Citation: 9C_348/2024 E. A

Der Stadtrat der Stadt Dübendorf erteilte der Eidgenössischen Mate-rialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA) an seiner Sitzung vom 11. Februar 2021 - unter Auflage von Nebenbestimmungen - die baurechtliche Bewilligung für den Abbruch verschiedener Gebäude sowie den Neubau eines Laborgebäudes, eines Multifunktionsgebäudes und eines Parkhauses (Forschungscampus EMPA, Etappe 1) auf dem Grundstück Kat.-Nr. 17498; der Stadtrat auferlegte der EMPA Baubewilligungsgebühren in der Höhe von Fr. 187'903.30, Kontrollgebühren für den Rohbau und die Schlussabnahme im Betrag von Fr. 187'154.70 sowie eine Abwasseranschlussgebühr von Fr. 1'125'716.50, wobei betreffend die letztgenannte Gebühr festgehalten wurde, eine allfällige Reduktion auf Grund der Versickerung werde im Zusammenhang mit der noch zu erteilenden Abwasseranschlussbewilligung berücksichtigt. Mit Eingaben vom 23. März und 22. Juni 2021 ersuchte die EMPA den Stadtrat darum, die am 11. Februar 2021 erhobenen Gebühren im Rahmen einer Wiedererwägung substanziell bzw. um zwei Drittel zu kürzen. Dieser lehnte es mit Beschluss vom 28. Oktober 2021 ab, die Baubewilligungs- und die Kontrollgebühren zu reduzieren (Dispositiv-Ziff. 1); die Abwasseranschlussgebühren von Fr. 1'125'716.50 wurden demgegenüber um 30 % auf Fr. 788'001.55 herabgesetzt, gleichzeitig aber um Fr. 12'330.75 erhöht (zusätzliches Volumen von 1206 m3 Nebengebäude), woraus ein Totalbetrag von Fr. 800'332.30 resultierte (Dispositiv-Ziff. 2). Den dagegen von der EMPA eingelegten Rekurs hiess das Baurekursgericht des Kantons Zürich mit Entscheid vom 8. März 2023 teilweise gut; es hob Dispositiv-Ziff. 1 des angefochtenen stadträtlichen Beschlusses vom 28. Oktober 2021 auf und setzte die Baubewilligungsgebühr einschliesslich der Kontrollgebühren neu auf Fr. 124'770.- fest; im Übrigen wies es den Rekurs, insbesondere mit Blick auf die Abwasseranschlussgebühren, ab.