Citation: 2C_255/2019 E. F

Der Steuerpflichtige gelangte an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau, das die Beschwerde mit Entscheid VG.2018.125/E vom 5. Dezember 2018 abwies. Das Verwaltungsgericht erwog, die Frage, ob die Grundstücke auch nach dem 28. April 2011 noch Geschäftsvermögen gebildet hätten, sei entgegen der Ansicht der Steuerrekurskommission noch nicht rechtskräftig entschieden, wie es, das Verwaltungsgericht, dies im Übrigen schon im Entscheid VG.2015.200/E vom 23. November 2016 E. 1.4.2 dargestellt habe. In tatsächlicher Hinsicht sei davon auszugehen, dass der Erwerb des landwirtschaftlichen Gewerbes in V.________/TG mit einem Darlehen von Fr. 1'200'000.-- finanziert worden sei, das der Steuerpflichtige im Gegenzug zur Einräumung eines Kaufsrechts an den streitbetroffenen ausserkantonalen Grundstücken erhalten habe (Kaufrechtsvertrag vom 22. August 2005 mit B.________ bzw. später der C.________ AG). Er habe das Darlehen in seiner Buchhaltung passiviert und Ende 2011 aufgrund erfolgter Amortisation ausgebucht. Es sei daher offensichtlich und unbestritten geblieben, dass die ausserkantonalen Grundstücke einem geschäftlichen Zweck gedient hätten. Bemühungen im Hinblick auf den Verkauf an eine Drittperson seien nicht ersichtlich, wie der Steuerpflichtige auch insgesamt "völlig inaktiv" geblieben sei, was alles darauf hindeute, dass die Grundstücke bis zur Veräusserung Geschäftsvermögen gebildet hätten. Eine "objektivierte Willensäusserung", die auf eine Privatentnahme schliessen lasse, fehle. Mithin habe der Steuerpflichtige die Grundstücke im Dezember 2011 aus dem Geschäftsvermögen veräussert. Mit Blick auf das seither ergangene Urteil 2C_11/2011 vom 2. Dezember 2011 (BGE 138 II 32) finde Art. 18 Abs. 4 DBG keine Anwendung (E. 3). Soweit der Steuerpflichtige schliesslich rüge, die Ersatzbeschaffungsrückstellung sei zu gering ausgefallen, sei eine Ersatzbeschaffung (hier in der Form der Vorausbeschaffung) erst möglich, sobald die stillen Reserven auf dem veräusserten Gegenstand überhaupt realisiert worden seien, mithin im Dezember 2011. Bei einem unbestrittenen Buchwert des im Kanton Schwyz gelegenen Objekts von Fr. 150'259.-- (und einem Buchwert des Objekts im Kanton Thurgau von Fr. 3'140'475.--, wie die Steuerrekurskommission festgestellt hatte) ergebe sich eine maximale Abschreibung von Fr. 2'990'216.--. Die Überlegungen der Steuerrekurskommission seien zutreffend (E. 4).