Citation: 8C_693/2021 E. 4.3

4.3. In der Kündigung vom 28. August 2019 würden diverse Verfehlungen des Beschwerdeführers aufgelistet, die er bestreite. Auf die diesbezüglich von den Parteien offerierten Zeugenbefragungen könne in antizipierter Beweiswürdigung verzichtet werden, da deren Äusserungen bereits ausführlich in die schriftlichen Aktenstücke Eingang gefunden hätten. Aus den in der Kündigung erwähnten Kündigungsgründen ergebe sich, dass administrative und organisatorische Mängel der Arbeitsausführung sowie Kommunikationsprobleme des Beschwerdeführers bereits längere Zeit ein Thema gewesen seien. Mit dem für alle Seiten herausfordernden Projekt E.________ habe sich die Problematik akzentuiert. Dies habe den Amtsvorsteher - nachdem bereits die im Februar 2018 schriftlich vorgebrachte dringende Aufforderung zur Änderung der Arbeitsweise offenbar nicht die gewünschte Wirkung gezeigt habe - Ende 2018 zu einer Reorganisation des Amtes D.________ veranlasst. Damit sei auch eine Umgestaltung der Arbeitsstelle des Beschwerdeführers verbunden gewesen (insbesondere Entlastung von gewissen Führungsfunktionen wie Stellvertretung des C.________ und Konzentration der Arbeitstätigkeit auf das Projekt E.________). Die Reorganisation habe auch andere Stellen umfasst. Dies ändere allerdings nichts am Umstand, dass in Berücksichtigung der festgestellten Mängel organisatorische Massnahmen, welche die Arbeitsstelle des Beschwerdeführers betroffen und zur Einschränkung seines Aufgabenbereichs geführt hätten, als gerechtfertigt erschienen und ihm zumutbar gewesen wären. Dies gelte insbesondere auch in Berücksichtigung der von ihm geltend gemachten 600 Überstunden. Gerechtfertigt gewesen sei in Anbetracht der festgestellten Mängel in der Aufgabenerfüllung auch die vorgesehene Zielvereinbarung, die der Beschwerdeführer nicht unterzeichnet habe.