Citation: 2C_1030/2020 E. 5.4.1

5.4.1. Wie sich aus dem angefochtenen Entscheid ergibt (vgl. namentlich E. 3.3.2.3 bis E. 3.3.2.5 des angefochtenen Entscheids), hält sich die Beschwerdeführerin seit etwas mehr als fünf Jahren ordnungsgemäss in der Schweiz auf. Diese fünfjährige Aufenthaltsdauer korreliert gemäss den Feststellungen der Vorinstanz nicht mit ihrer sprachlichen, sozialen und kulturellen Integration: In sprachlicher Hinsicht ist zu konstatieren, dass die Beschwerdeführerin die an ihrem Wohnort gesprochene Sprache nicht beherrscht. Dies wirkt sich negativ auf ihre Möglichkeiten aus, sozial zu interagieren. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen musste die Beschwerdeführerin beispielsweise von ihrem Ehemann zu einer ärztlichen Konsultation am 9. September 2019 begleitet werden; das Gespräch mit dem Arzt wurde sodann aufgrund der fehlenden Verständigungsmöglichkeiten fast ausschliesslich vom Ehemann der Beschwerdeführerin geführt. Ausserfamiliäre soziale Kontakte der Beschwerdeführerin gehen aus dem angefochtenen Urteil nicht hervor und werden von ihr auch nicht behauptet. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, ist die Beschwerdeführerin insgesamt weder in sprachlicher noch in sozialer oder kultureller Hinsicht in die schweizerischen Verhältnisse integriert.