Citation: 1C_15/2023 E. 4

Wie die Vorinstanz darlegt, ergibt die vorliegende Berechnung gemäss Axpo-Modell für die KWI bei erwarteter Entwicklung der Preise und der Wertigkeit einen IRR von 4.5 %, womit es sich um ein "ungünstiges Werk" handle, welches seine Kapitalkosten nicht decken könne. Die durch den Kanton vorgeschlagenen Restwassersanierungsmassnahmen führten gemäss Berechnung allein gegenüber dem heutigen Zustand und bezogen auf die gesamte KWI zu einer EBIT-Einbusse (earnings before interest and taxes) von 6.9 % und zu einer Produktionseinbusse von 1.7 %. Zu berücksichtigen gelte aber, dass bereits im Jahre 1982 ins ursprünglich eingeräumte Nutzungsrecht eingegriffen wurde. Somit beinhalte der gesamte Eingriff gegenüber dem ursprünglichen Nutzungsrecht, welcher sowohl jenen im Jahr 1982 als auch den vorliegenden Eingriff berücksichtige, eine Erlöseinbusse von 10.6 % und eine Produktionseinbusse von 3.45 %. Damit seien die vorliegenden Erlös- bzw. Produktionseinbussen gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht mehr als zumutbar zu qualifizieren. Diese Ansicht wird auch vom BFE und vom BAFU geteilt. Was die Beschwerdeführerin weiter dagegen vorbringt, geht fehl. Vor diesem Hintergrund kann es namentlich nicht massgebend sein, welchen Sanierungsbedarf das von der Beschwerdeführerin eingebrachte Gutachten aus dem Jahre 1980 für angebracht hielte. Ohnehin keine Bedeutung für die vorliegend zu beantwortenden Rechtsfragen haben die Ausführungen der Beschwerdeführerin zu Pumpspeicherwerken und Photovoltaikanlagen. Das vorinstanzliche Urteil mag nicht durchgängig logisch aufgebaut sein, wie die Beschwerdeführerin kritisiert. Inwieweit dadurch ein Rechtsverstoss vorliegen soll, der zur Aufhebung des angefochtenen Urteils durch das Bundesgericht führen würde, legt die Beschwerdeführerin weder dar noch ist dies ersichtlich.