Citation: 8C_715/2016 E. 2.1

2.1. Fest steht, dass der Beschwerdeführer am 2. April und 6. Mai 2015 je einen Unfall im Sinne von Art. 4 ATSG erlitt, für deren Folgen die AGV ihre Leistungspflicht nach UVG anerkannt hat. Unbestritten ist sodann, dass der Versicherte vor diesen beiden Unfällen an seiner rechten Schulter nicht über behandlungsbedürftige Beschwerden klagte. Anlässlich der Arthro-MRI-Untersuchung der rechten Schulter vom 10. August 2015 fand der Radiologe Dr. med. D.________ unter anderem sowohl einen Riss der Supraspinatussehne wie auch eine Teilruptur der Subscapularissehne. Am 3. November 2015 führte Dr. med. E.________ im Spital F.________ eine arthroskopische Rotatorenmanschettennaht (Supraspinatussehne/Übergang Intervall), eine Acromioplastik und eine Bursektomie an der rechten Schulter durch.