Citation: 5A_153/2023 E. 1

Mit Urteil vom 29. November 2022 eröffnete das Bezirksgericht Horgen den Konkurs über die Beschwerdegegnerin für eine Forderung der Beschwerdeführerin von Fr. 53'744.30 nebst Zins, Spesen und Kosten. Dagegen erhob die Beschwerdegegnerin am 19. Dezember 2022 (Poststempel) Beschwerde. Das Obergericht des Kantons Zürich erkannte der Beschwerde am 22. Dezember 2022 antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zu. Das Obergericht holte keine Vernehmlassungen ein. Mit Urteil vom 26. Januar 2023 hiess es die Beschwerde gut, hob das Urteil vom 29. November 2022 auf und wies das Konkursbegehren ab. Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 23. Februar 2023 Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht erhoben. Sie verlangt, das angefochtene Urteil aufzuheben und den Konkurs über die Beschwerdegegnerin zu eröffnen. Eventuell sei die Angelegenheit an das Obergericht zurückzuweisen. Zudem hat sie beantragt, das Betreibungsamt U.________ im Sinne einer superprovisorischen, eventuell einer provisorischen Massnahme anzuweisen, ein Verzeichnis aller Vermögensbestandteile der Beschwerdegegnerin (Güterverzeichnis nach Art. 162 ff. SchKG) aufzunehmen. Mit Verfügung vom 24. Februar 2023 hat das Bundesgericht das Betreibungsamt U.________ im Sinne einer superprovisorischen vorsorglichen Massnahme angewiesen, ein Güterverzeichnis zu erstellen. Mit Verfügung vom 1. März 2023 hat das Bundesgericht auch das Betreibungsamt V.________ zur Erstellung eines Güterverzeichnisses aufgefordert, nachdem das Betreibungsamt U.________ mitgeteilt hatte, dass die Beschwerdegegnerin primär dort tätig sei. Am 1. März 2023 reichte das Betreibungsamt U.________ das Güterverzeichnis ein und stellte Fr. 95.90 in Rechnung. Die Rechnung ist einstweilen aus dem von der Beschwerdeführerin geleisteten Kostenvorschuss beglichen worden. Das Bundesgericht hat Beschwerdeantworten und Stellungnahmen zum Gesuch um vorsorgliche Massnahmen eingeholt (Verfügungen vom 24. Februar 2023 an das Obergericht und vom 8. März 2023 an die Beschwerdegegnerin). Am 13. März 2023 hat das Bundesgericht das Güterverzeichnis des Betreibungsamtes U.________ den Parteien mitgeteilt. Mit Präsidialverfügung vom 27. März 2023 hat das Bundesgericht das Gesuch um Aufnahme eines Güterverzeichnisses (vorsorgliche Massnahme) gutgeheissen und die superprovisorischen Verfügungen vom 24. Februar und 1. März 2023 bestätigt. Zudem hat es das Betreibungsamt U.________ angewiesen, sein Güterverzeichnis nötigenfalls zu ergänzen. Am 29. März 2023 hat das Betreibungsamt U.________ dem Bundesgericht ein Urteil des Bezirksgerichts Horgen vom 28. März 2023 mitgeteilt, mit dem auf Begehren einer anderen Gläubigerin erneut der Konkurs über die Beschwerdegegnerin eröffnet worden ist. Am 30. März 2023 hat das Bundesgericht an den geltenden Anordnungen festgehalten. Am 4. April 2023 hat das Betreibungsamt V.________ das Güterverzeichnis erstellt und Rechnung in der Höhe von Fr. 11'696.70 gestellt. Am 18. April 2023 hat das Bundesgericht das Güterverzeichnis des Betreibungsamtes V.________ den Parteien mitgeteilt und die Rechnung an die Beschwerdeführerin weitergeleitet. Am 18. April 2023 hat die Beschwerdegegnerin eine Beschwerdeantwort eingereicht. Sie ersucht sinngemäss um Abweisung der Beschwerde. Am 27. April 2023 hat die Beschwerdeführerin repliziert und Anträge zur Kostenrechnung des Betreibungsamtes V.________ gestellt. Das Bundesgericht hat die Beschwerdegegnerin und die Betreibungsämter V.________ und U.________ am 3. Mai 2023 zu einer Stellungnahme zu dieser Eingabe eingeladen. Am 12. Mai 2023 hat das Bezirksgericht Horgen die Rechtskraft des Konkursurteils vom 28. März 2023 bestätigt. Das Bundesgericht hat am 16. Mai 2023 die Beschwerdeführerin und die Beschwerdegegnerin aufgefordert, sich zu einer allfälligen Abschreibung des bundesgerichtlichen Verfahrens infolge Gegenstandslosigkeit (einschliesslich Kostenfolgen) zu äussern. Die Beschwerdeführerin hat am 23. Mai 2023 (Postaufgabe) beantragt, das Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben, die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen und diese zu einer Parteientschädigung an die Beschwerdeführerin zu verpflichten. Die Beschwerdegegnerin hat sich nicht vernehmen lassen. Auch auf die Einladung vom 3. Mai 2023 hin sind keine Stellungnahmen eingegangen. Das Bundesgericht hat die Stellungnahme der Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin zur Kenntnis zugestellt. Weitere Eingaben sind nicht eingegangen.