Citation: 6B_444/2021 E. 6.2.1

6.2.1. Weiter macht der Beschwerdeführer betreffend den von der Vorinstanz festgestellten Eventualvorsatz geltend, nach dem Abmahnungsschreiben des SECO vom 28. Juni 2016 bzw. seinem kurz darauf erfolgten Antritt als Geschäftsführer am 1. Juni 2016 habe er zum einen das Gespräch mit dem SECO gesucht. Zum anderen habe er die beanstandeten Textpassagen durch den damaligen Rechtsanwalt der B.________ GmbH nochmals überprüfen lassen, wobei ihm die Rechtmässigkeit der Textpassagen zugesichert worden sei. Ihm könne daher nicht unterstellt werden, er habe die Verwicklung der Tatbestände zur Erreichung der vorgetäuschten staatlichen Anerkennung und Kontrolle in Kauf genommen. Er habe nicht wissen können, ob die Einschätzung des SECO oder seines Anwalts zutreffe.