Citation: 1B_554/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz verneinte, dass der Beschwerdeführer durch das angezeigte Verhalten des Beschwerdegegners direkt geschädigt worden sei. Der Beschwerdeführer habe die Berechtigung zur Teilnahme am Strafverfahren im Wesentlichen mit dem Argument begründet, er sei in seiner Funktion als Stiftungsrat ("Mitglied des Vorstands der C.________ Privatstiftung") vom Beschwerdegegner getäuscht worden und habe der Stiftung in der Folge für den aus den Straftaten entstandenen Schaden Ersatz leisten müssen. Er habe indessen nicht geltend gemacht, dass das geschädigte Vermögen ihm gehört habe und er durch die Straftat in eigenen strafrechtlich geschützten Rechtsgütern verletzt worden sei. Die Pflicht zur Leistung von Schadenersatz gründe in einem zivilrechtlichen Verschulden des Beschwerdeführers als Stiftungsorgan. Seine dadurch entstandene Vermögenseinbusse stehe mit den mutmasslichen Straftaten des Beschwerdegegners nur in indirektem Zusammenhang. Nach der Rechtsprechung sei der Beschwerdeführer demnach nicht als Geschädigter im Sinne von Art. 115 Abs. 1 StPO zu betrachten. Er sei daher auch nicht berechtigt, als Privatkläger am Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner teilzunehmen.