Citation: 2C_492/2024 E. 2.4

2.4. Soweit nachvollziehbar richten sich die Vorbringen der Beschwerdeführerin in erster Linie gegen das Schreiben der Dienststelle für Bevölkerung und Migration vom 30. August 2021 bzw. gegen die zuständige Mitarbeiterin. Damit gehen ihre Ausführungen über den Verfahrensgegenstand hinaus, sodass darauf nicht weiter einzugehen ist (vgl. E. 2.2 hiervor). Gleich verhält es sich mit ihrer Kritik an einem Strafurteil vom 23. August 2019. Im Übrigen lässt sich ihrer Eingabe kaum eine nachvollziehbare sachbezogene Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid entnehmen. Insbesondere bestreitet sie die Feststellungen des Kantonsgerichts nicht, wonach es vorliegend an einem Entscheid des Staatsrats fehle. Darüber hinaus nennt sie keine Rechtsnorm, gestützt auf welche das Kantonsgericht verpflichtet gewesen wäre, eine allfällige Beschwerde gegen das Schreiben der Dienststelle für Bevölkerung und Migration oder gegen die Mahnung der Gemeinde ohne vorgängigen Entscheid des Staatsrats an die Hand zu nehmen. Soweit sie die Verletzung des Willkürverbots und des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 9 BV) rügt, genügen ihre pauschalen Vorbringen den qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Verfassungsrügen (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 2.1 hiervor) nicht.