Citation: 9C_164/2023 E. 6.3

6.3. In seinem zweiten Urteil vom 19. Dezember 2022 gelangte das kantonale Gericht zum Ergebnis, dass die Höhe der erhobenen Beiträge gemäss Einspracheentscheid vom 13. September 2022 korrekt sei. Es begründete dies damit, dass die Kasse der Beitragsberechnung, wie unbestritten sei, die Angaben des Beschwerdeführers zugrunde gelegt habe und es keine Anhaltspunkte für offensichtliche Berechnungsfehler gebe. Entgegen dem Beschwerdeführer stellten die gesamten Einkünfte (und nicht nur die Hälfte) Erträge aus dem Geschäftsvermögen dar. Dass auch die Ehegattin in den Jahren 2015 und 2016 im Zusammenhang mit dem Hotel- und dem Appartementbetrieb selbstständig erwerbstätig gewesen sei, werde nicht geltend gemacht und sei auch nicht aktenkundig. Damit sei nicht zu beanstanden, dass die Kasse für die Festsetzung der vom Beschwerdeführer geschuldeten Beiträge die gesamten Erträge aus dem Geschäftsvermögen und im Gegenzug zu seinen Gunsten aber auch den ganzen Vorjahresverlust herangezogen habe. Ob ein Zinsabzug auf dem gesamten investierten Eigenkapital rechtens sei oder nur seine Hälfte zu berücksichtigen gewesen wäre, könne zugunsten des Beschwerdeführers offenbleiben.