Citation: 2C_448/2023 E. 4.6

4.6. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, diese Beurteilung trage seiner (angeblichen) Eigenschaft als Opfer von Menschenhandel nicht hinreichend Rechnung, kann dem nicht gefolgt werden. Gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) ist der Beschwerdeführer in der Vergangenheit mehrmals, teils für längere Zeit, nach Serbien gereist (vgl. vorstehend A.a). Angesichts dessen ist nicht ersichtlich, inwiefern eine Rückkehr nun eine "heftige Retraumatisierung mit unabsehbaren Folgen" nach sich ziehen und er dort "keine menschenwürdigen Überlebenschancen" haben soll (vgl. Beschwerde Ziff. 28 f.). Im Übrigen gibt es keine Hinweise darauf, dass das abstrakte, vom Beschwerdeführer nicht näher konkretisierte Risiko einer Reviktimisierung - sofern ein solches überhaupt besteht - in Serbien grösser wäre als in der Schweiz (vgl. auch Urteil 2C_483/2021 vom 14. Dezember 2021 E. 10). Eine Rückkehr nach Serbien ist dem Beschwerdeführer folglich auch unter diesem Gesichtspunkt zumutbar. Es liegen damit keine Härtefallgründe vor, welche es erlauben würden, das Gesuch trotz ungenügender Integration zu bewilligen (vgl. E. 4.4).