Citation: 2C_119/2023 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführer bringen vor, sie lebten bereits seit dem Jahr 1995 in der Schweiz. Der Beschwerdeführer habe aufgrund eines Arbeitsunfalls im Zeitraum vom April 2010 bis Februar 2011 eine halbe IV-Rente erhalten. Er befinde sich seit September 2022 in teilstationärer psychiatrischer Behandlung. Grund dafür sei eine posttraumatische Belastungsstörung, eine schwere Depression sowie eine dissoziative Amnesie. Auch die Beschwerdeführerin sei nicht zu 100 % arbeitsfähig. Sie leide an einer Schmerzstörung und an chronifizierten Depressionen. In beruflicher Hinsicht fehle es ihnen nicht am Willen, erwerbstätig zu sein, sondern an den erforderlichen gesundheitlichen Voraussetzungen. Im Weiteren seien sie nie straffällig geworden, es lägen auch keine Betreibung und keine Verlustscheine vor. Sie hätten keine Schulden. Die Ausreise in den Kosovo würde sie angesichts ihres Alters von 58 und 54 Jahren sowie ihres chronisch schlechten Gesundheitszustands ausserordentlich schwer treffen. In Anbetracht des kurzen Zeitraums zwischen Rückstufung und Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung wäre lediglich eine Verwarnung angezeigt gewesen.