Citation: 2C_794/2015 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer rügt nicht, das kantonale Recht sei willkürlich angewendet worden. Er rügt aber, die Tourismusabgabe bzw. ihre gesetzliche Ausgestaltung sei als solche verfassungswidrig. Es verstosse gegen Art. 8 und 9 BV, von den Eigentümern oder Dauermietern von Ferienwohnungen eine Abgabe zur Finanzierung touristischer Einrichtungen zu erheben, nicht aber von der Allgemeinheit oder Tages- und Ausflugsgästen, welche diese Einrichtungen ebenfalls in Anspruch nehmen. Von einer Wertsteigerung der Immobilien infolge solcher Einrichtungen würden alle Grundeigentümer profitieren, nicht nur die Eigentümer von Zweitwohnungen. Zudem entstehe eine Doppelbelastung, indem die Eigentümer und Dauermieter von Ferienwohnungen neben der direkten Tourismusabgabe auch indirekt die den touristischen Betrieben auferlegten Abgaben bezahlen. Die Vorinstanz habe nicht begründet, weshalb die Belastung der Ferienwohnungen gerechtfertigt sein soll, und damit auch Art. 29 Abs. 2 BV (rechtliches Gehör) verletzt. Schliesslich verstosse es gegen Art. 8 und 9 BV, diejenigen, die im Kanton steuerrechtlichen Wohnsitz haben, von der Abgabe zu befreien.