Citation: 8C_808/2023 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer beruft sich zunächst hinsichtlich der Begutachtung durch die PMEDA auf die Evaluation der Eidgenössischen Kommission für Qualitätssicherung in der medizinischen Begutachtung EKQMB (nachfolgend: EKQMB) und den gestützt darauf ergangenen Überprüfungsbericht über die Gutachten der PMEDA der Jahre 2022/2023 vom 7. November 2023. Er macht geltend, das Prinzip der Fairness des Verfahrens wie auch grundsätzliche Überlegungen der Gerechtigkeit würden es gebieten, Entscheide, die in pauschaler Anwendung der Beweisregel, wonach PMEDA-Gutachten in ihrer Eigenschaft als MEDAS-Gutachten an sich beweiskräftig seien, zu revidieren, wenn konkrete Hinweise auf eine falsche Beurteilung vorlägen. Vor diesem Hintergrund sei es rechtsstaatlich bedenklich, wenn die Vorinstanz auf das PMEDA-Gutachten vom 1. April 2021 abstelle und nicht entweder die Beurteilung der behandelnden Ärzte heranziehe oder die IV-Stelle anhalte, eine neue Begutachtung in die Wege zu leiten.