Citation: 8C_369/2021 E. 8.2.2

8.2.2. Diesbezüglich erwog die Vorinstanz, es lägen keine Einschränkungen vor, die das im asim-Gutachten vom 12. Dezember 2016 formulierte Zumutbarkeitsprofil überstiegen (hierzu vgl. E. 3 hiervor). In einer optimal angepassten Tätigkeit bestehe eine 80%ige Präsenzfähigkeit bei uneingeschränkter Leistungsfähigkeit. Ein leidensbedingter Abzug erübrige sich somit. Dieser vorinstanzliche Schluss ist nicht bundesrechtswidrig. Rechtsprechungsgemäss ist nämlich der Umstand allein, dass nur noch leichte Arbeiten zumutbar sind, auch bei eingeschränkter Leistungsfähigkeit kein Grund für einen zusätzlichen leidensbedingten Abzug, weil der LSE-Tabellenlohn im hier beigezogenen Kompetenzniveau 1 bereits eine Vielzahl von leichten Tätigkeiten umfasst (vgl. Urteil 8C_151/2020 vom 15. Juli 2020 E. 6.2 mit Hinweis). Es ist nicht ersichtlich, dass der Beschwerdeführerin die Verwertung ihrer Restarbeitsfähigkeit mit den ihr zumutbaren Tätigkeiten (vgl. E. 3 und E. 6.4 hiervor) auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nur mit einem unterdurchschnittlichem Einkommen möglich ist.