Citation: 5A_220/2024 E. 3

Anfechtungsgegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens kann nur bilden, was im obergerichtlichen Verfahren (noch) strittig war; soweit mehr oder anderes verlangt wird, als von der Vorinstanz beurteilt wurde, kann darauf von vornherein nicht eingetreten werden (BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 V 362 E. 3.4.2; 142 I 155 E. 4.4.2). Insbesondere können keine neuen Rechtsbegehren gestellt werden (Art. 99 Abs. 2 BGG) und ist auch das Vorbringen neuer Tatsachenbehauptungen grundsätzlich unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Im Berufungsverfahren, in welchem der Beschwerdeführer anwaltlich vertreten war, ging es nur noch um die Höhe des geschuldeten Bar- und Betreuungsunterhaltes (vgl. die explizite Aussage im angefochtene Entscheid, E. 2). Vor Bundesgericht äussert sich der Beschwerdeführer in erster Linie zur Situation für das Kind bei der Mutter, gegen welche zahlreiche Vorwürfe erhoben werden; sie sei völlig unfähig, den Beschwerdegegner zu erziehen, auch die Wohnsituation sei für diesen untragbar und niemand komme dem sich in Gefahr befindenden Kind zu Hilfe. Weil die Obhutsfrage nicht (mehr) Gegenstand des Berufungsverfahrens bildete, kann auf all diese Ausführungen nicht näher eingegangen werden.