Citation: 2P.1/2005 26.05.2005 E. 1

Im Spätsommer und Herbst 2004 verfügte das Departement des Innern des Kantons Solothurn gegenüber diversen ausländischen Personen mit asylrechtlichem Nichteintretensentscheid, dass sie keine Nothilfe mehr, sondern lediglich noch ein Zehrgeld für fünf Tage erhielten; erst wenn rechtsgenügliche Beweise darüber vorgelegt würden, dass sie sich ernsthaft um eine Rückkehr in die Heimat bemühten, werde ein neuer Antrag auf Ausrichtung von Nothilfeunterstützung geprüft. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn wies dagegen erhobene Beschwerden im November/Dezember 2004 ab. Dagegen reichten A.________, B.________, C.________, D.________, E.________, F.________, G.________, H.________, I.________, K.________, L.________, M.________, N.________, O.________ und P.________, alle vertreten durch IGA Solothurn, SOS Racisme, wiederum vertreten durch Françoise Kopf und Rechtsanwalt Peter Nideröst, jeweils staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht ein. Am 18. März 2005 hiess das Bundesgericht die Beschwerde von A.________ in einem Pilotentscheid im Sinne der Erwägungen gut, soweit es darauf eintrat, und hob das dabei angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn auf (zur Publikation bestimmtes Urteil 2P.318/2004). In der Folge sistierte das Bundesgericht die übrigen Verfahren (2P.319-321/2004, 2P.324-331/2004 sowie 2P.1-3/2005) auf Antrag des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn. Am 21. April 2005 revidierte das Verwaltungsgericht seine beim Bundesgericht noch hängigen Urteile. Es hob diese auf und erkannte, der Kanton Solothurn habe dem jeweiligen Beschwerdeführer die - in den Revisionsentscheiden näher definierte - Nothilfe weiter zu erbringen. Daraufhin verfügte der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts die Wiederaufnahme der bundesgerichtlichen Verfahren und setzte den Verfahrensbeteiligten Frist, sich zum Fortgang bzw. zur Erledigung dieser Verfahren zu äussern. Die Beschwerdeführer erklärten sich damit einverstanden, ihre Beschwerden als gegenstandslos abzuschreiben. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn verzichtete auf eine Stellungnahme. Das Departement des Innern des Kantons Solothurn reichte innert Frist keine Vernehmlassung ein.