Citation: 6B_247/2022 E. 2.2

2.2. Die vorliegende Beschwerde genügt diesen Anforderungen nicht. Insoweit sich der Beschwerdeführer auf seine Eingaben vor Vorinstanz bzw. abrufbare Dokumente beruft, ist er damit nicht zu hören, da die Begründung der Beschwerde in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein muss. Der Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten genügt nicht (BGE 143 IV 122 E. 3.3; 141 V 416 E. 4; 140 III 115 E. 2; 138 IV 47 E. 2.8.1; je mit Hinweisen). Festzuhalten ist indes, dass die Vorinstanz "die Forderungen seines Plädoyers nach Überprüfung der Berechtigung der bundesrätlichen Sanitärmassnahmen" nicht "einfach übersehen" hat. Sie setzt sich mit der Frage der Verfassungsmässigkeit bzw. des rechtmässigen Erlasses der COVID-19-Verordnung 2 auseinander und gelangt zum Schluss, dass das Bestreiten der Verfassungsmässigkeit der fraglichen Verordnung verfehlt sei. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Alsdann gelangt die Vorinstanz anhand einer einlässlichen Beweiswürdigung zusammengefasst zum Schluss, dass der Beschwerdeführer am 16. Mai 2020 durch ein Megafon mindestens zweimal zur Teilnahme an einer politischen Kundgebung aufgerufen hat und dass die Anwesenden seine Äusserungen verbunden mit seiner Kleidung und seinem Auftreten als Aufforderung zur Teilnahme an einer unbewilligten politischen Kundgebung verstanden hätten. Dabei hat sie unter anderem die eigenen Angaben des Beschwerdeführers gewürdigt und ausführlich dargelegt, weshalb sie auf den vom Polizeibeamten B.________ verfassten und von seinem Patrouillenpartner C.________ bestätigten Polizeibericht und ihre vor Obergericht gemachten mündlichen Aussagen abstellt. Damit einhergehend hat sie gewürdigt und berücksichtigt, dass sich der genaue Wortlaut des mindestens zweimaligen Aufrufs nicht mehr bestimmen lässt (angefochtenes Urteil S. 8 bis 12). Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht ansatzweise auseinander, wenn er lediglich ausführt, dass das Urteil auf einen Polizeibericht abstelle, der mehr als einen Monat nach dem Vorfall verfasst worden und der "vage und widersprüchlich" sei; ebensowenig wenn er ausführt, die Polizisten hätten (lediglich) geglaubt, gehört zu haben, dass er zu einer unbewilligten Demonstration aufgerufen und er vor seinem Auftritt mit den Organisatoren nicht telefoniert sondern eine E-Mail verfasst habe. Mangels einer Auseinandersetzung mit den die Abweisung der Beschwerde begründenden Ausführungen fehlt es damit an einer tauglichen Beschwerdebegründung (vgl. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), womit auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.