Citation: 1C_586/2020 E. 3.3

3.3. Die kantonalen Instanzen haben die genannten Voraussetzungen für die Rechtmässigkeit des Eigentumseingriffs als erfüllt erachtet. Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass der Eingriff auf einer genügenden formellgesetzlichen Grundlage beruht. Sie ist aber der Ansicht, es mangle an einem ausreichenden öffentlichen Interesse. Zudem sei der Eingriff für eine hinreichende Erschliessung des Gestaltungsplangebiets nicht erforderlich und ihr nicht zumutbar, mithin auch unverhältnismässig. Auf diese Rügen ist nachfolgend im Einzelnen einzugehen. Das Bundesgericht prüft dabei frei, ob ein Eingriff in die Eigentumsgarantie im öffentlichen Interesse liegt und verhältnismässig ist. Es auferlegt sich aber Zurückhaltung, soweit die Beurteilung von einer Würdigung der örtlichen Verhältnisse abhängt, welche die kantonalen Behörden besser kennen (vgl. BGE 126 I 219 E. 2c; 119 Ia 362 E. 3a; Urteil 1C_149/2018 vom 13. September 2018 E. 2.3; je mit Hinweisen). Geht es um einen schwerwiegenden Eingriff, prüft das Bundesgericht weiter auch die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts ohne Beschränkung der Kognition (vgl. BGE 130 I 360 E. 14.2; 126 I 219 E. 2c; 121 I 117 E. 3a/bb; je mit Hinweisen).