Citation: 6B_1241/2023 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz Willkür vor, soweit sie als erstellt erachte, dass er eine Reaktionszeit von einer Sekunde aufgewiesen habe. Zudem verletze sie den Grundsatz in dubio pro reo, indem sie nicht von der optimalen Reaktionszeit ausgehe. In rechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz nehme zu Unrecht eine grobe Verkehrsregelverletzung gemäss Art. 90 Abs. 2 SVG an. Zwar stelle sie zutreffend fest, dass gemäss der empfohlenen Regel "1/6-Tacho" vorliegend eine grobe Verkehrsregelverletzung vorliege, zumal der Abstand 1,36 Meter bzw. 0,07 Sekunden unter dem aus der Geschwindigkeit resultierenden Richtwert zu liegen komme. Sie würdige jedoch die gemäss Rechtsprechung zu beachtenden weiteren relevanten Parameter nicht korrekt. Überdies sei der Tatbestand auch in subjektiver Hinsicht nicht erfüllt.