Citation: 7B.28/2004 09.03.2004 E. 3

3.1 Gemäss Art. 9 Abs. 2 und Art. 99 Abs. 2 VZG haben die Beteiligten nur Anspruch auf eine neue Schätzung durch Sachverständige (BGE 120 III 135 E. 2: Urteil 7B.49/2002 vom 27. Mai 2002: in Pra 2002 Nr. 132 S. 722). Im vorliegenden Fall hat das Betreibungsamt eine Bewertung der Liegenschaft vornehmen lassen, und weil die Beschwerdeführerin damit nicht einverstanden war, hat das Bezirksgerichtspräsidium Diessenhofen eine Neuschätzung in Auftrag gegeben, wobei es einem der von der Beschwerdeführerin gemachten Expertenvorschläge nachgekommen ist. Auf das Begehren der Beschwerdeführerin, die obere Aufsichtsbehörde anzuweisen, eine neue, mithin dritte Schätzung zu veranlassen, kann somit nicht eingetreten werden. Streitigkeiten über die Höhe der Schätzung werden an und für sich von den kantonalen Aufsichtsbehörden endgültig beurteilt. Das Bundesgericht kann einen kantonalen Entscheid über solche Fragen nur daraufhin überprüfen, ob die kantonale Behörde bundesrechtliche Verfahrensvorschriften verletzt oder das ihr zustehende Ermessen überschritten habe (BGE 120 III 79 E. 1; 91 III 69 E. 4b S. 75). 3.2 Im angefochtenen Entscheid wird festgehalten, bei Vollvermietung habe 1995 eine monatliche Mieteinnahme von Fr. 5'239.-- und 1996 eine solche von Fr. 5'454.-- resultiert. Demgegenüber habe E.________ auf dem Mietzinsertrag von Fr. 3'550.-- bei Vollvermietung gemäss den Angaben der Verwaltung abgestellt. Da diese Mietzinse seiner Ansicht nach zu hoch gewesen seien, habe er sie um 10% auf Fr. 3'200.-- monatlich reduziert, was er als maximalen monatlichen Mietzinsertrag eingeschätzt habe. Aus dem von ihm geschätzten minimalen monatlichen Mietzinsertrag von Fr. 3'000.-- und dem maximalen Mietzinsertrag von Fr. 3'200.-- habe ein Mittelwert von Fr. 3'100.-- resultiert, den der Schätzer auf das Jahr hochgerechnet habe (Fr. 37'200.--). Im Übrigen würden sich die Zahlen des Schätzers E.________ auch ungefähr mit der Schätzung von C.________ vom April 2003 decken, der durch Mittelung von Leerbestand und Vollvermietung einen Mietzins von Fr. 31'380.-- pro Jahr errechnet gehabt habe. Insoweit die Beschwerdeführerin vorträgt, die Bank B.________ habe ein grosses Eigeninteresse gehabt, dass allfällig frei werdende Wohnungen nicht mehr vermietet würden, kann sie nicht gehört werden; denn gemäss Art. 79 Abs. 1 OG können neue Tatsachen nur dann vorgebracht werden, wenn dazu im kantonalen Verfahren keine Gelegenheit bestanden hatte, was von der Beschwerdeführerin nicht behauptet wird und auch nicht ersichtlich ist. Im Weiteren wird in der Beschwerde vorgebracht, es sei von einem Mittelwert von Fr. 58'243.-- bei Vollvermietung auszugehen. Dabei hat die Beschwerdeführerin zur Begründung ihrer Ansicht wortwörtlich den gleichen Textbaustein wie in ihrer Beschwerde vom 3. Dezember 2003 an die Vorinstanz verwendet. Da sich die Beschwerdeführerin mit dieser Art der Beschwerdebegründung mit dem angefochtenen Urteil in keiner Weise näher auseinander setzt, kann auf ihre Einwände nicht eingetreten werden (E. 2 hiervor und Pfleghard, Prozessieren vor Bundesgericht, Hrsg. Geiser/Münch, 2. Aufl. 1998, S. 188 Rz. 582). 3.3 Die obere Aufsichtsbehörde hat in ihrem Entscheid ausführlich begründet, warum der Schätzer von einem Kapitalisierungsfaktor von insgesamt 7,7% ausgegangen ist. Auch dagegen trägt die Beschwerdeführerin wiederum bloss wortwörtlich die in ihrer kantonalen Beschwerde vom 3. Dezember 2003 angeführten Argumente vor. Auch in diesem Punkt legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwieweit die kantonale Aufsichtsbehörde ihr Ermessen überschritten hat, womit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann.