Citation: 2C_790/2018 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer vertreten sodann die Ansicht, dass der Sachverhalt willkürlich festgestellt und kantonales Recht in Bezug auf einen Mehrwert und Nachteile willkürlich ausgelegt und angewendet worden sei. Sie gehen zunächst davon aus, dass der Ausbau der Erschliessungsstrasse vor allem der Allgemeinheit diene. Denn diese Strasse führe zur SBB/DB Bahnhaltestelle (Bahnhof W.________). Zu diesem Zweck beantragen sie einen Augenschein. Ein solcher erübrigt sich, nachdem die Vorinstanzen über eine hinreichende Dokumentation verfügten, welche dem Bundesgericht zur Verfügung steht (Art. 105 Abs. 2 BGG). Aus dem angefochtenen Urteil, den Unterlagen und auch den Vernehmlassungshinweisen der Gemeinde U.________ ergibt sich, dass der Bahnhof W.________ von südlicher Richtung, somit über die Erschliessungsstrasse, nur von Personen aus dem Industriegebiet benutzt wird. Während das Industriegebiet südlich der Gleise liegt, befindet sich das Wohngebiet nördlich davon. Wie sodann bereits die Vorinstanz ausgeführt und die Gemeinde U.________ in der Vernehmlassung präzisiert hat, eignet sich der Bahnhof W.________ aus südlicher Richtung nicht für den Umstieg von den umliegenden Gemeinden nach Schaffhausen. Es wären damit auch grosse Umwege verbunden. Insofern ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz davon ausgegangen ist, dass die Erschliessungsstrasse nicht dem Nutzen der Allgemeinheit dient. Die Beschwerdeführer führen sodann eine ganze Reihe von Nachteilen auf, welche die Vorinstanz bestätigt habe. Diesbezüglich ist indes festzuhalten, dass die Vorinstanz zwar die möglichen Nachteile eruiert, sodann aber begründet dargelegt hat, weshalb es sich um keinen Nachteil, allenfalls um einen äusserst geringen Nachteil handelt. Sie hat sich damit vertieft auseinander gesetzt; auch hier ist keine willkürliche Auslegung und Anwendung des kommunalen Rechts ersichtlich.