Citation: 1B_378/2022 E. 4.2

4.2. Nach der Vorinstanz ist die Fluchtgefahr aufgrund der zu erwartenden empfindlichen Freiheitsstrafe, der rücksichtslosen und Dritte in hohem Masse gefährdenden Flucht des Beschwerdeführers vor der Polizei, seiner nicht gefestigten Wohn- und Arbeitssituation sowie seines geschäftlichen Bezuges zum Ausland zu bejahen. Die Vorinstanz hat dazu insbesondere festgehalten, es sei nicht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer vor seiner Festnahme tatsächlich an der Meldeadresse D.________ in Zürich bei seiner Schwester gewohnt habe. Er verfüge über keinen Schlüssel zu dieser Wohnung und es seien bei der Hausdurchsuchung keine persönlichen Gegenstände wie Hygieneartikel oder Kleider, wie sie für den täglichen Bedarf üblicherweise gebraucht würden, aufgefunden worden. Der Hinweis, ein Teil seines Hausrates aus seiner im September 2021 gekündigten Wohnung an der C.________strasse xxx in Zürich lagere bei seinen Eltern, liefere hierfür keine plausible Erklärung. Zudem sei unter anderem ein Zugangsbadge sichergestellt worden, wozu sich der Beschwerdeführer nicht geäussert habe. Es sei davon auszugehen, dass er Zugang zu mindestens einer weiteren bislang unbekannten Örtlichkeit habe, die ihm ein Untertauchen nach der Entlassung aus der Haft ermöglichen würde.