Citation: 2C_795/2014 E. 4.2

4.2. Entgegen den Einwänden des Beschwerdeführers geht es nicht darum, ihn zu einem "Schwerverbrecher" oder einem "schlechten Vater" zu machen, sondern zu beurteilen, ob er gestützt auf sein bisheriges Verhalten als in der Schweiz und den hiesigen Werten erfolgreich integriert gelten kann. Er weist deshalb zu Unrecht darauf hin, dass er keinen gesetzlichen Widerrufsgrund erfülle, weshalb ihm die Bewilligungsverlängerung nicht verweigert werden dürfe: Er verkennt, dass er in der Schweiz nur ein von der (originären) Anwesenheit (Niederlassung) seiner Gattin abgeleitete Aufenthaltsberechtigung zum Verbleib bei dieser verfügt hat; mit der Auflösung der Ehe ist der entsprechende Aufenthaltszweck dahingefallen; er verfügt deshalb nur über einen weiteren Bewilligungsanspruch, wenn er die Voraussetzungen von Art. 50 AuG erfüllt; es muss für die Verweigerung der Bewilligungsverlängerung deshalb kein Widerrufsgrund vorliegen.