Citation: 1C_201/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Die Vorinstanz verzichtete daraufhin auf weitere Erhebungen, da es gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht willkürlich sei, nur auf Erstwohnungen mit öffentlich-rechtlicher Nutzungsbeschränkung abzustellen, weshalb es sich angesichts des plausibel gemachten grossen Aufwands für die Gemeinde erübrige, auf den Abklärungen zu sämtlichen Wohnungen zu bestehen. Alleine aus dem amtlichen Wert einer Wohnung lasse sich nicht schliessen, ob sie mit den streitbetroffenen Bauten vergleichbar seien, zumal der amtliche Wert der projektierten Wohnungen noch nicht bekannt sei. Unter Berücksichtigung des bestehenden und zukünftigen Wohnungsangebots im gleichen Segment könne nicht von einer offensichtlich unzureichenden Nachfrage nach den streitbetroffenen Wohnungen ausgegangen werden. Eine Erstwohnungsnutzung erscheine nicht unrealistisch und eine Umgehungsabsicht könne verneint werden.