Citation: 2A.297/2006 14.08.2006 E. C

Nachdem das Ausländeramt des Kantons Thurgau X.________ das rechtliche Gehör gewährt hatte, wies es ihn mit Verfügung vom 2. März 2005 für die Dauer von zehn Jahren aus der Schweiz aus. Das Amt erwog im Wesentlichen, X.________ sei mehrfach gerichtlich bestraft worden und erfülle auch seine finanziellen Verpflichtungen nicht. Damit habe er Ausweisungsgründe gesetzt. Gemäss Urteil des Bezirksgerichts Kreuzlingen vom 10. Juli 2002 sei bei X.________ in einem psychiatrischen Gutachten eine dissoziale Persönlichkeitsstörung diagnostiziert worden. Nach diesem Gutachten seien vom Betroffenen weiterhin Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz zu erwarten und es müsse mit weiteren Eigentumsdelikten gerechnet werden. Aus ordnungs- und sicherheitspolizeilichen Erwägungen überwiege das öffentliche Interesse an einer Ausweisung des Ausländers dessen privates Interesse an einem weiteren Verbleib in der Schweiz. Ein gegen diese Verfügung beim Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau erhobener Rekurs blieb erfolglos, und mit Urteil vom 22. März 2006 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau eine gegen den Departementsentscheid vom 1. November 2005 erhobene Beschwerde ebenfalls ab.