Citation: 1C_697/2021 E. 5.1

5.1. Sie macht geltend, die Vorinstanz habe zu strenge Anforderungen an den Nachweis der Lärmoptimierung gestellt. Im Ergebnis verlange die Vorinstanz, dass Bauherrschaften mehrere Projektvarianten konkret planen und lämrechtlich beurteilen müssten. Der damit verbundene Aufwand sei unverhältnismässig hoch. Die vorinstanzliche Auslegung von Art. 31 LSV gehe auch deutlich über die Empfehlungen FALS der Baudirektion des Kantons Zürich hinaus. Ausserdem ziehe das angefochtene Urteil nach sich, dass städtebauliche und gestalterische Aspekte keinerlei Berücksichtigung mehr fänden. Die Vorinstanz verschärfe die vom Bundesgericht aufgestellten Grundsätze zur Lärmoptimierung in einer Weise, die mit der gesetzlichen Grundlage nicht vereinbar sei. Dies gelte erst recht für Projekte, deren Planungsprozess wie im vorliegenden Fall bereits abgeschlossen gewesen seien, als das Bundesgericht mit Urteil 1C_106/2018 vom 2. April 2019 eine neue lärmschutzrechtliche Praxis eingeführt habe.