Citation: 6B_592/2024 E. 2.2.1

2.2.1. Mit seinem beim Bundesgericht am 6. September 2024 eingereichten Gesuch macht der Beschwerdeführer geltend, dass er die Einkünfte, mit denen er gerechnet habe, nicht habe erzielen können, weshalb er wider Erwarten nicht in der Lage sei, für die Anwalts- und Gerichtskosten aufzukommen. Dies bedeute, dass er seine Erwerbs- und Vermögenssituation nicht habe verbessern können. Er sei derzeit nicht erwerbstätig, erziele keinen Lohn und sei nicht bei der Arbeitslosenkasse angemeldet, weswegen er im bisherigen Verfahren stets notwendig amtlich verteidigt gewesen sei. Über ein "nennenswertes" Vermögen verfüge er ebenfalls nicht, was sich aus den diversen, mit der Beschwerde eingereichten Pfändungsprotokollen und Verlustscheinen ergebe. Seit Dezember 2024 (recte wohl 2023) habe er keine Arbeitsstelle inne und entsprechend seither auch kein Einkommen erzielt. Folglich sei er seit 9 Monaten nicht mehr in der Lage, sich an den Wohnkosten der Familie zu beteiligen. Er werde von seinem Vater unterstützt, wobei diese Unterstützung auf das "Allernotwendigste" beschränkt sei. Eine vorgesehene, indes erst mündlich zugesicherte Arbeitsstelle, könne er erst am 20. September 2024 antreten. Den ersten Lohn werde er Ende Oktober 2024 erhalten.