Citation: 9C_276/2018 E. 4.4

4.4. Nachdem die Beschwerdeführerin immer noch - wie bei Rentenzusprache im September 2011 - in der Lage ist, zu 50 % zu arbeiten, und mangels Veränderung keine Rentenrevision vorzunehmen ist, mithin keine Rentenherabsetzung/-aufhebung zur Diskussion steht, mussten entgegen der Meinung der Beschwerdeführerin vor Abschluss des Rentenrevisionsverfahrens keine beruflichen Massnahmen durchgeführt werden. Aus den von der Beschwerdeführerin angerufenen Urteilen 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 (E. 2.4) und 9C_720/2007 vom 28. April 2008 (E. 4) geht nichts Gegenteiliges hervor. Daran ändern auch die Ausführungen im neurologischen Teilgutachten des Dr. med. E.________ vom 10. Februar 2017, wonach eine berufliche Wiedereingliederung gegebenenfalls schrittweise gesteigert werden müsse, nichts, lässt sich die gutachterlich postulierte vorübergehende Verschlechterung in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit - wie dargelegt (E. 4.3.3 hiervor) - doch nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit belegen.