Citation: 6B_787/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz prüft die Legitimation der Beschwerdeführer gemäss Art. 382 Abs. 1 StPO und führt aus, bei Strafnormen, die nicht primär Individualrechtsgüter schützten, würden nur diejenigen Personen als geschädigt gelten, die durch die darin umschriebenen Tatumstände in ihren Rechten beeinträchtigt würden, sofern diese Beeinträchtigung unmittelbare Folge der tatbestandsmässigen Handlung sei (BGE 145 IV 454 E. 2.3.1; 140 IV 155 E. 3.2). Der Tatbestand der Schreckung der Bevölkerung schütze keine individuellen Rechtsgüter; andere tangierte Individualinteressen würden bloss mittelbar beeinträchtigt (BGE 145 IV 433 E. 3.5 f.). Die Beschwerdeführer könnten kein Individualrechtsgut anrufen, dass nachrangig oder als Nebenzweck geschützt sei, unabhängig davon ob mittelbar Individualinteressen tangiert seien. Ein spezialgesetzliches Verbandsbeschwerderecht sei nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Soweit die Beschwerdeführer die Verletzung ihres Rechts auf ein unabhängiges und unparteiisches Gericht sowie ein faires Verfahren rügten, gingen ihre Ausführungen nicht über appellatorische Kritik hinaus, zumal sie nicht vorbrächten und nicht ersichtlich sei, inwiefern diese Rechte verletzt sei sollten. Betreffend Einsicht in die Hauptakten führt die Vorinstanz aus, als Anzeigeerstatter im Sinne von Art. 105 Abs. 1 lit. b StPO ohne Parteistellung stünden ihnen im Hauptverfahren gemäss Art. 301 Abs. 3 StPO grundsätzlich keine über Art. 301 Abs. 1 und 2 StPO hinausgehende Rechte zu (Urteil 1B_202/2019 vom 15. November 2019 E. 4.1 f., 4.3). Sie weist diesen Antrag ab.