Citation: 6B_143/2016 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich zuletzt gegen die Strafzumessung und die Verweigerung des (voll) bedingten Strafvollzuges. Er macht geltend, es könne ihm hinsichtlich der Unterlassung der Buchführung, des einzigen Delikts, dessen er sich schuldig gemacht habe, lediglich ein leichtsinniges und chaotisches, nicht jedoch ein strategisches und raffiniertes Vorgehen vorgeworfen werden. Er habe lediglich mit Eventualvorsatz gehandelt. Es sei nie sein primäres Handlungsziel gewesen, die Buchhaltung nicht zu erledigen. Im Gegenteil sei sein ganzes Handeln darauf ausgerichtet gewesen, die Firma am Leben zu erhalten, um seine Gläubiger bezahlen zu können. Seine Selbstständigkeit habe von Beginn weg unter keinem guten Stern gestanden. Seine Gutmütigkeit in Verbindung mit einem wenig vorhandenen kaufmännischen Geschick habe dazu geführt, dass seine Straf- und Betreibungsregisterauszüge verschiedene Einträge aufwiesen. Dabei sei ihm sein Bemühen, die jeweiligen Altlasten zu beseitigen, zum Verhängnis geworden, weil diese ihm beim Start neuer Unternehmungen jeweils wieder eingeholt hätten. Unter Berücksichtigung dieser Umstände erscheine eine Strafe von 90 Tagessätzen als schuldangemessen, welche in Berücksichtigung der Tatsache, dass er keinen tatsächlichen Lohn beziehe, auf CHF 20.-- anzusetzen seien. Die Voraussetzungen für die Gewährung des bedingten Strafvollzuges seien erfüllt. Das Strafverfahren habe ihm aufgezeigt, dass sein Verhalten nicht korrekt gewesen sei. Es dürfe daher davon ausgegangen werden, dass er sich in Zukunft bewähren werde (Beschwerde S. 10 f.).