Citation: U 348/02 13.08.2003 E. 2

Der relevante Sachverhalt ist in medizinischer Hinsicht gut dokumentiert. Es liegen ärztliche Beurteilungen aus unterschiedlichen Fachrichtungen vor, die über den Gesundheitszustand und seine Entwicklung seit dem Unfallereignis vom 22. Juni 2000 zuverlässig Auskunft geben. Die Vorinstanz hat die bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen ihrerseits sorgfältig geprüft und ist, in Nachachtung der von der Rechtsprechung aufgestellten Richtlinien für die Beweiswürdigung (vgl. BGE 125 V 351 ff.), zum überzeugenden Schluss gelangt, dass - abgesehen von anfänglichen Schürfwunden und Prellungen - trotz umfassender radiologischer, orthopädischer und neurologischer Untersuchungen keine objektivierbaren unfallbedingten somatischen Beeinträchtigungen vorliegen. Ob eine psychische Gesundheitsstörung mit Krankheitswert gegeben und diese als natürliche Folge des versicherten Unfalls zu qualifizieren ist, kann, auch darin ist dem kantonalen Gericht beizupflichten, offen bleiben, da jedenfalls die Adäquanz bei Zuordnung des Unfallereignisses in den mittleren Bereich nach den Kriterien gemäss BGE 115 V 133 ff. zu verneinen ist.