Citation: 8C_199/2019 E. 5.3.1

5.3.1. Zum Verlauf nach dem ersten Unfall stellte die Vorinstanz fest, dass die Versicherte zwar am 21. Mai 2001 - rund acht Monate nach dem Ereignis - die Arbeit zu 100 % wieder aufgenommen habe. Aufgrund starker Schmerzen sei jedoch eine Umschulung angedacht und die Leistungsfähigkeit zu 20 % eingeschränkt gewesen. In der Klinik B.________ seien die behandelnden Ärzte bei aufgetretenen Rezidiven und ungewisser Behandlungsdauer davon ausgegangen, dass mit keinen bleibenden Nachteilen zu rechnen sei, womit sie eine weitere Schmerzabnahme und eine entsprechende Steigerung der Leistungsfähigkeit erwartet hätten. Gleicher Meinung sei offensichtlich auch die Beschwerdeführerin gewesen, ansonsten sie der Versicherten nicht weitere Heilbehandlung erbracht und von September 2002 bis Dezember 2002 erneut Taggelder ausgerichtet hätte. Zu Recht habe die Beschwerdeführerin den Fall im Zeitpunkt des zweiten Unfalls (19. September 2003) noch nicht abgeschlossen gehabt. Und selbst wenn dem so gewesen wäre, müssten die dann bestehenden Beschwerden zufolge unbestrittenen Kausalzusammenhangs und mangels unfallfremder Ursachen als Rückfall zum ersten Unfall behandelt werden.