Citation: 9C_486/2019 E. 3.3

3.3. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen hat sich der massgebliche Sachverhalt ab 1. September 2018 verändert. Mit Blick auf die Lohnerhöhung, welche die Ehefrau nach Abschluss ihrer Ausbildung realisieren konnte, ist dies nicht zu beanstanden. Die Verwaltung hat daher die zuvor mit Verfügung vom 22. Dezember 2017 für den Zeitraum ab 1. Januar 2018 zugesprochene monatliche Ergänzungsleistung von Fr. 2'231.- (exkl. Prämienpauschale der Krankenversicherung) zu Recht in Revision gezogen (Art. 17 Abs. 2 ATSG). Damit dürfen die Berechnungsgrundlagen, wie bei der jährlichen Überprüfung der Ergänzungsleistung (Art. 3 Abs. 1 lit. a ELG; Urteil 9C_480/2018 vom 30. Januar 2019 E. 2.3), ohne Bindung an früher verwendete Faktoren neu festgelegt werden (Urteil 9C_321/2013 vom 19. September 2013 E. 2.1.2). Der Beschwerdeführer kann somit nichts zu seinen Gunsten ableiten, dass die Beschwerdegegnerin bisher als Berufsauslagen der Ehefrau die Kosten für ein GA angerechnet hat.