Citation: 6B_585/2016 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er stellt sich auf den Standpunkt, er habe den Privatkläger zunächst lediglich mit Händen und Fäusten traktiert. Das Boxtrainingsgerät habe er erst ergriffen, als jener nach Beendigung der tätlichen Auseinandersetzung aus Rache für die vorausgegangenen Schläge auf ihn geschossen habe. Er habe den Privatkläger kampfunfähig machen wollen, um weitere Schüsse zu verhindern. Die Vorinstanz erachte seine Darstellung zu Unrecht als unglaubhaft. Er habe den Ablauf der Auseinandersetzung während der ganzen Untersuchung im Wesentlichen immer konstant und detailliert geschildert. Zudem stimmten seine Aussagen mit den Bekundungen des Zeugen B.________ überein, welche die Vorinstanz ebenfalls in willkürlicher Weise als unglaubhaft beurteile. Zu Unrecht stelle die Vorinstanz demgegenüber auf die Aussagen des Privatklägers ab. Dabei führe sie nicht aus, aus welchen Gründen sie zu diesem Schluss gelange. Sie lasse insbesondere ausser Acht, dass sich der Zeuge in verschiedener Hinsicht in Widersprüche verwickelt habe. Schliesslich widerspreche die Auffassung der Vorinstanz, der Umstand, dass der Privatkläger ihn an der Hand getroffen habe, obwohl er auf den Bauch gezielt habe, lasse sich damit erklären, dass er sich in Bewegung befunden habe, als er mit der Stange des Geräts auf jenen losgegangen sei, in klarer Weise dem Verletzungsbild. Dieses stütze im Gegenteil seine Darstellung, wonach er vom Privatkläger abgelassen und seine geöffnete rechte Hand auf Bauchhöhe in die Schusslinie bewegt habe. Dass er im Zeitpunkt der Schussabgabe eine Hand zur Faust geballt auf Brusthöhe und die Stange des Boxsackes in seiner anderen Hand gehalten habe, sei ausgeschlossen (Beschwerde S. 8 ff.).