Citation: 2C_766/2019 E. 5.2

5.2. Das Verwaltungsgericht hat im angefochtenen Urteil gestützt auf Art. 65 AsylG und unter Berücksichtigung der massgebenden Rechtsprechung (vgl. BGE 137 II 297 E. 3.3 S. 303 f.; Urteile 2C_108/2018 vom 28. September 2018 E. 4.3; 2C_833/2011 vom 6. Juni 2012 E. 2.3) die Voraussetzungen von Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG geprüft und ist folgerichtig zum Schluss gekommen, es liege ein schwerwiegender Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG vor, womit auch die Voraussetzungen einer Wegweisung gemäss Art. 65 AsylG erfüllt sind (vgl. E. 5 des angefochtenen Urteils) : Das Obergericht des Kantons Zug verurteilte den Beschwerdeführer zu einer Freiheitsstrafe von 39 Monaten. Durch den Raub und die Vergewaltigung verletzte er die körperliche, psychische und sexuelle Integrität der Opfer, was als schwerwiegend zu bezeichnen ist. Sodann hat das damalige BFM sein Asyl widerrufen und sich auf Art. 63 Abs. 2 AsylG gestützt, wonach ein Widerruf möglich ist, wenn Flüchtlinge die innere oder die äussere Sicherheit der Schweiz verletzt haben, gefährden oder sich besonders verwerfliche strafbare Handlungen zu Schulden kommen liessen.