Citation: 9C_620/2019 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführerin stehen somit über den 31. Juli 2019 hinaus keine medizinische Massnahmen im Sinne von Art. 12 und 13 IVG mehr zu. Ergänzend ist festzuhalten, dass es in Konstellationen wie der vorliegenden, bei welcher sämtliche der involvierten Fachpersonen ausdrücklich ein Zuwarten empfehlen, angezeigt ist, eine entsprechende Operationsindikation sorgfältig abzuklären und erst hernach, sollte diese in einem späteren Zeitpunkt bejaht werden, allenfalls unter Beizug des Krankenversicherers als Kostenträger, den fraglichen Eingriff vornehmen zu lassen. Ob, wie im angefochtenen Entscheid erwogen, ohnehin weder ein Geburtsgebrechen nach Art. 13 IVG vorliegt noch die Voraussetzungen für eine Leistungszusprechung gemäss Art. 12 IVG gegeben sind, braucht angesichts dieses Ergebnisses nicht abschliessend beurteilt zu werden. Immerhin bleibt anzumerken, dass die kantonalgerichtlichen Schlussfolgerungen vor dem Hintergrund der letztinstanzlichen Beschwerdevorbringen nicht offensichtlich unrichtig oder anderweitig bundesrechtswidrig zu sein scheinen. Insbesondere ist der Vorinstanz auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vorzuwerfen, da sie sich in ausreichendem Masse mit den medizinischen Berichten einschliesslich derjenigen der Frau Dr. med. D.________ befasst hat.