Citation: 2P.30/2005 24.02.2005 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht schliesslich eine Verletzung des Willkürverbotes geltend. Sie beanstandet in diesem Zusammenhang die Feststellung des Regierungsrates, die Ehe habe knapp zwei Jahre gedauert (angefochtener Beschluss Ziff. 4). Der Regierungsrat räumt diesbezüglich in seiner Vernehmlassung zwar ein, es handle sich dabei um ein offensichtliches Versehen. Dies ergibt sich bereits aus den im Sachverhalt dargelegten Daten. Nach diesen ist klar, dass die massgebende Dauer des ehelichen Zusammenlebens jedenfalls nicht drei Jahre betrug, womit die in Frage stehende kantonale Praxis ebensowenig zur Anwendung kommen konnte. Inwieweit die zeitlichen Voraussetzungen (eheliches Zusammenleben von mehr als drei Jahren) für die Anwendung der für die Beschwerdeführerin günstigeren kantonalen Praxis gegeben sind, ist indessen Bestandteil der materiellen Beurteilung, weshalb insoweit auf die Willkürrüge ohnehin nicht eingetreten werden kann. Auch von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann in diesem Zusammenhang nicht die Rede sein, da der Regierungsrat entgegen der Darstellung der Beschwerdeführerin von den richtigen Daten für Heirat und Beendigung des gemeinsamen Zusammenlebens ausgegangen ist.