Citation: 6B_923/2022 E. 2.1

2.1. Im Einzelnen trägt der Beschwerdeführer vor, er sei an einem Volksfest mit verschiedenen Leuten in eine Auseinandersetzung geraten. Dass die Vorinstanz dies als Raufhandel qualifiziert habe, beanstande er nicht. Aber die Vorinstanz verurteile ihn auch wegen einfacher Körperverletzung, weil er einem Opfer eine Ohrfeige verpasst habe, die zu einer Trommelfellperforation geführt habe. Die Vorinstanz berufe sich auf das Urteil 6B_555/2018 vom 11. September 2018, übersehe jedoch, dass dort ein Fall zur Beurteilung stand, in dem der Täter die Körperverletzung im Rahmen des Raufhandels mit einem Gürtel und damit mit einer Waffe begangen habe. Vorliegend habe der Beschwerdeführer nur eine Ohrfeige verabreicht. Dies sei aber Bestandteil eines Raufhandels. Für eine Verurteilung auch wegen einfacher Körperverletzung bestehe kein Anlass.