Citation: 8C_417/2023 E. 5.2

5.2. Sodann hielt der behandelnde Orthopäde Dr. med. D.________ bereits in seinem Bericht vom 28. September 2021 fest, aus seiner Sicht seien die therapeutischen Massnahmen ausgeschöpft. Am 16. Dezember 2021 bekräftigte er, dass operativ keine weiteren Möglichkeiten bestünden. Wenn Dr. med. C.________ in ihrer Aktenbeurteilung vom 25. Januar 2022 mit Verweis auf letzteren Bericht zum Schluss gelangte, von weiteren Behandlungen sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitsschadens zu erwarten, leuchtet dies ein. Ihre Einschätzung findet im Übrigen in der Stellungnahme des Dr. med. D.________ vom 1. März 2022, auf die sich die Beschwerdeführerin beruft, eine weitere Bestätigung. So brachte der Orthopäde darin etwa zum Ausdruck, dass er bereits bezüglich der Revisionsoperation vom 28. April 2021 sehr zurückhaltend gewesen sei. Der Eingriff habe dann nicht den gewünschten Effekt erzielt. Eine erneute Intervention - allenfalls zur Stabilisation des Schlüsselbeins - habe die Beschwerdeführerin wiederholt abgelehnt, was seines Erachtens vertretbar sei. Deshalb sei aus orthopädischer Sicht der Endzustand erreicht. Anders als die Beschwerdeführerin glauben machen will, ergibt sich aus der Stellungnahme des Dr. med. D.________ demnach gerade nicht, dass von weiteren ärztlichen Behandlungen noch eine namhafte Besserung zu erwarten gewesen wäre. Insoweit ist auch nicht entscheidend, ob die Beschwerdeführerin mittlerweile in eine weitere Operation einwilligen würde.