Citation: 9C_654/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Unbehelflich ist zum einen der Einwand in der Beschwerde, der Beschwerdegegnerin sei eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. ein treuwidriges Verhalten im Sinne eines nicht korrekt durchgeführten Vorbescheid- respektive Mahn- und Bedenkzeitverfahrens vorzuwerfen. Vielmehr wurde dem Versicherten, wie bereits vorinstanzlich einlässlich dargelegt, mittels Vorbescheids (vom 6. Dezember 2016) die beabsichtigte Rentenaufhebung angekündigt mit dem Hinweis, die Beschwerdegegnerin werde auf Grund des langjährigen Rentenbezugs den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen gesondert prüfen. In der Folge absolvierte der Beschwerdeführer ab 21. August 2017 Integrationsvorkehren in Form eines Belastbarkeitstrainings im Montagebereich, welches er indessen am 9. November 2017 abbrach. Daraufhin erklärte die IV-Stelle die Eingliederungsmassnahmen am 22. November 2017 als (frühzeitig) abgeschlossen und wies den Versicherten am 1. Dezember 2017 - bevor am 22. Dezember 2017 die Rentenaufhebung verfügt wurde - auf die Folgen einer Verletzung der Mitwirkungspflicht hin (Mahn- und Bedenkzeitverfahren). Vor diesem Hintergrund ist nicht erkennbar - und geht auch aus den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht hervor -, inwiefern der Beschwerdegegnerin in Bezug auf den prozessualen Ablauf formelle Mängel vorzuwerfen sein sollten. Im Gegenteil hatte der Versicherte verschiedentlich Gelegenheit, sich zu den einzelnen Verfahrensschritten vernehmen zu lassen, wovon er denn auch Gebrauch machte.