Citation: 1C_237/2022 E. 2

Am 12. Juli 2020 reichte C.________ein neues Baugesuch für den Abbruch des bestehenden und den Bau eines neuen Einfamilienhauses ein. A.A.________ und B.A.________, ersuchten am 30. Oktober 2020 den Gemeinderat Walchwil um Wiederherstellung der Einsprachefrist. Am 9. November 2020 erteilte der Gemeinderat Walchwil C.________ die Baubewilligung und wies mit separatem Entscheid die gegen das Baugesuch erhobenen Einsprachen ab. Dagegen erhoben die Einsprecher Verwaltungsbeschwerde beim Regierungsrat des Kantons Zug. Mit Beschluss vom 7. September 2021 wies der Regierungsrat des Kantons Zug die von den Einsprechern erhobene Verwaltungsbeschwerde ab. Diese erhoben dagegen am 11. Oktober 2021 beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug Beschwerde. Mit Verfügung vom 14. Dezember 2020 lehnte der Gemeinderat das Gesuch von A.A.________ und B.A.________, um Wiederherstellung der Einsprachfrist ab. Eine von A.A.________ und B.A.________, dagegen erhobene Verwaltungsbeschwerde wies der Regierungsrat des Kantons Zug mit Beschluss vom 1. Juni 2021 ab. Dagegen erhoben A.A.________ und B.A.________, am 5. Juli 2021 Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil vom 28. März 2022 guthiess. Das Verwaltungsgericht hob die vorinstanzlichen Entscheide auf und wies den Gemeinderat Walchwil an, den Beschwerdeführern eine Frist von 20 Tagen einzuräumen, während welcher sie die Gelegenheit haben, gegen das Baugesuch eine Einsprache einzureichen.