Citation: 5A_614/2017 E. 4.2

4.2. Streitgegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens kann nur sein, was bereits Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war oder allenfalls hätte sein sollen; er kann hierüber nicht hinausgehen (BGE 142 I 155 E. 4.4.2; 136 II 165 E. 5; 457 E. 4.2). Entsprechend dürfen vor Bundesgericht keine neuen Begehren gestellt, darf mithin nicht mehr oder anderes verlangt werden als im vorinstanzlichen Verfahren (vgl. Art. 99 Abs. 2 BGG und dazu BGE 141 II 91 E. 1.2; 136 V 362 E. 3.4.2). Vor dem Kantonsgericht war - wie bereits vor der KESB - die Errichtung einer Beistandschaft über die Beschwerdeführerin strittig. Soweit Letztere hierüber hinausgehend die Ausrichtung einer Genugtuung für "seelische Unbill" verlangt (Rechtsbegehren, Ziffer 9), den Schutz ihrer Ehre und ihres Rufes beantragt (Rechtsbegehren, Ziffer 4) und zahlreiche Handlungen von Mitgliedern der KESB als unrechtmässig rügt, was zur Ungültigkeit des gesamten Verfahrens führen soll (Rechtsbegehren, Ziffern 3, 5 und 11), ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten. Zumal das Bundesgericht weder die Aufsicht über die KESB ausübt (vgl. Art. 441 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 41 des Einführungsgesetzes des Kantons Graubünden vom 12. Juni 1994 zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch [EGzZGB/GR; BR 210.100]) noch erstinstanzlich über eine Haftung des Gemeinwesens zu befinden hat (vgl. Art. 14 Abs. 1 das Gesetz des Kantons Graubünden vom 5. Dezember 2006 über die Staatshaftung [SHG/GR; BR 170.050]).