Citation: 9C_261/2023 E. B

Mit Veranlagungsverfügung 2016 vom 28. März 2019 (Versand am 15. April 2019) veranlagte die Kantone Steuerverwaltung bzw. die Kantonale Verwaltung für die direkte Bundessteuer des Kantons Schwyz die A.________ AG für die Kantons- und Gemeindesteuern und die direkte Bundessteuer mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 5'202'900.- und bei den Kantons- und Gemeindesteuern mit einem steuerbaren Eigenkapital von Fr. 271'000.-. Abweichend vom Reingewinn gemäss Deklaration (Fr. 47'233.-) wurden unter Code 252 "Korrektur Wertberichtigung von Beteiligungen" Fr. 4'937'999.- und unter Code 266 "Korrektur Wertberichtigung Darlehen" Fr. 217'700.- aufgerechnet. Unter Veranlagungsdetails 2016 wurden dazu folgende "Begründung/Hinweise" beigegeben: "Ziffer 252: Gemäss Mitteilung von J.________, Steuerverwaltung Obwalden, brachte D.________, U.________, seine hundertprozentige Beteiligung an der G.________ AG in seine hundertprozentig gehaltene A.________ AG für CHF 5'050'000 per 19.12.2013 ein. Die G.________ AG hatte per 31.12.2013 ein Eigenkapital von CHF 112'728 und eine sehr geringe Geschäftstätigkeit, weshalb der Einbringungspreis von CHF 5'050'000 massiv überhöht war. Die Steuerverwaltung Obwalden hat dieses Missverhältnis beanstandet und ahnden wollen (Dienstleistungsvertrag zwischen G.________ AG und C.________ AG datiert vom 9.12.2013; mit Vertrag vom 19.12.2013 wurde die G.________ AG von Aktionär D.________ in seine A.________ AG eingebracht; der Dienstleistungsvertrag vom 9.12.2013 wurde per 31.1.2014 wieder aufgehoben, also gar nie umgesetzt). Schliesslich wurde vereinbart, dass D.________ die Beteiligung im 2014 wieder zum selben Preis (CHF 5'050'000) zurückkauft, was dann aber nicht geschah. Wir rechnen die Wertberichtigung von CHF 4'937'000 (CHF 5'049'999 - CHF 112'000) als Gewinnvorwegnahme auf. Ziffer 266: Die I.________ Limited, Ghana, ist seit 2016 eine fünfzigprozentige Tochter der A.________ AG (nacherstellter Kaufvertrag datiert vom 9.10.2018, Verkäufer war E.________, Kaufpreis betrug CHF 1 für 800'000 Aktien). Insgesamt CHF 215'000 wurden im 2016 als Darlehen an die I.________ Limited ausbezahlt, wofür Darlehenszinsen von CHF 2'700 per Ende 2016 vereinnahmt wurden (thesauriert). Das ganze Guthaben ist bereits per 31.12.2016 wertberichtigt worden. Mangels eingereichter Bilanzen 2015 - 2017 der I.________ Limited und somit mangels Beurteilbarkeit der Bonität dieses Darlehens zum Auszahlungszeitpunkt rechnen wir CHF 217'700 auf." Mit E-Mail vom 15. April 2019 erhielt die Steuerverwaltung des Kantons Schwyz die Jahresrechnung 2017 (mit Vorjahr) der I.________ Limited zugestellt. Die A.________ AG erhob mit Eingabe vom 15. Mai 2019 Einsprache gegen die Veranlagungsverfügung 2016 und beantragte, die Aufrechnungen im Zusammenhang mit den Wertberichtigungen auf der Beteiligung an der G.________ AG von Fr. 4'937'999.- sowie auf dem Darlehen an die I.________ Limited von Fr. 217'700.- seien aufzuheben und der steuerbare Reingewinn sei mit Fr. 47'200.- zu veranlagen. Eventualiter sei der aus der Aufrechnung resultierende Steueraufwand von Fr. 644'000.- als Aufwand respektive beim Eigenkapital als Minusreserve zu berücksichtigen und der steuerbare Reingewinn auf Fr. 4'558'900.- sowie das steuerbare Eigenkapital auf Fr. 100'000.- festzusetzen. Nach nochmaliger Überprüfung der angefochtenen Verfügung durch die verfügende Abteilung inklusive weiteren Schriftenwechseln wurde auf Antrag der A.________ AG am 16. September 2019 eine mündliche Anhörung durchgeführt. Da keine Einigung erzielt werden konnte, wurde die Einsprache zur Behandlung an die Kantonale Steuerkommission / Verwaltung für die direkte Bundessteuer überwiesen. Diese hiess die Einsprache mit Einspracheentscheid vom 19. Juli 2022 im Sinne des Eventualantrags teilweise gut. Sie berücksichtigte den Steueraufwand, der aus der Aufrechnung resultierte, in der Veranlagungsverfügung als Aufwand respektive beim Eigenkapital als Minusreserve. Für das Jahr 2016 wurden der steuerbare Reingewinn neu auf Fr. 4'558'900.- (Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkte Bundessteuer) und das steuerbare Kapital auf Fr. 100'000.- festgesetzt. Eine Beschwerde hiergegen wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 14. März 2023 ab.