Citation: 1C_349/2018 E. 4.5.3

4.5.3. Ebenfalls lässt sich entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer keine Willkür darin erkennen, dass die Vorinstanz von einem guten Zusammenspiel zwischen dem Standort und dem Bauvorhaben ausgegangen ist. Obschon das Bauforum in seiner Stellungnahme den fehlenden Dialog mit dem Umfeld kritisierte, führte es nicht näher aus, worin dieser genau bestehen soll und welche ortstypischen Fragen nicht beantwortet werden. Zwar hat auch die NLK ausgeführt, der geplante Bau stelle keine Verbesserung im Vergleich zur heutigen Situation dar, da er wesentlich massiver in Erscheinung trete, durch seine Kompaktheit dominanter wirke und vom See her besser sichtbar sei. Die Vorinstanz verwies aber zu Recht darauf, dass die NLK auch positive Aspekte des Bauprojekts festgehalten habe. So begrüsste die NLK insbesondere die Verwendung von Naturstein zur Aufwertung der seeseitigen Betonmauer, sowie die Erhaltung der bestehenden Baumhecke entlang der Rischerstrasse und den Umstand, wonach der Hang unterhalb der Stützmauer weiterhin als einfache Wiese bestehen bleibt. Diesbezüglich stellte die NLK fest, bilde die landwirtschaftliche Nutzung einen harmonischen Übergang zum Seeufer. Im Übrigen hielt sie ausdrücklich fest, die Fassadenfarbe solle so gewählt werden, dass sich das neue Einfamilienhaus trotz seiner Ausdehnung optimal ins Landschaftsbild integriere. Ihre Ausführungen lassen daher darauf schliessen, dass sie nicht der Auffassung war, das Bauprojekt ordne sich überhaupt nicht in das Orts- und Landschaftsbild ein, sondern, dass sie das Bauvorhaben als bewilligungsfähig erachtete, sofern die Vorschläge betreffend Material- und Farbgebung sowie Umgebungsgestaltung (kräftige Büsche vorgelagert zur Mauer, erdfarbige und graue Farbtöne) umgesetzt werden.