Citation: 1C_420/2015 E. 2

Die Beschwerdeführerin wirft dem Verwaltungsgericht eine Verletzung von Art. 33 Abs. 3 lit. b RPG vor, wonach die volle Überprüfung von Nutzungsplänen durch wenigstens eine Beschwerdebehörde gewährleistet sei. Das Verwaltungsgericht habe die streitige Planung nicht voll überprüft und insbesondere keine Ermessens- und Zweckmässigkeitskontrolle vorgenommen. Statt dessen habe es unzulässigerweise auf das Ermessen der Gemeinde und auf die Zurückhaltung verwiesen, die sich das Verwaltungsgericht bei lokalen Anliegen gegenüber der Gemeinde auferlege. Es habe eine Interessenabwägung zwischen verschiedenen Erschliessungsvarianten mit dem Argument abgelehnt, dass das Quartierplangebiet nicht mehr abgeändert werden könne. Dies treffe nicht zu: Sollte sich im Rahmen einer fundierten und korrekten Interessenabwägung zeigen, dass die Zufahrt zu den beabsichtigten Neubauten zu überwiegenden Nachteilen für die bestehende Überbauung führe, so dürfe die Verbindungsstrasse vom öffentlichen Strassennetz zum Quartierplangebiet auch auf Bauland erstellt werden, das ausserhalb der engeren Quartierplangrenzen liege. In diesem Zusammenhang rügt die Beschwerdeführerin, dass das Verwaltungsgericht sich die notwendige Sachkenntnis durch den beantragten Augenschein hätte verschaffen können; der Verzicht darauf verletze ihren Anspruch auf rechtliches Gehör.