Citation: 5A_602/2009 12.10.2009 E. A

A.a Der 1979 geborene X.________ war in der Zeit von März 2001 bis Mai 2009 aufgrund fürsorgerischer Freiheitsentziehung mehrmals in der Psychiatrischen Klinik A.________ bzw. in der Kantonalen Psychiatrischen Klinik (KPK) B.________ interniert; die Diagnose der Klinik lautete auf paranoide Schizophrenie. Der Beschwerdeführer ist arbeitsunfähig und bezieht seit dem 1. März 2002 eine ganze IV-Rente. A.b Im Hinblick auf die Prüfung vormundschaftlicher Massnahmen beauftrage die Vormundschaftsbehörde Y.________ am 13. Mai 2008 den forensischen Dienst der KPK B.________ mit einer weiteren Begutachtung von X.________. In ihrem Gutachten vom 30. Juni 2008 stellten Dr. med. C.________ und Dr. med. D.________ fest, X.________ leide an einer Geisteskrankheit in Form einer chronischen Psychose, sei infolge dieser Störung dauernd nicht in der Lage, einen Grossteil seiner Angelegenheiten selbst zu besorgen, und bedürfe daher zu seinem Schutz dauernd des Beistandes und der Fürsorge im Rahmen einer Vormundschaft.