Citation: 8C_856/2018 E. 3

Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über die Pflichten des Versicherten zur Vermeidung oder Verkürzung seiner Arbeitslosigkeit (Art. 17 Abs. 1 AVIG) sowie zur unverzüglichen Annahme einer zumutbaren Arbeit (Art. 16 Abs. 1 AVIG) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt bezüglich der Einstellung in der Anspruchsberechtigung bei Nichtannahme einer zumutbaren Stelle, was grundsätzlich als schweres Verschulden mit 31 bis zu 60 Tagen zu sanktionieren ist, sofern nicht ein (subjektiv oder objektiv) entschuldbarer Grund dafür vorlag (Art. 30 Abs. 1 lit. d und Abs. 3 AVIG sowie Art. 45 Abs. 3 und Abs. 4 lit. b AVIV). Es wird darauf verwiesen. Hervorzuheben ist, dass unter einem entschuldbaren Grund praxisgemäss ein Grund zu verstehen ist, der - ohne zur Unzumutbarkeit zu führen - das Verschulden als lediglich mittelschwer oder leicht erscheinen lässt (BGE 130 V 125 E. 3.5 S. 131).