Citation: 6B_621/2014 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt im Wesentlichen, die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 zum Kerngeschehen seien glaubhaft und die Befunde des rechtsmedizinischen Gutachtens würden sich mit ihrer Schilderung decken. Dass die Beschwerdegegnerin 2 nicht umgehend nach dem Vorfall in der Nacht die Wohnung verliess oder jemanden kontaktierte und sich einen Monat später vom Beschwerdeführer mit dem Auto zum Flughafen fahren liess, stelle die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen nicht in Frage. Unbeachtlich sei in dieser Hinsicht auch der Umstand, dass niemand im Wohnblock Schreie gehört habe oder die Beschwerdegegnerin 2 anlässlich der erstinstanzlichen Hauptverhandlung, beinahe vier Jahre nach dem Vorfall, zum Teil abstruse und unzutreffende Aussagen zum Rahmengeschehen gemacht habe. Dies zeige, dass sie, soweit sie unwahre Sachen erzähle, wenig überzeugend sei. Aus den Ausführungen des Beschwerdeführers ergebe sich, anders als aus denjenigen der Beschwerdegegnerin 2, kein stimmiges Gesamtbild über die Geschehnisse in der Nacht vom 28. auf den 29. September 2009. Das Aussageverhalten des Beschwerdeführers sei unglaubhaft.