Citation: 5A_337/2023 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, einzig die - nur bei triftigen Gründen angezeigte - Sistierung eines Verfahrens sei voraussetzungslos mit Beschwerde anfechtbar (Art. 126 Abs. 2 ZPO), während die Abweisung eines Sistierungsgesuches eine prozessleitende Verfügung sei, deren Anfechtung einen nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil bedinge (Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO). Ein solcher werde nicht dargelegt und es sei auch nicht ersichtlich, inwiefern das Verfahren bei der FINMA das Aberkennungsverfahren beeinflussen könnte; ebenso wenig sei erkennbar, inwiefern das (im Sistierungsgesuch nicht einmal erwähnte) Registerverfahren im Kanton das Aberkennungsverfahren beeinflussen könnte. Mit ihren weitschweifigen Ausführungen zum Aberkennungsverfahren, zum FINMA-Verfahren und zum Registerverfahren betreffend die Endress-Stiftung nehmen die Beschwerdeführer keinen konkreten Bezug auf die vorstehend zusammengefassten Erwägungen des angefochtenen Entscheides und sie vermögen deshalb keine Rechtsverletzung darzutun; sie müssten aufzeigen, dass und inwiefern sie im kantonalen Beschwerdeverfahren einen nicht leicht wieder gutzumachenden Nachteil dargelegt hätten.