Citation: 1C_253/2022 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Urteil, es handle sich bei der erstellten Mauer entlang des Rieds um eine harte und unnatürliche Trennung zwischen dem Baugrundstück und dem angrenzenden Ried. Zudem sei davon auszugehen, dass eine Mauer den Wasserhaushalt des Moores zumindest lokal beeinträchtige. Jedenfalls würden die Beschwerdeführenden in keiner Weise glaubhaft darlegen, dass sich dank der erstellten Mauer eine vielfältigere und typischere Flora und Fauna anzusiedeln vermöchte als dies im unberührten Ried möglich wäre. Insofern bestünden auch keine Anhaltspunkte dafür, dass diese Mauer dem Schutz des Moores dienen oder damit die angestrebte bzw. zu erhaltende ökologische Vernetzung mit dem bestehenden Umland sichergestellt werden könnte. Sie gelangte deshalb zum Schluss, dass die nachträgliche Baubewilligung durch die Gemeinde Horw gestützt auf Art. 25 BZR zu Recht verweigert worden sei.