Citation: 9C_902/2014 E. 4.1

4.1. Streitig in materieller Hinsicht ist unter den Parteien eine von der BVK gegenüber der Beschwerdeführerin geltend gemachte Rückforderung infolge Überentschädigung in der Höhe von Fr. 56'348.50. Die BVK begründet ihr Begehren damit, dass sie der Beschwerdeführerin in der Zeit vom 23. September 2003 bis 27. Februar 2006 Invaliden- und Kinderrenten im Gesamtbetrag von Fr. 56'348.50 ausgerichtet und die Beschwerdeführerin für den gleichen Zeitraum nachträglich Wartezeittagelder der Invalidenversicherung zugesprochen erhalten habe. Da diese den mutmasslich entgangenen Verdienst überstiegen, habe kein Anspruch auf Leistungen der BVK bestanden. Durch die nachträgliche Zusprache von Wartezeittaggeldern der Invalidenversicherung habe sich eine Überentschädigung im Sinne von Art. 24 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2) ergeben.