Citation: 6B_1263/2020 E. 4.5.4

4.5.4. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers lässt sich den vorinstanzlichen Ausführungen zu der vom Beschwerdeführer vorgebrachten wirtschaftlichen Fremdheit der Darlehensgelder überdies nicht entnehmen, dass die der D.________ AG zugegangenen Darlehen nicht zweckgebunden gewährt worden seien. Die Vorinstanz äussert sich in diesem Zusammenhang nicht zur Zweckgebundenheit der Darlehen, sondern hält dem Beschwerdeführer lediglich vor, er argumentiere widersprüchlich, wenn er bezüglich des Schuldspruchs der qualifizierten ungetreuen Geschäftsbesorgung eine Zweckgebundenheit der Darlehen und damit eine Werterhaltungspflicht bejaht haben möchte, in seinen Ausführungen zur Eventualanklage wegen Veruntreuung dann aber selbst davon ausgehe, dass keine Werterhaltungspflicht bestanden habe (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.4 S. 11 f.). Dies ist nicht zu beanstanden. Die Rüge, wonach die Vorinstanz gegen den Anklagegrundsatz verstosse, indem sie von einer fehlenden Zweckgebundenheit der Darlehen ausgehe, läuft damit mangels entsprechender Feststellung ins Leere.