Citation: 6S.142/2005 03.06.2005 E. 1

X.________ wurde mit Urteil des Bezirksgerichts Bischofszell vom 11./30. September 1998 unter anderem wegen gewerbsmässigen Diebstahls mit fünf Monaten Gefängnis, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie mit drei Jahren Landesver-weisung bestraft. Das Urteil erwuchs in Rechtskraft. Am 19. Mai 2004 gelangte er ans Bezirksgericht mit dem Gesuch um Wiederaufnahme des Verfahrens. Er beantragte, der Vollzug der Landesverweisung sei unter Ansetzung einer Probezeit auszusetzen. Er machte geltend, er habe mit seiner heutigen Ehefrau bereits zur Zeit des Strafurteils im September 1998 im Konkubinat gelebt. Mit Urteil vom 2. Juli/10. August 2004 wies das Bezirksgericht das Wiederaufnahmegesuch ab. Das Obergericht des Kantons Thurgau entschied mit Urteil vom 10. Februar 2005, die gegen das bezirks-gerichtliche Urteil eingereichte Berufung sei unbegründet und das Wiederaufnahmegesuch werde abgewiesen. X.________ wendet sich mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.