Citation: 1B_487/2020 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid erwogen, die Durchsuchung des Mobiltelefons sei nur zulässig, wenn ein hinreichender Tatverdacht bestehe, der Inhalt der Unterlagen zum Beweis geeignet sei (Deliktskonnexität) und die Verhältnismässigkeit gewahrt bleibe. Wie sie in ihren früheren Entscheiden betreffend die Untersuchungshaft dargelegt habe, sei der Verdacht gegen den Beschwerdeführer hinreichend. Von der Auswertung des Mobiltelefons erwarte die Staatsanwaltschaft Hinweise, wie die Eltern mit ihren neu geborenen Töchtern umgegangen seien. Die Kontaktdaten seien zudem für die "Umfelderhebung" bedeutsam. Hierfür sei nicht nur der Deliktszeitraum bedeutsam, sondern insbesondere auch das Verhalten des Beschwerdeführers gegenüber der mitbeschuldigten Partnerin und Dritten, weshalb eine Einschränkung in zeitlicher Hinsicht nicht angebracht sei. Angesichts des Tatvorwurfs der schweren Körperverletzung bestehe ein erhebliches öffentliches Interesse an der Aufklärung der Straftat. Die pauschal vorgebrachten Geheimhaltungsinteressen des Beschwerdeführers vermöchten das Strafverfolgungsinteresse nicht zu überwiegen.