Citation: 1C_332/2019 E. C

Das Bundesgericht ersuchte das DBU am 20. Juli 2020 um Mitteilung, ob der Politischen Gemeinde Ermatingen eine Fristverlängerung im Sinne von § 122 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Thurgau vom 21. Dezember 2011 (PBG/TG; RB 700) gewährt worden sei; und falls ja, um welche Dauer die Frist verlängert worden sei. Das DBU liess dem Bundesgericht am 24. Juli 2020 sein Schreiben an die Politische Gemeinde Ermatingen vom 3. Dezember 2019 zugehen, womit es letzterer mitteilte, dass dem Gesuch um Fristerstreckung vom 2. Dezember 2019 stattgegeben werde und die Frist damit am 31. Dezember 2021 endete. Diese Eingabe wurde sämtlichen Verfahrensbeteiligten zugestellt. Am 18. August 2020 liess das DBU dem Bundesgericht, offenbar nach einer Kontaktaufnahme durch die Beschwerdegegnerin, ein Schreiben an die Politische Gemeinde Ermatingen vom 11. Dezember 2017 zugehen, wonach die Frist gemäss § 122 Abs. 1 PBG/TG ursprünglich, gestützt auf ein Fristerstreckungsgesuch der Gemeinde vom 4. Dezember 2017 bis zum 31. Dezember 2019 verlängert worden sei. Entsprechendes hielt auch die Beschwerdegegnerin in ihrer Stellungnahme an das Bundesgericht fest. Diese Eingaben wurden wiederum allen Verfahrensbeteiligten zugestellt.