Citation: 4A_3/2018 E. 4.4

4.4. Auch hinsichtlich der im Berufungsverfahren erhobenen Rüge, es hätte ihr an der Hauptverhandlung Gelegenheit zu einem Schlussvortrag gegeben werden müssen, zeigt die Beschwerdeführerin keine Gehörsverletzung auf mit der blossen Behauptung, sie habe entgegen der vorinstanzlichen Erwägung sehr wohl detailliert dargelegt, weshalb die Erstinstanz gegen Art. 6 EMRK verstossen habe. Soweit sich die Vorinstanz materiell mit den erhobenen Vorbringen auseinandersetzt, kann zudem auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Aus den Vorbringen in Ziffer 9 der Berufungsschrift, auf die sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde ausdrücklich beruft, geht im Übrigen hervor, dass die Verhandlung nach den Parteivorträgen geschlossen worden war und das Kantonsgericht ausdrücklich darauf hinwies, es werde entweder eine Beweisverfügung folgen oder ein Entscheid in der Sache ergehen; zudem reichte ihr Rechtsvertreter dem Gericht seine Honorarnote ein. Nachdem auf die Durchführung eines Beweisverfahrens verzichtet und dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin Gelegenheit zu zwei Parteivorträgen gegeben worden war, leuchtet nicht ein, zu was die Beschwerdeführerin noch hätte Stellung nehmen wollen. Die Rüge der Gehörsverletzung ist auch in dieser Hinsicht unbegründet.