Citation: B 98/05 03.04.2006 E. 4

Selbst wenn der zeitliche Zusammenhang bejaht wird, ist - wie das kantonale Gericht zu Recht angenommen hat - das Stammrecht auf eine Invalidenrente im Rahmen der beruflichen Vorsorge im Zeitpunkt der Klageeinleitung vom 13. April 2004 bereits verjährt (vgl. dazu BGE 117 V 332 Erw. 4; SZS 2004 S. 454, 2003 S. 437 und 49, 1997 S. 562 Erw. 5b; Walser, Weitergehende berufliche Vorsorge, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Rz 201 S. 70). Für die Zeit zwischen dem Ausscheiden aus dem Versicherungsverhältnis bei der Beschwerdegegnerin Ende April 1992 bis zur Klageeinleitung am 13. April 2004 ist keine verjährungsunterbrechende Handlung im Sinne von Art. 135 OR dargetan noch ersichtlich. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist die entsprechende Einrede der Beschwerdegegnerin nicht rechtsmissbräuchlich noch hat diese ihn an rechtzeitigen Unterbrechungshandlungen wider Treu und Glauben gehindert (SZS 2004 S. 454, 2003 S. 437). Die geltend gemachten Vergleichsbemühungen führen zu keiner andern Betrachtungsweise, hat die Beschwerdegegnerin doch durch ihren Rückversicherer mit Schreiben vom 6. September 2000 nochmals unmissverständlich einen Leistungsanspruch ablehnen und ihren früheren Standpunkt bestätigen lassen.