Citation: 9C_538/2020 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin wehrt sich gegen die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach - ohne dass weitere Abklärungen (wie die beantragte polydisziplinäre Begutachtung) erforderlich seien - mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden könne, dass sich ihr Gesundheitszustand zwischen Februar 2015 und November 2019 (Zeitpunkt des Verfügungserlasses) wesentlich verändert habe, so dass für den gesamten Zeitraum von einer Arbeitsfähigkeit von 75 % auszugehen sei. Was sie gegen die konkrete wie auch die antizipierte Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts vorbringt, erschöpft sich letztlich in pauschalen Verweisen auf die von den beiden Gutachten abweichenden Einschätzungen des Dr. med. B.________, welchen aus den im angefochtenen Entscheid aufgezeigten Gründen nicht gefolgt werden kann. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, den diesbezüglichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid in appellatorischer Weise ihre eigene, abweichende Würdigung der medizinischen Akten entgegenzustellen, was nicht genügt (Urteil 9C_517/2019 vom 4. November 2019 E. 3.5 mit Hinweisen). Von vornherein nichts abzuleiten vermag sie aus den vor Bundesgericht neu eingereichten Arbeitsrapporten der Dr. B.________ AG für die Jahre 2016 und 2017, weshalb deren novenrechtliche Zulässigkeit (Art. 99 Abs. 1 BGG) offen bleiben kann. Die vorinstanzliche Feststellung einer durchgehenden Arbeitsfähigkeit von 75 % beruht nicht auf einer Rechtsverletzung und ist auch nicht offensichtlich unrichtig (d.h. willkürlich; BGE 144 V 50 E. 4.2 S. 53). Der Beweis einer höheren (d.h. mehr als 25 %) betragenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit für die Zeit ab Februar 2015 kann auch mit weiteren Abklärungen nicht erbracht werden. Die Folgen dieser Beweislosigkeit hat die Beschwerdeführerin zu tragen, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429).