Citation: 9C_209/2020 E. 4.2

4.2. Damit hat das kantonale Gericht seinen Schluss betreffend die faktische Gebotenheit des Hochschulpraktikums mit den besseren Zulassungschancen zum Masterstudiengang an der E.________ begründet. Dies hält jedoch mit Blick auf die dargelegte bundesgerichtliche Rechtsprechung (E. 3), welche auf den Schritt hier nicht direkt in den Arbeitsmarkt, sondern auf eine weitere Etappe beruflicher Ausbildung gerichtet, sinngemäss anzuwenden ist, nicht stand. Das Praktikum kann daher nicht als Ausbildung im Sinne von Art. 49bis AHVV qualifiziert werden. Daran vermögen auch die Vorbringen des Beschwerdegegners, abgesehen von ihrem Charakter als unzulässige Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG), nichts zu ändern. So ist den eingereichten Unterlagen vielmehr zu entnehmen, dass die Berufserfahrung auch an den anderen Bildungsanstalten - gleich wie bei der E.________ ( vgl. die Eingaben im vorinstanzlichen Verfahren) - eines der Kriterien darstellt, das beim Zulassungsentscheid Beachtung findet. Die Absolvierung eines Praktikums kann damit - wie die Beschwerdeführerin zu Recht vorbringt - für die Zulassung zu den Masterstudiengängen von Nutzen sein (Entsprechendes ist auch der Bestätigung der Universität G.________ zu entnehmen). Faktisch notwendig ist ein Praktikum deswegen jedoch nicht. Die Beschwerde ist begründet.