Citation: 5A_608/2018 E. 3.4.3

3.4.3. Entgegen den Ausführungen der Beschwerdeführerin hat die Vorinstanz sehr wohl eine Interessenabwägung vorgenommen. Gestützt auf diese ist sie zum Ergebnis gelangt, dass vom Beschwerdeführer keine solche Gefahr ausgeht, die es rechtfertigen würde, ihm den Aufenthalt auf dem ganzen Gebiet der Gemeinde U.________ zu verbieten. Dass in diesem Punkt auch eine andere Beurteilung möglich ist und eine solche vielleicht sogar sachgerechter wäre, lässt den angefochtenen Entscheid nicht als willkürlich erscheinen. Die Ausführungen zur Gewichtung ihres Interesses sich in U.________ frei bewegen zu können, sind appellatorischer Natur. Der Vorinstanz kann keine Verfassungsverletzung vorgeworfen werden. Es bleibt dem Hauptsacheverfahren vorbehalten - falls nötig und unter Einbezug der in Zwischenzeit eingetretenen Entwicklungen - für einen wirksameren Schutz der Beschwerdeführerin zu sorgen (BGE 144 III 257 E. 4.2).