Citation: 6P.153/2001 27.12.2001 E. 3

3.- a) Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung. Er macht geltend, das Obergericht hätte erkennen müssen, dass er wegen einer schweren Störung des Bewusstseins nicht fähig gewesen sei, das Unrecht seiner Tat einzusehen oder gemäss seiner Einsicht in das Unrecht der Tat zu handeln. Sein Zustand im Zeitpunkt der Tat liesse auf eine schwere Alkoholvergiftung schliessen. So habe C.________ ausgesagt, er (der Beschwerdeführer) habe, als er ihn in seinem Auto angesprochen habe, lallend gesprochen und sei zudem nachher in den Socken auf der Strasse herumgegangen. Er habe offensichtlich nicht mehr gewusst, was er tat. Im Weiteren habe seine Bekannte A.________ sinngemäss erklärt, sie habe mit ihm vor der Fahrt telefoniert, es sei aber kein vernünftiges Gespräch mehr möglich gewesen. Aus diesen Gründen müsse geschlossen werden, dass er nicht mehr zurechnungsfähig gewesen sei. Im Weiteren beanstandet der Beschwerdeführer, er habe sich in der vorinstanzlichen Verhandlung nicht äussern können, was einer Verweigerung des rechtlichen Gehörs gleichkomme. Zuletzt rügt er, dass das Obergericht bei der Festsetzung der Bussenhöhe seine finanzielle Lage nicht berücksichtigt habe. Er habe bereits bei der erstinstanzlichen Verhandlung angegeben, dass er über kein Einkommen verfüge. b) Das Obergericht stellt fest, die Rückrechnung der Blutalkoholkonzentration des Beschwerdeführers auf den Zeitpunkt der Fahrt habe einen Wert von mindestens 2,46 und höchstens 2,61 Promille ergeben. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Beschwerdeführer nach der Fahrt gemäss seinen Angaben noch einen halben Liter Bier konsumiert habe, sei davon auszugehen, dass der Blutalkoholgehalt zur Fahrzeit eher etwas unter diesem rückgerechneten Wert gelegen habe. Das Obergericht nimmt weiter an, bei den geltend gemachten Erinnerungslücken handle es sich um offensichtliche Schutzbehauptungen, zumal sich der Beschwerdeführer an sämtliche Vorgänge vor und nach der Fahrt präzis zu erinnern vermocht habe. Es bestünden zudem keinerlei Hinweise auf vegetative Symptome, wie etwa Erbrechen.