Citation: 8C_80/2022 E. 5.1

5.1. Gemäss Vorinstanz ist das von der IV-Stelle eingeholte MEDAS-Gutachten voll beweiskräftig. Dies gelte zunächst insbesondere hinsichtlich der psychiatrischen Einschätzung, wonach es sich bei den "Ohnmachts-Anfällen" (Stürze mit jeweils vollständigem oder teilweisem Verlust der Bewegungsfähigkeit eines oder mehrerer Körperglieder) um eine dissoziative Symptomatik handle, die den Beschwerdeführer indessen - da er gedanklich mit den zugrundeliegenden Belastungen zumeist nicht konfrontiert werde - in der Arbeitsfähigkeit nicht einschränke. Was die Rückenbeschwerden betrifft, so das kantonale Gericht weiter, sei der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten (im Gutachten weiter präzisierten) Tätigkeit vollzeitlich arbeitsfähig, dies jedoch mit einer Leistungseinbusse von 20 % wegen vermehrten Pausenbedarfs. Der nach der Begutachtung erstattete Bericht des behandelnden Arztes vom 20. November 2020 rechtfertige diesbezüglich keine andere Beurteilung. In erwerblicher Hinsicht war nach der Vorinstanz für den hypothetischen Zeitpunkt des Rentenbeginns im Februar 2017 mit der IV-Stelle bei beiden Vergleichseinkommen von demselben statistischen Tabellenlohn (gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung LSE) auszugehen und daher auf eine Ermittlung im Einzelnen zu verzichten. Die Gewährung eines leidensbedingten Abzuges sei nicht gerechtfertigt. Es resultierte somit, entsprechend dem Grad der Arbeitsunfähigkeit, ein Invaliditätsgrad von 20 %. Daran änderte sich, so die Vorinstanz weiter, im Übrigen auch nichts, wenn auf der Seite des Einkommens, das der Beschwerdeführer als Gesunder nach dem Verlust der vormaligen Stelle hypothetisch erzielen könnte (Valideneinkommen), auf den statistischen Lohn im Gastgewerbe abgestellt würde.