Citation: 6B_921/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Sodann rügt der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung, wonach seine leibliche Mutter in Eritrea lebe und ihn bei der Resozialisierung unterstützen könne. Wieder zeigt der Beschwerdeführer keine Willkür auf. Ohnehin ist auch diese Feststellung für den Ausgang des Verfahrens nicht entscheidend. Auch wenn die leibliche Mutter nicht in Eritrea leben sollte, wären die dortigen Resozialisierungschancen des Beschwerdeführers durchaus intakt. Denn die Vorinstanz legt dar, dass der Beschwerdeführer bei guter Gesundheit ist, die Sprache seines Heimatlands spricht und dessen Kultur sowie Gepflogenheiten kennt. Diese Feststellung ist nicht willkürlich, nachdem der Beschwerdeführer seine ersten Lebensjahre unbestritten in Eritrea verbrachte und die Landessprache zumindest mündlich beherrscht.