Citation: 6B_116/2024 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer stellt sich zusammengefasst auf den Standpunkt, es sei offensichtlich unrichtig, dass ihm die Vorinstanz vorwerfe, er habe seinen beiden Söhnen (D.B.________ und E.B.________) zugerufen, sie sollten den Beschwerdegegner töten und nicht zuwarten. Aktenwidrig stelle sie fest, die Widersprüche in den Aussagen des Beschwerdegegners beträfen nicht das Kerngeschehen. Sie verkenne in diesem Zusammenhang, dass Letzterer in jeder Einvernahme eine andere Version seiner angeblichen Tötungsanweisung zu Protokoll gegeben habe, die von ihrem Wortlaut her erheblich voneinander abwichen. Es sei vor diesem Hintergrund unhaltbar, wenn die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdegegners als glaubhaft einstufe. Niemand der Familie B.________ habe eine Tötungsanweisung geschildert und seine Söhne D.B.________ und E.B.________ hätten bestätigt, dass er "durun" gerufen habe, um dem Geschehen Einhalt zu gebieten. Es sei spekulativ, wenn die Vorinstanz erwäge, die von F.________ zu Protokoll gegebene Beobachtung, wonach er mit dem Finger in Richtung des Beschwerdegegners gestikuliert habe, spreche für die Annahme einer Tötungsaufforderung. Vielmehr bestätigten deren Aussagen eher, dass D.B.________ und E.B.________ nach seiner Geste vom Opfer abgelassen hätten. Die Vorinstanz verwerfe zu Unrecht die auf den Aussagen der Familie B.________ beruhende Sachverhaltsversion, wonach er (Beschwerdeführer) die Situation vor Ort habe beruhigen wollen und seine beiden Söhne angewiesen habe, aufzuhören. Demgegenüber erhebe sie die Variante der Tötungsanweisung, obschon diese mit Unsicherheiten behaftet bleibe und sich bei objektiver Würdigung unüberwindbare, schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel aufdrängten, zum Beweisergebnis. Damit verletze die Vorinstanz den Grundsatz "in dubio pro reo" und verfalle in Willkür (Beschwerde Ziff. II.B. S. 4-11).