Citation: I 668/99 29.05.2000 E. 1

1.- a) Das kantonale Gericht hat im angefochtenen Ent- scheid die vorliegend massgebenden gesetzlichen Bestimmun- gen und Grundsätze über den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG), die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) und die Rentenrevision (Art. 41 IVG), insbesondere die Revisionsgründe und die hiebei zu vergleichenden Sachver- halte (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis), zutreffend dar- gelegt. Das Gleiche gilt für die Rechtsprechung, wonach der Richter eine zu Unrecht ergangene Revisionsverfügung gege- benenfalls mit der substituierten Begründung schützen kann, die ursprüngliche Verfügung sei zweifellos unrichtig und die Berichtigung von erheblicher Bedeutung (BGE 111 V 198 Erw. 5 mit Hinweisen; bestätigt mit BGE 125 V 368). Darauf kann verwiesen werden. b) Zu ergänzen ist, dass die Aufhebung oder Herabset- zung der Invalidenrente auf dem Weg der Wiedererwägung der ursprünglichen Leistungsverfügung nur zulässig ist, wenn im Zeitpunkt der Aufhebung oder Herabsetzung keine Invalidität besteht, die Anrecht auf die bisherige Rente begründet. Dies ergibt sich aus dem Grundsatz, dass eine Rentenrevi- sion zu unterbleiben hat, wenn die Erwerbsunfähigkeit im Zeitpunkt der Revisionsverfügung von neuem ein rentenbe- gründendes Ausmass erreicht oder eine solche Verschlimme- rung unmittelbar bevorsteht (BGE 99 V 101 Erw. 4 mit Hin- weisen). Diese Rechtsprechung hat in den auf Anfang 1977 in Kraft getretenen Art. 88a IVV Eingang gefunden (vgl. BGE 104 V 147 Erw. 2; ZAK 1977 S. 23), indem Abs. 1 dieser Bestimmung die Herabsetzung oder Aufhebung der Leistung davon abhängig macht, dass die Verbesserung der Erwerbs- fähigkeit voraussichtlich längere Zeit dauern wird (Satz 1); gleichgestellt ist der Fall, dass die verbesser- ten Verhältnisse ohne wesentliche Unterbrechung bereits drei Monate angedauert haben und voraussichtlich weiterhin andauern werden (Satz 2) (nicht veröffentlichte Urteile H. vom 7. November 1984, I 183/84 und C. vom 30. September 1999, I 437/98).