Citation: 8C_202/2023 E. 3.2.1

3.2.1. 3.2.1.1. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Zunächst ist ohne Belang, dass die Beschwerdegegnerin das erste Verwaltungsverfahren mit der leistungsablehnenden Verfügung vom 25. September 2017 abgeschlossen hatte, ohne abzuwarten, ob sich der Gesundheitszustand, wie von der Verwaltung angenommen, mit einer stationären Behandlung verbessern lassen würde. Ausschlaggebend ist allein, dass die Beschwerdegegnerin auf das Neuanmeldegesuch vom 25. Juni 2020 unter anderem gestützt auf den Austrittsbericht der Klinik B.________ vom 19. Dezember 2019, wo sich die Beschwerdeführerin erstmals vom 7. November bis 18. Dezember 2019 aufgehalten hatte, eingetreten ist. Damit erübrigt sich eine Diskussion zur aufgeworfenen Frage, ob die Beschwerdegegnerin überhaupt eine Schadenminderungsauflage verfügt habe und bejahendenfalls, ob diese prozessrechtlich als Verfahrenssistierung zu betrachten sei. 3.2.1.2. Sodann trifft an sich zu, dass die Beschwerdegegnerin entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts die Statusfrage nicht beantwortet hat. Vielmehr hat sie im Fragenkatalog an die medizinische Gutachterstelle nicht nur detaillierte Auskünfte zur Arbeitsfähigkeit im Erwerbs-, sondern auch im Aufgabenbereich (Haushalt) verlangt. Die Qualifikation des Status könnte möglicherweise prospektiv betrachtet zwar nicht einfach zu beantworten sein, konkrete Anzeichen dafür liegen jedoch angesichts noch ausstehender Abklärungen nicht vor. Die Beschwerdeführerin äussert sich denn auch selber diesbezüglich nicht. 3.2.1.3. Zu prüfen bleibt die Frage, ob eine gehörige Interessenwahrung durch Verbandsvertreter, Fürsorgestellen oder andere Fach- und Vertrauensleute sozialer Institutionen, ausser Betracht falle (vgl. BGE 125 V 32 E. 4b). Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, angesichts ihrer Schwierigkeiten (unverheiratete Mutter zweier Kinder, psychische Probleme aufgrund von Kindheitstraumata verbunden mit Defiziten bei der Kinderbetreuung) würden sich auch andere Personen nicht dem Sozialdienst anvertrauen wollen. Zu gross sei die Angst, dass dieser mit der Einsicht in die medizinischen Unterlagen Informationen erhalte, die er gegen sie verwenden könnte (Stichwort: Obhutsentzug). Dieses Vorbringen ist nicht nachvollziehbar. Die Beschwerdeführerin scheint sich im Verhältnis zum Sozialdienst als vertretungsbedürftig anzusehen und zu befürchten, dass dieser die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) benachrichtigen könnte. Ein solches gemäss § 22 des Sozialhilfegesetzes (SHG) des Kantons Zürich vom 14. Juni 1984 (Ordnungsnummer 851.1) mögliches Vorgehen läge indessen vor allem im Interesse ihrer Kinder. Jedenfalls ist damit nicht dargetan, dass die anwaltliche Vertretung im zur Debatte stehenden sozialversicherungsrechtlichen Verwaltungsverfahren notwendig oder sachlich geboten ist. Auch in diesem Punkt ist das angefochtene Urteil nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist in allen Teilen abzuweisen.