Citation: 9C_528/2020 E. 7.3.1

7.3.1. Die Vorinstanz ging davon aus, dass der Beschwerdeführer mit seinem Landwirtschaftsbetrieb in den meisten Jahren ein (geringfügig) positives Ergebnis erwirtschaftet habe. Ihre Schlussfolgerung, wonach bei diesen Einkünften im Verhältnis zu den aufgewendeten Stunden von keinem relevanten Erwerb ausgegangen werden könne, hält mit Blick auf die Rechtsprechung (E. 7.1 oben) nicht stand. Es handelt sich unbestritten um einen Verdienst aus der selbstständigen Landwirtschaftstätigkeit, den der Versicherte bei der Ausgleichskasse meldete und auch abrechnete. Weshalb dieses Einkommen letztlich keinen relevanten Nebenverdienst darstellen soll, ist mit der Begründung der Vorinstanz nicht nachvollziehbar. Denn der zeitliche oder leistungsmässige Aufwand, den der Beschwerdeführer aufwendete, um dieses Einkommen zu erzielen, führt nicht zum vornherein dazu, dass es im Rahmen des Valideneinkommens unberücksichtigt zu bleiben hat (vgl. E. 7.1). Das kantonale Gericht liess folglich den genauen Betrag des Verdienstes aus der Landwirtschaft mit dieser Begründung zu Unrecht offen.