Citation: 9C_394/2020 E. A

Die 1956 geborene A.________ war vom 1. Januar 2000 bis zum 31. Dezember 2013 Inhaberin einer vom Kanton Bern entlöhnten Pfarrstelle in der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde B.________ mit einem Beschäftigungsgrad von 30 %. Zwischen dem 25. November 1996 und dem 30. Juni 1999 war sie wiederholt kantonal angestellt als Lernvikarin bzw. Verweserin (d.h. als Stellvertreterin; Anstellungsdauer von zusammen einem Jahr und elf Monaten). Für die berufliche Vorsorge war sie im Rahmen dieser Anstellungen bei der Bernischen Pensionskasse (BPK) versichert. Per 31. Dezember 2013 wurde die bisherige kantonale Anstellung als Pfarrerin in der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde B.________ aufgehoben und die Versicherte mit einem reduzierten Pensum von 20 % neu angestellt, ohne dass sie an der Reduktion ein Verschulden traf (Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. März 2016 [200 15 487 BV]). In der Folge verlangte sie mit Schreiben vom 28. Oktober 2016 von der BPK die rückwirkende Ausrichtung einer Sonderrente ab 1. Januar 2014. Die BPK lehnte den Antrag ab, da die Versicherte mit einer Beitragszeit von 15 Jahren und elf Monaten die für die Ausrichtung einer Sonderrente notwendigen 16 Beitragsjahre im Rahmen einer kantonalen Anstellung nicht aufweise.