Citation: 1A.313/2005 01.09.2006 E. 5

Aufgrund der Akten wies das Gebiet Bodenberg am Stichtag eine lockere Siedlungsstruktur auf. Sowohl der im Hang unterhalb gelegene Glattberg als auch der weiter oben im Hang liegende Mattberg waren im Wesentlichen von allgemeinen Siedlungsbauten frei. Die beiden Parzellen erstrecken sich insgesamt keilförmig im abschüssigen Gelände des Bodenbergs, wobei die (abgerundete) Spitze talwärts zeigt. Auf der südöstlichen Seite werden sie von einem Waldstreifen entlang eines Bachlaufs gesäumt. Dieser bildet nach Auffassung des Verwaltungsgerichts die natürliche Begrenzung des grösseren zusammenhängenden Landschaftsschutzgebiets Bodenberg-Mattberg-Säntiberg-Chatzeschwanz. Die beiden Grundstücke werden durch die Rigistrasse voneinander getrennt. Diese öffentliche Gemeindestrasse führt hier dem Hang entlang. Die kleinere, talseitig der Rigistrasse gelegene Parzelle Nr. 868 misst rund 2700 m²; dabei entfallen rund 1'000 m² auf Wald. Die grössere, langgestreckte Parzelle Nr. 602 (oberhalb der Rigistrasse) umfasst eine Fläche von etwa 11'800 m²; darauf stand am Stichtag eine Scheune. Der Anteil Wald macht rund 700 m² aus. Entlang der Grenze von Parzelle Nr. 602 mit der im Hang oberhalb gelegenen Liegenschaft Nr. 1511 verläuft die Obere Bodenbergstrasse. Diese Privatstrasse ist eine Stichstrasse, die weiter westlich von der Rigistrasse abzweigt. Das Ferienhaus auf Parzelle Nr. 1511 ist das hinterste, das sie erschliesst. Nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts sind die beiden Grundstücke zu einem erheblichen Teil mit grossen Felsbrocken bzw. Findlingen übersät, die den eigenständigen Charakter des Geländes unterstreichen.