Citation: 7B_783/2023 E. 8.4.3

8.4.3. Damit die Täterin nicht dem Risiko einer Doppelbezahlung ausgesetzt ist (siehe auch BGE 139 IV 209 E. 5.3 in fine; Urteile 6B_1166/2023 vom 13. Juni 2024 E. 2.3, zur Publikation bestimmt; 6B_1360/2019 vom 20. November 2020 E. 3.4.1 in fine) darf die Ersatzforderung aber nur unter dem Vorbehalt angeordnet werden, dass diese der Täterin zurückerstattet wird, sollte sie der Geschädigten direkt Ersatz leisten. Einen solchen Vorbehalt hat die Vorinstanz vorliegend angebracht (angefochtenes Urteil S. 90 f.). Die Beschwerdeführerin macht zudem nicht geltend, der SVA SG den eingetretenen Schaden bereits ersetzt zu haben. Folglich hält die von der Vorinstanz für den gewerbsmässigen Betrug angeordnete Ersatzforderung vor Bundesrecht stand.