Citation: 8C_19/2024 E. 6.1

6.1. Dies gilt zunächst hinsichtlich seiner Einwände unter Verweis auf die neurologische Einschätzung im Spital E.________ durch Dr. med. B.________. Auf ihre erste Stellungnahme vom 7. Oktober 2020, die sie nach bereits unauffälligen Neurographien abgab, folgten elektrophysiologische Untersuchungen im März 2021, die erneut keine pathologischen Befunde zeigten. Dies galt auch für die von Dr. med. B.________ im Bericht vom 8. März 2021 erwähnte Symptomausweitung, die sich keinem peripheren Nerv zuordnen liess. Es musste schliesslich bei bloss teilweise traumatisch bedingten Verdachtsdiagnosen (Karpaltunnelsyndrom und Neuropathie im Bereich des Nervus cutaneus antebrachii lateralis) sein Bewenden haben. Dass die RAD-Ärztin nach umfassender, aber erfolgloser Abklärung von nicht objektivierbaren Schmerzen ausging, die ausser Acht bleiben müssen, und die Vorinstanz ihrerseits keine auch nur geringen Zweifel an dieser Stellungnahme zu erkennen vermochte, ist nicht zu beanstanden. Daran kann auch nichts ändern, dass Dr. med. B.________ damals noch weitere Behandlungsmöglichkeiten in Form der bereits eingeleiteten Ergotherapie zusammen mit der Gabe von muskelentspannenden Medikamenten vorschlug und eine Arbeitsfähigkeit vorerst als nicht gegeben erachtete. Dies muss umso mehr gelten, als sie selber von weiteren Verlaufskonsultationen absah. Zu ergänzen bleibt, dass der Orthopäde Dr. med. C.________, auf dessen gleichlautende Einschätzung sich der Beschwerdeführer weiter beruft, seinerseits auf dieselben erfolglosen Abklärungen und die erwähnten Verdachtsdiagnosen sowie auf den Behandlungsabschluss in der Klinik D.________ im Sommer 2021 verwies. Soweit er von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausging, stützte sich Dr. med. C.________ somit ebenfalls auf die subjektiven Schmerzangaben des Beschwerdeführers (Bericht vom 18. Januar 2022).