Citation: 1B_507/2019 E. 2.4

2.4. Aus dem angefochtenen Beschluss geht hervor, der Beschwerdeführer begründe seinen Antrag um Wechsel der Verteidigung hauptsächlich damit, dass er seit ungefähr September 2018 keine Unterstützung von seiner amtlichen Verteidigerin mehr erfahre, er die Stellungnahmen selber verfassen müsse, seitens seiner amtlichen Verteidigerin keine eigene Verteidigungsleistung mehr bestehe, seine Verteidigungsrechte nicht verfolgt würden, die amtliche Verteidigerin die Haftfrage nicht weiter verfolgt und die Möglichkeiten einer zeitlichen Beschränkung der Haft nicht sorgfältig abgeklärt habe. Weiter ging die Vorinstanz auf die Vorbringen des Beschwerdeführers ein, seine amtliche Verteidigerin habe ihn während der Untersuchungshaft zu selten besucht, zu wenige Eingaben getätigt und zu wenig mit ihm kommuniziert. Zwar fiel die Begründung der Vorinstanz knapp aus. Im Umstand, dass sich diese nicht mit allen vom Beschwerdeführer vorgebrachten Argumenten einzeln auseinandergesetzt hat, ist jedoch keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zu sehen. Auch ist eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vorliegend zu verneinen.