Citation: 2C_1114/2015 E. 3.5

3.5. Umstritten ist damit nur noch der massgebliche Gebäudeversicherungswert des Einfamilienhauses vor dem Umbau. Dazu hat die Vorinstanz ausgeführt, die Gemeinde U.________ habe ihren Beurteilungs- und Ermessensspielraum überschritten, als sie im angefochtenen Einspracheentscheid die Indexierung anhand des Zürcher Baukostenindexes vorgenommen habe. Es erscheine hier - in Übereinstimmung mit dem Beschwerdeführer - sachgerecht, auf den Schweizerischen Baupreisindex Hochbau für die Grossregion Ostschweiz zurückzugreifen, da dieser die Situation im Kanton Graubünden zuverlässiger abbilde als der Zürcher Baukostenindex, auf welchen nur hilfsweise zurückzugreifen sei. Auch die Gebäudeversicherungsanstalt Graubünden greife gestützt auf Art. 14 der kantonalen Verordnung vom 26. Oktober 2010 zum Gesetz über die Gebäudeversicherung im Kanton Graubünden (VOzGebVG; BR 830.110) auf den Ostschweizer Bauindex zurück (vgl. angefochtener Entscheid E. 5). Die Vorinstanz errechnete in der Folge - gestützt auf den Schweizerischen Baupreisindex Hochbau für die Grossregion Ostschweiz - einen massgeblichen Neuwert von Fr. 547'459.70 (Fr. 483'000.-- x 122.3 [Oktober 2012] / 107.9 [April 2001]), was einen Mehrwert von Fr. 205'040.30 ergab. Daraus resultierten Anschlussgebühren von Fr. 6'151.20. Aus dem Umstand, dass der angefochtene Entscheid dem Beschwerdeführer Gebühren in der Höhe von Fr. 5'925.-- auferlegt hatte (also Fr. 226.20 weniger als von der Vorinstanz berechnet), hat die Vorinstanz geschlossen, dass sich die Beschwerde im Ergebnis als unbegründet erweise (vgl. angefochtener Entscheid E. 6).