Citation: 6B_339/2016 E. 1.3

1.3. Bezüglich der Würdigung seiner eigenen Aussagen macht der Beschwerdeführer geltend, er habe konstant ausgesagt, sich nicht an das Unfallereignis zu erinnern. Er wisse nur noch, dass er hinter dem Lastwagen gefahren sei. Plötzlich habe er den Airbag im Gesicht gehabt. Er könne nicht mehr sagen, ob er den Lastwagen habe überholen wollen. Er habe höchstens ausgesagt, gemäss den ihm vorgelegten Zeichnungen sei er auf der Gegenfahrbahn gewesen. Wahrgenommen habe er das so allerdings nicht. Er habe sich auch nicht daran erinnern können, mit dem Lastwagenchauffeur gesprochen zu haben. Direkt nach dem Unfall habe er sich in einem Schockzustand befunden und seine damals getätigten Aussagen dürften nicht zu seinen Ungunsten gewertet werden. Wenn er sich bei den Beteiligten tatsächlich entschuldigt habe, sei dies kein Schuldeingeständnis. Seine in den Einvernahmen gemachten Ausführungen seien lediglich als nachträgliche Kommentierung seiner angeblichen Aussagen zu verstehen. Man dürfe diese daher nicht gleich würdigen, wie wenn er sich tatsächlich an die Kollision erinnern könnte. Diese Argumentation verfängt nicht. Im angefochtenen Urteil werden zunächst die Aussagen des Beschwerdeführers wiedergegeben. Anschliessend unterzieht die Vorinstanz seine Angaben einer detaillierten Würdigung. Dazu geht sie exemplarisch auf verschiedene seiner Aussagen ein. So habe er sich beispielsweise bei der polizeilichen Einvernahme nicht daran erinnern können, sich als Idioten bezeichnet zu haben. Bei der späteren staatsanwaltschaftlichen Einvernahme hingegen habe er dann eine mögliche Erklärung für seine Aussage zu Protokoll gegeben. Neu habe er vorgebracht, dass er sich vielleicht deshalb als Idioten bezeichnet habe, weil er problemlos einen anderen Weg durch die Stadt hätte wählen können und vielleicht auch, weil er viel zu früh unterwegs gewesen sei und 15 Minuten später hätte losfahren können. Daneben geht die Vorinstanz auf weitere Aussagen des Beschwerdeführers ein. Wenn die Vorinstanz daraus folgert, die Aussagen des Beschwerdeführers seien teilweise ausweichend und widersprüchlich, verfällt sie nicht in Willkür. Aus dem angefochtenen Entscheid geht überdies klar hervor, dass der Beschwerdeführer geltend macht, sich nicht an die Kollision zu erinnern und dass seine Angaben lediglich Interpretationen und Erklärungsversuche darstellen. Soweit der Beschwerdeführer wiederum geltend macht, er sei nach dem Unfall derart verwirrt gewesen, dass auf seine Aussagen nicht abgestellt werden dürfe, ist auf die vorinstanzlichen Erwägungen zu verweisen. Demnach habe der Zeuge A.________ erklärt, der Beschwerdeführer sei nach der Kollision selbstverständlich nervös, aber dennoch sehr präsent und klar gewesen. Der Beschwerdeführer versucht, diese Einschätzung zu widerlegen, indem er ausführt, seine Aussagen seien wirr gewesen. Interpretationsbedürftig sei beispielsweise seine Aussage, der Lastwagenfahrer sei ein freundlicher Chauffeur, da er ihn nach vorne gelassen habe. Damit dringt der Beschwerdeführer nicht durch. Die Vorinstanz bettet die erwähnte Aussage in den Gesamtkontext ein und interpretiert sie in vertretbarer Weise (vgl. E. 1.2). Darauf kann verwiesen werden.