Citation: 6A.59/2003 08.12.2003 E. 4

Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei nun seit mehr als zehn Jahren in Haft, und diese sehr lange Haft sei unverhältnismässig zur ausgefällten Strafe von zwei Jahren. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, ist die Verwahrung keine Strafe, sondern eine sichernde Massnahme, deren Zweck im Schutz der Öffentlichkeit vor einem gefährlichen Straftäter liegt. Dementsprechend stehe ihre Dauer nicht in einem bestimmten Verhältnis zur Dauer einer allfälligen Strafe, sondern hänge in erster Linie von der Zeit ab, die zur Besserung des Täters, namentlich zur Verringerung seiner Sozialgefährlichkeit, erforderlich sei. Insbesondere gestützt auf das Gutachten der PUK und die Empfehlung der Fachkommission kommt die Vorinstanz zum Schluss, der Beschwerdeführer sei immer noch gemeingefährlich. Gegen diese Beurteilung bringt der Beschwerdeführer nichts Wesentliches vor. Seine Ausführungen, er pflege mit seiner Exfrau und anderen Leuten Kontakte, sein Verhalten in der Anstalt sei gut, er sei im Verwahrungsvollzug verletzt und zum Teil schlecht behandelt worden, und in der Strafanstalt Pöschwies sei ihm die Fortsetzung der Psychotherapie verweigert worden, sind für die Frage der Gemeingefährlichkeit nicht von entscheidender Bedeutung. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet.