Citation: 1C_428/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz begründete ihren Verzicht auf den beantragten Augenschein damit, dass die Beschwerdeführenden mit ihrem Beweisantrag sicherstellen wollten, dass sich das Kantonsgericht ein eigenes Bild der örtlichen Verhältnisse zum Gefälle, zu sichtbaren bzw. nicht sichtbaren Wegen, zu den Zufahrten zu anderen Liegenschaften und letztlich zur Eignung der einen oder anderen Wegführung als Zufahrt zur Liegenschaft machten. Laut Vorinstanz stellten sich jedoch nur Rechtsfragen und die Frage der Linienführung und die damit einhergehende Sachverhaltsabklärung sei vorliegend nicht Gegenstand, da dafür eine Rechtsgrundlage fehle. Zudem habe die verfügende Behörde bereits einen Augenschein durchgeführt, weshalb kein weiterer notwendig sei.