Citation: 7B_368/2023 E. 2.4

2.4. Der an die Vorinstanz gerichtete Vorwurf der Gehörsverletzung geht fehl. Der Beschwerdeführer liess die Aussagen der Zeugin B.________ anhand des Polizeivideos von einem Privatgutachter überprüfen. Diese Prüfung gab zunächst Anlass zu gewissen Zweifeln, ob sich das Geschehen tatsächlich so, wie von der Zeugin ausgesagt, abgespielt hat. Aufgrund dieser Ausgangslage kontaktierte die Staatsanwaltschaft einen (amtlichen) Sachverständigen, der sich zur Möglichkeit einer Analyse der Distanzen anhand des Videos - wie vom Privatgutachter vorgenommen - äusserte und eine solche verneinte (Untersuchungsakten act. 112). Nachdem ein Sachverständiger des METAS erklärt hatte, eine hilfreiche Distanzberechnung lasse sich gestützt auf die vorhandenen Beweismittel nicht vornehmen, war die Vorinstanz nicht gehalten, noch einen weiteren Sachverständigen beizuziehen, auch wenn die Einschätzungen von C.________ und D.________ divergieren.