Citation: 1P.142/2004 22.03.2004 E. 4

4.1 In der Sache wirft der Beschwerdeführer den kantonalen Instanzen zunächst vor, die klare Aussage des Gutachtens zu verkennen, wonach eine geschlossene Vollzugsform wohl nicht in Frage komme. Dazu ist festzuhalten, dass das Gutachten des IRM vom 10. Juni 2003 zum Schluss kommt, im Rahmen eines üblichen Freiheitsentzugs sei kaum mit einer Verschlechterung des körperlichen Zustands zu rechnen, sofern gewisse ärztliche und psychologische Kautelen eingehalten seien. Soweit Vorbehalte zum Freiheitsentzug in Form des geschlossenen Vollzuges gemacht werden, ändert dies an der Hafterstehungsfähigkeit des Beschwerdeführers nichts. 4.2 Der Beschwerdeführer behauptet vor allem, sein Gesundheitszustand habe sich seit der Begutachtung durch das IRM verschlechtert. Dies hätte die kantonalen Instanzen seiner Ansicht nach veranlassen müssen, die Hafterstehungsfähigkeit noch einmal ergänzend abklären zu lassen. Das Unterlassen dieser Abklärungen führe zu einer willkürlichen Feststellung des massgeblichen Sachverhalts. 4.3 Der Beschwerdeführer stützt sich auf ein Schreiben des behandelnden Neurologen vom 16. Dezember 2003. Nach diesem war der Zustand des Beschwerdeführers damals schlechter als bei der letzten Konsultation im Juli 2003. Die Arbeitsfähigkeit wurde auf 50 Prozent festgelegt. Die Therapien müssten weiter durchgeführt werden. Es bestehe weiterhin keine Hafterstehungsfähigkeit. Im angefochtenen Entscheid wird dazu ausgeführt, dieses äusserst summarische Zeugnis enthalte keinerlei Hinweis darauf, weshalb es dem Rekurrenten schlechter gehe. Es könne ihm nicht so schlecht gehen, dass die Hafterstehungsfähigkeit in Frage gestellt sei. Sonst würde der behandelnde Neurologe nicht zur Einschätzung kommen, der Beschwerdeführer sei zu 50 Prozent arbeitsfähig. Auch das Gutachten sei unter anderem gestützt auf Arztberichte erstellt worden, wonach der Beschwerdeführer zu 50 bis 75 Prozent arbeitsfähig sei, allerdings nur für leichte bis mittelschwere Arbeiten. Mit dieser Argumentation setzt sich der Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise auseinander. Damit ist die Willkürrüge offensichtlich nicht hinreichend begründet (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; vgl. E. 1.2 hiervor).