Citation: 2C_904/2022 E. 6.1

6.1. Hierzu bringt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz habe unbeachtet gelassen, dass die gesamte Struktur des Hotels K.________ (so etwa Heizung, Lüftung, Elektroinstallationen, Wasserleitungen, Wärmerückgewinnung des Schwimmbads etc.) völlig veraltet und überholungsbedürftig sei und sich daraus ein Investitionsbedarf von über Fr. 10 Mio. ergebe. Dazu kämen laufende Ausgaben von jährlich rund Fr. 1 Mio., welche die Vorinstanz ebenfalls nicht in Betracht gezogen habe. All diese Ausgaben gingen zulasten der Stockwerkeigentümergemeinschaft, welche gemäss dem neuen Mietvertrag lediglich einen Mietzins von Fr. 120'000.-- jährlich erhalten werde. Daraus könnten die anstehenden Investitionen offensichtlich nicht bezahlt werden. All dies habe die Vorinstanz nicht berücksichtigt, habe ihren Entscheid vielmehr ohne Berücksichtigung des immensen Erneuerungsbedarfs auf ungesichterte, pauschale Annahmen gestützt und angenommen, dass das Hotel K.________ in Zukunft wieder rentabel geführt werden könne. Damit habe die Vorinstanz den Sachverhalt willkürlich festgestellt.