Citation: 6B_565/2022 E. 1.4.1

1.4.1. Die Tathandlung des Betrugs im Sinne von Art. 146 Abs. 1 StGB besteht darin, dass der Täter durch arglistiges Vorspiegeln oder Unterdrücken von Tatsachen bei einem Dritten einen Irrtum hervorruft oder verstärkt und diesen dadurch zu einer Vermögensdisposition bestimmt, mit der er sich selbst oder einen anderen am Vermögen schädigt. Der Betrug ist mit Eintritt des Vermögensschadens vollendet und mit Eintritt der Bereicherung beendet (vgl. Urteil 6B_295/2019 vom 8. August 2019 E. 1.4 mit Hinweis auf BGE 133 IV 171 E. 6.5).