Citation: 6B_298/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz erwägt, die Vermieterin habe Anfang August 2017 wegen Mietzinsausständen eine Zahlungsvereinbarung über Fr. 5'934.90 aufgesetzt, auf welcher der Beschwerdeführer und sein Halbbruder als Schuldner aufgeführt seien. Diese Zahlungsvereinbarung trage die Unterschriften des Beschwerdeführers und seines Halbbruders. Gestützt auf das Gutachten des Forensischen Instituts Zürich vom 12. April 2021 sei erstellt, dass die Unterschrift des Halbbruders auf die Zahlungsvereinbarung kopiert worden sei. Es sei erstellt, dass dieser um das Jahresende 2015 aus der Wohnung des Beschwerdeführers ausgezogen sei und den Parkplatz gekündigt habe. Nach drei Monaten habe er die Mietzinszahlungen eingestellt und im Februar 2016 die Hausratversicherung gekündigt. Es erscheine nicht glaubhaft, dass der Halbbruder die Zahlungsvereinbarung unterschrieben habe. Auch die Unterschrift auf dem Formular betreffend Mietzinsreduktion ergebe nur vor dem Hintergrund Sinn, dass der Beschwerdeführer der Vermieterin habe vorspiegeln wollen, sein Halbbruder wohne weiterhin bei ihm und hafte für die Mietzinsen. Weiter hält die Vorinstanz fest, als der Halbbruder für die Mietzinsen betrieben worden sei, habe er erfahren, dass ihn die Vermieterin weiterhin als Mieter betrachte. Im Herbst 2020 habe der Halbbruder beim Bezirksgericht Uster Klage gegen den Beschwerdeführer erhoben. Während der Gerichtsverhandlung vom 21. Oktober 2020 habe der Beschwerdeführer die Zahlungsvereinbarung eingereicht. Damit habe er erreichen wollen, dass das Bezirksgericht Uster seinen Halbbruder nicht aus der einfachen Gesellschaft und der solidarischen Haftung für die Mietzinsen entlasse. Am 26. November 2020 habe der Beschwerdeführer seinerseits beim Bezirksgericht Meilen gegen seinen Halbbruder geklagt und Fr. 67'440.15 verlangt. Dabei habe er wiederum die Zahlungsvereinbarung als Beweismittel eingebracht.