Citation: 1A.166/2000 31.05.2000 E. 2

2.-Der Beschwerdeführer macht geltend, er könne beweisen, dass er "zur Zeit" der untersuchten Straftat, begangen am 17. April 1997 in Borsdorf/D, "nicht am Tatort war". Er habe sich "seit Ende 1993 nie mehr in der Bundesrepublik Deutschland" aufgehalten, "sondern permanent in Rumänien". Am 9. Februar 1997 habe er dort "schuldlos einen Autounfall" erlitten. "Sowohl der Unfallverursacher wie auch" der Beschwerdeführer hätten sich dabei Verletzungen zugezogen, die eine "ärztliche Behandlung notwendig machten". "Das anschliessende gerichtliche Verfahren" habe "nach vorgängigen Einvernahmen schliesslich am 17. April 1997 mit der Hauptverhandlung vor dem Gericht Roman, Kreis Neamt, in Rumänien seinen Abschluss" gefunden. Wie sich aus dem eingereichten Protokoll der Gerichtsverhandlung ergebe, seien "sowohl der Unfallverursacher wie auch der Beschwerdeführer (...) am 17. April 1997 persönlich vor dem rumänischen Gericht" erschienen. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass die formellen und materiellen Rechtshilfevoraussetzungen des EAUe im vorliegenden Fall erfüllt sind. Er stellt sich jedoch auf den Standpunkt, "gestützt auf Art. 53 Abs. 1 IRSG" hätte das BAP weitere Abklärungen vornehmen müssen. "Gemäss Art. 53 Abs. 2 IRSG" sei "eine Auslieferung an einen Drittstaat zum Vornherein zu verweigern, wenn es sich um einen klaren Fall handelt". "Diese Voraussetzungen" seien "hier unter Berücksichtigung der gesamten Umstände zweifellos erfüllt".