Citation: 2C_211/2023 E. 4

Strittig ist im vorliegenden Verfahren, ob die Allmendkommission der Bürgergemeinde den Wohnsitz der Beschwerdeführerin in U.________ bundesrechtswidrig verneint und ihr deshalb zu Unrecht kein Pachtland mehr zugeteilt hat. Zu klären ist, wie der Wohnsitzbegriff nach dem für die Pachtberechtigung massgebenden Allmendreglement der Bürgergemeinde U.________ auszulegen ist (E. 6.1 ff. hiernach), namentlich ob sich die Beschwerdeführerin auf eine Auslegungspraxis der Allmendkommission stützen kann (E. 6.6 hiernach). Sodann ist zu prüfen, ob die Beschwerdeführerin das Wohnsitzerfordernis erfüllt (E. 7 hiernach) bzw. ob die Allmendkommission gegen Treu und Glauben verstösst, wenn sie den Wohnsitz in U.________ zu einem früheren Zeitpunkt bejaht hat, nun aber verneint (E. 8 hiernach). Vorab ist indessen die gerügte Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zu prüfen (E. 5 hiernach).