Citation: 7B_14/2021 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Rechts auf ein faires Verfahren, weil die Vorinstanz trotz des ärztlichen Attests vom 19. Mai 2021 seine Verhandlungsfähigkeit für die Hauptverhandlung vor erster Instanz bejaht hat. Er beschränkt sich bei seiner Kritik allerdings darauf, ausgiebig die eigene subjektive Sicht auf seine gesundheitliche Verfassung zu schildern und unter Hinweis auf das erwähnte ärztliche Attest auf seine Verhandlungsunfähigkeit zu schliessen. Mit den umfassenden Erwägungen der Vorinstanz zur Frage der Überzeugungskraft des ärztlichen Attests, der Sachbezogenheit seiner mündlichen Ausführungen (insbesondere zu den Tatvorwürfen) anlässlich der Hauptverhandlung, der Sinnhaftigkeit seiner rechtlichen Einwände, seiner Prozesserfahrenheit und juristischen Ausbildung sowie der fehlenden tatsächlichen und rechtlichen Komplexität des Falles befasst sich der Beschwerdeführer hingegen, wenn überhaupt, allenfalls oberflächlich. Seine Beanstandungen verbleiben folglich im Appellatorischen; er widerlegt die Feststellungen der Vorinstanz zu seiner Verhandlungs- bzw. Prozessfähigkeit nicht als willkürlich und zeigt auch nicht substanziiert auf, inwiefern deren Schluss, er sei trotz seiner Belastungssituation in der Lage gewesen, seine Rechte durch Verteidigung zu wahren, rechtsfehlerhaft sein könnte. Soweit er zudem vorbringt, die Vorinstanz habe seinen Antrag auf Begutachtung mit Erweiterung auf die Frage der Verhandlungsfähigkeit für die Berufungsverhandlung rechtsverweigernd nicht geprüft, zeigt er nicht auf, wann und wie er einen solchen Antrag vor Vorinstanz formgültig gestellt haben will. Der blosse Hinweis auf ärztliche Berichte, die er als Beilage zu den Akten gereicht haben will, genügt hierfür nicht. Es ist nicht am Bundesgericht, die Rechtsschriften des Beschwerdeführers daraufhin zu durchforsten. Der durch den amtlichen Verteidiger erstellten Berufungserklärung lässt sich ein solcher Antrag nicht entnehmen. Beim Arztzeugnis vom 24. November 2021 handelt es sich im Übrigen um ein unzulässiges echtes Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG), das eine Verhandlungsunfähigkeit des Beschwerdeführers am 20. Oktober 2021 nicht zu belegen vermag.