Citation: 1C_311/2022 E. 5.6

5.6. Die Vorinstanz verweist in ihrem Entscheid auf die Stellungnahme des Baudepartements, wonach für die Berechnung der Distanz einer Moblikfunkanlage zu den OMEN praxisgemäss die Mastmitte als Ausgangspunkt massgebend sei. Die Vorinstanz führt weiter aus, dass der Wortlaut der Vollzugsempfehlung zur Ermittlung des Horizontalabstandes die Begriffe "Antenne", "Sendeantenne", "unterkant Antenne" bzw. "Oberkante der Antenne" jedoch nicht den Begriff "Mastmitte" verwendet werde und die projektierten neuen Antennen, welche in die bestehende Anlage integriert werden sollen, gemäss den massgeblichen Plänen seitlich über den Mast herausragen würden. Das von der Beschwerdeführerin favorisierte Vorgehen liefe allerdings darauf hinaus, dass nicht mehr auf den "aus dem Grundrissplan herauszulesenden Abstand" abgestellt werden könnte, sondern stets zusätzlich der Abstand "Unterkante" (Aussenkante) Antenne ermittelt werden müsste. Dies wiederum stünde im Widerspruch zu den Vorgaben der Vollzugsempfehlung. Mit Blick auf das den unabhängigen Fachinstanzen in diesem Zusammenhang zustehende technische Ermessen, sei es deshalb nicht zu beanstanden, wenn die Fachbehörden die Mastmitte als massgebenden Ausgangspunkt zur Ermittlung des Horizontalabstandes herangezogen habe.