Citation: 2C_354/2024 E. 3.6

3.6. Das Bundesgericht stuft Delikte gegen die physische Integrität praxisgemäss als schwere Straftaten ein (Urteil 2C_261/2024 vom 12. Dezember 2024 E. 4.2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 139 II 121 E. 6.3), die selbst bei einmaliger Begehung eine Aufenthaltsbeendigung rechtfertigen können (Urteil 2C_367/2021 vom 30. September 2021 E. 3.3 mit Hinweisen). Ausserhalb des Anwendungsbereichs des Freizügigkeitsabkommens (FZA; SR 0.142.112.681) steht der Sicherheitsaspekt im Vordergrund. Die ausländerrechtlich relevante Rückfallgefahr muss deshalb nicht mit Gewissheit feststehen und die Behörden dürfen hier dem Umstand Rechnung tragen, dass die Aufenthaltsbeendigung auch generalpräventiv wirken soll (Urteil 2C_261/2024 vom 12. Dezember 2024 E. 4.2; vgl. auch Urteile 2C_531/2023 vom 3. Juli 2024 E. 5.2.1; 2C_367/2021 vom 30. September 2021 E. 4.3.4 mit Hinweisen; zur Rechtslage unter dem FZA Urteil 2C_629/2023 vom 27. August 2024 E. 4.2).