Citation: 6B_126/2023 E. 3

Unbekümmert um die fehlende Legitimation in der Sache selbst kann die Privatklägerschaft die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Zulässig sind Rügen formeller Natur, die von der Prüfung der Sache getrennt werden können. Nicht zu hören sind Rügen, die im Ergebnis auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheids abzielen (BGE 141 IV 1 E. 1.1 mit Hinweisen). Eine in der Sache zur Beschwerde nicht legitimierte Person kann deshalb weder die Beweiswürdigung kritisieren noch kann sie geltend machen, die Begründung sei materiell unzutreffend (BGE 136 IV 41 E. 1.4; 135 II 430 E. 3.2; je mit Hinweisen). Sie kann hingegen vorbringen, auf ein Rechtsmittel sei zu Unrecht nicht eingetreten worden, sie sei nicht angehört worden, habe keine Gelegenheit erhalten, Beweisanträge zu stellen oder keine Einsicht in die Akten nehmen können ("Star-Praxis"; BGE 120 Ia 157 E. 2a/bb; Urteil 6B_536/2018 vom 2. November 2018 E. 2.1; je mit Hinweisen). Solche formellen Rügen erheben die Beschwerdeführer nicht. Sie rügen zwar eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör infolge "Nichtabnahme bzw. Nichtbehandlung des Beweisantrags auf Durchführung eines Augenscheins". Ihre Kritik zielt indessen auf die Rechtmässigkeit der Verfahrenseinstellung. Denn die Vorinstanz hat den fraglichen Beweisantrag, wie auch die Beschwerdeführer im Ergebnis anerkennen, weder übersehen noch unbehandelt gelassen, sondern in antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen. Die Rüge beschlägt folglich nicht das rechtliche Gehör, sondern vielmehr die Beweiswürdigung und läuft damit auf eine inhaltliche Überprüfung in der Sache hinaus, für die es den Beschwerdeführern, wie ausgeführt, an der Legitimation fehlt. Nichts anderes gilt für die geltend gemachte Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro duriore", bei dem es sich ohnehin nicht um ein Parteirecht handelt, sondern um einen Verfahrensgrundsatz. Inwiefern die Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs verletzt und den Beschwerdeführern dadurch eine sachgerechte Anfechtung verunmöglicht worden sein soll, wird in der Beschwerde (soweit zumindest allfällig sinngemäss gerügt) schliesslich nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise aufgezeigt (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Dass die Vorinstanz den Beschwerdeführern die Legitimation in Bezug auf den Vorwurf der Irreführung der Rechtspflege abgesprochen hat, wird im bundesgerichtlichen Verfahren im Übrigen nicht angefochten.