Citation: 2C_449/2023 E. A

A.a. A.________, geb. xxx 1988, von Nordmazedonien, heiratete am yyy 2007 in seinem Heimatland seine in der Schweiz niedergelassene Landsfrau B.________. Ihrem Gesuch um Familiennachzug entsprechend erhielt A.________ am 22. März 2008 eine Aufenthaltsbewilligung. Am zzz 2010 kam der gemeinsame Sohn C.________ zur Welt, der in der Schweiz niederlassungsberechtigt ist. Ab 22. März 2013 besass auch A.________ die Niederlassungsbewilligung. A.b. Mit Strafbefehlen vom 8. August 2013, 27. Januar 2014, 15. Mai 2014 und 5. Februar 2016 wurde A.________ wegen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz mit Bussen zwischen Fr. 100.-- und Fr. 400.-- sowie mit einer bedingten Geldstrafe von zwanzig Tagessätzen zu je Fr. 80.-- bestraft. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte ihn am 3. Juni 2019 wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz (SR 821.121, BetmG) - Handel und Besitz von Kokain in einer für viele Menschen gesundheitsgefährdenden Menge, begangen in der ersten Hälfte des Jahres 2016 - sowie wegen Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz und mehrfachen geringfügigen Diebstahls zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft von 174 Tagen sowie zu einer bedingten Geldstrafe von zehn Tagessätzen zu je Fr. 80.-- (im Zusatz zum Strafbefehl vom 5. Februar 2016) und einer Busse von Fr. 800.--. Der bedingte Vollzug der am 5. Februar 2016 ausgesprochenen Geldstrafe wurde widerrufen. A.________ trat die Freiheitsstrafe am 2. März 2020 an. Mit Strafbefehl vom 19. Mai 2021 wurde er ausserdem wegen mehrfacher Übertretung des BetmG zu einer Busse von Fr. 250.-- verurteilt, nachdem er seit Mai 2018, letztmals zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt in der Weihnachtszeit 2020, in der Justizvollzugsanstalt D.________ Marihuana konsumiert hatte. A.c. Mit Verfügung vom 18. August 2020 widerrief das Migrationsamt die Niederlassungsbewilligung von A.________ und wies ihn aus der Schweiz weg. Die Ausreisefrist wurde auf den Zeitpunkt der Haftentlassung festgesetzt. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (Rekursentscheid vom 20. Dezember 2021 des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St. Gallen; Entscheid VerwGE B 2022/5 vom 17. Juni 2022 des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen; Urteil des Bundesgerichts 2C_653/2022 vom 15. September 2022). A.d. Am 30. Juli 2022 wurde gemäss Aussagen von A.________ sein Vater in Nordmazedonien bei einer tätlichen Auseinandersetzung mit mehreren involvierten Personen mit einem Messer tödlich verletzt. Der familiäre Konflikt, der Anlass für die Schlägerei bildete, bestand zwischen zwei anderen Familien und betraf nicht die Familie von A.________.