Citation: 6B_762/2013 E. 2.4.4

2.4.4. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die vorinstanzlichen Ausführungen zu ihren Aussagen zum Verhalten des Beschwerdegegners am Ende der Tat seien willkürlich (Beschwerde S. 13 f.), reisst sie diese Erwägung aus dem Kontext. Die Vorinstanz hält fest, Zweifel würden sich auch hinsichtlich weiterer Gesichtspunkte ergeben. Einerseits habe die Beschwerdeführerin an der ersten Befragung ausgesagt, der Beschwerdegegner habe ihr nach der Vergewaltigung nochmals unter das T-Shirt gegriffen und ihr über die Brust gestrichen, während sie sich in den übrigen Einvernahmen auf die Äusserung beschränkt habe, der Beschwerdegegner habe einen Moment lang seinen Kopf bei ihr hingelegt, als er fertig gewesen sei. Andererseits sei zu bedenken, dass sich dieser einer grossen Gefahr entdeckt zu werden hätte aussetzen müssen. Im Gang hätten sich Bewegungsmelder befunden, die gegebenenfalls hätten umgangen werden müssen. Zwar sei davon auszugehen, dass der Beschwerdegegner die Alarmanlage und deren Funktionsweise gekannt habe, doch habe damit per se eine erhöhte Entdeckungsgefahr bestanden. Die Beschwerdeführerin habe sodann angegeben, der Beschwerdegegner habe während der inkriminierten Handlungen Geräusche von sich gegeben, etwa gestöhnt und laut geatmet. Auch dies hätte - angesichts der räumlichen Verhältnisse - das Risiko einer Entdeckung markant erhöht (Urteil S. 9 Mitte).