Citation: 2C_718/2019 E. 4.3.3

4.3.3. Die Vorinstanz sieht zudem im Umstand, dass sich der Beschwerdeführer bereits vor der Heirat im an die Schweiz angrenzenden Ausland aufgehalten habe und sich ein Teil seiner Verwandtschaft bereits in der Schweiz niedergelassen habe, ein weiteres Indiz dafür, dass der Eheschluss nur dazu diente, dass hiesige Aufenthaltsrecht zu erlangen. Erschwerend hinzu komme, dass die Ex-Ehefrau gemäss den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 1.3) anlässlich einer polizeilichen Befragung vom 8. November 2016 den Verdacht geäussert habe, dass ihr Ehemann sie womöglich nur zur Erlangung des Aufenthaltsrechts geheiratet hat. Darüber hinaus sei der Beschwerdeführer gemäss den Ausführungen der Vorinstanz anlässlich mehrerer Wohnungskontrollen nicht am ehelichen Wohnsitz angetroffen worden (E. 3.3 des angefochtenen Entscheids; vgl. zu den Indizien einer Scheinehe BGE 128 II 145 E. 2.3 S. 152; Urteil 2C_200/2017 vom 14. Juli 2017 E. 3.2).