Citation: 9C_416/2013 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt, der angefochtene Entscheid verletze Art. 17 ATSG, soweit das kantonale Gericht auf das Gutachten des Dr. med. L.________ abstelle, obwohl dieser ausdrücklich nur eine andere Beurteilung eines im wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts vorgenommen habe. Verletzt werde auch Art. 61 lit. c ATSG, weil die Vorinstanz dem Bericht der Dr. med. B.________ nur insofern Beweiswert zuerkenne, als darin eine Verbesserung der depressiven Problematik beschrieben werde, mit Bezug auf die Persönlichkeitsstörung hingegen nicht auf die Ausführungen dieser Ärztin abstelle. Indem keine Oberbegutachtung zur Frage veranlasst worden sei, ob sich die vormals diagnostizierte Persönlichkeitsstörung in relevantem Ausmass verändert habe, sei der Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt worden.