Citation: 1C_57/2009 07.09.2009 E. 5

Der Beschwerdeführer rügt sodann sinngemäss in verschiedener Hinsicht eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG. 5.1 Zunächst macht er geltend, wegen der neu erstellten Erschliessungsstrasse im Gebiet Weid erscheine die Parzelle Nr. 139 jetzt als noch weniger isoliert, sondern vielmehr als an das Baugebiet angebunden. Nicht mehr die Kantonsstrasse trenne das Baugebiet vom Nichtbaugebiet, sondern die neue Strasse. Mit diesen Ausführungen bezieht sich der Beschwerdeführer auf die Feststellung der Vorinstanz, wonach die Parzelle Nr. 139 vom Siedlungsgebiet bzw. der Zone WG 2 durch die Kantonsstrasse und das Trassee der Seetalbahn klar getrennt sei. Sie führt dazu ergänzend aus, die Parzelle Nr. 139 sei vollständig von Landwirtschafts- bzw. Nichtbaugebiet umgeben und nur im Nordosten rücke sie in die Nähe der Zone WG 2, wobei weder optisch noch nutzungsbedingt ein Zusammenhang zwischen dieser Parzelle und der Zone WG 2 bestehe. Bei der neu erstellten Erschliessungsstrasse im Gebiet Weid handelt es sich nach den Angaben des Gemeinderats Boniswil um eine Quartierstrasse. Dass durch diese Strasse von untergeordneter Bedeutung die durch die Kantonsstrasse und das Trassee der Seetalbahn im Gebiet Weid geschaffene räumliche Zäsur zwischen der Parzelle Nr. 139 und dem Siedlungsgebiet bzw. der Zone WG 2 aufgehoben werde, wie der Beschwerdeführer behauptet, erscheint nicht als plausibel. Die Feststellung der Vorinstanz, dass die Parzelle Nr. 139 vom Siedlungsgebiet bzw. der Zone WG 2 klar getrennt sei und weder optisch noch nutzungsbedingt ein Zusammenhang bestehe, ist somit nicht zu beanstanden. 5.2 Der Feststellung der Vorinstanz, wonach es sich beim westlich der Kantonsstrasse gelegenen Hang um eine grössere, weitgehend unüberbaute und naturnah gebliebene Fläche handle, hält der Beschwerdeführer entgegen, dieser Hang sei keineswegs leer, unberührt und naturnah geblieben. Folgende Elemente würden auffallen: Kunstbauten bzw. Stützmauern von Strasse und Bahn, Feldwege, standortfremde Fichten, Häuser, die neue Strasse, Böschungen, der Bacheinlauf sowie ein Kiesplatz. Die Feststellung, dass es sich beim fraglichen Hang um eine grössere, weitgehend unüberbaute und naturnah gebliebene Fläche handle, findet sich im Wesentlichen bereits im Beschwerdeentscheid des Regierungsrates vom 25. April 2007 (E. 4d/bb, S. 10). Der Beschwerdeführer hätte demnach ohne Weiteres bereits im kantonalen Verfahren geltend machen können, in diesem Hang würden Elemente auffallen, die dessen landschaftlichen Qualitäten beeinträchtigten. Derartige Ausführungen fehlen jedoch in seiner Beschwerde an die Vorinstanz (siehe E. 3.2). Die Vorbringen bezüglich der landschaftlichen Umgebung der Parzelle Nr. 139 sind daher neu. Gestützt auf Art. 99 Abs. 1 BGG kann darauf nicht eingetreten werden. 5.3 Der Beschwerdeführer beanstandet weiter die Annahme der Vorinstanz, eine Zuweisung der Parzelle Nr. 139 zu einer Bauzone würde ein Überbauungspotenzial enthalten, dessen Ausschöpfung zu neuen Erschliessungsaufgaben führen könnte. Zur Begründung weist er auf den Ausbaustandard der neu erstellten Erschliessungsstrasse hin. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die gerügte Annahme der Vorinstanz geeignet sein könnte, den Ausgang des Verfahrens zu beeinflussen. Dies ist zudem auch nicht ersichtlich, da die Vorinstanz die strittige Zonenzuweisung im Wesentlichen mit dem raumplanerischen Konzentrationsprinzip und Argumenten des Landschaftsschutzes begründet. Das Überbauungspotenzial einer Zuweisung zu einer Bauzone und die damit verbundenen allfälligen zusätzlichen Erschliessungsaufgaben erwähnt sie hingegen bloss als Nebenaspekt, der ebenfalls gegen eine Einzonung spreche. Auf die entsprechenden Vorbringen des Beschwerdeführers ist daher gestützt auf Art. 97 Abs. 1 BGG nicht weiter einzugehen. 5.4 Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Rüge der unrichtigen Feststellung des Sachverhalts (Art. 97 BGG) unbegründet ist, soweit darauf eingetreten werden kann.