Citation: 1C_213/2022 E. 3.2.1

3.2.1. Hierzu erwog die Vorinstanz, dass die Bewilligungsfähigkeit von Holzunterstand und -terrasse mit Entscheid des Staatsrats vom 17. Juni 2009 bereits rechtskräftig entschieden worden sei. Diesbezüglich liege eine abgeurteilte Sache vor, auf die nicht mehr zurückzukommen sei (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.3). Hinsichtlich der übrigen Bauten und Anlagen müsse geprüft werden, ob eine Standortgebundenheit vorliege. Bergrestaurants seien aus betriebswirtschaftlichen Gründen auf einen Standort ausserhalb der Bauzone angewiesen. Sie könnten ebenso wie Bauten, die ihnen dienten und aus technischen oder betriebswirtschaftlichen Gründen notwendig seien, unter gewissen Voraussetzungen ausserhalb der Bauzone als standortgebunden anerkannt werden (vgl. angefochtenes Urteil, E. 6). Das Gebiet "Findeln", in dem der Beschwerdeführer das Restaurant "B.________" betreibe, erfreue sich zunehmender Beliebtheit. Es sei naheliegend, dass es an Spitzentagen in der betreffenden Geländekammer hin und wieder zu erheblichen Überschreitungen des verfügbaren gastronomischen Angebots komme. Aus einem temporär ungenügenden Angebot ergebe sich jedoch keine betriebliche Notwendigkeit für die fraglichen Erweiterungsbauten. Soweit in einer Tourismusdestination objektiv Bedarf an zusätzlichen Restaurantplätzen bestehe, seien planerische Massnahmen zu ergreifen. Vorteile bloss subjektiver Natur - wie hier die Möglichkeit zur Kapazitäts- und Umsatzsteigerung des Restaurants "B.________" durch die rechtswidrig erstellten Bauten und Anlagen - seien für die Beurteilung der Standortgebundenheit nicht von Bedeutung. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung scheide mangels Standortgebundenheit der Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 24 RPG aus.