Citation: 2C_927/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer erachten diese Berechnung als falsch, weil nicht der Beschluss der Generalversammlung der C.________ AG über die Kapitalherabsetzung das Steuerobjekt darstelle, sondern die einzelnen Kaufverträge der fünf verbleibenden Aktionäre für den Kauf der Aktien der beiden austretenden Aktionärinnen. Diese Ansicht habe ursprünglich auch die Dienststelle für Grundbuchwesen bei Erlass ihrer Verfügung am 10. Oktober 2017 vertreten. Die Dienststelle für Grundbuchwesen habe konsequenterweise die Steuerverfügung in der Folge auch nicht der C.________ AG zugestellt, sondern stellvertretend für die fünf verbleibenden Aktionäre an die Adresse von A.A.________. Die neue gegenteilige Behauptung der Dienststelle in ihrer Stellungnahme vom 20. April 2020 an die Vorinstanz, wonach nicht die Aktionäre, sondern die C.________ AG selbst die Aktien zurückgekauft habe, widerspreche in willkürlicher Weise ihrer früheren Stellungnahme an den Staatsrat vom 11. Dezember 2017.