Citation: 6S.459/2002 15.10.2003 E. A

Am 11. April 2000, um circa 2.20 Uhr, fuhr X.________ auf der Müllerstrasse in Zürich mit seinem Personenwagen Subaru rückwärts. Dabei kollidierte er zunächst mit dem Personenwagen Citroën von A.________ und anschliessend mit dem korrekt am rechten Strassenrand auf einem Parkfeld abgestellten Personenwagen Toyota von B.________. In der Folge betrachtete er den am Citroën angerichteten Schaden und bot A.________ Fr. 1'000.-- Schadenersatz an. Da X.________ nach Alkohol roch und einen abwesenden Eindruck machte, telefonierte A.________ in Anwesenheit von X.________ der Polizei. In dieser Zeit legte X.________ seine Visitenkarte unter den Scheibenwischer des Toyotas von B.________, was A.________ allerdings nicht bemerkte. Ohne das Eintreffen der Polizei abzuwarten und ohne A.________ seine Personalien anzugeben, stieg X.________ in sein Fahrzeug. Er fuhr mit seinem Fahrzeug davon, parkierte es vor den Augen von A.________ und begab sich in ein - in Sichtweite vom Unfallort gelegenes - Mehrfamilienhaus an der St. Jakobstrasse. Nachdem die Polizeibeamten den Unfall protokolliert und den Unfallort bereits wieder verlassen hatten, kehrte X.________ frühestens eine halbe Stunde nach dem Vorfall zurück. Erst circa 36 Stunden später meldete er sich bei der Polizei.