Citation: 6B_1414/2022 E. 3

Die Vorinstanz erwägt gestützt auf die einschlägigen Bestimmungen des kantonalen Justizvollzugsgesetzes und der kantonalen Justizvollzugsverordnung (JUVG [BGS 331.111], JUVV [BGS 331.12]), die gegen den Beschwerdeführer angeordnete stationäre Massnahme sei in Anwendung des Gutachtens vom 27. November 2020 in einer forensischen Klinik zu vollziehen. Die Versetzung des Beschwerdeführers in die Forensische Klinik der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich sei somit nicht zu beanstanden, da die UPK Basel oder die PDAG Königsfelden im Gutachten lediglich beispielhaft als geeignete Einrichtungen genannt würden. Zudem sei es in der Justizvollzugsanstalt Thorberg am 5. August 2022 zu einem Vorfall gekommen, der ein Strafverfahren wegen einfacher Körperverletzung und Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte nach sich gezogen habe. Wegen des Gewaltpotentials des Beschwerdeführers erweise sich die PUK Zürich geeigneter als die PDAG, weil sie eine Sicherheitsabteilung habe. Die angefragten UPK Basel und die PDAG verfügten im Übrigen nicht über die Kapazitäten, um den Beschwerdeführer aufzunehmen. Davon abgesehen könne nicht in jedem Fall auf die Wünsche der Einzuweisenden eingegangen werden, da sich eine Platzierung im geschlossenen Setting massgeblich nach freien Plätzen innerhalb der Institutionen richte. Die PDAG hätten dem Beschwerdeführer in den letzten eineinhalb Jahren keinen Platz zur Verfügung stellen können. Wann und ob überhaupt mit einem Eintritt in diese Institutionen gerechnet werden könne, sei momentan nicht absehbar. Zudem sei der Beschwerdeführer anlässlich seiner Anhörung mit der Versetzung in die PUK Zürich einverstanden gewesen; er bringe - ausser der Distanz nach Zürich für seine Angehörigen - nichts gegen diese Einrichtung vor. Die Beschwerde sei daher als unbegründet abzuweisen.