Citation: 8C_796/2014 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, dass die einem 50 %-Pensum entsprechende Weiterbildung keinen Grund für die Befreiung von der Erfüllung der Beitragszeit gesetzt habe. Wohl sei der Beschwerdeführerin hinsichtlich der zeitlichen Beanspruchung durch das Studium neben dem Besuch von Vorlesungen, Kursen, Seminaren und Übungen eine gewisse Zeit vor den Prüfungen eine Vorbereitungszeit von mehr als 50 % eines Vollpensums zuzugestehen, doch sei nicht davon auszugehen, dass diese grössere Vorbereitungszeit die gesamte Zeitspanne der Rahmenfrist in Anspruch genommen habe. Zudem ergebe sich aus den Akten nicht, dass die Versicherte während der üblichen Arbeitszeit stets im Umfang von 50 % mit der Kinderbetreuung befasst gewesen sei, habe sie doch während der Weiterbildung ein fünfmonatiges Praktikum in einem Pensum von 80 % absolviert und gemäss eigenen Angaben während der letzten Zeit des Studiums eine Arbeitsbelastung von durchschnittlich 75 % gehabt. Es wäre ihr daher - so die Vorinstanz - abgesehen von der letzten Zeit des Studiums eine Kapazität von 25 bis 30 % für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit geblieben, womit die Versicherte die Beitragszeit hätte erfüllen können.