Citation: 2C_573/2018 E. 3.3.1

3.3.1. Dagegen macht die Beschwerdeführerin geltend, sie befinde sich in intensiver therapeutischer Behandlung im Rahmen einer stationären Massnahme nach Art. 59 StGB. Das bedeute, dass sie erst in die Freiheit entlassen werde, wenn sie keine Gefahr mehr für die Öffentlichkeit darstelle. Deshalb sei das öffentliche Interesse im Zeitpunkt der Entlassung als deutlich geringer zu gewichten, als dies die Vorinstanz getan habe. Auch wenn die Rückfallgefahr bei der Verurteilung noch als gross beurteilt worden sein möge, so werde diese, wenn sie dereinst aus der stationären Massnahme entlassen werde, nicht mehr gegeben sein, da Voraussetzung für eine Entlassung aus der stationären Massnahme gerade eine gute Legalprognose sei. Die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin therapiert werde, wirke sich somit indirekt auf das öffentliche Interesse an der Beendigung ihrer Anwesenheit in der Schweiz aus. Positiv zu würdigen sei auch, dass sie Fortschritte in der Therapie mache. In diesem Zusammenhang weist die Beschwerdeführerin auf mehrere sie betreffende - nach dem Urteil der Vorinstanz vom 6. Dezember 2017 datierende - Berichte hin (Therapieverlaufsbericht des Forensisch-Psychiatrischen Dienstes [FPD] der Medizinischen Fakultät der Universität Bern vom 20. Dezember 2017, Vollzugsbericht der Justizvollzugsanstalt Hindelbank vom 28. Februar 2018, Vollzugsbericht bzw. Protokoll des Standortgesprächs des Amts für Straf- und Massnahmenvollzug Basel-Landschaft vom Juli 2018).