Citation: 8C_705/2022 E. 5.2.2

5.2.2. 5.2.2.1. Laut Austrittsbericht der Rehaklinik G.________ vom 6. Januar 2017 ist der Beschwerdeführer während des Aufenthalts psychosomatisch abgeklärt worden. Er habe eine ängstliche, deprimierte und innerlich unruhige Grundstimmung gezeigt. Seine Reaktion auf die anstehenden beruflichen Veränderungen sei durch eine narzisstisch-histrionische und latent aggressive Verarbeitungsweise gekennzeichnet. Die Haltung sei fordernd, klagsam, ambivalent und parathym. Er verharre in einer chronischen Opferhaltung. Diese psychopathologische Symptomatik sei im Rahmen einer affektiven Störung Angst und Depression gemischt zu bewerten. Zudem seien die narzisstisch-histrionischen und impulsiven Persönlichkeitsausprägungen zu diagnostizieren. Das grösste Problem sei die Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer keine andere Arbeit als seine angestammte Tätigkeit auf dem Bau vorstellen könne und wolle. Ein Verbleib auf dem Bau sei längerfristig nur denkbar, wenn man ihm eine Arbeit im Rahmen der festgelegten Zumutbarkeit anbieten könne, wie sie auch der Kreisarzt anlässlich der letzten Untersuchung vom 10. Juni 2016 formuliert habe. Der Beschwerdeführer werde sich selbst nicht im festgelegten Umfang arbeitsfähig sehen. Insgesamt begründe die psychische Störung bei einer mässigen Symptomausweitung keine arbeitsrelevante Leistungsminderung. 5.2.2.2. An dieser Befundlage hat sich im weiteren Verlauf nichts geändert, wie die Vorinstanz in Würdigung des Gutachtens der PMEDA sowie der Auskünfte des Dr. med. I.________ zutreffend erwogen hat. Ihr Hinweis auf die in E. 2.1 des Urteils 9C_135/2021 vom 27. April 2021 zitierte Rechtsprechung (vgl. E. 3.2.1 hievor), wonach weder eine im Vergleich zu früheren ärztlichen Einschätzungen ungleich attestierte Arbeitsunfähigkeit noch eine unterschiedliche diagnostische Einordnung des geltend gemachten Leidens per se genügt, um auf einen verbesserten oder verschlechterten Gesundheitszustand zu schliessen, ist daher entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers einschlägig. Hinsichtlich der geltend gemachten Schlafstörung hat die Rehaklinik zwar morgendliche Anlaufschwierigkeiten erwähnt, diese sind jedoch im Zusammenhang mit der nicht erklärbaren Symptomausweitung (maladaptive Überzeugungen) zu sehen.