Citation: 5A_426/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass die Präsidentin III des Kantonsgerichts "in funktioneller Hinsicht" als Einzelrichterin einen vom Kollegialgericht gefassten Entscheid unterschriftlich bestätigen kann. Der angebliche Irrtum sei eine reine Hypothese und Mutmassung, die in den Akten keine Stütze finde; das Obergericht habe diese Qualifikation "rein willkürlich" vorgenommen. Dass "die dumme Geschichte" zudem auf einem redaktionellen Versehen beruhe, sei ebenfalls eine willkürliche Annahme, eine "klassische Aktenwidrigkeit". Den "nächsten fachlichen Mangel" erblickt der Beschwerdeführer in der vorinstanzlichen Erklärung, wonach der besagte Irrtum bzw. das redaktionelle Versehen hätte berichtigt werden können. Da derartige Eröffnungsfehler nur im Rechtsmittelverfahren korrigiert werden können, sei die Rechtsfolge die Nichtigkeit des Nichteintretensentscheids vom 11. Juni 2021. Soweit das Obergericht zum Schluss komme, dass kein zur Nichtigkeit führender Eröffnungsmangel im Sinne von Art. 248 lit. h ZPO vorliege, stütze es sich auf eine Bestimmung, die es gar nicht gebe.