Citation: I 809/05 12.06.2006 E. A

Die 1970 geborene F.________ arbeitete ab 1. März 1991 als Spitalgehilfin im Regionalen Krankenheim X.________. Wegen einer malignen Hyperthyreose war sie ab 21. Mai 1991 zu 50 %, auf Grund von Hüftbeschwerden (Femurkopfnekrose beidseits) ab 20. Dezember 1991 vollständig arbeitsunfähig. Am 30. November 1993 endete das Arbeitsverhältnis. Im Zeitraum August 1993 bis Juli 1995 absolvierte F.________ einen Deutschkurs sowie eine einjährige Handelsschule, wofür die Invalidenversicherung unter dem Titel Umschulung aufkam. Im Oktober 1995 ersuchte F.________ die Invalidenversicherung um eine Rente. Nach Abklärungen sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Verfügung vom 26. August 1996 auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 56 % ab 1. Juli 1995 eine halbe einfache Invalidenrente zu. 1998 und 2001 wurde die Rente bestätigt (Mitteilungen vom 8. Oktober 1998 und 2. November 2001). Am 26. Mai 1998 gebar F.________ eine Tochter und am 22. April 2001 einen Sohn. Dementsprechend sprach ihr die IV-Stelle ab 1. Mai 1998 sowie ab 1. April 2001 jeweils eine Kinderrente zu (Verfügungen vom 13. Juli 1998 und 18. Mai 2001). Im Juni 2004 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein. Nach Abklärung der gesundheitlichen und hauswirtschaftlichen Verhältnisse hob sie mit Verfügung vom 6. Januar 2005 die Rente auf Ende des der Zustellung des Entscheids folgenden Monats auf. Sie betrachtete die Versicherte nach der Geburt der Kinder 1998 und 2001 neu als im Gesundheitsfall zu 70 % ausserhäuslich erwerbstätige Hausfrau. Mit Einspracheentscheid vom 27. April 2005 bestätigte die IV-Stelle die Rentenaufhebung auf Ende Februar 2005.