Citation: 6S.358/2003 27.10.2004 E. 1

Gegen den Beschwerdeführer wurde auf die Strafanzeige der Geschädigten hin zunächst eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts der Vergewaltigung eröffnet. Diese Untersuchung wurde mit Verfügung vom 25. März 2003 eingestellt. Gleichentags wurde gegen den Beschwerdeführer Anklage wegen untauglichen Versuchs der schweren Körperverletzung und des Verbreitens menschlicher Krankheiten erhoben. Diese Vorwürfe hat der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren und auch vor der Vorinstanz, die als erste Instanz urteilte, sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht anerkannt. Gleichwohl hat sich die Vorinstanz im angefochtenen Urteil eingehend mit der rechtlichen Qualifikation des inkriminierten Verhaltens in allen Einzelheiten von Amtes wegen befasst. Daher sind die in der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde erstmals erhobenen bundesrechtlichen Einwände gegen eine Verurteilung zulässig (siehe BGE 122 IV 285 E. 1; 120 IV 98 E. 2, je mit Hinweisen).