Citation: 2C_510/2023 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Zertifikatspflicht verletze verschiedene Grundrechte bezüglich der Restaurantgäste und sich selbst. Bezüglich der Gäste rügt er eine Verletzung des Rechts auf persönliche Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV), da sich Erstere entweder hätten impfen oder testen lassen müssen, um Zutritt zum Restaurant zu erhalten - andernfalls seien sie vom sozialen Leben ausgeschlossen worden -, was einen schwerwiegenden Eingriff in deren persönliche Freiheit darstelle. Ausserdem rügt der Beschwerdeführer bezüglich der Gäste eine Verletzung von Art. 31 BV (unzulässiger Freiheitsentzug) sowie eine Verletzung der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV) und des Diskriminierungsverbots (Art. 8 Abs. 2 BV). Bezüglich sich selbst als Gastronomen rügt der Beschwerdeführer ebenfalls eine Verletzung des Rechts auf persönliche Freiheit (Art. 10 Abs. 2 BV). Zudem rügt er eine Verletzung der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV), der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) sowie (ebenfalls) von Art. 31 BV (unzulässiger Freiheitsentzug).