Citation: 9C_662/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Der rheumatologische Experte des ZIMB legte die klinisch und radiologisch erhobenen Befunde dar und beurteilte diese im Bereich der Halswirbelsäule als "mager"; zudem erkannte er Inkonsistenzen, insbesondere zwischen dem Verhalten bei der Untersuchung und jenem in vermeintlich unbeobachteten Momenten. Er berücksichtigte degenerative Veränderungen und attestierte deswegen eine um 50 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit für die früheren Tätigkeiten als Hilfspfleger und Küchengehilfe, während er angepasste Arbeiten für uneingeschränkt zumutbar hielt. Diese Einschätzung ist somit nachvollziehbar begründet. Daran ändert nichts, dass behandelnde Ärzte resp. Therapeuten (Dr. B.________, Therapeut C.________, Dr. D.________) Muskelverspannungen resp. Muskelhartspann festhielten. Diesbezüglich ist sowohl dem Unterschied zwischen Behandlungs- und Begutachtungsauftrag (vgl. BGE 125 V 351 E. 3b/bb und cc; Urteil 9C_561/2018 vom 8. Februar 2019 E. 5.3.2.2) als auch dem Ermessensspielraum der Experten (vgl. BGE 137 V 210 E. 3.4.2.3 S. 253; Urteil 9C_397/2015 vom 6. August 2015 E. 5.3) Rechnung zu tragen. Die Einschätzung der ZIMB-Ärzte ist auch mit dem Bericht des Röntgeninstituts E.________ vom 26. März 2019 vereinbar, wonach die abgeflachte Brustwirbelsäule Muskelspasmen reflektieren könnte ("loss of lordosis (...) could reflect muscle spasm"). Anders als der Beschwerdeführer glauben machen will, plädierte Dr. med. F.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (Stellungnahme vom 10. März 2020) weder für ein Abweichen vom ZIMB-Gutachten noch für die Notwendigkeit einer weiteren Abklärung; er konstatierte lediglich die aktuelle Behandlung der seit vielen Jahren präsentierten Symptome. Ein konkreter Anhaltspunkt dafür, dass die ZIMB-Experten die früheren Einschätzungen des Dr. G.________ ("1998"), des Dr. H.________ (recte wohl: I.________; "Rapport 15. August 1996"), des Dr. J.________ ("1998") und des Dr. K.________ ("1996") ungenügend berücksichtigt haben sollen, ist nicht ersichtlich. Welche "falsche (n) Angaben" im Gutachten die Vorinstanz "irrtümlich" resp. offensichtlich unrichtig (vgl. vorangehende E. 1.1) als "Verschreiber" betrachtet haben soll, ist nicht ersichtlich und führt der Beschwerdeführer auch nicht aus. Ohnehin beschränkt er sich auf weiten Strecken darauf, appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung zu üben, was nicht genügt (BGE 145 I 26 E. 1.3; Urteil 9C_517/2019 vom 4. November 2019 E. 3.5).