Citation: 6B_738/2017 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erachtet als erstellt, dass der Beschwerdeführer in der Brandnacht die Aschenbecher der Gastwirtschaft zwischen 23:45 und 23:55 Uhr in einen dafür ungeeigneten, deckellosen Plastikeimer geleert hat und dass der Brand in resp. bei jenem "Lusso-Abfallkübel" im Raucherraum entstanden ist. Ein unsachgemässer Umgang mit Raucherwaren sei daher die wahrscheinlichste Ursache des um 00:26 Uhr gemeldeten Feuers, zumal derart verursachte Glimmbrände gemäss forensischem Gutachten auch erst nach 10 Minuten bis zwei Stunden zum Brandausbruch führen könnten und namentlich eine elektrische Brandursache ausgeschlossen sei. In Anbetracht der gut brennbaren Umgebung und der aufgrund gekippter Fenster guten Sauerstoffzufuhr erscheine eine Ausbreitung des Brandes bis zur Sichtbarkeit von aussen innerhalb 20 bis 30 Minuten auch ohne Brandbeschleuniger - dessen Vorhandensein ohnehin nicht habe festgestellt werden können - realistisch. Die unsachgemässe Entsorgung der Rauchzeugreste durch den Beschwerdeführer sei zweifellos die natürlich und adäquat kausale Ursache des Brandes. Daran ändere nichts, dass die von ihm zur Brandvermeidung üblicherweise angewandte "Wasser-Methode" bislang funktioniert habe, zumal deren Anwendung in der Brandnacht nicht erwiesen sei. Ohnehin sei von einer Schutzbehauptung auszugehen, da andernfalls diverse seiner Aussagen unlogisch wären. Sodann könnten auch sog. selbstlöschende Zigaretten, wie sie seit 2011 vorgeschrieben seien, noch eine kurze Zeit glimmen und somit Brände verursachen. Es sei auch nicht auszuschliessen, dass am besagten Abend andere Rauchwaren wie selbst gedrehte Zigaretten oder Zigarren konsumiert worden seien. Schliesslich lägen keine Hinweise auf eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandverursachung durch Dritte vor. Der einzige Zugang zum vom Beschwerdeführer verschlossenen Lokal sei unversehrt gewesen und die Zeitverhältnisse zwischen Brandlegung und -entdeckung hätten hierfür kaum ausgereicht. Der Eigentümer habe zudem kurz vor dem Brand einige Investitionen vorgenommen und mehrere Autos, auch Oldtimer in der Halle gelagert, was gegen eine vorsätzliche Brandstiftung spreche. Ein Motiv sei nicht erkennbar. Dies gelte trotz eines Streits zwischen dem Beschwerdeführer und dessen Bruder einige Monate vor dem Brand auch für den Bruder. Dieser scheide als Brandverursacher aus, da er am besagten Abend zuhause gewesen sei, was seine Frau bezeugen könne. Wohl handle es sich dabei um ein schwaches, weil schwer zu beweisendes Alibi. Es sei daher anzunehmen, dass sich der Bruder ein besseres Alibi ausgedacht hätte, wenn er der Brandstifter wäre. Abgesehen davon habe dieser über keinen Schlüssel zum Lokal verfügt und gebe es keine Hinweise auf andere Feindseligkeiten gegenüber dem Beschwerdeführer. Die möglichen Motive für eine Dritttäterschaft seien derart konstruiert, dass sie keine relevanten Zweifel am erstinstanzlich festgestellten Tathergang oder an der Täterschaft des Beschwerdeführers zu wecken vermöchten.