Citation: 8C_305/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte im Wesentlichen fest, unter den Parteien sei unbestritten, dass der Endzustand per 30. September 2017 eingetreten sei. Nach Darstellung der medizinischen Aktenlage erwog das kantonale Gericht, es könne nicht auf die Gutachten des Instituts D.________ und deren ergänzende Stellungnahme vom 28. November 2017 abgestellt werden. Gestützt auf den Bericht der Klinik E.________, Zentrum für Querschnittgelähmte und Hirnverletzte, vom 17. Juni 2017 (nachfolgend: Klinik E.________) sei vielmehr davon auszugehen, dass der Versicherte in einer leidensbedingten Tätigkeit nur zu 50% arbeitsfähig sei. Da die Schmerzen an der rechten oberen Extremität organisch objektivierbar seien und zum Gesamtbild des Beschwerdegeschehens gehörten, stünden sie auch in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 4. Oktober 2014. Es lägen keine Anzeichen für eine schwere psychische Störung vor. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 5% ermittelte das kantonale Gericht einen Invaliditätsgrad von 56%. Da anzunehmen sei, dass der Versicherte aufgrund seiner Beschwerden an der rechten oberen Extremität stärker eingeschränkt sei als von den Gutachtern angenommen, sei auch die Integritätsentschädigung auf 15% zu erhöhen.