Citation: I 493/05 22.12.2005 E. A

Der 1959 geborene M.________ arbeitete ab 2. November 1998 als Hilfsarbeiter bei der Firma A.________ AG, nachdem er seit seiner Einreise aus Mazedonien in die Schweiz im Jahre 1980 verschiedene andere Berufstätigkeiten ausgeübt hatte. Ab 24. Februar 1999 blieb er der Arbeit aus gesundheitlichen Gründen fern. M.________ meldete sich am 10. Mai 1999 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Graubünden holte Arbeitgeberberichte der Firma A.________ AG vom 10. Juni 1999, der Firma G.________ AG, vom 17. Juni 1999 sowie der Firma A.________ AG, vom 30. Juli 1999 und je einen Bericht des Hausarztes Dr. med. S.________, vom 30. Juni 1999, des Dr. med. K.________, Leitender Arzt der Neurochirurgischen Abteilung des Spitals X.________, vom 20. Juli 1999 sowie des Dr. med. Y.________, Chefarzt Rheumatologie der Klinik Z.________, vom 28. September 1999 ein. Gestützt auf diese Abklärungen wies sie mit Verfügung vom 23. Mai 2000 das Leistungsbegehren ab. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit Urteil vom 12. Januar 2001 gut, hob die Verfügung auf und wies die Sache zur Einholung eines psychiatrischen Gutachtens sowie anschliessender Neuverfügung an die Verwaltung zurück. Die IV-Stelle liess M.________ daraufhin durch Dr. med. L.________, Physikalische Medizin und Rehabilitation, medizinisch und durch Dr. med. R.________, Leitender Arzt des Psychosomatischen Dienstes der Klinik Z.________, psychiatrisch abklären (Bericht vom 24. August 2001 und Gutachten vom 2. September 2002). Zudem veranlasste sie eine polydisziplinäre Begutachtung durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) (Gutachten vom 7. Januar 2004). Mit Verfügung vom 26. August 2004 sprach die IV-Stelle M.________ ab 1. August 2000, ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 47 %, eine Viertelsrente zu. Die dagegen erhobene Einsprache hiess sie mit Entscheid vom 22. September 2004 insoweit teilweise gut, als sie den Beginn des Rentenanspruchs auf 1. Februar 2000 festsetzte.