Citation: U 264/01 05.11.2002 E. 3

3.1 Im Rahmen des für die Ermittlung des Invaliditätsgrades vorzunehmenden Einkommensvergleichs setzte die Vorinstanz das Einkommen, welches der Beschwerdeführer ohne Behinderung hätte erzielen können (Valideneinkommen), bezogen auf das Jahr 1999 auf Fr. 51'708.- fest. Sie stützte sich dabei auf die Zusatzvereinbarung 99 vom 27. November 1998 zum Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe 1998-2000. Die daraus abgeleitete Berechnung (2112 Stunden à Fr. 22.60 = Fr. 47‘731.- zuzüglich 13. Monatslohn = Fr. 51‘708.-) ist korrekt und wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausdrücklich anerkannt. 3.2 Das Einkommen, welches der Beschwerdeführer mit der unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigung bei ausgeglichenem Arbeitsmarkt durch eine ihm zumutbare Erwerbstätigkeit erzielen könnte (Invalideneinkommen), bezifferte das kantonale Gericht auf Fr. 44‘594.-. Es stützte sich dabei auf die medizinische Zumutbarkeitsbeurteilung, wonach der Beschwerdeführer in Bezug auf eine leichte bis mittelschwere, bestimmten Anforderungen genügende Tätigkeit voll arbeitsfähig ist, sowie drei Erfassungsblätter der Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP), wobei sie das daraus abgeleitete Ergebnis anhand der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1998 überprüfte und bestätigt fand. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden, wobei angesichts der Geringfügigkeit der Abweichung offen bleiben kann, ob an Stelle des Betrags von Fr. 44'594.- auf den aus der LSE resultierenden Wert von Fr. 44‘577.- abzustellen wäre. Durch den vergleichsweise hohen Abzug von 20 % des Tabellenlohns ist der Nichtberücksichtigung von Zulagen beim Valideneinkommen in jedem Fall ausreichend Rechnung getragen. Gestützt auf die Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen hat das kantonale Gericht die Zusprechung einer Invalidenrente von 15 % bestätigt, was nicht zu beanstanden ist.