Citation: 9C_1/2019 E. A

A.________ bezog seit 1. Januar 2001 eine halbe Invalidenrente. Diese Rentenzusprechung wurde von der IV-Stelle des Kantons Zürich wiederholt bestätigt, u. a. gestützt auf eine Expertise des Ärztlichen Begutachtungsinstituts GmbH, Basel (ABI), vom 6. Juli 2010. Im Rahmen eines neuerlichen Revisionsverfahrens holte die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle Bern, ZVMB GmbH (MEDAS), vom 3. März 2015 ein. Mit Verfügung vom 18. Oktober 2016 hob die IV-Stelle die Invalidenrente auf den 30. November 2016 auf, wobei sie ausführte, dass die Rente ursprünglich aufgrund eines ätiologisch-pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbilds ohne nachweisbare organische Grundlage zugesprochen worden sei. Für die Aufhebung der Rente sei daher keine Verbesserung des Gesundheitszustandes erforderlich.