Citation: 9C_104/2023 E. 5.5

5.5. An der Feststellung der Vorinstanz, wonach sich den Akten weiter keine Hinweise entnehmen liessen, dass zwischen dem Beschwerdegegner und der ESTV im Allgemeinen oder der ASU im Speziellen eine weitere Kommunikation stattgefunden habe (vorinstanzliche Erwägung 2.3.3 S. 7), vermögen die Rügen des Beschwerdeführers nichts zu ändern, soweit es sich dabei um unzulässige, rein appellatorische Kritik (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.2 mit Hinweisen) handelt. Dem Beschwerdeführer gelingt es auch vor Bundesgericht nicht, substanziiert konkrete Anhaltspunkte dafür zu benennen, dass relevante Kommunikationsinhalte vorenthalten worden wären. Über die Offenlegung des (weiteren) Kommunikationsinhaltes musste bei fehlenden Hinweisen auf einen solchen nicht separat entschieden werden. Eine weitergehende Abklärungspflicht des Verwaltungsgerichts bestand bei dieser Sachlage ebenfalls nicht. Die Willkürrüge zielt ins Leere. Es ist folglich in tatsächlicher Hinsicht mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass keine weiteren protokollierungspflichtige Kommunkationsinhalte existieren, in die dem Beschwerdeführer Einsicht gewährt werden könnte und müsste. Eine Verletzung des Rechts auf Akteneinsicht (Art. 29 Abs. 2 BV) ist nicht erkennbar.