Citation: 8C_863/2009 18.12.2009 E. 3

Zwischen den Parteien besteht Einigkeit darüber, an welchen Tagen innerhalb der unbestrittenermassen vom 19. November 2006 bis 18. November 2008 dauernden Rahmenfrist für die Beitragszeit es jeweils tatsächlich zu einem Arbeitseinsatz gekommen ist. Dies wurde denn auch von der Vorinstanz nicht weiter in Frage gestellt. Zu prüfen bleibt, ob deren Anrechnung als Beitragszeit im kantonalen Entscheid korrekt nach Massgabe der in vorstehender Erwägung dargelegten Regeln erfolgt ist, was der Beschwerdeführer in Abrede stellt. 3.1 Angesichts der ausgewiesenen und unbestrittenen effektiven Einsatzdaten steht fest, dass der Beschwerdeführer in den 11 Monaten November und Dezember 2006, Februar, April, Mai, Oktober und November 2007 sowie Januar, März, April und November 2008 überhaupt nicht - also an gar keinem Tag - gearbeitet hat. Unabhängig davon, ob sich der Beschwerdeführer in diesen Monaten jeweils in einem (fortlaufenden) Arbeitsverhältnis befand oder nicht, können diese daher von vornherein nicht als Beitragszeit berücksichtigt werden (vgl. E. 2.2 hievor). 3.2 Damit verbleiben innerhalb der massgebenden Rahmenfrist noch 14 Monate, für welche zwar beitragspflichtige Beschäftigungen ausgewiesen sind, sich teilweise aber die Frage stellt, ob sie als volle Beitragsmonate oder aber nur einzelne Tage davon als Beitragszeit (angebrochene Beitragsmonate) gezählt werden können. Dies wiederum beurteilt sich danach, ob während deren ganzen Dauer ein Arbeitsverhältnis vorlag (vgl. E. 2.2 hievor). Letzteres trifft jedenfalls auf die Monate März und Juli 2007 sowie Oktober 2008 nicht zu, begannen die Arbeitsverhältnisse in diesen Monaten doch erst am 9. März 2007 (Praxisvertretung bei Dr. med. H.________) und am 16. Juli 2007 (Vertretung in der Praxis C.________), während das letzte Arbeitsverhältnis (Assistenzarzt im Spital X.________) noch vor Ablauf der Probezeit auf den 10. Oktober 2008 gekündigt wurde und damit ein Ende fand. Es könnten demnach - im für den Beschwerdeführer günstigsten Fall - maximal noch 11 Monate als volle Beitragsmonate angerechnet werden. Beitragspflichtige Beschäftigungen sind für den Monat März 2007 während 6, für den Monat Juli 2007 während 12 und für den Monat Oktober 2008 während 8 Tagen, für diese drei Monate insgesamt also während 26 (Arbeits-)Tagen ausgewiesen, was hochgerechnet mit dem Faktor 1,4 (vgl. E. 2.1 hievor) 36,4 Kalendertage ergibt. Damit aber wären 12 Monate Beitragszeit entgegen der Argumentation des beco in seiner Vernehmlassung vom 16. November 2009 ausgewiesen, sofern tatsächlich 11 volle Beitragsmonate berücksichtigt werden könnten. Das beco behauptet denn auch bloss, der Beschwerdeführer vermöchte selbst bei Anerkennung fortlaufender Arbeitsverhältnisse die Mindestbeitragszeit von 12 Monaten nicht zu erfüllen, zeigt aber nicht auf, wie es zu diesem Ergebnis gelangt ist. Soweit der Beschwerdeführer den Monat März 2007 als vollen Beitragsmonat gezählt wissen will, ist mit der Vorinstanz darauf hinzuweisen, dass das Arbeitsverhältnis bei Dr. med. H.________ effektiv erst am 9. März 2007 begann. Ein anderslautender Vertrag - mit Arbeitsbeginn bereits am 1. März 2007 - jedenfalls ist nicht nachgewiesen. 3.3 Das kantonale Gericht hat sich mit den verschiedenen Arbeitsverhältnissen des Beschwerdeführers während der Rahmenfrist für die Beitragszeit ausführlich und je einzeln auseinandergesetzt. Dabei hat es zunächst erkannt, dass die Monate Januar, September und Dezember 2007 sowie September 2008 als volle Beitragsmonate zu gelten haben. Abgelehnt hat es die Vorinstanz im Weiteren aber, die Einsätze in den Arztpraxen des Dr. med. H.________ und C.________ je als fortdauernde Arbeitsverhältnisse anzuerkennen. Zumindest insoweit, als sie die übernommenen Vertretungen in der Praxis C.________ vom 16. Juli bis 8. August 2007 einerseits und vom 11. Februar bis 31. August 2008 andererseits nicht als demselben Arbeitsverhältnis zugehörig betrachtet hat, ist angesichts des doch langen einsatzfreien Unterbruchs vom 8. August 2007 bis am 11. Februar 2008 und der dazwischen für die Dauer vom 1. Dezember 2007 bis am 30. April 2008 vertraglich vereinbarten - allerdings vorzeitig von Arbeitgeberseite wieder gekündigten - Vertretung der Frau Dr. med. B.________ nicht ersichtlich, weshalb und inwiefern ihre Betrachtungsweise bundesrechtswidrig sein sollte. Damit aber sind die in vorstehender E. 3.2 festgestellten 11 Monate, welche maximal noch als volle Beitragsmonate in Betracht fallen könnten, wegen des im Februar 2008 erst am 11. des Monats begonnenen Arbeitsverhältnisses um einen weiteren Monat auf 10 zu reduzieren. Für den Monat Februar 2008 können nach Hochrechnung mit dem Faktor 1,4 lediglich 21 Kalendertage (15 Beitragstage x 1,4) angerechnet werden. Zusammen mit den in vorstehender E. 3.1 ermittelten 36,4 Kalendertagen ergeben sich damit 57,4 anrechenbare Kalendertage (36,4 + 21). Mit diesen zuzüglich der maximal noch möglichen 10 vollen Beitragsmonate wird eine Beitragszeit von 12 Monaten nicht erreicht, womit der kantonale Entscheid im Ergebnis zu bestätigen und die Beschwerde abzuweisen ist.