Citation: 4A_185/2017 E. 5

5. Die Klägerin erklärt sich damit einverstanden, dass die Beklagte auf dem Mietobjekt Baugrunduntersuchungen und Pfählungen vornimmt, bestehend aus maximal fünf Probepfählen, Installationen frühestens ab 30. Juni 2012, sowie aus Baggerschlitzen von maximal einem Meter Breite und maximal drei Metern Länge, Aushub frühestens ab 1. August 2012. [...]." Mit Bauentscheid vom 25. Oktober 2011 wurde der E.________ AG die beantragte baurechtliche Bewilligung verweigert. Der Baurechtsvertrag mit der Gesuchstellerin wurde mit Vereinbarung vom 8. Januar 2015 aufgehoben und das ursprünglich bis 4. April 2091 dauernde Baurecht hernach im Grundbuch gelöscht. In der Folge schloss die Gesuchstellerin mit dem Unternehmen F.________ einen Mietvertrag ab. Der Mietbeginn wurde ab Beendigung des Mietverhältnisses mit der Gesuchsgegnerin 1 festgelegt. Ende 2015 reichte das Unternehmen F.________ mit Zustimmung der Gesuchstellerin ein Baugesuch ein, das mit Bauentscheid der Bausektion der Stadt Zürich vom 1. März 2016 genehmigt wurde. Auf den von der Gesuchsgegnerin 1 dagegen eingereichten Rekurs wurde mit Entscheid des Baurekursgerichts des Kantons Zürich vom 5. August 2016 nicht eingetreten. Der Entscheid ist rechtskräftig. A.b. Mit Schreiben vom 21. September 2016 teilte die Gesuchstellerin der Gesuchsgegnerin 1 mit, dass die Baubewilligung des Unternehmens F.________ rechtskräftig geworden sei und sie gestützt auf Ziffer 2 des vor der Schlichtungsbehörde am 4. Oktober 2011 abgeschlossenen Vergleichs die Liegenschaft innerhalb von zwei Monaten ab Mitteilung bzw. bis spätestens 24. November 2016 zu räumen und besenrein zu hinterlassen habe. Die Gesuchsgegnerin 1 weigerte sich, das Mietobjekt zu räumen.