Citation: 5A_208/2025 E. 2

Zu beachten ist allerdings, dass das Obergericht die materiellen Voraussetzungen der Zwangsmedikation - im Unterschied zum Bezirksgericht - nicht geprüft hat, weil es nach erweiterten Abklärungen zum Schluss gelangt ist, dass der Beschwerdeführer zwar in all seinen Eingaben stets angibt, mit der Einnahme des Medikamentes nicht einverstanden zu sein, er sich dieses aber letztlich doch jedes Mal freiwillig verabreichen lässt. Weil der Anfechtungsgegenstand im Rahmen des Rechtsmittelzuges nicht ausgedehnt werden kann, kann vorliegend nur die Frage zum Beschwerdethema gemacht werden, ob der Beschwerdeführer die Verabreichung letztlich jeweils freiwillig zulässt. Diesbezüglich ist zu beachten, dass der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich ist (Art. 105 Abs. 1 BGG) und einzig eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung gerügt werden kann, für welche das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Dies bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und belegte Rügen prüft, während es auf ungenügend substanziierte Rügen und rein appellatorische Kritik am Sachverhalt nicht eintritt (BGE 142 III 364 E. 2.4; 149 III 81 E. 1.3).