Citation: 1C_589/2022 E. B

Die Baukommission Inneres Land des Kantons Appenzell Innerrhoden forderte A.________ am 23. August 2019 auf, ein nachträgliches Baugesuch für einen Bewirtschaftungsweg auf dem Grundstück Nr. 501 einzureichen, der ohne Baubewilligung erstellt worden sei. A.________ reichte in der Folge ein nachträgliches Baugesuch bei der Baukommission ein, gegen welches die Stiftung WWF Schweiz Einsprache erhob. Gestützt auf den Gesamtentscheid des Bau- und Umweltdepartements des Kantons Appenzell Innerrhoden erteilte die Baukommission die nachträgliche Baubewilligung für die Neuerstellung des Platzes um die Baute Kat. Nr. 463 und die Sanierung des schon länger bestehenden Weges unter der Auflage der Begrünung. Das Baugesuch wurde insoweit abgewiesen, als es die Verlängerung über den im Zonenplan eingezeichneten Weg hinaus (neuer Teil des Weges im Westen) betraf. Mit der Verfügung der Baukommission wurde A.________ zudem zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands innert zehn Monaten ab Rechtskraft der Verfügung verpflichtet. Den von A.________ gegen die Verfügung der Baukommission und den Gesamtentscheid des Bau- und Umweltdepartements erhobenen Rekurs wies die Standeskommission Appenzell Innerrhoden ab.