Citation: U 413/04 29.03.2005 E. A

A.a Die 1951 geborene S.________ rutschte am 1. Februar 2001 vor ihrem Hauseingang auf Glatteis aus, machte mit der rechten Hand, in welcher sie eine schwere Tasche trug, eine Abwehrbewegung und verletzte sich dabei an der rechten Schulter. Tags darauf suchte sie ihren Hausarzt Dr. med. B.________, Arzt für Allgemeine Medizin FMH, auf, der eine posttraumatische Periarthritis humeroscapularis (PHS) sowie eine mögliche Rotatorenmanschettenruptur diagnostizierte, eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % attestierte und Analgetika sowie Physiotherapie verordnete (Arztzeugnis UVG vom 6. Februar 2001). Die am 8. März 2001 durchgeführte radiologische Untersuchung ergab neben einer Ruptur der Rotatorenmanschette im Supraspinatuskompartiment eine Omarthrose sowie eine mässiggradige AC-Gelenksarthrose (Befundbericht des Spitals A.________ vom 9. März 2001). Am 11. Mai 2001 wurde die Rotatorenmanschette revidiert, die Supraspinatussehne refixiert, der Längsriss genäht und im AC-Gelenk eine subacromiale Defilee-Erweiterung mit Resektion durchgeführt (Operationsbericht des Dr. med. E.________, Leitender Arzt Orthopädie/Traumatologie des Spitals A.________, vom 11. Mai 2001). S.________ war bis 17. Mai 2001 im Spital A.________ hospitalisiert und weilte im Anschluss daran bis 2. Juni 2001 in der Klinik X.________, Zentrum für Rehabilitation und Nachbehandlung. Ab 3. September 2001 konnte sie ihre Tätigkeit als Pflegehelferin im Betagtenzentrum Y.________ wieder zu 25 %, ab 1. Oktober 2001 zu 50 % und ab 1. Januar 2002 zu 75 % aufnehmen. Das Arbeitsverhältnis wurde durch die Arbeitgeberin per Ende 2002 aufgelöst. A.b Über ihr Anstellungsverhältnis bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft (vormals: Berner Versicherungen; nachfolgend: Allianz) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert, erhielt S.________ Leistungen in Form von Heilbehandlung sowie Taggeldern. Mit Verfügung vom 19. Februar 2003 eröffnete der Unfallversicherer ihr, insbesondere gestützt auf den Bericht des Dr. med. G.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 18. Dezember 2002, dass zufolge Erreichens des Status quo sine der natürliche Kausalzusammenhang für die nach dem 1. Januar 2003 geltend gemachten Beschwerden nicht mehr gegeben sei und die Leistungen per 31. Dezember 2002 eingestellt würden. Daran hielt die Allianz auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 29. Dezember 2003).