Citation: 5P.130/2001 18.05.2001 E. A

A.-Mit Eheschutzentscheid vom 19. Mai 2000 regelte der Präsident des Bezirksgerichts Wil das Getrenntleben der Parteien. Am 6. September 2000 stellte die Ehefrau, vertreten durch Rechtsanwältin X.________, beim Bezirksgericht St. Gallen ein Gesuch um Abänderung des Eheschutzentscheids. Mit Entscheid vom 18. Oktober 2000 regelte die Eheschutzrichterin die Unterhaltsbeiträge neu. Dagegen erhob der Ehemann, ebenfalls anwaltlich vertreten, Rekurs beim Einzelrichter im Familienrecht des Kantonsgerichts St. Gallen. Die Ehefrau beantragte die Abweisung des Rekurses und zugleich eine Präzisierung der Kinderunterhaltsbeiträge. Beide Parteien ersuchten überdies um unentgeltliche Prozessführung im Rekursverfahren. Am 14. März 2001 wies der Einzelrichter im Familienrecht des Kantonsgerichts St. Gallen den Rekurs ab und trat auf den Antrag der Ehefrau, die Kinderrenten weiter anzuheben, nicht ein. Zum Gesuch um unentgeltliche Prozessführung führte er aus, die Voraussetzungen dazu seien nach wie vor erfüllt. Er legte in Ziffer 3 seines Entscheids die Entschädigungsansprüche der unentgeltlichen Vertreter gegenüber dem Staat im Rekursverfahren pauschal auf je Fr. 1'800.-- fest, Barauslagen und Mehrwertsteuer inbegriffen.