Citation: 5C.322/2001 09.07.2002 E. 1

1.- a) In teilweiser Gutheissung der Berufung und in Abweisung der Anschlussberufung, soweit auf beide Rechtsmittel einzutreten ist, wird Ziff. 1 des angefochtenen Urteils aufgehoben und wie folgt neu gefasst: Ziffer 5 des Scheidungsurteils des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 28. April 1988 und Ziffer 1 des Abänderungsurteils des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 16. Mai 1995 werden mit Wirkung ab dem 1. Mai 2001 wie folgt geändert: Der Beklagte (im Scheidungsverfahren) wird verpflichtet, der Klägerin eine Rente im Sinn von aArt. 151 ZGB von monatlich Fr. 950.-- zu bezahlen. Diese Rente reduziert sich um jeweils Fr. 200.-- bei Wegfall einer Unterhaltsverpflichtung für ein Kind. Die Rente ist geschuldet bis zum Eintritt der Klägerin in die AHV-Berechtigung. b) Im Übrigen wird das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 29. Mai 2001 bestätigt.