Citation: 8C_218/2019 E. 4.4

4.4. Bezüglich der Arbeiten des H.________ stellte das kantonale Gericht fest, dass die Beschwerdeführerin H.________ (mit Wohn- und Geschäftssitz in Deutschland) für Arbeiten an verschiedenen Bauprojekten in der Schweiz einsetzte. Sodann steht fest, dass für H.________ das für einen selbstständigen Dienstleistungserbringer hier sinngemäss anwendbare Anmeldeverfahren nicht durchgeführt wurde (Art. 6 des Entsendegesetzes vom 8. Oktober 1999 [EntsG; SR 823.20] und Art. 6 der Verordnung vom 21. Mai 2003 über die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer [EntsV; SR 823.201]; Art. 9 Abs. 1 bis der Verordnung vom 22. Mai 2002 über die Einführung des freien Personenverkehrs [VEP; SR 142.203]). Ebenso wenig erbrachte H.________ den Nachweis der selbstständigen Erwerbstätigkeit nach Art. 1a EntsG. Auf die diesbezüglichen Einwendungen der Beschwerdeführerin ist nicht näher einzugehen. Denn sie ändern nichts daran, dass die Beschwerdeführerin H.________ unter Bereitstellung der Materialien mit ausführenden Isolations-, Abrieb- und Abbrucharbeiten beauftragte und dieser lediglich den Arbeitsaufwand in Rechnung stellte. H.________ war - ungeachtet der Frage nach weiteren hinzugezogenen Unterakkordanten - in der Arbeitsorganisation der Beschwerdeführerin eingebunden und trug kein spezifisches Unternehmerrisiko. Bei dieser Sach- und Rechtslage bringt die Beschwerdeführerin nichts vor, was die Qualifikation des H.________ als Arbeitnehmenden in Bezug auf die Tätigkeit für die Beschwerdeführerin als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Namentlich kommt vorliegend weder der Verwendung eines eigenen Briefpapiers für die Rechnungsstellung noch der zivilrechtlichen Einordnung des zwischen H.________ und der Beschwerdeführerin bestehenden Vertragsverhältnisses nach dem Gesagten entscheidende Relevanz zu. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Gegebenheiten und seiner Funktion als Subunternehmer hält der vorinstanzliche Entscheid auch in diesem Punkt stand. Eine Verletzung von Bundesrecht liegt nicht vor. Die Beschwerde ist insgesamt unbegründet.