Citation: 8C_349/2023 E. A

A.________, geboren 1973, war Aussendienstmitarbeiter der Basler Versicherung AG (fortan: Basler oder Beschwerdegegnerin) und daher bei Letzterer obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 21. April 2018 zog er sich bei einem Treppensturz laut Bericht vom 24. April 2018 des Kantonsspitals B.________ ein Distorsionstrauma am linken oberen Sprunggelenk (OSG) mit Maisonneuve-Fraktur und Volkmann-Dreieck zu. Die Basler übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Nach dem Unfall und der operativen Sanierung vom 1. Mai 2018 erlangte A.________ nicht mehr eine volle Arbeitsfähigkeit. Nach der Implantation einer OSG-Prothese am linken Fussgelenk vom 10. Dezember 2020 kam es am 27. April 2021 zur Amputation des linken Unterschenkels. Mit Verfügung vom 23. Juni 2021, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 11. Januar 2022, verneinte die Basler die Unfallkausalität der Unterschenkelamputation, stellte die Taggeldleistungen per 15. Mai 2021 ein und schloss den Fall folgenlos ab.