Citation: 8C_85/2008 16.12.2008 E. 3

Streitig ist weiter, ob die Sozialbehörde dem Beschwerdeführer Fr. 383.- im Monat als Einkommen in Form von Beiträgen Dritter anrechnen durfte. 3.1 Nach § 14 des Sozialhilfegesetzes des Kantons Zürich vom 14. Juni 1981 (SHG; SGS 851.1) hat, wer für seinen Lebensunterhalt und den seiner Familienangehörigen mit gleichem Wohnsitz nicht hinreichend oder nicht rechtzeitig aus eigenen Mitteln aufkommen kann, Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe. Diese soll das soziale Existenzminimum gewährleisten (§ 15 Abs. 1 SHG). Zu den eigenen Mitteln der hilfesuchenden Person gehören alle Einkünfte und das Vermögen (§ 16 Abs. 2 der Verordnung zum Sozialhilfegesetz vom 21. Oktober 1981; SHV). Die Hilfe berücksichtigt andere gesetzliche Leistungen sowie die Leistungen Dritter und sozialer Institutionen (§ 2 Abs. 2 SHG). Grundlage für die Bemessung der wirtschaftlichen Hilfe bilden gemäss § 17 Abs. 1 SHV die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS-Richtlinien, derzeit in der Fassung der 4. Ausgabe vom April 2005); vorbehalten bleiben begründete Abweichungen im Einzelfall. Der Grundbedarf für den Lebensunterhalt beträgt laut SKOS-Richtlinien (B. 2.2) pauschal Fr. 960.- pro Person. Die Fürsorgebehörde macht die hilfesuchende Person auf die Pflicht aufmerksam, wahrheitsgemäss Auskunft zu geben, Einsicht in die Unterlagen zu gewähren und Änderungen in seinen Verhältnissen zu melden (§ 18 Abs. 1 SHG in Verbindung mit § 28 Abs. 1 SHV). Die Sozialhilfeleistungen sind unter anderem dann angemessen zu kürzen, wenn der Hilfesuchende keine oder falsche Auskunft über seine Verhältnisse gibt, nachdem er schriftlich auf die Möglichkeit der Leistungskürzung hingewiesen worden ist (§ 24 Abs. 1 SHG). 3.2 Das kantonale Gericht hat erwogen, es sei davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer über die Fürsorgeleistungen hinaus Mittel im Umfang von Fr. 383.- zugeflossen seien.