Citation: 2C_574/2019 E. 5.3

5.3. Sodann macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie seine Beweisofferten abgelehnt habe. Wenn eine richterliche Behörde auf die Abnahme von Beweisen verzichtet, weil sie aufgrund bereits abgenommener Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür annehmen kann, diese Überzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert, liegt keine Verletzung der Verfassungsgarantie auf rechtliches Gehör vor (BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen). Dies ist vorliegend der Fall: die Vorinstanz gelangte aufgrund der festgestellten Indizien zum Schluss, der Beschwerdeführer sei nur zum Schein und zwecks Aufenthaltssicherung eine Ehe eingegangen. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die vom Beschwerdeführer beantragte Befragung von Mitarbeitenden des Migrationsamt zu deren binationalen Ehen an dieser Einschätzung etwas hätte ändern können. Auch der geltend gemachte Umstand, dass seine geschiedene Ehefrau im Sommer 2018 in die Schweiz zurückgekehrt sei und kurzzeitig in U.________ gearbeitet habe, ist nicht geeignet, die vorinstanzliche Schlussfolgerung umzustossen, zumal der Beschwerdeführer nicht vorbringt, dass eine Wiederaufnahme der ehelichen Beziehung beabsichtigt gewesen oder gar erfolgt wäre. Nach dem Gesagten liegt keine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor.