Citation: 9C_194/2018 E. 5.2

5.2. Sodann bringt die Beschwerdeführerin vor, die Vorinstanz setze offenbar eine soziale Vereinsamung als (zusätzliches) Indiz für einen invalidenversicherungsrechtlich relevanten Gesundheitsschaden voraus; indessen sei bereits ein sozialer Rückzug zu berücksichtigen, welcher bei ihr vorliege. Die Vorinstanz stellte zum sozialen Kontext (vgl. dazu BGE 141 V 281 E. 4.3.3 S. 303) fest, die Beschwerdeführerin lebe sozial zurückgezogen, eine Vereinsamung liege jedoch nicht vor. Sie pflege gewisse Kontakte zu Kollegen sowie Freunden und nehme zumindest noch in einem reduzierten Umfang am sozialen Leben teil, indem sie etwa Einladungen Folge leiste. Sie hätte stets ihrem Hobby, dem Joggen, nachgehen können, habe es jedoch im Vergleich zur Situation vor Krankheitsausbruch reduziert. Diese Feststellungen finden ihre Stütze in den Akten. Damit legte die Vorinstanz im Einklang mit der Rechtsprechung dar, dass bei der Beschwerdeführerin - trotz sozialem Rückzug - (mobilisierbare) Ressourcen vorhanden sind, welche im Rahmen der Indikatorenprüfung zu berücksichtigen sind (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.3 S. 303). Im Übrigen wird die vorinstanzliche Indikatorenprüfung nicht bestritten. Sie gibt zu keinen Weiterungen Anlass.