Citation: 5D_33/2017 E. A

A.a. Im summarischen Verfahren vor Bezirksgericht Kulm wurde B.________ für das künftige Scheidungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege bewilligt und lic. iur. A.________ als amtlicher Anwalt bestimmt. Dieser reichte am 17. April 2013 im Namen seines Mandanten (Kläger) beim Bezirksgericht Kulm Scheidungsklage gegen C.________ (Beklagte) ein und beantragte nebst der Scheidung der Ehe unter anderem die Zuweisung der im Gesamteigentum der Parteien stehenden Liegenschaft in das Alleineigentum des Klägers und die Verpflichtung der Beklagten, dem Kläger als güterrechtliche Ausgleichszahlung Fr. 75'000.-- zu bezahlen. An der Hauptverhandlung vom 24. April 2015 reichten die Parteien eine vom Gericht ausgearbeitete vollständige Vereinbarung über die Nebenfolgen der Scheidung ein. Mit Entscheid vom 26. Mai 2015 schied das Bezirksgericht Kulm die Ehe der Parteien und genehmigte die Vereinbarung über die Nebenfolgen. A.b. Mit Kostennote vom 2. Juni 2015 ersuchte Rechtsanwalt A.________ (Rechtsanwalt) um Auszahlung einer Entschädigung für die Vertretung des Klägers in der Höhe von Fr. 26'812.60 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer). Am 2. Juli 2015 setzte der Gerichtspräsident die Entschädigung auf Fr. 16'295.60 (inkl. Fr. 1'207.10 MWSt.) fest. Mit Entscheid vom 3. Dezember 2015 wies das Obergericht des Kantons Aargau die vom Rechtsanwalt gegen die Kostenfestsetzung erhobene Beschwerde ab. Mit Urteil vom 13. Mai 2016 hob das Bundesgericht den obergerichtlichen Entscheid in Gutheissung der Verfassungsbeschwerde des Rechtsanwalts gut, hob den angefochtenen Entscheid auf und wies die Sache zu neuem Entscheid im Sinne der Erwägungen an das Obergericht zurück. Anlass zur Beanstandung gab die fehlende Einladung des Rechtsanwalts zur Stellungnahme bezüglich der in Aussicht genommenen Kürzung des massgebenden Streitwerts (Urteil 5D_16/2016 vom 13. Mai 2016).