Citation: 6B_1192/2017 E. 1

Die Beschwerdeführerin erstattete am 10. Dezember 2016 Anzeige gegen den Hausarzt ihrer Mutter (nachfolgend: Beschwerdegegner 2) wegen "Falschbehandlung mit Todesfolge" zum Nachteil ihrer Mutter (geboren am 10. Oktober 1926, verstorben am 9. September 2015). Sie wirft diesem vor, er habe ihrer Mutter (nachfolgend: Patientin) das Antidepressivum Surmontil verordnet, obwohl sie unter chronischen Verstopfungen und unter verschiedenen Nebenwirkungen dieses Medikaments, nicht aber unter Depressionen gelitten habe. Zudem habe er unnötigerweise eine Computertomografie des Bauchbereichs angeordnet. Da der Körper der Patientin das Kontrastmittel wegen den Verstopfungen nicht habe abbauen können, habe dies deren Bauchschmerzen noch zusätzlich vergrössert. Ohne diese Fehlbehandlungen würde ihre Mutter noch leben. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug stellte das Verfahren gegen den Beschwerdegegner 2 am 22. Juni 2017 ein. Die von der Beschwerdeführerin dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zug am 5. September 2017 ab. Die Beschwerdeführerin beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, das Urteil vom 5. September 2017 sei aufzuheben und die Staatsanwaltschaft sei anzuweisen, das Verfahren gegen den Beschwerdegegner 2 fortzuführen.