Citation: 8C_451/2022 E. 4.2.2

4.2.2. Das kantonale Gericht verneinte mit der Beschwerdegegnerin sämtliche der sieben Adäquanzkriterien. Der Beschwerdeführer macht einzig besonders dramatische Begleitumstände geltend, welche entgegen der Suva und der Vorinstanz auch unter Berücksichtigung des Urteils 8C_212/2019 vom 21. August 2019 E. 4.3.3 zu bejahen seien. Er zeigt jedoch nicht auf, und es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese besonders dramatischen Begleitumstände hier sogar in ausgeprägter Form gegeben sein sollten. Folglich müssten zumindest zwei weitere der sieben Adqäuanzkritierien erfüllt sein, um die Unfalladäquanz zu bejahen (vgl. E. 4.2.1 i.f.), was der Beschwerdeführer jedoch nicht darlegt. Ob besonders dramatische Begleitumstände oder eine besondere Eindrücklichkeit des Ereignisses vorliegen, beurteilt sich objektiv und nicht aufgrund des subjektiven Empfindens bzw. Angstgefühls der versicherten Person (BGE 140 V 356 E. 5.6.1). An dessen Erfüllung sind deutlich höhere Anforderungen gestellt, weisen doch sämtliche der als mittelschwer qualifizierten Unfälle bereits eine gewisse Eindrücklichkeit auf (nicht publ. E. 3.5.1 des Urteils BGE 137 V 199; SVR 2019 UV Nr. 40 S. 149, 8C_53/2019 E. 5.3). Es sind keine Umstände ersichtlich, die dieses Kriterium mehr als nur in einfacher Weise als erfüllt erscheinen lassen. Daran ändert nichts, dass die achtjährige Tochter beim Unfall kurzzeitig - laut Bericht der Universitären Psychiatrischen Kliniken D.________ vom 19. Dezember 2019 ungefähr eine Minute lang - das Bewusstsein verlor und danach wie ihre Mutter und eine ihrer Schwestern für die Dauer von einer Nacht vor Ort hospitalisiert bleiben musste.