Citation: 8C_27/2019 E. 6.3.2

6.3.2. Im ergänzenden Aktengutachten vom 18. Januar 2017 teilte Dr. med. C.________ die Ansicht nicht, wonach man den Riss am Innenmeniskus im zweiten MRI erkenne. Auch werde im Operationsbericht vom 23. Oktober 2015 kein durchgehender Riss beschrieben, einen solchen hätte man anlässlich der Arthroskopie zweifelsfrei feststellen können. Es gilt allerdings zu beachten, dass der Verdacht auf einen Meniskusbasisriss den Ausschlag für die Operation vom 23. Oktober 2015 gegeben hatte. In der Arthroskopie wurde zwar kein durchgehender Riss im Sinn eines Korbhenkelrisses, jedoch eine auffällige Hypermobilität des Meniskus festgestellt und mittels einer Naht fixiert. Auch legen die erst ab 23. Dezember 2015 festgestellten Knorpelveränderungen ein unfallkausales Geschehen nahe, wenn sie es (mit Blick auf die Beweismaxime "post hoc ergo propter hoc", s. vorne E. 6.2.3) auch nicht zu belegen vermöchten. Somit ergeben sich auch aus dem Bericht des Dr. med. E.________ Indizien, die Zweifel an den Einschätzungen des versicherungsinternen Gutachters zu wecken vermögen.