Citation: 2C_451/2017 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet in der Hauptsache ein, der Entzug des Patents für eine Diskothek oder ein Kabarett resp. der Bewilligung für die Bereitstellung von Räumen, die der Ausübung der Prostitution dienen, sei unverhältnismässig; es seien mildere Massnahmen wie die Fristansetzung zur Mängelbehebung oder eine Verwarnung möglich gewesen. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erlaubt es zwar, das Verhältnismässigkeitsprinzip - als allgemeinen Grundsatz rechtsstaatlichen Handelns - direkt und unabhängig von einem besonderen Grundrecht anzurufen. Eine Überprüfung der Verhältnismässigkeit des angefochtenen Akts mit freier Kognition kann jedoch nur erfolgen, soweit die Anwendung von Bundesverwaltungsrecht in Frage steht oder die Verletzung eines Grundrechts gerügt wird. Demgegenüber sind dem Bundesgericht bei der Kontrolle der Anwendung kantonalen Rechts Grenzen gesetzt. Wie ausgeführt (E. 1.2 hiervor) stellt die Verletzung einfachen kantonalen Gesetzesrechts - von hier nicht in Betracht fallenden Ausnahmen abgesehen - keinen Beschwerdegrund dar; die unrichtige Anwendung kantonalen Rechts kann grundsätzlich nur über das Willkürverbot (Art. 9 BV) erfasst werden. Dementsprechend schreitet das Bundesgericht hier wegen Verletzung des Verhältnismässigkeitsgebots nur ein, soweit entweder die Verletzung eines besonderen Grundrechts gerügt wird, oder wenn die beschwerdeführende Person behauptet, der Akt sei offensichtlich unverhältnismässig und insoweit gleichzeitig auch willkürlich (BGE 134 I 153 E. 4.1 ff. S. 156 ff.). Der Beschwerdeführer rügt keine Verletzung von besonderen Grundrechten. Namentlich behauptet er keine Verletzung der Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV). Ebenso wenig rügt er explizit eine Verletzung des Willkürverbots. Soweit sich aus der von ihm einzig behaupteten Unverhältnismässigkeit des Bewilligungsentzugs impliziteine Willkürrüge entnehmen lässt, ist diese unbegründet, wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen.