Citation: 5A_137/2024 E. 1.3

1.3. Mit dem angefochtenen Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 30. März 2023 (ZBR.2022.21) wurde die Klage des Beschwerdeführers mehrheitlich abgewiesen und die Kollokation der Forderung des Beschwerdegegners in der Höhe von insgesamt Fr. 14'344'152.-- bestätigt. Insoweit liegt ein Endentscheid gemäss Art. 90 (i.V.m. Art. 117) BGG vor. Mit dem mitangefochtenen Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 9. April 2020 (ZBR.2020.9) wurde die Streitsache "zur ergänzenden Beurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen". Zu prüfen war vorfrageweise "der bestrittene Umfang der im Grundsatz zu kollozierenden öffentlich-rechtlichen Forderung des Beschwerdegegners". Dieser Rückweisungsentscheid - ein Zwischenentscheid gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG (BGE 144 III 253 E. 1.4) - wurde nicht an das Bundesgericht weitergezogen. Im Rückweisungsentscheid wurden Voraussetzungen bejaht, um die umstrittene Altlastenforderungen im Kollokationsplan zuzulassen. Der Entscheid des Obergerichts vom 9. April 2020 (ZBR.2020.9) hat sich auf den Inhalt des Entscheides des Obergerichts vom 30. März 2023 (ZBR.2022.21) ausgewirkt und ist daher gestützt auf Art. 93 Abs. 3 (i.V.m. Art. 117) BGG zusammen mit dem Endentscheid in der Sache anfechtbar.