Citation: 1B_567/2020 E. B

Am 27. Oktober 2020 wies das Obergericht das Haftentlassungsgesuch von A.________ ab. Es erwog, es habe derzeit noch die Verfahrensleitung inne, da ihm das Bundesgericht die Sache zur Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen zurückgewiesen habe. Dementsprechend sei es für die Behandlung des Gesuchs zuständig. Der dringende Tatverdacht sei aufgrund des erstinstanzlichen Urteils erstellt, aus den bundesgerichtlichen Erwägungen ergebe sich nichts anderes. Es sei Flucht- und Wiederholungsgefahr anzunehmen, nach dem psychiatrischen Gutachten bestehe ein erhöhtes Risiko für erneute Gewalttaten. Die Fortführung der Haft erscheine im Hinblick auf die angeordnete stationäre Massnahme verhältnismässig, und Ersatzmassnahmen, welche die bestehende Flucht- und Wiederholungsgefahr bannen könnten, seien nicht ersichtlich.