Citation: 6B_645/2018 E. 1.3.9

1.3.9. Der Beschwerdeführer argumentiert, die Aussagen von D.________ zur Geschäftsführerstellung von X.________ seien von der Vorinstanz in keiner Weise hinterfragt und kritisch betrachtet, sondern als eigentliche Wahrheit erachtet worden. Dies sei willkürlich, zumal die Beschwerdegegnerin 2, deren Verwaltungsratspräsident D.________ damals gewesen sei, ein eigenes Interesse am Ausgang des Verfahrens habe. Im Übrigen würden die Aussagen von D.________ nicht belegen, ob und in welchem Umfang X.________ Entscheidungskompetenzen über Vermögenswerte der Beschwerdegegnerin 2 besessen habe. Zudem sei in dessen Schilderungen ein klarer Widerspruch auszumachen. So habe dieser ausgeführt, X.________ sei verantwortlich und zuständig für das Geschäft in der Schweiz gewesen, später jedoch erwähnt, dass er zwar über die Änderung der Arbeitsverträge aufgrund des Vorstosses des KIGA informiert gewesen sei, indes nicht gewusst habe, dass damit (Änderungs) kündigungen einhergehen. Bei einer wirklichen Geschäftsführerstellung von X.________ wäre D.________ weder über die Forderung des KIGA, die bestehenden Arbeitsverträge anzupassen, informiert gewesen, noch hätte er Kenntnisse von der Änderungskündigung und von den neuen Anschlussarbeitsverträgen gehabt. Die Feststellung, dass die Depositionen von D.________ detailliert stringent und plausibel seien, sei damit falsch, aktenwidrig und willkürlich (Beschwerde Ziff. 11.4 S. 19 f.). Die Vorinstanz hat die Darlegungen von D.________ als detailliert, stringent sowie plausibel beurteilt und festgestellt, dass diese mit den übrigen Beweismittel und Indizien übereinstimmen würden. Wenn der Beschwerdeführer hierzu vorbringt, es sei problematisch auf dessen Aussagen abzustellen oder pauschal behauptet, die Vorinstanz hätte dessen Aussagen in keiner Weise kritisch hinterfragt, ist dies nicht geeignet um Willkür in der Beweiswürdigung darzutun. Allein der Umstand, dass D.________ Verwaltungsratspräsident der Beschwerdegegnerin 2 war, vermag dessen Ausführungen jedenfalls nicht in Frage zu stellen. D.________ wurde seiner Position entsprechend denn auch nicht als Zeuge, sondern als Auskunftsperson befragt (kantonale Akten Staatsanwaltschaft, act. AA 10.01.398 ff.). Laut den Erwägungen der Vorinstanz führte D.________ anlässlich seiner Einvernahme vom 10. April 2014 aus, dass für die Beschwerdegegnerin 2 jährlich ein Businessplan inklusive einem finanziellen Budget erstellt werde. Die Aufgabe des Geschäftsführers sei es, den Plan zu realisieren und die Ziele zu erreichen. Innerhalb dieses Spielraumes versuche er sich nicht zu involvieren. Weiter habe D.________ angegeben, X.________ sei als Geschäftsführer der Beschwerdegegnerin 2 unter anderem für das Geschäft in der Schweiz, die Kundenakquise das Projekt follow-up, das Technische sowie für die Administration zuständig gewesen und habe die Verantwortung für die Personalbetreuung, für den Bereich Sales und Marketing sowie für die jährliche Erstellung eines Planes und die Überprüfung, das dieser mit dem Plan der Division Life Science übereinstimme, getragen (angefochtenes Urteil Ziff. 4.6 S. 25). Wenn die Vorinstanz aus diesen Ausführungen schliesst, dass X.________ über erhebliche Kompetenzen und Entscheidungsbefugnisse verfügt habe, ist dies nicht schlechterdings unhaltbar, zumal die von D.________ genannten Aufgaben neben einer bestimmten Vertretungsbefugnis zwangsläufig auch eine gewisse Autonomie erfordern. Der Vorhalt, dass weder Ziel- noch Budgetvorgaben des belgischen Mutterkonzerns bei den Akten liegen würden (vgl. Beschwerde Ziff. 11.13 S. 26), vermag die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht als willkürlich auszuweisen. Ebensowenig ist ein Widerspruch darin zu erkennen, dass X.________ Geschäftsführer der Beschwerdegegnerin 2 war, D.________ jedoch über gewisse Personalbelange Bescheid wusste und seine Meinung dazu abgab. Das Eine schliesst das Andere nicht aus. Auch hier beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, eine andere mögliche Sachverhaltswürdigung aufzuzeigen und den Ausführungen der Vorinstanz seine eigene Würdigung gegenüberzustellen. Damit vermag er das vorinstanzliche Beweisergebnis nicht zu erschüttern.