Citation: 1C_23/2020 E. 4.5

4.5. Beweisthema ist im vorliegenden Zusammenhang, ob und wie lange die baurechtlich bewilligten Räumlichkeiten auf KTN 727 ab 2011 als Zimmerei und Sägerei genutzt wurden. Es ist nachvollziehbar, dass die Vorinstanz die erwähnte Bestätigung des Gemeinderats (vgl. oben E. 4.1) für zu unbestimmt befunden hat. Den Handelsregistereinträgen und den aktenkundigen Lohn- bzw. Buchhaltungsbelegen des ab 2011 tätigen Holzbauunternehmens musste die Vorinstanz ebenfalls keine spezifische Aussagekraft über die Ausübung von eigentlichen Zimmerei- und Sägereitätigkeiten zubilligen. Es wird weder geltend gemacht noch ist ersichtlich, inwiefern die fraglichen Unterlagen dazu konkrete Aufschlüsse vermitteln. Die Folgerung der Vorinstanz, dass diese Beweismittel die Zweifel über die Grundstücksnutzung als Zimmerei und Sägerei ab 2011 nicht ausräumen, erweist sich weder als offensichtlich unrichtig noch als unhaltbar. Die von den Beschwerdeführerinnen erstmals vor Bundesgericht eingereichten Internetbilder aus Google Maps (Street View), datiert vom Oktober 2013, lassen Rückschlüsse auf holzgewerbliche Tätigkeiten am Standort zu, zeigen aber keine Zimmerei- bzw. Sägereiarbeiten. Dasselbe gilt für die Fotodokumentation der Beschwerdeführerinnen über die Arbeit in den Werkhallen in den Jahren 2012 und 2014, die sie ebenfalls erst dem Bundesgericht vorgelegt haben. Der Umstand, dass auf einzelnen Fotos angeblich Motorkettensägen zu sehen sein sollen, ändert nichts. Diese Unterlagen sind offensichtlich nicht geeignet, den fraglichen Beweis zu erbringen. Deshalb kommt es nicht darauf an, ob diese Beweismittel zulässige Noven darstellen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Damit bleibt es beim Beweisergebnis, wonach ohne Bundesrechtsverletzung von erheblichen Zweifeln über eine Fortführung der bewilligten Zimmerei und Sägerei auf KTN 727 ab 2011 und über ihre allfällige Dauer ausgegangen werden darf.