Citation: 1B_361/2018 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer wendet zwar ein, die Auswertung der Randdaten könne auch anders interpretiert werden. Es stehe nicht einmal fest, dass die Mobiltelefone ausgeschaltet worden seien, es sei auch möglich, dass sie sich an einem Ort ohne Netz befanden oder der Akku leer war. Das ist zwar, was auch dem Obergericht nicht entgangen ist, nicht von vornherein ausgeschlossen, setzt aber das eher unwahrscheinliche Zusammentreffen verschiedener Umstände voraus. Die Annahme der Staatsanwaltschaft, dass die beiden vor der Tat ihre Handys ausschalteten, nach Küsnacht fuhren, die Tat in irgendeiner Weise arbeitsteilig ausführten und sich danach gemeinsam mit dem Auto in Richtung Zürich absetzten, wobei sie unterwegs - im Seefeld - ihre Handys wieder anschalteten, liegt jedenfalls weitaus näher. Dass am Tatort keine Spuren des Beschwerdeführers gefunden wurden, vermag ihn nicht entscheidend zu entlasten; möglicherweise war er vorsichtiger als der Mitbeschuldigte und konnte das Hinterlassen von Spuren vermeiden, oder er war gar nicht im Haus des Opfers, wenn sein Tatbeitrag z.B. im "Schmiere-Stehen" und Führen des Fluchtfahrzeugs bestand.