Citation: 8C_371/2021 E. 5.1

5.1. In einlässlicher Würdigung der Akten stellte die Vorinstanz für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (vgl. E. 1.) fest, die IV-Stelle habe mit Verfügung vom 15. Januar 2019 einen Rentenanspruch der Beschwerdeführerin bei einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit und damit mangels rentenbegründendem Invaliditätsgrad verneint. Die ab 1. April 2019 durchgeführten Integrationsmassnahmen im Betrieb habe die IV-Stelle infolge Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der B.________ AG per 31. Mai 2020 beendet. Ab 1. Juni 2020 habe die Beschwerdeführerin eine Invalidenrente der beruflichen Vorsorge basierend auf einem Invaliditätsgrad von 30 % bezogen. Im Antrag auf Arbeitslosenentschädigung vom 28. Juni 2020 habe sie angegeben, aufgrund einer seit 2017 bestehenden chronischen Arbeitsunfähigkeit von 30 % bloss zu 70 % arbeitsfähig zu sein und bei der Pensionskasse der B.________ AG noch einen Antrag auf eine "PK Rente 30 %" stellen zu wollen. Auch mit den Formularen "Angaben der versicherten Person" für die Monate Juni, Juli, August und September 2020 habe die Beschwerdeführerin jeweils angegeben, wegen Krankheit chronisch zu 30 % arbeitsunfähig gewesen zu sein. Gestützt darauf schloss die Vorinstanz eine zwischenzeitliche Verbesserung der Erwerbsfähigkeit seit Erlass der Verfügung der IV-Stelle vom 15. Januar 2019 aus. Bei einem vom 1. Juni 2019 bis 31. Mai 2020 erzielten monatlichen Bruttoeinkommen von Fr. 7564.50 ermittelte das kantonale Gericht einen an die verbleibende Erwerbsfähigkeit von 70 % angepassten versicherten Verdienst von Fr. 5295.15 entsprechend einer hypothetischen Arbeitslosenentschädigung von Fr. 170.80 am Tag. Beim Zwischenverdienst von Fr. 4000.- respektive Fr. 184.30 am Tag verneinte es schliesslich einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung mangels anrechenbaren Verdienstausfalls.