Citation: 5A_664/2014 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer bestreitet vorab die Finanzierbarkeit der Liegenschaft Nr. zzz durch die Beschwerdegegnerin. Spezifisch unter Willkürgesichtspunkten macht er unter Hinweis auf die entsprechende Erwägung im erstinstanzlichen Entscheid geltend, die Liegenschaft Nr. zzz erweise sich als sehr renovationsbedürftig. Es sei nicht belegt, dass die Beschwerdegegnerin über genügend eigene Mittel verfüge, um anfallende Sanierungskosten in der Höhe von Fr. 150'000.-- zu bezahlen, zumal naheliegend sei, dass das bewegliche Privatvermögen von Fr. 120'000.-- seit dem 5. Juni 2009 u.a. mit Blick auf das aufwändige Scheidungsverfahren abgenommen haben dürfe. Die Vorinstanz hat zur Frage der Finanzierbarkeit erwogen, die Beschwerdegegnerin sei in der Lage, den Beschwerdeführer für seinen hälftigen Anteil an der Liegenschaft Nr. zzz zu entschädigen, erhalte sie doch diesfalls aus Güterrecht immer noch eine Ausgleichszahlung von rund Fr. 80'000.--. Auch liege eine Bestätigung der Hypothekargläubigerin vor, dass sie bereit sei, den Beschwerdeführer aus der Solidarhaft zu entlassen. Der Westteil der Liegenschaft Nr. zzz sei sodann bereits beim jetzigen Ausbaustandard bewohnbar. Unvermeidlich sei eine aufwändigere Sanierung dann, wenn die Beschwerdegegnerin dort professionell ältere Menschen betreuen und pflegen wolle. Der Finanzrahmen der Beschwerdegegnerin für allfällige Sanierungen betrage rund Fr. 200'000.--, bestehend aus der güterrechtlichen Ausgleichszahlung von rund Fr. 80'000.-- und sonstigem beweglichen Privatvermögen von etwa Fr. 120'000.--. Als geradezu willkürlich kann der von der Vorinstanz angenommene Zustand der Liegenschaft Nr. zzz nicht bezeichnet werden. Auch wird der Finanzrahmen der Beschwerdegegnerin für allfällige Renovationen vom Beschwerdeführer nicht substanziiert bestritten - offenbar auch im kantonalen Verfahren nicht. Die gegen die vorinstanzliche Annahme der Finanzierbarkeit der Liegenschaft Nr. zzz durch die Beschwerdegegnerin gerichteten Rügen erweisen sich mithin als unbegründet. Zu Recht hat die Vorinstanz daher eine umfassende Interessenabwägung vorgenommen (dazu E. 2.4 sogleich). Nicht entscheidrelevant sind die Rügen des Beschwerdeführers betreffend die Finanzierbarkeit der Liegenschaft Nr. zzz durch ihn selbst. Die Vorinstanz hat zwar festgehalten, dass er diesfalls eine güterrechtliche Ausgleichszahlung von fast Fr. 600'000.-- zu bezahlen hätte, eine Finanzierung indes auch bei Zuteilung beider Liegenschaften an den Beschwerdeführer als möglich erachtet. Darauf ist nicht einzutreten.