Citation: 2C_332/2023 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1988) ist Staatsangehöriger von Bosnien und Herzegowina. Er reiste 1991 im Rahmen des Familiennachzugs zu seinen Eltern in die Schweiz ein. Zuvor hatte er bei seinen Grosseltern im Heimatland gelebt. Im Februar 2014 heiratete er seine Landsfrau B.A.________, mit welcher er zwei Kinder (geb. 2017 und 2021) hat. Alle vier Familienmitglieder verfügen über eine Niederlassungsbewilligung. A.b. Während seiner Anwesenheit in der Schweiz trat A.A.________ mehrfach strafrechtlich in Erscheinung: Am 4. August 2010 wurde er wegen einfacher Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Busse von Fr. 200.-- verurteilt. Das Bezirksgericht Münchwilen verurteilte ihn am 21. Oktober 2010 wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls, mehrfacher Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und Versuchs dazu, beides mehrfach begangen, versuchter Irreführung der Rechtspflege, grober Verletzung der Verkehrsregeln sowie mehrfacher Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 22 Monaten, unter Anrechnung von 75 Tagen erstandener Untersuchungshaft, sowie einer Busse von Fr. 2'000.--, unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren. Sowohl am 6. Januar 2012 als auch am 6. Dezember 2017 wurde er wegen weiterer Strassenverkehrsdelikte gebüsst. Sodann verurteilte das Kantonsgericht Luzern A.A.________ am 29. Juni 2021 im Berufungsverfahren wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls sowie Gehilfenschaft dazu, mehrfacher qualifizierter Sachbeschädigung und Gehilfenschaft dazu, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs und Gehilfenschaft dazu sowie Entwendung eines Fahrzeugs zum Gebrauch, alles begangen in der Zeit zwischen dem 20. März und dem 18. Juni 2015, zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren, unter Anrechnung von 192 Tagen bereits erstandener Freiheitsbeschränkung. Ein Jahr der Freiheitsstrafe war unbedingt zu vollziehen; für die restlichen zwei Jahre wurde der bedingte Vollzug gewährt, wobei die Probezeit auf zwei Jahre festgesetzt wurde. Das Bundesgericht wies die von A.A.________ gegen dieses Urteil erhobene Beschwerde ab (Urteil 6B_1071/2021 vom 7. April 2022). A.c. Angesichts des Urteils des Bezirksgerichts Münchwilen vom 21. Oktober 2010 verwarnte das Migrationsamt des Kantons Zürich A.A.________ am 24. Oktober 2012 und drohte ihm den Widerruf der Niederlassungsbewilligung an. Zudem wies es ihn am 26. Juli 2018 wegen mehrerer eingeleiteter Betreibungen und Verlustscheine auf die Folgen des Nichterfüllens finanzieller Verpflichtungen hin. Im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils wies er Verlustscheine im Gesamtbetrag von Fr. 22'592.-- und offene Forderungen im Zusammenhang mit dem Strafurteil vom 29. Juni 2021 von über Fr. 100'000.-- auf.