Citation: 2C_293/2019 E. 3.3

3.3. Mit diesen fundierten und nachvollziehbaren Erwägungen der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht einmal ansatzweise auseinander. Auch legt er nicht dar, dass er seinen Mitwirkungspflichten nachgekommen und Beweise vorgebracht hätte, welche seinen Ehewillen zumindest hätten glaubhaft machen können; dazu wäre er aber angesichts der erheblichen Zweifel, die an seinem Ehewillen bestanden, verpflichtet gewesen. Für das Bundesgericht besteht deshalb kein Anlass, den von der Vorinstanz willkürfrei festgestellten Sachverhalt zu korrigieren. Auch der in antizipierter Beweiswürdigung erfolgte Verzicht auf eine Einvernahme von F.________ ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz hat gestützt auf eine ganze Reihe von Feststellungen (Umstände des Kennenlernens, Zeitablauf, Trennungsumstände, regelmässige Besuche im Kosovo, Zeugung während der Ehe eines ausserehelichen Kindes mit einer Frau, von der der Beschwerdeführer 1 zuvor schon zwei gemeinsame Kinder hatte und welche er nach Erhalt der Niederlassungsbewilligung geheiratet hat) zu Recht festgehalten, dass zahlreiche und teils gewichtige Hinweise dafür bestünden, dass jedenfalls von Seiten des Beschwerdeführers keine echte Lebens- und Schicksalsgemeinschaft begründet oder gelebt worden sei. Die vom Beschwerdeführer dagegen vorgebrachten Einwände sind klar unzureichend, um diese Beweiswürdigung zu entkräften. Mit der Vorinstanz ist insofern davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer zu keinem Zeitpunkt mit F.________ eine intakte Ehe unterhielt. Damit hat er einen Grund gesetzt, seine Niederlassungsbewilligung zu widerrufen. Die Voraussetzungen von Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG sind in tatsächlicher wie rechtlicher Hinsicht erfüllt.