Citation: 6B_607/2021 E. B

D as Obergericht des Kantons Aargau sprach A.________ am 29. März 2021 in teilweiser Bestätigung des Urteils der Präsidentin des Bezirksgerichts Rheinfelden vom 12. Dezember 2019 der Beschimpfung und Tätlichkeit zum Nachteil von B.________ schuldig. Ferner stellte es die Rechtskraft unangefochtener weiterer Schuldsprüche und unangefochtener Freisprüche der Präsidentin des Bezirksgerichts fest. Es widerrief eine mit Strafbefehl vom 12. Dezember 2017 bedingt ausgesprochene Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 70.-- und verurteilte A.________ zu einer Gesamtgeldstrafe von 45 Tagessätzen zu Fr. 60.-- und einer Busse von Fr. 800.--. Die ausgestandene Haft wurde an die Strafe angerechnet und im darüberhinausgehenden Umfang mit einer Genugtuung und Entschädigung abgegolten. Das Obergericht hält für erstellt, dass A.________ - wie von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen - B.________ die Brille heruntergerissen, ins Gesicht gespuckt und sie an den Haaren gerissen hat. Es wertet das Anspucken in rechtlicher Hinsicht als Beschimpfung.