Citation: 2C_705/2022 E. A

A.________ war ab dem 1. Februar 2006 Verantwortlicher für das Risikomanagement bei der B.________ AG, U.________/FL (B.________ Bank), in V.________/FL. Ab 1. Januar 2004 war A.________ unbeschränkt steuerpflichtig in W.________/SG, wo er ein Einfamilienhaus zu Eigentum besitzt. Per 30. Juni 2006 meldeten sich A.________ und seine Ehefrau nach X.________/RU ab. Das Kantonale Steueramt St. Gallen verfügte am 9. September 2008, dass A.________ am 31. Dezember 2006 Wohnsitz in W.________ gehabt habe und die Abmeldung nach X.________ zu Unrecht erfolgt sei. Er sei somit rückwirkend ab dem Jahr 2006 unbeschränkt steuerpflichtig, wobei dies auch für die Folgejahre gelte. Rechtsmittel gegen diese Feststellungsverfügung blieben erfolglos (zuletzt Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. April 2010). Am 8. Dezember 2010 eröffnete das Kantonale Steueramt St. Gallen aufgrund von Abweichungen in den für das Jahr 2006 vom Ehepaar C.________ eingereichten Steuererklärungen ein Nachsteuerverfahren; am 7. Dezember 2012 erliess es Nachsteuerverfügungen für die Steuerperiode 2006. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben ebenfalls erfolglos (zuletzt Urteil des Bundesgerichts 2C_473/2016 / 2C_474/2016 vom 22. August 2016).