Citation: 2C_21/2023 E. 2.5

2.5. Vorliegend behauptet die Beschwerdeführerin, dass die Ehegatten das Zusammenleben am 27. Dezember 2021 wiederaufgenommen und bis zum 31. August 2022 eine eheliche Beziehung geführt hätten. Dabei beschränkt sie sich im Wesentlichen darauf, die Aussagen ihres Ehemannes zu bestreiten bzw. als "absolut falsch", widersprüchlich und "total sinnlos" zu bezeichnen. Zudem wirft sie der Vorinstanz pauschal vor, die von ihr vorgelegten Beweismittel nicht hinreichend gewürdigt zu haben. Namentlich sei aus den von ihr eingereichten Fotos ersichtlich, dass der Ehemann glücklich ausgesehen habe, womit erwiesen sei, dass sein Ehewille noch bestanden habe. Diese Ausführungen genügen den qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Sachverhaltsrügen nicht. Damit gelingt es der Beschwerdeführerin nicht, substanziiert darzutun, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und die Beweiswürdigung, wonach ihre Ehe weniger als drei Jahre gedauert habe, offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich sind oder andere verfassungsmässige Rechte verletzen (vgl. E. 2.2 hiervor). Im Übrigen setzt sich die Beschwerdeführerin mit den Ausführungen des Verwaltungsgerichts zu Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 AIG nicht sachbezogen auseinander und legt dementsprechend nicht dar, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat, indem sie das Vorliegen eines nachehelichen Härtefalls verneint hat. Allgemeine Hinweise auf ihre angeblich gute Integration reichen dazu nicht aus.