Citation: 8C_840/2019 E. 4.2.2

4.2.2. Weiter stellt die fehlende explizite Auseinandersetzung des kantonalen Gerichts mit dem im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Bericht der Klinik E.________ vom 11. September 2018 keine Verletzung von Bundesrecht dar. Das Gericht ist nicht gehalten, sich mit jedem einzelnen Parteistandpunkt einlässlich auseinanderzusetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen. Vielmehr kann es sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88), ohne dabei das Willkürverbot oder das rechtliche Gehör zu verletzen. Das kantonale Gericht setzte sich mit den ärztlichen Berichten der Klinik E.________ vom 8. März 2018 und vom 15. November 2018 eingehend auseinander und legte dar, aus welchen Gründen nicht darauf abgestellt werden könne. So erwog es, dass sich die Ärzte dieser Klinik weitgehend von der beweisrechtlich untauglichen Formel "post hoc ergo propter hoc" (BGE 119 V 335 S. 2b/bb S. 341; SVR 2010 UV Nr. 10 S. 40, 8C_626/2009 E. 3.2) leiten liessen, was aufgrund der Akten nachvollziehbar und nicht zu beanstanden ist. Wenn der Beschwerdeführer im Bericht der Klinik E.________ vom 11. September 2018 eine Behandlungsbedüftigkeit erkennt, ist darauf hinzuweisen, dass sich die Vorinstanz auch mit dieser Rüge befasste, jedoch im Zusammenhang mit dem Bericht vom 8. März 2018. Dazu führte sie in nicht zu beanstandender Weise aus, dass von den Ärzten nicht begründet werde, welche unfallbedingten, behandlungsbedürftigen Befunde mehr als eineinhalb Jahre nach dem Unfallereignis vom 27. Juli 2016 noch vorliegen sollen. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was zu einer anderen Betrachtungsweise Anlass geben würde. Unter diesen Umständen durfte die Vorinstanz schliessen, dass die vom Beschwerdeführer angerufenen Arztberichte keine auch nur geringen Zweifel (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105 mit Hinweis) an den Schlussfolgerungen des Dr. med. D.________ zu begründen vermögen. Demnach kam es beim Unfall vom 27. Juli 2016 zu einer Kontusion des linken Knies, deren Folgen spätestens zum Zeitpunkt der Leistungseinstellung (28. Februar 2018) abgeheilt waren. Die Beschwerde ist insgesamt unbegründet und deshalb abzuweisen.