Citation: 8C_578/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Im Urteil vom 18. Oktober 2019, auf welches der angefochtene Entscheid verweist, befasste sich das kantonale Gericht eingehend mit dem Gutachten der asim vom 19. Oktober 2017 und der Einschätzung des RAD-Arztes Dr. med. C.________ vom 1. Dezember 2017. Die Vorinstanz kam zum Schluss, das asim-Gutachten sei hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht nachvollziehbar. Dies begründete sie anhand der Ausführungen in den Teilgutachten schlüssig, wonach eine rein sitzende Tätigkeit aus orthopädischer Sicht als möglich und von Seiten des linken Handgelenks leichtere Arbeiten als problemlos durchführbar bezeichnet worden seien. Zutreffend wies die Vorinstanz auch darauf hin, dass entgegen der Annahme der asim-Gutachter eine rein sitzende Tätigkeit nicht (zwingend) mit handwerklichen Arbeiten mit ungünstigen, repetitiven Handgelenksbewegungen einhergehen müsse, sondern (ohne Umschulung) insbesondere etwa Sortier- und Überwachungsarbeiten möglich wären. Ein ungünstiges Zusammenwirken sämtlicher Einschränkungen am linken Fuss und der linken Hand, das eine Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit begründen würde, wurde daher entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers von den asim-Gutachtern nicht schlüssig dargelegt. Ebenso wenig kann der (keinen medizinischen Aspekt betreffenden) Schlussfolgerung der medizinischen Experten der asim gefolgt werden, die aktuelle berufliche Integration sei für den Beschwerdeführer angesichts der bisherigen Arbeitsbiografie, des Alters und der nicht umsetzbaren Anforderungen an einen Berufswechsel optimal. Vor diesem Hintergrund leuchtet auch die vorinstanzliche Feststellung ein, die asim-Gutachter hätten invaliditätsfremde Gesichtspunkte berücksichtigt. Dies insbesondere, nachdem die obgenannten invaliditätsfremden Umstände bei der gesamtmedizinischen Würdigung im asim-Gutachten nochmals erwähnt wurden und sich den Teilgutachten keine Begründung für eine Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten sitzenden Tätigkeit entnehmen lässt. Die Vorinstanz erkannte daher richtigerweise, dass Indizien bestehen, die gegen die Zuverlässigkeit der Gesamtbeurteilung der asim betreffend die Arbeitsfähigkeit in adaptierten Arbeiten sprechen.