Citation: 5A_619/2018 E. 2

Ein vor Bundesgericht anfechtbarer Entscheid des Obergerichts liegt nicht vor. Die Eingabe der Beschwerdeführerin ist als Rechtsverweigerungsbeschwerde zu behandeln (Art. 94 BGG). Der Gegenstand des vor Obergericht nicht durchgeführten Verfahrens ist nicht bekannt. Ermessensweise wird aufgrund der Umstände davon ausgegangen, die Angelegenheit falle in die Zuständigkeit der II. zivilrechtlichen Abteilung. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, das Obergericht als "freches Faulstgericht" zu beschimpfen, an ihrer "Klage" festzuhalten und ihre Behandlung zu fordern. Ausserdem behauptet sie, dass ihr nicht dargelegt worden sei, was zu verbessern sei. Letzteres ist eine unbelegte Behauptung. Weshalb das Obergericht ein Verfahren hätte eröffnen müssen, legt sie nicht dar. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Zudem ist sie querulatorisch und rechtsmissbräuchlich. Auf sie ist demnach im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG).