Citation: 2P.173/2000 23.04.2001 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruches auf rechtliches Gehör: Das Verwaltungsgericht sei nicht auf die von ihm vorgebrachten Einwände eingegangen, wonach der zur Beschriftung des Busses bestimmte Text entgegen den Behauptungen des Baudepartements nicht "derb, aggressiv oder schockierend" sei und die seitens der Stadt Luzern aufgeführten Ablehnungsgründe (Anstössigkeit, ausgeschöpftes Kontingent) offensichtlich nur vorgeschoben gewesen seien, um die "in Wirklichkeit politische Zensur" zu verschleiern. Der in Art. 29 Abs. 2 BV verankerte Anspruch auf rechtliches Gehör verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen (BGE 123 I 31 E. 2c S. 34 mit Hinweisen; ferner: BGE 125 II 369 E. 2c S. 372; 124 II 146 E. 2a S. 149). Die Begründung ist so abzufassen, dass der Betroffene den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Die Begründungspflicht ist freilich nicht schon verletzt, wenn sich die Behörde nicht mit allen Parteivorbringen einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Ein behördlicher Entscheid muss aber wenigstens kurz die Überlegungen nennen, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt (BGE 124 V 180 E. 1a S. 181; 119 Ia 264 E. 4d S. 269; 117 Ib 64 E. 4 S. 86, 481 E. 6b/bb S. 492; 112 Ia 107 E. 2b S. 110, je mit Hinweisen). Vorliegend kann von einer Verletzung des Anspruches auf rechtliches Gehör nicht die Rede sein. Das Verwaltungsgericht hat ausreichend klar dargelegt, aus welchen Gründen die fragliche Werbung abgelehnt werden durfte.