Citation: C 218/99 26.05.2000 E. 4

4.- Mit dem Ergebnis, dass nach dem Bezug der besonde- ren Taggelder keine weitere Anspruchsberechtigung auf Tag- gelder besteht, steht indessen noch nicht fest, ob dem Beschwerdegegner die anbegehrten Leistungen nicht doch - allerdings unter einem anderen Rechtstitel - zu gewähren sind. Er macht - wie bereits im vorinstanzlichen Verfah- ren - unter sinngemässer Berufung auf den öffentlichrecht- lichen Vertrauensschutz bei einer falschen Auskunft einer Verwaltungsbehörde (vgl. dazu BGE 121 V 66 f. Erw. 2a mit Hinweisen), geltend, der Vorsteher des kantonalen Amtes habe ihm die Auskunft erteilt, er könne nach dem Scheitern der selbstständigen Erwerbstätigkeit, was auch ein teil- weises Scheitern beinhalte, wieder Taggeld der Arbeits- losenversicherung beziehen. Es bleibt daher die von der Vorinstanz offen gelassene Frage zu prüfen, ob der Be- schwerdegegner aus dem erwähnten Grundsatz etwas zu seinen Gunsten ableiten kann. Die Sache ist daher an das kantonale Gericht zurückzuweisen, welches hierüber befinden wird.