Citation: 8C_151/2019 E. A

A.a. A.________, geboren 1967, war ab Juni 1989 als Versicherungsberater angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Elvia Schweizerische Versicherungsgesellschaft (heute: Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG; nachfolgend: Allianz) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 27. Oktober 1989 verursachte A.________ einen Autounfall, bei welchem er sich eine Commotio cerebri, Kontusionen am Thorax, am rechten Vorderarm, am rechten Knie und am lateralen Rist links sowie eine Rissquetschwunde frontal links zuzog. Am 22. September 1991 stiess A.________ beim Fussballspiel mit einem Mitspieler zusammen und erlitt eine Abknickverletzung der Halswirbelsäule. Die Allianz erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Per 1. September 1994 machte sich A.________ selbstständig und schloss mit der Allianz eine freiwillige Versicherung gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten ab. Am 28. September 1995 rutschte er beim Aussteigen aus der Badewanne aus und schlug mit dem Kopf an der Wand an; dabei zog er sich eine "indirekte Verletzung" der Halswirbelsäule zu. Die Allianz erbrachte die gesetzlichen Leistungen. A.b. Gestützt auf den Arztbericht des Dr. med. B.________ vom 14. März 1996 liess A.________ einen Rückfall melden. Mit Vergleich vom 8. Dezember 1998 einigten sich A.________ und die Allianz auf die Ausrichtung einer Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 662 /3 %. Mit Verfügung vom 26. Februar 1999 bestätigte die Allianz diese Rente und gewährte ihm zudem eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 47.5 %. A.c. Am 24. Mai 1999 war A.________ in einen Autounfall verwickelt worden, in dessen Folge er im Rahmen eines fürsorgerischen Freiheitsentzugs (heute: Fürsorgerische Unterbringung) in die Klinik C.________ eingewiesen und später in das Psychiatrie-Zentrum D.________ verlegt werden musste, wo er sich vom 27. Mai bis 3. Juni 1999 aufhielt. A.d. Die Invalidenversicherung holte das polydisziplinäre Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 23. Juni 1998 ein. Gestützt darauf sprach die damals zuständige IV-Stelle des Kantons Zürich A.________ mit Verfügung vom 25. August 1998 resp. wiedererwägungsweise vom 5. November 1998 ab September 1996 eine ganze Invalidenrente zu (vgl. Verfügung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 18. November 1998). Die nach seiner Auswanderung nach X.________ (2000) resp. Y.________ (2002) nunmehr zuständige IV-Stelle für Versicherte im Ausland stellte infolge Verletzung der Mitwirkungspflicht die Rentenleistungen mit Verfügung vom 29. Juni 2006, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 28. Dezember 2006, per 1. September 2006 ein. A.e. Das Zentrum E.________ erstattete am 5. November 2007 ein Gutachten, gemäss dem aus interdisziplinärer Sicht die angestammte Tätigkeit ganztags bei einer Einschränkung von 10 % aufgrund der psychischen Problematik zumutbar sei. A.________ gab bei Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, und Dr. med. G.________, Facharzt für Neurologie, ein bidisziplinäres Gutachten vom 15. November 2009 in Auftrag, welches eine Aggravation oder Simulation ausschloss. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland holte beim Zentrum für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, das polydisziplinäre Gutachten vom 27. September 2012 ein, wonach in der angestammten Tätigkeit volle Arbeitsunfähigkeit und in einer leichten Bürotätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 40 % bestehe. Gestützt darauf verfügte die IV-Stelle für Versicherte im Ausland eine ganze Invalidenrente ab 1. September 2006. Nachdem Dr. med. H.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, IV-Stelle für Versicherte im Ausland, am 15. Dezember 2013 Zweifel an den Schlussfolgerungen des psychiatrischen ZMB-Gutachters äusserte, liess die IV-Stelle A.________ erneut durch Dr. med. F.________ psychiatrisch begutachten, welcher am 1. Mai 2014 sein Gutachten erstattete und mit Zusatzbericht vom 14. September 2014 bezüglich der unfallversicherungsrechtlichen Aspekte ergänzte. A.f. Gestützt auf das ZMB-Gutachten vom 27. September 2012 und die Einschätzungen des Dr. med. F.________ vom 1. Mai und 14. September 2014 stellte die Allianz A.________ die Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht. Mit Verfügung vom 13. Januar 2015 hob die Allianz die Invalidenrente revisionsweise per 31. Januar 2015 auf. Nach Einholung des Gutachtens der Frau Dr. med. I.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 28. April 2016 bestätigte die Allianz nach Gewährung des rechtlichen Gehörs mit Einspracheentscheid vom 12. Januar 2017 die Aufhebung der Invalidenrente im Rahmen einer Wiedererwägung als auch im Rahmen einer Revision.