Citation: I 786/06 29.05.2007 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die Arbeitsfähigkeit lediglich unter Berücksichtigung der Kniebeschwerden, nicht aber des Rückenleidens beurteilt. Zudem habe sie die Stellungnahmen der Dres. med. A.________ und K.________ sowie diejenigen des Hausarztes unbeachtet gelassen. 4.1 Das kantonale Gericht hat darauf hingewiesen, dass die meisten Ärzte, welche eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit attestierten, die Gesamtsituation einbezogen und sich nicht auf die Knieproblematik beschränkten. Dies gilt insbesondere für die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Ärzte des Spitals Z.________, ferner auch für diejenige der Rehaklinik Y.________ (Bericht vom 26. Juni 2002) sowie des SUVA-Kreisarztes (Bericht über die Abschlussuntersuchung vom 30. September 2002). Diese Berichte enthalten durchwegs eine Gesamtbeurteilung der Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung sowohl der Kniebeschwerden als auch der Rückenschmerzen. Der mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobene Vorwurf, die Vorinstanz habe in willkürlicher Weise von einer Gesamtwürdigung abgesehen, ist daher nicht stichhaltig. Im Übrigen trifft es entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung nicht zu, dass die für den Leistungsanspruch gegenüber der Invalidenversicherung relevante Arbeitsunfähigkeit notwendigerweise höher sein muss als im Bereich der Unfallversicherung, wo nur das Knieleiden zu beachten war. Vielmehr sind dem Beschwerdeführer in einer geeigneten Tätigkeit auch unter Berücksichtigung des Rückenleidens angepasste leichtere Arbeiten vollzeitlich und ohne wesentliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit zumutbar. 4.2 Auch das weitere Vorbringen des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe in den Akten enthaltene medizinische Unterlagen ausser Acht gelassen, ist nicht stichhaltig. Wenn das kantonale Gericht den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde genannten ärztlichen Berichten keine ausschlaggebende Bedeutung beigemessen hat, beruht dies weder auf einer mangelhaften Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts noch verstösst es sonstwie gegen Bundesrecht. Bei den vom Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eingeholten Stellungnahmen der Dres. med. A.________ und K.________ handelt es sich um Kurzbeurteilungen, die sich auf einmalige Untersuchungen stützen. Demgegenüber beruhen die Berichte des Spitals Z.________ auf eingehenden rheumatologischen, orthopädischen und neurologischen Explorationen im Rahmen wiederholter stationärer Abklärungen. Sie sind für die streitigen Belange umfassend, wurden in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) sowie unter Berücksichtigung der vom Versicherten geklagten Beschwerden erstattet und vermögen in den Schlussfolgerungen zu überzeugen. Es rechtfertigt sich, ihnen einen höheren Beweisgrad beizumessen als den vom Beschwerdeführer eingeholten ärztlichen Stellungnahmen und den Berichten des Hausarztes (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 und E. 3b/cc S. 353). Es besteht daher auch in diesem Punkt kein Anlass, vom vorinstanzlichen Entscheid abzugehen. Nicht zu beanstanden ist sodann, dass das kantonale Gericht von weiteren Beweiserhebungen abgesehen hat. Ergänzender Abklärungen bedarf es auch hinsichtlich der Frage nicht, inwieweit die bestehenden Beschwerden allenfalls Spätfolgen einer durchgemachten Tuberkuloseerkrankung sind, weil dies für die Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit nicht entscheidend ist.