Citation: 2C_155/2024 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin legt nicht substanziiert dar, dass und inwiefern die vorinstanzliche Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar sein soll (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 3.2 hiervor). Vielmehr beschränkt sie sich im Wesentlichen darauf, ihre eigene Auffassung derjenigen der Vorinstanz gegenüberzustellen bzw. zu behaupten, dass die eheliche Gewalt hinreichend erstellt sei. Zudem wiederholt sie über weite Strecken die bereits im vorinstanzlichen Verfahren gemachten Ausführungen. Damit gelingt es ihr nicht substanziiert darzutun, dass die Vorinstanz die ihr vorgelegten Beweise im Zusammenhang mit der behaupteten ehelichen Gewalt willkürlich gewürdigt hätte. Vor diesem Hintergrund ist weder ersichtlich noch dargetan, welche entscheidenden zusätzlichen Erkenntnisse aus einer Begutachtung der Beschwerdeführerin durch einen Facharzt hätten gewonnen werden können. Folglich durfte die Vorinstanz, ohne das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin zu verletzen, in antizipierter Beweiswürdigung auf die entsprechende Beweisofferte verzichten.