Citation: 1C_651/2021 E. 3.3

3.3. Gemäss § 141 JG/SZ sind Verhandlungen zu protokollieren (Abs. 1); mündliche Ausführungen sind nur auf Verlangen einer Partei wörtlich und ansonsten nur soweit wesentlich ins Protokoll aufzunehmen (Abs. 2). Der Protokollführer führt das Protokoll und unterzeichnet es (§ 142 Abs. 1 JG/SZ). Zur Unterstützung der Protokollführung kann das Verwaltungsgericht Aufzeichnungsgeräte verwenden (Abs. 2). Das vom Protokollführer unterschriebene Protokoll bildet Beweis für die Richtigkeit der darin enthaltenen Verhandlungen (§ 143 Abs. 1 JG/SZ). Die Tonbandaufzeichnung ist somit ein blosses Hilfsmittel zuhanden des Protokollführers für die Erstellung des schriftlichen Protokolls; dieses (und nicht die Tonbandaufzeichnung) ist Entscheidgrundlage und Bestandteil der amtlichen Akten. Bei der Tonaufzeichnung handelt es sich insofern um ein behördeninternes Dokument, das grundsätzlich nicht dem Akteneinsichtsrecht der Parteien unterliegt.