Citation: 1C_400/2022 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz hielt in ihrem ersten Urteil (VB.2016.00676) in E. 3.3 im Hinblick auf die Einordnung des Bauvorhabens Folgendes fest: "Die V.________strasse ist an erhöhter Hanglage in U.________ gelegen und mündet in eine Sackgasse. Primär dominieren freistehende Einfamilien- und Doppeleinfamilienhäuser das Quartier, welches aufgrund der lockeren Bebauung von viel Grünfläche geprägt ist. Von den bestehenden Häusern ist die Flachdachbaute an der V.________strasse 7 mit 20 m das längste Gebäude im Quartier; rund 20 m lang ist auch das Gebäude an der V.________strasse 10. Die übrigen Gebäude weisen Gebäudelängen von rund 10 m bis 15 m auf. Damit finden sich in der näheren baulichen Umgebung ähnlich lange Gebäude wie das geplante Studentenwohnhaus mit einer Länge von 24.65 m (nordseitig) bzw. 24 m (südseitig). Die bisher grösste Volumetrie in der näheren Umgebung weist das Mehrfamilienhaus an der W.________strasse 3 mit zwei Vollgeschossen, einem Dachgeschoss und einem nordseitig sichtbaren Untergeschoss auf. An der Nordfassade dieses Gebäudes ist längsseitig eine Dreifachgarage angebaut, welche somit parallel zur V.________strasse verläuft und das Gebäude optisch verbreitert. Das voluminöse Mehrfamilienhaus tritt aufgrund der Topografie gegenüber dem tiefer gelegenen Baugrundstück und dem Satteldach zusätzlich prominent in Erscheinung. Mit einem Untergeschoss, zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss kann das geplante Mehrfamilienhaus durchaus mit dem Gebäude W.________strasse 3 verglichen werden. In Kombination mit der grössten Gebäudelänge würde der Neubau allerdings auch die im Quartier höchste Volumetrie aufweisen. Zu Recht wies das Baurekursgericht indessen darauf hin, dass der Neubau erkennbar tiefer zu liegen komme, als das dominante Gebäude W.________strasse 3. Entscheidend ist auch die Ausrichtung des Neubaus: Wie das Gebäude V.________strasse 7 ist das Gebäude längsseitig nach Süden ausgerichtet und grenzt stirnseitig an die V.________strasse. Aus diesen Gründen wird das Gebäude von der V.________strasse her weniger dominant wahrgenommen. Einzig gegenüber dem noch tiefer liegenden Grundstück des Beschwerdeführers 3 (V.________strasse 7) kommt das geplante Studentenwohnhaus dominanter zur Geltung. Insgesamt durfte die Vorinstanz jedoch ohne Rechtsverletzung zum Schluss kommen, dass sich das projektierte Mehrfamilienhaus befriedigend in die bauliche Nachbarschaft einordnet. Eine besondere Qualität im Sinn eines Villenquartiers, das erhöhte Anforderungen an die Einordnung rechtfertigen würde, kommt dem V.________quartier entgegen den Behauptungen der Beschwerdeführenden nicht zu. Insgesamt fügt sich das Bauprojekt befriedigend in das Wohnquartier ein; dies unter dem Vorbehalt, dass die allfällige Bewilligung der Ausnützungsübertragung nicht eine gegen § 238 Abs. 1 PBG/ZH verstossende Konzentration der Bausubstanz bewirkt."