Citation: 4C.316/2006 20.12.2006 E. C

Mit Berufung vom 14. Juli 2004 beantragte die Klägerin dem Kantonsgericht Schwyz, das Urteil des Bezirksgerichts Höfe vom 21. Juni 2004 sei aufzuheben und der Beklagte zu verpflichten, der Klägerin Fr. 415'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 30. September 1995 zu bezahlen. Das Kantonsgericht Schwyz wies die Berufung mit Urteil vom 7. Februar 2006 ab. Es kam zum Schluss, der Beklagte sei im damaligen Befehlsverfahren versehentlich zwar in eigenem Namen, aber offensichtlich als Geschäftsführer der A.________ Sàrl aufgetreten, weshalb der Klägerin gegen ihn kein Schadenersatzanspruch gestützt auf § 184 ZPO SZ zustehe. Selbst für den Fall, dass man davon ausgehen wollte, der Beklagte habe den Vertrag zwischen der Klägerin und der A.________ Sàrl übernommen und sei deshalb im Befehlsverfahren in eigenem Namen aufgetreten, seien die Voraussetzungen von § 184 ZPO SZ nicht erfüllt, da der A.________ Sàrl zum Zeitpunkt der Massnahme gegenüber der Klägerin ein fälliger und durchsetzbarer Anspruch auf Übergabe und Übereignung der fraglichen Maschine zustand. Mit Bezug auf die behauptete Entwendung verschiedener Gegenstände beim Abtransport des OKK-Zenters PCH 600, 60 WZ stellte das Kantonsgericht fest, die Klägerin habe den Beweis dafür nicht erbracht, dass der Beklagte die Gegenstände unrechtmässig mitnahm.