Citation: 9C_578/2024 E. 3.1

3.1. Das Bundesverwaltungsgericht hat im angefochtenen Urteil erwogen, der Beschwerdeführerin sei der ihr obliegende Nachweis, dass es sich bei den von ihr erbrachten streitbetroffenen Leistungen um Dienstleistungen im Sinne von Art. 8 Abs. 1 MWSTG handle und sich deren Ort der Ausführung im Ausland befinde, nicht gelungen. Die durch die Beschwerdeführerin eingereichten Rechnungen an die Firma B.________ Ltd. könnten nicht als Nachweis dafür dienen, dass eine Dienstleistung im Sinne von Art. 8 Abs. 1 MWSTG erbracht worden sei und sich der Ort der Dienstleistung im Ausland befinde, weil aus den Rechnungen unbestrittenermassen nicht zu entnehmen sei, um welche Art von weiterfakturierten Leistungen es sich handle. Auch im den Rechnungen zugrundeliegenden Service Agreement vom 1. Januar 2013 (mit Addendum vom 1. Februar 2013) seien die von der Beschwerdeführerin zu erbringenden Leistungen nicht - wie erforderlich - detailliert beschrieben, sondern lediglich stichwortartig aufgeführt und zwar so, dass sie nicht durchwegs auf Dienstleistungen gemäss Art. 8 Abs. 1 MWSTG hindeuteten. Gesamthaft gelinge der Beschwerdeführerin der Nachweis somit nicht, Dienstleistungen im Sinne von Art. 8 Abs. 1 MWSTG erbracht zu haben, deren Ort sich im Ausland befinde.