Citation: 8C_22/2015 E. 4.2

4.2. Gemäss der verbindlichen und während des ganzen Verfahrens unbestritten gebliebenen Feststellung der Vorinstanz nahm die Mutter von A.B.________ im September 2011 eine Erwerbstätigkeit auf. Haben mehrere erwerbstätige Personen einen grundsätzlichen Anspruch auf Kinderzulagen, so steht der Anspruch derjenigen Person zu, welche die elterliche Sorge hat (Art. 7 Abs. 1 lit. b FamZG). Da der Beschwerdegegner im Gegensatz zur Kindsmutter im hier streitigen Zeitraum nicht sorgeberechtigt war, stand der Anspruch der Kindsmutter zu. Wie die Beschwerdeführerin zutreffend geltend macht, folgt daraus, dass der Beschwerdegegner unabhängig davon, ob er als Anspruchsberechtigter überhaupt in Frage kommt, keinen Anspruch auf die zwischen 13. September 2011 und September 2013 bezogenen Kinderzulagen hatte und diese grundsätzlich zurückzuerstatten hat (vgl. E. 3.4 hievor). Die Frage nach der Tragweite von Art. 4 Abs. 1 FamZG braucht daher im vorliegenden Verfahren nicht näher geprüft zu werden. Die offensichtlich begründete Beschwerde ist demgemäss im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. b BGG gutzuheissen, der kantonale Gerichtsentscheid aufzuheben und der Einspracheentscheid vom 15. November 2013 zu bestätigen.