Citation: 1C_566/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, es habe sich nicht um einen "Befangenheitsantrag" gegen eine spezifische Person gehandelt, der sofort nach Kenntnisnahme eines Ablehnungs- bzw. Ausstandsgrunds hätte erhoben werden müssen. Eine Behörde, die aufgrund ihrer Involvierung in den zur Beurteilung stehenden Sachverhalt als Verfahrenspartei erscheine, dürfe gestützt auf den aus Art. 29 Abs. 1 BV fliessenden Anspruch auf korrekte und unparteiische Zusammensetzung der Entscheidbehörde nicht auch gleich noch als verfahrensleitende Behörde das Rekursverfahren führen und einen Entscheid des Regierungsrats vorbereiten. Der Beschwerdeführer macht sinngemäss geltend, diese Umstände seien von Amtes wegen zu beachten. Eine willkürliche Anwendung des kantonalen Rechts erblickt der Beschwerdeführer darin, § 1 Abs. 2 (gemeint wohl: Abs. 3) der Verordnung des Kantons Zürich vom 5. November 1997 über das Rekursverfahren vor dem Regierungsrat (LS 172.15; im Folgenden: Rekursverordnung) setze "implizit selbstverständlich" voraus, dass die zuständige Direktion nicht Verfahrenspartei sei. Der Rekursentscheid hätte somit nach § 1 Abs. 1 (gemeint wohl: Abs. 2) Rekursverordnung vom Rechtsdienst der Staatskanzlei vorbereitet werden müssen, welcher zuständig sei, soweit Rekurse gegen Anordnungen von Direktionen erhoben werden. Das angefochtene Urteil führe zum stossenden Ergebnis, dass ein Beschluss des Regierungsrats aufrechterhalten werde, obwohl er auf der Vorbereitung der Direktion der Justiz und des Innern basiere, die als Verfahrenspartei zu betrachten sei.