Citation: U 147/01 04.04.2002 E. 1

1.- Die Vorinstanz hat die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang im Allgemeinen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) und bei Schleudertraumen der Halswirbelsäule (HWS) oder äquivalenten Verletzungsmechanismen im Besonderen (BGE 119 V 337) zutreffend dargelegt. Entsprechendes gilt für die von der Judikatur entwickelten Grundsätze zum Erfordernis des adäquaten Kausalzusammenhanges im Allgemeinen (BGE 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen) sowie insbesondere bei den Folgen eines Unfalles mit Schleudertrauma der HWS oder äquivalenten Verletzungen ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle (BGE 117 V 359) und im Falle einer nach dem Unfall einsetzenden psychischen Fehlentwicklung (BGE 115 V 133). Richtig sind auch die Erwägungen des kantonalen Gerichts, wonach sich die adäquate Kausalität bei Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS oder einer äquivalenten Verletzung praxisgemäss nach der in BGE 115 V 133 formulierten Praxis beurteilt, wenn die zum von der Rechtsprechung als typisch bezeichneten Beschwerdebild gehörenden Beeinträchtigungen (vgl. BGE 117 V S. 360 Erw. 4b) zwar teilweise gegeben sind, aber im Vergleich zur ausgeprägten psychischen Problematik gänzlich in den Hintergrund treten (BGE 123 V 99 Erw. 2a), sowie zur Zulässigkeit einer antizipierten Beweiswürdigung unter dem Gesichtspunkt des rechtlichen Gehörs (BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b). Darauf wird verwiesen.