Citation: 7B_1088/2024 E. 3.2

3.2. Unter Berücksichtigung der vorstehend dargelegten Rechtsprechung führt die Vorinstanz aus, die Dauer von mehr als neun Monaten zwischen Anklageerhebung und Hauptverhandlung stelle, auch unter Berücksichtigung der rechtlichen und tatsächlichen Schwierigkeiten des Falles, eine Verletzung des Beschleunigungsgebots dar. Es seien jedoch keine besonders schwerwiegenden oder mehrfachen Verfahrensfehler erkennbar, die eine Haftentlassung des Beschwerdeführers als geboten erscheinen liessen. Insbesondere habe das Sachgericht bereits im August 2024 mehrere Terminvorschläge für eine Hauptverhandlung im Januar 2025 gemacht, die Hauptverhandlung aber aufgrund längerer Krankheit des Verteidigers eines mutmasslichen Mittäters auf Februar bzw. März 2025 verschieben müssen. Zwar habe die Staatsanwaltschaft die Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer sowie den mutmasslichen Mittäter getrennt geführt. Wenn das Sachgericht nun aber zu erkennen gebe, die beiden mutmasslichen Mittäter gemeinsam beurteilen zu wollen, sei dies mit Blick auf Art. 29 Abs. 1 lit. b StPO nicht zu beanstanden.