Citation: 5A_511/2020 E. D

D.a. A.A.________ (Beschwerdeführerin) gelangt mit Beschwerde vom 22. Juni 2020 ans Bundesgericht. Sie verlangt die Aufhebung des Entscheids des Obergerichts vom 27. April 2020 (Ziff. 1) und hält an ihren in erster Instanz gestellten Anträgen fest, soweit sie die Feststellung des Getrenntlebens (Ziff. 2), die Wohnungszuweisung (Ziff. 3) und die Unterhaltsbeiträge (Ziff. 4) betreffen. Ebenso wiederholt sie das in zweiter Instanz gestellte und auf Ausrichtung eines Gesamtunterhaltsbeitrages von mindestens Fr. 5'797.-- (Fr. 5'463.-- plus Fr. 334.--) lautende Eventualbegehren (Ziff. 5) sowie ihre Anträge zu den Prozesskostenvorschüssen für beide kantonalen Instanzen (Ziff. 7). Für das bundesgerichtliche Verfahren stellt sie ebenfalls ein Gesuch um Prozesskostenvorschuss (Ziff. 8). D.b. Das Bundesgericht teilte der Beschwerdeführerin am 23. Juni 2020 mit, dass es für die Anordnung von Prozesskostenvorschüssen nicht zuständig sei. Es hat die kantonalen Akten, jedoch keine Vernehmlassungen eingeholt.