Citation: 6B_82/2015 E. 3

Der Beschwerdeführer bemängelt, seine Darstellung, wonach sein Verhalten als passives Rechtsvorbeifahren infolge massiver und unerklärlicher Temporeduktion des überholten Fahrzeugs zu qualifizieren sei, habe kein Gehör und keinen Eingang in die Überlegungen der Vorinstanz gefunden. Immerhin sei nicht auszuschliessen, dass ursprünglich das verkehrsregelwidrige Verhalten des Überholten die Aufmerksamkeit der Polizisten auf sich gezogen habe. Diese Argumentation verfängt nicht. Die Vorinstanz erwähnt die Aussage des Beschwerdeführers, wonach das überholte Fahrzeug seine Fahrt verlangsamte, nachdem es auf die Überholspur gewechselt hatte. Sie stellt jedoch fest, der Beschwerdeführer habe auch ausgesagt, bewusst Gas gegeben und sich am anderen Fahrzeug rechts "vorbeigeschoben" zu haben. Damit verneint sie, dass es sich um ein passives Rechtsüberholen handelte. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist nicht ersichtlich. In Bezug auf den behaupteten Sachverhalt weicht der Beschwerdeführer in unzulässiger Weise vom verbindlichen Sachverhalt der Vorinstanz ab (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), ohne Willkür darzutun. Darauf ist nicht näher einzugehen.