Citation: 5C.253/2002 18.12.2002 E. A

Am 28. März 1998 verstarb K.________ im Alter von 88 Jahren. Sie hinterlässt als einzigen gesetzlichen Erben ihren Sohn G.________. Am 23. November 1989 hatte sie ein eigenhändiges Testament verfasst, zu dem sie am folgenden Tag sowie am 17. März 1991 je einen Nachtrag erstellte. Neben Vermächtnissen in der Höhe von insgesamt Fr. 240'000.-- setzte sie F.________ als Erbin des "Wohnhauses an der Strasse S.________ Schwyz", ohne Mobiliar, ein. Das gesamte übrige Vermögen sollte ihrem Sohn G.________ zufallen, insbesondere die Liegenschaften in Zug und Ascona. Sämtliche letztwilligen Anordnungen wurden am 15. Juni 1994 auf der Gemeinde Schwyz hinterlegt. Am 26. Februar 1996 zog F.________, bevollmächtigt von K.________, die Testamente von der Gemeinde zurück und brachte sie am 28. Februar 1996 wiederum zurück.