Citation: 5A_201/2023 E. A

A.a. A.A.________ und B.A.________ sind die verheirateten Eltern von C.A.________ (geb. 2015) und D.A.________ (geb. 2018). Die Kinder leben bei der Mutter. Die Eltern hatten sich im Sommer 2020 getrennt. Sie stehen sich in einem Scheidungsverfahren vor dem Bezirksgericht Meilen gegenüber. A.b. Soweit im vorliegenden Verfahren von Belang, verfügte das Bezirksgericht am 16. Februar 2023, dass die Kinder ausserfamiliär platziert werden und den Eltern zu diesem Zweck das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen wird und auf die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Bezirks Meilen übergeht. Die konkrete Organisation der Fremdplatzierung delegierte das Bezirksgericht an die Beiständin der Kinder, ohne ihr dafür eine Frist zu setzen. A.c. Dagegen erhob A.A.________ am 28. Februar 2023 Berufung beim Obergericht des Kantons Zürich. Sie wehrte sich gegen den Entzug des Aufenthaltsbestimmungsrechts und gegen die Fremdplatzierung ihrer Kinder und stellte den Verfahrensantrag, der Berufung superprovisorisch die aufschiebende Wirkung zu erteilen. A.d. Mit Verfügung vom 6. März 2023 wies das Obergericht den Antrag ab, der Berufung die aufschiebende Wirkung zu erteilen.