Citation: 9C_241/2023 E. 4.4

4.4. Dem kantonalen Gericht kann auch nicht vorgeworfen werden, aktenwidrig geurteilt zu haben. Es trifft zwar zu, dass Dr. med. E.________ in ihrem Bericht vom 29. Juli 2013 erwähnte, dass den Beschwerdeführer seit Anfang 2013 auch LWS-Schmerzen psychisch beeinträchtigen würden, und einen BDI (Beck Depressions-Inventar) von 14 festhielt, welcher Wert einer leichten depressiven Symptomatik entspricht (vgl. zur beschränkten Bedeutung derartiger Testverfahren: SVR 2022 IV Nr. 56 S. 181, 8C_804/2021 E. 4.1.3 mit Hinweisen). Gleichzeitig empfahl die Fachärztin aber lediglich psychologische Unterstützung während der Schmerzbehandlung. Ihren Ausführungen lässt sich nicht entnehmen, dass der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdeführers bereits damals Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit gehabt hätte. Nach den nicht offensichtlich unrichtigen und damit für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen wurde der Versicherte denn auch im weiteren Verlauf als psychisch stabil beschrieben und fand vor Ende 2014 (Ende des Vorsorgeverhältnisses) jedenfalls keine psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung oder Begleitung statt. In dieselbe Richtung weist die Einschätzung des Prof. Dr. med. D.________ im bidisziplinären Gutachten vom 31. Mai 2017, wonach (erst) Ende April 2016 eine psychisch begründete Arbeitsunfähigkeit eintrat. Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus dem Bericht des Dr. med. K.________ vom 23. Februar 2017, wonach "aktuell" von einer wechselseitigen negativen Interaktion zwischen der physischen und der Angst-/Depressionssymptomatik auszugehen sei, bezog sich der Arzt doch in diesen Ausführungen auf einen mehr als zwei Jahre nach Ende des Vorsorgeverhältnisses liegenden und damit für die hier zu beantwortende Frage irrelevanten Zeitraum. Eine Bundesrechtswidrigkeit der vorinstanzlichen Schlussfolgerung, wonach das entsprechende psychische Leiden überwiegend wahrscheinlich erst nach 2014 Auswirkungen zeigte und sich während der Versicherungsdeckung weder manifestierte noch das Krankheitsgeschehen erkennbar mitprägte, ist damit nicht dargetan.