Citation: 1B_548/2017 E. F

Gegen die Präsidialverfügung des Obergerichtes vom 15. Dezember 2017 gelangte die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich mit Beschwerde vom 19. Dezember 2017 an das Bundesgericht. Sie beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und die Anordnung von Sicherheitshaft gegen den Verurteilten bis zum Vorliegen eines rechtskräftigen Entscheides des Obergerichtes über die nachträgliche Verwahrung. Eventualiter sei die Haftsache zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Der bundesgerichtliche Entscheid sei auch dem kantonalen Amt für Justizvollzug mitzuteilen. Im Sinne einer vorsorglichen Massnahme beantragte die Oberstaatsanwaltschaft gleichzeitig, das Bundesgericht habe den Verurteilten für die Dauer des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens in provisorische Sicherheitshaft zu versetzen. Mit Verfügung vom 20. Dezember 2017 wies das Bundesgericht den Antrag auf Anordnung von provisorischer Sicherheitshaft ab. Es verwies dabei auf die bestehende FU. Das Obergericht hat am 21. Dezember 2017 auf eine Vernehmlassung ausdrücklich verzichtet. Der Verurteilte stellte am 27. Dezember 2017 ein Gesuch um Fristerstreckung für die Einreichung einer Stellungnahme bis zum 12. Januar 2018. Die Verfahrensleitung des Bundesgerichtes bewilligte das Gesuch am 29. Dezember 2017. Am 8. Januar 2018 erneuerte die Oberstaatsanwaltschaft ihren Antrag um Erlass einer vorsorglichen Sicherungsmassnahme. Sie wies darauf hin, dass das Bezirksgericht Hinwil am 5. Januar 2018 die vom Verurteilten gegen den Beschluss der KESB vom 15. Dezember 2017 erhobene Beschwerde gutgeheissen hatte. Das Bezirksgericht habe die Strafanstalt angewiesen, den Verurteilten am 11. Januar 2018 aus der FU zu entlassen. Mit Verfügung vom 9. Januar 2018 wies das Bundesgericht auch den zweiten Antrag auf Anordnung von provisorischer Sicherheitshaft ab. Es verwies dabei auf seine Praxis, wonach es grundsätzlich keine (super-) provisorischen Haftprüfungen vornimmt, nachdem bereits zwei kantonale Gerichte die Gelegenheit hatten, die Frage der Inhaftierung zu prüfen. Der Verurteilte liess sich am 12. Januar (Posteingang: 15 Januar) 2018 (innert erstreckter Frist) vernehmen. Er beantragt die Abweisung der Beschwerde. Am 23. Januar 2018 hat die Oberstaatsanwaltschaft auf eine Replik ausdrücklich verzichtet.