Citation: 2C_775/2016 E. 1

A.A.________ (geb. 1973, Beschwerdeführerin 1) stammt aus dem ukrainischen Mariupol; sie ist seit 2004 mit dem Schweizer Bürger C.________ verheiratet und im Besitz einer Niederlassungsbewilligung. B.A.________ (geb. 1995, Beschwerdeführerin 2), Tochter aus erster Ehe, blieb in Mariupol zurück, als die Mutter in die Schweiz zog, und lebte bei einer Gastfamilie. Diese wanderte 2014 nach Lettland/bzw. Russland aus. Am 30. Juni 2014 reiste B.A.________ mit einem Touristenvisum in die Schweiz ein und hält sich seit dessen Ablauf ohne Bewilligung hier auf. Mit Verfügung vom 27. März 2015 wies das Migrationsamt des Kantons St. Gallen das am 27. September 2014 von der Mutter gestellte Familiennachzugsgesuch für die Tochter ab, im Wesentlichen mit der Begründung, B.A.________ sei im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung bereits volljährig gewesen. Ein Anspruch auf Familiennachzug bestehe daher nicht. Die hiegegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (Entscheid des kantonalen Sicherheits- und Justizdepartements vom 7. März 2016, Urteil des kantonalen Verwaltungsgerichts vom 28. Juni 2016). Mit Beschwerde vom 5. September 2016 beantragen A.A.________ und B.A.________ dem Bundesgericht, das letztgenannte Urteil aufzuheben und den Familiennachzug für die Tochter zu bewilligen, eventuell diese vorläufig aufzunehmen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Mit dem heutigen Entscheid wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung hinfällig.