Citation: 8C_867/2013 E. A

I.________, geboren 1960, hatte sich am 14. April 1998 bei einem Unfall mehrere Frakturen an beiden Beinen zugezogen. Die Ärzte des Spitals X.________, wo I.________ behandelt worden war, erachteten am 3. Dezember 2001 eine überwiegend sitzende Tätigkeit mit vollem Pensum als zumutbar, indessen litt I.________ gemäss Gutachten des Dr. med. G.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 18. Dezember 2002 an einer depressiven Entwicklung und episodischer paroxysmaler Angst (ICD F43.22). Die IV-Stelle Bern sprach I.________ mit Wirkung ab dem 1. April 1999 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 7. Juli 2003). Im Zuge eines von Amtes wegen eingeleiteten Revisionsverfahrens liess die IV-Stelle I.________ durch ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) untersuchen. Gemäss dessen Bericht vom 25. September 2012 wurde das Leiden nunmehr als Persönlichkeitsveränderung (F62.8) qualifiziert und es wurde eine Arbeitsfähigkeit von 50 bis 70 % attestiert. Gestützt darauf verfügte die IV-Stelle am 4. März 2013 die Herabsetzung auf eine halbe Invalidenrente.