Citation: 1C_511/2023 E. 5.4.1

5.4.1. Überdies rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Eigentumsgarantie, des Verhältnismässigkeitsprinzips, der Grundsätze rechtsstaatlichen Handelns sowie des Willkürverbots und von § 87 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 14. Mai 1987 (PBG/SZ; SRSZ 400.100). Sie bringt zusammengefasst vor, die Abweichungen von den Bauvorschriften seien bedeutungslos. Worin das konkrete öffentliche Interesse an der Freihaltung des Gewässerraums bestehe, führe die Vorinstanz nicht aus. Zudem sei die Massnahme unverhältnismässig. Innerhalb einer Gewässerraumbreite von 15 m bestehe mit der Kantonsstrasse ein optischer und faktischer Trenngürtel. Die Wiederherstellungsmassnahmen könnten gar nicht geeignet und erforderlich sein, den Gewässerraum freizuhalten. Auch eine umfassende Interessenabwägung habe die Vorinstanz unterlassen.