Citation: U 251/00 23.01.2003 E. A

Der 1950 geborene A.________ arbeitete ab 1. Juli 1985 als Dachdecker in der Firma T.________, einem der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unterstellten Betrieb. Am 23. März 1995 erlitt er auf einer Baustelle einen Unfall, bei welchem er sich am Hinterkopf und an der Schulter links verletzte. Mehrere an eine Hauswand angelehnte Bodenbretter waren aus einer Höhe von rund 1,7 m herunter gefallen und hatten ihn getroffen. A.________ wurde noch am selben Tag ins Spital X.________ eingeliefert, wo er bis 28. März 1995 stationär behandelt wurde. Die Diagnose lautete: Commotio cerebri, Kontusion der Halswirbelsäule sowie Verdacht auf Scapulahalsfraktur links, welcher sich indessen später computertomographisch nicht bestätigen liess. In der Folge klagte A.________ über Schwindel, Kopfschmerzen und Ohrensausen. Nach gescheitertem Versuch der Wiederaufnahme der Arbeit während ein paar Stunden im Tag im Magazin der Firma Ende Oktober/Anfang November 1995 war er vom 19. Januar bis Mitte Mai 1996 im Schreinereibetrieb der Firma S.________ AG beschäftigt. Die SUVA betrachtete diesen Einsatz als Arbeitstherapie und richtete für die betreffende Zeit unverändert das volle Taggeld aus. Danach war A.________ nicht mehr erwerbstätig. Wegen Persistierens der Beschwerden wurde A.________ zunächst neurologisch, später auch rheumatologisch abgeklärt. Des Weitern wurde er ORL-mässig untersucht, u.a. in der Tinnitus-Sprechstunde von Prof. Dr. med. K.________. Daneben fanden im Zeitraum Juni bis September 1996 mehrere Konsultationen in der Psychiatrischen Poliklinik des Spitals X.________ statt. Dabei wurde die Diagnose eines organischen Psychosyndroms nach Schädel-Hirntrauma gestellt (Bericht vom 12. September 1996). Am 12. Juni 1997 wurde A.________ durch Dr. med. G.________, FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, von der Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA neurootologisch untersucht. Darauf Bezug nehmend stellte die Anstalt mit Verfügung vom 6. August 1997 das Taggeld auf Ende August 1997 ein, lehnte die Ausrichtung weiterer Versicherungsleistungen über diesen Zeitpunkt hinaus ab und verneinte den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung. Daran hielt der Unfallversicherer nach Stellungnahme des Dr. med. G.________ («Ärztliche Beurteilung» vom 17. November 1997) mit Einspracheentscheid vom 11. Dezember 1997 fest.