Citation: 5A_302/2021 E. C

A.________ gelangt mit Beschwerde in Zivilsachen vom 20. April 2021 ans Bundesgericht. Sie beantragt unter Kosten- und Entschädigungsfolge, es sei in Aufhebung des Urteils des Obergerichts festzustellen, dass sie seit November 2019 keinen Ehegattenunterhalt mehr schulde, und es sei das Gesuch um Erlass einer Schuldneranweisung abzuweisen. Die Kosten der kantonalen Verfahren seien B.________ aufzuerlegen, der ausserdem zur Zahlung einer Parteientschädigung zu verpflichten sei. Eventuell sei die Angelegenheit zu neuer Entscheidung einschliesslich der Neuverlegung der kantonalen Prozesskosten an das Obergericht zurückzuweisen. A.________ sei für das Verfahren vor Bundesgericht die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren. Am 16. November 2021 verzichtet das Obergericht auf eine Vernehmlassung und mit Beschwerdeantwort vom 3. Dezember 2021 beantragt B.________, die Beschwerde sei abzuweisen. Eine weitere Stellungnahme von A.________ ist beim Bundesgericht nicht eingegangen. Die Ehefrau hat mit Eingabe vom 12. Januar 2022 aber weitere Unterlagen zu den Akten gereicht. Im Übrigen hat das Bundesgericht die Akten des kantonalen Verfahrens eingeholt.