Citation: 8C_340/2020 E. A

Die Sozialen Dienste der Stadt Rorschach meldeten am 8. Juli 2015 der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Familienausgleichskasse (FAK), den Anspruch auf Familienzulage für Nichterwerbstätige der A.________ für ihren am 16. November 2014 geborenen Sohn B.________ an. Die Vaterschaft sei noch in Abklärung. Mit der Anmeldung reichte die Stadt ein Gesuch um Drittauszahlung an sie selbst ein, da A.________ vom Sozialamt unterstützt werde. Mit Verfügung vom 15. September 2015 entsprach die Familienausgleichskasse dem Gesuch und richtete für B.________ ab dem 1. August 2015 Kinderzulagen von monatlich Fr. 200.- aus. Die Stadt widerrief die Abtretungserklärung mit Schreiben vom 23. Mai 2018. Die Familienzulagen seien mit sofortiger Wirkung an A.________ auszubezahlen. Am 4. Dezember 2018 erhielt die Familienausgleichskasse eine Meldung über einen Doppelbezug von Familienzulagen. Der leibliche Vater des B.________, C.________, habe solche in der Zeit vom 5. Juli 2016 bis 13. Februar 2018 von der Ausgleichskasse Swisstempfamily bezogen. Mit Verfügung vom 28. Januar 2019 forderte die Familienausgleichskasse von der Stadt die in der Zeit vom 5. Juli 2016 bis 13. Februar 2018 zu Unrecht für A.________ ausbezahlten Familienzulagen im Betrag von Fr. 3859.10 zurück. Das bestätigte sie auf Einsprache der Stadt hin mit Entscheid vom 27. Juni 2019.