Citation: 8C_518/2024 E. A

A.________, geboren 1971, war im Restaurant "B.________" in der Küche und als Reinigungsangestellte beschäftigt und dadurch bei der SWICA Versicherungen AG gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Bei einem Misstritt auf der Terrasse verletzte sie sich am 17. Juni 2019 am linken Fuss. Die Röntgenuntersuchung vom 2. August 2019 zeigte eine nicht dislozierte Fraktur am Metatarsale V. Es erfolgte eine konservative Behandlung. Nachdem A.________ über anhaltende Beschwerden klagte, holte die SWICA ein Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 21. Januar 2021 ein. Danach litt A.________ an einem unfallbedingten CRPS (komplexes beziehungsweise chronisches regionales Schmerzsyndrom; Grad I). Von einer Behandlung durch einen Facharzt für Rheumatologie sei im Zeitraum ungefähr eines halben Jahres eine namhafte Besserung zu erwarten. Gestützt auf die Einschätzung ihres Vertrauensarztes Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Chirurgie, stellte die SWICA ihre Leistungen per 30. November 2021 ein mit der Begründung, dass der Gesundheitszustand, wie er unmittelbar vor dem Unfall bestanden habe (Status quo ante), spätestens per 29. März 2021 wiederhergestellt gewesen sei (Verfügung vom 16. Februar 2022 und Einspracheentscheid vom 11. August 2022).