Citation: I 432/00 09.03.2004 E. 5.2

5.2.1 Für die Ermittlung des Invalideneinkommens hat das kantonale Gericht zu Recht statistische Durchschnittslöhne herangezogen. Der tatsächlich erzielte Verdienst als selbstständiger Kundenmaurer bildet keine zuverlässige Grundlage für die Bestimmung des trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung bei ausgeglichener Arbeitsmarklage zumutbarerweise erzielbaren Verdienstes. Dabei kann offen bleiben, ob der Versicherte nach der Umschulung zum Hochbauzeichner mit dieser seit März 1995 ausgeübten Tätigkeit seine Arbeitsfähigkeit in zumutbarem Masse voll ausschöpft. Die in diesem Zusammenhang vorgetragene Rüge der Verweigerung des rechtlichen Gehörs ist unbegründet. 5.2.2 Im Weitern ist mit der Vorinstanz von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in wenig belastenden Tätigkeiten auszugehen. Die Einschätzungen der Arbeitsfähigkeit als Hochbauzeichner der Dres. med. J.________ und K.________ im Gutachten vom 31. August 1995 resp. im Bericht vom 12. Juli 1996 geben zu keiner andern Beurteilung Anlass. 5.2.3 Der durchschnittliche monatliche Bruttolohn von Männern im privaten Sektor 2 Produktion für einfache und repetitive Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beträgt Fr. 4503.- (LSE 96 S. 17). Unter Berücksichtigung einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden und der Nominallohnentwicklung 1996/97 von 0,2 Prozent (Die Volkswirtschaft 8-2001 Anhang S. 92 f. Tabellen B9.2 und B10.2) ergibt sich für 1997 ein Invalideneinkommen von Fr. 56'445.- (Fr. 4503.- x 12 x [41,7/40] x 1.002). Es sind keine Umstände ersichtlich, welche einen namentlich leidensbedingten Abzug von diesem Tabellenlohn rechtfertigten. Daran ändern die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts. 5.3 Aus der Gegenüberstellung von Valideneinkommen (Fr. 67'400.-) und Invalideneinkommen (Fr. 56'445.-) ergibt sich für 1997 ein Invaliditätsgrad von 16 %. Für 1995, 1996 und 1998 resultiert im Maximum eine Erwerbsunfähigkeit von 18,5 %. Somit besteht bis zum Zeitpunkt der Verfügung vom 12. Februar 1998 kein Anspruch auf eine Rente. Ebenfalls ist ein Anspruch auf Umschulung zu verneinen (BGE 124 V 110 f. Erw. 2b).