Citation: 1P.655/2002 02.09.2003 E. C

Nachdem A.W.________ die vollständige Ausfertigung des Urteils verlangt hatte, erhob er, nunmehr vertreten durch Rechtsanwalt Markus Häfliger, mit Eingabe vom 8. Mai 2002 Berufung beim Obergericht des Kantons Aargau. Er rügte eine Verletzung seines Anspruchs auf Befragung der Belastungszeugen. Bei dieser Ausgangslage habe das Bezirksgericht Muri nicht auf die ihn belastenden Aussagen abstellen dürfen. Es gehe insbesondere nicht an, die nicht protokollierten und nur indirekt wiedergegebenen Aussagen der drei Kinder der Ehegatten X.________ als Beweismittel heranzuziehen. Wolle man den Angeklagten verurteilen, seien diese formell unter Wahrung sämtlicher Verteidigungsrechte zu befragen. Dasselbe gelte für die Aussagen des Nachbarehepaars Y.________. Nachdem C.X.________ und D.X.________ sowie F.Y.________ und G.Y.________ anlässlich der Instruktionsverhandlung vom 25. September 2002 zur Sache befragt worden waren, wies das Obergericht die Berufung des Angeklagten mit Urteil vom 24. Oktober 2002 ab. Mit der Vorinstanz sei festzuhalten, dass der Angeklagte nicht nur Äpfel in Richtung des Nachbargrundstücks geworfen, sondern auch die Hausmauer des Privatklägers getroffen habe.