Citation: 1B_197/2019 E. 3.2

3.2. In seinem konnexen Urteil 1B_121/2019 vom 8. April 2019 hat das Bundesgericht zur Verdunkelungsgefahr Folgendes erwogen: Die relativ komplexe Strafuntersuchung sei noch nicht abgeschlossen. Es seien mehrere Verbrechen und Vergehen aufzuklären, darunter der Einbruchdiebstahl in einer Anwaltskanzlei, bei dem zwei Tresore mit Bargeld und anwaltlichen Unterlagen abtransportiert wurden. Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen sei von mehreren Tätern und Mitbeteiligten auszugehen, darunter drei noch unbekannte Personen, die am Tatort beobachtet worden sind. Abzuklären sei sodann die Identität eines "Bekannten" des Beschwerdeführers, der diesen zu einer Besprechung mit seinem Anwalt begleitet hatte, sowie die allfällige Involvierung des am 30. Dezember 2018 angehaltenen Fahrers des Mini-Vans. Die Rollenverteilung unter den Verdächtigen und ihre jeweiligen Tatbeiträge seien sorgfältig zu untersuchen. Zu diesem Zweck habe die Staatsanwaltschaft unter anderem weitere Befragungen durchzuführen, die sichergestellten Spuren den eruierten Verdächtigen zuzuordnen sowie die Telefonanschlüsse der Beteiligten zu ermitteln und mit den jeweiligen Kontaktaufnahmen über die Kommunikationsgeräte des Beschwerdeführers abzugleichen. Diesbezüglich seien (Anfang April 2019) noch diverse Beweiserhebungen in mehreren Kantonen hängig gewesen. Mit einigen der involvierten Personen sei der Beschwerdeführer (nach eigenen Aussagen) zumindest "bekannt". Da er dringend verdächtig sei, am Einbruchdiebstahl beteiligt gewesen zu sein, drohe auch eine Kollusion mit den noch nicht identifizierten Haupttätern des untersuchten Verbrechens. Das Obergericht habe daher kein Bundesrecht verletzt, indem es (Ende Februar 2019) zur Auffassung gelangte, es bestünden ausreichend konkrete Anhaltspunkte für eine erhebliche Verdunkelungsgefahr. Daran vermöchten auch die Einwände des Beschwerdeführers nichts zu ändern, wenn überhaupt, habe er schon vor seiner Verhaftung kolludieren können, Täter eines Einbruchdiebstahls dieser Art wüssten jeweils bereits, was sie bei einer Festnahme aussagen würden, "nämlich grundsätzlich nichts", er sei "stets kooperativ" gewesen und habe der telefonischen Vorladung auf den Polizeiposten (am 11. Februar 2019) freiwillig Folge geleistet, oder er kenne den Fahrer des Mini-Vans "nicht gut" und habe nichts mit diesem zu besprechen. Bei dieser Sachlage musste das Bundesgericht auch nicht prüfen, ob neben der Verdunkelungsgefahr noch zusätzliche besondere Haftgründe (etwa Fluchtgefahr, Art. 221 Abs. 1 lit. a StPO) kumulativ erfüllt waren (Urteil 1B_121/2019 vom 8. April 2019, E. 4.3 S. 14).