Citation: 5A_367/2013 E. 5

Sodann erhebt der Beschwerdeführer unter dem Titel des ordre public verschiedene Einwendungen. Unter anderem wirft er der Gegenseite treuwidriges Verhalten vor. A.________ starb an den Folgen des Unfalles, welcher sich in Slowenien ereignet hatte, in einem Spital in C.________ (Italien). Er war italienischer Staatsbürger, ebenso seine hinterbliebene Ehefrau und sein Sohn. Angesichts dieser Anknüpfungspunkte lässt sich nicht sagen, dass die Einleitung eines Strafverfahrens in Italien und die adhäsionsweise Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstossen hätte bzw. das italienische Strafgericht geradezu rechtsmissbräuchlich benutzt worden wäre. Jedenfalls begründet die Auffassung des Kantonsgerichts, das italienische Urteil erweise sich angesichts der konkreten Umstände nicht als ordre public -widrig, keine Verletzung von Art. 27 Ziff. 1 aLugÜ. Daran ändert auch der Hinweis in der Beschwerde nichts, wonach der italienische Untersuchungsrichter das Verfahren habe einstellen wollen und dieses erst auf Einsprache der Hinterbliebenen hin fortgeführt worden sei.