Citation: 8C_303/2021 E. 5.5

5.5. Das kantonale Gericht erachtete die Einwände des Beschwerdeführers gegen die psychiatrische Einschätzung der Dr. med. C.________ als unberechtigt. Es begründete überzeugend, dass sich in keinem der medizinischen Berichte Hinweise auf eine Schmerzstörung finden, äusserte doch auch Dr. med. D.________ im Bericht vom 13. September 2019 keinen solchen Verdacht. Ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass Dr. med. C.________ im Rahmen der psychiatrischen Einschätzung zu den somatisch bedingten Schmerzen keine Stellung nahm, zumal die Vorinstanz diesen im Rahmen des strukturierten Beweisverfahrens Rechnung trug. Auch verfängt das Vorbringen des Beschwerdeführers nicht, das im September 2018 erstellte Gutachten der Dr. med. C.________ lasse keine Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand nach Ablauf des Wartejahres zu. Denn es erschliesst sich weder aus den Berichten des Hausarztes noch aus dem im Vorbescheidverfahren eingereichten Bericht des Dr. med. D.________, dass sich die psychiatrische Problematik nach der Untersuchung durch Dr. med. C.________ verschlechtert hat. Soweit der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Feststellung beanstandet, es liege keine von den psychosozialen Umständen verselbständigte psychiatrische Störung vor, ist dem entgegenzuhalten, dass die aufgrund der diagnostizieren Anpassungsstörung eingeschätzte Leistungsfähigkeit von 80 % der Dr. med. C.________, die zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad führt, auch im strukturierten Beweisverfahren überzeugt. Daher ist unabhängig vom Vorliegen eines verselbständigten psychischen Gesundheitsschadens kein Rentenanspruch gegeben.