Citation: 6B_987/2021 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz nimmt im angefochtenen Entscheid eine sorgfältige Beweiswürdigung vor und zeigt schlüssig auf, wie sie zu dem von ihr als erstellt erachteten Sachverhalt gelangt. Der Beschwerdeführer setzt sich in seiner Beschwerde nicht mit der vorinstanzlichen Beweiswürdigung auseinander und zeigt nicht auf, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind und sich aufgrund der vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdrängen. Er beschränkt sich im Wesentlichen darauf, die vorinstanzliche Beweiswürdigung zu kritisieren und darzulegen, wie die Beweismittel nach seiner Auffassung richtigerweise zu würdigen gewesen wären. Dass das angefochtene Urteil mit seiner Darstellung nicht übereinstimmt oder auch eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint, begründet indessen keine Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung (vgl. E. 2.3.1). Der Beschwerdeführer verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht eine freie Prüfung vornimmt. Soweit er zum Beweisergebnis frei plädiert und der vorinstanzlichen Beweiswürdigung lediglich seine Sicht der Dinge gegenüberstellt, ohne sich damit detailliert auseinanderzusetzen, erschöpfen sich seine Ausführungen in einer appellatorischen Kritik. Darauf ist nicht einzutreten. Dies gilt insbesondere auch mit Bezug auf sein Vorbringen, er habe die Gewalt nicht angewendet, um sich die Beute zu sichern. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer dem Geschädigten das Portemonnaie aus der Hand riss und diesen danach schlug, als er es zurückhaben wollte. Dementsprechend liess der Beschwerdeführer in der Berufungsbegründung zum Sachverhalt ausführen, dass er den Privatkläger mit der Faust geschlagen habe, weil dieser ihm gefolgt sei und das Geld zurückverlangt habe. Auch steht fest, dass der Geschädigte das Geld nicht herausgeben wollte. Es ist nicht einzusehen, weshalb er diesen hätte schlagen sollen, wenn nicht zur Beutesicherung. Der Zusammenhang der Gewaltanwendung zwecks Beutesicherung liegt angesichts des zeitlichen Zusammenhangs auf der Hand. Seine Ausführungen, dass er den Geschädigten nur geschlagen habe, weil dieser ihn genervt habe, erweisen sich unter den gegebenen Umständen als reine Schutzbehauptungen.