Citation: 1C_364/2022 E. A

A.________ wurde der Führerausweis seit dem Jahr 2013 wegen fehlender Fahreignung aufgrund einer Drogenproblematik mehrfach entzogen. Mit Verfügung des Strassenverkehrsamtes des Kantons Zürich vom 21. Juli 2020 wurde die letzte Entzugsverfügung vom 17. August 2015 aufgehoben und die Einhaltung der Betäubungsmittelabstinenz sowie die Durchführung einer Kontrolluntersuchung im Dezember 2020 angeordnet. Anlässlich dieser Kontrolluntersuchung, welche mittels Haaranalyse erfolgte, stellte das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRMZ) im Bericht vom 15. Dezember 2020 bei A.________ erhöhte Werte von Kokain und Kokainabbauprodukten fest. Am 15. Juli 2021 unterzog sie sich beim Begutachtungszentrum Verkehrsmedizin Zürich (bvzm) einer Verlaufskontrolle. Dabei wurde im Rahmen der chemisch-toxikologischen Haaruntersuchung durch das IRMZ erneut Kokain nachgewiesen. Gestützt auf die festgestellten Werte kam das bvzm im verkehrsmedizinischen Bericht vom 23. August 2021 zum Schluss, dass A.________ für den Zeitraum von etwa Anfang Februar bis Anfang Juli 2021 ein Kokainkonsum nachgewiesen werden könne. Daraufhin entzog das Strassenverkehrsamt A.________ mit Verfügung vom 29. September 2021 vorsorglich den Führerausweis und ordnete gleichzeitig die Abklärung der Fahreignung bei einem Arzt bzw. einer Ärztin der Anerkennungsstufe 4 an. Dem Lauf der Rekursfrist und der Einreichung eines Rekurses entzog es die aufschiebende Wirkung.