Citation: 4A_267/2021 E. 3.3.1

3.3.1. Soweit der Beschwerdeführer unter Hinweis auf die Urteile 6B_63/2018 und 6B_1458/2017 das Fehlen einer genügenden gesetzlichen Grundlage für die Besetzung des erstinstanzlichen Spruchkörpers rügt, kann er daraus nichts ableiten. Die strafrechtliche Abteilung des Bundesgerichts erwog zwar in den beiden Urteilen, die Spruchkörperbildung am Obergericht des Kantons Bern erscheine "äusserst problematisch" (Urteile 6B_63/2018 vom 21. Juni 2018 E. 3.2.3; 6B_1458/2017 vom 21. Juni 2018 E. 3.2.3). Sie beurteilte aber entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers in diesen Entscheiden die Spruchkörperbildung nicht als "konventionswidrig", sondern akzeptierte die frühere Regelung am Berner Obergericht jedenfalls als Übergangslösung und wies die vom Beschwerdeführer erhobenen Beschwerden ab, worauf die strafrechtliche Abteilung in späteren Entscheiden denn auch hinwies (Urteile 6B_233/2019 vom 15. August 2019 E. 3; 6B_982/2018 vom 6. Februar 2019 E. 3.2).