Citation: 1C_697/2021 E. 5.4.4

5.4.4. Gestützt auf die verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz zu den lärmrechtlichen Abklärungen im Rahmen des hier fraglichen Bauprojekts ist keine Prüfung von Massnahmen dargetan, die den Anforderungen von Art. 31 Abs. 1 LSV genügt (vgl. dazu oben, E. 5.3). Bei dieser Ausgangslage sind die kantonalen Instanzen zutreffend davon ausgegangen, dass die Voraussetzungen für eine Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 31 Abs. 2 LSV (vgl. E. 5.3) nicht gegeben sind. Ob die Vorinstanz mit einzelnen Erwägungen "weit über die bisherige Rechtsprechung hinausgeht", wie die Beschwerdeführerin geltend macht, ist vor diesem Hintergrund nicht entscheiderheblich. An dieser Stelle ist aber immerhin darauf hinzuweisen, dass dem Lärmschutz auch nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung von Beginn weg, d.h. bereits bei der Definition der Rahmenbedingungen - etwa bei der Ausschreibung und Durchführung eines Projektwettbewerbs - eine hohe Bedeutung beizumessen ist (vgl. Urteil 1C_275/2020 vom 6. Dezember 2021 E. 2.4.3, in: URP 2022 S. 437 und ZBI 124/2023 S. 373 ff.). Dass das hier in rechtsgenüglicher Weise der Fall war, konnte die Beschwerdeführerin wie erwähnt nicht nachweisen.