Citation: I 810/06 23.04.2007 E. 4

Streitig und zu prüfen ist aufgrund der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorab, ob die Beschwerdeführerin über Juni 2005 hinaus nur zu 50 % oder aufgrund verbesserter Gesundheit wieder voll arbeitsfähig ist. 4.1 In kognitionsrechtlicher Hinsicht handelt es sich bei der Bemessung der Arbeits(un)fähigkeit um eine Frage tatsächlicher Natur - zumindest soweit auf konkreter Beweiswürdigung und nicht auf allgemeiner Lebenserfahrung beruhend -, deren Beantwortung durch die Vorinstanz das Bundesgericht grundsätzlich bindet (E. 2.1). 4.2 In Übereinstimmung mit der Beschwerdeführerin geht die Vorinstanz gestützt auf die Beurteilung des Psychiaters Dr. med. F._________ vom 27. September 2004, der insbesondere eine Anpassungsstörung mit verlängerter depressiver Reaktion (ICD-10 F43.21) diagnostizierte, für den Zeitraum zwischen September 2004 und Juni 2005 von einer Arbeits(un)fähigkeit der Beschwerdeführerin von 50 % aus. Für die Zeit danach nimmt das kantonale Gericht mit Blick auf das Gutachten des Psychiaters Dr. med. K._________ vom 2. Juli 2005 sowie seine Stellungnahme vom 17. Oktober 2005 dagegen eine vollständige Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit an. Hiegegen wendet sich die Versicherte, indem sie weiterhin (d.h. auch nach Juni 2005) von einer mindestens 50%igen Einschränkung der funktionellen Leistungsfähigkeit ausgeht. Dabei lehnt sie das Gutachten des Dr. med. K._________ namentlich mit der Begründung ab, dieses stelle sich gegen die abweichenden Beurteilungen der X.________ GmbH vom 18. Oktober 2004 und 19. Mai 2005 sowie des Psychiaters Dr. med. F._________ vom 27. September 2004, ohne sich mit diesen Berichten auseinanderzusetzen. Es kann indessen dahingestellt bleiben, ob die von der Versicherten erhobenen Einwände die vorinstanzliche Schlussfolgerung in Zweifel zu ziehen vermögen, da die einlässlich und nachvollziehbar begründete Tatsachenfeststellung eines vollen funktionellen Leistungsvermögens in der angestammten Tätigkeit durch das kantonale Gericht jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig ist und daher im Rahmen der Kognition nach Art. 105 Abs. 2 OG stand hält. Dies gilt umso mehr, als das Gutachten des Dr. med. K._________ einige Zeit nach den anderslautenden Berichten verfasst wurde und sich die Beschwerdeführerin in dieser Zeit therapeutischen Massnahmen unterzog mit dem Ergebnis "einer weiteren Stabilisierung und Zustandsbesserung" (vgl. Bericht der Klinik Y.________ für Psychiatrie und Psychotherapie vom 24. Dezember 2004). Nicht als offensichtlich unrichtig zu beanstanden ist auch die Auffassung des kantonalen Gerichts, Dr. med. K._________ habe mit seiner Stellungnahme vom 17. Oktober 2005 die Kritik an seinem Gutachten entkräftet. 4.3 Nach dem Gesagten hält die Betrachtungsweise der Vorinstanz, wonach sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin spätestens seit dem 22. Juni 2005 erheblich verbessert hat und sie wieder arbeitsfähig wurde, vor Bundesrecht stand.