Citation: 9C_320/2021 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz würdigte die medizinischen Akten umfassend und legte nachvollziehbar dar, weshalb sie sich auf die PMEDA-Expertise stützte. Die Feststellungen des kantonalen Gerichts zur Verbesserung des Gesundheitszustands nach der Operation im Jahr 2011 sind dabei zwar eher knapp ausgefallen. Mit Blick auf die entsprechenden Ausführungen der Gutachter, die insbesondere ein nachvollziehbares nervales Defizit bei objektiv gutem Operationsergebnis ab 2011 nicht erheben konnten, ist jedoch festzuhalten, dass die Vorinstanz weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig (E. 1) erkannte, dass bis zur zweiten Operation von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % und danach von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen sei. Daran vermag die Rüge der Beschwerdeführerin, die trotz ihrer Bemühungen gescheiterte Eingliederung im Jahr 2011 würde auf fehlende Ressourcen ihrerseits hinweisen, nichts zu ändern. Denn der Abschluss der Arbeitsvermittlung erfolgte mit Mitteilung vom 5. Juli 2011 und somit noch vor der Operation vom 11. Juli 2011. Damals war die Versicherte so oder anders unbestritten 100 % arbeitsunfähig. Auch mit dem Hinweis auf einen Bericht von Dr. med. D.________, Oberarzt vom Spital B.________, vom 25. November 2011 vermag die Versicherte keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch das kantonale Gericht aufzuzeigen.