Citation: 8C_772/2013 E. 4.2

4.2. Das kantonale Gericht hatte in seinem Rückweisungsentscheid vom 19. Januar 2011 erwogen, dass anhand des von der SUVA eingeholten Gutachtens des versicherungsmedizinischen Instituts X.________ nicht hinreichend geklärt sei, ob die geklagten anhaltenden Kopf- und Nacken- sowie kognitiven Beschwerden allein unfallbedingt seien (vorab durch das Ereignis vom 23. Februar 1999). Gemäss den Angaben der Gutachter des versicherungsmedizinischen Instituts X.________ liessen sich die geklagten Beschwerden nicht anhand bildgebend objektivierter Verletzungen von Bändern, Halswirbeln oder peripheren Nerven erklären. Die vom Versicherten geschilderten Einschränkungen im Alltag passten zu leichten Dauerschmerzen. Die willentliche Überwindbarkeit der Schmerzen sei nicht aufgrund psychiatrischer Diagnosen gehindert. Zur Frage der IV-Stelle nach unfallfremden Störungen führten die Gutachter des versicherungsmedizinischen Instituts X.________ jedoch aus, dass sie über Persönlichkeitsfaktoren und allfällige psychische Vorerkrankungen kaum dokumentiert und am Ende der Begutachtung nur unzureichend informiert geblieben seien. Basierend auf der Einschätzung der beruflichen Leistungsfähigkeit durch den Versicherten selber sei er dadurch zwischen 30 und 50 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. Mit Blick auf diese gutachtliche Einschätzung, aber auch unter Berücksichtigung der Stellungnahmen des vom Beschwerdeführer beauftragten Gutachters PD Dr. med. S.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 25. August 2010 und des behandelnden Hausarztes Dr. med. B.________ vom 29. Juni 2009 war der psychische Gesundheitszustand des Versicherten nach Auffassung des kantonalen Gerichts insgesamt abklärungsbedürftig, weshalb eine Rückweisung an die IV-Stelle erfolgte.