Citation: 1C_322/2019 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz erwog, dass es sich beim Teilzonenplan und dem Quartierplan B.________ um kantonale Nutzungspläne handle. Nutzungspläne seien gemäss Art. 21 Abs. 2 RPG zu überprüfen und allenfalls anzupassen, wenn sich die Verhältnisse erheblich geändert hätten. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die Abfallplanung den Kantonen obliege (Art. 31 Abs. 1 Satz 1 USG). Da das Gebiet B.________ weder im Richtplan 2002 noch im nachgeführten Richtplan 2019 als Standort für eine Inertstoffdeponie aufgeführt sei, sei kein neues öffentliches Interesse an einer Überprüfung und Erweiterung dieser Deponiezone ersichtlich. Der Beschwerdeführer substanziiere auch nicht, dass neu ein Engpass in der regionalen Deponieversorgung vorliege und im Vorderland keine anderweitige Verwertung der Inertstoffe gewährleistet sei. Dem stehe bereits die Eröffnung der Deponie D.________ mit einem Gesamtvolumen von ca. 200'000 m3 klar entgegen, welche sich in nur rund 2 km Entfernung befinde. Die z.T. illegalen Schüttungen in der Deponie B.________ seien vom Beschwerdeführer verursacht und könnten keine neuen Bedürfnisse des Gemeinwesens begründen. Insofern seien die Voraussetzungen für eine Überprüfung der Deponieplanung nicht erfüllt.