Citation: 1C_594/2019 E. 2.2

2.2. Auch die übrigen Vorbringen der Beschwerdeschrift lassen den vorliegenden Auslieferungsfall nicht als besonders bedeutend (im Sinne der oben dargelegten Praxis zu Art. 84 BGG) erscheinen. Was den Gesundheitszustand des Verfolgten betrifft, kann offen bleiben, ob aus einem privaten ärztlichen Attest (das primär als Parteibehauptung zu qualifizieren wäre) ohne weiteres auf eine Hafterstehungsunfähigkeit geschlossen werden könnte. Selbst wenn dies zuträfe, ergäbe sich daraus - nach den hier anwendbaren Rechtsquellen - noch kein zwingendes Auslieferungshindernis (vgl. angefochtener Entscheid, E. 7-8, S. 11-14). Vielmehr stünde es dem Verfolgten (im Falle einer Inhaftierung im ersuchenden Staat) frei, seine Hafterstehungsunfähigkeit gegenüber den zuständigen Strafbehörden seines Heimatstaates geltend zu machen. Die Frage, ob im Zeitpunkt des Vollzuges (des rechtskräftigen Entscheides) sogar eine Transportunfähigkeit des Verfolgten vorliegen könnte (bzw. ob der Vollzug deswegen aufgeschoben werden müsste), bildet nicht Gegenstand des angefochtenen Auslieferungsentscheides. Ebenso wenig werfen die in Kroatien zu erwartende medizinische Versorgung des Verfolgten oder die dortigen Haftbedingungen Rechtsfragen von grundsätzlicher Tragweite auf, mit denen sich (nach dem Bundesstrafgericht) auch noch das Bundesgericht materiell zu befassen hätte.