Citation: 4A_255/2023 E. 1

Die Beschwerdegegnerin war in den Jahren 2016 bis 2019 als Arbeitnehmerin für die Beschwerdeführerin tätig. Mit Klage vom 14. Mai 2020 beantragte die Beschwerdegegnerin beim Arbeitsgericht des Bezirksgerichts Lenzburg unter anderem, die Beschwerdeführerin sei zu verpflichten, ihr den Betrag von mindestens Fr. 37'386.95 brutto resp. Fr. 35'946.60 netto nebst Zinsen zu bezahlen und auf dem Betrag von Fr. 23'138.50 brutto die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherung abzuliefern. Die Beschwerdeführerin stellte mit Klageantwort und Widerklage vom 12./13. Juni 2020 unter anderem die Begehren, die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ihr verschiedene Beträge für zu viel bezahlte Löhne, vertraglich vereinbarte Kosten für Mahlzeiten sowie als Schadenersatz zu bezahlen. Mit Teilentscheid vom 10. März 2021 trat das Arbeitsgericht auf die Widerklage mangels Leistung der auf Antrag der Beschwerdegegnerin verfügten Sicherstellung der Parteikosten nicht ein. Eine dagegen erhobene Berufung der Beschwerdeführerin wies das Obergericht des Kantons Aargau am 9. Juni 2021 ab. Mit Duplik im Klageverfahren vom 17. Dezember 2021 (Postaufgabe 28. Dezember 2021) beantragte die Beschwerdeführerin unter anderem, es sei auf die Klage nicht einzutreten bzw. sie sei als gegenstandslos abzuschreiben, eventuell sei unter anderem die Nichtigkeit des Teilentscheids vom 10. März 2021 festzustellen und subeventuell sei die Einrede der Verrechnung mit Gegenansprüchen in der Höhe von Fr. 19'428.-- gutzuheissen; mit diesen Ansprüchen werde die Aufrechnung erklärt. Das Arbeitsgericht verpflichtete die Beschwerdeführerin mit Entscheid vom 18. Mai 2022 in teilweiser Gutheissung der Klage unter anderem, der Beschwerdegegnerin Fr. 31'613.30 netto nebst Zinsen zu bezahlen und auf dem Betrag von Fr. 23'138.50 brutto die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherungen abzuliefern. Eine von der Beschwerdeführerin hiergegen eingelegte Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau am 28. März 2023 ab. Die Beschwerdeführerin erhob beim Bundesgericht mit Eingabe vom 16. Mai 2023 Beschwerde gegen den obergerichtlichen Entscheid vom 28. März 2023 mit dem Antrag, die Klage abzuweisen. Auf die Einholung von Vernehmlassungen zur Beschwerde wurde verzichtet.