Citation: 5D_132/2019 E. 3

Das Obergericht hat einen sinngemässen Antrag auf Beschwerdeverhandlung abgewiesen. Die Beschwerden seien offensichtlich unzulässig, was in einem schriftlichen Entscheid festzuhalten sei, und im Beschwerdeverfahren fänden ohnehin in der Regel keine mündlichen Verhandlungen statt. Im Verfahren ZK 19 275 (betreffend Klage nach Art. 85a SchKG) ist das Obergericht auf die Beschwerde nicht eingetreten, da die Beschwerdefrist längstens abgelaufen sei und die Beschwerdeführerin von ihrem Beschwerderecht bereits Gebrauch gemacht habe. Im Verfahren ZK 19 274 (betreffend definitive Rechtsöffnung) ist das Obergericht auf die Beschwerde ebenfalls wegen Verspätung nicht eingetreten. Die Beschwerdefrist habe am 16. Mai 2019 geendet. Die mit A-Post versandte Beschwerde sei zwar auf den 15. Mai 2019 datiert, gemäss Poststempel sei sie aber erst am 19. Mai 2019 der Post übergeben worden. Im Übrigen setze sich die Beschwerdeführerin mit dem angefochtenen Entscheid nicht auseinander. Auf eine Parteiverhandlung habe das Regionalgericht verzichten dürfen (unter Hinweis auf BGE 141 I 97 E. 5.2 S. 101).