Citation: 5A_299/2024 E. A

A.a. Die A.________ AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in U.________. Sie wurde von B.________ und von C.________ im Jahr 2009 gegründet. B.________ hielt 15 der 500 Namenaktien und C.________ die restlichen 485 Namenaktien. B.________ war seit der Gründung bis im August bzw. September 2017 Mitglied des Verwaltungsrats der A.________ AG. A.b. Am 22. Dezember 2017 leitete B.________ beim Betreibungsamt Baar eine Betreibung gegen die A.________ AG für eine Forderung von Fr. 227'977.04 zuzüglich 5 % Zins seit 20. September 2017 ("Darlehensforderung; Variable Lohnforderungen und Lohnnebenforderungen bis 2016; Entschädigungsforderung aus missbräuchlicher Kündigung des Arbeitsverhältnisses") sowie Fr. 924.45 ("5 % Zins von Fr. 39'856.26 vom 02.04.2017 bis 19.09.2017") ein. Der Zahlungsbefehl in der Betreibung Nr. xxx wurde der A.________ AG am 12. Januar 2018 zugestellt, worauf diese gleichentags Rechtsvorschlag erhob. A.c. Mit Eingabe vom 28. März 2018 reichte B.________ bei der Schlichtungsbehörde Arbeitsrecht des Kantons Zug ein Schlichtungsgesuch gegen die A.________ AG ein. Am 5. Juli 2018 erteilte die Schlichtungsbehörde die Klagebewilligung. Daraufhin reichte B.________ mit Eingabe vom 9. Oktober 2018 beim Zuger Kantonsgericht Klage gegen die A.________ AG ein und machte unter anderem eine Forderung von Fr. 161'169.65 nebst Zins geltend. Zudem verlangte er die Beseitigung des Rechtsvorschlags in der Betreibung Nr. xxx. Die A.________ AG beantragte die Abweisung der Klage und forderte widerklageweise Fr. 270'829.88 nebst Zins. A.d. Am 22. Juni 2021 fällte das Kantonsgericht Zug einen Teilenentscheid. Es verpflichtete unter anderem die A.________ AG, B.________ den Nettobetrag von Fr. 43'292.4 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Oktober 2017 zu bezahlen, und hielt fest, dass B.________ die Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Baar in diesem Umfang fortsetzen könne. Gegen diesen Teilentscheid erhoben beide Parteien Berufung beim Obergericht des Kantons Zug. Mit Entscheid vom 24. November 2022 bzw. Berichtigung vom 1. Dezember 2022 verpflichtete das Obergericht die A.________ AG, B.________ den Betrag von Fr. 43'292.40 nebst Zins zu 5 % seit dem 1. Oktober 2017 (Provision 2016) sowie den Betrag von Fr. 92'606.40 nebst Zins zu 5 % seit dem 21. September 2017 (Darlehen) zu bezahlen. Sodann beseitigte das Obergericht den Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Baar im genannten Umfang. Weiter verpflichtete das Obergericht B.________ zur Zahlung von Fr. 7'720.90 nebst Zins zu 5 % seit dem 8. Mai 2018 an die A.________ AG und hielt fest, dass die A.________ AG die Betreibung Nr. yyy des Betreibungsamtes Basel-Stadt im genannten Umfang fortsetzen könne. Hinsichtlich der von der A.________ AG geltend gemachten "Rückforderung für Bezüge und Zahlungen mit Maestro-Karten ohne geschäftliche Begründung bzw. ohne Beleg" wies das Obergericht die Sache betreffend die Geschäftsjahre 2009-2013, 2016 und 2017 zur Weiterführung des Verfahrens an das Kantonsgericht zurück. Gegen dieses Urteil erhoben beide Parteien Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht, das die Beschwerden mit Urteil vom 22. Juni 2023 abwies, soweit es darauf eintrat (Verfahren 4A_20/2023 und 4A_24/2023).