Citation: I 67/03 04.08.2003 E. 4

4.1 Da es um Versicherungsleistungen geht, sind gemäss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch der Beschwerdegegnerin um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten ist daher gegenstandslos. Die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu ergänzenden Abklärungen und zur neuen Verfügung gemäss dem mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellten Eventualantrag gilt praxisgemäss als Obsiegen im Sinne von Art. 159 OG (BGE 110 V 57 Erw. 3a; ZAK 1987 S. 268 f. Erw. 5a). Deshalb steht der unterliegenden Beschwerdegegnerin keine Parteientschädigung zu. Die unentgeltliche Verbeiständung kann ihr hingegen gewährt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bedürftigkeit aktenkundig ist und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdrücklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist. 4.2 Für das vorinstanzliche Verfahren hat das kantonale Gericht der Versicherten eine Parteientschädigung zugesprochen. Unter dem Gesichtspunkt des bundesrechtlichen Anspruchs auf eine Parteientschädigung gilt es im Streit um eine Sozialversicherungsleistung praxisgemäss bereits als Obsiegen, wenn die versicherte Person ihre Rechtsstellung im Vergleich zu derjenigen nach Abschluss des Administrativverfahrens insoweit verbessert, als sie die Aufhebung einer ablehnenden Verfügung und die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zur ergänzenden Abklärung und neuen Beurteilung erreicht (BGE 110 V 57 Erw. 3a; ZAK 1987 S. 268 f. Erw. 5). Hätte sich vorliegend das kantonale Gericht nach den letztinstanzlichen Erwägungen verhalten, hätte es die Verfügung der IV-Stelle vom 24. Oktober 2001 aufgehoben und die Sache zu ergänzenden Abklärungen und zur neuen Verfügung an die Verwaltung zurückgewiesen. Mit Blick auf diese Umstände ist nach dem Gesagten von einem formellen Obsiegen der Versicherten im kantonalen Prozess auszugehen. Daher ist die vorinstanzliche Parteikostenzusprechung zu bestätigen (Art. 159 Abs. 6 OG; Urteil H. vom 29. Januar 2003, I 185/02).