Citation: 5A_574/2007 11.03.2008 E. 4

Die Beschwerdeführer bringen schliesslich vor, die Vorinstanz habe Art. 653 Abs. 2 ZGB zu Unrecht angewandt, womit sie in Willkür verfallen sei. Sie hätten einen Erbenvertreter nur deswegen beantragt, damit dieser über die Verpachtung entscheide, und nicht um die fraglichen Grundstücke wiederum an die bisherigen Pächter verpachten zu können. Diese Vorbringen der Beschwerdeführer zum Erbenvertreter gehen allesamt an der Sache vorbei und lassen die Anwendung von Art. 653 Abs. 2 ZGB nicht als verfassungswidrig erscheinen. Entscheidend ist vielmehr, dass ein Teil der Erbengemeinschaft es duldete, dass Dritte, bzw. Nichterben, ohne Zustimmung der anderen Erben Güter der Erbmasse bewirtschafteten. Der diesbezügliche Willkürvorwurf der Beschwerdeführer scheitert auch hier an der Rügepflicht (vgl. oben E. 1.2). Ferner ist der Verweis auf Akten des kantonalen Verfahrens unbeachtlich, hat doch die Begründung der Beschwerde in der Eingabe selbst enthalten zu sein (BGE 99 Ia 586 E. 3 S. 593; 115 Ia 27 E. 4a S. 30; 116 II 92 E. 2 S. 93 mit Hinweis). Nicht einzutreten ist daher auf die vorliegende Beschwerde insoweit, als die Beschwerdeführer auf die Akten des kantonalen Verfahrens um Einsetzung eines Erbenvertreters verweisen.