Citation: 6B_328/2009 06.08.2009 E. 1

1.1 Verfahrensgegenstand bilden einzig die Verurteilungen des Beschwerdeführers wegen mehrfacher Übertretung des Tierschutzgesetzes. Am 1. September 2008 traten das neue Tierschutzgesetz (TSchG) und die neue Tierschutzverordnung (TSchV) in Kraft. Da sich das neue Recht für den Beschwerdeführer nicht als das mildere erweist, gelangt das bisherige Recht zur Anwendung (vgl. Art. 333 Abs. 1 StGB sowie Art. 104 StGB i.V.m. Art. 2 Abs. 2 StGB). 1.2 Die Vorinstanz erachtete es in tatsächlicher Hinsicht insoweit als erwiesen, dass der Beschwerdeführer erstens ein Kalb im Alter von mehr als 14 Tagen in einer Kälberbox gehalten (nachfolgend E. 3), zweitens einen freilaufenden Jungstier zusammen mit angebundenen Kühen und freilaufenden Kälbern ohne Kälberschlupf gehalten (nachfolgend E. 4) und drittens ein Kalb im Alter von unter 14 Tagen in einer Kälberbox mit weniger als 85 Zentimetern Breite gehalten hat (nachfolgend E. 5).