Citation: 6B_1153/2023 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, der Grundsatz der Verfahrenseinheit sei verletzt. Zusammengefasst bringt er vor, mit Blick auf Art. 29 Abs. 1 lit. b StPO hätte zwingend eine gemeinsame Verfolgung und Beurteilung des Geschehensablaufs, in das er und B.________ involviert gewesen seien, zu erfolgen gehabt. Sachliche Gründe für eine getrennte Führung der beiden Strafverfahren i.S.v. Art. 30 StPO bestünden nicht. Das Verfahren sei daher zur Durchführung eines rechtmässigen, vereinten Verfahrens an die Vorinstanz (en) zurückzuweisen (Beschwerde S. 7, S. 10 und S. 11 ff.). Mangels aktuellen praktischen Rechtsschutzinteresses kann auf diesen Antrag des Beschwerdeführers nicht eingetreten werden (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG). Das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 13. Januar 2022 in Sachen B.________ (Geschäfts-Nr. SB210416 bzw. DG200250) ist in Rechtskraft erwachsen. Das betreffende Strafverfahren ist damit erledigt. Im Übrigen erweist sich die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge der Verletzung von Art. 29 Abs. 1 lit. b und von Art. 30 StPO als unbegründet. Die Vorinstanz erwägt diesbezüglich zu Recht, vorliegend bestünden sachliche Gründe für eine Verfahrenstrennung (Urteil S. 10 f. E. 2.3). Der Beschwerdeführer wurde mehrfach mit B.________ konfrontiert und hatte dabei Gelegenheit, ihm Ergänzungsfragen zu stellen und seine Aussagen in Zweifel zu ziehen. Zutreffend ist zwar, dass sich mit der Gewährung des Konfrontationsrechts eine Verfahrenstrennung nicht sachlich rechtfertigen lässt. Es gilt also im Auge zu behalten, dass die Vorwürfe gegenüber dem Beschwerdeführer nicht nur den Vorfall mit B.________ (versuchte vorsätzliche Tötung und Betäubungsmitteldelikt) umfassten, sondern um einiges umfangreicher (gewerbsmässiger Betrug etc.) waren. Es wurden ihm zahlreiche weitere Delikte angelastet, was mit Blick auf das Beschleunigungsgebot im Verfahren B.________ die Verfahrenstrennung bundesrechtskonform sachlich rechtfertigt.