Citation: 1C_400/2022 E. 7.1.2

7.1.2. Die Vorinstanz führte in E. 5.2 ihres zweiten Urteils (VB.2019.00182) dazu aus, dass es gemäss ihrer ständigen Rechtsprechung zulässig sei, die Umgebungsgestaltung eines Neubauvorhabens losgelöst von der Stammbewilligung einer späteren separaten Prüfung vorzubehalten, indem in der Baubewilligung auflageweise die Einreichung eines Umgebungsplans verlangt werde. Es sei daher in der Praxis üblich, mit dem Baugesuch noch keinen Umgebungsplan einzureichen. Lediglich im Fall von Arealüberbauungen gemäss § 69 ff. PBG/ZH, bei welchen erhöhte Anforderungen an die Umgebungsgestaltung gelten, gehöre zur vollständigen Baueingabe auch ein Umgebungsplan. Es sei daher auch im vorliegenden Fall nicht zu beanstanden, dass die Baubewilligungsbehörde die Beurteilung der Umgebungsgestaltung vorbehalten und in der Baubewilligung auflageweise die Einreichung eines Umgebungsplans verlangt habe. Ein Verstoss gegen § 321 Abs. 1 PBG/ZH könne darin nicht erblickt werden. Auch aus dem Umstand, dass der Umgebungsplan zahlreiche gestalterische Detailfragen zu behandeln habe, folge - entgegen den Beschwerdeführenden - nicht, dass diesem für die Einordnung des Bauprojekts entscheidende Bedeutung zukomme.