Citation: 2C_170/2019 E. 5.4.1

5.4.1. Die Rechtsfrage des steuerrechtlichen Wohnsitzes ist per 31. Dezember 2015 zu beurteilen. Aus dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ergibt sich, dass die Beschwerdeführer in diesem Zeitpunkt in U.________ eine Liegenschaft mit über doppelt so grosser Wohnfläche zu Eigentum besassen, wie die Wohnung, die sie in möbliertem Zustand in V.________ zu einem Mietzins von Fr. 800.-- mieteten. Der beschwerdeführende Ehemann arbeitete weiterhin in W.________, während die beschwerdeführende Ehefrau nach ihrer Freistellung den Aufbau einer selbständigen Erwerbstätigkeit mittels einer Onlineplattform beabsichtigte. Kurz nach der Abmeldung in U.________ und Anmeldung in V.________ begaben sich die Beschwerdeführer sodann auf eine längere Reise. Im Lichte dieser Umstände kommt die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, die zur Beurteilung des steuerrechtlichen Wohnsitzes zu berücksichtigenden Tatsachen legten die Begründung eines neuen steuerrechtlichen Wohnsitzes per 31. Dezember 2015 nicht nahe. Selbst wenn die Absicht des dauernden Verbleibens als subjektives Merkmal im Kanton Schwyz gelegen hätte, hat sich dieser innere Wille (noch) nicht in objektiver Weise materialisiert.