Citation: 5D_168/2014 E. 3

Zunächst ist auf die Rüge des Beschwerdeführers einzugehen, das Obergericht habe das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Er macht geltend, er habe sich intensiv mit der Frage der Tilgung auseinandergesetzt, sich zur mutwilligen Prozessführung der Beschwerdegegnerin geäussert und auch zur Frage der Gültigkeit der Inkassovollmacht ihres Rechtsvertreters. Mit alldem habe sich die Vorinstanz nicht auseinandergesetzt. Der Beschwerdeführer beschränkt sich damit jedoch auf die blosse Behauptung, er habe bestimmte Argumente vorgebracht, mit der sich die Vorinstanz nicht befasst habe. Er zeigt nicht präzise auf, welche Teile seiner Eingaben angeblich übergangen worden sein sollen. Darauf kann nicht eingetreten werden. Im Übrigen müsste ein Gericht ohnehin nicht auf jedes einzelne Argument eingehen, sondern kann sich bei der Begründung auf die wesentlichen Punkte beschränken (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236; 138 I 232 E. 5.1 S. 237; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer sieht sodann überspitzten Formalismus und Willkür in der vorinstanzlichen Beurteilung, dass er den Unterhaltsbeitrag falsch hinterlegt habe. Der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin habe eine Inkassovollmacht und im Betreibungsbegehren bzw. auf dem Zahlungsbefehl habe er das gleiche Konto angegeben, auf das er (der Beschwerdeführer) tatsächlich einbezahlt habe. Der Rechtsvertreter habe zudem erklärt, den vom Beschwerdeführer bezahlten Betrag zurückzuerstatten, wenn der Unterhaltsbeitrag für August bezahlt sei. Das Verhalten des Rechtsvertreters sei zudem offensichtlich rechtsmissbräuchlich. Bei alldem fehlt eine Auseinandersetzung mit der vorinstanzlichen Erwägung, dass die Inkassovollmacht des beschwerdegegnerischen Rechtsanwalts widerrufen worden war. Im Übrigen handelt es sich bei seinen Ausführungen über das im Betreibungsbegehren und Zahlungsbefehl angegebene Konto und über die angeblichen Äusserungen des beschwerdegegnerischen Rechtsanwalts um unbelegte Tatsachenbehauptungen, die im angefochtenen Urteil keine Stütze finden. Auf all dies kann nicht eingetreten werden. Der Beschwerdeführer sieht ausserdem Willkür darin, dass sich die Vorinstanz mit Tatsachenfragen befasst habe, die nicht Prozessthema gewesen seien. Dies betreffe die Höhe des überwiesenen Betrages, der von der Beschwerdegegnerin nie bemängelt worden sei, den Umrechnungskurs, der im Übrigen vom Obergericht gar nicht genau angegeben worden sei, und auch die Frage, wer Überweisungsgebühren zu zahlen hätte. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers durfte sich das Obergericht zu diesen Punkten äussern, ohne in Willkür zu verfallen. Zunächst ist darauf hinzuweisen, dass sich diese obergerichtlichen Erwägungen auf eine Behauptung des Beschwerdeführers in seiner eigenen, kantonalen Beschwerde beziehen, wonach der beschwerdegegnerische Rechtsvertreter die an ihn geleistete Zahlung an die Beschwerdegegnerin weitergeleitet habe. Das entsprechende Thema wurde also vom Beschwerdeführer selber aufgebracht. Die genannten Erwägungen zeigen sodann auf, dass dem Beschwerdeführer der Nachweis der Heilung der fehlerhaften Hinterlegung mit den eingereichten Urkunden nicht gelungen ist. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht in Willkür verfallen sein sollte, wenn es eine vom Beschwerdeführer selber aufgeworfene Frage prüft und aufzeigt, weshalb der Standpunkt des Beschwerdeführers unzutreffend ist. Die Rüge ist unbegründet. Keine eigene Tragweite hat schliesslich die Rüge, das Obergericht habe das Gleichbehandlungsgebot verletzt. Inhaltlich wiederholt der Beschwerdeführer bloss den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs und der Willkür. Die Beschwerde ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.