Citation: 7B.242/2002 06.02.2003 E. 3

In Anbetracht der dargelegten Feststellungen ist der Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde nicht zu beanstanden. Was die Beschwerdeführer einwenden, ist unbehelflich: Auch nach den Ausführungen der Vorinstanz hat der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer anlässlich des Telefongesprächs vom 12. Dezember 2001 beanstandet, dass die Steigerungsbedingungen in unzulässiger Weise geändert würden. Indessen hat das Obergericht beigefügt, jener habe beim fraglichen Gespräch den Standpunkt eingenommen, es werde zurecht von einer Verschiebung der Steigerung abgesehen. Rechtsanwalt Geosits hatte also nicht nur dem Ansinnen des Betreibungsbeamten, die Steigerung am vorgesehenen Tag durchzuführen, nicht widersprochen, sondern ausdrücklich gebilligt, dass der Termin nicht abgesetzt wurde. Das Vorbringen der Beschwerdeführer, ihr Rechtsvertreter habe nicht nur die Änderung bzw. Ergänzung der Steigerungsbedingungen gerügt, sondern zugleich die Verschiebung der Versteigerung verlangt, widerspricht im zweiten Teil somit der verbindlichen gegenteiligen Feststellung des Obergerichts. Was hiergegen vorgebracht wird, stellt eine im vorliegenden Verfahren unzulässige Kritik an der Würdigung der tatsächlichen Gegebenheiten durch die Vorinstanz dar. Im Übrigen hätten die Beschwerdeführer die Möglichkeit gehabt, die Verschiebung der Steigerung mit einer förmlichen Beschwerde an die kantonale Aufsichtsbehörde anzustreben. Mit ihrem Einwand, die Beschwerdefrist betrage nicht zwei, sondern zehn Tage, verkennen sie den Rückweisungsentscheid der Kammer vom 10. Juli 2002, wonach sie, ähnlich wie der Ersteigerer, nicht untätig den Steigerungszuschlag abwarten durften, wenn sie sich das Recht bewahren wollten, diesen mit Rügen gegen die ihm zugrunde liegenden Steigerungsbedingungen anzufechten. Dass der Betreibungsbeamte ihnen eine andere Auskunft gegeben haben soll, wie die Beschwerdeführer mit einem unzulässigen Hinweis auf die kantonalen Akten geltend machen, ist den Feststellungen im angefochtenen Entscheid nicht zu entnehmen. Ob die Steigerung im Falle einer noch kurz vor dem 14. Dezember 2001 eingereichten Beschwerde ausgesetzt worden wäre, ist ohne Belang. Ungeachtet der für die erkennende Kammer verbindlich festgehaltenen Äusserung ihres Rechtsvertreters anlässlich des Telefongesprächs vom 12. Dezember 2001 hätten die Beschwerdeführer ihre Rechte noch dadurch wahren können, dass sie am Steigerungstag, vor Beginn des eigentlichen Steigerungsaktes, d.h. spätestens im Anschluss an den vom Betreibungsbeamten an das Gantpublikum gerichteten Hinweis auf die sich aus dem BGBB ergebenden Pflichten, gegen die Durchführung der Steigerung Einspruch erhoben und deren Verschiebung verlangt hätten. Dass sie das getan hätten, ist den Feststellungen der Vorinstanz nicht zu entnehmen. Von den Beschwerdeführern, die geltend machen, insbesondere auch anlässlich der Steigerung vom 14. Dezember 2001 die kurzfristige Unterstellung des Steigerungsobjekts unter das BGBB und damit die Ergänzungen der Steigerungsbedingungen gerügt zu haben, wird nicht dargetan, dass die kantonale Aufsichtsbehörde in diesem Zusammenhang Bundesrecht verletzt hätte. (Das Vorbringen der Beschwerdeführer widerspricht übrigens den Ausführungen in der von ihnen angerufenen bei der Vorinstanz eingereichten Stellungnahme vom 19. August 2002, wo sie ausdrücklich erklärt hatten, dass sie insbesondere auch an der Versteigerung selbst, d.h. bis zum Zuschlag, unterlassen hätten, gegen die Vorbereitungshandlungen protokollarisch zu protestieren.)