Citation: 8C_131/2020 E. A

Der 1976 geborene A.________ war als Taglöhner/Hilfskraft bei Landwirt B.________ (im Folgenden: Arbeitgeber), beschäftigt. Er war bei der Agrisano Krankenkasse AG, Brugg (im Folgenden: Agrisano), für die kurzfristigen (Heilbehandlung; Taggeld) und bei der Solida Versicherungen AG, Zürich (im Folgenden: Solida), für die langfristigen Leistungen (Invalidenrente; Integritätsentschädigung; Hilflosenentschädigung) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 11. Juli 2011 fiel er beim Pflücken von Kirschen vom Baum. Er erlitt eine instabile Berstungsfraktur auf Höhe des Brustwirbelkörpers (BWK) 13, eine Fraktur des Processus articularis inferior auf Höhe des BWK 11 beidseits, eine Fraktur mit ventralem Anteil auf Höhe des BWK 8, eine fragliche Fraktur auf Höhe des BWK 10 sowie eine Fraktur der Stummelrippe auf Höhe des Lendenwirbelkörpers (LKW) 1 rechts mit Prozessus transversus LKW 1 links (Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 18. Juli 2011). Die nachbehandelnden Ärzte des Schweizer Paraplegiker-Zentrums, hielten als Grundleiden eine sensomotorisch inkomplette Paraplegie sub Th10 (unterhalb des BWK 10), eine autonome Dysregulation mit Blasen-, Darm- und Sexualfunktionsstörungen sowie eine schwere depressive Episode mit psychotischen Phasen (ICD-10 F32.3) und Verdacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) fest (Verlaufsbericht vom 12. Januar 2012). Mit Verfügung vom 9. Juli 2015 sprach die Solida dem Versicherten gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % ab dem 1. Juli 2015 eine Invalidenrente von monatlich Fr. 246.70 sowie eine Hilflosenentschädigung mittelschweren Grades im Umfang von monatlich Fr. 1384.- zu. In teilweiser Gutheissung der dagegen erhobenen Einsprache erhöhte die Solida die monatliche Invalidenrente auf Fr. 915.20 (Einspracheentscheid vom 4. Juni 2018).