Citation: 6B_1391/2016 E. 4.2

4.2. Inwiefern diese Ausführungen der Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht willkürlich oder in rechtlicher Hinsicht unrichtig seien, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Durch die inkriminierte Verletzung des Schriftgeheimnisses wurde die H.________ AG verletzt, an welche die Postsendung adressiert war. A.________ war als einzelzeichnungsberechtigte Liquidatorin der in Liquidation befindlichen H.________ AG nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid (S. 29) zum Strafantrag berechtigt. Dass die Vorinstanz abweichend von der ersten Instanz von einer Verletzung des Schriftgeheimnisses nicht zum Nachteil von A.________, sondern zum Nachteil der H.________ AG ausging, stellt entgegen einem Einwand in der Beschwerde (S. 16 Rz. 21 Fn. 13, S. 20 Rz. 32) keine unzulässige "reformatio in peius" dar.