Citation: 6B_51/2016 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer rügt erneut, das methodische Vorgehen der Vorinstanz bei der Festsetzung der teilweisen Zusatzstrafe sei bundesrechtswidrig. Dabei beschränkt sich seine Beschwerde auf die Zumessung der Freiheitsstrafe. Er macht geltend, die Vorinstanz erachte für die zweite und dritte Tatgruppe in Bezug auf sämtliche Delikte implizit eine Freiheitsstrafe als angemessene Sanktion, obwohl die Tatbestände des Pfändungsbetruges und des betrügerischen Konkurses (Art. 163 Ziff. 1 StGB), der Unterlassung der Buchführung (Art. 166 StGB), der Urkundenfälschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB), der Veruntreuung von Quellensteuern (Art. 187 DBG und § 148 StG/BL), der Nichtabgabe von Kontrollschildern trotz behördlicher Aufforderung (Art. 97 Ziff. 1 Abs. 2 SVG) wie auch der groben Verletzung von Verkehrsregeln (Art. 90 Ziff. 2 SVG) als mögliche Sanktionen sowohl Geld- als auch Freiheitsstrafe (resp. Busse) vorsähen. Die Vorinstanz hätte daher darlegen und begründen müssen, weshalb sie für die in der zweiten und dritten Tatgruppe aufgeführten Delikte eine Freiheitsstrafe als einzig zweckmässige Sanktion erachte. Das angefochtene Urteil verletze in diesem Punkt die bundesgerichtlichen Vorgaben einer bundesrechtskonformen Strafzumessung. Zudem zähle die Vorinstanz zur dritten Tatgruppe, für welche sie eine Freiheitsstrafe zumesse, auch den Tatbestand der Zweckentfremdung von Lohnabzügen gemäss Art. 87 Abs. 3 AHVG, obwohl diese Bestimmung als mögliche Sanktion einzig Geldstrafe androhe. Dieses Delikt hätte daher weder bei der Tatgruppenbildung noch bei der Bemessung der hypothetischen Gesamtfreiheitsstrafe berücksichtigt werden dürfen (Beschwerde S. 13 f.). Im Weiteren beanstandet der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz die für die erste Tatgruppe festgelegte hypothetische Einsatzstrafe von 22 Monaten nicht begründet und die Strafzumessungsfaktoren nicht erläutert habe. Dasselbe gelte für die zweite (asperierte Zusatzstrafe von 6 Monaten) und dritte Tatgruppe (asperierte Zusatzstrafe von 2 Monaten). Es sei auch innerhalb der Tatgruppen in Bezug auf die jeweiligen Taten nach den Regeln von Art. 49 Abs. 1 StGB vorzugehen. Es müsse mithin für jede Gruppe für die schwerste Tat eine Einsatzstrafe festgelegt werden, welche nach dem Asperationsprinzip allenfalls angemessen zu erhöhen oder zu schärfen sei. Die Vorinstanz habe indes innerhalb der jeweiligen Tatgruppen keine Einsatzstrafen festgelegt. Es ergebe sich daher auch nicht, in welchem Umfang sie die weiteren Delikte in der jeweiligen Tatgruppe straferhöhend gewichtet habe. Die für die einzelnen Tatgruppen festgelegten hypothetischen Strafen könnten daher nicht nachvollzogen und deren Angemessenheit entsprechend nicht überprüft werden. Die Vorinstanz hätte bei richtiger Vorgehensweise für die erste Tatgruppe eine Einsatzstrafe für den mehrfachen betrügerischen Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage festlegen und diese Strafe hernach wegen der groben Verkehrsregelverletzung erhöhen müssen. Desgleichen hätte sie die hypothetischen Teilstrafen in der zweiten und dritten Tatgruppe bemessen und diese in Anwendung des Asperationsprinzips der in der schwersten Tatgruppe gebildeten hypothetischen Strafe anfügen müssen. Demgegenüber habe die Vorinstanz die einzelnen Teilstrafen der drei Teilgruppen einfach addiert und sei so zu der hypothetischen Gesamtstrafe von 30 Monaten gelangt. Damit habe sie die Einsatzstrafe aus ihrem früheren Urteil vom 22. Oktober 2013 einfach auf die drei gebildeten Tatgruppen heruntergebrochen und so verteilt, dass am Ende wiederum eine Strafe von 30 Monaten resultiert habe. Die Strafzumessung weise somit nach wie vor gravierende methodische Mängel auf und sei darüber hinaus intransparent und ungenügend begründet (Beschwerde S. 14 ff.).