Citation: 2C_644/2018 E. 2.3.4

2.3.4. Zu prüfen ist daher einzig, ob die vorinstanzliche Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts (§ 22 Abs. 2 StV/SH; vorne E. 2.2.2) haltbar sei. Anders als das harmonisierte Steuerrecht ist das (rein) kantonale Abgaberecht keiner umfassenden bundesgerichtlichen Prüfung zugänglich. Die Untersuchung beschränkt sich auf die Verletzung verfassungsmässiger Individualrechte, namentlich des allgemeinen Willkürverbots (Art. 9 BV; vorne E. 1.2). In verfahrensrechtlicher Hinsicht hat die Beschwerde daher der qualifizierten Rüge- und Begründungsobliegenheit zu genügen (Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 1.3). Daran fehlt es offenkundig. So hätte der Steuerpflichtige in detaillierter Auseinandersetzung aufzuzeigen, dass und inwiefern die Vorinstanz bei ihrer Auslegung und Anwendung des (rein) kantonalen Rechts in seine verfassungsmässigen Rechte eingreift. Die alles entscheidende verfassungsrechtliche Frage greift der Steuerpflichtige indes mit keinem Wort auf. Seine Kritik (Auslegung von Art. 655 ZGB, Gebäudedefinition, Grundriss, Erschliessung der Häuser usw.) ist ausnahmslos appellatorischer Natur, was den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht, zeigt er doch nicht ansatzweise auf, inwiefern das Verfassungsrecht verletzt sein könnte.