Citation: 4A_392/2021 E. 11.2.1

11.2.1. Die Vorinstanz erwog hierzu, die Beschwerdeführerin trage wie bereits vor der Erstinstanz vor, die Beschwerdegegnerin habe ihre Pflicht betreffend Weiterüberbindung der Vollmacht für die Begründung von Dienstbarkeiten in der Überbauung in V.________ verletzt. Deshalb könnten nun sieben Parkplätze nicht erstellt werden, was die Verkäuflichkeit der Wohnungen erschwere. Diese Vorbringen habe die Erstinstanz, so die Vorinstanz, bereits beachtet. Die Erstinstanz habe zu Recht festgehalten, die Beschwerdegegnerin hätte aufgrund der Bestreitungen der Beschwerdegegnerin in der Replik, ihre Behauptungen substanziieren müssen. Dies habe die Beschwerdeführerin nicht getan. Sie habe in ihrer Duplik lediglich an ihren Ausführungen in der Klageantwort festgehalten. Da die Beschwerdeführerin die behaupteten Vertragsverletzungen resp. die daraus folgende Rechtsmissbräuchlichkeit nicht substanziiert vorgetragen habe, habe die Erstinstanz auf die Abnahme der beantragten Beweise (Parteibefragung, Editionen, Expertise und Augenschein) verzichten können. Die Vorinstanz erwog weiter, die Beschwerdeführerin wende in der Berufung ein, sie habe in der Klageantwort die Liegenschaften bezeichnet und ausgeführt, dass sieben zusätzliche Parkplätze für die Wohnungen geplant gewesen seien und dafür Dienstbarkeiten zu stipulieren gewesen wären. Die Beschwerdegegnerin habe diese Verpflichtung verletzt. Dies habe sie mit Schreiben vom 4. Dezember 2018 gerügt und dafür Schadenersatz verlangt. Die Vorinstanz erachtete diese Vorbringen als unbehelflich. Die Beschwerdeführerin wiederhole damit lediglich ihre erstinstanzlichen Äusserungen, ohne auf die Erwägungen der Erstinstanz einzugehen. Es möge zwar unbestritten sein, dass auf dem Stammgrundstück in V.________ sieben Parkplätze zu erstellen seien. Es fehlten jedoch konkrete Ausführungen dazu, dass und welche Zustimmung dafür von welchen Grundeigentümern nötig sei resp. von welchen Dritten die Beschwerdeführerin diese Zustimmung nicht erhalte. Auch lege die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern dies der Beschwerdegegnerin zuzurechnen sei. Es sei mithin überhaupt nicht klar, gegen welche konkreten vertraglichen Abmachungen die Beschwerdegegnerin verstossen habe. Die Vorinstanz fügte an, auch wenn möglicherweise Wohnungen ausserhalb des Dorfkerns ohne Parkplätze schwieriger zu verkaufen seien, sei eine Koppelung der Darlehensrückzahlung an Verkäufe von Liegenschaften in V.________ weder in den Darlehensverträgen aufgeführt noch werde eine solche durch sonstige Abmachung durch die Beschwerdeführerin behauptet. Auch daher sei nicht ersichtlich, weshalb sich die Beschwerdegegnerin rechtsmissbräuchlich verhalten haben solle, wenn sie die Rückzahlung der Darlehen verlangt habe.