Citation: 5A_138/2022 E. 1

Der Beschwerdeführer und B.________ leben seit Oktober 2018 getrennt. Seit Oktober 2020 ist das Scheidungsverfahren hängig. Mit Entscheid vom 20. August 2020 änderte das Kantonsgericht Zug die Eheschutzmassnahmen ab und übertrug der Mutter die Obhut über die Kinder, unter Regelung des Besuchsrechts des Beschwerdeführers und der von ihm zu zahlenden Unterhaltsbeiträge. Mit Berufungsurteil vom 11. November 2020 regelte das Obergericht des Kantons Zug die Betreuungszeiten neu und setzte tiefere Unterhaltsbeiträge fest, indem es nicht mehr von einem hypothetischen Einkommen ausging. Bereits am 3. Februar 2021 verlangte der Beschwerdeführer beim Kantonsgericht im Rahmen eines Gesuches um vorsorgliche Massnahmen während des Scheidungsverfahrens wiederum eine Abänderung der bisherigen Regelung bzw. die Feststellung, dass er keine Unterhaltsbeiträge leisten könne, sowie die Erlaubnis, die Kinder umgehend einem Corona-Antikörpertest zu unterziehen. In der Folge erhob er zahlreiche weitere Gesuche namentlich um unentgeltliche Rechtspflege und Wiedererwägungsgesuche (zur Beschwerde betreffend unentgeltliche Rechtspflege vgl. das Verfahren 5A_139/2022). Am 4. Oktober 2021 reichte er beim Obergericht eine Rechtsverzögerungs- bzw. Rechtsverweigerungsbeschwerde ein, welche mit Urteil vom 22. Februar 2022 abgewiesen wurde, soweit sie nicht gegenstandslos war. Mit Beschwerde vom 23. Februar 2022 an das Bundesgericht wird die Aufhebung dieses Urteils und die Gutheissung der vorinstanzlichen Anträge verlangt; ferner wird für das bundesgerichtliche Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege "gemäss Art. 2 Abs. 2 des Behindertengleichstellungsgesetzes" gestellt.