Citation: 1C_451/2023 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hielt fest, mit der am 19. Juni 2017 beschlossenen Änderung des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Luzern vom 7. März 1989 (PBG; SRL 735) habe der Gesetzgeber mit dem neuen § 59a PBG die Weilerzone dem Nichtbaugebiet zugewiesen und die Bebaubarkeit für nicht land- und forstwirtschaftliche Zwecke auf untergeordnete bauliche Massnahmen (An-, Klein- und Umbauten, Nutzungsänderungen) und Ersatzneubauten beschränkt. Seit dem 1. Januar 2018 würden Bauvorhaben in der Weilerzone mit Blick auf Art. 25 Abs. 2 RPG (SR 700) von einer kantonalen Behörde überprüft. Die Vorinstanz qualifizierte dies als erhebliche Änderung der rechtlichen Verhältnisse. Art. 17 Abs. 3 des Bau- und Zonenreglements der Gemeinde Grosswangen (BZR), der bei den im Zonenplan bezeichneten "neuen Standorten" neue Wohn- und Gewerbebauten zulasse, stütze sich auf das alte Recht; die Beschränkung auf untergeordnete bauliche Massnahmen gemäss § 59a PBG sei darin nicht umgesetzt. Damit rechtfertige sich eine vorfrageweise Überprüfung der Nutzungsplanung der Gemeinde Grosswangen.