Citation: 6B_135/2017 E. 2.3.2

2.3.2. Nach dem zum Sachverhalt Gesagten stellt die Vorinstanz willkürfrei fest, dass der Beschwerdeführer nicht mit Abwehrwillen handelte (oben E. 1.2.2 f.). Sie verletzt daher kein Bundesrecht, wenn sie erwägt, der Tatbestand der Notwehr sei subjektiv nicht erfüllt. Es kann auf das zum Vorsatz Gesagte (oben E. 2.2) verwiesen werden. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer sodann, wenn er vorbringt, angesichts der unbestrittenen Notwehrlage sei Notwehr zumindest objektiv zu bejahen, weshalb nur ein Versuch der schweren Körperverletzung in Frage komme. Damit verkennt er, dass das Bestehen einer Notwehrlage für die Annahme von Notwehr nicht ausreicht. Die Abwehrhandlung muss überdies in den Umständen angemessener Weise erfolgen. Hingegen ist dem Beschwerdeführer zuzustimmen, dass, sollte auch dies der Fall sein, mangels eines Erfolgsunwerts höchstens von einer versuchten schweren Körperverletzung auszugehen wäre (vgl. KURT SEELMANN, a.a.O., Art. 15 Rz. 17). Die Vorinstanz äussert sich zur Frage der Angemessenheit des Mitteleinsatzes nicht. Sie wird prüfen müssen, ob die konkrete Verwendung des Radmutterschlüssels unter den gegebenen Umständen verhältnismässig war. Sollte sie dies verneinen, ist das Verhalten des Beschwerdeführers zudem unter dem Gesichtspunkt des (intensiven) Notwehrexzesses zu beurteilen (Art. 16 Abs. 1 StGB). Ferner hätte die Vorinstanz zu prüfen, ob der Beschwerdeführer die Grenzen der Notwehr in entschuldbarer Aufregung oder Bestürzung über den Angriff überschritten hat (Art. 16 Abs. 2 StGB). Alsdann ist die Strafzumessung neu vorzunehmen.