Citation: 6B_890/2023 E. 2.3.5

2.3.5. Die Integrationschancen des Beschwerdeführers in der Türkei erachtet die Vorinstanz als intakt. Der Beschwerdeführer sei mit der Türkei aus Ferienbesuchen vertraut und habe dort Verwandte, die ihn bei der Eingliederung unterstützen könnten. Er beherrsche die türkische Sprache in Wort und Schrift und sei bestens mit der türkischen Kultur vertraut. Der Beschwerdeführer sei mit Ausnahme von Diabetes Typ 2 und damit zusammenhängenden neuropathischen Schmerzen im Fuss, welche auch in der Türkei behandelt werden können, gesund und arbeitsfähig und dürfte durch seine Berufsbildung als Automonteur in der Lage sein, in der Türkei ein Erwerbseinkommen zu generieren. Zudem besitze sein Vater in der Türkei vier Wohnungen, womit er allenfalls über eine Wohnmöglichkeit verfüge. Bei einer Landesverweisung könne der Beschwerdeführer den Kontakt zu seinem Sohn D.A.________ und, falls dieser wieder Kontakt zu ihm wünschen würde, zu C.A.________ über moderne Kommunikationsmittel aufrecht erhalten und es bestehe die Möglichkeit von Besuchen der Söhne in der Türkei oder einem Drittland ausserhalb des Schengenraums.