Citation: 6B_812/2018 E. 3.2

3.2. Überdies macht der Beschwerdeführer eine unhaltbare Auslegung der Mobiltelefonranddaten und des entsprechenden Bewegungsprofils geltend. Er bezieht sich auf folgende Feststellungen der Vorinstanz: Die Gewohnheit des damals in Italien lebenden Beschwerdeführers, praktisch täglich, mitunter mehrmals täglich, über das Mobiltelefon mit seiner Ehefrau in der Schweiz zu telefonieren, lasse annehmen, dass er am 7. Januar 2009 Gespräche mit seiner Ehefrau geführt hat, als sein Mobiltelefon um 13 Uhr (Standort Erstfeld/UR) und abends um 21.21 Uhr (wieder im Ausland) von dieser angerufen wurde. Damit liege auch auf der Hand, dass es wiederum der Beschwerdeführer war, der um 15.53 Uhr mit diesem Gerät von einem Standort in U.________ aus das spätere Opfer kontaktiert habe. Im Rahmen der vom Beschwerdeführer vertretenen These, die Tötung werde ihm seitens einer fremden Täterschaft in die Schuhe geschoben, bringe er vor, es sei nicht erstellt, dass er auch dieses Telefonat geführt habe. Die Annahme indes, dass er das Mobiltelefon nach dem Telefonat um 13 Uhr für wenige Stunden einer fremden Person überlassen, er es aber vor dem zweiten Telefonat mit seiner Ehefrau um 21.21 Uhr wieder zurückerhalten habe, erscheine derart gesucht und unsinnig, dass sie als Möglichkeit von vornherein ausscheide. Die erwähnten Umstände sowie die Aussagen der Witwe des Opfers über das Verhältnis zwischen diesem und dem Beschwerdeführer, der Observationsbericht mit Hinweisen auf ein Zusteigen des späteren Opfers in ein fremdes Fahrzeug und eine Übereinstimmung von Fasern auf dem Beifahrersitz des Wagens des Beschwerdeführers und an der Hose des Opfers liessen schon unabhängig von den Aussagen der Hauptbelastungszeugin mit hoher Wahrscheinlichkeit annehmen, dass der Beschwerdeführer das Opfer angerufen habe, um anschliessend mit ihm mindestens anderthalb Stunden in der Gegend um U.________ herumzufahren. Der Beschwerdeführer hält dagegen, A.________ sei einer Blutrache durch Dritttäter zum Opfer gefallen; Näheres könne er aber nicht sagen, ohne sich selbst und seine Familienangehörigen in Lebensgefahr zu bringen (Schreiben von X.________ an die Vorinstanz vom 16. November 2017). Vor dem Hintergrund eines Komplotts erweise sich der von der Vorinstanz als "gesucht und unsinnig" bezeichnete Handwechsel des Mobiltelefons durchaus als naheliegend, wenn man von einer erzwungenen vorübergehenden Abnahme des Geräts ausgehe. Auch müsse es sich keineswegs um eine fremde Person gehandelt haben, die ihm das Telefon abgenommen habe. Die für ihn nachteilige Interpretation der Geschehnisse durch die Vorinstanz sei spekulativ. Dazu genügt es festzuhalten, dass die Einwendungen des Beschwerdeführers, sofern überhaupt zulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG), offenkundig nicht geeignet sind, die vorinstanzliche Beweiswürdigung als willkürlich hinzustellen. Für das angeführte Komplott gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Daran hätten die von der Vorinstanz zu Recht (oben E. 1) abgelehnten Beweismassnahmen mit Sicherheit nichts geändert.