Citation: 6B_590/2019 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 32 Abs. 2 SVG (richtig wohl: Art. 32 Abs. 1 SVG) und Art. 90 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 4a Abs. 1 lit. d der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 (VRV; SR 741.11). Er anerkennt die Erfüllung des objektiven Tatbestands von Art. 90 Abs. 2 SVG, bestreitet aber, den subjektiven Tatbestand der groben Verkehrsregelverletzung erfüllt zu haben. Der Beschwerdeführer bringt vor, er sei ortskundig und habe seine Geschwindigkeitsüberschreitung bei besten Witterungs- und Sichtverhältnissen an einer übersichtlichen Stelle, bei relativ geradem Strassenverlauf und bei geringem Verkehrsaufkommen auf einer richtungsgetrennten, doppelspurigen Autobahn begangen. In dem betreffenden Streckenabschnitt befinde sich keine Autobahneinfahrt. Es sei keine erhöhte Aufmerksamkeit erforderlich gewesen. Er habe kein bedenkenloses Verhalten gegenüber fremden Rechtsgütern an den Tag gelegt. Sein Verhalten sei zwar als pflichtwidrig unachtsam, aber nicht als rücksichtslos zu qualifizieren.