Citation: 5A_658/2014 E. 11

Auch vor Bundesgericht bestehen die Beschwerdeführer darauf, dass die Beschwerdegegnerinnen nach Art. 28a Abs. 2 ZGB (und Art. 9 Abs. 2 UWG) zur Publikation des Urteils zu verpflichten seien. Ihre spärlichen Ausführungen erschöpfen sich aber in der Behauptung, im kantonalen Verfahren dargelegt zu haben, dass der Störungszustand aufgrund der Verletzungen von Art. 28 ZGB und Art. 3 Abs. 1 Bst. a UWG "erstellt" sei. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander. Insbesondere äussern sie sich auch nicht zur Überlegung des Handelsgerichts, wonach eine Urteilspublikation eine weitere Medienpräsenz der Beschwerdeführer nach sich zöge und deshalb fraglich sei, ob das Veröffentlichungsbegehren dem Ziel, die inkriminierten Negativmeldungen ein für allemal zu beseitigen, nicht zuwiderlaufe. In diesem Punkt ist nicht auf die Beschwerde einzutreten.