Citation: 8C_197/2021 E. 4

Die Vorinsta nz führte dazu einleitend näher aus, dass nur der notwendige Aufwand berücksichtigt werden könne und dieser lediglich angemessen zu entschädigen sei. Im Weiteren erwog sie, es sei zu beachten, dass es sich zwar um ein umfangreiches IV-Dossier handle, jedoch der Aufwand für Aktenstudium bei sämtlichen Verfahren nur einmal berücksichtigt werden könne. Sodann sei es im Verfahren bei einem doppelten Schriftenwechsel ohne weitere Beweismassnahmen oder sonstigen Vorkehren geblieben und es hätten sich keine besonders schwierigen rechtlichen Fragen gestellt. Im Detail gestand das kantonale Gericht der Beschwerdeführerin je vier Stunden an Aufwand für die dreizehnseitige Beschwerde vom 11. Oktober 2019 und die vierzehnseitige Replik vom 17. September 2020 zu. Zusätzlich wurde ihr ein Aufwand von einer Stunde für die einseitige Eingabe vom 22. Oktober 2020, sechs Stunden für Aktenstudium und Instruktion, vier Stunden für das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege sowie einer halben Stunde für das Rückzugsschreiben betreffend eines Ausstandsgesuchs gewährt. Zusammengefasst wurden der Beschwerdeführerin für das ganze Verfahren 19,5 Stunden an Aufwand zugestanden, wobei die Vorinstanz die Entschädigung unter Berücksichtigung eines Stundenansatzes von Fr. 220.-, einer Kleinspesenpauschale von 2 % sowie der Mehrwertsteuer auf Fr. 5000.- festsetzte.