Citation: 4A_421/2024 E. 1.1

1.1. Die vom Beschwerdeführer ins Feld geführten wiederholten, schwerwiegenden Verfahrensfehler messen sich an einer Verfahrensordnung, welche die Schiedsparteien nicht vereinbart haben. Dem Beschwerdeführer gerät ausser Blickfeld, dass er sich mit der Anwendung des jüdischen Verfahrensrechts einverstanden erklärt hat. Inwiefern dem vorsitzenden Schiedsrichter diesbezüglich wiederholte, schwerwiegende Verfahrensfehler unterlaufen sein sollen, ist nicht dargetan. Bleibt die Gehörsverletzung, wegen derer das Bundesgericht den ersten Erläuterungsentscheid aufgehoben hat. Eine Gehörsverletzung begründet noch keinen objektiven Anschein der Befangenheit, ansonsten nach einer entsprechenden Rückweisung stets neue Gerichtsmitglieder den Fall aufnehmen müssten. Warum dies im vorliegenden Fall anders sein sollte, ist nicht aufgezeigt.