Citation: 5A_214/2021 E. 2.5.1

2.5.1. Gemäss Art. 278 Abs. 2 SchKG stellt das Arrestgericht die Einsprache dem Arrestgesuchsteller (als Beteiligtem) zu und gibt ihm Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Bestimmung verbietet es dem Arrestgericht, unmittelbar nach Eingang einen Entscheid zu fällen, ohne dem Arrestgläubiger das rechtliche Gehör zu gewähren (REISER, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 35 f. zu Art. 278; GILLIÉRON, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, Bd. IV, 2003, N. 81 zu Art. 278).