Citation: 2C_378/2022 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer bringt vor, Grund für die Verlustscheine sei gewesen, dass er sich auf seine berufliche Tätigkeit konzentriert und den administrativen Belangen nicht die notwendige Beachtung geschenkt habe. Obwohl er zur Zeit die seinerzeit festgelegte Freiheitsstrafe in Halbgefangenschaft verbüsse, sei es ihm möglich, doch erhebliche monatliche Raten an das Betreibungsamt zu leisten. Mit diesen Vorbringen ergänzt er die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, ohne darzulegen, inwiefern diese offensichtlich unrichtig oder unvollständig sein sollen. Der rechtlichen Beurteilung ist daher der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt zu Grunde zu legen. Aufgrund der erheblichen Höhe der Schulden sowie der Tatsache, dass keine Anhaltspunkte vorliegen, dass die jahrelange Nichterfüllung der finanziellen Verpflichtungen nicht zu einem erheblichen Teil selbstverschuldet wäre, und des fehlenden Schuldenabbaus, ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in mutwilliger Weise Schulden angehäuft hat. Damit ist auch der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. c AIG in Verbindung mit Art. 77a Abs. 1 lit. b VZAE gegeben.