Citation: 5D_153/2015 E. 2

Wie aus dem Entscheid der Erstinstanz hervorgeht, ist die Rechtsöffnung gestützt auf eine korrigierte definitive Veranlagungsverfügung des Steueramtes des Kantons Neuenburg vom 6. Dezember 2007 erteilt worden, mit welcher die Beschwerdeführerin für die Staats- und Gemeindesteuern 2002 veranlagt und die ursprüngliche Veranlagungsverfügung vom 13. November 2003 ersetzt worden war. Die Vorinstanz hat erwogen, die Beschwerdeführerin habe sich im Wesentlichen darauf beschränkt, in der Beschwerdebegründung ihren bereits vor der Erstinstanz vertretenen Standpunkt zu wiederholen. Weder habe sie ausgeführt, weshalb die vorinstanzliche Erwägung, wonach eine (allenfalls) unzulässige Doppelbesteuerung nicht mehr im Rechtsöffnungsverfahren geltend gemacht werden könne, unzutreffend sein soll noch habe sie sich mit der Erwägung auseinandergesetzt, dass die Gläubiger - nämlich die das Rechtsöffnungsgesuch stellenden Gemeinwesen (Beschwerdegegner) und der Kanton und die Stadt Zürich - verschieden seien, weshalb durch Leistung von Staats- und Gemeindesteuern an Letztere nicht die Schuld an Erstere getilgt werden könne. Damit habe sie ihrer Begründungspflicht im Beschwerdeverfahren nicht genügt. Sodann stelle das von der Beschwerdeführerin ins Feld geführte Urteil des Tribunal fiscal des Kantons Neuenburg vom 13. März 2009 entgegen ihrer Behauptung nicht das Steuerdomizil für die Jahre 2001 und 2002 fest, sondern befasse sich mit den Steuerperioden 2003 bis 2007. Die Beschwerdeführerin habe daher ihre Behauptung der fehlenden Steuerhoheit der um Rechtsöffnung ersuchenden Gemeinwesen für die Jahre 2001 und 2002 nicht zu belegen vermocht.