Citation: 9C_642/2017 E. A

A.a. A.________ ist Kantonsrat im Kanton Zürich. Mit Schreiben vom 24. September 2014 gelangte er an die Ausgleichskasse des Kantons Zürich und ersuchte diese um Erlass einer einsprachefähigen Beitragsverfügung. Er beanstandete die für Kantonsräte pauschale Beitragserhebung, welche den Aufbau einer angemessenen Altersvorsorge erschwere. Insbesondere sei es nicht zulässig, neben den Spesenpauschalen von jährlich rund Fr. 5'000.- auch noch für jede Sitzung Unkostenpauschalen von Fr. 200.- zu veranschlagen. Der Kanton berechne zu hohe Spesenpauschalen, was einer Umgehung der AHV-Beitragspflicht gleichkomme. Daraufhin holte die Ausgleichskasse mit Schreiben vom 29. Oktober 2014 bei A.________ Auskünfte zu seinen bei der Ratstätigkeit tatsächlich entstandenen Auslagen ein (Eingabe des Versicherten vom 4. Dezember 2014 für den Zeitraum von Dezember 2009 bis und mit 2014). Betreffend 2013 führte A.________ beispielsweise an, ihm seien als Kantonsrat Fr. 15'000.- "mit AHV-Abzug" und Fr. 26'690.- "ohne AHV-Abzug" ausbezahlt worden. A.b. Gestützt auf diese Angaben erliess die Ausgleichskasse am 18. Dezember 2014 an die Adresse des Kantons Zürich fünf Nachzahlungsverfügungen für die Jahre 2009 bis 2013. Dagegen erhob A.________ Einsprache und rügte einzig, Parteibeiträge seien weder Spesen noch Gewinnungskosten. Der Kanton Zürich, vertreten durch die Parlamentsdienste, erhob ebenfalls Einsprache und argumentierte, für die Erhebung der sozialversicherungsrechtlichen Beiträge gegenüber dem Kanton Zürich bestehe seit 1991 für alle 180 Kantonsräte und Kantonsrätinnen eine Pauschalregelung; diese langjährige Praxis könne nicht durch individuelle Beitragsverfügungen aus den Angeln gehoben werden. Ein Rückkommen auf diese bewährte Regelung verstosse gegen das Vertrauensprinzip. Mit Einspracheentscheid vom 3. August 2015 hiess die Ausgleichskasse die Einsprache des A.________ teilweise gut. In der Höhe der Beiträge nahm sie eine Korrektur vor, indem sie Parteibeiträge als Unkosten qualifizierte. Die Einsprache des Kantons Zürich wies die Ausgleichskasse gleichentags ab mit Verweis auf die Wegleitung des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV) über den massgebenden Lohn (WML), wonach ein Unkostenersatz - auch bei einer Pauschalregelung - den tatsächlich entstandenen Spesen entsprechen müsse.