Citation: 9C_21/2007 17.01.2008 E. 4

4.1 Die Bedürftigkeit der Partei als eine der Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung im kantonalen Beschwerdeverfahren muss gleich ausgelegt werden wie der Begriff der "Partei, die nicht über die erforderlichen Mittel verfügt," gemäss Art. 64 Abs. 1 BGG und derjenige der "bedürftigen Partei" nach Art. 152 Abs. 1 des nunmehr aufgehobenen OG (Urteil des Bundesgerichtes 9C_167/2007 vom 21. Juni 2007 E. 3.2 mit Hinweisen). Als bedürftig gilt danach eine Person, wenn sie ohne Beeinträchtigung des für sie und ihre Familie nötigen Lebensunterhalts nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten; dabei sind die Einkommens- wie die Vermögensverhältnisse zu berücksichtigen (BGE 124 I 97 E. 3b S. 98 mit Hinweis) und zwar beider Ehegatten (BGE 119 Ia 11 E. 3a S. 12). Von einem Grundeigentümer kann verlangt werden, einen Kredit auf sein Grundstück aufzunehmen, soweit dieses noch belastet werden kann (BGE a.a.O.). Der Nachweis, dass die Aufnahme eines (weiteren) Hypothekarkredites nicht möglich ist, obliegt der Person, welche unentgeltliche Rechtspflege beantragt (vgl. das bereits zitierte Urteil des Bundesgerichtes 9C_167/2007 E. 3.2). 4.2 Das kantonale Gericht gelangte aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Unterlagen zum Schluss, "zufolge des vorhandenen Vermögens" (Barschaft in Höhe von Fr. 16'000.- und insbesondere Eigentum einer Liegenschaft, welche abzüglich der Hypothek von Fr. 120'000.- einen Wert von Fr. 177'000.- aufweise sowie einen jährlichen Ertrag von Fr. 9'975.- abwerfe) könne die unentgeltliche Rechtsverbeiständung nicht gewährt werden. Die vorinstanzliche Betrachtungsweise ist mit Blick auf die grundsätzliche Verbindlichkeit der im angefochtenen Entscheid getroffenen Sachverhaltsfeststellung für das Bundesgericht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) nicht zu beanstanden. Das vom Beschwerdeführer letztinstanzlich eingereichte neue Beweismittel, aus welchem hervorgeht, dass seine in den USA lebende Ehefrau lediglich ein bescheidenes Einkommen erziele, kann im vorliegenden Verfahren nicht berücksichtigt werden (Art. 99 BGG). Es muss demnach bei der Verweigerung der unentgeltlichen Verbeiständung für das kantonale Verfahren sein Bewenden haben.