Citation: U 11/07 27.02.2008 E. 9

Umstritten ist weiter das mutmassliche Einkommen, das der Versicherte ohne Invalidität erzielen könnte (Valideneinkommen). 9.1 Die Vorinstanz hat erwogen, dieses hätte im Jahre 1997 monatlich Fr. 5889.- (inkl. Überstundenentschädigung) und im Jahre 2002 monatlich Fr. 4820.80 (ohne Überstundenentschädigung) betragen. Da die Rente des Versicherten mehr als fünf Jahre nach dem Unfall beginne, sei gestützt auf Art. 24 Abs. 2 UVV der Lohn des Jahres 1997 massgebend, was einen Validenlohn von Fr. 70'668.- (Fr. 5889.- x 12) ergebe. 9.2 Dem Beschwerdeführer und der SUVA ist beizupflichten, dass Art. 24 Abs. 2 UVV hinsichtlich der Bemessung des Invalideneinkommens nicht zur Anwendung gelangt, da diese Norm allein der Bestimmung des versicherten Verdienstes dient (BGE 127 V 165 E. 1 S. 167; SZS 2007 S. 179 E. 2, U 79/06; vgl. auch Urteile U 118/06 vom 25. April 2007, E. 2 f., und U 106/99 vom 18. April 2000, E. 4). Für die Ermittlung des Valideneinkommens ist zunächst massgebend, was der Versicherte im Zeitpunkt des frühestmöglichen Rentenbeginns (hier im Jahre 2002) nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunder tatsächlich verdient hätte (vgl. auch E. 8.1 hievor). Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, nötigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angeknüpft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige Tätigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden wäre. Ausnahmen müssen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224).