Citation: 2C_243/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Für einen Verbleib des Beschwerdeführers in der Schweiz sprechen laut der Vorinstanz vor allem die Interessen der beiden älteren Kinder, die durch eine Wegweisung des Beschwerdeführers erheblich tangiert würden. Gleichwohl gefährde die Wegweisung das Kindswohl nicht, zumal die Kinder fortgeschrittenen Alters seien und der Beschwerdeführer über sie weder die elterliche Sorge noch die Obhut innehabe (vgl. angefochtenes Urteil E. 7.6.3). Des Weiteren hielt die Vorinstanz dem Beschwerdeführer zugute, dass er sich auf eine lange Aufenthaltsdauer berufen und er sich auf Deutsch verständigen könne. Beruflich habe er sich jedoch trotz gewisser Bemühungen nie gut auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt integrieren können (vgl. angefochtenes Urteil E. 7.6.4). Die Rückkehr nach Algerien, wo der Beschwerdeführer über die Hälfte seines Lebens - einschliesslich der Kindheit, der Jugendjahre und grosser Teile seines Erwachsenenlebens - verbracht, mehrere Ausbildungen absolviert und gearbeitet habe, sei dem Beschwerdeführer zumutbar (vgl. angefochtenes Urteil E. 7.6.5).