Citation: 4A_462/2017 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer versteht BGE 142 I 93 so, dass Art. 30 Abs. 1 BV immer schon dann verletzt ist, wenn während einem laufenden Verfahren ein Wechsel im Spruchkörper erfolgt und dies sowie die Gründe dafür den Parteien vom Gericht nicht vorgängig mitgeteilt werden. Ein Nachschieben der Gründe im Rechtsmittelverfahren sei unzulässig. Das Bundesgericht habe sich in BGE 142 I 93 nicht etwa für eine Heilung ausgesprochen, sondern bloss zum Ausdruck gebracht, die betroffene Instanz sei anzuhören und zur Angabe der Gründe für den Wechsel aufzufordern. Ein Nachschieben von Gründen würde die formell-rechtliche Natur von Art. 30 Abs. 1 BV unterlaufen und sei daher nicht erlaubt. In der Stellungnahme der betroffenen Instanz könne es nur darum gehen, die Gründe für den Wechsel zu belegen und nachzuweisen, wann die Parteien darüber informiert worden seien. Entgegen der ausdrücklichen Anordnung des Bundesgerichts in BGE 142 I 93 E. 8.2 S. 95 habe die Vorinstanz nicht die Erstinstanz aufgefordert, Stellung zu nehmen. Vielmehr habe sie eigene Abklärungen vorgenommen und die Konstituierungsbeschlüsse von der Gerichtsleitung des Bezirksgerichts Zürich, nicht der betroffenen 7. Abteilung des Bezirksgerichts Zürich, eingeholt. Dabei handle es sich um eine nichtige Prozesshandlung, weshalb davon ausgegangen werden müsse, dass kein valabler Grund für die Änderung des Spruchkörpers angegeben worden sei. Indem die Vorinstanz so vorgegangen sei, habe sie klar den Beschwerdegegner begünstigen wollen. Es sei evident, dass Art. 47 Abs. 1 lit. f ZPO schwerwiegend verletzt worden sei. Die Vorinstanz habe wie ein Parteivertreter zu Gunsten des Beschwerdegegners agiert. Es müsse von einer offensichtlichen Benachteiligungsabsicht zu seinen Lasten ausgegangen werden.