Citation: 1C_299/2009 12.01.2010 E. 3.3

3.3.1 Das Verwaltungsgericht legte dar, eine Versenkung der Container würde nicht unerhebliche Mehrkosten verursachen. Die Beschwerdegegnerin habe geltend gemacht, die Baukosten würden sich auf rund Fr. 50'000.-- belaufen, während das Projekt mit oberirdischen Containern nur Fr. 25'000.-- koste. Eine unterirdische Anlage sei zudem wegen dem Gefälle des Terrains und dem Dachvorsprung beim alten Werkhof schwierig zu realisieren. Auch wenn die Bestreitungen des Beschwerdeführers zutreffen würden und die Mehrkosten geringer wären als von der Beschwerdegegnerin behauptet, seien sie immer noch erheblich. Der Beschwerdeführer vermöge mit seinen Ausführungen zudem nicht aufzuzeigen, weshalb eine unterirdische Sammelstelle im vorliegenden Fall gar weniger Betriebskosten verursachen würde als eine oberirdische. Die Beschwerdegegnerin führte diesbezüglich in ihrer Vernehmlassung unter anderem aus, dass ein unterirdischer Container am geplanten Standort kaum zu realisieren sei. Der Platz falle zum Alten Werkhof hin ab und die Leerung der Container mit Hilfe eines Krans sei wegen des weiten Vordachs des Alten Werkhofs erschwert. 3.3.2 Die vorinstanzliche Erwägung, wonach nicht aufgezeigt worden sei, weshalb die Betriebskosten bei einer unterirdischen Anlage geringer sein sollten, wird vom Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift zwar bestritten, doch nicht mit hinreichender Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG). Bei den Ausführungen in seiner Stellungnahme vom 7. November 2009 zu den Betriebskosten wie auch zu den technischen Aspekten der Containerleerung handelt es sich grösstenteils um unzulässige neue tatsächliche Vorbringen im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG. Zudem ist eine Beschwerdeergänzung nach Ablauf der Beschwerdefrist, auf dem Weg der Replik nur insoweit statthaft, als die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten dazu Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21 mit Hinweisen). Diese Voraussetzung ist vorliegend nicht erfüllt, weshalb auch deshalb auf das Vorbringen nicht einzugehen ist. 3.3.3 Der Beschwerdeführer errechnet anhand eines Vergleichs mit einer unterirdischen Containeranlage an anderer Stelle auf dem Gemeindegebiet, dass die zusätzlichen Kosten für diese Variante auf weniger als Fr. 12'000.-- zu stehen kämen. Die Beschwerdegegnerin hält diesen Betrag für zu tief und verweist dabei unter anderem auf die erwähnten Besonderheiten des vorliegend zur Diskussion stehenden Standorts. Wie es sich damit genau verhält, kann offen bleiben. Fest steht, dass die Errichtung einer unterirdischen Anlage mit erheblichen Mehrkosten verbunden wäre, welche von der Beschwerdegegnerin auf der Grundlage des Vorsorgeprinzips nicht verlangt werden können. Dabei ist zu berücksichtigen, dass wegen der bereits geplanten Lärmschutzmassnahmen von höchstens geringfügigen Störungen ausgegangen werden kann (vgl. E. 2.3 hiervor). Auch wenn man von der Berechnung der Mehrkosten durch den Beschwerdeführer ausgehen wollte, könnte nicht gesagt werden, dass vorliegend mit relativ geringem Aufwand eine wesentliche zusätzliche Reduktion der Emissionen zu erreichen wäre. 3.4 Die Vorinstanz befasste sich schliesslich mit einer Reihe weiterer Massnahmen zur Reduktion der Lärmemissionen. Auch diesbezüglich verneinte sie die Verhältnismässigkeit. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, die Lärmemissionen liessen sich kostengünstig begrenzen und führt beispielhaft vier der Massnahmen an, welche die Vorinstanz verworfen hatte. Auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid geht er dabei allerdings nicht ein. Mangels hinreichender Begründung der Rüge ist darauf nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG).