Citation: 1C_311/2020 E. 3

In der Beschwerdeschrift wird das Vorliegen eines besonders bedeutenden Falles im Wesentlichen wie folgt begründet: Der angefochtene Entscheid verletze elementare Verfahrensgrundsätze, insbesondere den in Artikel 3 Ziff. 1 lit. b RVUS und Artikel 5 Abs. 1 lit. a IRSG verankerten internationalstrafrechtlichen Grundsatz "ne bis in idem" (Doppelverfolgungsverbot). Zugunsten einer in das ausländische Strafverfahren implizierten Person habe die Bundesanwaltschaft (BA) am 6. Dezember 2019- für denselben untersuchten Sachverhalt, der auch dem Ersuchen zugrunde liege - bereits eine Einstellungsverfügung erlassen. Die streitigen Rechtshilfehandlungen zugunsten der USA verstiessen daher gegen das Verbot der doppelten Strafverfolgung.