Citation: K 8/04 14.06.2004 E. 1

1.1 Das kantonale Gericht hat die vom Krankenversicherer auf maximal 2500 im Jahr festgesetzte Anzahl zu vergütender Teststreifen für die Blutzucker-Messung im Wesentlichen auf Grund der mit der Vernehmlassung eingereichten Stellungnahme des Vertrauensarztes Dr. med. S.________ vom 6. Mai 2003 bestätigt. Danach sei ein Verbrauch von mehr als vier Teststreifen pro Tag absolut gegeben. Hingegen seien acht Messungen täglich nicht mehr zweckmässig. Im Sinne einer Begrenzung der Messstreifen auf 2500 im Jahr oder durchschnittlich 6,8 pro Tag seien auch die Ausführungen des behandelnden Arztes Dr. med. A.________ im Bericht vom 25. November 2002 zu verstehen. Die beiden Arztmeinungen seien nachvollziehbar und begründet. Weitere Abklärungen erübrigten sich. 1.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird vorgebracht, auf die Stellungnahme des Dr. med. S.________ vom 6. Mai 2003 könne aus formellen und materiellen Gründen nicht abgestellt werden. Die Aussagen des Vertrauensarztes weckten ernstliche Zweifel an seiner Unvoreingenommenheit. Im Weitern gehe es nicht an, den Äusserungen eines Allgemeinmediziners (Dr. med. S.________) höhere Beweiskraft beizumessen als der Meinung eines international anerkannten Diabetologen (Dr. med. A.________). Entgegen dem kantonalen Gericht liessen sich die Ausführungen des behandelnden Facharztes im Bericht vom 25. November 2002 nicht in dem Sinne verstehen, mehr als durchschnittlich 6,8 Blutzuckermessungen pro Tag seien nicht erforderlich. Im Gegenteil habe Dr. med. A.________ mit Schreiben vom 22. Januar 2004 erklärt, die Beschwerdeführerin benötige auf Grund ihrer individuellen Situation durchschnittlich acht Teststreifen pro Tag.