Citation: 4A_431/2014 E. 6

Schliesslich beanstandet die Beschwerdeführerin die Erwägungen der Vorinstanz im Zusammenhang mit der in ihrer Widerklage geltend gemachten Forderung aus "Einbruchdiebstahl" bzw. "Einbruchschaden". Diesbezüglich hielt die Vorinstanz fest, nachdem das Arbeitsgericht diesen Anspruch aufgrund vom Fehlen des natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen dem Diebstahl und dem klägerischen Verhalten abgewiesen habe bzw. verneint habe, dass dem Beschwerdegegner ein Diebstahl zur Last gelegt werden könne, habe es der Beschwerdeführerin oblegen, im Rahmen der Berufung substanziiert darzulegen, dass diese Sachverhaltsfeststellung unzutreffend sei. Die Beschwerdeführerin setze sich jedoch weder in ihrer Berufungsschrift noch in ihrer Eingabe vom 3. März 2014 auch nur ansatzweise damit auseinander. Damit bleibe der behauptete Diebstahl durch den Beschwerdegegner unbewiesen. In ihrer Beschwerdeschrift führt die Beschwerdeführerin aus, es treffe zu, dass sie sich in ihrer Berufung nicht zum natürlichen Kausalzusammenhang geäussert habe. Dies habe sie aber auch nicht tun können bzw. müssen, da das Arbeitsgericht diesbezüglich keine Ausführungen gemacht habe bzw. nicht gesagt hätte, dass es sich beim genannten Kausalzusammenhang um den natürlichen Kausalzusammenhang gehandelt habe. Dies habe denn auch dazu geführt, dass sie sich in ihrer Berufungsschrift mit dem adäquaten Kausalzusammenhang hinsichtlich des Diebstahls auseinandergesetzt habe. Mit diesen Ausführungen kann der Beschwerdeführerin schlicht nicht gefolgt werden. Ihre Vorbringen gehen an der Sache vorbei und vermögen die vorinstanzliche Feststellung nicht umzustossen.