Citation: 5A_598/2024 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, dass die erstinstanzliche Verfahrensleitung nicht alles Zumutbare zur Prozessbeschleunigung unternommen habe und seine Rechtsverzögerungsbeschwerde letztlich notwendig gewesen sei, um den Prozess zu beschleunigen. Mit seiner Rechtsverzögerungsbeschwerde vom 12. April 2024 habe er bewirkt, dass sich die erstinstanzliche Verfahrensleitung mittels Einschreiben vom 16. April 2024 an das Ministerium für Justiz und Verwaltung der Republik Kroatien gewandt habe. Weniger als zwei Wochen später habe dieses das kroatische Gericht aufgefordert, den Gutachter zu benennen, und wiederum nur etwas mehr als zwei Wochen später habe das kroatische Gericht den Gutachter beauftragt, das Schätzungsgutachten innert 30 Tagen zu erstellen. Der Beschwerdeführer schliesst daraus, dass ein Kausalzusammenhang zwischen seiner Rechtsverzögerungsbeschwerde und der Anordnung des Schätzungsgutachtens durch das kroatische Gericht bestehe. Damit sei widerlegt, dass die Einflussmöglichkeiten der erstinstanzlichen Verfahrensleitung im Hinblick auf eine Beschleunigung des Prozesses beschränkt gewesen seien, und eine summarische Auslegung des Prozessausgangs müsse ergeben, dass die Rechtsverzögerungsbeschwerde begründet gewesen sei. Zudem habe er sich gemäss Art. 107 Abs. 1 lit. b ZPO in guten Treuen zur Einreichung einer Rechtsverzögerungsbeschwerde veranlasst gesehen. Nach Ansicht des Beschwerdeführers hätte auch dies bei der Kostenverteilung berücksichtigt werden müssen.