Citation: 9C_408/2014 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin macht insbesondere und mit Nachdruck geltend, ihr Gesundheitszustand habe sich im Vergleichszeitraum nicht verbessert. Die Vorinstanz habe keine Sachverhaltsprüfung vorgenommen und damit Art. 17 ATSG willkürlich angewendet. So habe sie nicht dargelegt, inwiefern im Vergleichszeitpunkt (28. September 2007) ein psychisches Leiden vorlag, welches die Arbeitsfähigkeit einschränkte. Namentlich fehle eine Auseinandersetzung mit den damaligen psychiatrischen Befunden und der Feststellung, dass die Beschwerdeführerin an einer invalidisierenden psychischen Beeinträchtigung gelitten hat. Unklar sei aufgrund des angefochtenen Entscheids, ob bei Erlass der Verfügung vom 28. September 2007 überhaupt ein psychisches Leiden mitberücksichtigt wurde. Der RAD habe im Bericht vom 10. Juli 2007 explizit festgehalten, dass keine eigenständige psychiatrische Störung erhoben werden konnte. Die Annahme des kantonalen Gerichts, der RAD sei von einer psychisch mitbedingten Invalidität ausgegangen, sei somit offensichtlich unrichtig. Die Folgerung der Vorinstanz, wonach die Verfügung vom 28. September 2007 psychische Beeinträchtigungen mitumfasst hat, basiere auf einer aktenwidrigen Sachverhaltsfeststellung; diese sei als willkürlich zu bezeichnen. Hätten die IV-Stelle oder der RAD ein psychisches Leiden berücksichtigen wollen, hätten sie seinerzeit ein psychiatrisches Gutachten veranlassen müssen. Die Verfügung vom 28. September 2007 habe ausschliesslich auf einer somatisch begründeten Beeinträchtigung beruht, ohne dass die psychische Komponente miteinbezogen wurde. Würde man als Vergleichszeitpunkt die frühere Verfügung vom 15. Juli 2005 heranziehen, ergäbe sich das nämliche Resultat. Denn auch zu jenem Zeitpunkt sei keine psychiatrische Diagnose mit Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gestellt worden. Basierten jedoch die Verfügungen vom 15. Juli 2005 und 28. September 2007 auf körperlichen Gesundheitsschäden, lasse sich die Verbesserung des Gesundheitszustandes mit Zunahme der Arbeitsfähigkeit, die nach Ansicht des kantonalen Gerichts zur revisionsweisen Aufhebung der Invalidenrente führe, nicht mit einer zum Vorteil der Versicherten veränderten psychischen Situation begründen. Mangels eines Revisionsgrundes sei die bisher gewährte Viertelsrente der Beschwerdeführerin über den 31. Juli 2013 hinaus auszurichten.