Citation: 6B_803/2013 E. A

Im Frühling 2007 brachte B.________ einen ihr und A.________ gehörenden Personenwagen zu C.________ in die Werkstatt, damit dieser einen Kostenvoranschlag für die notwendigen Reparaturen mache. C.________ wird vorgeworfen, dieses Fahrzeug D.________ gegen den mutmasslichen Willen der Eigentümer überlassen zu haben, welcher damit insgesamt rund 20'000 Kilometer zurücklegte. Nachdem B.________ C.________ zur Rede stellte, erfuhr sie, dass sich ihr Wagen wieder bei ihm befinde. Er stellte ihr am 19. Mai 2009 u.a. für das Auswechseln des Motors Fr. 7'295.-- in Rechnung. Der von B.________ beigezogene Experte stellte fest, dass kein Motorenwechsel erfolgt war. C.________ wird vorgeworfen, versucht zu haben, für eine nicht erbrachte Leistung Geld zu erhalten.