Citation: 1C_203/2023 E. 5.6

5.6. Die Vorinstanz erwog, ob dem Ersuchen um Entbindung vom Amtsgeheimnis entsprochen werde, beurteile sich anhand einer Abwägung sämtlicher auf dem Spiel stehender Interessen. Nachdem sie die Klageschrift, die Sachverhaltsdarstellung und die prozessuale Ausgangslage im Forderungsprozesses B.2014.55 analysiert hatte, verneinte sie eine Verletzung des Gebots der Waffengleichheit sowie die Auffassung des Beschwerdeführers, wonach er ohne Entbindung vom Amtsgeheimnis im zivilrechtlichen Verfahren seinen Standpunkt nicht umfassend darlegen könne. Sie erachtete sein Interesse an einer Entbindung vom Amtsgeheimnis daher als gering. Gegenstand des Verfahrens B.2014.55 seien zudem Rechtsansprüche, welche sich der Beschwerdeführer aus der Konkursmasse der B.________ AG in Liquidation habe abtreten lassen. Sie dienten nicht der Deckung eines ihm selbst entstandenen Schadens. Nach seinem Austritt aus dem Stadtrat habe er es aus ökonomischen Gründen bewusst auf einen Konflikt mit der ihm obliegenden Schweigepflicht angelegt. Eine solche im Widerspruch mit dem Amtsgeheimnis stehende Vermarktung des Insiderwissens aus einer früheren Amtstätigkeit stelle kein schützenswertes privates Interesse dar. Das dem privaten Interesse des Beschwerdeführers gegenüberstehende öffentliche Interesse an der Wahrung des Amtsgeheimnisses (vgl. E. 5.4.2) erachtete die Vorinstanz hingegen als erheblich.