Citation: C 36/06 16.04.2007 E. A

Der 1962 geborene M.________ war seit 1. Februar 1996 als Leiter Administration für die Genossenschaft Gärtnerei X.________ (nachfolgend: Gärtnerei) tätig. Dieses Arbeitsverhältnis wurde infolge des gegen die Gärtnerei ausgesprochenen behördlichen Verbots, die bisherige Geschäftstätigkeit fortzuführen, durch Kündigung der Arbeitgeberin auf den 30. November 2000 aufgelöst. Die Arbeitslosenkasse GBI (ab 1. Januar 2005: Unia Arbeitslosenkasse) richtete seit 1. Dezember 2000 Arbeitslosentaggelder aus. M.________ wurde von der Gärtnerei in der Folge auf Abruf beschäftigt. Das dabei erzielte Einkommen berücksichtigte die Kasse als Zwischenverdienst. Ab 1. Dezember 2002 wurde eine zweite Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnet. Die Zwischenverdiensttätigkeit führte er bis März 2003 fort. Ab 12. April 2003 attestierte Dr. med. B.________, Allgemeine Medizin FMH, eine vollständige Arbeitsunfähigkeit (Arztzeugnis vom 10. Juni 2003). Mit Verfügung vom 20. Januar 2004 verneinte das Amt für Wirtschaft und Arbeit Zürich (AWA) die Vermittlungsfähigkeit und damit auch den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung rückwirkend ab 1. Dezember 2000. Zur Begründung wurde angegeben, M.________ sei seit 2. Juni 2000 zunächst als Präsident und später als Verwaltungsratsmitglied der Firma G.________ AG, seit 16. November 2001 als Geschäftsführer der H.________ GmbH und seit 26. November 2001 als Revisionsstelle der Firma S.________ AG, im Handelsregister eingetragen gewesen. Es sei daher davon auszugehen, dass er der Arbeitsvermittlung infolge Aufbaus einer selbstständigen Erwerbstätigkeit nur noch sehr bedingt zur Verfügung gestanden sei. Auf Einsprache hin hielt das AWA an der Ablehnung der Anspruchsberechtigung fest, gab nunmehr aber als Begründung an, M.________ habe bei der Firma R.________ AG und bei der Firma G.________ AG eine arbeitgeberähnliche Stellung bekleidet (Einspracheentscheid vom 21. März 2005).