Citation: 8C_81/2017 E. 5.2

5.2. Zu den Ausführungen des behandelnden Arztes Dr. med. E.________ in seinen Berichten vom 16. Februar 2016 und vom 27. Juni 2016, wonach eine horizontale Rissbildung beim Aussenmeniskus, wie im MRI gezeigt, seiner 20-jährigen Erfahrung nach (anders als beim Innenmeniskus) nicht degenerativ, sondern unfallbedingt sei, hat sich das kantonale Gericht ausdrücklich geäussert. Dabei hat es als ausschlaggebend erachtet, dass Dr. med. G.________ der Einschätzung des behandelnden Arztes vorab unter Hinweis auf die publizierte medizinische Evidenz nicht folgen konnte. Degenerative Veränderungen seien am Innenmeniskus lediglich zahlenmässig häufiger, kämen aber auch beim Aussenmeniskus vor und stellten sich bei der Magnetresonanztomographie bildmorphologisch beim Innen- wie beim Aussenmeniskus identisch dar. Gestützt darauf lasse sich eine Rissbildung (beziehungsweise die in der Dokumentation gezeigten helleren Bereiche), ungeachtet der von der Beschwerdeführerin als massgeblich erachteten näheren Beschreibung durch ihren Arzt (Längsverfransung, zentral zerzauste Rissbildung), nicht als degenerativ beim Innenmeniskus, hingegen als unfallbedingt beim Aussenmeniskus begründen. Das Alter der Beschwerdeführerin war unter diesen Umständen für die Beurteilung der gezeigten Schädigungen als degenerativ bedingt ein zusätzliches Indiz, aber nicht ausschlaggebend.