Citation: 6B_889/2016 E. 1

Der Beschwerdeführer wurde mit Strafbefehl vom 1. Februar 2016 wegen einfacher Verkehrsregelverletzung mit Fr. 250.-- gebüsst (Ersatzfreiheitsstrafe 3 Tage). Die Verfahrenskosten von insgesamt Fr. 208.60 wurden ihm auferlegt. Dagegen erhob der Beschwerdeführer Einsprache. Er führte im Wesentlichen aus, vorgängig zum Strafbefehl keine Post erhalten und somit keine Kenntnis von der Verkehrsregelverletzung gehabt zu haben. Die Staatsanwaltschaft klärte den Beschwerdeführer über die Rechtsprechung zur Zustellung von Postsendungen auf. Sie wies ihn darauf hin, die Einsprache bis zum 4. März 2016 zurückziehen zu können, andernfalls das Verfahren zur Beurteilung an das Strafgericht überwiesen werde. Nach Erhalt weiterer Unterlagen stellte der Beschwerdeführer in Aussicht, die Busse von Fr. 250.-- zu bezahlen, gab aber an, an der Einsprache in Bezug auf die Kostenauflage festzuhalten. Daraufhin wurden die Akten dem Strafgericht zur Beurteilung überwiesen. Der Strafgerichtspräsident stellte mit Verfügung vom 21. März 2016 fest, die Einsprache gegen den Strafbefehl beziehe sich nur auf die Kostenauflage von Fr. 208.60. Im Schuld- und Strafpunkt sei der Strafbefehl zum rechtskräftigen Urteil geworden. In den Akten fänden sich Kopien von zwei Schreiben in englischer Sprache, mit welchen dem Beschwerdeführer die Übertretung angezeigt und er zur Zahlung der Busse aufgefordert worden sei. Beide Schreiben seien an die korrekte Anschrift des Beschwerdeführers, die dieser auch in seiner Einsprache als Absender aufgeführt habe, geschickt worden. Es sei daher davon auszugehen, dass er zumindest eines der Schreiben erhalten habe. Da er die Ordnungsbusse dennoch nicht bezahlt habe, sei zu Recht das ordentliche Verfahren eingeleitet worden. Er habe deshalb die Verfahrenskosten von Fr. 208.60 zu tragen. Die nachträgliche Zahlung von Fr. 250.-- sei mit der Busse zu verrechnen. Auf Gerichtskosten sei zu verzichten. Mit einer an das Appellationsgericht Basel-Stadt gerichteten Beschwerde wendete sich der Beschwerdeführer gegen die aus seiner Sicht nicht gerechtfertigte Kostenauflage. Er habe vor dem Strafbefehl weder die Übertretungsanzeige noch die Zahlungserinnerung erhalten und somit keine Kenntnis von der Busse gehabt. Das Appellationsgericht wies das Rechtsmittel mit Entscheid vom 5. Juli 2016 ab. Der Beschwerdeführer gelangt ans Bundesgericht mit dem sinngemässen Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids vom 5. Juli 2016. Er habe die beiden Dokumente nie erhalten. Die Auflage von Verfahrenskosten sei daher nicht rechtmässig.