Citation: 6B_353/2017 E. 6.2

6.2. Art. 343 StPO regelt die Beweisabnahme durch das (erstinstanzliche) Gericht. Gemäss Art. 343 Abs. 1 StPO erhebt das Gericht neue und ergänzt unvollständig erhobene Beweise. Es erhebt im Vorverfahren nicht ordnungsgemäss erhobene Beweise nochmals (Art. 343 Abs. 2 StPO). Unter dem Vorbehalt des vorliegend nicht anwendbaren Art. 343 Abs. 3 StPO (betreffend Beweismittel, deren unmittelbare Kenntnis für die Urteilsfällung notwendig erscheint; siehe dazu etwa BGE 140 IV 196 E. 4.4.2) hat die beschuldigte Person demnach nur Anspruch auf gerichtliche Befragung einer bereits im Untersuchungsverfahren einvernommenen Person, wenn die Befragung im Untersuchungsverfahren unvollständig war oder nicht ordnungsgemäss durchgeführt wurde. Dass und inwiefern dies hinsichtlich der Befragung von D.________ der Fall gewesen wäre, ist weder dargetan noch ersichtlich. Die Vorinstanz zeigt im angefochtenen Entscheid auf, dass dessen Aussagen klar sind (angefochtenes Urteil E. 2.2.1.2 S. 16 f.). Ihre diesbezügliche Würdigung ist ohne Weiteres nachvollziehbar und hält einer Willkürprüfung stand. Die Vorinstanz legt dar, D.________ habe den Beschwerdeführer gemäss seinen Aussagen persönlich aus geschäftlichen Beziehungen gekannt. Der Beschwerdeführer habe gemäss D.________ auch im Zusammenhang mit der B.________ eine Rolle gespielt. Dem Beschwerdeführer sei die B.________ nach der eindeutigen Deposition von D.________ bekannt gewesen (angefochtenes Urteil S. 17). Der Beschwerdeführer setzt sich mit den Aussagen von D.________ nicht gesamthaft auseinander, sondern beschränkt sich darauf, einen einzelnen Satz als angeblich unklar zu kritisieren. Damit lässt sich der behauptete Anspruch auf eine gerichtliche Befragung von D.________ nicht begründen. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet, soweit sie den Begründungsanforderungen überhaupt genügt.