Citation: 5A_870/2024 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, Oberrichter Zuber habe doppelt mitgewirkt, nämlich am Obergericht (d.h. am vorliegend angefochtenen Entscheid) und in der Aufsichtsbehörde. Mit dem Hinweis auf die Aufsichtsbehörde bezieht sich der Beschwerdeführer offenbar auf den Entscheid des Obergerichts (als Aufsichtsbehörde in Betreibungs- und Konkurssachen) vom 25. November 2024 (ABS 24 283), der den Kollokationsplan vom 18. Juli 2024 im Pfändungsverfahren zum Gegenstand hatte (dazu Urteil 5A_818/2024 vom 3. Dezember 2024; vgl. ferner Verfahren 5A_59/2025) und an dem Oberrichter Zuber mitgewirkt hatte. Der Beschwerdeführer macht zwar geltend, die doppelte Mitwirkung verstosse gegen die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit (Art. 30 Abs. 1 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Der blosse Umstand, dass eine Gerichtsperson bereits einmal gegen eine Partei entschieden hat, stellt jedoch für sich allein keinen Grund dar, um an ihrer Unparteilichkeit und Unabhängigkeit zu zweifeln (vgl. BGE 114 Ia 278 E. 1). Weshalb vorliegend ein Ausstandsgrund gegeben sein sollte, legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar. Da grundsätzlich kein Ausstandsgrund vorliegt, musste Oberrichter Zuber entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers seine erneute Beteiligung auch nicht offenlegen.