Citation: I 5/99 18.01.2000 E. 2

2.- a) Ändert sich der Grad der Invalidität eines Ren- tenbezügers in einer für den Anspruch erheblichen Weise, so ist gemäss Art. 41 IVG die Rente für die Zukunft entspre- chend zu erhöhen, herabzusetzen oder aufzuheben. Die Vor- instanz hat richtig festgestellt, dass Anlass zur Renten- revision auch jede erhebliche Veränderung der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheits- zustandes gibt. Demgemäss kann jede Änderung eines der beiden Vergleichseinkommen zu einer für den Rentenanspruch erheblichen Erhöhung oder Verringerung des Invaliditäts- grades führen (BGE 113 V 27 Erw. 3b und 275 Erw. 1a). Zu- treffend dargelegt hat das kantonale Gericht auch die hie- für in zeitlicher Hinsicht massgeblichen Sachverhalte, nämlich derjenige im Zeitpunkt der ursprünglichen Verfügung einerseits und derjenige im Zeitpunkt der streitigen Revi- sionsverfügung anderseits (BGE 109 V 265 Erw. 4a, 106 V 87 Erw. 1a, 105 V 30; vgl. auch BGE 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b). Eine Revisionsverfügung gilt nur dann als Ver- gleichsbasis, wenn sie die ursprüngliche Rentenverfügung nicht bloss bestätigt, sondern die laufende Rente auf Grund eines neu festgesetzten Invaliditätsgrades geändert hat (BGE 109 V 265 Erw. 4a). b) Im vorliegenden Fall sind somit die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt der früheren Revisionsverfügung vom 23. Januar 1992, mit welcher die bisherige ganze Inva- lidenrente auf eine halbe herabgesetzt wurde, mit denjeni- gen im Zeitpunkt der streitigen, eine neuerliche Renten- heraufsetzung ablehnenden Revisionsverfügung vom 7. No- vember 1997 zu vergleichen. Mit Bezug auf den letztgenann- ten Vergleichszeitpunkt ist festzuhalten, dass das Sozial- versicherungsgericht nach ständiger Rechtsprechung die Gesetzmässigkeit der angefochtenen Verfügung in der Regel nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit des Verfü- gungserlasses gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hin- weisen). Tatsachen, die jenen Sachverhalt seither verändert haben, sollen im Normalfall Gegenstand einer neuen Verwal- tungsverfügung bilden (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). c) Der Beschwerdeführer hat mit Eingabe vom 20. Sep- tember 1999 einen Bericht seines Hausarztes Dr. C.________ vom 7. Juni 1999 und einen solchen von Dr. A.________, Chefarzt für Orthopädische Chirurgie am Spital X.________, vom 8. Juni 1999 nachgereicht, aus denen sich ergibt, dass sich die beidseitige Coxarthrose im Vergleich zu den am 30. April 1997 im Spital Y.________ erhobenen röntgenolo- gischen Befunden massiv verschlimmert hat, sodass die Indikation für eine Totalprothese der Hüftgelenke beidseits bejaht wurde. Auf Grund dieser Verschlechterung des Gesund- heitszustandes attestierte Dr. C.________ dem Beschwerde- führer ab 1. Januar 1999 eine vollständige Arbeitsunfähig- keit. Diese neuen und für den Rentenanspruch relevanten Tatsachen können im vorliegenden Verfahren nicht mit be- rücksichtigt werden, weil daraus nicht ohne weiteres Rück- schlüsse auf den im Zeitpunkt der streitigen Revisionsver- fügung vom 7. November 1997 gegebenen Gesundheitszustand und dessen erwerbliche Auswirkungen gezogen werden können. Sie müssen allenfalls Gegenstand eines weiteren Revisions- verfahrens bilden.