Citation: 7B_984/2023 E. 2.6.5

2.6.5. Gemäss dem Ergänzungsgutachten vom 14. Juni 2023 ist weiterhin mit hoher Wahrscheinlichkeit mit weiteren Sachbeschädigungen, Drohungen sowie Körperverletzungsdelikten gegenüber Personal, Mitpatienten, mit dem Beschwerdeführer mitbefassten Personen, aber auch unbeteiligten Dritten, welche der Beschwerdeführer hostil wahrnehme, zu rechnen. Wenn solche Handlungen, wie aktuell, bewaffnet stattfänden, spitze sich das Risiko einer gravieren Fremdschädigung zu. Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz ist gemäss Gutachten von einer höchst ungünstigen Rückfallprognose hinsichtlich weiterer Delikte wie schweren Drohungen und Körperverletzungen, auch schweren solchen, auszugehen. Hinsichtlich dieser Einschätzung weiche das aktuelle Ergänzungsgutachten vom 14. Juni 2023 kaum vom früheren Gutachten vom 29. September 2022 ab. Die Vorinstanz legt nachvollziehbar dar, dass die Häufung und Kadenz der vom Beschwerdeführer begangenen Straftaten, die Aggravationstendenzen sowie die Erkenntnisse aus den besagten Gutachten dazu führen, dass dem Beschwerdeführer nach wie vor eine ungünstige Rückfallprognose bzw. eine hohe Rückfallgefahr auch in Bezug auf erneute schwere Gewaltstraftaten zu stellen ist. In Würdigung der gesamten Umstände hat die Vorinstanz im Ergebnis willkürfrei auf das Vorliegen von Wiederholungsgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO geschlossen.