Citation: C 198/00 11.01.2002 E. 2

2.- Die Vorinstanz gelangte nach ausführlicher Würdigung der Akten zum Schluss, dass sich die Verfügung vom 16. September 1998, mit welcher festgestellt wurde, der Versicherte sei seit 4. Mai 1998 im Ausmass von 50 % vermittlungsfähig, in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht nicht beanstanden lasse, weshalb das Arbeitsamt weder wiedererwägungsweise noch im Rahmen einer prozessualen Revision auf den rechtskräftigen Verwaltungsakt hätte zurückkommen dürfen. Da der Begriff der Vermittlungsfähigkeit allerdings nach der Rechtsprechung keine graduellen Abstufungen zulasse, wäre die Vermittlungsfähigkeit ohne umfangmässige Beschränkung zu bejahen gewesen. Die ursprüngliche Verfügung vom 16. September 1998 sei in diesem Sinne zu verstehen und müsse folglich nicht als unrichtig qualifiziert werden. Dies ist letztinstanzlich zu Recht nicht mehr umstritten.