Citation: 7B_829/2023 E. 2.3.4

2.3.4. Ferner kann der Beschwerdeführer aus dem erstinstanzlichen Urteil nichts zu seinen Gunsten ableiten: Die Vorinstanz fällt als Berufungsgericht ein neues Urteil, welches dasjenige der ersten Instanz ersetzt. Dabei ist sie nicht an die Einschätzung des erstinstanzlichen Gerichts gebunden, sondern nimmt grundsätzlich eine eigene Strafzumessung vor (Urteil 6B_1310/2023 vom 19. August 2024 E. 3 mit Hinweisen). Da sie dabei nicht an das Verschlechterungsverbot nach Art. 391 Abs. 2 StPO gebunden war, durfte die Vorinstanz im vorliegenden Fall über die erstinstanzlich festgesetzte Strafe hinausgehen, ohne Bundesrecht zu verletzen.