Citation: 8C_138/2023 E. 2

Die Vorinstanz bestätigte mit Urteil vom 21. Dezember 2022 die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 25. Mai 2022, wonach dem Beschwerdeführer ab dem 1. Juli 2020 eine Hilflosenentschädigung auf der Grundlage einer leichten Hilfslosigkeit zustehe; zufolge verspäteter Anmeldung werde diese indessen erst ab dem 1. Dezember 2020 ausgerichtet. Zu den Vorbringen des Beschwerdeführers hielt es fest, die Beschwerdegegnerin habe durch eine qualifizierte Fachperson Abklärungen an Ort und Stelle durchführen lassen. Diese sei über die medizinische Aktenlage, insbesondere über den definitiven Bericht des Rehazentrums B.________ vom 18. November 2021 im Bild gewesen. Der vom Beschwerdeführer eingereichte Bericht von Dr. med. C.________ vom 8. April 2022 sei zwar erst nach dem Abklärungsbericht vom 28. Januar 2022 verfasst worden, enthalte aber keine neuen Diagnosen und Befunde. Entscheidend sei, dass die Abklärungsperson massgeblich auf die vom Beschwerdeführer am 25. Januar 2022 vor Ort gemachten Angaben zu seiner Hilfsbedürftigkeit abgestellt habe und deren Stellungnahme den von der Rechtsprechung geforderten Kriterien an eine zuverlässige Entscheidgrundlage genüge. Anhaltspunkte für eine klar ersichtliche Fehleinschätzung seien nicht auszumachen. Folglich könnte ohne Weiteres darauf abgestellt werden. Demnach sei der Beschwerdeführer in drei der alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig auf die Hilfe Dritter angewiesen, was gemäss Art. 37 IVV einen Anspruch auf eine Hilflosenentschädigung für eine Hilfslosigkeit leichten Grades begründe.