Citation: 5A_870/2024 E. 6.6

6.6. Ausserdem macht der Beschwerdeführer geltend, die Ablehnung des Konkurses schädige ihn und die Gläubiger. Es drohten unkontrollierte Einzelvollstreckungen, die den Wert der Konkursmasse minderten. Für ihn drehe sich die Schuldenspirale weiter. Dies setze ihn unter immensen psychischen Druck. Die Belastung werde durch seinen Geburtsschaden verstärkt. Die Gerichte müssten gesundheitliche Einschränkungen und deren Auswirkungen umfassend berücksichtigen. Das Behindertengleichstellungsgesetz sei heranzuziehen. Die Belastung drohe, seine berufliche Leistungsfähigkeit erheblich zu beeinträchtigen, wodurch die letzte verbleibende Stütze seines sozialen und wirtschaftlichen Lebens gefährdet wäre. Er würde in die Fürsorge getrieben. Das Obergericht habe diese wesentlichen Umstände nicht berücksichtigt. Der Beschwerdeführer schildert damit im Wesentlichen bloss den Sachverhalt aus seiner Sicht. Eine Sachverhaltsrüge (Art. 97 Abs. 1 BGG) fehlt. Ausserdem fehlt eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen zur Rechtsmissbräuchlichkeit des Konkursbegehrens, die das Obergericht auf die entsprechende bundesgerichtliche Rechtsprechung gestützt hat. Das Behindertengleichstellungsgesetz stellt keine Grundlage dar, um von dieser Rechtsprechung abzuweichen und entgegen dem Willen des Gesetzgebers die Insolvenzerklärung gemäss Art. 191 SchKG für die Schuldensanierung überschuldeter Personen, die über keine Aktiven verfügen, zur Verfügung zu stellen (BGE 145 III 26 E. 2; 133 III 614 E. 6.1.2; Urteil 5A_161/2023 vom 18. August 2023 E. 2.1 mit Hinweisen).