Citation: 1C_89/2023 E. 4

Die Beschwerdeführerin erachtet die Voraussetzung des Vorliegens eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils als erfüllt, weil sie temporär mittellos sei und deshalb den Kostenvorschuss nicht bezahlen könne. Sie habe bereits im vorinstanzlichen Verfahren temporäre finanzielle Bedürftigkeit geltend gemacht, weil ihr Sohn eine Ausbildung angefangen habe. Mittlerweile sei auch der zweite finanziell von ihr unterhaltene Sohn ausgezogen, was die Bedürftigkeit weiter verschärfe. Ein explizites Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege reichte die Beschwerdeführerin jedoch weder bei der Vorinstanz noch vor Bundesgericht ein. Vielmehr beschränkte bzw. beschränkt sie sich auf die pauschale Behauptung, sie sei mittellos, ohne die Mittellosigkeit nur ansatzweise zu belegen. Mit Ausnahme des Hinweises auf den Ausbildungsbeginn bzw. Auszug ihrer Söhne macht die Beschwerdeführerin keine Angaben zu ihrer finanziellen Situation und reicht keinerlei Dokumente ein, welche eine Mittellosigkeit nahelegen würden. Es erscheint zudem widersprüchlich, dass die Beschwerdeführerin auch während der ihr von der Vorinstanz gewährten Nachfrist zur Bezahlung des Kostenvorschusses keine weiteren Angaben zu der behaupteten Bedürftigkeit gemacht hat, jedoch innert derselben Frist in ihrer Beschwerde an das Bundesgericht der Vorinstanz vorwirft, ihr die Möglichkeit verwehrt zu haben, in einem Prüfungsverfahren die Bedürftigkeit nachzuweisen. Hinzu kommt, dass die Beschwerdeführerin die ersten beiden Raten des Kostenvorschusses im Umfang von Fr. 2'000.-- fristgerecht geleistet hat. Sie hält diesbezüglich zwar fest, dass sie die Zahlung einzig deshalb vorgenommen habe, weil über das Gesuch um aufschiebende Wirkung vom Bundesgericht damals noch nicht entschieden worden sei und sie nicht habe riskieren wollen, dass auf ihre Beschwerde vor der Vorinstanz nicht eingetreten werde. Ausführungen dazu, in welchem Verhältnis die vorbehaltslose Bezahlung der ersten beiden Raten zu der nach wie vor lediglich pauschal behaupteten Mittellosigkeit steht, unterblieben jedoch gänzlich. Insofern vermag die Beschwerdeführerin unter dem Blickwinkel von Art. 42 Abs. 2 BGG vor Bundesgericht nicht hinreichend substanziiert darzulegen, dass sie finanziell nicht in der Lage wäre, den von der Vorinstanz geforderten Kostenvorschuss zu leisten (vgl. E. 2 hiervor). Soweit die Beschwerdeführerin sodann geltend macht, sie erleide durch die Zahlung des Kostenvorschusses einen Kaufkraftverlust, ist sie darauf hinzuweisen, dass die Tatsache, dass sie eine Geldsumme zahlen muss und so vorübergehend des Genusses eines Vermögensteils beraubt ist, nach konstanter Rechtsprechung keinen Nachteil rechtlicher Art bewirkt (BGE 142 III 798 E. 2.3.4; 137 III 637 E. 1.2). Folglich ist das Vorliegen eines nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu verneinen. Unter diesen Umständen braucht auf die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin, mit der sie die Zulässigkeit der Erhebung des Kostenvorschusses grundlegend in Abrede stellt, nicht weiter eingegangen zu werden.