Citation: 8C_580/2020 E. 3.2

3.2. Das Bundesgericht hat in seinem kurz nach dem vorliegend angefochtenen Gerichtsentscheid ergangenen Urteil 8C_706/2019 vom 28. August 2020 festgehalten, dass es sich rechtfertigt, Art. 18 UVV in der seit 1. Januar 2017 geltenden Fassung ex nunc et pro futuro auch auf Unfälle anzuwenden, welche sich vor der Rechtsänderung ereignet haben. Denn Verfügungen über Dauerleistungen sind grundsätzlich an Änderungen der Rechtslage anzupassen, die Übergangsbestimmungen in der Verordnung stehen der Anwendung der neuen Bestimmung von Art. 18 UVV auf Unfälle vor dem 1. Januar 2017 nicht entgegen und durch die Rechtsänderung sollte eine unbefriedigende Rechtslage beseitigt werden. Mithin können gestützt auf einen rechtskräftigen Entscheid zugesprochene Leistungen im Lichte der Verordnungsnovelle ebenfalls überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Eine solche Anpassung ist auch unter dem Gesichtspunkt der (unechten) Rückwirkung zulässig (Urteil 8C_706/2019 vom 28. August 2020 E. 9.5, zur Publikation vorgesehen). Es ist dem Beschwerdeführer demzufolge beizupflichten, dass auch auf die vorliegende Streitigkeit das neue Recht zur Anwendung gelangt. Dennoch erübrigt sich eine Rückweisung an die Vorinstanz zur Beurteilung der Angelegenheit nach der Rechtslage, wie sie seit dem 1. Januar 2017 gilt, nachdem die einzelnen Kostenpunkte des Pflegebedarfs nicht zur Diskussion stehen und weitere Abklärungen zur Festsetzung des Beitrags an die Hilfe und Pflege zu Hause nicht notwendig sind, wie sich nachfolgend zeigt.