Citation: 6B_227/2018 E. 4

Damit macht der Beschwerdeführer keine neuen Tatsachen oder neue Beweismittel im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO geltend. Entsprechend vermag er mit seinen Ausführungen auch nicht aufzuzeigen, weshalb die Vorinstanz auf sein Revisionsgesuch zu Unrecht nicht eingetreten sein könnte. Der Beschwerdeführer verkennt vielmehr, dass sich die Revision gegen die materielle Urteilsgrundlage richten muss. Neue Tatsachen und Beweismittel sind revisionsrechtlich nur relevant, wenn sie geeignet sind, die tatsächlichen Feststellungen, auf welchen die Verurteilung basiert, zu erschüttern. Blosse Verfahrensverstösse sind grundsätzlich nicht mittels Revision korrigierbar (Urteil 6B_965/2017 vom 18. April 2018 E. 4.2). So stellt insbesondere die vom Beschwerdeführer geltend gemachte ungenügende Verteidigung keinen Revisionsgrund dar (vgl. etwa Urteile 6B_440/2015 vom 18. November 2015 E. 1.4; 6B_986/2013 vom 11. Juli 2014 E. 4.1 mit Hinwiesen). Ausstandsgesuche müssen ohne Verzug gestellt werden (Art. 58 Abs. 1 StPO). Offensichtlich verspätet ist daher auch die Rüge, die am Urteil vom 10. Dezember 2015 beteiligten Richter seien befangen gewesen.