Citation: 4A_501/2014 E. 2.2

2.2. Damit stösst die vor Bundesgericht erhobene Rüge, die Vorinstanz habe ihre gerichtliche Begründungspflicht verletzt, ins Leere. Entsprechendes gilt hinsichtlich der vorinstanzlichen Erwägung, die klägerischen Vorbringen seien "grundsätzlich verspätet" : Aus dem Zusammenhang ergibt sich unzweideutig, dass die Vorinstanz damit die grundsätzliche Unzulässigkeit der fraglichen Noven zum Ausdruck bringen wollte, bevor sie zur Prüfung der Voraussetzungen einer Ausnahme nach Art. 317 Abs. 1 ZPO schritt. Der Beschwerdeführer behauptet vor Bundesgericht einmal mehr, die unechten Noven zum "Retreat" seien zulässig, da erst der mit Berufung angefochtene Entscheid überhaupt Anlass dazu gegeben habe. Er verweist zur Begründung jedoch lediglich auf seine Berufungsschrift und führt in keiner Weise aus, inwiefern dies der Fall gewesen sein soll. Inwiefern die neuen Vorbringen entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen ausnahmsweise zu berücksichtigen gewesen wären und die Vorinstanz mit ihrem gegenteiligen Entscheid Art. 317 Abs. 1 lit. b ZPO verletzt hätte, vermag der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen ebenso wenig aufzuzeigen wie eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 53 Abs. 1 ZPO und Art. 29 Abs. 2 BV bzw. Art. 6 Ziff. 1 EMRK).