Citation: 6B_748/2012 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, der Beschwerdeführer habe sich ab ca. Mitte 2003 bemüht, sieben in Martigny/VS in der Landwirtschaftszone gelegene Liegenschaften zu erwerben, die im Eigentum der D.________ AG standen und auf welche vier Inhaberschuldbriefe (1. Rang: Fr. 5,05 Mio.; 2. Rang: Fr. 350'000; 3. Rang: Fr. 1 Mio.; 4. Rang: Fr. 3,5 Mio.)eingetragen waren, wobei lediglich der Schuldbrief im ersten Rang als Sicherheit für die Darlehensschulden der D.________ AG gedient habe und die übrigen Schuldbriefe unbelastet gewesen seien. In der Folge habe der Beschwerdeführer als jeweils einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat der E.________ AG, der F.________ AG und der G.________ AG am 14. Januar 2004 zum Zwecke des Erwerbs der genannten Liegenschaften die A.________ AG gegründet, welche keine operative Geschäftstätigkeit ausgeübt habe. Das Gesellschaftskapital habe insgesamt Fr. 4,85 Mio. betragen. Alleiniger Verwaltungsrat der A.________ AG sei der Beschwerdeführer gewesen. Das ursprüngliche Vorhaben, die D.________ AG mit den genannten Liegenschaften für Fr. 5 Mio. durch die A.________ AG zu übernehmen, sei mangels ausreichender Finanzierung gescheitert. Gemäss Sacheinlagevertrag zwischen der E.________ AG und der A.________ AG habe die E.________ AG eine Sacheinlage in Form von drei Schuldbriefen über Fr. 350'000 im 2. Rang, über Fr. 1 Mio. im 3. Rang und über Fr. 3,5 Mio. im 4. Rang, lastend auf den Liegenschaften in Martigny/VS geleistet. Die Vorinstanzgelangt indes zum Schluss, die E.________ AG habe nie Eigentum an den drei Inhaberschuldbriefen der D.________ AG erworben. Diese hätten daher der A.________ AG auch nicht im Sinne von Art. 634 Ziff. 2 OR zur freien Verfügung gestanden. Die Inhaberschuldbriefe hätten lediglich zum Schein als Sacheinlage gedient. Das Aktien- und Partizipationsscheinkapital der A.________ AG sei mithin entgegen den Gründungsunterlagen nicht liberiert worden. Darüber hinaus seien die Inhaberschuldbriefe nicht werthaltig gewesen (angefochtenes Urteil S. 26 ff.). In Bezug auf die 177 mit Aktien und PS der A.________ AG als Sacheinlage gegründeten Aktiengesellschaften nimmt die Vorinstanz an, der vom Beschwerdeführer, der E.________ AG und einer weiteren Gesellschaft, gegründeten H.________ AG hätten die Aktien und PS der A.________ AG nicht zur Verfügung gestanden bzw. sie habe als Sacheinlegerin den neu gegründeten Gesellschaften kein Eigentum daran verschaffen können. Das Aktienkapital der gegründeten Gesellschaften sei daher entgegen den Gründungsunterlagen und der Gründungsurkunde nur zum Schein liberiert worden. Zudem seien die nachgängig installierten Darlehensforderungen wertlos gewesen (angefochtenes Urteil S. 45 ff.). In Bezug auf die 29 unter Verwendung von Aktien der B.________ AG gegründeten Aktiengesellschaften kommt die Vorinstanz zum selben Ergebnis. Sie nimmt an, die B.________ AG sei von der H.________ AG, der E.________ AG und dem Beschwerdeführer gegründet worden. Dabei habe es sich wiederum um eine Schwindelgründung gehandelt, da die Aktien der A.________ AG der B.________ AG mangels Rechtszuständigkeit der H.________ AG nicht als Eigentum zur freien Verfügung gestanden hätten und nach der Gründung überdies durch ein nicht werthaltiges sogenanntes Aktionärsdarlehen ersetzt worden seien. Das Aktienkapital der B.________ AG sei mithin nicht liberiert worden. Bei 23 Gesellschaftsgründungen mit Aktien der B.________ AG als Sacheinlage habe die I.________ AG als Sacheinlegerin fungiert. Diese Gesellschaft sei am 14. Juli 2004 mit Inhaberaktien der A.________ AG als Sacheinlage gegründet worden, wobei auch hier das Aktienkapital nicht liberiert worden sei. Die Vorinstanz nimmt an, die I.________ AG habe den gegründeten Gesellschaften das Eigentum an der Sacheinlage (Aktien der B.________ AG) nicht verschaffen können (angefochtenes Urteil S. 84 ff.). Zum selben Ergebnis gelangt sie in Bezug auf die Gründung der weiteren 6 Gesellschaften, bei welchen die J.________ AG (früher H.________ AG) bzw. die K.________ AG (früher A.________ AG ) als Sacheinlegerinnen beteiligt gewesen seien (angefochtenes Urteil S. 89 f.). Dasselbe Vorgehen habe der Beschwerdeführer auch bei den 6 von ihm gegründeten Gesellschaften mit Aktien der C.________ AG als Sacheinlage, wobei als Sacheinlegerin die K.________ AG fungiert habe (angefochtenes Urteil S. 95 ff.).