Citation: 5A_695/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Mit dieser Sichtweise blenden die Beschwerdeführerinnen aus, dass dieser Antrag das vorliegende Verfahren sprengt. Daran ändert auch die Berufung auf das rechtliche Gehör und weiterer verfassungsmässiger Rechte nichts. Ebensowenig kann der Streitgegenstand im gerichtlichen Verfahren erweitert werden, indem sich eine Partei auf die Nichtigkeit einer Verfügung beruft. Wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat, wird der Gegenstand des Verfahrens durch den angefochtenen Entscheid bestimmt. Darin findet sich keine Anordnung betreffend die Gegenstandslosigkeit der Aberkennungsklage. Damit kann auf die weitläufigen tatbeständlichen und rechtlichen Vorbringen nicht eingegangen werden, soweit sie den Antrag auf Abschreibung der Aberkennungsklage infolge Gegenstandslosigkeit betreffen.