Citation: 5A_549/2024 E. 4

In der Sache setzt sich die Beschwerdeführerin nicht mit den unter Verweis auf BGE 141 II 429 E. 3.3 erfolgten Ausführungen des Obergerichtes zur Zustellung und zur Zustellfiktion bei Zurückbehaltungsaufträgen auseinander, sondern sie behauptet, der Post nie einen Zurückbehaltungsauftrag erteilt zu haben. Aus der Sendungsverfolgung (kant. act. 10) ergibt sich indes - wovon sich das Bundesgericht selbst überzeugt hat - unmissverständlich, dass ein solcher erteilt war und die Retournierung aufgrund dieses Auftrages erfolgte, nachdem die Zustellung gescheitert war. Indem die Beschwerdeführerin einfach gegenteilig behauptet, auf der Sendungsverfolgung sei kein Zurückbehaltungsauftrag ersichtlich, und sie eine eigene englischsprachige "Sendungsverfolgung" einreicht, vermag sie in Bezug auf die für das Bundesgericht grundsätzlich verbindliche (Art. 105 Abs. 1 BGG) Tatsachenfeststellung im angefochtenen Zwischenentscheid keine Willkür darzutun. Im Übrigen besteht die Beschwerde aus weitschweifigen Ausführungen zur Nichtigkeit und zur Willkür in der Rechtsanwendung, welche jedoch abstrakt bleiben, und aus verschiedenen Verweisen auf Normen der ZPO, welche indes für das bundesgerichtliche Verfahren nicht anwendbar sind, weil dieses abschliessend durch das Bundesgerichtsgesetz (BGG) geregelt ist.