Citation: 8C_285/2021 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz gelangte nach umfassender Würdigung der medizinischen Beweislage zur Überzeugung, der Beschwerdeführer sei trotz seiner somatischen Gesundheitsschäden gestützt auf das Medas-Gutachten ab Sommer 2013 in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 40% und spätestens ab dem Zeitpunkt der Medas-Exploration im Oktober 2014 wieder zu 70% arbeitsfähig gewesen. Nach dem operativen Eingriff an der Wirbelsäule vom 11. Februar 2015 sei die anschliessende Arbeitsunfähigkeit von 100% für die Dauer der Rehabilitation gemäss Einschätzung des RAD-Orthopäden Dr. med. D.________ zu Recht auf sechs Monate befristet worden. Seit August 2015 sei der Beschwerdeführer in einer optimal angepassten Tätigkeit aus somatischer Sicht gemäss Asim-Gutachten dauerhaft zu 100% arbeitsfähig. Eine fachärztlich-psychiatrisch lege artis diagnostizierte gesundheitliche Beeinträchtigung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hätten die Asim-Gutachter nicht feststellen können. Bereits die Medas-Gutachter hätten nach damaliger Praxis die Zumutbarkeit einer Willensanstrengung zur Verwertung einer Arbeitsfähigkeit von 70% bejaht. Werde die Leistungsfähigkeit einzig durch die somatischen Gesundheitsschäden eingeschränkt, habe es damit sein Bewenden. Gestützt auf das Medas- und das Asim-Gutachten stellte das kantonale Gericht fest, der Beschwerdeführer sei in leidensangepasster Tätigkeit seit August 2015 nicht wesentlich beeinträchtigt. Basierend auf dem Verlauf der medizinisch begründeten Einschränkungen der Leistungsfähigkeit ermittelte die Vorinstanz unter Berücksichtigung der Dreimonatsfrist von Art. 88a IVV im Ergebnis übereinstimmend mit der Beschwerdegegnerin ab 1. Juli 2013 einen Anspruch auf eine ganze Rente, ab 1. Februar 2015 auf eine Viertelsrente und ab 1. Mai 2015 wieder auf eine ganze Rente. Ab 1. Dezember 2015 verneinte das kantonale Gericht mit der IV-Stelle einen Rentenanspruch wegen seit 13. August 2015 anhaltender voller Arbeitsfähigkeit in leidensangepasster Tätigkeit. Mit Blick auf die am 30. Mai 2016 lite pendente erfolgte Aufhebung der Verfügung vom 10. März 2016 und die darüber hinaus bis im Mai 2019 ohne Rechtsgrund ausgerichteten Rentenleistungen bestätigte die Vorinstanz auch das von der Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 4. Juni 2020 auf Fr. 16'969.- festgesetzte Rückforderungsbetreffnis.