Citation: 2A.166/2002 11.10.2002 E. A

X.________ wohnt in Bern und ist dort nach eigenen Angaben seit dem ... als selbständiger Rechtsanwalt mit eigenem Büro tätig. Wegen nicht eingereichter Unterlagen wurde X.________ nach Ermessen für die Veranlagungsperiode 1995/96 mit Fr. 75'017.-- (Einkommen Staat; Vermögen: Fr. 85'049.--) sowie Fr. 80'048.-- (Einkommen Bund) und für die Veranlagungsperiode 1997/98 mit Fr. 100'000.-- (Einkommen Staat; Vermögen: Fr. 100'000.--) sowie Fr. 107'000.-- (Einkommen Bund) veranlagt. Zudem wurden ihm Ordnungsbussen und Mahngebühren auferlegt. Gegen die Veranlagungen erhob X.________ mit Schreiben vom 21. Juni 1999 Einsprache. Für die Steuerperiode 1995/96 reichte er zusammen mit der Einsprache eine undatierte, nicht unterzeichnete und unvollständig ausgefüllte Steuererklärung ein. Er deklarierte für die Staatssteuer ein Einkommen von Fr. 12'731.--. Eine Selbstschatzung für die direkte Bundessteuer gab er nicht an. In der Steuererklärung pro 1997/98 vom 15. September 1999 (auf einem Formular pro 1995/96) deklarierte X.________ eine Selbstschatzung von Fr. 8'000.-- je für die Staatssteuer und die direkte Bundessteuer. Mit Verfügung vom 1. März 2000 wurde X.________ für die Steuerperiode 1999/2000 definitiv nach Ermessen veranlagt mit Fr. 90'000.-- (Staat, Vermögen: Fr. 150'000.--) und mit Fr. 95'000.-- (Bund), da er wiederum keine Steuererklärung eingereicht hatte. Mit der Einsprache vom 29. März 2000 reichte er zusammen mit andern Unterlagen eine Selbstdeklaration nach, in der er für die Staatssteuer ein Einkommen von Fr. 15'000.-- angab; für die direkte Bundessteuer erfolgte keine vollständige Selbstschatzung. Die Steuerverwaltung des Kantons Bern (nachfolgend Steuerverwaltung) stellte X.________ für die Steuerjahre 1995/96, 1997/98 und 1999/2000 ihre Zustimmungserklärungen vom 13. September 2000 zusammen mit dem jeweiligen Expertenbericht zu. Die Zustimmungserklärungen enthielten folgende neuen Beträge: Periode Staat/Einkommen Vermögen Bund/Einkommen 1995/96 Fr. 36'100 Fr. 141'000 Fr. 41'100 1997/98 Fr. 43'500 Fr. 130'000 Fr. 48'400 1999/2000 Fr. 80'400 Fr. 106'000 Fr. 84'900 Mit Schreiben vom 23. Oktober 2000 liess sich X.________ zu den Zustimmungserklärungen und Expertenberichten vernehmen und stellte Ergänzungsfragen. Ausdrücklich anerkannt hat er die Höhe der Bussen. Mit Entscheid vom 21. November 2000 hiess die Steuerverwaltung die Einsprache teilweise gut. Da sich aus der Vernehmlassung vom 23. Oktober 2000 von X.________ keine neuen, begründeten Erkenntnisse ergäben, welche eine Neuberechnung der Ermessensveranlagung rechtfertigen würden, wurden die Veranlagungen gemäss den Zustimmungserklärungen vom 13. September 2001 festgesetzt.