Citation: 4A_185/2017 E. 5.1.1

5.1.1. Dagegen beruft sich die Beschwerdeführerin darauf, dass die Beweiswürdigung der Vorinstanz, wonach "kein Konsens" vorliege, willkürlich sei und die Vorinstanz damit Art. 95 lit. a BGG, Art. 9 BV Art. 8 ZGB und Art. 257 ZPO verletzt habe. Der Sachverhalt sei unbestritten und könne auf der Grundlage der bereits bei der ersten Instanz eingereichten Urkunden nachgewiesen werden. Sodann seien die Vorbringen der Beschwerdegegnerin 1 im Schreiben vom 26. September 2016, wo diese das Vorliegen eines Konsenses in Frage stellte, nicht glaubhaft. Es handle sich offensichtlich um unbegründete und haltlose Bestreitungen im Sinne einer nachgeschobenen Begründung mit dem Ziel, das Grundstück der Beschwerdeführerin nicht räumen zu müssen. Diese Interpretation widerspreche dem klaren Wortlaut von Ziffer 2 Satz 1 der Vereinbarung vom 4. Oktober 2011.