Citation: 1C_243/2009 15.06.2009 E. A

Das Amtsgericht Tiergarten (Berlin) verurteilte den deutschen Staatsangehörigen X.________ am 22. April 2004 und 22. Februar 2006 wegen Trunkenheit am Steuer bzw. fahrlässigen sowie vorsätzlichen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu 9 bzw. 10 Monaten Freiheitsstrafe. Die Urteile sind rechtskräftig. In der Folge ersuchten die deutschen Behörden um die Verhaftung von X.________ zwecks Auslieferung zum Vollzug der beiden Freiheitsstrafen. Am 20. Februar 2009 erliess das Bundesamt für Justiz einen Auslieferungshaftbefehl. Am 11. März 2009 nahm die Kantonspolizei Bern X.________ fest. Mit Entscheid vom 20. Mai 2009 wies das Bundesstrafgericht (II. Beschwerdekammer) die von X.________ gegen den Auslieferungshaftbefehl erhobene Beschwerde ab. Auf die von X.________ dagegen eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten trat der bundesgerichtliche Einzelrichter am 8. Juni 2009 in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht ein, da der Beschwerdeführer mit keinem Wort dargelegt hatte, weshalb ein besonders bedeutender Fall gemäss Art. 84 BGG gegeben sei und dies auch nicht ohne Weiteres ersichtlich war (Urteil 1C_239/2009).