Citation: 5A_656/2024 E. 4.1

4.1. In Bezug auf die Berechnung ihres Bedarfs moniert die Beschwerdeführerin, dass die Vorinstanz ihr nicht - zusätzlich zur Berücksichtigung bestimmter Positionen, die über den betreibungsrechtlichen Grundbedarf hinausgehen - einen Pauschalzuschlag von 20 % auf dem Grundbedarf angerechnet hat. Dies stehe im Widerspruch zu einem Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich vom 25. Juni 2020 (Nr. RZ200003). Die Vorinstanz begründe ihre Auffassung nicht weiter, sondern gehe rein schematisch vor, was der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (die Beschwerdeführerin verweist auf das Urteil 4D_30/2015 vom 26. Mai 2015 E. 3.1) widerspreche und einen offensichtlichen Ermessensfehler darstelle, was willkürlich (Art. 9 BV) sei. Die Vorgehensweise erscheine umso willkürlicher, als kein nachvollziehbarer Grund bestehe, Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege unbesehen auf die Frage der Zusprechung eines Prozesskostenvorschusses anzuwenden. Die Rechtsgrundlagen seien verschieden.