Citation: 6B_71/2018 E. 3

Vorliegend verwies der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin im ersten Fristerstreckungsgesuch auf einen grippalen Infekt, eine starke Arbeitsüberlastung und urlaubsbedingte Ausfälle im Sekretariatsbereich. Ein noch notwendiger Besprechungstermin mit der Mandantschaft habe insofern noch nicht stattfinden können. In der Folge wurde der Beschwerdeführerin die Zahlungsfrist erstreckt, wobei ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass es sich dabei um eine Nachfrist im Sinne von Art. 62 Abs. 3 BGG handelt, deren Nichteinhaltung zum Nichteintreten auf die Beschwerde führt. Das Gesuch bzw. Gesuche um weitere Fristerstreckung hätte (n) deshalb einer stichhaltigen Begründung bedurft (vorstehend E. 2). Indessen wird insofern allein geltend gemacht, die Angelegenheit betreffend Kostenvorschuss habe mit der Mandantschaft aufgrund starker Arbeitsüberlastung noch nicht besprochen werden können. Was es im Hinblick auf die für die rechtskundig vertretene Beschwerdeführerin schon zum Zeitpunkt der Beschwerdeeinreichung voraussehbare Aufforderung zur Leistung eines Kostenvorschusses zu besprechen gab bzw. warum die entsprechend einfache Orientierung der Mandantin nicht möglich gewesen sein soll, ist nicht ersichtlich, umso weniger, als hierfür bis zum Ablauf der Nachfrist immerhin rund 40 Tage zur Verfügung standen. Ein derart unsubstantiiertes Gesuch um Fristerstreckung kann jedenfalls bei einer zweiten Nachfrist im Sinne einer Notfrist nicht gutgeheissen werden. Das Gesuch um Erstreckung der Nachfrist ist abzuweisen.