Citation: B 51/05 07.09.2006 E. 4

Zu prüfen ist, ob auch ein enger zeitlicher Konnex zwischen der früheren Arbeitsunfähigkeit und der späteren Invalidität besteht oder ob dieser Zusammenhang durch eine längere Periode der Arbeitsfähigkeit unterbrochen wurde. 4.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, laut Bescheinigung der W.________ AG, bei welcher der Beschwerdegegner vom 1. Februar 1996 bis 30. September 1998 arbeitete, habe der Lohn von monatlich Fr. 4100.- der Arbeitsleistung entsprochen. Die IV-Stelle habe den Versicherten dort als bestens eingegliedert erachtet und berufliche Massnahmen abgelehnt. Wesentliche gesundheitlich bedingte Arbeitsunfähigkeiten seien für diese Zeit nicht aktenkundig. Selbst wenn aufgrund der nicht sehr überzeugenden Berichte des Dr. med. O.________ anzunehmen wäre, dass schon vor Aufnahme der Tätigkeit bei der T.________ AG eine relevante dauernde Teilarbeitsunfähigkeit aufgrund des diagnostizierten psychischen Leidens bestanden habe, müsse der zeitliche Zusammenhang zwischen dieser Arbeitsunfähigkeit und der ab 1. Januar 2002 anerkannten Invalidität offensichtlich als unterbrochen betrachtet werden, da der Beschwerdegegner während eines Zeitraumes von über zwei Jahren in der Lage gewesen sei, die Erwerbstätigkeit bei der T.________ AG ohne grössere krankheitsbedingte Unterbrüche und ohne ersichtliche Leistungseinschränkung auszuüben. Die Arbeitsunfähigkeit, welche später zur Invalidität führte, ist nach Ansicht der Vorinstanz während des Vorsorgeverhältnisses mit der Beschwerdeführerin eingetreten, weshalb er mit Bezug auf die obligatorische berufliche Vorsorge unter Vorbehalt eines allfälligen Leistungsaufschubs ab 1. Januar 2002 Anspruch auf Leistungen habe. Hinsichtlich der überobligatorischen Vorsorge hielt das kantonale Gericht dafür, der Lohn bewege sich ausschliesslich im BVG-Bereich (Art. 8 Abs. 1 BVG). Ob Anspruch auf überobligatorische Leistungen bestehe, brauche nicht geprüft zu werden, da ein solcher die Rentenhöhe ohnehin nicht beeinflussen könne. 4.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird demgegenüber geltend gemacht, der Beschwerdegegner sei seit 1992 chronisch schizophren und leide unter Wahnvorstellungen. Die IV-Stelle habe das Gesuch um Umschulungsmassnahmen im Jahre 1996 nicht deshalb abgewiesen, weil keine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bestanden habe oder eine solche entfallen sei, sondern weil berufliche Massnahmen keine Aussicht auf Erfolg gehabt hätten. Weder habe die W.________ AG sich zu den krankheitsbedingten Absenzen geäussert, noch sei der Grund der Kündigung bekannt. Bei der in der T.________ AG ausgeübten, seiner Schulbildung keineswegs entsprechenden Hilfsarbeitertätigkeit sei der Versicherte völlig überfordert gewesen, was schliesslich Ende Januar 2001 zu einer Erhöhung der bereits vor Antritt der Stelle bestandenen Arbeitsunfähigkeit geführt habe. Als falsch bezeichnet die Beschwerdeführerin die Feststellung der Vorinstanz, wonach ein allfälliger überobligatorischer Leistungsanspruch materiell keine Auswirkungen auf die Leistungshöhe habe. Etwa 50% der versicherten Invalidenrente lägen im überobligatorischen Bereich, was unter den Parteien bisher nie streitig gewesen sei. Massgebend sei in erster Linie der Vorsorgeplan und nicht die Höhe des versicherten Lohnes.