Citation: 1C_616/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Laut Vorinstanz handelt es sich beim betroffenen Quartier "Tribschenstadtzone" um ein homogen überbautes Wohnquartier, für welches aber keine strengeren Anforderungen an die Ästhetik der Bebauung gelten als für andere Wohnzonen. Die Stadt Luzern kenne keine Regelung, wonach für Mobilfunkanlagen in Wohnzonen strengere Regelungen als in anderen Bauzonen gelten würden. Weiter führte die Vorinstanz unter Verweis auf die Baubewilligungsbehörde aus, die neue Mobilfunk-Antennenanlage sei am Rande des Tribschenquartiers geplant, zurückversetzt auf den hintersten Teil des Gebäudekomplexes, der zur Wohn- und Arbeitszone gehöre und der an die Gebäude der Verkehrsbetriebe Luzern grenze. Die Lage des Standortgebäudes sei zur Wohnzone des Tribschenquartiers peripher, wie auch die Bebauung der Arbeitszone an der Werkhofstrasse. Zwar sei die Wohnzone des Tribschenquartiers mit den verkehrsberuhigten Strassenzonen und ruhigen Innenhöfen auf das Wohnen ausgerichtet. Mit der Blockrandbebauung mit bis zu sechs Geschossen werde aber gleichzeitig der Eindruck eines zentral gelegenen, städtischen Quartiers vermittelt, das im Übergang zu anderen Quartieren oder Architekturen, wie im vorliegenden Fall zum Areal der Verkehrsbetriebe Luzern, Ausnahmen und Brüche zulasse. In diesem Sinne finde auch die Antennenanlage als gestalterische Sonderform ihren Platz.