Citation: 6S.105/2007 27.04.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 59 StGB. Es sei ungerechtfertigt, dass sich der Beschwerdegegner aus dem Geld der Geschädigten befriedigen könne und seine Ansprüche nicht gegen seine Vertragspartner geltend machen müsse. Eine gleichwertige Gegenleistung im Sinne von Art. 59 Ziff. 1 Abs. 2 StGB läge z.B. vor, wenn der Beschwerdegegner mindestens eines der Fahrzeuge ausgeliefert hätte. Vorliegend habe er indes von den Geschädigten deliktisch erlangtes Geld erhalten, ohne dass er durch eine Gegenleistung deren Schaden vermindert hätte. Der Beschwerdegegner habe das aus einem Delikt stammende Geld zurückzuzahlen und seine Forderungen aus den nicht erfüllten Verträgen gegen den Täter zivilrechtlich durchzusetzen. Diese Lösung erhalte den Besitzstand der Geschädigten, und der Verurteilte würde diese Forderung so nicht einfach los.