Citation: 9C_73/2023 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdegegnerin stützte die auf 1. Oktober 2017 terminierte Einstellung der seit 1. Januar 2007 an den Beschwerdeführer ausgerichteten Rentenleistungen sowohl in ihrer - mit Urteil des aargauischen Versicherungsgerichts vom 14. Mai 2019 aufgehobenen - Verfügung vom 27. Juni 2018 als auch in der im Anschluss erlassenen, vorinstanzlich angefochtenen Verfügung vom 12. März 2021 implizit auf die in Art. 17 Abs. 1 ATSG verankerte materielle Revision (nachträgliche tatsächliche Unrichtigkeit). Das kantonale Gericht kam seinerseits, nach entsprechender Ankündigung (vgl. Beschluss vom 23. Mai 2022), zum Ergebnis, es müsse, wie insbesondere die aktualisierte medizinische Aktenlage zeige, von einer bereits anfänglichen tatsächlichen Unrichtigkeit ausgegangen werden. Die mit Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 7. Januar 2008 per 1. Januar 2007 zugesprochene Rente sei deshalb, basierend auf dem Institut der prozessualen Revision nach Art. 53 Abs. 1 ATSG, rückwirkend per 1. Januar 2007 aufzuheben und die angefochtene Verfügung vom 12. März 2021 entsprechend abzuändern.