Citation: 1C_57/2009 07.09.2009 E. 6

Soweit der Beschwerdeführer mit dem Rechtsbegehren 2 die Zuweisung der Parzelle Nr. 139 zur Bauzone WG 2 verlangt, ergibt sich, was folgt: 6.1 Die Vorinstanz erwog, der Umstand, dass die Parzelle Nr. 139 bereits überbaut sei, relativiere zwar zum Teil die Argumente, die für eine Zuweisung zur Landwirtschaftszone mit überlagerter Landschaftsschutzzone sprechen. Diese Zonierung erscheine aber trotzdem bei einer umfassenden Abwägung der massgebenden Interessen als sachlich vertretbar. Zunächst falle auf, dass die Parzelle Nr. 139 vollständig von Landwirtschafts- bzw. Nichtbaugebiet umgeben sei und nur im Nordosten in die Nähe der Zone WG 2 rücke. Dabei bestehe aber weder optisch noch nutzungsbedingt ein Zusammenhang zwischen dieser Parzelle und der Zone WG 2. Zudem werde die Parzelle durch die Kantonsstrasse und das Trassee der Seetalbahn klar vom Siedlungsgebiet bzw. der Zone WG 2 getrennt. Der der strittigen Zonenzuweisung zugrunde liegende planerische Entscheid, die Trennung zwischen Bau- und Nichtbaugebiet im fraglichen Gebiet der durch die Kantonsstrasse und das Bahntrassee geschaffenen Zäsur folgen zu lassen und die bauliche Nutzung auf den an diese Verkehrsträger angrenzenden östlichen Bereich zu konzentrieren, sei daher vertretbar. Diese Trennung sei überdies auch unter dem Aspekt des Landschaftsschutzes sinnvoll. Beim westlich der Kantonsstrasse gelegenen Hang handle es sich um eine grössere, weitgehend unüberbaute und naturnah gebliebene Fläche. Ferner sei das westlich und nördlich der Parzelle Nr. 139 gelegene Landwirtschaftsgebiet von einer Landschaftsschutzzone überlagert, was die landschaftliche Bedeutung dieses Gebiets unterstreiche. 6.2 Was der Beschwerdeführer gegen diese Erwägungen der Vorinstanz vorbringt, ist weitgehend unbeachtlich. So ist weder auf seine Ausführungen zur Parzelle Nr. 753 (E. 4), noch zur landschaftlichen Umgebung der Parzelle Nr. 139 (E. 5.2) noch zu den allfälligen zusätzlichen Erschliessungsaufgaben einer Zuweisung der Parzelle zu einer Bauzone (E. 5.3) näher einzutreten. Zudem vermag er die Feststellung der Vorinstanz nicht zu entkräften, dass die Parzelle Nr. 139 vom Siedlungsgebiet bzw. der Zone WG 2 klar getrennt sei und weder optisch noch nutzungsbedingt ein Zusammenhang zwischen dieser Parzelle und der Zone WG 2 bestehe. Dass daran durch die neu erstellte Erschliessungsstrasse etwas geändert würde, vermag er nicht darzutun (E. 5.1). Schliesslich wird nicht vorgebracht, bei der Parzelle Nr. 139 handle es sich um weitgehend überbautes Gebiet im Sinne von Art. 15 lit. a RPG, was für eine Zuweisung zu einer Bauzone sprechen würde. Die von der Vorinstanz für die Zuweisung der Parzelle Nr. 139 zur Landwirtschaftszone mit überlagerter Landschaftsschutzzone ins Feld geführten Argumente des raumplanerischen Konzentrationsprinzips und des Landschaftsschutzes stützen sich auf zentrale Planungsziele und -grundsätze ab (vgl. Art. 1 und Art. 3 RPG). Sie lassen die strittige Zonenzuweisung als sachgerecht erscheinen, und zwar dessen ungeachtet, ob auch die (umstrittene) Lärmvorbelastung der Parzelle sowie allfällige zusätzliche Erschliessungsaufgaben gegen eine Zuweisung zu einer Bauzone sprechen würden. Der Antrag des Beschwerdeführers auf Zuweisung der Parzelle Nr. 139 zur Bauzone WG 2 ist daher abzulehnen.