Citation: 5A_499/2024 E. 1

Die Parteien sind die nicht miteinander verheirateten Eltern eines im Februar 2018 geborenen Sohnes, welcher im Haushalt seiner Mutter und der mittlerweile erwachsenen Halbschwester wohnt. Nachdem die Mutter mit ihm zweimal während des Schuljahres für längere Zeit ins Ausland gereist war, verlangte der Vater die Übertragung der Obhut an ihn. Aufgrund von Drohungen der Mutter, mit dem Kind nach Laos auszuwandern, verfügte die KESB die Hinterlegung der Ausweisschriften und die Eintragung eines Ausreiseverbotes für das Kind in den polizeilichen Fahndungssystemen. Als die Mutter im Januar 2024 eine geplante Asienreise ohne das Kind durchführte und dieses beim Vater zurückliess, beantragte auch die Beiständin vorsorglich die Umteilung der Obhut. Mit ausführlich begründetem Massnahmeentscheid vom 21. Juni 2024 teilte die KESB die Obhut dem Vater zu; einem allfälligen Rechtsmittel entzog sie die aufschiebende Wirkung. Um diesem Entscheid zuvorzukommen, hatte die Mutter kurz vorher für den Sohn beim Kantonsgericht Zug eine Unterhaltsklage eingereicht und im Rahmen eines dortigen Gesuches um vorsorgliche Massnahmen die (superprovisorische) Feststellung verlangt, dass die Ausreisesperre aufzuheben und die KESB für die Obhutsfrage nicht mehr entscheidzuständig sei. Mit Entscheid vom 12. April 2024 trat das Kantonsgericht Zug auf dieses Gesuch nicht ein. Diesbezüglich ist das Rechtsmittelverfahren hängig (vgl. dazu Urteil 5A_418/2024). Sodann erhob die Mutter gegen den KESB-Entscheid vom 21. Juni 2024 beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug eine Beschwerde, in welcher sie den Verfahrensantrag stellte, die aufschiebende Wirkung sei wiederherzustellen. Mit Verfügung vom 25. Juli 2024 stellte das Verwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung wieder her, wies aber den Antrag auf Sistierung des Beschwerdeverfahrens bis zur rechtskräftigen Erledigung der Unterhaltsklage ab. Mit Beschwerde vom 5. August 2024 wendet sich der Vater an das Bundesgericht und verlangt, dass der kantonalen Beschwerde die aufschiebende Wirkung sofort wieder zu entziehen sei.