Citation: 5P.363/2005 20.03.2006 E. 3.4

3.4.1 Den angefochtenen Entscheid erachtet die Beschwerdeführerin auch im Ergebnis als willkürlich. Sie verweist dabei auf die persönlichen Umstellungen, die sie auf sich genommen habe, um zum Beschwerdegegner in die Schweiz zu ziehen. Ferner erklärt sie, auf dem Arbeitsmarkt nur schwer vermittelbar zu sein, und bringt vor, dass den Beschwerdegegner die Schuld an der Trennung treffe. Abschliessend macht sie geltend, sie habe in der Schweiz die wohlhabende Geschäftsfrau repräsentieren müssen und vermöge nun mit den zugesprochenen Fr. 3'500.-- diesen luxuriösen Lebensstil nicht zu halten. 3.4.2 Diese Vorbringen sind nicht geeignet, die Feststellung des Obergerichts, die Beschwerdeführerin habe nicht glaubhaft gemacht, dass sie mit einem monatlichen Beitrag des Beschwerdegegners von Fr. 3'500.-- den für sie gebührenden Unterhalt nicht zu decken vermöchte, als willkürlich erscheinen zu lassen. Mit ihren Ausführungen begnügt sich die Beschwerdeführerin damit, aufzuzeigen, dass sie im Stande wäre, mehr auszugeben, als ihr zur Verfügung steht. Sie setzt sich indessen nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG entsprechenden Form mit der obergerichtlichen Auffassung auseinander, der Lebensstandard, den sie sich mit monatlichen Einkünften von insgesamt über Fr. 6'000.-- leisten könne, sei ihren Verhältnissen angemessen. Insoweit ist auf die Beschwerde daher nicht einzutreten.