Citation: H 228/98 25.07.2000 E. 10

10.- a) Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerden nicht die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen zum Gegenstand haben, ist der Prozess vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht kostenpflichtig (Art. 134 OG e contrario). Die Kosten des Verfahrens sind nach Massgabe von Art. 156 Abs. 3 OG verhältnismässig, d.h. dem Ausgang des Verfahrens entsprechend, den im Wesentlichen - insbesondere hinsichtlich der Haftungsfrage - unterliegenden Beschwerdeführern zu drei Vierteln sowie der Ausgleichskasse zu einem Viertel aufzuerlegen. b) Den teilweise obsiegenden Beschwerdeführern 1 und 2 steht eine reduzierte Parteientschädigung zu Lasten der Ausgleichskasse zu (Art. 159 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG). Da den in beiden Verfahren je als Mitinteressierte beigeladenen Beschwerdeführern 1 und 2 durch ihre Vernehmlassungen kein erheblicher Mehraufwand entstanden ist, besteht kein Anlass für eine Erhöhung der Parteientschädigung. Die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Zusprechung einer Parteientschädigung an die teilweise obsiegende Ausgleichskasse sind nicht gegeben (BGE 119 V 456 Erw. 6b, 112 V 361 Erw. 6, je mit Hinweisen; RKUV 1984 Nr. K 573 S. 83 Erw. 7).