Citation: 1B_149/2016 E. 1.3.3

1.3.3. Schliesslich, und dies scheint ihr zentrales Anliegen zu sein, stellt die Beschwerdeführerin die Verwertbarkeit des beschlagnahmten Beweismittels in Frage. Sie beruft sich in dieser Hinsicht auf verschiedene Grundrechte und Bestimmungen der Strafprozessordnung. Der alleinige Umstand, dass ein Beweismittel, dessen Verwertbarkeit der Beschwerdeführer bestreitet, in den Akten bleibt, stellt indessen grundsätzlich keinen Nachteil rechtlicher Natur dar, da der Beschwerdeführer seinen Einwand bis zum Abschluss des Strafverfahrens erneut vorbringen kann. Anders verhält es sich dann, wenn das Gesetz ausdrücklich die sofortige Rückgabe aus den Akten bzw. Vernichtung rechtswidriger Beweise vorsieht, oder wenn aufgrund des Gesetzes oder der Umstände des Einzelfalles die Rechtswidrigkeit des Beweismittels ohne Weiteres feststeht. Derartige Umstände können nur angenommen werden, wenn der Betroffene ein besonders gewichtiges rechtlich geschütztes Interesse an der unverzüglichen Feststellung der Unverwertbarkeit des Beweises geltend macht (zum Ganzen: BGE 141 IV 289 E. 1.2 und 1.3 S. 291 f. mit Hinweisen). Solches bringt die Beschwerdeführerin jedoch nicht vor (Art. 42 Abs. 2 BGG).