Citation: 9C_222/2023 E. A

Der 2000 geborene A.________ ist bei der Sanitas Grundversicherungen AG (nachfolgend: Sanitas) obligatorisch krankenpflegeversichert. Am 4. November 2021 gelangte die behandelnde Ärztin, Frau Dr. med. B.________, Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Oberärztin, Kantonsspital C.________, an den Vertrauensarzt der Sanitas und ersuchte infolge einer therapieresistenten hypertrophen Narbenbildung an der Wange rechts (barttragender Teil), parasternal links und an der Schulter links um Kostengutsprache für eine Exzision mit anschliessender Bestrahlung der betroffenen Körperstellen. In der Folge äusserte sich die Sanitas - nach entsprechender Stellungnahme ihres Vertrauensarztes vom 10. November 2021 - mit Schreiben vom 15. November 2021 dahingehend, es würden die Kosten für die ambulante Exzision und Bestrahlung der Narbe im Bart-, nicht aber im Schulter- und Sternalbereich übernommen. Daran hielt die Sanitas, auch auf wiederholtes Nachhaken durch Frau Dr. med. B.________ hin (vgl. Eingaben vom 19. November und 10. Dezember 2021 sowie 11. Februar 2022), nach mehrfacher Rücksprache mit dem vertrauensärztlichen Dienst (Stellungnahmen vom 26. November und 16. Dezember 2021 sowie 21. Februar 2022) fest (Schreiben vom 1. Dezember 2021 sowie 2. und 23. Februar 2022). Am 27. Juni 2022 verfügte der Krankenversicherer in diesem Sinne, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 12. September 2022. Der entsprechende operative Eingriff (Narbenexzision mit W-Plastik der Befunde im Gesicht, thorakal mittig und an der Schulter links) wurde am 18. Juli 2022 durchgeführt.