Citation: 5A_495/2023 E. 4

Nach dem Gesagten kann auf die tatsächlichen Vorbringen nicht eingetreten werden, weil diesbezüglich keine Willkürrügen erfolgen. Ohnehin wäre in rechtlicher Hinsicht nicht zu erkennen, inwiefern die Behauptungen geeignet sein könnten, von der Verpflichtung zur Kursteilnahme zu entbinden. Vielmehr dokumentieren sie, dass die Eltern kaum miteinander kooperieren und kommunizieren können und jeweils die Schuld an der Situation beim anderen suchen. Auf eine diesbezügliche Sensibilisierung zielt der Kurs, für welchen die Eltern verpflichtet worden sind. Die betreffende Anordnung stützt sich mit Art. 307 Abs. 3 ZGB auf eine gesetzliche Grundlage und sie scheint im Hinblick auf eine Verbesserung der Kooperation und Kommunikation der Eltern auch sachgerecht zu sein.