Citation: 4A_249/2013 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt eine unrichtige Feststellung des Sachverhaltes, eine willkürliche Beweiswürdigung und eine Verletzung von Art. 8 ZGB. Sie macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe den Inhalt des Auftrages der Beschwerdegegnerin an die Beschwerdeführerin nicht richtig festgestellt. Der Auftrag habe darin bestanden, die Fenster von der Süd- über die West- zur Nordfassade hin zu reinigen; somit sei die Beschwerdeführerin auch beauftragt worden, die gefährliche Nordfassade zu reinigen, ohne dass sie jedoch mit dem entsprechenden Reinigungswerkzeug und einer genügenden Absturzsicherung ausgestattet worden sei. Die Instruktion der Beschwerdegegnerin sei widersprüchlich gewesen, weshalb sich die Beschwerdeführerin in den Gefahrenbereich begeben habe. Die Vorinstanz habe es unterlassen, sich mit dem Widerspruch der Beschwerdegegnerin in ihrer Instruktion, keine nicht leicht zugänglichen und mit Metallverstrebungen versehenen Fenster zu reinigen, und mit dem Auftrag, die Fenster an der Nordfassade zu reinigen, welche alle hinter einem Geländer liegen würden, auseinanderzusetzen und habe die Beweise einseitig zugunsten der Beschwerdegegnerin gewürdigt.