Citation: U 394/04 14.04.2005 E. 3

Streitig ist allein die Bemessung des Invaliditätsgrades mit Blick auf die Höhe des Valideneinkommens. Hierbei interessiert insbesondere die Frage, ob bei der Ermittlung desselben eine hypothetische Lohnentwicklung während der gesamten Dauer des Erwerbslebens zu berücksichtigen ist, wie dies der Beschwerdeführer zur Hauptsache geltend macht. 3.1 Verwaltung und Vorinstanz haben das Valideneinkommen in der Annahme ermittelt, der Versicherte hätte ohne unfallbedingte Gesundheitschädigung das Studium zum Chemie-Ingenieur HTL abgeschlossen und würde in der Funktion eines Kleinlabor-Leiters weiterhin bei der Firma X.________ AG tätig sein. Gemäss Auskunft der Arbeitgeberin (Bericht der SUVA vom 13. Mai 2003) hätte der Beschwerdeführer nach Abschluss des Studiums mit einem Anfangsgehalt von Fr. 5600.- x 13 rechnen können. Die weitere Lohnentwicklung erfolge individuell und leistungsbezogen. Im Quervergleich mit zwei Arbeitskollegen, die im gleichen Zeitpunkt dasselbe Studium abschlossen und Fr. 5700.- und Fr. 5800.- erzielten, ging die SUVA im Mai 2001 von einem Verdienst von Fr. 5750.- aus. Des Weiteren erachtete sie in ihrem Einspracheentscheid die seit dem für die Invaliditätsbemessung massgebenden Zeitpunkt des Rentenbeginns mutmassliche lohnmässige Veränderung hinsichtlich des Valideneinkommens im Jahr 2003 als erheblich und setzte dieses auf Fr. 6040.- fest (vgl. BGE 129 V 222, 128 V 174).