Citation: 2C_354/2024 E. 3.1

3.1. Letztinstanzlich ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer mit seiner Verurteilung vom Oktober 2019 zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten wegen schwerer Körperverletzung einen Grund für den Widerruf bzw. die Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung setzte (vgl. Art. 33 Abs. 3 und Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG; Urteile 2C_501/2023 vom 11. Oktober 2024 E. 6; 2C_826/2020 vom 4. Juni 2021 E. 3.2). Da das Delikt im Juli 2015 und damit vor dem 1. Oktober 2016 begangen wurde, finden die Art. 66a ff. StGB und Art. 62 Abs. 2 AIG keine Anwendung (Urteil 2C_501/2023 vom 11. Oktober 2024 E. 6 mit Hinweisen).