Citation: 6B_802/2015 E. 12.2

12.2. Der vorinstanzliche Entscheid genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen. Entgegen dem Einwand der Beschwerdeführerin begründet die Vorinstanz die Kürzung des geltend gemachten Verteidigungsaufwands von Fr. 100'000.--. Sie argumentiert namentlich, mittels Kostennote seien lediglich Fr. 61'117.60 belegt. In der Kostenliste seien Arbeiten zudem teilweise doppelt verrechnet worden. Auch seien darin die anlässlich des Berufungsverfahrens erbrachten Arbeiten enthalten, für welche die Beschwerdeführerin bereits mit Urteil vom 16. September 2011 teilweise entschädigt worden sei (angefochtener Entscheid S. 10). Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs kann weiter darin erblickt werden, dass die Vorinstanz die rechtlichen Grundlagen für die Verrechnung der Parteientschädigung mit den Verfahrenskosten nicht ausdrücklich nennt (vgl. Beschwerde S. 12 f.). Mit einem einfachen Blick ins Gesetz war für die anwaltlich vertretene Beschwerdeführerin ohne Weiteres erkennbar, worauf sich die Verrechnung abstützt. Die Beschwerdeführerin verkennt schliesslich, dass die Vorinstanz nicht verpflichtet war, die für die geltend gemachte wirtschaftliche Einbusse von Fr. 500'000.-- möglicherweise bedeutsamen Tatsachen von Amtes wegen abzuklären (vgl. Urteil 6B_666/2014 vom 16. Dezember 2014 E. 4.1; siehe auch oben E. 6.2 und 8.2). Unbegründet ist daher auch der Einwand der Beschwerdeführerin, aus dem angefochtenen Entscheid gehe nicht hervor, inwiefern sie "der von Amtes wegen zu erhebenden Schadenermittlung entgegengewirkt hätte" (vgl. Beschwerde S. 13).