Citation: 6B_18/2022 E. 2.6.1

2.6.1. Im Rahmen der Täterkomponente wertet die Vorinstanz die teilweise einschlägigen Vorstrafen des Beschwerdeführers zu Recht als straferhöhend (BGE 136 IV 1 E. 2.6.2). Sie berücksichtigt, dass er in Deutschland wegen gemeinschaftlich schwerer räuberischer Erpressung zu 2 Jahren Freiheitsstrafe, wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu 5 Monaten Freiheitsstrafe und wegen gemeinschaftlich schweren Bandendiebstahls zu 9 Jahren und einem Monat Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Dabei beachtet die Vorinstanz die bundesgerichtliche Vorgabe, wonach Vorstrafen nicht wie eigenständige Delikte gewürdigt werden dürfen, weil dies auf eine Doppelbestrafung hinausliefe (Urteile 6B_510/2015 vom 25. August 2015 E. 1.4; 6B_325/2013 vom 13. Juni 2013 E. 3.2.3). Die Vorinstanz berücksichtigt die Geständnisse des Beschwerdeführers, weist aber darauf hin, dass an den entsprechenden Tatorten seine DNA-Spuren gefunden worden waren. Gibt ein Beschwerdeführer nur zu, was ohnehin auf der Hand liegt, ist sein Geständnis nicht strafmindernd zu berücksichtigen (Urteil 6B_762/2011 vom 9. Februar 2012 E. 4.4). Die Vorinstanz beachtet auch, dass der Beschwerdeführer angab, er entschuldige sich für die Taten und bereue diese. Allerdings weist die Vorinstanz diese Aussagen überzeugend als unglaubhaft aus. Eine Strafminderung war vor diesem Hintergrund nicht angezeigt. Die weiteren Täterkomponenten wirken sich gemäss Vorinstanz neutral aus. Insbesondere begründe die Familiensituation des Beschwerdeführers, der einen Sohn habe, keine besondere Strafempfindlichkeit. Es liegt im Zweck des Freiheitsentzugs, eine Härte zu bewirken. Eine erhöhte Strafempfindlichkeit lässt sich nur bei aussergewöhnlichen Umständen bejahen (Urteile 6B_1053/2018 vom 26. Februar 2019 E. 3.4 am Ende; 6B_1416/2017 vom 29. November 2018 E. 1.4.4; 6B_698/2017 vom 13. Oktober 2017 E. 7.1.2; je mit Hinweisen). Solche sind vorliegend nicht gegeben.