Citation: U 199/05 03.10.2005 E. 2

2.1 Gemäss den Erwägungen des kantonalen Gerichts sind die über den 31. Januar 2004 hinaus geklagten Beschwerden nicht mit einer gegebenenfalls unfallbedingten organisch nachweisbaren Schädigung, sondern vielmehr psychogen zu erklären. Diese Beurteilung beruht auf einer kurzen, aber überzeugenden Würdigung der medizinischen Akten und ist nicht zu beanstanden. An dieser Betrachtungsweise vermögen die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. Dies gilt namentlich auch für die vom Versicherten geäusserte Überzeugung, er habe beim Unfall vom 7. August 2001 bisher nicht entdeckte Verletzungen erlitten. Der Beschwerdeführer ist im Unfallversicherungs- sowie im Invalidenversicherungsverfahren ambulant und stationär mit verschiedenen, auch bildgebenden diagnostischen Massnahmen eingehend untersucht worden, ohne dass sich hiebei Anhaltspunkte für eine - gegebenenfalls unfallbedingte - organische Gesundheitsschädigung ergeben hätten, welche die noch geklagten Symptome zu begründen vermöchte. Von weiteren Sachverhaltsabklärungen ist kein entscheidrelevanter neuer Aufschluss zu erwarten, weshalb davon mit der Vorinstanz abzusehen ist (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 94 Erw. 4b; RKUV 2003 Nr. U 473 S. 50 Erw. 3.4, 2002 Nr. U 469 S. 527 Erw. 2c). 2.2 Die Vorinstanz hat sodann den natürlichen Kausalzusammenhang zwischen den psychisch bedingten Beschwerden und dem Unfall vom 7. August 2001 in Frage gestellt, aber nicht abschliessend beurteilt, sondern sogleich die Adäquanz geprüft. Nach SVR 1995 UV Nr. 23 S. 68 Erw. 3c ist dieses Vorgehen nicht zu beanstanden. 2.2.1 In einzelnen medizinischen Akten wird von einem beim Unfall vom 7. August 2001 erlittenen Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) gesprochen. Der Beschwerdeführer hatte deswegen noch im kantonalen Verfahren geltend gemacht, die Adäquanz sei nach den bei einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle (vgl. BGE 117 V 359), einer dem Schleudertrauma der HWS ähnlichen Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) und bei einem Schädel-Hirn-Trauma (BGE 117 V 369) geltenden Grundsätzen zu beurteilen. Danach ist - anders als im Falle einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall (BGE 115 V 33) - bei der Prüfung der unfallbezogenen Kriterien auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten zu verzichten, weil es hier nicht entscheidend ist, ob Beschwerden eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (BGE 117 V 367 Erw. 6a und 382 f. Erw. 4b). Dass sich der Versicherte beim Unfall vom 7. August 2001 tatsächlich eine schleudertraumaähnliche Verletzung der HWS zugezogen hat, erscheint mit Blick auf den Unfallhergang und das unmittelbar danach aufgetretene Beschwerdebild fraglich. Letztlich kann dies aber offen bleiben, da, wie die Vorinstanz in korrekter und letztinstanzlich nicht beanstandeter Würdigung der medizinischen Akten erkannt hat, die psychische Problematik bereits kurz nach dem Unfall eindeutig dominierte. Praxisgemäss ist die Adäquanz diesfalls unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall (BGE 115 V 133) zu beurteilen (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). 2.2.2 Bei der Prüfung des adäquaten Kausalzusammenhangs ist an das Unfallereignis anzuknüpfen. Der Unfall vom 7. August 2001 ist aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufes und der erlittenen Verletzungen nach dem zutreffenden Verständnis aller Verfahrensbeteiligten als mittlerer Unfall einzustufen. Von den weiteren, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa), müssten demnach für eine Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelner in besonders ausgeprägter Weise oder aber mehrere in gehäufter oder auffallender Weise gegeben sein (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb). Dies ist, wie das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid eingehend dargelegt hat, nicht der Fall. Einsprache- und angefochtener Entscheid sind somit rechtens.