Citation: C 195/02 13.02.2003 E. A

B.________ (geboren 1959) studierte von 1993 bis 2000 an der Universität X.________ und war damit von der Beitragspflicht für die Arbeitslosenversicherung befreit. Im Sommer 2000 schloss er sein Studium mit dem Lizentiat ab. Am 7. August 2000 stellte er einen Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab 1. August 2000. In der Folge besuchte er auf Kosten der Arbeitslosenversicherung verschiedene Kurse im Management- und Computerbereich, wobei er in den Beratungsgesprächen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum Münchenstein (RAV) verschiedentlich auf den auf 260 Tage verkürzten Taggeldanspruch beitragsbefreiter Personen hingewiesen worden war. Am 9. April 2001 bewilligte das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (KIGA) des Kantons Basel-Landschaft ein von B.________ gewünschtes Berufspraktikum vom 14. Mai bis 14. September 2001. Mit Verfügung vom 6. September 2001 lehnte die öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Basel-Landschaft einen weiteren Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 31. Juli 2001 ab, nachdem der Versicherte am 30. Juli 2001 das 260. Taggeld bezogen hatte.