Citation: 6B_617/2017 E. 1.5.5

1.5.5. Das Argument des Beschwerdeführers, dass ein erzwungener Oralverkehr während der Fahrt, auf dieser Strecke und diesem Fahrzeug rein praktisch unmöglich sei, weil man dazu mehr als zwei Hände gebraucht hätte, greift nicht. Ohne Willkür geht die Vorinstanz davon aus, der Oralverkehr habe während der Fahrt auch stattfinden können, wenn er erzwungen war. Sie begründet auch hier nachvollziehbar, dass es auf der Strecke zwischen Muri und Wohlen nur wenige Stellen gibt, an denen die Gangschaltung bei niederem Verkehrsaufkommen hätte betätigt werden müssen. Das Betätigen der Gangschaltung sei also nicht zwingend notwendig gewesen, zumal auf dieser Strecke einfache Strassenverhältnisse vorherrschen würden (Urteil S. 17). Den Einwand des Beschwerdeführers zum Nachtatverhalten der Beschwerdegegnerin 2 entkräftet die Vorinstanz ebenfalls willkürfrei mit Hinweis auf die Aussagen einer Zeugin, wonach eine panische, verzweifelte, hilflose junge Frau, die vor lauter Weinen fast nicht habe sprechen können, vor ihrer Haustüre gestanden sei (Urteil S. 19).