Citation: 4A_102/2017 E. 4.4.2

4.4.2. Anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung habe sie sodann darauf hingewiesen, dass "die Beschwerdegegnerin in Annahmeverzug begründender Weise ihre angebliche Bereitschaft zur Mängelbeseitigung hätte erklären müssen". Dazu äussere sich die Vorinstanz mit keiner Silbe, wodurch sie das deutsche Recht willkürlich angewendet habe. Dies habe massgeblichen Einfluss auf das Ergebnis des angefochtenen Entscheids gehabt. Dass diese Rechtsfrage massgeblichen Einfluss auf das Ergebnis haben soll, behauptet die Beschwerdeführerin zwar, sie erläutert dies aber nicht. Die Vorinstanz stellte fest, die Parteien hätten für die Nacherfüllung "im zweiten Anlauf"eine Frist bis März 2011 vereinbart. Im Zeitpunkt als die Beschwerdeführerin die Nacherfüllung verweigerte, befand sich die Beschwerdegegnerin noch nicht in Verzug damit (vgl. E. 3.2). Die Frage, ob ein Schuldnerverzug durch ein den Annahmeverzug begründendes Angebot des Schuldners beendet worden ist, stellte sich daher nicht. Es ist dementsprechend auch nicht ersichtlich, weshalb die von der Beschwerdeführerin aufgeworfene Frage für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblich sein könnte - dies darzutun wäre jedoch an der Beschwerdeführerin gelegen. Dass die Vorinstanz diese Frage nicht behandelte, ist daher nicht zu beanstanden; von willkürlicher Rechtsanwendung kann jedenfalls nicht die Rede sein.