Citation: 6B_794/2024 E. B

Dagegen ging A.________ in Berufung und beantragte in Abänderung der Dispositiv-Ziffern 1 bis 4 eine Verurteilung wegen einfacher Körperverletzung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von nicht mehr als 4 Monaten samt Weisung, die begonnene ambulante Behandlung fortzusetzen. Eventualiter verlangte er, der Vollzug der Freiheitsstrafe sei zugunsten der ambulanten Behandlung aufzuschieben. In Abänderung der Dispositiv-Ziffern 5 und 6 beantragte er den Verzicht auf die Landesverweisung und deren Ausschreibung im Schengener Informationssystem. In Abänderung der Dispositiv-Ziffer 12 verlangte er eine Reduktion der Genugtuung auf Fr. 500.--. In Abänderung der Dispositiv-Ziffer 14 beantragte er, dass ihm die Kosten der Untersuchung und des gerichtlichen Verfahrens nur zur Hälfte auferlegt werden und diese Hälfte, mindestens aber die Kosten der psychiatrischen Begutachtung, gestützt auf Art. 425 StPO erlassen werden. Zudem beantragte er in Abänderung der Dispositiv-Ziffer 15, dass die Nachforderung gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO auf den reduzierten Kostenanteil beschränkt wird. Das Obergericht des Kantons Zürich stellte am 12. Juni 2024 fest, die Dispositiv-Ziffern 7 bis 11 sowie 13 seien in Rechtskraft erwachsen. Gleichentags verurteilte es A.________ wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung (Dispositiv-Ziffer 1) zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 14 Monaten (Dispositiv-Ziffern 2 und 3). Es erteilte ihm für die Dauer der Probezeit von 3 Jahren die Weisung, die laufende Behandlung weiterzuführen, alkohol- und drogenabstinent zu leben und dies regelmässig aktenkundig zu machen (Dispositiv-Ziffer 4). Von der Landesverweisung sah es ab (Dispositiv-Ziffer 5). Die Genugtuung reduzierte es auf Fr. 2'500.-- nebst Zins zu 5 % seit 25. Juli 2021. Im Mehrbetrag verwies es das Genugtuungsbegehren auf den Zivilweg (Dispositiv-Ziffer 6). Es bestätigte das erstinstanzliche Kostendispositiv (Dispositiv-Ziffer 7). Die zweitinstanzliche Gerichtsgebühr setzte es auf Fr. 4'000.-- fest und bestimmte die Entschädigung der amtlichen Verteidigung mit Fr. 13'000.-- inkl. MWST sowie jene der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers mit Fr. 6'000.-- inkl. MWST (Dispositiv-Ziffer 8). Die Kosten des Berufungsverfahrens, mit Ausnahme derjenigen der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers, auferlegte es zu zwei Fünfteln A.________, während es sie zu drei Fünfteln auf die Gerichtskasse nahm. Die Kosten der amtlichen Verteidigung und der unentgeltlichen Rechtsvertretung des Privatklägers nahm es einstweilen auf die Gerichtskasse, wobei es die Rückzahlungspflicht gemäss Art. 135 Abs. 4 StPO im Umfang von zwei Fünfteln vorbehielt (Dispositiv-Ziffer 9).