Citation: 1C_112/2020 E. 1.3

1.3. Für den Fall, dass es sich beim angefochtenen Entscheid nach der Auffassung des Bundesgerichts um einen Zwischenentscheid handle, macht der Beschwerdeführer geltend, drohe ihm nach dem Urteil 1C_162/2017 vom 4. September 2017 E. 1 ein nicht wieder gutzumachender Nachteil rechtlicher Natur. Es sei ihm nicht zuzumuten, ein Baugesuch einzureichen, nur um im Verfahren geltend zu machen, ein solches sei nicht erforderlich. Der Hinweis geht fehl. Dieser Entscheid betraf - wie auch der von ihm in anderem Zusammenhang ebenfalls angeführte BGE 133 II 409 E. 1.2 - eine Gemeinde; einer solchen ist es nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht zuzumuten, entgegen ihrer Rechtsauffassung ein Baubewilligungsverfahren durchzuführen, um später geltend zu machen, es habe gar keine Baubewilligungspflicht bestanden (vgl. BGE 133 II 409 E. 1.2 S. 412 mit Hinweisen; Urteil 1C_68/2014 vom 15. August 2014 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 140 II 378). Für einen privaten Bauherrn gilt das nicht (Urteil 1C_56/2020 vom 18. März 2020). Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist auch die Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG offenkundig nicht erfüllt: da er nach seiner eigenen Darstellung bereits eine Baubewilligung erhalten hat, kann es ihm keinen grossen Aufwand verursachen, die Baugesuchsunterlagen erneut einzureichen.