Citation: I 565/06 05.01.2007 E. 4

Streitig und zu prüfen sind der Invaliditätsgrad und dessen Beginn. Die Vorinstanz hat die medizinischen Unterlagen eingehend gewürdigt und zutreffend begründet, weshalb nicht schon ab August 1998 eine ganze Rente zugesprochen werden kann. Namentlich hat sie auf den Bericht der Klinik X.________ vom 5. August 1998 hingewiesen, wonach leidensangepasste Tätigkeiten voll zumutbar seien. Daran vermag der Bericht des Dr. med. A.________, Facharzt für Gynäkologie, vom 28. April 1998 nichts zu ändern. Dieser Arzt gibt wohl eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % ab 6. Dezember 1997 an, bezieht diese jedoch ausdrücklich nur auf die bisherige schwere Tätigkeit. In einem leidensangepassten Verweisungsberuf nennt er hingegen ebenfalls eine Arbeitsfähigkeit von 100 %. Dies ist vereinbar mit den Angaben des Zentrums Y.________ im Gutachten vom 5. Februar 2004. Von Seiten des Bewegungsapparates sei der Versicherte für eine angepasste Tätigkeit aus rheumatologisch-struktureller Sicht zu 100 % arbeitsfähig gewesen. Die jetzige Einschränkung beruhe auf psychiatrischen Störungen, welche erstmals im Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Z.________ vom 7. August 2000 dokumentiert seien. Demnach ist auf Grund der echtzeitlichen medizinischen Akten erstellt, dass damals in einer angepassten Tätigkeit eine volle Arbeitsfähigkeit bestanden hat. Somit kann keine ganze Rente ab August 1998 ausgerichtet werden.