Citation: I 465/06 27.04.2007 E. 3

Das kantonale Gericht hat zu den streitigen Leistungsansprüchen erwogen, aufgrund der Ergebnisse der polydisziplinären Abklärung durch die MEDAS sei das Schmerzsyndrom ohne adäquates somatisches Korrelat. Auch aus psychiatrischer Sicht bestünden keine Anhaltspunkte für eine psychische Störung über das Krankheitsbild hinaus. Insbesondere sei keine anhaltende somatoforme Schmerzstörung im Sinne eines wissenschaftlich anerkannten Klassifikationssystems diagnostiziert worden. Es sei somit kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden gegeben. Daran ändere nichts, dass wegen der chronischen Schmerzkrankheit für eine körperlich leichte bis mittelschwere Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 60 % attestiert werde. Eine chronische Schmerzkrankheit allein ohne adäquate somatische oder psychische Grundlage begründe nach der Rechtsprechung noch keinen Anspruch auf Leistungen der Invalidenversicherung. Der in diesem Sinne lautende Einspracheentscheid vom 31. Mai 2005 sei daher rechtens. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird unter anderem geltend gemacht, dass der psychiatrische Gutachter der MEDAS keine ICD- Diagnose gestellt habe, sei nicht von Bedeutung. Massgebend sei, dass in der Gutachterkonferenz mit dem rheumatologischen Konsiliararzt der Abklärungsstelle eine 40%-ige Arbeitsunfähigkeit festgelegt worden sei. Die gegenteilige Auffassung bedeute, die vorliegende Schmerzerkrankung strenger zu beurteilen als eine rein psychogene somatoforme Schmerzstörung.