Citation: 9C_858/2014 E. 6

Der Beschwerdeführer beantragt wie schon im vorangegangenen Verfahren den Ersatz der Kosten des im Rahmen des Vorbescheidverfahrens eingereichten Privatgutachtens vom 9. Juli 2013 von Fr. 8'370.-. Zur Begründung bringt er vor, die Expertise sei schlüssig; eine Gutheissung der Beschwerde werde sich mutmasslicherweise auch darauf stützen. Nach Art. 78 Abs. 3 IVV werden die Kosten von Abklärungsmassnahmen von der Versicherung getragen, wenn die Massnahmen durch die IV-Stelle angeordnet wurden oder, falls es an einer solchen Anordnung fehlt, soweit sie für die Zusprechung von Leistungen unerlässlich waren oder Bestandteil nachträglich zugesprochener Eingliederungsmassnahmen bilden. Im Wesentlich gleich lautet Art. 45 Abs. 1 ATSG. Unerlässlich sind Abklärungen, wenn die entsprechende Massnahme im Rahmen der Untersuchungspflicht ebenfalls anzuordnen gewesen wäre, was jedoch nicht erfolgt ist (Urteil 9C_921/2013 vom 24. Februar 2014 E. 5.1, in: SVR 2014 IV Nr. 11 S. 44). Aufgrund des Verfahrensausgangs ist der Anspruch auf Ersatz der Kosten des Privatgutachtens vom 9. Juli 2013 im Grundsatz zu bejahen. Die Beschwerdegegnerin wird die Höhe der Entschädigung nach Massgabe der Rechtsprechung (vgl. Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 85/04 vom 14. März 2005 E. 4.1, in: RKUV 2005 Nr. U 547 S. 221) festzusetzen haben.