Citation: C 214/02 23.04.2003 E. 2

Es ist letztinstanzlich nicht mehr bestritten und steht nach den Akten fest, dass der Beschwerdeführer der Weisung des RAV vom 29. Januar 2002, sich für die von der Firma X.________ angebotene Stelle eines Maschinenzeichners CAD zu bewerben, ohne zureichende Begründung verspätet und erst nach Mahnung durch das RAV Folge geleistet und dadurch zum Nichtzustandekommen des Anstellungsverhältnisses beigetragen hat. Zu Recht erachten Verwaltung und Vorinstanz deswegen den Tatbestand des Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG (vgl. Erw. 1 hievor) als erfüllt, was eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung zur Folge hat. Streitig und zu prüfen ist einzig das Mass dieser Sanktion. Das AWA erachtet eine Einstellung von 31 Tagen, am unteren Rahmen schweren Verschuldens (Art. 45 Abs. 2 lit. c AVIG), als angemessen und führt hiefür auch an, dass der Beschwerdeführer nach Angaben der Firma X.________ zerknitterte Bewerbungsunterlagen eingereicht habe und mit ungepflegtem Äusserem zum Vorstellungsgespräch erschienen sei. Das kantonale Gericht lässt offen, ob diese Vorhaltungen den Tatsachen entsprechen, und hält dem Versicherten zugute, dass er sich zumindest beworben habe, auch wenn dies verspätet erfolgt sei. Mit dieser Begründung reduziert es die von der Verwaltung verfügte Sanktion auf 25 Tage.