Citation: 2C_766/2019 E. 6.4.1

6.4.1. Der Beschwerdeführer hat wiederholt und in schwerwiegender Weise gegen die öffentliche Ordnung verstossen (vgl. vorstehende E. 5.2 und E. 5.3). Insbesondere beim Raub und bei der Vergewaltigung handelt es sich keineswegs um geringfügige Verfehlungen, sondern um schwerwiegende Taten (vgl. vorstehende E. 5.3.2 f.), welche ein entsprechend hohes Interesse an der Beendigung des Aufenthaltstitels des Beschwerdeführers zu Folge haben. Sein Verhalten lässt, gestützt auf seine Persönlichkeitsstruktur, das Rückfallrisiko bezüglich weiterer (Gewalt-) Delikte nicht ausschliessen, zumal er seit 1989 regelmässig delinquiert und sich von strafrechtlichen Verurteilungen unbeeindruckt zeigt. Dem Beschwerdeführer ist zugute zu halten, dass die Verurteilung wegen Geldwäscherei nichts mit der Verurteilung wegen Vergewaltigung und Raub gemein hat und dass die Delinquenz hinsichtlich der verletzten Rechtsgüter mit der letzten Tat abgenommen hat. Angesichts der durch Raub und Vergewaltigung betroffenen Rechtsgüter (körperliche, psychische und sexuelle Integrität) besteht gleichwohl ein besonders gewichtiges öffentliches Interesse an der Entfernung des Beschwerdeführers.