Citation: 6B_504/2012 E. 2.5

2.5. Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe die Aussagen namentlich der Zeugen B.________ und C.________ willkürlich gewürdigt (Beschwerde, S. 49-52). Dieser Ansicht ist nicht zu folgen. B.________, eine Nachbarin und Bekannte, und C.________, die Tante der Beschwerdegegnerin 2, beschrieben deren Zustand nach dem Verlassen des ehelichen Domizils am 18. Oktober 2008 übereinstimmend. B.________ stellte blaue Flecken an den Beinen und am Oberarm der Beschwerdegegnerin 2, trockenes Blut an der rechten Hand und an der Nase sowie Kratzer an der rechten Wangenseite fest. Diese Feststellungen der Zeugin stimmen nach der willkürfreien Auffassung der Vorinstanz mit den medizinischen Befunden überein (Entscheid, S. 32). Überdies nahm die Zeugin die Angst der Beschwerdegegnerin 2 wahr (Entscheid, S. 31 f.). F.________ beschrieb den Zustand der Beschwerdegegnerin 2 als "verängstigt, verwirrt, verloren" (Entscheid, 33). Auch C.________ stellte Nasenbluten, Verletzungen am Hals und an der rechten Gesichtshälfte sowie blaue Flecken fest (Entscheid, S. 33 f., S. 35). Daraus durfte die Vorinstanz willkürfrei schliessen, dass der von den Zeugen beschriebene Zustand der Beschwerdegegnerin 2 zu den Erlebnissen passe, wie diese sie schildere. Soweit der Beschwerdeführer das häufige Weinen der Beschwerdegegnerin 2, welches die Zeuginnen E.________ und D.________ hörten, mit einer allfälligen psychischen Krankheit zu erklären versucht, ist seine Kritik appellatorisch (Beschwerde, S. 52).