Citation: 9C_393/2017 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin macht erstmals im letztinstanzlichen Verfahren geltend, der ABI-Gutachter lic. phil. B.________, Neuropsychologe, sei fachlich ungenügend qualifiziert. Die Tatsache, dass dieser nicht auf der Liste der Schweizerischen Vereinigung der Neuropsychologinnen und Neuropsychologen (SVNP) aufgelistet ist, dürfte allerdings schon länger bestanden haben. Das Schreiben des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) an die kantonalen IV-Stellen, in welchem Mindestanforderungen für die neuropsychologische Begutachtung in der Invalidenversicherung formuliert sind, datiert vom 22. Februar 2017, mithin vor dem Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheides; es ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht begründet, inwiefern der angefochtene Entscheid Anlass geboten haben soll, darauf hinzuweisen, dass lic. phil. B.________ die im Schreiben genannten Voraussetzungen nicht erfülle. Das Vorbringen der Beschwerdeführerin, lic. phil. B.________ verfüge nicht über eine genügende Berufsausbildung, ist somit als prozessual verspätet nicht zu hören (vgl. dazu auch Urteil 8C_997/2010 vom 10. August 2011 E. 2). Hinfällig werden damit das Ausstandsbegehren gegen den Gutachter lic. phil. B.________, das daraus abgeleitete Ausstandsbegehren gegen die ganze Begutachtungsstelle und die sich auf den gleichen Grund stützende Rüge der Unverwertbarkeit des ABI-Gutachtens.