Citation: U 135/99 14.08.2001 E. 3

3.- a) SUVA und Vorinstanz haben bei der Festsetzung des hypothetischen Invalideneinkommens sog. DAP-Lohnangaben (vgl. hiezu RKUV 1999 Nr. U 343 S. 412) herangezogen. Danach könnte der Beschwerdeführer als Lagerist, Angestellter, Portier oder Nachtwächter bei ganztägiger Arbeit einen Lohn von monatlich mindestens Fr. 4100.- oder Fr. 53'300.- im Jahr erzielen. Dieser bestreitet die Höhe des erzielbaren Lohnes und macht sinngemäss geltend, bei der Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf DAP-Löhne sei u.a. ein leidensbedingter Abzug zu gewähren, da gemäss einer allgemeinen Erfahrung gesundheitlich angeschlagene Arbeitnehmer nicht den gleichen Lohn erhielten wie gesunde. b) Ob beim Beizug von DAP-Löhnen ein Abzug zu gewähren ist oder nicht, kann im vorliegenden Fall dahingestellt bleiben. Insbesondere wenn die versicherte Person, wie hier, nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich noch zumutbare neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat, können nämlich Tabellenlöhne beigezogen werden. Dazu ist seit 1994 von den Tabellenlöhnen auszugehen, die in der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes für Statistik ausgewiesen sind. Bei deren Anwendung ist zu beachten, dass die erfassten Löhne auf einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden beruhen und dass gesundheitlich beeinträchtigte Personen, die selbst bei leichten Hilfsarbeitertätigkeiten behindert sind, im Vergleich zu voll leistungsfähigen und entsprechend einsetzbaren Arbeitnehmern lohnmässig benachteiligt sind (BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb). Es ist anhand der gesamten Umstände des konkreten Einzelfalles zu prüfen, ob und in welchem Ausmass das hypothetische Einkommen als Invalider zusätzlich reduziert werden muss (AHI 1998 S. 177 Erw. 3a), dies höchstens bis zu 25 % (BGE 126 V 75). c) Im Hinblick auf die dem Beschwerdeführer noch möglichen und zumutbaren Arbeiten rechtfertigt es sich, von den Zahlen auszugehen, wie sie in Tabelle TA7 der LSE 1996 für den Tätigkeitsbereich Nr. 32 (sichern, bewachen) des privaten und öffentlichen Dienstleistungssektors ausgewiesen sind. Danach betrug der monatliche Bruttolohn bei 40 Wochenstunden für mit einfachen und repetitiven Aufgaben beschäftigte Männer Fr. 4865.-. Bei einer damals üblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft 7/2001 S. 96 Tabelle B 9.2) und der massgeblichen Nominallohnentwicklung (1997: + 0,5 %; Die Volkswirtschaft 7/2001 S. 97 Tabelle B 10.2) ergibt dies für 1997 ein Gehalt von monatlich Fr. 5121.- bzw. von Fr. 61'452.- im Jahr. Da der Beschwerdeführer auf Grund der verminderten Belastbarkeit des rechten Handgelenks eingeschränkt und namentlich von der Verrichtung von Schwerarbeiten ausgeschlossen ist, ist eine Verminderung des Tabellenlohnes um 15 % angemessen. Somit ist für 1997 von einem Invalideneinkommen von rund Fr. 52'234.- auszugehen. Stellt man dieses Einkommen dem Valideneinkommen von Fr. 66'183.- gegenüber, resultiert ein Invaliditätsgrad, der den Anspruch auf eine Invalidenrente von 20 % begründet. Die Invaliditätsbemessung der SUVA erweist sich somit als rechtens, woran die Einwendungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern vermögen.