Citation: 5P.213/2005 30.08.2005 E. A

Im Rahmen eines Eheschutzverfahrens zwischen A.________ (Ehemann) und B.________ (Ehefrau) stellte der Gerichtspräsident Dornach-Thierstein deren Kinder nach Eintreffen des kinderpsychiatrischen Gutachtens mit Entscheid vom 27. September 2004 definitiv unter die Obhut der Mutter. Hiergegen erhob der seinerzeitige amtliche Anwalt von A.________ am 21. Oktober 2004 einen eher summarisch begründeten Rekurs, in welchem er um eine Nachfrist für eine ausführliche Begründung bat. Nachdem X.________ als neuer amtlicher Anwalt mandatiert worden war, reichte dieser am 28. Januar 2005 die in Aussicht gestellte Rekursbegründung nach. Mit Urteil vom 22. April 2005 wies das Obergericht des Kantons Solothurn den Rekurs ab und setzte die aufgrund unentgeltlicher Rechtspflege durch den Staat zu vergütenden Anwaltskosten von X.________ auf Fr. 1'000.-- fest.