Citation: 8C_177/2008 16.10.2008 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat nach umfassender Würdigung der medizinischen Aktenlage, insbesondere gestützt auf den Bericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. K.________ vom 29. März 2006, welcher wiederum auf den Austrittsbericht der Klinik R.________ vom 1. Dezember 2005 verweist, sowie gestützt auf den Bericht des Hausarztes Dr. med. B.________ vom 17. März 2007, soweit er sich auf den Gesundheitszustand vor Erlass des Einspracheentscheides bezieht, aufgezeigt, dass die drei Unfallereignisse vom 29. Januar 2003, 11. Juni und 26. September 2005 in somatischer Hinsicht keine Folgen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hinterlassen. In Anwendung der Rechtsprechung zu den psychischen Unfallfolgen hat die Vorinstanz sodann erkannt, dass die adäquate Kausalität zwischen diesen Unfällen und allfälligen psychischen Beschwerden zu verneinen ist. 3.2 Dagegen bringt der Beschwerdeführer nichts vor, was zu einem vom angefochtenen Entscheid abweichenden Ergebnis führen könnte. Mit den bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Einwendungen, insbesondere bezüglich der Einstufung des Arbeitsunfalls vom 29. Januar 2003 als mittelschwer oder schwer sowie der daraus resultierenden Folgen für die Adäquanzbeurteilung psychischer Beschwerden, hat sich das kantonale Gericht einlässlich auseinandergesetzt. Auf die zutreffenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids, welchen das Bundesgericht nichts beizufügen hat, kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Soweit der Versicherte sodann geltend macht, es hätten für eine umfassende Beurteilung der medizinischen Situation die Ergebnisse der von der IV-Stelle Bern in Auftrag gegebenen MEDAS-Abklärung abgewartet und berücksichtigt werden müssen, ist festzustellen, dass dieser Gutachtensauftrag am 8. Mai 2007 und somit über fünf Monate nach dem für die Beurteilung des Sachverhalts massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheids erteilt wurde und dass in Anbetracht der umfassenden und schlüssigen Aktenlage für den massgebenden Zeitpunkt in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157, 124 V 90 E. 4b S. 94) von ergänzenden Beweisvorkehren abgesehen werden konnte. Gestützt auf die oben erwähnten Berichte, welche die von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an beweiskräftige medizinische Unterlagen erfüllen, ist die Vorinstanz zu Recht vom Fehlen somatischer Unfallfolgen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Die Frage nach dem Vorhandensein psychischer Unfallfolgen, welche die Arbeitsfähigkeit einschränken, hat das kantonale Gericht offen gelassen, da - wie es ebenfalls überzeugend aufgezeigt hat - der für eine Leistungspflicht des Unfallversicherers rechtsprechungsgemäss (BGE 115 V 133) vorausgesetzte Kausalzusammenhang mit den einzelnen Unfallereignissen zu verneinen wäre. Der Vollständigkeit halber kann erwähnt werden, dass sich aus dem Gutachten der MEDAS vom 15. Oktober 2007 nichts zugunsten des Beschwerdeführers ableiten lässt, ergab doch die polydisziplinäre Abklärung keine Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit.