Citation: 8C_735/2022 E. 3

Die Vorinstanz mass der polydisziplinären GA eins-Expertise vom 9. November 2020 (Fachrichtungen: Allgemeine Innere Medizin, Psychiatrie, Orthopädie und Neurologie) vollen Beweiswert zu. Demnach lägen keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit vor. So bestünden ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine leichte depressive Episode (ICD-10 F32.00); eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) mit einem chronischen unspezifischen multilokulären Schmerzsyndrom (ICD-10 R52.9) und unspezifischen Kopfschmerzen (ICD-10 R51). Gleiches gelte für ein chronisches zerviko-, thorako- und lumbovertebrales Schmerzsyndrom (ICD-10 M54.2, M54.6, M54.5) bei radiologisch zervikothorakaler Syringomyelie und Diskushernie L5/S1 mit Kompression der Nervenwurzel S1 rechts. Im Übrigen liege ein regelrechter Befund der zervikalen, thorakalen und lumbalen Wirbelsäule vor, ohne ein klinisch relevantes funktionelles Defizit. Ohne Bedeutung für die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei ferner eine Arnold-Chiari-Malformation Grad | mit Syringomyelie zervikal und thorakal (ICD-10 Q07.0). Gestützt darauf sei die Beschwerdeführerin in der angestammten sowie in jeder körperlich leichten bis mittelschweren, wechselbelastenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Sie sei dadurch weder in ihren angestammten noch in entsprechenden Verweisungstätigkeiten eingeschränkt, weshalb kein Anspruch auf eine Invalidenrente bestehe.