Citation: 6B_1191/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung von Art. 9 und Art. 32 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 2 EMRK sowie Art. 10 StPO. Betreffend den Vorwurf des versuchten Raubes auf das Antiquitätengeschäft macht er geltend, die Vorinstanz spreche ihn mangels Nachweis seiner Unschuld schuldig und verletze so den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweislastregel. Zudem verletze sie diesen Grundsatz auch als Beweiswürdigungsregel. Es bestünden erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel an seiner Täterschaft. Die Aussagen von Y.________ und des Privatklägers A.________ würden im Kerngeschehen divergieren, namentlich hinsichtlich der Frage, ob Y.________ dem Privatkläger einen Lappen auf den Mund gedrückt und wer wen geschlagen habe. Weiter habe ihn Y.________ entgegen der Vorinstanz nicht von Beginn weg belastet, sondern er habe ihn im Laufe des Verfahrens immer stärker belastet, was ein Lügensignal sei. Durch die falsche Belastung und sein Geständnis habe Y.________ eine Strafreduktion erwirkt, was sein Motiv für die falschen Aussagen gewesen sei. Für eine gemeinsame Planung der Tat fehle es an Beweisen. Die Angaben von Y.________ seien widersprüchlich und enthielten Ungereimtheiten, weshalb darauf nicht abgestellt werden könne. Auch die Aussagen des Privatklägers seien nicht hinreichend klar, um anzunehmen, er (der Beschwerdeführer) habe sich am Raubversuch beteiligt. Sie widerlegten seine plausible Version nicht, wonach er keinen Raub habe begehen wollen, sondern durch den Faustschlag von Y.________ überrascht worden sei. Insbesondere sei zu berücksichtigen, dass er gemäss den Aussagen des Privatklägers erst auf diesen los sei, als der Privatkläger den Faustschlag von Y.________ kassiert habe. Weiter habe der Privatkläger weder mit Bestimmtheit sagen können, dass der Beschwerdeführer Urheber des Tritts oder Schlags in die Rippengegend gewesen sei, noch dass er ihm die Beine festgehalten habe. Die Vorinstanz treffe diesbezüglich willkürliche Annahmen. Wegen der gemeinsamen Flucht könne schliesslich nicht auf einen gemeinsamen Angriff geschlossen werden. Er habe das Antiquitätengeschäft zusammen mit Y.________ betreten und sei ins Handgemenge verwickelt gewesen, weshalb er habe damit rechnen müssen, als Täter bezichtigt zu werden. Er habe sich kurze Zeit später widerstandslos festnehmen lassen und dabei erklärt, dass er nichts gemacht und von Y.________'s Vorhaben nichts gewusst habe. Die Vorinstanz übergehe die entsprechenden Aussagen der Zeugen B.________ und C.________.