Citation: 6B_774/2020 E. 1.1.2

1.1.2. Im Weiteren bringt der Beschwerdeführer vor, die Vorinstanz gelange im zweiten Teil ihrer Beweiswürdigung fälschlicherweise zum Schluss, dass er mit dem Messer drohende Stichbewegungen gegen den Beschwerdegegner 2 ausgeführt, er keine Anstalten getroffen habe, das Messer wegzupacken und sich aggressiv verhalten habe. Dabei habe die Vorinstanz zu Unrecht auf die offensichtlich unglaubhaften und widersprüchlichen Aussagen des Beschwerdegegners 2 abgestellt. Eine korrekte Würdigung der vorhandenen Beweise ergebe stattdessen, dass er nie Stichbewegungen mit dem Messer ausgeführt sondern dieses lediglich auf Hüfthöhe in der Hand gehalten habe. Dies, um dem Beschwerdegegner 2 Angst zu machen und zu bewirken, dass dieser gehe und sich die Sache dergestalt erledige bzw. bereinige (Beschwerde S. 14 ff.).