Citation: 2C_62/2018 E. 6

Aufgrund dieser Erwägungen ergibt sich, dass die Kühe "B.________" (CH yyy) und "C.________" (CH zzz) als Verdachtsfälle (Art. 238 TSV), nicht aber als Seuchenfälle (Art. 237 Abs. 1 i.V.m. Art. 238a TSV) einzustufen waren. Die angeordnete, für Seuchenfälle vorbehaltene Tötung und Entsorgung gemäss Art. 238a Abs. 1 lit. a TSV betrifft diese beiden Kühe und ihre saugenden Nachkommen daher nicht. Die einfache Sperre 1. Grades dagegen ist angesichts des im Frühjahr 2017 aufgetretenen erneuten Seuchenfalls weiterhin gerechtfertigt. Auf die in der Beschwerde weiter behauptete Verletzung des Willkürverbots (Art. 9 BV) und des Gleichbehandlungsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) durch die zu Unrecht erfolgte Annahme eines Seuchenfalles ist bei diesem Ergebnis nicht weiter einzugehen.