Citation: 5A.3/2002 29.04.2002 E. 4

4.- Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz in verschiedener Hinsicht vor, seine Darlegungen nicht gewürdigt und auf von ihm vorgebrachte Beweismittel und Beweisanträge nicht eingegangen zu sein. a) aa) Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst auch das Recht, Beweisanträge zu stellen und - als Korrelat - die Pflicht der Behörde zur Beweisabnahme. Beweise sind im Rahmen dieses verfassungsmässigen Anspruchs indessen nur über jene Tatsachen abzunehmen, die für die Entscheidung der Streitsache erheblich sind. Auf weitere Beweisvorkehren kann auch dann verzichtet werden, wenn der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, nicht rechtserheblich ist, wenn bereits Feststehendes bewiesen werden soll, wenn von vornherein gewiss ist, dass der angebotene Beweis keine Abklärungen herbeizuführen vermag, oder wenn die Behörde den Sachverhalt gestützt auf ihre eigene Sachkenntnis bzw. jene ihrer fachkundigen Beamten zu würdigen vermag (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162 mit Hinweis). Gelangt die Behörde bei pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, der Sachverhalt, den eine Partei beweisen will, sei nicht rechtserheblich oder der angebotene Beweis vermöge keine Abklärungen herbeizuführen, kann auf ein beantragtes Beweismittel verzichtet werden. In solcher antizipierter Beweiswürdigung kann kein Verstoss gegen das rechtliche Gehör erblickt werden (BGE 122 V 157 E. 1d S. 162; 119 V 335 E. 3c S. 344, je mit Hinweisen). bb) Demgegenüber ist die Würdigung im Recht liegender Akten und Vorbringen Gegenstand der materiellen Beurteilung, die im Rahmen der gegebenen Beschwerdegründe ihrerseits in der Sache überprüft werden kann. b) Soweit der Beschwerdeführer zur Begründung seiner Rügen einfach pauschal auf frühere Eingaben verweist, ohne näher darzulegen, welche Vorbringen die Vorinstanz nicht gewürdigt habe, genügt er der Pflicht zur Beschwerdebegründung nicht (Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 123 V 335 E. 1a und b S. 336 f., mit Hinweisen). Insoweit ist auf seine Beschwerde nicht einzutreten. c) aa) Insbesondere mit Bezug auf seine Behauptung, die von ihm vor dem "Tribunal Légal Jaafarite de Beyrouth" geschlossene Ehe sei zivilrechtlich ungültig gewesen, wirft der Beschwerdeführer der Vorinstanz vor, die von ihm eingereichten Rechtsmeinungen und Urkunden nicht berücksichtigt zu haben. Nach dem Gesagten hatte die Vorinstanz hierauf jedoch nur einzutreten, soweit diese Vorbringen für ihre Entscheidfindung relevant waren. Wie es sich damit verhält, ist im Zusammenhang mit der materiellen Beurteilung zu prüfen. bb) Ähnliches gilt für die gegenüber der Vorinstanz im Zusammenhang mit der Würdigung der schweizerischen Ehe des Beschwerdeführers erhobene Kritik, insbesondere die Rüge, das Protokoll der Scheidung "wohl gar nicht gelesen" zu haben. Auch bezüglich des an die Adresse der Vorinstanzen gerichteten Vorwurfs, die seinerzeitige schweizerische Ehefrau des Beschwerdeführers nicht förmlich befragt zu haben, bestand kein voraussetzungsloser Anspruch auf Beweisabnahme und auf Würdigung im Sinne des Beschwerdeführers. Wie es sich damit verhält, ist ebenfalls im Sachzusammenhang zu prüfen.