Citation: 9D_8/2023 E. 2.3.1

2.3.1. Vorliegend gehen die Erlassgründe aus Art. 167 ff. des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) bzw. § 182 ff. des Gesetzes (des Kantons Solothurn) vom 1. Dezember 1985 über die Staats- und Gemeindesteuern (StG/SO; BGS 614.11) hervor. In ständiger Praxis hat das Bundesgericht erwogen, die genannten Normen verliehen keinen Rechtsanspruch auf Erlass der Steuer (zu Art. 167 ff. DBG: Urteile 9C_659/2022 vom 18. Juli 2023 E. 2.1; 9D_3/2023 vom 7. März 2023 E. 2.3.1; 2D_29/2022 vom 5. Oktober 2022 E. 3.2; zu § 182 ff. StG/SO: Urteile 2D_48/2021 vom 7. Dezember 2021; 2D_50/2020 vom 20. Dezember 2017 E. 3.3; 2D_46/2016 / 2D_47/2016 vom 22. November 2016 E. 2.2). Demgemäss kann eine steuerpflichtige Person allein durch die willkürliche Auslegung und/oder Anwendung dieses eidgenössischen und/oder kantonalen Erlassrechts und insbesondere durch die angeblich willkürliche Verweigerung des Steuererlasses in keinen rechtlich geschützten Interessen betroffen sein (Art. 115 lit. b BGG). Entsprechend ist sie nicht legitimiert, um im Erlasspunkt Willkürrügen vorzubringen (Urteil 9D_3/2023 vom 7. März 2023 E. 2.3.1).