Citation: 1C_155/2021 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführer rügen zunächst, der Entscheid des Gemeinderats über die Ungültigerklärung hätte ihnen formell eröffnet werden müssen. Sie stützen sich dafür auf ihren Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 20 Abs. 4 der Verfassung des Kantons Appenzell Ausserrhoden vom 30. April 1995 (SR 131.224.1), auf die Rechtsweggarantie gemäss Art. 29a BV sowie auf das Willkürverbot nach Art. 9 BV. Sie hätten dem Gemeinderat im Übrigen auch ein entsprechendes Gesuch unterbreitet, dem dieser aber nicht stattgegeben habe. Ohne formelle Zustellung des Entscheids habe die Beschwerdefrist gar nicht zu laufen begonnen. Ergänzend berufen sich die Beschwerdeführer auf den Grundsatz von Treu und Glauben gemäss Art. 5 Abs. 3 BV.