Citation: 8C_684/2009 23.04.2010 E. 7

Nachdem der Beschwerdeführer am 9. November 2000 einen mittelschweren Unfall erlitten hat, der sich sogar im Grenzbereich zu den schwereren Ereignissen einstufen lässt (E. 5.3 hievor), und doch drei - bis sogar vier - der massgebenden sieben Adäquanzkriterien - teils sogar in ausgeprägter Weise - erfüllt sind (E. 6 hievor), lässt sich eine Verneinung der Adäquanz der Unfallfolgen nicht rechtfertigen. Die SUVA wird daher die bisher nicht näher untersuchte Annahme (E. 3.2 hievor) zu verifizieren haben, dass diese Unfallfolgen auch als natürlich kausal gelten können. Bei dieser Gelegenheit wird die SUVA dem beschwerdeführerischen Einwand, wonach die von Dr. med. B.________ festgestellte hirnorganische Funktionsstörung organischer Genese sei, nachgehen können. Zu beachten ist, dass eine - wie in BGE 134 V 109 E. 9.4 gefordert - eingehende medizinische (polydisziplinäre) Abklärung rund sechs Monate nach dem Unfallereignis zwar nicht stattgefunden hat, da dieses durch die erwähnte Rechtsprechung entwickelte Erfordernis sechs Monate nach den drei Unfällen vom 9. November 2000, 21. Februar 2003 und 31. März 2006 noch gar nicht bekannt war. Dies darf sich jedoch nicht zum Nachteil des Beschwerdeführers auswirken, weshalb der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und den erlittenen Unfällen allein deswegen jedenfalls nicht verneint werden kann (vgl. Urteil 8C_370/2007 vom 26. Juni 2008 E. 3). Ist der natürliche Kausalzusammenhang zwischen den versicherten Unfallereignissen und dem eingetretenen Schaden zu bejahen, wird die SUVA klären, ob die Voraussetzungen für die Zusprache einer Rente und/oder einer Integritätsentschädigung erfüllt sind und über diese Ansprüche erneut verfügungsweise befinden.