Citation: 8C_11/2021 E. 6.3.2

6.3.2. In seinem Rückweisungsurteil 8C_450/2018 vom 16. Oktober 2018 erachtete es das Bundesgericht mit Blick auf das vom psychiatrischen Gutachter Dr. med. D.________ definierte Zumutbarkeitsprofil - anders als die Vorinstanz - nicht als erstellt, dass der Beschwerdeführerin trotz ihrer Einschränkungen die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit in der Berufsgruppe 26 in einem Vollzeitpensum (mit 20%iger Leistungsminderung) möglich sein soll (vgl. E. 5.3). Das gutachterlich definierte Zumutbarkeitsprofil lautete wie folgt: Überschaubare Arbeiten ohne grosse Entscheidungskompetenz mit konstanten Arbeitsabläufen, ohne Multitasking, möglichst eigenem Aufgabenbereich, konstanten Arbeitszeiten, ohne Nachtarbeit, ohne Zeitdruck, mit der Möglichkeit zusätzlicher betriebsunüblicher Pausen, mit der Möglichkeit zu Anleitung, Beaufsichtigung und Rückmeldung, mit konstanter sozialer Umgebung, ohne konfliktträchtige soziale Interaktionen, wohlwollendem auf sie eingehendem Umfeld, mit flexiblem Leistungspensum, ohne Verantwortung für Menschen und Maschinen. Demgegenüber betrachtet der Gerichtsgutachter Dr. med. C.________ als leidensangepasst eine abwechslungsreiche, nicht an strengen Zeitvorgaben orientierte, projektbezogene Tätigkeit ohne häufigen Kontakt zu Auftraggebern oder Kunden und möglichst mit Vertrauensarbeitszeit sowie gleichzeitiger supportiver Leistungskontrolle.