Citation: 4A_308/2018 E. A

Company A.________ (Beklagte, Beschwerdeführerin) ist eine staatseigene Gesellschaft mit Sitz in U.________. Sie ist dem irakischen Ölministerium von U.________ zugeordnet und für diverse Öl- und Gasprojekte verantwortlich. Coporation B.________ (Klägerin, Beschwerdegegnerin) ist eine Gesellschaft mit Sitz in V.________ die Ingenieurdienstleistungen und Projektmanagement im Öl- und Gassektor anbietet. Am 24. März 2005 schlossen die Parteien einen Vertrag, der Coporation B.________ verpflichtete, Architektur- und Ingenieurleistungen für den Bau einer Öl-Förderungsanlage zu erbringen und die hierfür benötigten Geräte und Materialien zu liefern. Diese Dienstleistungen und Lieferungen sollten es Company A.________ ermöglichen, die Anlage zu bauen. Als Vergütung für Coporation B.________ wurde eine Pauschalsumme vom USD 174'686'500.-- vereinbart, die durch eine spätere Änderungsvereinbarung auf USD 176'650'827.-- erhöht wurde. Am 25. September 2006 bestätigte Company A.________ ihr Einverständnis zu einer Aufschlüsselung des vereinbarten Entgelts, nach der 12 % der Vertragssumme auf Architektur-, Ingenieur- und sonstige Dienstleistungen und die restlichen 88 % auf die Lieferung der Geräte und Materialien entfallen sollten. Für diese 88 % sahen die Parteien in der Folge keine weitere Aufteilung der Vertragssumme vor, obwohl gemäss Vertrag in Ziffer 3.7 im Hinblick auf den Zahlungsmechanismus an sich eine detaillierte Aufteilung der Vertragssumme verlangt war ("detailed priced bill of quantities showing the entire scope of work and the break-down of the Contract Price").