Citation: 1P.186/2006 19.04.2006 E. 1

Beim angefochtenen Entscheid handelt es sich weder um ein Straf- oder Massnahmenurteil eines Strafgerichtes, noch um einen Vollzugsentscheid einer kantonalen Straf- und Massnahmenvollzugsbehörde. Der Haftrichter hat vielmehr (gestützt auf § 68 StPO/ZH) ein Gesuch des Beschwerdeführers um Entlassung aus der strafprozessualen Sicherheitshaft abgelehnt. Der Beschwerdeführer beantragt neben der Aufhebung des angefochtenen Entscheides seine Entlassung aus der Sicherheitshaft und die Überführung in den ordentlichen Strafvollzug. Dieses Begehren ist in Abweichung vom Grundsatz der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde grundsätzlich zulässig, da im Falle einer nicht gerechtfertigten strafprozessualen Haft die von der Verfassung geforderte Lage nicht schon mit der Aufhebung des angefochtenen Entscheids sondern erst durch eine positive Anordnung hergestellt werden kann (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131 f.; 124 I 327 E. 4a S. 332, je mit Hinweisen). Bei der vorliegenden staatsrechtlichen Beschwerdesache handelt es sich allerdings nicht um einen Haftprüfungsfall im engeren Sinne (von Art. 31 Abs. 4 BV). Der Beschwerdeführer beantragt nicht, er sei unverzüglich aus der strafprozessualen Haft in die Freiheit zu entlassen. Vielmehr stellt er den Antrag, der Freiheitsentzug sei zwar faktisch weiterzuführen, die Sicherheitshaft sei jedoch aufzuheben und es sei ihm stattdessen der Antritt einer Freiheitsstrafe (im ordentlichen Strafvollzug) zu ermöglichen.