Citation: 6B_109/2018 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer stellen sich auf den Standpunkt, dass die Voraussetzungen für eine Einstellung des Verfahrens nicht gegeben sind und zwingend Anklage zu erheben ist. Die Vorinstanz äussert sich nicht rechtsgenügend zu den rechtlichen Voraussetzungen der Einstellung des Verfahrens. Sie zitiert zwar BGE 143 IV 241 E. 2.3.2 (zur Zulässigkeit von Sachverhaltsfeststellungen durch die Staatsanwaltschaft), lässt aber die in diesem Zusammenhang massgebende E. 2.2.1 (Vorgehen bei zweifelhafter Beweis- oder Rechtslage) ausser Betracht. Eine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit dem aus dem Legalitätsprinzip fliessenden Grundsatz "in dubio pro duriore" ist im vorinstanzlichen Entscheid nicht erkennbar. Damit ist es dem Bundesgericht verwehrt zu übe rprüfen, von welchen Überlegungen die Vorinstanz sich leiten liess. Der Entscheid ist deshalb bereits aus diesem Grund in Anwendung von Art. 112 Abs. 3 BGG aufzuheben.