Citation: 9C_361/2014 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe ihre Abklärungspflichten gemäss Art. 43 ATSG und die geltenden Beweiswürdigungsregeln verletzt. Da die neuen Verfahrensrechte gemäss BGE 137 V 210 bei Einholung des Gutachtens der medizinischen Gutachterstelle C.________ noch nicht zu beachten waren, sei die Rechtsprechung betreffend medizinische Expertisen, die vor diesem Urteil erstellt wurden, anwendbar. Danach genügten relativ geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, um eine neue Begutachtung anzuordnen. Die medizinische Gutachterstelle C.________ habe nachträglich den Arbeitsunfähigkeitsgrad in der angestammten Tätigkeit von ursprünglich 50 % im Bericht vom 8. April 2011 korrigiert. Dies weise darauf hin, dass das Hauptgutachten vom 17. April 2010 nicht mit der erforderlichen Sorgfalt erstellt wurde.