Citation: 6B_577/2024 E. 1.2.2

1.2.2. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe die prägendsten Jahre als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener in der eritreischen Heimat verbracht. Seine familiäre Bindung zur Schweiz sei weitgehend indirekt, indem seine Ehefrau und seine Kinder hier lebten. Soziale Kontakte pflege er vornehmlich zu Landsleuten. Die Vorinstanz verweist auf das Urteil 6B_841/2019 vom 15. Oktober 2019, gemäss dem eher gegen eine gelungene Integration spricht, wenn sich das gesellschaftliche Leben eines Ausländers primär mit Angehörigen des eigenen Landes abspielt (vgl. dort. E. 2.5.1 mit Hinweis).