Citation: 1C_411/2019 E. 3.4.2

3.4.2. Wie ausgeführt, hat die Vorinstanz die gegenwärtige wie auch die geplante umstrittene Nutzung im Wesentlichen deshalb als zonenwidrig beurteilt, weil die damit verbundenen Tätigkeiten von ihrem Störpotenzial her zumindest denjenigen eines kleineren Handwerksbetriebs mit wenig störenden maschinellen Einrichtungen im Sinne von § 26 Abs. 1 ZRS/Waldenburg entsprächen und somit eine Nutzung vorliege, die typischerweise zu Belästigungen führe, die über das hinausgingen, was normalerweise mit dem Wohnen verbunden sei. Dass diese Beurteilung bei Zugrundelegung des von der Vorinstanz festgestellten, im erwähnten Sinn aktualisierten und für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhalts (Art. 105 Abs. 1 BGG) § 25 Abs. 1 ZRS/Waldenburg, § 21 Abs. 1 RBG/BL oder sonst massgebliches kantonales oder kommunales Recht krass verletzen würde, offensichtlich unhaltbar wäre oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderliefe, geht aus den Vorbringen des Beschwerdeführers nicht hervor. Weder legt er seiner Kritik diesen Sachverhalt zugrunde noch geht er in massgeblicher Weise auf das Störpotenzial der fraglichen Tätigkeiten in ihrer bzw. des Betriebs in seiner Gesamtheit ein. Vielmehr hält er der Vorinstanz im Wesentlichen die eigene Beschreibung des Betriebs entgegen - wobei er zu suggerieren scheint, es gehe lediglich um einen Online-Handel - und zieht ihre Beurteilung der Zonenkonformität unter Verweis auf diese Beschreibung in Zweifel. Sein Hinweis auf den mit bundesgerichtlichem Urteil 1A.15/2004 vom 13. Juli 2004 geschützten Entscheid der Vorinstanz vom 24. September 2003 ist zudem unbehelflich. Der in diesem Entscheid als stilles Gewerbe und in der Wohnzone zulässig beurteilte Betrieb ist nur begrenzt mit dem vorliegend strittigen vergleichbar; zudem läge Willkür nicht bereits vor, wenn aufgrund des Entscheids eine andere Beurteilung der Zonenkonformität des letzteren Betriebs in Frage käme. Weder dargetan noch ersichtlich ist im Weiteren, dass eine ständige Praxis der Baubewilligungsbehörde bestünde, wonach in der Wohnzone in Waldenburg mit dem Betrieb des Beschwerdeführers vergleichbare gewerbliche Tätigkeiten bewilligt werden (vgl. vorne E. 3.3.2).