Citation: 5A_133/2019 E. B

B.a. Am 22. November 2012 gelangte der Kanton St. Gallen an das Konkursamt Nidwalden und verlangte, den erwähnten (Netto-) Verwertungserlös von [ca.] Fr. 400'000.-- für die Eigentumswohnung C.________, Grundstück Nr. www, auszusondern und ihm herauszugeben. Fast drei Jahre später - am 2. Dezember 2015 - verlangte der Kanton St. Gallen vom Konkursamt Nidwalden erneut die Herausgabe des verbleibenden Steigerungserlöses von Fr. 418'726.65, wie er aus der Verwertung vom 4. Mai 2011 resultierte. Am 9. Dezember 2015 wies das Konkursamt Nidwalden das Aussonderungsbegehren gemäss Art. 242 SchKG vollumfänglich ab und setzte dem Kanton St. Gallen eine Frist von 20 Tagen an, um den Aussonderungsanspruch durch Klage geltend zu machen. B.b. Am 28. Dezember 2015 erhob der Kanton St. Gallen beim Kantonsgericht Nidwalden Aussonderungsklage gemäss Art. 242 Abs. 2 SchKG gegen die Konkursmasse A.________, vertreten durch das Konkursamt, und verlangte die Herausgabe des (Netto-) Erlöses von Fr. 418'726.65 aus der Verwertung der Eigentumswohnung C.________, Grundstück Nr. www. B.c. Das Kantonsgericht Nidwalden stellte in Gutheissung der Klage mit Urteil vom 28. April 2017 den Aussonderungsanspruch im Umfang von Fr. 418'726.65 fest und entliess den Verwertungserlös aus dem Konkursbeschlag. Gegen das Urteil erhob die Konkursmasse Berufung. Das Obergericht des Kantons Nidwalden hiess die Berufung mit Urteil vom 20. September 2018 gut. Es hob das erstinstanzliche Urteil auf und wies die Aussonderungsklage ab. Zur Begründung hielt es im Wesentlichen fest, dass die Erstinstanz die Vermischung des Geldes nicht berücksichtigt habe, indes diese Vermischung bewirke, dass kein Geldbetrag ausgesondert werden könne.