Citation: 5A_20/2016 E. 6.2

6.2. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, die Kosten für die Hobbies der Kinder seien gleichmässig zu verteilen, nachdem die Vorinstanz seinen Betreuungsanteil massiv erhöht habe. Das Obergericht habe den erstinstanzlichen Entscheid, in welchem die betreffenden Kosten von Fr. 200.-- ganz dem Aufwand der Beschwerdegegnerin zugewiesen wurden, jedoch nicht korrigiert, sondern willkürlich erwogen, der Berufungskläger habe sich mit der Behandlung u.a. dieser Bedarfsposition nicht substantiiert auseinandergesetzt. Dazu ist sinngemäss auf das in E. 6.1 Gesagte zu verweisen. Zumal mit Blick auf den weiten sachgerichtlichen Ermessensspielraum in diesem Bereich ist die vorinstanzliche Festsetzung weit davon entfernt, willkürlich zu sein, selbst wenn berücksichtigt wird, dass die Vorinstanz sowohl bei den Kindergrundbeträgen als auch bei den Kosten für die Kinderhobbies von einer Verteilung nach (genau) gleichen Teilen abgesehen und die Gewichte für beide Positionen leicht zugunsten der Mutter verschoben hat.