Citation: 8C_424/2020 E. 5.2

5.2. Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Ergebnisse der beruflichen Abklärungen im Zentrum D.________ und in der Stiftung F.________ würden belegen, dass die vom Kreisarzt festgelegte theoretische Arbeitsfähigkeit von 100 % nicht der tatsächlichen Leistungfähigkeit entspreche. Der Versicherte erläutert in seiner Beschwerde eingehend die Berichte des Zentrums D.________ und der Stiftung F.________. Er setzt sich jedoch mit der vorinstanzlichen Begründung, weshalb keine offensichtliche und erhebliche Differenz im Sinne der Rechtsprechung zur ausnahmsweisen Berücksichtigung der Ergebnisse der beruflichen Abklärung gegeben sei, nicht auseinander. Er macht lediglich geltend, die Vorinstanz habe die Berichte der beruflichen Abklärung, die der kreisärztlichen Einschätzung widersprechen würden, zu Unrecht ausser Acht gelassen. Ob dies den Anforderungen an die Begründungspflicht genügt (Art. 42 Abs. 2 BGG), kann offen bleiben, da die von der Vorinstanz vorgebrachten Gründe jedenfalls zutreffend sind. Einerseits ist korrekt, dass bei den Arbeiten, die dem Versicherten im Rahmen der beruflichen Abklärung übertragen wurden, auch solche dabei waren, die nicht dem Anforderungsprofil des Kreisarztes entsprachen. Insofern bezieht sich die Beurteilung der Leistungsfähigkeit in den Berichten der beruflichen Abklärung nicht auf das aus unfallversicherungsrechtlicher Sicht massgebende Zumutbarkeitsprofil, so dass bereits aus diesem Grund nicht darauf abgestellt werden kann. Andererseits hält die Vorinstanz zu Recht fest, dass die psychischen Einschränkungen, die im Rahmen der beruflichen Abklärungen berücksichtigt wurden, vorliegend ausser Acht zu lassen sind (vgl. E. 5.3). Schliesslich ändern auch die vom Versicherten angeführten Einschränkungen beim Einsatz des Daumens nichts an der Massgeblichkeit der kreisärztlichen Beurteilung. Denn der Kreisarzt hat beim Zumutbarkeitsprofil explizit Arbeiten mit einem wesentlichen Einsatz des Daumens, wie feinmechanische Tätigkeiten, ständiges Halten von Gegenständen oder das Hantieren mit Werkzeug, ausgeschlossen.