Citation: 2C_835/2021 E. 5.2.3

5.2.3. Schliesslich ist entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den Abschluss einer echten Ehegemeinschaft auch im Hinblick darauf anzweifelte, dass die Eheleute zu den Umständen ihres Heiratsentschlusses, ihrer Eheringe sowie des Heiratsdatums teilweise ausweichende bzw. unvollständige Angaben gemacht haben. Obwohl den teilweise festgestellten Inkohärenzen der Aussagen der Eheleute kein zu grosses Gewicht beizulegen ist, so untermauern sie doch weiter den Verdacht der Scheinehe. Im Lichte einer Gesamtbetrachtung der vielfachen, auf eine Scheinehe hinweisenden Indizien, kann der Vorinstanz insofern keine willkürliche Beiwürdigung vorgeworfen werden.