Citation: 2F_9/2022 E. 2.3

2.3. Ein Versehen im Sinne von Art. 121 lit. d BGG liegt vor, wenn eine Tatsache oder ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder mit einem falschen Wortlaut wahrgenommen worden ist. Zudem muss es sich um "erhebliche Tatsachen" handeln, d.h. um solche, die zugunsten der Gesuchstellerin zu einer anderen Entscheidung geführt hätten, wenn sie berücksichtigt worden wären (Urteile 5F_24/2018 vom 1. Juli 2019 E. 1; 4F_16/2014 vom 27. Februar 2015 E. 2.2). Der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG setzt naturgemäss voraus, dass das Bundesgericht die fraglichen Tatsachen in seinem Entscheid überhaupt hätte berücksichtigen können. Andernfalls liegt kein Versehen vor. Das vom 20. November 2021 datierte Schreiben der Gesuchstellerin, mit welchem sie dem Bundesgericht mitteilte, dass sie ihre Beschwerde zurückziehen wolle, ist erst am 25. Januar 2022 beim Bundesgericht eingegangen (vgl. E. 1.1 hiervor). Weil das zu revidierende Urteil 2C_894/2021 am 16. Dezember 2021 gefällt wurde, konnte die Eingabe der Gesuchstellerin betreffend Rückzug ihrer Beschwerde nicht berücksichtigt werden. Somit kann es sich nicht um ein Versehen im Sinne von Art. 121 lit. d BGG handeln. Das Revisionsgesuch erweist sich in diesem Punkt als unbegründet und ist abzuweisen.