Citation: 9C_170/2019 E. 4.2.2

4.2.2. Ferner waren die Arbeitseinsätze in den Jahren 2016 und 2017 jeweils nur von kurzer Dauer und wurden unterbrochen durch Phasen ohne Anstellung. Daraus ergeben sich - mit dem kantonalen Gericht - Rückschlüsse darauf, dass der Beschwerdeführer sich im damaligen Zeitraum gesundheitlich nicht in der Lage sah, über eine längere zeitliche Periode ein konstant höheres Einkommen als vor dem im November 2014 erlittenen Unfall zu erwirtschaften. Auch aus diesem Grund rechtfertigt es sich, die besagten Einkünfte nicht als "letztes ohne gesundheitliche Einschränkung erzieltes Erwerbseinkommen" im Sinne von Art. 23 Abs. 1 IVG zu qualifizieren. Generell gilt überdies, dass es zu kurz greift, von im Rahmen von kurzen befristeten Arbeitsverhältnissen erzielten Stundenlöhnen unmittelbar auf einen Jahreslohn schliessen zu wollen, zumal wenn dazwischen - wie hier - anstellungslose Zeiten vorliegen.