Citation: 5A_217/2022 E. 5.2

5.2. Im Sinn einer Alternativbegründung erwägt das Verwaltungsgericht ausserdem, dass eine Kindesschutzmassnahme aufgrund der gegebenen Umstände nicht erfolgsversprechend und daher auch nicht verhältnismässig wäre. Da indessen bereits die erste Begründung für den Verzicht auf den Erlass der anbegehrten Massnahmen (fehlende Kindeswohlgefährdung) nicht zu beanstanden ist (E. 5.1 hiervor), erübrigt es sich, auch noch auf die Frage der Verhältnismässigkeit der Massnahmen und auf die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerde einzugehen (BGE 133 III 221 E. 7; 130 III 321 E. 6).