Citation: 8C_510/2014 E. 3

Die IV-Stelle und das kantonale Gericht erblickten in der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache in einem vollen Pensum erwerbstätig war, nach eigenen Angaben nunmehr aber als Gesunde nur noch zu 80 % ausserhäuslich tätig wäre und sich darüber hinaus Haushalts- und Erziehungsaufgaben widmen würde, einen Revisionsgrund. Das ist unbestritten. Ebenso sind sich die Parteien einig, dass der Beschwerdeführerin aktuell als Dentalhygienikerin eine Tätigkeit von 41,66 %, verteilt auf 5 Tage und mit Pausen unterbrochen, zumutbar sei. Als Naturärztin bestehe eine Arbeitsfähigkeit von 59,5 %. Das kantonale Gericht erwog weiter, die Beschwerdeführerin hätte im Gesundheitsfall im Jahre 2012 bei einem Pensum von 80 % Fr. 79'177.- verdient, falls sie noch bei denselben Arbeitgebern gearbeitet hätte wie im Zeitpunkt ihres Unfalls im August 1993. Dieser Betrag liege höher als derjenige gemäss Richtlinien der Schweizerischen Zahnärzte-Gesellschaft für Dentalhygienikerinnen. Demgemäss hätte sie maximal Fr. 74'052.- verdienen können. Trotzdem legte die Vorinstanz ihrer Invaliditätsbemessung den höheren der genannten Beträge zu Grunde. Das zumutbare Invalideneinkommen hat die Vorinstanz mit Fr. 50'757.- beziffert.