Citation: 2C_314/2019 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin 1 macht geltend, sie sei Opfer ehelicher Gewalt geworden: Ihr Ehemann habe sie bereits vor der ersten Trennung einmal geohrfeigt. Er habe wegen finanzieller Probleme mit einer Vielzahl von aktenkundigen Betreibungen mittels Drohungen, Beschimpfungen und Nötigungen versucht, von der Beschwerdeführerin 1 Geld zu erhalten. Regelmässig habe er die Beschwerdeführerin 1 beschimpft und angeschrien. Er habe ferner gedroht, der Beschwerdeführerin 1 sowie ihrer Tochter etwas anzutun und dafür zu sorgen, dass beide aus der Schweiz weggewiesen werden. Einmal habe er die Beschwerdeführerin 1 am Arm gepackt und sie in ein anderes Zimmer geschleift. Ein anderes Mal habe er mit voller Wucht auf einen Metalltisch geschlagen, weil die Beschwerdeführerin 1 ihm kein Geld habe geben wollen. Die Beschwerdeführerin 1 sei vom Mai 2016 bis 1. Juli 2016 auch psychischer Gewalt ausgesetzt gewesen. Die zur Anzeige gebrachten Vorfälle der häuslichen Gewalt seien entgegen der Auffassung der Vorinstanz belegt. Indem sich die Vorinstanz nicht mit den im Strafverfahren (im Zusammenhang mit einer Strafanzeige vom 28. Juni 2016) gemachten Ausführungen der Beschwerdeführerin 1 auseinandergesetzt und häusliche Gewalt verneint habe, habe sie den Sachverhalt unrichtig festgestellt.