Citation: 8C_19/2014 E. 4.1

4.1. Streitgegenstand ist vorliegend die Frage, ob die Beschwerdeführerin ab dem 1. Mai 2012 Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Nicht geprüft wird deshalb der allfällige Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen, konkret Arbeitsvermittlung gemäss Art. 18 Abs. 1 IVG, weil diese Fragestellung nicht Gegenstand der Verfügung vom 22. Februar 2013 war. Soweit die Beschwerdeführerin geltend machen lässt, die Höhe der ihr zumutbaren Arbeitsfähigkeit sei abhängig von der Vermittlung einer konkreten Stelle, verkennt sie den Begriff der Erwerbsunfähigkeit. Gemäss Art. 7 Abs. 1 ATSG definiert sich diese als den durch eine gesundheitliche Beeinträchtigung bewirkten Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt. Ob eine den gesundheitlichen Einschränkungen angepasste Arbeitsstelle vorhanden ist, ist keine Frage des Invalidenversicherungsrechts. Es ist entsprechend nicht Aufgabe der IV-Stelle, einer versicherten Person eine ihren gesundheitlichen Beeinträchtigungen angepasste Stelle zu finden oder konkrete Arbeitsmöglichkeiten aufzuzeigen. Das kantonale Gericht ist somit zu Recht nicht auf die entsprechende Kritik in der erstinstanzlichen Beschwerde eingegangen und hat in (stillschweigender) antizipierter Beweiswürdigung davon abgesehen, eine Begutachtung über die Möglichkeit eine Stelle zu finden, die den gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Versicherten entspricht, durchzuführen. Da darüber gar nicht zu befinden war, hat die Vorinstanz das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin nicht verletzt, indem sie auf die entsprechenden Ausführungen der Versicherten nicht einging. Die Kritik der Beschwerdeführerin, das Gutachten sei unvollständig, betrifft die vorinstanzliche Beweiswürdigung. Die entsprechenden Vorbringen sind als unzulässige appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid nicht weiter zu beachten. Sie sind jedenfalls nicht geeignet, eine Rechtsverletzung gemäss Art. 95 f. BGG als erstellt oder die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts als mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG erscheinen zu lassen.