Citation: 8C_266/2022 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin macht vorab zu Recht geltend, der psychiatrische Bericht der Psychiatrie D.________ vom 19. Oktober 2021 sei im angefochtenen Urteil unberücksichtigt geblieben. Daraus ergibt sich - im Unterschied zu den Berichten der Psychiatrie D.________ vom 30. Dezember 2020, 1. Februar und 6. Oktober 2021 - eindeutig (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG; BGE 136 V 362 E. 4.1), dass für die Beschwerdeführerin eine Tätigkeit in einem kleinen Team mit Kundenkontakt gut vorstellbar sei. Als unpassend, so die behandelnde Psychiaterin Dr. med. I.________, müsse hingegen ein Betätigungsfeld angesehen werden, welches eine hohe Selbständigkeit und kaum soziale Interaktionen verlange. Die Beschwerdeführerin verfüge über gute soziale Kompetenzen und könne diese auch meist gut umsetzen. Für eine positive Prognose sei es wichtig, dass sie sich in einem Wohnheim einleben und die dortige Tagesstruktur aufrechterhalten könne. Zu empfehlen seien zudem regelmässige Psychotherapietermine. Zusammen mit einem passenden Arbeits- bzw. Ausbildungsplatz, welcher die notwendige Struktur biete, bestünden intakte Chancen, dass der Beschwerdeführerin der Berufseinstieg gelingen könne.