Citation: 7B_1087/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Hinsichtlich der Prognose des ernsthaft und unmittelbar drohenden schweren Verbrechens hält die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer nebst der Todesdrohung gegenüber dem Mitarbeiter der Pensionskasse B.________ auch in Haft Gewaltfantasien geäussert habe, was vor Bundesgericht nicht bestritten wird. Auch wenn sich seine wahnhaften Zustände durch die Erhöhung der Medikamente während seiner Inhaftierung vermindert hätten, sei aufgrund der Gesamtumstände davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner derzeitigen Verfassung unberechenbar sei. Zu beachten sei gemäss der Vorinstanz weiter, dass es beim Beschwerdeführer in der Vergangenheit nicht bei blossen Gewaltfantasien geblieben sei, sondern er bereits einmal wegen Mordes rechtskräftig verurteilt wurde. Mit Blick auf die Schwere der angedrohten Gewalttaten und der ohne psychiatrische Begutachtung schwierigen Risikoeinschätzung sei die Ausführungsgefahr deshalb zu bejahen.