Citation: 1P.645/1999 23.05.2000 E. 1

1.- a) Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und gegebenenfalls in welchemUmfangaufeinestaatsrechtlicheBeschwerdeeinzutretenist(BGE125I14E. 2a;125III461E. 2mitHinweisen). b) Angefochten ist die in einem kantonal letztinstanzlichen Urteil getroffene Feststellung, wonach die am 6. und 7. Januar 1998 gegenüber dem Beschwerdeführer vorgenommene Zwangsbehandlung zulässig gewesen sei. Unter dem Gesichtswinkel von Art. 88 OG stellt sich die Frage, ob der Beschwerdeführer ein schutzwürdiges Interesse an der Behandlung seiner Beschwerde hat, nachdem er vor dem Einreichen der staatsrechtlichen Beschwerde aus der Klinik entlassen wurde und insofern kein aktuelles praktisches Interesse an einer Entscheidung mehr besteht. Das Bundesgericht prüft Beschwerden trotz Wegfalls des aktuellen praktischen Interesses in materieller Hinsicht dann, wenn sich die aufgeworfenen Fragen jederzeit unter gleichen oder ähnlichen Umständen wieder stellen können und an ihrer Beantwortung wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung ein hinreichendes öffentliches Interesse besteht; weiter wird vorausgesetzt, dass diese Fragen im Einzelfall kaum je rechtzeitig verfassungsgerichtlich überprüft werden könnten (BGE 125 I 394 E. 4b S. 397 f.; 124 I 231 E. 1b, je mit Hinweisen). Eine solche Situation ist hier gegeben. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.