Citation: 6B_395/2024 E. 1.5

1.5. Betreffend die Legalprognose führt der Beschwerdeführer an, eine frisch diagnostizierte Schilddrüsenunterfunktion, der Lehrstellenverlust und ein falscher Freundeskreis von dem er sich abgewandt habe, seien Punkte, die sein Verhalten im Tatzeitraum erklärten. Weiter betont der Beschwerdeführer, noch nie mit einer Freiheitsstrafe konfrontiert gewesen zu sein, eine langjährige Lebenspartnerin zu haben, mit ihr ein Kind zu erwarten, einen bevorstehenden Lehrabschluss mit durchweg sehr positiven Bewertungen und damit eine Kehrtwende von den im Tatzeitraum herrschenden Umständen vollzogen zu haben. Der Beschwerdeführer führt an, das Gericht habe diesen Gesichtspunkten unzureichendes Gewicht beigemessen, zeigten doch die oben genannten Punkte, dass bereits während der Dauer des Verfahrens eine Resozialisierung stattgefunden habe. Die Vorinstanz setzt sich mit den angeführten Gründen ausreichend detailliert auseinander. Sie hält die schwierige Lebensphase (frisch diagnostizierte Schilddrüsenunterfunktion und Verlust der Lehrstelle), die glaubhafte Distanzierung von der früheren Delinquenz, die Geständigkeit, das glaubhafte Zeigen von Einsicht und Reue als strafmindernde Gründe fest. Weiter setzt sie sich mit der bevorstehenden Vaterschaft und dem bevorstehenden Berufsabschluss auseinander. Darüber hinaus berücksichtigt sie die lange Verfahrensdauer, und die dadurch mögliche lange Straffreiheit des Beschwerdeführers unter dem Titel "Täterkomponente" für eine erhebliche Relativierung der Vorstrafe. Die Vorinstanz wertet sodann die berufliche und persönliche Entwicklung des Beschwerdeführers im Rahmen der Legalprognose als positiv. Mit dieser Gewichtung bewegt sie sich innerhalb des ihr zustehenden Ermessens. Die Vorinstanz setzt sich in den Erwägungen auch detailliert mit der Vorwerfbarkeit der einzelnen Taten auseinander. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers liegt es im Ermessensspielraum der Vorinstanz, dem jeweils gering bis mittelschwer gewerteten Verschulden mit einem unbedingten Strafteil von 12 Monaten zu entsprechen. Dies ist umso mehr der Fall, als vorliegend eine beträchtliche Häufung von Taten zu berücksichtigen ist.