Citation: 5A_107/2023 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, dass sie keinen 13. Monatslohn erhalte. Aus einer tabellarischen Erwähnung der Lohnberechnung (des Jahres 2022) im Zusammenhang mit einer provisorischen Berechnung lasse sich nicht ableiten, dass ihr ein solcher geschuldet sei. Der gegenteilige Standpunkt der Vorinstanz sei willkürlich. Die Vorinstanz verkenne, dass ein Arbeitnehmer nur Anspruch auf die Auszahlung eines 13. Monatslohnes habe, wenn dieser vertraglich vereinbart sei. Ein gesetzlicher Anspruch auf einen 13. Monatslohn bestehe nicht. Es sei deshalb von ihrem effektiv erzielten Lohn auszugehen, zumal der Arbeitsvertrag eine flexible Pensumsregulierung zwischen 50 % und 100 % vorsehe. Sie habe ab April 2022 das folgende Einkommen erzielt: April-September 2022 (100 %), je Fr. 4'211.34; Oktober 2022 (60 %), Fr. 2'447.20; November 2022 (70 %), Fr. 2'864.72; Dezember 2022 (60 %), Fr. 2'447.20. Insgesamt resultiere daraus ein Einkommen von Fr. 33'027.16 bzw. ein monatliches Durchschnittseinkommen von Fr. 3'669.70. Sie habe damit auch nicht das vom Bezirksgericht Muri festgehaltene hypothetische Einkommen von monatlich Fr. 4'000.-- netto verdienen können.