Citation: I 421/03 02.12.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ab 1. August 2001. 2.1 Vorinstanz und Verwaltung sind im Wesentlichen gestützt auf das unter Berücksichtigung der umfassenden Untersuchungsberichte des Dr. med. U.________, Facharzt FMH für Rheumatologie und Innere Medizin, vom 23. April 2002 sowie des Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 25. April 2002 erstellte Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH vom 11. Juni 2002 zum Schluss gelangt, dass dem Beschwerdeführer aufgrund seiner körperlichen Beeinträchtigungen (vor allem cervical und lumbal betontes Panvertebralsyndrom sowie anamnestisch periodenartig auftretende Kopfschmerzen) leichte bis mittelschwere Tätigkeiten - einschliesslich solche im angestammten Berufszweig - weiterhin zu 100 % zumutbar sind, die verwertbare Restarbeitsfähigkeit jedoch im Lichte der limitierenden psychischen Krankheitsbefunde (gemischte Persönlichkeitsstörung, ICD-10: F61.0; Somatisierunght des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH als auch in den Berichten des Psychiaters Dr. med. F.________ vom 25. April 2002 und des Rheumatologen Dr. med. U.________ vom 23. April 2002 zuhanden der Begutachtungsstelle ausdrücklich Bezug genommen (Anamnese) und im Rahmen der "Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit" auf den "Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Heckauffahrkollision im Jahre 2000" (recte: 1999) verwiesen. Insbesondere den als (Teil-) Folge des Unfalls in Betracht fallenden Kopf- und Nackenschmerzen wurde bei den Abklärungen umfassend Rechnung getragen. Dass die zusätzlich - und nebst den angegebenen Rücken-, Magen- und Oberschenkelbeschwerden - geklagten Beeinträchtigungen wie Nervenanspannung, Zittern, Schwitzen (trotz Kältegefühl), öfters Appetitlosigkeit sowie Konzentrationsschwierigkeiten während gelegentlichen depressiven Stimmungslagen mit einem (durch ein Schleudertrauma verursachten) neurologischen oder neuropsychologischen Defizit in Zusammenhang stehen, haben die Gutachter des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH implizit ausgeschlossen, indem sie - unter Hinweis auf den ihnen vom Hausarzt zugestellten Bericht des Dr. A.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 31. August 2001 mit regelrechtem neurologischen Befund sowie Feststellung eines normalen EEG und Schädel-CT - die Notwendigkeit zusätzlicher neurologischer Abklärungen ausdrücklich verneinten. Diese Beurteilung durfte die IV-Stelle ohne Verletzung der Sorgfaltspflicht als schlüssig erachten, nachdem auch im Untersuchungsbericht des Rheumatologen Dr. med. U.________ vom 23. April 2002 sowie im Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 14. November 2000 der neurologische Status als normal beschrieben worden war.dem Beschwerdeführer aufgrund der Akten darin beizupflichten, dass ein im Frühjahr 1999 erlittenes Distorsionstrauma der Halswirbelsäule und allfällige Folgen desselben nicht Gegenstand eigenständiger Abklärungen der Invalidenversicherung waren und auch die entsprechenden SUVA-Akten nicht in die Sachverhaltsermittlung miteinbezogen wurden. Unzutreffend ist jedoch, dass das entsprechende Unfallereignis im Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH vom 11. Juni 2002 unberücksichtigt blieb. Vielmehr wird darauf sowohl im Gesamtbericht des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH als auch in den Berichten des Psychiaters Dr. med. F.________ vom 25. April 2002 und des Rheumatologen Dr. med. U.