Citation: 1C_374/2016 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführer werfen dem Verwaltungsgericht die Verletzung ihres Stimmrechts und Willkür vor. Die beanstandete Protokollierung habe für sie bereits negative Auswirkungen für die Abstimmung vom 5. Juni 2016 betreffend den öffentlichen Gestaltungsplan Uster gehabt. Dieser sei vermutlich deshalb angenommen worden, weil die Delegierten des Zweckverbands und die Stimmberechtigten nicht umfassend und korrekt über den Abstimmungsgegenstand - den Gestaltungsplan als Basis für eine ungesetzliche Reha-Klinik am Spital Uster - informiert gewesen seien. Das hätten sie mit einem vollständigen und korrekten Protokoll der Delegiertenversammlung beweisen können. Sie hätten als Stimmberechtigte und Nachbarn ein besonderes Interesse an der Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands, insbesondere am Verzicht auf die verbotene Rehabilitationsklinik auf dem benachbarten Spitalgelände. Da es sich um eine Stimmrechtssache handle, seien sie als Stimmberechtigte gemäss § 21a VRG ohne weiteres zum Protokollberichtigungsrekurs befugt gewesen. Art. 34 BV schütze das Stimmrecht gegen Eingriffe jeglicher Art, auch gegen behördliche Vorbereitungshandlungen. Das Schwergewicht beim fehlerhaften Protokoll liege auf der Verletzung der politischen Rechte. Das Verwaltungsgericht sei in Willkür verfallen, indem es ihnen aufgrund der allgemeinen Bestimmung zur Rekursberechtigung von § 21 VRG die Rechtsmittellegitimation abgesprochen habe.