Citation: U 126/04 30.09.2004 E. 4

Umstritten ist die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen den Unfallereignissen und dem Gesundheitsschaden. 4.1 Zunächst rügt der Beschwerdeführer, er habe innerhalb von rund achteinhalb Monaten drei Unfälle erlitten. Es sei notorisch, dass zwei oder mehrere Unfälle (der dritte Unfall habe sich während der Rekonvaleszenz ereignet) grössere Auswirkungen hätten als die reine Summe der Folgen der einzelnen Unfälle. Erst das untrennbare Zusammenwirken der Folgen der drei Unfälle habe zum festgestellten Gesamtschaden geführt. Dies sei für die Adäquanzbeurteilung entscheidend. Die Vorinstanz habe aber keine Gesamtbeurteilung vorgenommen, sondern diese rechtsprechungswidrig für jedes Unfallereignis einzeln vorgenommen. Der Beschwerdeführer ruft in diesem Zusammenhang das Urteil G. vom 7. Februar 2003, U 241/02, an, wo das Eidgenössische Versicherungsgericht indes im gerade umgekehrten Sinne ausführte, dass die Adäquanzbeurteilung sowohl bei Schleuderverletzungen der HWS wie bei psychischen Störungen nach einem Unfall mit Ausrichtung auf ein einziges Unfallereignis zu erfolgen habe (Erw. 1.2). War somit hinsichtlich der drei erlittenen Unfälle die Adäquanz gesondert zu beurteilen, hat die Vorinstanz nach dem oben Gesagten (vgl. Erw. 3.1 und 3.2 hievor) hinsichtlich der beiden ersten, als leicht zu taxierenden Unfallereignisse rechtsprechungskonform die Kausalität zu Recht verneint.