Citation: 6B_1066/2022 E. 1.2

1.2. Zur Beschwerde in Strafsachen ist berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (Art. 81 Abs. 1 lit. a und b BGG). Darunter fällt namentlich die Privatklägerschaft, sofern sie im kantonalen Verfahren adhäsionsweise Zivilansprüche geltend gemacht hat und der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung dieser Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG; BGE 143 IV 434 E. 1.2.3). Die Vorinstanz sprach den Beschwerdegegner 2 frei und wies die Zivilklage der Beschwerdeführerin ab. Die angefochtenen Entscheide wirken sich somit auf die Beurteilung ihrer Zivilansprüche aus. Die Eintretensvoraussetzungen von Art. 81 Abs. 1 lit. a und b Ziff. 5 BGG sind erfüllt. Die Beschwerdelegitimation ist auch insoweit zu bejahen, als die Beschwerdeführerin sich gegen die ihr auferlegten Kosten des Berufungsverfahrens wendet (vgl. Urteil 6B_990/2017 vom 18. April 2018 E. 1.2). Auf die Beschwerde ist grundsätzlich einzutreten.