Citation: 8C_6/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat nach umfassender Darstellung der medizinischen Akten erkannt, dass zur Beurteilung des Streitgegenstandes von dem in allen Teilen beweiskräftigen Gutachten der SMAB AG vom 14. März 2014 auszugehen sei. Der Auffassung der IV-Stelle, entgegen den Schlussfolgerungen im Gutachten der SMAB AG könne nicht von einem lange andauernden psychischen Gesundheitsschaden ausgegangen werden, sei nicht beizupflichten. Den psychiatrischen Befunden lägen nicht allein psychosoziale Faktoren zugrunde, sondern eine davon verselbständigte psychische Störung, welche die Arbeitsfähigkeit wesentlich einschränke. Zwar seien nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts leicht- bis mittelgradige depressive Störungen nur dann invalidisierend, wenn sie therapieresistent seien. Aufgrund der medizinischen Akten sei jedoch ausgewiesen, dass die Versicherte mit grossem Engagement ambulant und stationär durchgeführte psychotherapeutische Behandlungen in Anspruch genommen habe. Mit der diagnostizierten depressiven Erkrankung sei entgegen der Ansicht der IV-Stelle eine iv-rechtlich relevante gesundheitliche Störung ausgewiesen.