Citation: 5A_482/2024 E. 3

Anlass zur Beschwerde gibt die Aufhebung der für die Beschwerdeführerin bestehenden Beistandschaft. Die Beschwerdeführerin rügt vorab eine Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren sowie des Gebots des Handelns nach Treu und Glauben, weil ihre Begutachtung im Verfahren vor der KESB (vgl. vorne Bst. A.b) in deutscher und nicht in englischer Sprache stattgefunden habe und ihr kein Übersetzer zur Verfügung gestellt worden sei. Es fragt sich in grundlegender Hinsicht, ob die Beschwerde diesbezüglich den insoweit geltenden strengen Begründungsanforderungen genügt (vgl. vorne E. 2.1), da weder die angeblich verletzten Konventions- und Verfassungsnormen genannt werden (vgl. Art. 6 Ziff. 1 EMRK; Art. 9 und 29 Abs. 1 BV) noch auf den Gehalt der aus diesen fliessenden Ansprüche eingegangen wird (vgl. Urteil 5A_1038/2021 vom 13. September 2022 E. 2.2; 5A_694/2016 vom 31. März 2017 E. 3; 5A_853/2009 vom 4. Februar 2010 E. 1.2). Jedenfalls aber äussert die Beschwerdeführerin sich nicht zum Vorhalt des Kantonsgerichts, die sprachlichen Hindernisse seien verspätet vorgebracht und es sei nicht rechtzeitig eine Übersetzungshilfe beantragt worden (vgl. dazu Art. 5 Abs. 2 BV; BGE 149 III 12 E. 3.2.1; 143 V 66 E. 4.3). Damit fehlt es an einer hinreichenden Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid.