Citation: 4A_534/2008 24.03.2009 E. 3

3.1 Das Bezirksgericht gab im Beschluss vom 28. April 2005 der Beschwerdegegnerin auf, zu beweisen, dass sie die in Rechnung gestellten Arbeiten erbracht hat (act. 16), verzichtete in der Folge jedoch auf entsprechende Beweiserhebungen, weil es annahm, die Beschwerdeführerin habe die behaupteten Lieferungen nicht substanziiert bestritten. 3.2 Das Obergericht ging davon aus, die Beschwerdeführerin habe anlässlich der Hauptverhandlung vom 20. Januar 2005 die Liefermengen anerkannt. 3.3 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe an dieser Hauptverhandlung die neu ins Recht gelegten Rechnungen nur im Grundsatz "Stückzahl mal Preis je Stück" anerkannt. Die Feststellung, die Beschwerdeführerin habe die behauptete Stückzahl anerkannt, sei damit aktenwidrig. Dies werde dadurch bestätigt, dass die Beschwerdegegnerin gemäss bezirksgerichtlichem Beschluss vom 28. April 2005 die in Rechnung gestellten Arbeiten hätte beweisen müssen. 3.4 Gemäss dem Protokoll der Hauptverhandlung vom 20. Januar 2005 hat die Beschwerdeführerin die neu ins Recht gelegten Rechnungen, was die Liefermenge betrifft, anerkannt (S. 12, act. 014). Der Vorwurf der Aktenwidrigkeit ist damit unbegründet, zumal auch das Bezirksgericht im Ergebnis von einer Anerkennung der Liefermenge ausging, indem es insoweit eine genügende Bestreitung verneinte.