Citation: 8C_542/2008 20.11.2008 E. 4

Die Frage, ob ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den geklagten Beschwerden besteht, wird von den medizinischen Fachpersonen kontrovers beurteilt: Während die Dres. med. D.________ und R.________ des Gutachterzentrums der Klinik A.________ in ihrem Gutachten vom 8. Juni 2005 das Vorliegen unfallkausaler Beschwerden verneinen, vertreten die Gutachter der Unabhängigen medizinischen Gutachterstelle C.________ (UMEG) in ihrem Gutachten vom 17. Januar 2006 die Meinung, die Beschwerden seien fast zur Gänze auf das Unfallereignis vom 17. Oktober 2000 zurückzuführen. Wie es sich mit dem natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den anhaltenden Beschwerden verhält, kann letztlich offenbleiben. Selbst wenn man zugunsten des Versicherten das Vorliegen des natürlichen Kausalzusammenhangs bejaht und die Adäquanz des Kausalzusammenhanges nach der sog. "Schleudertrauma-Praxis" (BGE 134 V 109) prüft, ist die Adäquanz - wie nachfolgend gezeigt wird - zu verneinen (vgl. zur Zulässigkeit dieser Vorgehensweise: Urteile 8C_468/2008 vom 25. September 2008, E. 5.3 und 8C_42/2007 vom 14. April 2008, E. 2).