Citation: B 41/06 23.05.2007 E. 7

7.1 Das Verfahren ist kostenpflichtig (e-contrario-Schluss aus Art. 134 OG in der hier anwendbaren, bis 30. Juni 2006 gültig gewesenen Fassung). Ausgangsgemäss werden die Gerichtskosten der Gesuchstellerin auferlegt (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG). Gleichzeitig wird ihr die unentgeltliche Rechtspflege (Prozessführung und Verbeiständung; Art. 152 OG) gewährt, da die hiefür erforderlichen Voraussetzungen (Nichtaussichtslosigkeit, Bedürftigkeit, Gebotenheit einer Verbeiständung) gegeben sind (BGE 125 V 201 E. 4a S. 202 und 371 E. 5b S. 372, je mit Hinweisen). Es wird indessen ausdrücklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist. 7.2 Gemäss Art. 2 Abs. 1 des hier anwendbaren Tarifs über die Entschädigungen an die Gegenpartei für das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht (in Kraft gestanden bis Ende 2006) wird das Anwaltshonorar ermessensweise nach der Wichtigkeit der Streitsache, ihrer Schwierigkeit sowie dem Umfang der Arbeitsleistung und dem Zeitaufwand des Anwalts bestimmt. Für Gesuche um Revision gilt dabei ein Entschädigungsrahmen von Fr. 500.- bis Fr. 15'000.- (Art. 2 Abs. 1 lit. c des Tarifs). Gemäss Gesamtgerichtsbeschluss des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 3. Juni 1997 beträgt der Ansatz, der einem anwaltlich vertretenen Versicherten zu Lasten der Gegenpartei im Normalfall zuzusprechen ist, Fr. 2'500.- (Auslagen und Mehrwertsteuer inbegriffen; BGE 125 V 201). Dies gilt auch für die unentgeltliche Verbeiständung (RKUV 1996 Nr. U 259 S. 262 E. 5c). Der Rechtsvertreter der Gesuchstellerin reichte am 2. Mai 2007 eine Zusammenstellung seiner Bemühungen ins Recht, wonach er im Revisionsverfahren (nebst Auslagen von total Fr. 183.95) insgesamt 21,75 Stunden aufgewendet habe. Der vorliegende Rechtsstreit hat indessen unter dem Gesichtspunkt der erforderlichen Arbeitsleistung und des dafür benötigten Zeitaufwands keine übermässigen Anforderungen gestellt. Ebenso wenig kann gesagt werden, dass es sich bei der Streitsache der Gesuchstellerin um eine überaus schwierige Angelegenheit gehandelt hätte, die ein Abweichen vom erwähnten Normalansatz rechtfertigen würde. Unter Berücksichtigung der gesamten Umstände scheint eine Entschädigung von Fr. 2'500.- (Honorar, Auslagenersatz und Mehrwertsteuer) für das Revisionsverfahren als durchaus angemessen.