Citation: I 121/02 29.11.2002 E. 5

Nachdem Verwaltung und Vorinstanz zu Recht von einer bis Ende 1994 bestehenden vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten ausgegangen sind, bleibt zu prüfen, wie es sich mit der erwerblichen Umsetzung derselben verhält. 5.1 Hinsichtlich des hypothetischen Einkommens ohne Gesundheitsschaden (Valideneinkommen) gilt der Grundsatz, dass dessen Ermittlung so konkret wie möglich zu erfolgen hat und daher in der Regel vom letzten Lohn, den der Versicherte vor Eintritt der Gesundheitsschädigung erzielt hat, auszugehen ist (ZAK 1980 S. 593 mit Hinweisen; vgl. auch Urteil T. vom 23. Mai 2000, U 243/99 Erw. 2b). Es ist mithin nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Valideneinkommen aufgrund der Angaben des Arbeitgebers über den effektiven Lohn aus der zuletzt ausgeübten Tätigkeit (unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung) ermittelt hat. 5.2 Im Zusammenhang mit der Bemessung des Invalideneinkommens streitig ist einzig die Höhe des leidensbedingten Abzuges vom Jahresverdienst gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 1994 (Jahreslohn von Fr. 51'876.- gemäss Tabelle T A1.1.1 [durchschnittlicher Lohn von Männern im privaten Sektor für einfache und repetitive Tätigkeiten bei einer betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,9 Wochenstunden]; vgl. BGE 124 V 321). Der von der Vorinstanz auf 15 % festgesetzte Abzug ist mit Blick auf vergleichbare Fälle (so BGE 126 V 82 Erw. 7b) nicht zu beanstanden. 5.3 Nach dem Gesagten erweist sich der vom kantonalen Gericht vorgenommene Einkommensvergleich als rechtens. Es bleibt daher bei der Feststellung, dass im massgebenden Zeitraum bis Ende 1994 der zur Begründung des Anspruchs auf eine Rente notwendige Mindestinvaliditätsgrad von 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG) beim Beschwerdeführer nicht erreicht war.