Citation: 6B_496/2020 E. 2.3.2

2.3.2. Zum Tatkomplex "E.________" stellt die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe im Frühling bis Herbst 2016 mehreren Personen vorgespielt, sie könnten ihr Geld in der sich in Aufbau befindenden Kryptowährung "E.________" anlegen, die bereits 150'000 Mitglieder und ihren Sitz in Singapur sowie Niederlassungen auf der ganzen Welt habe. Motiviert durch diese Täuschung seien die geschädigten Personen dem Irrtum erlegen, ihr Geld werde auf diese Weise angelegt und hätten dem Beschwerdeführer Geld übergeben. Der Beschwerdeführer habe Präsentationen in gehobenen Lokalitäten veranstaltet, eine Homepage und eine Facebookseite errichtet und damit den Anschein erweckt, es handle sich um eine seriöse und weltweit erfolgreiche Kryptowährung. Nachdruck habe er dieser Vorstellung verliehen, indem er den geschädigten Personen Logindaten zu ihrem eigenen Kundenkonto verschaffte. Damit habe er ihnen suggeriert, dass sie die Entwicklung der Kryptowährung mitverfolgen könnten und über eine gewisse Kontrolle über ihre Anlage verfügten. Selbst wenn davon auszugehen sei, dass eine Kryptowährung vorbörslich gehandelt werden könne, sei nicht ersichtlich, gestützt auf welche Grundlagen Prognosen und Kursschwankungen hätten berechnet werden können. Der Beschwerdeführer habe den Kurs schlicht manipuliert. Dies gelte umso mehr, als keinerlei Anhaltspunkte dafür vorlägen, dass die erhaltenen Gelder für den Aufbau der Kryptowährung eingesetzt worden seien.