Citation: 1A.239/2006 10.07.2007 E. 5

Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, das Open-Air-Kino sei wegen der zur Verfügung stehenden 670 Parkplätze gestützt auf Art. 1 UVPV als Neuanlage zu qualifizieren, ist nochmals festzuhalten, dass die Parkplätze nicht neu erstellt werden. Die zusätzliche Nutzungsweise der bestehenden Sport- und Freizeitanlage Erlenpark hat lediglich zur Folge, dass die bestehenden Parkplätze des Erlenparks und des GC/Campus neu während 24 Tagen pro Jahr auch durch Kinobesucher genützt werden. Wie das Verwaltungsgericht richtig festgestellt hat, ist die Nutzung der Parkierungsanlage allein im Zusammenhang mit der Frage relevant, wie intensiv diese Nutzung ist. Aufgrund der vorstehenden Erwägungen zeigt sich, dass die zusätzliche Nutzung nicht derart ins Gewicht fällt, dass von einer wesentlichen Änderung zu sprechen wäre.