Citation: 8C_286/2018 E. 6.3

6.3. Mit dem versicherungsexternen Gutachten des Prof. Dr. med. G.________ lag eine zuverlässige Grundlage für die Beurteilung der natürlichen Unfallkausalität der erwähnten Befunde an der Halswirbelsäule vor und das kantonale Gericht durfte praxisgemäss darauf abstellen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353). Im Übrigen können organische Beschwerden mit der Vorinstanz objektiv nicht als ausgewiesen gelten. Weiterer Abklärungen in Form des beantragten Obergutachtens bedarf es nicht, sondern es hat unter den gegebenen Umständen hinsichtlich der nicht objektivierbaren Beschwerden eine gesonderte Adäquanzprüfung nach der sogenannten Schleudertrauma-Praxis zu erfolgen (BGE 138 V 248 E. 4 S. 251; 134 V 109 E. 2 S. 112).