Citation: 2C_137/2014 E. 2.2

2.2. Gemäss unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz ging der Übertragung der in F.________ gelegenen Grundstücke von der Einzelunternehmung auf die Beschwerdeführerin per 1. Januar 2011 am 31. Dezember 2010 die Überführung der Grundstücke aus dem Privatvermögen von B.________ in dessen Geschäftsvermögen voraus. Unbestritten ist im Weiteren, dass damit aus handänderungssteuerlicher Sicht weder eine zivilrechtliche noch eine wirtschaftliche Handänderung verbunden war. Zivilrechtlich blieb B.________ Eigentümer der Grundstücke; auch behielt er wirtschaftlich die Verfügungsgewalt über die Grundstücke. Schliesslich ist unbestritten, dass die Übertragung des Vermögens der Einzelunternehmung - und damit unter anderem auch der erwähnten Grundstücke - per 1. Januar 2011 auf die von B.________ beherrschte Beschwerdeführerin für sich allein betrachtet die Voraussetzungen für eine Befreiung von der Handänderungssteuer bei einer Umstrukturierung gemäss Art. 103 FusG i.V.m. Art. 8 Abs. 3 StHG erfüllte. Die Vorinstanz kommt jedoch zum Schluss, das Vorgehen der Beschwerdeführerin sei als Steuerumgehung zu qualifizieren, weshalb die Übertragung der Grundstücke Nr. xxx, yyy und zzz, GB F.________, als zivilrechtliche Handänderung zu behandeln sei.