Citation: 5A_406/2015 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht zusammengefasst geltend, es bestehe keine Selbstgefährdung. Soweit bei ihm eine psychische Störung bestehe, könne er sich selber behandeln lassen. Er sei in der Lage, ein selbstständiges Leben zu führen und bedürfe keiner Massnahme. Zudem erfordere die bundesgerichtliche Rechtsprechung eine konkrete Fremdgefährdung, die im konkreten Fall nicht gegeben sei, zumal die im angefochtenen Urteil erwähnten Vorfälle weit zurück lägen. Ferner sei nicht einzusehen, weshalb die Vorinstanz von einer Überweisung in das Begleitete Wohnen V.________ abgesehen habe. Überdies könne er eine Wohnung seiner Mutter beziehen. Der Beschwerdeführer erachtet daher Art. 426 ZGB, 5, 7 und 14 EMRK sowie Art. 8 BV als verletzt.