Citation: B 36/05 01.12.2005 E. 4.3

Die Arbeitgeberin führt im Fragebogen an die Invalidenversicherung vom 30. April 2003 an, seit dem 21. April 1999 sei der Versicherte nur noch als "Maler mit eingeschränkter Arbeitsleistung" tätig gewesen. Auch in der Meldung einer Erwerbsunfähigkeit an die Basler vom 27. August 2002 wird angegeben, seit dem 21. April 1999 bestehe eine zwischen 100 und 50% schwankende Arbeitsunfähigkeit, teilweise mit grösseren Unterbrüchen. Der Versicherte gab selber in der Anmeldung zum Bezug von IV-Leistungen vom 4. April 2003 und in einem Schreiben seiner Vertreterin gegenüber der IV-Stelle an, er sei seit dem 21. April 1999 arbeitsunfähig. Damit ist genügend erstellt, dass die Leistung des Versicherten seit jenem Zeitpunkt nicht mehr das Niveau eines gesunden Mitarbeiters erreicht hat, dass mit andern Worten auch bei voller Präsenz eine gewisse Arbeitsunfähigkeit vorgelegen hatte. Da somit A.________ nach einer ersten längerdauernden Arbeitsunfähigkeit wegen Hepatitis C ab 2. Juni 1999 nie mehr während eines ganzen Jahres arbeitsfähig war, ist der Beginn der Arbeitsunfähigkeit, welche schliesslich zur Erwerbsunfähigkeit und zum Tod führte, auf diesen Zeitpunkt zu terminieren. Daher ist das damals geltende Reglement der Vorsorgestiftung auch für die Leistungsbemessung der Hinterlassenenrenten anwendbar. Die Witwenrente beträgt demnach 60% der vollen versicherten Invalidenrente (Art. 12 Ziff. 2 Reglement 1996).