Citation: 2C_213/2023 E. 5.2.3

5.2.3. Seitens des Beschwerdeführers liegt ein sehr gewichtiges privates Interesse am Verbleib in der Schweiz vor, da er bereits seit 33 Jahren hier lebt. Allerdings entspricht die Integration des Beschwerdeführers nur beschränkt seiner langen Anwesenheit. Zwar beherrscht der Beschwerdeführer die deutsche Sprache und ist insofern sprachlich integriert. Die Vorinstanz konnte indes keine Anhaltspunkte für eine besondere soziale Integration ausmachen. Der Beschwerdeführer habe, so die Vorinstanz, lediglich in pauschaler Weise auf Kollegen aus dem Kreis seiner Kundschaft und seiner Geschäftskontakte verwiesen. Ob seine Eltern in der Schweiz oder in Serbien leben, blieb vor der Vorinstanz unklar, während der Beschwerdeführer vor Bundesgericht hierzu zumindest keine Präzisierung anbringt. Auch eigene familiäre Beziehungen des Beschwerdeführers sind gemäss Vorinstanz weder aktenkundig noch wurden solche geltend gemacht. Sein Sohn aus seiner letzten Ehe jedenfalls lebt mit der Kindsmutter offenbar in Serbien. In sozialer und familiärer Hinsicht liegt daher eine bestenfalls normale Integration vor. Als mangelhaft erweist sich demgegenüber die wirtschaftliche Integration des Beschwerdeführers. Obschon er gemäss Vorinstanz mit seinem Unternehmen erfolgreich wirtschaftet, ist seine Verschuldung negativ zu berücksichtigen. Wer über mehrere Jahre Schulden anhäuft, diese trotz Verwarnung nicht zu sanieren gewillt ist und überdies Forderungen regelmässig nur unter betreibungsrechtlichem Druck erfüllt, bietet kaum die Voraussetzungen für eine nachhaltige selbstständige Erwerbstätigkeit. Die mutwillige Verschuldung läuft folglich auch seiner beruflichen Integration zuwider. Insgesamt erweist sich die Integration in der Schweiz damit als zumindest teilweise unzureichend, was das private Interesse am Verbleib schmälert.