Citation: 1A.27/2006 18.08.2006 E. 1.2

1.2. In ihrer Replik vom 19. Mai 2006 teilen die Beschwerdeführer mit, sie seien juristische Laien und hätten aus finanziellen Gründen auf eine anwaltliche Vertretung vor Bundesgericht verzichtet. Die Rechtsanwältin, die sie vor Obergericht vertreten habe, habe ihnen nur eine übersetzte Zusammenfassung der Entscheide des Obergerichts übermittelt. Wenn tatsächlich drei separate Beschlüsse existierten, so müssten diese inhaltlich identisch sein. Sie bitten das Bundesgericht deshalb, auf ihre Beschwerde gegen sämtliche Entscheide des Obergerichts einzutreten. Soweit damit sinngemäss die Wiederherstellung der Beschwerdefrist verlangt wird, kann diesem Antrag nicht stattgegeben werden, weil die Gesuchsteller nicht durch ein unverschuldetes Hindernis davon abgehalten wurden, innert Frist zu handeln (Art. 35 Abs. 1 OG) : Die drei Beschlüsse des Obergerichts wurden der damaligen Rechtsanwältin der Gesuchsteller zugestellt; deren Wissen müssen diese sich zurechnen lassen (vgl. Entscheid B 107/01 vom 23. Juli 2003 E. 2.2 und 3.3, publ. in SZS 2004 S. 470 ff.).