Citation: 1B_109/2019 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, dem Durchsuchungsbefehl könne nicht entnommen werden, woraus der Tatverdacht abgeleitet werde. Dies trifft nicht zu. Gemäss der Kurzbegründung auf S. 1 des aktenkundigen Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehls vom 19. Oktober 2017 wird der Beschwerdeführer dringend verdächtigt, im Zeitraum von Oktober 2016 bis 2017 als Geschäftsführer der B.________ AG unter dem Alias F.________ bei zahlreichen Firmen zahlreiche Gegenstände, wie Lebensmittel, Tabakwaren, Gastronomiezubehör, Mobiliar etc. im Umfang von über Fr. 800'000.-- weder mit entsprechender Zahlungsabsicht noch mit Zahlungsmöglichkeit bestellt zu haben. Soweit die Vorinstanz, welche im Gegensatz zum erkennenden Sachrichter bei der Überprüfung des hinreichenden Tatverdachts (Art. 197 Abs. 1 lit. b StPO) keine erschöpfende Abwägung sämtlicher belastender und entlastender Beweisergebnisse vorzunehmen (BGE 143 IV 330 E. 2.1 S. 333 f. mit Hinweisen) hat, daher erwog, die Verdachtsmomente hätten sich aus den diversen bis anhin geführten Verfahren ergeben und seien dem Beschwerdeführer bestens bekannt, durfte sie das Bestehen eines hinreichenden Tatverdachts mit vertretbaren Gründen bejahen. Diesbezüglich kann auch auf das den Beschwerdeführer hinsichtlich desselben Lebenssachverhalts betreffende Urteil 1B_431/2017 vom 5. Dezember 2017 E. 4.3 verwiesen werden. In jenem Urteil, wo die von der Staatsanwaltschaft beantragte Haftverlängerung zu beurteilen war, hielt das Bundesgericht fest, es sei den kantonalen Behörden beizupflichten, wonach ein dringender Tatverdacht auf mehrfachen, eventuell gewerbsmässigen Betrug bestehe. Aufgrund der bisherigen Untersuchungsergebnisse liegen mithin genügend konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat und eine Beteiligung des Beschwerdeführers an dieser Tat vor.