Citation: 5D_122/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz schützte den Festsetzungsentscheid der Erstinstanz. Sie erwog, indem sich die Erstinstanz nicht im Einzelnen mit der Honorarnote auseinandergesetzt und nicht ausgeführt habe, für welche Aufwendungen zu viel Zeit aufgewendet worden sei, habe diese das rechtliche Gehör bzw. die Begründungspflicht nicht verletzt. Eine Kontrollrechnung mit einem Stundenansatz von Fr. 180.-- habe sie nicht vornehmen müssen. Die Erstinstanz sei überdies zutreffend von einem Streitwert von Fr. 13'830.-- ausgegangen. Dieser von der Klägerin genannte Mindeststreitwert gelte als vorläufiger Streitwert. Die Parteien hätten sich zu einem frühen Zeitpunkt geeinigt, weswegen es nicht mehr zu der nach Art. 85 Abs. 2 ZPO vorgesehenen Bezifferung gekommen sei. Ende der Prozess vor einer nachträglichen Bezifferung, sei der Mindeststreitwert massgeblich. Die Erstinstanz sei insbesondere nicht gehalten gewesen, den Streitwert in der Höhe der Vergleichssumme festzusetzen. Jeglicher Grundlage entbehre sodann das Vorbringen, die Entschädigung hätte aufgrund des Zeitaufwands berechnet werden müssen, weil der Streitwert nicht festgestanden habe. Der Beschwerdeführer sei aber darauf hinzuweisen, dass ihm die Erstinstanz eine Erhöhung der Gebühr in Nachachtung des geltend gemachten besonders hohen Zeitaufwands und unter Berücksichtigung der eingereichten Honorarnote gewährt habe. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers entspreche sodann die Erhöhung der Entschädigung von Fr. 1'232.-- für das Schlichtungsverfahren genau dem geltend gemachten Anteil gemäss Honorarnote für das Schlichtungsverfahren.