Citation: 6B_446/2022 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Küchenmesser habe an der Klinge und am Griff Blutanhaftungen aufgewiesen. Der kriminaltechnische Dienst habe an fünf Stellen DNA-Abriebe gesammelt und ermittelt, dass die erstellten DNA-Profile vom Opfer stammten. Hingegen sei auf dem Messer keine DNA des Beschwerdeführers nachgewiesen worden. Auch seine Fingerabdrücke seien am Messer nicht gefunden worden. Dieses Vorbringen belegt keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung. Die Vorinstanz erwägt, der sachverständige Zeuge habe schlüssig erklärt, das Messer sei erheblich mit Blut kontaminiert gewesen. Dies könne das Fehlen von DNA-Spuren und Fingerabdrücken des Beschwerdeführers erklären. Es sei nicht ausgeschlossen, dass der Beschwerdeführer das Messer in der Hand gehalten habe. Das Messer sei vom Blut des Opfers derart bedeckt gewesen, dass die Spurenerhebung erschwert gewesen sei. Der Beschwerdeführer selbst sei vom Messer nur leicht verletzt worden. Zudem sei das blutige Messer an seiner Jeanshose abgerieben worden.