Citation: 1C_79/2008 29.09.2008 E. 4

Weiter rügt der Beschwerdeführer, das Verwaltungsgericht habe den Sachverhalt offensichtlich unvollständig und unrichtig festgestellt. Er macht geltend, die Hochspannungsleitungen in der Peripherie des Weilers Vogelshus seien nicht berücksichtigt worden. Willkürlich sei auch die Feststellung, wonach sich im Weiler ein mit Eternit bekleidetes Gebäude befinde; es gebe mehrere den Weiler prägende Bauten, die grossflächig mit Eternit gedeckt seien. Mit der tatsächlichen Situation in krassem Widerspruch stehe sodann die Feststellung des Verwaltungsgerichts, wonach die geplante Masthalle aufgrund ihrer Grösse keinesfalls mit den bestehenden Bauten vergleichbar sei: Sowohl das Schloss als auch Scheune und Stallungen des Heimwesens der Erben B.________ und der Gebäudekomplex des Beschwerdeführers hätten, jedes Objekt für sich genommen, ein grösseres Volumen als die strittige Schweinemasthalle, die nur eine geringe Breite und Höhe aufweise. 4.1 Das Verwaltungsgericht beurteilte die geplante Schweinemasthalle aufgrund ihrer enormen Ausmasse als erheblich störend und als keinesfalls mit den bestehenden Bauten vergleichbar. Diese Aussage bezieht sich - wie in E. 19d S. 29 klargestellt wird - auf die Gebäudelänge von 124,3 m. Unerheblich für die Beurteilung des Verwaltungsgerichts waren somit das Gesamtvolumen der Baute und dessen Deckung mit Eternit. Insofern ist es unerheblich, ob es im Weiler Vogelshus Bauten mit grösserem Volumen gibt und wie viele mit Eternit gedeckt sind. 4.2 Die Hochspannungsleitungen mit ihren Masten sind auf den in den Akten liegen Fotos erkennbar und müssen auch dem Verwaltungsgericht an seinem Augenschein aufgefallen sein. In den Erwägungen werden sie jedoch nicht erwähnt, d.h. das Verwaltungsgericht hielt sie nicht für erheblich. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb der Entscheid unter Berücksichtigung der Hochspannungsleitungen anders hätte ausfallen müssen; dies ist auch nicht ersichtlich: Zum einen verlaufen die Hochspannungsleitungen in mehreren hundert Metern Entfernung vom Weiler; zum anderen hat die Existenz eines das Ortsbild beeinträchtigenden Störfaktors nicht zur Folge, dass weitere störende Bauten bewilligt werden müssen (so ausdrücklich E. 19c S. 29 des angefochtenen Entscheids hinsichtlich anderer störender Bauten).