Citation: 8C_774/2019 E. 6.1

6.1. Dabei macht der Beschwerdeführer - unter praktisch wortwörtlicher Wiederholung der Ausführungen in der vorinstanzlichen Beschwerde - geltend, das Gutachten des Dr. med. C.________ enthalte diverse Wiederholungen und aktenwidrige Behauptungen und sei in diagnostischer und methodischer Hinsicht mangelhaft. Soweit auf diese blossen Wiederholungen überhaupt einzugehen ist (Art. 42 Abs. 1 f. BGG; BGE 134 II 244 E. 2.1 und E. 2.3 S. 245 ff.; Urteile 8C_603/2019 vom 22. November 2019 E. 4; 8C_174/2019 vom 9. Juli 2019 E. 6.2.2), erweisen sich die Einwände als nicht stichhaltig. Wie die Vorinstanz zutreffend festhielt, ist nicht die Länge des Gutachtens entscheidend, sondern die (inhaltliche) Vollständigkeit und Schlüssigkeit der Expertise. Diese Kriterien erfüllt die Expertise des Dr. med. C.________. Das kantonale Gericht stellte weiter fest, der Gutachter habe die Störung aus dem Formenkreis der Persönlichkeitsstörungen als kombinierte Persönlichkeitsstörung im Sinne von ICD-10 F61.0 klassifiziert und damit hinreichend präzisiert. Es wies zu Recht darauf hin, dass die Frage nach der noch zumutbaren Arbeitsleistung rechtsprechungsgemäss nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung und nicht gestützt auf die Diagnose zu beurteilen sei (vgl. Urteil 9C_184/2019 vom 23. April 2019 E. 4.2). Vorliegend sei die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit im Einklang mit den erhobenen Befunden erfolgt. Sodann komme dem Experten bei der Wahl der Untersuchungsmethoden rechtsprechungsgemäss ein weiter Ermessensspielraum zu. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Feststellungen als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen lassen würde. Fehl geht insbesondere der Einwand, eine leichte Persönlichkeitsstörung gebe es gemäss ICD-10 nicht. So hat der Gutachter überzeugend dargelegt, dass die psychopathologischen Befunde nicht ausgeprägt seien. Es gehört im Übrigen gerade im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens gemäss BGE 141 V 281 zu den Aufgaben des Experten, sich zur Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde und Symptome zu äussern (vgl. E. 4.3.1.1 des zitierten Entscheids), was der Beschwerdeführer zu übersehen scheint. Dass der behandelnde Psychiater resp. die behandelnde Therapeutin andere Untersuchungsmethoden und andere Tests als aussagekräftiger beurteilen, genügt ebenfalls nicht, um das Gutachten des Dr. med. C.________ entscheidend in Frage zu stellen. Ausserdem hat sich der Experte in seiner Stellungnahme vom 11. April 2018 zur Kritik der Behandler geäussert und diese nachvollziehbar entkräftet.