Citation: 7B.191/2006 07.02.2007 E. 2

Die Vorinstanz ist auf die Beschwerde in erster Linie aus formellrechtlichen Gründen nicht eingetreten, weil der durch Anwaltsvollmacht der Nachlassschuldner vom 24. November 2004 mit deren Vertretung im Nachlassstundungsverfahren beauftragte Anwalt den Entscheid des Gerichtspräsidiums Lenzburg für den Gläubigerausschuss in den Nachlassverfahren der Nachlassschuldner angefochten habe. Der Gläubigerausschuss habe ihn nicht zur Beschwerdeführung bevollmächtigt und dieser sei zur Beschwerde auch nicht legitimiert. Das Rubrum der kantonalen Beschwerde lautete: "Beschwerde für Gläubigerausschuss in den Nachlassverfahren von 1. X.________, ..., 2. Y.________, ..., beide vertreten durch den unterzeichneten Rechtsanwalt, bestehend aus: A.________, ..., B.________, ..., C.________, ..., Beteiligte und Beschwerdeführer (im Weiterzugsverfahren), ...". Das Rubrum allein lässt darauf schliessen, dass die Beschwerde für den Gläubigerausschuss geführt wurde. Allerdings lag ihr nicht nur eine Vollmacht vom 23. Februar 2006, sondern auch eine Generalbevollmächtigung der Nachlassschuldner vom 29. November 2004 (nicht 24. November 2004) bei. Die Frage, ob sich allenfalls aus der Begründung der Beschwerde ergab, dass diese effektiv (auch) für die Beschwerdeführer galt, kann offen bleiben, weil es vorliegend an der Legitimationsvoraussetzung der Beschwerdeführer zur Anfechtung der Liquidationsverfügung fehlt. Das Nichteintreten war jedenfalls aus diesem Grund angebracht (E. 3.3 nachfolgend), so dass der Beschwerde ohnehin kein Erfolg beschieden sein kann.