Citation: 5A_671/2018 E. 4.1.4

4.1.4. Nach dem angefochtenen Urteil steht fest, dass gemäss Vereinbarung vom 2. Dezember 2011 nach Vollzug des Asset Deals (Unternehmensverkauf) die Schuldnerin "ordentlich liquidiert" werden soll, "d.h. weder in Nachlassstundung noch in Konkurs gehen" dürfe, sondern "in Fortführung" bleiben müsse, "um die Restaufträge fertigzustellen". Dabei hat der Verwaltungsrat der A.________ AG nicht in eigener Kompetenz das ganze Unternehmen veräussert (vgl. BGE 116 II 320 E. 3a), sondern in der Übernahme-Vereinbarung (vom 7. Dezember 2011) mit der G.________ AG ist die Zustimmung der Generalversammlung zum "Geschäft gemäss Art. 704 Abs. 1 OR" vorgesehen. Was die Vorinstanz als Absicht der "ordentlichen Liquidation" der laufenden Bauaufträge bezeichnet hat, beinhaltet die Absicht der Fortführung der Gesellschaft insoweit, die restlichen Arbeiten zu erledigen, und die Absicht, gerade zu verhindern, dass die angefangenen Arbeiten (laufenden Verträge) im Rahmen des Konkurses zu liquidieren sind; an anderer Stelle hat die Vorinstanz im gleichen Sinn von der "ordentlichen Beendigung" der Restaufträge gesprochen.