Citation: 1C_51/2023 E. 4.4.4

4.4.4. Nicht durchzudringen vermag der Beschwerdeführer ferner mit dem Argument, die Realisierung des Bauprojekts hätte eine Vergrösserung des Waldabstandes der Wohnbaute gegenüber dem östlich stockenden Wald von 8 m auf neu 12 m zur Folge. Zum einen würden die gesetzlichen Waldabstände (vgl. § 136 PBG/LU) mit einem Abstand von 12 m durch die Neubaute nach wie vor nicht eingehalten. Zum anderen sind die Auswirkungen auf den Wald mit einer Rodung von 352.2 m2 ungleich grösser als die bestehende Unterschreitung des Waldabstandes. Ein wichtiges öffentliches Interesse kann daher auch hieraus nicht abgeleitet werden.