Citation: 6B_600/2021 E. 1.5.1

1.5.1. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzlichen Bedenken an seiner Legalbewährung vorbringt, vermag nicht zu überzeugen. Gemäss den - insoweit unbestritten gebliebenen - Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ist er mehrfach vorbestraft und weist eine bereits über Jahre andauernde Delinquenz auf. Mit bereits erwähntem Urteil des Jugendgerichts des Kantons Solothurn vom 19. November 2015 wurde er wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, Fahrens in fahrunfähigem Zustand mit einem Motorfahrzeug, mehrfacher Übertretung nach Art. 19a des Betäubungsmittelgesetzes, mehrfacher grober Verletzung der Verkehrsregeln, Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit (Motorfahrzeugführer), mehrfacher Entwendung zum Gebrauch, mehrfachen Fahrens ohne Führerausweis sowie Beschimpfung und Nötigung zu einem neunmonatigen Freiheitsentzug verurteilt. Es folgte eine Verurteilung mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 3. August 2016 wegen mehrfachen Betruges und falscher Anschuldigung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 70.--, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges mit einer Probezeit von vier Jahren, und einer Busse von Fr. 1'000.--. Sodann wurde der Beschwerdeführer mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 13. Januar 2017 wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges mit einer Probezeit von drei Jahren und einer Busse von Fr. 375.-- verurteilt, womit ausserdem eine Verlängerung der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 3. August 2016 festgesetzten Probezeit um ein Jahr erfolgte. Die dem hier angefochtenen Urteil zugrunde liegende Brandstiftung beging der Beschwerdeführer während der laufenden Probezeit zweier Verurteilungen, welche lediglich ein halbes bzw. ein knappes Jahr zurücklagen. Mit der Sachbeschädigung vom 21. April 2018 delinquierte der Beschwerdeführer sodann während des laufenden Strafverfahrens erneut und einschlägig. Unter Berücksichtigung dieser Vorstrafen, der Delinquenz während der laufenden Strafuntersuchung und den von der Vorinstanz berücksichtigten persönlichen Verhältnissen (E. 1.3 hiervor) ist deren Schlussfolgerung, ohne Vollzug eines Teils der Freiheitsstrafe bestünden erhebliche Bedenken an der Legalbewährung, nicht bundesrechtswidrig.