Citation: 6B_187/2021 E. 13.2

13.2. Hinsichtlich der Zustellung kritisiert der Beschwerdeführer zudem, die Vorinstanz habe seine Geheim- und Privatsphäre verletzt, indem sie "das vollständige und begründete Urteil" in Missachtung von Art. 84 Abs. 4 i.V.m. Art. 81 Abs. 4 lit. f StPO an die Parteien verschickt habe, ohne diese näher zu bezeichnen. Es seien die Personen, die ein vollständiges Urteil erhalten hätten, hinreichend zu benennen und das Urteil sei entsprechend zu berichtigen und neu zu eröffnen. Gemäss Art. 81 Abs. 4 lit. f StPO sind im Dispositiv eines Entscheids unter anderem die Personen und Behörden zu bezeichnen, die eine Kopie des Entscheids oder des Dispositivs erhalten. Nach Art. 84 Abs. 4 StPO wird der beschuldigten Person und der Staatsanwaltschaft das vollständige begründete Urteil zugestellt, den übrigen Parteien nur jene Teile des Urteils, in denen ihre Anträge behandelt werden. Laut Abs. 6 des letztgenannten Artikels sind Entscheide nach den Bestimmungen des eidgenössischen und kantonalen Rechts anderen Behörden, Rechtsmittelentscheide auch der Vorinstanz, rechtskräftige Entscheide soweit nötig den Vollzugs- und den Strafregisterbehörden mitzuteilen. Die Vorinstanz führt die Parteien, anders als die übrigen Adressaten, im Zusteller nur mit allgemeiner Bezeichnung und nicht namentlich auf. Unter Beachtung des Rubrums ergibt sich indes auch insoweit hinreichend die Empfänger des angefochtenen Urteils, nämlich der Beschwerdeführer, die Staatsanwaltschaft Abteilung 3 Sursee sowie der Beschwerdegegner 2 und die Bank C.________ AG als Privatkläger (vgl. angefochtenes Urteil E. 11 S. 40 i.V.m. S. 1). Die Rüge unzureichender Parteibezeichnung ist insofern unbegründet. Zu bemerken ist im Weiteren, dass für ein Aufführen der Bank C.________ AG als Partei im Berufungsverfahren und eine Zustellung des Berufungsurteils auch an sie (vgl. vorinstanzliche Akten pag. 88 S. 3) grundsätzlich zwar kein Anlass besteht, kommt der Bank C.________ AG hinsichtlich der berufungsweise nur noch zu beurteilenden Vorwürfe des Betrugs zum Nachteil des Beschwerdegegners 2 und der Hinderung einer Amtshandlung doch keine Geschädigten- und somit Parteistellung zu (vgl. Art. 118 Abs. 1 i.V.m Art. 104 Abs. 1 StPO). Die Erstinstanz verhandelte und beurteilte jedoch alle Anklagevorwürfe gemeinsam und stellte sowohl dem Beschwerdegegner 2 als auch der Bank C.________ AG eine vollständige Entscheidbegründung zu (vgl. erstinstanzliches Urteil E. 11 S. 28). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dies bereits vor der Vorinstanz kritisiert zu haben, und erhebt eine entsprechende Rüge auch nicht vor Bundesgericht. Welche Nachteile ihm widerfahren wären, weil die Vorinstanz ihre Begründung, welche die erstinstanzliche Verurteilung bestätigt und über diese nicht hinausgeht, ebenfalls (weiterhin) der Bank C.________ AG zugestellt hat, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Dem Beschwerdeführer fehlt es insoweit ebenfalls an einem (hinreichend dargetanen) Rechtsschutzinteresse, weshalb auf die diesbezügliche Kritik nicht einzutreten ist.