Citation: 6P.82/2000 22.01.2001 E. 23

23.- Der Beschwerdeführer rügt einen willkürlichen Nichtbeizug der Steuerakten (Beschwerdeschrift S. 98 f. Ziff. 5). Die Benützung von zwei Fahrzeugen der Marke Jaguar durch ihn und seine Ehefrau sei ihnen durch die Steuerbehörden nicht als verdeckte Gewinnausschüttung angerechnet worden; das sei ein Indiz für die geschäftliche Begründetheit der Überlassung der Fahrzeuge. Wie bereits erwähnt (E. 20d Abs. 2), gelangte das Kantonsgericht in Anbetracht der Funktionen der Ehefrau des Beschwerdeführers und von Z.________ innerhalb der Hotel AG zum Schluss, dass das Leasen von zwei Fahrzeugen der Marke Jaguar zu Gunsten dieser zwei Personen vom geschäftlichen Standpunkt aus nicht vertretbar gewesen sei. Wenn der Beschwerdeführer die Tätigkeit seiner Ehefrau in der Hotel AG mit den Worten umschreibt, "sie arbeitete nicht im Betrieb mit, d.h. sie half hie und da der Gouvernante aus bis zu meinem Ausscheiden im November 1993", "dies war jedoch ein untergeordneter Job und nicht umfangreich", "sie bezog dafür jedoch regelmässig einen vereinbarten Lohn. .." und "an der Geschäftsführung war sie in keiner Art und Weise beteiligt" (Ordner III, act. 104 Frage 3), so durfte das Kantonsgericht angesichts dieser klaren Aussagen auf eine genauere Abklärung eines gegenteiligen Indizes, mithin auf den Beizug der Steuerakten verzichten, ohne in Willkür zu verfallen.