Citation: 2C_157/2007 01.05.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer ist gestützt auf Art. 10 Abs. 1 lit. a und b des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) rechtskräftig aus der Schweiz ausgewiesen worden. Dennoch hat er das Land bis heute nicht verlassen und weigert sich nach wie vor, nach Angola zurückzukehren. Obwohl er seinen Pass angeblich vor fünf Jahren verloren hat, hat er bis anhin nichts unternommen, um sich einen neuen Ausweis zu beschaffen. Aufgrund seiner Geringschätzung der hiesigen Rechtsordnung kann nicht davon ausgegangen werden, dass er bereit wäre, sich im Falle seiner Freilassung an behördliche Anordnungen zu halten und freiwillig in seine Heimat zurückzukehren. Gestützt auf sein Verhalten, insbesondere die wiederholte Straffälligkeit, besteht beim Beschwerdeführer somit Untertauchensgefahr im Sinne der Rechtsprechung zu Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (BGE 130 II 56 E. 3.1 S. 58 f.; 125 II 369 E. 3b/aa S. 375). Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind - insbesondere nicht gesagt werden kann, dass sich seine Ausschaffung nach Angola nicht in absehbarer Zeit organisieren liesse (Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG; BGE 130 II 56 E. 4.1.3 S. 61 mit Hinweisen) bzw. die Behörden sich nicht mit dem nötigen Nachdruck hierum bemühen würden (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG; BGE 124 II 49 ff.; 130 II 488 E. 4 S. 492 f.)-, verletzt das angefochtene Urteil kein Bundesrecht. Das Angebot des Beschwerdeführers, er würde nach einer Freilassung die Schweiz innert fünf Tagen verlassen, ist für die Beurteilung der Rechtmässigkeit und Angemessenheit der Haft schon angesichts seines bisherigen Verhaltens unbeachtlich; ohnehin hat er keine legale Möglichkeit, in ein Drittland auszureisen und der Ausweisung - wirksam - Folge zu leisten.