Citation: 9C_117/2024 E. 4.3.3

4.3.3. Der Beschwerdeführer stellt nicht in Abrede, dass er gemäss vorinstanzlicher Feststellung an vielfältigen gesundheitlichen Beschwerden gelitten hatte, welche insbesondere auch eine orthopädische Begutachtung erfordert hätten. Soweit er diesbezüglich sinngemäss darauf hinweist, dass ohnehin bereits aus neurologischer und neuropsychiatrischer Sicht von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit auszugehen gewesen sei, weshalb auf eine Begutachtung in weiteren Disziplinen hätte verzichtet werden können, ist darauf hinzuweisen, dass das Gutachten der Klinik B.________ hinsichtlich der vollständigen Arbeitsunfähigkeit schlüssig sein müsste (dazu BGE 125 V 351 E. 3a), damit sich eine Abklärung in weiteren Disziplinen erübrigte. Diesbezüglich hat die Vorinstanz insbesondere festgestellt, dass seitens der Gutachter eine vollständige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden sei, obwohl erhebliche Diskrepanzen zwischen dem Verhalten des Beschwerdeführers und dem klinischen Befund hätten festgestellt werden können. Willkür wird bezüglich dieser Feststellung nicht dargetan. Damit ist sie für das Bundesgericht verbindlich (E. 1 hiervor). Mit Blick darauf ist die seitens der Gutachter attestierte vollständige Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit nicht nachvollziehbar. Umso mehr wäre daher eine Beurteilung der angepassten Tätigkeit insbesondere aus orthopädischer Sicht notwendig gewesen. Das kantonale Gericht hat das Gutachten der Klinik B.________ damit zu Recht als nicht umfassend (respektive allseitig) qualifiziert (BGE 125 V 351 E. 3a). Seitens der Beschwerdegegnerin liegt in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor. Dass die Vorinstanz mit Blick auf das Gesagte eine zweifellose Unrichtigkeit der Verfügung vom 6. Januar 2005 bejaht hat, verletzt daher kein Recht. So begründet die falsche Rechtsanwendung ebenso wie die Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes einen Wiedererwägungsgrund. Weiterungen erübrigen sich, nachdem rückwirkende Beurteilungen im Zusammenhang mit der Frage nach einem Wiedererwägungsgrund nicht massgebend sein können (E. 4.1.1 hiervor).