Citation: 9C_315/2013 E. 4.1

4.1. Die IV-Stelle erachtete den Beschwerdeführer ab 1. Mai 2009 als vollständig arbeitsunfähig. Dabei stützte sie sich - der Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD; Dr. med. T.________, Facharzt für Neurologie) vom 10. Mai 2010 folgend - auf die Beurteilung der Dr. med. Z.________, Fachärztin für Neurologie FMH, vom 5. Mai 2010, bei welcher der Beschwerdeführer vom 18. Mai bis zum 16. Juli 2009 in Behandlung gestanden hatte. Zur Frage der offensichtlichen Unhaltbarkeit von Beginn der Wartezeit nach der Aktenlage zum Verfügungszeitpunkt erwog die Vorinstanz, die IV-Stelle habe von sämtlichen behandelnden Ärzten einen Bericht eingeholt. Eine Arbeitsunfähigkeit zu einem früheren Zeitpunkt als dem 1. Mai 2009, nämlich eine von 50-80 % ab Mai 2008, werde einzig im (undatierten) Bericht der Klinik A.________ bescheinigt. Indes müsse berücksichtigt werden, dass der Beschwerdeführer erst ab dem 4. September 2009 in dieser Klinik behandelt worden sei und im Bericht angemerkt werde, die Angaben zur Arbeitsfähigkeit hätten eine eingeschränkte Aussagekraft, da die Arbeitsanforderungen an einen Supply Chain Manager schwer abschätzbar seien. Dass die IV-Stelle unter diesen Umständen zum Ergebnis gelangt sei, eine wesentliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit sei erst ab Mai 2009 ausgewiesen, erweise sich nicht als offensichtlich unhaltbar (E. 3.4 des angefochtenen Entscheids).