Citation: 4P.34/2001 02.07.2001 E. 2

2.- Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hat die Beschwerdeschrift eine kurz gefasste Darlegung darüber zu enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie der angefochtene Entscheid verletzt. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Das gilt auch für Beschwerden wegen Verletzung von Art. 9 und 29 Abs. 2 BV. Es genügt nicht, wenn der Beschwerdeführer einfach behauptet, der angefochtene Entscheid verstosse gegen das Willkürverbot oder sei unter Verletzung seines Gehörsanspruches zu Stande gekommen; er hat vielmehr im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar oder sein verfassungsmässiges Mitwirkungsrecht missachtet wurde. Der Grundsatz der richterlichen Rechtsanwendung findet somit im Bereich der Verfassungsbeschwerde keine Anwendung, sondern es gilt das Rügeprinzip: der Richter untersucht den angefochtenen Entscheid nicht von sich aus umfassend auf seine Verfassungsmässigkeit, sondern beschränkt sich auf die Prüfung der in der Beschwerde rechtsgenüglich vorgebrachten Rügen (BGE 117 Ia 10 E. 4b S. 11, 115 Ia 183 E. 3 S. 185, 110 Ia 3 E. 2a). Die staatsrechtliche Beschwerde ist ein subsidiäres Rechtsmittel. Sie ist nur zulässig, wenn und soweit die behaupteten Rechtsverletzungen nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer anderen Bundesbehörde gerügt werden können (Art. 84 Abs. 2 OG). Die vorliegende Streitsache ist berufungsfähig, so dass die Frage, ob das kantonale Gericht das Bundesrecht richtig ausgelegt und angewendet hat, dem Bundesgericht mit Berufung unterbreitet werden kann (Art. 43 OG). Auf die Beschwerde ist daher insoweit nicht einzutreten, als damit eine Verletzung von Bundesrecht geltend gemacht wird.