Citation: 5A_344/2015 E. 7.7

7.7. Im Streit um den antiken Eichentisch mit sechs Stühlen vermengt der Beschwerdeführer die Frage des Eigentums an diesen Möbelstücken mit derjenigen ihrer güterrechtlichen Berücksichtigung. So rügt er, das Kantonsgericht lasse "parteiisch-willkürlich" eine "Enteignung" zu, dies kompensationslos und ohne Begründung. Er macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe die Sachen "geklaut" und weder behauptet noch bewiesen, dass sie ihr gehören. Dabei übersieht er die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach mangels Beweis von Eigengut des Beschwerdeführers Miteigentum anzunehmen ist und ein überwiegendes Interesse dartun muss, wer einen Gegenstand im Miteigentum herausverlangt (E. 7.3). Der Beschwerdeführer nennt Gründe, weshalb die Beschwerdegegnerin kein Interesse an dem Tisch mit den sechs Stühlen habe, und beteuert, "mehrfach höheres Interesse" gezeigt zu haben. Damit vermag er im Rahmen einer subsidiären Verfassungsbeschwerde (E. 2) nichts auszurichten. Soweit er fordert, dass die besagten Möbel "in die Errungenschaft eingerechnet" werden, ist sinngemäss auf die Ausführungen in Erwägung 7.6 zu verweisen.