Citation: 6B_1227/2016 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst unter Verweis auf Art. 45 Abs. 1 zweiter Satz der Verordnung vom 27. Oktober 1976 über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr (Verkehrszulassungsverordnung, VZV; SR 741.51) geltend, das Strassenverkehrsamt habe die Aberkennung seines deutschen Führerausweises (zu Recht) einzig damit begründet, dass er diesen wegen seines damaligen Wohnsitzes in der Schweiz in Umgehung der hiesigen Zuständigkeit erlangt habe. Da es hingegen seine Fahreignung ausdrücklich anerkannt und ihm keine Verkehrsregelverletzung vorgeworfen habe, liege ein Entzugsgrund nach Art. 45 Abs. 1 erster Satz VZV in Verbindung mit Art. 16 ff. SVG nicht vor. Solches behaupte die Vorinstanz auch nicht. Die Aberkennung seines deutschen Führerausweises sei daher gemäss Art. 45 Abs. 6 lit. a VZV infolge Verlegung des Wohnsitz nach Deutschland im Frühjahr 2013 nach drei Monaten erloschen. Mangels Wohnsitz in der Schweiz und Zuständigkeit der hiesigen Behörden habe er die vom Strassenverkehrsamt verlangte Führerprüfung im Übrigen gar nicht mehr absolvieren können.