Citation: 6B_1019/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorbringen des Beschwerdeführers verfangen wiederum nicht. Entgegen seinen Ausführungen gilt die Abwesenheit bzw. Flucht einer (im Abwesenheitsverfahren mittels amtlicher Publikation rechtsgültig vorgeladenen) Person aus Furcht vor einer Verhaftung gerade nicht als entschuldbare subjektive Unmöglichkeit (BGE 127 I 213 E. 4; vgl. auch Urteile 6B_931/2015 vom 21. Juli 2016 E. 1.2; 6B_860/2013 vom 7. März 2014 E. 4.3; 6B_208/2012 vom 30. August 2012 E. 3.3.1) und lag dem herangezogenen Urteil des EGMR in Sachen Colozza gegen Italien eine Konstellation zugrunde, in der die betroffene Person gemäss dem EGMR nicht die geringste Ahnung davon hatte, dass gegen sie ein Strafverfahren eingeleitet worden war (vgl. Urteil des EGMR in Sachen Colozza gegen Italien vom 12. Februar 1985 Nr. 9024/80 und dort § 28). Letzteres ist vorliegend nachweislich nicht der Fall. Damit einhergehend tut der Beschwerdeführers nicht rechtsgenüglich dar, inwiefern in der vorliegenden Konstellation Art. 6 Ziff. 1 EMRK tangiert sein könnte (Art. 106 Abs. 2 BGG).