Citation: 6B_694/2023 E. 3.3.6

3.3.6. Nach alledem gelangt die Vorinstanz zum Schluss, dass der Beschwerdeführer zwar ein erhebliches persönliches Interesse am Verbleib in der Schweiz hat, da seine Ehefrau und seine Kinder hier leben. Sie anerkennt, dass das Familienleben einstweilen wohl nur mit technischen Hilfsmitteln weitergeführt werden könnte, wobei immerhin Ferienbesuche möglich wären. Auf der anderen Seite betont die Vorinstanz überzeugend, dass der Beschwerdeführer in der Schweiz nicht integriert ist. Er sei wegen Straftaten von erheblicher Schwere zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 40 Monaten verurteilt worden und es bestehe ein hohes Rückfallrisiko. Daher besteht ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Landesverweisung.