Citation: 4P.225/2003 03.05.2004 E. B

Mit Entscheid vom 16. Dezember 2003 berichtigte das Kantonsgericht das Urteil vom 11. September 2003 im Sinne von Art. 294h der bis zum 31. Dezember 1998 in Kraft stehenden Zivilprozessordnung der Republik und des Kantons Wallis vom 22. November 1919 (aZPO/VS) auf Begehren A.________s. Das Kantonsgericht erkannte, A.________ schulde der X.________ AG den Betrag von Fr. 32'606.25 nebst Zins zu 5% seit dem 1. März 1995 bei im Übrigen gleichbleibender Zinszahlungspflicht wie gemäss Urteil vom 11. September 2003. Ferner auferlegte es nunmehr die Gerichtskosten im Totalbetrag von Fr. 34'000.-- bis zum Betrag von Fr. 27'200.-- zu 4/5 der Klägerin und im Übrigen zu 1/5 mit Fr. 6'800.-- dem Beklagten, und es verpflichtete die X.________ AG, A.________ Fr. 18'400.-- als Parteientschädigung und Fr. 13'400.-- als Rückvergütung an Kostenvorschüssen zu bezahlen. A.________ hatte seinerseits der X.________ AG eine Parteientschädigung von Fr. 4'600.-- zu entrichten. Für das Verfahren der Erläuterung/Berichtigung wurden weder Kosten erhoben noch eine Parteientschädigung zugesprochen. Das Kantonsgericht wies in seiner Begründung darauf hin, dass die Berichtigung an sich eine sich auf das Dispositiv auswirkende Berechnungsgrundlage betraf, für die praxisgemäss nicht die Erläuterung, sondern lediglich das für die materielle Urteilsanfechtung gegebene Rechtsmittel zur Verfügung stand. Da aber die Beschwerdegegnerin ausdrücklich anerkannt habe, dass das Gericht die Kursverluste aus offensichtlichem Versehen aufgrund eines falschen Devisenkurses berechnet habe, korrigierte das Gericht das ursprüngliche Urteil dennoch aus prozessökonomischen Gründen im beidseitigen Interesse der Prozessparteien.