Citation: 5A_486/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer leide an einem Schwächezustand in Form einer psychischen Störung im Sinne von Art. 426 Abs. 1 ZGB, der eine Behandlung und Betreuung nötig mache. Für diese Schlussfolgerung stützte sie sich auf das von der KESB in Auftrag gegebene Gutachten vom 30. Januar 2022. Die externe Gutachterin habe beim Beschwerdeführer eine paranoide Schizophrenie mit chronischem Verlauf und Residualsymptomatik (ICD-10 F20.5) diagnostiziert, was sich auch mit den Erkenntnissen aus dem strafrechtlichen Massnahmenvollzug decke. Der Beschwerdeführer zeige - neben wahnhaftem Körpererleben - eine Minussymptomatik mit Antriebslosigkeit, Interessenverlust und sozialem Rückzug.