Citation: 6B_1039/2014 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwägt, die kantonalen Strafverfolgungsbehörden hätten ab November 1998 (und damit noch während der laufenden Verfahren gegen die Mitbeschuldigten) von der Inhaftierung des Beschwerdeführers in Sri Lanka gewusst. Einzig wegen des Untätigbleibens der Strafverfolgungsbehörden habe der Beschwerdeführer nicht mit den ihn belastenden Beteiligten konfrontiert werden können. Mit Ausnahme von B.________ sei keine Konfrontation möglich gewesen. Die Aussagen sämtlicher Beteiligten aus den vorgängigen Verfahren könnten zufolge Verletzung der Teilnahme- und Fragerechte nicht gegen den Beschwerdeführer herangezogen werden. Hingegen seien die späteren Aussagen von B.________ vom 25. Juni 2012 verwertbar (Entscheid S. 12 ff. und S. 17).