Citation: 9C_256/2019 E. 3

Sowohl gemäss der Ziff. 4.3.1 Abs. 6 des Vorsorgereglements der Beschwerdegegnerin 1 (Allgemeine Reglementsbestimmungen [ARB]; Ausgabe Januar 2011) wie auch gemäss Ziff. 4.3.1 Abs. 5 des Vorsorgereglements der Beschwerdegegnerin 2 (Allgemeine Reglementsbestimmungen [ARB ZV]; Ausgabe Januar 2011) werden die Leistungen einer versicherten Person, welche arbeitsunfähig oder invalid geworden ist, nach dem letzten vor Eintritt der Arbeitsunfähigkeit durch den Arbeitgeber gemeldeten Lohn bestimmt. Als gemeldeter Jahreslohn gilt gemäss Ziff. 2.3.1 Abs. 1 (Sätze 1 und 2) beider Reglemente der vom Arbeitgeber mitgeteilte jährliche AHV-Lohn der versicherten Person bei Aufnahme in das Vorsorgewerk bzw. am Stichtag, wobei der gemeldete Jahreslohn für das ganze Versicherungsjahr gilt. Gemäss Ziff. 10.3 Abs. 1 (Satz 1) der jeweils zwischen der B.________ GmbH und den Sammelstiftungen abgeschlossenen Anschlussverträgen erfolgt die Meldung der Jahreslöhne durch den Arbeitgeber mit Wirkung per Beginn des Vertrages, später per Beginn jedes Kalenderjahres bzw. per Beginn der Versicherung mittels einer von ihm ausgefüllten und durch Unterschrift anerkannten Lohnliste bzw. Anmeldung. Beide Vorsorgereglemente (ARB und ARB ZV) sehen zudem vor, dass wesentliche Lohnänderungen von mindestens 20 % für das laufende Jahr auf den Zeitpunkt ihrer Wirksamkeit angepasst werden; rückwirkende Lohnänderungen werden lediglich für das laufende Jahr gegen Vorlage entsprechender Nachweise berücksichtigt (je Ziff. 2.3.3 Abs. 1 und 2).