Citation: 9C_293/2021 E. 5.4.7

5.4.7. Zusammenfassend ergibt sich, dass die Vorinstanz eine von den gutachterlichen Feststellungen losgelöste juristische Parallelüberprüfung der einschlägigen Indikatoren vornahm. Ihr Urteil hält damit vor Bundesrecht nicht stand. Es sind keine Gründe ersichtlich, nicht auf das Gutachten vom 22. Februar 2018 abzustellen, in welchem Dr. med. D.________ in Beachtung der normativen Vorgaben die funktionellen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen schlüssig und widerspruchsfrei darlegte, weshalb die Folgenabschätzung des medizinisch-psychiatrischen Experten auch rechtlich massgebend ist. Gestützt darauf ist von einer ab Februar 2013 bestehenden vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen.