Citation: U 245/02 27.01.2003 E. A

Die 1946 geborene G.________ arbeitete seit 1990 im Reinigungsdienst bei der Firma X.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 25. Juli 1997 erlitt sie in Italien einen Verkehrsunfall, bei dem sie sich eine offene Galeazzi-Fraktur und eine intraartikuläre Radiusfraktur rechts, eine dislozierte Sternumfraktur sowie eine Oberschenkelkontusion zuzog. Nachträglich wurden Frakturen des 8. und 12. Brustwirbelkörpers (BWK) festgestellt, welche zu einer Keilwirbelbildung führten. Weil die Behandlung der Galeazzi-Fraktur mit Fixateur externe keine Heilung brachte, musste sich G.________ am 24. September 1997 einer Reoperation mit Dekortikation, Spongiosaplastik und Plattenosteosynthese unterziehen. Wegen fortbestehender Beschwerden hielt sie sich vom 22. April bis 3. Juni 1998 in der Klinik Y.________ auf, welche eine volle Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf und eine Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer geeigneten leichteren Tätigkeit ab 8. Juni 1998 angab (Austrittsbericht vom 3. Juli 1998). Ein in der Folge unternommener Arbeitsversuch am bisherigen Arbeitsplatz scheiterte. Die von der Versicherten geklagten Schmerzen an der rechten Hand und im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS) wurden mit Ergo- und Physiotherapie angegangen; am 11. Mai 1999 wurde das Metall im rechten Vorderarm entfernt. Anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 17. März 2000 kam Dr. med. G.________ zum Schluss, dass der Versicherten eine vorwiegend in wechselnder Position zu verrichtende Tätigkeit ohne Zwangspositionen des Rückens und mit der Einschränkung, dass sie nur mit leichten Gewichten und lediglich mit feinen Werkzeugen zu arbeiten vermöge, ganztags möglich sei. Am 31. Juli 2000 teilte die SUVA der Versicherten mit, dass die Taggeldleistungen auf den 30. September 2000 eingestellt würden. Mit Verfügung vom 5. Dezember 2000 sprach sie ihr eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 30 % ab 1. Oktober 2000 sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 20 % zu. Auf die hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher G.________ eine höhere Rente verlangte, ordnete sie eine spezialärztliche Untersuchung durch Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Orthopädische Chirurgie, Ärzteteam Unfallmedizin der SUVA, an, der in seinem Bericht vom 11. Juni 2001 zum Ergebnis gelangte, dass der Versicherten eine angepasste Beschäftigung, welche die rechte Hand praktisch nur für den Spitzgriff benötigt und stehend, sitzend und auch gehend verrichtet werden kann, ganztags möglich sein sollte. Mit Einspracheentscheid vom 17. August 2001 hielt die SUVA an der Rentenverfügung fest . Am 25. Juni 1998 hat sich G.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Mit Verfügung vom 3. Oktober 2001 sprach ihr die IV-Stelle Bern für die Zeit vom 1. Juli 1998 bis 30. September 2000 eine ganze Invalidenrente zu. Die mit dem Begehren um Zusprechung einer halben Rente ab 1. Oktober 2000 erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 14. Juni 2002 ab. G.________ liess hiegegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Eidgenössischen Versicherungsgericht einreichen (I 562/02).