Citation: 9C_553/2019 E. 3

Die IV-Stelle wird im angefochtenen Entscheid angewiesen (zur Teilhabe der Erwägungen an der formellen Rechtskraft des Dispositivs vgl. BGE 113 V 159), eine Expertise zu veranlassen, welche sich zum somatischen wie auch zum psychischen Gesundheitszustand und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit äussert; ebenso zum allfälligen Abhängigkeitssyndrom und zu dessen Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit im Lichte der geltenden (zwischenzeitlich mit BGE 145 V 215 angepassten) Rechtsprechung. Weiter soll die IV-Stelle - sollte laut Expertise eine vorangehende Entzugsbehandlung oder Abstinenz unabdingbar sein - die Modalitäten einer solchen umschreiben. Hernach soll sie, eventuell nach weiteren Abklärungen, über die Frage der Revision der Invalidenrente sowie der Hilflosenentschädigung erneut verfügen und den Zeitpunkt der allfälligen Anspruchsaufhebung respektive -herabsetzung (auch mit Blick auf eine mögliche Meldepflichtverletzung) festlegen.