Citation: 9C_600/2018 E. 4.2

4.2. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, im Januar 2018 habe ein operativer Eingriff stattgefunden, obschon der orthopädische Gutachter nachdrücklich vor jeder neuen Operation gewarnt habe. Entweder habe der Experte die Situation "verniedlichend dargestellt" oder die behandelnden Ärzte hätten einen Kunstfehler begangen, indem sie eine unnötige Operation durchgeführt haben. Dieser Sachverhalt sei auf jeden Fall im Rahmen einer Gerichtsexpertise zu klären. Auch dieser Einwand zielt ins Leere. In den Akten findet sich einzig ein Operationsaufgebot; einen Operationsbericht oder andere medizinische Unterlagen, welche Aufschluss über Inhalt und Verlauf der (angeblich) im Januar 2018 durchgeführten Operation gäben, legte er nicht ins Recht. Abgesehen davon ist ohnehin lediglich der Sachverhalt zu beurteilen, wie er sich bis zum Verfügungszeitpunkt (30. November 2017) entwickelt hat (BGE 121 V 362 E. 1b S. 366mit Hinweisen). Im Übrigen scheint der Versicherte zu übersehen, dass eine abweichende fachärztliche Beurteilung über eine Operationsindikation allein nicht genügt, um den Beweiswert eines medizinischen Gutachtens entscheidend zu mindern (vgl. Urteile 8C_146/2017 vom 7. Juli 2017 E. 4.2.2 und 9C_190/2016 vom 20. Juni 2016 E. 4).