Citation: 2C_482/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 1984), kubanischer Staatsangehöriger, reiste am 26. Dezember 2013 in die Schweiz ein und heiratete im März 2014 in T.________/ZH die italienische Staatsangehörige D.________ (geb. 1975). In der Folge erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Am 28. Oktober 2014 wurde die Ehe geschieden. A.b. Am 7. Februar 2015 heiratete A.________ die Schweizerin E.________ (geb. 1970) und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau. Im Juli 2017 wurde in U.________, Kuba, C.________ geboren, das gemeinsame Kind von A.________ und der kubanischen Staatsangehörigen B.________ (geb. 1984). Am 19. November 2019 wurde die Ehe zwischen A.________ und E.________ vom Bezirksgericht Winterthur geschieden, nachdem die Ehegatten seit Mitte Mai 2019 getrennt gelebt hatten. Am 27. Januar 2020 wurde A.________ auf Gesuch hin vorzeitig die Niederlassungsbewilligung erteilt. A.c. Am 20. März 2020 ersuchte B.________ um eine Kurzaufenthaltsbewilligung zwecks Vorbereitung der Heirat mit A.________. Am 4. September 2020 heirateten A.________ und B.________ in V.________/ZH. In der Folge ersuchte B.________ am 7. September 2020 um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Ehegatten. Am 15. Dezember 2020 ersuchten die Ehegatten um eine Einreisebewilligung für das gemeinsame Kind C.________. Mit Schreiben vom 22. Dezember 2020 gewährte das Migrationsamt des Kantons Zürich (nachfolgend: Migrationsamt) A.________ Gelegenheit zur Stellungnahme betreffend Umgehung der ausländerrechtlichen Bestimmungen.