Citation: 6B_849/2024 E. 5

Was der Beschwerdeführer gegen den obergerichtlichen Nichteintretensentscheid vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür oder eine anderweitige Bundesrechtsverletzung zu belegen. Dass gegen ihn ein Strafbefehl wegen Tätlichkeiten und mehrfachen Benutzens eines Fahrzeugs des öffentlichen Verkehrs ohne gültigen Fahrausweis erlassen wurde, ihm der Strafbefehl zugestellt werden konnte, er zur Einvernahme vorgeladen und ihm die Vorladung zur Einvernahme zugestellt werden konnte, steht fest. Daraus folgt ohne weiteres, dass der Beschwerdeführer Kenntnis vom gegen ihn geführten Verfahren und vom Vorladungstermin hatte, was er vor Bundesgericht denn auch selbst einräumt. Entsprechend hätte er - wie das Obergericht ohne Rechtsverletzung erwägt - mit weiteren verfahrensbezogenen Zustellungen rechnen und das Statthalteramt über seine neue Zustelladresse informieren müssen bzw. einen Stellvertreter beauftragen können. Dass und weshalb er dies nicht getan hat bzw. ihm solches nicht möglich oder nicht zumutbar gewesen sein soll, zeigt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht auf. Ohne sich mit den Ausführungen des Obergerichts zu befassen bestreitet er lapidar, eine Verantwortung für die Nachsendung seiner Post zu tragen; stattdessen verortet er eine Verletzung von Treu und Glauben auf Seiten der Behörden. Seine Einwände, soweit novenrechtlich überhaupt zulässig (Art. 99 BGG), erschöpfen sich in blossen pauschalen Behauptungen, aus denen sich nicht ergibt, inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid in Willkür verfallen sein oder damit anderweitig Bundesrecht verletzen haben könnte. Der Begründungsmangel ist offensichtlich (Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf die Beschwerde kann mangels tauglicher Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.