Citation: 5A_684/2022 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz, die als oberes Gericht auf Rechtsmittel hin (Art. 75 BGG) über Kinderbelange (elterliche Sorge, Wohnsitz der Kinder, Obhut, persönlicher Verkehr, Kindesunterhalt) entschieden hat. Vor Bundesgericht dreht sich der Streit nur noch um die Höhe des Kindesunterhalts (Art. 276 ff. ZGB) und damit - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - um eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) vermögensrechtlicher Natur (BGE 139 II 404 E. 12.1; 116 II 493 E. 2b). Der Streit um die vorinstanzlichen Verfahrenskosten folgt dem Rechtsweg der Hauptsache (BGE 134 I 159 E. 1.1 S. 160; Urteil 5A_997/2018 vom 11. Januar 2019 E. 1 mit Hinweisen). Der Streitwert bestimmt sich, unabhängig davon, wie die Vorinstanz entschieden hat und welcher Betrag vor Bundesgericht noch streitig ist (BGE 137 III 47 E. 1.2.2), nach den Begehren, die vor der Vorinstanz streitig geblieben waren (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG). Vorliegend ist die Streitwertgrenze aufgrund der umstrittenen Kindesunterhaltsbeiträge für die beiden Kinder ohne weiteres erreicht (Art. 74 Abs. 1 lit. b i.V.m. Art. 51 Abs. 1 lit. a und Abs. 4 BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist somit zulässig. Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde legitimiert (Art. 76 Abs. 1 BGG), die er auch fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 Bst. b BGG) eingereicht hat.