Citation: 6B_355/2022 E. 2.3

2.3. Die Argumente des Beschwerdeführers dringen nicht durch. B.A.________ handelte als Trägerin des Hausrechts, als sie per Notruf um polizeiliche Hilfe bat und später den ausgerückten Polizeibeamten Einlass in das Wohnhaus gewährte. In diesem Zusammenhang offengelassen werden kann die Frage, ob dem Beschwerdeführer noch ein Nutzungsrecht am ehelichen Wohnhaus zukam. Nach den Feststellungen der Vorinstanz war die vom Beschwerdeführer hinterlassene Sprachnachricht und durch B.A.________ und die Polizei abgehörte Nachricht privater Natur, welche an B.A.________ gerichtet war. Aufgrund der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen steht ebenfalls fest, dass der Anrufbeantworter privat genutzt wurde und nicht im Zusammenhang mit der Ausübung der anwaltlichen Tätigkeit des Beschwerdeführers stand. Überdies befand sich die Hauptstation des Anrufbeantworters im Wohnzimmer und nicht im gemeinsam benutzten (privaten) Büro des Wohnhauses. Im Wohnhaus gab es keine Geschäftsräumlichkeiten des Beschwerdeführers, diese befanden sich andernorts. Gegen diese Feststellungen bringt der Beschwerdeführer nichts Wesentliches vor. Damit liegt eine Verletzung des Anwaltsgeheimnisses nicht vor.