Citation: 6B_691/2022 E. 4.2

4.2. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz stellt fest, der Beschwerdeführer habe 15-mal über einen Geldtransferdienst insgesamt Fr. 6'855.01 ins Ausland überwiesen. In der Anklageschrift seien die Überweisungen einzeln aufgeführt, weshalb von mehrfacher Geldwäscherei auszugehen sei. Der Beschwerdeführer behauptet, alle Überweisungen seien zur Unterstützung seiner Familie und damit zum selben Zweck erfolgt, weshalb nicht von mehrfacher Tatbegehung ausgegangen werden könne. Demgegenüber verneint die Vorinstanz zu Recht eine Handlungseinheit. Eine solche liegt nur dann vor, wenn das tatbestandsmässige Verhalten begrifflich, faktisch oder doch typischerweise mehrere Einzelhandlungen voraussetzt. Eine natürliche Handlungseinheit ist gegeben, wenn die mehreren Einzelhandlungen auf einem einheitlichen Willensakt beruhen und wegen des engen räumlichen und zeitlichen Zusammenhangs bei objektiver Betrachtung noch als ein einheitliches zusammengehörendes Geschehen erscheinen (BGE 132 IV 49 E. 3.1.1.3; 131 IV 83 E. 2.4.5; Urteil 6B_976/2017 vom 14. November 2018 E. 4.3 mit Hinweisen). Solches liegt hier nicht vor. Die Vorinstanz führt aus, dass die Überweisungen zeitlich nicht zusammenfallen und bisweilen mehrere Monate auseinanderliegen. Der Beschwerdeführer habe für jede Überweisung einen neuen Entschluss gefasst. Dass den Überweisungen möglicherweise ähnliche Zwecke zugrunde lagen, könne keine Handlungseinheit begründen. Dies ist nicht zu beanstanden. Unbehelflich ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, wonach eine mitbestrafte Nachtat vorliegen soll. Es liegt auf der Hand, dass er mit den diversen Überweisungen ins Ausland den Zugriff der Strafbehörden auf die Vermögenswerte vereitelte. Wenn er behauptet, er habe dies nicht beabsichtigt, dann weicht er von den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen ab, ohne Willkür darzutun.