Citation: 1A.245/2003 31.03.2004 E. F

Gegen die Verfügungen des BAZL und des UVEK vom 23. Juni 2003 haben neben zahlreichen Anwohnern die Gemeinde Maur und weitere 21 Zürcher Gemeinden je eine Beschwerde bei der Rekurskommission UVEK eingereicht. Die Beschwerdeführerinnen beantragten in beiden Verfahren, dass die angefochtenen Entscheide zufolge Nichteinhaltung des Verfahrenskoordinationsgebots, wegen Nichtdurchführung des erforderlichen kombinierten Plangenehmigungsverfahrens und wegen Verletzung raumplanerischer und umweltschutzrechtlicher Grundsätze aufzuheben seien. In prozessualer Hinsicht ersuchten sie um Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung. Dementsprechend seien Anflüge auf die Piste 34 während des laufenden Verfahrens grundsätzlich zu untersagen. Eventuell seien während maximal zwei Jahren einzig Linienflüge von diesem Verbot auszunehmen, welche flugplanmässig während allfällig fortbestehenden deutschen Sperrzeiten stattfänden. Subeventuell sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung für so lange wieder zuzuerkennen, bis ein Plangenehmigungsverfahren bzw. ein formelles Enteignungsverfahren zur Durchsetzung der Dachziegelklammerungen in der Südanflugschneise eingeleitet und die entsprechenden Arbeiten durchgeführt worden seien.