Citation: 1C_281/2024 E. 4.3

4.3. Laut § 292 PBG/ZH in der hier anwendbaren, bis 28. Februar 2017 in Kraft stehenden Fassung, dürfen Dachaufbauten nicht breiter als ein Drittel der betreffenden Fassadenlänge sein, sofern sie bei Schrägdächern über die tatsächliche Dachebene hinausragen bzw. sofern sie bei Flachdächern die für ein entsprechendes Schrägdach zulässigen Ebenen durchstossen, d.h. jene Profillinie, die unter 45° an die Schnittlinie zwischen der Dachfläche (des obersten Dachgeschosses) und der dazugehörigen Fassade ansetzt (§ 281 Abs. 1 lit. a i.V.m. § 292 PBG/ZH). Gemäss Praxis der Vorinstanz handelt es sich bei § 292 PBG/ZH um eine Ästhetiknorm, welche bezweckt, Dach und Dachaufbauten in einem abgerundeten harmonischen Bild als ein aufeinander abgestimmtes Ganzes erscheinen zu lassen (angefochtener Entscheid E. 3.3.1; vgl. dazu auch Urteil 1C_461/2018 vom 22. Oktober 2019 E. 4.3.1). Insbesondere sollen überdimensionierte, dem Dachbereich ein Übergewicht verleihende Aufbauten verhindert werden.