Citation: U 124/04 08.11.2004 E. 4

4.1 Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, das die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als mangelhaft oder die Beweiswürdigung als bundesrechtswidrig oder unangemessen (Art. 132 OG) erscheinen liesse. Das kantonale Gericht hat sich sorgfältig mit den verschiedenen Stellungnahmen auseinander gesetzt und ist zu Recht zum Schluss gekommen, dass sich der Gesundheitszustand im revisionsrechtlich massgebenden Zeitraum nicht wesentlich verändert hat und darum die Voraussetzungen für eine - ausnahmsweise - Revision eines unter dem KUVG entstandenen Rentenanspruchs nicht gegeben sind, zumal weder ein Rückfall noch Spätfolgen im Sinne der Rechtsprechung vorliegen: Bei einem Rückfall handelt es sich um das Wiederaufflackern einer vermeintlich geheilten Krankheit, sodass es zu ärztlicher Behandlung, möglicherweise sogar zu (weiterer) Arbeitsunfähigkeit kommt. Von Spätfolgen spricht man, wenn ein scheinbar geheiltes Leiden im Verlaufe längerer Zeit organische oder psychische Veränderungen bewirkt, die zu einem völlig anders gearteten Krankheitsbild führen können (BGE 118 V 296 Erw. 2c mit Hinweisen; RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 Erw. 2). 4.2 Entgegen ihrer Darstellung ist der Beschwerdeführerin das Ergebnis des 1991 durchgeführten Rentenrevisionsverfahrens am 17. Mai 1991 mitgeteilt worden, indem man sie darüber informierte, dass die Rente nicht geändert wird. Da die Beschwerdeführerin in dem von ihr am 6. Mai 1991 unterzeichneten Meldeformular nicht angab, dass die Unfallfolgen sich erheblich verschlimmert hätten, sondern lediglich, dass sie noch immer unter Schmerzen leide, die auf den Unfall zurückzuführen seien ("Vi faccio notare che dopo l'infortunio avendo sempre dolori"), bestand auch kein Anlass für eine ärztliche Untersuchung. 4.3 Zur Problematik der Rückenschmerzen hat sich Kreisarzt Dr. med. M._______ in seinen ärztlichen Beurteilungen umfassend geäussert. Dabei hat er auch die von der Beschwerdeführerin gemachten Vorbringen berücksichtigt und dazu auch die Berichte der Dott. C._______ und Z._______ beigezogen und ausgewertet. Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, klagte die Beschwerdeführerin bereits anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 6. April 1982 über Rückenbeschwerden. Entsprechende Angaben machte sie dann auch am 14. Februar 1998 gegenüber Dott. C._______. Dr. med. M._______ spricht sich nach einlässlicher Abwägung dafür aus, dass die lumbosakralen Beschwerden eher nicht im Zusammenhang mit den Fussverletzungen zu sehen seien. Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, finden sich im Bericht von Dott. Z._______ keine Hinweise auf Rückenbeschwerden. Daraus ist mit Dr. med. M._______ in seiner Beurteilung vom 22. April 2003 zu folgern, dass für Dott. Z._______ Beschwerdeklagen ausserhalb des Fusses bzw. des Beines offenbar kein relevantes oder als relevant eingestuftes Thema waren, da eine andere wesentliche Problematik am Bewegungsapparat zweifellos in den Bericht des Orthopäden eingeflossen wäre. 4.4 Das Attest von Dott. C._______ vom 14. Februar 1998 liegt zwar nicht mehr bei den Akten, aber Dr. med. M._______ hat sich in seiner ärztlichen Beurteilung vom 20. Dezember 2002 umfassend, sehr detailliert und in überzeugender Weise mit den darin gemachten Aussagen und den - entgegen der von der Beschwerdeführerin geäusserten Befürchtung noch vorhandenen - Röntgenbildern vom 27. Januar 1998 auseinander gesetzt. Es kann darum nicht die Rede davon sein, dass absolut kein Wert auf den Bericht von Dott. C._______ gelegt worden sei. Aus sämtlichen ärztlichen Beurteilungen und allen Entscheiden von Verwaltung und Vorinstanz geht im Übrigen auch klar hervor, dass korrekt der Gesundheitszustand von 1982 mit dem von 2003 verglichen worden ist, und nicht von 1998 mit 2002, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde behauptet wird.