Citation: 1C_458/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Soweit der Beschwerdeführer die Notwendigkeit der Offenlegung des ganzen vom Projekt umfassten Bachgebiets in Frage stellt, weil ein Sanierungsbedarf nur im Bereich der bestehenden Eindolung auf den Parzellen Nr. 1442 und 3565 bestehe, verkennt er, dass das strittige Projekt nicht nur dem Hochwasserschutz, sondern darüber hinaus der Gewässerrevitalisierung dient. Die kantonalen Behörden sind von Bundesrechts wegen verpflichtet, im Rahmen eines Wasserbauprojekts dem Anliegen der ökologischen Aufwertung des betroffenen Gewässers Rechnung zu tragen. Bereits aus diesem Grund scheidet die vom Beschwerdeführer vorgeschlagene Ersatzeindolung mit grösseren Rohren im Bereich der bestehenden Eindolung aus: Damit könnte zwar mutmasslich das Ziel des Hochwasserschutzes, nicht aber dasjenige der Gewässerrevitalisierung erreicht werden. Ob ein solches Vorgehen darüber hinaus mit (un) verhältnismässig hohen Kosten verbunden wäre, wie die Vorinstanz annahm und der Beschwerdeführer in Abrede stellt, ist insofern nicht entscheidend.