Citation: 6B_527/2014 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz verneint weitere Hinweise für eine Verletzung von Art. 140 StPO. Insbesondere lägen keine Anhaltspunkte für ein unberechtigtes Eindringen der Nidwaldner Polizeibeamten in die Wohnung des Beschwerdeführers vor. Dieser mache nicht geltend, es sei Gewalt angewendet worden oder die Beamten hätten sich durch Drohung oder Vortäuschung eines Hausdurchsuchungsbefehls Zugang zu seiner Wohnung verschafft. In diesem Zusammenhang hätten diese ohne Weiteres auch den Motorradanzug und das Motorrad des Beschwerdeführers besichtigen und fotografieren dürfen. Die Polizeibeamten seien zudem befugt gewesen, dem Beschwerdeführer zwecks Verhinderung von Absprachen das Mobiltelefon vorübergehend abzunehmen. Ein ungerechtfertigtes polizeiliches Vorgehen konnte die Vorinstanz auch im Zusammenhang mit dem Transport des Beschwerdeführers zum Polizeiposten nicht ausmachen. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag - soweit überhaupt substantiell gerügt - zu keinem anderen Ergebnis führen. Ob die Fotoaufnahmen der Polizei von Anzug und Motorrad unter Verletzung der für eine Hausdurchsuchung geltenden Vorschriften (Art. 193 Abs. 3 StPO) erfolgten und daher nach Art. 141 StPO oder zumindest in analoger Anwendung dieser Bestimmung einem Beweisverwertungsverbot unterliegen, kann offenbleiben. Der Beschwerdeführer wurde nicht gestützt auf diese - nicht bei den Akten liegenden - Aufnahmen verurteilt.