Citation: 5D_33/2017 E. 5.3

5.3. Mit seinen Ausführungen zum begrifflichen Unterschied zwischen Korrespondenz und gerichtlicher Eingabe begnügt sich der Beschwerdeführer mit einer eigenen, derjenigen des Obergerichts widersprechenden Interpretation des Gesetzes. Damit legt er jedoch nicht den Begründungsanforderungen entsprechend dar, inwiefern die obergerichtliche Auslegung der Begriffe von § 6 Abs. 1 AnwT/AG als krass falsch zu qualifizieren wäre. Insbesondere spricht die offene Formulierung von § 6 Abs. 1 AnwT/AG unter Willkürgesichtspunkten nicht dagegen, unter den Begriff der Korrespondenz sowohl den brieflichen Verkehr des Anwalts mit der Klientschaft als auch jenen mit den gerichtlichen Instanzen zu subsumieren.