Citation: 8C_426/2018 E. 5.3

5.3. Wie vorstehend dargelegt (E. 5.1 hiervor), hat die Vorinstanz die Reduktion des Honorars des unentgeltlichen Rechtsbeistandes begründet und festgehalten, weshalb sie die eingereichte Kostennote als zu hoch erachtet hat. Insofern geht die Rüge des Beschwerdeführers, es bestehe eine grundsätzliche Verpflichtung zur Entscheidbegründung, wenn die Festsetzung der Parteientschädigung nicht mit der eingereichten Kostennote übereinstimme, fehl, zumal rechtsprechungsgemäss diesbezüglich zusätzlich die Festsetzung der Entschädigung auf einen bestimmten nicht der Praxis entsprechenden Betrag erforderlich ist (vgl. E. 2.4 hievor). Auch wenn die vorinstanzliche Begründung eher knapp ausgefallen sein mag, kann nicht von einer Verletzung der Begründungspflicht gesprochen werden. Das kantonale Gericht hat sich mit den einzelnen Positionen der eingereichten Kostennote auseinandergesetzt und dargelegt, weshalb diese seiner Ansicht nach ungerechtfertigt hoch seien und deshalb herabgesetzt werden sollen oder aber gar nicht zu entschädigen seien. Zudem hat es die grundsätzlichen Beweggründe dargelegt, von denen es sich leiten liess, und die Entschädigung auf einen üblichen, praxisgemäss gewährten Betrag herabgesetzt (vgl. Urteil 9C_163/2013 vom 30. April 2013 E. 4.2 mit Hinweis). Nicht stichhaltig ist auch der Vorwurf, die Reduktion des Honorars des unentgeltlichen Rechtsbeistandes sei willkürlich. Die Vorinstanz hat entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nicht einen unzulässigen Pauschalansatz zur Anwendung gebracht, sondern den geltend gemachten Aufwand unter Berücksichtigung des konkreten Falls gekürzt und die entsprechenden Positionen erläutert. Zu Recht hat sie sodann dem Umstand Rechnung getragen, dass der Beschwerdeführer den Versicherten bereits im Verwaltungsverfahren vertreten hatte, weshalb sein Aufwand im kantonalen Verfahren aufgrund der Aktenkenntnis entsprechend tiefer ausfallen konnte. Im vorliegenden Fall aus dem Sachgebiet der Invalidenversicherung war die Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in psychischer Hinsicht streitig. Es stellten sich keine besonders schwierigen Rechtsfragen und sachverhaltsmässig kann in Anbetracht der komplexen Aktenlage von einem durchschnittlichen Fall ausgegangen werden, der einen erfahrenen Anwalt nicht vor besondere Schwierigkeiten stellt (vgl. SVR 2011 UV Nr. 8 S. 29, 8C_789/2010 E. 7). Die vorinstanzliche Feststellung, der geltend gemachte Aufwand von insgesamt 28 Stunden 5 Minuten sei überhöht, lässt nicht auf Willkür schliessen. Namentlich ist nicht der geltend gemachte, sondern nur der notwendige Aufwand zu entschädigen (vgl. Urteil 8C_833/2015 vom 10. März 2016 E. 5.2 mit Hinweis). Soweit der Beschwerdeführer schliesslich unter Verweis auf das Urteil C 28/05 vom 13. Dezember 2005 rügt, § 7 Abs. 1 GebV SVGer/ZH, gestützt auf welchen das kantonale Gericht eine Entschädigung für die Kenntnisnahme von zwei Verfügungen sowie für zwei Telefonate infolge Geringfügigkeit des Aufwandes verneinte, komme nicht zur Anwendung, braucht darauf nicht weiter eingegangen zu werden. Die Vorinstanz erachtete zunächst die Erforderlichkeit dieser Positionen als nicht ausgewiesen, weshalb sie ohnehin nicht zu vergüten wären. Das Bundesgericht ändert sodann einen kantonalen Entscheid über die Entschädigung des unentgeltlichen Rechtsbeistandes nur dann ab, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (vgl. E. 2.2 hiervor). Dazu vermöchte der nicht berücksichtigte Aufwand von insgesamt 28 Minuten (12. September 2016: 5 Minuten, 19. Mai 2017: 10 Minuten, 10. Januar 2018: 10 Minuten und 2. März 2018: 3 Minuten) selbst dann nicht zu führen, wenn § 7 Abs. 1 GebV SVGer/ZH, gemäss welchemeiner Partei für unnötigen oder geringfügigen Aufwand keine Parteientschädigung zugesprochen wird, neben § 7 Abs. 2 GebV SVGer/ZH keine selbstständige Bedeutung zukäme und auch ein geringfügiger Aufwand grundsätzlich entschädigungswürdig wäre.