Citation: 4A_35/2021 E. 6.9.2

6.9.2. In der Berufung beanstandete die Klägerin die mangelnde Information über Mehrkosten. Wenn sie davon ausging, die Leistungen seien im Pauschalpreis inbegriffen, anerkennt sie aber eben auch implizit, dass die Leistungen (zumindest als Teil des Globalpreises) von ihr bestellt wurden. Da ihr der Nachweis der Globalpreisabrede nicht gelungen ist, sind diese Leistungen nach Massgabe des Wertes der Arbeit und der Aufwendungen des Unternehmers zu entschädigen. Auf den Circa-Preis hat sich die Klägerin an der angegebenen Stelle in der Berufung nicht berufen. Hingegen bemängelte sie, dass die Beschwerdegegnerin die Überschreitung des Kostenvoranschlags unbeanstandet liess. Die Vorinstanz kam indessen zum Schluss, die Leistungen, auf die sich der Kostenvoranschlag bezog, seien unter dem veranschlagten Preis abgerechnet worden. Damit hat sie die Berufung in diesem Punkt zu Recht abgewiesen.