Citation: 7B.186/2006 10.01.2007 E. 4.3

4.3.1 Die kantonale Aufsichtsbehörde erklärt sodann, die Beschwerdeführerin könne aus dem Umstand, dass das von S.________ aufgegebene den Zahlungsbefehl enthaltende Kuvert mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" an den Absender (Y.________ AG) zurückgelangt sei, nichts zu ihren Gunsten ableiten. Zum einen sei S.________ unbestrittenermassen mandatsweise für die Beschwerdeführerin tätig gewesen, weshalb sie davon habe ausgehen dürfen, dass deren Vertreter (T.________) sie rechtzeitig über eine allfällige Adressänderung informieren würde. Zum anderen liege nichts vor, was die Behauptung der Beschwerdeführerin bestätigen würde, S.________ bzw. die Y.________ AG hätten gewusst, dass T.________ nicht mehr an der fraglichen Adresse gewohnt habe bzw. erreichbar gewesen sei. Dem Briefumschlag mit dem Vermerk "Wird abgeholt: 01.06.2005" sei vielmehr zu entnehmen, dass T.________ offenbar der Post einen Rückbehaltungsauftrag erteilt habe. Wenn er dies S.________ bzw. der Y.________ AG nicht mitgeteilt habe, sei dies ein internes Problem. 4.3.2 Soweit diese Erwägungen rechtlicher Natur sind, legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern sie gegen Bundesrecht verstossen sollen (Art. 79 Abs. 1 erster Satz OG). Sie beschränkt sich auf die - die tatsächlichen Verhältnisse betreffenden - Einwände, T.________ habe nie eine Abholungseinladung erhalten und es treffe nicht zu, dass dieser einen Rückbehaltungsauftrag erteilt habe und dass S.________ mandatsmässig für sie, die Beschwerdeführerin, tätig gewesen sei. Diese Vorbringen sind hier nicht zu hören, zumal die Beschwerdeführerin Gelegenheit erhalten hatte, sich zu den Ermittlungen der kantonalen Aufsichtsbehörde in diesem Punkt zu äussern (vgl. Art. 79 Abs. 1 zweiter Satz OG). Der Rüge, die Vorinstanz habe ihre Untersuchungspflicht gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG auch in diesem Zusammenhang verletzt, indem sie keine weiteren Abklärungen getroffen habe, ist entgegen zu halten, dass die kantonale Aufsichtsbehörde auf Grund einer vorweggenommenen Beweiswürdigung von zusätzlichen Ermittlungen absehen darf, wenn sie den massgeblichen Sachverhalt angesichts der vorhandenen Akten als hinreichend abgeklärt erachtet. Dass sie Beweisanträge gestellt hätte, die in Verletzung von Art. 8 ZGB übergangen worden wären, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend.