Citation: 2C_672/2021 E. G

G.a. Dagegen gelangten die Mutter- und die Enkelgesellschaft mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 13. Dezember 2018 an das Bundesgericht. Sie beantragten, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und die der direkten Bundessteuer unterliegenden Reingewinne seien entsprechend dem Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Glarus vom 15. Mai 2017 bei der Muttergesellschaft auf Fr. 368'310.-- (2009), Fr. 408'096.-- (2010) und Fr. 180'721.-- (2011) sowie bei der Enkelgesellschaft auf Fr. 40'000.-- (2009), Fr. 45'000.-- (2010) und Fr. 54'992.-- (2011) festzusetzen. G.b. Mit Urteil 2C_1116/2018 vom 5. August 2020 trat das Bundesgericht, gestützt auf Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, auf die Beschwerde ein. Es hiess diese gut und wies die Sache in Aufhebung des angefochtenen Entscheids und im Sinne der Erwägungen zur weiteren Sachverhaltsabklärung und neuem Entscheid an die Vorinstanz zurück. Das Bundesgericht erwog, dass die von der Veranlagungsbehörde am 11. Dezember 2008 bzw. 12. November 2010 erteilte Auskunft weder in Einklang mit Art. 52 Abs. 1 noch Art. 52 Abs. 2 und 3 DBG stehe. Die Auskunft verstosse damit gegen Bundesrecht (E. 7). Dies bedeute, so das Bundesgericht im damaligen Urteil, dass eine auskunftsgemässe Besteuerung einzig in Betracht falle, soweit die Voraussetzungen des Vertrauensschutzes erfüllt seien. Was die fünf kumulativ erforderlichen Voraussetzungen betreffe, handle es sich um eine Auskunft im individuell-konkreten Fall (E. 8.1), zu deren Erteilung die Veranlagungsbehörde zuständig gewesen sei, wobei die Rechtslage zwischen Auskunftserteilung und Verwirklichung des Sachverhalts unverändert geblieben sei (E. 8.2). Unter dem Titel der Erkennbarkeit der bundesrechtswidrigen Auskunft sei bei einer objektivierten Betrachtung davon auszugehen, dass die erforderliche Erkennbarkeit vorgelegen habe, sofern der Mutter- und der Enkelgesellschaft bekannt gewesen sei, "dass ihre Auslandsgewinne nicht praktisch ausnahmslos im Zusammenhang mit Geschäftsbetrieben, Betriebsstätten oder Grundstücken anfallen" (E. 8.3). Wie es sich damit verhalte, könne nicht abschliessend beurteilt werden. So liessen sich dem angefochtenen Entscheid keine tatsächlichen Feststellungen dazu entnehmen, wie die Auslandsgewinne der beiden Gesellschaften zusammengesetzt seien. Schliesslich könne gestützt auf den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt auch noch nicht darüber befunden werden, ob der den beiden Auskunftsschreiben zugrunde gelegte Sachverhalt (in Bezug auf die Zusammensetzung der Auslandsgewinne) mit dem tatsächlich verwirklichten Sachverhalt identisch sei (E. 9.1). Und schliesslich bleibe fraglich, ob die Mutter- und die Enkelgesellschaft im Vertrauen auf die Richtigkeit der Schreiben vom 11. Dezember 2008 und 12. November 2010 Dispositionen getroffen hätten, die ohne Nachteil nicht rückgängig zu machen seien (E. 9.2).