Citation: 6B_1280/2020 E. A

A.________ verunfallte am 9. Juni 2014 im Strandbad B.________ in Luzern. Bei einem Sprung ins Wasser zog er sich derart schwere Verletzungen der Wirbelsäule zu, dass er seither unter einer kompletten Tetraplegie leidet. Am 7. Juli 2014 erstattete er Strafanzeige gegen Unbekannt. Die Staatsanwaltschaft Abteilung 1 Luzern eröffnete daraufhin ein Strafverfahren gegen den am 9. Juni 2014 diensthabenden Bademeister, C.________, und gegen den Geschäftsführer der Strandbad B.________ AG, X.________. Mit Verfügung vom 15. Dezember 2015 stellte sie das Strafverfahren gegen X.________ ein. Die von A.________ gegen die Einstellung erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern mit Beschluss vom 10. August 2016 ab. Dagegen gelangte A.________ an das Bundesgericht, welches seine Beschwerde mit Urteil 6B_1055/2016 vom 4. Juli 2017 guthiess, den Beschluss des Kantonsgerichts und die Verfügung der Staatsanwaltschaft aufhob und die Strafsache zur Anklageerhebung beim zuständigen Gericht an die Strafverfolgungsbehörde zurückwies.