Citation: 5A_1067/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Die Beschwerdeführerin bestreitet allerdings, vom Konkursgericht überhaupt zur Stellungnahme eingeladen worden zu sein. Das entsprechende Schreiben vom 6. Juli 2021 sie bei ihr nie angekommen. Mit diesem Vorbringen widerspricht sie bloss der Feststellung der Vorinstanz, wonach die Aufforderung zur Stellungnahme per Einschreiben verschickt und an das Domizil der Beschwerdeführerin adressiert worden sei. Dort habe am 7. Juli 2021 um 11.30 Uhr die Zustellung stattgefunden. Die Unterschrift der Empfangsperson könne für "B.________" stehen. Zudem habe die Beschwerdeführerin das genannte Schreiben im kantonalen Beschwerdeverfahren selber aufgelegt, ohne anzugeben, wie sie in dessen Besitz gekommen sei. Damit bestünden - so die Vorinstanz - keine Zweifel an einer rechtlich korrekten Zustellung der Sendung. Die Beschwerdeführerin habe es mithin selber zu verantworten, dass sie ihren Standpunkt gegenüber dem Konkursgericht nicht habe vernehmen lassen. Inwiefern die Vorinstanz von einem offensichtlich falschen Sachverhalt ausgegangen sei, begründet die Beschwerdeführerin nicht. Feststellungen über den Prozesssachverhalt sind verbindlich (BGE 140 III 16 E. 1.3.1). Die Beschwerdeführerin begnügt sich mit der allgemeinen Aussage, es fehle an einem lückenlosen Nachweis der Zustellung durch die Post. Zudem unterschreibe der Postbote in Pandemiezeiten oft selber. Darin ist keine rechtsgenüglich begründete Willkürrüge zu erkennen, welche die vorinstanzliche Feststellung in Bezug auf die Einladung zur Stellungnahme entkräften könnte.