Citation: 2C_969/2016 E. 1.4

1.4. Massgeblich für das ausländerrechtliche Bewilligungsverfahren ist im Rahmen des Schutzes des Privat- und Familienlebens zum hier aufenthaltsberechtigten Kind der Umfang des persönlichen Kontakts, d.h. die tatsächlich gelebte Beziehung in affektiver wie wirtschaftlicher Hinsicht im Moment des letzten kantonalen richterlichen Entscheids. Zwar haben die zuständigen Migrationsbehörden den Sachverhalt auch diesbezüglich sorgfältig zu erstellen, doch besteht kein Grund, das ausländerrechtliche Bewilligungsverfahren bis zur definitiven Klärung der zivilrechtlichen Fragen zu sistieren (vgl. Urteil 2C_27/2016 vom 17. November 2016 E. 5.5.4 mit Hinweis, zur Publikation vorgesehen). Der Antrag, das bundesgerichtliche Verfahren bis zum rechtskräftigen Entscheid der KESB auszusetzen, ist demnach abzuweisen. Der Fall kann ohne Weiterungen im Verfahren nach Art. 109 BGG erledigt werden.