Citation: 2C_483/2017 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat zur Verhältnismässigkeit erwogen, die Beschwerdeführer 1 und 2 lebten hier zwar seit rund 13 bzw. 14 Jahren, jedoch beruhten die bewilligten Aufenthalte im Wesentlichen auf rechtsmissbräuchlichem Verhalten. Die Beschwerdeführer 1 und 2 seien mit den Verhältnissen in der Heimat nach wie vor vertraut und es seien keine Gründe ersichtlich, welche eine Ausreise in ihr Heimatland als unmöglich oder unzumutbar erscheinen lassen könnten. Der Beschwerdeführer 1 sei wirtschaftlich integriert. Die Beschwerdeführer hätten nie Sozialhilfe bezogen und seien schuldenfrei. Auch in sprachlicher Hinsicht seien sie integriert. Indessen gingen diese Integrationsleistungen nicht über das hinaus, was von ausländischen Personen mit einer Aufenthaltsdauer von rund 13 Jahren erwartet werden dürfe. Die beiden Töchter (im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils sieben und vier Jahre alt) seien noch in einem anpassungsfähigen Alter und könnten sich ohne grosse Anstrengungen in der Türkei zurechtfinden. Dass die ältere Tochter inzwischen die Schule besuche, ändere daran nichts.