Citation: 1C_92/2018 E. 2

Die Beschwerdeführerin erhebt im Wesentlichen zwei Rügen. Zum einen wirft sie den Vorinstanzen eine Verletzung der Autonomie der Gemeinde Thalwil vor, indem sie den dieser zustehenden Spielraum bei der Beurteilung der Einordnung eines Neubaus in die Umgebung nicht respektiert hätten; darauf wird in der nachfolgenden E. 3 eingegangen. Sodann ist die Beschwerdeführerin der Ansicht, das Verwaltungsgericht habe § 71 des Zürcher Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) willkürlich angewandt; die inhaltlichen Aussagen der Vorinstanz zur Einordnung der geplanten Arealüberbauung seien zum Teil aktenwidrig und stünden im klaren Widerspruch zur tatsächlichen Situation; diese Kritik wird in E. 4 untersucht.