Citation: 8C_462/2022 E. A

Die 1969 geborene A.________ war seit 25. Juli 1994 als Lehrerin beim Kanton Basel-Landschaft angestellt und dadurch bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie sich am 4. November 2020 im Sportunterricht beim Vorzeigen einer Sprungfolge im langen Sprungseil am rechten Fuss eine Achillessehnenruptur zuzog. Am 6. November 2020 wurde A.________ operiert (vgl. Operationsbericht gleichen Datums). Die Visana verneinte mit Schreiben vom 22. Januar 2021 einen Leistungsanspruch aus der obligatorischen Unfallversicherung mit der Begründung, beim Ereignis vom 4. November 2020 handle es sich nicht um einen Unfall im Rechtssinne und die Verletzung sei überwiegend wahrscheinlich auf Abnützung zurückzuführen, weshalb auch keine unfallähnliche Körperschädigung vorliege. Dies bestätigte sie mit Verfügung vom 25. Februar 2021 und mit Einspracheentscheid vom 7. Juni 2021.