Citation: 6B_590/2016 E. 4

Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer zur Verhandlung vom 5. April 2016 nicht erschien. Ebenfalls unbestritten ist, dass er im kantonalen Verfahren kein Arztzeugnis beibrachte, welches seine angebliche Verhandlungs- und Einvernahmeunfähigkeit bestätigt hätte. Dies unterliess er sogar in seinem nachträglichen Schreiben vom 11. April 2016. Auch vor Bundesgericht weist er seine angebliche Krankheit am 5. April 2016 nicht nach. Erst mit den Unterlagen zur Bedürftigkeit reicht er das Schreiben eines Arztes vom 23. Mai 2016 ein. Darin stellt dieser indessen nur fest, dass er keine neuen Patienten mehr annehmen könne (in act. 11). In Bezug auf den Zustand des Beschwerdeführers am 5. April 2016 folgt daraus nichts. Somit ergibt sich aus der Beschwerde für die vorliegend interessierende Frage von vornherein nichts Wesentliches. Die Vorbringen des Beschwerdeführers gehen im Gegenteil an der Sache vorbei. Er befasst sich zur Hauptsache mit der unentgeltlichen Verbeiständung, die ihm im kantonalen Verfahren angeblich zu Unrecht verweigert wurde. Es wäre ihm indessen freigestanden, diese Rüge am 5. April 2016 persönlich vor Gericht vorzutragen. Seine Pflicht, an der Berufungsverhandlung persönlich zu erscheinen, hat mit der unentgeltlichen Verbeiständung nichts zu tun. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.