Citation: 4A_102/2017 E. B

Im September 2011 beantragte die Klägerin beim Bezirksgericht Kreuzlingen u.a. gegen die Beklagte eine vorsorgliche Beweisführung, namentlich die Erstellung eines gerichtlichen Gutachtens. Das Bezirksgericht erklärte dieses Verfahren im März 2014 für geschlossen. Am 19. Juni 2014 erhob die Klägerin beim Bezirksgericht Kreuzlingen Klage gegen die Beklagte. Sie verlangte die Bezahlung von Fr. 157'715.39 und EUR 2'477.92, je nebst Zins, und behielt sich das Nachklagerecht vor. Mit Urteil vom 27. April / 20. Mai 2016 schützte das Bezirksgericht die Klage im Umfang von Fr. 10'000.-- nebst Zins. Dagegen erhob die Klägerin beim Obergericht des Kantons Thurgau Berufung und verlangte über die zugesprochenen Fr. 10'000.-- hinaus weitere Fr. 139'718.13 sowie EUR 2'477.92, je nebst Zins. Das Obergericht erachtete die Berufung als unbegründet, soweit es darauf eintrat - es schützte die Klage im selben Umfang wie das Bezirksgericht.