Citation: 2C_852/2022 E. 1.3

1.3. Die Beschwerdeführer verfügen über kein aktuelles Interesse an der Beurteilung ihrer Beschwerde mehr. Das Bundesgericht verzichtet aber ausnahmsweise auf dieses, wenn sich die aufgeworfenen Fragen unter gleichen oder ähnlichen Umständen jederzeit wieder stellen können, eine rechtzeitige Überprüfung im Einzelfall kaum je möglich wäre und die Beantwortung wegen deren grundsätzlicher Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt (BGE 147 I 478 E. 2.2; 146 II 335 E. 1.3; 137 I 23 E. 1.3.1). Das Bundesgericht hat sich in einem kürzlich ergangenen Urteil mit der Zulässigkeit eines zehntägigen Schulausschlusses einer Schülerin befasst, bei welcher der Verdacht einer Ansteckung mit dem Coronavirus aufgrund der verweigerten Teilnahme an einem Ausbruchstest nicht ausgeräumt werden konnte (vgl. Urteil 2C_99/2022 vom 16. Februar 2023). Allerdings wurden dort die hier aufgeworfenen Rechtsfragen, namentlich die Verfassungsmässigkeit des damit verbundenen Eingriffs in das Grundrecht auf ausreichenden und unentgeltlichen Grundschulunterricht (Art. 19 BV), materiell nicht geprüft. Vor diesem Hintergrund rechtfertigt es sich, auch vorliegend vom Erfordernis des aktuellen Rechtsschutzinteresses abzusehen (vgl. auch Urteil 2C_507/2022 vom 18. Februar 2023 E. 5.6 e contrario).