Citation: 6B_978/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Zunächst äussert sich die Vorinstanz ausführlich zur Schuldfähigkeit des Beschwerdeführers. Sie stellt auf das forensisch-psychiatrische Gutachten von Dr. med. J.________ vom 21. November 2018 ab, welches sie nachvollziehbar als umfassend schlüssig und in sich widerspruchsfrei beurteilt. Demnach besteht keine psychiatrische Störung mit Krankheitswert, sondern lediglich eine nicht krankheitswertige Persönlichkeitsakzentuierung mit narzisstisch-histrionischen Zügen. Der Beschwerdeführer bestreitet diese Diagnose nicht. Er behauptet auch nicht, dass der von ihm angerufene zweite Gutachter, Dr. med. K.________, eine psychische Störung mit Krankheitswert im Sinne der ICD-10-Klassifikation diagnostiziert hätte. Er weist lediglich darauf hin, dass sich nach Auffassung von Dr. K.________ die Dynamik, die zu den inkriminierten Taten geführt habe, mit der persönlichen Biografie des Beschwerdeführers und der sich damit entwickelten Persönlichkeitsakzentuierung erklären lasse. Aufgrund dessen sei, infolge narzisstischer Selbstüberschätzung, "die Willenssteuerung und damit sein Hemmvermögen über ein normalpsychologisches Mass hinaus nicht mehr vollumfänglich gegeben" gewesen. Damit bringt der Beschwerdeführer freilich nichts vor, was Anlass böte, an der vorinstanzlich übernommenen Einschätzung von Dr. med. J.________, wonach keine für die Schuldfähigkeit relevante Persönlichkeitsstörung vorliegt, zu zweifeln. Im Gegenteil. Mit seiner Kritik am Gutachten von Dr. med. J.________ scheint der Beschwerdeführer zu verkennen, dass das Bundesgericht nur unter Willkürgesichtspunkten prüft, ob das kantonale Gericht die in einem Gutachten enthaltenen Erörterungen für überzeugend hält oder nicht und ob es dementsprechend den Schlussfolgerungen eines Experten folgen will (BGE 141 IV 305 E. 6.6.1; Urteil 6B_595/2021 vom 24. Juni 2022 E. 5.3.2 mit Hinweisen). Dass das Abstellen der Vorinstanz auf das Gutachten von Dr. med. J.________ willkürlich wäre, begründet der Beschwerdeführer nicht. Dies gilt ebenso, wenn er vorbringt, keines der beiden Gutachten vermöge das jeweils andere zu erschüttern. Selbst wenn es zutreffen sollte, dass ebenso gut auf die Expertise von Dr. med. K.________ hätte abgestellt werden können, genügt dies zum Nachweis von Willkür gerade nicht (vgl. oben E. 3.1.1).