Citation: 1C_140/2013 E. C

Mit Urteil vom 28. Juni 2010 wies das Sozialversicherungsgericht die Beschwerde von X.________ ein zweites Mal ab. Es stellte sich auf den Standpunkt, ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den sexuellen Übergriffen und einer allenfalls ab dem Jahre 2005 bestehenden schwerwiegenden Gesundheitsbeeinträchtigung sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu verneinen. In teilweiser Gutheissung der von X.________ dagegen erhobenen Beschwerde wies das Bundesgericht die Sache mit Urteil vom 7. März 2011 erneut ans Sozialversicherungsgericht zurück. Das Bundesgericht erwog unter anderem, die Berichte und Gutachten, auf welche sich das Sozialversicherungsgericht gestützt habe, befassten sich nicht mit der hier interessierenden Frage, ob die diagnostizierten psychischen Leiden durch die in der Kindheit und Jugend erlittenen sexuellen Missbräuche verursacht oder zumindest mitverursacht worden seien und - gegebenenfalls - ob diese von solcher Schwere seien, dass darin eine schwere Körperverletzung zu erblicken sei. Es sei willkürlich, dass das Sozialversicherungsgericht unter den gegebenen Umständen von einer klaren medizinischen Aktenlage gesprochen und in antizipierter Beweiswürdigung auf die entscheidenden Abklärungen mittels eines spezifischen ärztlichen Fachgutachtens verzichtet habe (Urteil 1C_410/2010).