Citation: 5A_431/2023 E. 4.1.2

4.1.2. Der Beschwerdeführer beanstandet als "nicht nachvollziehbar", wie die Vorinstanz zur Auffassung komme, dass die Urteile von der für die Ausfertigung zuständigen Person unterzeichnet wurden. Art. 36 Abs. 1 des liechtensteinischen Gerichtsorganisationsgesetzes sei dahingehend auszulegen, dass nur die für die jeweilige Gerichtsabteilung zugeteilten nicht-richterlichen Angestellten eine Urteilsausfertigung ausfertigen dürfen. Diesbezüglich fehle es "an jeglichem Vortrag der Beschwerdegegnerin" im kantonalen Verfahren, so dass nicht überprüfbar gewesen sei, ob die Urteile von der jeweils zuständigen Person unterzeichnet wurden. Darüber hinaus bestreitet der Beschwerdeführer unter Hinweis auf Normen der liechtensteinischen Zivilprozessordnung, dass eine ausschliesslich von einem nicht-richterlichen Angestellten unterzeichnete Urteilsausfertigung die Anforderungen an eine beweiskräftige Ausfertigung im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Ziff. 1 Vollstreckungsabkommen CH/FL erfülle.