Citation: 6B_900/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz wertet die Vergewaltigung, begangen am 8./9. März 2019 zum Nachteil von B.A.________, als schwerstes Delikt und erachtet hierfür unter Berücksichtigung des objektiven und subjektiven Tatverschuldens eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten als angemessen (Urteil, E. V.24.1 S. 122 f.). In der Folge bestimmt sie für alle weiteren Delikte anhand der Tatkomponenten die Einzelstrafen und gelangt in Anwendung des Asperationsprinzips zu einer Freiheitsstrafe von 150,5 Monaten (Urteil, E. V.24.2-24.21 S. 123-135). Mit Blick auf die Täterkomponenten lastet sie dem Beschwerdeführer ein enorm dreistes und völlig uneinsichtiges Verhalten an. Er habe die Delikte zum Nachteil von D.________ zu einem Zeitpunkt begangen, als gegen ihn bereits das Strafverfahren wegen gleichgelagerter Delikte zum Nachteil von B.A.________ eröffnet gewesen sei. Diesen Umstand veranschlagt die Vorinstanz mit einer Straferhöhung von 8,5 Monaten. Strafreduzierende Aspekte verneint sie hingegen, sodass eine Gesamtfreiheitsstrafe von 159 Monaten bzw. 13 Jahren und drei Monaten resultiert (Urteil E. V.24.22 S. 136 f.).