Citation: 1C_414/2016 E. 6.2

6.2. § 13 Abs. 1 Satz 2 AbtrG sieht vor, dass für die Unfreiwilligkeit ein Zuschlag von höchstens 20 % des Verkehrswerts gemacht werden kann. Das Verwaltungsgericht führte dazu aus, der Unfreiwilligkeitszuschlag solle die vom Enteigneten durch den zwangsweisen Entzug seines Eigentums erlittene besondere Beeinträchtigung seiner persönlichen Verhältnisse abgelten. Zwar hänge der Beschwerdeführer offensichtlich an seinem Kulturland und sei er für die Bewirtschaftung seines Betriebs auf genügende Flächen angewiesen. Es handle sich aber nicht um einen Härtefall, welcher die Zusprechung einer über die volle Entschädigung hinausgehenden Genugtuung rechtfertigen würde.