Citation: 2C_476/2023 E. 5.6.3

5.6.3. Entgegen der Beschwerdeführerin kann schliesslich aus dem Umstand, dass die Gesundheitsdirektion die vom Veterinäramt entzogene aufschiebende Wirkung des Rekurses wiederherstellte, nicht auf die ursprüngliche Unrechtmässigkeit der Euthanasierungsanordnung geschlossen werden. Dass das Veterinäramt oder die Gesundheitsdirektion die entsprechenden verfahrensrechtlichen Bestimmungen willkürlich angewendet hätten, wird nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich (vgl. § 25 Abs. 3 VRG/ZH; REGINA KIENER, in: Kommentar VRG, N. 25 ff. zu § 25). Die nachträgliche Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung impliziert entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin nicht, dass die Anordnung unrechtmässig gewesen wäre. Der Suspensiveffekt verhinderte bloss, dass durch die Euthanasierung Präjudizien geschaffen worden wären, die den Rekurs illusorisch hätten werden lassen (vgl. REGINA KIENER, in: Kommentar VRG, N. 3 zu § 25).