Citation: 1B_306/2013 E. 2.3

2.3. In zeitlicher Hinsicht ist die Fortführung der Haft bis zum 9. Oktober 2013 - sie wird dannzumal 6 Monate gedauert haben - nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer behauptet zu Recht nicht, ihre Dauer komme bereits in grosse Nähe der für den Fall einer Verurteilung zu erwartenden Strafe. Er macht nur geltend, die Staatsanwaltschaft treibe das Verfahren nicht mit der für Haftfälle gebotenen Beschleunigung voran. So habe sie etwa zwei Monate nichts unternommen, um ihn zu befragen, weil er es gewagt habe, die Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts anzufechten. Es trifft zu, dass die Staatsanwaltschaft in einem Haftfall das Verfahren nach Möglichkeit auch in der Zeit zügig vorantreiben muss, in der Rechtsmittelverfahren gegen die Fortführung der Untersuchungshaft hängig sind. Verzögerungen sind aber teilweise unausweichlich, etwa wenn die Strafakten im Haftprüfungsverfahren benötigt werden und die Staatsanwaltschaft die Untersuchung ohne sie nicht weiterführen kann. Auch wenn die Staatsanwaltschaft nach der Auffassung des Beschwerdeführers aber die Einvernahmen (allzu) schleppend anberaumt haben sollte, so sind jedenfalls keine schwerwiegenden Verletzungen des Beschleunigungsgebots erkennbar, die allein geeignet wären, die Rechtmässigkeit der Untersuchungshaft in Frage zu stellen und damit im vorliegenden Verfahren geprüft werden müssten (vgl. BGE 137 IV 92 E. 3.1, 118 E. 2.1; 128 I 149 E. 2.2). Die Rüge, das Beschleunigungsgebot sei verletzt, ist insofern unbegründet. Das Obergericht hat die Staatsanwaltschaft zudem im angefochtenen Entscheid bereits zu einer beförderlichen Verfahrensführung angehalten (S. 6 E. 1.4 2. Absatz); es kann davon ausgegangen werden, dass sie dieser Forderung nachkommt.