Citation: 9C_56/2023 E. 2.4.2

2.4.2. Das Bundesverwaltungsgericht hat im angefochtenen Entscheid einen anderen Weg beschritten, die Legitimation der Steuerpflichtigen zur Fortführung des Beschwerdeverfahrens umfassend geprüft, diese letztlich verneint und aufgrund dessen die Gegenstandslosigkeit der Beschwerde festgestellt. Unter dem Strich tritt dasselbe Ergebnis ein, wie wenn das Bundesverwaltungsgericht im Sommer 2022 entschieden hätte, mit Blick auf die Einstellung des Konkursverfahrens mangels Aktiven sei das Beschwerdeverfahren in Anwendung von Art. 207 Abs. 2 SchKG einzustellen. Die vom Bundesverwaltungsgericht gewählte Prüfung der Legitimation war damit zwar erlässlich, im Ergebnis ist das Vorgehen aber nicht zu beanstanden. Bundesrechtlich einwandfrei ist das Bundesverwaltungsgericht zum Ergebnis gelangt, dass die Beschwerde gegenstandslos geworden und folglich abzuschreiben sei. Wie dargelegt, wäre es in Anwendung von Art. 207 Abs. 2 SchKG ebenso zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens gekommen, wobei sich weitere abklärende Schritte (wie die Prüfung der Legitimation) erübrigt hätten. Der Hauptantrag, den die Steuerpflichtige stellt, ist damit unbegründet, wenngleich aufgrund motivsubstituierender Erwägungen (vorne E. 1.2).