Citation: 8C_590/2014 E. 5.2.1

5.2.1. Bei der vorinstanzlichen Feststellung, als Gesunder hätte der Beschwerdegegner zum hier relevanten Zeitpunkt entweder weiterhin bei der Firma B.________ AG gearbeitet oder er hätte sich eine entsprechend entschädigte vergleichbare Stelle gesucht, handelt es sich um eine Tatsachenfeststellung, die letztinstanzlich nicht mehr überprüft wird. Entscheidend ist somit, wie hoch der bei dieser Firma erzielte Lohn war, damit der ermittelte Betrag - der Reallohnentwicklung angepasst - als Valideneinkommen für die Invaliditätsbemessung herangezogen werden kann. Wie die Beschwerdeführerin zu Recht argumentiert, bestehen in den Akten widersprüchliche Angaben zu dem bei dieser Firma erzielten Einkommen. Während im Fragebogen für den Arbeitgeber vom 4. November 2005 die beitragspflichtigen Einkommen für das Jahr 2000 mit Fr. 74'373.--, für 2001 mit Fr. 74'395.-- und für 2002 mit Fr. 72'743.-- angegeben wurden, ist dem Auszug aus dem individuellen Konto (IK-Auszug) zu entnehmen, dass von der B.________ AG für das Jahr 2000 Fr. 68'013.--, für 2001 Fr. 60'738.-- und für 2002 Fr. 66'914.-- (in elf Monaten) abgerechnet worden waren. Die Vorinstanz ist diesen bereits damals aktenkundigen Widersprüchen nicht nachgegangen. Auch hat sie im angefochtenen Entscheid nicht dargelegt, warum sie ihrer Feststellung des Valideneinkommens die Angaben aus dem Fragebogen für Arbeitgeber und nicht diejenigen aus dem IK-Auszug zu Grunde gelegt hat. Damit hat sie Bundesrecht verletzt. Das Bundesgericht ist damit nicht an die kantonale Sachverhaltsfeststellung gebunden und kann diese von Amtes wegen berichtigen (E. 1.2).