Citation: 5A_517/2021 E. 1

Für die Vorgeschichte kann auf das Urteil 5A_503/2021 heutigen Datums verwiesen werden. Mit Urteil vom 3. Februar 2021 wurde die Ehe der rubrizierten Beschwerdeführerin vom Zivilkreisgericht Basel-Landschaft West geschieden und es wurden die Nebenfolgen geregelt (Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'500.-- bis zum Erreichen des AHV-Alters des Ehemannes; güterrechtliche Leistung von Fr. 29'037.--; Vorsorgeleistung von Fr. 335'348.50). Dagegen erhob die Ehefrau beim Kantonsgericht Basel-Landschaft eine Berufung mit den Anträgen: "Das Scheidungsurteil darf erst in Kraft treten, wenn von Amtes wegen sämtliche Unterlagen der Pensionskassen 2. Säule eingeholt bzw. die vollständigen Versicherungspolicen/-ausweise inkl. der überobligatorischen Sparguthaben sowie sämtliche 3a Sparguthaben vorliegen (Begründung: aufgrund des Alters des Klägers (Bezugsberechtigung) könnte möglicherweise, wie bereits andere Vermögensteile von ihm abgezogen wurden, ein umgehender Bezug in Form einer Kapitalleistung/-auszahlung inkl. seiner nicht ausgewiesenen überobligatorischen Spar-/Vorsorgeguthaben erfolgen)." Sodann verlangte sie für das Berufungsverfahren einen Prozesskostenvorschuss bzw. Prozesskostenerlass bzw. die unentgeltliche Rechtspflege. Mit Verfügung vom 25. Mai 2021 wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft dieses Gesuch ab (Ziff. 2 der Verfügung). Gegen diese Verfügung hat die Ehefrau am 24. Juni 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Ferner verlangt sie auch für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege.