Citation: H 14/05 10.06.2005 E. 4

Was den Altersrentenanspruch anbelangt, fehlt es an einer formell rechtsgültigen Verwaltungsverfügung und damit auch an einem Anfechtungsobjekt und an einem gültigen Einspracheentscheid. Der zweite Einspracheentscheid vom 20.Juli 2004 ist nichtig, weil damit nach verspätetem Eingang einer Begründung ein zweites Mal über die am 10.Juni 2004 bereits mittels Nichteintreten entschiedene Sache befunden wurde. Abgesehen davon und den bereits erwähnten Gründen könnte der zweite Einspracheentscheid (überschrieben mit "Einspracheverfügung") auch nicht (wie de facto erfolgt) in eine Ablehnungsverfügung betreffend AHV-Altersrente umgestaltet werden. Da es bezüglich des Altersrentenanspruchs an einer Verfügung fehlt, wird die Verwaltung noch darüber zu befinden haben.