Citation: 6B_528/2020 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass der Beschwerdeführer die vorliegende Tat vor dem Strafbefehl der Bundesanwaltschaft vom 29. Mai 2018 wegen Gefährdung durch Sprengstoffe und giftige Gase in verbrecherischer Absicht sowie Sachbeschädigung begangen habe, weswegen eine Zusatzstrafe auszusprechen sei. Die Vorinstanz ging von einem mittelschweren Tatverschulden aus und erachtete eine Einsatzstrafe von zehn Monaten für die qualifizierte einfache Körperverletzung als angemessen. Da es beim Versuch geblieben sei, sei die Strafe um zwei Monate zu mindern. Die Gefährdung durch Sprengstoffe sei im Rahmen der Asperation mit 2,5 Monaten Freiheitsstrafe und die Sachbeschädigung mit 0,5 Monaten Freiheitsstrafe straferhöhend zu berücksichtigen. Die Vorstrafen wegen Raufhandels, unberechtigten Verwendens eines (Motor-) Fahrrades, Drohung, Beschimpfung und der Umstand, dass der Beschwerdeführer während laufender Probezeit erneut straffällig geworden sei, rechtfertigten eine weitere Straferhöhung um zwei Monate. Damit ergebe sich eine hypothetische Gesamtstrafe von 13 Monaten. Die von der Bundesanwaltschaft ausgefällten vier Monate Freiheitsstrafe seien davon in Abzug zu bringen, womit eine Freiheitsstrafe von neun Monaten auszusprechen sei.