Citation: 6B_1437/2017 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz gibt zunächst die Aussagen von M.________ wieder. Diese habe angegeben, der Beschwerdeführer sei über mehrere Monate hinweg regelmässig an ihren Arbeitsort gekommen und habe mit ihr reden wollen. Er habe sie regelmässig, bis zu fünfmal am Tag, angerufen und ihr Kurzmitteilungen geschickt. Der Beschwerdeführer sei zunehmend aggressiver geworden und habe ihr unter anderem gedroht, sie und ihren Mann umzubringen. Sie habe die Drohungen ernst genommen und diese hätten sich auf ihren Tagesablauf ausgewirkt. Sie habe dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass sie keinen Kontakt mehr wünsche. M.________ habe widerspruchsfrei ausgesagt. Sie belaste den Beschwerdeführer nicht übermässig und habe schliesslich sogar den Strafantrag zurückgezogen. Sie habe zudem bestätigt, ab und zu Kaffee mit dem Beschwerdeführer getrunken zu haben, wozu der Beschwerdeführer sie allerdings gedrängt habe. M.________ habe weiter bestätigt, dass sich der Arzt des Beschwerdeführers sowie sein Reisebüro in der Nähe ihres Arbeitsortes befänden. Sie habe somit auch Depositionen zu Gunsten des Beschwerdeführers gemacht. Der Beschwerdeführer selber habe angegeben, mit M.________ telefoniert zu haben. Bedroht habe er sie allerdings nie. M.________ bezichtige ihn fälschlicherweise der versuchten Nötigung. Sie tue dies aus Rache, da er sie verlassen habe. Die Vorinstanz ist der Ansicht, das vom Beschwerdeführer genannte Motiv für die Belastungen durch M.________ sei nicht nachvollziehbar. Es gebe keinen Grund für eine falsche Anschuldigung, zumal M.________ einen anderen Partner habe und mittlerweile offenbar mit diesem verheiratet sei. Weiter erwiesen sich die Behauptungen des Beschwerdeführers, wonach er M.________ stets zufällig begegnet sei und die vielen Telefonanrufe aus Sorge erfolgt seien, als nicht glaubhaft. In Anbetracht der gesamten Umstände, insbesondere des bereits zu einem früheren Zeitpunkt gegen den Beschwerdeführer aufgrund seiner damaligen Belästigungen gegenüber M.________ verfügten Rayon- und Kontaktverbots, seien die Behauptungen des Beschwerdeführers abwegig. Es handle sich offenkundig um Schutzbehauptungen. Ferner liege eine SMS-Nachricht bei den Akten, welche die Version von M.________ stützen würde. Es sei daher davon auszugehen, dass die Aussagen von M.________ zutreffend seien, weshalb darauf abzustellen sei.