Citation: 5A_937/2020 E. 2.3

2.3. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, der vom Betreibungsamt Appenzeller Hinterland ausgestellte Zahlungsbefehl sei nichtig, da er nie in V.________ Wohnsitz gehabt habe, geht sein Vorwurf an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hat die örtliche Zuständigkeit des Betreibungsamtes einzig aufgrund seines Aufenthaltes daselbst anerkannt. Dabei stützte sie sich auf die Angaben des Beschwerdeführers gegenüber der Einwohnerkontrolle, wonach er sich in einer Übergangsphase mehrheitlich in V.________ aufgehalten habe. Zudem stellte die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an die kantonale Aufsichtsbehörde bloss die Missbräuchlichkeit der Betreibung geltend gemacht, hingegen die örtliche Zuständigkeit des Betreibungsamtes in der Beschwerdeschrift nicht in Frage gestellt habe. Die diesbezüglichen Vorbringen seien erst im Verlauf des obergerichtlichen Verfahrens erhoben worden und daher verspätet und würden nicht beachtet. Gleichwohl hat sich die Vorinstanz in einer Eventualerwägung mit der Frage des Betreibungsortes auseinandergesetzt, zumal es sich um zwingendes Recht handelt, der Beschwerdeführer die Wirksamkeit des Zahlungsbefehls rechtzeitig mit Beschwerde in Frage gestellt hat und die Verletzung der Zuständigkeitsordnung zur Nichtigkeit einer Betreibungshandlung führen kann (STOFFEL/CHABLOZ, Voies d'exécution, 3. Aufl. 2016, § 3 Rz. 96, 98 ff.; AMONN/WALTHER, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, § 10 Rz. 44 ff.).