Citation: U 175/05 28.09.2005 E. 3

Nach der Feststellung des Kreisarztes ist der Beschwerdeführer im Bauhaupt- und Baunebengewerbe nicht einsetzbar. Er kann weder wiederholt Treppen bewältigen noch kniende oder hockende Positionen einnehmen. Hingegen kann er wechselbelastende Tätigkeiten verrichten mit Hauptgewicht auf Sitzen, unterbrochen durch kurzzeitiges Gehen ohne Tragen von Lasten über 8 bis 10 kg (Bericht vom 2. Dezember 2002). Dr. med. H.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, führte im Bericht vom 18. September 2002 zuhanden der IV-Stelle aus, der Versicherte sei als Bauarbeiter bleibend arbeitsunfähig; eine theoretische Teilarbeitsfähigkeit mit Berücksichtigung aller Einschränkungen in einer anderen Tätigkeit sei zwar konstruierbar, aber unter Berücksichtigung aller Umstände nicht realistisch. Den weiteren Ausführungen lässt sich entnehmen, dass mit den angesprochenen Umständen vor allem die Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache - der Beschwerdeführer spricht nur italienisch - und dem Lesen und Schreiben gemeint sind. Solche invaliditätsfremden Gründe sind zwar bei der Beurteilung der zumutbaren Arbeit zu berücksichtigen, sie sind aber bei der Invaliditätsbemessung ausser Acht zu lassen. Angesichts der Tatsache, dass eine leidensangepasste Tätigkeit voll zumutbar ist, ist davon auszugehen, dass dem Versicherten auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt Erwerbsmöglichkeiten offen stehen; daran ändern auch die angeführten sprachlichen Unzulänglichkeiten nichts. Es ist deshalb nicht zu beanstanden, wenn SUVA und Vorinstanz auf die schlüssige Zumutbarkeitsbeurteilung des Kreisarztes abstellen und volle Erwerbsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit annehmen. Es bestehen auch keine Anhaltspunkte, dass sich der Gesundheitszustand zwischen der kreisärztlichen Untersuchung vom 2. Dezember 2002 und dem Einspracheentscheid vom 2. Februar 2004 wesentlich verändert hätte. Soweit der Versicherte geltend macht, er leide unter einer Herzkrankheit, und die Einholung eines Berichts bei Dr. med. H.________ beantragt, ist darauf hinzuweisen, dass die gesundheitliche Entwicklung nach Erlass des Einspracheentscheids nicht berücksichtigt werden kann (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen). Zudem ist davon auszugehen, dass das geltend gemachte Herzleiden nicht unfallkausal ist. Von zusätzlichen medizinischen Abklärungen sind somit keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb darauf verzichtet werden kann (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b, je mit Hinweisen).