Citation: 1C_232/2017 E. 3.2

3.2. Dieser Teil des Kostenbeschlusses wurde vom Bundesverwaltungsgericht in seinem Entscheid vom 15. Dezember 2014 weder überprüft noch abgeändert oder aufgehoben; vielmehr trat es insoweit auf die Beschwerde der FZAG nicht ein Es führte damals aus, Ziff. 2 Satz 2 des Kostenbeschlusses beziehe sich auf das Verhältnis der Vorinstanz zu den Behördenmitgliedern, die für ihre Tätigkeit bereits über das von der FZAG alimentierte Kostenvorschusskonto entschädigt worden seien. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern diese Anordnung die Rechtsstellung der FZAG beeinträchtigen könnte: Diese habe nicht die Behördenmitglieder zu entschädigen, sondern schulde der von ihr in Anspruch genommenen ESchK10 die Verfahrenskosten, die ihr auferlegt würden. Nur in diesem Umfang werde sie zahlungspflichtig, und zwar selbst dann, wenn die Schätzungskommission Behördenmitglieder in darüber hinausgehendem Umfang für ihre nebenrichterliche Tätigkeit entschädigt haben sollte. Dementsprechend prüfte das Bundesverwaltungsgericht auch nicht die Vorbringen der (damals beigeladenen) Beschwerdeführerin zu angeblichen Zusicherungen der Aufsichtsbehörde, weil diese vor vornherein nicht geeignet seien, die FZAG zu binden. Damit unterschied das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 15. Dezember 2014 klar zwischen dem Aussenverhältnis (d.h. die von der FZAG der ESchK10 geschuldeten Verfahrenskosten) und dem Innenverhältnis (d.h die Honoraransprüche der Beschwerdeführerin gegenüber der ESchK10) und hielt es für möglich, dass der Honoraranspruch (im Innenverhältnis) die Verfahrenskosten (im Aussenverhältnis) übersteigen könne. Vor diesem Hintergrund kann das Urteil nicht anders verstanden werden, als dass es sich auf das Aussenverhältnis beschränkt und das Innenverhältnis unberührt liess (entgegen der Auffassung der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid).