Citation: 4A_146/2017 E. B

Am 12. Februar 2013 focht die Mieterin die Kündigungen bei der zuständigen Schlichtungsstelle als missbräuchlich an und beantragte eventuell eine Erstreckung der beiden Mietverhältnisse. B.a. In der Folge reichten zahlreiche Mieter (die Mieter) der Liegenschaften Weg X.________ y-z beim Bauinspektorat Einsprache gegen das Baugesuch ein. Auf Ersuchen der Vermieterin sistierte die Schlichtungsstelle das Verfahren bis Ende September 2014. Mit Entscheid vom 30. September 2014 bewilligte das Bauinspektorat das Baugesuch unter Vorbehalt gewisser Bedingungen und Auflagen teilweise. Die gegen diese Bewilligungen von den Mietern erhobenen Rekurse hiess die Baurekurskommission teilweise gut und wies die Sache zur Beurteilung durch den Denkmalrat und zum Erlass eines neuen Bauentscheides an das Bauinspektorat zurück. B.b. Nach erfolglosem Schlichtungsverfahren focht die Mieterin die Kündigungen am 17. August 2015 beim Zivilgericht Basel-Stadt an und beantragte eventuell, das Mietverhältnis über die 2-Zimmerwohnung um vier Jahre, jenes über die beiden Mansarden um sechs Jahre zu erstrecken. Am 3. Juni 2016 reichte die Vermieterin den Entscheid des Bauinspektorats vom 2. Juni 2016 ein, in dem das Baugesuch unter Bedingungen und Auflagen bewilligt wurde. Mit Entscheid vom 8. Juni 2016 stellte der a.o. Zivilgerichtspräsident fest, die Kündigungen seien gültig, und erstreckte die Mietverhältnisse definitiv bis zum 31. Dezember 2016. B.c. Die Mieterin erhob Berufung an das Appellationsgericht Basel-Stadt, in der sie im Wesentlichen beantragte, den Entscheid des Zivilgerichtspräsidenten aufzuheben und die Kündigung der beiden Mietverhältnisse für missbräuchlich zu erklären. Eventuell verlangte sie, das Mietverhältnis über die 2-Zimmerwohnung um vier Jahre und dasjenige über die beiden Mansarden um sechs Jahre zu erstrecken. Mit Entscheid vom 6. Februar 2017 wies das Appellationsgericht die Berufung ab, soweit es darauf eintrat.