Citation: I 666/03 08.04.2004 E. 4.3

4.3.1 Anzumerken bleibt vorab, dass Dr. med. H.________ in seinem Gutachten vom 3. Dezember 2001 nicht nur eine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit, sondern bereits das Vorhandensein eines psychischen Leidens an sich, so namentlich auch einer somatoformen Schmerzstörung, verneint. Diese Expertise, welche im Rahmen der medizinischen Abklärungen der Invalidenversicherung erstellt worden und für die streitigen Belange umfassend ist, auf sorgfältigen eigenen Untersuchungen beruht und die medizinischen Vorakten wie auch die von der Beschwerdeführerin geklagten Gesundheitseinschränkungen berücksichtigt, erfüllt - entgegen den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwänden - alle rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen (BGE 125 V 352 f. Erw. a und b). Sie leuchtet insbesondere in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die darin gezogenen Schlussfolgerungen sind begründet, sodass darauf - mit der Vorinstanz - ohne weiteres abgestellt werden kann. Daran ändern auch die Stellungnahmen des Dr. med. C.________ vom 12. Juni 2001 und des Dr. S.________ vom 22. August 2001 nichts, äusserte der Zweitgenannte doch lediglich eine Verdachtsdiagnose und formulierte auch Ersterer, ebenfalls kein Psychiater, - quasi als Ausfluss der "völligen Therapieresistenz" im Sinne eines negativen Auswahlverfahrens - seine Vermutung eher vage (" ... lässt an ein sogenanntes somatoformes Schmerzsyndrom mit resp. bei erheblicher psychischer Überlagung denken"). 4.3.2 Selbst wenn im Übrigen, den Ärzten der Klinik X.________ in deren Bericht vom 12. Februar 2002 folgend, eine somatoforme Schmerzstörung anzunehmen wäre, reichte diese Diagnose - wie in Erw. 4.2 hievor dargelegt - für sich alleine nicht zur Begründung einer invalidisierenden Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus. Vielmehr müsste diese durch damit korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde hinreichend erklärbar sein. Schliesslich fehlt es der Beurteilung - wie die Beschwerdeführerin selber zugesteht - nebst einer Auseinandersetzung mit den divergierenden gutachtlichen Ausführungen des Dr. med. H.________ auch an einer einlässlichen Begründung für die im Zeitpunkt des Austritts aus der Klinik auf immerhin 80 % veranschlagte Arbeitsunfähigkeit. Insbesondere ist daraus nicht ersichtlich, inwiefern der Versicherten die Verwertung ihrer Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt bei objektiver Betrachtung - und unter Ausschluss von Einschränkungen der Leistungsfähigkeit, die auf aggravatorisches Verhalten zurückzuführen sind - nicht mehr zumutbar oder dies für die Gesellschaft untragbar sein sollte. Zudem lässt der Bericht auch keine Rückschlüsse darauf zu, ob die Beschwerdeführerin - nach einem weitgehend objektivierten Massstab beurteilt - nicht doch über psychische Ressourcen verfügt, die ihr eine über das bescheinigte 20%ige Leistungsvermögen hinausgehende Arbeitsaufnahme erlaubten. Die Schlussfolgerungen des Austrittsberichtes der Klinik X.________ vermögen somit den Beweiswert des psychiatrischen Gutachtens des Dr. med. H.________ vom 3. Dezember 2001 nicht zu erschüttern. Weitere medizinische Abklärungen, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt, erweisen sich vor diesem Hintergrund als unnötig (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d mit Hinweis; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b).