Citation: 4A_388/2021 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz erwog dazu Folgendes: Im August und September 2018 habe die Beschwerdegegnerin Taggeldleistungen entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 30 % bzw. 25 % erbracht. Soweit die Beschwerdeführerin geltend mache, ihre Arbeitsunfähigkeit sei in diesen Monaten höher gewesen als von der Beschwerdegegnerin anerkannt, könne sie sich lediglich auf die Atteste von Dr. med. D.________ berufen. Diesen komme indes, wie erwähnt (vgl. E. 5 hiervor), keinerlei Beweiswert zu. Im Juli 2018 sei die Beschwerdegegnerin von einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % ausgegangen. Hinweise oder gar Belege für eine höhere Arbeitsunfähigkeit gebe es nicht. Dass die Beschwerdegegnerin von einer im Vergleich zum Juni 2018 leicht höheren Arbeitsfähigkeit von zusätzlich 10 % ausgegangen sei, finde zudem seine Stütze darin, dass Dr. med. F.________ in ihrem Bericht vom 26. März 2018, von einer Teilarbeitsfähigkeit von lediglich 30 % im Mai 2018 und danach einer sukzessiven Steigerung der Arbeitsfähigkeit auf 100 % ab Juli 2018 bzw. Oktober 2018 (Bericht vom 3. Juli 2018) ausgegangen sei.