Citation: 5A_253/2022 E. 4

Unstrittig unterstehen die Parteien dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung nach Art. 196 ff. ZGB. In der güterrechtlichen Auseinandersetzung noch strittig ist zunächst die Massenzuordnung der 200 im Alleineigentum des Beschwerdeführers stehenden Namenaktien an der C.________ AG zur Errungenschaft sowie die Höhe einer allfälligen Ersatzforderung des Eigenguts des Beschwerdeführers. Die Aktien erwarb der Beschwerdeführer während der Ehe in zwei Tranchen. Per 1. Januar 1984 übernahmen er und sein Bruder je 98 und per 1. Januar 1985 je zwei Aktien von ihrem Vater (1. Tranche der Aktienübertragung, siehe sogleich E. 5). Am 28. Dezember 1990 bzw. 1. Januar 1991 wurden dem Beschwerdeführer von seinem Bruder sodann die weiteren 100 Namenaktien der Gesellschaft übertragen (2. Tranche der Aktienübertragung, siehe E. 6). Seither ist er Alleinaktionär der C.________ AG. Strittig ist ferner die Bewertung der Aktien zum Zeitpunkt der Auseinandersetzung (E. 7), der Einbezug einer nach dem Stichtag aufgenommenen Hypothek (E. 8) sowie Fragen der Hinzurechnung nach Art. 208 ZGB (E. 9).