Citation: 7B_707/2023 E. 3.5

3.5. Zwar macht der Beschwerdeführer noch beiläufig geltend, es seien Ersatzmassnahmen für Haft anzuordnen. Er legt jedoch nicht dar, inwiefern mit einem Kontakt- bzw. Rayonverbot der dargelegten Fluchtgefahr wirksam begegnet werden könnte. Dies gilt weiter auch für die vom Beschwerdeführer vorgebrachte Möglichkeit einer Ausweis- und Schriftensperre sowie die Auflage, sich regelmässig bei einer Amtsstelle zu melden. Nach der einschlägigen Praxis des Bundesgerichtes zu Art. 237 Abs. 2 StPO vermögen eine Pass- und Schriftensperre (lit. b), die Auflage, sich nur (oder sich nicht) an einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Haus aufzuhalten (lit. c), und die Verpflichtung, sich regelmässig bei der Polizei zu melden (lit. d), eine ausgeprägte Fluchtgefahr in der Regel nicht ausreichend zu bannen (vgl. BGE 145 IV 503 E. 3.2-3.3; Urteil 1B_120/2023 vom 21. März 2023 E. 3.1; je mit Hinweisen). Die Ansicht der kantonalen Instanzen, blosse Ersatzmassnahmen für Haft reichten nicht aus, um die Haftzwecke ausreichend zu gewährleisten, hält demnach vor dem Bundesrecht stand.