Citation: 2C_416/2023 E. 3.2

3.2. Vorliegend hat die Vorinstanz im Wesentlichen erwogen, dass der Beschwerdeführer das Integrationskriterium der Teilnahme am Wirtschaftsleben gemäss Art. 58a Abs. 1 lit. d AIG i.V.m. Art. 77e der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) nicht erfülle. So habe er zusammen mit seiner Ehefrau bis am 31. August 2019 Sozialhilfeleistungen von insgesamt Fr. 311'818.60 bezogen, was als erheblich zu bezeichnen sei. Seit August 2021 sei er arbeitslos und beziehe Gelder der Arbeitslosenversicherung. Zuvor habe er ab dem 1. Mai 2018 für einige Monate im Stundenlohn als Gastronomiemitarbeiter und von April 2019 bis August 2021 als Küchenhilfe gearbeitet. Zudem hätten die Ehegatten vom 15. März 2021 bis zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils ergänzend Sozialhilfeleistungen im Betrag von Fr. 33'759.-- erhalten. Trotz Leistungen der Arbeitslosenkasse sei der Beschwerdeführer - so die Vorinstanz weiter - weiterhin ergänzend auf die Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen. In Anbetracht der gesamten Umstände ist das Verwaltungsgericht zum Schluss gelangt, dass der Sozialhilfebezug des Beschwerdeführers in Kürze erheblich zunehmen werde, sodass ihm die Erteilung der Niederlassungsbewilligung zu Recht verweigert worden sei.