Citation: 8C_746/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Demgegenüber beruft sich der Beschwerdeführer einzig auf die abweichende Aktenbeurteilung der Dr. med. F.________, wonach die Integritätseinbusse für das rechte Knie mit 20 % und für beide Handgelenke mit 10 % zu veranschlagen sei (vgl. chirurgisch-versicherungsmedizinische Beurteilung vom 23. Mai 2022). Darin wird jedoch - wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat - nicht ansatzweise aufgezeigt, weshalb von der agenturärztlichen Prognose einer Femorotibialarthrose im rechten Knie abgewichen und stattdessen eine mässig ausgeprägte (Pan) Gonarthrose zu berücksichtigen sein soll, welche den Beschwerdeführer laut Suva-Tabelle 5 im Mittelwert künftig voraussichtlich zu 20 % einschränken würde. Nicht zu erschüttern vermögen die Aussagen der Dr. med. F.________ diejenigen des Dr. med. E.________ ausserdem, weil in ihrer Einschätzung eine allfällige Versorgung mittels (sekundärer) Knie-Endoprothese miteinbezogen ist. Dabei lässt sie ausser Acht, dass für die Bemessung der Integritätseinbusse nicht der Protheseneinsatz, sondern der vorherige Schweregrad der Arthrose massgeblich ist (vgl. Suva-Tabelle 5 mit Hinweis auf Urteil U 313/02 vom 4. September 2003 E. 3; ebenso: Urteile 8C_906/2015 vom 12. Mai 2015 E. 5.1; 8C_600/2007 vom 28. April 2008 E. 2.1.2; je mit Hinweisen).