Citation: 8C_1/2023 E. 3

Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, der medizinische Sachverhalt sei ausreichend abgeklärt. Der Fallabschluss durch die Suva per 31. August 2021 sei nicht zu beanstanden. Der Kreisarzt Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, und die Rehaklinik U.________ seien übereinstimmend zum Schluss gekommen, in Anbetracht der massiven Symptomausweitung müsse ausgehend von der ursprünglichen Verletzung und deren erfahrungsgemässen Folgen eine rein medizinisch-theoretische Schätzung der Arbeitsfähigkeit erfolgen. Wie Dr. med. C.________ im Bericht vom 8. Januar 2020 ausgeführt habe, wäre aufgrund der initialen Verletzungen mit einer weitgehenden Wiederherstellung der Gesundheit und der Funktion zu rechnen gewesen. Stattdessen habe sich ihm eine "groteske" Fehlstellung des Fusses mit massiv eingeschränkter Beweglichkeit und eine erhebliche Bewegungseinschränkung des rechten Arms präsentiert, den der Beschwerdeführer kaum mehr als bis zur Waagrechten heben könne. Unter Ausklammerung dieser orthopädisch, radiologisch und neurologisch nicht erklärbaren Beeinträchtigung erachte die Suva den Beschwerdeführer gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung und den Austrittsbericht der Rehaklinik U.________ betreffend die Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) vom 6. Januar 2021 in einer leichten bis mittelschweren leidensangepassten Tätigkeit als vollschichtig arbeitsfähig. Aufgrund der Akten sei es mehr und mehr zu einer psychischen Überlagerung der initial traumatisch verursachten Gesundheitsschäden gekommen. Für die massive Fehlstellung des rechten Fusses und die erheblich eingeschränkte Beweglichkeit der oberen und unteren rechten Extremität lasse sich kein objektivierbares organisches Korrelat finden. Für die demonstrierten massiven Einschränkungen sei somit eine erhebliche psychogene Komponente mitverantwortlich. Die vom Beschwerdeführer angerufenen Arztberichte vermöchten zu keinem anderen Ergebnis zu führen. Die Suva habe die adäquate Unfallkausalität der psychischen Beschwerden zu Recht verneint. Der Einkommensvergleich habe einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von 8 % ergeben, was nicht zu beanstanden sei. Dr. med. C.________ habe in der Beurteilung vom 13. Januar 2021 den Integritätsschaden für die organisch nachweisbaren posttraumatischen Veränderungen am rechten Fuss und an der rechten Schulter mit je 5 % bemessen. Diese Beurteilung erscheine ebenfalls als schlüssig.