Citation: 6B_1437/2017 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz erwägt zunächst, Auslöser der vorliegend zu beurteilenden Ereignisse sei das nicht zurückbezahlte Darlehen über Fr. 20'000.-- aus der Übernahme einer Kontaktbar durch H.________, den Onkel von G.________, gewesen. Die Vorinstanz gibt anschliessend die Aussagen der Beteiligten zum Tathergang wieder, teilweise unter Verweis auf das erstinstanzliche Urteil, und unterzieht diese einer ausführlichen und umfassenden Würdigung. G.________ habe zum Ort, an den sie gefahren seien, detaillierte Angaben machen können. Seine Aussagen liessen sich auch mit denjenigen des Zeugen I.________ in Einklang bringen. G.________ habe zum weiteren Geschehen im Wesentlichen ausgeführt, der Beschwerdeführer habe ihn zunächst geohrfeigt und anschliessend massiv bedroht. Der Beschwerdeführer sei äusserst aggressiv gewesen und habe die Bezahlung von Fr. 20'000.-- verlangt. Es sei ihm schwarz vor Augen geworden. Anschliessend gibt die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers wieder. Der Beschwerdeführer habe bestritten, G.________ bedroht zu haben. Er habe ihm lediglich gesagt, er wolle sein Geld zurück und werde böse, wenn er betrogen werde. Die Vorinstanz bezeichnet die Aussagen des Beschwerdeführers als widersprüchlich und unglaubhaft. Sie untermauert diese Schlussfolgerungen unter anderem auch mit einem Beispiel. Nicht erstellen lasse sich, dass G.________ in das Fahrzeug des Beschwerdeführers gezwungen worden sei. Es sei daher zu Gunsten des Beschwerdeführers davon auszugehen, dass G.________ freiwillig eingestiegen sei. Bezüglich des Ohrfeigens und der massiven Drohungen gegen Leib und Leben seien die Aussagen von G.________ konstant, stimmig und widerspruchsfrei. Er habe den Beschwerdeführer nicht übermässig belastet. Auch habe er Unsicherheiten hinsichtlich des Geschehensablaufs zu Protokoll gegeben. Aufgrund der Drohungen sowie der Ohrfeige habe G.________ grosse Angst gehabt und die geforderte Summe von Fr. 20'000.-- bezahlt. Hingegen seien die Aussagen von G.________ zum Vorwurf, der Beschwerdeführer habe ihn mit einer Waffe bedroht, äusserst widersprüchlich. In diesem Punkt lasse sich der angeklagte Sachverhalt nicht erstellen. Gleiches gelte für die weiteren, in der Anklage enthaltenen Vorwürfe wie etwa, der Beschwerdeführer habe G.________ zur Bezahlung weiterer Fr. 5'000.-- zu nötigen versucht und ihn gedrängt, die Strafanzeige zurückzuziehen.