Citation: 6B_1353/2017 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Gründen für die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege im vorinstanzlichen Verfahren (fehlende Parteistellung, fehlende Zivilforderungen, fehlende Ehrenrührigkeit der Äusserungen) nicht auseinander. Er legte vor Vorinstanz nicht konkret dar, ob und mit welchen Zivilforderungen er sich am Verfahren beteiligen will. Auch im bundesgerichtlichen Verfahren substanziiert der Beschwerdeführer nicht ansatzweise, welche Zivilforderungen er gegenüber dem Beschuldigten erhebt. Vielmehr begnügt er sich damit, auf seine Bedürftigkeit als Mitglied einer sechsköpfigen Familie und den Umstand, dass es sich nicht um Bagatelldelikte handelt, hinzuweisen. Zwar mögen die vom Beschwerdeführer genannten Umstände in den in Art. 132 StPO genannten Fällen, wo es um die Frage der amtlichen Verteidigung einer beschuldigten Person geht, relevant sein. Der Beschwerdeführer übersieht jedoch, dass der Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege der Privatklägerschaft an andere, in Art. 136 StPO geregelte Voraussetzungen geknüpft sind. Zur Frage seiner Parteistellung oder zur Ehrenrührigkeit der Äusserungen, welche Verfahrensgegenstand bilden, äussert er sich vor Bundesgericht ebenfalls nicht. Seine Ausführungen genügen den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Darauf ist nicht einzutreten.