Citation: U 173/06 04.12.2006 E. 3

Zu prüfen bleibt die erwerbliche Seite. 3.1 Nachdem der Beschwerdeführer keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgeht, hat die Beschwerdegegnerin das Invalideneinkommen zu Recht gestützt auf die Tabellenlöhne gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelt (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1; 126 V 76 Erw. 3b/aa mit Hinweisen). Streitig ist der leidensbedingte Abzug. Nach der Rechtsprechung hängt die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalls ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen zu schätzen sind. Der maximal zulässige Abzug beträgt 25 % (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b). Verwaltung und Vorinstanz haben einen Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 15 % gewährt. Dies erscheint angesichts der oben (Erw. 2) ausgeführten beträchtlichen Einschränkungen bezüglich der linken, adominanten Hand und der durch einen früheren Unfall bedingten Kniebeschwerden eher wenig. Andere Faktoren, die im Rahmen des Abzugs vom Tabellenlohn zu berücksichtigen wären, sind indessen nach Lage der Akten nicht ersichtlich und werden auch nicht geltend gemacht. Insgesamt ist die von der Verwaltung (im Einspracheentscheid) gewährte und von der Vorinstanz bestätigte 15%ige Reduktion im Rahmen der Angemessenheitskontrolle (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweisen), die nur zurückhaltende Korrekturen zulässt, insbesondere aber auch mit Blick auf vergleichbare Fälle (Urteile H. vom 6. September 2006, U 454/05; Z. vom 4. Mai 2006, U 309/05; R. vom 16. Januar 2006, I 180/05; S. vom 30. August 2005, U 122/05, und dort genannte Präjudizien; B. vom 19. November 2004, I 348/04; N. vom 5. November 2003, U 147/00), nicht zu beanstanden. 3.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht der Beschwerdeführer des Weiteren geltend, Verwaltung und Vorinstanz hätten ein zu tiefes Valideneinkommen angenommen, seien ihm doch in früheren Jahren zusätzlich Boni ausbezahlt worden. Dies trifft zwar zu. Indessen sind entsprechende Zahlen - in unterschiedlicher Höhe - nur für die Jahre 1998 und 1999 ausgewiesen. Nach Angaben der vormaligen Arbeitgeberin vom 12. Januar 2004 hätte er seit dem Jahr 2000 Anspruch auf 13 Monatsgehälter gehabt; Boni werden nicht erwähnt und können hier daher nicht berücksichtigt werden. Damit bleibt es bei dem von Verwaltung und Vorinstanz angenommenen Valideneinkommen von Fr. 65'000.- gemäss Auskunft der Arbeitgeberin.