Citation: 6S.178/2004 21.01.2005 E. A

Am Morgen des 29. September 2000 parkierte X.________ seinen Personenwagen auf dem Vorplatz der G.________Bank in Y.________. Mit einer Pistole, die er am Vorabend aus dem Haus seiner Eltern geholt hatte, betrat er maskiert die Schalterhalle. Als er die Sicherheitstrennscheibe zwischen dem Kundenraum und dem Kassenraum bemerkte, richtete er die Pistole drohend auf den Kopf des Kunden A.________. Dadurch veranlasste er die Bankangestellte B.________, ihm und A.________ Einlass in den Kassenraum zu gewähren und das in einer Schublade liegende Geld - insgesamt rund Fr. 93'000.-- in verschiedenen Währungen - in seinen Rucksack zu legen. Dabei bedrohte er B.________ und A.________, wobei er diesem die Waffe allerdings nicht mehr an den Kopf hielt. Nach einem ähnlichen Muster überfiel X.________ am 11. Januar 2002 die H.________Bank in Z.________. Er bedrohte in der Schalterhalle C.________ und erreichte dadurch, dass die Bankangestellte D.________ ihm das verfügbare Geld unter der Schalterverglasung durchschob. C.________ musste das Geld in den Rucksack von X.________ legen. Während des Vorfalls betraten E.________ mit ihrem Sohn ... und F.________ den Schalterraum, worauf X.________ sie mit vorgehaltener Waffe zwang, vor dem zweiten Schalter in die Knie zu gehen. F.________ verliess indessen sofort den Schalterraum, was X.________ hinnahm. Als er die Bank mit einer Beute von über Fr. 44'000.-- verliess, fiel er einem Ehepaar auf, welches die Nummer seines Wagens notierte und der Polizei meldete.