Citation: 8C_163/2009 25.03.2009 E. A

Die 1953 geborene K.________ war seit 13. September 1999 bei der Firma X._______ als Chemielaborantin angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 22. April 2007 hielt sie mit ihrem Wagen vor einem Fussgängerstreifen an. Das nachfolgende Fahrzeug kollidierte mit dem Heck des Autos der Versicherten und glitt danach links daran vorbei. Frau Dr. med. A.________, Fachärztin FMH für Allgemeinmedizin, diagnostizierte im Bericht vom 1. Juni 2007 eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS), einen ungerichteten Schwindel unklarer Genese, muskuläre Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) sowie den Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Mit Verfügung vom 17. Juni 2008 stellte sie die Leistungen auf den 30. Juni 2008 ein. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 9. Juli 2008 ab, da die adäquate Kausalität zwischen dem Unfall vom 22. April 2007 und den anhaltenden gesundheitlichen Beschwerden der Versicherten zu verneinen sei.