Citation: 6P.12/2006 29.03.2006 E. A

X.________ wird vorgeworfen, A.________ anfangs Oktober 1999 vom "Strassenstrich" in Zürich mit der Verabredung des Oralverkehrs in seine Wohnung gefahren und ihr dort noch vor den verabredeten Liebesdiensten ein Schlafmittel in einen Drink gemischt zu haben. Weiter habe er das schlafende Opfer ausgezogen und an ihr im Detail nicht bekannte sexuelle Handlungen vorgenommen. Dabei habe er sie zumindest in ihrer Scheide ausgegriffen und die dort versteckten, in einem Kondom verpackten Drogen entdeckt und entfernt. Des Weiteren wird X.________ vorgeworfen, B.________ in der Nacht vom 14. Juni 2003 nach ersten einvernehmlichen sexuellen Handlungen unbemerkt Rohypnol in ihr Getränk gemischt zu haben, um an ihr weitere sexuelle Handlungen vorzunehmen. Nachdem sie eingeschlafen war, leckte X.________ sie längere Zeit an der Scheide. In der Folge fesselte er sie an den Händen und Fussgelenken und legte eine lose Schlinge um ihren Hals. Darauf steckte er dem schlafenden und gefesselten Opfer Finger in die Scheide und nahm eine orale sexuelle Handlung an ihr vor. Als sie plötzlich erwachte, verlangte sie das Loslösen der Fesseln. X.________ drohte ihr daraufhin und setzte ihr ein Messer an den Hals, so dass sie in Panik geriet und um ihr Leben fürchtete. Er erklärte, sie sei jetzt seine Sklavin und er "ficke" sie von vorne und von hinten. Dabei bedrohte er sie mit dem Messer. Sie gab vor, herzkrank zu sein und vor Angst zu sterben, worauf X.________ sie teilweise von der Fesselung befreite. Zum Dank verlangte er von ihr, dass sie ihn ungeschützt oral befriedige. In der Folge gelang es ihr, sich von den Fesseln zu befreien und sie flüchtete nackt ins Freie. X.________ wird zudem vorgeworfen, im Frühjahr 2003 Betreibungsregisterauszüge und andere Urkunden gefälscht und zu Betrugszwecken verwendet zu haben.