Citation: 8C_1/2024 E. 4.2

4.2. Hiergegen wendet die Beschwerdeführerin ein, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie den von der Visana erbrachten Entlastungsbeweis gemäss Art. 6 Abs. 2 UVG ausgeschlossen habe. Die Argumentation des kantonalen Gerichts sei widersprüchlich und nicht nachvollziehbar. Zu Recht habe es erkannt, dass auf die beweiswertige versicherungsinterne Aktenbeurteilung des Dr. med. I.________ vom 21. März 2023 abzustellen sei. So habe Dr. med. I.________ gemäss angefochtenem Urteil nachvollziehbar dargelegt, dass der erneut erlittene Meniskusschaden eine Folge progredienter Veränderungen darstelle, welche ihrerseits auf einen bereits im Jahr 2014 erlittenen Knieschaden zurückzuführen seien. Die auf den neuesten MRT-Bildern vom 7. April 2021 sichtbare Umschlagstelle im medialen Meniskus verlaufe genau entlang der bereits auf den Voraufnahmen von 2014 und 2018 erkennbaren Delle bzw. Risslinie. Gestützt darauf habe die Vorinstanz bei gegebener Aktenlage zutreffend erkannt, dass der am 4. April 2021 entstandene Meniskusriss mit überwiegender Wahrscheinlichkeit vorwiegend auf die bereits im Jahr 2014 erlittene Verletzung zurückzuführen sei. Nicht nachvollziehbar sei demgegenüber, weshalb das kantonale Gericht gleichzeitig die Möglichkeit des Entlastungsbeweises verneint habe mit der Begründung, Dr. med. I.________ habe die progredienten Veränderungen im linken Knie als eine ausschliessliche Folge des von der Beschwerdegegnerin zuvor erlittenen Unfalles dargestellt.