Citation: E 3/06 16.01.2008 E. 2

Anfechtungs- und Streitgegenstand ist die Verweigerung von Mutterschaftsentschädigung mangels Erfüllens der einschlägigen materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen, hier: des Selbständigerwerbenden-Status' im Zeitpunkt der Niederkunft am 24. Januar 2006 (vgl. E. 3.1 hernach). Da es sich mithin um eine Versicherungsleistungsstreitigkeit handelt, ist die Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschränkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit des angefochtenen Entscheids; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 OG; BGE 126 V 468 E. 1b S. 470). Zudem ist das Verfahren kostenlos (Art. 134 OG).