Citation: 5A_670/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Wie dargelegt liegt in der Verurteilung und Inhaftierung wegen eines Delikts gegen den anderen Elternteil, hier die Mutter der betroffenen Kinder, sehr wohl ein Grund für die Verweigerung des persönlichen Verkehrs (vgl. vorne E. 5.2.1). Auf die entsprechenden Ausführungen des Beschwerdeführers braucht aber nicht eingegangen zu werden, da sie an der Sache vorbeigehen: Für den Entscheid des Appellationsgerichts war nicht die strafrechtliche Verurteilung des Beschwerdeführers ausschlaggebend. Vielmehr hat es auf den klar geäusserten Willen der Kinder abgestellt, zum Vater keinen Kontakt mehr haben zu wollen, der vor dem Hintergrund der massiven Gewalt zum Nachteil der Mutter nachvollziehbar sei. In dieser Situation gefährde die Anordnung von Kontakten das Wohl der Kinder (vgl. auch vorne E. 3.3). Ob im Verhalten des Beschwerdeführers (ebenfalls) ein Grund für die Verweigerung des persönlichen Verkehrs liegt, braucht daher nicht entschieden zu werden. Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen vorträgt, es würden keine veränderten Verhältnisse vorliegen, kommt es nach dem Ausgeführten auch hinauf nicht an (vgl. E. 5.1 hiervor). Ohnehin hat die Vorinstanz schwergewichtig auf den nach Ergehen des Straf- und des Scheidungsurteils geäusserten Willen der Kinder abgestellt.