Citation: U 248/02 11.11.2002 E. 2

Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Grundsätze über den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG) und den Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt. Ebenfalls richtig wiedergegeben wird die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invaliditätsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen), zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Untersuchungsgrundsatz und dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b, 125 V 195 Erw. 2, je mit Hinweisen) sowie zur Beweiswürdigung und zum Beweiswert eines Arztberichts (BGE 125 V 352 Erw. 3a; AHI 2001 S. 113 Erw. 3). Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass als invalid gilt, wer voraussichtlich bleibend oder für längere Zeit in seiner Erwerbsfähigkeit beeinträchtigt ist (Art. 18 Abs. 2 Satz 1 UVG). Für die Bestimmung des Invaliditätsgrades wird das Erwerbseinkommen, das der Versicherte nach Eintritt der unfallbedingten Invalidität und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen durch eine ihm zumutbare Tätigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen könnte, in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das er erzielen könnte, wenn er nicht invalid geworden wäre (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG). Zu Recht hat die Vorinstanz bezüglich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf den Abschlussbericht des Kreisarztes Dr. med. S.________ vom 10. März 1999 abgestellt, welcher die Anforderungen an den Beweiswert eines Arztberichtes voll erfüllt. Danach ist der Versicherte in der Lage, Kontroll- und Überwachungsfunktionen, leichte, vorwiegend einhändig auszuführende Fliessbandarbeiten, Portierdienste, hausinterne Botengänge sowie einfache administrative Tätigkeiten ganztägig auszuführen. Die Angaben in den Berichten von Dr. med. T.________, Neurologie FMH, können nicht übernommen werden, da dieser Arzt selber davon ausgeht, der Versicherte leide mit weitgehender Sicherheit an einer unfallfremden Krankheit (Schreiben vom 26. November 2001). Demzufolge werden bei der Beurteilung von Dr. med. T.________ auch Leiden mit einbezogen, die ihre Ursache nicht im Unfall vom 11. Februar 1998 haben.