Citation: I 846/02 19.11.2003 E. 7.2

7.2.1 Zur Ermittlung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen) ist mit dem kantonalen Gericht auf die Angaben des Arbeitgeberberichts vom 11. Mai 1994 abzustellen, wonach der Beschwerdegegner im Jahre 1994 ohne Gesundheitsschaden einen Stundenlohn von Fr. 20.55 bzw. einen Jahreslohn von Fr. 45'485.40 (Fr. 20.55 x 8,5 Stunden x 21,7 Tage x 12 Monate) erzielt hätte. Daraus folgt in Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung im Baugewerbe während der Jahre 1995 bis 1998 ein Valideneinkommen in Höhe von Fr. 47'008.-, welches zu Recht nicht gerügt worden ist. 7.2.2 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) sind Tabellenlöhne heranzuziehen (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen), wobei - die Vorinstanz hat die einzelnen Berechnungsfaktoren zutreffend dargelegt - ein massgebendes Einkommen im Jahre 1998 von Fr. 32'189.25 resultiert (60 % von Fr. 53'648.75). Was den Abzug vom Tabellenlohn betrifft (vgl. dazu BGE 126 V 78 ff. Erw. 5 mit Hinweisen), fällt ein solcher unter dem Titel der leidensbedingten Einschränkung in Betracht, weil der Beschwerdegegner zufolge der gesundheitlichen Beeinträchtigungen auch im Rahmen einer angepassten leichteren Tätigkeit eingeschränkt ist. Zum anderen ist auch dem reduzierten Beschäftigungsgrad Rechnung zu tragen. Nicht ins Gewicht fallen demgegenüber das Alter, die Dienstdauer und die Nationalität des seit Jahrzehnten in der Schweiz erwerbstätig gewesenen Versicherten. Der von IV-Stelle und kantonalem Gericht zugestandene Abzug von insgesamt 15 % trägt somit allen einkommensbeeinflussenden Merkmalen Rechnung und ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle - entgegen der Auffassung des Beschwerdegegners - nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen). Das Invalideneinkommen beläuft sich demnach auf Fr. 27'361.-. Aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen resultiert ein Invaliditätsgrad von 41,8 %. 7.3 Invaliditätsfremde Gründe, wie mangelhafte Ausbildung und Sprachkenntnisse etc. werden für die Festlegung des hypothetischen Valideneinkommens nicht berücksichtigt. Führen diese Gründe jedoch zu einem deutlich unterdurchschnittlichen Einkommen, so ist diesem Umstand entweder sowohl beim Validen- wie auch beim Invalideneinkommen oder überhaupt keine Beachtung zu schenken (RKUV 1993 Nr. U 168 S. 104). Vorliegend ist fraglich, ob, wie vom Beschwerdegegner geltend gemacht, von einem aus invaliditätsfremden Gründen deutlich unter dem branchenüblichen Ansatz liegenden ehemaligen Lohn gesprochen werden kann. Selbst wenn dies indes zu bejahen wäre und mit dem Versicherten von einem niedrigeren Invalideneinkommen in Höhe von Fr. 47'008.- ausgegangen würde, liesse der daraus in Berücksichtigung eines Abzugs von 15 % ermittelte Invaliditätsgrad von 49 % (Valideneinkommen: Fr. 47'008.-; Invalideneinkommen: Fr. 23'974.10) keinen Raum für die Zusprechung einer halben Rente (vgl. zur Prozentgenauigkeit: BGE 127 V 129). Der vorinstanzliche Entscheid ist somit zu bestätigen.