Citation: 6S.231/2003 02.09.2003 E. 1

Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begründet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgenössisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP). Der Kassationshof ist an die tatsächlichen Feststellungen der kantonalen Behörde gebunden (Art. 277bis Abs.1 BStP; BGE 126 IV 65 E. 1 mit Hinweisen). Die Qualifizierung des Fahrmanövers als grobe Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Ziff. 2 SVG ist nicht umstritten. Hingegen macht der Beschwerdeführer - wie bereits vor Kantonsgericht - eine Verletzung von Art. 63 StGB geltend. Eine Gefängnisstrafe von zwei Wochen erscheine in Würdigung aller Umstände als extrem hart und unverhältnismässig. Auf eine Freiheitsstrafe neben der Busse sei zu verzichten.