Citation: 6B_419/2023 E. 1.5.7

1.5.7. Obschon sich damit eine Interessenabwägung zwischen den privaten Interessen des Beschwerdeführers und dem öffentlichen Sicherheitsinteresse erübrigen würde (vgl. Urteil 6B_887/2022 vom 14. Juli 2023 E. 1.5.7), hält auch die von der Vorinstanz eventualiter vorgenommene Interessenabwägung vor Bundes- und Völkerrecht stand. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang wiederum sinngemäss eine willkürliche Rechtsanwendung geltend macht und vorträgt, es sei ein gewichtiges Indiz für Willkür, wenn die Vorinstanz den Härtefall verneine und dennoch die Interessenabwägung vornehme, legt er nicht dar, inwiefern die als Eventualbegründung einzustufende Interessenabwägung unzulässig wäre und die Vorinstanz damit Recht verletzt, weshalb auf diese Rüge nicht einzutreten ist (Art. 42 Abs. 2 BGG). Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass das öffentliche Interesse an einer Landesverweisung angesichts seiner zahlreichen Vorstrafen, der verwerflichen Anlasstat, seiner schlechten finanziellen Verhältnisse und seiner mangelnden beruflichen Integration besonders schwer wiegt. Die privaten Interessen des Beschwerdeführers an einem Verbleib in der Schweiz vermögen die öffentlichen Interessen nicht zu überwiegen. Dies gilt insbesondere für die seit der Geburt währende Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers in der Schweiz, zumal die Vorinstanz auch überzeugend begründet, weshalb eine Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in seinem Heimatstaat ohne Weiteres möglich und zumutbar sei.