Citation: 4A_276/2010 29.07.2010 E. 8

Das Subeventualbegehren begründet der Beschwerdeführer mit der Verletzung der Schadenminderungsobliegenheit nach Art. 505 Abs. 2 und 3 OR durch die Beschwerdegegnerin. Die Vorinstanz lehnte diesen Einwand ab, da gemäss Beweisergebnis die Einforderungsbemühungen der Beschwerdegegnerin hinlänglich dokumentiert seien. Bezüglich der für das Grundstück abgegebenen Kaufofferten der Garage G.________ SA und des Beschwerdeführers selbst sei festzuhalten, dass beide Übernahmeofferten geringer ausgefallen seien als der schlussendlich durch Versteigerung erzielte Verwertungserlös. Eine Verletzung der Schadenminderungsobliegenheit durch Nichtannahme dieser Offerten scheide somit bereits aus diesem Grund aus. Der Beschwerdeführer argumentiert, die Höhe des erzielten Verwertungserlöses bzw. dessen Verhältnis zu den Übernahmeofferten spiele keine Rolle. Die Beschwerdegegnerin habe seine Offerte abgelehnt und die Offerte der G.________ SA annehmen wollen. Er rechnet vor, dass bei Annahme seiner Offerte maximal ein Betrag von Fr. 37'000.-- und bei Annahme der Offerte der G.________ SA maximal ein Betrag von Fr. 41'000.-- offen geblieben wäre. Somit sei klar, dass seine Offerte die bessere gewesen sei. Die Beschwerdegegnerin hätte diese bessere Offerte nicht ablehnen bzw. die schlechtere Offerte der G.________ SA nicht annehmen dürfen. Da sie die Offerte der G.________ SA habe annehmen wollen, könne sie sich nicht auf den späteren höheren Versteigerungserlös berufen. Der Argumentation des Beschwerdeführers gebricht es bereits am Umstand, dass im angefochtenen Urteil nicht festgestellt ist, dass die Beschwerdegegnerin die Offerte der G.________ SA annehmen wollte. Die Beschwerdegegnerin wendet jedenfalls ein, sie habe ihre Zustimmung zur Übernahmeofferte der G.________ SA vom Einverständnis des Beschwerdeführers abhängig gemacht, den noch offenen Saldobetrag zu übernehmen. Eine Sachverhaltsrüge erhebt der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang nicht. Nachdem die Behauptung, die Beschwerdegegnerin habe die Offerte der G.________ SA annehmen wollen, im angefochtenen Urteil keine Stütze findet, kann sie vom Bundesgericht nicht berücksichtigt werden und entbehrt die auf dieser Behauptung aufgebaute Argumentation des Beschwerdeführers von vornherein der Grundlage.