Citation: 6B_452/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Die Vorinstanz geht mit der Anklage davon aus, der Beschwerdeführer habe A.________ über einen längeren Zeitraum manipuliert, indem er diesem gegenüber vorgegeben habe, er sei im Besitz von Datenfiles, welche E.________ belasten würden, er und seine in England lebende Familie würden deswegen von E.________ resp. dessen Vertreter mit dem Tod bedroht; E.________ und ein gewisser "F.________" hätten ihn in der Strafanstalt Pöschwies besucht und ihm als Anwaltspost deklarierte Briefe geschrieben; zudem sei seine (des Beschwerdeführers) in England lebende Ex-Ehefrau auf Anweisung von E.________ entführt worden. Die Vorinstanz stellt fest, diese Lügengeschichte, welche A.________ geglaubt habe, sei die Grundlage zum gemeinsam gefassten Entschluss gewesen, aus dem Gefängnis zu fliehen (angefochtenes Urteil E. 1.2.4 S. 44). Die Lügengeschichten des Beschwerdeführers sind dokumentiert und stehen in einem engen Zusammenhang zu seiner früheren Verurteilung durch das Obergericht des Kantons Zürich vom 23. Mai 2014 u.a. wegen mehrfacher versuchter, teilweise qualifizierter Erpressung. Damit setzt sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht auseinander. Strittig ist daher einzig, ob und inwieweit der Beschwerdeführer auch in das von A.________ am 24./25. Juni 2016 verfasste "Erpresserschreiben" und in die Tötung eines Zufallsopfers vom 30. Juni 2016 involviert war.