Citation: 1B_268/2023 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer begnügt sich im Wesentlichen damit, erneut vorzubringen, es liege keine respektive bloss eine abstrakte Fluchtgefahr vor. Dieses Argument verfängt auch im vorliegenden Zusammenhang nicht (vgl. E. 4.4). Ersatzmassnahmen wie eine Ausweis- und Schriftensperre oder Meldepflichten können zwar einer gewissen Fluchtneigung vorbeugen, sind aber bei ausgeprägter Fluchtgefahr unzureichend (Urteile 1B_67/2023 vom 17. März 2023 E. 2.1; 1B_427/2014 vom 19. Januar 2015 E. 3.4; 1B_632/2011 vom 2. Dezember 2011 E. 5.1; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat daher kein Bundesrecht verletzt, wenn sie angesichts der von ihr festgestellten "offensichtlichen Fluchtgefahr" die Anordnung von Ersatzmassnahmen für ungeeignet erachtet hat.