Citation: 2F_15/2015 E. 2.2

2.2. Das Bundesgericht hat im Urteil vom 14. Juli 2015 in Kenntnis sämtlicher Umstände über das Schicksal des ausländerrechtlichen Verlängerungsgesuchs definitiv befunden, soweit der Rechtsvertreter die Eingabe überhaupt gesetzeskonform begründet hatte. Es stellte dabei nicht nur auf die von der Beschwerdeführerin behaupteten Falschaussagen der Beteiligten ab, sondern legte seinem Urteil auch die weiteren, bereits vorbestandenen Hinweise und Indizien für das Vorliegen einer Umgehungsehe zugrunde. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern durch ein Verbrechen oder Vergehen im Sinne von Art. 123 Abs. 1 BGG auf das Urteil eingewirkt worden wäre. Selbst wenn alle drei Beteiligten Falschaussagen gemacht haben sollten, waren diese für das bundesgerichtliche Urteil - wie sich daraus ergibt - nicht kausal. Es liegt somit kein Revisionsgrund vor, zumal der Vertreter der Beschwerdeführerin sich darauf beschränkt, die verschiedenen Entscheide erneut mit den bereits in den ordentlichen Rechtsmittelverfahren berücksichtigten Vorbringen und dem Hinweis infrage zu stellen, dass er sich persönlich diesen "nicht anschliessen" könne; hierauf kommt es indessen nicht an. Eine Urteilskritik unter blosser Wiederholung der bereits definitiv beurteilten Einwände ist kein Anlass, auf ein bundesgerichtliches Urteil zurückzukommen.