Citation: 2C_152/2020 E. 4

Im Weiteren rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung der Begründungspflicht bzw. des entsprechenden Teilgehalts des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), und zwar in Bezug auf die Begründung der Steuerhoheit und der Ermessensveranlagung im Einspracheentscheid. Bezüglich Steuerhoheit sei ihm in haltloser Weise mit Verweis auf die Aktenlage unterstellt worden, er wolle sich der Steuerpflicht entziehen. Eine Ermessensveranlagung müsse zudem gewissen Anforderungen bezüglich Berechnungsgrundlage und Begründungsdichte genügen und zumindest ansatzweise validierbar sein, was nicht der Fall sei. Da ihm die Steuerverwaltung zudem die Akteneinsicht ver weigert habe, sei er gezwungen gewesen, den Einspracheentscheid ohne Kenntnis der Gegenargumente beim Steuerrekursgericht anzufechten. Diese Verfahrensmängel seien entgegen der Vorinstanz auch nicht im Laufe des Verfahrens geheilt worden.