Citation: 6B_641/2021 E. 1.5.1

1.5.1. Ihre Sachverhaltsfeststellung stützt die Vorinstanz in erster Linie auf die Aussagen von B.________. Sie würdigt diese sorgfältig und kommt in nachvollziehbarer Weise zum Schluss, dass keine Hinweise auf zu Unrecht erfolgte Anschuldigungen vorlägen. Für die Annahme, dass das Erinnerungsvermögen der Geschädigten aufgrund einer früheren Krebs-Erkrankung eingeschränkt gewesen sei, bestehe ebenfalls kein Anlass, denn sie habe detailliert und schlüssig ausgesagt, eingeräumt, wenn sie etwas nicht mehr genau gewusst hat und ihre tatnahen stimmten mit den späteren Aussagen überein. Ausserdem würden sich diese in weiten Teilen, nicht nur in Bezug auf den äusseren Ablauf der Ereignisse, sondern auch in Bezug auf weitere Anklagesachverhaltselemente, mit den Angaben des Beschwerdeführers decken. Der Vorinstanz kann vor diesem Hintergrund gefolgt werden, wenn sie die Schilderungen von B.________ als glaubhaft und zuverlässig einstuft.