Citation: 2C_715/2020 E. 2.3.1

2.3.1. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er sei nicht verpflichtet gewesen, auf seine ausserehelichen Kinder hinzuweisen, gehen seine Rügen an der Sache vorbei. Die Vorinstanz hat nicht die ausserehelichen Kinder als wesentliche Tatsachen nach Art. 62 Abs. 1 lit. a AuG qualifiziert, sondern seine Parallelbeziehung. Sie hat die ausserehelichen Kinder lediglich als Indiz für die Parallelbeziehung herangezogen, was nicht zu beanstanden ist. Dass das Verschweigen einer Parallelbeziehung im Ausland unter den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. a AuG (i.V.m. Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG) fällt, ist offensichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht bestritten (vgl. BGE 142 II 265 E. 3.2 S. 266 f.).