Citation: 6P.83/2005 20.10.2005 E. 6

Ebenso wenig verstösst die Anordnung der Landesverweisung gegen Bundesrecht. Die Vorinstanz hat, wie von der Rechtsprechung gefordert, eine Gesamtwürdigung im Rahmen von Art. 55 StGB vorgenommen und ihren Entscheid umfassend und überzeugend begründet. Die (allfällige) Wegweisung wegen Ablaufs der Aufenthaltsdauer war dabei für ihre Beurteilung nicht entscheidend. Gegen die Dauer der angeordneten Landesverweisung erhebt der Beschwerdeführer keine substantiierten Einwendungen. Dass die ausgefällte Zuchthausstrafe von 3 ¾ Jahren in einem Missverhältnis zur zehnjährigen Landesverweisung steht, trifft nicht zu. Die Vorinstanz hat auch die Frage einer bedingten Landesverweisung nach den massgeblichen Gesichtspunkten geprüft (BGE 119 IV 195 E. 3). Eine Bundesrechtsverletzung ist nicht ersichtlich. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist demnach abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.