Citation: 6P.178/2001 11.01.2002 E. 1

1.- Der Beschwerdeführer rügt, das Obergericht habe das Willkürverbot gemäss Art. 9 BV und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV verletzt (Beschwerde S. 2). Er bezieht sich dabei auf den Fall 4 der Zusatzanklage 1 (Beschwerde S. 3/4), den Fall 3 der Zusatzanklage 1 (Beschwerde S. 5 - 7) sowie auf den Fall Cosco (Beschwerde S. 8 - 11). Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör geltend macht, ist darauf gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG von vornherein nicht einzutreten, weil die Beschwerde dazu keine taugliche Begründung enthält. Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft; demgegenüber liegt noch keine Willkür vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint (BGE 123 I 1 E. 4a, 121 I 113 E. 3a). Soweit der Beschwerdeführer dem Obergericht keine Willkür nachzuweisen vermag, sondern nur appellatorische Kritik vorbringt, ist darauf nicht einzutreten. Ebenfalls unzulässig ist die Beschwerde, soweit darin Fragen des eidgenössischen Rechts im Sinne von Art. 269 Abs. 1 BStP aufgeworfen werden. Dafür steht die Nichtigkeitsbeschwerde zur Verfügung.