Citation: 6B_97/2019 E. 5.1

5.1. Schliesslich wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Aussprechung eines Berufsverbots. Er bringt vor, das Berufsverbot sei auch dann unverhältnismässig, wenn der Schuldspruch wegen Beihilfe zu gewerbsmässigem Betrug bestätigt werde. Das Strafverfahren habe bei ihm bereits Wirkung gezeigt. Wie die Vorinstanz zu Recht ausführe, habe er in den letzten sieben Jahren im Rahmen seiner Berufstätigkeit zu keinen Beschwerden mehr Anlass gegeben und habe sich im Berufsumfeld offenbar tadellos verhalten. Er sei durch das mittlerweile fast neun Jahre andauernde Strafverfahren stark belastet. Ein Berufsverbot sei daher zur Verhinderung weiteren Missbrauchs offensichtlich nicht notwendig. Ausserdem werde er nach Rechtskraft des bundesgerichtlichen Urteils mit einer bedingten oder allenfalls teilbedingten Strafe verbunden mit einer Probezeit von 4 Jahren konfrontiert sein, welche ebenfalls eine präventive Wirkung entfalten werde. Schliesslich würde ein Berufsverbot sein wirtschaftliches Fortkommen erheblich erschweren oder gar verhindern. Er habe keine anderweitige Ausbildung oder berufliche Perspektive, auf die er zurückgreifen könne. Zudem sei er mittlerweile 56 Jahre alt, was einen Berufswechsel oder einen Neueinstieg in eine andere Branche realistischerweise verunmögliche. In der Konsequenz würde ihn ein Berufsverbot, insbesondere bei einer Dauer von 4 Jahren, in massive finanzielle Schwierigkeiten bringen (Beschwerde S. 26 ff.).