Citation: 9C_32/2022 E. A

Der 1948 geborene A.________ wohnte seit 1998 im Wohnheim C.________ (nachfolgend: Wohnheim). Er bezieht eine Invalidenrente der Unfallversicherung und eine Altersrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung. Zu dieser richtet die Ausgleichskasse Luzern (nachfolgend: Ausgleichskasse) Ergänzungsleistungen (nachfolgend: EL) aus. Bei der Berechnung der jährlichen EL des Jahres 2019 (vgl. Verfügung vom 2. April 2019) berücksichtigte die Ausgleichskasse für den Aufenthalt im Wohnheim eine Tagestaxe von Fr. 4'810.- pro Monat resp. Fr. 57'720.- pro Jahr (was rund Fr. 160.- pro Tag ausmacht). Nach einem Sturz am 6. Januar 2020 wurde A.________ vom 7. bis zum 16. Januar 2020 im Spital D.________ stationär behandelt. Seit dem Spitalaustritt befindet sich der Versicherte im Pflegeheim E.________ (nachfolgend: Pflegeheim), wofür ihm bis zum 10. Februar 2020 eine Tagestaxe von Fr. 195.- (inklusive Zuschlag von Fr. 20.- für Übergangspflege) und ab dem 11. Februar 2020 eine solche von Fr. 175.- in Rechnung gestellt wurde. Entsprechend dem Ergebnis eines "Standortgesprächs" vom 11. Februar 2020 kündigte A.________ am 18. Februar 2020 den Vertrag betreffend das Wohnheim; gleichzeitig schloss er einen Betreuungsvertrag für einen dauernden Aufenthalt im Pflegeheim ab. Am 13. Februar 2020 war der Ausgleichskasse der Eintritt ins Pflegeheim (zum vorübergehenden Aufenthalt) und die entsprechend höhere Tagestaxe gemeldet worden. Mit Verfügung vom 21. Oktober 2020 sprach die Ausgleichskasse A.________ eine jährliche EL (ohne die dem Krankenversicherer direkt entrichtete Durchschnittsprämie) von Fr. 41'777.- ab Januar 2020 und von Fr. 40'317.- ab März 2020 zu, was einem monatlichen Anspruch von Fr. 3'482.- resp. Fr. 3'360.- entspricht. Für Januar und Februar 2020 berücksichtigte die Ausgleichskasse eine Tagestaxe von Fr. 179.- pro Tag (resp. Fr. 65'335.- pro Jahr) als anerkannte Ausgabe. Sie führte aus, dass es sich bei diesem Betrag um einen kantonalrechtlichen Höchstbetrag handle, und dass die für den gleichen Zeitraum im Wohnheim angefallenen Wohnkosten (gemäss Rechnungen vom 27. März 2020 Fr. 3'316.- für Januar 2020 und Fr. 3'191.- für Februar 2020) nicht zusätzlich anerkannt werden könnten. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 30. November 2020 fest.