Citation: 1C_435/2022 E. 4.6.4

4.6.4. Die Beschwerdeführerin setzt sich nur sehr eingeschränkt mit der Begründung der Vorinstanz betreffend das Fehlen einer Bundesaufgabe mangels glaubhaft gemachter geschützter Objekte auseinander und verweist neben den eingangs erwähnten Bundesaufgaben in genereller Weise auf den Natur- und Heimatschutz. 4.6.4.1. Wie gesehen, stellt das Ausscheiden von Schutzzonen oder der Erlass anderer planerischer Massnahmen für die in Art. 17 RPG genannten Objekte für sich betrachtet keine Bundesaufgabe dar. 4.6.4.2. Anders verhält es sich, wenn ein Biotop betroffen ist. Jedoch hat die Vorinstanz verbindlich festgestellt, es seien keine Hinweise für die Existenz eines schutzwürdigen Biotops erkennbar oder gar aktenkundig. Gestützt darauf hat es die Vorinstanz auch abgelehnt, eine Expertise über den Wert des Lebensraums für Tiere und Pflanzen anzuordnen. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, dass die vorinstanzliche Beweiswürdigung offensichtlich falsch gewesen wäre, weshalb davon auszugehen ist, dass es sich bei der fraglichen Fläche nicht um ein Biotop handelt und somit keine Bundesaufgabe betroffen ist. Ob die Berufung der Beschwerdeführerin auf einen angeblich geschützten Lebensraum und der damit verbundene Antrag auf Anordnung einer Expertise im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht auch als verspätet erscheint, kann unter diesen Umständen offenbleiben. 4.6.4.3. Gleiches gilt hinsichtlich der weiteren Inventare, welche die Beschwerdeführerin erwähnt. Auch dazu hat die Vorinstanz festgestellt, dass weder das Gebiet Dietrichshalde Bestandteil eines BLN-Objekts noch St. Margrethen ein Ortsbild von nationaler Bedeutung sei. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin dazu sind rein appellatorischer Natur; St. Margrethen ist im Anhang der Verordnung vom 13. November 2019 über das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder in der Schweiz (VISOS; SR 451.12) nicht als solches aufgenommen, und die Beschwerdeführerin vermag nicht darzulegen, durch welches Inventar die Dietrichshalde geschützt sein soll. 4.6.4.4. Ebenfalls appellatorischer Natur sind die Ausführungen der Beschwerdeführerin zum Charakter der Villa F.________. Die Vorinstanz hat in dieser Hinsicht festgestellt, es bestünden keinerlei Anhaltspunkte, dass das Gebäude bundesrechtlichen Schutz irgendwelcher Art geniessen könnte. Aus dem Umstand, dass der Bundesrat zum kantonalen Richtplan einen Genehmigungsvorbehalt betreffend die Regelungen zu den Streusiedlungsgebieten und den landschaftsprägenden Bauten und Anlagen ausserhalb des Baugebiets angebracht hat, ergibt sich ein solcher jedenfalls nicht. Weitere Ausführungen, inwiefern in diesem Zusammenhang eine Bundesaufgabe vorliegen sollte, macht die Beschwerdeführerin nicht.