Citation: 8C_660/2023 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer rügt sodann erstmals vor Bundesgericht eine Verletzung des Grundsatzes von Treu und Glauben und der Beratungspflicht nach Art. 27 Abs. 2 ATSG. Er macht geltend, er habe aufgrund des Einspracheentscheids vom 14. Oktober 2021 nicht damit rechnen müssen, wegen einer arbeitgeberähnlichen Stellung von der Anspruchsberechtigung ausgeschlossen zu werden. Hätte er bereits im Juli 2021 vom fehlenden Anspruch gewusst, so hätte er umgehend - und nicht erst im Dezember 2021 - konkrete Schritte für das Ausscheiden aus der C.________ AG unternommen.