Citation: 6B_127/2014 E. 7.4.1

7.4.1. Die Vorinstanz geht von einer sowohl materiellen als auch ideellen Schädigung der öffentlichen Interessen aus. Den materiellen Schaden begründet sie mit dem zu hohen Stundenansatz (oben E. 4.3.3). Bezüglich des ideellen Schadens legt sie dar, dass die C.________ GmbH im LHIN in verschiedener Hinsicht eine privilegierte Stellung gegenüber anderen, externen Garagen hatte, was unter den Mitarbeitern des Logistikcenters teilweise zu negativen Reaktionen und Ablehnung geführt habe (Urteil S. 52, 69 f., 86). Zumindest der Geschäftsführer des Garagenbetriebs I.________ AG habe zudem von der Sonderbehandlung erfahren (Urteil S. 87). Darin liegt ein ideeller Schaden. Ein solcher ist auch gegeben, wenn das Vertrauen der Bürger in die rechtsgleiche Behandlung erheblich beeinträchtigt ist (BGE 114 IV 133 E. 1b). Vorliegend geht es um das Vertrauen in die rechtsgleiche Behandlung von Konkurrenten bei der Vergabe von staatlichen Aufträgen, das gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen erheblich beeinträchtigt wurde.