Citation: 7B_695/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, das Verfahren sei wegen einer krassen Verletzung des Beschleunigungsgebots einzustellen. Die Strafuntersuchung sei am 18. Februar 2008 in Gang gesetzt worden und die Strafbehörden hätten anschliessend 13 Jahre benötigt, bis die erstinstanzliche Hauptverhandlung habe durchgeführt werden können. Nach Eingang sei das Strafverfahren nur sehr schleppend, ineffizient und teilweise mit jahrelangen Bearbeitungslücken geführt worden. Plötzlich sei die Staatsanwaltschaft dann in unverhältnismässigen Aktivismus verfallen und habe schweizweit flächendeckende Kontosperren verfügt. Dies habe für ihn als Treuhänder massive Konsequenzen gehabt. Durch die Sperrung sämtlicher Konti, für welche er habe zeichnen können, habe er zahlreiche und wichtige Mandate verloren. Durch den damit einhergehenden Reputationsverlust habe er einen grossen wirtschaftlichen Schaden erlitten und dieser habe ihn letztlich seine berufliche Existenz gekostet. Er habe sich während dem nun über 15 Jahre dauernden Verfahren zudem stets wohl verhalten, weshalb sich insgesamt eine Verfahrenseinstellung aufdränge.