Citation: 2C_71/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hält zunächst fest, dass Zwischenentscheide grundsätzlich nur selbständig angefochten werden können, wenn ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht, d.h. ein Nachteil, der auch durch einen an sich günstigen Endentscheid nicht oder nur teilweise behoben werden könnte (so auch die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; vgl. u.a. BGE 148 IV 155 E. 1.1; 147 III 159 E. 4.1). Weiter führt sie aus, ein nicht wieder gutzumachender Nachteil könne bereits deshalb ausgeschlossen werden, weil kein Risiko einer Strafverfolgung des Beschwerdeführers bestehe. So beruhe die Herausgabe der einverlangten Unterlagen auf einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage im kantonalen Recht und sei als vergleichsweise mildes Aufsichtsmittel verhältnismässig. Eine (zusätzliche) Entbindung vom Arztgeheimnis sei nicht erforderlich, zumal sich die der Aufsicht unterstehenden Personen gegenüber der Aufsichtsbehörde ohnehin nicht auf das Berufsgeheimnis berufen könnten.