Citation: 5A_633/2024 E. 4.3

4.3. Nach Ansicht des Beschwerdeführers liegt es zumal bei Geltung der uneingeschränkten Untersuchungsmaxime an der Behörde, den Schwächezustand zu belegen, und nicht an der betroffenen Person aufzuzeigen, dass sie nicht an einem solchen leide. Es stellt daher eine unzulässige Umkehr der Beweislast dar, wenn das Obergericht ihm vorwerfe, keine Verbesserung seines Zustandes behauptet zu haben. Das Obergericht hat gestützt auf die aktuellen Verhältnisse ohne Rechtsverletzung vom Vorliegen der einen Schwächezustand begründenden Tatsachen ausgehen können (vgl. E. 4.2 hiervor). Auch unter Geltung der uneingeschränkten Untersuchungsmaxime darf vom Beschwerdeführer daher erwartet werden, dass er die Behörden auf allfällige abweichende Tatsachen aufmerksam macht und zugehörige greifbare Beweismittel nennt, zumal wenn wie hier seine persönlichen Umstände betroffen sind (vgl. Art. 448 Abs. 1 ZGB; BGE 124 II 361 E. 2b). Das Obergericht muss sich daher keine Rechtsverletzung vorwerfen lassen. Der Beschwerdeführer verkennt sodann, dass die Beweislastverteilung keine Rolle mehr spielt, sobald das Gericht wie hier zum Schluss gelangt, eine bestimmte Tatsache sei erwiesen (BGE 141 III 241 E. 3.2 [einleitend]).