Citation: 2C_121/2013 E. 3.1

3.1. In der Sache geht es um die Revision der Veranlagung für die Kantons- und Gemeindesteuern. Unter welchen Voraussetzungen auf eine rechtskräftige Steuerveranlagung revisionsweise zurückgekommen werden kann, bestimmt sich nach Art. 51 StHG sowie - für den Kanton Aargau - nach § 201 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Aargau vom 15. Dezember 1998 (StG; SAR 651.100). Gemäss § 201 Abs. 1 lit. a StG bzw. Art. 51 Abs. 1 lit. a StHG kann eine rechtskräftige Veranlagungsverfügung zugunsten des Steuerpflichtigen revidiert werden, wenn (nachträglich) erhebliche Tatsachen oder entscheidende Beweismittel entdeckt werden. Die Revision ist aber ausgeschlossen, wenn die Antrag stellende Person Gründe vorbringt, die sie bei der ihr zumutbaren Sorgfalt schon im ordentlichen Verfahren hätte geltend machen können (§ 201 Abs. 2 StG; Art. 51 Abs. 2 StHG).