Citation: 4A_452/2022 E. 7.3

7.3. Die Beschwerdeführerin rügt, dass das Handelsgericht ihrer Verrechnungsforderung "aus Unterlagsboden im 2. OG, Bodenisolation", ihrer Verrechnungsforderung "aus Verschmutzung der Wasserleitungen", ihrer Verrechnungsforderung "aus unberechtigtem Beizug von Subunternehmern", ihrer Verrechnungsforderung "aus Badzimmertüren/Türzargen", ihrer Verrechnungsforderung "aus Zimmertüren (Zierbekleidung) " und ihrer Verrechnungsforderung "aus Dosendeckel anstelle der Revisionsklappen" hätte stattgeben müssen. Die Beanstandungen, welche die Beschwerdeführerin zu diesen Verrechnungsforderungen vorträgt, beschlagen keine Rechtsfragen, sondern die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz. Die Beschwerdeführerin legt diesbezüglich im Wesentlichen die Geschehnisse auf der Baustelle, die Abläufe rund um die Materialbestellungen und den anschliessenden Mängelrüge- und Mängelbehebungsprozess aus ihrer Sicht dar, ohne mit genügender Begründung und gegebenenfalls mit hinlänglichen Aktenhinweisen Willkür zu rügen. Auch soweit sie in diesem Zusammenhang wiederholt Verletzungen des Verhandlungs- respektive des Dispositionsgrundsatzes und der Regeln über die Substanziierung behaupteter Tatsachen beklagt, geht es ihr im Kern um Kritik am vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt.