Citation: 2C_883/2021 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz erwog, dass der Beschwerdeführer in Anbetracht der Tatsache, dass er dem Studienleiter im Wissen um dessen Selbstablehnung ein Fristverlängerungsgesuch zur Einreichung seiner Masterarbeit gestellt hatte, verspätet handelte, insofern er erst im Einspracheverfahren dessen Befangenheit geltend machte. Da nicht davon auszugehen sei, dass der Selbstablehnung des Studienleiters Eigeninteressen zugrunde lagen bzw. dessen Entscheid unter Verletzung reglementarischer Zuständigkeitsvorschriften zustande gekommen wäre, sei nicht auf die Nichtigkeit der Gesuchsbehandlung durch den Studienleiter zu schliessen. Berücksichtigung finden müsse ferner, dass der Beschwerdeführer die Rekurskommission der BFH um eine materielle Beurteilung seines Fristverlängerungsgesuchs ersucht habe und die Einspracheverfügung der Departementsleitung der BFH an die Stelle der ursprünglichen Anordnungen des Studienleiters getreten sei. Gestützt darauf sah die Vorinstanz von einer Aufhebung des unterinstanzlichen Entscheids ab.