Citation: 1B_146/2018 E. 2.4

2.4. Wie soeben erwähnt, leitet die Vorinstanz die Bereitschaft zu Kollusionshandlungen aus einzelnen Tatvorwürfen gegen die Beschwerdeführerin ab. Diese entgegnet, die im angefochtenen Entscheid genannten Handlungen dürften nicht berücksichtigt werden, soweit es um unbewiesene Anschuldigungen gehe. Blosse Unterstellungen dürften ihr nicht als Verhalten angelastet werden. Es ist nicht von vornherein ausgeschlossen, Indizien für Kollusionshandlungen aus noch vorläufigen Beweisergebnissen der Strafuntersuchung herzuleiten, wenn dies mit der gebotenen Umsicht und Zurückhaltung geschieht. Wie es sich damit im vorliegenden Fall verhält, muss allerdings nicht im Einzelnen erörtert werden. Gemäss dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft vom 10. Januar 2018 ist die Beschwerdeführerin geständig, das Mobiltelefon des Opfers D.________ neben seiner Einstellhalle deponiert zu haben. Weiter hat sie gemäss diesem Haftantrag auch zugegeben, den Fahrzeugausweis für eines der von E.________ entwendeten Fahrzeuge bei dessen Eltern abgeholt und dabei vorgespielt zu haben, dass das Fahrzeug rechtmässig gekauft worden sei. Diesen Vorhaltungen hat die Beschwerdeführerin im vorliegenden Verfahren nicht substanziiert widersprochen. Die hierbei der Beschwerdeführerin vorgeworfenen Handlungen lassen auf die Bereitschaft schliessen, Tatsachen zu verschleiern und Spuren zu beseitigen.