Citation: 6B_214/2024 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer macht mit seiner Rüge den Anschein einer Befangenheit des mitwirkenden Ersatzrichters und damit einen Ausstandsgrund nach Art. 56 StPO geltend. Ein Ausstandsgesuch gegen den gleichen Ersatzrichter mit der gleichen Begründung hat er indes bereits im Berufungsverfahren vor der Vorinstanz gestellt. Darüber hat die Vorinstanz in einem separaten Verfahren knapp zwei Monate nach dem angefochtenen Urteil mit Beschluss vom 5. Februar 2024 abschlägig entschieden (vgl. vorinstanzliche Akten pag. 68). Die Unabhängigkeit des Ersatzrichters bildet nicht Gegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens, sondern war Inhalt des separaten Ausstandsverfahrens vor der Vorinstanz. Die behauptete fehlende Unabhängigkeit des Ersatzrichters wäre daher in einer Beschwerde gegen den im Ausstandsverfahren ergangenen Beschluss der Vorinstanz vom 5. Februar 2024 vor Bundesgericht zu rügen gewesen. Der Beschwerdeführer, der selbst Rechtsanwalt und Notar ist, ficht den besagten Beschluss mit vorliegender Beschwerde jedoch nicht an, sondern verlangt darin ausdrücklich nur die Aufhebung des angefochtenen Sachurteils. Auf seine Kritik betreffend die Unabhängigkeit des Ersatzrichters kann daher mangels Verfahrensbezugs nicht eingetreten werden. Dass die entsprechende Kritik gemäss den Sendungsunterlagen der Post auch mit Bezug auf den die Ausstandsfrage betreffenden Beschluss der Vorinstanz vom 5. Februar 2024 rechtzeitig vor Bundesgericht erhoben worden wäre, ändert daran nichts. Selbst wenn der Beschluss betreffend die Ausstandsfrage vom 5. Februar 2024 als mit der vorliegenden Beschwerde mitangefochten angesehen würde, könnte auf die Rüge im Übrigen nicht eingetreten werden. Denn der Beschwerdeführer trägt seine Kritik bezüglich der Unabhängigkeit des Ersatzrichters gänzlich losgelöst von der Begründung im erwähnten Beschluss vor und zeigt im Einzelnen daher nicht auf, inwiefern dieser geltendes Recht verletzte. Die Beschwerde würde insofern mithin auch den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügen, was ein Nichteintreten zur Folge hat (vgl. E. 1 oben).