Citation: 1A.44/2007 07.06.2007 E. 7

Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Grundsatzes der Verhältnismässigkeit. Die schweizerischen Behörden sind verpflichtet, den ausländischen Behörden alle Aktenstücke zu übermitteln, die sich auf den im Ersuchen enthaltenen Verdacht beziehen können (sog. potentielle Erheblichkeit). Nicht zu übermitteln sind nur diejenigen Akten, die für ausländische Strafverfahren mit Sicherheit nicht erheblich sind (BGE 122 II 367 E. 2c S. 371). Im vorliegenden Fall reicht es für die potentielle Erheblichkeit im Sinne der zitierten Rechtsprechung aus, dass sich die übermittelten Dokumente auf ein verdächtiges Bankkonto beziehen. Im Übrigen wird in der Schlussverfügung (S. 4 f. Ziff. V.3) mit Bezugnahme auf die erhobenen Unterlagen dargelegt, weshalb diese für das österreichische Strafverfahren potentiell erheblich sind. Staatsanwaltschaft und Obergericht haben in den erhobenen Unterlagen einen Beleg gefunden, dass A.________ nicht nur an der Firma D.________, sondern auch am Konto der Beschwerdeführerin wirtschaftlich berechtigt ist. In zeitlicher Hinsicht hat das Obergericht die Rechtshilfe entsprechend dem Beschluss der Ratskammer vom 25. Januar 2007 eingeschränkt. Der angefochtene Beschluss des Obergerichts erweist sich damit als verhältnismässig, die Rüge ist unbegründet.