Citation: 5P.341/1999 24.01.2000 E. 1

1.- a) Der Instruktionsrichter des Appellationshofes hat als einzige (und damit auch letzte) kantonale Instanz über die Entschädigung der Beschwerdeführerin entschieden (vgl. Art. 19 des Dekrets vom 6. November 1973 über die Anwaltsgebühren; DAG, BSG 168. 81). Da kein anderes eidgenössisches Rechtsmittel zur Verfügung steht, ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig. Sodann ist die Beschwerdeführerin durch die Verfügung des kantonalen Richters im Sinne von Art. 88 OG beschwert und zur Anfechtung der ihr als amtliche Anwältin zugesprochenen Entschädigung in eigenem Namen legitimiert (dazu BGE 117 Ia 341 E. 2c S. 344 f.; vgl. auch BGE 118 Ia 133 ff. und 109 Ia 107 ff., in denen Beschwerden von amtlichen Verteidigern gegen die Höhe des Honorars gutgeheissen worden sind). b) Die staatsrechtliche Beschwerde ist - von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen - rein kassatorischer Natur (BGE 125 I 104 E. 1b S. 107 mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin mehr anbegehrt als die Aufhebung der angefochtenen Verfügung (hinsichtlich der Honorarbemessung), ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten.