Citation: 2C_289/2007 09.10.2007 E. 1

1.1 Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts ist nach Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG; SR 173.110) ergangen, weshalb dieses Gesetz und nicht mehr das Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) anwendbar ist (vgl. Art. 132 Abs. 1 BGG). 1.2 Gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Ausländerrechts unzulässig gegen Entscheide betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. 1.3 Gemäss Art. 17 Abs. 2 Satz 3 ANAG haben ledige Kinder von Ausländern, die in der Schweiz niedergelassen sind, Anspruch auf Einbezug in die Niederlassungsbewilligung ihrer Eltern, wenn sie mit diesen zusammenwohnen und noch nicht 18 Jahre alt sind. Der Beschwerdeführer als Vater der drei nachzuziehenden Kinder ist im Besitz der Niederlassungsbewilligung. Er hat am 4. August 2005 um Familiennachzug ersucht. Die Tochter und die beiden Söhne waren zu diesem - im Rahmen von Art. 17 Abs. 2 ANAG massgeblichen - Zeitpunkt (BGE 130 II 137 E. 2 S. 141) noch nicht 18 Jahre alt. Damit besteht ein grundsätzlicher Anspruch auf Einbezug der drei Kinder in die Niederlassungsbewilligung ihres Vaters. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist daher zulässig. Der Beschwerdeführer ist hierzu legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Da die drei Kinder auch heute noch nicht 18 Jahre alt sind, kann sich der Beschwerdeführer für deren Nachzug im Übrigen auch auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 BV berufen, wofür nach der Rechtsprechung auf die Rechts- und Sachlage im Zeitpunkt des bundesgerichtlichen Entscheides abzustellen ist (BGE 129 II 11 E. 2 S. 13). 1.4 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. 97 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz lege ihrem Urteil einen offensichtlich falschen Sachverhalt zugrunde, indem sie nicht berücksichtige, dass es sich bei den Verlustscheinen und Betreibungen um bereits bestehende alte Schulden handle, sondern vorbringe, dass der Beschwerdeführer seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Fiskus, der Krankenkasse, der SUVA und der Sozialversicherungsanstalt nach wie vor nicht nachkomme. Es sei aber so, dass der Beschwerdeführer mit der Einreichung eines neuen Familiennachzugsgesuches gewartet habe, bis sich seine finanzielle Situation wieder stabilisiert habe. Aus dem Auszug des Betreibungsamtes St. Gallen vom 24. November 2005 geht indessen hervor, dass im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung im Jahre 2005 fünf Betreibungen im Gesamtbetrage von Fr. 39'732.50 hängig waren. Insofern besteht kein Grund, von den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz abzuweichen. Deren blosse Bestreitung oder die Wiederholung einer davon abweichendenden Behauptung reicht nicht aus, um eine Feststellung als qualifiziert mangelhaft erscheinen zu lassen (vgl. Art. 97 BGG).