Citation: 1C_567/2016 E. 1.3

1.3. Abgesehen von der Befangenheitsrüge und vom Kostenpunkt wäre somit auf das (im Übrigen fristgerecht eingereichte) Rechtsmittel insoweit einzutreten, als der Beschwerdeführer den Zuspruch von "Schadenersatz" beantragt, dies allerdings nur insoweit, als es um die Zuweisung von ihm gehörenden Grundstücken in eine Gewässerschutzzone geht. Allerdings genügt die Beschwerde in diesem Punkt der Begründungspflicht nach Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Nach dieser Bestimmung ist in der Begründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Begründung muss sachbezogen sein, d.h. in gezielter Form auf die für dessen Ergebnis massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz eingehen (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.1-2.3). Dies trifft vorliegend nicht zu. Die Vorinstanz hat erwogen, polizeirechtlich motivierte Eigentumsbeschränkungen wie die hier interessierende Zuweisung von Land in Gewässerschutzzonen seien grundsätzlich entschädigungslos hinzunehmen. Der Beschwerdeführer könne seine Grundstücke weiterhin landwirtschaftlich nutzen, und dass eine intensive Düngung ausgeschlossen sei, führe zu keiner Entschädigungspflicht, ebenso wenig die Nichteinzonung des Terrains in eine Bauzone. Der Entwurf für einen Dienstbarkeitsvertrag für den Kiesabbau auf dem Areal des Beschwerdeführers, der aus dem Jahr 1997 datiere, sei nie unterzeichnet worden, weshalb keine sehr wahrscheinlich in naher Zukunft zu verwirklichende Nutzung vorliege, die allenfalls entschädigungspflichtig wäre. Ein Campingplatz hätte, so die Vorinstanz, auf dem Areal ohnehin nicht errichtet werden können, da dieses - unabhängig von der überlagernden Schutzzone - in der Landwirtschaftszone liege. Schliesslich hätten weder die Steuerschatzung der Liegenschaft noch deren Qualifizierung durch das BGBB etwas mit der Schaffung der Grundwasserschutzzone zu tun, und es liege auch keine "Aushebelung grundbuchlicher Rechte" vor. Mit diesen rechtlichen Erwägungen, die das Verwaltungsgericht dazu geführt haben, das Vorliegen einer materiellen Enteignung und damit einen Entschädigungsanspruchs des Beschwerdeführers zu verneinen, setzt er sich nicht in rechtsgenüglicher Weise auseinander. Er nimmt auf die Urteilsbegründung der Vorinstanz überhaupt keinen Bezug, sondern erhebt stattdessen eine Vielzahl von Vorwürfen gegen die Schwyzer Behörden. Diese betreffen unterschiedliche Begebenheiten bzw. Verfahren und decken einen Zeitraum von rund 25 Jahren ab. Der Beschwerdeführer begründet insbesondere nicht, weshalb ihm durch die Schaffung einer Gewässerschutzzone auf ihm gehörenden Grundstücken in der Landwirtschaftszone wesentliche, aus dem Eigentum fliessende Nutzungsrechte entzogen worden sein sollen. Eine solche Wirkung stellt jedoch nach ständiger Rechtsprechung eine Grundvoraussetzung für das Vorliegen einer materiellen Enteignung dar. Es kann somit auch auf das Rechtsbegehren 2 nicht eingetreten werden.