Citation: 7B_221/2022 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Indessen ist nicht ersichtlich, dass er diese Rüge schon vor Vorinstanz vorgetragen hätte, denn dem vorinstanzlichen Urteil lässt sich hierzu nichts entnehmen. Der Beschwerdeführer macht insoweit auch keine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend. Es fehlt somit an der Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs (Art. 80 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt nicht einzutreten. Dasselbe gilt, soweit der Beschwerdeführer den Untersuchungsgrundsatz (Art. 6 StPO) zufolge Unterlassens eines Augenscheins rügt, wobei neue Behauptungen und Beweise im Berufungsverfahren bei Übertretungen ohnehin nicht vorgebracht werden können (Art. 398 Abs. 4 StPO).