Citation: 2C_732/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Die Vorinstanz hat auch nicht Sinn und Tragweite der ihr vorliegenden Beweismittel offensichtlich verkannt. Wenn die Beschwerdeführerin zwar zu einem späteren Zeitpunkt des Verfahrens ihre ursprüngliche Aussage, sie habe ihren Ehegatten seit über einem Jahr, d.h. kurz nach der Hochzeit, nie mehr gesehen, als Falschaussage kennzeichnete, kann der Vorinstanz nicht vorgeworfen werden, diese Information in ihre Würdigung miteinbezogen zu haben. Ihre Beachtung rechtfertigte sich umso mehr, als die Beschwerdeführerin Letztere nochmals telefonisch bestätigt hatte. An dieser Beurteilung ändert auch die Tatsache nichts, dass die Beschwerdeführerin mit ihren Falschaussagen niemanden schädigen wollte. Ob dies der Fall war, ist vorliegend nicht entscheidrelevant.