Citation: U 423/05 06.10.2006 E. 1

Im angefochtenen Entscheid wie auch im Einspracheentscheid, auf welchen die Vorinstanz verweist, werden die massgeblichen Rechtsgrundlagen zum intertemporalen Recht (BGE 130 V 329; zur Gültigkeit der bisherigen Rechtsprechung unter dem ATSG: RKUV 2004 Nr. U 529 S. 576 [Urteil G. vom 22. Juni 2004, U 192/03]), zu den Voraussetzungen des Anspruchs auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung (Art. 18 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG), zur allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 1 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG) und zur Integritätsentschädigung (Art. 24 UVG, Art. 36 Abs. 1 UVV) ebenso zutreffend dargelegt wie die Grundsätze zur freien Beweiswürdigung (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 Erw. 1c). Darauf wird verwiesen. Richtig ist insbesondere, dass auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte Beweiswert beigemessen werden kann, sofern sie als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverhältnis zum Versicherungsträger steht, lässt somit nicht schon auf mangelnde Objektivität und auf Befangenheit schliessen. Dies trifft insbesondere auch auf die Berichte und Gutachten von Ärzten der SUVA zu, da diese ein zur Objektivität verpflichtetes gesetzesvollziehendes Organ ist (BGE 122 V 161 f. Erw. 1c in fine). In jedem Fall bedarf es besonderer Umstände, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begründet erscheinen lassen, wobei an die Unparteilichkeit des Gutachters ein strenger Massstab anzulegen ist (BGE 122 V 161 f. mit Hinweisen).