Citation: 5A_745/2009 19.03.2010 E. 7

Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer die Berechnung des Bedarfs der Beschwerdegegnerin. 7.1 Zunächst wendet er sich gegen die Berücksichtigung von Fr. 100.-- für Selbstbehalte der Krankenkasse und macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe nie irgendwelche Belege für selbst getragene Krankheitskosten bzw. Selbstbehalte der Krankenkasse vorgelegt, und er habe dies bestritten. Vorliegend geht es jedoch um die Berechnung eines erweiterten Bedarfs durch die Vorinstanz (s. oben, E. 3). In deren Rahmen durfte das Kantonsgericht einen Selbstbehalt in dieser Grössenordnung veranschlagen, ohne dass es damit sein Ermessen überschritten hätte (s. oben, E. 1.2). 7.2 Weiter rügt der Beschwerdeführer die Berücksichtigung des Betrags von Fr. 400.-- für Ferien und Freizeit sowie von Fr. 500.-- für die weitere Äufnung von Vorsorgeguthaben und macht geltend, sie verstosse gegen Art. 125 ZGB, in Teilen auch gegen Art. 8 ZGB sowie gegen Art. 9 BV. Wie er jedoch selbst einräumt, hat das Kantonsgericht diese Beträge nicht nur bei der Bedarfsberechnung der Beschwerdegegnerin, sondern auch bei seiner eigenen veranschlagt (s. oben, E. 3). Selbst wenn man diese Bedarfsposten somit entsprechend der Auffassung des Beschwerdeführers bei der Berechnung des jeweiligen Bedarfs unberücksichtigt liesse, änderte dies nichts an der Höhe der Unterhaltsbeiträge, da diesfalls der zu teilende Überschuss entsprechend höher ausfiele. Was die Verpflichtung zur Leistung eines Betrags für die Äufnung von Vorsorgeguthaben und deren Dauer betrifft, ist ausserdem darauf hinzuweisen, dass die Finanzierung des bisherigen Lebensstandards der Beschwerdegegnerin ohnehin nicht annähernd erreicht wird, sodass sich dieser ebenfalls innerhalb des Ermessensspielraums (s. oben, E. 1.2) befindet. Die Rüge ist daher unbegründet.