Citation: 8C_536/2017 E. 4.3.4

4.3.4. 4.3.4.1. Schliesslich macht die Beschwerdeführerin geltend, der Versicherte sei nach dem behinderungsbedingten Unterbruch seines Studiums im Dezember 2010 zwischen Januar und Mai 2011 arbeitslosenversicherungsrechtlich voll vermittlungsfähig gewesen. Danach habe er gemäss Auszug aus dem individuellen Konto (nachfolgend: IK-Auszug) von Mai bis August 2011 bei der G.________ AG mit einem 100%-Pensum gearbeitet. Daraus folge, dass der Beschwerdegegner voll arbeitsfähig gewesen sei. 4.3.4.2. Die SWICA legt demgegenüber nicht dar, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzte, indem sie gestützt auf die Tatsachenfeststellungen gemäss Parteibefragung anlässlich der kantonalen Gerichtsverhandlung vom 17. Mai 2017 abweichende Schlussfolgerungen zog. Demnach war die Angewöhnungsphase nach Einsetzung einer Iris-Printlinse gegen Ende 2010 abgeschlossen. Bedingt durch die verminderte bzw. verlangsamte visuelle Aufnahmefähigkeit habe der Versicherte das im September 2010 begonnene Studium unterbrechen müssen. Zur Überbrückung dieses vorübergehenden Unterbruchs des Studiums habe er bei der G.________ AG gearbeitet. Bei dieser Arbeitsstelle habe es sich um einen Nischenarbeitsplatz gehandelt, der ihm nur wegen seiner Bekanntschaft mit dem Sohn des Chefs der Arbeitsgeberfirma vermittelt worden sein. Dank der Flexibilität der Arbeitgeberin habe er in dem für ihn angepassten Tempo arbeiten können. Mit zumindest nachvollziehbarer Begründung hat das kantonale Gericht dargelegt, weshalb es basierend auf diesen Sachverhaltsfeststellungen auch von Januar bis September 2011 wie für den gesamten Zeitraum vom 1. September 2010 bis 29. Februar 2012 auf eine durchgehend attestierte unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit von 20% schloss. Bei gegebener Aktenlage vermag die SWICA nicht aufzuzeigen, inwiefern die beanstandete vorinstanzliche Tatsachenfeststellung auf einer bundesrechtswidrigen Beweiswürdigung beruhen soll. Weder aus dem IK-Auszug noch aus anderen Akten ist mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit darauf zu schliessen, dass der Beschwerdegegner trotz unbestrittener Unfallrestfolgen ab 2011 vorübergehend wieder voll arbeitsfähig war.