Citation: U 555/06 10.12.2007 E. 3

Materiell streitig und zu prüfen ist, ob die rund zwei Jahre nach dem Unfall aufgetretenen Rückenbeschwerden Folge des Unfallereignisses sind und unter die Leistungspflicht der obligatorischen Unfallversicherung fallen. 3.1 Im Einspracheentscheid und im vorinstanzlichen Entscheid sind die gesetzlichen Grundlagen für eine Leistungspflicht der obligatorischen Unfallversicherung zutreffend dargelegt worden. Es betrifft dies zunächst die Bestimmungen über den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), auf Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG) sowie auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Richtig wiedergegeben ist auch die Rechtsprechung über den für einen Leistungsanspruch vorausgesetzten natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181 mit Hinweisen) sowie zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. 3.2 Zu ergänzen ist, dass das Bundesgesetz vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG), welches vorliegend mit Bezug auf den Zeitraum ab seinem Inkrafttreten am 1. Januar 2003 bis zum Erlass des Einspracheentscheides am 22. Juni 2005 (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366) anwendbar ist (BGE 130 V 445 E. 1), diesbezüglich zu keiner Änderung der Rechtslage geführt hat.