Citation: 2C_659/2015 E. 1.2

1.2. A.________ ist ab dem Jahr 2000 in der Schweiz wiederholt straffällig geworden (vgl. die E. 3.2 des angefochtenen Entscheids). Er wurde deshalb am 22. September 2005 ausländerrechtlich verwarnt. Am 4. April 2012 verurteilte das Kantonsgericht St. Gallen ihn wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung in mehrfacher und gemeinsamer Tatbegehung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren (vgl. das Urteil 6B_396/2012 vom 29. Januar 2013), worauf das Migrationsamt St. Gallen am 18. Juli 2013 seine Niederlassungsbewilligung widerrief und ihn anhielt, auf den Zeitpunkt der Entlassung aus dem Strafvollzug das Land zu verlassen. Die kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg. Das Verwaltungsgericht bestätigte am 30. Juni 2015, dass die öffentlichen Interessen daran, dass A.________ ausreise - trotz seines Aufenthalts von fast 20 Jahren und seiner familiären Situation - das private überwiege, weiter bei bzw. mit der Familie im Land verbleiben zu können. Die bedingte Entlassung von A.________ ist für den 7. November 2015 vorgesehen; er befindet sich derzeit im offenen Strafvollzug.