Citation: 2C_701/2019 E. A

A.________ (Herkunft unbekannt, geb. 1988) reiste am 7. Januar 2011 illegal in die Schweiz ein und stellte gleichentags ein Asylgesuch. Mit Entscheid vom 22. Juni 2012 lehnte das Bundesamt für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration) das Asylgesuch ab und wies A.________ aus der Schweiz weg. Seine Herkunft aus Tibet/China wurde seitens des SEM als unglaubhaft eingeschätzt. Das Bundesverwaltungsgericht wies mit Urteil vom 1. Oktober 2012 die gegen den Entscheid des SEM erhobene Beschwerde ab. Die in der Folge angesetzte Ausreisefrist (2. November 2012) liess A.________ unbenutzt verstreichen. Am 3. September 2015 verfügte das Amt für Migration des Kantons Luzern eine unbefristete Eingrenzung auf das Gebiet der Stadt Luzern. Am 8. November 2017 beantragte A.________ erstmals die Aufhebung der verfügten Eingrenzung, was das Amt für Migration des Kantons Luzern am 24. November 2017 ablehnte. Am 13. Juni 2018 stellte A.________ ein Wiedererwägungsgesuch auf Aufhebung der Eingrenzung, welches das Amt für Migration am 26. Juli 2018 ablehnte. Gegen diesen Entscheid erhob A.________ am 6. August 2018 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Kantonsgericht Luzern und beantragte, es sei auf das Gesuch um Wiedererwägung einzutreten und es sei die Verfügung vom 3. September 2015 aufzuheben.