Citation: 6B_487/2021 E. 5.4.5

5.4.5. Zur Integration des Beschwerdeführers in der Schweiz hält die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer, der wenig Deutsch spreche und seine Muttersprache Mazedonisch besser als die deutsche Sprache beherrsche, sei sozial und kulturell praktisch nicht in der Schweiz integriert. Dies erstaune angesichts der kurzen Aufenthaltsdauer und der engen Bindung an seine bei ihm lebenden Eltern nicht. Unter dem Titel der Achtung des Privatlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK würden selbst eine lange Anwesenheitsdauer und die damit verbundene normale Integration nicht genügen. Erforderlich seien besonders intensive, über eine normale Integration hinausgehende private Beziehungen beruflicher oder gesellschaftlicher Natur zum Gastland. Solche seien vorliegend nicht gegeben. Der Beschwerdeführer habe betreffend seine Beziehungen in der Schweiz angegeben, die Freizeit mit seiner Frau respektive der Familie und seinen Arbeitskollegen zu verbringen. In einem Verein sei er dagegen nicht (angefochtenes Urteil S. 28 f.).