Citation: 6B_1427/2020 E. A

A.a. Das Strafgericht Basel-Landschaft verurteilte A.________ am 8. Juni 1998 (er hatte 1997 mehrfach auf den Türsteher einer Diskothek geschossen) wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, mehrfacher Gefährdung des Lebens, Sachbeschädigung, Drohung, mehrfachen Betäubungsmittelkonsums und mehrfacher Zuwiderhandlung gegen das Waffengesetz zu 3 ½ Jahren Gefängnis. Das Urteil erwuchs in Rechtskraft. A.b. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft verurteilte ihn zweitinstanzlich am 2. März 2005 (er hatte 2002 auf dem Vorplatz eines Restaurant dessen Geschäftsführer aus nächster Nähe mit zwei Faustfeuerwaffen in das Knie und den Bauch geschossen und ihn lebensgefährlich verletzt) wegen versuchter vorsätzlicher Tötung und versuchter schwerer Körperverletzung zu 8 Jahren Zuchthaus (unter Anrechnung von 711 Tagen Untersuchungshaft) und wies ihn unter Aufschub des Strafvollzugs nach aArt. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB in eine Heil- oder Pflegeanstalt ein (Urteil 1P.400/2005 vom 19. Oktober 2005). A.c. Die Sicherheitsdirektion Basel-Landschaft hob die stationäre Massnahme am 18. Juni 2008 wegen Undurchführbarkeit auf und ersuchte das Kantonsgericht, im Nachverfahren eine weitere Massnahme sowie eine Verwahrung zu prüfen (zum weiteren Verfahren Urteil 6B_35/2016 vom 24. Februar 2016). A.d. Das Kantonsgericht verlängerte am 14. Juni 2016 die stationäre Massnahme bis zum 31. Dezember 2016. Die Sicherheitsdirektion entliess A.________ am 23. Dezember 2016 mit einer dreijährigen Probezeit und Auflagen. Sie beantragte am 6. April 2017 seine Rückversetzung. Das Zwangsmassnahmengericht entliess ihn am 18. Juli 2017 aus der Sicherheitshaft, nachdem ein Gutachten vom 7. Juli 2017 auf eine geringe Rückfallgefahr geschlossen hatte. Demgegenüber stufte ein Gutachten vom 22. Dezember 2017 die Rückfallgefahr für schwere Gewaltverbrechen als sehr hoch ein und erklärte ihn für nicht therapierbar. Hierauf hob die Sicherheitsdirektion am 25. Januar 2018 die Massnahme mangels Erfolgsaussichten auf und beantragte am 8. Februar 2018 beim Strafgericht Basel-Landschaft, ihn gestützt auf Art. 62c Abs. 4 i.V.m. Art. 64 StGB zu verwahren, ihn zu verhaften und beim Zwangsmassnahmengericht Sicherheitshaft zu beantragen. Das Strafgericht eröffnete am 9. Februar 2018 das Nachverfahren und stellte am 20. April 2018 das Verfahren auf Rückversetzung infolge Aufhebung der Massnahme ein. Das Zwangsmassnahmengericht wies die beantragte Sicherheitshaft ab. Das Kantonsgericht hiess am 11. September 2018 eine Beschwerde gut. Die dagegen geführte Beschwerde von A.________ wies das Bundesgericht mit Urteil 1B_486/2018 vom 22. November 2018 ab, soweit es darauf eintrat. A.e. A.________ befand sich zwischen dem 23. Dezember 2016 und dem 7. April 2017 (erste Anordnung vollzugsrechtlicher Sicherheitshaft) in Freiheit. Beim Versuch, ihn zu verhaften, stellte die Kantonspolizei Basel-Landschaft eine Selbstladepistole, ein dazugehöriges gefülltes Patronenmagazin und diverse Munition für andere Schusswaffen sicher. Bei seiner späteren Anhaltung in Basel-Stadt trug er 49.4 Gramm Kokain (Reinheitsgrad 83 %) bei sich. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt eröffnete deswegen ein Strafverfahren und übernahm das Strafverfahren von der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft wegen Widerhandlung gegen das Waffengesetz. A.f. Nach seiner Entlassung aus der Sicherheitshaft am 18. Juli 2017 (vorangehend A.d) hielt sich A.________ in Italien auf. Da der vom Strafgericht Basel-Landschaft im Nachverfahren erlassene Vorführungsbefehl nicht vollzogen werden konnte, wurde er über RIPOL zur Festnahme ausgeschrieben. Er wurde am 7. März 2018 auf Sardinien verhaftet und am 6. August 2018 an die Schweiz ausgeliefert (dazu Urteil 1B_486/2018 vom 22. November 2018 E. 4).