Citation: 6B_501/2013 E. 3.2.3

3.2.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass er die Sprachnachricht auf dem Telefon seiner Ehefrau glaubhaft habe begründen können. Die Vorinstanz hat sich mit seiner Erklärung, wonach er sich für seine Verspätung zu einem Treffen habe entschuldigen wollen, auseinandergesetzt und dieses als unglaubhaft und gesucht bezeichnet (Urteil S. 20 f.). Diese Würdigung verletzt weder das Willkürverbot noch das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers. Hinsichtlich seiner Kritik an der vorinstanzlichen Würdigung der Aussagen der Psychotherapeutin ist darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdeführer ihre Aussagen nur unvollständig zitiert. Entgegen seiner Ansicht kann aus der Tatsache, dass die Psychotherapeutin bis zum 4. Januar 2010 keine Gewaltsituation oder Drohungen wahrgenommen hatte, nicht geschlossen werden, die Anschuldigungen seien nicht wahr. Sie verweigerte die Aussage dazu, was die Ehefrau des Beschwerdeführers ihr anlässlich der Sitzung vom 11. Januar 2010 hinsichtlich weiterer Vorfälle anvertraut hatte. Auch erklärte sie, es sei oft so, dass Gewalthandlungen verschwiegen würden und zuerst ein Vertrauensverhältnis zur Fachperson aufgebaut werden müsse (kantonale Akten, act. D3 S. 4 Frage 9 und S. 7 Frage 26). Soweit der Beschwerdeführer ausführt, der Zustand seiner Ehefrau anlässlich des Therapietermins vom 4. Januar 2010 sei mit der Unterzeichnung der Scheidungsdokumente zu erklären, erschöpfen sich seine Ausführungen in appellatorischer Kritik, was unzulässig ist.