Citation: U 132/01 21.09.2004 E. 7

Zur Erstattung der Kosten eines von einer Partei in Auftrag gegebenen Privatgutachtens ist der Unfallversicherer nur verpflichtet, wenn dieses für deren Interessenwahrung notwendig gewesen ist und sich der medizinische Sachverhalt erst auf Grund der neu beigebrachten Untersuchungsergebnisse schlüssig feststellen lässt (RKUV 1994 Nr. U 182 S. 47 f. Erw. 3). Der Beschwerdeführer verlangt die Übernahme der Kosten für die MRI-Untersuchung vom 6. Mai 1999. Hintergrund dieses Begehrens ist, dass die im Rahmen des Einspracheverfahrens vom medizinisch radiodiagnostischen Institut des Spitals B.________ am 17. November 1997 erstellten Röntgenbilder anscheinend nicht mehr auffindbar waren. Die SUVA gab in der Folge eine weitere Röntgenuntersuchung bei der Universitätsklinik Balgrist in Auftrag; diese MRI-Untersuchung wurde aber ohne Seitenrotation durchgeführt. Der Versicherte sah sich dadurch veranlasst, beim radiodiagnostischen Institut neue MRI-Aufnahmen erstellen zu lassen, die im Wesentlichen den ersten Befund vom 17. November/12. Dezember 1997 bestätigten. Auch wenn die Röntgenbilder nicht mehr auffindbar waren, bestand für den Beschwerdeführer keine Notwendigkeit, die Aufnahmen selber zu veranlassen. Einerseits war der Bericht der ersten MRI-Untersuchung vom 1. Dezember 1997 bei den Akten, und andererseits konnten sich aus diesen vom Beschwerdeführer getätigten Abklärungen keine neuen entscheidrelevanten Erkenntnisse ergeben, lassen sich diesen Aufnahmen doch höchstens Hinweise für die Prüfung der letztlich ohnehin unbestrittenen natürlichen Kausalität entnehmen. Die SUVA kann daher nicht zur Kostenübernahme verpflichtet werden.