Citation: U 225/03 25.06.2004 E. 4

4.1 Die Vorinstanz hat gestützt auf die verfügbaren ärztlichen Berichte, Beurteilungen und Zeugnisse (vgl. Erw. 5 und 6.1 hienach) zu Recht festgestellt, dass ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen der Berufskrankheit und den psychischen Beschwerden der Beschwerdeführerin zumindest im Sinne einer Teilursache überwiegend wahrscheinlich ist. Die Beschwerdegegnerin bestreitet dies nicht. 4.2 Hingegen verneinen beide das Vorliegen der erforderlichen adäquaten Kausalität. Sie berufen sich dabei auf die vom Psychiater Dr. med. C.________ am 4. Dezember 2002 abgegebene Kurzbeurteilung, in welcher dieser als beratender Psychiater der Beschwerdegegnerin zum Schluss kam, dass für die Entwicklung zum depressiven Beschwerdebild der Beschwerdeführerin eine Reihe von Ursachen eine entscheidende Rolle gespielt hätten. Am plausibelsten dafür seien psychosoziale Belastungen, so die mehrfache Überforderung der Beschwerdeführerin als Mutter von drei Kindern, Hausfrau und Arbeiterin, ihre schlechte Integration in der Schweiz und ihre mangelhaften Deutschkenntnisse. Zudem sei sie krankheitsanfällig und leide unter Schmerzen im rheumatologischen Bereich und Kopfschmerzen. Dr. med. C.________ bezeichnete es zwar als möglich, dass das Handekzem als Ursache hier ebenfalls eine Rolle spielt, er wies aber darauf hin, dass aus psychiatrischer Sicht die Entwicklung einer psychischen Störung nicht als typische Folge eines Ekzems bekannt sei.