Citation: I 662/06 05.02.2007 E. 4.2.5

4.2.5. Daher ist nicht einzusehen, weshalb die Bank ein Gesuch um Aufstockung des Hypothekardarlehens um die mutmasslich anfallenden Anwaltskosten hätte ablehnen sollen. Zum einen hätte es sich im Verhältnis zu dem in das Wohnhaus investierten Kapital um einen geringfügigen Betrag gehandelt, zum anderen war davon auszugehen, dass sich die Einkommenssituation des Beschwerdeführers - je nachdem, ob die in der Hauptsache streitige Invalidenrente zugesprochen werden würde - erheblich verbessern könnte. Das letztinstanzlich eingereichte Schreiben der Bank X.________ vom 2. August 2006, wonach "eine Erhöhung der Hypothek aus Gründen der Tragbarkeit" nicht möglich sei, ist insoweit wenig aussagekräftig. Auf Weiterungen, insbesondere die Einholung eines Sachverständigengutachtens zur Schätzung des Liegenschaftenwertes, ist zu verzichten.