Citation: 4A_308/2020 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin habe behauptet, dass zwischen der C.________ AG und der Beschwerdegegnerin ein Vertrag geschlossen worden sei. Ihre Aktivlegitimation leite die Beschwerdeführerin aus dem Umstand ab, dass dieser Vertrag durch Fusion auf sie übergegangen sei. Obwohl die Beschwerdegegnerin eine Beauftragung durch die C.________ AG bestritten habe, habe die Beschwerdeführerin die genauen Umstände des behaupteten Vertragsschlusses nicht näher dargelegt. Die Beschwerdeführerin habe nicht vorgebracht, wer für die C.________ AG wo und wann gegenüber der Beschwerdegegnerin was erklärt habe. Zudem habe die Beschwerdeführerin dazu geschwiegen, ob eine solche Erklärung gegenüber der Beschwerdegegnerin in Vertretung der C.________ AG abgegeben worden sei. Ebenso wenig habe die Beschwerdeführerin behauptet, wann die Beschwerdegegnerin sich wo und wie geäussert habe. Daher sei der Antrag auf Befragung von H.________ und I.________ abzuweisen. Ein derart unsubstanziiert behaupteter Vertragsschluss könne nicht zum Beweis verstellt oder von der Gegenpartei substanziiert bestritten und allenfalls mittels Gegenbeweises widerlegt werden. Dies gelte auch für die beantragte Parteibefragung von J.________, der Geschäftsführer und Gesellschafter der Beschwerdegegnerin sei.