Citation: 4A_206/2022 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer sind der Auffassung, dass die in den Schuldbekenntnissen anerkannte (angebliche) Schuld gegenüber dem Beschwerdegegner in Höhe von insgesamt Fr. 295'120.-- auf dem Erbvertrag beruhe (erbvertraglich vereinbarte "Ausgleichszahlung" von insgesamt Fr. 1'475'600.--, dividiert durch fünf Geschwister, ergibt je Fr. 295'120.-- [Sachverhalt Bst. A.b]). Indes enthalte der Erbvertrag einen "Rechnungsfehler", und zwar wie folgt: Für das von ihnen (den Beschwerdeführern) übernommene Grundstück (KTN xxx U.________) sei ein Anrechnungswert von Fr. 1'475'600.-- vereinbart worden. Im Zuge des "Erbvorbezugs" habe die Mutter auf die Bezahlung des Anrechnungswerts verzichtet. Dieser Wert hätte unter den zehn Geschwistern aufgeteilt respektive ihnen angerechnet werden sollen. Dabei habe der Notar die "Kaufsumme" von Fr. 1'475'600.-- durch die fünf anderen Geschwister geteilt, und entsprechend sei im Text des Erbvertrags festgehalten worden, dass die Beschwerdeführer jedem ihrer fünf (anderen) Geschwister einen Fünftel dieser Summe, entsprechend Fr. 295'120.--, bezahlen müssten. Es sei übersehen worden, dass auch sie (die fünf Beschwerdeführer) "Teil der Erbengemeinschaft der Mutter" seien. Richtigerweise hätte - so die Beschwerdeführer - der Anrechnungswert durch zehn Köpfe dividiert werden müssen, das heisst, die anderen fünf Geschwister (darunter der Beschwerdegegner) wären bei "richtiger Berechnung" mit je Fr. 147'560.-- (statt Fr. 295'120.--) auszubezahlen gewesen. Die "falsche Zahl" im Erbvertrag sei in die Schuldanerkennungen übernommen worden, sodass auch diese auf einem "Kalkulationsirrtum" beruhten und entsprechend zu berichtigen seien.