Citation: 8C_86/2023 E. 5.3

5.3. Im Weiteren kritisiert der Beschwerdeführer, die Berichte der behandelnden Ärzte Prof. Dr. med. E.________ und Dr. med. F.________, beides Fachärzte für Neurochirurgie, vom 12. und 14. August 2020 ständen im Widerspruch zur kreisärztlichen Stellungnahme, denn die behandelnden Neurochirurgen seien von einem posttraumatischen Bandscheibenvorfall ausgegangen. Die Vorinstanz hat sich mit dieser Rüge bereits umfassend auseinandergesetzt und nachvollziehbar dargelegt, dass es betreffend die degenerativen Veränderungen keine bildgebenden Hinweise auf eine traumatische Ursache geben würde. Dieser Umstand spreche gegen einen Zusammenhang zwischen dem Unfall vom 26. November 2018 und den weiterhin bestehenden bzw. wieder aufgetretenen Beschwerden. Insbesondere hat das kantonale Gericht darauf hingewiesen, dass sich eine Unfallkausalität unter den gegebenen Umständen jedenfalls nicht daraus ergebe, dass Dr. med. F.________ den Bandscheibenvorfall als "posttraumatisch" bezeichnet habe. Vielmehr habe dieser ein erst nach dem Unfall entstandenes Leiden beschrieben, zumal er die Diagnose nicht weiter diskutiert und sich auch mit keinem Wort zu deren Unfallkausalität geäussert habe. Die Vorinstanz hat zu Recht darauf aufmerksam gemacht, dass entgegen der Meinung des Beschwerdeführers eine gesundheitliche Schädigung beweisrechtlich praxisgemäss auch nicht schon dann als durch den Unfall verursacht gelte, weil sie nach diesem aufgetreten sei (zur Unzulässigkeit der Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc" vgl. Urteil 8C_544/2020 vom 27. November 2020 E. 8.2.1 mit Hinweisen).