Citation: 1C_98/2022 E. 5.2.3

5.2.3. Anhand der Begründung der Vorinstanz war es den Beschwerdeführenden ohne Weiteres möglich, sich über die Tragweite des angefochtenen Urteils Rechenschaft zu geben. Dies bringen die Beschwerdeführenden selbst zum Ausdruck, indem sie sich eingehend mit den vorinstanzlichen Ausführungen auseinandersetzen und diese als inhaltlich unzutreffend kritisieren. An sich nicht unproblematisch ist der Umstand, dass die Vorinstanz mit keinem Wort auf die von den Beschwerdeführenden eingereichten Parteigutachten Bezug nimmt. Von einer Verletzung der Begründungspflicht kann dennoch nicht gesprochen werden, zumal der Inhalt der erwähnten Parteigutachten, denen rechtlich der Stellenwert eines Parteivorbringens zukommt (vgl. BGE 141 I 433 E. 2.6), im Wesentlichen auch in den umfangreichen Eingaben der Beschwerdeführenden wiedergegeben wurde. Mit diesen Eingaben haben sich sowohl das Baurekursgericht als auch die Vorinstanz in ihren Entscheiden hinreichend auseinandergesetzt. Hinzu kommt, dass der Gutachter in seinem jüngsten Gutachten selbst festhält, dass der Inhalt der früheren Gutachten im demjenigen des Amtes für Städtebau bestätigt worden sei. Auf Letzteres haben sich die Vorinstanzen massgeblich abgestützt und sich dementsprechend auch damit auseinandergesetzt.