Citation: 1P.222/2006 27.09.2006 E. C

In teilweiser Gutheissung der Berufung des Angeklagten reduzierte das Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 26. Januar 2006 die Zuchthausstrafe im Hinblick auf die lange seit den inkriminierten Taten verstrichene Zeit auf dreieinhalb Jahre. Im Übrigen wies es die Berufung ab. In Übereinstimmung mit dem Bezirksgericht hatte das Obergericht keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Aussagen der Zivilklägerin hinsichtlich ihrer Schilderung der sexuellen Handlungen. Gestützt darauf ging das Obergericht davon aus, dass X.________ sein Auto auf einem Waldweg abgestellt und dort die Zivilklägerin gezwungen hatte auszusteigen, worauf es gegen deren Willen zu Geschlechts- und Oralverkehr kam. Anschliessend an die sexuellen Handlungen soll X.________ der Zivilklägerin ein Schweigegebot auferlegt und ihr für den Widerhandlungsfall mit dem Tod gedroht haben. Seine Drohung habe er bei einer weiteren Ausfahrt am darauffolgenden Tag bekräftigt.