Citation: U 134/05 29.08.2007 E. A

Die 1974 geborene Z.________ arbeitete seit 19. August 1996 als Kindergärtnerin bei der Primarschule G.________. Sie war bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Winterthur) obligatorisch gegen die gesundheitlichen und erwerblichen Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Gemäss Bagatellunfall-Meldung UVG vom 26. Januar 1999 war sie am 21. Dezember 1998 mit dem Fahrrad gestürzt («Bei zügiger Fahrt habe ich nicht mehr lenken oder bremsen können und bin daraufhin mit der rechten Gesichtshälfte auf dem Trottoir aufgeschlagen [rechte Schläfe]»). Unter «Art der Schädigung» wurden eine Handgelenk-Verstauchung, Kopfschmerzen und Schwindel genannt. Der von Z.________ am 14. Januar 1999 aufgesuchte med. pract. H.________ stellte die Diagnosen einer HWS-Distorsion und einer Handgelenkskontusion (Fragebogen bei HWS-Verletzungen vom 26. Februar 1999). Er verordnete Antiphlogistika und physikalische Therapie. Eine Arbeitsunfähigkeit wurde nicht angegeben. Die Winterthur anerkannte ihre Leistungspflicht und kam für die Heilbehandlung auf. Am 22. November 2000 reichte Z.________ bei der Winterthur eine weitere Unfallmeldung ein. Darin erwähnte sie den Sturz vom 21. Dezember 1998. Als von der Verletzung betroffener Körperteil gab sie die Hand, sowie Kopf und Nacken an. Wegen unter ambulanten Bedingungen therapieresistenten Schmerzen hielt sich die Versicherte auf Zuweisung des erstmals im März 2000 konsultierten Dr. med. A.________ vom 15. Mai bis 12. Juni 2001 in der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ auf. Es wurde u.a. die Diagnose eines chronischen zervikozephalen Syndroms bei Verdacht auf somatoforme Anteile gestellt (Austrittsbericht vom 2. Juli 2001). Im Mai und August 2002 wurde Z.________ in der Klinik Y.________ neurologisch und neuropsychiatrisch untersucht und begutachtet (Expertise vom 30. Dezember 2002). Mit Verfügung vom 17. Oktober 2003 und Einspracheentscheid vom 23. März 2004 lehnte die Winterthur eine Leistungspflicht für den im November 2000 gemeldeten Rückfall mangels natürlichem Kausalzusammenhang der geklagten Beschwerden zum Unfall vom 21. Dezember 1998 ab.