Citation: 8C_142/2023 E. 6.4

6.4. Zusammenfassend hat die Vorinstanz Bundesrecht verletzt, indem sie hinsichtlich entscheidwesentlicher Tatsachen (Feststellung des Gesundheitsschadens und der daraus resultierenden Einschränkungen des funktionellen Leistungsvermögens im Verlaufe ab 2017) auf unvollständiger Beweisgrundlage (E. 1.3) in antizipierender Beweiswürdigung auf weitere Beweismassnahmen verzichtete. Gestützt auf die für den gesamten relevanten Zeitraum (E. 5) neu einzuholende, den praxisgemässen Anforderungen an ein beweiswertiges Gutachten (vgl. E. 6.1 hiervor und BGE 134 V 231 E. 5.1 mit Hinweisen) genügende polydisziplinäre Expertise wird das Bundesverwaltungsgericht hernach darüber, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang die Beschwerdeführerin auch ab 1. Oktober 2019 einen Anspruch auf eine Invalidenrente hat, neu entscheiden. Während die Vorinstanz demnach zufolge des Verbots einer reformatio in peius (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG) an die Zusprache der halben Invalidenrente für die Dauer vom 1. Februar 2018 bis - mindestens - zum 30. September 2019 gebunden bleibt (vgl. SVR 2023 IV Nr. 15 S. 39, 8C_345/2022 E. 6 mit Hinweisen; vgl. auch JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 2 und 18 zu Art. 107 BGG), werden die Gerichtsgutachter (E. 6.3) den gesamten relevanten Zeitraum unabhängig von dieser Rentenzusprache frei zu beurteilen haben.