Citation: H 235/03 02.03.2004 E. A

Die seit dem 4. Mai 1976 im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragene Firma X.________ wurde von G.________ und O.________ gemäss Kaufvertrag vom 20. März 1997 erworben. Sie war der Ausgleichskasse der Zürcher Arbeitgeber (nachfolgend: Ausgleichskasse) seit Mai 1997 als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen und rechnete die paritätischen und FAK-Beiträge monatlich auf Grund einer Pauschale ab. Am 10. Januar 2001 wurde über die Gesellschaft der Konkurs eröffnet. Dabei kam die Ausgleichskasse mit ihrer Forderung paritätischer Sozialversicherungsbeiträge (Beiträge der AHV/ IV/ EO und der Arbeitslosenversicherung) für die Jahre 1998-2000 gemäss Konkurseingabe vom 2. März 2001 in der Höhe von Fr. 367'166.20 (zuzüglich Verwaltungskosten, Verzugszinsen, Mahngebühren und Betreibungskosten) zu Verlust. Mit Verfügung vom 23. November 2001 forderte die Ausgleichskasse von den ehemaligen Verwaltungsräten G.________ und O.________ in solidarischer Haftbarkeit Schadenersatz für entgangene Sozialversicherungsbeiträge im genannten Gesamtbetrag. Dagegen erhoben die Betroffenen am 9. Januar 2002 Einspruch.