Citation: 5A_484/2022 E. C

C.a. Mit am 20. Juni 2022 datierter, am 21. Juni 2022 der Post übergebenen Eingabe wendet sich A.________ (Beschwerdeführerin) ohne anwaltliche Vertretung an das Bundesgericht. Nachdem sie in ihrer Eingabe darauf hinwies, es handle sich um einen ersten einleitenden Teil ihrer Begründung, teilte ihr der Instruktionsrichter mit, dass die Beschwerdefrist am 20. Juli 2022 ablaufe, es ihr grundsätzlich frei stehe, ihre Beschwerde bis dahin zu ergänzen, sie aber beachten müsse, dass die Grundlagen für die angeordneten Massnahmen am 12. Juli 2022 entfielen, so dass die Beschwerde ab diesem Datum gegenstandslos würde. Mit am 28. Juni 2022 datierter, am 30. Juni 2022 der Schweizerischen Post übergebenen Eingabe reichte die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht ihre ergänzte Beschwerdebegründung ein. Sie legte dieser Ergänzung zudem eine E-Mail vom 29. Juni 2022 an einen Empfänger in der Klinik E.________ bei, die sie ebenfalls als Beschwerdeergänzung verstanden wissen wollte. C.b. Die Beschwerdeführerin beantragt die sofortige Aufhebung der fürsorgerischen Unterbringung und der medizinischen Zwangsmassnahmen, die Anordnung eines ambulanten Settings zwecks freiwilliger Weiterbehandlung, Schadenersatz (für Lohnausfall und unnütze Auslagen) sowie eine Genugtuung (Schmerzensgeld) für die ersten vier Behandlungstage und für die traumatisierend erlebte Zwangsisolation und -medikation. C.c. Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten, aber keine Vernehmlassungen eingeholt.