Citation: 5A_429/2009 26.08.2009 E. 3

Die Vorinstanz hielt im nunmehr angefochtenen Entscheid vorab fest, dass der Beschwerdeführerin die Berufung auf ihren Grossvater, der Mitglied der Genosssame Lachen war, nicht helfen könne, da es an der unmittelbaren Abstammung fehle. Diese Auslegung der Aufnahmekriterien sei vom Bundesgericht als verfassungskonform anerkannt worden. Alsdann stellte die Vorinstanz fest, dass die bereits im Jahre 1988 verstorbene Mutter der Beschwerdeführerin nach den am Stichtag 14. Juni 1981 geltenden Statuten von 1976 durch die Heirat den Namen und daher die Mitgliedschaft in der Genosssame verloren hatte. Erst die Statutenrevision von 1992 ermöglichte in einem solchen Fall, dass die Mitgliedschaft beibehalten werde. Damit stamme die Beschwerdeführerin nicht unmittelbar von einer Person ab, die im Genossenregister eingetragen war oder welche die am Stichtag vom 14. Juni 1981 geltenden Voraussetzungen hiefür erfüllt hätte, wie es § 35 der Übergangsbestimmungen der Statuten von 2006 vorsehe. Die rückwirkende Anerkennung der Zugehörigkeit ihrer Mutter zur Genosssame komme nicht in Frage, da die hierzu erforderliche statutarische Grundlage fehle.