Citation: 8C_156/2022 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet ein, der ihn behandelnde Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Orthopädische Chirurgie, sei im Zeugnis vom 21. September 2021 von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen. Gemäss dem Bericht der Klinik E.________ betreffend die berufliche Standortbestimmung vom 23. September 2020 habe er lediglich eine Leistung von 50 bis 60 % erbringen können. Diese Erkenntnisse seien in der kreisärztlichen Beurteilung vom 2. September 2020 nicht berücksichtigt. Sie stehe zudem in offensichtlicher Diskrepanz zur Tatsache, dass er in den letzten Jahren nur eine Leistung von 50 bis 60 % habe erbringen können. Es bestünden somit zumindest geringe Zweifel an der Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. C.________. Dies gelte umso mehr, als die Vorinstanz zwar zunächst seine angeblichen Qualifikationen, Erfahrungen und Kenntnisse hervorgehoben habe, nur um anschliessend eingestehen zu müssen, dass seine Beurteilung der Integritätsentschädigung nicht überzeugend und beweiswertig gewesen sei, weshalb sie von einem anderen Kreisarzt vorzunehmen sei.