Citation: 6B_93/2022 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin verweist auf den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt (Beschwerde Ziff. 2.1.1). Sie bringt vor, der Beschwerdegegner sei namentlich wegen sexueller Handlungen und Pornografie zum Nachteil von sieben verschiedenen Kindern schuldig erklärt worden. Bei G seien die Übergriffe auf elektronischen Kommunikationswegen erfolgt. Bei allen anderen Geschädigten sei es zu hands-on-Delikten und im Fall von F zu versuchtem Geschlechtsverkehr gekommen. Die Geschädigten seien zur Tatzeit zwischen 14 ¼ und 15 ¾ Jahre alt gewesen. Bei der zur Tatzeit jüngsten A sei der Geschlechtsverkehr gegen ihren Willen erfolgt und sie bereits im Alter von 13 ½ Jahren via Chat in sexuelle Handlungen involviert worden. Bei C und F seien weitere Schuldsprüche wegen mehrfacher, teilweise versuchter Nötigung erfolgt, namentlich weil der Beschwerdegegner für den Fall der Trennung mit Suizid gedroht habe. Bei diesem habe es sich zur Zeit der schwersten Taten um einen 20- bis knapp 22-jährigen, auch beruflich gut integrierten Mann gehandelt. Im Verlauf des vorinstanzlichen Verfahrens sei bekannt geworden, dass im Kanton Bern im Sommer 2020 mehrere neue Strafanzeigen wegen sexueller Übergriffe zum Nachteil von Mädchen und jungen Frauen gegen den Beschwerdegegner eingegangen seien (Beschwerde S. 4). Die Erstinstanz habe im vorliegenden Verfahren eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 3 ½ Monaten zuzüglich Geldstrafe von 220 Tagessätzen ausgesprochen. Vor der Vorinstanz habe die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von 6 Jahren und 8 Monaten zuzüglich Geldstrafe von 10 Tagessätzen und die Verteidigung eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten zuzüglich Geldstrafe von 140 Tagessätzen beantragt. Die Vorinstanz habe lediglich zu einer unbedingten Geldstrafe von 360 Tagessätzen verurteilt und eine ambulante Massnahme angeordnet. Die Beschwerdeführerin macht eine falsche Bestimmung der Strafart geltend (Beschwerde S. 8 ff.). Die Vorinstanz habe lediglich für das schwerste Delikt zum Nachteil von A eine konkrete Strafzumessung vorgenommen und dieses Delikt mit 330 Strafeinheiten in Form von Geldstrafe geahndet. Sie habe dabei wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen (Beschwerde S. 13 ff.).