Citation: 5A_243/2015 E. 3.2

3.2. Sodann liegt keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) darin, dass das Obergericht die Beschwerdeführer nicht in Bezug auf die im Rahmen der Beweiswürdigung getroffene Feststellung, es liege eine mündliche Zusage der F.________ SA vor, die Nachlassdividende zu finanzieren, vorgängig zur Stellungnahme aufgefordert hat. Eine Partei hat grundsätzlich keinen Anspruch, zur rechtlichen Würdigung von (ihr bekannten) Tatsachen, oder ganz allgemein zur juristischen Begründung des Entscheides angehört zu werden (BGE 116 V 182 E. 1a S. 185). Mit der Relevanz der fraglichen Aussagen des Vertreters der Sachwalterin mussten die Beschwerdeführer rechnen; die Frage des Vorliegens einer Finanzierungszusage warfen sie denn auch in der vorinstanzlichen Beschwerde selbst auf.