Citation: 5A_827/2023 E. 3.2

3.2. Das Kantonsgericht hat keine Feststellungen zum Überschuss der Parteien in den Jahren 2017 und 2018 getroffen und in seinen Berechnungen auf den während der Trennung, d.h. ab Oktober 2019, erwirtschafteten Überschuss abzüglich der Sparquote abgestellt. Der Beschwerdeführer geht in seinen Ausführungen damit von Grundlagen aus, die sich nicht aus dem angefochtenen Entscheid ergeben. Er wirft der Vorinstanz diesbezüglich aber keine offensichtlich unrichtige oder unvollständige Feststellung des Sachverhalts vor (vgl. vorne E. 2.1). Auf die von ihm vorgetragene Sachverhaltsdarstellung kann damit nicht abgestellt werden und seinen Ausführungen ist die tatsächliche Grundlage entzogen. Unbesehen hierum ist aber auf Folgendes zu verweisen: Es trifft zu, dass beim ehelichen Unterhalt die bisherige Lebensführung die Obergrenze des Unterhaltsanspruchs bildet (BGE 140 III 337 E. 4.2.1), die zu überschreiten nicht ohne Willkür möglich ist (Urteil 5A_20/2016 vom 5. Oktober 2016 E. 4 [einleitend]). Für die Berechnung dieser Obergrenze ist nach der Rechtsprechung grundsätzlich am betragsmässig unveränderten Anteil am früheren gemeinsamen Überschuss anzuknüpfen (BGE 147 III 293 E. 4.4). Indes handelt es sich hierbei nicht um eine unumstössliche Regel und werden etwa durch den Wegfall von Kinderkosten während der Trennung frei werdende Mittel vermutungsweise zugunsten der ehelichen Lebenshaltung verwendet (BGE 134 III 577 E. 8; Urteile 5A_420/2021 vom 5. Dezember 2022 E. 2.4.2; 5A_112/2020 vom 28. März 2022 E. 6.2, in: FamPra.ch 2022 S. 659; SPYCHER/MAIER, in: Handbuch des Unterhaltsrechts, 3. Aufl. 2023, Kap. 2 Rz. 86 ff.; ASCHLIMANN/BÄHLER, in: FamKomm Scheidung, Band II, Anh. UB, 4. Aufl. 2022, N. 11 ff.). Allein mit dem Hinweis, der von der Vorinstanz berechnete Überschussanteil liege über jenem der letzten gemeinsamen Lebenshaltung, lässt sich daher keine Willkür dartun.