Citation: 6B_838/2014 E. 2.4

2.4. In sachverhaltlicher Hinsicht hat die Vorinstanz das Vorgehen des Beschwerdeführers und seiner Mitbeteiligten für das Bundesgericht verbindlich festgestellt (vgl. vorne E. 1). Dieses erfüllt zweifelsohne grundsätzlich die Kriterien der Arglist (zahlreiche involvierte Personen, Zuhilfenahme eines Firmenkonstrukts, koordinierte Vorgehensweise, der für die Bank nicht erkennbare fehlende Wille zur Vertragseinhaltung, Herstellung bzw. Verwendung von gefälschten Urkunden oder Falschbeurkundungen etc.). Dies bestreitet auch der Beschwerdeführer nicht. Er macht lediglich geltend, die geschädigte Bank habe ihre Sorgfaltspflichten in derart schwerwiegender Weise nicht wahrgenommen, dass sein (allfälliges) betrügerisches Verhalten klar in den Hintergrund rücke. Dem kann nicht gefolgt werden. Im Fall T.________ mag zwar angesichts der Warnung durch den damaligen Geschäftsführer der A.________ AG minimal erscheinen, was die betreffende Bank zur Zerstreuung ihrer Bedenken unternahm. Allerdings ist, wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, zu berücksichtigen, dass bis zu diesem Zeitpunkt nie Unstimmigkeiten in der Zusammenarbeit mit der A.________ AG aufgetaucht waren und die Bank keinen Anlass zu weitergehenden Zweifeln hatte. Allenfalls hätte sie die betrügerischen Machenschaften des Beschwerdeführers und seiner Mitbeteiligten früher erkennen können, wenn sie eine Kontrolle vor Ort durchgeführt und den Baufortschritt nicht nur im Aussen-, sondern auch im Innenbereich der Liegenschaft genau analysiert hätte. Eine solche detaillierte Inspektion einer Baustelle geht jedoch klarerweise über die grundlegendsten Sorgfaltspflichten selbst einer Bank hinaus. Die geschädigte Bank ignorierte den erhaltenen Warnhinweis nicht einfach, sondern ging ihm nach und traf verschiedene Abklärungen. Unter Berücksichtigung dieser Umstände sowie des beträchtlichen Aufwands, den die Beteiligten auf der Gegenseite betrieben, um das Vertrauen der Bank zu gewinnen bzw. ihre Zweifel zu zerstreuen, ist ihr keine Missachtung elementarster Vorsichtsmassnahmen vorzuwerfen, die das Vorgehen des Beschwerdeführers und seiner Mitbeteiligten nebensächlich erscheinen liesse. Dass die Bank im Fall U.________ Kreditzahlungen leistete, ohne Nachweise für den entsprechenden Baufortschritt erhalten zu haben bzw. obwohl sie gemäss Beschwerdeführer hätte erkennen müssen, dass kein entsprechender Baufortschritt gemacht worden sein konnte, mag aus heutiger Sicht nicht nachvollziehbar oder zumindest unvorsichtig erscheinen. Im damaligen Zeitpunkt bestand für die Bank allerdings noch kein Grund, an der Redlichkeit ihres Gegenübers zu zweifeln. Auch hier vermag diese eine Nachlässigkeit seitens der Bank keine Leichtfertigkeit zu begründen, die das mit viel Energie und Aufwand realisierte betrügerische Vorgehen der Täterschaft in den Hintergrund drängen würde. Die Vorinstanz verneint eine Arglist ausschliessende Opfermitverantwortung in beiden Fällen zu Recht. Der Schuldspruch wegen mehrfachen Betrugs verletzt kein Bundesrecht.