Citation: 6B_79/2016 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, die Teilnahme des Beschwerdeführers am Angriff sei intensiver gewesen als diejenige des Beschuldigten Z.________. Ihm sei allerdings zugute zu halten, dass er sich vor der weiteren Eskalation vom Angriff distanziert habe. Sein in objektiver Hinsicht beachtliches Tatverschulden werde dadurch relativiert, dass er lediglich eventualvorsätzlich gehandelt habe. Insgesamt wiege sein Verschulden erheblich und rechtfertige eine Einsatzstrafe von drei Jahren. Da dem Beschwerdeführer kein Taterfolg zuzurechnen sei, rechtfertige sich eine Minderung um sechs Monate. Der Angriff sei sehr gewalttätig gewesen, was sowohl die Verletzungen des Beschwerdegegners 2 als auch die des Beschwerdegegners 3, der eine Gehirnerschütterung erlitten habe, belegten. Neben seinem tatkräftigen Vorgehen am Angriff wirke sich straferhöhend aus, dass der Beschwerdeführer in seiner Eigenschaft als "Security" mitgewirkt habe, wodurch er den übrigen Beschuldigten eine gewisse Legitimation für den Angriff vermittelt habe. Auch wenn er sich letztlich vom Angriff distanziert habe, sei eine Erhöhung der Einsatzstrafe um ein Jahr gerechtfertigt. Das Beschleunigungsgebot sei nicht verletzt und der Beschwerdeführer sei nach der Tat trotz eines laufenden Strafverfahrens nochmals straffällig geworden, weshalb eine Strafreduktion nicht in Betracht komme und auch für den Raufhandel in Chur eine Freiheitsstrafe und keine Geldstrafe angezeigt sei. Es rechtfertige sich eine Straferhöhung um zwei Monate.