Citation: 4A_265/2021 E. 4.1

4.1. Im Zusammenhang mit den widerklageweise geltend gemachten lauterkeitsrechtlichen Ansprüchen stellte die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht fest, die Beschwerdeführerin habe am 27. Februar 2018 zwei Schreiben an die F.________ SA, eine Lieferantin der Beschwerdegegnerin 1, und an die G.________ GmbH & Co. KG versandt. In diesen Schreiben informiere sie Geschäftspartner der Beschwerdegegnerin 1 wie folgt: - Die Beschwerdeführerin sei Inhaberin des in der Schweiz in Kraft ste- henden Klagepatents; - Die Beschwerdeführerin sei der Ansicht, die in die von F.________ SA/ G.________ GmbH & Co. KG produzierte Maschine integrierte "X.________"-Technologie falle in den Schutzbereich des Klagepatents; - Wegen Patentverletzung könne zivil- und strafrechtlich nicht nur der unmittelbare Verletzer, sondern auch der Teilnehmer belangt werden; - Die Beschwerdeführerin habe gegen die Beschwerdegegner eine Klage wegen Patentverletzung eingeleitet. Sodann sei unbestritten, dass die Beschwerdeführerin am 8. Juni 2020 der I.________ AG, einer weiteren Geschäftspartnerin der Beschwerdegegnerin 1, am 8. Juni 2020 eine E-Mail geschrieben und sie wie folgt informiert habe: - Die Beschwerdeführerin habe die Beschwerdegegnerin 1 vor dem Bundespatentgericht wegen Patentverletzung verklagt (unter Beilage der entsprechenden Pressemitteilung) - Gleichzeitig fügte die Beschwerdeführerin eine Präsentation über die Lizenzierung ihrer Technologie bei mit dem Angebot eines Gesprächs über deren Verwendung.