Citation: 4P.34/2001 02.07.2001 E. 6

6.- Der Beschwerdeführer behauptete vor Obergericht, die Parteien hätte mündlich vereinbart, die Umsatzbeteiligung gemäss Ziff. 6 Abs. 1 der Vereinbarung vom 5. November 1992 sei nur geschuldet, wenn ein Gewinn erzielt würde. Das Obergericht lehnte entsprechende Beweisanträge des Beschwerdeführers in antizipierter Beweiswürdigung ab, weil es annahm, wenn die Gewinnerzielung Voraussetzung dieser Entschädigungszahlung gebildet hätte, wäre dies von den Parteien im Vertrag auch so festgelegt worden, da Ziff. 6. Abs. 1 im Hinblick auf die Umsatzbeteiligung klar formuliert und abschliessend zu verstehen sei. Zudem habe der Beschwerdeführer nicht substanziiert erläutert, wann und in welchem Zusammenhang welche zusätzlichen Vereinbarungen getroffen worden sein sollen. Der Beschwerdeführer rügt sinngemäss, diese antizipierte Beweiswürdigung sei willkürlich. Da das Obergericht Ziff. 6 Abs. 1 der Vereinbarung nach dem Vertrauensprinzip unzutreffend ausgelegt habe, müsse auch die tatsächliche Schlussfolgerung falsch sein. Die Rüge ist - soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann (vgl. E. 2 hievor) - unbegründet, weil das Obergericht von einer vertrauenstheoretisch richtigen Auslegung von Ziff. 6 Abs. 1 ausgegangen ist (vgl. Urteil zur konnexen Berufung E. 8d) und der Beschwerdeführer auch nicht darlegt, inwiefern die Annahme des Obergerichts, er habe seine Beweisanträge ungenügend substanziiert, unhaltbar sein soll. Damit hat das Obergericht das rechtliche Gehör nicht verletzt, indem es auf weitere Beweisabnahmen bezüglich einer mündlichen Vereinbarung verzichtete.