Citation: 9C_629/2014 E. 4

Die Beschwerdeführerin arbeitet nach wie vor (seit März 2006) im Umfange eines 50 %-Pensums als Fachangestellte Gesundheit bei der Spitex. Die Vorinstanz hat deshalb zu Recht für den erwerblichen Teilbereich nach dem sog. Prozentvergleich (BGE 114 V 310 E. 3a S. 313) einen Invaliditätsgrad von 30 % ermittelt ([80 % - 50 %] x 100 : 80 x 0.8). Damit die Versicherte insgesamt den für eine Invalidenrente erforderlichen Mindestinvaliditätsgrad von 40 % erreichte, müsste sie im 20%igen Teilbereich der Haushaltführung wenigstens zur Hälfte eingeschränkt sein (50 % x 0.2 = 10 %). Entgegen ihrer Auffassung ist indes von diesbezüglichen weiteren Abklärungen abzusehen. Denn angesichts des Umstandes, dass im bisherigen, uneingeschränkt verrichteten hälftigen Arbeitspensum als Spitexangestellte auch körperlich mittelschwere Tätigkeiten anfallen, durfte das kantonale Gericht ohne Bundesrecht zu verletzen eine leistungsbegründende Beeinträchtigung im Haushaltbereich verneinen. Dies muss umso mehr gelten, als die Beschwerdeführerin bei dieser Aufgabe (zumindest noch im massgebenden Verfügungszeitpunkt) auf die Mithilfe ihrer im gemeinsamen Haushalt wohnenden erwachsenen Tochter und ihres Ehemannes zählen konnte. Nach dem Gesagten muss es mit der von der IV-Stelle verfügten, vorinstanzlich bestätigten Rentenablehnung sein Bewenden haben.