Citation: 2C_58/2019 E. 5.1.1

5.1.1. In Bezug auf die persönlichen Schulden des Beschwerdeführers lässt sich dem angefochtenen Urteil Folgendes entnehmen: Im Zeitpunkt der ausländerrechtlichen Verwarnung vom 23. September 2014 lagen gegen den Beschwerdeführer betreibungsrechtliche Vorgänge über Fr. 72'000.-- und offene Verlustscheine in Höhe von insgesamt Fr. 64'500.-- vor. Am 17. März 2015 bestanden offene Betreibungen im Betrag von Fr. 27'700.-- sowie Verlustscheine in der Höhe von insgesamt Fr. 105'100.--. Zu diesem Zeitpunkt waren im Vergleich zur Lage im Jahr 2014 (bzw. im Juli 2014) neu Schulden aus ungenügender Pfändung von Fr. 6'700.-- hinzugekommen; demgegenüber erloschen waren Schulden in der Höhe von Fr. 4'800.--. Per 13. Januar 2016 betrug die im Betreibungsregister festgehaltene Gesamtschuld des Beschwerdeführers Fr. 339'600.--. Per 2. Mai 2018 war der Beschwerdeführer mit 52 Verlustscheinen in der Höhe von insgesamt Fr. 186'700.-- verzeichnet. Zwar erfolgten unbestrittenermassen Lohnpfändungen und hatte der Beschwerdeführer insoweit keine Möglichkeit, ausserhalb der Betreibungsverfahren Schulden zu tilgen (vgl. E. 3.1 hiervor). Indessen hat der Beschwerdeführer nach den erwähnten Feststellungen im angefochtenen Urteil auch insoweit, als keine Lohnpfändungen erfolgten, weitere Schulden angehäuft.