Citation: U 487/00 09.07.2001 E. 5

5.- Zu prüfen bleibt, ob im massgeblichen Zeitraum eine erhebliche Veränderung des Invalideneinkommens eingetreten ist. a) Das der Verfügung vom 12. Februar 1996 zu Grunde liegende Invalideneinkommen wurde, wie dargelegt, gestützt auf den tatsächlich erzielten Verdienst bestimmt, der auf 80 % des vollen Lohnes, für 1996 also - ausgehend von einem vollen Lohn von Fr. 5000.- pro Monat - Fr. 4000.-, festgesetzt wurde. In der Folge wechselte der Beschwerdeführer die Stelle, da in der H.________ AG zu wenig Rücksicht auf seine gesundheitlichen Einschränkungen genommen worden sei. Anschliessend war er bei einer Transportfirma angestellt, wo er gemäss seinen Angaben einen Monatslohn von rund Fr. 4000.- erzielte. Am 9. November 1998 trat er schliesslich als Mitarbeiter in der Werkstatt in die Firma G.________ AG ein. Der Anfangslohn von Fr. 4100.- wurde per 9. Februar 1999 auf Fr. 4350.- erhöht und belief sich ab 1. Mai 1999 auf Fr. 4500.- pro Monat. Ende 1999 wurde dem Beschwerdeführer eine Gratifikation in der Höhe eines vollen Monatslohns ausgerichtet. b) Die Beschwerdegegnerin geht davon aus, das Invalideneinkommen entspreche neu dem seit Mai 1999 tatsächlich erzielten Verdienst und belaufe sich demzufolge auf Fr. 58'500.- (13 x Fr. 4500.-). Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die Steigerung des Einkommens sei auf seinen überaus grossen Arbeitseinsatz zurückzuführen, und sein Gesundheitszustand habe sich nicht verbessert, sondern im Gegenteil verschlechtert. c) Der tatsächlich erzielte Verdienst beläuft sich seit 1. Mai 1999 auf Fr. 4500.- und hat sich demnach gegenüber der ursprünglichen Verfügung verändert. Die Annahme eines darunter liegenden Invalideneinkommens wäre nur dann möglich, wenn der tatsächliche Verdienst eine Soziallohnkomponente enthielte, was nur mit Zurückhaltung anzunehmen ist (BGE 117 V 18), oder das Ergebnis einer Erwerbstätigkeit wäre, welche über das dem Beschwerdeführer zumutbare Mass hinausgeht. Angesichts der Angaben der Arbeitgeberin vom 14. Juni 1999 kann nicht von einem Soziallohn ausgegangen werden, wird doch ausgeführt, man sei mit der Arbeit des Versicherten sehr zufrieden, er erbringe die gleichen Leistungen wie die übrigen Mitglieder des Teams und deshalb habe man auch seinen Lohn entsprechend demjenigen der anderen Mitarbeiter festgesetzt. Anlässlich der Befragung durch den Sachbearbeiter der SUVA vom 14. Juni 1999 sagte der Versicherte aus, er sei zur Zeit nicht in ärztlicher Behandlung, sein Zustand habe sich seit der Rentenverfügung nicht verändert und er sehe sich - mit leichten Einschränkungen - als voll einsatzfähig an. Dies stimmt mit den Angaben der Arbeitgeberin überein. Unter diesen Umständen kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer über das ihm zumutbare Mass hinaus erwerbstätig wäre. Das der Vorinstanz eingereichte Arztzeugnis von Frau Dr. med. M.________ vom 27. März 2000 vermag an dieser Beurteilung nichts zu ändern. Die darin beschriebenen, seit Januar 1999 neu aufgetretenen Beschwerden sind während des vorliegend relevanten Zeitraums offenbar ohne erwerbliche Auswirkungen geblieben, zumal der Beschwerdeführer gemäss den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch Anfang Dezember 2000 noch derselben Tätigkeit nachging und dabei weiterhin denselben Verdienst erzielte. Eine nach dem Einspracheentscheid eingetretene Änderung, insbesondere eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustandes oder eine gesundheitlich bedingte Reduktion des Einkommens, müsste Anlass für eine erneute revisionsweise Neufestsetzung des Invaliditätsgrads bilden. d) Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz das Invalideneinkommen zu Recht gestützt auf den ab 1. Mai 1999 tatsächlich erzielten Verdienst von Fr. 4500.- pro Monat respektive Fr. 58'500.- pro Jahr festgesetzt hat.