Citation: 6B_460/2020 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte B.________ seien in den Fällen der Vortäuschung einer Verrechnungsliberierung stets nach demselben Muster vorgegangen. Die in Wirklichkeit wertlosen bzw. nicht bilanzierbaren Marken hätten jeweils nur als gezielt konstruierte Verrechnungspositionen Eingang in die Bilanzen der betroffenen Gesellschaften gefunden und diese aufgebläht, wodurch sie jeweils verfälscht worden seien. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die beiden Täter die entsprechenden Marken nicht direkt für die Unternehmung mit der gleichen Firma hätten eintragen lassen. Die Unternehmung, auf welche die Marke ursprünglich eingetragen worden sei, habe diese nie für die Bezeichnung ihrer Waren und Dienstleistungen verwendet. Es sei dem Beschwerdeführer und dem Mitangeklagten B.________ mithin nie um wirtschaftlich begründete Transaktionen gegangen, sondern lediglich um die Konstruktion einer Grundlage, auf welcher mittels eines Scheingeschäfts eine Aktienkapitalerhöhung habe durchgeführt werden können, ohne dass entsprechendes Kapital vorhanden gewesen sei bzw. habe einbezahlt werden müssen (angefochtenes Urteil S. 115, 134, 148 f., 195).