Citation: 5A_278/2022 E. 5.1

5.1. Hier rügt der Beschwerdeführer Willkür, da er die Kinder in der Vergangenheit während rund einem Drittel der gesamten Jahreszeit betreut habe, womit gemessen an den Betreuungsanteilen der Parteien eine Aufteilung der verschiedenen Aufwandspositionen zu erfolgen hätte. Wie bereits erläutert (vgl. vorne E. 3.7) kann seiner Auffassung nicht gefolgt werden, dass er die Kinder zu einem Drittel betreut hätte. Vielmehr liegt eine alleinige Obhut der Beschwerdegegnerin vor. Unter diesen Umständen ist es nicht willkürlich, wenn dem Beschwerdeführer keine Bedarfspositionen der Kinder (etwa Anteile am Grundbedarf und den Mietkosten) zugewiesen wurden. Ebenso wenig ist bei dieser Ausgangslage angesichts der finanziellen Verhältnisse der Parteien willkürlich, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer den gesamten Kindesunterhalt auferlegte (vgl. BGE 147 III 265 E. 5.5).