Citation: 1C_611/2024 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), da die Vorinstanz seine Vorbringen ignoriert habe. Damit kommt er der in diesem Zusammenhang bestehenden qualifizierten Begründungspflicht (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht nach. Abgesehen davon hat die Vorinstanz die für ihren Beschluss wesentlichen Punkte dargelegt, so dass dem Beschwerdeführer eine sachgerechte Anfechtung möglich war. Sie war im Rahmen ihrer Begründungspflicht (als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör) nicht gehalten, sich mit jeglichen (Partei-) Standpunkten einlässlich auseinanderzusetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich zu widerlegen. Indem der Beschwerdeführer den vorinstanzlichen Ausführungen seine eigene Sachverhaltsdarstellung hinsichtlich der Vorkommnisse im September 2022 sowie seine eigene Rechtsauffassung gegenüberstellt, vermag er weder eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung noch eine Rechtsverletzung darzutun. Es trifft denn auch nicht zu, dass die Vorinstanz von einer (nur) gegenüber D.________ geäusserten Drohung ausgegangen ist. Zudem erachtete die Vorinstanz den dringenden Tatverdacht betreffend Drohung nicht aufgrund der Ereignisse nach dem 13. September 2022, sondern aufgrund der versendeten WhatsApp-Nachrichten als gegeben. Inwiefern die zur Anzeige gebrachten Straftatbestände erfüllt sein sollen, zeigt der Beschwerdeführer sodann nicht auf.