Citation: P 80/01 07.02.2003 E. 4

In Würdigung der Aktenlage nicht abschliessend geklärt ist die Frage, inwieweit der Beschwerdeführerin im Rahmen der Abtretung ihrer Liegenschaft an die Tochter am 15. Juli 1996 ein Vermögensverzicht (Erw. 2 hievor) anzurechnen ist. Wohl findet sich in den Unterlagen der Beschwerdegegnerin eine entsprechende Berechnung vom 14. Juni 1999, welche - bei einem kapitalisierten Wert der Nutzniessung von Fr. 139'100.- und unter Anrechnung der Hypothekar-schulden von Fr. 200'000.- - einen Vermögensverzicht von null ergab. In ihrer vorinstanzlichen Duplik hat die Ausgleichskasse dagegen ohne nähere Sub-stantiierung ein aus der Liegenschaftsabtretung resultierendes Verzichtsver-mögen von Fr. 18'650.- angenommen, welches "streng genommen" hätte an-gerechnet werden können, in der EL-Berechnung schliesslich aber nicht be-rücksichtigt worden sei. Die Anrechnung von Verzichtsvermögen ist gesetzlich vorgeschrieben und steht somit nicht im Belieben der Ausgleichskasse (Art. 3c Abs. 1 lit. g ELG). Nachdem die Akten keinen hinreichenden Aufschluss darüber geben, von welchen Berechnungsgrundlagen die Beschwerdegegnerin bei der Ermittlung des Vermögensverzichts ausging, und namentlich nicht klar ersichtlich ist, ob sie dabei den in Art. 17 (in der ab 1. Januar 1999 geltenden Fassung) und 17a ELV statuierten Grundsätzen der Vermögensbewertung vollumfänglich Rechnung getragen hat, ist die Sache an die Verwaltung zurückzuweisen, damit sie die Frage des Vermögensverzichts nach den unter Erw. 2.2 dargelegten Regeln sowie im Lichte des unter Erw. 3.3 Gesagten erneut prüfe und gestützt darauf die abschliessende EL-Berechnung vornehme.