Citation: 8C_402/2018 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der Kreisarzt Dr. med. G.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sei im Bericht vom 30. März 2016 mit Ergänzung vom 8. Juni 2016 in Kenntnis aller relevanten medizinischen Akten zum Schluss gekommen, dem Versicherten seien aufgrund der Verletzungsfolgen an der rechten und linken Schulter sowie an der Lendenwirbelsäule noch leichte, selbstbestimmte, wechselbelastende Tätigkeiten zumutbar. Klettern auf Leitern und Gerüsten sowie Überkopfarbeiten seien zu vermeiden. Das Heben und Tragen von Gewichten von bis zu 5 kg sei nur körpernah bis zur Brusthöhe möglich. Im Rahmen dieses Tätigkeitsprofils seien keine zeitlichen Einschränkungen gegeben. Hierauf könne abgestellt werden. Dr. med. G.________ habe am 8. Juni 2016 einleuchtend dargelegt, dass die Zumutbarkeitsbeurteilung jeweils auf dem aktuellen klinischen Befund basiere. Im Rahmen der Untersuchung des Versicherten vom 30. März 2016 habe er die medizinische Situation unter Berücksichtigung sämtlicher abgeheilter Unfallfolgen beurteilt. In Bezug auf die rechte Schulter habe er eine stabile Situation im Vergleich zur letzten Untersuchung vom 27. November 2014 festgestellt. Für den Vorderarm seien zwar nach wie vor Sensibilitätseinschränkungen angegeben worden. An den Hand- und Ellbogengelenken hätten jedoch keine funktionellen Einschränkungen bestanden und alle Fingergelenke seien frei beweglich gewesen. Ein kompletter Faustschluss aus der vollen Streckung heraus sei ebenfalls möglich gewesen. Damit habe er im Vergleich zur Beurteilung vom 27. November 2014 eine gewisse Verbesserung der Funktionalität beschrieben. In Bezug auf die linke Schulter sei Dr. med. G.________ am 30. März 2016 auf seine Einschätzung vom 19. Februar und 16. März 2016 zurückgekommen und habe festgestellt, dass an der linken Schulter doch noch Unfallfolgen bestünden. Er habe somit seine Beurteilung zu Gunsten des Versicherten korrigiert. Damit habe er dargetan, dass er die medizinische Situation in ihrer Gesamtheit und unvoreingenommen beurteilt habe. Im Ergebnis sei seine Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit vom 30. März 2016 schlüssig und stehe auch mit anderen medizinischen Berichten im Einklang. So liege gemäss dem Bericht der Klinik D.________ vom 10. August 2015 an der rechten Schulter ein zufriedenstellendes Resultat vor. In Bezug auf die Lendenwirbelsäule habe Prof. Dr. med. H.________, Chefarzt, Spinale Chirurgie, Spital I.________, am 12. August 2015 eine volle Arbeitsfähigkeit für leichte Tätigkeit attestiert. Insgesamt könne der Versicherte wieder als Internal Audit Manager zu 100 % tätig sein. Aufgrund seiner ausgesprochen guten Ausbildung wäre es ihm gesundheitlich aber auch möglich, eine ähnlich gelagerte anspruchsvolle Erwerbstätigkeit auszuüben.