Citation: 9C_650/2022 E. 3.5

3.5. Die vom Verwaltungsgericht aufgrund seiner Beweiswürdigung vorgenommene rechtliche Würdigung hinsichtlich des objektiven Tatbestands der Steuerhinterziehung erweist sich als bundesrechtskonform. Die dagegen vorgebrachte Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen diesbezüglich ebenfalls nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen. Dasselbe gilt insoweit, als im angefochtenen Urteil auch der subjektive Tatbestand als erfüllt erachtet worden ist, so dass eine vorsätzliche Steuerhinterziehung anzunehmen sei. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass bei der Vorinstanz nennenswerte Zweifel übriggeblieben wären, aufgrund derer sie die Beschwerdeführerin infolge der Unschuldsvermutung hätte freisprechen müssen.