Citation: 2C_139/2018 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer ist mit Urteil vom 26. September 2016 zu 27 Monaten Freiheitsentzug verurteilt worden. Er wurde wegen Nötigung nach Art. 181 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, Raufhandels nach Art. 133 Abs. 1 StGB, Hinderung einer Amtshandlung nach Art. 286 und Diebstahls nach Art. 139 Ziff. 1 StGB verurteilt. Die genannten Verurteilungen betreffen keine strafbare Handlung nach dem hier noch nicht anwendbaren Art. 66a StGB. Der Versuch, mit einem Komplizen einen Kokainhändler unter Gewaltandrohung auszunehmen, konnte nicht als vollenderter Raubversuch, sondern nur als Nötigung qualifiziert werden, weil an illegalen Betäubungsmitteln kein zivilrechtliches Eigentum begründet werden könne. Insofern liegt keine Verurteilung wegen Raubes vor. Mit der Verurteilung vom 20. Januar 2014 u.a. wegen mehrfachen, teilweise versuchten Raubes, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls sowie mehrfachen, teilweise versuchten Diebstahls hat der Beschwerdeführer Anlasstaten i.S. von Art. 66a StGB begangen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass er diese, für welche er im Jahre 2014 verurteilt wurde, teilweise als Jugendlicher begangen hatte (vgl. BGE 139 I 16 E. 2.2.2 S. 20).