Citation: 7B_185/2022 E. 2.3

2.3. Sodann widmet sich die Vorinstanz der Täterkomponente. Sie geht auf die Angabe des Beschwerdeführers ein, wonach er seine Schwester unterstütze, welche an einer posttraumatischen Belastungsstörung leide. Die Vorinstanz geht zu Recht davon aus, dass dies keine besondere Strafempfindlichkeit begründet. Denn eine erhöhte Strafempfindlichkeit liegt nur bei aussergewöhnlichen Umständen vor (vgl. Urteile 6B_417/2021 vom 14. April 2022 E. 4.2; 6B_1230/2021 vom 10. Februar 2022 E. 5.4.4; 6B_774/2020 vom 28. Juli 2021 E. 3.3.4; 6B_142/2020 vom 27. Mai 2021 E. 1.4.3). Im Übrigen verweist die Vorinstanz hinsichtlich der Täterkomponente auf die erstinstanzliche Zusammenfassung des Werdegangs und der persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers. Sie fügt an, dieser habe sich bis zuletzt weder geständig noch reuig gezeigt. Mit dieser Begründung wertet die Vorinstanz die Täterkomponente strafzumessungsneutral, weshalb die nach der Beurteilung der Tatkomponente bemessene hypothetische Einsatzstrafe unverändert bleibe. Die Reduktion gegenüber dem erstinstanzlichen Strafmass von 33 Monaten auf 29 Monate resultiere aus dem Wegfall der Verurteilung wegen sexueller Nötigung.