Citation: 6B_1366/2016 E. 4.7.1

4.7.1. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, im Vergleich zu anderen Verurteilungen wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz in Hanffällen erweise sich die von der Vorinstanz ausgesprochene Strafe als erheblich zu hoch. Es bestehe für derartige Fälle eine gefestigte Bundesgerichtspraxis, welche sich an der Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsstrafe orientiere. Auch gemäss dem etablierten Strafzumessungsmodell von THOMAS HANSJAKOB, dargestellt bei FINGERHUTH ET AL., würden sich die Strafen für den gewerbsmässigen Anbau und Vertrieb von Cannabis selbst bei Umsätzen in Millionenhöhe eher im unteren Bereich des Strafrahmens für die qualifizierte Widerhandlung bewegen.