Citation: I 425/99 14.04.2000 E. 2

2.- Soweit der Beschwerdeführer letztinstanzlich Leis- tung an ihn persönlich beantragt, ist zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht die Voraussetzungen für die Auszahlung der Kinderrente an B.________ als nicht rentenberechtigten Elternteil bejaht hat. a) Anders als Art. 34 IVG betreffend die Zusatzrente für die Ehefrau enthielt Art. 35 IVG in der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung keine Bestimmung hinsichtlich der Drittauszahlung von Kinderrenten. Das Eidgenössische Ver- sicherungsgericht hat mit Blick auf den gesetzlichen Zweck, wonach die Kinderrente ausschliesslich für den Unterhalt und die Erziehung des Kindes zu verwenden ist, ergänzende Regeln aufgestellt und eine Auszahlung der Rente an Dritte unter bestimmten Voraussetzungen auch dann zugelassen, wenn die Bedingungen des Art. 76 Abs. 1 AHVV nicht erfüllt sind. Danach ist die Kinderrente der getrennt lebenden oder ge- schiedenen Mutter auszuzahlen, wenn diese die elterliche Gewalt innehat, das Kind nicht beim rentenberechtigten Vater wohnt und sich dessen Unterhaltspflicht in einem Kos- tenbeitrag erschöpft (BGE 103 V 134 Erw. 3 mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung erschöpft sich die Unterhalts- pflicht in einem Kostenbeitrag, wenn die Unterhaltsbeiträge nicht die von H. Winzeler in Zusammenarbeit mit dem Jugend- amt des Kantons Zürich ermittelten Ansätze für den Unter- haltsbedarf von Kindern erreichen (SVR 1999 IV Nr. 2 S. 6 Erw. 2a; vgl. auch BGE 122 V 125 ff.). Mit der auf den 1. Januar 1997 in Kraft getretenen