Citation: 6B_1005/2017 E. 4.2.6

4.2.6. Zu berücksichtigen ist des Weitern, dass der beurteilten Tat, die zur Anklage wegen versuchter schwerer Körperverletzung geführt hat, ein fortgesetzt provokatives Verhalten des Beschwerdegegners vorausgegangen ist. Zurecht hat die Vorinstanz festgehalten, dass die Provokation jedenfalls im Zusammenhang mit dem Gewaltexzess - den Fusstritten gegen den Kopf des bewusstlos am Boden liegenden Opfers - bei der Strafzumessung keine Rolle mehr spielen kann. Auf die Beurteilung der Wiederholungsgefahr indessen kann sich der Umstand, dass der Beschwerdeführer die Auseinandersetzung nicht von sich aus gesucht hat, durchaus auswirken.