Citation: 2A.33/2002 01.03.2002 E. 3

3.- Die Beschwerdeführer begründen ihr Fristwiederherstellungsgesuch damit, dass im Rahmen des aussergerichtlichen Nachlassvertrages zwischen ihnen und der Steuerverwaltung am 12. November 2001, während laufender Beschwerdefrist für die Anfechtung des Steuerrekurskommissionsentscheides, eine Vereinbarung getroffen worden sei. Danach sei für die Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer per Saldo aller Ansprüche per 31. Dezember 2000 ein Betrag von Fr. 125'267. 65 zu bezahlen. Gestützt auf Ziff. 3 dieser Vereinbarung hätten die Beschwerdeführer verzichtet, gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission vom 16. Oktober 2001 Beschwerde zu führen. Sie hätten erst aus dem Schreiben der Steuerverwaltung vom 17. Dezember 2001 ersehen können, dass die Steuerverwaltung es ablehne, die Verlustvorträge per 1. Januar 1999 mit künftigen Gewinnen zu verrechnen. Aufgrund dieser neuen Situation seien die Beschwerdeführer nicht mehr an Ziff. 3 der Vereinbarung gebunden und sähen sich gezwungen, gegen den Entscheid der Steuerrekurskommission Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu führen. Es braucht hier nicht entschieden zu werden, ob im Sinne der subjektiven Theorie die Vereinbarung mit der Steuerbehörde vom 12. November 2001 einen genügenden Grund darstellte, um die verspätete Beschwerde zu entschuldigen. Jedenfalls bestand mit dem Schreiben der Steuerverwaltung vom 17. Dezember 2001 das Hindernis, das die Beschwerdeführer gemäss ihren eigenen Ausführen von der rechtzeitigen Beschwerdeführung abhielt (Art. 35 Abs. 1 OG), nicht mehr. Dieses Ereignis fiel in die Gerichtsferien, die bis und mit dem 1. Januar 2002 dauerten, weshalb es auf den 2. Januar 2002 zu verlegen ist und die Frist von zehn Tagen gemäss Art. 35 OG am 3. Januar 2002 zu laufen begann. Die Frist endete am Montag, 14. Januar 2002. Das am 17. Januar 2002 zur Post gegebene Gesuch um Wiederherstellung der Frist erweist sich somit als verspätet.