Citation: 8C_740/2020 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin vermag zusammenfassend nicht darzutun, inwieweit mit den angerufenen medizinischen Dokumenten an den kreisärztlichen Schlussfolgerungen auch nur geringe Zweifel begründet werden könnten. Die Vorinstanz durfte daher darauf abstellen und ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf weitere Sachverhaltsabklärungen verzichten. Zu verneinen ist schliesslich eine Leistungspflicht der Suva gestützt auf Art. 6 Abs. 2 lit. f UVG, was auch nicht geltend gemacht wird. Während bei einem Unfallereignis im Sinne von Art. 4 ATSG die Leistungspflicht des Unfallversicherers erst entfällt, wenn der Unfall keine auch nur geringe Teilursache der Körperschädigung mehr bildet, ist der Unfallversicherer im Rahmen der unfallähnlichen Körperschädigung bereits dann von seiner Leistungspflicht befreit, wenn die Listenverletzung zu mehr als 50 % auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen ist (vgl. BGE 146 V 51 S. 68 f.). Dies ist vorliegend mit Blick auf das Dargelegte der Fall. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.