Citation: I 242/04 28.07.2005 E. 2

Im angefochtenen Entscheid werden die Bestimmung über die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruches (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung) und die Grundsätze zur Übereinstimmung des Invaliditätsbegriffs in der Invaliden- und in der obligatorischen Unfallversicherung (BGE 126 V 291 Erw. 2a mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur Beweiswürdigung ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Bei der Prüfung eines allfälligen schon vor dem In-Kraft-Treten des ATSG auf den 1. Januar 2003 entstandenen Anspruchs auf Leistungen der Invalidenversicherung sind die allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln heranzuziehen, gemäss welchen - auch bei einer Änderung der gesetzlichen Grundlagen - grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts galten. Demzufolge ist der Leistungsanspruch, welcher nur bis im Jahre 2001 streitig ist, aufgrund der bisherigen Normen zu prüfen (BGE 130 V 446 Erw. 1 mit Hinweisen). Keine Anwendung finden auch die auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen Änderungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung vom 21. März 2003 und der Verordnung über die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003 (4. IV-Revision).