Citation: I 799/05 10.05.2006 E. 3

Prozessthema bildet die Frage, ob der Beschwerdegegner nach Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV glaubhaft dargetan hat, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der Ablehnungsverfügung vom 19. November 2002 in für die Bejahung eines Anspruchs auf Invalidenrente erheblichen Weise geändert haben. 3.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Beschwerdegegner habe mit den im Verwaltungsverfahren aufgelegten Berichten der Dres. med. H.________ und G.________ keine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes glaubhaft gemacht. Indessen enthielten die im kantonalen Prozess neu eingereichten Unterlagen Anhaltspunkte für eine Veränderung des Sachverhalts, weshalb die Verwaltung auf das Gesuch einzutreten und weitere Abkärungen vorzunehmen habe. 3.2 Demgegenüber bringt die IV-Stelle vor, das kantonale Gericht habe rechtsprechungswidrig die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Arztberichte berücksichtigt. Selbst wenn sie zu berücksichtigen wären, ginge daraus keine mit überwiegender Wahrscheinlichkeit glaubhaft gemachte Gesundheitsverschlechterung hervor.