Citation: 5P.56/2007 11.05.2007 E. 1

1.1 Auf das vorliegende Verfahren gelangen die Vorschriften des Bundesrechtspflegegesetzes (OG) zur Anwendung, da der angefochtene Entscheid vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). 1.2 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid über eine Streitigkeit zwischen Miteigentümern. Anlass bildete die Einforderung von gemeinsamen Kosten. In diesem Zusammenhang wurde auch das Gesuch um Ernennung eines Zustellungsbevollmächtigten gestellt, welches neben der Kostenverlegung des erstinstanzlichen Verfahrens einziger Gegenstand des kantonalen Appellationsverfahrens bildete. Hiebei handelt es sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit. Zwar finden sich weder im angefochtenen Urteil noch in der staatsrechtlichen Beschwerde Angaben zum Streitwert. Die gesetzliche Streitwertgrenze von Fr. 8'000.-- wird indessen kaum erreicht, womit die Berufung nicht zulässig ist (Art. 46 OG). Hingegen ist die staatsrechtliche Beschwerde gegeben (Art. 84 Abs. 2 OG). 1.3 Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind indes nur zu prüfen, soweit sie den Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügen. Demnach ist klar darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und einlässlich erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Es genügt namentlich nicht, wenn pauschal behauptet wird, der angefochtene Entscheid sei willkürlich. Der Beschwerdeführer hat darzutun, inwiefern die kantonale Instanz eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletze (BGE 130 I 258 E. 1.3). Zudem herrscht in der Willkürbeschwerde ein grundsätzliches Novenverbot. Neue Vorbringen werden nur berücksichtigt, soweit die Begründung des angefochtenen Entscheids dazu Anlass gibt oder wenn die kantonale Instanz bestimmte Umstände von Amtes wegen hätte berücksichtigen müssen (BGE 129 I 49 E. 3 S. 57).