Citation: BGE 142 V 523 E. 5.3.1

Im Rahmen der erstmaligen beruflichen Ausbildung im Sinne von Art. 16 IVG setzt die sachliche Angemessenheit voraus, dass die BGE 142 V 523 S. 532 versicherte Person unter dem Gesichtspunkt der Eingliederungswirksamkeit durch die erstmalige berufliche Ausbildung voraussichtlich in die Lage versetzt wird, ein Erwerbseinkommen zu erzielen, welches mindestens einen (beachtlichen) Teil der Unterhaltskosten deckt (Urteile 9C_457/2008 vom 3. Februar 2009 E. 2.3 und 8C_812/2007 vom 6. Oktober 2008 E. 2.3; MEYER/REICHMUTH, a.a.O., N. 2 zu Art. 16 IVG; BUCHER, a.a.O., S. 324 Rz. 647). Bei der hier zur Diskussion stehenden, der erstmaligen beruflichen Ausbildung gleichgestellten Vorbereitung auf eine Hilfsarbeit oder eine Tätigkeit in einer geschützten Werkstätte ist das Erfordernis der sachlichen Angemessenheit minimalisiert (MEYER/REICHMUTH, a.a.O., N. 28 zu Art. 8 IVG und N. 21 zu Art. 16 IVG; MEYER-BLASER, a.a.O., S. 171; BUCHER, a.a.O., S. 329 Rz. 662). Praxisgemäss ist die angestrebte Tätigkeit in diesem Bereich im Sinne einer minimalen Eingliederungswirksamkeit wirtschaftlich verwertbar, wenn sie mit mindestens Fr.