Citation: 5A_402/2014 E. 2.4

2.4. Mit diesen Vorbringen verkennen die Beschwerdeführer, dass der Rechtsöffnungsrichter einzig das Vorliegen einer Schuldanerkennung und die dagegen erhobenen Einwendungen beurteilt (vgl. STAEHELIN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 50 zu Art. 84 mit Hinw.). Er tut dies in einem summarischen Verfahren und sein Entscheid sagt über den materiellen Bestand der in Frage stehenden Forderung nichts aus (Art. 251 lit. a ZPO, vgl. dazu BGE 138 III 483 E. 3.2.3 S. 487; 136 III 566 E. 3.3 S. 569; Amonn/Walther, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, § 19 Rz. 22). Die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung setzt voraus, dass der Betriebene in der Schuldanerkennung seinen vorbehalts- und bedingungslosen Willen zum Ausdruck bringt, einen bestimmten oder leicht bestimmbaren Betrag zu zahlen (BGE 130 III 627 E. 2 S. 629). Die Schuldanerkennung kann aus einem einzigen Dokument oder aus verschiedenen Schriftstücken bestehen, sofern daraus die notwendigen Angaben mit der erforderlichen Klarheit hervorgehen (BGE 139 III 297 E. 2.3.1 S. 301/302). Entgegen der Darstellung der Beschwerdeführer lässt sich aus dem Versprechen des Beschwerdegegners, den Schaden wieder gutzumachen und allenfalls eine dingliche Sicherheit zu leisten, nicht auf die nötige Bereitschaft schliessen, den konkreten Betrag von Fr. 210'000.-- auch zu zahlen. Dass der Beschwerdegegner seine Rückzahlungspflicht anstelle der E.________ GmbH im kantonalen Verfahren nie bestritten habe, kann die für die Erteilung der provisorischen Rechtsöffnung nötige Schuldanerkennung ebenfalls nicht ersetzen. Insoweit kann die Frage, ob ein von den Strafuntersuchungsbehörden erstelltes Befragungsprotokoll als provisorischer Rechtsöffnungstitel geeignet ist (vgl. STAEHELIN, a.a.O., N. 71 zu Art. 82 mit Hinw.), unbeantwortet bleiben.