Citation: 6B_372/2018 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz stellt zum Deliktsort gemäss Art. 31 StPO und zur örtlichen Zuständigkeit gestützt auf die vorliegenden Beweismittel, wie dem Auszug aus dem Geoportal, dem Radarbild, dem Grundbuchplan und den Fotos fest, dass sich das Fahrzeug des Beschwerdeführers im Zeitpunkt der Geschwindigkeitsmessung auf der Kantonsgrenze und damit zumindest teilweise noch im Kanton Bern befunden habe. Die Kantonsgrenze sei vor dem Hinterrad des Personenwagens des Beschwerdeführers verlaufen, so dass sich der hintere Teil des Fahrzeugs noch im Kanton Bern befunden habe. In diesem Zusammenhang habe die erste Instanz zutreffend festgestellt, dass der Beschwerdeführer die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h sowohl im Kanton Bern als auch im Kanton Luzern um netto 30 km/h überschritten habe. Den Auslöser für die Geschwindigkeitsmessung habe der Beschwerdeführer jedoch bereits im Kanton Bern gesetzt. Damit liege der Handlungsort auch im Kanton Bern. Indem die Kantonspolizei Bern bereits am 23. Mai 2016 Lenkerabklärungen getroffen und am 30. Juni 2016 den Anzeigerapport erstellt habe, sei auch belegt, dass die Bernischen Behörden zuerst Verfolgungshandlungen aufgenommen hätten. Folglich seien die Berner Strafverfolgungsbehörden für das vorliegende Strafverfahren zuständig.