Citation: 4A_267/2022 E. B

Bereits am 11. Mai 2020 (mithin kurz nach erstinstanzlich erteilter provisorischer Rechtsöffnung) hatte die Mieterin beim Kantonsgericht Zug Aberkennungsklage gegen die Vermieterin eingereicht. Sie beantragte - soweit hier interessierend -, es sei festzustellen, dass die mit Zahlungsbefehl vom 9. Dezember 2019 in Betreibung gesetzte Forderung in Höhe von Fr. 23'420.-- nebst Zins nicht bestehe. Die entsprechende Betreibung sei aufzuheben. Mit Entscheid vom 31. März 2021 stellte der Einzelrichter am Kantonsgericht - soweit vorliegend von Belang - fest, dass die mit Zahlungsbefehl vom 9. Dezember 2019 in Betreibung gesetzte Forderung in Höhe von Fr. 23'420.-- nebst Zins nicht besteht. Die entsprechende Betreibung hob er auf. Die Beklagte focht diesen Entscheid mit Berufung beim Obergericht des Kantons Zug an. Dieses wies die Berufung mit Urteil vom 12. Mai 2022 ab.