Citation: 2C_26/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Beim kantonalen oder kommunalen Recht, das Art. 21 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 DBG bzw. Art. 7 Abs. 1 StHG ergänzt, handelt es sich daher um kein Bundesrecht, weshalb die bundesgerichtliche Kognition entsprechend eingeschränkt ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 2.3). Der hier interessierende Kanton Solothurn regelt den Eigenmietwert in § 28 des Gesetzes [des Kantons Solothurn] über die Staats- und Gemeindesteuern (StG/SO; BGS 614.11). Diese Norm steht unter dem Titel "Mietwert der eigenen Wohnung". In Ausführung von § 28 Abs. 2 StG/SO erliess der Regierungsrat am 28. Januar 1986 die Steuerverordnung Nr. 15: Bemessung des Mietwertes der eigenen Wohnung (StV/SO Nr. 15; BGS 614.159.15). Die Rechtsverordnung trifft eine grundlegende Weichenstellung anhand des Kriteriums, ob der Katasterwert im individuell-konkreten Fall den Betrag von Fr. 240'000.-- erreicht ("Gebäude überdurchschnittlicher Bauart", § 4-5) oder nicht erreicht ("Gebäude durchschnittlicher Bauart", § 1-3). Bei Katasterwerten von weniger als Fr. 240'000.-- erfolgt die Bewertung anhand von Pauschalansätzen, wogegen in den anderen Fällen eine Einzelbewertung vorzunehmen ist (zum Ganzen ausführlich Urteil 2C_843/2016 / 2C_844/2016 vom 31. Januar 2019 E. 2.2.3).