Citation: 5A_658/2017 E. 4

Das Kantonsgericht hat erwogen, dass der prozessbevollmächtige Vertretungsbeistand typische anwaltliche Tätigkeiten verrichtet habe, welche nach dem anwendbaren Berufstarif abzugelten seien. Der Honoraransatz betrage somit Fr. 200.-- bis 350.--, wobei der Mindestansatz von Fr. 200.-- geltend gemacht worden sei. Es lägen detaillierte Honorarabrechnungen über die erbrachten Leistungen und Auslagen vor. Die Gesamtsumme erscheine für eine einvernehmliche Scheidung auf den ersten Blick in der Tat als hoch. Sie sei aber insgesamt gerechtfertigt angesichts des ausserordentlich grossen Aufwandes für die Mandatsführung, welche wesentlich damit zusammenhänge, dass sich die Zusammenarbeit mit dem Beschwerdeführer aufgrund der (mit der psychischen Beeinträchtigung zusammenhängenden) fehlenden Entschlusskraft und der ständigen Meinungswechsel (betreffend Weiterführung des Scheidungsverfahrens und mehrmalige Herbeiführung einer Einigung) als zeitintensiv und beziehungstechnisch anspruchsvoll erwiesen habe. Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander und er gibt auch keinen Fingerzeig, inwiefern das angefochtene Urteil Recht verletzen soll. Er hält primär fest, davon ausgegangen zu sein, dass der Staat die Kosten trage, was er selbst nicht tun könne, weil sein Haus hypothekarisch belastet sei und er von der AHV-Rente lebe. Dabei handelt es sich aber um ein neues und somit unzulässiges Vorbringen (Art. 99 Abs. 1 BGG), welches im Übrigen den Anfechtungsgegenstand (Umfang des dem Beistand zustehenden Honorars) nicht betrifft. Ferner macht er weitere Ausführungen, welche in keinerlei Zusammenhang mit dem angefochtenen Urteil stehen (Gründe für die Errichtung der Beistandschaft; Regierungsrat B.________ sei ihm Fr. 60'000.-- schuldig).