Citation: 2C_622/2023 E. 1.2.1

1.2.1. Die Beschwerdeführer führen aus, die ersuchende Behörde beziehe sich in ihrem Amtshilfeersuchen vom 25. August 2021 auf eine auf einem elektronischen Speichermedium gespeicherte Excel-Datei. Das Speichermedium sei angeblich bei einer Hausdurchsuchung bei der von der Amtshilfe formell betroffenen Person gefunden worden. Das Speichermedium enthalte angeblich E-Mails, die eine Verbindung zwischen den beiden Beschwerdeführern und der betroffenen Person herstellen würden. Die Vorinstanz komme sodann mit Verweisung auf das völkerrechtliche Vertrauensprinzip zum Schluss, dass auf die Angaben der ersuchenden Behörde zur Herkunft des Speichermediums abzustellen sei. Die Beschwerdeführer hätten allerdings die Sachverhaltsdarstellung der ersuchenden Behörde widerlegt, womit die Vermutung des guten Glaubens als umgestossen zu gelten habe. Es stelle sich daher die grundsätzliche Frage, ob die ersuchende Behörde mit den Angaben zur Herkunft der Beweismittel respektive mit der Verweisung auf mutmasslich gefälschte Dokumente den Grundsatz von Treu und Glauben verletze.