Citation: 6B_1024/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz begründet auch die Täterkomponente nachvollziehbar. Dies gilt insbesondere, wenn sie die Vorstrafen straferhöhend wertet, da diese, wenngleich nicht einschlägig, angesichts der Delinquenz während laufenden Probezeiten eine äusserst bedenkliche Gleichgültigkeit gegenüber der Rechtsordnung zeigten. Der Beschwerdeführer beanstandet die Straferhöhung um sechs Monate denn auch nicht. Entgegen seiner Auffassung nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass die Vorinstanz sein Nachtatverhalten neutral wertet. Ihr ist zuzustimmen, dass von einem von echter Einsicht ins Unrecht der Tat getragenen Geständnis keine Rede sein kann. Der Beschwerdeführer hat sein Verhalten noch vor Berufungsgericht bagatellisiert und tut dies letztlich weiterhin, wenn er geltend macht, er habe nur zum Schein und nicht mit Wucht zugetreten. Daran ändert nichts, dass er nach Vorhalt des Videos zugab, er sei auf dem Video sichtbar. Dies liess sich offensichtlich nicht leugnen. Daraus kann der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Weitere Rügen bringt er nicht vor. Die von der Vorinstanz auf 36 Monate festgesetzte Freiheitsstrafe, welche sie in Anwendung des Verbots der Reformatio in peius auf das Niveau der erstinstanzlichen Strafe reduziert, ist bundesrechtskonform. Gleiches gilt für die negative Legalprognose und damit einhergehend die Anordnung des Vollzugs, sowie die Verlängerung der Probezeit bezüglich einer Vorstrafe von 2011.