Citation: 4A_141/2019 E. 4.4

4.4. Soweit die Beschwerdeführerin die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zum Arbeitsverhältnis der Parteien kritisiert, erschöpfen sich ihre Vorbringen im Wesentlichen in einer Wiederholung ihres vor der Vorinstanz eingenommenen Standpunkts und vermögen jedenfalls Willkür nicht auszuweisen (oben E. 2). Auch soweit sie sich gegen Feststelllungen zum Prozessachverhalt wendet, genügt ihre Rüge den Anforderungen nicht. Es ist von den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz auszugehen. Auf dieser Grundlage ist aber der rechtliche Schluss nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin entsprechend einer Arbeitnehmerin im Betrieb der Beschwerdeführerin Arbeit verrichtete. Sie war in die Betriebsorganisation der Beschwerdeführerin eingegliedert und befand sich entsprechend in einem Unterordnungs- und Abhängigkeitsverhältnis (vgl. BGE 137 III 607 E. 2.2.2 S. 611, 125 III 78 E. 4 S. 81, 4A_602/2013 vom 27. März 2014 E. 3.2). Dass sie während ihrer Präsenzzeit auch an Puppen üben konnte, hat die Vorinstanz zutreffend als nicht massgeblich erachtet in der Erwägung, dass eine laufende Verbesserung von beruflichen Fähigkeiten und Weiterbildung im Rahmen von Arbeitsverhältnissen üblich sind. Dass die Arbeit der Beschwerdegegnerin im Übrigen derjenigen einer voll ausgebildeten Berufsfrau gleich gestanden sei, hat die Vorinstanz gerade nicht festgestellt. Im Übrigen spricht auch das Vorbringen der Beschwerdeführerin in der Beschwerde, wonach sie das "Finish" vielfach selbst habe machen müssen, nicht dafür, dass sie der Beschwerdegegnerin Unterricht erteilt hätte.