Citation: 2C_412/2022 E. A

A.________ wurden in zwei Verfahren im Kanton Aargau jeweils die unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung gewährt, unter Vorbehalt einer Verpflichtung zur Nachzahlung im Falle von verbesserten wirtschaftlichen Verhältnissen. Ihm wurden Kosten im Gesamtbetrag von Fr. 41'198.55 vorgemerkt (Eheschutzverfahren im Jahr 2011: Entscheid vom 31. August 2011 über Kosten von Fr. 22'353.90; Scheidungsverfahren im Jahr 2014: Entscheid vom 28. August 2014 über Kosten von Fr. 18'844.65). Mit Entscheid vom 20. September 2021 (und auf Gesuch der Zentralen Inkassostelle der kantonalen Gerichte vom 13. August 2021) verpflichtete der Präsident des Bezirksgerichts Baden A.________, die vorgemerkten Verfahrenskosten im genannten Betrag nachzuzahlen. Dagegen erhob der Betroffene erfolglos Berufung (entgegengenommen als Beschwerde) an das Obergericht des Kantons Aargau (Entscheid der 4. Kammer des Zivilgerichts vom 28. März 2022).