Citation: 8C_644/2022 E. A

A.a. Der 1965 geborene A.________ arbeitete seit März 1987 als Maschinist bei der B.________. Am 24. Januar 2002 erlitt er bei einem Autounfall eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Am 28. August 2003 meldete er sich bei der IV-Stelle Glarus zum Leistungsbezug an. Diese holte ein Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts (ABI) GmbH, Basel, vom 8. Juni 2006 ein. Mit Verfügungen vom 20. Dezember 2006 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. Januar 2003 eine Viertelsrente (Invaliditätsgrad 42 %), ab 1. April 2003 eine ganze Invalidenrente und ab 1. Januar 2004 eine Dreiviertelsrente zu. A.b. Am 20. Dezember 2006 erlitt der Versicherte einen weiteren Autounfall, bei dem er sich erneut eine HWS-Distorsion zuzog. Gestützt auf ein vom Unfallversicherer eingeholtes ABI-Gutachten vom 26. September 2012 hob die IV-Stelle die Invalidenrente nach Zustellung der Verfügung auf Ende des folgenden Monats auf (Verfügung vom 1. Mai 2013). Dies bestätigte das Bundesgericht letztinstanzlich mit Urteil 8C_119/2014 vom 19. Juni 2014. A.c. Am 5. Juni 2015 meldete sich A.________ bei der IV-Stelle erneut zum Leistungsbezug an. Diese holte u.a. ein ABI-Gutachten vom 21. April 2016 ein. Mit Verfügung vom 30. September 2016 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. Auf Beschwerde des Versicherten hin hob das Verwaltungsgericht des Kantons Glarus diese Verfügung auf und wies die Sache im Sinne der Erwägungen an die IV-Stelle zurück (Urteil vom 12. Januar 2017). In der Folge sprach diese dem Versicherten ab 1. Juni 2015 eine Viertelsrente zu (Invaliditätsgrad 44 %; Verfügung vom 6. Juli 2017). A.d. Am 28. Mai 2018 stellte A.________ bei der IV-Stelle ein Revisionsgesuch. Diese zog ein Gutachten des BEGAZ, Begutachtungszentrum Baselland, Binningen, vom 7. Oktober 2019 mit Ergänzung vom 27. April 2020 bei. Mit Verfügung vom 8. Juni 2020 verneinte die IV-Stelle eine Rentenerhöhung, da der Invaliditätsgrad 46 % betrage. Mit Verfügung vom 24. November 2020 trat sie auf sein Gesuch um Gewährung beruflicher Massnahmen vom 15. Juli 2020 nicht ein. A.e. Am 17. November 2021 machte der Versicherte unter Berufung auf diverse Arztberichte bei der IV-Stelle geltend, das MEDAS-Gutachten, gestützt auf welches ihm früher eine Rente entzogen worden sei, sei qualifiziert falsch gewesen. Seit dem letztmaligen Entscheid seien bei ihm zusätzlich psychische Störungen aufgetreten. Er ersuche deshalb um wiedererwägungsweise Aufhebung des früheren Rentenentscheids und um eine revisionsweise Rentenanpassung. Die IV-Stelle holte eine Stellungnahme des pract. med. C.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, zertifizierter medizinischer Gutachter, Regionaler Ärztlicher Dienst (RAD) der IV-Stelle, vom 8. April 2022 ein. Mit Verfügung vom 25. April 2022 trat sie auf das Leistungsbegehren des A.________ nicht ein.