Citation: 6B_238/2013 E. 6.3

6.3. Die Anklage berief sich verschiedentlich auf Entscheide, die von einem italienischen "giudice per le indagini preliminari" (GIP) gefällt wurden. Die Vorinstanz hält fest, dass dieser Richter mit dem Zwangsmassnahmenrichter im Schweizer Strafprozess vergleichbar sei. Er entscheide jedenfalls nicht materiell, sondern lediglich prozessual (Urteil S. 163). Die Beschwerdeführerin rügt, diese Auffassung sei offensichtlich unrichtig (Beschwerde S. 23). Wie es sich damit verhält, kann dahingestellt bleiben. Die Beschwerdeführerin legt nicht substantiiert dar, inwiefern die ihres Erachtens gebotene Berücksichtigung der in diversen Entscheiden eines "giudice per le indagini preliminari" festgestellten Tatsachen (siehe Beschwerde S. 23 f. Ziff. 2.2.1) die vorinstanzlichen Feststellungen zur Frage der Implikation der kriminellen Organisationen in den Zigarettenschmuggel zu erschüttern vermöchten. Sie legt auch nicht ausreichend dar, welche Feststellungen in den zitierten Entscheiden inwiefern die rechtlich wesentliche vorinstanzliche Feststellung erschüttern könnten, dass die Geschäftspartner der Beschuldigten, auch soweit sie Angehörige von kriminellen Organisationen waren, das Zigarettengeschäft auf eigene Rechnung betrieben.