Citation: 1P.330/2001 05.06.2001 E. A

A.- Im Rahmen des Strafverfahrens gegen X.________ vernahm das Statthalteramt Arlesheim am 3. Dezember 2000 A.________. Mit Schreiben vom 4. Januar 2001 beantragte X.________ die Entfernung dieser Einvernahme aus den Akten, da ihm weder der Einvernahmetermin mitgeteilt worden noch er von der Teilnahme an dieser Einvernahme ausgeschlossen worden sei. Am 5. Januar 2001 schloss das (nunmehr zuständig gewordene) Besondere Untersuchungsrichteramt des Kantons Basel-Landschaft (BUR) X.________ und seinen Verteidiger von der Einvernahme des A.________ vom 3. Dezember 2000 aus. Am 12. Januar 2001 stellte es diese Verfügung X.________ zusammen mit der fraglichen Einvernahme vom 3. Dezember 2000 zu und machte ihn gleichzeitig auf sein Recht aufmerksam, Fragen und Anträge dazu zu stellen. Zusätzlich wurde er angefragt, ob er an seinen Anträgen vom 4. Januar 2001 festhalte. Am 17. Januar 2001 teilte X.________ dem BUR mit, dass er an seinen Anträgen vom 4. Januar 2001 festhalte. Mit Schreiben vom 2. Februar 2001 teilte das BUR X.________ mit, dass seine Verfügung vom 5. Januar 2001 rechtskräftig geworden sei, da innert Frist keine Beschwerde erhoben worden sei. Am 1. März 2001 erhob X.________ Beschwerde an das Verfahrensgericht des Kantons Basel-Landschaft wegen Rechtsverweigerung. Er beantragte, es sei festzustellen, dass durch die Nicht-Anhandnahme seines Gesuches vom 4. Januar 2001 sein Recht auf Erlass einer beschwerdefähigen Verfügung verletzt worden sei, und das BUR sei anzuweisen, das Protokoll der Einvernahme von A.________ aus den Akten zu weisen und dessen Befragung zu wiederholen. Das Verfahrensgericht trat auf die Beschwerde mit Präsidialbeschluss vom 23. März 2001 nicht ein. Es auferlegte die Kosten des Verfahrens X.________ und entzog ihm die unentgeltliche Verbeiständung.