Citation: 2C_436/2024 E. 1.1

1.1. Ab dem Jahr 2017 war A.________ zunächst im Kanton Aargau wohnhaft, wo sie ohne die nötige Bewilligung Tiere von Dritten aufnahm, um diese weiterzuvermitteln. Anschliessend zog sie in den Kanton St. Gallen und ersuchte um Erteilung einer Bewilligung für den Handel mit Hunden aus dem Ausland, wobei ihr Gesuch vom Kanton St. Gallen am 12. November 2018 abgelehnt wurde. In ihrer Wohnung im Kanton St. Gallen hielt sie unter tierschutzwidrigen Bedingungen eine Krähe. Danach zog A.________ in den Kanton Thurgau. Anlässlich einer Kontrolle des Veterinäramts des Kantons Thurgau (Veterinäramt) am 13. April 2022 wurde festgestellt. dass in ihrer 4 1/2-Zimmer-Wohnung 2 Hunde, 23 Kaninchen, 5 Meerschweinchen, 7 Hühner, 6 Wachteln und diverse Goldfische nicht tierschutzkonform gehalten wurden. Zudem wurde festgestellt, dass A.________ diverse Tierarten zwecks Weitervermittlung aufnahm, ohne über die dafür nötige Bewilligung zu verfügen. Mit Schreiben des Veterinäramts vom 26. April 2022 wurde A.________ aufgefordert, die Mängel in der Tierhaltung zu beheben, allerdings ohne Erfolg, wie die Nachkontrollen vom 15. Juni und 25. August 2022 ergaben. Ausserdem reichte sie entgegen der Aufforderung des Veterinäramts kein Bewilligungsgesuch für die Vermittlung von Tieren ein.