Citation: 2C_55/2023 E. A

Der kosovarische Staatsangehörige A.________ (geb. 1989) heiratete am 28. März 2012 in seinem Heimatland die gleichaltrige Schweizer Bürgerin B.________ und reiste in der Folge am 27. Juli 2012 in die Schweiz ein; der Kanton Zürich erteilte ihm am 7. August 2012 im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung, die letztmals bis zum 26. Juli 2016 verlängert wurde. Am 8. Oktober 2015 trennten sich die Eheleute; am 8. Oktober 2017 wurde die Ehe geschieden. Das Migrationsamt des Kantons Zürich wies A.________ mit Verfügung vom 23. Mai 2016 aus der Schweiz weg; dagegen erhobene Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (zuletzt Urteil des Verwaltungsgerichts vom 15. November 2017). In der Folge setzte das Migrationsamt A.________ eine Ausreisefrist bis zum 15. Januar 2018. Am 15. Januar 2018 reichte A.________ ein Gesuch um Vorbereitung der Heirat mit der in der Schweiz freizügigkeitsrechtlich aufenthaltsberechtigten slowakischen Staatsangehörigen C.________ (geb. 1990) ein. Der Kanton Zürich duldete den Aufenthalt von A.________ während des Ehevorbereitungsverfahrens. Am 19. April 2018 heirateten A.________ und C.________. In der Folge wurde A.________ im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilt, zuletzt befristet bis zum 31. Mai 2023. Am 31. Dezember 2018 zog A.________ aus der ehelichen Wohnung aus.