Citation: 1C_263/2022 E. 1.2

1.2. Vorliegend erteilte der Gemeinderat Arth der Beschwerdegegnerin mit Entscheiden vom 16. Dezember 2019 für die Grundstücke KTN 2246 und KTN 2260 (Staffelweg 2, Riedboden, Rigi Klösterli) zwei Baubewilligungen, die sowohl vom Regierungsrat wie auch vom Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz geschützt wurden. Gegen das kantonal letztinstanzliche Urteil haben zwei Naturschutzorganisationen beim Bundesgericht Beschwerde erhoben. Am 18. Oktober 2023, d.h. im Verlaufe des bundesgerichtlichen Verfahrens, wurden die streitbetroffenen Grundstücke jedoch versteigert. Während die neue Eigentümerin schriftlich erklärte, die Bauvorhaben gemäss Baubewilligungen vom 16. Dezember 2019 nicht umsetzen zu wollen, liess sich die bisherige Eigentümerin, d.h. die Beschwerdegegnerin, trotz wiederholter Aufforderung nicht vernehmen. Bei dieser Sachlage kann ein fortbestehendes Rechtsschutzinteresse an der Entscheidung der Streitsache nicht mehr anerkannt werden: zum einen kann die bisherige Eigentümerin, d.h. die Beschwerdegegnerin, ihr Bauvorhaben aufgrund der Veräusserung der Liegenschaften nicht mehr verwirklichen; zum anderen hat die neue Eigentümerin klar erklärt, die Bauvorhaben gemäss Baubewilligungen vom 16. Dezember 2019 nicht umsetzen zu wollen. Das Verfahren ist somit als gegenstandslos abzuschreiben.