Citation: U 323/99 20.03.2001 E. A

A.- Die 1952 geborene R.________ war seit dem 28. Oktober 1984 als Zustellbeamtin/Betriebsassistentin bei den PTT-Betrieben angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 25. Oktober 1994 kollidierte sie mit ihrem Motorfahrrad mit einer Schnur, die ein Landwirt ohne Kennzeichnung über die Strasse gespannt hatte. Sie wurde in voller Fahrt vom Motorfahrrad geschleudert und stürzte auf die Strasse. In einem am 26. November 1994 erstellten Arztzeugnis über die Erstbehandlung stellte Dr. med. A.________ Kontusionsmarken am linken Knie sowie am linken Oberarm und im Schulterbereich fest sowie eine schmerzbedingte Unmöglichkeit, den linken Oberarm anzuheben. Nackenbeschwerden wurden erstmals in einem Arztbericht von Dr. med. W.________ vom 26. Januar 1995 erwähnt. Anlässlich einer kreisärztlichen Untersuchung vom 8. März 1995 erklärte R.________, sie habe ca. zwei Tage nach dem Unfall eine "merkwürdige Schwellung über der rechten Stirnseite" bekommen. Unmittelbar anschliessend an diese Aussage schilderte sie jedoch, sie habe keine Prellung des Kopfes erlitten, da sie einen Sturz auf den Kopf verhindern konnte. Die SUVA übernahm Heilkosten- und Taggeldleistungen. Seit dem Unfallereignis war die Versicherte nicht mehr in der Lage, ihre früher ausgeübte Arbeit wieder aufzunehmen. Mit Verfügung vom 2. April 1997 erwog die SUVA, es lägen keine invalidisierenden Unfallrestfolgen mehr vor und eine weitere ärztliche Behandlung sei unfallbedingt nicht mehr notwendig, da die noch bestehenden Beschwerden auf psychogene Faktoren zurückzuführen seien, die nicht in einem adäquat-kausalen Zusammenhang zum Unfallereignis stünden. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 24. November 1998).