Citation: 5A_1033/2017 E. 7.2

7.2. Das Bezirksgericht gewährte der Beschwerdeführerin für das erstinstanzliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege. Dabei setzte es das deren Rechtsvertreter zu ersetzende Honorar unter Kürzung von dessen Kostennote auf Fr. 7'500.-- fest, was die Beschwerdeführerin vor Kantonsgericht beanstandete. Das Kantonsgericht führte diesbezüglich aus, die Beschwerdeführerin sei zur Erhebung der Kostenbeschwerde nicht legitimiert. Selbst wenn auf die Beschwerde eingetreten werden könnte, wäre die vorgenommene Kürzung der Kostennote des Rechtsvertreters aber nicht zu beanstanden, weil dieser von einem übersetzten Stundenansatz ausgegangen sei. Die Beschwerdeführerin rügt die Honorarfestsetzung zwar in verschiedener Hinsicht als verfassungswidrig und macht unter Anrufung des Gleichbehandlungsgebots insbesondere geltend, die Kostennote der Anwältin des Beschwerdegegners sei nicht gekürzt worden. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen setzt sie sich aber nicht auseinander, womit mangels ausreichender Begründung nicht auf die Beschwerde einzutreten ist. Unter diesen Umständen ist auf die Legitimation der Beschwerdeführerin zur Kostenbeschwerde nicht mehr einzugehen.