Citation: 2C_717/2018 E. 8.4.1

8.4.1. Die Beschwerdeführerin macht sinngemäss geltend, die Vorinstanz habe eine Offerte der H.________ AG vom 23. Juli 2012 in willkürlicher Weise nicht berücksichtigt. Allerdings hat die Beschwerdeführerin nicht hinreichend substantiiert dargelegt, dass die Vorinstanz diese Offerte ohne sachlichen Grund oder in Verkennung ihres Sinnes und ihrer Tragweite als nicht entscheidwesentlich ausser Acht gelassen hat. Soweit die Beschwerdeführerin meint, die Offerte hätte für die Prüfung der Angemessenheit von Leistung und Gegenleistung herangezogen werden müssen, ist ihr entgegenzuhalten, dass vorliegend mangels erstellter Gegenleistung eine Angemessenheitsprüfung bzw. ein Drittvergleich entbehrlich war. Im Übrigen ist nicht schlüssig dargelegt, weshalb der blosse Umstand, dass der Beschwerdegegner die Offerte (anders als die Rechnung) während des gesamten Veranlagungsverfahrens nicht in Frage gestellt haben soll, ein nach Treu und Glauben schutzwürdiges Vertrauen der Beschwerdeführerin in die Abzugsfähigkeit des streitbetroffenen Aufwandes begründet haben soll (in diesem Sinne jedoch Beschwerde, S. 50).