Citation: 6B_466/2022 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erachtet folgenden Sachverhalt als erstellt: Der Beschwerdeführer sei gemeinsam mit seinem Beifahrer B.________ bei nasser Fahrbahn auf der Alten Landstrasse in Thalwil in Richtung Zürich gefahren und sei rechts in die Schwandelstrasse abgebogen. Er habe die Kurve mit einer Geschwindigkeit von mindestens 29 km/h befahren und ausgangs der Kurve beschleunigt, wodurch die Kurvengrenzgeschwindigkeit von 30 bis 36 km/h bzw. der Haftwert an den Hinterrädern überschritten worden und das Fahrzeugheck seitlich ausgebrochen sei. Durch Gegenlenken und mit Unterstützung des Elektronischen Stabilitätsprogramms (ESP) habe er die Kontrolle des Fahrzeugs wiedererlangt, ohne dass ihm eine Fortsetzung der Fahrt auf der Schwandelstrasse ohne Weiteres möglich gewesen sei. Vielmehr sei er in Fahrtrichtung auf das linksseitige Trottoir der Schwandelstrasse geraten, auf welchem er zwischen Häuserfront und einem Baum mehrere Meter hinunter gefahren sei. Der Beschwerdeführer habe dann sein Fahrzeug auf Höhe des Restaurants C.________, nur ca. einen Meter von der Stelle entfernt, an der der Fussgänger D.________ aus Angst vor einer Kollision auf die Strasse gesprungen sei, zum Stehen gebracht (angefochtenes Urteil S. 6 ff., insb. S. 21 f.).