Citation: 2C_621/2014 E. 3.3

3.3. Was der Beschwerdeführer gegen das angefochtene Urteil weiter einwendet, überzeugt nicht: Zwar hat er sich seit der Entlassung aus dem Strafvollzug nichts mehr zuschulden kommen lassen, doch durfte dies von ihm erwartetet werden, nachdem das ausländerrechtliche Verfahren noch hängig war, zumal er sich bis zum 27. April 2014 auch noch in der strafrechtlichen Probezeit befand. Sein Wohlverhalten ist in der Interessenabwägung mitzuberücksichtigen, doch ist es nicht allein ausschlaggebend, insbesondere wenn die betroffene Person - wie der Beschwerdeführer - massiv rückfällig geworden ist und die Dauer seit der Entlassung aus dem Strafvollzug eher kurz war. Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer nicht dargetan, inwiefern die familiären und beruflichen Umstände heute günstiger liegen würden als zum Deliktszeitpunkt: Damals war sein Sohn aus erster Beziehung noch unmündig; seine Partnerin war ihrerseits an seinen Straftaten beteiligt. Die Beziehungen zum volljährigen Sohn aus der früheren Ehe kann er besuchsweise und über die Neuen Medien pflegen. Es ist nicht ersichtlich, dass und inwiefern zwischen ihnen ein Abhängigkeitsverhältnis bestehen würde, welches seine Anwesenheit geböte. Seine Partnerin hat sich ihrerseits mit ihm bereits in der Dominikanischen Republik aufgehalten; er macht geltend, die dortigen Verhältnisse hätten ihr nicht zugesagt. Wollten der Beschwerdeführer und seine Partnerin wieder in der Schweiz zusammenleben, wäre es an ihnen gewesen, nicht während Jahren mit Drogen zu handeln. Der Beschwerdeführer war durch die Strafe in Frankreich gewarnt, liess sich dadurch aber nicht beeindrucken.