Citation: 2C_1072/2014 E. 3.1

3.1. Als Beweis für die erlittene häusliche Gewalt offerierte die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren insbesondere die Verfügung der Kantonspolizei Zürich vom 9. Februar 2013 betreffend Gewaltschutzmassnahmen (Wegweisung-, Betret- und Kontaktverbot), ein ärztliches Zeugnis vom 9. Februar 2013 und ein ärztliches Zeugnis vom 19. September 2013. Die Vorinstanz gelangte zusammenfassend zum Ergebnis, aus den eingereichten Unterlagen gehe nicht glaubhaft hervor, dass die Beschwerdeführerin seitens ihres zweiten Ehemannes eheliche Gewalt erlitten habe. Wiederholte Übergriffe, erhebliche Gewalt und psychischer Druck würden nicht objektiv nachvollziehbar dargelegt respektive beweismässig genügend unterlegt. Die Beschwerdeführerin verfüge im Zusammenhang mit erlittener häuslicher Gewalt über keinen aus Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG abgeleiteten Aufenthaltsanspruch.