Citation: 2C_372/2009 14.04.2010 E. 5

Nach dem Ausgeführten fehlt es der Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn an der Beschwerdelegitimation und es kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Da die Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn die Beschwerde zur Wahrung ihrer Vermögensinteressen führte, sind ihr die Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG i.V.m Art. 66 Abs. 4 BGG e contrario). Ebenso hat die Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn A. und B.X.________ für das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung zu entrichten (Art. 68 Abs. 1 und Abs. 2 BGG), welche insbesondere das Honorar des Rechtsvertreters umfasst (Art. 1 lit. a i.V.m. Art. 2 Abs. 1 des Reglementes vom 31. März 2006 über die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht, Parteientschädigungsreglement; SR 173.110.210.3). Allerdings geht es im vorliegenden Fall nur um die Festlegung des Steuerdomizils, nicht um die Festsetzung der geschuldeten Steuern an sich, weshalb jedenfalls aus der Sicht der steuerpflichtigen Beschwerdegegner nicht von einem bestimmten Streitwert ausgegangen werden kann. Zudem kann das Bundesgericht gemäss Art. 8 Abs. 2 des Parteientschädigungsreglements das Honorar herabsetzen, wenn zwischen dem Streitwert bzw. dem nach diesem Reglement anwendbaren Entschädigungsansatz einerseits und der vom Rechtsvertreter tatsächlich geleisteten Arbeit andererseits ein offenbares Missverhältnis besteht. Dies ist vorliegend der Fall, zumal sich der Aufwand des Rechtsvertreters von A. und B.X.________ im bundesgerichtlichen Verfahren im Wesentlichen darauf beschränkte, die zweieinhalbseitige Kurzeingabe vom 5. Oktober 2009 zu verfassen. Es rechtfertigt sich daher, die von der Einwohnergemeinde der Stadt Solothurn an A. und B.X.________ zu entrichtende Parteientschädigung für das Verfahren vor Bundesgericht auf insgesamt Fr. 1'000.-- zu reduzieren. Die Einwohnergemeinde Feldbrunnen-St. Niklaus hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 3 BGG).