Citation: 6B_1061/2020 E. 1.6.3

1.6.3. Soweit der Beschwerdeführer sodann beanstandet, zum Zeitpunkt der Erstellung des Bildmaterials im Stadion hätten keinerlei Hinweise auf eine konkrete Straftat bestanden und das Fussballspiel im B.________ sei keine öffentliche Veranstaltung, rügt er im Wesentlichen, dass die Voraussetzungen für die Erstellung der Foto-Aufnahmen nach § 58 PolG/BS nicht erfüllt gewesen seien. Er übersieht, dass das Bundesgericht die Anwendung kantonalen Gesetzesrechts grundsätzlich nur auf eine Verletzung des Willkürverbots prüft, wenn eine solche in der Beschwerde ausdrücklich gerügt und begründet wurde (vgl. Art. 95 und Art. 106 Abs. 2 BGG; siehe E. 1.6.1 oben). Der Beschwerdeführer kritisiert pauschal, die Kantonspolizei Basel-Stadt habe in willkürlicher Art und Weise sein Recht auf Privatsphäre verletzt, setzt sich mit der Anwendung des kantonalen Rechts durch die Vorinstanz aber nicht auseinander und zeigt nicht auf, weshalb diese schlechterdings unhaltbar wäre. So führt er etwa in appellatorischer Weise aus, weshalb es sich bei einem Fussballspiel nicht um eine öffentliche Veranstaltung handeln soll, ohne auf die entsprechende vorinstanzliche Erwägung Bezug zu nehmen, die im Übrigen nicht zu beanstanden ist. Auf die Rüge der unrichtigen Anwendung von § 58 PolG/BS ist nicht einzutreten.