Citation: U 202/00 16.08.2001 E. 3

3.- Streitig und zu prüfen ist, ob es sich beim geklagten ungerichteten Schwankschwindel und den HWS-Beschwerden sowie der zusätzlich aufgetretenen psychischen Fehlentwicklung um natürliche und adäquate Unfallfolgen handelt, für welche die SUVA leistungspflichtig ist. a) In ihrem Einspracheentscheid vom 24. Oktober 1997 ging die SUVA von einer vollen Arbeitsfähigkeit ab dem 19. Dezember 1996 aus. Dies gestützt auf einen Bericht der chirurgischen Klinik des Spitals Y.________ vom 18. Dezember 1996, wobei leichte persistierende Schmerzen im distalen Oberarmbereich bei Status nach Plattenentfernung ohne neurologisches oder pathologisch anatomisches Korrelat diagnostiziert wurden. Bezüglich der Schwindelattacken ungeklärter Genese und der HWS-Problematik verneinte die SUVA den natürlichen Kausalzusammenhang. Ebenso das kantonale Gericht, da weder aufgrund der Schilderung des Unfallhergangs noch anhand der initialen Beschwerdebilder anlässlich der Erstversorgung im Spital Y.________ und bei weiteren medizinischen Untersuchungen eine HWS-Problematik festgestellt worden sei. Die Vorinstanz schloss zudem den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen der Schmerz- und Traumaverarbeitungsstörung und dem Unfallereignis aus. b) Der Beschwerdeführer seinerseits macht geltend, dass der Schwindel wie auch die HWS-Problematik zumindest teilursächlich in natürlichem Kausalzusammenhang zum Unfallereignis stünden. Auch der Umstand, dass die geklagten Beschwerden erst über zweieinhalb Jahre nach dem Ereignis aufgetreten seien, spreche nicht gegen eine Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs, da die zeitliche Komponente bei deren Beurteilung keine Rolle spiele. Bezüglich der psychischen Unfallschädigung in Form der Schmerzverarbeitungsstörung sei die Adäquanz gegeben, da das Ereignis besonders eindrücklich gewesen sei, körperliche Dauerschmerzen resultieren würden und eine lange Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit vorliege.