Citation: 6F_6/2023 E. 2.1

2.1. Der Gesuchsteller beruft sich auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG. Er beanstandet in seiner 123-seitigen Eingabe zusammengefasst und im Wesentlichen, das Bundesgericht habe sich mit dem zu revidierenden Urteil 6B_1208/2020 in Widerspruch zu seiner eigenen Rechtsprechung, namentlich zu den im vorliegenden Fall ergangenen Urteilen 1C_187/2017 und 6B_383/2018 gesetzt. Im Letzteren sei die Gerichtsbesetzung der ersten und zweiten Instanz als bundesrechtswidrig erklärt worden. Weiter sei das Urteil inhaltlich falsch. Das Bundesgericht hätte die Rüge der falschen Besetzung des erstinstanzlichen Gerichts im Verfahren 6B_1208/2020 nicht als verspätet beurteilen dürfen, weil die Gerichtsbesetzung im Verfahren 6B_383/2018 als gesetzeswidrig beurteilt worden sei. Er beruft sich namentlich darauf, dass die kantonalen Gerichte die Unzulänglichkeiten der Spruchkörperbesetzung seit vielen Jahren und namentlich bereits vor Ergehen des ersten Urteils des Strafgerichts gegen ihn gekannt hätten. Insoweit lägen neue Tatsachen vor, welche die Revision des bundesgerichtlichen Urteils rechtfertigten.