Citation: 8C_632/2018 E. 7.2.2

7.2.2. Selbst wenn im Übrigen entsprechend dem Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 28. November 2007 von einer erlittenen Commotio cerebri ausgegangen würde, kann der Beschwerdegegner hieraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Praxisgemäss genügt nämlich ein Schädelhirntrauma, das höchstens den Schweregrad einer Commotio cerebri - nicht im Grenzbereich zu einer Contusio cerebri - erreicht, grundsätzlich nicht für die Anwendung der Adäquanzbeurteilung gemäss der Schleudertrauma-Praxis (Urteile 8C_44/2017 vom 19. April 2017 E. 4.1 und 8C_75/2016 vom 18. April 2016 E. 4.2 mit weiteren Hinweisen). Dass der Beschwerdegegner eine Contusio oder wenigstens eine im Grenzbereich dazu liegende Commotio cerebri erlitten hätte, ist nach Aktenlage, insbesondere nach dem beweiskräftigen Gutachten des Spitals E.________, nicht erstellt. Demnach ist die adäquate Unfallkausalität der gesundheitlichen Beschwerden des Versicherten nach der Praxis für psychische Unfallfolgen, mithin einzig unter Berücksichtigung der physischen Komponenten des Gesundheitsschadens, zu prüfen (BGE 115 V 133; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116; Urteil 8C_44/2017 vom 19. April 2017 E. 6.1). Diese Prüfung ist in jenem Zeitpunkt vorzunehmen, in dem von der Fortsetzung der auf die somatischen Leiden gerichteten ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116; Urteil 8C_176/2018 vom 27. September 2018 E. 9). Dies war hier am 1. Dezember 2013 der Fall (E. 5 hiervor).