Citation: 8C_197/2018 E. A

A.a. Am 20. April 1999 meldete sich die 1968 geborene A.________ bei der IV-Stelle Aargau zum Leistungsbezug an. Die Verwaltung sprach ihr mit Verfügungen vom 27. Februar und 17. April 2003 rückwirkend auf den 1. August 2001 aufgrund eines Invaliditätsgrads von 58 % eine halbe Rente und ab 1. November 2001 bei einem Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze Invalidenrente zu. Die Revisionsverfahren in den Jahren 2004 und 2006 ergaben keine Veränderungen. A.b. Anlässlich des im Jahr 2011 eingeleiteten Revisionsverfahrens stellte die Verwaltung anhand der Auszüge aus dem individuellen Konto (IK) fest, dass A.________ seit Januar 2009 ein Einkommen erzielte. Aufgrund des Verdachts eines unrechmässigen Leistungsbezugs und der diesbezüglich anfallenden Abklärungen sistierte die IV-Stelle mit Verfügung vom 21. August 2012 die laufenden Rentenleistungen. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 9. Januar 2013 ab. Das Bundesgericht trat mit Urteil 8C_160/2013 vom 12. März 2013 auf die Beschwerde hiergegen nicht ein. A.c. Nachdem die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten bei der BEGAZ GmbH, Begutachtungszentrum BL (BEGAZ) vom 20. März 2014 eingeholt sowie weitere Arztberichte zu den Akten genommen hatte, veranlasste sie ein Verlaufsgutachten bei der MEDAS Interlaken Unterseen GmbH (MEDAS) vom 26. September 2016. Mit Verfügungen vom 7. und 27. Juni 2017 hob sie die bisherige Invalidenrente rückwirkend auf den Sistierungszeitpunkt auf und sprach A.________ ab 1. August 2014 wiederum eine ganze Rente der Invalidenversicherung zu.