Citation: 6B_486/2018 E. 1.2.1

1.2.1. Hinsichtlich der Täterschaft des Beschwerdeführers erwägt die Vorinstanz, er sei im Tatzeitpunkt Verwaltungsratspräsident der Fahrzeughalterin, der A.________ AG, gewesen und habe im Versicherungsantrag angegeben, einziger Fahrer des Unfallfahrzeugs zu sein. Beides bestreitet er nicht. Dass er das Fahrzeug am Tattag jemandem geliehen habe, dessen Namen er nicht nennen wolle, brachte er erstmals in der Berufungsverhandlung vor. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz diesem Einwand keinen Glauben schenkt, zumal nichts auf die Ehefrau oder die Töchter des Beschwerdeführers als Lenker in der Tatnacht hindeute und er stets von Fahrer, nicht von Fahrerin gesprochen habe. Entgegen seiner Auffassung liegt auch kein Widerspruch darin, dass ein Zeuge glaubhaft einen Mann am Steuer des Unfallfahrzeugs erkannt haben will, er aber dessen Identität nicht sicher feststellen konnte. Dies ist angesichts der herrschenden Dunkelheit ohne Weiteres plausibel. Ebenso nachvollziehbar verwirft die Vorinstanz die Behauptung des Beschwerdeführers, wonach er am Tatabend mit der Familie und einem Freund zuhause gewesen sei, und der Unfallfahrer das Fahrzeug gegen 20.00 Uhr retourniert habe. Es ist unerfindlich und er legt nicht dar, weshalb er dieses offensichtliche Alibi derart spät vorbrachte. Gleichfalls schlüssig ist die Begründung, womit die Vorinstanz die Erklärung des Beschwerdeführers, weshalb er die zahlreichen Kontaktversuche der Polizei per Telefon, SMS und Combox-Nachricht am Tatabend zwischen 20.30 Uhr und 20.50 Uhr, ignoriert habe, verwirft. Er hat eingeräumt, bereits damals vom Unfall Kenntnis gehabt zu haben. Dass er dennoch von Scherzanrufen ausgegangen sein will, ist nicht nachvollziehbar. Dies gilt ebenso für seine Behauptung, der anrufende Polizeibeamte habe sich nicht als solcher zu erkennen gegeben und den Kontakt wortlos beendet, was gemäss willkürfreier Feststellung der Vorinstanz dessen Angaben widerspricht. Ferner ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer die Unfallschäden am Fahrzeug trotz angeblich nur leichter Beschädigung bereits am Folgetag, dem 12. Oktober 2015, beheben liess und gegenüber der Polizei sowie der Versicherung hierüber gelogen hat. Wenn die Vorinstanz daraus schliesst, er habe den Unfall resp. seine Täterschaft zu vertuschen versucht, ist dies nachvollziehbar. Entgegen seiner Auffassung leuchtet nicht ein, weshalb er zum Schutz eines Angehörigen auch gegenüber der Versicherung hätte behaupten sollen, das Fahrzeug habe keinen Unfall erlitten. Schliesslich berücksichtigt die Vorinstanz zu Recht auch den automobilistischen Leumund des Beschwerdeführers, welcher im Gegensatz zu demjenigen seiner Familienangehörigen mehr als getrübt sei, als Indiz für seine Täterschaft. Ihm wurde zwischen 2008 und 2014 viermal für insgesamt neun Monate der Führerschein entzogen, was er ebenfalls nicht bestreitet. Entgegen seiner Auffassung war die Vorinstanz nicht gehalten, deshalb auch den Leumund des BMW-Fahrers einzuholen. Im Verzicht darauf liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs. Für die Glaubhaftigkeit der Aussagen des BMW-Fahrers resp. deren Richtigkeit - und im Übrigen auch des Beschwerdeführers - ist der automobilistische Leumund nicht von Belang. Ebenso wenig begründen die theoretische Möglichkeit, dass in der Tatnacht jemand anders gefahren sein könnte und die gelegentliche Nutzung des Fahrzeugs durch einen Dritten, unter den gegebenen Umständen mehr als abstrakte Zweifel an der Täterschaft des Beschwerdeführers. Der Schluss der Vorinstanz verletzt die Unschuldsvermutung nicht. Da sie die Täterschaft zudem nicht mit der rückwirkenden Telefonüberwachung begründet, kann ferner offen bleiben, ob deren Ergebnisse verwertbar sind. Die Vorinstanz erachtet gestützt darauf einzig als erstellt, dass sich der Beschwerdeführer kurz nach der inkriminierten Tat, um 20.30 Uhr, in der Länggasse aufgehalten hat, was auch seinen Angaben entspricht. Hingegen schliesst sie daraus ausdrücklich nicht auf die vorher gefahrene Route. Soweit er gewisse, vorinstanzlich korrigierte Annahmen der ersten Instanz als einseitig beanstandet, ist auf seine Kritik von vornherein nicht einzugehen.