Citation: 8C_828/2023 E. 4.3.1

4.3.1. Am 19. Januar 2022 meldete die Arbeitgeberin der Suva, dass am Tag zuvor "ein Kübel an den Trommelmischer und Herrn A.________" geraten sei. Im Rahmen der ärztlichen Erstbehandlung vom 19. Januar 2022 gab der Beschwerdegegner an, "einen Gegenstand gegen die linke Schulter geschlagen bekommen zu haben". Im Fragebogen vom 21. Februar 2022 (Eingangsdatum) schilderte er den Unfallhergang dahingehend, dass er beim Abladen des Betons von einem am Kran hängenden Betonkübel getroffen worden sei. Im Weiteren gab ein "Abduktionsdefizit nach Schlag gegen die Schulter" Anlass für die am 28. Februar 2022 durchgeführte MRT der linken Schulter. Laut Bericht des Dr. med. E.________ vom 17. März 2022 habe der Beschwerdegegner bei der Arbeit einen schweren Gegenstand aufgefangen und dabei einen heftigen Riss in der linken Schulter verspürt. Im Rahmen eines Telefonats mit der Suva vom 23. Mai 2022 gab der Beschwerdegegner an, ein am Kran hängender Kübel (mit Beton gefüllt) sei ein wenig ausser Kontrolle geraten. Dieser habe zuerst am Betonmischer angeschlagen, sei dann abgeprallt und in seine Richtung geschwenkt. Er habe dann mit gestreckten Armen den Kübel "abfedern" wollen, so der Beschwerdegegner weiter. Dies sei ihm nicht gelungen, weshalb es ihm diesen an die Schulter links geschlagen habe. Es seien sofort Schmerzen aufgetreten. Schliesslich führte Dr. med. G.________, Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, am 13. Juli 2022 aus, der Beschwerdegegner habe den Betonkübel, der ausgeschwenkt habe, fangen wollen. Dabei habe es ihm die Schulter "nach aussen verrissen" und sofort einen stechenden Schmerz ausgelöst.