Citation: 9C_376/2014 E. 4.2

4.2. Die Kritik des Beschwerdeführers, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, wenn sie aus dem Empfang vermeintlicher Rentenleistungen auf Kenntnis bzw. grobfahrlässige Unkenntnis einer Kapitalauszahlung geschlossen habe, verfängt nicht. Denn sie lässt ausser Acht, dass die Vorinstanz für das dem Beschwerdeführer anzurechnende Wissen ganz wesentlich auch auf die steuerlichen Verhältnisse - die Begleichung der Steuerschuld auf der Kapitalleistung in der Höhe von rund Fr. 32'000.- durch C.________ aus dem ihm überwiesenen Kapital - abgestellt hat. Diese Tatsache ergab sich aus dem (vom Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren eingereichten) Protokoll der Einvernahme von C.________ durch den Staatsanwalt vom 17. Dezember 2009 und wurde vom Beschwerdeführer bis anhin nicht bestritten. Heute macht er allerdings sinngemäss geltend, er habe von der Kapitalauszahlung und der Steuerschuld nichts gewusst, weil sich C.________ (wie bereits seit Jahren) auch 2006/2007 um seine Steuererklärung gekümmert und die Zustimmungserklärung unterschrieben habe (nachdem der Veranlagungsvorschlag direkt dem Patronato D.________ zugestellt worden sei). Beide Parteien berufen sich in diesem Zusammenhang auf neue steuerliche Dokumente, zu deren Einreichung, wie vorgetragen wird, erst der vorinstanzliche Entscheid Anlass gegeben habe. So oder anders ergibt sich kein anderes Ergebnis: Der Beschwerdeführer gibt den an das Patronato D.________ gerichteten Veranlagungsvorschlag sowie die von diesem unterzeichnete Zustimmungserklärung vom 22. Januar 2007 und die Beschwerdegegnerin die von der Ehefrau unterzeichnete Zustimmungserklärung vom 24. Januar 2007 zu den Akten. Bereits auf dem an das Patronato D.________ gerichteten Veranschlagungsvorschlag betreffend die direkte Bundessteuer auf der Kapitalleistung nach Art. 38 DBG und der von diesem unterzeichneten Zustimmungserklärung vom 22. Januar 2007 ist jeweils unten vermerkt, dass ein weiteres Original an die Ehefrau des Beschwerdeführers, E.________, ging. Die Ehefrau unterzeichnete denn auch am 24. Januar 2007 die (nun von der Beschwerdegegnerin ins Recht gelegte) Zustimmungserklärung. Bei dieser Sachlage trifft die Behauptung des Beschwerdeführers, er und seine Ehefrau hätten wegen des Vertretungsverhältnisses keine Kenntnis von der Kapitalauszahlung und der daraus resultierenden Steuerschuld gehabt, offensichtlich nicht zu. Nichts abzuleiten vermag der Beschwerdeführer aus dem Verhalten von C.________ in anderen Fällen. Es erübrigt sich damit, auf das neue Beweismittel (Bericht der Polizei H.________ vom 27. Juni 2012) näher einzugehen, gemäss welchem C.________ in etwa 200 Fällen die Unterschriften der Steuerpflichten auf den Steuererklärungen fälschte, damit diese vom Bezug des Vorsorgekapitals nichts erfuhren.