Citation: 5A_799/2023 E. 1

Die Parteien heirateten am 11. November 2021 im Libanon und in der Folge zog die Ehefrau zum bereits in der Schweiz lebenden Ehemann. Sie haben keine gemeinsamen Kinder. Auf Gesuch des Ehemannes hin berechtigte das Bezirksgericht Weinfelden die Parteien mit Entscheid vom 22. März 2023 zum Getrenntleben, unter Zuteilung der ehelichen Wohnung an den Ehemann und dessen Verpflichtung zu Unterhaltsbeiträgen an die Ehefrau. Die hiergegen erhobene Berufung des Ehemannes wies das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 22. März 2023 ab, soweit es darauf eintrat. Mit Beschwerde vom 23. Oktober 2023 wendet sich der Ehemann an das Bundesgericht mit zahlreichen Rechtsbegehren, die indes eher Statements sind, und dem Anliegen, von Unterhaltszahlungen befreit zu werden, weil die Ehefrau bei Verwandten gut versorgt sei bzw. er zufolge Arbeitslosigkeit ohnehin nichts bezahlen könne. Ferner verlangt er, dass sich das Bundesgericht beim Migrationsamt zu erkundigen habe, ob sie nicht bereits ausgewiesen worden sei, und dass ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu erteilen sei.