Citation: 5A_490/2024 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, die Beschwerde genüge den an sie gestellten Anforderungen insoweit nicht, als die Beschwerdeführerin neue Behauptungen aufstelle oder bloss wiederhole, was sie bereits vor Bezirksgericht vorgebracht habe. Eine Auseinandersetzung mit der Begründung des Bezirksgerichts finde nicht statt und die bezirksgerichtlichen Feststellungen würden nicht bestritten. Diesbezüglich sei auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Beschwerdeführerin rügte sodann vor Obergericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs im bezirksgerichtlichen Verfahren, indem ihr die vom Betreibungsamt eingereichten Unterlagen (act. 3, act. 4/1-2 und act. 7) erst mit dem Endentscheid zugestellt worden seien und ihr keine Gelegenheit zur Stellungnahme dazu eingeräumt worden sei. Das Obergericht hat erwogen, dabei handle es sich um zwei von Amtes wegen beigezogene Aktenstücke des Betreibungsverfahrens, nämlich das Fortsetzungsbegehren und das Betreibungsprotokoll (act. 4/1-2), die das Betreibungsamt dem Bezirksgericht per E-Mail zugestellt habe (act. 3), sowie den Empfangsschein hinsichtlich der Zustellung des Urteils des Bezirksgerichts Zürich vom 13. Februar 2024 (Geschäft Nr. EB231731) an die Beschwerdeführerin, in welchem in der streitgegenständlichen Betreibung definitive Rechtsöffnung erteilt worden sei (act. 7). Bei allen drei Aktenstücken handle es sich nicht um Eingaben der Gegenpartei oder Vernehmlassungen Dritter, bei welchen den Parteien gemäss der Rechtsprechung zum Replikrecht das rechtliche Gehör zu gewähren wäre. Vielmehr stammten sie aus dem Betreibungsverfahren, in dem die Beschwerdeführerin Partei sei. Solche Aktenstücke fielen unter das Akteneinsichtsrecht. Die Beschwerdeführerin mache nicht geltend, dass ihr das Einsichtsrecht verwehrt worden sei. Die Beschwerde sei insoweit unbegründet.