Citation: 5A_957/2014 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz verwies auf die Schlussfolgerungen des Kantonsgerichts von Appenzell Ausserrhoden, wonach der im Trennungszeitpunkt 44-jährigen, bereits in einem Teilzeitpensum erwerbstätigen und gesunden Beschwerdeführerin, ab Oktober 2015, wenn das jüngste Kind 16 Jahre alt sein werde, ein volles Pensum zugemutet werden könne. Mit Hinweis darauf, dass diese Schlussfolgerungen von der Beschwerdeführerin nicht beanstandet worden seien, ging die Vorinstanz ebenfalls davon aus, es sei der Beschwerdeführerin zumutbar, ab Oktober 2015 die Erwerbstätigkeit auf ein Pensum von 100 % auszudehnen. Da auch der monatliche Bedarf der Beschwerdeführerin und das Einkommen des Beschwerdegegners unbestritten geblieben waren, beschränkte sich die Vorinstanz hauptsächlich darauf zu prüfen, welches Einkommen die Beschwerdeführerin bei einem Pensum von 100 % zu erzielen vermag.