Citation: 6B_299/2022 E. 2.4.4

2.4.4. Die Vorinstanz setzt sich mit dem Einwand des Beschwerdeführers auseinander, wonach der Strafbefehl nicht in Rechtskraft erwachsen sei, weil die bisher mit der Sache befassten Instanzen zu Unrecht davon ausgegangen seien, er müsse sich das Verhalten seines damaligen Verteidigers anrechnen lassen, und deshalb angenommen hätten, dass keine rechtzeitige Einsprache erfolgt sei. Sie hätten dabei ausser Acht gelassen, dass der damalige Verteidiger offensichtlich zumindest "partiell dement" gewesen sei und seine "Geschäftsfähigkeit" verloren habe. Die Vorinstanz hält fest, bereits mit Urteil vom 14. November 2018 habe sich das Verwaltungsgericht mit der Vollstreckbarkeit der im Strafbefehl vom 2. Februar 2017 ausgesprochenen Freiheitsstrafe auseinandergesetzt. Dieses Verfahren habe auch die Frage der Zustellung des Strafbefehls an den Beschwerdeführer betroffen. Bereits damals habe der Beschwerdeführer eine Demenz des Verteidigers behauptet. Dieser Entscheid sei vom Bundesgericht bestätigt worden (Urteil 6B_19/2019 vom 19. Juni 2019). Im Urteil des Verwaltungsgerichts vom 10. Dezember 2019 sei die Vollstreckbarkeit der mit Strafbefehl vom 2. Februar 2017 angeordneten Freiheitsstrafe erneut Thema gewesen. Auf eine gegen diesen Entscheid erhobene Beschwerde sei das Bundesgericht nicht eingetreten (Urteil 6B_107/2020 vom 13. Februar 2020). Es sei bereits rechtskräftig darüber entschieden worden, dass die Freiheitsstrafe zu vollstrecken sei und der Beschwerdeführer seine Strafe anzutreten habe. Der Grundsatz des Strafantritts könne im vorliegenden Verfahren nicht mehr neu angefochten werden. Vorliegend sei nur noch zu prüfen, ob seit den erwähnten Urteilen Umstände eingetreten seien, die einem Strafantritt entgegenstehen oder ob das Datum des Strafantritts rechtswidrig festgesetzt worden sei. Deshalb sei auf die angebliche Demenz des ehemaligen Verteidigers nicht mehr einzugehen. Insoweit liege eine abgeurteilte Sache vor und es sei nicht erneut darüber zu befinden.