Citation: 8C_287/2007 27.03.2008 E. 5

Die Bestimmungen und Grundsätze für den Anspruch auf eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung, namentlich auch betreffend die erforderlichen kausalen Zusammenhänge, sind im angefochtenen Entscheid ebenfalls richtig dargelegt. 5.1 Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, die Gebrauchsfähigkeit der linken Hand sei unfallbedingt eingeschränkt. Die Hand könne aber für Tätigkeiten, die keine hohen Anforderungen an die Kraft und Motorik stellten, zumindest hilfsweise nebst der dominanten rechten Hand eingesetzt werden. Eine funktionelle Einarmigkeit liege entgegen der Auffassung des Versicherten nicht vor. Diese Beurteilung beruht auf einer sorgfältigen, rechtskonformen Würdigung der medizinischen Akten. Die Vorbringen in der Beschwerde, welche sich auch hier weitgehend auf eine Wiederholung der Argumente aus dem kantonalen Verfahren beschränken, vermögen keine Zweifel daran zu begründen. Namentlich geht der Vorwurf fehl, die Verweisungstätigkeiten seien zu wenig konkretisiert worden. In den medizinischen Akten, auf die sich die Vorinstanz stützt, sind die trotz unfallbedingter Gesundheitsschädigung noch zumutbaren Tätigkeitsbereiche hinreichend umschrieben, um als Grundlage für die Bestimmung des Erwerbsfähigkeitsgrades zu dienen. Es kann auf die vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden. Sollte sich aufgrund von nach dem Einspracheentscheid vom 20. Oktober 2005 vorgenommenen weiteren operativen Eingriffen eine erwerblich relevante Erhöhung der unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit ergeben, wäre auch dies gegebenenfalls unter dem Gesichtspunkt eines Rückfalls oder einer Spätfolge zu berücksichtigen. 5.2 Die Resterwerbsfähigkeit ist unstreitig mittels Einkommensvergleich zu bestimmen. 5.2.1 Das im Jahr 2004 ohne unfallbedingte Gesundheitsschädigung mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) setzte die SUVA auf Fr. 57'200.- fest. Sie stützte sich dabei auf die Angaben der Firma Y.________, zum Lohn, den der Versicherte im Jahr 2004 ohne unfallbedingte Einschränkung erzielt hätte. Bei diesem Arbeitgeber war der Versicherte vom Juni 2000 bis Januar 2004 tätig. Die Vorinstanz hat dieses Valideneinkommen zu Recht bestätigt. Die Begründung, mit welcher der Beschwerdeführer ein höheres Valideneinkommen geltend machen lässt, wurde im kantonalen Entscheid mit zutreffender Begründung verworfen. 5.2.2 Das im Jahr 2004 trotz unfallbedingter Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) bemass die SUVA anhand von Lohnangaben aus ihrer Dokumentation von Arbeitsplätzen (DAP) auf Fr. 49'400.-. Sie ist dabei nach den von der Rechtsprechung erarbeiteten Grundsätzen (BGE 129 V 472) vorgegangen. Das kantonale Gericht hat dies zutreffend erkannt. Es hat sich dabei auch eingehend mit den Einwänden des Versicherten auseinandergesetzt und diese für unbegründet erachtet. Die entsprechenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid überzeugen vollumfänglich. Sie werden durch die erneuerten Einwände des Beschwerdeführers nicht in Frage gestellt. Dies betrifft namentlich das hauptsächliche Vorbringen, dass die zum Vergleich herangezogenen Tätigkeiten von einem funktionell Einarmigen nicht ausgeführt werden könnten. Als solcher ist der Versicherte nach dem zuvor Gesagten nicht zu betrachten. Auch ist davon auszugehen, dass der massgebliche ausgeglichene Arbeitsmarkt hinreichend Stellen anbietet, welche dem gegebenen Zumutbarkeitsprofil entsprechen. 5.2.3 Der Vergleich von Validen- und Invalideneinkommen ergibt einen unfallbedingten Minderverdienst von Fr. 7800.-, was einem Prozentsatz von 13.63 % und gerundet (BGE 130 V 121) dem von der SUVA ermittelten und vom kantonalen Gericht bestätigten Invaliditätsgrad von 14 % entspricht. Der angefochtene Entscheid ist mithin auch im Rentenpunkt rechtens.