Citation: U 36/03 20.11.2003 E. A

Die 1943 geborene Z.________ war seit dem 1. April 1988 als Wirtin im Restaurant Y.________ in X.________ tätig, als sie am 24. Dezember 1992 auf einer Treppe stürzte und sich eine Distorsion der beiden oberen Sprunggelenke zuzog. Die "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Zürich") als obligatorischer Unfallversicherer des Arbeitgebers erbrachte bis zum Behandlungsabschluss im Herbst 1994 die gesetzlichen Leistungen (Taggelder, Heilbehandlung). Am 18. Januar 1995 erlitt Z.________ anlässlich eines erneuten Sturzes eine Distorsion des linken Knies. Sich im Bett drehend stiess Z.________ am 8. Oktober 1998 mit dem linken Knie gegen eine Wand, woraus eine Meniskusläsion links resultierte. Dr. med. W.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, übernahm die Behandlung und führte am 7. Januar 1999 eine Arthroskopie mit subtotaler lateraler Meniskektomie durch. Da die Beschwerden in der Folge persistierten, nahm er am 22. Juli 1999 eine weitere Arthroskopie samt lateraler Meniskusvorderhorn-Resektion sowie Gelenk-Débridement links vor und implantierte schliesslich am 27. März 2000 eine Knie-Totalprothese links. Gestützt auf ein bei Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH orthopädische Chirurgie, eingeholtes Gutachten vom 21. Juli 1999 sowie einen Bericht des beratenden Arztes Dr. med. T.________ vom 15. März 2000 stellte die "Zürich" ihre Leistungen auf den 29. Februar 2000 ein, da die noch bestehenden Beschwerden nicht mehr unfallbedingt sondern auf ein krankhaftes Geschehen zurückzuführen seien (Verfügung vom 13. April 2000). Nach Beizug einer ergänzenden Stellungnahme des Dr. med. S.________ vom 30. August 2000 im Einspracheverfahren hielt die "Zürich" mit Entscheid vom 27. März 2001 an ihrem Standpunkt fest. Hievon rückte sie auch auf Wiedererwägungsgesuch vom 19. April 2001, welchem ein Bericht des Dr. med. W.________ vom 28. März 2001 beilag, nicht ab (Schreiben der "Zürich" vom 4. Mai 2001).