Citation: 9C_173/2019 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bestreitet die Beweistauglichkeit des Gutachtens vom 4. April 2016. Ihrer Auffassung nach hätte Dr. med. G.________ mangels ausreichender Symptome weder eine mittelgradige depressive Episode noch eine Panikstörung diagnostizieren dürfen. Es sei überhaupt "keine Diagnose gemäss ICD-10 gegeben". Im Übrigen sei das Gutachten vom 4. April 2016 widersprüchlich. Beweisuntauglich sei auch der Entlassungsbericht des Zentrums F.________ vom 24. Dezember 2014, insbesondere weil er weder einen umfassenden Überblick über den Gesundheitszustand des Versicherten vermittle noch eine Arbeitsfähigkeitsbeurteilung enthalte. Für die Beurteilung der Frage, ob ein invalidisierender Gesundheitsschaden vorliege, vermöge der Bericht vom 24. Dezember 2014 damit keine Grundlage zu bilden.