Citation: 5A_126/2023 E. 6.4.3

6.4.3. Auch diese Rüge zielt ins Leere. Dass sich das Obergericht nicht mit den angeblichen Versäumnissen des Bezirksgerichts befassen will, hat weder mit Art. 55 ZPO noch mit Art. 150 ZPO etwas zu tun. Der Grund dafür ist seine Einschätzung, dass die Beschwerdeführerin ihre (kantonale) Beschwerde in diesem Punkt nicht hinreichend begründet habe. Dass das Obergericht die Anforderungen an die Begründung, wie sie sich aus Art. 321 Abs. 1 ZPO und der dazugehörigen Rechtsprechung (s. etwa Urteil 5A_488/2015 vom 21. August 2015 E. 3.2.1) ergeben, willkürlich überspanne, macht die Beschwerdeführerin indes nicht geltend. Entsprechend bleibt es bei der vorinstanzlichen Erkenntnis, wonach auf die erwähnten Beanstandungen mangels hinreichender Begründung nicht weiter einzugehen ist.