Citation: 5A_26/2009 E. 6.1

6.1. Diesbezüglich machte die Beschwerdegegnerin vor Kantonsgericht geltend, dass der Beschwerdeführer und sie sich im Rahmen des Berufungsverfahrens betreffend Festlegung des Mündigenunterhalts darauf geeinigt hätten, dass Ersterer 70% und sie 30% des Unterhalts der beiden Söhne zu tragen hätten. Daraus ergebe sich der von ihr zu tragende Anteil am Kinderunterhalt von je Fr. 857.--. Ausserdem bezahle sie die Krankenkassenprämien für die drei Söhne von je Fr. 266.10; entsprechend seien die von ihr aufzubringenden Fr. 857.-- zu reduzieren. Insgesamt ergebe sich ein Betrag von Fr. 1'838.30, welcher in ihre Bedarfsberechnung einzubeziehen sei. Dem hielt das Kantonsgericht entgegen, dass der jüngste Sohn T.________ seit dem 25. August 2008 beim Beschwerdeführer lebe, welcher auch für die Krankenkassenprämien aufkomme. Die älteren Söhne hielten sich während der Semesterferien im Hause der Beschwerdegegnerin auf, was mit Kosten für Letztere verbunden sei. Diese seien auf je Fr. 300.-- zu beziffern, zumal etwa die Übernachtung der Söhne im Haus der Beschwerdegegnerin keine zusätzlichen Kosten verursache. Zusammen mit den Krankenkassenprämien von je Fr. 266.--, für welche die Beschwerdegegnerin aufkomme, ergebe dies einen Betrag von Fr. 1'132.--.