Citation: I 227/00 15.01.2002 E. 2

2.- a) Der Erziehungsrat des Kantons Zug lehnte am 18. August 1999 die Zulassung des Instituts als IV-Sonderschule im Einzelfall für G. P.________ ab. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. Gestützt hierauf verneinte die IV-Stelle die Ausrichtung von Beiträgen an die Sonderschulung für das Schuljahr 1997/98 (Verfügung vom 10. November 1999). Auf die hiegegen erhobene Beschwerde trat die Vorinstanz insoweit nicht ein, als der Beschwerdeführer verlangt hatte, das Schuljahr 1997/98 im Institut Dr. X.________ sei als erstmalige Ausbildung gemäss Art. 16 IVG und nicht als Sonderschulung nach Art. 19 IVG zu qualifizieren. b) aa) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde rügt der Beschwerdeführer das Nichteintreten, befasst sich aber auch mit der materiellen Seite des Streitfalles, indem er erneut die Erfassung des Schuljahres 1997/98 als erstmalige berufliche Ausbildung verlangt. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat nur zu prüfen, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Beschwerde nicht eingetreten ist, während es auf das materielle Begehren nicht eintreten kann (BGE 117 V 122 Erw. 1 mit Hinweisen). Da es in diesem Punkt somit nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, sondern ausschliesslich um eine prozessrechtliche Frage geht, hat das Eidgenössische Versicherungsgericht nur zu prüfen, ob das vorinstanzliche Gericht Bundesrecht verletzt hat, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, oder ob der rechtserhebliche Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden ist (Art. 132 in Verbindung mit Art. 104 lit. a und b sowie Art. 105 Abs. 2 OG). bb) Im Entscheid vom 12. Januar 1999 wies die Vorinstanz die Sache im Dispositiv an die IV-Stelle zurück, "damit diese für das Schuljahr 1997/98 die Einleitung des Zulassungsverfahrens bezüglich Sonderschulung im Einzelfall veranlasse". In den Erwägungen legte sie dar, der Besuch des Instituts im Schuljahr 1997/98 sei nicht Teil der erstmaligen beruflichen Ausbildung von G. P.________ gewesen, sondern habe "der Schliessung von Schullücken oder der Vorbereitung auf die Berufsausbildung" im Sinne von Art. 8 Abs. 3 IVV gedient. Die Vorinstanz qualifizierte mithin nicht nur in den Erwägungen, sondern auch im Dispositiv das Schuljahr 1997/98 als Sonderschulung. Diese Qualifizierung nahm daher an der formellen Rechtskraft des Entscheides vom 12. Januar 1999 teil. Daran war die Vorinstanz bei ihrem neuerlichen Entscheid vom 1. März 2000 gebunden, weshalb sie in diesem Punkt zu Recht auf die Beschwerde nicht eintrat. Wäre der Beschwerdeführer mit diesem Ergebnis nicht einverstanden gewesen, hätte er gegen den Entscheid vom 12. Januar 1999 Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht erheben müssen.