Citation: 6B_520/2020 E. 4.4.2

4.4.2. Das angefochtene Urteil verletzt in diesem Punkt kein Bundesrecht. Die Vorinstanz nimmt zu Recht an, der Vermögensschaden liege in der Festlegung bzw. Reduktion der Konventionalstrafe in der Zusatzvereinbarung vom 2. Dezember 2002 (angefochtenes Urteil S. 75). Die Tat fällt mithin in die Zeit nach Inkrafttreten des neuen Verjährungsrechts am 1. Oktober 2002. Damit war sie im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Urteils vom 23. Juli 2015 nicht verjährt. Dass sämtliche dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Taten offensichtlich vor dem 1. Oktober 2002 stattgefunden haben (Beschwerde S. 12), trifft damit nicht zu. Der Beschwerdeführer verweist in diesem Kontext zu Unrecht auf die Zahlung von EE.________ in der Höhe von Fr. 10'000.-- (Beschwerde S. 12). Die Vorinstanz nimmt in diesem Punkt ihrerseits an, die Zahlung bilde nicht Teil der Anklage und sei nicht weiter zu untersuchen (angefochtenes Urteil S. 74). Es trifft auch nicht zu, dass der Schaden bereits mit Abschluss des Kaufvertrages über die 75 Aktien der MM.________ AG vom 11. September 2002 eingetreten ist. Zwar ist richtig, dass in diesem Vertrag eine Konventionalstrafe festgesetzt worden ist. Doch wurde in der Zusatzvereinbarung vom 2. Dezember 2002 die Konventionalstrafe konkretisiert bzw. neu festgesetzt (angefochtenes Urteil S. 78). Dass die damit in Zusammenhang stehenden Handlungen nicht angeklagt sein sollen (Beschwerde S. 14), ist nicht ersichtlich (vgl. erstinstanzliches Urteil S. 215, 217 f. [Anklageschrift]). Dass keine Anzeichen für einen einheitlichen Willensakt des Beschwerdeführers vorliegen (Beschwerde S. 13), ändert daran nichts, zumal auch die Vorinstanz annimmt, die Rechtsfiguren der tatbestandlichen und natürlichen Einheit mehrerer Tathandlungen kämen angesichts des Umstands, dass die einzelnen Handlungen zeitlich einige Wochen bis Monate auseinanderlägen, nicht zur Anwendung (angefochtenes Urteil S. 75).