Citation: 8C_85/2021 E. 5.3

5.3. Schliesslich zielt auch der Vorwurf einer Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG, Art. 61 lit. c ATSG) ins Leere. Soweit rechtserheblich, ist das kantonale Gericht seiner Verpflichtung zu umfassender Sachverhaltsermittlung in jeder Hinsicht nachgekommen und durfte in antizipierender Beweiswürdigung (BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen) von der eventualiter beantragten Rückweisung zu weiterer medizinischen Abklärung absehen. Die vorinstanzliche Würdigung der medizinischen Unterlagen in Bezug auf die Frage nach einer erneuten Leistungspflicht im Rahmen des im Mai 2018 gemeldeten Rückfalls ist demnach weder in tatsächlicher noch in rechtlicher Hinsicht zu beanstanden. Damit hat es beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden.