Citation: 8C_762/2015 E. 6

Zu prüfen bleibt die Höhe des unfallbedingten Integritätsschadens. Die SUVA hat diesen für die verbleibenden Unfallfolgen an Handgelenk und Ellbogen auf je 5 %, gesamthaft 10 %, festgesetzt. Das kantonale Gericht hat dies mit einlässlicher und überzeugender Begründung bestätigt. Es stützt sich dabei namentlich auf Stellungnahmen von SUVA-Fachärzten. Die Einwände des Beschwerdeführers vermögen die vorinstanzliche Beurteilung nicht in Frage zu stellen. Die übrigen medizinischen Akten begründen keine Zweifel an der fachärztlichen Einschätzung der SUVA-Fachärzte. Das gilt auch für die Äusserungen des vom Beschwerdeführer hiezu angerufenen Dr. med. C.________. Dieser hat sich im Gutachten vom 6. Juli 2011 unter Berücksichtigung der von ihm gestellten Diagnose "zunehmende Steifigkeit des linken Ellbogens im Vergleich zur Untersuchung vom 2007" bei der Beurteilung des Integritätsschadens der Einschätzung der SUVA mit einem jeweiligen Integritätsschaden von 5 % angeschlossen. Der Steifigkeit hat er keine eigenständige Bedeutung beigemessen, weshalb für die Berechnung des Integritätsschadens zu Recht nur auf die SUVA-Tabelle 5 abgestellt wurde. Die SUVA-Fachärzte sind zum Schluss gelangt, dass eine mässige Arthrose im Radiocarpalgelenk rechts sowie eine mässige Arthrose im linken Ellbogengelenk vorliege. Für mässige Arthrosen sieht die SUVA-Tabelle 5 beim Ellbogen sowie beim Handgelenk je eine Integritätseinbusse von 5-10 % vor. In der ergänzenden Stellungnahme vom 21. Juni 2012 äussert sich Dr. med. C.________ diesbezüglich zwar unbestimmter. Er bestätigt aber auch ausdrücklich, zu wenig Erfahrung in der versicherungsmedizinischen Festsetzung des Integritätsschadens zu haben. Die Einschätzung der SUVA-Fachärzte wird dadurch nicht in Frage gestellt, zumal diese sich auch auf die neusten radiologischen Befunde vom 7. Mai 2013 stützen konnten. Da keine relevanten Widersprüche zwischen den verschiedenen ärztlichen Einschätzungen vorliegen, kann ohne Weiteres auf die Beurteilung der Versicherungsärzte abgestellt werden. Es sind auch keine weiteren Abklärungen erforderlich. Die Beschwerde ist somit bezüglich Integritätsentschädigung ebenfalls unbegründet, was zu ihrer Abweisung führt.