Citation: 2A.566/2002 09.01.2003 E. A

Mit Verrechnungssteuer-Entscheid vom 2. April 2001 legte das Steueramt des Kantons Aargau den Rückerstattungsanspruch von A.________ für Fälligkeiten der Jahre 1999 und 2000 auf Fr. 8'245.95 fest. In der Begründung wurde festgehalten, dass für Konten und Aktien, welche auf A.________ und B.________ (seine ehemalige Lebenspartnerin) gemeinsam lauteten, nur der halbe Anteil gewährt werden könne. Der Rückerstattungsanspruch für die andere Hälfte sei von B.________ geltend zu machen. Mit Eingabe vom 21. Dezember 2001 ersuchte A.________ das kantonale Steueramt um "umgehende Auszahlung" des noch ausstehenden Verrechnungssteuerguthabens. Mit Schreiben vom 9. Januar 2002 hielt das kantonale Steueramt fest, der Rückerstattungsanspruch für Fälligkeiten, welche die gemeinsamen Konten bzw. Aktien betreffen, stehe Frau B.________ zu. Nach weiteren Bestreitungen durch A.________ nahm das kantonale Steueramt dessen Schreiben vom 21. Dezember 2001 als Einsprache entgegen und forderte ihn u.a. auf, zu begründen, weshalb er auf den Verrechnungssteuer-Entscheid vom 2. April 2001 nicht reagiert habe. Mit Eingabe vom 15. März 2002 hielt A.________ fest: "Ich hatte die Teilrückzahlung und Begründung damals zur Kenntnis genommen, musste jedoch andere Prioritäten setzen. Ich sah keinen sofortigen Handlungsbedarf, da ja die Aufforderung darin bestand, die Differenz sei auf dem persönlichen Wertschriftenverzeichnis von Frau B.________ zu deklarieren. Dies wurde mir selbst mit Schreiben vom 09.01.2002 (Frau C.________), erneut bestätigt. Jedoch, so glaube ich nach wie vor, konnte dies ohne mein Einverständnis nicht geschehen." Mit Entscheid vom 18. April 2002 trat das kantonale Steueramt auf die Einsprache zufolge Fristablaufs nicht ein.