Citation: 1P.517/2005 23.11.2005 E. A

Am 14. Oktober 2003 verurteilte das Bezirksgericht Zürich X.________ wegen mehrfachen Verbrechens gegen Art. 19 Ziff. 1 Abs. 4 und 5 in Verbindung mit Ziff. 2 lit a BetmG zu vier Jahren Zuchthaus und zur Tragung der Verfahrenskosten in der Höhe von rund CHF 36'330.-- zuzüglich Kosten für die amtliche Verteidigung. Das Gericht erachtete es als erwiesen, dass X.________ am 25. März 2002 auf dem Parkplatz einer Tankstelle in Unterengstringen zwei Männern, darunter Y.________, eine Tasche mit 9,96 kg Heroin übergeben hatte. Am 6. April 2002 nahm er nach telefonischer Absprache die Tasche mit nunmehr 8,41 Kilogramm Heroin zurück und verbrachte sie an einen unbekannten Ort. X.________ bestreitet die Vorwürfe. Die Polizei beobachtete das Treffen vom 25. März 2002 und erstellte darüber am 31. Mai 2002 einen Wahrnehmungsbericht. Das Gericht stützte sein Urteil gegen X.________ auf Aussagen von Y.________, des beobachtenden Polizisten, auf den genannten Wahrnehmungsbericht, auf Daten und Gesprächsaufnahmen aus der Telefonüberwachung sowie auf ein Stimmengutachten, nach welchem X.________ "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" mit Y.________ telefoniert haben soll.