Citation: 8C_430/2013 E. 4.1

4.1. Die Verwaltung und das kantonale Gericht stützten sich bei ihrer Feststellung, die Beschwerdeführerin wäre als Gesunde im hier relevanten Zeitpunkt vom August 2010 höchstens im Rahmen von 75 % erwerbstätig, auf den Auszug aus dem Individuellen Konto (IK-Auszug). Demnach habe sie in den Jahren 1997 bis 2005 mit einem Durchschnittseinkommen von Fr. 23'049.30 gelebt, was belege, dass es ihr schon vor dem Unfall möglich gewesen sei, mit einem bescheidenen Einkommen auszukommen. Vor ihrem Unfall sei sie lediglich zu gut 50 % erwerbstätig gewesen. Aus den Akten ergäben sich keine Hinweise darauf, dass sie ihr Arbeitspensum ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen auf 100 % erhöht hätte. Da die nunmehr erwachsenen Kinder ausser Haus seien, habe die wirtschaftliche Belastung durch diese abgenommen. Zudem lebe sie heute in einer Partnerschaft, weshalb davon auszugehen sei, dass sie diesbezüglich zumindest in finanzieller Hinsicht nicht schlechter gestellt sein könne als früher.