Citation: 5P.57/2006 30.05.2006 E. 1

Von der berufungsfähigen Anordnung oder Aufhebung der Beistandschaft im Sinne von Art. 325 ZGB abgesehen (Art. 44 lit. d OG), unterliegen Massnahmen der Vormundschaftsbehörden zum Schutz des Kindesvermögens (Art. 324 ZGB) der staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger (Art. 84 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 OG). Der obergerichtliche Rekursentscheid kann nicht mit kantonaler Nichtigkeitsbeschwerde angefochten werden (§ 280a i.V.m. § 284 Ziff. 5 ZPO/ZH) und ist damit letztinstanzlich (Art. 86 f. OG). Soweit seinen materiellen Anträgen nur teilweise entsprochen und sein Antrag auf unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen wurde, ist der Beschwerdeführer zur Anfechtung legitimiert (Art. 88 OG). Unzulässig sind seine Begehren auf Rückweisung verbunden mit bestimmten Anweisungen und auf Feststellung von Verfassungsverletzungen, zumal der rechtmässige Zustand durch die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses wiederhergestellt werden kann (BGE 124 I 327 E. 4 S. 332 ff.). Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann im Grundsatz eingetreten werden.