Citation: 9C_125/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten einlässlich. Sie erwog, die IV-Stelle habe zu Recht auf das Gutachten des medizinischen Abklärungsinstituts D.________ vom 15. November 2011 abgestellt und spätestens ab September 2011 eine uneingeschränkte Arbeits- und Leistungsfähigkeit in einer körperlich leichten, wechselbelastenden Tätigkeit angenommen. Nicht zu beanstanden sei auch der Einkommensvergleich, welcher einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 18 % ergeben habe. Die Rente sei daher zu Recht aufgehoben worden. Im Einzelnen stellte das kantonale Gericht insbesondere fest, die Gutachter am medizinischen Abklärungsinstitut D.________ hätten anlässlich der ersten Exploration der Versicherten die Schmerzsymptomatik im sensiblen Versorgungsgebiet der Nervi ilioinguinalis und iliohypogastricus links noch gut nachvollziehen können. Auch habe eine radikuläre sensible Ausfallsymptomatik als Ursache für die Schmerzen im linken ventralen Oberschenkel nicht ausgeschlossen werden können, was mit der Differenzialdiagnose einer radikulären Symptomatik der Nervenwurzel L3/4 links zum Ausdruck gebracht worden sei. Die zweite Begutachtung im September 2011 habe verschiedene Diskrepanzen und eine (mindestens bewusstseinsnahe) Selbstlimitierung ergeben, welche von den Gutachtern als Schmerzausweitung interpretiert worden seien. Die bei der Beurteilung der Leistungsfähigkeit in der ersten Expertise noch mitberücksichtigte radikuläre Beteiligung sei nunmehr verneint worden. Eine Computertomographie im Spital F.________ habe eine aktuelle Kompression neuronaler Strukturen ebenfalls klar ausschliessen können. Die verbliebenen objektivierbaren Beschwerden machten lediglich noch einen verschwindend kleinen Anteil aus, der keine 30%ige Einschränkung der Leistungsfähigkeit mehr zu rechtfertigen vermöge. Die vom neurologischen Gutachter auf die deutliche Zunahme der Symptomausweitung zurückgeführte Verbesserung leuchte somit ein. An der beweiskräftigen psychiatrischen Beurteilung im Gutachten vom 15. November 2011 sei nicht zu zweifeln. Die nur ausnahmsweise invalidisierende Wirkung einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung sei zu Recht verneint worden. Auch die übrigen medizinischen Akten (namentlich die Berichte des Dr. med. E.________ vom 10. Februar 2011 und 30. Januar 2012 sowie des Spitals F.________ vom 24. Februar 2012) enthielten keine Hinweise auf eine schwerwiegende depressive Erkrankung.