Citation: U 321/05 23.01.2006 E. 2

Sämtliche Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen den kantonalen Entscheid nicht ernsthaft in Frage zu stellen: Selbst wenn, der Empfehlung des Dr. med. O.________, Neurologe, im Aktengutachten vom 21. Januar 2003 folgend, eine passiv gehaltene Funktionsaufnahme der Halswirbelsäule mit Überschreitung der Schmerzschwelle (nach der Methode von Dvorak et al.) einen objektivierbaren Befund ergeben hätte, wäre damit für die Beurteilung der Unfallkausalität nichts gewonnen. Denn es liesse sich dadurch nicht beweisen, dass es der Unfall vom 6. Februar 2000 (Zusammenstoss mit dem gegnerischen Torwart beim Unihockey und Sturz auf das Gesicht) gewesen war, der einen solchen Rückenschaden verursacht hätte. Nach sämtlichen bei den Akten befindlichen medizinischen Berichten ist der persistierende Beeinträchtigungszustand (welcher im Übrigen nach den Angaben der Beschwerdeführerin im letztinstanzlich aufgelegten Schreiben vom 29. August 2005 eine - nicht durch die erlittenen Unfallverletzungen erklärbare - Tendenz zur [Schmerz-] Ausweitung zeigt) medizinisch-organisch weder als solcher zu begründen noch in einen ausgewiesenen Zusammenhang mit dem erlittenen Sportunfall zu stellen. Allenfalls invalidisierende Schmerzstörungen (BGE 131 V 49, 130 V 352 und 396) können mangels Beweisbarkeit ihres andauernden Zusammenhängens mit einem Jahre zurückliegenden Unfall nicht als dessen ausgewiesene natürliche Folge bezeichnet werden. Es sind andere Gründe als der erlittene Unfall, welche bei der Beschwerdeführerin für die Aufrechterhaltung ihrer Gesundheitsbeeinträchtigung ursächlich sind. Beim eingetretenen Unfall handelt es sich um ein Ereignis, das, entgegen ersten Befürchtungen, nicht einmal eine Behandlung des betroffenen Zahnes erforderlich machte. Selbst wenn man sodann die vorinstanzliche Beurteilung der Adäquanzkriterien - wozu allerdings kein Anlass besteht - beanstanden wollte, wäre der adäquate Kausalzusammenhang auf Grund des objektiv leichten Charakters des erlittenen Unfalles zu verneinen (RKUV 1992 Nr. U 154 S. 246).