Citation: 4A_602/2008 12.03.2009 E. 3

Die Beschwerdeführer sind der Auffassung, die Vorinstanz hätte gestützt auf Art. 111 Abs. 3 BGG mindestens die Rügen nach den Art. 95 - 98 BGG prüfen müssen. Sie habe daher Bundesrecht verletzt, indem sie ihre Kognition nur auf die Anwendung von kantonalem Prozessrecht beschränkt habe. Weiter verletze der angefochtene Entscheid Art. 75 Abs. 2 BGG, da den Beschwerdeführern durch das Nichteintreten auf die Berufung die Anrufung einer Rechtsmittelinstanz verweigert worden sei. Diese Rügen laufen von vornherein ins Leere. Gemäss Art. 75 Abs. 2 BGG haben die Kantone zwar grundsätzlich zwei Instanzen vorzusehen, wobei der unmittelbaren Vorinstanz des Bundesgerichts mindestens die gleiche Kognition wie dem Bundesgericht zukommen muss (Art. 111 Abs. 3 BGG). Zur notwendigen Anpassung des Verfahrens vor den Vorinstanzen in Zivilsachen steht den Kantonen aber eine Übergangsfrist zu, die noch nicht abgelaufen ist (Art. 130 Abs. 2 BGG). Die von den Beschwerdeführern angerufenen Normen sind somit für das kantonale Zivilverfahren vorläufig noch ohne Wirkung.