Citation: 9C_46/2023 E. 4.2.2

4.2.2. In ihrem Bericht vom 26. November 2016 kam Dr. phil. C.________ zum Schluss, der Beschwerdeführer leide an einer mittelgradigen neuropsychologischen Störung, weshalb ihm seine bisherige Tätigkeit nicht mehr zumutbar sei und er in einer angepassten Tätigkeit zu 30 bis 50 % arbeitsfähig sei. Die Neuropsychologin äusserte sich nicht ausdrücklich zur Frage, seit wann diese Störung im von ihr geschilderten Ausmass bestanden hatte. Allerdings merkte sie an, die Diskrepanz ihrer Einschätzung zu denjenigen der Experten der PMEDA resultiere daraus, dass diese vor Erstellen des Gutachtens vom 29. April 2015 nur wenige Tests durchgeführt und damit die Zusammenhänge zwischen Gehirn und Verhalten nicht umfassend geprüft hätten. Die Neuropsychologin ging somit davon aus, dass die Störung bereits im April 2015 vorgelegen hatte, aber von den Experten der PMEDA nicht ausreichend erfasst worden war. Damit besteht indessen kein Widerspruch zwischen ihrer Einschätzung und der von der Vorinstanz gestützt auf das Gutachten der SMAB vom 30. März 2020 (inkl. ergänzender Stellungnahme vom 29. Juli 2021) getroffenen Feststellung, es sei in der Zeit seit der rechtskräftigen Rentenablehnung vom 25. August 2015 nicht zu einer erheblichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes gekommen. Der Bericht der Dr. phil. C.________ stellt somit eine bloss abweichende Würdigung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Gesundheitszustandes dar, und kann keine Revision im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG begründen.