Citation: 2C_596/2023 E. 2.3

2.3. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen vor Bundesgericht nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; unechte Noven), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 143 I 344 E. 3). Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres hätten vorgebracht werden können (BGE 143 V 19 E. 1.2 mit Hinweisen). Echte Noven sind dagegen in jedem Fall unzulässig (vgl. BGE 148 V 174 E. 2.2). Die Beschwerdeführer legen beim Bundesgericht einerseits einen Nachweis der ab Juli 2020 bei Coles und Woolworth (Australien) gemachten Bestellungen der Beschwerdeführer 2 und 3 für die Beschwerdeführerin 1, andererseits eine Auflistung der Besuche der Beschwerdeführer 2 und 3 bei der Beschwerdeführerin 1 in Australien vor. Sie machen dabei geltend, die vorinstanzliche Würdigung des Sachverhalts habe eine solche Ergänzung der bereits im kantonalen Rechtsmittelverfahren eingereichten Belege notwendig gemacht. Die Frage, inwieweit eine enge familiäre Beziehung bzw. Abhängigkeit zwischen der Beschwerdeführerin 1 und den Beschwerdeführern 2 und 3 bereits vor der Einreise der Beschwerdeführerin 1 in die Schweiz bestand, bildete unbestritten Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens. Entsprechend haben die Beschwerdeführer bereits in diesem Verfahren die hierfür notwendigen Belege eingereicht. Dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und -würdigung nicht in ihrem Sinne ausfiel, begründet keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG, um weitere Belege einzureichen, die bereits ohne Weiteres im vorinstanzlichen Verfahren hätten vorgebracht werden können. Entsprechend sind diese beiden Belege als unechte Noven im bundesgerichtlichen Verfahren unbeachtlich.