Citation: 8C_687/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer stellt den Beweiswert des MEDAS-Gutachtens zu Recht nicht in Frage. Allerdings macht er geltend, die Vorinstanz hätte angesichts seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen, die mit einer geringeren Effizienz und einem vermehrten Pausenbedarf einher gingen, in Abweichung vom Gutachten auf eine höhere Arbeitsunfähigkeit als 20 % erkennen müssen. Soweit er sich auf die von der Vorinstanz festgestellte Fusshebelähmung bezieht, ist zu entgegnen, dass die Gutachter der MEDAS diese in ihre Beurteilung mit einbezogen haben (worauf auch die Vorinstanz hinweist) : So stellte Dr. med. C.________, Facharzt für Neurologie FMH, zwar eine Volumenminderung bzw. leichte Atrophie am linken Fuss sowie diskrete radikuläre sensible Ausfallzeichen an der linken Unterschenkelaussenseite fest, wobei die elektroneurographischen Befunde mit einer leichtgradigen Schädigung der Wurzel L5 vereinbar seien. Dabei handle es sich um Zeichen einer alten radikulären Schädigung der Wurzel L5, die wahrscheinlich keine relevanten klinischen Auswirkungen habe, jedoch bei der retrospektiven Beurteilung der Arbeitsfähigkeit zu berücksichtigen sei. Dr. med. D.________, Facharzt für Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin FMH, anerkannte aus rheumatologischer Sicht leichte bis mittelgradige Einschränkungen der zumutbaren Belastbarkeit des Achsenskeletts und der Funktionseinheit Lendenwirbelsäule linkes Bein, bei leichtgradiger Dekonditionierung aufgrund der langjährigen Schmerzsymptomatik. Der Beschwerdeführer bringt im Übrigen nichts vor, was die gutachterliche Einschätzung und die gestützt darauf erfolgte Beurteilung der Arbeitsfähigkeit durch die Vorinstanz zu entkräften vermöchte, weshalb es damit sein Bewenden hat. Auch trug die Vorinstanz seinen gesundheitlichen Einschränkungen im Rahmen eines zehnprozentigen leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn Rechnung (worauf zurückzukommen ist, s. E. 5.2).