Citation: 6B_985/2016 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht eventualiter geltend, der subjektive Tatbestand sei in den beiden Anklagepunkten nicht nachgewiesen. Sein Verhalten sei allenfalls ungeschickt, nicht aber strafrechtlich relevant gewesen. Er habe die Zahlungsunfähigkeit der A.________ AG, die er bereits mit einem Minus von ca. Fr. 50'000.-- übernommen habe, laufend durch grosse Geldzahlungen aus seiner anderen Firma, der B.________ GmbH, verhindert. Er sei immer davon überzeugt gewesen, dass die A.________ AG werde überleben können. Zu diesem Zweck seien rund Fr. 100'000.-- zur Stützung der Gesellschaft geflossen. Auch wenn es sich dabei um Darlehen gehandelt habe, zeige dies, dass zumindest der subjektive Tatbestand nicht erfüllt sei. Aus dem Umstand, dass er mit dieser Vorgehensweise seine B.________ GmbH der Gefahr eines Zahlungsausfalls ausgesetzt habe, ergebe sich, dass ihm nicht jegliches Verantwortungsgefühl abgegangen sei. Damit sei auch gesagt, dass er keine Bankrotthandlung in Kauf genommen und er weder leichtsinnig noch gewagt oder arg nachlässig gehandelt habe (Beschwerde S. 7 f.). Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, die Vorinstanz weise einen Kausalzusammenhang zwischen der allfälligen Unterlassung und der Zahlungsunfähigkeit nicht nach. Es stehe insbesondere nicht fest, dass der Verlust entscheidend kleiner ausgefallen wäre, wenn die Überschuldungsanzeige früher erfolgt wäre. Es möge zutreffen, dass seine unternehmerischen Entscheidungen im Rückblick nicht als besonders gelungen bezeichnet werden könnten. Den Straftatbestand der Misswirtschaft erfüllten sie indes nicht (Beschwerde S. 8 f.). Hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Bevorzugung eines Gläubigers verkenne die Vorinstanz, dass er nie von einer Zahlungsunfähigkeit der A.________ AG ausgegangen sei. Der Verkauf des Warenlagers habe der B.________ GmbH dringende Zahlungen im Gesamtbetrag von Fr. 7'000.-- zugunsten der A.________ AG ermöglicht. Daraus ergebe sich, dass er nicht im Bewusstsein der Zahlungsunfähigkeit der A.________ AG gehandelt und einen Gläubiger bevorzugt habe. Zudem seien am 3. Januar 2012 ca. Fr. 19'000.-- und bis zur Konkurseröffnung weitere ca. Fr. 22'000.-- eingegangen. Angesichts dieser Zahlungseingänge habe er nicht annehmen müssen, die Firma sei zahlungsunfähig. Dass er stets vom Weiterbestand der Firma überzeugt gewesen sei, zeige sich schliesslich auch daran, dass er noch eine Woche nach der Konkurseröffnung auf der Kanzlei des Bezirksgerichts in Liestal eine Schuld der A.________ AG von Fr. 2'329.20 beglichen habe. Ein sicheres Bewusstsein der Zahlungsunfähigkeit sei daher nicht nachgewiesen. Die A.________ AG sei Ende 2011 zudem noch weit von einem Konkurs- oder einem Nachlassstundungsverfahren entfernt gewesen (Beschwerde S. 9 ff.).