Citation: 2P.38/2007 05.02.2008 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführer rügen zunächst eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; vgl. BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 129 II 497 E. 2.2 S. 504 f.), weil das Verwaltungsgericht das von ihnen beantragte Obergutachten nicht eingeholt habe. Hierzu wäre es ihrer Auffassung nach verpflichtet gewesen, weil hinsichtlich der Frage, ob die schuleigenen Förderungsmassnahmen für C.________ geeignet waren, zwei unterschiedliche Expertenmeinungen vorlägen. Während der schulpsychologische Beratungsdienst des Bezirks Dielsdorf empfehle, das Hochbegabten-Coaching der Primarschule Otelfingen auszuprobieren, bevor zu einer Privatschulung geschritten werde, halte die von ihnen konsultierte Fachfrau für Hochbegabungsfragen, D.________, das fragliche Angebot der öffentlichen Schule für ungenügend. 3.2 Es trifft zu, dass D.________ das schuleigene Hochbegabten-Coaching zumindest in ihren vom 30. Januar 2006 datierenden "Erläuterungen zum Kurzbericht" als für C.________ ungeeignet bezeichnet hat. Das Verwaltungsgericht hat diese Auffassung jedoch verworfen, weil sie nicht auf tatsächlichen Erfahrungen beruht bzw. weil das Hochbegabten-Coaching nicht zum Vornherein "als untaugliche Massnahme bezeichnet werden" könne. Im Rahmen der vorzunehmenden (freien) Beweiswürdigung war das Verwaltungsgericht hierzu ohne weiteres berechtigt, muss doch eine Gerichtsbehörde bei Vorliegen von sich widersprechender Expertenmeinungen regelmässig selber entscheiden, welcher der beiden Auffassungen im konkreten Fall zu folgen ist. Von Verfassungs wegen ist die Einholung eines Obergutachtens nur dann geboten, wenn der Richter angesichts der unterschiedlichen Expertenmeinungen zu keiner eigenen Überzeugung kommt. Schliesst er sich demgegenüber der einen oder der anderen Auffassung an, so kann sich im Anschluss an diesen Entscheid nur noch die Frage stellen, ob die entsprechende Beweiswürdigung verfassungskonform ist.