Citation: 7B.177/2005 18.11.2005 E. 2

2.1 Die Vorinstanz führt aus, der Grundsatz, dass der von der Einkommenspfändung betroffene Schuldner seine Lebenshaltung einschränken und mit dem ihm zugestandenen Existenzminimum auskommen müsse, gelte gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts auch in Bezug auf die Wohnkosten. Ein überhöhter Mietzins könne in der Regel nach Ablauf des nächsten Kündigungstermins auf ein Normalmass herabgesetzt werden, auch wenn der Schuldner nicht unmittelbar zum Bezug einer günstigeren Wohnung gezwungen werden könne (BGE 129 III 526 E. 2; 119 III 73 mit Hinweisen). Den Betreibungsbehörden stehe jedoch keine Befugnis zu, den Schuldner zur Kündigung einer Wohnung oder zur Einhaltung weiterer Verpflichtungen anzuhalten. Es stehe dem Schuldner somit frei, trotz Anrechnung des reduzierten Mietzinses in der bisherigen Wohnung zu verbleiben. Die Vorinstanz fährt fort, an diesem Ergebnis vermöchten auch die geltend gemachten Umstände der Beschwerdeführerin nichts zu ändern. Es spiele im vorliegenden Fall keine Rolle, ob sie ihre Mietzinsen, Steuern und andere Verpflichtungen erfülle. Betreffend ihre Ausführungen zum Verfahren mit dem Gläubiger sei festzustellen, dass der vorliegenden Betreibung Nr. yyyy des Betreibungs- und Konkursamtes Emmental-Oberaargau, Dienststelle D.________, mit Entscheid vom 6. Dezember 2004 des a.o. Gerichtspräsidenten des Gerichtskreises G.________ die definitive Rechtsöffnung erteilt worden und diese auch rechtskräftig sei. Ferner sei festzuhalten, dass ein monatlicher Mietzins von Fr. 1'980.-- für eine Wohnung, welche von der Beschwerdeführerin mit ihrem Sohn bewohnt werde, alles andere als angemessen erscheine. Es sei ihr unter den gegebenen Umständen auf jeden Fall zuzumuten, eine günstigere Wohnung zu beziehen. Für einen 2-Personen-Haushalt erscheine der von der Dienststelle festgesetzte Betrag von monatlich Fr. 1'000.-- jedenfalls als angemessen. 2.2 Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen nicht ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinander (zu den Begründungsanforderungen: BGE 119 III 49 E. 1). Sie bringt dagegen vor, sie habe die fragliche Wohnung nie bezogen und den Vermieter hierüber informiert, der damit einverstanden gewesen sei. Dieser Einwand ist unzulässig, denn neue Vorbringen dürfen vor Bundesgericht nicht vorgebracht werden (Art. 79 Abs. 1 OG). Auch das weitere (sinngemässe) Vorbringen, die Betreibung sei ungerechtfertigt, kann nicht gehört werden; denn damit spricht die Beschwerdeführerin die materiellrechtliche Grundlage der Forderung an, die gemäss dem angefochtenen Entscheid vom Rechtsöffnungsrichter rechtskräftig beurteilt worden ist. Auf die Beschwerde kann somit nicht eingetreten werden.