Citation: I 13/02 28.11.2002 E. 3

Zu prüfen bleiben die erwerblichen Auswirkungen der Arbeitsunfähigkeit. 3.1 Gestützt auf die Auskünfte der ehemaligen Arbeitgeberin vom 29. Juni 1998, wonach der Monatslohn des erst ab 24. März 1998 vollumfänglich krank geschriebenen Beschwerdeführers ab 1. Januar 1998 Fr. 4'850.- betrug, ist das kantonale Gericht von einem hypothetischen Valideneinkommen von Fr. 63'050.- (Fr. 4'850.- x 13) ausgegangen und hat alsdann die Lohnentwicklung bis zum Zeitpunkt der ursprünglichen, durch Verwaltungsakt vom 26. Juni 2001 ersetzten Rentenverfügung vom 8. Dezember 2000 aufgerechnet, was für das Jahr 2000 Fr. 63'832.60 ergab. Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts (noch nicht in der Amtlichen Sammlung veröffentlichtes Urteil D. vom 23. Mai 2002, U 234/00) ist für die Vornahme des Einkommensvergleichs indessen grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des Rentenbeginns (1. März 1999 gemäss Verfügung vom 26. Juni 2001) abzustellen und zwar sowohl was das Validen- wie auch das Invalideneinkommen betrifft. Da keine Anhaltspunkte für eine allenfalls mitzuberücksichtigende berufliche Weiterentwicklung vorliegen (BGE 96 V 30; AHI 1998 S. 171 Erw. 5a; RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 Erw. 3b), ist in Berücksichtigung einer Nominallohnentwicklung von 0,2 % (Die Volkswirtschaft, 2002 Heft 1, S. 93 Tabelle B10.2 Zeile D [Verarbeitendes Gewerbe; Industrie]) von einem massgeblichen Valideneinkommen im Jahre 1999 von Fr. 63'176.10 auszugehen. Die seitherige Lohnentwicklung im Betrieb kann nach dem Gesagten dahingestellt bleiben. 3.2 Bei der Bestimmung des unter zumutbarem Einsatz trotz Gesundheitsschädigung zu erwartenden Lohnes (Invalideneinkommen) haben Verwaltung und Vorinstanz zu Recht auf die Tabellenwerte der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt (vgl. BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Gemäss Tabelle TA1 der LSE 1998 belief sich der Zentralwert für die mit einfachen und repetitiven Arbeiten beschäftigten Männer (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor im Jahre 1998 auf Fr. 4268.- (einschliesslich 13. Monatslohn), was umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit im vorliegend massgeblichen Vergleichsjahr 1999 von 41,8 Wochenstunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 92 Tabelle B9.2) und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung im Jahre 1999 von 0,3 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 93 Tabelle B10.2) ein Jahreseinkommen von Fr. 53'681.- ergibt. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % führt dies zu einem Einkommen von Fr. 26'840.50. Was den Abzug vom Tabellenlohn betrifft (vgl. dazu BGE 126 V 78 ff. Erw. 5 mit Hinweisen), fällt ein solcher unter dem Titel der leidensbedingten Einschränkung in Betracht, weil der Beschwerdeführer zufolge der gesundheitlichen Beeinträchtigung auch im Rahmen einer angepassten leichteren Tätigkeit zu keiner konstanten und vollen Leistung fähig ist. Nicht ins Gewicht fallen das Alter, die Dienstdauer und die Nationalität des seit mehreren Jahren in der Schweiz erwerbstätig gewesenen Versicherten. Der Abzugsgrund der Teilzeitbeschäftigung ist ebenfalls zu verneinen, weil ihm die Ausübung einer leichteren Tätigkeit auch ganztags möglich und zumutbar ist. Der von Verwaltung und Vorinstanz zugestandene Abzug von insgesamt 15 % trägt somit allen einkommensbeeinflussenden Merkmalen Rechnung und ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen). Es ist demzufolge von einem massgeblichen Invalideneinkommen von Fr. 22'814.40 auszugehen, woraus im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 63'176.10 ein Invaliditätsgrad von 63,9 % resultiert.