Citation: 8C_511/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat daraufhin festgestellt, es sei aktenkundig und werde vom Beschwerdeführer anerkannt, dass er den Vorstellungstermin vom 31. Oktober 2019 ohne Angabe eines entschuldbaren Grundes abgelehnt habe. Auch wenn zu seinen Gunsten angenommen werde, dass seine Arbeitseinsätze im Zwischenverdienst am 1. und 2. November 2019 keine Vorstellung beim potentiellen Arbeitgeber zugelassen hätten, müsse davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer zumindest den alternativen Termin vom 3. November 2019 ebenfalls abgelehnt habe. Beim in Frage stehenden Stellenangebot habe es sich, so das kantonale Gericht, unbestrittenermassen um eine zumutbare Arbeit gehandelt. Selbst wenn dem Beschwerdeführer seitens des RAV Ferien ab 2. bis 20. Dezember 2019 bewilligt worden seien, habe ihn dies nicht davon befreit, vor Ferienantritt alles Zumutbare zur Beendigung der Arbeitslosigkeit zu unternehmen. Indem er sich nicht ernsthaft um ein Vorstellungsgespräch bemüht und beim potentiellen Arbeitgeber zumindest den Eindruck hinterlassen habe, er sei an der zugewiesenen Stelle nicht interessiert, habe er in Kauf genommen, dass die Stelle anderweitig besetzt werde. Solches Verhalten gelte gemäss Rechtsprechung als (verschuldete) Nichtannahme einer zugewiesenen zumutbaren Arbeit.