Citation: 2C_286/2019 E. 1

Der Federal Tax Service von Russland (FTS) stellte am 2. März 2015 gestützt auf Art. 25a des Abkommens vom 15. November 1995 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Russischen Föderation zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (DBA CH-RU; SR 0.672.966.51) ein Amtshilfegesuch bei der Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV). Das Gesuch betrifft die russische Gesellschaft X.________; als "Swiss taxpayer" wird die Y.________ GmbH (Y.________) genannt. Der FTS verlangte die Beantwortung einer Reihe von Fragen und die Übermittlung von Dokumenten betreffend die Y.________ zwecks Überprüfung des Gewinns und der Ausgaben bei der X.________. Nach Durchführung des ordentlichen Amtshilfeverfahrens ordnete die ESTV mit Schlussverfügung vom 19. Juni 2018 die Übermittlung der von der Y.________ und der Steuerverwaltung des Kantons Zug edierten Informationen an die FTS an. Mit Urteil vom 5. März 2019 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde der Y.________ gut und hob die Schlussverfügung auf. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 21. März 2019 beantragt die ESTV dem Bundesgericht, es sei das angefochtene Urteil aufzuheben und die Schlussverfügung zu bestätigen, eventualiter sei die Sache zum Neuentscheid zurückzuweisen. Das Bundesgericht hat weder die vorinstanzlichen Akten beigezogen noch andere Instruktionsmassnahmen verfügt.