Citation: H 142/00 22.02.2002 E. A

A.- E.________ war Präsident, A.________ Vizepräsident und B.________, C.________ sowie D.________ waren Mitglieder des Verwaltungsrates der X.________ AG. Mit Kaufvertrag vom 7. Oktober 1994 erwarb die Gesellschaft vom Baugeschäft X.________ AG die Geräte und das gesamte Inventar. Gleichzeitig übernahm sie auch das gesamte Personal, womit sich der Personalbestand von 15 Personen auf rund 70 Mitarbeiter erhöhte. Daraus resultierte für das Geschäftsjahr 1994 eine Nachzahlung für paritätische Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe von Fr. 65'693. 95. Im Geschäftsjahr 1995 rechnete die Gesellschaft im Pauschalverfahren ab, wobei sie der Ausgleichskasse Schweizerischer Baumeisterverband (nachfolgend Ausgleichskasse) eine Lohnsumme von rund 2 Mio. Franken gemeldet hatte. Da die Lohnsumme im Jahr 1995 jedoch rund 4 Mio. Franken betrug, ergab die Schlussrechnung für 1995 ausstehende Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe von Fr. 322'584. 25 (ohne Beiträge an die Militärdienstkasse). Ab Dezember 1995 blieb die Gesellschaft auch die monatlichen Pauschalzahlungen schuldig. Per 15. März 1996 traten A.________, B.________, C.________ und D.________ aus dem Verwaltungsrat zurück. Mit Verfügung vom 10. Oktober 1996 eröffnete der Konkursrichter des Bezirksgerichts Y.________ über die Gesellschaft den Konkurs. Die Ausgleichskasse meldete ausstehende Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von Fr. 512'301.- an, inklusive Mahn- und Betreibungskosten, Verzugszinsen und Beiträge an die Militärdienstkasse (MDK) des Schweizerischen Baumeisterverbandes. Am 19. März 1997 wurde der Kollokationsplan aufgelegt. Mit Verfügungen vom 11. Dezember 1997 machte die Ausgleichskasse gegenüber E.________ eine Schadenersatzforderung von Fr. 494'555. 65 und gegenüber A.________, B.________, C.________ und D.________ eine solche von Fr. 384'806. 70 unter solidarischer Haftbarkeit für letzteren Betrag geltend.