Citation: 1C_419/2016 E. B

Am 7. März 2006 stellte A.________ ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung. Am 1. September 2007 unterzeichneten die Ehegatten die gemeinsame Erklärung, wonach sie in einer stabilen ehelichen Gemeinschaft zusammenlebten und weder Trennungs- noch Scheidungsabsichten hätten. Am 23. Oktober 2007 wurde A.________ in Köniz eingebürgert. Am 3. Oktober 2008 reichte die damalige Ehefrau von A.________ beim Gerichtskreis VIII Bern-Laupen ein Eheschutzgesuch ein. Zwei Tage später verliess A.________ die eheliche Wohnung. Am 7. Mai 2009 wurde die Trennungsvereinbarung der Eheleute gerichtlich genehmigt; darin wurde festgehalten, dass der gemeinsame Haushalt seit dem 5. Oktober 2008 auf unbestimmte Zeit aufgehoben sei und der gemeinsame Sohn für die Dauer der Aufhebung unter die Obhut der Mutter gestellt werde. Am 18. April 2013 wurden A.________ und B.________ rechtskräftig geschieden. Am 21. Mai 2013 stellte A.________ beim Regionalgericht Bern-Mittelland ein Begehren gemäss Art. 42 Abs. 1 ZGB um Berichtigung seines Namens, Vornamens und Jahrgangs im Zivilstandsregister. Er habe bei seiner Flucht falsche Angaben gemacht, um sich vor Repressalien des irakischen Staates zu schützen. Solange die Angaben nicht berichtigt seien, könne er seine neue irakische Lebenspartnerin, mit welcher er im Irak zwei Kinder (Jg. 2011 und 2012) habe, nicht heiraten.