Citation: 1C_68/2018 E. 3.3

3.3. Aus den Erwägungen der Vorinstanz geht klar und nachvollziehbar hervor, weshalb sie zum Schluss gekommen ist, das Strassenrecht stehe im Vordergrund, weshalb sie dieses als anwendbar erklärt und sich auf dessen Bestimmungen gestützt hat. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zwar einen Zusammenhang zum Enteignungsrecht erwähnt hat, sich aber zur Bestimmung der Rechtsmittelfrist und bei der Anwendung der Zustellvorschriften auf das Strassenrecht gestützt hat. Die Ausführungen der Vorinstanz, es gehe primär um die Beurteilung des Ausmasses der Abweichungen von Geplantem sowie um die Frage der Notwendigkeit eines nachträglichen strassenrechtlichen Projektbewilligungsverfahrens und nicht um die Erteilung des Enteignungsrechts, sind einleuchtend. Streitgegenstand sei die von der Beschwerdeführerin selbst beantragte Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustandes nach § 101 StrG. Bereits dem Überweisungsbeschluss der Vorinstanz vom 13. August 2017 kann entnommen werden, dass vorliegend ein Strassenprojekt den Streitgegenstand bildet. Wie die Vorinstanz zu Recht bemerkt hat, wären allfällige enteignungsrechtliche Fragen lediglich die Folge der im Mittelpunkt stehenden strassenrechtlichen Problematik gewesen. Unter diesen Umständen ist die Folgerung der Vorinstanz, wonach die 20-tägige Rechtsmittelfrist des Strassengesetz nach § 98 Abs. 2 StrG zur Anwendung gelange, nicht willkürlich.