Citation: 1B_178/2014 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer rügt, die Ausführungen des Kantonsgerichts betreffend die Kollusionsgefahr im Zusammenhang mit den Provisionsbetrügen seien zu allgemein formuliert, da sie lediglich die theoretische Möglichkeit einer Kollusionsgefahr umschrieben. Die Angabe, es sei zu befürchten, dass sich der Beschwerdeführer in Freiheit mit anderen Personen absprechen oder Beweismittel beseitigen könnte, genüge der von der Rechtsprechung verlangten Substanziierung der Kollusionsgefahr nicht. Auch erscheine nicht glaubwürdig, dass nach den unzähligen Ein- und Konfrontationseinvernahmen und nach mehr als viermonatiger Untersuchungshaft immer noch akute Kollusionsgefahr bestehen soll. In der Zwischenzeit seien zudem eine weitere Hausdurchsuchung in den Büroräumlichkeiten der NVB durchgeführt worden und weiteres Beweismaterial beschlagnahmt worden. Alle relevanten Unterlagen und Daten seien im Gewahrsam der Polizei. Es bestehe daher keine Gefahr der Vernichtung von Beweismaterial. Es seien Einvernahmen mit Personen angesetzt, die der Beschwerdeführer nicht kenne und mit denen er daher nicht kolludieren könne. Die dem Beschwerdeführer bekannten Personen seien bereits einvernommen worden. Bezüglich der angeblichen Drohungen gegen F.________ und G.________ werde auf die entsprechenden Ausführungen in der Stellungnahme vom 13. März 2014 und der Beschwere vom 1. April 2014 verwiesen. Auch die Ausführungen des Kantonsgerichts bezüglich der angeblich verschwundenen Provisionsgelder von Fr. 500'000.-- genügten den Anforderungen an die Begründung der Kollusionsgefahr nicht, da nicht ausgeführt werde, welche Spuren konkret noch zu verwischen seien respektive mit wem konkret Absprachen getroffen werden sollen.