Citation: 5A_355/2022 E. 3

Die Aufsichtsbehörde hat erwogen, dass die Beschwerdeführerin kein Anfechtungsobjekt genannt habe. Soweit sich die Beschwerde gegen die Pfändungsankündigung richten sollte, sei sie verspätet, soweit sie gegen die E-Mail vom 6. Januar 2022 gerichtet sein sollte, liege keine anfechtbare Verfügung vor. Die Aufsichtsbehörde hat danach untersucht, ob die Pfändungsankündigung aufgrund des geltend gemachten Teilrechtsvorschlags teilweise nichtig sein könnte. Sie hat erwogen, die Beschwerdeführerin müsse beweisen, dass sie rechtzeitig Rechtsvorschlag erhoben habe. Im Geschäftsfallprotokoll des Betreibungsamts sei kein (Teil-) Rechtsvorschlag erfasst. Die Beschwerdeführerin behaupte, den Teilrechtsvorschlag mit Schreiben vom 13. Oktober 2021 per A-Post versandt zu haben. Der Versand mit A-Post erlaube jedoch keine Sendungsverfolgung. Es gelinge ihr nicht, die rechtzeitige Postaufgabe zu beweisen.