Citation: 1B_361/2018 E. 2.1

2.1. Der Tatverdacht gegen den Beschwerdeführer stützt sich im Wesentlichen auf die Erhebung der Randdaten der Mobiltelefone des Beschwerdeführers und des Mitbeschuldigten D.________. Daraus ergibt sich, dass die beiden in der Tatnacht zwischen 00.58 Uhr und 02.30 Uhr mehrfach telefonische Kontakte hatten. Um 03:30 Uhr verschwanden kurz nacheinander beide Telefone vom Netz. Um ca. 05:30 Uhr gingen beide Telefone wieder ans Netz, wobei sie im Seefeld, einem Aussenquartier der Stadt Zürich, geortet wurden. Da das Seefeld zwischen Küsnacht und dem Stadtzentrum von Zürich liegt, vermag dies den Verdacht zu begründen, dass die beiden zu einem Zeitpunkt, als B.________ bereits tot war, zusammen in einem Auto vom Tatort in Küsnacht in die Stadt Zürich fuhren. Dass der Mitbeschuldigte am Tatort gewesen war, ist durch DNA-Spuren belegt. Weiter ist unbestritten, dass die beiden in der folgenden Nacht im Cabaret "..." in Zürich feierten, wobei sie mehrere Tausend Franken ausgaben und D.________ einer Tänzerin eine Golduhr schenkte, die B.________ gehört hatte.