Citation: 8C_512/2021 E. 5.1

5.1. Bei der MRI (Magnetic Resonance Imaging) vom 17. November 2016 und der CT (Computertomographie) Untersuchung vom 27. März 2017 wurden eine ausgeprägte bzw. fortgeschrittene Atrophie und fettige Degeneration des Musculus supraspinatus festgestellt. Darauf wiesen auch die behandelnden Ärzte hin (vgl. etwa die Berichte des Dr. med. H.________ vom 2. Dezember 2016, der Klinik I.________ vom 5. Januar 2017, der Dres. med. J.________ und K.________, Klinik L.________, vom 27. März 2017 und des Zentrums B.________ vom 21. März 2018). Diese Befunde wurden auch im Gutachten des medizinische n Begutachtungszentrum s C.________ vom 17. Mai 2019 und in den kreisärztlichen Berichten aufgeführt. Der Kreisarzt Dr. med. G.________ nahm in seiner Stellungnahme vom 22. Januar 2021 darauf ausdrücklich Bezug und auch der Kreisarzt Dr. med. F.________ ging auf diese Befunde in seinen Berichten vom 16. sowie 22. März 2021 ein. Entgegen der Beschwerdeführerin gibt es somit keinen Grund zur Annahme, dieser Umstand sei ungenügend berück sichtigt worden. Auch zielt ihr Einwand ins Leere, den Gutachtern hätten nur Berichte, nicht aber das Bildmaterial vorgelegen. Denn es ist nicht ersichtlich, welche zusätzlichen Erkenntnisse die medizinischen Experten aus einer eigenen Sichtung der Aufnahmen hätten gewinnen können. Auch nicht erkennbar ist, weshalb vorliegend eine neue Bildgebung erforderlich sein soll, zeigen - wie die Vorinstanz erwog und in der Beschwerde nicht bestritten wird - die aktuellen Röntgenaufnahmen vom 5. Januar 2021 doch keine neuen Befunde. Zudem hielt kein Arzt zusätzliche Bildaufnahmen für notwendig.