Citation: 8C_324/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat erkannt, die Abweisung des Begehrens um Gewährung von Rechtsschutz für das am xxx 2018 eröffnete Strafverfahren mit der Begründung, im Zeitpunkt der Eröffnung habe zwischen dem Beschwerdeführer und dem Kanton Schwyz kein Arbeitsverhältnis mehr bestanden, sei rechtens. Die Regelung von § 27 PG beinhalte einen erheblichen Entscheidungsspielraum für den Regierungsrat, wobei er bei dessen Handhabung die Verfassungsgrundsätze namentlich der Gleichbehandlung und der Verhältnismässigkeit, aber auch die generell bestehende Fürsorgepflicht zu beachten habe. Es liesse sich mit der ratio legis nicht vereinbaren - so das kantonale Gericht -, dass es dem Regierungsrat verwehrt sein sollte, bei nachträglichen Begehren um Rechtsschutz zwischen aktuellen und ehemaligen bzw. entlassenen Mitarbeitern zu unterscheiden. Dies gelte erst recht, wenn der entlassene Mitarbeiter in einem Rechtsstreit mit dem Kanton stehe und in diesem Rechtsstreit das betreffende Strafverfahren eine Rolle spielen könnte. Dass in einem solchen nachträglichen Strafverfahren anderen Mitarbeitern, welche weiterhin für den Kanton tätig seien, Rechtsschutz gewährt werde, stelle keine Verletzung des Rechtsgleichheitsgebotes dar.