Citation: 5C.100/2001 02.07.2001 E. A

A.- Mit Urteil vom 11. Dezember 1990 schied das Bezirksgericht Kulm die Ehe von Y.________ und Z.________. Es stellte die Töchter X.________, geboren am 27. April 1984, und W.________, geboren am 28. Dezember 1985, unter die elterliche Gewalt der Mutter. Y.________ wurde verpflichtet, an den Unterhalt der beiden Kinder indexierte Beiträge von monatlich Fr. 450.-- bis zum vollendeten 6. Altersjahr, von Fr. 500.-- bis zum vollendeten 12. Altersjahr und von Fr. 550.-- bis zum vollendeten 20. Altersjahr bzw. bis zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit zu bezahlen. Weiter genehmigte das Gericht die Vereinbarung über die Nebenfolgen, wonach Y.________ sich verpflichtete, Z.________ persönlich gestützt auf Art. 152 (a)ZGB einen indexierten Unterhaltsbeitrag von monatlich Fr. 500.-- zu zahlen, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, da die Tochter W.________ eine Lehrstelle antreten oder in eine höhere Schule übertreten werde, und worin ausserdem festgelegt worden war, dass dieser Unterhaltsbeitrag sich nach einer bestimmten Formel reduzieren würde, falls Z.________ in einem Kalenderjahr ein Einkommen von durchschnittlich mehr als Fr. 1'000.-- (im Monat) erziele.