Citation: 1C_170/2022 E. 1.4.3

1.4.3. Gemäss Baurekursgericht soll die Rückversetzung der Fassade des Neubaus Spyristrasse 34 nicht zu einer Veränderung des Fassadenbilds sowie der bewilligten Grundstruktur des Grundrisses führen, sondern es soll lediglich die innere Raumaufteilung durch entsprechende Verkleinerung der grösseren Räume angepasst werden. Eine Aufhebung der Baubewilligung und Rückweisung zur Beurteilung der Einordnung ist gemäss Baurekursgericht somit nicht erforderlich. Das Baurekursgericht macht der privaten Beschwerdegegnerin somit bereits detaillierte Vorgaben zur Überarbeitung der Baupläne. Der Baubewilligungsbehörde, welche die Überarbeitung des Bauprojekts im Sinne der beschlossenen Auflage zu genehmigen hat, verbleibt daher grundsätzlich kein Entscheidungsspielraum, d.h. es geht nur noch um eine Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten. Da ausschliesslich die innere Raumaufteilung angepasst werden soll, sind durch das überarbeitete Bauprojekt im Übrigen auch keine Interessen der Nachbarschaft in neuer Weise tangiert. Es besteht somit keine Gefahr, dass sich das Bundesgericht zweimal mit dem Bauvorhaben befassen müsste (vgl. Urteil 1C_563/2012 vom 26. April 2013 E. 1.2 mit Hinweisen).