Citation: 5A_979/2020 E. 1.2

1.2. Eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ist nur zurückhaltend anzunehmen. Sie liegt vor, wenn ein allgemeines und dringendes Interesse besteht, eine umstrittene Frage höchstrichterlich zu klären, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung von Bundesrecht herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 146 III 237 E. 1). Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die inzidente Anerkennung und Vollstreckung eines ausländischen Gerichtsurteils im Rechtsöffnungsverfahren. Die damit verbundenen Fragen können in Anwendung bekannter Grundsätze beantwortet werden. Daran ändert der (allgemein gehaltene) Vorwurf des Beschwerdeführers nichts, die Vorinstanz habe Bundesrecht und die EMRK verletzt und die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Vollstreckung ausländischer Urteile in der Schweiz missachtet. Da keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung vorliegt, ist die Beschwerde in Zivilsachen nicht gegeben. Die Eingabe des Beschwerdeführers wird als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen. Seine nach Fristablauf eingereichten Stellungnahmen werden nicht berücksichtigt (Art. 100 Abs. 1 BGG).