Citation: C 228/00 16.07.2001 E. 1

1.- a) Der Arbeitgeber macht den Anspruch seiner Arbeitnehmer auf Kurzarbeits- bzw. Schlechtwetterentschädigung innert dreier Monate nach Ablauf jeder Abrechnungsperiode gesamthaft für den Betrieb der von ihm bezeichneten Kasse geltend (Art. 38 Abs. 1 und Art. 47 Abs. 1 AVIG). Die Frist für die Geltendmachung des Entschädigungsanspruches beginnt mit dem ersten Tag nach der Abrechnungsperiode (Art. 61 und Art. 70 AVIV). Entschädigungen, die der Arbeitgeber nicht fristgemäss geltend macht, werden ihm nicht vergütet (Art. 39 Abs. 3 und Art. 48 Abs. 3 AVIG). Bei den in Art. 38 Abs. 1 und Art. 47 Abs. 1 AVIG vorgesehenen Fristen handelt es sich um Verwirkungsfristen, deren Nichtwahrung das Erlöschen des jeweiligen Anspruchs zur Folge hat (BGE 114 V 123 f. Erw. 3a und b; ARV 1993 Nr. 4 S. 30 f., 1986 Nr. 13 S. 51 Erw. 2, je mit Hinweisen). b) Im angefochtenen Entscheid werden unter Verweis auf das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 22. Dezember 1999 die Grundsätze über den sozialversicherungsrechtlich massgebenden - auch vorliegend anzuwendenden (vgl. BGE 121 V 6 f. Erw. 3b, 119 V 10 Erw. 3c/bb) - Regelbeweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (vgl. auch BGE 125 V 195 Erw. 2 mit Hinweisen) und die aus der Geltung der Untersuchungsmaxime herrührenden Beweislastregeln (BGE 125 V 195 Erw. 2, 117 V 264 Erw. 3b, je mit Hinweisen) korrekt dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.