Citation: 6B_766/2019 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt, alle vier Tänzerinnen, d.h. B.________, K.________, L.________ und C.________, seien im Ermittlungsverfahren mittels Audio-/Videoübertragung im Beisein des Beschwerdeführers und seines Verteidigers befragt worden. Dabei sei der Verteidigung das Fragerecht eingeräumt worden, welche dieses zum Teil wahrgenommen habe. Teilweise habe die Verteidigung keine Fragen gestellt mit der Begründung, dass sie sich nicht habe vorbereiten können. Die Identität der zu befragenden Personen sei bis zur Befragung geheim gehalten worden, da der Beschwerdeführer trotz der Inhaftierung wegen Kollusionsgefahr gewisse Kontakte zur Aussenwelt gehabt habe, dies durch die Verteidigung und die Besuche seiner Ehefrau. Es sei nicht ersichtlich, warum die Verteidigung ihr Fragerecht bei der Befragung der vier Tänzerinnen nicht hätte wahrnehmen können. Hinzu komme, dass keine Aussage-gegen-Aussage-Konstellation vorliege. Die vier Tänzerinnen hätten ein Verhaltensmuster des Beschwerdeführers geschildert. Auch die männlichen Kunden oder Geschäftspartner würden gewisse Züge im Auftreten des Beschwerdeführers beschreiben, so die Auseinandersetzungen wegen Geldfragen und das "verkappte" Agieren gegenüber Kontrahenten. Betreffend B.________ sei festzuhalten, dass deren Aufenthaltsort unbekannt sei, sie vor erster Instanz im Amtsblatt ausgeschrieben wurde und nicht zur Verhandlung des Appellationsgerichts erschien. Zudem habe der Beschwerdeführer die lokalen Medien seit seiner Entlassung aus der Haft mit ausgewählten Informationen über die Zeuginnen bedient.