Citation: 8C_226/2009 06.11.2009 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer aus den Unfällen vom 9. Dezember 2001, 12. Juni 2003 und 24. März 2004 über den 14. November 2005 hinaus Anspruch auf Leistungen der Helsana hat. Im Vordergrund steht dabei die Frage, ob die in jenem Zeitpunkt noch bestehenden Beschwerden in einem natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall standen. Während der Versicherte dies bejaht, verneinen Unfallversicherer und Vorinstanz den natürlichen Kausalzusammenhang. 2.2 Die Rechtsgrundlagen für die Beurteilung der Streitsache sind im angefochtenen Entscheid, auf den verwiesen wird, richtig dargelegt. Hervorzuheben ist, dass die Leistungspflicht des Unfallversicherers nebst anderem einen natürlichen und adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden voraussetzt. Liegt eine Gesundheitsschädigung mit einem klaren organischen Substrat vor, kann der adäquate Kausalzusammenhang in der Regel ohne weiteres zusammen mit dem natürlichen Kausalzusammenhang bejaht werden. Anders verhält es sich bei natürlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier lässt sich die Adäquanzfrage nicht ohne eine besondere Prüfung beantworten. Dabei ist vom augenfälligen Geschehensablauf auszugehen und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Adäquanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte geprüft (sog. Psycho-Praxis; BGE 115 V 133), während bei Schleudertraumen und äquivalenten Verletzungen der HWS sowie Schädel-Hirntraumen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten verzichtet wird (sog. Schleudertrauma-Praxis; zum Ganzen: BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112 mit Hinweisen). Zu verweisen ist auch auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz zu den rechtlichen Grundlagen für die Abwicklung der drei Unfälle durch die Helsana (Art. 77 UVG in Zusammenhang mit Art. 100 UVV). Dieser Punkt ist unter den Parteien nicht umstritten.