Citation: 8C_678/2021 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, die Vorinstanz habe aktenwidrig festgestellt, dass die Untersuchungen in der Klinik D.________ im November 2017 stattgefunden hätten. Diese seien aber zwischen dem 4. Dezember 2017 und 25. Januar 2018 erfolgt. Dr. med. J.________ habe sodann in seinem Bericht vom 9. Juni 2015 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit vom 1. August bis 16. November 2014 sowie eine 75%-ige Arbeitsunfähigkeit ab 17. November 2014 attestiert. Dieser Bericht belege somit klarerweise nicht bloss eine Arbeitsunfähigkeit von 20 %, wie dies die Vorinstanz u.a. gestützt darauf angenommen habe. Dr. med. I.________ habe in seinem Bericht vom 6. Oktober 2016 vielmehr festgehalten, dass die Beschwerdeführerin ihre Tätigkeit wieder ab 17. November 2014 im Umfang von 25 % aufgenommen, diese später jedoch vollständig aufgegeben habe. Er habe vermutungsweise eine psychisch bedingte sekundäre Verschlechterung genannt und empfohlen, die Arbeitsfähigkeit (aus somatischer Sicht) langsam wieder auf 80 % zu steigern. Der hieraus gezogene vorinstanzliche Schluss einer von August 2015 bis November 2017 im Umfang von 80 % bestehenden Arbeitsfähigkeit sei daher aktenwidrig und verletze den Untersuchungsgrundsatz. Wiedereingliederungsbemühungen seien aufgrund des schlechten Gesundheitszustands gescheitert, obwohl die Beschwerdeführerin ein grosses Interesse an der beruflichen Wiedereingliederung gehabt habe. Ab 1. September 2016 sei sie vollständig arbeitsunfähig gewesen, wie sich aus den echtzeitlichen Dokumenten ergebe. Hiervon abzuweichen sei sachlich oder rechtlich nicht gerechtfertigt. Es sei daher erstellt, dass die Beschwerdeführerin in ihrer angestammten Tätigkeit für die Zeit vom 1. August bis 16. November 2014 vollständig, ab 17. November 2014 bis 31. August 2016 zu 75 % und vom 1. September 2016 bis 6. Dezember 2017 wiederum zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei. Überdies habe sich der Bericht des lic. phil. F.________ und des Dr. rer. nat. G.________ vom 27. November 2014 nur auf die Fahreignung bezogen, was lic. phil. F.________ am 3. Dezember 2014 klargestellt habe. Andere neuropsychologische Defizite (insbesondere im Bereich der Exekutivfunktionen) seien zu diesem Zeitpunkt weiterhin vorhanden gewesen. Die Experten der Klinik D.________ hätten sich sodann ausdrücklich nur zur Arbeitsfähigkeit ab Gutachtenszeitpunkt geäussert. Sie seien nicht in der Lage gewesen anzugeben, ob die Arbeitsfähigkeit aus neurologischer und psychiatrischer Sicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt wiederhergestellt gewesen sei. Mit Blick auf die echtzeitlichen ärztlichen Einschätzungen stehe der Beschwerdeführerin daher eine bis 31. März 2018 befristete ganze Invalidenrente zu.