Citation: 1B_208/2022 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass ein hinreichender Tatverdacht für die Hausdurchsuchung und Beschlagnahme der sichergestellten Daten vorliegt. Er setzt sich allerdings nicht mit der vorinstanzlichen Begründung auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG), sondern bringt lediglich vor, es liege kein "strafrechtlich relevantes Verhalten" vor. Seiner Auffassung nach ist die Streitigkeit zivilrechtlicher Natur; als solche falle sie in den Zuständigkeitsbereich eines Schieds- oder Handelsgerichts. Entgegen seiner Auffassung könnte jedoch die unrechtmässige Überweisung anvertrauter Vermögenswerte an Dritte namentlich den Straftatbestand der Veruntreuung erfüllen, womit ein "strafechtlich relevantes Verhalten" nicht ausgeschlossen wäre (vgl. Art. 138 Ziff. 1 StGB). Da der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen nicht darzutun vermag, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll, ist mit dieser von einem hinreichenden Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer auszugehen.