Citation: 4A_649/2020 E. B

Am 13. Juni 2017 erhoben die Kläger Klage beim Bezirksgericht Kriens. Sie machten im Wesentlichen geltend, die Beklagte 1 sowie die für sie handelnden Organe, B.________ und C.________ (Beklagte 2 und 3, Beschwerdeführer 2 und 3), hätten sie über den Zustand der Wohnung absichtlich getäuscht. Die Beklagten seien ihrer Aufklärungspflicht über die bestehenden und ihr bekannten Mängel der Wohnung nicht nachgekommen, sondern sie hätten ihnen im Kaufvertrag zugesichert, es handle sich um eine bezugsbereite Neubauwohnung und es seien keine Streitigkeiten pendent oder in Aussicht. Entsprechend verlangten die Kläger vor Bezirksgericht zusammengefasst, es sei festzustellen, dass der zwischen den Klägern und der Beklagten 1 geschlossene Kaufvertrag unverbindlich sei, und es seien die Beklagten 1 - 3 in solidarischer Haftung zu verpflichten, den Klägern insgesamt Fr. 1'425'000.-- zu bezahlen, nebst Zins, alles Zug um Zug gegen Eintragung der Beklagten 1 als Eigentümerin des betreffenden Grundstücks im Grundbuch. Die Rechtsvorschläge in den betreffenden Betreibungen seien aufzuheben. Im Eventualstandpunkt beantragten die Kläger die Wandlung, im Subeventualstandpunkt die Minderung des Kaufpreises. Mit Urteil vom 21. Februar 2020 hiess das Bezirksgericht die Klage grösstenteils gut. Es verpflichtete die Beklagten 1 - 3, den Klägern Fr. 1'425'000.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 11. Februar 2017 in solidarischer Haftung zu bezahlen, Zug um Zug gegen Eintragung der Beklagten 1 als Eigentümerin des Grundstücks im Grundbuch. Die Rechtsvorschläge in den betreffenden Betreibungen wurden aufgehoben. Anderslautende oder weitergehende Begehren der Kläger wurden abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde. Die von den Beklagten dagegen erhobene Berufung wies das Kantonsgericht Luzern am 3. November 2020 ab und bestätigte das Urteil des Bezirksgerichts vollumfänglich.