Citation: I 322/02 07.07.2003 E. A

Der 1957 geborene, türkische Kurde K.________ war bis zu seiner Einreise in die Schweiz 1988, wo er 1989 als Flüchtling anerkannt wurde, als Buchhalter tätig. Vom 1. April 1990 bis 31. Juli 1991 war er bei der M.________ AG als Hilfsarbeiter/Baumaschinenreiniger beschäftigt. Mit Anmeldung vom 11. Juli 1991 ersuchte K.________ erstmals um Gewährung beruflicher Massnahmen durch die Invalidenversicherung, unter Hinweis auf Rückenschmerzen im Zusammenhang mit einer seit seinem 2. Lebensjahr bestehenden, schweren Wirbelsäulendeformation (welche später als Klippel-Feil-Syndrom oder groteske Kyphoskoliose der Brustwirbelsäule diagnostiziert wurde). Die IV-Regionalstelle des Kantons St. Gallen zog verschiedene Arztberichte der Dres. med. J.________ und G.________, Spital S.________, vom 8. Mai 1991, des Dr. med. P.________ vom 29. Juli 1991, einen Arbeitgeberbericht vom 7. August 1991, in welchem der Arbeitgeber K.________ für seine Arbeit als ungeeignet bezeichnete, sowie einen Bericht der internen Berufsberatungsstelle bei. Gestützt darauf wies die Ausgleichskasse des Kantons Appenzell Ausserrhoden mit Verfügung vom 3. Februar 1992 einen Anspruch auf berufliche Massnahmen, insbesondere den vom Berufsberater vorgeschlagenen Deutschkurs, mangels Invalidität ab, was mit Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Appenzell Ausserrhoden vom 6. Mai 1992 bestätigt wurde. Mit erneuter Anmeldung vom 8. März 1996 ersuchte K.________ um Arbeitsvermittlung. Auch dieses Leistungsbegehren wurde nach Einholung eines Arztberichtes des Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH für innere Medizin, vom 12. April 1996 mit Verfügung vom 4. Juni 1996 von der IV-Stelle des Kantons Appenzell Ausserrhoden (nachfolgend: IV-Stelle) abgelehnt. Auf Grund der dritten Anmeldung vom 18. September 2000 zog die IV-Stelle weitere Arztberichte des Dr. med. H.________, Arzt für Allgemeinmedizin FMH, vom 21. September 2000 sowie des Dr. med. F.________ vom 18. Oktober 2000 bei, letzterer unter Beilage einer Abklärung zur Fahreignung des Dr. phil. E.________, und veranlasste eine Begutachtung durch Dr. med. G.________, Spezialarzt FMH für Orthopädie/Sportmedizin (Bericht vom 10. Januar 2001). Im Anschluss an den Vorbescheid, mit welchem die IV-Stelle K.________ eine halbe Rente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 50 % ab 1. Januar 2000 in Aussicht stellte, reichte K.________ einen Bericht des Dr. med. B.________ vom 21. Dezember 2000 ein. Dieser wurde Dr. med. G.________ zur Stellungnahme unterbreitet (Bericht vom 18. Juni 2001). Mit Verfügung vom 5. September 2001 hielt die IV-Stelle am Anspruch auf eine halbe Rente ab 1. Januar 2000 fest.