Citation: 9C_105/2018 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen mit folgender Begründung die Befristung der ganzen Rente bis 31. Januar 2011 bzw. die Verneinung eines Rentenanspruchs ab 1. Februar 2011 durch die Beschwerdegegnerin bestätigt: Gemäss dem beweiskräftigen Gutachten der Klinik B.________ vom 1. September 2015 sei die Beschwerdeführerin aus somatischer Sicht in einer leichten und wechselbelastenden, idealerweise überwiegend sitzenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Insbesondere sei ihr auch die angestammte Tätigkeit als Kioskverkäuferin ohne Tragen und Heben von Lasten über 10 kg und ohne anhaltende Körperhaltungen, d.h. mit der Möglichkeit, Pausen zu machen und sich hinzusetzen, zu 100 % zumutbar. Im psychiatrischem Teilgutachten vom 6. August 2015, dem ebenfalls Beweiswert zukomme, würden als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung mit gegenwärtig leichter [restrospektiv bis mittelgradiger] Episode (ICD-10 F33.0) sowie eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) genannt. Die Beschwerdeführerin sei aus psychiatrischer Sicht zu 100 % arbeitsfähig. Eine optimale leitliniengetreue Therapie bzw. eine Therapieresistenz liege nicht vor, was nach der Rechtsprechung (Hinweis u.a. auf BGE 140 V 193 E. 3.3 S. 197 und Urteil 9C_30/2017 vom 10. Juli 2017 E. 4.2) indessen Bedingung sei, um leicht- bis höchstens mittelgradigen Störungen aus dem depressiven Formenkreis invalidisierende Wirkung zuzuerkennen. In Bezug auf die chronische Schmerzstörung ergebe sich auch bei einer Prüfung anhand der Standardindikatoren nach BGE 141 V 281 kein Nachweis für erhebliche funktionelle Auswirkungen der medizinisch festgestellten Diagnosen.