Citation: 1P.572/2001 19.11.2001 E. 1

1.- In prozessualer Hinsicht stellt sich zum einen die Frage, ob neben dem obergerichtlichen Urteil auch dasjenige des Einzelrichters und die Bussenverfügung angefochten werden können. Dies ist zu verneinen. Die staatsrechtliche Beschwerde ist grundsätzlich nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 OG). Die ausnahmsweise Anfechtbarkeit eines unterinstanzlichen Entscheides beschränkt die Rechtsprechung auf Fälle, wo entweder der letzten kantonalen Instanz nicht sämtliche vor Bundesgericht erhobenen Rügen unterbreitet werden konnten oder wo die letzte kantonale Instanz solche Rügen mit einer engeren Kognition prüft als das Bundesgericht (BGE 125 I 492 E. 1a/aa S. 493, mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen liegen hier nicht vor. Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit mit ihr mehr als die Aufhebung des obergerichtlichen Urteils verlangt wird. Zum andern fragt sich, ob die Beschwerdeschrift den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügt. Der Beschwerdeführer müsste sich mit den Erwägungen des Obergerichts detailliert auseinandersetzen und im Einzelnen darlegen, inwiefern dieses zu Unrecht eine willkürliche Beweiswürdigung durch den Einzelrichter verneint haben soll (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). Wie es sich damit im Allgemeinen verhält, kann offen gelassen werden. Vielmehr ist im entsprechenden Sachzusammenhang darauf zurückzukommen. Zudem gilt es festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer mit der Anwendung des kantonalen Verfahrensrechts nicht auseinandersetzt (vgl. E. II/2 des angefochtenen Entscheides zu § 430 der Zürcher Strafprozessordnung) und seine Rügen auf die Verletzung von Bundesverfassung und Europäischer Menschenrechtskonvention beschränkt.