________ vom 23. April 2002 zuhanden der Begutachtungsstelle ausdrücklich Bezug genommen (Anamnese) und im Rahmen der "Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit" auf den "Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Heckauffahrkollision im Jahre 2000" (recte: 1999) verwiesen. Insbesondere den als (Teil-) Folge des Unfalls in Betracht fallenden Kopf- und Nackenschmerzen wurde bei den Abklärungen umfassend Rechnung getragen. Dass die zusätzlich - und nebst den angegebenen Rücken-, Magen- und Oberschenkelbeschwerden - geklagten Beeinträchtigungen wie Nervenanspannung, Zittern, Schwitzen (trotz Kältegefühl), öfters Appetitlosigkeit sowie Konzentrationsschwierigkeiten während gelegentlichen depressiven Stimmungslagen mit einem (durch ein Schleudertrauma verursachten) neurologischen oder neuropsychologischen Defizit in Zusammenhang stehen, haben die Gutachter des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH implizit ausgeschlossen, indem sie - unter Hinweis auf den ihnen vom Hausarzt zugestellten Bericht des Dr. A.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 31. August 2001 mit regelrechtem neurologischen Befund sowie Feststellung eines normalen EEG und Schädel-CT - die Notwendigkeit zusätzlicher neurologischer Abklärungen ausdrücklich verneinten. Diese Beurteilung durfte die IV-Stelle ohne Verletzung der Sorgfaltspflicht als schlüssig erachten, nachdem auch im Untersuchungsbericht des Rheumatologen Dr. med. U.________ vom 23. April 2002 sowie im Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 14. November 2000 der neurologische Status als normal beschrieben worden war. 2.2 Soweit letztinstanzlich der Einwand mangelhafter Sachverhaltsabklärung bezüglich der verbleibenden Arbeitsfähigkeit erhoben wird, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unbegründet. Entgegen dem beschwerdeführerischen Standpunkt ist namentlich das Unterlassen einer neurologischen Abklärung nicht als Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zu werten. Zwar ist dem Beschwerdeführer aufgrund der Akten darin beizupflichten, dass ein im Frühjahr 1999 erlittenes Distorsionstrauma der Halswirbelsäule und allfällige Folgen desselben nicht Gegenstand eigenständiger Abklärungen der Invalidenversicherung waren und auch die entsprechenden SUVA-Akten nicht in die Sachverhaltsermittlung miteinbezogen wurden. Unzutreffend ist jedoch, dass das entsprechende Unfallereignis im Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH vom 11. Juni 2002 unberücksichtigt blieb. Vielmehr wird darauf sowohl im Gesamtbericht des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH als auch in den Berichten des Psychiaters Dr. med. F.________ vom 25. April 2002 und des Rheumatologen Dr. med. U.________ vom 23. April 2002 zuhanden der Begutachtungsstelle ausdrücklich Bezug genommen (Anamnese) und im Rahmen der "Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit" auf den "Status nach HWS-Distorsionstrauma bei Heckauffahrkollision im Jahre 2000" (recte: 1999) verwiesen. Insbesondere den als (Teil-) Folge des Unfalls in Betracht fallenden Kopf- und Nackenschmerzen wurde bei den Abklärungen umfassend Rechnung getragen. Dass die zusätzlich - und nebst den angegebenen Rücken-, Magen- und Oberschenkelbeschwerden - geklagten Beeinträchtigungen wie Nervenanspannung, Zittern, Schwitzen (trotz Kältegefühl), öfters Appetitlosigkeit sowie Konzentrationsschwierigkeiten während gelegentlichen depressiven Stimmungslagen mit einem (durch ein Schleudertrauma verursachten) neurologischen oder neuropsychologischen Defizit in Zusammenhang stehen, haben die Gutachter des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH implizit ausgeschlossen, indem sie - unter Hinweis auf den ihnen vom Hausarzt zugestellten Bericht des Dr. A.