Citation: 6B_695/2024 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass kein objektives Beweismittel wie etwa ein Blutalkoholkonzentrationstest vorliege, um eine Beeinträchtigung der Schuldfähigkeit des Beschwerdeführers während der Tat nachzuweisen. Für die Beurteilung der Schuldfähigkeit ist ohnehin nicht primär auf die Blutalkoholkonzentration abzustellen, sondern auf das Mass, in dem die Einsichts- oder Steuerungsfähigkeit beeinträchtigt ist. Hierzu erwägt die Vorinstanz, den Akten und den konkreten Umständen der Tat lasse sich kein Hinweis entnehmen, dass der Beschwerdeführer in seiner Einsichts- oder Steuerungsfähigkeit beeinträchtig gewesen sei. Anhand des Tatablaufs sei keine Beeinträchtigung auszumachen. Anlass der Tat sei nicht der Alkohol gewesen. Denn der Beschwerdeführer und die weiteren Beteiligten hätten zielgerichtet agiert. Sie seien von St. Gallen nach Zürich gefahren, um den Beschwerdegegner 2 aufzusuchen. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers nimmt die Vorinstanz an, dass vor der Tat Alkohol konsumiert wurde. Doch sie qualifiziert den Alkohol überzeugend bloss als zusätzlichen Faktor und nicht als Hauptanlass der Tat. Willkürfrei legt sie dar, dass der Beschwerdeführer nicht in einem Ausmass alkoholisiert war, das eine Beeinträchtigung seiner Schuldfähigkeit vermuten liesse.