Citation: 8C_177/2020 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte fest, die Arbeitsfähigkeit sei in zeitlicher, nicht aber in qualitativer Hinsicht ("ohne Stressexposition") eingeschränkt. Die angestammte Tätigkeit sei in qualitativer Hinsicht aus medizinisch-theoretischer Sicht im Rahmen der zeitlichen Limitierung zumutbar. Zur Begründung führte es aus, im RAD-Bericht des Dr. med. B.________ vom 14. November 2016 sei in Bezug auf das Erfordernis "ohne Stressexposition" nicht ersichtlich, welche medizinischen Grundlagen zu dieser Einschränkung führten, zumal Dr. med. B.________ dem Belastungsprofil keine Begründung angefügt habe. So lasse sich der RAD-Einschätzung nicht entnehmen, gestützt auf welche Befunde und welche fachärztlich festgestellten Einschränkungen eine Stressexposition gemieden werden sollte. Inwiefern aus dem reduzierten Arbeitspensum von anfänglich 50 % und später 70 % in qualitativer Hinsicht eine Stressintoleranz resultieren sollte, sei weder von Dr. med. B.________ noch vom behandelnden Arzt, Prof. Dr. med. C.________, Facharzt für Hämatologie FMH am Onkologiezentrum D.________, dargelegt worden.