Citation: 2C_65/2024 E. 6.4.1

6.4.1. Der Sohn des Beschwerdeführers lebt bei seiner Mutter, die in der Schweiz niedergelassen ist. Der Beschwerdeführer teilt sich die elterliche Sorge mit der Mutter. Zwischen Vater und Sohn besteht eine tatsächlich gelebte Beziehung. Jedoch kann nicht von einer besonders intensiven affektiven Beziehung im Sinn der Rechtsprechung ausgegangen werden. Gemäss verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz finden seit Mai 2023 einmal wöchentlich Treffen für rund eine Stunde statt (meist zwischen 19.00 Uhr und 20.15 Uhr). Die Besuche sind teils begleitet (angefochtener Entscheid, E. 3.3.3). Quantitativ entsprechen die rund einstündigen Besuche einmal pro Woche nicht der effektiven Wahrnehmung eines üblichen Besuchsrecht (vgl. BGE 139 I 315 E. 3.1).