Citation: 6B_487/2021 E. 5.8.3

5.8.3. Der Beschwerdeführer setzt sich in diesem Punkt mit den vorinstanzlichen Ausführungen (vgl. oben E. 5.8.1) nicht hinreichend auseinander. Er zeigt nicht auf, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung betreffend das Vorliegen einer gegenwärtigen Gefährdung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit auch im Ergebnis schlechterdings unhaltbar, d.h. willkürlich sein soll. Er beschränkt sich im Wesentlichen darauf, die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als falsch zu kritisierten und dieser seine eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen. Dies gilt namentlich, wenn er ausführt, er bereue ausdrücklich das ihm vorgeworfene Verhalten, bzw. er fühle sich in keiner Weise von Personen angezogen, die dem Schutzalter noch nicht entwachsen seien (Beschwerde S. 12). Das Bundesgericht als oberste Recht sprechende Behörde (Art. 1 Abs. 1 BGG) ist keine Appellationsinstanz, die in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht eine freie Prüfung vornimmt (Urteil 6B_563/2021 vom 22. Dezember 2022 E. 4.4.1). Die Ausführungen des Beschwerdeführers erschöpfen sich im Wesentlichen in einer appellatorischen Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung. Darauf ist mangels hinreichender Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG) nicht einzutreten. Die Vorinstanz verweist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung betreffend Art. 5 Abs. 1 Anhang I FZA (angefochtenes Urteil S. 26 f.). Ihre Ausführungen geben zu keinen Bemerkungen Anlass. Sie legt zutreffend dar, bei den versuchten sexuellen Handlungen mit Kindern handle es sich um Delikte, welche die ungestörte und selbstbestimmte sexuelle Entwicklung junger Mädchen gefährden würden. Zudem setzt sie sich mit der Rückfallgefahr des Beschwerdeführers auseinander und berücksichtigt dabei das Motiv der bereits begangenen Tat (Rückgang des ehelichen Sexualverkehrs bedingt durch Schwangerschaft der Ehefrau) und der Möglichkeit weiterer Schwangerschaften seiner Ehefrau, die noch jung sei (angefochtenes Urteil S. 29). Mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung ist vorliegend - entgegen der Beschwerde (S. 13) - nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz bei dieser Sachlage davon ausgeht, auch wenn insgesamt keine ungünstige Legalprognose gestellt werden könne, was zur Gewährung des bedingten Strafvollzugs führe (angefochtenes Urteil S. 22), so bleibe ein gegenwärtiges Rückfallrisiko im Sinne des FZA bestehen (angefochtenes Urteil S. 29 f.; vgl. Urteil 6B_123/2022 vom 8. Dezember 2022 E. 3.5.2). Bei der dargelegten Ausgangslage bestehen keine allzu hohen Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit einer künftigen Straffälligkeit (vgl. oben E. 5.8.2). Die Vorinstanz lässt dieses Risiko vorliegend zu Recht genügen, um nicht von einer Landesverweisung abzusehen.