Citation: 9C_144/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz hat zutre ffend dargelegt, dass das Strafverfahren von der Unschuldsvermutung beherrscht wird und dort eine tatbestandsmässige, zum Schuldspruch beitragende Tatsache rechtserheblich festgestellt ist, sobald das Gericht erkennt, dass die Zuverlässigkeit des Beweisergebnisses nicht ernsthaft zu bezweifeln ist (BGE 144 IV 345 E. 2.2.3.3 S. 351 f.). Richtig sind auch ihre Ausführungen zum im Sozialversicherungsrecht grundsätzlich massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429), wobei im Bereich der vorsorglichen Massnahmen glaubhaft machen ausreichend ist (Urs Müller, Das Verfahren in der Invalidenversicherung, Bern 2010, S. 463 Rz. 2377; KÖLZ/HÄNER/BERTSCHI, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 3. Aufl. 2013, S. 199 Rz. 568; BGE 117 V 185 E. 2b S. 191).