Citation: 5A_144/2023 E. 10.2

10.2. Wie sich dem angefochtenen Entscheid entnehmen lässt, war der Umfang der Drittbetreuung des Sohnes in Abhängigkeit vom Umfang der Arbeitstätigkeit der Beschwerdegegnerin bereits im vorinstanzlichen Verfahren ein Thema. Das Obergericht ging dabei davon aus, dass für ein Tag Fremdbetreuung Fr. 50.-- anfallen würden. Ausgehend von den Arbeitszeiten der Beschwerdegegnerin seien damit entgegen den unsubstanziierten Ausführungen des Beschwerdeführers Betreuungskosten von Fr. 200.-- im Monat ausgewiesen. Der Beschwerdeführer äussert sich vor Bundesgericht nicht zum für das Obergericht (mit) entscheidenden Vorwurf, er habe seine Ausführungen im vorinstanzlichen Verfahren nicht genügend substanziiert, was den Begründungsanforderungen grundsätzlich nicht genügt (vgl. E. 2 hiervor). Auch in der Beschwerde ans Bundesgericht geht der Beschwerdeführer sodann davon aus, dass die Beschwerdegegnerin jedenfalls an vier Montagen im Monat auf Fremdbetreuung angewiesen ist. Mit Blick auf die unbestritten gebliebene Höhe der Fremdbetreuungskosten erweist sich die Feststellung, diese würden Fr. 200.-- im Monat (4 x Fr. 50.--) betragen, nicht als geradezu unhaltbar. Dies gilt auch dann, wenn diese Kosten tatsächlich um Fr. 100.-- im Monat tiefer liegen sollten, weil nur ein halber und nicht ein ganzer Tag pro Woche an Fremdbetreuung notwendig ist. Ohnehin wäre nicht ersichtlich oder dargetan, dass sich dieser Fehler entscheidend auf die Unterhaltsbemessung auswirken könnte (vgl. Urteil 5A_926/2019 vom 30. Juni 2020 E. 3.2). Soweit der Beschwerdeführer sodann auf eine gesteigerte Erwerbsmöglichkeit der Beschwerdegegnerin ab dem 1. August 2024 verweist, handelt es sich dabei um ein neues Vorbringen (Art. 99 Abs. 1 BGG), das vor der Vorinstanz jedenfalls in diesem Zusammenhang nicht thematisiert wurde (Art. 75 Abs.1 BGG; BGE 143 III 290 E. 1.1). Auf die Beschwerde ist insoweit folglich nicht einzutreten.