Citation: 9C_569/2013 E. 6.3

6.3. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Leistungsfähigkeit der Klägerin - nach zutreffender Definition von Arbeitsunfähigkeit (vgl. oben E. 6.1) - im gesamten Beurteilungszeitraum immer in erheblichem Ausmass beeinträchtigt war. Aus dem Krankheitsverlauf ergibt sich klar, dass eine dauerhafte berufliche Eingliederung zu keinem Zeitpunkt realistisch war. Es lässt sich ein im diagnostizierten Leiden begründetes Muster feststellen, wonach die Versicherte nach Antritt einer neuen Stelle jeweils alle verfügbaren Ressourcen mobilisierte, diese jedoch stets relativ bald erschöpft waren. Verschiedene Beschäftigungen endeten denn auch in gesundheitsbedingter Überforderung und letztlich in einem psychotischen Zustand. Es bestand konstanter Therapie- und Medikationsbedarf. Phasen der Erwerbstätigkeit erwiesen sich als letztlich erfolglose Arbeitsversuche. Unter diesen Umständen ist der zeitliche Zusammenhang (zur Anstellung bei der Firma P.________) fern jeglicher Spekulationen und Mutmassungen zu bejahen.