Citation: 6B_506/2019 E. A

X.________ wird vorgeworfen, sich der sexuellen Handlungen mit einem Kind (untauglicher Versuch) schuldig gemacht zu haben, indem er im Zeitraum vom 30. Juni 2016 bis 17. August 2016 in einem Chatforum gegenüber "Lars Huber", welcher ihm mitgeteilt hatte, er sei 13 Jahre alt, wiederholt auf ein mögliches Treffen und die Vornahme sexueller Handlungen anlässlich dieses Treffens zu sprechen gekommen sei. Am 17. August 2016 sei X.________ mit dem Auto von seinem Wohnort im Kanton Luzern nach Bern gefahren, und habe sich wie vereinbart in Bern an das angebliche Domizil von "Lars Huber" begeben. Dabei habe er Kondome mit sich geführt. Er habe dies mit der Vorstellung getan, dass der 13-jährige "Lars Huber" ihn in die Wohnung lassen würde, wo er anschliessend mit ihm sexuelle Handlungen vollziehen würde. Bei "Lars Huber" habe es sich um einen verdeckten Fahnder gehandelt und X.________ habe nach Betätigen der Hausglocke angehalten werden können. Das Regionalgericht Bern-Mittelland sprach X.________ am 1. Mai 2018 der sexuellen Handlungen mit einem Kind (untauglicher Versuch) und der Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig und bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 270 Tagessätzen zu Fr. 30.-- sowie einer Übertretungsbusse von Fr. 200.--. Weiter verfügte das Regionalgericht ein zehnjähriges Berufsverbot und ordnete die Bewährungshilfe sowie die Löschung des DNA-Profils und der erhobenen biometrischen erkennungsdienstlichen Daten nach Ablauf der gesetzlichen Frist an.