Citation: 6B_692/2018 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, in Bezug auf die Mandatierung von Rechtsanwalt Stefan Suter habe eine unklare Situation vorgelegen, auch wenn der neue Verteidiger mit Eingabe vom 25. September 2013 der Staatsanwaltschaft mitgeteilt habe, dass er den Beschwerdeführer "in allen bei Ihrer Behörde hängigen Verfahren" vertrete. Im Verfahren STA.2009.20 sei die Verfügung Parteimitteilung/Verfahrensabschluss bereits per 10. Juli 2012 ergangen und korrekterweise dem damaligen Verteidiger des Beschwerdeführers zugestellt worden. Der Beschwerdeführer habe innert Frist keine Beweisanträge stellen lassen. Damit sei das Untersuchungsverfahren insoweit abgeschlossen, als dass als letzter Verfahrensschritt die Anklageerhebung zu erfolgen habe. Überdies finde sich in den Akten keinerlei Hinweis darauf, dass der Beschwerdeführer die Staatsanwaltschaft darüber informiert hätte oder über seinen damaligen Verteidiger habe informieren lassen, dass in Bezug auf das Verfahren STA.2009.20 eine Mandatsniederlegung erfolgt sei - so wie dies noch beim ersten Verteidigerwechsel geschehen sei - mithin auch in Bezug auf das bis zur Anklageerhebung abgeschlossene Untersuchungsverfahren ein Wechsel der Verteidigung und nicht nur eine Neumandatierung im Rahmen des neu eröffneten Strafverfahrens STA.2013.8 habe stattfinden sollen (Urteil S. 7 f. E. 2.2 f.).