Citation: 6B_1234/2023 E. 3.6.1

3.6.1. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung vorbringt, geht über weite Strecken nicht über eine appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid hinaus, auf die das Bundesgericht nicht eintritt. Dies ist etwa der Fall, wenn er sich auf die Behauptung beschränkt, die Bindungen zu seiner Familie seien entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen nicht eng, sondern sehr eng. Gleiches gilt, wenn er in allgemeiner Weise auf die unterschiedlichen ökonomischen Rahmenbedingungen im Heimat- und Aufnahmestaat hinweist und die Arbeitslosenquoten der beiden Länder einander gegenüberstellt, statt sich mit der Begründung der Vorinstanz auseinanderzusetzen. Diese argumentiert überzeugend, die Berufsausübung des Beschwerdeführers als Automechaniker sei nicht an einen bestimmten Ort gebunden, und wertet willkürfrei die von ihm in der Schweizer Lehre erworbene Fachkunde im Automobilbereich auch in der Republik Kosovo als erheblichen Vorteil (vgl. Urteil S. 12 E. II.4.3).