Citation: 4A_187/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführer zeigen auch nicht auf, dass die Vorinstanz den Anschein der Befangenheit des Experten unter den gegebenen Umständen hätte bejahen müssen. Dies ist etwa der Fall, wenn sie neuerlich vorbringen, entgegen der Auffassung der Vorinstanz sei die Unabhängigkeit der I.________ AG U.________ und des Experten von der J.________ GmbH nicht hinreichend geklärt. Die Beschwerdeführer beschränken sich darauf, ihre bisherigen Argumente zu wiederholen und die Auffassung der Vorinstanz als falsch zu rügen. Dies genügt zum Nachweis von Willkür nicht. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz eine den Anschein der Befangenheit begründende Nähe der I.________ U.________ und des Experten zur Beschwerdegegnerin aufgrund von dessen Angaben verneint und auf die beantragten Editionen verzichtet hat. Mit Bezug auf die Rüge, die Durchführung eines "conflict check" sei nachzuweisen, ist der Vorinstanz im Übrigen zuzustimmen, dass dessen Ergebnis für die Frage der Unbefangenheit des Experten nicht entscheidend ist. Darauf kann verwiesen werden. Die Beschwerdeführer äussern sich in diesem Zusammenhang auch nicht zum Einwand der Vorinstanz, sie hätten nicht genügend dargelegt, dass dem "conflict check" entscheidende Bedeutung zukomme. Wiederum genügt es nicht, die Darstellung des Experten in dessen Stellungnahme vom 18. Mai 2023 mangels weiterer Belege pauschal als unglaubhaft zu bezeichnen. Die Beschwerdeführer erfüllen damit die gesetzlichen Begründungsanforderungen an die Beschwerde nicht (Art. 42 Abs. 2 und Art. 105 BGG). Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auch insoweit auf die Angaben des Experten abstellte. Unbegründet ist schliesslich die neuerliche Rüge der Beschwerdeführer, ein Interessenskonflikt von I.________ und dem Experten sei deshalb offensichtlich, weil die J.________ GmbH bis 2017 Kundin der deutschen I.________-Gesellschaft gewesen sei. Die Vorinstanz hat diese Auffassung überzeugend verworfen (oben E. 3.2.2). Entgegen den Beschwerdeführern genügt eine "gewisse Verbundenheit" der I.________-Gesellschaften nicht, um objektiv den Anschein der Befangenheit der I.________ AG U.________ und des Experten gegenüber einer Streitpartei zu erwecken. Die Beschwerdeführer begründen dies nicht. Soweit sie den Abschluss des früheren Mandatsverhältnisses der deutschen I.________-Gesellschaft und der J.________ GmbH bestreiten und von Kundenbeziehungen mehrerer ausländischer I.________-Gesellschaften sprechen, entfernen sie sich vom für das Bundesgericht massgebenden Sachverhalt, ohne Willkür darzutun. Auch mit Bezug auf die frühere Tätigkeit des Experten bei F.________ bringen die Beschwerdeführer nichts vor, was die Feststellungen der Vorinstanz als willkürlich oder deren Erwägungen als bundesrechtswidrig ausweisen würde. Darauf kann grundsätzlich ebenfalls verwiesen werden. Wie die Vorinstanz zu Recht erwog und entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer, begründet allein der Umstand, dass der Experte früher für F.________ tätig war und (auch) die Einschätzung ehemaliger Kollegen zu beurteilen hat, keinen Anschein der Befangenheit (vgl. BGE 125 II 541 E. 4b mit Hinweisen). Ebenso begründen die Beschwerdeführer nicht und leuchtet nicht ein, weshalb es "auf der Hand liegen" soll, dass der Experte mit anderen Mitarbeitern von F.________ in Kontakt gestanden hat, was zum Nachweis von Befangenheit oder des Anscheins dessen ohnehin nicht genügen würde. Wiederum kritisieren die Beschwerdeführer die Aussagen des Experten als unglaubhaft, ohne aufzuzeigen, weshalb das vorinstanzliche Abstellen darauf willkürlich wäre.