Citation: 2C_637/2013 E. 1.1

1.1. X.________ und Y.________ reisten am 15. Januar 1992 mit der damals knapp dreijährigen Tochter Z.________ aus dem ehemaligen Jugoslawien über Italien in die Schweiz ein, wo sie erfolglos um Asyl ersuchten. Sie wurden gestützt auf den Beschluss des Bundesrates vom 18. Dezember 1991 vorläufig aufgenommen. Im Februar 1998 hob der Bundesrat die vorläufige Aufnahme für Deserteure und Refraktäre aus der Bundesrepublik Jugoslawien, Bosnien-Herzegowina und Kroatien auf den 30. April 1998 wieder auf, womit die asylrechtliche Wegweisung der Familie X.________, Y.________ und Z.________ auflebte. Das Amt für öffentliche Sicherheit des Kantons Solothurn setzte ihnen Frist bis zum 31. Mai 1998, um die Schweiz zu verlassen, was sie nicht taten. Die Behörden bemühten sich in der Folge, Papiere für die Familie X.________, Y.________ und Z.________ zu beschaffen, was jeweils an deren mitwirkungsverweigernden Haltung scheiterte.