Citation: 6B_386/2018 E. 1.4

1.4. Die Rügen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet, soweit überhaupt auf sie eingetreten werden kann. Die Vorinstanz erwägt unter Hinweis auf den kürzlich publizierten Entscheid BGE 143 IV 515 zutreffend, der objektive Tatbestand von Art. 97 Abs. 1 lit. e SVG stelle das Verfälschen eines echten Kontrollschilds, das heisst eines durch die zuständige Behörde herausgegebenen, oder das Herstellen eines neuen falschen Kontrollschilds zwecks Verwendung unter Strafe. Zur Erfüllung des objektiven Tatbestands genüge es, dass die Kontrollschilder objektiv gefälscht seien, weil sie gerade nicht vom vorgegebenen Aussteller stammten. Ausschlaggebend sei demnach einzig, dass ein Duplikat des echten Schilds hergestellt und im öffentlichen Verkehr verwendet worden sei (Urteil S. 5 E. 3.1). Der Beschwerdeführer verkennt, dass (auch) originalgetreue Kopien echter Kontrollschilder falsch im Sinne von Art. 97 Abs. 1 lit. e und f SVG sind, weil sie nicht von der zuständigen Behörde herausgegeben wurden (BGE 143 IV 515 E. 1.2.2 mit Hinweisen). Durch das Anbringen an seinem Auto, das der Beschwerdeführer im öffentlichen Verkehr fuhr, hat er auch seinen Willen zur Verwendung des kopierten Kontrollschilds manifestiert. Der Beschwerdeführer wusste, dass das Klebeschild eine Kopie war. Er hat somit den objektiven wie auch den subjektiven Tatbestand von Art. 97 Abs. 1 lit. e und lit. f SVG erfüllt (vgl. Urteil S. 5 E. 3.1 f.). Eine Täuschungsabsicht oder -handlung ist entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht vorausgesetzt (BGE 143 IV 515 E. 1.3). Für dessen Strafbarkeit ist weiter nicht bedeutsam, dass er das vordere Original-Kontrollschild jeweils im Fahrzeug mitführte oder dass er an dessen Heck keine Kopie sondern das Original-Kontrollschild befestigt hatte. Schliesslich ist der Hinweis des Beschwerdeführers unbehelflich, bei Oldtimern sei die Verwendung von Klebeschildern zur Bewahrung einer intakten Karosserie nicht unüblich (Beschwerde S. 4). Die Kontrollschilder müssen an einem Fahrzeug angebracht und im Fahr- oder ruhenden Verkehr auf öffentlichen Strassen eingesetzt werden, damit sie als verwendet im Sinne des Gesetzes gelten (BGE 143 IV 515 E. 1.3.2 mit Hinweis). Von einem (sinngemäss geltend gemachten) Irrtum des Beschwerdeführers über die Rechtswidrigkeit seines Verhaltens kann nicht ausgegangen werden (vgl. etwa Urteil 6B_216/2018 vom 14. November 2018 E. 2 mit Hinweisen).