Citation: 5A_994/2018 E. 6.2.5

6.2.5. Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass das von der Vorinstanz angenommene hypothetische Nettoeinkommen von monatlich Fr. 3'900.-- willkürlich sei. Der Sachverhalt sei trotz Geltung des uneingeschränkten Untersuchungsgrundsatzes nicht spruchreif abgeklärt worden. Sie beantragt die Anrechnung eines hypothetischen Einkommens von mindestens Fr. 4'500.-- pro Monat. Dem Beschwerdeführer sei bereits im Eheschutzentscheid des Kantonsgerichts vom 5. Mai 2015 gestützt auf sein Einkommen bei der Firma F.________ und die Lohnstrukturerhebungen ein hypothetisches Nettoeinkommen zwischen Fr. 4'400.-- und Fr. 5'500.-- pro Monat angerechnet worden. Dabei seien alle relevanten einkommensvermindernden Faktoren berücksichtigt worden. Auch die erste Instanz habe ihm ein hypothetisches Einkommen von monatlich Fr. 4'500.-- angerechnet. Die Verhältnisse seien damals nicht anders gewesen. Die Vorinstanz handle "krass" rechtsmissbräuchlich, wenn sie das hypothetische Einkommen auf Fr. 3'900.-- pro Monat reduziere. Es sei dem Beschwerdeführer sodann zumutbar und möglich, eine Tätigkeit als Lagerist wieder aufzunehmen. Indem die Vorinstanz die aktuelle Tätigkeit im Aussendienst anerkenne, verletze sie Art. 276 ZGB bzw. Art. 285 ZGB.