Citation: 1C_444/2022 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht schloss sich diesen Erwägungen an. Es hielt fest, würde heute ein neuer Bebauungsplan erstellt, müsste dieser - unter Berücksichtigung der drei inventarisierten, sechsgeschossigen Gebäude und der vom RPG verlangten Verdichtung - in den wesentlichen Grundzügen gleich aussehen wie der heutige. Es verwies auf die Stellungnahme der kantonalen Denkmalpflege, wonach sich der geplante Baukörper grundsätzlich angemessen in den Strassenraum eingliedere und die bestehende Situation respektiere. Da keine Ausnützungsziffer über den ganzen Perimeter des Bebauungsplans bestehe, bedeute das Projekt der Beschwerdegegnerin auch keinen Nachteil für künftige Bauvorhaben der Beschwerdeführerin.