Citation: 9C_641/2019 E. 4.2.2

4.2.2. Auch zur gastroenterologischen Problematik hat sich das kantonale Gericht unter Bezugnahme auf die Stellungnahmen des behandelnden Facharztes Dr. med. E.________, Spital F.________, vom 30. Januar und 5. März 2018 und des Dr. med. G.________, RAD, vom 15. Mai 2018 geäussert. Im angefochtenen Entscheid wird erläutert, weshalb betreffend die entzündliche Darmerkrankung (Morbus Crohn) entgegen der Ansicht des Dr. med. D.________ nicht auf eine anhaltende Verschlechterung seit der ABI-Begutachtung vom 10. Juli 2017 geschlossen werden kann (vorinstanzliche Erwägung 4.2.2.3). Welche relevanten Gesichtspunkte die Vorinstanz dabei übersehen haben soll, wird in der Beschwerde nicht (substanziiert) dargelegt. Daran vermag auch der Einwand nichts zu ändern, die Arbeitsfähigkeit müsse bei einer starken Entzündungsaktivität, wie sie im Zeitpunkt der Beurteilung durch Dr. med. D.________ vorgelegen habe, weit über 20 % liegen. Denn nach willkürfreier (E. 1) Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts attestierte Dr. med. E.________ - welcher im Unterschied zu Dr. med. D.________ über einen gastroenterologischen Facharzttitel verfügt - der Beschwerdeführerin selbst in der Akutphase des Morbus Crohn keine bleibende Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Im Gegenteil gelangte er in Übereinstimmung mit der Beurteilung des ABI-Experten Dr. med. H.________ lediglich zum Schluss, an einem allfälligen Arbeitsplatz müsse eine Toilette verfügbar sein (vgl. Bericht vom 5. März 2018).