Citation: 1B_366/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz verlangte die durch den Anstaltswechsel veränderte Sachlage gewisse Abklärungen. Der Beschwerdeführer macht geltend, es könne sich dabei nicht um "grossartige neue Abklärungen" handeln, da der Grundsatzentscheid betreffend die Ausgänge schon getroffen worden sei. Es ist aber nicht ersichtlich, weshalb - wie in der Beschwerde suggeriert wird - bloss Abklärungen zur Verfügbarkeit von Polizeikräften für die begleiteten Ausgänge erforderlich gewesen sein sollten. Das Amt für Justizvollzug hatte in tatsächlicher Hinsicht vielmehr auch zu prüfen, ob zwischenzeitlich in der Person des Beschwerdeführers bzw. dessen Verhalten liegende Umstände eingetreten waren, welche für den Entscheid über die begleiteten Ausgänge aus dem Untersuchungsgefängnis Solothurn erheblich sind. Gleichwohl bestehen keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass die geforderte, einzig zeitlich beschränkte Ausgänge betreffende Verfügung nur gestützt auf weitläufige und zeitraubende Abklärungen hätte erlassen werden können. Dies macht auch das Departement in seiner Vernehmlassung nicht geltend. Auch deutet nichts auf besondere, mit dem Fall verbundene Schwierigkeiten für die Behörden hin. Ins Gewicht fällt zudem, dass für die Zeitspanne zwischen dem Zeitpunkt des Eingangs des Ersuchens vom 16. März 2021 und dem Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Urteils vom 15. Juni 2021 keine behördlichen Aktivitäten ersichtlich sind, mit welchen das Verfahren vorangetrieben worden wäre.