Citation: 2C_634/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat die Bemühungen des Beschwerdeführers, insbesondere nach seinen letzten Delikten vom 20. Oktober 2014, aber auch schon nach seinen vorherigen Verurteilungen, sich von der Drogensucht zu lösen und nicht mehr straffällig zu werden, ausführlich gewürdigt. Sie hat dabei insbesondere entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers die von den zuständigen Strafvollzugsbehörden sowie von seiner Therapeutin abgegebenen sehr positiven Prognosen ausführlich wiedergegeben und seine Entwicklung seit dem Eintritt in die Anstalt B.________ gebührend gewürdigt. Die entsprechenden Rügen der offensichtlich unrichtigen bzw. unvollständigen Sachverhaltsfeststellung erweisen sich damit, soweit sie überhaupt als ausreichend substanziiert erscheinen, als unbegründet. Aber auch die übrigen Vorbringen des Beschwerdeführers betreffend den Auslöser für seinen Rückfall in die Drogensucht und damit verbunden die Begehung von Straftaten, seine jetzigen Bemühungen zur Schuldensanierung sowie sein günstiges Umfeld sind nicht geeignet, die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz als offensichtlich unrichtig oder unvollständig erscheinen zu lassen. Insgesamt hat die Vorinstanz alle relevanten Umstände berücksichtigt. Die Vorwürfe des Beschwerdeführers betreffen denn auch weniger die Sachverhaltsfeststellung als vielmehr die Würdigung seiner Bewährungsbemühungen durch die Vorinstanz im Hinblick auf eine allenfalls heute noch von ihm ausgehende tatsächliche und aktuelle Gefahr, die ein Grundinteresse der Gesellschaft in der Schweiz berührt (vgl. Art. 5 Abs. 2 Anhang I des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits über die Freizügigkeit [Freizügigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681] in Verbindung mit Art. 3 Abs. 1 f. der Richtlinie 64/221/EWG des Rats der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft vom 25. Februar 1964 zur Koordinierung der Sondervorschriften über die Einreise und den Aufenthalt von Ausländern, soweit sie aus Gründen der öffentlichen Ordnung, Sicherheit und Gesundheit gerechtfertigt sind [ABl P 56 vom 4. April 1964 S. 850]). Ob die Vorinstanz diesbezüglich eine zutreffende Prognose aufgestellt und ob sie von einem zutreffenden Begriff der für einen Entzug der Niederlassungsbewilligung vorauszusetzenden, vom Beschwerdeführer ausgehenden Gefährdung der öffentlichen Ordnung ausgegangen ist, ist indessen nicht eine Frage der Sachverhaltsfeststellung, sondern der rechtlichen Beurteilung (siehe dazu nachstehend E. 4 und 5).