Citation: 2C_545/2018 E. A

A.a. Die BKW Energie AG (nachfolgend: BKW) betreibt das Kernkraftwerk (KKM) Mühleberg. Im Frühjahr 2011 forderte das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) die BKW auf, die Auslegung ihres Kernkraftwerks bezüglich Erdbeben und Überflutung zu überprüfen. Aufgrund der Ereignisse in Fukushima sah sich das ENSI dazu veranlasst, die Anlage insbesondere bezüglich möglicher Folgeschäden des Hochwassers - wie Verstopfung oder Zerstörung von Einlaufbauwerken durch Geschiebe und Schwemmgut - detailliert zu prüfen. Das ENSI forderte deshalb die BKW FMB Energie AG auf, den deterministischen Nachweis für die Beherrschung des 10'000-jährlichen Hochwassers unter den vom ENSI definierten Rahmenbedingungen zu führen. Nach einer durch eine Drittfirma durchgeführten Untersuchung legte die BKW am 30. Juni 2011 den geforderten Nachweis vor. Mit Aktennotiz ENSI 11/1481 vom 31. August 2011 (AN ENSI 11/1481) nahm das ENSI dazu Stellung. Dabei führte es zusammenfassend aus, dass das KKM den Nachweis unter den Vorgaben des ENSI erbracht habe. Unter konservativen Gefährdungsannahmen werde der Schutz der relevanten Gebäude und Einrichtungen bei einem 10'000-jährlichen Hochwasser als gewährleistet betrachtet und demnach die Überführung der Anlage in den sicheren Zustand nachgewiesen. Am 20. März 2012 ersuchten A.________ in U.________ und B.________ in V.________ das ENSI um Erlass einer Verfügung über Realakte und beantragten im Wesentlichen, es sei festzustellen, dass für den Nachweis der Einhaltung der grundlegenden Schutzziele durch eine deterministische Störfallanalyse ausschliesslich sicherheitstechnisch klassierte Bauwerke und Ausrüstungen kreditiert werden dürfen und dass die vom ENSI im Rahmen seiner Aufsicht vorgenommene Kreditierung von Accident-Management, darunter insbesondere die Bespeisung des Notstandsystems mit mobilen Pumpen und unklassierter Einspeisestelle, widerrechtlich sei. A.b. Das ENSI trat mit Verfügung vom 5. Oktober 2012 auf das Begehren von A.________ und B.________ nicht ein. A.________ und B.________ erhoben dagegen Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Mit Urteil vom 7. Februar 2013 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde gut und wies die Sache mit der Aufforderung zur materiellen Beurteilung des Gesuchs an das ENSI zurück. Eine vom ENSI dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht am 11. April 2014 ab (Urteil 2C_255/2013 = BGE 140 II 315).