Citation: 1A.79/2000 10.07.2000 E. A

A.- S.________ ist Eigentümer der Parzelle Nr. 340, Schwellbrunn. Darauf befindet sich ein ca. hundertjähriges Wohnhaus in Kreuzgiebelbauweise mit Treppenhausanbau an der Nordwestseite (strassenseitig). Das Grundstück liegt ausserhalb der Bauzone. Mit Baugesuch vom 15. April 1992 ersuchte S.________ um Bewilligung für einen Umbau des Hauses. Die Baudirektion des Kantons Appenzell Ausserrhoden bewilligte am 5. Juni 1992 das Vorhaben nur teilweise und verband damit unter anderem die Auflage, den Treppenhausanbau mit der Verlängerung des bestehenden Quergiebels zu überdecken. Am 20. Juli 1992 reichte S.________ ein überarbeitetes Bauprojekt ein, welches unter anderem die verlangte Giebelüberdeckung des Treppenhausanbaus und auf der Südostseite im ersten Obergeschoss einen Balkon enthielt. Am 14. September 1992 erteilte die Baudirektion die Baubewilligung mit einigen Auflagen. In der Folge wurde anlässlich einer Baukontrolle festgestellt, dass die Bauausführung erheblich vom bewilligten Projekt abwich. Nebst anderen nicht mehr streitigen Punkten war auf der Südostseite anstelle des bewilligten einen Balkons im ersten Obergeschoss ein bis ins zweite Obergeschoss reichender Balkonanbau erstellt und der darüber liegende Kreuzgiebel zu einem Balkondach erweitert worden. Am 18. Mai 1994 reichte S.________ ein nachträgliches Baugesuch ein, welches am 6. September 1994 nur teilweise bewilligt wurde. Nicht bewilligt wurde unter anderem der zweigeschossige Balkonanbau mit Überdachung; es wurde dessen Abbruch bis auf den ursprünglich bewilligten Balkon im ersten Obergeschoss verfügt. S.________ erhob dagegen erfolglos Rekurs an den Regierungsrat und anschliessend Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 29. September 1999, versandt am 1. Februar 2000, im hier noch streitigen Punkt ab.