Citation: 8C_669/2024 E. 2

Die Vorinstanz bestätigte mit Urteil vom 26. September 2024 den Einspracheentscheid des Beschwerdegegners vom 5. Juni 2024, wonach der Erlass der zurückgeforderten Taggeldzahlungen in der Höhe von Fr. 9'954.65 nicht in Frage komme. Dabei verneinte sie den guten Glauben und stellte fest, dass damit die zweite Erlassvoraussetzung, das Vorliegen der grossen Härte (vgl. Art. 25 Abs. 1 Satz 2 ATSG; SR 830.1), offen bleiben könne. Angesichts des Hinweises auf dem vom Beschwerdeführer monatlich ausgefüllten Formular "Angaben der versicherten Person", wonach unbedingt jede während des Bezugs von Arbeitslosenentschädigung verrichtete Arbeit zu melden sei, müsse eine entsprechende Meldepflichtverletzung - unabhängig davon, wie das dabei erzielte Einkommen vom Bezüger selbst rechtlich eingeordnet werde - als grobe Nachlässigkeit gewertet werden.