Citation: 8C_572/2013 E. 3

Das kantonale Gericht ging hinsichtlich des Unfallhergangs von den Angaben in der Unfallmeldung aus, wonach der Versicherte am 10. Dezember 2004 von einem aufschnellenden Vierkanteisen am Thorax rechts (Rippen, Brustkorb) getroffen worden sei. Erst im Rahmen einer Vorsprache bei der SUVA am 30. Mai 2005 habe der Beschwerdeführer eine Beteiligung des Rückens und des Schulterblattes erwähnt. Weiter hat das kantonale Gericht erwogen, anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 8. Juni 2005 habe Dr. med. C.________ festgehalten, dass in der Thoraxaufnahme vom 13. Dezember 2004 der Schmerzpunkt bei der 10./11. Rippe angegeben worden sei. Der Kreisarzt habe daher grosse Zweifel am Kausalzusammenhang zwischen dem geltend gemachten Rückfall und dem in Frage stehenden Unfallereignis zum Ausdruck gebracht. Dr. med. L.________ habe alsdann im Gutachten vom 16. Februar 2012 begründet dargelegt, dass die Supraspinatusläsion mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht auf das Trauma vom 10. Dezember 2004 zurückgeführt werden könne, sondern degenerativen Ursprungs sei. Die von anderen Ärzten gestellten Diagnosen einer retraktilen Kapsulitis (Frozen shoulder) und eines CRPS konnte der Gutachter nicht bestätigen. Weiter legte dieser dar, dass das diagnostizierte Cervicobrachial-Syndrom mit einer somatogenen Schmerzverarbeitungsstörung vereinbar sei und von einem psychischen Fachspezialisten beurteilt werden müsse. Als Unfallfolge bestätigen konnte Dr. med. L.________ einzig Beschwerden nach einer Thoraxkontusion, welche jedoch am 3. Januar 2005 verheilt gewesen seien und die Arbeitsfähigkeit nicht mehr beeinträchtigten.