Citation: 8C_844/2017 E. A

Der 1958 geborene A.________ meldete sich am 19. September 2013 bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung und am 5. Oktober 2013 wegen Darmkrebs, Fallfuss sowie Schien- und Wadenbeinbruch zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Glarus klärte den Sachverhalt in beruflicher und medizinischer Hinsicht ab. Sie gewährte dem Versicherten mit Mitteilung vom 16. Mai 2014 ab 1. Mai bis 30. Oktober 2014 ein Aufbautraining bei seiner Arbeitgeberin (Versicherungsgsellschaft B.________). Mit Verfügung vom 25. November 2014 schloss sie die Integrationsmassnahme ab. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte sie einen Anspruch auf Invalidenrente mit der Begründung, der Versicherte sei seit dem 1. Januar 2014 laut ärztlichen Auskünften in der angestammten Tätigkeit als Versicherungsberater wieder vollständig arbeitsfähig gewesen, weshalb das Wartejahr gemäss Art. 28 Abs. 1 IVG nicht erfüllt worden sei (Verfügung vom 5. Mai 2015).