Citation: 8C_525/2017 E. 5.2

5.2. Die Versicherte rügt, entgegen der Vorinstanz liege kein Wiedererwägungsgrund nach Art. 53 Abs. 2 ATSG vor. Massgebend sei die Rechtslage im damaligen Zeitpunkt gewesen und ob der Entscheid der Behörde aus damaliger Sicht vertretbar gewesen sei. Einerseits sei es im Zeitpunkt der Rentenzusprechung üblich gewesen, dass nach einem Schleudertrauma ein Neurologe allein die medizinische Situation, einschliesslich des Bewegungsapparates, beurteilt habe. Andererseits habe Dr. med. B.________ in seinem Gutachten eine sehr sorgfältige Beurteilung vorgenommen, welche dem damaligen Standard entsprochen habe. Weiter sei nicht zu beanstanden, dass der Neurologe auch eine neuropsychologische Beurteilung vorgenommen habe. Schliesslich lässt sie geltend machen, eine Wiedererwägung über zehn Jahre seit der Rentenzusprechung verstosse gegen Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 und Art. 9 BV in Verbindung mit Art. 35 BV) sowie gegen Art. 6 EMRK und das Diskriminierungsverbot nach Art. 8 in Verbindung mit Art. 14 EMRK. In ihrer Stellungnahme vom 11. Mai 2018 beruft sie sich erneut auf eine Verletzung des Art. 8 in Verbindung mit Art. 14 EMRK sowie auf einen Verstoss gegen das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV), der res iudicata und weitere Einwände in Zusammenhang mit der Adäquanzprüfung.