Citation: 5A_117/2023 E. 3

Die Beschwerdeführer machen geltend, sie seien Angehörige des Indigenen Volks Germaniten. Das schweizerische Zivil- und Steuerrecht sei deshalb auf sie nicht anwendbar. Sie setzen sich jedoch nicht genügend mit den obergerichtlichen Erwägungen zum Territorialitätsprinzip und zum von ihnen angerufenen Völkerrecht auseinander. Es genügt den Begründungsanforderungen nicht, wenn sie vorbringen, entgegen den Erwägungen des Obergerichts sei es irrelevant, ob die Schweiz das Übereinkommen Nr. 169 der ILO ratifiziert habe. Ebenso wenig genügt es, der obergerichtlichen Erwägung, die von ihnen erwähnte UNDRIP stelle bloss eine deklarative Erklärung dar, entgegenzuhalten, bereits gestützt auf das Internationale Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung (SR 0.104) und den UNO-Pakt II (SR 0.103.2) seien die Rechte Indigener gemäss UNDRIP für die Schweiz bindend, ohne dass sie im Einzelnen aufzeigen, weshalb dies der Fall sein soll. Im Wesentlichen stellen die Beschwerdeführer bloss ihr Gedankengut dar, das den Reichsbürger- und ähnlichen Staatsverweigererbewegungen zuzuordnen ist. Entsprechendes gilt für ihre Behauptung, sie hätten entgegen den obergerichtlichen Erwägungen ihren Wohnsitz in der Schweiz sehr wohl bestritten. Auch dieses Vorbringen erschöpft sich darin, dass sie die übliche Wohnsitzdefinition für sich nicht akzeptieren, sondern für sich einen Aufenthalt in ihrem traditionellen, indigenen Stammterritorium (und nicht im Staat, der dieses Territorium zum Teil überlagere) behaupten. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).