Citation: 2C_538/2021 E. 4.1

4.1. Insofern die Beschwerdeführenden geltend machen, dass die Indizienlage nicht den Schluss erlaube, von einer Scheinehe zwischen der Beschwerdeführerin 1 und C.________ auszugehen, ist ihr nicht zu folgen. Das Bundesgericht hat im Jahre 2014 in rechtsverbindlicher Weise festgestellt, dass eine Scheinehe gegeben sei und die Beschwerdeführerin 1 durch ihr Verhalten den Widerrufsgrund von Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 lit. a AIG erfülle (vgl. Urteil 2C_303/ 2013 vom 13. März 2014 E. 2.3). Es muss deshalb vorliegend nur noch geprüft werden, ob der Widerruf verhältnismässig ist (vgl. auch E. 2.2).