Citation: 6B_375/2015 E. 2.3

2.3. Der Bruder des Beschwerdeführers, B.________, der als Lagerist in der Firma arbeitete, sagte als Zeuge aus: "Ich sah, wie [der Privatkläger] einen Inbusschlüssel zur Hand nahm. Danach ging [er] in Richtung [des Beschwerdeführers]. Den Arbeitsplatz [des Beschwerdeführers] kann man vom Lift her nicht einsehen (siehe Skizze). Im Weiteren sah ich, dass [der Privatkläger] zu Boden fiel und am Kopf blutete. Ich habe nicht gesehen, was vorgängig geschehen ist." Nach der Vorinstanz kann auf diese Aussagen nicht abgestellt werden. Sie verweist dazu auf eine Protokollstelle, zu welcher der Zeuge einen Protokollierungsfehler durch Weglassen eines "nicht" im Satz "Ich habe (nicht) die Bewegung gesehen [...]" geltend machte. Angesichts unmissverständlicher Aussagen und Tatortskizze erweist es sich als nicht haltbar, diese Aussagen wegen einer fraglichen Protokollstelle nicht zu berücksichtigen (Beschwerde Ziff. 70 ff.).