Citation: 6B_1265/2022 E. 4.1

4.1. Anhand des zur Anzeige gebrachten Sachverhalts kann der Beschwerdeführer keine Zivilforderungen im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG geltend machen. Bei den beanzeigten Personen handelt es sich um einen Oberrichter und einen Obergerichtsschreiber. Allfällige Schadenersatz- und Genugtuungsansprüche beurteilen sich damit einzig nach dem kantonalen Haftungsgesetz (vgl. § 1 Abs. 1 und § 10 Abs. 1 des Haftungsgesetzes des Kantons Aargau vom 24. März 2009 [Haftungsgesetz/AG; SAR 150.200]; § 75 Abs. 1 der Verfassung des Kantons Aargau vom 25. Juni 1980 [SAR 110.000]) und sind somit öffentlich-rechtlicher Natur. Öffentlich-rechtliche Ansprüche, auch solche aus Staatshaftung, können indes nicht adhäsionsweise im Strafprozess geltend gemacht werden. Der Beschwerdeführer ist folglich in der Sache nicht zur Beschwerde legitimiert.