Citation: 8C_188/2024 E. 5.3.3

5.3.3. Die weiteren inhaltlichen Einwände gegen die Beweiskraft des neuropsychologischen Teilgutachtens der D.________ GmbH erschöpfen sich in einer Wiederholung der schon im kantonalen Beschwerdeverfahren erhobenen Rügen. Soweit die Beschwerdeführerin der Administrativexpertise des Dr. phil. E.________ entgegenhält, dieser habe die Verbesserung im kognitiven Bereich nicht plausibel begründet, sondern lediglich versucht, sich mit seiner Beurteilung "der Versicherung anzudienen", beschränkt sie sich darauf, den überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz in appellatorischer Weise die eigene Sicht gegenüberzustellen, was nicht genügt. Dass massgebliche Aspekte oder Widersprüche in der Begutachtung des Dr. phil. E.________ unberücksichtigt geblieben sein sollen, ist weder erkennbar noch in der Beschwerde (substanziiert) dargelegt. Insbesondere hat das kantonale Gericht sich gerade nicht nur auf die unveränderten subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin abgestützt, sondern zutreffend erkannt, der unauffällige klinische Befund werde neu durch normal ausfallende neuropsychologische Testergebnisse komplettiert. Ein solches Fehlen einer neuropsychologischen Leistungseinschränkung konnte durch die Klinik B.________ im Jahr 2006 - wie erwähnt - noch nicht festgestellt werden. Eine bloss andere Beurteilung desselben Sachverhalts scheidet demzufolge aus. Insgesamt ist ein Revisionsgrund gemäss Art. 17 Abs. 1 ATSG mit der Vorinstanz zu bejahen.