Citation: 4A_197/2020 E. 4.2.1

4.2.1. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend vorbringt, ging die Vorinstanz bei der Ermittlung der Gerichtskosten von einem Streitwert von Fr. 8'910'327.-- aus. Gemäss § 4 Abs. 1 der Verordnung des Obergerichts über die Gerichtsgebühren vom 4. April 2007 (aGebV OG/ZH; http://www.zhlex.zh.ch/Erlass.html?Open&Ordnr=211.11,04.04.2007,0 1.01.2008,059 zuletzt besucht am 10. Dezember 2020) beträgt bei einem Streitwert von Fr. 1'000'000.-- bis Fr. 10'000'000.-- die Grundgebühr Fr. 30'750.-- zuzüglich 1 % des Fr. 1'000'000.-- übersteigenden Streitwerts. So gelangte die Vorinstanz zu einer Grundgebühr von Fr. 109'853.27. Nach § 9 Ziff. 1 aGebV OG/ZH kann die gemäss §§ 4-7 aGebV OG/ZH bemessene Gebühr in besonders aufwendigen Verfahren bis auf das Doppelte erhöht werden. Gestützt auf diese Bestimmung erhöhte die Vorinstanz die Gerichtsgebühr auf Fr. 200'000.--. Sie erwog in diesem Zusammenhang, der teilweise Klagerückzug habe den Sachverhalt nicht vereinfacht, weshalb keine Reduktion nach § 10 Abs. 1 aGebV OG/ZH zu erfolgen habe.