Citation: I 142/03 24.03.2004 E. 4

Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit. 4.1 Bei der Ermittlung des ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbaren Einkommens (Valideneinkommens) ging die Vorinstanz in Bestätigung der Verwaltung vom Einkommen aus, das die Beschwerdeführerin als Prüferin Schlusskontrolle bei der Firma P.________, in der sie früher während Jahren gearbeitet hatte, im Jahre 2001 durchschnittlich erzielen würde, was Fr. 60'450.- (DAP Nr. 2735, Prüferin Schlusskontrolle) ergab. Dies ist unter Berücksichtigung der gesamten Umstände nicht zu beanstanden und blieb denn auch unbestritten. 4.2 Das Invalideneinkommen setzte das kantonale Gericht zu Recht aufgrund der Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) fest; die von der Verwaltung verwendeten DAP (Dokumentation von Arbeitsplätzen)-Löhne vermöchten im Übrigen den von der Rechtsprechung formulierten Voraussetzungen (BGE 129 V 472) nicht zu genügen. Es legte der Berechnung den standardisierten monatlichen Bruttolohn (Zentralwert bei Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) für die im privaten Sektor Produktion mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Frauen gemäss Tabelle TA1 der LSE 2000 von Fr. 3'641.- zugrunde. Umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Jahre 2001 von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft 2002, Heft 12, S. 88, Tabelle B 9.2) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für Frauen von 2,5 % für das Jahr 2001 (vgl. BfS, Lohnentwicklung 2002, S. 33, Tabelle T1.2.93 Nominallohnindex, Frauen, 1997-2002; BGE 129 V 408) ergab sich bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % und einem Abzug vom Tabellenlohn von 10 % ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 21'006.- im Jahr. Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz rechtfertigt es sich, von dem auf Durchschnittswerten beruhenden Jahreseinkommen einen leidensbedingten Abzug (BGE 126 V 78 ff. Erw. 5; AHI 2002, S. 67 ff. Erw. 4) vorzunehmen, der mit 10 % im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art.132 lit. a OG) nicht zu beanstanden ist. 4.3 Damit ist mit der Vorinstanz in Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen (Valideneinkommen von Fr. 60'450.- und Invalideneinkommen von Fr. 21'006.-) von einem Invaliditätsgrad von 65,25 %, abgerundet 65 % (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung bestimmtes Urteil R. vom 19. Dezember 2003, U 27/02, Erw. 3), auszugehen, womit eine rentenrelevante Änderung des Invaliditätsgrades nicht vorliegt.