Citation: U 75/01 17.11.2003 E. 5

Für die Vornahme des Einkommensvergleichs ist grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen (BGE 129 V 223 Erw. 4.1); vorliegend also auf diejenigen ab September 1995. Bevor die Verwaltung über einen Leistungsanspruch befindet, muss sie indessen prüfen, ob allenfalls in der dem Rentenbeginn folgenden Zeit eine erhebliche Veränderung der hypothetischen Bezugsgrössen eingetreten ist. Gegebenenfalls hat sie vor ihrem Entscheid einen weiteren Einkommensvergleich durchzuführen (BGE 128 V 174). 5.1 SUVA und Vorinstanz haben ihrem Entscheid ein Valideneinkommen von Fr. 73'184.15 entsprechend dem Lohn, welcher ein Maurer/ Vorarbeiter im Jahre 1999 bei der B.________ AG verdient hatte, zu Grunde gelegt. Nach dem Gesagten ist nicht der Verfügungszeitpunkt, sondern der Rentenbeginn massgebend und damit der mögliche Verdienst des Beschwerdeführers ohne Schulterbeschwerden im Jahre 1995. Bei der B.________ AG hätte er laut Auskunft der ehemaligen Arbeitgeberin ein Einkommen von Fr. 69'875.- erzielen können. In tatsächlicher Hinsicht steht zwar fest, dass der Versicherte ohne Gesundheitsschaden im Herbst 1993 nach Italien zurückgekehrt wäre und damit auch aus unfallfremden Gründen nicht mehr bei jener Firma gearbeitet hätte. Indessen spricht nichts dagegen, für die Schätzung des Valideneinkommens auf den erwähnten Betrag abzustellen, da davon auszugehen ist, dass der Beschwerdeführer als Gesunder keinen freiwilligen Stellenwechsel mit einem Reallohnverlust eingegangen wäre. Der bei der B.________ AG bezahlte Lohn für einen Maurer/Vorarbeiter im Alter und mit den Fähigkeiten des Beschwerdeführers kann damit als hinreichendes Indiz für den Validenlohn herangezogen werden.