Citation: 4A_100/2015 E. 4.2

4.2. Das Bundesgericht hat bereits in seinem früheren Urteil 4A_100/2009 vom 15. September 2009 (BGE 135 III 603) zum vorliegenden Streitfall erkannt, dass die Beschwerdeführer 1 und 2 ihre Aktien im Rahmen des Übernahmeverfahrens in Kenntnis der vom Mehrheitsaktionär festgelegten Abfindungszahlung gekauft haben, weshalb die Kostenregelung gemäss Art. 105 Abs. 3 FusG gemäss ihrem Zweck nicht zur Anwendung kommt (E. 2.4 des genannten Urteils). Nichts anderes gilt - wie die Vorinstanz zu Recht ausgeführt hat - im vorliegenden Fall, und zwar auch im Verhältnis zum Beschwerdeführer 3, der ausweislich der verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) seine Aktien der absorbierten Gesellschaft ebenfalls erst während der Übernahmeverfahrens erworben hat. Die Vorinstanz hat damit zu Recht Art. 105 Abs. 3 FusG nicht angewendet und die Kosten stattdessen nach dem Unterliegerprinzip der aZPO/SH den Beschwerdeführern auferlegt.