Citation: H 156/02 08.10.2002 E. 3

3.1 Die Vorinstanz kam im Rahmen der Vergleichsrechnung gemäss Art. 33bis AHVG (vgl. Erw. 2.2 hievor) zum Schluss, die Altersrente, berechnet auf der Grundlage der Invalidenrente, d.h. einer Beitragsdauer von 27 Jahren und einem aufgewerteten durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 50'337.-, ergebe eine monatliche Altersrente von Fr. 1269.- (für die Jahre 1999 und 2000), was für den Versicherten im Vergleich zur Berechnung auf der Grundlage der AHV günstiger sei. Streitig und zu prüfen ist die Höhe der Altersrente, wobei insbesondere die anrechenbare Beitragszeit als eine Berechnungsgrundlage der Rente in Frage steht. Der Beschwerdeführer macht in seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend, in der Zeit vom 17. März 1958 bis 13. März 1959 habe er in der Fabrik Y.________ gearbeitet, dabei seien ihm vom Arbeitgeber auch Beiträge abgezogen worden. Diese Beitragszeit sei bei der Berechnung seiner Rente zu berücksichtigen. Er legt dazu verschiedene Unterlagen, unter anderem ein Arbeitszeugnis der Fabrik Y.________ vom 11. März 1959 ins Recht. 3.2 Die anrechenbare Beitragszeit wurde von Verwaltung und Vorinstanz unterschiedlich ermittelt, wobei sich Differenzen für die Jahre 1956 bis 1958 ergeben: Die Ausgleichskasse ihrerseits berücksichtigte in der Verfügung vom 20. November bzw. 4. Dezember 2000 ausgehend vom IK des Versicherten für die Jahre 1956 bis 1958 ohne weiteres jeweils ein volles Beitragsjahr von 12 Monaten und ermittelte unter Berücksichtigung der übrigen Beitragszeiten (1955: 4 Monate, 1959: 3 Monate, 1960: 2 Monate sowie je 12 Monate für die Jahre 1961 bis 1983, 1984: 5 Monate) eine anrechenbare Beitragszeit von 27 Jahren und 2 Monaten. Dabei fällt auf, dass die Ausgleichskasse im Beiblatt zur Verfügung vom 16. Mai 2000 für die Jahre 1956 bis 1958 insgesamt nur 32 Monate auswies, was insgesamt nur 27 Beitragsjahre ergab. Diese Aufstellung fand in der Rentenberechnung indes in keiner Verfügung tatsächlich einen Niederschlag, wurde doch in jeder Verfügung noch mit den vollen Beitragsjahren für 1956 bis 1958 gerechnet, wie dies im Berechnungsblatt der Verfügung vom 7. Oktober 1993 auch ausgewiesen wurde. Demgegenüber berechnete die Vorinstanz für die Jahre 1956 bis 1958 die anrechenbaren Beitragsjahre gestützt auf die im IK abgerechneten Erwerbseinkommen (1958: Fr. 6550.-, 1959: Fr. 1525.-, 1960: Fr. 1400.-) anhand der "Tabellen zur Ermittlung der mutmasslichen Beitragsdauer in den Jahren 1948 bis 1968" und berücksichtigte für 1956 und 1957 jeweils eine anrechenbare Beitragsdauer von 11 Monaten und für 1958 eine solche von 10 Monaten, wobei sich die Gesamtbeitragsdauer auf 27 Jahre belief. 3.3 Zur Ermittlung der anrechenbaren Beitragszeiten ist vom IK (Art. 30ter AHVG, Art. 138 AHVV) des Versicherten auszugehen, wobei für anrechenbare Beitragszeiten ab 1969 die im IK der versicherten Person aufgezeichneten Beitragszeiten angerechnet werden. Für Zeiten vor 1969, während denen die versicherte Person in der Schweiz keinen Wohnsitz hatte, werden - mangels damaligem Eintrag der Beitragsmonate - die anrechenbaren Beitragszeiten durch die rentenfestsetzende Ausgleichskasse anhand der "Tabellen zur Ermittlung der mutmasslichen Beitragsdauer in den Jahren 1948 bis 1968" ermittelt (nachfolgend: Tabellen des BSV; BGE 107 V 16 Erw. 3b; vgl. Rz 5017 der vom BSV herausgegebenen Wegleitung über die Renten, RWL). Auf die Anwendung dieser Tabellen darf nur verzichtet werden, wenn die Dauer der Erwerbstätigkeit durch Arbeitszeugnisse, Lohnabrechnungen oder gleichwertige Bestätigungen des Arbeitgebers eindeutig ausgewiesen ist (ZAK 1982 S. 373). 3.4 Daraus ergibt sich für die in Frage stehende, vom Beschwerdeführer geltend gemachte Beitragszeit vom 17. März 1958 bis 13. März 1959 Folgendes: 3.4.1 Einerseits ist die Vorgehensweise der Vorinstanz im Gegensatz zur Ermittlung der Beitragszeit durch die Verwaltung an sich korrekt. Die Ausgleichskasse hätte die Jahre 1956 bis 1958 nicht einfach mit 12 Monaten aufrechnen dürfen, da auf Grund der Tabellen des BSV weniger Monate resultierten und auf Grund der damaligen Aktenlage eine volle Beitragszeit durch Arbeitszeugnisse, Lohnabrechnungen oder Ähnliches nicht ausgewiesen war. 3.4.2 Andererseits erweist sich nun auf Grund des vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Zeugnisses der Fabrik Y.________ vom 11. März 1959, welches vorliegend zu berücksichtigen ist (vgl. Erw. 2.1 hievor), die Ermittlung der Beitragsjahre der Vorinstanz als nicht zutreffend, hat diese doch für 1958 auf Grund der Tabellenwerte nur 10 Beitragsmonate berücksichtigt. Auf Grund des Zeugnisses der Fabrik Y.________ vom 11. März 1959 ist indes erstellt, dass der Beschwerdeführer vom 17. März 1958 bis 11. März 1959 dort angestellt war. Unter gleichzeitiger Berücksichtigung der Bestätigung der X.________ AG vom 17. März 1972, wonach der Versicherte per 14. März 1958 bei der X.________ AG ausgetreten war, ergibt sich für 1958 ein volles Beitragsjahr von 12 Monaten. Für das Jahr 1959 liefert indes das Zeugnis keine neuen Erkenntnisse, wurden doch die 3 Monate von Januar bis März 1959 von der Vorinstanz wie auch von der Ausgleichskasse bereits berücksichtigt. Auch aus den weiteren vom Beschwerdeführer neu ins Recht gelegten Unterlagen ergeben sich keine zusätzlichen Beitragszeiten, sind doch insbesondere Arbeitsbewilligungen bezüglich anrechenbarer Beitragszeiten nicht aussagekräftig, da aus der Bewilligung selbst noch nicht hervorgeht, ob und wann der Betreffende tatsächlich in der Schweiz erwerbstätig war (ZAK 1992 S. 378). Im Übrigen macht der Beschwerdeführer auch keine weiteren Zeiten als diejenigen vom 17. März 1958 bis 13. März 1959 geltend. Damit erweist sich die von der Verwaltung der Rentenberechnung zu Grunde gelegte anrechenbare Beitragszeit von 27 Jahren und 2 Monaten im Ergebnis als richtig.