Citation: 8C_52/2009 16.06.2009 E. A

Die 1956 geborene P.________ arbeitete seit 1993 bei der Firma X.________ als Betriebsangestellte in einem Pensum von 80 % und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 30. Juni 2006 prallte auf einer Autobahn ein nachfolgendes Automobil in das Heck des vom Ehemann der Versicherten (die auf dem Beifahrersitz sass) gelenkten, wegen eines Staus stark abgebremsten Personenwagens. Der am 3. Juli 2006 konsultierte Dr. med. M.________, Allg. Medizin FMH, diagnostizierte ein Distorsionstrauma der HWS (Halswirbelsäule) mit unauffälligem Röntgenbild (Bericht und Dokumentationsbogen für Erstkonsultation nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma vom 23. August 2006) und leitete nach erfolglos durchgeführter ambulanter Physiotherapie sowie Abgabe von Analgetika rheumatologische (vgl. Berichte der Klinik A.________, Zentrum für Rehabilitation und Nachbehandlung, betreffend ein magnetic resonance imaging [MRI] vom 20. September 2006 und des Dr. med. L.________, Chefarzt dieser Klinik, vom 2. Oktober 2006) sowie neurologische Untersuchungen (vgl. Bericht des Dr. med. E.________, Neurologe FMH, vom 13. November 2006 inklusive die Ergebnisse einer extrakraniellen Doppler-Ultraschallsonographie vom selben Tag) ein, die unauffällige Befunde ergaben. Laut Auskünften der Klinik A.________ vom 23. Januar 2007, wo sich die Versicherte vom 12. bis 30. Dezember 2006 stationär aufhielt, konnte das chronifizierte zerviko-spondylogene und -zephale Syndrom (mit Status nach HWS-Distorsionstrauma am 30. Juni 2006 nach Auffahrkollision, myofasziale Befunde im Schulter-/Nackenbereich, einschiessenden, stechenden hemikraniellen Schmerzen links [oft über Tage anhaltend], eingeschränkte Rotation der unteren HWS vor allem rechts, sowie deutliche Tonuserhöhung der paravertebralen Muskulatur auf Höhe der [Halswirbelkörper] C 3-5 beidseits) hinsichtlich Mobilität und Kraft im Bereich der HWS sowie des Nackens und der Schulter deutlich verbessert werden; eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit von aktuell 50 % auf ein Vollzeitpensum war in den nächsten drei bis vier Monaten zu erwarten. Gestützt auf eine klinische Untersuchung vom 7. März 2007 hielt Dr. med. R.________, FMH für Orthopädische Chirurgie, Kreisarzt SUVA, fest, es bestünden keine wesentlichen Pathologien mehr; die Therapie sei zu stoppen, da diese nichts mehr nützen würde. Dr. med. L.________ schloss sich dieser Beurteilung an und empfahl eine etappenweise Steigerung der Arbeitstätigkeit auf das ursprüngliche Pensum von 80 % (Bericht vom 24. Mai 2007). Die SUVA übernahm in der Folge Behandlungen in Traditioneller Chinesischer Medizin (vgl. Stellungnahmen des Dr. med. N.________, Kreisarzt SUVA, vom 17. Juli und 11. Oktober 2007 sowie Bericht der Praxis S.________ vom 12. Oktober 2007). Laut Verlaufsbericht des Dr. med. M.________ vom 15. Januar 2008 wurde die Akupunktur-Therapie Ende 2007 abgeschlossen; die Arbeitsfähigkeit von 30 % (recte 70 %) könne nicht weiter gesteigert werden. Mit Verfügung vom 27. März 2008 stellte die SUVA die bislang erbrachten Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) auf den 15. April 2008 ein und verneinte mangels adäquaten Kausalzusammenhangs der geltend gemachten Beschwerden mit dem Unfall vom 30. Juni 2006 einen Anspruch auf Invalidenrente und Integritätsentschädigung. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 20. Mai 2008).