Citation: 1A.231/2000 19.10.2000 E. 3

3.- Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Bei der Bemessung der Gerichtsgebühr ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Gegenstand des Rechtshilfeersuchens in der Schlussverfügung der Oberzolldirektion zu eng umschrieben wird: Dort heisst es, die lettischen Behörden verlangten die Beschlagnahme von Unterlagen betreffend "allfällige Verträge zwischen der Rechtsvorgängerin der Firma N.________ SA in Zug und der erwähnten Täterschaft", d.h. der S.________. Aus dieser Formulierung ist nicht ohne Weiteres ersichtlich, dass die lettischen Behörden auch an den Einkaufskontrakten der I.________ SA interessiert sind. Der Beschwerdeführerin wurde auch keine Kopie des Rechtshilfeersuchens von Amtes wegen zugestellt, aus der sie den wahren Umfang des Ersuchens hätte entnehmen können.