Citation: 8C_308/2008 24.09.2008 E. 3.1

3.1.1 Nach den insoweit unbestrittenen und aktenmässig belegten Erwägungen der Vorinstanz vermag der Beschwerdeführer als Geschäftsführer und eines von drei Mitgliedern des Verwaltungsrats der Firma R.________ AG entscheidenden Einfluss auf die Organisation der betrieblichen Strukturen des Unternehmens auszuüben. Er ist in der Erfüllung der ihm obliegenden Pflichten, welche im Wesentlichen die Betreuung und Akquirierung von Kunden, Überwachung der Arbeiten im Betrieb sowie die Erfüllung administrativer Aufgaben umfasst, vollständig autonom. Nach den weiteren Erwägungen der Vorinstanz ist der Versicherte gemäss ärztlichen Auskünften der Dres. med. W.________ und P._________ in einer leichten wechselbelastenden Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Um eine solche handle es sich bei den ausgeübten beruflichen Aktivitäten, weshalb keine wesentliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bestehe. Selbst wenn, wie geltend gemacht werde, der Versicherte wegen der linksseitig bestehenden Kniebeschwerden sein bisheriges Arbeitspensum nicht mehr zu bewältigen vermöge, ändere sich nichts, da ihm im Rahmen der Schadenminderungspflicht betriebliche Anpassungen zumutbar seien. Nachdem sich die Firma R.________ AG und mit ihr der Versicherte geweigert hätten, die Buchhaltungsunterlagen offen zu legen, könne nicht festgestellt werden, ob der Versicherte wegen der Kniebeschwerden die geltend gemachte Erwerbseinbusse erleide. Insoweit habe er die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen. 3.1.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, gemäss dem im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegten Bericht des Dr. med. W.________ vom 7. Februar 2008 betrage die Arbeitsunfähigkeit zwischen 30 und 50 %, welche Einschätzung im Wesentlichen mit dessen Angaben vom 17. Mai 2005 übereinstimme. Die Vorinstanz übersehe weiter, dass er für eine aus sechs Unternehmen bestehende Gruppe mit ungefähr neunzig Mitarbeitern tätig sei, welche keine konsoldierte Buchhaltung erstelle. Unter diesen Umständen sei es praktisch unmöglich, aus den Buchhaltungsunterlagen "auf die erwerblichen Auswirkungen eines einzelnen Angestellten zu schliessen". Insgesamt sei daher gestützt auf den von der SUVA angestellten Betätigungsvergleich eine Leistungseinschränkung von 63 % anzunehmen. Werde diesem Antrag nicht stattgegeben, sei die Sache zur Vornahme einer zusätzlichen Abklärung an die SUVA zurückzuweisen.