Citation: 7B_275/2022 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt, die Polizei habe auf der Fotodokumentation gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers mittels eines Dreiecks die ungefähre Position der Fussgängerin zum Zeitpunkt der Kollision markiert. Den Fotos lasse sich keine eindeutige Kollisionsstelle auf der einen oder anderen Seite der Linie entnehmen. Die erste Instanz habe sich mit den vorhandenen Zeugenaussagen, den Aussagen des Beschwerdeführers und der Fotodokumentation der Polizei auseinandergesetzt und sei nach Würdigung der Beweise zum Schluss gekommen, dass die Kollisionsstelle sich zumindest knapp hinter der Linie "Verbot für Motorfahrzeuge" befunden habe. Die erstinstanzliche Sachverhaltsfeststellung sei damit nicht willkürlich.