Citation: 2C_815/2018 E. 3.3

3.3. Zwar sind die entsprechenden Bestimmungen nicht auf Taten anwendbar, die - wie hier - vor dem 1. Oktober 2016 begangen wurden, doch trägt das Bundesgericht der damit durch den Verfassungs- und Gesetzgeber zum Ausdruck gebrachten besonderen Verwerflichkeit der in Art. 66a StGB genannten Taten in der Interessenabwägung nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK insofern Rechnung, als es dadurch zu keinem Widerspruch zu übergeordnetem Recht - insbesondere der EMRK - kommt (BGE 139 I 16 E. 5 S. 28-31). Dies ist hier nicht der Fall. Der Beschwerdeführer stiess zusätzlich zu diesen Taten seine Gattin am 5. August 2013 in der ehelichen Wohnung so stark, dass sie stürzte und sich dabei am Unterkiefer verletzte. Bei einem weiteren Ehestreit drückte der Beschwerdeführer seiner Ehefrau ein Kissen auf das Gesicht und versetzte sie so in Angst und Schrecken.