Citation: 2C_927/2020 E. 7.2.2

7.2.2. Die Beschwerdeführer führen zudem aus, dass unter der Annahme, die Grundstücke, an denen die beiden ausgeschiedenen Aktionärinnen beteiligt waren, seien tatsächlich auf die C.________ AG übergegangen, sich an der Verfügungsmacht weder zivilrechtlich noch wirtschaftlich etwas ändere. Eine Änderung der wirtschaftlichen Verfügungsbefugnis sei erst nachvollziehbar, wenn die dingliche Berechtigung an den Grundstücken von den ausgeschiedenen auf die verbleibenden Aktionäre übergegangen sei. Ansonsten sei die Verfügungsmacht immer schon bei der C.________ AG gewesen und daran ändere weder die Veräusserung der Aktien noch der Beschluss über die Kapitalherabsetzung etwas. Auch die Dienststelle für Grundbuchwesen sei dieser Ansicht gewesen; erst im Verlaufe des Verfahrens sei sie von ihren bisherigen Ausführungen abgewichen und habe auf einmal willkürlich die C.________ AG als Steuersubjekt bezeichnet. In dieser Hinsicht übersehen die Beschwerdeführer aber, dass bei der Übertragung der (bloss) wirtschaftlichen Verfügungsmacht die dingliche Berechtigung an den Grundstücken nicht übergeht, sondern regelmässig bei der Immobiliengesellschaft verbleibt. Die rechtliche Begründung der Dienststelle für Grundbuchwesen als ursprünglich verfügende Behörde ist wiederum, wie bereits erwähnt (vorne E. 5.1), nicht massgebend, so dass nicht weiter abgeklärt werden muss, ob die Darstellung der Beschwerdeführer in dieser Hinsicht zutreffend ist.