Citation: 9C_720/2017 E. 4

Die Vorinstanz hat erwogen, aufgrund des Gutachtens des ZVMB vom 26. Januar 2016 samt ergänzender Stellungnahme vom 20. Juli 2016 sei erstellt, dass seit der erstmaligen Rentenzusprechung mit Verfügung vom 24. August 2004 eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes eingetreten sei, welche sich funktionell auf die Arbeits- und Leistungsfähigkeit auswirke. Die früher beschriebene versicherungsmedizinisch relevante psychische Symptomatik habe 2016 nicht mehr bestanden, die depressive Episode sowie die Anpassungsstörung seien abgeklungen; aktuell sei keine Ermüdbarkeit und Konzentrationsschwäche beobachtet worden; vom Beschwerdeführer hätten keine relevanten Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung berichtet werden können. Aufgrund der geänderten Befunde sei ihm nunmehr eine angepasste Tätigkeit zu 80 % (sechs Stunden am Tag ohne Leistungseinbusse oder acht Stunden täglich mit einer Leistungseinbusse von 20 % für Erholungspausen) zumutbar. Die Experten hätten nicht eine andere Beurteilung eines an sich unverändert gebliebenen Zustandes vorgenommen. Die Gründe, weshalb sie nicht exakt die chronologische Veränderung der Arbeits- und Leistungsfähigkeit zu begründen vermochten, würden in der Stellungnahme vom 20. Juli 2016 unmissverständlich dargelegt. "Massgeblich ist denn auch, dass eine Veränderung festgestellt wurde und nicht, wann exakt eine solche eingetroffen ist", zumal eine allfällige Herabsetzung oder Aufhebung der Rente nicht rückwirkend erfolgen würde. Auf der Grundlage der Zumutbarkeitsbeurteilung im Gutachten des ZVMB vom 26. Januar 2016 hat die Vorinstanz durch Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28a Abs. 1 IVG) einen Invaliditätsgrad von 36 % ermittelt, was für den Anspruch auf eine Rente nicht ausreicht (Art. 28 Abs. 2 IVG).