Citation: 8C_380/2016 E. 4.2.3

4.2.3. 4.2.3.1. Hinsichtlich der übrigen unfallbezogenen Adäquanzkriterien (ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen; ärztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerten; schwieriger Heilverlauf oder erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit) macht der Beschwerdeführer insgesamt geltend, erstmals mit dem von Dr. med. H.________ am 27. Oktober 2015 arthroskopisch vorgenommenen Eingriff hätten sich die organisch nachgewiesenen körperlichen Beeinträchtigungen im Bereich der linken Schulter gebessert. Die eigentliche Problematik sei davor von den anderen Ärzten schlicht nicht erkannt oder vernachlässigt worden, durch welche Fehleinschätzung sich die Behandlung, aber auch die berufliche Wiedereingliederung erheblich in die Länge gezogen habe. 4.2.3.2. Der Beschwerdeführer übersieht, dass bereits wenige Monate nach dem Unfall vom 6. September 2012 die Ärzte der Klinik D.________ wegen der deutlich im Vordergrund stehenden psychischen Problematik vorläufig von einem invasiven Eingriff abrieten (vgl. Austrittsberichte vom 30. Januar und 28. März 2013). Dazu ist - wie bereits in E. 3.3 hievor erwähnt - darauf hinzuweisen, dass Dr. med. H.________ trotz der im Bericht vom 27. Mai 2014 vertretenen und im Übrigen von Dr. med. I.________ geteilten (vgl. Bericht vom 5. August 2014) Auffassung, die körperlichen Beeinträchtigungen im Bereich der linken Schulter könnten nicht mit konservativer Therapie, sondern nur mit chirurgischen Massnahmen verbessert werden, die Arthroskopie erst am 27. Oktober 2015 vornahm. Aus diesem Umstand ist ohne Weiteres zu schliessen, dass auch Dr. med. H.________ mit dem medizinisch indizierten chirurgischen Eingriff jedenfalls solange zuwartete, bis sich der Versicherte angesichts seiner psychischen Beeinträchtigungen über mögliche negative Konsequenzen im Klaren war. Unter diesen Umständen kann keine Rede davon sein, die SUVA habe für eine ärztliche Fehlbehandlung aufzukommen, indem sie die von ihr geschuldeten Natural- und Geldleistungen auf den 28. Februar 2014 einstellte.