Citation: 6B_319/2016 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei bereits am 15. Mai 2007 wegen Betäubungsmitteldelikten zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 15 Monaten mit einer Probezeit von 2 Jahren verurteilt worden. Zumal er innerhalb der letzten fünf Jahre nach dieser Verurteilung erneut delinquiert habe, könne der bedingte Vollzug nach Art. 42 Abs. 2 StGB nur bei Vorliegen besonders günstiger Umstände gewährt werden. Dies sei beim Beschwerdeführer zu verneinen. Die erste Instanz gehe in spekulativer Weise von Wiedereingliederungsbemühungen, Veränderung des Umfeldes und Erfolg der Arbeitstätigkeit aus. Unzutreffend seien auch die erstinstanzlichen Feststellungen bezüglich Schuldentilgung, Einsicht und innere Umkehr. Im Einzelnen erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe mehrmals versucht, in der Selbständigkeit Fuss zu fassen, was aber jeweils gescheitert und für seine Verschuldung ursächlich gewesen sei. Der frühere Betrieb eines Internetcafés sei derart kläglich gescheitert, dass der Beschwerdeführer ab Anfang 2003 gewerbsmässigen Hanfhandel betrieben habe. Weder die dafür ausgesprochene Freiheitsstrafe von 15 Monaten noch die 27 Tage Untersuchungshaft hätten eine nachhaltige Wirkung gehabt. Bereits im damaligen Strafverfahren habe der Beschwerdeführer versprochen, dass er mit seiner selbstständigen Tätigkeit als Taxifahrer und auf dem Bau auf gutem Wege sei und der aus Leichtsinn betriebene Hanfhandel nicht wieder vorkommen werde, ohne sich später daran zu halten. Die Vorstrafe vom 15. Mai 2007 sei ein gewichtiges Indiz für die Befürchtung, dass der Beschwerdeführer weitere Straftaten begehen könnte. Mit dem vorliegend zu beurteilenden Hanfhandel sei er nach gleichem Muster rückfällig geworden. Das Geschäft mit den Kleidern sei nicht gelaufen, weshalb der Beschwerdeführer sich ohne Skrupel erneut einer illegalen Tätigkeit zugewandt habe. Auch im jetzigen Verfahren habe er behauptet, er habe mit seiner Einzelfirma "A.X.________" alles geändert, ohne dies nachhaltig unter Beweis zu stellen. Die an der Berufungsverhandlung eingereichten Unterlagen würden nichts belegen, zumal sie ohne Zahlungs- und Buchungsunterlagen wenig aufschlussreich seien. Zudem habe der Beschwerdeführer erklärt, bloss gemäss seinem "Bauchgefühl" komme es mit seiner sich noch im Aufbau befindenden Einzelfirma gut. Die Gesamtsituation des Beschwerdeführers sei offensichtlich gleich wie im Zeitpunkt des Urteils vom 15. Mai 2007. In zeitlicher Hinsicht weist die Vorinstanz darauf hin, dass der Beschwerdeführer nur kurze Zeit nach Ablauf der im soeben erwähnten Urteil festgelegten Probezeit gegen das Waffengesetz verstiess, indem er ein Elektroschockgerät aus Deutschland in die Schweiz einführte. Nur ein paar Wochen, nachdem am 12. und 13. März 2013 eine Hausdurchsuchung wegen des Hanfhandels stattfand und er polizeilich vorläufig festgenommen worden war, habe er trotz Entzugs des Führerausweises ein Fahrzeug gelenkt. Ein weiteres, ähnliches Strassenverkehrsdelikt habe er nach Erhebung der Anklage begangen, indem er am 11. September 2014 sein Fahrzeug einem Führer ohne erforderlichen Ausweis überlassen habe. Der Beschwerdeführer habe schon früher beteuert, er werde sich bessern, ohne sich daran zu halten. Insgesamt würden ganz erhebliche Bedenken an der Legalbewährung bestehen. Alles was positiv sei, müsse von jedermann erwartet werden. Sowohl die Freiheitsstrafe als auch die Geldstrafe seien demnach unbedingt auszusprechen (Urteil, S. 27 ff.).