Citation: 9C_742/2016 E. 7.3.2

7.3.2. In Erwägung 4.2 des erwähnten Rückweisungsurteils 9C_555/2011 präzisierte das Bundesgericht, die IV-Stelle habe die Frage der Jugendinvalidität im Sinne des Art. 26 IVV namentlich in medizinischer Hinsicht weiter abzuklären und zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin wegen der Invalidität keine zureichenden beruflichen Kenntnisse habe erwerben können. Weiter hielt es in Erwägung 5 fest, dass - sollten diese zusätzlichen Abklärungen ergeben, dass das Valideneinkommen nicht gestützt auf Art. 26 IVV festzusetzen sei - ein Rentenanspruch nicht als ausgewiesen erachtet werden könne. Für diesen Fall sei das kantonale Gericht ohne Verletzung von Bundesrecht zum Schluss gelangt, dass das Valideneinkommen aufgrund des IK-Auszugs und in Würdigung der Akten mit der IV-Stelle, hochgerechnet auf das Jahr 2005, höchstens auf Fr. 10'462.05 festzusetzen sei. Mit der verbliebenen Restarbeitsfähigkeit von 50 % könne die Beschwerdeführerin ein Einkommen erzielen, das einen Rentenanspruch ausschliesse.