Citation: 4A_335/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Zunächst ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz annahm, die Beschwerdeführerin habe angesichts der Bestreitung der Beschwerdegegnerin nicht hinreichend substanziiert, wann das streitige Gespräch von "Mitte September" stattgefunden habe, worin die Parteien angeblich ein Gegengeschäft vereinbart hätten. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, dass von der Beschwerdeführerin hätte erwartet werden können und müssen, dieses Gespräch und dessen Inhalt näher zu benennen. Ebenso hat die Beschwerdeführerin gemäss den schlüssigen Feststellungen der Vorinstanz keinen Beweis dafür angeboten, dass die Beschwerdegegnerin ihrer Offerte zum Verkauf von Masken des Typs "GM-03" zu einem Stückpreis von Fr. 0.38 überhaupt zugestimmt hat. Das hierzu offerierte Parteiverhör ist zu diesem Nachweis offensichtlich ungeeignet, zumal die Beschwerdeführerin keine Angaben zu den Aussagen der - den Sachverhalt bestreitenden - Beschwerdegegnerin machen kann. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, entgegen der Auffassung der Vorinstanz habe sie in der Klageantwort nachvollziehbar dargelegt, weshalb die Beschwerdegegnerin auf das offerierte Gegengeschäft eingegangen sei, rügt sie zudem bloss, dass die Vorinstanz auf ihre eigenen Behauptungen anstelle derjenigen der dies bestreitenden Beschwerdegegnerin hätte abstellen müssen. Damit kritisiert die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Beweiswürdigung, ohne diese aber als willkürlich auszuweisen. Hierzu genügt es nicht zu behaupten, es habe sehr wohl Gründe für ein Gegengeschäft gegeben bzw. dieses sei für die Beschwerdegegnerin attraktiv gewesen. Gleiches gilt für die behauptete Erhöhung der Abnahmemenge.