Citation: 2C_870/2019 E. A

Der Schweizer Bürger A.________ (geboren 1967) heiratete am 14. Januar 2013 in Accra (Ghana) B.________ (geboren 1969). Die beiden haben vier gemeinsame, vor der Eheschliessung geborene Kinder: Die noch vor der Einbürgerung von A.________ am 12. Dezember 2000 geborene Tochter C.________ und drei weitere, in den Jahren 2002, 2005 und 2008 (und somit nach seiner Einbürgerung) geborene Kinder, welche die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzen. Am 18. Februar 2013 stellte B.________ bei der Schweizer Vertretung in Accra ein Visumsgesuch zwecks Familienzusammenführung (ohne Nennung ihrer Kinder). Am 11. Mai 2014 ersuchte A.________ beim Amt für Migration des Kantons Zug um Familiennachzug für B.________ und die zwei jüngsten gemeinsamen Kinder. Gemäss den Akten fehlten Unterlagen für die Kinder sowie eine ausreichend grosse Wohnung, und wollte A.________ nochmals mit seiner Ehefrau Rücksprache halten. Per 16. April 2015 wurde vermerkt, dass keine Reaktion seitens A.________ mehr erfolgt war. Am 27. März 2018 ersuchten B.________ und C.________ bei der Schweizer Vertretung in Accra um Visa für den langfristigen Aufenthalt in der Schweiz (zwecks Familienzusammenführung). Nach entsprechender Aufforderung gingen am 4. Juli 2018 ein Gesuch um Familiennachzug und zusätzliche Unterlagen beim Amt für Migration des Kantons Schwyz ein. Das Amt für Migration des Kantons Schwyz lehnte das Gesuch mit Verfügung vom 6. Dezember 2018 ab.