Citation: 7B_219/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeschrift hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Die Rechtsprechung lässt jedoch genügen, wenn aus der Beschwerdebegründung klar hervorgeht, in welchem Sinne der angefochtene Entscheid abgeändert werden soll (BGE 137 III 617 E. 6.2; 137 II 313 E. 1.3; 134 III 235 E. 2; 133 II 409 E. 1). Das Bundesgericht kann gemäss Art. 107 Abs. 2 BGG grundsätzlich reformatorisch oder kassatorisch entscheiden. Aufhebungsanträge oder Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung allein genügen daher nicht, ausser wenn das Bundesgericht ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte (BGE 136 V 131 E. 1.2; 134 III 379 E. 1.3 mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin stellt in der Hauptsache bloss einen kassatorischen Antrag, indem sie die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses verlangt. Aus der Beschwerdebegründung ergibt sich allerdings klar, dass sie sich gegen die Kostenauflage wendet. Unklar ist, ob die Beschwerdeführerin auch den Verzicht auf die Zusprechung einer Entschädigung und Genugtuung beanstandet. Der Beschwerdebegründung lässt sich diesbezüglich keine explizite Rüge entnehmen. Sollte die Beschwerdeführerin beabsichtigt haben, auch den Verzicht auf die Zusprechung einer Entschädigung und Genugtuung anzufechten, wäre auf die Beschwerde in diesem Punkt mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG). Ausserdem läge hinsichtlich einer Entschädigungs- bzw. Genugtuungsforderung auch kein hinreichendes Begehren vor, da es die Beschwerdeführerin unterlässt, eine entsprechende Forderung zu beziffern. Zusammengefasst ist auf die Beschwerde einzutreten, soweit damit die Auferlegung der Verfahrenskosten beanstandet wird.