Citation: U 87/01 24.07.2002 E. 2.2

Der Beschwerdeführer rügt eine mangelhafte Abklärung des medizinischen Sachverhalts und verweist auf eine widersprüchliche Beurteilung der Ärzte des Universitätsspitals Zürich. Weshalb dort für die Zeit vom 21. bis 28. Februar 2000 vorübergehend eine Arbeitsunfähigkeit attestiert wurde (Zeugnis vom 24. Februar 2000), ist nicht ersichtlich, weshalb daraus nicht auf widersprüchliche Angaben geschlossen werden kann. Den Berichten der Klinik Z.________ vom 5. Juli und 13. November 2000 lässt sich sodann entnehmen, dass es während des vom 7. Januar bis 6. Juli 2000 dauernden arbeitsmarktlichen Kurses zu Exazerbationen des Handekzems kam; anlässlich der Kontrollen hätten sich indessen nur diskrete Hyperkeratosen mit höchstens leichter Schuppung ohne eigentliche ekzematöse Hautveränderungen gezeigt. Bei diesen Gegebenheiten ist es daher durchaus nachvollziehbar, wenn die Ärzte in der Folge eine volle Arbeitsfähigkeit attestierten (Bericht vom 13. November 2000). Für mangelnde Objektivität oder gar Befangenheit der Mediziner finden sich keine Anhaltspunkte, und es besteht auch keine Veranlassung, an der Richtigkeit ihrer Beurteilung zu zweifeln, zumal diese mit den Meinungsäusserungen anderer Ärzte, insbesondere derjenigen der Rehaklinik Bellikon, übereinstimmen. Dass nur dem im Vordergrund stehenden Handekzem, nicht aber den rezidivierenden Schwellungen von Augenlidern und Gesicht Beachtung geschenkt worden wäre, trifft nicht zu, wie sich dem Austrittsbericht Klinik B.________ vom 24. März 1999 entnehmen lässt. Darin finden sich rezidivierende Gesichtsschwellungen bei der Diagnosenstellung ausdrücklich erwähnt. Der Hinweis auf die im Rahmen des stationären Aufenthalts angelegte ausführliche Fotodokumentation von Händen und Gesicht zeigt zudem, dass der Problematik die notwendige Beachtung geschenkt wurde. Abgesehen davon hatte der Beschwerdeführer in der Klinik selber angegeben, er habe die Gesichtsschwellungen, hauptsächlich unter dem rechten Auge, mit dem Auflegen von Schwarzteebeuteln erfolgreich behandeln können (vgl. Beilage zum Austrittsbericht vom 24. März 1999). Insoweit der Beschwerdeführer schliesslich den Umstand bemängelt, dass die Berichte des Spitals regelmässig von in Ausbildung befindlichen Assistenzärzten verfasst würden, ist festzuhalten, dass es üblich und allgemein zugelassen ist, dass der Chef- oder leitende (Ober-)Arzt einer Klinik für Kontrolluntersuchungen sowie zur Erstellung von medizinischen Berichten Mitarbeiter beizieht. Man kann von einem solchen Arzt nicht verlangen, dass er persönlich alle Untersuchungen vornimmt. Der Beweiswert eines Arztberichtes ist nicht vermindert, wenn er unter Beizug ausgewiesener Mitarbeiter erstattet wird. Da die bei den Akten liegenden, auf umfassenden medizinischen und beruflichen Abklärungen beruhenden Unterlagen insgesamt ein schlüssiges Bild der Berufskrankheit und ihrer Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit vermitteln, besteht kein Anlass für ergänzende Beweismassnahmen, von deren Ergebnis keine neuen entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b). Nachdem in den Akten kein psychisches Krankheitsbild und keine psychische Fehlentwicklung dokumentiert ist, erübrigen sich diesbezüglich Weiterungen.