Citation: 2C_374/2014 E. 3.5.3

3.5.3. Die Beschwerdeführerin führt für ihre Einzelfirma eine ordnungsgemässe Buchhaltung, die sie der Steuerbehörde eingereicht hat. Daher gelten für sie das Massgeblichkeitsprinzip und die Regeln zu Bilanzberichtigung und Bilanzänderung sinngemäss (vgl. § 27 Abs. 3 StG/AG, der gleich lautet wie Art. 18 Abs. 3 DBG). Soweit die Beschwerdeführerin beantragt, den verbuchten Privatanteil von Fr. 1'800.-- rückgängig zu machen, kann ihr nicht gefolgt werden. Eine solche nachträgliche Korrektur unterliegt dem Änderungsverbot. Es verstösst nicht gegen zwingende handelsrechtliche Vorschriften, wenn die Beschwerdeführerin ein leicht höheres Jahresergebnis ausweist, indem sie gewisse Kosten privat trägt, die bei genauer Betrachtung möglicherweise berufsbedingt wären. Die Bestreitung solcher geschäftlicher Kosten aus dem Privatvermögen ist weder handels- noch steuerrechtlich zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin muss sich daher auf dem von ihr ausgewiesenen Privatanteil von Fr. 1'800.-- behaften lassen.