Citation: 5D_130/2022 E. 4.1

4.1. Der Streitwert liegt unter Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 51 Abs. 1 lit. c BGG). Der Beschwerdeführer beruft sich auf Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, da der urteilende Richter gegen die konstante Rechtsprechung zu Art. 85 SchKG (gemeint wohl: Art. 85a SchKG) verstosse und Rechtsirrtümern aufsitze. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung gemäss Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ist jedoch nur zurückhaltend anzunehmen. Sie liegt vor, wenn ein allgemeines und dringendes Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 146 III 237 E. 1 mit Hinweisen). Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist einzig die Beurteilung der vom Kantonsgericht eingeforderten Kostenvorschüsse und die Aufforderungen zur Mängelbehebung. Dass sich in diesem Zusammenhang eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellen könnte, ist weder hinreichend dargetan (Art. 42 Abs. 2 BGG) noch ersichtlich. Die Beschwerde ist demnach als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln (Art. 113 ff. BGG). Der Beschwerdeführer bezeichnet seine Eingabe unter anderem als "Rechtsverweigerungsklage" und er macht geltend, er habe auch "Rechtsverweigerungsklage nach SchKG" an das Obergericht erhoben, über die nicht befunden worden sei. Er belegt dies nicht mit präzisen Hinweisen auf seine kantonale Beschwerdeschrift und er erläutert nicht, was er unter einer "Rechtsverweigerungsklage nach SchKG" versteht. In der Folge legt er auch nicht präzise dar, inwiefern das Obergericht unrechtmässig den Erlass eines anfechtbaren Entscheids verweigert hätte (Art. 94 BGG). Der Umstand, dass der Beschwerdeführer in den Kostenvorschussverfügungen und im entsprechenden obergerichtlichen Urteil eine Rechtsverweigerung sieht (vgl. unten E. 4.3), macht seine Rechtsmittel gegen die entsprechenden Verfügungen bzw. gegen den obergerichtlichen Entscheid nicht zu Rechtsverweigerungsbeschwerden im engeren Sinn.