Citation: U 557/06 04.10.2007 E. 3

Streitig ist, ob dem Beschwerdeführer auf Grund seiner Schwerhörigkeit unter dem Titel der Berufskrankheit (weitere) Unfallversicherungsleistungen zustehen. Dabei ist zum einen zu prüfen, ob bezüglich der ursprünglichen, unbestrittenermassen berufsbedingten Gehörsproblematik neben der beidseitigen Hörgeräteversorgung ein Anspruch auf weitergehende Leistungen besteht. Zu beurteilen ist sodann ferner, ob die nach 1998 eingetretene Verschlechterung der Hörfähigkeit mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit als kausal zur anerkannten Berufskrankheit anzusehen ist.