Citation: 9C_755/2020 E. 4.3.1

4.3.1. Vorinstanz, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) und Beschwerdeführer gehen davon aus, das bidisziplinäre Gutachten vom 26. November 2018 und mit ihm das psychiatrische Teilgutachten vom 30. Juli 2018 entspreche den dargelegten Anforderungen. Letztinstanzlich ist darauf nicht mehr einzugehen. Für die Zeit vor der bidisziplinären Begutachtung liegen mehrere Stellungnahmen der Psychiatrischen Dienste E.________ AG vor. Der Bericht vom 13. November 2015 erhebt eine mittelgradige depressive Episode (ICD-10: F32.1). A uf die Frage, wie sich die Einschränkungen auswirkten, hält der behandelnde Arzt fest, der Patient sei in der Arbeit eingeschränkt, könne Arbeiten nicht nach Anweisungen ausführen und sei rasch erschöpft. Der Verlaufsbericht vom 29. November 2017 für die Zeit nach dem 5. Juli 2016 fügt dem Bericht vom 13. November 2015 materiell kaum Weiteres hinzu; nach wie vor werden Konzentrationsschwierigkeiten, Arbeitsschwierigkeiten sowie eingeschränkte emotionale Belastbarkeit geschildert. Die Berichte der Psychiatrischen Dienste E.________ AG enthalten weder Angaben in der notwendigen Breite noch in der erforderlichen Tiefe, um gemessen an den Kriterien eines strukturierten Beweisverfahrens den Nachweis einer invalidisierenden Wirkung des psychischen Geschehens zu erbringen. Sind diese Berichte für sich genommen nicht beweistauglich, hat die Vorinstanz den Sachverhalt nicht falsch festgestellt, indem sie nicht näher auf die Arbeitsunfähigkeitsschätzungen der Psychiatrischen Dienste E.________ AG einging.