Citation: 8C_285/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz stellte fest, die vom Beschwerdeführer über den Fallabschluss hinaus geklagten Beschwerden, die nicht auf die Frakturen zurückzuführen seien, seien organisch nicht (hinlänglich) erklärbar resp. psychisch bedingt. Die behandelnden Ärzte und Ärztinnen hätten diesbezüglich eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren, einen Verdacht auf BPLS (benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel), eine PTBS und eine Anosmie diagnostiziert. Weiter stünden auch schleudertraumatypische Beschwerden (Nackenbeschwerden, Kopfschmerzen und Schwindel) zur Debatte. Nach medizinischer Aktenlage habe das allfällig durch die Schleuderverletzung geprägte Beschwerdebild in eine psychische Überlagerung umgeschlagen resp. hätten die psychischen Beschwerden spätestens im Zeitpunkt der Leistungseinstellung dominiert. Die Vorinstanz schloss daraus, dass die Adäquanzbeurteilung nach der Praxis zu psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall (vgl. BGE 115 V 133) zu erfolgen habe.