Citation: 8C_671/2023 E. 2

Die Vorinstanz bestätigte im angefochtenen Urteil vom 13. September 2023 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 10. Januar 2023, wonach für die von Geburt an in Bosnien und Herzegowina bei der Mutter lebenden Kinder des Beschwerdeführers 1 seit 1. September 2021 kein Anspruch mehr auf Familienzulagen bestehe. Dies begründete das kantonale Gericht im Wesentlichen damit, dass gemäss Art. 4 Abs. 3 Bundesgesetz über die Familienzulagen und Finanzhilfen an Familienorganisationen (Familienzulagengesetz, FamZG, SR 836.2) in Verbindung mit Art. 7 Abs. 1 Verordnung über die Familienzulagen (Familienzulagenverordung, FamZV, SR 836.21) das Ausrichten einer Familienzulage für im Ausland wohnhafte Kinder nur (solange) statthaft sei, als dafür eine Grundlage in einer zwischenstaatlichen Vereinbarung bestehe. Davon könne nunmehr nicht ausgegangen werden, da das am 1. September 2021 in Kraft getretene Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und Bosnien und Herzegowina über die Soziale Sicherheit (SR 0.831.109.191.1), anders als das bis dahin geltende Abkommen mit dem ehemaligen Jugoslawien, keine entsprechende Bestimmung mehr enthalte.