Citation: 9C_552/2020 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht trat auf die gegen die Verfügung der IV-Stelle vom 20. November 2019 erhobene Beschwerde nicht ein mit der Begründung, die Veska Pensionskasse habe kein schützenswertes Interesse in Bezug auf das allein massgebende Verfügungsdispositiv. Insbesondere bestehe kein Anlass, im vorliegenden invalidenversicherungsrechtlichen Prozess Feststellungen zu den dem Einkommensvergleich zugrunde zu legenden Referenzeinkommen, hier namentlich zum Invalideneinkommen für die Zeit ab September 2019, zu treffen, welche sich lediglich auf den berufsvorsorgerechtlichen Bereich auswirkten. Überdies - so die Vorinstanz weiter - zeigten die unterschiedlichen Vorgaben zur Ermittlung der erwerblichen Vergleichsgrössen, dass den von der IV-Stelle herangezogenen Werten berufsvorsorgerechtlich keine streng präjudizielle Wirkung zukomme. Es greife deshalb der allgemeine Grundsatz, wonach eine Verfügung im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren, die mangels Rechtsschutzinteresses einer Anfechtung durch die Vorsorgeeinrichtung entzogen sei, für diese hinsichtlich der ziffernmässigen Höhe der Vergleichseinkommen auch nicht bindend sein könne.