Citation: U 286/06 31.08.2007 E. 3

Letztinstanzlich scheint nicht mehr strittig zu sein, dass die im Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch die Unfallversicherung, also im Oktober 2004 vorhandenen gesundheitlichen Beschwerden zumindest teilweise auf das Ereignis vom 15. März 1997 zurückzuführen ist. Die behandelnden und begutachtenden Ärzte sind sich zwar über den prozentualen Anteil dieses Unfalles an den von ihnen erhobenen Befunden uneins (Dr. med. M.________, Neurologie FMH, am 5. Juni 2000: 75 %; Dr. J.________, Chiropraktor, am 31. Mai 2000: ausschliesslich Unfallfolgen; Dr. A.________, psychosomatische Beurteilung im Rahmen der Begutachtung an der Klinik H.________ vom 8. Mai 2002: 75 %; Dr. med. U.________ in der Zusammenfassung des Gutachtens der Klinik H.________ vom 30. Juli 2004: 25 %). Damit ist aber immerhin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit belegt, dass zwischen dem Unfall und den objektivierbaren Befunden und deren Folgen auf die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit zumindest teilweise eine natürliche Kausalität besteht, was für die Bejahung des diesbezüglichen Kausalzusammenhanges genügt (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337, 117 V 359 E. 4b S. 360).