Citation: 6B_536/2021 E. 1.1

1.1. Auf die Aussagen des Opfers könne nicht abgestellt werden. Diese s dramatisiere das Geschehene und aggraviere die Aussagen. Die Erstinstanz habe eine umfassende Würdigung vorgenommen, für deren Korrektheit schon das Verletzungsbild spreche. Es sei nicht davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin das Messer mit der Spitze gegen die Halsseite des Opfers gerichtet habe, sondern dass sie dieses mit der Schneide in einem gewissen Sicherheitsabstand vor den Hals hielt. Das vorinstanzliche Urteil gehe zunächst davon aus, ein spitzer Gegenstand sei dem Opfer an den Hals gehalten worden, erwähne dann aber eine "Schnittverletzung". Deshalb sei nicht klar erstellt, wie der Tatablauf in Bezug auf den Messereinsatz gewesen sei. Sie, die Beschwerdeführerin, hätte bei einer Ermattung der Kräfte des Opfers, "natürlich den Druck ebenfalls vermindert" und hätte so verhindert, dass das Messer in den Hals eingedrungen wäre.