Citation: 1C_3/2024 E. 9.3.1

9.3.1. Das Verwaltungsgericht verwies im angefochten Entscheid (E. 5.4.6) auf die im Ergänzenden Bericht (S. 100 f.) enthaltenen Kartenausschnitte, in denen einerseits mögliche Standorte für Windenergieanlagen und andererseits die Bauten mit Wohn- oder Arbeitsräumen im betreffenden Gebiet eingezeichnet waren. Diese Begründung genügte jedenfalls für die mit den örtlichen Verhältnissen bestens vertraute Beschwerdeführerin. Dieser war es möglich, die Nutzung der im Ergänzenden Bericht eingezeichneten Bauten zu überprüfen und (u.U. mithilfe des Thurgis Geoportals) die Kreisflächen zu ermitteln, in denen Windenergieanlagen künftig ausgeschlossen wären. Ohnehin wäre es Sache der Gemeinde gewesen, schon bei der Festlegung konkreter Abstände und Winkel in ihrem Baureglement die sich daraus ergebenden Folgen für die Standortauswahl zu ermitteln. Es kann daher offenbeiben, ob die vom Verwaltungsgericht nachgereichte Karte ein Novum ist; jedenfalls ist sie nicht entscheiderheblich.