Citation: 1P.658/1999 13.01.2000 E. A

A.- Das Bezirksgericht Laufenburg verurteilte R.V.________ am 25. September 1997 wegen Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 StGB), mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind (Art. 187 Ziff. 1 StGB), mehrfacher sexueller Nötigung (Art. 189 Abs. 1 StGB) und mehrfachen sexuellen Handlungen mit einer Abhängigen (Art. 188 Ziff. 1 StGB) zu 4 1/2 Jahren Zuchthaus. Es bejahte die Schadenersatzpflicht R.V.________s im Grundsatz und verwies die Schadenersatzforderung von L.V.________ zu ihrer Bemessung auf den Zivilweg. Ausserdem verurteilte es R.V.________ zur Bezahlung einer Genugtuung von Fr. 15'000. -- nebst 5 % Zins ab dem 1. Januar 1995 an L.V.________. Das Bezirksgericht Laufenburg hielt es für erwiesen, dass R.V.________ im Winter 1985/86 seine damals 9-jährige Stieftochter L.V.________ im Badezimmer der damaligen Familienwohnung in Wehr/D vergewaltigt und sie anschliessend durch die Drohung, sie umzubringen oder sonst etwas Schlimmes mit ihr anzustellen, dazu gebracht hatte, der Mutter nichts zu erzählen. In der Folge missbrauchte R.V.________ L.V.________ nach der Überzeugung des Bezirksgerichtes Laufenburg bis Januar 1994 regelmässig, zeitweise mehrmals wöchentlich, zumeist indem er Gelegenheiten schuf, um mit ihr allein zu sein und sie dann zwang, an seinen Hoden und seinem Geschlechtsteil zu manipulieren, bis er zum Samenerguss kam. Unbehelligt soll L.V.________ in dieser Zeit bloss zwischen 1987 und 1989 geblieben sein, als sie bei ihrer Grossmutter in Bad Säckingen lebte.