Citation: 2C_626/2017 E. A

Der armenische Staatsangehörige A.E._________ (geboren 1976) reiste 2009 im Alter von 33 Jahren im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein. Am 11. Juli 2009 heiratete er seine Landsfrau und Schweizer Staatsbürgerin B.E._________ (geboren 1974). Die gemeinsamen Kinder C.E._________ (geboren 2010) und D.E._________ ( geboren 2014) sind ebenfalls Schweizer Bürger. B.E._________ hat ausserdem zwei Söhne aus ihrer ersten Ehe: F._________ (volljährig) und G._________ (geboren 2000). A.E._________ ist mehrfach straffällig geworden: - Am 25. September 2009 wurde er vom Juge d'instruction de La Côte Morges wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 10 Tagessätzen à Fr. 30.- verurteilt. - Am 1. Dezember 2010 wurde er durch das Untersuchungsrichteramt Oberwallis Visp wegen Hehlerei, mehrfachen Diebstahls, Fahrens in fahrunfähigem Zustand, versuchter Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit, Verletzung der Verkehrsregeln und Tätlichkeiten zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen à Fr. 30.- verurteilt. - Am 4. Februar 2011 wurde er von der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 15 Tagessätzen à Fr. 30.- verurteilt. - Am 4. Oktober 2013 wurde er vom Tribunal correctionnel des Kantons Genf wegen qualifizierten Raubs, Hausfriedensbruchs und Drohung zu einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monaten verurteilt. Die Freiheitsstrafe wurde in zweiter Instanz auf 4 Jahre reduziert. Das Bundesgericht hat diesen Schuldspruch mit Urteil 6B_680/2014 vom 20. Januar 2015 bestätigt. A.E._________ wurde mit Schreiben der Dienststelle für Bevölkerung und Migration des Kantons Wallis (DBM) vom 19. April 2011 ausländerrechtlich verwarnt. Am 16. Dezember 2013 und (nach vorübergehender Sistierung des Verfahrens bis zur Rechtskraft des Strafurteils) am 18. Juni 2015 gewährte ihm die DBM das rechtliche Gehör zur beabsichtigten Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Am 22. Oktober 2015 verfügte die DBM die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und wies A.E._________ aus der Schweiz weg.