Citation: 1C_262/2022 E. 3.5

3.5. Das Verwaltungsgericht wies im angefochtenen Entscheid darauf hin, dass gemäss den Ausführungen des Vertreters des kantonalen Amts für Landwirtschaft am Augenschein die Fruchtfolgeflächen im Kanton bisher nur grob erfasst worden seien und die aktuell gültige Ausscheidung auch Infrastrukturanlagen erfasse. Die Ausscheidung werde nun überprüft. Vorliegend ist jedoch einzig massgebend, wie es sich mit der Bodenfläche auf der Parzelle Nr. 405, die für den Allwetterauslauf beansprucht werden soll, verhält. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was deren Qualifikation als Fruchtfolgefläche ernsthaft in Frage stellen und damit die betreffende Sachverhaltsfeststellung des Verwaltungsgerichts als offensichtlich falsch erscheinen lassen würde (Art. 97 Abs. 2 BGG). Ob die Befestigung wieder leicht entfernt werden kann, spielt insofern keine Rolle, da die Fläche jedenfalls nicht mehr als Fruchtfolgefläche zur Verfügung stehen würde (vgl. Urteil 1C_238/2021 vom 27. April 2022 E. 6.2, wonach die Inanspruchnahme von Fruchtfolgeflächen auf ein Minimum zu reduzieren ist, auch wenn die Beläge reversibel ausgestaltet werden). Die Frage nach der leichten Entfernbarkeit ist somit für den Verfahrensausgang nicht entscheidend, weshalb auf die betreffende Rüge an der vorinstanzlichen Feststellung, wonach es bei einem Rückbau eine Weile dauern würde, bis man die Fläche wieder als Fruchtfolgefläche nutzen könnte, nicht einzutreten ist (Art. 97 Abs. 2 i.f. BGG). Schliesslich ist der Kanton Schwyz von Bundesrechts wegen auch nicht verpflichtet, die Beschwerdeführerin von einer "Bagatellgrenze" oder der Möglichkeit einer Kompensation der beanspruchten Fruchtfolgeflächen profitieren zu lassen.