Citation: 2C_852/2018 E. 3.2

3.2. Dazu ist zweierlei festzuhalten: Zum einen bringt die Steuerpflichtige nichts vor, was die vorinstanzliche Beweiswürdigung als verfassungsrechtlich unhaltbar darstellen könnte, bleiben die Vorbringen doch höchst allgemein und verfehlt die Steuerpflichtige damit die ihr obliegende Rüge- und Begründungsobliegenheit (Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 1.3 und 1.4). Entsprechend hat das Bundesgericht davon auszugehen, dass weder eine Kontierung, ein Journal noch überhaupt vollständige Aufzeichnungen bestehen. Zum andern ergibt sich daraus zwangsläufig, dass die Steuerpflichtige offenkundig gegen die handelsrechtlichen und auch direktsteuerlich zu beachtenden Grundsätze ordnungsgemässer Buchführung und Rechnungslegung verstossen hat. So unterliess sie namentlich die "vollständige, wahrheitsgetreue und systematische Erfassung der Geschäftsvorfälle und Sachverhalte" (Art. 957a Abs. 1 Ziff. 1 und 2 und Art. 958c Abs. 1 Ziff. 1 und 2 OR). Ohne diese grundlegendste aller unerlässlichen Vorarbeiten ist ein verlässliches Bild über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens (Art. 958 OR) von vornherein ausgeschlossen. Wenn die Steuerpflichtige gewissermassen ein "KMU-Privileg" anruft, ist dies unbehelflich: Gemäss Art. 957 Abs. 1 Ziff. 2 OR unterliegen juristische Personen uneingeschränkt der Pflicht zur Buchführung und Rechnungslegung. Diese reicht weiter als blosse Aufzeichnungen über Einnahmen und Ausgaben. Verlangt wird eine Jahresrechnung, die sich aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang zusammensetzt (Art. 958 Abs. 2 OR; so auch Art. 125 Abs. 2 und 3 DBG).