Citation: 2C_1019/2020 E. A

A.________ war einzelzeichnungsberechtiger Verwaltungsrat, Geschäftsführer und Bauleiter der D.________ AG mit Sitz in U.________/AG, die er zusammen mit E.________ gegründet hatte und an der beide Gründer 50% der Aktien hielten. Anfang April 2007 überbaute die D.________ AG unter anderem die beiden Liegenschaften GB V.________/AG Parzelle www und xxx. Mit Vertrag vom 1. Oktober 2007 verkaufte die D.________ AG die Liegenschaft Parzelle www zum Preis von Fr. 770'000.-- an F.________. Am 4. Juni 2008 erwarb A.________ die Liegenschaft zum Preis von Fr. 790'000.-- von F.________ und verkaufte sie am 1. Mai 2009 zum Preis von Fr. 655'000.-- an G.G.________ und H.G.________. Mit Vertrag vom 5. Oktober 2007 erwarb A.________ zudem die Liegenschaft Parzelle xxx zum Preis von Fr. 730'000.-- von der D.________ AG und verkaufte sie am 4. Juni 2009 zum Preis von Fr. 635'000.-- an I.I.________ und J.I.________. Im Jahresabschluss 2008 nahm der als gewerbsmässiger Liegenschaftenhändler besteuerte A.________ Abschreibungen von Fr. 230'000.-- vor (Fr. 135'000.-- betreffend Parzelle www und Fr. 95'000.-- betreffend Parzelle xxx). Das Bundesgericht verweigerte letztinstanzlich die Abschreibungen, weil der Kapitalverlust allenfalls in der Steuerperiode 2009 abziehbar sei, nicht aber bereits in der Steuerperiode 2008 (Urteil 2C_797/2018 vom 28. März 2019 E. 5.4.).