Citation: 8C_232/2024 E. 5.3

5.3. Zwar trifft mit den Beschwerdeführern zu, dass es sich beim Bezug von Sozialhilfe grundsätzlich um einen Dauersachverhalt handelt, wobei es den Behörden grundsätzlich frei steht, die Situation jederzeit erneut zu prüfen (vgl. Urteil 2C_14/2024 vom 4. September 2024 E. 9 mit Hinweis). Die Beschwerdeführer zeigen jedoch nicht auf und es ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdegegner im Zeitpunkt des Erlasses der Leistungsverfügung vom 28. Oktober 2021 nicht diejenigen Rechtssätze angewandt hätte, die bei der Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (vgl. BGE 149 II 320 E. 3 mit Hinweisen; vgl. auch das zur Publikation vorgesehene Urteil 8C_435/2023 vom 27. Mai 2024 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). Mit Blick auf die vom KSD im Verfügungszeitpunkt hinsichtlich der Unterbringung in der KU W.________ massgebend gewesenen tatsächlichen Verhältnisse (vgl. E. 5.2 hiervor) und die neue Zuständigkeit der Gemeinde X.________ für die Unterbringung, Unterstützung und Betreuung der Beschwerdeführer ab dem dortigen Wohnungsbezug am 19. Januar 2022 (vgl. Art. 17a Abs. 2 SPG/AG) ist mit der Vorinstanz nicht zu beanstanden, dass hier einzig die Rechtmässigkeit der materiellen Unterstützung während der erwähnten Zeitdauer von gut dreieinhalb Monaten zwischen dem 29. September 2021 und dem 18. Januar 2022 streitig und zu prüfen ist. Dies rechtfertigt sich umso mehr, als nicht nur eine revidierte Fassung der hier einschlägigen Rechtsgrundlage des § 17e Abs. 1 SPV/AG mit angepassten Unterstützungansätzen per 1. Mai 2022 in Kraft trat, sondern die Beschwerde ohnehin aus den nachfolgend darzulegenden Gründen abzuweisen ist.