Citation: 6B_1087/2009 15.03.2010 E. D

Die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen wie auch A.Y.________ und B.Y.________ führen Beschwerde in Strafsachen ans Bundesgericht. Die Staatsanwaltschaft beantragt, es sei hinsichtlich der Strafzumessung bei A.Y.________ eine Verletzung von Art. 47 und Art. 49 StGB festzustellen. Das Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen vom 19. Oktober 2009 sei aufzuheben. A.Y.________ sei zu einer Freiheitsstrafe von 48 Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 200.-- zu verurteilen. Eventualiter sei die Sache insoweit zur neuen Strafzumessung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Des Weiteren seien die Kosten des Rückweisungsverfahrens von Fr. 2'700.-- und jene der privaten Verteidigung von Fr. 1'678.55 solidarisch A.Y.________ und B.Y.________ aufzuerlegen. A.Y.________ und B.Y.________ stellen den Antrag, das Verfahren vor Bundesgericht sei bis zum Entscheid des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zu sistieren. Eventualiter sei auf eine Strafe zu verzichten. Subeventualiter sei die Strafe gegen A.Y.________ auf höchstens 24 Monate und jene gegen B.Y.________ auf maximal 10 Monate zu reduzieren, wobei der Vollzug der Strafen bei einer Probezeit von zwei Jahren aufzuschieben sei. Subsubeventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Ausserdem ersuchen A.Y.________ und B.Y.________, ihrer Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.