Citation: 1P.762/2004 17.01.2005 E. B

Am 9. Dezember 2004 erliess das Obergericht einen neuen Entscheid. Es wies den Rekurs von X.________ erneut ab und ordnete eine vorsorgliche Heilbehandlung nach Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB i.V.m. § 89bis der Strafprozessordnung des Kantons Luzern vom 3. Juni 1957 an. Es hielt an seiner bereits im ersten Entscheid vertretenen Auffassung fest, es bestehe neben dringendem Tatverdacht Wiederholungsgefahr. Mit verschiedenen Eingaben, welche am 16. Dezember 2004, am 23. Dezember 2004 (3 Schreiben) sowie am 10. Januar 2005 beim Bundesgericht eingingen, beantragt X.________ sinngemäss, der Obergerichtsentscheid vom 9. Dezember 2004 sei aufzuheben und er sei unverzüglich aus der Haft zu entlassen. Mit Eingabe vom 11. Januar 2005 teilte der Verteidiger von X.________ auf Anfrage mit, er habe dessen Schreiben nichts hinzuzufügen und reichte den Entscheid des Obergerichts vom 9. Dezember 2004 ein. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.