Citation: 2C_868/2016 E. C

C.a. A.________ beantragt vor Bundesgericht, das Urteil des Kantonsgerichts vom 10. August 2016 aufzuheben; eventuell sei die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen - allenfalls lediglich bezüglich der Kostenregelung. Er ersucht für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. A.________ macht geltend, das angefochtene Urteil verletze den Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV), den Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV), das Rückschiebeverbot sowie das Recht auf Leben (Art. 2 EMRK; Art. 10 Abs. 1 BV) und auf Schutz vor Folter bzw. erniedrigender Behandlung und Bestrafung (Art. 3 EMRK; Art. 25 Abs. 3 BV). Er habe glaubhaft gemacht, dass ihm bei einer Rückkehr eine Blutrache durch die Familie des Opfers der Tat seines Vaters drohe (Verfahren 2C_868/2016). C.b. Sandor Horvath, der A.________ unentgeltlich beigegebene Rechtsbeistand, beantragt in eigenem Namen, das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 10. August 2016 im Kostenpunkt aufzuheben und ihm eine Entschädigung von Fr. 6'290.45 (inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer) eventuell von Fr. 5'762.60 zuzusprechen. Er macht geltend, die Höhe der ihm zuerkannten Entschädigung sei willkürlich und verletze den Anspruch auf rechtliches Gehör, da die einzelnen Kürzungen seiner Kostennote nicht hinreichend begründet worden seien. Die festgesetzte Entschädigung entspreche bei einem Stundenansatz von Fr. 230.-- einem Aufwand von 15.2 Stunden, was im Hinblick auf die Komplexität des Verfahrens und den Umstand, dass die Beschwerdefrist gegen den Wegweisungsentscheid nur fünf Tage betragen habe, willkürlich erscheine. Mit einem Aufwand von 15.2 Stunden hätten die Interessen seines Mandanten nicht "gehörig" gewahrt werden können. (Verfahren 2C_869/2016). C.c. Das Kantonsgericht Luzern beantragt, die Beschwerden abzuweisen. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) als beschwerdebefugte Bundesbehörde hat darauf verzichtet, sich vernehmen zu lassen. Mit Verfügung vom 20. September 2016 legte der Abteilungspräsident der Eingabe im Verfahren 2C_868/2016 antragsgemäss aufschiebende Wirkung bei.