Citation: 8C_301/2013 E. 4.2

4.2. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin führt dies jedoch nicht zu einer Gutheissung der Beschwerde: Streitig sind im vorliegenden Verfahren einzig die allenfalls über den 6. August 2011 hinaus geschuldeten Leistungen. Da das Bundesgericht im Urteil 8C_674/2008 vom 30. April 2009 einen Fallabschluss mit Prüfung der Adäquanz per 30. April 2004 vorgenommen hat, kommen als mögliche Leistungen über den 6. August 2011 hinaus weder ein Taggeld (Art. 16 UVG) noch Heilbehandlungsleistungen (Art. 10 UVG) in Frage (vgl. BGE 134 V 109 E. 4.1 S. 113 f.). Eine allfällige Integritätsentschädigung wäre per 30. April 2004 geschuldet (vgl. Art. 24 Abs. 2 UVV) und ist somit vorliegend ebenfalls nicht streitig. Daraus folgt, dass im vorliegenden Verfahren einzig Rentenleistungen zum Streitgegenstand gehören. Eine Rente setzt gemäss Art. 18 UVG eine mindestens 10%ige Invalidität und damit eine entsprechende Erwerbsunfähigkeit im Sinne von Art. 7 ATSG voraus. Bei den von der Versicherten geklagten Leiden handelt es sich um solche, die gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung in der Regel keine andauernde Erwerbsunfähigkeit zu begründen vermögen (vgl. BGE 136 V 279 E. 3.2.3 S. 283). Es besteht die Vermutung, dass die daraus resultierenden Beschwerden durch eine der versicherten Person zumutbare Willensanstrengung überwunden werden können. Diese Vermutung ist zwar in Ausnahmefällen widerlegbar (vgl. BGE 130 V 352 E. 2.2.3 S. 353 ff.). Die von der Beschwerdegegnerin angestrebte Begutachtung hätte unter anderem auch eine Klärung der Frage bringen sollen, ob bei der Versicherten ein solcher Ausnahmefall vorliegt. Da jedoch aufgrund der vorliegenden Akten ein solcher Ausnahmefall nicht bejaht werden kann und solange sich die Beschwerdeführerin zu Unrecht einer Begutachtung widersetzt (vgl. auch Urteil 8C_481/2013 vom 7. November 2013 E. 6.3), ist von einem im Sinne der Rechtsprechung überwindbaren Leiden auszugehen. Fehlt es somit an einem Nachweis einer zu berücksichtigenden Erwerbsunfähigkeit und damit einer Invalidität im Sinne des Gesetzes, so ist die Verweigerung der Rentenleistungen im Ergebnis nicht zu beanstanden. Die Beschwerde der Versicherten ist somit abzuweisen.