Citation: 6F_30/2019 E. 4

Das Revisionsgesuch genügt nicht den gesetzlichen Formvorschriften gemäss Art. 42 Abs. 2 i.V.m Art. 121 ff. BGG. Der Gesuchsteller geht in seiner Eingabe mit keinem Wort auf den zu revidierenden Nichteintretensentscheid vom 15. Juli 2019 ein. Er zeigt nicht ansatzweise auf, dass oder inwieweit dieser Anlass für eine Revision oder Berichtigung gesetzt haben soll. Er wendet sich in der Sache ausschliesslich gegen das Urteil vom 1. April 2019 und strebt in der Sache eine erneute und materielle Beurteilung seiner ursprünglichen Beschwerde in Strafsachen an (Verfahren 6B_1215/2018). Zudem verkennt er, dass bereits das Urteil 6G_1/2019, dessen Revision er im vorliegenden Verfahren verlangt, nicht (mehr) das bundesgerichtliche Urteil im ursprünglichen Beschwerdeverfahren (6B_1215/2018), sondern einen diesbezüglichen bundesgerichtlichen Revisionsentscheid (6F_17/2019 vom 17. April 2019) zum Gegenstand hatte. Seine Ausführungen und Rügen am Entscheid 6B_1215/2018 gehen im vorliegenden Revisionsverfahren mithin an der Sache vorbei. Selbst wenn man auf das Revisionsgesuch eintreten wollte, wäre es unbegründet, da der Gesuchsteller (erneut) keinen Revisionsgrund gemäss Art. 121 ff. BGG geltend macht. Insoweit kann insbesondere auf das vorliegend beanstandete Urteil verwiesen werden, in dem das Bundesgericht dem Beschwerdeführer sowohl den Unterschied zwischen Revision und Berichtigung eingehend erklärt als ihn auch erneut darauf hingewiesen hat, dass die Revision eines Bundesgerichtsurteils nicht die Möglichkeit eröffnet, die Rechtslage erneut zu diskutieren und eine Wiedererwägung des strittigen Entscheides zu verlangen (siehe auch: Urteil 6F_17/2019 vom 17. April 2019 E. 4). Selbst wenn das Bundesgericht im Urteil 6G_1/2019 die gesetzlichen Begründungsanforderungen und das Vorliegen eines Berichtigungs-/Revisionsgrundes rechtlich falsch beurteilt und zu Unrecht verneint hätte, was im Übrigen weder dargetan noch ersichtlich ist, würde dies keinen gesetzlichen Revisionsgrund darstellen, der es dem Bundesgericht erlauben würde, auf seinen Entscheid zurückzukommen. Dies gilt auch hinsichtlich des Nichteintretens im Verfahren 6B_1215/2018, worauf das Bundesgericht den Beschwerdeführer bereits hingewiesen hat (Urteil 6G_1/2019 vom 15. Juli 2019 E. 3.3). Das Bundesgericht behält sich vor, auf erneute Revisionsgesuche des Gesuchstellers, die einzig auf eine inhaltliche Überprüfung seiner Beschwerde im Verfahren 6B_1215/2018 abzielen ohne darzulegen, inwieweit ein Revisionsgrund vorliegen könnte (den er noch nicht erhoben hat), in Anwendung von Art. 42 Abs. 7 BGG nicht mehr einzutreten.