Citation: 4A_102/2017 E. 4.4.3

4.4.3. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, das Ergebnis des angefochtenen Entscheids laufe in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwider, da sie gegenüber der Beschwerdegegnerin nie eine klare und unmissverständliche Erklärung abgegeben habe, wonach sie die Nacherfüllung verweigere. Dass sie wegen ihrer E-Mail an die D.________ GmbH ihre Gewährleistungsrechte endgültig verlieren soll, sei in höchstem Masse stossend. Damit wendet sich die Beschwerdeführerin letztlich erneut - einfach unter anderem Titel - gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung, welche sich aber als willkürfrei erwiesen hat. Das vorinstanzliche Urteil mag für die Beschwerdeführerin zwar hart sein, ausgehend von den für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen läuft es aber dem Gerechtigkeitsgedanken nicht in stossender Weise zuwider.