Citation: 9C_134/2021 E. 3.1

3.1. Jede Person, deren Sache in einem gerichtlichen Verfahren beurteilt werden muss, hat nach Art. 30 Abs. 1 BV Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zuständiges, unabhängiges und unparteiisches Gericht. Diese Bestimmung verleiht dem Einzelnen Anspruch auf richtige Besetzung des Gerichts und Einhaltung der jeweils geltenden staatlichen Zuständigkeitsordnung (SVR 2015 EL Nr. 13 S. 37, 9C_585/2014 E. 3.1 mit weiteren Hinweisen). Die Garantie des verfassungsmässigen Richters ist demgegenüber verletzt, wenn bei objektiver Betrachtungsweise Gegebenheiten vorliegen, die den Anschein der Befangenheit oder die Gefahr der Voreingenommenheit zu begründen vermögen (BGE 135 I 14 E. 2; 131 I 113 E. 3.4).