Citation: 5A_208/2024 E. A

A.a. A.________ (geb. 1984) und B.________ (geb. 1983) sind die nicht miteinander verheirateten Eltern von C.________ (geb. 2017). Seit dem 19. Mai 2018 leben die Eltern getrennt und seit August 2018 ist zwischen ihnen ein Verfahren betreffend Unterhalt und weitere Kinderbelange vor dem Bezirksgericht Zürich hängig. A.b. Am 17. September 2018 stellte A.________ ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen. Anlässlich einer Verhandlung vom 5. Dezember 2018 trafen die Parteien eine Vereinbarung und einigten sich insbesondere auf die gemeinsame elterliche Sorge sowie die alternierende Obhut mit wechselnder Betreuung und zivilrechtlichem Wohnsitz des Sohnes bei der Mutter. In den folgenden drei Jahren fanden weitere Gerichtsverhandlungen statt, die teilweise bezüglich Details der Regelungen zu anderslautenden Vereinbarungen führten. Teilweise einigten sich die Eltern auch aussergerichtlich auf andere Betreuungsregelungen. A.c. Nachdem im Juli 2021 eine Gefährdungsmeldung bei der KESB eingegangen war, erklärten sich die Parteien bereit, eine Eltern-/Familienberatung in Anspruch zu nehmen, wozu ihnen auch eine Weisung auferlegt worden war. Im Herbst 2021 zog B.________ mit dem Sohn zu ihrem neuen Partner nach U.________. A.d. Mit Eingabe vom 7. September 2021 verlangte A.________ zunächst superprovisorisch, B.________ sei unter anderem die Weisung zu erteilen, den Sohn weiterhin in die Kita D.________ in V.________ zu bringen. Das Bezirksgericht hiess diesen Antrag mit Verfügung vom 8. September 2021 gut. Weiter beantragte A.________, es sei ihm vorsorglich für die Dauer des Verfahrens die alleinige Obhut über C.________ zuzuteilen. Mit Entscheid vom 25. Juli 2022 stellte das Bezirksgericht den Sohn für die Dauer des Hauptsacheverfahrens per 1. August 2022 in die alleinige Obhut des Vaters, bei welchem auch sein Wohnsitz liege und wo er per August 2022 einzuschulen sei. Ferner regelte es das Besuchs- und Ferienrecht der Mutter, hob die Verpflichtung des Vaters, Kindesunterhalt für den Sohn an die Mutter zu bezahlen, per 1. August 2022 für die Dauer des Verfahrens auf und wies den Antrag des Vaters, die Mutter sei zu verpflichten, für die Dauer des Verfahrens Kindesunterhalt zu leisten, mangels Leistungsfähigkeit der Mutter ab.