Citation: 8C_437/2018 E. A

Der gegen Unfallfolgen bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch versicherte, 1931 geborene, an einem komplexen Beschwerdebild (u.a. rezidivierende Synkopen ohne Prodromi unklarer Genese; dialysebedürftige Niereninsuffizienz; hypertensive, valvuläre und koronare Herzkrankheit und normokardes Vorhofflimmern) leidende B.________ stürzte während eines stationären Spitalaufenthalts am 14. August 2014 aus dem Rollstuhl. Beim Kopfaufprall erlitt er u.a. eine leichte intracranielle Blutung, was die ihn zu dieser Zeit behandelnden Ärzte im Spital C.________ dazu bewog, die gegen Lungenembolien geführte Therapie (orale Antikoagulation) zwecks Vermeidung einer erneuten intracraniellen Blutung abzusetzen. Am 27. August 2014 verschlechterte sich der Allgemeinzustand des zwischenzeitig in die Rehaklinik D.________ eingewiesenen B.________ plötzlich und unerwartet. Man entschied sich für ein palliatives Vorgehen, verabreichte an Stelle der bisherigen Medikamente Morphin und stellte die Perionealdialyse ein. Am Folgetag verstarb B.________. Mit Verfügung vom 15. Juli 2015 lehnte es die Suva ab, A.________ als Witwe des Verstorbenen eine Hinterlassenenrente auszurichten mit der Begründung, ein ursächlicher Zusammenhang zwischen dem versicherten Sturzereignis vom 14. August 2014 und dem Tod sei nicht überwiegend wahrscheinlich. Daran hielt die Suva mit Einspracheentscheid vom 4. Februar 2016 fest.