Citation: 8C_108/2016 E. 5.2.2

5.2.2. Obwohl der Versicherte die ihm verbleibende Leistungsfähigkeit seit August 2008 durch Ausübung der Hauswartstätigkeit für die B.________ AG verwertet, hat das kantonale Gericht seinem Entscheid vom 26. September 2012 bei der Bestimmung des Invalideneinkommens nicht das entsprechende, tatsächlich erzielte Erwerbseinkommen zu Grunde gelegt. Vielmehr folgte es hier der Argumentation des Beschwerdeführers. Infolge seiner angeschlagenen Gesundheit sehe er sich dazu veranlasst, seiner Arbeitgeberin nicht sämtliche krankheitsbedingten Ausfälle und sonstigen Einschränkungen zu melden. Vielmehr organisiere er auf seine eigenen Kosten selber Stellvertreter, welche für ihn die zu seinem Pflichtenheft gehörenden schweren Arbeiten übernehmen würden. Der Mitbewohner in seiner privaten Wohngemeinschaft innerhalb einer von ihm gewarteten Liegenschaft bestätige, dass er im Umfang eines Anteils von 20 bis 30 % die körperlich schwer belastenden Arbeiten aus dem Pensum des Versicherten übernehme. Daraus schloss die Vorinstanz, der Beschwerdeführer werde sich nach einer seinem Leiden besser angepassten Anstellung als Hauswart umsehen müssen. Das aktuelle Arbeitsverhältnis bei der B.________ AG erscheine als unsicher und wenig stabil. Es sei daher nicht auf den daraus tatsächlich erzielten überdurchschnittlichen Lohn abzustellen. Statt dessen sei das Invalideneinkommen basierend auf den standardisierten monatlichen Bruttolöhnen gemäss LSE 2008 zu ermitteln. Gehe man von den entsprechenden Angaben im Bereich der persönlichen Dienstleistungen des Anforderungsniveaus 3 aus, resultiere nach Abzug eines leidensbedingten Abzuges von 10 % und Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung ein hypothetisches Invalideneinkommen von Fr. 34'255.-.