Citation: 8C_584/2008 26.11.2008 E. 2

Zu prüfen ist, ob dem Beschwerdeführer auf Grund des am 14. September 2006 erlittenen Unfalles über den 31. Oktober 2007 hinaus ein Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung zusteht. 2.1 Das kantonale Gericht hat die Voraussetzungen für die Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) und für die einzelnen in Betracht fallenden Ansprüche, namentlich Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG), Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) und Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG) zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Richtig sind auch die Ausführungen über den für die Leistungspflicht rechtsprechungsgemäss erforderlichen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen versichertem Unfallereignis und darauf zurückzuführender gesundheitlicher Schädigung (BGE 129 V 177 E. 3 S. 181 ff. mit Hinweisen). Dasselbe gilt hinsichtlich der Bedeutung ärztlicher Angaben für die Kausalitätsbeurteilung und der Beweistauglichkeit medizinischer Berichte (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352). 2.2 Angesichts der umfangreichen, grösstenteils von der SUVA selbst veranlassten ärztlichen Abklärungen kann, entgegen der Argumentation in der Beschwerdeschrift, von einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zufolge ungenügender Abklärung des rechtserheblichen Sachverhalts keine Rede sein. Ergänzende Erhebungen jedenfalls erübrigen sich. Das erst im bundesgerichtlichen Verfahren mit einem Operationsbericht vom 7. Juli 2008 eingereichte Schreiben des Dr. med. C.________ vom 27. August 2008 kann schon deshalb nicht berücksichtigt werden, weil für die Beurteilung der Streitsache einzig die Verhältnisse massgebend sind, wie sie sich bis zum Erlass des angefochtenen Einspracheentscheids vom 3. Dezember 2007 verwirklicht haben (BGE 130 V 445 E. 1.2 S. 446 f. mit Hinweisen). Ob die erst später erfolgte Hüftoperation eine andere Beurteilung rechtfertigen und daher einen Rückkommenstitel bilden kann, wäre nach erfolgter Anmeldung gegebenenfalls von der SUVA zu prüfen. Anlass für die Beibringung der Dokumente des Dr. med. C.________ jedenfalls bildete nicht erst der angefochtene kantonale Entscheid, sodass diese als neue Beweismittel auf Grund von Art. 99 Abs. 1 BGG im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren nicht zulässig sind (E. 1 hievor). 2.3 Die SUVA wie auch die Vorinstanz haben sich mit der vorhandenen umfangreichen medizinischen Dokumentation eingehend befasst und daraus in nicht zu beanstandender Weise ihre Schlüsse gezogen. Dies betrifft sowohl die beschwerdeweise geltend gemachten rechtsseitigen Hüft- und Schulterbeschwerden einerseits als auch die nach dem erlittenen Unfall diagnostizierte HWS-Distorsion andererseits. Das Vorliegen eines Schädel-Hirntraumas wurde im kantonalen Entscheid mit überzeugender Begründung verneint. Körperliche Unfallfolgen können demnach nicht als erwiesen gelten. Im Übrigen gehört, wie die Vorinstanz zu Recht erkannte, der erlittene Unfall bei Weitem nicht zu den Ereignissen, welche zu einem Schleudertrauma führen, und auch das nach solchen Verletzungen häufig beobachtete typische Beschwerdebild ist nicht aufgetreten. Daher konnte die in BGE 134 V 109 verlangte polydisziplinäre Abklärung zur Prüfung der Frage nach der natürlichen Unfallkausalität der noch vorhandenen Beschwerden unterbleiben. SUVA und Vorinstanz sind unter den gegebenen Umständen im Rahmen der Adäquanzprüfung richtigerweise nach der in BGE 115 V 133 für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall erarbeiteten Rechtsprechung vorgegangen. Dass danach - unter Ausserachtlassung psychischer Faktoren (vgl. BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 f.) - von den für eine Bejahung der Adäquanz erforderlichen Kriterien keines erfüllt ist, wurde im kantonalen Entscheid mit nachvollziehbarer und einleuchtender Begründung aufgezeigt. Auch unter Berücksichtigung der Einwände des Beschwerdeführers ist dieser beizupflichten.