Citation: 5A_63/2009 20.08.2009 E. B

Mit Eingabe vom 26. September 2002 machte X.________ beim Bezirksgericht Lenzburg das Ehescheidungsverfahren anhängig. Das Bezirksgericht schied mit Urteil vom 13. März 2008 die Ehe und verurteilte den Ehemann u.a. zu nachehelichem Unterhalt von Fr. 990.-- pro Monat auf unbefristete Dauer sowie zur Bezahlung von Fr. 163'471.65 als angemessene Entschädigung für die berufliche Vorsorge (Art. 124 ZGB). Das Obergericht des Kantons Aargau hob mit Urteil vom 2. Dezember 2008 auf Appellation und Anschlussappellation hin das bezirksgerichtliche Urteil teilweise auf und wies den Antrag der Ehefrau auf Zusprache einer Ausgleichsleistung für die berufliche Vorsorge sowie auf Zusprache eines nachehelichen Unterhaltsbeitrags ab. Die Verfahrenskosten wurden der Ehefrau auferlegt und ihr im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege unter dem Vorbehalt der Rückforderung einstweilen vorgemerkt.