Citation: 6B_432/2023 E. 1.3.3

1.3.3. Nach dem Gesagten hält die Vorinstanz für erstellt, dass der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 2 mehrmals ausgegriffen und dann gegen ihren Willen Analverkehr an ihr vollzogen habe. Was den in der Anklage geschilderten Oralverkehr angeht, habe die Beschwerdegegnerin 2 ihre Anschuldigungen an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung relativiert und angegeben, dies sei nur ein bis zwei Mal vorgekommen und nicht an den gleichen Tagen wie der Analverkehr. Die Vorinstanz nimmt daher zu Gunsten des Beschwerdeführers an, dass der angeklagte Sachverhalt nicht erstellt ist, soweit er darüber hinaus geht. Gleiches gilt für Samenergüsse in den Mund, welche die Beschwerdegegnerin 2 vor Erstinstanz nicht bestätigt habe.