Citation: 9C_114/2017 E. 7.1.1

7.1.1. Was die Einwände gegen Dr. med. B.________ betreffend MEDAS-Gutachten vom November 2013 anbelangt, welcher den Beschwerdeführer nicht persönlich untersuchte, sondern lediglich federführend tätig war, wies die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass sich das Bundesgericht bereits in früheren Fällen mit der Zugehörigkeit des Gutachters zur Vineyard-Bewegung auseinandergesetzt hatte. Die diesbezüglichen Einwände nehmen nicht auf konkrete, den Versicherten direkt betreffende Vorkommnisse Bezug und stellen so dessen fachliche Kompetenz sowie Objektivität und Unvoreingenommenheit bei der Begutachtung nicht in Frage (Urteil 9C_591/2010 vom 20. Dezember 2010 E. 5.2, in: SVR 2011 IV Nr. 47 S. 142 mit weiteren Hinweisen). Die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft weckt grundsätzlich keine Zweifel an der fachlichen Kompetenz des Experten, und es ist nicht ersichtlich, inwiefern Glaubensansichten die dem Gutachter obliegende Einschätzung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit der versicherten Person in unsachlicher Weise beeinflussen könnten (Urteil 8C_474/2009 vom 7. Januar 2010 E. 8.6-8.9, in: SVR 2010 IV Nr. 41 S. 128). Daran vermag auch der pauschale Hinweis des Versicherten, diese Rechtsprechung habe für ihn als kurdischen Muslim aufgrund der Feindschaft zwischen Türken und Kurden keine Geltung, nichts zu ändern.