Citation: 6B_1239/2023 E. 1.2.4

1.2.4. Mit Bezug auf die Täterkomponente gewichtet die Vorinstanz die teilweise einschlägige Vorstrafe des Beschwerdeführers sowie sein Nachtatverhalten straferhöhend. Demgegenüber berücksichtigt sie strafmindernd, dass er die falsche Anschuldigung und die einfache Körperverletzung vor Erstinstanz eingestanden und damit zur teilweisen Verkürzung des Verfahrens und zur Wahrheitsfindung beigetragen habe. Sodann habe er sich, wenn auch spät, zur Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt, was ebenfalls, aber nur leicht, strafmindernd zu berücksichtigen sei. Aus den persönlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers würden sich keine für die Strafzumessung relevanten Faktoren ergeben. Eine erhöhte Strafempfindlichkeit bestehe trotz der Obhut über seine neuneinhalb-jährige Tochter, regelmässigen Kontakts zu den beiden weiteren Töchtern sowie einer Anstellung im Betrieb des Bruders nicht. Dass der Strafvollzug für den Beschwerdeführer und seine zurzeit bei ihm wohnende Tochter eine Belastung darstelle, sei unbestritten. Aussergewöhnliche Umstände lägen aber damit nicht vor, zumal die Tochter für die Zeit des Vollzugs bei der Mutter oder den Grosseltern unterkommen könne. Da die positiven Faktoren die negativen insgesamt knapp überwiegen würden, rechtfertige sich eine Strafminderung aufgrund der Täterkomponente um einen Monat. Das Beschleunigungsgebot sei hingegen nicht verletzt.