Citation: 1C_423/2020 E. A

Die Bundesanwaltschaft führte gegen die A.________ SA und weitere Personen wegen Bestechung und anderen Delikten eine Strafuntersuchung. In deren Rahmen stellte sie ab dem 1. März 2016 bei der C.________ SA und der D.________ Sàrl, die beide in Genf domiziliert sind, Daten sicher. Diese Daten befanden sich auf Datenträgern in von der E.________ Ltd angemieteten Racks. In der Folge gingen bei der Bundesanwaltschaft Rechtshilfeersuchen verschiedener Staaten ein, die um die Auswertung der durch die Bundesanwaltschaft im erwähnten schweizerischen Strafverfahren sichergestellten Daten baten. Die Bundesanwaltschaft trat auf die Ersuchen ein und zog die Daten in den eröffneten Rechtshilfeverfahren bei. Sie gewährte der C.________ SA und der D.________ Sàrl Parteirechte. Am 30. September 2019 verlangten auch die A.________ SA und die B.________ SA (beides Gesellschaften der A.________ -Gruppe) Parteistellung. Am 2. Dezember 2019 verfügte die Bundesanwaltschaft Folgendes: "Der Antrag vom 30. September 2019 bezüglich der Parteistellung von A.________ SA und B.________ SA in (passiven) Rechtshilfeverfahren im Zusammenhang mit der C.________ SA und D.________ Sàrl be schlagnahmten Servern, wird abgelehnt und A.________ SA und B.________ SA werden damit keinerlei Parteirechte, insbesondere Akteneinsicht, gewährt." Eine von der A.________ SA und der B.________ SA gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht mit Entscheid vom 21. Juli 2020 ab.