Citation: 6B_838/2024 E. 4.4

4.4. Die rechtliche Würdigung der Vorinstanz ist vertretbar. Auch wenn der Beschwerdeführer physisch nicht grob vorging, befand sich die Beschwerdegegnerin 2 in einer ausweglosen Zwangssituation. Aus den konkreten Umständen des vorliegenden Falls ergibt sich, dass er bei der Beschwerdegegnerin 2 einen psychischen Druck erzeugte, der geeignet war, ihren Widerstandswillen zu brechen. Aus dem Verhalten der Beschwerdegegnerin 2 ergab sich hinreichend deutlich, dass sie den Beschwerdeführer nicht oral befriedigen wollte. Da der Beschwerdeführer gleichwohl nicht von ihr abliess, geht die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass er mit direktem Vorsatz handelte. Ohnehin würde eventualvorsätzliches Handeln genügen. Der Beschwerdeführer hatte durchaus Anlass, am Einverständnis der Beschwerdegegnerin 2 zu zweifeln, womit er es jedenfalls in Kauf nahm, dass sie ihn nicht aus freien Stücken oral befriedigte.