Citation: 1B_496/2022 E. 5.2

5.2. Da der Beschwerdeführer nicht einschlägig vorbestraft ist, stellt sich die Frage, ob hinsichtlich der ihm im jetzigen Strafverfahren vorgeworfenen Straftaten eine erdrückende Beweislage besteht. Das Bundesgericht kam bereits im Urteil 1B_60/2022 vom 25. Februar 2022 zum Ergebnis, dass zumindest hinsichtlich einfacher Körperverletzung gemäss Art. 123 Ziff. 1 StGB (Dossier 2) und Raufhandel gemäss Art. 133 Abs. 1 StGB (Dossier 3) von einer solchen Beweislage auszugehen ist. Ob dasselbe für den Vorwurf der versuchten vorsätzlichen Tötung bzw. der schweren Körperverletzung gilt, liess es offen. Auf die betreffenden Erwägungen, auf die der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift nicht mehr eingeht, kann verwiesen werden (a.a.O., E. 3.4 f.).