Citation: 8C_387/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Auch anderweitig fehlt es an einem Anhaltspunkt für einen namhaften posttraumatischen Befund (vgl. MRI-Bericht vom 9. Januar 2018). Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers vermögen daran auch die weiteren Angaben der Dr. med. G.________ nichts zu ändern. Deren Argumentation, wonach die Beschwerden seit dem Unfall neu aufgetreten seien (Bericht vom 20. November 2018), beinhaltet im Wesentlichen einen "Post-hoc-ergo-propter-hoc-Schluss" im Sinne von "nach dem Unfall, also wegen des Unfalls", was - wie das kantonale Gericht richtig erkannt hat - beweisrechtlich unzulässig ist (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341; SVR 2016 UV Nr. 18 S. 55, 8C_331/2015 E. 2.2.3.1; vgl. auch Urteil 8C_519/2020 vom 20. Januar 2021 E. 5.4). Aus dem gleichen Grund hilft der Einwand, der Beschwerdeführer sei vor dem Unfall zu 100 % arbeitsfähig gewesen, habe danach aber eine Einschränkung von 40 % hinnehmen müssen, nicht weiter.