Citation: 5A_689/2009 04.12.2009 E. A

Am 22. August 2008 beantragte die X.________ GmbH dem Bezirksgericht Gersau, den Z.________ betreffenden Vollstreckungsbescheid des Amtsgerichts München vom 30. November 1998 als vollstreckbar zu erklären, sowie ihr in der gegen diesen gerichteten Betreibung Nr. 1 des Betreibungsamtes A.________ für den Betrag von Fr. 20'754.05 zuzüglich Zins von 6.5% seit 18. August 1998 für Fr. 19'056.85 sowie Zins zu 4% für Fr. 1'046.56 seit 30. November 1998 zuzüglich Betreibungskosten definitive Rechtsöffnung zu erteilen. Der Vollstreckungsbescheid bezog sich auf einen Mahnbescheid des Amtsgerichts München vom 15. September 1998, mit dem Z.________ aufgefordert wurde, eine Restforderung aus einem Leasingvertrag zu begleichen oder dagegen Einsprache zu erheben. Z.________ hatte stets bestritten, das Mahnschreiben je erhalten zu haben. Das Bezirksgericht wies das Gesuch in allen Punkten mit der Begründung ab, die X.________ GmbH habe den für die Anerkennung eines Abwesenheitsurteils erforderlichen Nachweis der persönlichen Zustellung des Mahnbescheids an Z.________ nicht erbracht (Verfügung vom 16. Juli 2009).