Citation: 7B_75/2022 E. 5

Der Beschwerdeführer wendet sich im Rahmen seines Gesuchs um Sistierung gegen die Strafzumessung mit der Begründung, eine Gesetzesrevision sei im Gang und eine mildere Bestrafung bei sogenannten Raserdelikten nicht ausgeschlossen. Im Rahmen der Abweisung des Gesuchs um aufschiebende Wirkung wurde dem Beschwerdeführer bereits beschieden, dass das Bundesgericht im Rahmen der strafrechtlichen Beschwerde nur prüft, ob die kantonale Instanz das Bundesrecht richtig angewendet hat, mithin das Recht, welches im Zeitpunkt der Ausfällung des angefochtenen Urteils gegolten hat (BGE 145 IV 137 E. 2.6 ff.; 129 IV 49 E. 5.3, vgl. auch Urteil 6S.74/2007 vom 6. Februar 2008). Die Gesetzesrevision kann folglich nicht berücksichtigt werden, selbst wenn das bundesgerichtliche Verfahren bis zu deren Inkraftsetzung sistiert würde. Der Hinweis auf den Grundsatz "lex mitior" geht, zumindest für Verfahren vor Bundesgericht, an der Sache vorbei.