Citation: 5A_890/2014 E. 2.3.3

2.3.3. Auf diese Grundsätze haben die kantonalen Instanzen hinweisen wollen. Die Tochter des Beschwerdeführers ist rund fünfzehn Jahre alt und urteilsfähig, was heute auch vom Beschwerdeführer nicht mehr in Abrede gestellt wird. Den Akten hat die KESB entnommen, dass die Tochter und der Beschwerdeführer bezüglich des persönlichen Verkehrs eine Vereinbarung geschlossen haben (E. 2.2 S. 2 des Entscheids vom 14. August 2014). Dass die KESB diese Vereinbarung und damit auch den Willen der Tochter hat berücksichtigen wollen, erscheint angesichts deren Alters und Fähigkeit zur Willensbildung nicht als bundesrechtswidrig. Unter diesen Umständen aber verletzt auch die Annahme kein Bundesrecht, allfällige Massnahmen im Kindesschutzverfahren betreffend den persönlichen Verkehr mit seiner Tochter vermöchten den Beschwerdeführer in seiner Rechtsposition nicht besonders stark zu beeinträchtigen.