Citation: 8C_666/2018 E. 4

Nach einer sorgfältigen Würdigung der medizinischen Aktenlage beurteilte das kantonale Gericht die nach dem 31. Mai 2017 anhaltenden Beschwerden, vorab gestützt auf die Stellungnahme der Frau Dr. med. K.________, als nicht mehr unfallbedingt. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit habe sich der Beschwerdeführer beim Unfall vom 15. Dezember 2015 eine Prellung der degenerativ vorgeschädigten rechten Schulter (Impingement-Symptomatik, Veränderungen der Supraspinatussehne, AC-Gelenksarthrose) zugezogen, die nach spätestens sechs Monaten folgenlos abgeheilt gewesen sei. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass der Unfall lediglich eine vorübergehende Verschlimmerung des krankhaften Vorzustandes verursacht habe. Inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen unrichtig wären, lässt sich jedoch nicht erkennen. So waren die bildgebend gezeigten Schädigungen der Schulter nach dem angefochtenen Entscheid durch den geschilderten Unfallhergang nicht zu erklären. Bei dem, wenn auch wuchtigen, Anprall der Schulter am Metallgeländer komme es nicht zu Scherkräften, die eine traumatische Sehnenruptur herbeizuführen vermöchten. Zwar hätte auch eine relevante Kompressionskraft eine Sehnenverletzung verursachen können. Dafür hätten sich auf den MRI-Bildern vom 5. Januar 2016 jedoch keine Hinweise (wie Schwellung oder Hämatombildung in den Weichteilen) gezeigt. Daran kann der (bei der Diagnosestellung) nicht weiter begründete Hinweis des behandelnden Orthopäden Dr. med. F.________ auf eine traumatische Genese der Impingement-Symptomatik (Bericht vom 14. März 2016) nichts ändern. Es finden sich in den medizinischen Akten auch sonst keine der Einschätzung der Frau Dr. med. K.________ widersprechenden Stellungnahmen. Dies gilt insbesondere auch hinsichtlich ihrer Einschätzung der SLAP-Läsion (superior labrum anterior posterior). Es handle sich dabei um den nach der medizinischen Fachliteratur definitionsgemäss degenerativ verursachten Typ I. Ohne weitere Beweismassnahmen durfte das kantonale Gericht darauf abstellen. Liessen sich am 31. Mai 2017, rund anderthalb Jahre nach dem Unfall, dadurch verursachte Schädigungen an der rechten Schulter nicht feststellen, ist die vorinstanzliche, gestützt auf die Suva-ärztliche Beurteilung ergangene Schlussfolgerung, dass die unfallbedingten Beschwerden zwischenzeitlich abgeheilt seien und keine auch nur teilursächlichen Unfallfolgen vorlägen, nicht zu beanstanden.