Citation: 5A_668/2007 21.12.2007 E. A

Im Eheschutzverfahren zwischen den Eheleuten Y.________ und X.________ wurde der im Februar 2000 geborene Sohn Z.________ durch Verfügung des Bezirksgerichts B.________ vom 15. August 2006 unter die Obhut der Mutter gestellt. Gleichzeitig wurde Y.________ als berechtigt und verpflichtet erklärt, den Sohn alle zwei Wochen von Freitagabend bis Sonntagabend zu sich zu Besuch zu nehmen und mit ihm jährlich drei Wochen Ferien zu verbringen. Ferner wurde festgehalten, dass sich Y.________ und X.________ über ein allfälliges weiteres Besuchsrecht direkt verständigen würden, und für das Kind eine Erziehungsbeistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 315a Abs. 1 ZGB angeordnet, verbunden mit dem Auftrag an den zu bestellenden Beistand, die Eltern in erzieherischen Fragen zu begleiten und den Vollzug des Besuchs- und Ferienrechts zu überwachen. Aufgrund eines Zwischenberichts der von der Vormundschaftsbehörde der Gemeinde A.________ ernannten Beiständin vom 19. Januar 2007 sowie von Polizeirapporten über Vorkommnisse vom 14. Dezember 2006 und vom 6. Januar 2007 verfügte der Gerichtspräsident von B.________ am 2. März 2007, dass das Y.________ eingeräumte Besuchsrecht aufgehoben werde.