Citation: 2C_122/2023 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, er lebe seit dem Jahr 2006 in der Schweiz. Der von der Vorinstanz bei der Beurteilung seiner Integration berücksichtigte Strafbefehl vom 8. Dezember 2017 wegen wiederholter Tätlichkeit gegenüber seiner Ehefrau betreffe lediglich eine Busse von Fr. 500.-- und liege bereits über fünf Jahre zurück. Darauf dürfe die Vorinstanz nicht abstellen. Im Übrigen könne ihm seine kurzzeitige Arbeitslosigkeit und der Sozialhilfebezug in den Jahren 2016 und 2017 nicht angelastet werden. Er habe mit seiner ehemaligen Schweizer Ehefrau über zehn Jahre zusammengelebt. Sie hätten gemeinsame Freunde und Bekannte. Nach Auffassung des Beschwerdeführers ist er gut in die Schweiz integriert. Im Übrigen habe seine ehemalige Schweizer Ehefrau auch eine sehr gute und äusserst nahe Beziehung zur in Bangladesch lebenden Familie.