Citation: 8C_106/2024 E. 3.2.3

3.2.3. Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Abklärungspflicht darin sieht, dass keine neuropsychologische Zusatzuntersuchung veranlasst wurde, dringt sie auch damit nicht durch. Die Gutachter hielten nach Kenntnisnahme des Berichts des Prof. Dr. med. D.________ ausdrücklich fest, aus interdisziplinärer Sicht bestehe kein weiterer Abklärungsbedarf. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die im Rahmen des asim-Gutachtens vom 14. April 2016 erfolgte neuropsychologische Untersuchung lediglich eine minimale bis leichte neuropsychologische Störung ergab. Der damalige Gutachter ging aus neuropsychologischer Sicht von einer uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin aus. Auch mit Blick darauf erscheint es nachvollziehbar, wenn die Gutachter keine weitere neuropsychologische Untersuchung empfahlen. Im Verzicht der Vorinstanz auf weitere Abklärungen ist weder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes noch eine willkürliche (antizipierte) Beweiswürdigung zu erblicken.