Citation: 2C_631/2014 E. 4.4

4.4. Im Ergebnis entspricht die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdeführers einem fairen Ausgleich zwischen den öffentlichen und seinen privaten Interessen. Die begangenen Drogendelikte begründen ein gewichtiges Interesse an seiner Ausreise. Der weitere Aufenthalt der Ehefrau und des Sohnes in der Schweiz wird durch die aufenthaltsbeendende Massnahme nicht in Frage gestellt: Der Beschwerdeführer lebte und lebt weiterhin zumindest von seinem Sohn getrennt; seine Ausreise führt demnach auch nicht zu einer grundlegenden Veränderung in seinen bis anhin gelebten Familienverhältnissen. Er ist zudem weder in beruflicher noch in gesellschaftlicher Hinsicht besonders stark mit der Schweiz verbunden, hat jedoch im Kosovo eine gute Schulbildung absolviert, was ihm eine erneute Integration in seinen Heimatstaat erleichtern wird. Die Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung erweist sich damit als mit Art. 8 Ziff. 2 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV vereinbar.