Citation: 2C_988/2022 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt, der Nichteintretensentscheid der Vorinstanz verletze insbesondere das Verbot der formellen Rechtsverweigerung (Art. 29 Abs. 1 BV). Die Rechtsmittelfrist beginne erst mit der Zustellung an den richtigen Empfänger zu laufen. Er macht wie bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren geltend, der Einspracheentscheid sei am 3. August 2022 in das Briefkastenablagefach seines Nachbarn, der den gleichen Familiennamen trage, zugestellt worden, und dieser habe die Sendung am 5. August 2022 in das Briefkastenablagefach des Beschwerdeführers gelegt. Damit sei ihm der Einspracheentscheid am 5. August 2022 zugestellt worden, weshalb die Beschwerdefrist erst am 5. August 2022 zu laufen begonnen habe. Die Beschwerde vom 5. September 2022 sei folglich innerhalb der Beschwerdefrist und damit nicht verspätet erfolgt, weshalb das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde hätte eintreten müssen.