Citation: 7B_281/2022 E. 3.5

3.5. In der Sache stellt die Beschwerdeführerin den Feststellungen der Vorinstanz zum subjektiven Tatbestand über weite Strecken ihre eigene Sicht der Dinge entgegen, ohne eine Verletzung des Willkürverbots zu rügen oder darzutun. Damit ist sie nicht zu hören. Selbst wenn die Beschwerdeführerin etwa, wie sie vorbringt, bei der Benutzung der Kreditkarte "im Wissen um die konkreten Kartenhandhabungen in der Chefetage des Wealth Management durch Vorgesetzte und Chefsekretärinnen keine Bedenken mehr gehegt" haben sollte, stünde dies nicht im Widerspruch zu ihrem von der Vorinstanz festgestellten Bewusstsein, dass sie die Geschäftskreditkarte nicht für private Bezüge und Besorgungen verwenden durfte. Da die Beschwerdeführerin die anvertrauten Vermögenswerte bewusst zu ihrem eigenen Nutzen brauchte, namentlich für privates Vergnügen und private Besorgungen, geht die Vorinstanz auch zutreffend von einer Absicht unrechtmässiger Bereicherung aus. Die Rüge ist unbegründet, soweit sie den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG überhaupt zu genügen vermag, und der Schuldspruch wegen mehrfacher Veruntreuung ist zu bestätigen.