Citation: 5A_303/2015 E. 1.1

1.1. A.________, B.________ und C.________ sowie D.________ und E.________ sind die Kinder der am xx.xx.1930 geborenen F.________. Am 27. Juli 2014 beantragten sie bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Dorneck-Thierstein (KESB) eine Beistandschaft für ihre Mutter bezüglich der Bereiche Vermögensverwaltung, Personensorge, Rechtsverkehr und Vertretung bei medizinischen Massnahmen. Im Weiteren begehrten sie, die Beistandschaft sei A.________, B.________ und C.________ sowie D.________ mit individuellen Befugnissen bzw. Befugnissen im "kollektiv zu zweien gemeinsam" zu übertragen. Mit Verfügung vom 29. Oktober 2014 ordnete die KESB eine Vertretungsbeistandschaft gestützt auf Art. 394 und 395 ZGB an und regelte den Inhalt der Beistandschaft (Ziff. 3.1). Ferner ernannte sie A.________, B.________, und C.________ sowie D.________ als Beistände und beauftragte sie, nötigenfalls Antrag auf Anpassung der behördlichen Massnahmen an veränderte Verhältnisse zu stellen (Punkt 1), unverzüglich ein Inventar gemäss Art. 405 ZGB per Datum des Entscheides der KESB zu erstellen (Punkt 2) und alle zwei Jahre, erstmals für die Periode vom 29. Oktober 2014 bis 31. Dezember 2015, einen Bericht und eine Rechnung zur Genehmigung bei der Sozialregion U.________ zur Weiterleitung an die KESB einzureichen (Punkt 3).