Citation: 1C_330/2021 E. 4.5

4.5. Gegen diese Beurteilung des Verwaltungsgerichts bringt der Beschwerdeführer zusammengefasst vor, in Bezug auf die ästhetische Einordnung der Südwestfassade seiner Liegenschaft unterschieden sich Aluminium- oder Kunststofffenster mit innenliegenden Sprossen in ihrem Erscheinungsbild in keiner Art und Weise von den auflageweise angeordneten Holzfenstern mit aussenliegenden Holzsprossen. Die strittige Materialisierungsvorschrift sei zudem auch aus Gründen der Authentizität nicht gerechtfertigt. Die Südwestfassade seiner Liegenschaft bilde sodann zwar einen Teil der im kantonalen Ortsbildinventar genannten Altbaugruppe entlang der charakteristischen Seeuferfront. Dies gelte jedoch auch für das direkt an seine Liegenschaft angebaute Gebäude mit neuzeitlichen Fenstern ganz ohne Sprossen. Seien Metall-, Kunststoff- und Holzfenster optisch gleichwertig und weise die als ortbildprägend bezeichnete Seeuferfront bereits heute unterschiedliche Arten von Fenstern auf, verfalle die Vorinstanz in Willkür, wenn sie die Schlussfolgerung des Baurekursgerichts stütze, wonach nur mit Holzfenstern mit aussenliegenden Holzsprossen eine gute ästhetische Gesamtwirkung im Sinne von § 238 Abs. 2 PBG/ZH und Art. 8 Abs. 1 BO/Stäfa erzielt werden könne. Dies gelte umso mehr, als in der gesamten Kernzone von Stäfa in Bezug auf die Materialisierung und Gestaltung der Fenster ein "Sammelsurium" mit verschiedensten Fenstertypen erkennbar sei.