Citation: 5P.31/2000 07.03.2000 E. 1

1.- a) Der Antrag auf Nichteintreten erweist sich als unbegründet. Wie bereits in BGE 125 III 43 E. 1 erkannt worden ist, kann gegen den letztinstanzlichen kantonalen Entscheid über die Bewilligung des nachträglichen Rechtsvorschlags (Art. 77 SchKG) staatsrechtliche Beschwerde geführt werden. Ein derartiger Entscheid stellt einen End-, nicht einen blossen Zwischenentscheid dar (zum Begriff: BGE 123 I 325 E. 3b S. 327 mit Hinweisen; a.M. Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, Bd I, Lausanne 1999, N. 16 zu Art. 77 SchKG). Wenn es sich bei der Bewilligung des nachträglichen Rechtsvorschlages wie bei der richterlichen Aufhebung oder Einstellung der Betreibung gemäss Art. 85 SchKG auch um ein gerichtliches Zwischenverfahren in der Betreibung handelt (BGE 125 III 149 E. aa S. 151), so bilden doch weder diese Verfahren noch die richterliche Aufhebung oder Einstellung der Betreibung gemäss Art. 85a SchKG oder die Rückforderungsklage gemäss Art. 86 SchKG ihrem Gegenstand nach eine Einheit, wie es als Voraussetzung für die Annahme eines Zwischenentscheids verlangt wird (BGE 94 I 365 E. 3 S. 368). Die Verfahren gemäss Art. 77 und 85 SchKG sind rein betreibungsrechtliche, die Verfahren gemäss Art. 85a und 86 SchKG primär, beziehungsweise ausschliesslich materiellrechtliche Streitigkeiten (BGE 125 III 149 E. c S. 151; Amonn/Gasser, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 6. Aufl. Bern 1997, § 4 N. 47 ff. und 51 ff.), und die Verfahren gemäss Art. 77 und 85 SchKG unterscheiden sich in ihren Wirkungen auf die hängige Betreibung wie auch in ihren Voraussetzungen grundlegend. Gegen den letztinstanzlichen Entscheid über die Bewilligung des Rechtsvorschlags in der Wechselbetreibung (Art. 182 SchKG) ist übrigens die staatsrechtliche Beschwerde ebenso zulässig, wiewohl die Rückforderungsklage offen steht (BGE 104 III 95 E. 1 mit Hinweisen). Inwiefern der Beschwerdeführer rechtsmissbräuchlich, d.h. ohne konkretes Rechtsschutzinteresse (BGE 111 Ia 148 E. 4 S. 149 f.) Beschwerde führe, und diese deswegen gemäss Art. 36a Abs. 2 OG unzulässig sei, legen die Beschwerdegegner nicht dar und ist auch nicht erkennbar. b) Der Rückweisungsantrag ist zulässig, aber überflüssig, da das Obergericht im Falle der Gutheissung der staatsrechtlichen Beschwerde ohnehin den Erwägungen des Bundesgerichts entsprechend neu zu entscheiden hätte (BGE 112 Ia 353 E. 3c/bb; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, S. 226 Fn 10).