Citation: C 190/04 08.02.2005 E. 1

Das kantonale Gericht hat die bis 30. Juni 2003 gültig gewesenen Bestimmungen über die dem Versicherten obliegende Pflicht, vermittelte zumutbare Arbeit anzunehmen (Art. 17 Abs. 3 AVIG), und die Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei Nichtbefolgung der Kontrollvorschriften oder Weisungen des Arbeitsamtes, namentlich bei Nichtannahme einer dem Versicherten zugewiesenen zumutbaren Arbeit (Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG), sowie die verschuldensabhängige Dauer der Einstellung (Art. 30 Abs. 3 AVIG in Verbindung mit Art. 45 Abs. 2 AVIV) zutreffend dargelegt. Korrekt sind auch die Ausführungen dazu, dass für die Zuweisung einer vorübergehenden Beschäftigung nach Art. 72 Abs. 1 AVIG sinngemäss die Kriterien der zumutbaren Arbeit nach Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG gelten. Gleiches gilt in Bezug auf die Hinweise darauf, dass in materiellrechtlicher Hinsicht der allgemeine übergangsrechtliche Grundsatz gilt, wonach der Beurteilung diejenigen Rechtsnormen zu Grunde zu legen sind, welche gegolten haben, als sich der zu den materiellen Rechtsfolgen führende Sachverhalt verwirklicht hat (BGE 127 V 467 Erw. 1, 126 V 136 Erw. 4b, je mit Hinweisen), weshalb die am 1. Juli 2003 in Kraft getretenen Änderungen des AVIG im vorliegenden Fall nicht anwendbar sind. Darauf wird verwiesen.