Citation: 5D_176/2022 E. 3

Im Übrigen fehlt es der Beschwerde aber auch an einer hinreichenden Beschwerdebegründung: Mit der subsidiären Verfassungsbeschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 116 BGG), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG). Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während auf appellatorische Ausführungen nicht eingetreten werden kann (BGE 134 II 244 E. 2.2; 140 III 264 E. 2.3; 142 III 364 E. 2.4). Die Kernerwägung des Obergerichtes geht dahin, dass im Revisionsverfahren nur unechte, aber keine echten Noven zulässig sind, dass der Beschwerdeführer den Revisionsgrund in einer vom damaligen Gerichtsgeologen verfassten E-Mail vom 8. Mai 2022 sehe, in welcher dieser seine "schon mehrfach gemachte Aussage" wiederhole, der Rechtsfall sei vom Obergericht "nicht entsprechend den Vorgaben des Bezirksgerichts" weiterbehandelt worden, dass der Beschwerdeführer vor diesem Hintergrund einmal mehr sinngemäss vorbringe, das Obergericht habe im Entscheid vom 22. Mai 2013 die Beweismittel mangelhaft gewürdigt, dass ihm aber bereits in mehreren Revisionsentscheiden beschieden worden sei, dass die Beweiswürdigung dem Gericht und nicht dem Gutachter obliege, dass (auch) die E-Mail vom 8. Mai 2022 ein echtes Novum darstelle, welches keinen Revisionsgrund bilde, und dass im Übrigen selbst eine mangelhafte Beweiswürdigung kein Revisionsgrund im Sinn von Art. 328 ZPO wäre. Inwiefern diese Erwägungen gegen verfassungsmässige Rechte verstossen sollen, wird mit den weitschweifigen und appellatorisch vorgetragenen Ausführungen in der Beschwerde nirgends substanziiert und in nachvollziehbarer Weise dargelegt. Die zentrale Behauptung des Beschwerdeführers liegt einmal mehr darin, dass das Obergericht die Tatsachen grob verdrehe und die damaligen Aussagen des Bezirksrichters sicher viel mehr den Fakten entsprochen hätten. Damit ist keine Verfassungsverletzung im Zusammenhang mit der Behandlung des Revisionsgesuches dargetan.