Citation: 9C_166/2013 E. 4.2.1

4.2.1. Die Versicherte bringt ferner vor, der psychische Gesundheitszustand sei durch die Vorinstanz zu wenig abgeklärt worden. Dr. med. V.________, FMH Allgemeine Medizin vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), habe in seinem Bericht vom 21. September 2011 den Antrag vom 16. September 2011 auf ergänzende psychiatrische Untersuchungen zu Unrecht abgelehnt. Ein Psychiater hätte mit grosser Wahrscheinlichkeit dieselbe Situation anders beurteilt. Als Facharzt für Allgemeine Medizin sei Dr. med. V.________ nicht geeignet, psychiatrische Expertisen und Anträge auf weitere psychiatrische Abklärungen zu beurteilen. Indem die Vorinstanz diesen Einwand im Entscheid vom 6. Dezember 2012 nicht behandelte, habe sie den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Einen Verstoss gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör erblickt die Beschwerdeführerin ebenso darin, dass die Einschätzung des Hausarztes Dr. med. S.________, FMH Allgemeinmedizin, welcher in seinem Zeugnis vom 14. Dezember 2009 zunehmend depressive Entwicklungen erwähnt hat, durch die Vorinstanz nicht genügend berücksichtigt worden sei. Es sei nicht ausgewiesen, dass keine rezidivierende depressive Störung vorliege. Das psychiatrische Gutachten des Dr. med. A.________ enthalte keine Tests (BDI, Hamilton Tests), die Aufschluss über eine mögliche Depression geben könnten. Darüber hinaus seien keine Therapieberichte der die Beschwerdeführerin behandelnden Psychotherapeuten eingeholt worden. Es bestehe daher ein erheblicher Verdacht auf eine über die Dysthymie hinaus gehende Depression.