Citation: 1B_173/2007 28.08.2007 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Willkürverbots, des Rechts auf persönliche Freiheit, der allgemeinen Verfahrensgarantien, des Anspruchs auf rechtliches Gehör und des Rechtsgleichheitsgebots. Er bestreitet im Wesentlichen, dass Fluchtgefahr vorliegt. Er sei wegen Rückenproblemen behandlungsbedürftig und könne schon deshalb nicht flüchten. Das Obergericht habe die Vorbringen bezüglich seiner gesundheitlichen Situation und Behandlungsbedürftigkeit übergangen. Überdies stehe die Gewährung der bedingten Entlassung aufgrund des guten Führungsberichts der Strafanstalt Thorberg ausser Zweifel. Daher betrage die vollziehbare Reststrafe im heutigen Zeitpunkt - wenn die Freiheitsstrafe im Berufungsverfahren nicht reduziert oder aufgehoben, die strafprozessuale Haft daran angerechnet und die bedingte Entlassung gewährt werde - lediglich drei Monate. Bei einer Reduktion der Strafe im Berufungsverfahren hätte der Beschwerdeführer bereits zuviel Zeit in Haft verbracht. Er rügt im Weiteren, das Strafverfahren sei zu wenig rasch vorangetrieben worden.