Citation: 2A.12/2005 25.04.2005 E. 1

1.1 Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerden 2A.12/2005 und 2A.13/ 2005 sachlich und rechtlich gleich gelagert sind und es sich um einander nahe stehende und durch den gleichen Anwalt vertretene Parteien handelt, rechtfertigt es sich, die beiden Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (BGE 128 V 126 E. 1 mit Hinweisen). 1.2 Gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiete der Fremdenpolizei unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt. Die Verweigerung eines Reisedokumentes für schriftenlose Ausländer fällt nicht unter diesen Ausschlussgrund, da ein solches Reisedokument dem Gesuchsteller keinen bestimmten Anwesenheitsstatus in der Schweiz verschafft und damit keine fremdenpolizeiliche Bewilligung darstellt (Urteil 2A.555/2004 vom 14. Februar 2005 E. 1.1 mit Hinweis). 1.3 Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind die Entscheide des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements vom 25. November 2004. Soweit die Beschwerdeführerinnen auch die Aufhebung der Verfügungen des Bundesamtes für Flüchtlinge vom 10. Januar 2003 verlangen, kann auf ihre Eingaben nicht eingetreten werden. 1.4 Die Beschwerdeführerinnen, denen die Erteilung eines Reisedokuments verweigert wurde, haben ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung der angefochtenen Entscheide und sind somit zur Erhebung der Verwaltungsgerichtsbeschwerden legitimiert (vgl. Art. 103 lit. a OG). Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerden ist folglich einzutreten. 1.5 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann vorliegend die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige und unvollständige Feststellung des Sachverhalts (Art. 104 lit. a und b OG), nicht jedoch die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (vgl. Art. 104 lit. c OG) gerügt werden.