Citation: 2P.299/2003 15.12.2003 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer verlangt die Revision des Urteils des Bundesgerichts vom 29. September 2003 (2P.225/2003). 4.2 Er beruft sich zwar "auf versehene, unberücksichtigt gebliebene Tatsachen" und begründet ausführlich, weshalb er aus seiner Sicht zu Unrecht vom Studium ausgeschlossen worden sei; er legt indessen nicht dar, welcher gesetzliche Revisionsgrund und inwiefern dieser seines Erachtens erfüllt ist. 4.2.1 Sinngemäss macht er zunächst den Revisionsgrund von Art. 137 lit. b OG geltend, wonach die Revision verlangt werden kann, wenn der Gesuchsteller nachträglich neue erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die er im früheren Verfahren nicht beibringen konnte. Er stützt sich dabei grundsätzlich auf Photographien, die während des Staatsexamens gemacht wurden. Diese Aufnahmen sind dem Beschwerdeführer nach seinen eigenen Angaben ausgehändigt worden und standen ihm damit bereits in den Verfahren vor der Rekurskommission zur Verfügung (Beschwerde vom 27. August 2003 im Verfahren 2P.225/2003, S. 5 f.). Sie sind daher keine neuen Tatsachen oder Beweismittel, die eine Revision erlauben würden. Auch soweit der Beschwerdeführer erneut seine praktische Arbeit während des Staatsexamens darlegt, sind diese Ausführungen keine neuen erheblichen Tatsachen, die nicht bereits im vorherigen Verfahren hätten vorgebracht werden können. 4.2.2 Der Beschwerdeführer beanstandet die Erwägung 6.5 des Urteils vom 29. September 2003, weil dort von der Unterschrift der Koexaminatorin auf dem Prüfungsprotokoll die Rede sei, während diese nur das Notenblatt unterschrieben habe. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, welcher Revisionsgrund seines Erachtens damit erfüllt ist. Er hatte seinerzeit in seiner wenig klaren Beschwerde Ausführungen im Zusammenhang mit dem "Protokoll" gemacht; diesen hatte er angefügt, Dr. L.________ sei bei der praktischen Prüfung in Kariologie als Koexaminatorin eingesetzt worden und habe "das entsprechenden Dokument" unterzeichnet (Beschwerde vom 27. August 2003 S. 6 f. Ziff. 2). Auf Grund dieser Ausführungen war anzunehmen, dass damit das Prüfungsprotokoll gemeint war. Der Einwand ist jedoch unerheblich, denn der Beschwerdeführer hatte in seiner Beschwerde auch nicht ausgeführt, inwiefern die in Frage stehende Unterschrift auf dem Notenblatt ("Dokument") widerrechtlich sei; er hatte insbesondere keine kantonale Norm genannt, die durch die Rekurskommission (und nicht die Koexaminatorin oder die Organe der Universität Zürich) verletzt worden sei (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Soweit er dies mit dem vagen Hinweis auf das Prüfungsreglement nun nachzuholen versucht (Beschwerde S. 7), ist darauf nicht einzutreten. Im Übrigen vermöchte der Einwand mit Blick auf das Prüfungsprotokoll ohnehin zu keiner anderen Beurteilung zu führen. Ein Revisionsgrund ist somit auch insoweit nicht gegeben. 4.2.3 Der Beschwerdeführer macht zu Erwägung 4 des Urteils vom 29. September 2003 geltend (Beschwerde Ziff. 6), er habe seinerzeit ausgeführt, wie er dazu gekommen sei, die Revision des Beschlusses der Rekurskommission zu beantragen. Er verkennt damit, dass er sich mit der im angefochtenen Beschluss vorgenommenen Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts im Einzelnen hätte auseinandersetzen und aufzeigen müssen, dass und inwiefern diese willkürlich ist, was er indessen nicht getan hat. Ein Revisionsgrund ist auch hier nicht ersichtlich. 4.3 Soweit der Beschwerdeführer in seinen unklaren Anträgen auch (vgl. Urteil 2P.225/2003 E. 7.2) im vorliegenden Verfahren "Schadenersatz wegen unerlaubter Handlungen" zu verlangen scheint, ist darauf nicht einzutreten, da er in diesem Zusammenhang nicht darlegt, welcher Revisionsgrund und inwiefern dieser gegeben ist. 4.4 Was der Beschwerdeführer sonst noch vorbringt, erschöpft sich in einer blossen Kritik am angefochtenen Urteil, auf die nicht einzutreten ist. Weitere Revisionsgründe bringt er nicht vor. Die - teilweise offenbar nachträglich eingesetzten - Daten (März 2003) auf den mit dem vorliegenden Revisionsgesuch eingereichten Bestätigungen zeigen zudem, dass diese bereits der Rekurskommission hätten datiert eingereicht werden können. Fehler des Beschwerdeführers in jenem Verfahren kann er nicht mit einem Revisionsgesuch beseitigen. 4.5 Nach dem Ausgeführten erübrigt es sich auch in diesen Punkten, eine Vernehmlassung einzuholen. Das Revisionsgesuch ist aus den dargelegten Gründen abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.