Citation: 1C_667/2023 E. 3.3

3.3. Das Verwaltungsgericht verneinte die Bewilligungsfähigkeit der streitigen Bauten. Diese seien aufgrund ihres Standorts ausserhalb der Bauzone, im kantonalen Naturschutzgebiet, im Wald, im Gewässerraum bzw. auf einer fremden Gewässerparzelle auf eine Ausnahmebewilligung angewiesen. Eine solche könne nicht erteilt werden, zum einen weil die Bauten und Anlagen nicht standortgebunden seien, zum anderen weil ihnen wichtige öffentliche Interessen entgegenstünden. Die Beschwerdeführer machen geltend, die Bauten östlich der Schlossmauer seien standortgebunden, weil das Schloss Thielle nicht unterkellert sei. Dies plausibilisiert jedoch in keiner Weise, weshalb sie für die Lagerung von Holz und Gerätschaften auf einen Standort ausserhalb der Bauzone und innerhalb eines Naturschutzgebiets angewiesen sind. Im Übrigen stünden überwiegende öffentliche Interessen einer solche Bewilligung entgegen.