Citation: 4A_52/2022 E. 5.3.2

5.3.2. Die Beschwerdeführer sind im Wesentlichen der Auffassung, das Obergericht hätte "in einem Beweisverfahren prüfen müssen, ob eine mündliche Abrede bereits vor Abschluss einer allfälligen Vollzugsvereinbarung wirksam zu Stande gekommen" sei. Ausserdem - so tragen die Beschwerdeführer weiter vor - habe die Vorinstanz "hinsichtlich des tatsächlichen Willens der Parteien, ob die Vergleichsvereinbarung unter einem Schriftlichkeitsvorbehalt abgeschlossen wurde oder nicht, eine unzulässige antizipierte Beweiswürdigung" vorgenommen. Sie rügen in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 152 Abs. 1 ZPO, von Art. 9 und Art. 29 Abs. 2 BV sowie von Art. 6 Ziff. 1 EMRK.