Citation: 8C_206/2018 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz hat nach umfassender Darstellung der medizinischen Unterlagen zunächst erkannt, im Jahre 2015 seien (erneut) Ekzeme im Sinne einer Verschlimmerung der vorbestehenden Atopie aufgetreten. Die Suva habe für die Krankheitsschübe Heilbehandlung gewährt und für die ausgewiesenen Arbeitsunfähigkeiten Taggeld erbracht. Der Versicherte sei letztmals im Dezember 2015 bei der Autospritzwerk B._________ GmbH tätig gewesen. Seither sei er den triggernden Stoffen nicht mehr ausgesetzt und die Ekzeme seien gemäss Berichten des Spitals D._________ im Januar 2016 praktisch vollständig abgeklungen gewesen. Dementsprechend sei die Suva zu Recht davon ausgegangen, dass die von der behandelnden Dermatologin über den 21. März 2016 hinaus attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht mehr in einem kausalen Zusammenhang mit der Berufskrankheit gestanden haben könne, weshalb schon aus diesem Grund die Leistungseinstellung gerechtfertigt gewesen sei. Sodann hat die Vorinstanz erwogen, der Versicherte habe im Februar 2016 noch während des ungekündigten Arbeitsverhältnisses - ohne die Suva zu benachrichtigen - eine einjährige Handelsschule begonnen und sich intensiv um eine Anstellung als Sachbearbeiter bei Versicherungen und Banken beworben. Anlässlich eines Gesprächs mit der Suva vom 19. Mai 2016 habe er erklärt, für ihn komme eine Wiederaufnahme der angestammten Tätigkeit als Autolackierer nicht mehr in Frage, da mit Sicherheit sofort wieder Ekzeme ausbrechen würden. Dazu hat das kantonale Gericht erkannt, gemäss den nachvollziehbaren Auskünften des Dr. med. C._________ sei dem Versicherten aus medizinischer Sicht zumindest im Rahmen eines Versuchs zumutbar gewesen, unter Einhaltung von Hautschutzmassnahmen (Tragen von Einweghandschuhen und eines Schutzanzugs mit Kapuze sowie - worauf die Suva zutreffend hinweise - einer Schutzmaske mit -brille) die Arbeit bei der Autospritzwerk B._________ GmbH fortzusetzen. Folglich sei es durchaus realistisch gewesen, einen Kontakt mit den triggernden Stoffen massiv zu minimieren oder gar gänzlich zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund erübrigten sich Erwägungen zu den geltend gemachten Leistungen während einer Übergangs- oder Anpassungszeit.