Citation: 4A_217/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die von ihm behauptete Treuepflichtverletzung nicht geprüft und damit Art. 57 ZPO verletzt. Dem ist nicht so. Die Vorinstanz erwog ausdrücklich, dass dem Beschwerdegegner keine "Sorgfalts- und/oder Treuepflichtverletzung" vorgeworfen werden könne. Sie legte ausführlich dar, weshalb der Instruktor aufgrund der akuten Notfallsituation von E.________ den Beschwerdeführer zweitrangig behandeln durfte und keinen Funkspruch an ihn absetzen musste. Die Vorinstanz führte nämlich aus, dass es mehr als fahrlässig gewesen wäre, in dieser extremen Notsituation von E.________ zwischen den Funksprüchen an diesen einen Funkspruch an den Beschwerdeführer abzusetzen und ihm Anweisungen zur Rückkehr auf die normale Flugbahn zu geben. Hätte C.________ in dieser Notsituation von E.________ zuerst noch dem Beschwerdeführer über Funk mitgeteilt, dass er sich trotz dem Linksabbiegen immer noch auf der richtigen Fluglinie befände, wären wertvolle Sekunden verstrichen, die aufgrund der gefährlichen Spiraldrehung von E.________ zu dessen Ohnmacht und damit zu seinem Absturz hätten führen können. In dieser Notsituation sei die ausschliessliche Priorisierung von E.________ das einzig Richtige gewesen. Es habe somit keine Pflicht bestanden, dem Beschwerdeführer eine Flugkorrektur mitzuteilen. Folglich könne dem Beschwerdegegner "weder eine Sorgfaltspflicht- noch eine Treuepflichtverletzung" vorgeworfen werden. Eine Verletzung von Art. 57 liegt offensichtlich nicht vor.