Citation: 2F_1/2015 E. 3

Die Gerichtskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG). Wenn die Umstände es rechtfertigen, kann das Bundesgericht die Kosten anders verteilen oder darauf verzichten, Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Vorliegend ist nachvollziehbar, dass beim Gesuchsteller im Nachgang zum bundesgerichtlichen Urteil vom 23. Oktober 2014 Zweifel an der Vernichtung seines Sturmgewehrs zu einem Zeitpunkt vor Fällung des bundesgerichtlichen Urteils aufkamen; sie wurden genährt durch Formulierungen in der Vollstreckungsverfügung der Kantonspolizei vom 25. November 2014 und nicht ausgeräumt durch das E-Mail des Chefs der Sicherheitspolizei vom 12. Dezember 2014. Unter diesen Umständen ist für dieses Revisionsverfahren auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten. Damit wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.