Citation: 1C_505/2020 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführenden machten vor Verwaltungsgericht geltend, gemäss den Verträgen vom 11. Dezember 1957 seien die Abtretungen für einen "Teilausbau der G.________strasse" erfolgt (Ziff. 1), wobei gemäss Ziff. 2 ein Ausbau bis auf 12 m vorgesehen gewesen sei (7 m Fahrbahn und 2 x 2.5 m Trottoir). Ziff. 4 bestimme, dass die Stadt die an den öffentlichen Grund fallende Abtretungsfläche zu Fahrbahn oder Trottoir ausbaue, wobei sie bezüglich des vorgesehenen und weiteren Ausbaus der G.________strasse an keinen Zeitpunkt gebunden sei. Die abgetretenen Flächen seien nie für die Fahrbahn oder ein Trottoir verwendet worden, und würden auch künftig nicht mehr für diesen Zweck benötigt. Dies stehe erst seit Erlass des Quartierplans fest, weshalb der Rückforderungsanspruch erst in diesem Zeitpunkt entstanden und somit noch nicht verjährt sei.