Citation: 8C_949/2009 28.04.2010 E. 6

Im vorinstanzlichen Verfahren hat der Versicherte das von der Invalidenversicherung in Auftrag gegebene Gutachten der Gutachterstelle Y.________ vom 17. Juni 2008 eingereicht. Daraus ergibt sich, dass damals aus rheumatologischer Sicht im bisherigen Beruf und in verwandten, körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeiten ohne monotone Körperhaltungen und ohne Heben, Stossen oder Ziehen von Lasten von mehr als 5 bis 7,5 kg, keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr bestand. Lediglich Arbeiten auf Leitern oder Gerüsten oder solche mit Sturzgefahr waren nach Einschätzung der Gutachter nicht möglich. Auch aus neurologischer Sicht war der Versicherte am 17. Juni 2008 trotz der Peroneus-Läsion rechts, der multifaktoriell bedingten Gangstörung (im Rahmen der Diagnosen der linksbetonten bilateralen vestibulären Funktionsstörung und der posttraumatischen Peroneus-Läsion rechts) sowie der vestibulären Funktionsstörung unklarer Ätiologie nur insofern beeinträchtigt, als die Gutachter Tätigkeiten mit möglichem Sturzrisiko als ungeeignet erachteten. Es bestand indessen für den angestammten Beruf als auch eine andere, dem körperlichen Leiden angepasste Beschäftigung eine reduzierte Arbeitsfähigkeit von 60 % aus psychiatrischen und neuropsychologischen Gründen.