Citation: I 694/03 22.09.2004 E. 3

Was das bei Ausübung einer behinderungsangepassten Erwerbstätigkeit noch erzielbare Invalideneinkommen anbelangt, sind sich die Parteien im Hinblick auf das MEDAS-Gutachten vom 15. Februar 2002 darin einig, dass dem Beschwerdeführer eine (kein stereoskopisches Sehen verlangende) Arbeit ohne regelmässiges Hantieren mit Gewichten über 10 kg, ohne Zwangshaltung oder besondere Belastungen des Schultergürtels sowie ohne feinmanuelle Anforderungen im Umfange von 80 % zumutbar ist. Unbestrittenermassen ist die Schweizerische Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 des Bundesamtes für Statistik heranzuziehen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb, 124 V 322 Erw. 3b/aa). Dabei ist vom in der Tabelle TA 1 des Anhangs angeführten Zentralwert (Median) in der Höhe von Fr. 4437.- auszugehen (standardisierter monatlicher Bruttolohn von Männern bei Ausübung einfacher und repetitiver Tätigkeiten [Anforderungsniveau 4] im privaten Sektor). Dieser statistische Monatslohn ist - unter Berücksichtigung des Umstandes, dass ihm eine Arbeitszeit von 40 Wochenstunden zu Grunde liegt (LSE 2000 S. 10), welche etwas tiefer ist als die im Jahre 2000 betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von wöchentlich 41,8 Stunden (Die Volkswirtschaft, 2004 Heft 9, S. 86, Tabelle B 9.2) - auf Fr. 4637.- zu erhöhen, was bei einem 80 %-Pensum einen Jahreslohn von Fr. 44'515.- (Fr. 4637.- x 0,8 x 12) ergibt. In Übereinstimmung mit Verwaltung und Vorinstanz ist hier mit einer 15%igen Herabsetzung dieses Tabellenlohnes der Tatsache Rechnung zu tragen, dass persönliche und berufliche Umstände Auswirkungen auf die Lohnhöhe haben können (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa - cc, 124 V 323 Erw. 3b/aa). Beim genannten Abzug resultiert ein Invalideneinkommen von jährlich Fr. 37'838.- (Fr. 44'515.- x 0,85) und - im Vergleich mit dem hievor angeführten Valideneinkommen von Fr. 102'360.- - ein Invaliditätsgrad von 63 %. Auf Grund der ermittelten Invalidität fällt der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemachte Anspruch auf eine ganze Invalidenrente ausser Betracht (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis Ende 2003 gültig gewesenen Fassung).