Citation: 5A_304/2018 E. A

A.a. D.________ verstarb 2014. Ihre Kinder A.________ und B.________ schlugen die Erbschaft aus. Am 18. November 2014 ordnete das Konkursgericht Dielsdorf die konkursamtliche Liquidation des Nachlasses an und beauftragte das Konkursamt Niederglatt mit der Durchführung des Verfahrens. Mit Urteil vom 5. Dezember 2014 wurde das summarische Verfahren angeordnet. A.b. Am 22. September 2016 erstellte das Konkursamt den Kollokationsplan, der die zugelassenen Forderungen von insgesamt Fr. 498'925.10 aufführte. Darunter befand sich insbesondere in der 2. Klasse eine ungesicherte Beitragsforderung der C.________ AHV-Ausgleichskasse und in der dritten Klasse unter anderem fünf ungesicherte Steuerforderungen des Kantons Zug, der Gemeinde V.________, des Kantons Zürich, der Eidgenossenschaft und der Gemeinde U.________. Während der Auflagefrist wurden am Kollokationsplan Änderungen vorgenommen und die Gesamtforderung dadurch auf Fr. 285'351.95 reduziert. A.c. Im Konkursinventar wurden nebst Bankguthaben der Erblasserin auch Forderungen gegenüber ihren Nachkommen aufgenommen mit der Bemerkung, dass sie ihre Liegenschaften in der Stadt Zürich, in den Gemeinden U.________, W.________ und V.________ im Dezember 2011 auf ihre beiden Kinder übertragen habe, wobei die Tochter die Liegenschaft in V.________ sogleich an ihre Kinder weiterübertragen habe. Das Konkursamt erblickte in diesen Eigentumsübertragungen anfechtbare Rechtshandlungen im Sinne von Art. 285 ff. SchKG. Daher bot es den Gläubigern mit Zirkularschreiben vom 26. September 2016 die Abtretung dieser Forderungen an. Mit schriftlichen Erklärungen vom 17. Oktober 2017 trat das Konkursamt die Anfechtungsansprüche dem Kanton Zürich und der Gemeinde U.________ ab.