Citation: 2A.535/2001 15.04.2002 E. 2

2.- a) Gemäss Art. 100 lit. b Ziff. 3 OG ist auf dem Gebiete der Fremdenpolizei die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt. Die zuständigen Behörden entscheiden über die Bewilligung des Aufenthalts im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland nach freiem Ermessen (Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20). Es besteht damit grundsätzlich kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, es sei denn, der Ausländer oder seine in der Schweiz lebenden Angehörigen könnten sich auf eine besondere Norm des Bundesrechts oder eines Staatsvertrages berufen (BGE 127 II 161 E. 1a S. 164, mit Hinweisen). b) Gemäss Art. 17 Abs. 2 ANAG haben ledige Kinder unter 18 Jahren einen Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung ihrer Eltern, wenn sie mit diesen zusammen wohnen. Abzustellen ist auf das (dritte) Gesuch um Familiennachzug, das der Beschwerdeführer nach der illegalen Einreise seiner Kinder C.________, D.________ und E.________ im August 2000 eingereicht hat. In diesem Zeitpunkt waren D.________ und E.________ noch nicht 18 Jahre alt, weshalb sie damals grundsätzlich Anspruch auf Einbezug in seine Niederlassungsbewilligung hatten. c) Bei der Abweisung der Beschwerde gegen den Einspracheentscheid der Fremdenpolizei vom 25. Oktober 2000 stützte sich das Rekursgericht auf kantonales Recht. Es gelangte zum Ergebnis, der Beschwerdeführer habe nichts vorgebracht, was ihm als entscheidwesentliches (echtes oder unechtes) Novum Anspruch auf Wiedererwägung oder Wiederaufnahme einräumen würde, wofür es sich auf die Bestimmungen von § 27 lit. a und § 25 des aargauischen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 9. Juli 1968 (VRPG) berief. Schützt eine kantonale Rechtsmittelinstanz gestützt auf kantonales Verfahrensrecht einen Nichteintretensentscheid einer unteren Behörde, so kann dadurch die richtige Anwendung von Bundesrecht vereitelt werden. Die Rüge einer Verletzung von Bundesrecht beziehungsweise von Bundesverfassungsrecht kann daher mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht werden.