Citation: 5A_588/2021 E. 1

Anfechtungsgegenstand bildet einzig die Frage der erstinstanzlichen Kostenauferlegung. Der Beschwerdeweg für die Kosten folgt demjenigen der Hauptsache (BGE 134 I 159 E. 1.1 S. 160; Urteile 5A_997/2018 vom 11. Januar 2019 E. 1; 5A_567/2021 vom 13. Juli 2021 E. 1) und diesbezüglich steht die Beschwerde in Zivilsachen offen (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Allerdings geht es bei der Hauptsache um eine vorsorgliche Massnahme, weshalb nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 98 BGG). Die gleiche Kognitionsbeschränkung ergibt sich auch daraus, dass das Verfahrensrecht, auf welches sich der Kostenentscheid stützt, bei Kindes- und Erwachsenenschutzsachen kantonal geregelt ist und das Bundesgericht kantonales Recht ebenfalls nur auf Verfassungsverletzungen hin überprüfen kann (BGE 140 III 385 E. 2.3 S. 387; Urteile 5A_99/2021 vom 11. März 2021 E. 2; 5A_474/2021 vom 9. Juni 2021 E. 2).