Citation: 8C_26/2021 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin wendet im Wesentlichen ein, die Vorinstanz verkenne, dass sie die 20%ige Anstellung bei G.________ per 31. Dezember 2018 verloren habe. Zudem hätte sie mehr als zu 20 % arbeiten wollen, was dort aber nicht möglich gewesen sei. Sie sei somit keinesfalls erheblich eingegliedert gewesen. Eingliederungsmassnahmen hätten überhaupt erst bei Eintritt der angeblichen 70%igen Arbeitsfähigkeit ab 15. Juni 2018 Sinn gemacht. Zudem habe der Gutachter Dr. med. D.________ festgehalten, dass sie mit dem Tod ihre Partners im März 2018 "vorübergehend" einen Rückschlag erlitten habe. Dies sei aber nicht vorübergehend gewesen (vgl. E. 4.1 hiervor). Dies alles und die Krankschreibung bei G.________ zeigten, dass sie nicht über die notwendigen Selbsteingliederungsressourcen verfügt habe. Ihre erschwerte Eingliederungsfähigkeit ergebe sich auch aus dem Bericht der E.________ GmbH vom 31. März 2017, wonach sie im ersten Arbeitsmarkt nicht einsatzfähig sei, und aus der Tatsache, dass sie am 24. Oktober 2019 noch arbeitslos gewesen sei. Sie sei auch keine besonders agile und gewandte sowie im gesellschaftlichen Leben integrierte Person und habe keine besonders breiten Ausbildungen und Berufserfahrungen. Gemäss dem Gutachten des Dr. med. D.________ habe sie fast ausnahmslos im Betrieb ihres Ehemannes gearbeitet, nämlich zu 30 bis 40 % in der Landwirtschaft und zu ca. 40 % im Büro. Seit 20 Jahren habe sie gemäss diesem Gutachten unter psychischen Problemen mit immer wiederkehrendem Substanzmissbrauch (Alkohol etc.) gelitten. Die Rentenbefristung ohne Prüfung und Durchführung von Eingliederungsmassnahmen sei somit bundesrechtswidrig.