Citation: 6B_278/2017 E. 2.5

2.5. Die Beschwerdeführer argumentieren, um die Beweislage hinsichtlich der ihnen vorgeworfenen Sorgfaltspflichtverletzungen zu verstärken, hätten sie vor Vorinstanz beantragt, weitere Mitarbeiter ihres Betriebs und der vormaligen Arbeitgeberin des Beschwerdegegners zu befragen. Sie vermögen jedoch nicht darzulegen, dass die Vorinstanz ihre Beweisanträge willkürlich abweist (vgl. angefochtenes Urteil E. 1.2 S. 7 f.). Sie argumentieren, Mitarbeiter der früheren Arbeitgeberin des Beschwerdegegners könnten darlegen, ob dessen Aussage stimme, wonach er keine Ahnung habe, wie die Sicherheitsvorschriften dort praktiziert würden. Nach dem Gesagten geht die Vorinstanz willkürfrei davon aus, die Beschwerdeführer hätten nicht genügend kontrolliert, ob ihre Mitarbeiter die Sicherheitsvorschriften einhielten. Daran würde nichts ändern, wenn die beantragten Zeugen aussagen würden, der Beschwerdegegner sei bereits von seiner früheren Arbeitgeberin über die Sicherheitsvorschriften instruiert worden. Soweit die Beschwerdeführer die Notwendigkeit der Einvernahme weiterer Arbeitnehmer ihres Unternehmens damit begründen, dass die Vorinstanz das Beweismaterial selbst als zweifelhaft bezeichne, überzeugt dies nicht. Eine solche Einschätzung findet sich nicht wörtlich im vorinstanzlichen Urteil. Zutreffend ist demgegenüber, dass die Vorinstanz ausführt, bereits bei den anlässlich der zweiten Berufungsverhandlung einvernommenen Zeugen stelle sich die Problematik einer reduzierten Glaubwürdigkeit aufgrund ihres Status als Angestellte der Beschwerdeführer (angefochtenes Urteil E. 1.2 S. 7 und E. 3.1.1 S. 11). Obwohl sie bei ihrer Beweiswürdigung davon ausgeht, die Zeugen sagten tendenziell zugunsten der Beschwerdeführer aus (angefochtenes Urteil E. 3.1.2 S. 15), gelangt die Vorinstanz insbesondere gestützt auf die Aussagen der besagten Zeugen willkürfrei zum Schluss, die Beschwerdeführer hätten die Sicherheitsvorschriften nicht effektiv durchgesetzt beziehungsweise ihre Arbeitnehmer ungenügend kontrolliert. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn sie auf die Einvernahme weiterer Arbeitnehmer der Beschwerdeführer verzichtet.