Citation: 5A_633/2024 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass die kantonalen Behörden sich auf veraltete Gutachten aus den Jahren 2007-2022 beziehen. Diese würden sich nicht zum konkreten Verfahren äussern und es werde die Pflicht verletzt, die aktuellen Verhältnisse zu ermitteln. Das Obergericht dürfe zudem nicht auf ein Gutachten vom 4. Juni 2024 abstellen, das im Zeitpunkt der Entscheide der KESB und des Bezirksrats noch nicht vorgelegen habe und bei dem es sich ausserdem um ein Aktengutachten handle, das in anderem Zusammenhang (fürsorgerische Unterbringung) erstellt worden sei. Von vornherein geht der Beschwerdeführer damit nicht auf die Feststellungen ein, er habe seine Krankheit und damit das Bestehen eines Schwächezustands im Grundsatz nicht bestritten und es seien keine Anzeichen aktenkundig, dass sein Zustand sich verbessert habe (vgl. dazu auch sogleich in E. 4.3). Es fragt sich damit, ob die Beschwerde überhaupt hinreichend begründet ist (vgl. vorne E. 2.1). Zu verweisen ist jedenfalls aber auf Folgendes: Zwar sind die Behörden bei Geltung der uneingeschränkten Untersuchungsmaxime (vgl. Art. 446 Abs. 1 ZGB) verpflichtet, die aktuellen Verhältnisse zu ermitteln (Urteil 5A_178/2024 vom 20. August 2024 E. 5.1, zur Publikation bestimmt [zu Art. 296 Abs. 1 ZPO]). Vorliegend ist dies mit dem Gutachten vom 4. Juni 2024 indes geschehen. Was der Beschwerdeführer gegen die Verwendung dieses Gutachtens vorträgt, genügt den an eine Beschwerde in Zivilsachen zu stellenden Voraussetzungen wiederum nicht (vgl. vorne E. 2.1); er tut in keiner Weise dar, weshalb dem Obergericht eine Rechts- oder Verfassungsverletzung vorzuwerfen wäre. Auch der Vorwurf, das Gutachten sei zu einer anderen Thematik erstellt worden, bleibt pauschal. Soweit der Beschwerdeführer sich sodann zur Art und Weise der Erstellung des Gutachtens äussert (Aktengutachten), weicht er von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz ab, ohne die hierfür nötigen Rügen zu erheben (vgl. vorne E. 2.2).