Citation: 8C_630/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erachtete die Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 19. Februar 2021 als beweiskräftig. Als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erhob dieser eine fortgeschrittene Ellenbogenarthrose links. Keine Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten demgegenüber die zusätzlichen Diagnosen des rezidivierenden zerviko- und lumbospondylogenen Schmerzsyndroms, der beginnenden Gonarthrose rechts und der Polyarthralgien. Weiter gelangte der RAD-Arzt zum Schluss, die aktenkundigen medizinischen Angaben zur Arbeitsfähigkeit in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Raumpfleger seien aus versicherungsmedizinischer Sicht plausibel. Diese oder ähnliche (körperlich die Arme belastenden) Tätigkeiten seien dem Beschwerdeführer seit Februar 2019 nicht mehr möglich bzw. zumutbar, was einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % entspreche. Arbeiten, welche keine spezifische Belastung des linken Arms zur Folge hätten, beispielsweise etwa Bürotätigkeiten oder andere leichte körperliche Tätigkeiten, könnten gemäss den Berichten der Klinik D.________ jedoch zu 100 % durchgeführt werden. Dies sei versicherungsmedizinisch ebenfalls nachvollziehbar. Mit Ausnahme eines Zeitraums von jeweils ca. drei Monaten im Rahmen der postoperativen Rekonvaleszenz der beiden Eingriffe vom 14. März 2019 und vom 12. Mai 2020 seien derart angepasste Tätigkeiten demnach immer vollschichtig möglich gewesen, dies gegebenenfalls unter einer Berücksichtigung einer geringen Leistungsminderung von ca. zehn bis 15 %.