Citation: 1C_504/2022 E. 5.4.3

5.4.3. Im Übrigen zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, inwiefern die Vorinstanzen das kantonale Recht offensichtlich unhaltbar und damit willkürlich angewendet haben sollten und der angefochtene Entscheid im Ergebnis willkürlich sein sollte. Sie legt sodann nicht dar, inwieweit gewichtige Gründe für die zusätzliche Unterschreitung des Strassenabstands zur Seetalstrasse vorliegen sollten. Die Beschwerdeführerin begnügt sich mit dem Vorbringen, die Vorinstanz habe im angefochtenen Endentscheid ihre zutreffenden Überlegungen in der Verfügung betreffend aufschiebende Wirkung begründungslos geändert. Dieser Einwand ist unzutreffend. In der Verfügung vom 21. Dezember 2021 betreffend aufschiebende Wirkung hielt die Vorinstanz fest, die derzeitige Situation gefährde die Verkehrssicherheit nicht derart akut, dass die Nutzung möglichst rasch eingestellt werden müsste. Aus diesem Grund stellte sie die entzogene aufschiebende Wirkung bezüglich des angeordneten Nutzungsverbots betreffend die Parkfelder PP37-38 und PP37-44 wieder her. Inwieweit diesbezüglich eine Meinungsänderung vorliegen sollte, ist nicht ersichtlich. Selbst wenn die Verkehrssicherheit auch mit den bestehenden zehn Parkplätzen im Unterabstand zur Seetalstrasse gewährleistet sein sollte, begründet dies noch keine gewichtigen Gründe, die eine zusätzliche Unterschreitung des Strassenabstands rechtfertigen könnten. Davon ging auch die Vorinstanz aus, indem sie es nicht für erforderlich hielt, dass sich der Regierungsrat mit der Frage auseinandersetze, ob mit der gepflanzten Hecke allenfalls die Sicherheit der Fussgänger gewährleistet werden könnte (E. 5.4.2 hiervor). Es ist somit weder hinreichend dargetan noch ersichtlich, weshalb der angefochtene Entscheid in dieser Hinsicht willkürlich sein sollte.