Citation: 6B_992/2022 E. B

Das Kreisgericht Wil sprach A.A.________ am 18. Dezember 2019 von den Vorwürfen der sexuellen Handlungen mit Kindern und der Drohung (begangen im Jahr 2015 oder 2016) frei. Hingegen sprach es ihn der Vergewaltigung, Schändung, mehrfachen Körperverletzung, Drohung, Tätlichkeiten und der mehrfachen einfachen Verkehrsregelverletzung schuldig. Das Kreisgericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten, unter Anrechnung der Untersuchungshaft, sowie zu einer Busse von Fr. 800.--. Es verwies A.A.________ für zehn Jahre des Landes und ordnete die Eintragung der Landesverweisung im Schengener Informationssystem an. Schliesslich verpflichtete es A.A.________ zur Zahlung von Genugtuungen. Auf Berufung von A.A.________ und Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft hin sprach das Kantonsgericht St. Gallen A.A.________ mit Entscheid vom 11. März 2022 der Vergewaltigung, Schändung, einfachen Körperverletzung und der mehrfachen einfachen Körperverletzung (leichter Fall), der Drohung, Tätlichkeiten sowie der mehrfachen einfachen Verkehrsregelverletzung schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und drei Monaten, unter Anrechnung der Untersuchungshaft, sowie zu einer Busse von Fr. 800.--. Darüber hinaus bestätigte das Kantonsgericht das Urteil des Kreisgerichts.