Citation: 1B_187/2008 06.08.2008 E. 2

2.1 Die Oberstaatsanwaltschaft hat im angefochtenen Entscheid dargelegt, dass sich das umstrittene Rayon- und Kontaktverbot als Ersatzmassnahme zur Haft auf § 72 StPO/ZH stütze und die Staatsanwaltschaft zu dessen Anordnung befugt gewesen sei. Der Beschwerdeführer zieht diese Ausführungen nicht in Frage. Der blosse Hinweis, die Verfügung vom 17. März 2008 "manque de base légale", vermag den Begründungsanforderungen nicht zu genügen. 2.2 Zur Hauptsache macht der Beschwerdeführer geltend, es lägen keine Beweise vor, dass er sich während Stunden vor dem Haus von B.X.________ aufhalte, das Haus und das Geschehen beobachte und dieser ein normales Leben verunmögliche. Es gehe ihm einzig darum, insbesondere mit seinem Sohn D.X.________ und zudem mit dem Sohn E.X.________ in Kontakt bleiben und sein Besuchsrecht ausüben zu können. Die Staatsanwaltschaft habe keine hinreichenden Abklärungen (etwa bei den Nachbarn) getroffen und missachte damit den Grundsatz der Unschuldsvermutung. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, sich (zumindest am 15. März 2008) entgegen den Verboten von B.X.________ deren Haus genähert und hier geläutet zu haben. Bei dieser Sachlage hält es vor der Verfassung stand, dass die Oberstaatsanwaltschaft einen Tatverdacht im Sinne von § 58 Abs. 1 StPO/ZH angenommen hat. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durfte die Oberstaatsanwaltschaft auch Wiederholungsgefahr im Sinne von § 58 Abs. 1 Ziff. 3 StPO/ZH bejahen. Der Beschwerdeführer führt aus, dass es ihm ein Anliegen sei, mit D.X.________ in Kontakt zu bleiben und ihn "aux abords de la maison de manière spontanée" zu treffen. Bei dieser Sachlage kann angenommen werden, dass er nicht bereit sei, sich an die Anordnungen zu halten, und auch nicht davon ablassen würde, die Liegenschaft in Elsau für einen kurzen Moment zu betreten und zwecks Kontaktaufnahme mit D.X.________ am Hause zu läuten. Eines eigentlichen Beweises bedarf es unter dem Gesichtswinkel der blossen Wiederholungsgefahr entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht. Mit der Bejahung der Wiederholungsgefahr wird auch die Unschuldsvermutung nicht verletzt. 2.3 Damit erweist sich die Beschwerde in Bezug auf das angeordnete Rayon- und Kontaktverbot als unbegründet.