Citation: 5A_361/2017 E. B

Mit Klage vom 28. Oktober 2014 beantragte E.________ (Klägerin), A.A.________ und B.A.________ (Beklagte 1 und 2) sowie C.C.________ und D.C.________ (Beklagte 3 und 4) zu verpflichten, das Fahrwegrecht auf einer Breite von mindestens 3 m entlang der östlichen Parzellengrenze zu gewährleisten. Die Beklagten schlossen auf Abweisung der Klage und widerklageweise auf Löschung des Fahrwegrechts. Die Klägerin stellte den Antrag, die Widerklage abzuweisen. Im Schriftenwechsel und an der Hauptverhandlung wurde darauf hingewiesen, dass es im Klagebegehren versehentlich "entlang der östlichen" statt richtig "entlang der westlichen Parzellengrenze" heisst. Das Bezirksgericht V.________ wies die Klage ab und ordnete in Gutheissung der Widerklage die Löschung des Fahrwegrechts im Grundbuch an (Entscheid vom 28. April 2016). Die Klägerin legte Berufung ein, deren Abweisung die Beklagten antrugen. Das Obergericht des Kantons Aargau hiess Berufung und Klage teilweise gut und verpflichtete die Beklagten, am westlichen Rand ihrer Grundstücke eine Fahrwegrechtsfläche mit einer Breite von 2.5 Metern freizuhalten, so dass das Fahrwegrecht ausgeübt werden kann. Es wies die Widerklage ab (Urteil vom 15. März 2017).