Citation: 1P.484/2003 08.01.2004 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt zunächst, das Verwaltungsgericht habe zu Unrecht angenommen, beim nordseitigen Balkon im 2. Obergeschoss (OG) und über dem Eingang im 1. OG sei eine Überdeckung bereits ausgeführt. Es sei willkürlich und verletze die Begründungspflicht, nicht ausgeführte Bauten als bereits bestehend zu bezeichnen. Die daraus gezogenen Schlüsse seien nicht nachvollziehbar. Das Verwaltungsgericht hat in E. 5c seines Urteils ausgeführt, auf der Nordseite des Hauses seien für den Balkon im 2. OG und die Terrasse im 1. OG Schutzdächer "aufgestellt worden". Das es sich dabei um ein blosses redaktionelles Versehen bzw. um eine unsorgfältige Textredaktion handelt, und dass tatsächlich gemeint war, die Schutzdächer seien "vorgesehen", ergibt sich indessen ohne weiteres aus dem Kontext der fraglichen Erwägung. So wird im anschliessenden Satz ausgeführt, die Konstruktion "solle" aus Lärchenholz bestehen, welche Formulierung nur hinsichtlich einer geplanten Konstruktion Sinn macht. Weiter wird ausdrücklich festgehalten, dass auf der Nordseite erst die Überdeckung des Brunnens - als eine auf vier Holzstangen stehende Überdachung - bereits ausgeführt worden sei. Im folgenden Abschnitt wird von den "geplanten und zum Teil bereits realisierten Bauvorhaben" an der Nordostseite des Gebäudes gesprochen, woraus nochmals deutlich wird, dass das Verwaltungsgericht nicht etwas Geplantes als bereits verwirklicht ansah. Von einer akten- bzw. tatsachenwidrigen und deshalb willkürlichen Feststellung kann daher nicht gesprochen werden. Auch eine Verletzung der Begründungspflicht (siehe dazu E. 3.1 hiernach) ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht ersichtlich.