Citation: 8C_628/2022 E. 3.1

3.1. Nach Würdigung der medizinischen Akten, darunter das psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________ vom 13. Juli 2020, eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 27. April 2021 und mehrere Berichte der behandelnden Psychiaterin med. pract. E.________, stellte die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin sei nach Ablauf des Wartejahres (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG) am 12. August 2020 zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Gestützt auf den Bericht der med. pract. E.________ vom 4. September 2021 bejahte sie sodann eine leistungsrelevante Verbesserung des Gesundheitszustands der Beschwerdeführerin ab dem 31. August 2021. Sie erwog, vor der Durchführung von Eingliederungsmassnahmen könne eine Rente nur zugesprochen werden, wenn die versicherte Person wegen ihres Gesundheitszustands nicht oder noch nicht eingliederungsfähig gewesen sei. Vorliegend sei die Eingliederungsfähigkeit nach Ablauf des Wartejahres am 12. August 2020 gegeben gewesen. Die Beschwerdeführerin habe denn auch vom 8. Februar bis zum 7. Mai 2021 an einem Belastbarkeitstraining (Integrationsmassnahme) teilgenommen. Damit stehe ihr unter Beachtung von Art. 88a Abs. 1 IVV eine vom 8. Mai bis zum 30. November 2021 befristete ganze Invalidenrente zu.