Citation: 1C_606/2024 E. 4.2

4.2. Soweit nachvollziehbar scheint die Beschwerdeführerin geltend zu machen, es handle sich bei der im Januar 2019 erfolgten Zahlung um eine Lohnschuld (im Rahmen der ordentlichen Lohnfortzahlung gemäss § 99 Abs. 3 VVO) aus dem Jahr 2018, genauer aus dem Monat Dezember, da sämtliche Löhne jeweils einen Monat später ausbezahlt worden seien. Gestützt auf den angefochtenen Entscheid sei von einer Lohnschuld von Fr. 86'361.-- für das Jahr 2018 auszugehen, wovon der Beschwerdeführerin abzüglich der verrechnungsweisen Rückforderung bisher nur Fr. 76'705.65 ausbezahlt worden seien. Die vorinstanzliche Annahme einer Nichtschuld sei stossend. Die Beschwerdeführerin übersieht, dass sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid mit der ordentlichen Lohnfortzahlungspflicht für das Jahr 2018 nicht auseinandergesetzt hat. Für die Behauptung, es sei ihr bis anhin nicht der gesamte geschuldete Lohn ausbezahlt worden, fehlt jegliche Grundlage im vorinstanzlichen Urteil. Aus einem die Beschwerdeführerin betreffenden Urteil des Bundesgerichts geht indes hervor, dass die ordentliche Lohnfortzahlungspflicht des Beschwerdegegners am 30. November 2018 geendet hatte und die Beschwerdeführerin ab 1. Dezember 2018 Krankentaggelder bezog (vgl. Urteil 4A_5/2024 vom 9. April 2024 E. 1). Somit kann es sich bei der im Januar 2019 ausbezahlten Summe von vornherein nicht um eine Lohnzahlung für Dezember 2018 handeln. Vor diesem Hintergrund ist der Schluss der Vorinstanz, bei der Zahlung von Fr. 5'534.55 handle es sich um eine ohne Rechtsgrund erfolgte Leistung, mitnichten abwegig. Inwiefern die Rückforderung darüber hinaus unverhältnismässig sein soll, wie die Beschwerdeführerin weiter geltend macht, ist ebenso wenig nachvollziehbar wie die behauptete fehlende Fälligkeit und Gleichartigkeit der verrechneten Forderungen.