Citation: 4A_204/2019 E. A

A.________ (Klägerin, Beschwerdeführerin) arbeitete seit dem 7. Januar 2013 als Assistenzärztin in einem befristeten Arbeitsverhältnis in der Klinik für Angiologie des Universitätsspitals U.________. Diese hatte für ihre Angestellten bei der B.________ Zusatzversicherung (Beklagte, Beschwerdegegnerin) eine kollektive Krankentaggeldversicherung abgeschlossen. Am 30. April 2015 schloss die Klägerin mit dem Kantonsspital V.________ einen unbefristeten Arbeitsvertrag als Oberärztin ab, gültig ab 1. Februar 2016. Am 11. September 2015 wurde das befristete Arbeitsverhältnis mit dem Universitätsspital per 31. Dezember 2015 einvernehmlich aufgelöst und der Beklagten die Beendigung des Arbeitsverhältnisses angezeigt. Die Klägerin erklärte dabei, dass sie an der Weiterführung der Versicherung interessiert sei und eine unverbindliche Offerte wünsche. Im November 2015 kam es bei der Klägerin zu einer Verstärkung der seit Mai 2015 vorhandenen Schmerzen im Bereich des rechten Iliosakralgelenks und zu einer Arbeitsunfähigkeit. Am 17. Dezember 2015 unterschrieb die Klägerin den Antrag auf Abschluss der X.________-Taggeldversicherung der Beklagten und füllte die spezifischen Fragen der Gesundheitsdeklaration aus. Sie führte darin die seit November 2015 bestehende Arbeitsunfähigkeit an. Aufgrund der fortdauernden Arbeitsunfähigkeit und aufgrund dessen, dass ein Stellenantritt per 1. Februar 2016 nicht möglich sein würde, löste das Kantonsspital V.________ am 6. Januar 2016 den Arbeitsvertrag mit der Klägerin auf. Am 13. Februar 2016 stellte die Klägerin Antrag auf Arbeitslosenentschädigung ab dem 1. Februar 2016. Der Klägerin wurde bis zum 29. Februar 2016 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert; ab dem 1. März 2016 eine 50%ige. Ab dem 1. März 2016 wurde die Klägerin beim Kantonsspital V.________ tätig, zunächst in einem reduzierten Pensum von 50 % und anschliessend, ab dem 1. Juni 2016, in einem Pensum von 80 %.