Citation: 1D_9/2023 E. 1.5

1.5. Nach Auffassung des Beschwerdeführers ist der Entscheid des Bürgerrats vom 16. August 2005 nichtig. Er bringt sinngemäss vor, nach der Abweisung des Einbürgerungsgesuchs im August 2005 sei er in die Türkei ausgereist; seine Aufenthaltsbewilligung sei erloschen. Nach Abschluss seines Studiums in Berlin sei er zurück in die Schweiz gekehrt, um Rechtswissenschaften zu studieren. Als Drittstaatsangehöriger sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung B zum Zweck eines Studiums für die Dauer von einem Jahr erteilt worden. Diese schränke ihn in beruflicher Hinsicht ein. Nach Abschluss des Studiums werde ihm die Aufenthaltsbewilligung nur noch für die Dauer von sechs Monaten erteilt, um eine Stelle zu finden. Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung habe er nicht. Um in der Schweiz ein neues Einbürgerungsgesuch zu stellen, müsse er mindestens zehn Jahre hier gelebt haben und im Besitze einer Niederlassungsbewilligung sein. Daher sei die Beurteilung des Einbürgerungsgesuchs vom 7. März 2002 im heutigen Zeitpunkt "günstiger" für ihn.