Citation: 2C_24/2021 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin konnte sich im Rahmen ihrer schriftlichen Eingaben zu allen Punkten, die ihr wichtig erschienen, umfassend äussern; eine Parteibefragung durfte insofern unterbleiben, da wie gesehen gestützt auf Art. 29 Abs. 2 BV kein Anspruch auf eine mündliche Anhörung besteht. Inwiefern ihr ein solcher Anspruch basierend auf kantonalem Recht zustehen würde, belegt die Beschwerdeführerin nicht. Sie führt zwar aus, dass gemäss neuer kantonaler Regelung einem verantwortlichen Mitarbeiter der Gesellschaft die Teilnahme an einer formellen mündlichen Anhörung angeboten werden müsse, bevor Rechtsmittel ergriffen werden könnten, und die Steuerverwaltung Basel-Stadt habe diese Frist fruchtlos verstreichen lassen. Sie nennt jedoch keine kantonale Bestimmung, die ihr ein solches Recht zusichern würde - und prima vista ist dem kantonalen Verfahrensrecht auch keine Norm zu entnehmen, die eine mündliche Anhörung einer Partei im ordentlichen Steuerverfahren vorsieht - und führt in der Folge auch nicht aus, inwiefern eine solche kantonale Norm in willkürlicher Weise angewendet worden wäre (vgl. oben E. 2.1). Die Beschwerde ist somit in dieser Hinsicht nicht ausreichend begründet.