Citation: 1B_235/2015 E. 5

Das Zwangsmassnahmengericht hat sich darauf beschränkt, den hinreichenden Tatverdacht (zu Unrecht) zu verneinen. Die übrigen Entsiegelungsvoraussetzungen (etwa das Fehlen von schutzwürdigen Geheimhaltungsinteressen oder die Untersuchungsrelevanz der konkreten elektronischen Aufzeichnungen) hat es nicht geprüft. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache (entsprechend dem Hauptantrag der Beschwerdeführerin) zur Neubeurteilung im Sinne der vorstehenden Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend sind die Gerichtskosten dem unterliegenden privaten Beschwerdegegner aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (Art. 68 BGG).