Citation: 5P.444/1999 29.02.2000 E. 2

2.- Der angefochtene Entscheid ist im Sinne von Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 OG letztinstanzlich, weil nach § 284 Ziff. 2 ZPO/ZH gegen Entscheide von Aufsichtsbehörden die Nichtigkeitsbeschwerde unzulässig ist und somit das Kassationsgericht des Kantons Zürich nicht angerufen werden kann. Dass zusammen mit dem Rekurs an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts die unentgeltliche Rechtspflege verlangt werden kann (BGE 122 III 392 E. 3), ändert nichts daran, dass im vorliegenden Fall die staatsrechtliche Beschwerde das richtige Rechtsmittel ist (so auch BGE 122 I 8). Denn hier wird der Beschluss der oberen kantonalen Aufsichtsbehörde nur insoweit angefochten, als darin für das kantonale Beschwerdeverfahren (Art. 17 f. SchKG) die unentgeltliche Rechtspflege verweigert worden ist. Daher kann auch der Umstand, dass der Rekurs der staatsrechtlichen Beschwerde vorgeht (Art. 19 SchKG, Art. 79 Abs. 1 und Art. 81 Satz 2 i.V.m. Art. 43 Abs. 1 und Art. 84 Abs. 2 OG), hier von vornherein keine Rolle spielen (BGE 124 III 205 E. 3, 121 III 24 E. 2d S. 28, 119 III 70 E. 2; H. Pfleghard, in: Handbücher für die Anwaltspraxis, Prozessieren vor Bundesgericht, Schuldbetreibungs- und Konkursbeschwerde, 2. Aufl. 1998, Rz 5.55, 5.95 und 5.98 S. 180 f. und 192 f.; F. Cometta, in: Kommentar zum Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. I, N 46 zu Art. 19 SchKG).