Citation: 1A.243/2005 24.02.2006 E. 4

Weiter beanstandet die Beschwerdeführerin, "dass sich in den zusammengestellten Unterlagen, die den französischen Behörden übermittelt werden sollen, auch Unterlagen befinden, die in einer anderen Angelegenheit von der Bundesanwaltschaft beschlagnahmt worden sind". Dies sei "rechtsstaatlich bedenklich". Betroffen seien die "Positionen 28, 52, 56 und 68". Auch diese Vorbringen begründen kein Rechtshilfehindernis. Wie den Akten und der angefochtenen Teil-Schlussverfügung entnommen werden kann, erfolgte die Dokumentenbeschlagnahme vom 23. September 2004 in Ausführung eines russischen und des hier zu beurteilenden französischen Rechtshilfeersuchens. Die beiden Ersuchen sind inhaltlich konnex, indem Frankreich mutmassliche Geldwäscherei an Geldern untersucht, die in Russland betrügerisch erlangt worden seien. Es ist im Lichte des EUeR und des GwUe nicht zu beanstanden, dass sichergestellte Unterlagen, die für die Strafuntersuchungen in beiden Staaten als sachdienlich erscheinen, auch an beide ersuchenden Staaten übermittelt werden. Im angefochtenen Entscheid (Seiten 5 - 6) wird im Übrigen ausführlich dargelegt, inwiefern die Dokumenten-Positionen 28, 52, 56 und 68 einen konkreten Sachbezug auch zur französischen Strafuntersuchung aufweisen. Diese inhaltliche Konnexität (vgl. auch BGE 129 II 462 E. 5.3 S. 467 f.; 122 II 367 E.2cS.371) wird in der Beschwerdeschrift weder bestritten noch widerlegt.