Citation: 8C_609/2021 E. A

Die minderjährigen Geschwister A.A.________, A.B.________ und A.C.________, wohnhaft in der Gemeinde Wasterkingen, wurden nach dem Tod ihrer Mutter vom 17. Oktober 2017 am 19. Oktober 2017 unter Vormundschaft gestellt. Sie beziehen seit dem 17. Oktober 2017 unter anderem Halbwaisenrenten. Nach einer vorübergehenden Unterbringung in der Gemeinde Seuzach wurden sie am 17. Dezember 2017 bei einer Pflegefamilie in der Gemeinde Wil/ZH dauerhaft fremdplatziert. Am 27. Juli 2018 stellte die Gemeinde Wasterkingen beim Sozialamt des Kantons Zürich (nachfolgend: Sozialamt) das Gesuch, es sei für die sozialhilferechtliche Unterstützung der Geschwister rückwirkend ab 19. Dezember 2017 und für die Zukunft die örtliche Zuständigkeit der Gemeinde Wil festzustellen und diese sei zur Rückerstattung der von der Gemeinde Wasterkingen übernommenen Unterstützungsleistungen zu verpflichten. Das Sozialamt verfügte am 8. März 2019, die Unterstützungswohnsitze der Geschwister befänden sich seit 17. Dezember 2017 in der Gemeinde Wil. Es wies ausserdem darauf hin, dass die Gemeinde Wil grundsätzlich verpflichtet wäre, der Gemeinde Wasterkingen die seit dem 17. Dezember 2017 für die Geschwister ausgerichteten Sozialhilfeleistungen zu ersetzen; da die Gemeinde Wasterkingen jedoch keine wirtschaftliche Hilfe habe ausrichten müssen, bzw. die ausgerichtete Hilfe durch die Nachzahlung von Zusatzleistungen gedeckt worden sei, erübrige sich eine entsprechende Feststellung. Den dagegen von der Gemeinde Wil eingereichten Rekurs lehnte die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich ab (Rekursentscheid vom 13. August 2019).