Citation: 1C_300/2022 E. 2.2

2.2. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde näher dazulegen ist. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können. Das Vorbringen von Tatsachen, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereigneten oder entstanden (echte Noven), ist vor Bundesgericht unzulässig (BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeführenden reichen im bundesgerichtlichen Verfahren mehrere Beweismittel erstmals zu den Akten. Sie legen dabei jedoch nicht dar, weshalb es ihnen nicht möglich gewesen sein soll, diese ihnen grundsätzlich bereits im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Verfahrens bekannten Tatsachen (Beschwerdebeilagen 3, 4, 7, 8, 9, 10) nicht schon damals einzubringen. Die entsprechenden Beweismittel sind somit als unechte Noven für das bundesgerichtliche Verfahren unbeachtlich. Das als Beschwerdebeilage 11 neu ins Recht gelegte Bestätigungsschreiben der Ehefrau des Rechtsvertreters der Beschwerdeführenden datiert sodann vom 18. Mai 2022. Es wurde daher erst nach dem angefochtenen Entscheid erstellt und stellt daher ein vor Bundesgericht unzulässiges echtes Novum dar. Die neu vorgebrachten Dokumente wären im Übrigen ohnehin nicht entscheidwesentlich.