Citation: 8C_503/2018 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine Diskriminierung aufgrund des Alters (Art. 8 Abs. 2 BV). Sie äussert den Verdacht, dass die IV-Stelle bei Versicherten in fortgeschrittenem Alter dazu übergegangen sei, systematisch sowohl auf gründliche Abklärungen als auch auf aufwändige Hilfestellungen bei der beruflichen Wiedereingliederung zu verzichten. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und der Anfechtung des Sachverhalts besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 142 III 364 E. 2.4 S. 368; 138 I 274 E. 1.6 S. 280 f.). Diesen Anforderungen vermögen die spekulativen Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht zu genügen. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass die IV-Stelle die Akten des Krankenversicherers beizog, enthaltend eine Vielzahl von Stellungnahmen der behandelnden Spezialärzte, einen Bericht des Hausarztes einholte, dem auch die Ergebnisse der von ihm veranlassten neurologischen Abklärung beilag, und diese Unterlagen dem RAD vorlegte. Auch eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes ist damit nicht erkennbar.