Citation: 9C_492/2022 E. 4.4

4.4. Vorinstanz und Verwaltung haben beide Vergleichseinkommen, mithin sowohl das Validen- wie auch das Invalideneinkommen, ausgehend von statistischen Werten gemäss den Angaben des Schweizerischen Gewerbeverbands und den Tabellenlöhnen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) bestimmt. Dies ist im Grundsatz nicht zu beanstanden, allerdings ist nicht nachvollziehbar, weshalb im vorliegenden Fall für die beiden Vergleichseinkommen je von unterschiedlichen statistischen Löhnen ausgegangen werden müsste. Wie bereits das kantonale Gericht angemerkt hat, kann - so die beiden Vergleichseinkommen wir hier ausgehend vom gleichen statistischen Wert bestimmt werden können - auf dessen genaue Ermittlung verzichtet werden. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (vgl. Art. 16 ATSG) - vorbehältlich eines allfälligen Abzuges im Sinne von BGE 126 V 75 E. 5 - dem Grad der Arbeitsunfähigkeit (vgl. auch Urteil 8C_213/2022 vom 4. August 2022 E. 4.6.1 mit weiterem Hinweis). Bei einem medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeitsgrad von 20 % würde sich somit selbst bei einem (zusätzlichen) Abzug vom Tabellenlohn im Sinne von BGE 126 V 75 E. 5 in der Höhe von 20 % noch kein rentenbegründender Invaliditätsgrad ergeben. Die Beschwerde des Versicherten ist somit ohne Weiterungen zur Gebotenheit eines solchen Abzuges abzuweisen.