Citation: 4A_293/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz hielt fest, die Beschwerdeführerin sei zu einer fachärztlichen Untersuchung eingeladen worden, die am 12. Dezember 2022 bei Dr. med. D.________ hätte stattfinden sollen. Mit Schreiben vom 5. Dezember 2022 habe die Beschwerdeführerin der Beschwerdegegnerin mitgeteilt, dass sie nichts gegen eine solche Untersuchung einzuwenden habe; aber es sei aufgrund des Beschwerdebilds bzw. dessen Ursachen angezeigt, eine Ärztin mit der Begutachtung zu beauftragen. Die Beschwerdeführerin sowie ihr Rechtsvertreter hätten daraufhin am 14. Dezember 2022 eine Einladung zur Untersuchung bei Dr. med. E.________ erhalten, die am 22. Dezember 2022 hätte stattfinden sollen. In der Einladung sei auf die Folgen unentschuldigten Fernbleibens hingewiesen worden. Am 22. Dezember 2022 habe sich die Ärztin bei der Beschwerdegegnerin gemeldet und ihr mitgeteilt, dass die Beschwerdeführerin dem Termin unentschuldigt ferngeblieben sei. Mit Schreiben vom 4. Januar 2023 habe die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass bis auf weiteres kein Taggeld mehr ausgerichtet werde. Sobald die medizinischen Abklärungen nachgeholt worden seien, und deren Ergebnisse die Arbeitsunfähigkeit bestätigten, setze sie ihre Leistungen fort, wobei die Verspätungstage an die maximale Leistungsdauer angerechnet würden.