Citation: 1B_266/2019 E. 3

Der Beschwerdeführer setzt sich indessen mit dem angefochtenen Entscheid nicht sachgerecht auseinander und legt unter Verletzung seiner gesetzlichen Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.2; Urteil 1C_486/2014 vom 27. April 2016 E. 1.4) nicht dar, inwiefern das Obergericht Bundesrecht verletzt haben könnte, indem es den Beschwerdegegner nicht in den Ausstand versetzte. Er bringt dazu bloss vor, er habe Grund zur Annahme, dass dieser ein persönliches Interesse an seinem Fall habe, begründet aber nicht, weshalb dies der Fall sein sollte. Das ist auch nicht ersichtlich. Dass der Beschwerdeführer das Verhalten des Beschwerdegegners subjektiv als "diktatorisch" empfindet, mag daran liegen, dass die Verfahrensleitung bei der Staatsanwaltschaft und nicht beim Beschuldigten liegt; er nennt aber auch in diesem Zusammenhang keine konkreten Vorfälle oder Entscheidungen, die auf eine Befangenheit des Beschwerdegegners hindeuten könnten. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten. Kosten sind dem Beschwerdeführer ausnahmsweise nicht aufzuerlegen. Über die Möglichkeit einer Anfechtung dieses Bundesgerichtsentscheids "in Strassburg" kann sich der Beschwerdeführer bei seiner Anwältin erkundigen; bundesgerichtliche Entscheide enthalten keine entsprechende Rechtsmittelbelehrung.