Citation: 7F_75/2024 E. 4

Soweit der Gesuchsteller sein Revisionsbegehren mit einer angeblichen Verletzung von Art. 3 EMRK zu begründen versucht, erweist sich das Gesuch ebenfalls als unzulässig. Entgegen seiner Auffassung ist eine Revision wegen einer angeblichen Verletzung der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) gemäss Art. 122 BGG erst möglich, wenn ein endgültiges Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) vorliegt. Dass dies vorliegend der Fall wäre, macht der Gesuchsteller nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich.