Citation: 1C_118/2019 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer hält dies für willkürlich. Er macht geltend, nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung seien die tatsächlichen Verhältnisse im Zeitpunkt des erstinstanzlichen Entscheids massgeblich (BGE 124 II 85 E. 4d S. 92), weshalb auf die Verhältnisse im Juni 2012 abzustellen sei. Der Kronenschluss müsse daher, um einen Wuchszusammenhang zu begründen, bereits im Zeitpunkt der Waldfeststellung vorliegen (mit Verweis auf das Urteil 1A.242/2002 vom 19. November 2003 E. 3.1 und 3.4, in: ZBl 106/2005 S. 255; RDAF 2006 I S. 648); ansonsten könne aufgrund rein hypothetischer Erwägungen immer ein Zusammenhang zwischen verschiedenen Bestockungen konstruiert werden. Dass im Juni 2012 noch kein Kronenschluss vorgelegen habe, sei von der Abteilung Wald und Natur bestätigt worden, habe sie doch in der Waldfeststellungsverfügung darauf abgestellt, dass ein Kronenschluss erst im ausgewachsenen Zustand entstehen werde. Der anlässlich des Augenscheins vom 24. Mai 2018 vom Obergericht festgestellte Kronenschluss dürfe nicht berücksichtigt werden und werde im Übrigen bestritten.