Citation: 1C_498/2020 E. 1.4

1.4. Die Beschwerdegegnerin behauptet, die fragliche Abbruchbewilligung sei quasi eine Vollzugsbewilligung bzw. eine "technische" Abbruchbewilligung in Umsetzung früherer Entscheide über die Nichtunterschutzstellung. Sie beruft sich auf die Rechtskraft der Ablehnung von Schutzanordnungen für das betroffene Gebäude im geltenden Nutzungsplan und in dem in der Folge durchgeführten Verfahren nach dem kantonalen Gesetz vom 8. März 1960 über den Schutz der Kulturdenkmäler (DSchG; SRL Nr. 595). Soweit die Beschwerdegegnerin mit ihren Vorbringen eine Bindungswirkung bei der Abbruchbewilligung für die Beschwerdeführer aus früheren Entscheiden herleitet, kann ihrer verfahrensrechtlichen Argumentation nicht gefolgt werden. Dies ist im Folgenden darzulegen. Es kann daher offenbleiben, ob das angefochtene Urteil beim Bejahen einer solchen Bindungswirkung - unabhängig vom Entscheid über einen Ersatzneubau - als Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG zu behandeln wäre.