Citation: 8C_331/2022 E. A

A.a. Die 1971 geborene A.________ meldete sich am 2. Dezember 2016 mit Hinweis auf einen im September 2016 erlittenen Augeninfarkt bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Im weiteren Verlauf klagte sie auch über psychische Beschwerden. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 27. Juni 2018 einen Leistungsanspruch, da keine objektiven Befunde für das Bestehen einer leistungsrelevanten Gesundheitsstörung vorlägen, was das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 25. Juni 2019 bestätigte. Das Bundesgericht hiess die hiergegen geführte Beschwerde mit Urteil 8C_559/2019 vom 20. Januar 2020 gut und wies die Sache in Aufhebung der Verfügung der IV-Stelle und des kantonalen Urteils an die IV-Stelle zurück, damit sie - allenfalls nach vorgängiger Klärung der Statusfrage - ein den Grundsätzen nach BGE 141 V 281 entsprechendes psychiatrisches Gutachten einhole und gestützt darauf in Berücksichtigung des gesundheitlichen Verlaufs neu verfüge. A.b. In der Folge veranlasste die IV-Stelle eine Abklärung an Ort und Stelle (Abklärungsbericht Haushalt/Erwerb vom 15. September 2020) sowie eine psychiatrische Begutachtung durch Dr. med. B.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie (Expertise vom 14. März 2021; Stellungnahme vom 18. Juni 2021). Mit Verfügung vom 7. Oktober 2021 beschied sie das Leistungsgesuch der A.________ erneut abschlägig.