Citation: U 324/03 30.07.2004 E. A

Der 1941 geborene M.________ war seit 1977 als Polier bei der Firma S.________ AG tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Im Oktober 1977 erlitt er eine Patellafraktur rechts sowie eine Verletzung am rechten oberen Sprunggelenk (OSG), wegen deren Folgen ihm die SUVA ab 1. Juni 1983 eine Rente auf Grund einer Beeinträchtigung in der Erwerbsfähigkeit von 15% zusprach. Am 4. Juli 1997 kam es erneut zu einem Unfall, als M.________ beim Herunterspringen von einer Ladebrücke eines Lastwagens mit dem Fuss hängen blieb und rücklings auf den Boden fiel. In der Folge litt er an lumbalen Rückenbeschwerden, welche mit Physiotherapie und lokalen Infiltrationen behandelt wurden. Am 14. Januar 1998 wurde in der Klinik R.________ eine schmerzhafte lumbale Fetthernie entfernt. Mit Verfügung vom 3. März 1998 stellte die SUVA fest, dass keine Unfallfolgen mehr vorlägen, weshalb die Taggeldleistungen auf den 4. November 1997 und die Leistungen für ärztliche Behandlungen auf den 4. Dezember 1997 eingestellt würden. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 3. Juni 1998 fest. Auf Beschwerde des Versicherten und der Helsana Versicherungen AG hin hob die SUVA den Entscheid zwecks näherer Abklärungen auf, worauf das Kantonale Versicherungsgericht des Wallis das Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit abschrieb (Verfügung vom 2. November 1998). Im Einvernehmen mit den Beschwerdeführern holte die SUVA bei Dr. med. H.________, Klinik und Poliklinik für Orthopädische Chirurgie I.________, ein Gutachten ein, welches am 11. Juni 1999 erstattet wurde und worin die Auffassung vertreten wird, dass der Unfall zu einer Exazerbation vorbestandener Beschwerden an der Lendenwirbelsäule (LWS) geführt habe, jedoch davon auszugehen sei, dass spätestens ab 1. Januar 1998 keine wesentlichen unfallbedingten Beschwerden mehr bestanden hätten und im gegenwärtigen Zeitpunkt eine rein unfallbedingte Arbeitsunfähigkeit mit grosser Wahrscheinlichkeit zu verneinen sei. Des Weitern zog die SUVA ein von Dr. med. C.________, Spezialarzt für Orthopädie und Chefarzt am Spital P.________, zuhanden der Invalidenversicherung erstattetes Gutachten vom 6. Juni 2000 bei. Darin werden ein chronifiziertes linkslumbales Schmerzsyndrom bei diskreten Spondyloseveränderungen L4/5 und geringgradigen Spondylarthroseveränderungen L4/5 und L5/S1 bei Status nach mehrfachen LWS-Kontusionen sowie eine kompensierte latente Supinationsinstabilität OSG rechts bei Status nach lateraler Bandplastik rechts diagnostiziert und eine vollständige Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf sowie eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten leichteren Tätigkeit angegeben. Mit Verfügung vom 26. Juli 2001 sprach die SUVA dem Versicherten eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 40% und eines versicherten Jahresverdienstes von Fr. 89'635.- ab 1. Februar 2001 sowie eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 10% zu. Mit Einspracheentscheid vom 19. September 2002 hielt sie an dieser Verfügung fest.