Citation: 2C_445/2024 E. B

B.a. Am 3. November 2022 beantragten die Eheleute die Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligungen. Zu diesem Zeitpunkt war A.________ mit vier Betreibungen in Höhe von Fr. 36'991.30 sowie 99 Verlustscheinen im Umfang von Fr. 230'762.35 und B.________ mit einer Betreibung in der Höhe von Fr. 17'285.35 sowie 21 Verlustscheinen im Umfang von Fr. 91'711.15 im Betreibungsregister U.________ verzeichnet, wobei eine betriebene Forderung in der Höhe von Fr. 17'285.35 bei beiden Ehegatten dieselbe war. B.________ war nicht erwerbstätig. B.b. Mit Verfügung vom 5. Juni 2023 verfügte das Migrationsamt des Kantons Solothurn die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligungen und wies A.________ und B.________ und ihre Kinder aus der Schweiz weg. Per 3. Mai 2023 war A.________ mit sechs Betreibungen in Höhe von Fr. 26'733.50 sowie 102 Verlustscheinen im Umfang von Fr. 238'785.20 und B.________ mit zwei Betreibungen in Höhe von Fr. 29'465.20 sowie 22 Verlustscheinen im Umfang von Fr. 93'150.95 im Betreibungsregister U.________ verzeichnet. B.c. Gegen die Verfügung vom 5. Juni 2023 erhoben die Eheleute Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn. Gemäss Betreibungsregisterauszug vom 19. Januar 2024 existierten gegen A.________ 108 Verlustscheine im Umfang von Fr. 265'543.75. Zudem wurden zwischen 3. August 2022 und 15. Dezember 2023 neun neue Forderungen im Umfang von über Fr. 28'000.-- in Betreibung gesetzt. Im gleichen Zeitpunkt bestanden 22 Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 93'150.95 gegen B.________. Ferner wurde eine neue Forderung im Umfang von rund Fr. 4'300.-- in Betreibung gesetzt. B.________ nahm per 1. September 2023 eine unbefristete Anstellung im Vollzeitpensum auf. Mit Urteil vom 23. Juli 2024 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn die Beschwerde ab und wies die Familie unter Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg.