Citation: 6B_28/2018 E. 13.4

13.4. Die Verlegung der Verfahrenskosten folgt im zu beurteilenden Fall der gesetzlichen Regelung über die Kostentragungspflicht der beschuldigten Person. Der Beschwerdeführer hat dazu Anträge gestellt. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist nicht ersichtlich. Dass der Schluss der Vorinstanz, die Verfahrenshandlungen seien adäquate Folge des vorgeworfenen strafbaren Verhaltens und zur Abklärung der Straftaten notwendig gewesen, schlechterdings unhaltbar wäre, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Dasselbe gilt für den entschädigten ausgewiesenen Zeitaufwand seines amtlichen Verteidigers. Die Vorinstanz hat die Kosten für die amtliche Verteidigung unter Vorbehalt der Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO einstweilen auf die Gerichtskasse genommen. Hiegegen wendet sich der Beschwerdeführer nicht explizit. Seine Beschwerde richtet sich sinngemäss dagegen, dass er zur Höhe der Entschädigung keine Stellung nehmen konnte. Die amtliche Verteidigung wird im vorliegenden Fall nach dem Anwaltstarif des Bundes entschädigt (vgl. Reglement des Bundesstrafgerichts über die Kosten, Gebühren und Entschädigungen in Bundesstrafverfahren [BstKR] vom 31. August 2010, SR 173.713.162). Ihre Entschädigung wird nach Art. 135 Abs. 2 StPO am Ende des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft oder das urteilende Gericht festgelegt. Die Vorinstanz hat der Bemessung der Entschädigung den ausgewiesenen Zeitaufwand für die eigenen Bemühungen des amtlichen Verteidigers sowie für diejenigen seines Substituten und für die Leistungen seiner Praktikantin sowie die Reisespesen zugrundegelegt. Dass sie insofern in Willkür verfallen und die Höhe des festgesetzten Honorars mit sachlichen Gründen nicht zu halten wäre, ist nicht ersichtlich.