Citation: 9C_282/2018 E. 4.3

4.3. Zusammenfassend hat die Beschwerdeführerin demnach die Rentenleistungen zu Recht am 17./19. Oktober 2017 wegen anhaltender unentschuldbarer Mitwirkungspflichtverletzung eingestellt. Mit Kenntnisnahme der vom Beschwerdegegner eingereichten fehlenden Unterlagen sah sich die IV-Stelle jedoch spätestens ab 10. November 2017 im Stande, mit dem von ihr angehobenen Revisionsverfahren fortzufahren. Die Beschwerdeführerin hat daher weiterhin, d.h. auch nach dem 30. November 2017, die bisherige ganze Invalidenrente auszurichten und zwar bis zu dem Zeitpunkt, in welchem ihr im Zuge des laufenden Rentenrevisionsverfahrens gegebenenfalls der rechtsgenügliche Nachweis einer anspruchsrelevanten erheblichen Änderung der tatsächlichen Verhältnisse im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG gelingt. Die seither eingetretene Verzögerung hat sich die Beschwerdeführerin selber zuzuschreiben. Es bleibt daher im Ergebnis beim vorinstanzlichen Entscheid.