Citation: 8C_806/2009 15.01.2010 E. A

Der 1979 geborene, bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versicherte B.________ erlitt am 6. August 2004 bei der Arbeit mit einem Gabelstapler einen Unfall und zog sich dabei mehrere Beckenfrakturen zu. Er wurde gleichentags ins Spital X.________ eingeliefert, wo die Frakturen konservativ behandelt wurden. Daraufhin hielt er sich vom 19. August bis 16. September 2004 zur stationären Rehabilitation in der Rehaklinik Y.________ auf. Da der Versicherte nach anfänglich positivem Heilungsverlauf ab Januar 2005 über zunehmende Schmerzen in der Hüftregion und im sakralen Bereich klagte, wurde vom 2. März bis 13. April 2005 in der Rehaklinik Z.________ eine weitere stationäre Behandlung durchgeführt. Die SUVA richtete bis 30. April 2008 Taggelder aus und kam für die Heilbehandlung auf. Mit Verfügung vom 24. April 2008 verneinte sie den Anspruch auf weitere Versicherungsleistungen, weil die nach wie vor geklagten Beschwerden nicht mehr auf den Unfall vom 6. August 2004 zurückzuführen seien. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 15. Oktober 2008 fest.