Citation: 8C_789/2017 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz hat erwogen, die IV-Stelle habe im Rahmen des im Juli 2010 eingeleiteten, mit Mitteilung vom 25. Februar 2011 abgeschlossenen Revisionsverfahrens einen Auszug aus dem Individuellen Konto (IK), zwei Fragebögen für Arbeitgebende der B.________ AG, vom 20. Dezember 2010 sowie zwei Arztberichte eingeholt. Gemäss IK-Auszug habe der Versicherte bei der B.________ AG von Januar bis Juni 2008 ein Einkommen von Fr. 39'000.- erzielt. Laut Fragebögen der Arbeitgeberin habe der monatliche Lohn ab Januar 2009 Fr. 1'000.- betragen, was mit dem IK-Auszug für dieses Jahr übereinstimme. Die Entlöhnung für das Jahr 2008 habe die Arbeitgeberin nicht angegeben. Werde vom IK-Auszug ausgegangen, hätte der Versicherte hochgerechnet im Jahr 2008 ein Jahreseinkommen von Fr. 72'000.- erzielt, das deutlich über dem bei der Rentenzusprache ermittelten Invalideneinkommen von Fr. 26'247.- bei einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % liege. Somit hätten in dem ab dem im Juli 2010 durchgeführten Revisionsverfahren klare Hinweise für einen Revisionsgrund bestanden, welchem die IV-Stelle mittels zusätzlicher Abklärungen hätte nachgehen müssen. Indem sie davon abgesehen habe, habe sie den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Daher sei die Revisionsmitteilung vom 25. Februar 2011, mit welcher der Anspruch auf eine Dreiviertelsrente bestätigt worden sei, als zweifellos unrichtig einzustufen.