Citation: 9C_317/2016 E. 6

Schliesslich hat die Vorinstanz die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen (insbesondere berufliche Massnahmen) als nicht erfüllt erachtet. Dies mit der Begründung, der Beschwerdeführer sei im Zeitpunkt des Verfügungserlasses (10. August 2015) weder als invalid noch als von Invalidität bedroht zu betrachten gewesen, zumal gemäss Bericht des Dr. med. B.________ vom 25. März 2015 spätestens ab 15. Januar 2015 wieder eine volle Arbeitsfähigkeit bestanden habe. Hieran änderten die im Beschwerdeverfahren eingereichten Zeugnisse und Arztberichte nichts, wonach weitere Behandlungen stattgefunden hätten, weil keine Anhaltspunkte für eine längere Zeit dauernde Einschränkung der Arbeitsfähigkeit bestünden. Somit sei unverändert von einer lediglich intermittierenden Arbeitsunfähigkeit auszugehen, welche auf die einzelnen operativen Eingriffe mit kurzen Hospitalisationen und allenfalls ab Mai 2015 auch auf die für einen beschränkten Zeitraum angeordneten Instillationsbehandlungen zurückzuführen seien. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und die entsprechende Beweiswürdigung erscheinen im Lichte von Art. 97 Abs. 1 BGG nicht als mangelhaft. Die vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen Einwendungen dringen nicht durch, beschränkt er sich doch darauf, den (tatsächlichen) Feststellungen des kantonalen Gerichts seine eigene (abweichende) Sicht der Dinge gegenüberzustellen. Auf diese ungenügend begründeten Rügen ist nicht einzugehen (für viele: in BGE 141 V 585 nicht publizierte E. 4.1 des Urteils 8C_590/2015 vom 24. November 2015). Mithin ist das kantonale Gericht ohne Bundesrecht zu verletzen zum Schluss gelangt, der Eintritt einer Erwerbsunfähigkeit sei nicht überwiegend wahrscheinlich, weshalb keine drohende Invalidität im Sinne von Art. 8 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 1novies IVV vorliege.