Citation: 2A.56/2002 14.06.2002 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer beantragt, das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement zu verpflichten, ihm "für das dortige Beschwerdeverfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren". Aus dem angefochtenen Entscheid geht hervor, dass das Departement für das bei ihm hängige Verfahren ausnahmsweise keine Verfahrenskosten erhoben und demzufolge das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege als gegenstandslos abgeschrieben hat. Hingegen hat es das Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung abgelehnt, weil es die Beschwerde als von vornherein aussichtslos wertete. Der Antrag ist daher so zu verstehen, dass der Beschwerdeführer vor Bundesgericht die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung durch das Departement anficht. 2.2 Nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen jeden Teil-, Zwischen- oder auch Nichteintretensentscheid unzulässig, wenn sie auch in der Hauptsache unzulässig wäre (BGE 111 Ib 73 E. 2a S. 74 f.). Art. 101 lit. b OG konkretisiert diesen allgemeinen Grundsatz ausdrücklich für Verfügungen über Verfahrenskosten und Parteientschädigungen. Die gegen die Verweigerung eines multiplen Rückreisevisums unzulässige Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit auch ausgeschlossen, soweit das Departement das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung im Beschwerdeverfahren betreffend Rückreisevisum abgewiesen hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 30. September 1993 [2A.283/1993] sowie BGE 119 Ib 412).