Citation: 2C_397/2018 E. A

A.a. A.________ (geb. 1973), Staatsangehöriger der Republik Kosovo, ersuchte kurz nach seiner Einreise in die Schweiz am 25. Juni 2002 erfolglos um Asyl. Am 2. September 2002 heiratete er die Schweizerin B.________ und erhielt vom Kanton Aargau im Rahmen des Familiennachzugs am 4. November 2002 eine Aufenthaltsbewilligung. Am 11. Dezember 2007 wurde letztere in eine Niederlassungsbewilligung umgewandelt, wobei im entsprechenden Gesuch vom 30. November 2007 drei aussereheliche Kinder unter dem Familiennamen von A.________, jeweils mit dem Namen der Kindsmutter C.________, aufgeführt wurden. Per 18. April 2008 wurde die Ehe mit B.________ geschieden, worauf das Bundesamt für Migration (BFF; heute Staatssekretariat für Migration [SEM]) mit rechtskräftigem Entscheid vom 17. Juli 2008 die kurz zuvor erfolgte erleichterte Einbürgerung wegen falscher Angaben von A.________ wieder aufhob. Aus den Akten ergibt sich, dass B.________ am 14. August 2008 vom Migrationsamt des Kantons Aargau (heute Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau [MIKA]) zur Ehe mit A.________ befragt, aufgrund der entsprechenden Aussagen jedoch keine ausländerrechtlichen Massnahmen gegenüber A.________ ergriffen wurden. Am 7. April 2009 stellte A.________ ein Familiennachzugsgesuch für drei seiner im Kosovo wohnhaften vier Kinder, nämlich D.________ (geb. 27. Juni 1999), E.________ (geb. 27. März 2001) und F.________ (geb. 25. Juni 2002), auf welches die Sektion Einreise und Arbeit des MIKA nicht eintrat. A.b. Im August 2011 zogen die vier Kinder von A.________ (jüngstes Kind Tochter G.________ geb. am 3. Januar 2008, Kindsmutter ist ebenfalls C.________), serbische Staatsangehörige, in die Schweiz zu ihrem Vater und wurden von letzterem am 30. August 2011 zur Wohnsitznahme in U.________/AG angemeldet. Am 7. Oktober 2011 stellte A.________ bei der Gemeinde U.________ erneut ein Familiennachzugsgesuch, dieses Mal für seine vier Kinder. A.c. Die Kindsmutter, C.________, heiratete am 8. Mai 2012 den Schweizer H.________, reiste am 28. Oktober 2010 in die Schweiz ein und erhielt am 17. Dezember 2012 eine Aufenthaltsbewilligung des Kantons Waadt. Der Kanton Genf bewilligte am 14. Oktober 2013 ihren Kantonswechsel und erteilte ihr eine Aufenthaltsbewilligung, welche am 21. Januar 2016 mit Gültigkeit bis zum 27. Oktober 2017 verlängert wurde. A.d. Das MIKA teilte A.________ am 15. März 2013 mit, dass sein Familiennachzugsgesuch für seine vier Kinder vertieft geprüft werde. Am 20. März 2013 stellte es gegenüber A.________ den Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung und seine Wegweisung aus der Schweiz in Aussicht und gewährte ihm das rechtliche Gehör. Das Familiennachzugsverfahren wurde gemäss Schreiben des MIKA vom 28. März 2013 bis zum Abschluss des genannten Widerrufsverfahrens sistiert. Am 3. April 2013 heiratete A.________ die in der Schweiz niedergelassene österreichische Staatsangehörige I.________, wobei diese Ehe am 4. Juli 2016 geschieden wurde.