Citation: 1C_208/2014 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer machen geltend, massgebend für die Höhe der Anbaute müsse das gewachsene Terrain sein. Dass dessen Niveau nicht mehr feststellbar sei, sei eine willkürliche Annahme. Anhand der bei den Akten liegenden Fotos sei eine Bestimmung möglich, wenn auch nicht zentimetergenau, dies insbesondere anhand der Stellriemen auf ihrem eigenen Grundstück. Diese Stellriemen seien von den bisherigen Bauarbeiten nicht tangiert worden. Wenn die Vorinstanz das Strassenniveau zum Ausgangspunkt nehme, verkenne sie, dass die bewilligten Pläne das Strassenniveau nicht verzeichnen würden und sich das Gebäude nicht direkt an der Strasse befinde. Sie habe auch übersehen, dass das Gefälle auf der Höhe des Anbaus von der Westgrenze zur Ostgrenze nicht 20 cm, sondern 46 cm betrage, was eine zu den Akten gereichte Vermassung zeige. Das gewachsene Terrain sei auf den bewilligten Plänen nicht eingezeichnet. Selbst die Bauherrschaft habe in ihren Eingaben an das Verwaltungsgericht bestätigt, dass die eingezeichnete Linie im Bereich des Fundaments nicht den Terrainverlauf darstelle. Schliesslich stelle es einen Zirkelschluss dar, wenn zur Bestimmung der Höhe des Anbaus gerade auf den umstrittenen Ausführungsplan abgestellt werde. Die Beschwerdeführer weisen schliesslich darauf hin, dass das Fundament noch nicht betoniert worden sei. Das Verwaltungsgericht habe fälschlicherweise das Gegenteil angenommen und deshalb wohl eine Änderung als unverhältnismässig angesehen.