Citation: 6B_391/2009 23.06.2009 E. 3

Nach dem Dafürhalten des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz den Sachverhalt aktenwidrig und willkürlich festgestellt. Davon kann indessen keine Rede sein. Die in der Beschwerde erhobene Kritik ist über weite Teile rein appellatorischer Natur. Dies ist etwa der Fall, wenn der Beschwerdeführer ausführt, wie die Resorption des Alkohols erfolgte und welchen Alkoholgehalt er zur Fahrt- bzw. Tatzeit folglich im Blut hatte. Im Übrigen gehen die Ausführungen des Beschwerdeführers an der Sache vorbei. So trifft es nicht zu, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid aktenwidrig annimmt, er habe anerkannt, um 00.50 Uhr mit 0.88 Promille Alkoholgehalt im Blut gefahren zu sein. Nicht anders verhält es sich mit dem Vorwurf, die Vorinstanz lege ihrem Entscheid entgegen der Aktenlage in unhaltbarer Weise zugrunde, dass er um 01.07 Uhr eine zweite Atemalkoholprobe mit einer Blutalkoholkonzentration von 0.97 Promille abgegeben habe. Mit seiner Kritik verliert sich der Beschwerdeführer in Nebensächlichkeiten und Unterstellungen, die - selbst wenn sie zuträfen - den angefochtenen Entscheid in tatsächlicher Hinsicht nicht in einem willkürlichen Licht erscheinen liessen, zumal sie für die konkrete Fallbeurteilung in keiner Weise entscheidwesentlich sind. Denn es kommt - was der Beschwerdeführer wie bereits im kantonalen Verfahren offensichtlich zu verkennen scheint - vorliegend nicht darauf an, welche Art und Menge an Alkoholika er über welche Zeitspannen konsumierte, zu welchem Zeitpunkt er das Restaurant verliess, wie lange er für die Strecke zum Kirchplatz benötigte, wann genau die Atemalkoholproben stattfanden und welche Ergebnisse sie zeitigten, wie die Resorption von statten ging und wie das Ergebnis der rückgerechneten Blutalkoholkonzentration lautet. Massgeblich ist vielmehr, dass er - was vor Bundesgericht unangefochten blieb - um 00.50 Uhr von der Polizeipatrouille angehalten wurde, er zwischen der Anhaltung respektive schon zwanzig Minuten davor und der Blutentnahme keinen Alkohol mehr trank und diese Entnahme eine Blutalkoholkonzentration von minimal 1.81 Gewichtspromille ergab.