Citation: 8C_369/2022 E. 5.3.4

5.3.4. Ob es sich beim Restaurant in U.________, wie von der Vorinstanz ausführlich geprüft und verneint, um eine Betriebsabteilung im Sinne von Art. 52 AVIV handelt, kann mangels Entscheidrelevanz offen bleiben. Bereits in der Einsprache vom 27. August 2021 hatte die Beschwerdeführerin eingeräumt, das neue Restaurant werde "erst ca. Mitte September 2021" eröffnet und die Betriebsbewilligung des Kantons St. Gallen sei noch hängig. In der letztinstanzlichen Beschwerde legt sie erneut dar, zunächst keine Betriebsbewilligung beantragt zu haben. So oder anders wäre damit auch der Arbeitsausfall im Restaurant B.________ in den Monaten Mai und Juni 2021 nicht auf die Pandemie - bzw. die per 31. Mai 2021 ohnehin gelockerten behördlichen Massnahmen - zurückzuführen gewesen (vgl. zur Lockerung die Medienmitteilung des Bundesrates vom 26. Mai 2021, abrufbar unter https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen/bundesrat.msg-id-83697.html, letztmals abgerufen am 29. März 2023); eine Anrechenbarkeit wäre auch diesbezüglich von vornherein zu verneinen. Die Beschwerde ist unbegründet und abzuweisen.