Citation: 1B_303/2020 E. B

Am 10. Februar 2020 befragte die Bundesanwaltschaft in Anwesenheit von A.________ eine Auskunftsperson. Mit Schreiben vom 13. Februar 2020 an die Bundesanwaltschaft brachte A.________ im Wesentlichen vor, er sei während dieser Befragung nicht ausreichend ernährt worden. Er habe auf Drängen seines Verteidigers Anfang Nachmittag lediglich ein Sandwich und einen Apfel erhalten. Die Organisation der Befragung habe dazu geführt, dass er während ungefähr 26 Stunden keine Nahrung erhalten habe. Das Sandwich und der Apfel seien die einzige Nahrung gewesen, die ihm während rund 33 Stunden zur Verfügung gestellt worden sei. Damit seien seine Menschenwürde (Art. 7 BV) sowie Art. 3 Abs. 1 und Abs. 2 lit. a-c StPO verletzt worden. Er ersuchte die Bundesanwaltschaft um eine formelle Verfügung, die sich zum Nährwert des ihm gegebenen Essens, zur genauen Zusammensetzung des Sandwich sowie dessen Übereinstimmung mit den Standards der Weltgesundheitsorganisation äussere, und überdies die Verletzung der erwähnten Bestimmungen feststelle. Am 6. März 2020 schrieb die Bundesanwaltschaft A.________, am 10. Februar 2020 seien ihm "entgegen den von ihm behaupteten Lebensmitteln" folgende Nahrungsmittel in einem "Lunchbag" übergeben worden: Zwei Äpfel, ein vegetarisches Sandwich und eine Flasche Wasser (halber Liter). Zudem sei ihm am Schluss der Befragung ein zweiter "Lunchbag" mit gleichem Inhalt an Nahrungsmitteln, die den für eine Hauptmahlzeit notwendigen Bedarf an Nährstoffen und Kalorienwerten abdeckten, überreicht worden. Was das aus gesundheitlichen Gründen notwendige Ernährungsregime von A.________ betreffe, sei zu verweisen auf eine Aktennotiz des damaligen Verfahrensleiters vom 18. Juli 2017 und ein am 27. Juli 2018 an den Verteidiger gesandtes Schreiben, das unbeantwortet geblieben sei. Mit Eingabe vom 9. März 2020 an die Bundesanwaltschaft legte A.________ dar, diese beantworte in ihrem Schreiben vom 6. März 2020 seine Fragen vom 13. Februar 2020 nicht. Insbesondere nehme sie nicht zur Verletzung der von ihm angeführten Bestimmungen Stellung. Ausserdem lege sie nicht hinreichend dar, welche Nahrung er am 10. Februar 2020 zu welcher Zeit erhalten habe und welchen Nährwert diese aufgewiesen habe. Er halte deshalb an seinem Gesuch um Erlass einer formellen Verfügung fest, deren Zustellung er innert zehn Tagen erwarte. Darauf antwortete die Bundesanwaltschaft nicht mehr.