Citation: 6P.132/2004 29.11.2004 E. 6

Ansonsten rügt die Beschwerdeführerin, Art. 8 Abs. 1 lit. b OHG sei verletzt worden. Danach kann das Opfer sich am Strafverfahren beteiligen und insbesondere den Entscheid eines Gerichts verlangen, wenn das Verfahren nicht eingeleitet oder wenn es eingestellt wird. Dieses Recht ist der Beschwerdeführerin nicht verwehrt worden, hat sie doch den Nichteintretensentscheid des Untersuchungsrichters und der Staatsanwaltschaft beim Obergericht des Kantons Bern anfechten können. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen. Ebenso unbegründet ist die Rüge der Verletzung von Art. 249 BStP. Danach soll die entscheidende Behörde die Beweise frei würdigen, ohne an gesetzliche Beweisregeln gebunden zu sein. Es ist unerfindlich, inwiefern der Entscheid der Anklagekammer dieses Prinzip verletzen soll.