Citation: 5A_352/2024 E. A

A.a. Mit Beschluss vom 22. März 2019 stellte das Landgericht Chemnitz (Deutschland) fest, dass zwischen der A.________ GmbH und B.________ sowie der "C.________gruppe" (bestehend aus D.________, E.________, F.________, G.________ und der H.________ GmbH) ein Vergleich mit im Wesentlichen folgendem Inhalt zustande gekommen war: Zwischen den Parteien des Rechtsstreits besteht Einigkeit darüber, dass das Gemälde von I.________ mit dem Titel "J.________", datiert 1551, sich im unmittelbaren Besitz von B.________ befindet und ihm sämtliche Eigentumsrechte daran lastenfrei zustehen; im Gegenzug zahlt B.________ einen Betrag in der Höhe von EUR 850'000.-- mit schuldbefreiender Wirkung hinsichtlich des Kaufpreises und aller Nebenverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Kauf des Gemäldes. A.b. B.________ hat beim Landgericht Chemnitz gegen die A.________ GmbH ein zweites Verfahren wegen Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung eingeleitet. Gemäss Beschluss dieses Gerichts vom 27. Juli 2022 wurde die Zwangsvollstreckung aus dem Beschluss desselben Gerichts vom 22. März 2019 (Bst. A.a) gegen Sicherheitsleistung von B.________ in der Höhe von 120% des zu vollstreckenden Betrags einstweilen eingestellt. Mit Urteil vom 3. April 2023 hat das Landgericht die Zwangsvollstreckung aus dem Beschluss vom 22. März 2019 als unzulässig erklärt. Die von der A.________ GmbH gegen dieses Urteil erhobene Berufung blieb erfolglos (Urteil des Oberlandesgerichts Dresden vom 12. Oktober 2023).