Citation: U 336/00 22.08.2001 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz hat in Würdigung der Aktenlage einerseits sowie in zutreffender Widerlegung der von der Beschwerdeführerin erhobenen Einwendungen andererseits richtig dargetan, dass sie im angestammten Tätigkeitsbereich im Gastgewerbe, wozu auch die aktuell ausgeübte Tätigkeit bei der Schnellimbisskette zu zählen sei, wegen der unfallbedingten Beschwerden nur noch ein Rendement von 50 % der Norm erbringen könne. Dagegen sei sie in einer vorwiegend im Sitzen ausgeübten, gelegentliches Stehen erheischenden Tätigkeit unfallbedingt voll arbeitsfähig. Zu denken sei dabei in erster Linie an Sortier- und Überwachungsarbeiten in Industrie und Gewerbe oder an eine Tätigkeit als Kassiererin bei einem Grossverteiler. Dergestalt vermöchte sie Jahreseinkünfte in der Höhe von mindestens Fr. 43'942.20 zu erzielen, was bei einem Valideneinkommen von Fr. 50'500.- zu einem Invaliditätsgrad von 13 % führe. Es ist auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen zu verweisen. b) Die Beschwerdeführerin bringt hiegegen nichts Stichhaltiges vor. Im Gastgewerbe ist sie aus medizinischer Sicht bei einer Restarbeitsfähigkeit von 50 % nicht mehr optimal eingegliedert und vermag damit erheblich weniger Lohn zu erwirtschaften als in einer der fraglichen Verweisungstätigkeiten. Der im Rahmen der Schadenminderungspflicht zumutbare Wechsel in das neue Betätigungsfeld geht mit einer massiven Reduktion der ohne berufliche Änderung in Frage stehenden Rentenleistungen einher. Auf der anderen Seite wies die Versicherte im Zeitpunkt des voraussichtlichen Rentenbeginns im September 1997 noch eine Aktivitätsperiode von rund sechs Jahren bis zur ordentlichen Pensionierung auf. Das vorgerückte Alter kann indessen im Unfallversicherungsrecht bei der Interessenabwägung nur beschränkt Berücksichtigung finden. Denn gemäss Art. 28 Abs. 4 UVV ist bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades hypothetisch ein mittleres Alter zu Grunde zu legen. Mit Blick auf die der Versicherten obliegende Schadenminderungspflicht ist ihr gesamthaft gesehen mit der Vorinstanz die Aufnahme einer Verweisungstätigkeit zuzumuten, wenngleich damit teilweise weniger Kontakt mit Mitmenschen verbunden ist als bei den in der Vergangenheit ausgeübten Arbeiten als Restaurationsangestellte.