Citation: 8C_26/2021 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, IV-Stelle und Vorinstanz seien den aktenkundigen Hinweisen auf eine mögliche Verschlechterung der Gesundheitslage bzw. auf das Nichterreichen der vom Gutachter postulierten (dauerhaften) Verbesserung der Arbeitsfähigkeit nicht nachgegangen. Laut dem Bericht der Psychiaterin Dr. med. F.________, vom 4. November 2020 leide sie vor dem Hintergrund der Mehrfachtraumatisierung (2014 Tod des Partners wegen Herzinfarkts; 2018 Tod eines weiteren Partners wegen eines Karzinoms) an einer mittelgradigen depressiven Störung mit Somatisierung und intermittierenden suizidalen Phasen. Aktenkundig sei auch der krankheitsbedingte Verlust der Arbeit bei G.________ per 31. Dezember 2018 mit Bezug von Krankentaggeldern. Damit hätten genügend Hinweise bestanden, welche die Einschätzung einer seit 15. Juni 2018 verbesserten Arbeitsfähigkeit in Zweifel zögen. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt somit unvollständig ermittelt.