Citation: 8C_682/2021 E. 12.2

12.2. Wie bereits in E. 8.2.2 hiervor gesagt, ist das trotz der gesundheitlichen Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Invalideneinkommen bezogen auf einen ausgeglichenen Arbeitsmarkt zu ermitteln, wobei an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten keine übermässigen Anforderungen zu stellen sind (BGE 138 V 457 E. 3.1). Gründe für eine Praxisänderung zeigt der Beschwerdeführer nicht auf und sind nicht ersichtlich (hierzu vgl. BGE 145 V 304 E. 4.4). Vielmehr hat das Bundesgericht mit BGE 8C_256/2021 vom 9. März 2022 entschieden, dass im heutigen Zeitpunkt kein ernsthafter sachlicher Grund für eine Änderung der Rechtsprechung besteht, wonach Ausgangspunkt für die Bemessung des Invalideneinkommens anhand statistischer Werte grundsätzlich die Zentral- bzw. Medianwerte der LSE darstellen. Aus den in diesem Urteil angeführten Gründen besteht konsequenterweise auch kein Grund, die statistischen Löhne einheitlich und linear um 15 - 25 % zu kürzen.