Citation: 6B_51/2016 E. 1.2

1.2. Das Bundesgericht gelangte im Rückweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 zum Schluss, das Kantonsgericht folge in seinem Urteil vom 22. Oktober 2013, soweit es für die neu zu beurteilenden Delikte eigenständige Strafen ausspreche, nicht den von der Rechtsprechung vorgezeichneten methodischen Grundsätzen für die Bildung einer (teilweisen) Zusatzstrafe. Es hob das kantonsgerichtliche Urteil in diesem Punkt auf und führte aus, das Kantonsgericht werde ausgehend von den im Jahre 2001 strafbaren Handlungen im Rahmen des Sachverhaltskomplexes "Tarisbank" als schwerster Tat die neue Freiheitsstrafe unter Einbezug der Grundstrafen aus den Jahren 2002 und 2004 festzulegen haben. Hernach werde es eine - hypothetische - Zusatzstrafe auszufällen und deren Dauer wegen der nach den früheren Urteilen begangenen Taten angemessen zu erhöhen haben, wobei es aufgrund des Umstands, dass mehrere Taten und mehrere Urteile vorlägen, nach Tatgruppen differenzieren müsse. Auf dieselbe Weise sei auch die Zusatzstrafe für die Geldstrafe unter Einbezug der Vorstrafe aus dem Jahre 2007 festzusetzen (Rückweisungsentscheid vom 20. Oktober 2014 E. 2.5.2). Ferner hob das Bundesgericht das Urteil des Kantonsgerichts vom 22. Oktober 2013 in Bezug auf die Festsetzung des unbedingt vollziehbaren Teils der Freiheitsstrafe auf. Es erkannte, das Kantonsgericht habe, soweit es bei der Festsetzung der Strafteile nur auf das Verschulden des Beschwerdeführers abgestellt und die Legalbewährung nicht in die Entscheidung miteinbezogen habe, einen wesentlichen Gesichtspunkt ausser Acht gelassen und sein Ermessen verletzt. Das Urteil sei in diesem Punkt jedenfalls nicht ausreichend begründet (Rückweisungsentscheid E. 4.4). Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens bildet somit das methodische Vorgehen bei der von der Vorinstanz neu gebildeten Gesamtstrafe im Rahmen der retrospektiven Konkurrenz und die Festlegung des unbedingt vollziehbaren Teils der teilbedingten Freiheitsstrafe.