Citation: 6B_712/2020 E. 1.4.1

1.4.1. Betreffend den "versuchten Geldbezug am Bankomaten" sind die vom Beschwerdeführer verschuldete Drohung und die Tätlichkeiten zugestanden und objektiv ausgewiesen. Zur (im Hinblick auf den Tatbestand des Raubs strittigen) Frage, ob das Handeln des Beschwerdeführers gegenüber dem Beschwerdegegner einem Geldbezug zugunsten von C.________ diente, verweist die Vorinstanz wiederum auf die tatsächlichen Ausführungen der ersten Instanz, dies unter Anfügung "einiger Punkte", welche "für die Schlussfolgerung der Vorinstanz sprechen, wonach C.________ und der Beschuldigte auch bezüglich des versuchten Geldbezuges gemeinsame Sache gemacht haben" (angefochtenes Urteil E. 4.3.3). Im Einzelnen gibt die Berufungsinstanz die Aussagen des Beschwerdegegners und der Mitbeschuldigten D.________ und F.________ im Vorverfahren wieder; ausserdem fasst sie einen polizeilichen Ermittlungsbericht betreffend die Auswertung der Mobiltelefone des Beschwerdeführers und des Beschwerdegegners zusammen. Schliesslich zitiert sie die Aussage des Beschwerdeführers in der Berufungsverhandlung zu den Gründen seines Verhaltens gegenüber dem Beschwerdegegner. Die Aussage läuft nach Feststellung der Vorinstanz darauf hinaus, dass er wohl aus Angst vor C.________ mit dem Beschwerdegegner zur Bank gegangen sei und gleichzeitig "eine eigene Angelegenheit habe regeln müssen". Die Vorinstanz folgert, der Beschwerdeführer habe damit bestätigt, von C.________ beauftragt worden zu sein.