Citation: 8C_227/2024 E. 5

Die Vorinstanz ist mit einer in allen Teilen schlüssigen und überzeugenden Begründung, auf welche verwiesen werden kann, zum Schluss gelangt, dass die IV-Stelle den Rentenbeginn gestützt auf Art. 29 Abs. 1 IVG zu Recht auf den 1. März 2023, d.h. sechs Monate nach der Neuanmeldung vom 13. September 2022, festgesetzt hat. Bezüglich der Rügen des Beschwerdeführers gegen die im Jahr 2014 vorgesehene psychiatrische Begutachtung hat es zutreffend festgehalten, dass er seine Einwände bereits mit einer Beschwerde gegen die damalige Verfügung vom 11. April 2014 hätte vorbringen können und müssen. Hinsichtlich der von der IV-Stelle abgelehnten Wiedererwägung (Art. 53 Abs. 2 ATSG) der leistungsverweigernden Verfügung vom 6. August 2014 hat das kantonale Gericht ebenso zutreffend darauf hingewiesen, dass kein gerichtlich durchsetzbarer Anspruch auf eine solche Wiedererwägung besteht (BGE 133 V 50 E. 4.2) und daher vorliegend auch keine gerichtliche Prüfung der Voraussetzungen von Art. 53 Abs. 2 ATSG zu erfolgen hatte. Soweit der Beschwerdeführer gestützt auf die von der Suva neu eingeholten handchirurgischen und psychiatrischen Gutachten vom 14. Januar bzw. vom 29. März 2022 allenfalls eine prozessuale Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) der Verfügung vom 6. August 2014 geltend machen wollte, ist ihm das kantonale Gericht nicht gefolgt. Insoweit hat es dargelegt, dass die gemäss Gutachten seit dem Unfall bestehende Arbeitsunfähigkeit zum einen nichts an der im früheren Verfahren begangenen Mitwirkungspflichtverletzung und damit an der Rechtskonformität der damaligen Verfügung ändere. Zum anderen seien offenkundig auch die Voraussetzungen von Art. 53 Abs. 1 ATSG nicht erfüllt.