Citation: 9C_91/2022 E. A

Die A.________ AG bezweckt insbesondere Eventorganisation. B.________ (nachfolgend: Direktor) ist seit Oktober 2016 als deren einziges Mitglied des Verwaltungsrates und Direktor im Handelsregister eingetragen. Seine Ehefrau C.________ ist als Mitarbeiterin bei der A.________ AG angestellt. Die Ausgleichskasse Luzern (nachfolgend: Ausgleichskasse) richtete für C.________ eine Erwerbsausfallentschädigung im Zusammenhang mit den Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (nachfolgend: Corona-Erwerbsersatz) für die Zeit vom 1. Juni bis zum 16. September 2020 aus. Im Dezember 2020 resp. im März und Mai 2021 wurde um Corona-Erwerbsersatz für C.________ für die Zeit vom 17. September 2020 bis zum 30. April 2021 ersucht. Die Ausgleichskasse anerkannte (zunächst) einen Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz vom 17. September bis zum 30. November 2020 (Schreiben vom 1. März 2021), hingegen verneinte sie einen solchen für die Zeit vom 1. Dezember 2020 bis zum 30. April 2021 (Verfügung vom 27. Mai 2021; Einspracheentscheid vom 7. Juli 2021).