Citation: 9C_256/2013 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat für den massgeblichen medizinischen Sachverhalt für die Zeit zwischen dem Unfall vom 28. Mai 2004 und der Einreichung der Akten des Unfallversicherers beim Gericht am 23. Mai 2009 auf den zum Verfahren beigezogenen Entscheid vom 10. Februar 2011 verwiesen. Darin wurde gestützt auf die Gutachten der Dres. med. J.________ vom 13. November 2007, C.________ vom 27. April 2008, K.________ vom 2. Mai 2008 und E.________ vom 15. Juli 2008 festgestellt, dass die Versicherte fachärztlich mehrfach und umfassend, aber stets ohne Ergebnis auf objektivierbare Befunde für eine neurologische Schädigung hin untersucht worden sei; sie habe im Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch den Unfallversicherer, mithin am 23. März 2005, an einer anhaltenden Schmerzproblematik nach HWS-Distorsion ohne nachweisbare organische Grundlage gelitten. Mit Blick auf die Morbiditätskriterien (E. 2.1) wurde auf Dr. med. C.________ verwiesen, der deutliche Hinweise auf ein vorwiegend bewusstseinsnahes aggravatives Verhalten erkannt habe, auch wenn eine bewusstseinsferne unbewusste Symptomproduktion im Rahmen der beruflichen Überforderungssituation nicht auszuschliessen sei; zudem habe er auch keinen irreversiblen Dauerzustand gesehen. Weiter hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid festgestellt, die Versicherte habe nicht behauptet, dass die Sachverhaltsabklärungen der IV-Stelle neue Fakten zur Objektivierung der Schmerz- und Erschöpfungsproblematik hervorgebracht hätten oder dass weitere Abklärungen solche Fakten liefern könnten. Nach dem Unfall vom 28. Mai 2004 habe die Beschwerdeführerin bis zum 13. Januar 2005 ihre Arbeitsfähigkeit in der zuvor ausgeübten Tätigkeit vollständig wiedererlangt. Der psychiatrische Gutachter habe nachvollziehbar dargelegt, dass die Verschlechterung des Gesundheitszustandes, welche zur Dekompensation in einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit ab März 2006 geführt habe, Folge der beruflichen Überforderung in der im März 2005 neu aufgenommenen, anspruchsvolleren beruflichen Funktion sei.