Citation: 5A_489/2010 06.12.2010 E. 5

5.1 Die Beschwerdeführer rügen vor Bundesgericht weiter, das Obergericht habe aktenwidrig angenommen, sie hätten ein Interesse am fraglichen Wegrecht (verstanden im Sinne der Beschwerdeführer, das heisst auch die Strasse an den See umfassend) im obergerichtlichen Verfahren nicht dargelegt (vgl. E. 3.3 oben). Da sie ein solches Interesse in ihrer Appellationsantwort sehr wohl an mehreren Stellen erläutert hätten, erweise sich die Sachverhaltsfeststellung des Obergerichts als willkürlich. 5.2 Nach Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Eine Sachverhaltsfeststellung ist dann willkürlich, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 129 I 173 E. 3.1 S. 178). 5.3 Wie aus den obigen Ausführungen ersichtlich wird, würde auch die Berücksichtigung des von den Beschwerdeführern geltend gemachten Interesses am fraglichen Wegrecht nichts am Ergebnis ändern, da dieses Interesse von vornherein nicht mit dem ursprünglichen übereinstimmt. Damit fehlt es an der Entscheidwesentlichkeit der gerügten Tatsachenfeststellung. Die Rüge erweist sich als unbegründet.