Citation: 9C_567/2016 E. A

A.a. Die 1927 geborene A.________ bezog ab 1. Juli 2008 monatlich Ergänzungsleistungen (EL) zu ihrer AHV-Altersrente (ab 1. Juli 2008: Fr. 640.-; ab 1. Januar 2009: Fr. 1'604.-; ab 1. August 2009: Fr. 1'209.-; ab 1. November 2009: Fr. 601.-; ab 1. Januar 2010: Fr. 1'082.-; ab 1. Juli 2010: Fr. 2'013.-; ab 1. Januar 2011: Fr. 2'144.-; ab 1. Januar 2012: Fr. 2'109.-). Im Rahmen einer periodischen Prüfung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse im Juli 2012 wurde erstmals der auf den Tod der Mutter von A.________ (18. Dezember 2009) zurückzuführende Erbanfall gemeldet. Gestützt darauf berechnete die Ausgleichskasse des Kantons Thurgau den EL-Anspruch rückwirkend neu (ab 1. Januar 2010: Fr. 322.-; ab 1. Januar 2011: Fr. 338.-; ab 1. Januar 2012: Fr. 1'049.-) und forderte von A.________ während des Zeitraums vom 1. Januar 2010 bis 31. Juli 2012 zu Unrecht ausgerichtete Leistungen in der Höhe von insgesamt Fr. 43'798.- zurück (Verfügung vom 30. Juli 2012). Dieser Betrag wurde in der Folge durch die Leistungsbezügerin überwiesen. A.b. Anlässlich einer im August 2014 angehobenen Überprüfung kam die Ausgleichskasse zum Schluss, dass die Ende 2009 angefallene Erbschaft nicht korrekt berücksichtigt worden war. Mit Verfügung vom 2. Juli 2015 verneinte sie einen Anspruch von A.________ auf Ergänzungsleistungen ab 1. Januar 2010 und forderte von diesem Zeitpunkt bis 30. Juni 2015 zu viel bezogene Leistungen im Umfang von total Fr. 46'572.- zurück. Gleichentags verlangte sie verfügungsweise auch die Rückerstattung der in den Jahren 2012 bis 2015 ausbezahlten Krankheits- und Behinderungskosten in der Höhe von Fr. 4'000.-. Die gegen beide Verfügungen erhobene Einsprache hiess die Ausgleichskasse betreffend die Festlegung und Rückforderung der Ergänzungsleistungen mit der Feststellung teilweise gut, dass ab 1. Juli 2015 kein Anspruch auf Ergänzungsleistungen mehr bestehe, A.________ aber lediglich die vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2015 ausgerichteten Leistungen im Betrag von Fr. 44'640.- zurückzuerstatten habe; die vom 1. Januar 2014 bis 30. Juni 2015 an die Krankenversicherung bezahlten Prämienpauschalen von insgesamt Fr. 6'564.- würden direkt von dieser zurückgefordert. Betreffend die verfügte Rückforderung von Krankheits- und Behinderungskosten wurde die Einsprache abgewiesen (Einspracheentscheid vom 1. März 2016). A.c. Mit Wirkung ab 1. September 2014 war A.________ eine Hilflosenentschädigung bei schwerer Hilflosigkeit zugesprochen worden (Verfügung der Ausgleichskasse vom 28. Januar 2016).