Citation: I 923/06 11.05.2007 E. 3

Das kantonale Gericht hat die für die Beurteilung des umstrittenen Rentenanspruchs massgebenden Rechtsgrundlagen zutreffend dar-gelegt: Es betrifft dies die Bestimmungen und Grundsätze über den Begriff der Invalidität (Art. 4 Abs. 1 IVG in der ab 1. Januar 2003 geltenden Fassung in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG; vgl. BGE 130 V 343 E. 3.1-3.3 S. 345 ff.), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung), die Invaliditätsbemessung bei erwerbs-tätigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2004 [4. IV-Revision] geltenden Fassung; Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348 f., 128 V 29 E. 1 S. 30 f.) sowie bei teilerwerbstätigen Versicherten nach der gemischten Methode unter gewichteter Berücksichtigung beider Teilbereiche (Art. 28 Abs. 2ter IVG in Verbindung mit Art. 27bis IVV sowie Art. 16 ATSG und Art. 28 Abs. 2bis IVG in Verbindung mit Art. 27 IVV; BGE 130 V 393 E. 4 S. 394 ff., 125 V 146 ff.; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 156/04 vom 13. Dezember 2005, E. 2-7, publ. in: SVR 2006 IV Nr. 42 S. 151 ff.), ferner die Prüfung eines erneuten Leistungsgesuchs nach vorgängiger rechtskräftiger Leistungsverweigerung (Art. 87 Abs. 3 [in der seit 1. März 2004 geltenden Fassung] und Abs. 4 IVV in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 ATSG; BGE 130 V 71) und schliesslich die Rechtsprechung zur Bedeutung ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 122 V 157 E. 1b S. 158 f. mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. 3.1 Zu ergänzen ist, dass die gerichtliche Feststellung über die (Rest-)Arbeitsfähigkeit (vgl. Art. 6 und Art 16 ATSG) - d.h. den Umfang des zumutbaren funktionellen Leistungsvermögens und die verfügbaren psychischen Ressourcen - eine Tatfrage ist, soweit sich die richterliche Beurteilung der zumutbaren Arbeitsleistungen nicht auf die allgemeine Lebenserfahrung, sondern auf konkrete ärztliche Stellungnahmen zum Gesundheitszustand stützt (siehe im Einzelnen BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 395 f.). Ebenfalls tatsächlicher Natur und damit letztinstanzlich nur unter dem eingeschränkten Blickwinkel von Art. 105 Abs. 2 OG überprüfbar ist die Frage, ob sich eine Arbeits(un)fähigkeit in einem bestimmten Zeitraum in einem rentenrevisionsrechtlich relevanten Sinne (Art. 17 ATSG; Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV) verändert hat (Urteil des Bundesgerichts I 692/06 vom 19. Dezember 2006, E. 3.1). Tatfragen betreffen schliesslich auch die (gerichtliche) Feststellung über das Ausmass der Erwerbstätigkeit einer versicherten Person ohne Gesundheitsbeeinträchtigung und - bei Anwendung der gemischten Methode der Invaliditätsbemessung - über die Einschränkungen in einzelnen Tätigkeitsfeldern des Aufgabenbereichs im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 3 ATSG und Art. 27 IVV (vgl. Urteile des Eidg. Versicherungsgerichts I 693/06 vom 20. Dezember 2006 [E. 6.3] und I 708/06 vom 23. November 2006 [E. 3.1 und 3.2], je mit Hinweisen).