Citation: 2C_112/2019 E. 4.6

4.6. Die Feststellungen der Vorinstanz sind nach dem Gesagten nicht offensichtlich unrichtig. Die daraus gezogenen Schlüsse, wonach die Ehe zwischen dem Beschwerdeführer und seiner Schweizer Ex-Frau nur zum Schein geführt worden war und das dritte Kind des Beschwerdeführers und seiner heutigen Ehefrau nicht bloss einem Seitensprung entsprang, sondern der Beschwerdeführer und seine heutige Ehefrau ihre Beziehung auch während der Ehe mit seiner Ex-Frau pflegten, entsprechen der allgemeinen Lebenserfahrung. Es ist folglich mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer im Bewilligungsverfahren falsche Angaben gemacht und wesentliche Tatsachen - namentlich die Parallelbeziehung zu seiner heutigen Ehefrau (vgl. BGE 142 II 265 E. 3.2 S. 267) - verschwiegen hatte und dadurch einen Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG setzte.