Citation: 2C_511/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Was sodann die Rückkehr nach Nordmazedonien betrifft, ist die Vorinstanz davon ausgegangen, dass der Beschwerdeführer nach wie vor mit der dortigen Kultur vertraut sei und ihm die kulturelle Integration keine Schwierigkeiten bereiten dürfte. Er spreche eine Amtssprache und dürfte sich deshalb auch sprachlich problemlos zurechtfinden. Auch bei der sozialen Reintegration dürfte er nicht auf unüberwindbare Hindernisse stossen, auch wenn er sein Beziehungsumfeld neu aufbauen müsste. Schliesslich seien auch seine beruflichen Chancen intakt (vgl. E. II./3.4 des angefochtenen Urteils). Dem hält der Beschwerdeführer lediglich entgegen, dass er im Heimatland keinen verwandtschaftlichen Bezug mehr habe; damit werden die Erwägungen zur Wiedereingliederung nicht infrage gestellt. Dies gilt auch hinsichtlich der gesundheitlichen Situation, hat doch die Vorinstanz eingehend dargelegt, dass der Gesundheitszustand einer Rückkehr nicht entgegenstehe (vgl. E. II./3.3.4 des angefochtenen Urteils). Was im Übrigen die schwierige berufliche Wiedereingliederung in Nordmazedonien betrifft, so steht diese nicht im Vordergrund, nachdem sich der Beschwerdeführer auch in der Schweiz nicht hat beruflich integrieren können.