Citation: 2D_5/2019 E. 2.2

2.2. Ausgangspunkt für das vorliegende Verfahren bildet der bundesgerichtliche Rückweisungsentscheid 2D_30/2016 vom 19. Juni 2017, an den Vorinstanz und auch das Bundesgericht gebunden sind (vorne E. 2.1). In diesem Urteil hatte das Bundesgericht die Angelegenheit zur Sachverhaltsabklärung und zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen und zur Begründung sinngemäss festgehalten, es gebreche mangels einer Prüfungsbewertung durch mindestens zwei Prüfungsexpertinnen oder -experten an einer den rechtlichen Anforderungen genügenden Erstbewertung des Prüfungsteils "Praktische Arbeit" (vgl. vorne Sachverhalt, Lit. A). Daraufhin wies die Vorinstanz ihrerseits die Sache an die Unterinstanz zurück, welche wiederum die Angelegenheit an die Prüfungskommission zurückwies, und zwar verbunden mit der Weisung, der Beschwerdeführerin die Möglichkeit zu geben, den Prüfungsteil "Praktische Arbeit" kostenlos zu wiederholen und anschliessend erneut über das Bestehen oder Nichtbestehen des Qualifikationsverfahrens zu entscheiden (vgl. vorne Sachverhalt, Lit. B). Mit Blick auf das Ausgeführte stellt sich vorliegend die Frage, ob sich die Vorinstanz in willkürlicher Weise über die bundesrechtliche Bindung an den Rückweisungsentscheid des Bundesgericht 2D_30/2016 vom 19. Juni 2017 hinweggesetzt hat, weil die mit dem angefochtenen Urteil geschützte, mit der genannten Weisung verbundene Rückweisung der Unterinstanz an die Prüfungskommission den rechtlichen Erwägungen im bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheid nicht entspricht.