Citation: I 727/03 17.05.2004 E. A

Der 1955 geborene D.________ leidet seit Geburt an einer höchstgradigen Innenohrschwerhörigkeit beidseits. Seit 1963 wird er von der Invalidenversicherung mit Hörgeräten versorgt. Am 20. Dezember 2001 ersuchte er die Invalidenversicherung durch die Lieferantin für Hörgeräte, die Hörberatung Solothurn, um erneute binaurale Hörgeräteversorgung. Gestützt auf die Expertise 1 vom 23. Januar 2002 und die Expertise 2 vom 19. Dezember 2002 des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, sprach die IV-Stelle des Kantons Solothurn (nachfolgend: IV-Stelle) D.________ mit Verfügung vom 30. Januar 2003 den für die erforderliche binaurale Versorgung in der Indikationsstufe 3 tariflich vorgesehenen Höchstbetrag von Fr. 5'224.- zu; einen Mehrbetrag für die zwei angepassten Hörgeräte Bernafon Symbio 110 BTE lehnte sie ab, wogegen D.________ Einsprache erhob. Mit Einspracheentscheid vom 2. April 2003 hielt die IV-Stelle an ihrem Standpunkt fest.