Citation: 2C_817/2018 E. 1.3

1.3. Am 12. Juli 2018 gelangte der Steuerpflichtige mit einem Gesuch um Stundung der Verfahrenskosten und Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege an das Spezialverwaltungsgericht, das die Eingabe hinsichtlich der unentgeltlichen Rechtspflege zuständigkeitshalber an das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau überwies. Dieses erwog mit einzelrichterlicher Verfügung WBE.2018/271 vom 17. Juli 2018, in der Sache selbst habe der Steuerpflichtige keine Beschwerde eingereicht. Streitig und zu prüfen sei daher einzig, ob dem Steuerpflichtigen die unentgeltliche Rechtspflege im Hinblick auf ein erst noch anzuhebendes Rechtsmittelverfahren zu erteilen sei. Mangels einer greifbaren Beschwerde sei die Frage der Aussichtslosigkeit anhand des Entscheids des Spezialverwaltungsgerichts vom 21. Juni 2018 zu beurteilen. Die damalige Beschwerde sei abgewiesen worden, weil es dem Steuerpflichtigen misslungen sei, einen Grund nachzuweisen, aufgrund dessen er wieder in den früheren Stand zu setzen gewesen wäre. Das Spezialverwaltungsgericht habe das Parallelverfahren zur Staats- und Gemeindesteuer des Kantons Aargau (vorne E. 1.1) berücksichtigt und insbesondere auch das ärztliche Attest vom 13. Juli 2017 (Beweiswert abgesprochen) und die ärztliche Bescheinigung vom 10. Juli 2017 (zu unspezifisch) gewürdigt. Bei der anzustellenden summarischen und vorläufigen Einschätzung sei der Entscheid nicht zu beanstanden, sodass eine Beschwerde aussichtslos sein müsste, zumal die Sache keine anwaltliche Verbeiständung erfordere. Der Steuerpflichtige sei immerhin darauf aufmerksam zu machen, dass die Beschwerdefrist gegen den Entscheid vom 21. Juni 2018 noch nicht verstrichen sei. Demgemäss wies das Verwaltungsgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab.