Citation: 1A.44/2007 07.06.2007 E. 5

Die Beschwerdeführerin rügt, das Obergericht habe sein Ermessen überschritten, indem es Rechtshilfe wegen Veruntreuung und Geldwäscherei gewährt habe. Das Rechtshilfeersuchen vom 9. Juni 2006 verlange Rechtshilfe nur wegen des Verdachts der Geldwäscherei. Rechtshilfe wegen des Verdachts der Veruntreuung werde erst mit dem zweiten Rechtshilfeersuchen vom 23. November 2006 anbegehrt, dies sei in einem anderen Rechtshilfeverfahren zu behandeln. Die Beschwerdeführerin übersieht, dass bereits im Rechtshilfeersuchen vom 9. Juni 2006 gesagt wird, gegen A.________ sei ein Verfahren wegen des Verdachtes der Untreue und der Veruntreuung anhängig. Es liege der Verdacht nahe, dass die an die Beschwerdeführerin überwiesenen Gelder zuvor von A.________ veruntreut worden seien. Es ist demnach keine Ermessensüberschreitung, dass die Rechtshilfe wegen des Verdachts der Veruntreuung bewilligt wird.