Citation: 8C_542/2020 E. A

A.a. A.________, geboren 1954, war seit dem 1. Oktober 1990 als Leiterin der Wäscherei bei der Vereinigung B.________ angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 1. Dezember 2008 stürzte sie aufs linke Knie und zog sich eine Verletzung am Meniskus zu. Am 1. Mai 2009 hielt Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Medizin, fest, die Behandlung sei abgeschlossen und es habe wegen des Knies keine Arbeitsunfähigkeit vorgelegen; zudem verwies er darauf, dass A.________ bereits am 8. Februar 2006 auf das linke Knie gestürzt sei und die Beschwerden nie vollständig verschwunden seien, weshalb von einem Rückfall per 17. November 2008 die Rede gewesen sei. Am 26. März 2009 kollidierte A.________ mit dem Mofa mit einem Lieferwagen und stürzte auf den rechten Arm. In der Folge war sie bis 13. April 2009 zu 100 % und hernach bis zum 20. September 2009 zu 50 % arbeitsunfähig. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen. A.b. Anlässlich der MRI-Untersuchung vom 29. Juni 2010 wurde der Nachweis einer Ruptur der Supraspinatussehne rechts erbracht. Infolge andauernder Beschwerden und Operationen an der rechten Schulter und am linken Knie war A.________ in unterschiedlichem Ausmass arbeitsunfähig. Ab 7. November 2011 war sie stundenweise wieder arbeitstätig. Im Januar 2012 wurde der Eingliederungsversuch als gescheitert betrachtet. Die Arbeitgeberin kündigte die Stelle per 30. Juni 2012. Nebst somatischen wurden ab Sommer 2012 auch psychische Diagnosen gestellt (vgl. etwa den Austrittsbericht der Klinik D.________, vom 10. August 2012 oder den Bericht der Uniklinik E.________, vom 6. September 2012). Nach weiteren medizinischen Abklärungen sprach die Suva A.________ mit Verfügung vom 10. April 2014 für den Unfall vom 26. März 2009 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 23 % und für die beiden Unfälle eine Integritätsentschädigung bei einer Intergritätseinbusse von insgesamt 20 % zu. Mit Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2014 gewährte ihr die Suva zusätzlich Heilbehandlungen, hielt im Übrigen aber an ihrer Verfügung vom 10. April 2014 fest. Nachdem A.________ dagegen hatte Beschwerde erheben lassen, teilte die Suva dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen am 1. Juni 2015 mit, es hebe seinen Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2014 auf und nehme die Sache ins Verwaltungsverfahren zurück. Daraufhin schrieb das Gericht das Verfahren am 16. Juni 2015 ab. A.c. Nach weiteren Abklärungen stellte die Suva die Heilbehandlung und Taggelder per 31. August 2017 ein und sprach A.________ mit Verfügung vom 7. September 2017, bestätigt mit Einspracheentscheid vom 17. September 2018, für die Folgen der beiden Unfälle ab 1. September 2017 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 24 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von insgesamt 20 % zu.