Citation: 6B_186/2024 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz berücksichtigt ein Überwachungsvideo einer Bankfiliale in Schaffhausen, worauf zu sehen sei, wie die Beschwerdeführerin am 8. August 2019 um 03:42 Uhr die Bankfiliale betritt, Bargeld aus einem Automaten bezieht und die Räumlichkeiten um 03:44 Uhr wieder verlässt. Auf einem Überwachungsvideo der Stadtpolizei Schaffhausen sei zu sehen, wie sie um 03:42 Uhr von der Schwertstrasse her in die Bahnhofstrasse einbiege und sich eine Zigarette anstecke. Auf einem anderen Überwachungsvideo der Stadtpolizei sei zu erkennen, wie sie um 03:43 Uhr von Gleis 1 herkomme und in ein Taxi steige. Um 03:53 Uhr sei die Beschwerdeführerin an ihrem Wohnort von der Polizei angehalten worden. Dazu erwägt die Vorinstanz nachvollziehbar, die Videoaufnahmen würden die Zeit nach der Tat betreffen und folglich keine direkten Rückschlüsse auf die Täterschaft zulassen. Dabei übersieht sie nicht, dass sich die Videoaufnahmen mit den Angaben der Beschwerdeführerin decken, wonach sie Geld abgehoben habe und mit dem Taxi zu ihrem Neffen habe fahren wollen. Die Vorinstanz berücksichtigt im Übrigen, dass die Beschwerdeführerin erst rund 1,5 Stunden nach der Tat angehalten worden sei. Daher sei ihre Täterschaft nicht bereits deshalb ausgeschlossen, weil keine DNA-Treffer oder Blutspuren an ihrer Kleidung und ihren Händen hätten festgestellt werden können.