Citation: 6B_130/2022 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung als unvollständig, unrichtig und willkürlich. Er macht geltend, die Vorinstanz verletze im Rahmen ihrer Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung den Grundsatz der freien Beweiswürdigung, den Untersuchungsgrundsatz, die Grundsätze über die Beweiserhebung und Beweisverwertung, missachte den Grundsatz "in dubio pro reo" und weise seine Beweisanträge in unzulässiger antizipierter Beweiswürdigung ab. Konkret macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe hinsichtlich mehrerer für den Tatbestand der Sachbeschädigung wesentlicher Elemente den Sachverhalt nur mangelhaft ermittelt, indem sie entlastende Beweise nicht erhoben habe. Er argumentiert, die Feststellung des Schadens, der Tathilfsmittel, des Tathergangs und der Täterschaft stützten sich alleine auf über neun Monate später nachgeschobene, offensichtlich koordinierte Aussagen des Beschwerdegegners 2 und dessen Ehefrau, die widersprüchlich seien. Insbesondere bezüglich des Schadens und der Schadensentstehung sowie eines allfälligen Reperaturbedarfs an der Hausfassade und der entsprechenden Kosten hätte es einer gutachterlichen Einschätzung bedürfen, um allfällige entlastende Umstände zu ermitteln. Diese hätte sich auch dazu äussern müssen, ob die sichergestellten Steine die Hausfassade auch tatsächlich hätten beschädigen können. Ferner hätte geprüft werden müssen, ob die aufgefundenen Steine Rückstände der Fassade oder Spuren des Beschwerdeführers aufweisen, ob sich an der Fassade Stein- und/oder Moosrückstände finden sowie ob die Moosanhaftungen an den aufgefundenen Steinen mit jenen an den Steinen auf dem Grundstück des Beschwerdeführers übereinstimmen. Schliesslich hätte die Sicht- und Hörbarkeit der Tathandlungen aus dem Gebäude bzw. dem Schlafzimmer des Beschwerdegegners 2 sowie dessen Ehefrau und des Schlafzimmers der Tochter sowie die Lichtverhältnisse zur behaupteten Tatzeit abgeklärt werden müssen.