Citation: 2C_308/2024 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 83 lit. x BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide betreffend die Gewährung von Solidaritätsbeiträgen nach dem Bundesgesetz vom 30. September 2016 über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981, ausser wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt oder aus anderen Gründen ein besonders bedeutender Fall vorliegt (vgl. BGE 149 II 281, nicht publ. E. 1.2). Die Vorinstanz hat erwogen, dass der vorliegende Sachverhalt nicht in den Anwendungsbereich des AFZFG falle. Diese Frage ist im bundesgerichtlichen Verfahren in doppelter Hinsicht relevant, da sie einerseits die Anwendbarkeit der Zulässigkeitsschranke gemäss Art. 83 lit. x BGG betrifft und andererseits sich auf das anwendbare Recht auswirkt, nach dem die Angelegenheit materiell zu beurteilen ist (vgl. BGE 143 II 425 E. 1.3). Praxisgemäss steht in solchen Fällen die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grundsätzlich zur Verfügung (vgl. analog BGE 144 II 184 E. 1.3 und 1.4 und Urteil 2C_861/2017 vom 12. Oktober 2018 E. 1.3.2 betreffend das öffentliche Beschaffungswesen).