Citation: 5A_52/2019 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz unterscheidet zwischen der Korrektur der seinerzeitigen Schätzung und der Anpassung und Aktualisierung von Parametern, die bei den zur Verwertung anstehenden Grundstücken zwischenzeitlich eingetreten sind. Dabei kommt sie zum Schluss, dass keine Kritik an der Schätzung zulässig ist, die bereits ursprünglich hätte formuliert werden können, womit nachträgliche Verbesserungen nicht in Frage kommen. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf die nach Durchführung des Lastenbereinigungsverfahrens vorzunehmende Schätzung, welche ebenfalls keine Berücksichtigung ursprünglicher Annahmen zulasse. Was für die "Revision" gemäss Art. 44 VZG gelte, müsse auch für eine allfällige weitere Schätzung massgebend sein.