Citation: 1B_481/2020 E. 1.2

1.2. Gemäss Art. 81 Abs. 1 ist zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wer (a) vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme enthalten hat und (b) ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat, insbesondere die beschuldigte Person (Ziff. 1). Auch Letztere ist nur zur Beschwerde befugt, soweit sie ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (BGE 133 IV 121 E. 1.1). Der Beschwerdeführer beantragt die Aufhebung des Entscheids des Zwangsmassnahmengerichts und die Rückweisung an dieses zur Neubeurteilung unter Berücksichtigung der Stellungnahme vom 30. Juli 2020. Die Vorinstanz legt im ersten Absatz von Erwägung 4.2 ihres Entscheids dar, was der Beschwerdeführer gegen die Entsiegelung "gemäss der Gesuchstellerin" (d.h. der Staatsanwaltschaft) vorbringt. Die von der Vorinstanz insoweit angeführten Einwände gegen die Entsiegelung entsprechen in der Substanz dem, was der Beschwerdeführer in seiner Eingabe vom 30. Juli 2020 dargelegt hat. Die Vorinstanz hat somit, auch wenn sie die Eingabe vom 30. Juli 2020 formell aus dem Recht gewiesen hat, zu den Einwänden des Beschwerdeführers gegen die Entsiegelung in der Sache Stellung genommen. Sie kommt zum Schluss, der Beschwerdeführer mache keine Siegelungsgründe im Sinne von Art. 248 Abs. 1 StPO genügend substanziiert geltend. In Erwägung 4.3 ihres Entscheids führt die Vorinstanz anschliessend aus, die Verteidigung mache in der nicht zu berücksichtigenden Eingabe vom 30. Juli 2020 keine weiteren Siegelungsgründe geltend bzw. substanziiere solche nicht. Dies stellt in der Sache eine Eventualerwägung dar. Erwägung 4.3 des angefochtenen Entscheids kann nur so verstanden werden, dass sich nach Auffassung der Vorinstanz am Ergebnis nichts geändert hätte, wenn die Eingabe vom 30. Juli 2020 zu berücksichtigen gewesen wäre. Unter diesen Umständen hat der Beschwerdeführer kein Rechtsschutzinteresse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Rückweisung zur Neubeurteilung unter Berücksichtigung der Eingabe vom 30. Juli 2020. Hat diese die Vorinstanz in einer Eventualerwägung bereits gewürdigt, steht fest, dass sie bei einer Neubeurteilung zum gleichen Ergebnis käme. Bereits deshalb kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Sie wäre überdies aus folgendem Grund unzulässig.