Citation: 8C_201/2023 E. A

A.a. Der 1963 geborene A.________, selbstständiger Treuhänder mit eigener Einzelfirma (B.________ Treuhand) sowie Geschäftsführer und einziger Gesellschafter der C.________ Treuhand GmbH, meldete sich im Juli 2018 unter Hinweis auf eine Parkinsonerkrankung bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen klärte die medizinischen und erwerblichen Verhältnisse ab (vgl. "Abklärungsbericht Selbständigerwerbende" vom 29. März 2019). Am 31. Oktober 2019 sprach sie A.________ ab 1. Januar 2019 zunächst eine halbe Invalidenrente zu (Invaliditätsgrad: 50 %), widerrief die entsprechende Verfügung aber Mitte Februar 2020 aufgrund neuer Erkenntnisse. Das von A.________ zwischenzeitlich anhängig gemachte Gerichtsverfahren wurde am 5. März 2020 als gegenstandslos abgeschrieben. A.b. Nach Aktualisierung der Akten holte die IV-Stelle bei der estimed AG, Zug, ein polydisziplinäres Gutachten vom 9. September 2021 ein, woraus sich für die bisherige treuhänderische Tätigkeit eine 70%ige Arbeitsfähigkeit ergab. Am 21. Januar 2022 verfügte sie die Abweisung des Rentenbegehrens und forderte zu viel ausbezahlte Leistungen von Fr. 31'726.- zurück (Verfügung vom 25. Januar 2022).