Citation: C 305/02 02.03.2004 E. 2

2.1 Wie die Vorinstanz in zutreffender Würdigung der Sach- und Rechtslage erkannte, hat der Beschwerdeführer während der Kündigungsfrist nicht die von ihm aus arbeitslosenversicherungsrechtlicher Sicht zu erwartende Anzahl Arbeitsbemühungen nachgewiesen und ist daher in der Anspruchsberechtigung einzustellen. Richtigerweise hat das kantonale Gericht sodann in Bezug auf die verfügte Einstelldauer von jeweils vier Tagen keinen Anlass für eine abweichende Ermessensausübung (Art. 132 OG; BGE 126 V 362 Erw. 5d, 122 V 42 Erw. 5b, je mit Hinweis) gesehen. Es kann auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts hinzuzufügen hat. 2.2 Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen zu keinem anderen Ergebnis. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer zunächst durch das RAV X.__________ betreut wurde, ist - wie von der Vorinstanz richtig erwogen - im vorliegenden Zusammenhang unerheblich, zumal ihm die Verpflichtungen hinsichtlich persönlicher Arbeitsbemühungen von einer früheren Arbeitslosigkeit her bekannt waren. Aus dem gleichen Grund vermag der Beschwerdeführer auch aus der Gleichzeitigkeit der beiden Verfügungen, die ihn der Möglichkeit beraubt habe, auf den ihm vorgeworfenen Sachverhalt zu reagieren, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten (vgl. auch BGE 124 V 233 Erw. 5b, wonach eine Einstellung keine vorgängige Verwarnung voraussetzt). Zudem liegt es in der Natur der Sache, dass Einstellungen wegen ungenügender Bemühungen um eine Arbeitsstelle vor Eintritt der Arbeitslosigkeit und während der ersten Kontrollperiode praktisch zeitgleich erfolgen. Weiter ist zu beachten, dass das Fehlen des Warnungseffektes es nicht rechtfertigen lässt, die nachfolgende Einstellungsverfügung als unzulässig zu bezeichnen, stehen doch Verstösse gegen elementare Verhaltensregeln zur Diskussion, deren Kenntnis auch ohne vorgängigen Hinweis vorausgesetzt werden muss (ARV 1999 Nr. 33 S. 198).