Citation: C 156/02 17.01.2003 E. 2

2.1 Gemäss Art. 9 Abs. 1 AVIG gelten für den Leistungsbezug und für die Beitragszeit, sofern dieses Gesetz nichts anderes vorsieht, zweijährige Rahmenfristen. Die Rahmenfrist für den Leistungsbezug beginnt mit dem ersten Tag, für den sämtliche Anspruchsvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 9 Abs. 2 AVIG). Die Rahmenfrist für die Beitragszeit beginnt zwei Jahre vor diesem Tag (Art. 9 Abs. 3 AVIG). 2.2 Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum Y.________ bestätigte in seinem Schreiben vom 20. November 2001 zuhanden der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich, dass sich der Beschwerdegegner am 1. November 2001 zur Arbeitsvermittlung angemeldet hatte. Gestützt darauf ist der durch die Arbeitslosenkasse und die Vorinstanz auf den 1. November 2001 festgesetzte Beginn der Rahmenfrist für den Leistungsbezug nicht zu beanstanden. Als Stichtag für die Berechnung der Rahmenfristen ist, sofern die übrigen Anspruchsvoraussetzungen gemäss Art. 8 Abs. 1 AVIG samt den entsprechenden Normen (Art. 10-15, 17 AVIG) erfüllt sind, auf den Tag der Anmeldung bei der zuständigen Amtsstelle (Art. 17 Abs. 2 AVIG, Art. 20 AVIV) abzustellen. Nicht massgebend ist demgegenüber, entgegen der offenbaren Auffassung des seco, dass der Beschwerdegegner den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung bei der Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich am 22. November 2001 geltend machte (BGE 122 V 261 Erw. 4a mit Hinweisen).