Citation: 5A_771/2021 E. 4.3.3

4.3.3. 4.3.3.1. Ferner moniert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe sich weder mit seinen Einwänden auseinandergesetzt, dass sich die Zeugin E.________ durch die Musik nicht gestört fühle, noch habe sie seine Einwände geprüft, wonach keine Lautsprecher in Richtung des beschwerdegegnerischen Hauses installiert seien und somit aufgrund der grossen Distanz gar keine Lärmbelästigung möglich sei. Die Schlussfolgerung, aufgrund dieser beiden vagen Zeugenaussagen könne auf übermässige Lärmimmissionen geschlossen werden, sei willkürlich. 4.3.3.2. Das Kantonsgericht, auf dessen Erwägungen die Vorinstanz zulässigerweise (vgl. vorne E. 4.2) verwies, hielt fest, sowohl die Zeugin E.________ als auch die Zeugin F.________ hätten ausgesagt, dass es "laut" gewesen sei. Die Zeugin E.________ habe sodann die erhöhte Lautstärke auf die Anwesenheit des Beschwerdeführers bezogen. Gleiches gelte auch für die Zeugin F.________, welche sich direkt an den Beschwerdeführer gewandt habe wegen der Lärmbelästigung. Beide hätten sich bezüglich der Lärmquellen geäussert. Nach Aussagen der Zeugin E.________ habe der Beschwerdeführer mehrere Boxen auf dem Grundstück verteilt. Die Zeugin F.________ habe sodann die Lärmbelästigung in eindrücklicher Weise geschildert. Sie habe nicht einmal mehr ein Buch lesen können und sie habe stets das Radio im Ohr gehabt. Beide Zeuginnen und auch der Beschwerdegegner hätten ausgesagt, dass das Radio jeweils morgens bis abends gelaufen sei. Die konkreten Zeitspannen seien nicht genau deckungsgleich. Aufgrund der glaubwürdigen Aussagen der Zeuginnen sei das Radio zumindest von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr gelaufen. Es sei sodann erstellt, dass der Betrieb des Radios die Zeugin F.________ in erheblicher Weise gestört habe. Dies decke sich auch mit den Aussagen des Beschwerdegegners, welcher auch bei geschlossenen Fenstern das Radio weiterhin gehört habe. Die Zeugin E.________ habe den Betrieb des Radios ebenfalls mitbekommen, sich jedoch nicht daran gestört, da sie selbst jeweils laut seien. Dies ändere jedoch nichts daran, dass auch sie angegeben habe, von morgens bis abends ein Radio gehört zu haben. Es sei selbstredend, dass Nachbarn nicht gezwungen werden dürften, von morgens um 8.00 Uhr bis abends um 22.00 Uhr ein vom Nachbarn gewähltes Radioprogramm in störender Lautstärke mitzubekommen. Es gebe keinen Grund, die Nachbarn in einer solchen Weise zu belästigen. Musik über Zimmerlautstärke müsse vom Nachbarn grundsätzlich nicht hingenommen werden. Selbst ohne konkrete Lärmmessung sei vorliegend erstellt, dass es sich dabei um nicht gerechtfertigte Eingriffe in das Eigentumsrecht des Beschwerdegegners gehandelt habe, insbesondere unter Berücksichtigung der ruhigen Wohnlage an der Privatstrasse V.________ in unmittelbarer Nähe des Sees. Dass auch Schiffe anlegten und Touristen dort durchgingen, rechtfertige nicht, das Radio den ganzen Tag über in massiver Lautstärke laufen zu lassen. 4.3.3.3. Zunächst einmal präzisiert der Beschwerdeführer nicht, an welchen Stellen seiner Berufungsschrift er die vorgetragenen Einwände angebracht haben will, womit er seiner Rügepflicht nicht genügt (vgl. vorne E. 2.1). Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, in den kantonalen Akten nach einer passenden Aktenstelle zu forschen, welche die Behauptung des Beschwerdeführers zu belegen geeignet wäre (Urteil 5A_972/2020 vom 5. Oktober 2021 E. 7.1.2). Darüber hinaus geht aus den vorstehend wiedergegebenen Erwägungen hervor, dass das Kantonsgericht sehr wohl berücksichtigte, dass sich die Zeugin E.________ durch die Musik nicht gestört fühlte, sodass der diesbezügliche Vorwurf des Beschwerdeführers ohnehin fehl geht. Im Übrigen rügt der Beschwerdeführer die (von der Vorinstanz kraft Verweises übernommene) entsprechende Feststellung des Kantonsgerichts nicht als willkürlich, dass sowohl die Zeugin F.________ als auch der Beschwerdegegner den Betrieb des Radios als störend wahrnahmen. Er erläutert nicht, weshalb den Aussagen der Zeugin E.________ diesbezüglich mehr Gewicht zukommen sollte. Ferner ist bei diesen Gegebenheiten auch unerheblich, an welchen Stellen des Grundstücks des Beschwerdeführers die Lautsprecher positioniert gewesen sein sollen, zumal willkürfrei festgestellt ist, dass die Zeugin F.________ und der Beschwerdegegner das Radio in störender Lautstärke hören konnten. Damit ist die behauptete Willkür in der Beweiswürdigung auch hier nicht dargetan.