Citation: 2C_826/2019 E. 5.3.2

5.3.2. Hinsichtlich der verwaltungsgerichtlichen Würdigung zur (wirtschaftlichen) Berechtigung an den Vermögenswerten vertritt die Beschwerdegegnerin die Auffassung, es handle sich um Fragen der Beweiswürdigung. Da es dem Kantonalen Steueramt nicht gelinge, die diesbezüglichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts als geradezu offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen, seien sie für das Bundesgericht verbindlich (vgl. oben E. 1.2). Das habe umso mehr zu gelten, als der Beschwerdeführer hier (nur) neue Tatsachen bzw. Beweismittel vorbringe. Fehl geht zuerst einmal das Argument der Beschwerdegegnerin, bei den in der Beschwerdeschrift vorgebrachten Punkten handle es sich es um unzulässige Noven im Sinne von Art. 99 BGG, so dass auf die Beschwerde gesamthaft nicht eingetreten werden könne. Da die Beschwerde aber aus anderen Gründen gutzuheissen ist, muss dieser Punkt nicht weiter diskutiert werden. Ebensowenig handelt es sich hier um eine für das Bundesgericht verbindliche Beweiswürdigung des Verwaltungsgerichts. Vielmehr geht es darum, dass die Vorinstanz eine sich aus dem Bundeszivilrecht ergebende Beweisregel missachtet hat, weshalb seiner rechtlichen Würdigung des Falles nicht gefolgt werden kann und die Beschwerdegegnerin grundsätzlich gemäss Art. 151 Abs. 1 DBG nachzubesteuern ist.