Citation: 8C_789/2015 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die ab 1. August 1996 ausgerichtete ganze Invalidenrente zu Recht eingestellt wurde. Gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG wird eine Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, herabgesetzt oder aufgehoben, wenn sich der Invaliditätsgrad einer Rentenbezügerin oder eines Rentenbezügers erheblich ändert. Das kantonale Gericht hat sodann die Bestimmungen und Grundsätze zur Pflicht des Versicherungsträgers, den rechtserheblichen Sachverhalt abzuklären, zur Mitwirkungspflicht der versicherten Person sowie zur Leistungskürzung und Leistungsverweigerung bei Nichtbeachtung zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig wiedergegeben ist namentlich auch die Rechtsprechung zur Umkehr der Beweislast bei schuldhafter Verletzung der Mitwirkungspflicht. Danach gilt Folgendes: Während es grundsätzlich Aufgabe der Verwaltung ist, eine erhebliche Änderung des Invaliditätsgrades abzuklären, wenn sie die Rente reduzieren oder aufheben will, wird ihr dies bei einer schuldhaften Verletzung der Mitwirkungspflicht durch die versicherte Person verunmöglicht. In einem solchen Fall obliegt es dieser nachzuweisen, dass sich ihr Gesundheitszustand oder andere entscheidwesentliche Umstände nicht in einem den Invaliditätsgrad beeinflussenden Ausmass verändert haben (SVR 2010 IV Nr. 30 S. 94, 9C_961/2008 E. 6.3.3; vgl. auch SVR 2013 UV Nr. 6 S. 21, 8C_110/2012 E. 2; Urteil 8C_431/2015 vom 22. September 2015 E. 5.3).