Citation: B 64/99 06.06.2001 E. 3

3.- Mit Verfügung vom 12. September 1995 erhöhte die Invalidenversicherung die bisher gewährte halbe Rente rückwirkend ab 1. März 1993 auf eine ganze Rente. Das kantonale Gericht lehnte die vom Beschwerdeführer gestützt darauf ebenfalls auf den 1. März 1993 anbegehrte Erhöhung der BVG- Rente ab. Dies im Wesentlichen mit der Begründung, für die Annahme eines Konnexes zwischen der Verschlechterung der Gesundheit des Versicherten und dem Unfall vom 10. April 1985 sowie der dadurch bedingten Arbeitsunfähigkeit müsse der natürliche und adäquate Kausalzusammenhang gegeben sein. Berufend auf das den Versicherten betreffende Urteil vom 27. Januar 1998, in welchem es - im Streit um Unfallversicherungsleistungen aus dem genannten Unfall - den adäquaten Zusammenhang generell und hinsichtlich des natürlichen Kausalzusammenhangs mindestens einen solchen zwischen dem Unfall und einem allfälligen hirnorganischen Leiden verneint hatte, erachtete das kantonale Gericht in Übereinstimmung mit der Stiftung die Voraussetzung für eine Erhöhung der BVG-Invalidenrente als nicht gegeben. Der Beschwerdeführer vertritt demgegenüber den Standpunkt, die Adäquanz sei nicht erforderlich und die verlangte Konnexität zwischen dem Unfall und der Erhöhung des Invaliditätsgrades sei klar gegeben. Nach dem BSV setzt das Ziel von Art. 23 BVG, bei der beruflichen Vorsorge einen möglichst lückenlosen Vorsorgeschutz für das Invaliditätsrisiko zu haben, bei der Beurteilung der Frage, ob die Erhöhung des Invaliditätsgrades auf den ursprünglichen Unfall oder auf neue Ursachen zurückzuführen sei, einen klaren Massstab für die Adäquanz. Neue Ursachen würden nur dann und in dem Ausmass zu einem Ausschluss der Leistungspflicht der für die bisherige Invalidität leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtung führen, als sie, wäre der Versicherte nach dem Austritt aus der früheren Vorsorgeeinrichtung in eine neue eingetreten, die Leistungspflicht der neuen Institution auslösen würde.