Citation: 6B_917/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz setzt sich in ihren rechtlichen Erwägungen ausführlich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zur Abgrenzung zwischen Art. 116 Abs. 1 lit. b und Art. 117 Abs. 1 AuG auseinander (vgl. BGE 137 IV 159 E. 1.5, 153 E. 1; 128 IV 170 E. 4). Sie erwägt, dass die Beschwerdeführerin den Frauen gegen Bezahlung die Infrastruktur zur Ausübung der Prostitution zur Verfügung stellte, womit diese sich in die organisatorische und wirtschaftliche Abhängigkeit der Beschwerdeführerin begeben haben. Dieser Einfluss auf die selbstständige Erwerbstätigkeit von Prostituierten genüge zur Bejahung des weiten, faktischen Arbeitgeberbegriffs des AuG. Die Beschwerdeführerin geht auf die rechtlichen Erwägungen nicht ein und zeigt nicht auf, inwieweit die Vorinstanz gestützt auf die willkürfreien Sachverhaltsfeststellungen eine vorsätzliche Beschäftigung von ausländischen Personen ohne Bewilligung zu Unrecht bejaht. Sie legt ihren allgemein gehaltenen Rechtsausführungen weitgehend Tatsachenbehauptungen zugrunde, welche von den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen abweichen.