Citation: 2C_696/2016 E. 2.4

2.4. Daran vermögen auch die Einwendungen des Beschwerdeführers betreffend seinen Gesundheitszustand und ein von ihm neu eingereichter Arztbericht nichts zu ändern: Der Beschwerdeführer behauptet, er habe am 21. Oktober 2014 einen Autounfall (Heckaufprall mit Geschwindigkeitsdifferenz von 5-8 km/h gehabt), unter dessen Folgen er noch immer leide. Zudem sei er auch an paranoider Schizophrenie erkrankt. In diesem Zusammenhang ist ihm vorab entgegenzuhalten, dass er bereits in den vorinstanzlichen Verfahren Gelegenheit gehabt hätte, Unterlagen zu seinem Gesundheitszustand einzureichen, was er jedoch unterlassen hat. Es ist nicht ersichtlich, inwieweit erst der angefochtene Entscheid hierzu Anlass gegeben hätte, weswegen seine neuen Vorbringen im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zulässig sind (Art. 99 Abs. 1 BGG). Ohnehin ist jedoch anzumerken, dass der eingereichte ärztliche Bericht vom 29. April 2016 von psychiatrischen/psychologischen Therapeuten verfasst wurde, weshalb er nur hinsichtlich der behaupteten psychischen Erkrankung des Beschwerdeführers eigene fachliche Feststellungen enthalten kann. Zur diesbezüglichen Behandlung empfiehlt der Bericht die Fortsetzung der Psychotherapie (gegenwärtig einmal pro Woche) sowie der medikamentösen Therapie. Weshalb dies in Serbien nicht möglich sein sollte, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch nicht substantiiert dargelegt. Soweit er in diesem Zusammenhang einzig die fehlende finanzielle Unterstützung durch den serbischen Staat bemängelt, überzeugen seine Ausführungen jedenfalls nicht, zumal sich aus diesen ergibt, dass in Serbien grundsätzlich eine gesetzliche Krankenversicherung und auch Leistungen der Sozialhilfe zur Verfügung stehen, auch wenn deren Inanspruchnahme mit administrativen Hürden verbunden sein mag.