Citation: 8C_956/2009 09.03.2010 E. 6

Mit Blick auf die Verbrennungsnarbe am rechten Vorderarm und der diesbezüglich geltend gemachten Integritätsentschädigung ist festzuhalten, dass der SUVA-Kreisarzt Dr. med. S.________ bei seiner Untersuchung am 24. August 2005 lediglich eine sichtbare, funktionell nicht beeinträchtigende Narbe am rechten Vorderarm feststellen konnte. Mit der fotografisch dokumentierten Längsnarbe ist klarerweise keine erhebliche Schädigung der körperlichen Integrität im Sinne des Gesetzes (Art. 24 f. UVG in Verbindung mit Art. 36 Abs. 1 UVV) ausgewiesen, zumal es sich auch nicht um eine Narbe im Gesichtsbereich oder an den Händen handelt, da solche Narben deutlich höher bemessen werden als Narben an bedeckten Körperpartien (vgl. Tabelle 18 der von der SUVA herausgegebenen Richtlinien betreffend Integritätsschaden [Integritätsschaden bei Schädigung der Haut]; zur Bedeutung dieser sogenannten Feinraster: BGE 124 V 29 E. 1c S. 32, 209 E. 4a/cc S. 211 und Urteil U 134/03 vom 12. Januar 2004 E. 5.1, in: RKUV 2004 Nr. U 514 S. 415), so dass kein Anspruch auf eine Integritätsentschädigung besteht.