Citation: 1C_163/2021 E. 1.2

1.2. Vorliegend hat das Verwaltungsgericht einen Rückweisungsentscheid getroffen, indem es die Sache zur Prüfung des Einsichtsgesuchs unter dem Titel des wissenschaftlichen Interesses an das Amt für Berufsbildung zurückgewiesen hat. Der Beschwerdeführer ist diesbezüglich der Auffassung, dem Amt für Berufsbildung verbleibe bei der Prüfung des Gesuchs kein eigener Entscheidungsspielraum. Zur Begründung führt er aus, das Verwaltungsgericht bezweifle, dass überhaupt noch ein Interesse in Bezug auf die anbegehrten Daten bestehe. Dabei verkenne es, dass er die Daten auch für eine andere wissenschaftliche Arbeit als seine Masterarbeit zu verwenden beabsichtige, sofern die Unterlagen nicht mehr rechtzeitig herausgegeben würden. Zudem auferlege das Verwaltungsgericht dem Amt für Berufsbildung eine weitere Einschränkung, indem es festgehalten habe, die Daten könnten grundsätzlich nur in einem wettbewerbsrechtlichen Verfahren erhältlich gemacht werden. Durch diese Vorgaben werde er jeglicher Möglichkeit beraubt, jemals im Rahmen eines Verfahrens nach dem Öffentlichkeitsgesetz zu den gewünschten Unterlagen zu kommen. Inwiefern aus diesen Ausführungen geschlossen werden müsste, dem Amt für Berufsbildung verbleibe bei der Beurteilung des Einsichtsgesuchs unter dem Titel des wissenschaftlichen Interesses kein eigener Entscheidungsspielraum bzw. die Rückweisung diene nur der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten, ist nicht ersichtlich. Das Verwaltungsgericht macht dem Amt für Berufsbildung keine inhaltlichen Vorgaben im Zusammenhang mit der Prüfung des Gesuchs. Es beschränkt sich vielmehr darauf, dem Amt einen Prüfungsauftrag zu erteilen. Die Aufgabe des Amts für Berufsbildung erschöpft sich folglich nicht in einer blossen Umsetzung des vorinstanzlichen Urteils, sondern es verbleibt ihm ein eigener Entscheidungsspielraum. Im Lichte der zitierten Rechtsprechung stellt der angefochtene Rückweisungsentscheid daher einen Zwischenentscheid dar, der nur unter den in Art. 93 BGG genannten Voraussetzungen anfechtbar ist (vgl. E. 1.1 hiervor).