Citation: 4A_496/2023 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin kritisiert die Beweiswürdigung der Vorinstanz zur Frage des Zugangs der AGB-Version 2008, erhebt jedoch keine hinreichend begründete Sachverhaltsrüge. Zudem bringt sie vor, die Vorinstanz sei zu Unrecht davon ausgegangen, sie habe den Erhalt der AGB-Version 04/2013 anerkannt, zeigt jedoch keine Willkür (Art. 9 BV) auf, indem sie die entsprechende Feststellung im angefochtenen Entscheid als "falsch" bezeichnet. Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde hat die Vorinstanz nicht erwogen, die Beschwerdeführerin habe den Erhalt der AGB-Versionen 04/2013 und 01/2018 bestritten. Vielmehr führte sie aus, die Beschwerdeführerin habe lediglich pauschal sämtliche hierzu erfolgten Ausführungen der Beschwerdegegnerin bestritten, was nicht ausreiche, und begründete anhand der konkreten Vorbringen in der Klage sowie der Replik, weshalb sie davon ausging, die Behauptungen der Beschwerdegegnerin zum Zugang der AGB-Versionen 04/2013 und 01/2018 seien anerkannt worden. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander und zeigt keine Bundesrechtsverletzung auf. Blieb der Zugang der AGB-Versionen 04/2013 und 01/2018 angesichts der konkreten Parteivorbringen unstrittig, musste er von der Beschwerdegegnerin nicht bewiesen werden, zumal nur streitige Tatsachen Gegenstand des Beweises sind (Art. 150 Abs. 1 ZPO). Damit zielt auch der in der Beschwerde erhobene Einwand ins Leere, die Vorinstanz habe die Beweislastverteilung nach Art. 8 ZGB missachtet.