Citation: 9C_42/2019 E. 5.3.2

5.3.2. Im vorliegenden Fall gab die Gesundheitsverschlechterung von vornherein keinen Anlass zur Rentenrevision: Besteht bereits ein Anspruch auf eine ganze Rente (hier: Invaliditätsgrad von 71 %), ist deren Erhöhung rechtlich ausgeschlossen; eine weitere gesundheitliche Verschlechterung kann daher in einem solchen Fall von vornherein entgegen der Beschwerdeführerin gerade nicht geeignet sein, den Rentenanspruch zu beeinflussen (vgl. Urteile 9C_107/2019 vom 7. August 2019 E. 5.2.3; 8C_405/2017 vom 7. November 2017 E. 4.3; 9C_309/2016 vom 13. September 2016 E. 3.4.2.1). Es besteht mithin kein Raum für eine revisionsweise Rentenaufhebung. Eine andere anspruchsrelevante Veränderung des Sachverhalts im massgeblichen Vergleichszeitraum ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht. Bei diesem Ergebnis braucht auf die weiteren Erwägungen der Vorinstanz, wonach eine Verschlechterung in einem Fall wie dem vorliegenden nur dann als Revisionsgrund gelten könne, wenn die Wiedererwägungsvoraussetzungen gegeben seien (E. 4.1 oben), nicht weiter eingegangen zu werden. Die Frage kann vielmehr offen gelassen werden.