Citation: C 58/05 11.07.2005 E. 2

Der Versicherte weist für den Monat August 2003 unbestrittenermassen lediglich vier Arbeitsbemühungen aus. Wie die Vorinstanz selbst einräumt, ist damit der arbeitslosenversicherungsrechtlichen Schadenminderungspflicht nicht Genüge getan (vgl. BGE 124 V 234 Erw. 6; SVR 2004 ALV Nr. 18 S. 59 [in BGE 130 V 385 nicht publizierte] Erw. 4.1). Dennoch hob sie die von der Verwaltung verhängte Einstellung in der Anspruchsberechtigung ersatzlos auf. Die hiefür angeführten Gründe überzeugen indessen nicht, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter Hinweis auf bereits früher ergangene Urteile des Eidgenössischen Versicherungsgerichts zutreffend festgehalten ist: Weder bedarf die Einstellung einer vorgängigen Mahnung (BGE 124 V 233 Erw. 5b), noch vermag die Unwissenheit eines Versicherten über das geforderte Ausmass an Arbeitsbemühungen ihn zu exkulpieren (BGE 124 V 220 Erw. 2b/aa); ferner darf die Verwaltung für die Einstellung in der Anspruchsberechtigung wegen ungenügender persönlicher Arbeitsbemühungen durchaus auf eine einzelne Kontrollperiode - vorliegend den Monat August 2003 (vgl. Art. 27a AVIV) - abstellen, womit frühere und spätere Arbeitsbemühungen das Fehlverhalten nicht entschuldbar machen (Urteil Z. vom 21. Februar 2001, C 252/00 + 254/00 + 255/00, Erw. 4b). An dieser Rechtsprechung ist festzuhalten. Da endlich auch keine Gründe ersichtlich sind, die ein ermessensweises Abweichen (hiezu BGE 126 V 362 Erw. 5d) von der von der Verwaltung verfügten, bereits im unteren Bereich des leichten Verschuldens liegenden Einstellungsdauer von vier Tagen gebieten, ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde insgesamt begründet.