Citation: 2P.26/2001 15.04.2002 E. 1

1.1 Nach Art. 86 Abs. 1 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig; gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide steht sie gemäss Art. 87 OG grundsätzlich nur offen, soweit diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können. Das Verwaltungsgericht hat die Eingabe der Beschwerdeführerin am 19. Juli 2000 teilweise gutgeheissen und die Sache in einem Punkt ("Liegenschaft C.________") "zur allfälligen weiteren Untersuchung und zum Neuentscheid im Sinne der Erwägungen an die Steuerrekurskommission I zurückgewiesen". Diese hat am 12. Dezember 2000 - im strittigen Punkt im Einvernehmen mit den Parteien und im Übrigen gestützt auf die vom Verwaltungsgericht bereits beurteilten und zurückgewiesenen Einwände - die Steuerfaktoren neu festgelegt. Zwar hätte ihr Entscheid nach der Praxis des Verwaltungsgerichts bei ihm wieder auf dem ordentlichen Rechtsweg angefochten werden können, doch steht dies der Zulässigkeit der staatsrechtlichen Beschwerde nicht entgegen: Vom Erfordernis der Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs wird abgesehen, wenn dieser einer leeren, zwecklosen Formalität gleichkäme, was insbesondere dann der Fall ist, wenn die untere Behörde nach Weisungen der Rechtsmittelinstanz entschieden hat (BGE 103 Ia 360 E. 1a S. 363; Walter Kälin, Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, 2. Aufl., Bern 1994, S. 328; Marc Forster, Staatsrechtliche Beschwerde, in: Geiser/Münch, Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel/Frankfurt a.M. 1998, S. 62, Fn. 66). Erscheinen - wie hier - ausschliesslich noch Fragen strittig, die von der letzten kantonalen Instanz bereits verbindlich entschieden worden sind, ist die staatsrechtliche Beschwerde gegen den vorinstanzlichen Entscheid zulässig und kann damit auch die Aufhebung des diesem zu Grunde liegenden Rückweisungsbeschlusses verlangt werden (vgl. BGE 114 Ia 263 E. 2c S. 266, mit Hinweis; Urteil 2P.70/2000 vom 4. Dezember 2000 i.S. F., E. 1). Zwar beantragt die Beschwerdeführerin nicht ausdrücklich, auch den Entscheid der Steuerrekurskommission vom 12. Dezember 2000 aufzuheben, doch ergibt sich aus ihrer Formulierung, wonach "zusammen mit dem Verwaltungsgerichtsentscheid vom 19.07.00" nunmehr hinsichtlich der noch umstrittenen Punkte ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid vorliege, doch, dass sie diesen mitanficht und mit einer allfälligen Aufhebung des verwaltungsgerichtlichen Urteils auch eine solche des Entscheids der Rekurskommission verbunden sein muss. 1.2 An der Zulässigkeit der Eingabe ändert vorliegend nichts, dass offenbar noch keine Steuerrechnung vorliegt (vgl. BGE 108 Ia 286 ff.). Die Beschwerdeführerin wurde in den verschiedenen verfahrensleitenden Schreiben auf dieses Erfordernis nicht aufmerksam gemacht, weshalb Gründe des Vertrauensschutzes gebieten, hiervon abzusehen und das Verfahren nicht zu sistieren. Auf die allfällige Möglichkeit einer kassatorischen Revision nach dem kantonalen Recht (ASA 63 S. 168 E. 1; § 155 Abs. 1 lit. b des Zürcher Steuergesetzes vom 8. Juni 1997; Richner/Frei/Kaufmann, Zürcher Steuergesetz, Zürich 1999, Rz. 32 ff. zu § 155) braucht nicht weiter eingegangen zu werden, nachdem das Verwaltungsgericht auf das entsprechende Gesuch am 29. August 2001 nicht eingetreten ist. Da die Beschwerdeführerin diesen Beschluss nur für den Fall anficht, dass auf ihre Eingabe gegen das Urteil vom 19. Juli 2000 nicht eingetreten wird, erübrigen sich Ausführungen dazu, ob und wieweit jener Entscheid - wie sie geltend macht - willkürlich erscheint. Ist auf die staatsrechtliche Beschwerde vom 26. Januar 2001 einzutreten, fehlt ihr ein aktuelles, praktisches Interesse an einer beschwerdemässigen Behandlung ihres Schreibens vom 6. November 2001 (Art. 88 OG).