Citation: 5A_980/2018 E. 12

12. Geschenke Eine Rückforderung von Geschenken oder sonstigen Zuwendungen bei Auflösung der Ehe/ehelichen Gemeinschaft findet nicht statt. -..]" A.b. Am 26. Dezember 2009 trennten sich die Ehegatten. Nachdem er ein am 12. Januar 2010 eingereichtes Vermittlungsbegehren betreffend Ehescheidung zwischenzeitlich zurückgezogen hatte, leitete Z.________ am 11. März 2010 beim damaligen Bezirksgericht Albula ein Eheschutzverfahren ein. Mit Verfügung vom 8. November 2010 stellte das Bezirksgerichtspräsidium unter anderem fest, dass die Ehegatten getrennt leben, und wies die eheliche Wohnung dem Ehemann zur Nutzung zu. Die von X.________ hiergegen eingereichte Beschwerde wies der Bezirksgerichtsausschuss ab. A.c. Nach erfolglos verlaufenem Schlichtungsverfahren klagte X.________ am 14. Juni 2010 auf Scheidung der Ehe und beantragte unter anderem, Z.________ sei zu verurteilen, ihr gestützt auf den Ehevertrag Fr. 1,2 Mio. sowie als Genugtuung Fr. 20'000.-- zu bezahlen. Mit Klage vom 31. März 2011 beantragte auch Z.________, die Ehe sei zu scheiden. Ausserdem ersuchte er um Feststellung, dass die Ziffern II.A.4, 9, II.B.10 und II.C.12 des Ehevertrages ungültig seien. Weiter sei X.________ zu verurteilen, ihm aus ungerechtfertigter Bereicherung rund Fr. 1,4 Mio. zu bezahlen. Am 9. November 2011 hielt der Bezirksgerichtspräsident fest, das zwischenzeitlich sistierte Verfahren betreffend die Forderung aus ungerechtfertigter Bereicherung bleibe eingestellt und die im vom Ehemann angehobenen Scheidungsverfahren eingereichten Anträge würden als in dem von der Ehefrau eingeleiteten Verfahren gestellt behandelt. Ein von X.________ gestelltes Gesuch um Zusprechung vorsorglicher Unterhaltsbeiträge blieb ebenso erfolglos, wie die von ihr eingereichte Beschwerde wegen Rechtsverweigerung und Rechtsverzögerung (zu Letzterer vgl. Urteil 5A_669/2011 vom 12. Dezember 2011). A.d. Mit Urteil vom 7. Mai 2013 schied das Bezirksgericht die Ehe der Parteien (Dispositivziffer 1). Weiter genehmigte es Ziffer II.B.10 des Ehevertrags und verpflichtete Z.________, an X.________ per Saldo aller Ansprüche eine einmalige Abfindung in der Höhe von Fr. 1,2 Mio. zu bezahlen (Dispositivziffer 2). Ferner hielt es fest, dass weder nachehliche Unterhaltsbeiträge geschuldet seien noch Ansprüche aus beruflicher Vorsorge bestünden (Dispositivziffer 3 und 4). Im Übrigen wies es die von den Ehegatten gestellten Anträge ab, soweit es darauf eintrat (Dispositivziffer 5). Die Gerichtskosten auferlegte es zu drei Zehnteln der Ehefrau und zu sieben Zehnteln dem Ehemann, den es ausserdem verpflichtete, Erstere mit Fr. 58'543.35 aussergerichtlich zu entschädigen (Dispositivziffern 6 und 7). A.e. Neben dem Scheidungsverfahren waren die Parteien in verschiedene Straf- und ein Arresteinspracheverfahren verwickelt (vgl. Urteile 1B_74/2011 vom 27. April 2011 und 5A_614/2011 vom 28. November 2011).