Citation: 8C_706/2023 E. A

Die 1983 geborene A.________ meldete sich am 12. Juni 2021 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Sie wies auf eine am 1. Oktober 2018 erlittene Verbrühung mit darauf folgender Heparin-induzierter-Thrombozytopenie sowie auf eine pulmonale Hypertonie hin. Die IV-Stelle des Kantons Zürich klärte den Sachverhalt in medizinischer und beruflicher Hinsicht ab. Im Vorbescheidverfahren unterbreitete sie das Dossier erneut dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD). Dieser gelangte mit Stellungnahme vom 27. Dezember 2022 zum Ergebnis, die pulmonale Hypertonie sei erfolgreich behandelt worden und die kardiologische Kontrolle vom März 2022 habe normale Befunde ergeben. Dr. med. B.________ habe die Versicherte gemäss Bericht vom 4. Mai 2022 für leichte sitzende Tätigkeiten als voll leistungsfähig beurteilt. Diese Einschätzung sei zu übernehmen. Mit Verfügung vom 20. Januar 2023 verneint die IV-Stelle einen Anspruch auf Invalidenrente mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades.