Citation: 8C_314/2016 E. A

A.________ war vom 1. Dezember 2010 bis 30. April 2012 als Raumpflegerin bei der B.________ AG angestellt. Am 12. Januar 2012 meldete sie sich unter Hinweis auf Weichteilrheuma/Fibromyalgie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern nahm diverse Abklärungen vor und holte die Akten des Krankentaggeldversicherers ein. Darunter befanden sich der Bericht des Dr. med. C.________, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie FMH, vom 11. Februar 2012 und das Gutachten des Dr. med. D.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 29. April 2012. Mit Verfügung vom 23. August 2012 verneinte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch mit der Begründung, es bestehe kein Gesundheitsschaden mit invalidisierender Wirkung. Dieser Verwaltungsakt erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 24. September 2013 erfolgte eine Neuanmeldung bei der Invalidenversicherung. Als gesundheitliche Beeinträchtigungen nannte A.________ Rheuma und psychische Probleme bzw. eine somatoforme Schmerzstörung, bestehend seit dem Jahr 2000. Die IV-Stelle veranlasste eine Begutachtung durch Dr. med. D.________. Die darauf beruhende Expertise datiert vom 10. Mai 2014. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle einen Leistungsanspruch mittels Verfügung vom 23. Oktober 2014 wiederum ab.