Citation: U 323/99 20.03.2001 E. 2

2.- a) Im Entscheid des kantonalen Gerichts ist die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) und adäquaten (BGE 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen) Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. b) Umstritten ist zunächst, wie sich der Unfall vom 25. Oktober 1994 ereignet hat und damit die Frage, ob zwischen den geklagten Störungen und dem schädigenden Ereignis zumindest eine Teilkausalität und somit der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen ist. Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe sich beim Unfall eine milde traumatische Gehirnverletzung, eine Halswirbelsäulenabknickung sowie eine Läsion des 6. Brustwirbelkörpers zugezogen. Das Vorliegen eines Schleudertraumas sowie seine Folgen müssen durch zuverlässige ärztliche Angaben gesichert sein, wobei auch bei Schleudermechanismen der Halswirbelsäule (HWS) zu allererst die medizinischen Fakten die massgeblichen Grundlagen für die Kausalitätsbeurteilung bilden (BGE 119 V 340 Erw. 2b/aa). Die Ergebnisse der Einvernahme der Zeuginnen betreffend Kopfanprall, die im Rahmen einer vorsorglichen Beweisführung am 27. April 2000 vorgenommen wurde, sind unpräzis, sodass nicht auf sie abgestellt werden kann. Auf Grund der echtzeitlichen Angaben der Beschwerdeführerin und der behandelnden Ärzte ist weder ein Kopfanprall noch ein Schleudermechanismus mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen. Die nachgewiesene körperliche Verletzung auf der linken Körperseite ist anderseits nicht invalidisierend. Somit ist die Frage, ob zwischen dem Unfall und den durch eine traumatische Hirnverletzung oder ein Distorsionstrauma der HWS verursachten Beschwerden ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht, zu verneinen. Hingegen ist der natürliche Kausalzusammenhang bezüglich des psychischen Gesundheitsschadens erstellt. Somit ist die Frage, ob zwischen dem schädigenden Ereignis und den Gesundheitsstörungen ein adäquater Kausalzusammenhang besteht, gemäss BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa zu beurteilen, wie dies die Vorinstanz zutreffend getan hat.