Citation: 2C_1032/2016 E. A

A.________ ist kroatischer Staatsbürger und wurde 1978 in der Schweiz geboren. Er ist im Besitz einer Niederlassungsbewilligung und Vater eines 2004 geborenen Sohnes aus einer Beziehung mit einer portugiesischen Staatsangehörigen. Der Sohn ist im Besitz einer Niederlassungsbewilligung EU/EFTA. A.________ wurde in der Schweiz wiederholt und in erheblichem Ausmass straffällig. Zwischen Juni 1995 und Januar 2009 erwirkte er insgesamt 39 Verurteilungen, wobei er mehrheitlich mit Bussen zwischen Fr. 60.-- und Fr. 700.-- u.a. wegen Strassenverkehrsdelikten, Ungehorsams im Betreibungs- und Konkursverfahren sowie Widerhandlungen gegen das AHV-Gesetz bzw. das Betäubungsmittelgesetz sanktioniert wurde. In den Jahren 2002 und 2006 wurde A.________ vom Amt für Migration des Kantons Luzern (hiernach: Migrationsamt) ausländerrechtlich verwarnt. Mit Strafverfügung des Amtsstatthalteramtes Hochdorf vom 11. August 2009 wurde A.________ wegen Vernachlässigung von Unterhaltspflichten zwischen September 2007 und April 2009 zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 110.--, bei einer Probezeit von drei Jahren, sowie einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt. Am 5. Juli 2011 verurteilte ihn die Staatsanwaltschaft 1 Luzern u.a. wegen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, Vergehens gegen das Waffengesetz, Fahrens in fahrunfähigem Zustand sowie Nichtabgabe des Führerausweises trotz behördlicher Aufforderung, begangen zwischen November 2010 und Juni 2011, zu einer Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je Fr. 30.--, davon 135 Tagessätze bedingt bei einer Probezeit von zwei Jahren, und einer Busse von Fr. 1'500.--. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2011 drohte das Migrationsamt A.________ den Widerruf der Niederlassungsbewilligung an für den Fall, dass sein Verhalten erneut zu Klagen Anlass geben und er wieder straffällig werden sollte. Das Kriminalgericht des Kantons Luzern verurteilte ihn am 12. November 2014 wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zwischen Januar 2011 und Dezember 2012, teilweise begangen als schwerer Fall, zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, davon 15 Monate unbedingt bei einer Probezeit von drei Jahren, und einer Busse von Fr. 100.--. Zudem wurde der mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft 1 Luzern vom 5. Juli 2011 gewährte bedingte Vollzug der ausgesprochenen Geldstrafe von 135 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- widerrufen.