Citation: 4A_521/2024 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer machte im vorinstanzlichen Verfahren geltend, dass er sein neues Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege auf echte Noven stütze. Dazu hielt die Vorinstanz fest, sämtliche Tatsachenbehauptungen und Beilagen seiner Eingabe vom 8. August 2024 seien bereits in seinem Gesuch um Wiedererwägung vom 28. Juni 2024 enthalten gewesen. Entsprechend sei bereits in der Verfügung vom 5. Juli 2024 geprüft worden, ob gestützt darauf die Voraussetzungen für ein neues Gesuch wegen geänderter Verhältnisse erfüllt sein könnten. Dies sei damals verneint worden. Damit fehle es dem aktuell zu beurteilenden Gesuch an echten Noven, geschweige denn an Noven, die "ohne Verzug" im Sinne von Art. 229 Abs. 1 ZPO vorgebracht worden wären. Entsprechend sei das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege erneut abzuweisen.