Citation: 2A.480/2001 29.07.2002 E. A

Die A.________ mit Sitz in B.________ (Delaware USA), eine hundertprozentige Tochter der C.________ (mit Sitz in D.________, Pennsylvania USA), unterhielt in X.________ beziehungsweise Y.________ zwischen 1987 und 1998 eine Zweigstelle. In der Steuererklärung 1991/1992 deklarierte die A.________ einen Gesamtreinertrag von 4 Mio Franken aus dem Geschäftsjahr 1989 und einen Gesamtverlust von 5 Mio Franken aus dem Geschäftsjahr 1990. Die Zweigstelle Y.________ wies demgegenüber in den Bemessungsjahren 1989 und 1990 Reinerträge von 1 Mio Franken beziehungsweise 0,5 Mio Franken aus. Nach Abzug eines Vorausanteils resultierte für die Zweigstelle ein durchschnittlicher Reinertrag von 0,7 Mio Franken Infolge des Verlustüberschusses im Gesamtunternehmen A.________ in den Bemessungsjahren 1989 und 1990 ergab sich nach deren Auffassung in der Schweiz kein steuerbarer Ertrag. Mit Verfügung vom 26. Juli 1995 veranlagte das Steueramt des Kantons Aargau, Sektion juristische Personen, A.________ für die Zweigstelle Y.________ in Anwendung der so genannten objektmässigen Methode mit einem für die Schweiz steuerbaren Ertrag von 0,7 Mio Franken und einem steuerbaren Kapital von 10 Mio Franken (Anteil Schweiz: 11%). Gegen diese Veranlagung erhob die A.________ Einsprache. Im Einspracheverfahren wurden (am Sitz der Vertreterin der A.________) eine Revision vorgenommen, verschiedene Unterlagen einverlangt, eine Besprechung durchgeführt und wiederholt korrespondiert. Am 6. Juni 2000 wies das Steueramt des Kantons Aargau, Sektion juristische Personen, die Einsprache ab.