Citation: 4A_246/2008 23.09.2008 E. 4

Die Beschwerde erweist sich als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird die Beschwerdeführerin kosten- und entschädigungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG). Obwohl es sich bei der anwaltlich vertretenen Beschwerdegegnerin um einen dem Bund zugehörigen Sozialversicherungsträger handelt (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG), rechtfertigt es sich aufgrund der besonderen Interessenkonstellation des Regressprozesses, ihr im bundesgerichtlichen Verfahren eine Parteientschädigung zuzusprechen (so auch Thomas Geiser, Basler Kommentar, N. 21 zu Art. 68 BGG). Unter Berücksichtigung der Gerichtskosten von Fr. 18'000.-- sowie der Parteientschädigung von Fr. 20'000.-- (insgesamt Fr. 38'000.--) sind weitere Fr. 19'000.-- (entsprechend der Hälfte der Prozesskosten) zu den bisher einbezogenen Aufwendungen von Fr. 435'188.20 hinzuzurechnen, womit die anzurechnenden Aufwendungen der Beschwerdeführerin insgesamt Fr. 454'188.20 betragen. Damit stehen für die von der Beschwerdegegnerin geltend gemachte Regressforderung noch Fr. 2'545'811.80 (Fr. 3 Mio. minus Fr. 454'188.20) zur Verfügung. Entsprechend ist die eingeklagte Forderung von Fr. 2'520'852.-- und ein Teil des geltend gemachten Schadenszinses (Fr. 24'959.80) gedeckt. In diesem Sinn ist Ziffer 1 des angefochtenen Urteils aufzuheben und mit dem Zugeständnis der Beschwerdegegnerin (vgl. oben E. 3.2.5) neu zu fassen.