Citation: 1C_158/2022 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz führte aus, wie die Ortsbegehung bestätigt habe, stelle die geplante Ausfahrt der Tiefgarage in die V.________gasse unter anderem aufgrund des überschaubaren Verkehrsaufkommens, der Tempo-30-Zone und des Spiegels an der Hauswand gegenüber der Einmündung der V.________gasse keine Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Die mögliche vollständige Überbauung der Nachbarparzelle Nr. 2018 werde nur zu einem bescheidenen Mehrverkehr führen, der von der V.________gasse ohne signifikante Verschlechterung der Verkehrssicherheit absorbiert werden könne. Die Grossparzelle Nr. 221 werde über den W.________weg erschlossen, der (bei einer weiteren Überbauung) auch einen grösseren Mehrverkehr aufnehmen könne. Sollte das auf der gegenüberliegenden Seite der V.________gasse errichtete Gebäude aufgrund seiner Baufälligkeit für die Verkehrsteilnehmer eine Gefahr darstellen, hätte dieses baupolizeiliche Problem einer Drittparzelle mit dem streitbetroffenen Neubauprojekt nichts zu tun.