Citation: 5A_368/2014 E. A

A.a. A.A.________ und B.________ sind die unverheirateten Eltern von D.A.________ (geb. 2011). Schon vor der Geburt des Sohnes war die Beziehung der Eltern schwerwiegenden Belastungen ausgesetzt. Sie führten dazu, dass die damals zuständige Vormundschaftsbehörde in Winterthur bereits vor der Geburt eine Beistandschaft errichtete und später mehrmals die Obhut aufhob. A.b. Am 15. Oktober 2013 wies die behandelnde Psychiaterin A.A.________ zwangsweise in die Psychiatrische Klinik E.________ in U.________ ein. A.A.________ setzte sich dagegen vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur Wehr. Das Verwaltungsgericht wies ihr Rechtsmittel am 28. Oktober 2013 ab. In der Folge ordnete die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) des Kantons Zug am 26. November 2013 auf Antrag der Psychiatrischen Klinik E.________ eine weitere Rückbehaltung an. Am gleichen Tag entzog die Behörde gestützt auf Art. 310 Abs. 1 ZGB den Eltern die Obhut und liess D.A.________ im Kinderhaus F.________ in V.________ unterbringen.