Citation: 4A_48/2019 E. B

B.a. Am 8. Februar 1999 beantragten die Kläger dem Bezirksgericht Meilen, den Beklagten und die Aktiengesellschaft zur Rechnungslegung und Gewinnherausgabe zu verpflichten. Das Bezirksgericht Meilen trat auf die Klage nicht ein und überwies den Prozess an das von den Klägern bezeichnete Bezirksgericht Zürich. B.b. Das vor Bezirksgericht Zürich fortgesetzte Verfahren beschäftigte sowohl das Obergericht als auch das Kassationsgericht des Kantons Zürich mehrmals, und auch das Bundesgericht hatte sich mit Bezug auf die Zuständigkeit bereits damit zu befassen (BGE 129 III 80). Mit Eingabe vom 19. März 2004 zogen die Kläger die Klage gegen die Aktiengesellschaft zurück. B.b.a. Am 30. September 2004 wies das Bezirksgericht die Klage gegen den Beklagten ab. Daraufhin gelangten die Kläger an das Obergericht des Kantons Zürich und beantragten im Wesentlichen, den Beklagten zu verpflichten, ihnen ihre Gewinnanteile abzüglich bereits erfolgter Abgeltungen herauszugeben. Diese Beträge bezifferten die Kläger approximativ. Dem Beklagten sei eine Frist zur Einreichung der Abrechnung samt Belegen anzusetzen. Alsdann sei den Klägern eine Frist zur exakten Bezifferung ihrer Ansprüche einzuräumen. Nach einer Rückweisung des Kassationsgerichts wies das Obergericht am 6. Mai 2008 das Verfahren an das Bezirksgericht zurück. Daraufhin verpflichtete dieses den Beklagten mit Teilurteil vom 19. Februar 2010, dem Gericht innert 30 Tagen ab Rechtskraft des Teilurteils eine vollständige Abrechnung bezüglich der Erstellung der Überbauung mit sämtlichen Belegen gemäss dem Gesellschaftsvertrag vom 29. Juni 1993 einzureichen. Die Abrechnung habe sämtliche mit der Überbauung zusammenhängenden Geldeingänge und Ausgaben sowie das GU-Honorar der Aktiengesellschaft von 4 % zu enthalten. B.b.b. Gegen dieses Teilurteil führte der Beklagte kantonale Berufung, worauf das Obergericht mit Urteil vom 1. September 2011 das Begehren um Abrechnung abwies. Es erkannte, die Kläger benötigten die Abrechnung lediglich zur Bezifferung der eingeklagten Schadenersatzansprüche. Da nach Auffassung des Obergerichts keine Schadenersatzansprüche bestanden, wies es das Rechtsbegehren Ziffer 3 (Abrechnungsbegehren) ab. Über das Rechtsbegehren Ziffer 2 (Leistungsbegehren) könne dagegen nicht direkt durch das Obergericht entschieden werden, da das Bezirksgericht darüber noch nicht entschieden habe. B.b.c. Die Kläger erhoben gegen diesen Entscheid Beschwerde in Zivilsachen. Mit Urteil 4A_619/2011 vom 20. März 2012 (nachfolgend: 1. Rückweisungsentscheid) hob das Bundesgericht das Urteil des Obergerichts vom 1. September 2011 auf und verpflichtete den Beklagten, dem Bezirksgericht innert 30 Tagen ab Empfang dieses begründeten Urteils eine vollständige Abrechnung bezüglich der Erstellung der Überbauung mit sämtlichen Belegen gemäss dem Gesellschaftsvertrag vom 29. Juni 1993 einzureichen. Die Abrechnung habe sämtliche mit der Überbauung zusammenhängende Geldeingänge und Ausgaben sowie das Generalunternehmer-Honorar der Aktiengesellschaft von 4 % zu enthalten. Die Sache wurde zur Fortsetzung des Verfahrens an das Bezirksgericht zurückgewiesen. B.c. Mit Urteil vom 13. November 2014 schützte das Bezirksgericht die Klage teilweise und verpflichtete den Beklagten unter Kostenfolge, dem Kläger 1 Fr. 739'698.20 und dem Kläger 2 Fr. 654'698.20, je nebst Zins zu 5 % seit 3. September 1998, zu bezahlen. B.c.a. Das Obergericht wies die vom Beklagten erhobene Berufung mit Beschluss und Urteil vom 11. November 2015 im Wesentlichen - abgesehen von geringfügigen Änderungen betreffend die erstinstanzlichen Kostenfolgen - ab. Der Ansicht des Beklagten, die andere Stellung der Aktiengesellschaft zufolge der geänderten Projektausführung im Vergleich zum Gesellschaftsvertrag führe zu einer Vertragslücke und rechtfertige ein Honorar von 9 % statt von 4 %, folgte es