Citation: 6B_1219/2021 E. 2.5

2.5. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erfüllen die Anforderungen an eine Sachverhaltsrüge grösstenteils nicht respektive erweisen sich als unbegründet. Zunächst hält es die Vorinstanz aufgrund der Fotodokumentation in den Untersuchungsakten, der Ausführungen in einem rechtskräftigen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau vom 30. Mai 2018 betreffend Bewilligung der Mistlagerart mittels provisorischen Metallmulden und der Eingeständnisse des Beschwerdeführers selbst als erstellt, dass er zu den in der Anklage genannten Zeitpunkten Mist seiner Tiere auf unbefestigtem Boden lagerte. Betreffend Bodenprobe hält sie fest, es sei anzunehmen, dass der massgebende Boden aufgrund der jahrelangen Mistlagerung (der Beschwerdeführer wurde bereits mit Strafbefehl vom 17. Juli 2017 wegen gleichartiger Vergehen gegen das GSchG schuldig gesprochen) derart geschädigt sei, dass über längere Zeit jede Probe eine entsprechende Verunreinigung zeigen werde. Ein konkreter Nachweis, dass diese Verunreinigung gerade von den in der Anklage genannten Lagerungen stamme, liesse sich damit nicht erbringen, sei aber im Übrigen bei einem Gefährdungsdelikt auch nicht erforderlich. Mit diesen Überlegungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht im Ansatz auseinander. Einzig zu behaupten, eine bestimmte Tatsache - vorliegend die Lagerung von Kuhmist auf unbefestigtem Grund - sei nicht belegt, vermag den im bundesgerichtlichen Verfahren geltenden Begründungsanforderungen nicht zu genügen. Der Beschwerdeführer übt letztlich rein appellatorische Kritik, mit der er vor Bundesgericht nicht zu hören ist. Gleiches gilt, soweit er sich ohne nähere Begründung, namentlich ohne Auseinandersetzung mit den von der Vorinstanz erwähnten Onlinekarten des Kantons Aargau, darauf beruft, sein Grundstück befinde sich nicht in einem Gewässerschutzbereich im Sinne von Art. 19 GSchG oder wenn er pauschal behauptet, die üblichen Niederschlagsmengen seien nicht konkret belegt. Schliesslich trifft es zwar zu, dass sich die Vorinstanz zur Dauer der festgestellten Mistlagerungen nicht konkret äussert. Ihre Ausführungen machen jedoch deutlich, dass die Lagerung in ihren Augen genügend lange dauerte, um die konkrete Gefahr einer Gewässerverunreinigung zu schaffen. Wenn der Beschwerdeführer geltend macht, gemäss seinen Aussagen im kantonalen Verfahren den Mist nicht gelagert, sondern vertan bzw. verzettelt zu haben und es sei nicht belegt, wie lange der Mist dort gelegen habe ("z.B. nur für 15 Minuten?") vermag er die vorinstanzliche Schlussfolgerung nicht als willkürlich auszuweisen. Er beruft sich denn auch nicht substanziiert auf eine fachgerechte Verwertung des fraglichen Mists. Insgesamt ist den Sacherverhaltsrügen des Beschwerdeführers kein Erfolg beschieden. Es ist demnach nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, sein Verhalten sei konkret geeignet gewesen, das Grundwasser zu verunreinigen. Der Schuldspruch wegen mehrfachen Vergehens gegen das GSchG verletzt kein Bundesrecht.