Citation: 2C_496/2020 E. 1

A.A.________ ist nordmazedonische Staatsangehörige (Jahrgang 1960). Sie heiratete am 12. Oktober 1993 den aus Nordmazedonien stammenden schweizerischen Staatsangehörigen B.A.________ (Jahrgang 1963). A.A.________ verblieb nach der Heirat in Nordmazedonien, wo sie die gemeinsamen vier Kinder betreute. B.A.________ erlitt im August 1995 einen schweren Arbeitsunfall und bezog wegen Arbeitsunfähigkeit eine volle Invalidenrente. Am 22. März 2017 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich das Nachzugsgesuch vom 17. Februar 2016 für die Ehefrau und die beiden jüngeren Kinder wegen Nichteinhaltens der Nachzugsfristen und fehlender wichtiger Gründe für einen nachträglichen Nachzug ab. B.A.________ reiste nach Nordmazedonien aus, wo er am 3. Februar 2019 wegen eines Darmdurchbruchs notfallmässig operiert und ihm ein künstlicher Darmausgang angelegt wurde. Am 17. Februar 2019 kehrte er zusammen mit seiner Ehefrau zur weiteren Behandlung in die Schweiz zurück. Am 27. Februar 2019 ersuchte A.A.________ um die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für die Betreuung ihres Ehegatten. B.A.________ wurde am 25. Juni 2019 erneut operiert, wobei der künstliche Darmausgang zurückverlegt wurde. Aufgrund einer Narbenhernie wurde B.A.________ auf den 23. Januar 2020 für eine weitere Operation vorgemerkt. Am 30. Oktober 2019 wies das Migrationsamt des Kantons Zürich das Nachzugsgesuch von A.A.________ ab und setzte ihr eine Ausreisefrist an. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich wies den von A.A.________ gegen die Verfügung vom 30. Oktober 2019 erhobenen Rekurs ab, soweit er nicht als gegenstandslos abgeschrieben wurde. Mit Urteil vom 29. April 2020 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die von A.A.________ erhobene Beschwerde ab. Mit Beschwerde vom 10. Juni 2020 an das Bundesgericht beantragt A.A.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. April 2020 sei aufzuheben und ihr sei die Aufenthaltsbewilligung aus humanitären Gründen zum Verbleib beim Ehemann zu erteilen. Es sind weder ein Schriftenwechsel noch andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.