Citation: 1C_98/2022 E. 6.3.4

6.3.4. Das BAK weist in seiner Stellungnahme zuhanden des Bundesgerichts darauf hin, dass die Beurteilung, inwiefern das Gebäude Hochstrasse 3 im kommunalen Vergleich es verdiene, unter Schutz gestellt zu werden, nicht in seiner Kompetenz liege. Unter diesem Vorbehalt führt es aus, das Wohnhaus Hochstrasse 3 sei rund 70 Jahre älter als die umliegenden Bauten, woraus sich zwangsläufig ergebe, dass sich diese in der Grösse und im Baustil unterscheiden. Das Wohnhaus würde sich jedoch nach wie vor räumlich harmonisch in das Quartier einbetten und eine prägnante Bedeutung aufweisen. So werde es zum Beispiel durch die subtile Positionierung des Mehrfamilienhauses-15 in Szene gesetzt, was dazu führe, dass es immer noch als freistehender Bau erlebbar sei. Die giebelständige Ausrichtung auf die Strasse stärke diese räumliche Bedeutung. Gleichzeitig stehe das Objekt dank den grünen Zwischenräumen in enger Verbindung mit den umliegenden Bauten. Zusammengefasst bilde das Gebäude keinen Fremdkörper im Quartier. Sodann gelte das Erhaltungsziel "A" auch für dieses Haus, umso mehr, als es sich um einen 175 Jahre alten Bau handle, der sich noch heute in einem sehr guten Zustand befinde.