Citation: 6B_734/2007 25.02.2008 E. 2

Der Verurteilung wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Die Familien X.________-A.________ (der Beschwerdeführer, seine Ehefrau und ihr gemeinsamer Sohn) und A.________ (A.b.________, seine Ehefrau und ihr gemeinsamer Sohn A.a.________) weilten im Februar 2003 auf der Bettmeralp in den Winterferien. Am 24. Februar assen sie zusammen in einem Restaurant zu Abend und machten sich gegen 21.00 Uhr auf den Weg zurück zu ihrer Ferienwohnung. A.b.________, der Schwager des Beschwerdeführers, zog den 4-jährigen Sohn des Beschwerdeführers auf einem Kinderbob, der Beschwerdeführer sein 7-jähriges Patenkind A.a._______auf einem Schlitten hinter sich her. Zur gleichen Zeit näherte sich B.________ mit seinem Raupenfahrzeug mit eingeschaltetem Scheinwerfer- und Drehblinklicht und fuhr am Beschwerdeführer und A.a.________ vorbei. A.b.________ und der Sohn des Beschwerdeführers schlittelten mit dem Kinderbob vor dem Raupenfahrzeug auf dem leicht abfallenden Weg Richtung Ferienwohnung. In der Folge rannte der Beschwerdeführer, den Schlitten mit A.a.________ hinter sich herziehend, dem Raupenfahrzeug nach, lief auf dasselbe auf, hielt sich am Türgriff auf der Hinterseite des Fahrzeugs fest und bestieg das Trittbrett. Als B.________ den mitfahrenden Beschwerdeführer entdeckte, leitete er unverzüglich eine Vollbremsung ein, schaltete jedoch versehentlich statt in die Nullposition in den Rückwärtsgang. Das Raupenfahrzeug rollte rückwärts, so dass A.a.________ mit seinem Schlitten auffuhr, unter die Raupenkette geriet und sich schwere Verletzungen zuzog.