Citation: U 23/03 09.05.2003 E. 4

Weiter beantragt die Beschwerdeführerin, "für die Rentenberechnung (sei) das (recte: der) versicherte Verdienst auf ein 100 %-Pensum aufzurechnen". Die Vorinstanz hat diesbezüglich mit in allen Teilen zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird, ausführlich dargelegt, weshalb der von der Winterthur bei der Rentenbemessung in Rechnung gesetzte versicherte Verdienst nicht zu beanstanden ist. Ohne sich mit der im angefochtenen Entscheid aufgeführten Rechtsprechung auseinanderzusetzen, behauptet die Versicherte, ein Ausserachtlassen der Pensumserhöhung bei der Ermittlung des versicherten Verdienstes im Rahmen von Art. 24 Abs. 2 UVV verletze das Diskriminierungsverbot, den Grundsatz der Rechtsgleichheit und des fairen Verfahrens. Demgegenüber hat das Eidgenössische Versicherungsgericht gerade mit Blick auf den angerufenen Grundsatz der Rechtsgleichheit in BGE 127 V 173 Erw. 3b entschieden, dass die Berücksichtigung z.B. einer möglichen beruflichen Veränderung angesichts der grundsätzlichen Unabänderlichkeit des versicherten Verdienstes eine mit der Rechtsgleichheit nicht zu vereinbarende Besserstellung derjenigen Versicherten zur Folge hätte, deren Rente nicht innert fünf Jahren nach dem Unfall festgesetzt wird. Art. 24 Abs. 2 UVV soll lediglich verhindern, dass die Versicherte zufolge Verzögerung in der Rentenfestsetzung einen Nachteil erleidet, wenn die Löhne steigen. Die Bestimmung will die Versicherte jedoch gegenüber denjenigen Versicherten, deren Rente innert fünf Jahren nach dem Unfall festgesetzt wird, nicht besser stellen. Im Rahmen von Art. 24 Abs. 2 UVV sind deshalb nur die allgemeine Lohnentwicklung, nicht aber andere den versicherten Verdienst beeinflussende Änderungen in den erwerblichen Verhältnissen zu berücksichtigen (BGE 127 V 173 Erw. 3b). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.