Citation: 8C_592/2017 E. A

A.a. A.________, geboren 1954, arbeitete seit 1970 bei der B.________ AG und war über die Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 4. Dezember 2007 meldete Dr. med. C.________, Facharzt für Innere Medizin FMH speziell Pneumologie, der Suva, dass A.________ an einer obstruktiven Atemwegserkrankung (chronic obstructive pulmonary disease, COPD) leide, die vermutlich durch berufliche Expositionen mit Reizstoffen mitverursacht worden sei. Gestützt auf den Bericht des Dr. med. D.________, Facharzt für allgemeine Medizin und Arbeitsmedizin FMH, Abteilung Arbeitsmedizin der Suva, vom 6. Mai 2008 anerkannte die Suva die COPD als Berufskrankheit. Am 10. September 2009 erlitt A.________ einen Auffahrunfall mit HWS-Kontusionstrauma. A.________ war bis 31. Oktober 2007 als Betriebsassistent (Werkmeister) tätig gewesen und wechselte per 1. November 2007 ins Projektteam "Erweiterung LTA" zur Unterstützung der Validierung/Qualifzierung einer neuen Installation. Nachdem am 21. Juli 2008 eine Verwarnung ausgesprochen und Disziplinarmassnahmen getroffen worden waren, wurde A.________ in die Werklogistik versetzt. Per 30. Juni 2010 löste die B.________ AG das Arbeitsverhältnis auf. A.b. Mit Verfügung vom 10. April 2012 sprach die Suva A.________ wegen der Berufskrankheit eine Integritätsentschädigung von Fr. 10'680.- zu, basierend auf einer Integritätseinbusse von 10 %. Dagegen erhob A.________ Einsprache. Sodann verneinte sie mit Verfügung vom 17. Juli 2012 einen Rentenanspruch für die Folgen der Berufskrankheit mangels einer Kausalität zwischen den Folgen der Berufskrankheit und dem Arbeitsplatzwechsel im Jahr 2007. Auch diese Verfügung focht A.________ mit Einsprache an. In einer weiteren Verfügung vom 17. Juli 2012 teilte die Suva dem Beschwerdeführer mit, dass sie die Versicherungsleistungen für die Folgen des Verkehrsunfalls vom 10. September 2009 per 23. Juli 2012 einstelle und einen Anspruch auf eine Invalidenrente oder eine Integritätsentschädigung verneine. A.________ führte hiergegen ebenfalls Einsprache. Mit Entscheid vom 12. Oktober 2012 wies die Suva alle drei Einsprachen ab. Das Kantonsgericht Wallis hiess die dagegen gerichtete Beschwerde mit Entscheid vom 31. März 2014 teilweise gut und wies die Sache an die Suva zurück, damit diese die Arbeitsfähigkeit des Versicherten in seiner Tätigkeit als Betriebsassistent bzw. Anlagekoordinator aus pneumologischer Sicht abkläre. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab. A.c. In der Folge führte die Suva umfangreiche Erhebungen über den Arbeitsplatz des Betriebsassistenten durch und liess den Beschwerdeführer durch Prof. Dr. med. E.________, Facharzt für Pneumologie FMH, begutachten (Gutachten vom 18. September 2015). Mit Verfügung vom 26. April 2016 verneinte die Suva einen Anspruch des Versicherten auf Invalidenrente im Wesentlichen mit der Begründung, sein Valideneinkommen sei aus administrativen und damit unfallfremden Gründen auf Fr. 80'615.- herabgesetzt worden. Somit liege (bei einem Invalideneinkommen von Fr. 81'880.-) keine erhebliche Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit vor. Daran hielt sie im Einspracheentscheid vom 4. August 2016 fest.