Citation: 5P.83/2005 06.06.2005 E. B

B.a Im Verlaufe des daraufhin angehobenen Scheidungsverfahrens stellte der Ehemann ein Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen und beantragte, die Unterhaltsbeiträge an Ehefrau und Kinder aufzuheben oder zumindest zu reduzieren. Sein Begehren begründete er damit, ihm sei im Rahmen der Eheschutzmassnahmen ein Einkommen von Fr. 4'800.-- angerechnet worden; aktuell verdiene er aber nur noch Fr. 2'940.--. Der Präsident des Bezirksgerichts Appenzell wies das Begehren mit Urteil vom 11. Januar 2005 ab. Er berücksichtigte dabei ein hypothetisches Einkommen des Ehemannes von Fr. 4'480.-- und verneinte letztlich eine erhebliche, zu einer Aufhebung bzw. Reduktion der Unterhaltsbeiträge Anlass gebende Änderung der Verhältnisse. B.b In seiner Beschwerde an den Präsidenten des Kantonsgerichts Appenzell I.Rh. als Einzelrichter beanstandete der Ehemann die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens sowie verschiedene Positionen des Notbedarfs und ersuchte für das Beschwerdeverfahren um unentgeltliche Prozessführung. In seinem Erkenntnis vom 3. Februar 2005 wies der Einzelrichter die Beschwerde ab, soweit er darauf eintrat. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, der Ehemann habe sich mit seinen Ausführungen betreffend Fahrkosten bzw. Wohnsitzwechsel, "Erwerbstätigkeitsbonus" sowie Schuldentilgung nicht mit dem angefochtenen Entscheid des erstinstanzlichen Richters auseinandergesetzt; überdies gelte die Anrechnung des hypothetischen Einkommens von Fr. 4'480.-- nicht als willkürlich. In einem separaten Entscheid vom gleichen Tag wies er sodann das Gesuch des Ehemannes um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wegen Aussichtslosigkeit ab.