Citation: 8C_441/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Zunächst trifft es nicht zu, dass die Vorinstanz den Devolutiveffekt der Beschwerde missachtete, indem sie die im Beschwerdeverfahren eingereichten Aktenbeurteilungen des Dr. med. E.________ berücksichtigte. Vielmehr hat die Vorinstanz richtig erkannt, dass das Einholen von punktuellen Ergänzungen des beratenden Arztes Dr. med. E.________ während des Beschwerdeverfahrens auch im Lichte von BGE 136 V 2 zulässig war (vgl. auch Urteile 9C_162/2019 vom 29. Mai 2019 E. 5.3.2; 9C_888/2017 vom 14. Mai 2018 E. 3.2). Es kann auf die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Im Übrigen qualifizierte das kantonale Gericht die medizinischen Beurteilungen des Dr. med. E.________ als versicherungsinterne Einschätzungen (vgl. Urteil 8C_646/2019 vom 6. März 2020 E. 4.3 mit Hinweis), welche von Art. 44 ATSG nicht erfasst sind. Die Beschwerdeführerin kann sich folglich nicht auf die darin enthaltenen Mitwirkungsrechte berufen (vgl. auch BGE 135 V 254 E. 2.4 in fine S. 260).