Citation: I 536/01 27.06.2002 E. 1

1.- Gemäss Art. 6 Abs. 1 BZP in Verbindung mit Art. 40 und 135 OG kann das Gericht aus Gründen der Zweckmässigkeit das Verfahren aussetzen, insbesondere wenn das Urteil von der Entscheidung in einem anderen Rechtsstreit beeinflusst werden kann. Vorliegend ist eine Sistierung des Verfahrens nicht zweckmässig. Abgesehen davon, dass die Invaliditätsbemessung der SUVA gegenüber derjenigen der Invalidenversicherung nicht mehr unbedingten Vorrang hat (BGE 119 V 468; SVR 1996 UV Nr. 61 S. 205 Erw. II/1a) und der Einheitlichkeit trotz der koordinierenden und harmonisierenden Funktion des Invaliditätsbegriffs in den Bereichen der Invaliden-, Unfall- und obligatorischen Berufsvorsorgeversicherung in verschiedener Richtung Grenzen gesetzt sind (vgl. Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Zürich 1997, S. 20 f. und dort aufgeführte Gerichtspraxis), erlauben die zur Verfügung stehenden Unterlagen, insbesondere die schlüssigen ärztlichen Berichte und umfassenden beruflichen Abklärungen, eine sofortige abschliessende Beurteilung der sich hier stellenden Rechtsfragen. Dem Gesuch um Sistierung des Verfahrens ist somit nicht stattzugeben.