Citation: 6B_305/2015 E. 3

Die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil können vor Bundesgericht gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willkürlich im Sinne von Art. 9 BV sind. Willkür liegt vor, wenn der angefochtene Entscheid im bemängelten Punkt offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint, genügt nicht (BGE 138 III 378 E. 6.1; 137 IV 1 E. 2.4). Die angebliche Willkür ist in der Beschwerde präzise zu rügen, und die Rüge ist zu begründen (Art. 106 Abs. 2 BGG). Appellatorische Kritik, wie sie z.B. im Berufungsverfahren vor einer Instanz mit voller Kognition vorgebracht werden kann, ist vor Bundesgericht unzulässig. Der Beschwerdeführer bemängelt zur Hauptsache den Sachverhalt, von dem die Vorinstanz ausging. Indessen beschränkt er sich auf unzulässige appellatorische Kritik, aus der nicht ersichtlich ist, dass und inwieweit die Vorinstanz in Willkür im oben umschriebenen Sinn verfallen wäre. So rügt der Beschwerdeführer z.B. unter Hinweis auf Art. 147 Abs. 1 StPO, es seien Einvernahmen in seiner Abwesenheit durchgeführt worden, zu denen er keine Stellung habe nehmen können. Nach den Feststellungen der Vorinstanz wurde dieser Mangel indessen in der Berufungsverhandlung behoben, als die Geschädigte in Anwesenheit des Beschwerdeführers einvernommen wurde (Urteil S. 7 E. 4.3). Aus welchem Grund ihre Aussagen unter diesen Umständen nicht verwertbar sein sollten, vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen. Weiter rügt der Beschwerdeführer, es sei eine Person polizeilich befragt worden, die mit dem vorliegenden Fall überhaupt nichts zu tun habe. Indessen stellt die Vorinstanz ausdrücklich fest, die Aussagen dieser Person seien nicht verwertbar, soweit sie im Widerspruch zu den Aussagen des Beschwerdeführers stehen oder ihn belasten (Urteil S. 7 E. 4.3). Folglich ist von vornherein nicht ersichtlich, was der Beschwerdeführer aus seiner Rüge für sich herleiten will. Die Vorinstanz stellt bei der Würdigung der Aussagen unter anderem unter Bezugnahme auf konkrete Urkunden fest, der Beschwerdeführer habe Verschiedenes eingeräumt, bejaht und anerkannt (Urteil S. 8). Aus seiner nicht näher ausgeführten Behauptung, er habe "nie etwas anerkannt", ist nicht ersichtlich, dass die Zitate der Vorinstanz offensichtlich unrichtig wären. Ohne dass sich das Bundesgericht zu allen Vorbringen ausdrücklich äussern müsste, ist festzustellen, dass der Beschwerdeführer nicht zu begründen vermag, inwieweit die Vorinstanz bei der Feststellung des Sachverhalts in Willkür verfallen wäre.