Citation: 5A_558/2024 E. 3.4.1

3.4.1. Davon abgesehen bestreitet die Beschwerdeführerin, dass das Kind im Sommer 2023 seinen Lebensmittelpunkt tatsächlich in V.________ gehabt hat. Sie begründet ihre Auffassung im Wesentlichen damit, das Kind habe gemäss der Abmachung der Parteien nur vorübergehend beim Vater wohnen, nach der Genesung der Beschwerdeführerin jedoch zu dieser zurückkehren sollen. Auch sei das Kind nicht "weitgehend sozial integriert" gewesen. Woher diese Annahme stamme, sei unklar, jedenfalls lasse sie sich weder aus den Akten noch den Ausführungen der Parteien ableiten. Die langen und häufigen Besuche des Kindes bei seiner Mutter sprächen dafür, dass eben keine umfassende Integration in der Schweiz gewollt gewesen sei.