Citation: 5A_580/2018 E. 3

Der Beschwerdeführer wendet sich dagegen, dass das Obergericht seine Vorbringen als querulatorisch erachtet hat. Er schildert weitschweifig seine Auseinandersetzungen mit den Behörden, die ihren Ausgangspunkt offenbar in der Trennung und im Umgang mit den Kindern haben, und er erhebt gegen die Behörden zahlreiche Vorwürfe (z.B. seine Tochter werde schleichend ermordet, auf ihn sei ein Mordanschlag verübt worden etc.). All dies ist jedoch nicht geeignet, den Eindruck querulatorischer Prozessführung zu zerstreuen, sondern bestätigt im Gegenteil diese Einschätzung. Dabei hilft auch nicht weiter, dem Obergericht Rassismus und Interessenkonflikte zu unterstellen. Inwieweit das Obergericht zur Behandlung seiner Eingabe nicht zuständig gewesen sein soll oder inwieweit Ausstandsgründe vorliegen sollen, legt der Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar dar. Nicht ersichtlich ist auch, weshalb das Obergericht ihn hätte auffordern müssen, seine Eingabe zu verbessern. Im Hinblick auf die Pfändung Nr. xxx spricht er in kaum verständlicher Weise von einer Verletzung von Daten- und Einlegerschutz sowie von Selbstjustiz des Betreibungsamts. Er setzt sich nicht damit auseinander, dass er vor Obergericht seiner Begründungsobliegenheit nicht genügt hat, woran ein erneuter Verweis auf eine angebliche Pflicht der Justiz, Ergänzungen nachzufordern, nichts ändert. Seine Zahlungsverweigerung sieht er offenbar durch Notwehr gerechtfertigt, da mit den Forderungen des Betreibungsamts schwere Menschenrechtsverletzungen und der gegen ihn und seine Familie geführte Krieg finanziert würden. Darauf ist nicht weiter einzugehen. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die ihm auferlegte Busse und die Kosten. Auch in diesem Zusammenhang genügt die blosse Behauptung, nicht querulatorisch prozessiert zu haben, den Begründungsanforderungen nicht. Sodann ist für die Bussen- und Kostenauflage belanglos, ob er diese mit seinem Einkommen bezahlen kann. Er behauptet nicht, ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt zu haben. Ein solches wäre angesichts der Umstände ohnehin infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen gewesen. Unzulässig sind schliesslich Anträge ohne konkreten Bezug zum vorliegenden Beschwerdeverfahren (unabhängige Untersuchung gegen Gerichte und Behörden wegen Geiselnahme, pädophiler Übergriffe, Mordanschlag etc.; Schadenersatz in Millionenhöhe). Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Zudem ist sie querulatorisch und rechtsmissbräuchlich. Auf sie ist demnach im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG).