Citation: 9C_56/2021 E. A

A.________ bezieht infolge verschiedener Geburtsgebrechen seit 1999, dem Jahr ihrer Geburt, diverse Leistungen der Invalidenversicherung (IV). Im August 2013 (Eingang) erfolgte die Anmeldung bei der IV für eine Berufsberatung der Versicherten, die alsdann die Schule im Zentrum B.________, Abteilung hör- und sprachbehinderte Kinder- und Jugendliche, besuchte. Nach Abklärungen zu den Ausbildungsmöglichkeiten gewährte die IV-Stelle Uri Kostengutsprache für eine Lehre zur Praktikerin Hauswirtschaft ab 8. August 2016 bzw. Hauswirtschaftspraktikerin EBA ab 1. Februar 2017. Diese Ausbildung im geschützten Rahmen bei der Stiftung C.________ schloss A.________ im Juli/August 2018 ab. Die IV-Stelle unterstützte die Versicherte in der Folge durch Arbeitsvermittlung bei der beruflichen Integration im ersten Arbeitsmarkt, so insbesondere mit einem Arbeitsversuch im Seminar- und Bildungszentrum D.________. Dabei soll die Versicherte ein Arbeitstempo und eine Arbeitsqualität von 40 % bei erhöhtem Betreuungsaufwand gezeigt haben. Am 1. Januar 2019 trat die Versicherte in diesem Betrieb eine unbefristete Anstellung in einem 100 %-Pensum zu einem Monatslohn von Fr. 1260.- an. Die IV-Stelle sprach gestützt auf den Schlussbericht der Stiftung C.________ vom 21. Juni 2018 basierend auf einer Leistungsfähigkeit von 55 % eine Viertelsrente ab 1. August 2018 zu (Verfügung vom 7. Januar 2020).