Citation: 4A_591/2015 E. 2.8

2.8. Die Sache ist an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin unter Zugrundelegung der gemäss Zwischenentscheid durch den Unfall im Begutachtungszeitpunkt E.________ kausal verursachten Gesundheitsstörung beurteilt. Da die Vorinstanz dabei die vorhandenen Gutachten neu wird würdigen müssen (ohne Berücksichtigung des G.________-Gutachtens), braucht auf die weiteren Rügen betreffend die Würdigung der Gutachten nicht eingetreten zu werden. Zu bemerken ist immerhin folgendes: Da auf das G.________-Gutachten nicht abgestellt werden kann, schadet nicht, dass es den F.________-Gutachtern nicht vorlag. Die Vorinstanz hält zwar fest, das F.________-Gutachten und das Gutachten E.________ entsprächen sich nicht. Die Differenzen betreffen aber nach der Feststellung der Vorinstanz nicht den Begutachtungszeitpunkt E.________ sondern die Auswirkung von Therapien auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin. Diesbezüglich besteht keine Bindungswirkung. Ob das F.________-Gutachten angesichts der diesbezüglichen Widersprüche zum Gutachten E.________ zu überzeugen vermag oder ob die Widersprüche durch ein weiteres Gutachten geklärt werden müssen, ist eine Frage der Beweiswürdigung, welche die Vorinstanz neu vorzunehmen haben wird.