Citation: 6B_687/2016 E. 1.4.6

1.4.6. Die Vorinstanz hält fest, dass sie die Tatschwere (auch im Zusammenhang mit der Geldwäscherei) gegenüber der Erstinstanz "leicht modifiziert beurteilt und das bezügliche Verschulden als mittelschwer wertet" (Urteil S. 21). Die Formulierung des Verschuldens und die Festsetzung des Strafmasses haben begrifflich in Einklang zu stehen (BGE 136 IV 55 E. 5.9; Urteile 6B_1298/2016 vom 27. April 2017 E. 1.6, 6B_1096/2010 vom 7. Juli 2011 E. 4.2 mit Hinweisen). Das ist hier nicht der Fall. Die Vorinstanz erachtet das Gesamtverschulden der subjektiven und objektiven Tatschwere als mittelschwer und setzt eine hypothetische Einsatzstrafe von vier Jahren fest (Urteil S. 19). Eine differenzierte Beurteilung der Tatschwere, die sich hauptsächlich an der Grösse der Drogenmenge orientiere, sowie eine besondere Würdigung der Täterkomponente, insbesondere das geständige und kooperative Verhalten sowie die deutliche Strafempfindlichkeit führten zu einer merklichen Strafminderung. Das erstinstanzliche Strafmass von 5½ Jahren sei überhöht. Drei Jahre seien angemessen (Urteil S. 21). Die Beschwerdegegnerin wurde wegen massiven und weit überwiegend dreifach qualifizierten Betäubungsmittelhandels schuldig gesprochen. Sie stieg in eine höhere Hierarchiestufe auf und dealte jedenfalls ab April/Mai bzw. Frühjahr 2011 bis zu ihrer Verhaftung selbständig. Das Verschulden kann nicht gestützt auf Erwägungen zu allenfalls weniger gewichtigen Tatbeiträgen herabgesetzt werden. Die Beschwerdegegnerin hatte in der Bande vielfältige wichtige Aufgaben übernommen (oben E. 1.2). Auch weniger gewichtige Taten erhöhen das Strafmass und können nicht strafmildernd verrechnet werden (vgl. Urteil 6B_1366/2016 vom 6. Juni 2017 E. 4.5).