Citation: I 399/06 11.08.2006 E. 3

3.1 IV-Stelle und kantonales Gericht gelangten in Würdigung der gesamten Aktenlage zum zutreffenden Schluss, dass der Beschwerdeführer die angestammte Schwerarbeit als Pflästerer und Vorarbeiter im Strassenbau zufolge seiner Rückenbeschwerden (chronifiziertes lumbovertebrales Schmerzsyndrom) nicht mehr ausüben kann. Hingegen vermöchte er gemäss den überzeugenden Angaben im rheumatologischen Gutachten des Spitals Y.________ vom 3. Oktober 2003/ 5. Februar 2004 einer leidensangepassten Erwerbstätigkeit (in körperlicher Hinsicht nur leichte Anforderungen; Abwechslung Stehen/Sitzen/ Gehen; kein Heben von Lasten über 15 kg) weiterhin uneingeschränkt ganztags nachzugehen. An dieser Beurteilung ändert der Umstand nichts, dass in einem früheren Bericht des genannten Spitals vom 13. Dezember 2001 die verbliebene Leistungsfähigkeit "an einem nicht rückenbelastenden Arbeitsplatz" auf bloss 50 % veranschlagt wurde. Denn zum einen beruht das spätere Gutachten auf zusätzlich durchgeführten Röntgen-, MRI- sowie computertomographischen Untersuchungen und zum anderen erachtete auch der seinerzeitige Hausarzt Dr. R.________ in seinem Bericht vom 17./18. August 2000 bei rückenschonender Erwerbstätigkeit ein ganztägiges Arbeitspensum als für den Versicherten zumutbar. Diese hausärztliche Stellungnahme stimmt denn auch nicht nur mit den Schlussfolgerungen im erwähnten Gutachten des Spitals Y.________ vom 3. Oktober 2003/5. Februar 2004 überein, sondern auch mit den frühesten (prognostischen) Beurteilungen dieses Spitals vom 21. Februar und 10. März 2000, laut denen "nach Stabilisierung des Zustandes in einigen Wochen (eine) nicht rückenbelastende Tätigkeit uneingeschränkt zumutbar" sein werde. Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit nicht auf die singulär gebliebene Einschätzung einer nur hälftigen Arbeitsfähigkeit bei Ausübung leidensangepasster Arbeiten gemäss Spitalbericht vom 13. Dezember 2001 abzustellen, zumal für den gesamten Verlauf bis zum Einspracheentscheid vom 13. Juli 2005 keinerlei Hinweise für eine wesentliche Verschlechterung der Rückenbeschwerden bestehen. 3.2 Letzteres gilt auch mit Bezug auf die im Bericht des Psychiaters Dr. M.________ vom 30. Januar 2003 diagnostizierte leichte somatoforme Schmerzstörung, welche im Falle des Beschwerdeführers kein psychisch invalidisierendes Leiden darstelle, weil deren Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung überwindbar seien. Angesichts der vom Eidgenössischen Versicherungsgericht aufgestellten strengen Kriterien für die in Ausnahmefällen mögliche Bejahung einer invalidisierenden Leistungseinbusse aufgrund einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (BGE 132 V 70 ff. Erw. 4.2.1 und 4.2.2, 131 V 50 Erw. 1.2, 130 V 352) ist hier ohne ergänzende psychiatrische Abklärung davon auszugehen, dass sich die zu berücksichtigenden Umstände bis zum Zeitpunkt des Einspracheentscheids nicht in relevantem Ausmass verändert haben.