Citation: 5P.17/2001 06.03.2001 E. 2

2.- Zum Lohn des Beschwerdeführers in der Höhe von monatlich Fr. 4'200.--, auf den dieser für die Berechnung seines Existenzminimums offenbar abgestellt wissen will, hält das Obergericht fest, es könne offen bleiben, ob sich der Beschwerdeführer mit diesem Lohn tatsächlich zufrieden gebe und ob dieser tatsächlich ausbezahlt worden sei. Denn massgeblich sei der Verdienst, den er effektiv erzielen könnte; auf das hypothetische Einkommen dürfe schon dann abgestellt werden, wenn der Unterhaltspflichtige freiwillig darauf verzichtet, ein höheres Einkommen zu erzielen. Zwar beanstandet der Beschwerdeführer dies in grundsätzlicher Hinsicht zu Recht nicht (BGE 126 III 10 E. 2; 123 III 1 E. 3e S. 7 f. mit Hinw. ; 110 II 116 E. 2a). Jedoch macht er erfolglos geltend, er habe sich nicht freiwillig mit einem zu tiefen Lohn abgefunden. Denn er behauptet nicht einmal, dass er sich erfolglos um eine besser bezahlte Stelle beworben hat. Soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Festsetzung des hypothetischen Einkommens willkürliche Anwendung von Art. 137 Abs. 2 ZGB rügt, verkennt er, dass sein Einwand nicht auf die vorsorgliche Massnahme selbst (rechtskonforme Ermittlung des Unterhaltsbeitrags) zielt, sondern auf eine wesentliche Bemessungsgrundlage, nämlich wie viel er bei gutem Willen verdienen könnte.