Citation: 6B_1161/2023 E. 3

Diesen Anforderungen kommt die Beschwerdeführerin nicht nach. Wenn sie kritisiert, die Vorinstanz habe zu Unrecht nicht erkannt, dass die Erstinstanz in fehlerhafter Weise von einer Befragung der die Polizeikontrolle durchführenden Polizeibeamten abgesehen habe, zeigt sie nicht auf, weshalb eine Feststellung des Sachverhalts ohne Einbezug von Aussagen der Polizeibeamten geradezu unhaltbar und damit willkürlich wäre. Sie setzt sich mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, mithin der Würdigung ihrer eigenen Aussagen, anhand derer die Vorinstanz ein Fahren ohne Sehhilfe als willkürfrei erstellbar erachtet (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.4 S. 6 ff., insbesondere E. 3.4.5 S. 8 f.), im Einzelnen nicht auseinander. Ihr pauschaler Hinweis, es handle sich um Spekulation, reicht für den Nachweis von Willkür nicht aus. Soweit die Beschwerdeführerin des Weiteren unter Hinweis auf Angaben des Landesamts für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten in Berlin Zweifel an der Richtigkeit der Sehhilfe-Auflage erkennt, übersieht sie, dass gemäss der vorinstanzlichen Feststellung dem Landesamt nicht die Eintragung der Sehhilfe-Auflage als solche als nicht nachvollziehbar erschien, sondern allein die von der Beschwerdeführerin vorgebrachte Behauptung, die Auflage gelte nur für Fahrzeugklassen über 3.5 Tonnen und somit nicht für das gelenkte Fahrzeug (vgl. angefochtenes Urteil E. 3.2.1, insbesondere zweiter Satz, S. 5). Die Beschwerdeführerin argumentiert insoweit am vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt vorbei und vermag folglich auch in diesem Punkt keine Willkür in der Beurteilung der Vorinstanz darzutun bzw. eine Verletzung des von ihr angeführten Grundsatzes "in dubio pro reo" nicht hinreichend aufzuzeigen, dem als Beweiswürdigungsregel vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot hinausgehende Bedeutung zukommt (vgl. statt vieler: BGE 148 IV 409 E. 2.2 mit Hinweisen). Weitere Kritik, namentlich an der rechtlichen Würdigung und an der Strafzumessung der Vorinstanz, bringt die Beschwerdeführerin nicht vor.