Citation: 5A_221/2023 E. A

A.a. Am xx.xx.2022 verstarb C.A.________ (Erblasserin). Mit Schreiben vom 20. Juli 2022 reichte D.________ dem Bezirksgericht Meilen eine Kopie einer öffentlichen letztwilligen Verfügung der Erblasserin vom 24. Mai 2016 ein. Gemäss dieser setzte die Erblasserin ihren Sohn, A.________, auf seinen gesetzlichen Pflichtteil und für die frei verfügbare Quote zu gleichen Teilen D.________ und B.________ als Erben ein. Ausserdem setzte die Erblasserin Vermächtnisse aus und E.________ als Willensvollstreckerin ein. A.b. Das Bezirksgericht eröffnete die bei ihm eingereichte öffentliche letztwillige Verfügung (Entscheid vom 11. August 2022). Es stellte dem gesetzlichen und den eingesetzten Erben eine Erbbescheinigung in Aussicht, sollte ihre Berechtigung nicht innert Monatsfrist bestritten werden. Am 13. September 2022 erhob A.________ Einsprache gegen die Ausstellung der Erbbescheinigung. Mit Entscheid vom 16. September 2022 ordnete das Bezirksgericht die Erbschaftsverwaltung an und beauftragte damit die Willensvollstreckerin. A.c. Mit Eingabe vom 11. Oktober 2022 reichte A.________ dem Bezirksgericht ein Gesuch um Wiedererwägung (im Sinn von Art. 256 Abs. 2 ZPO) ein und machte im Wesentlichen geltend, das eröffnete Testament sei von der Erblasserin zurückgezogen und in der Folge vernichtet worden. Mit Entscheid vom 18. Oktober 2022 zog das Bezirksgericht seinen Entscheid vom 11. August 2022 in Wiedererwägung, hob ihn, ohne zuvor D.________ und B.________ angehört zu haben, auf und stellte nur noch A.________ die Ausstellung eines Erbenscheins in Aussicht. Sodann setzte es das am 5. August 2022 ausgestellte Willensvollstreckerzeugnis ausser Kraft und nahm zudem Vormerk davon, dass A.________ seine Einsprache gegen die Ausstellung einer Erbbescheinigung zurückgezogen hatte.