Citation: I 69/05 12.05.2005 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Invaliditätsgrad der Versicherten und ihr Anspruch auf eine ganze Rente der Invalidenversicherung für die Zeit bis zum Erlass des Einspracheentscheides vom 21. November 2003. 2.1 Die Vorinstanz ist, gestützt auf ein von der IV-Stelle bei Dr. med. K.________, leitender Arzt des Psychiatriezentrums X.________, eingeholtes psychiatrisches Gutachten vom 19. Juli 2002 zum Schluss gelangt, die Beschwerdeführerin leide an einer Panikstörung (ICD- 10 F41.0) und einer leichten depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD- 10 F32.01). Daraus ergebe sich, dass sich die Versicherte seit April 2001 bei Dr. med. R.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie und FMH für Innere Medizin, in psychotherapeutischer Behandlung befinde. Die psychische Störung weise zwar einen mehrjährigen, chronischen Verlauf auf, habe aber mit Hilfe einer adäquaten Behandlung bezüglich Symptomniveau deutlich verbessert werden können. Dr. med. K.________ schätzte nach Rücksprache mit Dr. med. R.________ die Arbeitsfähigkeit für eine berufliche Tätigkeit mit einfacher, körperlicher leichter Arbeit auf ca. 50 %. Die Behandlung bei Dr. med. R.________ dauerte noch an, als dieser Arzt in einem im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Schreiben vom 6. Januar 2004 festhielt, er sei überzeugt, dass der Versicherten aus gesundheitlichen Gründen keinerlei berufliche Tätigkeit zumutbar sei. Man sei damals davon ausgegangen, dass sich der Zustand noch bessern würde. Leider habe sich dies nicht bewahrheitet, da die Patientin unter einer medikamentös nicht zu beeinflussenden Müdigkeit, Lust- und Freudlosigkeit leide. Daraus schloss das kantonale Gericht, der neue Arztbericht von Dr. med. R.________ vermöge die Begutachtung von Dr. med. K.________ nicht umzustossen, zumal er in Bezug auf die Krankheit keine neuen Erkenntnisse bringe und anlässlich der Begutachtung auch Dr. med. R.________ die Arbeitsfähigkeit auf 50 % geschätzt habe. Ob sich der Gesundheitszustand inzwischen verschlechtert habe, sei nicht zu prüfen. 2.2 Zur Begründung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde macht G.________ in Wiederholung der bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Einwände lediglich geltend, es sei nicht einzusehen, aus welchem Grund von der Beurteilung von Dr. med. K.________ nicht abgewichen werden könne. Da sie weiterhin zu 100 % arbeitsunfähig sei, erscheine es mehr als fraglich, ob Dr. med. K.________ an seiner Beurteilung noch festhielte, wenn er den tatsächlichen therapeutischen Verlauf kennen würde. Es sei daher auf den jüngeren Bericht von Dr. med. R.________ abzustellen oder zumindest angezeigt, bei Dr. med. K.________ eine ergänzende psychiatrische Beurteilung einzuholen. 2.3 Mit dem kantonalen Gericht, auf dessen Erwägungen verwiesen wird, ist zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit der Versicherten auf die zuverlässigen Angaben im Gutachten von Dr. med. K.________ vom 19. Juli 2002 abzustellen. Sein Bericht beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, soweit diese objektivierbar sind, ist in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge widerspruchsfrei und trifft eine begründete Schlussfolgerung. Zudem ist die nachvollziehbare Diagnose der psychischen Störungen nicht streitig und hat die Beschwerdeführerin in ihrer vorinstanzlichen Replik selbst festgehalten, in der Beurteilung von Dr. med. R.________ vom 6. Januar 2004 handle es sich lediglich um eine andere Einschätzung desselben Sachverhaltes. Zusätzliche spezialärztliche psychiatrische Abklärungen sind daher von vornherein entbehrlich. In erwerblicher Hinsicht hat das kantonale Gericht das Valideneinkommen richtig ermittelt und der Invaliditätsbemessung die Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zugrunde gelegt. Der Einkommensvergleich ergibt damit für die Zeit ab 2000 bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % in einer leidensangepassten Tätigkeit einen Invaliditätsgrad von 54 %, welcher einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente begründet.