Citation: 8C_369/2008 11.08.2008 E. 6

Die Versicherte macht unter Berufung auf RKUV 2005 Nr. U 550 S. 242, U 287/04, geltend, das Gutachten des Dr. med. U.________ vom 24. Mai 2004 erfülle nicht die rechtsprechungsgemässen Anforderungen an ein medizinisches Gutachten. 6.1 Von einem Gutachten ist zu erwarten, dass darin die Untersuchungsergebnisse detailliert geschildert werden, wobei insbesondere auf die bei der versicherten Person vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen eingegangen werden muss. Entgegen der Behauptung der Versicherten hat Dr. med. U.________ die subjektiven und objektiven Untersuchungsbefunde nicht auf wenigen Zeilen, sondern auf eineinhalb Seiten geschildert. Hingegen ist ihr beizupflichten, dass sein Befund, die HWS sei "in der Beweglichkeit in allen Richtungen leicht eingeschränkt", nicht rechtsgenüglich ist, da er einen (zu) grossen Interpretationsspielraum offen lässt. Bei einem Gutachten, welches sich mit der Unfallkausalität einer allfälligen HWS-Distorsion zu befassen hat, ist es wesentlich, anzugeben, wie die Beweglichkeit der HWS genau eingeschränkt ist (nicht publ. E. 6.1 des Urteils RKUV 2005 Nr. U 550 S. 242).