Citation: C 182/00 22.11.2000 E. 4

4.- a) Der Gesuchsteller macht geltend, es seien nicht alle seine Rechtsbegehren abgehandelt worden. Die Tatsache, dass ein Rechtsbegehren unbeurteilt geblieben ist, stellt einen Revisionsgrund dar (Art. 136 lit. c OG). Gemäss Rechtsprechung muss es sich dabei um einen Antrag in der Hauptsache handeln; ein unbeurteilt gebliebener Verfahrensantrag, wie etwa das Gesuch um Beiordnung eines amtlichen Anwalts, fällt nicht unter Art. 136 lit. c OG (unveröffentlichtes Urteil C. vom 14. Juni 1996 [1P. 322/1996]). Bleiben materielle Anträge unbeurteilt, weil das Gericht auf das Rechtsmittel gar nicht eingetreten ist, so liegt ebenfalls kein Revisionsgrund vor (unveröffentlichtes Urteil S. vom 4. Januar 1999 [1P. 378/1998]). Nach dem Gesagten ist vorliegend der Revisionsgrund des unbeurteilt gebliebenen Rechtsbegehrens nicht gegeben. b) Im Übrigen kann auf das Revisionsgesuch nicht eingetreten werden, da der Gesuchsteller zwar verschiedentlich Fehler und Unterlassungen der Vorinstanzen rügt, sich jedoch in keiner Art und Weise mit dem Nichteintreten des Eidgenössischen Versicherungsgerichts auseinandersetzt und auch nicht darlegt, inwiefern dieses Nichteintreten unzutreffend sein soll. Sein Revisionsgesuch entspricht diesbezüglich nicht den Anforderungen von Art. 140 OG (oben Erw. 3).