Citation: 2C_119/2021 E. A

A.a. A.________ studierte an der ETH Zürich Pharmazie und absolvierte nach dem dritten Studienjahr 1991 erfolgreich das sogenannte Assistentenexamen für Apotheker. Gemäss Bescheinigung vom 15. Oktober 1991 erhielt sie gestützt auf die inzwischen aufgehobene Verordnung über Apothekerprüfungen vom 16. April 1980 (AS 1980 781) das Recht, sich als Assistentin in einer öffentlichen Apotheke oder Spitalapotheke zu betätigen. Das Studium in Pharmazie beendete sie nicht. Sie hatte die eidgenössische Schluss-prüfung für Apotheker zwei Mal nicht bestanden. Gemäss eigenen Angaben arbeitete sie seit 1991 ununterbrochen in der Funktion einer Assistenzapothekerin unter fremder fachlicher Verantwortung in den Kantonen Aargau und Zürich. A.b. Per 1. Juli 2008 (zuzügl. Übergangsfrist) wurde im Kanton Zürich die Bewilligungspflicht für alle als Apotheker tätigen Personen eingeführt. Der Arbeitgeber von A.________ ersuchte die zuständige kantonale Behörde am 20. April 2012 darum, sie als Assistenzapothekerin unter seiner Aufsicht befristet bis zum 24. September 2019 beschäftigen zu dürfen. Das Gesuch wurde am 16. Mai 2012 gutgeheissen und die befristete Bewilligung erteilt. Gleichzeitig wurde verfügt, dass die Bewilligung jederzeit eingeschränkt, mit Auflagen versehen oder aufgehoben werden könne. A.c. Mit Schreiben vom 24. Januar 2018 teilte die zuständige kantonale Behörde A.________ und ihrem Arbeitgeber mit, das Bundesrecht schreibe seit dem 1. Januar 2018 vor, dass alle Personen, die den Apothekerberuf ausüben, ab dem 1. Januar 2020 im Medizinalberuferegister (MedReg) eingetragen sein müssten. Der Arbeitgeber von A.________ ersuchte am 12. Juni 2019 um befristete Bewilligung, um sie weiterhin als Assistenzapothekerin unter fremder fachlicher Verantwortung beschäftigen zu können. Mit Verfügung vom 13. September 2019 erteilte die zuständige Behörde dem Arbeitgeber eine befristete Bewilligung bis zum 31. Dezember 2019 zur Beschäftigung von A.________ als Assistenzapothekerin unter seiner Aufsicht. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass ohne Eintragung im Medizinalberuferegister die Ausübung des Apothekerberufs auch unter fremder fachlicher Verantwortung spätestens ab dem 1. Januar 2020 nicht mehr zulässig sei.