Citation: 4A_230/2022 E. C

Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 24. Mai 2022 beantragt die Beklagte dem Bundesgericht, es sei das Urteil des Obergerichts kostenfällig aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, die Berufung gutzuheissen (Ziff. 1). Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an das Obergericht zurückzuweisen und dieses anzuweisen, die Berufung in neuer Zusammensetzung des Spruchkörpers zu beurteilen (Ziff. 2). Es sei der Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Berufungsverfahren gutzuheissen (Ziff. 3). In prozessualer Hinsicht beantragt die Beschwerdeführerin für das bundesgerichtliche Verfahren die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege einschliesslich der Verbeiständung. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt. Mit Verfügung vom 25. Mai 2022 wurde das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der aufschiebenden Wirkung abgewiesen, da kein die Erteilung der aufschiebenden Wirkung rechtfertigender Grund dargetan wurde.