Citation: 5A_195/2024 E. 3.4.1

3.4.1. Die Beschwerdeführerin beanstandet vorab die vorinstanzliche Zusammenfassung des Entscheids des KESB. Sie stellt verschiedenen Passagen aus dieser Zusammenfassung Zitate aus den Akten gegenüber und wirft dem Obergericht vor, sich bloss auf die Sachdarstellung der KESB zu stützen. Bereits vor der Vorinstanz habe sie erläutert, dass diese Sichtweise "völlig verzerrt dargelegt wurde bzw. aktenkundig nicht der Wahrheit entspricht". Das Obergericht befasse sich damit nicht und stelle den Sachverhalt "völlig willkürlich" fest. Die Beschwerdeführerin verkennt, dass die beschreibende Übersicht über den Beschluss der KESB für sich alleine genommen nicht zu den entscheidwesentlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheids gehört. Die Beschwerdeführerin müsste aufzeigen, inwiefern sich das Obergericht den Inhalt des erstinstanzlichen Entscheids zu eigen macht bzw. seiner Urteilsfindung zugrundelegt. Das tut sie jedenfalls im fraglichen Abschnitt ihres Schriftsatzes nicht. Soweit sie ihre Sachverhaltsrüge gegen den Beschluss der KESB richtet, übersieht sie, dass vor Bundesgericht nur der Entscheid der letzten kantonalen Instanz zur Beurteilung steht (Art. 75 Abs. 1 BGG; s. vorne E. 1). Im Übrigen ist die Beschwerdeführein daran zu erinnern, dass blosse Verweise auf die den Vorinstanzen eingereichten Rechtsschriften den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügen (BGE 133 II 396 E. 3.2 mit Hinweisen).