Citation: 4A_443/2015 E. 3.2.3

3.2.3. Die Vorinstanz (S. 34 f.) hält fest, die Klägerin belege mittels diverser Preisvergleiche mehrerer Produkte zu verschiedenen Zeitpunkten, dass die strittigen Werbeaussagen der Beklagten bezüglich ihrer Preise nicht zutreffe. Sie verweist auf die Klagebeilagen 13 bis 16. In diesen Beilagen hat die Beschwerdegegnerin je für Juli, September und Oktober jeweils sieben Waren aufgeführt, die sie billiger als die Beschwerdeführerin angeboten hatte und deren Vergleichbarkeit nach den Erwägungen des angefochtenen Entscheids nicht substanziiert bestritten worden war. Es handelt sich dabei nach dem angefochtenen Entscheid um die in diesen Beilagen angeführten "Acryl-Dichtungsmasse 300ml", "Schnellzement 5 kg", "Eco-Dispersion 10l", "Dachlatte, roh Fichte" (in drei Grössen), "UP Steckdose T 12", "T-Draht 1,5 100m", "Reserve-Kraftstoff-Kanister 5l", "Feuerlöscher" und "Starthilfekabel 3m". Ausserdem wird im angefochtenen Entscheid ergänzt, in der Klagereplik (4) würden zusätzlich noch die Produkte "Bildträger, Klarglas 18x24 cm", "Giesskanne 10l", "Alu-Haushaltleiter", "Plattformwagen, max. 150kg", "Schlosserhammer 300g" und "Streuwagen 10l" aufgeführt. Das Handelsgericht hält fest, die jeweiligen Produkte würden nicht durchwegs gleich benannt und die Klägerin erbringe den Nachweis nur mittels SAP-Ausdrucken. Auf den beantragten Augenschein im elektronischen Produkte-Erfassungs-System der Klägerin verzichtete das Gericht jedoch, da es keine Zweifel hegte.