Citation: 8C_738/2023 E. 3.3

3.3. Dem Beschwerdeführer ist insoweit beizupflichten, als die Vorinstanz den aus dem Bericht des Zentrums E.________ vom 17. Juni 2019 zitierten Satz, die schwere Funktionsstörung sei vorwiegend in den fronto-limbischen Hirnarealen durch belastungslimitierende metabolisch-toxische Faktoren (chronische Nierenkrankheit) aggraviert (vgl. E. 3.1 hievor), offensichtlich missverstand. Im Zusammenhang gelesen ist unter dem Partizip Perfekt "aggraviert" synonym "krankhaft gestört" oder "krankhaft verändert" zu verstehen. Hiezu hielt der neurologische Sachverständige der GA eins AG fest, die Neurologin des Zentrums habe festgehalten, es läge eine Symptomatik mit typischer Hypofunktion der sprachdominanten Hemisphäre vor. Sie habe die Untersuchung des eindeutig fremdsprachigen Versicherten auf Deutsch geführt, wobei die ihn begleitende Tochter als Dolmetscherin mitgeholfen habe. Angesichts dieser Umstände ist die Beurteilung des Zentrums wenig nachvollziehbar, unter Berücksichtigung der fremdanamnestischen Angaben sei bei progredienter Verschlechterung mnestischer Funktionen sowie Zunahme von Verhaltenssymptomen wie Gereiztheit die zusätzliche Entwicklung einer neurodegenerativen Erkrankung, begünstigt durch verminderte kognitive Ressourcen, nicht ausgeschlossen. Jedenfalls vermag sie keine Zweifel am Gutachten der GA eins AG zu begründen. Die Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts sowie die daraus gezogenen Schlussfolgerungen sind nicht offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig. Damit bleibt es dabei, dass der Beschwerdeführer in einer angepassten Erwerbstätigkeit zu 70 % arbeitsfähig ist.