Citation: 5A_360/2013 E. 3.4

3.4. Nachdem die Beschwerdeführerin keine Verletzung kantonalen Rechts geltend macht (Art. 106 Abs. 2 BGG), erübrigt sich diesbezüglich eine Prüfung. Die weiteren Rügen der Beschwerdeführerin (überspitzter Formalismus im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK, Verletzung von Art. 9 BV) beruhen sämtliche auf der Annahme, dass die ZPO hätte zur Anwendung kommen müssen, womit den Vorwürfen die Grundlage entzogen und darauf nicht einzutreten ist. Den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt (inkl. den im Zusammenhang mit der Frist massgebenden Daten) beanstandet die Beschwerdeführerin im Übrigen nicht. Vor diesem Hintergrund steht fest, dass im vorinstanzlichen Verfahren kein Fristenstillstand galt und die Beschwerdeführerin entsprechend die Frist für die Einreichung der Unterlagen zum Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege verpasst hat. Die Vorinstanz hat demnach kein Recht verletzt, wenn sie das Gesuch abgewiesen hat.