Citation: 6B_1236/2022 E. 4.2.3

4.2.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Strafe hätte wegen Verletzung des Beschleunigungsgebots weiter reduziert werden müssen. Folgen einer Verletzung des Beschleunigungsgebots sind meistens die Strafreduktion, manchmal der Verzicht auf Strafe oder, als ultima ratio in Extremfällen, die Einstellung des Verfahrens (BGE 143 IV 373 E. 1.4.1; 135 IV 12 E. 3.6; 133 IV 158 E. 8; 130 I 312 E. 5.3; 130 IV 54 E. 3.3.1; 117 IV 124 E. 4d; Urteil 6B_462/2014 vom 27. August 2015 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 141 IV 369; je mit Hinweisen). Bei der Frage nach der sachgerechten Folge ist zu berücksichtigen, wie schwer die beschuldigte Person durch die Verfahrensverzögerung getroffen wurde, wie gravierend die ihr vorgeworfenen Taten sind und welche Strafe ausgesprochen werden müsste, wenn das Beschleunigungsgebot nicht verletzt worden wäre. Rechnung zu tragen ist auch den Interessen der Geschädigten und der Komplexität des Falls. Schliesslich ist in Betracht zu ziehen, wer die Verfahrensverzögerung zu vertreten hat (BGE 143 IV 373 E. 1.4.1; 117 IV 124 E. 4e). Die Vorinstanz hält fest, die Staatsanwaltschaft sei über zwei Jahre untätig geblieben, nachdem sie den Ermittlungsbericht zum Vorfall auf dem Parkplatz "Oberes Mätteli" erhalten habe. Auch nach dem Erhalt des Ermittlungsberichts zum Vorfall beim Restaurant "Dreiegg" habe die Staatsanwaltschaft knapp zwei Jahre nichts unternommen. Allerdings sei nicht ausser Acht zu lassen, dass mehrere Beschuldigte teilweise unbekannten Aufenthalts gewesen seien. Schliesslich reduziert die Vorinstanz die Freiheitsstrafe um 6 Monate auf 28 Monate. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb diese Strafreduktion nicht hinreichend wäre. Er behauptet bloss, dass die vorgenommen Strafreduktion "von rund 18 %" nicht genüge. Weshalb dem so sein soll, erklärt er nicht. Mit der vorinstanzlichen Begründung setzt er sich nicht auseinander. Die Rüge ist unbegründet.