Citation: 6B_486/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz legt überzeugend dar, weshalb sie eine unbedingte Strafe für erforderlich erachtet, um den Beschwerdeführer von künftigen (Strassenverkehrs) delikten abzuhalten. Er bringt nichts vor, was diese Einschätzung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Demnach sei dem Beschwerdeführer insbesondere aufgrund der beiden einschlägigen Vorstrafen wegen groben Verkehrsregelverletzungen sowie des schlechten automobilistischen Leumunds eine ungünstige Legalprognose zu stellen. Er habe sich weder von vier Führerausweisentzügen seit 2008 noch von bedingten Geldstrafen beeindrucken lassen, sondern noch innerhalb des ersten Jahres seit dem letzten Urteil delinquiert. Sein Verhalten zeige deutlich, dass die bisherigen Sanktionen ihre Warnwirkung verfehlt hätten und weise auf eine ausgeprägte, dauerhafte Uneinsichtigkeit sowie Gleichgültigkeit gegenüber Rechtsnormen hin. Bei der inkriminierten Tat habe der Beschwerdeführer ein äusserst riskantes und unverantwortliches Verhalten an den Tag gelegt und weder Einsicht noch Reue gezeigt. Es sei nicht zu erwarten, dass er sich künftig an die Strassenverkehrsregeln halten werde.