Citation: 1B_442/2022 E. 2.1

2.1. Untersuchungshaft ist gemäss Art. 221 Abs. 1 StPO zulässig, wenn die beschuldigte Person eines Verbrechens oder Vergehens dringend verdächtig ist (allgemeiner Haftgrund) und ernsthaft zu befürchten ist, dass sie Personen beeinflusst oder auf Beweismittel einwirkt, um so die Wahrheitsfindung zu beeinträchtigen (Verdunkelungs- oder Kollusionsgefahr; lit. b). Überdies muss die Haft verhältnismässig sein (vgl. Art. 5 Abs. 2 und Art. 36 Abs. 3 BV, Art. 197 Abs. 1 lit. c und d sowie Art. 212 Abs. 2 lit. c StPO). Das zuständige Gericht ordnet anstelle der Untersuchungshaft eine oder mehrere mildere Massnahmen an, wenn sie den gleichen Zweck wie die Haft erfüllen (Art. 237 Abs. 1 StPO). Die Vorinstanz erachtete sowohl den dringenden Tatverdacht als auch den Haftgrund der Verdunkelungsgefahr sowie die Verhältnismässigkeit der Haftanordnung als gegeben. Die Beschwerdeführerin bestreitet den dringenden Tatverdacht sowie das Vorliegen von Kollusionsgefahr. Weiter wendet sie sich gegen die sechsmonatige Verlängerung der Untersuchungshaft. Zudem beantragt die Beschwerdeführerin eventualiter die Anordnung von Ersatzmassnahmen anstelle von Untersuchungshaft.