Citation: 9C_58/2023 E. 4

Die Gemeinde hat zur Verifizierung der Ergebnisse ihres Kalkulationsmodells eine Umfrage bei den Ferienwohnungseigentümern durchgeführt. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass die Frage "Wie viele Tage/Übernachtungen verbringen Sie durchschnittlich pro Jahr (ausgenommen während der Pandemie) in Ihrer Zweitwohnung? (Die Frage bezieht sich ausschliesslich auf die Übernachtungen, die Sie und Ihre Familie in der Zweitwohnung verbringen) " missverständlich gestellt gewesen sei. Mittels der Antworten hierauf könne nicht ermittelt werden, wie stark die einzelnen Betten ausgelastet worden seien. Auch in diesem Punkt kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden. Die Gemeinde weist nämlich zu Recht darauf hin, dass die Umfrageteilnehmer auch danach gefragt worden seien, wie viele Personen die Wohnung im Schnitt mit dem Besitzer zusammen nutzten. Diese Folgefrage dürfte die Wahrscheinlichkeit falscher Angaben zumindest erheblich reduziert haben. Die Umfrageergebnisse bleiben jedenfalls unter dem hier massgebenden Blickwinkel des Willkürverbots (Art. 9 BV) tauglich, um den durchschnittlichen Belegungsgrad gemäss Art. 6 Abs. 2 KTR/BA und das zugrunde liegende Kalkulationsmodell zu überprüfen.