Citation: 6B_341/2024 E. 2.3

2.3. Aus den unbestritten gebliebenen Erwägungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) ergibt sich schliesslich, dass auch der Beschwerdeführer davon ausgeht, vom Polizisten B.________ angewiesen worden zu sein, zum Kettenmontageplatz zu fahren (angefochtenes Urteil S. 3). Aus den Erwägungen der ersten Instanz ergibt sich hierzu, dass er beim U.________-Verkehrskreisel rechts unter der Brücke auf die Lieferung von Schneeketten gewartet hatte, als ihn der Polizist B.________ anwies, zum nahe gelegenen Kettenmontageplatz zu fahren und dort zu warten. Anstatt zum Kettenmontageplatz zu fahren, fuhr er weiter auf der Hauptstrasse Richtung W.________ (erstinstanzliches Urteil S. 10 f.). Sollte der Beschwerdeführer vor Bundesgericht neu geltend machen wollen, B.________ habe ihn angewiesen, weiter zu fahren (gemeint Richtung W.________) und es nur deswegen zum fraglichen Ereignis gekommen sei, ist er mit dieser neuen Behauptung nicht zu hören (Art. 99 Abs. 1 BGG). Nicht weiter einzugehen ist damit auch auf seine Ausführungen, mit denen er die Rechtmässigkeit der polizeilichen Anordnung in Frage stellen bzw. einen Rechtfertigungsgrund anrufen und damit eine Verletzung der Beweislastverteilung rügen will.