Citation: 7B_17/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Die Vorinstanz prüft unter besonderer Berücksichtigung von Art. 66a Abs. 2 Satz 2 StGB, ob ein schwerer persönlicher Härtefall vorliegt. Sie verneint dies unter Berücksichtigung von sämtlichen relevanten Umständen, ohne Bundes- oder Völkerrecht zu verletzen. Aufgrund der vorliegenden Lebensumstände sei grundsätzlich von einer Verwurzelung und einer vollständigen Integration des Beschwerdeführers in der Schweiz auszugehen. Wie die Vorinstanz jedoch zutreffend erkennt, wird der Beschwerdeführer sein hier geführtes Leben in Italien fortsetzen können, wobei die berufliche Wiedereingliederung ohne grössere Probleme möglich sein sollte. Dies wird vom Beschwerdeführer nicht bestritten. Ebenfalls könnten die sozialen Kontakte zur Schweiz, insbesondere zu seiner ehemaligen Pflegefamilie, weiterhin in anderer Form gepflegt werden, wie dies bereits während den Jahren 2010 bis 2014 erfolgt sei und der Beschwerdeführer für die Zeit nach seiner Pensionierung und Rückkehr nach Italien ohnehin beabsichtigt habe. Mit diesen Ausführungen der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander. Dessen Vorbringen erschöpfen sich im Wesentlichen in der Darlegung des eigenen Rechtsverständnis zum Schutzbereich von Art. 13 Abs. 1 BV und Art. 8 Ziff. 2 EMRK. Anders als noch vor der Vorinstanz macht der Beschwerdeführers im Übrigen auch nicht geltend, es bestehe eine besonders enge Bindung oder ein Abhängigkeitsverhältnis zu weiteren in der Schweiz lebenden Familienmitgliedern, namentlich zu seinem Bruder und dessen Familie (vgl. angefochtenes Urteil E. 5.3). Weder begründet der Beschwerdeführer damit rechtsgenüglich noch ist ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz die Kriterien zum Vorliegen eines schweren persönlichen Härtefalls mit Bezug auf seine private und familiäre Situation willkürlich gewertet haben soll.