Citation: 9C_646/2016 E. 6.2

6.2. Auf diese Betrachtungsweise kann letztinstanzlich abgestellt werden, da es sich weder erkennbar um eine offensichtlich unrichtige noch anderweitig bundesrechtswidrige Feststellung handelt. Bei einer Erwerbseinbusse von maximal 35,4 % müsste die gesundheitlich bedingte Einschränkung im Haushalt überdies mindesten 56 % betragen, damit - gewichtet (x 0,2) - auf einen rentenbegründenden Invaliditätsgrad zu schliessen wäre. Entsprechende Anhaltspunkte hierfür sind jedoch, entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin, nicht auszumachen. Zu beachten gilt es zudem, dass bei der Bewältigung des eigenen Haushalts in der Regel mehr Spielraum und Flexibilität für die Einteilung sowie die Ausführung der Arbeit besteht als im Rahmen eines Anstellungsverhältnisses. Mit häuslichen Aufgaben betraute Versicherte haben denn auch Verhaltensweisen zu entwickeln, welche die Auswirkungen der Behinderung reduzieren und ihnen eine möglichst vollständige und unabhängige Erledigung der Haushaltsverrichtungen ermöglichen. Vermag die versicherte Person wegen ihrer Beeinträchtigung gewisse Tätigkeiten lediglich noch mühsam und mit viel höherem Zeitaufwand zu meistern, so muss sie in erster Linie ihre Arbeit entsprechend gliedern, wobei sie die durch den gesundheitsbedingten Wegfall der erwerblichen Beschäftigung gewonnene Zeit auf die Aufgaben im Haushalt zu verwenden hat (Urteil 8C_440/2011 vom 11. Juli 2011 E. 4.2 mit Hinweis). Ferner ist in diesem Bereich auch der Schadenminderungspflicht in Form der vermehrten Mithilfe von Familienangehörigen, in casu des Lebenspartners der Beschwerdeführerin, Rechnung zu tragen (BGE 133 V 504 E. 4.2 S. 509 f.; 130 V 97 E. 3.3.3 S. 101; je mit Hinweisen; Urteile 8C_95/2012 vom 16. März 2012 E. 4 und 8C_384/2010 vom 12. Dezember 2011 E. 6.2 mit diversen Hinweisen; vgl. auch Rz. 3089 des Kreisschreibens des Bundesamtes für Sozialversicherungen über Invalidität und Hilflosigkeit in der Invalidenversicherung [KSIH]). Es hat deshalb beim durch die Beschwerdegegnerin ermittelten, vorinstanzlich bestätigten rentenausschliessenden Invaliditätsgrad sein Bewenden.