Citation: 5A_273/2024 E. 4.2

4.2. Eine Rechtsverweigerung nach Art. 29 Abs. 1 BV liegt vor, wenn eine Behörde auf eine Eingabe fälschlicherweise nicht eintritt oder eine solche nicht an die Hand nimmt und behandelt, obwohl sie dazu verpflichtet wäre (BGE 144 II 184 E. 3.1; 135 I 6 E. 2.1). Entgegen dem Beschwerdeführer erkannte das Verwaltungsgericht, dass (auch) die Einsetzung von G.________ als Beiständin der beiden jüngeren Kinder umstritten war und sich die Frage der Gehörsverletzung in diesem Zusammenhang stellte (angefochtener Entscheid, E. 4.7.1 S. 24). Von einer Rechtsverweigerung kann daher keine Rede sein. Zwar hat das Verwaltungsgericht nach Dafürhalten des Beschwerdeführers die insoweit massgebenden tatsächlichen Grundlagen offensichtlich unrichtig und damit willkürlich (BGE 147 I 73 E. 2.2) festgestellt und missachtet, dass eine Äusserungsmöglichkeit nicht im massgebenden, sondern zu einem früheren Zeitpunkt bestanden hat. Dies beschlägt indes die Begründetheit der vor der Vorinstanz erhobenen Verfassungsrüge und nicht deren Behandlung (vgl. Urteile 5A_672/2021 vom 14. Dezember 2021 E. 7, in: Pra 2022 Nr. 25 S. 270; 1C_647/2018 vom 14. August 2019 E. 2.3).