Citation: 4A_194/2024 E. B

B.a. Mit Klage vom 3. Juni 2021 gelangte der Kläger an das Regionalgericht Landquart und beantragte, die Beklagte sei zu verpflichten, dem Kläger brutto Fr. 30'000.-- abzüglich der gesetzlich und vertraglich geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge, zuzüglich Zins von 5% seit 27. Januar 2021 zu bezahlen. Mit Entscheid vom 15. Februar 2023 hiess das Regionalgericht die Klage im Umfang von Fr. 3'688.40 teilweise gut. Es sprach dem Kläger eine Entschädigung für nicht bezogene Ferien von 2.5 Tagen im Betrag von Fr. 572.40, eine Entschädigung für Überstunden im Betrag von Fr. 2'490.-- und eine Spesenforderung von Fr. 626.-- zu. Im Mehrbetrag wies das Regionalgericht die Klage ab. B.b. Mit Urteil vom 14. Februar 2024 hiess das Kantonsgericht von Graubünden die Berufung des Klägers teilweise gut. Es nahm Vormerk davon, dass der Entscheid des Regionalgerichts vom 15. Februar 2023 im Umfang von brutto Fr. 3'688.40 unangefochten geblieben und damit rechtskräftig geworden ist (Dispositiv Ziff. 1). Es hob den angefochtenen Entscheid insoweit auf, als das Regionalgericht die Klage im Mehrumfang abgewiesen hatte (Dispositiv Ziff. 2). Das Kantonsgericht verpflichtete die Beklagte, dem Kläger weitere Fr. 16'456.80 brutto, abzüglich gesetzlich und vertraglich geschuldeter Sozialversicherungsbeiträge und zuzüglich Zins zu 5% seit 27. Januar 2021 zu bezahlen (Dispositiv Ziff. 3). Es sprach dem Kläger damit eine Entschädigung für nicht bezogene Ferien im zusätzlichen Betrag von Fr. 4'006.80 zu. Hinsichtlich Überstunden sprach es dem Kläger einen zusätzlichen Betrag von Fr. 12'450.-- zu. Im Mehrbetrag wies das Kantonsgericht die Klage ab, soweit sie noch zu beurteilen war.