Citation: 6B_1451/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Was die Befragung der Ehefrau und von C.________ betrifft, verweist die Vorinstanz auf die Erwägungen der Erstinstanz. Diese hatte erwogen, die Ehefrau des Beschwerdeführers habe in ihrer Befragung keine unmittelbaren Wahrnehmungen zu den Anklagevorwürfen geschildert. Zudem sei davon auszugehen, dass sie Positives über den Beschwerdeführer berichten werde und dass er sich ihr gegenüber unauffällig verhalten habe. Damit sei von einer neuerlichen Befragung kein bedeutsamer Erkenntnisgewinn zu erwarten. Die Anklageschrift nenne für die ersten beiden Vorfälle kein genaues Datum, sondern einen Zeitraum von drei Wochen bzw. einer Woche. Der Beschwerdeführer habe selbst ausgeführt, dass er in dieser Zeitperiode jeweils an den Sonntagabenden in seiner Bar gearbeitet habe. Daher würden die Aussagen der Ehefrau zu seinem Aufenthalt nichts Wesentliches zur Klärung eines allfälligen Alibis beitragen. Zudem habe der Beschwerdeführer zu Protokoll gegeben, die Privatklägerin habe sich an mehreren Tagen vor der Bar herumgetrieben. Der zweite Vorfall liege in der Nähe jener Zeit, in welcher der Beschwerdeführer selbst gesehen habe, wie die Privatklägerin ständig vor seiner Bar telefoniert habe. Zudem habe die Auswertung des Mobiltelefons des Beschwerdeführers ergeben, dass er die Privatklägerin im relevanten Zeitraum getroffen habe. Zur Befragung von C.________ hatte die Erstinstanz erwogen, eine Verwechslung der Täterschaft sei ausgeschlossen. Die Person mit dem gleichen Vornamen wie der Beschwerdeführer scheide als Täter aus. Insbesondere seien im Intimbereich der Privatklägerin DNA-Spuren des Beschwerdeführers sichergestellt worden, während keine Spuren der Person gleichen Vornamens gefunden worden seien. Gemäss Vorinstanz hat sich die Ausgangslage im Berufungsverfahren nicht geändert, weshalb die erstinstanzliche Begründung nach wie vor überzeuge. Ergänzend hält die Vorinstanz fest, dass die Angaben der Ehefrau über den Charakter und die Persönlichkeit des Beschwerdeführers seine Glaubwürdigkeit betreffen. In der Tat kommt der allgemeinen Glaubwürdigkeit im Sinne einer dauerhaften personalen Eigenschaft einer Person nach der Rechtsprechung kaum mehr relevante Bedeutung zu. Weitaus bedeutender für die Wahrheitsfindung ist die Glaubhaftigkeit der konkreten Aussagen (BGE 147 IV 409 E. 5.4.3, 534 E. 2.3.3; 133 I 33 E. 4.3 mit Hinweisen).