Citation: I 309/02 13.11.2002 E. A

P.________ litt nach ihrer Geburt am 15. April 1998 u.a. an angeborenen Herz- und Gefässmissbildungen, schweren respiratorischen Adaptionsstörungen sowie leichten cerebralen Bewegungsstörungen (Geburtsgebrechen Ziff. 313, 395, 494 und 497 GgV-Anhang). Sie wurde am 30. April 1998 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung angemeldet. Mit Verfügung vom 29. Juni 1998 sprach die IV-Stelle des Kantons Solothurn medizinische Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens Nr. 313 ab 15. April 1998 bis 31. Dezember 2003 zu. Am 6. April 1999 ersuchte das Spital X.________ namens der Eltern von P.________ mit der Begründung um Hauspflege/Haushilfe, das Mädchen habe nur dank Einsatz der Kinderspitex (Stiftung Y.________) aus der stationären Behandlung nach Hause entlassen werden können. Die IV-Stelle liess einen Abklärungsbericht Hauspflege erstellen, welcher am 7. Juli 1999 erstattet wurde und einen sehr hohen täglichen Betreuungsaufwand von neun Stunden und 15 Minuten ergab. In der Folge bewilligte sie mit Verfügung vom 9. Juli 1999 medizinische Massnahmen in Form von Rückvergütung der Kosten für die Hauspflege je nach Aufwand und Aufenthaltsdauer zu Hause bis maximal Fr. 2'010.- pro Monat vom 1. April 1999 bis 30. April 2002. Diese Verfügung ergänzte die Kostengutsprache für medizinische Massnahmen vom 29. Juni 1998. Am 8. September 1999 verstarb P.________. Die Stiftung Y.________ Schweiz stellte am 2. Oktober 2000 ein Gesuch um Vergütung der von ihr für die Versicherte geleisteten medizinischen Pflege, welche durch eine diplomierte Krankenschwester habe ausgeführt werden müssen. Dieses wurde von der IV-Stelle mit Verfügung vom 9. November 2000 abgewiesen, da das Gesuch verspätet eingereicht worden sei und Leistungen somit nur für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate rückwirkend ausgerichtet werden könnten.