Citation: 8C_582/2021 E. 11.2

11.2. Der Beschwerdeführer hielt beim Unfall vom 6. November 2019 im Auto vor einer roten Ampel an, worauf der nachfolgende Personenwagen in dessen Heck prallte. Einfache Auffahrunfälle werden praxisgemäss in der Regel als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unfällen qualifiziert (SVR 2017 UV Nr. 16 S. 53, 8C_425/2016 E. 4.3.3; Urteil 8C_674/2019 vom 3. Dezember 2019 E. 5.3). Besondere Umstände, die es rechtfertigen würden, hiervon abzuweichen und den Unfall vom 6. November 2019 - dem Beschwerdeführer folgend - als eigentlich mittelschwer einzustufen, sind nicht ersichtlich. Unbehelflich ist seine Berufung auf die biomechanische Kurzbeurteilung (Triage) der Arbeitsgruppe für Unfallmechanik (AGU), Zürich, vom 9. März 2020, wonach die unfallbedingte Geschwindigkeitsänderung (delta-v) seines Fahrzeugs unterhalb oder innerhalb eines Bereichs von 10-15 km/h lag. Denn auch solche Unfälle werden praxisgemäss als mittelschwer an der Grenze zu den leichten Unfällen taxiert (vgl. Urteil 8C_123/2016 vom 12. April 2016 E. 5.2).