Citation: 1C_379/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, das BJD sei zu Unrecht nicht auf seine Einsprache vom 19. April 2023 eingetreten. Die Verfügung vom 3. April 2023 sei am 6. April 2023 nicht ihm selbst, sondern seinem Vater am Schalter ausgehändigt worden. Sein Vater lebe nicht in seinem Haushalt und sei zur Annahme der Postsendung nicht bevollmächtigt gewesen. Die Postsendung sei somit einer nicht autorisierten Person ausgehändigt worden. Er selbst sei zwischen dem 21. März 2023 und dem 11. April 2023 in den Ferien gewesen und habe erst bei seiner Rückkehr Kenntnis über die Verfügung erlangt. Die Postsendung könne frühestens am 11. April 2023 als zugestellt gelten, womit die Einsprache vom 19. April 2023 fristgerecht erfolgt sei. Er rügt eine offensichtlich unrichtige bzw. unvollständige Sachverhaltsfeststellung, eine Verletzung des Offizialprinzips, mehrere Verletzungen des Anspruchs auf rechtliches Gehör sowie eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben und des Willkürverbots.