Citation: 2C_179/2021 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz kommt dennoch zum Schluss, dass die Veranlagungsverjährung nicht eingetreten ist, und zwar aufgrund des Stillstands der Verjährungsfrist gestützt auf Art. 120 Abs. 2 lit. a DBG. Sie hat diesbezüglich im Wesentlichen erwogen, die Steuerpflichtigen hätten mittels Schreiben der C.________ vom 3. Oktober 2014 (vgl. Bst. A oben) effektiv Einsprache erhoben. Letztere sei nicht von einer Bedingung abhängig gemacht, sondern es sei lediglich deren Begründung für einen späteren Zeitpunkt in Aussicht gestellt worden. Diese Begründung sei mit Schreiben (der D.________) vom 5. März 2020 erfolgt (vgl. Bst. B oben). Die Verjährungsfrist sei deshalb vom 3. Oktober 2014 bis zum 11. Mai 2020 [Datum Einspracheentscheid, vgl. Bst. B oben] bzw. während des Einspracheverfahrens stillgestanden, sodass die Veranlagungsverjährung nicht eingetreten sei. Allerdings hat die Vorinstanz erwogen, dass den Steuerpflichtigen die ordentliche Steuerveranlagung für die Steuerperiode 2011 [Kantonssteuern und direkte Bundessteuer] vom 21. August 2014 entgegen der Steuerverwaltung im Jahr 2014 nicht zugestellt respektive eröffnet wurde. Vielmehr fand die Eröffnung gemäss Vorinstanz erst mit Schreiben der Steuerverwaltung vom 21. Februar 2020 statt (E. 2.2 angefochtenes Urteil).