Citation: 2C_930/2022 E. 2.2

2.2. Zwischenentscheide, die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen (Art. 92 BGG) können selbständig angefochten werden, falls sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; vgl. BGE 143 III 416 E. 1.3). Die beschwerdeführende Partei hat darzutun, dass diese Voraussetzung erfüllt ist, soweit dies nicht ohne Weiteres ersichtlich ist (vgl. BGE 144 III 475 E. 1.2; 134 III 426 E. 1.2; 133 IV 288 E. 3.2). Vorliegend tut die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern diese Eintretensvoraussetzung erfüllt ist. Die Rechtsprechung geht indessen davon aus, dass Zwischenentscheide, mit denen die unentgeltliche Rechtspflege verweigert wird, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken können, sofern sie die gesuchstellende Person zur Leistung eines Kostenvorschusses auffordern und ihr androhen, bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht einzutreten (BGE 142 III 798 E. 2.3.1; Urteil 4A_497/2020 vom 19. Oktober 2021 E. 1.1.1, nicht publ. in: BGE 147 III 529). Dies ist hier der Fall (vgl. Dispositiv-Ziffern 4 und 5 der vorinstanzlichen Verfügung). Es kann somit davon ausgegangen werden, dass der Zwischenentscheid selbständig anfechtbar ist.