Citation: 1P.447/2005 16.08.2005 E. A

Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Zug führen gegen X.________ eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung, Tätlichkeiten, mehrfacher Drohung, Raubes, mehrfacher versuchter schwerer Körperverletzung, mehrfacher sexueller Nötigung, Vergewaltigung und Nötigung. Sie verdächtigen ihn insbesondere, seine Ehefrau wiederholt von Hand, mit einem Gürtel und mit einem Messerrücken schwer geschlagen, sie mit dem Tode bedroht, sie mit einem Elektrokabel gewürgt und sie unter Gewaltanwendung zu Oralsex und Geschlechtsverkehr gezwungen zu haben. X.________ wurde am 5. September 2004 verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Auf sein Gesuch hin wurde er am 16. Dezember 2004 in den vorzeitigen Strafvollzug versetzt. Am 13. Mai 2005 stellte X.________ beim Strafgerichtspräsidium Zug ein Haftentlassungsgesuch. Am 31. Mai 2005 wies die Strafgerichtspräsidentin das Haftentlassungsgesuch von X.________ ab und ordnete für den Fall, dass er sein Einverständnis zum vorzeitigen Strafvollzug widerrufe, an, er werde in Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft versetzt. X.________ focht diesen Haftentscheid mit Beschwerde bei der Justizkommission des Obergerichts des Kantons Zug an. Er beantragte, er sei umgehend auf freien Fuss zu setzen, und es sei ihm unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung zu gewähren. Mit Urteil und Verfügung vom 23. Juni 2003 wies die Justizkommission die Haftbeschwerde ab, soweit sie darauf eintrat. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wies sie ab.