Citation: U 82/03 16.09.2004 E. 3

Strittig und zu prüfen ist vorab der Umfang des im Grundsatz anerkannten Anspruchs auf eine Invalidenrente, insbesondere die zumutbarerweise verwertbare Restarbeitsfähigkeit der Beschwerdegegnerin. 3.1 Nach Lage der Akten (den ersten Unfall betreffend insbesondere Bericht des Dr. med. F.________, Kreisarzt SUVA, vom 8. Juli 1998 [inkl. Nachtrag] und rechtskräftiges Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 16. Januar 2001; den zweiten Unfall betreffend insbesondere kreisärztlicher Abschluss-Bericht des Dr. med. F.________ vom 29. September 2000, Stellungnahme des Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, speziell Handchirurgie, Chirurgische Klinik am Spital X.________, vom 11. Dezember 2000) sowie den Parteivorbringen steht ausser Frage, dass die Beschwerdeführerin ihre angestammte Tätigkeit als Spinnereiarbeiterin aufgrund persistierender Beschwerden im rechten Knie und Handgelenk (mit Ausstrahlung in Ellbogen und Schulter bei Status nach distaler, offener Vorderarmfraktur) nicht mehr verrichten kann und für sie all jene Tätigkeiten ausser Betracht fallen, welche stereotype repetitive Handgelenkbewegungen (im Sinne der Flexion, Extension, Pronation und Supination) oder generell eine volle Handgelenkbeweglichkeit erfordern, sowie solche, bei welchen das Handgelenk jeweils während längerer Zeit in Extremstellungen gehalten werden muss oder die das Heben von Lasten über 10 kg mit sich bringen. Sodann bedingen die fortdauernden Kniebeschwerden eine vorwiegend sitzende, zeitweise gehende und stehende Tätigkeit, wobei der Anteil der gehenden und stehenden Beschäftigung nicht mehr als 10 % bis allerhöchstens 20 % der täglichen Arbeitszeit umfassen darf. 3.2 Anlass zur Rückweisung der Streitsache an die SUVA geben nach den Erwägungen der Vorinstanz einzig die gesundheitlichen Beeinträchtigungen am Handgelenk. Diesbezüglich war die Anstalt davon ausgegangen, dass bei Beachtung sämtlicher der unter Erw. 3.1 genannten (unfallkausalen) Einschränkungen und - gemäss Empfehlung im Bericht des Kreisarztes Dr. med. F.________ vom 29. September 2000 - einer um eine Stunde verlängerten Mittagspause ein ganztägiger Arbeitseinsatz zumutbar sei. Demgegenüber hält es die Vorinstanz unter Verweis auf den Bericht des Dr. med. B.________ vom 11. Dezember 2000 für möglich, dass die Wiederaufnahme selbst einer manuell leichten Arbeit zu einer Zustandsverschlimmerung am rechten Handgelenk führen würde; da die Verrichtung bekanntermassen gesundheitsschädigender (hier: das Risiko einer Handgelenksarthrose in sich bergenden) Arbeiten nicht zumutbar sei, bedürfe es angesichts der in diesem Punkt nicht schlüssigen Aktenlage einer zusätzlichen Sachverhaltsabklärung, namentlich einer unmissverständlichen Stellungnahme des Handchirurgen Dr. med. B.________ und - allenfalls - eines polydisziplinären Gutachtens.