Citation: 2C_63/2023 E. 3

Streitgegenstand bildet die Frage, ob die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die Aufenthaltsbewilligung zu Recht verweigert hat. Der Beschwerdeführer rügt einzig eine Verletzung von Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG. Dass die Vorinstanz auch einen Aufenthaltsanspruch gestützt auf Art. 18 und Art. 23 Abs. 3 lit. c AIG (Ausübung einer unselbständigen Erwerbstätigkeit) sowie auf Art. 8 Abs. 1 EMRK (Recht auf Achtung des Privatlebens) verneint hat, ficht er vor Bundesgericht nicht an. Bei der Aufenthaltsbewilligung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit handelt es sich ohnehin um eine Ermessensbewilligung, gegen deren Verweigerung die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig wäre (Art. 83 lit. c Ziff. 2 und Ziff. 5 BGG; vgl. vorne E. 1.1). Zu prüfen ist somit nur, ob die Vorinstanz Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG verletzt hat.