Citation: I 321/99 02.11.2000 E. 3

3.- a) Im angefochtenen Entscheid stützt sich die Vorinstanz in medizinischer Hinsicht auf das Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB; vom 6. April 1998). Dabei handelt es sich um eine umfassende polydisziplinäre Expertise, die den rechtlichen Anforderungen genügt (BGE 122 V 160 Erw. 1c). Die Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen daran nichts zu ändern. Im Gutachten gelangen die Fachärzte zum Schluss, dass einzig ein partielles tendomyotisches Schmerzsyndrom Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Versicherten hat. Eine zusätzliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychischen Gründen wurde verneint. Zwar nimmt der Psychiater Dr. med. E.________ im Gutachten nicht ausdrücklich Bezug auf die ICD-10-Klassifizierung, wie die Beschwerdeführerin erneut beanstandet. Hingegen ist mit der Vorinstanz festzustellen, dass sich aus seinen Ausführungen eine Auseinandersetzung mit dieser Frage implizite ergibt, bestätigt er doch Anzeichen einer Schmerzverarbeitungsstörung, wobei er aus der fehlenden Begleitsymptomatik auf der affektiven Ebene auf das Fehlen einer relevanten Störung schliesst, was nicht zu beanstanden ist. Objektiv stellt er eine transkulturelle Schmerzverarbeitungsstörung fest. Für ein medizinisches Obergutachten hinsichtlich des Anteils der psychischen Einschränkung auf die Arbeitsfähigkeit, wie von beschwerdeführerischer Seite beantragt, besteht keine Veranlassung. Die medizinische Situation ist insgesamt hinreichend abgeklärt. Der neueste Bericht des Dr. med. W.________ vom 22. Mai 1999 führt zu keinem andern Ergebnis. b) Im Gutachten des ZMB wird zwar ausgeführt, dass im Vergleich zu den Untersuchungen 1994 offenbar eine Beruhigung des ganzen Beschwerdebildes eingetreten sei, so sei die Klagsamkeit der Versicherten heute eindeutig weniger imponierend. Entgegen der Beschwerdeführerin lässt sich daraus rückwirkend jedoch nichts zu ihren Gunsten ableiten. Die festgestellte Beruhigung des Beschwerdebildes wird weniger auf eine gesundheitliche Verbesserung zurückgeführt als vielmehr mit einer Stabilisierung der psychosozialen Situation begründet, insbesondere auch dadurch, dass das 1992 geborene Kind nun etwas älter ist. Auch aus dem Bericht des Dr. med. W.________ (vom 22. Mai 1999) ergibt sich keine Verbesserung des Gesundheitszustandes. Überdies sind die Revisionsbestimmungen nicht anwendbar, handelt es sich bei der angefochtenen Verfügung doch um die erstmalige Rentenverfügung.