Citation: 4A_303/2013 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer hat im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht, der Beschwerdegegner habe ihm - entgegen der im Kaufvertrag vom 7. November 2006 gemachten Zusicherungen - verschwiegen, dass auf Grund einer Vinkulierungsvereinbarung mit H.________ bzw. mit der "Stiftung H.________" die Aktien der B.________ Holding AG Winterthur gar nicht auf den Beschwerdeführer hätten übertragen werden dürfen. Diese verhängnisvolle Vinkulierungsvereinbarung sei ihm im Zusammenhang mit den Rechtsschriften der Gegenpartei in den beiden deutschen Zivilprozessen offenbart worden, in welche die B.________ Holding AG Winterthur in den Jahren 2007 und 2008 verwickelt gewesen sei. "Zum Preise schmerzhafter Eingeständnisse" sei es ihm gleichwohl gelungen, am 15. Dezember 2008 mit der "Stiftung H.________" eine "umfassende Vergleichslösung" zu erreichen. Dabei hat die Vorinstanz festgehalten, dass der Beschwerdeführer diesen - nach seinen Darstellungen - ungünstigen Vergleich alleine abgeschlossen habe, ohne zuvor den Beschwerdegegner zu konsultieren. So habe er auch die Prozesse selber geführt, ohne dem Beschwerdegegner im Sinne von § 72 der deutschen ZPO den Streit zu verkünden. Deshalb könne sich der Beschwerdeführer über den ungünstigen Ausgang dieser Prozesse auch nicht beklagen. Der Beschwerdeführer bringt vor, dass diese Feststellung, wonach er dem Beschwerdegegner gemäss der deutschen ZPO den Streit hätte verkünden sollen, falsch sei. Der Beschwerdeführer habe gar keine Möglichkeit gehabt in den deutschen Prozessen der B.________ Holding AG Winterthur eine Streitverkündung vorzunehmen, weil eine derartige Streitverkündung keine Auswirkung auf das Verhältnis zwischen ihm und dem Beschwerdegegner gehabt hätte; er sei nämlich einerseits gar nicht Partei dieser deutschen Prozesse gewesen und andererseits sei die B.________ Holding AG Winterthur nicht Partei des Kauf- und Übertragungsvertrags vom 7. November 2006 gewesen. Die Richtigstellung des Sachverhalts sei von grosser Bedeutung, weil damit "eine Begründung des Urteils wegfallen würde", womit das "gesamte Begründungsfundament des Urteils in sich zusammenstürze". Mit diesem Vorbringen vermag der Beschwerdeführer die vorinstanzlichen Feststellungen nicht als willkürlich auszuweisen. Er verkennt, dass dieser Begründung der Vorinstanz, wonach er dem Beschwerdegegner den Streit hätte verkünden sollen, keine eigenständige Bedeutung zukommt und demnach am Ausgang des Verfahrens nicht zu ändern vermag (vgl. E. 1.3). Die Vorinstanz hat vielmehr festgehalten, dass der Beschwerdeführer mit den von ihm vorgelegten und angerufenen Urkunden, die von ihm behauptete Vinkulierungsvereinbarung nicht habe belegen können, womit ein täuschendes Verhalten des Beschwerdegegners nicht ersichtlich sei. Überdies habe der Beschwerdeführer seinen Verrechnungsforderungen den Boden entzogen, indem er argumentiert habe, dass er bei Unterzeichnung des zweiten Kaufvertrags durchaus gewusst habe, dass die "Stiftung H.________" die Aktienübertragung ablehne, indessen aber davon ausgegangen sei, dass dieser Standpunkt rechtlich nicht begründet war. Folglich kann auch dem zweiten Eventualantrag des Beschwerdeführers auf Rückweisung der Sache zu erneuter Beurteilung "unter Anwendung des korrekten Sachverhaltes" nicht entsprochen werden.