Citation: 6B_1469/2020 E. 1.5

1.5. Zwar liegen Zivilforderungen bei einem behaupteten Diebstahl in der Regel auf der Hand. Vorliegend geht es jedoch um eine alte Lokomotive, welche der Beschwerdeführer durch Dereliktion, d.h. unentgeltlich, erworben haben will und für deren Erhalt er sich gemäss eigenen Angaben mit einem von ihm gegründeten Verein einsetzen will. Ein Schaden aus dem angeblichen Entzug der Lok D.________ kann daher nicht ohne Weiteres bejaht werden. Vielmehr wäre der Beschwerdeführer verpflichtet gewesen, darzulegen, dass und inwiefern er durch den Abtransport der Lok D.________ eine finanzielle Einbusse erlitten hat, was er unterliess. Wohl argumentiert er, sollte die Lok D.________ nicht mehr in die Zentralschweiz zurückkehren, würden "hunderte von Arbeitsstunden sowie Spesen der ehrenamtlich tätigen Helfer vernichtet" und der "Planungsaufwand und die seit acht Jahren auflaufenden Kosten für den Internetauftritt www.lokD.________.ch wären umsonst gewesen". Darin kann jedoch kein Schaden im Sinne von Art. 41 OR erblickt werden, da der Beschwerdeführer selber von einer "ehrenamtlichen" Tätigkeit ausgeht und er nicht ansatzweise aufzeigt, dass er mit der Lok D.________ künftig einen Gewinn hätte erwirtschaften können bzw. wollen. Der Beschwerdeführer ist mangels Zivilforderungen im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG daher nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert.