Citation: 6B_328/2022 E. B

B.a. Mit Strafbefehl vom 8. November 2019 erklärte die Staatsanwaltschaft Sursee A.________ für die Geschwindigkeitsüberschreitung vom 17. September 2019 schuldig und verurteilte ihn zu einer unbedingt vollziehbaren Gesamt-Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je Fr. 90.-- unter Einbezug der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 28. November 2018 ausgesprochenen und durch Widerruf vollziehbar gewordenen Geldstrafe. Gegen den Strafbefehl vom 8. November 2019 erhob A.________ Einsprache, woraufhin die Staatsanwaltschaft weitere Untersuchungshandlungen vornahm. Insbesondere wurde A.________ durch Dr. med. B.________ forensisch-psychiatrisch (teil-) begutachtet, da dieser ausgesagt hatte, im Zeitpunkt der Geschwindigkeitsüberschreitung verfolgt worden bzw. nicht sich selber gewesen zu sein und in einem Ausnahmezustand gehandelt zu haben. Am 13. Januar 2021 erliess die Staatsanwaltschaft einen ersten rektifizierten Strafbefehl, mit welchem A.________ für die Geschwindigkeitsüberschreitung vom 17. September 2019 schuldig erklärt und zu einer unbedingt vollziehbaren Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 90.-- verurteilt wurde. Vom Widerruf der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 28. November 2018 bedingt ausgesprochenen Geldstrafe wurde entgegen des ursprünglichen Strafbefehls abgesehen, die Probezeit jedoch um 1,5 Jahre auf 4,5 Jahre verlängert. Gegen den Strafbefehl vom 13. Januar 2021 erhob A.________ Einsprache, woraufhin er erneut einvernommen wurde. Am 17. Februar 2021 erliess die Staatsanwaltschaft Sursee einen zweiten rektifizierten Strafbefehl, mit welchem A.________ für die Geschwindigkeitsüberschreitung vom 17. September 2019 schuldig gesprochen und zu einer unbedingt vollziehbaren Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- verurteilt wurde. Vom Widerruf der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau vom 28. November 2018 verhängten bedingten Geldstrafe wurde erneut abgesehen und die Probezeit um 1,5 Jahre auf 4,5 Jahre verlängert. Zudem wurden ihm Verfahrenskosten in der Höhe von insgesamt Fr. 9'734.55 auferlegt, die namentlich Kosten von Fr. 7'787.50 für das Gutachten von Dr. med. B.________ beinhalten. Am 26. Februar 2021 erhob A.________ eine auf die Höhe der ihm auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 9'734.55 beschränkte Einsprache. Die Staatsanwaltschaft hielt am Strafbefehl fest. B.b. Die Einzelrichterin des Bezirksgerichts Willisau wies die Einsprache am 9. September 2021 ab und stellte fest, dass der Strafbefehl vom 17. Februar 2021 hinsichtlich Schuldspruch und Strafe in Rechtskraft erwachsen ist. B.c. Die dagegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Luzern mit Beschluss vom 25. Januar 2022 ab und auferlegte A.________ Verfahrenskosten von nunmehr Fr. 12'034.55.