Citation: 6P.135/2003 03.02.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt weiter, das Kantonsgericht habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem es die von ihm beantragten Beweise nicht abgenommen habe. 3.1 Der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV umfasst u.a. das Recht des Betroffenen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 126 I 15 E. 2a/aa; 124 I 49 E. 3a und 241 E. 2 je mit Hinweisen). Der Richter hat mithin rechtzeitig und formrichtig angebotene erhebliche Beweismittel abzunehmen (BGE 122 I 53 E. 4a mit Hinweisen). Dies verwehrt es ihm indessen nicht, einen Beweisantrag abzulehnen, wenn er in willkürfreier Würdigung der bereits abgenommenen Beweise zur Überzeugung gelangt, der rechtlich erhebliche Sachverhalt sei genügend abgeklärt, und er überdies in willkürfreier antizipierter Würdigung der zusätzlich beantragten Beweise zur Auffassung gelangen durfte, weitere Beweisvorkehren würden an der Würdigung der bereits abgenommenen Beweise voraussichtlich nichts mehr ändern (BGE 124 I 208 E. 4a; 122 II 464 E. 4a; 122 III 219 E. 3c; 122 V 157 E. 1d je mit Hinweisen). 3.2 Das Kantonsgericht erachtet die beantragte Rekonstruktion des Unfallhergangs, die Befragung der Beteiligten anlässlich eines Augenscheins sowie die Einholung eines verkehrs- und unfalltechnischen Gutachtens für die Beurteilung des Falles als unerheblich. Dies ist nicht schlechterdings unhaltbar. Denn nimmt man mit dem Kantonsgericht an, das Fehlverhalten des Beschwerdeführers liege darin, dass er seinen Lastwagen nicht schon abgebremst hat, als er das Opfer zum ersten Mal vor der Böschung auf dem Schwarzenbachweg erblickte, kommt der genauen Sichtweite keine wesentliche Bedeutung zu. Das gilt jedenfalls insoweit, als der Beschwerdeführer dannzumal sein Fahrzeug tatsächlich hätte abbremsen können und damit den Unfall vermeiden oder seine Folgen zumindest erheblich hätte vermindern können. Dies war hier ohne Zweifel der Fall und wird auch vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt. Ob er bereits in der ersten Phase des Unfallgeschehens sein Bremsmanöver hätte einleiten müssen, ist eine Rechtsfrage, die im Rahmen der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde zu beurteilen ist. Die Beschwerde erweist sich somit auch in diesem Punkt als unbegründet. Was der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang weiter vorbringt, erschöpft sich weitgehend in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche nicht eingetreten werden kann (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).