Citation: 1A.173/2000 05.11.2001 E. 1

1.- a) Die beiden Beschwerden richten sich gegen die gleiche Verfügung und betreffen dieselbe Sache. Sie werden deshalb zusammen behandelt. b) Gemäss Art. 130 des Bundesgesetzes vom 3. Februar 1995 über die Armee und die Militärverwaltung (Militärgesetz, MG; SR 510. 10) unterliegen Plangenehmigungsentscheide letztinstanzlich der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Abs. 1). Das Beschwerderecht richtet sich nach dem jeweils in der Sache anwendbaren Bundesrecht. Zur Beschwerde berechtigt sind auch die betroffenen Kantone und Gemeinden (Abs. 2). Der Kanton Aargau ist als Standortkanton vom Bauvorhaben betroffen. Der Beschwerdeführer 1 ist deshalb nach Art. 130 Abs. 2 MG zur Beschwerde befugt. Die Beschwerdelegitimation des Beschwerdeführers 1 ergibt sich überdies aus Art. 12b Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz vom 1. Juli 1966 (NHG; SR 451). Der Beschwerdeführer 2 hat am 22. Mai 1998 innert der Auflagefrist Einsprache gegen das Bauvorhaben erhoben. Er ist gestützt auf Art. 55 des Bundesgesetzes über den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814. 01) sowie auf Art. 12 und Art. 12a NHG zur Erhebung der Beschwerde berechtigt (BGE 125 II 50). c) Die Beschwerdeführer können mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens rügen. Da die Vorinstanz keine richterliche Behörde ist, können sie auch die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend machen. Die Unangemessenheit der angefochtenen Verfügung können sie nicht rügen (Art. 104 OG). Das Bundesgericht kann die Feststellung des Sachverhaltes auch von Amtes wegen überprüfen (Art. 105 OG).