Citation: 6B_855/2023 E. 2.8.3

2.8.3. Die Erwägungen der Vorinstanz sind im Ergebnis nicht zu beanstanden. Diese stellt unwidersprochen fest, das Geständnis des Beschwerdeführers habe die Untersuchung in Bezug auf die zum Nachteil der Geschädigten begangenen Taten (mehrfache sexuelle Handlungen mit Kindern und mehrfache Schändung) nicht erleichtert. Ob der Beschwerdeführer aus Scham nicht näher über seine Beweggründe sprechen wollte, ändert daran nichts. Die Vorinstanz anerkennt jedoch das Geständnis dem Grundsatze nach und berücksichtigt die an die Geschädigte geleisteten Zahlungen und insofern einen gewissen Ausdruck von Reue. Den Vorwurf der Sachbeschädigung erwähnt die Vorinstanz bei der Täterkomponente zwar nicht ausdrücklich, sie hält im Rahmen der Erwägungen betreffend die subjektive Tatkomponente jedoch fest, der Beschwerdeführer habe zu diesem Vorwurf kaum Aussagen gemacht und an der Berufungsverhandlung lediglich ausgeführt, sein Kollege habe vorgeschlagen, nach Schaffhausen zu fahren und dann seien sie dorthin gefahren. Entsprechend müsse auch hier vieles im Dunkeln bleiben. Immerhin habe er im Rahmen der polizeilichen Einvernahme vom 11. November 2018 angegeben, dass der Zug nicht beschädigt, sondern lediglich bemalt worden sei. Damit zeige er sich im höchsten Masse uneinsichtig und es entstehe der Eindruck, als fühle er sich zu seinem Tun legitimiert. Diese Ausführungen werden vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Insofern zeichnen die vorinstanzlichen Erwägungen ein Bild mangelnden Unrechtsbewusstseins und ausbleibender Reue. Die im Hinblick auf die Vorwürfe der mehrfachen Schändung bzw. mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind, der Pornografie und der Sachbeschädigung vorgenommene Strafminderung im Umfang von 5 Monaten liegt im Lichte obiger Ausführungen im Rahmen des sachrichterlichen Ermessens. Für die Aufbewahrung von rund 200 Gramm Marihuana spricht die Vorinstanz sodann eine Busse von Fr. 400.-- aus. Dem erstinstanzlichen Urteil kann entnommen werden, dass die Betäubungsmittel (zuzüglich 12 Hanfsamen sowie einer Feinwaage) beim Beschwerdeführer sichergestellt wurden. Angesichts dieser erdrückenden Beweislage ist weder ersichtlich noch durch den Beschwerdeführer dargetan, inwiefern sein Geständnis die Untersuchung erleichtert hätte. Eine Reduktion der Einzelstrafe scheint demnach nicht geboten.