Citation: 1C_580/2021 E. 3.4.1

3.4.1. Soweit der Beschwerdeführer damit die Anwendung der kantonalen Baugesetzgebung bemängelt, ist vorab darauf zu verweisen, dass das Bundesgericht die Anwendung der kantonalen Baugesetzgebung nicht als solches überprüfen kann, sondern nur unter dem Blickwinkel des übergeordneten Rechts (vgl. oben, E. 2.1). Rügegemäss im Vordergrund steht dabei das Willkürverbot (vgl. Art. 9 BV). Willkür in der Rechtsanwendung liegt indes nur vor, wenn ein Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, begründet für sich keine willkürliche Rechtsanwendung (vgl. BGE 144 I 170 E. 7.3; 137 I 1 E. 2.4).