Citation: C 312/05 27.01.2006 E. 1

Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Vermittlungsfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 lit. f, Art. 15 Abs. 1 und 2 AVIG; vgl. auch Art. 15 AVIV; BGE 125 V 58 Erw. 6a, 120 V 388 Erw. 3a, 115 V 436 Erw. 2a; ARV 2003 S. 57 f. Erw. 2a), die Invalidität (Art. 8 Abs. 1 ATSG), den Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 1 IVG in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) und die Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG) richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass durch die Gewährung einer Rente der Invalidenversicherung die Vermittlungsfähigkeit nicht ausgeschlossen sein muss; dies gilt um so mehr, als die Organe der Arbeitslosenversicherung nicht an die Beurteilung durch die Invalidenversicherung gebunden sind (vgl. ARV 1998 Nr. 15 S. 81 f. Erw. 5b sowie BGE 127 V 478 Erw. 2b/cc). So sind Arbeitslosen- und Invalidenversicherung denn auch nicht komplementäre Versicherungszweige (BGE 109 V 29; vgl. auch Urteile M. vom 8. November 2005 Erw. 3.2, C 256/03, und M. vom 24. Mai 2004 Erw. 2.2., C 205/03). Vermittlungsfähigkeit ist gegeben, wenn die versicherte Person bereit und in der Lage ist, eine zumutbare Arbeit im Umfang von mindestens 20 % eines Normalarbeitspensums anzunehmen (vgl. Art. 5 AVIV und BGE 125 V 58 Erw. 6a in fine; Urteil S. vom 1. Dezember 2005 Erw. 2.2.1, C 144/05).