Citation: 2C_1057/2022 E. A

Die kosovarische Staatsangehörige A.________ (geb. 1982) reiste am 13. August 2010 im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein. Ihr wurde daraufhin im Kanton Aargau eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleibs bei ihrem damals niederlassungsberechtigten Ehemann, ebenfalls Staatsangehöriger des Kosovo, erteilt. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Der Sohn B.________, geb. 2011, erhielt eine vom Vater abgeleitete Niederlassungsbewilligung. Das Aufenthaltsrecht der Tochter C.________, geb. 2020, wurde nicht geregelt. Am 15. Oktober 2020 verlängerte das Migrationsamt die Aufenthaltsbewilligung von A.________ ein letztes Mal bis 31. August 2021. Mit Verfügung vom 10. Dezember 2019 wurde die Niederlassungsbewilligung des Ehemanns infolge starker Verschuldung und mehrfacher Straffälligkeit widerrufen. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wurden abgewiesen und der Widerruf letztinstanzlich vom Bundesgericht mit Urteil vom 11. März 2021 bestätigt (Urteil 2C_710/2020). Der Ehemann hat die Schweiz im Juni 2021 verlassen.