Citation: 1D_1/2017 E. 7.4.1

7.4.1. Zum Vertrautsein mit den örtlichen Lebensgewohnheiten und zur Integration in die örtlichen Lebensverhältnisse (§ 13 Abs. 1 lit. a und b kBüG) bringt die Beschwerdeführerin vor, sie habe sich erst durch den Entscheid des Regierungsrats veranlasst gesehen darzulegen, zu welchen in Hochdorf lebenden Personen sie enge Beziehungen pflege. Es sei willkürlich und verletze das rechtliche Gehör, wenn das Kantonsgericht ihr vorhalte, sie hätte keine mit den genannten Personen unternommenen Aktivitäten umschrieben und keine Beweise angeboten. Hätte sie gewusst, dass dies wichtig sei, so hätte sie es ohne Weiteres getan. Im Übrigen sei zu berücksichtigen, dass es ihr aufgrund von Studium, Beruf und familiärer Verpflichtungen kaum möglich sei, aktiver am gesellschaftlichen Leben der Gemeinde teilzunehmen, auch nicht am Wochenende. Schliesslich sei nach § 13 Abs. 1 lit. a kBüG erforderlich, dass der Bewerber in die örtlichen Verhältnisse eingegliedert sei. Wenn das Kantonsgericht stattdessen eine "tiefere gesellschaftliche Integration" verlange, so sei dies willkürlich.