Citation: 6B_552/2019 E. 3.3

3.3. Gemäss dem angefochtenen Entscheid haben der Beschwerdeführer und seine Ehefrau die Liegenschaft möglicherweise unfreiwillig verlassen, da sie im Zeitpunkt der Räumung über ein Bleiberecht verfügten (angefochtener Entscheid S. 11). Die Vorinstanz hält es zwar durchaus für denkbar, dass die Mitarbeiter der Entsorgungsfirma in Bezug auf eine Sachbeschädigung eventualvorsätzlich gehandelt haben könnten. Das Durchstechen der Kleider mit Stecknadeln habe aber zu keinem Schaden geführt (angefochtener Entscheid S. 8). Betreffend die beschädigten Möbel und Gegenstände geht die Vorinstanz von strafloser Fahrlässigkeit aus (angefochtener Entscheid S. 7 f.), da Schäden bei einer Hausräumung in aller Regel fahrlässig begangen würden und kein Grund bestehe, von diesem Regelfall abzuweichen. Der Beschwerdeführer als Anzeigeerstatter habe es unterlassen, konkrete Hinweise auf den subjektiven Tatbestand zu liefern (angefochtener Entscheid S. 7 f.). Weiter schützt die Vorinstanz die staatsanwaltschaftliche Verfahrenseinstellung betreffend den Vorwurf des Diebstahls, weil eine Bereicherungsabsicht in Bezug auf den entsorgten Hausrat nicht erstellt sei. Das Räumungsunternehmen habe mit einiger Wahrscheinlichkeit zumindest einen Teil des vermissten Hausrats entsorgt, was sich aus der Menge der entsorgten Gegenstände von 28 Kubikmetern ergebe (angefochtener Entscheid S. 12). Es fehle aber ein Nachweis, welche Gegenstände im Zeitpunkt der Räumung bzw. anschliessend an die Zwischenlagerung in den Zebra-Boxen vorhanden gewesen seien. Dies gelte namentlich für die Goldcreolen. Sowohl Sachentziehung als auch Diebstahl fielen damit ausser Betracht (angefochtener Entscheid S. 12 f.).