Citation: U 295/01 24.12.2002 E. B

Mit Verfügung vom 11. Mai 1993 verneinte die Winterthur einen Kausalzusammenhang zwischen den geltend gemachten Kieferbeschwerden und der Behandlung durch Dr. A.________ gestützt auf die Gutachten des Prof. Dr. G.________, Klinik für Zahnärztliche Prothetik Y.________, vom 22. Dezember 1992 sowie des Prof. Dr. H.________, Rheumatologische Universitätsklinik und Poliklinik des Spitals Z.________, vom 30. April 1993 und verweigerte die Leistungen aus Unfallversicherung. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die Sache mit Urteilen vom 8. Juni 1994 und vom 22. Dezember 1995, welche unangefochten in Rechtskraft erwuchsen, zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung an die Winterthur zurück. Mit Verfügung vom 4. Mai 1998, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 30. September 1998, verneinte die Winterthur ihre Leistungspflicht ein weiteres Mal. Die hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit unangefochtenem Entscheid vom 10. August 1999 gut. Es erachtete die Fehlmanipulation des Chiropraktikers als nachgewiesen und hielt des Weiteren fest, dass das Ereignis vom 1. Oktober 1986 den Unfallbegriff erfülle und zu den geklagten Kieferbeschwerden in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang stehe. Die Sache wurde daher zur Festsetzung der gesetzlichen Leistungen an den Versicherer zurückgewiesen.