Citation: 7B_422/2024 E. 2.2

2.2. Zum Sachurteilserfordernis des nicht wieder gutzumachenden Rechtsnachteils (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) bringt der Beschwerdeführer lediglich allgemein vor, er sei als Berufsgeheimnisträger zur Beschwerde legitimiert. Die Offenlegung eines Geheimnisses könne nicht mehr rückgängig gemacht werden, so dass ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen könne. Die von der Vorinstanz geforderte Schwärzung der Klientendaten durch eine Drittperson sei mit dem Anwaltsgeheimnis nicht vereinbar. Das Anwaltsgeheimnis gelte gegenüber jedermann und sei zeitlich unbeschränkt. Damit vermag der Beschwerdeführer indessen nicht hinreichend substanziiert einen drohenden nicht wieder gutzumachenden Nachteil gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG aufzuzeigen. Wie die Vorinstanz zu Recht festhält, nimmt der Beschwerdeführer selber die Stellung der beschuldigten Person ein. Auch wenn er im Besitz eines Anwaltspatents ist, kann er sich in seiner Eigenschaft als beschuldigte Person nicht auf das Berufsgeheimnis berufen und für seine eigenen angeblichen Verfehlungen ein Privileg aufgrund desselben beanspruchen. Entgegen seiner Behauptung hat der Beschwerdeführer überdies weder im vorinstanzlichen Verfahren noch vor Bundesgericht substanziierte Angaben zum angeblich tangierten Berufsgeheimnis gemacht, welche eine Triage von konkreten anwaltlichen Unterlagen ermöglicht hätte. Dazu wäre er aber verpflichtet gewesen, seine pauschale Behauptung reicht jedenfalls nicht aus, um den erforderlichen nicht wieder gutzumachenden Rechtsnachteil aufzuzeigen (vgl. E. 2.1 hiervor). Die Vorinstanz erwägt sodann in Übereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BGE 141 IV 77 E. 5.2 f.), dass sich die allfällig schutzwürdigen Geheimhaltungsrechte mitbetroffener (ehemaliger) Klienten des Beschwerdeführers im Entsiegelungsverfahren mittels Anonymisierung bzw. Schwärzung der Angaben, die das Regionalgericht im Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer nicht benötigt, angemessen wahren lassen. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers wird denn auch keine Drittperson mit der Schwärzung der Klientennamen beauftragt. Stattdessen lässt sich Dispositiv-Ziffer 1.2 des angefochtenen Entscheids entnehmen, dass die Unterlagen vom Zwangsmassnahmengericht selbst ausgedruckt und die Namen der ehemaligen Klienten des Beschwerdeführers von ihm geschwärzt werden. Damit wird das Anwaltsgeheimnis hinreichend gewahrt und die Rüge des Beschwerdeführers geht fehl. Dies gilt umso mehr, als die edierten Unterlagen gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen nur dazu dienen sollen, Beweis darüber zu führen, ob im angeklagten Deliktzeitraum gepfändete Vermögenswerte zur Verfügung standen. Schutzwürdige Privatinteressen stehen einer Entsiegelung vorliegend soweit ersichtlich ebenfalls nicht entgegen. Die Beschwerdeschrift enthält diesbezüglich jedenfalls keine Vorbringen. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich den fehlenden Tatverdacht sowie die Unverhältnismässigkeit rügt, macht er mögliche Entsiegelungshindernisse geltend, kann aber dadurch das Drohen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ebenso wenig dartun, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Damit wird das von ihm gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde gegenstandslos.