Citation: 1C_325/2021 E. 3.3

3.3. Die genannten Ausführungen der Beschwerdeführerin lassen nicht auf eine Unvollständigkeit der Augenscheinprotokolle bzw. eine Verletzung der erwähnten Protokollierungspflicht schliessen: Zum einen wird nicht substantiiert, inwiefern die angeblich fehlenden Ausführungen zum Standort der Beteiligten am Augenschein vom 7. Juni 2018 wesentlich sein sollen und deshalb hätten protokolliert werden müssen. Das Protokoll enthält unbestrittenermassen die von den Beteiligten anlässlich des Augenscheins gemachten Ausführungen fest. Dass damit der wesentliche Inhalt der gemachten Feststellungen sowie Wahrnehmungen nicht vollständig protokolliert worden wäre, ist nicht ersichtlich. Zum anderen bringt die Beschwerdeführerin zwar vor, die an das Protokoll des Augenscheins vom 15. Januar 2019 angehefteten Fotografien seien infolge Unterbelichtung von schlechter Qualität. Die entsprechenden Fotos können aber entgegen ihrer Auffassung nicht als irreführend bezeichnet werden. Auch wenn sie nicht unter idealen Lichtverhältnissen aufgenommen wurden, zeigen die Fotografien nämlich kein wesentlich anderes Bild als die weiteren aktenkundigen, namentlich am Augenschein vom 21. Oktober 2020 aufgenommenen Fotografien. Nach dem Gesagten wurde im angefochtenen Urteil in bundesrechtskonformer Weise erklärt, die Ergebnisse der Augenscheine seien namentlich mit den Fotoaufnahmen zum Augenschein vom 15. Januar 2019 in rechtsgenügender Weise festgehalten worden.