Citation: 2A.315/2006 26.10.2006 E. 2

2.1 Ohne ein entsprechendes Begehren zu erheben, stellt die Beschwerdeführerin die von der Vorinstanz vorgenommene Verfahrensvereinigung in Frage. Jedenfalls macht sie vor Bundesgericht geltend, da die verschiedenen Verfahren voneinander abhängig seien und sich gegenseitig teilweise ausschlössen, mache es Sinn, das Verfahren betreffend die Übertragung der Konzession vorzuziehen und die übrigen Verfahren zu suspendieren. 2.2 Sowohl die Vereinigung verschiedener Verfahren als auch die Sistierung eines Verfahrens gelten grundsätzlich als rechtmässig, wenn sich dies als sachlich gerechtfertigt erweist (vgl. etwa das Urteil des Bundesgerichts 2A.276/2006 vom 12. Juli 2006, E. 3.2). Die drei hier fraglichen Verfahren stehen in engem Sachzusammenhang, betreffen die gleichen Verfahrensbeteiligten und hängen inhaltlich voneinander ab. Um Widersprüche zu vermeiden und eine Gesamtwürdigung mit einem sinnvollen Ergebnis zu gewährleisten, rechtfertigt es sich daher, die drei Teilfragen in einem Verfahren und gleichzeitig zu behandeln. Demnach hat weder die Vorinstanz durch ihre entsprechende Vorgehensweise Bundesrecht verletzt noch drängt sich eine Aufspaltung und Teilsistierung der Verfahren durch das Bundesgericht auf.