Citation: 9C_146/2023 E. 5.3.4

5.3.4. Was der Beschwerdeführer gegen von der Vorinstanz zutreffend festgehaltenen fehlenden Tarifschutz für dem KVG nicht unterstellte Personen einwendet, ist unbehelflich. Er beschränkt sich darauf, offensichtlich unrichtig (vgl. Urteil 9C_447/2017 vom 20. September 2017 E. 4.2) zu behaupten, dass jeder Arzt mit der Anwendung des Tarmed auf vertraglicher Basis einverstanden sei und eine Abrechnung auf der Grundlage eines anderen Tarifs, soweit überhaupt möglich, ohnehin zu kompliziert und mit einem nicht lohnenswerten Aufwand verbunden wäre. Da der Tarmed nicht zur Anwendung gelangt, ist die vom Beschwerdeführer bereits im vorinstanzlichen Verfahren beantragte Einholung eines Gerichtsgutachtens mit einem Vergleich der deutschen Gebührensätze mit dem Tarmed von vornherein nicht zielführend. Dass die Vorinstanz dem entsprechenden Antrag nicht stattgegeben hat, ist damit nicht zu beanstanden.