Citation: 2P.78/2000 10.08.2000 E. A

A.-I.M.________, Staatsangehörige von Aserbaidschan, reiste im April 1994 in die Schweiz ein und arbeitete in der Folge mit Kurzaufenthaltsbewilligungen als Tänzerin oder Barmaid in verschiedenen Lokalen in den Kantonen Graubünden und St. Gallen. Am 24. Februar 1995 heiratete sie den in der Schweiz niedergelassenen jugoslawischen Staatsangehörigen M.M.________ und erhielt gestützt darauf eine Aufenthaltsbewilligung für den Kanton Graubünden. Das Ehepaar hat eine Tochter, K.M.________, geboren am 3. Januar 1997. Da gegen M.M.________ seit 11. Januar 1996 ein Ausweisungsverfahren hängig war, wurde die am 2. Mai 1996 abgelaufene Aufenthaltsbewilligung von I.M.________ nicht erneuert, und der Tochter K.M.________ wurde keine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Hingegen wurde I.M.________ und K.M.________ gestattet, sich bis zum Abschluss des Ausweisungsverfahrens gegen M.M.________ in der Schweiz aufzuhalten. Am 19./23. Februar 1998 wurde M.M.________ aus der Schweiz ausgewiesen; die Ausweisung ist rechtskräftig (Urteil des Bundesgerichts vom 22. April 1999). Am 30. Juli 1999 lehnte es die Fremdenpolizei des Kantons Graubünden ab, I.M.________ die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern bzw. der Tochter K.M.________ eine solche zu erteilen; zugleich wurde gegen beide die Wegweisung angeordnet. Das Justiz-, Polizei- und Sanitätsdepartement des Kantons Graubünden wies die gegen diese Verfügung erhobene Beschwerde ab, und ein Rekurs an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden (Urteil vom 22. Februar 2000) blieb erfolglos.