Citation: 6B_1047/2015 E. 6.4

6.4. Das angefochtene Urteil verletzt kein Bundesrecht. Die Absicht, dass das gelagerte Falschgeld als echt in Verkehr gebracht oder als echt verwendet wird, ist schon gegeben, wenn der Täter das Inumlaufbringen in Kauf nimmt (LENTJES MEILI/KELLER, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, Art. 244 N 16; MARCEL ALEXANDER NIGGLI, Kommentar zum schweizerischen Strafrecht, Bd. 6a: Fälschung von Geld, amtlichen Wertzeichen, amtlichen Zeichen, Mass und Gewicht, Art. 244 N 23). Indem der Beschwerdeführer das Geld an U.________ zurückgab, nahm er zweifellos in Kauf, dass das Geld von dieser bei Gelegenheit in Umlauf gebracht wird. Jedenfalls ist dieser Schluss der Vorinstanz nicht willkürlich. Was der Beschwerdeführer hiegegen vorbringt, geht nicht über eine appellatorische Kritik hinaus. Ohne Belang ist insbesondere, ob die Weitergabe von Falschgeld an den Eingeweihten als Inumlaufsetzen im Sinne von Art. 242 StGB zu würdigen ist (BGE 123 IV 9 E. 2; LENTJES MEILI/KELLER, a.a.O., Art. 242 N 15; NIGGLI, a.a.O., Art. 142 N 23), da dem Beschwerdeführer ein Inumlaufsetzen falschen Geldes nicht vorgeworfen wird. Bei diesem Ergebnis ist auch auf den - nicht weiter begründeten - Antrag auf Herausgabe der beschlagnahmten Harddisk gemäss Anklageziffer 4.2.1 (Sachverhaltsteil Falschgeld) nicht einzutreten (vgl. Anklageschrift S. 46). Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.