Citation: 9C_300/2019 E. 5.3.1

5.3.1. Beim Einkommensvergleich des Verwaltungsgerichts rügt der Versicherte im Wesentlichen, das kantonale Gericht habe zu Unrecht auf sein Salär bei der B.________ AG abgestellt, statt richtigerweise sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen auf die Tabellen der vom Bundesamt für Statistik periodisch durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE-Tabellenlöhne), was auf mangelhafte Sachverhaltsabklärung zurückzuführen sei. Vom Invalideneinkommen seien Tabellenlohn-Abzüge zu gewähren aufgrund der nurmehr möglichen Teilzeitbeschäftigung und der beruflichen Abwesenheit. Schliesslich hätte die Vorinstanz prüfen müssen, ob auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt in der Realität überhaupt Stellen vorhanden seien, welche den konkreten Einschränkungen (gemäss ZMB-Gutachten: Tätigkeit als Kaufmann mit Einsatz des rechten Unterarms lediglich als Hilfshand aufgrund einer dissoziativen Störung und mit Minderung der Leistungsfähigkeit um 20 % aufgrund eines erhöhten Erregungsniveaus) gerecht würden.