Citation: 8C_717/2014 E. 4.3

4.3. Die Einwendungen des Versicherten vermögen keine offensichtlich unrichtige Feststellung des rechtserheblichen medizinischen Sachverhalts zu begründen. Der Vorinstanz kann auch keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes oder des rechtlichen Gehörs vorgeworfen werden, weil es ohne eigene Abklärungen zu tätigen auf die Schlussfolgerungen des Gutachtens des Instituts C.________ vom 12. März 2012 abstellte und damit den Beweisanträgen des Beschwerdeführers 1 nicht entsprach. Selbst wenn man mit dem Versicherten davon ausginge, dass die in einem Begleitschreiben an die Taggeldversicherung von den behandelnden Ärzten angestellten Überlegung zur Arbeitsfähigkeit (auch) als Arztbericht zu qualifizieren wären und dieses Begleitschreiben den Experten des Instituts C.________ nicht zur Verfügung stand, stellt dies den Beweiswert des Gutachtens des Instituts C.________ nicht in Frage. Denn der an den Hausarzt adressierte eigentliche Arztbericht vom 16. Februar 2010, welcher den Gutachtern des Instituts C.________ vorlag, enthält alle wesentlichen Aussagen zum Gesundheitszustand des Versicherten im damaligen Zeitpunkt und ist bedeutend umfassender als das Begleitschreiben. Letzteres enthält lediglich eine kurze Beschreibung der medizinischen und sozialen Situation sowie eine Wiederholung der auch im Bericht an den Hausarzt vertretenen Auffassung, dass derzeit keine Arbeitsfähigkeit bestehe; in beiden Unterlagen (Begleitschreiben und Arztbericht) wird darauf hingewiesen, dass als weiterer Schritt eine Schmerztherapie in die Wege zu leiten sei und sich anschliessend allenfalls die Frage einer (Teil-) Berentung stelle. Den Bericht der behandelnden Spitalärzte hat der orthopädische Experte im Gutachten des Instituts C.________ denn auch vermerkt; er konnte sich deren Auffassung auf Grund seiner eigenen Untersuchungen im Zeitpunkt der Begutachtung aber nur hinsichtlich körperlich schwerer Tätigkeiten anschliessen. Wäre der orthopädische Gutachter auch im Besitze des Begleitschreibens vom 16. Februar 2010 gewesen, wäre er zu den gleichen Schlussfolgerungen gelangt, lässt sich dem Begleitschreiben doch nichts Weitergehendes oder Zusätzliches zum Arztbericht vom 16. Februar 2010 entnehmen. Es ist deshalb mit der Vorinstanz festzustellen, dass das Fehlen des Begleitschreibens in den Akten keine weiteren Abklärungen durch die Vorinstanz erforderlich machte. Im Übrigen erschöpfen sich die Ausführungen zur vorinstanzlichen Beweiswürdigung in weiten Teilen in appellatorischer Kritik, auf welche mit Blick auf die gesetzliche Überprüfungsbefugnis des Bundesgerichts nicht einzugehen ist (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Eine Verletzung von Bundesrecht durch die Vorinstanz ist nicht erkennbar.