Citation: 9C_909/2017 E. 5.2.1

5.2.1. Die Kurzbeurteilung vom 30. August 2014 ist zudem (einzig) in die Zukunft gerichtet. Sie äussert sich nicht zur Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin für die Periode von Februar 2013 (frühest möglicher Rentenbeginn; E. 2) bis zur Begutachtung im August 2014. In seinem Gutachten vom 28. August 2012 und seiner Stellungnahme vom 3. Dezember 2012 ging Dr. med. C.________ davon aus, dass die Beschwerdeführerin an einer rezidivierenden depressiven Störung, gegenwärtig mittelgradige Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F33.11) leide. Sie könne ab Januar 2013 wieder eine Arbeitsfähigkeit von 50 % im angestammten Beruf erreichen, das ursprüngliche Arbeitspensum von 80 % sei dann nach weiteren zwei Wochen wieder möglich. Der damals behandelnde Arzt, Dr. med. B.________, hielt in seinem Verlaufsbericht vom 24. Februar 2013 fest, die Patientin sei bei weiterhin depressiver Stimmungslage und mangelndem Antrieb nicht in der Lage zu arbeiten. Der geplante Wiedereinstieg mit einem Teilzeitpensum auf Januar/Februar 2013 sei der Patientin aufgrund der Krankheitssymptome nicht gelungen. Nach erneuter leichter Verschlechterung werde aus psychiatrischer Sicht eine Tagesklinik bzw. ein Klinikaufenthalt und eine medikamentöse Neueinstellung erwogen. Aktuell und vermutlich für längere Zeit bestehe keine Arbeitsfähigkeit im angestammten Beruf.