Citation: U 111/04 30.05.2005 E. 2

2.1 Gemäss Beurteilung des Dr. med. B.________, leitender Arzt Versicherungsmedizin der SUVA, vom 8. Juli 2003, stehen die Schulterbeschwerden seit 1994 bloss in einem möglichen Kausalzusammenhang mit dem Bagatellunfall vom 18. März 1985 und sogar in einem unwahrscheinlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom 24. Juli 1975. Die beiden Ereignisse kämen als Teilursachen für die erwähnten Beschwerden nicht in Frage. Die Rotatorenmanschettenruptur der rechten Schulter könne nicht als unfallähnliche Körperschädigung übernommen werden, weil kein derartiges Ereignis gemeldet wurde. Zu diesen Erkenntnissen gelangte Dr. med. B.________ in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung sämtlicher medizinischen Akten der SUVA und nach einer Auseinandersetzung mit den abweichenden ärztlichen Standpunkten, namentlich des Dr. med. K.________ (Zeugnis vom 17. August 2002) und des Dr. med. J.________, Chefarzt der Abteilung Orthopädie am Spital Z.________, der im Schreiben vom 21. August 2002 die Rotatorenmanschettenruptur auf frühere Traumata zurückführte. 2.2 Auf die überzeugenden und einleuchtenden Darlegungen des Dr. med. B.________ ist mit der Vorinstanz abzustellen. Die vom Versicherten behauptete Unfallkausalität der Schulterbeschwerden ist demzufolge nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen, weshalb die SUVA für den gemeldeten Rückfall nicht leistungspflichtig ist (vgl. BGE 117 V 264 Erw. 3b mit Hinweisen). In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird nichts vorgebracht, was einen anderen Schluss zulassen könnte. Dass die Dres. med. J.________ und K.________ wie auch Dr. med. G.________ in Bezug auf den natürlichen Kausalzusammenhang zu teilweise abweichenden Folgerungen gelangten, hat Dr. med. B.________ nicht übersehen. Die Auffassung des Dr. med. G.________, die Schulterbeschwerden gingen auf einen Unfall zurück, ist laut Dr. B.________ im Wesentlichen damit zu erklären, dass jener Arzt, der den Versicherten erstmals am 22. Juni 1993 untersuchte, annahm, der Unfall von 1985 habe sich erst 1992 ereignet. Auch die Dres. med. K.________ und J.________ gingen von unrichtigen Annahmen in zeitlicher Hinsicht aus, indem sie ihren Angaben ein (neueres) Unfallereignis aus dem Jahre 1994 zugrunde legten, das in Tat und Wahrheit gar nicht stattgefunden hatte, und was die Stellungnahmen zur Unfallkausalität erheblich beeinflusste. Des Weiteren wies Dr. B.________ gestützt auf die verfügbaren Arztberichte darauf hin, dass der Versicherte nach dem Unfall von 1975 von Seiten des Schultergelenks rechts praktisch durchgehend beschwerdefrei gewesen sei; im Anschluss an den zweiten Unfall von 1985 habe dann ein Cervicalsyndrom im Vordergrund gestanden; am 28. November 1994 habe Dr. K.________ ausdrücklich praktische Beschwerdefreiheit seitens des rechten Schultergelenks bestätigt. 2.3 Da die medizinischen Akten eine hinreichend schlüssige Beurteilung der Unfallkausalität der Schulterbeschwerden erlauben und von zusätzlichen Abklärungen, insbesondere der Anordnung einer fachärztlichen Begutachtung, keine neuen Erkenntnisse erwartet werden können, die zu einem abweichenden Ergebnis zu führen vermöchten, ist dem entsprechenden Eventualantrag des Beschwerdeführers nicht stattzugeben.