Citation: I 95/01 15.02.2002 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz hat in sorgfältiger Würdigung der umfangreichen medizinischen Unterlagen zu Recht auf das massgebende, in sich schlüssige MEDAS-Gutachten vom 13. Januar 1999 abgestellt und daraus zutreffend gefolgert, dass der Beschwerdeführer im bisherigen Tätigkeitsbereich als Beizer bzw. für schwere körperliche Arbeit arbeitsunfähig ist, dass ihm hingegen eine rückengerechte Hilfsarbeitertätigkeit, wo das Heben und Tragen von Lasten über 25 kg und langdauernde isometrische Arbeitshaltungen vermieden werden können sowie keine Expositionsgefahr für Isocyanate besteht, zu 50 % zumutbar ist. b) Die Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen nicht zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Soweit der Beschwerdeführer die Auffassung vertritt, IV-Stelle und Vorinstanz hätten lediglich die psychischen invalidisierenden Faktoren gewichtet, die somatischen aber völlig ausser Acht gelassen, kann ihm nicht gefolgt werden. Im MEDAS-Gutachten vom 13. Januar 1999 wird nachvollziehbar dargelegt, dass unter Berücksichtigung der verschiedenen Aspekte des somatischen und des psychischen Leidens und des In-Einander-Übergreifens von somatischen und psychischen Faktoren die Arbeitsfähigkeit gesamthaft beurteilt werden muss, die Arbeitsfähigkeit von 50 % sich also auf somatisch wie auf psychisch limitierende Faktoren bezieht. Von der MEDAS werden als die zumutbare Arbeitsfähigkeit einschränkende Hauptdiagnosen denn auch somatische (lumboradiculäres Syndrom L5) wie auch psychogene Befunde (psychogene Überlagerung) aufgeführt. Dass im übrigen das MEDAS-Gutachten vom 13. Januar 1999 datiert, vermag dessen Beweiskraft nicht in Frage zu stellen, nachdem bis zum hier massgebenden (BGE 121 V 366 Erw. 1b) Verfügungszeitpunkt (2. Dezember 1999) keine Hinweise für eine zwischenzeitlich eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustandes bestehen.