Citation: U 376/01 23.12.2003 E. A

Der 1970 geborene D.________ war seit November 1993 in der Firma W.________ in X.________ als Heizungsmonteur und Sanitärinstallateur angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für Betriebs- und Nichtbetriebsunfälle versichert. Am 15. November 1994 zog er sich bei einem Verkehrsunfall eine Commotio cerebri und ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule zu, welche bis 26. November 1994 eine Spitalbehandlung erforderlich machten. Vom 21. Juni bis 23. August 1995 und vom 6. bis 21. Dezember 1995 weilte der Versicherte in der Klinik Y.________. Im Auftrag der Invalidenversicherung wurde er sodann von Dr. med. Z.________ vom Spital A.________ psychiatrisch begutachtet (Gutachten vom 20. August 1996). Gestützt auf die kreisärztliche Untersuchung des Dr. med. L.________ vom 22. Oktober 1996 setzte die SUVA die Arbeitsfähigkeit für körperlich leichtere Arbeiten ohne Heben von schweren Lasten und ohne Zwangshaltung des Kopfes mit Wirkung ab 20. November 1996 auf 50 % fest und sprach ihm ein entsprechendes Taggeld zu; da von weiteren Behandlungsmassnahmen keine wesentliche Besserung mehr zu erwarten sei, befristete sie die Heilkosten- und Taggeldleistungen bis 31. Mai 1997 (Verfügung vom 30. April 1997). Dagegen erhob der Versicherte Einsprache. Mit Verfügung vom 23. Dezember 1997 sprach sie ihm mit Wirkung ab 1. Juni 1997 eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 10 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 15 % zu. Einspracheweise liess D.________ die Zusprechung der gesetzlichen Leistungen (Taggeld, Invalidenrente und Integritätsentschädigung) und die Durchführung einer interdisziplinären Begutachtung beantragen. Am 3. Juni 1998 untersuchte Dr. med. B.________ den Versicherten; vom 4. August bis 1. September 1998 weilte er sodann in der Klinik C.________ (Bericht vom 29. September 1998), welche am 22. September 1999 auch den Integritätsschaden beurteilte. Mit Einspracheenscheid vom 8. September 2000 sprach die SUVA für die Zeit vom 1. Juni 1997 bis 31. August 1998 ein Taggeld in Höhe von 50 % zu und erhöhte die Invalidenrente mit Wirkung ab 1. September 1998 auf 50 %; die zugesprochene Integritätsentschädigung erhöhte sie auf 45 %. Mit Verfügungen vom 7. Mai 1999 hatte die IV-Stelle Nidwalden D.________ für die Zeit vom 1. November 1995 bis 31. Dezember 1998 eine ganze und ab 1. Januar 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 58 % eine halbe Invalidenrente zugesprochen. Diese Verfügung wurde beim Versicherungsgericht des Kantons Nidwalden angefochten, dessen Entscheid vom 24. Juli 2000 an das Eidgenössische Versicherungsgericht weitergezogen wurde (Urteil vom 27. November 2001).