Citation: 2C_1009/2021 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerin rügt sodann auch die von der Vorinstanz vorgenommene Subsumtion: Die Beschwerdeführerin habe vor der Vorinstanz ausgeführt, dass sie als Architekturbüro mit Sitz in V.________ (AG) ein geschäftliches Interesse daran habe, sich für die Planung und die Realisierung des Fussballstadions "Torfeld Süd" zu bewerben. Ebenso habe sie festgehalten und belegt, dass sie schon im Austausch mit einem potentiellen Projektpartner stehe, wobei sie als Hauptauftragnehmerin die Planung der Stadionbaute übernehmen würde, während der Projektpartner als Subunternehmen vor allem für die Stadionarchitektur zuständig wäre. Neben diesen konkreten Bemühungen habe die Beschwerdeführerin im Allgemeinen dargelegt, dass die an ihr wirtschaftlich berechtigten Personen, I.________ und J.________, über reiche Erfahrung im Projektmanagement und der Generalplanung verfügten. Sie hätten in den letzten zehn Jahren verschiedene Gebäude bis zu einer Bausumme von 80 Millionen Franken realisiert und könnten entsprechende Referenzen vorweisen. Dieser Erfahrungsschatz sei zu berücksichtigen, auch wenn die Leistungen zu einem wesentlichen Teil über das Architekturbüro H.________ AG abgewickelt worden sei. Auch an dieser Gesellschaft seien I.________ und J.________ die wirtschaftlich berechtigten Personen. Bei diesem Sachverhalt die Legitimation zu verneinen, sei ein (krasser) Subsumtionsfehler.