Citation: 4A_339/2018 E. 1.2.4

1.2.4. Zusammenfassend erwog die Vorinstanz, weder die Missbrauchsproblematik noch die Umstände des konkreten Einzelfalls vermöchten eine Aufklärungspflicht der Beschwerdegegnerin zu begründen. Sie sei weder aus Gesetz, Vertrag noch nach Treu und Glauben und den herrschenden Anschauungen dazu verpflichtet gewesen, die Beschwerdeführer über die Höhe der mutmasslich effektiv anfallenden Nebenkosten von sich aus zu informieren. Ebensowenig sei sie verpflichtet gewesen, die Beschwerdeführer auf mutmasslich nicht kostendeckend vereinbarte Akontozahlungen für die Nebenkosten hinzuweisen. Es liege somit auch keine absichtliche Täuschung vor.