Citation: 9C_7/2009 15.04.2009 E. 3

Die einzig vorgebrachte Rüge der Beschwerdeführerin, die vorinstanzliche Verneinung eines Gesundheitsschadens mit (invalidisierenden) Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit (100%ige Leistungsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten in wechselnden, rückenergonomisch günstigen Positionen ohne Heben und Tragen von schweren Lasten, einschliesslich bisherige Arbeit als Briefsortiererin) halte unter dem Blickwinkel von Art. 105 Abs. 2 BGG nicht stand, ist offensichtlich unbegründet: Das kantonale Gericht hat die medizinische Aktenlage vollständig und korrekt dargelegt und namentlich mit Blick auf die beweisrechtlich bedeutsame Unterscheidung von Behandlungs-/Therapieauftrag einerseits und Gutachtensauftrag andererseits (vgl. BGE 124 I 170 E. 4 S. 175; s. auch I 701/05 vom 5. Januar 2007, E. 2 in fine, mit zahlreichen Hinweisen) widerspruchsfrei begründet, weshalb dem Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ vom 14. Juni 2006 im Rahmen der freien Beweiswürdigung (Art. 61 lit. c ATSG) ausschlaggebendes Gewicht beizumessen und auf die dortige, gemäss Vorbemerkung in Ziff. 5 des Gutachtens gemeinsam mit den beteiligten Spezialärzten erarbeitete Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit abzustellen ist. Die Vorinstanz hat namentlich auch nachvollziehbar und unter Wahrung der Grundsätze über die antizipierte Beweiswürdigung (Urteil I 362/99 vom 8. Februar 2000 [E. 4, Hinweisen], publ. in: SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28; vgl. auch BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, 130 II 425 E. 2.1 S. 428, 124 I 208 E. 4a S. 211, je mit Hinweisen) die Gründe für den Verzicht auf weitere Beweisvorkehren dargelegt. Der Umstand, dass sich das - den möglichen Einfluss psychischer Faktoren auf das Beschwerdebild durchaus anerkennende - Gutachten des Medizinischen Zentrums X.________ nicht ausdrücklich mit der möglichen Diagnose einer somatoformen Schmerzstörung oder sonstigen Somatisierungsstörung auseinandergesetzt hat, mindert dessen Beweiswert entgegen dem Standpunkt der Beschwerdeführerin nicht und begründet keinen weiteren Abklärungsbedarf. Abgesehen davon, dass ein derartiges psychosomatisches Leiden mit der in mehrfacher Hinsicht verwandten rheumatologischen Diagnose eines "generalisierten weichteilrheumatischen Schmerzsyndroms" (mit Allodynie; zur Fibromyalgie vgl. BGE 132 V 65) zumindest partiell durchaus in die medizinische Beurteilung der Gutachter des Medizinischen Zentrums X.________ Eingang gefunden hat, vermöchte die ausdrückliche psychiatrische Diagnose einer Somatisierungsstörung oder anhaltenden somatoformen Schmerzstörung keine neuen, rechtserheblichen Erkenntnisse zutage zu fördern. So lassen die für den hier massgebenden Beurteilungszeitraum bis 11. Dezember 2006 (Verfügungszeitpunkt) relevanten Akten und die Parteivorbringen ohne Weiteres den Schluss zu, dass die rechtsprechungsgemässen Kriterien einer anhaltend unzumutbaren Schmerzbewältigung nicht erfüllt sind, insbesondere kein depressives Leiden von erheblicher Schwere, Ausprägung und Dauer ("psychische Komorbidität"; vgl. BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 50) und/oder ein anhaltender sozialer Rückzug bestand(en). Auch vor diesem Hintergrund liegt mithin im vorinstanzlichen Absehen von weiteren Beweismassnahmen keine den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzende, unvollständige Sachverhaltsfeststellung und ist die Verneinung eines iv-rechtlich relevanten, anspruchsbegründenden Gesundheitsschadens zu bestätigen. Ob allenfalls nach dem hier im relevanten Prüfungszeitraum (ab 2007) fortdauernd ein zumindest mittelschweres depressives Leiden und/oder andere rechtserhebliche Faktoren vorlagen, die einem adäquaten Umgang mit den Schmerzen objektiv entgegenstehen, ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens, weshalb der letztinstanzlich eingereichte Bericht der Integrierten Psychiatrie Z.________ vom 8. Januar 2008 schon aus diesem Grund ausser Acht zu lassen ist.