Citation: 2C_947/2019 E. 3.8

3.8. Im Ergebnis sieht das Finanzierungskonzept der neuen Gästekarte, wie auch das kommunale Budget, im Bereich der Kur- und Beherbergungstaxen keinen Gewinn vor; Steuerertrag und Kosten entsprechen sich. Mit andern Worten wäre einzig zu fragen, ob die ausgewiesenen Kosten gerechtfertigt sind. Dies zu beantworten ist aber nicht Sache des Bundesgerichts. Die Festsetzung der Höhe einer Kostenanlastungssteuer ist ganz allgemein in erster Linie ein politischer Entscheid (Urteile 2C_519/2017 vom 4. September 2017 E. 3.5.6; 2C_523/2015 vom 21. Dezember 2016 E. 6.1). Entsprechend liegt es in der alleinigen Verantwortung der örtlichen politischen Organe, darüber zu befinden, in welchem Ausmass der Fremdenverkehr gefördert werden soll. Vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdeführer die Erhöhung der Kurtaxe einzig wegen des mangelhaften Nachweises der Mehrkosten beanstanden, jedoch nicht vorbringen, dass die finanzielle Belastung im Vergleich zur bisherigen Situation untragbar wäre, erweist sich die Rüge, die Beschwerdegegnerin habe die Höhe der Kurtaxe willkürlich (Art. 9 BV) erhöht, als unbegründet.