Citation: 5A_369/2022 E. B

B.a. Mit Gesuch vom 30. August 2021 machte die Ehefrau beim Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West ein Eheschutzverfahren anhängig, wobei sie in ihrer Rechtsschrift für den Ehemann eine ausländische Adresse aufführte. B.b. Das Zivilkreisgericht verfügte am 31. August 2021 nebst anderem, das Gesuch samt Beilagen gehe an den Ehemann und dieser habe ein Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen. Zuhanden des Ehemanns adressierte es die Verfügung an die im Eheschutzgesuch vermerkte Adresse in Deutschland. Das rechtshilfeweise zuständige Amtsgericht Frankfurt am Main bestätigte dem Zivilkreisgericht mit Zustellungszeugnis vom 22. September 2021, dass die Verfügung am 16. September 2021 durch Einwurf in den zur Wohnung des Ehemannes gehörenden Briefkasten zugestellt worden sei. B.c. Mangels Bezeichnung eines schweizerischen Zustelldomizils lud das Zivilkreisgericht den Ehemann mittels Publikation im Amtsblatt vom 28. Oktober 2021 zur Eheschutzverhandlung vor, unter Androhung eines Säumnisentscheids bei Nichterscheinen. B.d. Am 16. November 2021 fand die Eheschutzverhandlung statt, zu welcher nur die Ehefrau mit ihrer Rechtsvertreterin erschien. B.e. Gleichentags fällte das Zivilkreisgericht sein Urteil. Namentlich stellte es fest, dass die Ehegatten seit dem 1. März 2020 getrennt leben, wies die eheliche Liegenschaft der Ehefrau zur alleinigen Benutzung zu, verpflichtete den Ehemann zur Herausgabe sämtlicher Schlüssel und erkannte, dass der Pudel der Parteien von der Ehefrau alleine betreut werde.