Citation: 8C_85/2016 E. A

A.a. Der 1957 geborene A.________ war als selbstständiger Architekt tätig. Am 20. Mai 2003 meldete er sich bei der IV-Stelle des Kantons Aargau zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 26. April 2005 sprach ihm diese ab 1. Juni 2003 eine ganze Invalidenrente zu (Invaliditätsgrad 100 %). Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 25. August 2005 ab. Am 6. Juli 2006 bestätigte die IV-Stelle diesen Rentenanspruch revisionsweise. A.b. Am 19. Juni 2008 leitete die IV-Stelle erneut eine Rentenrevision ein. Sie holte ein interdisziplinäres (internistisches, psychiatrisches und orthopädisches) Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts (ABI) GmbH, Basel, vom 30. August 2009 ein. Mit Vorbescheid vom 16. September 2009 zeigte die IV-Stelle dem Versicherten die von ihr erwogene Rentenaufhebung an. Am 21. Dezember 2009 reichte sie gegen den Versicherten Strafanzeige wegen unrechtmässigen Bezugs von IV-Leistungen, eventuell Betrugs ein. Weiter holte sie ein Gutachten des ABI-Arztes Dr. med. B.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, vom 12. Oktober 2010 ein. Mit Verfügung vom 18. März 2011 sistierte die IV-Stelle die Rente ab sofort. Mit Verfügung vom 29. März 2011 hob sie die Rente rückwirkend per 1. Juni 2003 auf und forderte vom Versicherten die in der Zeit vom 1. März 2004 bis 31. März 2011 zu Unrecht ausgezahlten IV-Leistungen in Höhe von total Fr. 159'754.80 zurück. Mit Verfügung vom 9. Mai 2011 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf berufliche Massnahmen. Gleichentags verfügte sie die Rentenaufhebung rückwirkend ab 1. Juni 2003, da der Invaliditätsgrad lediglich 30 % betrage; für die Zeit vom 1. Juni 2003 bis 31. März 2011 liege eine Meldepflichtverletzung vor.