Citation: U 288/05 14.12.2005 E. 1

Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über den Unfallbegriff (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 1 UVV) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausführungen hinsichtlich der Voraussetzungen für eine Wiedererwägung (BGE 127 V 469 Erw. 2c, 126 V 400 Erw. 2b, 122 V 21 Erw. 3a) und des Erfordernisses eines Rückkommenstitels - sei es der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision - für das Zurückkommen auf eine bereits anerkannte Leistungspflicht und die Rückforderung erbrachter Leistungen (BGE 129 V 110). Beizupflichten ist im Weiteren der Erwägung der Vorinstanz, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 in Bezug auf die Prüfung, ob das Ereignis vom 27. August 2002 als Unfall im Rechtssinne zu qualifizieren sei, nicht anwendbar (BGE 129 V 4 Erw. 1.2), hingegen bezüglich der Erwägungen über die Voraussetzungen und die Rechtmässigkeit der Wiedererwägung zu beachten ist. Darauf wird verwiesen.