Citation: 5A_175/2024 E. 5.3

5.3. Mit den auf die persönliche Anhörung gestützten Erwägungen der Vorinstanz, wonach die Beschwerdeführerin Geschäfte von wesentlichem Ausmass selbst nicht überblicken könne, setzt sich diese vor Bundesgericht nicht in einer den vorliegend geltenden Anforderungen an die Begründung (oben E. 2.1) genügenden Art und Weise auseinander. Insbesondere geht sie nicht auf die vorinstanzlichen Feststellungen ein, wonach sie auf offene Fragen nicht oder nur mit Unterstützung eines vorbereiteten Schreibens oder ihres Rechtsvertreters antwortete, zum Geschehen bei der B.________ keine Angaben machen konnte und sie nicht wusste, dass das Darlehen in der Zwischenzeit kein Thema mehr war. Stattdessen nimmt sie Bezug auf die medizinisch-ethischen Richtlinien zur Urteilsfähigkeit in der medizinischen Praxis der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften vom 1. Januar 2019 und wirft der Vorinstanz vor, die Urteilsfähigkeit nicht anhand der dort niedergelegten Kriterien überprüft zu haben. Anschliessend nimmt sie eine eigene Beurteilung anhand dieser Kriterien vor. Solche appellatorischen und von den vorinstanzlichen Erwägungen weitgehend losgelösten Vorbringen sind jedoch nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid zu erschüttern. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde stellt die Vorinstanz im Übrigen nicht wesentlich auf den Moment der Umsetzung des Geschäfts am Bankschalter oder auf die seitens der Bank erfolgte Gefährdungsmeldung, sondern auf das Resultat der persönlichen Anhörung ab. Deswegen gehen die auf die Gefährdungsmeldung abzielenden Rügen allesamt ins Leere.