Citation: 5A_97/2014 E. 2.3

2.3. Mit Bezug auf die obergerichtlichen Tatsachenfeststellungen bringt die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht keine Willkürrügen vor. Im Übrigen wären ihre Ausführungen auch inhaltlich nicht geeignet, eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung aufzuzeigen. So legt sie nicht dar, dass und an welcher Stelle sie den Verweis auf die Bücher der B.________ AG, in welchen das Darlehen figuriere, prozesskonform bereits im kantonalen Verfahren eingeführt hätte; im Übrigen wäre auch aufzuzeigen, dass die Beschwerdegegnerinnen tatsächlich Einsicht in die Bücher genommen hatten. Soweit die Beschwerdeführerin hierfür ein Memorandum vom 31. März 2006 anführt, handelt es sich - abgesehen vom fehlenden Nachweis des prozesskonformen Vorbringens im kantonalen Verfahren - um ein nach dem Tod des Erblassers erstelltes Dokument. Gleiches gilt für die schenkungshalber übertragenen 76 Namenaktien der B.________ AG. Die Beschwerdeführerin verweist als Beleg, wonach die Beschwerdegegnerinnen von der Unentgeltlichkeit der Übertragung gewusst hätten, auf das obergerichtlich erwähnte Schreiben vom 21. März 2006. Dieses ist, wie das Obergericht festgehalten hat, ebenfalls nach dem Tod des Erblassers verfasst worden und deshalb nicht geeignet, eine Kenntnis im Zeitpunkt des Todestages aufzuzeigen. Das Obergericht wäre auch diesbezüglich nicht in Willkür verfallen, soweit überhaupt eine taugliche Willkürrüge erhoben worden wäre. Ist demnach die obergerichtliche Tatsachenfeststellung, dass die Beschwerdegegnerinnen im Zeitpunkt des Todestages angesichts der auf Wohlstand schliessen lassenden Lebensführung des Erblassers keine Kenntnis von der Überschuldung und damit von einer möglichen Zahlungsunfähigkeit haben mussten, willkürfrei und kann mithin die Vermutung gemäss Art. 566 Abs. 2 ZGB von vornherein nicht greifen, stossen die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin im Zusammenhang mit der Auslegung dieser Norm (Verhältnis zwischen Überschuldung und offensichtlicher Zahlungsunfähigkeit) ebenso ins Leere wie die Ausführungen zu der in ihren Augen nicht oder jedenfalls nicht rechtzeitig erfolgten Annahme der Erbschaft durch die Beschwerdegegnerinnen.