Citation: 8C_78/2016 E. 5.2

5.2. Im angefochtenen Entscheid wurden die massgeblichen Beurteilungsgesichtspunkte - wie gesagt (E. 2 hievor) - richtig wiedergegeben. Eine explizite Rüge, dass die Vorinstanz die Statusfrage in Verkennung der rechtlich massgeblichen Grundlagen und Leitsätze vorgenommen hätte, erhebt die Beschwerdeführerin nicht. Sie macht aber geltend, in der Firma ihres Mannes bzw. der Mitte 2004 gegründeten GmbH bereits ab 2003 ein volles Pensum geleistet zu haben. In dieser Hinsicht habe die Vorinstanz den massgeblichen Sachverhalt ungenügend abgeklärt und zu Unrecht nicht auf die Erkenntnisse des Strafverfahrens abgestellt. Im Strafverfahren musste im Sinne einer Vermutung von der Unschuld der Beschwerdeführerin ausgegangen werden (Art. 32 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 2 EMRK); zudem waren die Beweise zu ihren Gunsten zu würdigen (zur "Doppelnatur" der Unschuldsvermutung vgl. Urteil 2C_242/2013 vom 25. Oktober 2013 E. 3.1 und dortige Hinweise, zusammengefasst in ASA 82 S. 370). Wenn dabei festgestellt wurde, dass die Aussagen bestimmter Zeugen zur Entkräftung der Darstellung der Beschwerdeführerin nicht geeignet waren, kann daraus mit Blick auf ihre Ansprüche gegenüber der Sozialversicherung nichts Zwingendes abgeleitet werden, wie die Vorinstanz richtig erkannt hat. Insbesondere kann diesbezüglich nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, die Darstellung der Beschwerdeführerin treffe zu.