Citation: I 284/05 26.10.2005 E. 1

Streitig und zu prüfen ist einzig der von der Verwaltung gewährte und von der Vorinstanz bestätigte Abzug von 15 % bei der Invaliditätsbemessung. 1.1 Mit dem streitigen Einspracheentscheid vom 21. September 2004 hat die IV-Stelle den Invaliditätsgrad für die Zeit ab 1. August 2000 mit 58 % bemessen. Dabei ging sie davon aus, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen würde, und setzte das Invalideneinkommen anhand der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Tabellen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 2000 auf Fr. 45'871.- fest, indem sie den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert einschliesslich 13. Monatslohn bei einer standardisierten Arbeitszeit von 40 Wochenstunden) für die mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Frauen im privaten Sektor von Fr. 3658.- (Tabelle TA1) auf die betriebsübliche Arbeitszeit von 41.8 Wochenstunden und ein Jahr umrechnete. Beim Invalideneinkommen ging sie vom gleichen Jahreseinkommen aus und ermittelte unter Berücksichtigung einer Arbeitsfähigkeit von 50 % sowie eines leidensbedingten Abzugs von 15 % ein zumutbarerweise erzielbares Einkommen von Fr. 19'495.-. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird diese Berechnung nicht grundsätzlich bestritten; es wird lediglich geltend gemacht, der bei der Festsetzung des Invalideneinkommens berücksichtigte Leidensabzug von 15 % sei zu tief bemessen und auf den maximal zulässigen Betrag von 25 %, mindestens aber auf 20 % festzusetzen, von welchem Ansatz im ersten Beschwerdeverfahren ausgegangen worden sei. 1.2 Im Urteil vom 30. Juli 2001, I 54/01, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht zu dem von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Abzug von 32.2 % (leidensbedingter Abzug von 20 % gemäss Vorinstanz plus Abzug von 12.2 % wegen Teilzeitbeschäftigung) ausgeführt, der vom kantonalen Gericht auf 20 % festgesetzte Abzug trage den gegebenen Umständen in weitem Masse Rechnung und müsste bei einem Wegfall des Abzugs wegen Teilzeitbeschäftigung entsprechend reduziert werden (Erw. 4c). Entgegen der Auffassung der Versicherten lässt sich daraus nicht schliessen, der Abzug müsse auf mindestens 20 % festgesetzt werden, nachdem sich herausgestellt hat, dass ihr auch eine angepasste Tätigkeit lediglich zu einem Pensum von 50 % zumutbar ist. Vielmehr folgt daraus, dass sich ein Abzug von 20 % allein auf Grund der leidensbedingten Beeinträchtigung kaum rechtfertigen lässt. Zudem hat das Gericht über die Abzugsfrage nicht abschliessend entschieden, weshalb nicht davon ausgegangen werden kann, der vorinstanzliche Entscheid vom 22. November 2000 sei - vorbehältlich des Abzugs wegen Teilzeitbeschäftigung - in diesem Punkt rechtskräftig geworden (vgl. hiezu auch BGE 125 V 416 Erw. 2b). Verwaltung und Vorinstanz waren somit befugt, die Frage des Abzugs unter Berücksichtigung der Ergebnisse des MEDAS-Gutachtens umfassend neu zu prüfen.