Citation: 5A_9/2021 E. 1

A.________ hat bei B.________ das Pferd "C.________" in Pension. Ihrem Herausgabeanspruch hält dieser ein Retentionsrecht wegen Nichtbezahlung von Pensionsbeiträgen, Hufschmidrechnungen und dergleichen entgegen. Darauf klagte A.________ beim Bezirksgericht Brugg mit diversen Anträgen (Herausgabe von Pferdepass und Eigentumsurkunde des Freibergerpferdes "C.________" [Ziff. 1], Vorenthalt / Diebstahl von Freibergerpferd "C.________" [Ziff. 2], schwere Körperverletzung am Freibergerpferd "C.________" (kastriert ohne Erlaubnis, in der Kenntnis, dass das Pferd Hengst bleiben soll) [Ziff. 3], Schadenersatz und Genugtuung [Ziff. 4], Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Rechtsbeistand [Ziff. 5]). Mit Verfügung vom 11. April 2019 im vereinfachten Verfahren erteilte das Bezirksgericht zunächst die unentgeltliche Rechtspflege. Am 12. Februar 2020 fand eine Instruktionsverhandlung statt. Auf Verfügung vom 13. Februar 2020 hin reichte A.________ am 31. März 2020 eine "verbesserte" Klage ein, in welcher sie nebst der strafbewehrten Herausgabe des Pferdes, des Pferdepasses und der Eigentumsurkunde auch Schadenersatz von mindestens Fr. 6'595'760.-- und Genugtuung von mindestens Fr. 50'000.-- sowie die Weiterführung im ordentlichen Verfahren verlangte. Mit Verfügung vom 19. Mai 2020 wurde eine Überführung ins ordentliche Verfahren angeordnet. Mit weiterer Verfügung vom 13. Februar 2020 entzog das Bezirksgericht der Klägerin die unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Verfahrens. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 25. November 2020 ab. Hiergegen hat A.________ am 30. Dezember 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht. Am 5. und 14. Januar 2021 hat sie weitere Eingaben nachgereicht.