Citation: 8C_812/2021 E. 3.1

3.1. In somatischer Hinsicht erwog die Vorinstanz im Wesentlichen, Dr. med. D.________, Facharzt für Ophthalmologie und Ophthalmochirurgie FMH, habe in der Aktenbeurteilung vom 31. Januar 2020 festgehalten, dass die Optikusatrophie und die damit verbundene Visusstörung des Beschwerdeführers nicht auf den Unfall vom 17. Mai 2019 zurückgeführt werden könnten. Der Neurologe Dr. med. E.________, Suva Versicherungsmedizin, habe in der Aktenbeurteilung vom 18. Februar 2020 nachvollziehbar dargelegt, dass beim Beschwerdeführer als Folge des Unfalls vom 17. Mai 2019 eine leichte traumatische Hirnverletzung (Commotio cerebri) ohne bilddiagnostischen Nachweis einer substanziellen Hirnverletzung vorliege. Dr. med. F.________, Facharzt für Chirurgie, spez. Unfallchirurgie, Suva Versicherungsmedizin, habe in der Aktenbeurteilung vom 10. März 2020 schlüssig dargelegt, dass hinsichtlich der beiden Schultern höchstens von einer vorübergehenden Verschlimmerung krankhafter Vorschäden ausgegangen werden könne, wobei der Status quo sine längstens erreicht gewesen sei. In Würdigung dieser Beurteilungen und der übrigen medizinischen Akten kam die Vorinstanz zum Schluss, insgesamt hätten die beim Beschwerdeführer veranlassten Untersuchungen keine fassbaren organischen unfallbedingten Befunde gezeigt, welche die über den 31. März 2020 hinaus geklagten Beschwerden erklären könnten.