Citation: 2C_179/2021 E. 4.2

4.2. Ob die Beschwerdeführer wie von der Vorinstanz festgehalten mit Verfügung vom 14. März 2013 für die Steuerperiode 2011 provisorisch veranlagt wurden, kann mangels Entscheidwesentlichkeit offenbleiben: Wenn, dann müsste diese Verfügung in den darauf folgenden Tagen den Beschwerdeführern zugestellt worden sein. Dass eine spätere Zustellung erfolgt sein soll, wird weder behauptet noch in den Akten dokumentiert (Art. 105 Abs. 2 BGG). Im Falle einer Zustellung wäre die fünfjährige Verjährungsfrist spätestens am 16. März 2013 unterbrochen worden bzw. hätte am 17. März 2013 neu zu laufen begonnen. Da jedoch eine allfällige weitere Unterbrechungshandlung, nämlich die Besprechung der Steuerverwaltung mit der E.________ AG, unbestrittenermassen erst am 12. Juli 2018 stattgefunden hat, wäre die relative Verjährungsfrist bereits am 19. März 2018 bzw. davor abgelaufen gewesen und die Verjährung damit bereits eingetreten (Zur Fristenberechnung vgl. MICHAEL BEUSCH, in: Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer DBG, Zweifel/Beusch [Hrsg.], 3. Aufl. 2017 [Kommentar schweizerisches Steuerrecht, DBG], N. 30 zu Art. 120 DBG; der 17. März 2018 ist ein Samstag, weshalb sich die Frist bis zum darauf folgenden Montag verlängert).