Citation: 6B_421/2021 E. 1.2

1.2. Wie der Beschwerdeführer zu Recht ausführt, handelt es sich beim angefochtenen Beschluss um einen Rückweisungsentscheid und wird die Staatsanwaltschaft in Ziffer 2 angewiesen, die Teileinstellungsverfügung bei gleichbleibendem Dispositiv im Sinne der Erwägungen neu zu formulieren. Die vorinstanzlichen Erwägungen halten diesbezüglich fest, dass die angefochtene Verfügung aufgrund ihrer Begründung gegen die Unschuldsvermutung verstosse. Mit Blick auf das Urteil 1P.551/2003 vom 9. März 2004 sei festzustellen, dass (insbesondere) die Formulierungen "welche Nötigungsmittel" sowie "beweisbaren Nötigungshandlungen" als verfassungswidrig einzuschätzen seien. Bestimmte Formulierungen in der Teileinstellungsverfügung verstiessen gegen die Unschuldsvermutung. Diese seien insbesondere auch deswegen zu korrigieren, weil noch ein weiteres ähnliches Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer hängig sei. Der Beschwerdeführer habe Anspruch auf eine verfassungs- und konventionsgemässe Begründung der Einstellungsverfügung. Die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, eine verfassungs- und konventionsgemässe Begründung der Teileinstellungsverfügung zu formulieren (angefochtener Beschluss E. 6.3 und 6.4 S. 5).