Citation: 7B_1049/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, dass der Beschwerdegegner 1 wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zu verurteilen sei und rügt in diesem Zusammenhang eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. Sie wirft der Vorinstanz im Wesentlichen vor, nicht alle in Bezug auf das Festhalten während dem Messereinsatz gemachten Aussagen berücksichtigt zu haben. Insbesondere habe sie die vom Beschwerdegegner 3 anlässlich der Konfrontationseinvernahme vom 11. Juni 2019 diesbezüglich zu Protokoll gegebenen Aussagen ignoriert. Unter Würdigung aller relevanter Beweismittel sei klar davon auszugehen, dass der Beschwerdegegner 1 das Opfer während der Messerstecherei bewusst festgehalten habe, sodass E.________ auf dieses habe einstechen können. Angesichts der mehrfachen eindeutigen Aussagen betreffend das Festhalten lasse sich der vorinstanzliche Schluss, wonach die Aussagen diesbezüglich zu unbestimmt seien, nicht halten. Die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt. Hätte sie den Sachverhalt richtig festgestellt, so hätte sie den Beschwerdegegner 1 der versuchten vorsätzlichen Tötung (und nicht der Nötigung) schuldig sprechen müssen.