Citation: 5A_422/2019 E. 5.2.4

5.2.4. Im Streit um die angefochtene Begleichung der Lohnkostenrechnung von Fr. 53'614.95 vermisst die Beschwerdeführerin im angefochtenen Entscheid eine Begründung, gestützt auf welchen Vertrag zwischen den Parteien D.________ die Zahlung von der C.________ AG an die Beschwerdegegnern ausführte. Aufs Neue pocht sie darauf, dass es an einem (wie von Art. 718b OR vorgeschrieben) schriftlichen Vertrag fehle, der dem Selbstkontrahierungs- und Doppelvertretungsverbot standhalten könnte. Damit sei sie ihren Behauptungs- und Beweispflichten im Streit um die Rückforderung nach Art. 278 und 288 SchKG "selbstredend" nachgekommen. Die Argumentation ist schon deshalb zum Scheitern verurteilt, weil die Beschwerdeführerin laut Vorinstanz im kantonalen Verfahren nicht bzw. nicht rechtzeitig bestritt, dass es zwischen der Beschwerdegegnerin und der C.________ AG (sehr wohl) eine Abmachung über die Erledigung von Forderungen aus alten Arbeitsverhältnissen der C.________ AG durch die Beschwerdegegnerin gab (E. 5.1.4). Die Beschwerdeführerin stellt diese Feststellung über den Prozesssachverhalt (E. 2) vor Bundesgericht nicht in Frage. Dasselbe gilt für die vorinstanzliche Feststellung, wonach die Beschwerdegegnerin den betroffenen Mitarbeitern aus den Arbeitsverhältnissen mit der C.________ AG geschuldete Entgelte unbestrittenermassen auszahlte. Auch dass die Vorinstanz das Novenrecht unrichtig handhabe, wenn sie allfällige Vorbringen gegen die besagten Erkenntnis nicht zulässt, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend.