Citation: 8C_35/2020 E. A

Die 1954 geborene A.________ war durch ihre Tätigkeit als Serviceangestellte im Restaurant B.________, obligatorisch bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (damals: Schweiz Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft, nachfolgend: Allianz) gegen Unfälle versichert, als sie am 6. Juli 1990 als Beifahrerin einen Autounfall im damaligen Jugoslawien erlitt. Der vor Ort konsultierte Arzt diagnostizierte eine Kontusion des Thorax und des Kopfes sowie Schürfwunden an beiden Unterschenkeln. A.________ nahm ihre Tätigkeit nach Abschluss der unfallbedingten Behandlung im August 1990 wieder auf, kündigte indessen das Arbeitsverhältnis auf Ende Juni 1992. Mit Verfügung vom 21. Oktober 1997 gewährte die Allianz (zu diesem Zeitpunkt: Elvia Versicherungen) vergleichsweise eine Integritätsentschädigung bei einem Integritätsschaden von 55 %. Die Invalidenversicherung sprach ihrerseits der Versicherten ab 1. Oktober 1994 eine Invalidenrente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 75 % zu (Verfügung vom 3. Dezember 1997). In der Folge befand die Allianz mit Verfügung vom 14. Mai 1998 über die Invalidenrente und setzte den Invaliditätsgrad "vergleichsweise und unpräjudiziell" auf 66,66 % fest. Anlässlich einer revisionsweisen Überprüfung der Rente im Jahr 2014 wurde die Versicherte neuropsychologisch, psychiatrisch und orthopädisch beim Institut K.________ abgeklärt (Expertise vom 21. Oktober 2015). Daraufhin stellte die Allianz ihre Rentenleistungen rückwirkend auf den 31. Dezember 2015 ein (Verfügung vom 12. April 2016). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 1. März 2019 fest, nachdem sie weitere medizinische Abklärungen getroffen und die Ergebnisse des Instituts K.________ zur Stellungnahme (vom 24. Mai 2018) unterbreitet hatte.