Citation: 6B_879/2019 E. 1

Am 1. Dezember 2018 kam es zu einem Streit zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Nachbarn B.________. Am 8. Dezember 2018 meldete sich B.________ bei der Polizei, wobei er geltend machte, der Beschwerdeführer sei "am durchdrehen" und er habe ihn mit einem Hammer bedroht. Zwei Polizeibeamte der Kantonspolizei Bern begaben sich daher zum Wohnort des Beschwerdeführers. Aus dem Berichtsrapport vom 13. März 2019 geht u.a. hervor, dass der Beschwerdeführer beim Öffnen der Wohnungstür sehr aufgebracht und wütend gewesen sei, sich unter abwechselnden Gefühlsschwankungen über seine Wohnsituation beklagt und angegeben habe, es gehe ihm auch körperlich nicht gut. Der Beschwerdeführer habe einen verwahrlosten Eindruck gemacht. Da er sich geweigert habe, sich zur Abklärung ins Spital fahren zu lassen und sich unkooperativ, aggressiv und unberechenbar gezeigt habe, habe er für die Überführung ins Spital aus Sicherheitsgründen ins Schliesszeug gelegt werden müssen. Auf der Notfallstation des Inselspitals ordnete die behandelnde Ärztin die fürsorgerische Unterbringung des Beschwerdeführers an, weshalb dieser anschliessend zur UPD Waldau gefahren wurde. Am nächsten Tag konnte er wieder nach Hause zurückkehren.