Citation: 4A_483/2007 30.11.2007 E. A

Am 15. Dezember 1998 mietete A.________ (Beklagte und Beschwerdeführerin) von der X.________ (Klägerin und Beschwerdegegnerin) eine 6 1/2-Zimmerwohnung (Attika) in der Liegenschaft B.________ zu einem monatlichen Mietzins von Fr. 2'700.-- netto. Der Beklagten wurde die Bewilligung zur Hundehaltung in der Mietwohnung erteilt. Sie leistete eine Mietkaution von Fr. 5'600.--. Im von der Beklagten und vom Hauswart unterzeichneten Wohnungsübergabeprotokoll vom 22. Dezember 1998 werden die Böden sämtlicher Zimmer als neu versiegelt und neu verlegt, die Wände als tapeziert und die Decken als neu gestrichen aufgeführt. A.a Die Beklagte geriet schon zu Beginn des Vertragsverhältnisses mit der Bezahlung des Mietzinses in Verzug und wurde gemahnt. Im Jahre 2000 kam es vor der Schlichtungsbehörde des Bezirks Dielsdorf zu zwei Verfahren, die am 18. Dezember 2000 mit einem umfassenden Vergleich endeten. Danach wurde festgestellt, dass die Kündigung des Mietverhältnisses per 31. Januar 2001 gültig sei, wobei die Vermieterin der Mieterin das Mietverhältnis definitiv bis und mit 31. März 2002 erstreckte. Die Beklagte wurde als berechtigt erklärt, vor diesem Zeitpunkt auf jedes Monatsende unter vorangehender Mitteilung auszuziehen. Sodann wurde ihr gestattet, weiterhin Hunde im bisherigen Umfang zu halten, wobei sie sich verpflichtete, keine Hunde auf der zur Wohnung gehörenden Terrasse zu versäubern. Im Widerhandlungsfall drohte eine ausserordentliche Kündigung. A.b Die Wohnungsübergabe fand - offenbar nach einem Ausweisungsverfahren - erst am 2. April 2003 statt. Dabei wurde neben einem üblichen Abnahmeprotokoll ein amtlicher Befund durch den örtlich zuständigen Gemeindeammann aufgenommen. Unter anderem wurde im Abnahmeprotokoll in mehreren Zimmern ein Vorbehalt betreffend Geruchsimmissionen angebracht. Danach kam es zu einem intensiven Schriftverkehr zwischen den Parteien. Ausserdem wurde über den Zustand der Böden, insbesondere des Parketts, eine Expertise eingeholt. Auf Veranlassung der Vermieterin wurde am 21. Juni 2003 über den Zustand der Küche, namentlich des Küchenbodens, ein weiterer amtlicher Befund aufgenommen. A.c Am 9. September 2003 stellte die Klägerin der Beklagten die Schlussrechnung für Instandstellungsarbeiten über Fr. 17'781.35 zu.