Citation: 5A_144/2023 E. 10.1

10.1. Willkür (Art. 9 BV) wirft der Beschwerdeführer dem Obergericht auch insoweit vor, als es im Bedarf des Sohnes Drittbetreuungskosten von Fr. 200.-- im Monat berücksichtigte. Die Vorinstanz habe erwogen, die Beschwerdegegnerin sei im Umfang vom 30 % erwerbstätig, wobei diese den Sohn am Montagmorgen persönlich betreue. Allerdings arbeite die Beschwerdegegnerin nur am Montagnachmittag und am Samstag. Es sei nicht geltend gemacht, dass der Sohn am Wochenende entgeltlich fremdbetreut werde, falls kein Besuchswochenende sei. Damit würde sich die entgeltliche Fremdbetreuung auf 10 % bzw. den Montagnachmittag beschränken. Ab 1. August 2024 eröffne sich mit der Beschulung des Sohnes für die Beschwerdegegnerin sodann die Möglichkeit ihr Arbeitspensum um 20 % auf 50 % zu erhöhen. Dies übersteige den Drittbetreuungsbedarf von 10 %, womit es ab diesem Datum an einer Grundlage fehle, Drittbetreuungskosten zu berücksichtigen.