Citation: 1B_462/2018 E. 3.4

3.4. Gestützt auf die erwähnten Videoaufnahmen des Tatgeschehens erweist sich die Kritik des Beschwerdeführers an der Sachverhaltsfeststellung des Obergerichts als unbegründet. Zwar ist, wie auch das Obergericht einräumt, nicht klar erkennbar, an welchen Körperstellen der Beschwerdeführer die Opfer mit seinen zahlreichen Fusstritten traf. Es erscheint jedoch als haltbar, von einem Fusstritt in Richtung des Kopfs und mehreren Fusstritten in den Oberkörper auszugehen (Art. 97 Abs. 1 BGG). Nicht zu beanstanden ist auch, wenn das Obergericht aufgrund der Heftigkeit der Fusstritte vom dringenden Verdacht ausging, der Beschwerdeführer habe eine schwere Verletzung des Opfers zumindest in Kauf genommen (vgl. dazu Urteil 6B_1180/2015 vom 13. Mai 2016 E. 4.1 mit Hinweisen). Wie es schliesslich zu Recht ausführte, sind die tatsächlich resultierenden Verletzungen in Bezug auf den Vorwurf des Versuchs nicht massgebend. Insgesamt ist deshalb von einem dringenden Tatverdacht in Bezug auf eine versuchte eventualvorsätzliche schwere Körperverletzung auszugehen. Wie es sich mit dem Tatbestand des Angriffs verhält, kann deshalb offenbleiben.