Citation: C 248/03 19.12.2003 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat mit einlässlicher und überzeugender Begründung, auf die verwiesen wird, erkannt, dass die Firma für die Monate März und April 2003 keinen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung hat. 2.2 Was dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgetragen wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Das Tätigkeitsgebiet der Firma umfasst die Altbau-Sanierung, insbesondere die Sanierung der Bauhülle, den Fassadenneubau, die Aussenisolation, PVC-Fenster, Alu-Läden sowie den Sonnen- und Wetterschutz. Nicht gefolgt werden kann demnach dem Einwand des Beschwerdeführers, sie gehöre weder zum Bauhaupt- noch zum Baunebengewerbe. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Firma habe innert nützlicher Frist die volle Tätigkeit wieder aufnehmen können, weshalb die Verneinung der vorübergehenden Natur des Arbeitsausfalls unzutreffend sei. Dem ist entgegenzuhalten, dass die Verhältnisse im Zeitpunkt der Einspracheentscheide (hier: 23. April und 1. Mai 2003) prospektiv zu beurteilen sind (BGE 121 V 373 f. Erw. 2a mit Hinweis). In der Voranmeldung vom 11. März 2002 legte F.________ dar, es gebe ernsthafte Kontakte zu sanierungswilligen Bauherren. Er stehe seit einiger Zeit in Verhandlung mit verschiedenen Zulieferfirmen und Temporärbüros. Es stünden verschiedene Aufträge an, bei denen es möglicherweise Vertragsabschlüsse geben könnte. Ende April 2003 werde er seine Produkte an der Y.________ ausstellen, woraus erfahrungsgemäss Aufträge eingingen. Weiter werde er an der Z.________ ausstellen. Die Zeit bis dahin hoffe er mit älteren, im Gespräch stehenden Aufträgen ausfüllen zu können. Kleine Aufträge könnten jederzeit eintreffen und je nach zu verwendendem Material kurzfristig ausgeführt werden. Angesichts der Verhandlungen mit Bauherren dürfe eine positive Entwicklung durchaus angenommen werden, obwohl die Prognose sehr kritisch sei. Aus diesen Angaben des Beschwerdeführers und auf Grund des in den Voranmeldungen vom 4. Februar und 11. März 2003 nach wie vor geltend gemachten Arbeitsausfalls von 100 % ergibt sich, dass er damals keine verbindlichen Aufträge hatte und über keinen genügenden Arbeitsvorrat verfügte, sondern einzig die Hoffnung hegte, es würden wieder Aufträge eingehen. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass er trotz der vom 20. November 2002 bis 28. Februar 2003 gewährten Kurzarbeitsentschädigung wegen der schlechten Auftragslage am 30. Januar 2003 einem seiner drei Mitarbeiter kündigen musste. Unter diesen Umständen konnte von einem bloss vorübergehenden Arbeitsausfall nicht mehr die Rede sein, wie Verwaltung und Vorinstanz richtig erkannt haben. Daran vermag angesichts der prospektiven Beurteilung die Behauptung nichts zu ändern, die Firma habe die volle Tätigkeit wieder aufgenommen. Abgesehen davon ist Letzteres in keiner Weise belegt. Im Weiteren ist festzuhalten, dass F.________ in der Voranmeldung von Kurzarbeit vom 11. März 2003 als Hauptgründe der Arbeitsausfälle den allgemeinen Tiefpunkt in der Baubranche, die wirtschaftliche Verunsicherung der Bauherren infolge vieler Entlassungen und Betriebsschliessungen sowie die damit einhergehenden zahlreichen Zurückstellungen mündlich zugesicherter Angebote nach Offertstellung nannte. Dies sind nach der erwähnten Rechtsprechung (Erw. 1 hievor) keine anrechenbaren Gründe, sind sie doch betriebsüblich bzw. gehören zum normalen Betriebsrisiko und können jede andere Firma der Branche gleichermassen treffen. Auch diesbezüglich ist der Vorinstanz zuzustimmen. Unbehelflich ist demnach der Einwand des Beschwerdeführers, seine Firma unterliege nicht saisonalen Schwankungen. Aussergewöhnliche oder ausserordentliche Umstände, welche ausnahmsweise zu einer Entschädigungsberechtigung führen könnten, sind nicht ersichtlich. Nach dem Gesagten erweist sich der angefochtene Gerichtsentscheid als rechtens.