Citation: 7B_291/2022 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin hält im Wesentlichen dagegen, es sei willkürlich, dass die Vorinstanz ihrer nachvollziehbaren Aussage nicht folge, wonach beim Kauf des Pizzaofens und des "Heisse-Steine-Sets" nicht nur vereinbart worden sei, dass sie und C.________ die genannten Gegenstände zurückkaufen würden, wenn sich das Geschäft damit als unrentabel erweise, sondern allgemein auch dann, wenn sie den Betrieb verlassen würden. Desgleichen gelte auch für die vorinstanzliche Feststellung, die Investition in den Pizzaofen und das "Heisse-Steine-Set" hätten sich gelohnt. Vorliegend sei unter den Parteien unbestritten, dass das Geschäft mit dem Pizzaofen und den heissen Steinen im Winter gut, in den Sommermonaten jedoch schlecht gelaufen sei. Insofern müsse in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" zu ihren Gunsten davon ausgegangen werden, dass sich die Investition insgesamt nicht ausbezahlt habe. Überdies sei ihr Arbeitsverhältnis im Sommer und damit zu einem Zeitpunkt beendet worden, zu welchem das Geschäft auf jeden Fall schlecht gelaufen sei. So gesehen habe sie sich an die vor dem Kauf der genannten Gegenstände getroffene Abmachung gehalten, als sie die Gegenstände behändigt habe.