Citation: 8C_123/2015 E. 3.3.4

3.3.4. Die Vorinstanz hielt fest, das Gutachten des Zentrums D.________ enthalte eine detaillierte Beschreibung der leidensangepassten Tätigkeit, die die Versicherte zu 100 Prozent, ganztags während acht Stunden pro Tag, ausüben könne. Als spezielle Einschränkungen bestünden Gewichtsbelastungen bis maximal 10 kg und selten am Tag, kein längeres Stehen und Sitzen ohne Unterbruch und kein längeres Stehen in vorgeneigter Haltung. Der Feststellung der Arbeitsfähigkeit liege eine umfassende, auf einem strukturellen Interview, einer klinischen Untersuchung und einer angepassten Form der Evaluation der arbeitsbezogenen funktionellen Leistungsfähigkeit beruhende und die Beurteilung der bildgebenden Untersuchungen und der Akten beinhaltende Begutachtung zu Grunde. Die Schätzung der Arbeitsfähigkeit basiere somit auf allseitigen Untersuchungen, trage den geklagten Beschwerden Rechnung und sei in Kenntnis und unter Berücksichtigung der Vorakten ergangen. Da der Bericht zudem schlüssig und nachvollziehbar sei und die übrigen medizinischen Unterlagen keine Hinweise enthielten, die geeignet wären, Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Feststellungen der Fachpersonen des Zentrums D.________ zu wecken, sei darauf abzustellen.