Citation: 1C_460/2012 E. 2

Das Verwaltungsgericht bestätigte die Rechtsauffassung der Regierung und des AWN, wonach es sich bei der streitigen Fläche südlich des Weidstalls um Wald handle, auch wenn sich dort heute keine den bundes- und kantonalrechtlichen Mindestkriterien entsprechende Bestockung mehr befinde. Gestützt auf die Auswertung von Luftbildaufnahmen im Technischen Bericht der A.________ AG vom Januar 2010 sei davon auszugehen, dass bis ins Jahr 1979 noch eine flächendeckende, geschlossene Waldlandschaft bestanden habe. Diese sei erst im Zusammenhang mit dem Bau des Weidstalls im Jahr 1980 ohne Bewilligung gerodet und in den Jahrzehnten danach regelmässig ausgeholzt worden. Waldflächen, die ohne Bewilligung gerodet werden, behielten nach ständiger Rechtsprechung ihre Waldeigenschaft (BGE 124 II 92 E. 4d S. 92; Urteil 1C_242/2007 vom 11. Juni 2008 E. 2.1). Die 30-jährige Verwirkungsfrist sei 2008, mit der Verfügung des AWN, unterbrochen worden und damit noch nicht abgelaufen. Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, die streitige Fläche südlich des Weidstalls sei schon immer eine Weidfläche gewesen, die aufgrund ihrer Lage regelmässig einwachse. Sie sei von ihm und zuvor von seinen Eltern regelmässig ausgeholzt worden, weshalb darauf nie Wald entstanden sei. Gemäss § 2 der Schwyzer Verordnung zum Bundesgesetz über den Wald vom 21. Oktober 1998 (kWaV) betrage das Mindestalter von Bestockungen auf Einwuchsflächen 20 Jahre; dieses Altern hätten die Bäume und Büsche im fraglichen Gebiet nie erreicht. Er rügt, das Verwaltungsgerichts habe in verschiedener Hinsicht das rechtliche Gehör verletzt (unten E. 3), den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt (unten E. 4), das Waldrecht falsch angewandt (unten E. 5) und verschiedene Grundrechte verletzt (unten E. 6).