Citation: 8C_260/2016 E. 5.3

5.3. Der Versicherte hält weiter das neurologische Teilgutachten für nicht nachvollziehbar, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne. Mit der Vorinstanz ist jedoch festzuhalten, dass der neurologische Experte und federführende Gutachter ein in jeder Hinsicht den Anforderungen der Rechtsprechung genügendes Gutachten erstattete. Diesbezüglich kann auf die überzeugende Begründung der Vorinstanz verwiesen werden. Wie bereits erwähnt (E. 5.2), vermögen auch die Berichte des Prof. Dr. med. C.________ die Einschätzungen des neurologischen Experten nicht in Zweifel zu ziehen. Bezüglich des strittigen Kopfanpralls ist zu beachten, dass der Versicherte einen solchen in keiner der zeitlich dem Unfallereignis naheliegenden Schilderungen erwähnte. Eine Kontusion des Schädels wurde im Austrittsbericht des erstbehandelnden Spitals E.________ vom 31. August 2010 zwar vermerkt, doch fand sie keinen Eingang in die Liste der zahlreichen diagnostizierten Kontusionen. Das am Unfalltag erstellte Schädel-CT wurde unter Hinweis auf multiple Kontusionen und das verwendete (gerinnungshemmende) Marcumar veranlasst, jedoch ohne als Indikation einen Kopfanprall oder eine Schädelkontusion zu nennen. Vor allem aber zeigte es unauffällige Ergebnisse. Zudem waren die festgestellten Prellungen gemäss Arztzeugnis des Spitals E.________ vom 29. Juli 2010 auf den Gurt zurückzuführen. Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass der neurologische Experte nicht von einem gesicherten Kopfanprall ausging. Die vom Rechtsvertreter des Versicherten diesbezüglich gemachten Überlegungen sind lediglich Spekulationen und vermögen die fachärztliche Einschätzung nicht in Zweifel zu ziehen.