Citation: U 272/03 25.08.2004 E. A

A.________, geboren 1957, war seit 1985 bei der P.________ AG als Bauarbeiter/Kranführer angestellt und über seine Arbeitgeberin bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Betriebs- und Nichtbetriebsunfällen versichert. Am 17. April 1997 verlor er während der Autofahrt in sein Heimatland Bosnien auf einer vereisten Stelle die Herrschaft über das Fahrzeug, worauf dieses über die linke Fahrbahn in eine Böschung geschleudert wurde (Ergänzung zur Unfallmeldung UVG vom 20. Mai 1997). Der am 28. April 1997 - nach einer Spitalversorgung im Heimatstaat - in der Schweiz erstbehandelnde Hausarzt Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH für Chirurgie, diagnostizierte Rippenfrakturen, eine Lumbal- und Hüftkontusion (links), ein lumbales Haematom sowie Status nach Lungenkontusion und Haemothorax (Arztzeugnis UVG vom 6. Juni 1997); mit Schreiben 1. Juli 1997 wies er die SUVA im Übrigen darauf hin, dass A.________ ihn bereits am 16. April 1997 - am Tag vor dem Unfall also - wegen seit drei Tagen andauernder starker Magenschmerzen mit Erbrechen, Nervosität und Kraftlosigkeit konsultiert hatte (Diagnose: Gastritis und psychische Komponente im Sinne einer reaktiven Depression). Im Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Y.________ vom 1. September 1997 (Aufenthalt vom 2. bis 31. Juli 1997) wurden die Unfalldiagnosen des Dr. med. K.________ bestätigt (ergänzt durch die Diagnose eines Schmerzsyndroms Hemithorax links unter anderem mit mässiggradigen, atemabhängigen Beschwerden); während ein Einsatz als Kranführer zurzeit nicht zumutbar sei, bestehe ab Oktober 1997 für angepasste, wechselbelastende Tätigkeiten eine theoretische Arbeitsfähigkeit von 100 % und für schwere Arbeiten eine solche von 50 %. In der Folge teilte die SUVA dem Versicherten mit Schreiben vom 26. September 1997 mit, die Taggeldleistungen würden per 30. September 1997 eingestellt. Gestützt auf den kreisärztlichen Untersuchungsbericht des Dr. med. I.________, SUVA, vom 12. November 1997 sowie unter Mitberücksichtigung des von der IV-Stelle Zug angeforderten Gutachtens der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 19. Mai 1999 (mit psychiatrischer Beurteilung des Dr. med. F.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 23. Februar 1999 und rheumatologischem Konsilium des Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation, speziell Rheumaerkrankungen, vom 23. Februar 1999) bestätigte die SUVA mit Verfügung vom 8. Februar 2002 die Ablehnung weiterer Leistungen mangels Unfallkausalität der geklagten, die Leistungsfähigkeit einschränkenden Beschwerden. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 23. August 2002 fest, wobei sie bezüglich der posttraumatischen Kopfbeschwerden unter Bezugnahme auf die zusätzlich getroffenen Abklärungen durch Dr. med. S.________, Spezialarzt für Chirurgie, präzisierte, es bestehe weder zum Unfall vom 17. April 1997 noch zu einem früheren Unfall aus dem Jahre 1986 ein Kausalzusammenhang. Im Rahmen des IV-Verfahrens hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zug die gegen eine leistungsverweigernde Verfügung der IV-Stelle Zug vom 27. August 2001 erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 29. August 2002 in dem Sinne gut, dass es die Sache mit der Feststellung, dass A.________ rückwirkend ab 1. April 1998 Anspruch auf eine Viertelsrente habe, zwecks Prüfung der Voraussetzungen eines wirtschaftlichen Härtefalls an die Verwaltung zurückwies. Die von der Verwaltung dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 3. September 2003 (I 735/02) ab.