Citation: 6B_552/2021 E. 2.6.5

2.6.5. Besonders zu gewichten gilt es indes die familiäre Situation des Beschwerdeführers. Er ist seit 2015 mit B.A.________ verheiratet, welche das Schweizer Bürgerrecht besitzt. Aus der Ehe gingen zwei Töchter hervor, welche zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils 5 Jahre und wenige Monate alt waren (vgl. angefochtenes Urteil S. 7 f.) und ebenfalls die schweizerische Staatsangehörigkeit besitzen. Die Ehefrau ist gelernte Detailhandelsfachfrau und arbeitete zuletzt im Farbenfachgeschäft ihrer Mutter. Nach dem aktuellen Mutterschaftsurlaub plant sie, mit einem 50 % Pensum dort wieder einzusteigen. Gemäss Angaben der Vorinstanz lebte das Ehepaar vor der Verhaftung des Beschwerdeführers während zwei bis drei Monaten getrennt, jedoch zogen sie nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft wieder zusammen. Mit der Vorinstanz ist von einer nahen, echten und tatsächlich gelebten familiären Beziehung zu seiner Ehefrau und seinen minderjährigen Töchtern auszugehen. Angesichts des von der Vorinstanz festgestellten intakten familiären Umfelds ist vom gemeinsamen Sorge- und Obhutsrecht der Eltern auszugehen, wie es dem gesetzlichen Normalfall entspricht (vgl. Art. 296 Abs. 2 ZGB). Der Beschwerdeführer kann sich auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 BV berufen, welche den Schutz des Familienlebens regeln. Gemäss den vorinstanzlichen Ausführungen sind die wichtigsten Bezugspersonen des Beschwerdeführers in der Schweiz seine Frau und seine Töchter, wobei er seit seiner Drogenabstinenz auch zu den Schwiegereltern und den Verwandten seiner Ehefrau einen guten Kontakt pflege. Seine eigenen Eltern leben in Slowenien.