Citation: 6B_415/2016 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hält fest, sie habe keine Zweifel, dass es sich bei dem A.________ während mehreren Kilometern in ca. sieben Metern Abstand hinterherfahrenden Fahrzeugführer um den Beschwerdeführer gehandelt habe. Es sei auszuschliessen, dass sie den Beschwerdeführer selbst und dessen Fahrzeug dermassen detailliert sowie zutreffend beschreiben und das zum Fahrzeug des Beschwerdeführers gehörende Kontrollschild korrekt angeben könne, sich aber bezüglich des angezeigten Fahrzeugs getäuscht haben solle. A.________ habe den Beschwerdeführer, dessen Fahrzeug und Kontrollschild gerade deshalb zutreffend beschreiben bzw. richtig ablesen und zuordnen können, weil der Beschwerdeführer während mehreren Kilometern hinter ihr hergefahren sei. Sie habe genügend Zeit gehabt, sich besondere Merkmale des Fahrzeugs und seines Lenkers zu merken. Dabei sei grundsätzlich irrelevant, zu welchem Zeitpunkt und wo sich die Zeugin dies habe merken können. Unter den gegebenen Umständen sei es sehr unwahrscheinlich, dass sie sich beim Ablesen des Kontrollschilds auf ein anderes Fahrzeug konzentriert habe. Vielmehr sei davon auszugehen, dass sie das Fahrverhalten des Beschwerdeführers genau beobachtet habe und dann, bei dessen Rechtsüberholen, die Nummer seines markanten Fahrzeugs habe ablesen und sich merken können (Urteil S. 9 E. 2.3.2).