Citation: 1C_321/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Wenn die Vorinstanz gestützt auf die eingereichten Unterlagen zum Ergebnis gelangt, es handle sich bei der Garage um einen Unterstand - allenfalls auch mit einer damit verbundenen Werkstatt - für Fahrzeuge, welche für eigene Zwecke des damaligen Landwirtschaftsbetriebs verwendet worden seien, zieht sie keine unhaltbaren Schlussfolgerungen. So benötigen auch landwirtschaftliche Betriebe solche Räumlichkeiten für ihre landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Geräte. Es ist nicht ungewöhnlich, dass diese einen gewissen Platzbedarf aufweisen. Damit erweist sich das Argument des Beschwerdeführers als unbegründet, wonach sich aus der von der Schätzungskommission im Protokoll der Liegenschaftsschätzung vom 23. Mai 1956 verwendeten Terminologie "grosse geräumige Autogarage mit Werkstätte" schliessen lasse, im streitgegenständlichen Gebäude sei offenbar eine deutlich intensivere Garagennutzung betrieben worden, als dass einzig die landwirtschaftlichen Fahrzeuge eingestellt und gewartet worden wären. Selbst wenn nach dem heutigen Sprachgebrauch ein Auto nicht mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen gleichzusetzen ist, führt dies nicht dazu, dass die Beweiswürdigung der Vorinstanz nicht mehr vor dem Willkürverbot standhalten würde. Damit die Beweiswürdigung willkürlich ist, genügt nämlich nicht, dass eine andere Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint (vgl. E. 2.2 hiervor). Erforderlich ist ausserdem, dass der Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis willkürlich ist (BGE 146 IV 88 E. 1.3.1; 144 V 50 E. 4.2). Soweit der Beschwerdeführer allein aus der Aufnahme des Gebäudes im Protokoll der Liegenschaftsschätzung vom 23. Mai 1956 und der ausdrücklichen Nennung als "Autogarage" etwas zu seinen Gunsten ableiten möchte, kann ihm nicht gefolgt werden. Sein Vorbringen, eine Garage für den Unterstand und die Reparatur von landwirtschaftlichen Fahrzeugen wäre bei einem rein landwirtschaftlich genutzten Nebengebäude in einem Protokoll für eine Liegenschaftsschätzung nicht ausdrücklich genannt worden, überzeugt nicht. Unbehelflich ist auch die nicht näher substanziierte Behauptung des Beschwerdeführers, wonach die nichtlandwirtschaftliche Nutzung des Trottenbaus den (Versicherungs-) Wert des Gebäudes beeinflusst haben könnte. Unter dem Blickwinkel des Willkürverbots ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz es nicht als nachgewiesen erachtet hat, dass in der Garage im Sinne einer Dienstleistung Fahrzeuge von Dritten repariert worden seien. Sodann ergeben sich aus den vom Beschwerdeführer eingereichten Dokumenten entgegen seinem Vorbringen auch keine konkreten Hinweise darauf, dass im Gebäude Assek.-Nr. 265c eine Autogarage zur privaten (Freizeit-) Nutzung wie beispielsweise zur hobbymässigen Restaurierung von Oldtimern betrieben worden wäre. Es ist daher auch im Ergebnis nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz gestützt auf die Akten zum Schluss kommt, die Autogarage samt Werkstatt sei für die Zwecke des (damals bestehenden) Landwirtschaftsbetriebs und damit landwirtschaftlich genutzt worden. Der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe (bereits) den angeblich fehlenden Nachweis eines Drittgewerbes als Vermutung für eine zonenkonforme Nutzung des Gebäudes Assek.-Nr. 265c herangezogen, läuft ins Leere.