Citation: 6B_599/2018 E. A

Am 28. August 2013 erstattete A.________ Strafanzeige gegen X.________ unter anderem wegen Veruntreuung. Mit Verfügung vom 25. September 2014 stellte die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft das gegen X.________ wegen Verdachts auf Veruntreuung, ungetreue Geschäftsbesorgung, Datenbeschädigung und Betrug eröffnete Strafverfahren ein. Mit Beschluss vom 9. Dezember 2014 hiess das Kantonsgericht Basel-Landschaft die von A.________ gegen die Einstellungsverfügung erhobene Beschwerde gut und wies die Staatsanwaltschaft an, die Strafuntersuchung wieder aufzunehmen. Am 15. November 2016 erhob die Staatsanwaltschaft gegen X.________ Anklage wegen Betrugs (evtl. ungetreuer Geschäftsbesorgung, evtl. Veruntreuung). Die Anklage wirft X.________ vor, er habe in seiner Funktion als Geschäftsführer des Einzelunternehmens B.________ dessen Eigentümer, A.________, veranlasst, die Hälfte der Projektvermittlungscourtage (welche die B.________ erhalten hatte) an D.________ persönlich zu überweisen, da er das Projekt eingebracht habe und dies so abgemacht sei. Am 19. November 2012 habe D.________ Rechnung über Fr. 154'513.85 gestellt. In Wirklichkeit habe dieser Anspruch nicht bestanden, da D.________ nicht als Privatperson, sondern als Partner des Architekturbüros E.________ AG aufgetreten sei. Durch sein Vorgehen habe X.________ A.________ vorgespiegelt, dass D.________ einen Anspruch auf die Fr. 154'513.85 habe oder zumindest, dass es aufgrund der Umstände angebracht sei, diesem den Betrag zu überweisen. A.________ habe sich gegen die Bezahlung gewehrt, da er die Rechnung für nicht gerechtfertigt erachtet habe. X.________ habe ihn aber zur Zahlung bewegen können, unter anderem weil A.________ befürchtet habe, dass X.________ andernfalls kündigen und gewisse lukrative Aufträge der B.________ privat übernehmen könnte. Am 3. Dezember 2012 habe A.________ namens der B.________ an D.________ Fr. 154'513.85 überwiesen, wodurch er sich bzw. sein Einzelunternehmen in diesem Betrag geschädigt habe.