Citation: 1C_543/2021 E. 5.4

5.4. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der Auslegung der Vorinstanz nicht weiter auseinander. Ebenso wenig begründet sie ihre eigene Auslegung näher. Sie begnügt sich letztlich vielmehr damit, den plansichernden Zweck bzw. Charakter von Art. 12.3 Abs. 2 BZO zu behaupten, ohne diesen aufzuzeigen. Aus ihren Vorbringen ergibt sich daher nicht, dass die Vorinstanz den (soweit hier interessierend) vom Wortlaut her klaren Art. 12.3 Abs. 2 BZO falsch ausgelegt hätte, und erst recht nicht, dass die vorinstanzliche Auslegung willkürlich wäre (vgl. BGE 144 I 170 E. 7.3; 144 II 281 E. 3.6.2), wobei die Beschwerdeführerin Letzteres auch nicht geltend macht. Damit ist unabhängig davon, ob die vorinstanzliche Auslegung von Art. 12.3 Abs. 2 BZO gegebenenfalls frei zu prüfen ist (vgl. hinten E. 6.3) und die Vorbringen der Beschwerdeführerin den Rüge- und Begründungsanforderungen genügen (vgl. vorne E. 2.1), der Vorinstanz zu folgen. Mit dieser ist somit insbesondere davon auszugehen, dass es sich bei Art. 12.3 Abs. 2 BZO nicht um eine plansichernde Massnahme bzw. eine planungsrechtliche Bausperre handelt, mit der im Hinblick auf die Anpassung der (regionalen) Richtplanung die Zulassung entsprechender gewerblicher Parkierungsanlagen vorsorglich verboten werden soll. Soweit die Beschwerdeführerin gestützt auf ihre Qualifikation der Vorschrift vorbringt, diese müsse die Vorgaben von Art. 27 RPG einhalten, und in diesem Zusammenhang eine Verletzung letzterer Bestimmung rügt, erweist sich dies demnach als unzutreffend, ohne dass weiter darauf einzugehen ist. Soweit sie ihre Qualifikation von Art. 12.3 Abs. 2 BZO den weiteren Rügen zugrunde legt und diese mit Blick darauf begründet, ist nachfolgend auf ihre Ausführungen zudem nur insoweit einzugehen, als dies erforderlich ist.