Citation: 4A_471/2021 E. 2.2.3

2.2.3. Der Vorinstanz ist auch keine Gehörsverletzung vorzuwerfen, wenn sie im Zusammenhang mit Erwägung 4 nicht nochmals eingehend auf die Zulässigkeit der vereinbarten Regelung mit Art. 329d Abs. 1 OR einging und sich nicht ausdrücklich mit dem Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinandersetzte, wonach es sich bei der Jahresendzulage gemäss Ziffer 10.3 des Personalreglements der Beschwerdegegnerin um einen 13. Monatslohn handle. Die Vorinstanz teilte die von der Beschwerdeführerin vertretene Rechtsauffassung offensichtlich nicht, sondern betrachtete die vertragliche Vereinbarung als zulässig. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt auch in dieser Hinsicht nicht vor.