Citation: 5A_352/2024 E. 4.3

4.3. Wie sich aus dem angefochtenen Entscheid ergibt, hat die Vorinstanz erwogen, neue Tatsachen müssten aufgrund des im Rahmen von Art. 278 Abs. 3 SchKG analog anwendbaren Art. 317 Abs. 1 ZPO ohne Verzug vorgebracht werden. Die erwähnten Urkunden seien offensichtlich nicht ohne Verzug vorgebracht worden und somit nicht zulässig. Selbst wenn diese drei Dokumente rechtzeitig eingereicht worden wären und damit als echte Noven berücksichtigt werden könnten, hätten sie keinen Einfluss auf den Entscheid. Nach dem LugÜ könnten auch vorläufig vollstreckbare Urteile im Ausland anerkannt und vollstreckt werden.