Citation: 2A.727/2004 08.03.2005 E. A

A.________ (geb. 1969) ist türkischer Staatsangehöriger. Er liess sich am 9. August 2002 in der Türkei von seiner türkischen Ehefrau scheiden; das Sorgerecht für das gemeinsame Kind wurde dem Vater übertragen, auf gegenseitigen Unterhalt verzichtet. Am 24. August 2002 reiste A.________ mit einem Visum für einen Aufenthalt von 30 Tagen in die Schweiz ein. Etwa eine Woche später lernte er in Zürich die Schweizer Bürgerin B.________ (geb. 1953) kennen. Am 10. Dezember 2002 heirateten die beiden. In der Folge ersuchte er am 3. Januar 2003 um eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau; gleichentags stellte diese ein Gesuch um Nachzug ihres Ehemannes. Nach verschiedenen Abklärungen, unter anderem einer getrennten Befragung der Eheleute A.________-B.________, lehnte das Ausländeramt des Kantons Thurgau mit Verfügung vom 12. August 2003 das Gesuch um Aufenthaltsbewilligung ab, da eine Gefälligkeitsehe vorliege. Den hiergegen eingereichten Rekurs wies das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau am 8. März 2004 ab.