Citation: U 366/05 10.04.2006 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren, die Vorinstanz habe bei der Ermittlung des Invalideneinkommens gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE) zu Unrecht auf Tabelle TA1 abgestellt, erfasse diese doch auch Tätigkeiten, die für ihn nicht in Frage kämen; es sei vielmehr der Durchschnittslohn im Dienstleistungssektor gemäss Tabelle TA7 heranzuziehen. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat in dem in RKUV 2000 Nr. U 405 S. 399 veröffentlichten Urteil (L. vom 19. September 2000, U 66/00, Erw. 3b) erkannt, es könne sich durchaus rechtfertigen, statt auf den Durchschnittslohn innerhalb eines bestimmten Wirtschaftszweiges oder eines Teils hievon (Tabelle TA1) auf denjenigen für eine bestimmte Tätigkeit (Tabelle TA7) abzustellen, wenn dies eine genauere Festsetzung des Invalideneinkommens erlaube. Dies ist hier nicht der Fall, kann der Beschwerdeführer nach ärztlicher Einschätzung doch jegliche körperlich leichte bis mittelschwere, wechselbelastende Tätigkeit verrichten. Damit ist er nicht auf eine Stelle im Dienstleistungssektor beschränkt, weshalb mit der Vorinstanz auf Tabelle TA1 abzustellen ist. Ebenso wenig rechtfertigt sich der beantragte Abzug vom Tabellenlohn um 25 % anstelle des von Verwaltung und kantonalem Gericht gewährten von 20 %. Selbst wenn man nebst der im Vordergrund stehenden leidensbedingten Einschränkung auch das Alter des 1949 geborenen Versicherten berücksichtigt (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b), ist schon eine 20%ige Reduktion grosszügig bemessen, wobei das kantonale Gericht sein Ermessen zu Recht ohne triftigen Grund nicht an die Stelle desjenigen der Verwaltung gesetzt hat (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweisen).