Citation: 9C_328/2023 E. 5.1.5

5.1.5. Zusammenfassend sei festzuhalten, dass der Verein während mehrerer Jahre beträchtliche Gewinne erwirtschaftet habe, weshalb der Verfolgung seiner Erwerbszwecke keine untergeordnete Rolle attestiert werden könne. Hierbei erbringe der Verein Dienstleistungen gegen Entgelt im Wettbewerb mit anderen Konkurrenten, womit das Vorliegen von Wettbewerbsverhältnissen, die einer Steuerbefreiung entgegenstünden, zu bejahen sei. Diese stehen selbst bei einer allfälligen Bejahung eines öffentlichen Zwecks der Gewährung einer Steuerbefreiung des Vereins wegen Verfolgung öffentlicher Zwecke entgegen. Da seine Tätigkeit damit im Endzweck in erster Linie auf Erwerb und Gewinnerzielung ausgerichtet sei, könne er sich so oder anders nicht auf den Steuerbefreiungsgrund der öffentlichen Zweckverfolgung im Sinn von Art. 56 lit. g DBG berufen.