Citation: 6B_210/2008 05.08.2008 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, in der Eingabe vom 3. Oktober 2007 an das Bezirksgericht habe er dargelegt, dass er sich mit dem Gastwirt geeinigt und diesem die vereinbarten Fr. 600.-- am 3. April 2006 überwiesen habe, dieser den Strafantrag aber nicht vereinbarungsgemäss umgehend zurückgezogen, sondern bis zum 4. Oktober 2007 zugewartet habe. Selbst wenn der Strafantrag vom 22. März 2006 noch als rechtzeitig eingereicht erachtet werden sollte, sei es unstatthaft, dem Beschwerdeführer Verfahrenskosten für den Zeitraum April bis Oktober 2006 aufzuerlegen und ihm eine Prozessentschädigung vorzuenthalten. Wenn die Vorinstanz ausführe, aus den Akten sei eine Willensäusserung des Geschädigten nicht ersichtlich, dass er im Gegenzug für die Bezahlung eine Zusicherung auf Rückzug des Strafantrags gemacht habe, so hätte eben aufgrund des Vorbringens des Beschwerdeführers eine entsprechende Abklärung vorgenommen werden müssen, beispielsweise durch Befragung des Geschädigten oder des sachbearbeitenden Polizeibeamten. Jedenfalls gehe es nicht an, zu Lasten des Beschwerdeführers zu unterstellen, die im Rahmen einer Vereinbarung nahe liegende Zusicherung, den Strafantrag zurückzuziehen und mithin die Sache definitiv zu bereinigen, sei nicht erfolgt. Wenn aber der Geschädigte entgegen seiner Zusage das Strafverfahren habe weiterlaufen lassen, so habe er schuldhaft unnötige Kosten verursacht und nicht der Beschwerdeführer (Beschwerdeschrift S. 6 f. Ziff. 3). Im Rahmen dieser Rüge nennt der Beschwerdeführer weder kantonale Verfahrensbestimmungen, die willkürlich angewandt worden wären, noch Verfassungsbestimmungen, die angeblich verletzt sein sollen. Damit genügt er aber seiner Begründungspflicht nicht, weshalb auf die Rüge nicht einzutreten ist (BGE 133 IV 286 E. 1.4).