Citation: 5A_223/2021 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführer erachten das Eventualbegehren als zu unbestimmt. Weder aus dem Begehren noch aus dem Dispositiv der Klage ergebe sich, welcher Zustand (Bodenbelag? Gestaltung?) wo (was bedeutet "im Bereich der Parkplätze") hergestellt werden soll. Der Beschwerdegegner habe das Begehren während des Verfahrens nie substanziiert. Er habe nicht rechtsgenüglich dargestellt, wie der Zustand auf ihrem Grundstück sein soll. Eine Vollstreckung des Begehrens sei schlichtweg nicht möglich, ein Vollzug durch das Vollstreckungsgericht oder die Sanktionierung durch Strafbehörden ohne weitere Prüfung materiell-rechtlicher Voraussetzungen sei nicht vorstellbar. Auf das Eventualbegehren hätte mangels eines genügenden Begehrens gar nicht eingetreten werden dürfen.