Citation: 1C_95/2021 E. 2.5

2.5. Die Staatsanwaltschaft erhob am 3. Dezember 2019 einzig Anklage wegen Konsums von Marihuana. Demnach bildete im entsprechenden strafgerichtlichen Verfahren ein möglicher zusätzlicher Kokainkonsum nicht Verfahrensgegenstand. Der Strafrichter und die Strafkammer des Obergerichts trafen daher zum Nachweis des Konsums von Kokain keine Feststellungen, weshalb sich die Frage der Bindung der Verwaltungsbehörden an solche Feststellungen gar nicht stellt. Die Rüge des Beschwerdeführers, die Vorinstanz sei in willkürlicher Weise vom im Strafverfahren festgestellten Sachverhalt abgewichen, erweist sich damit als unbegründet. Unter welchen Voraussetzungen bzw. Umständen die Staatsanwaltschaft auf eine Anklage wegen Kokainkonsums verzichten durfte, ist im vorliegenden Verfahren nicht entscheidrelevant, weshalb auf die tatsächlichen und rechtlichen Vorbringen des Beschwerdeführers zu dieser Frage nicht einzugehen ist.