Citation: U 541/06 07.06.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob für die Zeit über den 31. Juli 2005 hinaus ein behandlungsbedürftiger und/oder zu Arbeitsunfähigkeit führender Gesundheitsschaden auszumachen ist, welcher in natürlich kausaler Weise auf den versicherten Unfall vom 6. Dezember 2004 (Auffahrunfall) zurückzuführen ist. Im Zentrum steht dabei die rechtliche Beurteilung des von den beteiligten Ärzten diagnostizierten Lumbovertebralsyndroms oder der Torsionsskoliose (insbesondere die Berichte des Dr. med. T.________, Innere Medizin, vom 22. Dezember 2004, des Dr. med. X.________, SUVA-Kreisarzt vom 31. Januar 2005 sowie des Dr. med. Y.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie, SUVA, vom 30. November 2005). 3.1 Laut angefochtenem Entscheid sind sich die beteiligten Mediziner hinsichtlich der somatischen Befunde weitgehend einig. Demnach hat der Beschwerdeführer ein lumbovertebrales Syndrom und eine Torsionsskoliose. Mit Blick auf die Kausalitätsbeurteilung folgert die Vorinstanz, die Mediziner seien sich einig, dass die Schmerzen ohne die vorbestehende Verkrümmung der Wirbelsäule nicht oder zumindest nicht im geklagten Ausmass aufgetreten wären. Auch die Ausführungen des Dr. med. T.________ sind hinsichtlich der Erkenntnis überzeugend, dass eine schwere Torsionsskoliose vorbestanden habe. Dr. med. X.________ vertritt die Auffassung, durch den Auffahrunfall sei der schwere degenerative Vorzustand zwar vorübergehend traumatisch schmerzhaft geworden, dieses Trauma sei jedoch nicht geeignet gewesen, die bereits vorbestehende schwere Torsionsskoliose zu verschlimmern, weshalb gesamthaft von einem Status quo sine ab 31. Juli 2005 auszugehen sei.