Citation: 5A_233/2022 E. 7.7.1

7.7.1. Der Anfechtungsbeklagte hat Anspruch auf Ersatz seiner Verwendungen und wertvermehrenden Investitionen (s. dazu die Hinweise in E. 7.3.3 hievor). Davon ist im vorliegenden Fall auch die Vorinstanz ausgegangen. Im Einzelnen hat sie zum von der Beschwerdeführerin für Aufwendungen verrechnungsweise geltend gemachten Anspruch erwogen, die Beschwerdeführerin und seinerzeitige Pächterin der C.________ AG sei für den Unterhalt des Objektes verantwortlich gewesen und der Pachtzins sei unter diesem Titel um Fr. 1'350.-- reduziert worden. Die Beschwerdeführerin könne daher für Unterhalt nichts fordern oder verrechnen. Ausserdem habe das Regionalgericht die Beschwerdeführerin dazu verurteilt, die Zwangsvollstreckung in die erworbenen Grundstücke zu dulden, inklusive dem "mit dem Grundstückkaufvertrag (...) mitverkaufte[n] Mobiliar und Inventar". Soweit die Beschwerdeführerin nicht betriebsnotwendiges Mobiliar oder Inventar angeschafft habe, könne sie für diese Stücke die Aussonderung verlangen. Für bauliche Wertvermehrungen, soweit diese nicht lediglich Unterhalt gewesen seien, hätte die Beschwerdeführerin Ersatz zu Gute. Wertvermehrende Investitionen habe die Beschwerdeführerin aber weder in erster Instanz noch vor Kantonsgericht spezifiziert geltend gemacht. Dem sei das Regionalgericht daher zu Recht nicht nachgegangen, und auch das Kantonsgericht könne darauf nicht näher eingehen.