Citation: 5A_194/2023 E. 2

Die Voraussetzungen der ausnahmsweise sofortigen Anfechtungsmöglichkeit werden in der Beschwerde nicht dargelegt. Mithin ist auf sie nicht einzutreten. Ohnehin würden die Ausführungen auch in der Sache selbst den Anforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG an eine Beschwerdebegründung nicht genügen: Zum einen wird appellatorisch ein eigener Sachverhalt behauptet, obwohl die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich sind (Art. 105 Abs. 1 BGG); in rechtlicher Hinsicht wird die Besuchsrechtsfrage in einen Kontext mit dem unbezahlt gebliebenen Kindesunterhalt gestellt, obwohl diesbezüglich keine Interdependenz besteht, und weiter behauptet, dass auf die Äusserungen des Kindes abzustellen sei, obwohl es nicht in dessen freiem Belieben steht, ob es Kontakte zum nicht obhutsberechtigten Elternteil will (Aussagen im Einzelnen: der Vater zahle keinen Unterhalt und halte die Schweiz zum Narren; er sei ein völlig fremder Mann für das Kind; es sei gar nicht bestätigt, dass dieses Trisomie 21 habe; mit 12 Jahren sei das Kind vollständig urteilsfähig, selbst wenn es Trisomie 21 habe; es gebe keinen Kontakt und keine Verbindung, weshalb es sich um einen skurrilen Phantom-Gerichtsstreit handle; das Kantonsgericht verweise auf ein falsches bundesgerichtliches Urteil, welches erst noch in Fachkreisen kritisiert werde; das Kind werde vom Gericht nicht ernst genommen und fremde Richter in Chur würden vom Pult aus groteske Urteile fällen). Wie gesagt ist mit solchen Aussagen weder eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung noch eine falsche Rechtsanwendung darzutun.