Citation: 8C_762/2015 E. 4

Die Vorinstanz hat als erstes den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den psychischen Beschwerden und den beiden Unfällen geprüft. Sie hat erkannt, Letztere seien als mittelschwere Unfälle im Grenzbereich zu den leichten Unfällen zu qualifizieren. Von den gemäss BGE 115 V 133 zu berücksichtigenden Zusatzkriterien sei beim ersten Unfall lediglich das Kriterium der körperlichen Dauerschmerzen in einem gewissen Ausmass, jedoch nicht in besonders ausgeprägter Weise, erfüllt. Beim zweiten Unfall sei nebst dem genannten Kriterium auch, aber ebenfalls nicht besonders ausgeprägt, dasjenige des Grads und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit gegeben. Der adäquate Kausalzusammenhang sei daher zu verneinen. Diese Beurteilung beruht auf einer überzeugenden Würdigung der Sach- und Rechtslage. Der Einwand, wonach Dauerschmerzen in besonders ausgeprägter Form vorliegen sollen, ist unbegründet. Gemäss den medizinischen Akten erreichen die Schmerzen nicht die hiefür im Lichte der Rechtsprechung erforderliche Intensität. Daran ändert entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung nichts, dass die Schmerzsituation als nachvollziehbar betrachtet wurde, medizinische Behandlung stattfand und die Tätigkeit als Lastwagenchauffeur beeinträchtigt ist. Fehlt es demnach am adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den beiden Unfällen und den psychischen Beschwerden, so wurde ein Leistungsanspruch für Letztere zu Recht verneint. Massgeblich für die im Folgenden zu prüfende Erwerbsunfähigkeit und Integritätseinbusse sind daher nur die somatischen Unfallfolgen.