Citation: 8C_163/2015 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz hat weiter erwogen, dass das hypothetische Invalideneinkommen, das der Bestimmung des Invaliditätsgrades gemäss Art. 16 ATSG zugrunde zu legen ist, anhand der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik des Jahres 2010 (LSE 2010), Tabelle TA1, Randziffer 47 (Detailhandel), Anforderungsniveau 3 (Tätigkeiten, welche Berufs- und Fachkenntnisse voraussetzen), Frauen, festzulegen sei. Da die Arbeitsfähigkeit für solche Berufe von Dr. med. B.________ in der Bandbreite von 50 bis 70 % eingeschätzt worden sei, müsse rechtsprechungsgemäss (vgl. die in BGE 137 V 71 nicht publizierte E. 4.2 mit Hinweis auf das Urteil I 822/04 vom 21. April 2005 E. 4.4) vom Mittelwert (60 %) ausgegangen werden. Mit Blick auf den zu unterstellenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt sei anzunehmen, dass der Versicherten im Detailhandel genügend Einsatzmöglichkeiten offen ständen, bei welchen sie in Kombination von Verrichtungen im Verkauf und in der Administration abwechselnd sitzend, stehend und gehend tätig sein könne. Daher habe die IV-Stelle zu Recht eine Reduktion des Tabellenlohnes gemäss BGE 126 V 75 abgelehnt.