Citation: 2A.446/2000 12.01.2001 E. A

A.- Der aus der Bundesrepublik Jugoslawien (Kosovo) stammende A.A.________ (geb. 24. März 1970) reiste erstmals am 2. April 1991 mit einer Saisonbewilligung in die Schweiz ein. Im September 1994 stellte er ein Gesuch um Umwandlung der Saisonbewilligung in eine Ganzjahresbewilligung. Das Bundesamt für Ausländerfragen lehnte indessen eine Ausnahme von der zahlenmässigen Begrenzung gemäss Art. 13 lit. h der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (Begrenzungsverordnung, BVO; SR 823. 21) ab. Dagegen beschwerte sich A.A.________ ohne Erfolg beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement. Bei Ablauf seiner bis zum 13. Dezember 1996 gültigen Saisonbewilligung verliess A.A.________ die Schweiz. Am 28. Februar 1997 unterzeichnete die Schweizer Bürgerin S.W.________ (geb. 24. September 1952) in X.________, Kanton St. Gallen, ein Eheversprechen für die Eheschliessung mit A.A.________ und ersuchte den zuständigen Zivilstandsbeamten um Durchführung des Verkündverfahrens, nachdem sie bereits am 3. Februar 1997 einen Rechtsanwalt mit ihrer Interessenwahrung betreffend Eheschluss beauftragt hatte. Mit Urteil vom 16. April 1997 wurde die Ehe von A.A.________ mit F.A.________, mit welcher er zwei Kinder hat, in der Bundesrepublik Jugoslawien geschieden. Am 14. Mai 1997 gab A.A.________ auf der Schweizer Botschaft in seiner Heimat das Eheversprechen ab, worauf die kantonale Fremdenpolizei St. Gallen der Schweizer Vertretung die Ermächtigung zur Visumerteilung zwecks Vorbereitung der Heirat erteilte. A.A.________ reiste am 18. Juni 1997 in die Schweiz ein und heiratete am 18. Juli 1997 S.W.________. Darauf wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau erteilt.