Citation: 5D_28/2023 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzliches Eheschutzurteil (Art. 72 Abs. 1 und Art. 75 Abs. 1 BGG) betreffend Unterhaltsfestsetzung. Im Zusammenhang mit dem das zulässige Rechtsmittel bestimmenden Streitwert bringt der Beschwerdeführer vor, die Beschwerde in Zivilsachen könne nicht ausgeschlossen werden, jedenfalls aber sei die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zulässig. Massgebend für den Streitwert sind die vorinstanzlich streitig gebliebenen Begehren (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG), mithin die Differenz zwischen dem erstinstanzlich zugesprochenen Betrag von total Fr. 38'747.50 und der vom Beschwerdeführer obergerichtlich beantragten Unterhaltsfestsetzung, welche sich auf total Fr. 16'378.-- beläuft. Selbst wenn der strittige Prozesskostenvorschuss von Fr. 5'000.-- mitberücksichtigt würde, erreicht der Streitwert den für die Beschwerde in Zivilsachen notwendigen Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- nicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Es steht folglich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen (Art. 113 BGG), mit der lediglich Verfassungsrügen erhoben werden können (Art. 116 BGG), für welche das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Im Ergebnis würde diese Kognitionsbeschränkung jedoch auch bei der Beschwerde in Zivilsachen gelten, weil Eheschutzentscheide als vorsorgliche Massnahmen gelten (Art. 98 BGG; BGE 133 III 393 E. 5.1). Bei Verfassungsrügen ist anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während auf appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann (BGE 134 II 244 E. 2.2; 140 III 264 E. 2.3; 142 III 364 E. 2.4).