Citation: 1C_358/2020 E. B

Die Baugesuchstellerin und die D.________ AG als damalige Grundeigentümerin der Parzellen Nr. 877 und 1606 fochten die Planungszone gemeinsam beim Regierungsrat des Kantons Nidwalden an und verlangten deren Aufhebung. Der Regierungsrat gab ihrem Gesuch um Gewährung der aufschiebenden Wirkung mit Präsidialentscheid vom 9. Februar 2018 nicht statt. Am 10. Juli 2018 wies der Regierungsrat die Beschwerde ab. In der Zwischenzeit erteilte der Gemeinderat am 16. April 2018 die Baubewilligung für das Vorhaben auf Parzelle Nr. 877 und wies die noch hängigen Einwendungen ab. Die dort unterlegenen Personen zogen den kommunalen Bauentscheid an den Regierungsrat weiter. Die Baugesuchstellerin und die Grundeigentümerin der Parzellen Nrn. 877 und 1606 reichten am 31. Juli 2018 beim Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden Beschwerde gegen den Regierungsratsentscheid vom 10. Juli 2018 ein. Mit Präsidialentscheid vom 30. November 2018 wies das Verwaltungsgericht das Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde ab. Am 13. Mai 2019 fällte das Verwaltungsgericht den Rechtsmittelentscheid über die Planungszone und wies die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Am 14. Oktober 2019 beantragten die Beschwerdeführerinnen einen Parteiwechsel, weil die bisherige Eigentümerin die Parzellen Nrn. 877 und 1606 auf die B.________ AG übertragen hatte. Dieser Parteiwechsel wurde mit Präsidialverfügung vom 21. Oktober 2019 bewilligt. Am 11. November 2019 wies der Regierungsrat die Beschwerde gegen die Baubewilligung vom 16. April 2018 ab; dieser Entscheid wurde an das Verwaltungsgericht weitergezogen. Der begründete Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 13. Mai 2019 wurde am 18. Mai 2020 versendet.