Citation: 8C_766/2023 E. 3.1.1

3.1.1. Das kantonale Gericht erwog, die polydisziplinäre Expertise der MEDAS Zentralschweiz vom 28. Oktober 2021 sei voll beweiskräftig. Der psychiatrische Sachverständige verneine eine dauernde erhebliche Schädigung der geistigen und psychischen Integrität. Auch aus neurologischer Sicht liege kein Integritätsschaden vor. Laut der ergänzenden Stellungnahme des orthopädischen Gutachters vom 1. Juni 2022 sei die Integritätseinbusse aufgrund der Wirbelsäulenverletzung auf 10 % einzuschätzen. Er habe im Teilgutachten angegeben, der Beschwerdeführer übe die Tätigkeit als Kurierfahrer mit einem Pensum von 50 % wieder vollumfänglich aus. Im Bereich der oberen Extremität und der oberen Wirbelsäule (BWS) bestehe eine erhebliche Einschränkung, so dass freihändige Arbeiten und Überkopfarbeiten schon nach kurzer Zeit zu brennenden Schmerzen führten. Dadurch ergebe sich eine Einschränkung der Feinmotorik, die als Goldschmied jedoch unabdingbar sei. Aus diesem Grund sei die Arbeitsfähigkeit in diesem Beruf erheblich eingeschränkt.