Citation: 1B_178/2009 10.07.2009 E. 3

Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz die Fortsetzungsgefahr zu Unrecht als gegeben erachtete. Die Beschwerde ist deshalb gutzuheissen, soweit darauf einzutreten ist. Es erübrigt sich, auf die weiteren Rügen des Beschwerdeführers einzugehen. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben. Daraus folgt indes nicht, dass auch das Haftentlassungsgesuch gutzuheissen ist. Die Präsidentin des Verfahrensgerichts in Strafsachen liess im angefochtenen Entscheid offen, ob andere besondere Haftgründe vorliegen. Sie führte in ihrer Vernehmlassung im bundesgerichtlichen Verfahren jedoch aus, es sei auch Fluchtgefahr gegeben. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, diesen besonderen Haftgrund im jetzigen Zeitpunkt zu prüfen. Die Angelegenheit ist deshalb zur unverzüglichen Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Präsidentin des Verfahrensgerichts in Strafsachen wird insbesondere auch die Möglichkeit von Ersatzmassnahmen zu prüfen haben. Diesem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind im bundesgerichtlichen Verfahren keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Der Kanton Basel-Landschaft hat dem Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Damit erweist sich das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos.