Citation: 1C_529/2014 E. 6.7

6.7. Weiter bringen die Beschwerdeführer vor, die Annahme von G.________, wonach ein Schutzstreifen von lediglich 1,23 m der Standardmassnahme gemäss Ziff. 3.3.6 Abs. 2 der Brandschutzrichtlinie 15-03 allein deshalb gleichwertig sein solle, weil das Ochsenauge innerhalb des an sich erforderlichen Schutzstreifens von 1,50 m zur Brandmauer in einem 90°-Winkel stehe, sei nicht nachvollziehbar und damit willkürlich. Wäre zur Erreichung des primären Schutzziels, ein Übergreifen von Flammen vom tiefer auf das höher liegende Gebäude zu verhindern, die Anordnung von Dachfenstern entscheidend, hätte in der Brandschutzrichtlinie 15-03 auf einen Schutzstreifen mit einem bestimmten Feuerwiderstand überhaupt verzichtet werden können. Zudem könnten bei ungünstigen Windverhältnissen Flammen aus dem Ochsenauge bis an die streitigen Fenster gelangen. Die Vorinstanz sei daher in Willkür verfallen, wenn sie die Gleichwertigkeit der gewählten Konstruktion mit der Standardmassnahme bejahte.