Citation: 1C_143/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz führte aus, in Erwägung 4.6.4-4.7 des Entscheids des Baudepartements vom 5. März 2021 werde zutreffend dargetan, dass das Baugesuch vom 20. Dezember 2017, revidiert am 27. Februar 2018, auch nach der Einreichung des Standortdatenblatts vom 17. April 2018 hinsichtlich des Standorts der Sendeantenne, des Antennentyps und der Frequenzbänder unverändert geblieben sei. Lediglich die Neigungswinkel bzw. Senderichtung seien um vier bzw. zwei Grad verringert worden. Damit habe die Beschwerdegegnerin am ursprünglichen Baugesuch nur untergeordnete Änderungen zur Verbesserung von Punkten vorgenommen, die mit den baurechtlichen Bestimmungen nicht in Einklang stehen. Die Baubehörde dürfe davon absehen, für die Korrektur eines Baugesuchs die Verwendung des gemäss von Art. 21 Abs. 1 Satz 1 PBV/SG für Baugesuche vorgesehenen Formulars zu verlangen.