Citation: 1C_168/2020 E. 5.3

5.3. Aus den vorinstanzlichen Feststellungen, die durch die Fotos in den Akten bestätigt werden, ergibt sich, dass der strittige Teich eine mit naturfremden Materialien errichtete Zieranlage in einer als Garten genutzten Parzelle darstellt. Die Tolerierung solcher Gartenanlagen in der Nichtbauzone würde zu einer schleichenden Ausdehnung der Bauzone ins Kulturland führen, was mit den grundlegenden Schutzzielen der Raumplanung, die eine optische und bauliche Ausweitung der besiedelten Fläche in die Nichtbauzone verhindern wollen, nicht vereinbar wäre (Urteil 1C_443/2018 vom 3. Juli 2019 E. 4.5). Daran könnten entgegen der Meinung des Beschwerdeführers auflageweise verfügte Pflanz- und Pflegemassnahmen nichts ändern. Demnach verletzt die Vorinstanz das Verhältnismässigkeitsprinzip nicht, wenn sie das öffentliche Interesse an der Beseitigung des Teichs als gewichtiger erachtete als die entgegenstehenden, hauptsächlich finanziellen Interessen des Beschwerdeführers, zumal dieser bezüglich der Errichtung des Teichs nicht als gutgläubig gelten konnte (vgl. E. 5 hievor).