Citation: 1B_289/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hielt im angefochtenen Entscheid fest, die vom Beschwerdeführer ausgehende erhebliche Sicherheitsgefährdung liege in seiner grossen Affinität zu Schusswaffen und den durch die Schizophrenie hervorgerufenen aggressiven Stimmen, die ihm den Auftrag zum Raub gegeben hätten. Weiter könne dem Beschwerdeführer nicht zugestimmt werden, dass er mit der Anlasstat keine besonders schützenswerten Rechtsgüter verletzt habe, da er keine tatsächliche Gewalt ausgeübt habe, weshalb auch keine Gefahr für weitere schwere Straftaten drohe. Auch das Vorgehen mit einer unechten Waffe könne die betroffenen Personen in Angst und Schrecken versetzen und womöglich nachhaltig traumatisieren. Die Benutzung einer unechten Waffe sei diesbezüglich mit der Benutzung einer echten Waffe gleichzustellen, da die Betroffenen nicht erkennen könnten, worum es sich handle.