Citation: 2C_714/2020 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1979), Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina, heiratete am 28. Dezember 2006 die Schweizer Bürgerin B.A.________. A.A.________ reiste am 26. Mai 2007 in die Schweiz ein, wo ihm zum Verbleib bei der Ehegattin eine zuletzt bis am 25. Mai 2011 verlängerte Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Im Jahr 2010 stellte sich im Rahmen einer gegen ihn eingeleiteten Strafuntersuchung heraus, dass A.A.________ in Deutschland zwischen 2001 und 2004 verschiedentlich verurteilt worden war, darunter zu drei Jahren und acht Monaten Freiheitsstrafe wegen schweren Bandendiebstahls und versuchten Bandendiebstahls, was er in seinem Gesuch um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nicht angegeben hatte. In der Folge widerrief das Migrationsamt des Kantons Zürich mit Verfügung vom 13. September 2010 die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ und setzte ihm Frist bis 30. November 2010, um die Schweiz zu verlassen. Dieser Entscheid wurde letztinstanzlich vom Bundesgericht mit Urteil 2C_220/2012 vom 5. September 2012 bestätigt. A.b. Mitte Dezember 2012 verliess A.A.________ die Schweiz, nachdem zuvor am 5. November 2012 ein zweijähriges Einreiseverbot (bis 31. Dezember 2014) für den Schengenraum gegen ihn verhängt worden war. Am 28. November 2013 wurde A.A.________ in Bosnien und Herzegowina wegen Drogenhandels zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und einer Busse von BAM 50'000.-- verurteilt. Von März 2015 bis März 2017 befand er sich nach eigenen Angaben aus diesem Grund in seiner Heimat im Strafvollzug. Kurz vor seinem Strafantritt, am 10. März 2015 (Art. 105 Abs. 2 BGG), war A.A.________ aufgrund einer internationalen Ausschreibung in Basel angehalten, inhaftiert und anschliessend nach Bosnien und Herzegowina ausgeschafft worden. Bereits am 13. Februar 2014 war er zudem - trotz des damals für den ganzen Schengenraum geltenden Einreiseverbots - im Fürstentum Liechtenstein angehalten und ins Heimatland ausgeschafft worden.