Citation: 7B_231/2022 E. 2.3

2.3. Die Beschwerde genügt über weite Strecken den Begründungsanforderungen nicht. Der Beschwerdeführer schildert in seinen Ausführungen frei seine eigene Sicht der Dinge und ergänzt damit den durch die Vorinstanz festgestellten Sachverhalt nach Belieben. Dabei macht er wiederholt geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt "unzutreffend", "offensichtlich unrichtig", "tatsachenwidrig" oder "willkürlich" festgestellt. Inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen indes tatsächlich offensichtlich unrichtig und damit willkürlich sein sollen, zeigt der Beschwerdeführer nicht nachvollziehbar und substanziiert auf. In seinen Rügen beschränkt er sich im Wesentlichen darauf, zu betonen, dass seine Identifizierung an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung und nur mit Hilfe von Fotos "stpo-widrig", sehr zweifelhaft und alles andere als überzeugend sei. Seine Erklärungen, wie seine DNA auf die Messer und auf die Kleidungsstücke des Opfers habe gelangen können, nämlich dass diese durch "tatsächliche Abwehrbewegungen entstanden sein mussten", was "sehr einleuchtend sei", stellen lediglich Wiederholungen seiner Verteidigung vor der Vorinstanz dar und erschöpfen sich in appellatorischer Kritik. Seine Beanstandungen des durch die Vorinstanz festgestellten Sachverhalts genügen somit in keiner Weise den hohen Begründungsanforderungen an eine Willkürrüge. Es ist daher vollumfänglich vom Sachverhalt auszugehen, wie ihn die Vorinstanz festgestellt hat, und der Beschwerdeführer ist nicht zu hören, soweit er seine Rügen auf einen Sachverhalt stützt, der in den Tatsachenfeststellungen des angefochtenen Urteils keine Grundlage findet. Unabhängig davon würden diese Vorbringen nichts daran ändern, dass die Vorinstanz bei der vorliegenden Beweislage mit ihren Sachverhaltsfestsellungen das Willkürverbot nicht verletzt. Es wurden DNA-Spuren des Beschwerdeführers auf den Messern festgestellt, zudem konnte der Beschwerdeführer anhand von Fotos, insbesondere aufgrund seiner auffälligen Frisur, identifiziert und mit den ihm vorgeworfenen Tathandlungen in Verbindung gebracht werden. Bei dieser Beweislage durfte die Vorinstanz ohne in Willkür zu verfallen zum Schluss gelangen, der Beschwerdeführer habe im Kampfgeschehen auf B.________, D.________ und C.________ eingestochen