Citation: 6B_1081/2022 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die vorinstanzliche Strafzumessung. Sie bringt vor, die Vorinstanz habe Art. 47 Abs. 1 und Abs. 2 StGB verletzt, indem sie hinsichtlich der drei Erpressungsversuche und der versuchten Schreckung der Bevölkerung das Tatverschulden lediglich formal gemäss den Zumessungskriterien nach Art. 47 Abs. 2 StGB bestimmt, diese Kriterien materiell aber nicht sachgerecht angewendet habe. Zudem habe sie das Willkürverbot nach Art. 9 BV verletzt, da sie bei der Bestimmung des Tatverschuldens den ihr zustehenden Ermessensbereich überschritten habe.