Citation: 9C_391/2020 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht hat diesbezüglich willkürfrei (E. 1) festgestellt, es hätten divergierende Ansichten der behandelnden Ärzte hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit bestanden. So hätten die Dres. med. B.________ und C.________, Neurologische Klinik, Spital D.________, mit Bericht vom 20. Oktober 2004 eine Arbeitsfähigkeit von (anfänglich) vier Stunden pro Tag "in einem geschützten Rahmen, z.B. zu Hause, ohne äusseren Druck [in] einer vorwiegend sitzenden Tätigkeit" attestiert. Demgegenüber sei Dr. med. E.________, Facharzt für Neurologie, Klinik F.________, in seinem Bericht vom 4. Mai 2004 bei im Wesentlichen gleicher Befundlage von einer Arbeitsfähigkeit von 50 % für sitzende oder abwechselnd im Sitzen und Stehen ausführbare Tätigkeiten ohne Sturzgefahr ausgegangen. Der Hausarzt Dr. med. G.________ schliesslich habe in seinem Bericht vom 8. Februar 2005 eine volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten ebenerdigen Tätigkeit ohne Sturzgefahr und am besten im Sitzen mit der Möglichkeit zur jederzeitigen Arbeitsunterbrechung sowie ohne gefahrenträchtige Tätigkeiten an Maschinen für zumutbar gehalten.