Citation: 6P.145/2005 01.03.2006 E. 7

Zuletzt wendet sich der Beschwerdeführer gegen die Annahme der Vorinstanz, er habe vorsätzlich gehandelt. 7.1 Die Vorinstanz kommt aufgrund eingehender Beweiswürdigung zum Schluss, dass der Beschwerdeführer die bestehenden Verdachtsgründe kannte und sich bewusst darüber hinwegsetzte, weshalb sich ihm die Überzeugung der deliktischen Herkunft des Fahrzeuges aufdrängen musste. Dass er sich darüber hinwegsetzen wollte, zeige insbesondere die Tatsache, dass er wenige Tage nach dem Erwerb sich um die Löschung des Eintrages "Halterwechsel verboten" bemühte, indem er einen neuen, auf seine Ehegattin lautenden Fahrzeugausweis beantragte und den Wagen gleichentags ausser Verkehr setzen liess. Diese Feststellungen sind tatsächlicher Natur und daher für das Bundesgericht im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde verbindlich (Art. 277bis Abs. 1 BStP). 7.2 Die Vorinstanz verletzt Bundesrecht nicht, wenn sie gestützt auf den von ihr festgestellten Sachverhalt annimmt, der Beschwerdeführer habe vorsätzlich gehandelt. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist unbehelflich. Im angefochtenen Entscheid wird festgehalten, dass ein Beschuldigter, der weiss oder annehmen muss, dass die Sache durch eine strafbare Handlung erlangt worden ist, sich von vornherein nicht auf den guten Glauben berufen könne und folglich kein Eigentum erwerbe. Der Beschwerdeführer leitet aus dieser (zivilrechtlichen) Vorbemerkung ab, die Vorinstanz habe lediglich den guten Glauben im Sinne von Art. 714 Abs. 2 und 933 ZGB geprüft. Dies ist nicht der Fall. In der Folge wird Vorsatz nämlich vielmehr damit begründet, dass der Beschwerdeführer von den Verdachtsgründen sichere Kenntnis hatte und sich gleichwohl darüber hinwegsetzte. Inwiefern die Vorinstanz damit von einem unrichtigen Begriff des Vorsatzes ausgegangen sein soll, wird nicht dargetan und ist nicht ersichtlich.