Citation: 2C_91/2024 E. 1.3.1

1.3.1. Die Verpflichtung eines Ausländers, die Schweiz zu verlassen und das Ergebnis des ausländerrechtlichen Verfahrens im Ausland abzuwarten, bildet grundsätzlich nur dann einen nicht wieder gutzumachenden rechtlichen Nachteil, wenn in der Sache selber ein Rechtsanspruch auf Anwesenheit besteht bzw. ein solcher zumindest vertretbar dargetan wird (vgl. Urteile 2C_281/2024 vom 12. Juni 2024 E. 3.2 mit Hinweisen). Da sich der Beschwerdeführer in vertretbarer Weise auf das FZA stützen und ein Eingriff in sein Recht, sich in der Schweiz aufzuhalten, das vom Zusammenleben mit seinem Stiefvater abhängig ist, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge haben kann (vgl. Urteil 2C_376/2022 vom 13. September 2022 E. 1.3 mit Hinweisen), ist die Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erfüllt und die Beschwerde gegen den Zwischenentscheid betreffend prozeduraler Aufenthalt zulässig.