Citation: 9C_214/2024 E. 3.2

3.2. In ihrem Entscheid vom 26. Oktober 2022 hielt die Vorinstanz hinsichtlich des Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht fest, ein Ersatz der ausseramtlichen Kosten (§ 80 Abs. 1 des kantonalen Gesetzes vom 23. Februar 1981 über die Verwaltungsrechtspflege [VRG/TG; RB 170.1]) einer nichtanwaltlichen Vertretung könne nur bei ausserordentlichem Aufwand zugesprochen werden (E. 5.1). Was hingegen das streitgegenständliche Verfahren vor der Steuerrekurskommission angehe, sei die Vertretung nicht auf zugelassene Anwälte beschränkt. In der Sache sei die Steuerrekurskommission davon ausgegangen, die Beschwerdeführerin obsiege teilweise; bei einem bloss "mehrheitlichen Unterliegen" rechtfertige sich eine Parteientschädigung nicht. Entgegen diesen Annahmen sei aber festzustellen, dass die Beschwerdeführerin vor der Steuerrekurskommission vollständig hätte obsiegen müssen. Daher sei die Sache an die Vorinstanz "zur Festlegung des Ersatzes der ausseramtlichen Kosten für das vorinstanzliche Verfahren zurückzuweisen" (E. 5.3). Mit Entscheid vom 28. April 2023 erwog die Steuerrekurskommission, in ihrem Verfahren sei kein Rechtsbeistand erforderlich gewesen. Dessen Kosten seien daher nicht zu ersetzen; zu erstatten seien indes geltend gemachte Barauslagen von Fr. 100.-. Nachdem die Steuerpflichtige beim kantonalen Verwaltungsgericht erneut Beschwerde eingelegt hatte, beantragte die Steuerrekurskommission, das Rechtsmittel sei teilweise gutzuheissen und der Ersatz der ausseramtlichen Kosten auf Fr. 1'600.- festzulegen (Vernehmlassung vom 14. Juni 2023). Zur Begründung führte sie aus, sie gehe nach wie vor davon aus, dass der Beizug des Rechtsvertreters für das Rekurs- und Beschwerdeverfahren nicht erforderlich gewesen sei. Weder eine komplizierte Sachlage noch eine schwierige Rechtsfrage hätten den Beizug eines Vertreters gerechtfertigt. Die Beantwortung dieser Frage habe sich jedoch erübrigt, nachdem das Verwaltungsgericht die Sache zur Festlegung des Ersatzes der ausseramtlichen Kosten an sie zurückgewiesen habe. Die Steuerrekurskommission habe jetzt nur noch über die Höhe der Entschädigung zu entscheiden. Der geltend gemachte Zeitaufwand sei klar übersetzt. Aus Sicht der Kommission sei die Entschädigung (bei einem angemessenen Aufwand von insgesamt zehn Stunden und einem Ansatz von Fr. 150.-) unter Einschluss der Barauslagen auf Fr. 1'600.- festzulegen.