Citation: 5A_312/2013 E. 1.1

1.1. Anfechtungsobjekt der betreibungsrechtlichen Beschwerde (Art. 17 f. SchKG) können - abgesehen von Rechtsverzögerung und Rechtsverweigerung - einzig Verfügungen eines Vollstreckungsorgans sein. Demzufolge kann sich eine Beschwerde an das Bundesgericht nur gegen Entscheide einer oberen kantonalen Aufsichtsbehörde richten, die eine solche Verfügung betreffen (Art. 19 SchKG i.V.m. Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG). Unter einer Verfügung gemäss Art. 17 SchKG ist eine bestimmte behördliche Handlung in einem konkreten zwangsvollstreckungsrechtlichen Verfahren zu verstehen, die in Ausübung amtlicher Funktion ergeht. Sie muss die in Frage stehende Zwangsvollstreckung in rechtlicher Hinsicht beeinflussen (BGE 130 III 611 E. 1.1 S. 614; 129 III 400 E. 1.1 S. 401; 128 III 156 E. 1c S. 157 f.), d.h. sie zeitigt Aussenwirkungen und bezweckt, das Verfahren voranzutreiben oder abzuschliessen (BGE 116 III 91 E. 1 S. 93). Ob im Einzelfall eine Verfügung vorliegt, entscheidet sich nach ihrem Gehalt, nicht nach dem Wortlaut oder dem Erscheinungsbild (vgl. BGE 120 V 496 E. 1a S. 497; Urteil C 266/03 vom 12. März 2004 E. 3.1, nicht publ. in BGE 130 V 388; Urteil 7B.75/2006 vom 6. Juli 2006 E. 2.2.2). Keine Verfügungen sind daher blosse Meinungsäusserungen bzw. Mitteilungen des Vollstreckungsorgans über künftige Absichten (BGE 116 III 91 E. 1 S. 93).