Citation: U 369/06 11.10.2007 E. 2

2.1 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird die vorinstanzliche Würdigung der beruflichen Beschäftigungs- und Abklärungsberichte beanstandet und insbesondere geltend gemacht, die praktisch-wirtschaftliche Verwertbarkeit der medizinisch-theoretischen Arbeitsfähigkeit sei fehlerhaft vorgenommen worden. 2.2 Das kantonale Gericht ging wie schon die SUVA im Einspracheentscheid vom 8. August 2005 davon aus, dass dem Beschwerdeführer medizinisch-theoretisch auf Grund der unfallbedingten Schmerzen im linken Vorfuss eine Erwerbstätigkeit in sitzender Stellung theoretisch zu 100 % ganztags mit voller Leistung möglich und zumutbar wäre. Konkret werden im Einzelnen die schon im Gutachten der Orthopädischen Klinik X.________ vom 8. Dezember 2004 und in deren Zusatzbericht vom 4. April 2005 erwähnten Sortier-, Kontroll- und Überwachungsfunktionen, leichte Produktions- und Montagetätigkeiten in sitzender Stellung, Portierdienste oder einfache administrative Tätigkeiten in sitzender Stellung sowie das Beschicken von Maschinen mit leichten Gewichten, ebenfalls in sitzender Stellung aufgeführt. Zur Frage nach der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der verbliebenen Arbeitsfähigkeit erwog es, zwar dürfe nicht von realitätsfremden Einsatzmöglichkeiten ausgegangen werden, doch weise der Versicherte trotz seiner funktionellen Einschränkungen eine in der freien Wirtschaft bei leidensangepasster Beschäftigung nutzbringend einsetzbare Arbeitskraft auf. Mit den vorhandenen Behinderungen würden ihm auf dem ausgeglichenen, ein Gleichgewicht an Arbeitsplätzen und Arbeitskräften beeinhaltenden Arbeitsmarkt eine Vielzahl von Möglichkeiten offenstehen. Die bestehenden funktionellen Beeinträchtigungen seien nicht derart ausgeprägt, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt keine geeignete Stelle bereithalten würde. Bezüglich des Ergebnisses eines von der Arbeitslosenversicherung organisierten Einsatzes im Schweizerischen Arbeiterhilfswerk, Holzwerkstatt A.________, Basel, ging das kantonale Gericht mit der Beurteilung im Zusatzgutachten der Orthopädischen Klinik X.________ vom 4. April 2005 davon aus, dass es sich dabei um eine körperlich anspruchsvolle und daher nur mit verminderter Leistung mögliche Arbeit handelte. Schliesslich lehnte es auch das Ansinnen um eine praktische"Austestung" der beruflichen Fähigkeiten mit der Begründung ab, dass nebst den unfallbedingten Fussbeschwerden ein obstruktives Schlafapnoesyndrom sowie Rückenschmerzen vorliegen, welche das Leistungsvermögen zusätzlich beeinträchtigen. 2.3 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen zu keinem von der vorinstanzlichen Betrachtungsweise abweichenden Ergebnis. Insbesondere fällt bei der Beurteilung der Arbeitseinsätze in der Holzwerkstätte A.________ und in der von der Invalidenversicherung veranlassten Tätigkeit in der G.________, ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer auch damals schon eine Schlafapnoe sowie Rückenbeschwerden aufwies. Gerade der Abklärung der Auswirkungen der Schlafapnoe auf die Arbeit diente denn auch der Aufenthalt in der G.________. Diese beeinträchtigenden Faktoren sind unfallfremd, weshalb die SUVA dafür keine Leistungen zu erbringen hat. Aus demselben Grund erübrigt sich auch die beantragte Testung der Arbeitsfähigkeit, würde diese doch von vornherein von nicht unfallbedingten Elementen mitgeprägt und deshalb für die allein interessierende Frage nach der auf die Unfallfolgen zurückzuführenden Beeinträchtigung der erwerblichen Möglichkeiten keine neuen Erkenntnisse zu Tage fördern. Dies hat denn auch schon die Vorinstanz mit zutreffender Begründung dargelegt.