Citation: 2C_379/2024 E. 3.1

3.1. Vorliegend hat die Vorinstanz die Rechtsgrundlagen der Schulpflicht sowie die damit verbundenen Pflichten der Eltern dargelegt (vgl. Art. 19 und Art. 62 BV; Art. 68 des Gesetzes [des Kantons Graubünden] vom 21. März 2012 über die Volksschulen des Kantons Graubünden [Schulgesetz/GR; BR 421.000]). Gestützt auf die ihr vorliegenden Akten hat sie in sachverhaltlicher Hinsicht festgehalten, dass die Beschwerdeführer ihre Kinder vom 1. November 2022 bis mindestens zum 1. Februar 2023 nicht zur Schule geschickt hätten, ohne dass hierfür eine Entschuldigung (in Form eines ärztlichen Zeugnisses) oder zwingende Gründe - insbesondere eine Notsituation oder eine durch die Eltern abzuwendende akute Kindeswohlgefährdung - vorgelegen hätten. Dabei hat die Vorinstanz insbesondere berücksichtigt, dass ab dem 1. November 2022 kein ärztliches Zeugnis mehr vorgelegen habe. Auch seien keine aussergewöhnlichen oder schwierigen Umstände, namentlich in Bezug auf die Lern- und Aufnahmefähigkeit der Kinder, aktenkundig, sodass nicht ersichtlich sei, inwiefern die schulische Situation derart kritisch gewesen sein soll, dass sie ein eigenmächti-ges Handeln der Eltern gerechtfertigt hätte. Vor diesem Hintergrund hat das Verwaltungsgericht erwogen, dass die Beschwerdeführer die Schulpflicht i.S.v. Art. 68 Abs. 1 Schulgesetz/GR verletzt hätten, was gestützt auf Art. 96 Schulgesetz/GR mit einer Busse bis zu Fr. 5'000.-- zu sanktionieren sei. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht die Höhe der Busse von Fr. 1'500.-- im Lichte der geltenden Praxis und unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände (Schwere des Verschuldens, finanzielle Verhältnisse der Beschwerdeführer) als verhältnismässig erachtet.