Citation: 4A_255/2024 E. 3.3.4

3.3.4. Die Beschwerdeführerin brachte weiter vor, das Auf- und Zuschliessen von Zimmertüren gehöre zum normalen Gebrauch und könne deshalb nicht eingeschränkt werden. Die Ringhörigkeit des Hauses und die Hörbehinderung der Beschwerdeführerin seien bei Vertragsabschluss bekannt gewesen. Von den anderen Hausbewohnern könne ein Mindestmass an Toleranz erwartet werden. Dem entgegnete die Vorinstanz, die Erstinstanz habe diese Umstände berücksichtigt und sei zu Recht zum Schluss gelangt, dass der nächtliche Lärm gemäss übereinstimmenden Aussagen der anderen Hausbewohner übermässig sei. Die anderen Hausbewohner wachten nachts regelmässig auf. Zudem sei es möglich, die Wohnung der Beschwerdeführerin auch ohne Verursachung übermässigen Lärms zu bewohnen. Vermeidbarer nächtlicher Lärm, der die anderen Hausbewohner regelmässig wecke, gehöre entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht mehr zum normalen Gebrauch einer Mietwohnung.