Citation: 4A_230/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz erwog, die Kritik der Beschwerdeführerin in Bezug auf die nicht erfolgte Edition der Berichte der K.________ bzw. der FINMA richte sich gegen die Grundfesten eines Zivilprozesses. Auch die Fülle an Strafakten und zahlreiche damit in Zusammenhang stehende Zivilprozesse ändere nichts daran, dass sie ihre Version des rechtserheblichen Sachverhalts habe vortragen müssen. Eine Beweisabnahme setze substanziierte Tatsachenbehauptungen voraus. Die Beschwerdeführerin sei mit der pauschalen Darstellung nicht zu hören, die Berichte seien Beweismittel für die Fragen der Aktivlegitimation und des Selbstverschuldens der Beschwerdegegnerin sowie der Kausalität. Dies gelte auch im Zusammenhang mit der nicht erfolgten Edition der Akten des handelsgerichtlichen Verfahrens HG120169.