Citation: 9C_726/2022 E. 5.3.3

5.3.3. Zwar berufen sich die Beschwerdeführer nicht ausdrücklich auf Art. 99 Abs. 1 BGG. Hingegen wollen sie mit ihrer im bundesgerichtlichen Verfahren neuen Sachverhaltsdarstellung, wonach Aktiv- und Passivdarlehen Aktionär der D.________ AG nach deren Erwerb durch die B.________ Holding AG gegeneinander verrechnet und der Saldo von der B.________ Holding AG übernommen worden sei, offenbar geltend machen, erst die Feststellungen der Vorinstanz mit Bezug auf das Schicksal der Guthaben bzw. Schulden der D.________ AG ihnen gegenüber nach dem Erwerb der D.________ AG durch die B.________ Holding AG gäben ihnen Anlass für dieses neue Vorbringen. Selbst wenn davon ausgegangen werden wollte, dies treffe zu und deshalb auf den neu vorgebrachten Sachverhalt (Verrechnung von Aktiv- und Passivdarlehen Aktionär und erst hernach Übertragung des Saldos auf die B.________ Holding AG) abgestellt würde, änderte dies nichts. Dadurch würde vielmehr ebenso klar erkennbar, dass die B.________ Holding AG den Beschwerdeführern eine geldwerte Leistung erbracht hat. Diese läge nämlich gerade darin, dass die B.________ Holding AG offenbar einer Verrechnung der Forderungen der Beschwerdeführer gegenüber der D.________ AG, auf denen sie einen Rangrücktritt erklärt hatten, mit ihren Verpflichtungen der D.________ AG gegenüber, zustimmte. Einer solchen Verrechnung eines werthaltigen Guthabens gegenüber den bisherigen Aktionären mit deren Forderung gegen die Gesellschaft, auf der sie einen Rangrücktritt erklärt hatten, hätte ein wirtschaftlich fremder Übernehmer im Fall des Erwerbs der überschuldeten D.________ AG keinesfalls zugestimmt; die Verrechnung hält somit einem Drittvergleich offensichtlich nicht stand.