Citation: 6B_286/2018 E. A

Bei einer Razzia der Stadtpolizei Zürich wurden am 22. Dezember 2008 im Lokal U.________ an der V.________strasse in Zürich ein Spielautomat "Super Competition" (Geräte-Nr. xxx), drei Rollen Jetons und 239 Konsumationsgutscheine sichergestellt, worauf gegen X.________ wegen Verdachts auf Widerhandlung gegen das Bundesgesetz vom 18. Dezember 1998 über Glücksspiele und Spielbanken (Spielbankengesetz, SBG; AS 2000 677; in Kraft bis am 31.Dezember 2018) eine Strafuntersuchung angehoben wurde. Am 24. Februar 2009 beschlagnahmte der zuständige Untersuchungsbeamte des Sekretariats der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) den Spielautomaten. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesstrafgericht am 11. Mai 2009 nicht ein. Die ESBK qualifizierte den Spielautomaten "Super Competition" am 26. August 2010 als Glücksspielautomaten und verbot dessen Betrieb ausserhalb konzessionierter Spielbanken. Nachdem gegen diese Verfügung zwei Beschwerden an das Bundesverwaltungsgericht erhoben worden waren, sistierte der Untersuchungsbeamte der ESBK am 2. Februar 2011 das gegen X.________ geführte Verwaltungsstrafverfahren bis zum Endentscheid im Verwaltungsverfahren betreffend die Qualifikation des Spielautomaten. Das Bundesverwaltungsgericht und danach das Bundesgericht wiesen die Beschwerden gegen die Qualifikation der ESBK ab und bestätigten, dass der Spielautomat "Super Competition" ein Glücksspielautomat im Sinne des Spielbankengesetzes ist (Urteil 2C_693/2011 und 2C_744/2011 vom 10. April 2012). Darauf hob der Untersuchungsbeamte der ESBK am 13. Mai 2015 die Sistierung auf und beantragte den Erlass eines Strafbescheids gegen X.________.