Citation: 2C_390/2021 E. 7

Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist demnach gutzuheissen, das Urteil des Verwaltungsgerichts Thurgau vom 24. Februar 2021 aufzuheben und die Sache im Sinne der Erwägungen zu weiteren Abklärungen sowie zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Behandlung der subsidiären Verfassungsbeschwerde in Bezug auf die Wegweisung erübrigt sich damit. Die Rückweisung mit offenem Ausgang gilt praxisgemäss als Obsiegen des Beschwerdeführers, weshalb diesem (Art. 66 Abs. 1 BGG) und gestützt auf Art. 66 Abs. 4 BGG dem Kanton Thurgau keine Gerichtskosten aufzuerlegen sind. Der Kanton Thurgau hat demgegenüber dem Beschwerdeführer eine Parteientschädigung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist damit gegenstandslos.