Citation: 4A_382/2014 E. 6.2.5

6.2.5. Was sodann die Bezugnahme auf die ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeiten anbelangt, erfolgten diese gerade gestützt auf die entsprechenden Angaben des Beschwerdeführers 2. Der Umstand, dass die Versicherungsleistungen auf der Basis der Arbeits (un) fähigkeitsbescheinigungen der Ärzte und nicht unmittelbar der Aussagen des Beschwerdeführers 2 ausgerichtet wurden, vermag diesen nicht zu entlasten. Der Tatbestand von Art. 40 VVG kann durch eine bewusste Aggravation/Simulation oder aber durch falsche Angaben zur Leistungsfähigkeit gegenüber dem Versicherer oder den Ärzten (im Sinne der in der Bestimmung erwähnten Vertretern) erfüllt werden (E. 5.1 hievor; Nef, a.a.O., N. 22 zu Art. 40 VVG; Stephan Fuhrer, Schweizerisches Privatversicherungsrecht, 2011, N. 11.103; vgl. auch Urteil 5C.2/2007 vom 17. Oktober 2007 E. 4.2). Von unvollständigen oder einseitigen Ausführungen des kantonalen Gerichts, wie in der Beschwerde moniert, kann vor diesem Hintergrund nicht die Rede sein.