Citation: I 307/04 22.12.2004 E. A

B.________, geboren 1973, erlitt anlässlich eines Unfalles am 4. Juli 1998 eine Kompressionsfraktur des 12. Brustwirbelkörpers (BWK) mit Hinterkantenfragment. Es wurde eine ventrale Spondylose mit Spaninterposition BWK11/BWK12 durchgeführt. Ab Januar 1999 konnte sie ihre angestammte Tätigkeit als Arztgehilfin/Arztsekretärin wieder im Rahmen einer 50%igen Arbeitsfähigkeit aufnehmen. Da sie weiterhin nur noch geringe Gewichte von maximal 3 kg heben, sich nicht bücken und weder lange sitzen noch stehen konnte, ermittelte die Sozialversicherungsanstalt Zürich (SVA, IV-Stelle), nach Anmeldung zum Leistungsbezug vom 17. September 1999, einen Invaliditätsgrad von 50 % und sprach der Versicherten mit Verfügung vom 10. Juli 2000 rückwirkend ab Juli 1999 eine halbe Invalidenrente zu. Im Rahmen einer Rentenrevision meldete B.________, dass sie im Mai 2001 eine Tochter geboren habe und nunmehr auch als Gesunde keiner vollen Erwerbstätigkeit mehr nachgehen würde. Die IV-Stelle klärte wiederum die gesundheitliche Situation ab, indem sie diverse Berichte des Dr. med. R.________, Spezialarzt Rheumatologie FMH, einholte und einen Abklärungsbericht über die Haushaltstätigkeit in Auftrag gab. In der Folge teilte sie B.________ mit, dass sie bei einem Invaliditätsgrad von 35 % keinen Anspruch auf eine Rente mehr habe (Verfügung vom 12. Mai 2003). Im Entscheid vom 14. Juli 2004 über die dagegen erhobene Einsprache hielt sie - bei einem neu ermittelten Invaliditätsgrad von 37,5 % - daran fest.