Citation: 6B_140/2021 E. 4.2

4.2. Gemäss angefochtenem Urteil meldete sich am Sonntag, 4. Februar 2018 um 18.24 Uhr H.________ bei der Kantonspolizei Luzern und teilte mit, dass er hinter einem Personenwagen herfahre, dessen Lenker offensichtlich nicht fahrfähig sei. Er habe einen Kreisel in der falschen Richtung befahren und sei mehrmals auf die Gegenfahrbahn geraten. Der Wagen habe jetzt angehalten und der Fahrersitz sei flachgelegt worden, der Lenker schlafe nun. Die ausgerückten Polizeibeamten hätten das Fahrzeug in der Folge auf einem Parkplatz in Triengen antreffen können, so die vorinstanzlichen Erwägungen weiter. Dabei hätten sie den Beschwerdeführer auf dem Fahrersitz angetroffen, er habe einen übermüdeten und desorientierten Eindruck gemacht. Der Beschwerdeführer selber habe angegeben, vor Antritt seiner Fahrt über 30 Stunden nicht geschlafen und realisiert zu haben, müde zu sein, weshalb er auf den Parkplatz gefahren sei, um sich auszuruhen. Aus seinen Aussagen ergäbe sich weiter, dass ihm ein hinter ihm fahrender Personenwagen aufgefallen sei, weshalb davon auszugehen sei, dass H.________ auf der Strecke zwischen Moosleerau und Triengen tatsächlich hinter ihm hergefahren sei. Die Aussagen von H.________ seien differenziert und es sei undenkbar, dass er, der den Beschwerdeführer nicht gekannt und kein Motiv für eine Falschbelastung gehabt habe, ohne berechtigten Anlass die Polizei informiert habe. Insgesamt habe als erstellt zu gelten, dass der Beschwerdeführer nicht sofort angehalten habe, als er seine Müdigkeit bemerkt habe, sondern in übermüdetem Zustand von Moosleerau nach Triengen gefahren sei.