Citation: 5P.135/2000 29.05.2000 E. 1

1.- a) Mit Urteil des Amtsgerichts H.________ vom 15. September 1999 wurden A.A.________ (Klägerin) und M.S.________ (Beklagter), die sich 1995 in Jordanien verheiratet hatten, geschieden. Zwischen den Parteien ist zur Zeit das Appellationsverfahren vor dem Obergericht des Kantons Luzern hängig, in dem über die internationale Zuständigkeit der Luzerner Gerichte gestritten wird. Der Präsident des Amtsgerichts H.________ hatte mit Entscheid vom 27. Feb-ruar 1998 im Verfahren nach aArt. 145 ZGB die 1996 geborene Tochter der Parteien unter die Obhut der Klägerin gestellt und dem Beklagten ein Besuchsrecht gewährt. Schliesslich wurde der Beklagte verpflichtet, der Klägerin monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 1'600.-- für diese selbst und von Fr. 700.-- zuzüglich Kinderzulage für das Kind zu entrichten (Dispositiv-Ziff. 4). Auf Rekurs des Beklagten bestätigte das Obergericht des Kantons Luzern mit Entscheid vom 4. Mai 1998 die erstinstanzlich festgesetzten Unterhaltsbeiträge. Der beklagte M.S.________ ersuchte das Obergericht, Dispositiv-Ziff. 4 des amtsgerichtlichen Entscheids vom 27. Februar 1998 aufzuheben, A.A.________ persönlich keinen Unterhaltsbeitrag zuzusprechen und denjenigen für die Tochter auf Fr. 300.-- im Monat herabzusetzen; beides rückwirkend per 7. Juni 1998, eventuell per 21. Oktober 1997. Mit Entscheid vom 6. März 2000 wies die Instruktionsrichterin des Obergerichts des Kantons Luzern das Gesuch ab. b) Mit staatsrechtlicher Beschwerde beantragt M.S.________ hauptsächlich, den obergerichtlichen Renten- und Kostenentscheid aufzuheben. Im Weiteren ersucht er im Rahmen von Art. 94 OG vorsorglich um Sistierung der Rentenpflicht gegenüber A.A.________. Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden. In Rücksicht auf das zugleich gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege hat der Präsident der II. Zivilabteilung mit Verfügung vom 7. April 2000 auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet und die Behandlung des Gesuchs auf Antrag des bundesgerichtlichen Referenten in Aussicht gestellt. Gleichzeitig hat er das Gesuch nach Art. 94 OG abgewiesen.