Citation: 2D_42/2020 E. 2.1

2.1. Anfechtungsobjekt im bundesgerichtlichen Verfahren ist der angefochtene vorinstanzliche Entscheid (BGE 136 II 457 E. 4.2 S. 462). Im Verfahren der nachträglichen Verwaltungverfahrensrechtspflege richtet sich der Streitgegenstand nach den Beschwerdeanträgen und der angefochtenen Verfügung, welche den äusseren Rahmen des Streitgegenstandes begrenzt. Streitgegenstand kann somit grundsätzlich nur sein, was bereits Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens war oder hätte sein sollen und was gemäss der Dispositionsmaxime (Art. 107 Abs. 1 BGG) zwischen den Parteien noch strittig ist (BGE 136 II 457 E. 4.2 S. 463, 165 E. 5 S. 174; 133 II 35 E. 2 S. 38). Er kann vor Bundesgericht eingeschränkt ("minus"), nicht aber ausgeweitet ("plus") oder geändert ("aliud") werden (BGE 136 V 362 E. 3.4.2 S. 365; 131 II 200 E. 3.2 S. 203; Urteile 2C_258/2011 vom 30. August 2012 E. 1.2.2; 2C_25/2011/2C_58/2011 vom 3. Juli 2012 E. 1.4.1, nicht publ. in: BGE 138 II 465). Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil erwogen, der Streitgegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens sei der Ausschluss des Beschwerdeführers aus dem Studium und hinsichtlich der Prüfungsbewertung Privatrecht die Frage, ob die Rekurskommission zu Recht auf die Beschwerde nicht eingetreten sei; ausserhalb des Streitgegenstandes liege der Antrag auf Änderung der Note im Fach Öffentliches Recht. Selbst bei einer grosszügigen Auslegung des im bundesgerichtlichen Verfahren gestellten Rechtsbegehrens nach Treu und Glauben unter Berücksichtigung der Beschwerdebegründung liegt somit auch im bundesgerichtlichen Verfahren nur der Ausschluss des Beschwerdeführers aus dem Studium und hinsichtlich der Prüfungsnoten nur die Frage im Streit, ob auf die Beschwerde gegen die Prüfungsverfügung vom 23. Juli 2020 betreffend Noten Privatrecht einzutreten gewesen wäre.