Citation: 1C_138/2007 17.07.2007 E. D

Mit Entscheid vom 16. Mai 2007 wies das Bundesstrafgericht (II. Beschwerdekammer) die von X.________ gegen die Schlussverfügung erhobene Beschwerde ab. Es erwog, das X.________ vorgeworfene Verhalten falle unter den Tatbestand des Betruges gemäss Art. 146 StGB. Die beidseitige Strafbarkeit im Verfahren gegen X.________ sei daher gegeben (E. 5.3). Ob auch die Strafbestimmungen des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb vom 19. Dezember 1986 (UWG; SR 241) anwendbar seien, könne offen bleiben (E. 6). Das Bundesstrafgericht führt sodann (E. 7) aus, im Rechtshilfeersuchen werde bezüglich Y.________ nebst der Teilnahme am Betrug ein Verstoss gegen das deutsche Arzneimittelgesetz umschrieben. Dieses Verhalten falle in der Schweiz offensichtlich unter den Tatbestand von Art. 11f des Bundesgesetzes vom 17. März 1972 über die Förderung von Turnen und Sport (SR 415.0). Die Voraussetzung der doppelten Strafbarkeit sei demnach auch im Strafverfahren gegen Y.________ erfüllt.