Citation: 8C_217/2024 E. A

A.a. A.________, geboren 1991, arbeitete seit 1. Februar 2012 bei der B.________ GmbH als angelernter Bodenleger und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Wegen einer Sensibilisierung auf Epoxidharze blieb er ab 12. Dezember 2012 vollständig arbeitsunfähig, weshalb die Suva am 6. Juni 2013 eine Nichteignungsverfügung für Arbeiten mit Exposition zu Epoxidharzen erliess. Obwohl A.________ bereits ab Mitte April 2013 wieder arbeitsfähig und auf temporärer Basis in der C.________ AG erwerbstätig war, meldete er sich am 16. Juli 2013 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. Juni 2014 (Auflösung des Arbeitsverhältnisses aus invaliditätsfremden Gründen) arbeitete er als angelernter Storenmonteur in der D.________ GmbH. Auch in dieser Eigenschaft war er bei der Suva obligatorisch nach UVG versichert. Die IV-Stelle Luzern (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) gewährte A.________ am 12. Februar 2014 Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche. Nach Eröffnung des Mahn- und Bedenkzeitverfahrens infolge Verletzung der Auskunfts- und Mitwirkungspflichten am 27. Juni 2014 verunfallte A.________ gleichentags, weshalb die IV-Stelle am 14. Juli 2014 die Arbeitsvermittlung angesichts der stationären Behandlungsbedürftigkeit und Arbeitsunfähigkeit einstweilen abschloss und ankündigte, das Verfahren pendent zu halten. Die Suva übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Der Suva-Arzt Dr. med. E.________, welcher A.________ in der Folge des Unfalles bereits mehrfach untersucht hatte, attestierte ihm aus chirurgisch-orthopädischer Sicht mit Blick auf die Unfallrestfolgen anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 11. Mai 2017 auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bezüglich einer leidensangepassten Tätigkeit medizinisch-theoretisch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit und verneinte einen entschädigungspflichtigen Integritätsschaden. Infolge des Verdachts auf eine Nervenläsion ersuchte das Spital F.________ die Suva am 19. Juni 2017 um Kostengutsprache für einen neurochirurgischen Eingriff zur Fortsetzung der schmerztherapeutischen Behandlung. In Koordination mit der Suva erteilte die IV-Stelle A.________ am 18. Juli 2017 Kostengutsprache für einen Arbeitsversuch in der G.________ AG (fortan: Einsatzbetrieb) ab 21. August 2017, welcher mehrfach bis zum 31. Dezember 2017 verlängert wurde. Die ab September 2017 angestrebte Absolvierung eines ganztägigen 100%-Pensums wurde nicht erreicht. Am 15. Dezember 2017 verfügte die IV-Stelle den Abschluss der Arbeitsvermittlung. Dr. med. E.________ anerkannte am 19. Dezember 2017 die medizinische Indikation für eine operative Narbenrevision infolge eines Neuroms. Am 13. November 2018 erfolgte die operative Entfernung eines gutartigen Hirntumors. Dr. med. E.________ bejahte am 30. November 2018, dass von einer Verlängerung der ab September 2018 eingeleiteten Schmerztherapie mittels des Cannabis-Präparates Dronabinol noch eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten sei. Gestützt auf die neurochirurgische und die kreisärztliche Beurteilung vom 1. und 21. Mai 2019 kündigte die Suva die Einstellung des bis dahin durchgehend auf der Basis einer vollen Arbeitsunfähigkeit ausgerichteten Taggeldes per 31. Juli 2019 an. Mit Verfügung vom 8. Juli 2019 (auf dem Rechtsweg bestätigt mit Einspracheentscheid vom 25. November 2020 und unangefochten in Rechtskraft erwachsenem Urteil des Kantonsgerichts Luzern [fortan: Kantonsgericht oder Vorinstanz] vom 6. August 2021) verneinte sie einen Rentenanspruch nach UVG und sprach A.________ für den ihm dauerhaft verbleibenden unfallbedingten Gesundheitsschaden eine Integritätsentschädigung von 15% zu. A.b. Mit dem vereinbarten Ziel, ab September 2019 halbtags ein 50%-Pensum und ab 1. Januar 2020 ein 100%-Pensum zu absolvieren, gewährte die IV-Stelle am 26. August 2019 erneut Unterstützung bei der Stellensuche und vom 2. September 2019 bis 28. Februar 2020 einen Arbeitsversuch im Einsatzbetrieb. Nach dem Diebstahlversuch eines zur Reparatur im Einsatzbetrieb befindlichen Fernsehgerätes vom 16. September 2019 brach die IV-Stelle die Eingliederungsmassnahmen ab. Mit Verfügung vom 16. Juli 2020 sprach sie A.________ vom 1. Juni 2015 bis 31. August 2019 eine ganze und vom 1. bis 30. September 2019 eine befristete halbe Invalidenrente zu. Auf die von A.________ hiergegen erhobene Beschwerde hin drohte ihm das Kantonsgericht unter Gewährung einer Frist zum Beschwerderückzug eine reformatio in peius an. A.________ hielt an der Beschwerde fest. Das Kantonsgericht hob am 6. August 2021 (gleichzeitig mit der Bestätigung des Fallabschlusses im Verfahren betreffend Unfallversicherungsleistungen; vgl. lit. A.a i.f.) die Verfügung vom 16. Juli 2020 auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung und Neuverfügung über den Rentenanspruch an die IV-Stelle zurück. Zudem hob es die im Rahmen einer Sanktion nach Art. 7b Abs. 2 IVG verfügte Verweigerung von weiteren Eingliederungsmassnahmen auf und wies die Verwaltungsgerichtsbeschwerde im Übrigen ab. A.c. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten vom 9. November 2022 der SMAB AG in Bern (fortan: SMAB-Gutachten) verneinte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente (Verfügung vom 7. März 2023).