Citation: 6B_1081/2022 E. 1.5

1.5. Die Beschwerdeführerin bringt hinsichtlich der Schreckung der Bevölkerung vor, angesichts der besonderen Schwere der Drohung sei das Tatverschulden als schwer im unteren Bereich zu bewerten. Die Vorinstanz hat die Schwere der Bombendrohung berücksichtigt, die fehlende Planung indes positiv gewichtet und ist von einem mittelschweren Tatverschulden am unteren Rand ausgegangen. Mit der Erhöhung der Strafe um sechs Monate hat sie ihr Ermessen nicht überschritten. Dasselbe gilt für die Reduktion um einen Monat aufgrund der versuchten Tatbegehung. Die Beschwerdeführerin vermag keine Ermessensüberschreitung aufzuzeigen, wenn sie die vorinstanzlichen Erwägungen zum Tatverschulden hinsichtlich der versuchten Schreckung der Bevölkerung beanstandet.