Citation: 8C_288/2020 E. A

A.a. Die 1958 geborene A.________ war bei der B.________ SA tätig und dadurch bei der Northern Assurance (nunmehr AXA Versicherungen AG, nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen Unfall versichert, als sie am 30. Mai 1997 einen Auto-Selbstunfall erlitt. Am Spital C.________ diagnostizierten die Ärzte eine obere Plexusparese nach Duchenne C5/C6, eine mediale Seitenbandläsion mit leichter Aufklappbarkeit Grad II am linken Knie und eine Commotio cerebri mit HWS-Distorsion und initialem, lageabhängigem Drehschwindel sowie persistierenden Doppelbildern. Die AXA richtet ihr für die verbleibenden Unfallfolgen (Impingementsyndrom an der rechten Schulter) eine Invalidenrente aufgrund eines Invaliditätsgrades von 25 % aus. Daneben erhielt sie auch eine Integritätsentschädigung für eine entsprechende Beeinträchtigung von 10 %. A.b. Am 16. März 2012 zog sich A.________ ohne äusseres Ereignis eine laterale Meniskusläsion am linken Knie zu. Mit Verfügung vom 13. Juni 2012 bzw. Einspracheentscheid vom 6. Dezember 2012, letztinstanzlich bestätigt durch Urteil des Bundesgerichts vom 10. Januar 2014 (8C_693/2013), lehnte die AXA eine Leistungspflicht ab, da es sich nicht um einen Folgeschaden des Unfalls vom 30. Mai 1997 handle. A.c. Mit Schreiben vom 1. August 2014 meldete A.________ einen Rückfall zum Unfall vom 30. Mai 1997. Sie machte geltend, ein im Auftrag der Invalidenversicherung durchgeführtes Gutachten des Zentrums für medizinische Begutachtung (ZMB) vom 3. Dezember 2013 zeige eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes. Sie ersuchte um eine Anpassung der Invalidenrente. Mit Verfügung vom 10. Oktober 2014 wies die AXA das Revisionsgesuch ab, soweit sie darauf eintrat. Daran hielt die Unfallversicherung auch auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 27. Dezember 2018).