Citation: 2A.82/2007 27.04.2007 E. C

Nachdem das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Akten der Eidgenössischen Invalidenversicherung betreffend X.________ beigezogen und bei der Fürsorge Kreuzlingen, dem Bezirksamt Kreuzlingen und beim Migrationsamt des Kantons Thurgau neue Berichte über ihn eingeholt hatte, wies es die Beschwerde mit Entscheid vom 13. Dezember 2006 wiederum ab. Es erwog im Wesentlichen, der Beschwerdeführer habe in krimineller Hinsicht seine Lehren noch nicht voll gezogen. Auch die berufliche Eingliederung sei aufgrund des vorhandenen Gutachtens, welches beim Beschwerdeführer eine dissoziale Persönlichkeitsstruktur mit paranoiden Zügen diagnostiziere und festhalte, dass er keinem Arbeitgeber zumutbar sei, eine Illusion. Die Ausweisung erweise sich damit auch in Berücksichtigung der neueren Entwicklung als verhältnismässig.