Citation: 6B_936/2019 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, es fehle in rechtlicher Hinsicht an einer unrechtmässigen Verwendung von Vermögenswerten, da sie nicht über Drittvermögen im Rechtssinne verfügt habe. Bei den zu beurteilenden rein bankinternen Transfers seien keine tatsächlichen Leistungen vorgenommen worden. Dies wäre erst der Fall gewesen, wenn der Kunde, auf dessen Konto die Vermögenswerte transferiert worden seien, tatsächlich Barauszahlung verlangt hätte. Es seien somit lediglich bankintern Kontokorrente verändert, d.h. die Buchhaltung beeinflusst worden. Bei den fraglichen Transfers sei nicht einmal erstellt, dass diese gegenüber den Kunden ausgewiesen worden seien. Die Täterschaft müsse aber durch ihre Handlungen bekunden, dass sie den obligatorischen Anspruch des Treugebers vereiteln wolle. Dafür könne es nicht genügen, dass sie nur interne Aufzeichnungen beeinflusse. Des Weiteren fehle es auch an einem Vermögensschaden. Solange die Bank Kontokorrente rein intern bearbeite, könne keine illiquide Forderung vorliegen. Schliesslich habe die Vorinstanz auch zu Unrecht eine die unrechtmässige Bereicherungsabsicht ausschliessende Ersatzbereitschaft verneint, zumal ihr die Ersatzbereitschaft und -fähigkeit der Bank gemäss Art. 29 StGB zuzurechnen seien (Beschwerde S. 30 ff.).