Citation: 6B_113/2022 E. 5

Die Vorinstanz auferlegte die Kosten des Rechtsmittelverfahrens nicht dem Beschwerdeführer, sondern B.________ persönlich. Zur Begründung führt sie unter Berufung auf Art. 417 StPO und das Urteil des Bundesgerichts 6B_362/2018 vom 26. Juli 2018 im Wesentlichen aus, bei Säumnis oder anderen fehlerhaften Verfahrenshandlungen könnten die Verfahrenskosten der vefahrensbeteiligten Person auferlegt werden, die sie verursacht habe. B.________ habe es versäumt, zugunsten des Beschwerdeführers eine Prozessvollmacht einzureichen bzw. anderweitig nachzuweisen, dass sie zu dessen Vertretung in einem potentiell kostenpflichtigen Gerichtsverfahren berechtigt sei. Dies stelle einen Verfahrensfehler dar, welcher es rechtfertige, sie zur Übernahme der Verfahrenskosten von Fr. 300.-- zu verpflichten. Der Beschwerdeführer ist durch die Kostenauflage nicht beschwert und daher nicht zur Beschwerde in Strafsachen befugt. Der Beschwerdeeingabe lässt sich nicht restlos klar entnehmen, ob B.________ insofern (auch) in eigenem Namen Beschwerde erhebt. Diese Frage kann letztlich offen bleiben, weil sich aus der Beschwerde - so oder anders - nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise ergibt, inwiefern die Vorinstanz diesbezüglich Recht im Sinne von Art. 95 BGG verletzt haben soll. Der blosse Hinweis in der Beschwerde, der Staatsanwaltschaft hätten die Vereinsprotokolle zur Vereinsvertretung vorgelegen, vermag eine Rechtswidrigkeit der vorinstanzlichen Beurteilung nicht aufzuzeigen (Art. 42 Abs. 2 BGG).