Citation: 1C_608/2019 E. 3.4

3.4. Im vorliegenden Zusammenhang fallen die Rügen der ungenügenden Sachverhaltsabklärung und der Gehörsverweigerung zusammen. Beides soll nach Auffassung des Beschwerdeführers darin begründet sein, dass das Verwaltungsgericht das fragliche Lärmgutachten nicht berücksichtigt bzw. sich nicht dazu geäussert habe. Zwar trifft es zu, dass das Verwaltungsgericht dieses nicht ausdrücklich nennt. Es verweist aber in E. 3.2 seiner Begründung explizit auf "act. 7/12.6..." und damit auf das Gutachten. Das belegt nicht nur, dass es dieses bei seinem Entscheid beachtet, sondern auch, dass die Expertise in die Entscheidbegründung Eingang gefunden hat, was für den Beschwerdeführer erkennbar war. Überdies war das Gutachten bereits im Urteil des Verwaltungsgerichts vom 7. Februar 2019 zu dem vom Beschwerdeführer damals angestrebten vorsorglichen Nutzungsverbot thematisiert worden; insbesondere in E. 4.3 des damaligen Entscheids wurde es ausdrücklich genannt. Da die Parteien des damaligen Verfahrens die gleichen waren wie im vorliegenden Zusammenhang und aufgrund des engen inhaltlichen Konnexes der beiden Verfahren durfte es das Verwaltungsgericht nunmehr bei einem kurzen Verweis bewenden lassen. Der Beschwerdeführer vermochte denn auch den vorinstanzlichen Entscheid durchaus sachgerecht anzufechten. Damit verstösst der angefochtene Beschluss insofern weder gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör noch stellte das Verwaltungsgericht den massgeblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest.