Citation: 5A_292/2023 E. 5.4.1

5.4.1. Die Vorinstanz erwog, der zwischen der Beschwerdegegnerin und ihren Eltern bestehende Darlehensvertrag sei im Hinblick auf den vorliegenden Prozess abgeschlossen worden, um ihre finanzielle Lage durch falsche Angaben schlechter darzustellen, mit anderen Worten um fiktive Schulden zu begründen. Der angefochtene Entscheid enthält keine Feststellung, dass der genannte Betrag auch tatsächlich an die Beschwerdegegnerin geflossen wäre. Deren Behauptung, sie sei zur Bestreitung ihres Lebensunterhalts und jenes der Kinder darauf angewiesen gewesen, bei ihren Eltern ein Darlehen aufzunehmen, hielt die Vorinstanz vielmehr für unglaubwürdig.