Citation: 2A.382/2001 30.11.2001 E. B

B.- Am 18. September 1996 verurteilte das Strafgericht Basel-Landschaft A.X.________ zu fünf Monaten Gefängnis wegen vollendetem und mehrmaligem versuchtem Diebstahl sowie Sachbeschädigung. Mit Schreiben vom 14. Januar 1997 verwarnten ihn darauf die dem Polizei- und Militärdepartement des Kantons Basel-Stadt untergeordneten Einwohnerdienste Basel-Stadt (im Folgenden: Einwohnerdienste): Bei "Eingang weiterer Klagen oder einer nochmaligen Verurteilung" müsse er "mit strengen fremdenpolizeilichen Massnahmen rechnen". Wegen im Betreibungs- und Verlustscheinregister eingetragenen Verlustscheinen über Fr. 83'621. 60 und 35 offenen Betreibungen sowie wegen in der Höhe von Fr. 47'016.-- bezogener Fürsorgeleistungen sprachen die Einwohnerdienste am 9. Dezember 1997 eine neue Verwarnung gegen A.X.________ aus; wenn er seine Situation nicht verbessere, könne er ausgewiesen werden. Das Strafgericht Basel-Stadt verurteilte A.X.________ am 13. Januar 1998 wegen Betrug, mehrfachem versuchtem Diebstahl, Sachbeschädigung und Aneignung von Kontrollschildern zu 12 Monaten Gefängnis und fünf Jahren Landesverweisung, jeweils bedingt. Hierauf drohten die Einwohnerdienste die Ausweisung an. Anlässlich des zur Erteilung der Niederlassungsbewilligung für die Ehefrau eingeleiteten Prüfverfahrens stellten die Einwohnerdienste Anfang 1999 fest, dass die Verlustscheinschulden des Ehemannes auf Fr. 121'691.-- angestiegen waren und die Familie X.________-Y. ________ weitere rund Fr. 38'000.-- an Fürsorge bezogen hatte. Zudem wurde A.X.________ mit Strafbefehl des Bezirksamtes Zofingen vom 26. Mai 1999 wegen Hehlerei und Nichtmitführen des Führerausweises zu einer Gefängnisstrafe von 10 Tagen bedingt verurteilt. Mit Verfügung vom 13. September 1999 wiesen die Einwohnerdienste daher A.X.________ und seinen Sohn C. für unbestimmte Zeit aus der Schweiz aus; gleichzeitig verweigerten sie die Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung für die Ehefrau B.X.________-Y. ________. Den dagegen erhobenen Rekurs wies das Polizei- und Militärdepartement des Kantons Basel-Stadt am 2. Oktober 2000 ab, wobei es das inzwischen geborene Kind D. in die Ausweisung einbezog und eine neue Ausreisefrist zum 30. November 2000 ansetzte. Dessen Entscheid bestätigte das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht mit Urteil vom 4. Mai 2001.