Citation: 8C_9/2018 E. 4.1.3

4.1.3. Indem der Beschwerdeführer der Beschwerdegegnerin mit Schreiben vom 25. Februar 2016 mitteilte, er habe im Umgang mit Männern ein Autoritätsproblem und fordere deshalb eine Frau als Gutachterin, machte er eine (nicht personenbezogene) Einwendung materieller Natur gegenüber Dr. med. B.________ - und allgemein gegenüber männlichen Gutachtern - geltend. Materielle Einwendungen sind rechtsprechungsgemäss mit dem Entscheid in der Sache im Rahmen der Beweiswürdigung zu behandeln (vgl. E. 4.1.1 hiervor). Mit Blick auf die genannten Akten erscheint die Behauptung des Versicherten, er habe grundsätzlich Schwierigkeiten im Umgang mit Männern, als wenig glaubwürdig. So fällt auf, dass der Beschwerdeführer - zumindest seit 2010 - aus freiem Willen männliche Psychiater aufsuchte, so Dr. med. D.________, bei dem er im 2010 in Konsultation war, wie auch Dr. med. C._______, der seine dritte Anmeldung bei der IV-Stelle veranlasste. Es gibt ferner keine Hinweise, dass sich die Erstbegutachtung durch Dr. med. B.________ im Jahre 2014 für den Beschwerdeführer überdurchschnittlich schwierig erwiesen hätte, was er im Übrigen auch nicht geltend macht. Demzufolge hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, als sie die Wahl der Verwaltung, Dr. med. B.________ - und damit einer männlichen Person - als Gutachter zu beauftragen, stützte.