Citation: 9C_27/2018 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz stellte fest, wirtschaftlich habe sich die Lage der Beschwerdeführerin ab Februar 2014 relevant verändert. Damit liege ein Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG vor, und der Rentenanspruch sei umfassend zu prüfen. Im Rahmen dieser freien Prüfung kam das kantonale Gericht insbesondere gestützt auf die ABI-Expertise vom 9. Juni 2015 sowie auf den Bericht der Dr. phil. B.________ vom 4. Juli 2016 zum Schluss, die Beschwerdeführerin sei in angestammter Tätigkeit als Osteopathin - wegen der tatsächlich erzielten Verdienste und der gezeigten Aktivitäten überwiegend wahrscheinlich bereits ab Februar 2014 - zu mindestens 70 % arbeitsfähig. Die Rentenaufhebung sei somit zu Recht erfolgt. Die Vorinstanz bejahte zudem ab Februar 2014 eine Meldepflichtverletzung, weil die Beschwerdeführerin es vorerst unterlassen habe, der Verwaltung von der erheblichen Verbesserung ihrer Leistungsfähigkeit zu berichten und in der Folge die Erhöhung ihres Einkommens nur als vorübergehend bezeichnet habe; ab diesem Zeitpunkt habe sie die Rentenbetreffnisse zurückzuerstatten.