Citation: 2A.653/2005 09.03.2006 E. C

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat am 4. November 2005 beim Bundesgericht hiergegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht. Sie beantragt, den Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz aufzuheben und festzustellen, dass mit der beanstandeten Sendung die Programmvorschriften des Radio- und Fernsehgesetzes nicht verletzt worden seien; eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die SRG macht geltend, die GSBA sei zu den entscheidenden Vorwürfen zu Wort gekommen; die Kritik der UBI beziehe sich auf Nebenpunkte, welche die Meinungsbildung des Zuschauers nicht berührt hätten. Der Beitrag habe anhand einzelner Kriterien auf heikle Punkte hinweisen und die Versprechungen der GSBA mit Blick auf deren (fehlende) Anerkennung in der Wirtschaft hinterfragen wollen, ohne ihr Angebot jedoch abschliessend zu beurteilen. X.________, Y.________ (und Mitbeteiligte) sowie die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen beantragen, die Beschwerde abzuweisen.