Citation: 2C_330/2017 E. 2.7

2.7. Die zulässigen Abschreibungssätze werden in der Regel von den Steuerbehörden festgelegt, wie dies für die direkte Bundessteuer durch das Merkblatt A 1995 - Geschäftliche Betriebe der ESTV (Merkblatt) erfolgt ist. Dieses setzt die Normalsätze für die Abschreibungen in Prozenten vom Buchwert (gemäss der geometrisch-degressiven Abschreibungsmethode) für die verschiedenen Arten von Immobilien (und übrigen Anlagegüter geschäftlicher Betriebe) fest. Dabei sind die Normalsätze verschieden, je nachdem, ob sie sich auf das Gebäude allein oder auf die Gesamtheit von Gebäude und Land beziehen (BGE 132 I 175 E. 2.2. S. 178 f.). Für Wohnhäuser von Immobiliengesellschaften, welche separat (ohne Land) bilanziert werden, sieht das Merkblatt einen Satz von 2 % des Buchwerts vor; bei Bilanzierung von Gebäuden und Land zusammen in einer einzigen Bilanzposition einen Satz von 1.5 %. Für die Abschreibung auf dem Anschaffungswert (lineare Abschreibung) sind die Normalsätze gemäss Merkblatt zu halbieren. Weiter wird im Merkblatt festgehalten, dass auf dem Wert des Landes grundsätzlich keine Abschreibungen gewährt werden und dass, wenn Land und Gebäude als Einheit bilanziert werden, die Abschreibung nur bis auf den Wert des Landes zulässig ist.