Citation: 6B_1000/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer machte schon im Berufungsverfahren geltend, aus dem Brief gehe nicht hervor, welche Nachteile C.________ drohten, wenn er die Einsprache nicht zurückziehe. Dazu erwägt die Vorinstanz schlüssig, der Beschwerdeführer habe den Brief auch der Arbeitgeberin von C.________ zugestellt. Sie knüpft an der Formulierung an, wonach der Beschwerdeführer "klar" festhalte, dass bei seinen nächsten Projekten keine Handwerker mitarbeiten würden, welche mitgeholfen hätten, eine Baubewilligung dafür zu verhindern. Auf diese Aussage folgt die Empfehlung, "die Einsprache umgehend zurückzuziehen". Die Vorinstanz gelangt mit der Erstinstanz zum Schluss, dem Brief sei nicht ausdrücklich zu entnehmen, dass C.________ mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen müsse. Auch eine Entlassung werde im Brief nicht ausdrücklich gefordert. Die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers (oben E. 2.3.2) gehen an der Sache vorbei. Dem Brief kann gemäss Vorinstanz aber auch entnommen werden, dass C.________ nicht mehr auf Projekten des Beschwerdeführers arbeiten dürfe, wenn er seine Einsprache nicht zurückziehe. Dies qualifiziert die Vorinstanz zu Recht als Nachteil, denn C.________ würde durch diese Einschränkung an Attraktivität für seine Arbeitgeberin einbüssen, weil sie ihn nicht mehr unbeschränkt einsetzen könnte. Dass dies allenfalls auch "auftragsmässige Konsequenzen" durch den Beschwerdeführer haben könnte, sei evident. Denn der Beschwerdeführer habe selbst angegeben, dass er die Küchen stets bei der Arbeitgeberin von C.________ bezogen habe.