Citation: 8C_81/2024 E. 8.2.2

8.2.2. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, die Vorinstanz verfalle einem Zirkelschluss. Mit ihrer Argumentation könnte das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen in nahezu allen Fällen verneint werden, weil nicht geprüft werde, ob die somatischen Dauerschmerzen - für sich betrachtet - nicht bereits das in Frage stehende Kriterium erfüllten. Natürlich könne auf Basis der Einschätzungen des Dr. med. D.________ argumentiert werden, die psychischen Beschwerden hätten einen "massgeblichen Anteil an der Beschwerdesymptomatik" des Beschwerdeführers. Diese Einschätzung sei mutmasslich auch nicht falsch, da er gerade darzulegen versuche, dass er unfallkausal an nicht vernachlässigbaren psychischen Beschwerden leide. Es lasse sich daraus allerdings nicht ableiten, dass die somatischen Dauerschmerzen - isoliert betrachtet - nicht bereits ein Niveau erreichten, welches das Kriterium erfülle. Entgegen dem Beschwerdeführer ist die Begründung der Vorinstanz nicht zu beanstanden. Wenn sie nämlich das Kriterium mit dem Argument verneinte, die psychische Problematik habe an der Beschwerdesymptomatik einen massgeblichen Anteil, ging sie implizit davon aus, dass die somatischen Beschwerden für sich allein nicht zur Bejahung des Kriteriums führen.