Citation: 1C_102/2022 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer machte im vorinstanzlichen Verfahren geltend, entgegen der Meinung des Baurekursgerichts sei für die Anwendung von Art. 24c RPG massgebend, dass die Bauten und Anlagen seinerzeit in Übereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt oder geändert worden seien. Das Wohnhaus habe am 1. Juli 1972 Wohnflächen von 173 m2 (Wohnung EG: 113 m2; verglaster Balkon EG: 19,08 m2, Essbereich Küche: 10,66 m2; Wintergarten: 8,12 m2, zwei Mezzanine: 11,87 und 10,69 m2), Nebenflächen von 137,26 m2 (Keller UG: 113 m2; 1992 ersetzte Garage: 11,63 m2; Stauraum unter Eingangstreppe: 3,33 m2; Estrich 9,45 m2) und somit zonenwidrige Flächen von insgesamt 310,68 m2 aufgewiesen. Diese Flächen seien von B.________ als Erbauer des Hauses erstellt worden, bevor es im Jahr 1971 zufolge eines Erbgangs auf C.________ übergegangen sei, der es im Jahr 1974 an den Beschwerdeführer verkauft habe. Der damalige Ausbauzustand, der demjenigen im Jahr 1972 entsprochen habe, sei auf einer Foto der Baueingabe 1992 erkennbar und könne von seiner ehemaligen Ehefrau, D.________, als Zeugin bestätigt werden.