Citation: 2C_978/2021 E. 1.3

1.3. Ob die kantonalen Behörden den Familiennachzug in Anwendung von Art. 28 (Rentnerinnen und Rentner), Art. 29 (Medizinische Behandlung) oder Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG (allgemeiner Härtefall) hätten bewilligen müssen, kann das Bundesgericht nicht prüfen, da sich seine Zuständigkeit auf Anspruchsbewilligungen beschränkt und es sich bei den Bewilligungen nach den genannten Artikeln - wovon auch die Beschwerdeführerin ausgeht - um Ermessensentscheide handelt (Urteile 2C_642/2021 vom 3. September 2021 E. 1.2 und 2C_396/2021 vom 27. Mai 2021 E. 1.3). Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde im Sinne der "Star"-Praxis (BGE 114 Ia 307 E. 3c) geltend macht, der Sachverhalt sei willkürlich festgestellt bzw. die Beweise seien willkürlich gewürdigt und ihre Anträge in willkürlicher antizipierter Beweiswürdigung abgewiesen worden, ist auf ihre Vorbringen nicht weiter einzugehen: Die entsprechenden verfahrensrechtlichen Rügen können nicht von der jeweiligen Bewilligungsfrage (Art. 28, 29 und Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG) getrennt beurteilt werden. Es ist auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde deshalb nicht einzutreten (vgl. die Urteile 2C_367/2022 vom 17. Mai 2022 E. 2.3 und 2C_396/2021 vom 27. Mai 2021 E. 1.3; BGE 137 II 305 E. 2 und 4).