Citation: 5A_243/2007 28.01.2008 E. 4

Die Beschwerdeführerin widersetzt sich der Anrechnung eines hypothetischen Einkommens und stellt in Abrede, während der Dauer der Ehe bzw. des Zusammenlebens zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit verpflichtet gewesen zu sein. Ob einem Ehegatten ein hypothetisches Einkommen (in der angenommenen Höhe) zugemutet werden kann, ist Rechtsfrage, ob dessen Erzielung auch tatsächlich möglich erscheint, dagegen Tatfrage (BGE 128 III 4 E. 4c/bb S. 7). Beruhen Annahmen der kantonalen Instanz über hypothetische Geschehensabläufe auf Schlussfolgerungen aus konkreten Anhaltspunkten, lassen sie sich einzig mit der Rüge willkürlicher Beweiswürdigung anfechten. Als Gegenstand einer Rechtsfrage sind demgegenüber Schlussfolgerungen, die ausschliesslich auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhen, freier Prüfung durch das Bundesgericht zugänglich (dazu BGE 126 III 10 E. 2b S. 12 mit Hinweis).