Citation: 2C_159/2023 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz schliesst aufgrund der Verurteilungen des Beschwerdeführers auf ein erhebliches öffentliches Interesse an dessen Aufenthaltsbeendigung. Dies wird vom Beschwerdeführer zu Recht nicht grundsätzlich in Abrede gestellt: Der Beschwerdeführer wurde wegen Angriffs und Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 3 Monaten verurteilt. Beim Angriff handelt es sich um eine schwere Straftat gegen die körperliche Integrität; das migrationsrechtliche Verschulden ist erheblich. Dazu kommen die zahlreichen zwischen 2002 und 2014 erwirkten Verurteilungen, welche zwar - wie die Vorinstanz zutreffend festhält - überwiegend Bagatelldelikte in Form von Übertretungen und Vergehen im Strassenverkehrsbereich darstellen, aber auch zwei Verurteilungen wegen einfacher Körperverletzung und Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte umfassen. Angesichts des im Jahr 2009 begangenen Angriffs und Betrugs, der Vielzahl der bis dahin und der drei seit da begangenen Delikte durfte die Vorinstanz bundesrechtskonform auf ein erhebliches öffentliches Interesse an der Aufenthaltsbeendigung des Beschwerdeführers schliessen.