Citation: 7B_237/2024 E. 1.3.3

1.3.3. Dabei gilt es zu beachten, dass Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens die Einstellung des Strafverfahrens betreffend Veruntreuung und Urkundenfälschung ist. Das Strafverfahren wegen (Pfändungs-) Betrugs wurde weitergeführt. Beide Strafverfahren - das eingestellte sowie das weitergeführte - beziehen sich auf denselben Lebenssachverhalt, wie ihn der Beschwerdeführer (und dessen Mutter) am 28. Mai 2021 und 18. August 2021 zur Anzeige gebracht haben. Der streitgegenständliche Lebenssachverhalt wurde damit noch nicht abschliessend rechtlich beurteilt. Vor diesem Hintergrund ist fraglich, inwieweit das angefochtene Urteil überhaupt zu einer Verletzung von Verfahrensrechten führen kann, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt - bildet der zur Anzeige gebrachte Lebenssachverhalt doch (weiterhin) Gegenstand einer strafrechtlichen Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft Baden, womit im angefochtenen Nichteintretensentscheid gegen die (Teil-) Einstellungsverfügung nicht ohne Weiteres eine rechtsverweigerungsgleiche Verletzung von Verfahrensrechten erblickt werden kann. In jedem Fall wäre es in einer solchen Konstellation Sache des Beschwerdeführers, substantiiert darzulegen, worin eine solche bestehen soll. Eine Verletzung von Verfahrensrechten, die einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt, liegt hier - unbesehen von der in dieser Erwägung aufgeworfenen Frage, die entsprechend dahinstehen kann - nicht vor (E. 2 nachfolgend).