Citation: I 75/06 10.07.2006 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine Widersprüchlichkeit des angefochtenen Entscheids, weil darin einerseits der MEDAS-Expertise vom 31. Dezember 2004 grundsätzlicher Beweiswert zuerkannt, andererseits aber nicht auf die Schlussfolgerung des Gutachtens abgestellt werde, wonach für jede körperlich leichte, in wechselnder Position auszuübende Tätigkeit aus psychiatrischer Sicht eine bloss 50%ige Arbeitsfähigkeit besteht. Ein Widerspruch ist indessen bei richtiger Betrachtung nicht ersichtlich. Denn selbstverständlich ist die rechtsanwendende Behörde (IV-Stelle, im Streitfall das Sozialversicherungsgericht) auch bei Vorliegen eines - wie hier - beweistauglichen (d.h. den Anforderungen von BGE 125 V 352 Erw. 3a vollauf genügenden) fachärztlichen Gutachtens nicht davon entbunden, mit aller Sorgfalt die Rechtsfrage zu prüfen, ob mit Blick auf die unter Erw. 1 hievor dargelegten Grundsätze über die invalidisierende Wirkung somatoformer Schmerzstörungen ausnahmsweise eine rechtserhebliche Arbeitsunfähigkeit gegeben ist (vgl. BGE 130 V 358 f. Erw. 3.3). 3.2 Das kantonale Gericht hat letztere Frage mit der zutreffenden Begründung verneint, dass keines der von der Rechtsprechung aufgestellten besonderen Kriterien erfüllt wird. Auf die diesbezüglichen Ausführungen im angefochtenen Entscheid kann verwiesen werden. Zu ergänzen ist einzig, dass von einem mehrjährigen, chronifizierten Krankheitsverlauf ohne länger dauernde Rückbildung bis zum Einspracheentscheid vom 5. April 2005 insofern nicht gesprochen werden kann, als nach Auffassung der MEDAS-Ärzte der Beginn der hälftigen Leistungseinbusse (bloss) auf Februar 2003 zurückgeht (bis Ende 2002 hat denn auch die Beschwerdeführerin gemäss ihren Angaben in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezogen bzw. im Zwischenverdienst bei der Firma K.________ AG gearbeitet). Von den seitens der Versicherten beantragten ergänzenden Abklärungen wären keine hier relevanten neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb sie unterbleiben können. Nach dem Gesagten hält die von den MEDAS-Gutachtern anerkannte 50%ige Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen im Lichte der für die Prüfung der Unüberwindlichkeit der Schmerzsymptomatik heranzuziehenden rechtlichen Kriterien nicht stand. 3.3 Was schliesslich den Einkommensvergleich anbelangt, ist - wie bereits erwähnt - in Übereinstimmung mit der Vorinstanz (S. 17 des angefochtenen Entscheids) von einer uneingeschränkten Leistungsfähigkeit in einer den Anforderungen von Erw. 2 hievor genügenden Ganztagstätigkeit auszugehen. Unter dieser Annahme würde der für eine Invalidenrente erforderliche Mindestinvaliditätsgrad von 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG) offenkundig auch dann nicht erreicht, wenn den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen (Abstellen auf Tabelle TA 1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2004; Herabsetzung des statistischen Lohnes um 10 %) entsprochen würde.