Citation: 9C_201/2016 E. 4.6

4.6. Was der Beschwerdeführer gegen das Gutachten des Dr. med. B.________ vorbringt, hält nicht stand: Selbst wenn aufgrund der Medikation von einer gesundheitlichen Beeinträchtigung auszugehen wäre, könnte daraus - wie auch aus dem Umstand, dass der Versicherte "zurückgezogen lebt", nicht auf eine Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden. Dass Dr. med. B.________ die Untersuchung nur teilweise selber durchführte und im Übrigen das Gutachten in Zusammenarbeit mit einem Psychologen verfasste, schadet nicht, zumal auch reine Aktengutachten beweiskräftig sein können (Urteil 9C_223/2014 vom 4. Juni 2014 E. 6.1 mit Hinweisen). Zudem stehen die medizinischen Einschätzungen des Dr. med. B.________ im Einklang mit jenen des Dr. med. C.________, der lediglich eine "grenzwertige depressive Symptomatik" feststellen konnte (E. 4.4). Sodann beruhte die Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 17. Juni 2014 nicht auf einer eigenen Untersuchung, sondern auf zwei Berichten des Hausarztes; dementsprechend wurde keine Arbeitsunfähigkeit attestiert, sondern eine Begutachtung empfohlen und anschliessend bei Dr. med. B.________ in Auftrag gegeben. Dass die Arbeitsfähigkeit in somatischer Hinsicht eingeschränkt sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht substanziiert dar; zudem befasst er sich auch nicht mit der entsprechenden vorinstanzlichen Erwägung. Ohnehin beschränkt er sich auf weiten Strecken darauf, lediglich die medizinischen Unterlagen abweichend von der Vorinstanz zu würdigen und daraus andere Schlüsse zu ziehen, was nicht genügt (Urteile 9C_794/2012 vom 4. März 2013 E. 4.1; 9C_65/2012 vom 28. Februar 2012 E. 4.3 mit Hinweisen). Das Gutachten des Dr. med. B.________ erfüllt die bundesrechtlichen Anforderungen an die Beweiskraft (E. 3.1).