Citation: 2C_65/2021 E. 1.3

1.3. Im Anschluss daran gelangte die Steuerpflichtige an das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus. Darin ersuchte sie um Abänderung der Veranlagungsverfügungen seit der Steuerperiode 2008, um Klärung der ihres Erachtens immer noch offenen Wohnsitzfrage (hinsichtlich ihr und ihrer Kinder) sowie um Ausfertigung einer Wohnsitzbestätigung. Gleichzeitig beantragte sie die unentgeltliche Rechtspflege (unentgeltliche Prozessführung und Beiordnung einer unentgeltlichen Rechtsverbeiständung). Das Verwaltungsgericht erliess am 17. Dezember 2020 je einen Entscheid zur direkten Bundessteuer (VG.2020.00099) und zu den Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Glarus (VG.2020.00098) und wies die Rechtsmittel ab, soweit darauf einzutreten war. Das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Prozessführung schrieb es zufolge Gegenstandslosigkeit ab, das Gesuch um Beiordnung einer unentgeltlichen Rechtsverbeiständung wies es ab. In der Sache selbst ging die Begründung dahin, dass die Steuerrekurskommission bundesrechtskonform auf die Rechtsmittel nicht eingetreten sei, da die Steuerpflichtige ihrer Begründungspflicht nicht genügt habe.