Citation: 1C_546/2017 E. 6

Im Verfahren vor dem DBU forderte das kantonale Tiefbauamt, dass zur Sicherstellung der Sichtberme auf einen Parkplatz auf der rechten Seite der Ausfahrt verzichtet oder die ganze Parkplatzreihe um ca. 1 m von der Strasse wegverschoben werde. Die Verfahrensbeteiligten erklärten sich mit dieser Auflage einverstanden. Das Verwaltungsgericht versah das Dispositiv seines Entscheids mit einer entsprechenden Ergänzung. Im Verfahren vor Bundesgericht kritisieren die Beschwerdeführer, die Auflage sei nicht der Grundeigentümerin eröffnet worden, was einen schweren Mangel und eine Verletzung des Willkürverbots darstelle. Sie legen jedoch nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, weshalb die Aufhebung eines Parkplatzes - was zur Erfüllung der erwähnten Auflage bereits ausreicht - der gesonderten Zustimmung der Grundeigentümerin bedürfte. Eine Verletzung des Willkürverbots ist zu verneinen. Im Übrigen weisen die Beschwerdegegnerinnen darauf hin, dass die Grundeigentümerin mit Schreiben vom 3. Januar 2017 gegenüber der Gemeinde Roggwil und dem DBU ihr Einverständnis mit der Auflage erklärt habe.