Citation: 8C_746/2022 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Aktenbeurteilungen des Dr. med. E.________ als beweiskräftig ansah und auf dessen Einschätzung des Integritätsschadens (17,5 %) abstellte. Da von weiteren medizinischen Abklärungen keine entscheidrelevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten waren, durfte das kantonale Gericht ohne Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren (Art. 6 EMRK) oder des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und 61 lit. c ATSG) bundesrechtskonform davon absehen (antizipierte Beweiswürdigung, vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3).