Citation: 2C_527/2022 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin hat die Stammanteile ab 2007 nicht mehr im Wertschriftenverzeichnis aufgeführt und die Steuerbehörden auch nicht über die Übertragung der Stammanteile an die Stiftung informiert. Dadurch hat sie bewirkt, dass es zu einer Steuerverkürzung gekommen ist. Der objektive Tatbestand ist erfüllt. Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz ist die Beschwerdeführerin studierte Betriebswirtin und war sie als Geschäftsführerin einer inzwischen erloschenen GmbH im Treuhandbereich tätig, deren Zweck unter anderem in Rechtsberatung, Buchführung, Firmengründungen in der Schweiz und im Ausland und Firmen- und Vermögensverwaltung bestand. Sie habe erkennen müssen, dass die Stiftung in der Schweiz nicht anerkannt werden könne. Wie zuvor bereits die Unterinstanz ging die Vorinstanz von Eventualvorsatz aus. Gründe für eine Strafmilderung unter das Regelstrafmass vermochte die Vorinstanz nicht zu erkennen.