Citation: 5A_968/2021 E. 4.5

4.5. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung von Art. 501 Abs. 2 ZGB, weil die Vorinstanz nicht festgestellt habe, dass die Zeugen Kenntnis vom Vertragstext in der englischsprachigen Fassung genommen hätten. Die Zeugen hätten unter diesen Umständen die nötige Bestätigung nicht abgeben können. Zwar wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz in diesem Zusammenhang eine aktenwidrige und damit willkürliche Sachverhaltsfeststellung vor. Sie begründet diesen Vorwurf indes nicht ausreichend, da sie neben der obigen Behauptung allein auf die eigenen appellatorischen Ausführungen dazu verweist, ob den Parteien eine Übersetzung des Vertragstextes vorgelegt worden sei (vgl. dazu bereits E. 4.2 hiervor). Der Rüge der Verletzung von Art. 501 Abs. 2 ZGB ist damit die Grundlage entzogen.