Citation: 9C_32/2022 E. 4.5

4.5. Art. 112a BV bezweckt die Deckung des Existenzbedarfs lediglich nach Massgabe der gesetzlichen Vorgaben (vgl. Art. 190 BV). Dass Anspruch auf EL unter Berücksichtigung eines "doppelten Wohnbedarfs" bestehen soll, lässt sich daraus nicht ableiten. Gleiches gilt hinsichtlich Art. 2 Abs. 1 ELG. Auch aus Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG ergibt sich nichts für den Beschwerdeführer: Das Ziel, eine durch einen Pflegeheimaufenthalt bewirkte Sozialhilfe-Abhängigkeit "in der Regel" ("en règle générale"; "di norma") zu verhindern, kann nicht gleichgesetzt werden mit jenem, eine solche für alle invaliden resp. eine Altersrente beziehenden Personen zu vermeiden (BGE 147 V 312 E. 6.3.3.1; 138 I 225 E. 3.6.2). Abgesehen davon, dass das genannte Ziel eine an die Kantone gerichtete bundesrechtliche Minimalvorgabe für kantonalrechtliche Begrenzungen der anrechenbaren Tagestaxe ist, wird nicht dargelegt, dass die vorinstanzliche Auslegung von Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG für Personen in einem anerkannten Pflegeheim regelmässig eine Sozialhilfe-Abhängigkeit bewirken soll. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.