Citation: 4A_380/2013 E. 2

Nach Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG müssen Entscheide, die der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen, die massgebenden Gründe tatsächlicher und rechtlicher Art enthalten. Aus dem Entscheid muss klar hervorgehen, von welchem festgestellten Sachverhalt die Vorinstanz ausgegangen ist und welche rechtlichen Überlegungen sie angestellt hat. Nur so kann das Bundesgericht die korrekte Rechtsanwendung im Einzelfall überprüfen (BGE 135 II 145 E. 8.2 mit Hinweisen). Einen Entscheid, der diesen Anforderungen nicht genügt, kann das Bundesgericht an die kantonale Behörde zur Verbesserung zurückweisen oder aufheben (Art. 112 Abs. 3 BGG). Das angefochtene Urteil des Obergerichts enthält - abgesehen von der Prozessgeschichte - weder eine Wiedergabe des zugrunde gelegten Sachverhalts noch verweist es insofern auf die erstinstanzliche Entscheidbegründung. Es werden lediglich im Rahmen der rechtlichen Erwägungen jeweils einzelne zentrale Sachverhaltselemente herausgegriffen. Diese Art der Urteilsabfassung erschwert die Anfechtung und Überprüfung des Entscheids erheblich und hält vor Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG kaum stand. Eine Rückweisung an die Vorinstanz kann indessen in diesem Fall angesichts der vergleichsweise einfachen tatsächlichen Verhältnisse unterbleiben.