Citation: 2C_752/2020 E. 3.3

3.3. Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist vorliegend nicht zu erkennen. Die Vorinstanz erläutert ihre Auffassung eingehend und erwägt, dass die vom Beschwerdeführer angeführten statistischen Informationen nicht geeignet seien, eine indirekte Diskriminierung aufzuzeigen. Selbst dort, wo sich geschlechtsbezogene Differenzen statistisch nachweisen liessen, liege keine indirekte Diskriminierung vor (vgl. E. 3.2.3 des angefochtenen Urteils). Deshalb könne, so die Vorinstanz, auf die zusätzlich beantragten Beweisabnahmen verzichtet werden (vgl. E. 3.4 des angefochtenen Urteils). Aus dem Gesagten wird ersichtlich, dass die Vorinstanz die eingereichten und offerierten Beweise als nicht massgebend beurteilt hat. Die Rüge des Beschwerdeführers betrifft denn auch nicht die Frage einer Gehörsverletzung, sondern zielt letztlich auf die rechtliche Würdigung der Vorinstanz bei der Beurteilung der indirekten Diskriminierung ab. Der Beschwerdeführer bringt sodann nicht vor, dass die Vorinstanz ihrem Urteil andere Statistiken zugrunde gelegt hätte als jene, auf die er sich beruft. Eine von der Ansicht des Beschwerdeführers abweichende Würdigung von Beweismitteln und divergierende Beurteilung einer Rechtsfrage stellt für sich jedenfalls keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör dar.