Citation: 2A.12/2005 25.04.2005 E. B

Nachdem ihnen seit Abschluss des Asylverfahrens regelmässig schweizerische Ersatzreisepapiere ausgestellt und verlängert worden waren, reichten A.________ und B.________ am 9. Dezember 2002 über die Fremdenpolizei ihres Wohnsitzkantons je ein Gesuch um Verlängerung ihrer am 1. Juni 1999 ausgestellten Pässe für Ausländer ein. Mit Verfügungen vom 10. Januar 2003 wies das Bundesamt für Flüchtlinge die Gesuche ab und entzog die obgenannten Ersatzreisepapiere. Zur Begründung führte es aus, weder gehe aus den Akten hervor, dass sich die Betroffenen bisher erfolglos um die Ausstellung (neuer) türkischer Reisepässe bemüht hätten, noch seien Gründe ersichtlich, die einer Kontaktnahme mit der heimatlichen diplomatischen Vertretung entgegenstehen würden. Die beiden Schwestern gälten daher nicht als schriftenlos. Ihre dagegen beim Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement eingereichten Beschwerden blieben ohne Erfolg.