Citation: 5A_533/2023 E. 3.6.4

3.6.4. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, gestützt auf die Feststellungen im angefochtenen Entscheid hätte die Vorinstanz das Kriterium der Stabilität der familiären Verhältnisse als neutral oder zu seinem Vorteil werten müssen, sodass der Obhutsentscheid insgesamt zu seinen Gunsten hätte ausfallen sollen. Vielmehr scheint es ihm darum zu gehen, dass die Vorinstanz (weitere) Tatsachen hätte ermitteln müssen, welche zu einer Gewichtung des Kriteriums in seinem Sinne geführt hätten. Hier müsste der Beschwerdeführer die fraglichen Tatsachen behaupten und aufzeigen, inwiefern sie für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein sollen (vgl. Urteil 5A_447/2022 vom 2. September 2022 E. 3.4.3 mit Hinweisen, in: SZZP 2023 S. 102). Stattdessen beschränkt er sich darauf, in allgemeiner Weise zu verlangen, die Vorinstanz hätte den Sachverhalt hinsichtlich der Beziehung der Kinder zu Grosseltern und Paten weiter erforschen müssen. Er bringt namentlich nicht vor, er habe bereits im Berufungsverfahren ausgeführt, die Beziehung der Kinder zu seinen eigenen Eltern sei sehr innig, während jene zu den Eltern der Beschwerdegegnerin nur oberflächlich sei, sodass das Kriterium der Stabilität der familiären Verhältnisse (ebenfalls) für eine Obhutszuteilung an ihn gesprochen hätte. Mithin ist die behauptete Willkür in der Sachverhaltsfeststellung nicht ausgewiesen.