Citation: 4A_424/2016 E. 3.5

3.5. In einer Eventualbegründung hielt die Vorinstanz fest, dass der Berufung auch kein Erfolg beschieden wäre, wenn die Beschwerdeführer rechtzeitig Verrechnung ihrer Gegenforderungen wegen infolge von Mängeln der Mietsache zu viel bezahlten Mietzinsen mit dem Mietzins für den Februar 2014 erklärt hätten. Die Beschwerdeführer hätten die Begleichung von Mietzinsen für die Periode vom 7. Februar 2007 bis und mit dem 18. März 2014 nicht nachgewiesen. Damit stehe fest, dass ihnen wegen Mängeln im Sinne von Art. 259d OR keinerlei Forderungen gegenüber dem Beschwerdegegner auf Rückerstattung zu viel bezahlter Mietzinsen zustünden, mit denen sie verrechnen könnten. Selbst wenn die Beschwerdeführer ihre Mietzinszahlungen nachgewiesen hätten, so die Vorinstanz weiter in einer Subeventualbegründung, könnten sie dennoch keine Herabsetzungsforderungen beanspruchen und ebensowenig eine geltend gemachte Schadenersatzforderung, die sie mit dem Mietzins für Februar 2014 verrechnen könnten. Da die Vorinstanz die Berufung der Beschwerdeführer schon nach dem vorstehend (E. 3.1 - 3.4) Ausgeführten zu Recht abgewiesen hat, braucht auf die Kritik der Beschwerdeführer an dieser Eventual- und Subeventualbegründung nicht eingegangen zu werden. Lediglich der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass verschiedene Verrechnungsforderungen der Beschwerdeführer, die im angefochtenen Urteil geprüft wurden (insbesondere wegen Geruchs- und Lärmimmissionen im Mietobjekt, Heizungsdefekt, Mangel betreffend Wohn-/Fensterfläche, Lackschaden am Auto, Benutzung Warmwasser durch andere Mieter), bereits früher rechtskräftig als nicht berechtigt beurteilt worden waren. So waren diese Gegenforderungen Gegenstand von zwei Urteilen des Zivilkreisgerichts vom 3. September 2015; bereits in den betreffenden Verfahren hatten die Beschwerdeführer den Forderungen des Beschwerdegegners auf Mietzinszahlungen bzw. Zahlungen für unberechtigte Nutzung der Wohnung die betreffenden Forderungen zur Verrechnung gegenübergestellt und wurde das Bestehen der betreffenden Forderungen vom Zivilkreisgericht verneint. Auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführer gegen den einen Entscheid vom 3. September 2015 (150 2014 1665 I) trat das Kantonsgericht mit Entscheid vom 9. Februar 2016 (400 15 394) nicht ein. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 4A_170/2016 vom 10. Mai 2016 ab, soweit es darauf eintrat. Auf eine Beschwerde gegen den anderen Entscheid vom 3. September 2015 (150 15 252 I) trat das Kantonsgericht mit Entscheid vom 9. Februar 2016 (400 15 395) nicht ein. Die Beschwerdeführer erklärten vor Bundesgericht nie, gegen diesen Entscheid Beschwerde zu erheben, weshalb er in Rechtskraft erwuchs. Die erwähnten Verrechnungsforderungen waren damit bereits vor Ergehen des angefochtenen Entscheids rechtskräftig als unberechtigt beurteilt (vgl. dazu die Urteile 4A_568/2013 vom 16. April 2014 E. 2.2 in fine; 4C.233/2000 vom 15. November 2000 E. 3a in fine/b; BGE 142 III 210 E. 4.1 in fine).