Citation: 9C_97/2025 E. 1.1

1.1. Mit Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2024 trat die Steuerverwaltung des Kantons Zug auf die Einsprache der A.________ AG gegen die Ermessensveranlagung betreffend das Steuerjahr 2022 nicht ein und wies die Einsprache hinsichtlich der Steuerrechnungen 2022 ab. Auf die dagegen durch die A.________ AG erhobenen Rechtsmittel trat das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil vom 13. Januar 2025 wegen Verspätung nicht ein. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zug stellte fest, der angefochtene Einspracheentscheid vom 5. Dezember 2024 sei der A.________ AG am 7. Dezember 2024 per A-Post-Plus (Sendungsverfolgungsnummer: 98.01.040671.10159419) via Postfach zugestellt worden. Es erwog sodann, dass die 30-tägige Rechtsmittelfrist am 8. Dezember 2024 zu laufen begonnen habe und am Montag, 6. Januar 2025 verstrichen sei. Die Postaufgabe des Rekurses sei per Einschreiben (Sendungsverfolgungsnummer: 98.00.992403.00150948) am 8. Januar 2025 und damit zu spät erfolgt.