Citation: 2C_265/2023 E. B

B.a. Mit Verfügung vom 4. Oktober 2021 stellte der Kantonsärztliche Dienst des Kantons Aargau fest, dass gegen A.A.________ gestützt auf Art. 35 Abs. 1 lit. a EpG vom 23. August 2021 bis 2. September 2021 eine Quarantäne angeordnet worden war (Dispositiv-Ziffer 1). Ferner wurde darin verfügt, dass die Quarantäne mit Zwangsmassnahmen durchgesetzt werden könnte und einer allfälligen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukäme (Dispositiv-Ziffern 2 und 3). B.b. Dagegen erhob A.A.________ Beschwerde an den Regierungsrat. Er beantragte die Feststellung, dass die kantonsärztliche Verfügung nichtig sei. Im Eventualstandpunkt beantragte er die Aufhebung der Verfügung. Mit Beschluss vom 11. Mai 2022 trat der Regierungsrat auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte er an, es fehle A.A.________ an einem Rechtsschutzinteresse zur Feststellung der Nichtigkeit und an der Aufhebung der Verfügung, da er durch die Bestätigung der Quarantäne mittels Verfügung keine Nachteile erlitten habe. B.c. Dagegen erhob A.A.________ Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Er beantragte die Aufhebung des regierungsrätlichen Beschlusses und die Feststellung, dass die kantonsärztliche Verfügung nichtig sei. Das Verwaltungsgericht hiess die Beschwerde mit Urteil vom 15. März 2023 teilweise gut. Es erklärte die Dispositiv-Ziffern 2 und 3 der kantonsärztlichen Verfügung für nichtig, da Zwangsmassnahmen und Entzug der aufschiebenden Wirkungen in einer Feststellungsverfügung nach abgelaufener Quarantäne sinnwidrig seien. Im Übrigen wies es die Beschwerde hinsichtlich des Eventualbegehrens, die Verfügung aufzuheben, auf das der Regierungsrat nicht eingetreten war, ab. Es bestätigte die regierungsrätliche Begründung, wonach die Aufhebung der Feststellungsverfügung die tatsächliche und rechtliche Situation von A.A.________ nach Ablauf der Quarantäne nicht verbessere, weshalb es ihm an einem Rechtsschutzinteresse mangele.