Citation: 8C_870/2018 E. A

A.a. B.________, geboren 1965, betreibt als Einzelunternehmung einen Limousinenservice ohne Angestellte. Zum Teil nahm er Transportaufträge direkt an, zum Teil via Vermittlungszentralen (wie zum Beispiel C.________, A.________ oder D.________). Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) eröffnete dem in Freienbach wohnhaften B.________ mit Feststellungsverfügung vom 19. Oktober 2016, sie werde ihn in Bezug auf seine Chauffeurtätigkeit unter einem Doppelstatus erfassen. Soweit er seinen Limousinenservice unter eigenem Namen und auf eigene Rechnung vermarkte, gelte er im Haupterwerb als selbstständigerwerbend. Soweit er wie ein Arbeitnehmer Personentransportaufträge nach Vermittlung durch eine Zentrale ausführe, gelte er sozialversicherungsrechtlich als unselbstständigerwerbend. Daran hielt die Suva auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 1. Juni 2018). A.b. Mit Verfügung vom 22. Mai 2017 teilte die Suva der A.________ GmbH mit Sitz in Berlin mit, B.________ übe für die Letztere seit 1. Januar 2016 eine unselbstständige Erwerbstätigkeit aus. Er sei deshalb in der Schweiz obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen zu versichern. Dies habe ihm die Suva bereits mit Verfügung vom 19. Oktober 2016 mitgeteilt. Als Arbeitgeberin habe die A.________ GmbH mit B.________ eine Vereinbarung im Sinne von Art. 21 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 987/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Festlegung der Modalitäten für die Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über die Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit (SR 0.831.109.268.11) zwecks Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge zu schliessen. Die hiegegen erhobene Einsprache der A.________ GmbH wies die Suva ab (Einspracheentscheid vom 1. Juni 2018).