Citation: 9C_51/2018 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hält in Übereinstimmung mit den beiden Stellungnahmen des Regionalen ärztlichen Dienstes (RAD) vom 16. Januar und 5. April 2016 fest, dass weder mit den angeführten Sprechstundenberichten noch mit dem Austrittsbericht der Klinik B.________ eine Verschlechterung des Gesundheitszustands mit anhaltender Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit glaubhaft gemacht worden sei. Bereits der ursprünglichen Ablehnungsverfügung hätten in somatischer Hinsicht leichtgradige degenerative Veränderungen im Sinne von Chondrosen der zervikalen Bandscheiben mit einer leichten Protrusion bei C5/6 und ein Schmerzsyndrom im Nacken-/Schulterbereich zugrunde gelegen, die keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit gezeitigt hätten. Nackenschmerzen seien demnach schon vor der operativen Behebung der foraminalen Stenose im Bereich C6/7 vorhanden gewesen, ohne dass ihnen eine IV-rechtlich bedeutsame Auswirkung beigemessen worden sei. Die Operation vom 9. Juli 2015 habe nur eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit bewirkt. Der postoperative Verlauf habe sich problemlos gestaltet; lediglich für vier Wochen sei eine Bewegungseinschränkung attestiert worden. Betreffend die nach wie vor geklagten HWS-Beschwerden sei damit keine objektiv anhaltende Verschlechterung glaubhaft gemacht worden. Dasselbe gelte hinsichtlich der geltend gemachten Beschwerden im LWS-Bereich. Diesbezüglich verwies das kantonale Gericht auf die hievor zitierten Beurteilungen von MRI und Röntgenbilder durch die Klinikärzte im Rahmen der Sprechstunden. Eine anhaltende, sich auf den Invaliditätsgrad auswirkende Verschlechterung des Gesundheitszustands sei somit auch mit Bezug auf die Lendenwirbelsäule nicht glaubhaft dargetan. Die Bescheinigung einer - nicht näher begründeten - vollständigen Arbeitsunfähigkeit vom 6. Februar bis 31. März 2016 durch die Klinik B.________ (Ärztliches Zeugnis vom 8. März 2016) ergebe sich nicht aus den von ihr beschriebenen Befunden.