Citation: 1B_131/2021 E. 2.3

2.3. Was der Beschwerdeführer gegen diese konkreten Verdachtsgründe einwendet, lässt die Annahme eines dringenden Tatverdachtes für Betrug zu Lasten der Spenderschaft (Art. 146 StGB) bzw. ungetreue Geschäftsbesorgung zu Lasten der betroffenen Stiftung (Art. 158 Ziff. 1 StGB) nicht als bundesrechtswidrig erscheinen. Dies gilt namentlich für seine Vorbringen, die Gütesiegel-Stiftung ZEWO habe "imageschädigende Medienberichte" gegen die vom Beschwerdeführer geleitete Stiftung initiiert, weshalb hohe Verwaltungskosten entstanden bzw. die Sammeleinnahmen zurück gegangen seien, zwar seien die Bittbriefe (von Bedürftigen in der Ukraine) von seinen Mitarbeitern auf Deutsch verfasst worden, dies aber aufgrund von inhaltlichen Angaben der Bedürftigen, oder, die Staatsanwaltschaft habe sich mit seiner Buchhaltung nicht auseinandergesetzt und verstehe nichts von "geschäftsbedingt nötigen Geldflüssen". Der Beschwerdeführer räumt im Übrigen ausdrücklich ein, dass die "Destinatäre" - auch nach seiner Einschätzung - "nur 16-22% der gesammelten Spenden erhalten" hätten.