Citation: 5D_269/2020 E. 1

Die Beschwerdegegnerin betreibt die Beschwerdeführerin für eine Forderung von Fr. 1'677.-- (Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts Basel-Stadt). Mit Entscheid vom 8. November 2019 erteilte das Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt der Beschwerdegegnerin gegenüber der Beschwerdeführerin in dieser Betreibung die provisorische Rechtsöffnung und wies das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege ab (Verfahren V.2019.764). Der Entscheid wurde der Beschwerdeführerin am 19. November 2019 im Dispositiv eröffnet. Am 28. November 2019 ersuchte die Beschwerdeführerin um schriftliche Begründung des Entscheids. Am 9. Dezember 2019 teilte die Beschwerdeführerin dem Zivilgericht für acht verschiedene hängige Verfahren mit, dass sie wegen Ortsabwesenheit ab sofort und bis zum 21. Januar 2020 ihre Post nicht mehr abholen könne. Mit Verfügung vom 31. Dezember 2019 wies das Zivilgericht die Beschwerdeführerin darauf hin, dass sie dafür sorgen müsse, dass die Zustellung von Gerichtsdokumenten im laufenden Verfahren erfolgen könne, ansonsten die Zustellfiktion gelte. Das Zivilgericht sandte den schriftlich begründeten Entscheid vom 8. November 2019 der Beschwerdeführerin am 6. Januar 2020 per Gerichtsurkunde zu. Die Sendung konnte nicht zugestellt werden. Das Zivilgericht sandte den Entscheid am 10. Januar 2020 nochmals per A-Post zu. Am 5. Februar 2020 beantragte die Beschwerdeführerin Akteneinsicht in acht verschiedene beim Zivilgericht hängige Verfahren. Die Akteneinsicht fand am 20. Februar 2020 statt. Mit Schreiben vom 25. Februar 2020 teilte die Beschwerdeführerin dem Zivilgericht mit, dass auf dem Rechtsöffnungsentscheid ein Vollstreckbarkeitsstempel angebracht worden sei. Am 3. März 2020 meldete sie, dass sie die schriftliche Entscheidbegründung nie erhalten habe. Mit Verfügung vom 5. März 2020 teilte das Zivilgericht mit, dass die Post den per Gerichtsurkunde versandten Entscheid retourniert habe. Der Entscheid gelte als zugestellt. Die Zustellung per A-Post sei aus Kulanzgründen erfolgt. Gegen diese Verfügung erhob die Beschwerdeführerin am 21. März 2020 Beschwerde an das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt (Verfahren BEZ.2020.13). Sie verlangte, das Zivilgericht zu veranlassen, ihr den schriftlich begründeten Rechtsöffnungsentscheid mit einer intakten Anfechtungsfrist zuzustellen. Mit Entscheid vom 27. Juli 2020 wies das Appellationsgericht die Beschwerde ab. Am 3. August 2020 hat die Beschwerdeführerin dem Appellationsgericht mitgeteilt, die Post werde vom 3. August 2020 bis 11. September 2020 zurückbehalten. Mit Verfügung vom 10. August 2020 hat das Appellationsgericht darauf hingewiesen, dass diese Meldung nicht dazu führen könne, dass ihr in dieser Zeit keine fristauslösenden Gerichtsdokumente zugestellt werden könnten. Mit Eingaben vom 21. September 2020 (Postaufgabe 22. September 2020) und 9. Oktober 2020 (Postaufgabe 10. Oktober 2020) ist die Beschwerdeführerin an das Appellationsgericht gelangt. Auf ihren Wunsch hin hat das Appellationsgericht die Eingaben als Beschwerde an das Bundesgericht weitergeleitet. In der Eingabe vom 10. Oktober 2020 bezieht sie sich nicht nur auf das Verfahren BEZ.2020.13, sondern noch auf zwei weitere (dazu Verfahren 5D_271/2020). Am 29. Oktober 2020 (Postaufgabe) hat die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine weitere Eingabe eingereicht, in der sie unter anderem ihre Orts- bzw. Landesabwesenheit bis 20. November 2020 mitgeteilt hat. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen.