Citation: 6B_1032/2018 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 3 Abs. 2 lit. c StPO, weil die Vorinstanz der ihr obliegenden Begründungspflicht nicht rechtsgenügend nachgekommen sei. Es liege eine ungenügende Begründung betreffend die Glaubhaftigkeit der Aussagen des Beschwerdegegners und des Zeugen C.________ vor. Die Vorinstanz halte die Aussage des Beschwerdegegners, dass er das Wort "Verbrecher" auf sich bezogen habe, für glaubhaft, weil ihr die dafür vom Beschwerdegegner gegebene Erklärung nachvollziehbar und schlüssig erscheine. Ungeachtet der zahlreichen Widersprüche in den Aussagen des Zeugen C.________ halte die Vorinstanz fest, dieser habe konstant ausgesagt, dass er den Beschwerdegegner falsch verstanden habe, was insbesondere aufgrund seiner schlechten Deutschkenntnisse glaubhaft sei. Diese Begründung der Vorinstanz stelle einen Widerspruch in sich dar, da derjenige, der mangels Deutschkenntnissen angeblich etwas nicht versteht, wohl auch nicht sagen könne, wie er es verstanden hat (Beschwerde S. 12 ff.).