Citation: 9C_676/2021 E. 5.2.2

5.2.2. Unter Bezugnahme auf diesen Sachverhalt fasste die Vorinstanz die Indizien für das Abstellen auf den Ort der tatsächlichen Verwaltung im Kanton Solothurn wie folgt zusammen: Das wirtschaftliche und strategische Zentrum der Gruppe befinde sich im Kanton Solothurn. Das Briefkastendomizil bei der Domizilgeberin im Kanton Zug erscheine künstlich geschaffen und nicht den wirklichen Verhältnissen entsprechend. Dort würden nur administrative Tätigkeiten durch den Geschäftsführer vollbracht, welche sich von den operativen Tätigkeiten unterscheiden würde. Die eigentliche Tätigkeit der Beschwerdeführerin, auch gemäss Zweckbeschreibung im Handelsregister, würde im Umgang mit den ihr zur Verfügung stehenden Patenten bestehen. Ausschlaggebend sei, wo die operativen Entscheide hierfür gefällt würden. Sowohl die eingetragenen Verwaltungsräte und das Aktionariat der Beschwerdeführerin seien im Kanton Solothurn beheimatet. Operativ entscheidbefugt seien bei der Lizenznehmerin wiederum dieselben Personen, welche auch bei der E.________ AG die entsprechenden Kompetenzen hätten. Die Entscheide über den Umgang mit den Patenten bzw. die Verwertungsbeschlüsse oder der Abschluss von Patentverträgen würden im Kanton Solothurn stattfinden. Überdies habe die Steuerverwaltung des Kantons Zugs nie aktiv das Hauptsteuerdomizil der Beschwerdeführerin beansprucht, sondern sich passiv verhalten.