Citation: 1B_81/2019 E. 4

Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz habe dem erwähnten Arrest entscheidende Bedeutung beigemessen. Der Vorfall, der zum Arrest geführt habe, sei jedoch nie näher geklärt worden. Die Vorinstanz hätte den Beschwerdeführer daher vor ihrem Entscheid dazu anhören müssen. Indem sie das unterlassen habe, habe sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Die Rüge ist unbegründet. Dass die Vorinstanz den Arrest bei der Prüfung der Möglichkeit der bedingten Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe nach Art. 86 Abs. 1 StGB berücksichtigen würde, war für den Beschwerdeführer voraussehbar. Die Vorinstanz stützte ihren Entscheid insoweit nicht auf einen Gesichtspunkt, mit dem der Beschwerdeführer nicht rechnen musste. Deshalb hatte die Vorinstanz keinen Anlass, ihn vor ihrem Entscheid zum Arrest anzuhören (vgl. zur amtlichen Publikation bestimmtes Urteil 1C_393/2018 vom 14. Dezember 2018 E. 3.1 mit Hinweisen); dies umso weniger, als sich der Beschwerdeführer im Entlassungsgesuch (Ziff. 7) in der Sache bereits dazu geäussert hatte.