Citation: 8C_602/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Damit dringt der Beschwerdeführer nicht durch. Gemäss asim-Gutachten besteht in einer leidensangepassten Tätigkeit (körperlich leichte, vorwiegend sitzende Tätigkeit mit der Möglichkeit, jederzeit innert Kürze eine Toilette aufsuchen und Pausen einlegen zu können; wenig Kontakt zu Menschen) aufgrund des vor allem gastroenterologisch begründeten erhöhten Pausenbedarfs eine 20%ige Einschränkung der Arbeitsfähigkeit (vgl. E. 3.1 hiervor). Es ist demnach mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Notwendigkeit der ständigen Verfügbarkeit einer Toilette von der gutachterlich attestierten 20%igen Leistungseinschränkung bereits erfasst wird, sodass ein zusätzlicher Abzug vom Tabellenlohn aufgrund der gastroenterologischen Einschränkungen nicht angezeigt ist. Weitere Aspekte, welche die Vorinstanz in rechtsfehlerhafter Ermessensausübung unberücksichtigt gelassen hätte, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Damit hat es beim vorinstanzlich bestätigten Abzug von 10 % und einem Invaliditätsgrad von 35 % sein Bewenden. Die Rentenaufhebung hält damit vor Bundesrecht stand.