Citation: 5A_245/2025 E. 4

Mit dieser Entscheidbegründung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht in sachgerichteter Weise auseinander. Sie beklagt sich weitschweifig darüber, dass die Gefährdungsmeldung unberechtigt sei und sie von der KESB nicht gut behandelt werde. Dies geht an der obergerichtlichen Entscheidbegründung vorbei. Gemäss Art. 443 Abs. 1 ZGB kann jedermann der KESB vor oder während eines hängigen Verfahrens rechtserhebliche Tatsachen mitteilen, welche die Hilfsbedürftigkeit einer Person betreffen. Die KESB ist von Amtes wegen zur Prüfung solcher Meldungen verpflichtet, muss aber in der Folge nicht zwingend ein formelles Verfahren eröffnen. Bei der Gefährdungsmeldung geht es mithin um eine informelle Meldung einer Drittpartei und nicht um einen Entscheid der KESB. Nur gegen einen solchen steht, wie das Obergericht zutreffend festgehalten hat, nach Art. 450 Abs. 1 ZGB der Rechtsweg offen.