Citation: 6B_1083/2017 E. B

Am 17. März 2017 beantragte X.________ die bedingte Entlassung aus der Massnahme. Er wurde am 8. Mai 2017 (zur Überprüfung der Massnahme) in die Strafanstalt Zug versetzt. Am 9. Mai 2017 lehnten die VBD das Gesuch ab. X.________ erhob Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug und beantragte, ihn bedingt aus der Massnahme gemäss Art. 62 Abs. 1 StGB zu entlassen, ihn gemäss Art. 62 Abs. 3 StGB zu einer ambulanten Behandlung während der Probezeit zu verpflichten, Bewährungshilfe anzuordnen, ihn anzuweisen, während der Probezeit auf Alkohol und Drogen zu verzichten und die Medikamente regelmässig einzunehmen. X.________ begründete dies mit dem günstigeren Gutachten vom 27. Februar 2017 von Dr. A.________ gegenüber dem Gutachten vom 12. Dezember 2012 von Dr. B.________ sowie dem Verlaufsbericht der Psychiatrischen Dienste Solothurn (PDS) vom 23. August 2016 und dem Führungsbericht der JVA Solothurn vom 2. November 2016. In der verwaltungsgerichtlichen Vernehmlassung vom 7. Juni 2017 erklärten die VBD, X.________ habe durchaus beachtenswerte und anzuerkennende positive Veränderungen gezeigt. Das führe aber nicht dazu, dass er bereits heute bedingt zu entlassen wäre. Dies spreche vielmehr dafür, dass die Massnahme Wirkung zeige und er adäquat auf die Entlassung vorzubereiten sei. Ein sozialer Empfangsraum sei nicht vorhanden. Die Zukunftsplanung sei undifferenziert. X.________ replizierte, nur eine schwere psychische Störung könne die Massnahme rechtfertigen, nicht rein sozialtherapeutische Überlegungen. Die VBD verneinten in ihrer Duplik eine günstige Prognose. Er leide an einer Persönlichkeitsstörung. Die Anforderungen der bedingten Entlassung (Erprobung der Belastbarkeit, Durchführung des Stufenvollzugs) seien nicht rein sozialtherapeutische Überlegungen. Diese Schritte hätten wichtigen Einfluss auf die Legalbewährung. Neuestens habe er sowohl den Wechsel in die offene Massnahmenvollzugseinrichtung als auch die Therapie in der Strafanstalt Zug verweigert. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde am 29. August 2017 ab.