Citation: 5A_851/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz lehnt den Beweisantrag betreffend die Befragung der beiden Kinder von C.________, die bei der Zustellung des Zahlungsbefehls anwesend gewesen sein sollen, gestützt auf eine antizipierte Beweiswürdigung ab. Im Übrigen erwägt sie zusammengefasst, es sei unbestritten, dass der Postbote den Rechtsvorschlag weder auf dem Schuldner- noch auf dem Gläubigerdoppel des Zahlungsbefehls protokolliert habe. Der Beschwerdeführer behaupte unter anderem, dass seine Partnerin C.________ gegenüber dem Postboten "sofort", "klar und deutlich" und "mehr als einmal" Rechtsvorschlag erhoben habe. Insgesamt würden seine Behauptungen nicht schlüssig erscheinen. Die fehlende Bescheinigung eines erhobenen Rechtsvorschlages würde zwingend Anlass geben, sich beim Betreibungsamt zu versichern und gegebenenfalls (erneut) Rechtsvorschlag zu erheben bzw. sich diesen bescheinigen zu lassen. Wenn der Beschwerdeführer behaupte, den Zahlungsbefehl überhaupt nicht angeschaut zu haben, so habe er sich die Konsequenzen selbst zuzuschreiben. Es bestehe auch kein Grund, an den Ausführungen des Postboten zu zweifeln, wonach er sich sicher sei, dass er einen Rechtsvorschlag protokolliert hätte, sofern C.________ einen solchen erhoben hätte. Der Beschwerdeführer habe von den zahlreichen Möglichkeiten, sich einen rechtsgenüglichen Beweis für die Mitteilung des Rechtsvorschlags und dessen Rechtzeitigkeit zu sichern, keinen Gebrauch gemacht. Seine Vorbringen würden sich in Behauptungen erschöpfen, deren Richtigkeit auch durch die schriftliche Erklärung von C.________, sofort mündlich, klar und deutlich Rechtsvorschlag erhoben zu haben, nicht bewiesen werde. Es gelinge dem Beschwerdeführer nicht, im erforderlichen Ausmass zu beweisen, dass rechtzeitig Rechtsvorschlag erhoben worden sei. Er trage den Nachteil aus dieser Beweislosigkeit, weshalb die Beschwerde abzuweisen sei.