Citation: 2C_666/2017 E. A

A.a. Der aus dem Irak stammende A.________ (geb. 1950) reiste am 19. April 1997 zusammen mit seiner Ehefrau und den drei gemeinsamen Kindern (geb. 1980, 1983 und 1989) in die Schweiz ein. Er ersuchte um Asyl, das ihm unter Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft am 28. April 1997 gewährt wurde. Im Jahr 2002 erhielten er und seine Ehefrau die Niederlassungsbewilligung. Das Ehepaar trennte sich im Jahr 2008. Im Juni 2016 zogen die Eheleute wieder zusammen. A.b. Am 25. Juni 2013 aberkannte das damalige Bundesamt für Migration (heute: Staatssekretariat für Migration [SEM]) A.________ die Flüchtlingseigenschaft und widerrief das ihm gewährte Asyl (Tatbestand des sich freiwillig unter den Schutz des Landes Stellens, dessen Staatsangehörigkeit jemand besitzt). Anlass war seine Anstellung bei der irakischen Botschaft ab Mitte 2010. Auf eine dagegen erhobene Beschwerde trat das Bundesverwaltungsgericht nicht ein. A.c. Am 13. August 2014 verurteilte das Regionalgericht Bern-Mittelland A.________ wegen gewerbsmässigen Betrugs zum Nachteil der Einwohnergemeinde Bern (Sozialdienst), begangen von November 2001 bis Juni 2010, zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten.