Citation: 8C_776/2023 E. 5.3

5.3. Die ausführlichen Angaben des Dr. med. E.________ im Bericht vom 8. Juni 2020 gab die Vorinstanz nur in äusserst reduzierter Form wieder und liess sie bei ihren Erwägungen zum zuletzt versehenen Arbeitspensum gänzlich ausser Acht. Gestützt darauf muss indessen als erstellt gelten, dass die Beschwerdeführerin nach ihrem gesundheitlichen Zusammenbruch im April 2019 keine vollständige Arbeitsfähigkeit mehr erreichte und das vom kantonalen Gericht festgestellte damalige Vollzeitpensum nicht mehr ausüben konnte. Insoweit erweisen sich die vorinstanzlichen Feststellungen als offensichtlich unrichtig und sind nach Art. 105 Abs. 2 BGG zu korrigieren.