Citation: 6P.172/2006 28.12.2006 E. 1

Die staatsrechtlichen Beschwerden der Beschwerdeführer I und II sind identisch, weshalb sie in der Folge gemeinsam abgehandelt werden. 1.1 Zunächst ist an die Begründungspflicht zu erinnern. Die Beschwerdeschrift hat die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber zu enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). 1.2 Soweit in den Beschwerdeschriften Verfassungsverletzungen ohne jegliche Subsumption einfach behauptet werden, genügen sie den Begründungsanforderungen nicht. Auf die angebliche Verletzung der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV), der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV), der allgemeinen Verfahrensgarantien (Art. 29 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK) und derjenigen bei Freiheitsentzug (Art. 32 Abs. 1 und 2 BV) sowie auf die angeblich willkürliche Anwendung von § 28 StPO/AG ist deshalb nicht einzutreten.