Citation: I 121/02 29.11.2002 E. 3

3.1 Für die Ermittlung des bis Ende 1994 massgebenden Invaliditätsgrades ist mit der Vorinstanz auf das Gutachten der Rheumaklinik am Spital X.________ vom 29. März 1994 abzustellen, gemäss welchem der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit als Maler zwar nur zu 50 %, für leidensangepasste Arbeiten (Hebebelastung nicht über 20 kg, keine Überkopfarbeiten, kein permanentes Bücken) jedoch vollumfänglich arbeitsfähig war. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, wie schon im kantonalen Prozess, geäusserten Auffassung des Versicherten kann nicht gesagt werden, dass das Gutachten keine Aussage zum Grad der Arbeitsfähigkeit in der Zeit vor seiner Erstellung enthalte. So nimmt die Expertise bei der Beschreibung der aktuellen Beschwerden ausdrücklich auf den Verlauf der Symptomatik in den vorangegangenen ein bis zwei Jahren Bezug. Die Entwicklung des Gesundheitsschadens wird denn auch im Rahmen der abschliessenden Beurteilung für einen längeren Zeitraum nachgezeichnet. Das Gutachten kann daher nicht als blosse Momentaufnahme verstanden werden, die keine Rückschlüsse auf den hier interessierenden Zeitraum zuliesse. Es enthält keine Hinweise, dass zu einem früheren Zeitpunkt schlimmere Beschwerden als die bei der Begutachtung erhobenen bestanden haben könnten. 3.2 Der Beschwerdeführer macht geltend, die gesundheitlichen Einschränkungen seien im massgebenden Gutachten der Rheumaklinik am Spital X.________ vom 29. März 1994 nur unvollständig erhoben worden und damit nur teilweise in die Schätzung der Arbeitsfähigkeit eingeflossen. Hinsichtlich der Kopfschmerzen deutet alles darauf hin, dass diese - wenn überhaupt - jedenfalls erst nach dem hier interessierenden Zeitraum zu einem limitierenden Faktor für die zumutbarerweise zu erbringende Arbeitsleistung wurden. Sie fanden im vorerwähnten Gutachten zum ersten Mal überhaupt Erwähnung, und dies auch nur im Sinne eines Nebenpunktes. Die erste Konsultation der Abteilung für Kopfweh und Schmerz an der Neurologischen Klinik des Spital X.________ datiert vom Frühjahr 1995. Das unter Berücksichtigung der bisherigen Akten erstellte Gutachten derselben Klinik vom 17. Juli 2000 wiederum hält fest, dass sich diese Beschwerden erst nach 1994 verstärkt und unter Medikation gebessert hätten, wobei der Patient selber die lumbale Situation als weit wichtigere Einschränkung angebe. Die Berücksichtigung der Kopf- und Nackenschmerzen im Rahmen der Begutachtung vom 11. Mai 2000 am Spital X.________ führte denn auch zu keinem höheren Grad der Arbeitsunfähigkeit. Was die später festgestellten psychischen Beschwerden angeht, so stellt der angefochtene Entscheid zu Recht fest, dass sich den Akten keine Hinweise entnehmen lassen, wonach das entsprechende Leiden bereits im massgebenden Zeitraum bestanden haben könnte.