Citation: 5A_739/2014 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert das Vorgehen der Vorinstanz. Sie ist der Meinung, dass das landwirtschaftliche Gewerbe nicht in einer ersten Rechnung zum Ertragswert angerechnet, in der von Art. 212 Abs. 2 ZGB geforderten Kontrollrechnung hingegen auf der Grundlage des Verkehrswerts dem Eigengut des Beschwerdegegners zugewiesen werden dürfe. Auch der Beschwerdegegner kritisiert in seiner Vernehmlassung die Vorinstanz. Er ist der Meinung, dass das landwirtschaftliche Gewerbe "D.________" samt "E.________" grundsätzlich zu seinem Eigengut und nicht zu seiner Errungenschaft gehöre, da der Erwerb im Wesentlichen unentgeltlich erfolgt sei. Ferner habe er den landwirtschaftlichen Betrieb bereits vor der Ehe gepachtet und in diesem Zusammenhang auch das Inventar zu Eigentum erworben.