Citation: 8C_672/2019 E. 3.1.1

3.1.1. Nach den das Bundesgericht bindenden und im Übrigen vom Beschwerdeführer explizit nicht bestrittenen Feststellungen des kantonalen Gerichts hat sich der Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit im Zeitraum seit der ersten Rentenzusprechung (Verfügungen vom 11. Mai und 27. Juli 2011) bis zum Erlass der Verfügung vom 17. Oktober 2018 hinsichtlich der körperlichen Beeinträchtigungen nicht in revisionsrechtlich erheblicher Weise verändert. Dies hat sich aus einem Vergleich der medizinischen Gutachten der MGSG vom 23. April 2010, der PMEDA vom 17. Februar 2014 sowie der MEDAS Toggenburg AG vom 17. Januar 2018 ergeben. Laut Letztem litt der Versicherte an dauerhaften Veränderungen am rechten Knie bei mehrfach operierter Meniskopathie mit sekundärer Gonarthrose sowie bei rechtsseitiger Varisierung (O-Bein-Bildung) der Beinachse, was sich auf die Beweglichkeit und Belastbarkeit des Kniegelenks sowie der Beinachse und damit auf die Arbeitsfähigkeit als Maler im Baugewerbe (Einschränkung beim Treppensteigen und bei Verrichtungen auf Gerüsten) auswirkte. Dasselbe galt in funktionell gleichem Ausmass für die Auswirkungen der degenerativen Veränderungen an der Halswirbelsäule (Einschränkung bei Überkopfarbeiten). Qualitativ und quantitativ vermochte der Versicherte folgenden Anforderungen nachzukommen (positives Leistungsprofil) : Arbeiten mit leichter Wechselbelastung sowie gelegentlichem Stehen und Gehen; körperlich höchstens mittelschwer belastende Verrichtungen; Heben und Tragen von Gewichten von 15 bis 20 kg auf Lendenhöhe (überwiegendes Heben und Tragen über Brusthöhe nicht möglich); gelegentliches Arbeiten mit Besteigen von Hockern, Leitern, Treppen, Trittstufen und Gerüsten. In einer diesem Leistungsprofil angepassten Erwerbstätigkeit war der Versicherte vollständig arbeitsfähig.