Citation: 2C_345/2021 E. C

Dagegen gelangte der Steuerpflichtige an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, das die Beschwerde mit Entscheid II 2020 122 vom 18. März 2021 abwies, soweit darauf einzutreten war. Dabei beschränkte es die materielle Beurteilung auf die Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Schwyz, nachdem zur direkten Bundessteuer keine Einwände ersichtlich waren. Das Verwaltungsgericht erkannte hauptsächlich, dass der Steuertarif gemäss § 36 StG/SZ in Einklang mit den Vorgaben von Art. 127 Abs. 2, Art. 8 und Art. 9 BV stehe. Es sei allerdings nicht zu übersehen, dass das Steuerrecht des Kantons Schwyz, verglichen mit den übrigen Kantonen, die niedrigste Steuereintrittsschwelle kenne. Mit einer markanten Anhebung der Steuereintrittsschwelle sei voraussichtlich auf den 1. Januar 2022 zu rechnen (E. 4.1). Das Steuerrecht des Kantons Schwyz sehe aber Sozialabzüge vor (§ 35 StG/SZ). Im Fall des Steuerpflichtigen beliefen diese sich auf insgesamt Fr. 6'400.--. Darüber hinaus bestehe, falls die Entrichtung der Steuer eine grosse Härte hervorrufen sollte, die Möglichkeit des Steuererlasses (§ 194 ff. StG/SZ). Weiter sorge Art. 93 SchKG im Betreibungsverfahren für den Schutz des betreibungsrechtlichen Existenzminimums. Ergänzungsleistungen zur eidgenössischen AHV seien von Bundesrechts wegen steuerfrei (E. 4.2). Zusammenfassend zeige sich, dass der Steuertarif des Kantons Schwyz für natürliche Personen mit dem Verfassungsrecht vereinbar sei (E. 4.3).