Citation: 8C_242/2021 E. 6

Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe ihre Angaben zum Hergang des Ereignisses, namentlich ihre spätere Ergänzung, es habe eine erhebliche Krafteinwirkung gebraucht, um das betreffende fünfjährige, 20 kg schwere Kind zu halten, im Einzelnen auf die Goldwaage gelegt und in spitzfindiger Weise zu ihren Ungunsten interpretiert. Bereits die Gefahr eines Sturzes des von ihr zu beaufsichtigenden Kindes vom "Tripp-Trapp"-Stuhl genüge für die Annahme eines ungewöhnlichen äusseren Faktors. Hinzu komme, dass sie durch andere Kinder abgelenkt gewesen und vom drohenden Sturz überrascht worden sei. Die nach dem Ereignis festgestellte TFCC-Läsion liesse sich ohne erhebliche Krafteinwirkung gar nicht erklären, weshalb auch aus diesem Grund von einem Unfall auszugehen sei. Schliesslich sei die Vorinstanz zu Unrecht davon ausgegangen, die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin sei selbst unter Annahme eines Unfalls im Rechtssinne mangels natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen diesem Ereignis und der bildgebend gezeigten TFCC-Verletzung zu verneinen. Zumindest hätten diesbezüglich weitere Abklärungen getätigt werden müssen.