Citation: 1P.557/2006 10.10.2006 E. 5

Nach Auffassung des Beschwerdeführers verletzt die angefochtene Verfügung das Beschleunigungsgebot in krasser Weise. Er befinde sich seit fast zweieinhalb Jahren in Untersuchungshaft und der angefochtene Entscheid sanktioniere bereits die siebte Verlängerung dieser Haft. In einem Verfahren, dem eine Tat zugrunde liege, welche vor über 9 Jahren begangen worden sei, und in welchem nur zwei Tatverdächtige zur Debatte ständen, alle erkennungsdienstlichen Massnahmen längst erfolgt seien und jede zur Auskunft geeignete Person bereits mehrfach befragt worden sei, stelle eine derart lange Untersuchungsdauer eine massive Verletzung des Beschleunigungsgebotes dar.