Citation: I 640/06 28.12.2006 E. 2

Davon abesehen, dass die grundsätzliche Bindung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts an den durch das kantonale Gericht festgestellten Sachverhalt (Erw. 1) neue Tatsachen und Beweismittel (nova) ausschliesst, ist es gemäss der Rechtsprechung zu Art. 108 Abs. 2 OG im letztinstanzlichen Verfahren unzulässig, nach Ablauf der Beschwerdefrist neue Beweismittel beizubringen, wenn, wie hier, kein zweiter Schriftenwechsel (Art. 110 Abs. 4 OG) angeordnet wurde. Zu berücksichtigen sind in der Regel nur Eingaben, welche dem Gericht innert der gesetzlichen Frist (Art. 106 Abs. 1 OG) vorliegen. Anders verhält es sich lediglich dann, wenn zu einem späteren Zeitpunkt unaufgefordert eingereichte Schriftstücke neue erhebliche Tatsachen oder schlüssige Beweismittel enthalten, welche eine Revision im Sinne von Art. 137 lit. b OG zu rechtfertigen vermöchten (BGE 127 V 353). Dies trifft auf die mit den Eingaben vom 24. Juli, 22. September und 11. Oktober 2006 nachgereichten Unterlagen nicht zu. Sie sind deshalb nicht zu berücksichtigen. Soweit der Beschwerdeführer gestützt auf die nachträglich eingereichten medizinischen Berichte sinngemäss (vgl. Eingabe vom 24. Juli 2006) auf eine nach Erlass des Einspracheentscheides vom 29. August 2005 eingetretene Verschlechterung des Gesundheitszustandes schliesst, sind diese Unterlagen gegebenenfalls im Rahmen einer Neuanmeldung zum Leistungsbezug zu würdigen.