Citation: 2C_365/2019 E. A

Die 1980 geborene A.A.________ (geb. F.________) ist türkische Staatsangehörige und war seit 1998 mit ihrem Landsmann C.________ verheiratet. Die Ehe wurde am 20. September 2012 geschieden, wobei die Kinder D.C.________ und E.C.________ unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt wurden. Am 22. November 2012 heiratete A.A.________ in der Türkei den 1975 geborenen türkischen Staatsangehörigen B.A.________, welcher seit 2005 in der Schweiz niedergelassen war. Sie reiste daraufhin am 24. August 2013 in die Schweiz ein; die Kinder folgten am 13. Juni 2014. Im Herbst 2017 beantragten A.A.________ und B.A.________ die Scheidung ihrer Ehe auf gemeinsames Begehren, das Verfahren wurde indessen am 20. Oktober 2017 infolge Rückzugs des Begehrens als gegenstandslos geworden abgeschrieben. Nach ihrer Einreise erteilte das Migrationsamt des Kantons Zürich A.A.________ und ihren Kindern die Aufenthaltsbewilligung, widerrief diese jedoch mit Verfügung vom 31. Juli 2017 wegen Vorliegens einer Scheinehe und setzte eine Frist zum Verlassen der Schweiz bis zum 30. September 2017 an. Den von A.A.________ und ihren Kindern hiegegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich mit Entscheid vom 21. September 2018 ab.