Citation: 9C_261/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Feststellung des kantonalen Gerichts, wonach die Beschwerdeführerin nie längerfristig über 50 % gearbeitet habe (angefochtenes Urteil E. 4.3. S. 8), ist unbestritten. Die Beschwerdeführerin begründet diesen Umstand jedoch unter anderem mit den schlechten Chancen, nach ihrem Lehrabbruch im Jahre 2003 als ungelernte Arbeitskraft eine gute Stelle auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Dabei scheint sie zu verkennen, dass ihre Situation auch im vorliegend relevanten Zeitraum bis zum Eintritt des Gesundheitsschadens (gemäss eigenen Angaben trat eine Verschlechterung im Mai 2015 ein) nicht besser war. So hatte zwischenzeitlich mit Blick auf die unbestrittenen vorinstanzlichen Feststellungen (angefochtenes Urteil E. 4.3. S. 7 f.) keinerlei berufliche Integration stattgefunden. Dies ist als starkes Indiz gegen ein hohes Arbeitspensum im Gesundheitsfall zu werten.