Citation: 5A_608/2024 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführer stossen sich an bestimmten Passagen der Dokumentation. Die Vorinstanz analysierte die kritisierten Passagen und kam insgesamt zum Schluss, dass diese zwar allenfalls im Einzelnen kritikwürdig seien. Insgesamt vermöchten sie aber den Gesamteindruck einer offenen Prozessführung betreffend die Frage der Testierfähigkeit durch den Referenten nicht zu erschüttern. Insbesondere habe der Referent seine vorläufigen Einschätzungen ausdrücklich als solche deklariert und in den Gutachterfragen gar Hypothesen aufgestellt, welche seinen vorläufigen Einschätzungen widersprechen würden. Vor diesem Hintergrund zeige sich auch, dass die einzelnen Rügen in ihrer Summe keine hinreichende Schwere erreichen würden, um den Anschein der Befangenheit zu erwecken. Soweit die entworfene Gutachterdokumentation Verbesserungspotential aufweise, könne dies im Hauptverfahren geklärt werden, zumal allenfalls diskutable Formulierungen weder einer schweren Amtspflichtverletzung gleichkommen würden noch inhaltlich indizierten, dass der Referent sich im Detail oder mit Blick auf die Frage der Testierfähigkeit des Erblassers bereits unzulässig festgelegt habe.