Citation: 5A_1035/2020 E. 3.5.1

3.5.1. Die Vorinstanz rechnete dem Beschwerdeführer für die gesprochenen Unterhaltsbeiträge keine solchen Kosten an, da er die Mädchen bis im Urteilszeitpunkt unbestrittenermassen noch nie besucht habe. Sie berechtigte ihn indessen, für jeden künftigen, tatsächlich wahrgenommenen Besuch von den Unterhaltsbeiträgen des darauffolgenden Monats pro Kind Fr. 130.-- abzuziehen. Dieser ermessensweise festgesetzte Betrag solle es ihm ermöglichen, seine beiden Töchter einen Tag pro Monat in der Schweiz zu besuchen, wobei zu berücksichtigen sei, dass die finanziellen Verhältnisse relativ knapp seien und primär der Lebensunterhalt der beiden Kinder sicherzustellen sei. Der Beschwerdeführer hatte Auslagen von Fr. 600.-- (Bus, Flug, Zug, Hotel) geltend gemacht, während die Beschwerdegegnerinnen Fr. 153.-- als billigste Variante (Busreise von U.________ nach V.________) anerkannten.