Citation: 8C_647/2023 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat die rechtlichen Grundlagen und die Rechtsprechung betreffend das Arbeitgeber/Arbeitnehmerverhältnis (Art. 1a Abs. 1 UVG i. V.m Art. 10 ATSG; vgl. auch BGE 149 V 57 E. 6.3; 144 V 411 E. 4; 141 V 313; 133 V 498 E. 5.1; 115 V 55; Urteil H 448/00 vom 14. September 2001 E. 2a; betreffend Akkordanten vgl. Urteil 8C_218/2019 vom 15. Oktober 2019 E. 4.3.1 mit Hinweisen) richtig dargelegt. Gleich verhält es sich bezüglich der Rechtsprechung, dass die Organe der AHV (und mit ihnen die anderen Organe der Sozialversicherung) ebenso wenig wie die Steuerbehörden verpflichtet sind, die zivilrechtliche Form, in der ein Sachverhalt erscheint, unter allen Umständen als verbindlich anzusehen. Dies gilt namentlich dann, wenn ein Umgehungstatbestand vorliegt (BGE 127 II 49 E. 5a; 113 V 92 E. 4b; betreffend Beitragsumgehung vgl. SVR 2002 AHV Nr. 1 S. 1, H 20/00 E. 4b). Darauf wird verwiesen.