Citation: 1C_313/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Gemäss § 12 Abs. 1 GSG/ZH werden die Verfahrenskosten bei einer Gutheissung des Gesuchs um Aufhebung einer Schutzmassnahme auf die Staatskasse genommen. In den übrigen Fällen könnten die Kosten der unterliegenden Partei auferlegt werden, wenn gegen sie Massnahmen nach § 3 Abs. 2 GSG/ZH erlassen oder verlängert würden. In besagter Norm ist vorgesehen, die Polizei könne die gefährdende Person aus der Wohnung oder dem Haus weisen (lit. a), ihr untersagen, von der Polizei bezeichnete, eng umgrenzte Gebiete zu betreten (lit. b), und ihr verbieten, mit den gefährdeten und diesen nahe stehenden Personen in irgendeiner Form Kontakt aufzunehmen (lit. c). Im angefochtenen Urteil wird zusätzlich auf das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich VB.2022.00764 vom 24. Januar 2023 E. 6.2 hingewiesen. Darin kam das Verwaltungsgericht zum Schluss, dass die in § 12 Abs. 1 GSG/ZH statuierte Kostenbefreiung gefährdeter Personen auch auf Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht Anwendung finde.