Citation: 1C_66/2009 03.06.2009 E. 1

Gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid des Luzerner Verwaltungsgerichts, der eine Baubewilligung bestätigt, steht grundsätzlich die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 82 ff. BGG). Der Beschwerdeführer ist Eigentümer von zwei Grundstücken, die unmittelbar westlich und nordwestlich an das Baugrundstück angrenzen. Er befürchtet, die über einem Sitzplatz vorgesehene Terrasse mit Sichtschutzmauer werde ihm die Sicht auf den See versperren. Er hat damit ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Abänderung des angefochtenen Entscheids und ist zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer rügt die willkürliche Anwendung bzw. Umgehung von Vorschriften des Bebauungsplans "Halten-Oberrüti" der Gemeinde Horw vom 28. April 1988 (im Folgenden: Bebauungsplan). Das Bundesgericht prüft die Verletzung von Grundrechten und namentlich des Willkürverbots (Art. 9 BV) nicht von Amtes wegen, sondern nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und genügend begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 42 Abs. 2 BGG). Willkür liegt nach der Rechtsprechung nicht schon dann vor, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder sogar vorzuziehen wäre. Das Bundesgericht weicht vom Entscheid der kantonalen Instanz nur ab, wenn dieser offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 125 I 166 E. 2a S. 168; 125 II 10 E. 3a S. 15, 129 E. 5b S. 134; je mit Hinweisen). Dabei genügt es nicht, wenn sich nur die Begründung des angefochtenen Entscheides als unhaltbar erweist. Die Aufhebung eines Entscheides rechtfertigt sich nur, wenn dieser auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 117 Ia 135 E. 2 S. 139 mit Hinweisen).