Citation: 2P.98/2004 09.05.2005 E. B

Die Erben erhoben am 15. Februar/15. März 2002 gegen die Veranlagungen Einsprache. Sie machten hauptsächlich geltend, auf Grund der Steuerausscheidung werde der Nachlass von den beiden Kantonen insgesamt mit einer über 100 % liegenden Quote besteuert, was eine verfassungswidrige interkantonale Doppelbesteuerung bedeute. Die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt sistierte das Verfahren antragsgemäss bis zum Entscheid über die Einsprache durch die Zürcher Steuerbehörden. Das Kantonale Steueramt Zürich sistierte am 6. November 2002 seinerseits das Einspracheverfahren bis zum Abschluss eines beim Bundesgericht hängigen Verfahrens in einem andern Doppelbesteuerungsfall. (Das betreffende Urteil im Verfahren 2P.314/2001 erging am 23. September 2003.) Am 4. März 2004 erliess das Kantonale Steueramt (für die Finanzdirektion des Kantons Zürich) die Einspracheverfügung. Das Steueramt führte aus, auf Grund des bundesgerichtlichen Urteils vom 23. September 2003 sei für die Bestimmung der Steuerquoten auf die Repartitionswerte abzustellen. Es hiess die Einsprache in diesem Punkt gut, reduzierte die zürcherische Quote auf 2.358 % und setzte für die Steuerausscheidung den Liegenschaftsanteil im Kanton Zürich mit Fr. 395'000.-- ein. Demgegenüber wies das Steueramt die Einsprache insofern ab, als es den Differenzbetrag von Fr. 205'000.-- zwischen Verkehrswert und Repartitionswert (Fr. 600'000.-- abzüglich Fr. 395'000.--) der vollen Steuerhoheit des Kantons Zürich unterwarf. Die Erbschaftssteuer erhöhte sich dadurch auf Fr. 174'713.--.