Citation: I 276/02 10.10.2002 E. 4

4.1 Aus dem von der IV-Stelle aufgelegten Ausdruck einer vom Computer erfassten Rechnung ist ersichtlich, dass mit der genannten Verfügung vom 22. Februar 1980 tatsächlich die Änderung (Absatz- und Sohlenerhöhung) an zwei Paar Schuhen bezahlt worden ist. Demgegenüber wurde vom Spital X.________ gemäss Arztbericht vom 26. September 2001 ausdrücklich eine orthopädische Schuhversorgung mittels Spezialschuh verordnet. Gemäss Angaben von Dr. T.________ hat sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers verschlechtert. Die bisherige Massnahme - eine Korrektur der Schuhe um 1,5 cm - genüge nicht mehr. Der Beschwerdeführer leide in den letzten Wochen unter Belastung an zunehmenden tief-lumbalen Rückenschmerzen. Um die Beinlängendifferenz von 4 cm auszugleichen sei eine entsprechende Versorgung mittels Spezialschuh vorzunehmen. 4.2 Damit steht fest, dass sich die tatsächlichen Verhältnisse geändert hatten. Nachdem bis anhin eine orthopädische Anpassung von Konfektionsschuhen (Ziffer 4.02 HVI Anhang) als Massnahme in medizinischer Hinsicht genügte, war nunmehr neu eine Versorgung mittels orthopädischen Serienschuhen (Ziffer 4.01 HVI Anhang), wie im Kostenvoranschlag Nr. 132303 der O.________ AG spezifiziert, notwendig. Demnach hat die IV-Stelle zu Recht ihre frühere Verfügung in Revision gezogen und eine neue erlassen. Die darin enthaltene Kostenbeteiligung des Beschwerdeführers von Fr. 120.- pro Paar entspricht Gesetz und Praxis. Es kann in dieser Hinsicht auf die richtigen Ausführungen der Vorinstanz (Erw. 4) verwiesen werden.