Citation: 2F_13/2007 11.12.2007 E. 3

Es trifft zu, dass sich das Bundesgericht im angefochtenen Entscheid nicht ausdrücklich zu der mit den Beschwerden eingereichten Klageschrift der Konkursmasse der Y.________ AG geäussert und dass es auch das Beschwerdeverfahren nicht bis zur Erledigung des Prozesses sistiert hat. Dieser Zivilprozess war indessen für sein Urteil nicht relevant. Abgesehen davon, dass er nicht den Beschwerdeführer betrifft, ist auch der zu beurteilende Sachverhalt nicht identisch. Wie sich aus der dem Bundesgericht vorliegenden Klageschrift sowie aus dem inzwischen ergangenen obergerichtlichen Urteil ergibt, verlangte die Konkursmasse mit ihrer Klage von einem Gläubiger gestützt auf Art. 286 SchKG die Rückerstattung eines Betrages, der innerhalb des letzten Jahres vor der Konkurseröffnung ausbezahlt worden war. Im vorliegenden Fall geht es aber um die Besteuerung von Erträgnissen, die vor dem Beginn dieser Frist gutgeschrieben worden waren und die im damaligen Zeitpunkt auch hätten erhältlich gemacht werden können. Selbst wenn die Klage der Konkursmasse begründet wäre, was einstweilen noch nicht feststeht, da das Obergericht in seinem Urteil vom 17. Juli 2007 die Sache zur Fortsetzung des Beweisverfahrens und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen hat, liesse sich deshalb daraus für das vorliegende Verfahren nichts ableiten. Namentlich würde sich daraus nicht ergeben, dass die Konkursmasse auch Auszahlungen bzw. Gutschriften, die vor der Jahresfrist des Art. 286 SchKG erfolgt sind, anfechten kann. Fehlt es aber an der Erheblichkeit der angeblich übersehenen Tatsachen, ist das Revisionsgesuch als unbegründet abzuweisen.