Citation: 8C_72/2024 E. 5.2

5.2. Hiergegen rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes. Sie habe schon vor kantonalem Gericht beanstandet, das Gutachten basiere nicht auf den vollständigen Akten. Die Beschwerdeführerin legte jedoch gemäss angefochtenem Urteil nicht dar, welche Berichte den Gutachtern im Einzelnen angeblich nicht zur Verfügung gestanden hätten. Inwiefern die vorinstanzliche Begründung Art. 61 lit. c ATSG verletzen soll, ist nicht ersichtlich. Unter den gegebenen Umständen war das kantonale Gericht mangels rechtsgenüglicher Substanziierung (vgl. zur Mitwirkungspflicht der Parteien, welche den Untersuchungsgrundsatz einschränkt: BGE 138 V 86 E. 5.2.3 und Urteil 8C_395/2023 vom 22. Februar 2024 E. 4.2 mit Hinweisen) des von der Beschwerdeführerin schon im vorinstanzlichen Verfahren pauschal vorgetragenen Einwandes zu keinen weiteren Abklärungen verpflichtet. Insbesondere trifft entgegen der Beschwerdeführerin nicht zu, dass den Gutachtern anlässlich der orthopädischen Exploration vom 22. März 2021 die neuesten medizinischen Unterlagen nicht zur Verfügung standen. Vielmehr lagen den SMAB-Gutachtern auch die Ergebnisse der aktuellsten MRI-Untersuchung der HWS vom 18. Februar 2021 vor, welche sie gemäss angefochtenem Urteil in nicht zu beanstandender Weise würdigten. Nach der HWS-Operation von Ende Februar 2019 waren für die Beurteilung der objektivierbaren Befunde an der HWS die postoperativen Verhältnisse massgebend. Die Beschwerdeführerin legt nicht dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Gutachter mit Blick auf die medizinische Aktenlage unter Mitberücksichtigung ihrer selber erhobenen klinischen Untersuchungsbefunde nicht in der Lage gewesen sein sollten, lege artis ein an die gesundheitlichen Einschränkungen angepasstes Zumutbarkeitsprofil festzulegen.