Citation: 9C_212/2022 E. 2.7

2.7. Die Sache ist an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie soweit möglich in Erfahrung bringe, in welchem Umfang die Beschwerdegegnerin im Schuljahr 2015/2016 tatsächlich beschäftigt war, d.h., wie viele Wochenlektionen vereinbart waren, welche Aufgaben die Versicherte darüber hinaus allenfalls wahrgenommen hat und wie sich diese im Arbeitspensum niedergeschlagen haben. Sofern sich nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit feststellen lässt, ob 60 Prozent erreicht wurden oder nicht, verfügt die Vorinstanz bei der Einschätzung des massgeblichen Beschäftigungsgrades über Tatbestandsermessen, dessen pflichtgemässe Ausübung nachvollziehbar begründet werden soll.