Citation: 6B_955/2013 E. 3.3.3

3.3.3. Die vorinstanzliche Verfahrensleitung stellte in der Verfügung vom 11. April 2013 in Aussicht, dass sie das dem Obergericht im Urteil vom 17. Januar 2011 unterlaufene Versehen im Verfahren der Berichtigung gemäss Art. 83 StPO beseitigen werde. Die Vorinstanz ordnete in der Folge jedoch nicht in diesem Verfahren, sondern im Verfahren betreffend nachträgliche richterliche Anordnungen gemäss Art. 195 ff. aStPO/AR die Ersatzfreiheitsstrafe von einem Tag an. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer dadurch Nachteile erlitten haben könnte. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers konnte in seiner Stellungnahme alle Einwände vorbringen, die seines Erachtens gegen die Zulässigkeit einer nachträglichen Festlegung der Ersatzfreiheitsstrafe sprechen. Die in der Beschwerde angerufenen Ansprüche und Grundsätze (rechtliches Gehör, Treu und Glauben) sind nicht verletzt.