Citation: 4C.339/2000 21.03.2001 E. 1

1.-Vor Bundesgericht ist nicht mehr streitig, dass es sich bei der Leistung von Fr. 15'000.-- vom April 1994 um eine Mietzinskaution handelt, die nicht entsprechend den Vorschriften von Art. 257e OR hinterlegt wurde. Das Obergericht ging davon aus, der Beklagte sei vor Konkurseröffnung gestützt auf Art. 265 OR in diesem Betrag zur Verrechnung berechtigt gewesen, oder er hätte auf ordnungsgemässe Hinterlegung oder Herausgabe klagen können. Da diese Ansprüche vor Konkurseröffnung entstanden seien, die durch die Verrechnung zu tilgenden Forderungen aber erst danach, sei die Verrechnung gemäss Art. 213 Abs. 2 SchKG unzulässig.