Citation: 8C_200/2023 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, entgegen der vorinstanzlichen Auffassung gehe es nicht um die Frage, ob sie sich zutraue, an beruflichen Massnahmen teilzunehmen, sondern darum, ob die Beschwerdegegnerin von Amtes wegen solche hätte einleiten müssen. Die Vorinstanz begnüge sich mit der im kantonalen Gerichtsverfahren geäusserten Argumentation der Beschwerdegegnerin, sie wolle nicht an Eingliederungsmassnahmen teilnehmen. Zum einen sei sie aber von der Beschwerdegegnerin nicht danach gefragt worden, beziehungsweise habe sie Eingliederungsmassnahmen nie abgelehnt. Zum anderen könne anhand der Einschätzung des medizinischen Gutachters, ob Eingliederungsmassnahmen sinnvoll seien, nicht geschlossen werden, die versicherte Person wünsche diese nicht. Weder die Beschwerdegegnerin noch das kantonale Gericht setzten sich vertieft mit BGE 148 V 321 E. 7 auseinander. Im angefochtenen Urteil fehlten die für die Beurteilung der Eingliederungsmassnahmen oder Selbsteingliederungsfähigkeit notwendigen Feststellungen weitgehend. Denn die Beschwerdegegnerin habe diesbezüglich gar keine Abklärungen getroffen.