Citation: 7B_177/2022 E. 2.4.3

2.4.3. Ebenso wenig ist als schlechterdings unhaltbar zu beanstanden, dass die Vorinstanz hinsichtlich des Mandatsabschlusses zufolge Freispruchs lediglich eine Nachbesprechung von 15 Minuten (0.25 Stunden) veranschlagt. Wieso eine Nachbesprechung gegenüber der Arbeitgeberin des Beschwerdeführers nebst derjenigen mit dem Beschwerdeführer angemessener Aufwand darstellen sollte, erschliesst sich nicht. Ebenso ist es vertretbar, für das Erstellen der Honorarnote betreffend Zwischenabschluss bzw. Schlussliquidation selbst kein zusätzliches Honorar zu gewähren. Diese Tätigkeit stellt blossen Kanzleiaufwand dar, zumal der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers als Rechtsanwalt jederzeit, d.h. innert nützlicher Frist in der Lage sein muss, die Honorarnote auszustellen (vgl. Urteil 2C_1000/2020 vom 2. Juni 2021 E. 4.1 mit Hinweisen betreffend die Pflichten nach Art. 12 lit. i BGFA), welcher sich die einzelnen Bemühungen und die dafür aufgewendete Zeit entnehmen lassen (Urteil 2C_314/2020 vom 3. Juli 2020 E. 4.5.1 mit Hinweisen).