Citation: 6B_682/2024 E. 5

Auch mit seinen Vorbringen unter Ziff. III. mit dem Titel "willkürliche Sachverhaltserstellung" (S. 17 - 43) vermag der Beschwerdeführer keine Willkür darzulegen. Statt sich substanziiert mit der Beweiswürdigung der Vorinstanz auseinanderzusetzen, analysiert er die beiden Videobefragungen der Beschwerdegegnerin 2 vom 19. September 2016 und 27. Januar 2017, übt Kritik an der Befragungstechnik und legt ausführlich dar, wie deren Aussagen aus seiner Sicht zu würdigen sind. Seine diesbezüglichen Ausführungen kommen über weite Strecken einem Plädoyer vor einer Gerichtsinstanz mit voller Kognition gleich. Dabei übersieht der Beschwerdeführer, dass das Bundesgericht keine zweite Berufungsinstanz ist, vor welcher der Sachverhalt frei erörtert werden kann und welche eine umfassende Beweiswürdigung vornimmt. Auf die diesbezügliche Rüge der willkürlichen Sachverhaltsfeststellung kann zufolge der offensichtlichen Missachtung der gesetzlichen Anforderungen (Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht eingetreten werden. Indem der Beschwerdeführer darüber hinaus rügt, sowohl die erste Instanz wie auch die Staatsanwaltschaft hätten entsprechende Begehren um Edition eines Verlaufsberichtes über die Therapie der Beschwerdegegnerin 2 abgewiesen, kann darauf erneut wegen mangelnder materieller Ausschöpfung des Instanzenzuges nicht eingetreten werden.