Citation: I 419/99 22.03.2000 E. 3

3.- Die Vorinstanz ist in Würdigung der medizinischen Unterlagen davon ausgegangen, dass dem Beschwerdeführer leichte bis mittelschwere Arbeiten mindestens im Umfang von 50 % einer Vollzeitstelle voll zugemutet werden können. Diese Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit ist präzi- sierungsbedürftig. Gemäss der Stellungnahme der Rheumatho- logischen Klinik X.________ vom 3. Juni 1996, welche durch das Departement Innere Medizin, Abteilung für Psychosomatik des Spitals Y.________, vom 23. Juli 1997 ausdrücklich bestätigt wird, ist der Versicherte aus rheumatologischer Sicht in einer leichten bis mittelschweren Arbeit nur insoweit voll leistungsfähig, als es sich um wechselbe- lastende Tätigkeiten ohne Überkopfarbeiten oder Arbeiten in ausschliesslich kniender Position handelt. Eine weiterge- hende, somatisch bedingte Einschränkung besteht sodann in- soweit, als dem Versicherten wegen der funktionellen Ein- äugigkeit keine ein räumliches Sehen oder Stereosehen voraussetzende Tätigkeit zuzumuten ist (Bericht der Klinik X.________ vom 10. März 1998). Da er weiter an einer Innenohrschwerhörigkeit beidseits leidet (Bericht der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, vom 10. September 1998), ist er schliesslich für Arbeiten ungeeignet, die besondere Hörfähigkeiten verlangen. Eine derart verstandene somatische Restarbeitsfähigkeit kann der Versicherte schliesslich gemäss der umfassenden und überzeugenden Einschätzung des Psychiaters Dr. F.________ (Berichte vom 24. Oktober und 25. November 1997) wegen der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (F45.4) mit sekun- därer andauernder Persönlichkeitsveränderung (F62.8) ledig- lich in einem Teilzeitpensum von (mindestens) 50 % umset- zen. Insoweit ist die vorinstanzliche Einschätzung nicht zu beanstanden. Entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ver- tretenen Auffassung erlauben die einzelnen Fachberichte - wie soeben dargetan - eine zuverlässige Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit zum Verfügungszeitpunkt (12. Juni 1998), worauf nach ständiger Rechtsprechung abzustellen ist (BGE 121 V 366 Erw. 2b mit Hinweisen). Von ergänzenden Ab- klärungen, insbesondere einer multidisziplinären Begutach-