Citation: 9C_625/2007 18.10.2007 E. 2

Streitig und zu prüfen ist als Voraussetzung des Rentenanspruchs (Art. 28 IVG) der Invaliditätsgrad und in diesem Rahmen die Frage, ob und in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin aufgrund eines versicherten Gesundheitsschadens arbeitsunfähig ist (Art. 6 ATSG). Das kantonale Gericht hat die zur Beurteilung des Leistungsanspruchs einschlägigen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. 2.1 Die Vorinstanz hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten festgestellt, dass die Beschwerdeführerin seit Jahren zwar an gesundheitlichen Beschwerden (mittelgradige depressive Episode mit ängstlich und wahnhaft anmutenden Symptomen, chronische Rücken- und Kopfschmerzen mit somatoformer Komponente im Rahmen der Depression) leidet; sie sei deswegen aber in ihrer Arbeitsfähigkeit nicht eingeschränkt, weil einerseits die Leistungseinschränkung in erheblichem Ausmass durch invaliditätsfremde Faktoren bedingt sei und anderseits die depressive Störung kein invalidisierendes Ausmass annehme. Diese Feststellungen tatsächlicher Natur sind für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (E. 1; vgl. BGE 132 V 393). Auf die insoweit zutreffende Begründung wird verwiesen (Art. 109 Abs. 3 BGG). 2.2 Das im Wesentlichen psychische Leiden entspricht nach Feststellung der Vorinstanz einer unmittelbaren Reaktion auf psychosoziale Belastungsfaktoren (namentlich Überforderung durch Veränderungen am Arbeitsplatz), denen kein Krankheitswert zukommt. Ärzte der Klinik T.________ führten nach einem gut einmonatigen Spitalaufenthalt aus, dem mittel- bis langfristig anzustrebenden Ausbau der Arbeitsfähigkeit stünden Rehabilitationshindernisse wie schlechte Sprachkenntnisse, geringe Bildung und fehlende Ausbildung sowie ein sekundärer Krankheitsgewinn entgegen (Bericht vom 18. Oktober 2006). Die Beeinträchtigungen rühren insoweit nicht von einer Schädigung der (allein versicherten) psychischen Integrität her, sondern sind im Wesentlichen direkt auf die oben erwähnten psychosozialen Belastungen zurückzuführen. Es ist nicht erstellt, dass diese Faktoren zur Entstehung eines verselbständigten Gesundheitsschadens geführt hätten (dazu BGE 127 V 294 E. 5a S. 299). Ein anderes Bild ergibt sich auch nicht aufgrund der - nach eigenen Angaben - "groben Schätzung" der Klinik T.________, die Arbeitsunfähigkeit sei ungefähr zur Hälfte durch ein psychiatrisches Leiden und zur anderen Hälfte durch psychosoziale und soziokulturelle Umstände verursacht (Bericht vom 10. Januar 2007): Zunächst wird an dieser Stelle einschränkend festgehalten, dabei handle es sich eigentlich um eine gutachtliche Fragestellung, die im Rahmen eines therapeutischen Aufenthalts gar nicht abschliessend beantwortet werden könne. Sodann steht einerseits fest, dass die Versicherte mit dem diagnostizierten Krankheitsbild im Jahr 2004 ohne Einschränkungen gearbeitet hat (Arbeitgeberbericht der Firma A.________ vom 14. Februar 2006); anderseits stehen die entsprechenden Befunde der Perspektive, die Arbeit später wieder aufnehmen zu können, nicht entgegen (Bericht der Klinik T.________ vom 18. Oktober 2006). 2.3 Ist die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin nach dem Gesagten nicht wesentlich beeinträchtigt, entfällt von vornherein eine rentenbegründende Einschränkung der Erwerbsfähigkeit.