Citation: 5A_310/2010 19.11.2010 E. 9.2

9.2.1 Das Obergericht ging davon aus, dass der Beschwerdeführerin aus der AHV eine Vollrente zustehen wird, die zwischen Fr. 1'140.-- und Fr. 2'280.-- pro Monat liege. Für die Berechnung erachtete es ein durchschnittliches Jahreseinkommen der Beschwerdeführerin während ihrer Beitragsjahre von Fr. 60'000.-- als angemessen, insbesondere weil die Angaben über das voreheliche Einkommen der Beschwerdeführerin unvollständig seien und die damals geleisteten AHV-Beiträge nur geschätzt werden könnten. In Anwendung der "Skala 44" des Bundesamtes für Sozialversicherungen resultiere damit eine AHV-Rente von monatlich Fr. 2'000.--. 9.2.2 Der Beschwerdeführer rügt insofern eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung, als für die Festlegung der Rentenhöhe von einem falschen durchschnittlichen Jahreseinkommen während der Beitragsjahre ausgegangen worden sei. Das voreheliche Einkommen habe schätzungsweise Fr. 40'000.-- pro Jahr betragen. Während der Ehe (Splitting) sei von einem Einkommen von jährlich Fr. 150'000.-- auszugehen. Nach der Scheidung werde das Einkommen der Beschwerdeführerin aus Alimenten und Vermögensertrag auch jährlich Fr. 100'000.-- betragen. Damit sei während den 44 Beitragsjahren von einem durchschnittlichen Jahreseinkommen von rund Fr. 92'000.-- auszugehen. Die Beschwerdeführerin werde demnach Anspruch auf eine Maximalrente in der Höhe von Fr. 2'280.-- pro Monat haben. 9.2.3 Das Obergericht hat festgehalten, die Angaben zum vorehelichen Einkommen der Beschwerdeführerin seien unvollständig. Vor Bundesgericht behauptet der Beschwerdeführer für diesen Zeitraum ein Jahreseinkommen von Fr. 100'000.--, jedoch lägen dazu weder Belege noch verlässliche Angaben vor, weshalb eine Schätzung vorgenommen werden müsse und durchschnittlich Fr. 40'000.-- pro Jahr als noch bescheiden angesehen werden müssten. Soweit der Beschwerdeführer vor Bundesgericht erstmals ein Jahreseinkommen von Fr. 100'000.-- beziehungsweise schätzungsweise Fr. 40'000.-- behauptet, handelt es sich um neue Tatsachen (Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. E. 1.4 oben). Diese sind unzulässig und unbeachtlich. Damit geht aus der Begründung der Rüge des Beschwerdeführers nicht hervor, inwiefern das Obergericht - soweit Tatsachenfeststellungen betroffen sind - den Sachverhalt im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unrichtig festgestellt haben soll. Auf diese Rüge ist deshalb nicht einzutreten.