Citation: 5A_266/2016 E. 2.3

2.3. Testamentarisch wies der Erblasser das Grundstück Nr. uuu den Söhnen D.________ und E.________ sowie "als landwirtschaftliches Heimwesen" u.a. die Grundstücke Nrn. vvv, www (damals yyy) und xxx (damals zzz) seiner Tochter C.________ zu. Gemäss Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Freiburg vom 13. September 2005, geschützt durch das bundesgerichtliche Urteil 5A.31/2006 vom 29. März 2006, handelt es sich aber nicht um ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinn von Art. 7 BGG, sondern um einzelne landwirtschaftliche Grundstücke. A.________ beansprucht gestützt auf Art. 21 Abs. 1 BGBB die Zuweisung der vier genannten Grundstücke an sich. Frage ist, ob ihr der Nachweis gelungen ist, dass sie im Sinn von Art. 21 Abs. 1 BGBB über ein landwirtschaftliches Gewerbe verfügt - unbestrittenermassen war sie zusammen mit ihrem Ehemann Miteigentümerin verschiedener landwirtschaftlicher Grundstücke in der gleichen Gemeinde - und deshalb ihr gesetzlicher Zuweisungsanspruch der testamentarischen Anordnung vorgeht.