Citation: 5A_154/2022 E. 4.1.4

4.1.4. Das Obergericht kommt zum Schluss, dass sich die Situation seit dem Verfahren vor der KESB nicht wesentlich verändert habe. Die Impfung mit einem mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 werde für C.________, welcher der Personengruppe mit dem höchsten Risiko für einen schweren Verlauf angehöre, nach wie vor dringend empfohlen. Weitergehende und vertiefte Untersuchungen seien vor diesem Hintergrund nicht angezeigt; nachdem der Entscheid über die Einwilligung in die Impfung der KESB zufalle, habe ein ärztliches Aufklärungsgespräch unterbleiben können. Auch im Hinblick auf künftige (Auffrisch-) Impfungen sei entsprechend der Impfempfehlung des BAG und der EKIF vorzugehen. Im Übrigen habe C.________ die beiden bisherigen Impfungen offenbar komplikationslos ertragen.