Citation: 4A_60/2023 E. 7.3.1

7.3.1. Die Beschwerdeführerin ist aber der Meinung, das Handelsgericht habe von ihr beantragte Beweise "über Art und Höhe der vereinbarten Vergütung" nicht abgenommen. Dies stelle eine Missachtung von "Art. 8 ZPO" (gemeint wohl: Art. 8 ZGB), von Art. 150 Abs. 1 und Art. 152 Abs. 1 ZPO sowie ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) dar. Konkret stört sie sich daran, dass die Vorinstanz ihren Verwaltungsratspräsidenten C.________ sowie zwei ihrer Arbeitnehmer - D.________ und E.________ - nicht im Rahmen einer Partei- respektive Zeugenbefragung einvernommen hat. Sie (die Beschwerdeführerin) habe diese Personen zum Beweis der Tatsache angerufen, dass einerseits ein "Fixhonorar" von Fr. 36'720.-- sowie WIR 10'800.-- und andererseits ein "variables Honorar" in Form des "Käserappens" vereinbart worden sei. Diese Personen seien an der Präsentation vom 30. März 2016 (Bewerbung für das Käse-Branding; siehe Sachverhalt Bst. A.b) anwesend gewesen und aus diesem Grund in der Lage, über diese Honorarbestandteile auszusagen. Deren Erklärungen seien für den Verfahrensausgang "entscheidend", was das Handelsgericht verkannt habe.