Citation: 1C_421/2009 26.10.2009 E. 3

Zwar betrifft die streitige Schlussverfügung die Herausgabe von Bankinformationen bzw. die Beschlagnahme von Vermögenswerten und damit Sachgebiete, bei denen die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 84 Abs. 1 BGG insoweit möglich wäre. Zu prüfen ist jedoch zusätzlich, ob es sich hier um einen besonders bedeutenden Fall handelt. 3.1 Die Beschwerdeführer begründen das Vorliegen eines besonders bedeutenden Falles damit, dass "die Herausgabe von Akten, welche die Beschwerdeführerin Nr. 2" betreffe, materiell ungerechtfertigt sei und zudem ihre Verfahrensrechte gravierend verletzt worden seien. 3.1.1 In materiellrechtlicher Hinsicht hat die Vorinstanz die Rechtshilfevoraussetzungen geprüft, insbesondere das Vorliegen einer ausreichenden Sachdarstellung im Rechtshilfeersuchen, die beidseitige Strafbarkeit sowie die sachliche Konnexität zwischen den im ersuchenden Staat verfolgten Delikten und den von der BA verfügten Rechtshilfemassnahmen. Die Vorinstanz stützt ihre diesbezüglichen Erwägungen auf die anwendbaren völkerrechtlichen Normen, das IRSG und die einschlägige Bundesgerichtspraxis. Die Beschwerdeführer legen nicht dar, inwiefern in diesem Zusammenhang ein besonders bedeutender Fall vorläge (vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG). 3.1.2 In verfahrensrechtlicher Hinsicht begründen die Beschwerdeführer das Vorliegen eines besonders bedeutenden Falles damit, dass die Beschwerdeführerin 2 "bis heute keine an sie adressierte und insbesondere keine individuell begründete Schlussverfügung" erhalten habe. Die Vorinstanz hat sich mit diesen Vorbringen befasst und die betreffenden Verfahrensrügen als unbegründet verworfen. Im angefochtenen Entscheid wird insbesondere Folgendes erwogen: Zwar treffe es zu, dass der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer im Zustellungsvermerk der Schlussverfügung bloss als Anwalt des Beschwerdeführers 1 (und nicht ausdrücklich auch noch als Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin 2) genannt werde. Dabei handle es sich jedoch um einen "Kanzleifehler" ohne rechtliche Bedeutung. Der Rechtsvertreter habe sich im Verfahren als Anwalt beider Rechtsuchenden etabliert. Auch die Beschwerdeführerin 2 habe über ihn ausreichende Kenntnis von der sie mitbetreffenden Schlussverfügung erhalten. Dementsprechend habe sie auch (ohne erkennbare Nachteile) den Rechtsweg beschritten. In diesem Zusammenhang ist keine Verletzung elementarer Verfahrensgrundsätze im Sinne von Art. 84 Abs. 2 BGG ersichtlich. Zwar machen die Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz stütze ihre Erwägungen "nicht auf eine gefestigte bundesgerichtliche Praxis". Sie legen jedoch nicht dar, inwiefern die fraglichen Erwägungen Bundesrecht verletzen würden bzw. im Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesgerichtes stünden. 3.2 Die Beschwerde erweist sich als unzulässig.