Citation: M 7/03 18.08.2004 E. 5

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Anspruch auf eine Invalidenrente bei Erlass des Einspracheentscheides nicht spruchreif war (Erw. 3) und ein Anspruch auf Umschulung mangels leistungsbegründenden Invaliditätsgrades zu Recht verneint wurde (Erw. 4). Das BAMV wird unter Beobachtung des weiteren Versicherungsverlaufs die Rentenfrage zu gegebener Zeit prüfen. Die Streitfrage, welches hypothetische Valideneinkommen dabei heranzuziehen sei, wird durch den hier gefällten Entscheid nicht präjudiziert. Mit Blick darauf, dass der Anspruch auf Taggeld nicht Gegenstand dieses Verfahrens bildete (Erw. 1), sei schliesslich darauf hingewiesen, dass das BAMV im weiteren Verfahren dem Umstand Rechnung zu tragen haben wird, dass gemäss Art. 28 Abs. 3 MVG (in Abweichung von Art. 6 ATSG) der Grad der Arbeitsunfähigkeit sich in der Regel bestimmt nach dem Verhältnis zwischen dem Verdienst, den der Versicherte zumutbarerweise noch zu erzielen in der Lage ist und dem Verdienst, den er ohne die Gesundheitsschädigung im bisherigen Beruf oder Tätigkeitsbereich erzielt hätte.