Citation: 1B_31/2008 12.02.2008 E. 3

Die Präsidentin II des Bezirksgerichts Lenzburg verfügte am 12. November 2007 wie folgt: - In Anwendung von § 59 StPO wird dem Angeklagten die amtliche Verteidigung bewilligt. Als amtlicher Verteidiger wird lic. iur. Y.________, Fürsprecher, ernannt." Gegen diese Verfügung erhob X.________ Beschwerde, welche die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau mit Entscheid vom 17. Dezember 2007 abwies. Die Beschwerdekammer führte zur Begründung zusammenfassend aus, dass gemäss § 61 Abs. 2 StPO/AG die Verfahrensleitung der zu vertretenden Partei von Amtes wegen einen amtlichen Verteidiger bestimmt, wenn die Partei zu dessen Wahl keinerlei Wünsche äussert. Dem Beschwerdeführer sei bereits mehrfach Frist zur Bezeichnung eines Verteidigers angesetzt worden. Bis anhin habe dieser offenbar keinen Verteidiger seiner Wahl bezeichnet. Der Beschwerdeführer mache geltend, den amtlichen Verteidiger nicht gefunden zu haben. Indirekt mache er damit auch klar, dass er keinerlei Gründe gegen die Person des amtlichen Verteidigers anzuführen in der Lage sei. Es bestehe daher kein Anlass, die von der Gerichtspräsidentin II dem Beschwerdeführer zugeteilte Verteidigung aufzuheben und das Verfahren weiter zu verzögern. Im Übrigen sei dem Beschwerdeführer die falsche Ortsbezeichnung Lenzburg statt Niederlenz bei der Büroadresse des ihm zugeteilten amtlichen Verteidigers aufgefallen, führe er doch in der Beschwerde selbst an, den amtlichen Verteidiger auch in Niederlenz gesucht zu haben.