Citation: 2P.227/2005 24.01.2006 E. 3.4

3.4.1 Der Arbeitsvertrag umfasst 13 Ziffern. Auch wenn er in bestimmten Punkten eine detaillierte Regelung enthält, kann er augenfällig nicht alle Aspekte des Anstellungsverhältnisses ordnen. An verschiedenen Stellen (Ziffn. 3, 4, 5, 6, 10 und 12) wird denn auch ausdrücklich auf weitere Regelwerke verwiesen. Einleitend wird zudem die kommunale Verordnung vom 22. Oktober/8. Dezember 1992 über die Dienst- und Besoldungsverhältnisse des Schulgemeindepersonals (VDBS) als Grundlage des Arbeitsvertrags genannt. Nach deren Art. 1 gelten für Anstellung, Pflichten, Besoldungen und Zulagen, Ferien, Militärdienst, Zivilschutz, Fürsorge bei Krankheit, Unfall, Invalidität, Alter, Tod usw. sinngemäss die für das Staatspersonal des Kantons Zürich massgebenden Regelungen, soweit die Verordnung nichts anderes bestimmt und die Schulpflege keine anders lautenden Anordnungen trifft. 3.4.2 Bei dieser Ausgangslage ist es ohne Weiteres vertretbar und keineswegs willkürlich, wenn das Verwaltungsgericht den Arbeitsvertrag nicht als alleinige Grundlage des Arbeitsverhältnisses betrachtet, sondern die genannte Verordnung und aufgrund des Verweises in deren Art. 1 die für das Zürcher Staatspersonal geltenden Bestimmungen als ergänzend anwendbar bezeichnet hat. Zwar mag der Arbeitsvertrag durchaus "anders lautende Anordnungen" im Sinne von Art. 1 VDBS enthalten, die der Regelung für das Staatspersonal vorgehen. Wie das Verwaltungsgericht willkürfrei annehmen durfte, schliesst das jedoch nicht aus, die Vorschriften für das Staatspersonal in den Bereichen und für die Fragen, die ohne spezielle vertragliche ("anders lautende") Regelung geblieben sind, sinngemäss heranzuziehen. 3.4.3 Die Beschwerdeführerin hält es zwar für "fraglich", ob sie als Fachlehrperson unter die erwähnte kommunale Verordnung falle; sie ist der Ansicht, auch die Regelung für das Staatspersonal könne nicht sinngemäss für Lehrpersonen gelten, weil diese dem besonderen Zürcher Lehrerpersonalgesetz vom 10. Mai 1999 (LPG/ZH) unterständen. Inwiefern die gegenteilige, auf einer umfassenderen Sichtweise beruhende Auffassung des Verwaltungsgerichts gegen die Verfassung verstossen soll, legt sie jedoch nicht rechtsgenüglich dar, weshalb auf ihre diesbezüglichen Einwendungen nicht einzutreten ist (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; E. 1). Im Übrigen ist nicht ersichtlich, weshalb die kommunale Verordnung nicht für Fachlehrer gelten sollte, regelt sie doch gemäss ihrem Titel die Belange des gesamten Schulgemeindepersonals; zudem werden die Fachlehrer in Art. 3 VDBS ausdrücklich erwähnt. Ausserdem ist die Beschwerdeführerin verschiedentlich darauf hingewiesen worden, dass im Zeitpunkt des Erlasses der Verordnung (Ende 1992) eine besondere Regelung für die Lehrer auf kantonaler Ebene nur bezüglich der Besoldung bestand; im Weiteren war - wie für das Staatspersonal überhaupt - die damalige Beamtenverordnung (d.h. "die für das Staatspersonal geltende Regelung"), die später durch das Personalgesetz abgelöst wurde, anwendbar.