Citation: I 764/03 22.01.2004 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht nahm an, dass der Beschwerdeführer seinen ursprünglich erlernten Beruf als Metzger aus invaliditätsfremden Gründen aufgegeben habe. In der Folge habe er von 1993 bis 1996 als angelernter Koch und später als Maschinenführer gearbeitet. Für die Beurteilung des Umschulungsanspruchs sei daher nicht der erlernte Beruf, sondern die zuletzt ausgeübte Hilfsarbeit massgebend. Auf Grund der Arztberichte sei für leichte körperliche Tätigkeiten, die vorwiegend sitzend verrichtet werden können, eine volle Arbeitsfähigkeit gegeben, die dem Beschwerdeführer auch ohne Umschulung verschiedene Tätigkeiten wie Bedienungsarbeiten an einer Maschine, Kontroll-, Verpackungs-, Sortier- und Überwachungsarbeiten ermögliche. Aus dem Vergleich zwischen dem bei der X.________ AG zuletzt erzielten Einkommen als Maschinenführer und dem leidensbedingt um 10 % reduzierten Durchschnittslohn für leichte Tätigkeiten gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik errechnete die Vorinstanz eine Erwerbseinbusse von rund 9 %, die keinen Anspruch auf Umschulung begründe. Dem Beschwerdeführer könne aber auch mit Blick auf den Grundsatz der Gleichwertigkeit keine Umschulung gewährt werden, da es nicht Sache der Invalidenversicherung sei, einen Behinderten in eine bessere beruflich-erwerbliche Stellung zu führen, als sie vor Eintritt der Invalidität bestand.