Citation: 4A_593/2024 E. A

A.a. A.________ (Versicherte, Beschwerdeführerin) war bei der C.________ AG angestellt und über dieses Arbeitsverhältnis bei der B.________ AG (Versicherung, Beschwerdegegnerin) durch Kollektivvertrag gegen die wirtschaftlichen Folgen von Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit versichert. A.b. Die Versicherte war ab dem 15. Dezember 2021 wegen rechtsseitiger Flankenschmerzen im Spital D.________ in Behandlung. Sie hielt sich vom 14. Januar bis zum 11. März 2022 in Griechenland auf, wo sie sich am 4. Februar 2022 einer Operation unterzog. A.c. Die Versicherung bezahlte der Versicherten aufgrund krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit für den Zeitraum vom 12. März bis zum 3. Juli 2022 Taggelder in der Höhe von insgesamt Fr. 13'331.-- aus. Sie verweigerte einen Leistungsanspruch für die Dauer des Auslandaufenthalts der Versicherten vom 14. Januar bis zum 11. März 2022. Sie machte geltend, die Versicherte habe für den Auslandaufenthalt keine Zustimmung der Versicherung eingeholt.