Citation: 8C_370/2007 26.06.2008 E. A

G.________, geboren 1965, war von 2. Oktober 2000 bis 31. Dezember 2001 bei der Y.________ als Aushilfe tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (nachfolgend: SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Zudem arbeitete sie vom 1. März 1999 bis 30. November 2001 als Buffetdame für die Firma S.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Allianz Versicherung AG gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 23. Februar 2001 erlitt sie mit ihrem Auto einen frontalen Zusammenstoss mit einem nicht korrekt entgegenkommenden Fahrzeug. Dabei prallte sie mit dem Kopf an die Frontscheibe und zog sich eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zu. Die Notfallstation, Spital L.________, hielt in ihrem Bericht vom 23. Februar 2001 fest, dass keine Bewusstlosigkeit vorgelegen habe. Dr. med. H.________, Facharzt für Neurologie attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von anfänglich 100 %, ab 8. Juni 2001 von 30 % und ab 9. Juli 2001 von 20 %. Ab 1. Januar 2002 bezog G.________ Arbeitslosenentschädigung und war dadurch bei der SUVA gegen die Folgen von Unfällen versichert. Im Rahmen eines Stellenvermittlungsversuches, welcher im Mai 2002 abgebrochen wurde, war G.________ aufgefordert worden, ihr zusagende Stelleninserate der Vermittlungsstelle zuzustellen, was sie jedoch unterliess. Am 3. Mai 2002 war G.________ erneut in einen Verkehrsunfall verwickelt. Dr. med. A.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, diagnostizierte am 23. Juni 2002 ein Extensionstrauma der HWS. Vom 16. August bis 6. September 2002 war G.________ in der Klinik X.________ hospitalisiert. Diesen Aufenthalt brach sie vorzeitig ab, weil sie nicht in ein Einzelzimmer umziehen konnte. Die Z.________ kam in ihrer Kurzbeurteilung vom 16. Dezember 2002 zum Schluss, bei G.________ seien als biomechanisch relevante Besonderheiten ein Zustand nach Distorsionstrauma der HWS am 23. Februar 2001 sowie degenerative Veränderungen der HWS zu berücksichtigen, so dass eine Abweichung vom Normalfall vorliege und aus biomechanischer Sicht die festgestellten Beschwerden schon durch die Kollisionseinwirkung und durch den Vorzustand umso besser erklärbar seien. Die neuropsychologische Untersuchung durch Frau Dr. phil. O.________ vom 28. November und 19. Dezember 2002 ergab eine leichte kognitive Funktionsstörung im Bereich bifrontaler Strukturen unter Einbezug tieferer Strukturen (Hirnstamm). Vom 7. April bis 8. Mai 2003 fanden in der BEFAS berufliche Abklärungen statt und es wurde eine Arbeitsfähigkeit von 50 % für körperlich leichte Arbeiten attestiert. G.________ absolvierte vom 11. August 2003 bis 3. Juli 2004 eine Umschulung im Hinblick auf eine Bürotätigkeit zu Lasten der Invalidenversicherung. In seinem Bericht vom 26. Januar 2005 stellte der Kreisarzt eine gewisse Verminderung der Arbeitsfähigkeit in einer Bürotätigkeit fest, da G.________, vor allem in Grossraumbüros, wegen der neuropsychologischen Störung relativ schnell in eine Stresssituation gerate, weshalb sie Pausen benötige; dieselbe Einschränkung sei auch für Tätigkeiten bei der Post, als Zimmermädchen sowie als Verkäuferin gegeben. Den Integritätsschaden schätzte er auf 10 %. Mit Verfügung vom 3. August 2005, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 14. Dezember 2005, stellte die SUVA ihre Leistungen per 14. August 2005 ein.