Citation: 5A_358/2016 E. 4.2

4.2. Nach der Meinung des Beschwerdeführers verfällt die Vorinstanz in Willkür, wenn sie ihm auferlege, sämtliche in der Vergangenheit und während des Zusammenlebens angefallenen Zahlungen zu belegen. Völlig grotesk sei es, wenn sie von ihm zudem verlange, seine Überschuldung zu belegen bzw. Betreibungen oder Verlustscheine vorzuweisen. Im Übrigen habe er anlässlich der Hauptverhandlung vom 21. Juli 2014 dargelegt, dass die finanziellen Probleme seit dem Hauskauf angefangen hätten und fortwährend darüber diskutiert worden sei, wie das Schuldenproblem hätte gelöst werden sollen. Dazu werde auch in der Klageschrift vom 3. April 2014 (und in der Berufung vom 5. Januar 2015) Stellung bezogen. In der Klageschrift werde auch auf Urkunden verwiesen, aus denen hervorgehe, dass der Schuldenstand im Zeitpunkt der Aufhebung des gemeinsamen Haushalts rund Fr. 17'000.-- betragen habe. Nach der Meinung des Beschwerdeführers wäre es Sache der Beschwerdegegnerin gewesen zu belegen, dass die während der Ehe angehäuften Schulden nicht gemeinsame Schulden gewesen seien. Indem das Kantonsgericht dies übersehe, verletze es in willkürlicher Weise die im Zivilprozess geltende Dispositionsmaxime und die Regeln über die Beweislastverteilung. Der Beschwerdeführer kommt zum Schluss, dass die Parteien während der Ehe schlicht über ihre Verhältnisse gelebt hätten. Dies werde auch dadurch belegt, dass ihm, dem Beschwerdeführer, während der Zeit der Aufhebung des gemeinsamen Haushalts bzw. der Trennung ein Betrag in der Höhe von Fr. 500.-- an die Bedarfsrechnung angerechnet worden sei. Die gemeinsamen Schulden seien erst durch den Verkauf der einst gemeinsamen Liegenschaft in V.________ abgetragen worden. Die Beschwerdegegnerin habe diese Position "somit letztendlich dadurch akzeptiert".