Citation: 2C_548/2008 28.04.2009 E. 3

Sämtliche Beteiligten gehen richtig davon aus, dass vorliegend materiell noch das bis zum 31. Dezember 2007 geltende Ausländerrecht gilt (vgl. Art. 126 Abs. 1 AuG; SR 142.20; Urteil 2C_745/2008 vom 24. Februar 2009 E. 1.2). Die Vorinstanzen haben die Ausweisung auf Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; BS 1 121, in der Fassung vom 8. Oktober 1948, AS 1949 I 221) gestützt. Demnach kann ein Ausländer ausgewiesen werden, wenn er wegen eines Verbrechens oder Vergehens (dazu Art. 10 StGB) gerichtlich bestraft wurde. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht das Vorliegen eines Ausweisungsgrundes. Vor Bundesgericht wendet er sich auch nicht mehr gegen die Ausweisung als solche. Er macht aber geltend, die verfügte Dauer von fünf Jahren sei zu lang und damit unverhältnismässig und willkürlich festgelegt.