Citation: 5C.46/2003 16.04.2003 E. 1

1.1 Gegen das kantonal letztinstanzliche Urteil des Obergerichts von Appenzell Ausserrhoden ist die Berufung an das Bundesgericht zulässig (Art. 44 lit. d OG). Auf die form- und fristgerechte Berufung ist einzutreten. 1.2 Im Scheidungsverfahren gilt für die Kinderzuteilung und die damit unmittelbar zusammenhängenden Fragen, namentlich auch für die Regelung des Besuchsrechts, uneingeschränkt die Offizialmaxime. Hieraus ergibt sich jedoch nicht, dass neue tatsächliche Behauptungen und Beweismittel zulässig wären. Auch für die Kinderzuteilung und die damit zusammenhängenden Fragen gilt vielmehr Art. 55 Abs. 1 lit. c OG, wonach im Berufungsverfahren neue Tatsachen und Beweismittel unzulässig sind (BGE 120 II 229 E. 1c S. 231).