Citation: 1C_25/2019 E. 8.4

8.4. Die Beschwerdeführer weisen in diesem Zusammenhang ausserdem auf die gesetzlichen Bestimmungen (vgl. § 69 ff. PBG/ZH) und die kantonale Rechtsprechung zu Arealüberbauungen hin. Sie bringen vor, das kantonale Recht stelle besondere Anforderungen an die Vollständigkeit der Baugesuchseingabe, wenn es um eine Arealüberbauung gehe (§ 73 Abs. 1 i.V.m. § 310 Abs. 1 PBG/ZH). Sie machen sinngemäss geltend, diese Bestimmungen bzw. die entsprechende kantonale Praxis seien analog auf das vorliegende Bauvorhaben anzuwenden, weil dieses in einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet liege und deshalb wie bei Arealüberbauungen erhöhte Gestaltungsanforderungen bestünden (vgl. § 238 Abs. 2 PBG/ZH). Indessen kann das vorliegende Bauvorhaben für ein Einfamilienhaus nicht mit der Bewilligung einer Arealüberbauung verglichen werden, zumal es sich bei Arealüberbauungen regelmässig um Projekte von einer gewissen Grösse handelt (vgl. § 69 PBG/ZH). Es ist jedenfalls nicht offensichtlich unhaltbar, dass die Vorinstanz die erwähnten kantonalen Bestimmungen und die erwähnte kantonale Rechtsprechung nicht analog angewandt hat, sondern zum Schluss kam, es bestünden keine Anzeichen, wonach bezüglich Farbe, Materialien und Umgebung nicht eine oder mehrere Lösungen gefunden werden könnten, die den Anforderungen an eine Einordnung in die Kernzone bzw. in die Natur- und Landschaftsschutzzone entsprächen. Die Beschwerdeführer dringen auch mit der Rüge der willkürlichen Anwendung von § 310 Abs. 1 PBG/ZH i.V.m. § 238 Abs. 2 PBG/ZH und Art. 8 der Schutzverordnung Türlersee nicht durch.