Citation: 8C_356/2019 E. 4.1.3

4.1.3. Selbst wenn der Bericht vom 24. Oktober 2018, wie in der Beschwerde behauptet, Rückschlüsse auf die im Verfügungszeitpunkt bestandene Situation erlaubte und somit beachtet werden könnte (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b in fine S. 366), änderte dies am Ergebnis nichts. Dort wird initial zwar die Diagnose einer schweren depressiven Episode ohne psychotische Symptome gestellt, am Ende des Berichts aber auch ausgeführt, dass bei Austritt psychopathologisch noch eine Symptomatik mit niedergedrückter Stimmung, Schlafproblemen, Tagesmüdigkeit und Ängsten bezüglich der Zukunft bestanden habe. Eine Arbeitsunfähigkeit wird nach der vom 25. September 2018 bis 11. Oktober 2018 dauernden Hospitalisation nur für den Zeitraum vom 25. September 2018 bis 25. Oktober 2018 attestiert. Damit finden sich in besagtem Bericht keine Ausführungen zur retrospektiven, bis und mit Verfügungserlass bestehenden Arbeitsunfähigkeit.