Citation: 6B_576/2020 E. 2.4

2.4. Klar ist hingegen und wird von der Vorinstanz auch nicht verkannt, dass die Aussagen von in anderen Verfahren beschuldigten Personen nur dann zu Lasten einer beschuldigten Person verwertet werden könnten, wenn diese wenigstens einmal angemessene und hinreichende Gelegenheit gehabt hatte, die sie belastenden Aussagen in Zweifel zu ziehen und Fragen an die beschuldigten Personen in den getrennten Verfahren zu stellen (vgl. BGE 144 IV 97 E. 2.2; 141 IV 220 E. 4.5). Inwiefern denkbar und möglich sein könnte (oben E. 2.1), dass ein einheitliches Verfahren ein günstigeres Ergebnis für den Beschwerdeführer bewirkt hätte, der erst ein Geständnis ablegte und dann die Aussage verweigerte, wird selbst im Modus des Möglichen nicht denkbar dargelegt, sodass darauf nicht eingetreten werden kann (oben E. 1). Nach der Vorinstanz führte die Verfahrenstrennung für ihn zu keinen Rechtsnachteilen.