Citation: I 676/03 13.02.2004 E. 3

3.1 Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Invalidenversicherung. 3.2 Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen zutreffend dargelegt, dass die Versicherte aus rheumatologischer Sicht in einer behinderungsangepassten, körperlich leichten wechselbelastenden Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig ist und aus psychiatrischer Sicht sowohl bei der bisherigen als auch bei einer leidensangepassten Arbeit eine 30%ige Arbeitsunfähigkeit besteht. Was mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, führt zu keinem anderen Ergebnis. Zunächst vermag die Versicherte aus der andauernden psychiatrischen Behandlung nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Soweit psychische Probleme bereits zum Zeitpunkt des Verfügungserlasses bestanden, wurden sie durch Dr. med. S.________, dessen Gutachten - gegen welches die Beschwerdeführerin zu Recht keine Einwände erhebt - für den psychiatrischen Aspekt den vollen Beweis zu erbringen vermag (BGE 125 V 352 Erw. 3a), abgeklärt und seine Ausführungen wurden von Vorinstanz und Verwaltung berücksichtigt. Das weitere Vorbringen, wonach mehrere Ärzte des Spitals Y.________ eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit aus rheumatologischer Sicht bestätigt hätten, trifft nicht zu. Aus dem Schreiben des Dr. med. P.________ vom 27. April 2001 geht lediglich hervor, dass bis zum Abschluss des ambulanten interdisziplinären Schmerzprogramms (AISP) am 20. Juli 2001 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit bestand; nach Beendigung des Programms hielt dieser am 24. Juli 2001 fest, bei der klinischen Untersuchung sei eine Ansatztendinose des Pes anserinus festgestellt worden; die Therapie habe keine wesentliche Verbesserung der Beschwerden bewirkt. Über eine allfällige weiterhin bestehende Arbeitsunfähigkeit äussert er sich nicht. Rheumatologe Dr. med. W.________ führte mit Bericht vom 23. November 2001 aus, interdisziplinär (rheumatologisch-psychiatrisch) bestehe eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit, wobei diese hauptsächlich durch die psychische Störung verursacht werde, während sich aus rein rheumatologischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit in einer körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit mit Wechselbelastungen kaum rechtfertigen lasse. Den übrigen sich bei den Akten befindlichen Arztberichten lässt sich - soweit sie überhaupt Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit enthalten - entnehmen, dass die Versicherte (zumindest) in einer angepassten Tätigkeit aus rheumatologischer Sicht vollständig arbeitsfähig ist. Es kann diesbezüglich auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Soweit in dem mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten Bericht der RehaClinic Z.________ vom 22. September 2003 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit aus rheumatologischer Sicht ab 15. September 2003 bescheinigt wird, vermag er die vorinstanzliche Betrachtungsweise nicht in Frage zu stellen, da darin mit Bezug auf den zu beurteilenden Zeitraum bis zum Erlass der Verfügung vom 21. Oktober 2002 keine neuen Erkenntnisse enthalten sind. Soweit sich der Gesundheitszustand der Versicherten nach Verfügungserlass verschlechtert haben sollte, ist dies allenfalls im Rahmen einer Neuanmeldung (Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV) zu berücksichtigen. Einzig ins Gewicht fällt somit die Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht, welche nach den überzeugenden und umfassenden Ausführungen des Dr. med. S.________, auf welche abzustellen ist - zumal sie näher am Verfügungszeitpunkt liegen und hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit präziser sind als die Einschätzungen des Dr. med. V.________ -, 30 % beträgt. Weitere Abklärungen, insbesondere die mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragte polydisziplinäre Begutachtung, sind nicht notwendig, da hievon keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d). Validen- und Invalideneinkommen gemäss kantonalem Entscheid sind ziffernmässig weder bestritten noch nach der Aktenlage zu beanstanden (BGE 110 V 53), sodass ein Invaliditätsgrad von wenigstens 40 % nicht ausgewiesen ist.