Citation: 4A_197/2020 E. B

Am 15. Oktober 2008 gelangte die Geschädigte an das Handelsgericht des Kantons Zürich und beantragte, die Versicherung sei zur Zahlung jeweils bestimmter Beträge unter den Titeln "Pflege- und Betreuungsschaden", "Erwerbsausfall" und "Haushaltschaden" zu verpflichten, wobei sie jeweils separate Beträge für den vergangenen und den künftigen Schaden ausschied und zum Teil im Verlaufe des Verfahrens abänderte. Ausserdem verlangte sie von der Versicherung eine Genugtuungsrente und die Übernahme vorprozessualer Anwaltskosten, die sie beide ebenfalls bezifferte. B.a. Am 20. November 2018 beschloss das Handelsgericht, das Verfahren werde im Umfang von Fr. 1'931'754.-- zufolge Klagerückzugs als erledigt abgeschrieben. Sodann verpflichtete es die Versicherung, der Geschädigten Fr. 2'021'374.-- zuzüglich Zins zu 5 % seit 20. November 2018 sowie Fr. 451'193.-- für aufgelaufene Zinsen zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 1). Weiter hatte die Versicherung eine Rente für künftigen Pflege- und Betreuungsschaden zu bezahlen, wobei die Rentenansprüche mit dem Tod der Geschädigten erlöschen sollten (Dispositiv-Ziffer 2). Es erkannte, dass sich die Rentenhöhe gemäss Dispositiv-Ziffer 2 um den Betrag reduziert, um den die gesetzlichen Sozialversicherungsleistungen zusammen mit der zugesprochenen Rente einen bestimmten Gesamtschaden übersteigen (Dispositiv-Ziffer 3). Schliesslich bestimmte es die Indexierung der Rente und des Gesamtschadens gemäss Dispositiv-Ziffern 2 und 3 (Dispositiv-Ziffer 4). Im Mehrbetrag wies es die Klage ab (Dispositiv-Ziffer 5). B.b. Die Versicherung erhob dagegen Beschwerde in Zivilsachen, welche das Bundesgericht mit Urteil 4A_6/2019 vom 19. September 2019 (nachfolgend: Rückweisungsentscheid) teilweise guthiess. Es hob die Dispositiv-Ziffern 1 bis 4 sowie die Kostenverlegung in den Dispositiv-Ziffern 6 bis 8 des handelsgerichtlichen Urteils auf und wies die Sache zur Neubeurteilung an das Handelsgericht zurück. B.c. Mit neuem Urteil vom 6. März 2020 verpflichtete das Handelsgericht die Versicherung, der Geschädigten Fr. 1'718'310.-- nebst Zins zu 5 % seit 6. März 2020 und Fr. 375'742.-- für aufgelaufene Zinsen zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 1). Im Mehrbetrag wies es die Klage ab (Dispositiv-Ziffer 2). Die Gerichtsgebühr veranschlagte es mit Fr. 200'000.--; hinzu kamen die Kosten von Fr. 24'000.-- für das medizinische Gutachten (Dispositiv-Ziffer 3). Es auferlegte den Parteien die Kosten je zur Hälfte (Dispositiv-Ziffer 4) und verpflichtete die Versicherung, der Geschädigten eine Parteientschädigung von Fr. 620.-- zu bezahlen; im Übrigen sprach es keine Parteientschädigungen zu (Dispositiv-Ziffer 5).