Citation: 6P.47/2003 28.11.2003 E. 3

Zu Unrecht rügt der Beschwerdeführer im Weiteren in drei Punkten eine willkürliche Tatsachenfeststellung durch das Kantonsgericht. 3.1 So ist zunächst die Rüge des Beschwerdeführers haltlos, das Kantonsgericht habe fälschlicherweise festgestellt, er habe gewusst, dass der Geschädigte auf die Asphaltstrasse gestürzt sei. Er sei vielmehr davon ausgegangen, dass jener sich neben der Strasse hingelegt habe. Das Kantonsgericht geht in seinen einleitenden Erwägungen zu der gegen den Beschwerdeführer erhobenen Anklage davon aus, dieser habe gewusst, dass der Geschädigte in alkoholisiertem Zustand vom Skateboard gestürzt sei. Dass der Geschädigte auf die Strasse gestürzt war, ergibt sich aus den Aussagen des Beschwerdeführers und der Krankengeschichte (act. 22 S. 2 Ziff. 5 und S. 7; vgl. auch act 72 S. 11 Ergänzung zu Ziff. 7), aus den Aussagen von B.________ (act. 2 S. 2) sowie aus denjenigen der Einsatzverantwortlichen des Rettungsdienstes (act. 15 S. 2) und dem von ihr ausgefüllten Notfallprotokoll (act. 16). Aufgrund der von B.________ und der Rettungssanitäterin gelieferten Informationen war dem Beschwerdeführer auch bekannt, dass sich der Unfall auf der Kantonsstrasse Brunnen - Schwyz ereignet hatte. Anhaltspunkte dafür, dass sich der Geschädigte lediglich neben der Strasse hingelegt hatte, finden sich in den Akten nicht. Wie der Geschädigte in seiner Vernehmlassung zutreffend ausführt, ergibt sich weder aus den Aussagen des Beschwerdeführers noch denjenigen von B.________ etwas, was für einen solchen Ablauf sprechen würde. Es ist denn auch gar nicht ersichtlich, worauf sich der Beschwerdeführer in diesem Punkt stützen will. Aus der Aussage von B.________, dass der Geschädigte nach dem Sturz liegen geblieben sei (act. 2 S. 2; vgl. auch act. 22 S. 2 Ziff. 5; act. 72 S. 2 Ziff. 3 ad 1; ferner die Aussage der Rettungssanitäterin act. 15), lässt sich so etwas jedenfalls nicht ableiten. Eine widersprüchliche Tatsachenfeststellung ist nicht ersichtlich. 3.2 Unbehelflich ist sodann der Einwand des Beschwerdeführers, massgebend für den Umfang des Auftrages an das IRM Zürich sei das Telefongespräch zwischen dem Berichterstatter und dem Untersuchungsrichter vom 29. November 1999 (vgl. act. 33 und 34 S. 1) und nicht das Schreiben des Bezirksamts Schwyz vom 11. November 1999 gewesen. Dass der Untersuchungsrichter mit dem Vertreter des IRM Zürich telefonisch eine Erweiterung des Auftrags in dem Sinne vereinbarte, dass dieser seine Schlüsse nicht bloss mündlich mitteilen, sondern schriftlich festhalten sollte, ändert an der formellen Qualität der Stellungnahme nichts. Ausserdem stellt das Kantonsgericht nicht fest, der Untersuchungsrichter habe lediglich eine mündliche Stellungnahme einverlangt. Die beanstandete Verweisung im angefochtenen Urteil auf act. 31 im Zusammenhang mit dem Bericht des IRM Zürich ist ohne jede Bedeutung. 3.3 Ohne Grund wendet sich der Beschwerdeführer schliesslich gegen die Formulierung des Kantonsgerichts, das IRM Zürich habe einen Bagatellsturz und eine blosse Alkoholisierung des Geschädigten lediglich "angenommen" und nicht als erstellt erachtet. Worin hier eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts liegen soll, ist unerfindlich. Die Beschwerde erschöpft sich in einer blossen unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf die nicht einzutreten ist.