Citation: 8C_399/2016 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erwog, der Bericht vom 19. September 2014 sei hinsichtlich der Befunderhebung detailliert und für die Beantwortung der sich stellenden Fragen umfassend. Er erfülle insoweit alle rechtsprechungsgemässen Kriterien für eine beweistaugliche medizinische Entscheidungsgrundlage. Nicht gefolgt werden könne der Einschätzung des Dr. med. C.________, wonach in einer adaptierten Tätigkeit die Arbeitsfähigkeit um 50 % eingeschränkt sei. Gemäss nachvollziehbarer Darstellung des RAD-Arztes genügten die bislang ergriffenen therapeutischen Bemühungen nicht. Der einzige stationäre Aufenthalt habe vor der Anmeldung bei der Invalidenversicherung stattgefunden, wobei dort keine gezielte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung durchgeführt worden sei. Die Behandlung bei Dr. med. D.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, sei nur in einer niedrigen Frequenz erfolgt. Die empfohlene teilstationäre Behandlung in der psychiatrischen Klinik E.________ sei nur verspätet aufgenommen worden und habe schliesslich zu einer Verbesserung des psychischen Befindens des Beschwerdeführers geführt. Die Vorinstanz schloss mit Blick auf diese Gegebenheiten, es könne nicht von einer konsequenten Depressionstherapie und der Ausschöpfung der therapeutischen und medikamentösen Möglichkeiten und damit von der Resistenz des Leidens gesprochen werden. Ebenso wenig könne angesichts der guten Ressourcen sowie der in eine Festanstellung mündenden Wiedereingliederungs- und Bewerbungsbemühungen auf eine invalidisierende Depression geschlossen werden. Schliesslich lägen auch psychosoziale Faktoren vor, welche als invaliditätsfremd und daher vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt als unbeachtlich zu qualifizieren seien. All diese Faktoren sprächen für den hier massgebenden Zeitraum gegen eine therapieresistente invalidisierende psychische Störung.