Citation: 2C_301/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer macht ferner einen Anspruch gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 AuG geltend. Im Wesentlichen führt er aus, dass seine soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gefährdet erscheint. Für die Anwendung des nachehelichen Härtefalls nach Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG müssen erhebliche Konsequenzen für das Privat- und Familienleben erforderlich sein (vgl. BGE 143 I 21 E. 4.2.2 S. 25; was im Übrigen auch Art. 50 Abs. 2 AuG bereits insinuiert). Der Beschwerdeführer führt diesbezüglich keine derartigen Gründe an. Dass ihm die Integration im Heimatland schwerfallen wird, genügt nicht für die Anwendung von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG. Wie die Vorinstanz aufgezeigt hat, hat der Beschwerdeführer zudem regen Kontakt zu seiner Familie im Heimatland.