Citation: 9C_190/2017 E. 4.2

4.2. In casu zeigt das diagnostisch überzeugende und in der Erläuterung der psychodynamischen Vorgänge einleuchtende psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________ kein solches stimmiges Gesamtbild einer Einschränkung der Versicherten in allen Lebensbereichen. Dies ist jedoch nach dem Gesagten (E. 4.1) im Sinne von stützenden Indizien bei Leiden erforderlich, die als solche nicht objektivierbar sind. Vielmehr ist das persönliche, familiäre und soziale Leben der Beschwerdeführerin weitgehend intakt und nicht ersichtlich (im Sinne der Evidenz) durch die Behinderung beeinträchtigt (vgl. Gutachten, S. 15 ["Zum Sozialen"]). Demgemäss hat das kantonale Gericht insbesondere eine Einschränkung im sozialen Kontext zu Recht verneint. Die 40%ige Arbeitsunfähigkeit, wie sie der psychiatrische Experte Dr. med. C.________ attestiere (vgl. bidisziplinäres Gutachten, S. 21), ist zu wenig abgesichert, um eine invalidisierende Gesundheitsbeeinträchtigung gemäss BGE 141 V 281 annehmen zu können. So ist beispielsweise nicht einsehbar, dass die Beschwerdeführerin mit ihrer Fehlhaltung des rechten Armes und den geschilderten Zuckungen gemäss verbindlicher (vgl. E. 1) vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung einen Töpferkurs - was manuelles Geschick verlangt - besuchen kann, ihr aber Büroarbeit, wie sie sie vor Eintritt der beruflichen Krise mit folgender Entlassung ausübte, nicht zumutbar sein soll. Die vorinstanzlichen Erwägungen überzeugen in allen Teilen. Weitere Abklärungen vermögen daran nichts zu ändern (antizipierende Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94), ebenso wenig die Einwendungen in der Beschwerde, welche den dargelegten Sinn von BGE 141 V 281 verkennen. Der vorinstanzliche Entscheid ist bundesrechtskonform.