Citation: I 380/02 09.01.2003 E. A

M.________, geboren 1958, besuchte in ihrer Heimat Bosnien-Herzegowina die Grundschule und ein Jahr Gymnasium. Im Jahre 1988 kam sie mit ihrem Ehemann in die Schweiz und arbeitete seit März 1990 vollzeitlich als Service-Angestellte im Hotel F.________. Wegen gesundheitlichen Problemen von M.________ löste der Arbeitgeber das Anstellungsverhältnis per 30. Juni 1999 auf. Am 23. November 1999 meldete sich diese bei der Invalidenversicherung zum Rentenbezug an. Die IV-Stelle Bern zog einen Bericht des Hausarztes der Versicherten, Dr. med. F.________, allgemeine Medizin FMH, vom 19. Januar 2000 bei und liess M.________ an der medizinischen Abklärungsstelle der Universitätskliniken X.________ (MEDAS) begutachten. Dabei wurden ein psychiatrisches Untergutachten (Frau N.________, med. pract., Assistenzärztin und Dr. med. V.________, Oberarzt vom 24. Juli 2000), ein rheumatologisches Teilgutachten (Dr. med. W.________, Assistenzarzt, Dr. med. G.________, Stv. Oberarzt und PD Dr. med. H.________, Oberarzt vom 25. Juli 2000) und ein Gesamtgutachten (Dr. med. T.________, fallverantwortliche Ärztin und PD Dr. med. B.________, Leiter MEDAS) vom 2. Oktober 2000 erstellt. Gestützt darauf lehnte die IV-Stelle das Rentenbegehren ab, da die invaliditätsbedingte Erwerbseinbusse kein rentenbegründendes Ausmass erreiche und die Versicherte mit einer adäquaten medizinisch-therapeutischen Behandlung wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit erlangen könnte. Ohne Behinderung würde sie pro Jahr Fr. 51'696.-, mit Behinderung Fr. 34'150.- verdienen, was einen Invaliditätsgrad von 34% ergebe (Verfügung vom 6. März 2001).