Citation: 6B_164/2015 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung und Sachverhaltsfeststellung in Willkür verfallen sein soll. Er beschränkt sich weitgehend darauf, seine Sicht der Dinge darzulegen, die Glaubwürdigkeit der Zeugen in Zweifel zu ziehen und angebliche Widersprüche in deren Aussagen hervorzuheben sowie die ihm gemachten Vorwürfe pauschal zu bestreiten. Soweit auf seine Rüge einzutreten ist, vermag der Beschwerdeführer keine Willkür darzutun. Nicht zu beanstanden ist, wenn die Vorinstanz es als auffallend bezeichnet, dass der Beschwerdeführer erst in seiner zweiten Einvernahme begründete, weshalb er sich vom Unfallort entfernte. Zwar trifft es zu, dass er in seiner ersten Einvernahme nicht nach dem Grund dafür gefragt worden ist. Dasselbe gilt allerdings auch für die zweite Einvernahme, wo er die Begründung plötzlich von sich aus lieferte. Entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers wertet die Vorinstanz diesen Umstand indessen nicht explizit als Lügensignal. Inwiefern diesem Punkt entscheidende Bedeutung zukommen sollte, legt er im Übrigen nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz beurteile die Aussagen seiner Ehefrau und seiner Tochter zwar als widerspruchsfrei, gleichzeitig aber als derart identisch, dass sie abgesprochen wirkten. Sie habe ihn damit in eine ausweglose Situation und um die Möglichkeit gebracht, sich selbst zu entlasten. Denn hätten er und seine Angehörigen unterschiedlich ausgesagt, wäre dies als widersprüchlich und echtes Lügensignal und somit ebenfalls zu seinen Ungunsten gewertet worden. Die Rüge ist unbegründet. Die entsprechende Erwägung der Vorinstanz bezieht sich einzig auf die Schilderung der Position des anderen Fahrzeugs vor dem Zusammenstoss, nicht auf das generelle Aussageverhalten des Beschwerdeführers und seiner Angehörigen (Urteil, S. 8 E. 1.2.3 in fine). Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er sei von den Zeugen diffamiert worden, handelt es sich um eine unsubstanziierte Behauptung. Gleiches gilt für sein Vorbringen, die Zeugen seien ihm und seinen Angehörigen feindselig gestimmt gewesen und hätten aus Fremdenfeindlichkeit beziehungsweise Abneigung gegenüber Osteuropäern zu seinem Nachteil ausgesagt. Mit der Vorinstanz ist festzuhalten, dass es dafür in den Akten keine Hinweise gibt. Dass die Zeugen den Beschwerdeführer gemäss Polizeirapport, in welchem deren Aussagen anlässlich der Tatbestandsaufnahme durch die Polizei allerdings nur sinngemäss festgehalten sind, als "Balkantypen" beschrieben und insofern ein gewisses stereotypes Bild bedient haben mögen, reicht zur Annahme falscher Aussagen nicht aus. Die Motivation der Zeugen, den Beschwerdeführer anstelle seiner Ehefrau - die ebenfalls aus Südosteuropa stammt - als Lenker zu bezeichnen, ist nicht ersichtlich. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer soweit er einwendet, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, sämtliche Zeugen hätten den Unfall mit eigenen Augen gesehen. Die Vorinstanz legt nachvollziehbar dar, weshalb die angeführte Aussage von C.________ nicht so gedeutet werden kann, dass nur er und B.________ den Vorfall beobachtet hätten. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander; seine Ausführungen genügen diesbezüglich den Begründungsanforderungen (vgl. Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG) nicht. Im Übrigen hat beispielsweise auch E.________ explizit ausgesagt, Richtung Strasse geblickt und den Unfall beobachtet zu haben. Unzutreffend ist sodann die Behauptung des Beschwerdeführers, die Zeugen hätten sich vor der Protokollierung ihrer Aussagen durch die Polizei abgesprochen. Aus der von ihm zitierten Aktenstelle ergibt sich vielmehr, dass die Zeugen den Vorfall danach noch einmal thematisierten. Dies erschliesst sich ohne Weiteres aus den Aussagen von B.________, wonach sie "unmittelbar nach dem Vorfall noch eine Diskussion an der Bar" gehabt hätten und es einem bleibe, wenn die Polizei komme. Dass ihre Aussagen im Plural protokolliert wurden, lässt ebenfalls nicht darauf schliessen, dass eine vorbesprochene, nicht von allen Zeugen unabhängig voneinander wahrgenommene Version des Geschehens wiedergegeben wurde. Wie die Vorinstanz richtig festhält, haben die Zeugen den Unfallhergang jeweils in eigenen Worten geschildert und unterschiedliche Details genannt, im Kern aber übereinstimmend ausgesagt. Gleiches gilt für die Beschreibung des Beschwerdeführers. Mit der Vorinstanz ist daher festzuhalten, dass keine Anhaltspunkte für eine Absprache der Aussagen bestehen. An der Sache vorbei geht der Einwand des Beschwerdeführers, wonach die Zeugen nicht hätten erkennen können, wer auf welcher Seite seines Fahrzeugs ausstieg, da das Auto nach dem Unfall an einer Stelle parkiert worden sei, die für diese nicht vollständig einsehbar gewesen sei. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, haben alle am Unfall nicht beteiligten Personen ausgesagt, den Beschwerdeführer bereits beim Vorbeifahren als Fahrer erkannt zu haben. Dies ist mit Blick auf den Umstand, dass die Fahrzeuge nach dem Unfall am Standort der Zeugen vorbeigefahren sind ehe sie anhielten, ohne Weiteres plausibel. Die Vorinstanz weist zudem zu Recht darauf hin, es sei davon auszugehen, dass sich die Zeugen nach dem Zusammenstoss bewegt und umgesehen hätten. Nichts zu seinen Gunsten ableiten kann der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass der Zeuge C.________ zunächst angab, eine Frau am Steuer erkannt zu haben. Er korrigierte diese Aussage gleich im nächsten Satz von sich aus und blieb anschliessend dabei, so dass mit der Vorinstanz von einem Versprecher auszugehen ist. Der Beschwerdeführer macht schliesslich geltend, zur Klärung der Frage, wer den auf ihn zugelassenen Personenwagen zum Unfallzeitpunkt gelenkt habe, könne nicht auf die Aussagen von A.________ abgestellt werden. Dies tut die Vorinstanz jedoch gar nicht, womit die Rüge von vornherein ins Leere läuft. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass dessen Aussagen der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung nicht entgegenstehen. Gleiches gilt für die vom Beschwerdeführer angeführte fehlende Motivation, sich selbst hinters Steuer zu setzen, welche die Vorinstanz ausser Acht gelassen habe. Angesichts der Tatsache, dass er mehrfach und auch einschlägig vorbestraft ist, ist die vorinstanzliche Beweiswürdigung plausibel und spricht nicht gegen die allgemeine Lebenserfahrung.