Citation: 9C_224/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, die Ärzte der psychiatrischen Klinik B.________ hätten bereits im Rahmen der Rentenaufhebung (Verfügung vom 8. Februar 2016) mit den Berichten vom 28. März 2014, 11. September 2014 und 19. Dezember 2014 eine schwere depressive Episode und am 9. Juli 2015 eine mittelgradige depressive Episode festgehalten. Gutachterlich sei jedoch keine depressive Erkrankung erhoben worden. Vielmehr sei es so gewesen, dass der wegen Betrugs verurteilte Beschwerdeführer falsche Angaben gemacht hatte. Den im aktuellen Neuanmeldungsverfahren aufgelegten Berichten der psychiatrischen Klinik B.________ vom 5. Januar 2017, 6. März 2018 und 11. Mai 2018 seien keine Befunde zu entnehmen, die im Vergleich zu dem früheren von der psychiatrischen Klinik B.________ Erhobenen auf eine relevante Verschlechterung schliessen lasse. Auch der Bericht der allgemeinpsychiatrischen Abteilung des Spitals C.________ vom 16. April 2019 zeige keine relevante Befundveränderung zu den Berichten der psychiatrischen Klinik B.________ vom 28. März 2014 und 9. Juli 2015. Entgegen dem Beschwerdeführer durfte die Vorinstanz berücksichtigen, dass im Rahmen der Rentenaufhebung mit Verfügung vom 8. Februar 2016 basierend auf dem Gutachten der ABI vom 21. April 2015 die Diagnosen der psychiatrischen Klinik B.________ widerlegt wurden. Vor diesem Hintergrund ist nicht willkürlich, wenn das kantonale Gericht schloss, die nach der rentenaufhebenden Verfügung beigebrachten Berichte der Ärzte der psychiatrischen Klinik B.________, in denen sie dieselbe Diagnose erneut stellten, vermöge keine Verschlechterung glaubhaft zu machen, ist doch eine andere Beurteilung des gleichen Sachverhalts in revisionsrechtlicher Hinsicht nicht massgeblich (BGE 112 V 371 E. 2b S. 372; Urteil 8C_481/2013 vom 7. November 2013 E. 2.2, nicht publ. in: BGE 139 V 585, aber in: SVR 2014 UV Nr. 7 S. 21; vgl. ferner Urteil 8C_813/2017 vom 11. Januar 2018 E. 4.2). In diesem Zusammenhang ist auch darauf hinzuweisen, dass selbst der Beschwerdeführer im Rahmen des Rentenaufhebungsverfahrens mit Eingabe vom 10. Februar 2017 geltend machte, der Bericht der psychiatrischen Klinik B.________ vom 5. Januar 2017 - der sich nicht wesentlich von jenen vom 6. März und 11. Mai 2018 oder dem Bericht des Spitals C.________ vom 16. April 2019 unterscheidet - belege eine schwere psychische Erkrankung im Längsverlauf. Es wird denn auch in keinem der aufgelegten Berichte geltend gemacht, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers habe sich seit der Rentenaufhebung verschlechtert.