Citation: 7B_758/2024 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz führt aus, die Jugendanwaltschaft habe in ihrer Verfügung dargelegt, welche aktenkundigen Dokumente bei der Entscheidfindung berücksichtigt worden seien, aus welchen Gründen der Beschwerdeführer in seiner persönlichen Entwicklung erheblich gefährdet sein solle, weshalb eine vorsorgliche Unterbringung anzuordnen gewesen sei und welche Gründe dafür sprächen, diese im Jugendheim Aarburg zu vollziehen. Damit habe die Jugendanwaltschaft ihre Überlegungen wie auch die Entscheidgrundlagen erläutert. Inwiefern diese Feststellungen zu beanstanden wären, tut der Beschwerdeführer nicht näher dar. Eine allfällige Verletzung der Begründungspflicht durch die Jugendanwaltschaft wäre ohnehin im Beschwerdeverfahren mit dem angefochtenen Entscheid geheilt worden, stand doch der Vorinstanz nach Art. 3 Abs. 1 bzw. Art. 39 Abs. 1 JStPO in Verbindung mit Art. 393 Abs. 2 StPO eine umfassende Kognition zu (vgl. Urteil 7B_965/2023 vom 8. Mai 2024 E. 3 mit Hinweis). Die Vorinstanz begründet ausführlich, dass und inwiefern die Voraussetzungen für die Anordnung einer vorsorglichen offenen Unterbringung nach ihrer Beurteilung erfüllt sind, obschon der Gutachter Dr. B.________ beim Beschwerdeführer keine psychische Störung oder krankheitswertige Beeinträchtigung der Persönlichkeit diagnostiziert hat. Die Gehörsrüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet.