Citation: 4A_72/2021 E. 6.3.4

6.3.4. Die Vorinstanz hat somit hinsichtlich der Voraussetzung einer Kausalität zwischen der "zivilrechtlichen Haftung" einerseits und den erbrachten "Finanz-, Geschäfts-, Management- oder Berufsdienstleistungen" im Bereich des "Private Equity Investment Management" andererseits ohne Verletzung von Bundesrecht festgehalten, die Vertragsauslegung führe zu einem klaren Ergebnis, das keine Zweifel offenlasse. Damit bleibt diesbezüglich kein Raum für die Anwendung der Unklarheitenregel (vgl. Urteil 4A_499/2018 vom 10. Dezember 2018 E. 1 und 2 mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung von Art. 33 VVG rügt, beziehen sich ihre Ausführungen auf ihre Argumentation, dass die "Insuring Clause" teilweise eine Deckungseinschränkung formuliere. Darauf ist sogleich im Zusammenhang mit ihrem Vorwurf, die Vorinstanz habe eine falsche Beweislastverteilung vorgenommen, einzugehen.