Citation: 2A.591/2006 18.12.2006 E. 3

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im Verfahren nach Art. 36a OG (mit summarischer Begründung) zu erledigen: 3.1 Der Beschwerdeführer ist wegen mehrfacher und schwerer Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Vergehen gegen das Waffengesetz mit Strafurteil vom 18. Oktober 2004 zu einer Freiheitsstrafe von 4 ¾ Jahren verurteilt worden, womit ein Ausweisungsgrund im Sinne von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG vorliegt. 3.2 Zu prüfen ist, ob die Ausweisung im Sinne von Art. 11 Abs. 3 ANAG sowie Art. 16 Abs. 3 ANAV (SR 142.201) als "angemessen", d.h. gestützt auf die gesamten wesentlichen Umstände des Einzelfalles verhältnismässig erscheint (vgl. BGE 125 II 521 E. 2 S. 523 f.). Dies ist vorliegend der Fall: Der Beschwerdeführer ist wegen gravierender Betäubungsmitteldelikten (u.a. Einfuhr von 12 kg Heroin) zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Zumal selber nicht drogenabhängig und damit die mit derartigen Mengen an Betäubungsmitteln verbundene Gefährdung für Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Personen aus finanziellem Antrieb in Kauf nehmend, wiegt sein Verschulden schwer. Entsprechend gewichtig ist das Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers aus der Schweiz. Der angefochtene Entscheid erwähnt die für die Prüfung der Verhältnismässigkeit massgebenden Kriterien (S. 5) und wendet sie in zulässiger Weise an. Der Beschwerdeführer ist kein Ausländer der "zweiten Generation", lebt aber bereits seit langer Zeit in der Schweiz und hat sich hier bis zu einem gewissen Grad beruflich integriert. Wie im angefochtenen Entscheid jedoch zu Recht angenommen wird, ist für ihn eine Rückkehr ins Heimatland nicht unzumutbar. Das Gleiche gilt an sich auch für seine Ehefrau, welche mit der Kultur des Herkunftslandes ebenfalls noch vertraut ist. Hingegen haben die Kinder ihr ganzes Leben in der Schweiz verbracht, womit eine Rückkehr der Familie nach Serbien auf entsprechende Schwierigkeiten stossen würde. Angesichts der im Strafmass zum Ausdruck kommenden Schwere der begangenen Delikte vermögen diese privaten Interessen jedoch die Anordnung einer Ausweisung nicht auszuschliessen. Das Verwaltungsgericht hat der dargelegten familiären Situation in vertretbarer Weise dadurch Rechnung getragen, dass es die Ausweisung auf die Dauer von fünf Jahren beschränkte. Zur Begründung kann ergänzend auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG). 3.3 Der angefochtene Entscheid erweist sich als bundesrechtskonform, weshalb die dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen ist.