Citation: 1P.473/2001 28.11.2001 E. 5

Soweit der Beschwerdeführer einen Verstoss gegen den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweislastregel beanstandet, erweist sich die Rüge als offensichtlich unbegründet (Art. 36a Abs. 1 lit. b OG). In den Erwägungen, wonach zwei Mitangeschuldigte im Rahmen von konnexen Anklagesachverhalten bereits rechtskräftig verurteilt worden seien, dass der Beschwerdeführer nur gegen einen Teil der erstinstanzlichen Verurteilung Appellation erhoben habe, und dass er es versäumt habe, gewisse belastende Beweisergebnisse plausibel zu entkräften, liegt keine Verletzung der Unschuldsvermutung. Wie den obigen Erwägungen (2.1-2.3) zu entnehmen ist, haben die kantonalen Gerichte den Beschwerdeführer keineswegs (einzig) mit der Begründung verurteilt, er habe seine Unschuld nicht nachgewiesen.