Citation: 5A_621/2021 E. 4.3

4.3. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als begründet: Zwar ist er gemäss den unstrittig gebliebenen erstinstanzlichen Feststellungen nicht auf den Range Rover angewiesen. Im Bedarf anzurechnen sind jedoch diejenigen regelmässig abbezahlten Schulden, welche die Ehegatten - bereits während des Zusammenlebens - für den gemeinsamen Lebensunterhalt aufgenommen haben oder für die sie solidarisch haften. Persönliche, nur einen Ehegatten treffende Schulden gegenüber Dritten gehen hingegen der familienrechtlichen Unterhaltspflicht nach und gehören nicht zum Existenzminimum (BGE 127 III 289 E. 2a/bb; Urteile 5A_1032/2019 vom 9. Juni 2020 E. 3.2; 5A_926/2016 vom 11. August 2017 E. 2.2.3). Bereits die Erstinstanz hat zwar festgehalten, dass die finanziellen Mittel nicht ausreichen, den Standard der Beschwerdegegnerin, wonach dieser immer ein Auto zur Verfügung stand, aufrecht zu erhalten. Dennoch wies sie - da die Beschwerdegegnerin ein Anrecht auf die Fortführung des bisherigen Lebensstandards habe - dieser den Range Rover zu Nutzen und Gebrauch zu. Die Erstinstanz ist mit anderen Worten davon ausgegangen, dass der Range Rover zur Lebenshaltung der Ehegatten gehört bzw. es sich dabei um Hausrat handelt (vgl. BGE 114 II 18 E. 4). Aus der Zuweisung des Range Rovers an die Beschwerdegegnerin und der gleichzeitigen Verpflichtung des Beschwerdeführers zur Übernahme der mit dem Leasing verbundenen Kosten folgt, dass diese bei den Auslagen des Beschwerdegegners zu berücksichtigen sind. Indem die Vorinstanz den Beschwerdeführer zwar zur Zahlung der Kosten verpflichtet, diese aber nicht in seinen Auslagen berücksichtigt hat, obwohl der Range Rover der Beschwerdegegnerin zu Nutzen und Gebrauch zugewiesen wurde, verfällt sie in Willkür und erweist sich der Entscheid auch im Ergebnis als willkürlich. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt daher als begründet.