Citation: 4C.165/2005 22.07.2005 E. 1

Die Beklagte verlangt mit ihrer Berufung die blosse Aufhebung des angefochtenen Urteils. Nach Art. 55 Abs. 1 lit. b OG muss die Berufungsschrift allerdings die genaue Angabe enthalten, welche Punkte des Entscheides angefochten werden und welche Abänderungen beantragt werden. Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung oder blosse Aufhebungsanträge genügen grundsätzlich nicht und machen die Berufung unzulässig. Die beantragten Änderungen brauchen freilich nicht aus dem Wortlaut des Rechtsbegehrens hervorzugehen. Nach der Rechtsprechung genügt, wenn in Verbindung mit der Begründung oder dem angefochtenen Urteil ohne weiteres ersichtlich ist, in welchem Sinn das angefochtene Urteil nach dem Willen des Berufungsklägers abgeändert werden soll (BGE 101 II 372 S. 373; 81 II 249 E. 1 S. 251; 78 II 445 E. 1 S. 448 f.; vgl. auch BGE 125 III 412 E. 1b). Dies ist vorliegend der Fall. Aus der Berufungsbegründung und der Prozessgeschichte ergibt sich ohne weiteres, dass die Beklagte auf Klageabweisung schliesst. Insoweit ist somit auf die Berufung einzutreten.