Citation: 9C_493/2023 E. 2.1

2.1. In der kantonalen Rechtsverweigerungsbeschwerde beanstandete der Beschwerdeführer die damalige Auffassung des Krankenversicherers, angesichts der normativen Vorgaben zur Kostenkontrolle und zur Kostenbeteiligung des Versicherten im System des Tiers payant keine anfechtbare Verfügung erlassen zu müssen (Art. 49 Abs. 1 ATSG; Mitteilung vom 14. April 2023). Hinter der im kantonalen Prozess - unter Vorbehalt einer Gegenstandslosigkeit zufolge der am 2. Juni 2023 erlassenen Verfügung der Beschwerdegegnerin - zu beurteilenden Frage, ob die Beschwerdegegnerin bis dahin zu Recht nicht über die Richtigkeit einer Rechnung des Leistungserbringers im Bereich der obligatorischen Krankenpflegeversicherung verfügt hat, steht diejenige nach dem Umfang der Kostenbeteiligung und der entsprechenden Zahlungspflicht des Versicherten gegenüber dem Krankenversicherer (vgl. Art. 64 f. KVG). Die Beschwerde richtet sich gegen eine verfahrensleitende Verfügung, mit der die Vorinstanz u.a. das Gesuch des Beschwerdeführers ablehnt, die Beschwerdegegnerin sei vorsorglich zu verpflichten, das Inkassoverfahren (bezüglich der Kostenbeteiligung) bis zum Entscheid über die Rechtsverweigerungsbeschwerde auszusetzen. Weitere Vorbringen des Beschwerdeführers behandelt die Vorinstanz ebenfalls als Anträge auf vorsorgliche Massnahmen (Anweisung an die Beschwerdegegnerin, die Rechnung unverzüglich an den Leistungserbringer zurückzusenden; Anweisung, ohne Einwilligung des Beschwerdeführers keine weiteren Rechnungen dieses Leistungserbringers mehr zu bezahlen etc.; Prüfung, ob die Aufsichtsbehörde über die Krankenversicherer über den Vorgang zu informieren sei). Vorsorgliche Massnahmen bezwecken die Erhaltung des bestehenden Zustands oder die einstweilige Sicherstellung bedrohter Interessen (vgl. Art. 56 VwVG).