Citation: 8C_240/2019 E. 5.3

5.3. Nach dem Gesagten ist davon auszugehen, dass im massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids eine der Insolvenzentschädigung gemäss Art. 51 ff. AVIG zugängliche Lohnforderung zumindest im Bestand glaubhaft gemacht war. Was deren Höhe angeht, bemisst sich diese nach Massgabe der Pfändbarkeit (E. 5.2.3 hiervor). Anders gewendet: Die seitens der Arbeitgeberin erklärte Verrechnung bleibt zwingend unwirksam, soweit die Lohnforderung des Beschwerdeführers nicht pfändbar ist. Hinsichtlich dieser Bemessung besteht keine Beweisführungslast des Beschwerdeführers (E. 3.2 hiervor), aber selbstredend eine Mitwirkungspflicht.