Citation: 2C_683/2022 E. 4.1.3

4.1.3. Die Beschwerdeführerin bringt zudem vor, sie habe gegenüber dem Spital die für die Klärung der Entbindungsvoraussetzungen nötigen Beweise geliefert, nämlich dass es um Haftpflichtansprüche gegen das Spital gehe. Dazu habe sich die Vorinstanz unter Verletzung des rechtlichen Gehörs nicht geäussert. Entgegen den Vorbingen der Beschwerdeführerin hat sich die Vorinstanz jedoch mit dem Schreiben ihres Rechtsvertreters, welches das Kantonsspital mit E-Mail vom 5. Oktober 2021 der Unterinstanz hat zukommen lassen, auseinandergesetzt. Sie hat erwogen, allein gestützt darauf könne ein privates Interesse der Beschwerdeführerin an einer Entbindung der gesuchstellenden Ärzte von ihrem Berufsgeheimnis insofern nicht als zureichend dargetan gelten, als aus der Mail die Erteilung eines Auftrags zur Abklärung und Geltendmachung von Haftungsansprüchen sowie eine entsprechende Bevollmächtigung des Rechtsvertreters durch die Beschwerdeführerin nicht ersichtlich sei. Auch diese Rüge erweist sich daher als unbegründet.