Citation: 4A_429/2013 E. A

X.________ (Beschwerdeführerin) stürzte am 25. Februar 1996 bei einem Skiunfall auf die rechte Schulter. Wegen anhaltender Schmerzen wurde sie von einem ihrer damaligen behandelnden Ärzte an Dr. Y.________ (Beschwerdegegner) zur weiteren Behandlung überwiesen. Dieser behandelte X.________ in der Zeit vom 20. Juni 1997 bis Februar 2000. Im September 2003 wurde X.________ auf Veranlassung der Unfallversicherung rheumatologisch begutachtet. Auf Empfehlung des Gutachters wurde in der Folge eine schulterorthopädische Beurteilung bei Dr. A.________ eingeholt. Schliesslich führten Dr. A.________ und Dr. B.________ am 2. Dezember 2003 eine Arthroskopie des rechten Schultergelenks von X.________ durch. Am 18. Juli 2007 erfolgte eine weitere Operation der rechten Schulter. Nach Angaben von X.________ sind ihre Beschwerden trotz der Eingriffe nicht ganz beseitigt, da das Gewebe infolge jahrelanger Fehldiagnose und -therapie derart geschädigt sei, dass es sich nie mehr ganz erholt habe. Aufgrund dessen leide sie auch heute noch an den Folgen der Fehlbehandlung.