Citation: U 436/04 12.04.2005 E. 3

Wie das kantonale Gericht in eingehender und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Unterlagen festgestellt hat, kann entgegen der Kritik des Versicherten an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung als überwiegend wahrscheinlich gelten, dass dem Beschwerdegegner, der wegen der Unfallfolgen nicht mehr als Bauarbeiter eingesetzt werden kann, in dem für die richterliche Beurteilung massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides (BGE 121 V 362 Erw. 1b) nicht repetitive Tätigkeiten ohne erhebliche Kraftbelastung und ohne Rotationsbewegungen in einem vollen Pensum zumutbar waren. Da der rechtserhebliche medizinische Sachverhalt umfassend abgeklärt ist und von weiteren ärztlichen Untersuchungen, insbesondere einer Begutachtung, keine neuen Erkenntnisse hinsichtlich des Grades der Arbeitsunfähigkeit erwartet werden können, ist dem entsprechenden Antrag des Beschwerdegegners nicht stattzugeben.