Citation: 2C_809/2022 E. 2.6

2.6. Die Beschwerdeführerin bringt vor, es lägen im vorliegenden Fall "klare Rechtsverletzungen" vor, weshalb die aufschiebende Wirkung im vorinstanzlichen Verfahren zu erteilen sei. Zur Begründung führt sie über weite Strecken aus, weshalb die Vergabestelle aus ihrer Sicht verschiedene Vergabe- und Rechtsgrundsätze (Transparenz-, Gleichbehandlungs- und Sorgfaltspflichtgebot, Willkürverbot, Prinzip von Treu und Glauben) nicht eingehalten haben soll. Ihre Kritik richtet sich indessen überwiegend gegen die Bewertung des Angebots der Zuschlagsempfängerin durch die Vergabestelle und nicht gegen die vorinstanzlichen Erwägungen, die zur Abweisung ihres Gesuchs um aufschiebende Wirkung geführt haben. Eine solche Begründung, die primär die Hauptsache bzw. das Hauptverfahren betrifft, erfüllt die Voraussetzungen von Art. 98 bzw. Art. 116 BGG - auf welche in der Beschwerdeschrift im Übrigen in keiner Weise Bezug genommen wird - nicht, da die Beschwerdeführerin nicht substanziiert aufzeigt, inwiefern der angefochtene Zwischenentscheid über vorsorgliche Massnahmen verfassungsmässige Rechte verletzt (vgl. E. 2.3 hiervor; vgl. auch Urteil 2C_281/2022 vom 28. April 2022 E. 2.3). Soweit sie ausführt, ihre Beschwerde könne gestützt auf eine prima-facie -Würdigung in keiner Weise als aussichtslos bzw. nicht ausreichend begründet i.S.v. Art. 14 Abs. 3 ÖBG, Art. 17 Abs. 1 der aIVöB und Art. 33 ÖBV bezeichnet werden, verkennt sie, dass diese Bestimmungen keine verfassungsmässigen Rechte darstellen. Vor diesem Hintergrund genügen ihre Ausführungen den qualifizierten Rüge- und Substanziierungsanforderungen für Verfassungsrügen (vgl. E. 2.3 hiervor) in Bezug auf den angefochtenen Entscheid über vorsorgliche Massnahmen, welcher alleiniger Verfahrensgegenstand bildet, nicht.