Citation: 5A_608/2023 E. 4.1

4.1. Ihre Feststellungen traf die Vorinstanz zum einen gestützt auf ein während des Scheidungsverfahrens der Eltern erstelltes Erziehungsfähigkeitsgutachten (beide Eltern betreffend) vom 11. Februar 2020, zum anderen auf den Indikationsbericht der E.________ vom 14. September 2021 (siehe Sachverhalt, Bst. A.c) sowie diverse Berichte der seit 2016 eingesetzten Beiständin. Bereits im Verfahren vor der KESB hatte der Beschwerdeführer bzw. dessen Psychiater sodann ein "Privatgutachten" eingereicht, das in erster Linie den Indikationsbericht bzw. dessen Schlussfolgerungen kritisiert. Vor Vorinstanz rügte der Beschwerdeführer, der Bezirksrat habe die Untersuchungsmaxime verletzt, da er trotz des Widerspruchs der Fachgutachten zum Indikationsbericht keine weiteren Erkundigungen eingeholt habe. Die Vorinstanz verwarf die Argumentation des Beschwerdeführers gleich doppelt: Einerseits setze dieser sich nicht mit den Erwägungen des Bezirksrats (insbesondere zu den Übereinstimmungen des Erziehungsfähigkeitsgutachtens und des Indikationsberichts) auseinander, weswegen seine Beschwerde in diesem Punkt nicht genügend begründet sei. Andererseits überzeuge die Kritik auch inhaltlich nicht. Zusammengefasst erwog die Vorinstanz, der Psychiater blende das Verhalten des Beschwerdeführers selbst komplett aus und fokussiere auf dessen Traumatisierung und deren Verstärkung durch die weitergehende Eskalation des Elternkonflikts. Auf den Loyalitätskonflikt des Sohnes, die sich bei ihm in letzter Zeit manifestierende seelische Not und geeignete Massnahmen zu dessen Schutz gehe er jedoch nicht ein. Die Überlegungen basierten ausserdem auf den einseitigen Darstellungen des Beschwerdeführers. Der Bezirksrat habe daher zu Recht nicht auf die Einschätzung des Privatgutachters abgestellt und dabei weder die Untersuchungsmaxime noch das rechtliche Gehör verletzt.