Citation: I 314/05 19.10.2005 E. A

Der 1951 geborene W.________ meldete sich am 20. Juni 2003 unter Hinweis auf eine Kniearthrose und ein burnout-Syndrom bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Glarus holte Auskünfte des Oberstufenschulkreises S.________, wo der Versicherte seit 1985 als Reallehrer/Lehrer der Sekundarstufe I angestellt war, vom 2. Juli 2003 sowie Berichte des Dr. med. K.________, Innere Medizin FMH, vom 27. Juni 2003, des Dr. med. B.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 11. Juli 2003 und des Dr. med. G.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 16. September 2003 ein. Daraufhin sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 26. September 2003 berufliche Massnahmen (Beratung und Unterstützung im Hinblick auf eine Umschulung auf eine leidensangepasste Tätigkeit) zu. Nachdem diese zu keinem Ergebnis geführt hatten, gab die Verwaltung bei Dr. med. R.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, ein Gutachten in Auftrag, welches am 18. Februar 2004 erstattet wurde. Anschliessend lehnte sie es - nach Einholung einer Stellungnahme des IV-internen regionalärztlichen Dienstes (RAD) vom 16. April 2004 - mit Verfügung vom 28. April 2004 ab, dem Versicherten eine Rente auszurichten. Daran wurde auf Einsprache hin mit Entscheid vom 6. Juli 2004 festgehalten. Im Verlauf des Einspracheverfahrens waren weitere Stellungnahmen des Dr. med. G.________ vom 18. Mai 2004, des Dr. med. R.________ vom 22. Juni 2004, des RAD vom 11., 25. Juni und 2. Juli 2004 sowie des Dr. med. B.________ vom 18. Juni 2004 zu den Akten genommen worden. Zudem hatte die IV-Stelle am 3. Juni 2004 eine ergänzende Auskunft des Arbeitgebers eingeholt.