Citation: 4C.463/2004 16.03.2005 E. 1

Der Beklagte ist der Ansicht, gestützt auf die getroffene Honorarvereinbarung könne von ihm höchstens der Betrag für die nächste Kostentranche von Fr. 3'000.-- verlangt werden, wovon sein Schaden von Fr. 1'500.-- abzuziehen sei. Durch das vertragswidrige Verhalten der Beauftragten sei ihm die Möglichkeit genommen worden, auf die Mandatsführung Einfluss zu nehmen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Beklagte nach Widerruf des Auftragsverhältnisses ohne Anwalt dasselbe Prozessresultat erzielt hätte. Ob er den Auftrag tatsächlich widerrufen oder modifiziert hätte, müsse Hypothese bleiben. Dies hätten jedoch die Beauftragten durch ihre Vertragsverletzung zu vertreten, weshalb der Kläger daraus nichts für sich ableiten könne. Es sei nicht Aufgabe des Beklagten als Laien gewesen, darüber zu wachen, dass der Anwalt regelmässige Vorschüsse einfordere. Im Übrigen wirft der Beklagte dem Obergericht auch vor, bei der Festsetzung des Honorars gemäss Anwaltstarif zu einem überhöhten Ergebnis gekommen zu sein.