Citation: 8C_610/2019 E. 3.3

3.3. Der Versicherte wendet sich einzig gegen die Nichtberücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs. Dies laufe der stehenden Gerichtspraxis zuwider, wonach üblicherweise ein Abzug von 15 % gewährt werde bei Menschen mit Behinderungen, die nur noch teilzeitlich arbeiten könnten. Daher sei nebst dem Prinzip der Verfahrensfairness (Art. 6 EMRK), der Gleichheitssatz (Art. 8 BV und Art. 8 in Verbindung mit Art. 14 EMRK) sowie Art. 28a IVG und Art. 16 ATSG bezüglich einer bundesrechtskonformen Bemessung des Invaliditätsgrades verletzt.