Citation: 5A_473/2021 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert die Betreuungsregelung unter zahlreichen Gesichtspunkten (weil sie montags bis mittwochs arbeite, würden ihr nur symbolisch Betreuungsanteile eingeräumt; das Kind schlafe normalerweise 12 Stunden, wegen der Tages-/Nacht-Routine könne die Übergabe am Sonntag nicht um 19.00 Uhr stattfinden, diese habe spätestens um 17.00 Uhr oder besser um 16.00 Uhr zu erfolgen; der angefochtene Entscheid sei eine grosse Last für das Kind). Hingegen bestreitet sie die Feststellung des Obergerichts nicht, wonach sie ausser ihrer grundsätzlichen Opposition gegen die alternierende Obhut und der Geltendmachung ihres Anspruchs auf Wochenenden keine Gründe vorgebracht habe, die gegen die vom Beschwerdegegner vorgeschlagene Aufteilung der Betreuungsanteile sprächen, und sich solche auch nicht aus dem übrigen Beweisverfahren ergäben. Abgesehen davon, dass die Beschwerdeführerin auch in diesem Kontext auf Tatsachen abstellt, die sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid ergeben und folglich unberücksichtigt zu bleiben haben, hätte sie die vor Bundesgericht vorgetragenen Argumente bereits in das vorinstanzliche Verfahren einbringen können und müssen. Mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges ist darauf nicht einzugehen (zu diesem Konzept: BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 145 III 42 E. 2.2.2; 143 III 290 E. 1.1 mit Hinweisen).