Citation: B 64/06 17.04.2007 E. 3.2

3.2.1 Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, es könne zwar nicht ausgeschlossen werden, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers während der Anstellungsdauer bei der Firma P.________ in invaliditätsrelevanter Weise verschlechtert habe. Mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit sei jedoch anzunehmen, dass der Eintritt der Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt habe, nicht in diese Zeitspanne falle. Die Arbeitsanamnese zeige, dass der Versicherte trotz der Umschulung durch die Invalidenversicherung nie mehr während einer längeren Zeitspanne uneingeschränkt einer Erwerbstätigkeit habe nachgehen können. Vielmehr seien nach den beiden Unfällen immer wieder körperliche Beschwerden aufgetreten, welche beispielsweise während der Umschulung zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit vom 17. Juli bis 15. August 1995 und zur Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch die Firma P.________ per 31. Januar 1998 (letzter Arbeitstag: 31. Oktober 1997) geführt hätten. Daran vermöge nichts zu ändern, dass die konsultierten Ärzte immer wieder eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leichten Tätigkeit attestiert hätten, weil der Beschwerdeführer diese nicht realisiert habe oder nicht habe realisieren können. 3.2.2 Diesen Erwägungen ist insoweit beizupflichten, als auf Grund der Akten davon auszugehen ist, dass eine in Zusammenhang mit der geltend gemachten späteren Invalidität stehende Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bereits unmittelbar nach den Unfällen von 1988 und 1990 und damit noch während bzw. vor der Anstellung bei der Firma T.________ und der Versicherungsdauer bei der früheren Vorsorgeeinrichtung eingetreten ist. Nicht gefolgt werden kann dem kantonalen Gericht dagegen, soweit es den zeitlichen Zusammenhang zwischen der ursprünglichen Arbeitsunfähigkeit und der geltend gemachten Invalidität bejaht. Aus den Akten geht hervor, dass der Beschwerdeführer in der Zeit vom 26. Oktober 1993 bis 25. Oktober 1994 zu Lasten der Invalidenversicherung auf eine körperlich leichtere Tätigkeit umgeschult worden ist und - nach weiteren medizinischen Massnahmen - vom 13. März bis 12. Oktober 1995 ein Arbeitstraining absolviert hat. Nach Abschluss der beruflichen Eingliederungsmassnahmen war er für eine geeignete Tätigkeit sowohl seitens der rechten Hand (Bericht des Dr. med. S.________, Facharzt für plastische, ästhetische und Handchirurgie, vom 8. Januar 1996) als auch seitens der Knieverletzungen voll arbeitsfähig (Kreisärztliche Abschlussuntersuchung der SUVA vom 11. Dezember 1995), weshalb die SUVA den Fall unter Annahme einer vollen Arbeitsfähigkeit per 1. Januar 1996 abschloss (Mitteilung vom 26. Januar 1996). Weil der Versicherte zunächst keine Stelle finden konnte, meldete er sich bei der Arbeitslosenversicherung und bezog ab anfangs Januar 1996 Taggelder auf Grund einer vollen Vermittlungsfähigkeit. Am 1. Februar 1996 trat er die Vollzeitstelle bei der Firma P.________ an. Auch wenn er noch Beschwerden verspürte und weiterhin in ärztlicher Behandlung stand (Bericht des Dr. med. X.________, Allgemeine Medizin, vom 18. Februar 1997), lag keine relevante Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit mehr vor. Nach Angaben der Arbeitgeberin war die Arbeitsleistung zufriedenstellend. Im Jahr 1996 kam es lediglich zu zwei kurzfristigen krankheits- und unfallbedingten Abwesenheiten. Der Beschwerdeführer selbst äusserte sich anlässlich einer Abklärung der SUVA am Arbeitsplatz vom 10. Juni 1996 in dem Sinne, dass er die Arbeit gut zu verrichten vermöge, allerdings in letzter Zeit bei der Montagetätigkeit vermehrt Beschwerden im rechten Arm verspüre. Zu einer wesentlichen Verschlechterung des Gesundheitszustandes mit zunehmenden Schmerzen an der rechten Hand sowie Knieschmerzen beidseits kam es erst im April 1997. Wegen des Knieschadens bestätigten die Ärzte der Klinik Y.________ eine Arbeitsunfähigkeit von 50% ab 11. April 1997 (Berichte vom 15. April, 12. Juni, 26. Mai sowie 10. und 12. Juni 1997). In weiteren Berichten vom 11. und 26. September 1997 gaben sie eine volle Arbeitsunfähigkeit für körperlich schwere Arbeiten, eine Arbeitsunfähigkeit von 50% für leichtere Tätigkeiten in sitzender und stehender Position sowie eine volle Arbeitsfähigkeit für leichte sitzende Tätigkeiten an. Der Kreisarzt der SUVA Dr. med. L.________erachtete unter Berücksichtigung sämtlicher Befunde eine sitzend zu verrichtende Tätigkeit mit kurzen Steh- und Gehphasen als ganztags zumutbar, worauf die SUVA die Ausrichtung weiterer Leistungen ablehnte (Verfügung vom 5. November 1999 und Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2000). Bei dieser Aktenlage ist davon auszugehen, dass jedenfalls in der Zeit von Januar 1996 bis April 1997 keine erhebliche Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit bestanden hat. Es liegt damit eine wesentliche Unterbrechung der Arbeitsunfähigkeit vor, weshalb eine Leistungspflicht der früheren Vorsorgeeinrichtung entfällt, was hier allerdings nicht zur Diskussion steht.