Citation: 8C_728/2020 E. 2

Auf den 1. Januar 2017 sind die mit Bundesgesetz vom 25. September 2015 revidierten Bestimmungen des UVG in Kraft getreten. Versicherungsleistungen für Unfälle, die sich vor deren Inkrafttreten ereignet haben, und für Berufskrankheiten, die vor diesem Zeitpunkt ausgebrochen sind, werden nach bisherigem Recht gewährt (vgl. Übergangsbestimmung in Art. 118 Abs. 1 UVG; BGE 143 V 285 E. 2.1). So verhält es sich hier, wie die Vorinstanz richtig erkannte. Sie hat die rechtlichen Grundlagen und die Rechtsprechung betreffend den Rentenanspruch (Art. 18 Abs. 1 UVG), die Invaliditätsbemessung nach dem Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) und die Rentenrevision (Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 145 V 141 E. 7.3.1, 144 I 103 E. 2.1, 141 V 9 E. 2.3) korrekt dargelegt. Richtig ist auch, dass Heilbehandlung nach Art. 21 Abs. 1 lit. c UVG als Dauerleistung gilt und ihre nachträgliche Aufhebung oder eine wesentliche Anpassung im Leistungsumfang einen Revisionsgrund gemäss Art. 17 Abs. 2 ATSG voraussetzt (BGE 144 V 418). Zutreffend wiedergegeben hat die Vorinstanz zudem die Praxis zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 143 V 124 E. 2.2.2, 134 V 231 E. 5.1, 125 V 351 E. 3a). Darauf wird verwiesen.