Citation: 5A_747/2021 E. 1.4.3

1.4.3. Das Regionalgericht ordnete einen doppelten Schriftenwechsel an, führte eine Instruktionsverhandlung durch, vernahm Zeugen ein und tagte an einer Hauptverhandlung (vgl. vorne Sachverhalt lit. B.b f.). Die Vorinstanz begründete die Rückweisung im angefochtenen Entscheid nicht damit, dass der Sachverhalt in wesentlichen Teilen zu vervollständigen sei (Art. 318 Abs. 1 lit. c Ziff. 2 ZPO), sondern damit, dass das Regionalgericht einen wesentlichen Teil der Klage nicht beurteilt habe (Art. 318 Abs. 1 lit. c Ziff. 1 ZPO). Angesichts dessen ist nicht ersichtlich, inwiefern die Zulassung der Beschwerde ein weitläufiges zeit- und kostenintensives Beweisverfahren ersparen könnte. Die Beschwerdeführer erläutern nicht, weshalb das Regionalgericht die von ihnen anerbotenen Beweise noch abnehmen müsste, obwohl es bereits ein Beweisverfahren durchführte. Sie präzisieren nicht einmal, im Zusammenhang mit welchen Beweisthemen sie die genannten Partei- und Zeugenbefragungen beantragten. Der allgemeine Verweis auf die Klageantwortschrift und die Replik ohne Bezeichnung genauer Passagen genügt hierzu nicht (vgl. BGE 140 III 115 E. 2 mit Hinweis). Sodann bedingte allein der Umstand, dass die Parteien zu befragen und Zeugen einzuvernehmen wären, noch keinen erheblichen Zeit- und Kostenaufwand, solange es sich nicht um die Anhörung einer sehr hohen Anzahl von Zeugen oder die Einvernahme von Zeugen auf dem Rechtshilfeweg in fernen Ländern handelt (Urteile 5A_959/2021 vom 13. Januar 2022 E. 1.2; 4A_274/2021 vom 6. Oktober 2021 E. 1.1.2; je mit Hinweisen). Auch die pauschale Äusserung, es könne nicht zweifelhaft sein, dass "ein solch weitläufiges Beweisverfahren" mit erheblichem Aufwand an Zeit und Kosten verbunden sei, vermag einen solchen nicht darzutun. Namentlich behaupten die Beschwerdeführer nicht, dass und weshalb ein komplexes oder mehrere Gutachten für die Prüfung der Fragen, welche das Regionalgericht in seinem neuen Entscheid zu beantworten haben wird, notwendig wären und dies einen bedeutenden Kosten- und Zeitaufwand nach sich ziehen würde, was ein Eintreten auf die Beschwerde rechtfertigen würde (Urteile 5A_959/2021 vom 13. Januar 2022 E. 1.2; 4A_274/2021 vom 6. Oktober 2021 E. 1.1.2; je mit Hinweisen).