Citation: 1C_42/2024 E. 1.2.3

1.2.3. Im vorliegenden Fall ersucht der Regierungsrat des Kantons Zug (oberste Exekutivbehörde) das Bundesgericht um Überprüfung eines Entscheids, den das Verwaltungsgericht des Kantons Zug (oberste Justizbehörde) getroffen hat. Der Beschwerdeführer hält dafür, dass die allgemeine Legitimationsklausel gemäss Art. 89 Abs. 1 BGG im vorliegenden Fall erfüllt sei. Er begründet dies damit, es gehe um die grundlegende staatsrechtliche Frage des Funktionierens von kantonalen Exekutiven, die bei teilweiser oder vollständiger Gutheissung von Zugangsgesuchen nach dem Öffentlichkeitsgesetz zu den Ratsprotokollen im Kern ihres Handelns unmittelbar betroffen seien. Seine Argumentation geht im Wesentlichen dahin, dass der angefochtene Entscheid eine willkürliche Missachtung der ratio legis von § 13 Abs. 2 ÖffG/ZG erkennen lasse. Entsprechend sei eine Präzisierung der Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Grundsatzfrage erforderlich, unter welchen Voraussetzungen ein umfangreiches Zugangsgesuch als hinreichend genau formuliert gelte.