Citation: U 32/02 25.10.2002 E. 3

Im Übrigen wäre aber auch die adäquate Kausalität allfälliger psychischer Beeinträchtigungen zu verneinen. Mit der Vorinstanz, auf deren zutreffende Erwägungen verwiesen wird, ist das Ereignis vom 22. August 1988 den mittelschweren Unfällen im Grenzbereich zu den leichten zuzuordnen, wobei die vom Eidgenössischen Versicherungsgericht hier für die Adäquanz verlangten Kriterien (vgl. dazu auch Frésard, L'assurance-accidents obligatoire, in: Schweizerisches Bundesverwaltungsrecht [SBVR], Soziale Sicherheit, Rz 39) beim Beschwerdeführer nicht erfüllt sind. Insbesondere ist kaum anzunehmen, dass er seit der letzten Behandlung in der Schweiz im Jahre 1991 bis zum Jahre 2000, als er mit Dr. med. C.________ wieder Kontakt aufnahm und in Mazedonien Ärzte konsultierte, unter Dauerschmerzen litt, hätte er diesfalls doch bereits früher wieder einen Arzt aufgesucht und der SUVA einen Rückfall gemeldet. Des Weiteren kann auch die Behandlungsdauer nicht als aussergewöhnlich lang bezeichnet werden. Zwar richtete die SUVA vom 25. August 1988 bis zum 10. September 1989 sowie vom 21. Oktober bis zum 17. November 1991 bei einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % und vom 11. September 1989 bis zum 1. Oktober 1989 bei einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % Taggelder aus; der Versicherte war jedoch bereits am 23. August 1988 in seine Heimat Mazedonien zurückgekehrt und nur zu diversen ärztlichen Kontrollen sowie zur Operation vom 28. Juni 1989 in die Schweiz gereist. Seine Behauptung, er habe auch nach seiner Rückkehr nach Mazedonien ärztlich betreut werden müssen, hat er nicht belegt. Schliesslich liegt entgegen seiner Auffassung auch keine besondere Eindrücklichkeit des Unfalls vor.