Citation: 2A.387/2005 11.11.2005 E. 1

1.1 Der 1972 geborene X.________, Staatsangehöriger von Bosnien-Herzegowina, übersiedelte am 25. Oktober 1987 im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz zu seinen Eltern. 1988 erhielt er die Niederlassungsbewilligung im Kanton St. Gallen. Am 20. Januar 1995 heiratete er seine Landsfrau Y.________, geb. 1970, die 1993 als Asylbewerberin in die Schweiz eingereist war. Aus der Ehe gingen zwei Kinder, geboren 1995 und 1999, hervor. Die Ehefrau und die Kinder sind heute ebenfalls im Besitz der Niederlassungsbewilligung. In der Zeit von 1992 bis 2003 wurde X.________ sechs Mal, insbesondere wegen wiederholten Eigentums- und Vermögensdelikten, strafrechtlich verurteilt und insgesamt mit Freiheitsstrafen von mehr als fünfeinhalb Jahren bestraft. Nach den ersten vier Verurteilungen verwarnte ihn das Ausländeramt des Kantons St. Gallen am 27. September 1999. Während des Strafvollzugs wies das Ausländeramt X.________ am 1. September 2004 aus der Schweiz aus. Mit Entscheid vom 31. Januar 2005 wies das Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen einen dagegen erhobenen Rekurs ab und setzte die Dauer der Ausweisung auf zehn Jahre fest. Am 10. Mai 2005 wies das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen eine Beschwerde gegen den Departementsentscheid ab. 1.2 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 15. Juni 2005 an das Bundesgericht beantragt X.________ im Wesentlichen, die Verfügung des Justiz- und Polizeidepartements vom 31. Januar 2005 sei aufzuheben und von einer Ausweisung sei abzusehen; eventuell sei die Sache zu nochmaliger Prüfung an das Verwaltungsgericht zurückzuweisen. Das Justiz- und Polizeidepartement des Kantons St. Gallen sowie das Bundesamt für Migration schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht stellt Antrag auf Abweisung, soweit auf die Beschwerde einzutreten sei. 1.3 Mit Verfügung vom 5. Juli 2005 hat der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde gemäss einem entsprechenden Antrag des Beschwerdeführers die aufschiebende Wirkung erteilt.