Citation: 2P.330/2001 21.12.2001 E. 2

2.- Die Geltendmachung des allgemeinen Willkürverbots von Art. 9 BV setzt, wie das Bundesgericht in BGE 126 I 81 in Bestätigung der bisherigen Praxis zu Art. 88 OG festgestellt hat, eine Berechtigung in der Sache voraus. Dementsprechend kann der unberücksichtigte Bewerber für ein öffentliches Amt den Beschluss der Wahlbehörde, durch den das Amt an einen anderen Kandidaten vergeben wird, nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbots anfechten, sofern das kantonale Recht ihm keinen Anspruch auf Wahl einräumt (BGE 112 Ia 178, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer behauptet nicht und tut nicht dar, dass ihm nach den einschlägigen kantonalen Normen ein Anspruch auf die Wahl zum Kreisgeometer zustehe. Damit fehlt ihm die Legitimation, den Wahlentscheid wegen Verletzung des Willkürverbots anzufechten; auf die staatsrechtliche Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten. Erst recht nicht zur Beschwerdeführung in diesem Zusammenhang legitimiert ist die Kommanditgesellschaft.