Citation: 8C_524/2021 E. 5.3

5.3. Ferner legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ersichtlich, inwieweit die Beweglichkeit des linken Arms rechtserhebliche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nach sich ziehen soll. Die Beschwerdegegnerin ging von einer faktischen Einhändigkeit aus. Mit Blick auf das Belastbarkeitsprofil führte das kantonale Gericht aus, es bestehe ein interdisziplinärer Konsens über die funktionellen Einschränkungen. Diese seien bei der oberen linken Extremität mittelgradig bis stark und rechtsseitig (durch Schmerzausweitung) leicht ausgeprägt. Dass darüber hinausgehend Schmerzen die Funktionsfähigkeit des rechten Arms einschränken würden oder der linke Arm nicht zudienend einsetzbar sei, wird nicht geltend gemacht. Der behandelnde Orthopäde PD Dr. med. B.________ bezeichnet den Gesundheitszustand als konstant. Eine angepasste Tätigkeit im administrativen Umfeld, die mit der rechten Hand unter Einhaltung von Schmerzpausen ausgeführt werden könne, erachtet er ab 20. April 2016 als vollzeitlich zumutbar. Diese Einschätzung der Leistungsfähigkeit nimmt das NT-Gutachten auf, wobei dessen Verfasser wegen der Notwendigkeit vermehrter Pausen und Erholungszeiten (20 %) bei voller Präsenz von einer reduzierten Arbeitsfähigkeit (80 %) ausgehen. Weitere ins Recht gelegte Arztschreiben ändern nichts an der vorinstanzlich festgestellten Leistungsfähigkeit. Somit fehlen konkrete Indizien (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.4), die gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen könnten.