Citation: 4A_235/2023 E. C

Die Beschwerdeführerin beantragt dem Bundesgericht mit Beschwerde in Zivilsachen, das Urteil des Obergerichts vom 7. Februar 2023 sei aufzuheben. Die Sache sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventuell sei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, ihr Fr. 103'565.30 nebst Zins zu 5% seit 27. August 2015 zu bezahlen. Die Beschwerdegegnerin beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Eventualiter - im Falle der (teilweisen) Gutheissung der Beschwerde wider Erwarten - sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen und die Forderung der Beschwerdegegnerin im Betrag von Fr. 22'617.25 nebst Zins zu 5% seit 30. März 2016 zu verrechnen, ausserdem mit der Forderung der Beschwerdegegnerin aufgrund des vertragswidrigen Abbruchs der Zusammenarbeit per 18. Februar 2016 im Betrag von Fr. 17'455.-- nebst Zins zu 5% seit 18. Februar 2016 zu verrechnen. Die Vorinstanz verzichtete auf eine Vernehmlassung.