Citation: U 253/06 15.03.2007 E. A

A.a Die 1952 geborene S.________ war seit Januar 1999 als Pflegehelferin mit einem Pensum von 80 % im Alters- und Pflegeheim W.________ angestellt und damit bei der Visana Versicherungen AG (nachfolgend: Visana) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert. Am 1. März 1999 erlitt sie als Fahrzeuglenkerin einen Verkehrsunfall, als ein aus einer Seitenstrasse kommender Automobilist mit der vorderen rechten Seite ihres Personenwagens kollidierte. Frau Dr. med. G.________ von der chirurgischen Abteilung des Spitals X.________, welche die Versicherte noch am gleichen Tag zufolge zunehmender Schmerzen in der Halswirbelsäule (HWS), der rechten Schulter und dem rechten Oberarm aufgesucht hatte, diagnostizierte ein Schleudertrauma der HWS und attestierte eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die Visana erbrachte die gesetzlichen Versicherungsleistungen, indem sie für die Heilbehandlung aufkam und Taggelder ausrichtete. S.________ kündigte ihre bisherige Stelle auf Ende Juli 1999 und trat auf den 1. August 1999 eine Teilzeitstelle von 50 % in der Firma P.________ an. A.b Die Visana klärte den medizinischen Sachverhalt ab, indem sie unter anderem das Zentrum Y.________ mit einem polydisziplinären Gutachten beauftragte, welches am 17. Mai 2001 erging. Da die Versicherte in der Folge geltend machte, ihr Gesundheitszustand habe sich verschlechtert, holte die Visana zudem den Bericht der die Versicherte seit Januar 2002 behandelnden Ärztin, Frau Dr. med. J.________, FMH Innere Medizin, vom 8. April 2002 ein. Über den weiteren Verlauf berichtete am 24. Februar 2004 der die Versicherte ab August 2002 behandelnde Rheumatologe Dr. med. C.________. Nachdem dieser empfohlen hatte, bei Andauern der Beschwerden eine nochmalige neurologische und allenfalls auch psychosomatische Beurteilung durchzuführen, teilte die Visana S.________ am 24. Mai 2004 mit, sie beabsichtige, bei der MEDAS ein Gutachten in Auftrag zu geben. Diesem Vorgehen opponierte die Versicherte mit Schreiben vom 15. Juni 2004, da der medizinische Sachverhalt mit dem interdisziplinären Gutachten des Zentrum Y.________ vom 17. Mai 2001 bereits umfassend abgeklärt worden sei. Mit Schreiben vom 21. Juni 2004 forderte die Visana sie sodann auf, sich der Untersuchung zu unterziehen, ansonsten aufgrund der Akten entschieden oder die Erhebungen eingestellt und Nichteintreten beschlossen werde. Innert der angesetzten Bedenkfrist erklärte sich die Versicherte in der Folge mit der vorgesehenen Begutachtung einverstanden. Nach Rücksprache mit dem Haftpflichtversicherer ergänzte die Visana den an die Gutachter zu richtenden Fragenkatalog und brachte diesen der Versicherten mit Schreiben vom 4. August 2004 zur Kenntnis. S.________ liess der Visana am 8. September 2004 mitteilen, sie sei mit den Fragen des Haftpflichtversicherers nicht einverstanden und werde sich der geplanten Begutachtung nicht unterziehen, wenn diese nicht aus dem Recht gewiesen würden. Die Visana, welche am erweiterten Fragenkatalog festhielt, machte die Versicherte am 19. November 2004 erneut auf ihre Mitwirkungspflicht und die möglichen Folgen einer Verletzung aufmerksam. Nachdem die Versicherte innerhalb der Bedenkfrist um Erlass einer beschwerdefähigen Verfügung ersucht hatte, stellte die Visana die laufenden Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) auf den 31. Januar 2005 ein und lehnte die Ausrichtung weiterer Versicherungsleistungen ab (Verfügung vom 26. Januar 2005). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 14. März 2005 fest.