Citation: 8C_531/2022 E. 5.1

5.1. Gemäss Art. 37 Abs. 1 und 3 ATSG kann sich die Partei, wenn sie nicht persönlich zu handeln hat, jederzeit vertreten lassen. Solange sie die Vollmacht nicht widerruft, macht der Versicherungsträger seine Mitteilungen an die Vertretung. Wie das kantonale Gericht - entgegen der aktenwidrigen Behauptung in der Beschwerde - zutreffend feststellte, bevollmächtigte der Beschwerdeführer mit Formular vom 21. Oktober 2019 die Leiterin des Sozialamts B.________ nicht bloss zur Akteneinsicht, sondern ausdrücklich zur Wahrnehmung seiner Interessen und Vertretung gegenüber der Beschwerdegegnerin. Dass er oder die Bevollmächtigte die Vollmacht zu irgendeinem Zeitpunkt widerrufen und dies der IV-Stelle mitgeteilt hätten, wird in der Beschwerde nicht geltend gemacht (vgl. diesbezüglich E. 5.2 hiernach). Die IV-Stelle war von Gesetzes wegen somit gerade verpflichtet, die Verfügung vom 4. März 2021 dem Sozialamt B.________ zuzustellen. Der vorinstanzliche Schluss, die genannte Verfügung sei korrekt eröffnet worden, ist demnach nicht zu beanstanden.