Citation: 6B_432/2023 E. 1.3.1

1.3.1. Die Vorinstanz erwägt wie die Erstinstanz, die Beschwerdegegnerin 2 habe im Vergleich zum Beschwerdeführer "weitaus überzeugender und in hohem Mass glaubhaft" ausgesagt. Sie habe das Kerngeschehen anschaulich und überzeugend geschildert, wobei eine Vielzahl von Realkriterien erfüllt seien (vgl. dazu Urteile 6B_738/2018 vom 27. März 2019 E. 1.3.3; 6B_1006/2017 vom 24. Oktober 2018 E. 2.3.3; 6B_760/2010 vom 13. Dezember 2010 E. 2.5; je mit Hinweisen). Gemäss Vorinstanz werden die Angaben der Beschwerdegegnerin 2 gestützt durch den Bericht der pädiatrischen Poliklinik, wo sie wegen Obstipation abgeklärt worden sei. Die rektale Untersuchung habe eine tropfenförmig verdickte weissliche Schleimhautveränderung ergeben, die gemäss Rechtsmedizin mit einer älteren Verletzung vereinbar sei. Darüber hinaus sei eine therapeutische Aufarbeitung der Vorfälle notwendig gewesen. Die behandelnde Psychologin habe berichtet, sämtliche Kriterien einer posttraumatischen Belastungsstörung seien erfüllt. Die Angaben der Beschwerdegegnerin 2 stimmten nicht nur mit diesen Berichten überein, sondern auch mit den meisten Ausführungen ihrer Mutter. Daher stellt die Vorinstanz weitgehend auf die Angaben der Beschwerdegegnerin 2 ab.