Citation: 6B_745/2008 14.04.2009 E. 2.3

2.3.1 Der Beschwerdeführer wendet sich zunächst gegen den Schuldspruch der ungetreuen Geschäftsbesorgung zum Nachteil der A.________ AG. Er bringt vor, das bei der Migrosbank neu eröffnete Konto hätte auf die A.________ AG lauten sollen. Er habe keine Kenntnis davon gehabt, dass der Mitangeklagte X.________ ein Konto für die B.________ AG und nicht wie vereinbart für die A.________ AG eröffnet habe. Es habe keinerlei Grund dafür bestanden, für die B.________ AG ein weiteres Euro-Konto bei der Migrosbank zu eröffnen, da diese Gesellschaft bei der Migrosbank bereits über ein solches verfügt habe. Er habe daher nicht wissen können, dass der A.________ AG in Folge seines durch ihn erteilten Überweisungsauftrages Geld entzogen würde (Beschwerde S. 4 f.). 2.3.2 Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, die A.________ AG habe auf Ende Januar 2002 die Rückzahlung von DEM 1 Mio. auf ihr Konto bei der Crédit Lyonnais in Basel erwartet. Der Beschwerdeführer habe darauf den Mitangeklagten X.________ veranlasst, für die A.________ AG bei der Migrosbank, bei welcher die B.________ AG bereits Kundin gewesen sei, ein Konto zu eröffnen. In der Folge habe er die zuständige Bank Austria in Wien angewiesen, den Betrag auf das Konto bei der Migrosbank zugunsten der A.________ AG zu überweisen. Das vom Mitangeklagten X.________ eröffnete Konto habe in Wirklichkeit indes auf die B.________ AG gelautet und habe lediglich den Untertitel "A.________ Group AG" getragen. In der Folge sei der eingegangene Betrag von ? 511'291.88 auf Weisung des Mitangeklagten X.________ nicht dem neu eröffneten Konto, sondern dem regulären Eurokonto der B.________ AG gutgeschrieben worden, für welches der Beschwerdeführer keine Unterschriftsberechtigung gehabt habe. Die Mitangeklagten Z.________ und X.________ hätten in der Folge bis zum 30. Januar 2002 ? 273'950.69 für Zahlungen zugunsten der B.________ AG abgezogen (angefochtenes Urteil S. 14). Die Vorinstanz nimmt in Übereinstimmung mit der ersten Instanz an, die Behauptung des Beschwerdeführers, wonach er den Mitangeklagten X.________ angewiesen habe, ein Konto für die A.________ AG zu eröffnen, dieser aber eigenmächtig und verabredungswidrig ein Konto für die B.________ AG eröffnet habe, sei eine reine Schutzbehauptung. Der Mitangeklagte X.________ habe gar keine Möglichkeit gehabt, für die A.________ AG, in welcher er keinerlei Funktion bekleidet und weder über eine Unterschriftsberechtigung noch über eine Handlungsbevollmächtigung verfügt habe, ein Konto bei der Migrosbank zu eröffnen. Dies habe dem Beschwerdeführer mit seiner Berufserfahrung bewusst sein müssen. Im Weiteren stützt sich die Vorinstanz auf die Aussagen des Verwaltungsratspräsidenten sowie des Verwaltungsrats der A.________ AG und nimmt an, die Mitangeklagten Z.________ und X.________ hätten aus anderem Zusammenhang Kenntnis von der erwarteten Zahlung aus Österreich gehabt und den Beschwerdeführer unter Druck gesetzt, dass dieses Geld endlich in die B.________ AG fliessen solle. Aufgrund dieser Umstände kommt sie zum Schluss, der Beschwerdeführer habe dem Mitangeklagten X.________ die Anweisung erteilt, das der A.________ AG zustehende Geld auf ein Konto der B.________ AG umzuleiten (angefochtenes Urteil S. 15 f.; erstinstanzliches Urteil S. 19 f.). 2.3.3 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Genügt die Beschwerdeschrift diesen Begründungsanforderungen nicht, so ist darauf nicht einzutreten (BGE 134 II 244 E. 2.1). Nach den strengeren Begründungsanforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2). Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung der Vorinstanz nicht auseinander. Er hätte darlegen müssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen sollen. Dies hat er indes nicht getan. Er beschränkt sich darauf, seine schon in der schriftlichen Appellationsbegründung zu den angefochtenen Punkten vorgetragene Sichtweise der Verhältnisse zu wiederholen (vgl. Akten App.Ger. act. 807 f.) und auf die Aussagen der Beteiligten in den Verfahrensakten zu verweisen. Damit erschöpfen sich seine Ausführungen weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Es mag zutreffen, dass eine Würdigung der Beweise, wie sie der Beschwerdeführer als richtig ansieht, ebenso in Betracht gezogen werden könnte oder gar vorzuziehen wäre, doch genügt dies - wie ausgeführt - nicht, um Willkür darzutun. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet, soweit sie überhaupt den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügt.