Citation: 6B_476/2015 E. 1

Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG muss die Rechtsschrift u.a. die Begehren und deren Begründung mit Angabe der Beweismittel enthalten. Das Rechtsbegehren, wonach das Urteil der Vorinstanz aufzuheben sei, genügt für sich allein den gesetzlichen Anforderungen in der Regel nicht. Nach der Rechtsprechung reicht ein kassatorisches Begehren aus, soweit sich aus der Begründung ergibt, was mit der Beschwerde angestrebt wird (BGE 134 III 379 E. 1.3 S. 383; Urteil 6B_738/2014 vom 25. Februar 2015 E. 1 mit Hinweisen). Diese Anforderungen sind im vorliegenden Fall erfüllt. Aus den Anträgen und Vorbringen des Beschwerdeführers ergibt sich, dass er einen Freispruch von den Vorwürfen der mehrfachen Förderung der Prostitution und der mehrfachen sexuellen Nötigung zum Nachteil von B.________ anstrebt. Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten. Nicht einzugehen ist indessen auf die Ausführungen des Beschwerdeführers zum Schuldspruch wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Ausländergesetz, nachdem er diesbezüglich kein Begehren um Aufhebung der vorinstanzlichen Verurteilung stellt. Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer sodann, soweit er hinsichtlich seiner Verurteilung wegen mehrfacher Förderung der Prostitution eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 6 StPO durch die Vorinstanz rügt, indem sie entlastenden Umständen nicht genügend Rechnung getragen habe. Gleiches gilt mit Blick auf die geltend gemachte Verletzung des Anklagegrundsatzes gemäss Art. 9 Abs. 1 StPO hinsichtlich der ihm vorgeworfenen mehrfachen sexuellen Nötigung der Beschwerdegegnerin 3. Gemäss Art. 80 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde in Strafsachen zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen und des Bundesstrafgerichts. Der Beschwerdeführer rügt erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren eine Verletzung des Untersuchungs- und des Anklagegrundsatzes. Mangels Ausschöpfung des Instanzenzugs ist darauf nicht einzutreten.