Citation: 2C_806/2015 E. 2.2.3

2.2.3. Der Beschwerdeführer hält dem Bundesverwaltungsgericht vor, es habe verkannt, dass er im Wiedererwägungsgesuch Wiedererwägungsgründe im Sinne (der Revisionsgründe) von Art. 66 Abs. 2 lit. a und b VwVG ausreichend dargelegt habe; er habe dargetan, dass das Staatssekretariat gegen Art. 66 Abs. 2 lit. b VwVG verstossen habe, indem es sich darüber hinwegsetzte, dass er der deutschen Sprache nicht mächtig sei; gegen Art. 66 Abs. 2 lit. a VwVG habe die Vorinstanz verstossen, indem sie die neu vorgelegten Beweismittel nicht anerkannt habe. Was den Aspekt Sprache betrifft, schildert der Beschwerdeführer nochmals ausführlich die diesbezüglichen Schwierigkeiten und Umstände, die für das Scheitern verantwortlich gewesen seien. Indessen geht er mit keinem Wort auf die in dieser Hinsicht entscheidwesentliche Erwägung der Vorinstanz ein, es handle sich dabei um Vorbringen, die schon im ursprünglichen Verfahren möglich gewesen wären und heute nicht mehr zu hören seien (s. dazu übrigens auch den von ihm übersehenen Art. 66 Abs. 3 VwVG). In Bezug auf die beiden italienischen Diplome, die im Unterschied zu demjenigen des Beschwerdeführers als mit dem schweizerischen Titel "Diploma federale di ottico" gleichwertig anerkannt worden sind, behauptet dieser, die Verneinung der Gleichwertigkeit verstosse gegen das in Art. 9 BV verankerte Willkürverbot. Zwar führt er aus, es sei "Tatsache", dass das von ihm erlangte Diplom den beiden anderen "Attestati" entspreche, ohne dies aber zu substanziieren. Auf die in diesem Punkt entscheidwesentliche Erwägung der Vorinstanz, dass er sich trotz der Wertung des Staatssekretariats, seine Ausbildung sei in wesentlichen Bereichen zu kurz gewesen, nicht dartue, inwiefern vergleichbare Verhältnisse mit den viel später ausgestellten Diplomen bestünden, geht der Beschwerdeführer mit keinem Wort ein. Der Beschwerdeführer tut auch nicht ansatzweise dar, inwiefern das Bundesverwaltungsgericht mit der Bestätigung des Nichteintretensentscheids des Staatssekretariats Recht verletzt habe.