Citation: 8C_700/2020 E. A

Der 1982 geborene A.________ war seit 1. Oktober 2016 bei der B.________ GmbH als Sanitärmonteur angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 28. November 2017 stolperte er auf der Baustelle über einen Stein, stürzte und verletzte sich an der rechten Schulter. Die Ärzte des Spitals C.________ diagnostizierten einen Status nach Schulterkontusion mit persistierenden starken Schmerzen und Bewegungseinschränkung (Berichte vom 29. November 2017 und 5. Januar 2018). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Laut ihrer Telefonnotiz vom 29. März 2018 teilte der Versicherte mit, er werde die Arbeit ab 3. April 2018 wieder vollzeitlich aufnehmen. Am 8. August 2018 meldete der Versicherte der Suva, er habe erneut starke Schmerzen im rechten Arm. Gemäss der kreisärztlichen Beurteilung des Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 16. November 2018 waren die weiterhin geklagten Beschwerden im Sinne einer Kapsulitis nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit Folge unfallkausaler Pathologien. Die am 28. November 2017 erlittene Schulterprellung habe lediglich zu einer vorübergehenden Verschlimmerung des zuvor klinisch stumm gewesenen pathologischen Vorzustandes geführt. Dagegen kam der vom Versicherten beigezogene Prof. Dr. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, im Bericht vom 9. März 2019 zum Schluss, in der Zusammenschau der Befunde müsse davon ausgegangen werden, dass mit nahezu an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Unfall vom 28. November 2017 ursächlich für die Schulterbeschwerden sei. Dr. med. F.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Suva Versicherungsmedizin, hielt fest, die adhäsive Kapsulitis sei als primäre Schultersteife aufgrund von Erkrankungen anzusehen. Die Schulterprellung vom 28. November 2017 habe zu einer vorübergehenden Verschlimmerung dieses Vorzustandes geführt. Die dadurch verursachten Beschwerden seien nach vier bis sechs Wochen als abgeheilt zu betrachten (Orthopädische Beurteilung vom 28. Mai 2019). Mit Verfügung vom 7. Juni 2019 eröffnete die Suva dem Versicherten, sie könne für den gemeldeten Rückfall keine Leistungen erbringen. Die hiegegen erhobene Einsprache wies sie, nachdem sie eine zusätzliche Stellungnahme des Dr. med. F.________ vom 14. Januar 2020 eingeholt hatte, mit Einspracheentscheid vom 16. Januar 2020 ab.