Citation: 1C_173/2013 E. 2.5

2.5. Am 2. April 2013 und damit während des bundesgerichtlichen Verfahrens hat die Staatsanwaltschaft Innerschwyz das Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer eingestellt. Diese Einstellungsverfügung stellt somit ein Novum dar. Es kann vom Bundesgericht nicht berücksichtigt werden, da das Straf- und das Administrativverfahren unabhängig voneinander geführt wurden und der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts damit keineswegs Anlass zum Erlass der Einstellungsverfügung im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG bot. Allerdings stellt die Einstellungsverfügung nachträglich die Rechtmässigkeit der Entzugsverfügung in Frage. Das Strafverfahren wurde eingestellt, weil dem Beschwerdeführer kein tatbeständliches Verhalten nachzuweisen war. Es ist unter diesen Umständen wohl nicht ausgeschlossen, dass das Verkehrsamt auf seine Verfügung zurückkommt, obwohl der Beschwerdeführer die Gelegenheit zur Geltendmachung seiner Rechte im Administrativverfahren versäumt und die Frist zur Anfechtung der Anordnung verpasst hat, was er grundsätzlich selber zu verantworten hat. Ein Rückkommen auf die Entzugsverfügung wäre in einem Wiedererwägungsverfahren abschliessend zu klären, welches das dem Gesetzmässigkeitsprinzip verpflichtete Verkehrsamt von Amtes wegen oder auf Antrag des Beschwerdeführers eröffnen kann.