Citation: I 676/03 13.02.2004 E. A

Die 1965 geborene L.________ arbeitet seit 1996 als Krankenschwester AKP in der Klinik X.________. Am 9. Mai 2000 zog sie sich eine Zerrung der paravertebralen Muskulatur im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS) sowie des Musculi rhomboidei zu, als sie bei der Arbeit eine stürzende Patientin auffangen wollte. In der Folge entwickelte sich ein posttraumatisches, später ein chronisches Schmerzsyndrom mit ausgeprägter Müdigkeit und muskulärer Schwäche sowie eine somatoforme Schmerzstörung mit leichten bis mittelgradigen depressiven Episoden. Diverse Therapien bewirkten keine Verbesserung des Gesundheitszustandes. Am 21. August 2001 meldete sich L.________ wegen chronischer Rückenschmerzen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich führte erwerbliche Abklärungen durch, zog die Akten der Unfallversicherung bei und holte Berichte des Dr. med. C.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 26. September und 11. Oktober 2001 (denen Befunde des Spitals Y.________ [Rheumaklinik und Institut für Physikalische Medizin; Departement Pathologie, Institut für Neuropathologie] vom 24. und 27. April und sowie vom 24. Juli 2001 beilagen), des Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 24. Oktober 2001, des Dr. med. W.________ von der Rheumaklinik am Spital Y.________ vom 23. November 2001, des Dr. med. E.________, Rheumakrankheiten und Innere Medizin FMH, vom 18. Dezember 2001 sowie des Dr. med. V.________, Psychiater, dipl. Gesprächstherapeut und zert. Hypnotherapeut, vom 9. September 2001, 30. Januar und 3. März 2002 ein. Zudem liess sie die Versicherte bei Dr. med. S.________ psychiatrisch begutachten (Gutachten vom 5. Juni 2002). Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle den Rentenanspruch von L.________ mangels rentenbegründender Erwerbseinbusse ab (Verfügung vom 21. Oktober 2002).