Citation: 9C_459/2013 E. 3

Die Feststellung der Vorinstanz, beim Versicherten lägen psychosoziale Faktoren, ausgelöst durch den schweren Unfall seiner Ehefrau, vor, welchem eine dominierende Rolle zukommt, sind tatsächlicher Natur und damit für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich, es sei denn, das kantonale Gericht habe den medizinischen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt, was der Beschwerdeführer insoweit behauptet, als er vorbringt, es liege eine unvollständige Sachverhaltsermittlung vor. Die diesbezüglich vorgetragenen Argumente vermögen es indessen nicht, eine unvollständige Sachverhaltsfestlegung durch die Vorinstanz darzutun. Zwar trifft es zu, dass das kantonale Gericht zur Hauptsache auf die protokollierten Aussagen des RAD-Psychiaters M.________ abgestellt und namentlich auf die Anordnung eines externen psychiatrischen Gutachtens verzichtet hat. Aufgrund der den Verlauf durchgehend dokumentierenden medizinischen Akten, welche nebst den Protokollnotizen des RAD-Psychiaters auch verschiedene Berichte des Psychiaters Dr. med. K.________, umfassen, der den Beschwerdeführer seit März 2008 behandelt hat, war eine fachärztliche Untersuchung nicht nötig. Dies gilt umso mehr, als Dr. med. K.________ derartige Abklärungen nicht für angezeigt hielt und der Versicherte zudem selbst keine psychiatrische Behandlung als erforderlich erachtete, suchte er doch Dr. med. K.________ letztmals Anfang Dezember 2010 zu einem Beratungsgespräch auf. Angesichts dieses Verhaltens des Beschwerdeführers, der ärztlichen Aussagen sowie des Fehlens hinreichender Anhaltspunkte für das Vorliegen eines invalidisierenden psychischen Gesundheitsschadens durfte die Vorinstanz ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf die Anordnung eines fachärztlichen Gutachtens verzichten. Da die medizinischen Akten eine schlüssige Beurteilung des rechtserheblichen Sachverhalts erlauben, ist die Rüge, das kantonale Gericht habe die tatsächlichen Umstände unvollständig abgeklärt, unbegründet.