Citation: 4A_325/2023 E. 2.2

2.2. Der angefochtene Beschluss vom 10. Mai 2023 schliesst das handelsgerichtliche Verfahren in der Hauptsache nicht ab. Daran vermag weder der in der Beschwerde erwähnte Umstand, dass für den Fall der Säumnis das Nichteintreten auf die Klage angedroht wurde, etwas zu ändern, noch das Vorbringen, die geforderten Organisationsmängelverfahren seien bereits vor dem Bezirksgericht Luzern rechtshängig gemacht worden. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin handelt es sich beim angefochtenen Beschluss offensichtlich nicht um einen Endentscheid (Art. 90 BGG), sondern um einen Zwischenentscheid (vgl. Art. 92 f. BGG). Auch die Eventualbegründung der Beschwerdeführerin, wonach der angefochtene Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken könne, ist offensichtlich nicht stichhaltig: So zeigt sie keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil auf, indem sie den angefochtenen Beschluss inhaltlich kritisiert und der Vorinstanz vorwirft, sie habe übersehen, dass die Beschwerdeführerin bereits in einem Verfahren vor dem Bezirksgericht Luzern die gerichtliche Bestellung eines Sachwalters verlangt habe. Ebenso wenig trifft zu, dass der angefochtene Entscheid einen nicht wieder behebbaren Verlust des Rechtsschutzes herbeiführen würde, sollte die Vorinstanz androhungsgemäss auf die Klage nicht eintreten, steht gegen einen solchen Endentscheid (Art. 90 BGG) doch die Beschwerde in Zivilsachen offen. Abgesehen davon, dass sie in dem von ihr ins Feld geführten Verfahren vor dem Bezirksgericht Luzern die Einsetzung eines Sachwalters lediglich als vorsorgliche Massnahme beantragt hat, was gegen die angeblich bereits bestehende Rechtshängigkeit der Organisationsmängelverfahren spricht, begründen ihre verfahrensrechtlichen Einwände gegen die Organisationsmängelverfahren von vornherein keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil, verlangt der angefochtene Beschluss doch einzig die Einleitung entsprechender Verfahren sowie die entsprechende Mitteilung an die Vorinstanz. Der in der Beschwerde erwähnte Vergleich mit der Anfechtung einer Kostenvorschussverfügung überzeugt offensichtlich nicht. Ebenso wenig vermag die Beschwerdeführerin darzutun, dass die angeordnete Sistierung des Verfahrens zu einer Verletzung des Beschleunigungsgebots (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) führen würde (dazu BGE 143 III 416 E. 1.4; 143 IV 175 E. 2.3; 138 III 190 E. 6). Es liegt auf der Hand, dass die im angefochtenen Beschluss festgestellte (derzeitig) fehlende Prozessfähigkeit der Beschwerdegegnerinnen 1-18 weitere verfahrensrechtliche Schritte erfordert; inwiefern eine entsprechende Klärung nicht innert angemessener Frist herbeigeführt werden könnte, ist nicht ersichtlich. Die Voraussetzungen für die Anfechtung eines Zwischenentscheids nach Art. 93 Abs. 1 BGG sind offensichtlich nicht erfüllt. Auf die Beschwerde ist daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.