Citation: 5A_126/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Was die Bedeutung der Namensänderung für die Beziehung zum und Verbindung mit dem Vater anbelange, sei vorliegend die Tatsache zentral, dass die Beschwerdeführerin ihre gesamten Kindes- und Jugendjahre bei ihrer Mutter in der Schweiz verbracht habe. Inwiefern sie insbesondere während der Jugendjahre emotional eine engere Nähe zu ihrem Vater gehabt haben solle, sei mangels konkreter Angaben nicht nachvollziehbar. Das alleinige Bedürfnis der Beschwerdeführerin, mit der Namensänderung die emotionale Beziehung zu ihrem Vater zu stärken, vermöge die notwendige Schwere für die Annahme eines achtenswerten Grundes nicht zu erreichen. Demnach erübrige es sich, die offerierten Beweise hierzu abzunehmen. Die vorgebrachte emotionale Bindung zum Vater und zu dessen Familiennamen sei nicht als ausreichender achtenswerter Grund im Sinne von Art. 30 Abs. 1 ZGB zu qualifizieren.