Citation: 1C_365/2022 E. 9

Nach dem Gesagten ist das angefochtene Urteil aufzuheben und an die Vorinstanz zur Ergänzung des Sachverhalts und zur Neubeurteilung im Sinne der vorstehenden Erwägungen zurückzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG). Sie wird insbesondere die Interessenabwägung korrekt vorzunehmen und abzuklären haben, ob sich die Bauherrschaft in Bezug auf die Revisionspläne im guten Glauben befunden hat. Im Weiteren hat die Vorinstanz neu über die Kosten- und Entschädigungsfolgen des Verfahrens vor Baurekursgericht sowie des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens zu entscheiden. Angesichts der Aufhebung des angefochtenen Urteils erübrigt es sich, die weiteren Rügen der Beschwerdeführenden, insbesondere die Rüge der Verletzung der Eigentumsgarantie sowie die Sachverhalts- und Gehörsrügen zu behandeln.