Citation: 2C_994/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, die Ex-Ehefrau habe mehrmals, auch während des laufenden Beschwerdeverfahrens, angegeben, der Beschwerdeführer kümmere sich nicht um seine Kinder und übe das ihm gemäss Eheschutzverfügung zustehende Besuchsrecht nicht aus. Angesichts dessen erscheine die von ihm eingereichte Bestätigung der Ex-Ehefrau vom 19. Mai 2021, worin diese ein inniges Verhältnis des Vaters zu seinen Kindern behauptet, wenig glaubwürdig. Ferner ergebe sich aus dem Scheidungsurteil vom 13. November 2020, dass sich der Beschwerdeführer im Scheidungsverfahren völlig passiv verhalten, Vorladungen und Einladungen zu Stellungnahmen ignoriert, keinen Rechtsvertreter bestellt und sich mithin auch nicht zu den Kinderbelangen geäussert habe. Zudem habe er seit der faktischen Auflösung der ehelichen Gemeinschaft keinen Kontakt zu seinen Kindern aufgenommen. Im Scheidungsurteil sei ein Besuchsrecht an jedem zweiten Samstag, 9:30 Uhr bis 15:00 Uhr, und an 30 Sommer- und 15 Winterferientagen zugesprochen (angefochtenes Urteil E. 4.4.2).