Citation: 7B_835/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verstosse gegen den Anklagegrundsatz (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 und Ziff. 3 lit. a und b EMRK, Art. 9 und Art. 325 StPO). In der Anklage werde nicht umschrieben, welche Pflege er dem Schwein hätte zukommen lassen müssen. Insoweit gehe die Vorinstanz betreffend Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG zu Unrecht von einem echten Unterlassungsdelikt aus. Das Nichthandeln werde nicht im Tatbestand selbst umschrieben. Erforderlich seien Schmerzen als tatbestandsmässiger Erfolg, welche nicht nachgewiesen seien. Ebenso sei der subjektive Tatbestand nicht hinreichend umschrieben bzw. werde nicht ausgeführt, ob er vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt habe.