Citation: 6B_213/2019 E. 3.4

3.4. Indem der Beschwerdeführer wie im kantonalen Verfahren argumentiert, geschlossene Trittbretter stünden nicht hervor, entfernt er sich in unzulässiger Weise von der für das Bundesgericht verbindlichen und dieser Darstellung entgegen stehenden Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz. Weshalb Letztere willkürlich sei, legt er entgegen Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. E. 2.3.1 hiervor) nicht substanziiert dar. Sein Hinweis auf die Videoaufzeichnungen genügt hierfür nicht, zumal aus diesen vielmehr hervorgeht, dass das Trittbrett, welches die Beschwerdegegnerin 2 an deren Jacke erfasste und anschliessend mitschleppte, wie die weiteren geschlossenen Trittbretter zumindest bei der Mehrheit der Wagen der betreffenden Zugkomposition, wie von der Vorinstanz festgestellt, durchaus von der Tür und der restlichen Zugaussenseite hervor stand (vgl. kant. Akten, act. 2/4). Nicht nachvollziehbar ist ferner, weshalb der Beschwerdeführer geltend macht, diese Tatsache habe den Sturz nicht unterbunden. Ausgehend von den willkürfreien und auf die Videoaufzeichnungen gestützten Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ist in Bezug auf die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Unterbrechung des Kausalzusammenhangs jedenfalls keine Bundesrechtsverletzung ersichtlich. Ob die Beschwerdegegnerin 2 gemäss den Erwägungen der Vorinstanz selbst ohne Erfassung durch hervorstehende Trittbretter zwischen dem Perron und dem fahrenden Zug in den Gleisschacht gefallen wäre, braucht bei diesem Ergebnis nicht beurteilt zu werden.