Citation: 1B_475/2016 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, er sei 2011 und 2013 nicht wegen gleichartiger Straftaten im Sinne von Art. 221 Abs. 1 lit. c StPO verurteilt worden. Delikte gegen Leib und Leben, wie sie gemäss der Vorinstanz künftig zu befürchten seien, bildeten Gegenstand des laufenden Verfahrens. Von den betreffenden Vorwürfen anerkenne er jedoch nur Tätlichkeiten gegenüber seiner früheren Partnerin. Eine schlechte Prognose könne man ihm wohl allgemein für strafbares Verhalten, nicht aber für Delikte, die die Sicherheit anderer erheblich gefährdeten, stellen. Zudem könne nicht von einer Steigerung der deliktischen Tätigkeit gesprochen werden.