Citation: 4A_217/2018 E. 2

Nach den unbestrittenen Feststellungen im angefochtenen Urteil stand der Beschwerdeführerin auf ihren Hilferuf hin eine Mitarbeiterin umgehend zur Seite. Als die Mitarbeiterin während des Gesprächs mit der Beschwerdeführerin festgestellt habe, dass sich deren Gesundheitszustand verschlechtere, habe sie umgehend die "Gruppe 144" alarmiert, eine speziell für medizinische Notfälle geschulte Gruppe Mitarbeitender, die innert nur 13 Sekunden vor Ort gewesen sei und Hilfe geleistet habe. Die Vorinstanz schloss, das Sicherheitsdispositiv der Beschwerdegegnerin sei einwandfrei und die Angestellte habe sich korrekt verhalten, womit eine (Hilfspersonen-) Haftung aufgrund Verletzung ihrer arbeitsvertraglichen Fürsorgepflicht zu verneinen sei.