Citation: 2D_20/2007 20.09.2007 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine Verletzung ihres Anspruches auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Diese erblickt sie darin, dass der angefochtene Entscheid lediglich ihrer Mutter zugestellt wurde. 2.2 Die Beschwerdeführerin war im Verfahren vor der Regierung ausdrücklich durch ihre Mutter vertreten (vgl. Beschwerde vom 21. Juli 2006 an die Regierung des Kantons St. Gallen, S. 1: "vertreten durch ..."). Der angefochtene Entscheid wurde daher zu Recht dieser "zu Handen der Rekurrentin: A. Y.________" eröffnet. Von einer Verletzung des Gehörsanspruches der Beschwerdeführerin kann unter diesen Umständen nicht die Rede sein. 2.3 Die Beschwerdeführerin beruft sich in diesem Zusammenhang auch vergeblich auf Art. 8 und 12 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes (UNO-Kinderrechtekonvention; SR 0.107). Im angefochtenen Entscheid wird zwar weder über die Staatszugehörigkeit der Beschwerdeführerin, noch über deren Recht, einen bestimmten Namen zu tragen, entschieden. Auch der blosse Namenseintrag ist indessen eine das Kind berührende Angelegenheit, weshalb Art. 12 Abs. 2 UNO-Kinderrechtekonvention anwendbar ist. Eine Gehörsverletzung liegt aber nicht vor, weil der Standpunkt der Behörden der Mutter schon vor Ausstellung des Ausweises mitgeteilt wurde (kant. act. 204 des Ausländeramtes vom 5. Juli 2005: "Änderung des Ausländerausweises von A. Y.________"). Die in diesem Zusammenhang erhobenen weiteren Rügen der Verletzung der Waffengleichheit sowie der Verletzung der Verteidigungsrechte erweisen sich damit ebenfalls als unbegründet. Die unmündige Beschwerdeführerin musste auch nicht persönlich angehört werden. Mit der Vertretung durch ihre Mutter konnte sie sich mittelbar Gehör verschaffen bzw. ihren Standpunkt in das Verfahren einbringen, womit Art. 12 Abs. 2 UNO-Kinderrechtekonvention Genüge getan war (Urteil 2D_21/2007 vom 9. August 2007 E. 4.2.2; vgl. BGE 124 III 90, 124 II 361 E. 3c). Insoweit erweist sich auch die Rüge der Verletzung des Anspruches auf effektiven Rechtsschutz (Art. 6 und 13 EMRK) als offensichtlich unbegründet.