Citation: C 127/04 21.04.2005 E. 3

3.1 Was die Frage der zeitlichen Verfügbarkeit anbelangt, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz davon ausging, der Beschwerdeführerin seien Einsätze von Montag bis Donnerstag 18.30 Uhr bis 22 Uhr, am Freitag von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr sowie den ganzen Samstag möglich. Zusätzlich sei die Versicherte in der Lage, in der Gegenschicht zu ihrer Mutter zu arbeiten, das bedeute jede Woche wechselnd entweder von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr oder von 14.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Bezüglich der Kinderbetreuung durch die Mutter der Beschwerdeführerin ist jedoch klarzustellen, dass diese Möglichkeit erst seit 1. August 2003 besteht. Die marginalen Differenzen zwischen den zeitlichen Angaben in den Stellungnahmen vom 4. Februar 2004 und 30. Juli 2003 sowie in den verschiedenen Bestätigungen über die Kinderbetreuung vermögen an der massgebenden zeitlichen Verfügbarkeit nichts zu ändern. 3.2 Wie das kantonale Gericht zutreffend ausführt, ist es grundsätzlich möglich, eine Teilzeitarbeit mit Einsätzen jeweils am Abend und am Samstag zu finden. Entgegen den Ausführungen im vorinstanzlichen Entscheid sind die konkreten Aussichten auf eine Anstellung auf dem für die versicherte Person in Betracht fallenden Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der zeitlichen Verfügbarkeit, der konjunkturellen Verhältnisse und der andern entscheidenden Umstände durchaus als intakt zu beurteilen. Für die Versicherte kommen in erster Linie Reinigungs- oder Hilfsarbeiten, Tätigkeiten wie bisher in einer Wäscherei oder aber im Gastrobereich in Frage, alles Arbeiten, bei welchen sowohl Schichtarbeiten wie abendliche Einsätze möglich sind. Mit Blick auf diesen Arbeitsmarkt in der Umgebung des Wohnortes H.________, welcher sich auf die Kantone Zürich, Zug und Schwyz erstreckt, bleibt der Beschwerdeführerin trotz ihrer familiären Verpflichtungen mit den Abend- und Samstageinsätzen eine genügend grosse Auswahl an Teilzeiterwerbsmöglichkeiten. Zu berücksichtigen ist in diesem Zusammenhang auch, dass der Ehemann der Versicherten zu festen Zeiten für die Kinderbetreuung zur Verfügung steht. Mit der ab 1. August 2003 zusätzlichen Kinderbetreuungsmöglichkeit durch die Mutter der Beschwerdeführerin wird die Einsatzmöglichkeit der Versicherten auf dem für sie in Frage kommenden Arbeitsmarkt erheblich erweitert. Wenn die Vorinstanz ausführt, bei der letzten Arbeitsstelle habe es Konflikte hinsichtlich der Arbeitszeiten gegeben, an welchen das Aufhören mit Stillen nichts geändert haben dürfte, ist dem entgegenzuhalten, dass die ab Februar 2004 gefundene Stelle wieder bei der ehemaligen Arbeitgeberin, der Wäscherei T.________, ist. Auch die mangelhaften Deutschkenntnisse dürfen nicht derart erschwerend gewichtet werden, braucht es doch einerseits für die von der Beschwerdeführerin gesuchten Arbeiten keine guten Deutschkenntnisse und wird aber andrerseits in der Anmeldebestätigung zur Arbeitsvermittlung vom 4. April 2003 bezüglich Deutsch festgehalten "gut sprechen, Kenntnisse im Schreiben". Nach dem Gesagten haben Vorinstanz und AWA die Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ab 1. April 2003 zu Unrecht verneint.