Citation: 4A_326/2013 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der angefochtene Beschluss könne einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur bewirken. Nach Ansicht der Vorinstanz habe die Beschwerdegegnerin ihre Tatsachenbehauptungen zur Passivlegitimation der Beschwerdeführerin hinsichtlich der Honorarforderung (klägerisches Rechtsbegehren 2) nicht ausreichend substantiiert. Anstatt die klägerischen Rechtsbegehren 2 und 3 abzuweisen, sei die Vorinstanz aber zum Schluss gekommen, das Bezirksgericht Meilen habe die richterliche Fragepflicht verletzt. Gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen hätte diese Pflicht geboten, die Beschwerdegegnerin auf die ungenügende Substantiierung hinzuweisen und nach genaueren Angaben zu fragen. Diese Auslegung der richterlichen Fragepflicht gehe aber zu weit. Werde die Beschwerdegegnerin nun durch unzulässige Ausübung der gerichtlichen Fragepflicht erstinstanzlich zu Unrecht in die Lage versetzt, ihre Klage nachzubessern, könnte ein Nachteil drohen, der sich im weiteren Verfahren nicht mehr vollständig beheben liesse. Im Nachhinein diejenigen Behauptungen und Beweisergebnisse von denjenigen trennen zu wollen, die ohne die unzulässig ausgeübte Fragepflicht im Prozess relevant seien, sei illusorisch. Stattdessen werde die Beschwerdeführerin Kostenvorschüsse für Beweisverfahren leisten müssen, die gar nicht durchgeführt werden dürften. Zudem sei auch die Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erfüllt, da die Gutheissung der vorliegenden Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde. Die Beschwerdeführerin verweist dabei auf eine vorinstanzliche Erwägung, wonach es nicht Sache der Berufungsinstanz sei, umfangreiche Beweismassnahmen anstelle der ersten Instanz selbst vorzunehmen.