Citation: 6B_33/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe hartnäckig den Kontakt zur 14-jährigen "D.________" gesucht und die Kommunikation mit ihr unentwegt vorangetrieben. Er habe einen sexualisierten Gesprächsinhalt angestrebt, indem er von sich aus und ohne ersichtlichen Anlass als Erster die Worte "Kuss" und "Sex" verwendet habe. Er habe "D.________" unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass er sie küssen und mit ihr Sex haben wolle und bereit sei, ihr hierfür Geld zu geben. Weiter habe er sie von sich aus und ohne ersichtlichen Anlass ausdrücklich zu sich nach Hause eingeladen. In der Folge habe man sich dann auch ausdrücklich zu Sex verabredet und der Beschwerdeführer sei am Tatort aufgetaucht. Anhaltspunkte, wonach er nicht verstanden habe, zu was er sich verabredet habe, seien keine vorhanden. Im Gegenteil habe er sein Ansinnen mit zahlreichen Schmeicheleien wie "meine schöne Prinzessin" oder "Du bist meine kleine Schönheit" untermauert. Während des beinahe einen Monat dauernden Kontakts sei nicht einmal ansatzweise die Rede davon gewesen, dass er Hilfe für seine Frau gesucht hätte. Insbesondere lasse sich vor diesem Hintergrund auch aus den Vorschlägen des Beschwerdeführers, man könne zusammen in ein Schwimmbad, Kino oder in den Zoo gehen, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Nicht zuletzt sei zu erwähnen, dass der Beschwerdeführer in der App "B.________" zahlreiche weitere weibliche Nutzer kontaktiert habe. In keiner einzigen seiner über 200 Chatnachrichten sei die Rede davon, dass er die Nutzerinnen zur Unterstützung seiner Frau beim Lernen der deutschen Sprache angeschrieben hätte.