Citation: 1P.281/2003 25.08.2003 E. A

Beim Untersuchungsrichteramt Oberwallis wurden gegen A.________ Strafanzeigen eingereicht, am 2. September 1996 von C.________ wegen Veruntreuung und am 28. September 1999 von D.________ wegen Veruntreuung und eventuell Betrugs. Mit Verfügungen vom 30. Oktober 1997 beziehungsweise 13. Juli 2000 eröffnete der Untersuchungsrichter deswegen Strafuntersuchungen gegen A.________. In der Folge überwies die Staatsanwaltschaft Oberwallis die Anklagen an das Kreisgericht Oberwallis für den Bezirk Visp. Der Präsident des Kreisgerichts verband mit Verfügung vom 19. Februar 2002 die vom Untersuchungsrichteramt getrennt geführten Strafuntersuchungen miteinander. Mit Urteil vom 24. April 2002 sprach das Kreisgericht A.________ im Fall D.________ von der Anklage der Veruntreuung und im Fall C.________ von der Eventualanklage des Betrugs frei. Im Fall C.________ erkannte es ihn der Veruntreuung gemäss Art. 138 Ziff. 1 StGB und im Fall D.________ der Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 Abs. 2 StGB schuldig und verurteilte ihn zu einer Gefängnisstrafe von sechs Monaten mit bedingtem Strafvollzug unter Auferlegung einer Probezeit von drei Jahren. Die Zivilbegehren wurden auf den Zivilweg verwiesen. Die Gerichtskosten auferlegte das Kreisgericht zu 1/4 dem Fiskus und zu 3/4 A.________. Ferner wurde der Staat verpflichtet, A.________ eine Parteientschädigung von Fr. 1'900.-- und Rechtsanwalt Dr. B.________ als dessen Offizialanwalt eine Entschädigung von Fr. 3'000.--zu bezahlen.