Citation: 2C_234/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz verneinte, dass der Beschwerdeführer, wäre er bereits verheiratet, gestützt auf Art. 42 Abs. 1 AIG eine Aufenthaltsbewilligung erhalten würde, und verweigerte die Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung zur Vorbereitung der Eheschliessung. Sie erwog zusammengefasst, die bisherigen strafrechtlichen Verurteilungen begründeten ein grosses öffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers. Dieses würde durch die eher geringe Rückfallgefahr beim Beschwerdeführer teilweise relativiert. Seine privaten Interessen vermöchten die öffentlichen Interessen an seiner Fernhaltung jedoch nicht in offensichtlicher Weise zu überwiegen, zumal sich seine familiären und sozialen Beziehungen nur intensivieren konnten, weil er der rechtskräftigen Wegweisungsanordnung nicht nachgekommen sei.