Citation: K 23/01 22.06.2001 E. 2

2.- Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers hat die Kostenvorschussverfügung am 15. März 2001 gegen unterschriftliche Bestätigung entgegengenommen. Der folgende Tag (16. März 2001) zählt als erster Tag der vierzehntägigen Frist (Art. 32 Abs. 1 OG), welche am 29. März 2001 endete. Gemäss Schreiben der Postfinance vom 10. April 2001 trafen die Daten am 30. März 2001 vor 08.00 Uhr ein und als Fälligkeitsdatum für die Zahlung war der 2. April 2001 angegeben. Wird auf diese Sachdarstellung abgestellt, so ist der Kostenvorschuss im Lichte der erwähnten höchstrichterlichen Rechtsprechung, die erst kürzlich bestätigt worden ist (vgl. das in der Steuerrevue 55 [2000] S. 353 veröffentlichte Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 11. Januar 2000, H 225/98, und das nicht veröffentlichte Urteil der I. Öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 16. August 2000, 1P.352/2000), nicht rechtzeitig geleistet worden. Der Beschwerdeführer macht hingegen geltend, die mit der Überweisung des Kostenvorschusses beauftragte Bank habe die Daten noch am letzten Tag der Zahlungsfrist, dem 29. März 2001, der Postfinance übermittelt und die sofortige Ausführung verlangt. Geht man von diesem Sachverhalt aus, so ist der Kostenvorschuss ebenfalls verspätet bezahlt worden. Denn für die rechtzeitige Ausführung des Auftrages hätte der Datenträger spätestens einen Postwerktag vor Ablauf der Zahlungsfrist (d.h. im vorliegenden Fall: am 28. März 2001) beim Rechenzentrum eintreffen müssen (vgl. EZAG Handbuch, Kapitel 2: Dienstleistungsbeschrieb, Ausgabe September 2000, S. 7 unten). Auf diesen technischen Ablauf ist der Beschwerdeführer denn auch in der Kostenvorschussverfügung vom 14. März 2001 ausdrücklich aufmerksam gemacht worden. So wurde er im Besonderen darauf hingewiesen, dass bei Benutzung des EZAG u.a. der Datenträger spätestens einen Postwerktag vor Ablauf der Zahlungsfrist bei der Post eintreffen muss (vgl. dazu auch erwähntes Handbuch EZAG, S. 7 unten). Schliesslich hat sich der Beschwerdeführer das Verhalten der mit der Überweisung beauftragten Bank als solches einer Hilfsperson anrechnen zu lassen (vgl. BGE 114 Ib 74 Erw. 3), weshalb sein Gesuch um Wiederherstellung abzuweisen ist (RKUV 1997 Nr. U 279 S. 270). Unter diesen Umständen kann offen gelassen werden, ob Krankenversicherer befugt sind, gegen die Zulassung von Leistungserbringern Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu erheben.