Citation: 6B_658/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo". Die Vorinstanz berücksichtige die Aussagen des Mitbeschuldigten C.________ nicht und habe die entlastenden Einlassungen des Mitbeschuldigten D.________ nach dessen Einvernahme vom 13. August 2015 ignoriert. Das Bezirksgericht habe den Beschwerdeführer freigesprochen, da der Mitbeschuldigte D.________ seine anfänglichen, ohnehin pauschalen Belastungen zurückgenommen habe. Auch der Mitbeschuldigte C.________ habe mehrfach erklärt, dass der Beschwerdeführer nichts mit der Schlägerei zu tun gehabt habe. Belastungen durch den Beschwerdegegner gebe es ebenfalls nicht. Aktenwidrig sei, dass der Mitbeschuldigte D.________ seine Aussagen zur Tatbeteiligung des Beschwerdeführers nicht revidiert habe, denn dieser habe in den Einvernahmen vom 30. Oktober 2015 und vom 14. Januar 2016 ausdrücklich gesagt, dass er sich hinsichtlich einer Beteiligung des Beschwerdeführers an der Auseinandersetzung nicht sicher sei. Diesen Aussagen des Mitbeschuldigten D.________ komme besondere Bedeutung zu, da er den Beschwerdeführer als einzigen aller mitbeschuldigten Personen entlaste. Die Aussagen würden auch vom Mitbeschuldigten C.________ bestätigt, wonach "alle" vor Ort gewesen seien. Wer was gemacht habe, wisse er nicht. Er könne nur sagen, dass der Beschwerdeführer sich zu keinem Zeitpunkt an der Schlägerei beteiligt habe. Der Beschwerdeführer sei nicht dabei gewesen.