Citation: 5A_1033/2017 E. 1.2

1.2. Im Eventualstandpunkt beantragt die Beschwerdeführerin die Feststellung, dass sie nicht in der Lage ist, dem Beschwerdegegner Kindesunterhalt zu bezahlen (Rechtsbegehren, Ziffer 5.7). Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren nur zulässig, soweit an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht, d.h. die Rechtsbeziehung zwischen den Parteien ungewiss ist, die Ungewissheit durch die Feststellung über Bestand und Inhalt des Rechtsverhältnisses beseitigt und ihre Fortdauer der betroffenen Partei nicht zugemutet werden kann (BGE 136 III 102 E. 3.1; 135 III 378 E. 2.2). Mit dem Entscheid über den strittigen Kindesunterhalt (vgl. hinten E. 6) wird jede Ungewissheit bezüglich einer allfälligen Leistungspflicht der Beschwerdeführerin beseitigt. Namentlich wird geklärt, ob die Beschwerdeführerin Schuldnerin der Unterhaltsleistung und ob sie in der Lage ist, Unterhalt zu bezahlen. Damit fehlt das Interesse an der (zusätzlichen) Feststellung betreffend die Leistungspflicht (vgl. Urteil 4A_80/2013 vom 30. Juli 2013 E. 6.4) und auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.