Citation: C 341/01 08.04.2002 E. A

A.- Der 1963 geborene K.________ absolvierte nach der Schulentlassung eine Anlehre als Detailmonteur und ab August 1991 eine dreijährige Lehre als Glaser, welche er erfolgreich abschloss. Daraufhin erzielte der bei der Arbeitslosenversicherung gemeldete Versicherte an verschiedenen Stellen einen Zwischenverdienst, wobei die Arbeitsverhältnisse meistens nach kurzer Zeit und teilweise fristlos aufgelöst wurden. Als Kündigungsgrund wurden tätliche Angriffe oder Handgreiflichkeiten und in weiteren Fällen Beschimpfungen, Drohungen und ungebührliches Benehmen genannt. Wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit und Nichtbefolgen von Weisungen stellte ihn die Arbeitslosenkasse in der Zeit von Oktober 1996 bis Dezember 2000 während insgesamt über 100 Tagen in der Anspruchsberechtigung ein. Da die Arbeitslosenkasse aufgrund der Vorkommnisse am Arbeitsplatz an der Vermittlungsfähigkeit des Versicherten zweifelte, unterbreitete sie den Fall am 8. Juni 1998 der kantonalen Amtsstelle zum Entscheid. Diese ordnete eine vertrauensärztliche Untersuchung durch Dr. med. B.________, an. Im Gutachten vom 29. Juli 1998 führte dieser aus, obschon es sich beim Versicherten um eine auffallende Persönlichkeit handle, könne nicht von einer fehlenden sozialen Eignung gesprochen werden. Mit Verfügung vom 6. August 1998 bejahte hierauf das kantonale Arbeitsamt die Vermittlungsfähigkeit. Nach zwei Vertragsauflösungen kurz nach Arbeitsantritt im Sommer 1998, kam es am 9. Juli 1999 im Rahmen eines seit 10. März 1999 dauernden Beschäftigungsprogramms nach Handgreiflichkeiten erneut zur fristlosen Entlassung. Von der Firma X.________ GmbH, bei welcher K.________ seit 1. September 1999 beschäftigt war, wurde er am 17. April 2000 mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die am 1. Juni 2000 in der Unternehmung G.________ & Co, angetretene Stelle kündigte der Versicherte Ende September 2000, weil er angeblich das Verhalten des Arbeitgebers nicht mehr akzeptieren konnte. Nachdem er am 24. November 2000 auch noch den zuständigen Personalberater bedroht hatte, verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 14. Dezember 2000 die Anspruchsberechtigung wegen fehlender Vermittlungsfähigkeit ab 1. November 2000 bis auf Weiteres.