Citation: 8C_773/2009 19.02.2010 E. 4

Im Rahmen der Invaliditätsbemessung ging die Vorinstanz bei der Ermittlung des Valideneinkommens davon aus, dass der Beschwerdeführer ohne Gesundheitsschädigung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Maler und Geschäftsführer tätig wäre. Nach Anpassung des für 1993 mit Fr. 78'390.75 festgelegten Einkommens an die Nominallohnentwicklung bis 2007 ergab sich ein Valideneinkommen von Fr. 94'539.50, was unbestritten ist. Bei der Bestimmung des Invalideneinkommens stützte sich das kantonale Gericht auf die vom Bundesamtes für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE) 2006, nachdem der Beschwerdeführer das Arbeitsverhältnis per 31. März 2005 beendet hatte. Sie ging vom Einkommen für Männer mit Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) von Fr. 4'732.- monatlich bzw. Fr. 56'784.- im Jahr 2006 (Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4, Total Männer) aus und liess die Frage offen, ob aufgrund der Berufserfahrung und der Ausbildung nicht sogar auf den höheren Lohn bei Arbeiten im Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) abzustellen wäre. Unter Berücksichtigung der im Jahre 2007 betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit sowie der Nominallohnentwicklung errechnete sie ein Invalideneinkommen von Fr. 60'226.-. Verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 94'539.50 resultierte ein Invaliditätsgrad von gerundet 36 %.