Citation: 1C_609/2013 E. 1

X.________ stellte am 7. Juli 2012 Strafanzeige gegen A.________, B.________ sowie unbekannte Mitarbeiter der Sozialen Dienste der Stadt Zürich wegen Nötigung, Amtsmissbrauchs, Vermögensschädigung, Betrugs usw. X.________ warf den beschuldigten Personen vor, ihn um Sozialhilfegelder betrogen zu haben. Teils habe man ihm die Auszahlung der Gelder ganz verweigert, teils habe man ihm zu wenig ausbezahlt. Seine Existenz sei zerstört worden. Er sei aus der Wohnung ausgewiesen worden, da er den Mietzins nicht habe bezahlen können. Daraufhin habe man ihn genötigt, sich in eine Psychiatrie- und Drogeninstitution der Heilsarmee zu begeben unter der Androhung, ansonsten aller Sozialhilfeansprüche verlustig zu gehen. Während jener Zeit sei das Sozialhilfegeld direkt an die Heilsarmee ausbezahlt worden. Er sei mangels Geld nicht in der Lage gewesen, die nötigen Hygieneartikel zu kaufen. Einen schriftlichen Leistungsentscheid habe er nie erhalten, wodurch ihm der Rechtsmittelweg abgeschnitten worden sei. Auch sei nie ein Verfahren zur Kürzung der Sozialhilfeleistungen durchgeführt worden. Dies stelle einen Amtsmissbrauch dar. Die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich überwies mit Verfügung vom 19. September 2012 ein Gesuch der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl betreffend Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung einer Strafuntersuchung an die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich. Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl beantragte die Nichterteilung der Ermächtigung, da nach summarischer Prüfung kein deliktsrelevanter Verdacht vorliege. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich erteilte mit Beschluss vom 23. April 2013 der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zum Entscheid über die Untersuchungseröffnung bzw. Nichtanhandnahme des Verfahrens nicht. Die Strafkammer führte dabei aus, dass die Frage, ob und in welcher Höhe X.________ Sozialhilfegelder zustünden, eine verwaltungsrechtliche sei. Für diesbezügliche Rügen habe er den verwaltungsrechtlichen Rechtsweg zu beschreiten. Dies gelte auch für das Vorbringen, es sei keine Verfügung ergangen. Eine sorgfältige Durchsicht der Eingabe und der Beilagen von X.________ hätte keine Anhaltspunkte für einen Anfangsverdacht für die geltend gemachten Strafbestimmungen ergeben.