Citation: 4A_538/2020 E. 3

Die Vorinstanz kam zum Ergebnis, dass jede Partei ihre Parteikosten selbst zu tragen habe, die Parteientschädigung mithin wettgeschlagen werde. Die Beschwerdeführerin stellt sich demgegenüber auf den Standpunkt, dass ihr für das vorinstanzliche Verfahren eine Parteientschädigung zuzusprechen sei. Ihr Begehren hat damit eine Geldforderung zum Gegenstand. Die von ihr verlangte Geldforderung hat die Beschwerdeführerin im Rechtsbegehren nicht beziffert, sondern nur verlangt, dass ihr eine "angemessene Parteientschädigung" zuzusprechen sei (Rechtsbegehren Ziff. 2). Ebensowenig ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid in Verbindung mit den Ausführungen in der Beschwerdeschrift, welchen Betrag die Beschwerdeführerin als Parteientschädigung für das vorinstanzliche Verfahren fordert. Der blosse Verweis in der Beschwerdeschrift auf die Beilage 9 genügt nicht für die Bestimmung der geforderten Entschädigung. Vor Bundesgericht hat die Begründung nämlich in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen. Der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 144 V 173 E. 3.2.2 S. 178; 140 III 115 E. 2 S. 116; 133 II 396 E. 3.2 S. 400). Die Beschwerdeführerin nennt schliesslich keine Gründe, aus denen das Bundesgericht im Fall der Gutheissung der Beschwerde nicht selbst reformatorisch entscheiden könnte. Solche Gründe sind auch nicht ersichtlich. Es fehlt somit an einem materiellen Antrag.