Citation: 5A_282/2014 E. 4.3

4.3. Aufgrund dieser tatsächlichen Feststellungen, welche die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenügend als willkürlich oder sonst wie gegen Bundesrecht verstossend kritisiert, durfte die Vorinstanz ohne Bundesrechtsverletzung von einer drohenden bzw. bereits bestehenden Gefährdung des Kindeswohls ausgehen. Soweit die Beschwerdeführerin nunmehr beanstandet, die Schulbehörde habe es unterlassen, das Gespräch mit ihr zu suchen, ist darauf nicht weiter einzugehen. Die Beschwerdeführerin legt nicht substanziiert dar, dass sie diese Tatsachenbehauptung bereits im kantonalen Verfahren geltend gemacht hat. Zudem wird dies durch die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz widerlegt. In der Sache erweist sich die angeordnete Erziehungsbeistandschaft als durchaus geeignet, zumal sie den konkreten Problemen angepasst worden ist: So beauftragte das Familiengericht die Beiständin, die Eltern in ihrer Sorge um die Beschwerdeführerin zu unterstützen, insbesondere deren schulische, gesundheitliche und persönliche Entwicklung aufmerksam zu begleiten und den Eltern bei Fragestellungen und Konflikten zwischen Eltern und Schule unterstützend und vermittelnd zur Seite zu stehen. Die Beiständin wurde als Ansprechperson für Schulbehörden, Lehrpersonen und weitere involvierte Fachpersonen bestimmt und ihr schliesslich aufgetragen, der Verbeiständeten und ihren Eltern die psychologische und medizinische Unterstützung der entsprechenden Fachstellen und Dienste zu vermitteln. Die Beschwerdeführerin bringt nicht vor, inwiefern die auf die konkreten Probleme zugeschnittene Massnahme den Bedürfnissen nicht gerecht zu werden vermöchte.