Citation: 8C_127/2018 E. 5.2.4

5.2.4. Entgegen der Ansicht der Versicherten ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz gestützt auf die ärztlichen Feststellungen mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit davon ausging, es liege eine vorbestehende volle Invalidität vor. Im polydisziplinären asim-Gutachten vom 25. April 2016 wird dazu ausgeführt, der wesentliche psychische Gesundheitsschaden sei vorbestehend (S. 14 und 17) und die im Rahmen der IV-Abklärungen vor dem Unfall bereits gegebene Arbeitsunfähigkeit infolge einer schweren psychiatrischen Affektion hätte auch längerfristig angedauert (S. 19); die Berichte unmittelbar vor dem Unfall würden die hoch instabile psychische Situation und den fehlenden therapeutischen Durchbruch belegen (S. 19). Diese Schlussfolgerungen werden im Gesamtgutachten (S. 19) und einlässlicher im psychiatrischen Teilgutachten (S. 29 ff.) angesichts der psychiatrischen Krankheitsgeschichte bis zum Unfall vom 27. Oktober 2011 (vgl. dazu etwa die Zusammenfassung im Bericht des Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Versicherungsmedizin, Suva, vom 10. Juli 2012) überzeugend und nachvollziehbar begründet und stehen in Einklang mit den übrigen ärztlichen Berichten, namentlich auch mit jenen der behandelnden Institutionen.