Citation: 8C_569/2021 E. A

A.a. Mit Verfügung vom 2. Februar 2004 sprach die IV-Stelle Solothurn dem 1973 geborenen A.________ wegen einer emotional instabilen Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ und einer vollen Arbeitsunfähigkeit rückwirkend ab 1. Juni 2001 eine ganze Rente zu. In einem im November 2004 eingeleiteten Revisionsverfahren, in dessen Verlauf die Verwaltung den Versicherten begutachten liess (Expertise des Zentrums für Medizinische Begutachtung [ZMB], Basel, vom 26. September 2006), bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine ganze Rente (Mitteilung vom 19. Oktober 2006). Gleiches tat sie mangels massgebender Veränderungen im Zuge zweier weiterer Rentenüberprüfungen (Mitteilungen vom 14. November 2008 und 6. Juli 2012). A.b. Nach Kenntnisnahme von Strafanzeigen gegen A.________ unter anderem wegen Verdachts auf Widerhandlungen gegen das Glücksspielgesetz und Wirten ohne Betriebsbewilligung sowie nach Eingang einer anonymen Meldung, wonach der Versicherte Umbauarbeiten tätige, leitete die IV-Stelle im Mai 2018 ein neues Revisionsverfahren in die Wege. Dabei wurde auf Empfehlung des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) eine psychiatrische und neuropsychologische Begutachtung durchgeführt (neuropsychologisches Gutachten der Dr. phil. C.________ vom 19. August 2019 und psychiatrisches Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 26. November 2019). Gestützt auf die fachärztlich psychiatrische Einschätzung des Dr. med. B.________ verfügte die IV-Stelle nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren eine rückwirkende Rentenaufhebung per 31. März 2017 (Verfügung vom 5. Mai 2020) und forderte die vom 1. April 2017 bis 30. April 2020 ausgerichteten Rentenleistungen (inkl. Kinderrenten) zurück (Verfügung vom 12. Mai 2020).