Citation: 4A_345/2018 E. 4.5.1

4.5.1. Die Vorinstanz hielt fest, bei der Klage auf Auflösung einer Gesellschaft handle es sich um eine actio duplex, bei welcher der Beklagte Sachanträge stellen könne, die über die Klageabweisung hinausgingen. Ob es im Rahmen einer solchen zulässig gewesen sei, dass der Beschwerdegegner seine Rechtsbegehren anlässlich der Duplik im Sinne von Art. 227 ZPO korrigieren konnte, könne offengelassen werden. Denn wie das Bezirksgericht richtig festgehalten habe, habe der Beschwerdeführer bereits bei Einreichung der Klageantwort Kenntnis von der Existenz des Schwarzgeldkontos gehabt. Er habe aber sein Rechtsbegehren erst in der Duplik vom 2. März 2015 erhöht, mit welcher er die Existenz des Schwarzgeldkontos bestätigt habe. Diesen Umstand habe das Bezirksgericht bei der Kostenverteilung berücksichtigen dürfen.