Citation: 6S.87/2004 12.05.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer ist ferner der Ansicht, dass er durch die Umwandlung der Busse in Haft doppelt bestraft würde, da er bereits zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden sei. Das Obergericht des Kantons Zürich hat den Beschwerdeführer - wie bereits bemerkt - wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand etc. zu einer zwölfmonatigen Gefängnisstrafe und einer Busse von Fr. 2000.-- verurteilt. Da der Beschwerdeführer die ausgesprochene Busse schuldhaft nicht bezahlt hat, ist die Vorinstanz in Anwendung der gesetzlichen Regelung zur Umwandlung der Busse geschritten. Von einer Doppelbestrafung kann hier nicht gesprochen werden. Denn die Umwandlungsstrafe ist eine blosse Ergänzung des Bussenentscheids und bezweckt lediglich, den auf Geldleistung gerichteten Strafanspruch des Staates in anderer Form vollziehbar zu machen (BGE 129 IV 212 E. 2.3, 124 IV 205 E. 8b).