Citation: U 279/99 07.01.2000 E. 4

4.- a) Zu prüfen bleibt, wie sich diese Einschränkung der Arbeitsfähigkeit hinsichtlich des noch zumutbaren Tätigkeitsbereichs erwerblich auswirkt. Massgeblicher Zeitpunkt des hiefür vorzunehmenden Einkommensvergleichs (vgl. Erw. 2 hievor) stellt das Datum des Einspracheentscheides der SUVA vom 25. Juni 1998 dar (BGE 116 V 248 Erw. 1a). b) Die SUVA hat das hypothetische Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) für das Jahr 1997 auf insgesamt Fr. 77'554.- (Maurer-Unterakkordant: Fr. 72'054.-, Hauswart: Fr. 5'500.-) geschätzt. In Bezug auf die Haupttätigkeit stützte sie sich insbesondere auf Angaben der ehemaligen Arbeitgeberfirma, der G.________ AG, vom 29. März 1996, 20. Januar 1997, 17. April 1998 sowie 23. August 1999 ab. Diese Unterlagen können indessen auf Grund ihrer widersprüchlichen Aussagen entgegen der Auffassung des kantonalen Gerichts nicht als massgeblich betrachtet werden: So wird im Bericht vom 29. März 1996 von einem Stundenlohn von Fr. 38.- bis 31. März 1994 sowie von Fr. 42.- ab 1. April 1994 gesprochen, wobei der letztgenannte Stundenansatz auch in den Jahren 1995 und 1996 gegolten habe, da während dieser Zeit keine Lohnerhöhungen gewährt worden seien. Am 20. Januar 1997 wurde zuhanden der SUVA - bestätigt durch den Bericht vom 17. April 1998 - indes erklärt, der massgebliche Verdienst habe 1995 Fr. 42.-, 1996 Fr. 38.- sowie 1997 Fr. 35.- pro Stunde betragen. Am 23. August 1999 wurde von Seiten der Arbeitgeberfirma wiederum angegeben, der Beschwerdeführer hätte ohne Gesundheitsschaden im Jahre 1997 einen Stundenlohn von Fr. 42.- verdient. Nicht nachvollziehbar ist angesichts des Umstands, dass der Versicherte am 15. März 1994 verunfallte, zudem die beinahe 10%ige Stundenlohnerhöhung per 1. April 1994 (Unfallmeldung vom 18. März 1994; telefonische Mitteilung des Versicherten vom 22. September 1994 sowie der Firma G.________ AG vom 13. Dezember 1994). Auf die von der SUVA beigezogenen Verdienstangaben dreier anderer Baugeschäfte der gleichen Region, welche im fraglichen Zeitraum immerhin keine Lohnreduktionen aufweisen, kann nicht ohne weiteres abgestellt werden, da Vergleichslöhne bei unterdurchschnittlichem Leistungsniveau erfragt wurden; die Aussage der ehemaligen Arbeitgeberin im Bericht vom 29. März 1996, der Beschwerdeführer habe bereits vor dem Unfall vom März 1994 keine volle Leistung mehr erbracht, ist namentlich im Hinblick auf die ausgewiesene Lohnerhöhung per 1. April 1994 nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt. Da es mithin an aussagekräftigen konkreten Anhaltspunkten für die Ermittlung des Valideneinkommens fehlt, ist die Sache an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie die Lohnentwicklung des Beschwerdeführers im vormaligen Arbeitgeberbetrieb, unter Beizug von Vergleichszahlen der übrigen Arbeitnehmer der Firma, abkläre. Sollte der mutmassliche Lohn für das Jahr 1998 auf diese Weise nicht zuverlässig ermittelt werden können, wird das kantonale Gericht vom erstellten Lohn von Fr. 38.- im Unfallzeitpunkt ausgehen und diesen entsprechend der Lohnentwicklung im Baugewerbe von 1994 bis 1998 um 3,6 % (Die Volkswirtschaft, 1999 Heft 10, Anhang S. 28, Tabelle B10.2) auf Fr. 39.37 erhöhen. Dies ergäbe unter Berücksichtigung der Verdienstangaben der Gerber Bau AG vom 20. Januar 1997 ein massgebliches hypothetisches Valideneinkommen von insgesamt Fr. 86'551.-, bestehend aus Fr. 81'051.- (39.37 x 107 [Aufrechnung der Arbeitnehmerbeiträge] : 111.33 % [Abzug der Ferien- und Feiertagsentschädigung] x 2142 [Jahresstunden]) und den Einnahmen aus der Hauswartstätigkeit von Fr. 5'500.-.