Citation: U 41/06 02.02.2007 E. 10.6

10.6.1 Nach dem Unfall vom 16. Januar 2003 war der Beschwerdeführer bis 12. März 2003 zu 100 % arbeitsunfähig. Ab 13. März 2003 arbeitete er zeitlich zu 50 % und ab 31. März 2003 wieder zu 100 % im angestammten Beruf (Bericht des Dr. med. M.________ vom 17. März 2003) . Am 16. März 2004 gab der Versicherte gegenüber der SUVA an, vom 26. Februar bis 2. März 2004 sei er vom Arzt wegen den Beschwerden arbeitsunfähig geschrieben worden. Tagsüber gehe es jeweils besser, da er bei der Arbeit abgelenkt sei. In der Regel führe er bei Kunden in Wohnungen Malerarbeiten aus, die er gut verrichten könne. Er verspüre einfach Beschwerden, wenn er beim Malen einer Decke nach oben schauen müsse. Das Spital Z.________ legte am 8. Juni 2004 dar, der Versicherte habe einen Arbeitstag von 10 bis 11 Stunden. Tagsüber seien die Beschwerden wahrscheinlich wegen der Ablenkung eher weniger ausgeprägt. Gemäss den Berichten des Dr. med. I.________ vom 29. November 2005 und 12. Januar 2006 kann der Versicherte seit dem Unfall vom 16. Januar 2003 Überkopfarbeiten nicht ausführen und leide unter verstärkten Kopf- und Nackenschmerzen, wenn er sich bei der Arbeit mit über die Horizontale gehobenem linken Arm festhalten müsse; er arbeite aber zu 100 %, solange der Arbeitgeber diese Einschränkung in Kauf nehme. 10.6.2 Soweit der Versicherte geltend macht, er füge sich mit der 100%igen Arbeitstätigkeit unter Medikamenteneinnahme gesundheitliche Schäden zu (Erw. 4.2 hievor), kann dem nicht gefolgt werden. Denn keiner der involvierten Ärzte erachtete die 100%ige Arbeitstätigkeit - in deren Rahmen auf die gesundheitlichen Einschränkungen des Versicherten Rücksicht genommen wird (Erw. 10.6.1 hievor) - als unzumutbar oder riet von ihr ab. 10.6.3 Mit Blick auf die Rechtsprechung (vgl. insbesondere RKUV 2001 Nr. U 442 S. 544 ff. [Urteil L. vom 30. August 2001, U 56/00]; erwähnte Urteile U 369/05 Erw. 8.7.2 und U 393/05 Erw. 8.2.3) ist das Kriterium des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit nicht erfüllt. 10.7 Nach dem Gesagten sind höchstens die zwei Kriterien, nämlich die ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung und Dauerbeschwerden zu bejahen (Erw. 10.3 f. hievor). Beide sind jedoch nicht in ausgeprägter Weise gegeben, weshalb die Adäquanz zwischen dem Unfall und einer psychischen Fehlentwicklung zu verneinen ist (BGE 115 V 133 ff.). Eine Leistungspflicht der SUVA besteht demnach nicht (BGE 127 V 104 f. Erw. 5d).