Citation: 4A_455/2021 E. 5.3.1

5.3.1. Zunächst verkennt sie die Tragweite des Rückweisungsentscheids. Das Bundesgericht hatte darin nur festgehalten, dass die Beschwerdeführerin die Beschwerdegegnerin am 26. April 2016 für den Betrag von Fr. 1'280'286.-- gemahnt hatte (vgl. zit. Urteil 4A_605/2020 E. 7.4 und 7.5). Demgegenüber behauptet die Beschwerdeführerin zu Unrecht, das Bundesgericht habe festgestellt, die Beschwerdegegnerin sei ab diesem Zeitpunkt in Verzug gewesen. Denn dazu erwog das Bundesgericht nichts (vgl. zit. Urteil 4A_605/2020 E. 7.6). Daher ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im angefochtenen Urteil prüfte, welchen Einfluss die vertraglichen Prüfungsfristen und Zahlungsfristen auf die Fälligkeit hatten.