Citation: 1B_312/2021 E. 2.5

2.5. Die betreffenden Erwägungen des Obergerichtes (angefochtener Entscheid, S. 7-15, E. 4) sind sachlich nachvollziehbar und lassen - im Sinne der oben (E. 2.1) zusammengefassten Rechtsprechung - keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Dabei kann offen bleiben, ob und inwieweit gewisse Vorbringen des Beschwerdeführers, etwa betreffend "Inszenierung" und nachträglicher gegenseitiger Selbstverletzung durch die Geschädigten, als unzulässige Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG) zu qualifizieren wären: Der Beschwerdeführer rügt als willkürlich, dass die Vorinstanz es nicht als erwiesen ansieht, dass die Beschuldigten von den Geschädigten massiv angegriffen worden seien und die Beschuldigten diesen Angriff in angemessener Weise "lediglich abgewehrt" hätten. Dem ist nicht zu folgen. Die Annahme, weder ein unprovozierter rechtswidriger Angriff seitens der Geschädigten noch Notwehr seitens der Beschuldigten seien nach der jetzigen Beweislage ausreichend erstellt, ebenso wenig wie die These, die Geschädigten hätten sich selber mit stumpfen Gegenständen gegenseitig zusammengeschlagen, ist sachlich vertretbar. Zur Beurteilung eines dringenden Tatverdachtes von Verbrechen oder Vergehen ist im Haftprüfungsverfahren noch keine abschliessende und detaillierte Beweiswürdigung vorzunehmen. Dass die Vorinstanz den belastenden Aussagen der Geschädigten und den übrigen vorläufigen Beweisergebnissen (Spurenbilder am Tatort und auf der sichergestellten Bekleidung der Beschuldigten, medizinische Befunde usw.) im jetzigen frühen Verfahrensstadium eine höhere Beweiskraft zumisst als den Vorbringen des Beschwerdeführers und der teilweise entlastenden Aussage eines Zeugen, hält vor dem Willkürverbot stand.