Citation: 9C_20/2021 E. 5.1

5.1. Zur Festsetzung der erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung nahm die Vorinstanz, ausgehend von der vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit, einen Einkommensvergleich vor und bestätigte die von der IV-Stelle ermittelten Vergleichseinkommen (Valideneinkommen von Fr. 53'039.- und Invalideneinkommen von Fr. 56'389.-) sowie den daraus resultierenden Invaliditätsgrad von 0 %. Das kantonale Gericht führte aus, da die letzte Anstellung der Beschwerdeführerin einerseits bereits längere Zeit zurückliege und ohnehin nur von relativ kurzer Dauer gewesen sei und anderseits nicht klar sei, ob ihr dort eine Vollzeitstelle zur Verfügung gestanden hätte, rechtfertige es sich, das Valideneinkommen aufgrund statistischer Zahlen der LSE zu bestimmen und dabei auf die Tabelle TA1, Zeilen 55-56 (Gastgewerbe/Beherbergung und Gastronomie), Frauen, Kompetenzniveau 2, abzustellen. Für das Invalideneinkommen sei die LSE, Tabelle TA1, Total, Frauen, Kompetenzniveau 1, beizuziehen.