Citation: 1P.199/2002 13.06.2002 E. 1

Nach der Praxis des Bundesgerichts kann ein Beschwerdeführer, der in der Sache selbst nicht berechtigt ist, mit der staatsrechtlichen Beschwerde die Verletzung von Verfahrensrechten geltend machen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt. Das nach Art. 88 OG erforderliche rechtlich geschützte Interesse ergibt sich diesfalls aus der Berechtigung, am Verfahren teilzunehmen. Kommt dem Geschädigten nach dem kantonalen Recht Parteistellung zu, kann er mit der staatsrechtlichen Beschwerde auch geltend machen, auf ein Rechtsmittel sei zu Unrecht nicht eingetreten worden (BGE 120 Ia 220 E. 2a; 119 Ia 4 E. 1 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführer machen geltend, die Anklagekammer habe ihnen zu Unrecht die Legitimation zum Rekurs abgesprochen. Entsprechend den vorigen Ausführungen sind die Beschwerdeführer zu dieser Rüge legitimiert. Nachdem auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde einzutreten.