Citation: 2A.541/2001 14.12.2001 E. 2

2.-a) Gemäss Art. 26 des Tierschutzgesetzes vom 9. März 1978 (TSchG; SR 455) unterliegen im Bereich des Tierschutzes einzig Verfügungen des Bundesamtes für Veterinärwesen der Beschwerde an die Rekurskommission EVD (Abs. 1); im Übrigen gelten die allgemeinen Bestimmungen über die Bundesrechtspflege (Abs. 2). Mangels einer anderslautenden Bestimmung in der Spezialgesetzgebung ist daher gegen das auf öffentliches Recht des Bundes gestützte Urteil des Verwaltungsgerichts als letztinstanzliches kantonales Gericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht gegeben (Art. 97 und Art. 98 lit. g bzw. Art. 98a OG), nachdem keiner der Ausschliessungsgründe gemäss Art. 99 - 102 OG vorliegt. Die Beschwerdeführerin ist im Sinne von Art. 103 lit. a OG zur rechtzeitig bei der Rekurskommission EVD eingereichten (vgl. Art. 106 Abs. 1 und Art. 107 Abs. 1 OG; s. zusätzlich Art. 34 Abs. 1 lit. b OG) Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert. Was die gesetzlichen Anforderungen betrifft, welchen die Beschwerdeschrift genügen muss, so sind diese nur teilweise erfüllt. Wenn Art. 108 Abs. 2 OG verlangt, dass das gestellte Rechtsbegehren begründet werden muss, setzt dies eine sachbezogene, d.h. auf die Entscheidgründe der Vorinstanz eingehende Begründung voraus. Dieser Bedingung genügt die Beschwerdeschrift nur teilweise; immerhin geht die Beschwerdeführerin insbesondere ab S. 9 der Beschwerdeschrift doch genügend konkret auf die Umstände der Tierhaltung auf ihrem Hof ein, so dass auf die Beschwerde auch unter dem Gesichtspunkt von Art. 108 Abs. 2 OG eingetreten werden kann. b) Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens gerügt werden (Art. 104 lit. a OG). Die unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts kann nur unter Vorbehalt von Art. 105 Abs. 2 OG gerügt werden (Art. 104 lit. b OG); gemäss Art. 105 Abs. 2 OG bindet die Feststellung des Sachverhalts das Bundesgericht, wenn - wie vorliegend - eine richterliche Behörde als Vorinstanz den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat.