Citation: 8C_505/2022 E. 7.1

7.1. Die Vorinstanz hat einen Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG) vorgenommen. Dabei hat sie das Valideneinkommen von Fr. 55'168.- dem hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 64'403.- gegenübergestellt und erkannt, es resultiere keine Erwerbseinbusse und damit auch kein Invaliditätsgrad. Sie ist ausserdem darauf eingegangen, dass sich weder mit der Anrechnung eines 13. Monatslohnes beim Valideneinkommen noch unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn (BGE 126 V 75) im Umfang von 25 % beim hypothetischen Invalideneinkommen ein rentenbegründender Invaliditätsgrad ergebe. Im Sinn einer Eventualbegründung hat das kantonale Gericht ein Valideneinkommen von Fr. 76'400.- (angepasst an die Nominallohnentwicklung von 2015 bis ins Jahr 2020) herangezogen. Ebenfalls unter Berücksichtigung eines Abzugs vom Tabellenlohn von 25 %, und somit einem hypothetischen Invalideneinkommen von Fr. 48'302.-, hat es einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 37 % ermittelt.