Citation: 9C_542/2023 E. B

B.a. Am 7. September 2010 bzw. am 22./28. Februar 2013 wurde die Kapitalzahlung sowohl im Kanton Graubünden als auch im Kanton Aargau gesondert vom übrigen Einkommen zum Vorsorgetarif besteuert. Während die Bündner Veranlagungen unangefochten blieben, erhoben die Pflichtigen gegen die Aargauer Veranlagungen am 27. März 2013 jeweils Einsprache. In der Folge gelangte die Steuerkommission U.________ zum Schluss, dass die Voraussetzungen für eine Baurauszahlung mangels Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit nicht gegeben waren, weshalb sie die Kapitalzahlung am 22. August 2013 abweichend von der ursprünglichen Beurteilung beim übrigen steuerbaren Einkommen aufrechnete und die ordentlichen Kantons- und Gemeindesteuern 2009 entsprechend festsetzte, wobei die Aufhebung der bereits rechtskräftigen Veranlagungen vom Februar 2013 in Aussicht gestellt wurde, falls die ordentliche Veranlagung in Rechtskraft erwachsen sollte. Mit definitiver Veranlagungsverfügung vom 28. Februar 2014 (Versand erfolgte vor diesem Datum) wurde die Barauszahlung vom 7. April 2009 auch bei der direkten Bundessteuer als übriges Einkommen aufgerechnet und das Ehepaar A.________ mit einem steuerbaren Einkommen von Fr. 3'418'443.- veranlagt. B.b. In der Folge erhoben die Eheleute A.________ Einsprache gegen die ordentlichen Veranlagungen des Jahres 2009, wobei das Verfahren betreffend die direkte Bundessteuer auf Antrag der Eheleute A.________ bis zur Erledigung des kantonssteuerlichen Verfahrens sistiert wurde. Das Verfahren betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern führte in einem ersten Rechtsgang zum Urteil 2C_204/2016 vom 9. Dezember 2016. Darin erkannte das Bundesgericht unter anderem, dass mangels Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit kein Barauszahlungsgrund gegeben und die Kapitalzahlung deshalb zusammen mit dem übrigen Einkommen ordentlich zu versteuern war, es sei denn, die Eheleute A.________ wollten die Barauszahlung wieder ihrem ursprünglichen Zweck zuführen, wozu die kantonalen Instanzen ihnen Gelegenheit zu geben hätten. Zugleich wies das Bundesgericht den Kanton Graubünden an, die Steuerveranlagungen betreffend die Kapitalzahlung im Jahr 2009 aufzuheben und die bereits bezogenen Kantons- und Gemeindesteuern zurückzuerstatten (Urteil 2C_204/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 3.6, in: StE 2017 B 26.13 Nr. 35, StR 72/2017 S. 232). B.c. Am 29. Dezember 2017, am 20. Juni 2018 und am 19. Juli 2018 leistete A.A.________ Rückerstattungen von insgesamt Fr. 3'451'560.66 an die Freizügigkeitsstiftung "C.________". Bereits am 22. Juli 2018 ersuchte er erneut um Barauszahlung der Austrittsleistung wegen Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit, worauf ihm am 3. August 2018 ein Kapital von Fr. 3'412'751.76 ausbezahlt wurde. Aufgrund dieses erneuten Bezugs hielten die kantonalen Instanzen für die Kantons- und Gemeindesteuern an der Aufrechnung für das Steuerjahr 2009 fest. Das Bundesgericht bestätigte dies mit Urteil 2C_664/2021 vom 20. Januar 2022, weil kein Barauszahlungsgrund nach Art. 5 Abs. 1 FZG (SR 831.42) gegeben, das Kapital damit wiederum zu Unrecht bezogen worden statt dem Vorsorgezweck zugeführt und keine erneute Gelegenheit zur Rückerstattung zu geben war (Urteil 2C_664/2021 vom 20. Januar 2022 E. 5.7). B.d. Parallel zu diesem zweiten Rechtsgang betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern hiess die Steuerkommission U.________ mit Einspracheentscheid vom 3. Juli 2018 die Einsprache gegen die Veranlagung vom 28. Februar 2013 der direkten Bundessteuer auf der Kapitalzahlung gut und setzte das steuerbare Einkommen diesbezüglich auf Fr. 0.- fest, weil das kantonssteuerliche Verfahren gezeigt habe, dass der Kapitalbezug zu Unrecht erfolgt und die gesonderte Besteuerung als Kapitalbezug aus der 2. Säule falsch sei. B.e. Mit Einspracheentscheid vom 15. November 2018 hielt die Steuerkommission U.________ betreffend die ordentliche Veranlagung der direkten Bundessteuer an der Aufrechnung der Kapitalzahlung als übriges Einkommen fest und setzte das steuerbare Einkommen für die direkte Bundessteuer 2009 erneut auf Fr. 3'418'443.- fest. Die dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos (Entscheid des Spezialverwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 23. November 2022; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 2. August 2023).