Citation: 1B_78/2020 E. 5.1

5.1. Es kann dahingestellt bleiben, ob der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen "Replik" der Staatsanwaltschaft die Verletzung von Bundesrecht ausreichend substanziiert (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG). Er legt nicht nachvollziehbar dar, weshalb es gesetzliche Vorschriften oder andere Normen des Bundesrechtes verletzen würde, wenn die Staatsanwaltschaft ihr Entsiegelungsgesuch im Rahmen des erstinstanzlichen Schriftenwechsels präzisiert bzw. näher begründet hat. Eine Gesetzeswidrigkeit ergibt sich auch nicht aus dem vom Beschwerdeführer angerufenen Art. 248 Abs. 2 StPO. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes dürfte der Entsiegelungsrichter der Staatsanwaltschaft auch eine kurze Nachfrist zur Verbesserung oder Ergänzung ansetzen, etwa falls entscheidrelevante Unklarheiten nicht im Schriftenwechsel ausgeräumt werden konnten. Es wäre jedenfalls übertrieben formalistisch, wenn das ZMG das Entsiegelungsgesuch abweisen müsste, obwohl die Staatsanwaltschaft allfällige Unklarheiten sogleich beheben könnte (vgl. Urteil des Bundesgerichtes 1B_85/2019 vom 8. August 2019 E. 3.3). Im vorliegenden Fall hat die Staatsanwaltschaft die Begründung des Ersuchens in ihrer "Replik" präzisiert. Die Vorinstanz weist namentlich darauf hin, dass sie dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör zur "Replik" einräumte, indem sie ihm Gelegenheit zur "Duplik" gab, von welcher er am 16. Dezember 2019 innert erstreckter Frist Gebrauch machte (vgl. angefochtener Entscheid, S. 2 E. 2.6, S. 4 E. 5.4.2). Der Fall eines inhaltlich unverständlichen oder sonstwie offensichtlich gesetzwidrigen Entsiegelungsgesuches, das von Amtes wegen zur Nachbesserung hätte zurückgewiesen werden müssen, lag hier nicht vor. In diesem Zusammenhang ist keine Verletzung von Bundesrecht ersichtlich, soweit eine solche überhaupt gesetzeskonform substanziiert wurde.