Citation: 6S.478/2005 31.01.2006 E. 2

Der Beschwerdeführer führt Nichtigkeitsbeschwerde. In seinem Rechtsbegehren rügt er jedoch nur willkürliche Beweiswürdigung, Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehörs, Verletzung der Unschuldsvermutung und Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes (Beschwerde S. 2 oben). Alle diese Vorbringen sind im Rahmen einer Nichtigkeitsbeschwerde unzulässig, da sie nicht das eidgenössische Recht im Sinne von Art. 269 Abs. 1 BStP betreffen, sondern die verfassungsmässigen Rechte der Bürger gemäss Art. 84 Abs. 1 lit. a OG, deren Verletzung nur mit staatsrechtlicher Beschwerde vorgebracht werden kann. Davon, dass eine mangelhafte Beweisführung als Verletzung von Bundesrecht gerügt werden müsste (Beschwerde S. 4 Ziff. III.1), kann nicht die Rede sein. Die Vorinstanz stützt sich auf das USG, wonach ausserhalb von Anlagen natürliche Wald-, Feld- und Gartenabfälle nur verbrannt werden dürfen, wenn dadurch keine übermässigen Immissionen entstehen (angefochtener Entscheid S. 4). Für den vorliegenden Fall hält sie fest, dass das Feuer anfänglich nur gemottet habe, dann aber durch den Beschwerdeführer durch das Auflegen von zusätzlichem Holz richtig angefacht worden sei, weil er den mottenden Haufen von rund einem Quadratmeter habe zum Verschwinden bringen wollen. Das Verbrennen von Kirschbaumholz zusammen mit dem Mottfeuer habe gemäss Aussagen des Polizeibeamten "nicht wenig" Rauch verursacht. Es sei hinlänglich bekannt, dass durch das Auflegen von Material auf einen mottenden Haufen noch mehr Rauch entstehe. Dem hätte nur dadurch begegnet werden können, dass die trockenen Kirschbaumäste unter die mottende Masse gelegt worden wären, so dass sich das Feuer richtig hätte entwickeln können. Demgegenüber habe das Feuer nicht durch die Auflage von Gartenabraum "beschleunigt" werden dürfen (angefochtener Entscheid S. 11; vgl. auch die Aussagen des Polizeibeamten auf S. 9, der unter anderem von einem "gewaltigen" Rauch spricht). Inwieweit unter diesen Umständen die Schlussfolgerung der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe sich der mindestens fahrlässigen Widerhandlung gegen das USG schuldig gemacht (angefochtener Entscheid S. 13/14), gegen das eidgenössische Recht im Sinne von Art. 269 Abs. 1 BStP verstossen könnte, ist nicht ersichtlich und ergibt sich insbesondere auch nicht aus der Beschwerde, die sich zur Hauptsache ohnehin in unzulässiger appellatorischer Kritik erschöpft. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Beschwerdeführer ist nicht geholfen, wenn seine Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde entgegengenommen wird, da sie den strengen Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht entspricht. Insbesondere ist nicht ersichtlich, inwieweit die tatsächliche Feststellung der Vorinstanz, es habe sich "nicht wenig" Rauch entwickelt, willkürlich sein könnte.