Citation: 1C_167/2020 E. 3

Dem angefochtenen Urteil ist zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer vom 18. Oktober 2018 bis zum 28. März 2019, vom 25. April 2019 bis zum 9. August 2019 und vom 6. September 2019 bis zum 30. Oktober 2019 in stationärer Behandlung in einer psychiatrischen Klinik befunden habe. Dazwischen hätten Belastungsproben im häuslichen Umfeld stattgefunden. In einer solchen habe sich der Beschwerdeführer auch im November 2019 befunden, um anschliessend wieder in die Spezialstation für Depressionen und Stressfolgeerkrankungen der psychiatrischen Klinik einzutreten. Die stationären Klinikaufenthalte sprächen für eine Verschlechterung der psychischen Verfassung bzw. für einen unstabilen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers. Während des letzten Aufenthalts in der psychiatrischen Klinik sei zudem das Medikament Cipralex neu eingesetzt worden, womit der Beschwerdeführer nun eine Dreierkombination von Medikamenten einnehme, wobei jedes der drei Medikamente für sich alleine schon Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit haben könne. Die untersuchende Ärztin habe die aktuelle Fahreignung des Beschwerdeführers aufgrund der unstabilen psychiatrischen Situation und der neuen Medikation als nicht gegeben eingeschätzt.