Citation: 5A_679/2016 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe die Auflösung der Gesellschaft durch gegenseitige Übereinkunft (Art. 545 Abs. 1 Ziff. 4 OR) zu Unrecht verneint: Insbesondere habe der Beschwerdegegner mit seiner Willenserklärung vom 31. März 2011 seinen unmissverständlichen Willen bekundet, nicht an der Vereinbarung betreffend Kapitalabfindung (Kläg. Beleg. 5) festhalten zu wollen. Zudem habe er sich in diesem Zusammenhang auf einen Willensmangel berufen, um sich der Bezahlung des Kapitalbetrages zu widersetzen, weshalb die Beschwerdeführerin schliesslich den Betrag vom Beschwerdegegner auf dem Betreibungsweg habe einfordern müssen. Die Beschwerdeführerin habe spätestens mit der Kündigung der Vereinbarung betreffend Kapitalabfindung (Schreiben vom 24. November 2012) wie der Beschwerdegegner den Auflösungswillen bekundet. Zudem habe der Beschwerdegegner nach der erfolgten Kündigung durch die Beschwerdeführerin (vom 24. November 2012) mit dem Revisionsbegehren an das Obergericht und an das Bundesgericht erneut versucht, den Nachtrag zur Vereinbarung vom 8. April 2010 (Kläg. Beleg 5) zu Fall zu bringen (1/38-42 Rz. 144-159).