Citation: U 607/06 23.10.2007 E. A

Die 1958 geborene K.________ war bei der Firma R.________ AG in der Fabrikation tätig und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfälle versichert. Am 24. März 2005 rutschte sie auf dem Weg zur Arbeit auf einer Treppe aus, prallte mit dem Gesäss auf eine Treppenkante und schlitterte einige Stufen hinunter. Zunehmende Schmerzen im Kreuz- und Steissbeinbereich, in letzterem vor allem beim Sitzen, zwangen K.________, in den am 25. März 2005 angetretenen Ferien einen Arzt aufzusuchen und sich im Spital von X.________ behandeln zu lassen. Die Arbeit konnte sie nach der Rückkehr aus dem Urlaub trotz eines Versuchs zunächst nicht, danach wieder zu 50 % aufnehmen. In der Folge wurde die Lendenwirbelsäule (LWS) unter Einschluss des Kreuzbeins am 11. Mai 2005 im Zentrum für medizinische Radiologie, Röntgeninstitut Y.________, magnetresonanztomographisch und mittels 3D-Rekonstruktion untersucht. Dabei wurden eine breitbasige, rechts medio-laterale Diskushernie L3/4 mit Tangierung der Nervenwurzel L4 rechts und Osteochondrosen geringen bis mässigen Grades von L2/3 und L4/5, nicht jedoch eine pathologische Veränderung im Bereich des Kreuzbeins erkannt. Zugleich folgten verschiedene Therapiemassnahmen. Dennoch klagte K.________ zunehmend über eine Symptomausweitung und eine allgemeine Verschlechterung des Gesundheitszustands. Die SUVA, welche bisher Leistungen erbracht hatte, stellte diese mit Verfügung vom 24. Februar 2006 auf den 5. März 2006 mit der Begründung ein, verschiedene medizinische Abklärungen hätten ergeben, dass die Unfallfolgen zwischenzeitig abgeheilt seien; die nach wie vor bestehenden Beschwerden seien mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausschliesslich auf unfallfremde Ursachen zurückzuführen. Daran hielt die SUVA mit Einspracheentscheid vom 8. Juni 2006 fest.