Citation: 2C_306/2021 E. 2.5.3

2.5.3. Auf ihren Gesundheitszustand beruft sich die Beschwerdeführerin ausserdem im Zusammenhang mit der vom Kantonsgericht festgehaltenen Zumutbarkeit ihrer Rückkehr nach Serbien. Eine solche Rückkehr sei unzumutbar. Aufgrund der ungenügenden Möglichkeit der Weiterbehandlung im Heimatstaat sei eine drastische und lebensbedrohende Verschlechterung des Gesundheitszustands zu befürchten. Diese Vorbringen vermögen jedoch die Erwägungen des Kantonsgerichts nicht zu erschüttern, wonach die geltend gemachten psychischen und physischen Leiden eine Rückkehr nach Serbien nicht ausschliessen, da dort eine ausreichende medizinische Versorgung gewährleistet ist (vgl. dazu oben E. 2.4.4). Ein persönlicher Härtefall im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. b A uG, dessen Überprüfung als solcher dem Bundesgericht ohnehin verwehrt wäre (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG), ist nicht gegeben. Gänzlich unsubstantiiert ist im Übrigen das Vorbringen geblieben, sie habe in Serbien einschneidende persönliche Gewalterfahrungen gemacht, so dass eine Rückkehr schon deshalb ausgeschlossen sei.