Citation: 1P.275/2003 23.09.2003 E. C

X.________ hat am 5. Mai 2003 gegen das Urteil des Kantonsgerichtsausschusses Graubünden staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht eingereicht mit dem Antrag, das angefochtene Urteil sei aufzuheben. Der Beschwerdeführer beruft sich auf Art. 9, Art. 29 Abs. 2 und Art. 32 BV sowie Art. 6 Abs. 2 EMRK und rügt Verletzungen des Anspruchs auf rechtliches Gehör, des Willkürverbots und des Grundsatzes in dubio pro reo. Der Beschwerdeführer beanstandet die Distanzangaben der Polizeibeamten und macht geltend, deren Angaben, wonach sie sein entgegenkommendes Fahrzeug erstmals aus einer Distanz von 70 Metern wahrgenommen und alsdann innert einer Strecke von 20 Metern angehalten hätten, könnten nicht zutreffen. Ferner kritisiert der Beschwerdeführer, dass hinsichtlich der Geschwindigkeit des Lastwagens nur von einer Wahrscheinlichkeit ausgegangen und die Tachoscheibe nicht detailliert ausgewertet wurde sowie dass auf die von ihm beantragte Expertise verzichtet wurde. Aufgrund eigener Berechnungen bezüglich des ihm zur Verfügung gestandenen Überholwegs und der Distanz zum Polizeifahrzeug legt er dar, dass keine Gefahr bestanden habe und ihm ein Überholen problemlos möglich gewesen sei.