Citation: 2P.135/2002 20.06.2002 E. 1

1.1 B.________ (geb. 1955) und ihre Tochter M.________ (geb. 1985) stammen aus Bosnien-Herzegowina und reisten am 24. Dezember 1997 als Asylbewerberinnen in die Schweiz ein. Das Bundesamt für Flüchtlinge wies ihr Asylgesuch am 27. März 1998 ab. Während Hängigkeit des Rechtsmittelverfahrens heiratete B.________ am 18. Februar 2000 den als Flüchtling anerkannten (und seit 30. Oktober 2001 über eine Niederlassungsbewilligung verfügenden) Iraner R.________. Am 21. August 2000 erhielten sie und ihre Tochter eine Aufenthaltsbewilligung. Bereits am 1. Dezember 2000 trennten sich B.________ und ihr Ehemann, wobei R.________ am 7. April 2001 eine Scheidungsklage einreichte. 1.2 Im Juni 2001 beantragten B.________ und M.________ die Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligungen, was das Amt für Migration des Kantons Luzern mit Verfügung vom 6. Juli 2001 ablehnte. Gleichzeitig wies es die beiden weg und setzte ihnen eine Ausreisefrist bis zum 16. August 2001 an. Hiergegen erhoben B.________ und M.________ Beschwerde an das Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern, welches diese an das kantonale Verwaltungsgericht weiterleitete. Letzteres trat mit Urteil vom 17. Januar 2002 nicht auf das Rechtsmittel ein, weil es den Beschwerdeführerinnen an einem Rechtsanspruch auf die anbegehrte Bewilligung fehle (vgl. § 19 des Luzerner Gesetzes vom 1. Dezember 1948 über die Niederlassung und den Aufenthalt sowie über die Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht); es überwies die Beschwerde dem Wirtschaftsdepartement, welches diese am 24. April 2002 abwies und die Verfügung des Amtes für Migration bestätigte. 1.3 Am 13. Juni 2002 sind B.________ und M.________ gleichzeitig mit einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde und einer staatsrechtlichen Beschwerde an das Bundesgericht gelangt. Mit beiden Eingaben verlangen sie die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung.