Citation: 5A_245/2023 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung der Begründungspflicht als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Hinsichtlich der Aufhebung der Anzeige von der Pfändung einer Forderung gebe das Obergericht zunächst den Sachverhalt, anschliessend die Erwägungen des Bezirksgerichts und die Vorbringen der Beschwerdeführer wieder, nur um unmittelbar danach festzuhalten, die Beschwerdeführer hätten sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinandergesetzt. Die folgenden Ausführungen der Vorinstanz seien keine Begründung der ersten Feststellung, da das Obergericht durch das Wort "auch" deutlich zum Ausdruck bringe, dass sie den Ausführungen des Beschwerdeführers und der Beschwerdeführerin aus unterschiedlichen Gründen nicht folge. Da somit nicht im Geringsten klar ist, woran sich das Obergericht in Zusammenhang mit der angeblichen Nichtauseinandersetzung mit den Erwägungen des Bezirksgerichts stört, sei es nicht möglich, auf die Begründung in irgendeiner Art und Weise einzugehen.