Citation: 6B_429/2021 E. 3.3.3

3.3.3. Der Beschwerdeführer kann sich damit lediglich auf seine Geburt, den grössten Teil seines Aufwachsens und Lebens in der Schweiz und die ihm (doch noch erteilte, vgl. Beschwerde S. 17) Niederlassungsbewilligung, mit der an sich ein gefestigtes Anwesenheitsrecht zuzugestehen ist (BGE 144 II 1 E. 6.1 S. 12), berufen. Aus der schlechten sozialen, kulturellen sowie der fehlenden beruflichen Integration mit aus heutiger Sicht wenig erfolgversprechender Perspektive und dem Umstand, dass der heute 38 Jahre alte Beschwerdeführer familiäre Beziehungen zu seinem Cousin und seiner Mutter pflegt, musste die Vorinstanz keine die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung überwiegenden privaten Interessen ableiten. Zusammenfassend lässt sich damit kein anspruchbegründendes Privat- oder Familienleben im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK feststellen. Die vorinstanzliche Landesverweisung verletzt kein Bundesrecht.