Citation: 1C_262/2022 E. 3.1

3.1. In der Landwirtschaftszone zonenkonform sind in erster Linie Bauten und Anlagen, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder für den produzierenden Gartenbau nötig sind (Art. 16a Abs. 1 Satz 1 RPG [SR 700]). Bauten und Anlagen, die zur Haltung von Pferden auf einem bestehenden landwirtschaftlichen Gewerbe nötig sind, werden nach Art. 16a bis Abs. 1 RPG als zonenkonform bewilligt, wenn das Gewerbe über eine überwiegend betriebseigene Futtergrundlage und Weiden für die Pferdehaltung verfügt. Dass diese Voraussetzung im vorliegenden Fall erfüllt ist, ist unbestritten. Weiter sieht Art. 16a bis RPG vor, dass für die Nutzung der auf dem Betrieb gehaltenen Pferde Plätze mit befestigtem Boden (Abs. 2) sowie mit der Pferdenutzung unmittelbar zusammenhängende Einrichtungen wie Sattelkammern oder Umkleideräume (Abs. 3) bewilligt werden können. Der Bundesrat regelt die Einzelheiten (Abs. 4). Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, das Verwaltungsgericht habe die Allwetterausläufe im Licht der anwendbaren Bestimmungen des Raumplanungsgesetzes, der Raumplanungsverordnung und der Tierschutzgesetzgebung zu Unrecht als überdimensioniert erachtet und dadurch auch die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) verletzt.