Citation: 5A_652/2024 E. 2.2

2.2. Das Zivilkreisgericht behauptet, über ein schutzwürdiges Interesse im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG zu verfügen, da das Kantonsgericht A.________ die unentgeltliche Rechtspflege in einem offensichtlich aussichtslosen Verfahren gewährt habe, womit das Zivilkreisgericht das Honorar an dessen Rechtsvertreterin zu leisten hätte. Das Zivilkreisgericht werde damit - neben der Durchführung eines aussichtslosen Verfahrens auf Kosten des Steuerzahlers - zu konkreten Vermögensdispositionen zu seinen Lasten gezwungen, für die keine Rechtsgrundlage bestehe. Die Rückzahlungspflicht ändere daran nichts. Die Beschwerdeberechtigung ergebe sich auch daraus, dass das Kantonsgericht das Zivilkreisgericht als Beschwerdegegner bezeichnet und zu einer obligatorischen Stellungnahme aufgefordert habe. Habe das Kantonsgericht dem Zivilkreisgericht im kantonsgerichtlichen Verfahren zugestanden, die eigene Schuldnerstellung zu verhindern, müsse dies auch vor Bundesgericht möglich sein. Wenn niemand den gutheissenden Entscheid des Kantonsgerichts anfechten könne, hätte das Kantonsgericht diesen nur summarisch begründen und ohne Rechtsmittelbelehrung eröffnen können.