Citation: 8C_241/2024 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat festgestellt, es sei unbestritten, dass dem Versicherten per Adresse der B.________ AG gestützt auf das Bedarfsmeldeformular und den Leistungsplan ab Mai 2019 Kostengutsprache für Spitexleistungen nach Art. 18 Abs. 1 und Abs. 2 lit. b UVV (Verordnung über die Unfallversicherung, SR 832.202) erteilt worden sei. Die von der Suva bis dahin geleisteten Spitexentschädigungen seien (ab dem 1. April 2012 und zuletzt bis Oktober 2022) jeweils direkt gegenüber dem Versicherten abgerechnet und auch an diesen ausbezahlt worden. Die gesundheitlich bedingten pflegerischen Umstände hätten sich seither nicht wesentlich verändert und damit unbestrittenermassen auch nicht die materiellen Voraussetzungen in Bezug auf die Spitexleistungen. So habe die Suva dem Versicherten die grundsätzliche Weiterausrichtung der bisherigen Leistungen nach Art. 18 Abs. 2 lit. b UVV auch in Aussicht gestellt. Es stehe somit fest, dass die von der Unfallversicherung bisher erbrachten Entschädigungen ohne entsprechende Verfügung direkt an den Versicherten und nicht etwa an die bis anhin leistungserbringende B.________ AG ausgerichtet worden seien. Insofern habe im Hinblick auf die Spitexleistungen ein Rechtsverhältnis zwischen dem Versicherten und der Suva, mit dem dessen materielle Leistungsansprüche geregelt worden seien, bestanden. Über die Verweigerung von Versicherungsleistungen habe die Suva schriftlich zu verfügen, so das kantonale Gericht weiter. Da diese es mehrfach abgelehnt habe, eine Verfügung betreffend den Leistungsanspruch des Versicherten zu erlassen, liege eine formelle Rechtsverweigerung vor.