Citation: 4A_405/2010 21.10.2010 E. B

Am 24. September 2004 klagte der Beschwerdeführer vor dem Bezirksgericht Bremgarten gegen die Beschwerdegegnerin auf Zahlung von Fr. 711'482.-- für Haushaltschaden, Ersatz für den Ausfall der Spesenentschädigung des Arbeitgebers, diverse Kosten sowie Genugtuung, eventuell eines Betrages nach richterlichem Ermessen. Der Gerichtspräsident beschränkte das Beweisthema zunächst auf die Frage des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers. Nach Abnahme von Beweisen, namentlich der Einholung eines Gutachtens bei der psychiatrischen Klinik Königsfelden (PKF), und nach Eingang der Stellungnahmen der Parteien kam das Bezirksgericht zum Ergebnis, dass der Bescherdeführer zwar unfallbedingt an einer somatoformen Schmerzstörung leide, er jedoch ab dem 6. Oktober 1997 in der Lage gewesen sei, zu 100 % einer angepassten Erwerbstätigkeit nachzugehen. Am 12. Februar 2009 wies das Bezirksgericht die Klage ab. Der Beschwerdeführer appellierte an das Obergericht des Kantons Aargau mit den Hauptanträgen, das Urteil des Bezirksgerichts aufzuheben, ein Obergutachten anzuordnen und ihm Fr. 1'843'382.-- nebst Zins und Zinseszins seit dem 1. September 2009 zuzusprechen. Das Obergericht wies die Appellation am 1. Juni 2010 ab, soweit es darauf eintrat.