Citation: 1C_651/2021 E. 5.2

5.2. Wie der Regierungsrat in seiner Vernehmlassung zutreffend darlegt, ist für die Zonenqualifikation der (genehmigte) Planinhalt massgeblich und nicht allfällige Auskünfte der Gemeinde. Es gibt keine Anhaltspunkte für die Unrichtigkeit der verwaltungsgerichtlichen Feststellung. Im Übrigen ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die Zuweisung zur Landwirtschaftszone statt zum übrigen Gemeindegebiet zu einem für den Beschwerdeführer günstigeren Ergebnis führen könnte: Das Verwaltungsgericht hat die Standortgebundenheit einer landwirtschaftlichen Baute im üG in Anlehnung an Art. 16a RPG und Art. 34 Abs. 3 und 4 RPV beurteilt, d.h. verlangt, dass die Baute für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung nötig und nicht überdimensioniert sei und ihr am vorgesehenen Standort keine überwiegenden Interessen entgegenstehen. Der Beschwerdeführer führt denn auch selbst (in Ziff. 8.1 der Beschwerdeschrift) aus, dass bei landwirtschaftlichen Bauten im üG die Standortgebundenheit nach Art. 24 lit. a RPG im Wesentlichen mit der Zonenkonformität in der Landwirtschaftszone übereinstimme.