Citation: U 167/02 03.12.2002 E. 2.1

Der Beschwerdeführer reichte im kantonalen Verfahren keine Kostennote ein und wies keine Auslagen nach. Letzteres tut er auch letztinstanzlich nicht, sondern er gibt die Höhe der Auslagen nur insoweit ungefähr an, als er erklärt, der ihm von der Vorinstanz zugesprochene Betrag von Fr. 1530.- entspreche rund Fr. 1300.-, wenn Auslagen und Mehrwertsteuer abgezogen würden. Da keine Kostennote eingereicht worden war, hatte die Vorinstanz den mutmasslichen Aufwand des unentgeltlichen Rechtsbeistandes zu schätzen. Sie durfte dabei berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer ein in sozialversicherungsrechtlichen Belangen versierter Anwalt ist und ihm die entsprechenden Rechtsfragen geläufig sind, sowie dass er mit dem konkreten Sachverhalt bereits auf Grund des invalidenversicherungsrechtlichen Verfahrens zwischen dem Versicherten und der IV-Stelle, welches mit Urteil des kantonalen Gerichts vom 18. Juni 2001 beendet wurde, vertraut war. Indem die Vorinstanz in Würdigung der gesamten Umstände den mutmasslichen Zeitaufwand auf sieben Stunden festlegte, hat sie weder den ihr zustehenden Ermessensspielraum überschritten noch ihr Ermessen in missbräuchlicher Weise ausgeübt.