Citation: 5C.215/2006 18.10.2006 E. 1

1.1 Berufungsentscheide des Bezirksgerichts im Bereich der Entmündigung sind kantonal letztinstanzlich (Art. 117 Abs. 6 EGZGB/VS). Die Berufung an das Bundesgericht erweist sich damit als zulässig (Art. 48 Abs. 2 lit. a OG; Art. 44 e OG). 1.2 In der Berufungsschrift ist darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt sind. Ausführungen, die sich gegen die tatsächlichen Feststellungen richten, und das Vorbringen neuer Tatsachen und Beweismittel sind unzulässig (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Für die Kritik an der Beweiswürdigung durch die Vorinstanz ist die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbotes gegeben (Art. 9 BV, Art. 43 Abs. 1 OG). Das Bundesgericht ist an die tatsächlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, es wäre denn, dass sie unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zustande gekommen sind (BGE 130 III 113 E. 2.1). Vorbehalten bleibt die Berichtigung offensichtlich auf Versehen beruhender Feststellungen von Amtes wegen (Art. 63 Abs. 2 OG).