Citation: 4A_437/2024 E. 2.4

2.4. Fehl geht schliesslich auch die Rüge einer Gehörsverletzung, weil die Vorinstanz die rechtliche Argumentationslinie des Beschwerdeführers "gedanklich nicht erfasst" habe. Die Vorinstanz hat hinreichend geprüft und begründet, dass sich die Beschwerdegegnerin nicht gemäss Art. 24 LugÜ auf das Verfahren eingelassen hat. Sie gelangte zum Schluss, die Unzuständigkeitseinrede sei rechtzeitig erhoben worden. Weiter hat sie festgehalten, das Gericht habe sich von seiner Zuständigkeit von Amtes wegen zu überzeugen, wobei Verdachtsmomente, dass die Zuständigkeit doch fehlen könnte, aufzugreifen seien. Eine sachgerechte Anfechtung war dem Beschwerdeführer damit ohne Weiteres möglich. Dass die Vorinstanz keine vertrauenstheoretische Auslegung der Unzuständigkeitseinrede vorgenommen hat, begründet keine Gehörsverletzung.