Citation: 2C_634/2013 E. 4

Die Vorinstanz hat das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen, weil sie dieses als aussichtslos erachtet hatte. Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Auffassung, vor allem mit Blick auf die Auswirkungen seiner Wegweisung auf das Familienleben von ihm, seiner Gattin und seiner Tochter sei seine Beschwerde aussichtsreich gewesen. Ob ein Begehren aussichtslos erscheint, beurteilt sich aufgrund der Verhältnisse im Zeitpunkt des Gesuchs (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 136; 128 I 225 E. 2.5.3 S. 236; Urteil 5A_112/2008 vom 14. April 2008 E. 3.3). Zum damaligen Zeitpunkt lebte der Beschwerdeführer in einer (vermeintlich) intakten Ehe mit seiner Gattin und der gemeinsamen Tochter zusammen, und in diesen Fällen liegt die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung auch bei Ausländern, die in erheblichem Umfang straffällig geworden sind, keineswegs auf der Hand. So hat das Bundesgericht in BGE 139 I 145 die Beschwerde eines Ausländers gutgeheissen, der - gleich wie der Beschwerdeführer - zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten verurteilt worden war. Allerdings hatte es sich dort - anders als hier - um einen Ersttäter gehandelt, und dieser war nach seiner Verurteilung nicht mehr deliktisch in Erscheinung getreten. Ausserdem hat sich der Beschwerdeführer - wiederum anders als im angeführten Präjudiz - wirtschaftlich nicht gut in der Schweiz integriert. Die genannten Umstände können als wesentliche Unterschiede angesehen werden, die es im Ergebnis haltbar erscheinen lassen, das Rechtsmittel des Beschwerdeführers vor der Vorinstanz als aussichtslos zu bezeichnen. Die vorliegende Beschwerde erweist sich somit auch in diesem Punkt als unbegründet.