Citation: 1C_472/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Diese vorinstanzlichen Erwägungen zur Eignung und Erforderlichkeit des projektierten Standorts sowie zur Interessenabwägung sind nicht zu beanstanden. Es ist nachvollziehbar, dass die neue Haltestelle weder die Verkehrssicherheit noch die Sicherheit der Fussgängerinnen und Fussgänger gefährden darf, oder die Zufahrt zu Gebäuden erschweren soll. Einleuchtend ist daher auch, dass sich die vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Alternativstandorte vor dem ehemaligen "Milchhüsli" und auf den Parzellen Nrn. 84 und 85 an der Kreuzung "Hubackerstrasse/Mitteldorfstrasse" zur behindertengerechten Anpassung der Haltestelle weniger eignen als seine eigene Parzelle. Nach der verbindlichen Feststellung der Vorinstanz ist unter Inanspruchnahme der Parzelle des Beschwerdeführers ein Fahrbahnhalt im Teilausbau u.a. mit einem niveaugleichen Ein- bzw. Ausstieg möglich. Die projektierte Haltestelle wird den Zugang zur Liegenschaft des Beschwerdeführers nicht erschweren, da sich im fraglichen Bereich lediglich eine Sockelmauer befindet und eine Erhöhung des Belags möglich ist; auch sind die Sichtverhältnisse bei der Parzelle des Beschwerdeführers wesentlich besser als bei den vorgeschlagenen Alternativstandorten. Das vorinstanzliche Ergebnis, wonach der Ausbau der projektierten Haltestelle nicht nur geeignet, sondern auch erforderlich ist, um die Beseitigung von Nachteilen für behinderte Personen zu erreichen, erweist sich daher als bundesrechtskonform. Mit der pauschalen Kritik des Beschwerdeführers an der vorinstanzlichen Interessenabwägung ist im Übrigen weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern sein privates Interesse am ungeschmälerten Erhalt seines Eigentums höher zu gewichten wäre, als das öffentliche Interesse an der behindertengerechten Anpassung der projektierten Haltestelle. So bemängelt er zwar die geplante Erschliessung seiner Liegenschaft über das Grundstück des Kantons und die Lärmbelastung durch die Verschiebung der Haltestelle. Mit den betreffenden Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zur Zufahrt und der bereits bestehenden Lärmquelle in der unmittelbaren Umgebung seiner Parzelle setzt sich der Beschwerdeführer indes nicht auseinander. Gleiches gilt aus demselben Grund für seine Vorbringen im Zusammenhang mit dem Abwarten eines haltenden Busses, bevor er von seinem Grundstück wegfahren kann. Nach der unwidersprochenen Darstellung der Vorinstanz muss wegen des schlechten Sichtfelds bereits zum gegenwärtigen Zeitpunkt der wegfahrende Bus in der Ausfahrt des Beschwerdeführers abgewartet werden; mit der Verschiebung der Haltestelle ergibt sich in dieser Hinsicht keine wesentliche Verschlechterung.