Citation: 6B_1164/2023 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz hat vorliegend ein mündliches Berufungsverfahren durchgeführt und den Beschwerdeführer insbesondere zur Landesverweisung befragt (zur Durchführung des mündlichen Berufungsverfahren bei einer Landesverweisung vgl. Urteil 6B_942/2022 vom 13. Mai 2024 E. 2, zur Publikation vorgesehen). Das Vorbringen, die Vorinstanz habe nur sehr wenige und sehr zufällig anmutende Fragen gestellt, geht nicht über eine Beanstandung der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung hinaus. Die Rüge erschöpft sich in der dargelegten, pauschal gehaltenen Kritik, womit sie den erhöhten Begründungsanforderungen nicht zu genügen vermag. Soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes geltend macht, geht seine Rüge fehl. Ihn trifft bei der Feststellung von Umständen, die eine individuell-persönliche Gefährdung in seinem Heimatland begründen, trotz Geltung des Untersuchungsgrundsatzes eine Mitwirkungspflicht (Urteile 6B_919/2023 vom 10. Juli 2024 E. 4.3.4; 6B_988/2023 vom 5. Juli 2024 E. 1.8.3; 6B_542/2023 vom 15. Februar 2024 E. 1.3.7.2; je mit Hinweisen). Die geltend gemachte Rechtsverletzung erweist sich als unbegründet.