Citation: 8C_430/2019 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Art. 17 ATSG. Er macht geltend, die Vorinstanz habe Bundesrecht unrichtig angewendet, indem sie feststellte, dass im Jahre 2012 keine rechtskonforme umfassende Sachverhaltsabklärung getätigt worden sei. Worauf der Beschwerdeführer abzielt, wenn er ausführt, die RAD-Ärztin, med. pract. G.________, Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie, habe die medizinische Sachlage in ihrer Stellungnahme vom 4. Juli 2012 nicht geprüft und sich auch nicht mit dem hausärztlichen Bericht des med. pract. F.________ vom 6. Juni 2012 auseinandergesetzt, ist nicht nachvollziehbar. Denn damit bestätigt er lediglich die vorinstanzliche Richtigkeit der Feststellung, wonach der Sachverhalt zum Zeitpunkt der ersten Rentenrevision (2012) in medizinischer Hinsicht ungenügend abgeklärt worden war. Inwiefern die vorinstanzlichen Feststellungen und Erwägungen bezüglich des Vergleichszeitpunkts offensichtlich unrichtig bzw. bundesrechtswidrig sein sollen, vermag der Beschwerdeführer jedenfalls nicht aufzuzeigen. Auch scheint er mit der angeführten Begründung auszublenden, dass die IV-Stelle anlässlich des ersten Revisionsverfahrens für die zumutbare Leistungsfähigkeit nicht auf die von ihm bemängelte Stellungnahme der RAD-Ärztin, sondern auf die tatsächlichen erwerblichen Verhältnisse abstellte. Gestützt darauf errechnete sie einen Invaliditätsgrad von 42,29 % und bestätigte dem Versicherten mit Schreiben vom 3. Dezember 2012 einen unveränderten Rentenanspruch. Liegt somit keine Mitteilung bzw. Verfügung vor, die gemäss BGE 133 V 108 auf einer rechtskonformen Sachverhaltsprüfung und Beweiswürdigung beruht (vgl. hiervor E. 3.2), ist mit der Vorinstanz in revisionsrechtlicher Hinsicht an den Zeitpunkt der erstmaligen Rentenzusprache (27. Mai 2010) anzuknüpfen.