Citation: 6B_645/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Sodann wendet sich die Vorinstanz den Zahlungen der drei Lieferanten zu. Der Beschwerdeführer habe eingestanden, während seiner Tätigkeit für die Beschwerdegegnerin 2 veranlasst zu haben, dass die E.________ Ltd. gegründet, eine Managerin eingesetzt und bei der F.________ in U.________ ein Konto auf die Gesellschaft eröffnet wird. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, der Beschwerdeführer habe gemeinsam mit einem ihm unterstellten chinesischen Mitarbeiter von drei Lieferanten der Beschwerdegegnerin 2 Zahlungen von USD 352'174.04 vereinnahmt. Das Geld sei auf die Konten der E.________ Ltd. und der G.________ Ltd. geflossen. Der Beschwerdeführer habe auf das Konto der G.________ Ltd. Zugriff gehabt, die E.________ Ltd. habe er sogar selbst gegründet. Der Beschwerdeführer bestritt bereits im kantonalen Verfahren, in einer Verbindung zur in V.________ domizilierten G.________ Ltd. gestanden zu haben. Diese Bestreitung widerlegt die Vorinstanz überzeugend und unter Hinweis auf zahlreiche Aktenstücke. Zwar habe der Beschwerdeführer bei der G.________ Ltd. keine offizielle Funktion ausgeübt. Doch habe er Zugang zum Konto dieser Gesellschaft bei der F.________ gehabt. Der Beschwerdeführer hatte bereits vor Erstinstanz eingewendet, bei den Zahlungen der drei Lieferanten handle es sich um Beratungshonorare. Dass dies eine bloss Schutzbehauptung ist, begründet die Vorinstanz unter Verweis auf die erstinstanzlichen Erwägungen ausführlich und überzeugend. So legt sie dar, dass insgesamt USD 281'670.85 an die E.________ Ltd. und USD 70'503.19 an die G.________ Ltd. überwiesen wurden. Die resultierende Gesamtsumme von USD 352'174.04 lasse sich nicht mit dem vom Beschwerdeführer behaupteten Beratungsmandat in Übereinstimmung bringen. Die Summe stehe in keinem Verhältnis zu den angeblichen Dienstleistungen des Beschwerdeführers. Zudem weist die Vorinstanz darauf hin, dass die einzelnen Zahlungen zweier Lieferanten jeweils 3 % des Auftragsvolumens der Beschwerdegegnerin 2 entspreche. Beim dritten Lieferanten seien es 2 %. Da es sich um insgesamt 32 Überweisungen handle, könne eine zufällige Übereinstimmung ausgeschlossen werden. Es handle sich somit eindeutig um Zahlungen der Lieferanten an den Beschwerdeführer im Zusammenhang mit Bestellungen der Beschwerdegegnerin 2. Diese Feststellung steht überdies im Einklang mit eidesstattlichen Erklärungen der Lieferanten.