Citation: 8C_360/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat geprüft, ob sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin im massgebenden Zeitraum zwischen der ursprünglichen Rentenverfügung vom 10. April 2014 und dem Einspracheentscheid vom 31. März 2022 in anspruchsrelevanter Weise verändert hat (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132 f.; 133 V 108 E. 5.4 S. 114; in BGE 143 V 77 nicht, jedoch in SVR 2017 IV Nr. 51 S. 152 publ. E. 2.2 des Urteils 9C_297/2016). Sie hat dies unter Zugrundelegung des als beweiskräftig eingestuften orthopädischen ZMB-Verlaufsgutachtens des Dr. med. E.________, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 18. Januar 2021 (einschl. seiner ergänzenden Stellungnahme vom 25. Mai 2021) verneint. E ine ersichtliche Änderung der funktionellen Auswirkungen der Befunde sei darin ausgeschlossen worden. Dr. med. E.________ habe eine radiologisch fassbare Arthrose des Iliosakralgelenks (ISG) festgehalten. Subjektiv bezüglich der Schmerzen und objektiv bezüglich der Beckenfunktion habe sich aber keine plausible oder objektivierbare Änderung der Symptomatik ergeben. Eine dauerhafte Verschlechterung der Schmerzsituation sei im Gutachten schlüssig verneint worden. Die Beschwerdegegnerin habe ferner unfallkausale Kniebeschwerden bereits in der rentenzusprechenden Verfügung vom 10. April 2014 verneint. Eine Unfallkausalität habe auch Dr. med. E.________ nicht als überwiegend wahrscheinlich angesehen. Durch die pathologischen Veränderungen im Becken bestehe gemäss Dr. med. E.________ weiterhin eine 80%ige Arbeitsfähigkeit in der gegenwärtig ausgeübten Tätigkeit als Personalassistentin, welche Schätzung die Vorinstanz übernommen hat.