Citation: 8C_374/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte in diesem Zusammenhang fest, per 31. August 2019 seien die Folgen des Unfallereignisses vom 7. Juni 2013 resp. des Rückfalles vom 30. Juli 2018 nach Aktenlage soweit abgeheilt gewesen, dass von einer weiteren ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustands mehr habe erwartet werden können. Sie prüfte sodann, ob zu jenem Zeitpunkt noch Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung im Gange waren (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG) und bejahendenfalls, ob die Ausbildung zur medizinischen Sekretärin geeignet sei, den Invaliditätsgrad zu beeinflussen. Beide Fragen verneinte sie. Zum einen handle es sich bei der von der IV-Stelle erteilten Kostengutsprache für die Ausbildung zur medizinischen Sekretärin um eine Massnahme der Frühintervention und nicht um eine eigentliche Eingliederungsmassnahme nach Art. 8 ff. IVG, weshalb die Beschwerdegegnerin nicht mit dem Fallabschluss habe zuwarten müssen. Zum anderen habe der Ausbildungskurs zur medizinischen Sekretärin keine Auswirkungen auf das hypothetisch unfallbedingt auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt zumutbarerweise erzielbare Invalideneinkommen und damit auf den Invaliditätsgrad. Mithin würde der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung an dem von der Beschwerdegegnerin berechneten Mindesteinkommen nichts ändern.