Citation: 5A_556/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz erwog, die Erstinstanz habe auf der Aktivseite der D.________ GmbH die im Aberkennungsverfahren geltend gemachten Schadenersatzforderungen von Fr. 1'450'000.-- bzw. Fr. 117'000.-- zu Recht unberücksichtigt gelassen. Diese Forderungen seien vom Ausgang des hängigen Verfahrens zwischen der D.________ GmbH und der E.________ AG abhängig. Der Beschwerdeführer lege nicht schlüssig dar, dass eine Aktivierung der umstrittenen Forderungen gerechtfertigt sei. Zudem sei unklar, ob vor Ablauf der maximalen Dauer einer provisorischen Nachlassstundung Klarheit über den Bestand der Forderungen eintreten werde. Auf der Passivseite der D.________ GmbH zeige der Beschwerdeführer nicht auf, weshalb neben der Hauptforderung die strittigen Darlehenszinsen in der Grössenordnung von Fr. 630'000.-- derart unwahrscheinlich seien, dass sie nicht wenigstens als Rückstellungen zu berücksichtigen wären. Unabhängig von der (im Einzelnen ebenfalls umstrittenen) Bezifferung der Grundpfandschuld und des erwarteten Verkaufspreises der Liegenschaft verblieben dem Beschwerdeführer ungedeckte Schulden von über Fr. 450'000.--. Somit sei offensichtlich, dass bei diesem Ausmass der Überschuldung keine Aussicht auf Sanierung bestehe, da der Beschwerdeführer auch selbst in absehbarer Zeit mit keinen grösseren Einnahmen aus der Geschäftstätigkeit rechne.