Citation: 2D_23/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Vorliegend ist einzig der Sachverhalt relevant, der der behaupteten drohenden unmenschlichen Behandlung in Russland zugrunde liegt. Alles andere würde zu einer unzulässigen Überprüfung in der Sache führen (vorstehend E. 1.3.3; vgl. Urteil 2D_20/2023 vom 24. November 2023 E. 2.2.5). Im Hinblick darauf stellt die Vorinstanz fest, dass sich weder die Beschwerdeführerin 1 noch ihre Familienmitglieder in Russland jemals regimekritisch oder oppositionell betätigt hätten (angefochtener Entscheid E. 3.4.4). Bei ihrer Rückkehr würde die Beschwerdeführerin 1 wieder mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Krasnodar zusammenwohnen (angefochtener Entscheid E. 3.6). In Russland herrsche im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils, August 2023, keine Situation allgemeiner Gewalt, auch wenn die allgemeine Lage aufgrund des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine als angespannt bezeichnet werden müsse. Auch in Krasnodar herrsche kein (Bürger-) Krieg (angefochtener Entscheid E. 4.3).