Citation: 5A_791/2020 E. 3

In der Sache wird einmal mehr sinngemäss vorgebracht, dass das deutsche Scheidungsverfahren unrechtmässig gewesen sei und sie gemäss schweizerischem Recht nach 30-jähriger Ehe und Kindererziehung ein Recht auf angemessenen Unterhalt habe; darüber müsse ein schweizerischer Richter urteilen können und der Amtsgerichtspräsident habe deshalb ihre Unterhaltsklage zu Recht in Wiedererwägung gezogen. Das deutsche Scheidungsurteil ist in Rechtskraft erwachsen und der nacheheliche Unterhalt war dort Thema. Als Folge ist das Amtsgericht in der Schweiz auf die Unterhaltsklage nicht eingetreten und der diesbezügliche Nichteintretensentscheid ist spätestens mit dem bundesgerichtlichen Urteil 5A_347/2020 rechtskräftig geworden. Dies lässt sich nicht mit der abstrakten Behauptung beiseite schieben, die Darstellung im angefochtenen Entscheid sei aktenwidrig. Vor dem Hintergrund des Geschilderten legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern ihr in der Schweiz unrechtmässig ein Unterhaltsverfahren verweigert werden soll. Entsprechend geht auch der Vorwurf, das Obergericht begehe in ihrer Angelegenheit seit 2014 chronisch Rechtsverweigerung, an der Sache vorbei. In keiner Hinsicht ist im Zusammenhang mit dem angefochtenen Entscheid auch nur ansatzweise eine Rechtsverletzung ersichtlich, geschweige denn dargetan.