Citation: 6B_436/2007 09.11.2007 E. A

X.________ durfte seit 1981 über den Weg auf dem Grundstück von A.________ vom gemeinsamen Garagenplatz zu seinem anliegenden Grundstück mit Einfamilienhaus gelangen. Eine Dienstbarkeit für die Benutzung des Weges bestand jedoch nicht. Im Jahre 2001 wollte A.________ das Grundstück seiner Tochter überschreiben, weshalb er die Benutzung des Weges mit X.________ regeln wollte. Dabei kam keine einvernehmliche Lösung zustande. Im Jahre 2003 kam X.________ der schriftlichen Aufforderung von A.________, einen neuen Zugangsweg auf dem eigenen Grundstück zu errichten und den bestehenden Weg zu entfernen, nicht nach. Der Gemeinderat von Kriens erteilte X.________ am 13. August 2003 die Baubewilligung für die Erstellung eines neuen Weges auf seinem Grundstück. In den Bedingungen wurde festgehalten, dass A.________ seine Zustimmung für den Abbruch des Weges auf seinem Grundstück nicht gegeben hat. Als X.________ am 6. Dezember 2004 durch Arbeiter einen neuen Weg erstellen liess, wurde der alte Weg auf dem Grundstück von A.________ demoliert und darauf gelegene Natursteine entfernt. A.________ forderte die Arbeiter auf, die Arbeit einzustellen. Auf gegenteilige Anweisungen von X.________ wurde die Arbeit jedoch fortgesetzt.