Citation: 9C_414/2019 E. 3.1.1

3.1.1. Das Verwaltungsgericht stellte fest, in medizinischer Hinsicht hätten der Verfügung vom 1. Juni 2011 im Wesentlichen der interdisziplinäre Bericht der Rehaklinik B.________ vom 7. Mai 2009, das polydisziplinäre Gutachten des ZMB vom 4. Mai 2010 (vgl. zu beiden oben Sachverhalt lit. A.b), ein Bericht der behandelnden Hausärztin Dr. med. C.________, vom 21. Juli 2010 sowie eine Stellungnahme des RAD-Arztes dipl. med. D.________, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, vom 7. Oktober 2010 zugrunde gelegen. Es sei (implizit: mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit) eine undifferenzierte Somatisierungsstörung diagnostiziert worden, so dass für die Prüfung der Wiedererwägungsvoraussetzungen die damalige Schmerzrechtsprechung zur Anwendung komme. Daran ändere nichts, dass beim Versicherten auch körperliche Leiden bestanden hätten, seien doch im Rahmen dieser Rechtsprechung auch chronische körperliche Begleiterkrankungen von Relevanz.