Citation: 5C.243/2005 07.04.2006 E. C

C.a Beide Parteien haben das obergerichtliche Urteil beim Bundesgericht mit Berufung angefochten. Während die Klägerin die bereits vor Obergericht gestellten Anträge - mit Ausnahme des Begehrens mit Bezug auf den Unterhaltsbeitrag zu Gunsten des Sohnes - übernimmt, begehrt der Beklagte neu eine ebenfalls gestaffelte Besuchsrechtsregelung, die jedoch gegenüber dem obergerichtlichen Urteil bereits für das Jahr 2007 ein in der Schweiz auszuübendes Ferienrecht vorsieht; ab 2008 begehrt er ein auch im Ausland auszuübendes Ferienrecht und den Verzicht auf jegliche Kontrollmassnahme (namentlich Passhinterlegung). Darüber hinaus erneuert er den Antrag auf Herabsetzung der von ihm geschuldeten Unterhaltsbeiträge. Beide Parteien stellen schliesslich den Antrag, es seien die zweitinstanzlichen Verfahrenskosten der Gegenpartei aufzuerlegen, und ersuchen um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren. C.b Es sind keine Berufungsantworten eingeholt worden. Das Obergericht hat keine Gegenbemerkungen eingereicht. C.c Eine von der Klägerin gegen das obergerichtliche Urteil eingereichte kantonale Nichtigkeitsbeschwerde hat das Kassationsgericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 13. Januar 2006 abgewiesen, soweit es darauf eingetreten ist.