Citation: I 283/99 02.03.2000 E. 2

2.- Nach Lage der medizinischen Akten - insbesondere des Berichtes des Dr. med. E.________, FMH für allg. Medi- zin (vom 15. April 1996), der Austrittsberichte der Höhen- klinik X.________ (nachfolgend: Höhenklinik) (vom 1. und 15. April 1996) sowie des Gutachtens der Dermatologischen Klinik des Spitals Y.________ (nachfolgend: Dermatologische Klinik) (vom 4. Januar 1996) - steht fest, dass der Be- schwerdeführer die angestammte Tätigkeit als Bäcker nicht mehr verrichten kann. Hingegen ist ihm eine leichte bis mittelschwere Arbeit ohne Exposition zu Mehl seit dem 1. April 1996 zu 100 % zumutbar. Es ist auf die entspre- chenden Angaben der Ärzte der Höhenklinik abzustellen (Berichte vom 1. und 15. April 1996). Der dortige, vom 11. bis 26. März 1996 dauernde Aufenthalt war im Gutachten der Dermatologischen Klinik (vom 4. Januar 1996) angeregt worden, um stationär abschliessende Abklärungen zu treffen. Diese sollten neben dem nach übereinstimmender Auffassung aller beteiligten Ärzte im Vordergrund stehenden sogenann- ten Bäckerasthma namentlich auch die psychische Gesundheit und die Erheblichkeit der festgestellten Sensibilisierung gegenüber Hausstaubmilben betreffen. Anhaltspunkte dafür, dass die Ärzte der Höhenklinik in ihrer Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit die psychische Situation des Versicherten in der Folge nicht berücksichtigt hätten, sind nicht aus- zumachen, im Gegenteil: In den Berichten vom 1. und 15. April 1996 wird vielmehr ausdrücklich von der (Teil-) Diagnose einer Angststörung im Sinne einer Noso- phobie ausgegangen. Was die Auswirkungen der ebenfalls explizit angeführten Sensibilisierung auf Hausstaubmilben anbelangt, vermag diese nach Auffassung der Ärzte zu keiner weitergehenden Beeinträchtigung zu führen, worauf abzu- stellen ist. Das letztinstanzlich eingereichte Zeugnis des Dr. med. K.________ (vom 14. April 1999) beschränkt sich auf die blosse Angabe einer seit 1. Dezember 1998 bis auf weiteres dauernden 100 %igen Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit. Es enthält weder Aussagen über die Verhältnisse bei Erlass der strittigen Verwaltungsverfügung (28. Novem- ber 1996), noch lässt es auf den damaligen Sachverhalt schliessen. Es ist damit zum Vornherein nicht geeignet, zu einer abweichenden Würdigung der Arbeitsfähigkeit zu führen (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Gleiches gilt für die Anzeige über zwei bevorstehende Termine für physiothe- rapeutische Behandlung, ganz abgesehen davon, dass weder hervorgeht, welche Person Patient ist, noch in welchem Jahr die entsprechenden Behandlungstermine angesetzt waren. Wenn der Beschwerdeführer schliesslich behauptet, sein Gesund- heitszustand habe sich seit Erlass der strittigen Ver- waltungsverfügung in rechtserheblicher Weise verschlech- tert, so vermag dies zu keiner abweichenden Beurteilung der Verhältnisse im vorliegend massgebenden Zeitraum zu führen.