Citation: 1C_306/2020 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, es liege ein besonders leichter Fall vor. Das Verwaltungsgericht sei davon ausgegangen, dass die Fahrzeugkombination zu schwer gewesen sei. Tatsächlich sei zwar das Zugfahrzeug 1'742 kg bzw. 6,7 % zu schwer gewesen, während sowohl der Anhänger als auch die Fahrzeugkombination insgesamt das zulässige Höchstgewicht deutlich unterschritten hätten. Dieser Umstand sei zur Einschätzung der objektiven Verkehrsgefährdung bedeutsam. Gegen eine solche spreche zum einen der Umstand, dass die Polizei anlässlich der Kontrolle keine Umverteilung der Ladung angeordnet habe, und zum andern, dass gemäss den Abklärungen des Verkehrssicherheitszentrums eine Sonderbewilligung zur Überschreitung des zulässigen Betriebsgewichts hätte erteilt werden können. Das Verwaltungsgericht habe sich mit der Verkehrsgefährdung nicht auseinandergesetzt.