Citation: 2A.411/2004 23.07.2004 E. 1

X.________ hat Wohnsitz in Chur. Während der Woche hält er sich in Volketswil (ZH) auf, um von dort aus seiner Arbeit in Oerlikon nachzugehen. In der Steuererklärung 2001 machte er Abzüge für Fahrkosten geltend: Im Zusammenhang mit der Heimfahrt nach Chur an den Wochenenden Fr. 4'400.-- für ein Generalabonnement erster Klasse sowie Fr. 5'720.-- für Fahrten mit dem Privatauto vom Wochenaufenthaltsort an den Arbeitsort. Die Steuerverwaltung des Kantons Graubünden akzeptierte als Fahrkosten sowohl für die Kantonssteuern als auch für die direkte Bundessteuer lediglich einen Abzug von Fr. 2'800.-- (Kosten für ein Generalabonnement zweiter Klasse). Nach insoweit erfolglosem Einspracheverfahren gelangte X.________ an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, welches die definitive Veranlagung gemäss Einspracheentscheid (steuerbares Einkommen der Ehegatten X.________ für die Kantons- und Gemeindesteuern Fr. -.-- und für die direkte Bundessteuer Fr. -.--) schützte (Urteil vom 30. April 2004).