Citation: 7B_1282/2024 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft See/Oberland wirft A.B.________ neben weiteren Delikten vor, am 30. Mai 2024 seinem Sohn C.________ eine Videoaufnahme zugesandt zu haben, mit der Aufforderung, dieses Video sofort an dessen Mutter D.B.________ weiterzuleiten. Darin habe er an D.B.________ gerichtet auf Albanisch gesagt, sie habe einmal einen Fehler gemacht, als sie die Polizei gerufen habe. Ein zweites Mal werde sie dies nicht mehr tun. Wenn sie auf den Knopf drücke (d.h. die Polizei verständige), sei sie ein toter Mensch. Mit dieser Aussage habe A.B.________ erreichen wollen, dass D.B.________ von einer Anzeigeerstattung absehen würde. Da diese sich im Zeitpunkt der Kenntnisnahme des Videos bereits in der Polizeistation U.________ befunden und Aussagen gemacht habe, habe sie durch A.B.________ nicht mehr von einer Anzeigeerstattung abgehalten werden können. Darüber hinaus soll A.B.________ gemäss einer Anklageschrift des Amtsgerichts Singen vom 1. August 2024 ebenfalls am 30. Mai 2024 den in Deutschland lebenden Bruder von D.B.________ aufgesucht und diesem eine Schreckschusswaffe auf den Mund geschlagen haben, womit er eine kleine Wunde an dessen Lippe verursacht habe. A.b. A.B.________ wurde am 31. Mai 2024 verhaftet und mit Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts des Bezirks Zürich vom 1. Juni 2024 in Untersuchungshaft versetzt. Am 2. September 2024 wurde die Untersuchungshaft bis zum 1. Dezember 2024 verlängert.