Citation: 6B_195/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt in rechtlicher Hinsicht, der Beschwerdeführer sei als Subunternehmer verpflichtet gewesen, Dritte und Sachen vor Gefahren zu schützen, die mit seinem Isolationsauftrag zusammenhingen. Es sei ihm in dieser Hinsicht eine strafrechtlich relevante Garantenstellung zugekommen (angefochtener Entscheid, E. III. 3a/bb S. 11). Er habe sich nicht auf das Vorhandensein von Brandschutzboxen verlassen dürfen, da diese nicht generell vorgeschrieben, sondern deren Montage von den konkreten, variierenden Herstellerangaben und vom Lampentyp abhingen. Als am Bau beteiligter "Isofloc"-Spezialist sei es seine Pflicht gewesen, die Bauleitung oder den Hauptunternehmer über die Brennbarkeit dieses Isolationsmaterials zu informieren und sich über das Vorhandensein von Brandschutzboxen zu versichern. Da er dieser Pflicht jedoch nicht nachgekommen sei, habe er sich pflichtwidrig unvorsichtig verhalten. Da er sich selbst sorgfaltswidrig verhalten habe, könne er sich auch nicht darauf berufen, er habe sich auf die anderen Beteiligten verlassen resp. verlassen dürfen (angefochtener Entscheid, E. III. 3c/cc/bbb ff. S. 17).