Citation: C 41/04 04.06.2004 E. 5

Die Beschwerdegegnerin widerspricht dem Beschwerdeführer auch darin nicht, dass in seinem Berufsumfeld heute die meisten Firmen international ausgerichtet und alle technischen-elektronischen Unterlagen englisch geschrieben sind, und in dem von der Beschwerdegegnerin verfügten Standortbestimmungskurs die sprachliche Weiterbildung als dringend notwendig empfohlen worden sei. Aus den mit der Beschwerdeantwort eingelegten Unterlagen geht nun neu hervor, dass die Beschwerdegegnerin im April 2004 die nachträgliche Zustimmung zum Besuch der Stufen 8 und 9 des Intensiv-Englischkurses damit begründete, dass so die Vermittelbarkeit unterstützt werde. Wenn die Finanzierung der Kursstufen 4, 5 und 6 im ersten Quartal 2003 und die Fortsetzung auf den Kursstufen 8 und 9 nach der Einschätzung der Verwaltung die Vermittelbarkeit des Beschwerdeführers verbessern half, dann ist aus gegenwärtiger Sicht nicht zu erkennen, warum nicht auch die umstrittene Finanzierung der Kursstufe 7 durch die Arbeitslosenversicherung erfolgen sollte. Zwar mag aus damaliger Sicht für die Beschwerdegegnerin, so hat sie es auch begründet, ihre Praxis ausschlaggebend gewesen sein, im Normalfall nicht mehr als drei Monate Fremdsprachenunterricht zu bewilligen. Was für die Beschwerdegegnerin in diesem Zusammenhang ein Normalfall ist, und warum sie zumindest im Frühjahr 2003 auch den Beschwerdeführer dieser Kategorie zuordnete, hat sie nicht dargetan. Deshalb kann dieses Vorbringen nicht überprüft werden.