Citation: 2C_452/2022 E. 2.3

2.3. Die vorliegende Konstellation erinnert an die "Nullveranlagungen", wie sie sich im harmonisierten Recht von Bund, Kantonen und Gemeinden ergeben können. Ergibt sich eine Nullveranlagung, fehlt es gemäss ständiger bundesgerichtlicher Praxis der steuerpflichtigen Person regelmässig an einem Feststellungs- oder einem andersartigen Rechtsschutzinteresse, das sie zur Anfechtung des Entscheids berechtigen könnte (BGE 140 I 114 E. 2.4.1). Anders könnte es sich verhalten, wenn die Nullveranlagung - trotz Fehlens einer zurzeit zu bezahlenden Steuer - unmittelbare Rechtswirkungen entfaltet, deren Klärung keinen Aufschub erduldet (Urteile 2C_1055/2020 vom 3. März 2021 E. 1.2.2.3; 2C_514/2017 vom 13. Dezember 2017 E. 2.3.2).