Citation: 5A_599/2024 E. 3.2

3.2. Indem die Vorinstanz einerseits aufzeigte, weshalb die KESB auf das Ausstandsgesuch betreffend eine der beiden Gutachterinnen nicht eintreten durfte und sich eine Rückweisung der Angelegenheit an die KESB hinsichtlich der anderen Gutachterin erübrigte, und sie andererseits darlegte, weshalb das Ausstandsbegehren selbst bei einem Eintreten darauf ohnehin abzuweisen gewesen wäre, begründete sie ihren Entscheid mit zwei selbständigen, voneinander unabhängigen Begründungslinien, die jede für sich allein den Entscheid zu tragen vermögen. Sie müssen deshalb unter Nichteintretensfolge beide angefochten werden (BGE 142 III 364 E. 2.4 in fine mit Hinweisen). Kann auf die gegen eine der Begründungen erhobenen Rügen nicht eingetreten werden oder erweist sich eine der Begründungen als bundesrechtskonform, so ist es der angefochtene Entscheid selbst und auf die andere Begründung nicht mehr einzugehen (BGE 149 III 318 E. 3.1.3 in fine; Urteil 5A_412/2023 vom 26. Februar 2025 E. 6; je mit Hinweisen).