Citation: 9C_679/2020 E. 3.1

3.1. Die IV-Stelle setzte den Beginn der Wartezeit nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in der Verfügung vom 23. Februar 2017 auf den September 2014 fest. Das kantonale Gericht verneinte eine diesbezügliche Bindung für alle drei eingeklagten Vorsorgeeinrichtungen und prüfte deren Leistungspflicht frei. Es stellte fest, dass der Beschwerdegegner nach dem am 27. Januar 2009 erlittenen Hirninfarkt infolge neurologischer Defizite andauernd massgeblich in seiner Leistungsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Zwar sei mit der Neuroborreliose eine zusätzliche Krankheit (respektive Unfall) aufgetreten; die (bereits bei Stellenantritt eingeschränkte) Leistungsfähigkeit des Beschwerdegegners bei der C.________ AG habe sich jedoch bereits vor der Neuroborreliose weiter reduziert. Folglich bejahte es den sachlichen Konnex zwischen der früheren Arbeitsunfähigkeit und der später eingetretenen Invalidität. Weiter erkannte die Vorinstanz, mit dem Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit sei davon auszugehen, dass die Leistungsfähigkeit des Beschwerdegegners seit dem Hirninfarkt am 27. Januar 2009 und insbesondere auch während des Bezugs der Arbeitslosentaggelder sowie während der Tätigkeit bei der C.________ AG nie mehr als 80 % betragen habe. Das kantonale Gericht erachtete den zeitlichen Zusammenhang zwischen der während des Vorsorgeverhältnisses mit der Beschwerdeführerin eingetretenen Arbeitsunfähigkeit zur Invalidität ab 1. September 2015 somit nicht als unterbrochen, weshalb sie die Leistungspflicht der Beschwerdeführerin bejahte.