Citation: 6B_780/2024 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich erklärte A.________ in teilweiser Gutheissung der Berufung des Statthalteramts Bezirk Zürich mit Urteil vom 6. August 2024 der Verletzung des Anwaltsmonopols schuldig und verurteilte ihn zu einer Busse von Fr. 2'000.--, unter Androhung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen. Vom Vorwurf der Anmassung der Berufsbezeichnung sprach es ihn frei. Das Obergericht geht zusammengefasst von folgendem Sachverhalt aus: A.________ erhob, ohne in einem kantonalen Anwaltsregister eingetragen zu sein, mit Eingabe vom 4. Januar 2021 im Namen und mit Vollmacht von B.________ gegen die durch das Zwangsmassnahmengericht zu dessen Lasten verfügten Ersatzmassnahmen Beschwerde beim Obergericht. Weitere Eingaben reichte er am 12. Januar 2021 dem Obergericht, am 13. Januar 2021 zuhanden eines Rechtsanwalts sowie am 11. Juli 2021 der Kantonspolizei Zürich ein. Dabei trat A.________ jeweils als Rechtsbeistand von B.________ auf.