Citation: 7B.224/2001 21.11.2001 E. 2

2.- a) Soweit der Beschwerdeführer (betreffend Beschwerdesache Nr. xxx) verlangt, dass der Pfändungsvollzug vom 28. August 2001 zufolge Rechtswidrigkeit aufzuheben sei, weil ihm das Betreibungsamt keine rechtlich haltbare Pfändungsankündigung bekannt gegeben habe, sind seine Vorbringen unbehelflich. Zum einen hat die Aufsichtsbehörde festgestellt, dass das Betreibungsamt die Pfändungen dem Beschwerdeführer schriftlich angekündigt hatte, bisherige Vollzugsversuche infolge Fernbleibens des Schuldners jedoch erfolglos geblieben waren. Die Behauptung des Beschwerdeführers, die Pfändung sei einzig auf telefonische Ankündigung erfolgt, widerspricht den - für die erkennende Kammer verbindlichen (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG) - Tatsachenfeststellungen der Vorinstanz; sein Vorbringen ist insofern neu und daher unzulässig (Art. 79 Abs. 1 OG). Zum anderen ist der Schuldner gemäss Art. 91 Abs. 3 SchKG ohne weiteres verpflichtet, dem Betreibungsbeamten zum Pfändungsvollzug auf Verlangen (und nötigenfalls durch Inanspruchnahme der Polizei) seine Räumlichkeiten zu öffnen. Der Beschwerdeführer legt in keiner Weise dar (Art. 79 Abs. 1 OG), inwiefern die Aufsichtsbehörde die Regeln über den Pfändungsvollzug oder andere Bundesrechtssätze verletzt habe. b) In Bezug auf die Betreibungen Nrn. fff und ggg hat die Aufsichtsbehörde (in der Beschwerdesache Nr. yyy) ihren Nichteintretensentscheid damit begründet, dass das Betreibungsverfahren längstens abgeschlossen sei. Aus den Akten geht hervor, dass das Betreibungsamt die von B.________, vertreten durch Rechtsanwalt Z.________, in Betreibung gesetzten Forderungen mit dem am 25. Januar 2000 bei der Postfinance im Umfang von Fr. 11'045. 80 gepfändeten Guthaben des Beschwerdeführers am 3. März 2000 bezahlt hatte. Inwiefern die Aufsichtsbehörde die zehntägige Beschwerdefrist gegen Verfügungen des Betreibungsamtes unrichtig angewendet habe (vgl. Art. 17 Abs. 1 u. 2 SchKG), wenn sie die Beschwerde gegen die Pfändung des Postcheck-Guthabens oder gegen die Bezahlung der in Betreibung gesetzten Forderungen durch das Betreibungsamt als verspätet erachtet hat, legt der Beschwerdeführer in keiner Weise dar (Art. 79 Abs. 1 OG). Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unzulässig.