Citation: 8C_558/2020 E. A

Die 1976 geborene A.________ war seit 1. August 2012 bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Gemäss Bagatellunfall-Meldung vom 4. Juli 2018 trat sie am 23. Juni 2018 beim Wandern auf einem Feld in eine Vertiefung, verspürte sofort Schmerzen im rechten Knie, das innert kürzester Zeit anschwoll. Dr. med. C.________, FMH Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte anlässlich der Sprechstunde vom 29. Juni 2018 eine mögliche mediale Meniskusläsion am rechten Knie. Bei der Kontrolle vom 31. Juli 2018 habe die Patientin wechselhafte Beschwerden je nach Belastung und Situation angegeben. Das am 24. August 2018 erstellte MRI zeige einen horizontalen Riss des medialen Meniskus passend zur Klinik ohne weitere wesentliche pathologische Veränderungen (Bericht vom 9. September 2018). Der konsiliarisch beigezogene Dr. med. D.________, Orthopädische Chirurgie, schlug einen operativen Eingriff vor, der jedoch wegen aktuell laufender Stimulationstherapie bei unerfülltem Kinderwunsch vorläufig nicht durchgeführt werde (Berichte vom 17. September 2018 und 18. März 2019). Laut der kreisärztlichen Beurteilung des med. pract. E.________, Facharzt für Chirurgie, Suva Aarau, vom 26. März 2019 war aufgrund der medizinischen Dokumentation bei fehlenden Hinweisen auf eine frische strukturelle traumatische Verletzung anzunehmen, dass die Kniedistorsions- beziehungsweise Kontusionsfolgen nach vier bis sechs Wochen vollständig abgeheilt gewesen und die aktuellen Beschwerden mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit einem vorbestehenden degenerativen Prozess zuzuordnen seien. Mit Verfügung vom 3. April 2019 verneinte die Suva einen über den 31. Oktober 2018 hinausgehenden Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung. Eine Einsprache lehnte sie mit Einspracheentscheid vom 13. Januar 2020 ab.