Citation: U 135/02 16.09.2002 E. 1

Anfechtungsgegenstand bildet der Einspracheentscheid vom 29. August 2001, mit welchem die Beschwerdegegnerin einerseits an der am 30. Oktober 2000 verfügten Neuberechnung der Komplementärrente unter Berücksichtigung der Zusatzrente für die Ehefrau und die Kinderrente der IV ab 1. Juni 1996 bzw. 1. April 1997 und der Verrechnung der Rückforderung im Betrag von Fr. 49 434.- mit der Nachzahlung der IV-Leistungen festgehalten und anderseits auf die Einsprache gegen die Verfügung vom 18. Dezember 2000, mit welcher eine Rückforderung für die Zeit ab 1. Januar 2000 erhoben worden war, wegen Erlasses nicht eingetreten ist. Gegenstand des Beschwerdeverfahrens bildet die Überentschädigungsberechnung nach dem Hinzutritt einer Zusatzrente sowie einer Kinderrente der IV auf den 1. Juni 1996 bzw. 1. April 1997. Soweit der Beschwerdeführer eine Neufestsetzung der Rente ab 1. Januar 1993 unter Anrechnung lediglich einer halben IV-Rente beantragt und eine entsprechende Rentennachzahlung verlangt, sind Versicherer und Vorinstanz auf das Begehren zu Recht nicht eingetreten. Zum einen liegt das Begehren ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes; zum andern hat die Vorinstanz mit dem Entscheid vom 11. Januar 1995 über die Anrechnung der Grundrente der IV rechtskräftig entschieden, indem sie ausdrücklich festgestellt hat, dass - nach Art. 20 Abs. 2 UVG und Art. 32 Abs. 1 UVV in der damals gültig gewesenen Fassung - die ganze Rente der IV in die Berechnung einzubeziehen war, was unangefochten geblieben ist.