Citation: 6B_734/2012 E. 2.2.3

2.2.3. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe ihre Begründungspflicht verletzt, indem sie sich weder zu seiner Schuld noch zum Kausalzusammenhang geäussert habe. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe seine Ex-Partnerin Wochen nach der Trennung in ihrer Persönlichkeit verletzt, um den Namen ihres neuen Partners zu erfahren, wozu er kein Recht gehabt habe. Zudem entspreche es nicht dem Normalfall, dass im Rahmen einer Beziehungsbeendigung die Strafbehörden bemüht werden müssten. Damit genügte sie ihrer Begründungspflicht. Zu den gerügten Art. 52 f. StPO musste sie sich nicht äussern, zumal die erste Instanz den Kostenentscheid nicht darauf stützte, sondern lediglich in einer kurzen Alternativbegründung einen Kommentator zu diesen Bestimmungen zitiert hatte (Entscheid des Strafgerichts Basel-Landschaft vom 3. Juli 2012, S. 12 f. Ziff. 3.1).