Citation: 6B_81/2021 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz geht bei der Strafzumessung im Raubfall z.N. von B.________ insgesamt methodisch korrekt vor und legt in nachvollziehbarer Weise dar, welche Komponenten sie in Bezug auf das Verschulden des Beschwerdeführers wie bemisst (Urteil S. 11 ff.). Insgesamt gelangt sie zu einem leichten Verschulden, was der Beschwerdeführer nicht kritisiert. Angesichts ihres erheblichen Ermessensspielraums erscheint die Festlegung der hypothetischen Einzelstrafe von 17 Monaten Freiheitsstrafe im vorliegenden Fall zwar als hoch, liegt aber immer noch im unteren Bereich des Strafrahmens für ein Raubdelikt. Auch verletzt die Vorinstanz ihre Begründungspflicht entgegen der Kritik des Beschwerdeführers nicht (vgl. hierzu BGE 144 IV 313 E. 1.2; 142 IV 265 E. 2.4.3; 141 IV 244 E. 1.2.2; 134 IV 17 E. 2.1; je mit Hinweisen).