Citation: 6B_152/2023 E. 2.1.2

2.1.2. Ebenso sorgfältig begründet die Vorinstanz die Schuldsprüche wegen Raubs und fortgesetzter Erpressung. Sie hält fest, der Beschwerdeführer habe im Januar 2020 in der Familienwohnung von seinem Sohn Geld gefordert unter der Androhung, sonst "alle umzubringen". Aus Angst habe der Sohn dem Beschwerdeführer widerwillig Fr. 400.-- in bar gegeben. Der Sohn habe die Todesdrohung ernst genommen, nachdem der Beschwerdeführer, der seine Ehefrau seit Jahren auch vor den Kindern verprügelt habe, mitten in der Nacht in die Familienwohnung gestürmt sei. In der Folge habe der Beschwerdeführer den Sohn gezwungen, zu einem Bankomaten zu fahren, um weitere Fr. 600.-- für ihn abzuheben. Zudem habe der Beschwerdeführer seinen Sohn von 2015 bis 2020 unter Androhung von Schlägen gezwungen, ihm einen Teil seines Lohns abzugeben. So habe er rund Fr. 9'000.-- erbeutet. Der Beschwerdeführer brachte im kantonalen Verfahren vor, bei den verlangten Geldbeträgen habe es sich um Darlehen gehandelt. Diese Behauptung verwirft die Vorinstanz. Sie stellt fest, dass der Beschwerdeführer weder willens noch fähig gewesen sei, dem Sohn das Geld zurückzugeben.