Citation: 5A.17/2005 24.06.2005 E. 3

Was der Beschwerdeführer dagegen vorträgt, vermag die tatsächliche Vermutung nicht umzustossen bzw. keine Zweifel daran zu wecken: 3.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe 2001 grosse Probleme mit seiner geschiedenen Ehefrau gehabt und deswegen sogar einen Anwalt konsultieren müssen. Das Departement habe dieser Problematik keine Beachtung geschenkt und habe die Aussagen der geschiedenen Ehefrau als richtig bewertet, nur weil er (der Beschwerdeführer) keine abschliessende Stellungnahme eingereicht habe. Seine Ausführungen über die Gründe der Trennung und die anschliessende Scheidung würden als unrichtig abgetan, wohl nur deshalb, weil sie nicht mit den Angaben der geschiedenen Ehefrau übereinstimmten. Die eigentlichen Gründe würden im angefochtenen Entscheid nicht näher erörtert (Beschwerde III. 1.). Bei diesen Ausführungen handelt es sich indes um nicht substanziierte allgemeine Behauptungen, mit denen der Beschwerdeführer nichts gegen die tatsächliche Vermutung vorträgt. 3.2 Soweit der Beschwerdeführer ohne Bezug zu den Entscheidgründen auf die Folgen der Nichtigerklärung der erleichterten Einbürgerung für ihn und sein Kind hinweist (Beschwerde III. 2.), kann auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden (vgl. BGE 117 Ib 414 E. 1d S. 418). 3.3 Der Beschwerdeführer weist sodann darauf hin, dass er im ganzen Verfahren die Glaubwürdigkeit der Ehefrau in Abrede gestellt habe. Die gegenteilige Feststellung erweise sich mithin als willkürlich (Beschwerde III. 3.). Mit diesen allgemein gehaltenen Beteuerungen ist die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Ehefrau nicht zu erschüttern. 3.4 Sodann bezeichnet der Beschwerdeführer die Würdigung des Departementes, er habe die Ehe instrumentalisiert, um in die Schweiz zu gelangen und sich hier auf dem Weg der erleichterten Einbürgerung einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verschaffen, als willkürlich. Er habe über eine Niederlassungsbewilligung verfügt und sei daher berechtigt gewesen, sich auch ohne erleichterte Einbürgerung in der Schweiz aufzuhalten (Beschwerde III. 4.). Mit der blossen Bestreitung ist die auf den glaubwürdigen Aussagen der früheren Ehefrau beruhende Würdigung des Departementes aber nicht als willkürlich hinzustellen. Der Hinweis auf die Niederlassungsbewilligung bezieht sich nicht auf die tatsächliche Vermutung und ist daher unbehelflich. 3.5 Der Beschwerdeführer weist sodann darauf hin, dass seine frühere Ehefrau nach Amsterdam gereist sei, um ihn dort zu heiraten. Erstellt sei zudem, dass sie ihn aus der Wohnung gewiesen und schliesslich die Scheidung beantragt habe, womit feststehe, dass sie nur acht Monate nach der erleichterten Einbürgerung die Ehe nicht habe fortsetzen wollen. Dass er schliesslich in die Scheidung eingewilligt habe, ändere daran nichts (Beschwerde III. 5.). Dass die Ehefrau die Scheidung der Ehe beantragt hat, ist nicht von Belang und vermag insbesondere die tatsächliche Vermutung nicht umzustossen. Zudem behauptet der Beschwerdeführer nicht, die Ehefrau habe, z.B. durch eine neue Beziehung, den Trennungsgrund gesetzt. Nach den glaubwürdigen Aussagen der früheren Ehefrau ist das Scheitern der Ehe vielmehr auf das egoistische Verhalten des Beschwerdeführers zurückzuführen, weswegen die Ehefrau schon vor der Einbürgerung eine Trennung gewünscht hatte (vgl. angefochtener Entscheid S. 7 E. 11 am Ende). 3.6 Soweit der Beschwerdeführer die Aussagen der Ehefrau in Frage stellt (Beschwerde III. 6.), handelt es sich um nicht substanziierte Behauptungen, worauf nicht näher einzugehen ist.