Citation: 2C_846/2018 E. 4.2.5

4.2.5. Negativ ins Gewicht fällt nach dem Strafurteil in diesem Zusammenhang zudem, dass der Beschwerdeführer im Hinblick auf die einschlägigen Vorstrafen über eine lange Zeit generell eine "eklatante Gleichgültigkeit" gegenüber den Strassenverkehrsregeln an den Tag gelegt hat. Gemäss einer Verurteilung vom 15. Dezember 2009 überschritt er innerorts die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nach Abzug der Sicherheitsmarge um 24 km/h. Bereits früher hatte er die Tempolimite innerorts um 17 km/h (Strafverfügung vom 12. Mai 2003), um 3 km/h (Strafverfügung vom 22. August 2005) bzw. um 5 km/h (Strafverfügung vom 17. Juli 2007) überschritten; hinzu kamen noch Tempoüberschreitungen ausserorts und auf der Autobahn sowie zahlreiche weitere Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz. Innerhalb von zwei Monaten wurde er zweimal polizeilich angehalten, wobei er ohne den ihm entzogenen Führerausweis mit seinem Fahrzeug unterwegs war, was seine Unverbesserlichkeit belegt. Der entsprechende Sachverhalt ist von der Vorinstanz für das Bundegericht in verbindlicher Weise festgestellt worden; es ist nicht ersichtlich, inwiefern sie dies offensichtlich fehlerhaft getan hätte (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG).