Citation: 2C_682/2021 E. 1.2.3

1.2.3. Die Beschwerdeführerinnen berufen sich darauf, dass bei ihnen ein allgemeiner Härtefall gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG vorliege, was die Vorinstanz verkannt habe. Sie erheben in diesem Zusammenhang eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde: Bei der Bewilligung in Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG (Härtefall) geht es um eine Ermessensbewilligung, auf deren Erteilung kein Anspruch besteht; ein solcher kann weder aus dem Willkürverbot, dem Rechtsgleichheitsgebot noch dem Verhältnismässigkeitsprinzip abgeleitet werden (vgl. BGE 137 II 305 E. 2 S. 308; 134 I 153 E. 4 S. 156 ff.; 133 I 185 E. 6.2 S. 198 ff.; Urteil 2C_661/2016 vom 9. November 2016 E. 1.2 mit Hinweisen). Diesbezüglich sind (im Rahmen einer subsidiären Verfassungsbeschwerde) ausschliesslich Rügen betreffend verfahrensrechtliche Punkte zulässig, deren Verletzung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt und die das Gericht von der Bewilligungsfrage getrennt beurteilen kann ("Star"-Praxis; BGE 137 II 305 E. 2 u. 4). Die Beschwerdeführerinnen erheben in beiden Rechtsmitteln die gleichen verfahrensrechtlichen Rügen; da diese bereits im Rahmen des ordentlichen Rechtsmittels der Beschwerdeführerin 1 zu prüfen sind, ist auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten; zudem könnten die geltend gemachten Verletzungen des rechtlichen Gehörs nicht losgelöst von der Sache selber geprüft werden.