Citation: U 28/03 26.09.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin in ihrer Eigenschaft als obligatorischer Unfallversicherer für Folgen des ihr mit der Unfallmeldung vom 28. Juli 2000 mitgeteilten Ereignisses vom 21. Juni 2000 über den 31. Juli 2000 hinaus Leistungen zu erbringen hat. 2.1 Gemäss Verfügung vom 12. April 2001 und Einspracheentscheid vom 28. Juni 2001 hat die National das gemeldete Ereignis vom 21. Juni 2000 als Unfall übernommen und bis Ende Juli 2000 Versicherungsleistungen erbracht. Für die Zeit ab 1. August 2000 wurden weitere Leistungen verweigert, weil der natürliche Kausalzusammenhang nicht mehr gegeben sei. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird jedoch - wie bereits in der vorinstanzlichen Beschwerdeantwort vom 24. Oktober 2001 - in erster Linie vorgebracht, es sei nicht die Unfallkausalität zu verneinen, sondern ein leistungsbegründendes Ereignis an sich, weil dieses nicht hinreichend wahrscheinlich gemacht worden sei. Damit macht die Beschwerdeführerin geltend, sie habe den Unfall zu Unrecht übernommen. 2.2 Das kantonale Gericht gelangte insbesondere gestützt auf die Angaben des Dr. med. W.________ vom 6. Juli 2000 (Arztzeugnis UVG, Eintrag in der Krankengeschichte) sowie die Schilderungen des Beschwerdegegners vom 17. Juli und 26. August 2000 zum Ergebnis, es sei hinreichend nachgewiesen, dass sich das Ereignis vom 21. Juni 2000 in der durch den Versicherten beschriebenen Weise zugetragen habe. Es hielt fest, dem Eintrag vom 6. Juli 2000 sei zu entnehmen, dass die Beschwerden am rechten Kniegelenk seit ein paar Wochen bestünden, eine Giving-way-Problematik mit Schwellungstendenz vorliege und der Beschwerdegegner nicht mehr joggen könne. Damit sei der von diesem geschilderte Ereignishergang durchaus vereinbar.