Citation: 1C_487/2022 E. 5.1

5.1. So beanstandet sie unter anderem die Bewilligung des Parkplatzkonzepts durch die Vorinstanz. Die vorliegende Anordnung der Parkplätze widerspreche in klarer Weise Art. 19 Abs. 3 BauR Freienbach, wonach Garagenvorplätze und Zufahrten nur in die Berechnung der Abstellplätze einbezogen werden dürften, wenn deren Belegung mit parkierten Fahrzeugen die Zufahrt zu den übrigen Parkplätzen bzw. Garagen nicht behindere. Jedoch vermag die Beschwerdeführerin in der Folge nicht aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz diese Norm in willkürlicher Weise angewendet hätte. Die Vorinstanz ging davon aus, dass gemäss den Vollzugshilfen der Gemeinde Freienbach doppelt tief angeordnete (hintereinander liegende) Parkplätze zulässig seien, weshalb auch die vorliegende Situation, bei welcher drei Parkplätze geringfügig in den Zufahrtsbereich von zwei anderen Parkplätzen hineinragen, zulässig sein müssten, da es sich im Vergleich dazu um eine geringere Beeinträchtigung handle. Dies ist nicht offensichtlich unhaltbar. Der Verweis auf Art. 19 Abs. 3 BauR Freienbach ist wiederum unbehelflich, weil mit dem vorliegenden Konzept weder Garagenvorplätze noch Zufahrten in die Berechnung der Abstellplätze miteinbezogen werden. Die fraglichen Parkplätze im Hof sind als solche ausgewiesen. Nur weil die Beschwerdeführerin das Parkplatzkonzept als unpraktikabel erachtet, liegt keine willkürliche Anwendung der fraglichen Bestimmung vor.