Citation: 6B_848/2024 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer vermag mit seiner Kritik, der Bericht des Spitals B.________ habe das Arztzeugnis des Kardiologen nicht hinfällig werden lassen und dieses habe nach wie vor Gültigkeit gehabt, nicht darzulegen, inwiefern die Vorinstanz bei der Beurteilung der Verhandlungsfähigkeit in Willkür verfallen wäre oder anderweitig Bundesrecht verletzt hätte. Ein Arztzeugnis bildet keinen absoluten Beweis, sondern unterliegt - wie alle Beweismittel - der freien richterlichen Beweiswürdigung. Wie das auch die Vorinstanz hervorhebt, ist das Gericht folglich nicht an das vom Beschwerdeführer eingereichte Arztzeugnis gebunden. Vielmehr hat es dieses frei nach seiner aus dem gesamten Verfahren gewonnenen Überzeugung zu würdigen, sowie zu entscheiden, ob und in welchem Masse es dieses als beweiskräftig erachtet (vgl. hierzu Urteil 6B_11/2024 vom 17. April 2024 E. 2.3.2 mit Hinweis). Gründe, die diese Beweiswürdigung der Vorinstanz als haltlos erscheinen lassen würden, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Er macht namentlich nicht geltend, da ss sein behandelnder Kardiologe umfassendere Untersuchungen als im Spital durchgeführt hätte und letztlich gestützt auf die eigenen Untersuchungen, mithin aufgrund besserer Erkenntnisse, zu einer anderen Diagnose bzw. zu einer abweichenden Beurteilung der Verhandlungsfähigkeit gelangt wäre. Auf die Widersprüchlichkeit zwischen Arztzeugnis und Spitalbericht geht der Beschwerdeführer vielmehr gar nicht ein, sondern er verneint diese ohne jede Begründung. Angesichts dessen vermag er auch nicht darzutun, dass die Vorinstanz seinen sinngemässen Beweisantrag auf "Nachfrage" beim Kardiologen willkürlicherweise abwies. Er legt nicht dar, welche zusätzlichen Informationen durch seinen Kardiologen hätten erhältlich gemacht werden können. Weshalb die Vorinstanz nicht auf die Feststellung im Spitalbericht, der Beschwerdeführer sei am 20. August 2024 "in regelrechtem Allgemeinzustand" entlassen worden, hätte abstellen und gestützt darauf auf seine Verhandlungsfähigkeit am Folgetag hätte schliessen dürfen, ist damit weder dargetan noch erkennbar. Seine diesbezüglichen Vorbringen sind unbegründet, soweit sie überhaupt die formellen Begründungsanforderungen erfüllen und auf diese eingetreten werden kann (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG und E. 1.2.3 oben).