Citation: 2C_180/2008 16.02.2009 E. A

D.________ schloss im Jahre 2000 bei der Credit Suisse Life eine Leibrentenversicherung in US-Dollar ab. Die Einmaleinlage belief sich auf USD 253'659.--. Versicherungsbeginn war der 20. Dezember 2000. Die vereinbarte monatliche Rente betrug USD 1'426.--, zahlbar erstmals am 20. Dezember 2005. Da die Performance der Versicherung nicht dem entsprach, was sich D.________ vorgestellt hatte, reichte er am 16. Dezember 2005 ein Gesuch um Rückkauf der Versicherung ein. Am 18. Januar 2006 bezahlte die Versicherungsgesellschaft D.________ den Betrag von USD 305'630.-- aus. Im Rahmen der Veranlagung 2006 für die Kantons-, Gemeinde- und direkte Bundessteuer erfasste die Kantonale Steuerverwaltung Schaffhausen den Rückkaufsbetrag von umgerechnet Fr. 400'375.30 im Umfang von 40 Prozent zusammen mit dem übrigen Einkommen zum Satz, der sich ergäbe, wenn anstelle der Kapitalzahlung eine jährliche Rente von USD 17'112.-- ausgerichtet worden wäre (Art. 22 Abs. 3, 37 DBG [SR 642.11]; Art. 24 Abs. 3, 39 des Steuergesetzes des Kantons Schaffhausen vom 20. März 2000 [StG/SH]). Eine Einsprache hiess die Steuerkommission Schaffhausen am 26. Oktober 2006 beim satzbestimmenden Einkommen teilweise gut. Insgesamt belief sich das steuerbare Einkommen auf Fr. 403'100.-- (satzbestimmend Fr. 251'500.--) für die Kantons- und Gemeindesteuern und auf Fr. 408'200.-- (satzbestimmend Fr. 256'600.--) für die direkte Bundessteuer.