Citation: 6B_941/2018 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer übt an der schlüssigen vorinstanzlichen Beweiswürdigung mehrheitlich appellatorische Kritik, indem er etwa behauptet, nicht im Besitz einer Schreibmaschine zu sein, nicht Maschine schreiben zu können und keinen Groll gegen den Straf- und Zivilkläger zu hegen. Dass der Beschwerdeführer in gleicher Weise maschinengeschriebene Eingaben an die kantonalen Vorinstanzen adressiert hat, bzw. den Straf- und Zivilkläger im vierten Schreiben vom 18. März 2016 gegenüber dessen Arbeitgeber beschuldigte, "arglistig zu Geld zu kommen" und er aufgrund von Delikten zum Nachteil des Straf- und Zivilklägers vorbestraft ist, blendet er aus. Die Auffassung des Beschwerdeführers, die Analogie der vier Schreiben reiche nicht aus, um auf seine Täterschaft zu schliessen, verfängt nicht. Die Vorinstanz geht aufgrund der Form und des Inhalts der "Schreiben A und B" zu Recht vom selben Absender aus. Sie durfte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschliessen, dass zwei voneinander unabhängige Personen zum gleichen Zeitpunkt in der gleichen Postfiliale gleichartig adressierte anonyme Schreiben an Adressaten aufgeben, die beide eine Verbindung zum Straf- und Zivilkläger aufweisen. Auch das "Schreiben C" an den Straf- und Zivilkläger durfte die Vorinstanz gestützt auf den identischen Inhalt wie im "Schreiben B" willkürfrei demselben Autor zuordnen. Dabei ist darauf hinzuweisen, dass nicht nur die Form der Couverts, sondern auch jene der drei Schreiben (gleiche Schriftart sowie spezielle Falttechnik der Schriftstücke) übereinstimmen. Alle drei anonymen Schreiben "A, B und C" stammen gemäss der willkürfreien und gut vertretbaren vorinstanzlichen Beweiswürdigung vom gleichen Urheber. Aufgrund der expliziten Thematisierung eines angeblich strafrechtlich relevanten Verhaltens des Straf- und Zivilklägers sowohl im Verfahrensgegenstand bildenden Schreiben vom 5. Dezember 2016 ("Schreiben A") wie auch im vom Beschwerdeführer unterzeichneten Schreiben an den Verwaltungsratspräsidenten der Bank C.________ B.________ vom 18. März 2016 ("Schreiben D"), des Bezugs aller drei Adressaten der anonymen Briefe zum Straf- und Zivilkläger (ein Brief ging an die Arbeitgeberin des Straf- und Zivilklägers, einer an den Anwalt des Straf- und Zivilklägers, einer an den Straf- und Zivilkläger), der aufgrund eines weiteren Strafverfahrens vorhandenen Kenntnis des Beschwerdeführers, wer im Zeitpunkt der Briefaufgabe Anwalt des Straf- und Zivilklägers war, und der gleichartigen Form der Schreiben geht die Vorinstanz in vertretbarer Weise davon aus, dass alle drei anonymen Schreiben vom Beschwerdeführer stammen. Die Einwände des Beschwerdeführers, dass nicht alle vier Schreiben am selben Ort aufgegeben wurden, dass die Maschinenschrift auf den Umschlägen nicht überall gleich deutlich gedruckt sei, dass gleichartige Briefumschläge in grosser Zahl verkauft würden, dass die Poststelle B.________ mehrere Schalter aufweise oder handschriftliche Korrekturen bei maschinengeschriebenen Texten gebräuchlich seien, ändern nichts an der treffenden vorinstanzlichen Würdigung. Diese gründet nicht bloss auf der formalen, sondern auch auf der inhaltlichen Ähnlichkeit der Schreiben. Dagegen bringt der Beschwerdeführer keine stichhaltigen Argumente vor.