Citation: 9C_374/2013 E. 3.3.1

3.3.1. Die Beschwerdeführerin wirft zunächst die Frage auf, ob im Rahmen eines Revisionsverfahrens nach Art. 17 Abs. 1 ATSG ein Statuswechsel vorgenommen werden darf, wenn offen ist, ob die Änderung in der Lebenssituation, mit welcher die Revision begründet werden soll (hier: Geburt des Sohnes), auch im hypothetischen Gesundheitsfall eingetreten wäre, oder ob sie nicht doch der "konkreten Invalidensituation" zuzuschreiben ist. Dazu macht die Beschwerdeführerin geltend, es liege eine lediglich theoretische Veränderung des hypothetischen Lebenslaufs vor, was nicht genüge, um im Rentenrevisionsverfahren die Statusfrage neu zu regeln (vgl. dazu auch die in den vorinstanzlichen Akten dokumentierte abweichende Meinung der Gerichtsminderheit).