Citation: U 11/07 27.02.2008 E. 3

Umstritten ist als Erstes die Unfallkausalität des psychischen Gesundheitsschadens des Beschwerdeführers. 3.1 Die Psychiatrischen Dienste Z.________ diagnostizierten im Bericht vom 25. September 2003 in psychiatrischer Hinsicht eine Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.4) sich entwickelnd seit 1997 im Gefolge des Arbeitsunfalls. Die Somatisierungsstörung sei ungeachtet aller Bemühungen weitgehend unbeeinflussbar geblieben, was sich sicherlich durch die biografische Geschichte des Versicherten zumindest miterklären lasse. Dies als Hintergrund vor dem 1997 erfolgten Arbeitsunfall habe die Bahnung einer Somatisierungsstörung zumindest wesentlich erleichtert. Im Bericht vom 19. April 2004 stellten die Psychiatrischen Dienste Z.________ folgende psychiatrische Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit: Somatisierungsstörung (ICD-10: F45.4); rezidivierende depressive Störung gegenwärtig mittelgradige Episode (ICD-10: F33.1). 3.2 Die Vorinstanz hat die natürliche Kausalität zwischen dem Unfall vom 22. Mai 1997 und den psychischen Beschwerden verneint, da die Akten keine medizinischen Berichte enthielten, die einen direkten Zusammenhang bestätigten. Entgegen dieser Auffassung kann aufgrund des Berichts der Psychiatrischen Dienste Z.________ vom 25. September 2003 nicht von vornherein ausgeschlossen werden, dass der Unfall vom 22. Mai 1997 zumindest eine Teilursache der psychischen Störungen bildet, was für die Bejahung der natürlichen Kausalität genügt (BGE 119 V 335 E. 1 S. 337). Diese Frage kann indessen offen bleiben, da es - wie die Vorinstanz richtig erkannt hat und die nachstehenden Erwägungen zeigen - nach Massgabe der in BGE 115 V 133 ff. entwickelten Kriterien an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs fehlt.