Citation: 2C_267/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Ein Beweis für den geltend gemachten Schaden liegt auch nicht in der mit der Eigentümerschaft des benachbarten Grundstücks abgeschlossenen Vereinbarung. Diese Vereinbarung ist zwar ausdrücklich so formuliert, dass die Beschwerdeführer insgesamt Fr. 250'000.-- "als Entschädigung für die Wertherabsetzung ihrer Liegenschaft aufgrund des Bauprojekts" erhalten würden. Unter den hier massgeblichen Umständen kann aber der Formulierung zumindest kein Beweiswert zugemessen werden, der - entweder für sich allein betrachtet oder zusammen mit den sonst noch vorgebrachten Argumenten (vgl. oben E. 3.2.1) - die gegenteilige Beweiswürdigung der Steuerrekurskommission als willkürlich erscheinen lassen würde. Insbesondere ist durchaus möglich, dass der festgelegte Betrag zwischen den Parteien einer solchen Vereinbarung nur deshalb ausbezahlt wird, weil es darum geht, den Rückzug aller rechtlichen Hindernisse zu erwirken, ohne dass das Bauprojekt zwingend mit einem Minderwert verbunden sein müsste.