Citation: 5C.267/2004 01.06.2005 E. 2

Anlass zur vorliegenden Berufung bildet ausschliesslich die Schadenersatzforderung des Klägers gegenüber der Beklagten, die von ihm mit der nicht gehörigen Erfüllung eines Auftrages sowie der Verschuldenshaftung bei Vertragsverhandlungen (culpa in contrahendo) begründet wird. Nicht Gegenstand des Verfahrens bildet hingegen die Rechtsbeziehung zwischen dem Kläger und seiner Vorsorgeeinrichtung, die vom Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) beherrscht wird. Der Kläger vertritt nach wie vor die Ansicht, dass er mit der Beklagten zwei Verträge abgeschlossen habe, nämlich einen Beratungsvertrag und einen Vermögensanlagevertrag (Einmalprämienversicherung). Die Aufklärung seitens der Beklagten habe sich als ungenügend erwiesen, unabhängig davon, ob sie im vertraglichen oder vorvertraglichen Bereich hätte erfolgen sollen. Seine daraus folgenden Schadenersatzansprüche seien noch nicht verjährt. Zudem habe er sich über den Inhalt des Versicherungsvertrages geirrt und den Vertrag unter Wahrung der Anfechtungsfrist angefochten.