Citation: 6B_988/2023 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz verneint zusammengefasst einen schweren persönlichen Härtefall i.S.v. Art. 66a Abs. 2 StGB. Die Aufenthaltsdauer und damit zusammenhängend die soziale Verwurzelung des Beschwerdeführers in der Schweiz sowie die eher schwierige Integration im Heimatland würden sich zu Gunsten eines persönlichen Härtefalls auswirken. Sie stünden indes den vielen einschlägigen Vorstrafen sowie der fehlenden beruflichen und finanziellen Eingliederung gegenüber, die eindeutig überwiegen würden. Die familiären Verhältnisse würden einer Landesverweisung nicht entgegenstehen. Dem fügt die Vorinstanz an, selbst bei Annahme eines schweren persönlichen Härtefalls würde die Interessenabwägung klar zugunsten des öffentlichen Interesses ausfallen. Sie verneint überdies das Vorliegen von Vollzugshindernissen i.S.v. Art. 66d StGB.