Citation: 4A_581/2015 E. B

B.a. Mit Klage vom 27. Mai 2014 beim Handelsgericht des Kantons Aargau beantragte die Klägerin, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr den Betrag von Fr. 1'483'747.60 zuzüglich Zins zu 5 % seit Klageeinreichung zu bezahlen. Sie begründete ihre Forderung mit einem Anspruch auf Entrichtung der vereinbarten Teuerung gemäss TU-Werkvertrag vom 6. Juni 2006. Mit Replik vom 13. November 2014 zog die Klägerin ihre Klage im Umfang von Fr. 325'090.21 zurück und verlangte noch die Bezahlung von Fr. 1'158'656.79 nebst Zins. Sie beanspruchte damit die Teuerung (nur noch) auf dem Werkpreis von Fr. 19'194'546.-- (ohne Budgetbeträge und Nachträge). B.b. Das Handelsgericht schützte die Klage mit Urteil vom 3. September 2015 im Betrag von Fr. 40'185.76 zuzüglich 5 % Verzugszins seit 27. Mai 2014. Es kam zum Schluss, teuerungsberechtigt seien Forderungen von insgesamt Fr. 8'214'291.55. Massgeblich sei der Preisstand bzw. Gesamt-Baukostenindex per 1. Januar 2008. Das ergebe einen Teuerungsanspruch von Fr. 205'185.76, von dem es eine bereits geleistete Zahlung von Fr. 165'000.-- abzog.