Citation: 5A_994/2023 E. 6.3.2

6.3.2. Wie vorne in E. 5.3 dargelegt, hat das Kantonsgericht nicht ausser Acht gelassen, dass die Ehegatten ihren Lebensunterhalt schwergewichtig durch die dem Beschwerdeführer nominell als Darlehen eingeräumten Mittel und damit mit Schulden bestritten. Es kann ihm folglich nicht mit Erfolg vorgeworfen werden, es habe diesen Umstand ausser Acht gelassen. Ebenso wenig ist ersichtlich, weshalb es sein Urteil nur unzureichend begründet haben sollte (vgl. BGE 146 II 335 E. 5.1; 143 III 65 E. 5.2). Anders als der Beschwerdeführer dies möchte, blieb die Vorinstanz aber nicht bei einer rein formellen Betrachtungsweise der festgestellten Umstände stehen, sondern hat dem Beschwerdeführer die bezogenen Beträge als Privatbezüge angerechnet. Ob ihm hierbei eine Verfassungsverletzung vorzuwerfen ist, ist nachfolgend zu prüfen (siehe sogleich E. 6.5 ff.).