Citation: 8C_223/2008 09.03.2009 E. 2

Streitig ist, ob die von der Beschwerdeführerin auch nach dem 30. Juni 2006 geklagten Beschwerden adäquat-kausal auf den erlittenen Unfall zurückzuführen sind. Die Vorinstanz hat diese Frage nach eingehender Würdigung der medizinischen Aktenlage nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen geprüft. Sie ist dabei davon ausgegangen, dass jedenfalls zum Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheides keine organisch objektivierbaren unfallbedingten Befunde mehr erhoben werden konnten. Dem ist beizupflichten. So ist zunächst unbestritten, dass die beim Unfall erlittenen Kontusionen an Becken, Tibia, Rippen und Kopf ausgeheilt waren. Des Weiteren hat das kantonale Gericht zutreffend erkannt, dass das erlittene Schleudertrauma der Halswirbelsäule zu dem für diese Verletzung typischen bunten (organisch objektiv nicht ausgewiesenen) Beschwerdebild geführt hat, die psychischen Beschwerden jedoch schon bald, nämlich bereits bei der ersten kreisärztlichen Untersuchung vom 18. März 2003, im Vordergrund standen. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Insbesondere hat sich die Vorinstanz zu den - unspezifischen - neurologischen Befunden sowie zum (erstmals anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 18. März 2003) geklagten und von den Ärzten als unfallfremd interpretierten Tinnitus einlässlich und zutreffend geäussert. Die Kritik der Beschwerdeführerin am psychiatrischen Teilgutachten des Instituts für medizinische Begutachtung X.________ (Gutachten vom 9. September 2005) unter Berufung auf das beim kantonalen Gericht eingereichte Privatgutachten des Dr. med. H.________ (vom 31. Mai 2007) ist nicht geeignet, die vorinstanzliche eingehende Beurteilung und Bejahung der Frage, ob die psychischen Beschwerden im Vordergrund stehen, in Zweifel zu ziehen. Auf die diesbezüglichen Erwägungen des kantonalen Gerichts kann somit vollumfänglich verwiesen werden und die Beurteilung der Adäquanz der über den Zeitpunkt des Einspacheentscheides vom 11. Januar 2007 hinaus geklagten Beschwerden ist zu Recht nach der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) geprüft worden.