Citation: 1C_286/2020 E. 6.8

6.8. Da bereits der ursprünglich bewilligte Parkplatz mit einer Strassenanstosslänge von 11,5 m den gemäss der Praxis der Stadt Zürich zulässigen Drittel überschritt, führt jede weitere Verlängerung und Vergrösserung des Parkplatzes zu einer Verstärkung der unzulässigen optischen Verkleinerung der Vorgärten. Diese wird nicht nur durch die Schaffung von Parkflächen, sondern auch durch die darauf abgestellten Fahrzeuge bewirkt, weshalb der Umstand, dass die strittige Parkplatzerweiterung das Parkieren eines zusätzlichen Fahrzeugs ermöglicht, am Rückbau der Parkfläche ein erhebliches öffentliches Interesse begründet. Diesem stehen keine gewichtigen privaten Interessen entgegen, da der Beschwerdeführer nicht bestreitet, dass der Rückbau problemlos mit geringem Aufwand möglich ist und er nicht aufzeigt, weshalb die Erweiterung des Parkplatzes zur Deckung der mit seinem Wohnhaus verbundenen Parkplatzbedürfnisse erforderlich sein soll. Unter diesen Umständen erweist sich der verlangte Rückbau entgegen der Meinung des Beschwerdeführers auch dann als verhältnismässig, wenn er die Parkplatzerweiterung nicht bösgläubig vorgenommen hätte. Die Vorinstanz brauchte sich daher zur Frage des guten bzw. bösen Glaubens des Beschwerdeführers nicht zu äussern.