Citation: 6B_1062/2021 E. 3.3

3.3. Andererseits beanstandet die Beschwerdeführerin, die Vorinstanz verletze ihren Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung können Betroffene, die nicht adhäsionsweise privatrechtliche Ansprüche geltend machen wollen oder können, ausnahmsweise unmittelbar gestützt auf Art. 29 Abs. 3 BV Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege haben. Unter diesen besonderen Umständen prüft das Bundesgericht die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen (Urteile 6B_132/2017 vom 24. Mai 2018 E. 1.4.1; 1B_355/2012 vom 12. Oktober 2012 E. 5.1, 5.4). Da die Beschwerdeführerin keine zivilrechtlichen Ansprüche geltend machen kann (vgl. E. 2.2 hiervor), ist sie zur Rüge betreffend die Verletzung ihres Anspruchs auf unentgeltliche Rechtspflege legitimiert.