Citation: 8C_329/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Es mag zutreffen, dass der Beschwerdeführer als Inhaber und Geschäftsführer eines Nachtclubs seinen Lohn grundsätzlich frei bestimmen konnte. Entscheidend ist jedoch, was er im massgebenden Zeitpunkt als Gesunder tatsächlich verdienen würde und nicht, was er bestenfalls verdienen könnte (BGE 135 V 58 E. 3.1). Wenn er geltend macht, sein in den Jahren 2009 und 2010 erzielter Lohn von je Fr. 102'000.- hätte sich in der Folge nicht verringert, ist ihm mit Blick auf die in den Jahren 2005 bis 2008 auf einem tieferen Niveau aufgetretenen Einkommensschwankungen nicht zu folgen (vgl. E. 4.2 hiervor). Mithin kann für die Bemessung des Valideneinkommens nicht allein auf die Einkommensverhältnisse der Jahre 2009 und 2010 abgestellt werden. Vielmehr ist ein während einer längeren Zeitspanne erzielter Durchschnittsverdienst heranzuziehen (vgl. E. 4.3.2 hiervor). Die Durchschnittsberechnung der Vorinstanz anhand der Verdienste von 2005 bis 2010 (siehe E. 4.2 hiervor) und somit auch unter Berücksichtigung der hohen Einkommen der Jahre 2009 und 2010, ist folglich weder offensichtlich unrichtig noch anderweitig bundesrechtswidrig (vgl. auch Urteil 9C_308/2020 vom 3. November 2020 E. 4.2).