Citation: 4A_590/2015 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführer diskutieren die vom Beschwerdegegner angestellten Berechnungen und geben sie als unglaubwürdig aus. Sie schliessen aus Zeugenaussagen, der Beschwerdegegner habe auch seine Freizeit auf dem Hof verbracht und Arbeit und Freizeit vermischt. Damit stellen sie wie in einem erstinstanzlichen Verfahren den Sachverhalt unter Hinweis auf die Beweismittel aus ihrer Sicht dar, ohne sich mit dem angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen. Derartig appellatorische Ausführungen können vom Bundesgericht nicht berücksichtigt werden. Mit dem Einwand, es könne keine Schätzung nach Art. 42 Abs. 2 OR erfolgen, da es dem Beschwerdegegner zuzumuten gewesen wäre, genauere Angaben zu machen und seine Agenden einzureichen, sind sie nicht zu hören. Wenn sie als für den Bezug der Ferien- und Freitage beweisbelastete Partei in der Klageantwort weder vom Beschwerdegegner nähere Angaben verlangt haben noch die Edition der Agenden, können sie aus der Tatsache, dass der Beschwerdegegner allenfalls nähere Angaben hätte machen können, nichts zu ihren Gunsten ableiten. Das gilt auch, soweit sie mit Blick auf die Tatsache, dass der Beschwerdegegner seine Agenden nicht beim Gericht eingereicht hat, das Abstellen der Vorinstanz auf die vom Beschwerdegegner vorgenommenen Schätzung als willkürlich beanstanden.