Citation: B 70/03 01.09.2004 E. 4

Nach dem Gesagten hält die vorinstanzliche Klageabweisung stand. Zu prüfen bleibt, ob das kantonale Gericht zu Recht die unentgeltliche Verbeiständung verweigert hat. 4.1 Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts gilt der Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung als allgemein gültiger Verfahrensgrundsatz in allen Zweigen der bundesrechtlichen Sozialversicherung auch für das Verfahren auf kantonaler Ebene (BGE 114 V 230, 103 V 46; SVR 1995 ALV Nr. 42 S. 119 Erw. 4a), mithin ebenfalls für das kantonale Klageverfahren der beruflichen Vorsorge nach Art. 73 Abs. 2 BVG. Die Bedürftigkeit als eine der Voraussetzungen für die Gewährung der unentgeltlichen Verbeiständung ist dabei gleich zu verstehen wie der Begriff der Bedürftigkeit im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG (nicht publizierte Erw. 3 und 4 des in SZS 2003 S. 522 zusammengefassten Urteils B. vom 20. Dezember 2002, B 52/02). Analoges gilt für das (weitere) Anspruchserfordernis der Aussichtslosigkeit. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Prozessbegehren als aussichtslos anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Rechtsbegehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 135 Erw. 2.3.1, 128 I 236 Erw. 2.5.3 mit Hinweis). 4.2 Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass der Nichteinbezug der Beschwerdegegnerin in die beiden IV-Verfahren der (grundsätzlichen) Verbindlichkeitswirkung der iv-rechtlichen Feststellungen nicht entgegensteht (Erw. 2 und 3.2). Die gegenteilige Rechtsauffassung des Beschwerdeführers ist wohl unzutreffend, kann aber, auch mit Blick darauf, dass das Eidgenössische Versicherungsgericht seinerseits erst in jüngster Zeit im Urteil F. vom 9. Februar 2004, B 39/02, und in der Folge im noch nicht in der Amtlichen Sammlung veröffentlichten Urteil I. vom 5. April 2004, B 63/03, Gelegenheit hatte, die Frage zu klären, nicht als von vornherein unbegründet bezeichnet werden. Allein schon aus diesem Grunde kann die Klage auf BVG-Leistungen, entgegen dem kantonalen Gericht, nicht als aussichtslos bezeichnet werden. Die Sache ist daher an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es über den Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung neu befinde.