Citation: 9C_661/2019 E. 5.3.2

5.3.2. Dr. med. B.________ nahm als Fachärztin für Innere Medizin am 22. Januar 2019 anhand der medizinischen Akten des Hausarztes und der behandelnden Fachärzte sowie unter Berücksichtigung der Stellungnahmen von dipl. med. D.________ und Dr. med. C.________ eine Gesamteinschätzung des Gesundheitszustands vor. Sie hielt fest, dass ein Schlafapnoesyndrom gut behandelbar sei. Dies habe der Hausarzt Dr. med. E.________ in seinem Bericht vom 26. Juni 2017 bestätigt mit der Aussage, das Schlafapnoesyndrom sei gut eingestellt. Die RAD-Ärztin führte im Weiteren aus, beim Versicherten sei eine Spiroergometrie durchgeführt worden. Die Sauerstoffaufnahme habe sich mit knapp 80 % des Sollwertes als zufriedenstellend erwiesen, sodass objektiv nur eine leicht eingeschränkte Leistungsfähigkeit festgestellt worden sei. In Bezug auf dieses Ergebnis sowie die Einschätzung der Ärzte der Pneumologie und Schlafmedizin des Spitals F.________ sei beim Versicherten fachinternistisch und versicherungsmedizinisch für körperlich leichte Tätigkeiten von einer Einschränkung von 30 % auszugehen. Dr. med. B.________ berichtete ausserdem, dass bei der Spiroergometrie keine Anhaltspunkte für eine kardiale Ursache der Leistungseinschränkung hätten festgestellt werden können. Der Versicherte weise überdies eine normale Schilddrüsenfunktion und somit keine Unterfunktion auf. Die Adipositas sei klar als Bestandteil des metabolischen Syndroms einzuordnen. Der Diabetes mellitus Typ 2 bedinge keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Bezüglich der Beschwerden der Lendenwirbelsäule verwies Dr. med. B.________ auf die Einschätzung von dipl. med. D.________.