Citation: 6B_302/2013 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz bezeichnet den Standpunkt des Beschwerdeführers, er habe den Geschädigten nicht bemerkt, als Schutzbehauptung. Sie geht angesichts der Gesamtsituation und der Aussagen der Radfahrer davon aus, der Beschwerdeführer habe den sich an seinem Personenwagen abstützenden Geschädigten bemerkt oder zumindest bemerken können und müssen. Trotzdem habe er seine Fahrt fortgesetzt und im Kreisel bewusst beschleunigt (Urteil S. 13). Das Anlehnen an das Fahrzeug beweist, dass der Beschwerdeführer den Geschädigten nach rechts abgedrängt und dessen Fahrspur verengt ("abgeschnitten") hatte. Ein derart gefährliches Fahrverhalten erschiene sonst unerklärlich. Die Dynamik des Sturzes nach links infolge der Beschleunigung des Fahrzeugs steht damit im Einklang. Aufgrund der vorausgegangenen Auseinandersetzung wusste der Beschwerdeführer um die auffahrenden Radfahrer und musste damit rechnen, dass sie auf dem Radstreifen überholen. Dass er nichts bemerkt haben will, ist eine Schutzbehauptung. Es lässt sich nicht zu seinen Gunsten annehmen, "dass er den Fahrradfahrer nicht bemerkt hat, aber leichtfertig darauf vertraute (im Wissen um irgendwo hinter ihm fahrende Fahrradfahrer), es werde im Kreisel zu keinem Unfall kommen" (Beschwerde S. 13). Die Vorinstanz verneint relevante Zweifel und beurteilt den Anklagesachverhalt als erstellt. Eine offensichtlich unrichtige und damit willkürliche (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 136 II 304 E. 2.4) Beweiswürdigung ist nicht ersichtlich.