Citation: 5C.150/1998 21.12.2000 E. 2

2.- Hauptbegehren und Eventualbegehren Ziff. 2 der Beklagten auf Aufhebung des angefochtenen Urteils und Rückweisung der Sache an die Vorinstanz sind prozessualer Natur, entsprechen also der Vorschrift von Art. 55 Abs. 1 lit. b OG nicht, die einen materiellen Berufungsantrag verlangt. Nach ständiger Rechtsprechung genügt ausnahmsweise auch ein blosser Rückweisungsantrag, wenn das Bundesgericht selbst bei grundsätzlicher Gutheissung der vom Berufungskläger verfochtenen Rechtsauffassung kein abschliessendes Urteil fällen könnte, sondern den Fall zur weiteren Abklärung des Sachverhalts an die Vorinstanz zurückweisen müsste (BGE 106 II 201 E. 1 S. 203; Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Rz. 113, S. 151). Das trifft hier zu, da im Falle, dass das Obergericht - mangels Rechtskraft des Scheidungsurteils - zu Unrecht die ad separatum verwiesene güterrechtliche Auseinandersetzung vorgenommen und in Bezug auf die in die Vorschlagsberechnung einbezogenen Aktien zu Unrecht auf überholte Bewertungsgrundlagen abgestellt hätte, die erforderlichen tatsächlichen Feststellungen fehlen. Die betreffenden Anträge stehen dem Eintreten auf die Berufung insoweit nicht entgegen.