Citation: 6B_184/2015 E. 1

Das Untersuchungsamt Uznach verurteilte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 3. April 2014 wegen mehrfacher grober und einfacher Verletzung der Verkehrsregeln zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu Fr. 100.-- und einer Busse von Fr. 900.--. Nachdem der Strafbefehl mit eingeschriebener Post nicht zugestellt werden konnte und aufgrund eines Rückbehalteauftrags dem Untersuchungsamt erst am 23. April 2014 retourniert wurde, erfolgte am 6. Mai 2014 ein Versand mit A-Post. Der Beschwerdeführer teilte dem Untersuchungsamt mit Schreiben vom 11. Juli 2014 mit, er habe vom Strafbefehl erst am 30. Juni 2014 Kenntnis erhalten, weil er sich bis dahin im Ausland aufgehalten habe bzw. unfallbedingt seine Post in der Schweiz nicht habe entgegennehmen können. Er beanstandete, die Zustellung des Strafbefehls sei nicht korrekt vorgenommen worden, und stellte ein Gesuch um Wiederherstellung der Einsprachefrist. Gleichzeitig erhob er Einsprache. Am 14. Oktober 2014 wies das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland das Wiederherstellungsgesuch ab. Auf die Einsprache trat es nicht ein. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies die Anklagekammer des Kantons St. Gallen am 26. November 2014 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, der ablehnende Entscheid der Anklagekammer sei aufzuheben. Die Einsprachefrist gegen den Strafbefehl vom 3. April 2014 sei wiederherzustellen.