Citation: 8C_307/2020 E. A

A.a. A.A.________ und B.A.________ wurden von 2004 bis 2008 und erneut seit Dezember 2010 von der Fürsorgebehörde Küssnacht mit wirtschaftlicher Sozialhilfe unterstützt, wobei für die Eheleute 2010 eine Beistandschaft v.a. zur Vertretung in administrativen sowie finanziellen Angelegenheiten errichtet worden war. Ende Oktober/Anfang November 2018 erhielt die Fürsorgebehörde vertrauliche Informationen, wonach B.A.________ im Land B.________ Vermögenswerte (Geld, Liegenschaften) habe und Geschäftsaktivitäten aufweise bzw. begonnen habe, alles auf seinen Sohn C.________ zu übertragen. Nachdem die Fürsorgebehörde Abklärungen via Amtshilfe über die Schweizerische Botschaft im Land B.________ und eine Anwaltskanzlei im Land B.________ getroffen hatte, lud sie A.A.________ und B.A.________ mit Schreiben vom 26. April 2019 zur Anhörung ein und forderte sie auf, zur Klärung der Bedürftigkeit bis 10. Mai 2019 verschiedene Unterlagen einzureichen. Anlässlich der Anhörung vom 16. Mai 2019 machten die Eheleute sinngemäss geltend, nichts von solchen Vermögenswerten und Geschäftsaktivitäten zu wissen; dafür sei ausschliesslich der Zwillingsbruder von B.A.________, D.________, verantwortlich. A.b. Mit Beschluss vom 23. Mai 2019 führte die Fürsorgebehörde die wirtschaftliche Hilfe für A.A.________ und B.A.________ aufgrund der weiteren Abklärungen fort und forderte das Ehepaar auf, in Zusammenarbeit mit dem Beistand bei der Sachverhaltsabklärung mitzuwirken und namentlich eine Vollmacht zur Beschaffung eines Schenkungsvertrags vom 27. Juli 2018 (lautend auf den Sohn C.________) zu unterzeichnen. Mit Sohn C.________ wurde am 6. Juni 2019 ein Gespräch zwecks Einholung von Auskünften bei Drittpersonen durchgeführt. Trotz wiederholter Aufforderung zur Unterzeichnung der Vollmacht teilte der Beistand am 17. Juni 2019 mit, A.A.________ und B.A.________ wie auch deren Sohn C.________ weigerten sich zu unterzeichnen und begründeten dies mit Drohungen sowie befürchteten Repressalien. Nach Vorankündigung und Gewährung einer Frist zur Stellungnahme beschloss die Fürsorgebehörde am 29. August 2019, die wirtschaftliche Hilfe des Ehepaars mangels Nachweises der Bedürftigkeit per 31. August 2019 einzustellen, und machte eine erneute Überprüfung von der Einreichung diverser Unterlagen abhängig. Zudem hielt sie fest, bei einer ausgewiesenen Bedürftigkeit der Tochter werde über deren Anspruch auf wirtschaftliche Hilfe in einem separaten Beschluss verfügt. A.c. Gegen die Einstellung der wirtschaftlichen Hilfe beschwerten sich A.A.________ und B.A.________ beim Regierungsrat des Kantons Schwyz. Nach diversen Beschlüssen und Zwischenbescheiden von Regierungsrat und Verwaltungsgericht betreffend Gewährung der aufschiebenden Wirkung sowie Umfang der im Rahmen vorsorglicher Massnahmen zugebilligten Nothilfe wies der Regierungsrat die Beschwerde des Ehepaars mit Beschluss vom 11. Februar 2020 ab.