Citation: 1A.212/2003 30.08.2004 E. 4

Im angefochtenen Entscheid wird das Nichteintreten auf die am 5. September 2003 erhobene Einsprache damit begründet, dass die Einsprachefrist versäumt worden sei. Der Beschwerdeführer habe bezüglich seiner Kontenverbindungen die banklagernde Korrespondenz mit der Bank A.________ vereinbart. Zwar habe die Bank die Verfügung vom 15. Februar 2002 offenbar nicht banklagernd abgelegt. Dies sei jedoch für die Frage des Fristenlaufs nicht erheblich. Entscheidend sei vielmehr, dass eine Banklagernd-Korrespondenzbeziehung zwischen dem Beschwerdeführer und der Bank bestanden habe. Selbst wenn die Bank eine zwischen ihr und dem Kunden bestehende zivilrechtliche Verpflichtung zur Ablage oder Weiterleitung von Korrespondenz verletzt hätte, sei die Verfügung seitens des BJ rechtsgenüglich eröffnet worden.