Citation: 2C_30/2022 E. A

Der algerische Staatsangehörige A.________ (geb.1960) reiste am 18. Juli 2002 in die Schweiz ein und heiratete die Schweizerin B.________. Daraufhin wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt. Am 16. Juli 2007 erhielt er eine Niederlassungsbewilligung. Die Ehe wurde am 11. Dezember 2017 geschieden. Es gingen keine Kinder aus der Ehe hervor. A.________ war am 27. September 1995 mit Strafbefehl wegen illegalen Aufenthalts in der Schweiz mit 21 Tagen Gefängnis bestraft worden. Am 4. Mai 2010 wurde er mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zu einer bedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- und einer Busse von Fr. 1'000.-- wegen Diebstahls und mehrfacher Nötigung verurteilt. In der Folge wurde er deshalb ausländerrechtlich verwarnt. Sodann wurde er mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl vom 26. August 2015 wegen geringfügigen Diebstahls mit einer Busse von Fr. 350.-- bestraft. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte A.________ am 23. April 2018 wegen sexueller Nötigung betreffend im Jahre 2015 begangene Taten zu einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 18 Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von drei Jahren. Seit Oktober 2006 wird A.________ fortlaufend von der Sozialhilfe unterstützt; bis zum 17. September 2019 waren Leistungen im Umfang von Fr. 284'821.-- an ihn ausgerichtet worden. Für die Zeit vom 1. November 2019 bis zum 31. Oktober 2020 wurde A.________ mit einem monatlichen Betrag von Fr. 4'314.70 unterstützt.