Citation: 4A_143/2017 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz erwog diesbezüglich unter Verweis auf die Erwägungen der Erstinstanz, eine Zahlung entgegen zu nehmen bzw. jemandem Rechnung zu stellen, bedeute nicht, dass diese Person als Gegenpartei des ursprünglichen Vertrags akzeptiert werde. Es handle sich nicht um eine Handlung, die typischerweise in die ausschliessliche Zuständigkeit der betreffenden "Grundvertragspartei" falle. Die Rechnungsstellung für sich belege nicht unzweideutig eine Vertragsübertragung. Dies gelte vorliegend umso mehr, als die Beschwerdeführerin einzelzeichnungsberechtigtes und einziges Mitglied [des Verwaltungsrats] der Vertragspartei C.________ AG sei. Bei dieser Sachlage lasse sich auch nichts aus der Tatsache ableiten, dass der Beschwerdegegner die Zahlung von der Beschwerdeführerin entgegengenommen und nicht die C.________ AG gemahnt und betrieben habe.