Citation: I 395/04 26.01.2006 E. 4

4.1 Am 10. Juli 2003 ergingen zwei Verfügungen, wobei eine den Zeitraum von Mai bis Oktober 2000 betraf und die andere die Ansprüche ab November 2002. In beiden wurden halbe Invalidenrenten bei einem Invaliditätsgrad unter 50 % zugesprochen. Der Einspracheentscheid verneint jeden Rentenanspruch. 4.2 In seinem Bericht vom 23. Mai 2000 legte Dr. med. S.________ dar, dass auf Grund des Verlaufs eine Wiederaufnahme der Tätigkeit (selbstständiger Unterhaltsmonteur) als unmöglich erscheine. Er empfahl "möglichst sofort" berufliche Massnahmen und eine vorwiegend sitzende Tätigkeit. Arbeiten in dauernd wechselnden, die Knie belastenden Stellungen seien kontraindiziert. Damit bestand nach dem Unfall vom 19. Mai 1999 während eines Jahres eine volle Arbeitsunfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG), was bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % (Art. 28 IVG) den Rentenanspruch ab 1. Mai 2000 entstehen liesse. 4.3 Im Hinblick auf die Bemessung der Erwerbsunfähigkeit hat die Vorinstanz die Sache an die Beschwerdeführerin zurückgewiesen damit diese prüfe, ob der Versicherte im Mai 2000 für eine den körperlichen Beschwerden angepasste Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig gewesen sei. Die Beschwerde führende IV-Stelle beantragt einzig die Aufhebung des Rückweisungsentscheides in Bezug auf den Anspruch ab November 2002 und anerkennt damit sinngemäss, dass der medizinische Sachverhalt für den Zeitpunkt des möglichen Rentenbeginns noch zu klären und neu über den Anspruch zu verfügen sein wird. Dem ist nichts beizufügen.