Citation: 6B_1045/2015 E. 2.2

2.2. Soweit der Beschwerdeführer auf die vorinstanzlichen Erwägungen überhaupt Bezug nimmt, beschränkt er sich über weite Strecken darauf, seine eigene Sichtweise des Geschehens darzulegen. Darauf ist nicht einzutreten. Er verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Würdigung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt. Es ist grundsätzlich an die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz gebunden und überprüft die vorinstanzliche Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung im Rahmen des Rügeprinzips nur auf Willkür (vgl. Art. 105 Abs. 1, Art. 106 Abs. 2 BGG). Dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner eigenen Beweiswürdigung zu einem anderen Ergebnis als die Vorinstanz gelangt, bedeutet nicht, dass deren Sachverhaltsfeststellungen aktenwidrig sind. Soweit er seine Behauptung, mit den entnommenen Bargeldbeträgen teilweise Rechnungen der Beschwerdegegnerin 2 bezahlt zu haben, mit dem Verweis auf drei Zahlungen im Jahr 2007 und eine im Jahr 2008 stützt, kann ihm nicht gefolgt werden. Woraus sich ergeben sollte, dass die fraglichen Zahlungen mit den vom Beschwerdeführer entnommenen Mitteln und durch ihn vorgenommen wurden, ist nicht ersichtlich. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung verstösst weder gegen das Willkürverbot noch gegen die Unschuldsvermutung. Nicht schlechterdings unhaltbar ist die vorinstanzliche Erwägung, wonach sich der Beschwerdeführer eine während seiner Ferien eingegangene Zahlung einer Kursteilnehmerin nach seiner Rückkehr habe aushändigen lassen. Die Vorinstanz weist nachvollziehbar darauf hin, dass der Beschwerdeführer die Möglichkeit hatte, sich den Betrag auszahlen zu lassen und einige Tage später seinem Bankkonto exakt dieser Betrag gutgeschrieben worden sei. Nicht offensichtlich unrichtig ist die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Sekretärin und ein Kundenberater Anfang 2010 beschlossen hätten, dem Beschwerdeführer kein Geld mehr auszuhändigen. Die Vorinstanz stützt sich diesbezüglich insbesondere auf die Angaben der Sekretärin. Dass sie ebenfalls aussagte, ab seinem Hauskauf im Jahr 2007 oder 2008 und dem nachfolgenden Umbau sei gemunkelt worden, dass der Beschwerdeführer dafür Geld brauche und Geldprobleme habe, steht dem nicht entgegen. Aus ihrer Aussage, es sei dann darüber diskutiert und beschlossen worden, dem Beschwerdeführer kein Geld mehr zu geben, folgt nicht zwingend, dass dies bereits im Jahr 2007 vereinbart worden ist. Auch aus den Angaben des Kundenberaters, wonach er in den letzten Jahren bar einkassiertes Kursgeld an die Sekretärin übergeben habe und diese die Beträge direkt bei der Post einbezahlt habe, ergibt sich solches nicht. Soweit der Kundenberater von den "letzten Jahren" spricht, könnte sich dies auch auf den Zeitraum zwischen 2010 und seiner Einvernahme im Jahr 2012 beziehen. Sowohl die Sekretärin als auch der Kundenberater haben ausgesagt, der Beschwerdeführer habe bis ins Jahr 2010 Geld aus bar bezahlten Kursen an sich genommen (kantonale Akten, act. 807-812 sowie 908-914). Wenn sich die Vorinstanz darauf stützt, verfällt sie jedenfalls nicht in Willkür.