Citation: 9C_31/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Der Beschwerdeführer macht zum einen geltend, der psychiatrische Gutachter und in dessen Gefolge die Vorinstanz hätten zu Unrecht das Vorliegen einer die Arbeitsfähigkeit beeinflussenden Persönlichkeitsakzentuierung oder -störung mit dem Hinweis verneint, dass er über Jahre mit guter Leistung auch in leitender Stellung berufstätig gewesen sei. Dem ist beizupflichten. Wie der - auch im angefochtenen Urteil wiedergegebenen - Berufsbiographie des Versicherten entnommen werden kann, hatte er zwar im Zeitraum von 1997 bis 2012 verschiedene Anstellungen als Mitarbeiter in Tankstellen-Shops, ab 2004 durchgängig für die Valora AG und von August 2007 bis Juni 2012 in der Funktion als Geschäftsführer, jeweils in einem Vollzeitpensum, inne. Ab diesem Zeitpunkt war er nicht länger im freien Arbeitsmarkt beschäftigt, sondern absolvierte lediglich noch befristete, teilzeitliche Einsätze im Rahmen von durch die Sozialhilfebehörde vermittelten Integrationsprogrammen (vgl. dazu etwa ABI-Gutachten vom 4. Januar 2021, S. 23 unten Ziff. 3.2.5). Seit November 2016 geht er keiner beruflichen Tätigkeit mehr nach. Wenn das kantonale Gericht vor diesem Hintergrund ausführt, dass infolge der früheren Drogensucht zwar gewisse Anzeichen für eine belastende Jugend des Beschwerdeführers bestünden, vor allem mit Blick auf dessen jahrelange berufliche Leistungsfähigkeit jedoch nicht von tief verwurzelten, anhaltenden Verhaltensmustern gesprochen werden könne, die sich in starren Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen - als wesentliches Merkmal einer Persönlichkeitsstörung - zeigten, lässt sich diese Feststellung jedenfalls für den vorliegend massgeblichen, in den Verfügungserlass vom 20. Januar 2023 mündenden Beurteilungszeitraum nicht ohne Weiteres nachvollziehen.