Citation: 1C_160/2019 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz hat pro memoria darauf hingewiesen, dass der umstrittene Dachaufbau die gesetzlichen Vorgaben betreffend die maximale Gebäudehöhe exakt einhalte. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass diese Angabe falsch sei. Wie von den Beschwerdegegnern zutreffend ausgeführt wurde, würde sich für Betrachter des geplanten Hauses nichts ändern, ob ein ausnützungsprivilegierter Bauteil oder ein bei der Ausnützung anrechenbares Attikawohngeschoss auf dem Dach aufgebaut wird. Würde für die Baute gemäss Baugesuch im Attikageschoss die Bewilligung verweigert, so hätten die Beschwerdegegner die Möglichkeit, den unter dem Attikageschoss liegenden Wohnraum zugunsten eines Attikageschosses mit anrechenbarer Geschossfläche zu verkleinern und dafür in jenen Stockwerken die zusätzlichen ausnützungsprivilegierten Flächen zu realisieren. Am visuellen Gesamteindruck des Gebäudes würde sich damit letztlich nichts ändern. Der Beschwerdeführer hat in seiner Einsprache vom 15. Juni 2016 zum Ausdruck gebracht, dass er nebst den von ihm gerügten Verstössen gegen öffentlich-rechtliche Bauvorschriften die Beeinträchtigung ideeller Interessen (Entzug von Aussicht) beanstande. Diesbezüglich würde sich somit letztlich für ihn keine Änderung ergeben.