Citation: 6B_376/2024 E. 2.3.4

2.3.4. Auch mit dem Vorbringen, es sei unklar, welche Akten der Sachverständigen überlassen worden seien, weshalb ihre Ansprüche auf ein faires Verfahren, eine ausreichende Verteidigung und rechtliches Gehör verletzt seien, dringt die Beschwerdeführerin nicht durch. Wie die Vorinstanz zutreffend und hinreichend festhält (Beschluss S. 29), hat die Sachverständige zu Beginn ihres Gutachtens offengelegt, dass sich dieses auf die ihr zur Verfügung gestellten Unterlagen, bestehend aus sechs Bundesordnern Massnahmenakten, und der eigenen Untersuchung der Beschwerdeführerin stütze (Akten Vollzug, Gutachten vom 23. Juni 2023 S. 2). Die Beschwerdeführerin begründet vor Bundesgericht nicht, weshalb diese Angaben nicht genügen sollen. Ihr Vorwurf, die Ausführungen der Sachverständigen seien teilweise aktenwidrig, geht jedenfalls an der Sache vorbei. Entgegen ihrer Kritik ergibt sich aus dem Gutachten klar, dass die Sachverständige zum Zeitpunkt der Begutachtung Kenntnis von der Arbeitsaufnahme der Beschwerdeführerin in einer Stiftung hatte (vgl. Akten Vollzug, Gutachten vom 23. Juni 2023 S. 30, 42, 54 und 61). Folglich vermag diese nicht darzulegen, dass die Sachverständige von unvollständigen relevanten Fakten ausgegangen ist. Auch in diesem Punkt erweist sich die Kritik am Gutachten als unbegründet.