Citation: 8C_402/2018 E. 3.1.2

3.1.2. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, Kreisarzt Dr. med. K.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, habe im Bericht vom 8. Juni 2012 betreffend den Unfall vom 4. August 2009 festgestellt, in Bezug auf den rechten Arm seien ihm leichteste leidensangepasste Tätigkeiten während ca. 3 bis 4 Stunden pro Tag mit zweimal 10 bis 15 Minuten Pause zumutbar. Die Integritätseinbusse habe er auf 25 % festgesetzt. Aus den folgenden Berichten des Dr. med. K.________ vom 29. August 2012 und 7. Januar 2013, der Klinik D.________ vom 12. (richtig 20.) Dezember 2012 und 29. August 2013 sowie des Neurologen Dr. med. L.________ vom 17. Mai 2013 ergebe sich keine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit. Letzterer sei sogar von einer um mindestens 70 % reduzierten Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Erst der Kreisarzt Dr. med. G.________ habe plötzlich am 27. November 2014 seine Arbeitsfähigkeit hinsichtlich der rechten Schulter trotz unveränderter Situation ganz anders beurteilt und ihn in leichten angepassten Tätigkeiten als ganztags arbeitsfähig erachtet. Dies sei nicht nachvollziehbar. Vielmehr sei bezüglich der rechten Schulter keine Veränderung seit der kreisärztlichen Untersuchung vom 8. Juni 2012 eingetreten. Andernfalls hätte auch der hierfür zugesprochene Integritätsschaden von 25 % überprüft werden müssen. Dies sei jedoch explizit unter Hinweis auf den gleich gebliebenen Gesundheitszustand unterblieben. Nach der Untersuchung vom 8. Juni 2012 habe er zwei weitere Unfälle erlitten (am 21. Juli und 27. August 2014), die zusammen zu einer weiteren Integritätseinbusse von 25 % geführt hätten. Es sei widersprüchlich, wenn ihm danach eine Gesamtintegritätsentschädigung von 50 % zugesprochen, aber gleichzeitig davon ausgegangen werde, alle drei Unfälle würden seine Erwerbsfähigkeit überhaupt nicht mehr beeinträchtigen. Aus den Berichten des Dr. med. G.________ vom 27. November 2014 sowie 30. März und 8. Juni 2016 gehe entgegen der Vorinstanz nicht hervor, inwiefern hinsichtlich der rechten Schulter eine Veränderung gegenüber den Berichten des Dr. med. K.________ vom 8. Juni 2012 und 7. Januar 2013 eingetreten sei. Vielmehr lägen widersprüchliche Zumutbarkeitsbeurteilungen vor.