Citation: 8C_491/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer bringt zusammenfassend vor, die Gutachter gingen davon aus, dass kognitive Defizite tatsächlich bestünden. Dass gewisse Vorbehalte an der angegebenen Diagnose wegen der auffälligen Ergebnisse der durchgeführten Symptomvalidierungstests festgestellt worden seien, ändere daran nichts. Die Hinweise auf Aggravation seien in die Beurteilung einbezogen und entsprechend gewürdigt worden. Eine Indikatorenprüfung sei ebenfalls erfolgt. Die daraus resultierende Arbeitsunfähigkeit von 50 % sei im interdisziplinären Konsens eingeschätzt und in der ergänzenden Stellungnahme vom 23. Juli 2022 nochmals bestätigt worden. Davon dürfe daher nicht abgewichen werden. Indem die Vorinstanz darauf schliesse, die Sachverständigen gingen nur möglicherweise von einer invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit aus, würdige sie die psychiatrisch-neuropsychologische Expertise falsch und stelle den Sachverhalt offensichtlich unrichtig fest. Eine Beweislosigkeit liege demnach nicht vor. Es stehe nicht eindeutig fest, dass die Leistungseinschränkung auf Aggravation und nicht bloss auf eine Verdeutlichung zurückgehe (mit Hinweis auf das Urteil 8C_825/2018 vom 6. März 2019 E. 6.1). Daher sei kein Ausschlussgrund anzunehmen.