Citation: 4P.232/2004 03.01.2005 E. 2

2. Den Beklagten sei richterlich zu befehlen, die Liegenschaft G.________ 82, 8963 H.________, sofort zu verlassen und zu räumen, unter Androhung des polizeilichen Vollzuges im Unterlassungsfalle." C.________ erhob Einwendungen im Sinne von § 435 des Zivilrechtspflegegesetzes vom 18. Dezember 1984 (abgekürzt ZPO/AG) und beantragte, auf das Vollstreckungsbegehren sei nicht einzutreten bzw. es sei abzuweisen. D.________ beteiligte sich nicht am Verfahren. Die Gerichtspräsidentin 4 des Bezirksgerichts Baden erkannte in ihrem Entscheid vom 29. Juni 2004, die Klage der Erstklägerin (A.________) werde infolge fehlender Aktivlegitimation abgewiesen (Dispositivziffer 1), die Klage der Zweit- und Drittkläger (E.________ und F.________) werde gutgeheissen und die Beklagten verpflichtet, die Liegenschaft G.________ 82 in H.________ bis 10. Juli 2004 zu räumen und in ordnungsgemässem Zustand zu verlassen, unter Androhung des polizeilichen Vollzugs im Unterlassungsfall (Dispositivziffer 2). C.________ erhob Beschwerde beim Obergericht des Kantons Aargau, das ihr Rechtsmittel mit Entscheid vom 23. August 2004 abwies und von Amtes wegen Ziffer 2 des vorinstanzlichen Entscheids dahingehend änderte, dass damit die Beklagte C.________ verpflichtet wurde, die Liegenschaft G.________ 82 in H.________ innert 10 Tagen seit Zustellung des Entscheids zu räumen und in ordnungsgemässem Zustand zu verlassen, unter Androhung des polizeilichen Vollzugs im Unterlassungsfall.