Citation: 6B_834/2014 E. 3.1

3.1. Da das Original der Beschwerde bei der Vorinstanz nirgendwo aufgefunden werden konnte, wurde die Beschwerdeführerin am 7. April 2014 aufgefordert, den Postaufgabebeleg im Original einzureichen. Ausserdem wurde sie aufgefordert, dem Postamt einen Nachforschungsauftrag zu erteilen und dem Gericht eine Kopie des Sendungsverfolgungsbegehrens inkl. Empfangsbestätigung mit der Unterschrift des Empfängers einzureichen. Für den Säumnisfall wurde angedroht, auf die Beschwerde werde nicht eingetreten. Am 12. Mai 2014 sandte die Beschwerdeführerin der Vorinstanz die Kopie eines Schreibens der Post vom 2. Mai 2014, worin erklärt wird, eine Sendung mit der Nummer xxx sei am 15. November 2013 an den Empfänger Obergericht des Kantons Zürich gegen Unterschrift zugestellt worden. Die Vorinstanz verlangte von der Beschwerdeführerin am 28. Mai 2014, auch dieses Schreiben der Post im Original einzureichen. Die Beschwerdeführerin kam den Aufforderungen nicht nach. Sie machte geltend, sie reiche die Originalbelege nicht ein, weil die Vorinstanz bereits mehrmals bösgläubig Eingaben "ohne weitere Mitteilung" abgelegt habe. Sie hege deshalb die Sorge, dass die Vorinstanz die Originalbelege "veruntreue". Die Vorinstanz wies den Vorwurf einer möglichen "Veruntreuung" als unbegründet zurück und stellte fest, wenn sich die Beschwerdeführerin weigere, einfache und durchaus zumutbare Handlungen vorzunehmen, indem sie die angeblich vorhandenen Originalbelege trotz Androhung entsprechender Säumnisfolgen nicht einreiche, müsse sie die Folgen des fehlenden Nachweises tragen (Beschluss S. 5).