Citation: 6B_1306/2021 E. B

B.a. Mit Verfügung vom 3. Februar 2021 wurde die Strafuntersuchung infolge Rückzugs des Strafantrags eingestellt, A.________ jedoch gestützt auf Art. 426 Abs. 2 StPO die Verfahrenskosten auferlegt und ihm weder eine Entschädigung noch eine Genugtuung ausgerichtet. Die Staatsanwaltschaft erwog, gestützt auf die polizeilichen und staatsanwaltschaftlichen Einvernahmen der Geschädigten und sämtlicher Zeugen sei erstellt, dass A.________ gegenüber diesen Zeugen gesagt habe, die damals in seinem Unternehmen angestellte Geschädigte habe Bargeld in Höhe von Fr. 2'700.-- aus einer Schublade in seinem Büro gestohlen. Mit diesen Aussagen habe er die Persönlichkeitsrechte der Geschädigten im Sinne von Art. 28 Abs. 1 ZGB verletzt, ohne dass ein Rechtfertigungsgrund ersichtlich sei; damit habe er rechtswidrig und schuldhaft die Einleitung des Strafverfahrens bewirkt, weshalb ihm die Verfahrenskosten aufzuerlegen und weder eine Entschädigung noch eine Genugtuung zuzusprechen seien. B.b. Die gegen diesen Kostenentscheid erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 7. Oktober 2021 vollumfänglich ab.