Citation: 5D_55/2021 E. 3

Das Obergericht hat in der Rechtsmittelbelehrung angegeben, der Streitwert des Schadenersatzbegehrens sei nicht bezifferbar und im Übrigen betrage er Fr. 931.--. Die Beschwerdeführerin äussert sich dazu nicht und sie stellt vor Bundesgericht auch kein Schadenersatzbegehren. Das nicht zum Verfahrensgegenstand gehörende Schadenersatzbegehren fällt bei der Streitwertberechnung demnach ausser Betracht. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) ist die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig und die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln (Art. 113 ff. BGG). Mit der Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Die Begründung muss in der Beschwerde selber enthalten sein und es genügt nicht, auf andere Rechtsschriften oder die Akten zu verweisen (BGE 143 II 283 E. 1.2.3 S. 286; 138 III 252 E. 3.2 S. 258; 133 II 396 E. 3.1 S. 400). Soweit die Beschwerdeführerin pauschal auf die Beilagen (frühere Rechtsschriften, Verfügungen des Betreibungsamts etc.) verweist, ist darauf nicht einzugehen.