Citation: U 450/05 27.03.2006 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid wird die Rechtsprechung zu dem für die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten adäquaten Kausalzusammenhang zwischen einem Unfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS) oder schleudertraumaähnlichen Verletzungen und den hernach andauernden Beschwerden mit Einschränkung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit (BGE 117 V 359; RKUV 1999 Nr. U 341 S. 408 Erw. 3b; SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) zutreffend wiedergegeben. Das kantonale Gericht hat überdies richtig dargelegt, dass keinerlei Hinweise vorliegen für eine im Vordergrund stehende psychische Problematik mit der Folge, dass die Beurteilung der Adäquanz nach der für psychische Fehlentwicklungen nach Unfällen geltenden Rechtsprechung (BGE 115 V 133) vorzunehmen wäre (BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen). 2.2 Die Frage, ob der von der Beschwerdeführerin erlittene Unfall als leicht oder mittelschwer einzustufen sei, liess die Vorinstanz offen mit der Begründung, dass die für Unfälle im mittleren Bereich geltenden Kriterien vorliegend nach der Rechtsprechung gemäss RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243 selbst dann heranzuziehen wären, wenn es sich nur um einen leichten Unfall handelte. Damit besteht keine Divergenz zu den Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, gemäss welchen von einem leichteren Unfall im mittleren Bereich auszugehen ist. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz einzig das Kriterium von Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit bejahte und sämtliche übrigen Kriterien verneinte - mit Ausnahme desjenigen der Dauerbeschwerden, welches sie nicht beurteilt hat, weil die Adäquanz auch bei dessen Bejahung nicht gegeben wäre. Dass die Kriterien der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls sowie der ärztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, nicht erfüllt sind, wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ausdrücklich anerkannt. Soweit die Beschwerdeführerin demgegenüber die Kriterien der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung, des schwierigen Heilungsverlaufs und erheblicher Komplikationen sowie der Schwere oder besonderen Art der Verletzung entgegen dem angefochtenen Entscheid für gegeben hält, kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat, verwiesen werden.