Citation: 7B_837/2023 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz verstosse gegen Art. 66a Abs. 2 StGB, indem sie einen Härtefall verneine. Sie lebe seit 35 Jahren in der Schweiz, habe ihre Jugend hier verbracht und ihre vier Kinder grossgezogen. Ihre ganze Familie befinde sich in der Schweiz und würde durch eine Landesverweisung auseinandergerissen. Sodann sei das öffentliche Interesse an einer Landesverweisung geschmälert, weil sie bloss bei einem Verbleib in der Schweiz den Deliktsbetrag zurückbezahlen könne. Die Vorinstanz nehme sodann keinen Bezug auf Art. 8 EMRK, obwohl der Beschwerdeführerin mit einer Landesverweisung die Aufrechterhaltung ihres Familienlebens zu ihren Kindern und Geschwistern verunmöglicht werde. Schliesslich sei die strafrechtliche Verfehlung zwar nicht marginal, habe sich aber auf "genau definierte Fehler" bei der Deklaration ihres Einkommens gegenüber den Sozialbehörden beschränkt.