Citation: 9C_740/2009 01.03.2010 E. A

Die 1971 geborene T.________ arbeitete von 1994 bis 2001 als Fahrlehrerin und übte nebenbei noch andere Tätigkeiten aus. Am 29. November 2001 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, wobei sie Berufsberatung, Umschulung auf eine neue Tätigkeit und eine Rente beantragte. Die IV-Stelle des Kantons Aargau (IV-Stelle) holte verschiedene medizinische Berichte ein und veranlasste ein Gutachten, welches am 19. Januar 2004 in der Klinik X._________ erstattet wurde. Zudem liess die IV-Stelle am Spital B.________ durch die Medizinische Abklärungsstation (MEDAS) ein interdisziplinäres Gutachten vom 16. September 2005 erstellen. Darin wurden, mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, ein lumboradikuläres Reiz- und sensomotorisches Ausfallsyndrom S1 rechts bei lumbaler Diskushernie L5/S1 mediolateral rechts mit Wurzelkompression S1, und ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, eine Hämoglobin-Lepore-Anomalie kongenital diagnostiziert. Mit Verfügungen vom 28. April 2006 wies die IV-Stelle aufgrund eines Invaliditätsgrades von 20 % sowohl das Begehren um Umschulung als auch das Rentenbegehren ab. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 13. März 2007 ab.