Citation: 9C_133/2019 E. 4.1.1

4.1.1. Ins Leere zielt insbesondere der Einwand, der psychiatrische Experte habe sich mit der Aussage des Versicherten begnügt, er wolle nicht über seine Kriegserlebnisse sprechen, und die Expertise lasse zudem eine "detaillierte und systematische Exploration des traumatischen Ereignisses" sowie eine Auseinandersetzung mit der Beurteilung des behandelnden Psychiaters Dr. med. C.________ vermissen. Der Versicherte machte gegenüber dem Gutachter verschiedene Ausführungen über seine Erlebnisse in den Jahren 1998 und 1999, namentlich auch über seine Gefangenschaft. Darüber hinaus enthält der Arztbericht des Dr. med. C.________ vom 11. März 2016 eine detaillierte Schilderung der damaligen Ereignisse. Dass der psychiatrische Experte deren Relevanz nicht hätte ausreichend erfassen können, ist nicht ersichtlich. Weiter befasste er sich auch mit der Diagnosestellung und Arbeitsfähigkeitsbeurteilung des behandelnden Psychiaters, indem er festhielt, die klassischen Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung würden fehlen, immerhin sei es dem Versicherten möglich gewesen, im Heimatland und auch in der Schweiz über weite Strecken arbeitsfähig zu bleiben (vgl. dazu auch E. 4.2.1 nachfolgend). Es fänden sich weder in der aktuellen Untersuchung noch in den Vorakten klare Hinweise auf einen relevanten psychischen Gesundheitsschaden, der eine langfristige Arbeitsunfähigkeit rechtfertigen würde.