Citation: 2D_51/2013 E. 2.3

2.3. Das Verwaltungsgericht hält fest, dass der Beschwerdeführer keine Bewilligungsverlängerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG in Verbindung mit Art. 42 bzw. 43 sowie 49 AuG beanspruchen könne; es fehle dazu an der Voraussetzung des ehelichen Zusammenlebens von mindestens drei Jahren bzw. an wichtigen Gründen für das Getrennleben; mit der ersten Ehefrau habe er nur gut ein Jahr, mit der zweiten weniger als ein Jahr zusammengelebt; die Frage, ob eine Scheinehe oder sonst wie missbräuchliche Berufung auf eine Ehe vorliege, könne damit offenblieben. Das Verwaltungsgericht erläutert zudem, dass und warum es an für eine Bewilligungsverlängerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG erforderlichen wichtigen persönlichen Gründen fehle. Die vom Beschwerdeführer gegen dieses Urteil erhobenen Rügen gehen an der Sache vorbei und entbehren einer nachvollziehbaren Begründung: Die Rüge, dem Beschwerdeführer sei das rechtliche Gehör verweigert worden (Art. 29 Abs. 2 BV), beruht auf der, wie die vorstehend wiedergegebene Zusammenfassung der vorinstanzlichen Erwägungen zeigt, offensichtlich unrichtigen Annahme, das Verwaltungsgericht sei ohne Prüfung der diesbezüglichen Einwendungen von einer Scheinehe ausgegangen. Dasselbe gilt hinsichtlich der Rüge, der Anspruch auf ein unparteiisches Gericht sei verletzt (Art. 30 Abs. 1 BV); diesbezüglich macht der Beschwerdeführer implizit geltend, er könne mehr als drei Jahre Ehegemeinschaft aufweisen, wobei er aber jegliche Auseinandersetzung mit den dabei massgeblichen Ausführungen des Verwaltungsgerichts zu Art. 49 AuG vermissen lässt.