Citation: 5A_287/2019 E. 3.3

3.3. Zu Recht stellt der Beschwerdeführer nicht in Frage, dass für die in Betreibung gesetzten Steuerforderungen die definitive Rechtsöffnung bereits erteilt worden ist und die entsprechenden Entscheide rechtskräftig geworden sind. Hingegen wirft er der Vorinstanz vor, die mit der Steuerverwaltung anschliessend getroffene "Stundungs- und Sistierungsvereinbarung" willkürlich ausgelegt zu haben. Erst bei Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides der Steuerverwaltung über das Begehren um Rückerstattung der bereits bezahlten Steuern falle diese Vereinbarung dahin. Im jetzigen Zeitpunkt fehle es noch an einem derartigen Entscheid. Damit stelle das Verhalten der Steuerverwaltung einen einseitigen Widerruf der Vereinbarung dar. Da während der Stundung eine Betreibung weder eingeleitet noch fortgesetzt werden dürfe, hätte das Betreibungsamt das Fortsetzungsbegehren zurückweisen müssen.