Citation: I 801/06 05.10.2007 E. 2

Nach Art. 110 Abs. 4 OG findet ein zweiter Schriftenwechsel nur ausnahmsweise statt. Er ist nach den Grundsätzen des rechtlichen Gehörs insbesondere zu gewähren, wenn in der Vernehmlassung der Gegenpartei oder der Mitbeteiligten neue tatsächliche Behauptungen aufgestellt werden, deren Richtigkeit nicht ohne weiteres aktenkundig ist und die für die Entscheidung von wesentlicher Bedeutung sind (BGE 119 V 317 E. 1 S. 323, Urteil I 885/06 vom 20. Juni 2007, E. 2). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfüllt, was der Beschwerdeführer zu Recht auch nicht behauptet. Dass wegen Landesabwesenheit des Versicherten während der Beschwerdefrist keine Klienteninstruktion stattfinden konnte, ändert nichts daran, zumal der Beschwerdeführer nicht geltend macht, sein Rechtsvertreter hätte ihn während der Landesabwesenheit nicht zumindest telefonisch erreichen und unaufschiebbare Fragen mit ihm besprechen können. Die materiellen Rechtsbegehren, welche der Versicherte im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren hatte erheben lassen, sind identisch mit denjenigen, welche sein unverändert beibehaltener Rechtsvertreter mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde stellt. Unter den gegebenen Umständen findet sich kein Grund für die Durchführung eines zweiten Schriftenwechsels.