Citation: 9C_236/2016 E. 3

Es ist unbestritten, dass der Einspracheentscheid der Krankenversicherung vom 18. Dezember 2015 am 21. Dezember 2015 als Postsendung mit Zustellungsnachweis an die Adresse des Beschwerdeführers aufgegeben und am 22. Dezember 2015 bei der Poststelle am Wohnort des Beschwerdeführers eingegangen war, weshalb die 30-tägige Beschwerdefrist unter Berücksichtigung der Gerichtsferien am 1. Februar 2016 endete. Ebenfalls steht fest, dass die Eingabe des Beschwerdeführers vom 2. Februar 2016 (Poststempel) datiert. Wie das kantonale Gericht zu Recht erkannt hat, war die Eingabe somit (um einen Tag) verspätet (vgl. Urteil 9C_90/2015 vom 2. Juni 2015 E. 3.5). Was der Beschwerdeführer vorbringt, vermag daran nichts zu ändern. Nachdem das kantonale Gericht mit Verfügung vom 1. Oktober 2015 auf die als Beschwerde bezeichnete Eingabe des Versicherten vom 11. September 2015 gegen die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 13. August 2015 nicht eingetreten war und das Rechtsmittel der Beschwerdegegnerin zur Behandlung als Einsprache weitergeleitet hatte, war sich der Beschwerdeführer, wie aus seinem Schreiben an die Vorinstanz vom 19. Oktober 2015 eindeutig hervorgeht ("Mit diesem Vorgehen bin ich einverstanden,.."), zweifellos im Klaren, dass er als nächstes einen Einspracheentscheid der Krankenversicherung zu erwarten hatte. Weil somit das kantonale Gericht für den nächsten Verfahrensschritt unzuständig gewesen und diese Unzuständigkeit dem Beschwerdeführer bewusst gewesen war, konnte die Vorinstanz über allfällige Folgen der angekündigten längeren Auslandabwesenheit zum vornherein keine vertrauensbildende Auskunft erteilen (BGE 137 II 182 E. 3.6.2 S. 193 mit Hinweisen). Schliesslich vermag der Beschwerdeführer auch aus der fehlenden Kenntnis einer korrekten Fristberechnung nichts zu seinen Gunsten abzuleiten (BGE 126 V 308 E. 2b S. 313; vgl. auch Urteil 8C_766/2015 vom 23. Februar 2016 E. 4.3).