Citation: 1C_7/2017 E. 3.4

3.4. Die Vorinstanz hat sich auf das verkehrsmedizinische Gutachten des IRMZ vom 6. Juli 2015 sowie auf die ergänzende verkehrsmedizinische Stellungnahme vom 27. April 2016 abgestützt. Das Gutachten wurde vor Inkrafttreten der revidierten Fassung des Anhangs 1 zur VZV verfasst. Da es aber im Moment des Inkrafttretens noch nicht älter als ein Jahr war und von einer von der kantonalen Behörde bezeichneten Untersuchungsstelle verfasst wurde, kann - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - auch unter dem neuen Recht weiterhin darauf abgestellt werden (vgl. die Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 1. Juli 2015 in Art. 151j VZV). Dem verkehrsmedizinischen Gutachten kann im Wesentlichen Folgendes entnommen werden: Beim Beschwerdeführer sei bereits aufgrund der Kurztests eine kognitive Verlangsamung festgestellt worden. Er sei motorisch verlangsamt und in seinem Denken weitschweifig und umständlich. Hinzu komme, dass eine Medikamentenproblematik im Sinn eines verkehrsmedizinisch relevanten Missbrauchs des Stimulans Ritalin vorliege, das ohne klare Indikation von den behandelnden Ärzten seit mindestens 2011 verordnet werde. Der Beschwerdeführer nehme täglich 120 mg dieses Präparats ein, wobei er seit mindestens 2011 erfolglos versucht habe, die Behandlung abzusetzen. Die Einnahme des Stimulans sei gemäss der Stellungnahme vom 27. April 2016 eine mögliche Ursache für die kognitiven Einschränkungen. Wegen der erhöhten Gefahr, dass der Beschwerdeführer während des Lenkens eines Fahrzeugs aufgrund von eingeschränkten Leistungsreserven resp. körperlicher Schwäche, ein Fehlverhalten im Strassenverkehr zeige, könne - so das Ergebnis der Begutachtung - die Fahreignung aus verkehrsmedizinischer Sicht nicht befürwortet werden.