Citation: 6B_762/2013 E. 2.4.5

2.4.5. Die Vorinstanz hält willkürfrei fest, weitere Zweifel ergäben sich auch bei den Aussagen der Beschwerdeführerin, sie habe ihrer Freundin B.________ erstmals im Jahr 2004 [im zweiten oder dritten Jahr an der Kantonsschule] von den Vorfällen berichtet. Jene habe glaubhaft dargelegt, dass ihr die Beschwerdeführerin etwa ein halbes Jahr nach dem Vorfall davon erzählt habe. Dies müsse vor dem Sekundarschulabschluss, wohl im 2001, gewesen sein (Urteil S. 9). Die Beschwerdeführerin wendet zu Unrecht ein, sie habe diese vermeintliche Diskrepanz an ihrer Befragung im erstinstanzlichen Verfahren auflösen können, was die Vorinstanz in willkürlicher Weise ignoriere. Sie habe erklärt, das Gespräch mit B.________ habe sie damit begonnen, dass sich der Vorfall an Weihnachten ereignet habe, worauf diese wohl geschlossen habe, sie habe ihr vor dem Abschluss der Sekundarschule das erste Mal davon (im Jahr 2001) berichtet, weil sie fälschlicherweise gemeint habe, mit Weihnachten seien die der Aussage vorangehenden gemeint gewesen (Beschwerde S. 14; kantonale Akten ge. act. 14 S. 10 f.). Da der Vorfall indes im Jahr 1999 und nicht im Jahr 2003 stattfand, lassen sich mit dieser Erklärung die Unterschiede zwischen der von der Zeugin genannten Jahreszahl und der von der Beschwerdeführerin angegebenen bzw. die ungleiche Einbettung im schulischen Werdegang nicht auflösen.