Citation: 7B_68/2023 E. 4.1.2

4.1.2. Die Vorinstanz schützt die erstinstanzliche Entscheidbegründung, indem sie ausführt, der Beschwerdeführer habe ein Erscheinen zur Konfrontation mit den Beschwerdegegnern 2-7 wiederholt abgelehnt. Bei dieser Ausgangslage sei es nicht zu beanstanden, wenn die Staatsanwaltschaft die Aussagen des Beschwerdeführers mangels Konfrontation als unverwertbar erachte und einzig auf die Aussagen der Beschwerdegegner 2-7 abstelle. Diese Aussagen seien nachvollziehbar und die Videoaufnahme des Vorfalls sei nicht geeignet, diese in Zweifel zu ziehen. So sei nicht erkennbar, ob bzw. dass die auf dem Video ersichtlichen Schläge erfolgten, als der Beschwerdeführer bereits sicher fixiert und wehrlos war. Es lasse sich beweismässig somit nicht erstellen, dass das Vorgehen der Beschwerdegegner 2-7 entgegen ihren Aussagen über das zur sicheren Arretierung und Rückverbringung des Beschwerdeführers in die Zelle Erforderliche hinausgegangen sei und sich mithin auf keinerlei Rechtfertigungsgründe (Anwendung unmittelbaren Zwangs als Sicherheits- und Schutzmassnahme gemäss § 23 des Straf- und Justizvollzugsgesetzes des Kantons Zürich vom 19. Juni 2006 [StJVG/ZH; LS 331]) stützen lasse. Bei dieser Sach- und Beweislage erscheine eine Anklage als chancenlos respektive eine Verurteilung der Beschwerdegegner 2-7 unwahrscheinlich.