Citation: 2A.159/2000 20.04.2000 E. A

A.- Der angeblich aus Algerien stammende S.________, geboren 1978, reiste nach eigenen Angaben am 5. Dezember 1997 illegal in die Schweiz ein, wo er am 8. Dezember 1997 ein Asylgesuch stellte. Das Bundesamt für Flüchtlinge lehnte das Gesuch am 29. Mai 1998 ab und wies S.________ aus der Schweiz weg. Mit Entscheid vom 29. Juli 1998 trat die Schweizerische Asylrekurskommission auf die dagegen eingereichte Beschwerde nicht ein, worauf das Bundesamt für Flüchtlinge S.________ eine Frist zum Verlassen der Schweiz bis zum 31. August 1998 einräumte. Am 22. Oktober 1998 meldete das Amt für Polizeiwesen des Kantons Graubünden (im Folgenden: Amt für Polizeiwesen) S.________ als per 31. August 1998 verschwunden. Das Kreisgericht Chur verurteilte ihn am 22. Oktober 1998 im Abwesenheitsverfahren wegen mehrfachen Diebstahls sowie wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs und mehrfacher Widerhandlung gegen das Transportgesetz zu einer Gefängnisstrafe von zwölf Monaten bedingt sowie zu zehn Jahren Landesverweisung. Im Februar 1999 versuchte S.________ mit dem Zug in die Schweiz einzureisen, wobei er von der Kantonspolizei St. Gallen kontrolliert und anschliessend an die zuständigen österreichischen Behörden zurückübergeben wurde. Am 16. Februar 1999 verhängte das Bundesamt für Ausländerfragen über ihn eine bis zum 15. Februar 2001 geltende Einreisesperre. Am 19. Februar 1999 verurteilte ihn der Kreispräsident Chur wegen Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von 20 Tagen. Am 23. Februar 2000 wurde S.________ von der Kantonspolizei Genf aufgegriffen und anschliessend an den Kanton Graubünden überführt; dort verbüsste er die 20-tägige Gefängnisstrafe.