Citation: U 78/02 25.02.2003 E. A

Der 1949 geborene E.________ war als Gerant des Restaurants "B.________" bei der Bergbahnen X.________ AG angestellt und gestützt auf dieses Arbeitsverhältnis bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 29. Januar 1996 kam E.________ mit dem Motorschlitten von der vereisten Strasse ab und überschlug sich. Er konsultierte am 2.Februar 1996 Dr. med.S.________, der eine Luxation des Steissbeines und eine Kontusion des rechten Glutealmuskels diagnostizierte und ihm bis 3. April 1996 eine Arbeitsunfähigkeit von 50% attestierte. Die ärztliche Behandlung wurde am 9.April 1996 abgeschlossen, nachdem am 3.April 1996 noch eine röntgenologische Untersuchung der Lendenwirbelsäule durchgeführt worden war. Am 20. März 1997 rutschte E.________ auf einer Eisfläche aus und stürzte. Er begab sich am 11. April 1997 in Behandlung bei Frau Dr. med. A.________, die in ihrem Formularbericht vom 30. Juni 1997 in der Rubrik "Angaben des Patienten" festhielt: "Patient soll hinter dem Haus auf dem Schnee ausgerutscht und dabei auf seinen Rücken gestürzt sein. Gleichzeitig auch Kopf angeschlagen. ...... starke Schmerzen am ganzen Rücken vo. a. lumbal, aber auch cervikal, nuchal." Als objektive Befunde stellte sie Druckdolenzen, Verspannungen, Verhärtungen und Myogelosen am ganzen Rücken fest und diagnostizierte eine Commotio cerebri sowie eine Contusio/Distorsio "im Bereiche der Wirbelsäule/W.S. Gelenken und im Bereich Becken/Hüftgelenke". In der Folge klagte E.________ über persistierende Nacken-, Kopf- und Schulterbeschwerden. Die SUVA liess ihn daher am 5.November 1997 durch Kreisarzt Dr. med.C.________ untersuchen, welcher die weitere ärztliche Behandlung durch Dr. med. K.________, Allgemeine Medizin FMH, anordnete. Ausser von diesem Arzt wurde E.________ in der Folge ambulant von Frau Dr. med. A.________, dem Chiropraktor Dr. med. N.________, dem Internisten Dr. med.U.________, dem Neurologen Dr. med. M.________ und vom 30.September bis 5.Oktober 1998 stationär in der Klinik für Innere Medizin des Spitals Y.________ behandelt, welche einen Konsiliarbericht des Psychosomatischen Dienstes des Spitals Y.________ vom 8. Oktober 1998 beizog. Der Psychosomatische Dienst des Spitals Y.________ diagnostizierte eine depressive Episode. Anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 9.Juni 2000 klagte E.________ weiterhin über Kopf- und Nackenschmerzen, Schmerzen im Kieferbereich beim Kauen, Müdigkeit und Augenbrennen. Kreisarzt Dr. med.C.________ beurteilte diese Beschwerden nicht mehr als Unfallfolgen, worauf die SUVA mit Verfügung vom 21. Juni 2000 ihre Leistungen per 30. Juni 2000 einstellte. Die dagegen erhobene Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 19. Oktober 2000 ab.