Citation: 7B.203/2003 19.11.2003 E. 1

A. Das Konkursamt Affoltern führt den Konkurs der S.________ AG in Liquidation durch, in dem die zweite Gläubigerversammlung noch nicht stattgefunden hat. Die Gemeinschuldnerin ist mit Baurecht GB ... am Grundstück GB ... (Kat. Nr. ..., Plan ..., A.________) berechtigt, auf welchem sie Wohn- und Geschäftsbauten erstellte. Am 23. Mai 2003 schloss die Eigentümerin der Liegenschaft, R.________, mit der Bank Q.________ einen (öffentlich beurkundeten) Kaufvertrag über die Liegenschaft (Kaufpreis Fr. 1,2 Mio.) und informierte deshalb mit Schreiben vom 24. Mai 2003 gemäss Art. 681a ZGB die Konkursverwaltung über den Abschluss und Inhalt dieses Kaufvertrages. Am 30. Mai 2003 orientierte die Konkursverwaltung die ihr bekannten Gläubiger über den Sachverhalt und verfügte, dass das der Gemeinschuldnerin zustehende Vorkaufsrecht nicht ausgeübt werde und hierfür Art. 260 SchKG keine Anwendung finde. Hiergegen erhoben die Z.________ & Co. und sechs weitere Gläubiger Beschwerde und wollten (im Rahmen von 10 Anträgen) in erster Linie bewirken, dass die Konkursverwaltung das der Gemeinschuldnerin zustehende Vorkaufsrecht gemäss Art. 682 Abs. 2 ZGB ausübe. Das Bezirksgericht Affoltern als untere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen trat auf die Beschwerde mit Beschluss vom 18. Juli 2003 nicht ein. Zur Begründung hielt sie im Wesentlichen fest, dass die Nichtausübung des Vorkaufsrechts durch die Konkursverwaltung nicht mit Beschwerde anfechtbar sei. Die Z.________ & Co. und Mitbeteiligten gelangten in der Folge mit Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibungs- und Konkurssachen, welches mit Beschluss vom 20. August 2003 den erstinstanzlichen Nichteintretensentscheid bestätigte.