Citation: 5A_576/2021 E. 2

Weder setzt sich die Beschwerdeführerin mit den rechtlichen Erwägungen des angefochtenen Entscheides auseinander noch macht sie eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung geltend. Vielmehr versucht sie, im Nachhinein einen neuen Sachverhalt vorzutragen, indem sie geltend macht, angesichts des vom Ehemann hochgehaltenen Nullkontaktes mit den Kindern habe sie in den letzten Monaten so grossen Stress gehabt, dass sie handlungsunfähig gewesen sei. Allerdings habe sie aus Vorsicht gegenüber ihrem Ehemann möglichst wenig an gesundheitlicher Schwäche offenbaren wollen und sich deshalb aus Schutz vor weiterer Diffamierung über den Zeitraum vor dem 14. Mai 2021 ausgeschwiegen. Zur Untermauerung ihrer Behauptungen legt sie (nebst den bereits vorinstanzlich eingereichten ärztlichen Zeugnissen) ein neues ärztliches Zeugnis vom 12. Juli 2021 vor, gemäss welchem angeblich bereits ab dem 22. April 2021 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden haben soll. Dabei handelt es sich indes um ein echtes Novum, welches nach dem in E. 1 Gesagten im bundesgerichtlichen Verfahren von vornherein nicht eingebracht werden kann. Ebenso wenig ist nach dem in E. 1 Gesagten das appellatorische Vortragen eines neuen Sachverhaltes möglich. Mithin hat es beim Sachverhalt zu bleiben, wie er durch das Obergericht festgestellt worden ist (Art. 105 Abs. 1 BGG). Inwiefern auf dieser Basis Recht verletzt worden wäre, tut die Beschwerdeführerin wie gesagt nicht dar.