Citation: 2C_21/2024 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, es sei in der vorliegenden Angelegenheit strittig, mit welcher (Zahlen-) Grundlage und gestützt auf welche Unterlagen die Gesetzmässigkeit der Netznutzungstarife im Verfahren nach Art. 22 Abs. 2 lit. a StromVG zu prüfen sei. Nach Auffassung der Beschwerdeführerin bestimmt sich die Gesetzmässigkeit anhand der tatsächlichen anrechenbaren Ist-Kosten der Beschwerdegegnerin gemäss Art. 14 f. StromVG. Die ElCom habe allerdings das Verfahren nach Art. 22 Abs. 2 lit. a StromVG auf der sachverhaltlichen Basis von Plankosten durchgeführt. Die Vorinstanz habe dieses Vorgehen in rechtswidriger Weise geschützt. Die Vorinstanz, so die Beschwerdeführerin weiter, lasse ausser Acht, dass gemäss Art. 22 Abs. 2 lit. a StromVG ein gesetzlicher Anspruch der Beschwerdeführerin auf einen Entscheid im Streitfall über die Gesetzmässigkeit der Netznutzungstarife und -entgelte gemäss Art. 14 f. StromVG bestehe, wobei sich die Tarife und Entgelte anhand der tatsächlichen anrechenbaren Ist-Kosten der Verteilnetzbetreiberin gemäss Art. 14 f. StromVG bestimmten. Im Weiteren müsse der Beschwerdeführerin im Rahmen dieses Verfahrens ein Akteneinsichtsrecht in alle für den Streit entscheidrelevanten Akten zukommen.