Citation: 6B_1034/2021 E. A

Nach der Anklageschrift vom 5. Februar 2019 der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich (Dossier 1, Anklagepunkt 1.1) entschloss sich F.F.________, G.B.________ (nachfolgend: Opfer), der einen Lastwagen zum Verkauf ausgeschrieben hatte, anlässlich einer Probefahrt widerstandsunfähig zu machen und zu zwingen, einen Kaufvertrag für den Lastwagen zu unterschreiben, und ihn dann zu töten. F.F.________ habe mit dem Opfer auf den 3. Juni 2016 eine Probefahrt vereinbart und seine Ehefrau H.F.________ und A.________ über seinen Tatplan informiert. Am 3. Juni 2016 trafen sich F.F.________ und A.________. Dieser liess seinen Wagen stehen und fuhr mit F.F.________ in dessen Ford mit angehängtem Anhänger zum Treffpunkt in der Nähe der Einstellhalle des Opfers. Dort wurde der Anhänger an den Subaru von H.F.________ angehängt und diese von F.F.________ angewiesen, ihnen bei der Probefahrt zu folgen. Beide Männer trafen sich um 16:15 Uhr mit dem Opfer bei der Einstellhalle. A.________ montierte die von F.F.________ mitgebrachten Kontrollschilder an den Lastwagen und setzte sich ans Steuer. Das Opfer setzte sich auf den Beifahrersitz. F.F.________ fuhr mit dem Ford hinter dem Lastwagen her. Als der Lastwagen auf einem Parkplatz abgestellt war und das Opfer die Führerkabine erläuterte, zielte F.F.________ mit einer Pistole auf das Opfer und A.________ legte auf Anweisung dem Opfer Handschellen an und umwickelte ihm Knie und Füsse mit Klebeband. F.F.________ umwickelte ihm die Augen mit 2-3 Lagen Klebeband, nahm ihm das Mobiltelefon ab und schaltete es auf Flugmodus. Ab 17:10 Uhr lenkten F.F.________ den Lastwagen, A.________ den Ford und H.F.________ den Subaru. Um 17:35 Uhr fuhren die Drei auf den Rastplatz U.________. Um 18:40 hielten sie auf einen Parkplatz bei V.________ an, wo der Anhänger vom Subaru wieder an den Ford angehängt wurde. F.F.________ wies H.F.________ an, das Mobiltelefon des Opfers bei dessen Einstellhalle zu deponieren, und beide Eheleute tauschten ihre Telefone aus. Nach der Anklage sollte eine Spur gelegt werden, wonach das Opfer zurückgefahren sei und man mit dessen Tötung nichts zu tun habe. H.F.________ fuhr um 19:00 Uhr mit dem Subaru los und schaltete unterwegs den Flugmodus im Telefon des Opfers aus. Gleichzeitig fuhren F.F.________ mit dem Lastwagen mit dem gefesselten Opfer und A.________ mit dem Ford los und hielten die Fahrzeuge um 19:40 Uhr auf einem Kiesplatz an. F.F.________ lud das Opfer in den Anhänger, befestigte es mit Spanngurten und klebte ihm den Mund mit Klebeband zu, während A.________ "Schmiere stand". In dieser Zeit deponierte H.F.________ das Mobiltelefon des Opfers nach telefonischer Rücksprache mit A.________ bei der Einstellhalle in einem Kornfeld. In der Folge lenkten A.________ den Lastwagen und F.F.________ den Ford mit Anhänger an den Ort, wo der Verkauf des Lastwagens an den Käufer vorgesehen war. Von dort aus fuhr A.________ im Ford mit F.F.________ um 21:00 Uhr zu einer Tankstelle bei W.________, wo um 22:00 Uhr auch H.F.________ im Subaru eintraf und die Eheleute ihre Telefone wieder wechselten. H.F.________ fuhr A.________ anschliessend zu seinem Fahrzeug zurück, von wo er an seinen und sie an ihren Wohnort weiterfuhren. F.F.________ lenkte den Ford mit dem im Anhänger gefesselten Opfer von W.________ an seinen Wohnort, wo er um 22:45 Uhr eintraf und das Opfer zwang, den Kaufvertrag zu unterschreiben. Dann klebte er ihm 3-4 Lagen Klebeband über die Nase, "wodurch G.B.________ nicht mehr atmen konnte und starb, was der Beschuldigte F.F.________ wusste und wollte".