Citation: 1C_369/2015 E. A

A.________ (geb. 1965) wurde am 5. März 2015 von der Polizei und ihrem Hausarzt in stark alkoholisiertem Zustand in ihrer Wohnung angetroffen. In der Folge ordnete der Arzt ihre fürsorgerische Unterbringung wegen akuter Selbstgefährdung an. Bereits in der Vergangenheit war die Polizei wegen Streitigkeiten, Nachtruhestörung, Trunkenheit oder eines medizinischen Notfalles zum Wohnort von A.________ gerufen worden und hatte diese jeweils alkoholisiert vorgefunden. Wegen Bedenken an der Fahreignung von A.________ verfügte das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern am 27. März 2015 unter anderem den vorsorglichen Entzug des Führerausweises bis zur Abklärung von Ausschlussgründen. Mit Urteil vom 5. Juni 2015 hiess das Kantonsgericht Luzern die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von A.________ gut und hob die Verfügung des Strassenverkehrsamtes auf. Mit Verfügung vom 22. Juni 2015 erklärte das Strassenverkehrsamt den Entzug des Führerausweises für beendet und erteilte diesen A.________ wieder unter Auflagen.