Citation: 6B_278/2018 E. 5.2

5.2. Nach den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen wurde in der Bilanz der X.1________ AG per 31. Dezember 2002 unter dem Anlagevermögen ein "aktivierter Aufwand" von Fr. 470'000.-- bilanziert. Die Vorinstanz erwägt, dass mit der Erweiterung des Firmenzwecks im vierten Quartal des Jahres 2002 grundsätzlich Organisationskosten hätten aktiviert werden dürfen. Im Zusammenhang mit der Neuausrichtung der X.1________ AG und einer Nutzwertbeurteilung seien diese aber richtigerweise auf Fr. 53'792.-- zu bemessen. Der Beschwerdeführer und D.________ hätten in der Jahresrechnung eine rechtlich erhebliche Tatsache falsch beurkundet und dadurch den objektiven Tatbestand der Urkundenfälschung erfüllt. Beide hätten die Unzulässigkeit der Aktivierung von Organisationskosten im Umfang von Fr. 470'000.-- gekannt. Sie hätten damit verhindern wollen, in der Bilanz per 31. Dezember 2002 eine Unterbilanz ausweisen und Massnahmen nach Art. 725 Abs. 1 OR treffen zu müssen, weshalb sie in unrechtmässiger Vorteilsabsicht gehandelt hätten (Entscheid S. 51 ff. und S. 113 ff.).