Citation: I 752/05 27.06.2006 E. A

Der 1944 geborene Z.________ hat den Beruf eines Bauschlossers erlernt und eine einjährige Ausbildung an einer Handels- und Wirtschaftsschule absolviert. Ab Februar 1991 war er als Sachbearbeiter beim Spital X.________ tätig. Im Jahr 1997 erhielt er wegen eines Augenleidens erstmals Leistungen der Invalidenversicherung (medizinische Massnahmen und Hilfsmittel) zugesprochen. Ab 21. Oktober 2002 wurde von ärztlicher Seite wegen eines Rückenleidens eine volle Arbeitsunfähigkeit bestätigt. Am 8. Januar 2003 erfolgte eine Diskushernien-Operation. Z.________ klagte weiter über Rückenbeschwerden mit Ausstrahlung in die Beine, was zu seiner vorzeitigen Pensionierung zum 21. Oktober 2003 führte. Er bezieht seither von der Bernischen Pensionskasse eine auf einem Invaliditätsgrad von 100 % beruhende Invalidenrente der beruflichen Vorsorge. Die IV-Stelle Bern, bei der sich Z.________ unter Hinweis auf diesen Sachverhalt erneut zum Leistungsbezug angemeldet hatte, zog Berichte des Arbeitgebers und einen Auszug aus dem individuellen Konto sowie die medizinischen Akten der Pensionskasse bei. Zudem holte sie Arztberichte, worunter ein Gutachten des Dr. med. R.________, Neurochirurgie FMH, vom 26. April 2004, ein. Gestützt auf diese Unterlagen sprach die IV-Stelle Z.________ mit Verfügung vom 9. September 2004 rückwirkend ab 1. Oktober 2003 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine bis 29. Februar 2004 befristete ganze Invalidenrente (nebst Zusatzrente für die Ehefrau) zu. Die auf die weitere Ausrichtung einer Rente ab 1. März 2004 gerichtete Einsprache des Versicherten wies die Verwaltung mangels eines rentenbegründenden Invaliditätsgrades ab (Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2004). Im Januar 2005 meldete sich Z.________ unter Hinweis namentlich auch auf eine seit vier Monaten bestehende gesundheitliche Verschlechterung erneut bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle ging von einer Neuanmeldung aus und trat auf diese mangels glaubhaft gemachter rentenrelevanter Veränderung mit Verfügung vom 3. März 2005 nicht ein. Die vom Versicherten hiegegen erhobene Einsprache wies die Verwaltung mit Entscheid vom 14. Juni 2005 ab.