Citation: 2C_434/2019 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerinnen bringen vor, die Umschreibung des Kreises der beitragspflichtigen Personen im Gesetz über die Finanzierung der 3. Rhonekorrektion führe zu einer verfassungswidrigen Ungleichbehandlung, da nach dem Gesetz zwar Eisenbahnkonzessionäre und Gemeinden, nicht aber andere, von der 3. Rhonekorrektion ebenfalls profitierende Personen (wie namentlich private Eigentümer und allenfalls weitere Berechtigte an Grundstücken der Rhoneebene, Inhaber von Wasserrechten in der Rhoneebene, alle dort ansässigen Unternehmen und sämtliche dort tätigen weiteren Verkehrskonzessionäre [Bus- und Bergbahnunternehmen]) beitragspflichtig seien. Der Staatsrat wendet ein, die Situation von (anderen) Grundeigentümern, Industrieunternehmen und Inhabern von Wasserrechten sei nicht mit derjenigen von Eisenbahnkonzessionären zu vergleichen, weil nur Eisenbahnkonzessionäre gemäss Art. 19 Abs. 1 EBG die Pflicht treffe, die Gefahren für Personen und Sachen zu minimieren und entsprechende Massnahmen zu treffen.