Citation: 1C_475/2019 E. A

B.________ ist Eigentümer des in der Wohnzone liegenden Grundstücks Nr. 1698 mit einem neu errichteten Wohnhaus in der Gemeinde Walzenhausen. Am 21. Dezember 2017 stellte er beim Bausekretariat Walzenhausen ein nachträgliches Baugesuch für den Bau einer Frischwasserleitung zu seinem Wohnhaus. Von der Leitungsführung betroffen sind u.a. die Grundstücke Nrn. 569 und 1699, die in der Landwirtschaftszone liegen. Gegen dieses Baugesuch erhob A.________, der Eigentümer des an das Grundstück Nr. 1698 anstossenden Grundstücks Nr. 570, am 29. Januar 2018 beim Bausekretariat Walzenhausen Einsprache. Das Amt für Raum und Wald, Abteilung Raumentwicklung des Kantons Appenzell Ausserrhoden, trat mit Entscheid vom 10. April 2018 auf diese Einsprache nicht ein. Im gleichen Entscheid verweigerte es auch die von B.________ beantragte nachträgliche Baubewilligung und wies die Gemeindebaubehörde Walzenhausen an, über die Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu entscheiden. Die Baubewilligungskommission Walzenhausen wies mit Entscheid vom 2. Juli 2018 entsprechend die Bewilligung für das Baugesuch ab und erklärte den Entscheid des kantonalen Amts vom 10. April 2018 zum Bestandteil seines Entscheids, der zusammen mit diesem den Verfahrensbeteiligten zu eröffnen sei, was am 3. Juli 2018 erfolgte. Gegen diesen Entscheid erhob B.________ am 24. Juli 2018 Rekurs beim Departement Bau und Volkswirtschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden. A.________ focht diesen Entscheid dagegen nicht an. Auf sein Ersuchen hin stellte das Departement mit Verfügung vom 5. September 2018 fest, dass A.________ am Rekursverfahren von B.________ weder beteiligt noch von Amtes wegen zu beteiligen sei.