Citation: 8C_731/2023 E. 4.2

4.2. Verlangt der Beschwerdeführer sodann ergänzende neurologische Abklärungen und will diesbezüglich vorab auf die fachärztlichen Aussagen der Dr. med. G.________ abstellen, so steht dem entgegen, dass Letztere die Arbeitsfähigkeit - wie im angefochtenen Urteil zutreffend festgehalten - überhaupt nicht (abschliessend) beurteilte. Vielmehr seien die Schmerzen vor allem und erst seit der Sistierung der Physiotherapie (Mai 2019) verstärkt aufgetreten; daher müsse eine (erneute) Beurteilung aus orthopädischer Sicht angestrebt werden (Bericht vom 9. August 2019). Ein Widerspruch zwischen dieser neurologischen Beurteilung und den orthopädischen Stellungnahmen besteht mit anderen Worten nicht. Hinzu kommt, dass der Kreisarzt im Jahr 2021 eine Aktualisierung der neurologischen Unterlagen (samt neuerlicher Untersuchung und Computertomografie) veranlasste. Dabei fanden sich zwar die vermuteten Residuen im Sinne einer noch bestehenden Sensibilitätsstörung an der linken Hand mit reduzierter Kraft im gesamten linken Arm. Dass damit eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in Bezug auf die bisherige (leichte) Bürotätigkeit einherginge, vermochte die beurteilende Neurologin Dr. med. H.________ indessen nicht festzustellen (vgl. Bericht vom 29. März 2021). Folglich ist mit dem kantonalen Gericht auch neurologischerseits von einem rechtsgenüglich abgeklärten Sachverhalt auszugehen. Demgegenüber beschränkt sich der Beschwerdeführer - soweit es sich nicht ohnehin um eine Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Einwände handelt - darauf, die medizinischen Akten anders zu würdigen und daraus der vorinstanzlichen Begründung zuwiderlaufende Schlüsse zu ziehen. Wird in der Beschwerde unter anderem auf die im April 2018 erlittene anhaltende psychische Dekompensation verwiesen, so hilft dies nicht weiter, erscheint doch ein Kausalzusammenhang zwischen dem psychischen Leiden des Beschwerdeführers und dem Unfall vom 13. April 2017 mit der Vorinstanz als nicht überwiegend wahrscheinlich (vgl. vorinstanzliche Erwägung 3.4). Auch anhand der sonstigen Vorbringen kann nicht darauf geschlossen werden, es bestünden (auch nur geringe) Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5; 142 V 58 E. 5.1; 139 V 225 E. 5.2; 135 V 465 E. 4.4; 125 V 351 E. 3b/ee). Weiterungen hinsichtlich einer - hier augenscheinlich nicht gegebenen - funktionellen Einarmigkeit respektive zu einem damit verbundenen Abzug vom Tabellenlohn erübrigen sich (vgl. statt vieler: SVR 2017 IV Nr. 20 S. 53, 8C_451/2016 E. 5.1; Urteil 8C_55/2022 vom 19. Mai 2022 E. 4.4.1 mit Hinweisen). Der Verzicht des kantonalen Gerichts auf weitere Abklärungen verletzt weder den Untersuchungsgrundsatz noch die Beweiswürdigungsregeln (Art. 43 Abs. 1 und 61 lit. c ATSG).