Citation: 6B_696/2024 E. 2.3.3

2.3.3. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, das Gutachten sei "wegen fehlender Differentialdiagnose" offensichtlich unvollständig, zweifelhaft und nicht schlüssig. Er rügt in diesem Zusammenhang eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Das Gericht würdigt Gutachten grundsätzlich frei (Art. 10 Abs. 2 StPO). In Fachfragen darf es davon indessen nicht ohne triftige Gründe abweichen und Abweichungen müssen begründet werden. Auf der anderen Seite kann das Abstellen auf eine nicht schlüssige Expertise bzw. der Verzicht auf die gebotenen zusätzlichen Beweiserhebungen gegen das Verbot willkürlicher Beweiswürdigung (Art. 9 BV) verstossen (BGE 146 IV 114 E. 2.1; 142 IV 49 E. 2.1.3; 141 IV 369 E. 6.1; je mit Hinweisen). Erscheint dem Gericht die Schlüssigkeit eines Gutachtens in wesentlichen Punkten zweifelhaft, hat es nötigenfalls ergänzende Beweise zur Klärung dieser Zweifel zu erheben (BGE 142 IV 49 E. 2.1.3; 141 IV 369 E. 6.1). Ein Gutachten stellt namentlich dann keine rechtsgenügliche Grundlage dar, wenn gewichtige, zuverlässig begründete Tatsachen oder Indizien die Überzeugungskraft des Gutachtens ernstlich erschüttern. Das trifft etwa zu, wenn der Sachverständige die an ihn gestellten Fragen nicht beantwortet, seine Erkenntnisse und Schlussfolgerungen nicht begründet, diese in sich widersprüchlich sind oder die Expertise sonst an Mängeln krankt, die derart offensichtlich sind, dass sie auch ohne spezielles Fachwissen erkennbar sind (BGE 141 IV 369 E. 6.1; Urteil 6B_933/2023 vom 15. Februar 2024 E. 12.2.6; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer wiederholt, es sei nicht nach Alternativursachen für die Stauungsblutungen gesucht worden. Diesen Einwand widerlegt die Vorinstanz schlüssig. Sie schliesst die von der Verteidigung ins Feld geführten Alternativursachen überzeugend aus. Zudem verweist sie auf die Hauteinblutungen am Hals der Ehefrau und hält fest, diese Verletzungen seien durch Würgen entstanden. Der Beschwerdeführer plädiert vor Bundesgericht wie in einem appellatorischen Verfahren, ohne hinreichend darzulegen, dass die Vorinstanz bei der Würdigung der gutachterlichen Feststellungen in Willkür verfallen wäre. Darauf ist nicht einzutreten.