Citation: 5A_412/2021 E. 2

Während der Beschwerdeführer erstinstanzlich trotz mehrmaliger Aufforderung und Fristerstreckung mit Ausnahme des Arbeitsvertrages keinerlei Unterlagen zu den Akten gegeben hatte, reichte er im Rahmen der Berufung gewisse Belege nach. Das Kantonsgericht setzte den Kindesunterhalt anhand der nunmehr vorhandenen Dokumente sowie in Anwendung der Untersuchungs- und Offizialmaxime fest. Dabei ging es von einem Monatsgehalt von EUR 954.60 sowie Auslagen von EUR 630.-- aus (Wohnen EUR 75; Essen, Haushalt, Kleider EUR 250.--; Berufsauslagen, Auto EUR 225.--; Telekommunikation EUR 30.--; Besuchsrechtskosten EUR 50.--).