Citation: 2A.479/2003 08.12.2003 E. 1

1.1 Eine Zwischenverfügung ist dann selbständig mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 Abs. 2 und Art. 45 Abs. 1 sowie Abs. 2 lit. h VwVG; BGE 120 Ib 97 E. 1c S. 99/100). Voraussetzung ist indessen, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch gegen den Endentscheid, dem die Zwischenverfügung vorangeht, zulässig wäre (Art. 101 lit. a OG e contrario) 1.2 Gegenstand des Beschwerdeverfahrens vor dem Departement ist die Zustimmung zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Der mit einer Schweizer Bürgerin verheiratete Beschwerdeführer hat gemäss Art. 7 ANAG grundsätzlich einen Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde somit gegen den Endentscheid des Departements zulässig ist (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 e contrario), kann dieses Rechtsmittel auch gegen vorangegangene Zwischenentscheide mit drohendem unheilbaren Nachteil ergriffen werden. 1.3 Die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege hat im vorliegenden Fall zur Folge, dass der Beschwerdeführer einen Kostenvorschuss bezahlen muss und es ihm verwehrt ist, einen unentgeltlichen Rechtsbeistand in Anspruch zu nehmen. Dadurch kann ihm nach ständiger Rechtsprechung ein nicht wieder gutzumachender Nachteil entstehen (vgl. BGE 111 Ia 276 E. 2b S. 278 f.; 126 I 207 E.2 S. 210; 119 Ia 337 E. 1 S. 338; Art. 45 Abs. 2 lit. h VwVG, analog anwendbar). Da auch die übrigen formellen Erfordernisse erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.