Citation: 5C.29/2007 12.03.2007 E. B

Mit Klage vom 18. August 2005 verlangten R.________ und S.________, den Beklagten sei unter Strafandrohung zu verbieten, auf dem Grundstück Nr. 1 Fahrzeuge anzuhalten oder abzustellen; von diesem Verbot seien auch Fahrzeuge zu erfassen, für welche die Beklagten die Verantwortung trügen (Besucher etc.). Die Beklagten schlossen auf Abweisung der Klage; eventualiter verlangten sie einerseits die Präzisierung, dass unter "Anhalten" lediglich das Anhalten und Aussteigen zu Umschlags- bzw. Zubringerzwecken gemeint sei, nicht aber das Anhalten ohne Aussteigen bei Ausübung des Fahrwegrechts, und andererseits, dass die Klage mit Bezug auf Fahrzeuge Dritter abzuweisen sei. Mit Entscheid vom 1. Dezember 2005 verbot das Kreisgericht Werdenberg-Sargans den Beklagten unter Strafandrohung, auf der Parzelle A.________-GBB-1 Fahrzeuge anzuhalten oder zu parkieren, unter Hinweis, dass von diesem Verbot auch Fahrzeuge erfasst werden, für welche die Beklagten die Verantwortung tragen. Die hiergegen erhobene kantonale Berufung der Beklagten wies das Kantonsgericht am 15. Dezember 2006 ab.