Citation: 5A_522/2013 E. 7.4.3

7.4.3. Den Einwand, auf das landwirtschaftliche Gewerbe des Beschwerdeführers seien die Bestimmungen über die landwirtschaftlichen Grundstücke anwendbar (Art. 8 BGBB), hätte der Beschwerdegegner auf dem Verwaltungsrechtsweg gegen die Feststellungsverfügung geltend machen können (Urteil 5A.15/2002 vom 27. September 2002 E. 5). Auf diese Frage ist im Zivilprozess um die Aufhebung des Miteigentums nicht mehr zurückzukommen. Es geht nicht an, dass die Parteien selbstständige Verfahren auf Feststellung der Gewerbeeigenschaft anstrengen, die entsprechenden Feststellungsverfügungen rechtskräftig werden lassen und im anschliessenden Zivilprozess bemängeln, die kantonale Bewilligungsbehörde habe unvollständige Feststellungsverfügungen erlassen. Auch der Beschwerdeführer verfügt somit über ein landwirtschaftliches Gewerbe, wie das im Übrigen auch das kantonale Verwaltungsgericht kurze Zeit zuvor angenommen hat (E. 2.3.4 S. 12 f. des Urteils vom 16. Juni 2009 betreffend die Parteien, Beilage Nr. 4 des Beklagten vor Bezirksgericht).