Citation: 2C_883/2020 E. 3.2

3.2. Schon angesichts der Art des von der Beschwerdeführerin begangenen Deliktes, des nicht geringfügigen Deliktsbetrages und des nach der gefestigten Rechtsprechung geltenden Erfordernisses des weitgehend tadellosen Verhaltens beim umgekehrten Familiennachzug des nicht sorge- bzw. hauptsächlich betreuungsberechtigten ausländischen Elternteils mussten die kantonalen Rechtsmittel von Anfang an als aussichtslos erscheinen. Die Aussichten auf eine Gutheissung dieser Rechtsmittel konnten im Übrigen auch deshalb von Beginn weg kaum als ernsthaft bezeichnet werden, weil die Kinder, welche der Beschwerdeführerin ihrer Auffassung nach ein Aufenthaltsrecht vermitteln sollen, rechtmässig in Deutschland leben und folglich ein aus Art. 8 EMRK abgeleitetes Aufenthaltsrecht der Beschwerdeführerin nicht in der Schweiz, sondern in Deutschland (wo die EMRK ebenfalls gilt) geltend gemacht werden müsste. Nichts an der Aussichtslosigkeit der kantonalen Rechtsmittel ändern kann, dass die Akten gemäss dem angefochtenen Urteil relativ umfangreich sind und die Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren zahlreiche Rügen erhoben hat. Unter diesen Umständen hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie einen Anspruch der Beschwerdeführerin auf unentgeltliche Rechtspflege und unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Rekursverfahren vor der Sicherheitsdirektion und im Beschwerdeverfahren vor dem Verwaltungsgericht verneint hat.