Citation: 1C_362/2021 E. 4.3

4.3. Wie die Vorinstanz im angefochtenen Urteil zutreffend ausgeführt hat, war Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens nicht der Inhalt des künftigen Quartierplans, sondern mit Blick auf Art. 16 und Art. 21 Abs. 1 KRVO/GR sowie Art. 21 Abs. 2 RPG einzig der Einleitungsbeschluss des Gemeindevorstands zwecks Abgrenzung des Beizugsgebiets. Die Vorinstanz hatte folglich nur über die folgenden Fragen zu befinden, nämlich erstens, ob die Gemeinde zu Recht davon ausging, die Verhältnisse hätten sich derart geändert, dass der Quartierplan "Raggalia" vom 16. Februar 2000 überprüft werden müsse, und zweitens, ob die Gemeinde das Beizugsgebiet des Quartierplans - so wie im Einleitungsbeschluss vorgesehen - erweitern durfte. Entsprechend begrenzt ist auch der im bundesgerichtlichen Verfahren zulässige Streitgegenstand. Auf diejenigen tatsächlichen und rechtlichen Ausführungen des Beschwerdeführers, welche über den im soeben erwähnten Sinne zulässigen Streitgegenstands hinausgehen, ist nicht weiter einzugehen.