Citation: 6P.114/2005 24.01.2006 E. 3

3.1 Beschwerdegegenstand ist der angefochtene Entscheid. Dieser wird bei Gutheissung der Beschwerde aufgehoben (Art. 277ter Abs. 1 BStP). Im Übrigen ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begründet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen des Entscheides richten, sind unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die Beweiswürdigung richtet, ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. 3.2 Aufgrund des Beweisergebnisses ist von der Täterschaft des Beschwerdeführers auszugehen. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, indem sie die Brandlegung als vorsätzliche Brandstiftung im Sinne von Art. 221 Abs. 1 StGB qualifiziert. 3.3 Der Beschwerdeführer macht geltend, zwischen Tat und Verhaftung bzw. Untersuchung seien "mehrere Stunden/Tage/Wochen" vergangen. Hätte er die Versicherung betrügen wollen, hätte er in dieser Zeit den Schaden durchaus anmelden und so den Tatbestand des Betrugs erfüllen können. Eine Schadensmeldung sei unterblieben, weshalb er nicht wegen versuchten Betrugs bestraft werden könne. Auch hier richtet sich der Beschwerdeführer in unzulässiger Weise gegen die Beweiswürdigung der Vorinstanz. Diese stellt fest, der Beschwerdeführer sei noch in der Tatnacht an den Brandplatz gerufen und wenige Stunden später festgenommen worden. Nach der Sachlage sei klar, dass er den Schaden angemeldet hätte, wenn er dazu überhaupt noch Gelegenheit gehabt hätte, und dass für ihn mitten in der Ausführung des Plans ein von äusseren Schwierigkeiten unbeeinflusstes Zurück nicht mehr in Frage gekommen wäre (angefochtenes Urteil S. 11). Demnach wollte der Beschwerdeführer nach seinem Tatplan einen Versicherungsbetrug begehen. Was der Täter wusste, wollte oder in Kauf nahm, betrifft innere Tatsachen, ist damit Tatfrage und kann im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde nicht zur Entscheidung gestellt werden (BGE 130 IV 58 E. 8.5). Der durch Brandlegung an eigener Sache eingeleitete Versicherungsbetrug beginnt nicht erst mit der Schadensanzeige, sondern schon mit der Brandlegung (BGE 75 IV 175 E. 1), wobei vorausgesetzt ist, dass der Versicherungsbetrug zum Tatplan gehörte (vgl. BGE 75 IV 175 S. 176). Dies bejaht die Vorinstanz. Die Annahme eines Betrugversuchs verletzt daher kein Bundesrecht. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Kosten