Citation: 1P.148/2002 04.07.2002 E. C

Mit Verfügung vom 23. Dezember 1999 wurde dem Begnadigungsgesuch des Verurteilten vom 7. Dezember 1999 die aufschiebende Wirkung erteilt. Nachdem der Kantonsrat das Begnadigungsgesuch am 9. Juli 2001 beraten und abgewiesen hatte, verfügte das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich am 24. August 2001 den Strafantritt und setzte als Datum den 19. November 2001 fest. Mit Eingabe vom 21. September 2001 erhob X.________ hiergegen abermals Rekurs bei der Direktion der Justiz und des Innern. Der Eingabe lag eine an das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern gerichtete, sozialversicherungsrechtliche Beschwerde vom 24. August 2001 bei, aus welcher hervorgeht, dass X.________ am 30. November 1999 erneut einen Verkehrsunfall erlitten hat. Mit Entscheid vom 8. Februar 2002 wurde der Rekurs abgewiesen. Zur Begründung führte die Direktion der Justiz und des Innern aus, das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich sei mit Gutachten vom 23. März 1999 zum Schluss gekommen, der Rekurrent sei hafterstehungsfähig. Der Rekurrent beschränke sich auf die erneute Behauptung, er sei aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, die Strafe anzutreten. Der Verweis auf das vor anderen Instanzen Vorgebrachte - im vorliegenden Fall die an das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern gerichtete Rechtsschrift vom 24. August 2001 - genüge nicht als Beschwerdebegründung.