Citation: 8C_366/2018 E. 4.3

4.3. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, vermag keine hinreichenden Indizien gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens zu begründen. Sowohl der Kreisarzt der Suva-MV, Dr. med. F.________, als auch der Vertrauensarzt der Helsana, Prof. Dr. med. G.________, äusserten sich in ihren vor der Erstattung des Gutachtens ergangenen Stellungnahmen vom 6. Juni 2014 beziehungsweise vom 7. August 2014 zur Kausalität der Beschwerden im Einzelnen - und insbesondere zu den Folgen des Skateboardunfalls vom 26. September 2013 - nicht abschliessend. Dass das Ereignis während der Rekrutenschule in der Aktenzusammenfassung des Gutachters nicht aufgeführt ist, kann nur auf einem Versehen an dieser Stelle beruhen, setzte sich der Gutachter doch damit später einlässlich auseinander. Eine Widersprüchlichkeit in seiner oben auszugsweise ausgeführten Einschätzung lässt sich nicht erkennen. Die vorinstanzlichen Ausführungen im Sachverhalt des angefochtenen Entscheides, wonach die nach dem letzten Ereignis vom 26. September 2013 stattgehabten medizinischen Behandlungen erst mit der Schulteroperation vom 30. Januar 2014 hätten abgeschlossen werden können, ändert daran nichts, ist damit doch zur Kausalität der Unfallfolgen noch nichts gesagt. Ebenso wenig vermag die Beschwerdeführerin daraus etwas abzuleiten, dass sie bei der Bestellung des Gutachtens nicht unmittelbar involviert war. Insofern hat sie denn auch nichts vorgebracht, was gegen die Unbefangenheit oder die fachliche Eignung des Gutachters sprechen würde. Mit dem Gutachten liessen sich die hier zur Frage stehenden Folgen der Unfälle vom 11. September 2012 während der Rekrutenschule (Spätfolge) beziehungsweise vom 26. September 2013 beim Skateboarden (vorübergehende Verschlimmerung) zuverlässig beurteilen. Das kantonale Gericht durfte daher bundesrechtskonform darauf abstellen.