Citation: 8C_343/2021 E. 6.4

6.4. Die Beschwerdeführer beanstanden, dass sie - trotz ihres professionellen Settings - wie eine "einfache Pflegefamilie" behandelt würden, was willkürlich sei. Es ist zwar richtig, dass die einschlägigen rechtlichen Bestimmungen nicht zwischen einer "einfachen" und einer professionellen Pflegefamilie unterscheiden, wie auch die Vorinstanz erkannte. Indessen trifft es entgegen der Behauptung der Beschwerdeführer nicht zu, dass sie gleich behandelt werden wie eine "einfache" Pflegefamilie, trugen doch die Vorinstanzen dem erheblichen Mehraufwand für das Pflegekind C.________ sowie der besonderen Qualifikation der Pflegeeltern Rechnung, indem sie von den Pflegegeld-Richtlinien abwichen und höhere Tagesansätze zur Anwendung brachten. Im Übrigen hat das kantonale Gericht willkürfrei erwogen, dass die Beschwerdeführer kein Heim betreiben und folglich keinen Anspruch auf Gleichbehandlung mit Heimen resp. mit der Stiftung D.________ haben. Die Unterscheidung beruht mit Blick auf die unterschiedliche Organisationsform (vgl. E. 6.3 in fine hiervor) und die entsprechend unterschiedlichen Bewilligungsvoraussetzungen (vgl. Art. 13 ff. PAVO) auf einem sachlichem Grund. Eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots (Art. 8 Abs. 1 BV) oder des Willkürverbots (Art. 9 BV) ist somit nicht erkennbar.