Citation: I 307/03 03.12.2003 E. 4

Der Beschwerdeführer bringt wie schon im vorinstanzlichen Verfahren vor, die medizinische Behandlung seines Fussleidens sei nicht abgeschlossen. Auch nach Verfügungserlass seien weitere orthopädische und neurologische Behandlungen und Abklärungen erfolgt. Nachdem sich erwiesen habe, dass die Schmerzen im linken Fuss nicht erklärbar seien, hätte die Verwaltung und die Vorinstanz im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes das Vorliegen eines psychischen Leidens prüfen und dementsprechend medizinische Untersuchungen veranlassen müssen. Diese Vorbringen sind nicht stichhaltig. Allein aus der Tatsache, dass ein Versicherter medizinischer Behandlung bedarf, kann nicht geschlossen werden, es liege ein Gesundheitsschaden im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG vor, der eine Erwerbsunfähigkeit bewirke. Entscheidend ist vielmehr, ob und in welchem Umfang es dem Versicherten zumutbar ist, mit dem Gesundheitsschaden erwerbstätig zu sein. Aufgabe des Arztes oder Ärztin ist es dabei, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen). Die Ärzte der Klinik X.________ und Dr. med. T.________ haben dazu in Kenntnis der Anamnese und gestützt auf eigene Untersuchungen mehrere Male Auskunft gegeben. Ihre Schlussfolgerungen stimmen mit den Angaben der vor- und letztinstanzlich aufgelegten medizinischen Berichte überein. So hat Prof. Dr. med. R.________ (Bericht der Klinik Y.________ vom 27. November 2001) ausdrücklich auf die Beurteilung der Klinik X.________ verwiesen. Wenn er weiter festhält, dass im Zeitpunkt seiner eigenen Untersuchung am 27. November 2001 eine psychologische Problematik habe erfragt werden können, die auf eine depressive Episode hindeute, so liegt damit noch kein Anhaltspunkt vor, im für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt bei Erlass der strittigen Verfügung (vgl. Erw. 2 in fine) habe ein psychischer Gesundheitsschaden bestanden. Denn dieser Arzt fand keine Hinweise für ein pathologisches Geschehen, wie aus seinen Angaben deutlich hervorgeht (nachvollziehbare Schilderung der Beschwerden begleitet von adäquaten Affekten, Hinweis auf die belastende psychosoziale Situation). Dementsprechend empfahl er auch keine psychiatrische Abklärung oder Therapie. Auch die Befunde der Dres. med. S.________ und E.________ (Berichte der Klinik Y.________ vom 23. September und 17. September 2002) sind nicht geeignet, die Beurteilung im Zeitpunkt des Erlasses der Ablehnungsverfügung zu beeinflussen (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis). Von weiteren Abklärungen zum psychischen Gesundheitszustand ist daher abzusehen. Auf Grund der medizinischen Angaben ist mit der Vorinstanz anzunehmen, dass dem Beschwerdeführer eine leichtere, abwechselnd sitzend, stehend und gehend zu verrichtende Tätigkeit in vollem zeitlichem Umfang möglich und zumutbar ist. Gegen diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit spricht das Schreiben des Forschungsinstituts J._________ für biologischen Landbau, vom 29. Mai 2001 nicht, wonach der Versicherte im Frühjahr 2001 ein Praktikum absolviert hat. Nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid ist anzunehmen, dass diese Arbeit, wie die früher ausgeübte Tätigkeit im Garten- und Landschaftsbau, seiner körperlichen Behinderung nicht angepasst ist.