Citation: 8C_481/2018 E. 4.1

4.1. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer in der vorliegend massgebenden Zeit ab 16. August 2017 vermittlungsfähig und namentlich bereit war, eine zumutbare Arbeit im Umfang von 50 % eines Normalarbeitspensums anzunehmen (vgl. E. 2.1 hiervor). Ärztlicherseits war ihm eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert worden. In der Zwischenzeit wurde zwar letztinstanzlich bestätigt, dass er über den 12. April 2017 hinaus keinen Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung mehr hat (Urteil 8C_523/2018 vom 5. November 2018). Dennoch erübrigt es sich nicht, die vorliegend strittige Frage zu beurteilen, ob die Arbeitslosenversicherung für die Zeit nach Ablehnung von UV-Taggeldleistungen, ab Wiedererlangung einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % ab 16. August 2017, eine Vorleistungspflicht trifft. Bejahendenfalls müsste die Kasse nämlich ungekürzte Arbeitslosentaggelder nachbezahlen, ohne dass eine Verrechnungsmöglichkeit mit Leistungen der Unfall- oder Invalidenversicherung bestehen würde.