Citation: 1B_211/2022 E. 5

Schliesslich rügt der Beschwerdeführer noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs. In Missachtung seiner prozessualen Anträge habe die Vorinstanz es unterlassen, "den Vollzugsbericht des Beschwerdeführers einzuholen". Statt dessen habe sie für die Begründung ihrer Verfügung auf einen früheren konnexen Entscheid vom 13. Juli 2020 verwiesen. Die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs erweist sich als unbegründet, soweit sie ausreichend substanziiert erscheint. Die Vorinstanz hatte im vorliegenden Haftprüfungsverfahren nur die haftrechtlich relevanten, entscheiderheblichen Akten beizuziehen (vgl. Art. 225 Abs. 4 i.V.m. Art. 233 StPO). Wie sich aus dem angefochtenen Entscheid ergibt, hat sie das getan. Zu den vom Obergericht konsultierten Akten gehören, neben den vorinstanzlichen Eingaben des Beschwerdeführers vom 16. Februar und 8. März 2022, insbesondere die Stellungnahme vom 22. Februar 2022 des Amtes für Justizvollzug und das Strafurteil vom 17. März 2021 des Bezirksgerichtes Zürich. Die Vorinstanz hat in ihrer Entscheidbegründung nachvollziehbar dargelegt, weshalb sie auf den Hauptantrag des Beschwerdeführers nicht eintrat und seinen Eventualantrag auf Versetzung in den offenen vorzeitigen Strafvollzug abwies. Insbesondere hat sie die wesentlichen Gründe dargelegt, weshalb sie derzeit noch von einer erheblichen Fluchtgefahr beim Beschuldigten ausgeht. Dass sie dabei ergänzend auch auf frühere konnexe Haftprüfungsentscheide verwies, verletzt das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers nicht. Dieser legt auch nicht dar, inwiefern ein (nicht näher genannter) weiterer "Vollzugsbericht" im Lichte der obigen Erwägungen entscheiderheblich hätte sein sollen. Die Vorinstanz durfte in willkürfreier antizipierter Beweiswürdigung davon ausgehen, dass auch ein weiterer Vollzugsbericht am haftrechtlich relevanten Beweisergebnis nichts Wesentliches mehr verändert hätte (vgl. Art. 139 Abs. 2 i.V.m. Art. 225 Abs. 4 StPO). Dies gilt insbesondere für das disziplinarische Verhalten des Beschwerdeführers während der strafprozessualen Haft.