Citation: 5A_21/2021 E. 2.2.2

2.2.2. Es steht fest, dass die Beschwerdeführerin ihrem Rechtsöffnungsgesuch jeweils im Original einerseits eine vollstreckbare Ausfertigung des Urteils des Landgerichts München I vom 8. März 2018 und andererseits die Bescheinigung nach Art. 54 / Anhang V LugÜ des Landgerichts München I beigelegt hat. Das einzige Argument, welches die Beschwerdeführerin gegen die Erteilung der Rechtsöffnung vorbringt ist, dass nicht ihre heutige (A.________ AG), sondern ihre frühere Firmenbezeichnung (C.________ AG) im Urteil des Landgerichts München I vom 8. März 2018 genannt sei. Diese falsche Bezeichnung im deutschen Urteil führe (nach dortigem Recht) dazu, dass es in Deutschland nicht ohne zusätzlichen Zwischenschritt vollstreckt werden könne. Es handle sich um eine bereits bei Erlass des Titels vorliegende Unrichtigkeit, die zunächst zwingend gemäss § 319 dt. ZPO berichtigt werden müsse.