Citation: 6B_569/2018 E. 1.1

1.1. Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Sie macht zusammengefasst geltend, es sei nicht erwiesen, dass sie die ihr vorgeworfenen Äusserungen gemacht habe. Die Vorinstanz stelle zu Unrecht auf die Aussagen des Zeugen D.________ ab. Dessen Aussageverhalten zeige, dass er kritiklos und unbesehen bereit war, die Privatstrafklagen unabhängig von ihrer Korrektheit, als richtig zu erklären. Seine Aussagen seien beeinflussbar, unzuverlässig und unglaubhaft, wobei eine klare Instrumentalisierung des Zeugen D.________ durch A.________ (Privatkläger 1) und B.________ (Privatkläger 2) zu erkennen sei. Auch auf die Darstellungen des Privatklägers 1 dürfe nicht abgestellt werden, zumal dessen Aussageverhalten für eine unglaubhafte Falschbelastung exemplarisch sei. Ferner hätten weder der Zeuge D.________ noch der Privatkläger 1 den von ihr angeblich geäusserten Vorwurf, die anwesenden Männer seien Kinderschänder und wollten die Kinder sexuell missbrauchen, in eigenen Worten geschildert, sondern dies jeweils erst auf Vorhalt des in den Strafklagen aufgeführten Wortlauts ihrer angeblichen Äusserungen bestätigt. Sodann sei es unhaltbar, wenn die Vorinstanz davon ausgehe, das den Strafklagen der Privatkläger 1 und 2 beigelegte Dokument "Zeugenaussage gegen X.________ " dokumentiere die Ereignisse so, wie sie C.________ (Privatkläger 3) in Erinnerung habe. Vielmehr sei davon auszugehen, dass der Privatkläger 1 und 2 Einfluss auf dieses Dokument genommen und sowohl der Privatkläger 3 wie auch der Zeuge D.________ dieses aus reiner Gefälligkeit unterzeichnet haben. Zudem sei die vorinstanzliche Feststellung, die Aussagen des Privatklägers 1 und des Zeugen D.________ würden in wesentlichen Punkten übereinstimmen und auch den Ausführungen im Schreiben "Zeugenaussage gegen X.________ " entsprechen, aktenwidrig. Schliesslich liesse sich ein Schuldspruch auch nicht mit ihrer Angst vor einer Kindesentführung oder mit dem Umstand, dass sie sich nach wie vor von einem früheren Kindesmissbrauch durch den Privatkläger 2 überzeugt zeige, rechtfertigen. Auch hätte sie ihre Kinder nie beim Privatkläger 1 gelassen, wenn sie davon überzeugt gewesen wäre, dass diesen dort sexuelle Übergriffe drohen würden.