Citation: 8C_106/2023 E. A

Der 1962 geborene A.________ war seit 20. April 2015 bei der B.________ AG als Lastwagenchauffeur angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Am 3. Juni 2019 rutschte er auf einer Rampe aus und verletzte sich an der rechten Schulter. Am 2. August 2019 fuhr er mit seinem Auto "in eine Baustelle" und erlitt eine inkomplette Berstungsfraktur des ersten Lendenwirbelkörpers (LWK1). Gleichentags wurde er im Spital C.________ am Rücken operiert. Die Suva kam bezüglich beider Unfälle für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Mit Schreiben vom 12. Mai 2021 teilte sie dem Versicherten mit, sie werde ihre Leistungen für beide Unfälle per 30. Juni 2021 einstellen. Mit Verfügung vom 28. Mai 2021 verneinte sie einen Rentenanspruch und sprach ihm eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 30 % zu. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 22. Dezember 2021 fest.