Citation: 2C_756/2019 E. 3.2.2

3.2.2. Das Akteneinsichtsrecht bezieht sich auf sämtliche Akten eines Verfahrens, die für dieses erstellt oder beigezogen wurden, ohne dass ein besonderes Interesse geltend gemacht werden müsste (BGE 129 I 249 E. 3 S. 253 f.) und unabhängig davon, ob aus Sicht der Behörde die fraglichen Akten für den Ausgang des Verfahrens bedeutsam sind (BGE 132 V 387 E. 3.2 S. 389). Es obliegt den Rechtsunterworfenen und nicht der Behörde, nach Ausübung des Akteneinsichtsrechts darüber zu entscheiden, ob sich aus den betroffenen Dokumenten nach ihrer Auffassung etwas ergibt, das ihren (von der Behörde allenfalls abweichenden) Rechtsstandpunkt stützen könnte (vgl. Urteil 2C_779/2019 vom 29. Januar 2020 E. 3.3.2). Die Vorenthaltung der Einsichtnahme in die von der Kantonspolizei Zürich vorgelegten Fotobögen durch die Vorinstanz erfolgte insofern unrechtmässig und verletzte den Anspruch der Beschwerdeführer auf rechtliches Gehör. Dieser Mangel ist jedoch durch die nachträglich durch das Bundesgericht gewährte Akteneinsicht geheilt worden.