Citation: 8C_114/2015 E. 2.3

2.3. Dagegen bringt der Beschwerdeführer vor, die Wiedererwägung sei zu Unrecht erfolgt. Zum einen sei die Rentenaufhebung schon an sich stossend, weil sich die IV-Stelle mehr als 14 Jahre nach Verfügungserlass auf deren Unrichtigkeit berufe. Die Rechtssicherheit gebiete, dass eine Verfügung nach dieser Zeitspanne nicht mehr widerrufen werden könne. Zudem sei der damalige Entscheid unter Berücksichtigung und nach Prüfung von allfälligen Verweistätigkeiten gefällt worden, was einer zweifellose Unrichtigkeit entgegenstehe. Die IV-Stelle sei dannzumal davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer mit den Büroarbeiten im eigenen Betrieb optimal eingegliedert sei. Schliesslich hätte eine damalige Feststellung des Invaliditätsgrades mittels Einkommensvergleich zu keinem anderen Resultat geführt, weshalb eine Wiedererwägung ausgeschlossen sei.