Citation: U 318/06 26.07.2007 E. A

Als die 1969 geborene, seit 1. November 1995 im Zentrum X.________ tätig gewesene G.________ am 4. Januar 2001 bei sich zu Hause einen Rollladen hochkurbeln wollte, löste sich dieser aus der Halterung und fiel ihr auf den Kopf. Trotz der vom erstbehandelnden Hausarzt Dr. med. K.________ am folgenden Tag diagnostizierten cervicalen Stauchung bei Kopfkontusion (Bericht vom 16. Februar 2001) konnte sie ihre Arbeit am 19. Februar 2001 im gewohnten Umfang von rund 30 Stunden im Monat wieder aufnehmen. Am 27. August 2001 trat ein akuter, schwerer Drehschwindel mit Erbrechen und einem damit einhergehenden reduzierten Allgemeinzustand auf, was der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) am 4. September 2001 als Rückfall gemeldet wurde. Im Laufe zahlreicher wegen der persistierenden Cervicalproblematik sowie Kopf- und Nackenschmerzen, Schwindelerscheinungen mit Brechreiz, einem Tinnitus und gelegentlichen Sehstörungen durchgeführten Abklärungen wurde auch eine unklare Signalveränderung im Rückenmark entdeckt. Angesichts dieses Zufallbefundes zogen die Ärzte während eines vom 4. bis 16. September 2002 dauernden Aufenthaltes in der Neurologischen Klinik des Spitals Y.________ wie zuvor schon Frau Dr. med. H.________ vom Kurzentrum Z.________ in einer Stellungnahme vom 9. Januar 2002 differentialdiagnostisch das Vorliegen einer Multiple-Sklerose-Plaque in Betracht (Bericht vom 3. Dezember 2002). Dies wurde von der Neurologischen Klinik am 5. März 2004 mit der Diagnosestellung "Multiple Sklerose von schubförmigem Verlauf" bestätigt. Mit Verfügung vom 10. August 2004 verneinte daraufhin die SUVA ihre Leistungspflicht, weil zwischen dem Unfallereignis vom 4. Januar 2001 und den nunmehr angegebenen Beschwerden kein Kausalzusammenhang bestehe. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 1. März 2005 fest.