Citation: 6B_28/2023 E. A

Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich wirft A.________ vor, dass er sich seit dem 21. [recte: 20.] Januar 2021, zunächst über eine Dating-App, danach über Whatsapp, mit einem angeblich 13-jährigen Mädchen mit dem Nicknamen "B.________", bei welchem es sich in Wahrheit um einen Ermittler der Stadtpolizei Zürich gehandelt habe, ausgetauscht habe mit dem Ziel, seine Chatpartnerin zwecks Vornahme sexueller Handlungen zu treffen. Unter anderem habe er ihr geschrieben, er wolle sie in Sachen Liebe machen einführen und entjungfern. Am 22. Januar 2021 sei A.________ zum vereinbarten Treffen am Bahnhof Zürich-Affoltern mit Präservativen und Gleitmitteln ausgerüstet angereist und vor Ort verhaftet worden. Er sei im Bewusstsein bzw. der Vorstellung entsprechend vorgegangen, dass es sich bei der Chatpartnerin um ein 13-jähriges Mädchen handle, mithin ein Kind im Schutzalter, mit welchem die Vornahme sexueller Handlungen verboten sei.