Citation: 9C_722/2019 E. 5.2

5.2. Dem Beschwerdeführer ist insofern beizupflichten, als Dr. D.________ keine gesundheitliche Verbesserung bescheinigte. Die Vorinstanz hielt dazu fest, die Ausführungen des letztbegutachtenden Psychiaters liessen den Schluss zu, dass er eine Verbesserung des psychischen Gesundheitszustands für weniger wahrscheinlich hält als eine bereits ursprüngliche Fehlbeurteilung anlässlich der Rentenzusprache im Jahre 2006. Von dieser gutachterlichen Einschätzung wich das kantonale Gericht indessen ab (vgl. hiezu BGE 143 I 377 E. 6 in fine S. 387 f.). Auf der Ebene der psychopathologischen Befunderhebung der drei Gutachter konstatierte es nämlich eine relevante Veränderung. Während sich den beiden früheren Experten das im Wesentlichen gleiche Bild einer verunsicherten, affektiv dumpfen, nur sehr mässig spürbaren, immer ernst und sachlich bleibenden Person mit dissoziativen Auffälligkeiten präsentiert habe, sei Dr. D.________ einem klar, lebhaft, bestimmt und selbstbewusst wirkenden Exploranden mit lebhafter Gestik und Mimik gegenübergesessen, der auch nach dreieinhalbstündiger Begutachtung noch sehr vital gewirkt und rasch, prompt und stringent geantwortet habe. Werde zugunsten des Beschwerdeführers davon ausgegangen, dass der Versuch der Vortäuschung eines schweren psychischen Leidenszustands nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt vorgelegen habe, sei eine (nach dem 20. März 2013 eingetretene) gesundheitliche Verbesserung evident und damit ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG ausgewiesen. Vorstehende Beweiswürdigung ist für das Bundesgericht verbindlich (vgl. E. 2 hievor), zumal sich der Beschwerdeführer damit inhaltlich in keiner Weise auseinandersetzt. Es reicht jedenfalls nicht, dem kantonalen Gericht eine offensichtlich falsche Würdigung von Beweisen oder unhaltbare Schlussfolgerungen vorzuwerfen und gleichzeitig in der Beschwerde kein Wort über die entscheidwesentlichen vorinstanzlichen Erwägungen zu verlieren. Diese Überlegungen gelten auch für die Frage nach dem Zeitpunkt, auf den die Invalidenrente rückwirkend aufzuheben ist. Soweit der Beschwerdeführer eine Meldepflichtverletzung bestreitet, ist ihm die Rechtsprechung entgegenzuhalten, wonach eine Meldepflicht und deren Verletzung zu bejahen sind, wenn die Observation - wie hier (angefochtener Entscheid S. 27) - ausserhäusliche Aktivitäten zutage fördert, die mit der bisher geltend gemachten Leistungseinschränkung schlichtweg unvereinbar sind (Urteile 9C_561/2018 vom 8. Februar 2019 E. 5.4.3, 9C_582/2015 vom 9. März 2016 E. 3.3 und 9C_338/2015 vom 12. November 2015 E. 4.2). Andere Beanstandungen werden nicht vorgebracht, weshalb es mit der vorinstanzlich auf den 1. April 2016 festgesetzten rückwirkenden Rentenaufhebung und der entsprechenden Rückerstattungspflicht sein Bewenden haben muss.