Citation: 9C_595/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Eine genügend begründete Basis für Aufrechnungen beim Anteilsinhaber bildet jedoch der hier angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 17. August 2023. Grundlegend ist die Vorinstanz dort zum Schluss gelangt, aus den Akten ergäben sich keine überzeugenden Anhaltspunkte dafür, dass die D.________ GmbH in den Jahren 2011 und 2012 zivilrechtliche Eigentümerin oder zumindest wirtschaftlich Berechtigte an der Pilatus P3-05 gewesen sei. Tatsächlich habe das Flugzeug im Eigentum der E.________ Inc. gestanden. Diese Gesellschaft sei dem Beschwerdeführer als dem Anteilsinhaber der D.________ GmbH nahestehende Person zuzurechnen. Wenn das Flugzeug aber nicht Eigentum der D.________ GmbH gewesen sei, so erweise sich die Aktivierung des Flugzeuges und der in diesem Zusammenhang getätigten Aufwendungen in der Bilanz der Gesellschaft als handelsrechtswidrig. Da das Flugzeug für die GmbH mangels Eigentums einen Nonvaleur dargestellt habe, sei die Übernahme sämtlicher Kosten im Zusammenhang mit dem Flugzeug geschäftsmässig nicht begründet gewesen. Die Veranlagungsbehörde habe bei der Veranlagung des Anteilsinhabers in den Steuerjahren 2011 und 2012 im Zusammenhang mit der Anschaffung und dem Betrieb der Pilatus P3-05 "xxx" und des Zugfahrzeugs zu Recht geldwerte Vorteile in der Höhe von Fr. 233'585.- für die Kantons- und Gemeindesteuern 2011 beziehungsweise Fr. 140'151 (60% von Fr. 233'585.-) für die direkte Bundessteuer 2011 als Nachsteuer und von Fr. 28'500.- für die Kantons- und Gemeindesteuern 2012 bzw. Fr. 17'100.- für die direkte Bundessteuer 2012 besteuert. Die geldwerten Leistungen seien als solche für die Gesellschaftsorgane ohne Weiteres erkennbar gewesen (vgl. zum Ganzen E. 7.2 u. 8 des angefochtenen Entscheids vom 17. August 2023).