Citation: 5A_223/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Soweit vorgebracht werde, der Beschwerdegegner habe als Vertreter der C.________ AG eine Abänderung der von der Beschwerdeführerin an diese gewährten Darlehen im Umfang von ca. Fr. 80 Mio. unterzeichnet, führe diese mit keinem Wort aus, inwiefern ihr oder der C.________ AG deswegen eine Forderung bzw. ein Schadenersatzanspruch zustehen sollte, geschweige denn in der Höhe von Fr. 100 Mio. Gleiches treffe auf die angeblich aufgenommenen Hypotheken von Fr. 100 Mio. bei der Bank H.________ zu. Gemäss der Beschwerdeführerin sei der Beschwerdegegner mindestens bei einer dieser Hypothekenaufnahmen in Höhe von Fr. 35 Mio. im Verwaltungsrat der C.________ AG gewesen. Offenkundig bewirke die Aufnahme von Hypotheken aber nicht etwa einen Schaden, zumal der Darlehensschuld immer auch eine Darlehensgewährung gegenüberstehe. Bei der Aufnahme von Hypothekardarlehen handle es sich grundsätzlich um eine gewöhnliche Geschäftstätigkeit, wie sie in einer Immobiliengesellschaft wie der C.________ AG anfalle. Allenfalls könne unnötiger bzw. geschäftsmässig nicht begründeter Finanzaufwand geltend gemacht werden. Ein solcher werde aber weder behauptet noch erschliesse sich im Entferntesten, inwiefern dies eine Forderung der Beschwerdeführerin oder der C.________ AG im Umfang von Fr. 100 Mio. begründen könnte.