Citation: 9C_837/2018 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer wendet ein, das kardiologische Gutachten vom 11. Januar 2017 entspreche den im Entscheid vom 19. Juni 2015 festgehaltenen Vorgaben nicht, weil sich die Ärzte darin nur rudimentär zu seiner Arbeits- und Leistungsfähigkeit geäussert und mit der angestammten Tätigkeit, insbesondere deren Stressfaktoren (Termindruck, Strassenverkehr, Telefonate und Reklamationen etc.), nicht auseinandergesetzt hätten. Deshalb sei irrtümlich eine Tätigkeit im Aussendienst einer ruhigen sitzenden Arbeit mit gelegentlich leichten körperlichen Anstrengungen gleichgesetzt worden. Es sei willkürlich, dass die gutachterliche Einschätzung im angefochtenen Entscheid dennoch als plausibel und nachvollziehbar betrachtet werde. Die Sache sei deshalb an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie ein Gerichtsgutachten in Auftrag gebe. Dazu bestehe umso mehr Anlass, als auch der Regionale Ärztliche Dienst (RAD) Bedenken geäussert habe.