Citation: 1C_17/2017 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, dass es kostengünstigere bauliche Varianten gebe sowie die Möglichkeit, das Provisorium grösser oder kleiner auszugestalten. So könnten beispielsweise an der provisorischen Mittelschule weniger Maturitätsprofile angeboten werden, was zu Einsparungen im Raumprogramm führen würde. Aus Sicht des Regierungsrats wird die Mindestgrösse des Provisoriums im Wesentlichen durch die Schülerzahl-Prognosen vorbestimmt. Die geplante Grösse des Provisoriums stelle einerseits das Minimum dar, um genügend Mittelschulraum für die ab dem Schuljahr 2018/2019 erwarteten Mittelschüler und -schülerinnen zur Verfügung zu stellen und andererseits ein genügend grosses Angebot an Maturitätsprofilen anbieten zu können. Ein grösseres Raumprogramm falle hingegen mangels Notwendigkeit ohnehin ausser Betracht. Es bestehe keine Alternative zum Modulbau, da es keine kostengünstigeren baulichen Varianten gebe und zudem nur mit dem Modulbau rechtzeitig bis zum Schuljahr 2018/2019 der benötigte Schulraum zur Verfügung gestellt werden könne. Die sonstigen Kosten (Grundstücks- und Vorbereitungsarbeiten, Kosten für die Betriebseinrichtungen, die Umgebung und die Baunebenkosten) seien durch die Lage und die Beschaffenheit des Grundstücks vorbestimmt. Die Ausführungen des Regierungsrats sind überzeugend. Bauprojekte ab einer gewissen Grösse bringen zwar zwangsläufig gewisse Handlungsspielräume mit sich, da in gestalterischer als auch in konzeptioneller Hinsicht im Einzelnen stets - zumindest theoretisch - unterschiedliche Optionen denkbar sind (vgl. Urteil 1C_35/2012 vom 4. Juni 2012 E. 4.6). Der Beschwerdeführer vermag allerdings nicht dazutun und es ist nicht ersichtlich, wie der benötigte Mittelschulraum am vorgesehenen Standort wesentlich kostengünstiger als mittels des geplanten Modulbaus geschaffen werden könnte. Selbst wenn der Verzicht auf einzelne Maturitätsprofile zu gewissen Einsparungen im Raumprogramm führen könnte, hielten sich diese in untergeordnetem Rahmen und liesse sich daraus unter den gegebenen Umständen keine verhältnismässig grosse Handlungsfreiheit ableiten, welche die Ausgabe als neu im Sinne von § 37 Abs. 1 CRG erscheinen liesse.