Citation: 1C_574/2023 E. 6.2

6.2. Diese Tatsachenbehauptung findet im angefochtenen Urteil und den Akten keine Stütze, zumal diese Parkplätze, wie bereits dargelegt wurde, über den bewilligten Sitzplatz mit Stützmauer hinausgehen und daher den Gewässerraum zusätzlich belasten, was die Interessen des Gewässerschutzes beeinträchtigt. Zudem konnten die Beschwerdeführenden auch bei der Errichtung der Parkplätze nicht gutgläubig sein, weshalb sie in Kauf nehmen müssen, dass die Behörden dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzmässigen Zustands erhöhtes Gewicht beimessen und die ihnen erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse berücksichtigen (vgl. E. 4.3 hiervor). Demnach verstiess die Vorinstanz nicht gegen das Verhältnismässigkeitsprinzip gemäss Art. 36 BV, wenn sie den von der Gemeinden Klosters verlangten Rückbau der Parkplätze 4 und 5 mit Stützmauer bestätigte.