Citation: 8C_126/2017 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin - resp. ihre Rechtsvorgängerin - hat in der Verfügung vom 10. April 2014 unter Berufung auf das bundesgerichtliche Urteil 8C_191/2011 vom 16. September 2011 festgehalten, dass für eine allfällige weitere notwendige Behandlung die obligatorische Krankenversicherung aufzukommen habe, sobald keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten ist. Da die Behandlung beim Beschwerdegegner abgeschlossen sei und dieser Schuheinlagen lediglich noch zur Erhaltung des jetzigen Gesundheitszustandes benötige, lehnte sie eine weitere Kostenbeteiligung ab und verwies die Sache an die Krankenversicherung als nunmehr kompetente Ansprechpartnerin. Dem Einspracheentscheid vom 29. Oktober 2014 ist zu entnehmen, dass beim Fallabschluss die Voraussetzungen für einen Rentenanspruch nicht gegeben waren, weshalb gemäss BGE 134 V 109 E. 4.2 S. 115 die obligatorische Krankenpflegeversicherung für die notwendige Heilbehandlung aufzukommen habe. Des weiteren berief sich die Beschwerdeführerin auf das Urteil 8C_591/2013 vom 29. Oktober 2013, wonach bei einem rentenausschliessenden Fallabschluss der Unfallversicherer nicht mehr für weitere Behandlungs- bzw. Pflegevorkehren zur Erhaltung der Erwerbsfähigkeit und damit auch nicht mehr für die vom Versicherten beantragten Schuheinlagen, welche Hilfsmittel im Sinne von Art. 11 UVG darstellten, aufzukommen habe. In diesem Urteil komme das Bundesgericht zum Schluss, dass nach einem rentenausschliessenden Fallabschluss weder Heilbehandlungen noch Hilfsmittel vom Unfallversicherer zu übernehmen seien.