Citation: 8C_101/2024 E. 5.2

5.2. In Bezug auf die Unfallschwere macht der Beschwerdeführer geltend, das kantonale Gericht habe das Ereignis vom 5. Mai 2021 bagatellisierend und falsch bzw. unpräzis geschildert. Er sei als Fahrer eines selbstgebauten E-Bikes mit ungefähr 25 km/h heftig seitlich mit einem vortrittsbelasteten Personenwagen kollidiert und - mit dem behelmten Kopf voran - über die Motorhaube gegen die Windschutzscheibe geschleudert worden. Aufgrund der Wucht des Kopfanpralls sei nebst der Windschutzscheibe auch der Helm zerborsten. Mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu ähnlichen Ereignissen sei daher ein mittlerer Unfall im Grenzbereich zu den schweren Unfällen anzunehmen. Damit genüge ein einziges Kriterium zur Bejahung der Adäquanz.