Citation: 1C_185/2010 27.10.2010 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer bringen weiter vor, der angefochtene Entscheid verletze die Eigentumsgarantie. Art. 11 Abs. 2 BauG/SG erlaube den Gemeinden nicht, allein durch die Bezeichnung als Ein- und Zweifamilienhauszone die Wohnzone insofern einzuschränken, als hier nur Häuser mit zwei Wohneinheiten erstellt werden dürften. Die Auslegung des Verwaltungsgerichts sei willkürlich. Allein durch die Begriffe Ein- und Zweifamilienhaus sei nicht rechtsgenüglich definiert, was in dieser Zone erlaubt sei. Gerade aber bei Eingriffen in die Freiheitsrechte seien besonders strenge Anforderungen an die Bestimmtheit eines Rechtssatzes zu stellen. Es bestehe auch kein öffentliches Interesse daran, das Eigentum des Bauherrn einzuschränken. Die von der Gemeinde Uznach gewollte Beschränkung der Zone WE2 auf Ein- und Zweifamilienhäuser erweise sich auch als unverhältnismässig. In casu sei nicht klar und werde vom Verwaltungsgericht in seinem Entscheid auch nicht dargetan, welcher konkrete Zweck durch die Beschränkung erreicht werden solle.