Citation: 8C_757/2007 29.10.2008 E. 5

Der Beschwerdeführer hat im kantonalen Verfahren neben der Beschwerde vom 21. März 2007 unter anderem eine Replik vom 29. Mai 2007 eingereicht und darin einen Aufwand von 11,5 Stunden geltend gemacht unter Einreichung der entsprechenden Aufwanderfassung. Im angefochtenen Entscheid hat die Vorinstanz die an den Beschwerdeführer als unentgeltlicher Rechtsbeistand zu entrichtende Entschädigung auf pauschal Fr. 1200.- (inkl. Mehrwertsteuer und Barauslagen) festgesetzt. Sie hat dabei, wie vom Beschwerdeführer zu Recht bemängelt wird, weder auf die mit der Replik eingereichte Kostennote Bezug genommen noch anderweitig erwogen, von welchen Überlegungen sie sich bei der Festlegung der Entschädigung bzw. der Kürzung leiten liess. Mithin ist nicht ersichtlich, welchen Stundenansatz die Vorinstanz veranschlagt hat und von welchem Stundenaufwand sie ausgegangen ist. Damit vermag der Entscheid der richterlichen Begründungspflicht - die einen wesentlichen Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör bildet (BGE 129 I 236 f. E. 3.2; Urteil U 395/05 vom 30. August 2005) - nicht zu genügen (E. 4.3 hievor). Nachdem die Vorinstanz im letztinstanzlichen Verfahren auf die Einreichung einer Vernehmlassung verzichtet hat, sind überdies die Voraussetzungen für eine ausnahmsweise Heilung der Gehörsverletzung (BGE 127 V 431 E. 3d/aa S. 437 f. mit Hinweisen) nicht gegeben, zumal dem Bundesgericht keine volle Kognition (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) zukommt. Das Gesetz lässt es zwar grundsätzlich zu, dass das Gericht eine Sachverhaltsfeststellung, welche auf einer Rechtsverletzung beruht, berichtigt oder ergänzt (Art. 105 Abs. 2 BGG). Soweit der Vorinstanz eine Missachtung formeller Verfahrensgarantien vorgeworfen werden muss, bildet jedoch die Kassation ihres Entscheids weiterhin die Regel, zumal der Rechtsunterworfene grundsätzlich Anspruch auf Einhaltung des Instanzenzuges hat (vgl. MARKUS SCHOTT, Basler Kommentar zum BGG, Basel 2008, S. 957, Art. 97 N. 24; ULRICH MEYER, ebenda, S. 1053 f., Art. 107 N. 13 und 15; Urteil 8C_147/2007 vom 27. Februar 2008). Die Sache ist deshalb an die Vorinstanz zurückzuweisen, damit sie in Kenntnis der Honorarnote die Entschädigung neu festlege und eine allfällige Abweichung begründe.