Citation: 6B_943/2023 E. 1.5.4

1.5.4. Die Vorinstanz attestiert dem Beschwerdeführer eine gelungene berufliche Integration. Er gehe seit seiner Einreise - mit Ausnahme der Zeit des Arbeitslosentaggeldbezugs von 2017 bis 2019 - einer regelmässigen Arbeit nach, verfüge über keine Betreibungen und sei wirtschaftlich unabhängig. Indes ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz in diesem Zusammenhang erwägt, seine Integration in beruflicher Hinsicht gehe nicht über jene einer gewöhnlichen Integration hinaus, zumal das Nachgehen einer geregelten Arbeit alleine nicht zur Annahme eines Härtefalls führe. Daran ändert auch das Vorbringen des Beschwerdeführers nichts, wonach seine Arbeitgeberin ihn sehr schätze. Die Vorinstanz berücksichtigt auch die Deutschkenntnisse des Beschwerdeführers. Er kann nichts für sich ableiten, wenn er geltend macht, Deutsch sei seine zweite Muttersprache und er lese regelmässig die Tageszeitung in deutscher Sprache; dabei handelt es sich grösstenteils um seine eigene Sicht der Dinge. Wenn auch seine Integration in beruflicher und sprachlicher Hinsicht grundsätzlich gelungen ist und der Beschwerdeführer - wie er selbst ausführt - mit der schweizerischen Kultur und den hiesigen Sitten vertraut sei, so ist keine über die übliche Integration hinausgehende Bindung zur Schweiz erkennbar, die einen schweren persönlichen Härtefall im Sinne der Rechtsprechung begründen würde. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind diesbezüglich überzeugend.