Citation: 9C_522/2023 E. 2.3

2.3. Die Steuerpflichtige empfindet die vorinstanzliche Kostenverlegung als "ungerechtfertigt und stossend". Die angefochtene Verfügung lasse vermuten, dass § 149 Abs. 1 StG/ZH gar nicht anwendbar sei, weshalb der Gesetzgeber den "Artikel eigentlich streichen" sollte. Die Veranlagungsbehörde habe das Steuerhoheitsverfahren "ohne Beweise oder Indizien" für einen Ort der tatsächlichen Verwaltung im Kanton Zürich eröffnet; es liege eine "fishing expedition" vor. Das Steuerrekursgericht habe den Einspracheentscheid zwar aufgehoben, ihr aber die Kosten von Fr. 2'070.- auferlegt. Mit diesen Einwänden vermag die Steuerpflichtige der sie insofern treffenden qualifizierten Rüge- und Begründungsobliegenheit offenkundig nicht zu genügen. Da die Vorinstanz rein kantonales (Verfahrens-) Recht anzuwenden hatte, wäre es Sache der Steuerpflichtigen gewesen, detailliert anhand der vorinstanzlichen Erwägungen aufzuzeigen, dass und weshalb die angefochtene Verfügung verfassungsrechtlich unhaltbar sei. Die Steuerpflichtige beschränkt sich im bundesgerichtlichen Verfahren auf rein appellatorische Vorbringen. Auch unter Berücksichtigung dessen, dass eine Laienbeschwerde vorliegt, weswegen die formellen Anforderungen praxisgemäss niedriger angesetzt werden (Urteil 9D_1/2023 vom 12. Januar 2023 E. 2.3.3), reicht dies nicht aus, um die verfassungsrechtliche Unhaltbarkeit der vorinstanzlichen Auslegung und/oder Anwendung von § 65a VRG/ZH aufzuzeigen. Soweit sie die Befürchtung äussert, die Vorinstanz könnte voreingenommen oder befangen sein, liegt keinerlei nähere Begründung vor. Beanstandungen in Bezug auf das Steuerhoheitsverfahren liegen sodann von vornherein ausserhalb des Streitgegenstandes.