Citation: 2A.653/2006 09.11.2006 E. 1

Die A.________ Liegenschaften AG mit Sitz in X.________, Kanton St. Gallen, ist Eigentümerin von Eigentumswohnungen in einer Überbauung in Y.________, Kanton Thurgau. Gemäss ihrer Angaben soll es sich um ihren einzigen Grundbesitz handeln. Die Steuerverwaltung des Kantons Thurgau veranlagte für die Steuerperioden 2002 und 2003 anstelle der Gewinn- und Kapitalsteuer die Minimalsteuer auf den im Kanton gelegenen Grundstücken, weil diese Steuer höher ist als die Summe von Gewinn- und Kapitalsteuer (vgl. § 101 ff. des Steuergesetzes des Kantons Thurgau vom 14. September 1992, Fassung vom 6. Mai 1998, StG). Mit Entscheid vom 14. März 2006 bestätigte die Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau diese Veranlagungen. Die Steuerpflichtige führte Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Sie wehrte sich gegen die Anwendung der Minimalsteuer auf dem Grundeigentum anstelle der Gewinn- und Kapitalsteuer (§ 101 StG) und machte geltend, dass sie als Eigentümerin von etwa zwei Dritteln der vermietbaren Wohnungen gegenüber den privaten Stockwerkeigentümern - alles natürliche Personen, welche ebenfalls Wohnungen vermieten - rechtsungleich behandelt werde. Diese könnten die finanziellen Belastungen (Hypothekardarlehen, Zinsen) steuerwirksam geltend machen und folglich ihre Wohnungen günstiger vermieten. Mit Urteil vom 30. August 2006 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die Beschwerde ab. Hiergegen richtet sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der A.________ Liegenschaften AG. Sie beantragt (mindestens sinngemäss), der Entscheid des Verwaltungsgerichts und die Steuerveranlagungen (Minimalsteuer) seien aufzuheben. Im Rahmen der Gewinn- und Kapitalsteuer seien die Hypothekarzinsen zum Abzug zuzulassen und es sei der Gewinn auf Fr. 0 und das Kapital auf Fr. 50'000.-- festzusetzen. Es wurden keine weiteren Instruktionsmassnahmen angeordnet.