Citation: 8C_295/2022 E. 6.2.1

6.2.1. Das neuropsychologische MEDAS-Gutachten vom 19. Januar 2018 hält fest, die entsprechende Begutachtung habe abgebrochen werden müssen; es sei keine vollständige Untersuchung durchführbar gewesen. Einerseits habe die Beschwerdeführerin bei allen visuellen Aufgaben erhebliche Übelkeit und Schwindel angegeben mit der Unfähigkeit, visuelle Reize zu verarbeiten. Andererseits hätten sich innerhalb der angewendeten Verfahren deutlich invalide Ergebnisse gezeigt, weshalb weitere Tests keine neuen Ergebnisse mehr gebracht hätten. Die erhaltenen Testwerte mit defizitären Leistungen in den Bereichen Aufmerksamkeit, Neugedächtnis und Exekutivfunktionen seien nicht gültig. Eine differenzierte Einschätzung der Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei aufgrund der invaliden Ergebnisse nicht möglich.