Citation: 6P.82/2000 22.01.2001 E. 25

25.- Der Beschwerdeführer beanstandet den Nichtbeizug der Konkurs- und Betreibungsakten durch das Kantonsgericht, weil aus diesen Akten möglicherweise ersichtlich wäre, dass die Beteiligung an der "Sea Gypsy" bloss einen kleineren oder überhaupt keinen Schaden verursacht hätte und die dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Handlungen auf die Konkurseröffnung der Hotel AG keinen Einfluss gehabt hätten (Beschwerdeschrift S. 100 ff. Ziff. 7). In Bezug auf den Schaden im Zusammenhang mit der "Sea Gypsy" kann auf das bisher Gesagte (E. 9a) verwiesen werden. Betreffend den Vorwurf des leichtsinnigen Konkurses zeigt das Kantonsgericht die finanzielle Lage der Hotel AG bis zum Ausscheiden des Beschwerdeführers aus der Gesellschaft auf und gelangt angesichts dieser Situation zum Schluss, der Beizug weiterer Akten könne unterbleiben (angefochtener Entscheid S. 20). Nachdem der Beschwerdeführer nicht einmal versucht darzustellen, dass seine Handlungen auch nicht mitursächlich für den Konkurs der Hotel AG gewesen sein sollen, durfte das Kantonsgericht auf den Beizug weiterer Akten verzichten, ohne verfassungsmässige Rechte des Beschwerdeführers zu verletzen.