Citation: 4A_146/2017 E. 1

Ficht ein Mieter die Kündigung eines unbefristeten Mietverhältnisses an, entspricht der Streitwert dem Mietzins, der bis zum Zeitpunkt geschuldet ist, auf den frühestens eine neue Kündigung ausgesprochen werden könnte, sollte sich die angefochtene als ungültig erweisen. Nach der Rechtsprechung ist dabei die dreijährige Frist nach Art. 271a Abs. 1 lit. e OR zu berücksichtigen, während welcher der Vermieter nicht kündigen darf (BGE 137 III 389 E. 1. 1 S. 390 mit Hinweisen). Angesichts der Monatsmiete von Fr. 718.-- (Fr. 517.-- für die 2-Zimmerwohnung, Fr. 88.-- beziehungsweise Fr. 113.-- für die beiden Mansarden) übertrifft der während einer allfälligen Sperrfrist anfallende Mietzins (Fr. 25'848.--) die Streitwertgrenze von Fr. 15'000.-- nach Art. 74 Abs. 1 lit. a BGG. Unter diesem Gesichtspunkt erweist sich die Beschwerde in Zivilsachen als zulässig.