Citation: 8C_157/2020 E. 5.1

5.1. Nach Würdigung der medizinischen Akten mass die Vorinstanz den kreisärztlichen Beurteilungen der Dres. med. K.________, Facharzt für Chirurgie, und J.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, volle Beweiskraft bei. Sie stellte gestützt auf den Bericht des Dr. med. K.________ vom 6. Dezember 2016 im Wesentlichen fest, die Versicherte sei am 11. Februar 2013 auf ihr rechtes Knie gestürzt und habe sich eine Kniedistorsion zugezogen. Eine Plica-Resektion sowie ein Knorpeldébridement bei vorbestehender massiver medial betonter Gonarthrose seien durchgeführt worden. Am 5. November 2014 sei die Versicherte direkt auf ihre rechte Schulter gestürzt. Eine Schulterluxation, wie sie von den Ärzten des Spitals E.________ gestützt auf die Schilderungen der Versicherten festgehalten wurde erscheine deshalb als sehr unwahrscheinlich. Aufgrund beider Unfälle bestehe für die Tätigkeit als Reinigungsperson wieder eine volle Arbeitsfähigkeit mit folgenden Einschränkungen: kein Besteigen von Leitern und Gerüsten; keine repetitiv kniende, hockende und kauernde Stellungen, kein repetitives Arbeiten über Kopf; keine Arbeiten unter Last über Kopf, kein Tragen von Lasten auf unebenem Gelände und kein längeres Gehen auf unebenem Gelände. Zudem müsse es sich um eine wechselbelastende Tätigkeit handeln. Das kantonale Gericht stellte ferner gestützt auf den Bericht des Dr. med. J.________ vom 27. Februar 2018 fest, dass sich die tatsächlichen gesundheitlichen Verhältnisse gegenüber der ärztlichen Beurteilung vom 6. Dezember 2016 unfallbedingt nicht wesentlich verändert hätten. Die Versicherte sei hinsichtlich beider unfallbedingter Körperschädigungen in der Lage, ohne unmittelbaren Schaden für die Gesundheit und ohne erhebliche zumutbare Schmerzen leichte körperliche Tätigkeiten in selbigem Umfang auszuüben wie bisher festgehalten worden sei, dies vollzeitig. Zumutbar seien leichte, wechselseitige Tätigkeiten mit Heben und Tragen von Gewichten bis 5 kg in wechselnder Position. Nicht zumutbar seien Tätigkeiten im Knien, Hocken oder Kauern, repetitives Arbeiten über Kopf, das Heben und Tragen von Lasten auf unebenem Gelände, das Besteigen und Arbeiten auf Leitern und Gerüsten.