Citation: 2C_657/2015 E. 2

Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form und in gezielter Auseinandersetzung mit den Erwägungen der Vorinstanz darzulegen, inwiefern deren Entscheid schweizerisches Recht verletze. Hat das angefochtene Urteil eine verfahrensrechtliche Frage zum Gegenstand, hat sich die Beschwerdebegründung darauf zu beziehen und zu beschränken. Das Verwaltungsgericht bestätigt, dass der Rekurs an die Sicherheitsdirektion verspätet war, weil die Verfügung des Migrationsamts in Berücksichtigung von Art. 138 ZPO, der gemäss § 71 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Zürich vom 24. Mai 1959 (VRG) auch im Verfahren vor Verwaltungsbehörden zur Anwendung komme, als zugestellt zu gelten habe, weil die - nicht bestrittene - Säumnis des Vertreters der Beschwerdeführerin dieser zuzurechnen sei. Dazu lässt sich der Beschwerdeschrift nichts entnehmen. Soweit die Beschwerdeführerin sinngemäss die Neuansetzung der Ausreisefrist bemängelt, betrifft dies die Modalitäten der Wegweisung. Diesbezüglich ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig und wäre höchstens die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegeben (Art. 113 BGG). An bei diesem Rechtsmittel zulässigen Rügen fehlt es indessen (Art. 116 BGG bzw. Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG; vgl. BGE 137 II 305 E. 3.3 S. und 4 S. 310 ff.). Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann schon darum nicht entsprochen werden, weil die Beschwerde aussichtslos erschien (Art. 64 BGG). Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).