Citation: 4P.10/2003 24.06.2003 E. 4

Die Beschwerdeführerin ficht das Urteil des Obergerichts in Bezug auf die Nebenbegründung auch mit Berufung an. Hält das angefochtene Urteil vor Bundesrecht stand, so fehlt der Beschwerdeführerin ein aktuelles, praktisches Interesse an der Beschwerdeführung und ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Wie es sich damit verhält, kann die mit beiden Rechtsmitteln befasste Zivilabteilung in der Weise klären, dass sie das Beschwerdeverfahren aussetzt und im Berufungsverfahren beurteilt, ob der angefochtene Entscheid mit der anderen selbständigen Begründung gestützt werden kann (BGE 86 II 224 S. 226). Trifft dies nicht zu, ist die staatsrechtliche Beschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Diese Sachlage ist nach dem Verlauf der heutigen Beratung im Berufungsverfahren in der Tat gegeben (Urteil des Bundesgerichts 4C.16/2003 vom 24. Juni 2003).