Citation: 4A_249/2019 E. B

Nach erfolglosem Vermittlungsverfahren verlangte der Arbeitnehmer vor dem Bezirksgericht Hinterrhein von der Arbeitgeberin Fr. 24'789.-- (Fr. 14'400.-- Lohnzahlungen Juli-September 2014, Fr. 789.-- Überstundenguthaben und Fr. 9'600.-- als Entschädigung gemäss Art. 337c Abs. 3 OR für die fristlose Entlassung) nebst Zins sowie die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses. Das Bezirksgericht wies die Klage am 15. März 2016 ab, soweit es darauf eintrat. Während der Arbeitnehmer diesen Entscheid in Bezug auf das Arbeitszeugnis und die Überstundenentschädigung akzeptierte, erhob er in Bezug auf den geltend gemachten Lohn- und Entschädigungsanspruch Berufung, mit der er noch Fr. 24'000.-- (Fr. 14'400.-- Lohnzahlungen und Fr. 9'600.-- Entschädigung) verlangte. Mit Urteil vom 9. April 2019 wies das Kantonsgericht von Graubünden die Berufung ab. Es ging primär von einem Aufhebungsvertrag aus, erachtete aber auch eine fristlose Kündigung für zulässig.