Citation: 9C_847/2014 E. 3.2

3.2. Aus dem bisherigen Bezug einer Invalidenrente der Unfallversicherung (30 %) kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten ableiten, weil die Invalidenversicherung nicht an den unfallversicherungsrechtlichen Entscheid gebunden ist (BGE 133 V 549 E. 6 S. 552 f.). Abgesehen davon sind ihm selbst gemäss der kreisärztlichen Stellungnahme vom 7. Dezember 2010 sitzende Tätigkeiten vollumfänglich zumutbar. Die vom Kreisarzt attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % sollte explizit lediglich bis zur Abklärung der unspezifischen Rückenschmerzen gelten. Diese konnten auch mittels MRI (Bericht vom 25. Januar 2011) nicht objektiviert werden, sodass auch diesbezüglich keine Differenz zum Gutachten von Dr. med. B.________ besteht.