Citation: 2C_721/2019 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein in einem hängigen kantonalen Verfahren ergangener letztinstanzlicher Entscheid über ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Hierbei handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der in der Regel einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirkt (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 139 V 600 E. 2 S. 601 ff.). Der Rechtsweg gegen solche Zwischenentscheide folgt jenem in der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382; Urteil 2C_590/2018 vom 8. Mai 2019 E. 1.2). Der Beschwerdeführer macht in der Hauptsache nicht ausdrücklich einen ausländerrechtlichen Aufenthaltsanspruch geltend (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario), scheint sich aber auf Art. 8 EMRK berufen zu wollen, weshalb ihm auch gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen steht (Art. 82 lit. a; Art. 86 lit. d und Abs. 2 BGG; BGE 134 V 138 E. 3 S. 144; Urteil 2C_590/2018 vom 8. Mai 2019 E. 1.2).