Citation: 9C_255/2023 E. 5.4.2

5.4.2. Mit diesen Vorbringen vermag der Beschwerdeführer die natürliche Vermutung der Verwertbarkeit der (Rest-) Erwerbsfähigkeit (E. 4.2.2 hiervor) nicht umzustossen. Das Alter der Beschwerdeführerin steht der Verwertbarkeit nicht per se entgegen. Das Bundesgericht hat es bis jetzt - trotz Kritik in der Lehre - abgelehnt, eine fixe Altersgrenze für die Anrechenbarkeit eines hypothetischen Erwerbseinkommens eines Ehepartners anzunehmen (Urteil 9C_265/2015 vom 12. Oktober 2015 E. 3.3.2, in: SVR 2016 EL Nr. 1 S. 1; krit. CARIGIET/KOCH, a.a.O., N. 557 mit Fn. 698). Der Beschwerdeführer wendet nichts ein, was eine Praxisänderung rechtfertigen würde (zu den entsprechenden Voraussetzungen vgl. BGE 137 V 417 E. 2.2.2). Fest steht weiter, dass sich die Ehefrau des Beschwerdeführers im relevanten Zeitraum nicht um eine Erwerbstätigkeit bemühte. Bei dieser Ausgangslage sind nach der Rechtsprechung die Erfolgsaussichten auf dem konkreten Arbeitsmarkt nicht näher zu prüfen (Urteil 9C_717/2010 vom 26. Januar 2011 E. 5.4).