Citation: 2C_376/2021 E. B

Am 14. April 2018 trennten sich A.________ und B.________ und am 30. Juli 2018 beantragte A.________ die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung. Nach Abklärung des Sachverhalts und Einholung einer Stellungnahme von A.________ zur Trennung stellte das Migrationsamt des Kantons Thurgau (nachfolgend: Migrationsamt) A.________ am 5. Dezember 2018 die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung in Aussicht und gewährte ihr diesbezüglich das rechtliche Gehör. Mit Eingabe vom 11. Februar 2019 liess A.________ vorbringen, die Ehe sei keinesfalls definitiv gescheitert. Für die Trennung sei die Familie des Ehemanns verantwortlich, welche sie aus der Wohnung verstossen habe. Es liege körperliche und vor allem psychische Gewalt der Familie des Ehemanns vor, so dass ein Härtefall gegeben sei. Eine Rückkehr in den Kosovo sei nicht möglich, da sie dort schutzlos sei und keine Aussicht auf berufliche Integration bestehe.