Citation: 8C_335/2020 E. 4.1

4.1. Beschwerdeweise wird zunächst geltend gemacht, das kantonale Gericht habe sich nicht mit sämtlichen Arztberichten auseinandergesetzt, weshalb der Untersuchungsgrundsatz verletzt worden sei. Die Versicherte übersieht, dass dem Gutachten der PMEDA, das den Anforderungen der Rechtsprechung genügt, volle Beweiskraft zuzuerkennen ist, solange nicht konkrete Indizien gegen dessen Zuverlässigkeit sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f., 125 V 351 E. 3a S. 352 ff.), worauf bereits die Vorinstanz hingewiesen hat. Solche Indizien hat die Versicherte im kantonalen Verfahren nicht vorgebracht, und letztinstanzlich vermag sie nicht darzutun, dass die u.a. gestützt auf das genannte Gutachten erfolgte Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts offensichtlich unrichtig sei oder anderweitig Bundesrecht verletze. Die von Dr. med. C.________, Facharzt für Neurologie FMH, in seiner Stellungnahme vom 7. Januar 2019 angeführten Gesichtspunkte hat die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid beurteilt. Die Austrittsberichte der Rehaklinik D.________ vom 21. Februar 2017 und vom 3. Juli 2018 lagen den Gutachtern der PMEDA vor. Sie werden in der Anamnese in jedem der Teilgutachten ausführlich zitiert und die Experten haben sich insbesondere im neurologischen Teilgutachten auch damit auseinandergesetzt. Im Gutachten vom 28. November 2018 wird dargelegt, dass sich die selbst erhobenen Befunde nicht von denjenigen der behandelnden Ärzte, namentlich der Rehaklinik D.________ und des Dr. med. C.________ unterscheiden. Auch die Beschwerdeführerin legt nicht dar, inwiefern die Arztberichte sich widersprechen würden. So ist im Austrittsbericht vom 3. Juli 2018 - entgegen der beschwerdeweisen Darstellung - nur für die Zeit des Klinikaufenthaltes eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert. Weiteres müsse noch reevaluiert werden. Im Übrigen würde auch ein weitergehendes Attest einer Arbeitsunfähigkeit von Seiten behandelnder Ärzte allein noch keine Zweifel an einem Administrativgutachten erzeugen. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung ist im Umstand, dass im angefochtenen Entscheid nicht sämtliche Arztberichte explizit erwähnt werden, keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung zu erblicken. Es genügt unter dem Gesichtswinkel der korrekten Sachverhaltsabklärung gemäss Art. 97 Abs. 1 BGG vielmehr, dass die Vorinstanz sich am Gutachten und an den wichtigsten Arztberichten orientiert und diese in ihrem Entscheid aufführt. Dies ist ohne weiteres auch unter dem Gesichtswinkel der Begründungsdichte ausreichend. Indem das kantonale Gericht auf das Gutachten der PMEDA abstellte und gewissen Differenzen zwischen den Diagnosen nicht die gleiche Bedeutung wie die Versicherte beigemessen hatte, ist es nicht in Willkür verfallen.