Citation: 1C_371/2022 E. 6.3

6.3. Unter diesen Umständen ist die Berufung auf den Vertrauensschutz schon aufgrund der fehlenden Gutgläubigkeit der Beschwerdeführer auszuschliessen. Im Übrigen fehlt es auch am Erfordernis einer nachteiligen Disposition. Dass die Beschwerdeführer gestützt auf ihr Vertrauen irgendwelche Dispositionen getroffen hätten, die nicht mehr ohne Nachteil rückgängig gemacht werden könnten (vgl. BGE 137 I 69 E. 2.5.1; BGE 131 II 627 E. 6.1; BGE 129 I 161 E. 4.1; je mit Hinweisen), ist weder dargelegt noch ersichtlich. Es kann daher offengelassen werden, ob die weiteren Voraussetzungen des Vertrauensschutzes erfüllt sind. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach keine Verletzung des Vertrauensgrundsatzes vorliegt, ist daher im Ergebnis nicht zu beanstanden. Soweit die Beschwerde überhaupt den Rüge- und Begründungsanforderungen genügt, erweist sie sich auch in diesem Punkt als unbegründet.