Citation: 9C_641/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung von Art. 53 Abs. 1 ATSG. Die Beschwerdegegnerin habe die Revisionsfrist verwirkt, weshalb die revisionsweise Aufhebung der Verfügungen vom 26. Oktober 2016 rechtswidrig sei. Die Beschwerdegegnerin stütze sich ausdrücklich auf die Strafakten, welche sie bereits im Jahr 2019 erhalten habe. Die Vorinstanz argumentiert im angefochtenen Urteil, die Revisionsfrist habe erst mit der Aktenvervollständigung durch den Beizug der Unterlagen des Steueramts im Juni 2021 zu laufen begonnen. Mit dem Vorbescheid vom 7. Juli 2021 sei die Revisionsfrist gewahrt.