Citation: 5D_57/2024 E. 1

Die Beschwerdegegnerin betreibt die Beschwerdeführerin in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Seeland, Dienststelle Seeland, für Fr. 1'241.35 nebst Akzessorien. Die Beschwerdeführerin reichte am 8. Dezember 2022 beim Regionalgericht Berner Jura-Seeland eine Klage auf Feststellung des Nichtbestands der Schuld gemäss Art. 85a SchKG ein. Am 14. Januar 2023 ersuchte die Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege. Die Beschwerdegegnerin ersuchte am 31. Januar 2023 um Sicherstellung der Parteientschädigung. Das Regionalgericht wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 27. Juli 2023 ab und verpflichtete die Beschwerdeführerin zur Leistung einer Sicherheit für die Parteientschädigung von Fr. 1'000.--. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (Urteil 5D_181/2023 vom 28. September 2023). Da die Beschwerdeführerin die Sicherheit innert der Nachfrist nicht leistete und auch keine Garantie einer Bank oder Versicherung beibrachte, trat das Regionalgericht mit Entscheid vom 1. Juli 2024 auf die Klage nicht ein. Dagegen gelangte die Beschwerdeführerin mit einer als "Beschwerdeerklärung" bezeichneten Eingabe vom 16. Juli 2024 (Postaufgabe) an das Obergericht des Kantons Bern. Sie verlangte die Zustellung der schriftlichen Entscheidbegründung. Ein weitgehend identisches Schreiben hatte sie zuvor dem Regionalgericht eingereicht, das die Eingabe an das Obergericht weiterleitete. Mit Verfügung vom 17. Juli 2024 setzte das Obergericht der Beschwerdeführerin eine Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 600.--. Es wies darauf hin, dass der angefochtene Entscheid bereits schriftlich begründet sei. Mit Verfügung vom 5. September 2024 setzte das Obergericht der Beschwerdeführerin unter Androhung der Säumnisfolgen eine Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses. Am 26. September 2024 führte die Beschwerdeführerin aus, der regionalgerichtliche Entscheid sei bis heute nicht begründet worden, weshalb mangels Auslösung der Rechtsmittelfrist auch kein Kostenvorschuss geschuldet sei. Die Beschwerdeerklärung habe sie dem Obergericht bloss vorsorglich zukommen lassen. Mit Entscheid vom 9. Oktober 2024 trat das Obergericht auf die Beschwerde mangels Leistung des Kostenvorschusses nicht ein. Dagegen hat die Beschwerdeführerin am 18. November 2024 Beschwerde in Zivilsachen/subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben. Mit Verfügung vom 20. November 2024 hat das Bundesgericht das Gesuch um aufschiebende Wirkung abgewiesen. Das Bundesgericht hat die Akten beigezogen.