Citation: 2C_610/2017 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht erläutert, warum der Beschwerdeführer sich angesichts der definitiv erscheinenden Trennung der Ehegatten für eine Bewilligungsverlängerung nicht mehr auf das FZA berufen könne (E. 2.1 - 2.3). Dazu hält es auch fest, dass der Beschwerdeführer nichts daraus ableiten könne, dass seine Aufenthaltsbewilligung EFTA/EU nicht wie üblich für eine Dauer von fünf Jahren ausgestellt wurde; selbst wenn dies der Fall gewesen wäre und die Bewilligung heute noch gültig wäre, hätte sie nach Wegfallen des Bewilligungszwecks widerrufen werden können (E. 2.3 zweiter Absatz). Alsdann erwägt es, dass der Beschwerdeführer eine Bewilligungsverlängerung auch nicht gestützt auf Art. 50 AuG beanspruchen könne (E. 3) und zudem eine Bewilligungsverlängerung nach freiem Ermessen ausserhalb des Anspruchsbereichs nicht in Betracht falle (E. 4). Die Ausführungen des Beschwerdeführers in der Beschwerdeschrift zu diesen Erwägungen, namentlich seine Überlegungen zum Verlauf seiner Ehe und über die Vielfältigkeit der Möglichkeiten, ein Eheleben zu gestalten, genügen in keiner Weise um aufzuzeigen, inwiefern das Verwaltungsgericht das FZA oder Art. 50 AuG auf seinen Fall falsch angewendet hätte. Es ist auch nicht erkennbar, warum im vorliegenden Fall gestützt auf den (mangels hinreichender Bestreitung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG) für das Bundesgericht verbindlich festgestellten vorinstanzlichen Sachverhalt der Widerruf einer für fünf Jahre erteilten Bewilligung schwerer zu begründen gewesen wäre als die Nichtverlängerung der auf kürzere Zeit ausgestellten Bewilligung; ohnehin läge es nicht auf der Hand, dass Aufenthaltsbewilligungen an Drittstaatenangehörige im Familiennachzug (Art. 3 Anhang I FZA) analog zur Aufenthaltserlaubnis an EU-Bürger als Arbeitnehmer (vgl. Art. 6 Ziff. 1 Anhang I FZA) zwingend auf fünf Jahre zu erteilen wären. Nicht zulässig ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, was die Frage einer Aufenthaltsbewilligung ohne Rechtsanspruch betrifft (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Dasselbe gilt für die Festsetzung der Ausreisefrist, handelt es sich dabei doch um eine Wegweisungsmodalität; gegen Entscheide betreffend die Wegweisung ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gestützt auf Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG unzulässig. Der Beschwerdeführer bezeichnet sein Rechtsmittel zwar ausdrücklich auch als subsidiäre Verfassungsbeschwerde. Seine Eingabe kann indessen nicht als Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden: Mit diesem Rechtsmittel kann bloss die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG). Entsprechende Rügen bedürften spezifischer Geltendmachung und Begründung (Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG). Welches verfassungsmässige Recht und inwiefern es durch das angefochtene Urteil verletzt worden sein könnte, legt der Beschwerdeführer nicht dar.