Citation: 8C_283/2023 E. A

Die 1969 geborene A.________ war seit Juni 2008 im Spital B.________ als Pflegefachfrau angestellt und bei der HDI Global SE (nachfolgend: HDI) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 15. März 2016 stürzte sie beim Skifahren und zog sich im Wesentlichen Verletzungen im Bereich der oberen Halswirbelsäule (nachfolgend: HWS) zu. Die HDI richtete Taggelder aus. Nach konservativer Behandlung und Einholung einer vertrauensärztlichen Stellungnahme veranlasste sie ein bidisziplinäres Gutachten vom 26./27. Juni 2017 mit separater radiologischer Beurteilung (samt Ergänzungen vom 9. Dezember 2017, 3. August und 6. September 2018). Mit Verfügung vom 10. Oktober 2018 verneinte die HDI eine (weitergehende) Leistungspflicht zunächst vollends, da es an einem Kausalzusammenhang zwischen den angegebenen Beschwerden und dem Ereignis vom 15. März 2016 fehle. Darauf kam sie nach Einholung einer weiteren Stellungnahme der begutachtenden Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation zurück und anerkannte schliesslich den Leistungsanspruch bis 14. September 2016 (Einspracheentscheid vom 29. Juli 2019).