Citation: 1C_590/2020 E. 4.1

4.1. Sie macht geltend, die Kostenlosigkeit des Baueinspracheverfahrens ergebe sich aus Bundesrecht und könne vom kantonalen und kommunalem Recht nicht abgeändert werden. Es verstosse gegen die Rechtsgleichheit, wenn die Baueinsprecher auf der einen Seite infolge der aus Art. 4 Abs. 2 und Art. 33 Abs. 2 RPG abgeleiteten Kostenlosigkeit des Einspracheverfahrens keine Zusprechung einer Parteientschädigung an die Bauherrschaft zu befürchten brauchten, die Bauherrschaft hingegen - nebst den zusätzlichen Kosten des Baueinspracheverfahrens - zusätzlich noch die Leistung einer Parteientschädigung an die Baueinsprecher riskiere, falls die Baubehörde den Anträgen der lediglich ihre Mitwirkungsrechte ausübenden Nachbarn folgen sollte und ihr Baugesuch abweise.