Citation: I 499/04 06.06.2005 E. 4

Das kantonale Gericht hat aufgrund eines Einkommensvergleichs einen Invaliditätsgrad von 65,9 % ermittelt, was Anspruch auf eine halbe Invalidenrente gibt (alt Art. 28 Abs. 1 IVG). Das Valideneinkommen (Fr. 54'104.65) und das Invalideneinkommen (Fr. 18'460.-) entsprechen dem durchschnittlichen Geschäftsergebnis 1995-1997 (Fr. 58'784.65) resp. 1998-2000 (Fr. 41'860.-), je vermindert um den Einkommensanteil der Ehefrau für ihre unentgeltliche Mitarbeit im Betrieb (Fr. 4680.- und Fr. 23'400.-). Für die Bestimmung des hypothetischen Verdienstes der Ehefrau im Besonderen hat die Vorinstanz auf die Angaben der Metzger-Treuhand AG (Treuhandgesellschaft des Verbandes Schweizer Metzgermeister) vom 16. April 2003 abgestellt. Danach bewegt sich der Bruttolohn einer weiblichen Angestellten mit 12-jähriger Berufserfahrung mit zusätzlicher Erfahrung im Fleischverkauf und Weiterbildung im administrativen Bereich in der Praxis zwischen Fr. 3600.- bis Fr. 4000.-. Im Wesentlichen mit der Begründung, die Metzgerei des Versicherten in Y.________ befinde sich in einer Randregion, wo die Löhne im Allgemeinen unter dem gesamtschweizerischen Durchschnitt lägen, nahm die Vorinstanz Fr. 3600.- an. Bei einem vor/nach Eintritt des Gesundheitsschadens beim Ehegatten mit spürbaren Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit geleisteten Arbeitspensum von 10 %/50 % ergeben sich vom durchschnittlichen Geschäftsergebnis 1995-997 resp. 1998-2000 in Abzug zu bringende Fr. 4680.-/Fr. 23'400.-.