Citation: 4A_59/2008 20.06.2008 E. 1

Nach Art. 102 Abs. 3 BGG findet in der Regel kein zweiter Schriftenwechsel statt. Ausnahmsweise kann sich rechtfertigen, dem Beschwerdeführer zur Wahrung des rechtlichen Gehörs die Gelegenheit einzuräumen, sich zur Vernehmlassung der Gegenpartei zu äussern, etwa dann, wenn die Vernehmlassung prozessual zulässige und für den Verfahrensausgang wesentliche Aspekte enthält, was freilich erst nach Zustellung der Vernehmlassung beurteilt werden kann. In der Beschwerde selbst gestellte Anträge auf Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels sind daher verfrüht (Ulrich Meyer, Basler Kommentar, N. 20 und 22 zu Art. 102 BGG). Wird die Eingabe einer Partei ohne ausdrücklichen Hinweis auf allfällige weitere Äusserungsmöglichkeiten zur (blossen) Kenntnisnahme übermittelt, soll der Empfänger, der zu einer solchen Eingabe nochmals Stellung nehmen will, dies aus Gründen des Zeitgewinns umgehend tun, ohne vorher um Fristansetzung nachzusuchen (BGE 133 I 98 E. 2.2 S. 99 f.). Dem ohne Begründung gestellten Antrag auf Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels ist daher nicht stattzugeben, zumal die Beschwerdeantwort keinerlei prozessual zulässige Ausführungen enthält, die Weiterungen erfordern würden und die Beschwerdeführer es denn auch unterlassen haben, nach erfolgter Zustellung zur Kenntnisnahme eine Replik einzureichen.