Citation: 4A_494/2020 E. 1.4.1

1.4.1. Soweit die Beschwerdegegnerinnen 2 und 3 gewissen Ausführungen der Vorinstanz widersprechen, aber auf eine Rüge vorerst verzichten und sich eine Solche im Falle einer Klagegutheissung nach Rückweisung vorbehalten, sind sie nicht zu hören. Mangels Beschwer konnten sie zwar nicht selbst Beschwerde erheben (Art. 76 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 137 II 40 E. 2.3 mit Hinweisen). Erhebt aber die Gegenpartei Beschwerde, könnten sie durch den angefochtenen Entscheid sehr wohl beschwert sein, weshalb es ihnen offensteht, in der Beschwerdeantwort Erwägungen der Vorinstanz zu beanstanden, die sich für sie ungünstig auswirken können (BGE 136 III 502 E. 6.2; 61 II 125 E. 1; 118 II 36 E. 3; Urteil des Bundesgerichts 4A_605/2019 vom 27. Mai 2020 E. 2.2). Machen sie von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch, hat es (trotz des Vorbehalts) mit dem angefochtenen Entscheid sein Bewenden. Die Bindung an einen allfälligen Rückweisungsentscheid verunmöglicht es (abgesehen von allenfalls zulässigen Noven) den kantonalen Instanzen wie auch dem Bundesgericht selbst, der Beurteilung des Rechtsstreits einen anderen als den bisherigen Sachverhalt zu unterstellen oder die Sache unter rechtlichen Gesichtspunkten zu prüfen, die im Rückweisungsentscheid ausdrücklich abgelehnt oder überhaupt nicht in Erwägung gezogen worden waren (BGE 143 IV 214 E. 5.3.3; 135 III 334 E. 2 und 2.1). Soweit die Vorinstanz dagegen gewisse Einwände mit Blick auf das Prozessergebnis nicht behandeln musste, genügt es, mit Aktenhinweis auf diese Einwände zu verweisen. Dies erlaubt es dem Bundesgericht gegebenenfalls, die Einwände selbst zu behandeln oder die Sache auch insoweit zur weiteren Abklärung zurückzuweisen.