Citation: 9C_89/2017 E. A

Die mit der Erbringung von Dienstleistungen und der Beratung im Bereich Nahrungsergänzung und Kosmetika sowie mit dem Handel mit Waren aller Art, insbesondere Nahrungsergänzung und Kosmetika, befasste, A.________ GmbH ist seit 1. August 2008 der Ausgleichskasse des Kantons Thurgau als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen. Sie verfügt über ein Stammkapital von Fr. 20'000.-. An diesem beteiligt sind je zur Hälfte B.A.________ und B.B.________, beide Gesellschafter mit Einzelunterschrift und bei der GmbH angestellt. Anlässlich einer am 19. Februar 2015 durchgeführten Arbeitgeberkontrolle wurden im Zeitraum von 2011 bis 2013 an B.B.________ ausgerichtete, nicht abgerechnete Lohnsummen in der Höhe von Fr. 70'000.- (2011; "Abschreibung simuliertes Darlehen [verdeckte Gewinnausschüttung]"), Fr. 70'000.- (2012; "Abschreibung Darlehen [verdeckte Gewinnausschüttung]") und Fr. 50'648.- (2013; "Abschreibung Darlehen [verdeckte Gewinnausschüttung]") deklariert. Mit Verfügungen vom 6. März 2015 verpflichtete die Ausgleichskasse die A.________ GmbH zur Nachzahlung paritätischer Beiträge für die Jahre 2011 bis 2013 auf diesen auf Bruttolöhne aufgerechneten Zahlungen. Auf Einsprache hin hielt die Ausgleichskasse an ihrem Standpunkt fest (Entscheid vom 12. Mai 2016).