Citation: 5A_289/2021 E. 3

Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei nicht Kunde der B.________ AG. Er sei in Polen voll versichert. Er sei nach schweizerischem und europäischem Recht von der Krankenversicherung in der Schweiz befreit. Diese Einwände betreffen den Bestand der in Betreibung gesetzten Forderungen. Der Beschwerdeführer setzt sich jedoch nicht mit der obergerichtlichen Erwägung auseinander, dass die Forderungen im Verfahren nach Art. 17 SchKG nicht überprüft werden können. Er wirft sodann dem Betreibungsamt vor, gehandelt zu haben, bevor die Direktion für Inneres und Justiz des Kantons Bern, Amt für Sozialversicherungen, über seinen Fall entschieden habe. Dass dort ein Verfahren hängig ist oder war, ergibt sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid und bleibt mangels Sachverhaltsrüge (Art. 97 Abs. 1 BGG) unbeachtlich. Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, weshalb das Betreibungsamt den Entscheid der Direktion hätte abwarten müssen. Der Beschwerdeführer beschwert sich ausserdem über die Kontosperre und darüber, dass das Betreibungsamt eine Firma (wohl eine Arbeitgeberin des Beschwerdeführers) kontaktiert habe. Eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des Obergerichts zur Rechtmässigkeit der Sicherungsmassnahme und der Erkundigungen des Betreibungsamts bei Dritten fehlt. Nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind schliesslich die Entschädigungs- und Genugtuungsforderungen gegenüber dem Betreibungsamt (je Fr. 35'000.--) und gegenüber der B.________ AG (je Fr. 105'000.--). Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig und sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).