Citation: 8C_445/2024 E. 1.2

1.2. Während neue Tatsachen und Beweismittel, die aus der Zeit vor dem vorinstanzlichen Urteil stammen, unter gewissen Voraussetzungen vorgebracht werden dürfen (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG), gilt dies nicht für solche, die erst nach dem angefochtenen Urteil entstanden sind. Sie sind in jedem Fall unzulässig (BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Mit ihrer Beschwerde reicht die Arbeitslosenkasse ein Schreiben an den Beschwerdegegner vom 15. August 2024 ein und führt dazu aus, die am 12. Januar 2024 verfügte Verneinung des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung für den 10. August 2023 sei zu Unrecht erfolgt, da sich der Unfall an diesem Tag erst um 23.45 Uhr ereignet habe. Diesen Fehler habe sie inzwischen mit dem genannten Schreiben korrigiert. Da dieses Schreiben jedoch nach dem angefochtenen Entscheid datiert, hat es - ebenso wie die darauf basierenden Erläuterungen in der Beschwerde - als unzulässiges echtes Novum unberücksichtigt zu bleiben, wobei es ohnehin nicht entscheidwesentlich wäre (vgl. E. 5.1 am Schluss).