Citation: 8C_627/2019 E. 5.4.2

5.4.2. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer beim Unfall erhebliche Verletzungen erlitt, insbesondere am linken Bein. Inwiefern diese erfahrungsgemäss geeignet sein sollen, psychische Fehlentwicklungen auszulösen (vgl. BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) legt er jedoch nicht dar. Dafür genügt es mit der Vorinstanz nicht, möglich Szenarien zu schildern, welche zu einer eventuellen grösseren Schädigung hätten führen können ("grosses Infektrisiko; Frakturen nahe der Hauptgefässe"). Sodann vermögen, wie bereits in Erwägung 5.1 hievor dargelegt, die Ausführungen des Dr. med. D.________ in seinem Bericht vom 3. März 2014 kein beim Unfall erlittenes schweres Schädel-Hirn-Trauma zu belegen. Es bleibt daher bei der Verneinung dieses Kriteriums.