Citation: 6B_148/2016 E. 1.4.5

1.4.5. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie erwägt, angesichts der massiven Geschwindigkeitsüberschreitung habe der Beschwerdeführer sowohl diesbezüglich als auch hinsichtlich der Schaffung eines hohen Unfallrisikos mit Toten oder Schwerverletzten, vorsätzlich gehandelt. Wie sie zutreffend ausführt, ist ein versehentliches Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im hier zu beurteilenden Ausmass auch unter der Annahme, der Beschwerdeführer sei durch Gedanken an seine Arbeit abgelenkt worden, undenkbar. Er hat vielmehr offensichtlich sein Interesse an einem verkürzten Arbeitsweg bewusst über dasjenige einer korrekten Fahrweise gestellt. Entgegen seiner Darstellung hat er dabei angesichts der gefahrenen Geschwindigkeit auch ein hohes Unfallrisiko mit Toten oder Schwerverletzten mindestens in Kauf genommen. Ein Gefährdungsvorsatz oder der Vorsatz, einen bestimmten Erfolg herbeizuführen ist nicht erforderlich (vgl. oben E. 1.3.2). Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, hat der Beschwerdeführer die fragliche Stecke regelmässig befahren. Er kannte sowohl die dortige Baustelle als auch das signalisierte Tempolimit. Er wusste somit um die besondere Gefahrensituation. Wenn er einwendet, sein Auto sei für hohe Tempi ausgelegt und daher besonders sicher gewesen, leuchtet dies nicht ein. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern er sich damit von anderen Rasern, welche in der Regel ebenfalls über PS-starke Fahrzeuge verfügen, unterscheiden soll. Ebenso ist unerfindlich, was der Beschwerdeführer mit Bezug auf den Vorsatz aus der Tatsache für sich ableiten will, dass weder das Tempolimit noch die Baustelle gültig signalisiert waren. Er macht nicht geltend, er habe die Fehlerhaftigkeit der Signalisation gekannt. Die Vorinstanz nimmt daher zu Recht an, dass er subjektiv von einer zulässigen Geschwindigkeit von 60 km/h ausgegangen und gleichwohl mit 140 km/h an der ihm bekannten Baustelle vorbeigerast ist.