Citation: U 503/05 17.08.2006 E. 1

1.1 Bei der Beurteilung von Sachverhalten, die sich noch vor dem am 1. Januar 2003 erfolgten Inkrafttreten des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) verwirklicht haben, ist, wie die Vorinstanz richtig erkannte, noch auf das frühere Recht abzustellen; das ATSG und die damit verbundenen Änderungen auch des Unfallversicherungsrechts gelangen erst im Rahmen der Beurteilung der seit dem 1. Januar 2003 eingetretenen tatsächlichen Verhältnisse zur Anwendung (BGE 132 V 115 Erw. 3.1, 131 V 359 f. Erw. 1.3, 130 V 329 und 446 f. Erw. 1.2.1). Zutreffend festgehalten hat das kantonale Gericht ferner auch, dass mit dem Inkrafttreten des ATSG bezüglich der Begriffe der Arbeits- und der Erwerbsunfähigkeit sowie der Invalidität und der Invaliditätsbemessung bei Erwerbstätigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 6, 7, 8 und 16 ATSG) keine materiellen Änderungen einhergegangen sind, sodass die noch unter altem Recht ergangene Rechtsprechung nach wie vor Gültigkeit hat (BGE 130 V 343).