Citation: 4A_614/2014 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV), weil die Vorinstanz das angefochtene Urteil erliess, ohne die Parteien nach dem Rückweisungsentscheid noch einmal anzuhören. Die Rüge ist unbegründet. Es ist unzulässig, formelle Rügen, die in einem früheren Prozessstadium hätten geltend gemacht werden können, bei ungünstigem Ausgang später noch vorzubringen (BGE 135 III 334 E. 2.2 S. 336 mit Hinweisen ). Das angefochtene Urteil erging rund ein Jahr nach dem Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts. Es war offensichtlich, dass die Vorinstanz keine weiteren Stellungnahmen der Parteien mehr einholen würde, zumal diese vor Erlass des ersten Urteils gemäss den Feststellungen der Vorinstanz zum Prozessverlauf ausgiebig Gelegenheit hatten, sich zu äussern. Wenn die Beschwerdeführerin darin eine Verletzung des rechtlichen Gehörs erblickte, hätte sie dies vor der Fällung des angefochtenen Entscheids gegenüber der Vorinstanz rügen müssen.