Citation: 5A_527/2013 E. A

In den vom Kanton Freiburg und Y.________ gegen X.________ angehobenen Betreibungen Nrn. xxxx-yyyy führte das Betreibungsamt Zug am 13. Februar 2013 eine Nachpfändung durch. Dabei pfändete es den Liquidationsanteil von X.________ am unverteilten Nachlass seines am 24. Januar 2011 in A.________ (Kanton Waadt) verstorbenen Vaters B.________. Der unverteilte Nachlass besteht aus einem Grundstück in C.________ (Kanton Freiburg) im Halte von 911 m2, vier Aktien und einem Bankkonto. Das Betreibungsamt schätzte den Wert des Nachlassvermögens auf Fr. 153'216.-- brutto und den Liquidationsanteil von X.________ auf Fr. 15'500.--. Am 17. Mai 2013 fand beim Betreibungsamt Zug die Einigungsverhandlung gemäss Art. 9 der Verordnung des Bundesgerichts vom 17. Januar 1923 über die Pfändung und Verwertung von Anteilen an Gemeinschaftsvermögen (VVAG; SR 281.41) statt. Der Vertreter des Kantons Freiburg beantragte, den Schätzungswert des Liquidationsanteils von Fr. 15'500.-- als Abfindung zwischen den Gläubigern aufzuteilen. Die vom Betreibungsamt vertretene Y.________ und sämtliche Erben beantragten den Verkauf des Grundstücks zum Preis von Fr. 160.--/m2 an D.________. X.________ verlangte den Verkauf des Grundstücks zum Höchstpreis. Er habe eine Zusage, wonach D.________ bereit sei, mehr als Fr. 160.--/m2 zu bezahlen. Eine Einigung über die Verwertung des Liquidationsanteils konnte nicht erzielt werden.