Citation: C 394/00 23.10.2001 E. A

A.- Der 1950 geborene H._______ arbeitete zuletzt bis 6. Mai 1997 als Verkaufsberater im Aussendienst bei der Firma S._______ und meldete sich am 9. Mai 1997 arbeitslos. Am 1. Juni 1997 nahm er bei der Firma A._______ AG eine Zwischenverdiensttätigkeit als Aussendienstmitarbeiter auf Provisionsbasis an, wobei er im Monat September 1997 ein Einkommen in der Höhe von Fr. 436.- erzielte (Bescheinigung der Arbeitgeberin über Zwischenverdienst vom 21. Oktober 1997). Mit Verfügung vom 5. September 1997, welche unangefochten in Rechtskraft erwuchs, setzte die Arbeitslosenkasse des Kantons Thurgau den berufs- und ortsüblichen Lohn bei der Firma A._______ AG auf Fr. 2756.- im Monat fest. Darauf forderte sie von H._______ für den Monat September 1997, unter Anrechnung eines Zwischenverdienstes von Fr. 2756.-, zu Unrecht ausgerichtete Taggelder im Betrag von Fr. 1746. 20 zurück (Verfügung vom 9. Juni 1998).