Citation: 6B_38/2018 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdegegner wurde am 14. März 2016 im Briefzentrum Zürich-Mülligen festgenommen. An seinem Arbeitsplatz wurden an jenem Tag 58 Briefe sichergestellt, die er zuvor im Bereich, in welchem die IBRS-Sendungen sortiert werden, weggenommen hatte. Die Vorinstanz qualifiziert diesen Vorgang als versuchten Diebstahl (Urteil, S. 43 f.). Die Vorinstanz erwägt ebenfalls, dass der Versuch im gewerbsmässigen Kollektivdelikt aufgeht, wenn der Täter vollendete und versuchte gleichartige Delikte begeht und dabei gewerbsmässig handelt. Dies sei vorliegend der Fall, zumal sich der versuchte Diebstahl vom 14. März 2016 im Handlungsablauf nicht von den vollendeten Straftaten unterscheide, die der Beschwerdegegner vor diesem Datum begangen habe (Urteil, S. 46). Die Beschwerdeführerin lässt diesen zweiten Teil der vorinstanzlichen Urteilsbegründung unerwähnt. Eine Beschwerdebegründung, die Teile der vorinstanzlichen Erwägungen ausklammert, genügt den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Überdies setzt die Vorinstanz für den gewerbsmässigen Diebstahl als Kollektivdelikt eine Einsatzstrafe von 12 Monaten fest (Urteil, S. 50 f.). Dem angefochtenen Entscheid ist nicht zu entnehmen und die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, dass die Qualifikation der Tat vom 14. März 2016 als blosser Versuch zu einer Milderung der Strafe geführt habe. In dieser Hinsicht hat die Beschwerdeführerin kein rechtlich geschütztes Interesse an der Änderung des angefochtenen Entscheids (Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG). Auf die Rüge ist nicht einzutreten.