Citation: 9C_333/2018 E. 5.3

5.3. Zusammenfassend gelte deshalb für den vorliegenden Fall, dass trotz der mehrmonatigen Arbeitsfähigkeit des Versicherten der zeitliche Konnex nicht unterbrochen worden sei. Denn die konkreten Umstände seines Falles würden deutlich zeigen, dass eine dauerhafte Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit von Beginn weg nicht als objektiv wahrscheinlich erschienen sei, zumal die Rückenschmerzen regelhaft zurückgekehrt und in einer weiteren Operation gemündet hätten. Auch die Dauer der Arbeitsfähigkeit von insgesamt neun Monaten vermöge den zeitlichen Konnex nicht zu unterbrechen, da rechtsprechungsgemäss (analog zu den Schubkrankheiten) kein strenger Massstab auf eine isolierte Arbeitsfähigkeitsperiode angewandt werden dürfe. In concreto bedeute dies für die Personalvorsorgestiftung, dass ihre Zuständigkeit seit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit am 9. August 2007 unverändert bestehen geblieben und sie daher seit dem 1. August 2008 - mit einem Unterbruch im Jahr 2009 - leistungspflichtig sei.