Citation: 4A_194/2018 E. B

B.a. Mit Gesuch vom 19. Juni 2014 stellte der Gesuchsteller beim Kantonsgericht Schaffhausen folgende Anträge: "1. Es sei das Handelsregisteramt des Kantons Schaffhausen, Mühlentalstrasse 105, 8200 Schaffhausen, anzuweisen, die vom Gesuchsgegner 1 gestützt auf ein angebliches Protokoll einer angeblichen, von den Gesuchsgegnern 1 und 2 abgehaltenen Generalversammlung der C.________ AG vom 30. Mai 2014 eingereichte Anmeldung vom 2. Juni 2014 bis zum Abschluss des ordentlichen Verfahrens nicht im Handelsregister einzutragen und die in Bezug auf diese Anmeldung ausgesprochene Registersperre aufrechtzuerhalten; 2.es sei das Handelsregisteramt des Kantons Schaffhausen, Mühlentalstrasse 105, 8200 Schaffhausen, anzuweisen, allfällige weitere vom Gesuchsgegner 1 gestützt auf ein angebliches Protokoll einer angeblichen, von den Gesuchsgegnern 1 und 2 abgehaltenen Generalversammlung der C.________ AG vom 30. Mai 2014 eingereichten Anmeldungen bis zum Abschluss des ordentlichen Verfahrens nicht im Handelsregister einzutragen; -..]" Mit Verfügung vom 4. November 2014 wies das Kantonsgericht das Gesuch des Gesuchstellers um Erlass vorsorglicher Massnahmen ab und wies das Handelsregisteramt an, die angemeldeten Beschlüsse vom 30. Mai 2014 gemäss Anmeldung vom 2. Juni 2014 einzutragen, falls die übrigen, vom Handelsregisteramt zu prüfenden Voraussetzungen für den Eintrag gegeben sein sollten. B.b. Die gegen diese Verfügung des Kantonsgerichts erhobene Berufung hiess das Obergericht des Kantons Schaffhausen am 2. Juni 2015 teilweise gut, hob die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an das Kantonsgericht zurück. B.c. Mit Verfügung vom 27. Juli 2017 wies das Kantonsgericht das Gesuch des Gesuchstellers um Erlass vorsorglicher Massnahmen erneut ab. B.d. Gegen diese Verfügung erhob der Gesuchsteller Berufung beim Obergericht des Kantons Schaffhausen mit dem Antrag, die Verfügung des Kantonsgericht vom 27. Juli 2017 sei aufzuheben und das Handelsregisteramt sei anzuweisen, die Anmeldungen nicht vorzunehmen und die ausgesprochene Registersperre aufrechtzuerhalten, eventualiter sei die Sache an das Kantonsgericht zur neuen Beurteilung zurückzuweisen. Mit Entscheid vom 20. März 2018 wies das Obergericht die Berufung ab. Es erwog, die Frist für die Anfechtung der Generalversammlungsbeschlüsse vom 30. Mai 2014 sei abgelaufen, weshalb nur noch deren Nichtigkeit geltend gemacht werden könne. Da der Gesuchsteller die Nichtigkeit der Beschlüsse nicht glaubhaft gemacht habe, habe das Kantonsgericht das Gesuch um den Erlass vorsorglicher Massnahmen zu Recht abgewiesen. Dabei erwog das Obergericht, die vom Gesuchsteller veranlasste und von den Gesuchsgegnern umgehend abgelehnte Verschiebung der Generalversammlung vom 30. Mai 2014 auf den 3. Juni 2014 sei unzulässig, weil sie nicht unter Wahrung einer 20-tägigen Frist erfolgt sei und der Gesuchsteller keine triftigen Gründe für eine Verschiebung dargelegt habe.