Citation: 5A_498/2020 E. 3.2.1

3.2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe eine dreimonatige Kündigungsfrist zu wahren und könne deshalb nicht per 1. September 2020 umziehen. Er übersieht jedoch, dass seiner kantonalen Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zukam (Art. 36 SchKG). Er macht nicht geltend, eine solche im kantonalen Verfahren verlangt zu haben. Er durfte demnach nicht darauf vertrauen, den Entscheid des Obergerichts abwarten zu können, bis er mit der Wohnungssuche beginnt und allenfalls auch bereits kündigt (oder die vom Obergericht aufgezeigte Alternative einer Untervermietung in die Wege leitet). Die Dauer des obergerichtlichen Verfahrens hat er im Übrigen durch seine zahlreichen Eingaben zumindest mitverursacht.