Citation: I 38/00 05.03.2001 E. 2

2.- Streitig ist einzig, ob die mit Wirkung ab 1. September 1995 zugesprochene ganze Invalidenrente zu Recht auf den 30. September 1998 befristet wurde. a) Die Vorinstanz geht unter Würdigung der verschiedenen ärztlichen Berichte und Gutachten davon aus, dass der Beschwerdeführer spätestens ab Juni 1998 in der Lage gewesen sei, der Tätigkeit als Krankenpfleger wieder fast vollschichtig nachzugehen, sodass gestützt auf Art. 88a IVV die Invalidenrente auf den 30. September 1998 zu befristen sei. b) Das Fachkrankenhaus Nordfriesland gGmbH, Bredstedt, erstattete am 31. Januar 2000 ein Gutachten. Darin wird die Diagnose einer multiplen Chemical Sensitivity mit Schwergewicht Chronic Fatigue gestellt. Bezüglich der Auswirkungen dieser gesundheitlichen Beeinträchtigung wird ausgeführt, dass der Ausübung einer Erwerbstätigkeit gegenwärtig insbesondere das Beschwerdebild im Sinne eines Chronic-fatigue-Syndroms sowie die ausgeprägten Intoleranz-Reaktionen auf volatile organische Chemikalien entgegenstünden. Die vorgeschlagenen therapeutischen Massnahmen könnten nur mittel- bis langfristig zu einer Stabilisierung des Gesundheitszustandes und zur Erlangung ausreichender beruflicher Belastbarkeit führen. In Anbetracht dieser medizinischen Aktenlage und der Angaben der deutschen Ärzte ist fraglich, ob in der Zeit nach dem 30. September 1998 nicht doch weiterhin eine rentenbegründende Invalidität bestanden hat. Bei der aktuellen Aktenlage bestehen Anhaltspunkte für eine weitere durch medizinische Gründe bedingte Arbeitsunfähigkeit auch für die Zeit nach dem 30. September 1998, wovon auch die IV-Stelle ausgeht. Wie diese gestützt auf die Stellungnahme ihres ärztlichen Dienstes in der Vernehmlassung zutreffend darlegte, drängt sich der Beizug weiterer medizinischer Akten auf.