Citation: 8C_630/2019 E. 5

Das kantonale Gericht hat den Einkommensvergleich aufgrund der Anmeldung vom 1. Dezember 2014 per 2015 vorgenommen. Das Invalideneinkommen hat es anhand der LSE 2014 (Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, Arbeitszeit 41,7 Stunden pro Woche) für ein Pensum von 70% auf Fr. 46'517.20, indexiert auf das Jahr 2015 auf Fr. 46'642.90 festgesetzt, was unbestritten geblieben ist. Anknüpfungspunkt für das Valideneinkommen ist gemäss Erwägung 4 hiervor der vor der Kündigung effektiv erzielte Verdienst. Gemäss Fragebogen für den Arbeitgeber vom 9. November 2011 betrug das Einkommen des Beschwerdeführers im Jahr 2011 Fr. 80'810.-, was unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für das Jahr 2015 (2011: 101.0, 2015: 103.7; vgl. BfS-Tabelle T1.1.10, 2011-2017) ein Valideneinkommen von Fr. 82'970.- ergibt. Aus der Gegenüberstellung mit dem Invalideneinkommen von Fr. 46'642.90 resultiert ein Invaliditätsgrad von 43,78% bzw. gerundet 44% (zur Rundung vgl. BGE 130 V 121), der grundsätzlich Anspruch auf eine Viertelsrente begründet.