Citation: 6B_411/2021 E. 5

Die Beschwerdeeingabe genügt den Begründungsanforderungen nicht. Die Beschwerdeführerin äussert sich nicht zur Legitimation als Privatklägerin gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Dass und weshalb ihr welche Zivilforderungen unmittelbar aus dem angezeigten Deliktssachverhalt gegen ihren früheren Ehemann und dessen Bruder konkret zustehen könnten, zeigt sie nicht substanziiert auf. Sie legt auch nicht hinreichend dar, aus welchen Gründen sich der angefochtene Entscheid darauf inwiefern auswirken können sollte. Zudem setzt sie sich auch nicht mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinander. Sie schildert stattdessen ihre Sicht auf die Sach- und Rechtslage und bringt in diesem Zusammenhang auch die von ihr beanstandete güterrechtliche Auseinandersetzung gemäss Ehescheidung ins Spiel. Aus ihren Ausführungen geht nicht im Ansatz hervor, dass und inwiefern das Obergericht mit seinem Entscheid gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Soweit sie dem vorsitzenden Oberrichter Befangenheit vorwirft, zeigt sie nicht auf, dass sie diesen Vorwurf bereits im kantonalen Verfahren erhoben hätte, und sie legt auch nicht dar, dass und inwiefern sie von der angeblichen Befangenheit erst nach Eröffnung des obergerichtlichen Entscheids Kenntnis erhalten haben soll. Zudem ergibt sich aus der Beschwerde nicht, inwiefern der Vorwurf der Befangenheit zutreffen könnte (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Umstand, dass der vorsitzende Oberrichter an früheren/anderen Entscheiden mitwirkte, die aus der Sicht der Beschwerdeführerin nicht wunschgemäss ausgefallen sind, stellt für sich keinen Befangenheitsgrund dar. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit die Beschwerdeführerin im Hinblick auf eine korrekte Schadensregulierung/Staatshaftung um Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes ersucht. Das Bundesgericht ist hierfür nicht zuständig. Die Staatshaftung ist nicht Verfahrensgegenstand.