Citation: 6B_405/2019 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er an einer schweren psychischen Störung leidet, welche im Zusammenhang mit seinen Straftaten steht, er im Tatzeitpunkt infolge dieser Störung nicht schuldfähig war und das Gericht infolgedessen eine strafrechtliche Massnahme anordnen muss. Strittig ist hingegen, ob der Beschwerdeführer einer stationären (Art. 59 StGB) oder einer ambulanten Massnahme (Art. 63 StGB) bedarf. Der Beschwerdeführer macht hierzu geltend, die Anordnung einer stationären Massnahme beruhe auf einer willkürlichen Beweiswürdigung nach Art. 9 BV, indem die Vorinstanz auf das nicht schlüssige Gutachten von Dr. med. C.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. Dezember 2017 und dessen Ergänzungsgutachten vom 26. November 2018 abstelle. Die Vorinstanz gehe dabei nicht auf die Kritik der Verteidigung an diesen Gutachten ein, welche sich auf die Einschätzung gemäss Bericht von Dr. phil. D.________, Fachpsychologin FSP, Klinische Psychologie & Gesundheits-Psychologie, vom 31. Oktober 2018 stütze. Sie verletze damit den Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 BV.