Citation: 2C_62/2018 E. 5.1

5.1. Zunächst ist hinsichtlich der Behauptung, das Laborresultat müsse falsch sein, da der Erreger in späteren Tests bei den Kühen "B.________" und "C.________" nicht mehr habe nachgewiesen werden können, auf die vorinstanzlichen Erwägungen zu verweisen. Danach wird der Erreger bereits nach der ersten präklinischen Phase der Infektion, aber vor dem Auftreten eigentlicher klinischer Symptome intermittierend ausgeschieden (vgl. angefochtenes Urteil E. 4.2 S. 12 und E. 4.4 S. 16). In der sogenannten subklinischen Phase der Erkrankung kann die Ausscheidung des Erregers also zeitweise aussetzen (intermittieren). Ein späteres negatives Resultat lässt folglich nicht darauf schliessen, das vorangegangene positive Resultat sei falsch gewesen. Indes ist angesichts der späteren negativen Laborergebnisse davon auszugehen, dass die Erkrankung bei den beiden Kühen das klinische Stadium, in dem ständig massenhaft Erreger ausgeschieden werden, noch nicht erreicht hatte: Wenn, wie die Vorinstanz ausführt, der positive Erregernachweis im Kot darauf hindeutet, dass sich die Tiere im Übergangsstadium vom subklinischen in das klinische Stadium befanden und den Erreger bereits in hohem Masse ausschieden, ist anderseits festzuhalten, dass die intermittierende Erregerausscheidung darauf hindeutet, dass das klinische Stadium, in welchem der Erreger ständig und in hohem Masse ausgeschieden wird, noch nicht erreicht ist.