Citation: 1A.116/2005 31.05.2006 E. 6

Dagegen erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in den übrigen Punkten als unbegründet: Die in den GSM- und UMTS-Konzessionen enthaltenen Abdeckungsverpflichtungen sind Mindestvorgaben, verbieten jedoch einen darüber hinausgehenden Ausbau der Mobilfunknetze nicht. Die Anlagegrenzwerte der NISV hat das Bundesgericht stets als gesetzes- und verfassungskonform beurteilt (vgl. aus jüngerer Zeit die Entscheide 1A.218/2004 vom 29. November 2005 E. 3; 1A.280/2004 vom 27. Oktober 2005 E. 2; 1A.202/2004 vom 3. Juni 2005 E. 2; 1A.146/2004 vom 15. Februar 2005 E. 3; 1A.208/2004 vom 19. Januar 2005 E. 2; jeweils mit weiteren Hinweisen und unter Berücksichtigung der von den Beschwerdeführern erwähnten Studien "Reflex", "Naila" und "TNO"). Im gegenwärtigen Zeitpunkt sind keine neuen Erkenntnisse vorhanden, die eine andere Beurteilung rechtfertigen würden. Das Verwaltungsgericht war verpflichtet, die angefochtene Baubewilligung auf seine Rechtmässigkeit hin zu überprüfen. Für diese Prüfung spielt es keine Rolle, wieviele Personen sich gegen die umstrittene Mobilfunkanlage wehren. Insofern brauchte sich das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid nicht zu der von den Beschwerdeführern eingereichten Unterschriftsliste zu äussern.