Citation: 5A_187/2021 E. 6.1

6.1. Gestützt auf das eingeholte Gerichtsgutachten hat das Bezirksgericht festgestellt, der Erblasser habe zu Lebzeiten seine Liegenschaften unter dem wirklichen Wert übertragen, nämlich die Liegenschaft "J.________" an den Beschwerdeführer 2 mit einem Schenkungsanteil von Fr. 347'500.00 und die Liegenschaft "K.________" an die Beschwerdeführerin 3 mit einem Schenkungsanteil von Fr. 186'026.00 (E. 1.1 S. 10). Mit Bezug auf die Übertragung der Liegenschaft "I.________" an den Beschwerdeführer 2 hat das Bezirksgericht einen Schenkungswillen des Erblassers verneint (E. 8.2 S. 31). Gemäss den bezirksgerichtlichen Feststellungen hat der Beschwerdeführer 2 die Liegenschaft "I.________" am 16. Oktober 2003 für Fr. 1'400'000.00 vom Erblasser erworben, der Wert der Liegenschaft in diesem Zeitpunkt laut Gerichtsgutachten aber Fr. 1'834'000.00 betragen (E. 8.3 S. 31 des angefochtenen Entscheids). Streitig war im kantonalen Berufungsverfahren und ist vor Bundesgericht unter anderem, ob ein Obergutachten hätte veranlasst werden müssen.