Citation: 1C_645/2023 E. 2.3

2.3. Für das vorliegende Verfahren stellt sich - analog der Verfahren 1C_443/2018 und 1C_444/2018 - die Frage, ob aufgrund der hängigen Nutzungsplanrevision einstweilen auf den Rückbau zu verzichten ist. Diese Frage durfte die Vorinstanz unter Hinweis auf das hiervor Ausgeführte (E. 2.1) verneinen, ohne gegen Bundesrecht zu verstossen. Nicht nur wäre eine solche Gartenzone aus den bereits genannten Gründen nicht genehmigungsfähig. Eine entsprechende Anpassung der Nutzungsplanung ist auch gar nicht mehr beabsichtigt: Gemäss dem angefochtenen Entscheid hat der Gemeinderat Wollerau die Gartenzone aus der Planungsvorlage gestrichen. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführenden steht der angefochtene Entscheid sodann auch nicht im Widerspruch zum verwaltungsgerichtlichen Entscheid vom 28. August 2018. Die Vorinstanz hielt im ersten Rechtsgang fest, werde die Teilrevision der Nutzungsplanung "verworfen" oder werde ihr die regierungsrätliche Genehmigung versagt, habe der Rückbau unverzüglich zu erfolgen. Nachdem die Gartenzone aus der Vorlage gestrichen, mithin verworfen worden ist, braucht der Genehmigungsbeschluss des Regierungsrates nicht abgewartet zu werden. Dass die Neubeurteilung des Wiederherstellungsbefehls im Urteil des ersten Rechtsgangs vom rechtskräftigen Abschluss der Nutzungsplanrevision abhängig gemacht worden wäre, wie die Beschwerdeführenden sinngemäss geltend machen, ist nicht ersichtlich. Damit gehen die Ausführungen zum Koordinationsgebot und zur Anfechtbarkeit des kommunalen Planungsentscheids an der Sache vorbei.