Citation: 5A_945/2019 E. 3

Was den Sachverhalt anbelangt, lässt es die (anwaltlich vertretene) Beschwerdeführerin bei einer Sachverhaltsschilderung aus eigener Sicht und Behauptungen bewenden (das Obergericht habe auf frühere Entscheidungen und den Bericht bzw. die Aussagen der Beiständin abgestellt, obwohl jetzt alles ganz anders sei und sich die Schwestern gut vertrügen). Sie erhebt keinerlei Verfassungs-, insbesondere keine Willkürrügen, sondern trägt ihre Ausführungen in appellatorischer Form vor, wie wenn sie sich in einem erstinstanzlichen Verfahren befände. Sodann enthalten diese zahlreiche Elemente, welche sich im angefochtenen Entscheid nicht spiegeln und von denen auch nicht aufgezeigt wird, dass sie prozesskonform bereits im kantonalen Verfahren eingeführt worden wären, weshalb sie als neu und damit unzulässig zu gelten haben (Art. 99 Abs. 1 BGG). Mithin kann auf die Ausführungen zum Sachverhalt von vornherein nicht eingetreten werden und es hat bei den obergerichtlichen Feststellungen zu bleiben, wonach die Schwestern seit Jahren stark zerstritten sind und ein möglicher Beistandswechsel bei der Betroffenen Spannungen auslöst. Ausgehend von den obergerichtlichen Sachverhaltsfeststellungen tut die Beschwerdeführerin nicht dar, dass und inwiefern das Obergericht gegen Art. 401 Abs. 1 ZGB verstossen hätte. Insbesondere hat das Obergericht nicht etwa ihre administrativ-fachlichen Qualitäten in Abrede gestellt, sondern befunden, dass das Wohl der Betroffenen die Betrauung einer neutralen Drittperson mit dem Mandat erforderlich macht.