Citation: 6B_443/2014 E. 1.1

1.1. Die Anklage hatte dem Beschwerdegegner vorgeworfen, am späten Abend des 11. November 2011 seine Wohnung durch das Küchenfenster verlassen zu haben und mit einem Staubsaugerrohr auf zwei Personen zugegangen zu sein, die ihn zuvor im Rahmen einer verbalen Auseinandersetzung durch das offenstehende Küchenfenster provoziert hätten. Er habe den einen Kontrahenten zur Seite geschubst. Darauf sei es zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und zwei Kollegen einerseits und den beiden Widersachern anderseits gekommen. Mehrere Beteiligte hätten sich Verletzungen zugezogen. Das Kantonsgericht ging mit dem erstinstanzlichen Strafgericht von diesem Sachverhalt aus und bestätigte die Verurteilung wegen Raufhandels (Art. 133 Abs. 1 StGB). Daneben bestätigte es einen Schuldspruch wegen Ungehorsams gegen amtliche Verfügungen (Art. 292 StGB); der Beschwerdegegner war einer Meldeauflage des Betreibungsamtes Einsiedeln in einem Fall nicht nachgekommen.