Citation: 6B_728/2024 E. 2.2

2.2. Sodann rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel. In diesem Kontext trägt er vor, er habe in seiner Berufung dargelegt, dass erhebliche Zweifel bestünden, ob sich der Vorfall vom Sommer 2018 und der "Vorfall mit der Scherbe" wirklich so zugetragen habe wie von der Beschwerdegegnerin 2 geschildert. Die genauen Umstände dieser Vorfälle seien nicht nur ungenügend, sondern überhaupt nicht ermittelt worden. In den Akten gebe es keinen konkreten Hinweis für ein Würgemal. Die Beschwerdegegnerin 2 sei nach dem behaupteten Vorfall zur Arbeit gefahren. Dies belege, dass es sich nicht um einen Vorfall von einer gewissen Intensität gehandelt habe. Daher hätte ihn die Vorinstanz "in dubio pro reo" freisprechen müssen.