Citation: 1C_395/2022 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin hat in ihrem Baugesuch insgesamt drei Fragen gestellt, die von der Baudirektion des Kantons Zürich beantwortet wurden. Das Baurekursgericht hat sich nicht näher zum Streitgegenstand geäussert und den erstinstanzlichen Entscheid bestätigt. Dahingegen hat das Verwaltungsgericht die Fragen der Beschwerdeführerin als unzulässige allgemeine Feststellungen qualifiziert, die losgelöst von konkreten Bauvorhaben formuliert worden seien und auf welche nicht (integral) einzutreten gewesen wäre. Sie erachtete nur die folgende Frage als zulässig: "Sind angesichts der geltenden Moorschutzbestimmungen bzw. der noch nicht rechtskräftig festgesetzten Pufferzone auf den streitbetroffenen Parzellen (Hoch-) Bauten mit Dimensionen entsprechend der vorliegenden Baupläne zulässig?". Der angefochtene Entscheid reduziert somit den Streitgegenstand auf diese eine Frage.