Citation: 8C_727/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Die Beschwerdeführerin scheint zunächst zu beanstanden, dass der Wegfall des natürlichen Kausalzusammenhangs nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit dargetan sei. Indessen hat das kantonale Gericht, wie sich deutlich aus den vorstehend zitierten Erwägungen ergibt, die Frage offen gelassen. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden, wenn es die Adäquanz zu Recht verneint hat (BGE 135 V 465 E. 5.1). Inwieweit sich nach der deutlich gebesserten Symptomatik der erlittenen FSME ein darauf zurückzuführendes Fatigue-Syndrom entwickelt haben soll, ist weder den medizinischen noch den neuropsychologischen Befunden zu entnehmen. Jedenfalls wären von den beantragten weiteren Abklärungen keine entscheidrelevanten neuen Aspekte zu erwarten. Die Beschwerdeführerin bestreitet denn auch nicht, dass der Zeckenbiss einen leichten Unfall im Sinne von BGE 115 V 133 E. 7 mit Hinweisen (vgl. auch das vorinstanzlich zitierte Urteil 8C_208/2015 vom 17. Juni 2015 E. 4) darstellt, dem für die Entstehung der geltend gemachten psychisch bedingten Erwerbsunfähigkeit keine massgebende Bedeutung zukommt oder der mit andern Worten nicht ernsthaft ins Gewicht fällt. Die Beschwerde ist in allen Teilen abzuweisen.