Citation: 1C_648/2017 E. 5

Nach dem Gesagten durfte die Gemeinde Flims die Baubewilligung für die strittigen Erker bereits wegen der Missachtung des Grenzabstands verweigern. Der vorinstanzlichen Erwägung, wonach die Gemeinde auch die genügende ästhetische Einordnung des Mehrfamilienhauses mit den Erkern verneinen durfte, kommt demnach keine entscheiderhebliche Bedeutung zu. Auf die gegen diese Erwägung und den ihr zugrunde liegenden Feststellungen erhobenen Rügen der Beschwerdeführerin ist daher nicht einzutreten. Dies gilt namentlich bezüglich der Rüge, die Vorinstanz habe willkürlich festgestellt, die Erker in nächster Umgebung seien überall auf einem Stockwerk angebracht. Nicht einzutreten ist auch auf die Rüge, die Vorinstanz hätte die genügende Einordnung bei Gutheissung des Eventualbegehrens auf eine Verkleinerung der Breite der Erker um ca. 40 cm bei ansonsten unveränderter architektonischer Gestaltung bejahen müssen.