Citation: 9C_379/2022 E. 4.1

4.1. Wie erwähnt, überwies die Vorinstanz die Akten an die IV-Stelle, damit sie bezüglich des Unfallereignisses vom 8. April 2021 die mit Stellungnahme vom 11. Januar 2022 in Aussicht gestellten weiteren Abklärungen tätige. Ausgehend davon rügt die Beschwerdeführerin die Auferlegung von Gerichtskosten und die Verweigerung einer Parteientschädigung als bundesrechtswidrig. Der vorinstanzliche Kostenentscheid verletze Art. 61 lit. g ATSG, Art. 69 Abs. 1bis IVG und die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Verlegung der Verfahrenskosten und der Parteientschädigungen, namentlich den Grundsatz, wonach eine Rückweisung für ergänzende Abklärungen, wie im angefochtenen Urteil (E. 8.2) verfügt, als vollständiges Obsiegen gelte. Ihre Rechtsstellung werde verbessert, weil die IV-Stelle neu abklären müsse. Dies sei bei den Kostenfolgen entsprechend zu berücksichtigen.