Citation: 1C_399/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz ging davon aus, es sei nicht ersichtlich und werde von der Beschwerdeführerin nicht substanziiert geltend gemacht, weshalb sowohl die vom Bund als auch vom Kanton Zürich aktualisierten Karten mit den Standorten von Mobilfunkanlagen nicht korrekt und vollständig sein sollten. Für diese Annahme genüge nicht, dass in der aktuellen Karte des Bundes eine im Jahr 2018 noch eingetragene GSM-Antenne (der zweiten Generation) fehle. Die bloss theoretische Möglichkeit, dass sich ein Fehler eingeschlichen haben könnte, könne an der Vollständigkeit dieser Karten keine ernsthaften Zweifel wecken. Das Baurekursgericht habe sich daher auf die Richtigkeit der beiden Informationssysteme verlassen dürfen. So halte auch der Fachbericht NIS des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft fest, dass sich in der Nähe der projektierten Mobilfunkanlage keine weiteren Antennen befänden, die für die vorliegende Beurteilung berücksichtigt werden müssten. Demnach sei aufgrund des fehlenden Eintrags einer GSM-Antenne in den vom Bund und dem Kanton Zürich geführten Karten mit Mobilfunkstandorten davon auszugehen, dass eine solche Antenne nicht mehr bestehe, bzw. keine Leistung über 6 Watt ERP aufweise. Daran vermöge nichts zu ändern, dass die Beschwerdegegnerin den Einbezug der Antenne mit der Begründung verneint habe, ihre Leistung sei nicht grösser gewesen als 6 Watt ERP.