Citation: I 99/01 23.07.2001 E. 3

3.- a) Zur Bestimmung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen) ist auf den zuletzt erzielten Lohn in Höhe von Fr. 14.14 pro Stunde abzustellen; wie die IV-Stelle korrekt (und von der Beschwerdeführerin auch unbestritten) festgestellt hat, führt dies auf das Jahr 1999 aufgerechnet zu Fr. 41'347.--. Da jedoch praxisgemäss (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) der Zeitpunkt des Verfügungserlasses massgebend ist, muss dieser Betrag zusätzlich mit dem Faktor 0.8% (Die Volkswirtschaft 3/2001, S. 101 Tabelle B 10.2) der Lohnentwicklung des Jahres 2000 angepasst werden, was einen Betrag von rund Fr. 41'678.-- ergibt. b) Was das Invalideneinkommen betrifft, ist - da die Beschwerdeführerin keine Verweisungstätigkeit aufgenommen hat - praxisgemäss auf die Tabellenlöhne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung abzustellen (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Gemäss Tabelle A1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 1998 beträgt der Zentralwert für im privaten Sektor auf Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Tätigkeiten) bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden beschäftigte Frauen monatlich Fr. 3'505.-- brutto. Dieser Betrag ist einerseits der Lohnentwicklung der Jahre 1999 und 2000 anzupassen (1999: 0.3%; 2000: 0.8%; Die Volkswirtschaft 3/2001, S. 101 Tabelle B 10.2) und andererseits auf die im Jahr 2000 betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41.8 Stunden (Die Volkswirtschaft 6/2001, S. 88 Tabelle B 9.2) aufzurechnen; dies ergibt einen Betrag von monatlich Fr. 3'703. 05 rsp. jährlich Fr. 44'436. 60. Bei einer hälftigen Arbeitsfähigkeit resultiert ein jährliches Invalideneinkommen von Fr. 22'218. 30. Davon haben Vorinstanz sowie Verwaltung einen behinderungsbedingten Abzug von 25% vorgenommen, was dem gemäss Rechtsprechung zulässigen Maximum entspricht (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc). Die Beschwerdeführerin wirft dem kantonalen Gericht vor, die Gegebenheiten nicht beachtet zu haben; dieser Einwand geht indessen fehl, da die Umstände durch die Wahl des grösstmöglichen Abzuges berücksichtigt worden sind. Immerhin wäre auch sonst nicht ausser Acht zu lassen, dass sich eine Teilzeitbeschäftigung von Frauen nicht lohnmindernd auswirkt (vgl. Tabelle 6* der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 1998 S. 20). Es ist deshalb von einem Invalideneinkommen von rund Fr. 16'663.-- auszugehen. c) Die Annahme eines Valideneinkommens von Fr. 41'678.-- und eines Invalideneinkommens von Fr. 16'663.-- ergibt einen Invaliditätsgrad von 60%, was zu einem Anspruch auf eine halbe Invalidenrente führt. Damit sind die Voraussetzungen für eine Rentenrevision nicht erfüllt.