Citation: 2C_940/2020 E. 7.3.3

7.3.3. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach in Anbetracht der guten und intensiv gelebten Beziehung zu seinem Sohn die Wegweisung nicht mit dem Kindeswohl vereinbar sei, hilft ihm nicht weiter. Aus der KRK erfolgt kein Anspruch auf Anwesenheit in der Schweiz; sie verleiht keine über Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV hinausgehenden Ansprüche (vgl. E. 4.1) und das Kindeswohl ist im Rahmen der Interessenabwägung ein Element unter anderen, wenn auch ein gewichtiges (BGE 143 I 21 E. 5.5.2 S. 30; Urteil 2C_818/2018 vom 25. November 2019 E. 4.5). Das Bundesgericht verkennt nicht, dass der Sohn ein anerkennenswertes Interesse daran hat, in möglichst engem Kontakt mit beiden Elternteilen aufwachsen zu können. Die häufigen Abwesenheiten des Beschwerdeführers wirken sich gemäss schulpsychologischen Abklärungen jedoch traumatisierend auf den Sohn aus und es ist zweifelhaft, ob der Beschwerdeführer bei einer weiteren Anwesenheit in der Schweiz aufgrund seiner Drogensucht überhaupt in der Lage sein wird, den unbestrittenen Bedürfnissen seines Kindes gerecht zu werden. Die Beziehung zu seinem Sohn hat den Beschwerdeführer bis anhin weder von der Begehung verschiedener Straftaten abhalten, noch zur nachhaltigen Bekämpfung seiner Drogenabhängigkeit bewegen können.