Citation: 6B_182/2024 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung willkürlich sein soll. Mit seinen Ausführungen stellt er den Erwägungen der Vorinstanz, welche sich eingehend mit seinen Depositionen und den Aussagen der beiden Sicherheitsassistenten auseinandersetzt, über weite Strecken einzig seine eigene Sicht der Dinge gegenüber. Die Vorinstanz begründet willkürfrei, dass und weshalb der Gewalteinsatz der Beamten eine Reaktion auf die massive Gegenwehr des Beschwerdeführers war, sowie dass die vom Beschwerdeführer erlittenen leichten Verletzungen nicht auf einen übermässigen Gewalteinsatz zurückzuführen sind, sondern eine Folge seines massiven Abwehrverhaltens sind. Die entsprechende Rüge erweist sich als unbehelflich. Gleiches gilt für den Einwand, für einen Einsatz von Pfefferspray habe kein Anlass bestanden, sowie für die erstmals in der Beschwerde vorgebrachte Behauptung des Beschwerdeführers, ihm sei Pfefferspray in die Augen gesprayt worden. So ist zunächst festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nie behauptet hat, man hätte ihm Pfefferspray in die Augen gesprayt, sondern lediglich, dass man ihm «Pfefferspray ins Auge gemacht» habe. Ohne in Willkür zu verfallen, erachtet es die Vorinstanz gestützt auf die übereinstimmenden und glaubhaften Aussagen der Zeugen C.________ und B.________ als erstellt, dass der Beschwerdeführer den Finger erst losgelassen hat, als B.________ zu Hilfe geeilt war, sich selbst Pfefferspray auf die Hand gesprayt und dann dem Beschwerdeführer mit der besprühten Hand übers Gesicht gefahren ist. Dass der Beschwerdeführer psychisch beeinträchtigt gewesen sei und die Haft ihm zusätzlich zugesetzt habe, berücksichtigt die Vorinstanz ohne in Willkür zu verfallen nicht bei der Sachverhaltsfeststellung, sondern bei der Strafzumessung. Ebenso unbegründet ist die Rüge der Verletzung des Anklageprinzips, weil in der Anklage behauptet werde, der Beschwerdeführer habe den Finger von C.________ verdreht, was dieser so nicht ausgesagt habe und was somit nicht bewiesen sei. In der Anklage ist der nach Ansicht der Staatsanwaltschaft gegebene Sachverhalt aufzuführen. Wenn dieser vom Gericht als nicht bewiesen gewertet wird, bedeutet dies mitnichten eine Verletzung des Anklageprinzips. Entscheidend ist, dass der Beschwerdeführer vorliegend wusste, welcher Handlung (en) er beschuldigt wird. Entgegen der Rüge des Beschwerdeführers macht die Vorinstanz nicht aus einem Halten des Fingers ein Verdrehen des Fingers. Denn sie hält willkürfrei fest, es sei zumindest erstellt, dass der Beschwerdeführer den Finger von C.________ gepackt und derart Gewalt ausgeübt habe, dass eine entsprechende Verstauchung resultiert habe, sowie dass es der Hilfe eines Kollegen bedurfte, um sich aus dem Griff des Beschwerdeführers zu befreien. Ohne in Willkür zu verfallen gelangt die Vorinstanz zum Schluss, dass der entscheidrelevante Sachverhalt rechtsgenügend erstellt ist.