Citation: 7B.101/2006 17.08.2006 E. 2

Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1). 2.1 Die obere Aufsichtsbehörde hat im Wesentlichen festgehalten, dass die Beschwerdeführerin die Beweisabnahme (im Zusammenhang mit der Feststellung der Postaufgabe ihrer Sendung) missbräuchlich vereitelt habe. Die Säumnis von der Beweisverhandlung sei ungenügend entschuldigt und als Verweigerung der Mitwirkung zur Beweiserhebung zu werten, und die Folgen habe die Beschwerdeführerin gemäss § 148 und § 163 ZPO/ZH selbst zu vertreten. Die obere Aufsichtsbehörde hat weiter erwogen, in Würdigung der Umstände sei festzustellen, dass die Beschwerdeführerin den Brief mit dem Rechtsvorschlag am 4. September 2005 der Post übergeben habe, und gefolgert, das Betreibungsamt habe die Erhebung des Rechtsvorschlages zu Recht als verspätet erachtet. 2.2 Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, ihr Gesuch um Verschiebung bzw. Wiederholung der Beweisverhandlung sei zu Unrecht abgelehnt worden, kann sie nicht gehört werden. Zum einen kann die Anwendung des kantonalen Prozessrechts im vorliegenden Verfahren nicht überprüft werden (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG). Zum anderen legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern bundesrechtliche Vorschriften für das kantonale Beschwerdeverfahren (Art. 20 Abs. 2 SchKG) verletzt worden seien. 2.3 Die Beschwerdeführerin kritisiert sodann die im angefochtenen Beschluss getroffene Feststellung, dass die Postaufgabe am 4. September 2005 erfolgt sei. Diese Vorbringen sind unbehelflich. Die im angefochtenen Entscheid getroffene tatsächliche Feststellung (Postaufgabe am 4. September 2005) ist für die erkennende Kammer verbindlich (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG), und die Beweiswürdigung durch die obere Aufsichtsbehörde kann im vorliegenden Verfahren nicht angefochten werden (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 120 III 114 E. 3a S. 116). 2.4 Weiter legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde die Regeln über die rechtzeitige Erhebung des Rechtsvorschlages (vgl. Art. 74 Abs. 1, Art. 32 Abs. 1 SchKG) verkannt habe, wenn sie zur Auffassung gelangt ist, der am 4. September 2005 erhobene Rechtsvorschlag sei verspätet, und weiter erwogen hat, es liege kein Grund für die Wiederherstellung der versäumten Frist (vgl. Art. 33 Abs. 4 SchKG) vor. 2.5 Schliesslich kann auf den Vorwurf, die Aufsichtsbehörde habe mit ihrem Beschluss den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) sowie Art. 6 EMRK verletzt, im vorliegenden Verfahren nicht eingetreten werden (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 81 OG; BGE 122 III 34 E. 1 S. 35; 128 III 244 E. 5a und c S. 245). 2.6 Aus diesen Gründen kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden (Art. 79 Abs. 1 OG).