Citation: 4A_536/2023 E. 5.2.2

5.2.2. Die Beschwerdeführerin bezeichnet das vorinstanzliche Verständnis der massgebenden Begriffe als unzutreffend und hält der Erwägung der Vorinstanz entgegen, die Begriffe "Zeichenfolge" und "sprachlicher Ausdruck" würden in den verschiedenen Druckschriften "aus technischer Sicht als Synonyme verwendet". Sie vermag jedoch keine Verletzung patentrechtlicher Bestimmungen aufzuzeigen, indem sie vor Bundesgericht ihre im vorinstanzlichen Verfahren in der Replik vorgetragenen Vorbringen wiederholt und ohne weitere Begründung behauptet, für den Fachmann sei es klar, dass es zwischen den beiden Begriffen keinen technisch erkennbaren Unterschied gebe. Die Vorinstanz hat sich nicht auf einen "linguistischen Auslegungsansatz" beschränkt, sondern hat den Wortlaut zutreffend als Ausgangspunkt gewählt, bei ihrer Auslegung jedoch die gesamte Patentschrift berücksichtigt (zur Auslegung BGE 147 III 337 E. 6.1). Abgesehen davon verfängt der Hinweis in der Beschwerde darauf, wie die Beschwerdeführerin selber die beiden Begriffe verwendet, nicht. Entgegen dem, was sie anzunehmen scheint, ist eine derartige subjektive Sichtweise nicht massgebend (vgl. Urteil 4A_320/2023 vom 21. November 2023 E. 5.2.1). Zudem ist im Umstand, dass die Vorinstanz diesen Vorbringen nicht folgte, keine Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK) zu erblicken. Inwiefern die Vorinstanz die entsprechenden Vorbringen in der Replik unberücksichtigt gelassen hätte, ist nicht ersichtlich.