Citation: 1P.837/2005 31.01.2006 E. 1

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, der in Abänderung einer baurechtlichen Nebenbestimmung den Beschwerdeführer zur Einzäunung seines Teichs verpflichtet. Zwar liegt der fragliche Teich ausserhalb der Bauzone und wurde gestützt auf Art. 24 RPG bewilligt. Streitig ist jedoch nur die Einzäunungspflicht, die gestützt auf Art. 21 Abs. 1 des Berner Baugesetzes vom 9. Juni 1985 (BauG) und Art. 57 f. der Bauverordnung vom 6. März 1985 (BauV) angeordnet wurde. Diese Bestimmungen enthalten Anforderungen an die Sicherheit von Bauten und Anlagen, die generell gelten, unabhängig vom Standort innerhalb oder ausserhalb der Bauzone. Es handelt sich um selbständiges kantonales Baurecht, das keinen hinreichenden Zusammenhang mit den Art. 24 ff. RPG aufweist, um die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht zu eröffnen (André Jomini, in: Aemisegger/Kuttler/Moor/Ruch, RPG-Kommentar, N 16 in fine zu Art. 34 RPG). Für die Rüge, die angeordnete Sicherheitsmassnahme (Umzäunung) verletzte verfassungsmässige Rechte des Bauherrn, steht daher nur die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung. Der Beschwerdeführer ist als Eigentümer der Parzelle zur Beschwerde legitimiert. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen vorliegen, ist auf die staatsrechtliche Beschwerde einzutreten.