Citation: 6B_197/2021 E. 2.4.5

2.4.5. Was der Beschwerdeführer im Weiteren gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung namentlich in Bezug auf die Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden vorbringt, geht nicht über eine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid hinaus. Darauf tritt das Bundesgericht nicht ein. So ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass das an der Abfüllanlage tätige Personal nur ungenügend für die von nicht-ableitfähigen IBC ausgehenden Gefahren sensibilisiert wurde; damit im Zusammenhang stehende Schulungen waren einzig theoretischer Natur (wie etwa die interne Schulung betreffend Herstellvorschrift im Jahr 2012, bei welcher diese zwar "Schritt für Schritt" durchgegangen wurde, jedoch lediglich abstrakt, d.h. ohne praktische Beispiele, Vorführungen oder Anwendungen) und waren vorliegend nicht hinreichend, um das Personal für die drohenden erheblichen Gefahren zu sensibilisieren (vgl. Urteil S. 41 f. E. 5.4). Der Umstand, dass G.________ aussagte, er wisse, dass es ableitfähige und nicht-ableitfähige IBC gäbe, sowie dass ihm bekannt war, dass die Kontrolle des Erdungskabels durchzuführen sei (Beschwerde S. 12 Ziff. 24 f. und S. 15 Ziff. 30), vermag entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nichts an diesem Beweisergebnis zu ändern.