Citation: 6B_1303/2021 E. 3

Der angefochtene Entscheid vom 8. September 2021 wurde dem Beschwerdeführer gemäss Rückschein am 4. Oktober 2021 zugestellt. Die Beschwerdefrist nach Art. 100 Abs. 1 BGG begann demnach am Folgetag zu laufen und endete am 3. November 2021. Die Beschwerdeeingabe trägt zwar das Datum vom 2. November 2021, sie wurde der Post in Deutschland allerdings erst am 4. November 2021 und damit erst nach Ablauf der Beschwerdefrist von 30 Tagen übergeben. Die Beschwerde ist mithin verspätet. Auf den Umstand, dass die Übergabe an eine ausländische Postgesellschaft ohnehin nicht fristwahrend wäre, muss folglich nicht eingegangen werden. Dass der Beschwerdeführer die Frist unverschuldet verpasst hätte, macht er vor Bundesgericht nicht geltend. Er stellt auch kein Gesuch um Fristwiederherstellung. Stattdessen räumt er im Rahmen seiner Anhörung zur Rechtzeitigkeit der Beschwerde die Möglichkeit einer unrichtigen Fristberechnung ein, drückt aber gleichsam seine Hoffnung auf eine "kulante Reaktion" aus. Damit verkennt er, dass die Rechtzeitigkeit eines Rechtsmittels unerlässliche Eintretensvoraussetzung ist.