Citation: 8C_240/2015 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, bei der im Gutachten vom 28. Juni 2013 attestierten Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer leidensadaptierten Tätigkeit handle es sich um die in Anbetracht der ausführlich diskutierten Foerster-Kriterien noch zumutbare Restarbeitsfähigkeit. Eine somatoforme Schmerzstörung könne in Verbindung mit einer mittelgradigen depressiven Störung eine IV-rechtliche Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit bewirken und somit zu einer teilweisen Unüberwindbarkeit der Beschwerden und zu einer teilweisen Invalidisierung führen. Es lägen daher keine zwingenden rechtlichen Gründe vor, von der schlüssig und widerspruchsfrei begründeten Meinung der medizinischen Experten abzuweichen. Des Weiteren bringt die Beschwerdeführerin im Wesentlichen vor, sie werde durch das Abweichen von der gutachterlich attestierten Arbeitsunfähigkeit im Vergleich mit denjenigen Versicherten, bei denen eine anhaltende depressive Störung ohne körperliches Syndrom bestehe, rechtlich anders behandelt, obwohl die mittelgradige Depression als Ursache der Arbeitsunfähigkeit dieselben Auswirkungen habe, was eine Verletzung von Art. 8 Abs. 2 BV sowie von Art. 6 Abs. 1 EMRK darstelle.