Citation: 1C_586/2020 E. 5.5

5.5. Soweit die Beschwerdeführerin gegen die Erforderlichkeit der geplanten Erschliessung ferner vorbringt, es genüge nicht, dass die gewählte Überbauung alle anderen Erschliessungsvarianten ausschliesse, habe der Beschwerdegegner doch eine Überbauung zu planen, für die das ihm zur Verfügung stehende Land ausreiche, kann ihr ebenfalls nicht gefolgt werden. Mit diesem Vorbringen verlangt sie letztlich, dass sich die Gestaltungsplanung "Müliberg" von vornherein ihrem Anliegen unterordne, nicht im Eigentum beeinträchtigt zu werden. Dies ist - wie implizit auch die Vorinstanz festgehalten hat - mit Sinn und Zweck dieser Planung, die gemäss § 54 Abs. 1 BNO/Hornussen namentlich "der guten Eingliederung der Gebäude, der Erschliessung und der Parkierung in die Hanglage, dem Erreichen einer rationellen und flächensparenden Erschliessung des Baugebiets und der Minimierung der Geländeeingriffe dienen" soll, nicht vereinbar. Es nimmt ausserdem die Prüfung der Zumutbarkeit des strittigen Eigentumseingriffs als Teilaspekt der Verhältnismässigkeitsprüfung in unzulässiger Weise vorweg und verneint der Sache nach zu Unrecht (vgl. vorne E. 4.3) auch das Bestehen eines öffentlichen Interesses an diesem Eingriff.