Citation: 6B_972/2020 E. 4

Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdeführerin habe wegen ihrer Strafanzeige vom 2. Februar 2020 mit Zustellungen der Staatsanwaltschaft rechnen müssen. Die per Einschreiben versandte Nichtanhandnahmeverfügung sei der Beschwerdeführerin am 25. Mai 2020 zur Abholung gemeldet worden. Indessen habe die Beschwerdeführerin die Abholfrist bis zum 22. Juni 2020 verlängern lassen und die Nichtanhandnahmeverfügung am 17. Juni 2020 in Empfang genommen. Die Beschwerdefrist von 10 Tagen habe - nach Verstreichen der siebentägigen Abholfrist am 2. Juni 2020 - am 3. Juni 2020 zu laufen begonnen und am 12. Juni 2020 geendet. Die am 29. Juni 2020 der Post übergebene Beschwerde sei damit offenkundig verspätet. Darauf sei nicht einzutreten.