Citation: 1B_405/2014 E. 8

Die Rüge, die Vorinstanz habe das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt, indem sie sich mit den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht ausreichend auseinandergesetzt habe, erweist sich ebenfalls als unbegründet. Dem angefochtenen Entscheid lassen sich die wesentlichen Gründe entnehmen, weshalb das Ausstandsgesuch nach Ansicht des Obergerichtes abschlägig zu behandeln war. Dass sich die Vorinstanz dabei nicht mit sämtlichen (teilweise weitläufigen) Vorbringen des Beschwerdeführers im Einzelnen ausdrücklich befasste, begründet keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Er legt denn auch nicht dar, inwiefern die Begründung des angefochtenen Entscheides es ihm praktisch verunmöglicht hätte, den Rechtsweg ans Bundesgericht wirksam zu beschreiten.