Citation: 5P.248/2006 01.09.2006 E. 1

Zwischenentscheide, mit denen die unentgeltliche Rechtspflege ganz oder teilweise verweigert wird, haben in der Regel einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 87 Abs. 2 OG zur Folge (BGE 129 I 129 E. 1.1). Das Obergericht hat dem Beschwerdeführer den unentgeltlichen Rechtsbeistand verweigert, da ihm seiner Ansicht nach ein monatlicher Überschuss von Fr. 500.-- verbleibe. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer seine Interessen im hängigen Scheidungsverfahren ohne den Beistand eines Anwaltes wahrnehmen muss, kann einen Nachteil im dargelegten Sinne bewirken. Die staatsrechtliche Beschwerde ist damit gegeben.