Citation: 1A.129/2005 23.08.2005 E. 4

Die Beschwerdegegner machen geltend, entgegen den Feststellungen des Verwaltungsgerichts sei der Lagerplatz auf Parzelle Nr. 326 nicht in den UVB eingeflossen und er stelle keinen Ersatz für die bisherigen Lagerplätze auf den Parzellen Nr. 1651 und 420 dar. In diesem Bericht werde fälschlicherweise davon ausgegangen, dass der Lagerplatz auf Parzelle Nr. 326 bereits betrieben werde. Auch die Aussage, dass es sich lediglich um eine Verschiebung des Standortes um ca. 50 m handle, sei nicht haltbar. Ist die vorliegende Beschwerde nach dem Gesagten abzuweisen (vgl. E. 3.2 hiervor), braucht in diesem Verfahren nicht geprüft zu werden, ob die Beanstandungen der Beschwerdegegner begründet sind. So wird sich die Baubewilligungsbehörde nach der vom Verwaltungsgericht verfügten Rückweisung der Beschwerdesache zu neuem Entscheid auch über den Einbezug des projektierten Lagerplatzes auf Parzelle Nr. 326 in den UVB und die UVP zu vergewissern haben, da diese Grundlage für das zu beurteilende Baugesuch bilden. Dasselbe gilt auch hinsichtlich des Baugesuchs für die Bauschuttaufbereitungsanlage auf Parzelle Nr. 325. Wie dazu den Akten entnommen werden kann, hat der Gemeinderat diesem Bauvorhaben am 4. April 2005 die Bewilligung erteilt und in seinem Einspracheentscheid den Einwand verworfen, der projektierte Lagerplatz auf Parzelle Nr. 326 sei nicht in die UVP einbezogen worden. Da gegen diesen Entscheid eine Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat hängig ist und der Sachverhalt von Amtes wegen zu prüfen ist (vgl. § 20 des Gesetzes vom 9. Juli 1968 über die Verwaltungsrechtspflege, Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG/AG; SAR 271.100), wird auch er sich mit dieser Frage zu befassen haben.