Citation: I 399/06 11.08.2006 E. 4

4.1 Was die erwerblichen Auswirkungen der Rückenbeschwerden anbelangt, wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zunächst eingewendet, IV-Stelle und kantonales Gericht hätten eine unzureichende Konkretisierung der Verweisungstätigkeiten vorgenommen. Nach der Rechtsprechung dürfen an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten nicht übermässige Anforderungen gestellt werden. Die Sachverhaltsabklärung hat nur soweit zu gehen, dass im Einzelfall eine zuverlässige Ermittlung des Invaliditätsgrades gewährleistet ist (SVR 2003 IV Nr. 11 S. 33 Erw. 2.5 [Urteil L. vom 18.10.02, I 761/01]). Im Lichte dieser Rechtsprechung hat die Verwaltung die trotz Rückenleiden weiterhin zumutbaren Verweisungstätigkeiten hinreichend konkretisiert, indem sie in ihrer Verfügung vom 25. Mai 2004 als Beispiele für körperlich wenig anspruchsvolle Überwachungsfunktionen und Arbeitsstellen im Dienstleistungssektor die behinderungsangepassten Tätigkeiten als Kontrolleur, Parkplatzwächter und Receptionist anführte. Auf jeden Fall stünde dem Beschwerdeführer auf dem für ihn in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) trotz körperlicher Einschränkung noch ein äusserst breites Spektrum erwerblicher Betätigung offen. Auch diesbezüglich können zusätzliche Abklärungen unterbleiben. 4.2 Ferner macht der Versicherte mit Blick auf BGE 126 V 79 Erw. 5b geltend, bei der Festsetzung eines bloss 10%igen Abzugs vom LSE-Tabellenlohn werde das Kriterium der Anzahl Dienstjahre ausser Acht gelassen. Der Beschwerdeführer war während mehr als 17 Jahren (darin nicht enthalten ein Unterbruch von knapp drei Jahren) für die letzte Arbeitgeberfirma tätig. Tritt er nun eine neue Stelle an, verliert er den lohnrelevanten Vorteil der bisherigen Dienstjahre. Es ist indessen nicht aus den Augen zu verlieren, dass eine lange Dienstdauer beim gleichen Arbeitgeber auf dem hypothetischen ausgeglichenen Arbeitsmarkt durchaus positiv gewertet wird, indem die durch die langjährige Betriebstreue ausgewiesene Zuverlässigkeit und Tüchtigkeit sich bei einem anderen Arbeitgeber im Anfangslohn niederschlägt. Vor allem aber bleibt zu beachten, dass die Bedeutung der Dienstjahre im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist (BGE 126 V 79 Erw. 5a/cc mit Hinweis; Urteil Y. vom 25. Juli 2005, U 420/04). Dem Aspekt der geringen Anzahl Dienstjahre kommt deshalb hier keine ins Gewicht fallende Bedeutung zu.