Citation: 9C_463/2016 E. 3.1

3.1. Hinsichtlich der Monate Juni und Juli 2012 hat das kantonale Gericht den guten Glauben beim EL-Bezug zu Recht bejaht, wohnte doch die Beschwerdeführerin seinerzeit vorübergehend wieder in der Wohngemeinschaft Q.________, nachdem die berufliche Abklärung in X.________ für mehrere Wochen unterbrochen werden musste, weil das dortige Wohnheim über keinen freien Platz verfügte. Auf die diesbezüglichen Erwägungen im angefochtenen Entscheid kann verwiesen werden. Ferner hat die Vorinstanz mit Bezug auf die in den Monaten August und September 2012 ausgerichteten Ergänzungsleistungen (einschliesslich Vergütung der Krankheitskosten) zu Recht eine den guten Glauben ausschliessende grobe Verletzung der Meldepflicht angenommen. Weder die Versicherte (an welche sämtliche Mitteilungen und Verfügungen der IV-Stelle adressiert waren), noch ihre Beiständin haben die EL-Behörde umgehend über den definitiven Wechsel ins Wohnheim in X.________ und die Übernahme der entsprechenden Heimkosten durch die Invalidenversicherung informiert (vgl. deren Mitteilungen und Verfügungen vom 5., 13., 20. und 26. Juli 2012 sowie vom 10. und 29. August 2012).