Citation: 5A_544/2010 31.08.2010 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid einer vormundschaftlichen Aufsichtsbehörde in einer nicht vermögensrechtlichen Angelegenheit, sodass die Beschwerde in Zivilsachen gegeben ist (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 5, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). 1.2 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erwägungen der Vorinstanz gebunden. Es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begründung abweisen (BGE 127 III 248 E. 2c S. 252 f.). Trotzdem obliegt es dem Beschwerdeführer, sich in seiner Beschwerde sachbezogen mit den Darlegungen im angefochtenen Entscheid auseinanderzusetzen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Das Bundesgericht prüft unter Berücksichtigung der allgemeinen Rüge- und Begründungspflicht - vorbehältlich offensichtlicher Fehler - nur die in seinem Verfahren geltend gemachten Rechtswidrigkeiten (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389 mit Hinweisen). In der Begründung ist deshalb in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Dies setzt voraus, dass sich der Beschwerdeführer wenigstens kurz mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzt. Genügt die Beschwerdeschrift diesen Begründungsanforderungen nicht, so ist darauf nicht einzutreten. Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten geltend gemacht wird. Dies prüft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254, je mit Hinweisen). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 III 585 E. 4.1 S. 589, je mit Hinweisen). Wird eine Verletzung des Willkürverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Der Beschwerdeführer beantragt, sämtlichen erstinstanzlichen Anträgen sei stattzugeben. Das Bezirksamt Zofingen ist mangels eines konkreten Rechtsbegehrens nicht auf die Beschwerde eingetreten, und das Obergericht hat diese Beurteilung geschützt. In erster Linie hätte der Beschwerdeführer mithin behaupten und darlegen müssen, inwiefern er einen rechtlich geschützten Anspruch auf Behandlung des von ihm gestellten Begehrens und das Obergericht mit seinem Entscheid (kantonales) Recht verletzt hat. Die Beschwerdeschrift enthält indes keine Ausführungen, welche als Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid zur Frage des Nichteintretens qualifiziert werden könnten. Mit Vorwürfen wie "Schlamperei", "scheinheilige Formfehler" oder "unerhörte Katastrophe" lässt sich jedenfalls keine den Begründungsanforderungen genügende Rechtsverletzung rügen. Daher ist auf das Begehren nicht einzutreten. Soweit der Beschwerdeführer die Ordnungsbussen anficht, legt er nicht dar, inwiefern die Vorinstanz das diesbezügliche kantonale Recht willkürlich angewendet haben soll. Zunächst nennt er weder eine Verfassungs- noch eine andere gesetzliche Bestimmung, welche durch die Auferlegung der Ordnungsbussen verletzt sein soll. Sodann bestreitet er, sich diffamierend geäussert zu haben, und bezeichnet seine Wortwahl als "pragmatische Ausdrucksweise". Er ringe um adäquate Worte, um den "rechtsmissbräuchlichen Verfolgungen" irgendwie nahezukommen; es sei erlaubt "Missstände pointiert beim Namen zu nennen". Indes setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit den Erwägungen im angefochtenen Entscheid auseinander, wonach seine - hier nicht wiederholten - Äusserungen eine krasse Verletzung des prozessualen Anstandes darstellten, die mit einer sachlichen Kritik nichts zu tun hätten; er beschränkt sich im Wesentlichen darauf, das Bundesgericht aufzufordern, ihm zu erklären, "welche Worte dem Gericht denn passend erscheinten [sic!] um solche 'somalisch-afghanische' Zustände (...) treffender zu beschreiben". Diese und auch seine übrigen Ausführungen erfüllen die Anforderungen an die Begründungsdichte nicht; daher ist darauf nicht einzutreten. Nicht einzutreten ist sodann auf die Vorwürfe der Verletzung des rechtlichen Gehörs, denn der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, in welchem Zusammenhang die angeblichen Unterlassungen zum angefochtenen Entscheid stehen bzw. inwiefern die fraglichen Unterlagen für den Ausgang des Verfahrens relevant gewesen sein könnten. Dasselbe Schicksal ereilt den Antrag auf Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für die vorinstanzlichen Verfahren, denn der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit der Erwägung des Obergerichts auseinander, wonach seine Beschwerde von vornherein aussichtslos gewesen sei.