Citation: 2A.617/1999 08.03.2000 E. 4

4.- Nach Art. 7 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20) hat der ausländische Ehegatte eines Schweizer Bürgers Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, sofern kein Ausweisungsgrund vorliegt (Abs. 1). Kein Anspruch besteht, wenn die Ehe eingegangen worden ist, um fremdenpolizeiliche Schranken zu umgehen (Abs. 2). Das Verwaltungsgericht hat die zwischen der Beschwerdeführerin und X.________ abgeschlossene Ehe zu Recht als Scheinehe im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ANAG eingestuft, welche dem ausländischen Partner keinen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung verschafft. Wieweit die Absicht der Umgehung fremdenpolizeilicher Schranken auch auf Seiten des Ehemannes massgebend war, kann dahingestellt bleiben. Jedenfalls bestand auf Seiten der Beschwerdeführerin, worauf es hier allein ankommt, nicht der Wille zur Führung einer ehelichen Gemeinschaft, sondern nur das Interesse am Erhalt einer Aufenthalts- und Arbeitsbewilligung. In der Beschwerdeschrift wird nichts vorgebracht, was die tatsächlichen (nur nach Massgabe von Art. 105 Abs. 2 OG überprüfbaren) und rechtlichen Ausführungen des Verwaltungsgerichts in Frage stellen würde. Es kann auf die schlüssige Begründung des angefochtenen Urteils verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).