Citation: U 11/99 13.06.2000 E. 2

2.- a) Zwischen den Parteien ist zu Recht unbestritten, dass der geschädigte linke Fuss die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers einschränkt. Umstritten ist hingegen, ob sich die OberschenkelFraktur (rechts) vom 17. August 1988 noch nachteilig auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt. Im Gegensatz zum Beschwerdeführer wird dies von SUVA und Vorinstanz verneint. Jener bringt allerdings gegen den kantonalen Entscheid keine konkreten Einwände vor; auf Grund der medizinischen Unterlagen ist denn auch der von SUVA und Vorinstanz vertretene Standpunkt nicht zu beanstanden. Ohne Belang ist sodann im vorliegenden Zusammenhang die Diskushernienoperation vom 13. Mai 1996. Die SUVA hat mit in Rechtskraft erwachsenem Einspracheentscheid ihre Leistungspflicht verneint. Hinzu kommt, dass sich in den medizinischen Unterlagen keine Hinweise auf Rückenbeschwerden finden, welche die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigen würden. Schliesslich ist bezüglich der von der Vorinstanz angesprochenen "allfälligen" psychischen Beschwerden festzuhalten, dass sich in den medizinischen Unterlagen keine entsprechende Diagnose findet und dass auch der Beschwerdeführer keine solchen Beschwerden geltend macht. Die von ihm und der Vorinstanz angerufene Rechtsprechung zur Adäquanz von psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) kommt demzufolge nicht zur Anwendung. b) Zu beurteilen ist somit, in welchem Umfang sich die Schäden im linken Fuss auf die Arbeitsfähigkeit (Taggeld) bzw. Erwerbsfähigkeit (Invalidenrente) auswirkten. Dabei ist festzuhalten, dass SUVA und Vorinstanz zu Recht bezüglich dieser somatischen Beschwerden das Vorliegen des natürlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b) und adäquaten Kausalzusammenhangs (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c) zwischen dem Unfall vom 28. Dezember 1993 und dem in der Folge eingetretenen Schaden (Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit) nicht bestreiten.