Citation: 8C_208/2017 E. A

Die 1972 geborene A.________ war seit dem 1. Januar 2009 als Mitarbeiterin im Innendienst für die B.________ GmbH tätig und in dieser Eigenschaft bei der ÖKK Kranken- und Unfallversicherungen AG (nachfolgend: ÖKK) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 15. August 2009 erlitt sie in Serbien als Beifahrerin im von ihrem Ehemann gelenkten Auto einen Unfall, bei welchem ihre damals 14-jährige Tochter ums Leben kam. Die ÖKK erbrachte Versicherungsleistungen. Mit Verfügung vom 10. August 2015 stellte sie diese rückwirkend ab 1. Juli 2015 ein und verwies zur Begründung auf einen nunmehr fehlenden natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den gesundheitlichen Beeinträchtigungen und dem Unfallereignis. Die vom Krankenversicherer der A.________ dagegen geführte Einsprache wurde wieder zurückgezogen. Die Einsprache der A.________ wies die ÖKK mit Entscheid vom 2. Oktober 2015 ab.