Citation: 5A_723/2017 E. 7.2

7.2. Mit Bezug auf die Nichtzulassung ihrer Stellungnahme vom 11. April 2016 an das Bezirksgericht bringen die Beschwerdeführerinnen vor, dass damit lediglich die in der Noveneingabe vorgenommene Nachsubstantiierung der Beschwerdegegnerin (betreffend die angebliche Möglichkeit der Beschwerdeführerinnen zur Beschaffung "alternativer Sicherheiten") widerlegt werden soll; ihre Noveneingabe gegen die Erweiterung des Prozessstoffes durch die Beschwerdegegnerin sei daher zulässig. Das Obergericht hat festgehalten, dass die Beschwerdegegnerin durch ihre Noveneingabe (vom 17. März 2016) den Prozessstoff nicht erweitert hat und die Beschwerdeführerinnen selber bekräftigt hätten, dass die neu eingereichten Dokumente den von ihnen (in der Klage und Replik) dargestellten Sachverhalt bekräftigen würden. Die Vorinstanz hat (mit Hinweis im Einzelnen auf die Klageantwort) erwogen, dass die Frage der "alternativen Sicherheiten" und deren Kosten bereits vor Aktenschluss ein Thema waren und die Beschwerdeführerinnen (als Klägerinnen) entsprechende Tatsachenbehauptungen bzw. Urkunden bereits mit ihrer Replik hätten vorbringen können. Dass das Obergericht in diesem Punkt - mit Bezug auf die Eingabe der Beschwerdeführerinnen, sowie jener der Beschwerdegegnerin - die Neuheit der Sachvorbringen und die Novenregeln vor der Erstinstanz gestützt auf die Aktenlage verkannt habe, ist nicht dargetan.