Citation: 9C_299/2017 E. 5.1

5.1. Triftige Gründe für eine Abkehr von der gefestigten Rechtsprechung über die gleichzeitige Anspruchsentstehung in der beruflichen Vorsorge und der Invalidenversicherung (E. 2) werden in der Beschwerde nicht dargelegt und sind auch nicht erkennbar (zu den Voraussetzungen für eine Praxisänderung vgl. BGE 141 II 297 E. 5.5.1 S. 303; 137 V 417 E. 2.2.2 S. 422). Dies gilt umso mehr, als die Beschwerdegegnerin reglementarisch keinen eigenständigen Invaliditätsbegriff vorgesehen hat. So stimmt Art. 52 Abs. 1 VR-ETH1, wie die Beschwerdeführer selber einräumen, inhaltlich mit Art. 26 Abs. 1 BVG überein (zum Rentenanspruch als solchem vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. a VR-ETH1 mit Verweis auf Art. 23 lit. a BVG). Inwieweit die Anmeldung bei der Vorsorgeeinrichtung für den Anspruchsbeginn massgebend sein sollte, worauf sich die Beschwerde hauptsächlich stützt, ist unter diesen Umständen nicht ersichtlich. Dass Art. 26 Abs. 1 BVG bloss eine sinngemässe Anwendung des Art. 29 IVG vorsieht, vermag dies jedenfalls nicht zu begründen. Auch die Bindung der Vorsorgeeinrichtungen an die Feststellungen der IV-Organe (primär) im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (statt vieler: BGE 130 V 270 E. 3.1 S. 273; zur Bindungswirkung im Überobligatorium vgl. Urteil 9C_315/2016 vom 25. Januar 2017 E. 3.1 mit Hinweisen) steht der Auffassung der Vorinstanz nicht entgegen, zumal sie diesem Punkt keine zentrale Bedeutung beigemessen hat. Weitere Ausführungen dazu erübrigen sich daher.