Citation: 6B_1028/2019 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz stellt auf die gutachterlich errechnete Höchstgeschwindigkeit ab und schliesst einen Schaden am Motor der Kawasaki in Bestätigung der erstinstanzlichen Erwägungen aus. Danach habe weder der UTD noch die DTC einen solchen festgestellt. Demgegenüber fusst die Kritik des Beschwerdeführers im Wesentlichen auf der Argumentation, das Motorrad sei von den Experten nicht gefahren worden. Dies trifft zu. Hingegen verneint die Gutachterin einen deutlichen Leistungsabfall gestützt auf die Feststellungen der Kantonspolizei nach einer (kurzen) Probefahrt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag die gutachterlichen Schlussfolgerungen nicht zu erschüttern. Bezeichnet er die vorinstanzliche Würdigung des Gutachtens als nicht korrekt und mangelhaft, geht sein Vorbringen nicht über eine appellatorische Kritik hinaus. Die Vorinstanz unterstreicht, dass der Beschwerdeführer einen Motorenschaden erstmals anlässlich der erstinstanzlichen Verhandlung vom 20. August 2018 erwähnte und die von ihm behauptete reduzierte Motordrehzahl (höchstens 8'000 U/min) zudem im Widerspruch steht zu seinen verschiedenen Sprachnachrichten vom 1. September 2016 (etwa: "Er dreht wieder bis maximum 12'000"). Die angepasste Erklärung anlässlich der Berufungsverhandlung, den Schaden repariert aber gleichwohl die Leistung (mit einem Stift beim Gashebel) gewollt gedrosselt zu haben, verwirft die Vorinstanz. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür. Ernsthafte Einwände gegen die Schlüssigkeit der Expertisen zeigt der Beschwerdeführer nicht auf.