Citation: 8C_560/2022 E. 4.1.1

4.1.1. Das kantonale Gericht hat erwogen, die Verfügung vom 18. Februar 2021, mit welcher der Beschwerdeführerin eine Hilflosenentschädigung aufgrund einer mittelgradigen Hilflosigkeit zugesprochen worden sei, basiere auf der Abklärung vor Ort vom 19. Oktober 2020 (Bericht vom 23. Oktober 2020). Die Fachperson habe zum Bereich "An- und Auskleiden" festgehalten, die Beschwerdeführerin könne sich nicht bücken, weshalb sie Unterstützung beim Anziehen von Unterhosen, Hosen, Socken und Schuhen benötige. Sie bedürfe zudem umfassender Hilfe bei allen Transfers (vom und ins Bett gehen; in den Rollstuhl, auf das Sofa, in das Auto setzen; etc.). Im Bett brauche sie Hilfe beim Lagern; in der Nacht sei jedoch kein Umlagern nötig. Somit seien auch die alltäglichen Lebensverrichtungen "Aufstehen/Absitzen/Abliegen", "Körperpflege" und "Verrichten der Notdurft" gegeben. Keine regelmässige und erhebliche Dritthilfe sei in den Bereichen "Essen" und "Fortbewegung" notwendig. Insgesamt sei die Beschwerdeführerin in den meisten alltäglichen Lebensverrichtungen (vier von sechs; An-/Auskleiden, Aufstehen/Absitzen/Abliegen, Körperpflege, Verrichten der Notdurft) regelmässig und in erheblicher Weise auf Dritthilfe angewiesen gewesen, weshalb die Beschwerdegegnerin den Grad der Hilflosigkeit zutreffend als mittelschwer qualifiziert habe.