Citation: 2A.53/2007 21.03.2007 E. A

Der aus dem ehemaligen Jugoslawien (Kosovo) stammende X.________ (geb. 1982) reiste am 9. November 1998 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, das am 6. August 1999 abgewiesen wurde. Gestützt auf den Bundesratsbeschluss vom 7. April 1999 wurde er jedoch vorläufig aufgenommen. Als der Bundesrat mit Beschluss vom 11. August 1999 die kollektive vorläufige Aufnahme von Kriegsvertriebenen aus dem Kosovo per 16. August 1999 aufhob, wurde X.________ eine Ausreisefrist bis zum 31. Mai 2000 eingeräumt. In der Folge tauchte er unter und die Versuche einer Ausschaffung in seine Heimat schlugen fehl. Im Februar 2001 verlor X.________ bei einem schweren Unfall in der Schweiz seinen rechten Arm und wurde deswegen in der Schweiz behandelt. Nach seiner Spitalentlassung am 6. April 2001 blieb er weiterhin illegal in der Schweiz. Am 4. Dezember 2001 wurde er in A.________ festgenommen und mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft B.________ vom 5. Dezember 2001 wegen Vergehen gegen das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 45 Tagen mit einer Probezeit von zwei Jahren verurteilt. Gleichentags wurde X.________ direkt aus der Polizeihaft in Ausschaffungshaft versetzt und am 8. Dezember 2001 nach Pristina ausgeschafft.