Citation: 5A_629/2015 E. 5.3

5.3. Ob das Kantonsgericht aufgrund des bundesgerichtlichen Urteils 5A_670/2012 vom 30. Januar 2013 mit Blick auf die Bestimmung des zulässigen Höchstpreises (Art. 66 BGBB) der Gebäude im Jahre 2007 an die Ertrags- und Realwerte aus dem Gerichtsgutachten D.________ vom 22. April 2010 gebunden war, erscheint fraglich, kann aber offenbleiben. Denn der Vorwurf der Willkür ist nur dort am Platz, wo auch das Ergebnis der Beweiswürdigung auf dem Spiel steht (E. 2). Von daher kommt es letztlich einfach darauf an, ob das Kantonsgericht seiner Vergleichsbetrachtung (E. 5.1 i.f.) die Ertrags- und Realwerte des Gerichtsgutachters D.________ zugrunde legen durfte. In dieser Hinsicht liegen der vorinstanzlichen Beweiswürdigung zwei Elemente zugrunde: Erstens stellt das Kantonsgericht für den Verkehrswert der Grundstücke am Todestag des Erblassers (20. Juli 2007) - und damit auch für den Verkehrswert der Gebäude zu diesem Zeitpunkt - auf die Zahlen und Berechnungen gemäss dem Gerichtsgutachten D.________ vom 22. April 2010 ab. Und zweitens orientiert sich das Kantonsgericht bezüglich der Methode zur Berechnung des zulässigen Höchstpreises der Gebäude im Sinne von Art. 66 BGBB für das Jahr 2007 an der Mischrechnung von Real- und Ertragswert gemäss dem Ergänzungsgutachten B.________ vom 18. November 2014 (E. 5.1). Was den ersten Aspekt angeht, wehrt sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht dagegen, dass das Kantonsgericht die Einhaltung der Höchstpreisgrenze anhand des Verkehrswerts überprüft, den der Gerichtsgutachter D.________ errechnet hat. Ebenso wenig stellt er die Art und Weise in Frage, wie dieser Verkehrswert ermittelt wurde. Auch gegen die Berechnungsmethode, derer sich die Gutachterin B.________ zur Bestimmung des Höchstpreises bedient und die nach der Meinung des Kantonsgerichts "nicht zu beanstanden" ist, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzukommen. Wie ausführlich dargelegt, hat sich sein Vorwurf, dass das Kantonsgericht seine Beweisanträge abgewiesen habe, als unbegründet erwiesen (E. 4). Soweit der Ertrags- und der Realwert bei dieser Ausgangslage aber sowohl in die Berechnung des Verkehrswerts als auch in diejenige des Höchstpreises im Sinne von Art. 66 BGBB einfliessen, liegt es in der Natur der Sache, dass die Überprüfung, ob der ermittelte Verkehrswert den zulässigen Höchstpreis einhält, bezüglich dieser beiden Werte wiederum dieselben Parameter erfasst. Will der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Beweiswürdigung zu Fall bringen, müsste er deshalb im Einzelnen dartun, inwiefern die Ertrags- und Realwerte aus dem Gutachten D.________, auf die sich das Kantonsgericht bei seiner Kontrollrechnung stützt, die Berechnung des Höchstpreises zufolge fehlerhafter Berechnung oder aus einem anderen Grund in einer Weise verfälschen, die das Ergebnis der vorinstanzlichen Vergleichsrechnung in geradezu offensichtlicher Weise als unrichtig erscheinen lässt. Das aber tut er nicht. Bloss zu behaupten, die Berechnung des Höchstpreises im Sinne von Art. 66 BGBB habe zwingend unabhängig von den Werten gemäss der Expertise D.________ zu erfolgen, genügt nicht. Die Beschwerde erweist sich insofern als unbegründet. Vorbehalten bleibt die Streitfrage, in welchem Verhältnis die Ertrags- und Realwerte aus dem Gutachten D.________ zu gewichten sind. Darauf wird zurückzukommen sein (unten E. 6).