Citation: 8C_484/2013 E. 3.2

3.2. Der Versicherte legt nicht dar und es sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass die Vorinstanz den massgebenden Sachverhalt mit Blick auf Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig oder in Verletzung von Bundesrecht im Sinne von Art. 95 lit. a BGG festgestellt hätte. Sämtliche Vorbringen des Beschwerdeführers, die sich über weite Teile in appellatorischer und damit unzulässiger Kritik am angefochtenen Entscheid erschöpfen, vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die der rentenzusprechenden Verfügung vom 6. Dezember 2007 zugrunde gelegenen, in den medizinischen Unterlagen namentlich in neurologischer Hinsicht nur summarisch zusammengefassten Befunde, würden nicht wesentlich von den im Revisionsverfahren erhobenen radiologischen und klinischen Befunden abweichen, vermag er nicht durchzudringen. Wegen des vergleichenden Charakters des revisionsrechtlichen Beweisthemas und des Erfordernisses, erhebliche faktische Veränderungen von bloss abweichenden Bewertungen abzugrenzen, muss aufgrund der medizinischen Unterlagen deutlich werden, dass die Fakten, mit denen die Veränderung begründet wird, neu sind oder dass sich vorbestandene Tatsachen in ihrer Beschaffenheit oder ihrem Ausmass substantiell verändert haben. Die Feststellung über eine seit der früheren Beurteilung eingetretene tatsächliche Änderung ist dann genügend untermauert, wenn die ärztlichen Sachverständigen aufzeigen, welche konkreten Gesichtspunkte in der Krankheitsentwicklung und im Verlauf der Arbeitsunfähigkeit zu ihrer neuen diagnostischen Beurteilung und Einschätzung des Schweregrades der Störungen geführt haben (SVR 2012 IV Nr. 18 S. 81, 9C_418/2010 E. 4.3). Die vorinstanzliche Beweiswürdigung hält in diesem Sinne vor Bundesrecht Stand, da das kantonale Gericht auf die nachvollziehbar begründete Einschätzung von Frau Dr. med. O.________ abstellte, wonach die klinische Untersuchung 2006/07 ein radikuläres Reiz- und Ausfallsyndrom gezeigt habe, während bei ihrer Untersuchung, entsprechend einem klassischen natürlichen Verlauf nach konservativer Behandlung von Diskushernien mit territorialer Schmerzausbreitung und entsprechendem sensomotorischem Ausfall, keine funktionelle Einschränkung mehr vorgelegen habe. Wenn Frau Dr. med. O.________ darauf hinweist, der vom Rheumatologen Dr. med. L.________ erhobene Status entspreche dem neurologisch und elektrophysiologisch objektivierten Bild, ergibt sich kein Wiederspruch zu den Erwägungen im Rückweisungsentscheid des kantonalen Gerichts vom 28. Januar 2011. Dieses wies die Sache unter Hinweis auf den MRI-Bericht vom 28. Juli 2009 zur weiteren medizinischen Abklärung an die Verwaltung zurück. Frau Dr. med. O.________ hält nun aber fest, dass nicht die bildgebenden Befunde entscheidend seien, sondern der klinische Befund, welcher bei der neuerlichen Untersuchung das bereits von Dr. med. L.________ beschriebene Bild eines fehlenden klinischen Korrelats zur auf den MRI-Bildern sichtbar gewordenen Diskushernie gezeigt habe.