Citation: 5A_883/2013 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht zunächst eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich ihrer Anträge geltend: Sie habe - entgegen einer Feststellung im Prozesssachverhalt des angefochtenen Urteils - nie bloss die provisorische, sondern immer auch die definitive Rechtsöffnung verlangt. Die Beschwerdeführerin erläutert nicht, inwiefern ihre Rüge relevant sein könnte. Dies ist auch nicht ersichtlich, denn sowohl das Kantonsgericht wie auch das Bezirksgericht haben das Gesuch der Beschwerdeführerin unter beiden Aspekten untersucht. Die Beschwerdeführerin wirft dem Kantonsgericht vor, zwei von Notaren stammende Urkunden ignoriert zu haben. Soweit sie sich mit ihren bloss teilweise nachvollziehbaren Äusserungen auf die beiden Schreiben von Rechtsanwalt A.________ und Notar B.________ beziehen sollte, so ist das Kantonsgericht auf diese eingegangen und hat ihre Tauglichkeit als Rechtsöffnungstitel verneint. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Stattdessen verweist sie zusätzlich auf zwei Erbscheine und einen Brief der Bank C.________. Aus dem zweiten Erbschein soll sich die Pflicht des Beschwerdegegners zur Bezahlung des Vermächtnisses ergeben. Die Beschwerdeführerin legt jedoch nicht detailliert dar, inwiefern die Vorinstanz in dieser Beziehung den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt haben soll. Sollte es sich um diejenigen Dokumente handeln, hinsichtlich derer die Beschwerdeführerin vor Kantonsgericht die Nichtberücksichtigung durch das Bezirksgericht gerügt hatte, so geht sie nicht darauf ein, dass ihr das Kantonsgericht vorwarf, diesbezüglich bereits in ihrer kantonalen Beschwerde ihrer Begründungspflicht nicht nachgekommen zu sein. Im Übrigen schildert sie den Sachverhalt in mancher Hinsicht aus eigener Warte, etwa wenn sie behauptet, der Beschwerdegegner habe sich in die Erbschaft eingemischt oder die beiden Notare hätten in seinem Auftrag gehandelt. Schliesslich kommt sie auf BGE 83 II 427 zurück, ohne auf die vorinstanzliche Begründung einzugehen, weshalb aus diesem Urteil nichts zu ihren Gunsten abgeleitet werden kann. Die Beschwerdeführerin setzt sich somit nicht genügend mit dem angefochtenen Entscheid auseinander. Kommt sie ihren Begründungs- und Rügeobliegenheiten (oben E. 1) nicht nach, so ist auf ihre Beschwerde nicht einzutreten.