Citation: U 322/04 14.06.2005 E. 2.1

Als unabdingbare Voraussetzung für die Leistungspflicht der SUVA ist die Unfallkausalit der vom Beschwerdeführer angegebenen Rückenschmerzen zu prüfen. Zur Beurteilung der natürlichen Kausalität ist das Gericht auf medizinische Unterlagen angewiesen, wobei im Rahmen der Würdigung einander widersprechender oder zumindest nicht zu identischem Ergebnis gelangender ärztlicher Stellungnahmen die in BGE 125 V 352 ff. Erw. 3 aufgeführten Grundsätze zu beachten sind. 2.2 Bereits die SUVA in ihrem Einspracheentscheid vom 4. November 2003 und anschliessend die Vorinstanz im nunmehr angefochtenen Entscheid vom 12. August 2004 haben sich mit den zahlreichen Arztberichten eingehend auseinander gesetzt. Dass die bestehenden Rückenschmerzen auf den 1985 erlittenen Motorfahrrad-Unfall zurückzuführen wären, lässt sich aus diesen Unterlagen indessen nach übereinstimmender Auffassung beider Vorinstanzen, welcher seitens des Eidgenössischen Versicherungsgerichts beizupflichten ist, nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit ableiten. Gerade dies aber wäre für die beantragte Anerkennung einer Leistungspflicht des Unfallversicherers auch in Zusammenhang mit den Rückenbeschwerden erforderlich, was die SUVA schon in ihren der Vorinstanz eingereichten Rechtsschriften, insbesondere der Duplik vom 23. Juni 2004, deutlich zum Ausdruck gebracht hat. Da ein solcher Nachweis nicht erbracht worden ist, hat das kantonale Gericht die ihm eingereichte Beschwerde konsequenterweise und zu Recht abgewiesen. 2.3 Was dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, ändert nichts. Weder ist die gegenüber der SUVA und insbesondere deren Kreisarzt Dr. med. K.________ erhobene Kritik begründet noch sind die hervorgehobenen Aktenstellen geeignet, zu einer insgesamt abweichenden Beurteilung zu führen. Es fällt denn auch auf, dass der Beschwerdeführer für seine Rückenschmerzen einerseits eine Fehlstellung des rechten Beins oder Kniegelenks verantwortlich machen will und andererseits eine direkte traumatische Einwirkung auf die Wirbelsäule anlässlich des Unfalles vom 15. August 1985 geltend macht. Bei beiden Erklärungsversuchen handelt es sich indessen höchstens um allenfalls denkbare Möglichkeiten, ohne dass eine der beiden Varianten als mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen gelten könnte.