Citation: 6B_58/2015 E. 1

Am 1. Januar 2013 fotografierte die Beschwerdeführerin ein Auto, worauf die Ehefrau des Beschwerdegegners 2 ihr "Gehirnamputierte", "dummes Weib" und "blöde Kuh" zugerufen haben soll. Als der Beschwerdegegner 2 hinzukam, äusserte er sich in der Folge angeblich ebenfalls in ehrverletzender Weise gegenüber der Beschwerdeführerin. Am 3. Januar 2013 stellte die Beschwerdeführerin Strafantrag gegen das Ehepaar. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahrens am 20. Juni 2014 gegen beide Beschuldigte ein. Dagegen erhob die Beschwerdeführerin Beschwerde. Das Kantonsgericht Graubünden hiess die Beschwerde am 17. Dezember 2014 teilweise gut. Die Einstellung des Strafverfahrens gegen die Ehefrau wurde aufgehoben und die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an die Staatsanwaltschaft zurückgewiesen (Ziff. 2). Die Beschwerde gegen die Einstellung des Strafverfahrens gegen den Beschwerdegegner 2 wurde abgewiesen (Ziff. 3). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens wurden je zur Hälfte der Beschwerdeführerin und dem Kanton Graubünden auferlegt (Ziff. 4). Die Beschwerdeführerin wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, Ziff. 3 der Verfügung des Kantonsgerichts vom 17. Dezember 2014 sei aufzuheben und die Sache gegen den Beschwerdegegner 2 zur Durchführung der Strafuntersuchung, Ergänzung der Beweiserhebung und Anklageerhebung an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen. Ziff. 4 der Verfügung sei aufzuheben, und die Kosten des Beschwerdeverfahrens seien dem Beschwerdegegner 2 aufzuerlegen, soweit sie nicht vom Kanton Graubünden übernommen werden.