Citation: 1E.11/2002 18.11.2002 E. 1

Die Entscheide der Eidgenössischen Schätzungskommissionen und deren Präsidenten sind mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar (Art. 77 Abs. 1 und 2 des Bundesgesetzes vom 20. Juni 1930 über die Enteignung [EntG; SR 711], Art. 98 lit. e und 115 OG; BGE 109 Ib 130 E. 1a, 112 Ib 417 E. 2 b und c S. 420 ff.). Das Bundesgericht wendet im Verfahren nach Art. 77 EntG das Recht von Amtes wegen an und überprüft die Sachverhaltsfeststellungen frei (BGE 119 Ib 447 E. 1b). Bildet der Entscheid des Schätzungskommissions-Präsidenten - wie hier - eine erstinstanzliche Verfügung über eine öffentlichrechtliche Entschädigung, so kann neben den Rügen der unrichtigen Sachverhaltsfeststellung und der Bundesrechtsverletzung auch der Vorwurf der Unangemessenheit erhoben werden (Art. 104 lit. c Ziff. 1 OG). Auf die form- und fristgerecht eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demnach einzutreten.