Citation: 8C_773/2016 E. A

Der 1958 geborene A.________ war seit 1. Februar 2002 als Agenturleiter der F.________ Versicherung angestellt und dadurch bei der CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG (nachfolgend: Concordia oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch unfallversichert. Am 24. März 2015 wurde er von seiner Ehefrau und seiner Tochter leblos in der Garage ihres Hauses aufgefunden. Als Todesursache wurde ein hämorrhagischer Schock durch Verbluten nach einem Messerstich in die linke Oberschenkelvorderseite unterhalb der Leiste mit Eröffnung der Oberschenkelschlagader (A. femoralis) festgestellt. Mit Verfügung vom 19. November 2015 und Einspracheentscheid vom 28. April 2016 lehnte es die Concordia ab, Leistungen im Zusammenhang mit dem Ableben des A.________ auszurichten. Zur Begründung wurde ausgeführt, der Versicherte habe sich die Stichverletzung am Oberschenkel absichtlich zugefügt, sodass kein Unfall vorliege.