Citation: 6P.49/2005 18.07.2005 E. 2

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein. Den gesetzlichen Begründungsanforderungen wird nicht Genüge getan, wenn der Beschwerdeführer im Rahmen pauschaler Vorbringen einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei verfassungswidrig, und er seine Sicht der Dinge derjenigen der letzten kantonalen Instanz bloss gegenüberstellt. Vielmehr muss in Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheids dargetan werden, inwiefern dieser gegen ein konkretes verfassungsmässiges Recht verstossen soll (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen; vgl. ferner BGE 127 I 38 E. 3c und 4 S. 43 mit weiteren Hinweisen). Dabei genügt es nicht, wenn der angefochtene Entscheid sich nur in der Begründung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 124 IV 86 E. 2a). Die Beschwerdeschrift genügt diesen minimalen Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer hat seine Rügen bereits im Verfahren vor dem Kassationsgericht des Kantons Zürich erhoben. Dieses hat die Rügen einzeln geprüft und mit eingehender Begründung für unbegründet erachtet. Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung des angefochtenen Entscheids nicht auseinander, sondern erneuert lediglich seine bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Rügen. Darauf ist nicht einzutreten. Anzumerken bleibt, dass das Kassationsgericht ausdrücklich abweichend von der Auffassung der Vorinstanzen einen fremdenpolizeilichen Sachverhalt verneint und einen auslieferungsrechtlichen Sachverhalt bejaht hat (angefochtener Beschluss, S. 5-7). Die in diesem Zusammenhang vom Beschwerdeführer erhobene Rüge eines widersprüchlichen Verhaltens und einer Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben geht damit an der Sache vorbei.