Citation: 6B_342/2021 E. 1.2.2

1.2.2. Betreffend das öffentliche Interesse erwägt die Vorinstanz mit Bezug auf die erstinstanzlichen Ausführungen, der Beschwerdeführer habe wiederholt gegen die strafrechtliche Ordnung der Schweiz verstossen und weise zehn Vorstrafen auf. Es sei mitunter auch deshalb von einer erheblichen Wahrscheinlichkeit erneuter Straffälligkeit und einer negativen Legalprognose auszugehen, da der Beschwerdeführer trotz der mehrfachen Ausfällung unbedingter Strafen seit 1994 immer wieder delinquiert habe. An seiner kriminellen Gesinnung seien keine Zweifel offenzulassen. Demnach stuft die Vorinstanz das öffentliche Interesse an einer Landesverweisung als hoch ein (Urteil E. II/3.1, 3.5).