Citation: 1A.300/1999 14.12.2000 E. 3

3.- Wird ein Rechtsstreit gegenstandslos, ist mit summarischer Begründung über die Prozesskosten auf Grund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes zu entscheiden (Art. 72 BZP in Verbindung mit Art. 40 OG). Soweit der Kanton Zürich selbst den Einbezug von Liegenschaften in den Schallschutzperimeter beantragt hat, wären die Beschwerden offensichtlich gutzuheissen gewesen. Den Anträgen der Beschwerdeführer hätte auch insofern entsprochen werden müssen, als die Anwendung der von der Eidgenössischen Kommission festgelegten Lärmbelastungs-Grenzwerte verlangt worden ist. Es rechtfertigt sich daher insgesamt, die Gerichtskosten, die niedrig gehalten werden können, dem Kanton Zürich aufzuerlegen. Dabei kann offen bleiben, ob sämtliche Beschwerdeführenden - auch die Mieter und Hausverwaltungen - zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert seien, da die Grosszahl der Beschwerdeführer zweifellos beschwerdeberechtigt ist. Die Zusprechung von Parteientschädigungen fällt in jenen Verfahren ausser Betracht, in denen kein Rechtsvertreter beigezogen worden ist. Dagegen ist der Kanton Zürich zu verpflichten, der Gallus Investment AG und Wilhelm Moser, die sich durch einen Rechtsanwalt vertreten liessen, für das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung zu bezahlen. Demnach wird beschlossen: