Citation: B 23/99 25.02.2000 E. 4

4.- a) Die Vorinstanz, welcher sich die Beschwerdegegnerin anschliesst, versteht Ziff. 6.1.2. nun derart, dass sich die bereits laufenden Renten weiterhin nach den früheren Regeln richten, was über die Übergangsbestimmung des Reglementes 1990, welche mit jener des Reglementes 1996 übereinstimme, zur Anwendung des Reglementes 1988 führe. b) Richtig ist, dass die Übergangsbestimmungen der Reglemente 1990 und 1996 - soweit vorliegend von Interesse - einen identischen Inhalt aufweisen (in beiden Regelwerken jeweils Ziff. 6.1.1. und 6.1.2.). Indessen finden sich im Wortlaut der fraglichen Reglementsbestimmungen keine Anhaltspunkte dafür, dass auf altrechtlich entstandene (Invaliden-)Rentenansprüche uneingeschränkt altes Recht anwendbar bleibt. Insbesondere lässt sich nichts Derartiges aus Ziff. 6.1.2. ableiten. Der zur Präzisierung dieser Bestimmung in der Klammer angeführte Besitzstand verdeutlicht - wie vom Beschwerdeführer zutreffend dargetan - einzig, dass es dem Reglementgeber mit Ziff. 6.1.2. darum gegangen sein muss, die Bezüger laufender Renten vor einer künftigen Schlechterstellung zu schützen, ohne damit gleichzeitig höhere Leistungen zum Vornherein auszuschliessen. Berücksichtigt man zusätzlich Ziff. 6.1.1., wonach die bisher der Kasse angeschlossenen Mitglieder dem neuen Recht unterstellt werden, führt dies auf den vorliegenden Fall bezogen zum Ergebnis, dass der Invalidenrentenanspruch zwar unter dem Reglement 1988 entstanden ist und der Anspruch als solcher nach diesem Reglement zu beurteilen ist, der Fortbestand der Rente ab 1. Januar 1996 sich aber nach dem Reglement 1996 richtet. Eine derartige Lesart der Übergangsbestimmungen erscheint zudem sachgerecht. Denn dadurch wird es dem Beschwerdeführer ermöglicht, auch nach Erreichen der Altersgrenze seinen gewohnten Lebensstandard fortzuführen, was einem Grundanliegen der beruflichen Vorsorge entspricht.