Citation: 6B_505/2016 E. 1.3.6

1.3.6. Schliesslich trägt der Beschwerdeführer vor, es sei nicht ersichtlich, weshalb er in Richtung des Beschwerdegegners geschossen haben sollte. Er habe kein Motiv. Die Vorinstanz erwägt, auch der Beschwerdegegner habe keinerlei Motiv, den Beschwerdeführer zu Unrecht zu belasten. Er habe diesen zuvor nicht gekannt und ohnehin nicht um die Person des Schützen gewusst, als er den Vorfall seinen beiden Jagdkollegen schilderte. Dass die drei Jagdkollegen in der kurzen Zeit zwischen dem Schuss und dem Telefongespräch etwas erfunden hätten, sei unwahrscheinlich. Der alleinige Umstand, dass in der Tat nur schwer verständlich ist, weshalb der Beschwerdeführer in die Richtung des Beschwerdeführers schoss, lässt die sorgfältige vorinstanzliche Beweiswürdigung jedenfalls nicht als willkürlich erscheinen.