Citation: 8C_174/2022 E. 3.2

3.2. Zur Einschränkung im Haushaltsbereich hielt die Vorinstanz fest, da sich aus dem somatisch-neurologischen Status keine funktionellen Einschränkungen ergeben und die Gutachter die Leistungseinschränkung auf die schwere Fatigue und bis zu einem gewissen Grad auf die Schmerzsymptomatik zurückgeführt hätten, sei es der Beschwerdeführerin zuzumuten, die Haushaltsarbeit einzuteilen und Pausen einzulegen. Zudem sei ihr der im gleichen Haushalt lebende Partner bei den Haushaltsarbeiten behilflich. Ein rentenbegründender Invaliditätsgrad würde nur bei einer Einschränkung von 40 % und mehr im Aufgabenbereich Haushalt resultieren (40 % x 0,2 = 8 % [+ 32%iger Invaliditätsgrad im Erwerbsbereich]). Eine Einschränkung in dieser Höhe sei nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgewiesen, ohne dass es einer eingehenden Abklärung bedürfe.