Citation: 8C_53/2021 E. 5.4

5.4. Es trifft zu, dass dem Vorfall vom 20. Januar 2016 eine gewisse Eindrücklichkeit nicht abzusprechen ist, insbesondere vor dem Hintergrund, dass zu jener Zeit in verschiedenen Ländern Terroranschläge mit vielen Opfern zu beklagen waren. Dennoch hat die Vorinstanz mit Blick auf die von ihr zitierte Rechtsprechung (vgl. BGE 129 V 177; RKUV 1996 Nr. U 256 S. 215, U 215/94; Urteil U 390/04 vom 14. April 2005) und die hier gegebenen Umstände bundesrechtskonform erwogen, dass der Vorfall vom 20. Januar 2016 nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung nicht geeignet ist, eine mehrjährige psychische Störung auszulösen. Mit der Vorinstanz ist darauf hinzuweisen, dass die beiden Kolleginnen der Beschwerdeführerin, welche während des Vorfalls neben ihr standen, unmittelbar danach wieder arbeitsfähig waren.