Citation: 6B_446/2017 E. 2.3.2

2.3.2. Die Honorarnote bezieht sich auf Leistungen zwischen dem 7. Juli und dem 5. August 2015. In dieser Zeit waren bei der Staatsanwaltschaft die Verfahren pendent, die im Zusammenhang mit den Anzeigen der Beschwerdeführer vom 21. Februar 2015 einerseits und von B.A.________ und A.A.________ vom 25. März 2015 anderseits standen. Die blosse Möglichkeit eines Irrtums ist kein Beweis dafür, dass die Leistungen des Rechtsanwaltes im Verfahren gegen die Beschwerdeführer erbracht worden sind. In dieser Hinsicht ist es auch ohne Bedeutung, wenn in der Korrespondenz mit der Staatsanwaltschaft die Verfahrensnummer MU1 15 905 verwendet worden sein soll, zumal auch dieses Verfahren damals pendent war. Daran ändert auch der Entscheid der Vorinstanz vom 2. August 2016 nichts. Die Vorinstanz hält dort lediglich fest, dass die Staatsanwaltschaft einen allfälligen Entschädigungsanspruch von Amtes wegen hätte prüfen müssen. Nur ergänzend führt sie hinzu, dass Rechtsanwalt C.________ eine Zeit lang mit der Wahrung der Interessen der Beschwerdeführer beauftragt worden war. Die Vorinstanz wies die Sache an die Staatsanwaltschaft zurück und äusserte sich nicht dazu, ob ein Entschädigungsanspruch besteht.