasse und im Süden durch den Schwändibach begrenzt. Der Quartierplan sieht den Bau einer in die Bachtelstrasse mündenden Stichstrasse zur Erschliessung der noch nicht überbauten Grundstücke und Grundstücksteile vor. Am 22. Juni 2004 genehmigte die Gemeindeversammlung Hinwil für dasselbe Gebiet den öffentlichen Gestaltungsplan Oberdorf. Dieser legt hauptsächlich Baubereiche, Firstrichtungen und Firstkoten entlang der nach dem Quartierplan vorgesehenen Stichstrasse fest. Der Gemeinderat veröffentlichte den Gemeinderatsbeschluss vom 16. Juni 2004 und den Gemeindeversammlungsbeschluss vom 22. Juni 2004 im gleichen Inserat im kantonalen Amtsblatt vom 2. Juli 2004, wobei in der Publikation das jeweilige Beschlussdatum sowie die Behörde, welche den Entscheid fasste, verwechselt wurden. A.b Am 28. Juli 2004 erhob X.________ als Anstösser der Frohbergstrasse "Rekurs in Sachen Quartierplan Oberdorf" und verlangte die Rückweisung des Plans zur Überarbeitung in seinem Sinn. Die Baurekurskommission III des Kantons Zürich nahm das Rechtsmittel als gegen beide Beschlüsse gerichtet entgegen und wies es am 23. März 2005 ab, soweit sie darauf eintrat. A.c Dagegen legte X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein und beantragte die Aufhebung des Rekursentscheids und die Rückweisung der Sache zur Ergänzung und neuen Entscheidung an die Vorinstanz, eventuell die Aufhebung des Rekursentscheids sowie der diesem zugrunde liegenden Beschlüsse bzw. deren Abänderung im näher bezeichneten Sinn. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, 3. Kammer, eröffnete für jedes Anfechtungsobjekt (Quartierplan, Gestaltungsplan) ein eigenes Verfahren, vereinigte diese aber sogleich. Mit Entscheid vom 5. Oktober 2005 wies es die Beschwerde sowohl bezüglich des Gestaltungs- als auch des Quartierplans ab. Bezüglich des Gestaltungsplans führte es zur Begründung an, mangels einer gültigen Rechtsmittelerklärung hätte kein Rekursverfahren gegen den Gestaltungsplan eröffnet werden dürfen. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Abweisung des Rekurses (recte: das Nichteintreten auf den Rekurs) gegen den Gestaltungsplan sei daher als unbegründet abzuweisen und auf die Einwände bezüglich des Gestaltungsplans nicht einzugehen.