Citation: 5A_343/2023 E. 2

Neue Begehren sind vor Bundesgericht unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG); soweit mehr oder anderes verlangt wird, als von der Vorinstanz beurteilt wurde, ist darauf nicht einzutreten (BGE 136 II 457 E. 4.2; 136 V 362 E. 3.4.2; 142 I 155 E. 4.4.2). Es handelt sich um einen Unterhaltsprozess; das Streitthema und damit auch der Anfechtungsgegenstand ist auf die Frage des Kindesunterhaltes begrenzt. Auf die Beschwerde ist demnach von vornherein nicht einzutreten, soweit die alleinige elterliche Sorge verlangt wird (Begehren Ziff. 7).