Citation: 1C_332/2019 E. 4.1.3

4.1.3. Bei dieser Argumentation übersehen die Beschwerdeführer, dass die Gemeinde und das DBU von der Bundesrechtskonformität von § 104 PBG/TG ausgegangen waren und die privatrechtliche Einsprache dementsprechend selber beurteilt haben. Erst die Vorinstanz erachtete dieses Vorgehen bzw. § 104 PBG/TG als bundesrechtswidrig und verwies die Beschwerdeführer daher - in analoger Anwendung von § 105 PBG/TG - auf den Zivilweg. Unter diesem Gesichtswinkel ist die Rüge der Beschwerdeführer unbegründet. Soweit die Beschwerdegegnerin in diesem Zusammenhang eine bundesrechtswidrige Anwendung von § 105 Abs. 1 PBG/TG rügt und beantragt, Dispositiv-Ziffer 4 des angefochtenen Entscheids sei nicht zu bestätigen, ist sie damit nicht zu hören. Sie hat selber keine Beschwerde eingereicht und eine Anschlussbeschwerde ist nicht zulässig (BGE 145 V 57 E. 10.2 S. 73; 138 V 106 E. 2.1 S. 110; Urteil 4A_477/2017 vom 11. Januar 2018 E. 2; je mit Hinweisen).