Citation: H 157/02 08.03.2004 E. 4

4.1 Gemäss Art. 85 Abs. 2 lit. f AHVG (hier anwendbare, bis zum 31. Dezember 2002 [In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts, ATSG, am 1. Januar 2003] gültig gewesene Bestimmung; BGE 129 V 113, 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b) hat nur ein obsiegender Beschwerdeführer Anspruch auf Ersatz der Kosten der Prozessführung und Vertretung. Wie bereits in BGE 106 V 124 ausgeführt, ist indessen bei einem Sachverhalt, wie er sich vorliegend darstellt, Art. 64 Abs. 1 VwVG sinngemäss anwendbar. Demnach kann auch bei Gegenstandslosigkeit der Beschwerde eine Parteientschädigung zugesprochen werden (BGE 106 V 126 Erw. 1, 2. Absatz). Es besteht keine Veranlassung von dieser Rechtsprechung abzuweichen. 4.2 Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts schliesst ein Verwandtschaftsverhältnis zwischen der Beschwerde führenden Person und dem sie im gerichtlichen Verfahren vertretenden Rechtsanwalt die Zusprechung einer Entschädigung grundsätzlich nicht aus (nicht veröffentlichtes Urteil R. vom 15. April 1992, P 58/91). Anders verhält es sich, wenn dieser Rechtsvertreter ein eigenes Interesse am Ausgang des Prozesses hat (nicht veröffentlichte Urteile T. vom 21. Juni 1999, I 601/98, mit Hinweisen und G. vom 26. April 1990, K 23/89). Beim Parteivertreter handelt es sich um den Vater des Beschwerdeführers. Da es keine Anhaltspunkte dafür gibt, dass dieser ein eigenes Interesse am Ausgang des Verfahrens hatte, rechtfertigt es sich, dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung zuzusprechen.