Citation: I 343/02 21.03.2003 E. A

Die 1970 geborene K.________, angelernte Näherin, war seit Mai 1993 als Aushilfe des Restaurants C.________ angestellt. Wegen seit ungefähr dem zwanzigsten Altersjahr bestehender Beschwerden im Schultergürtelbereich, die im Herbst 1999 exazerbierten, meldete sie sich am 18. Mai 2000 zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an (Berufsberatung, Umschulung, Rente). Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen holte Berichte des Dr. med. G.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 19. Juni 2000 (mit beliegendem Schreiben des Dr. med. W.________, Innere Medizin/Rheumatologie FMH, vom 3. Mai 2000) sowie der C.________ vom 27. Juni 2000 ein und zog ein multidisziplinäres Gutachten der Klinik V.________, Rheuma- und Rehabilitationszentrum, vom 13. Februar 2001 bei. Die Aerzte kamen zum Schluss, dass ein weichteilrheumatisches Schmerzsyndrom mit Symptomausweitung und differentialdiagnostisch eine beginnende Fibromyalgie vorliege. Die Versicherte sei wegen häufiger rotatorischer Belastungen der Wirbelsäule und Zwangshaltungen mit vornübergeneigtem Stehen und Sitzen als Näherin und Angestellte eines Restaurants nicht mehr arbeitsfähig, vermöge dagegen eine leidensadaptierte leichte Tätigkeit vollumfänglich auszuüben. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren lehnte die IV-Stelle mit Verfügung vom 2. Mai 2001 einen Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen sowie Invalidenrente ab.