Citation: M 10/01 12.04.2002 E. A

A.- Der 1973 geborene S.________ stürzte am 13. Juli 1994 während eines militärischen Postenlaufs über eine 10-15 m hohe Felswand ab und zog sich dabei eine LWK1-Fraktur zu. Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 13. September 1996 sprach ihm das Bundesamt für Militärversicherung (BAMV) für den erlittenen Dauerschaden eine Integritätsschadenrente von 30 % zu, welche per 1. Oktober 1996 ausgekauft wurde. Als Folge des Unfalls verblieben unter anderem neurogene Blasen-, Darm- und Sexualfunktionsstörungen. Die letzteren wurden mit dem Medikament Viagra und mit Caverject-Injektionen behandelt. Mit Verfügung vom 16. Oktober 2000 teilte das BAMV dem Versicherten mit, die Kosten des Medikaments Viagra würden noch bis 15. Juli 1999 und diejenigen der Caverject-Injektionen noch bis 7. Mai 2000 übernommen; weitergehende Kostenansprüche betreffend Erektionshilfen müssten abgelehnt werden. Die dagegen erhobene Einsprache wies das BAMV mit Entscheid vom 27. Dezember 2000 ab.