Citation: 5A_960/2021 E. B

Nachdem die Kommunikationsbeauftragte des Bistums St. Gallen im November 2017 eine E-Mail an Personen aus dem Bistumsumfeld versandt hatte, die u.a. den Vorwurf enthielt, A.________ verbreite "Halbwahrheiten und Unwahrheiten" und seine Äusserungen hätten "mittlerweile... verleumderischen Charakter angenommen", erstattete dieser Strafanzeige und reichte zudem beim Vermittleramt St. Gallen ein Schlichtungsgesuch betreffend "Persönlichkeitsverletzung und Folgenbeseitigung" ein. Am 9. April 2020 reichte A.________ (das Schlichtungsvefahren war mehrfach sistiert worden) beim Kreisgericht St. Gallen ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Schlichtungs- und das erstinstanzliche Verfahren ein, welches mit Entscheid vom 5. Mai 2020 mangels hinreichender Prozessaussichten abgewiesen wurde. Beschwerdeweise erteilte das Kantonsgericht St. Gallen am 21. September 2020 beschränkt auf das Schlichtungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege; im Übrigen wies es die Beschwerde ab. Am 26. November 2020 fand die Schlichtungsverhandlung statt. In der Folge gelangte A.________ am 13. Januar 2021 an das Kreisgericht St. Gallen und ersuchte für "die... Staatshaftungsklage" respektive "sämtliche Verfahrensabschnitte i.S. Persönlichkeitsverletzung und Folgenbeseitigung" um Gewährung der unentgeltliche Rechtspflege. Mit Entscheid vom 25. Februar 2021 wurde das Gesuch abgewiesen und eine dagegen erhobene Beschwerde blieb erfolglos.