Citation: 4A_11/2022 E. 7.1

7.1. Nach Art. 106 Abs. 1 ZPO werden die Prozesskosten (d.h. Gerichtskosten und Parteientschädigung; Art. 95 Abs. 1 ZPO) der unterliegenden Partei auferlegt. Dabei gilt bei Nichteintreten und bei Klagerückzug die klagende Partei, bei Anerkennung der Klage die beklagte Partei als unterliegend. Hat keine Partei vollständig obsiegt, so werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Art. 106 Abs. 2 ZPO). Diese Bestimmung setzt eine Verteilung der Gerichtskosten und der Parteientschädigung nach Massgabe des Ausgangs des Rechtsstreits im Vergleich zu den von jeder Partei gestellten Anträgen voraus (Urteile 4A_630/2020 vom 24. März 2022 E. 9; 4A_226/2013 vom 7. Oktober 2013 E. 6.2; vgl. auch Urteil 4A_442/2021 vom 8. Februar 2022 E. 3.2, zur Publ. vorgesehen).