Citation: 5A.10/2005 24.06.2005 E. A

A.a Der aus Pakistan stammende A.X.________ (geboren 1970) gelangte im Juli 1991 in die Schweiz und ersuchte hier um Asyl. Dabei machte er im Wesentlichen geltend, er sei christlichen Glaubens, seit 1987 Präsident einer christlichen Studentenvereinigung an einem College in Daska (Sialkot) gewesen und habe sich aktiv für die Belange der Vereinigung eingesetzt, was schliesslich zum Schulausschluss und zu einer Bedrohung durch die muslimische Studentenschaft geführt habe. Das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) lehnte das Asylgesuch mangels Glaubhaftigkeit der Asylvorbringen in einer Verfügung vom 18. Dezember 1991 ab und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz an. Eine dagegen beim EJPD erhobene Beschwerde wurde mit Entscheid vom 2. März 1992 abgewiesen. Das BFF setzte hierauf eine definitive Frist zur Ausreise aus der Schweiz bis zum 15. April 1992 an. Am 28. Februar 1992 meldete A.X.________ zusammen mit einer 1945 geborenen Schweizer Bürgerin beim Zivilstandsamt Z.________ ein Eheversprechen an, und am 14. Mai 1992 heirateten die Brautleute dort. Gestützt auf diese Heirat erteilte der Kanton Aargau A.X.________ eine Jahresaufenthaltsbewilligung. A.b Am 7. August 1996 stellte A.X.________ ein Gesuch um erleichterte Einbürgerung. Im Rahmen dieses Verfahrens hatte er gemeinsam mit seiner Ehefrau im August 1997 eine Erklärung unterzeichnet, wonach sie beide in einer tatsächlichen, ungetrennten ehelichen Gemeinschaft an derselben Adresse leben würden und zur Kenntnis nähmen, dass "die erleichterte Einbürgerung nicht möglich ist, wenn vor oder während des Einbürgerungsverfahrens einer der Ehegatten die Trennung oder Scheidung beantragt hat oder keine tatsächliche eheliche Gemeinschaft mehr besteht". Am 21. Oktober 1997 erhielt A.X.________ gestützt auf Art. 27 BüG das Schweizer Bürgerrecht. Am 29. Januar 1999 wurden die Eheleute vom Bezirksgericht Lenzburg geschieden.