Citation: 2C_221/2023 E. 8

Zusammengefasst verletzt die Vorinstanz weder Bundes- noch Konventionsrecht, wenn sie das öffentliche Interesse an der Beendigung des Aufenthalts des Beschwerdeführers höher gewichtet als dessen privates Interesse, im Land zu verbleiben. Da sich die aufenthaltsbeendende Massnahme als den Umständen angemessen erweist, ist ebenso wenig zu beanstanden, dass die Vorinstanz keine Rückstufung in Betracht gezogen hat. Eine Rückstufung kann nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung nicht als "mildere" Massnahme angeordnet werden, wenn die Voraussetzungen für den Widerruf der Niederlassungsbewilligung mit einer Wegweisung erfüllt sind. Der Widerruf mit Wegweisung geht in diesem Sinne der Rückstufung vor (BGE 148 II 1 E. 2.5; Urteil 2C_338/2023 vom 27. November 2023 E. 4.7.3). Insofern gehen auch die diesbezügliche Rüge sowie die in dem Zusammenhang erhobene, wenig begründete Rüge der Verletzung des Rechtsgleichheitsgebots gemäss Art. 8 Abs. 1 BV fehl.