Citation: 1C_375/2020 E. 3.5.2

3.5.2. Die pauschalen und wenig substanziierten Behauptungen des Beschwerdeführers, wonach die Schädigung von Tieren und Pflanzen durch nichtionisierende Strahlung eindeutig ausgewiesen sei, lassen keine Bundesrechtswidrigkeit des angefochtenen Urteils zu erkennen. Mit wissenschaftlichen Studien belegte, konkrete Gefährdungen von Tieren oder Pflanzen durch nichtionisierende Strahlung von Mobilfunkantennen sind durch den Beschwerdeführer weder dargetan noch liegen sie für das Bundesgericht auf der Hand. Das BAFU als zuständige Fachbehörde des Bundes hat die Forschung und technische Entwicklung in diesem Bereich zu verfolgen und gegebenenfalls die Anpassung oder den Erlass von Grenzwerten zu beantragen, um die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften sicherzustellen (vgl. Art. 14 USG; Urteile 1C_518/2018 vom 14. April 2020 E. 5.1.1; 1C_348/2017 vom 21. Februar 2018 E. 4; 1C_118/2010 vom 20. Oktober 2010 E. 4.2.3). In seiner Stellungnahme an das Bundesgericht weist es darauf hin, dass die Auswirkungen von elektromagnetischer Strahlung auf die Umwelt und auf Tiere nicht im Mittelpunkt der Arbeit der Expertengruppe BERENIS stünden, bedeutende Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet jedoch ebenfalls berücksichtigt würden. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesgericht keine Veranlassung, von der Einschätzung der Vorinstanz und des BAFU abzuweichen, wonach von der geplanten Mobilfunkanlage keine massgebliche Gefährdung für die Tier- und Pflanzenwelt ausgeht.