Citation: 5A_307/2013 E. 2

Die Vorinstanz hat zunächst festgehalten, dass die Aufsicht gemäss Art. 13 SchKG über die Betreibungs- und Konkursämter nach dem EGSchKG/BL zwischen dem Regierungsrat als "administrative Aufsichtsbehörde" und dem Kantonsgericht als "Rechtsmittelbehörde" aufgeteilt sei. Aus diesem Grund hätte die Beschwerde (gegen die Übermittlungsverfügung vom 3. April 2012) direkt beim Kantonsgericht eingereicht werden sollen. In der Sache ist die Vorinstanz zum Schluss gekommen, dass nach erfolgter Neuschätzung keine Pflicht bestehe, den neuen Schätzwert als anwendbar zu erklären. Es genüge, wenn den Beteiligten der neue Schätzwert mitgeteilt werde. Bei der Verfügung der Sicherheitsdirektion vom 3. April 2012 handle es sich um eine blosse Mitteilung, welche keine anfechtbare Verfügung (Art. 17 SchKG) darstelle. Das Nichteintreten der Regierung auf die gegen die Mitteilung vom 3. April 2012 erhobene Beschwerde sei nicht zu beanstanden.