Citation: 5A_878/2019 E. 2

Die Vorinstanz hat zusammengefasst erwogen, dass das Schreiben des Konkursamtes vom 6. Juni 2019 nur in Bezug auf die Anzeige über die Auflage der Verteilungsliste eine Verfügung darstelle. Die Beschwerde betreffe aber nicht diese Anzeige, sondern ziele darauf ab, den Kollokationsplan und die daran anschliessende Verteilungsliste aufzuheben. Es gelte indes die Einmaligkeit des Rechtsschutzes. Sofern die Aufsichtsbehörde eine vollstreckungsrechtliche Verfügung überprüft habe, sei eine nochmalige Anfechtung ausgeschlossen. Dies sei auch dann der Fall, wenn - wie vorliegend - mit der erneuten Beschwerde gegen eine Verfügung neu oder wiederum Nichtigkeit geltend gemacht werde. Damit könne die Streichung der Forderung von Fr. 1'500.-- nicht nochmals geprüft werden. Über die Kollokation der Forderung der Stiftung C.________ von Fr. 1'994'722.20 habe das Bezirksgericht am 2. April 2012 entschieden. Aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin, der Kollokationsplan sei betreffend diese Forderung nichtig, da er auf betrügerischen Machenschaften beruhe, ergäben sich keine entsprechenden Indizien. Zudem stehe es der Aufsichtsbehörde nicht zu, aufgrund nachträglich vorgebrachter Tatsachen oder Beweismittel einen Gerichtsentscheid umzustossen. Auch könne gestützt auf die Darlegungen der Beschwerdeführerin der Konkurs über ihren Ehemann nicht als nichtig erklärt werden, zumal diese Frage bereits Gegenstand verschiedener Verfahren gebildet habe. Nicht einzugehen sei schliesslich auf die Behauptung der Beschwerdeführerin, die Verteilungsliste dürfe nicht aufgelegt werden, da das Bundesgericht mit einer Verfügung vom 15. Mai 2019 aufschiebende Wirkung erteilt habe. Weder sei bekannt, was Gegenstand dieses Verfahrens bildete noch wofür die aufschiebende Wirkung gewährt worden sei.