Citation: 6B_1026/2024 E. 3

Die Vorinstanz erwägt, der aktenkundigen Sendungsverfolgung könne entnommen werden, dass das begründete erstinstanzliche Urteil am 26. Oktober 2024 im Postfach des Beschwerdeführers zur Abholung am Schalter avisiert und von diesem innerhalb der bis am 2. November 2024 laufenden 7-tägigen Abholfrist nicht abgeholt worden sei. Dabei habe der Beschwerdeführer mit einer gerichtlichen Zustellung rechnen müssen, nachdem er am 3. Juli 2024 bei der ersten Instanz Berufung angemeldet habe. Dass er die Frist zur Abholung bei der Post bis am 11. November 2024 verlängert habe, ändere nichts daran, dass das begründete Urteil am siebenten Tag nach dem erfolglosen Zustellversuch, also am 2. November 2024, als zugestellt gelte. Die zwanzigtägige Frist zur Einreichung der Berufungserklärung sei demnach am 22. November 2024 abgelaufen. Die Eingabe des Beschwerdeführers datiere indes vom 25. November 2024 und sei am Folgetag der Schweizerischen Post übergeben worden, womit die Berufungserklärung offensichtlich verspätet erfolgt sei.