Citation: 2C_742/2007 07.01.2008 E. 1

X.________, geboren 1983, Staatsangehörige von Marokko, heiratete am 30. November 2005 in Marrakech einen deutschen Staatsangehörigen, der in der Schweiz die Niederlassungsbewilligung hat. Am 1. Juli 2006 reiste sie in die Schweiz ein und erhielt am 14. Juli 2006 die Aufenthaltsbewilligung. Anfangs 2007 verliess sie die eheliche Wohnung und lebt seither getrennt von ihrem Ehemann. Am 29. August 2007 widerrief das Amt für Ausländerfragen des Kantons Solothurn die Aufenthaltsbewilligung von X.________ und wies sie auf den 15. Oktober 2007 aus dem Gebiet des Kantons Solothurn weg. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn wies die gegen die Widerrufsverfügung erhobene Beschwerde mit Urteil vom 12. November 2007 ab und setzte die Ausreisefrist neu auf den 15. Januar 2008 an. Mit Rechtsschrift vom 15. Dezember 2007 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und ihr weiterhin die Aufenthaltsbewilligung zu erteilen (Rechtsbegehren Ziffer 1) und festzustellen, dass sie die Schweiz am 15. Januar 2008 nicht verlassen müsse (Rechtsbegehren Ziffer 2). Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden. Anlass für die von der Beschwerdeführerin beantragte öffentliche Verhandlung oder mündliche Anhörung im Sinne von Art. 57 bzw. 59 Abs. 1 BGG besteht (schon darum) nicht, weil die Garantien von Art. 6 Ziff. 1 EMRK in ausländerrechtlichen Bewilligungsverfahren nicht zur Anwendung kommen (in VPB 2002 116 wiedergegebenes Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte i.S. Z.S.M. gegen Schweiz vom 26. März 2002; Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte i.S. Mamatkulov gegen Türkei vom 4. Februar 2005, Recueil CourEDH 2005-I S. 225 ff., Ziff. 81 - 83, publ. in EuGRZ 2005 S. 357 ff.).