Citation: 2C_473/2022 E. 3.1

3.1. In Bezug auf die Höhe der gegenüber der Beschwerdeführerin verfügten Verzugszinsen wendet diese - vor dem Hintergrund von auf dem Kapitalmarkt schon seit Jahren vorherrschenden Null- oder sogar Negativzinsen - im Wesentlichen ein: Der hier zur Anwendung gekommene Zinssatz von 4% sei nicht (mehr) "marktüblich" im Sinne von Art. 108 Bst. a MWSTG und somit gesetzwidrig. Diese Einwendung erweist sich als offensichtlich unbegründet, wobei es genügt, verkürzt die Begründung im eben ergangenen und dieselbe Frage betreffenden Urteil 2C_933/2021 vom 23. September 2022 (gegenüber einer ebenfalls durch Marcel Wieser vertretenen GmbH) wiederzugeben.