Citation: 1B_494/2021 E. 6.3

6.3. Gegen die staatsanwaltschaftliche Verfügung vom 21. Juli 2020 erhob der Beschwerdeführer am 26. Juli 2020 Beschwerde. Diese ging bei der Vorinstanz am 29. Juli 2020 ein. Am Tag darauf gab die Vorinstanz der Staatsanwaltschaft Gelegenheit zur Stellungnahme, welche die Staatsanwaltschaft am 3. August 2020 wahrnahm. Am 4. August 2020 setzte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer Frist bis zum 17. August 2020 an zur Einreichung einer allfälligen Replik. Auf eine solche verzichtete er. Am 6. August 2021 fällte die Vorinstanz den angefochtenen Entscheid. Die Vorinstanz brauchte somit nach Abschluss des Schriftenwechsels bis zu ihrem Entscheid knapp ein Jahr. Der von ihr zu behandelnde Fall war vergleichsweise einfach. Es stellten sich weder schwierige Rechts- noch Sachverhaltsfragen. Die Akten waren zudem wenig umfangreich. Die vorinstanzlichen Erwägungen zur Sache beschränken sich denn auch auf lediglich knapp vier Seiten. In Anbetracht dessen erging der angefochtene Entscheid nicht innert angemessener Frist. Die Vorinstanz hat das Beschleunigungsgebot verletzt. Diese Verletzung ist hier im Dispositiv festzustellen. Überdies wird ihr durch eine für den Beschwerdeführer vorteilhafte Kostenregelung Rechnung getragen (unten E. 7; vgl. BGE 138 II 513 E. 6.5 mit Hinweisen).