Citation: 7B_240/2023 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer beschränkt sich im Bezug auf seine Beschwerdelegitimation darauf, auszuführen, er habe am Verfahren vor der Vorinstanz als Beschwerdeführer teilgenommen, womit er ohne Weiteres zur Beschwerde legitimiert sei. Er beruft sich dabei ausdrücklich auf Art. 81 Abs. 1 lit. a BGG. Dies ist zutreffend, der Beschwerdeführer hat einen Strafantrag gestellt, sich als Privatkläger konstituiert und war als Beschwerdeführer am vorinstanzlichen Verfahren beteiligt. Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zur kumulativen Voraussetzung nach Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG, dem rechtlich geschützten Interesse. Als Privatkläger könnte für ihn Ziff. 5 der angeführten Bestimmung zur Anwendung gelangen. Gestützt worauf jedoch ein allfälliger Schadenersatz- oder Genugtuungsanspruch bestehen soll, welcher ihm aufgrund der angeblichen Straftat zustehen und auf die sich der angefochtene Entscheid auswirken könnte, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Dies ist aufgrund der Natur der untersuchten Straftat auch nicht ersichtlich. Im Vordergrund könnten Genugtuungsansprüche wegen der zur Anzeige gebrachten angeblichen Ehrverletzung im Sinne von Art. 173 StGB stehen. Dabei stellte sich jedoch die Frage, ob und durch welche konkreten Umstände der Beschwerdeführer durch das angebliche Delikt eine rechtlich erhebliche seelische Unbill erlitten haben soll. Denn Genugtuungsansprüche bestehen nur, wenn es die Schwere der Verletzung rechtfertigt; der Eingriff muss aussergewöhnlich schwer wiegen und in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer alltäglichen Sorge deutlich übersteigen. Der Beschwerdeführer äussert sich nicht dazu und setzt sich auch sonst nicht mit der einschlägigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Beschwerdelegitimation nach Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG auseinander. Die Beschwerde vermag damit den Begründungsanforderungen nicht zu genügen.