Citation: 2C_629/2019 E. 4.2

4.2. Eine allfällige Übernahme der Vertretungskosten durch den Staat bestimmt sich nach Massgabe von Art. 29 Abs. 3 BV (vgl. KIENER/ RÜTSCHE/KUHN, Öffentliches Verfahrensrecht, 2. Aufl. 2015, Rz. 246). Diese Bestimmung setzt voraus, dass die Beiordnung des unentgeltlichen Rechtsbeistands zur Wahrung der Rechte der betroffenen Person notwendig ist. In Bezug auf die Durchsetzungshaft geht das Bundesgericht davon aus, dass die Notwendigkeit der Verbeiständung insbesondere für die erste haftrichterliche Verhandlung zu bejahen ist, bei Haftverlängerungen alsdann (nur) noch bei besonderen Schwierigkeiten rechtlicher oder tatsächlicher Natur (BGE 134 I 92 E. 4.1 S. 101 f.). Was den vorliegenden Fall betrifft, hat die Vorinstanz unter Zugrundelegung dieser Massstäbe nachvollziehbar festgestellt, der Sachverhalt sei nicht komplex und habe sich - soweit aus den Akten ersichtlich - seit der letzten Beurteilung der Angelegenheit nicht verändert; entsprechend sei die Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistands (anders als noch bei der Verhandlung vom 7. Februar 2019) nicht notwendig. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was diese Feststellung in Frage stellen könnte; seine Ausführungen, wonach es im Zusammenhang mit der Durchsetzungshaft "[k]eine einzige gut verständliche Bestimmung" gebe, zielen an der Sache vorbei, nachdem aus den verschiedenen Entscheiden zur Anordnung bzw. Verlängerung der Durchsetzungshaft klar hervorgeht, was diesbezüglich vorausgesetzt wird, und sich der Sachverhalt seit der erstmaligen Anordnung der Durchsetzungshaft nicht massgeblich geändert hat (vgl. auch Urteil 2C_724/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 2.2 und 2.3). Auch bezüglich des Anspruchs auf Beziehung eines Rechtsbeistands verletzt der angefochtene Entscheid deshalb Bundesrecht nicht.