Citation: 6B_300/2016 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, das vom Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Abwicklung der Akquisition der G.________ AG resp. der Gründung der H.________ AG gewählte Vorgehen mit Darlehensgewährung an sich selbst sei nicht im Interesse der Privatklägerin erfolgt und auch nicht vom Alleinaktionär genehmigt worden. Der Beschwerdeführer habe zwar B.________ nach der Transaktion darüber informiert, dass die CHF 450'000.-- der Privatklägerin den "Umweg" über sein Konto genommen hätten. Er habe ihn aber nicht darüber orientiert, dass er den Darlehensvertrag mit der Privatklägerin, deren einziger Verwaltungsrat er war, nicht schriftlich fixiert habe und das Darlehen nicht gesichert und kein Zins verabredet gewesen sei. B.________ sei daher zumindest insoweit unrichtig informiert worden. Das vom Beschwerdeführer gewählte Vorgehen hätte zudem den sofortigen Einbezug der Privatklägerin in den Darlehensvertrag mit der H.________ AG bedingt, um dieser einen Rechtstitel in die Hand zu geben. Dies sei indes nicht vorgesehen gewesen, weil gegenüber der finanzierenden Bank nur der Beschwerdeführer habe auftreten sollen. Auf dem Darlehensvertrag des Beschwerdeführers mit der H.________ AG vom 28. August 2010 sei zwar vermerkt gewesen, dass dieser auf die Privatklägerin übertragen bzw. diese sich kapitalmässig allenfalls beteiligen werde. Es habe aber auch in jenem Zeitpunkt offensichtlich noch keinen Gegenvertrag zwischen dem Beschwerdeführer und der Privatklägerin gegeben. Das E-Mail an B.________ vom 21. Juli 2010, 15:18 Uhr, besage mithin nichts über die Modalitäten des "Umweges" über das eigene Konto des Beschwerdeführers und könne daher nicht Gegenstand einer irgendwie gearteten Genehmigung des Alleinaktionärs gewesen sein. Aus den Aussagen des zuständigen Kundenbetreuers und des Anlageberaters der Bank J.________ sei zudem abzuleiten, dass B.________ mit dem fraglichen E-Mail habe beruhigt werden sollen, falls er von der Bank, die ob der Transaktion offenbar überrascht gewesen war, kontaktiert worden wäre, was tatsächlich der Fall gewesen sei. Das Wort "Umweg" deute jedenfalls auf eine zeitnahe Glattstellung hin und nicht auf eine Darlehensgewährung an sich selbst (angefochtenes Urteil S. 13 ff.).