Citation: 1C_26/2020 E. 4.4.5

4.4.5. Schliesslich rechnet die Gemeinde in ihrer Stellungnahme an das Bundesgericht unwidersprochen vor, dass der betroffene südliche Grundstücksteil des Gestaltungsplans heute der Zone W3G zugewiesen ist, für die eine Überbauungsziffer von 25 % gilt. Rechnerisch ergibt sich dadurch bereits nach der Standardplanung selbst ohne Einbezug der ebenfalls zu Wohnzwecken nutzbaren Unter- und Dachgeschosse eine zulässige Nutzungsdichte von 210 K/ha. Damit liegt die im Gestaltungsplan vorgesehene Nutzungsdichte im Rahmen der heute geltenden Zonenordnung, die bei einem Scheitern des Gestaltungsplans weiter Bestand hätte.