Citation: 2C_517/2017 E. 5.2.1

5.2.1. Im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils hielt sich der Beschwerdeführer seit etwas mehr als 24 Jahren in der Schweiz auf; nach den grundsätzlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG) verbrachte er die ersten zwölf Lebensjahre in seiner Heimat. Trotz der langen Aufenthaltsdauer kann seine Integration weder in beruflich-wirtschaftlicher noch in sprachlich-sozialer Hinsicht als geglückt bezeichnet werden. Der Beschwerdeführer vermochte beruflich nicht Fuss zu fassen, geriet ins Drogenmilieu, häufte Schulden an und wurde wiederholt straffällig. Die Erwägung der Vorinstanz, er könne sich auf Deutsch verständigen, weist auf eine unzureichende sprachliche Eingliederung hin. Mit Blick auf die insgesamt mangelhafte Integration besteht daher nur ein mässiges Interesse an der Aufrechterhaltung der Bewilligung.