Citation: 5A_286/2023 E. 5

Der Beschwerdeführer macht geltend, er werde nicht mit Würde behandelt und das rechtliche Gehör werde ihm nicht gewährt. Die Demütigungen seien unerträglich und er sei der Willkür ausgeliefert. Das Verfahren sei unrechtmässig abgewickelt worden und ein Prozess auf Augenhöhe sei verhindert worden. Soweit er damit auf das Verfahren vor Obergericht anspielt, legt er nicht konkret dar, inwieweit seine Würde missachtet oder er nicht gehört worden sei. Er macht auch nicht geltend, dass ihm entgegen der obergerichtlichen Erwägungen eine unentgeltliche Vertretung hätte bestellt werden müssen. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, er habe Oberrichterin Dolge mehrfach wegen Befangenheit abgelehnt, doch setze sich das Obergericht stillschweigend darüber hinweg. Er belegt jedoch nicht mit präzisen Hinweisen auf seine kantonalen Eingaben, dass er Oberrichterin Dolge im vorliegenden Verfahren abgelehnt hätte. Er macht sodann geltend, die angefochtene Verfügung sei nur vom Gerichtsschreiber, nicht aber von der Präsidentin oder sonst einem Richter oder einer Richterin unterschrieben worden. Das Bundesrecht enthält keine Vorgaben, wer den Entscheid einer Aufsichtsbehörde zu unterschreiben hat (Art. 20a Abs. 2 SchKG). Es handelt sich dabei um eine Frage des kantonalen Rechts (Art. 20a Abs. 3 SchKG), dessen Verletzung vor Bundesgericht nicht direkt, sondern nur unter dem Gesichtspunkt der Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 95 BGG). Inwiefern das kantonale Recht verfassungswidrig angewendet worden sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, nach seinem Wissensstand habe das Betreibungsamt das gepfändete Geld verteilt, obwohl Fristen gelaufen seien und es kein rechtskräftiges Urteil gebe. Der Beschwerdeführer übersieht, dass der Beschwerde nach Art. 17 SchKG grundsätzlich keine aufschiebende Wirkung zukommt (Art. 36 SchKG). Er macht nicht geltend, er habe vor Obergericht um aufschiebende Wirkung ersucht, oder das Betreibungsamt habe einer Anordnung der aufschiebenden Wirkung zuwidergehandelt. Den Begründungsanforderungen genügt es sodann nicht, vorzubringen, die Erwägungen in der angefochtenen Verfügung seien selektiv, falsch und nicht belegt. Darauf ist nicht einzugehen. Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind die gegen die Krankenkasse erhobenen Vorwürfe. Soweit der Beschwerdeführer verlangt, die Gläubigerin sei zu verpflichten, ihre Forderungen in einer dem Laien verständlichen Art ordentlich dokumentiert vorzulegen, ist er auf Art. 73 SchKG hinzuweisen, wonach ein Schuldner nach Einleitung der Betreibung jederzeit vom Betreibungsamt verlangen kann, den Gläubiger aufzufordern, die Beweismittel für seine Forderung zusammen mit einer Übersicht über alle gegenüber dem Schuldner fälligen Ansprüche beim Betreibungsamt zur Einsicht vorzulegen. Die Beschwerde enthält damit keine genügende Begründung bzw. keine genügenden Rügen. Auf sie ist nicht einzutreten.