Citation: I 509/04 26.07.2005 E. 1

Zu prüfen ist, ob und gegebenenfalls auf welchen Zeitpunkt aufgrund des Vergleichs des anlässlich der ursprünglichen Verfügung vom 24. September 1998 (Zusprache einer ganzen Rente ab 1. Mai 1994 bei einem Invaliditätsgrad von 70 %) gegebenen Sachverhalts mit demjenigen im Zeitpunkt der ersten Rentenaufhebungsverfügung vom 27. September 1999 sich die tatsächlichen Verhältnisse in dieser Zeitspanne so wesentlich verändert haben, dass der Beschwerdeführer fortan keinen Anspruch mehr auf eine Invalidenrente gehabt hätte. 1.1 Wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, findet das auf den 1. Januar 2003 und damit erst nach Erlass der Verfügung vom 29. November 2001 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) keine Anwendung. Dasselbe gilt für die erst im Zuge der 4. IV-Revision auf den 1. Januar 2004 neu eingeführten oder geänderten Bestimmungen des IVG und der dazugehörenden Verordnung (IVV). 1.2 Bezüglich der rechtlichen Grundlagen für die Beurteilung des streitigen Rentenanspruchs nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs oder nach dem ausserordentlichen Bemessungsverfahren ist auf die Ausführungen im kantonalen Entscheid zu verweisen. Von Bedeutung sind ferner die Bestimmungen über die Rentenrevision (alt Art. 41 IVG [in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung; nunmehr Art. 17 Abs. 1 ATSG] und alt Art. 88a Abs. 1 IVV [in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung] sowie Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV; BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5; vgl. auch BGE 125 V 369 Erw. 2, 113 V 275 Erw. 1a, 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b, 109 V 265 Erw. 4a, 105 V 30, je mit Hinweisen) sowie die für die Wiedererwägung rechtskräftiger Verwaltungsverfügungen geltenden Regeln (BGE 127 V 469 Erw. 2c mit Hinweisen, 103 V 128). Lassen sich die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen nicht zuverlässig ermitteln oder schätzen, so ist in Anlehnung an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige (Art. 27 IVV [in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung]) ein Betätigungsvergleich anzustellen und der Invaliditätsgrad nach Massgabe der erwerblichen Auswirkungen der verminderten Leistungsfähigkeit in der konkreten erwerblichen Situation zu bestimmen (ausserordentliches Bemessungsverfahren). Der grundsätzliche Unterschied dieses Verfahrens zur spezifischen Methode besteht darin, dass die Invalidität nicht unmittelbar nach Massgabe des Betätigungsvergleichs als solchem bemessen wird. Vielmehr ist zunächst anhand des Betätigungsvergleichs die leidensbedingte Behinderung festzustellen; sodann aber ist diese im Hinblick auf ihre erwerbliche Auswirkung besonders zu gewichten. Eine bestimmte Einschränkung im funktionellen Leistungsvermögen einer erwerbstätigen Person kann zwar, braucht aber nicht notwendigerweise eine Erwerbseinbusse gleichen Umfangs zur Folge zu haben. Wollte man bei Erwerbstätigen ausschliesslich auf das Ergebnis des Betätigungsvergleichs abstellen, so wäre der gesetzliche Grundsatz verletzt, wonach bei dieser Kategorie von Versicherten die Invalidität nach Massgabe der Erwerbsunfähigkeit zu bestimmen ist (BGE 128 V 30 f. Erw. 1 mit Hinweisen).