Citation: 8C_398/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Der Beschwerdeführer rügt sodann, dass die von der behandelnden Rheumatologin am 10. September 2021 neu gestellte Diagnose einer polyarthritischen Gicht im Gutachten ausdrücklich ausgeschlossen worden sei, weshalb diesbezüglich eine Nachfrage bei den Experten hätte erfolgen müssen. Das kantonale Gericht stützte sich auf die Angaben des Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädie und Physikalische und Rehabilitative Medizin, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD), vom 8. November 2021, der funktionelle Einschränkungen hinsichtlich einer ausschliesslich im Stehen zu verrichtenden Tätigkeit als nachvollziehbar erachtete. Der RAD-Facharzt kam zum Schluss, dass allfällige Einschränkungen aufgrund der sehr diskreten distalen Uratablagerungen, Füsse beidseits, im gutachterlichen Verweisprofil einer leichten bis selten mittelschweren wechselbelastenden 100%igen Tätigkeit bereits berücksichtigt seien. Die Vorinstanz durfte auf diese Einschätzung abstellen, ohne dass ihr eine willkürliche Beweiswürdigung vorzuwerfen wäre. Auch vor dem Hintergrund des vom Beschwerdeführer im Verfahren vor kantonalem Gericht eingereichten Berichts der Klinik E.________ vom 29. März 2022 ergibt sich nichts anderes. Dort wird nicht zuletzt explizit darauf hingewiesen, dass für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit die degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule (die im Gutachten einlässlich erörtert wurden) "entscheidend" in die Beurteilung einzubeziehen seien. Somit vermag der Beschwerdeführer auch in diesem Punkt keine Bundesrechtswidrigkeit des angefochtenen Urteils aufzuzeigen.