Citation: 1C_2/2009 19.06.2009 E. B

Das Bauamt der Gemeinde Wollerau erteilte am 26. Juni 2006 eine teilweise Baufreigabe zur Ausführung der unbestrittenen Umbauarbeiten. Das vorgesehene Material- und Farbkonzept bildete Gegenstand einer Besprechung vom 4. Juli 2006 (unter Teilnahme von Y.________ sowie der Eheleute X.________) und eines Augenscheins vom 17. Juli 2006. Am 14. August 2006 verfügte der Gemeinderat Wollerau unter anderem, dass die Materialisierung und deren Farbgebung der neuen Bauteile als vereinbar mit den Bestimmungen des Gestaltungsplanes erachtet und bewilligt würden (Ziff. 1), und dass die zulässigen Fassadenfarben für die Liegenschaft im Gestaltungsplan "Höfli-Schwalbenboden" durch die betroffenen Grundeigentümer gemeinsam festzulegen seien. Zudem wurde dem Ehepaar Z.________ untersagt, die Fassade zu streichen, bevor das Farbkonzept vorliegen würde (Ziff. 2). Am 2. Mai 2007 reichte das Ehepaar Z.________ beim Bauamt ein ergänztes Farbkonzept für die Fassade ein. Vorgesehen ist ein heller Fassadenanstrich "Marmoran, Farbe Nr. 2140". Der Gemeinderat brachte das Farbkonzept den benachbarten Grundeigentümern zur Kenntnis, worauf vier Einsprachen eingingen. Mit Beschluss vom 10. September 2007 wies der Gemeinderat Wollerau die Einsprachen ab und bewilligte das Farbkonzept mit Auflagen. Y.________ sowie die Eheleute X.________ beschwerten sich dagegen beim Regierungsrat des Kantons Schwyz, welcher mit Beschluss vom 24. Juni 2008 ihre Beschwerden guthiess und den Beschluss des Gemeinderats Wollerau vom 10. September 2007 aufhob. Hierauf gelangten die Eheleute Z.________ sowie die Gemeinde Wollerau ans kantonale Verwaltungsgericht, welches die Beschwerden mit Urteil vom 29. Oktober 2008 guthiess und den Gemeinderatsbeschluss vom 10. September 2007 bestätigte.