Citation: 1C_169/2015 E. 9.3

9.3. Der Beschwerdeführer rügt, diese Auffassung sei offensichtlich unrichtig. Mit dem Schreiben vom 19. März 2011 habe die Baudirektion auch den für den Verkehr nötigen Raum zum Grundstück Nr. 97 festgelegt. Diese Festlegung sei mit der Stellungnahme vom 28. Juni 2012 nicht geändert worden, was sich daraus ergebe, das darin einleitend auf die Beurteilung vom 19. März 2011 Bezug genommen werde, ohne diese zu ändern. Die Baudirektion habe denn auch in beiden Stellungnahmen identisch angeordnet, die Strassenbaulinie habe den Abstand von mindestens 2,5 m ab heutigem Strassenrand einzuhalten. Dieser Wortlaut sei nicht ganz korrekt, weil dieser Abstand nicht vom heutigen, sondern klarerweise ab dem im Plan festgelegten Raum zu messen sei. Die Vorinstanz hätte die Differenz zwischen dem Plan und dem verfügten Text auflösen müssen und sei in Willkür verfallen, wenn sie ohne weitere Überprüfung behaupte, die Baudirektion habe ihre Auffassung geändert.