Citation: 5P.20/2005 12.05.2005 E. 5

In der Sache selbst hat der angefochtene Entscheid zwei alternative Begründungen geliefert, um zu zeigen, dass die Klage nicht als sehr wahrscheinlich begründet im Sinne von Art. 85a Abs. 2 SchKG erscheine. Zunächst hat das Bezirksgerichtspräsidium ausgeführt, die zur Verrechnung gestellten Gegenforderungen bildeten wohl Teil der Nebenfolgen, welche im hängigen Scheidungsverfahren zu beurteilen seien, weshalb die Litispendenz der Berücksichtigung im vorliegenden Verfahren entgegenstehe. Aus diesem Grund könne auf die Klage mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht eingetreten werden. Im Weiteren hat es in einer Alternativbegründung dargelegt, die Klage wäre auch in materieller Hinsicht mit grosser Wahrscheinlichkeit abzuweisen, weil die zur Verrechnung gestellten Forderungen wohl nicht bestünden, und es hat seine Auffassung im Einzelnen erklärt. Wenn der angefochtene Entscheid zwei alternative Begründungen aufweist, muss der Beschwerdeführer für beide aufzeigen, dass und inwiefern sie seine verfassungsmässigen Rechte verletzen (BGE 121 IV 94 E. 1b; 129 I 185 E. 1.6 S. 189, je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer befasst sich indessen in seiner Beschwerdeschrift vorwiegend mit der materiellen Begründung des angefochtenen Entscheids und auch dies nur im Zusammenhang mit seinem Gesuch um eine vorsorgliche Verfügung gemäss Art. 94 OG. Dass und weshalb der Nichteintretensentscheid dagegen willkürlich sein oder andere verfassungsmässige Rechte des Beschwerdeführers verletzen könnte, legt er nicht hinreichend substanziiert dar. Darauf ist daher nicht einzutreten. Der erstinstanzliche Richter hat keine verfassungsmässigen Rechte des Beschwerdeführers verletzt, wenn er die Betreibung nicht vorläufig eingestellt hat.