Citation: 8C_545/2019 E. 10.2

10.2. Das Bundesgericht kam in Fällen mit ähnlichen Schallexpositionspegelwerten zum Schluss, dass ein Pegelwert von maximal 111 dB nicht ungewöhnlich ist, da er deutlich unter dem Grenzwert für eine Gehörgefährdung bei Schallexpositionen liege (Urteil 8C_280/2010 vom 21. Mai 2010 E. 3.2). Diese Ausführungen bestätigte es in einem späteren Urteil, indem es erwog, dass bei Spitzenwerten (Höchstwerten) von 108 bzw. 113 dB gleiches zu gelten habe (Urteil 8C_317/2010 vom 3. August 2010 E. 3.2). Dabei spielt es entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen für die Vergleichbarkeit der Fälle keine Rolle, dass die Schallquellen unterschiedlicher Natur sind (Marderschutzgerät bzw. Kreiselblitz), zumal das Begriffsmerkmal der Ungewöhnlichkeit sich nur auf den äusseren Faktor (die Schallbelastung) selbst bezieht (vgl. hiervor E. 9.1 und 9.2).