Citation: 2P.302/2002 07.11.2003 E. A

X.________ war Angestellter (Gebietsleiter) einer im Glashandel tätigen Firma im Kanton Nidwalden. Im Jahr 1993 erhielt er von der Arbeitgeberin eine Pauschalspesenvergütung von Fr. 39'000.--, im Jahr 1994 eine solche von Fr. 40'650.--. Diese Vergütungen wurden weder von der Arbeitgeberin in den betreffenden Lohnausweisen, noch vom Steuerpflichtigen in der Steuererklärung 1995/96 angegeben. Aufgrund von anonymen Hinweisen leitete das Kantonale Steueramt Nidwalden am 26. Oktober 1998 ein Nach- und Strafsteuerverfahren gegen X.________ ein. Mit Verfügung vom 7. Dezember 1998, bestätigt mit Einsprache-Entscheid vom 28. Januar 1999, erhob die Kantonale Steuerverwaltungskommission Nidwalden "aufgrund nicht deklarierter Pauschalspesen" für die Kantons- und Gemeindesteuern der Jahre 1995 und 1996 Nachsteuern, Bussen und Verzugszinsen von insgesamt Fr. 28'625.65. Auf Rekurs des Steuerpflichtigen hin hob das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden am 24. Januar 2000 den Einsprache-Entscheid auf und wies die Sache an die Steuerverwaltungskommission zurück, damit diese die vom Rekurrenten geltend gemachten Berufsauslagen prüfe und bei der Berechnung der Nachsteuer berücksichtige. In der Folge setzte die Steuerverwaltungskommission am 23./24. Oktober 2000 die betreffenden Nachsteuern und Bussen bei den Kantons- und Gemeindesteuern neu auf insgesamt Fr. 8'047.05 fest (einschliesslich Verzugszinsen), was im Einsprache-Entscheid vom 18. Dezember 2000 (eröffnet am 22. Juni 2001) bestätigt wurde.