Citation: 6B_1170/2021 E. 5

Unbekümmert um die Legitimation in der Sache kann die Privatklägerschaft mit Beschwerde in Strafsachen eine Verletzung ihrer Parteirechte rügen, die ihr nach dem Verfahrensrecht, der Bundesverfassung oder der EMRK zustehen und deren Missachtung auf eine formelle Rechtsverweigerung hinausläuft. Zulässig sind Rügen, die nicht auf eine materielle Überprüfung des angefochtenen Entscheides hinauslaufen (BGE 141 IV 1 E. 1.1; 138 IV 78 E. 1.3). Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, den Sachverhalt unvollständig festgestellt zu haben. Er macht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend, weil die Vorinstanz seine Argumente nicht behandelt und ihm den beantragten Aktenbeizug versagt habe, obwohl dieser zur Beurteilung des Sachverhalts im Kern dringendst angezeigt wäre. Ob die Vorbringen des Beschwerdeführers gerechtfertigt sind oder nicht, könnte nur nach einer unzulässigen Prüfung der Sache beurteilt werden. Zudem lag es bei der vorliegenden Nichtanhandnahme in der Natur der Sache, dass keine Verfahren eröffnet und folglich auch keine Untersuchungshandlungen durchgeführt wurden. Inwiefern die Vorinstanz ihre Begründungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Gehörs verletzt haben könnte und dem Beschwerdeführer dadurch eine sachgerechte Anfechtung verunmöglicht worden sein soll, wird in der Beschwerde im Übrigen ebenfalls nicht aufgezeigt. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Das Prinzip von Treu und Glauben und die Untersuchungsmaxime sind Verfahrensgrundsätze. Mit der geltend gemachten Verletzung dieser Grundsätze erhebt der Beschwerdeführer keine Rüge im Sinne einer formellen Rechtsverweigerung. Dass und inwiefern die vorinstanzliche Einschätzung der kantonalen Beschwerde (im Zusammenhang mit dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege) als aussichtslos Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzen könnte, sagt der Beschwerdeführer nicht. Damit genügt die Beschwerde auch in diesem Punkt den Begründungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG).