Citation: 2C_934/2017 E. 1

A.________ (geb. 1995), afghanischer Staatsbürger, reiste am 26. Dezember 2015 illegal in die Schweiz ein und stellte gleichentags ein Asylgesuch. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) lehnte das Gesuch mit Verfügung vom 10. April 2017 ab und wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobene Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht blieb erfolglos (Urteil vom 11. Juli 2017). Das Amt für Migration des Kantons Luzern (hiernach: Migrationsamt) setzte ihm in der Folge eine Ausreisefrist bis zum 10. August 2017. Am 27. Juli 2017 wurde A.________ sowohl vom Migrationsamt als auch vom SEM erneut zur Ausreise bis spätestens am 16. August 2017 aufgefordert. Seitens des Migrationsamtes wurde er zudem auf seine gesetzliche Mitwirkungspflicht bei der Beschaffung der Reisepapiere sowie die möglichen Konsequenzen bei Verletzung derselben und Nichtbeachtung der Ausreisefrist hingewiesen. Bei Gesprächen mit dem Migrationsamt am 27. Juli und 9. August 2017 erklärte A.________ jeweils unmissverständlich, er wolle nicht in sein Heimatland zurückkehren. Zudem habe er nichts zur Beschaffung seiner Reisepapiere unternommen. Nach einer erneuten Befragung am 18. August 2017, bei welcher A.________ ausführte, bisher nichts zur Papierbeschaffung unternommen zu haben und nicht in sein Heimatland ausreisen zu wollen, erliess das Migrationsamt gleichentags eine auf zwei Jahre befristete Eingrenzungsverfügung auf das Gebiet der Gemeinde Luzern. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht Luzern mit Urteil vom 27. September 2017 ab, wobei es das Migrationsamt anwies, A.________ einen korrekten Plan des Eingrenzungsgebiets auszuhändigen.