nicht. Es ging primär davon aus, das Bundesgericht habe in seinem ersten Rückweisungsentscheid das Generalunternehmer-Honorar verbindlich auf 4 % festgelegt. In einer Eventualbegründung erkannte es im Wesentlichen, die Änderung der Projektrealisierung vermöchte kein höheres Honorar zu rechtfertigen. Die Aktiengesellschaft sei nach wie vor nicht projektierende Generalunternehmerin gewesen, die ein eigenes Projekt zur Ausführung gebracht habe. Die Übernahme von Ausführungs- und Detailplänen mache die Generalunternehmerin noch nicht zur Totalunternehmerin. Der Beschwerdeführer begründe auch nicht näher, inwiefern die Aktiengesellschaft (wie eine Totalunternehmerin) die Verantwortung für allfällige Planungs- bzw. Projektierungsfehler übernommen habe. Die Leistung der Aktiengesellschaft im Hinblick auf die Art der Arbeiten sei trotz der nachträglichen Modifizierung der Projektrealisierung nicht anders ausgefallen als wenn die Aktiengesellschaft als Generalunternehmerin des Konsortiums gehandelt hätte. Ein erhöhtes Honorar lasse sich auch nicht durch ein angeblich von der Aktiengesellschaft übernommenes zusätzliches Kostenrisiko rechtfertigen. Vielmehr sei mit den Klägern davon auszugehen, dass ein allfälliger Verlust nicht durch die Aktiengesellschaft, sondern durch das Konsortium zu tragen gewesen wäre. B.c.b. Mit Urteil 4A_696/2015 vom 25. Juli 2016 (2. Rückweisungsentscheid) verwarf das Bundesgericht die These, es habe das Honorar im 1. Rückweisungsentscheid bereits verbindlich auf die für die Abrechnung genannten 4 % festgelegt. In Bezug auf die Eventualbegründung erkannte das Bundesgericht, mit Blick auf die Haftung für allfällige Planungsfehler und die Tatsache, dass nach der Projektänderung kein Vertragsverhältnis zwischen der Aktiengesellschaft und dem Konsortium bestanden hätte, diese habe ein höheres Risiko zu tragen gehabt, als beim ursprünglichen Projekt. Die beiden Situationen könnten nicht gleichgesetzt werden (zit. Urteil 4A_696/2015 E. 6.2.3.1 in fine und E. 6.2.3.2). Diesbezüglich liege eine Vertragslücke vor. Das Bundesgericht wies die Sache an das Obergericht zurück. Dieses werde über das Honorar zu befinden haben, das die Parteien vereinbart hätten, und dabei gegebenenfalls eine Expertise einholen müssen, die auf die genannten Risikofaktoren abstelle. Sodann werde es nach pflichtgemässem Ermessen festlegen müssen, um wieviel der Zuschlag zu kürzen ist, weil die Aktiengesellschaft - anders als eine gewöhnliche Generalunternehmerin - anschliessend die Möglichkeit gehabt hätte, ihre Kosten gegenüber den einfachen Gesellschaftern geltend zu machen (zit. Urteil 4A_696/2015 E. 6.2.3.4). Zudem nahm das Bundesgericht im 2. Rückweisungsentscheid eine Korrektur in Bezug auf den Zinsenlauf vor (zit. Urteil 4A_696/2015 E. 9.2.3.2 in fine). B.d. Das Obergericht holte bei E.________ (Gutachter, Beschwerdegegner 3) ein Gutachten ein zur Frage des Zuschlages, der infolge der Projektänderung geschuldet sei. Mit Urteil vom 7. Dezember 2018 verpflichtete es den Beklagten unter Kostenfolge, dem Kläger 1 Fr. 316'740.93 und dem Kläger 2 Fr. 329'116.90, jeweils nebst Zins, zu bezahlen. Mit Beschluss vom gleichen Tag entschädigte es den Gutachter aus der Gerichtskasse mit total Fr. 32'158.20, welche es in seinem Urteil zur Gerichtsgebühr schlug und die Gerichtskosten dem Beklagten auferlegte. Die den Klägern zugesprochenen Beträge entsprechen den schon vom Bezirksgericht in dessen Urteil vom 13. November 2014 angenommenen Gewinnanteilen der Kläger mit dem vom Bundesgericht im 2. Rückweisungsentscheid vorgegeben Zinsenlauf. Einen zusätzlichen Honorarzuschlag zu den 4 % hielt das Obergericht gestützt auf die Ausführungen des Gutachters nicht für angebracht. Es berücksichtigte bei den geschuldeten Zinsen und den zugesprochenen Beträgen aber vom Beklagten zwischenzeitlich unter Rückforderungsvorbehalt geleistete Abzahlungen.