Citation: 4A_215/2013 E. 2.6

2.6. Es erscheint fraglich, ob die Rüge der Beschwerdeführerin, der Entscheid der Vorinstanz sei willkürlich, den soeben dargelegten Anforderungen genügt. Mit den ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz setzt sich die Beschwerdeführerin kaum auseinander, sondern beschränkt sich darauf zu behaupten, entgegen der Ansicht der Vorinstanz bestehe ein Rechtsmittel gegen die Verfügung des Präsidenten des Einigungsamtes Oberland. Die Rüge ist indessen ohnehin unbegründet. Nachdem die ZPO nicht direkt zur Anwendung kommt, ist einzig die Schlussfolgerung der Vorinstanz auf Willkür zu überprüfen, wonach der Verweis des EAG auf die ZPO sich auf deren 3. Titel beschränke und nicht zur sinngemässen Anwendbarkeit der Bestimmungen über die Rechtsmittel führe. Die Vorinstanz hatte zur Begründung vorgebracht, die Marginalie des Art. 16 EAG "Grundsätze des Verfahrens" mache deutlich, dass der Verweis lediglich in diesem Rahmen zum Tragen kommen solle, also nur die Regelungen der ZPO zu den Verfahrensgrundsätzen erfasst sei. Diese Schlussfolgerung vermag die Beschwerdeführerin nicht als willkürlich auszuweisen. Zu berücksichtigen ist insbesondere auch der Hinweis der Vorinstanz auf Art. 13 Abs. 3 EAG, worin für den Ausstand und die Ablehnung die Art. 47 bis 51 der ZPO für sinngemäss anwendbar erklärt werden. Es ist nicht offensichtlich unhaltbar, daraus zu schliessen, der Verweis auf die ZPO könne folglich nicht umfassend verstanden werden, da sich diese Bestimmung ansonsten erübrigt hätte. Die Vorinstanz ist somit nicht in Willkür verfallen, wenn sie zum Schluss kam, ihre Zuständigkeit könne weder gestützt auf Art. 308 ff. ZPO (Berufung) noch gestützt auf Art. 319 ff. ZPO (Beschwerde) bejaht werden.