Citation: U 303/01 23.07.2002 E. 2.2

Die Vorinstanz hat die Abweichung der Berechnung des Invaliditätsgrades durch die SUVA von der früher erfolgten der IV (Verfügung vom 23. Dezember 1998) in Anwendung der in BGE 126 V 292 Erw. 2b-d festgehaltenen Kriterien als gerechtfertigt erachtet. Die diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz sind zu bestätigen: die IV hat sich bei ihrer Festlegung auf den Schlussbericht der Abklärungsstätte A.________ vom 13. Februar 1998 gestützt, der zu den gesundheitlichen Aspekten mehrheitlich die Selbsteinschätzung des Patienten übernimmt, ergänzt um eine telefonische Auskunft des behandelnden Arztes, Dr. med. K.________. Dieser habe für eine leichtere, vorwiegend sitzende Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 50 % angegeben. Abgesehen davon, dass diese Aussage sehr unpräzis ist und insbesondere keine sichere Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit bezeichnet, bleibt sie unbegründet und nicht nachvollziehbar. Dazu kommt, dass der im Bericht vorgenommene Schluss von der beobachteten 66%igen Leistungsfähigkeit bei den durchgeführten sitzenden Tätigkeiten (Litzen und Kabelschuhe verlöten, Hauben reinigen, stanzen und kontrollieren) auf eine generelle Limitierung auf 60 % Leistungsfähigkeit in allen behinderungsangepassten Tätigkeiten nicht zu überzeugen vermag, zumal die positive Beurteilung der manuellen Fähigkeiten des Beschwerdeführers im Abschlussbericht über die beruflichen Abklärungen in der Klinik B.________ vom 10. Oktober 1997 eine Steigerung der Leistungsfähigkeit erwarten lässt.