Citation: 6B_210/2024 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz druckt das Schreiben des Beschwerdeführers vom 14. Juni 2023 an das Bundesgericht in ihrem Beschluss ab. Sie erwägt, daraus gehe zwar hervor, dass der Beschwerdeführer Angst habe, sich unter Druck gesetzt fühle, es sich um ein "Missverständnis" handle und er nicht aufgeklärt worden sei, was passiere. Davon, dass er sich in einem Schockzustand befunden hätte, sei indes nicht die Rede. Seine Eingabe beschränke sich einzig darauf, sich über die Bedingungen auf der Station im Untersuchungsgefängnis zu beschweren. Daraus lasse sich klarerweise kein Berufungswille ableiten. Es sei schlicht nicht deutlich der Wille ersichtlich, dass das Urteil vom 30. Mai 2023 im Sinne eines Rechtsmittels einer neuen Beurteilung zugeführt werden solle. Aus dem Antwortschreiben des Bundesgerichts vom 4. Juli 2023 gehe sodann hervor, dass dieses sich nicht mit der Sache befassen könne, da der Beschwerdeführer nicht dargelegt habe, dass ein taugliches Anfechtungsobjekt vorliege. Somit erhelle, dass die höchstrichterliche Instanz das Schreiben des Beschwerdeführers ebenso nicht als Fristwiederherstellungsgesuch verbunden mit einer Berufungsanmeldung taxiert habe. Folglich sei das Bundesgericht auch nicht gehalten gewesen, diese Eingabe in Anwendung von Art. 30 BGG an die mutmasslich zuständige Behörde weiterzuleiten. Die Vorinstanz verwirft die Annahme des Beschwerdeführers, es liege seitens des Bundesgerichts eine Rechtsverweigerung vor. Er habe gerade nicht die Vornahme einer Verfahrenshandlung verlangt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht. Grösstenteils belässt er es dabei, seine bereits vor der Vorinstanz vorgebrachten und von ihr ausführlich behandelten Rügen zu wiederholen, ohne sich dabei mit der vorinstanzlichen Argumentation begründet auseinanderzusetzen. Damit vermag er den Begründungsanforderungen i.S.v. Art. 42 Abs. 2 BGG nicht zu genügen, weshalb darauf nicht einzugehen ist. Überdies macht er auch keine Willkür im vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt mit Bezug auf den Inhalt des Schreibens vom 14. Juni 2023 geltend. Inwieweit die Würdigung der Vorinstanz falsch sein soll, ist schliesslich weder ersichtlich noch vom Beschwerdeführer dargetan. Die Vorinstanz durfte ohne Weiteres davon ausgehen, dass dem Schreiben keine Berufungsabsicht und keine Berufungsanmeldung zu entnehmen ist. Auch der Hinweis des Beschwerdeführers auf andere Fälle, in welchen eine Laieneingabe als Beschwerde habe qualifiziert werden können, überzeugt nicht. Insbesondere ist nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer aus dem Urteil 1C_513/2019 vom 27. August 2020 für sich ableiten will, ging es darin doch nicht um eine vergleichbare Situation. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet, soweit überhaupt darauf einzutreten ist.