Citation: 1C_325/2021 E. 12

Unbestrittenermassen wurde im Verfahren der Gemeinde das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) der Beschwerdeführerin verletzt, weil man ihr Stellungnahmen der Ortsbildkommission und des kantonalen Amtes für Denkmalpflege nicht zugestellt hatte. Auch wird nicht in Abrede gestellt, dass diese Gehörsverletzung im Rekursverfahren geheilt worden ist. Die Beschwerdeführerin rügt indessen, die Gehörsverletzung hätte bei der Festlegung der Kostenfolgen des Rekursverfahrens mitberücksichtigt werden müssen. Diesbezüglich macht sie aber nicht in hinreichend substantiierter Weise eine willkürliche Anwendung des kantonalen Rechts geltend (vgl. vorne E. 2.1).