Citation: 2C_296/2019 E. 4.3.5

4.3.5. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, Erklärungen abzugeben, sei etwas anderes als "die eigene Tochter einem fremden Mann anzuvertrauen, damit sie dieser auf die Schweizer Botschaft bringe", überzeugen seine Ausführungen nicht: Im Rahmen der Grossfamilie war es bei einer Weigerung der Mutter ohne Weiteres möglich, die Tochter durch eine ihr bekannte Person zur DNA-Abklärung begleiten zu lassen. Auch der Beschwerdeführer selber hätte sich während eines Ferienaufenthalts hierum kümmern können. Als Alternative hätte er zumindest mit konkreten Unterlagen belegen müssen, dass er - etwa wegen Landesabwesenheit zum Zeitpunkt der Empfängnis - gar nicht der Vater von E.A.________ sein konnte; auch dies tat er nicht. Es kann nicht gesagt werden, dass von ihm ein nicht erbringbarer negativer Beweis verlangt wurde.