Citation: 5A_461/2013 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Obergericht sei zu Unrecht von einer Ungleichbehandlung der Kaufinteressenten ausgegangen. Das Konkursamt habe dem Beschwerdegegner 2 mit der Mitteilung vom 21. März 2013 einmal die Gelegenheit eingeräumt, sein Angebot zu erhöhen. Nachdem diese Erhöhung durch den Beschwerdegegner 2 am 27. März 2013 erfolgt sei, habe das Konkursamt auch ihr durch die Mitteilung vom 27. März 2013 einmal ermöglicht, ein höheres Angebot einzureichen. Beide Parteien hätten damit je ein Angebot und eine Erhöhung des eigenen Angebots einreichen können. Eine Ungleichbehandlung und damit eine Rechtsverletzung sei damit nicht ersichtlich. Vielmehr sei es im Ermessen des Konkursamts gelegen, ob es ihr Angebot vom 28. März 2013 dem Beschwerdegegner 2 nochmals habe mitteilen wollen. Das Obergericht hätte jedoch keine Ermessenskontrolle durchführen dürfen, da ihm dies in analoger Anwendung von Art. 253 Abs. 2 SchKG versagt sei.