Citation: 2C_203/2018 E. 3.3.3

3.3.3. Einen ernstzunehmenden rechtlichen Gehalt haben nur einige wenige Argumente, auch wenn sie sich als klarerweise unbegründet erweisen. So wird vorgebracht, in den Jahren nach 2010 habe die Veranlagungsbehörde nie eine geldwerte Leistung in Betracht gezogen und seien die Darlehenszinsen regelmässig bezahlt worden; ebenso sei die Schuld im Laufe der Jahre um ca. Fr. 100'000 verringert worden; somit sei nicht von einem simulierten Darlehen zu sprechen, ebenso wenig dürfe die Veranlagungsbehörde aufgrund von Umständen, die den Jahren 2015 und 2016 zuzuordnen seien, auf die hier massgebliche Periode 2014 schliessen. Damit wird verkannt, dass weder die Entrichtung der geschuldeten Zinsen noch eine relativ wenig bedeutende Verringerung der Darlehensschuld gegen den fehlenden Rückerstattungswillen der Beschwerdeführer in Bezug auf den Gesamtbetrag sprechen. Auch war die Veranlagungsbehörde nicht etwa aufgrund vorheriger Perioden aus Treu und Glauben gebunden; sie konnte ohne weiteres zuwarten, bis sich die Indizien für ein zumindest simuliert gewordenes Darlehen verdichtet hatten, was in der Periode 2014 (und nicht erst im Jahr 2015) der Fall war.