Citation: 2C_866/2020 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerinnen machen geltend, dass die Randziffern 94-97 vollständig abzudecken seien. Diese lauten: Rz. 94: "Die Schweiz ist nicht die einzige Jurisdiktion, in welcher die Verhal tensweise der Luftverkehrsunternehmen Gegenstand kartellrechtlicher Verfahren war." Rz. 95: "In der EU hat die Kommission elf Luftfrachtunternehmen wegen der Bil dung eines weltweiten Kartells, das Luftfrachtdienste im Europäischen Wirtschaftsraum beeinträchtigte, Geldbussen in Hohe von insgesamt 799'445'000 Euro auferlegt. Dabei kommt die EU-Kommission zum Schluss, dass eine einzige und fortgesetzte Zuwiderhandlung («single and continuous infringement») vorliegt. Allerdings fochten einige Parteien diesen Entscheid an. Deshalb ist der Entscheid noch nicht rechtskräftig. Rz. 96: "In den USA klagte das «Department of Justice» (nachfolgend: DoJ) insge samt 22 Luftverkehrsunternehmen und 21 Führungskräfte im Zusammenhang mit einer Untersuchung betreffend Preisabreden in der Luftfrachtindustrie an. Bis zum 30. November 2011 wurden Bussen im Betrag von mehr als 1,8 Milliarden US-Dollars ausgesprochen und vier Führungskräfte zu Gefängnisstrafen verurteilt." Rz. 97: "Verfahren im Zusammenhang mit wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen der Luftverkehrsunternehmen im Bereich Luftfracht fanden schliesslich noch in wei teren Jurisdiktionen statt. In diesen Verfahren wurden soweit ersichtlich ebenfalls Geldstrafen ausgesprochen." Rz. 94: "Die Schweiz ist nicht die einzige Jurisdiktion, in welcher die Verhal tensweise der Luftverkehrsunternehmen Gegenstand kartellrechtlicher Verfahren war." Rz. 95: "In der EU hat die Kommission elf Luftfrachtunternehmen wegen der Bil dung eines weltweiten Kartells, das Luftfrachtdienste im Europäischen Wirtschaftsraum beeinträchtigte, Geldbussen in Hohe von insgesamt 799'445'000 Euro auferlegt. Dabei kommt die EU-Kommission zum Schluss, dass eine einzige und fortgesetzte Zuwiderhandlung («single and continuous infringement») vorliegt. Allerdings fochten einige Parteien diesen Entscheid an. Deshalb ist der Entscheid noch nicht rechtskräftig. Rz. 96: "In den USA klagte das «Department of Justice» (nachfolgend: DoJ) insge samt 22 Luftverkehrsunternehmen und 21 Führungskräfte im Zusammenhang mit einer Untersuchung betreffend Preisabreden in der Luftfrachtindustrie an. Bis zum 30. November 2011 wurden Bussen im Betrag von mehr als 1,8 Milliarden US-Dollars ausgesprochen und vier Führungskräfte zu Gefängnisstrafen verurteilt." Rz. 97: "Verfahren im Zusammenhang mit wettbewerbswidrigen Verhaltensweisen der Luftverkehrsunternehmen im Bereich Luftfracht fanden schliesslich noch in wei teren Jurisdiktionen statt. In diesen Verfahren wurden soweit ersichtlich ebenfalls Geldstrafen ausgesprochen."