Citation: H 209/04 16.02.2005 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und von der Rechtsprechung entwickelte Grundsätze über das ordentliche und das ausserordentliche Beitragsfestsetzungsverfahren (Art. 22 Abs. 1 und 2, Art. 25 Abs. 1 und 3 AHVV, jeweils in der hier anwendbaren, bis Ende 2000 gültig gewesenen Fassung; ZAK 1992 S. 474, 1981 S. 256 und S. 350; Urteil S. vom 18. Juni 2003, H 248/02) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. 2.2 Überdies hat die Vorinstanz in einlässlicher Würdigung sämtlicher relevanten Umstände zutreffend erkannt, dass die Voraussetzungen für die Anwendung des ausserordentlichen Verfahrens zur Festsetzung der Sozialversicherungsbeiträge nicht erfüllt sind. Auch diesbezüglich ist vollumfänglich auf den angefochtenen Entscheid zu verweisen. Der letztinstanzliche Hinweis der Beschwerdeführerin auf die von den Steuerbehörden nunmehr vorgenommene Zwischenveranlagung per 1. April 2000 "infolge Erwerbsaufgabe" vermag an dieser Betrachtungsweise nichts zu ändern. Eine steuerrechtliche Zwischenveranlagung ist für die sozialversicherungsrechtliche Beitragsbemessung nur dann von Bedeutung, wenn sie auf einem der in Art. 25 Abs. 1 AHVV genannten Gründen fusst (BGE 107 V 6 Erw. 4b; ZAK 1988 S. 512 Erw. 2e), was bei der Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit nicht der Fall ist. Letztere bewirkt zwar in der AHV - ähnlich wie bei der direkten Bundessteuer - auch die Beendigung des ordentlichen Verfahrens, nicht aber den Eintritt des ausserordentlichen Verfahrens (Käser, Unterstellung und Beitragswesen in der obligatorischen AHV, 2. Aufl. Bern 1996, Rz 14.58). Im Übrigen hat das kantonale Gericht - gestützt auf die Angaben der Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren - in für das Eidgenössische Versicherungsgericht verbindlicher Weise (Art. 105 Abs. 2 OG) festgestellt, dass die Beschwerdeführerin ihre selbstständigerwerbende Beratertätigkeit nach Auflösung der Bürogemeinschaft per Anfang April 2000 noch bis Frühjahr 2004 weitergeführt hat. Schliesslich sind die absolute Verbindlichkeit der Angaben der Steuerbehörden für die Ausgleichskassen gemäss Art. 23 Abs. 4 AHVV und die daraus abgeleitete relative Bindung des Sozialversicherungsgerichts an die (rechtskräftigen) Steuertaxationen auf die (im vorliegenden Fall stets unbestritten gebliebene) Bemessung des massgebenden Einkommens und des betrieblichen Eigenkapitals beschränkt. Diese Bindung betrifft also nicht die beitragsrechtliche Qualifikation und beschlägt daher die Frage nicht, ob überhaupt Erwerbseinkommen vorliegt (BGE 121 V 83 Erw. 2c, 114 V 75 Erw. 2, 110 V 86 Erw. 4 und 370 Erw. 2a, 102 V 30 mit Hinweisen).