Citation: 1B_263/2021 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, mit dem in beiden psychiatrischen Gutachten empfohlenen Kontaktverbot zu den beiden Geschädigten sowie der in diesen Gutachten weiter empfohlenen ambulanten psychiatrisch-psychotherapeutischen Therapie gebe es erfolgversprechende mildere Massnahmen, die eine erneute Kontaktaufnahme und damit eine erneute Eskalation des Streits verhindern könnten. Weiter sei aufgrund mehrerer günstiger Faktoren zu erwarten, dass er sich an diese Ersatzmassnahmen halten würde. Der vorliegende Fall sei mit BGE 140 IV 19 vergleichbar, in dem das Bundesgericht Ausführungsgefahr bejaht, jedoch ein Rayon- und Kontaktverbot als ausreichend erachtet habe. Dass die Vorinstanz dennoch die Anordnung der Sicherheitshaft geschützt habe, verletze Bundesrecht.