Citation: 8C_537/2022 E. 4.2

4.2. Zu Recht nicht beanstandet wird sodann die vorinstanzliche Prüfung der Unfalladäquanz der über den Fallabschluss hinaus geklagten, organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden anhand der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen, dies ausgehend von einem mittelschweren Unfall im Grenzbereich zu den leichten. Der Beschwerdeführer macht jedoch geltend, die drei vom kantonalen Gericht als erfüllt erachteten Adäquanzkriterien der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung somatischer Beschwerden, der körperlichen Dauerschmerzen sowie des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit, seien entgegen dem angefochtenen Urteil nicht nur in einfacher, sondern in ausgeprägter Weise erfüllt, was zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs führe. Das kantonale Gericht beurteilte indes sämtliche der massgebenden Kriterien in einlässlicher Würdigung der Akten und unter Bezugnahme auf die entsprechende Kasuistik. Mit seinen Einwendungen, die sich wiederum weitgehend auf eine Wiederholung des bereits vorinstanzlich Vorgebrachten beschränken, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, inwiefern die Erwägungen im angefochtenen Urteil Bundesrecht verletzen sollen. Er belässt es im Wesentlichen dabei, wie bereits im kantonalen Verfahren seine eigene Sicht der Dinge wiederzugeben und hauptsächlich auf die Schmerzproblematik zu verweisen, ohne sich mit den vorinstanzlichen Ausführungen auseinanderzusetzen. Da nach Gesagtem weder vier der sieben massgebenden Kriterien erfüllt sind noch eines davon in besonders ausgeprägter Weise, verneinte das kantonale Gericht zu Recht den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 27. November 2013 und den noch geklagten psychischen Beschwerden. Damit erübrigen sich auch die diesbezüglich beantragten weiteren Abklärungen, die an diesem Ergebnis nichts zu ändern vermöchten.