Citation: I 37/03 09.12.2003 E. 5

Zu untersuchen bleibt, ob sich die Verhältnisse bis zum Verfügungserlass in dem Masse verändert haben, dass eine Neubeurteilung vorzunehmen ist (BGE 129 V 222). 5.1 Die angefochtene Verfügung vom 20. Dezember 2001 beruht in medizinischer Hinsicht auf dem Gutachten des Medizinischen Zentrums Römerhof vom 5. März 1999. Dieses war in Auftrag gegeben worden, nachdem das Sozialversicherungsgericht Zürich in seinem Entscheid vom 27. Februar 1998 zur Erkenntnis gelangte, die vorhandenen Unterlagen lieferten bezüglich Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers keine genügenden Grundlagen. PD Dr. med. M.________ stellte die Diagnosen eines panvertebralen Syndroms/weichteilrheumatischen Schmerzsyndroms und einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.4) mit ausgeprägter psychischer Symptomatik. Ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit seien funktionelle Bauchschmerzen und eine Adipositas simplex. In Bezug auf die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit hielten die Experten wörtlich fest (S. 14): "Aus rein rheumatologischer Sicht würde für eine leichte körperliche Tätigkeit eine normale Arbeitsfähigkeit bestehen. Es ist dem Versicherten jedoch aus psychischen Gründen nicht möglich mit Schmerzen zu arbeiten. Damit muss er zum jetzigen Zeitpunkt auch für leichtere Arbeiten als nicht arbeitsfähig angesehen werden. Der Endzustand ist jedoch nicht erreicht." Die Ärzte fordern, der Beschwerdeführer sei vor allem psychiatrisch intensiver zu betreuen. Psychiater und Berufsberater müssten den Versicherten schrittweise in eine körperlich leichtere Tätigkeit eingliedern können. Er müsse energischer als bis jetzt behandelt werden. Falls der Beschwerdeführer dafür nicht motiviert sei, müssten ihm im Sinne seiner Schadenminderungspflicht Auflagen gemacht werden. Eine mangelnde Motivation sei invaliditätsfremd. 5.2 Aus diesem Gutachten schloss die IV-Stelle des Kantons Zürich, die Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen wäre unter Beachtung der Schadenminderungspflicht nicht vorhanden und daher für die Schätzung des Invaliditätsgrades nicht relevant. Sie zog in der Folge drei DAP-Dokumentationen bei und gelangte gestützt darauf zur Erkenntnis, der Beschwerdeführer hätte im Jahre 1998 einen Invalidenlohn von Fr. 41'862.- für eine vollzeitliche leichte Tätigkeit verdienen können, was einem Invaliditätsgrad von 31 % entspreche. Diese Berechnung liegt auch der angefochtenen Verfügung vom 20. Dezember 2001 zugrunde. Die Vorinstanz hat erwogen, es sei primär Sache des Einzelnen, alles Zumutbare selbst vorzukehren, um die Folgen der Invalidität bestmöglich zu mildern. Die Sachverständigen des Medizinischen Zentrums Römerhof hätten sich in ihrem ausführlichen Gutachten schlüssig zur Schadenminderungspflicht des Beschwerdeführers geäussert. Demnach sei dieser seinen Obliegenheiten nicht genügend nachgekommen; ein Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung sei ausgeschlossen. Sie bestätigt die angefochtene Verfügung, ohne ihrerseits die Invaliditätsberechnung nachzuprüfen.