Citation: 9C_893/2014 E. 6

In Anbetracht der nicht zu beanstandenden Qualifizierung der Beschwerdeführerin als Teilerwerbstätige mit einem ausserhäuslichen Erwerbspensum von 50 % durfte die Vorinstanz offen lassen, ob die IV-Stelle zu Recht von der durch den RAD-Arzt vorgenommenen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit (50 %) abgewichen ist; darin ist zudem keine Verletzung der Begründungspflicht nach Art. 8 Abs. 1 BV zu erblicken. Dies umso weniger, als die Vorinstanz mit dem Hinweis auf die durch den RAD fälschlicherweise mitberücksichtigten diagnoseunspezifischen Überlagerungsfaktoren durchaus begründet hat, weshalb aus versicherungsrechtlicher Sicht nicht auf die regionalärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit abzustellen war.