Citation: 4D_76/2007 14.02.2008 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hielt fest, die Aufgaben des Beschwerdeführers hätten auch im Akquirieren neuer Aufträge bestanden. In diesem Bereich hätte er ohne entsprechende Arbeitszuweisung der Beschwerdegegnerin tätig werden können. Gemäss der Lehre habe der Arbeitnehmer zur Wahrung seines Lohnanspruchs von sich aus alles vorzunehmen, was er ohne Mitwirkung des Arbeitgebers verrichten könne. Diese Pflicht hätte der Beschwerdeführer auch dann nicht hinreichend erfüllt, wenn sich seine diesbezüglichen Angaben, wonach er im "Februar/März/April" Kontakt mit der Liegenschaftsverwaltung aufgenommen, aktive Akquisition betrieben und zwei Kontakte zu aktivieren versucht habe, als zutreffend erweisen sollten. Darüber hinaus fehlt es nach Auffassung der Vorinstanz auch in dieser Hinsicht an den erforderlichen Anhaltspunkten für eine sinnvolle Parteibefragung, welche deshalb auch diesbezüglich unterblieb. 4.2 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe in Verletzung von Art. 9 BV verkannt, dass er während der Kündigungsfrist nicht bloss seine Arbeitsleistung angeboten, sondern mit der aktenkundigen Akquisitionstätigkeit auch tatsächlich Arbeit geleistet habe. Zudem stelle es angesichts der geltenden Untersuchungsmaxime wiederum einen überspitzten Formalismus dar, diesbezüglich die Beweiserhebung zu verweigern. 4.3 Mit dieser Argumentation lässt der Beschwerdeführer ausser Acht, dass die Vorinstanz annahm, er sei selbst mit den von ihm behaupteten Tätigkeiten seiner Verpflichtung, all jene Arbeiten zu leisten, welche keiner Vorleistung des Arbeitsgebers bedürften, nicht hinreichend nachgekommen. Diese Rechtsauffassung gibt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht für willkürlich aus, so dass das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid diesbezüglich nicht überprüft (E. 2.1). Wenn aber die vom Beschwerdeführer behaupteten Leistungen zur anspruchsbegründenden Erfüllung der Arbeitspflicht des Arbeitnehmers nicht ausreichen, brauchte nicht abgeklärt zu werden, ob diese Leistungen tatsächlich erbracht wurden. Somit bezieht sich die unterlassene Beweisabnahme hinsichtlich der Akquisitionstätigkeit auf einen nicht entscheiderheblichen Umstand. Hat es der Beschwerdeführer aber unterlassen, ihm mögliche und zumutbare Arbeit zu leisten, kann er während der entsprechenden Periode keinen Lohnanspruch geltend machen. Daran vermögen auch die angeführten diversen mündlichen Arbeitsangebote nichts zu ändern, weshalb sich diesbezüglich weitere Abklärungen erübrigten. Schliesslich konnte auch offen bleiben, auf welchen Termin das Arbeitsverhältnis gekündigt wurde, weshalb die Vorinstanz auch diese Frage in tatsächlicher Hinsicht nicht abzuklären brauchte.