Citation: U 351/05 21.03.2006 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer wurde nach dem Unfall vom 9. Februar 2001 wiederholt eingehend medizinisch abgeklärt. Auf dem organischen Gebiet können die Ergebnisse dahingehend zusammengefasst werden, dass der Versicherte an einem persistierenden Zervikalsyndrom leichter bis mässiger Ausprägung und leicht bis mässig schmerzhafter Funktionsstörung sowie an einer ebenfalls zervikogenen peripheren vestibulären Funktionsstörung, welche mit leichten Gleichgewichtsstörungen und Schwindel verbunden ist, und an einem beidseitigen Tinnitus leidet. Diese Gesundheitsschädigungen sind von der SUVA als Folgen des Unfalles anerkannt und der Zusprechung von Invalidenrente und Integritätsentschädigung zugrunde gelegt worden. 2.2 Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, es sei beim Verkehrsunfall vom 9. Februar 2001 auch eine Hirnverletzung eingetreten, kann ihr nicht gefolgt werden. Verschiedene, unter anderem bildgebende Untersuchungen des Kopfes haben keinen pathologischen Befund ergeben. Es liess sich namentlich auch keine commotio oder schwerere Beeinträchtigung des Hirnes ermitteln. Vielmehr wurden die geklagten Kopfschmerzen, soweit organisch begründbar, teils als zervikogen und teils als psychogen beurteilt. Diese ärztliche Einschätzung ist schlüssig, zumal der Versicherte beim Unfall einen Helm trug, keine Bewusstlosigkeit eintrat und gegenüber dem gleichentags aufgesuchten Arzt bei fehlenden äusseren Verletzungen zunächst nur Schmerzen in Hals und oberer Schultermuskulatur sowie in der linken Wade geklagt wurden. Dass der Versicherte nicht neuropsychologisch untersucht wurde, ist entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zu beanstanden. Im von der Invalidenversicherung eingeholten Gutachten des Institutes A.________ vom 6. Januar 2003 wird der bewusste Verzicht auf solche Abklärungen vom Konsiliararzt neurologischer Fachrichtung in nachvollziehbarer Weise damit begründet, dass mangels einer eingetretenen Bewusstlosigkeit oder eines veränderten Verhaltens nach dem Unfall die in den Akten nur selten erwähnten kognitiven Einschränkungen viel eher auf den chronifizierten Schmerzen beruhen dürften, als dass die Diagnose einer zusätzlichen Hirnbeteiligung anlässlich des Unfalles gestellt werden könnte. Gleich äusserte sich Dr. med. I.________, Facharzt FMH für Chirurgie, von der Abteilung Versicherungsmedizin der SUVA in der ärztlichen Beurteilung vom 9. September 2004. Was sodann die festgestellten degenerativen Veränderungen an der Wirbelsäule auf Höhe C5/C6 betrifft, ist aufgrund der fachärztlichen Abklärungen festzustellen, dass diese Befunde nicht überwiegend wahrscheinlich in einem ursächlichen Zusammenhang zum Unfall vom 9. Februar 2001 stehen und die geklagten Beschwerden auch nicht zu erklären vermögen. 2.3 Es bleibt somit hinsichtlich bei den eingangs festgestellten, organisch objektivierbaren Gesundheitsschädigungen. Hieran vermögen die - teils mit Hinweisen auf medizinische Fachliteratur verbundenen - Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern.