Citation: 1B_264/2019 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz verweist vorab auf den unbestrittenermassen fehlenden schweizerischen Wohnsitz der Beschwerdeführerin. Diese hat gegenüber der Polizei selbst angegeben, sie halte sich nicht in regulären Abständen in der Schweiz auf, sondern sei maximal für zwei Tage in der Woche in der Schweiz und ansonsten im Ausland. Wenn die Vorinstanz daraus gefolgert hat, dies spreche für intakte Auslandsbeziehungen, was eine Flucht erleichtern würde, ist darin keine Rechtsverletzung erkennbar. Soweit die Beschwerdeführerin in diesem Zusammenhang lediglich in allgemeiner Weise geltend macht, sie sei in der Schweiz beruflich, sozial und persönlich verankert, vermag sie auch vor Bundesgericht nicht aufzuzeigen, worin diese Verankerungen bestehen sollen. Stattdessen verweist sie erneut darauf, dass sie diverse Forschungsaufenthalte an Universitäten im Ausland (u.a. Harvard, Princeton etc.) verbracht habe. Dieser Umstand vermag die Beschwerdeführerin hingegen nicht zu entlasten. Die Beschwerdeführerin hat sich möglicherweise durch ihre Forschungsaufenthalte im Ausland ein breites Beziehungsnetz aufgebaut, was ebenfalls auf eine konkrete Fluchtgefahr schliessen lässt. Daran ändert auch ihr Einwand nichts, wonach sie sich der Strafuntersuchung stellen wolle. Diesbezüglich hat die Vorinstanz zu Recht darauf hingewiesen, gerade aufgrund der vorliegenden Verdachtslage bestehe keinerlei Anlass, dass die Beschwerdeführerin ihre Versprechen bzw. Zusicherungen einhalten werde. Soweit die Vorinstanz weiter festhielt, die Beschwerdeführerin habe mit einer empfindlichen Strafe zu rechnen, sofern sich die Hinweise auf ein arglistiges Vorgehen verdichten sollten und neben der Zechprellerei auch der mehrfache Betrug im Raum stehe, was die Fluchtgefahr erhöhe, ist ebenfalls keine Bundesrechtsverletzung ersichtlich. Im Übrigen ist weder erkennbar noch rechtsgenüglich dargetan, inwieweit die von der Beschwerdeführerin eingereichten Strafanzeigen mit den von ihr geltend gemachten Vermögensschäden in der Höhe von rund Fr. 10'000.-- etwas an der Beurteilung der Fluchtgefahr ändern sollen. Nach dem Gesagten liegen genügend konkrete Anhaltspunkte für die Annahme einer konkreten Fluchtgefahr vor. Es kann daher offenbleiben, ob die Beschwerdeführerin, was sie bestreitet, Kenntnis davon hatte, dass sie bereits in Deutschland wegen mehreren Delikten national ausgeschrieben ist, weshalb davon auszugehen wäre, sie sei bereits in die Schweiz geflüchtet.