Citation: 6B_676/2022 E. 1.4

1.4. Mit der Verurteilung des Beschwerdeführers wegen mehrfacher qualifizierter Verletzung des BetmG liegen mehrere Betäubungsmitteldelikte als Vortaten zur Geldwäscherei vor. Davon, dass mit der Einstellung hinsichtlich der Anklageziffer 1.1.1.1 lit. a keine Vortat mehr vorliegen würde, kann keine Rede sein. Durch die in einem Anklagepunkt erfolgte Verfahrenseinstellung reduziert sich indes die eingeführte und verkaufte Gesamtmenge Cannabis und damit der durch die Vortaten erzielte Umsatz. Dies hat die Vorinstanz nach Massgabe der Bindungswirkung des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheides zu Recht im Rahmen der Strafzumessung berücksichtigt. Dass sich die Betragsminderung hinsichtlich der Geldwäschereihandlungen konkret ausweisen liesse, bringt der Beschwerdeführer nicht vor. Die Vorinstanz hat der dargelegten Rechtsprechung zur Bindungswirkung sowie Art. 404 Abs. 2 StPO hinreichend Rechnung getragen. Schliesslich ist nach dem Dargelegten auch kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. b StPO ersichtlich, zumal kein unverträglicher Widerspruch im Sinne der genannten Bestimmung zwischen dem Urteil 6B_1416/2020 vom 30. Juni 2021 und dem zweiten Berufungsurteil der Vorinstanz ersichtlich ist. Insofern ist nicht weiter darauf einzugehen, ob der Beschwerdeführer die neu geltend gemachte Verletzung von Art. 305bis StGB bereits im ersten bundesgerichtlichen Verfahren hätte rügen müssen. Die geltend gemachten Rechtsverletzungen sind zu verneinen.