Citation: 6B_1104/2023 E. 1.7.2

1.7.2. Die Vorinstanz berücksichtigt zu Recht die diversen Vorstrafen des Beschwerdeführers. Dieser wurde seit 2013 wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz, Widerhandlung gegen das Arbeitslosenversicherungsgesetz, Fahrens ohne Berechtigung, erneut Widerhandlung gegen das Waffengesetz, Übertretung des Spielbankengesetzes sowie Fahrens in fahrunfähigem Zustand verurteilt. Die Vorinstanz führt zudem aus, der Beschwerdeführer sei am 14. Februar 2011 zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 9 Monaten wegen einfacher Körperverletzung, Drohung, Hausfriedensbruch sowie Widerhandlungen gegen das Waffengesetz verurteilt worden. Im Februar 2020 sei er wegen Verdachts der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz vorläufig festgenommen und wieder entlassen worden. Dennoch habe er sich trotz hängiger Strafuntersuchung bereits im Mai 2020 erneut strafbar gemacht. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass sich aus den bisherigen Verurteilungen eine eigentliche Unbelehrbarkeit sowie Gleichgültigkeit des Beschwerdeführers gegenüber der hiesigen Rechtsordnung offenbart. Wenn der Beschwerdeführer dagegen lediglich vorbringt, er habe zuvor keine derartigen Straftaten und auch keine anderen Katalogtaten für die Landesverweisung begangen, so kann er daraus nichts für sich ableiten. Wenn der Beschwerdeführer zudem geltend macht, die unbedingte Freiheitsstrafe werde Spuren hinterlassen und zudem sei der Geschädigte nicht eine beliebige Person gewesen, sondern dieser habe dem Beschwerdeführer damals Stunden zuvor selbst einen Faustschlag verpasst, so legt er seine eigene Sicht der Dinge dar, ohne sich dabei mit den nachvollziehbaren Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Inwieweit dies die öffentlichen Interessen relativieren sollte und die Vorinstanz diese Interessen falsch gewichtet hätte, vermag er damit jedenfalls nicht darzutun. Im Übrigen ist mit der Vorinstanz angesichts der zahlreichen Chancen auf Legalbewährung, die dem Beschwerdeführer bereits gewährt wurden, nicht ersichtlich, inwiefern er nun seine Lektion gelernt haben soll. Miteinzufliessen hat schliesslich auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer mit seinem Verhalten in die körperliche Unversehrtheit und damit in ein hohes Rechtsgut eingegriffen hat. Die Vorinstanz geht zu Recht von einer schlechten Legalprognose und einer hohen Gefährlichkeit des Beschwerdeführers aus.