Citation: 8C_754/2019 E. 5.1

5.1. Dr. med. F.________ hatte Kenntnis vom Gutachten des Dr. med. D.________ vom 4. August 2015. Er setzte sich mit den Operationsberichten vom 6. Dezember 2011 betreffend das linke Knie und vom 5. November 2013 betreffend den linken Fuss sowie mit den bildgebenden Abklärungen einlässlich auseinander. Im Medas-Hauptgutachten vom 8. September 2017 kam er aufgrund der Konsensbesprechung mit den rheumatologischen und neurologischen Gutachtern zum Schluss, die diagnostizierten Fuss- und Kniebeschwerden links seien nicht unfallbedingt. Hinsichtlich des Knieleidens wäre bei einer aus rheumatologischer Sicht bloss möglichen vorübergehenden Verschlimmerung der Status quo sine ab Juni 2012 erreicht gewesen. Mit Stellungnahme vom 3. Februar 2018 begründete Dr. med. F.________, weshalb an diesem Ergebnis auch im Lichte der Ausführungen des Dr. med. D.________ festzuhalten sei. Die Vorinstanz legte eingehend und schlüssig dar, weshalb das Medas-Gutachten vom 8. September 2017 beweiskräftig ist und die gestützt darauf erfolgte Verneinung der natürlichen Unfallkausalität der Fuss- und Kniebeschwerden links sowie die Leistungseinstellung durch die Suva per 31. Oktober 2017 nicht zu beanstanden sind.