Citation: 5C.322/2001 09.07.2002 E. C

C.- Die Beklagte beantragt dem Bundesgericht mit Berufung, das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 29. Mai 2001 sei aufzuheben und die Klage abzuweisen (Begehren 1). Eventuell verlangt sie die Herabsetzung der Rente auf monatlich Fr. 1'016.-- (Begehren 2), subeventuell die Rückweisung der Sache mit Ausnahme des unabänderlichen Teils der Rente zur Neubeurteilung an die Vorinstanz (Begehren 3). Dabei sei eine allfällige Reduktion der Frauenrente erst auf den Zeitpunkt vorzusehen, in welchem die Rentenregelung rechtskräftig werde (Begehren 4). Das Obergericht hat Gegenbemerkungen angebracht und beantragt, die Berufung abzuweisen. Der Kläger schliesst auf Abweisung der Berufung und beantragt mit Anschlussberufung, das angefochtene Urteil vom 29. Mai 2001 sei aufzuheben, seine Klage sei in Abänderung der obergerichtlichen Urteile vom 28. April 1988 und vom 16. Mai 1995 gutzuheissen und die ihm auferlegte Rente mit Wirkung ab dem 1. Juli 1999 gänzlich aufzuheben. Eventuell sei die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Beklagte beantragt die Abweisung der Anschlussberufung, soweit darauf einzutreten ist.