Citation: 2C_16/2015 E. G

In der Sache selbst urteilte das Kantonsgericht mit Endentscheid vom 29. Oktober 2014 und hiess es die Beschwerde vom 13. Juni 2014 gut. Es ging davon aus, dass eine "direkte geschäftliche Verbindung zwischen der [AG] und der ihr nahestehenden [Anstalt] bestanden und die [AG] zugunsten der [Anstalt] auf ihr zustehende Erträge verzichtet hat" (Entscheid E. 6.3). Dabei bezog das Kantonsgericht sich auf einen weiteren Endentscheid vom 29. Oktober 2014, den es im Nachsteuer- und Hinterziehungsverfahren gegen die AG fällte. Nicht bewiesen sei hingegen, dass dem Steuerpflichtigen "durch diese geschäftliche Verbundenheit indirekt oder direkt geldwerte Leistungen zugekommen sind" (ebenfalls E. 6.3). Die "an die [Anstalt] geflossenen Provisionen, auf welche die [AG] verzichtet hatte, [dürften] folglich nicht [dem Steuerpflichtigen] zugerechnet werden" (E. 6.4). Daher fehle es an den Voraussetzungen sowohl der Nachbesteuerung als auch der Steuerhinterziehung (E. 6.4).