Citation: 9C_299/2017 E. 5.2.2

5.2.2. Gestützt darauf kann - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer - ohne Weiteres von der vollständigen Kürzung des am 1. Februar 2014 entstandenen (E. 5.1) BVG-Rentenanspruchs und damit von einer Überentschädigungsregelung ausgegangen werden (vgl. Art. 77 VR-ETH1). Denn bei Auszahlung der Rentenleistungen wäre die Versicherte nach Eintritt des Invaliditätsfalles wirtschaftlich besser gestellt gewesen, als wenn sie weiterhin über eine volle Arbeitsfähigkeit verfügt hätte. Dies soll im Lichte der Leistungskoordination gerade verhindert werden (E. 2). Das kantonale Gericht hat vor diesem Hintergrund zu Recht auf BGE 142 V 419 verwiesen, wonach die vollständige Kürzung eines Anspruchs auf eine Invalidenrente der beruflichen Vorsorge zufolge Überentschädigung nichts am Eintritt des Vorsorgefalles Invalidität nach Massgabe der ersten Säule ändert (vorinstanzliche Erwägung 3.3.2). Die in diesem Zusammenhang erhobenen Einwände helfen nicht weiter. Wohl mag sich die Publica nicht stringent verhalten haben, wenn sie zu Lebzeiten der C.A.________ weiterhin Lohnabzüge vorgenommen hat, obschon der Anspruch auf Invalidenleistungen bereits entstanden war (vgl. Art. 53 VR-ETH1). Inwieweit dies den Eintritt des Vorsorgefalles am 1. Februar 2014 beeinflussen soll, wird in der Beschwerde jedoch nicht (substanziiert) dargelegt. Gleiches gilt für den Umstand, dass eine Überentschädigung von der Beschwerdegegnerin nie konkret thematisiert worden ist. Auch im Übrigen vermögen die Beschwerdeführer keine Rechtsverletzung aufzuzeigen. Die Beschwerde ist unbegründet.