Citation: 5A_624/2023 E. 3

Vor Bundesgericht umstritten ist die Abänderung des vom Beschwerdegegner geschuldeten Unterhalts. Dazu ist vorab Folgendes klarzustellen: Im Scheidungsurteil vom 12. Dezember 2016 legte das Regionalgericht den Unterhalt für die (damals) minderjährigen Kinder der Parteien fest und genehmigte die Vereinbarung zum nachehelichen Unterhalt (vgl. vorne Bst. A.a und dazu BGE 143 III 361 E. 7.3.1; Urteil 5A_1031/2019 vom 26. Juni 2020 E. 2.2, in: FamPra.ch 2020 S. 1016). Vom Abänderungsbegehren betroffen ist neben dem nachehelichen Unterhalt auch der Unterhalt für den im Zeitpunkt der Klageeinreichung noch minderjährigen Sohn. Das Regionalgericht hiess die Abänderungsklage bezüglich des nachehelichen Unterhalts ab dem 18. August 2022 gut, und wies sie hinsichtlich des Kindesunterhalts - dabei stand allein vor dem 2. November 2021 Unterhalt an das minderjährige Kind in Frage (Art. 14 ZGB) - sowie des nachehelichen Unterhalts vor dem 18. August 2022 ab (vgl. zum Ganzen vorne Bst. A.c; zur missverständlichen Formulierung des erstinstanzlichen Dispositivs vgl. das Urteil des Kantonsgerichts, E. 2.2 S. 7). Sowohl vor Kantonsgericht wie auch vor Bundesgericht beantragte die Beschwerdeführerin die Abweisung der gesamten Abänderungsklage (vgl. vorne Bst. B und C). Da die Klage ansonsten indes ohnehin abgewiesen wurde, bezog und bezieht sich dieses Begehren allein auf den nachehelichen Unterhalt ab dem 18. August 2022, zumal die Beschwerdeführerin kein weitergehendes schutzwürdiges Interesse an der Erhebung eines Rechtsmittels geltend zu machen vermag (Art. 59 Abs. 2 Bst. a ZPO sowie Art. 76 Abs. 1 BGG).