Citation: 1C_72/2021 E. 4.5

4.5. Dass die Vorinstanz aufgrund des aktenkundigen Umgebungsplans vom 6. März 2018 sowie den übrigen Unterlagen und Angaben erwog, die Umgebung sei im Grundsatz bereits definiert, ist nicht zu beanstanden. Die vorhandenen Unterlagen ermöglichen ein hinreichend konkretes Bild über das Bauprojekt. Die Nachreichung des detaillierten Umgebungsplans bezieht sich, zumindest betreffend die bereits erwähnten Punkte des Containerstandorts bzw. allfälliger Zäune und Treppen, sofern diesbezüglich überhaupt etwas nachzureichen sein wird, auf untergeordnete Mängel. Diese können erst auf den Baubeginn hin geklärt werden und erfordern keine konzeptionelle Überarbeitung des Projekts bzw. ist nicht mit einem grösseren planerischen Aufwand zu rechnen. Es kommt im Verfahren zur Bewilligung von Bauvorhaben, wie von der Vorinstanz erwogen, regelmässig vor, dass die Bewilligung der Umgebungsarbeiten nicht gleichzeitig mit der Hauptbewilligung erteilt werden, sondern in der Hauptbewilligung verfügt wird, die entsprechenden Pläne seien rechtzeitig einzureichen und bewilligen zu lassen. Bei der Umgebungsgestaltung handelt es sich um ein Projektbestandteil, aus dem sich jedenfalls bei kleineren Bauvorhaben, wie dem vorliegenden, üblicherweise keine so wesentlichen neuen Auswirkungen oder Änderungen für das Projekt ergeben, dass sie zwingend zusammen mit der Hauptbewilligung erlaubt werden müssten (vgl. E. 4.2 hiervor). Bei der von der Beschwerdeführerin ebenfalls als zu koordinierend gerügten angeblich ungenügenden Erschliessung des Bauprojekts handelt es sich indessen grundsätzlich um einen wesentlichen Bestandteil einer Baubewilligung, der nicht erst im Nachhinein beurteilt werden darf (vgl. Art. 22 Abs. 2 lit. b RPG). Dem angefochtenen Entscheid lässt sich jedoch entnehmen, dass die Zufahrt der Parzelle mit der bereits bestehenden strassenmässigen Erschliessung übereinstimmt. Die Vorinstanz verwies diesbezüglich auf die Erwägung der Baubewilligungsbehörde, wonach das heutige Mehrfamilienhaus über eine Zufahrt mit einer Breite von minimal 2,9 m und maximal 4,7 m erschlossen sei. Als reine Zufahrt ohne Durchgangsverkehr genüge die Strasse mit den genannten Ausmassen den Anforderungen, zumal sie ausschliesslich für die 13 geplanten Parkplätze genügen müsse (vgl. E. 9.7.3 des angefochtenen Entscheids). Dass die Vorinstanz vor diesem Hintergrund, namentlich der bereits bestehenden Erschliessungssituation sowie dem Umstand, dass keine Rampen mit Gefällen, Terraingestaltungen mit Böschungen und Neigungen geplant sind, von einer hinreichenden Zufahrt ausgegangen ist, ist nicht zu beanstanden. Dies gilt umso mehr, als die Beschwerdeführerin die Ausmasse der Strasse ohnehin nicht substanziiert bestreitet. Nach der willkürfreien Auffassung der Vorinstanz sind folglich keine wesentlichen Änderungen hinsichtlich der Erschliessungssituation zu erwarten. Die dagegen gerichteten Vorwürfe der Beschwerdeführerin dringen nicht durch, soweit diese überhaupt rechtsgenüglich begründet sind. Ihr beiläufiger Einwand, die geplanten Parkplätze könnten die VSS-Normen nicht einhalten und die Verkehrssicherheit sei nicht gegeben, genügt den Substanziierungsanforderungen jedenfalls nicht (vgl. E. 1.3 hiervor).