Citation: 4C.68/2003 23.05.2003 E. 2.3

2.3.1 Der Kläger rügt, die Vorinstanz habe die Interessen der Parteien und deren Motive für den Vertragsschluss nicht geprüft und dadurch das Vertrauensprinzip verletzt. Die objektivierte Vertragsauslegung der Vorinstanz sei deshalb bundesrechtswidrig. Zur Beurteilung seien die Zeugenaussagen von E.________ und D.________ sowie die Erkenntnisse des Amtsgerichts Luzern-Land heranzuziehen. In diesem Sinne sei der Sachverhalt gemäss Art. 64 OG zu ergänzen. Mit Sicht auf den Vertragszweck sei davon auszugehen, dass der Beklagte nach dem mutmasslichen Parteiwillen die Käufersuche hätte übernehmen sollen. 2.3.2 Was der Kläger dazu ausführt, wird den Anforderungen an eine gehörige Berufungsbegründung nicht gerecht. Er lässt Sachverhaltselemente einfliessen, die im angefochtenen Urteil keine Stütze finden, ohne zugleich substanziierte Rügen im Sinne von Art. 63 oder 64 OG anzubringen, und er beruft sich auf bei den Akten liegende Urkunden und zieht daraus andere Schlüsse als die Vorinstanz, wodurch er die Bindung des Bundesgerichts an die Tatsachenfeststellungen der letzten kantonalen Instanz missachtet (Art. 63 Abs. 2 OG; E. 2.1 hiervor). Insoweit ist von vornherein nicht auf die Berufung einzutreten. 2.3.3 Der Kläger verkennt darüber hinaus die Tragweite von Art. 64 OG. Er bezeichnet keine Norm des Bundesrechts, welche die Vorinstanz zu Unrecht nicht angewandt hätte, und er bringt auch nicht vor, dass aufgrund des Sachverhalts, wie er von der Vorinstanz festgestellt wurde, ein Entscheid nicht ergehen könnte. Die Vorbringen des Klägers laufen somit auch in dieser Hinsicht auf eine unzulässige Missachtung der Bindung des Bundesgerichts an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz hinaus, die einer beliebigen Erweiterung des Sachverhalts entgegensteht. Auch insoweit ist auf die Berufung nicht einzutreten. 2.3.4 Inwiefern die Vorinstanz angesichts des festgestellten Sachverhalts bei der Würdigung der Interessenlage und der Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens Bundesrecht verletzt haben soll, zeigt der Kläger nicht auf und ist nicht ersichtlich.