Citation: 6B_776/2022 E. A

Am 19. Juli 2013 erstattete die Bank B.________ (nunmehr in Liquidation) bei der Meldestelle für Geldwäscherei eine Verdachtsmeldung nach Art. 9 des Geldwäschereigesetzes (SR 955.0). Die Meldung betraf unter anderem ein Konto der panamaischen Gesellschaft C.________ S.A. D.________ war wirtschaftlich Berechtigter dieses Kontos, während A.________ als Bevollmächtigter fungierte. Zu jenem Zeitpunkt war D.________ Volksabgeordneter im nationalen Parlament der Ukraine. Am 24. Juli 2013 erstattete die Meldestelle für Geldwäscherei aufgrund der erwähnten Verdachtsmeldung gestützt auf Art. 23 Abs. 4 des Geldwäschereigesetzes Meldung an die Bundesanwaltschaft. Am 15. August 2013 eröffnete die Bundesanwaltschaft eine Strafuntersuchung gegen D.________ wegen Geldwäscherei und Bestechung fremder Amtsträger. Es bestand der Verdacht, dass die Vermögenswerte der C.________ S.A. auf den Schweizer Konten aus Bestechungsgeldern stammten, die das tschechische Unternehmen E.________ bezahlt hatte, um Aufträge zur Lieferung von Nuklearreaktoren und Bestandteilen für ukrainische Kernkraftwerke zu erhalten, weshalb die nachfolgenden Transaktionen als Geldwäscherei zu qualifizieren seien.