Citation: 1C_232/2023 E. 3.2

3.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin verwies die Vorinstanz nicht bloss auf die Rechtskraft ihres ersten, das Baugesuch vom 3. Dezember 2018 betreffenden Urteils, sondern legte im Einzelnen dar, weshalb auch der Gegenstand des Baugesuchs vom 26. April 2021 bildende Anbau eine anrechenbare Geschossfläche von ca. 90 m 2 aufweise, wobei die verbleibende Ausnützungsreserve um rund das Dreifache überschritten werde. Hinsichtlich der Frage der Qualifikation als grenzabstandsprivilegierte Nebenbaute setzte sich die Vorinstanz ebenfalls mit den Änderungen des vorliegend streitigen Baugesuchs und den Argumenten der Beschwerdeführerin auseinander. Daraus, dass die Vorinstanz dabei teils auf die rechtlichen Erwägungen ihres Urteils zum früheren Baugesuch der Beschwerdeführerin verwies, resultiert keine Verletzung der Begründungspflicht (vgl. BGE 123 I 31 E. 2c; Urteil 2C_818/2021 vom 26. Januar 2022 E. 3.1). Ob diese auch vorliegend einschlägig sind und der geplante Anbau trotz der Anpassungen nicht bewilligungsfähig ist, beschlägt die materielle Begründetheit der Beschwerde.