Citation: 5A_36/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Angesichts dieser Vorgaben und mit Rücksicht auf das Ermessen, auf das die kantonalen Instanzen bei der Festsetzung des nachehelichen Unterhalts verwiesen sind (Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a), ist der angefochtene Entscheid auch bezüglich der erwähnten Streitpunkte nicht zu beanstanden. Dass die Kosten für Kommunikationstechnologien und -mittel (Mobilfunk, Internet, WLAN etc.) in der vorinstanzlichen Berechnung des gebührenden Unterhalts, etwa in einer usanzgemässen Kommunikationspauschale, gänzlich unberücksichtigt geblieben wären, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Weshalb die Vorinstanz ihr Ermessen bundesrechtswidrig ausübt, wenn sie ihm darüber hinaus nicht auch noch monatlich Fr. 128.-- allein für die Anschaffung entsprechender Endgeräte anrechnet, ist der Beschwerde nicht zu entnehmen und auch nicht ersichtlich. Was die Ausgaben für eine Haushaltshilfe angeht, lässt der blosse Umstand, dass beide Ehegatten erwerbstätig waren, solche Kosten nicht als Bestandteil des familienrechtlichen Existenzminimums erscheinen. Bezüglich der geltend gemachten Autoreparaturkosten von knapp Fr. 10'000.-- pro Jahr weist das Kantonsgericht darauf hin, dass die eingereichten Rechnungen zwei verschiedene Jahre betreffen. Inwiefern die fraglichen Kosten auch unter Berücksichtigung dieses Umstands nicht mit der Kilometerpauschale von 70 Rp. gedeckt werden können, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Sofern er sich darüber beklagt, dass sich die Vorinstanz auf eine Internetseite des Touring Clubs Schweiz stützt, übersieht er, dass die Autokosten auch nach den Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums die variablen Kosten umfassen, zu denen u.a. die Instandhaltungskosten zählen. Dass die Ausgaben für Fahrzeugreparaturen in diese Kategorie fallen, stellt der Beschwerdeführer nicht in Abrede. Auch die Anwendung einer Kilometerpauschale von 70 Rp. beanstandet er nicht, weder dem Grundsatz noch der Höhe nach.