Citation: 5A_498/2022 E. 1.3

1.3. Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG), womit ein materieller Antrag in der Sache zu stellen ist (BGE 137 II 313 E. 1.3). Der Beschwerdeführer stellt keinen Antrag in der Sache, sondern blosse Aufhebungsbegehren, die sich auf einzelne Erwägungen des angefochtenen Entscheids beziehen. Diese Anträge genügen grundsätzlich nicht. Bereits die im angefochtenen Entscheid wörtlich zitierten Anträge im vorinstanzlichen Verfahren waren gemäss den Erwägungen der Vorinstanz mangelhaft. Trotzdem kann aus der Begründung seiner bundesgerichtlichen Beschwerde geschlossen werden, dass der Beschwerdeführer zum einen die Aufhebung der Pfändung seiner Bonusforderung beantragt. Zum anderen bemängelt er die Berichtigung des Kollokationsplans und der Verteilungsliste vom 7. Mai 2021 und beantragt sinngemäss eine Aufhebung dieser Berichtigung. Auf die Beschwerde ist aus dieser Sicht einzutreten.