Citation: 4A_647/2023 E. 5

Die Beschwerdeführerin rügt, die Vorinstanz habe Art. 80 Abs. 1 und Abs. 2 Ziff. 1bis SchKG i.V.m. Art. 347 lit. a, b und c Ziff. 1 ZPO verletzt. Sie macht geltend, die Beschwerdegegnerin habe keinen ausreichenden Rechtsöffnungstitel für das angebliche Pfandrecht vorgelegt. Sie habe in der vollstreckbaren öffentlichen Urkunde 2019 neben der Geldforderung nur ihre vertragliche Verpflichtung zur Pfandbestellung von 75 % der Geschäftsanteile der C.________ GmbH anerkannt. Hingegen umfasse die vollstreckbare öffentliche Urkunde weder das (zwischenzeitlich untergegangene) Pfandrecht an den Geschäftsanteilen Nr. 1 und 3 gemäss der Verpfändungserklärung 2018, noch das angebliche Pfandrecht am Geschäftsanteil Nr. 4. Insoweit habe sie sich nicht der direkten Vollstreckung unterworfen.