Citation: 9C_269/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Anders als der Beschwerdeführer anzunehmen scheint, ist nicht von Belang, dass die IV-Stelle zunächst (im Vorbescheid vom 14. Februar 2023) eine "gewisse Verschlechterung im Verlauf" erkannt und eine Rentenerhöhung in Aussicht gestellt, aber in der Verfügung vom 1. Juni 2023 eine erhebliche Veränderung nicht (mehr) für überwiegend wahrscheinlich gehalten und einen unveränderten Anspruch bestätigt hatte. Einerseits ist nicht das Verhalten der IV-Stelle, sondern der hier angefochtene Entscheid zu beurteilen (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG). Anderseits ist der genannte Vorbescheid keine Grundlage im Sinne des Vertrauensschutzes (vgl. Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV; BGE 146 I 105 E. 5.1.1; 143 V 95 E. 3.6.2), aus der die Vorinstanz auf das Vorliegen eines Grundes für eine materielle (oder prozessuale) Revision hätte schliessen müssen.