Citation: 1B_167/2017 E. 3.3

3.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers beweisen die Aufnahmen der Überwachungskamera nicht, dass er an der Schlägerei nicht teilgenommen hat. Nachdem B.________ mit der rechten Hand dem Opfer einen Faustschlag ins Gesicht verpasst hatte (und auch C.________ zu einem Faustschlag gegen den Kopf des Opfers ausgeholt hatte, dabei aber auf den Boden fiel), taumelte dieses auf die Strasse und befand sich ab diesem Moment ausserhalb des Aufnahmebereichs der Kamera. Die drei Angreifer liefen zur Stelle, wo das Opfer gelegen sein muss. Was in den darauf folgenden Sekunden geschah, wird durch die Videoaufnahmen nicht dokumentiert. Ob der Beschwerdeführer seine passive Rolle aufgegeben und gegen das Gesicht des Opfers getreten haben soll, bleibt offen. Insoweit erweist sich die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe trotz des "Videobeweises" den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, als unbegründet. Die Feststellung der Vorinstanz, dass er sich zusammen mit B.________ und C.________ zur Stelle begeben habe, wo das Opfer gelegen sei, ist deshalb nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer wird zudem durch die Aussagen von Zeugen, wonach drei Personen dort das Opfer mit den Füssen traktiert ("gekickt") haben sollen, sowie auch durch die Aussagen eines Mitbeschuldigten schwer belastet, wobei es dem Sachgericht obliegen wird, die Glaubwürdigkeit dieser Aussagen zu überprüfen. Gleiches gilt auch in Bezug auf die Aussagen von D.________ und E.________, in denen der Beschwerdeführer Entlastungsbeweise zu erblicken vermeint (obwohl auch E.________ in seiner anfänglichen Aussage von drei Männern sprach und erst in der Folge seine Aussage korrigierte, und D.________ an seiner ursprünglichen Version festhält, um niemanden zu beschuldigen).