Citation: 4P.338/2006 18.04.2007 E.

Mit Urteil vom 13. Juni 2006 hob das Kantonsgericht Schwyz in teilweiser Gutheissung der Berufung der Beschwerdeführerin das angefochtene Urteil des Bezirksgerichts auf, wies die Klage ab und trat auf die Widerklage nicht ein. Das Gericht lehnte eine neuerliche Anhörung der Parteien zur Frage der Verrechnung ab, nachdem der Beschwerdegegner 1 seine kollozierte Darlehensforderung bereits in der Klageantwort zur Verrechnung gestellt hatte, es verneinte im Unterschied zur ersten Instanz die behaupteten Pflichtverletzungen der Beschwerdegegner 1 und 2 in der Geschäftsführung, welche nach den Vorbringen der Beschwerdeführerin zum Konkurs geführt hatten, kam jedoch mit der ersten Instanz zum Schluss, dass die Beschwerdegegner 1 und 2 ihrer Pflicht, bei Unterbilanz die notwendigen Massnahmen zu ergreifen und den Richter zu benachrichtigen, nicht in genügendem Masse nachgekommen seien, wobei das Gericht angesichts der besonderen Umstände gestützt auf Art. 43 und 44 OR den Schadenersatz auf Fr. 1'500'000.-- herabsetzte. Die behaupteten Pflichtverletzungen der Beschwerdegegnerin 3 verneinte das Kantonsgericht Schwyz sodann wie schon die erste Instanz. Das Gericht liess die Darlehensforderung des Beschwerdegegners 1 in vollem Ausmass, eventuell im Umfang ohne Rangrücktritt von Fr. 2'166'717.-- zur Verrechnung mit dem Schadenersatz zu. Das Gericht bestätigte schliesslich seinen - im Verfahren der Rückweisung ebenfalls aufgehobenen - Nichteintretensentscheid in Bezug auf die Widerklage und auferlegte den Parteien die Gerichtskosten je zur Hälfte.