Citation: 1C_51/2024 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz hält hierzu fest, weder die vom Oberamt analysierten Zufahrten (Ryf 37, 18, 23 und 43) noch die von den Beschwerdeführenden anhand von Fotos dokumentierten weiteren Zufahrten (Ryf 28 und 44) stimmten in den tatbestandserheblichen Sachverhaltselementen mit dem vorliegenden Fall überein. In Bezug auf die vom Oberamt anhand der entsprechenden Baubewilligungen beurteilten Zufahrten bestätigt die Vorinstanz, diesbezüglich lägen nicht nur genügende Sichtweiten vor, sondern es sei auch eine Wendemöglichkeit auf dem jeweiligen Grundstück vorhanden. Zu den von den Beschwerdeführenden eingereichten Fotos erwägt die Vorinstanz, all diesen Bildern sei gemeinsam, dass sie entgegen dem vorliegend im Streit stehenden Projekt, Ein- und Ausfahrten jeweils vorwärts ermöglichten. Auch die auf den Bildern der Ryf 28 und 44 abgebildeten Ausfahrten zeigten Autos, die vorwärts auf die Strasse einbögen. Dass die Fahrzeuge über keine Wendemöglichkeit auf der Parzelle verfügten, hätten die Beschwerdeführenden denn auch nicht geltend gemacht, sondern sich lediglich auf eine ungenügende Sichtweite berufen. Damit seien die Ausfahrten jedoch nicht mit ihrem Projekt vergleichbar, welches neben einer völlig ungenügenden Sichtweite keine Wendemöglichkeit biete.