Citation: 6B_732/2014 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer erklärte, er habe Ende Oktober 2011 von einem gewissen A.________ 360 Gramm Kokain (ungewogen) für Fr. 6'000.-- erworben. Den Kauf habe er mithilfe von Kollegen finanziert. Von diesen 360 Gramm habe er "meistens täglich" konsumiert, letztmals am 8. Januar 2012. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, dass die in der Wohnung des Beschwerdeführers sichergestellten 332.7 Gramm Kokain mit einem Reinheitsgrad von rund 6 % nicht für den Eigenkonsum bestimmt waren. Sie begründet dies im Wesentlichen damit, es sei unglaubhaft, dass der Beschwerdeführer Drogen in dieser Menge und derart schlechter Qualität zum Eigengebrauch gekauft habe. Zumal sich der Beschwerdeführer in einer prekären finanziellen Situation befand, sei er nicht in der Lage gewesen, den Kaufpreis beizusteuern bzw. sich diesen borgen zu lassen. Die Aussagen des Beschwerdeführers hinsichtlich seines Eigenkonsums seien fragwürdig und für die Zeit vor seiner Anhaltung am 11. Januar 2012 gar widerlegt. Es sei erwiesen, dass er einige Zeit zurück Kokain konsumiert habe, nicht aber kurz vor diesem Datum und mit Bestimmtheit nicht in dem von ihm behaupteten Umfang (Urteil, S. 7 ff.).