Citation: 1C_284/2017 E. 4.2

4.2. Abgesehen davon, dass der Bedarf an Geräten und Holz bereits beim Einbau der Holzheizung vorhersehbar und von den Beschwerdeführern wohl auch vorhergesehen worden war, verfügen diese durchaus über Einstell- bzw. Lagerungsmöglichkeiten vor Ort. So gibt es in der bestehenden Baute einen 10.10 m2 grossen Raum für Velo, Moped und Geräte, der auch für die hier fraglichen Maschinen verwendet werden könnte. Für den früheren Kleinviehstall von 38 m2, der später als Metallwerkstatt genutzt worden war, erging 2014 eine Umnutzungsbewilligung für den Einbau der Holzheizung. Es hat darin aber noch freien Platz, der zur Holzlagerung gebraucht werden kann. Weiter steht ein Lagerraum in der Grösse von 40 m2 zur Verfügung, den die Beschwerdeführer als Werkstatt für Hobbyzwecke und zum Unterhalt der Liegenschaft verwenden. Ob für diese Umnutzung eine Bewilligung erforderlich gewesen wäre, die nie eingeholt wurde, kann dahingestellt bleiben. Jedenfalls wäre eine Lagerung des Holzes in diesem Raum möglich und aufgrund seiner ursprünglichen Zwecksetzung zulässig. Zwar kann den Beschwerdeführern nicht vorgeschrieben werden, wie sie den Lagerraum nutzen wollen, solange sie sich an die einschlägigen Rechtsvorschriften halten. Sie müssen sich aber entgegenhalten lassen, dass sie den Raum für die Holzlagerung verwenden könnten, und können daher nicht wegen einer anderen Nutzung einen Bedarf an zusätzlichem Lagerraum geltend machen. Im Übrigen rechnete das Kantonsgericht im angefochtenen Entscheid detailliert vor, wo noch alles im bestehenden Gebäude Holz gelagert werden kann und kommt zum nachvollziehbaren Schluss, dass insgesamt genügend Lagerfläche vorhanden wäre. Die Beschwerdeführer legen zwar andere Berechnungen vor, die von der Dienststelle rawi wiederum mit eigenen Zahlenwerten in Frage gestellt werden. Im Detail braucht dies hier nicht nachgezeichnet zu werden. So oder so vermögen die Beschwerdeführer nicht darzutun und es gibt dafür auch keine Anhaltspunkte, dass die entsprechenden Berechnungen des Kantonsgerichts und die darauf beruhenden tatsächlichen Feststellungen qualifiziert falsch wären. Es ist damit davon auszugehen, dass die Beschwerdeführer die Möglichkeit hätten, die für die Holzheizung erforderlichen Geräte einzustellen und das nötige Holz adäquat zu lagern.