Citation: 5P.315/2000 02.02.2001 E. 1

1.- Die N.________ Baugeschäft AG ersuchte das Bezirksgericht Bremgarten, das dortige Grundbuchamt anzuweisen, auf den K. und P. H.________ gehörenden Grundstücken LB-Nrn. x und xx in Z.________ vorläufig Bauhandwerkerpfandrechte vorzumerken. Mit Verfügung vom 14. April 1999 trug die Vizepräsidentin des angerufenen Gerichts das Pfandrecht im Gesamtbetrag von Fr. 2'633.-- nebst 5 % Zins seit dem 15. April 1999 vorläufig sofort ein. Im Verfahren über die provisorische Eintragung beantragten die Beklagten die Abweisung der Klage und teilten dem Gericht am 16. Dezember 1999 mit, dass sich die Parteien mit Vereinbarung vom 29. November 1999 gütlich hätten einigen können. Die Verfahrenskosten seien der Klägerin aufzuerlegen, da das Verfahren einzig deren Sicherheit gedient habe. Die Klägerin begründete ihren gegenteiligen Standpunkt, die Beklagten seien kostenpflichtig, damit, sie habe diese zu Recht eingeklagt und nur geringfügig überklagt. Weil ihr gemäss Vergleich der Gesamtbetrag von Fr. 213'841. 15 bezahlt worden sei, seien die mit Verfügung vom 14. April 1999 eingetragenen Bauhandwerkerpfandrechte nicht nur auf den vorgenannten, sondern auch auf Grundbuchblättern anderer Liegenschaften gelöscht worden. Mit Verfügung vom 7. Februar 2000 schrieb der Gerichtspräsident des Bezirksgerichts Bremgarten das Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit ab, auferlegte die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 585.-- den Beklagten und verpflichtete diese, der Klägerin eine Parteientschädigung von Fr. 871. 10 zu entrichten. Die Beschwerde der Beklagten hiess das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 22. Mai 2000 teilweise gut und änderte den erstinstanzlichen Kostenentscheid insofern ab, als es die den Beklagten auferlegte Gerichtsgebühr auf Fr. 385.-- reduzierte und sie zur Bezahlung einer auf Fr. 444. 10 gesenkten Parteientschädigung an die Klägerin verpflichtete. K. und P. H.________ beantragen mit staatsrechtlicher Beschwerde, die sich ausschliesslich gegen die Kostenverlegung richtet, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben. Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden. Auf Gesuch des Rechtsanwalts der Beschwerdeführer befand das Bundesgericht über die staatsrechtliche Beschwerde der Y.________ SA gegen die N.________ Baugeschäft AG in einem parallelen Verfahren vorweg (Urteil vom 17. November 2000, Geschäftsnummer 5P.301/2000). Zum erneuten Gesuch des gleichen Anwalts, über ein weiteres von den acht vor Bundesgericht noch unerledigten Parallelverfahren vorgezogen zu befinden, nahm der Instruktionsrichter negativ Stellung (s. im Dossier 5P.301/2000 abgelegte Aktenstücke).