Citation: 2C_588/2007 11.12.2007 E. 1

1. Die Beschwerde ist offensichtlich unbegründet und im vereinfachten Verfahren abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist (Art. 109 des Bundesgerichtsgesetzes, BGG). 1.1 Die Beschwerdeführer legten im Veranlagungsverfahren hinsichtlich der selbständigen Erwerbstätigkeit des Ehemannes keine Aufzeichnungen oder Aufschriebe vor, aus denen sich das Geschäftseinkommen und das Geschäftsvermögen einigermassen sicher ermitteln liesse. Sie wurden daher zu Recht nach pflichtgemässem Ermessen veranlagt (Art. 177 des Steuergesetzes des Kantons St. Gallen; Art. 46 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden, StHG). 1.2 Die Veranlagungsbehörde setzte die Einkünfte des Ehemannes aus selbständiger Erwerbstätigkeit ermessensweise auf Fr. 60'000.-- fest. Mit der Beschwerde wiederholen die Beschwerdeführer im Wesentlichen ihren bisherigen Standpunkt und berufen sich auf die im kantonalen Verfahren vorgelegten Dokumente und insbesondere auf die Mehrwertsteuerabrechnungen zu Handen der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Diese sind indessen für die Ermittlung des Geschäftseinkommens und -vermögens nicht geeignet und rechtfertigen kein Abweichen vom eingehend begründeten und schlüssigen Entscheid des Verwaltungsgerichts: Das Reineinkommen des selbständig- bzw. freierwerbenden Steuerpflichtigen ist der sog. Vermögensstandsgewinn, welcher dem Unterschiedsbetrag zwischen dem dem Unternehmen dienenden Eigenkapital am Schluss des vorangegangenen Geschäftsjahres und demjenigen am Schluss des in die Bemessungsperiode fallenden Geschäftsjahres entspricht. Das gilt auch für nicht buchführungspflichtige selbständig Erwerbende. Führen diese nicht freiwillig nach kaufmännischer Art Buch, so ergeben sich die entsprechenden Eigenkapitalstände nicht aus den Bilanzen, sondern aus entsprechenden Aufstellungen, namentlich den Aufstellungen über Aktiven und Passiven, Einnahmen und Ausgaben, sowie gegebenenfalls über Privateinnahmen und Privateinlagen (s. für die direkte Bundessteuer, Richner/Frei/Kaufmann, Handkommentar zum DBG, Zürich 2003, N 52 und 115 ff. zu Art. 18 DBG). Sofern der Ehemann nicht buchführungspflichtig war, war er somit gehalten, zumindest diese Aufstellungen zu führen. Die Vorlage der Mehrwertsteuerabrechnungen genügt somit nicht. Diese vermögen die Aufstellungen über Aktiven und Passiven, Einnahmen und Ausgaben sowie die für diese Aufstellungen nötigen Grundaufschriebe über den Kassa-, Post- und Bankverkehr nicht zu ersetzen, wie das Verwaltungsgericht ausgeführt hat (Urteil S. 6). Die Lieferantenrechnungen sind zudem nicht vollzählig, und Kundenrechnungen liegen fast keine vor. Diese Feststellungen des Verwaltungsgerichts sind nicht bestritten und verbindlich. Damit kann offen bleiben, ob der Beschwerdeführer buchführungspflichtig ist. 1.3 Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerdeführer darauf aufmerksam gemacht, dass sie künftig hinsichtlich ihrer Aufzeichnungspflicht fachkundigen Rat, beispielsweise bei einem Treuhandbüro oder Steuerberater, einholen sollten. Das Bundesgericht kann diese Empfehlung nur unterstützen. Neue Beweismittel sind im bundesgerichtlichen Verfahren hingegen nicht zulässig. Auf den Antrag der Beschwerdeführer, im Falle der Abweisung der Beschwerde sei ihnen Gelegenheit zu geben, die Buchhaltung durch einen Treuhänder zu erstellen, kann daher nicht eingetreten werden.