Citation: 4P.78/2004 05.08.2004 E. A

Die Eheleute B.D.________ und C.D.________ (Beschwerdegegner) waren bis im Jahre 1990 Alleinaktionäre der E.________ AG. Mit Vertrag vom 22. November 1990 verkauften die Beschwerdegegner alle Aktien der E.________ AG der A.________ AG (Beschwerdeführerin) zum Kaufpreis von Fr. 8'500'000.--. Der Kaufpreis stand unter dem Vorbehalt, dass die Bewertung der Unternehmung nach den im Kaufvertrag umschriebenen Kriterien den vereinbarten Betrag ergibt. Per 4. Januar 1991 wurden die Aktien übertragen sowie eine Teilzahlung von Fr. 7'500'000.-- geleistet. Vertragsgemäss wurde ein Teilbetrag von Fr. 1'000'000.-- bis zur definitiven Ermittlung des Unternehmenswertes zurückbehalten. In der Folge entstanden Differenzen über den Wert der verkauften Unternehmung. Am 3. Mai 1996 klagten B.D.________ und C.D.________ beim zuvor vertragsgemäss bestellten Schiedsgericht auf Zahlung des restlichen Kaufpreises von Fr. 491'760.-- nebst Zins. Die A.________ AG beantragte die Abweisung der Klage und machte widerklageweise Fr. 624'565.65 nebst Zins geltend. Verschiedene Unternehmensbewertungen, welche seit dem Verkauf der E.________ AG durchgeführt wurden, ergaben ausnahmslos Unternehmenswerte, welche den vereinbarten Kaufpreis von Fr. 8'500'000.-- überstiegen. Unter anderem ergab ein vom Schiedsgericht eingeholtes Gutachten von F.________ einen Unternehmenswert von Fr. 9'685'000.--. In einem weiteren Gutachten, welches von G.________ in einem parallel geführten - und unterdessen eingestellten - Strafverfahren gegen den Beschwerdegegner 1 erstattet wurde, wurde der Wert der verkauften Unternehmung auf Fr. 9'670'000.-- beziffert.