Citation: 1C_383/2022 E. C

Gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid hat die A.________ AG am 27. Juni 2022 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht erhoben. Sie beantragt, das Urteil des Verwaltungsgerichts sowie Disp.-Ziff. 1-4 des Rekursentscheids des Departements vom 6. Juli 2021 seien aufzuheben und es sei der Beschwerdeführerin für das Rekursverfahren eine reduzierte Verfahrensgebühr von insgesamt Fr. 500.-- aufzuerlegen und ihr eine Parteientschädigung von Fr. 6'387'75 (inkl. MWSt und Barauslagen) zuzusprechen. Der Entscheid des AfU vom 30. April 2020 sei wie folgt aufzuheben bzw. anzupassen: a) Disp.-Ziffer 2: Die Dauer der Bewilligung sei auf den 30. April 2025 zu befristen. Das Gesuch für eine neue abfallrechtliche Bewilligung sei dem AfU bis spätestens 31. Januar 2025 vollständig und unaufgefordert einzureichen. b) Disp.-Ziffer 3: Es sei die Entgegennahme, Sortierung, Aufbereitung, Zwischenlagerung und Vergärung von sämtlichen geeigneten auf der Positivliste der OZD sowie der VVEA-Vollzugshilfe aufgeführten Stoffe zu bewilligen. c) Disp.-Ziffer 7: Die Bewilligungsinhaberin sei anzuweisen, in den Monaten November bis März eines jeden Jahres nur in demjenigen Umfang Rohwaren zur Verarbeitung anzunehmen, in welchem sie bis spätestens am 1. November gegenüber dem AfU Lagervolumen nachgewiesen hat. Eventualiter sei das erforderliche Lagervolumen auf Basis des monatlichen Durchschnitts der Rohwarenvolumina der letzten Bewilligungsdauer (i.c. Juni 2017 bis 30. April 2020) zu ermitteln und innerhalb von zwei Monaten nach Rechtskraft des Bewilligungsentscheids nachzuweisen. Nebst dem Lagervolumen, welches die Bewilligungsinhaberin durch Verträge mit Dritten gesichert hat, sei als Lagerkapazität in der Anlage der Bewilligungsinhaberin anzurechnen: - leeres Volumen der Fermenter bis zum Niveau von 1'000 m3 pro Fermenter; - auf der Anlage bestehende Lagertanks im Umfang von total 200 m3; - diejenige Menge an Gärresten, welche laufend durch Verbrennung entsorgt wird. Auf den halbjährigen Nachweis ungekündigter Lagerverträge sei zu verzichten; die Lagerverträge seien für die Dauer der Bewilligung aufrechtzuerhalten und gegebenenfalls zu erneuern. d) Disp.-Ziffer 17: Die Anzahl der Analysen des Recyclingdüngers gemäss ChemRRV sei nach der Empfehlung des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) vom 15. Februar 2021 gemäss Bonussystem festzusetzen. e) Disp.-Ziffer 20: Die Anlage sei der Branchenlösung des "Vereins Inspektorat der Kompostier- und Vergärbranche Schweiz" zu unterstellen. Es sei einmal jährlich eine externe Kontrolle der Anlage durchführen zu lassen. Die Kontrolle erfolge jeweils in Absprache mit der Anlagenbetreiberin bis Ende Juni jeden Jahres. Die Bewilligungsnehmerin habe sämtliche für die externe Kontrolle notwendigen Dokumente und Daten bereitzuhalten. f) Disp.-Ziffer 23: Die Verfahrensgebühr sei auf CHF 700.-- festzusetzen. Eventualiter sei die Streitsache zur ergänzenden Sachverhaltsabklärung und Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.