Citation: 2C_887/2021 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht erwog vorab, dass die Beschwerdeführerin 1 mangels formeller Beschwer nicht zur Beschwerde berechtigt sei; auf ihre Beschwerde sei daher nicht einzutreten (vgl. E. 1.2 des angefochtenen Urteils). In der Folge beschäftigte es sich eingehend mit den Schulden des Beschwerdeführers 2, die trotz Ermahnung bzw. Verwarnung stetig angestiegen seien und sich per Dezember 2020 auf Fr. 285'059.81 belaufen hätten (74 Verlustscheine und fünf Betreibungen). Es schloss aus den konkreten Umständen, dass die Schuldenwirtschaft mutwillig erfolgt und deshalb der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG (SR 142.20) erfüllt sei (vgl. E. 3 des angefochtenen Urteils). Schliesslich erachtete es den Widerruf und die Wegweisung als verhältnismässig, wobei es den langen Aufenthalt und die familiären Beziehungen des Beschwerdeführers 2 berücksichtigt hat (vgl. E. 4 des angefochtenen Urteils).