Citation: 2C_1115/2018 E. 1.2

1.2. Nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide über ausländerrechtliche Bewilligungen, auf deren Erteilung weder das Bundes- noch das Völkerrecht einen Rechtsanspruch einräumen. Steht - wie vorliegend - die Nichtverlängerung einer Aufenthaltsbewilligung in Frage, ist auf die Beschwerde einzutreten, sofern in vertretbarer Weise ein Anspruch auf Verlängerung geltend gemacht wird; ob der Anspruch besteht, ist dann Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; Urteil 2C_575/2013 vom 7. Februar 2014 E. 1.1). Vorliegend macht die Beschwerdeführerin geltend, sie verfüge aufgrund ihrer Ehe mit dem Schweizer Staatsbürger B.A.________ über einen Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung; sie kann sich diesbezüglich auf Art. 42 AIG (SR 142.20; bis zum 31. Dezember 2018: AuG) abstützen. Der Verlängerungsanspruch wird in vertretbarer Weise geltend gemacht. Soweit in der Beschwerde beantragt wird, unter Aufhebung des angefochtenen Urteils sei die Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdeführerin zu verlängern, liegt also kein Ausschlussgrund vor und ist auf die Beschwerde einzutreten.