Citation: 9C_121/2014 E. 3.2.3

3.2.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, eine Überprüfung des Leistungsanspruchs mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung führe zu einer Verkürzung des Rechtswegs. Für den kantonalen Entscheid waren die Überlegungen zur Wiedererwägung nicht tragend. Daher musste der vorinstanzliche Instruktionsrichter die Parteien nicht eigens auffordern, sich dazu zu äussern. Die Eventualbegründung des kantonalen Gerichts erlaubte es der Beschwerdeführerin jedoch, ihren Rechtsstandpunkt über die Voraussetzungen der Wiedererwägung vor Bundesgericht darzulegen. Eine Rückweisung an das kantonale Gericht brächte ihr unter dem Aspekt des rechtlichen Gehörs keinen praktischen Vorteil, weshalb das Bundesgericht die Frage direkt an die Hand zu nehmen hat.