Citation: I 26/01 21.05.2003 E. 1

Massgebend sind die tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verwaltungsverfügung (19. Januar 2000; BGE 128 V 320 Erw. 1e/aa). Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen über den Anspruch auf Abgabe von Hilfsmitteln (Art. 8 Abs. 1 und 3 sowie Art. 21 IVG) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Beizufügen ist, dass der Bundesrat, der gemäss Art. 21 Abs. 4 IVG nähere Vorschriften aufstellen kann, in Art. 14 IVV das Eidgenössische Departement des Innern beauftragt hat, eine Verordnung zu erlassen, die sowohl die Liste der im Rahmen von Art. 21 IVG abzugebenden Hilfsmittel als auch nähere Bestimmungen unter anderem über die Abgabe der Hilfsmittel zu umfassen hat. Darauf stützt sich die Verordnung des Departements über die Abgabe von Hilfsmitteln durch die Invalidenversicherung (HVI) mit anhangsweise aufgeführter Hilfsmittelliste. Ein Anspruch auf die darin angeführte Abgabe invaliditätsbedingter Arbeitsgeräte, zu denen das Notizgerät "Braille Lite" zählt (Urteil R. vom 29. Januar 2001, I 144/98, Erw. 1 am Ende), besteht unter anderem dann, wenn diese für die Ausbildung notwendig sind (Art. 2 Abs. 2 HVI in Verbindung mit Ziffer 13.01* des Anhangs zur HVI). Dabei besteht nur Anspruch auf Hilfsmittel in einfacher und zweckmässiger Ausführung (Art. 21 Abs. 3 IVG; Art. 2 Abs. 4 Satz 1 HVI): Die versicherte Person hat in der Regel nur Anspruch auf die dem jeweiligen Eingliederungszweck angemessenen, notwendigen Massnahmen, nicht aber - wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat - auf die nach den gegebenen Umständen bestmöglichen Vorkehren; denn das Gesetz will die Eingliederung lediglich so weit sicherstellen, als diese im Einzelfall notwendig, aber auch genügend ist; ferner muss der voraussichtliche Erfolg der Eingliederungsmassnahme in einem vernünftigen Verhältnis zu ihren Kosten stehen (BGE 124 V 110 Erw. 2a, 121 V 260 Erw. 2c).