Citation: 6P.64/2003 11.02.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer hatte im kantonalen Verfahren geltend gemacht, seine Verurteilung stehe im Widerspruch zur Verurteilung seines Mitarbeiters C.________. Um diesen angeblichen Widerspruch überprüfen zu können, beantragte er den Beizug der Akten, die zur Verurteilung von C.________ führten. Das Kassationsgericht wies diesen Antrag ab, und damit ist es nach Auffassung des Beschwerdeführers in Willkür verfallen (Beschwerde S. 4 - 9). Er beruft sich folglich sinngemäss auf Art. 9 BV. Das Kassationsgericht hat dazu ausgeführt, das Obergericht sei nicht an die Erwägungen im Strafbefehl vom 2. Juli 1998 gebunden gewesen und habe das Verhalten C.________s selber und allenfalls sogar abweichend vom Strafbefehl würdigen können. Folglich bestehe kein Anlass, die Akten des Verfahrens gegen C.________ beizuziehen (angefochtener Beschluss S. 25, 27). Diese Auffassung des Kassationsgerichts ist unter dem Gesichtswinkel der Willkür offensichtlich nicht zu beanstanden. Eine - vom Beschwerdeführer allerdings nicht geltend gemachte - Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör könnte allenfalls dann vorliegen, wenn das Obergericht auf die Akten des Verfahrens gegen C.________ abgestellt hätte. Dies behauptet der Beschwerdeführer aber selber nicht.