Citation: 6B_145/2019 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdegegnerin 2 habe eingeräumt, dass sie mit dem Einführen des Schraubenziehergriffs zunächst einverstanden gewesen sei, wenn auch nur deshalb, weil sie diese Handlung dem "normalen Sex" mit dem Beschwerdeführer vorgezogen habe. Als sie ihm gesagt habe, dass sie Schmerzen verspüre, sei ihm dies egal gewesen. Er habe kurz aufgehört, dann aber weitergemacht. Die sexuelle Handlung möge nicht dem Wunsch der Beschwerdegegnerin 2 entsprochen haben. Diese habe sich jedoch dazu überreden lassen, weshalb zu Beginn noch keine sexuelle Nötigung vorgelegen habe. Hingegen habe der Beschwerdeführer die sexuelle Handlung gegen den Willen der Beschwerdegegnerin 2 weitergeführt, nachdem diese Schmerzen geäussert habe, womit er sich wissentlich über den klar kommunizierten Willen der Beschwerdegegnerin 2 hinweggesetzt habe. Ab diesem Zeitpunkt habe eine sexuelle Nötigung vorgelegen.