Citation: 1D_8/2007 16.11.2007 E. B

Dagegen haben B.X.________ und A.X.________ in zwei getrennten Eingaben vom 2. Juli 2007 Beschwerde beim Bundesgericht erhoben. Sie rügen eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV mangels Begründung der negativen Einbürgerungsentscheide. Der Gemeinderat stellt keinen formellen Antrag. Er teilt in seiner Vernehmlassung mit, er habe beide Einbürgerungsgesuche sehr ernsthaft geprüft und deren Gutheissung durch die Gemeindeversammlung beantragt. Davon sei die Gemeindeversammlung ohne jegliche Diskussion abgewichen. Auch im Vorfeld hätten keine öffentlichen Diskussionen stattgefunden. Lediglich im Abstimmungsverfahren von B.X.________ seien aus der Versammlung Voten gekommen, wonach es einfach das Recht eines Versammlungsteilnehmers sei, Nein zu stimmen. Weiterhin seien Befürchtungen geäussert worden, dass man eventuell mit Drohungen aus dem Umfeld der Einbürgerungswilligen rechnen müsse, wenn man sich mit negativen Wortmeldungen äussere. Mit Schreiben vom 17. Oktober 2007 vertrat B.X.________ die Auffassung, die angebliche Furcht vor Drohungen sei ein Vorwand für die unbegründete Ablehnung seines Einbürgerungsgesuchs gewesen; diese Äusserung habe seinem Ansehen in der Gemeinde geschadet.