Citation: 5A_711/2017 E. 4.5

4.5. Zuletzt beanstandet der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz nur geprüft habe, ob die Beschwerdegegnerin eine volle Anstellung finden könne. Die Aufnahme einer vollen Arbeitstätigkeit sei indes gar nie gefordert worden, einzig eine solche zu 70-80 %. Hierzu habe das Obergericht sich nicht geäussert. Damit verkennt der Beschwerdeführer die Tragweite des angefochtenen Entscheids: Indem das Obergericht ausführte, die Beschwerdegegnerin könne insbesondere aufgrund ihres Alters und ihrer Persönlichkeit keine neue Anstellung als Primarlehrerin finden, machte es deutlich, dass es damit sämtliche Arten von Anstellungen ansprach, mithin auch solche mit nur reduziertem Beschäftigungsgrad. Die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegründet.