Citation: 7B_910/2024 E. 2.5.2

2.5.2. Im Übrigen ist die Kritik des Beschwerdeführers unbegründet: Im Wesentlichen macht der Beschwerdeführer geltend, er sei durch die in der Anklageschrift vom 5. Juli 2023 aufgeführten und dem Beschwerdegegner angelastet Tathandlungen in seinen Rechten verletzt worden. Dabei gibt der Beschwerdeführer verschiedene Passagen aus der Anklage wieder, reisst diese aber aus dem Zusammenhang und unterschlägt wesentliche Punkte. So werden in der Anklage vom 5. Juli 2023 zwar verschiedene Tathandlungen aufgelistet, die vom Beschwerdegegner begangen worden sein sollen. Allerdings lässt der Beschwerdeführer aus, dass gemäss Anklage die Beschuldigten, und somit auch der Beschwerdeführer selbst, am 25./26. August 2018 einen gemeinsamen Tatentschluss bezüglich sämtlicher Taten gefasst haben sollen. Inwiefern der Beschwerdeführer selbst durch die in der Anklageschrift genannten Handlungen konkret geschädigt worden sein soll, erschliesst sich weder aus der Anklage noch aus den Ausführungen des Beschwerdeführers. Gleiches gilt für die Behauptung, der Beschwerdegegner habe die Reputation des Beschwerdeführers und dessen Unternehmen missbraucht und der Beschwerdeführer sei hinsichtlich des falschen Aktienzertifikats ahnungslos gewesen. Inwiefern der Beschwerdeführer aufgrund des angeblichen Missbrauchs seiner Reputation konkret geschädigt worden sein soll, wird damit nicht dargelegt. Zudem verschweigt der Beschwerdeführer auch an dieser Stelle, dass in der Anklage explizit festgehalten wurde, der Beschwerdeführer sei sich der Täuschung bewusst gewesen bzw. er behauptet lediglich eine alternative Sachverhaltsvariante, ohne diese auch nur ansatzweise zu belegen. Die Behauptung des Beschwerdeführers, in der Anklageschrift werde ein ihn schädigendes Verhalten umschrieben, ist somit aktenwidrig und nicht nachvollziehbar. Dem Beschwerdeführer gelingt es nicht, in der Beschwerde ans Bundesgericht schlüssig aufzuzeigen, dass die Vorinstanz seine Parteistellung im Verfahren gegen den Beschwerdegegner zu Unrecht verneint hätte. Im Weiteren wendet der Beschwerdeführer ein, aufgrund der Nichtzulassung als Privatkläger verliere er verschiedene Verfahrensrechte. Damit lässt sich jedoch vorliegend keine Bundesrechtsverletzung begründen. Vielmehr ist die Tatsache, dass dem Beschwerdeführer im Verfahren gegen den Beschwerdegegner keine Parteirechte zukommen lediglich eine Folge der gesetzlichen Regelung und damit hinzunehmen. Insbesondere ist darin nicht, wie vom Beschwerdeführer behauptet, eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung zu erblicken. Schliesslich führt die Vorinstanz zutreffend aus, dass der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen auch darauf abzielt, den Inhalt der Anklage abzuändern. Diesbezüglich hält die Vorinstanz allerdings zutreffend fest, dass gemäss Art. 324 Abs. 2 StPO die Anklageerhebung nicht anfechtbar ist.