Citation: I 48/04 03.05.2004 E. 4.2

4.2.1 Bei der Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Ist - wie im hier zu beurteilenden Fall - kein tatsächlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, können rechtsprechungsgemäss Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 126 V 75 Erw. 3b/aa und bb mit Hinweisen), wobei sich unter Zugrundelegung eines Pensums von 50 % ein jährliches (teuerungsbereinigtes) Einkommen (für 1999) von Fr. 26'787.- (Tabelle A1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung [LSE] 1998, Anforderungsniveau 4, monatlich Fr. 4268.- umgerechnet auf 41,8 Wochenstunden, Teuerung 1999: 0,1 %) errechnet. Für das Jahr 2001 ergibt eine analoge Vorgehensweise einen Betrag von Fr. 42'670.90 (Tabelle A1 der LSE 2000, Anforderungsniveau 4, monatlich Fr. 4437.- umgerechnet auf 41,7 Wochenstunden, Teuerung 2001: 2.5 %, 75 % Pensum). 4.2.2 Die Frage, ob und in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, hängt von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc). Das kantonale Gericht hat den Abzug vom Tabellenlohn, der eine Schätzung darstellt und rechtsprechungsgemäss kurz zu begründen ist (BGE 126 V 81 Erw. 6), auf maximal 10 % beziffert, was namentlich mit Blick auf den um 50 % bzw. 25 % reduzierten Beschäftigungsgrad im Rahmen der richterlichen Ermessenskontrolle keinen Anlass zu abweichender Ermessensausübung gibt (vgl. Art. 132 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2). Um 10 % gekürzt resultiert bei einem Pensum von 50 % ein Invalideneinkommen von Fr. 24'108.30 (für das Jahr 1999); für das Jahr 2001 bei einem Beschäftigungsgrad von 75 %, ebenfalls vermindert um einen Abzug in Höhe von 10 %, ein Betrag von Fr. 38'403.80. 4.3 Bei der Gegenüberstellung der hypothetischen Einkommen errechnet sich für das Jahr 1999 (Invalideneinkommen: Fr. 24'108.30; Valideneinkommen: Fr. 59'936.-) ein Invaliditätsgrad von 60 %. Für das Jahr 2001 ergibt sich eine Erwerbsunfähigkeit von 37 % (Invalideneinkommen: Fr. 38'403.80; Valideneinkommen: Fr. 60'892.80). Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsfähigkeiten hat es daher mit der Vorinstanz sein Bewenden damit, dass für die Dauer von 1. September 1999 bis 31. Juli 2001 ein für die Zusprechung einer halben Invalidenrente erforderlicher Invaliditätsgrad resultiert und über den 31. Juli 2001 hinaus keine rentenbegründende Erwerbsunfähigkeit mehr ausgewiesen ist, weshalb der angefochtene Entscheid zu bestätigen ist.