Citation: 1A.219/2006 02.04.2007 E. 8

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist nach dem Gesagten gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Da bereits die Enteignungskommission des Kantons Thurgau das Entschädigungsbegehren der Grundeigentümerin abgewiesen hat, erübrigt sich die von der Beschwerdeführerin verlangte Rückweisung der Sache an die Vorinstanz in materieller Hinsicht. Dagegen ist die Sache zur Neuregelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens an das Verwaltungsgericht zurückzuweisen. Die bundesgerichtlichen Kosten sind dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der privaten Beschwerdegegnerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Der Politischen Gemeinde Bürglen ist gemäss Art. 159 Abs. 2 OG keine Parteientschädigung zuzusprechen.