Citation: 8C_376/2021 E. 3.3

3.3. Inwiefern die Vorinstanz unrichtige Sachverhaltsfeststellungen getroffen hätte, ist nicht erkennbar. Dies betrifft zunächst die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Einschränkungen am linken Fuss. Entgegen seinen Vorbringen sind die Zehen 2-4 gemäss orthopädisch-traumatologischem Teilgutachten in der Funktion eingeschränkt, aber nicht versteift. Inwiefern das kantonale Gericht sein Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt haben sollte, indem es mit dem Gutachter davon ausging, es lägen diesbezüglich keine gemäss Suva-Tabelle 2 entschädigungspflichtigen Funktionsausfälle an den Zehen vor, wird nicht substanziiert dargetan und ist nicht erkennbar. Gleiches gilt auch insoweit, als die zugesprochene Entschädigung für die Einbussen am rechten Arm beanstandet wird. Zu berücksichtigen war dabei gemäss einhelliger und beschwerdeweise unbestritten gebliebener Auffassung der Experten eine gemäss Suva-Tabelle 1 mit 10 % veranschlagte Radialislähmung. Nach dem orthopädisch-traumatologischen Teilgutachten war die Pronation des rechten Ellbogens nur teilweise eingeschränkt, im Übrigen war die Ellbogen-Beweglichkeit weitgehend intakt, was nach grosszügiger Schätzung eine Einbusse um 5 % begründe. Die Funktion der rechten Hand werde - neben der Radialislähmung - durch die geschädigte Vorderarm-Muskulatur beeinträchtigt, wobei aber keine vollständige Einsteifung des Handgelenks und der Fingergelenke bestehe (Dorsal-Extension/Palmarflexion 20-0-20°, unvollständige Abspreizung der Finger). Der Experte schätzte die dadurch bedingte Einbusse auf 5 %. Gemäss Suva-Tabelle 1 wird für eine Entschädigung die gänzliche Aufhebung der Pronation und/oder der Supination des Vorderarms beziehungsweise die Versteifung der Hand vorausgesetzt. Inwiefern die Vorinstanz mit der Zusprechung einer Integritätsentschädigung von insgesamt 20 % unter Berücksichtigung auch der weniger weit gehenden Einschränkungen am rechten Arm und Handgelenk die massgeblichen Grundsätze verletzt hätte oder ihr eine rechtsfehlerhafte Ausübung des Ermessens vorzuwerfen wäre, ist nicht erkennbar. Das angefochtene Urteil ist in diesem Punkt damit nicht zu beanstanden.