Citation: 8C_251/2024 E. 3.2.4

3.2.4. Die Vorinstanz verneinte das Kriterium der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzung bei der vorliegend zu beurteilenden Friktionsverbrennung dritten Grades am Handgelenk rechts (dominant) und Unterarm links mit Verweis auf das Urteil U 224/00 vom 25. Oktober 2000, wo das Eidgenössische Versicherungsgericht das genannte Kriterium bei einer drittgradig offenen Ulna- und Olekranofraktur sowie einer Kopfverletzung verneint hatte. Inwiefern sie damit Bundesrecht verletzt haben soll, ist nicht erkennbar. Zwar kann den erlittenen Verletzungen eine gewisse Schwere nicht abgesprochen werden. Dem Beschwerdeführer ist es aber gemäss ABI-Gutachten aus handchirurgischer Hinsicht weiterhin möglich, die angestammte Tätigkeit mit einer Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 80 % und eine leidensangepasste Tätigkeit zu 100 % auszuüben. Die Beurteilung der Vorinstanz überzeugt auch mit Blick auf die Rechtsprechung: So wurde das Kriterium etwa in einem Fall verneint, in dem der Versicherte auf dem Förderband einer Umlaufanlage durch ein von hinten heranfahrendes Betonelement erfasst wurde, das unter "massivster" resp. "enormer" Krafteinwirkung während weniger Minuten seine Oberschenkel gegen einen Stahlrahmen presste (vgl. Urteil 8C_170/2014 vom 4. Juli 2014 E. 8.1.1.1 ff.; vgl. auch Urteile U 94/05 vom 14. September 2005, wo der Versicherte ein Quetschtrauma an beiden Beinen erlitt, als diese in einem Förderband eingeklemmt wurden; U 300/03 vom 30. November 2004 E. 3.4 mit Hinweis). Eine generelle Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszulösen, ist im Übrigen - entgegen der Darstellung in der Beschwerde - auch bei Verbrennungen nicht ohne Weiteres zu bejahen (vgl. Urteil 8C_362/2014 vom 25. Juni 2014 E. 4.2.2 mit Hinweis).