Citation: 1C_641/2019 E. 1.2

1.2. Das Bundesstrafgericht hat sich mit der Einrede des politischen Delikts eingehend auseinandergesetzt. Zu den vom Beschwerdeführer geltend gemachten Spannungen zwischen den USA und China hielt es unter anderem fest, dass die Ermittlungen bereits vorher eingeleitet worden seien. Seine Forderung, er sei erst auszuliefern, wenn sich dies gestützt auf den Verfahrensstand aufdränge, findet keine Grundlage in den hier massgebenden Auslieferungsvoraussetzungen gemäss dem Auslieferungsvertrag vom 14. November 1990 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika (SR 0.353.933.6). Schliesslich ist nicht ersichtlich, weshalb im Auslieferungsverfahren das US-amerikanische Konzept des Hearsay-Evidence (Beweis vom Hörensagen) massgebend sein soll. Die Rüge des Beschwerdeführers, es würden in dieser Hinsicht elementare Verfahrensgrundsätze verletzt, lässt sich damit nicht belegen. Dass aus einem andern Grund ein besonders bedeutender Fall gegeben wäre, ist nicht ersichtlich. Der vorinstanzliche Entscheid, auf dessen Erwägungen verwiesen werden kann, überzeugt in jeder Hinsicht. Die Beschwerde ist deshalb unzulässig.