Citation: 6B_520/2020 E. 9.2

9.2. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, er sei mit der Unterzeichnung des Verkaufsvertrages über die Wort-Bild-Marke "H.________" nicht befasst gewesen. Es könne ihm daher keine strafbare Handlung vorgeworfen werden. Ausserdem stütze sich die Vorinstanz allein auf die Aussagen des Mitangeklagten A.________, der im Verlauf des Strafverfahrens, insbesondere in der staatsanwaltlichen Einvernahme vom 25. und 26. August 2011 eingeräumt habe, dass der Grund für die Markenanmeldung gewesen sei, eine Verrechnungsposition zwischen der E.________ Holding AG und der H.________ AG zu schaffen. Weitere Beweise nenne die Vorinstanz nicht. Die Aussagen des Mitangeklagten A.________ seien indes nicht verwertbar, zumal er (sc. der Beschwerdeführer) während des ganzen Verfahrens nie zu dessen belastenden Aussagen habe Stellung nehmen können und auf eine Konfrontation auch nie verzichtet habe. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, das methodenkritische Gutachten K.________ habe in Bezug auf die Werthaltigkeit der Marke "H.________" ausgeführt, es lasse sich weder abschliessend beurteilen, ob es sich bei jener um eine Marke handle, welche notorische Bekanntheit kraft Gebrauchs erlangt habe, noch, ob sie hätte bilanziert werden dürfen. Die Strafbehörde habe es mithin unterlassen, die Frage des Gebrauchs der Marke und deren Bilanzierbarkeit rechtsgenüglich abzuklären. Sie habe es namentlich unterlassen, die Markenanwälte NN.________, welche zur Werthaltigkeit der Marke einen Bericht verfasst hätten, zu befragen. Es seien somit nicht alle für die Beurteilung der Tatvorwürfe bedeutsamen Tatsachen abgeklärt worden. Im Übrigen verfalle die Vorinstanz in Willkür, wenn sie annehme, die Marke habe nicht existiert und der Markenkaufvertrag sei nichtig gewesen. Wie das methodenkritische Gutachten K.________ festhalte, könnten Marken sowohl durch Eintragung als auch durch Gebrauch entstehen. Da diverse Sponsoringverträge mit bekannten Sportlern bestanden hätten, welche mit der Marke aufgetreten seien und die Marke zudem als Firmenname der H.________ AG verwendet worden sei, sei von einer Marke im Gebrauch auszugehen, weshalb Markenrechte vorhanden gewesen seien. In Bezug auf die geleisteten Zahlungen der H.________ AG an die E.________ Holding AG bzw. an deren Rechtsnachfolgerin O.________ AG bringt der Beschwerdeführer vor, diese hätten als Honorarzahlungen bzw. gestützt auf Sponsoringverträge erfolgte Zahlungen einen geschäftlichen Hintergrund gehabt. Der Tatbestand der Veruntreuung sei daher nicht erfüllt (Beschwerde S. 36 ff.).