Citation: U 80/02 30.07.2002 E. 4.1

Nach der Rechtsprechung sind die Tabellenlöhne für die Bemessung des Invali-denlohnes jener Versicherten beizuziehen, die - wie die Beschwerdeführerin - nach Eintritt eines versicherten Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls kei-ne ihnen noch zumutbare, neue Erwerbstätigkeit mehr aufgenommen haben (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb, 124 V 322 Erw. 3b/aa je mit Hinweisen). Der Zent-ralwert der standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) dieser Lohnstatistik für Tätigkeiten mit dem niedrigsten Anforderungsniveau (einfache und repetitive Tätigkeiten) spiegelt die in der privaten Wirtschaft bezahlten Bruttolöhne am besten wider (BGE 124 V 323 Erw. 3b/aa). Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz den entsprechenden Wert von Fr. 3'505.-- monatlich der LSE 1998 für alle Wirtschaftszweige des privaten Sektors (Tabelle TA 1) und nicht nur die vom Berufsberater der IV-Stelle Bern angegebenen, in drei ausge-wählten Betrieben für industrielle Hilfsarbeit bezahlten Löhne herangezogen hat. Der berücksichtigte Tabellenlohn erfasst die der Beschwerdeführerin zwecks Verwertung der ihr noch zumutbaren Restarbeitsfähigkeit offenstehenden er-werblichen Möglichkeiten wesentlich umfassender und repräsentativer als die vom Berufsberater angegebenen drei konkreten Betriebslöhne.