Citation: 6B_521/2015 E. 2.3.2

2.3.2. Der Beschwerdeführer bestätigte gegenüber dem Spediteur jeweils, über genügend Kontingent zur Einfuhr der Waren zum Kontingentszollansatz zu verfügen. Er bezahlte zudem zunächst die Kosten für Transport und Zoll der eingeführten Waren. Durch sein Verhalten machte sich der Beschwerdeführer als Auftraggeber in zollrechtlicher Hinsicht persönlich strafbar im Sinne von Art. 118 Abs. 1 lit. a ZG. Soweit der Beschwerdeführer mit Blick auf Art. 118 Abs. 1 lit. b ZG ein aktives Zutun als Tatbestandsvoraussetzung ansieht und ein solches verneint, weicht er vom willkürfrei festgestellten Sachverhalt ab (vgl. vorne E. 1), weshalb sich weitere Ausführungen dazu erübrigen.