Citation: 8C_601/2021 E. 5.1.1

5.1.1. Der Beschwerdeführer bestreitet im Wesentlichen den Beweiswert der kreisärztlichen Stellungnahmen der med. pract. D.________ und des Berichts der Klinik E.________ vom 16. Juli 2019. Was er - in weitgehender Wiederholung des bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren Vorgebrachten - rügt, vermag indes nicht zu verfangen. Wie von der Vorinstanz erwogen, stellte med. pract. D.________ in der Aktenbeurteilung vom 25. Juli 2019 auf den genannten Bericht der Klinik E.________ über die zweitägige EFL vom 6. und 7. Juni 2019 ab, in deren Rahmen der Beschwerdeführer umfassend untersucht wurde und er auch seine Beschwerden einlässlich schildern konnte. Vor diesem Hintergrund sind weder der Verzicht der Kreisärztin auf eine erneute klinische Untersuchung und persönliche Befragung des Beschwerdeführers (vgl. zum Beweiswert von Aktengutachten Urteil 8C_750/2020 vom 23. April 2021 E. 4) noch die vorinstanzliche Feststellung, die Kreisärztin habe auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt zu beanstanden. Weiter ist der Vorinstanz beizupflichten, dass die Kreisärztin das - in den Berichten der Klinik F.________ bloss als Verdachtsdiagnose erwähnte - CRPS (C omplex Regional Pain Syndrome) der rechten Schulter am 14. Februar 2019mit einleuchtender Begründung ausschloss und auch die Ärzte der Klinik E.________ diese Diagnose ausdrücklich nicht bestätigen konnten. Gemäss dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2) durften die Suva und das kantonale Gericht somit ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf weitere Abklärungen verzichten (zur zulässigen antizipierten Beweiswürdigung vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5 mit Hinweisen). Daran vermag die - vom Beschwerdeführer behauptete - mangelnde fachärztliche Qualifikation des med. pract. G.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Oberarzt der Klinik E.________ bzw. der Kreisärztin (vgl. diesbezüglich Urteil 8C_316/2019 vom 24. Oktober 2019 E. 5.4) ebensowenig zu ändern wie der Umstand, dass med. pract. G.________ zumindest einige Teilaspekte eines CRPS nach den Budapester Kriterien als erfüllt betrachtete. Gesagtes gilt auch betreffend die letztinstanzlich erneut verlangte psychiatrische Abklärung. Wie vom kantonalen Gericht unbestritten festgestellt, finden sich in den Akten keine psychiatrischen Diagnosen, wobei der adäquate Kausalzusammenhang bei leichten Unfällen wie dem vorliegenden (vgl. etwa die Kasuistik in Urteil 8C_41/2016 vom 23. Juni 2016 E. 4.3.1) ohnehin in der Regel zu verneinen wäre (Urteil 8C_100/2021 vom 7. April 2021 E. 4.1). Sodann geht aus dem Bericht der Klinik E.________ auch hervor, dass es sich bei der Zunahme der Schulterschmerzen beim Gehen um eine rein subjektive Schilderung des Beschwerdeführers handelt. Diese wurde von den Ärzten im Rahmen des arbeitsbezogenen Belastbarkeitsprofils dahingehend berücksichtigt, als ihm das Gehen während eines achtstündigen Arbeitstages nur ca. eine halbe bis drei Stunden zumutbar sei, was sich mit der postulierten ganztägigen Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten leichten bis mittelschweren Tätigkeiten ohne Weiteres in Einklang bringen lässt. Soweit der Beschwerdeführer wiederholt moniert, die Suva hätte bis zum Einspracheentscheid vom 12. März 2020 weitere Abklärungen tätigen müssen (vgl. BGE 142 V 337 E. 3.2.1 f.), legt er schliesslich nicht dar, inwiefern sich der entscheidrelevante Sachverhalt nach der kreisärztlichen Stellungnahme vom 25. Juli 2019 verändert haben sollte. Auch aus den Akten ergeben sich diesbezüglich keine Hinweise, weshalb sich Weiterungen erübrigen.