Citation: 2D_20/2020 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hatte einzig zu prüfen, ob die Voraussetzungen für einen Steuererlass nach dem hier massgebenden Art. 167 Abs. 1 DBG bzw. § 182 des Gesetzes [des Kantons Solothurn] vom 1. Dezember 1985 über die Staats- und Gemeindesteuern (StG/SO; BGS 614.11) und des kantonalen Verordnungsrechts erfüllt seien. Ob das Urteil des Zivilgerichts im Eheschutzverfahren einwandfrei sei, lag ausserhalb des Streitgegenstandes und kann auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht vorgebracht werden (BGE 143 V 19 E. 1.1 S. 22). Klarerweise kein Rechtsanspruch besteht hinsichtlich des Erlasses der Staats- und Gemeindesteuer des Kantons Solothurn (zuletzt Urteil 2D_14/2019 vom 9. April 2019 E. 2.1). Auch auf den Erlass der direkten Bundessteuer besteht an sich kein Rechtsanspruch (unter vielen: Urteile 2D_45/2015 / 2D_46/2015 vom 26. August 2015 E. 4.1; 2C_362/2015 vom 6. Mai 2015 E. 4.1; 2D_55/2012 vom 24. September 2012 E. 2.1; 2D_27/2011 vom 26. Juli 2011 E. 1; offenlassend etwa: Urteil 2D_44/2018 vom 16. November 2018 E. 2.2 mit Hinweis). Die Abweisung des Erlassgesuches kann den Steuerpflichtigen daher von vornherein nicht in rechtlich geschützten Interessen (Art. 115 lit. b BGG), weshalb ihm die Legitimation fehlt, um im Erlasspunkt Rügen vorzubringen.