Citation: 9C_756/2017 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer rügt weiter, es sei ihm zu Unrecht kein leidensbedingter Abzug gewährt worden. Insoweit er diesen Einwand sinngemäss damit begründet, die Vorinstanz sei an den Einspracheentscheid vom 22. März 2004 gebunden, kann auf das Gesagte verwiesen werden (vgl. E. 3.1 hievor). Hinzu kommt, dass im vorliegenden Fall die Gewährung eines leidensbedingten Abzugs für eine Tätigkeit im Kompetenzniveau 2 gemäss LSE 2012 (und nicht mehr im Anforderungsniveau 4 gemäss LSE 2000) zu beurteilen ist. Deshalb kann der Beschwerdeführer aus dem Einwand, die Verrichtung von Schwerarbeiten sei ihm heute ebenso unmöglich wie bei der erstmaligen Rentenzusprache, ohnehin nichts zu seinen Gunsten ableiten. Seine übrigen Vorbringen beschränken sich auf unzulässige appellatorische Kritik, indem er behauptet, entgegen der Vorinstanz vermöge er das ihm angerechnete Invalideneinkommen von Fr. 74'249.- auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht zu realisieren. Zur Begründung verweist er lediglich auf sein Alter sowie seine fehlende Berufsausbildung im Wirtschaftszweig "Landverkehr und Lagerei". Während Letzteres nicht beim leidensbedingten Abzug, sondern bei der Bestimmung des Kompetenzniveaus des herangezogenen Tabellenlohns zu berücksichtigen ist (vgl. E. 3.1 hievor), vermag das fortgeschrittene Alter im für den Beschwerdeführer massgebenden Kontext keinen Abzug zu begründen, dies umso weniger, als er entgegen seiner Darstellung im massgebenden Zeitpunkt nicht über 61 Jahre, sondern erst knapp 59 Jahre alt war.