Citation: U 582/06 19.12.2006 E. 2

Die Gesuchstellerin war mit Verfügung vom 12. September 2006 aufgefordert worden, innert 14 Tagen nach Erhalt des Schreibens einen Kostenvorschuss von Fr. 500.-- für das Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren U 355/06 einzuzahlen. Nachdem das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 19. Oktober 2006 auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zufolge Nichtleistung des Kostenvorschusses nicht eingetreten ist, lässt sie am 27. November 2006 sinngemäss die Ansetzung einer neuen Zahlungsfrist verlangen. 2.1 Das Gesetz lässt die Wiederherstellung einer Frist nur zu, wenn weder der Partei noch ihrer Vertretung ein Vorwurf gemacht werden kann (BGE 114 II 182 Erw. 2 mit Hinweis, 112 V 255 Erw. 2a) und wenn binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses unter Angabe desselben die Wiederherstellung verlangt und die versäumte Rechtshandlung nachgeholt wird. Entschuldbare Gründe liegen nur vor, wenn die säumige Person aus hinreichenden, objektiven oder subjektiven Gründen davon abgehalten worden ist, fristgerecht zu handeln oder eine Vertretung zu bestellen und wenn ihr auch keine Nachlässigkeit vorzuwerfen ist. Es muss sich um Gründe von einigem Gewicht handeln. Schwere Erkrankung oder Unfall können ein unverschuldetes, zur Wiederherstellung führendes Hindernis sein, wenn die rechtssuchende Person durch sie davon abgehalten wird, selber innert Frist zu handeln oder eine Drittperson mit der Vornahme der Prozesshandlung zu betrauen (BGE 112 V 255 Erw. 2a). 2.2 Die Gesuchstellerin begründet die Fristversäumnis mit einem Spitalaufenthalt in der Zeit vom 14. bis 25. September 2006 und legt eine entsprechende Bestätigung des Spitals X.________ vom 22. September 2006 auf. Selbst wenn der Spitalaufenthalt als unverschuldetes Hindernis akzeptiert würde und die Abholungseinladung vom 12. September 2006 nicht bereits vor dem Spitaleintritt in den Briefkasten der Gesuchstellerin gelegt worden wäre, was nicht weiter abzuklären ist, fehlt es an der zweiten Voraussetzung der Fristwiederherstellung. Am 25. September 2006 ist die Gesuchstellerin aus dem Spital entlassen worden. Spätestens am 10. November 2006 hat sie durch Zustellung des Urteils des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 19. Oktober 2006 von der versäumten Frist Kenntnis erhalten und hätte innert zehn Tagen reagieren müssen. Die Eingabe vom 27. November 2006 ist daher verspätet, weshalb das Fristwiederherstellungsgesuch abzuweisen ist.