Citation: 6B_1148/2017 E. 1.4.3

1.4.3. Dem Beschwerdeführer hält die Vorinstanz zugute, er habe keine Kenntnis davon gehabt, dass Y.________ falsche Angaben zu technischen Daten oder zum Alter der Maschinen bzw. zu deren Wert machte und dass die Maschinen zu teuer verkauft wurden (vgl. angefochtenes Urteil S. 12, 25, 29 f., 31 f. 38 f., 41 f., 43 f.). Mit Blick auf die hohe Anzahl an Geschäften (acht Leasingverträge innerhalb von neun Monaten) habe der Beschwerdeführer jedoch davon ausgehen müssen, dass die Gesellschaften von Y.________ mit erheblichen Liquiditätsproblemen zu kämpfen hatten. Y.________ habe dem Beschwerdeführer gegenüber auch offengelegt, dass seine Gesellschaften Liquidität benötigen würden. Dieser habe damit Kenntnis davon gehabt, dass es Y.________ auf anderem Weg - insbesondere unter Angabe der wahren ursprünglichen Eigentumsverhältnisse der Maschinen - nicht möglich gewesen wäre, Liquidität für seine Gesellschaften zu beschaffen (angefochtenes Urteil S. 12). Dem Beschwerdeführer sei bekannt gewesen, dass die Leasinggesellschaften über die tatsächlichen Verhältnisse rund um den Leasingvertrag (unabhängige Lieferantin) bzw. bezüglich der Eigentumsverhältnisse an den fraglichen Objekten getäuscht worden seien. Er habe gewusst, dass die Leasinggeber entgegen ihren Erwartungen einen eher risikobehafteten "sale and lease back"-Vertrag abschlossen, und dass damit ihre Forderungen gegenüber Y.________ in ihrem Wert herabgesetzt waren. Ebenso sei ihm bewusst gewesen, dass Y.________ bzw. dessen Gesellschaften in diesem Umfang bereichert worden seien. Hingegen habe der Beschwerdeführer nicht in der Absicht gehandelt, sich selbst im Sinne von Art. 146 StGB stoffgleich zu bereichern. Die bei diesem eingetretene Bereicherung habe in der von Y.________ erhaltenen Provisionszahlung in der Höhe von 3-5% des Kaufpreises bestanden. Die Zahlung entstamme vollumfänglich dem Vermögen von Y.________. Sie entspreche nicht dem bei den Leasinggesellschaften eingetretenen Schaden. Die Stoffgleichheit sei nicht gegeben, womit der Beschwerdeführer nicht über eigene Bereicherungsabsicht, sondern lediglich über Drittbereicherungsabsicht verfügt habe (angefochtenes Urteil S. 25). Indem er ausschliesslich die Bereicherung des Haupttäters und damit von Y.________ angestrebt habe, habe er sich der Gehilfenschaft zum Betrug und nicht der Mittäterschaft schuldig gemacht (angefochtenes Urteil E. 11.5.2 S. 25 f.).