Citation: 6B_683/2016 E. 2.4

2.4. Der im G.________-Anzeiger veröffentlichte Brief wurde vom Vorstand dreier Ortsparteien unterzeichnet, dem auch der Beschwerdeführer angehört. Dieser verfügte unbestritten über den besagten Brief, bevor dieser am 2. Mai 2012 in der Lokalpresse erschien. Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, liess er das Schreiben mit der Weiterleitung an F.________ vom 1. Mai 2012 im Sinne von Art. 173 Ziff. 1 StGB einem Dritten zukommen, bevor dieses in der Presse erschien. Dem Kantonsgericht ist ebenfalls beizupflichten, dass der Beschwerdeführer aufgrund des Wortlautes im Begleitschreiben vom 1. Mai 2012 "... Wir haben diesen offenen Brief mit heutigem Datum auch an die Medien zugestellt" als für Inhalt und Publikation mitverantwortlich zu betrachten ist. Der Beschwerdeführer macht sodann nicht geltend, er sei mit dem Inhalt des Briefes oder mit der Veröffentlichung nicht einverstanden gewesen. Der Vorinstanz ist weiter zuzustimmen, dass das Vorhaben ohne dessen Einverständnis nicht durchführbar gewesen wäre. Die Exponenten der anderen unterzeichnenden Ortsparteien wurden nur deshalb nicht strafrechtlich belangt, weil die Staatsanwaltschaft keine weiteren Verdächtigen eruieren konnte und das Strafverfahren gegen Unbekannt daher unangefochten sistierte. Die Einsendung des Briefes mit besagtem Inhalt an die Lokalpresse war dem Beschwerdeführer somit bekannt und erfolgte mit seinem Einverständnis. Dies genügt nach dem in E. 2.3 hievor Gesagten, um ihn als Verfasser im Sinne von Art. 28 StGB zur Verantwortung zu ziehen.