Citation: 7B_730/2023 E. A

A.________ vermittelte im Januar 2016 zwischen zwei weiteren Personen ein Geschäft über den Verkauf von 100 Gramm Kokaingemisch (statistisch ermittelter Reinheitsgrad von 64%), indem er den Käufer zum Verkäufer brachte und bei der Übergabe der Drogen dabei war. Am 11. April 2018 verschaffte sich A.________ durch einen Stoss gegen die Brust von B.________ Zugang zu dessen Büro und verlangte Fr. 2'000.--. Er wiederholte seine Forderung mehrfach, wobei er B.________ einen schwarzen, vibrierenden Gegenstand - aus Sicht des Letztgenannten ein Elektroschockgerät - seitlich an den Körper hielt. B.________ zeigte schliesslich sein Portemonnaie vor, aus dem A.________ Fr. 350.-- nahm, bevor er B.________ mit der Faust ins Gesicht schlug. Einem von B.________ hervorgeholten Ordner entnahm er zudem Fr. 20.--, bevor er den Ordner mit einer Schere durchlöcherte und mit dem Fuss den Bürotisch abräumte. Dabei fiel ein Computerbildschirm herunter und wurde beschädigt. Zum Schluss forderte A.________ B.________ mit vorgehaltener Schere auf, mit ihm zum Geldautomaten zu fahren, woraufhin dieser Fr. 500.-- abhob und A.________ übergab. Nebst dem führte A.________ im Jahr 2018 ohne entsprechende Bewilligungen eine Schreckschusspistole in die Schweiz ein, besass diese und führte die Waffe während einer Auseinandersetzung auf einer öffentlichen Strasse mit sich. Schliesslich kam es am 8. Januar 2020 zu einer versuchten Erpressung durch A.________ im Zusammenhang mit dem Erwerb angeblich defekter Küchengeräte. Darüber hinaus beschimpfte er den Verkäufer der Geräte in verschiedenen Textnachrichten als "Idiot", "Arschloch" und "Betrüger".