Citation: 5A_767/2015 E. B

B.a. Die Ehefrau beantragte in ihrem Schriftsatz vom 12. März 2012 dem Regionalgericht Berner Jura-Seeland die Scheidung der Ehe und stellte unter anderem Anträge betreffend die güterrechtliche Auseinandersetzung. Der Ehemann ersuchte seinerseits in der Vernehmlassung vom 12. März 2012 um güterrechtliche Auseinandersetzung und begehrte die ungeteilte Zuweisung der unter Bst. A erwähnten Liegenschaft an sich gegen volle Entschädigung der Ehefrau. Ein weiterer Schriftenwechsel fand nicht statt. Im Rahmen des erstinstanzlichen Verfahrens wurde ein Gutachten über die Bewertung der Liegenschaft eingeholt. Es datiert vom 26. Oktober 2012. Die Parteien wurden zur Hauptverhandlung vom 13. Februar 2013 geladen, an welcher die Ehefrau Anträge betreffend die Auflösung der einfachen Gesellschaft stellte und ihrerseits die Zuweisung der Liegenschaft beantragte. Die Verhandlung wurde vertagt. An der Fortsetzungsverhandlung vom 27. August 2013 reichte die Ehefrau die Finanzierungsbestätigung der Bank D.________ AG vom 22. August 2013 und jene der E.________ AG vom 23. August 2013 (betreffend Finanzierung der Liegenschaft) ein. B.b. Mit Urteil vom 21. Mai 2014 schied das Regionalgericht Berner Jura-Seeland die Ehe der Parteien. Die einfache Gesellschaft (Ehegattengesellschaft) wurde liquidiert und die eheliche Liegenschaft an der C.________strasse xxx in U.________ dem Ehemann unter Anrechnung seiner güterrechtlichen Ansprüche zu Alleineigentum zugewiesen. Die erste Instanz ging davon aus, die Ehefrau habe die Finanzierungsbestätigungen verspätet eingereicht, weshalb die Liegenschaft dem Ehemann zuzuweisen sei. Das Grundbuchamt V.________ wurde angewiesen, den Ehemann als Alleineigentümer des Grundstücks U.________ Gbbl. Nr. yyy, Liegenschaft an der C.________strasse xxx in U.________ einzutragen. Das Gericht verpflichtete die Ehefrau dazu, dem Ehemann innert 60 Tagen seit Rechtskraft des Ehescheidungsurteils aus Güterrecht (insbesondere unter Berücksichtigung der Liquidation der Ehegattengesellschaft) einen Betrag von Fr. 189'445.25 zu bezahlen. Nach einer weiteren Regelung des Urteils behält jeder Ehegatte die in seinem Besitze befindlichen Gegenstände sowie die auf seinen Namen lautenden Vermögenswerte und trägt die auf seinen Namen lautenden Schulden. Damit gelten die Parteien als güterrechtlich auseinandergesetzt. B.c. Mit Entscheid vom 27. August 2015 erkannte das Obergericht des Kantons Bern, die einfache Gesellschaft (Ehegattengesellschaft) werde liquidiert. Das Grundstück U.________ Gbbl. yyy, Liegenschaft C.________strasse xxx in U.________ wurde Zug um Zug gegen Bezahlung des Ausgleichsbetrages von Fr. 613'212.-- durch die Ehefrau an den Ehemann unter Entlassung des Ehemannes aus der Solidarhaftung für die aufhaftenden Schulden bei der F.________ von Fr. 1'337'500.-- (Stand März 2015), Hypothek Nr. zzz, in das Alleineigentum der Ehefrau übertragen. Das Obergericht erachtete die Finanzierungsbestätigungen der Ehefrau als rechtzeitig erbracht. Nach einer weiteren Regelung des obergerichtlichen Urteils sind der Nachweis der Zahlung und der Entlassung aus der Solidarhaftung innert drei Monaten nach Vollstreckbarkeit des Entscheides beim Obergericht des Kantons Bern einzureichen. Das Grundbuchamt V.________ wurde angewiesen, nach Eingang der erforderlichen Nachweise die Ehefrau als Alleineigentümerin des Grundstücks einzutragen. Mit der Grundbuchanmeldung durch das Obergericht des Kantons Bern gilt die Bedingung gemäss Ziff. 9 des Entscheides als erfüllt. Die Ehefrau wurde verpflichtet, dem Ehemann aus Güterrecht innert 30 Tagen nach Vollstreckbarkeit des Entscheides den Betrag von Fr. 18'233.15 zu überweisen. Im Übrigen behält jeder Ehegatte die sich in seinem Besitze befindlichen Gegenstände und die auf seinen Namen lautenden Vermögenswerte und trägt die auf seinen Namen lautenden Schulden (12).