Citation: 8C_278/2020 E. 6.1

6.1. Die vorinstanzlich zugesprochene Entschädigung für unentgeltliche Rechtsvertretung in der Höhe von Fr. 1900.- inklusive Mehrwertsteuer und Auslagen resp. Fr. 1696.70 exklusive Mehrwertsteuer und Auslagenpauschale würde angesichts des geltend gemachten Zeitaufwandes von 13 Stunden zu einer den Richtwert von Fr. 180.- deutlich unterschreitenden Stundenabgeltung von ca. Fr. 130.- führen. Damit bestand aus verfassungsmässiger Sicht kein Spielraum mehr für eine abstrahierende Bemessungsweise (vgl. zitiertes Urteil 8C_98/2017 E. 5.2). Die Vorinstanz erläuterte denn auch, weshalb sie die Entschädigung herabsetzte. So hielt sie fest, der geltend gemachte Aufwand erscheine angesichts der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des - nicht überdurchschnittlich komplexen - Prozesses als überhöht und damit als ungerechtfertigt, zumal der Beschwerdeführer die Versicherte bereits im Einspracheverfahren vertreten habe. Es sei weder substanziiert dargelegt noch ersichtlich, wieso vorliegend ein ausserordentlicher Aufwand angefallen sein soll. Vielmehr seien die dem vorliegenden Fall angemessenen anwaltlichen Bemühungen durch die berechnete Entschädigung (Fr. 1900.-) ausreichend abgegolten.