Citation: 6B_432/2014 E. 5

Die Nichtanhandnahme verletzt kein Bundesrecht. Der Unfalltechnische Dienst der Kantonspolizei Bern hält in seinem Bericht vom 17. September 2013 fest, das Trottinett habe sich in einem betriebssicheren und vorschriftsgemässen Zustand befunden. Die Bremsen hätten einwandfrei funktioniert. Nur schon die Signalisation bei der Unfallstelle hätte den Beschwerdeführer veranlassen müssen, die Geschwindigkeit zu drosseln. Unerheblich ist daher, ob er den Verhältnissen angemessen gefahren wäre, hätte er den Prospektinhalt gekannt und man ihn zusätzlich darauf hingewiesen, für welche Höchstgeschwindigkeit das Trottinett ausgelegt ist. Aus dem gleichen Grund erübrigt sich eine Untersuchung zum Bremsverhalten des Trottinetts bei Geschwindigkeiten über 30 km/h. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nimmt die Vorinstanz nicht an, die Unfallursache sei ungeklärt. Vielmehr stellt sie fest, er sei gestürzt, weil er zu schnell fuhr. Wenn sie beifügt, wahrscheinlich habe er die Gefahr unter dem Einfluss einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 0,47 g/kg unterschätzt, dann äussert sie sich bloss zu einem möglichen Grund für die übersetzte Geschwindigkeit.