Citation: 9C_191/2013 E. 5

In den Prozessakten findet sich eine Kopie des Protokolls des Bezirksgerichts zum Ehescheidungsverfahren. Es fällt auf, dass es nicht registriert und im Aktenverzeichnis auch nicht erfasst ist. Zudem fehlt eine Aktorennummer. In diesem Schriftstück ist festgehalten, dass der Beschwerdeführer als Kläger im Scheidungsverfahren anlässlich der Einigungsverhandlung vom 27. April 2012 ausgeführt hat, er habe einen Antrag auf Leistungen der Invalidenversicherung gestellt, welcher jedoch abgelehnt worden sei. Er habe den negativen Entscheid weitergezogen. In der zweiten Einigungsverhandlung am 21. September 2012 wies der (damalige) Rechtsvertreter des Beschwerdeführers laut Verhandlungsprotokoll darauf hin, bezüglich der in der Scheidungskonvention vereinbarten Teilung der Austrittsguthaben aus beruflicher Vorsorge sei ein IV-Verfahren noch hängig. Das Guthaben des Klienten aus beruflicher Vorsorge liege bei der Allianz Suisse, welche die Durchführbarkeit aber nicht bestätigen könne, solange das IV-Verfahren noch hängig sei. Wie (und wann) das besagte Protokoll Eingang in die Akten gefunden hat, kann offenbleiben, weil es am Verfahrensausgang nichts ändert.