Citation: 2C_691/2019 E. 4.5

4.5. Gemäss den bindenden Feststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG; E. 3 hiervor) hat die ESTV den Erfahrungswert der durchschnittlichen Bruttogewinnmarge von 73 % gestützt auf Daten von 102 Betrieben ermittelt. Gemäss dem angefochtenen Urteil hat es die ESTV nicht dabei belassen, sondern zusätzlich auch zum einen die Bruttogewinnmarge von 38 Gastronomiebetrieben der Deutschschweiz im Bereich "Pizzeria, italienische Spezialitäten" mit einem jährlichen Warenaufwand zwischen Fr. 240'000.-- und Fr. 440'000.-- und zum anderen die Bruttogewinnmarge von 13 Pizzerien der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt heranzogen, und zwar jeweils unter Einbezug der Streubreiten der Vergleichsgruppen (Differenzen zwischen Maximal- und Minimalwerten) und des jeweiligen Medians. Nach den ebenso bindenden Feststellungen im angefochtenen Urteil ergaben sich dabei in den letzteren beiden Untergruppen im Vergleich zur Gesamtstichprobe von 102 Betrieben nur minimale Abweichungen. Bei dieser Sachlage lässt sich nicht mit Recht behaupten, die Wahl der Stichproben sei vorliegend einseitig zu Ungunsten der Beschwerdeführerin ausgefallen. Vielmehr erscheinen die herangezogenen Stichproben als hinreichend umfassend und repräsentativ, vor allem mit Blick darauf, dass die Daten der grössten Gruppe mit nicht weniger als 102 Betrieben mit den Daten der Untergruppen verglichen wurden und dabei keine wesentlichen Unterschiede festgestellt werden konnten. Angesichts des letzteren Umstandes nichts zugunsten der Beschwerdeführerin ableiten lässt sich aus der Tatsache, dass sich unter den Gastronomiebetrieben der beiden Untergruppen nur ein Betrieb findet, welcher (wie das Restaurant der Beschwerdeführerin) im Kanton Basel-Landschaft betrieben wird und zugleich einen Warenaufwand von jährlich zwischen Fr. 240'000.-- und Fr. 440'000.-- aufweist. Dass diese Tatsache nicht eigens berücksichtigt wurde, verletzt entgegen der Darstellung in der Beschwerde insbesondere weder das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV), das Willkürverbot (Art. 9 BV) noch sonstiges Bundesrecht (vgl. zur Repräsentativität der Stichprobe mit 102 Datensätzen unter Berücksichtigung der von der Beschwerdeführerin geltend gemachten Unterschiede zwischen den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft hinten E. 4.7).