Citation: 6B_742/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, die Äusserungen der befragten Privatexperten seien - wie bereits die Fragestellung, auf der sie beruhten - abstrakt. Hinzu komme, dass Dr. med. I.________ die ihm unterbreiteten Fragen keineswegs eindeutig beantwortet habe. Im Urteil des Berufungsgerichts vom 4. November 2015 sei bereits zu den im Revisionsverfahren aufgeworfenen Fragen Stellung genommen worden. Sollte das Berufungsgericht hinsichtlich Sachverhalt und rechtlicher Würdigung falsche Schlüsse gezogen haben, sei dies mit Beschwerde an das Bundesgericht zu rügen gewesen. Für das Revisionsverfahren sei aber nicht erkennbar, dass die divergierenden Meinungen der Privatexperten relevant sein könnten, zumal mit den neuen Beweismitteln nur abstrakte Ansichten eingebracht worden seien, die Interpretationsspielraum im Sinne der Bemerkungen der amtlichen Gutachterin offen liessen. Es lägen keine neuen Beweismittel vor, die für eine Revision relevant sein könnten. Bei den Schreiben von Prof. Dr. med. D.________ und Dr. med. I.________ handle es sich um Meinungsäusserungen, die nicht mit jenen der amtlichen Gutachterin übereinstimmten. Gestützt darauf könne die Revision nicht zugelassen werden (Beschluss S. 11 ff.).