Citation: 2C_358/2021 E. A

A.a. A.________ (geb. 1971) ist Staatsangehöriger Marokkos. Im Juli 1996 reiste er in die Schweiz ein und heiratete hier eine niederlassungsberechtigte Drittstaatsangehörige. Zum Verbleib bei seiner Ehefrau erhielt er die Aufenthaltsbewilligung. Nachdem sich das Ehepaar getrennt hatte, wurde die Aufenthaltsbewilligung A.________s nicht mehr verlängert; zudem wurde die Wegweisung per 31. August 1998 angeordnet. Unter anderem wegen Spitalaufenthalten konnte die Wegweisung nicht vollzogen werden. A.b. Am 7. März 2000 verheiratete sich A.________ mit einer Schweizer Staatsangehörigen, woraufhin ihm erneut eine Aufenthaltsbewilligung ausgestellt wurde. Nachdem diese Ehe am 30. September 2005 geschieden worden war, wurde A.________ per 25. Oktober 2005 erneut aus der Schweiz weggewiesen. A.c. Am 27. Januar 2006 ging A.________ mit einer weiteren Schweizer Staatsangehörigen die Ehe ein. Erneut erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung. Aus der Ehe gingen die beiden Töchter B.________ (geb. 2006) und C.________ (geb. 2008) hervor. Gemäss Trennungsvereinbarung des Regionalgerichts Emmental-Oberaargau vom 14. Juni 2012 lösten die Ehegatten den gemeinsamen Haushalt per 1. Februar 2012 auf. Am 22. November 2014 wurde die Ehe zwischen A.________ und seiner dritten Ehegattin geschieden. Dabei wurde die gemeinsame elterliche Sorge vereinbart, wobei die Obhut über die beiden Töchter der Mutter zugeteilt wurde. A.d. Aufgrund der Schuldenwirtschaft A.________s und weil er seiner Pflicht zur Zahlung von Alimenten nicht nachgekommen war, erachtete der Migrationsdienst des Kantons Bern (nachfolgend: der Migrationsdienst) die Voraussetzungen für die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung als nicht erfüllt. Die weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Auflösung der ehelichen Gemeinschaft knüpfte der Migrationsdienst an Bedingungen und übermittelte dem Staatssekretariat für Migration (nachfolgend: SEM) die Akten am 9. August 2016 zur Zustimmung. Das SEM stimmte einer einjährigen Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung am 26. August 2016 unter der Bedingung zu, dass A.________ keine neuen Schulden mehr generiere und seine Schulden nach Möglichkeit abbaue, er den finanziellen Verpflichtungen gegenüber seinen Kindern nachkomme, die eigenen Lebenskosten decke und den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben bekunde. Gleichzeitig wurde A.________ ausländerrechtlich verwarnt. A.e. Am 19. Oktober 2016 heiratete A.________ in Marokko seine Landsfrau D.________, deren Asylgesuch in der Schweiz am 18. April 2016 rechtskräftig abgewiesen worden war. Aus der Ehe gingen zwei weitere Kinder hervor (E.________, geb. 2016, und F.________, geb. 2018). Da A.________ trotz wiederholter Aufforderungen nicht alle erforderlichen Dokumente vorlegte, konnte diese neue Ehe in der Schweiz vorerst nicht nachregistriert werden; auch konnte A.________ vorderhand nicht als Vater der beiden Kinder eingetragen werden.