Citation: 4A_353/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hielt hierzu fest, die Parteien hätten nach dem in Rechtskraft erwachsenen Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 7. Mai 2012 davon ausgehen dürfen, dass die Verjährung, wie vom Bezirksgericht angenommen, eingetreten sei und dass Rechtsanwalt I.________ sein Mandat unsorgfältig ausgeführt haben könnte, da er die Verjährung nicht unterbrochen habe. Indem die Beschwerdegegnerin gegen Rechtsanwalt H.________ eine Klage vorbereitete, habe sie ihre Sorgfaltspflicht nicht verletzt. Angesichts des erwähnten Urteils des Bezirksgerichts Zürich habe sie von einer aussichtsreichen Klage ausgehen dürfen. Dass die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer trotz bereits getätigter Aufwendungen in Sachen Rechtsanwalt H.________ letztlich geraten habe, doch noch beim Sozialversicherungsgericht eine Klage gegen die D.________ einzureichen, sei nicht zu beanstanden gewesen. Wie der Prozess vor diesem gezeigt habe, hätte eine entsprechende Klage Erfolg gehabt, wäre sie gegen die richtige D.________-Gesellschaft eingereicht worden. Wie der Beschwerdeführer selbst geltend mache, hätten die Aufwendungen im Zusammenhang mit Rechtsanwalt H.________ in den Prozess gegen die D.D.________ AG übernommen werden können. Im Ergebnis liege keine Sorgfaltspflichtverletzung vor, weshalb das Honorar geschuldet sei.