Citation: 6B_1209/2014 E. 1

Das Opfer wurde mit einem Stoffband und einer Schnur gefesselt. Beim Tatort wurde auch ein Feuerzeug gefunden. Die Vorinstanz hält im Wesentlichen fest, dass die DNA-Spuren auf dem Stoffband mit der DNA des Beschwerdeführers übereinstimmen. Hinsichtlich der Schnur und des Feuerzeuges könne die Spurgeberschaft des Beschwerdeführers nicht ausgeschlossen werden und erweise sich als höchstwahrscheinlich. Das Gesamtbild aller DNA-Spuren lasse nur den Schluss zu, dass der Beschwerdeführer der Spurgeber ist. Es sei auszuschliessen, dass die Spuren von einem Bruder oder vom Vater des Beschwerdeführers stammen. Dass eine bloss indirekte Übertragung der DNA-Spuren zugleich auf das Stoffband, die Schnur und das Feuerzeug erfolgt sein soll, sei höchst unwahrscheinlich. Vielmehr sei davon auszugehen, dass diese vom Beschwerdeführer direkt übertragen wurden. Der Geschädigte habe angegeben, er habe das Gefühl gehabt, der grössere Täter - dessen Beschreibung auf den Beschwerdeführer passe - würde ihn kennen. Für die Täterschaft des Beschwerdeführers würde auch sprechen, dass dieser im Jahr 2004 mehrere Raubüberfälle auf Restaurants begangen habe, die auffällige Parallelen zu dem vom 20. Februar 2003 aufweisen würden. Der Beschwerdeführer sei zudem Stammgast vom Lokal gewesen und habe daher Kenntnis vom Tresor gehabt. Aufgrund der verschiedenen Indizien stehe seine Täterschaft fest.