Citation: 4A_189/2018 E. 5

Entgegen kaum rechtsgenüglich substanziierten Rügen der Beschwerdeführerin kann der Vorinstanz auch keine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) zufolge fehlender bzw. mangelhafter Begründung zum Zustand des Baugerüsts, zum Zugang zur Baustelle, zur Zumutbarkeit der Kontrolle des Werkes sowie zur Selbstverantwortung der Beschwerdegegnerin vorgeworfen werden. Denn im vorinstanzlichen Entscheid finden sich sehr wohl Ausführungen zu diesen Streitpunkten, welche den Anforderungen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung genügen. So wird nicht gefordert, dass sich das Gericht mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann es sich auf die wesentlichen Überlegungen beschränken (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 141 V 557 E. 3.2.1; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; je mit Hinweisen). Dass die vorinstanzliche Begründung rechtsgenüglich ist, kann im Übrigen aus den von der Beschwerdeführerin zur Sache erhobenen Rügen geschlossen werden. Mithin ergeht aus der Beschwerdeschrift, dass sie sich über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an das Bundesgericht weiterziehen konnte.