Citation: 8C_601/2015 E. A

Die 1965 geborene A.________ war als Verkäuferin tätig und dadurch bei der Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG (nachfolgend: Mobiliar) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 3. Februar 2012 fuhr ein nachfolgender Personenwagen ins Heck des von A.________ gelenkten und vor einem Zebrastreifen angehaltenen Autos. Gemäss Bericht des gleichentags aufgesuchten Hausarztes vom 1. April 2012 erlitt die Versicherte dabei ein kraniozervikales Beschleunigungstrauma mit Distorsion der HWS. Die Mobiliar gewährte Heilbehandlung und richtete Taggeld aus. Ab 3. Juli 2012 war A.________ u.a. wegen Schmerzen an der linken Schulter zur ambulanten Abklärung und Behandlung in der Klinik B.________ (Bericht vom 11. Juli 2012). Prof. Dr. med. C.________, Klinik B.________, diagnostizierte mit Bericht vom 1. November 2012 eine gerissene Supraspinatussehne und partiell gerissene Subscapularissehne an der linken Schulter. Er operierte die Schulter am 7. Dezember 2012. Die Mobiliar stellte bereits vor dem Eingriff in Frage, ob es sich bei der Schulterverletzung um eine Unfallfolge handle. Sie holte nebst weiteren Abklärungen ein polydisziplinäres Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle D.________ vom 10. Juli 2013 ein. Mit Verfügung vom 30. Oktober 2013 schloss die Mobiliar den Fall per 31. Juli 2013 folgenlos ab. Sie verneinte dabei namentlich auch jegliche Leistungspflicht für die Beschwerden an der linken Schulter, da diese nicht natürlich kausal auf den Unfall vom 3. Februar 2012 zurückzuführen seien. Daran hielt der Versicherer mit Einspracheentscheid vom 6. Februar 2014 fest.