Citation: 2C_357/2023 E. A

A.a. Die kosovarische Staatsangehörige C.A.________ (geb. 1974) reiste am 13. Juni 1992 im Rahmen des Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt am 20. August 1992 eine Niederlassungsbewilligung zwecks Verbleibs bei ihren Eltern. Am 9. Februar 1994 heiratete sie im heutigen Kosovo den Landsmann A.A.________ (geb. 1969). In der Folge reiste A.A.________ am 8. November 1994 in die Schweiz ein. Er stellte gleichentags ein Asylgesuch, das er am 7. April 1995 wieder zurückzog. Am 10. Mai 1995 erteilte die Fremdenpolizei des Kantons Aargau (heute Amt für Migration und Integration Kanton Aargau [nachfolgend Migrationsamt]) A.A.________ eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleib bei seiner Ehefrau. Seit dem 24. Februar 2000 ist auch A.A.________ im Besitz der Niederlassungsbewilligung. A.b. Aus der Ehe gingen die gemeinsamen Kinder D.A.________ (geb. 1996), E.A.________ (geb. 1997), F.A.________ (geb. 1998), G.A.________ (geb. 2001) und B.A.________ (geb. 2011) hervor, welche ebenfalls kosovarische Staatsangehörige und im Besitz der Niederlassungsbewilligung sind. A.c. Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 13. Oktober 2015 wurde C.A.________ wegen versuchter Anstiftung zur falschen Übersetzung gemäss Art. 307 Abs. 1 i.V.m. Art. 24 Abs. 2 StGB zu einer bedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen à Fr. 10.-- und einer Busse von Fr. 100.--, unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren, verurteilt. A.d. A.A.________ und C.A.________ bezogen ab dem 26. Mai 2008 materielle Hilfe von der Gemeinde U.________, wobei sich der Saldo der bezogenen Sozialhilfeleistungen per 22. November 2021 auf Fr. 600'286.40 belief. Seit dem 14. Februar 2022 bzw. seit dem 21. Juli 2022 arbeiten C.A.________ und A.A.________ über ein Temporärbüro als Betriebsmitarbeitende in einer Bäckerei. Seit Ende Juni 2022 beziehen sie keine Sozialhilfe mehr. Bis dahin wurden Sozialhilfeleistungen in der Höhe von rund Fr. 618'000.-- bezogen.