Citation: 5A_966/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Der Hinweis der Beschwerdeführer, es komme nicht darauf an, ob eine Schenkung vorliege, vermag in dieser Allgemeinheit den angefochtenen Entscheid nicht in Frage zu stellen: Von der Ausgleichung sind nur unentgeltliche Zuwendungen erfasst, wobei Unentgeltlichkeit grundsätzlich vorliegt, wenn die Zuwendung im Zuwendungszeitpunkt objektiv ganz oder zumindest teilweise ohne Gegenleistung und subjektiv mit Schenkungswille erfolgte (Urteile 5D_22/2015 vom 17. März 2015 E. 3.1; 5A_338/2010 und 5A_341/2010 vom 4. Oktober 2019 E. 8.1, in: SJ 2011 I S. 185; je mit Hinweis auf BGE 120 II 417 E. 3a; BURCHKARDT BERTOSSA, in: Abt/Weibel [Hrsg.], Praxiskommentar Erbrecht, 4. Aufl. 2019, N. 33 f. zu Art. 626 ZGB). Die Vorinstanz hat demnach korrekt danach gefragt, ob von einer Schenkung und damit einer unentgeltlichen Zuwendung auszugehen ist oder nicht. Zwar kann nach der Rechtsprechung weiter auch im Verjährenlassen eines Darlehens eine ausgleichungspflichtige Zuwendung liegen (vgl. BGE 70 II 21 E. 1). Soweit die Beschwerdeführer überhaupt auf diese oder eine vergleichbare Konstellation (Schulderlass) ansprechen, bleiben die Ausführungen in der Beschwerde indes spekulativ, alles in allem appellatorisch sowie ohne Bezug zur gegebenen Problematik. Dies genügt den an eine Beschwerde in Zivilsachen zu stellenden Anforderungen nicht (vgl. vorne E. 2.1). Ohnehin ist in tatsächlicher Hinsicht nicht vom Vorliegen eines nachträglichen Schulderlasses auszugehen (vgl. sogleich E. 5.3.2), womit den diesbezüglichen Ausführungen der Beschwerdeführer die Grundlage entzogen ist.