Citation: 9C_604/2019 E. 4

Der Beschwerdeführer stellt schliesslich auch den von der Vorinstanz durchgeführten Einkommensvergleich in Frage. Entgegen seinen Ausführungen lässt sich die Festlegung des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität (Valideneinkommen) nicht als willkürlich bezeichnen, hat das kantonale Gericht doch überzeugend begründet, weshalb es nicht das Erwerbseinkommen des Jahres 1999 als Ausgangspunkt gewählt hat, das wesentlich höher war als die Einkünfte in den Vorjahren, sondern auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 2014, Tabelle TA1, Ziff. 41-43, Kompetenzniveau 1) abgestellt hat. Darin kann keine Verletzung von Bundesrecht erblickt werden (vgl. dazu BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Ebenso wenig lässt sich die Ermittlung des Invalideneinkommens anhand der nämlichen Tabelle der LSE beanstanden. Da das psychiatrische Teilgutachten des ABI beweiskräftig ist, durfte die Vorinstanz eine Arbeitsfähigkeit von 90 % in einer leidensangepassten Tätigkeit als zumutbar erachten. Selbst unter der Annahme, dass vom Tabellenlohn der höchstmögliche Abzug von 25 % vorgenommen würde, resultiert entsprechend den Darlegungen im angefochtenen Entscheid kein Invaliditätsgrad von mindestens 40 %, der die weitere Zusprechung einer Invalidenrente über den 31. Dezember 2017 hinaus zu begründen vermöchte. Weitere Erwägungen zur Frage eines leidensbedingten Abzugs erübrigen sich somit.