Citation: 2C_406/2019 E. 3.3

3.3. Als verfassungsrechtlich zulässige Kostenanlastungssteuer kann die streitgegenständliche Beherbergungsgebühr nur solange qualifiziert werden, als sie ausschliesslich ihrem Kostenanlastungszweck, dem Tourismusbetrieb (vorne Sachverhalt lit. A.b), dient und nicht zur Finanzierung der Tourismusförderung (insbesondere Tourismuswerbung) oder zur Finanzierung allgemeiner Gemeindeaufgaben herangezogen wird, deren Kosten üblicherweise aus dem Ertrag der ordentlichen Steuern, oder wie hier auch aus der Tourismusabgabe, die der Tourismusförderung dient (vorne Sachverhalt lit. A.c), bestritten werden (Voraussetzung der Zweckgebundenheit). Fehlt es am Kriterium der Zweckgebundenheit, nähert sich die erhobene Kostenanlastungssteuer einer allgemeinen Aufenthaltssteuer, was unter den Gesichtspunkten der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV) und des interkantonalen Doppelbesteuerungsverbots (Art. 127 Abs. 3 BV; BGE 90 I 86 E. 4 S. 95) nicht angeht (zum Ganzen Urteil 2C_1051/2017 vom 15. April 2019 E. 4.2).