Citation: 5A_770/2013 E. 2.3.2

2.3.2. Aber auch mit dem sinngemässen Hinweis des Beschwerdeführers auf Art. 65 ZPO lässt sich keine Willkür nachweisen: Nach dieser Bestimmung kann jemand, der eine Klage beim zum Entscheid zuständigen Gericht zurückzieht, gegen die gleiche Partei über den gleichen Streitgegenstand keinen Prozess mehr führen, sofern das Gericht die Klage der beklagten Partei bereits zugestellt hat und diese dem Rückzug nicht zustimmt. Wie sich aus der vorgenannten Vereinbarung vom 20. Juni 2012 ergibt, haben beide Parteien die Vereinbarung unterzeichnet und sich somit dahingehend geeinigt, dass die Beschwerdegegnerin ihr Gesuch zurückzieht und der Beschwerdeführer sich an ihren Parteikosten beteiligt. Aus den tatsächlichen Gegebenheiten des Vergleichs, insbesondere der Unterzeichnung durch den Beschwerdeführer, kann ohne Willkür geschlossen werden, er habe einem Rückzug des Begehrens im Sinn von Art. 65 ZPO zugestimmt. Daran ändert nichts, dass die Zustimmung im Dispositiv des Abschreibungsbeschlusses nicht ausdrücklich erwähnt worden ist. Auch insoweit ist unter dem Gesichtspunkt der Willkür gegen die Anordnung vorsorglicher Massnahmen entsprechend den früheren Begehren im Eheschutzgesuch nichts einzuwenden.