Citation: 6B_696/2024 E. 2.3.2

2.3.2. Sodann beanstandet der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung, dass nur schon aufgrund des Verletzungsbilds ein Würgen und eine unmittelbare Lebensgefahr erstellt seien. Die Vorinstanz betont, dass die Lebensgefahr auch ohne die Aussage der Ehefrau erstellt sei, weil schon die Stauungsblutungen für sich allein eine Lebensgefahr begründeten. So könne dem Ergänzungsgutachten entnommen werden, dass ein Würgen mit Stauungsbefunden eine unmittelbare Lebensgefahr bedeute. Denn Stauungsblutungen würden erst auftreten, wenn die Halsgefässe eine gewisse Zeit lang komprimiert worden seien. Die Vorinstanz verweist ergänzend auf die Aussage der Gerichtsmedizinerin, wonach eine unmittelbare Lebensgefahr nur schon zu bejahen sei wegen der Kombination der Verletzungen am Hals mit den Stauungsblutungen. Die Aussagen der Ehefrau seien für diese Schlussfolgerung entbehrlich. Diese Feststellung weist der Beschwerdeführer nicht als willkürlich aus. Er bringt bloss vor, dass Stauungsblutungen "auch viele andere medizinische Ursachen haben" können. Dabei übersieht er, dass für die Annahme von Willkür nicht einmal genügen würde, wenn eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erschiene.