Citation: 8C_40/2024 E. 5.1

5.1. Soweit der Beschwerdeführer behauptet, die Vorinstanz habe keinen Vergleich zwischen dem Sachverhalt zur Zeit der ersten abschlägigen Verfügung vom 3. März 2016 und demjenigen im Zeitpunkt der erneuten Leistungsablehnung vom 8. September 2022 vorgenommen, kann ihm nicht beigepflichtet werden. Es trifft zwar zu, dass sie die vom Beschwerdeführer als Erklärung seiner Symptome herangezogene Diagnose einer ME als (medizinisch) nicht anerkannt wertete (vgl. ICD-10 G93.3 und 93.4) und sich mit der allfälligen Entwicklung und den Auswirkungen von ME/CFS nicht auseinandersetzte. Daraus lässt sich jedoch unter den vorliegenden Umständen nichts zugunsten des Beschwerdeführers ableiten. Denn die SMAB-Gutachter gehen davon aus, dass die Entwicklung der psychiatrischen Problematik vor dem Jahr 2016 datiere und sicherlich schon seit dem 3. März 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Die nach Einschätzung der Gutachter seit dem Datum der ersten leistungsablehnenden Verfügung vom 3. März 2016 durchwegs vorhandene volle Arbeitsunfähigkeit spricht mit der Vorinstanz für die Annahme eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts. Beschwerdeweise wird nicht gerügt, dass dies offensichtlich unrichtig wäre. Ob die als psychiatrisch eingestufte Problematik allenfalls zum Teil eine somatische Ursache hatte, ist dabei nicht relevant. Es liegt zudem keineswegs auf der Hand und wird vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan, dass eine abweichende diagnostische Einordnung im Sinne eines CFS oder einer ME in dieser Hinsicht etwas anderes (etwa einen späteren Beginn der Krankheit oder einen wesentlich anderen Krankheitsverlauf) ergeben würde. Der Beschwerdeführer bringt letztlich nichts vor, was in tatsächlicher Hinsicht für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes nach dem 3. März 2016 sprechen würde und von der Vorinstanz verkannt worden wäre.