Citation: 5A_474/2023 E. B

B.a. Am 7. April 2021 ersuchte die Mutter beim Richteramt Bucheggberg-Wasseramt um Erlass von Eheschutzmassnahmen. B.b. Gestützt auf eine Vereinbarung der Eltern stellte der Amtsgerichtspräsident nebst anderem den Sohn der Parteien am 16. Juli 2021 vorsorglich unter die alleinige Obhut der Mutter und bestätigte die von der KESB errichtete Beistandschaft, wobei er die Aufgaben der Beistandsperson leicht abänderte. Da die Ehegatten erklärten, ihre Ehe auflösen zu wollen, wandelte er das Eheschutzverfahren in ein Scheidungsverfahren um. B.c. Mit Urteil vom 20. April 2022 schied der Amtsgerichtspräsident die Ehe der Parteien. Nebst anderem beliess er den Sohn unter der gemeinsamen elterlichen Sorge und stellte ihn unter die Obhut der Mutter. Ferner regelte er den persönlichen Verkehr zwischen Vater und Sohn, verpflichtete den Vater zur Leistung von Kindesunterhalt und bestätigte die für den Sohn errichtete Erziehungsbeistandschaft. Die Erziehungsgutschriften rechnete er vollständig der Mutter an.