Citation: 9C_472/2020 E. 3.3

3.3. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin genügt es für den Schluss vom Invalideneinkommen auf das Valideneinkommen nicht, dass sie im Verfügungszeitpunkt weiterhin im angestammten Tätigkeitsfeld arbeitete und bei den B.________ LLC ein überdurchschnittliches Einkommen erzielte. Es ist nicht ersichtlich, dass dieser Verdienst auf besondere Fähigkeiten oder Qualifikationen zurückzuführen wäre, die ihr auch im Gesundheitsfall überwiegend wahrscheinlich zu einem überdurchschnittlichen Einkommen verholfen hätten (vgl. oben E. 2.2). Die Würdigung der Vorinstanz, die Versicherte wäre auch im Gesundheitsfall im Bereich der Finanzdienstleistungen tätig, aber nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit an ihrer jetzigen oder einer vergleichbaren Stelle, ist jedenfalls nicht willkürlich (zur vom Bundesgericht lediglich unter eingeschränktem Blickwinkel überprüfbaren Beurteilung hypothetischer Geschehensabläufe durch das kantonale Gericht vgl. oben E. 1.2 und zit. Urteil 9C_316/2020 E. 3.2). Demzufolge verletzt auch kein Bundesrecht, dass das Sozialversicherungsgericht nicht vom erzielten Invalideneinkommen auf das Valideneinkommen geschlossen hat. Mangels Entscheidwesentlichkeit kann offen bleiben, ob das kantonale Gericht zu Recht auf die einschlägigen Tabellenlöhne (vgl. oben E. 3.1) abgestellt hat statt - wie von der Versicherten offenbar im vorinstanzlichen Verfahren noch verlangt - auf das im Jahr 2009 bei der Bank D.________ erzielte Einkommen (entsprechend Fr. 100'373.20 aufgerechnet auf das Jahr 2018). Bei letztinstanzlich unbestrittenem Invalideneinkommen von Fr. 52'641.55 per 2018 ändert sich - mit dem kantonalen Gericht - so oder anders am Anspruch auf Ausrichtung einer Viertelsrente der Invalidenversicherung nichts (Invaliditätsgrade von 42 % bzw. 48 %).