Citation: 5A_273/2024 E. 4.4

4.4. In der Sache verweist der Beschwerdeführer auf den Verlust jeglichen Vertrauens in die Beiständin aufgrund deren Antrags auf Fremdplatzierung der Kinder (vgl. E. 4.3 hiervor). Zwar trifft zu, dass ein völliger Vertrauensverlust ein wichtiger Grund für einen Wechsel der Person der Beiständin sein kann (BGE 143 III 65 E. 6.1 [zu Art. 422 ZGB; zur analogen Anwendung der Bestimmungen des Erwachsenenschutzes vgl. Urteil 5A_469/2018 vom 14. Dezember 2018 E. 2; AFFOLTER-FRINGELI/VOGEL, in Berner Kommentar, 2016, N. 149 zu Art. 308 ZGB]). Indes bestehen keine objektiven Anhaltspunkte, dass die Beiständin mit dem erwähnten Antrag eine Pflichtverletzung begangen oder nicht im Kindeswohl gehandelt haben könnte (vgl. Urteil 5A_401/2015 vom 7. September 2015 E. 6 [zu Art. 423 ZGB]). Auch der Beschwerdeführer verweist diesbezüglich einzig darauf, dass G.________ allein Beiständin der beiden älteren Kinder war und dennoch Antrag auf Fremdplatzierung aller Kinder stellte. Da G.________ aber unbestritten mit der Sache befasst war und die Kindesschutzbehörde Massnahmen auch von Amtes wegen ergreifen kann (Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 446 Abs. 3 ZGB), fällt dies nicht ins Gewicht. Zuletzt verweist der Beschwerdeführer nur auf sein Verhältnis zur Beiständin und trägt nicht vor, auch das hier in erster Linie bedeutsame Vertrauen der Kinder in diese sei gestört (vgl. Urteil 5A_469/2018 vom 14. Dezember 2018 E. 3 und 4). Die Beschwerde ist unbegründet.