Citation: 2C_854/2010 05.12.2010 E. 1

Der 1986 geborene pakistanische Staatsangehörige X.________ reiste im Mai 2006 illegal in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, welches umgehend rechtskräftig abgewiesen wurde (Urteil der Schweizerischen Asylrekurskommission vom 8. September 2006). Der diesbezüglich auferlegten Ausreiseverpflichtung kam er nicht nach. Am 2. Februar 2007 heiratete er eine ursprünglich aus Kambodscha stammende, 1967 geborene Schweizer Bürgerin; gestützt darauf erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung, die zuletzt bis 1. Februar 2009 verlängert wurde. Im Frühjahr 2009 teilten X.________ und seine Ehefrau mit, dass die eheliche Gemeinschaft im Oktober 2008 aufgelöst worden sei. Mit Verfügung vom 28. Januar 2010 wies die Sicherheitsdirektion (Migrationsamt) des Kantons Zürich das Gesuch von X.________ um Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung ab und verfügte seine Wegweisung. Der Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Zürich blieb erfolglos (Beschluss vom 19. Mai 2010). Mit Entscheid vom 1. September 2010 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den regierungsrätlichen Beschluss erhobene Beschwerde ab, soweit darauf eingetreten wurde. Mit Beschwerde vom 20. Oktober 2010 ersuchte X.________ das Bundesgericht um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung; dies unter Bezugnahme auf den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 1. September 2010, den er am 4. November 2010 innert der hierfür angesetzten Nachfrist nachgereicht hat. Am 30. November 2010, nach Ablauf der Beschwerdefrist, hat sich ein Rechtsanwalt mit Vollmacht als Vertreter des Beschwerdeführers konstituiert. Am 2. Dezember 2010 sind ihm antragsgemäss Kopien der bisher ergangenen Akten zugestellt worden.