Citation: 1C_518/2014 E. 3

Die Beschwerdeführerin kritisiert, dass die Vorinstanz keinen Augenschein durchführte. Sie bringt vor, im Rahmen eines Augenscheins hätte nachgewiesen werden können, dass die vom Beschwerdegegner erstellte Baute wesentlich von den erteilten Baubewilligungen abweiche. Die Beschwerdeführerin übersieht mit ihrer Kritik, dass Prozessgegenstand die Baubewilligung vom 27. Juni 2012 bzw. der diese bestätigende kantonal letztinstanzliche Entscheid ist. Ob die auf der Parzelle Nr. 647 erstellte Baute der dafür erteilten Bewilligung entspricht, ist dagegen nicht Prozessgegenstand. Mit ihrer Kritik zeigt die Beschwerdeführerin somit nicht auf, weshalb das Verwaltungsgericht hätte einen Augenschein durchführen müssen (Art. 29 Abs. 2 BV). Die Rüge ist unbegründet.