Citation: 8C_287/2022 E. 5.1.1

5.1.1. Der Beschwerdeführer wendet dagegen ein, die Vorinstanz habe in aktenwidriger und damit offensichtlich unrichtiger Weise festgestellt, dass der ursprünglichen Rentenzusprache in diagnostischer Hinsicht sowohl eine posttraumatische Belastungsstörung als auch eine Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung zugrunde gelegen hätten, die im estimed-Gutachten vom 19. Januar 2019 nicht mehr diagnostiziert worden seien. Im ZMB-Verlaufsgutachten vom 12. Juli 2001 sei aber bereits nur noch eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung festgestellt worden bei Status nach posttraumatischer Belastungsstörung und Status nach andauernder Persönlichkeitsänderung nach Extrembelastung.