Citation: 6B_576/2021 E. 5.4.1

5.4.1. Im Rahmen der Würdigung der Aussagen von E.________ hat die Vorinstanz berücksichtigt und gewürdigt, dass zwischen dem Beschwerdeführer und E.________ ein feindschaftliches Verhältnis herrscht, dass E.________ sowohl bezüglich des Tatzeitpunktes als auch der Wahrnehmung der Peitschenschläge korrigierende Angaben machte, sich dessen Aussagen im Differenzierungsgrad unterscheiden und er sich am 22. April 2016 einer Augenoperation unterzogen hat (vgl. angefochtenes Urteil S. 28, 21 und 27, 27 f. und 25). Mit seinen Vorbringen beschränkt sich der Beschwerdeführer hauptsächlich darauf aufzuzeigen, wie die Aussagen von E.________ aus seiner Sicht willkürfrei zu würdigen wären und damit einhergehend, wie der Sachverhalt aus seiner Sicht festzustellen wäre, ohne sich mit den jeweiligen Erwägungen der Vorinstanz auseinanderzusetzen. So, wenn er namentlich vorbringt, es erstaune, mit welcher "Nonchalance" die Vorinstanz trotz des von ihr anerkannten feindschaftlichen Verhältnisses von der Glaubhaftigkeit der Aussagen von E.________ ausgehe oder aber er geltend macht, dessen korrigierendes Aussageverhalten spräche entgegen den Erwägungen der Vorinstanz für die Unglaubhaftigkeit seiner Angaben. Auf solch rein appellatorische Kritik tritt das Bundesgericht nicht ein. Es trifft überdies nicht zu, dass die Vorinstanz nicht begründet hat, weshalb sie auf die korrigierten Angaben abstellt (vgl. hierzu angefochtenes Urteil S. 27). Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander bzw. lässt sich eine willkürliche Beweiswürdigung nicht mit dem pauschalen Einwand darlegen, Erstaussagen komme eine entscheidende Bedeutung zu. Auch hinsichtlich des unterschiedlichen Differenzierungsgrades von Aussagen mangelt es an einer Auseinandersetzung mit den von der Vorinstanz gewürdigten Realkriterien und zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, inwiefern das Fehlen zumindest eines weiteren Realkennzeichens ("Reaktion und Verhalten des Pferdes") deren Aussagewürdigung schlechterdings unhaltbar machen soll. Die Vorinstanz stellt zudem zu Recht fest, dass E.________ den Beschwerdeführer in sachverhaltlicher Hinsicht nicht über Gebühr belastet und verfällt nicht in Willkür, wenn sie auf solches weder anhand der seitens E.________ erfolgten Anzeigeerstattung noch der Einschaltung der Öffentlichkeit schliesst.