Citation: 6B_855/2023 E. 2.8

2.8. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe für die Frage, inwiefern sein Geständnis strafreduzierend zu berücksichtigen sei, sämtliche Einzeltaten gemeinsam beurteilt. Dies sei nicht korrekt. Gerade im Zusammenhang mit der ihm vorgeworfenen Sachbeschädigung habe er bereits in der ersten Einvernahme ein vollumfängliches Geständnis abgelegt. Auch die Aufbewahrung von rund 200 Gramm Marihuana in seiner Wohnung habe er bereits im Rahmen der ersten polizeilichen Einvernahme eingestanden. Das vorinstanzliche Vorgehen, wonach die Täterkomponente erst nach Festlegung der hypothetischen Gesamtstrafe für sämtliche Delikte berücksichtigt werde, sei unter diesen Umständen falsch.