Citation: U 230/04 29.09.2004 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht ist davon ausgegangen, auf Grund der Unfallmeldung des Spitals W.________ vom 25. September 2000 stehe mit überwiegender Wahrscheinlichkeit fest, dass der Beschwerdeführer am 27. April 2000 einen Unfall erlitten hatte. Aus der medizinischen Aktenlage, insbesondere der Beurteilung durch Prof. Dr. med. A.________ vom 30. November 2001, geht hervor, dass der Versicherte, welcher eine Septumdeviation sowie eine Mukozele aufwies und am 23. August 2000 mittels einer Septumplastik, einer Conchotomie, einer vorderen Ethmoidektomie und Mukozeleneröffnung rechts behandelt wurde, bereits vor dem Unfall im Rahmen eines chronischen Schmerzsyndroms unter Kopfschmerzen litt. Insbesondere waren ein Symptom einer Mukozele und ein Exophthalmus erstmals im Februar 2000 aufgetreten und litt der Beschwerdeführer seither an täglichen frontalen Kopfschmerzen. Diese hatten nach der Operation zugenommen, sodass es sich bei der Zunahme des Kopfschmerzleidens nicht um eine durch den versicherten Unfall verursachte richtunggebende Verschlechterung des Gesundheitszustandes handeln konnte. Nach Abschluss der Heilbehandlung der Unfallfolgen im Mai 2000 fehlte es somit an einem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen der nach diesem Zeitpunkt weiterbestehenden, auf somatische Gründe zurückzuführenden Gesundheitsbeeinträchtigung und dem versicherten Unfallereignis vom 27. April 2000. 2.2 Die Vorinstanz erwog sodann, das Kopfschmerzleiden sei zumindest teilweise auf psychogene Ursachen zurückzuführen. Wiewohl aus den Akten ersichtlich war, dass der Beschwerdeführer bereits vor dem Unfall an psychischen Beschwerden gelitten hatte, lag kein Bericht eines psychiatrischen Facharztes vor. Die Frage, ob die Kopfschmerzen durch eine psychische Gesundheitsbeeinträchtigung von Krankheitswert verursacht oder richtunggebend verschlimmert wurden und, bejahendenfalls, ob es sich dabei um eine natürliche Folge des versicherten Unfallereignisses handelte, konnte jedoch offen bleiben. Denn selbst wenn auf Grund zusätzlicher Abklärungen der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen gewesen wäre, hätte es an der Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis und den Folgen einer psychisch bedingten Gesundheitsschädigung gefehlt.