Citation: U 9/02 17.05.2002 E. 4

4.- In Anwendung der Rechtsprechung gemäss BGE 115 V 133 ist der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 3. Mai 1995 und den psychischen Beschwerden zu verneinen. Es kann diesbezüglich auf Erw. 4.3 des angefochtenen Entscheides verwiesen werden, worin die Vorinstanz, ausgehend von einem mittelschweren Unfall, richtig ausgeführt hat, dass die praxisgemäss (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) in die Beurteilung miteinzubeziehenden Kriterien weder in gehäufter Weise erfüllt sind noch eines der Kriterien in besonders ausgeprägter Weise gegeben ist. Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Das Kriterium der langen, somatisch bedingten ärztlichen Behandlung ist nicht erfüllt, da der Versicherte selber einräumt, selten beim Arzt gewesen zu sein. Unbehelflich ist diesbezüglich sein Vorbringen, er habe sich von seiner als Therapeutin ausgebildeten Lebenspartnerin manualtherapeutisch behandeln lassen. Er macht weiter geltend, das Kriterium der langen Dauer der Arbeitsunfähigkeit sei erfüllt, da aus dem Unfall vom 3. Mai 1995 eine Arbeitsunfähigkeit von 20 % resultiere. Abgesehen davon, dass vorliegend nicht von einer gesonderten, somatisch bedingten Arbeitsunfähigkeit auszugehen ist, fällt der Grad von 20 % nicht derart ins Gewicht, dass deswegen und auf Grund des als erfüllt zu betrachtenden Kriteriums der besonderen Art der erlittenen Verletzung die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zu bejahen wäre.