Citation: 6B_1428/2020 E. 2.6.9

2.6.9. Insgesamt prüft die Vorinstanz die Landesverweisung nach den massgebenden Kriterien und begründet nachvollziehbar, weshalb sie einen Härtefall verneint. Mit Blick auf die obigen Ausführungen und in Würdigung der gesamten Umstände überschreitet die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen nicht und verletzt weder Bundes-, noch Verfassungs- oder Völkerrecht. Die Landesverweisung der Beschwerdeführerin erweist sich folglich als rechtskonform. Die Dauer der Landesverweisung beanstandet die Beschwerdeführerin nicht, entspricht sie doch dem gesetzlichen Minimum.