Citation: 8C_608/2019 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht Bundesrecht verletzte, indem es - der AXA folgend - die Leistungseinstellung per 1. Januar 2018 bestätigte. Es erwog im Wesentlichen, die AXA sei in medizinischer Hinsicht den Beurteilungen ihres beratenden Arztes Dr. med. E.________, Facharzt FMH Chirurgie, vom 20. November 2017 sowie 14. Mai und 2. Juli 2018 gefolgt. Diese erfüllten die Anforderungen an eine beweiskräftige medizinische Beurteilungsgrundlage. Gestützt hierauf stehe fest, dass der Versicherte die vor dem Unfall ausgeübte Tätigkeit ab 1. Januar 2018 wieder in einem Vollzeitpensum ausüben könne. Die Einschätzungen der Dr. med. F.________, Fachärztin FMH Allg. Chirurgie, vom 5. Januar 2017 und der Prof. Dr. med. G.________, Chefärztin, Klinik für Hand-, Plastische und Chirurgie der peripheren Nerven, Spital D.________, vom 27. März 2018, wonach der Versicherte nur zu 60 % arbeitsfähig sei, habe Dr. med. E.________ schlüssig widerlegt. Zu seiner Einschätzung passe auch, dass der Versicherte seit 1. Januar 2018 wieder zu 100 % in seiner angestammten Tätigkeit als IT-Analyst arbeite und nicht einmal krankgeschrieben gewesen sei. Die diskutierte Diagnose eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) habe Dr. med. E.________ berücksichtigt. Es bestünden keine auch nur geringen Zweifel an seiner Beurteilung, weshalb die AXA Leistungen über den 31. Dezember 2107 hinaus zu Recht abgelehnt habe.