Citation: 8C_556/2023 E. 5

Inwiefern das kantonale Gericht offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen oder die bei Neuanmeldungen beziehungsweise bei Rentenrevisionen zu beachtenden Grundsätze verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Der Beschwerdeführer beruft sich darauf, dass eine anspruchserhebliche Änderung praxisgemäss auch dann gegeben sei, wenn sich ein Leiden - bei gleicher Diagnose - in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert habe (Urteil 9C_771/2009 vom 10. September 2010 E. 2.3 mit Hinweisen). Er zeigt indessen nicht auf, dass das kantonale Gericht entsprechende von den SMAB-Gutachtern genannte Aspekte unberücksichtigt gelassen hätte, die die von den Experten bescheinigte, um weitere 10 % reduzierte Arbeitsfähigkeit zu begründen vermöchten. Solche sind denn auch aus den Angaben des psychiatrischen Teilgutachters bezüglich der Schwere des Leidens nicht ersichtlich. Die letzte stationäre Behandlung fand im Frühjahr 2020 statt. Im November 2020 habe der Beschwerdeführer, so der psychiatrische Gutachter, seine Stelle als Küchenhilfe in einer geschützten Werkstatt - und damit auch eine Tagesstruktur und soziale Kontakte - aus unbekannten Gründen verloren, was subjektiv zu einer Verschlechterung der Stimmungslage geführt habe. Gestützt darauf lassen sich keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine erhebliche objektive Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes ausmachen, zumal der Gutachter davon ausgeht, dass weitergehende Behandlungsoptionen insbesondere in Form einer Intensivierung der antidepressiven Medikation bestünden. Dass die Vorinstanz unter Verzicht auf beweismässige Weiterungen von einem im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustand und damit vom Fehlen eines Revisionsgrundes ausgegangen ist, ohne die erwerblichen Auswirkungen zu prüfen, ist damit insgesamt nicht zu beanstanden.