Citation: 6B_1331/2017 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer beanstandet auch die Würdigung der Aussagen von B.________, dem neuen Partner der Beschwerdegegnerin. Konkret führt er aber einzig aus, dieser habe versucht, ihn als Vergewaltiger darzustellen. Dazu verweist er auf ein Einvernahmeprotokoll. Dort beschreibt B.________ die Beziehung, welche der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerin gelebt hatten. Er gab zu Protokoll, seiner Ansicht nach habe die Beschwerdegegnerin mehr oder weniger tun müssen, was der Beschwerdeführer ihr gesagt habe. Ein direkter Vergewaltigungsvorwurf lässt sich der Einvernahme nicht entnehmen. Um den Vorwurf der Vergewaltigung geht es vorliegend auch nicht. So oder anders nimmt die Vorinstanz auch bezüglich der Aussagen von B.________ eine differenzierte Würdigung vor. B.________ habe detailliert, ausführlich und glaubhaft ausgesagt, wie der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin unter Druck gesetzt habe. Die Vorinstanz hebt einzelne Aussagen hervor, welche sehr spezifisch und speziell seien, was auf deren Richtigkeit schliessen lasse. B.________ habe auch spontane Einfälle und Details erwähnt. Die Aussagen seien sachlich, differenziert und nicht übertrieben. Er habe beispielsweise eingestanden, dass er die physischen Übergriffe nicht selber miterlebt habe. Er habe aber auch von keinen Verletzungen der Beschwerdegegnerin berichtet. Schliesslich habe B.________ die Drohungen in persischer Sprache nicht verstanden. Er habe jedoch angegeben, die Beschwerdegegnerin habe anschliessend geweint und sei sehr aufgelöst gewesen. Dies könne als Indiz dafür gewertet werden, dass die Beschwerdegegnerin tatsächlich bedroht worden sei. Insgesamt seien die Aussagen von B.________ daher geeignet, die Aussagen der Beschwerdegegnerin zu stützen. Inwiefern diese Aussagenwürdigung willkürlich sein soll, ist weder ersichtlich noch dargetan.