Citation: 1B_558/2020 E. 1

Die Staatsanwaltschaft Frauenfeld eröffnete am 21. Mai 2019 eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen Beschimpfung. Er soll am 19. März 2019 die Schalterbeamtin des Sozialversicherungszentrums in Frauenfeld als Hexe und «Scheissfrau» bezeichnet haben. Nachdem sich A.________ geweigert hatte, für eine Befragung bei der Polizei zu erscheinen, liess ihn die Staatsanwaltschaft am 25. Juli 2019 polizeilich vorführen. In der Folge erstattete die Kantonspolizei Strafanzeige gegen A.________ wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte etc., worauf das Strafverfahren auf diese Tatbestände ausgedehnt wurde. Am 21. Oktober 2019 erstattete A.________ seinerseits Strafanzeige gegen die an der Vorführung vom 25. Juli 2019 beteiligten Beamten wegen Körperverletzung, Freiheitsberaubung etc. Am 30. April 2020 forderte die Staatsanwaltschaft A.________ auf, mitzuteilen, ob er an der Einvernahme der Polizisten anwesend sein wolle oder nicht. Dieser warf der Staatsanwaltschaft in seiner Antwort vor, das Verfahren verschleppt zu haben. Es gebe im Thurgau keine Gerechtigkeit, weshalb das Verfahren im Kanton Bern unter Aufsicht der Bundesanwaltschaft geführt werden solle. Am 18. Juni 2020 eröffnete die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen die am Vorfall vom 25. Juli 2019 beteiligten Polizeibeamten. Mit Entscheid vom 3. September 2020 nahm das Obergericht des Kantons Thurgau die Eingabe von A.________ als Rechtsverzögerungsbeschwerde und als Ausstandsgesuch gegen die Staatsanwaltschaft entgegen und wies beide ab. Mit Eingabe vom 23. Oktober 2020 erhebt A.________ Beschwerde gegen diesen Entscheid des Obergerichts. Mit Eingabe vom 23. November 2020 ergänzt er seine Beschwerde. Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.