Citation: 9C_443/2014 E. 3.2.2

3.2.2. Weiter stellt der Beschwerdeführer einen Zusammenhang der einfachen Gesellschaft B.________ mit der beruflichen Tätigkeit der Gesellschafter in Abrede. Namentlich sei unerheblich, dass Aufträge zu Konkurrenzpreisen an Betriebe vergeben worden seien, welche den Gesellschaftern emotional (Beschwerdeführer) oder finanziell (Mitgesellschafter) nahestünden. Dem kann nicht gefolgt werden. Das kantonale Gericht hat mit Blick auf den Gesellschaftsvertrag, wonach die Baumanagementarbeiten der F.________ AG übertragen werden, welche (nebst einer weiteren Person) von den Mitgesellschaftern C.________ (Verwaltungsratspräsident) und D.________ (Mitglied des Verwaltungsrats) geleitet wird (Internet-Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Graubünden; www.zefix.ch), zu Recht auf einen engen Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit geschlossen. Durch dieses Vorgehen war es den Mitgesellschaftern möglich, dem von ihnen geleiteten Unternehmen und damit sich selbst ein gewisses Arbeitsvolumen zu beschaffen. In diesem Zusammenhang hob die Vorinstanz ferner die gesellschaftsvertragliche Abrede hervor, gemäss welcher die Aufwendungen des C.________, der mit der Geschäftsführung der einfachen Gesellschaft betraut wurde, im Honorar der F.________ AG "enthalten" seien (Ziff. 14 des Gesellschaftsvertrags). Gerade mit Blick auf diese Regelung kann nicht ernsthaft am Schluss des kantonalen Gerichts gezweifelt werden, die Mitgesellschafter hätten sich in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit an der einfachen Gesellschaft beteiligt. Bei dieser Sachlage kann die Frage nach einem engen Zusammenhang mit der (ehemaligen) beruflichen Tätigkeit des Beschwerdeführers offen bleiben. Überdies ist mit der Vorinstanz eine private Vermögensverwaltung betreffend die Gesellschaft B.________ auch deshalb zu verneinen, da es sich bei deren Zweck - die Überbauung der Liegenschaft und der Verkauf bzw. die feste Vermietung der Nutzfläche, wobei die Gesellschaft "einen möglichst hohen Gesellschaftsgewinn" anstrebe (Ziff. 2 und 3 des Gesellschaftsvertrags) - zweifellos um eine erwerbliche, auf die Realisierung von Gewinn gerichtete Zielsetzung im Sinne von Art. 9 Absatz 1 AHVG i.V.m. Art. 17 und 20 Abs. 3 AHVV handelt (Urteile H 35/69 vom 13. Oktober 1969 E. 2, in: ZAK 1970 S. 157; H 235/82 vom 20. Februar 1984 E. 2, in: ZAK 1984 S. 223; H 243/00 vom 10. April 2002 E. 2b; Ueli Kieser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, Alters- und Hinterlassenenversicherung, 3. Aufl. 2012, Rz. 18 und 41 zu Art. 9 AHVG).