Citation: 2C_5/2024 E. 6.4.1

6.4.1. Es mag zutreffen, dass die Beschwerdeführer 1 und 2 im Rahmen der Befragung übereinstimmend mitteilten, dass sie im fraglichen Zeitraum getrennt gewesen seien und keine Beziehung mehr geführt hätten. Dass die Vorinstanz diesen Aussagen jedoch kein massgebliches Gewicht zumisst, ist bei einer Gesamtbetrachtung aller von ihr herangezogenen Indizien und unter dem Gesichtspunkt der Willkür (Art. 9 BV) nicht zu beanstanden. Auch der Verweis der Beschwerdeführer auf die Auskunft der Exfrau des Beschwerdeführers 1, die eine Scheinehe widerlege, überzeugt nicht: Nach den eigenen Angaben der Beschwerdeführer hat die Exfrau im Jahr 2012 gegenüber den Behörden lediglich mitgeteilt, dass "ihr Eheleben" bzw. "ihr Ehemann" (in Bezugnahme auf den Beschwerdeführer 1) nicht gestört werden solle. Daraus kann nicht abgeleitet werden, die Vorinstanz habe in willkürlicher Weise auf eine Scheinehe geschlossen. Hinzu kommt, dass die Exfrau des Beschwerdeführers 1 gemäss Ausführungen der Vorinstanz selbst vermutet habe, dass der Beschwerdeführer 1 eine Parallelbeziehung unterhielt. Diese Feststellung bestreiten die Beschwerdeführer nicht substanziiert.