Citation: 2C_865/2022 E. 3.7

3.7. Aufgrund der vorangehenden Erwägungen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in analoger Anwendung von Art. 309 Abs. 1 lit. a StPO und Art. 310 Abs. 1 lit. a StPO das Vorliegen eines hinreichenden Anfangsverdachts einer Berufsregelverletzung verneint und deshalb kein Disziplinarverfahren eröffnet hat. Mangels Anfangsverdacht einer Berufsregelverletzung braucht auch nicht weiter auf das Vorbringen des Beschwerdeführers eingegangen zu werden, eine zivilrechtskonforme Bevollmächtigung des verzeigten Anwalts durch die beiden Mehrheitsaktionäre vermöchte die Verletzung von Berufsregeln aufgrund von deren absoluter Geltung nicht zu heilen. Die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahme der Anzeige des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet.