Citation: U 157/99 08.02.2000 E. 1

1.- a) Anfechtungsgegenstand im kantonalen Beschwer- deverfahren war der Einspracheentscheid vom 18. August 1998, in dem die SUVA über den Anspruch auf eine Invali- denrente und eine Integritätsentschädigung befunden hatte. Auf entsprechenden Antrag des Versicherten hin prüfte die Vorinstanz, ob diesem darüber hinaus Taggelder zuzusprechen wären. Damit dehnte sie das Verfahren auf eine ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegende Frage aus. Indessen hatte sich die Anstalt zu dieser Streitfrage nicht geäus- sert. Letzteres ist aber rechtsprechungsgemäss erforder- lich, damit das gerichtliche Verfahren aus prozessökonomi- schen Gründen auf eine ausserhalb des durch den Einsprache- entscheid bestimmten Rechtsverhältnisses liegende spruch- reife Frage ausgedehnt werden darf (vgl. hiezu BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen). Entsprechend ist der vorinstanzli- che Entscheid insoweit aufzuheben, als er den Anspruch des Versicherten auf Taggelder zum Gegenstand hat. b) Soweit der Versicherte letztinstanzlich den Antrag auf Zusprechung von Taggeldern erneuert, kann darauf eben- falls mangels entsprechender Prozesserklärung der SUVA nicht eingetreten werden. c) Im Weiteren wurde im Verfahren vor dem kantonalen Gericht - wie auch letztinstanzlich - die im angefochtenen Einspracheentscheid festgesetzte Integritätsentschädigung nicht in Frage gestellt, weshalb der Entscheid der SUVA in diesem Punkt in Rechtskraft erwachsen ist.