Citation: 7B_829/2023 E. 2.6.3

2.6.3. Nachdem sich der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren nicht mehr auf verminderte Schuldfähigkeit berufen hatte, ist mit Blick auf Art. 80 Abs. 1 BGG fraglich, ob das Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren überhaupt zulässig ist (vgl. Urteil 7B_465/2023 vom 14. August 2024 E. 3.3 mit Hinweis). Die Frage kann aber, wie sich sogleich zeigt, offengelassen werden: Die Vorinstanz stützt sich bei ihren Erwägungen auf ein psychiatrisches Gutachten. An dieses ist es in Fachfragen grundsätzlich, das heisst ohne Vorliegen triftiger Gründe, gebunden (BGE 146 IV 114 E. 2.1; 142 IV 49 E. 2.1.3). Mit seinem Vorbringen, im privaten Gegengutachten von Dr. C.________ werde "seine Psyche" "wesentlich anders" dargestellt, dieses gehe traumabedingt von einer "etwas verminderten Schuldfähigkeit" aus, vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, weshalb die Vorinstanz bei ihrer Beweiswürdigung in Willkür verfallen sein sollte. Seine Kritik bleibt appellatorischen Charakters und ist deshalb nicht weiter zu hören.