Citation: 1C_48/2017 E. 4.1

4.1. Das Verwaltungsgericht hielt fest, die Beschwerdeführer hätten das gesamte Gebäude unterkellert und dadurch ein zusätzliches Geschoss gebaut. Damit hätten sie das vorbestehende Gebäudevolumen erweitert, weshalb sich die maximal zulässigen Masse nach aArt. 42 Abs. 3 lit. b RPV richteten. Gleiches gelte, wenn die ausgeführten Arbeiten als Wiederaufbau qualifiziert würden (aArt. 42 Abs. 4 RPV). Die vorbestehende, zonenwidrig genutzte Fläche habe 41.6 m2 betragen; gehe man von einer anrechenbaren Kinderschlafstätte aus (16.5 m2) erhöhe sie sich auf 58.1 m2. Diese Fläche dürfe um 30 % erweitert werden, ausmachend 17.43 m2. Innerhalb des vorbestehenden Gebäudevolumens seien Wohnräume von 46.06 m2 und 47.29 m2 sowie Abstellräume von 7.66 m2 und 4.63 m2errichtet worden. Damit sei die zonenwidrig genutzte Fläche um 47.54 m2erweitert worden, was zur Hälfte, d.h. mit 23.77 m2, zu berücksichtigen sei. Ausserhalb des Gebäudevolumens (und damit voll anrechenbar) sei der Keller mit 23.04 m2, der Technikraum mit mindestens 11.5 m2 (ohne Kellertreppe) und der Fundationsraum mit rund 49 m2 (einschliesslich Wandquerschnitte) erstellt worden, d.h. insgesamt 83.54 m2. Bereits die Erweiterungen innerhalb des bestehenden Gebäudevolumens überschritten somit das zulässige Mass; das Gleiche gelte für die BNF im Untergeschoss ausserhalb des Gebäudevolumens. Damit könnten weder der Fundationsraum noch die zusätzlichen Wohnflächen im Erd- und Obergeschoss bewilligt werden. Eine Teilbewilligung, wie sie die Beschwerdeführer insbesondere für die unbewilligte Wohnfläche im Erdgeschoss beantragen, falle ebenfalls ausser Betracht, sei doch die Grenze von 30 % so oder anders überschritten.