Citation: 2C_251/2016 E. A

Die Eheleute A.A.________ und B.A.________ wohnen in Zürich und sind für mehrere Liegenschaften in U.________ und V.________ beschränkt steuerpflichtig. Per 1. Januar 2008 übertrug C.________ das Grundstück Nr. xxx, Y.________strasse, V.________, als Erbvorbezug an seine Tochter B.A.________. Bei diesem Grundstück handelte es sich um nicht überbautes Land. Um die Wohnüberbauung "Z.________, V.________" realisieren zu können, musste auf Anordnung des Amts für Umwelt und Energie (uwe) vom 17. September 2010 der Boden bzw. der Untergrund, der teilweise durch Altlasten belastet war, saniert werden. In der Steuerveranlagung 2011 vom 19. September 2013 gewährte die Veranlagungsbehörde den beantragten Abzug für Gebäudeunterhaltskosten von Fr. 746'364.55 für die Altlastensanierung des Grundstücks Nr. xxx nicht. Die Steuerfaktoren für A.A.________ und B.A.________ legte die Veranlagungsbehörde für die Staats- und Gemeindesteuern 2011 auf ein satzbestimmendes Einkommen von Fr. 1'140'000.--, davon Fr. 988'200.-- im Kanton Luzern steuerbar und ein satzbestimmendes Vermögen von Fr. 22'828'000.--, davon Fr. 19'032'000.-- im Kanton Luzern steuerbar, fest. Die Steuerbehörden des Kantons Zürich anerkannten hingegen im Einspracheentscheid vom 10. September 2013 den Sanierungsaufwand als Unterhaltskosten und liessen den entsprechenden Abzug zu.