Citation: 1C_28/2007 22.04.2008 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör, weil das Verwaltungsgericht keinen Augenschein durchgeführt habe. Ferner rügt er eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung und eine willkürliche Anwendung der kantonalen Vorschrift über die sog. Erschliessungshilfe. Die Anwendung von § 41 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 14. Mai 1987 (PBG/SZ) sei unhaltbar, weil sie dem raumplanerischen Grundsatz der Landsparung zuwiderlaufe und eine Doppelspurigkeit bewirken könne, indem dem Beschwerdeführer der Zugang über die ausgebaute untere Hergishaltenstrasse verweigert werde, während er auf zivilrechtlichem Weg den Ausbau des allzu schmalen Hergishaltenwegs erzwingen müsse. Dieser sei an der schmalsten Stelle 2,1 m breit, obwohl die dinglich gesicherte Wegrechtsbreite 3,5 m betrage, weshalb schwerere Fahrzeuge wie Feuerwehrautos, Zügelwagen, Öl-Lieferwagen oder Krankenwagen den Weg nicht befahren könnten. Der Weg sei durch die Überbauung des Grundstücks KTN 3495 gegenüber dem früheren Zustand von 1998 schmaler geworden. Indem das Verwaltungsgericht sich geweigert habe, die Minderbreite als Tatsache zu anerkennen oder per Beweisabnahme abzuklären und einen Augenschein durchzuführen, habe es dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör verweigert.