Citation: I 49/01 03.05.2001 E. 1

1.- In formellrechtlicher Hinsicht rügt der Beschwerdeführer erstmals im Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs bei der Erhebung seines Gesundheitszustandes anlässlich der Untersuchung im ZMB, da ihm weder die Namen der Gutachter vorgängig mitgeteilt worden seien, noch er die Gelegenheit erhalten habe, Ergänzungsfragen zu stellen oder Änderungen anzubringen. Er äussert zudem Zweifel an der Unvoreingenommenheit des Gutachters Dr. W.________. Da die kantonalen IV-Stellen keine Bundesbehörden sind und daher im Abklärungsverfahren der Invalidenversicherung die Bestimmungen des VwVG und der BZP entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht zur Anwendung gelangen, richtet sich das Verfahren nach Art. 73bis Abs. 1 IVV, welcher eine Anhörung des Versicherten oder seines Rechtsvertreters vor der beabsichtigten Erledigung vorsieht. Bezüglich der Einwendungen gegen den Gutachter hat der Versicherte einmal die Möglichkeit, anlässlich des Aufgebotes zur Begutachtung zu reagieren und später im Anhörungsverfahren seine Einwendungen zu erneuern, und er kann insbesondere auch geltend machen, er sei vom betreffenden Gutachter schlecht behandelt oder nicht unvoreingenommen untersucht worden (BGE 125 V 405 Erw. 3c). Dem Rechtsvertreter des Versicherten wurde sowohl die geplante medizinische Untersuchung angezeigt wie auch im Rahmen des Vorbescheidverfahrens Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt, sodass der Anspruch auf rechtliches Gehör gewahrt wurde. Weder im Vorfeld der Begutachtung noch im ZMB oder danach sprach sich der Versicherte gegen die Durchführung der psychiatrischen Abklärungen durch Dr. W.________ aus oder wies auf eine voreingenommene Haltung desselben hin. In der Stellungnahme des Rechtsvertreters vom 3. Februar 2000 zum Vorbescheid vom 18. Januar 2000 findet sich lediglich ein allgemein gehaltener, nicht näher substanziierter Antrag auf eine unabhängige psychiatrische Begutachtung (wobei das ZMB als eine unabhängige Abklärungsstelle anzusehen ist [AHI 2001 S. 115 mit Hinweis]). Die diesbezüglichen Einwendungen, welche zudem verspätet vorgebracht wurden (AHI 2001 S. 116 Erw. 4a/aa), stossen daher ins Leere.