Citation: 5A_67/2022 E. 2.3.3

2.3.3. Was die Form anbelangt, kann das Auskunftsersuchen grundsätzlich schriftlich, elektronisch oder mündlich gestellt werden (AMONN//WALTHER, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, § 4 Rz. 16). Allerdings steht dem Betreibungsamt bzw. im Beschwerdefall der Aufsichtsbehörde ein gewisses Ermessen zu und stellt es insbesondere keine Verletzung von Bundesrecht dar, wenn nur schriftliche Begehren auf weitergehende Auskunft über eine andere Person behandelt werden (vgl. VONDER MÜHLL, Betreibungsregisterauskünfte, BlSchK 2007 S. 175). Ausserdem muss dem Betreibungsamt eine gewisse Bearbeitungszeit zugestanden werden. Damit hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, we nn sie erwogen hat, der Beschwerdeführer könne sein Einsichtsgesuch gegebenenfalls auf dem schriftlichen Weg spezifizieren und gegenüber dem Betreibungsamt näher begründen. Soweit der Beschwerdeführer mit seiner Argumentation betreffend den Informationsgehalt des detaillierten Betreibungsregisterauszugs des Schuldners B.________ nun stattdessen direkt an das Bundesgericht gelangt, ist darauf nicht weiter einzugehen.