Citation: 4G_1/2016 E. 1.2.2

1.2.2. Der Beschwerdeführer hat nicht einfach die Aufhebung des kantonsgerichtlichen Entscheides beantragt, soweit die Verrechnung erfolgte und die Rückzahlung verlangt wird, sondern die Bestätigung des bezirksgerichlichen Entscheides. Dies setzt voraus, dass das Bundesgericht prüft, ob der bezirksgerichtliche Entscheid mangelhaft ist, denn bei der vom Gesuchsteller beantragten Bestätigung würde der bundesgerichtliche Entscheid den bezirksgerichtlichen ersetzen und wäre eine aufsichtsrechtliche Korrektur durch die kantonale Behörde ausgeschlossen. Da der Frage nach der Mangelhaftigkeit des bezirksgerichtlichen Entscheides für beide Teilanträge (Aufhebung und Bestätigung) Bedeutung zukommen konnte, hat das Bundesgericht diesen Aspekt zuerst geprüft. Aus der Erwägung, der Entscheid des Bezirksgerichts sei qualifiziert unrichtig, ergibt sich, dass keine Bestätigung durch das Bundesgericht erfolgen konnte. Was die Aufhebung des Entscheides des Kantonsgerichts anbelangt, liess sich eine solche jedenfalls nicht damit begründen, der erstinstanzliche Entscheid sei entgegen der Annahme der Rechtsmittelinstanz korrekt. Daher prüfte das Bundesgericht in E. 5.2.2, ob die weiteren Voraussetzungen für ein aufsichtsrechtliches Einschreiten gegeben waren. Es verneinte diese Frage mangels aufsichtsrechtlicher Befugnisse der urteilenden Abteilung des Kantonsgerichts. Damit war klar, dass die Voraussetzungen für die Gutheissung des Teilantrags 1 (Aufhebung des kantonsgerichtlichen Entscheides bezüglich der Verrechnung und der Rückforderung) gegeben waren, diejenigen für eine Bestätigung des bezirksgerichtlichen Entscheides (Teilantrag 2) dagegen nicht.