Citation: 6B_936/2019 E. A

A.________ war als Senior Relationship Manager bei der Bank B.________ ab 1. September 2009 bis 31. Dezember 2011 für den sog. Turkey bzw. den International Europe Desk zuständig. Nach der Integration der Bank B.________ in die Bank C.________ war sie seit 1. Januar 2012 bis zu ihrer sofortigen Freistellung am 22. Januar 2014 als Senior Privat Banker im Rang eines Executive Directors bei deren Zweigstelle in U.________ für das Mediterranean Team tätig. A.________, die selbst türkische Wurzeln hatte, betreute bei Bank C.________ ca. 70 bis 90 vornehmlich in der Türkei oder anderswo im Ausland wohnhafte Kunden mit unterschiedlich grossen Portfolios, wobei im Ausland wohnhafte türkische Staatsangehörige den überwiegenden Teil der Kundschaft ausmachten. A.________ wird vorgeworfen, sie habe in der Zeit vom 27. Januar 2010 bis 21. Januar 2014 für 14 Kunden ohne deren Wissen und Zustimmung bzw. unter falschen und/oder unvollständigen Angaben Fremdwährungsoptionsgeschäfte (über 800 einzelne Optionstransaktionsgeschäfte) getätigt, wodurch jenen ein Vermögensschaden von insgesamt rund USD 2,5 Mio., rund TRY 76,1 Mio. sowie CAD 4'900.-- entstanden sei. Ferner habe sie zwecks Verschleierung der unautorisierten Transaktionen und der daraus resultierenden Verluste in der Zeit vom 12. April 2010 bis 21. Januar 2014 gegenüber fünf Kunden selber Kontoauszüge bzw. Depotaufstellungen angefertigt, auf welchen die Fremdwährungsoptionen nicht ausgewiesen gewesen seien. Die von ihr erstellten Bankauszüge habe sie teils per E-Mail, per Fax oder per Post an die betreffenden Kunden versandt. Zudem habe sie in der Zeit vom 24. Juni 2013 bis 21. Januar 2014 insgesamt 23 unbewilligte Vermögenstransfers zwischen Kundenkonten vorgenommen und insgesamt TRY 1'360'150.-- und EUR 224'988.-- unrechtmässig verschoben, um die durch die unautorisierten Transaktionen entstandenen Verluste zu verschleiern oder Margin-Anforderungen zu erfüllen.