Citation: 1F_11/2022 E. 1.1

1.1. A.________ ist Eigentümer der von ihm landwirtschaftlich genutzten Parzelle Nr. 2391 im Grundbuch Pieterlen. Im April 2019 meldete er der Einwohnergemeinde Pieterlen aufgrund selbst veranlasster Boden- und Wasseranalysen die mutmassliche Existenz von belastetem Material auf seiner Liegenschaft. Das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern (AWA) fand gestützt auf historische Karten und Luftbilder heraus, dass auf einem Teil der Parzelle bis Ende der 1950er Jahre belastetes Material abgelagert wurde. Mit Verfügung vom 16. August 2019 stellte es fest, der ehemalige Grubenbereich auf der Parzelle Nr. 2391 gelte als belasteter Standort; dieser sei aufgrund seiner Lage im Gewässerschutzbereich "übriger Bereich", der hydrogeologischen Standortbedingungen sowie der nachgewiesenen Abfälle jedoch nicht untersuchungsbedürftig; das fragliche Gebiet werde ohne Weiterungen in den Kataster der belasteten Standorte des Kantons Bern eingetragen. Dagegen reichte A.________ Beschwerde bei der nachmaligen Bau- und Verkehrsdirektion des Kantons Bern (BVD) ein und beantragte insbesondere, die Sanierungsbedürftigkeit des Standorts näher zu untersuchen. Am 30. Januar 2020 wies die Direktion die Beschwerde ab. In der Folge blieb auch eine Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern erfolglos. Mit Urteil 1C_404/2021 vom 24. Februar 2022 wies schliesslich das Bundesgericht eine bei ihm erhobene Beschwerde in der Streitsache ab.