Citation: 8C_852/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz legte hierfür den im vom Bundesrat am 17. November 2015 für allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Reinigungsbranche in der Deutschschweiz ausgewiesenen Mindestlohn der Lohnkategorie "SpezialreinigerIn III" von Fr. 26.50 in der Stunde zu Grunde. Alsdann rechnete sie diesen Betrag auf das Jahr hoch, was zu einem Jahresverdienst von Fr. 62'699.- führte. Dabei wich sie bewusst von den von der Suva bei der Arbeitgeberin eingeholten Auskünften vom 16. und 31. August 2016 ab, wonach die Versicherte bei Weiterbeschäftigung als Gesunde im Jahr 2016 mutmasslicherweise denselben Lohn ausbezahlt erhalten hätte, wie er ihr zuletzt im Jahr 2012 tatsächlich ausgerichtet worden war, nämlich Fr. 44'200.-. Zur Begründung wies das kantonale Gericht auf das von der B.________ AG ausgestellte, frühere Aussagen bestätigende Arbeitszeugnis vom 13. Januar 2014 hin, wonach die Versicherte bereits vor dem Unfall neben den üblichen Reinigungsarbeiten immer mehr Führungs- und Kontrollarbeiten übertragen erhalten hatte; dies spreche klar dafür, dass die Versicherte 2016 bei ihrer Arbeitgeberin (weiterhin auch) als Vorarbeiterin eingesetzt und entlöhnt worden wäre; zwar sehe der GAV für Vorarbeiterinnen nicht ausdrücklich einen Mindestlohn vor, indessen müsse dieser ungeachtet dessen, ob die Vorarbeiterin über einen eidg. Fachausweis oder ein eidg. Fähigkeitszeugnis verfüge, mindestens jenem der Berufsgruppe "SpezialreinigerIn III" entsprechen.