Citation: 6B_1421/2021 E. 6.2.2

6.2.2. Hinsichtlich des Genugtuungsbegehrens führt die Vorinstanz aus, der Beschwerdegegner 2 sei aufgrund des Schlages einen Tag hospitalisiert worden und habe zahlreiche Behandlungen über sich ergehen lassen müssen. Er habe eine schmerzhafte Rissquetschwunde erlitten und sich über einen Zeitraum von mehr als einem halben Jahr zahlreichen zahnmedizinischen Behandlungen aufgrund seines abgebrochenen Zahnes unterziehen müssen, was für ihn sowohl mit Verlust an Lebenszeit als auch mit Schmerzen verbunden gewesen sei. Zuletzt habe ihm infolge seiner Nasenverletzung auch eine Prothese eingesetzt werden müssen. Dass all dies zu einer erheblichen seelischen Unbill geführt habe, sei ohne Weiteres nachvollziehbar. Dass sodann auch von einer erheblichen objektiven Schwere des Eingriffs ausgegangen werden müsse, ergebe sich bereits aus den Verletzungsfolgen. Die Voraussetzungen für die Zusprechung einer Genugtuung seien damit erfüllt (vgl. angefochtener Entscheid E. IV.3.1 S. 16). Der Beschwerdeführer wiederholt in den Randziffern 75-78 der Beschwerde lediglich Wort für Wort seine Ausführungen aus der Berufungsverhandlung (vgl. vorinstanzliche Akten 103 Rz. 50 ff.), womit er den Begründungsanforderungen des bundesgerichtlichen Verfahrens nicht genügt (vgl. E. 1 oben). Ohnehin ist mit Blick auf die wiedergegebene Begründung auch in diesem Punkt keine Bundesrechtsverletzung zu erkennen. Die vom Beschwerdegegner 2 erlittenen Verletzungen ergeben sich aus dem anklagegegenständlichen Sachverhalt (vgl. E. 2.2.1 oben). Die Vorinstanz korrigiert entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers keine Versäumnisse des Beschwerdegegners 2, wenn sie diesen Sachverhalt unter Art. 47 OR subsumiert und dem Beschwerdegegner 2 die verlangte Genugtuung zuspricht.