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 31. August 2001 mit regelrechtem neurologischen Befund sowie Feststellung eines normalen EEG und Schädel-CT - die Notwendigkeit zusätzlicher neurologischer Abklärungen ausdrücklich verneinten. Diese Beurteilung durfte die IV-Stelle ohne Verletzung der Sorgfaltspflicht als schlüssig erachten, nachdem auch im Untersuchungsbericht des Rheumatologen Dr. med. U.________ vom 23. April 2002 sowie im Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik Y.________ vom 14. November 2000 der neurologische Status als normal beschrieben worden war. Aus den von der IV-Stelle nachträglich beigezogenen und letztinstanzlich verfügbaren Akten der SUVA ergibt sich nichts Abweichendes. Es erhellt daraus ein aus ärztlicher Sicht befriedigender Heilungsverlauf nach dem Unfallereignis im April 1999 mit 100%iger Arbeitsfähigkeit ab 12. Juli 1999; ein bleibender Nachteil wurde vom Hausarzt Dr. med. B.________ im kurzen Bericht vom 23. August 1999 zwar nicht ausgeschlossen, hinsichtlich möglicher Art und Schwere indessen in keiner Weise näher spezifiziert. Selbst wenn aber unterstellt würde, dass der Unfall von 1999 zumindest teilursächlich für die chronisch rezidivierenden Kopfschmerzen und gelegentlich auftauchenden Konzentrationsstörungen ist (Gedächtnisstörungen oder Schwindelgefühle wurden vom Beschwerdeführer bis zum massgebenden Verfügungszeitpunkt keine erwähnt), änderte dies nichts daran, dass sämtliche der subjektiv angegebenen Beschwerden im abschliessenden Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts X.________ GmbH Beachtung gefunden haben und bei der Einschätzung der Restarbeitsfähigkeit in Rechnung gestellt wurden. Entsprechendes gilt für die "psychischen Veränderungen", welche im letztinstanzlich eingereichten Bericht Dr. med. E.________, Oberarzt an der Klinik Y.________ vom 9. Oktober 2003 als indirekte Unfallfolge gewertet werden. Vor diesem Hintergrund ist unwahrscheinlich, dass die Ergebnisse einer zusätzlichen neurologischen oder neuropsychologischen Testung, wie Dr. med. E.________ sie unter Hinweis auf eine bisher nicht "ausreichende diagnostische Abklärung infolge des Unfalls" empfiehlt, zu einer neuen objektiven Einschätzung der medizinisch-theoretisch verbleibenden Arbeitsfähigkeit für den hier zu beurteilenden Zeitraum führen würde, sodass von Weiterungen abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b; BGE 124n Erw. 4b, 122 V 162 Erw. I./1d, mit Hinweisen). Soweit der Arzt die Arbeitsunfähigkeit "zur Zeit" auf 100 % einschätzt, muss dies nach den Grundsätzen über den zeitlich massgebenden Sachverhalt (Erw. 1 hievor) hier unbeachtlich bleiben. 2.3 Nach dem Gesagten ist auf die nach einlässlichen fachmedizinischen Untersuchungen im Rahmen einer multidisziplinären Konsens-Besprechung am 30. Mai 2002 erarbeitete, nachvollziehbar und einleuchtend begründete Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auf insgesamt 50 % abzustellen. Aufgrund der medizinischen Akten, einschliesslich der psychiatrischen Diagnosen, spricht nichts dafür, dass die im Rahmen der Selbsteingliederung und Schadenminderungspflicht verlangte Verwertung des theoretischen Leistungsvermögens von 50 % vom Beschwerdeführer im massgebenden Zeitraum bis Verfügungserlass nicht willensmässig erwartet werden konnte und durfte (vgl. BGE 127 V 299 f. Erw. 5a), sie ihm unter sozialpraktischen Gesichtspunkten unzumutbar gewesen wäre oder für die Gesellschaft bzw. einen potenziellen Arbeitgeber gar eine untragbare Belastung bedeutet hätte (vgl. BGE 127 V 297 Erw. 4b/cc und 4c mit Hinweisen). In Würdigung der ärztlichen Stellungnahmen kann zudem davon ausgegangen werden, dass die (zumutbaren) medizinischen Behandlungs- und weiteren therapeutischen Möglichkeiten zur Stabilisierung oder allenfalls Verbesserung der Restarbeitsfähigkeit im Verfügungszeitpunkt noch nicht vollends ausgeschöpft waren (vgl. BGE 127 V 297 f. Erw. 4b/cc mit Hinweisen).