Citation: 6B_695/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz erwägt überzeugend, dass der Beschwerdeführer erhebliche Verletzungen des Beschwerdegegners 2 in Kauf nahm, als er mit dem Hammer gegen dessen Stirn geschlagen habe. Dem Beschwerdeführer muss bewusst gewesen sein, dass das Gesicht und der Kopf besonders sensible Körperstellen sind und er den Schlag im hektischen und unübersichtlichen Geschehen nicht kontrollieren und dosieren konnte. Auch wenn der Schlag nach Aussage des Beschwerdegegners 2 auf einer Skala von 1 bis 10 nur mit 5 zu bewerten war, hätte er im dynamischen Geschehen deutlich heftiger ausfallen können. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, war der Schlag durchaus geeignet, schwere Verletzungen wie beispielsweise Brüche der Schädelknochen mit lebensgefährlichen Hirnblutungen zu verursachen. Zudem hätte er ins Auge gehen und dieses bleibend schädigen können, nicht zuletzt wegen der Ecken und Kanten des Hammers. Die Vorinstanz verweist auf die Fotodokumentation, auf der ersichtlich sei, dass die Rissquetschwunden nahe über den Augenbrauen lägen. Mit dem Hammerschlag brachte der Beschwerdeführer den Beschwerdegegner 2 in eine akute Gefahr, wobei die Gefährdung der körperlichen Integrität weit über das hinausging, was bei einer "Prügelattacke" noch zu erwarten gewesen wäre.