Citation: 9C_747/2018 E. 3.1

3.1. Ein Leistungsbezug ist rechtmässig, wenn und solange er auf einer rechtskräftigen Leistungszusprache beruht, und zwar auch, wenn diese - im Sinne von Art. 17 Abs. 2 ATSG resp. Art. 25 Abs. 1 lit. c ELV - nachträglich unrichtig geworden ist. Die für eine Rückforderung nach Art. 25 ATSG vorausgesetzte Unrechtmässigkeit des Leistungsbezugs ergibt sich in diesem Fall erst, wenn die ursprüngliche Leistungszusprache rückwirkend angepasst wird (UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 3. Aufl. 2015, N. 14 und 16 zu Art. 25 ATSG).