Citation: 6B_187/2021 E. 12.4

12.4. Hinsichtlich der als zu hoch bemängelten Entschädigungen der amtlichen Verteidiger bleibt festzuhalten, dass die beanstandete Entschädigung von Rechtsanwalt F.________ betreffend das erste Berufungsverfahren dem Beschwerdeführer nicht als Teil der Verfahrenskosten auferlegt wurde und insoweit keine ihn belastende Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO besteht (angefochtenes Urteil E. 10.4.1 S. 34). Gleiches gilt betreffend die Kritik an der Entschädigung von Rechtsanwalt D.________, soweit diesbezüglich gänzlich (erstes Berufungsverfahren) und teilweise (erstinstanzliches Verfahren) von einer Kostenauflage abgesehen wurde (angefochtenes Urteil E. 10.4.2 S. 34 f.). Dem Beschwerdeführer fehlt es insoweit ebenfalls an der Beschwer bzw. am Rechtsschutzinteresse. Soweit dem Beschwerdeführer die Entschädigungen der amtlichen Verteidiger (teilweise) auferlegt wurden, vermögen seine Einwände sodann nicht zu verfangen: Die Vorinstanz beurteilt das betreffende Honorar von Rechtsanwalt D.________ (implizit) und jenes von Rechtsanwalt E.________ (ausdrücklich) als der Schwierigkeit und des Umfangs des Verfahrens angemessen, wobei sie bei Letztgenanntem die Auslagen geringfügig nach unten korrigiert (vgl. angefochtenes Urteil E. 10.4.2 und 10.4.3 S. 35). Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers war die Vorinstanz unter diesen Umständen nicht gehalten, "die Kosten, Aufwendungen etc." der amtlichen Verteidiger in der Begründung detailliert aufzuschlüsseln. Auch kann keine Rede davon sein, dass dem Beschwerdeführer die jeweilige Kostennote "vorenthalten" und er dadurch in seinem Gehörsanspruch verletzt worden wäre, wie er meint. Sofern er mit den Kostennoten nicht vom jeweiligen amtlichen Verteidiger bedient worden sein sollte, hätte er diese ohne Weiteres beim Verteidiger direkt oder jedenfalls auf dem Weg der gerichtlichen Akteneinsicht verlangen und einsehen können. Dass und weshalb die Vorinstanz bei der Bemessung des Anwaltshonorars das ihr zustehende Ermessen verletzt oder sonstwie gegen Recht verstossen hätte, zeigt der Beschwerdeführer darüberhinaus nicht auf; der blosse Hinweis auf angeblich unzureichende Leistungen von Rechtsanwalt D.________ vermag auch hier nicht zu genügen (vgl. dazu bereits E. 6 oben).