Citation: 2C_653/2009 13.04.2010 E. 1

X.________, geb. 1968, mazedonischer Staatsangehöriger, reiste am 18. August 1984 im Familiennachzug in die Schweiz ein, wo er die Aufenthaltsbewilligung im Kanton Basel-Stadt erhielt. Im Jahre 1995 heiratete er eine italienische Staatsangehörige; die Ehe wurde 1998 wieder geschieden. X.________ wurde erstmals am 22. Oktober 1993 fremdenpolizeilich verwarnt, nachdem er wegen Hehlerei und mehrfachen Konsums von Betäubungsmitteln zu vier Monaten Gefängnis verurteilt worden war. Am 29. Juni 2000 wurde er der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, des verbotenen Waffentragens und des mehrfachen Konsums von Betäubungsmitteln schuldig gesprochen und mit vier Monaten Gefängnis bestraft, worauf ihm die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert wurde. Auf Erbitten einer Drogenberatungsstelle wurde X.________ am 27. August 2003 eine neue Aufenthaltsbewilligung erteilt. Nachdem X.________ in den Jahren 2001 bis 2003 bereits drei weitere Strafurteile wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz bzw. Vergehens gegen das Waffengesetz mit Gefängnisstrafen zwischen zehn und 80 Tagen erwirkt hatte, wurde er im September 2004 der einfachen Körperverletzung, der Entwendung eines Fahrzeuges zum Gebrauch und des Fahrens trotz Entzugs des Führerausweises und in übermüdetem Zustand schuldig erklärt und mit drei Monaten Gefängnis bestraft. Zudem hatten sich die gegen ihn bestehenden Verlustscheine auf eine Summe von insgesamt Fr. 100'310.50 erhöht, weswegen er am 23. Dezember 2004 erneut fremdenpolizeilich verwarnt und ihm die Ausweisung angedroht wurde. Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt vom 21. April 2006 wurde X.________ wegen mehrfacher Hehlerei, untauglicher versuchter Hehlerei und wegen mehrfachen Konsums von Betäubungsmitteln zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Bis zum 10. Mai 2007 war die Summe der offenen Verlustscheine auf einen Betrag von Fr. 124'202.20 angewachsen. Mit Verfügung vom 14. Mai 2007 wies der Bereich Bevölkerungsdienste und Migration des Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt X.________ auf unbestimmte Zeit aus der Schweiz aus und setzte ihm Frist zum Verlassen der Schweiz, was das Sicherheitsdepartement mit Entscheid vom 1. September 2008 und hernach das Appellationsgericht als Verwaltungsgericht mit Urteil vom 29. Juni 2009 bestätigte.