Citation: U 208/05 18.01.2006 E. A

Der 1956 geborene ungarische Staatsangehörige N.________ reiste im Jahr 1997 in die Schweiz ein. Ab Mai 1999 war er als Informatiker bei der Q.________ GmbH tätig und dadurch bei der La Suisse Versicherungen (nachfolgend: La Suisse) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten sowie kollektiv für ein Krankentaggeld versichert. Am 7. Februar 2002 zeigte er dem Krankentaggeldversicherer eine seit 28. November 2001 bestehende volle Arbeitsunfähigkeit an, welche in einer Lyme-Borreliose mit Rückenschmerzen begründet liege. Am 11. Juni 2002 (mit Präzisierung vom 10. Januar 2003) meldete N.________ den Sachverhalt auch der La Suisse als Unfallversicherer, wobei er als Unfallereignis einen Zeckenstich angab. Die La Suisse holte Arztberichte ein und verneinte mit Verfügung vom 14. August 2003 einen Leistungsanspruch aus der obligatorischen Unfallversicherung. Zur Begründung führte sie aus, es fehle an einem Unfall oder einer unfallähnlichen Körperverletzung, da die ab Herbst 2001 aufgetretenen Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf einen Zeckenstich zurückzuführen seien. Auf Einsprache des Versicherten hin hielt der Unfallversicherer an seiner ablehnenden Haltung fest (Einspracheentscheid vom 26. Februar 2004).