Citation: 2C_10/2023 E. 3.3.3

3.3.3. Gestützt auf die diesbezüglich unbestrittenen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz besteht die Beziehung des Beschwerdeführers zu seiner jetzigen Partnerin seit dem 1. Mai 2020, und wohnen die beiden seit demselben Monat im gleichen Haushalt (vgl. vorne E. 2.3.3). Das Konkubinat des Beschwerdeführers dauerte zum massgeblichen Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils rund zweieinhalb Jahre. Das Paar schloss zwar am 21. April 2021 einen Konkubinatsvertrag, aus dem eine klare Aufteilung (Mietkosten, keine alternierende Vermögensbildung), jedoch keine besonders vertiefte Übernahme gegenseitiger Verantwortung hervorgeht. Insofern vermag der Beschwerdeführer angesichts der eher kurzen Dauer der Beziehung allein gestützt auf den unterzeichneten Vertrag die von der Rechtsprechung verlangte Tiefe der Konkubinatsbeziehung (noch) nicht aufzuzeigen. Entgegen der Vorbringen in der Beschwerde hat die Vorinstanz aus dem Umstand, dass der Beschwerdeführer und seine neue Partnerin keine gemeinsamen Kinder haben, auch nicht geschlossen, dass das Konkubinat nicht eheähnlich gelebt worden sei. Zum massgeblichen Zeitpunkt vermag die von der Vorinstanz festgestellte Konkubinatsbeziehung (noch) keine Verletzung von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV nahezulegen.