Citation: 2C_266/2022 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, die sogenannten Bereitstellungsflüge jeweils am Morgen nach 8 Uhr von der Basis des Heli-kopters auf dem Flugplatz U._______ auf die Landestelle des Spitals V.________ und von dort jeweils am Abend vor 20 Uhr wieder zurück auf die Basis, seien in tatsächlicher Hinsicht unbestritten. Sie beanstandet in rechtlicher Hinsicht allerdings die vorinstanzliche Auffassung, wonach Art. 56 VIL restriktiv ausgelegt werden müsse und diese Bereitstellungsflüge daher nicht zulässig seien. Die Vorinstanz nehme eine falsche Auslegung vor. Die Beschwerdeführerin kritisiert, die Vorinstanz lasse ausser Acht, dass der Relativsatz von Art. 56 VIL ("die ausschliesslich zur Hilfeleistung dienen") nicht die Spitallandestellen, sondern lediglich die "andere[n] Landestellen" betreffe, da sich die Konkretisierung durch die Beispiele "Rettung und Bergung" auf den Unfallort beziehe. Die Landestellen bei Spitälern dienten jedoch nicht dem Zweck der "Rettung und Bergung", sondern würden zeitlich danach benützt. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin müssen die Landestellen bei Spitälern entgegen der vorinstanzlichen Auslegung keinen direkten Zusammenhang zu einer Hilfeleistung haben, damit sie bewilligungsfrei benützt werden dürften. Bei den Spitallandestellen, so die Beschwerdeführerin weiter, würden die Spitäler als verantwortliche Inhaber dafür sorgen, dass die Benutzung im Kontext zum Spitalbetrieb stünde. Aus historischer Sicht ergebe sich, dass der Verordnungsgeber die konkrete Regelung der Benutzung der Spitallandestellen den Spitälern habe überlassen wollen. Ausserdem könne das Bundesamt mangels medizinischem oder rettungstechnischem Fachwissen im Einzelfall gar nicht beurteilen, ob ein unmittelbarer Bezug der Aussenlandung zu einer Hilfeleistung bestehe. Die Bereitstellungsflüge der Beschwerdeführerin würden in einer Vielzahl von Notfällen zu einer medizinisch relevanten Verkürzung der Reaktionszeit führen, was dem Patientenwohl diene.