Citation: 6B_883/2008 02.12.2008 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG festgestellt (Beschwerde Ziff. 1). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet willkürlich im Sinne von Art. 9 BV (vgl. BGE 134 IV 36 E. 1.4.1; 133 II 249 E. 1.2.2). Willkürlich ist eine tatsächliche Feststellung nicht bereits, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 133 I 149 E. 3.1; 132 I 13 E. 5.1; 127 I 54 E. 2b). Der Beschwerdeführer stellt selber fest, die Beschwerdegegnerin habe ausgesagt, nach dem Klopfen stocksteif im Bett gelegen zu haben. Daraus durfte die Vorinstanz ohne Willkür ableiten, die Beschwerdegegnerin sei damals vor Angst erstarrt (angefochtener Entscheid S. 21). Geradezu mutwillig ist die Behauptung des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin habe in act. HD 7/2 S. 7 ausgesagt, keine Angstgefühle gehabt zu haben. Auf der fraglichen Seite erklärt die Beschwerdegegnerin nicht weniger als viermal, Angst vor dem Beschwerdeführer gehabt zu haben. Sie führte überdies aus, sie sei am gleichen Abend aus ihrer Wohnung ausgezogen, weil sie Angst gehabt habe. Inwieweit die Feststellung der Vorinstanz, die Beschwerdegegnerin sei nach dem Vorfall aus Angst für zwei Wochen weggezogen und habe an wechselnden Adressen bei Bekannten gewohnt (angefochtener Entscheid S. 22), willkürlich sein sollte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht.