Citation: 7B_133/2022 E. 5.4.6

5.4.6. Die Vorinstanz gelangt aufgrund des von ihr willkürfrei festgestellten Sachverhalts (Art. 105 Abs. 1 BGG) in objektiver Hinsicht zutreffend zum Ergebnis, dass die von den involvierten Bauunternehmern erfüllten Kick-Back-Forderungen des Beschwerdeführers geeignet waren, seinen Selektionsentscheid zu beeinflussen respektive ihn sogar dazu zu bewegen, ihren Wettbewerb mit Konkurrenzunternehmen aus den jeweils identischen Branchen gleich vollständig auszuschalten. Infolgedessen konnte die Vorinstanz die Voraussetzung von Art. 2 aUWG jeweils als erfüllt betrachten und ohne Verletzung von Bundesrecht zum Ergebnis gelangen, der Beschwerdeführer habe den objektiven Tatbestand der passiven Privatbestechung nach Art. 4a Abs. 1 lit. b aUWG erfüllt (angefochtenes Urteil S. 173). Der pauschale Hinweis des Beschwerdeführers, es habe keine Wettbewerbsverzerrung stattgefunden (Beschwerde S. 10), vermag nicht zu überzeugen.