Citation: 6B_429/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Beschwerdeführer bestreite ein sexuelles Motiv für seine Tat. Seine Erklärung, er habe der Privatklägerin nichts antun, sondern lediglich die Wirkung von GBL ausprobieren wollen, überzeuge hingegen nicht. Der Beschwerdeführer habe sich im Laufe des Strafverfahrens mehrmals widersprochen und es lägen zahlreiche Indizien für eine sexuell motivierte Tat vor. Finanzielle Motive seien nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer habe die Privatklägerin gezielt ausgesucht und aufgrund von Internetrecherchen gewusst, dass GBL das Bewusstsein beeinträchtige, weshalb er davon ausgegangen sei, die Privatklägerin werde sich im Nachhinein an nichts mehr erinnern können. Die Kammer (Vorinstanz) sei überzeugt, dass der Beschwerdeführer die Privatklägerin durch die Abgabe des GBL habe widerstandsunfähig machen wollen, um anschliessend den Beischlaf an ihr zu vollziehen.