Citation: 1B_233/2013 E. 3.2

3.2. Vorliegend verhält es sich indessen anders. Die Beschwerdeführerin erachtet die Haftentlassung nicht als ungerechtfertigt. Sie macht vielmehr geltend, sie habe am 18. Juni 2013 die Haftentlassung bereits selbst beschlossen und habe dies der Jugendbeschwerdekammer auch mitgeteilt. Die Jugendbeschwerdekammer hätte daher das Beschwerdeverfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abschreiben müssen. Mit ihrem Entscheid habe sie gegen eidgenössisches Strafprozessrecht verstossen. Nachdem die Jugendanwaltschaft die Haftentlassung selbst beschlossen hat, ist nicht ersichtlich - und wird von ihr auch nicht dargetan - inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid - der ebenfalls die Haftentlassung anordnete - beschwert sein sollte bzw. inwiefern sie ein Rechtsschutzinteresse an der von ihr beantragten Änderung des Dispositivs haben sollte. Die vorliegende Beschwerde erweist sich als offensichtlich unzulässig, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a nicht einzutreten ist.