Citation: U 419/99 27.10.2000 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist die Leistungspflicht der SUVA für das Unfallereignis vom 13. November 1996. Das kantonale Gericht gelangte gestützt auf die medizinische Aktenlage - namentlich das MEDAS-Gutachten vom 2. August 1999 - zur Überzeugung, der Beschwerdegegner leide in erster Linie unter einem Schädel-Hirntrauma mit einer Commotio cerebri, wobei es zusätzlich zu einem Abknickmechanismus an der HWS gekommen sei. Im Weiteren könne als erstellt gelten, dass die bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen zumindest teilweise eine Folge des Unfalles vom 13. November 1996 darstellten, weshalb der natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen sei. In Anwendung der zum Schleudertrauma der HWS entwickelten Rechtsprechung (BGE 117 V 359 ff.) hielt es sodann auch die adäquate Kausalität für gegeben und wies die Sache zur Zusprechung der Versicherungsleistungen an die SUVA zurück. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird hiegegen insbesondere in Bezug auf die Diagnose eines Schädel-Hirntraumas opponiert, da die vom Beschwerdegegner geklagten gesundheitlichen Probleme weder in Charakteristik noch im Verlauf typischen hirnorganischen Unfallfolgen entsprächen. Angesichts des Umstands, dass die psychische Problematik im Vordergrund stünde, sei ferner der adäquate Kausalzusammenhang anhand der in BGE 115 V 133 ff. entwickelten Kriterien zu prüfen und zu verneinen, weshalb der Einspracheentscheid vom 30. September 1998, womit an der Einstellung der Versicherungsleistungen per Ende Januar 1998 festgehalten worden war, zu bestätigen sei.