Citation: 4A_35/2021 E. 4.5.1

4.5.1. Soweit die Beschwerdeführerin bezüglich allfälliger Bestellungsänderungen die Annahme beanstandet, der Schriftformvorbehalt sei konkludent wegbedungen worden, wiederholt sie einerseits weitgehend ihre Vorbringen aus dem kantonalen Verfahren und stützt ihre Ausführungen andererseits auf ihre unzutreffende Einschätzung bezüglich der Beweislastverteilung. Indem sie für das abgeänderte Projekt einen Globalpreis von Fr. 19 Mio. behauptet, anerkennt sie, dass Abänderungen am ursprünglichen Projekt erfolgt sind. In der Beschwerde wird nicht rechtsgenüglich aufgezeigt, inwiefern vor diesem Hintergrund die Annahme der Vorinstanz, die Parteien hätten konkludent auf die vereinbarten Anforderungen an Bestellungsänderungen verzichtet, Recht verletzt.