Citation: 8C_703/2023 E. 4.4

4.4. Zur besonders intensiven Überwachung hat die Vorinstanz festgestellt, gefährliche Gegenstände könnten im Rahmen der Schadenminderungspflicht weggeschlossen werden, offene Steckdosen mit entsprechenden Sticks gesichert werden, was dem Eigenbedarf der Eltern und Geschwister nach den entsprechenden Steckdosen nicht entgegen stehe. Gehe es doch dabei hauptsächlich um die Sicherung der Steckdosen im Zimmer des Beschwerdeführers sowie in den allgemein zugänglichen Räumen, wobei hinsichtlich letzteren eine jeweilige Entsicherung vor Gebrauch keinen unzumutbaren Mehraufwand für die übrigen Familienmitglieder bedeute. Der Tumbler sei von der Stromzufuhr getrennt worden, auch könne die Türe zur Waschküche abgeschlossen werden. Die Problematik der Eigen- und Fremdgefährdung bestehe gemäss Abklärungsergebnis in erster Linie ausser Haus, weshalb eine persönliche Überwachung im Rahmen einer ständigen Präsenz und einer erhöhten Aufmerksamkeit, bzw. die Notwendigkeit, den Beschwerdeführer im öffentlichen Raum, in Gesellschaft, strikte an der Hand zu führen und zu begleiten, von der Abklärungsperson - korrekterweise - als erforderlich erachtet worden. Zu Hause habe sich der Beschwerdeführer anlässlich des Besuchs der Abklärungsperson über längere Zeit alleine und unbeaufsichtigt aufhalten können (mit einer gegen den Willen der Mutter gefundenen Kamera). Sporadisch habe seine Schwester auf Aufforderung der Mutter nach ihm geschaut. Im Verlauf habe sich der Beschwerdeführer ebenfalls im Wohnzimmer aufgehalten und sich in der Hängematte ein Hörspiel angehört. Es treffe daher nicht zu, dass sich die Mutter permanent in unmittelbarer Nähe des Beschwerdeführers aufhalten müsse und sich kaum anderen Aktivitäten widmen könne.