Citation: 6B_141/2022 E. 3.1

3.1. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, mangels gültigem Strafantrag sei er vom Vorwurf des Hausfriedensbruchs freizusprechen. Der Strafantrag der Beschwerdegegnerin 2 vom 12. Januar 2018 beziehe sich explizit nur auf die angeblichen Tätlichkeiten und die angebliche Sachbeschädigung, nicht jedoch auf den Hausfriedensbruch. Aber selbst wenn von einem gültigen Strafantrag auszugehen wäre, wäre er freizusprechen, da sich der Vorfall im allgemeinen Eingangsbereich des Mehrfamilienhauses ereignet habe und diesbezüglich nur der Eigentümer berechtigt sei, Strafantrag zu stellen (Beschwerde S. 15 f.).