Citation: 6B_1068/2014 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz schlechterdings unhaltbar sein sollen. Nicht zu beanstanden ist aufgrund der gesamten Umstände der Schluss der Vorinstanz, dass es bei den fraglichen Telefongesprächen vom 15. September 2012 um die Bestellung von Kokain und die Organisation des Drogengeschäfts gegangen sei. Sie legt willkürfrei dar, wie sie zur Überzeugung gelangt, dass unter Verwendung von Codeworten zunächst B.________ bei C.________ 5 Gramm Kokain bestellte und Letzterer kurz darauf den Beschwerdeführer anrief, um die Drogen zu beschaffen. C.________ räumte ein, es könne sein, dass B.________ Kokain bei ihm bestellt habe, welches der Beschwerdeführer hätte organisieren sollen (act. 941 ff.). Dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenso vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, genügt für die Annahme von Willkür nicht (BGE 139 III 334 E. 3.2.5; 138 I 49 E. 7.1; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer konnte überdies gerade nicht erklären, welche andere Bedeutung den fraglichen Telefongesprächen beizumessen wäre. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer soweit dieser vorbringt, die Antennenstandorte seines Mobiltelefons und desjenigen von A.________ seien in den Strafakten nicht dokumentiert. Die entsprechenden Daten sind auf einer CD in elektronischer Form vorhanden (act. 424). Sodann trifft zwar zu, dass der Beschwerdeführer entgegen der vorinstanzlichen Feststellung nicht explizit aussagte, A.________ am 15. September 2012 getroffen zu haben. Allerdings räumte er die Möglichkeit eines Treffens ein. Wenn die Vorinstanz ein solches aufgrund der zeitlichen Abfolge der Telefonate und der aufgezeichneten Standorte der Mobiltelefone annimmt, ist dies jedenfalls nicht willkürlich. Der Beschwerdeführer bemängelt, es seien weder B.________ noch A.________ einvernommen worden. Dem hält die Vorinstanz entgegen, dass der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren keinen entsprechenden Beweisantrag gestellt habe und nicht ersichtlich sei, inwiefern deren Einvernahme am Beweisergebnis etwas ändern könnte. Das Gericht kann in antizipierter Beweiswürdigung auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür annehmen kann, diese werde durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert (vgl. Art. 139 Abs. 2 StPO; BGE 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen). Dies war vorliegend der Fall. Die Vorinstanz legt mit ihrer willkürfreien Beweiswürdigung dar, dass die für einen Entscheid notwendigen Beweise erhoben wurden und zusätzliche Abklärungen an ihrer Überzeugung nichts zu ändern vermöchten. Offenbleiben kann damit, ob der Beschwerdeführer mit seinem Einwand vor Bundesgericht überhaupt zu hören ist, da er es unterliess, rechtzeitig entsprechende Beweisanträge zu stellen.