Citation: 9C_430/2015 E. 5.2

5.2. Ferner macht der Beschwerdeführer geltend, es habe aufgrund der zahlreichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen einer polydisziplinären und nicht nur bidisziplinären Begutachtung bedurft. Dabei verweist er auf den Bericht der Klinik E.________ vom 14. November 2013 und die darin gestellten (neurologischen) Diagnosen, namentlich die sensomotorisch inkomplette Paraplegie und die grenzwertigen neurogenen Blasen-, Darm- und Sexualfunktionsstörungen. Rechtsprechungsgemäss besteht zwischen ärztlich gestellten Diagnosen und Arbeitsunfähigkeit - und zwar sowohl bei somatisch dominierten als auch bei psychisch dominierten Leiden - keine Korrelation (BGE 140 V 193 E. 3.1 S. 195). Vielmehr sind die funktionellen Auswirkungen der Beschwerden für die Belange der Invalidenversicherung entscheidend (Urteil 9C_617/2008 vom 6. August 2009 E. 4.5). Vorliegend ist für deren Erfassung in Bezug auf den Bewegungsapparat (wie Reflexe, Motorik, Sensibilität) der Rheumatologe, welcher sich mit Erkrankungen unter anderem der Muskulatur, Sehnen, Knochen, Gelenke und Bänder befasst, ein geeigneter Facharzt (vgl. statt vieler Urteil 9C_320/2015 vom 25. August 2015 E. 3.3.3); die Erweiterung des Begutachtungsumfanges liegt dabei im Ermessen der Sachverständigen (BGE 139 V 349 E. 3.3 S. 352). Soweit der Beschwerdeführer wegen den neurogenen Blasen-, Darm- und Sexualfunktionsstörungen eine zusätzliche fachärztliche Begutachtung verlangt, ist darauf hinzuweisen, dass er gegenüber Dr. med. B.________ keine entsprechenden Einschränkungen (mehr) geltend gemacht hat. Auch bei den Ärzten der Klinik E.________ gab er an, das Wasserlassen würde nach wie vor gut klappen. Der Untersuchung in der Klinik im November 2013 lagen denn auch (behauptete) zunehmende Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) und Halswirbelsäule (HWS) zugrunde. Im Übrigen sieht der Beschwerdeführer anscheinend selber seine Rückenproblematik im Vordergrund stehen, zumal er wiederholt diese zur Begründung seiner Arbeitsunfähigkeit heranzieht. Demzufolge ist der Sachverhalt ausreichend abgeklärt und es liegt insbesondere keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 61 lit. c ATSG) vor.