Citation: 9C_302/2018 E. 4.2.4

4.2.4. Ebenso wenig vermag die Rüge zu verfangen, die Expertise habe sich zu wenig mit dem Hometreatment der Psychiatrischen Dienste C.________ auseinandergesetzt, welches die Beschwerdeführerin nicht nur während der Begutachtung im Mai 2016, sondern bereits wieder im August/September 2016 in Anspruch habe nehmen müssen. Das Hometreatment sei ein klarer Hinweis darauf, dass nicht nur eine leichte depressive Episode vorgelegen habe, wie der Gutachter annahm. Die Beschwerdeführerin übersieht mit ihrer Argumentation, dass der psychiatrische Experte nicht von einer leichten depressiven Episode, sondern von einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig leicht- bis mittelgradige Episode ausgegangen ist, wobei er gemäss vorinstanzlicher Feststellung auch geringfügige Schwankungen berücksichtigte (vgl. E. 4.1). Anlässlich der Untersuchung am 12. Mai 2016 gab die Beschwerdeführerin sodann an, dass es ihr nun wieder ein wenig besser gehe, nachdem sie aufgrund von verschiedenen Belastungen das Hometreatment "aufgesucht" habe. Gemäss Austrittsbericht der Psychiatrischen Dienste C.________ vom 20. Mai 2016 habe die Beschwerdeführerin in einem stabilisierten Zustand entlassen werden können. Die Stimmung sei aufgehellter gewesen, und sie habe den Umgang mit ihren Emotionen besser regulieren können. Hinzu kommt, dass die Ärzte der Psychiatrischen Dienste C.________ in ihren Berichten vom 20. Mai 2016 und 19. August 2016 eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode sowie einen Verdacht auf akzentuierte Persönlichkeit mit emotional-instabilen Zügen diagnostizierten, ohne sich jedoch zur Auswirkung dieser Diagnosen auf die Arbeitsfähigkeit zu äussern.