Citation: 2C_823/2021 E. 3.6.2

3.6.2. Fest steht vor diesem Hintergrund, dass die Verschuldung des Beschwerdeführers erheblich und kontinuierlich zunahm, auch nach der letzten Verwarnung vom 10. Februar 2016. Zudem übersteigt die Höhe seiner Verschuldung mit 155 Verlustscheinen über Fr. 733'305.05 sowie 87 offenen Betreibungen über Fr. 333'361.10 (Stand: 7. April 2021) bei weitem den Umfang, bei dem praxisgemäss eine schwerwiegende Gefährdung der öffentlichen Ordnung anzunehmen ist (vgl. vorstehende E. 3.3). Der Beschwerdeführer macht diesbezüglich zwar geltend, seine Verschuldung habe faktisch gar nicht zugenommen, da der Anstieg seiner Verschuldung Steuerforderungen betreffe, welche faktisch nicht geschuldet seien, sondern lediglich daraus resultierten, dass das Steueramt aufgrund nicht eingereichter Steuererklärungen eine (zu hohe) amtliche Einschätzung vorgenommen habe. Dem ist entgegenzuhalten, dass eine zu hohe amtliche Einschätzung grundsätzlich nichts an der Höhe der Verschuldung ändern würde. Dem angefochtenen Entscheid kann zudem entnommen werden, dass die Gläubiger des Beschwerdeführers neben der Steuerverwaltung namentlich auch die Krankenkasse sowie das Justiz- und Sicherheitsdepartement sind (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2), wobei die Schuldenlast so hoch ist, dass es nicht entscheiderheblich wäre, wenn seine Verschuldung bei der Abgabe von Steuererklärungen tiefer geblieben wäre (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.4.3). Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die diesen Ausführungen zugrunde liegenden und verbindlichen sachverhaltlichen Feststellungen willkürlich erscheinen lassen könnte (Art. 105 Abs. 1 BGG). Mit der Vorinstanz muss folglich davon ausgegangen werden, dass die Verschuldung des Beschwerdeführers so oder anders eine schwerwiegende Gefährdung der öffentlichen Ordnung darstellt.