Citation: 8C_1002/2012 E. 4.3

4.3. Auszugehen wäre vom Durchschnittseinkommen für Frauen im Anforderungsniveau 4 von Fr. 4'335.- (LSE 2010, Tabelle TA 1, Zeile "Total"). Dieser Wert wäre auf ein Jahr hoch- und auf eine betriebsübliche Arbeitszeit von 41.7 Stunden (letzter verfügbarer Wert für das Jahr 2011, Die Volkswirtschaft 5/2013, S. 94, Tabelle B 9.2) umzurechnen; das sich daraus ergebende Einkommen wäre sodann an die bis zum Jahr 2012 eingetretene Nominallohnentwicklung der Frauenlöhne anzupassen (Lohn 2010 x [2630 : 2579]). Bei einem angemessenen Abzug vom Tabellenlohn im Sinne von BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80 in der Höhe von 10 % ergäbe sich ein Invalideneinkommen von Fr. 48'509.95 (Fr. 4'225.- x 12 x [41.7 : 40] x [2630 : 2579] x 90 %). Die behinderungsbedingte Einbusse von Fr. 3'390.05 entspräche rund 7 % des Valideneinkommens. An diesem nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad würde sich auch nichts ändern, wenn man für das Jahr 2012 zu Gunsten der Versicherten von einer etwas tieferen durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit ausgehen würde.