Citation: 6B_212/2015 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer führt die beiden Strafbefehle als Indiz dafür ins Feld, dass der Sachverhalt nicht erwiesen sei. Er setzt sich jedoch nicht mit dem Umstand auseinander, dass die Vorinstanz in Bezug auf die gefahrenen Geschwindigkeiten sowie hinsichtlich der Dauer der Unterschreitung des gebotenen Abstandes von den für ihn günstigeren Werten ausgeht. Nach der Vorinstanz fuhr der Beschwerdeführer gemäss Videoaufzeichnung im Zeitraum von 13:48:17 Uhr bis 13:49:31 Uhr bei einer Geschwindigkeit zwischen 90 und 100 km/h in einem Abstand von maximal rund ein bis zwei Wagenlängen zu dem vor ihm befindlichen Fahrzeug. Dieses sei ab 13:49:31 Uhr auf dem Video nicht mehr zu sehen. Zu Gunsten des Beschwerdeführers stellt die Vorinstanz auf eine Geschwindigkeit von 90 km/h und einen Zeitraum von 50 Sekunden ab. Auch die weiteren Ausführungen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet darzutun, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Ergebnis willkürlich sein soll. Beispielsweise entbehrt seine Behauptung, der Tachometer des Polizeifahrzeugs sei allenfalls fehlerhaft, jeglicher Grundlage. Soweit er die auf der Videoaufzeichnung basierenden tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz und die einlässliche Beweiswürdigung lediglich bestreitet, ohne näher darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid willkürlich sein soll, erschöpfen sich seine Vorbringen in unzulässiger appellatorischer Kritik. Darauf ist nicht einzutreten.