Citation: 2C_301/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Die Gattin erklärte am 12. Februar 2019, dass die Ehe seit dem 15. November 2018 getrennt gelebt worden sei; ihr Ehewille sei aber bereits am 5. November 2018 erloschen. Im Rahmen einer Trennungsmitteilung an die Gemeinde gaben die Gatten gemeinsam an, sich per 18. Dezember 2018 freiwillig getrennt zu haben. Soweit der Beschwerdeführer einwendet, seine Frau und er hätten - nach einem Streit am 15. November 2018 - tags darauf die eheliche Gemeinschaft bis zum 18. Dezember 2018 wieder aufgenommen, belegt er dies nicht. Gestützt auf die Erklärung seiner Gattin durfte die Vorinstanz - trotz der abweichenden Darstellung des Beschwerdeführers - willkürfrei davon ausgehen, dass die Ehe ab dem 5. November bzw. allenfalls dem 15. November 2018 nicht mehr gelebt wurde. Der Beschwerdeführer hat im kantonalen Verfahren selber erklärt, dass er seit dem 15. November 2018 nicht mehr mit seiner Ehegattin zusammen gelebt habe, "da [er] gezwungen" worden sei, "die Wohnung zu verlassen". Er hat dabei nicht geltend gemacht, dass die Beziehung danach wieder aufgenommen worden wäre. Die Gattin führte ihrerseits am 12. Februar 2019 gegenüber dem Migrationsamt aus, dass sie zwar zusammen gelebt hätten, "jedoch getrennt" gewesen seien; sie habe "bis auf den letzten Tag im Gästezimmer geschlafen". Hieran ändert der Einwand nichts, dass die Eltern der Gattin die Beziehung hintertrieben hätten; soweit der Beschwerdeführer diesbezüglich auf einen Austausch von SMS-Nachrichten abstellt, durfte die Vorinstanz im Rahmen der Beweiswürdigung willkürfrei davon ausgehen, dass dieser nicht geeignet war, die Gattin so unter Druck zu setzen, dass sie einzig dem Willen ihrer Eltern gehorcht hätte.