Citation: U 318/02 01.05.2003 E. 3

Anlässlich der durch Dr. med. B.________ am 2. Februar 1995 vorgenommenen Arthroskopie sowie partiellen Meniskektomie medial am linken Kniegelenk wurde gemäss gleichentags verfasstem Bericht eine Hinterhornläsion des medialen Meniskus diagnostiziert. Hinweise auf die vorangegangene Einwirkung eines äusseren Ereignisses auf das linke Kniegelenk bestanden nicht, sodass der Schluss auf eine krankhafte Entwicklung im Lichte dieser Angaben statthaft war. Dem MRI-Bericht der Klinik G.________ vom 6. Dezember 1995 ist alsdann zu entnehmen, dass der Meniskus im Korpus und Hinterhorn bei Status nach medialer Teilmeniskektomie praktisch vollständig fehlte. Gefunden wurden eine osteochondrale Läsion betreffend die anterioren Anteile des medialen Tibiaplateaus im Sinne einer beginnenden Osteonekrose in der Belastungszone sowie eine deutliche Ergussbildung. Ausgehend von diesen Befundangaben - eine bis an die Oberfläche reichende Rissbildung war nicht erkennbar - erhellen auch hieraus keine Anhaltspunkte für einen unfallähnlichen Vorfall. Prof. Dr. med. D.________ sprach sich in seinem Gutachten vom 17. Februar 1997 einlässlich zur Krankheitsgeschichte des rechten Knies und Unterschenkels aus, wohingegen das linke Kniegelenk als "normal funktionierend" und zur Zeit keine Beschwerden verursachend beschrieben wurde. Auch im Bericht des Dr. med. F.________ vom 12. November 1997 stand die Problematik des rechten Knies im Vordergrund, während das linke, am 2. Februar 1995 operierte Knie, das als ebenfalls schmerzhaft und behandlungsbedürftig bezeichnet wurde, nur beiläufig Erwähnung fand. Anamnestisch hielt Dr. med. B.________ in seinem Bericht vom 29. November 1997 fest, nachdem gleichentags eine Arthroskopie am linken Kniegelenk, verbunden mit einer Restmeniskektomie medial und einer Knorpelglättung am lateralen Tibiaplateau, vorgenommen worden war, nach einem Status nach partieller Meniskektomie medial des linken Kniegelenkes am 2. Februar 1995 und einer Medialisierung der Tuberositas tibiae vor Jahren sei es nun seit kurzem erneut zu Beschwerden und einer Ergussbildung gekommen. Die Befunde am medialen und lateralen Kompartiment, wie im Bericht beschrieben, interpretierte er als "frische Rissbildung im Restmeniskus medial, neue Knorpelschäden am lateralen Tibiaplateau". Am 23. April 1998 bescheinigte Dr. med. B.________ dem Versicherten von Seiten des linken Knies eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit. Die Ärzte des Spitals E.________ gaben in ihrem Gutachten vom 18. Juni 1998 bezüglich des linken Knies sodann die mit MRI-Bericht der Klinik G.________ vom 6. Dezember 1995 erhobenen Befunde wieder und stellten fest, dass anlässlich einer Untersuchung des Patienten durch Prof. Dr. med. D.________ am 29. Januar 1996 Beschwerden am linken Kniegelenk negiert worden seien. Zusammenfassend kamen sie zum Schluss, dass im Bereich des linken Kniegelenkes ein unauffälliger ossärer Befund vorliege.