Citation: I 313/02 30.12.2002 E. 2

2. Verwaltung und Vorinstanz gingen insbesondere gestützt auf den Zusammenruf des individuellen Kontos - aus welchem ersichtlich ist, dass die Beschwerdeführerin seit ihrer Einreise in die Schweiz auch vor den Geburten ihrer beiden Kinder in den Jahren 1978 und 1979 nicht in vollem Umfang erwerbstätig war - davon aus, dass die Versicherte auch ohne Gesundheitsschaden weiterhin nur teilzeitlich erwerbstätig gewesen wäre. Während die IV-Stelle von einer Erwerbstätigkeit im Rahmen von 52 % ausging, wurde der Umfang der ausserhäuslichen Betätigung im angefochtenen Entscheid auf rund 60 % geschätzt. Die Beschwerdeführerin wendet hiegegen ein, sie würde ohne Gesundheitsschaden einer 100%igen Erwerbstätigkeit nachgehen. Dies weil ihre Kinder nunmehr volljährig seien und sie mit der Besorgung eines Dreizimmer-Haushaltes nicht ausgelastet wäre. 2.1 Verwaltung und Vorinstanz gingen insbesondere gestützt auf den Zusammenruf des individuellen Kontos - aus welchem ersichtlich ist, dass die Beschwerdeführerin seit ihrer Einreise in die Schweiz auch vor den Geburten ihrer beiden Kinder in den Jahren 1978 und 1979 nicht in vollem Umfang erwerbstätig war - davon aus, dass die Versicherte auch ohne Gesundheitsschaden weiterhin nur teilzeitlich erwerbstätig gewesen wäre. Während die IV-Stelle von einer Erwerbstätigkeit im Rahmen von 52 % ausging, wurde der Umfang der ausserhäuslichen Betätigung im angefochtenen Entscheid auf rund 60 % geschätzt. Die Beschwerdeführerin wendet hiegegen ein, sie würde ohne Gesundheitsschaden einer 100%igen Erwerbstätigkeit nachgehen. Dies weil ihre Kinder nunmehr volljährig seien und sie mit der Besorgung eines Dreizimmer-Haushaltes nicht ausgelastet wäre. 2.2 Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin kommt nicht ein Einkommensvergleich sondern die gemischte Methode zur Anwendung, weil nicht erstellt ist, dass sie aufgrund der Kriterien von BGE 125 V 150 Erw. 2c ganztägig einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde. Das Abstellen auf bloss glaubhaft gemachte Sachverhaltsbehauptungen ist im Lichte des Beweismasses der überwiegenden Wahrscheinlichkeit grundsätzlich nicht gerechtfertigt (vgl. BGE 121 V 209 Erw. 6b und Erwägung 1.2 hiervor). Insbesondere fehlen irgendwelche Anhaltspunkte dafür, dass die Versicherte allein wegen ihres ab 1997 beeinträchtigten Gesundheitszustandes keiner Vollzeittätigkeit nachging. Entgegen den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann auch aus der Anmeldung zum Bezug von Leistungen der Arbeitslosenversicherung ab April 1996, wonach eine Tätigkeit im Rahmen von 80 % eines vollen Pensums gesucht worden sei, nichts Gegenteiliges gefolgert werden. Ebenso wenig dürfte das Alter der 1978 und 1979 geborenen Kinder der Versicherten diese davon abgehalten haben, spätestens ab 1995 - als das Jüngere 16 Jahre alt wurde - im vollen Umfang erwerbstätig zu sein, wenn sie dies tatsächlich gewünscht hätte. Schliesslich spricht auch die Tatsache, dass die Beschwerdeführerin trotz einer unbestrittenen Arbeitsfähigkeit von 50 % im erwerblichen Bereich aktuell keiner Erwerbstätigkeit nachgeht, gegen ihre Darlegungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. 2.3 Die Vorinstanz hat aufgrund der von der Versicherten vor der gesundheitlichen Beeinträchtigung erzielten Erwerbseinkommen mit Recht angenommen, dass der Erwerbsanteil 60 % beträgt. Daran vermag die Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung nichts zu ändern. Der von der Beschwerdeführerin gerügte Verfahrensfehler - es ermangle für die Annahme einer blossen Teilerwerbstätigkeit an Zeugenbefragungen oder anderen Beweismitteln - ist nicht ersichtlich. Der Subeventualantrag bezüglich Aktenergänzungen über die Arbeitsfähigkeit und das anzunehmende Arbeitspensum als Gesunde ist daher abzuweisen. Dies gilt auch für die vorgeschlagene gerichtliche Befragung der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes. Von einer solchen ist keine neue Erkenntnis zu erwarten (antizipierte Beweiswürdigung; vgl. dazu BGE 124 V 94 Erw. 4b).