Citation: 7B_732/2023 E. 5.4

5.4. Das vorinstanzliche Urteil ist als Ganzes zu lesen. Darin werden der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers wie auch die anderen für die Ausschreibung der Landesverweisung im SIS massgebenden Kriterien berücksichtigt. Hierbei ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Delinquenz des Beschwerdeführers (mengenmässig qualifizierter Betäubungsmittelhandel aus rein pekuniären Motiven) als schwere Straftat wertet. Angesichts der erneuten Delinquenz nach der Haftentlassung ist auch nicht ernstlich in Frage zu stellen, dass ein gewisses Rückfallrisiko nicht von der Hand zu weisen ist. Schliesslich ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz davon ausgeht, die Kontakte zu den erwachsenen Kindern könnten mittels moderner Kommunikationsmittel oder ausserhalb des Schengenraums durch Besuche in Serbien wahrgenommen werden, zumal die Kinder dort aufgewachsen seien. Ebenso berücksichtigt die Vorinstanz, dass ein Schengen-Visum mit räumlich beschränkter Gültigkeit zum Besuch des Sohnes nicht ausgeschlossen sei. Bei dieser Sachlage hält die Ausschreibung der Landesverweisung im SIS vor Bundesrecht stand.