Citation: 7B_468/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Landesverweisung verstosse gegen Bundesrecht. Es liege ein Härtefall im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB vor und seine persönlichen Interessen am Verbleib in der Schweiz wiegten schwerer als das Interesse an der Landesverweisung. Die durch eine Landesverweisung bewirkte Trennung von seinem 14-jährigen Sohn, der bei der Kindsmutter, seiner Ex-Frau, in der Schweiz lebe, begründe einen Härtefall. Im Rahmen der Interessenabwägung sei sodann zu berücksichtigen, dass zahlreiche weitere Verwandte in der Schweiz lebten. Sodann habe der Beschwerdeführer Delikte im Rahmen der belasteten partnerschaftlichen Beziehung begangen. Da diese inzwischen aufgelöst sei, fehle es an einer Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung.