Citation: 2C_84/2024 E. 1.5

1.5. Die vorliegende Beschwerde enthält einen Feststellungsantrag (vgl. Rechtsbegehren 3), wonach festzustellen sei, dass die Beschwerdeführerin zu Recht provisorisch zur Prüfung vom 10. Februar 2023 zugelassen worden war. Grundsätzlich entscheidet das Bundesgericht in der Sache selbst bzw. reformatorisch (Art. 107 Abs. 2 BGG), weshalb in der Regel ein Antrag in der Sache zu stellen ist (BGE 137 II 313 E. 1.3; Urteil 2C_601/2023 vom 3. April 2024 E. 1.5.1). Feststellungsanträge sind subsidiär zu Leistungs- und Gestaltungsanträgen und nur zulässig, wenn ein schutzwürdiges Feststellungsinteresse besteht (BGE 126 II 300 E. 2c; Urteil 2C_601/2023 vom 3. April 2024 E. 1.5.1 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin verlangt im Sinne eines Leistungsbegehrens die Bekanntgabe der Prüfungsbewertung (Rechtsbegehren 4). Inwiefern zusätzlich ein schutzwürdiges Interesse an der verlangten Feststellung, dass die Beschwerdeführerin zu Recht provisorisch zur Aufnahmeprüfung zugelassen wurde, bestehen soll, ist nicht ersichtlich und auch nicht dargetan. Das Feststellungsbegehren hat damit keine selbständige Bedeutung und es ist darauf nicht einzutreten.