Citation: 5A_724/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer hält den Anspruch auf rechtliches Gehör weiter deshalb als verletzt, weil keine Kinderbefragung stattgefunden habe. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich indes nicht entnehmen, dass die Anhörung des Sohnes im kantonalen Verfahren thematisiert worden wäre, und der Beschwerdeführer bringt nicht vor, das Obergericht habe den Prozesssachverhalt (vgl. BGE 140 III 16 E. 1.3.1) insoweit unter Verletzung verfassungsmässiger Rechte festgestellt (vgl. vorne E. 2). Die Vorinstanz hat sich denn auch nicht zum Thema Kindesanhörung (Art. 298 ZPO) geäussert. Der Beschwerdeführer ist jedoch verpflichtet, sämtliche dem Bundesgericht unterbreiteten Rügen soweit als möglich bereits vor der Vorinstanz vorzubringen (Art. 75 Abs. 1 BGG; BGE 143 III 290 E. 1.1). Auch ist es ihm grundsätzlich verwehrt, im Verfahren vor Bundesgericht neue Beweismittel zu benennen (Art. 99 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist auch insoweit nicht einzutreten.