Citation: 8C_1/2016 E. 4.5.3

4.5.3. Rechtsprechungsgemäss kann der Versicherungsträger bei der erstmaligen Zusprechung von Dauerleistungen seine Leistungspflicht neu überprüfen, ohne dass der Entscheid durch die faktische Erbringung vorübergehender Leistungen (worunter die UV-Taggelder, vgl. BGE 135 V 287 E. 4.2 S. 290) präjudiziert wird (Urteil 8C_666/2012 vom 5. März 2013 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 139 V 161). Dies war auch vorliegend der Fall, indem der Unfallversicherer mit Verfügung vom 25. Juni 2014 seine bisher erbrachten Leistungen für Taggeld mangels Unfalladäquanz rückwirkend per 31. März 2009 einstellte. Zur Frage der Arbeitsunfähigkeit in der vorangehenden Zeit seit dem Unfall stellte er einzig fest, der Versicherte habe zwar einen Versuch, die Arbeitsfähigkeit zu erhöhen, erwähnt, diesen jedoch wegen der Schmerzen wieder abgebrochen. Im Übrigen habe er sich mit einem Arbeitspensum von 50 Prozent arrangiert. Eine Bindungswirkung der Schätzung der Arbeitsunfähigkeit des Unfallversicherers für die Belange der Invalidenversicherung besteht daher von vornherein nicht. Der Beschwerdeführer nennt, abgesehen von den für die Belange des vorliegend streitigen Rentenanspruchs der Invalidenversicherung nicht relevanten Schreiben des Unfallversicherers über den Taggeldanspruch, keine Aktenstücke, welche eine 20 Prozent übersteigende Arbeitsunfähigkeit schlüssig zu begründen vermöchten. Von weiteren medizinischen Abklärungen ist - der Vorinstanz folgend - abzusehen, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236). Es bleibt daher bei der vorinstanzlich festgestellten Arbeitsunfähigkeit von 20 Prozent. Ein Anspruch auf Invalidenrente besteht somit nicht. Die Beschwerde ist daher abzuweisen.