Citation: 8C_677/2007 04.07.2008 E. 4

Die Beschwerdeführerin erachtet diese medizinischen Einschätzungen unter Verweis auf Ausführungen vom behandelnden Arzt, Dr. med. H.________, vom 12. Oktober 2006 als unzureichend für die Negierung eines Kausalzusammenhangs zwischen Unfall und aktuellen Beschwerden. Dr. med. H.________ wies in der Stellungnahme u.a. darauf hin, dass die Einschätzung von Prof. Dr. med. K.________, wonach die Hyperlaxität der Bänder am aktuellen Beschwerdebild einen massgeblichen Einfluss habe, einer Präzisierung des effektiven Ursachengrads bedürfe und darüber hinaus eine interdisziplinäre Begutachtung angezeigt sei, bevor eine Teilursache des Unfalls ausgeschlossen werden könne. Auch sei zu beachten - so die Beschwerdeführerin weiter -, dass sich Prof. Dr. med. K.________ selbst zur Ätiologie der im Vordergrund stehenden Lumbalbeschwerden und des Beckenkammes nicht abschliessend geäussert habe, Dr. med. O.________ umgekehrt aber bei der Beantwortung der Kausalitätsfrage massgebend auf die von Prof. Dr. med. K.________ gewonnenen Erkenntnisse abstellte, obwohl er vorgängig noch weitere Abklärungen dazu in Aussicht gestellt hatte. Auch sei Dr. med. O.________ von aktenwidrigen Tatsachen ausgegangen, wenn er im Bericht vom 11. Mai 2005 ausführe, die Lumbalbeschwerden seien erst Monate nach dem Ereignis erstmals aufgetreten.