Citation: 2C_504/2018 E. B

B.a. Am 2. Juli 2012 ersuchte A.________ um Bewilligung des Familiennachzugs für ihre beiden sich in der Demokratischen Republik Kongo aufhaltenden Söhne C.________ (teilweise gemäss Akten: D.________) und E.________ (geboren im April 2000 bzw. im Dezember 2002), welche mit Verfügung des MIKA vom 25. Februar 2013 abgelehnt wurde. Jedoch reisten die beiden Söhne trotzdem (illegal) in die Schweiz ein, worauf A.________ am 9. Oktober 2014 erneut ein Familiennachzugsgesuch für diese einreichte, allerdings unter Angabe der Namen F.________ und G.________ (geboren im April 1998 bzw. Dezember 2000). In der Folge erklärte A.________, dass es sich bei den Letztgenannten um dieselben Personen handle, für welche sie bereits 2012 ein Familiennachzugsgesuch gestellt hatte. Mit Verfügung vom 22. September 2016 lehnte das MIKA das entsprechende Gesuch im Wesentlichen wegen des Sozialhilfebezugs der Beschwerdeführerin, Ablauf der Fristen für den Familiennachzug (Art. 47 Abs. 1 AuG, ab 1. Januar 2019 AIG) und Nichterfüllung der Voraussetzungen des nachträglichen Familiennachzuges (Art. 47 Abs. 4 AuG) erneut ab und wies sowohl C.________ als auch E.________ innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft dieser Verfügung aus der Schweiz weg. B.b. Die gegen letztgenannte Verfügung erhobene Einsprache erwies sich gemäss Einspracheentscheid des Rechtsdienstes des MIKA vom 17. November 2016 als erfolglos, und zwar im Wesentlichen mit derselben Begründung, aufgrund welcher die Verfügung vom 22. September 2016 ergangen war. Die dagegen eingereichte Beschwerde vom 19. Dezember 2016 wurde mit Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 8. Mai 2018 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht hat die Abweisung allerdings ausschliesslich damit begründet, dass die formalen Voraussetzungen für die Behandlung des Familiennachzugsgesuches, nämlich die Vorlage von Pässen der Kinder, nicht erfüllt seien und die Beschwerdeführerin damit ihre Mitwirkungspflicht gemäss Art. 90 AuG (ab 1. Januar 2019: AIG) verletzt habe. Die Beschwerdeführerin sei mit Beschluss des Verwaltungsgerichts vom 12. Juli 2017 unmissverständlich darauf aufmerksam gemacht worden, dass die Pässe, beglaubigte, durch die Schweizer Auslandsvertretung in Kinshasa verifizierte Geburtsurkunden der Kinder sowie ein Nachweis der Elternschaft und des Sorgerechts über die nachzuziehenden Kinder vorzulegen seien. Nachdem diese Belege nicht eingegangen seien, sei die Beschwerde abzuweisen. Ob die Voraussetzungen des nachträglichen Familiennachzugs im Sinne von Art. 47 Abs. 4 AuG (ab 1. Januar 2019: AIG) erfüllt sind, hat das Verwaltungsgericht ausdrücklich offen gelassen.