Citation: 8C_286/2017 E. A

Der 1978 geborene A.________ erlitt am 12. Oktober 2011 einen Unfall. Bei der Blechbearbeitung flog ihm ein Metallsplitter ins rechte Auge. Er zog sich dabei eine Bulbusperforation mit Glaskörperblutung und eine Cataracta secundaria zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen. A.________ meldete sich am 9. März 2012 wegen der Folgen dieser Verletzung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau traf Abklärungen in medizinischer und erwerblicher Hinsicht. Insbesondere zog sie die Akten der Suva bei. Darin befanden sich unter anderem ein Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Arbeitsmedizin FMH, Leiter des Instituts C.________, vom 1. September 2014, ein solches der Dr. med. D.________, Fachärztin für Ophthalmologie FMH, vom 22. Juli 2015 und eine interdisziplinäre, neurologisch-psychiatrische Gesamtbeurteilung durch die Fachärzte der Suva, Dres. med. E.________ (Neurologie FMH) und F.________ (Psychiatrie und Psychotherapie FMH), welche diese mit Datum vom 27. August 2015 erstatteten. Nach Vorlage an den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) der IV-Stelle (Beurteilung vom 17. Februar 2016) verneinte diese nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren einen Rentenanspruch, da dem Versicherten in einer dem Leiden angepassten Tätigkeit ein volles Arbeitspensum zumutbar sei (Verfügung vom 26. Oktober 2016).