Citation: 6S.41/2004 21.05.2004 E. 2

2.1 Die Vorinstanz führt aus, der Beschwerdeführer habe die zulässige Länge für Sattelmotorfahrzeuge im Sinne von Art. 65 Abs. 1 lit. e der Verkehrsregelnverordnung (VRV: SR 741.11) um einen Meter überschritten (angefochtenes Urteil S. 7). Als Transportleiter und Chauffeur hätte er mindestens bei pflichtgemässer Aufmerksamkeit wissen können und müssen, dass das von ihm geführte Fahrzeug den Vorschriften nicht entspreche. Art. 73 Abs. 3 VRV sei nicht relevant. Er habe sich daher gemäss Art. 93 Ziff. 2 Abs. 1 SVG strafbar gemacht (angefochtenes Urteil S. 9). 2.2 Der Beschwerdeführer wendet ein, er habe aus guten Gründen davon ausgehen dürfen, ein Überhang im Sinne von Art. 73 Abs. 3 VRV sei zulässig. Sein Anhänger beinhalte nämlich in sich die Ladevorrichtung (Container), die als Ladung zu betrachten sei. Art. 65 Abs. 1 VRV spreche von Länge des Fahrzeugs ohne Ladung. Die Transporttechnik verändere sich laufend, und die Rechtsanwendung müsse diese Veränderungen berücksichtigen (Beschwerde S. 4). Die Länge des Traktors mit dem Anhänger ohne Container sei korrekt i.S.v. Art. 65 Abs. 1 lit. e VRV. Die objektiven und subjektiven Kriterien für eine Verurteilung nach Art. 93 Ziff. 2 Abs. 1 SVG seien daher nicht erfüllt (Beschwerde S. 5).