Citation: 8C_375/2009 03.06.2009 E. 2.3

2.3.1 Die Vorinstanz hat für die Bedarfsberechnung Einnahmen des Ehemannes der Beschwerdeführerin aus IV-Rente (Fr. 533.-), Pensionskasse (Fr. 1'752.20) sowie Ergänzungsleistungen (Fr. 1'764.-) berücksichtigt. Diese Beträge, deren Höhe nicht bestritten wird, ergeben insgesamt Einnahmen von Fr. 4'049.20. 2.3.2 Als Ausgaben berücksichtigte das kantonale Gericht den Grundbetrag für ein Ehepaar von Fr. 1'550.- gemäss den Richtlinien der Betreibungs- und Konkursbeamten der Schweiz vom 24. November 2000, sowie einen Zuschlag auf diesen Beträgen von 25 %, entsprechend Fr. 387.50. Anrechnung fand weiter die Wohnungsmiete von Fr. 970.- inklusive Nebenkosten. Überdies anerkannte die Vorinstanz Auslagen für die Krankenkassenprämien von Fr. 636.30 (Beschwerdeführerin und Ehemann). Insgesamt resultierte ein prozessualer Notbedarf von Fr. 3'543.80.-. Im Vergleich mit den Einnahmen von Fr. 4'049.20 ergab sich ein monatlicher Überschuss von Fr. 505.40, welchen das kantonale Gericht als ausreichend ansah, um die mutmasslichen Verfahrenskosten innerhalb eines absehbaren Zeitraums zu bezahlen.