Citation: 8C_124/2023 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer beruft sich des Weiteren darauf, die anlässlich der Begutachtung durchgeführte EFL habe eine lediglich 50%ige Arbeitsfähigkeit ergeben. Im Bericht der für die EFL verantwortlichen Therapeutin ist jedoch ausdrücklich vermerkt, dass die aktuell ausgeübte Tätigkeit ganztags zumutbar sei. Auf der vom Beschwerdeführer eingereichten Fassung dieses Abklärungsberichts findet sich eine handschriftliche, undatierte und nicht unterzeichnete Ergänzung, die auf dem Original fehlt. Da der Verfasser der Notiz nicht auszumachen ist und diese zudem dem Inhalt des Berichts widerspricht, vermag der Beschwerdeführer daraus nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Gleiches gilt hinsichtlich der Aktenbeurteilung des beratenden Arztes des Krankentaggeldversicherers vom 28. Juli 2021, der auf die "attestierte Arbeitsunfähigkeit" von 50 %, offenbar durch den behandelnden Arzt, ab 5. Februar 2020 bis 31. Juli 2021 verweist. Wenn der Vertrauensarzt im Weiteren ohne Begründung anmerkt, dass diese Arbeitsfähigkeit von 50 % kaum überschritten werden könne, vermag dies keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit des SMAB-Gutachtens zu belegen. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich geltend macht, für die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit, etwa als technischer Sachbearbeiter, fehle es ihm an der erforderlichen Ausbildung und beruflichen Erfahrung, bleibt darauf hinzuweisen, dass ein Anspruch auf Umschulung mit Verfügung vom 12. Dezember 2017 rechtskräftig abgewiesen wurde. Dass im Übrigen noch vor Erlass der hier streitigen Verfügungen vom 20. Juli 2022, für die richterliche Überprüfungsbefugnis massgeblicher Zeitpunkt (BGE 129 V 167 E. 1 mit Hinweis), eine Verschlechterung eingetreten sein sollte, ist nicht zu ersehen.