Citation: 6B_580/2019 E. 2.1

2.1. Zur Begründung führt der Beschwerdeführer aus, die Vorinstanz habe es in Verletzung von Art. 428 Abs. 3 StPO unterlassen, die erstinstanzliche Kostenregelung im Lichte ihres Freispruchs vom Vorwurf der Gefährdung des Lebens neu zu prüfen und entsprechend zu ändern, wie das Art. 428 Abs. 2 i.V.m. Art. 426 Abs. 2 StPO vorsehe. Die erstinstanzlichen Verfahrenskosten hätten dem Beschwerdeführer statt vollständig lediglich höchstens zu zwei Dritteln auferlegt werden dürfen, da er nicht nur - erstinstanzlich - vom Vorwurf der schweren, bzw. der versuchten schweren, Körperverletzung freigesprochen worden sei, sondern im Berufungsverfahren auch vom Vorwurf der Gefährdung des Lebens, welchen die Vorinstanz zu Unrecht als erfüllt beurteilt gehabt habe. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen sei.