Citation: 5A_682/2022 E. 5.5

5.5. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung der Untersuchungsmaxime (Art. 446 ZGB). Worin er eine solche Verletzung erkennt, führt er nicht aus. Immerhin lässt sich seiner Beschwerde der Vorwurf entnehmen, die Vorinstanz habe keine Abklärungen getätigt, inwiefern sich die Situation in der Zwischenzeit verändert hätte. So seien Vorfälle in den Jahren 2018 respektive 2019 der Ausgangspunkt des vorliegenden Verfahrens und auch das Gutachten liege bereits fast zwei Jahre zurück. Wolle die Vorinstanz den Schwächezustand mit der schweren emotionalen Abhängigkeit begründet haben, hätte sie sich, so der Beschwerdeführer, auf die aktuellen Umstände abstützen müssen. Indem sie aber unterlassen habe, abzuklären, ob die rechtlichen und tatsächlichen Verhältnisse dem Gutachtenssachverhalt entsprechen würden, sei der Sachverhalt unvollständig, falsch und damit in willkürlicher Weise festgestellt worden. Dass sich die Umstände verändert hätten, behauptet der Beschwerdeführer jedoch nicht, geschweige denn führt er aus, inwiefern sich dies auf die vorinstanzlichen Feststellungen auswirken sollte. Weiterungen erübrigen sich.