Citation: 1C_540/2015 E. 3.2

3.2. Diese Einwände vermögen nicht zu überzeugen: Aus den Akten und den unbestritten gebliebenen Ausführungen im angefochtenen Entscheid, auf die hier verwiesen wird (vgl. E. 4.2), geht hervor, dass zwischen den betroffenen Grundstücken neben diversen Obst- und Hochstammbäumen sich insbesondere ein Wohnhaus und eine Werkstatt mit Firsthöhen von 10.44 m bzw. 8.5 m befinden (Parzellen Nr. fff und ggg) sowie - unmittelbar an die Baugrundstücke angrenzend - zwei Fünf-Familienhäuser gebaut worden sind, welche die gleichen Masse wie das streitbetroffene Bauprojekt aufweisen (Parzellen Nr. hhh und iii). Aufgrund dessen erscheint die Erwägung der Vorinstanz, wonach die örtlichen Gegebenheiten überwiegend dafür sprechen, dass, wenn überhaupt, bloss eine stark eingeschränkte Sichtverbindung bestehe, jedenfalls nicht offensichtlich unrichtig. Sie ist für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 1.3). Ausserdem erhellt aus der vorerwähnten Rechtsprechung, dass einzelne Kriterien, wie die Sichtverbindung zum Bauprojekt, nicht allein entscheidend sind. Das gilt insbesondere, wenn die Entfernung - wie hier - mehr als 100 m beträgt. Diesfalls bedarf die besondere Betroffenheit der näheren Erörterung. Im Verzicht der Vorinstanz auf die Durchführung eines Augenscheins ist mithin keine Verletzung des aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden Rechts auf Abnahme von rechtzeitig und formrichtig angebotenen Beweismitteln zu erblicken.