Citation: 1B_58/2008 27.03.2008 E. 2

Nach der Vorinstanz besteht gegen den Beschwerdeführer der dringende Tatverdacht, er habe, teilweise zusammen mit Y.________, durch diverse Drittpersonen Hanf-Indooranlagen aufbauen und betreiben lassen; dabei seien die beiden in erheblichem Umfang am Erlös beteiligt gewesen. Der Tatverdacht betreffe gewerbs- und bandenmässigen Betäubungsmittelhandel. Als besonderen Haftgrund nimmt die Vorinstanz zur Hauptsache Kollusionsgefahr an, und zwar namentlich im Verhältnis zu Y.________. Dieser befindet sich offenbar in Deutschland im Strafvollzug. Nach der Vorinstanz ist folgendes konkretes Indiz für die Bereitschaft zu Kollusionshandlungen gegeben: In einem abgehörten Telefongespräch vom 18. Februar 2007 habe Y.________ aus einem Gefängnis in Deutschland dem Beschwerdeführer gesagt, die Aussagen müssten übereinstimmen. Wie im angefochtenen Entscheid dargelegt wird, hätten zwar inzwischen, nach Angaben des BUR, in Deutschland Einvernahmen mit Y.________ stattgefunden, bei denen ein Mitarbeiter der Drogenfahndung des Kantons Basel-Landschaft anwesend gewesen sei. Es gelte aber vorerst das Eintreffen der Originalprotokolle dieser Einvernahmen auf dem Rechtshilfeweg abzuwarten. Gestützt darauf sei es möglich, dem Beschwerdeführer die Aussagen von Y.________ vorzuhalten. Erst dann könne festgestellt werden, ob dessen Aussagen den Beschwerdeführer belasten bzw. von diesem bestritten würden und eine Konfrontation nötig sei. Bis dahin bestehe naturgemäss eine grundsätzliche Kollusionsgefahr, zumal die Aussagen von Y.________ aufgrund seiner Stellung als mutmasslicher Geschäftspartner des Beschwerdeführers als wesentliche Beweismittel zu qualifizieren seien. Im angefochtenen Entscheid ersucht die Vorinstanz das BUR, eine allfällige Konfrontation des Beschwerdeführers mit Y.________ zu prüfen bzw. in die Wege zu leiten; sie hält es für denkbar, dass der letztere aus dem deutschen Strafvollzug zwecks Einvernahme in der Schweiz zugeführt würde.