Citation: 5A_222/2009 10.06.2009 E. 2.1.3

2.1.3.1 Sodann rügt der Beschwerdeführer, die Kommission für Soziales der Stadt Y.________ habe ihrer Vernehmlassung vom 5. Februar 2009 zu seiner Beschwerde den Situationsbericht von Frau D._________ vom 3. Februar 2009 beigelegt, ohne dass ihm Gelegenheit gegeben worden sei, dazu Stellung zu beziehen. Gemäss den kantonalen Akten (pag. 169) wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 9. Februar 2009 eine Kopie der Vernehmlassung vom 5. Februar 2009 inklusive Beilagen (Chargé/A-Post) zugestellt. 2.1.3.2 Wie der Beschwerdeführer zutreffend ausführt, bildet der Anspruch einer Partei, im Rahmen eines Gerichtsverfahrens zu replizieren, einen Teilgehalt des verfassungsmässigen Anspruchs auf das rechtliche Gehör (BGE 133 I 98 E. 2.1 S. 99; 133 I 100 E. 4.5 S. 103 mit Hinweisen). Diesem Anspruch wird genüge getan, wenn neu eingegangene Eingaben den übrigen Verfahrensbeteiligten zur Kenntnisnahme zugestellt werden. Wünscht einer von ihnen, sich dazu zu äussern, hat er es ohne Verzug zu tun oder zumindest umgehend um die Ansetzung einer entsprechenden Frist nachzusuchen; unterlässt er dies, ist davon auszugehen, er verzichte auf weitere Äusserungen (BGE 133 I 100 E. 4.8 S. 105). 2.1.3.3 Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, die Vernehmlassung vom 5. Februar 2009 samt Beilage erhalten zu haben. Er legt auch nicht dar, weshalb die Zeit bis zum Entscheid vom 24. Februar 2009 nicht genügt hätte, dem Obergericht seine Meinung zu dem bloss eine Seite umfassenden Bericht kund zu tun (vgl. auch E. 1.3 hiervor). Eine Gehörsverweigerung liegt somit nicht vor. 2.1.3.4 Schliesslich behauptet der Beschwerdeführer nicht und zeigt nicht auf, inwiefern der von ihm als verletzt gerügte Art. 23a Abs. 3 EgzZGB/BE über Art. 29 Abs. 2 BV hinausgehende Ansprüche gewährt, weshalb auf diese Rüge nicht einzutreten ist.