Citation: 1P.767/2003 14.01.2004 E. 1

1.1 Beim angefochtenen Präsidialentscheid handelt es sich um einen kantonal letztinstanzlichen Endentscheid, gegen den die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten, wozu er befugt ist (Art. 88 OG). Da diese und die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b) einzutreten. 1.2 Der Verteidiger des Beschwerdeführers ersuchte das Bezirksamt am 9. Dezember 2003, ihm die Verfahrensakten zuzustellen, welches ihm mit Fax vom gleichen Tag mitteilte, diese seien noch nicht bei ihm eingetroffen. Da sich dieser Vorfall zutrug, nachdem der obergerichtliche Entscheid gefällt und zugestellt war, kann darin entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers von vornherein keine unzulässige Verweigerung von Akteneinsicht und damit eine Gehörsverletzung liegen, die zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen könnte. Der Verteidiger, der den angefochtenen Entscheid nach seinen eigenen Angaben am 20. November 2003 zugestellt erhielt, hatte zudem am 9. Dezember 2003 noch genügend Zeit, um sich vor dem Ablauf der Frist für die Einreichung der staatsrechtlichen Beschwerde nach dem Verbleib der Akten zu erkundigen und sie sich nötigenfalls zu beschaffen. Und selbst wenn dies innert dieser Frist nicht möglich gewesen wäre, hätte er dies dem Bundesgericht immer noch mitteilen und eine Beschwerdeergänzung beantragen können. Die Rüge ist offensichtlich unbegründet. 1.3 Bei staatsrechtlichen Beschwerden, die gestützt auf das verfassungsmässige Recht der persönlichen Freiheit gegen die Aufrechterhaltung von Haft erhoben werden, prüft das Bundesgericht die Auslegung und die Anwendung des kantonalen Rechts grundsätzlich frei (BGE 117 Ia 72 E. 1; 114 Ia 281 E. 3).