Citation: U 239/99 17.01.2001 E. A

A.- Der 1955 geborene M.________ arbeitet seit 1981 als Baufacharbeiter bei der Firma V.________ AG und ist in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall versichert. Am 1. Februar 1995 fiel er bei der Arbeit von einer Leiter und zog sich dabei eine distale spiralförmige, ins obere Sprunggelenk ziehende Tibiafraktur rechts zu. Nach einer konservativen Behandlung im Kantonalen Spital G.________ misslang die Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit zu 50 % ab dem 12. Juni 1995 (Berichte des Dr. med. E.________ und des cand. med. R.________, Klinik für Chirurgie, Kantonales Spital, G.________, vom 1. Mai 1995 und 3. Juli 1995 sowie des Kreisarztes der SUVA, Dr. med. X.________, vom 2. Juni 1995). Da auch ein zweiter Arbeitsversuch ab dem 26. Juni 1995 scheiterte (Bericht des Dr. med. S.________ und des cand. med. L.________, Klinik für Chirurgie, Kantonales Spital, G.________), hielt sich M.________ vom 24. Juli bis 23. August 1995 in der Rehabilitationsklinik Y.________ auf (Abschlussbericht vom 12. September 1995). Danach konnte aber die vom Kreisarzt angegebene sich schrittweise auf 100 % erhöhende Arbeitsfähigkeit (Berichte vom 2. November 1995, vom 5. Dezember 1995 und vom 31. Januar 1996) weiterhin nicht voll ausgeschöpft werden. Daher empfahl Dr. med. K.________, Klinik für Chirurgie, Kantonales Spital, G.________, eine MRIUntersuchung (Bericht vom 23. Februar 1996). Diese zeigte einen teilweisen cystischen osteochondralen Defekt an der Unterseite der distalen Tibia lateral, mit deutlichem Knorpelschaden und kleiner Stufenbildung in der Gelenksfläche sowie eine Atrophie des Ligamentum talo fibulare anterius (Berichte des Dr. med. H.________, Radiologie-Institut des Medizinischen Zentrums B.________, vom 11. April 1996, sowie des Dr. med. K.________ vom 29. April 1996). Eine arthroskopische Untersuchung des rechten oberen Sprunggelenkes sowie eine klinisch-neurologische und elektromyographische/-neurographische Untersuchung konnten für die vom Versicherten beklagten Schmerzen keine weiteren Ursachen erheben (Berichte der Dres. med. A.________ und C.________, Klinik für Chirurgie, Kantonales Spital, G.________, vom 14. August 1996 und des Dr. med. J.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 7. Oktober 1996). In der ärztlichen Abschlussuntersuchung beurteilte der Kreisarzt-Stellvertreter in ebenem Gelände (z.B. im Werkhof) einen ganztägigen Einsatz und im angestammten Beruf als Baufacharbeiter einen halbtägigen Einsatz als zumutbar. Ferner erhob er einen Integritätsschaden von 10 % (Berichte des Dr. med. D.________ vom 28. Oktober 1996). Des Weiteren klärte die SUVA im Hinblick auf die Beurteilung der Erwerbsunfähigkeit die Arbeits- und Verdienstverhältnisse im angestammten Betrieb ab (Berichte des Inspektors vom 3. Juni, vom 28. Oktober und vom 15. November 1996). Am 15. November 1996 erlitt M.________ erneut einen Unfall als er wegen eines gebrochenen Schalungsträgers aus einer Höhe von 3 m hinunterstürzte. Dabei wurden die Eminentia intercondylaris sowie das hintere und das vordere Kreuzband im rechten Kniegelenk ausgerissen (Berichte des Dr. med. T.________ vom 28. November 1996 sowie des Dr. med. K.________ vom 19. November 1996). Zur Abklärung der medizinischen Verhältnisse zog die SUVA den Austrittsbericht des Kantonalen Spitals G.________ sowie einen Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. T.________ vom 18. Januar 1997 bei. Anlässlich der Abschlussuntersuchung erhob Kreisarzt Dr. med. X.________ als Restfolgen eine posttraumatische Arthrose des rechten Oberschenkelgelenks, eine verminderte Belastbarkeit des rechten Oberschenkelgelenks, besonders beim Gehen auf unebenem Boden und an einem Hang, um einen Drittel eingeschränkte Dorsalextension und um einen Fünftel verminderte Plantarflexion des rechten Oberschenkelgelenks, eine mässige Flexionseinschränkung des rechten Knies mit verminderter Belastbarkeit, eine Quadricepsatrophie rechts sowie eine eingeschränkte Hebe- und Tragfähigkeit von Lasten (kein wiederholtes Heben und Tragen von Lasten über 15 kg). Ferner ermittelte er eine Integritätseinbusse im Bereiche des rechten Beines von insgesamt 20 % (Berichte des Dr. med. X.________ vom 19. März 1997). Nach dem Beizug einer weiteren Erhebung über die Arbeits- und Verdienstverhältnisse im angestammten Betrieb sowie einer ergänzenden Stellungnahme des Kreisarztes bezüglich der zumutbaren Arbeitsfähigkeit sprach die SUVA dem Versicherten eine auf einer Erwerbsunfähigkeit von 25 % basierende Invalidenrente sowie eine Integritätsentschädigung von 20 % zu (Verfügung vom 28. Juli 1997). Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA nach dem Beizug eines weiteren Berichts des Dr. med. K.________ vom 26. November 1997 ab (Entscheid vom 1. Januar 1998).