Citation: I 49/00 24.10.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer leidet an einem allergischen Kontaktekzem bei Sensibilisierung gegen Kaliumdichromat. Nachdem er seine Tätigkeit als Steinplattenbearbeiter am 14. September 1998 aufgegeben hatte, teilte ihm die Berufsgenossenschaft am 13. September 1999 mit, dass seine Hauterkrankung als Berufskrankheit anerkannt werde. Da seit dem 15. September 1998 keine gefährdende Tätigkeit (Kontakt zu Kaliumdichromat, Epoxidharzen oder sonstigen hautschädigenden Stoffen) mehr ausgeübt werde, bestehe Anspruch auf Rente als vorläufige Entschädigung (einer Berufskrankheit nach Tätigkeitsaufgabe) mit Beginn am 16. September 1998. Die Erwerbsunfähigkeit wurde auf 20 % festgesetzt. b) Über die Umstände der Beendigung des Arbeitsverhältnisses bei der Firma S.________ AG/CH per Ende Oktober 1992 lässt sich den Akten nichts Präzises entnehmen. Trotzdem drängen sich aus folgender Überlegung keine weiteren Abklärungen auf. Der Lohn des Beschwerdeführers betrug Fr. 5470.- (Lohn und Schichtzulage; mit Feiertagsentschädigung Fr. 6025.-). Aus medizinischer Sicht war und ist der Beschwerdeführer, soweit ein Kontakt mit gefährdenen Stoffen unterbleibt, voll arbeitsfähig. Damit stand ihm ein sehr grosser Teil des Arbeitsmarktes offen. Gemäss der Lohn- und Gehaltserhebung vom Oktober 1992 (herausgegeben vom Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit [BIGA]) belief sich für an- und ungelernte Arbeiter der durchschnittliche Verdienst in allen Berufszweigen im selben Zeitpunkt auf Fr. 4485.-. Bei Annahme einer zumutbaren Tätigkeit in der Schweiz hätte er mit einer Verdiensteinbusse von weit weniger als 50 % rechnen müssen, weshalb kein Rentenanspruch hätte entstehen können. c) Die Stelle als Steinplattenbearbeiter trat er am 2. November 1992 an. Diese Tätigkeit gab er zwar aus gesundheitlichen Gründen auf, er tat dies indessen erst am 14. September 1998. Durch die Aufnahme einer angepassten und damit zumutbaren Tätigkeit erlitt er eine Verdiensteinbusse. Der Invaliditätsgrad ist durch den Vergleich der damaligen Einkommen zu bestimmen. Bei der Firma H.________/D verdiente er DM 5336.-/Mt. , bei der Volksbank K.________/D - gemäss Gehaltsabrechnung - DM 3979.-/Mt. Die gesundheitlich bedingte Einkommenseinbusse beträgt DM 1357.-, was einem Invaliditätsgrad von 25,43 % entspricht. Es bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass sich diese beiden Einkommen bis zum massgeblichen Zeitpunkt der Rentenverfügung (1999) in rentenrelevantem Umfang ungleich entwickelt haben könnten. Das Rentenbegehren wurde daher zu Recht abgewiesen.