Citation: 6B_1008/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt auch im Zusammenhang mit der Verurteilung wegen Veruntreuung eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Hier sei ebenfalls zu berücksichtigen, dass er nicht von einem Mietverhältnis ausgegangen sei. Zudem sei er davon ausgegangen, am 6. Juni 2014 eine rechtsgültige Kündigung verbunden mit einer rechtsgültigen Anweisung über die Verwendung des Mietzinsdepots erhalten zu haben, womit er von der Pflicht, ein Mietkautionskonto einzurichten, entbunden worden sei. Damit sei der subjektive Tatbestand von Art. 138 StGB nicht erfüllt, zumal er gemeint habe, das Geld gemäss den Anweisungen des Treugebers zu verwenden und er es diesem letztlich auch vollumfänglich zurückbezahlt habe.