Citation: 1C_215/2022 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin zeigt sodann nicht auf, inwiefern die Anordnung zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands weder geeignet noch erforderlich ist, um den rechtmässigen Zustand wiederherzustellen. Die Behauptung, es handle sich beim Materialdepot nur um eine minimale Abweichung von der zulässigen Bauweise, ist unbehelflich. Dies zum einen, weil auf der bewaldeten Parzelle Nr. 2261 ausserhalb der Bauzone grundsätzlich ein Bauverbot gilt. Zum anderen ist das streitige Depot mit einem Volumen von 550 m3 nicht mehr als geringfügig zu bezeichnen. Auch die Behauptung, es sei erstellt, dass der ursprüngliche Zustand zur Vermeidung weiterer Schäden und aufgrund einer bestehenden Gefahr für Leib und Leben nur teilweise wiederhergestellt werden sollte, entbehrt einer Grundlage. Nach der Darstellung des Kantonsgerichts wurden weder im Baugesuch vom 12. Oktober 2017 noch anlässlich der Ortsschau vom 28. September 2018 Sicherheitsbedenken geäussert. Worin die konkrete Gefahr der Entfernung des Aushubmaterials bestehen soll, ist nicht ersichtlich.