Citation: 9C_300/2019 E. 5.3.3

5.3.3. Vorliegend kann offen bleiben, ob die Vorinstanz zu Recht davon ausging, der Versicherte wäre ohne Gesundheitsschaden unverändert bei der B.________ AG tätig. Selbst wenn - mit dem Beschwerdeführer - sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen auf die LSE-Tabellenlöhne abzustellen wäre, führte dies nicht zu einem 25 % übersteigenden Invaliditätsgrad. Bei einer Leistungsfähigkeit von 80 % in der angestammten Tätigkeit als Kaufmann gemäss - unbestritten beweiskräftiger - gutachterlicher Einschätzung entspräche der Invaliditätsgrad grundsätzlich dem Grad der Arbeitsunfähigkeit (hier: 20 %) abzüglich allfälliger Tabellenlohnabzüge. Weiterungen zu den Vorbringen des Versicherten zum anwendbaren Wirtschaftszweig erübrigen sich. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, rechtfertigen weder das Alter des Versicherten (Jahrgang 1962), noch seine relativ kurze Arbeitsabsenz einen Abzug vom Tabellenlohn (vgl. hinsichtlich des Alters etwa Urteil 9C_422/2017 vom 18. Mai 2018 E. 4.5.2 mit Hinweis). Ist eine vollzeitliche Erwerbstätigkeit mit gesundheitlich bedingt eingeschränkter Leistungsfähigkeit - wie hier - möglich, ist auch unter dem Titel Beschäftigungsgrad kein Abzug angezeigt (vgl. etwa Urteil 9C_833/2017 vom 20. April 2018 E. 5.3). Schliesslich stellen funktionelle Einarmigkeit oder die Beschränkung der dominanten Hand als Zudienhand zwar praxisgemäss Tatbestände einer erheblich erschwerten Verwertbarkeit der Arbeitsfähigkeit dar; rechtsprechungsgemäss sind indes auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend realistische Betätigungsmöglichkeiten für Personen, die funktionell als Einarmige zu betrachten sind, zu finden (vgl. etwa Urteil 8C_217/2015 vom 28. August 2015 E. 2.2.1). Vorliegend erwog die Vorinstanz zur eingeschränkten Nutzbarkeit des rechten Armes in konkreter Beweiswürdigung, diese werde einerseits bereits in der Arbeitsunfähigkeit von 20 % berücksichtigt; sie habe zudem aufgrund des vom 4. Juni bis 24. Dezember 2015 besuchten 5-Finger-Tastenkurses mindestens teilweise kompensiert werden können. Angesichts dieser tatsächlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts, denen der Versicherte lediglich - vom Bundesgericht nicht zu hörende (oben E. 1.3) - appellatorische Kritik entgegensetzt, sowie des Verweises des Beschwerdeführers auf seine - für die Ausübung der angestammten Tätigkeit offenbar zentrale - Fahrfähigkeit besteht auch aufgrund der eingeschränkten Funktionsfähigkeit des rechten Unterarmes kein Anlass zur Vornahme eines Tabellenlohnabzuges.