Citation: 9C_468/2017 E. 4.2.2

4.2.2. Anders als der Beschwerdeführer glauben zu machen versucht, hat die Vorinstanz nicht bloss "vom Wegfallen der Depression auf die Überwindbarkeit der chronischen Schmerzstörung" geschlossen. Vielmehr hat sie festgestellt, dass im SMAB-Gutachten eine Depression nicht mehr ausgewiesen sei, und erheblich mehr Ressourcen des Beschwerdeführers vorhanden seien. Dies ergebe sich u.a. aus seinem aktiven und geregelten Tagesablauf, bei dem er auch soziale Kontakte pflege. Zudem gehe er regelmässig in sein Heimatland in die Ferien; er habe in den letzten zwei Jahren vor der Begutachtung keine Psychopharmaka mehr benötigt, und es liege eine ausgeprägte Krankheitsüberzeugung vor. Demgegenüber bestehe mit dem behinderten Sohn eine familiäre Belastungssituation; ausserdem lägen eine weitgehende (Schmerz-) Therapieresistenz und eine akzentuierte Persönlichkeit vor. Diese Umstände seien von den Experten insoweit berücksichtigt worden, als dem Versicherten zwar nicht mehr die bisherige, aber eine angepasste Tätigkeit zumutbar sei. Dass diese Feststellungen offensichtlich unrichtig sein sollen, ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht (vgl. E. 1). Damit hat die Vorinstanz nachvollziehbar dargelegt, weshalb das SMAB-Gutachten auch im Lichte der Rechtsprechung von BGE 141 V 281 den Anforderungen an die Beweiskraft genügt. Somit bleibt auch die auf dem Gutachten beruhende Feststellung betreffend die Arbeitsfähigkeit (E. 3.1) verbindlich (E. 1).