Citation: 7B_220/2022 E. 7.4

7.4. Was die von der Vorinstanz jeweils festgelegte Höhe der Gerichtsgebühren betrifft, vermag der Beschwerdeführer anhand der kantonalen Zivil- und Strafprozesskostenverordnung keine Verletzung von Bundesrecht aufzuzeigen. Die Vorinstanz hat die Gerichtsgebühr der beiden Gerichtsverfahren mit Fr. 600.-- und Fr. 800.-- im untersten Bereich des Gebührenrahmens festgesetzt. Weshalb dagegen die Gebühr für das Untersuchungsverfahren mit Fr. 1'200.-- vergleichsweise höher ausfällt, wird detailliert begründet (Beizug von Unterlagen, Verfügungen betreffend amtliche Verteidigung, Abklärungen beim Strassenverkehrsamt, Einvernahmen, Befinden über diverse Anträge des Beschwerdeführers, Entschädigung der Auskunftsperson [Fr. 74.--]). Von einer klaren Überschreitung des Ermessensspielraums und damit von Willkür kann somit nicht die Rede sein. Der Argumentation des Beschwerdeführers, wonach die Strafverfolgungsbehörden anhand von Arbeitszeitrapporten darzulegen hätten, welcher Aufwand tatsächlich angefallen ist, kann nicht gefolgt werden. Nach der Rechtsprechung ist die Festsetzung der Höhe der Gerichtskosten in der Regel nicht zu begründen. Insbesondere bei Vorliegen von Tarifen bzw. einer die Mindest- und Höchstbeträge festlegenden gesetzlichen Regelung hat das Gericht seinen Kosten- und Entschädigungsentscheid nur dann zu begründen, wenn es den Tarifrahmen nicht einhält oder eine Partei ausserordentliche Umstände geltend macht (BGE 134 I 159 E. 2.1.1; 111 Ia 1 E. 2a; Urteile 6B_1232/2021 vom 27. Januar 2022 E. 3.4.4; 6B_559/2021 vom 29. Juni 2021 E. 2.3.4; 1B_299/2020 vom 3. Juni 2021 E. 7.3; 1B_22/2020 vom 18. März 2020 E. 4; 6B_1004/2019 vom 11. März 2020 E. 4.1.1; je mit Hinweisen). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Wenn die Vorinstanz die Höhe der festgelegten Gebühren jeweils nicht näher begründet, ist das daher nicht zu beanstanden. Die Behauptung des Beschwerdeführers, dass der Kanton Glarus mit der Strafverfolgung ein Gewinngeschäft betreibt, ist in Anbetracht des angefallenen Aufwands und der Höhe der festgelegten Gebühren von vornherein nicht zu hören. Damit hat es mit den von der Vorinstanz auferlegten Gerichtsgebühren sein Bewenden.