Citation: 9C_626/2013 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt zunächst, der vorinstanzliche Verzicht auf eine öffentliche Verhandlung verletze ihren Anspruch auf rechtliches Gehör und verstosse gegen Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Des Weiteren sei das Gutachten der medizinischen Akademie Y.________ nicht beweiskräftig. Insbesondere hätten die Gutachter aufgrund der aus sprachlichen Gründen (mangelhafte Verständigung mit dem Gutachter und unzulängliche Übersetzung durch diesen) lückenhaften Anamnese eine Diagnose erhoben, die im Widerspruch zu den Vorakten stehe. Zu Unrecht seien die für syndromale Beschwerdebilder geltenden Zumutbarkeitskriterien angewendet worden, obwohl sie unter psychischen Beschwerden im Nachgang zu ihrer Krebserkrankung leide.