Citation: 8C_530/2017 E. 4

4. Frau Dr. med. G.________, Fachärztin für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Orthopädie F.________, machte in ihrem ersten Bericht vom 11. Mai 2015 keine Ausführungen zum Unfallhergang, sondern ging ohne Weiteres davon aus, dass der schmerzhafte Ellbogen Folge des Ereignisses vom 12. Dezember 2014 sei. Ihren Berichten vom 8. Juni 2015, vom 24. Juli 2015, vom 1. September 2015, vom 23. Dezember 2015 sind keine Aussagen zum Ablauf des Geschehens zu entnehmen. Einzig in jenem vom 25. Januar 2016 an die Suva hielt sie fest, der Versicherte gebe an, die Schmerzen im Ellbogen seien nach einer Prellung am 12. Dezember 2014 zustande gekommen und die Beschwerden seien immer stärker geworden; sie äusserte sich jedoch nicht aus ärztlicher Sicht zu dieser Annahme des Versicherten. Im Schreiben vom 25. Januar 2016 an den Rechtsvertreter des Versicherten machte sie keine Ausführungen zum Unfallhergang und konstatierte einzig, die Restbeschwerden seien auf das Ereignis vom 12. Dezember 2014 zurückzuführen, da keine anderen Ursachen erkennbar seien.