Citation: 6B_75/2016 E. 1

Am 8. März 2012 befand sich eine Serviceangestellte nach 01.00 Uhr alleine in einer Bar in Sursee und erstellte die Abrechnungen, als zwei Männer die Bar betraten und einen Whiskey verlangten. Die Angestellte teilte ihnen mit, dass die Bar geschlossen sei. In der Folge wurde einer der Männer aggressiv. Zunächst schlug er der Angestellten mit der Faust in die rechte Bauchseite und zweimal ins Gesicht, wodurch sie Prellungen am rechten Auge erlitt. Zudem behändigte er ihr Service- und ihr Privatportemonnaie mit dem darin befindlichen Geld aus ihrer Handtasche. Schliesslich entriss er ihr das iPhone und warf es zu Boden, wodurch es beschädigt wurde. Anschliessend verliessen die Männer die Bar wieder. Nachdem die Angestellte zu Hause angelangt war, orientierte ihr Partner, der zugleich Geschäftsinhaber der Bar ist, die Polizei. Die Angestellte wurde einige Stunden nach der Tat polizeilich einvernommen, wobei sie den Täter ziemlich genau beschrieb. Sie gab zudem an, sie habe ihn bereits ungefähr zwei Monate zuvor in der Bar gesehen, als es dort zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen ihm und ihrem früheren Ehemann kam und er in der Folge aus der Bar verwiesen wurde. Einige Tage später will die Barangestellte den ihr namentlich unbekannten Täter aus einem Taxi, welches von ihrem früheren Ehemann gelenkt wurde, vor einer anderen Bar in Sursee wiedererkannt haben. Der Chauffeur konnte ihr den Namen des Mannes nennen. Bei einer späteren Fotowahlkonfrontation erkannte sie den Beschwerdeführer mit siebzigprozentiger Sicherheit als den Täter, und bei einer persönlichen Gegenüberstellung war sie sich sogar zu hundert Prozent sicher. Das Kantonsgericht Luzern sprach den Beschwerdeführer am 10. September 2015 im Berufungsverfahren gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Willisau vom 23. Dezember 2014 der einfachen Körperverletzung, des Diebstahls und der Sachbeschädigung schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu Fr. 10.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, er sei von den Vorwürfen der einfachen Körperverletzung, des Diebstahls und der Sachbeschädigung freizusprechen.