Citation: 1C_292/2015 E. 2.3

2.3. Aus dem Strafbefehl vom 1. April 2015, mit dem er "wegen Führens eines Motorfahrzeugs in übermüdetem Zustand mit Kollisionsfolge" zu einer Busse von Fr. 1'500.-- verurteilt wurde, kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dies schon deswegen nicht, weil er ihn im Verfahren vor dem Kantonsgericht nicht einreichte, womit er im bundesgerichtlichen Verfahren ein unzulässiges Novum darstellt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Zudem war der Strafbefehl am 27. April 2015, an dem das Kantonsgericht sein Urteil fällte, noch gar nicht rechtskräftig, da der Beschwerdeführer seine Einsprache dagegen erst am 22. Mai 2015 zurückzog. Er wäre daher für den Entscheid des Kantonsgerichts ohnehin nicht erheblich gewesen.