Citation: 8C_254/2020 E. 3

Die Vorinstanz hat in eingehender Würdigung der medizinischen Aktenlage die Auffassung der Suva bestätigt. Der Kreisarzt Dr. med. D.________, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, sei anlässlich seiner Abschlussuntersuchung vom 14. Dezember 2018 zum Schluss gelangt, dass ab Dezember 2018 keine somatischen Ursachen mehr für die bestehenden Handgelenksbeschwerden vorlägen (Bericht vom 17. Januar 2019). Die Versicherte sei vollständig arbeitsfähig in der angestammten wie in einer leidensangepassten Tätigkeit. Dies stehe in Einklang mit den Feststellungen der Klinik E.________ vom 31. Oktober 2018, wonach gestützt auf das am 10. Oktober 2018 anlässlich des vom 4. bis 31. Oktober 2018 dauernden stationären Aufenthaltes veranlasste MRT keinerlei strukturelle Auffälligkeiten mehr ausgewiesen seien. Es sei im Bericht der Klinik E.________ auf eine erhebliche Symptomausweitung hingewiesen worden, wobei sich das Ausmass an demonstrierten Einschränkungen nicht mit den objektivierbaren pathologischen Befunden habe erklären lassen. Der behandelnde Dr. med. F.________, Handchirurgie, Leitender Arzt, Spital G.________, habe am 18. September 2017 sowie am 30. April 2018 eine Arthroskopie des Handgelenks durchgeführt und bereits am 7. Juni 2018 im Anschluss an die zweite Operation keine organischen Ursachen für die unverändert persistierende Schmerzsituation mehr ausmachen können. Am 29. August 2018 habe er ein chronisches Schmerzsyndrom mit konsekutiver Schonhaltung diagnostiziert, wobei er auch den beschriebenen drohenden funktionellen Verlust der Hand nicht auf eine somatische Ursache habe zurückführen können. Soweit er im Bericht vom 7. Dezember 2018 ein neuropathisches Schmerzsyndrom als mögliche Beschwerdeursache aufführe, begnüge er sich diesbezüglich mit pauschaler Kritik am Umstand, dass in der Klinik E.________ keine handchirurgische Begutachtung vorgenommen worden sei. Eine solche habe er aber ebenso wenig veranlasst. Zudem habe er ein halbes Jahr später nach einer vorgenommenen Infiltration im Sinne einer vorübergehenden Handgelenksdenervation die Versicherte angewiesen, ihre rechte Hand im Alltag einzusetzen. Seine Berichte erweckten daher keine auch nur geringen Zweifel an der Suva-ärztlichen Beurteilung. Die Leistungseinstellung per 15. Dezember 2018 sei demnach korrekt.