Citation: 5A_577/2015 E. 2

Die Beschwerdeführerin beklagt sich darüber, dass sie im Wohnheim mit geistig behinderten Menschen zusammenleben muss, und macht zudem im Wesentlichen geltend, sie sei nicht krank und nicht schizophren; bei ihr bestehe weder eine akute Eigen- bzw. Fremdgefährdung noch sei sie verwahrlost. Die Ausführungen im Gutachten seien falsch und hätten keinen Bezug zur Realität. Aus dem Gutachten gehe zudem hervor, dass keine schwerwiegenden kognitiven Defizite und Verhaltensauffälligkeiten im Sinne einer psychischen Störung zu verzeichnen seien. Allein die Tatsache, dass sie selbst eine Beschwerdeschrift verfassen und begründen könne, spreche gegen eine Hilfsbedürftigkeit.