Citation: 1C_625/2015 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 1. Dezember 2015 gelangen die Rechtsamegemeinde Kiesen, die A.________AG sowie B.A.________ und C.A.________ an das Bundesgericht und beantragen, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 28. Oktober 2015 sei aufzuheben und die Professoreistrasse sei aus dem Perimeter der Verkehrsbeschränkungsverfügung im Dorfgebiet Kiesen zu entlassen. Eventualiter sei die Professoreistrasse ab Bahnhofstrasse bis zur Kreuzung mit der Ringstrasse von der Verkehrsanordnung auszunehmen. Subeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Verwaltungsgericht, allenfalls an den Regierungsstatthalter oder die Einwohnergemeinde Kiesen zurückzuweisen. Die Einwohnergemeinde und das Verwaltungsgericht schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden könne. Das Regierungsstatthalteramt verzichtet auf eine Vernehmlassung. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) stellt keinen förmlichen Antrag, ist aber der Auffassung, das im Rahmen der Verkehrsanordnung erstellte Gutachten erfülle die bundesrechtlichen Vorgaben nicht. Die Beteiligten halten im weiteren Schriftenwechsel an ihren Anträgen fest. Mit Verfügung vom 12. Januar 2016 hat der Präsident der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.