Citation: 2C_65/2020 E. 2.5.2

2.5.2. Mit Blick auf die Umstände des vorliegenden Falls ist die Vorinstanz diesbezüglich zutreffend davon ausgegangen, dass vom Beschwerdeführer eine erhebliche Gefährdung von Leib und Leben (Art. 75 Abs. 1 lit. g AIG) ausgeht: Der Beschwerdeführer wurde innert kürzester Zeit drei Mal strafrechtlich belangt. Zwei Verurteilungen gehen auf sexuelle Übergriffe zurück, wobei insbesondere der erstinstanzlich bestätigte Vergewaltigungsvorwurf überaus schwer wiegt. Der Strafbefehl vom 25. September 2018 beruht sodann darauf, dass der Beschwerdeführer einer Person einen Faustschlag ins Gesicht verpasst und dadurch das Nasenbein gebrochen hat. Die Gewaltbereitschaft des Beschwerdeführers hat sich damit nicht nur in gewalttätigen Übergriffen gegenüber seiner Ex-Freundin manifestiert, sondern kam auch gegenüber Drittpersonen zum Ausdruck; mit Blick auf die Legalprognose kann der Beschwerdeführer vor diesem Hintergrund nichts daraus ableiten, dass er sich von seiner Ex-Freundin mittlerweile emotional distanziert hat. Nicht zielführend ist auch seine Kritik an den Entscheiden der Strafbehörden: Soweit er mit den Strafbefehlen nicht einverstanden gewesen wäre, hätte er die Möglichkeit gehabt, diese auf dem Rechtsmittelweg anzufechten. Es besteht für das Bundesgericht in einer Konstellation wie der vorliegenden kein Anlass, die Entscheide der Strafbehörden in Frage zu stellen und eigene Feststellungen zu treffen.