Citation: 2C_809/2015 E. 5.6.2

5.6.2. In methodischer Hinsicht rügen die Beschwerdeführer, das formelle Gesetz sehe - anders als im Falle der Gemeinde Wangen/SZ (vgl. zit. Urteil 2C_404/2010 E. 6.6) - nicht die Zuordnung der Abgabearten zu den Bereichen Betrieb und Investition vor; es sei unzutreffend, dass die Anschlussgebühren und Erschliessungsbeiträge der Finanzierung der Investitionen und die Benützungsgebühren dem Betrieb dienen würden; eine solche Zuordnung ergebe sich weder aus dem Konzessionsvertrag noch aus dem KonzReg noch aus dem WVReg. Schon deshalb könne das Kostendeckungsprinzip die ihm zugedachte Funktion nicht übernehmen. Es trifft zwar zu, dass das KonzReg und das WVReg nicht ausdrücklich festlegen, dass die Erschliessungsbeiträge und Anschlussgebühren der Deckung der Investitionskosten und die Benützungsgebühren der Deckung der Betriebskosten dienen. Dies ergibt sich aber bereits aus § 51 Abs. 1 PBG/SZ, wonach die Gemeinden für den Anschluss an die Ver- und Entsorgungsnetze einmalige Anschlussbeiträge oder Anschlussgebühren und für die Benützung wiederkehrende Betriebsgebühren erheben. Das KonzReg führt diese kantonalrechtliche Grundlage aus. Im Übrigen entspricht es einem allgemeinen Grundsatz der Anlagenfinanzierung, dass die Kosten der Errichtung über einmalig zu erhebende Abgaben, die Kosten des Betriebs und des Unterhalts über periodische Abgaben gedeckt werden (vgl. Urteile 2C_67/2015 vom 12. November 2015 E. 3.2; 2C_644/2009 vom 16. August 2010 E. 4.2; 2C_101/2007 vom 22. August 2007 E. 4.2, in: RDAF 2009 I 506). Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Kostendeckungsprinzip aufgrund einer Gegenüberstellung von Erschliessungsbeiträgen und Anschlussgebühren einerseits und Investitionskosten anderseits beurteilt hat.