Citation: 2C_120/2020 E. 2.3.3

2.3.3. Mit dem blossen Hinweis, das Bundesgericht habe die von der Vorinstanz herangezogene Praxis beim Bezug von Ergänzungsleistungen zu ändern, weil sie diskriminierend sei, setzen sich die Beschwerdeführer nicht einmal im Ansatz mit der entsprechenden Rechtsprechung auseinander. Ebenso fehlt eine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen, wonach die Beschwerdeführerin angesichts ihres Alters (52 Jahre) und ihrer fehlenden Ausbildung kaum eine Anstellung in der Schweiz finden werde. Auch die Rüge, das AIG (SR 142.20) sei "diskriminierend und mit dem FZA nicht zu vereinbaren", lässt jegliche Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil vermissen, wonach das AIG mangels günstigeren Bestimmungen gar nicht zur Anwendung gelange. Schliesslich geht der pauschale Vorwurf fehl, die Vorinstanz hätte prüfen müssen, ob und inwieweit der Beschwerdeführer IV-Betreuungsbeiträge beantragen könne, weil es nicht Aufgabe der Gerichte ist, nach möglichen Sozialversicherungsansprüchen der beschwerdeführenden Person zu forschen.