Citation: 7B_266/2022 E. 1.3

1.3. Die Rüge ist unbegründet. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was a ls derart schwere Pflichtverletzung seiner amtlichen Verteidigerin erscheint, dass die Vorinstanz unter dem Aspekt der richterlichen Fürsorgepflicht oder des Anspruchs auf ein faires Verfahren hätte eingreifen müssen. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie die Berufungsverhandlung - offensichtlich in Anwesenheit der damaligen amtlichen Verteidigerin - durchführte. Soweit es das Niederlegen des Mandats betrifft, zeigt der Beschwerdeführer zudem nicht auf, dass ihm daraus ein Nachteil dahingehend erwachsen wäre, dass er das vorinstanzliche Urteil nur ungenügend hätte anfechten und ans Bundesgericht weiterziehen können.