Citation: 8C_18/2014 E. 3.5

3.5. Ein Wiederaufleben des Rentenanspruches aufgrund der weiteren, zweiten Hospitalisation in der Klinik X.________ fällt ausser Betracht, weil diese lediglich ab 26. September bis 11. Dezember 2012 und damit weniger als drei Monate dauerte, die in Art. 88a Abs. 2 IVV vorausgesetzte Dreimonatsfrist für eine erneute Rentenanpassung also nicht erreicht wurde. Aktenwidrig ist der Einwand der Beschwerdeführerin, das kantonale Gericht habe in seinem Entscheid vom 4. Dezember 2013 diesen (zweiten) stationären Klinikaufenthalt überhaupt nicht berücksichtigt. Zwar hat die Verwaltung in der am 20. Juni 2013 ergangenen Verfügung, mit welcher die gewährte ganze Rente auf den 31. Juli 2012 befristet worden ist, ausdrücklich festgehalten, dass ab 1. August 2012 keine Invalidität in rentenbegründendem Ausmass mehr vorliege, dies jedoch ohne weitergehende Begründung und insbesondere ohne Bezugnahme auf den zweiten Aufenthalt in der Klinik X.________. Insoweit ist sie ihrer Begründungspflicht nur äusserst knapp, wenn nicht gar in ungenügender Weise nachgekommen. Das kantonale Gericht hingegen hat sich in seinem nunmehr angefochtenen Entscheid zu diesem zweiten Klinikaufenthalt wiederholt geäussert. Insgesamt zeigen seine Ausführungen, dass es - wie auch die Verwaltung - für die Zeit ab 1. August 2012 die Veranschlagung der Arbeitsunfähigkeit auf 30 % gemäss Gutachten des medizinischen Abklärungsinstituts Y.________ als massgeblich erachtete. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin sind nicht geeignet, dies als rechtsfehlerhaft (vgl. E. 1.1 hievor) erscheinen zu lassen, sodass das Bundesgericht hier korrigierend eingreifen müsste. Wegen der zu geringen Dauer des erneuten Klinikaufenthaltes ändert daran nichts, dass eine Verwertung des nach medizinisch-theoretischer Schätzung im medizinischen Abklärungsinstitut Y.________ an sich verbliebenen, rund 70%igen Leistungsvermögens auch während des zweiten stationären Aufenthaltes in der Klinik X.________ faktisch ausgeschlossen war.