Citation: C 237/02 04.03.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist die Vermittlungsfähigkeit der Versicherten ab 1. Januar 2002. 2.1 Die Beschwerdeführerin hat bis 31. Dezember 2001 als Angestellte gearbeitet, seit 1. Juli 2000 in einem Teilzeitarbeitsverhältnis mit Stundenlohn, wobei maximal 19 Stunden wöchentlich vereinbart worden waren. Die Auflösung des Arbeitsverhältnisses erfolgte aus wirtschaftlichen Gründen. Am 24. Oktober 2001 meldete sich die Versicherte zur Arbeitsvermittlung für einzelne Tage im Umfang von ca. 20 % mit Abendeinsätzen ab ca. 18 Uhr. Als gesuchte Tätigkeiten gab sie Telefonistin-Receptionistin und Empfangs-Angestellte an. Aus den den massgebenden Zeitraum vor Verfügungserlass betreffenden Nachweisen der persönlichen Arbeitsbemühungen geht hervor, dass sich die Beschwerdeführerin fast ausschliesslich um Stellen an einer Reception beworben hat. Gegenüber dem AWA erklärte sie am 13. Mai 2002, sie stelle sich der Arbeitsvermittlung abends ab 17.30 Uhr oder besser ab 18.00 Uhr im Ausmass von höchstens 20 % einer Vollzeitbeschäftigung zur Verfügung, d.h. 8 Stunden pro Woche, genau wie seinerzeit bei der X.________ AG. Dieser Vertrag (maximal 19 Stunden wöchentlich/Basis 5-Tage-Woche/gemäss Dienstplan) habe aus drei Möglichkeiten bestanden, nämlich an mindestens 5 Tagen à 4 Stunden pro Monat, an mindestens 9 Tagen à 4 Stunden pro Monat oder mehr. Als weitere Einschränkung gab die Versicherte an, der Arbeitsweg dürfe maximal 30 Minuten betragen. Sie suche eine Stelle als Angestellte, kaufmännische Angestellte, in der Hotellerie oder in einer Abendschule, sei jedoch nicht bereit, abends Reinigungsarbeiten auszuführen. 2.2 In Würdigung dieser Aktenlage ist nicht zu beanstanden, dass Vorinstanz und Verwaltung die Vermittlungsfähigkeit der Beschwerdeführerin ab 1. Januar 2002 verneint haben. Das kantonale Gericht hat mit sorgfältigen und überzeugenden Erwägungen dargelegt, dass bei den einengenden Bedingungen der Beschwerdeführerin bezüglich Arbeitszeit einerseits sowie bezüglich Arbeitsweg und gesuchter Tätigkeit andererseits realistischerweise nicht mit einer Anstellung habe gerechnet werden können. Diesen Ausführungen kann beigepflichtet werden. Erschwerend ist dabei insbesondere die Kumulation der verschiedenen Einschränkungen seitens der Versicherten, gibt es doch sicherlich Arbeiten, die in einem kleinen Pensum abends ausgeführt werden könnten, doch entsprechen diese wiederum grösstenteils nicht den von der Beschwerdeführerin gesuchten Tätigkeiten. Daran vermögen die - mehrheitlich bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten - Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Auch wenn die Beschwerdeführerin - wie sie geltend macht - seit 22 Jahren Beiträge an die Arbeitslosenversicherung geleistet hat, ändert dies nichts daran, dass sie die Voraussetzungen für die Ausrichtung von Arbeitslosenentschädigung erfüllen muss. Die Lockerung der ursprünglichen Einschränkungen sodann, nämlich die Möglichkeit, bereits am Vormittag zu arbeiten, sowie die Suche einer Tätigkeit auch als kaufmännische Angestellte oder im Service, erfolgte erst ab Juni 2002 und somit - wie die Vorinstanz ausführt - nicht mehr im massgebenden Beurteilungszeitraum (BGE 121 V 366 Erw. 1b; zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil B. vom 10. Januar 2003, K 98/01, Erw. 1). Diesbezüglich hat jedoch die Beschwerdeführerin, worauf das kantonale Gericht zu Recht hinweist, die Möglichkeit, ihre Vermittlungsfähigkeit neu überprüfen zu lassen.