Citation: 8C_37/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Die Vorinstanz hat einlässlich dargelegt, weshalb diese Anforderungen vorliegend nicht erfüllt sind. Beizupflichten ist ihr insbesondere darin, dass der Bericht der Klinik G.________ vom 10. Mai 2021 keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilungen der Dres. med. D.________ und E.________ begründet (vgl. dazu: BGE 145 V 97 E. 8.5; 142 V 58 E. 5.1 mit Hinweisen; Urteil 8C_528/2022 vom 17. November 2022 E. 5). Der behandelnde Orthopäde der Klinik G.________, Dr. med. H.________, ging denn auch ausdrücklich von einer neu diagnostizierten Gesundheitsbeeinträchtigung ("sprich Frozen Shoulder") aus. Angaben zum Vorzustand machte er keine. Seine allgemeine Aussage, eine Frozen Shoulder könne "durchaus posttraumatisch auftreten", genügt für sich alleine nicht, um in concreto eine Rückfallkausalität nachweisen zu können. Versucht die Beschwerdeführerin ihren Standpunkt ferner durch (weitere) Berichte der Klinik G.________ zu unterlegen, welche sie schon im vorinstanzlichen Verfahren einbrachte, so kann sie daraus nichts zu ihren Gunsten ableiten. Wie das kantonale Gericht rechtsfehlerfrei erkannt hat, datieren diese Unterlagen nach dem Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2021 und sind demzufolge grundsätzlich nicht in die Beweiswürdigung mit einzubeziehen (vgl. BGE 131 V 242 E. 2.1 mit Hinweis; Urteil 8C_557/2020 vom 28. Oktober 2020 E. 4.4). Inwiefern daraus Rückschlüsse auf die im Einsprachezeitpunkt bestandene Situation gezogen werden könnten (vgl. BGE 121 V 362 E. 1b in fine), ist weder zu ersehen noch in der Beschwerde (substanziiert) aufgezeigt. Im Gegenteil hat das kantonale Gericht zutreffend ausgeführt, die fraglichen medizinischen Akten beinhalteten keine Anhaltspunkte dafür, dass die Unfallkausalität der in der Rückfallmeldung thematisierten Beschwerden im Beurteilungszeitraum abweichend zu beurteilen wäre. Ebenso wenig zu beanstanden ist der vorinstanzliche Hinweis, wonach über die Leistungen im Zusammenhang mit der geltend gemachten Osteosynthesematerialentfernung vom 28. Juni 2022 in einem separaten Verfahren zu befinden ist. Auch die sonstigen Einwände gegen die Beweiskraft der kreisärztlichen Berichte vom 26. Juli und 2. Dezember 2021 - soweit nicht ohnehin auf unzulässigen Noven beruhend (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) - sind im angefochtenen Urteil hinreichend entkräftet und geben keinen Anlass zur Korrektur.