Citation: 4A_163/2017 E. 2.2.1

2.2.1. Gegen das MEDAS-Gutachten trägt er pauschal vor, dieses könne aufgrund der wirtschaftlichen Abhängigkeit der MEDAS-Institute von den IV-Stellen weder als neutral noch als objektiv gelten. Zudem sei der konkrete Fall unter dem Aspekt des Schleudertraumas abgeklärt und auf der Basis der damaligen Änderung der Rechtsprechung auf diesem Gebiet erstellt worden. Weiter hätten die Ärzte der MEDAS auch keine Tests durchgeführt wie dies Dr. D.________ in dessen Bericht gemacht habe. Offenbar sei bevorzugt worden, eine persönliche, subjektive Einschätzung abzugeben anstatt eher objektivierbare Tests zu machen, um so die Ergebnisse nach Belieben anpassen zu können. Abgesehen davon, dass der Beschwerdeführer mit diesen Vorbringen teilweise den Sachverhalt ergänzt, ohne die Vorgaben dafür zu beachten (E. 1.1), vermag er mit derart allgemein gehaltener Kritik die Beweiskraft des im konkreten Fall massgeblichen MEDAS-Gutachtens nicht in Frage zu stellen. Ferner kommt hinzu, dass er gemäss Feststellung im angefochtenen Urteil im vorinstanzlichen Verfahren nicht geltend machte, das MEDAS-Gutachten sei nicht tauglich, um als gerichtliches Gutachten i.S.v. Art. 183 ff. ZPO berücksichtigt zu werden. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung erscheint jedenfalls nicht als willkürlich, nur weil sie im Wesentlichen auf dieses MEDAS-Gutachten abstellte.