Citation: 6B_500/2015 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, das Überholmanöver sei von drei Polizeibeamten beobachtet worden. Die Würdigung deren Aussagen ergebe, dass diese in sich stimmig seien und auch untereinander in den wesentlichen Punkten übereinstimmen würden. Demgegenüber seien die Aussagen des Beschwerdeführers und dessen Ehefrau wenig überzeugend und teilweise widersprüchlich. Die Vorinstanz setzt sich ausführlich mit den Einwänden des Beschwerdeführers auseinander. Sie gelangt zum Schluss, diese seien nicht stichhaltig und würden nichts daran ändern, dass die Aussagen der Polizeibeamten im Kerngeschehen verlässlich sowie glaubhaft seien, weshalb darauf abzustellen sei. Die Vorinstanz erachtet als erstellt, dass der Beschwerdeführer sein Überholmanöver weder abbrach noch beendete, als er ein Fahrzeug aus der Gegenrichtung herannahen sah. Er habe zwar versucht, seinen Personenwagen nach rechts zu ziehen, da sich jedoch noch das dritte Fahrzeug der Kolonne neben ihm befunden habe, sei ihm dies nur teilweise gelungen. Als er den Gegenverkehr gekreuzt habe, habe er sich etwa in der Mitte der Strasse über der Mittellinie befunden. Angesichts der Breite der Strasse von 7.3 Metern und der drei Personenwagen von je ca. zwei Metern, seien die Abstände des Beschwerdeführers zu den beiden anderen Fahrzeugen ungenügend gewesen.