Citation: 6B_1060/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz betreffend den Fallkomplex D.________ GmbH in verschiedener Hinsicht eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung der Begründungspflicht vor. Er macht im Wesentlichen geltend, er sei zwar in die Geschäftstätigkeit der D.________ GmbH involviert gewesen, könne aber nur für sein eigenes Handeln verantwortlich gemacht werden. Er habe weder Vertragsabschlüsse gefälscht bzw. fingiert noch solche bei der C.________ AG eingereicht. Die von ihm vermittelten Verträge hätten die Antragsteller tatsächlich auch abschliessen wollen; soweit sie aufgelöst hätten werden müssen, hätten die Kunden aus finanziellen Gründen nicht weiterzahlen können. Was die Vermittler der übrigen Verträge tatsächlich gemacht hätten, entziehe sich seiner Kenntnis. Sodann sei es auch nicht er gewesen, der mit Vertretern der C.________ AG persönlich ein Vertrauensverhältnis aufgebaut habe, sondern einzig F.________ am Treffen vom 27. Juni 2006. Die vorinstanzliche Annahme, er (der Beschwerdeführer) habe Vorgaben betreffend den Inhalt des an diesem Treffen von F.________ vorgelegten Formulars und die darin dargestellte Funktion und Erfahrung von F.________ gemacht, begründe die Vorinstanz nicht, sei dementsprechend willkürlich und stelle eine Verletzung der Begründungspflicht dar. Ebenfalls mit keinem Wort begründe sie, weshalb er (der Beschwerdeführer) die Versicherungsanträge eingereicht haben soll. Weil ihm keine konkreten strafbaren Handlungen nachgewiesen werden könnten, werde ersatzweise einfach behauptet, er sei faktischer Entscheidungsträger und wirtschaftlicher Berechtigter der D.________ GmbH gewesen. Sofern die Bezeichnung einer solchen Verantwortlichkeit überhaupt willkürfrei möglich sei, seien diesbezüglich zumindest erhebliche Zweifel angezeigt, nachdem F.________ von Anfang an eine Einzelzeichnungsberechtigung besessen habe, allein dieser am Treffen vom 27. Juni 2006 als Vertreter der D.________ GmbH anwesend gewesen sei und dieses Treffen auch organisiert habe, und nachdem ebenfalls nicht nachvollziehbar begründet und damit willkürfrei erstellt sei, dass er (der Beschwerdeführer) F.________ Weisungen betreffend die Verwendung der erhaltenen Provisionsvorschüsse erteilt habe. Schliesslich könne hinsichtlich sämtlicher vermittelter Verträge nicht als erwiesen gelten, dass den Antragstellern ein ernsthafter Abschlusswille gefehlt habe. Gerade weil die Erstprämie durch die D.________ GmbH übernommen und den Antragsstellern mitgeteilt worden sei, bei Nichtbezahlung der Folgeprämien werde einfach eine Vertragsauflösung erfolgen, hätten die Antragsteller im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses ernsthaft beabsichtigt, einen Vertrag einzugehen. Insgesamt ist der Beschwerdeführer der Ansicht, dass ihm kein strafrechtlich relevantes Verhalten, mithin weder ein Betrug noch eine Urkundenfälschung oder Geldwäscherei, zugerechnet werden könne.