Citation: 8C_5/2023 E. 5

Die Vorinstanz hat der psychiatrischen Expertise des Dr. med. B.________ vom 26. Mai 2021 Beweiswert zuerkannt, wonach dem Beschwerdeführer bis auf die stationären Behandlungen keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit attestiert werden könne. Sie hat die gutachterliche Einschätzung im Wesentlichen insoweit übernommen, als keine Hinweise auf prämorbide psychische Störungen mit Krankheitswert bestünden. Die Symptome müssten vielmehr im Lichte der mittels Haaranalyse bestätigten Amphetaminabhängigkeit ausschliesslich als amphetamininduzierte, wiederkehrende Psychosen interpretiert werden. Der Beschwerdefüher verfüge aber - so Dr. med. B.________ weiter - über genügend intellektuelle und persönliche Ressourcen, um sich mit seiner Amphetaminabhängigkeit funktionell auseinanderzusetzen, was zur Verbesserung seiner Lebensqualität und letztlich zur Erhaltung einer vollen Arbeitsfähigkeit führen sollte. Daher hat das kantonale Gericht in antizipierter Beweiswürdigung auf ergänzende Abklärungen verzichtet (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5; 136 I 229 E. 5.3) und die Verfügung vom 15. November 2021 bestätigt.