Citation: 2C_580/2024 E. 1.1

1.1. Am 8. Juli 2020 ersuchte A.________ beim Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern um Erteilung des schweizerischen Führerausweises. Am 7. September 2020 legte er hierzu eine Kontrollfahrt ab, bestand diese aber nicht. Gestützt darauf verfügte das Strassenverkehrsamt am 22. September 2020 die Aberkennung des indischen Führerausweises von A.________ und verweigerte dessen Umschreibung in einen schweizerischen Führerausweis. A.________ wurde das Führen von Motorfahrzeugen aller Kategorien ab dem Zeitpunkt der Verfügung untersagt. Die Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. In der Folge bemühte sich A.________ um die für die Erlangung eines schweizerischen Führerausweises erforderlichen Voraussetzungen. Er legte erfolgreich die Theorieprüfung ab und trat zur praktischen Prüfung an. Diese konnte wegen des Fehlens von pandemiebedingt erforderlichen Formularen nicht durchgeführt werden. Zur Wiederholungsprüfung erschien er nicht. In der Folge gelangte A.________ mehrfach an das Strassenverkehrsamt und ersuchte um Wiedererwägung der Verfügung vom 22. September 2020. Gegen dessen Entscheide reichte er Rechtsmittel beim Kantonsgericht Luzern sowie beim Bundesgericht ein (vgl. Urteile 1C_354/2021 vom 15. November 2021, 1F_1/2022 vom 22. Februar 2022, 1C_186/2022 und 1C_188/2022 vom 13. Mai 2022, 1C_310/2022 vom 8. Juni 2022 und 1C_424/2022 vom 7. März 2023).