Citation: 8C_208/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz erwog, der Versicherungsmediziner der Suva, PD Dr. med. E.________, sei in seiner Aktenbeurteilung vom 16. November 2017 in Kenntnis aller relevanten Vorakten, namentlich auch des Privatgutachtens des Dr. med. D.________ vom 12. Oktober 2017, unter Berücksichtigung der bildgebenden Befunde und der beklagten Beschwerden zum eingehend und nachvollziehbar begründeten Schluss gekommen, dass als Folge des Unfallereignisses vom 17. August 1989 pathologische Zustände beider Knie anerkannt worden seien; darüber hinausgehende Folgen in anderen anatomischen Regionen seien versicherungsmedizinisch überwiegend wahrscheinlich nicht zu erkennen. Die Vorinstanz führte weiter aus, dass Kreisarzt med. pract. F.________, Facharzt für Chirurgie, die Unfallkausalität der Hüft- und Rückenbeschwerden in mehreren kreisärztlichen Untersuchungsberichten unter Hinweis auf das Fehlen posttraumatischer struktureller Läsionen, die lange Latenzzeit zum Unfall vom 17. August 1989 und epidemiologische Daten zur Prävalenz und Inzidenz von Rücken- und Hüftbeschwerden verneint habe. PD Dr. med. E.________ habe diese Beurteilung auf Basis der kreisärztlichen Untersuchung vom 13. April 2016 und der im Dossier verfügbaren Informationen als begründet, nachvollziehbar und nicht zu beanstanden gewertet. Sodann wies die Vorinstanz darauf hin, dass die Einschätzungen des PD Dr. med. E.________ und des med. pract. F.________ übereinstimmten mit der Beurteilung des Dr. med. G.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparats FMH. Dieser habe bereits in seinem orthopädischen Gutachten vom März 2008 festgehalten, dass die beschriebenen Beschwerden an den beiden Hüftgelenken sowie der Lendenwirbelsäule als körpereigene Ursache bewertet werden müssten. Der ursächliche Zusammenhang mit den Unfallfolgen sei im Sinn der Kausalitätslehre nicht gegeben. Die Veränderungen an den Hüftknochen sowie an der Lendenwirbelsäule seien als innere Ursache ohne wesentliche Mitursache zu werten. Ergänzend ist zu erwähnen, dass auch die Ärzte der Klinik H.________ die Unfallkausalität der Hüft- und Rückenbeschwerden aufgrund ihrer bildgebenden Untersuchung vom 28. September 2006 verneint hatten.