Citation: 9C_497/2022 E. 4.2

4.2. Was die Beschwerdeführerin gegen diese vorinstanzlichen Feststellungen vorbringt, vermag sie nicht als willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Ein Mangel in der Sachverhaltsfeststellung gemäss Art. 105 Abs. 2 BGG liegt nicht bereits dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre. Eine Beweiswürdigung erweist sich erst dann als willkürlich, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen hat oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 144 II 281 E. 3.6.2). Solche vermag die Beschwerdeführerin nicht darzutun. Selbst wenn man gemäss ihren Vorbringen davon ausgehen würde, sie habe im Herbst 2015 eine Stelle gesucht, welche ihr ein berufsbegleitendes Studium ermöglicht hätte, so könnte daraus nicht zwingend der Schluss gezogen werden, sie hätte ohne Schwangerschaft im Dezember 2016 nicht einen möglichst raschen Abschluss des Studiums, sondern einen umgehenden Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt angestrebt. Entgegen ihren Ausführungen erscheint auch unter Berücksichtigung ihres sonstigen Karriereverlaufs die vorinstanzliche Argumentation jedenfalls nicht als unhaltbar. Somit hat das kantonale Gericht kein Bundesrecht verletzt, als es die Beschwerdeführerin nicht als arbeitslos im Sinne von Art. 29 EOV qualifizierte.