Citation: 2C_980/2018 E. 6.3

6.3. Im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Interessenabwägung rügt der Beschwerdeführer die mangelhafte Berücksichtigung seiner Integration im Rahmen seiner privaten Interessen, indem die Vorinstanz lediglich seine Sprachkenntnisse erwähnt habe, ansonsten aber nicht auf seinen Freundeskreis eingegangen sei (nachfolgend E. 6.3.1). Ferner werde ihm fälschlicherweise angelastet, dass er seine Unternehmung im Fürstentum Liechtenstein domiziliert habe. Seine wirtschaftlichen Interessen lägen entgegen der vorinstanzlichen Auffassung in der Schweiz (nachfolgend E. 6.3.2). Mit Bezug auf seine Familie beanstandet der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe seine enge Beziehung zu seinem Sohn nicht berücksichtigt. Sodann sei eine Beziehung auf Distanz zwischen der Schweiz und Kroatien nicht zumutbar (nachfolgend E. 6.3.3). Er habe sich zudem im August 2018 erneut verlobt und gedenke in naher Zukunft wieder zu heiraten. Seine Verlobte sei zur Zeit schwanger, sodass die aufenthaltsbeendende Massnahme seinem zweiten Kind die Möglichkeit nehme, ihn kennen zu lernen und eine Beziehung aufzubauen (nachfolgend E. 6.3.4).