Citation: 2C_91/2022 E. 4.2

4.2. Soweit die Beschwerdeführerin beantragt, die Verfassungswidrigkeit der Netzsperre als solche festzustellen und den Gesetzgeber einzuladen, die Art. 86 ff. BGS verfassungskonform auszugestalten bzw. ein Konzessionssystem einzuführen, welches den Zielen des Geldspielgesetzes tatsächlich gerecht werde, hat das Bundesgericht festgestellt, dass kein Anspruch des Einzelnen darauf besteht, dass es von der Möglichkeit, einen sog. "Appellentscheid" zu treffen, Gebrauch macht. Es bestehe im konkreten Fall kein Bedürfnis, zu einem solchen (vgl. die Urteile 2C_337/2021 vom 18. Mai 2022 E. 4 und 2C_336/2021 vom 18. Mai 2022 E. 4, zur Publikation vorgesehen). Das Bundesgericht hielt diesbezüglich, was auch hier gilt, fest: "Der Gesetzgeber hatte von den von der Beschwerdeführerin aufgeworfenen Problemen Kenntnis, dennoch erliess er die Sperrregelung bewusst in der beanstandeten Weise (vgl. BBl 2015 8387 Ziff. 2.7 [S. 8475]; AB 2017 N 83 ff., 122 - 133; AB 2017 S 626). Es kann nicht gesagt werden, dass diese offensichtlich (ihre) Grund- oder Freizügigkeitsrechte verletzen würde - im Gegenteil (vgl. die nachstehenden E. 5 und 6). Es genügt deshalb, im Folgenden zu prüfen, ob die beanstandete Internetsperre (anderweitig) Bundesrecht verletzt. In diesem Zusammenhang werden (indirekt) auch gewisse Aussagen zur Verfassungsmässigkeit der beanstandeten Netzsperre gemacht werden müssen (vgl. nachstehende E. 8). Mehr ist nicht erforderlich."