Citation: 6B_196/2021 E. 5.1.2

5.1.2. Der Beschwerdeführer 1 rügt zusammengefasst, es sei objektiv nicht nachvollziehbar und lasse sich nicht begründen, dass die Vorinstanz für die versuchte eventualvorsätzliche Tötung, die mehrfache Gefährdung des Lebens, die Nötigung und die einfache Körperverletzung insgesamt von einem mittelschweren bis schweren Verschulden ausgehe. Insbesondere das Ausbleiben des Erfolges bei der versuchten eventualvorsätzlichen Tötung werde von ihr zu wenig stark gewichtet. Insgesamt sei lediglich von einem "mittelgradigen" Tatverschulden auszugehen und habe die Vorinstanz die Einsatzstrafe von achteinhalb Jahren unter Verletzung des ihr zustehenden und pflichtgemäss auszuübenden Ermessens festgesetzt. Angemessen erscheine eine Einsatzstrafe von sechseinhalb bis sechsdreiviertel Jahren. Der Tatsache seiner höchstens mittelgradig verminderten Steuerungsfähigkeit habe die Vorinstanz prinzipiell zutreffend Rechnung getragen. Ausgehend von einem lediglich mittelschweren Verschulden resultiere damit aber ein nur noch leichtes Verschulden, womit eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren angemessen sei. Unter Berücksichtigung der übrigen Taten, der Täterkomponenten und seines Nachtatverhaltens sei eine Freiheitsstrafe von insgesamt vier Jahren auszufällen.