Citation: 1C_215/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz verneinte einen Anspruch aus Vertrauensschutz. Sie erwog, die Aussage der Gemeinde Steg-Hohtenn im Schreiben vom 6. Juli 2012, wonach sie "darauf hinwirken" werde, dass "im Rahmen einer militärischen Dienstleistung Terrainanpassungsarbeiten im Raume ihrer Hütte erfolgen" könnten, beziehe sich nicht auf die Bewilligungsfähigkeit des im Oktober 2017 eingereichten Baugesuchs für die Erstellung einer Alpwiese mit Tränke/Brunnen bzw. eines Materialdepots, sondern auf die von der Gemeinde veranlassten Aufräumarbeiten nach dem Unwetter im Herbst 2011 und die dadurch allenfalls verursachten Schäden. Die Beschwerdeführerin lege nicht dar, dass sie aufgrund des Schreibens vom 6. Juli 2012 die Gemeinde als zuständige Behörde für die Erteilung einer Baubewilligung erachtet und deshalb Dispositionen getroffen habe, die nicht ohne Nachteil rückgängig gemacht werden könnten.