Citation: 4F_7/2017 E. 1

Gemäss Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 BZP (SR 273) kann das Bundesgericht das Verfahren aus Gründen der Zweckmässigkeit aussetzen. Der Entscheid steht im Ermessen des Bundesgerichts, wobei dieses von der ihm eingeräumten dahingehenden Möglichkeit zurückhaltenden Gebrauch macht (siehe Urteile 4A_382/2014 vom 3. März 2015 E. 1; 5A_869/2011 vom 10. Mai 2012 E. 1; je mit weiteren Hinweisen). Vorliegend sind keine Gründe ersichtlich, welche die Sistierung des bundesgerichtlichen Verfahrens rechtfertigen würden: Der Gesuchsteller möchte sich dadurch bis zum rechtskräftigen Abschluss der von ihm mittels Strafanzeige veranlassten laufenden Strafuntersuchung die Möglichkeit offen halten, "das Revisionsgesuch ergänzen zu können, ohne ein erneutes Revisionsverfahren einleiten zu müssen", was auch dem Grundsatz der Prozessökonomie entspreche. Damit verkennt er Sinn und Zweck der bundesgerichtlichen Verfahrenssistierung - namentlich im Falle der Revision. Revisionsbegehren können nämlich nicht mit tatsächlichen Behauptungen begründet werden, die noch gar nicht erstellt sind (Urteil 6F_17/2012 vom 19. Dezember 2012 E. 2.4). Vielmehr ist das Vorliegen eines Revisionsgrundes in derjenigen Form zu beurteilen, die der Gesuchsteller dem Bundesgericht in seinem Revisionsbegehren vorgelegt hat. Eine Sistierung des Revisionsverfahrens ist unter diesen Umständen nicht angebracht.