Citation: 8C_577/2021 E. 2.1.1

2.1.1. Im Beweisbeschluss wurde dem Begehren der Beschwerdeführerin nicht entsprochen, die Tonaufnahmen und die darauf beruhende Replik aus den Akten zu weisen und ab sofort ein diesbezügliches Verwertungsverbot auszusprechen. Ein derartiger (Beweis-) Entscheid stellt grundsätzlich keinen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG dar, kann doch die Berücksichtigung des Beweismittels auch noch in einer Beschwerde gegen den Endentscheid gerügt werden (Urteil 2C_578/2017 vom 8. August 2017 E. 2.1). Dies wird etwa dann der Fall sein, wenn die Vorinstanz mit dem Hauptentscheid die angefochtene Verfügung der IV-Stelle vom 6. Dezember 2019 zu deren Ungunsten abändert. Sollte die Angelegenheit hingegen für weitere Abklärungen in Berücksichtigung der CD-ROM bzw. der daraus gewonnenen Erkenntnisse an die Verwaltung zurückgehen, wird ihr (ebenfalls) die Möglichkeit offen stehen, gegen diesen (Rückweisungs-) Entscheid beim Bundesgericht Beschwerde zu erheben mit der Begründung, der Rückweisungsentscheid enthalte beweismässige Vorgaben, welche die Verwaltung bei ihrem neuen Entscheid befolgen müsse (vgl. BGE 140 V 282 E. 4.2 mit Hinweisen; siehe dazu auch Urteil 9C_236/2021 vom 3. September 2021 E. 1.3.4).