Citation: 9C_662/2021 E. 3

Die Vorinstanz hat dem ZIMB-Gutachten vom 30. Juni 2018 (samt nachträglicher Stellungnahme vom 18. Dezember 2018), in dem für leidensangepasste (d.h. körperlich leichte bis mittelschwere) Tätigkeiten eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit seit Februar 1996 attestiert worden war, Beweiskraft beigemessen und gestützt darauf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes festgestellt. Weiter hat das Bundesverwaltungsgericht festgestellt, der Beschwerdeführer übe seit Jahren für die Punjabi-Gemeinschaft eine journalistische Tätigkeit als Moderator und Youtuber aus. Auf seinem YouTube-Kanal fänden sich zahlreiche Videos, die in Indien mit Landsleuten gedreht worden seien; die ersten seien im März 2008 aufgenommen worden. Seit spätestens 2013 wohne er bei seiner Familie in U.________ (Kanada), wo er bereits seit 2005 politisch tätig sei (als Mitglied des Ontario Regional Ethno-Cultural Advisory Committee, als Mitglied des Citizen advisory Committee V.________ Region, als alternierendes Mitglied des Citizen advisory Committee City of U.________ und als V.________ District School Board trustee). Der Beschwerdeführer habe gegenüber der Invalidenversicherung die tatsächliche Realisierung der journalistischen Tätigkeit, seine Reisetätigkeit, die Wohnsitznahme in Kanada und die Ausübung politischer Aktivitäten verschwiegen. Darin hat das Bundesverwaltungsgericht eine Meldepflichtverletzung erkannt. Folglich hat es die rückwirkende Rentenaufhebung auf den Zeitpunkt der ersten nachweisbaren Tätigkeit im Internet (März 2008) bestätigt.