Citation: 8C_206/2017 E. 4.3.3

4.3.3. Das kantonale Gericht hat demnach den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) und die bundesrechtlichen Vorgaben an den Beweiswert und die Beweiswürdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) verletzt, indem es unter den gegebenen Umständen der reinen Aktenbeurteilung der Dr. med. B.________ volle Beweiskraft zuerkannte und auf ergänzende versicherungsexterne Abklärungen verzichtete. Mit Blick auf die gesamte Aktenlage fehlt es an einer den praxisgemässen Anforderungen genügenden (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; vgl. auch E. 3 hievor), zuverlässigen, widerspruchsfreien und schlüssigen fachärztlich-neurologisch-psychiatrisch-rheumatologischen Begutachtung mit Einschätzung der Arbeitsfähigkeit in Bezug auf die angestammte und eine leidensangepasste Tätigkeit unter Berücksichtigung sämtlicher Gesundheitsschäden. Das kantonale Gericht wird diese ergänzenden Abklärungen veranlassen und hernach über die vorinstanzliche Beschwerde neu entscheiden (vgl. SVR 2017 IV Nr. 13 S. 31, 8C_452/2016 E. 4.3).