Citation: 5A_329/2020 E. A

A.a. C.________ (geb. 2009) ist die Tochter von A.________ und steht unter deren alleiniger elterlicher Sorge. Ursprünglich aus U.________ kommend, übersiedelten Mutter und Kind im Jahr 2016 von Deutschland in die Schweiz, um mit B.________ einen gemeinsamen Haushalt zu begründen. Im Wissen darum, dass er nicht ihr leiblicher Vater ist, hat B.________ C.________ am 1. August 2016 als sein Kind anerkannt. A.b. C.________ zeigte seit ihrem Schuleintritt in U.________ im Frühling 2016 und ab Oktober 2017 in V.________ ein auffälliges Verhalten. Nachdem der Gesamtschulleiter von V.________ der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Nidwalden (KESB) eine Gefährdungsmeldung eingereicht hatte, erfolgten Abklärungen bei der Schulsozialarbeiterin, der Lehrerin, der Schulpsychologin und der schulischen Heilpädagogin sowie bei A.________ selbst. Gestützt darauf und auf einen Sozialbericht Kindesschutz der KESB errichtete Letztere am 27. Juli 2018 für C.________ eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Namentlich sollte der Beistand die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz und ihrer Sorge um ihre Tochter stärken. A.c. Aufgrund von Meldungen des Leiters der Jugendarbeitsstelle in V.________ vom 22. August 2019, des Beistandes vom 26. August 2019 und der Schulsozialarbeiterin vom 27. August 2019 entzog die KESB den Eltern [sic] am 28. August 2019 superprovisorisch das Aufenthaltsbestimmungsrecht über C.________ und platzierte diese bei einer Pflegefamilie. Der Vater war mit dieser Massnahme einverstanden. Demgegenüber bestritt die Mutter im Rahmen ihrer Anhörung vor der KESB am 10. September 2019 die an sie gerichteten Vorwürfe der physischen und psychischen Gewalt gegenüber ihrer Tochter und wehrte sich gegen deren Fremdplatzierung. Sie beantragte die Erstellung eines kinderpsychiatrischen Gutachtens. Am 16. September 2019 setzte die KESB Rechtsanwältin Elena Lanfranconi Jung als Kindesvertreterin und als Beiständin gemäss Art. 306 Abs. 2 ZGB ein. C.________ erklärte ihrerseits, dass es ihr bei der Pflegefamilie gut gehe. A.d. Mit Entscheid vom 29. Oktober 2019 entzog die KESB der Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht über ihre Tochter, brachte diese in einer Pflegefamilie unter, regelte den persönlichen Verkehr der Eltern mit der Tochter (vorerst beschränkt auf Briefe und Videobotschaften), ordnete die Weiterführung der Beistandschaft an, namentlich mit dem Auftrag, die Platzierung von C.________ zu begleiten und für eine allfällige Anschlusslösung besorgt zu sein, lehnte den Antrag der Mutter auf Erstellung eines kinderpsychiatrischen Gutachtens ab und entzog einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung.