Citation: 2C_112/2023 E. A

A.a. A.________ (geb. 1993), Staatsbürger von Sri Lanka, reiste 2009 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Das damalige Bundesamt für Migration (BFM) lehnte das Asylgesuch 2012 ab und wies A.________ aus der Schweiz weg, verfügte indes aufgrund des als unzumutbar erachteten Wegweisungsvollzugs die vorläufige Aufnahme. Am 13. April 2016 erhielt A.________ eine auf behördlichem Ermessen beruhende Aufenthaltsbewilligung (Härtefall), welche das Migrationsamt des Kantons Zürich letztmals bis am 6. April 2019 verlängerte. A.b. Am 26. April 2018 verurteilte das Bezirksgericht Zürich A.________ wegen Vergewaltigung, sexueller Nötigung, Fahrens in fahrunfähigem Zustand und einer Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten und einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je Fr. 40.--, beides bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 200.--. In der Folge verweigerte das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ am 9. Mai 2019 eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung und wies ihn aus der Schweiz weg. Das Bundesgericht bestätigte die aufenthaltsbeendende Massnahme und Wegweisung mit Urteil vom 30. Januar 2020 (2C_1045/2019). Seiner Verpflichtung zur Ausreise kam A.________ nicht nach.