Citation: 5P.216/2003 18.06.2003 E. B

Da D.________ mit ihren Kindern nicht freiwillig nach Australien zurückkehrte, forderte C.________ das Gerichtspräsidium Baden mit Eingabe vom 20. Februar 2003 auf, den mit dem Urteil vom 21. Oktober 2002 angedrohten polizeilichen Vollzug anzuordnen. Der von der Präsidentin 4 des Bezirksgerichts Baden ernannte Kinderbeistand, Rechtsanwalt Stefan Blum, verlangte mit Eingabe vom 13. März 2003 die Abweisung des Vollzugsbegehrens. Mit Schreiben vom 17. März 2003 teilte die Gerichtspräsidentin mit, dass sie ohne materielle Überprüfungsmöglichkeit den im Entscheid vom 21. Oktober 2002 für den Unterlassungsfall angedrohten polizeilichen Vollzug zu verfügen habe und es dagegen keine Rechtsmittel gebe. Die Beschwerde des Kinderbeistandes wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 21. Mai 2003 ab.