Citation: 4A_419/2017 E. 4.5.1

4.5.1. Der Beschwerdeführer rügt, dass er vor der Erstinstanz wie vor der Vorinstanz Beweisanträge gestellt habe, das Unfallgeschehen aus der Perspektive des Beschwerdegegners zu eruieren und nicht bloss aus der Vogelperspektive. Der Beschwerdegegner sei aufgrund eines Stoppschildes und einer Stoppmarkierung vortrittsbelastet. Er sei sogar "qualifiziert vortrittsbelastet", da es sich um eine Ausfahrt aus einer Tankstelle handle. Der Beschwerdegegner sei in Missachtung des Vortritts in ihn gefahren. Die Vorinstanz sei aber auf diese Behauptungen und Beweisanträge mit keinem Wort eingegangen, worin abermals eine Gehörsverletzung liege.