Citation: 8C_314/2023 E. 5.1.1

5.1.1. Im polydisziplinären Verlaufsgutachten vom 8. April 2021 wurde festgehalten, aus interdisziplinärer Sicht ergebe sich eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit von 100 % und in einer Verweisungstätigkeit von 20 %. Dabei gelte das in den orthopädischen und psychiatrischen Teilgutachten geäusserte Fähigkeitsprofil. Allerdings dürfte der Beschwerdeführer aktuell keinem Arbeitgeber zumutbar sein. Aus psychiatrischer Sicht sollte in einer teilstationären tagesklinischen Behandlung versucht werden, dem Beschwerdeführer wieder zu einer Tagesstruktur zu verhelfen. Danach sollte ihm über etwa zwölf Monate, beginnend mit einem geringen Pensum von 10 bis 20 %, eine Tätigkeit im geschützten Rahmen auf dem zweiten Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt und anschliessend ein Transfer auf den ersten Arbeitsmarkt versucht werden. Hierin sollte der Beschwerdeführer dann mindestens ein 20%iges Pensum erreichen. Gegebenenfalls könnte er auch nochmals im Sinne eines Verlaufsgutachtens monodisziplinär psychiatrisch vorgestellt werden.