Citation: 9C_571/2023 E. 6.3

6.3. Das Bundesgericht hielt im Vorgängerurteil 9C_548/2019 vom 16. Januar 2020 in E. 6.3.2 fest, in Bezug auf die Diagnose einer PTBS sei vorliegend weder das auslösende Trauma geklärt, noch werde begründet, weshalb die vermutete PTBS beim Versicherten erst im Alter von rund 42 Jahren zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit geführt habe. Die Beschwerdegegnerin forderte Dr. med. C.________ im Gutachtensauftrag vom 28. April 2020 daraufhin zwar auf, sich zum traumatisierenden Ereignis zu äussern, liess ihn jedoch nicht wissen, dass auch eine Begründung zur vorliegend sehr langen Latenzzeit zwischen dem traumatisierenden Ereignis und dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit verlangt werde. Auch wird im Gutachtensauftrag nicht festgehalten, dass sich der Gutachter zu den Standardindikatoren gemäss BGE 141 V 281 zu äussern habe. Allerdings stand dem Gutachter aktengemäss das Urteil 9C_548/2019 vom 16. Januar 2020 zur Verfügung, welches er auszugsweise im Gutachten zitiert hat. Ihm war demnach bekannt, welche zusätzlichen Informationen verlangt waren.