Citation: 4A_409/2017 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stellte dem Sinn nach fest, dass sich die Parteien am 6. und 13. Mai 2011 telefonisch über den Abschluss der Hypothekardarlehensverträge betreffend die erste, zweite und dritte Hypothek tatsächlich geeinigt hätten. Sie legte diesem Schluss unter anderem folgende Feststellungen zugrunde: Am 6. Mai 2011 sei nie von einer blossen Offerte die Rede gewesen. Das monatelange "Lavieren" des Kläger belege, dass es ihm um die Fixierung des bestmöglichen Zinssatzes gegangen sei; eine blosse Offerte hätte unter diesen Umständen wenig Sinn ergeben. E.________ habe den Beschwerdeführer ausdrücklich darauf hingewiesen, "dass er jetzt am Telefon einen bindenden Vertrag eingehe". Dem Beschwerdeführer sei der verbindliche Vertragsabschluss am 9. Mai 2011 von D.________ bestätigt worden, ohne dass er dagegen protestiert habe. In seiner Spontanreaktion vom 15. Juni 2011 habe er sich einzig über die Verpfändung des Pensionskassenguthabens beschwert, einen verbindlichen Vertragsabschluss indes nicht in Frage gestellt. Für ihre Beweiswürdigung stützte sich die Vorinstanz im Wesentlichen auf die Zeugenaussagen von D.________ und E.________. Deren Aussagen stufte sie als kohärent und glaubwürdig ein. Sie berücksichtigte auch, dass deren Aussagen mit den nachträglichen Zusammenfassungen von D.________ über Daten und Gegenstand der stattgefundenen Klientenkontakte ("________-Aufzeichnungen") übereinstimmten. Hingegen kam sie zum Schluss, der Parteiaussage des Beschwerdeführers komme zufolge verminderter inhaltlicher Glaubhaftigkeit und eingeschränkter prozessualer Glaubwürdigkeit wegen Selbstbefangenheit keine massgebliche Bedeutung zu. Auffällig seien namentlich sein selektives Erinnerungsvermögen und Widersprüchlichkeiten in seinen Aussagen.