Citation: 7B.83/2005 19.07.2005 E. 2

2.1 Gemäss Art. 136 OG ist die Revision eines bundesgerichtlichen Entscheids zulässig: bei unrichtiger Besetzung des Gerichts, Verletzung von Ausstandsvorschriften sowie Nichtbeachtung ausserordentlicher kantonaler Rechtsmittel oder staatsrechtlicher Beschwerden, die nicht erledigt sind (lit. a); bei Missachtung der Bindung an Parteianträge (lit. b); bei Nichtbeachtung von Parteianträgen materieller Art (lit. c); bei übersehenen Tatsachen, die aus den Akten ersichtlich und für den materiellen Entscheid erheblich sind (lit. d). Welcher der im Gesetz genannten Revisionsgründe gegeben sein soll, muss im Revisionsgesuch ausdrücklich genannt werden (Art. 140 OG). Es genügt daher nicht, das Vorliegen eines Revisionsgrundes einfach zu behaupten; vielmehr ist auch darzutun, weshalb er gegeben sein soll (Elisabeth Escher, in: Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Auflage 1998, Rz. 8.28 S. 282). 2.2 Der Gesuchsteller hält sich nicht an diese formellen Voraussetzungen und nennt keinen der in Art. 136 und 137 OG genannten Revisionsgründe. Er macht vorerst Ausführungen zu den vom Bundesgericht beurteilten und ihn betreffenden Angelegenheiten und im Folgenden zu kantonalen und ihn betreffenden Verfahren. Diese Darlegungen haben samt und sonders nichts mit dem bundesgerichtlichen Urteil vom 19. April 2005 zu tun. 2.3 Im Weiteren rügt der Gesuchsteller, es treffe nicht zu, dass seine Beschwerde undatiert gewesen sei. Oben rechts auf der Seite 1 der mit einem PC verfassten Beschwerdeschrift wurde von der Kanzlei der Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen für den Kanton Bern ein Posteingangsstempel aufgedruckt und darin das Datum 11. März 2005 vermerkt, dort, wo üblicherweise Schriftstücke vom Hersteller datiert werden. Der gleiche Stempel mit Datum wurde auf einem A4-Kuvert angebracht, worauf der Beschwerdeführer handschriftlich und in grossen Lettern einen Begleitbrief zu Handen der Aufsichtsbehörde verfasst hatte. Oben rechts auf diesem Kuvert wurde das Datum 10. März 2005, allerdings nicht gut lesbar, hingeschrieben. Auf der letzten Seite der Beschwerdeschrift wurde über der Unterschrift eine Bemerkung zu "Sabotageakten" und darunter eine ebenfalls handschriftliche Erklärung betreffend den rechtzeitigen Einwurf in den Briefkasten angeführt. Rechts der Unterschrift steht "10 Mrz 05". Daraus ergibt sich, dass die Beschwerdeschrift - allerdings nicht nach den Gepflogenheiten einer regulären Briefgestaltung - datiert worden ist. Das ist ein Versehen im angefochtenen Urteil, aber kein entscheiderhebliches im Sinne von Art. 136 lit. d OG. 2.4 Der Gesuchsteller hat nach dem Ausgeführten keinen einzigen Antrag angeführt, den die Kammer gemäss seiner Beschwerdeschrift vom 10. März 2005 nicht beurteilt haben soll und keine einzige in den Akten liegende erhebliche Tatsache vorgebracht, welche die Kammer übersehen haben soll. Das Revisionsbegehren erweist sich damit als unzulässig.