Citation: 1C_487/2022 E. 4.2.3

4.2.3. Soweit die Beschwerdeführerin darüber hinaus beanstandet, die Fahrbahnbreite stehe in Widerspruch zu den gestützt auf Art. 9 Abs. 3 BauR Freienbach erlassenen Richtlinien für Strassenbreiten, ist vorab zweifelhaft, ob ihre Rüge den erhöhten Begründungsanforderungen für die Rüge einer Verletzung von verfassungsmässigen Rechten überhaupt genügt (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG, vorne E. 2.1) So oder anders ist die Vorinstanz mit ihrem Entscheid, welcher die Einschätzung der kommunalen Behörden und des Regierungsrats schützt, nicht in Willkür verfallen. Sie führte dazu aus, die Richtlinien würden bei der vorliegend zu erschliessenden Fläche zwar die Erstellung von 96 Abstellplätzen für Personenwagen vorgeben, welche grundsätzlich eine Erschliessung durch eine mindestens 4.50 m breite Strasse und ein Trottoir von 1.80 m bedingten. Jedoch stehe dem Gemeinderat bei der Anwendung der Richtlinien ein gewisser Spielraum zu und es sei nachvollziehbar, dass dieser nicht auf die zu erwartende Gesamtbeanspruchung abgestellt habe, zumal das sich im Eigentum der Beschwerdeführerin befindende Grundstück KTN aaa mit einer Grundfläche von 13'590 m 2 alleine bereits 63 % der über KTN zzz erschlossenen Gesamtfläche von 21'4yyy m 2 ausmache (d.h. 60 der baureglementarisch erforderlichen Abstellplätze würden auf dieses Grundstück entfallen). Die Umstände, die im ursprünglichen Gemeinderatsbeschluss vom 26. November 1997 zu einer Herabsetzung der Erschliessungsanforderungen führten, hätten sich seither nicht wesentlich verändert. Neben dem grossen Grundstück der Beschwerdeführerin würden über den Weg D.________ nur sechs Liegenschaften erschlossen. Einer Landhauszone sei es eigen, dass Häuser mit einer teils weit überdurchschnittlichen Wohnfläche erstellt würden, was eine entsprechend höhere Anzahl notwendiger Abstellplätze nach sich ziehe, ohne dass damit auch zwangsläufig eine entsprechend hohe Anzahl von Fahrbewegungen einhergehen müsse (vorliegend sieben Abstellplätze bei einer Planung für eine vierköpfige Familie). Da die Anzahl Wohneinheiten unverändert bleibe, sei auch nicht von einem erheblichen Mehrverkehr auszugehen und die Verkehrssicherheit auf dem Weg D.________ sei auch bei der bestehenden Fahrbahnbreite von 3.00 m gewährleistet. Angesichts des Ermessens, welches den lokalen Behörden bei der Beurteilung einer hinreichenden Erschliessung zusteht, ist die vorliegende Anwendung der Bestimmungen des kommunalen Baureglements nicht offensichtlich falsch.