Citation: 6B_788/2021 E. 4

Den Akten kann entnommen werden, dass das Kantonsgericht die Verfügung vom 4. Mai 2021 dem Beschwerdeführer am 10. Mai 2021 mit Gerichtsurkunde zugehen liess. Die Sendung wurde am 12. Mai 2021 wegen Annahmeverweigerung retourniert und ging am 14. Mai 2021 wieder beim Kantonsgericht ein. Auf dem Briefumschlag der Sendung befinden sich ein offizieller Kleber der Post mit dem Vermerk "Annahme verweigert" und ein unterzeichneter handschriftlicher Zusatz "Annahme verweigert - fehlende Berufsbezeichnung - retour". Damit begann die Beschwerdefrist nach Art. 100 Abs. 1 BGG ein Tag nach der Annahmeverweigerung, also am 13. Mai 2021, zu laufen und endete am 11. Juni 2021. Die Eingabe des Beschwerdeführers wurde der Schweizerischen Post indes erst am 27. Juni 2021 und damit erst nach Ablauf der Beschwerdefrist übergeben. Sie ist verspätet. Der Einwand des Beschwerdeführers, nie einen Entscheid erhalten zu haben, ist angesichts seiner ausgewiesenen Annahmeverweigerung abwegig. Inwiefern die Frist unverschuldet verpasst worden sein soll, ist nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Im Übrigen wäre die Beschwerde auch deshalb unzulässig, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht entspricht.