Citation: 8C_448/2021 E. 5.1

5.1. Anlässlich der psychiatrischen Begutachtung durch die estimed wurden nebst der klinischen Untersuchung verschiedene Testverfahren durchgeführt. Der Experte vermochte dabei keine Befunde zu erheben, die über eine leichtgradige Störung hinausgingen. Des Weiteren vermerkte der Gutachter, die erhobenen, von ihm als valide qualifizierten Befunde liessen sich ohne Weiteres mit einer Agoraphobie und Panikstörung in Einklang bringen. Auf eine abschliessende Beurteilung von deren Ursache, allenfalls der geltend gemachten Traumafolgestörung, verzichtete er, zumal jedenfalls nur noch von einer Restsymptomatik auszugehen wäre und solche Störungen im Übrigen prinzipiell gut behandelbar seien. Inwiefern es dem Gutachten mangels weitergehender Abklärungen zur Ätiologie der erhobenen Befunde an Beweistauglichkeit fehlen sollte beziehungsweise die Vorinstanz die bundesrechtlichen Beweiswürdigungsregeln verletzt hätte, indem sie darauf abstellte, ist nicht erkennbar. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, der psychiatrische Experte habe sich anlässlich der Begutachtung unangemessen verhalten, lässt sich nicht ersehen, inwiefern sich daraus auf eine fehlende Zuverlässigkeit des Gutachtens schliessen liesse. Insbesondere vermag er auch nicht aufzuzeigen, inwiefern das kantonale Gericht in diesem Zusammenhang Bundesrecht verletzt hat, indem es eine Befangenheit des Experten verneinte.