Citation: 8C_682/2021 E. 11.2

11.2. Die Vorinstanz erwog, das Invalideneinkommen sei anhand des Lohns des Kompetenzniveaus 1 (einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art) der LSE-Tabelle TA1 2018, Total, festzulegen, der für Männer über alle Wirtschaftszweige hinweg monatlich Fr. 5417.- (bei 40 Arbeitsstunden pro Woche) betrage. Umgerechnet auf die durchschnittliche Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden und angepasst an die Lohnentwicklung bis zum Jahr 2019 resultiere ein Monatslohn von Fr. 5698.- bzw. ein Jahreslohn von Fr. 68'376.-. Selbst wenn angesichts dessen, dass dem Beschwerdeführer auch Tätigkeiten im mittelschweren Bereich nur noch bedingt zuzumuten seien, ein 15%iger Abzug vorgenommen würde, resultierte ein Invalideneinkommen von Fr. 58'120.-. Ein höherer Abzug sei nicht gerechtfertigt, da persönliche Merkmale wie der berufliche Werdegang bereits im Rahmen der Parallelisierung der Vergleichseinkommen berücksichtigt worden seien. Auch diesfalls ergäbe der Vergleich mit dem Valideneinkommen von Fr. 63'240.- eine rentenausschliessende Einkommenseinbusse von 8.1 %.