Citation: 5D_33/2017 E. 6.1

6.1. Das Obergericht hat im angefochtenen Entscheid die Gerichtsgebühr von Fr. 1'800.-- infolge Unterliegens im Beschwerdeverfahren dem Beschwerdeführer auferlegt und ihm keine Parteientschädigung zugesprochen. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Obergericht habe übersehen, dass vorliegend auf kantonaler Ebene zwei Beschwerdeverfahren durchgeführt worden seien. Im angefochtenen zweiten Entscheid des Obergerichts in der Sache (vom 23. Januar 2017) fehle eine Erwägung zur Parteientschädigung des Beschwerdeführers im ersten Beschwerdeverfahren, welches mit dem Entscheid vom 3. Dezember 2015 geendet habe. Da zwei Beschwerdeverfahren durchgeführt worden seien, hätte auch die Gerichtsgebühr halbiert und dem Beschwerdeführer nur ein Betrag von Fr. 900.-- auferlegt werden dürfen. Der Beschwerdeführer erblickt darin eine willkürliche Anwendung von Art. 106 ZPO.