Citation: 9C_1009/2012 E. A

M._______ (geboren 1956) war seit 1982 als Bauarbeiter bei der Implenia Bau AG beschäftigt. Ab Mitte November 2007 war er zufolge eines radikulären Reiz- und motorischen Ausfallsyndroms L5 links bei Diskushernie LW4/5 links zu 100 % arbeitsunfähig. Im Januar 2008 musste er sich einer Rückenoperation unterziehen. In der Folge nahm er keine Arbeitstätigkeit mehr auf. Ende März 2008 meldete er sich bei der IV-Stelle Basel-Stadt zum Leistungsbezug an. Nach Beizug medizinischer Berichte, unter anderem der ärztlichen Atteste zuhanden der Taggeldversicherung und rheumatologischer Gutachten des Dr. med. B.________ vom 6. Januar 2009 und 2. März 2010 sowie beruflichen Abklärungen und Massnahmen (u.a. Frühinterventionsmassnahme in Form von Bewerbungstraining) sprach die IV-Stelle M._______ gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 41 % eine Viertelsrente ab November 2008 zu (Verfügungen vom 29. April und vom 7. Mai 2010). Die hiegegen erhobene Beschwerde des M._______ hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 28. März 2011 gut, hob die beiden Verfügungen auf und wies die Sache zur weiteren Abklärung und zum Erlass einer neuen Verfügung "im Sinne der Erwägungen" an die IV-Stelle zurück. Nach Einholen eines rheumatologischen Gutachtens des Dr. med. J.________ vom 16. August 2011, verfügte die IV-Stelle am 8. Mai 2012, dass der Versicherte Anspruch auf eine ganze befristete Invalidenrente für die Zeit ab November 2008 bis und mit April 2009 habe; ab Mai 2009 betrage der Invaliditätsgrad 35 %, was keinen Rentenanspruch mehr begründe.