Citation: 9C_134/2024 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwog unter Hinweis auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, die Beschwerdeführerin sei in den Steuerperioden 2017 und 2018 jeweils nach pflichtgemässem Ermessen mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 20'000.- bzw. Fr. 40'000.- veranlagt worden, wobei das kantonale Steueramt vermerkt habe, dass aktenkundige Vorjahresverluste mitberücksichtigt worden seien. Nachdem diese Ermessensveranlagungen in Rechtskraft erwachsen seien, sei davon auszugehen, dass allfällige Vorjahresverluste bereits verrechnet worden seien. Eine nachträgliche Verrechnung in der Steuerperiode 2019 sei damit ausgeschlossen. Es wäre an der Beschwerdeführerin gelegen, die Verrechnung der Vorjahresverluste in den Steuerperioden 2017 und 2018 geltend zu machen bzw. die Ermessensveranlagungen fristgerecht anzufechten. Nachdem sie dies nicht getan habe, könne nur im Rahmen einer Revision auf die Veranlagungen 2017 und 2018 zurückgekommen werden, welche die Beschwerdeführerin selber zu Recht als aussichtslos erachte (E. 2.4 f. des angefochtenen Urteils).