Citation: 8C_770/2015 E. 2.2.1

2.2.1. Der Versicherte quetschte am 11. Dezember 2007 die rechte Hand ein, litt aber spätestens ab November 2008 ausweislich der medizinischen und sonstigen Akten nicht mehr an den Folgen dieses Ereignisses, wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat. Selbst wenn davon ausgegangen würde, dass er sich beim Sturz vom 2. Mai 2009 mit der rechten Hand - wie er entgegen den zeitnahen Dokumenten geltend macht - auffing, wäre angesichts der vorinstanzlich erwähnten Dauer bis zu den gemäss seinen Angaben erneut aufgetretenen Beschwerden im März 2010 (vgl. Zusammenfassung des Gesprächs mit der SUVA vom 15. Oktober 2010) ein Kausalzusammenhang zu verneinen. Die vom Beschwerdeführer angerufenen Dres. med. G.________, Chirurgie FMH, spez. Handchirurgie, (Bericht vom 14. Oktober 2010), und Herren, Chefarzt Orthopädie/Handchirurgie, H.________, (Bericht vom 19. September 2011), erwähnten zwar eine schmerzhafte traumatische Carpe bossu rechts und eine beginnende Sattelgelenksarthrose bzw. einen Verdacht auf ein okkultes posttraumatisches Handgelenksganglion rechts, einen Carpe bossu mit leichter Extensorentendinitis am CMC-II-Gelenk rechts und ein posttraumatisches schmerzhaftes Daumensattelgelenk bei allenfalls beginnender Rhizarthrose, sie thematisierten diese Diagnosen indessen bezogen auf deren Ursache nicht. Daher vermögen die Angaben dieser Ärzte keine auch nur geringe Zweifel im Sinne von BGE 135 V 465 S. 470 E. 4.4 in fine am Kreisarztbericht der Dr. med. E.________ vom 15. September 2011 zu begründen, wonach die Symptomatik erst circa anderthalb Jahre nach dem Sturz vom 2. Mai 2009 behandelt wurde, so dass diese mit den Unfällen nicht zu erklären war. In Anbetracht dieser Sachlage ist das Argument des Beschwerdeführers entkräftet, die Beeinträchtigungen der rechten Hand seien damit plausibel zu erklären, dass er sie bis zur Arbeitsaufnahme im März 2010 nicht habe belasten müssen, weshalb vorerst nicht auf erhebliche Auswirkungen der erneuten Traumatisierung vom 2. Mai 2009 geschlossen worden sei.