Citation: 6B_712/2020 E. 1.4.3

1.4.3. Fraglich ist des Weitern, ob eine weitgehende Verweisung auf die erstinstanzlichen Erwägungen unter dem Aspekt infrage kommt, dass die Form der Befragung vor dem Berufungsgericht kontrovers war (vgl. angefochtenes Urteil E. 2.1). Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, die Vorinstanz habe F.________ und E.________ zu Unrecht als Zeugen (Art. 162 StPO) statt als Auskunftspersonen (Art. 178 StPO) befragt (zu den Gründen, aus denen eine Person als Auskunftsperson resp. - nach rechtskräftiger Verurteilung in einem getrennten Verfahren - als Zeuge einzuvernehmen ist: Art. 178 lit. d-f StPO; BGE 144 IV 97 E. 2 und 3; zur rechtlichen Relevanz unter den Aspekten des Rechts auf Aussageverweigerung und der rechtlichen Belehrung: Art. 177, Art. 180 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 157 ff. und Art. 181 StPO). Er sieht zudem Vorschriften betreffend die Einholung von Auskünften über die (rechtskräftige) Erledigung anderer Verfahren verletzt. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben, da nicht ersichtlich ist, inwiefern sich einer der gerügten Verfahrensfehler auf die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts auswirken würde. Insoweit ist es auch nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz auf die ihrer Auffassung nach zutreffenden Erwägungen der ersten Instanz verwiesen hat.