Citation: 8C_501/2021 E. 5.2

5.2. Ebenso wenig helfen - soweit nach dem Gesagten überhaupt noch von entscheidender Bedeutung (vgl. Urteil 8C_54/2020 vom 26. Mai 2020 E. 8.1 mit Hinweisen) - die Vorbringen zum Anfangsverdacht weiter. Das kantonale Gericht hat in diesem Kontext verbindlich (vgl. E. 1 hievor) festgestellt, der Beschwerdeführer habe seine behandelnden Ärzte seit dem Jahr 2014 bzw. 2015 nicht mehr konsultiert. Auch sei er oftmals weder schriftlich noch telefonisch erreichbar gewesen. Sodann habe er nach Angaben seiner Krankenkasse die verschriebenen Medikamente nicht regelmässig bezogen, was die bei der Exploration durch den RAD durchgeführte Laboruntersuchung bestätigt habe. Die RAD-Orthopädin Dr. med. B.________ habe bei ihrer Untersuchung vom 4. Juli 2017 Unterschiede zwischen der aktiven und passiven Beweglichkeit erhoben. Mithin sei der RAD-Psychiater Dr. med. C.________ aufgrund des theatralischen Verhaltens, der vagen Angaben und der ausgeprägten subjektiven Beschwerden des Beschwerdeführers zum Schluss gelangt, dass Hinweise auf eine bewusstseinsnahe Aggravation bestünden, welche aber allein aufgrund der Untersuchung nicht nachgewiesen werden könnten (Untersuchungsbericht vom 27. Juli 2017). Mit anderen Worten waren entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers abgesehen vom anonymen telefonischen Hinweis durchaus stichhaltige und konkrete Anhaltspunkte zu ersehen, welche zumindest den Verdacht auf den unrechtmässigen Bezug der Invalidenrente begründeten. Demzufolge erscheint die durchgeführte Observation ohne Weiteres geboten (dazu statt vieler: BGE 143 I 377 E. 5.1.2; 137 I 327 E. 5.4.2.1; SVR 2017 IV Nr. 89 S. 277, 8C_69/2017 E. 5.1; Urteil 9C_294/2018 vom 28. November 2018 E. 3.3).