Citation: 4A_545/2019 E. 5.2.3

5.2.3. Der Beschwerdeführer erblickt darin eine Verletzung von Art. 2 Abs. 2 ZGB. Er kritisiert, die Beschwerdegegnerinnen als beweisbelastete Parteien hätten die Umstände vorbringen müssen, die auf ein rechtsmissbräuchliches Verhalten schliessen liessen. Solche tatsächlichen Vorbringen seien indes nicht erfolgt, sodass die Annahme eines Rechtsmissbrauchs von vornherein unzulässig sei. Hinzu komme, dass rechtsmissbräuchliches Verhalten nur zurückhaltend zu bejahen sei. Da er "und die Konkursitin" den Darlehensvertrag in Unkenntnis des Formmangels abgeschlossen hätten, müsse er sich auf den Formmangel berufen können.