Citation: 2A.244/2001 14.11.2001 E. B

B.- Mit Verfügung vom 6. März 2000 wurde O.M.________ von der Wohnbauförderung des Kantons St. Gallen verpflichtet, die Finanzhilfen des Bundes und des Kantons (insgesamt Fr. 25'950.--) zurückzuerstatten. Die verfügende Behörde stützte sich dabei auf Art. 13 Abs. 2 VWBG, wonach eine volle oder teilweise Rückerstattung der Beiträge u.a. auch verlangt werden kann, wenn sich die finanziellen Verhältnisse der durch die Finanzhilfe Begünstigten grundlegend und voraussichtlich dauernd verbessert haben. Dies treffe im Falle von O.M.________ zu, führte die Wohnbauförderung zur Begründung ihrer Verfügung aus. O.M.________ gelangte in der Folge an das Baudepartement des Kantons St. Gallen. Dieses trat am 31. Mai 2000 auf den erhobenen Rekurs aus formellen Gründen nicht ein. Eine gegen den Departementsentscheid erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen am 24. August 2000 hingegen gut. Es hob den Departementsentscheid und die Verfügung der kantonalen Wohnbauförderung auf, im Wesentlichen mit der Begründung, die Vorinstanzen hätten die Frage der Verjährung nicht geprüft und es sei auch keine Interessenabwägung vorgenommen worden.