Citation: 1B_609/2019 E. 5.5

5.5. Beiläufig bringen die Beschwerdeführer auch noch vor, die kantonalen Strafbehörden hätten "seit dem 27. Februar 2019 noch gar keine Ermittlungen getätigt". Damit wird keine Verletzung von Bundesrecht ausreichend substanziiert. Auch von Amtes wegen wäre insbesondere keine Verletzung des Beschleunigungsgebotes (Art. 5 Abs. 1 StPO) oder des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 6 StPO) aus den vorliegenden Akten ersichtlich: Die Beschwerdeführer bestreiten die Feststellungen der Vorinstanz nicht, wonach die Staatsanwaltschaft am 25. Juni 2019 bei zwei Banken Konteninformationen edieren liess und am 10. September 2019 die hier streitige Beschlagnahme von Guthaben auf drei Konten der Beschwerdeführer (mit entsprechenden Kontensperren) verfügte. Weitere Untersuchungshandlungen ergeben sich aus den Akten. Im Übrigen erwägt die Vorinstanz, es sei "systemimmanent", dass hier das Sicherungsinstrument der Beschlagnahme gleich zu Beginn der Untersuchung eingesetzt worden sei; andernfalls hätte nämlich - auch "mit Blick auf den exorbitanten Vermögensverzehr des Beschwerdeführers" die Gefahr gedroht, dass die Beschuldigten "sämtliche Vermögenswerte beiseite" schafften (angefochtener Entscheid, S. 4 E. II/2.3).