Citation: K 9/07 25.03.2008 E. A

A.a Am 17. Mai 2000 stellten 25 Krankenversicherer, vertreten durch den Kantonalverband Bernischer Krankenversicherer KVBK (heute: santésuisse Bern), ein Gesuch um Vermittlungsverhandlung mit dem Rechtsbegehren, Dr. med. X.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, sei zu verpflichten, ihnen vom Jahresumsatz 1998 einen gerichtlich zu bestimmenden Betrag zurückzuerstatten. Des Weitern ersuchten 26 Krankenversicherer (wiederum vertreten durch den KVBK) am 3. Juli 2001 um Durchführung einer Vermittlungsverhandlung mit dem Rechtsbegehren, Dr. med. X.________ sei zu verpflichten, ihnen vom Jahresumsatz 1999 einen gerichtlich zu bestimmenden Betrag zurückzuerstatten. 16 Krankenversicherer und die Groupe Mutuel stellten schliesslich am 7. Mai 2003 das Gesuch um Durchführung einer Vermittlungsverhandlung mit dem Rechtsbegehren, Dr. med. X.________ sei zu verpflichten, ihnen gestützt auf das Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts vom 30. November 1998 vom Jahresumsatz 2000 und 2001 einen gerichtlich zu bestimmenden Betrag zurückzuerstatten. In den drei Eingaben beantragten die Krankenversicherer zudem übereinstimmend, der "im Verfahren SG 2/99" anbegehrte Ausschluss des Dr. med. X.________ von der Tätigkeit zu Lasten der sozialen Krankenversicherung sei zu bestätigen. Das angerufene Schiedsgericht in Sozialversicherungsstreitigkeiten des Kantons Bern wies das Gesuch um Durchführung eines Vermittlungsverfahrens ab (Verfügung vom 11. Februar 2004) und nahm die drei Eingaben - wie zwischenzeitlich beantragt - als Klagen entgegen, vereinigte die drei Verfahren und gab die Zusammensetzung des Schiedsgerichts (Dr. med. Hans-Rudolf Müry von der Ärztegesellschaft des Kantons Bern sowie Fürsprecher Paul Cadotsch vom Kantonalverband bernischer Krankenversicherer) bekannt (Verfügung vom 27. Februar 2004). A.b Mit Klage vom 8. Juni 2004 liessen 26 Krankenversicherer, vertreten durch santésuisse Bern, das Rechtsbegehren stellen, Dr. med. X.________ sei zu verpflichten, ihnen gestützt auf das Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts vom 30. November 1998 und den Entscheid des Schiedsgerichts in Sozialversicherungsstreitigkeiten des Kantons Bern vom 10. Februar 2004 vom Jahresumsatz 2002 einen gerichtlich zu bestimmenden Betrag zurückzuerstatten. Des Weitern sei der gemäss Entscheid des Schiedsgerichts vom 10. Februar 2004 auf zwei Jahre begrenzte Ausschluss des Dr. med. X.________ von der Tätigkeit zu Lasten der sozialen Krankenversicherung dauerhaft zu verfügen. Am 27. April 2005 reichten 29 Krankenversicherer eine analoge, auf gerichtlich zu bestimmende Summe lautende Klage für das Jahr 2003 ein; des Weitern wiederholten sie den Antrag, Dr. med. X.________ sei dauerhaft von der Kassenpraxis auszuschliessen. Der Vorsitzende vereinigte die Verfahren betreffend die Jahre 2002 und 2003 (Verfügung vom 31. Mai 2005). Mit Eingabe vom 30. August 2005 liess Dr. med. X.________ um Durchführung einer Schlichtungsverhandlung ersuchen. A.c Das Schiedsgericht bezeichnete auch für das die Jahre 2002 und 2003 betreffende Verfahren Dr. med. Hans-Rudolf Müry und Fürsprecher Paul Cadotsch als Fachrichter und vereinigte das Verfahren betreffend die Jahre 1998 bis 2001 mit demjenigen betreffend die Jahre 2002 und 2003. Das Gesuch um Durchführung einer Schlichtungsverhandlung wies es ab. In Gutheissung der Klage verpflichtete es Dr. med. X.________, den Klägern für die Jahre 1998 bis 2003 Fr. 1'010'000.- zurückzuerstatten. Es schloss Dr. med. X.________ als Leistungserbringer von der Tätigkeit zu Lasten der klagenden Krankenversicherer im Sinne der Erwägungen dauernd aus. Des Weitern überband es Dr. med. X.________ die Gerichtskosten (Entscheid vom 5. Dezember 2006).