Citation: 8F_2/2022 E. 1.2

1.2. Unter dem Titel "Verletzung von Verfahrensvorschriften" kann die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts nach Art. 121 lit. d BGG verlangt werden, wenn das Gericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat. Kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 121 lit. d BGG liegt vor bei einem aus Sicht der rechtssuchenden Person ungenügenden Beachten von sich aus den Akten ergebenden Tatsachen. Selbst wenn die rechtssuchende Person die rechtliche Würdigung als noch so falsch empfindet, liegt kein Revisionsgrund vor. Ein Revisionsverfahren dient nicht dazu, angebliche Rechtsfehler einer neuerlichen Diskussion zuzuführen (BGE 122 II 17 E. 3; Urteil 8F_10/2021 vom 17. November 2021 E. 4 mit Hinweisen). Bei Anrufung des Revisionsgrundes von Art. 121 lit. d BGG ist nach Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG eine 30-tägige Frist ab Eröffnung des zu revidierenden Urteils zu wahren.