Citation: 1C_231/2017 E. 4.5

4.5. Mit Urteil 1C_319/2016 vom 1. Februar 2017, auf welches sich der Beschwerdeführer beruft, bestätigte das Bundesgericht ein Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, welches § 357 Abs. 1 PBG/ZH als verletzt erachtet hatte. Das Bundesgericht kam dabei zum Schluss, das Verwaltungsgericht habe willkürfrei davon ausgehen können, dass das geplante Attikageschoss die bestehende Baurechtswidrigkeit der Baute in Bezug auf die Übergeschossigkeit verstärke und daher eine weitergehende Abweichung von Vorschriften im Sinne von § 357 Abs. 1 PBG/ZH darstelle. Im Einzelnen führte das Bundesgericht aus, die bestehende Übergeschossigkeit des Gebäudes würde zwar insoweit nicht verstärkt, als die Zahl der anrechenbaren Geschosse trotz der Errichtung eines anrechenbaren Attikageschosses gleich bliebe, weil zu dessen Ausgleich auf ein anrechenbares Unterschoss verzichtet würde. Dieser durch eine teilweise Nutzungsänderung des Untergeschosses erreichte Ausgleich sei jedoch von aussen betrachtet nicht erkennbar und schliesse daher nicht aus, dass das geplante Attikageschoss aufgrund seiner Position über den drei Vollgeschossen in Bezug auf die äussere Erscheinung bzw. den optischen Eindruck die bestehende Übergeschossigkeit und die Überschreitung der maximalen Gebäudehöhe verstärke. Dass sich dies vorliegend willkürfrei vertreten lasse, bestätigten die in den Akten liegenden Fotografien, die zeigten, dass das Gebäude mit dem geplanten Attikageschoss markant höher in Erscheinung treten würde als mit dem bestehenden flachen Walmdach (vgl. zum Ganzen Urteil 1C_319/2016 vom 1. Februar 2017 E. 3.6). Das Bundesgericht legte mithin, wenn auch nur mit Willkürprüfung, grossen Wert auf die tatsächlichen Auswirkungen der geplanten Errichtung eines Attikageschosses.