Citation: 2C_771/2021 E. 5.2

5.2. Gemäss Vorinstanz machten die Unterhaltszahlungen seiner Mutter somit bloss einen Anteil von knapp 11% an seinen Lebenshaltungskosten aus, was nicht als ausreichend im Sinne einer gewissen Erheblichkeit gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vorne E. 4.1) gelten könne. Ein solch marginaler Unterhaltsbeitrag vermöge darüber hinaus auch kein Abhängigkeitsverhältnis im Sinne von Art. 3 Abs. 2 lit. a Anhang I FZA zu begründen. Die Voraussetzungen für einen Familiennachzug nach Art. 3 Abs. 2 lit. a Anhang I FZA seien nicht mehr erfüllt.