Citation: U 426/04 30.03.2005 E. 4

4.1 Medizinisch erstellt und unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer bei den Auffahrunfällen vom 9. Dezember 1997 und 29. November 1999 ein HWS-Distorsionstrauma erlitten hat. Dem steht nicht entgegen, dass Prof. Dr. med. N.________ radiologisch keine Veränderungen fand, die mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf die zwei Unfälle zurückzuführen sind (Erw. 3.1.5 hievor). Denn das typische Beschwerdebild nach einem HWS-Distorsionstrauma zeichnet sich gerade dadurch aus, dass die Beschwerden oft organisch nicht oder nicht hinreichend nachweisbar sind (Urteile P. vom 15. Oktober 2003 Erw. 2.3, U 154/03, und E. vom 19. Dezember 2000 Erw. 5b, U 98/98). Nicht streitig ist, dass die beim ersten Unfall zusätzlich erlittenen Verletzungen (Kontusionen des linken Knies medial, des M. quadriceps femoris medialer Anteil und der 10. Rippe rechts durch Gurt; Distorsion der mittleren Brust- und Lendenwirbelsäule; leichtes Supinationstrauma des linken oberen Sprunggelenks mit Zerrung fibulo-talare anterior) im massgebenden Zeitpunkt keine Leistungspflicht der SUVA mehr zur Folge hatten. Streitig ist einzig, ob die SUVA hinsichtlich des HWS-Distorsionstraumas ab 1. Mai 1999 weiterhin leistungspflichtig ist. 4.2 Die beiden Unfälle bilden auf Grund der medizinischen Akten zumindest eine wesentliche Teilursache des Gesundheitsschadens des Versicherten, weshalb der für den Leistungsanspruch erforderliche natürliche Kausalzusammenhang zu bejahen ist (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 119 V 338 Erw. 1).