Citation: 4A_516/2021 E. 3.3

3.3. Ferner erblickt die Beschwerdeführerin im angefochtenen Entscheid eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) und insbesondere der gerichtlichen Begründungspflicht sowie der Regeln über die antizipierte Beweiswürdigung. Sie macht geltend, die vorinstanzlichen Erwägungen liessen den Rechtssuchenden "einigermassen ratlos" und das Versicherungsgericht habe verschiedene "Tatsachen" nicht gewürdigt. Die Vorwürfe gehen fehl: Zunächst tut die Beschwerdeführerin nicht (mit Aktenhinweisen) dar, dass und an welcher Stelle sie die angeblich übergangenen Umstände schon im vorinstanzlichen Verfahren eingebracht hätte. Sodann scheint sie im Wesentlichen tadeln zu wollen, das Versicherungsgericht habe sich weder mit dem erwähnten, eine "dramatische Leistungseinbusse" attestierenden Privatgutachten von Dr. med. G.________ auseinandergesetzt "noch dieses gewürdigt". Dies trifft jedoch nicht zu (siehe nur die vorinstanzlichen Erwägungen 4.2 sowie 4.5.2 und dort S. 17). Genau besehen begründet die Beschwerdeführerin ihre Kritik damit, dass das Versicherungsgericht aus den ärztlichen Gutachten andere Schlüsse zog, als sie dies tut. Sie beanstandet mithin unter dem Vorwand der Gehörsverletzung die - im Übrigen sorgfältig begründete - Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz, ohne Willkür auszuweisen. Mit einer solchen Argumentation dringt sie nicht durch.