Citation: 8C_390/2016 E. 4

Es ist unbestritten, dass die SUVA für den Motorradunfall nicht leistungspflichtig ist. Nach den vorinstanzlichen Erwägungen hatte sich der Beschwerdeführer dabei am 5. Oktober 1995 multiple Verletzungen am linken Fuss zugezogen. Die Ärzte der Klinik C.________ stellten in ihrem Austrittsbericht vom 14. April 2015 eine in Fehlstellung verheilte Trümmerfraktur am Oberschenkel mit Beinlängenverkürzung, eine Pseudarthrose im Sprungbein (Talus) sowie eine schwere Arthrose und Fehlstellung am oberen Sprunggelenk fest. Dies führe gut erklärbar zu Beschwerden und Einschränkungen, was vom Versicherten jedoch bagatellisiert werde. Aufgrund der diesbezüglich noch ausstehenden Abklärungen sei die Tätigkeit als Bauisoleur aktuell nicht zumutbar. Nach Lage der medizinischen Akten finden sich keine Anhaltspunkte dafür, dass der linke Fuss beim Unfall vom 31. Oktober 2014 erneut in Mitleidenschaft gezogen worden wäre. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen hat sich der Beschwerdeführer an der Milz, am Rücken und am Thorax verletzt, als eine Schaltafel auf seinen Rücken fiel. Der linke Fuss wurde nicht beeinträchtigt. Es ist nicht ersichtlich und wird auch beschwerdeweise nicht näher ausgeführt, inwiefern sich der Vorzustand am linken Fuss angesichts des Unfallhergangs beziehungsweise der geschilderten Verletzungen hätte verschlimmern können. Zu den am 31. Oktober 2014 erlittenen Verletzungen und zu deren Heilungsverlauf hat sich das kantonale Gericht einlässlich geäussert. Es hat nach umfassender Beweiswürdigung erkannt, dass die SUVA auf die Berichte der Klinik C.________ und ihres Kreisarztes (vom 21. April 2015) abstellen durfte (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4 S. 467 ff., E. 4.4 S. 469 f.; 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.). Anhand der letztinstanzlich erhobenen Vorbringen sind auch keine geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen auszumachen. Mit der Vorinstanz ist deshalb auf die Berichte der SUVA-Ärzte abzustellen. Gestützt darauf steht fest, dass die Verletzungen, welche sich der Beschwerdeführer beim Unfall vom 31. Oktober 2014 zugezogen hat, ausgeheilt sind. Ein halbes Jahr nach dem Unfall bestanden klinisch und bildgebend keine auffälligen Befunde mehr. Weitere Abklärungen sind nicht angezeigt. Soweit anhaltende (Fuss-) Beschwerden geklagt beziehungsweise eine länger dauernde Arbeitsunfähigkeit geltend gemacht wird, ist ein natürlicher Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 31. Oktober 2014 nicht belegt. Eine über den 15. April 2015 hinausgehende Leistungspflicht der SUVA entfällt damit.