Citation: 8C_1002/2010 26.01.2011 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat die aktenkundigen medizinischen Unterlagen detailliert dargestellt, sich eingehend mit den darin enthaltenen Ausführungen auseinandergesetzt und sie rechtsprechungskonform gewürdigt. Es ist dabei, insbesondere gestützt auf die gutachtlichen Erläuterungen der MEDAS vom 17. November 2008 (samt ergänzender Stellungnahme vom 19. Februar 2009), zum Ergebnis gelangt, dass der Beschwerdeführerin aus somatischer wie psychischer Sicht körperlich leichte Verrichtungen an nicht exponierten Arbeitsstellen - und damit auch ihre angestammte Beschäftigung als Produktionsmitarbeiterin Fastfood oder vergleichbare Tätigkeitsfelder - vollumfänglich zumutbar seien, woraus keine rentenbegründende Einbusse der Erwerbsfähigkeit resultiere. Der MEDAS-Expertise komme voller Beweiswert zu, da sie alle rechtsprechungsgemässen (BGE 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.) Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfülle. Namentlich basiere sie auf umfassenden psychiatrischen, neurologischen sowie neuropsychologischen Untersuchungen und sei in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) ergangen; sie leuchte in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge ein und die Schlussfolgerungen seien nachvollziehbar und überzeugend begründet.