Citation: 8C_437/2018 E. 4.4

4.4. Die Vorinstanz liess die Frage, ob der Tod letztlich durch eine Lungenembolie oder eine Niereninsuffizienz eingetreten sei, unbeantwortet, da dies für die Annahme einer mittelbaren Teilkausalität nicht entscheidend sei; massgeblich sei, dass die Kausalkette, wie von Prof. Dr. med. G.________ beschrieben, auch von Dr. med. F.________ als die wahrscheinlichste betrachtet werde; relevant sei, dass der Tod des Versicherten ohne das Sturzereignis überwiegend wahrscheinlich nicht in gleicher Weise bzw. im gleichen Zeitpunkt eingetreten wäre; anders gesagt könne der Unfall bzw. die damit verursachte Gesundheitsschädigung nicht weggedacht werden, ohne dass auch der am 28. August 2014 eingetretene Tod des Versicherten entfiele; damit sei der Kausalzusammenhang rechtsgenüglich ausgewiesen und der Beschwerdegegnerin eine gestützt auf Art. 36 Abs. 2 UVG (Zusammentreffen verschiedener Schadensursachen) allenfalls zu kürzende Hinterlassenenrente geschuldet.