Citation: 6B_1229/2015 E. 3

Die tatsächlichen Feststellungen bzw die Beweiswürdigung im angefochtenen Urteil können vor Bundesgericht gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1). Die angebliche Willkür ist in der Beschwerde präzise zu rügen, und die Rüge ist zu begründen (Art. 106 Abs. 2 und 42 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht stellt insoweit hohe Anforderungen. Appellatorische Kritik, wie sie z.B. im Berufungsverfahren vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, genügt zur Begründung einer Beschwerde vor Bundesgericht nicht und ist unzulässig. Die Vorinstanz stellt unter anderem fest, der Beschwerdeführer habe bezüglich seines Verhaltens entweder geschwiegen oder angegeben, dass er nicht mehr wisse, ob er gehupt habe. Im Übrigen stützt sie sich auf einen Polizisten, der unter Strafandrohung aussagte, der Beschwerdeführer habe, als er wegen der Kontrolle eines anderen Fahrzeuglenkers durch den Polizisten warten musste, seine Hände verworfen und in der Folge mit beiden Armen nach unten auf die Steuerradmitte gedrückt, worauf eine Hupe zweimal ertönt sei (vgl. angefochtener Entscheid S. 6 und 7). Was angesichts dieser Umstände an der Beweiswürdigung durch die Vorinstanz willkürlich im oben umschriebenen Sinn sein könnte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Insbesondere ist angesichts des Aussageverhaltens des Beschwerdeführers einerseits und der konstanten und widerspruchsfreien Aussagen des Polizisten anderseits nicht nachvollziehbar, aus welchem Grund unbedingt eine Prüfung der Hupe und eine Distanzmessung hätten vorgenommen werden müssen (Beschwerde S. 3). Da sich die Beschwerde auf unzulässige appellatorische Kritik beschränkt, ist darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.