Citation: 2C_879/2019 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer gegen diese vorinstanzlichen Erwägungen vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Entgegen seinen Vorbringen beruht seine mangelhafte berufliche und finanzielle Integration nicht auf den geltend gemachten Schwierigkeiten, welche sich aus dem Einzug des Ausländerausweises durch den Beschwerdegegner während des laufenden ausländerrechtlichen Verfahrens allenfalls ergeben haben. Die Vorinstanz hat nämlich gestützt auf ihre für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen und vom Beschwerdeführer nicht substanziiert bestrittenen Feststellungen zu seiner beruflichen Laufbahn nachvollziehbar erwogen, dass es dem Beschwerdeführer bereits in den Jahren vor seiner Inhaftierung - und damit bereits in der Zeit vor dem Einzug des Ausländerausweises - nicht gelungen ist, nachhaltig im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Weiter mag es zwar zutreffen, dass er in seinem Heimatland nicht über ein Beziehungsnetz verfügt, auf welches er für die dortige Integration wird zurückgreifen können. Er räumt indessen selber ein, dass eine sprachliche und kulturelle Wiedereingliederung in seinem Heimatland möglich sei. Somit erscheint eine Rückkehr nach Nordmazedonien auch bei fehlendem Beziehungsnetz nicht unzumutbar. Was schliesslich die Beziehung zu seinen Kindern betrifft, hat die Vorinstanz festgestellt, dass den Eltern bzw. der Kindsmutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen und die Kinder in einer Pflegefamilie platziert wurden. Unter diesen Umständen ist es zur Beziehungspflege nicht erforderlich, dass der ausländische Elternteil dauerhaft im selben Land wie das Kind lebt und dort über ein Anwesenheitsrecht verfügt. Auch unter dem Gesichtspunkt des Anspruchs auf Familienleben (Art. 8 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 13 Abs. 1 BV) erscheint es im vorliegenden Fall als zumutbar, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her ausgeübt werden kann, wobei allenfalls die Modalitäten des Besuchsrechts entsprechend auszugestalten sind. Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann ein weitergehender Anspruch nur dann in Betracht fallen, wenn in wirtschaftlicher und affektiver Hinsicht eine besonders enge Beziehung zum Kind besteht, diese Beziehung wegen der Distanz zum Heimatland des Ausländers praktisch nicht aufrechterhalten werden könnte und dessen bisheriges Verhalten in der Schweiz zu keinerlei Klagen Anlass gegeben hat (sog. "tadelloses Verhalten"; BGE 144 I 91 E. 5 S. 96 ff.; 139 I 315 E. 2.2 S. 319 mit Hinweisen). Wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, ist es dem Beschwerdeführer aufgrund der vergleichsweisen geringen Distanz zwischen der Schweiz und seinem Heimatland Nordmazedonien ohne Weiteres zumutbar, den Kontakt zu seinen Kindern im Rahmen von Besuchsaufenthalten und - sobald die Kinder hiefür genug alt sein werden - mittels der heutigen Kommunikationstechniken aufrecht zu erhalten. Sodann hat die Vorinstanz festgestellt, dass der Beschwerdeführer zwar eine affektive Beziehung zu den Kindern hat, diese aber nicht als eng bezeichnet werden kann, und dass eine wirtschaftliche Beziehung nicht bestehe. Schliesslich kann das Verhalten des Beschwerdeführers angesichts seiner Delinquenz nicht als tadellos bezeichnet werden.