Citation: 7B_461/2024 E. 1.4.3

1.4.3. Die Vorinstanz weist in diesem Sinne zutreffend darauf hin, dass der Beschwerdeführer, soweit er davon ausgeht, dass sich auf dem Mobiltelefon der Privatklägerin weitere, entlastende Daten befinden, bei der Staatsanwaltschaft einen entsprechend substanziierten Beweisantrag auf Durchsuchung und Beschlagnahme stellen kann. Weshalb es ihm nicht möglich sein sollte, im späteren Lauf des Verfahrens, spätestens mit Anfechtung des Endentscheids, die Beschlagnahme weiterer Daten vom Mobiltelefon der Privatklägerin zu beantragen bzw. inwiefern ein Beweisverlust drohen könnte, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Unbehelflich ist jedenfalls sein Einwand, den Inhalt der zu triagierenden Akten nicht zu kennen, weshalb ihm eine Begründung und Substanziierung entsprechender Anträge von vornherein unmöglich sei. Seine - im angefochtenen Beschluss wiedergegebene - Beschwerdebegründung an die Vorinstanz führt zu einem anderen Schluss. Darin führte er aus, es dränge sich der Verdacht auf, dass die Privatklägerin Intimkontakte ausserhalb ihrer Beziehung gepflegt haben könnte. Ohne dass die Relevanz solcher allfälliger Kontakte in Bezug auf den Vergewaltigungsvorwurf vorliegend näher beleuchtet werden müsste, steht es dem Beschwerdeführer jedenfalls frei, in Bezug auf diesen Verdacht weitere Beweisanträge zu stellen. Es ist insgesamt nicht ersichtlich, inwiefern der angefochtene Beschluss einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken soll.