Citation: 2C_77/2017 E. 6.3

6.3. In materiellrechtlicher Hinsicht bestimmt Art. 14 Abs. 1 StHG, dass die Kantone das Vermögen des Steuerpflichtigen für die Zwecke der Vermögenssteuer zum Verkehrswert zu bewerten haben. Von diesem Grundsatz der Verkehrswertbewertung ist nur in den in Art. 14 Abs. 2 und 3 StHG genannten Fällen abzuweichen. Hingegen belässt das Steuerharmonisierungsgesetz den Kantonen einen grossen Spielraum, was die Wahl der Bewertungsmethode und die Berücksichtigung des Ertragswerts angeht (BGE 134 II 207 E. 3.6 S. 214; 128 I 240 E. 3.1.1 S. 248). In diesen Fragen ist die Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts entsprechend auf die Verletzung des Willkürverbots und anderer verfassungsmässiger Rechte beschränkt.