Citation: 6B_543/2016 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer erhebt die Rüge, seine Aussagen, die er in den Einvernahmen vom 31. Januar 2011 und vom 8. Februar 2011 als Auskunftsperson gemacht habe, seien nicht verwertbar, erstmals vor Bundesgericht. Die Beschwerde in Strafsachen ist zulässig gegen verfahrensabschliessende Entscheide letzter kantonaler Instanzen (Art. 80 Abs. 1, 90 BGG). Sie kann namentlich wegen Verletzung von Bundesrecht erhoben werden (Art. 95 lit. a BGG). Der Instanzenzug muss nicht nur prozessual durchlaufen, sondern auch materiell erschöpft sein. Verfahrensrechtliche Einwendungen, die im kantonalen Verfahren hätten geltend gemacht werden können, können nach dem Grundsatz der materiellen Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs vor Bundesgericht nicht mehr vorgebracht werden (BGE 135 I 91 E. 2.1). Dem Beschwerdeführer wäre es ohne Weiteres möglich und zumutbar gewesen, seine Einwände gegen die Verwertbarkeit seiner Aussagen in einem früheren Stadium des Verfahrens vorzubringen. Die Rüge ist daher verspätet, so dass auf die Beschwerde in diesem Punkt mangels Erschöpfung des Instanzenzugs (Art. 80 Abs. 1 BGG) nicht eingetreten werden kann. Im Übrigen hat der Beschwerdeführer auch in den späteren Befragungen als Beschuldigter in der Untersuchung und in den gerichtlichen Verfahren die fraglichen Aussagen bestätigt (vgl. Untersuchungsakten act. 442, 448; erstinstanzliches Protokoll S, 2 ff.; zweitinstanzliches Protokoll S. 2 ff.). Dasselbe gilt in Bezug auf die Einvernahmen unter Einfluss von Morphium. Im Übrigen hat der Beschwerdeführer lediglich über Beschwerden beim Gehen und Sitzen geklagt. Dass er wegen des Medikamenteneinflusses nicht in der Lage gewesen wäre, der Vernehmung zu folgen, hat er nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich (Untersuchungsakten act. 373, 388).