Citation: 6B_160/2023 E. 4

Der Beschwerdeführer beruft sich sowohl auf das Willkürverbot als auch auf das Gebot von Treu und Glauben und macht eine Verletzung des Diskriminierungsverbots geltend. Er bestreitet den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt, wobei er hauptsächlich geltend macht, die Vorwürfe seiner früheren Ehefrau (Privatklägerin 1) seien erlogen und die eingeklagten Sexualdelikte eine "Sammlung von rassistischen Stereotypen" des Westens gegenüber Männern aus dem nahen/mittleren Osten als "Sex besessene" Personen, "Schweine" und "Harem-Besitzer". Die Sexualdelikte seien erfunden worden, um die Privatklägerin 1 mit der Bewilligung B begünstigen zu können und ihm zu schaden. Was der Beschwerdeführer vorbringt, ist nicht geeignet, Willkür, eine Verletzung des Gebots von Treu und Glauben oder einen Verstoss gegen das Diskriminierungsverbot nachzuweisen. Seine weit ausholenden Ausführungen erschöpfen sich in einer rein appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Anstatt sich mit den Erwägungen der Vorinstanz in einer den Formerfordernissen genügenden Weise zu befassen und aufzuzeigen, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen oder einen anderen Beschwerdegrund (Art. 95 BGG) gesetzt haben könnte, unterbreitet er dem Bundesgericht lediglich sein eigenes Narrativ, in dessen Rahmen er einerseits seine Unschuld beteuert, die Einvernehmlichkeit der sexuellen Handlungen betont und sich als liebender Ehemann und Familienvater darstellt und er andererseits die Privatklägerin 1 inkl. die Zeugen vom "Hörensagen" pauschal als unglaubwürdig bezeichnet, diese in ein schlechtes Licht zu rücken versucht und deren Aussagen als "Lügereien" und Machenschaften abtut. Der Beschwerdeführer verkennt, dass sich mit einer solch unsubstanziierten Kritik weder Willkür noch weitere angebliche Verfassungsverletzungen begründen lassen. Zudem ist das Bundesgericht keine Berufungsinstanz, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt (vgl. Urteile 6B_1328/2020 vom 5. Januar 2021 E. 3; 6B_800/2016 vom 25. Oktober 2017 E. 10.3.1, nicht publ. in: BGE 143 IV 397; je mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer die Qualität des/der Dolmetscher und die Zuverlässigkeit der Übersetzungen als unzureichend beanstandet, zeigt er nicht auf, dass und inwiefern dies der Fall sein könnte. Er legt auch nicht dar, dass er die fraglichen Rügen bereits im kantonalen Verfahren vorgetragen bzw. die Vorinstanz diese zu Unrecht nicht behandelt hätte. Gleiches gilt für sein Vorbringen, eine Zeugin hätte aufgrund ihrer persönlichen Beziehungen mit der Privatklägerin 1 als solche ausgeschlossen werden müssen. Abgesehen davon beschränken sich auch diese Beanstandungen erneut auf bloss unbelegte Behauptungen. Die Schuldsprüche der mehrfachen Körperverletzung, der mehrfachen Drohung und der Tätlichkeiten wurden im Berufungsverfahren nicht angefochten. Die Vorinstanz hat daher deren Rechtskraft festgestellt. Inwiefern die Rechtskraftfeststellung der fraglichen Schuldsprüche zu Unrecht und damit in Verletzung von Bundesrecht erfolgt sein soll, legt der Beschwerdeführer in der Beschwerde nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Auf seine inhaltliche Kritik gegen diese Schuldsprüche kann daher im bundesgerichtlichen Verfahren aufgrund ihrer Rechtskraft nicht (mehr) eingetreten werden.