Citation: 7B_770/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht im Eventualstandpunkt geltend, bei den zu Unrecht bezogenen Sozialleistungen im Anschluss an das Verschweigen der Lohnzahlung für Juni 2017 der B.________ AG (Anklagesachverhalt a) handle es sich jedenfalls um einen leichten Fall des unrechtmässigen Bezugs von Leistungen einer Sozialversicherung oder der Sozialhilfe im Sinne von Art. 148a Abs. 2 StGB. Das gelte auch für die verschwiegenen Lohnzahlungen der C.________ AG im Sommer 2018 (Anklagesachverhalt c). Hinsichtlich der Lohnzahlung der B.________ AG verweist der Beschwerdeführer darauf, dass es sich bei den Fr. 5'333.85 um keinen hohen Deliktsbetrag handle. Er habe nur eine einzige Lohnzahlung nicht gemeldet, den Zahlungseingang lediglich verschwiegen und entsprechend nicht aktiv auf den Taterfolg hingewirkt. Ausserdem sei dem Sozialdienst eine Mitverantwortung anzulasten, die es bei der Beurteilung des leichten Falls ebenso zu berücksichtigen gelte wie seine Beweggründe und Ziele. Mit ähnlichen Argumenten plädiert der Beschwerdeführer auch bezüglich der verschwiegenen Lohnzahlungen der C.________ AG für einen leichten Fall.