Citation: 8C_246/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, nach dem im Sozialversicherungsprozess geltenden Beweismass der überwiegenden Wahrscheinlichkeit sei zwar ein bestimmter Sachverhalt nicht bereits dann bewiesen, wenn er bloss möglich sei. Hingegen genüge es zur Annahme der überwiegenden Wahrscheinlichkeit, wenn das Gericht aufgrund der Würdigung aller relevanten Umstände zur Überzeugung gelange, die eine Sachverhaltsvariante sei wahrscheinlicher als die andere. Hinsichtlich der im vorliegenden Fall feststehenden Dystonie gebe es zwei mögliche Ursachen, nämlich eine organische oder eine psychische. Laut dem neurologischen Teilgutachten erfülle die Beschwerdeführerin die Auffälligkeiten, die an eine psychisch bedingte Bewegungseinschränkung denken liessen, nur zu einem geringen Mass. Auch gemäss der psychiatrischen Sachverständigen habe eine psychische Ursache der Dystonie nicht mit Sicherheit festgestellt werden können. Somit sei festzustellen, dass die Dystonie überwiegend wahrscheinlich organischen Ursprungs und damit unfallbedingt sei, weshalb die AXA für die Einschränkungen an der rechten Hand leistungspflichtig sei.