Citation: 8C_696/2023 E. 8.1

8.1. Das kantonale Gericht hat sich mit den Berichten der behandelnden Ärzte auseinandergesetzt und nachvollziehbar erkannt, weshalb es sich auf die Einschätzung des ABI-Gutachtens gestützt und eine Verbesserung des Gesundheitszustands und damit der Arbeitsfähigkeit angenommen hat. Namentlich ist es darauf eingegangen, dass die Berichte der C.________ AG vom 27. September und 11. November 2021 sowie die Stellungnahmen des med. pract. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 4. Februar und 11. November 2021 den ABI-Gutachtern vorgelegt worden seien, die sich am 13. September sowie am 20. Dezember 2021 zu diesen Akten geäussert hätten. Die Gutachter seien davon ausgegangen, dass sie die von den behandelnden Ärzten diagnostizierte PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) nicht bestätigen könnten, so die Vorinstanz weiter. Denn diese fusse auf den Angaben der Beschwerdeführerin, wonach sie Gewalt durch ihre Eltern und den Ehemann erlebt habe. Gemäss kantonalem Gericht hätten die ABI-Experten dazu konstatiert, dass die Beschwerdeführerin im Rahmen der Exploration nie davon berichtet habe, von ihrem Ehemann geschlagen worden zu sein. Zudem habe diese gemäss ABI-Gutachter erzählt, dass sie zu ihren Eltern immer eine sehr gute Beziehung gepflegt habe. Darüber hinaus beschränkt sich die Beschwerdeführerin mit ihren Einwänden mehrheitlich darauf, der Beweiswürdigung der Vorinstanz ihre eigene Sicht der Dinge gegenüberzustellen und zu schildern, wie einzelne Punkte in den Berichten der behandelnden Ärzte zu würdigen und welche Schlüsse daraus zu ziehen seien. Inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz betreffend die Gesundheitsverbesserung und in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit in angepassten Tätigkeiten von 100 % willkürlich sein sollen, vermag sie damit nicht aufzuzeigen.