Citation: 2C_912/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer beschwert sich über den fehlenden Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde der Beschwerdegegnerin im vorinstanzlichen Verfahren. Es handelt sich dabei um einen Entscheid über vorsorgliche Massnahmen (BGE 134 II 192 E. 1.5 S. 196 f.), der nur wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte angefochten werden kann (Art. 98 BGG). Der Beschwerdeführer rügt eine falsche Anwendung von Art. 55 VwVG und des umweltrechtlichen Vorsorgeprinzips (Art. 1 Abs. 2 USG) in Zusammenhang mit der Verordnung vom 12. Mai 2010 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln (PSMV; SR 916.161), womit er nicht zu hören ist. Das Verhältnismässigkeitsprinzip (Art. 5 Abs. 2 BV) ist, wie das Vertrauensprinzip gemäss Art. 5 Abs. 3 BV auch, kein verfassungsmässiges Recht, sondern ein Verfassungsgrundsatz (BGE 140 II 194 E. 5.8.2 S. 199; 135 V 172 E. 7.3.2 S. 182), weshalb diese Rüge nicht entgegen genommen werden kann. Im Zusammenhang mit der beim Entscheid über die Gewährung der aufschiebenden Wirkung durchzuführenden Abwägung der Interessen erwähnt der Beschwerdeführer beiläufig die Art. 10, Art. 74, Art. 76, Art. 78 und Art. 118 BV, die seiner Ansicht nach ein überwiegendes Interesse am Entzug der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde begründen würden. Dass und inwiefern die angefochtene Zwischenverfügung jedoch gegen das verfassungsmässig geschützte Recht (Art. 10 BV) auf Leben und persönliche Freiheit verstossen würde, macht er in seiner Beschwerdeschrift nicht geltend, wozu er jedoch in Erfüllung der qualifizierten Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG) verpflichtet gewesen wäre. Soweit der Beschwerdeführer Sachverhaltsrügen vorträgt, erhebt er keine Rügen nach Art. 105 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG, sondern setzt einzig seine Sicht der Dinge derjenigen der Vorinstanz gegenüber.