Citation: 2A.616/2002 22.08.2003 E. A

Der aus Jugoslawien (Kosovo) stammende A.________, geboren ** 1959, reiste am 18. Februar 1991 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Flüchtlinge lehnte das Asylgesuch mit Verfügung vom 30. April 1991 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement am 9. August 1991 ab. In der Folge tauchte A.________ unter. Am 15. Juli 1992 nahm ihn die Kantonspolizei Solothurn in Solothurn fest. Mit Verfügung vom 22. Juli 1992 verhängte das Bundesamt für Ausländerfragen über A.________ eine Einreisesperre bis zum 21. Juli 1995. Am 23. Juli 1992 wurde er nach Skopje ausgeschafft. Am 14. Februar 1993 reiste er wieder in die Schweiz ein und wohnte mehrere Monate bei einer Bekannten. Am 17. Juni 1993 nahm ihn die Kantonspolizei Solothurn fest; am 23. Juni 1993 wurde er nach Skopje ausgeschafft. Am 17. März 1995 nahm die Kantonspolizei Solothurn A.________ erneut fest; dieser befand sich nach eigenen Angaben seit Ende November 1994 wieder in der Schweiz, wo er von derselben Freundin beherbergt wurde. Am ** 1995 hatten A.________ und B.________ (geb. 1948) vor dem Zivilstandsamt Zürich das Eheversprechen angemeldet. Mit Verfügung vom 7. April 1995 verhängte das Bundesamt für Ausländerfragen über A.________ erneut eine Einreisesperre, diesmal gültig bis zum 21. Juli 2000. Am 9. April 1995 wurde dieser erneut nach Skopje ausgeschafft. Am 29. Juni 1995 suspendierte das Bundesamt für Ausländerfragen die Einreisesperre und ermächtigte die Schweizer Botschaft, ihm ein Einreisevisum auszustellen. Am ** 1995 verheiratete sich A.________ in Zürich mit B.________ und erhielt gestützt darauf eine Aufenthaltsbewilligung. Aufgrund einer Auseinandersetzung vom 25. Mai 1996 stellte B.________ einen Strafantrag gegen ihren Ehemann wegen Tätlichkeiten, evtl. leichter Körperverletzung. Bei dieser Gelegenheit führte sie aus, ihr Mann habe gegen sie und ihre Angehörigen für den Fall, dass sie die Scheidung verlange, massive Drohungen ausgesprochen. Mit Schreiben vom 31. Juli 1996 zog sie den Strafantrag zurück. Im Februar 2000 schrieb die Schwiegermutter des Beschwerdeführers an die Fremdenpolizei, ihr Schwiegersohn habe ihrer Tochter gedroht, er werde sie umbringen, wenn sie die Scheidung vor einer fünfjährigen Ehedauer "durchziehe". Er habe ihr immer Gewalt angetan, und bei dieser Ehe handle es sich um eine Scheinehe. Mit Antwortschreiben vom 11. Februar 2000 führte das Amt für öffentliche Sicherheit des Kantons Solothurn aus, es sei unmöglich, dem Beschwerdeführer nach bald fünf Jahren eine Scheinehe nachzuweisen; es werde ihm daher nach Ablauf der fünfjährigen Ehedauer eine Niederlassungsbewilligung ausstellen müssen. Am 1. September 2000 erhielt A.________ die Niederlassungsbewilligung. Mit Urteil vom 12. Oktober 2000 schied die Amtsgerichtspräsidentin von Olten-Gösgen das Ehepaar B.________-A.________; dabei genehmigte es die von den Parteien am ** 1998 abgeschlossene Ehescheidungskonvention. Das Urteil erwuchs am 7. November 2000 in Rechtskraft.