Citation: 9C_759/2023 E. 1.5.1

1.5.1. Es verbleibt die allgemeine Legitimationsklausel ( Art. 89 Abs. 1 BGG). Danach ist zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a), durch den angefochtenen Entscheid oder Erlass besonders berührt ist (lit. b) und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (lit. c). Diese Regelung ist in erster Linie auf Privatpersonen zugeschnitten. Gemäss ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt, dass Gemeinwesen und andere öffentlich-rechtliche Körperschaften das allgemeine Beschwerderecht im Sinne von Art. 89 Abs. 1 BGG einzig dann anrufen können, wenn sie: - entweder durch den angefochtenen Entscheid gleich oder ähnlich wie Privatpersonen betroffen (erste Tatbestandsvariante) - oder aber in qualifizierter Weise in schutzwürdigen hoheitlichen Interessen berührt sind (zweite Tatbestandsvariante). Gemeinwesen und andere öffentlich-rechtliche Körperschaften, namentlich auch Kantone, sind mithin nur höchst restriktiv zur Beschwerdeführung zuzulassen (zum Ganzen: Urteil 9C_460/2021 vom 1. April 2022 E. 2.2.2, nicht publ. in: BGE 148 V 242; BGE 147 II 227 E. 2.3.2; 146 I 195 E. 1.2.1; 146 V 121 E. 2.3.1; 141 II 161 E. 2.1).