Citation: I 874/06 08.08.2007 E. A

Der 1945 geborene S.________, frei praktizierender Zahnarzt, erlitt im Oktober 1997 beim Sturz von der Leiter Verletzungen im Schulter- und Nackenbereich. Nach der Wiederaufnahme seiner Tätigkeit zu 100 % im Januar 1998, reduzierte er diese aus gesundheitlichen Gründen im Herbst 1999 auf 50 %. Die Zürich Versicherungsgesellschaft, bei welcher S.________ freiwillig gegen Unfall versichert war, richtete Taggelder aus und sprach ihm gestützt auf ein Gutachten des PD Dr. med. H.________ von der Klinik und Poliklinik für Orthopädische Chirurgie des Spitals X.________ vom 25. Januar 2002 mit Verfügung vom 31. Oktober 2002 bei einem Invaliditätsgrad von 30 % mit Wirkung ab 1. März 2001 eine Rente und auf der Basis einer Einbusse von 10 % eine Integritätsentschädigung zu. Auf Einsprache hin wurde für die Rente vergleichsweise ein massgebender Invaliditätsgrad von 40 % festgelegt. Im März 2002 meldete sich S.________ auch bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab und holte unter anderem das orthopädische Gutachten des Spitals X.________ vom 22. Mai 2002 ein. Mit Verfügung vom 10. Juli 2003 verneinte sie bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 25 % einen Rentenanspruch. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2003 fest. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 16. August 2004 gut, indem es den Einspracheentscheid aufhob und die Sache zur ergänzenden Abklärung im Sinne der Erwägungen an die Verwaltung zurückwies. Die IV-Stelle ordnete am 17. November 2004 eine Begutachtung im Zentrum für versicherungsmedizinische Begutachtung (ZVMB; MEDAS), an. Dieses bot S.________ im Januar 2005 zu einem ersten Besprechungstermin auf, welchen dieser am 10. Februar 2005 wahrnahm. Spezialärztliche Untersuchungen waren wegen des Ausscheidens eines Facharztes erst für Ende Oktober und Anfang November 2005 vorgesehen. Mit Schreiben vom 18. Oktober 2005 liess der Rechtsvertreter des Versicherten die Gutachterstelle wissen, dass er seinen Klienten zu allen oder einzelnen Untersuchungen begleiten werde. Nachdem sich die Ärzte der MEDAS damit nicht einverstanden erklärt hatten, blieb der Versicherte der Begutachtung fern. Am 25. Oktober 2005 liess er die IV-Stelle wissen, dass er eine medizinische Abklärung durch das ZVMB ablehne. Diese wies ihn mit Schreiben vom 27. Oktober 2005 auf die Mitwirkungspflichten hin und drohte im Fall einer Verletzung einen Entscheid "aufgrund der Akten" oder ein "Nichteintreten" an. Daraufhin machte der Versicherte geltend, die angeordnete Untersuchung sei weder notwendig noch zumutbar, da damit die laut kantonalem Gerichtsentscheid noch zu klärenden Fragen nicht beantwortet werden könnten. Mit Verfügung vom 17. November 2005 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren gestützt auf die bestehende Aktenlage erneut ab. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 31. Januar 2006 fest.