Citation: 2C_298/2019 E. 5.2

5.2. Es ist zwar nicht auszuschliessen, dass die Beschwerdeführer das Bergrestaurant ganz oder zum Teil aus dem Erlös aus dem gemeinsam mit dem Bruder des Beschwerdeführers vorgenommenen Verkauf der drei Wohnungen des Hauses C.________ finanzierten. Das allein lässt indessen nicht schon den Schluss zu, auch das Bergrestaurant sei ihrem Geschäftsvermögen zuzurechnen. Auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer als gelernter Koch und wegen seiner Tätigkeit als Hotelier über spezifisches, für die Führung eines Restaurants relevantes Fachwissen verfügen dürfte, genügt für sich allein genommen nicht, das von den Beschwerdeführern 2010 erworbene und in der Folge vermietete Restaurant deren Geschäftsvermögen zuzuordnen. Eine andere Beurteilung ergäbe sich höchstens dann, wenn betriebliche Verbindungen zwischen der Vermietung des Restaurants und dem vom Beschwerdeführer betriebenen Hotel bestünden (gemeinsamer Einkauf für Hotel und Restaurant, Abnahmeverpflichtungen des Mieters des Restaurants gegenüber dem Hotel, Einsatz des gleichen Personals im Hotel und im Restaurant oder ähnliches.). Dass das vermietete Restaurant in irgendeiner Weise mit dem Betrieb des Hotels verbunden wäre, d.h. sich konkrete Synergien zwischen Hotelbetrieb und dem vermieteten Restaurant ergäben, ist indessen weder dem angefochtenen Entscheid noch den Akten (anders als hinsichtlich der Wohnungen im Haus C.________, für welche die Beschwerdeführer selbst eine Vermietung als Ferienwohnungen angegeben haben) zu entnehmen. Unter diesen Umständen fällt eine Qualifizierung der Einnahmen aus der Vermietung des Restaurants als Einkommen aus selbstständiger Erwerbstätigkeit sowie der Liegenschaft als Geschäftsvermögen ausser Betracht.