Citation: 4A_648/2023 E. 1.2

1.2. Der Streitwert der vorliegenden Streitsache erreicht die für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Grenze von Fr. 30'000.-- nicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist demnach nur zulässig, wenn sich im vorliegenden Fall eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Dies trifft zu, wenn ein allgemeines und dringendes Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage höchstrichterlich geklärt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuführen und damit eine erhebliche Rechtsunsicherheit auszuräumen (BGE 146 III 237 E. 1; 144 III 164 E. 1; 141 III 159 E. 1.2 mit Hinweisen). Der Begriff der Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ist restriktiv auszulegen. Soweit es bei der aufgeworfenen Frage lediglich um die Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung auf einen konkreten Fall geht, handelt es sich nicht um eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (BGE 140 III 501 E. 1.3; 135 III 1 E. 1.3 mit weiteren Hinweisen). Ist eine Beschwerde nur unter der Voraussetzung zulässig, dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt, so ist in der Beschwerde auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist (Art. 42 Abs. 2 Satz 2 BGG), ansonsten die Beschwerde in Zivilsachen unzulässig ist (BGE 140 III 501 E. 1.3; 135 III 1 E. 1.3). Der Beschwerdeführer erblickt grundsätzliche Bedeutung in folgenden zwei (Teil-) Fragen: "Kann eine Benachteiligung einer Partei durch fehlerhafte Zustellung eines gerichtlichen Entscheids auch dann vorliegen, wenn die betroffene Partei die Beschwerdefrist trotz der fehlerhaften Zustellung wahren konnte? Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?" Gemäss der Begründung des Beschwerdeführers stellt sich diese Frage im vorliegenden Fall, da er als "Opfer" einer gegen Art. 137 ZPO verstossenden Zustellung in der Ausarbeitung der (rechtzeitig eingereichten) Beschwerde effektiv behindert gewesen sein soll. Damit wirft der Beschwerdeführer keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung auf. Gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung richtet sich die Beurteilung eines Eröffnungsmangels nach den konkreten Umständen des Einzelfalls (BGE 132 I 249 E. 6; 122 I 97 E. 3a/aa; Urteile 5A_426/2022 vom 3. August 2022 E. 5.2; 5A_571/2012 vom 19. Oktober 2012 E. 3.1; 5A_120/2012 vom 21. Juni 2012 E. 4.1; 4A_367/2007 vom 30. November 2007 E. 3.2). Die Vorbringen des Beschwerdeführers zielen - wie er in seiner Begründung an anderer Stelle selbst bemerkt - einzig darauf ab, die Umstände des vorliegenden Einzelfalls zu beurteilen.