Citation: 1C_239/2021 E. C

Mit Eingabe vom 30. April 2021 erhoben A.________ und B.________ beim Bundesgericht Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Anträgen, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 8. März 2021 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Das Verwaltungsgericht verzichtete auf eine Vernehmlassung. Der Gemeinderat Oberiberg beantragte, die Beschwerde abzuweisen. Mit Schreiben vom 8. November 2021 teilten die Beschwerdeführerinnen dem Bundesgericht mit, gemäss einem zwischen ihnen und der Konkursmasse des Nachlasses ihres verstorbenen Bruders abgeschlossenen Erbteilungsvertrag sei die Liegenschaft KTN 217 auf A.________ übertragen worden, die in der Folge das darauf errichtete Haus gemäss der Anordnung der Gemeinde habe abbrechen lassen. Die Abbrucharbeiten seien am 28. Oktober 2021 beendet worden. Da der Abbruchverfügung mittlerweile Folge geleistet worden sei, dürfe zu ihrer Durchsetzung keine Ordnungsbusse mehr auferlegt werden. Das Verfahren sei demnach wegen Wegfalls des rechtlichen Interesses abzuschreiben und die Gerichtskosten seien unter den Parteien zu verteilen. Der Gemeinderat Oberiberg führte in seiner Stellungnahme vom 17. November 2021 aus, weil A.________ den verlangten Abbruch vorgenommen habe, sei die Durchsetzungsverfügung vom 6. Oktober 2020 nicht mehr erforderlich. Die Gemeinde habe gegen eine "Einstellung" (recte: Abschreibung) des Verfahrens keine Einwände, lehne jedoch eine Verteilung der Prozesskosten unter den Parteien ab. In ihrer Vernehmlassung vom 28. Dezember 2021 führten die Beschwerdeführerinnen aus, da ihre Beschwerde mutmasslich hätte gutgeheissen werden müssen, seien die Gerichtskosten der Gemeinde Oberiberg aufzuerlegen und diese zu verpflichten, den Beschwerdeführerinnen eine angemessene Entschädigung zu bezahlen.