Citation: 8D_4/2022 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz zeigte der Beschwerdeführerin auf, ihr stünde angesichts der anwendbaren Tabelle abstrakt gesehen eine Abfindung im Rahmen von acht bis dreizehn Monatslöhnen zu. Deren konkrete Festsetzung in der Höhe von elf Monaten begründete sie damit, es sei praxisgemäss vom tabellenbasierten Mindestbetrag auszugehen, der daraufhin in Anbetracht der persönlichen Verhältnisse des konkreten Einzelfalls entsprechend erhöht werde. So seien beispielsweise nicht nur die knappen finanziellen Verhältnisse der Beschwerdeführerin selbst und ihrer Familie, sondern auch ihre Unterstützungspflichten berücksichtigt worden. Hingegen wirke sich der Umstand, dass ihr rechtswidrig gekündigt worden sei, nicht erhöhend auf die Festsetzung der Abfindung aus. Dazu diene vielmehr die Entschädigung nach § 18 PG/ZH, die nicht Gegenstand des gegebenen Rechtsstreits bilde. Inwiefern die Vorinstanz bei der Anwendung der Bemessungskriterien und der Festsetzung der Abfindung im Umfang von elf Monatslöhnen willkürlich (Art. 9 BV) und / oder rechtsungleich (Art. 8 BV) vorgegangen sein soll, ist angesichts des strengen Rügeprinzips nicht rechtsgenüglich dargetan (vgl. E. 1.3 f. hiervor). Eine willkürliche Ermessensausübung (vgl. BGE 147 V 194 E. 6.3; 145 III 56 E. 6; 143 V 369 E. 5.4.1; 142 II 49 E. 4.4; 141 V 365 E. 1.2) kann dem kantonalen Gericht jedenfalls nicht vorgeworfen werfen.