Citation: 8C_182/2023 E. 5.3.3

5.3.3. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist hierbei jedoch nicht vom mit der B.________ GmbH vertraglich vereinbarten Monatslohn von Fr. 6'726.- und damit einem Betrag von Fr. 80'714.- auszugehen. Vielmehr ist der gemäss ausdrücklichem Wortlaut von Art. 22 Abs. 4 Satz 2 UVV auf den tatsächlich bei der B.________ GmbH bezogenen Lohn abzustellen. Damit wird letztlich auch dem Umstand Rechnung getragen, dass der Beschwerdeführer - unter anderem wegen des unbezahlten Urlaubs im Winter 2015/2016 - nicht durchgehend den vereinbarten Monatslohn erzielte (zum Verbot der Überentschädigung der versicherten Person vgl. BGE 138 V 106 E. 7.2). Nach den unbestritten gebliebenen Feststellungen der Vorinstanz betrug der Verdienst des Beschwerdeführes bei der B.________ GmbH in der Zeit vom 1. Juni 2015 bis und mit dem Unfalltag am 9. Februar 2016 Fr. 42'580.85. Umgerechnet auf ein Jahr ergibt dies einen Betrag von Fr. 61'189.- und damit, angepasst an die Nominallohnentwicklung bis zum Jahr 2020 (Art. 24 Abs. 2 UVV; BFS-Tabelle T1.1.15, Wirtschaftszweig 41-43 [Baugewerbe/Bau]), einen versicherten Verdienst von rund Fr. 62'774.-. Soweit die Vorinstanz den versicherten Verdienst auf Fr. 47'001.05 festsetzte, hält dies vor Bundesrecht nicht stand. In diesem Umfang ist die Beschwerde begründet und gutzuheissen.