Citation: U 357/06 28.02.2007 E. 5.4

5.4.1 Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin ist nach dem Gesagten (Erw. 5.2 hievor) durchaus korrekt, dass SUVA und Vorinstanz das Invalideneinkommen unter Berücksichtigung der ärztlichen Einschätzung, wonach die möglichen Tätigkeiten nicht auf den Dienstleistungssektor beschränkt sind, ausgehend von der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) für das Jahr 2004 festgesetzt haben. Nicht zu beanstanden ist weiter auch der Abzug von 6,5 %, weil die Beschwerdeführerin aus invaliditätsfremden Gründen ein in diesem Ausmass unterdurchschnittliches Valideneinkommen (Fr. 44'556.-; branchenüblicher Lohn der Frauen im Detailhandel, Anforderungsniveau 4 [LSE 2004 Tabelle TA 1 S. 53], angepasst an die durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Jahr 2004 im Handel von 41,9 Stunden [Die Volkswirtschaft 12/2005, Tabelle B9.2 S. 94]: Fr. 47'665.44) erzielt hatte. 5.4.2 Was den leidensbedingten Abzug betrifft, legt die Vorinstanz die Rechtsprechung zu den diesbezüglichen Voraussetzungen (BGE 126 V 75 E. 5b/aa S. 79) zutreffend dar. Richtig ist auch, dass der Einfluss der einzelnen Merkmale (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) auf das Invalideneinkommen unter Würdigung der Umstände im Einzelfall nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen (BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80) und insgesamt auf höchstens 25 % zu begrenzen ist (BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80). Zwar stellt der gesamthaft vorzunehmende Abzug (lediglich) eine Schätzung dar, weshalb das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen soll (BGE 126 V 75 E. 6 S. 81 mit Hinweis; vgl. Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 420/04 vom 25. Juli 2005, E. 2.3). Indessen liegt unter Berücksichtigung aller Umstände der vorinstanzlich auf 20 % festgesetzte Leidensabzug näher als der von der SUVA zugestandene Abzug von 25 %. Zusammenfassend ist somit der im angefochtenen Entscheid ermittelte Invaliditätsgrad von 19 % nicht zu beanstanden.