Citation: K 124/00 21.12.2001 E. 4

4.- Da es um Versicherungsleistungen geht, sind gemäss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend steht der Beschwerdegegnerin, die bezüglich des grundsätzlich bejahten Leistungsanspruchs obsiegt, in Bezug auf die volle Kostenübernahme nach dem Tarif des Leistungserbringers jedoch unterliegt, eine reduzierte Parteientschädigung zu (Art. 159 Abs. 3 OG in Verbindung mit Art. 135 OG). Diese geht zu Lasten der in diesem Ausmass unterliegenden Beschwerdeführerin (Art. 159 Abs. 2 OG in Verbindung mit Art. 135 OG). Insoweit wird das Begehren um unentgeltliche Verbeiständung gegenstandslos. Im Weiteren fehlt es offensichtlich an der Bedürftigkeit der Beschwerdegegnerin; denn der Haftpflichtversicherer leistete im November 1997 für die Restfolgen des Unfalles vom 31. Mai 1991 Fr. 390'000.- an die Beschwerdegegnerin und sie selber bestätigte am 1. März 2000, über Vermögenswerte von ca. Fr. 260'000.- zu verfügen. Daher kann die unentgeltliche Verbeiständung für das letztinstanzliche Verfahren nicht gewährt werden (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG; vgl. BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin obsiegt, steht ihr im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf Grund ihrer Stellung als eine mit öffentlich-rechtlichen Aufgaben betraute Krankenkasse grundsätzlich kein Anspruch auf Parteientschädigung zu (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG; nicht publizierte Erw. 6 des Urteils BGE 120 V 352 mit Hinweisen).