Citation: 6B_362/2023 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz verurteilt den Beschwerdeführer wegen mehrfacher sexueller Nötigung, weil er von April 2016 bis Mai 2018 wiederholt Analverkehr an der Beschwerdegegnerin 2 vollzogen habe, obwohl sie dies verbal abgelehnt habe. Der Beschwerdeführer habe sich mit Gewalt über ihren Widerstand hinweggesetzt. Er habe sie auf das Bett gedrückt und während des Analverkehrs an Handgelenken, Hüften oder Armen festgehalten. Die Beschwerdegegnerin 2 sei dem Beschwerdeführer körperlich klar unterlegen gewesen und habe keine reale Chance zur Gegenwehr gehabt. Den Schuldspruch wegen mehrfacher Vergewaltigung stützt die Vorinstanz auf ihre Feststellung, wonach der Beschwerdeführer in den Jahren 2016 und 2017 wiederholt Geschlechtsverkehr an der Beschwerdegegnerin 2 vollzogen habe, obwohl sie dies nicht gewollt habe. Auch hier habe der Beschwerdeführer Gewalt angewendet. Er habe die Beschwerdegegnerin 2 gewürgt und ihr teilweise den Mund zugehalten, während er in ihre Vagina eingedrungen sei. Wegen mehrfacher Drohung verurteilt die Vorinstanz den Beschwerdeführer, weil er die Beschwerdegegnerin 2 in den Jahren 2014, 2016, 2017 und 2018 mehrmals in Angst und Schrecken versetzt habe. Er habe ihr ein Messer an den Hals gehalten und gesagt, er werde sie töten. Zudem habe er ihr gedroht, er werde dafür sorgen, dass sie mit ihrer Tochter in die Türkei abgeschoben werde. Schliesslich habe er der Mutter der Beschwerdegegnerin 2 per SMS mitgeteilt, sie solle sich telefonisch von der Beschwerdegegnerin 2 und deren Tochter verabschieden, denn er werde in deren Köpfe schiessen. Dabei habe er gewusst, dass die Mutter die Beschwerdegegnerin 2 umgehend anrufen werde.