Citation: 1B_338/2018 E. 5.6

5.6. Aus der Tatsache, dass bereits die frühere Verfahrensleitung wegen Vorbefassung in den Ausstand versetzt wurde, kann der Beschwerdeführer ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten. Soweit er diesbezüglich geltend macht, die Vorinstanz habe ihre Begründungspflicht verletzt, weil sie nicht auf diesen Einwand eingegangen sei, geht seine Kritik fehl. Aus dem angefochtenen Entscheid ist ohne Weiteres ersichtlich, aus welchen Erwägungen die Vorinstanz zum Schluss gekommen ist, der Anspruch auf den gesetzlichen Richter im Sinne von Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Abs. 1 EMRK sei nicht verletzt. Die Begründungspflicht wurde damit erfüllt. Die Vorinstanz brauchte sich nicht mit jedem untergeordneten Einwand des Beschwerdeführers im Einzelnen auseinanderzusetzen. Wenn sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränkt hat, ist das nicht zu beanstanden (BGE 143 III 65 E. 5.2 S. 70 f. mit Hinweisen). Dasselbe gilt auch, soweit sich die Vorinstanz nicht zum nahezu identische Wortlaut des Konkursbegehrens der C.________ AG vom 24. November 2019 mit demjenigen der Strafanzeige der C.________ AG vom 29. November 2010 geäussert hat. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist weder rechtsgenüglich dargetan noch ersichtlich.