Citation: 9C_627/2024 E. 4.2.2

4.2.2. Wie im Bericht von Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 6. Dezember 2012 festgehalten und unbestritten, war der Beschwerdeführer aufgrund seiner psychischen Leiden reduziert psychisch belastbar und entwickelte schnell Überforderungsgefühle. Dadurch war er bei der Arbeit vermindert flexibel sowie rasch gestresst. Diese Symptomatik führte im Mai 2012, zwei Monate nach Antritt einer neuen Stelle bei der Universität C.________, zu einer erstmaligen psychischen Dekompensation und anschliessend zu einem wiederkehrenden Muster: Der Beschwerdeführer musste, nachdem er eine neue Arbeitsstelle angetreten hatte, nach jeweils zwei bis drei Monaten der Arbeitstätigkeit stationär psychiatrisch behandelt werden. So trat er nach seiner krankheitsbedingten Kündigung durch die Universität C.________ am 1. Juni 2013 eine Vollzeitstelle als Elektroinstallateur bei der SBB AG an, woraufhin er vom 16. September bis am 4. Oktober 2013 aufgrund eines akuten psychotischen Zustandsbildes hospitalisiert und bei schwerer depressiver Episode vom 3. Februar bis 27. März 2014 erneut stationär behandelt wurde. Nach seiner einjährigen Arbeitslosigkeit war der Beschwerdeführer ab dem 1. November 2015 bei der E.________ AG beschäftigt, welche die Anstellung bereits im Januar 2016 während der Probezeit wieder kündigte, da er vom 28. Dezember 2015 bis am 23. Februar 2016 wegen einer schweren depressiven Episode mit psychotischen Symptomen stationär therapiert wurde.