Citation: 4A_255/2024 E. 2.3

2.3. Die dargelegten Begründungsanforderungen verfehlt die Beschwerdeführerin, soweit sie die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung beanstandet und behauptet, die Zeugenaussagen der anderen Hausbewohner würden nicht beweisen, dass ihre nächtlichen Aktivitäten übermässig seien. Ihre diesbezüglichen Ausführungen erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, worauf nicht einzutreten ist. Insbesondere ist die Beschwerdeführerin darauf hinzuweisen, dass Willkür nicht einmal dann vorliegt, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar oder gar vorzuziehen wäre, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, in klarem Widerspruch zur tatsächlichen Situation steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 148 III 95 E. 4.1; 144 II 281 E. 3.6.2; 141 III 564 E. 4.1; 140 III 16 E. 2.1; je mit Hinweisen). Dass dies der Fall sein sollte, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Im Gegenteil erscheint die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung durchaus überzeugend.