Citation: 5A_337/2023 E. 1

A.________ und die C.________ AG stehen sich in einem Aberkennungsverfahren beim Bezirksgericht Kreuzlingen gegenüber. Am 12. März 2023 beantragte B.A.________ als Nebenintervenient die Sistierung dieses Verfahrens, weil er sich an die FINMA gewandt habe, welche voraussichtlich ein verwaltungsrechtliches Verfahren durchführen werde. Die C.________ AG beantragte mit Stellungnahme vom 21. März 2023 die Abweisung des Sistierungsantrags. Mit Verfügung vom 23. März 2023 wies das Bezirksgericht Kreuzlingen das Sistierungsgesuch ab, unter Beilage der Stellungnahme. Gegen diese Verfügung erhoben A.A.________ und B.A.________ beim Obergericht des Kantons Thurgau Beschwerde. Auf die Kostenvorschussverfügung für das Beschwerdeverfahren reagierten sie mit einem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Dieses wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 2. Mai 2023 wegen Aussichtslosigkeit des Beschwerdeverfahrens ab, unter Ansetzung einer neuen Frist für den Kostenvorschuss. Mit Beschwerde vom 8. Mai 2023 wenden sich A.A.________ und B.A.________ an das Bundesgericht mit dem Begehren um Aufhebung des angefochtenen Entscheides und Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege im obergerichtlichen Verfahren. Ferner verlangen sie die aufschiebende Wirkung in Bezug auf die Fristansetzung zur Leistung des Kostenvorschusses und die unentgeltliche Rechtspflege im bundesgerichtlichen Verfahren.