Citation: 9C_123/2023 E. A

Die 1977 geborene A.________ war vom 1. April 2013 bis zum 31. Dezember 2018 bei der B.________ GmbH in einem Teilzeitpensum angestellt und deswegen bei der Sammelstiftung BVG der Allianz Suisse Lebensversicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Allianz) für die berufliche Vorsorge versichert. Im Februar 2019 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Schwyz ging davon aus, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Einschränkung nunmehr in einem Vollzeitpensum arbeiten würde; sie ermittelte durch Einkommensvergleich einen Invaliditätsgrad von 56 % und sprach der Versicherten folglich eine halbe Invalidenrente ab dem 1. August 2019 zu. Die Allianz verneinte ihre Leistungspflicht in diesem Zusammenhang im Wesentlichen mit der Begründung, bezogen auf das bei ihr versicherte Arbeitspensum von 60 % betrage der berufsvorsorgerechtliche Invaliditätsgrad lediglich 27 %, was einen Rentenanspruch ausschliesse.