Citation: 2C_369/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, er habe gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG einen Anspruch auf Verlängerung seiner mittlerweile abgelaufenen Aufenthaltsbewilligung. Im Zeitpunkt, in welchem die Ehegatten begonnen hätten, getrennt zu leben, habe die Ehegemeinschaft unbestrittenermassen drei Jahre und einen Monat gedauert. Die Vorinstanz habe demgegenüber auf den Ehewillen der Ehefrau abgestellt, und dabei einseitig auf die Erklärungen der Ehefrau abgestellt, die vom Beschwerdeführer in das Verfahren eingebrachten Indizien - wie die SMS-Korrespondenz - für den Beschwerdeführer nachteilig gewürdigt und die eingereichten Referenzschreiben von Familienmitgliedern sowie eines Nachbarn wegen fehlender Tauglichkeit für den Nachweis eines Ehewillens unberücksichtigt gelassen, weshalb die Beweiswürdigung den Anspruch des Beschwerdeführers auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletze und willkürlich (Art. 9 BV) sei. Dem Beschwerdeführer sei bis anhin kein faires Verfahren gewährt worden (Art. 6 Ziff. 1 EMRK). Aus den Akten lasse sich entnehmen, dass der Beschwerdeführer in jeder Hinsicht erfolgreich integriert sei, weshalb das Bundesgericht gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung bejahen könne, andernfalls sei die Streitsache an die Vorinstanz zurückzuweisen. Des Weiteren rügt der Beschwerdeführer, die verweigerte Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung verletze Art. 8 EMRK. Die Vorinstanz habe verkannt, dass seine familiäre Beziehung zu seinen erwachsenen Kindern deswegen vom Schutzbereich von Art. 8 EMRK erfasst werde, weil diese sich noch in Ausbildung befinden würden und finanziell von ihm abhängig seien. Die Vorinstanz habe sich mit der Rüge der Verletzung von Art. 8 EMRK nicht auseinandergesetzt, wodurch sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt habe.