Citation: 6B_714/2012 E. 6.3.2

6.3.2. Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht substantiiert auseinander. Die Staatsanwaltschaft blieb im fraglichen Zeitraum nicht untätig. Sie führte lediglich keine Einvernahmen durch. Auch wenn allenfalls entsprechend einem Einwand in der Beschwerde (Rz. 124) diverse Handlungen, die erst ab August 2009 durchgeführt wurden, vorher hätten vorgenommen werden können, da die Rechtshilfeersuchen darauf keinen oder kaum einen Einfluss hatten, wäre das Beschleunigungsgebot nicht verletzt, da im Sommer und im Herbst 2009 in einer hohen Bearbeitungsdichte zahlreiche Einvernahmen durchgeführt wurden. Die Rüge der Verletzung des Beschleunigungsgebots ist unbegründet.