Citation: 6B_640/2024 E. 2.5.5

2.5.5. Schliesslich setzt sich die Vorinstanz mit den Wiedereingliederungsmöglichkeiten des Beschwerdeführers in seinem Heimatland Sri Lanka auseinander. Sie erwägt, trotz seiner langen Aufenthaltsdauer in der Schweiz wäre eine Wiedereingliederung in Sri Lanka zwar mit allfälligen Schwierigkeiten verbunden, insgesamt aber nicht unmöglich. Der Beschwerdeführer verfüge über gute Kenntnisse der heimatlichen Sprache und sei mit der dortigen Kultur und den Gegebenheiten vertraut und mit einer Landsfrau verheiratet. Die Vorinstanz führt weiter aus, der Beschwerdeführer verfüge in Sri Lanka nach wie vor über ein intaktes soziales Netzwerk, auf das er im Falle einer Eingliederung zurückgreifen könnte. In beruflicher Hinsicht wäre es für ihn ohne abgeschlossene Berufsausbildung sicher nicht leicht, aber nicht unbedingt schwieriger als in der Schweiz, Fuss zu fassen. Die Rügen des Beschwerdeführers sind auch in dieser Hinsicht grösstenteils appellatorischer Natur. Der Umstand, dass sein Einkommen bedeutend tiefer wäre als in der Schweiz, ist unbeachtlich. Ein allenfalls günstigeres wirtschaftliches Fortkommen in der Schweiz vermag einen Härtefall bzw. einen Verbleib in der Schweiz nicht zu begründen (vgl. Urteil 6B_1123/2020 vom 2. März 2021 E. 3.3.7). Es mag zutreffen, dass das soziale Netzwerk des Beschwerdeführers hauptsächlich in der Schweiz ist. Dennoch ist entgegen seiner Auffassung durchaus von einem sozialen Empfangsraum auszugehen, leben doch seine Mutter, sein bester Freund sowie Verwandte seiner Ehefrau in Sri Lanka. Insgesamt ist mit der Vorinstanz ohne Weiteres von intakten Wiedereingliederungsmöglichkeiten auszugehen und die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet. Auf seinen Einwand, er befürchte bei einem längeren Aufenthalt in Sri Lanka Repressalien, ist mangels rechtsgenüglicher Begründung ebenso wenig einzugehen.