Citation: C 97/02 15.10.2002 E. 1

Unaufgefordert hat sich das Beschwerde führende AWA nach Ablauf der Rechtsmittelfrist, ohne dass ein zweiter Schriftenwechsel angeordnet worden wäre, mit einer zusätzlichen Eingabe am 10. Juli 2002 (samt Beilagen) an das Gericht gewendet. Im Hinblick auf die zu Art. 110 OG ergangene Rechtsprechung, wonach nach Ablauf der Rechtsmittelfrist grundsätzlich keine neuen Akten mehr eingebracht werden können (BGE 127 V 353), ist diese Eingabe (mitsamt den Beilagen, soweit nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren eingelegt) nicht zu berücksichtigen. Die darin aufgeführten Sachverhaltselemente, namentlich der Umstand, dass der Beschwerdegegner im Gegensatz zum ersten für das zweite Semester seiner Ausbildung explizite von der Stellensuche befreit war, sind bereits aktenkundig und stellen daher keine neuen erheblichen Tatsachen oder entscheidende Beweismittel im Sinne von Art. 137 lit b OG dar.