Citation: 9C_584/2023 E. 7.2

7.2. Gemäss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende beschwerdeführende Partei Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Nach der Rechtsprechung gilt es unter dem Gesichtspunkt des Anspruchs auf eine Parteientschädigung als Obsiegen, wenn die Rechtsstellung der Partei durch den Entscheid im Vergleich zu derjenigen im Administrativverfahren verbessert wird. Die Versicherte hat im vorinstanzlichen Verfahren unbestrittenermassen nicht obsiegt. Insoweit hat sie grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Trotz Unterliegens in der Sache kann einer Partei im Rahmen von Art. 61 lit. g ATSG aber eine Parteientschädigung zugesprochen werden, soweit die Gegenpartei die Kosten verursacht hat (Urteil 8C_304/2018 vom 6. Juli 2018 E. 4.3.1 und E. 4.3.2 mit weiteren Hinweisen). Massgebend für die Kostenfolgen ist, dass der Partei nicht Kosten entstehen, die ihr ohne die Gehörsverletzung nicht entstanden wären (Urteil 9C_363/2009 vom 18. März 2010 E. 3.3 mit weiteren Hinweisen). Vorliegend legt die Beschwerdeführerin nicht substanziiert dar, inwiefern ihr durch die geltend gemachte Verletzung des rechtlichen Gehörs durch die IV-Stelle (vgl. E. 6.3 hiervor) ein zusätzlicher Aufwand entstanden wäre, so dass die Beschwerde auch in diesem Punkt abzuweisen ist.