Citation: 8C_391/2023 E. 7.2

7.2. Mit ihrer Argumentation macht die Beschwerdeführerin im Kern geltend, dass sie aufgrund der gesundheitsbedingten Anforderungen an eine leidensangepasste Tätigkeit - d.h. wegen des erhöhten Pausenbedarfs und des Bedürfnisses nach einem gut strukturierten Arbeitsplatz - nicht in der Lage sei, den in der Tabelle TA1_tirage_skill_level der LSE 2018 ausgewiesenen und an das medizinisch zumutbare Pensum von 70 % angepassten Verdienst zu erzielen. Diesbezüglich ist ihr zu entgegnen, dass ihr auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt ein genügend breites Spektrum an angepassten Tätigkeiten im tiefsten Kompetenzniveau 1 offensteht, in denen sie über eine Arbeitsfähigkeit von 70 % verfügt. Soweit das kantonale Gericht einen Abzug vom Tabellenlohn verneinte, wird dies in der Beschwerde sodann nicht gerügt, womit sich Weiterungen an dieser Stelle erübrigen. Ohne Abzug resultiert der von der IV-Stelle und vom kantonalen Gericht berechnete Invaliditätsgrad von 30 %. Damit besteht kein Anspruch auf eine Invalidenrente (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG).