Citation: 1B_125/2021 E. 2.2

2.2. Beim Entscheid über die Aktenzustellung im Haftverfahren handelt es sich um einen Zwischenentscheid. Ein solcher kann beim Bundesgericht grundsätzlich, mit Ausnahmen, nur mit dem Endentscheid angefochten werden (vgl. Art. 92 ff. BGG). Gegen die Entscheide über die Untersuchungshaft selbst steht jedoch nach ständiger Rechtsprechung die Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht offen (siehe E. 1). Das muss auch für prozessuale Zwischenentscheide im Haftverfahren gelten, die mit dem Haftentscheid angefochten werden. Der Beschwerdeführer hat nicht unmittelbar gegen den Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts, mit dem sein Antrag auf Zustellung der Akten per Mail oder Fax abgewiesen und sein Rechtsvertreter auf Einsichtnahme in die Akten am Gericht verwiesen wurde, sondern erst gegen den Haftentscheid als solchen Beschwerde erhoben. Die Beschwerde an das Bundesgericht ist daher grundsätzlich zulässig. Ein Entscheid, mit dem in einem Haftverfahren der Aktenzugang verweigert wird, kann im Übrigen geeignet sein, einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu bewirken (vgl. BGE 137 IV 172 E. 2.2).