Citation: 9C_53/2024 E. 2.2

2.2. Gemäss Art. 16 Abs. 1 des Gesetzes vom 7. Dezember 2016 über die amtlichen Immobilienbewertungen des Kantons Graubünden (IBG/GR; BR 850.100) werden die Kosten der amtlichen Bewertungen durch Gebühren und Kostenanteile gedeckt. Die Kosten der Antragsbewertungen werden durch Gebühren gedeckt, die zu Lasten der Eigentümerinnen und Eigentümer oder der Antragsstellenden gehen (Abs. 2). Die Kosten der Revisionsbewertungen werden gedeckt durch (Abs. 3) Kostenanteile der Gebäudeversicherung Graubünden und der kantonalen Steuerverwaltung (lit. a), Gebühren der Gemeinden (lit. b), Gebühren der Eigentümerinnen und Eigentümer, falls wesentliche Investitionen getätigt wurden (lit. c). Art. 16 Abs. 4 IBG/GR besagt sodann, dass die Regierung die Ansätze für die Gebühren und die Gebührendegression aufgrund einer Kostenrechnung festlegt. Art. 17 Abs. 1 Satz 1 IBG/GR hält fest, dass die von den Eigentümerinnen und Eigentümern sowie den Antragsstellenden zu entrichtende Gebühr minimal Fr. 150.- und maximal Fr. 25'000.- pro Bewertungsobjekt beträgt. Die Gebühren betragen (Abs. 2 lit. b) höchstens 1.7 Promille des aufgewendeten Betrags bei Investitionen im Falle von Anträgen mit Bewertungspflicht (Ziff. 1) sowie bei Revisionsbewertungen mit Investitionen (Ziff. 2). Gemäss Art. 37 Abs. 1 lit. b der Verordnung vom 26. September 2017 über die amtlichen Immobilienbewertungen des Kantons Graubünden (VAIB/GR; BR 850.110; in der zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 30. November 2023 gültig gewesenen Fassung) betragen die Gebühren 1.4 Promille des aufgewendeten Betrages bei Investitionen im Falle von Anträgen mit Bewertungspflicht (Ziff. 1) und bei Revisionsbewertungen mit Investitionen von Fr. 100'000.- und mehr oder erstmaligem Ausbau von Stockwerkeigentum sowie von Miteigentum mit Nutzungs- und Verwaltungsordnung (Ziff. 2). Auf die Gebühren gemäss Abs. 1 wird für den Gebührenanteil ab Fr. 5'000.- ein Rabatt von 25 Prozent gewährt (Abs. 2).