Citation: 6B_75/2024 E. 6.3

6.3. Insgesamt berücksichtigt die Vorinstanz alle für die Prüfung eines schweren persönlichen Härtefalls im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB massgebenden Punkte und gelangt ohne Rechtsverletzung zum Schluss, dass ein solcher zu verneinen ist. Mit der Vorinstanz steht auch das FZA einer Landesverweisung des Beschwerdeführers nicht entgegen. Diesbezüglich kann in Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG vollumfänglich auf die vorinstanzliche Begründung verwiesen werden, zumal sich der Beschwerdeführer nicht dazu äussert (vgl. Urteil S. 39 ff.). Dabei berücksichtigt die Vorinstanz auch hinreichend, dass beim Beschwerdeführer eine gewisse Stabilisierung und Besserung seiner persönlichen Situation auszumachen ist und er sich auf dem richtigen Weg befindet, der - so die Vorinstanz - allerdings angesichts seiner Suchtmittelabhängigkeit und der schwierigen finanziellen und beruflichen Situation noch lang sein dürfte (Urteil S. 40 f.). Schliesslich erweist sich auch die vorinstanzlich angeordnete Dauer der obligatorischen Landesverweisung von sieben Jahren angesichts der konkreten Verhältnisse als rechtskonform, wenn auch eher streng (vgl. Urteil S. 41), wobei diese vom Beschwerdeführer nicht explizit beanstandet wird.