Citation: 9C_455/2022 E. 8.1

8.1. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung verstiess die Vorinstanz - wie in den folgenden E. 8.2 und 8.3 dargelegt wird - auch nicht gegen Bundesrecht, indem sie sich auf die Beurteilung durch Prof. Dr. med. G.________ (Gutachten vom 2. Juli 2018 und in Kenntnis der Observationsergebnisse erstellte ergänzende Stellungnahme vom 21. Januar 2021) stützte und auf dieser Grundlage einen Revisionsgrund im Sinne einer wesentlichen Verbesserung des Gesundheitszustandes (Art. 17 ATSG) bejahte. Massgebende Vergleichsgrundlage bildete dabei die ihrem Urteil vom 11. Juni 2015 zugrunde liegende Einschätzung des Dr. med. F.________, welcher dem Beschwerdeführer aufgrund einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (ICD-10 F45.40) sowie einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit histrionischen, infantil-unreifen und dependenten Anteilen (ICD-10 F61.0) eine Arbeitsunfähigkeit von 80 % attestiert hatte.