Citation: 5A_267/2016 E. 2.2.3

2.2.3. Nichts Abweichendes folgt aus BGE 140 III 193. Wie das Kantonsgericht in seiner Vernehmlassung zutreffend hervorhebt, äussert sich das Urteil zum Fall der Unvereinbarkeit von Schenkungen mit erbvertraglichen Verpflichtungen (Art. 494 Abs. 3 ZGB), wo es anders als bei der Pflichtteilsverletzung um die Schädigung der Vertragserben geht und die Annahme eines Eventualvorsatzes nicht genügt (BGE 140 III 193 E. 2.3 S. 199). Darauf verweist auch die Beschwerdegegnerin zu Recht (S. 4 ff. der Beschwerdeantwort).