Citation: I 417/03 15.06.2004 E. 3

Es bleibt zu prüfen, ob die IV-Stelle auf Grund des rechtserheblichen Sachverhalts einen Anspruch auf Versicherungsleistungen zu Recht abgelehnt hat. 3.1 Verwaltung und Vorinstanz haben in sorgfältiger und einlässlich begründeter Würdigung der medizinischen Aktenlage zu Recht hauptsächlich auf die überzeugende, von der IV-Stelle in Auftrag gegebene Begutachtung vom 17. Februar 2000 abgestellt. Das kantonale Gericht gelangte dabei zum Schluss, aus der Gegenüberstellung eines Valideneinkommens von Fr. 68'819.- und eines unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % ermittelten Invalideneineinkommens von Fr. 47'915.- resultiere ein Invaliditätsgrad von 30.37 %. Dabei würde auch ein noch knapp zu vertretender Leidensabzug von 15 % zu keiner rentenbegründenen Invalidität führen. Schliesslich stellte das kantonale Gericht zutreffend fest, mit der Verneinung eines allfälligen Rentenanspruchs sei nicht über die zukünftige Gewährung von beruflichen Massnahmen entschieden. Gemäss gutachterlicher Auffassung des ZMB hänge dies jedoch von vorgängigen oder begleitenden psychotherapeutischen Massnahmen ab, die im Zeitpunkt des Verfügungserlasses jedoch nicht durchführbar gewesen seien. 3.2 Demgegenüber beanstandet der Beschwerdeführer die ausschliessliche Prüfung der Rentenfrage nicht. Vielmehr macht er geltend, eine seinem gesundheitlichen Zustand angepasste Tätigkeit schliesse jede Arbeit im produktiven Sektor aus, weshalb lediglich auf den Dienstleistungsbereich abzustellen sei. Zu Unrecht habe ihn die Vorinstanz somit für eine Verweisungstätigkeit dem Anforderungsniveau 3 zugewiesen. Bei einem 25 %igen Leidens- und Teilzeitabzug müsse daher von einem monatlichen Valideneinkommen von Fr. 5'735.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 2588.- ausgegangen werden, was zu einem Invaliditätsgrad von 54,9 % führe. Die im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Rügen vermögen im Sinne der zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid, auf welche verwiesen wird, dagegen nicht aufzukommen. Ebenfalls dringt nicht durch, was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde in medizinischer und erwerblicher Hinsicht vorgetragen wird: Eine interdisziplinär attestierte Restarbeitsfähigkeit von 80 % für rückenadaptierte Tätigkeiten schliesst bei den gegebenen Verhältnissen einen Invaliditätsgrad von wenigstens 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG) zwingend aus: Mit dem Vorpraktikum in der Ausbildungsstätte X.________ hat der Beschwerdeführer selber den Beweis dafür erbracht, dass er die Restarbeitsfähigkeit von 80 % zumindest im sozialpädagogischen Umfeld verwerten könnte. Warum es sich in anderen Berufen ohne erhebliche Rückenbelastung gegenteilig verhalten sollte, ist, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, nicht einzusehen.