Citation: 4A_597/2018 E. 1.2.3

1.2.3. Die vorsorgliche Beweisführung unterscheidet sich von der ordentlichen nur dadurch, dass sie zeitlich vorgelagert ist (BGE 143 III 113 E. 4.4.1 S. 188 f. mit Verweisen). Die Vorinstanz geht daher zutreffend davon aus, dass konkrete Beweisanordnungen (auch) im Rahmen des Massnahmeverfahrens über die vorsorgliche Beweisführung als prozessleitende Verfügungen zu qualifizieren sind (Art. 124 Abs. 1 ZPO), die gemäss Art. 319 lit. b Ziff. 2 ZPO nur mit Beschwerde angefochten werden können, wenn durch sie ein nicht leicht wiedergutzumachender Nachteil droht (vgl. FELLMANN, a.a.O., FREI, Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, N 13 zu Art. 124 ZPO, insbesondere für die Beweisverfügung als "Programm des Beweisverfahrens", auch HASENBÖHLER, Das Beweisrecht der ZPO, 2015, S. 61, 63, BRÖNNIMANN, Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, N 3,5 zu Art. 154 ZPO).