Citation: 2C_1/2024 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hat die für das Revisionsverfahren massgebenden gesetzlichen Bestimmungen (vgl. § 87 ff. des Gesetzes [des Kantons Zug] vom 1. April 1976 über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen [Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG/ZG; BGS 162.1]) sowie die formellen Anforderungen an Revisionsgesuche (vgl. Art. 65 VRG/ZG) dargelegt. Mit Bezug auf den Beschwerdeführer hat sie festgehalten, dass sein Revisionsgesuch ausserhalb der 30-tägigen Frist seit dem Bekanntgeben des Revisionsgrunds (§ 88 VRG/ZG) und somit verspätet eingereicht worden sei. Zudem wäre das Gesuch ohnehin abzuweisen gewesen, zumal der von ihm ins Recht gelegte Entscheid des Obergerichtspräsidenten, mit welchem ihm Spruchgebühren aus verschiedenen von den Zuger Zivilgerichten beurteilten Verfahren erlassen worden waren, keinen Revisionsgrund darstelle. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht festgehalten, dass allfällige neue Schadenersatzansprüche nach dem anwendbaren kantonalen Verantwortlichkeitsgesetz nicht direkt beim Verwaltungsgericht geltend gemacht werden könnten (§ 20 des Gesetzes vom 1. Februar 1979 über die Verantwortlichkeit der Gemeinwesen, Behördenmitglieder und Beamten [Verantwortlichkeitsgesetz; BGS 154.11]). In der Folge ist das Verwaltungsgericht auf sein Revisionsgesuch nicht eingetreten.