Citation: 8C_125/2018 E. A

Der 1959 geborene A.________ meldete sich am 22. Dezember 2008 unter Hinweis auf die gesundheitlichen Folgen eines Unfalls vom 23. Februar 2008 (Funktionsstörung an der rechten Schulter) zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Mit rechtskräftig gewordener Verfügung vom 12. Januar 2012 sprach die IV-Stelle des Kantons Zürich dem Versicherten ab 1. Juni 2009 eine ganze und ab 1. November 2009 eine halbe Invalidenrente zu. Für die Zeit nach dem 30. April 2011 verneinte sie einen weiteren Anspruch. Am 3. Mai 2013 ersuchte der Versicherte die IV-Stelle, wegen einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung und mittelgradigen depressiven Episode, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigten, Leistungen zu erbringen. Die Verwaltung holte unter anderem das auf innermedizinischen, orthopädischen und psychiatrischen Untersuchungen beruhende Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, vom 18. Juni 2014 ein. Danach litt der Explorand an einer Zwangsstörung, vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang (ICD-10 F42.0), die zu einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % in jeglicher den körperlichen Einschränkungen (posttraumatisches Schultersyndrom rechts mit periartikulären Insertionstendinose und Tendomyosen sowie Spannungskopfschmerzsymptomatik) angepassten Erwerbstätigkeit führte. Dieses Ergebnis erläuterten die Sachverständigen auf Rückfrage der IV-Stelle hin am 17. Juli 2014. Gestützt auf eine dazu eingeholte Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 22. Juli 2014 verneinte die Verwaltung, nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren, einen Anspruch auf Invalidenrente mangels eines über dem Schwellenwert von 40 % liegenden Invaliditätsgrades (Verfügung vom 11. Dezember 2014).