Citation: 9C_712/2012 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Berichte sowie der Beurteilungen der beruflichen Abklärungspersonen pflichtgemäss und erwog, seit der ursprünglichen Rentenzusprache vom 5. April 2006 sei keine rechtserhebliche gesundheitliche Verschlechterung eingetreten, weshalb die Revisionsvoraussetzungen nicht gegeben seien. Insbesondere vermöchten die Abklärungsberichte des Verzahnungsprogramms S.________ vom 2. Dezember 2008 und der O.________ GmbH vom 21. Februar 2011 den Beweiswert des Medas-Gutachtens nicht zu beeinträchtigen. Das Valideneinkommen sei im Erstverfahren basierend auf Angaben des Arbeitgebers festgesetzt worden, " scheinbar " ohne Berücksichtigung von Schichtzulagen und Leistungsprämien. Das Einkommen beruhe daher (grundsätzlich) auf einer unzutreffenden tatbeständlichen Würdigung und damit auf einem Willensbildungsfehler der Behörde. Diesen hätte der Versicherte aber auf dem ordentlichen Rechtsmittelweg im Erstverfahren, spätestens mit Revisionsgesuch beim Bundesgericht geltend machen müssen, was indes unterblieben sei. Von einem Rechnungsfehler könne nicht gesprochen werden. (Auch) eine Wiedererwägung komme nicht mehr in Frage, nachdem es selbst das Valideneinkommen (mit Entscheid vom 25. April 2007) "explizit" auf Fr. 57'200.- festgesetzt habe.