Citation: 8C_98/2017 E. 7.2

7.2. Vorausgesetzt, das kantonale Gericht wäre vor dem Entscheid über die Entschädigungshöhe nicht ohnehin gehalten gewesen, den Beschwerdeführer zunächst aufzufordern, das geltend Gemachte näher zu begründen (E. 6.2 hiervor), ergibt sich das Folgende: In der Honorarnote vom 8. Dezember 2016 hatte der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers wie bereits angesprochen verschiedene Punkte hervorgehoben, welche die Höhe des geltend gemachten Aufwandes begründen sollen. Zwar sind diese lediglich stichwortartig vorgetragen und teils eher allgemein gehalten, indem er etwa "sehr umfangreiche Akten, viele medizinische Unterlagen", "extrem langer, weit zurückliegender Zeitraum (...) ", "komplexer Sachverhalt bezüglich a) Valideneinkommen b) Invalideneinkommen (...) " oder "diverse Mängel bei der Berechnung und Auszahlung von Verzugszinsen" als Grund für den ausserordentlichen Aufwand anführte. Auf der anderen Seite fehlt es bei der Honorarnote an einer verständlichen Zusammenfassung einzelner Aufwandpositionen. Beigelegt ist einzig ein in chronologischer Abfolge geführtes Kostenblatt mit stichwortartigen Hinweisen zu der dabei erfassten Arbeit, wie z.B. zahlreich "AS, E Mail a. RS/Kl", ohne dass dies dem Gericht ohne weiteres ein näheres Aufschlüsseln von aus seiner Sicht notwendigen oder nicht mehr durch die Entschädigung erfassten Arbeiten erlauben würde. Insoweit musste sich die Vorinstanz mit den vorgetragenen Gründen, die für eine ausserordentliche Entschädigung sprechen sollen, denn auch nicht im Detail auseinandersetzen. Indem sie sich indessen dazu gar nicht geäussert hat, verletzt sie auch in ihrem zweiten Entscheid die Begründungspflicht und damit den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör.