Citation: 8C_99/2014 E. 3.4

3.4. Unbegründet ist schliesslich der Einwand der Beschwerdeführerin, sie sei in ihrem berechtigten Vertrauen auf die Kostengutsprache der Basler vom 11. Januar 2010 zu schützen und der Versicherer dementsprechend zu verpflichten, für die Kosten der im Spital H.________ am 31. Mai 2012 durchgeführten Arthrotomie aufzukommen. Wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat, beschlägt diese Kostengutsprache einzig im Zusammenhang mit dem Unfall vom 14. Juli 2008 nach UVG geschuldete Leistungen. Sie wurde gegenüber dem Spital H.________ erteilt und nicht gegenüber der Beschwerdeführerin, weshalb sich Letztere auch nicht auf eine durch behördliches Verhalten geschaffene Vertrauensgrundlage berufen kann. Die Klinik war sich demgegenüber offenbar dessen bewusst, dass die Kostengutsprache im Jahre 2010 nicht ohne weiteres auch für die über zwei Jahre später ins Auge gefasste Operation Geltung beanspruchen kann, hätte sie sonst doch nicht am 23. April 2012 ausdrücklich erneut um eine Kostengutsprache für die Operation ersucht. Als sie eine solche innert der für eine Antwort vorgesehenen Frist von fünf Tagen nicht erhalten hatte, musste sie erkennen, dass die frühere Gutsprache nicht ohne weiteres auch für neu in Betracht gezogene Massnahmen gilt.