Citation: 2C_112/2021 E. C

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) gelangt mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht und beantragt, den Entscheid der UBI vom 28. August 2020 aufzuheben und festzustellen, dass die Voraussetzungen für eine "Betroffenenbeschwerde" nicht erfüllt gewesen seien; eventuell sei festzustellen, dass der Beitrag "Der Preis der Aufrichtigkeit - Adam Quadronis Leben nach dem Baukartell" das Sachgerechtigkeitsgebot nicht verletzt habe. Not Carl sei durch den Beitrag nicht stärker berührt gewesen als der Durchschnittszuschauer, weshalb er durch die Vorinstanz zu Unrecht als Betroffener zu ihrem Verfahren zugelassen worden sei. Der beanstandete DOK-Beitrag eröffne im Übrigen "einen retrospektiven Blick auf das Leben von Adam Quadroni nach Aufdeckung des Baukartells"; er zeige nicht eine "rein historische Rekonstruktion der Ereignisse", sondern vor allem den "atmosphärischen Lebensraum eines Protagonisten, der früher einmal zum System illegaler Absprachen gehört" habe, dann aber ausgestiegen sei und nun "den persönlichen Preis dafür" bezahle. Not Carl beantragt, auf die Beschwerde mangels einer rechtsgenügenden Begründung und wegen unzulässiger Anträge nicht einzutreten; eventuell sei die Beschwerde abzuweisen. Die UBI schliesst auf Abweisung der Beschwerde: Entgegen der Kritik der SRG sei Not Carl praxisgemäss befugt gewesen, den Beitrag im Rahmen einer Betroffenenbeschwerde zu beanstanden. Carl Not hat am 17. November 2021 einen Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 9. November 2021 nachgereicht.