Citation: 4A_241/2021 E. 3

Zu prüfen bleibt, ob die Vorinstanz zu Recht annahm, der Pflegeschaden könne maximal Fr. 500'000.-- betragen. Sie hielt fest, der Beschwerdegegner habe die Notwendigkeit über 5h/Tag hinausgehender Pflegeleistungen bestritten: Der dargelegte Betreuungs- und Pflegeaufwand, der 5h/Tag übersteige, sei unrealistisch und weder ausgewiesen noch in objektivierbarer Weise plausibilisiert. Sie kam zum Schluss, die Beschwerdeführer hätten nicht nur die tatsächlich geleisteten Pflege- und Betreuungsleistungen nachzuweisen, sondern auch deren Angemessenheit und Erforderlichkeit. An einen Antrag auf Einholung eines Fachgutachtens zur Ermittlung des (objektiv) notwendigen Betreuungsbedarfs, so dass ihre Behauptung (notwendiger Betreuungsaufwand von 24h/Tag) bewiesen werden könnte, fehle es.