Citation: 6B_823/2024 E. 3.2.1

3.2.1. Es ist unbestritten, dass der 1997 geborene Beschwerdeführer eine Katalogtat nach Art. 66a StGB begangen hat, die grundsätzlich zur Landesverweisung führen muss, und dass er im vorliegenden Verfahren zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Der Beschwerdeführer bestreitet auch nicht, dass er bereits als Jugendlicher straffällig wurde und erheblich vorbestraft ist. So wurde er wegen Fälschung von Ausweisen, sexuellen Handlungen mit Kindern, Sachbeschädigung, mehrfacher Vergehen gegen das Waffengesetz, diversen Vermögens- und Betäubungsmitteldelikten, mehrfachen, teilweise versuchten Raubes und versuchten Hausfriedensbruchs, mehrfachen Diebstahls, und Angriffs schuldig gesprochen. Obwohl der Beschwerdeführer als dreijähriger in die Schweiz gelangte und hier aufwuchs, hat er bis heute keinen Berufsabschluss erworben. Hingegen spricht er schweizerdeutsch. In den Jahren 2016 bis 2019, 2021 und einem Grossteil des Jahres 2023 war er erwerbslos und lebte von Sozialhilfe.