Citation: 6B_92/2021 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz nimmt auch die Bemessung des Verschuldens für die Schändungshandlungen zum Nachteil des anderen Mädchens ermessenskonform vor. Sie lässt nicht ausser Acht, dass es im Gegensatz zu den Handlungen zum Nachteil der eigenen Tochter "lediglich" zu je einem vaginalen und analen Missbrauch kam, die Beziehung weniger eng war und der Tatzeitraum viel kürzer. Jedoch berücksichtigt sie zu Recht, dass der Beschwerdeführer das Mädchen zum Oralverkehr zwang, Urin oder Sperma in dessen Mund abgab und es nötigte, die Flüssigkeit zu schlucken. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz für die Schändungshandlungen eine Freiheitsstrafe von 4½ Jahren aussprechen würde und die hypothetische Einsatzstrafe um 3 Jahre erhöht.