Citation: 2C_373/2023 E. C

Mit Beschwerde in öffentich-rechtlichen Angelegenheiten vom 10. April 2023 beantragt A.________ vor Bundesgericht, der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. März 2023 sei aufzuheben. Die von den Psychiatrischen Diensten Graubünden durchgeführte verkehrspsychologische Fahreignungsabklärung vom 21. April 2023 sei zudem als Zweitgutachten zu werten. Weiter beantragt A.________ die "rechtliche und tatsächliche Würdigung des amtlichen Vorgehens in vorliegendem Fall". Schliesslich ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und um aufschiebende Wirkung. Das Verwaltungsgericht beantragt die Abweisung der Beschwerde. Die Verwaltungsrekurskommission verzichtet auf eine Vernehmlassung. Das Strassenverkehrsamt beantragt die Abweisung der Beschwerde und des Gesuchs um aufschiebende Wirkung. Das Bundesamt für Strassen beantragt ebenfalls, die Beschwerde sei abzuweisen. Mit Verfügung vom 27. April 2023 hat der Präsident der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen. Mit Schreiben vom 6. Juli 2023 zeigte die Präsidentin der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht an, dass das Verfahren aus Gründen der Zuständigkeit neu in der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung geführt wird. Mit Schreiben vom 6. Juli 2023 reichte das Strassenverkehrsamt das verkehrspsychologische Gutachten der Psychiatrischen Dienste Graubünden vom 27. Juni 2023 zu den Akten. A.________ liess sich mit Schreiben vom 19. September 2023 hierzu vernehmen. Zudem gelangte A.________ mit einem weiteren Schreiben vom 10. Dezember 2023 an das Bundesgericht, dem er Auszüge aus dem Strafregister und dem IVZ-Register sowie ein Arztzeugnis vom 23. Oktober 2023 beilegte.