Citation: K 11/07 03.12.2007 E. 4

4.1 Die Vorinstanz erwog, die Zusammenstellung der Beschwerdegegnerin vom 26. April 2005 sei klar und unmissverständlich. Die streitige Rechnung Nr. 051073901 (Selbstbehalt von Fr. 317.60) sei darin nicht enthalten, weil deren Zahlungsfrist erst am 30. April 2005 abgelaufen sei. Die Beschwerdegegnerin habe dem Beschwerdeführer nie zugesichert, er schulde ihr einzig den Betrag von Fr. 1'279.05. Dass die Versicherung die ihr vom Beschwerdeführer am 29. April 2005 überwiesenen Fr. 11'089.- zur Begleichung der Anteilsrechnung Nr. 049127015 (in Höhe von Fr. 1'044.05) verwendet und den Überschuss der Prämie für April 2005 gutgeschrieben habe, sei korrekt. Schliesslich sei die Erhebung der Mahn-, Dossier- und Zustellkosten (in Höhe von Fr. 30.-, 35.- und 50.-) nicht zu beanstanden. Zum einen enthielten die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB; Ausgabe Januar 2005) der Beschwerdegegnerin in Art. 12 Abs. 2 lit. a eine entsprechende Rechtsgrundlage, zum anderen sei deren Höhe angemessen. Der Beschwerdeführer habe seine Wohnsitzverlegung der Beschwerdegegnerin pflichtwidrig nicht mitgeteilt und es somit zu verantworten, dass ihm der Zahlungsbefehl der ersten Betreibung (vom August 2005) nicht habe zugestellt werden können. 4.2 Demgegenüber bringt der Beschwerdeführer vor, bei der Abrechnung vom 26. April 2005 handle es sich um einen "Gesamtsaldo". Mit der Überweisung vom 29. April 2005 habe er in guten Treuen davon ausgehen dürfen, dass er - mit Ausnahme der nicht geschuldeten Mahn- und Betreibungsspesen - sämtliche Ausstände beglichen habe, insbesondere auch die Prämienforderung für April 2005 und die Kostenbeteiligung in Höhe von Fr. 317.60. Die letzte Betreibung (Zahlungsbefehl vom 19. April 2006) in O.________ - und nicht an seinem Wohnsitz in L.________ - sei unstatthaft und wider besseres Wissen am falschen Ort erfolgt. Soweit die Vorinstanz erwäge, er habe seine Mitteilungspflicht verletzt, sei dies aktenwidrig, da sich sein Wohnsitz ohne Unterbruch in L.________ befunden habe. Er bestreite, überhaupt gemahnt und betrieben worden zu sein. Weiter könne aus den sich bei den Akten befindlichen Kopien der ersten und zweiten Mahnungen nicht geschlossen werden, dass diese tatsächlich versandt worden seien. Schliesslich wiederholt er seine bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Rügen, die die Eingaben der Beschwerdegegnerin unterzeichnenden Personen seien nicht bevollmächtigt.