Citation: 6B_1005/2017 E. 1.2.3

1.2.3. Die Einwendungen des Beschwerdeführers sind nicht geeignet, diese Feststellungen der Vorinstanz als willkürlich (vgl. oben E. 1.1) auszuweisen. Seiner Auffassung nach kann angesichts der Aussage des Zeugen B.________, mindestens zwei Personen hätten gegen den Kopf des Beschwerdegegners getreten, nicht willkürfrei ausgeschlossen werden, dass dessen Verletzungen durch Fusstritte einer anderen Person verursacht worden sind. Er macht jedoch selber nicht geltend, dass eine zweite Person neben ihm in gleicher Weise Gewalt ausgeübt habe. Sodann bestätigte der Zeuge B.________ seine eigene erste Aussage, der Fahrer habe auf den Kopf des bewusstlos am Boden Liegenden "eingestampft", später mit der Aussage, sicher zu sein, dass der Beschwerdeführer den am Boden Liegenden gegen den Kopf getreten habe. Zwar decken sich gewisse aus der Erinnerung wiedergegebene Wahrnehmungen des Zeugen hinsichtlich räumlicher Gegebenheiten und der Zahl unmittelbar beteiligter Personen nicht mit denjenigen der weiteren Zeugen. Dies kompromittiert die Verwertbarkeit seines Zeugnisses hinsichtlich des Kerngeschehens aber nicht. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand die Gewalttat. Deren Begleitumstände mussten in dem Moment für den Beobachter zweitrangig gewesen sein, zumal die unmittelbar involvierten Akteure nicht leicht von bloss anwesenden Personen unterscheidbar gewesen sein dürften. Entscheidend ist, dass der Zeuge den Beschwerdeführer als diejenige Person identifiziert hat, welche zugetreten hat. In diesem Punkt fügt sich der Bericht des Zeugen B.________ mit denjenigen verschiedener weiterer Augenzeugen zu einem Gesamtbild. Die Vorinstanz hat die diversen Zeugenaussagen zurecht nicht isoliert gewürdigt, sondern Lücken im Aussagegehalt des einen durch komplementäre Beobachtungen anderer Zeugen geschlossen. So durfte die Vorinstanz auf die ursprüngliche Aussage der Zeugin C.________ abstellen, die zuerst zu Protokoll gegeben hatte, der Täter habe wiederholt mit dem Fuss gegen den Kopf des Opfers getreten (und ihn da getroffen), später aber relativierend aussagte, die Treffer als solche nicht gesehen zu haben. Die Berichte von C.________ und B.________ wiederum werden durch die Zeugnisse von D.________ und E.________ über den Tathergang gestützt, auch wenn diese jeweils nicht wahrgenommen haben, an welchem Teil des Körpers das Opfer genau getroffen worden ist. Unter diesen Vorzeichen keineswegs offensichtlich unrichtig ist der vorinstanzliche Schluss, angesichts der fehlenden Möglichkeit des bewusstlosen Beschwerdegegners, Tritten auszuweichen oder diese abzuwehren, liege es auf der Hand, dass der Beschwerdeführer ihn auch am Kopf getroffen hat, wenn er gezielt dahin getreten habe. Die Kopfverletzungen waren zwar nicht allzu schwer; sie liessen nach Feststellung der rechtsmedizinischen Sachverständigen dennoch auf massive, wiederholte stumpfe Gewalteinwirkung schliessen.