Citation: 1B_487/2020 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid betreffend die Entsiegelung von Daten, die in einem Strafverfahren in Anwendung von Art. 246 ff. StPO sichergestellt wurden. Dagegen steht die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht gemäss Art. 78 ff. BGG offen. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid, der einen nicht mehr korrigierbaren Eingriff in schutzwürdige Geheimnisinteressen des Beschwerdeführers mit sich bringen kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Der Beschwerdeführer bringt vor, bei den betreffenden Daten fehle es in zeitlicher Hinsicht teilweise am Deliktszusammenhang. Darüber hinaus macht er geltend, auf dem Mobiltelefon befänden sich intime Fotografien von ihm und seiner Freundin sowie höchstpersönliche Korrespondenz. Damit droht ihm ein nicht wieder gutzumachender Nachteil (Urteile 1B_389/2019 vom 16. Januar 2020 E. 1.1; 1B_394/2017 vom 17. Januar 2018 E. 1, nicht publ. in: BGE 144 IV 74; je mit Hinweisen). Als Inhaber des sichergestellten Datenträgers sowie der vom angefochtenen Entsiegelungsentscheid betroffenen Daten ist der Beschwerdeführer zur Beschwerde legitimiert (Art. 81 Abs. 1 BGG).