Citation: H 118/03 29.08.2005 E. 3

Gemäss Art. 23 Abs. 1 erster Satzteil AHVV ist das für die Bemessung der Beiträge massgebende Erwerbseinkommen auf Grund der rechtskräftigen Veranlagung für die direkte Bundessteuer zu ermitteln. Nur wenn eine rechtskräftige Veranlagung nicht vorliegt, werden die massgebenden Steuerfaktoren der rechtskräftigen Veranlagung für die kantonale Einkommenssteuer entnommen (Art. 23 Abs. 2 erster Satzteil AHVV). Die absolute Verbindlichkeit der Angaben der Steuerbehörden für die Ausgleichskassen und die daraus abgeleitete relative Bindung des Sozialversicherungsgerichts an die rechtskräftigen Steuertaxationen sind auf die Bemessung des beitragspflichtigen Einkommens und des betrieblichen Eigenkapitals beschränkt (BGE 114 V 75 Erw. 2, 110 V 86 Erw. 4 und 370 Erw. 2a, 102 V 30 Erw. 3b mit Hinweisen). Die Angaben der Steuerbehörden sind für die Berechnung der Beiträge insofern "massgebend", als - bei Bejahung der Beitragspflicht eines Einkommensbezügers für ein bestimmtes Einkommen und vorbehältlich der richterlichen Korrektur klar ausgewiesener Irrtümer, die ohne weiteres richtig gestellt werden können - gemeldetes Einkommen und Eigenkapital quantitativ nicht anders bewertet werden dürfen als durch die Steuerbehörden (BGE 111 V 294 Erw. 3c mit Hinweisen).