Citation: 6B_587/2017 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer beanstandet die Strafzumessung in mehrfacher Hinsicht. Er macht im Wesentlichen geltend, die Einsatzstrafe von zweieinhalb Jahren sei zu hoch. Er habe nur minimalen Zwang angewendet. Er habe den Opfern kein Übel in Aussicht gestellt und es sei auch kein Abhängigkeitsverhältnis vorgelegen. Weshalb das Verschulden erheblich sein soll, erschliesse sich ihm nicht. Unter Berücksichtigung der genannten Aspekte sei nicht nachvollziehbar, weshalb die Vorinstanz die Einsatzstrafe nicht auf ein Jahr festgesetzt habe, was dem Minimum bei einer Vergewaltigung entspreche. Weiter hätte die Vorinstanz die Folgen der Tat für die Opfer bei der Strafzumessung nicht berücksichtigen dürfen. Die Einsatzstrafe von zweieinhalb Jahren sei auch deshalb nicht zulässig, da sie über den Antrag der Staatsanwaltschaft und über die vom Kreisgericht ausgefällte Strafe hinausgehe und somit gegen das Verschlechterungsverbot verstosse. Auch die Straferhöhung für das zweite Delikt um neun Monate sei angesichts der attestierten minimalen Zwangsanwendung zu hoch. Da die Prognose gut sei und er in geordneten Verhältnissen lebe, sei es unverhältnismässig, nunmehr zehn Jahre nach der Tat eine Freiheitsstrafe von 33 Monaten auszufällen.