Citation: 6B_51/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz nimmt an, die Höhe der vom Kantonsgericht mit Urteil vom 22. Oktober 2013 ausgesprochenen Strafe sei vom Bundesgericht im Rückweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 nicht beanstandet worden. Es könne daher hinsichtlich der Berücksichtigung der Verletzung des Beschleunigungsgebots auf die Feststellungen des Berufungsurteils vom 22. Oktober 2013 verwiesen werden, welches einen Abzug von 6 Monaten als angemessen erachtet habe. Eine zusätzliche Reduktion des Strafe aufgrund der Verletzung des Beschleunigungsgebots rechtfertige sich nicht. Die längere Verfahrensdauer vor dem Kantonsgericht sei ausschliesslich auf das zweimalige Beschwerdeverfahren vor dem Bundesgericht zurückzuführen. Die jeweiligen kantonsgerichtlichen Verfahren seien ohne jegliche Verzögerung zum Abschluss geführt worden, so dass klarerweise keine Verletzung des Beschleunigungsgebots vorliege. Ein Abzug von 6 Monaten erscheine daher auch zum heutigen Zeitpunkt als angemessen. Hingegen rechtfertige sich ein weiterer Abzug von drei Monaten aufgrund der weiteren Stabilisierung der persönlichen und beruflichen Verhältnisse des Beschwerdeführers in der seit dem Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013 verstrichenen Zeit (angefochtenes Urteil S. 19).