Citation: 5A_430/2023 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer führt diesbezüglich aus, die Beiständin habe in ihrem Bericht festgehalten, dass die Phase 2 "als nächster Schritt zeitnah umgesetzt werden" solle. Schon gestützt auf dieses Beweismittel sei daher absehbar gewesen, dass aus Sicht der beteiligten Fachpersonen das Kind zum weiteren Ausbau des Besuchsrecht bereit gewesen sei. Die - lediglich implizit gemachte - Feststellung, dass gerade und ausschliesslich ein unbegleitetes Besuchsrecht von sieben Stunden dem Kindeswohl entsprechen solle, lasse die Vorinstanz völlig unbegründet. Die Feststellung sei damit willkürlich und verletze Art. 9 BV. Die Vorinstanz unterlasse es, eine am Kindeswohl orientierte, sachverhaltsbasierte Prognose zu stellen.