Citation: 8C_101/2021 E. 6.2

6.2. Hiegegen wendet der Beschwerdeführer ein, Verwaltung und Vorinstanz hätten nach Massgabe des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) bei bundesrechtskonformer Würdigung der medizinischen Aktenlage zumindest geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der beiden RAD-Berichte nicht ausschliessen können. Der Beschwerdeführer habe im vorinstanzlichen Verfahren die Edition der Suva-Akten beantragt. Durch Verzicht darauf habe das kantonale Gericht den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29. Abs. 2 BV) verletzt. Zutreffend habe die Vorinstanz anerkannt, dass die Kniearthroskopie vom 24. Mai 2018 nicht den erhofften Erfolg gezeigt habe, weshalb schliesslich am 24. Januar 2019 eine zementierte Knietotalendoprothese (Knie-TEP) rechts implantiert worden sei. Entgegen dem angefochtenen Entscheid sei jedoch dadurch der Gesundheitszustand nicht dauerhaft verbessert worden. Von der gemäss RAD-ärztlichem Bericht vom 14. Juni 2019 unterstellten planmässigen Rehabilitation innert dreier Monate nach mutmasslich erfolgreich durchgeführter Knie-TEP Implantation könne keine Rede sein. Auch nach der Operation vom 24. Januar 2019 sei es zu einem ähnlich unbefriedigenden Verlauf gekommen wie nach dem Eingriff vom 24. Mai 2018, weshalb ihm seitens des Spitalzentrums C.________, wo die Knie-TEP Implantation durchgeführt wurde, auch sechs Monate nach der Operation wieder eine volle Arbeitsunfähigkeit bis September 2019 attestiert worden sei. Obwohl die Suva-Ärztin Dr. med. D.________ am 25. Oktober 2019 von einer prognostischen Erhöhung der Arbeitsfähigkeit bis Ende 2019 ausgegangen sei, habe sich der Beschwerdeführer bereits am 13. November 2019 vorzeitig zur Verlaufskontrolle gemeldet, worauf die Suva aufgrund der Komplikationen nach der Knie-TEP vom 24. Januar 2019 ab November 2019 wieder eine volle Arbeitsunfähigkeit anerkannt habe. Als Folge der im November 2019 eingeleiteten medizinischen Abklärungen sei gemäss Bericht des behandelnden Orthopäden Dr. med. E.________ vom 28. Januar 2020 - einen Tag nach Verfügungserlass der hier strittigen Leistungsablehnung - auf den 27. Februar 2019 (recte: 2020) ein retropatellärer Gelenksersatz am rechten Knie eingeplant und dann auch planmässig durchgeführt worden.