Citation: 8C_848/2013 E. 3.1

3.1. Es sei nicht nachvollziehbar, wenn einerseits in der angestammten Tätigkeit als Pflegefachmann (auch) auf Grund der psychischen Störung von einer 100 % Arbeitsunfähigkeit ausgegangen, in einer anderen, dem körperlichen Leiden angepassten Arbeit umgekehrt eine 80 %ige Leistungsfähigkeit attestiert werde. Dem ist entgegen zu halten, dass Dr. med. B.________ die dem psychischen Leiden optimal angepasste Tätigkeit dahingehend umschrieben hat, als diese kein Exponieren vor einer Gruppe erheischen dürfe, was die bisherige Arbeit als Pflegefachmann indessen aber regelmässig voraussetzt, worauf übrigens auch Dr. med. F.________ hingewiesen hat, der in diesem Punkt die Einschätzung von Dr. med. B.________ teilt. Insoweit erscheint die Einschätzung nachvollziehbar. Dass sich eine soziale Phobie mit Panikstörung je nach (Betätigungs-) Umfeld in unterschiedlichem Ausmass auf die Arbeitsfähigkeit auswirken kann, liegt auf der Hand.