Citation: 2C_818/2014 E. 1

Der kosovarische Staatsangehörige A.________ wurde 1981 im Kosovo geboren und wuchs anschliessend bei seinen Eltern im Kanton Luzern auf. Schon als Kind und als Jugendlicher wurde A.________ in erheblichem Ausmass straffällig (Körperverletzungen, Tätlichkeiten, Bombendrohungen, Sachbeschädigungen und Diebstähle), weswegen er in diverse Jugendheime eingewiesen wurde und schliesslich auch eine anderthalbjährige Freiheitsstrafe verbüssen musste. Aufgrund dieser Delinquenz wurde seine Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängert und er reiste im Jahr 1997 gemeinsam mit seinem Vater nach Albanien bzw. in den Kosovo aus. Bereits im Jahr 1998 kehrte er in die Schweiz zurück und ersuchte hier erfolglos um Asyl, worauf er umgehend nach Belgrad ausgeschafft wurde. Gemäss eigener Darstellung sei er später erneut illegal in die Schweiz eingereist, dann aber im Jahr 1999 aus freien Stücken in den Kosovo zurückgekehrt, wo er als Übersetzer gearbeitet habe. Am 19. Juli 2001 heiratete A.________ im Kosovo eine schweizerische Staatsangehörige und reiste daraufhin am 9. Mai 2003 abermals in die Schweiz ein, wo er eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Am 6. November 2006 wurde der gemeinsame Haushalt mit seiner Schweizer Ehefrau aufgelöst und im Jahr 2009 wurde die Ehe geschieden. Seither hat er eine neue Schweizer Freundin, mit welcher er jedoch nicht verheiratet ist und nur vorübergehend zusammenlebte. Auch nach seiner erneuten Einreise in die Schweiz im Jahr 1998 setzte A.________ seine intensiven kriminellen Handlungen fort: Alleine seit 2003 musste er insgesamt 14 Mal verurteilt werden. Am schwersten wog die Verurteilung durch das Kreisgericht U.________ vom 17. Februar 2009, mit welcher er insbesondere der mehrfachen, teilweise qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie des gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls schuldig erklärt und zu einer Freiheitsstrafe von 23 Monaten verurteilt wurde. Insgesamt resultierten aus den Straferkenntnissen gegen ihn Freiheitsstrafen von über 33 Monaten. Zudem wurde der drogensüchtige A.________ mehrfach zu stationären therapeutischen Massnahmen verpflichtet, welche jedoch bis anhin keinen bleibenden Erfolg brachten und oftmals wegen Regelverletzungen und Verfehlungen von A.________ abgebrochen werden mussten. A.________ verfügt über keine Ausbildung, ist seit Jahren arbeitslos und muss vollumfänglich von der öffentlichen Hand finanziert werden. Mit Verfügung vom 31. Mai 2011 lehnte der zuständige Migrationsdienst des Kantons Bern die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________ ab. Die dagegen vom Betroffenen ergriffenen Rechtsmittel wurden von der Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern (Beschwerdeentscheid vom 13. November 2012) sowie vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern (Urteil vom 7. August 2014) abgewiesen. Mit Eingabe vom 12. September 2014 führt A.________ Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht und beantragt im Wesentlichen die Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung. Während der Migrationsdienst des Kantons Bern auf eine Vernehmlassung verzichtet, schliessen die Polizei- und Militärdirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Bern sowie das damalige Bundesamt für Migration (seit 1. Januar 2015: Staatssekretariat für Migration) auf Abweisung der Beschwerde. Mit Verfügung vom 19. September 2014 erteilte das Bundesgericht der Beschwerde aufschiebende Wirkung.