Citation: 6B_464/2020 E. 1.4

1.4. Entgegen der Kritik des Beschwerdeführers lässt sich die von der Vorinstanz auf Fr. 100.-- festgelegte Höhe der Tagessätze ohne Weiteres anhand ihrer Ausführungen nachvollziehen. Von einer Verletzung ihrer Begründungspflicht kann keine Rede sein. Sodann wendet die Vorinstanz das Nettoprinzip korrekt an und berücksichtigt neben dem Pauschalabzug von 20 % für Krankenkasse, Steuern und dergleichen die Schulden des Beschwerdeführers zu Recht nicht (BGE 134 IV 60 E. 6.4 S. 70 f. mit Hinweisen). Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von einer Reduktion der Tagessatzhöhe absah, selbst wenn der Beschwerdeführer nahe am Existenzminimum lebt. Der mit der Bestimmung des Tagessatzes auf Fr. 100.-- verbundene Eingriff in die gewohnte Lebensführung erscheint nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Beschwerdeführers als zumutbar, zumal er nicht zu einer hohen Anzahl von Tagessätzen verurteilt worden ist (BGE 134 IV 60 E. 6.5.2 S. 73; Urteil 6B_610/2009 vom 13. Juli 2010 E. 1.3 mit Hinweis). Im Übrigen besteht nach Art. 35 Abs. 1 StGB, die Möglichkeit von Zahlungserleichterungen, namentlich einer Zahlungsfrist bis zu sechs Monaten, die auf entsprechendes Gesuch hin verlängert werden kann, und Ratenzahlungen, wodurch der schwierigen finanziellen Lage von Straftätern Rechnung getragen wird und Härtefälle auf der Vollzugsebene abgefedert werden (Urteile 6B_986/2017 vom 26. Februar 2018 E. 8.4; 6B_792/2011 vom 19. April 2012 E. 1.4.2; je mit Hinweis).