Citation: 4C.209/2004 26.10.2004 E. 2

Weiter rügt der Beklagte sinngemäss, die Vorinstanz habe es unterlassen, zu prüfen, ob der Schaden der Klägerin vom Beklagten adäquat kausal verursacht worden sei. Sollte diese Rüge dahin verstanden werden, dass die Adäquanz der Schadenverursachung durch den Beklagten zu verneinen sei, wäre sie zulässig, aber unbegründet. Weshalb die ungenügende Information über die Kostenentwicklung nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung (BGE 123 III 110 E. 3a) nicht geeignet gewesen sein soll, die von der Klägerin nicht gewollte Verteuerung des Umbaus zu bewirken, zeigt der Beklagte nicht auf und ist nicht ersichtlich. Soweit er in diesem Zusammenhang als Verletzung von Art. 8 ZGB beanstandet, dass kein Beweisverfahren durchgeführt wurde, ist darauf nicht einzutreten, weil er weder den Sachverhalt bezeichnet, zu welchem er die Beweisführung beansprucht, noch die dazu form- und fristgerecht offerierten Beweismittel.