Citation: 2C_72/2023 E. 7.5.1

7.5.1. So kann es aufgrund von Vorerkrankungen, Prädispositionen und Medikamenteneinnahmen Kontraindikationen geben oder zu Arzneimittelinteraktionen kommen. Gemäss den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) zählen zu den schwerwiegenden unerwünschten Wirkungen namentlich psychiatrische Störungen wie affektive Störungen, Ängstlichkeit und Desorientierung, deren Auftreten vor allem bei prädisponierten Patientinnen nicht ausgeschlossen werden kann. Ferner kann es zu neurologischen Störungen, zur Ruptur von Ovarialzysten und zu schweren Überempfindlichkeitsreaktionen wie einem Angioödem kommen. Ein ebenfalls C.________ enthaltenes Arzneimittel wurde unterdessen wieder vom Schweizer Markt genommen, nachdem es zu mehreren schweren Leberschädigungen mit nachfolgender Lebertransplantation gekommen ist (angefochtener Entscheid Bst. B.c und E. 4.4.4.3).