Citation: 6B_692/2018 E. 1.3

1.3. Die Rügen erweisen sich als unbegründet, soweit überhaupt auf sie eingetreten werden kann. Sofern der Beschwerdeführer ausführt, sein Recht auf Akteneinsicht sei verletzt (Beschwerde S. 3), insbesondere weil seinem Gesuch um Akteneinsicht vom 24. September 2013 nicht entsprochen worden sei, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer erhebt diese Rüge erstmals vor Bundesgericht, obwohl es bereits davor möglich und zumutbar gewesen wäre. Verfahrensrechtliche Einwendungen, die im kantonalen Verfahren hätten geltend gemacht werden können, können nach dem Grundsatz der materiellen Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs vor Bundesgericht nicht mehr vorgebracht werden (vgl. BGE 138 IV 161 E. 2.5.3 S. 167; 135 I 91 E. 2.1 S. 93). Es verstösst gegen Treu und Glauben, verfahrensrechtliche Mängel erst in einem späteren Verfahrensstadium oder sogar erst in einem nachfolgenden Verfahren geltend zu machen, wenn der Einwand schon vorher hätte festgestellt und gerügt werden können (BGE 143 V 66 E. 4.3 S. 69 mit Hinweisen). Gleich verhält es sich, wenn der Beschwerdeführer vorbringt, im Zusammenhang mit dem Vorwurf der Misswirtschaft sei der Anklagegrundsatz verletzt (Beschwerde S. 6 Ziff. 24). Hinsichtlich seiner übrigen Vorbringen im Zusammenhang mit der Verletzung von Art. 127 StPO und des Fairnessgebots kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden, mit denen sich der Beschwerdeführer nicht bzw. nicht substanziiert auseinandersetzt. Die Vorinstanz hält fest, es sei nicht ersichtlich und werde vom Beschwerdeführer auch nicht dargetan, inwiefern seine Verteidigungsrechte nicht vollumfänglich gewahrt worden wären. Dies insbesondere deswegen nicht, weil die Frist zur Stellung von Beweisergänzungsanträgen im Verfahren STA.2009.20 bei der Mandatierung von Rechtsanwalt Stefan Suter bereits unbenutzt verstrichen gewesen und es dem Beschwerdeführer im Übrigen unbenommen sei, solche und insbesondere auch sein Recht auf Konfrontation vor erster Instanz oder im Rahmen der Berufung zu stellen bzw. geltend zu machen, was er denn auch getan habe (Urteil S. 8 E. 2.3). Damit ist insgesamt weder ersichtlich noch dargetan, dass und inwiefern im vorliegenden Verfahren die Verteidigungsrechte des Beschwerdeführers beschnitten gewesen oder das Fairnessgebot oder Art. 127 StPO verletzt worden sein sollten.