Citation: 7B.186/2006 10.01.2007 E. 1

In der von der Y.________ AG für eine Forderung von Fr. 10'139.15 nebst Zins zu 5 % seit 1. Februar 2005 gegen die X.________ GmbH eingeleiteten Betreibung Nr. xxxx des Betreibungsamtes L.________ wurde der am 7. April 2005 ausgestellte Zahlungsbefehl noch am gleichen Tag S.________ ausgehändigt. Es wurde kein Rechtsvorschlag erhoben, worauf die Y.________ AG das Forsetzungsbegehren einreichte. Das Betreibungsamt M.________, in dessen Amtskreis die X.________ GmbH inzwischen ihren Sitz verlegt hatte, stellte hierauf die Konkursandrohung aus. Mit Eingabe vom 26. Mai 2006 reichte die X.________ GmbH beim Obergericht (Justizkommission) des Kantons Zug als kantonaler Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs Beschwerde ein und verlangte, es sei festzustellen, dass der Zahlungsbefehl in der von der Y.________ AG gegen sie eingeleiteten Betreibung nicht ordnungsgemäss zugestellt worden sei, und die Betreibung als nichtig aufzuheben. Die kantonale Aufsichtsbehörde wies die Beschwerde mit Urteil vom 20. September 2006 ab. Die X.________ GmbH nahm diesen Entscheid am 25. September 2006 in Empfang. Mit einer vom 5. Oktober 2006 datierten und noch am gleichen Tag zur Post gebrachten Eingabe führte sie (rechtzeitig) Beschwerde an das Bundesgericht (damalige Schuldbetreibungs- und Konkurskammer) und verlangte, es sei festzustellen, dass die Betreibung der Y.________ AG nicht eröffnet und nichtig sei. Die kantonale Aufsichtsbehörde beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die Y.________ AG (Beschwerdegegnerin) und das Betreibungsamt L.________ schliessen auf Abweisung der Beschwerde (soweit auf diese einzutreten sei). Durch Präsidialverfügung vom 18. Oktober 2006 ist der Beschwerde antragsgemäss aufschiebende Wirkung zuerkannt worden.