Citation: 4A_484/2015 E. 4

In der Hauptsache ist unter anderem umstritten, zwischen wem ein Mietverhältnis bestand und damit im Zusammenhang die Verjährung der Forderungen des Beschwerdeführers. Dieser stützt sich auf einen Mietvertrag vom 21./27. Oktober 1995 mit Mietbeginn am 1. November 1995 für ein Restaurant mit Wirtewohnung an der Strasse X in U.________ zwischen der D.________GmbH als Vermieterin und B.B.________ als Mieter. Die Beklagten im Hauptverfahren verweisen demgegenüber auf einen analogen Mietvertrag, in dem C.B.________ als Mieterin aufgeführt ist, und machen geltend, einzig C.B.________ sei Mieterin. Es ist unbestritten, dass die Forderungen gegenüber C.B.________ verjährt sind, sofern nicht zwischen ihr und B.B.________ eine Solidarschuldnerschaft (Art. 136 Abs. 1 OR) besteht. Die Vorinstanz ging - ohne dass sie dies ausdrücklich feststellte - davon aus, dass allfällige Forderungen gegenüber B.B.________ zufolge Verjährungsunterbrechung jedenfalls nicht offenkundig verjährt wären. Sie erachtete aber die Passivlegitimation von B.B.________ allein oder als Solidarschuldner mit seiner Schwester aufgrund der Vorbringen des Beschwerdeführers nicht als hinreichend wahrscheinlich, um der Klage ausreichende Erfolgsaussichten zu prognostizieren.