Citation: 9C_41/2024 E. 6.4.2

6.4.2. Zehn Jahre später erfuhr Art. 33 StG 1917 zwei wichtige Änderungen. Erstens wurde ergänzt, dass Effektenhändler nicht nur ist, wer den An- und Verkauf von Wertpapieren gewerbsmässig betreibt, sondern auch, wer ihn gewerbsmässig vermittelt. Zweitens stellte der Gesetzgeber in einem neuen Absatz Beteiligungsgesellschaften den Effektenhändlern gleich (vgl. Art. 33 Abs. 1 und 2 StG 1917 i.d.F. vom 22. Dezember 1927 [BS 6 101]). Gemäss der bundesrätlichen Botschaft hatte das Merkmal der Gewerbsmässigkeit bei diesen Gesellschaften in der Praxis Probleme bereitet. Es sei nämlich nicht leicht zu bestimmen, "ob die Titel zum Zwecke der blossen Anlage oder zum Zwecke der Wiederveräusserung mit Gewinn erworben werden". Ausserdem seien die Umsätze bei diesen Gesellschaften anders als bei anderen Privaten leicht kontrollierbar (Botschaft Änderung StG 1917, BBl 1926 I 744; vgl. auch Urteil 9C_168/2023 vom 25. November 2024 E. 10.1.3, zur Publikation vorgesehen).