Citation: 5A_193/2022 E. 5.4

5.4. Die Beiladung des Beschwerdeführers zum Aufsichtsverfahren erfolgte wie dargestellt deshalb, weil dieses geeignet ist, sich auf seine Stellung als Erbe bzw. seinen Erbanspruch auszuwirken (E. 5.2 hiervor [auch zum Folgenden]). Anders als der Beschwerdeführer dies vor Bundesgericht darstellt, trifft damit nicht zu, dass er durch dieses Verfahren nicht beschwert ist oder "in seinen Rechtsverhältnissen gar nicht betroffen sein kann". Dieses Vorbringen steht denn auch in direktem Widerspruch zu seinen Ausführungen dazu, weshalb er ursprünglich um Beiladung ersucht hat. Wird der Beschwerdeführer aber durch das Aufsichtsverfahren in seiner Stellung als Erbe betroffen, ist es jedenfalls nicht geradezu unhaltbar und verstösst es auch nicht gegen den Gerechtigkeitsgedanken, wenn ihm nach Massgabe seines Unterliegens die Verfahrenskosten auferlegt wurden. Unbestritten geblieben ist dabei, dass der Beschwerdeführer im Aufsichtsverfahren mit seinen Anträgen nicht durchgedrungen ist. Soweit der Beschwerdeführer es sodann als willkürlich erachten sollte, dass er für die Kosten neben dem Willensvollstrecker für solidarisch haftbar erklärt wurde, bringt er dies vor Bundesgericht nicht mit der nötigen Genauigkeit zum Ausdruck (vgl. vorne E. 2.2).