Citation: 6B_491/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die Regelung der Kostenfolgen. Er beantragt die Übernahme der ihm auferlegten erst- und zweitinstanzlichen Verfahrenskosten auf die Staatskasse mit der Gutheissung seiner Beschwerde. Er macht des Weiteren geltend, dass der infolge fehlender Legitimation der Beschwerdegegner 2 und 3 erfolgte Nichteintretensentscheid der Vorinstanz betreffend seine erstinstanzlichen Freisprüche von den Vorwürfen der einfachen Körperverletzung, Tätlichkeit sowie Drohung im vorinstanzlichen Dispositiv fehle und lediglich in den Erwägungen begründet werde. Entsprechend gehe sein teilweises Obsiegen in prozessualer Hinsicht unter. Er bringt ferner vor, die Vorinstanz wende Art. 428 Abs. 1 StPO nicht korrekt an, da als unterliegend auch diejenige Partei gelte, auf deren Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Dass der Beschwerdegegner 2 trotz seines Freispruchs zumindest teilweise im Berufungsverfahren unterlegen sei, weil auf seine Anträge als Privatkläger im Zusammenhang mit den Antragsdelikten nicht eingetreten worden sei, gehe in den vorinstanzlichen Erwägungen und bei der Kostenverteilung gemäss Dispositiv-Ziffer 8 vergessen. Der Anteil des Beschwerdegegners 2 werde in der Folge dem Staat Wallis auferlegt. Da aus den vorinstanzlichen Ausführungen zur Kostenverteilung im Berufungsverfahren in E. 7.5 keine konkreten Hinweise zum Obsiegen und Unterliegen der Beschwerdegegner 2 und 3 als Privatkläger zu entnehmen seien, müsse er (der Beschwerdeführer) davon ausgehen, dass die Kostenverteilung einzig basierend auf seiner Verurteilungen und jener des Beschwerdegegners 2 respektive auf dem Freispruch des Beschwerdegegners 3 erfolgt sei. Zudem deckten sich die Erwägungen zur Kostenverteilung in E. 7.5 nicht mit dem Entscheid unter Dispositiv-Ziffer 9. Die Anteile und Beträge stimmten nicht überein. Ihm sei es somit nicht möglich, sich zur Kostenauflage im Berufungsverfahren zu äussern respektive diese auf Angemessenheit zu überprüfen.