Citation: U 175/02 21.08.2002 E. 1

Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und die Grundsätze über den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), auf Taggelder (Art. 16 Abs. 1 und 2 UVG), auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG in der bis Ende Juni 2001 gültig gewesenen, hier anwendbaren Fassung), den Begriff der Invalidität (Art. 18 Abs. 2 Satz 1 UVG) sowie die Invaliditätsbemessung bei Erwerbstätigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b; vgl. auch BGE 114 V 313 Erw. 3a) zutreffend dargelegt. Dasselbe gilt hinsichtlich des Anspruchs auf Integritätsentschädigung und deren Abstufung nach der Schwere des Integritätsschadens (Art. 24, Art. 25 UVG; Art. 36 Abs. 1 und 2 UVV; BGE 124 V 31 Erw. 1 mit Hinweisen). Richtig sind auch die Ausführungen zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod; BGE 123 V 45 Erw. 2b, 121 V 329 Erw. 2a, 119 V 337 Erw. 1, je mit Hinweisen; SVR 2000 UV Nr. 8 S. 26 Erw. 2), zur Bedeutung, die den ärztlichen Stellungnahmen bei der Feststellung natürlicher Kausalzusammenhänge zukommt (BGE 125 V 352 Erw. 3b/aa, 117 V 363 Erw. 5d/aa, 379 Erw. 3e, 112 V 32 Erw. 1a), zur vorausgesetzten Adäquanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 127 V 102 Erw. 5b/aa, 125 V 461 Erw. 5a, je mit Hinweisen), bei psychischen Unfallfolgen (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 115 V 133 ff.) sowie Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS), einer dem Schleudertrauma äquivalenten Verletzung oder einem Schädel-Hirntrauma (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 117 V 359 ff. und 369 ff.) im Besonderen und zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen). Zu ergänzen ist, dass hinsichtlich des Beweiswerts eines Arztberichts entscheidend ist, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet und nachvollziehbar sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2000 Nr. KV 124 S.214).