Citation: 9C_290/2023 E. B

Mit definitiver Veranlagung vom 30. September 2019 verweigerte das Steueramt des Kantons Solothurn den geltend gemachten Abzug der "Liegenschaftskosten" mit der Begründung, es handle sich um einen sogenannten "wirtschaftlichen Neubau". Mit der definitiven Veranlagung wurde den Steuerpflichtigen lediglich der Pauschalabzug gewährt. Hiergegen führten die Steuerpflichtigen Einsprache vom 16. Oktober 2019 und beantragten, den Abzug der effektiven Liegenschaftskosten vorzunehmen, da die Arbeiten infolge denkmalpflegerischen Anforderungen der Gemeinde vorgenommen worden seien. Mit Entscheid vom 23. Februar 2022 wurde die Einsprache abgewiesen mit der Begründung, dass auch allfällige, im vorliegenden Fall aber nicht ausreichend nachgewiesene Auflagen der Gemeinde betreffend denkmalpflegerischen Anforderungen nichts daran ändern würden, dass es sich um einen "wirtschaftlichen Neubau" handle. Hiergegen erhoben die Steuerpflichtigen Rekurs und Beschwerde, welche das Steuergericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 20. März 2023 abwies.