Citation: 2C_766/2019 E. C

A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 4. Juli 2019, den Entscheid des Regierungsrats des Kantons Zug vom 18. Dezember 2018 - mit Ausnahme von Dispositiv-Ziffer 1 Satz 1 (Gutheissung wegen Verletzung des Beschleunigungsgebots) - sowie die Verfügung des Amts für Migration des Kantons Zug vom 13. November 2015 aufzuheben; er sei zu verwarnen und ihm sei der Widerruf der Niederlassungsbewilligung anzudrohen. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. A.________ macht geltend, das Verwaltungsgericht des Kantons Zug habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt und das einschlägige Bundesrecht missachtet. Die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör sowie das Non-Refoulement-Prinzip verletzt. Der Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung sowie der Vollzug seiner Wegweisung seien unverhältnismässig. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zug verzichtet im Namen des Regierungsrats, sich zur Sache zu äussern. Das Staatssekretariat für Migration SEM lässt sich nicht vernehmen. Mit Verfügung vom 19. September 2019 erteilte der Präsident der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Auf Ersuchen des Bundesgerichts reichte das Bundesamt für Justiz am 9. Juni 2020 einen amtlichen Registerauszug betreffend A.________ zu den Akten ein. In seiner diesbezüglichen Vernehmlassung vom 7. September 2020 beantragt A.________ die Gutheissung seiner Beschwerde.