Citation: 2C_34/2023 E. C

Mit Eingabe vom 23. Januar 2023 erhebt A.________ (nachfolgend Beschwerdeführerin) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht. Sie beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Urteils, das Absehen von der Pflicht zur Abmeldung und die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung für Drittstaatsangehörige, eventualiter unter Auflage des Arbeitserwerbs innert angemessener Frist, subeventualiter die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung. In prozessualer Hinsicht beantragt sie die unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsverbeiständung. Die Abteilungspräsidentin hat der Beschwerde mit Verfügung vom 24. Januar 2023 antragsgemäss die aufschiebende Wirkung gewährt. Das Migrationsamt und die Vorinstanz beantragen die Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist, und verzichten im Übrigen auf eine Vernehmlassung. Das Staatssekretariat für Migration SEM hat sich nicht vernehmen lassen.