Citation: 5A_732/2014 E. A

A.a. B.________ (geb. 2002) ist die Tochter von A.________. Sie besuchte zum hier massgebenden Zeitpunkt die 4. Primarklasse in U.________. Mit Gefährdungsmeldungen vom 6. und 7. März 2014 gelangte die Schulleiterin an die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) T.________. Darin führte sie aus, das Kind B.________ habe innerhalb eines Jahres viermal die Schule gewechselt (V.________, W.________, X.________, U.________). Die Leistungen des Kindes würden nicht dem Stand der 4. Klasse entsprechen, zumal es bereits die erste Klasse repetiert habe. B.________ brauche dringend angepasste Lernziele und vermutlich weitere Massnahmen. Ihre Mutter weigere sich, eine schulpsychologische Abklärung durchführen zu lassen. Sie habe anlässlich des Gesprächs vom 5. Dezember 2013 ausgeführt, ihre Tochter sei von den Lehrpersonen traumatisiert worden, als sie noch zur Schule gegangen sei. Die Schulleiterin hob sodann hervor, seit Mitte Februar 2014 besuche das Kind den Unterricht nicht mehr. Es sei zu befürchten, dass es die Schule in U.________ nicht mehr besuchen werde und die Mutter wieder an einen anderen Ort umziehe. A.b. Gemäss ärztlichem Zeugnis von Dr. med. C.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie vom 27. März 2014 leidet B.________ an einer akuten Angsterkrankung nach Schultraumatisierung. Laut Zeugnis war das Kind seit dem 19. März 2014 nicht mehr in der Lage, dem normalen Schulunterricht zu folgen. Der Arzt empfahl eine Sonderschulung zuhause durch die Eltern bis Ende Sommerferien; anschliessend könne mit einer Wiedereinschulung gerechnet werden.