Citation: 8C_106/2024 E. 3.2.6

3.2.6. Betreffend die Wahl der Bemessungsmethode hielt die Vorinstanz fest, die Beschwerdeführerin sei nach Eintritt des Gesundheitsschadens im Dezember 2013 weiterhin in einem verminderten Umfang für die B.________ GmbH tätig gewesen, auch wenn sie sich gemäss eigenen Angaben seit 2014 keinen Lohn mehr ausbezahlen lassen habe. Da das Unternehmen vor Eintritt des Gesundheitsschadens einen von der Beschwerdeführerin (und ihrem Ehegatten) zu tragenden Verlust ausgewiesen habe, sodass kein Verdienst resultiert habe, lasse sich das Valideneinkommen weder ziffernmässig festlegen noch im Sinne eines Annäherungswertes plausibel schätzen. Zudem habe die Beschwerdeführerin bei Eintritt des Gesundheitsschadens im Dezember 2013 die selbstständige Tätigkeit erst während einer verhältnismässig kurzen Dauer ausgeübt, weshalb der Verdienst aus dieser Tätigkeit schon deshalb keine genügende Grundlage für die Bestimmung des Valideneinkommens darstelle. Die Voraussetzungen für die Anwendung der Einkommensvergleichsmethode seien deshalb vorliegend nicht erfüllt und die Invalidität sei demzufolge nach dem ausserordentlichen Bemessungsverfahren zu ermitteln. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen der Vorinstanz nicht auseinander und zeigt somit nicht auf, inwiefern diese bei der Wahl der Bemessungsmethode Bundesrecht verletzt haben soll. Sie macht einzig geltend, sie hätte das Bistro bei Gesundheit nie übernommen, worin ihr nach dem Gesagten aber nicht zu folgen ist (vgl. E. 3.2.5 hiervor). Da auch sonst keine Bundesrechtsverletzung ersichtlich ist, hat es bei der ausserordentlichen Bemessungsmethode sein Bewenden.