Citation: 6B_613/2019 E. 2.3

2.3. Unbestritten ist, dass sich der Beschwerdeführer und A.________ am 2./3. März 2013 gegen Mitternacht in die Wohnung des Beschwerdeführers begaben, nachdem sie zuvor bei einem Kollegen gekocht, gegessen und Alkohol konsumiert hatten. Beim Beschwerdeführer zu Hause trafen sie auf dessen Mitbewohner B.________, worauf sie zu dritt den Alkoholkonsum in der Küche fortsetzten. Dabei gerieten der Beschwerdeführer und A.________ in eine politische Diskussion respektive (vorerst) in einen Disput über Sri Lanka. Unbestritten ist weiter, dass A.________ in der Küche eine Stichverletzung erlitt, B.________ an der Tat nicht beteiligt war, der Beschwerdeführer kurz vor drei Uhr morgens den Notruf verständigte und er A.________ mit der Ambulanz ins Kantonsspital begleitete. Bestritten wird vom Beschwerdeführer, Urheber der Stichverletzung zu sein. Die Vorinstanz bejaht dies. Sie würdigt in erster Linie die Aussagen des Opfers A.________ und dessen Ehefrau sowie die Schilderungen des beim Vorfall ebenfalls anwesenden Mitbewohners B.________. Die Vorinstanz lässt in ihre Beweiswürdigung die Aussagen des Beschwerdeführers einfliessen und würdigt verschiedene Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin (IRM) des Kantonsspitals St. Gallen zur körperlichen Untersuchung beider Kontrahenten und zum sichergestellten Küchenmesser (Entscheid S. 6 ff.).