Citation: 6B_393/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, es liege keine Drohung vor. Die ergebnisorientierte falsche Würdigung hinsichtlich der Massnahme verletze seine persönliche Freiheit i.S.v. Art. 10 Abs. 2 und Art. 31 BV. Nicht bestritten werde, dass er die Geschädigte geängstigt habe, als er sie während weniger Sekunden gewürgt haben solle. Bestritten werde, dass damit der Tatbestand der Drohung erfüllt sei. Die Vorinstanz stelle fest, indem er die Geschädigte gewürgt habe, habe er sie derart in Angst versetzen wollen, dass sie aufhört zu schreien; sowohl der objektive wie auch der subjektive Tatbestand seien demnach erfüllt (Urteil S. 15). Das sei falsch. Es lasse sich nicht erstellen, dass er gewürgt haben solle, um sie zu ängstigen und dadurch zu erreichen, dass sie aufhöre zu schreien. Er habe "immer dargelegt, dass er der Geschädigten nichts habe antun wollen, dass er nur gewollt habe, dass sie sich beruhige und nicht schreie" (Beschwerde S. 5). Dies sei ihm nicht zu widerlegen. Der Nachweis, dass er sie habe in Todesangst versetzen wollen, sei nicht erbracht. Die vorübergehende Beeinträchtigung durch Quetschung der Luft- und Speiseröhre sei eine Tätlichkeit. Würden Tätlichkeiten oder Körperverletzung angedroht und diese Taten auch ausgeführt, so trete Art. 180 StGB zurück und es sei unechte Konkurrenz anzunehmen (mit Hinweis auf DELNON/RÜDY, in: Basler Kommentar, Strafrecht, 3. Aufl. 2013, N. 43 zu Art. 180 StGB).