Citation: 1P.131/2003 05.05.2003 E. 1

1.1 Gegen das angefochtene Urteil steht kein kantonales Rechtsmittel zur Verfügung. Die Beschwerde ist nach Art. 86 OG zulässig. 1.2 Zur staatsrechtlichen Beschwerde ist nur befugt, wer durch den angefochtenen Hoheitsakt in seinen eigenen und rechtlich geschützten Interessen berührt ist. Die staatsrechtliche Beschwerde ist nicht gegeben, um Interessen der Allgemeinheit oder rein tatsächliche Interessen zu wahren (Art. 88 OG; BGE 128 I 218 E. 1.1, 126 I 81 mit Hinweisen). Die vorsorgliche Anstaltseinweisung greift in das Recht auf persönliche Freiheit des Beschwerdeführers 1 ein. Er ist in seinen eigenen und rechtlich geschützten Interessen betroffen und zur Beschwerde befugt. Fraglich ist dagegen, ob und wieweit auch die Eltern, deren Obhut der Beschwerdeführer 1 mit der vorsorglichen Anstaltseinweisung entzogen wird, zur Beschwerde legitimiert sind. Dies kann jedoch offen bleiben. Da die Beschwerdebefugnis des Beschwerdeführers 1 gegeben ist, ist auf die Vorbringen in der Beschwerde grundsätzlich einzutreten, unabhängig davon, ob und wieweit auch die Legitimation der Eltern zu bejahen ist. 1.3 Die vorsorgliche Anstaltseinweisung des Beschwerdeführers 1 schliesst das Strafverfahren nicht ab. Es handelt sich um einen Zwischenentscheid. Er ist somit nach Art. 87 Abs. 2 OG nur anfechtbar, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann. Ein solcher Nachteil ist zu bejahen. Der erlittene Freiheitsentzug könnte auch bei einem für den Beschwerdeführer 1 günstigen Endurteil nicht mehr rückgängig gemacht, sondern höchstens noch entschädigt werden. Es verhält sich insoweit wie bei der Untersuchungshaft, gegen deren Anordnung die staatsrechtliche Beschwerde ebenfalls zulässig ist. Auch unter dem Gesichtswinkel von Art. 87 OG ist auf die Beschwerde einzutreten.