Citation: B 70/05 12.06.2007 E. A

R.________, geboren 1970, war vom 7. Februar 2000 bis 31. August 2002 bei der Firma K.________ AG angestellt und bei der ASGA Pensionskasse des Gewerbes (nachfolgend: ASGA) berufsvorsorgerechtlich versichert. Wegen Schulterbeschwerden meldete er sich am 24. Oktober 2002 mit dem Begehren um Berufsberatung und Umschulung bei der Invalidenversicherung (IV) an. Dr. med. T.________ bestätigte eine Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit als Betriebsmechaniker von 50 % ab 11. Juni 2002 bis auf weiteres mit der Feststellung, eine geeignete Tätigkeit sei dem Versicherten zu 100 % zumutbar. Mit Verfügung vom 10. September 2003 leistete die IV-Stelle des Kantons Thurgau Kostengutsprache für eine Umschulung zum Technischen Kaufmann in der Zeit vom 11. August 2003 bis 31. Dezember 2005. Mit einer weiteren Verfügung vom 12. September 2003 setzte sie das Taggeld während der Eingliederung fest. Am 14. Oktober 2002 hatte der Arbeitgeber der Vorsorgeeinrichtung den Austritt des Versicherten per 31. August 2002 gemeldet. Mit Schreiben vom 3. Dezember 2002 teilte die ASGA R.________ mit, sein Vorsorgeverhältnis sei per 1. September 2002 in die beitragsbefreite Versicherung übernommen worden. Solange er erwerbsunfähig sei, würden die Pensionskassenbeiträge im Rahmen der Erwerbsunfähigkeit durch die Vorsorgeeinrichtung finanziert. Die definitiven Invalidenleistungen könnten erst nach Vorliegen der Rentenverfügung der IV und nach Einsicht in deren Akten festgelegt werden. Nachdem die Vorsorgeeinrichtung davon Kenntnis erhalten hatte, dass die IV ab 11. August 2003 ein Taggeld ausrichtete, teilte sie dem Versicherten mit, mangels einer Erwerbsunfähigkeit während der Umschulung bestehe kein Anspruch auf Beitragsbefreiung und es sei ein Freizügigkeitsfall eingetreten. Daran hielt sie in einem weiteren Schreiben vom 19. Februar 2004 fest, wobei sie ergänzend feststellte, dass die Pflicht zur Weiterführung des Alterskontos entfalle, solange kein Anspruch auf eine Rente bestehe.