Citation: 5A_131/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, die Zinssätze für Hypotheken hätten sich in der Schweiz im Jahr 1997 im Durchschnitt auf 4.5 % Prozent belaufen, wobei er als Beleg einen Auszug aus der Broschüre "Historische Zeitreihen 4: Zinssätze und Renditen" der schweizerischen Nationalbank vom November 2007 einreicht. Sodann behauptet er, der Hypothekarzins in Deutschland sei damals gleich hoch wie in der Schweiz gewesen, habe also ebenfalls 4.5 % betragen. Verglichen mit dem üblichen Zinssatz von 4.5 % sei der zwischen den Parteien vereinbarte Zinssatz von 16 % als wucherisch zu qualifizieren. Die Argumentation der Vorinstanz sei falsch, weil es sich bei den von ihr angeführten Höchstzinssätzen um Höchstzinssätze für Konsumkredite bzw. für Kredite, für welche der Schuldner keine Sicherheit leiste, handle. Vorliegend gehe es aber um einen grundpfändlich gesicherten Kredit, für welchen im Jahr 1997 üblicherweise ein Zins von 4.5 % verlangt worden sei. Die Beschwerdegegnerin wolle stattdessen einen Zins von 16 % eintreiben, das heisst fast viermal mehr als üblich.