Citation: 2C_280/2009 27.05.2009 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt sodann eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV), indem er behauptet, die Vorinstanz sei in der angefochtenen Verfügung nicht auf die von ihm vorgetragenen Argumente bezüglich der Prozessaussichten eingegangen. 3.1 Der Grundsatz des rechtlichen Gehörs als persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht verlangt, dass die Behörde die Vorbringen des Betroffenen auch tatsächlich hört, sorgfältig und ernsthaft prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die grundsätzliche Pflicht der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Der Bürger soll wissen, warum die Behörde entgegen seinem Antrag entschieden hat, weshalb die Begründung des Entscheids so abgefasst sein muss, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde leiten liess und auf welche sich ihr Entscheid stützt (BGE 126 I 97 E. 2.b). 3.2 Die vom Beschwerdeführer erhobene Rüge vermag nicht durchzudringen: Das Verwaltungsgericht hat auf die Erwägungen des regierungsrätlichen Entscheids verwiesen und festgestellt, dass diese durch die vom Beschwerdeführer vorgebrachten Einwendungen nicht entscheidend entkräftet werden. Zwar erscheinen die Ausführungen der Vorinstanz etwas knapp und pauschal. In Anbetracht dessen, dass es sich beim Anfechtungsobjekt nicht um einen vollständigen materiellen Entscheid, sondern um eine verfahrensleitende Verfügung handelt, bei welcher lediglich eine prima facie-Prüfung der Prozesschancen bzw. der materiellen Rechtslage vorzunehmen war, ist darin jedoch keine Gehörsverletzung zu erkennen.