Citation: 2C_678/2023 E. 6.7

6.7. Die Beschwerdeführerin bringt weiter vor, die alternativ bestehende Möglichkeit, Eingaben bei diplomatischen oder konsularischen Vertretungen der Schweiz einzureichen, sei nicht geeignet, die Benachteiligung zu kompensieren. Das Netz an diplomatischen oder konsularischen Vertretungen sei deutlich weitmaschiger als die nationalen Postnetze. Diplomatische oder konsularische Vertretungen seien nur in wenigen Grossstädten verfügbar. Wie dargelegt, wird durch die unterschiedliche Regelung von Postaufgaben bei der Schweizerischen und der ausländischen Post (§ 11 Abs. 2 VRG/ZH) das Gleichheitsgebot nach Art. 8 Abs. 1 BV nicht verletzt (vgl. E. 6.6 hiervor). Entgegen der Beschwerdeführerin ist daher auch keine Kompensation erforderlich. Vielmehr stellt § 11 Abs. 2 VRG/ZH mit den Eingaben bei schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretungen im Ausland eine weitere Möglichkeit zur Fristwahrung zur Verfügung.