Citation: 6B_265/2024 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz stellt dem Beschwerdeführer eine ungünstige Prognose und begründet dies zusammengefasst wie folgt: Der Beschwerdeführer sei mehrfach vorbestraft und habe mit den begangenen Vermögens-, Wirtschafts- und Strassenverkehrsdelikten eine erhebliche Gleichgültigkeit gegenüber der schweizerischen Rechtsordnung an den Tag gelegt. Trotz laufender Probezeit hinsichtlich zweier Vorstrafen sei er erneut in mehreren Bereichen straffällig geworden, zuletzt gar in aggravierter Form einer versuchten schweren Körperverletzung. Er habe keine Reue und Einsicht gezeigt, sondern sein Verhalten bagatellisiert und die Schuld für die Eskalation des Streits seiner Ehefrau zugeschoben. Eine banale Auseinandersetzung wegen eines Feuerzeugs habe ihn in Rage gebracht und zu potenziell lebensgefährlichen Schlägen mit Fäusten und Gegenständen zum Nachteil seiner körperlich unterlegenen Ehefrau veranlasst. Es bestehe die konkrete Befürchtung, dass er erneut Körperverletzungsdelikte zu deren Nachteil begehe. Negativ ins Gewicht fielen zudem seine prekären finanziellen Verhältnisse, die in der Vergangenheit bereits zu Problemen in der Familie geführt hätten, und sein Marihuanakonsum, der sich, wie der Vorfall vom 22. Februar 2020 deutlich zeige, negativ auf sein Verhalten auswirke (Urteil E. IV.5c S. 29 f. mit Hinweis auch auf E. IV.4a S. 28).