Citation: 8C_842/2019 E. A

A.________, geboren 1967, bezog am 1. Juli 2007 zusammen mit B.________, geboren 1971, eine Viereinhalbzimmerwohnung an der Strasse X.________ in Herrliberg. Dort ist auch die Firma C.________ GmbH domiziliert, bei welcher A.________ als einzelzeichnungsberechtigter Gesellschafter und Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen ist. B.________ ist zu 80 % erwerbstätig und bietet in der gemeinsamen Wohnung craniosacral-therapeutische Behandlungen an. Seit 2010 bezieht A.________ von der Gemeinde Herrliberg wirtschaftliche Hilfe. Die Sozialkommission der Gemeinde Herrliberg (nachfolgend: Beschwerdegegnerin) beschloss am 31. August 2016, A.________ ab 1. Oktober 2016 mit wirtschaftlicher Hilfe von monatlich Fr. 1613.05 (inklusive KVG-Prämie) zu unterstützen. Zudem wies sie ihn an, sich spätestens ab 31. März 2017 eine Wohnung zu einem maximalen Monatsmietzins von Fr. 1700.- (bei einem Zweipersonenhaushalt) zu suchen und monatlich mindestens acht Suchbemühungen schriftlich zu dokumentieren, ansonsten der anrechenbare Mietzins per 31. März 2017 auf monatlich Fr. 850.- gekürzt werde. Den hiegegen gerichteten Rekurs hiess der Bezirksrat Meilen am 17. Mai 2018 teilweise gut. Er erhöhte die monatliche wirtschaftliche Hilfe ab 1. Oktober 2016 auf Fr. 1424.10 zuzüglich KVG-Prämie und verlangte, dass sich A.________ per 31. Oktober 2018 eine Wohnung mit einem Monatszins von maximal Fr. 1700.- exklusive Nebenkosten (bei einem Zweipersonenhaushalt) suche und monatlich mindestens fünf Suchbemühungen schriftlich dokumentiere, ansonsten der anrechenbare Mietzins per 31. März 2019 auf monatlich Fr. 850.- gekürzt werde. Im Übrigen wies der Bezirksrat den Rekus ab, soweit er darauf eintrat.