Citation: 1C_209/2024 E. 1.2

1.2. Zwar geht es um die Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich und damit um ein Sachgebiet, bei dem die Beschwerde nach Art. 84 Abs. 1 BGG insoweit möglich ist. Es handelt sich jedoch um keinen besonders bedeutenden Fall. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Sie macht geltend, das BJ habe aus dem Rechtshilfeersuchen vom 9. Dezember 2020 entscheidrelevante Tatsachen entnommen, ohne ihr zuvor eine Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben zu haben. Aus dem angefochtenen Entscheid geht diesbezüglich hervor, dass im Rechtshilfeersuchen vom 7. Dezember 2021 zwar kein expliziter Verweis auf das frühere Ersuchen zu finden sei, jedoch immerhin die Sachverhaltsfeststellung jenes Ersuchens (das sich ebenfalls gegen die Beschwerdeführerin richtete) in verkürzter Form wiedergegeben worden sei. Ob bzw. unter welchen Umständen dies unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs ausreichend ist (vgl. dazu BGE 109 Ib 158 E. 2b mit Hinweisen), ist hier nicht im Einzelnen zu prüfen. Die Beschwerdeführerin legt weder dar, um welche neuen Sachverhaltselemente es sich handelt, noch behauptet sie, aufgrund der beanstandeten Vorgehensweise des BJ einen Nachteil erlitten zu haben. Ein besonders bedeutender Fall ist in dieser Hinsicht deshalb zu verneinen. Laut dem angefochtenen Entscheid wies das BJ in seiner Schlussverfügung darauf hin, dass zu den im Rechtshilfeersuchen und den in den editierten Bankunterlagen erwähnten Personen, Gesellschaften und Konten bereits Rechtshilfeverfahren durchgeführt worden seien und die Sachdarstellung im Rechtshilfeersuchen durch die in den früheren Rechtshilfeverfahren edierten Bankunterlagen bestätigt werde. Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass sich dieser Hinweis auf ihr unbekannte Akten beziehe, wodurch abermals ihr Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt werde. Das Bundesstrafgericht legte allerdings dar, dass der Hinweis keine Entscheidrelevanz habe und sich die Rechtshilfevoraussetzungen unabhängig davon prüfen liessen - was es in der Folge denn auch mit ausführlicher Begründung und in nachvollziehbarer Weise tat. Auch in dieser Hinsicht ist ein besonders bedeutender Fall zu verneinen. Dass in anderer Hinsicht von einem besonders bedeutenden Fall auszugehen wäre, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend (vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG) und ist auch nicht erkennbar. Insbesondere hat sich das Bundesstrafgericht eingehend mit der von der Beschwerdeführerin beanstandeten Sachverhaltsdarstellung im Rechtshilfeersuchen und der Voraussetzung der beidseitigen Strafbarkeit auseinandergesetzt. Darauf kann verwiesen werden (s. E. 7 des angefochtenen Entscheids).