Citation: 6B_19/2024 E. 2.2.2

2.2.2. Wenn der Beschwerdeführer im Weiteren rügt, der Gutachter äussere sich lediglich zu einem "möglichen Ablauf" und empfehle sogar eine Nachstellung, damit entschieden werden könne, ob der Unfall "wie angenommen" abgelaufen sei (Beschwerde Ziff. 2.2 Rz. 20 f. S. 7), dringt er auch damit nicht durch. Er beschränkt sich mit seiner Kritik darauf, einzelne Passagen des Gutachtens losgelöst vom Gesamtkontext wiederzugeben, statt sich mit dessen Kernaussagen (vertikale und horizontale Krafteinwirkung, Drehmoment, seitliche Beschleunigung eines Gegenstandes) auseinanderzusetzen. Die Vorinstanz hält zutreffend dagegen, dem Gutachten lasse sich nicht entnehmen, dass der dort ausführlich dargelegte Unfallablauf bloss einer von vielen möglichen sei. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers durfte sie diesen als die - aus Sicht des Gutachters - "wahrscheinlichste Variante" bezeichnen (Urteil E. 2.7.2 S. 35). An diesem Ergebnis vermag auch die vom Gutachter ergänzend erwähnte Nachstellung nichts zu ändern. Wie sich seinen Ausführungen entnehmen lässt (act. 3 S. 5, Antwort auf Frage 5), ging es ihm darum aufzuzeigen, dass man mit einer solchen möglicherweise weitere Informationen zum Unfallhergang sammeln und insbesondere den von ihm angenommenen Unfallhergang prüfen könnte. Anders als dies die Ausführungen des Beschwerdeführers nahezulegen scheinen, machte er jedoch die von ihm präsentierten Rückschlüsse über den Unfallhergang nicht von einer Nachstellung abhängig.