Citation: 6B_742/2018 E. 3

Der Beschwerdeführer wiederholt vor Bundesgericht im Wesentlichen seinen bereits im kantonalen Verfahren vertretenen Rechtsstandpunkt, wonach es dem Strafbefehl vom 18. Dezember 2017 an einer Auseinandersetzung mit seinen Beanstandungen gegen die Geschwindigkeitsmessung fehle, eine solche Beurteilung (auf die er noch heute warte) in Verletzung des rechtlichen Gehörs nie erfolgt sei und es daher auch keine Einsprachefrist gegeben habe, die er hätte einhalten müssen. Mit den Erwägungen des Obergerichts setzt er sich allenfalls rudimentär auseinander. Abgesehen davon, dass er damit die gesetzlichen Anforderungen an die Beschwerdebegründung gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht erfüllt, verkennt er auch die Rechtslage. Dem rechtlichen Gehör wird im Strafbefehlsverfahren namentlich dadurch Rechnung getragen, dass die beschuldigte Person gegen einen Strafbefehl Einsprache erheben und dadurch die Fortsetzung des Verfahrens erreichen kann (Urteil 6B_848/2013 vom 3. April 2014 E. 1, publiziert in Praxis 2014 73 S. 534 ff.). Nichtigkeitsgründe sind vorliegend nicht ersichtlich. Auch gegen möglicherweise fehlerhafte Strafbefehle ist im Übrigen Einsprache zu erheben. Ohne gültige Einsprache wird der Strafbefehl zum rechtskräftigen Urteil (Art. 354 Abs. 3 StPO). Darauf wurde der Beschwerdeführer in der Rechtsmittelbelehrung des Strafbefehls vom 18. Dezember 2017 ausdrücklich hingewiesen. Das Obergericht hält in diesem Zusammenhang in der angefochtenen Verfügung fest, angesichts dieser Rechtsmittelbelehrung hätte dem Beschwerdeführer bewusst sein müssen, dass der Strafbefehl zum rechtskräftigen und vollstreckbaren Urteil wird, wenn nicht innert 10 Tagen nach dessen Erhalt schriftlich Einsprache erhoben werde. Dazu äussert sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht. Dass und inwiefern das Obergericht mit seiner Verfügung gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte, ist folglich weder dargetan noch ersichtlich.