Citation: 1C_566/2015 E. 2.1

2.1. Das Verwaltungsgericht führt in seiner Vernehmlassung aus, dass der Gebührenrahmen bei Verfahren ohne bestimmbaren Streitwert in der Regel Fr. 1'000.-- bis Fr. 50'000.-- betrage (§ 3 Abs. 3 VGGebV). Innerhalb dieses Rahmens bemesse sich die Gebühr nach dem Zeitaufwand des Gerichts, der Schwierigkeit des Falls und dem tatsächlichen Streitinteresse (§ 2 VGGebV). Vorliegend sei weder der Zeitaufwand des Gerichts noch die Schwierigkeit des Falls als hoch zu bewerten, wohl aber das tatsächliche Streitinteresse: Mit dem Rekurs sei die vollumfängliche Aufhebung der Baubewilligung verlangt worden; an diesem Begehren habe die Beschwerdeführerin auch vor Verwaltungsgericht festgehalten. Im Streit gelegen habe somit die Baubewilligung für ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt acht Wohnungen, mit einer Bausumme von rund 3.15 Mio Franken. Unter Berücksichtigung dieses erheblichen tatsächlichen Streitinteresses einerseits und des vergleichsweise geringen Aufwands andererseits erweise sich eine Gebühr von Fr. 7'000.--, welche sich im unteren Bereich des massgeblichen Gebührenrahmens bewege, als angemessen. Die Behauptung der Beschwerdeführerin, wonach für eine einfache, durchschnittliche Streitsache in der Regel eine Gebühr von lediglich rund Fr. 3'000.-- verlangt werde, treffe nicht zu.