Citation: 1C_325/2018 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz stützt ihre Beurteilung, das Wohnhaus sei bereits vor Baubeginn nicht mehr bestimmungsgemäss nutzbar gewesen, im Wesentlichen auf ein Schreiben des Beschwerdeführers vom 23. Februar 2009 an die Gemeinde, in dem dieser erläuterte, wieso die ohne Bewilligung durchgeführten Bauarbeiten am Wohnhaus erforderlich gewesen seien. Aus diesem Schreiben gehe hervor, dass die tragenden Gebäudeteile fast gänzlich nicht mehr in einem brauchbaren Zustand gewesen seien. Die Ausführungen im Schreiben widerspiegelten sich in den getroffenen Baumassnahmen und erklärten diese schlüssig. Es sei geradezu offensichtlich, dass die Neukonstruktion auf den unbrauchbaren Zustand fast der gesamten tragenden Bausubstanz zurückgehe. Der Beschwerdeführer bringt dagegen zwar insbesondere vor, die Vorinstanz habe sein Schreiben falsch interpretiert und bei der Beweiswürdigung massgebliche Umstände ohne ernsthaften Grund ausser Acht gelassen. Seine Ausführungen zu diesem Schreiben und den weiteren Umständen lassen die Beweiswürdigung der Vorinstanz jedoch nicht als willkürlich erscheinen (vgl. BGE 144 II 281 E. 3.6.2 S. 287; 137 III 226 E. 4.2 S. 233 f. mit Hinweisen). Weder ist ersichtlich, dass diese sein Schreiben offensichtlich verkannt, noch, dass sie wichtige und entscheidwesentliche Beweismittel ohne sachlichen Grund unberücksichtigt gelassen hätte; ebenso wenig ist erkennbar, dass sie auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hätte. Ihre Beweiswürdigung erscheint vielmehr nachvollziehbar und grundsätzlich überzeugend. So durfte die Vorinstanz aus dem fraglichen Schreiben insbesondere willkürfrei folgern, der erfolgte Ersatz der tragenden Strukturen sei nicht erst wegen der beabsichtigten energetischen Sanierung des Wohnhauses ins Auge gefasst und realisiert worden. Auch brauchte sie namentlich dem Umstand, dass das (damalige) Amt für Raumentwicklung im Januar 2008 nach Art. 24d RPG eine Sanierung des Wohnhauses bewilligt hatte, keine massgebliche Bedeutung beizumessen, lag dieser Bewilligung doch keine eingehende Prüfung des damaligen Zustands des Wohnhauses zugrunde. Der Beschwerdeführer hat in seinem Schreiben vom 23. Februar 2009 zudem selber ausgeführt, bei Gesuchseinreichung sei es unmöglich gewesen, das genaue Ausmass der notwendigen Sanierungen zu erfassen. Die Beweiswürdigung der Vorinstanz erscheint im Weiteren auch nicht deshalb als willkürlich, weil diese erklärt, der Beschwerdeführer bestreite, dass sich die Ausführungen im fraglichen Schreiben auf das Wohnhaus bezogen hätten, was nicht glaubhaft sei, da diese Ausführungen mit den tatsächlichen Feststellungen und seinen Aussagen am Augenschein des Baudepartements übereinstimmten. Zwar verkennt die Vorinstanz damit, dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren wie bereits im Verfahren vor dem Baudepartement geltend machte, seine Aussage am Augenschein bezüglich verfaulter Konstruktionen habe sich entgegen dem Augenscheinprotokoll nicht auf das Wohnhaus, sondern den Stall bezogen. Dies wirkt sich auf ihre Beweiswürdigung jedoch nicht weiter aus. Für diese hat weder das im angefochtenen Entscheid erwähnte angebliche Vorbringen des Beschwerdeführers noch die von diesem bestrittene Aussage am Augenschein massgebliche Bedeutung. Entscheidend waren vielmehr die Erkenntnisse vor Ort, die vom Beschwerdeführer selber als unumgänglich erachteten baulichen Massnahmen und seine Beschreibung des Zustands des Wohngebäudes im Schreiben vom 23. Februar 2009. Daraus durfte die Vorinstanz ohne Willkür folgern, dass das Wohngebäude mit vernünftigem Aufwand nicht mehr zu retten war. Nicht erkennbar ist sodann, dass die Vorinstanz mit der Annahme, weitere Abklärungen versprächen wegen der klaren Ausgangslage keinen zusätzlichen Erkenntnisgewinn, in Willkür verfallen wäre. Wegen der vom Beschwerdeführer eigenmächtig veranlassten Baumassnahmen besteht keine Möglichkeit mehr, den damaligen Zustand der tragenden Strukturen des Wohnhauses direkt zu untersuchen oder zu dokumentieren. Die Vorinstanz durfte daher unter den gegebenen Umständen willkürfrei davon ausgehen, ein Gutachten, wie es der Beschwerdeführer zum Beweis offerierte, die von ihm zudem angebotene Zeugenbefragung des am Bau beteiligten Architekten oder allfällige sonstige Beweiserhebungen brächten keine Erkenntnisse, die ihre auf der erwähnten Grundlage gewonnene Überzeugung in Frage zu stellen vermöchten.