Citation: 5A_126/2023 E. 6.5.2

6.5.2. Die Beschwerdeführerin rügt Willkür in der Anwendung von Art. 272 SchKG. Die Vorinstanz stütze die Begründung des Bezirksgerichts, wonach die Echtheit der Darlehensverträge nicht glaubhaft gemacht sei, weil aufgrund der Skype-Korrespondenz die Möglichkeit der Fälschung ernsthaft in Betracht komme. Letzteres stehe der Glaubhaftmachung der Echtheit jedoch nicht entgegen. Die Zweifel, die aufgrund der Skype-Korrespondenz allenfalls noch bestanden, hätten nichts daran ändern können, dass gewisse Elemente für die Echtheit des Darlehensvertrags sprachen, was für die Glaubhaftmachung genüge. Indem die kantonalen Instanzen die Glaubhaftmachung der Echtheit der Darlehensverträge mit der Begründung verneinten, dass es sich aufgrund der Skype-Korrespondenz auch anders verhalten haben könnte, hätten sie zu Unrecht auf das Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit abgestellt.