Citation: 9C_523/2017 E. 5

Für den Fall, dass das Bundesgericht auf Vorliegen einer gesundheitlichen Veränderung erkennen sollte, macht der Beschwerdeführer sodann geltend, die Aussagen im ZVMB-Gutachten zu seinem psychischen Gesundheitszustand seien nicht nachvollziehbar, und der diesbezügliche Sachverhalt ungenügend abgeklärt, da die Gutachter auf "Allerwelts-Kodierungen" zurückgreifen würden. Der Versicherte versäumt es, konkrete Anhaltspunkte für weiteren Abklärungsbedarf in psychiatrischer Hinsicht darzulegen. Solche ergeben sich weder aus dem ZVMB-Gutachten, gemäss dem abgesehen von einer "dysfunktionalen Verarbeitung der geklagten Beschwerdesymptomatik" keine weitere psychische Beeinträchtigung vorliegt, noch aus den Akten. Kein weiterer Abklärungsbedarf ergibt sich insbesondere daraus, dass sich der Beschwerdeführer aufgrund eines nach Entzug der Invalidenrente - und damit nach dem massgeblichen Vergleichszeitpunkt (vgl. dazu BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114) - massiv verschlechterten psychischen Zustands bei Dr. med. I.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in Behandlung begeben hat.