Citation: 9C_360/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Mit der Vorinstanz (vorinstanzliche Erwägungen 5.3 und 5.6 S. 15 und 17) ist festzuhalten, dass die behandelnden Fachärzte das ihrer Ansicht nach männliche Erscheinungsbild des Gesichts weder in Zusammenhang mit der Nase noch mit dem Unterkiefer bringen. Die Notwendigkeit einer diesbezüglichen Begründung ist ihnen offensichtlich bekannt, stellen sie hinsichtlich der Intervention an der supraorbitalen Prominenz doch einen entsprechenden Konnex her (dazu E. 3.2.2 hiernach). Mit ihrem Verweis auf die Fachliteratur zum Erscheinungsbild der Nase vermag die Beschwerdeführerin nichts zu ihren Gunsten ableiten, sagt dies doch nichts über das Erscheinungsbild des Gesichts als Ganzes aus. Das kantonale Gericht hat daher im Ergebnis kein Recht - insbesondere auch nicht den Untersuchungsgrundsatz - verletzt, wenn es eine Leistungspflicht im Rahmen der OKP hinsichtlich der Eingriffe am Unterkiefer und an der Nase verneint hat.