Citation: 9C_154/2023 E. 3.4.2

3.4.2. Die Beraterin 2führt in ihrem Schreiben vom 27. Juli 2020 aus, sie habe bis zum Stichtag (1. April 2019) insgesamt 358,5 Stunden (Partner: 278, "angestellte Berufsträger": 80,5 Stunden) und danach weitere 136 Stunden (95 bzw. 41) geleistet. Dies entspricht dem, was die Steuerpflichtige im bundesgerichtlichen Verfahren geltend macht, wobei sie das Erfolgshonorar insgesamt dem zweiten Zeitraum (ab dem Stichtag) zuweist. Der Vertrag vom 10. November 2018 nennt ein "Pauschalhonorar von EUR 180'000.-", wie die Vorinstanz erwägt. Von einem darin enthaltenen oder zusätzlich zu erbringenden Erfolgshonorar ist keine Rede. Dies hat die Vorinstanz zutreffend festgestellt, weshalb die Ausscheidung und Zuweisung des Betrags von EUR 50'000.- an den zweiten Zeitraum keine Grundlage findet. Die Pro-rata-temporis-Verteilung des Gesamthonorars muss im Ergebnis auch hier als verfassungsrechtlich haltbar bzw. jedenfalls als verfassungsrechtlich unzureichend bestritten gelten: Die Beraterin 2 hat zwar am 27. Juli 2020 eine grobe Stundenübersicht vorgelegt. Daraus gehen die bis zum Stichtag bzw. danach erbrachten Leistungen hervor, wobei einzig zwischen Partnern und übrigen Beschäftigen unterschieden wird. Der Steuerpflichtigen zufolge sollen die Leistungen indes "gemäss effektiven Stundenaufschrieben" verrechnet worden sein. Die Beraterin 2 soll hierzu ihr "automatisiertes und somit auch nicht rückwirkend abänderbares Zeiterfassungssystem" herangezogen haben. Einen taggenauen Rapport oder ein auf andere Weise nachvollziehbares Leistungsjournal hat die Steuerpflichtige mithin behauptet, ohne aber ein solches zu den Akten zu geben. Nachdem kein aussagekräftiges Journal vorliegt, aufgrund dessen sich die Arbeiten nachverfolgen liessen, haben die Behauptungen der Steuerpflichtigen als unbewiesen zu gelten. Auch wenn der Beratungsbedarf, was Prüfungsarbeiten und Steuerberatung betrifft, in den letzten Wochen und Tagen vor dem " Signing " üblicherweise besonders stark gefragt sind, bleibt die zeitliche Abfolge der Tätigkeiten letztlich im Dunkeln. Die Beschwerde ist auch insofern unbegründet.