Citation: 1B_416/2020 E. 1.4

1.4. Mit der Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht kann insbesondere die Verletzung von Bundesrecht gerügt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), prüft die bei ihm angefochtenen Entscheide aber grundsätzlich nur auf Rechtsverletzungen hin, die von den Beschwerdeführern geltend gemacht und begründet werden (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Erhöhte Anforderungen an die Begründung gelten, soweit die Verletzung von Grundrechten gerügt wird (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Die vom Beschwerdeführer erhobenen Rügen erweisen sich als rudimentär. Insbesondere setzt sich der Beschwerdeführer nur marginal mit der Frage der ausreichenden gesetzlichen Grundlage im kantonalen Recht auseinander. Überdies führt er überhaupt nicht aus, weshalb die Vorinstanz nicht auf eine Heilung der Gehörsverletzung durch die erste Instanz hätte entscheiden dürfen sowie weshalb sie auf das Haftentschädigungsgesuch hätte eintreten müssen. Auf die Beschwerde kann daher nur im nachfolgenden Umfang eingetreten werden. Im Übrigen erweist sie sich als unzulässig.