Citation: 5A_221/2021 E. 1.3

1.3. Anders als im kantonalen Beschwerdeverfahren richtet sich das Beschwerderecht im Verfahren vor Bundesgericht nicht nach Art. 450 Abs. 2 ZGB, sondern nach Art. 76 BGG (Urteile 5A_283/2021 vom 8. Oktober 2021 E. 4.1; 5A_542/2019 vom 30. Juli 2019 E. 3.1). Zur Beschwerde in Zivilsachen ist daher nur berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (Art. 76 Abs. 1 lit. a BGG) und durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Der Beschwerdeführer erfüllt diese Voraussetzungen grundsätzlich, womit er zur Beschwerde in Zivilsachen berechtigt ist (vgl. aber sogleich E. 1.4). Auch die Beschwerdeführerin hat am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen (vgl. zu diesem Kriterium Urteil 5A_546/2020 und 5A_547/2020 vom 21. Juni 2021 E. 1.3 mit Hinweisen). Sie ist sodann, wie sie richtig geltend macht, insoweit durch den angefochtenen Entscheid in schutzwürdigen Interessen betroffen (vgl. dazu BGE 143 III 578 E. 3.2.2.2), als durch die strittige Vertretungsbeistandschaft ihr Vertretungsrecht nach Art. 374 ZGB eingeschränkt wird. Vernachlässigbar bleibt, dass sie vor Bundesgericht nicht näher darlegt, inwieweit sie dem Beschwerdeführer bisher regelmässig und persönlich Beistand im Sinne dieser Bestimmung geleistet hat, zumal sie in V.________ und er in W.________ lebt (vgl. Art. 374 Abs. 1 ZGB; Urteil 5A_51/2021 vom 21. Januar 2021 E. 3.1). Auch die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführerin ist damit zu bejahen.