Citation: 2P.22/2000 22.03.2000 E. 1

1.- A.________ betreibt seit Jahren ein Büro für Rechtsberatung in Zürich, verfügt aber nicht über das Anwaltspatent. In einem Verfahren vor Arbeitsgericht Zürich wurde sie zunächst als Prozessvertreterin zugelassen, weil sie erklärt hatte, nur ausnahmsweise und unentgeltlich auf Wunsch eines langjährigen Kollegen und Freundes dessen Unternehmung vor Gericht vertreten zu wollen. Als A.________ das Mandat später entgeltlich weiterführen wollte, entzog ihr das Arbeitsgericht mit Beschluss vom 17. November 1999 die Prozessführungsbefugnis, weil eine berufsmässige Vertretung den patentierten Anwälten vorbehalten sei. Das Obergericht des Kantons Zürich bestätigte diesen Entscheid am 21. Dezember 1999. Gegen den Beschluss des Obergerichts hat A.________ Nichtigkeitsbeschwerde an das Kassationsgericht des Kantons Zürich und zugleich staatsrechtliche Beschwerde an das Bundesgericht erhoben. Das Kassationsgericht ist auf die Beschwerde am 29. Februar 2000 nicht eingetreten, weil die Beschwerdeführerin die Prozesskaution nicht geleistet hatte.