Citation: 5D_114/2014 E. 2.2

2.2. Das Obergericht hat erwogen, nach den Ausführungen der ersten Instanz sei die Frist gemäss Art. 88 Abs. 2 SchKG aufgrund des laufenden Verwaltungsverfahrens seit dem 3. Oktober 2011 (Zeitpunkt des Rechtsvorschlages) stillgestanden. Der Stillstand habe bis zur Erledigung des Verwaltungsverfahrens, d.h. bis zum Urteil des Bundesgerichts vom 5. November 2012, bestanden. Die Frist habe danach zu laufen begonnen und sei bei Einreichung des Rechtsöffnungsbegehrens am 28. Oktober 2013 noch nicht abgelaufen gewesen. Die erste Instanz sei daher auf das Rechtsöffnungsbegehren eingetreten. Im weiteren hat das Obergericht erwogen, die Beschwerdegegnerin stütze ihre Forderung auf das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 24. August 2012 samt Vollstreckbarkeitsbescheinigung vom 14. Oktober 2013, das einen Beschluss des Regierungsrates vom 22. Februar 2012 bestätige. Der Beschwerdeführer werde darin verpflichtet, die Elternbeiträge Juli bis Oktober 2010 von Fr. 2'575.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 22. Dezember 2010 sowie die Elternbeiträge November und Dezember 2010 von Fr. 700.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 20. Januar 2011 respektive Fr. 750.-- nebst Zins zu 5 % seit dem 24. Februar 2011 zu bezahlen. Beim Urteil des Verwaltungsgerichts handle es sich um einen definitiven Rechtsöffnungstitel im Sinn von Art. 80 Abs. 1 SchKG. Soweit sich der Beschwerdeführer mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetze und seine Ausführungen nachvollziehbar und einschlägig seien, erhebe er Einwendungen gegen den als Rechtsöffnungstitel eingereichten Entscheid des Verwaltungsgerichts. Dabei verkenne er, dass sich der Rechtsöffnungsrichter nicht mit der Richtigkeit des zu vollstreckenden Entscheids zu befassen habe. Ferner behaupte der Beschwerdeführer, die Frist sei schon abgelaufen, zumal sich einiges innerhalb der Gemeinde und dem Gesetz widerspreche. Er habe jedoch nicht dargelegt, inwiefern die Erwägungen der ersten Instanz zur Einhaltung der Jahresfrist gemäss Art. 88 Abs. 2 SchKG unrichtig seien, und dies sei auch nicht ersichtlich.