Citation: 8C_82/2018 E. 5

Die IV-Stelle holte nach der Neuanmeldung den Arztbericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. D.________ vom 25. November 2015 ein. Er diagnostizierte eine lang anhaltende Anpassungsstörung mit vorwiegender Beeinträchtigung anderer Gefühle (Sorgen, Schmerzen, depressive Anteile) sowie eine Schmerzverarbeitungsstörung. Als Befunde notierte er innere Unruhe sowie Ein- und Durchschlafstörungen. Er attestierte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit. Dass das kantonale Gericht allein angesichts der nunmehr durch den behandelnden Arzt attestierten vollen Arbeitsunfähigkeit, aber bei praktisch gleicher Diagnosestellung und unveränderter Befunderhebung wie durch die Gutachter bei der letzten Rentenablehnung eine rentenerhebliche Erwerbsunfähigkeit im Sinne von Art. 7 Abs. 2 ATSG als nicht erstellt erachtete, ist nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz durfte von einer revisionsrechtlich unbeachtlichen abweichenden Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes ausgehen (oben E. 3). Unter den gegebenen Umständen hat sie in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung bundesrechtskonform auf weitere Beweismassnahmen verzichtet (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; Urteil 8C_590/2015 E. 6, nicht publ. in: BGE 141 V 585, aber in: SVR 2016 IV Nr. 33 S. 102). Fehlte es an einer rentenerheblichen Veränderung insbesondere auch des psychischen Gesundheitszustandes und war daher weiterhin von psychiatrischen Befunden ohne massgebliche Auswirkung auf die Arbeitsunfähigkeit auszugehen, durfte das kantonale Gericht zudem von einem strukturierten Beweisverfahren absehen (BGE 143 V 409 E. 4.5.3 S. 417; 143 V 418 E. 7.1 S. 428 f.).