Citation: 1C_569/2019 E. 5.1

5.1. Die Gemeinde hat den Beschwerdeführern die Nichtanhandnahme des Gesuchs vom 29. März 2017 damit begründet, dass in der gleichen Sache das Baurekursgericht einen Rechtsverweigerungsrekurs am 20. November 2013 als gegenstandslos geworden abgeschrieben habe, womit bei ihr bezüglich der Baubewilligung vom 5. März 1991 kein Verfahren mehr offen stehe. Ausserdem teilte die Gemeinde den Beschwerdeführern mit, dass die Baubewilligung vom 5. März 1991 ihres Erachtens ohnehin längst ihre Gültigkeit verloren habe. Die Vorinstanz kam im angefochtenen Urteil zum Schluss, die Baubewilligung vom 5. März 1991 sei nach § 322 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Zürich vom 7. September 1975 (PBG/ZH; LS 700.1) verwirkt, weshalb die Gemeinde das diese betreffende Gesuch der Beschwerdeführer vom 29. März 2017 nicht habe behandeln müssen. Aber selbst wenn man bezüglich § 322 PBG/ZH zu einem anderen Ergebnis gelangte, habe die Gemeinde das Gesuch der Beschwerdeführer vom 29. März 2017 nicht behandeln müssen. Einerseits hätten die Beschwerdeführer spätestens mit der Einreichung eines neuen Baugesuchs zu einem wesentlich abgeänderten Projekt am 2. August 2012 bzw. am 25. Januar 2013 auf die ursprüngliche Baubewilligung verzichtet. Andererseits habe das Baurekursgericht einen Rechtsverweigerungsrekurs mit identischem Antrag bereits am 20. November 2013 rechtskräftig als gegenstandslos abgeschrieben.