Citation: 9C_672/2019 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer moniert im Weiteren, dass der neuropsychologische Gutachter die ophthalmologischen Befunde herangezogen habe, um zum Ergebnis zu gelangen, dass keine neuropsychologischen Einschränkungen vorliegen würden. Dieses Vorgehen sei nicht vertretbar. Lic. phil. B.________ hielt zu den vom Versicherten geklagten Sehproblemen lediglich fest, dass eine Durchführung des Aufmerksamkeits-Belastungs-Tests nicht möglich gewesen sei, da der Beschwerdeführer angegeben habe, er könne die Zeichen mit dem rechten Auge nur verschwommen wahrnehmen. Ausserdem stellte der Neuropsychologe fest, dass die Sehprobleme auch im Bereich der geteilten Aufmerksamkeit, in denen der Versicherte deutlich unterdurchschnittliche Leistungen gezeigt habe, wohl eine wesentliche Rolle gespielt hätten. Dass lic. phil. B.________ deshalb seine gesamten Testergebnisse mit dem Hinweis auf die Sehprobleme des Versicherten verworfen haben soll, geht aus dem Gutachten entgegen dem Beschwerdeführer nicht hervor. Die geklagten Sehprobleme wurden sodann im Rahmen der ophthalmologischen Untersuchung berücksichtigt. Die Rüge, es habe keine gemeinsame Einschätzung aus neuropsychologischer und ophthalmologischer Sicht stattgefunden, verfängt nicht mit Blick auf die stattgefundene Gesamteinschätzung.