Citation: 5A_556/2023 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin erachtet den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) als verletzt, weil das Obergericht wie bereits der Bezirksrat sein Urteil nicht ausreichend begründet habe und auf zahlreiche ihrer Vorbringen nicht eingegangen sei. Die ergriffenen Massnahmen seien namentlich mit dem ungenügenden Eingehen auf die emotionalen Bedürfnisse der Kinder durch die Mutter begründet worden. Indes seien zahlreiche Bedürfnisse der Kinder abgedeckt, was aktenkundig und vor Obergericht auch dargelegt worden sei. Auch vor Bundesgericht legt die Beschwerdeführerin sehr detailliert und in einiger Länge dar, weshalb dies der Fall sein soll. Unter diesen Umständen hätte das Obergericht gemäss der Beschwerdeführerin vertieft auf diese Problematik eingehen und konkret aufzeigen müssen, bei welche emotionalen Bedürfnissen es die Kindeswohlgefährdung ausmache. In der Folge geht die Beschwerdeführerin auf weitere im vorinstanzlichen Verfahren thematisierte Punkte (namentlich altersadäquate Unterstützung der Kinder, Selbsteinschätzung der Mutter, Beziehung zwischen den Eltern und dadurch ausgelöste Loyalitätskonflikte) ein und trägt vor, das Obergericht und der Bezirksrat hätten ihre Ausführungen dazu weder gehört noch geprüft noch berücksichtigt.