Citation: 2C_1010/2019 E. 4.5

4.5. Gemäss dem angefochtenen Urteil und den Akten handelt es sich bei dem von der Beschwerdeführerin erwähnten Beweismittel um eine vom 28. November 2011 datierte Vereinbarung zwischen ihr und ihrer Arbeitgeberin, einer Rehaklinik, mit dem Titel "Funktionsergänzung (Erweiterung der Kompetenzen und Aufgaben) ". Darin wird vereinbart, dass die Beschwerdeführerin ab dem 1. Oktober 2009 für die Betreuung der Physiotherapie-Praktikanten zuständig sei. In diesem Rahmen sei sie zuständig und verantwortlich für die Erstellung von Ausbildungsplänen, das Anleiten, Begleiten und Unterstützen der Praktikanten, die Überwachung und Beurteilung von Leistungszielen und die Erstellung von fachlichen Beurteilungen (vgl. auch E. 4.1 des angefochtenen Urteils). Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf die Ausführungen des SBFI erwogen, mit diesem Dokument sei nicht erstellt, dass sich die Beschwerdeführerin die erforderlichen Kompetenzen im Bereich "wissenschaftliches Arbeiten" durch berufliche Praxis angeeignet habe. Das Bundesverwaltungsgericht hat festgehalten, in diesem Bereich gehe es um das Erlernen von Arbeitstechniken und Methoden. Aspekte wissenschaftlichen Arbeitens seien unter anderem das Definieren einer Problemstellung, das richtige Recherchieren, das Beschaffen, Bewerten und Verwalten von Literatur und anderen Quellen sowie das korrekte Zitieren. Aus dem Schreiben der Beschwerdeführerin gehe nicht hervor, dass sie Arbeitserfahrung aufweise, welche ihre Lücken im Bereich wissenschaftlichen Arbeitens kompensieren könne. Die Betreuung von Praktikanten - so die Vorinstanz weiter - habe nichts mit dem Erlernen von Arbeitstechniken und Methoden gemein. Es handle sich um theoretische Kenntnisse, welche naturgemäss nur schwer mit Berufspraxis ausgeglichen werden könnten (vgl. E. 4.4 des angefochtenen Urteils).