Citation: 5A_430/2019 E. 3

Die Beschwerde lässt eine sachbezogene Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen vermissen. Vielmehr bleibt der Beschwerdeführer wiederum bei diffusen Aussagen (er könne nicht wissen, welche Unterlagen für ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege benötigt würden, weil dieses beim vorderen Mal durch seinen Anwalt eingereicht worden sei; das Obergericht sage ja selbst, dass ausnahmsweise ein Verweis auf frühere Verfahren erfolgen könne; so oder so hätten sich seine finanziellen Verhältnisse weiter verschlechtert, dies auch ohne nähere Angaben; eine Offenlegung der Quellen für die Darlehen sei nicht nötig; sämtliche Dokumente seien ja bei den Vorinstanzen vorhanden und könnten somit eingeholt werden; das zu verkaufende Ferienhaus habe ein anderes Verfahren betroffen und seine finanzielle Situation habe sich seither ohnehin weiter verschlechtert). Damit ist keine Rechtsverletzung darzutun. Die Zivilprozessordnung sieht vor, dass die unentgeltliche Rechtspflege vor jeder Instanz neu zu beantragen ist (Art. 119 Abs. 5 ZPO), und angesichts der rudimentären, offensichtlich auf Verschleierung der wahren finanziellen Verhältnisse ausgerichteten Vorbringen ist keine Rechtverletzung ersichtlich, wenn das Obergericht das Gesuch aus formellen Gründen abgewiesen hat. Weil die formellen und materiellen Voraussetzungen gemäss Art. 117 lit. a und b ZPO kumulativ erfüllt sein müssen, erübrigen sich Weiterungen zu den Ausführungen betreffend Erfolgschancen der kantonalen Beschwerde.