Citation: 8C_746/2022 E. 4.3.1

4.3.1. Schliesslich übt der Beschwerdeführer Kritik an der Beweiskraft der versicherungsinternen Aktenbeurteilungen vom 15. Juni und 29. November 2021. Letzterer ist im Wesentlichen zu entnehmen, anhand der Röntgenbilder vom 5. November 2020 sei weder im Bereich des rechten Knie- noch des rechten Handgelenks eine Arthrose einsehbar. Dennoch könne aufgrund des jungen Alters des Beschwerdeführers wohlwollend (bereits jetzt) eine zukünftige Verschlimmerung miteinbezogen werden. Eine mässiggradige Femorotibialarthrose wie auch eine mässiggradige Handgelenksarthrose auf der rechten Körperseite seien wahrscheinlich, weil sich zwar im Augenblick beide Gelenke völlig frei von arthrotischen Veränderungen zeigten, solche aber aufgrund der vorhandenen Verletzungen wahrscheinlich zu erwarten seien. Daher werde an der auf total 17,5 % (10 % und 7,5 %) geschätzten Integritätsentschädigung festgehalten; eine Erhöhung sei nicht indiziert.