Citation: 4A_287/2020 E. A

Zwischen der Bank B.________ (Bank, Beklagte, Gesuchsgegnerin, Beschwerdegegnerin) und der A.________ Ltd. (Auftraggeberin, Klägerin, Gesuchstellerin, Beschwerdeführerin) bestand ab dem 31. August 2004 eine Bankgeschäftsbeziehung (vgl. dazu im Einzelnen: BGE 139 III 49 Sachverhalt A.). Die Geschäftsparteien trugen in diesem Zusammenhang vor den Gerichten des Kantons Basel-Stadt einen Rechtsstreit über die Herausgabe- und Rechenschaftspflicht der Bank gegenüber ihrer Auftraggeberin aus, den diese durch Klage beim Zivilgericht Basel-Stadt vom 16. Oktober 2007 mit den folgenden Rechtsbegehren eingeleitet hatte (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4G_4/2016 vom 21. Juni 2017 Sachverhalt A.a, nicht publ. in: BGE 143 III 420) : "1. Die Beklagte sei zu verpflichten, der Klägerin umfassend Rechenschaft über ihre Geschäftsbeziehung für die Klägerin abzugeben sowie eine umfassend dokumentierte Schlussabrechnung vorzulegen. Hierbei sei die Beklagte weiter zu verpflichten, insbesondere folgende Bereiche ihrer Geschäftsbeziehung zur Klägerin für die Monate November 2006 bis Januar 2007 lückenlos, detailliert und dokumentiert nachzu weisen: a) Aufstellung sämtlicher Vermögenspositionen, welche der Beklagten als Sicherheit für ihre Geschäftsbeziehung mit der Klägerin dienten; b) Nachweis allenfalls bestehender Vernetzungen zwischen den Vermögenspositionen gemäss lit. a hiervor; c) Bewertung der Vermögensposition gemäss lit. a hiervor durch die Be klagte; d) Nachweis der für die Beklagte aus der Bewertung gemäss lit. c hiervor resultierenden Belehnungswerte und Kreditlimiten; e) Nachweis des von EAM Desk Switzerland North, Basel, ausgewiesenen Exposure; f) Nachweis der von EAM Desk Switzerland North, Basel, ausgewiesenen Net Present Values; g) Nachweis der von EAM Desk Switzerland North, Basel, errechneten Kreditlimit überschreitungen; h) Nachweis der von der Abteilung Direct Access Clients, Zürich, errech neten Net Present Values;