Citation: 6B_863/2017 E. 1.4

1.4. Die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer sei im Anschluss an die Verzweigung N.________strasse an allen drei Fahrzeugen in einem Zug vorbeigezogen, basiert auf den räumlichen Verhältnissen sowie den schlüssigen Zeugenaussagen von D.________ und F.________. Der Hinweis auf die in dieser Hinsicht widersprüchliche Aussage von Y.________ vermag an der Feststellung der Vorinstanz keine Willkür zu begründen. Aus den Erwägungen der Vorinstanz lässt sich gesamthaft entnehmen, dass sich die Geschwindigkeit von Y.________ nicht präzise rekonstruieren lässt. Objektivierte Hinweise darauf, dass er auf eine Geschwindigkeit von 70 km/h beschleunigt habe, sind nicht ersichtlich. Weder aus den Aussagen von F.________ noch von D.________ geht hervor, dass Y.________ übermässig stark beschleunigt hat. V or dem Hintergrund der Motorenleistung sowie den erwähnten Aussagen ist es nicht als willkürlich zu qualifizieren, wenn die Vorinstanz entgegen den später relativierten Schätzungen von Y.________ und den Eindrücken von E.________ zwar von einer Beschleunigung ausgeht, diese aber nicht als übermässig stark qualifiziert. Die Bemessung des Abstands zwischen dem Fahrzeug von Y.________ und dem vor ihm fahrenden Fahrzeug beruht nicht auf den Aussagen von E.________, F.________ und D.________, die alle den Vorgang nur von hinten aus einer gewissen Distanz beobachtet haben. Die Vorinstanz stellt auf die übereinstimmenden und konstanten Aussagen von Y.________ und seiner Mitfahrerin ab. Sie hat festgehalten, dass ein Abstand von 30 bis 40 Meter zwischen dem Fahrzeug von Y.________ und dem vor ihm fahrenden Fahrzeug wahrscheinlicher erscheine, als ein Abstand von 100 Meter. Festlegen lasse sich der Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen jedoch nicht. Wenn die Vorinstanz unter diesen Umständen davon ausgeht, dass Y.________ durch die Beschleunigung während des Überholmanövers das Wiedereinbiegen erschwert, aber nicht verunmöglicht hat, verfällt sie nicht in Willkür. Der Beschwerdeführer stellt der vorinstanzlichen Beweiswürdigung eine andere mögliche Sicht der Dinge gegenüber. Das reicht aber nicht, um Willkür darzutun.