Citation: 7B_136/2023 E. 1.2.3

1.2.3. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, hat das Obergericht Zürich in seinem Urteil vom 18. September 2020 im Rahmen der Härtefallprüfung die Verhältnismässigkeit der Landesverweisung geprüft, was von der Beschwerdeführerin nicht konkret bestritten wird. Die Beschwerdeführerin hat sich im vorinstanzlichen Verfahren auch noch nicht auf eine Intensivierung der Beziehung zu ihrer Tochter berufen. Dieser Aspekt bildet daher nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids. Soweit dieser Einwand im bundesgerichtlichen Verfahren überhaupt erstmals zulässig wäre, hätte die Beschwerdeführerin substanziiert darzulegen, inwiefern sich die Beziehung zu ihrer Tochter seit der Haftentlassung intensiviert hat. Die Behauptung, die Beziehung zur Tochter sei innig, genügt nicht, um veränderte Umstände darzutun. Hierzu wären genauere Angaben zur Häufigkeit und Qualität der Kontakte erforderlich gewesen, was bei einem tatsächlich gelebten, innigen Mutter-Kind-Verhältnis ohne Weiteres zu erwarten gewesen wäre. Was den Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin angeht, so wurden in Kenntnis des Gutachtens von Dr. med. B.________ im Urteil des Obergerichts vom 18. September 2020 keine Vollzugshindernisse erwähnt und das Urteil erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin blieb damit das Gutachten von Dr. med. B.________ nicht unberücksichtigt. Im Weiteren legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern sich ihr Gesundheitszustand oder die medizinische Versorgung in ihrem Herkunftsland seit dem Urteil des Obergerichts vom 18. September 2020 verändert bzw. verschlechtert haben sollte. Damit genügt sie den einleitend erwähnten Begründungsanforderungen nicht.