Citation: 1C_57/2016 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer machen geltend, sie hätten im vorinstanzlichen Verfahren unter anderem die fehlende, für das Vorhaben aber notwendige Richtplananpassung betreffend Fruchtfolgeflächen gemäss kantonalem Richtplan beanstandet. Diese Rüge betreffe sowohl den Abschnitt 1 als auch den Abschnitt 2 (Abschnitt 1: 1,32 ha; Abschnitt 2: 1,8 ha). Obwohl die Vorinstanz das Vorbringen ausdrücklich als begründet eingestuft habe (angefochtenes Urteil E. 3.2.2), habe sie die Beschwerde in Bezug auf den Abschnitt 2 in der Folge abgewiesen. Damit leide das angefochtene Urteil an einem unauflösbaren Widerspruch, was gegen Art. 9 BV verstosse. Zudem verletze eine Nutzungsplanung respektive eine Baubewilligung ohne Richtplangrundlage die in Art. 2 RPG vorgeschriebene Planungspflicht bzw. den planerischen Stufenbau.