Citation: 1B_508/2019 E. 4

Der Beschwerdeführer bringt vor, der Staatsanwaltschaft sei sein Wunsch, auch im Kanton Basel-Stadt von Advokat Noll amtlich verteidigt zu werden, bekannt gewesen. In Verletzung seines Vorschlagsrechts habe sie sich darüber hinweggesetzt. Die Vorinstanz kommt in Würdigung der Beweise zum Schluss, dass der Beschwerdeführer, nachdem er darauf aufmerksam gemacht worden war, er müsse das Gesuch um Einsetzung von Advokat Noll als amtlicher Verteidiger schriftlich einreichen, davon abgesehen und den Wunsch geäussert hat, Rechtsanwalt Stöbi als seinen amtlichen Vertreter beizubehalten (angefochtener Entscheid E. 3.4 S. 7). Diese Feststellung ist für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG). Ausgehend davon verletzt es offensichtlich kein Bundesrecht, wenn die Staatsanwaltschaft Rechtsanwalt Stöbi zum amtlichen Verteidiger bestellt hat. Dass ein Grund nach Art. 134 Abs. 2 StPO dafür bestanden hätte, Rechtsanwalt Stöbi als amtlichen Verteidiger zu entlassen und statt diesem Advokat Noll als solchen einzusetzen, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Im Gegenteil ergibt sich aus seinem Schreiben vom 20. Mai 2016 an Advokat Noll (Beschwerdebeilage 19), dass Rechtsanwalt Stöbi den Beschwerdeführer nach dessen Einschätzung wirksam vertreten hat ("Die [gemeint: die Verteidigung] sich Herr Stöbi gut angenommen hat"). Hat die Staatsanwaltschaft demnach Advokat Noll zu Recht nicht als amtlichen Verteidiger eingesetzt, ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz dessen Entschädigung für seine Bemühungen im Kanton Basel-Stadt aus der Staatskasse abgelehnt hat.