Citation: 9C_370/2021 E. A

Die 1986 geborene A.________ ist schweizerische Staatsangehörige und seit dem xx. xxx. 2009 bzw. xx. xxx. 2011 in Israel wohnhaft. Am 25. Oktober 2009 erklärte sie erstmals den Beitritt zur freiwilligen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV). Die Schweizerische Ausgleichskasse SAK bestätigte mit Schreiben vom 16. November 2009 die Aufnahme in die freiwillige Versicherung ab 1. Februar 2009. Im April 2010 meldete sich A.________ von der freiwilligen Versicherung ab, da sie wieder obligatorisch versichert sei. Mit Schreiben vom 9. Mai 2010 präzisierte sie, dass sie sich zu Studienzwecken im Ausland befinde. Ihre obligatorische Versicherungsdeckung belegte sie mit einer Bescheinigung der Ausgleichskasse des Kantons Zürich vom 30. März 2010 (Anschluss als Nichterwerbstätige seit Januar 2008). Bis 2018 bezahlte sie jeweils den Minimalbetrag für Nichterwerbstätige ein. Mit Schreiben vom 3. Juni 2019 teilte die Ausgleichskasse des Kantons Zürich mit, da A.________ ihren zivilrechtlichen Wohnsitz seit xx. xxx. 2011 in Israel habe, könne sie in der Schweiz keine AHV/IV-Beiträge mehr einbezahlen. Ihr Abrechnungskonto sei deshalb (rückwirkend) per 30. September 2011 aufgehoben worden. Mit elektronischem Kontaktformular gab A.________ am 27. Juni 2019 kund, sie sei schon länger bei der freiwilligen Versicherung angemeldet und habe ihre Beiträge immer fristgerecht bezahlt. Sie bitte deshalb darum, ihr Abrechnungskonto weiterhin bestehen zu lassen. Am 20. Mai 2020 liess A.________ verlauten, sie habe vor einigen Tagen eine Beitrittserklärung zur AHV/IV postalisch zugestellt; diese Erklärung reichte sie zudem mit E-Mail vom 22. Mai 2020 elektronisch ein. Im fraglichen Formular gab sie an, sie sei erwerbstätig (seit 1. Januar 2015), seit xx. xxx. 2011 in Israel wohnhaft und bis 3. Juni 2019 der AHV/IV angeschlossen gewesen. Die SAK wies das Beitrittsgesuch mit Verfügung vom 3. Juni 2020 ab, da der Beitritt zur freiwilligen Versicherung nicht innert Jahresfrist seit dem Wegfall der Voraussetzungen für die obligatorische Versicherung erklärt worden sei, was sie mit Einspracheentscheid vom 6. August 2020 bestätigte.