Citation: 6P.163/2006 01.03.2007 E. 2

Soweit die Beschwerdeführer übereinstimmende Rügen erheben, werden diese nachfolgend gemeinsam abgehandelt. 2.1 Die Beschwerdeführer sind zunächst an ihre Pflicht zu gedrängter Begründung zu erinnern. Die Beschwerdeschrift hat die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber zu enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 130 I 258 E. 1.3; 125 I 492 E. 1b je m.H.). 2.2 Der Beschwerdeführer I macht unter dem Titel "Sachverhalt" weitschweifige Ausführungen dazu, wie sich die tatsächlichen Begebenheiten seiner Wahrnehmung nach präsentieren. Auch der Beschwerdeführer II stellt den obergerichtlichen Feststellungen im Wesentlichen nur seine eigene Sicht der Vorfälle gegenüber. Er listet seitenweise Urteilserwägungen und Aktenstellen auf, verbunden mit dem jeweils pauschalen Vorwurf der unrichtigen Würdigung oder des dadurch angeblich verletzten Anklagegrundsatzes. Solche rein appellatorische Kritik am vorinstanzlichen Urteil ist unzulässig. Mit ihren Eingaben verkennen die Beschwerdeführer, dass das Bundesgericht nicht Appella-tionsinstanz ist und nur bei qualifizierter Fehlerhaftigkeit von Tatsachenfeststellungen eingreifen kann. Soweit Verfassungsverletzungen ohne Subsumtion einfach behauptet werden, ist die Beschwerdebegründung ebenfalls mangelhaft. Auf die angeblichen Verletzungen des Äusserungsrechts nach Art. 29 Abs. 2 BV, der richterlichen Unabhängigkeit (Art. 30 Abs. 1 BV), des Grundsatzes der materiellen Wahrheitserforschung, von Treu und Glauben, des Anspruchs auf ein faires Verfahren sowie auf den globalen Vorwurf der willkürlichen Beweiswürdigung und einseitigen Verfahrensführung ist deshalb nicht einzutreten. Beide Beschwerdeführer wiederholen Einwände (Beschwerdeführer I hinsichtlich Zeugenbeeinflussung; Beschwerdeführer II bezüglich Verletzung des Anklagegrundsatzes), welche bereits vom Kantonsgericht mit zutreffender Begründung verworfen wurden. Es kann insoweit auf das angefochtene Urteil verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).