Citation: 4C.24/2006 14.03.2007 E. 3

Streitig ist, ob die Klägerin gegenüber dem Beklagten einen Anspruch auf Herausgabe des Zertifikates über 99 Namenaktien Nr.1-99 vom 2. September 2002 der B.________ AG hat. Die Vorinstanz hielt fest, die Klägerin unterlasse es, ihren Anspruch auf Herausgabe des Zertifikates vertieft zu begründen. Ihren Ausführungen lasse sich nicht entnehmen, dass sie einen solchen Anspruch geltend machen könnte. Gleichwohl prüfte die Vorinstanz anhand der angesprochenen Rechtsgrundlagen (Eigentum, Hinterlegungsvertrag, einfache Gesellschaft, Sicherungsübereignung), ob der Klägerin ein Herausgabeanspruch zustehe. Dies verneinte sie unter allen Titeln. Auch aus der Berufungsschrift geht nicht klar hervor, auf welche Rechtsgrundlage(n) die Klägerin den geltend gemachten Herausgabeanspruch stützt. Ihre Rügen lassen die erforderliche Präzision und Übersichtlichkeit vermissen. Im Wesentlichen begnügt sie sich mit dem pauschalen Vorwurf, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, ohne indessen konkret aufzuzeigen inwiefern (Erwägung 2.1). Sie stellt den Erwägungen der Vorinstanz bloss ihre eigene Sicht der Dinge gegenüber. Dabei baut sie ihre Argumentation teilweise auf Sachverhaltselementen auf, die über die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil hinausgehen, ohne dass sie Sachverhaltsrügen vortragen würde, die den an solche gestellten Begründungsanforderungen (Erwägung 2.2) entsprächen. Soweit die Klägerin die Begründungsanforderungen an eine Berufungsschrift missachtet oder sich lediglich in allgemeinen Rechtserörterungen auslässt, ist sie nicht zu hören und kann auf die Berufung nicht eingetreten werden.