Citation: U 274/05 07.11.2005 E. 2

Vorliegend stellt sich in erster Linie die Frage, ob der rechtserhebliche Sachverhalt hinreichend abgeklärt ist und die zuverlässige Beurteilung des streitigen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 30. November 1998 und den geklagten Beschwerden erlaubt. Das kantonale Gericht hat dies bejaht. In Würdigung der medizinischen Unterlagen ist die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass die ärztliche Beurteilung des Dr. med. R.________ auf sorgfältigen Studien der vorhandenen medizinischen Akten und der Fachliteratur zum Themenkreis "Beschwerdebild nach kraniozervikalem Beschleunigungstrauma" beruhe, einlässlich auf die Beschwerden eingehe, sich mit der anders lautenden Beurteilung des Neurologen Dr. med. D._______ auseinandersetze, ein schlüssiges Bild über die Kausalitätsproblematik vermittle und in den Schlussfolgerungen zu überzeugen vermöge. Die sehr kurz gehaltene Erörterung des Dr. med. D._______, welcher die Beschwerden als unfallkausal beurteile, ohne sich explizit mit dem genauen Unfallhergang auseinanderzusetzen, vermöge demgegenüber nicht zu überzeugen. Unter diesen Umständen sei ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen der Fahrzeugkollision und dem geklagten Nackenbeschwerden zu verneinen. Die Beschwerdeführerin bestreitet dies und beantragt eine neutrale ärztliche Begutachtung.