Citation: 6B_85/2023 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erachtet Art. 90 Abs. 2 SVG als erfüllt. Sie schliesst in objektiver Hinsicht auf eine schwere Missachtung der wichtigen Verkehrsregeln im Sinne von Art. 31 Abs. 1 SVG (Beherrschen des Fahrzeugs) sowie im Sinne von Art. 34 Abs. 4 SVG (Wahrung eines ausreichenden Abstands gegenüber allen Strassenbenützern). Zudem bejaht die Vorinstanz eine konkrete Gefahr für die Beifahrerin des Beschwerdeführers und zumindest eine erhöhte abstrakte Gefahr für die vor ihm fahrenden sowie die ihm entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer. Mit Blick auf den subjektiven Tatbestand geht die Vorinstanz von einem schweren Verschulden des Beschwerdeführers aus. Sie qualifiziert sein Verhalten als grob fahrlässig. Besondere Umstände, die sein Verhalten nicht als rücksichtslos bzw. bedenkenlos einstufen lassen würden, erachtet sie nicht als gegeben.