Citation: 1B_627/2022 E. 4.4

4.4. Das ZMG durfte davon ausgehen, dass die zuständigen Organe der Beschwerdeführerin wussten, welche anwaltlichen Mandate sie führen liessen, weshalb es in der vorliegenden Konstellation nicht unzumutbar erscheint, dass die Beschwerdeführerin in Nachachtung ihrer Substanziierungsobliegenheit die fraglichen Mandate innert der vom ZMG angesetzten Fristen (30 Tage plus 10 Tage) grob zu umschreiben bzw. stichwortweise zu benennen hatte. Zu diesem Zweck musste sie von Bundesrechts wegen auch keine Detaileinsicht in mehrere hunderttausend eigene Dateien erhalten. Darüber hinaus räumt die Beschwerdeführerin ein, dass sie vor dem angefochtenen Entscheid vom 4. November 2022, nämlich an diversen Triageverhandlungen vom August, September und Oktober 2022, Einsicht in die sichergestellten und vom gerichtlichen Sachverständigen aufbereiteten Dateien habe nehmen können. Eine Verletzung von Gehörs- und Parteirechten ist in diesem Zusammenhang nicht dargetan.