Citation: 6B_1066/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Ebenso unbegründet ist die Rüge des Beschwerdeführers, wonach die Vorinstanz die minimalen Tatfolgen nur unzureichend gewichte, zumal diese hier ausserordentlich gering seien und daher zu einer Strafminderung von 50 % hätten führen müssen (Beschwerde S. 14). In Anbetracht der vorliegenden Umstände überschreitet die Vorinstanz ihr Ermessen nicht, wenn sie die Tatsachen, dass es beim (vollendeten) Versuch geblieben ist und dass der Beschwerdegegner 2 lediglich dank dem Zufall nur leicht verletzt wurde, mit einer Minderung der Einsatzstrafe um 2 ½ Jahre (von 8 Jahren auf 5 ½ Jahre) berücksichtigt. Der Umfang der Reduktion der Strafe hängt unter anderem von den tatsächlichen Folgen der Tat und der Nähe des tatbestandsmässigen Erfolgs ab (BGE 127 IV 101 E. 2b; 121 IV 49 E. 1b; Urteile 6B_196/2021 vom 25. April 2022 E. 5.4.3; 6B_1368/2020 vom 30. Mai 2022 E. 3.4.2).