Citation: 4P.197/2004 09.12.2004 E. 5

Schliesslich bringen die Beschwerdeführer vor, die Feststellung des Appellationshofs, dass mit grösster Wahrscheinlichkeit in naher Zukunft gebaut werden könne, sei nicht Gegenstand eines Beweisverfahrens gewesen und stelle eine "rein hypothetische Meinung des Appellationshofs" dar. Nach dem angefochtenen Urteil liegt ein Entwurf für die neu zu erstellende Gefahrenkarte vom 11. März 2004 vor, nach welcher das Gebiet der fraglichen Parzelle von der blauen in die gelbe, geringe Gefährdung bezeichnende Zone zu liegen kommt und dasjenige der roten neu in die blaue Zone. Der Appellationshof wies ferner darauf hin, dass der Amtsvorsteher des AGR in seinem Schreiben vom 24. August 2001 den Beschwerdeführern mitgeteilt hat, eine vorzeitige Baubewilligung könne erteilt werden, sobald die Firma C.________ den Verlauf der Gefahrenkarte mindestens provisorisch neu festgelegt und dem AGR bestätigt habe (E. 6 S. 12). An anderer Stelle im Urteil führte der Appellationshof in planungsrechtlicher Hinsicht aus, die Parzelle der Beschwerdeführer sei der Bau- bzw. Wohnzone W2 zugeteilt worden, der Genehmigungsentscheid stehe jedoch noch aus. Mittlerweile sei die Verbauung des B.________'s abgeschlossen. Im Hinblick auf diese Ausführungen erweist sich die Feststellung des Appellationshofs, sämtliche Umstände würden darauf hindeuten, dass die Genehmigung als Bauzone absehbar sei (S. 19) bzw. es sei nur mehr eine Frage der Zeit, bis die Genehmigung vorliege (S. 14), als Ergebnis der Würdigung der Beweise. Die Rüge kann daher nicht durchdringen, soweit sie den Begründungsanforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG überhaupt genügt (vgl. dazu BGE 129 I 113 E. 2.1 und 185 E. 1.6 mit Hinweisen).