Citation: 8C_217/2021 E. 4.1

4.1. Gemäss den verbindlichen, unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG) wurde die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 27. März 2020 dem damaligen Rechtsvertreter des Beschwerdeführers am 30. März 2020 zugestellt. Die 30-tägige Einsprachefrist nach Art. 52 Abs. 1 ATSG endete somit unter Berücksichtigung des Fristenstillstands vom 21. März bis 19. April 2020 gemäss der Verordnung vom 20. März 2020 über den Stillstand der Fristen in Zivil- und Verwaltungsverfahren zur Aufrechterhaltung der Justiz im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19; ehemals SR 173.110.4) am 19. Mai 2020 (Art. 38 Abs. 1 und 4 ATSG). Am 19. Mai 2020 und somit am letzten Tag der Frist reichte der damalige Rechtsvertreter vorsorglich eine unbegründete Einsprache ohne Rechtsbegehren ein, mit der er um Zustellung von Akten sowie Fristerstreckung zur Einreichung der Begründung ersuchte. Gestützt darauf räumte ihm die Beschwerdegegnerin eine Frist bis 22. Juni 2020 ein, um die Einsprache zu begründen oder zurückzuziehen.