Citation: 9C_209/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Der Entscheid über die zu entrichtende Parteientschädigung muss in der Regel nicht begründet werden. Um überhaupt eine sachgerechte Anfechtung zu ermöglichen (vgl. hierzu BGE 124 V 180 E. 1a S. 181 mit Hinweisen), wird eine Begründungspflicht jedoch angenommen, wenn sich das Gericht nicht an vorgegebene Tarife oder gesetzliche Regelungen hält, von einer Partei aussergewöhnliche Umstände geltend gemacht werden oder wenn das Gericht die Parteientschädigung abweichend von der - von ihm angeforderten oder von der Rechtsvertreterin bzw. dem Rechtsvertreter von sich aus eingereichten - Kostennote auf einen bestimmten, nicht der üblichen, praxisgemäss gewährten Entschädigung entsprechenden Betrag festsetzt (Urteile 9C_155/2012 vom 30. Juli 2012 E. 2.2 mit Hinweisen und 8C_757/2007 vom 29. Oktober 2008 E. 4.2).