Citation: 6B_913/2019 E. 5.3.1

5.3.1. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Urteilserwägungen zunächst mit den gegen alle drei Beschwerdegegner gemeinsam und hernach mit den gegen die einzelnen Beschwerdegegner zusätzlich erhobenen Vorwürfen auseinander (angefochtenes Urteil S. 21 ff., 31 ff.). Anschliessend würdigt sie die entlastenden Indizien (angefochtenes Urteil S. 49 ff.). Hierbei gelangt sie nach einlässlicher Prüfung der in der Anklageschrift als Indizien aufgelisteten Umstände und Verhaltensweisen, aus welchen sich ergeben soll, dass die Beschwerdegegner die geschädigten Personen auf arglistige Weise mit Eventualvorsatz getäuscht haben sollen, zum Schluss, es bestünden keine genügenden Hinweise darauf, dass die Beschwerdegegner um das Schneeballsystem von D.________ gewusst und in Kauf genommen hätten, die Anleger hierüber zu täuschen. Dass die Beschwerdegegner vom Anlagesystem selbst überzeugt gewesen seien und D.________ bis zum Schluss vertraut hätten, lasse sich nicht rechtsgenüglich widerlegen. Die von der Anklagebehörde beigebrachten Beweise vermöchten mithin weder für sich allein noch in ihrer Gesamtheit eine arglistige Täuschung der Beschwerdegegner zu belegen (angefochtenes Urteil S. 21 ff., 61 f.). Die Vorinstanz prüft anhand der vorhandenen, namentlich der in der Anklageschrift explizit aufgeführten Beweismittel, ob der Nachweis, dass die Beschwerdegegner als Mittäter am betrügerischen Anlagesystem von D.________ beteiligt waren, erbracht ist. Sie nimmt diesbezüglich an, nach der objektiven Sachlage verblieben begründete und nicht zu unterdrückende Zweifel an der Sachverhaltsdarstellung der Anklageschrift. Es bestünden keine hinreichenden Verdachtsgründe, die den Schluss auf vorsätzliches Handeln der Beschwerdegegner erlaubten. Jedenfalls könne nicht rechtsgenüglich widerlegt werden, dass auch die Beschwerdegegner von D.________ erfolgreich in die Irre geführt worden seien. Die Beschwerdegegner erschienen daher im betrügerischen System von D.________ als Tatmittler, während dieser als Haupttäter mittelbarer Täter sei (angefochtenes Urteil S. 61 f.). Die Vorinstanz stützt sich für dieses Ergebnis in der Hauptsache auf den Umstand, dass eine grosse Anzahl Geschädigter zugunsten der Beschwerdegegner ausgesagt haben (angefochtenes Urteil S. 24, 25, 54 f.), dass die Beschwerdegegner ihrerseits in das Anlagesystem von D.________ Gelder in beträchtlicher Höhe investiert haben (angefochtenes Urteil S. 25, 26, 36, 55, 59, 60), sowie auf die charismatische Persönlichkeit und das ausgeprägte schauspielerische Talent von D.________ (angefochtenes Urteil S. 50), dessen Lügengebäude die Beschwerdegegner im selben Masse wie die mehreren hundert Kunden erlegen sind.