Citation: 1P.400/2000 01.12.2000 E. 3

3.- a) In seiner staatsrechtlichen Beschwerde vom 14. September 2000 rügt der Beschwerdeführer, die Entschädigung von Fr. 400.--, die ihm die Justizkommission in ihrem Urteil vom 20. Juli 2000 zugesprochen habe, sei willkürlich zu niedrig festgesetzt worden, denn sein Zeitaufwand habe 4,75 Stunden betragen, was bei einem Stundenansatz von Fr. 180.-- gemäss § 14 Abs. 2 AnwT Fr. 855.-- (zuzüglich Auslagen und Mehrwertsteuer) ergebe. Die Justizkommission hält dem entgegen, sie habe die Entschädigung nach Ermessen festgesetzt, weil der Beschwerdeführer keine Kostennote eingereicht habe und ein Zeitaufwand von zwei Stunden angemessen gewesen sei. b) Für die staatsrechtliche Beschwerde gilt das Rügeprinzip. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Dabei hat der Beschwerdeführer die wesentlichen Tatsachen zu nennen und darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Der Richter beschränkt sich auf die Prüfung der vom Beschwerdeführer rechtsgenügend vorgebrachten Rügen. Handelt es sich um eine Willkürbeschwerde wegen Verletzung von Art. 9 BV, genügt es nicht, wenn der Beschwerdeführer bloss den angefochtenen Entscheid kritisiert, wie er dies in einem appellatorischen Verfahren tun könnte, bei dem die Rechtsmittelinstanz die Rechtsanwendung frei überprüfen kann. Er muss deutlich dartun, welche Vorschriften oder allgemein anerkannten Rechtsgrundsätze die kantonalen Behörden in einer gegen Art. 9 BV verstossenden Weise verletzt haben sollen (BGE 117 Ia 12 E. b, mit Hinweis). c) Wie bereits dargelegt, konnte die Justizkommission das Honorar für den Beschwerdeführer gemäss § 14 Abs. 3 AnwT nach Ermessen festsetzen, weil der Beschwerdeführer vor der Fällung des angefochtenen Urteils keine spezifizierte Aufstellung über seine Tätigkeit und die Barauslagen eingereicht hatte. Die Willkürrüge des Beschwerdeführers kann deshalb nur dahin verstanden werden, die Justizkommission habe willkürlich ihren Ermessensspielraum überschritten. Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hätte sich unter diesen Umständen der Beschwerdeführer nicht auf die nicht weiter begründete Behauptung beschränken dürfen, sein Zeitaufwand habe 4,75 Stunden betragen. Vielmehr hätte er im Einzelnen darlegen müssen, wofür er diese Zeit aufgewendet hatte. Seine Behauptung kann im bundesgerichtlichen Verfahren nicht überprüft werden, weshalb auf die staatsrechtliche Beschwerde vom 14. September 2000 mangels genügender Begründung im Sinne von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht einzutreten ist.