Citation: 7B.7/2001 30.01.2001 E. 1

1.- a) Am 23. April 1990, 28. Juni 1990 und 5. Mai 1995 vollzog das Betreibungsamt A.________ Arrestbefehle, die der heute in B.________ (Kanton Graubünden) wohnhafte Y.________ gegen seine in Paris lebende Ehefrau Z.________ erwirkt hatte (Arreste Nrn. 1, 2 und 3). Es wurden Bankguthaben, Wertschriften, Gold und Schmuck im damals auf rund 3,8 Mio. Franken geschätzten Wert mit Beschlag belegt. Zur Prosequierung der Arreste wurden die Betreibungen Nrn. 4, 5 und 6 eingeleitet. Z.________ schlug Recht vor. Die Forderungsklage im Sinne von Art. 79 SchKG, die Y.________ am 11. Juni 1990 gegen Z.________ einreichte, wies das Tribunal de première instance (6. Kammer) des Kantons Genf am 18. Juni 1998 vollumfänglich ab. Y.________ appellierte, worauf die Cour de justice (Zivilkammer) mit Urteil vom 12. Februar 1999 Z.________ verpflichtete, die Beträge von Fr. 2'170'000.-- und Fr. 1'481'142. 79, zuzüglich Zins, zu zahlen, und in den Betreibungen Nrn. 4 und 6 definitive Rechtsöffnung erteilte. Der von Z.________ hiergegen erhobenen staatsrechtlichen Beschwerde wurde durch Verfügung des Präsidenten der I. Zivilabteilung des Bundesgerichts vom 26. März 1999 superprovisorisch aufschiebende Wirkung zuerkannt. Am 23. Juni 1999 wurde die staatsrechtliche Beschwerde abgewiesen. Y.________ stellte am 28. Juni 1999 die Fortsetzungsbegehren, worauf das Betreibungsamt die vollzogenen Arreste in definitive Pfändungen umwandelte (Pfändungsurkunde vom 16. Dezember 1999). b) Mit Wirkung ab 6. Mai 1999 (08. 00 Uhr) hatte der Präsident des Bezirksgerichts Maloja durch Entscheid vom 29. April 1999 über Y.________ den Konkurs eröffnet (auf Antrag von Z.________ im Sinne von Art. 190 SchKG). Mit Urteil vom 25. Juni 1999 wurde das Konkursdekret durch den Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden bestätigt. Auf Ersuchen des Konkursamtes Oberengadin vom 4. Januar 2000 verwertete das Betreibungsamt A.________ verschiedene von ihm mit Beschlag belegte Vermögenswerte. Der Erlös von rund 3 Mio. Franken wurde zur Konkursmasse gezogen. Arrestierter bzw. gepfändeter Schmuck im Schätzungswert von rund 350'000 Franken ist noch nicht verwertet. c) Mit Eingabe vom 27. Juni 2000 gelangte Z.________ an das Konkursamt Oberengadin und verlangte unter Berufung auf Art. 280 Ziff. 1 SchKG die Freigabe der Vermögenswerte, die in A.________ arrestiert worden waren. Zur Begründung brachte sie vor, Y.________ habe unterlassen, innert der in Art. 279 Abs. 3 SchKG festgelegten Frist von zehn Tagen das Fortsetzungsbegehren zu stellen. Das Konkursamt wies das Begehren noch gleichen Tags ab. Gegen die konkursamtliche Verfügung vom 27. Juni 2000 führte Z.________ am 6. Juli 2000 Beschwerde beim Kantonsgerichtsausschuss von Graubünden mit dem Rechtsbegehren, das Konkursamt sei anzuweisen, ihr die "Vermögensgegenstände gemäss Pfändungsurkunde des Betreibungsamtes A.________ vom 16. Dezember 1999" auszuhändigen. Der Kantonsgerichtsausschuss wies die Beschwerde am 13. Dezember 2000 ab. d) Z.________ nahm den Entscheid der kantonalen Aufsichtsbehörde am 18. Dezember 2000 in Empfang. Mit einer vom 27. Dezember 2000 datierten und noch am gleichen Tag zur Post gebrachten Eingabe führt sie (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts und erneuert das im kantonalen Verfahren gestellte Rechtsbegehren. Der Kantonsgerichtsausschuss beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Andere Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden.