Citation: 6B_1175/2020 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführerin macht überdies in ihrem Gesuch im Zusammenhang mit der Einziehung der beschlagnahmten Vermögenswerte durch das Bundesstrafgericht gravierende Verfahrensmängel geltend. Sie beanstandet namentlich, dass das Bundesstrafgericht unterlassen habe abzuklären, inwieweit die eingezogenen Vermögenswerte deliktischer Herkunft gewesen seien. Nach der Rechtsprechung sind Verfahrensverstösse grundsätzlich nicht mittels Revision korrigierbar, sondern müssen im ordentlichen Rechtsmittelverfahren geltend gemacht werden. Revisionsverfahren dienen nicht dazu, rechtskräftige Entscheide immer wieder infrage zu stellen oder frühere prozessuale Versäumnisse zu beheben (BGE 145 IV 197 E. 1.1; 130 IV 72 E. 2.2; 127 I 133 E. 6; je mit Hinweisen). Soweit sich die Beschwerdeführerin gegen die Einziehung ohne Abklärung des Deliktskonnexes wendet, rügt sie eine Verletzung von Bundesrecht, für deren Korrektur das Rechtsmittel der Revision, wie die Vorinstanz zutreffend annimmt (angefochtener Beschluss S. 8), ebenfalls nicht zur Verfügung steht (JACQUEMOUD-ROSSARI, A.A.O., N 3 zu Art. 410 StPO). Damit ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz angenommen hat, das Revisionsgesuch der Beschwerdeführerin erweise sich von vornherein als unzulässig. Der angefochtene Beschluss verletzt somit kein Bundesrecht. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet.