Citation: U 40/03 12.08.2003 E. A

Der 1974 geborene W.________ war seit dem 11. Juni 1996 als Zimmermann bei der P.________ AG angestellt und gestützt auf dieses Arbeitsverhältnis bei der Schweizerischen Unfallversicherung (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen obligatorisch versichert. Am 18. April 1999 geriet er, als Fahrzeuglenker auf einer Autobahn unterwegs, nach einem Ausweichmanöver ins Schleudern und stiess frontal gegen die Leitplanke, wodurch sich der Wagen mehrmals um die Längsachse drehte. In der Folge stellten sich bei W.________ zunehmend ein Ziehen im Nacken, Konzentrationsschwäche, Schwindelanfälle und Kopfweh ein, weshalb er Ende Mai 1999 Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Kinder und Jugendliche, spez. Hämatologie, aufsuchte. Dieser diagnostizierte in seinem Arztzeugnis UVG vom 29. Juni 1999 Schwindel, Kopfweh sowie Schmerzen am Hals unklarer Genese. Als sich die Beschwerden nicht besserten, konsultierte der Versicherte am 4. Juni 1999 seinen Hausarzt, Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, welcher als Befunde eine Fehlhaltung, Schmerzen v.a. bei Rotation nach links sowie eine starke vorbestehende Veränderung im Bereich C4 bis C6 unklarer Herkunft erhob und eine MRI-Untersuchung der Halswirbelsäule (HWS) bei Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH für Röntgendiagnostik, veranlasste. Die daraufhin vorgenommene cervikale Kernspintomographie ergab laut Bericht vom 7. Juni 1999 ausgedehnte angeborene Veränderungen an der cervikalen Wirbelsäule, welche Dr. med. C.________ als Klippel-Feil-Syndrom interpretierte (Bericht vom 17. Juni 1999). Nach einer ambulanten Untersuchung in der Sprechstunde der Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spitals S.________ vom 15. Juni 1999 stellte Dr. med. D.________, Oberarzt, einen Status nach HWS-Distorsion bei (wahrscheinlich) Klippel-Feil-Fehlbildung fest (Verordnung zur Physiotherapie vom 15. Juni 1999; Bericht vom 28. Juni 1999). Aus neurologischer Sicht handelte es sich gemäss Bericht der Dres. med. H.________ und E.________, Klinik für Neurologie des Spitals S.________, vom 23. Juli 1999 auf Grund des Unfallmechanismus sowie des Beschwerdebildes "am ehesten um ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule", wobei das vorbestehende Klippel-Feil-Syndrom sich wahrscheinlich prädisponierend auf die derzeitigen Beschwerden auswirke. Am 1. September 1999 hielt Dr. med. C.________ fest, dass sich beim Patienten im Anschluss an den Unfall eine zunehmende tiefe Depression mit Unruhe, Schlaf- und Freudlosigkeit entwickelt habe. Diese sei mittels Gesprächs- und medikamentöser Therapie jedoch bereits soweit erfolgreich behandelt worden, dass seit Ende August 1999 wieder eine 50 %ige Arbeitsfähigkeit bestünde. Die letzte hausärztliche Kontrolle fand am 10. September 1999 statt. Mit Verfügung vom 15. November 1999 stellte die SUVA die bisher erbrachte Heilbehandlung sowie die Taggeldzahlung mangels natürlichem und/oder adäquatem Zusammenhang zwischen den aktuell noch geklagten Beschwerden und dem Unfallereignis per sofort ein. Daran hielt sie auf Einsprachen des Versicherten sowie dessen Krankenversicherers, der SWICA Gesundheitsorganisation (nachfolgend: SWICA), hin fest (Entscheid vom 23. Mai 2000).