Citation: 7B_311/2024 E. 4.1

4.1. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, als juristischer Laie könne ihm nicht vorgeworfen werden, er habe sein Ausstandsgesuch hinsichtlich zwei der geltend gemachten Befangenheitsgründe verspätet eingereicht, erweist sich seine Rüge als unbegründet. Unter Hinweis auf die Rechtsprechung macht er zwar korrekt geltend, dass bei der Annahme eines verspätet geltend gemachten Ausstandsbegehrens grundsätzlich Zurückhaltung geboten ist (Urteile 1B_236/2020 vom 7. Oktober 2020 E. 2.2; 1B_22/2019 vom 17. April 2019 E. 3.2). Wie die Vorinstanz richtig ausführt, gilt es indes zu berücksichtigen, dass ein mehr als zwei Wochen nach Kenntnis des allfälligen Befangenheitsgrunds eingereichtes Ausstandsgesuch nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung als verspätet gestellt gilt (siehe Urteile 7B_299/2023 vom 29. Februar 2024 E. 3.1; 7B_517/2023 vom 8. Februar 2024 E. 3.6; je mit Hinweisen)