Citation: 2A.361/2006 04.01.2007 E. A

X.________ verfügt über ein mit dem Lizenziat abgeschlossenes Studium in Ethnologie. Seit dem 1. Oktober 2000 arbeitet sie als Betreuerin im Wohnheim Psychiatrie-Zentrum Y.________. Beim Antritt dieser Stelle wurde sie in die Lohnklasse 13 eingestuft und am 26. Juni 2001 neu in die Lohnklasse 14 eingereiht (vgl. zur Vorgeschichte u.a. das unveröffentlichte Bundesgerichtsurteil 2A.183/2003 vom 20. August 2003 i.S. Staat Zürich, Sachverhalt/B.). Dagegen erhob X.________ erfolglos Einsprache und danach Rekurs an die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, mit der Begründung, die vorgenommene Neueinstufung sei geschlechtsdiskriminierend; es rechtfertige sich eine Einordnung in die Lohnklasse 15. Danach gelangte die Betroffene an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, das ihre Gleichstellungsbeschwerde am 12. April 2006 guthiess und die Beschwerdeführerin per 1. Juli 2001 in die Einreihungsklasse 15/Erfahrungsstufe 4 überführte.