Citation: 1P.67/2002 10.06.2002 E. 4

Nach dem Gesagten ist zu prüfen, ob das Appellationsgericht den Beschwerdeführer aufgrund einer Würdigung der ihm vorliegenden und einer antizipierten Würdigung der ihm zusätzlich angebotenen Beweismittel willkürfrei verurteilen konnte, ohne letztere abzunehmen. Ist dies der Fall, hat es mit der Ablehnung der weiteren Beweisanträge des Beschwerdeführers dessen rechtliches Gehör nicht verletzt. 4.1 Offensichtlich ohne Verfassungsverletzung ablehnen konnte das Appellationsgericht die Einvernahme von "Umfeldzeugen", d.h. Zeugen, von denen keine konkreten Aussagen zu den Tatvorwürfen erwartet werden können, sondern nur allgemeine Aussagen über den Beschwerdeführer und/oder A.________ und die Familienverhältnisse zur Zeit der eingeklagten Taten. Die Verteidigerin hat die von ihr beantragten Umfeldzeugen schriftlich angefragt, ob sie Beobachtungen gemacht hätten, die auf einen sexuellen Missbrauch von A.________ durch den Beschwerdeführer hindeuten würde, was ausnahmslos verneint wurde. Solche Aussagen können den Beschwerdeführer nicht entlasten. Wie das Appellationsgericht zu Recht anführt, ist es bei sexuellen Übergriffen auf Kinder innerhalb der Familie häufig bzw. geradezu typisch, dass selbst enge Verwandte und Freunde der Familie davon nichts merken.