Citation: 8C_369/2010 17.12.2010 E. 2.3

2.3.1 Was der Beschwerdeführer vorbringt, dringt nicht durch. Zunächst ist festzuhalten, dass die Diskussion, ob zur Beurteilung des Gesundheitszustands von einem "recht erheblichen initialen Trauma" auszugehen ist, wovon das Spital X.________ ausging (Gutachten vom 19. Februar 2001), oder eine durch Hebelwirkung verstärkte Kraft von ca. 4,5 Tonnen auf das Handgelenk einwirkte, wie Dr. med. B.________ annahm (Privatgutachten vom 31. Oktober 2008), revisionsrechtlich ohne Belang ist. 2.3.2 Sodann räumt der Beschwerdeführer ein, dass Dr. med. B.________ das Gutachten des Spitals X.________ vom 19. Februar 2001, auf welches die SUVA bei der Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit in der rentenzusprechenden Verfügung vom 18. September 2001 bzw. in dem diese bestätigenden Einspracheentscheid vom 21. November 2001 im Wesentlichen abstellte, nicht vorlag. Ein Vergleich der Gutachten zeigt, dass die wiedergegebenen klinischen Befunde weitgehend übereinstimmen. Insbesondere hielt auch Dr. med. B.________ fest, es könne keine Atrophie der Muskulatur im Bereich der rechten Hand und des rechten Armes festgestellt werden; die flächige Schmerzzone korreliere nicht mit spezifischen darunter liegenden Strukturen (Sehnen, Gelenkskapsel, Handwurzelknochen, Radius), weshalb eine Differenzierung nicht möglich sei; die Beweglichkeit der Fingerzwischengelenke sowie des Daumens sei lediglich leichtgradig eingeschränkt; das Schultergürtelgelenk sei weitgehend frei beweglich in sämtlichen Richtungen. Unter diesen Umständen ist die damit nicht übereinstimmende, aus den radiologischen Befunden gezogene Schlussfolgerung des Dr. med. B.________, es bestehe ein dringender Verdacht auf Status nach ossärem und ligamentärem Ausriss des Scapho-Lunargelenks rechts und zusätzlichem Verdacht auf partielle kapsuläre und ligamentäre Läsionen palmar, die eine hälftige Arbeitsunfähigkeit begründeten, nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Dr. med. B.________ nahm denn auch nicht Stellung zu den sich aufdrängenden Fragen, ob und allenfalls welche therapeutischen Massnahmen indiziert wären und wie es sich mit der Leistungsfähigkeit in einer Verweisungstätigkeit verhielte. Schliesslich ist aus seinen Ausführungen nicht ersichtlich, inwieweit und inwiefern sich die zusätzlich diagnostizierten Neurombeschwerden mit neuropathischen lokalen Schmerzen und Schmerzausstrahlung in den rechten Arm sowie die Sensibilitätsstörungen, deren Ausmass offenbar zum grossen Teil auf den Angaben des Versicherten beruhte, auf die Arbeitsfähigkeit auswirkten. Insgesamt betrachtet ist das vorinstanzliche Beweisergebnis, Dr. med. B.________ beurteile den im Wesentlichen unverändert gebliebenen Sachverhalt anders als das Spital X.________ und Prof. Dr. med. F.________, nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer übersieht, dass mit einer Diagnose allein noch nichts über die gesundheitlichen und erwerblichen Auswirkungen gesagt wird. 2.3.3 Hinsichtlich des Vorbringens des Beschwerdeführers, es liege der Rückkommensgrund der prozessualen Revision (vgl. Art. 53 Abs. 1 ATSG) vor, wird auf die nicht zu beanstandenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen, welchen nichts beizufügen ist. 2.3.4 Schliesslich hat das kantonale Gericht zutreffend festgestellt, dass die Voraussetzungen, die praxisgemäss gegeben sein müssen, damit der Sozialversicherer zur Bezahlung der Kosten eines medizinischen Privatgutachtens verpflichtet werden kann, hier nicht vorliegen.