Citation: 2C_493/2018 E. 5

Dem unterliegenden Kanton Luzern sind für das bundesgerichtliche Verfahren keine Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 4 BGG). Er muss den Beschwerdeführer jedoch angemessen entschädigen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Die Vorinstanz wird entsprechend dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens über die Kosten- und Entschädigungsfolgen des vorinstanzlichen und des erstinstanzlichen (Verfügung Amt für Migration vom 21. Juni 2017) Verfahrens neu zu entscheiden haben (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG). Für das zweitinstanzliche Verfahren (Entscheid Justiz- und Sicherheitsdepartement vom 16. Oktober 2017) wurde dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, wobei der entsprechende Entscheid in diesem Punkt nicht angefochten und in Rechtskraft erwachsen ist. Der Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege erweist sich damit als gegenstandslos.