Citation: U 165/04 19.07.2005 E. A

Die 1955 geborene T.________ arbeitete unregelmässig als Schneiderin im Schneideratelier ihres Ehemannes K.________ und war bei der Schweizerischen Mobiliar unfallversichert. Mit Unfallmeldung vom 6. September 2002 informierte der Arbeitgeber die Schweizerische Mobiliar darüber, dass T.________ am 28. Juli 2002 mit dem Fahrrad gestürzt sei und sich dabei eine Lendenwirbelfraktur zugezogen habe. Die Schweizerische Mobiliar lehnte eine Leistungspflicht ab mit der Begründung, beim Vorfall vom 28. Juli 2002, welcher sich nachweislich nicht auf dem Arbeitsweg ereignet hatte, handle es sich um einen Nichtberufsunfall, für welchen T.________, da sie durchschnittlich weniger als acht Stunden pro Woche arbeite, nicht versichert sei (Verfügung vom 3. Dezember 2002). Daran hielt sie auf Einsprache der Versicherten hin fest (Entscheid vom 18. November 2003).