Citation: 2C_766/2013 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer beruft sich vorab auf seine Ehe mit einer deutschen Staatsangehörigen. Obwohl er selbst einräumt, dass diese Beziehung in der Zwischenzeit gescheitert ist, behauptet er, gestützt auf die bereits erwähnte Bestimmung von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG einen Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung zu haben. Die erforderlichen wichtigen Gründe sieht er im Wesentlichen darin, dass er sich seit langer Zeit in der Schweiz aufhalte, seine ganze Familie hier lebe und er zu seiner Heimat kaum noch Kontakt pflege, weswegen seine soziale Wiedereingliederung in der Türkei stark gefährdet erscheine (vgl. Art. 50 Abs. 2 AuG). Das Verwaltungsgericht geht demgegenüber davon aus, dass es den Angehörigen einer in der Schweiz wohnhaften Person mit Aufenthaltsbewilligung EG/EFTA nicht möglich sei, sich nach Auflösung der Ehe oder der Familiengemeinschaft auf Art. 50 AuG zu berufen: Diese Bestimmung knüpfe am Schweizer Bürgerrecht (Art. 42 AuG) oder an der Niederlassungsbewilligung (Art. 43 AuG) des früheren Ehegatten der ausländischen Person an; eine blosse Aufenthaltsbewilligung des früheren Partners reiche demgegenüber nicht aus (E. 2.4 des angefochtenen Entscheids).