Citation: 6B_863/2021 E. 3

Der angefochtene Beschluss der Vorinstanz umfasst inklusive Rubrum und Dispositiv neun Seiten, die ihm zugrundeliegende Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft elf Seiten. Die erste Rechtsschrift mit Beschwerdebegründung enthielt 165 Seiten, mehr als das Achtzehnfache des Beschlusses. Auch die zweite und dritte Version der Rechtsschrift (100 bzw. 90 Seiten) übertreffen den Umfang des angefochtenen Beschlusses noch immer um ein Vielfaches. Dabei ist die enge Zeilenschaltung und die kleine Schrift in den Rechtsschriften noch nicht berücksichtigt. Die Rechtsschrift (dritte Version) enthält Anträge (S. 2), eine Begründung (S. 3), ein Vorwort (S. 4 f.), einen Sachverhalt (S. 5 ff.), eine Stellungnahme (S. 11 ff.), ein Nachwort (S. 85 f.), Beweisanträge (S. 86) und ein Beilagenverzeichnis (S. 86 ff.), mit welchem auf insgesamt 76 Belege "weitere Beweismittel/ Belege vorbehalten" verwiesen wird. Die Länge der Rechtsschrift ist darauf zurückzuführen, dass der Beschwerdeführer sich in seitenlangen Ausführungen zum Sachverhalt ergeht, seine Sicht der Dinge äussert, sich in Nebensächlichkeiten und Details verliert, Wesentliches und Unwesentliches nicht zu unterscheiden vermag und auch bei der rechtlichen Diskussion sowohl unnötig als auch ausserordentlich weit ausholt. Obwohl die Rechtsschrift eine Systematik ankündigt, wird diese nicht wirklich eingehalten, weil namentlich tatsächliche und rechtliche Ausführungen ungenügend auseinandergehalten werden und zu ausserhalb des Streitgegenstands liegenden Dingen referiert wird. Für eine solche Länge und Weitschweifigkeit besteht indessen kein Grund, weil die vorliegende Angelegenheit in tatsächlicher Hinsicht weder besonders komplex ist noch rechtlich grosse Anforderungen stellen würde, auch wenn dies der Beschwerdeführer offensichtlich anders zu sehen scheint. Obwohl er auch im Schreiben vom 23. August 2021 ausdrücklich auf (die Säumnisfolgen von) Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG aufmerksam gemacht worden war, entspricht auch die gekürzte Version vom 6. September 2021 den bundesgerichtlichen Vorgaben nicht im Ansatz. Die Rechtsschrift erweist sich vielmehr noch immer als übermässig weitschweifig und lang. Der dem Beschwerdeführer angezeigte Formmangel wurde mithin nicht innerhalb der mit Verfügung formgültig angesetzten Nachfrist behoben. Aus dem Umstand, dass das Bundesgericht im Verfahren 6B_635/2020 auf seine Beschwerde eintrat, vermag der Beschwerdeführer nichts für sich abzuleiten.