Citation: 2D_60/2008 11.06.2008 E. 2

Mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde kann gemäss Art. 116 BGG bloss die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden. Dabei ist in der Beschwerdeschrift darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen (Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Verwaltungsgericht stützt seinen Entscheid auf § 7 der Verordnungen des Thurgauer Grossen Rates vom 16. Dezember 1992 über die Gebühren der kantonalen Verwaltungsbehörden sowie auf § 5 der grossrätlichen Verordnung vom 13. Mai 1992 über die Gebühren der Strafuntersuchungs- und Gerichtsgebühren. Nach beiden Bestimmungen kann das Departement für Finanzen und Soziales rechtskräftig festgesetzte Gebühren erlassen oder stunden, wenn ihre Bezahlung für den Schuldner unmöglich ist oder eine grosse Härte bedeuten würde. Das Verwaltungsgericht legt diese Bestimmungen so aus, dass ein Erlass von Gebühren unter anderem nur unter der Voraussetzung zu gewähren sei, dass der Schuldner nach dem Erlass schuldenfrei dastehe. Auf diese Interpretation des kantonalen Rechts geht der Beschwerdeführer mit keinem Wort ein; insbesondere nennt er kein verfassungsmässiges Recht, das durch diese Regelanwendung verletzt worden sein könnte. Die Beschwerde enthält mithin offensichtlich keine hinreichende Begründung, und es ist darauf im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (vgl. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Diesem Verfahrensausgang entsprechend sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).