Citation: 6B_62/2018 E. 1.3.4

1.3.4. Auch die vorinstanzlichen Erwägungen zur Rechtsanwendung sind nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz legt ausführlich dar, inwiefern durch das vom Beschwerdeführer parkierte Fahrzeug zumindest eine abstrakte Gefährdung der übrigen Verkehrsteilnehmer herbeigeführt wurde (hohes Verkehrsaufkommen, Platzverhältnisse, Parkieren im Bereich einer Einmündung, Verkehrsteilnehmer, die auf die Gegenfahrbahn fahren mussten etc.). Auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz kann grundsätzlich verwiesen werden. Soweit der Beschwerdeführer zumindest sinngemäss geltend macht, nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung reiche eine abstrakte Gefährdung für die Erfüllung von Art. 37 Abs. 2 SVG nicht aus, kann ihm nicht gefolgt werden. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, genügt grundsätzlich eine abstrakte Gefährdung (vgl. bereits E. 1.1). Die bundesgerichtliche Rechtsprechung hierzu ist klar. Der Einwand des Beschwerdeführers verfängt aber auch deshalb nicht, da die Vorinstanz darlegt, dass andere Verkehrsteilnehmer nicht nur abstrakt, sondern auch konkret behindert und gefährdet wurden. Die Vorinstanz führt aus, den Akten könne entnommen werden, dass die Kantonspolizei von verschiedenen Personen requiriert worden sei, welche den parkierten Personenwagen als erhebliches und gefährliches Hindernis gemeldet hätten. Dies objektiviere die Einschätzung der Situation. Der Rollerfahrer A.________ habe gemäss Polizeirapport sogar zum Ausdruck gebracht, dass ihm ein Fahrzeug, welches den Porsche des Beschwerdeführers habe umfahren müssen, auf seiner eigenen Fahrspur entgegengekommen sei. Er habe deswegen bremsen und diesem Fahrzeug ausweichen müssen. Sodann erwägt die Vorinstanz, auch die städtischen Busbetriebe hätten wegen des Fahrzeugs des Beschwerdeführers eine Meldung erstattet. Die Einwände des Beschwerdeführers gegen diese vorinstanzlichen Erwägungen sind ebenfalls unbegründet. Seine Behauptung beispielsweise, die aufgrund seines parkierten Fahrzeugs ausweichenden Verkehrsteilnehmer hätten sich ihrerseits verkehrsregelwidrig verhalten, da sie entweder zu schnell unterwegs gewesen seien oder hinter seinem parkierten Fahrzeug hätten warten müssen, ist nicht geeignet, eine Bundesrechtsverletzung im angefochtenen Entscheid aufzuzeigen. Selbst wenn sein Einwand zutreffend wäre, würde dies nichts daran ändern, dass die gefährliche Verkehrssituation durch das vom Beschwerdeführer parkierte Fahrzeug verursacht wurde. Ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdeführer aus dem Einwand, die Aussagen der angeblich durch sein Fahrzeug gefährdeten Verkehrsteilnehmer seien weder protokolliert worden noch sei er mit den Zeugen konfrontiert worden. Entscheidend ist, dass bei der Polizei wegen des vom Beschwerdeführer abgestellten Fahrzeugs mehrere Meldungen eingingen, da sich andere Verkehrsteilnehmer offensichtlich gefährdet fühlten oder der Verkehrsfluss erheblich behindert wurde. Die Vorinstanz durfte sich in diesem Punkt ohne Weiteres auf die Angaben der Polizei stützen, ohne dass die Erstellung eines Protokolls oder gar eine Konfrontation mit den Meldungserstattern geboten gewesen wäre. Ebenfalls nicht stichhaltig ist die Argumentation des Beschwerdeführers, es dürfe nicht auf den Polizeirapport abgestellt werden, da die Staatsanwaltschaft selber eingeräumt habe, der ursprüngliche Polizeirapport sei falsch gewesen. In diesem Zusammenhang ging es lediglich um die Frage, ob der BVB-Bus selber ausweichen musste oder ob diesem ein anderes Fahrzeug auf der eigenen Fahrbahn entgegen kam. Dies ändert nichts an der Tatsache, dass es aufgrund des vom Beschwerdeführer abgestellten Fahrzeugs zu gefährlichen Ausweichmanövern kam, was die Vorinstanz zutreffend feststellt. Der Schuldspruch wegen Verletzung von Art. 37 Abs. 2 SVG verstösst somit nicht gegen Bundesrecht.