Citation: 2C_981/2022 E. 7.2.1

7.2.1. Wie bereits dargelegt (E. 6.2) hat die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) festgestellt, dass Gesamtgewinnen von über Fr. 20 Mio. und in den Jahren 2011 bis 2021 erwirtschafteten Verlusten von Fr. 3.866 Mio. Aufwendungen für Instandhaltungskosten von total rund Fr. 8.2 Mio. gegenüberstehen. Selbst wenn nun, wie die Beschwerdeführer geltend machen, Investitionen in einem erheblichen Umfang anstehen, um das Hotel wieder in einen Zustand zu versetzen, der die langfristige Erzielung von Gewinnen ermöglicht, ist zum einen klar, dass der Investitionsstau entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer nicht unvorhersehbar war, nachdem die Stockwerkeigentümer mit ihren Wohnungen über lange Jahre Gewinne erzielten, denen keine entsprechend hohen Aufwendungen für die Gebäudestruktur des Hotels gegenüberstanden. Zum andern überrascht angesichts der Feststellungen der Vorinstanz auch nicht, dass mit dem Betrieb des in die Jahre gekommenen Hotels in den Jahren nach 2011 keine Gewinne mehr erzielt wurden, so dass in den Jahren 2012 bis 2022 Verluste von total Fr. 3.866 Mio. aufliefen, die zum Teil gemäss Feststellung der Vorinstanz durch Mittel aus dem Fonds der Stockwerkeigentümergemeinschaft gedeckt wurden, der deshalb heute keinen substanziellen Bestand mehr aufweist. Insgesamt stellt sich der Sachverhalt damit so dar, dass die bewirtschaftungspflichtigen Eigentümer über lange Jahre Gewinne aus dem Betrieb des Hotels erzielten, ohne dieses durch entsprechende damit zeitlich einhergehende Investitionen auf dem neuesten Stand zu halten (bzw. zumindest aus den erzielten Gewinnen Rücklagen für zukünftig erforderliche Investitionen zu bilden), damit auch in Zukunft bei einer Nettobetrachtung die Erzielung von Gewinnen möglich sein würde.