Citation: 8C_484/2016 E. 6.3

6.3. Der Beschwerdeführer machte im vorinstanzlichen Verfahren geltend, dass die Kündigung nur ihm, nicht aber seinem Rechtsvertreter eröffnet worden sei. Nach konstanter Rechtsprechung führt eine fehlerhafte Eröffnung nicht zur Nichtigkeit der Verfügung; dem Verfügungsadressat darf daraus indessen kein Nachteil erwachsen (BGE 99 V 177; Urteile 2P.44/2006 vom 9. Juni 2006 E. 2.4; C 168/00 vom 13. Februar 2001 E. 3b). Das kantonale Gericht hat dazu erwogen, dass der Beschwerdeführer nachweislich persönlich von der Kündigungsverfügung Kenntnis erhalten habe (sodass die Berufung auf die Nichtigkeit der Kündigung treuwidrig erscheine) und er sich dagegen wirksam habe zur Wehr setzen können. Letztinstanzlich wird gerügt, dass der Rechtsvertreter auch über die bereits im November 2014 im Raum stehende Kündigung nicht informiert, die Verwarnung nicht eröffnet und das Personaldossier nicht zugestellt worden sei. Auch seien dem Beschwerdeführer anlässlich der Anhörung die Beilagen zum Bericht des Direktionssekretärs (Schreiben an den Beschwerdeführer, Aktennotizen von gemeinsamen Besprechungen) nicht ausgehändigt worden. Es wird letztinstanzlich nicht ausgeführt, inwiefern dem Beschwerdeführer dadurch entgegen den Erwägungen des kantonalen Gerichts ein Nachteil entstanden und der vorinstanzliche Entscheid offensichtlich unrichtig oder rechtswidrig wäre. Der Beschwerdeführer hat ausserdem auch später nicht um Akteneinsicht ersucht. Auf den Einwand der Gehörsverletzung ist daher nicht weiter einzugehen. Aus diesem Grund ist auch nicht weiter zu erörtern, ob es sich bei den im Verfahren vor dem Bundesgericht teilweise neu erhobenen Vorbringen nicht ohnehin um unzulässige Noven handelt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Schliesslich hat sich das kantonale Gericht zum Einwand, dass der Beschwerdeführer am 21. April 2015 mit einem eilig erstellten Personaldossier überrumpelt worden sei, eingehend geäussert. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern dadurch Bundesrecht, insbesondere sein verfassungsrechtlicher Gehörsanspruch, verletzt worden sein könnte.