Citation: 9C_624/2020 E. 3.1

3.1. Gemäss Vorinstanz arbeitete B.A.________ sel. vom 1. Juni 2002 bis 30. Juni 2007 bei der C.________ AG Vollzeit als Mitglied der Geschäftsleitung und war in den letzten Monaten des Arbeitsverhältnisses aufgrund seiner Demenzerkrankung 50 % arbeitsunfähig. Zum weiteren Verlauf stellte das kantonale Gericht fest, B.A.________ sel. habe sich nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit der C.________ AG bei der Arbeitslosenversicherung zum Taggeldbezug ab dem 1. September 2007 angemeldet und sich dabei bereit und in der Lage dazu erklärt, Vollzeit zu arbeiten. Vom 1. Dezember 2009 bis zum 30. November 2011 (richtig: 30. September 2011; letzter effektiver Arbeitstag: 9. März 2011) sei er im Umfang von 100 % als diplomierter Pflegefachmann tätig gewesen. Dieser Beruf, den er bereits im Jahr 1984 nach einer dreijährigen Lehre mit Diplom erfolgreich abgeschlossen habe, sei anspruchsvoll und erfordere eine hohe fachliche und soziale Kompetenz. Es habe sich um eine Tätigkeit gehandelt, die der sozialen Stellung von B.A.________ sel., seinen Kenntnissen und seinen Fähigkeiten angemessen gewesen sei und er habe ein Einkommen erzielen können, das rund 50 % von seinem früheren Verdienst bei der C.________ AG betragen habe. Der erzielte Lohn habe denn auch seiner Arbeitsleistung entsprochen. Das kantonale Gericht kam nach Würdigung dieser Umstände zum Schluss, es könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit festgestellt werden, dass während des Versicherungsverhältnisses mit der Sammelstiftung eine gesundheitsbedingte Einschränkung von mehr als 50 % in Bezug auf die Tätigkeit als Mitglied der Geschäftsleitung bei der C.________ AG eingetreten sei. Der Annahme eines 50 % übersteigenden Invaliditätsgrades stehe der Umstand entgegen, dass B.A.________ sel. nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses weiterhin erwerbstätig gewesen sei und ein Erwerbseinkommen von rund 50 % seines bisherigen Einkommens erzielt habe. Es müsse aufgrund seiner Demenzerkrankung zwar davon ausgegangen werden, dass sich sein Gesundheitszustand schleichend verschlechtert habe. Diese Verschlechterung habe sich allerdings erst im November 2010 derart manifestiert, dass ihm die Ausübung der Tätigkeit als Pflegefachmann nicht mehr vollumfänglich möglich gewesen sei. Da diese Verschlechterung nach Ablauf der Nachdeckungsfrist eingetreten sei, schulde die Sammelstiftung für diese Verschlechterung ausschliesslich Invaliditätsleistungen gemäss BVG.