Citation: 6B_95/2024 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer kritisiert schliesslich, indem die Vorinstanz die Beschwerdegegnerin 2 als Privatklägerin zulasse und auf ihre Privatklage eintrete, verletze sie die gesetzlich vorgesehene Beschränkung der Privatklägerstellung auf geschädigte Personen (Art. 115 und 118 StPO) und überdies das verfassungsmässige Rückwirkungsverbot. Das Covid-19-Solidarbürgschaftsgesetz sei im Zeitpunkt der Konstituierung und erst recht bei der inkriminierten Tat noch nicht in Kraft gewesen. Selbst wenn das Gesetz anwendbar wäre, ändere dies nichts daran, dass die Beschwerdegegnerin 2 geschädigte Person sein müsse, was sie gemäss der Anklage nicht sei. Geschädigt im Sinne von Art. 115 StGB könne einzig die Bank E.________ sein, nicht jedoch die Schweizerische Eidgenossenschaft, vertreten durch die Beschwerdegegnerin 2.