Citation: 5A_48/2019 E. A

Auf Gesuch der B.________ AG wurde dieser mit Entscheid des Bezirksgerichts Hochdorf vom 19. Oktober 2016 die provisorische Nachlassstundung für vier Monate bewilligt. Am 13. Dezember 2016 schloss die B.________ AG eine Vereinbarung ab, gemäss welcher sie der D.________ a.s, Tschechische Republik, (damals noch firmierend unter E.________ a.s.) 6'725 Aktien der F.________ a.s., Slowakische Republik, zu einem P reis von Fr. 300'000.-- verkaufte. Das Inkrafttreten der Vereinbarung wurde von der Zustimmung der Nachlassrichterin und der Freigabe der Aktien durch die Staatsanwaltschaft III Zürich abhängig gemacht. Am 15. Dezember 2016 ersuchte die B.________ AG die Nachlassrichterin um Ermächtigung nach Art. 298 Abs. 2 SchKG zum Vollzug der Vereinbarung vom 13. Dezember 2016. Mit Entscheid vom 25. Januar 2017 stimmte die Nachlassrichterin dem Aktienverkauf unter dem Vorbehalt zu, dass die Herausgabeverfügung der Staatsanwaltschaft III Zürich vom 23. Januar 2017 rechtskräftig werde und diese die Aktien tatsächlich herausgebe. Am 13. Februar 2017 schlossen die B.________ AG und die D.________ a.s. ein Share Purchase Agreement bezüglich des Verkaufs der Aktien. Diese wurden gleichentags übertragen. Mit Entscheid vom 21. Februar 2017 widerrief das Bezirksgericht die provisorische Nachlassstundung bzw. verlängerte diese nicht und eröffnete über die B.________ AG den Konkurs.