Citation: 4A_370/2016 E. A

A.a. C.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) wurde am 26. Juli 2000 als Mitglied des Verwaltungsrats der A.________ AG ins Handelsregister eingetragen. Am 23. August 2000 wurde er zum Vorsitzenden der Geschäftsleitung und zum Delegierten des Verwaltungsrats gewählt. Er ist zudem mit einer 55%igen Beteiligung Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident der am 11. September 2001 ins Handelsregister eingetragenen D.________ AG, welche ihrerseits am 5. September 2001 die Aktienmehrheit der A.________ AG - 77,2 % - von der börsenkotierten E.________ AG kaufte. A.b. Mitte Oktober 2000 schlossen die A.________ AG und C.________ per 1. Januar 2001 einen Arbeitsvertrag, der ein Bruttogehalt von Fr. 270'000.-- jährlich zuzüglich Bonus vorsah. Mit Wirkung ab 1. Februar 2005 gab C.________ seine Funktion in der Geschäftsleitung der A.________ AG ab und übernahm die Funktion des Verwaltungsrats-Vizepräsidenten. Am 10. März 2006 schloss die A.________ AG mit C.________ einen neuen Arbeitsvertrag, welcher nach seinem Wortlaut den ursprünglichen Vertrag vom 18. Oktober 2000 ersetzte und nach dem der Beklagte die Funktion eines vollamtlichen Vizepräsidenten des Verwaltungsrats übernehmen und dafür ein jährliches Bruttogehalt von Fr. 234'000.-- zuzüglich allfälligem Bonus und diverser Spesen erhalten sollte. A.c. Am 12. Juni 2007 eröffnete der Konkursrichter des Bezirksgerichts Zürich über die A.________ AG den Konkurs. Es wurde ein ausseramtlicher Konkursverwalter (F.________) eingesetzt. Der ausseramtliche Konkursverwalter forderte für die Konkursmasse von C.________ die Rückzahlung der zwischen Januar 2005 und Mai 2007 ausbezahlten Löhne.