Citation: 6B_309/2023 E. 4

Die Vorinstanz erwägt, entgegen der Beschwerdeführerin könne aus der staatsanwaltschaftlichen Verfügungsbegründung betreffend Verlängerung der verdeckten Fahndung vom 12. Januar 2018 nicht abgeleitet werden, dass (deren) Ziel die Vertrauensbildung gewesen sei. Es sei vielmehr darum gegangen, festzuhalten, dass es zu keiner Vertrauensbildung bzw. zu keiner solchen im Sinne von Art. 285a StPO gekommen sei, so dass nach wie vor eine verdeckte Fahndung vorliege. Beim Element der Vertrauensbildung handle es sich nicht um eine neue Tatsache. Die Beschwerdeführerin könne nicht die Revision des Berufungsurteils wegen Tatsachen verlangen, die sie bereits in jenem Verfahren hätte vorbringen können. Davon abgesehen sei die Frage der Vertrauensbildung zur damaligen Zielperson bereits eingehend Thema des Verfahrens gewesen. Das Vorbringen der Beschwerdeführerin laufe folglich auf eine unzulässige Kritik an der Beweiswürdigung im Strafverfahren hinaus. Das Revisionsverfahren sei jedoch nicht dazu da, ein als unrichtig erachtetes Urteil in Wiedererwägung zu ziehen.