Citation: 9C_282/2018 E. 3.2

3.2. Im vorinstanzlichen Entscheid wurden die hierfür massgeblichen rechtlichen Grundlagen zutreffend dargelegt. Es betrifft dies namentlich die Bestimmungen und Grundsätze zu den Folgen einer Verletzung der Auskunfts- und Mitwirkungspflicht durch die versicherte Person (Art. 43 Abs. 3 ATSG; Art. 7b IVG in Verbindung mit Art. 21 Abs. 4 ATSG; BGE 139 V 585). Darauf wird verwiesen. Richtig wiedergegeben hat das kantonale Gericht insbesondere die Rechtsprechung, wonach die Leistungsverweigerung oder -einstellung wegen unterlassener Mitwirkung nach Art. 43 Abs. 3 ATSG in dem Sinne als resolutiv bedingter Endentscheid zu verstehen ist, als die Leistungen ab demjenigen Zeitpunkt wieder zu erbringen sind, ab dem die Mitwirkung nachträglich geleistet wird, sofern sich die Anspruchsvoraussetzungen alsdann als erfüllt erweisen (BGE 139 V 585 E. 6.3.7.5 S. 590 f.). Sind in einem Revisionsverfahren die Leistungen aus rein formellen Gesichtspunkten eingestellt worden, so ist bei nachträglicher Erklärung der Mitwirkungsbereitschaft das Revisionsverfahren fortzuführen. Die bisher zugesprochene Rente ist ab dem Zeitpunkt, in welchem das Revisionsverfahren fortgesetzt werden konnte, bis zum Abschluss des Revisionsverfahrens weiter auszurichten. Von einer Neuanmeldung ist gegebenenfalls dann auszugehen, wenn die Verwaltung "auf Grund der Akten" die vollständige Aufhebung der Invalidenrente gestützt auf Art. 43 Abs. 3 ATSG zu verfügen vermochte (vgl. BGE 139 V 585 E. 6.3.7.4 f.; Urteil 8C_724/2015 vom 29. Februar 2016 E. 4.4).