Citation: 5A_852/2021 E. 2.2.1

2.2.1. Das Obergericht stellte fest, Thematik des Berufungsverfahrens bilde einzig die Frage des Rechtsmissbrauchs. Die Kläger stellten sich zwar in der Berufungsantwort weiterhin auf den Standpunkt, es liege eine übermässige Einwirkung auf ihr Grundstück im Sinn des Nachbarrechts vor. Sie begründeten dies indes nicht und setzten sich auch nicht mit den Erwägungen des Entscheids des Kantonsgerichts auseinander. Damit bleibe es bei der Feststellung des Kantonsgerichts, wonach die Kläger gestützt auf Art. 689 Abs. 1 oder Abs. 2 ZGB grundsätzlich verpflichtet seien, das Meteorwasser des Grundstücks der Beklagten abzunehmen.