Citation: 5A_898/2023 E. 5.7

5.7. Indem die Vorinstanz auf das Rechtsbegehren betreffend die Grünhecke nicht bzw. auf das Rechtsbegehren betreffend die Birkengruppe nur insoweit eingetreten ist, als damit eine Reduktion auf 4,8 m beantragt worden sei, hat sie folglich Bundesrecht verletzt. Zwar hat die Vorinstanz in der Folge auch die durch die Grünhecke verursachten Immissionen in ihre Erwägungen einbezogen. Dies gilt aber nur teilweise. An mehreren Stellen weist die Vorinstanz dagegen darauf hin, dass bestimmte Immissionen mehrheitlich von der Grünhecke verursacht würden, weswegen ein Rückschnitt der Birkengruppe lediglich eine geringfügige Reduktion des Schattenwurfs zur Folge hätte bzw. dass im Erdgeschoss bzw. auf dem Sitzplatz und im Garten nicht die Birkengruppe, sondern die Grünhecke zur Sichtbehinderung auf den See führe, in Bezug darauf auf das Berufungsbegehren aber nicht einzutreten sei. Die Vorinstanz hat mit anderen Worten das Rechtsbegehren der Beschwerdeführerin in Bezug auf die (Reduktion der) Grünhecke nicht mit einer Alternativbegründung abgewiesen. Sodann geht aus dem angefochtenen Entscheid nicht klar hervor, ob die Vorinstanz lediglich die Reduzierung der Birkengruppe auf 4,8 m oder auch eine geringere Reduzierung geprüft hat. Damit bleibt vorliegend einzig, den angefochtenen Entscheid aufzuheben und die Sache zur materiellen Beurteilung der Rechtsbegehren betreffend die Reduktion der Birkengruppe und der Grünhecke zurückzuweisen. Dies wird allenfalls Auswirkungen auf die Beurteilung der Gesamtsituation haben (siehe E. 5.1). Damit erübrigt sich (vorerst) eine Auseinandersetzung mit den weiteren Ausführungen zu Art. 679 i.V.m. Art. 684 ZGB.