Citation: 5P.486/2006 16.01.2007 E. 2

2.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist, von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen, ausschliesslich kassatorischer Natur (allgemein: BGE 126 III 534 E. 1c S. 536 f. mit Hinweisen; mit Bezug auf die unentgeltliche Rechtspflege: BGE 104 Ia 31 E. 1). Soweit der Beschwerdeführer mehr als die Aufhebung des Entscheides der letzten kantonalen Instanz verlangt, kann demnach auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. 2.2 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde sind neue tatsächliche und rechtliche Vorbringen (BGE 114 Ia 204 E. 1a S. 205; 118 Ia 20 E. 5a S. 26; 127 I 145 E. 5c/aa S. 160) sowie neue Beweismittel grundsätzlich unzulässig (BGE 108 II 69 E. 1 S. 71; BGE 128 I 354 E. S. 357 f.; 129 I 49 E. 3 S. 57). Im Übrigen prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit möglich belegte Rügen (Rügeprinzip). Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 125 I 492 E 1b S. 495; 127 III 279 E. 1c S. 282). Soweit der Beschwerdeführer den vorgenannten Anforderungen nicht genügt, kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. Dies gilt insbesondere für die Behauptung, im angefochtenen Entscheid sei der Unterhaltsbeitrag für die Tochter Y.________ von monatlich Fr. 310.-- nicht berücksichtigt worden (act. 1, S. 4, 4.). Nach den unbestrittenen Feststellungen des Obergerichts (act. 8, S. 1, letzter Absatz; act. 10) hat die Instruktionsrichterin die Unterhaltsbeiträge für Y.________ bei der Notbedarfsrechnung nicht berücksichtigt, was der Beschwerdeführer vor Obergericht nicht beanstandet hat. Das in der staatsrechtlichen Beschwerde erstmals erörterte Vorbringen erweist sich damit als neu und unzulässig. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers (act. 10) befreit ihn die dem Obergericht obliegende freie Prüfung der Voraussetzungen für die unentgeltliche Rechtspflege nicht davon, sein Gesuch zu substanziieren (vgl. BGE 120 Ia 179 E. 3a S. 181; 123 III 328 E. 3 S. 329; 124 V 234 E. 4b/bb S. 239). Der Beschwerdeführer bezeichnet überdies auch keine kantonale Norm, welche das Obergericht im Rahmen des Rekursverfahrens dazu verpflichtet hätte, die entsprechenden Unterhaltsbeiträge von Amtes wegen zu berücksichtigen. Sodann behauptet der Beschwerdeführer auch nicht rechtsgenüglich, im kantonalen Verfahren die regelmässige Erfüllung seiner Unterhaltspflicht gegenüber Y.________ belegt zu haben.