Citation: 4A_210/2020 E. 8.2

8.2. Die Beschwerdeführer sind - entgegen der Vorinstanz - der Ansicht, bei der Beurteilung der Frage nach der ausreichenden Liquidität sei ausschliesslich auf das von der Beschwerdegegnerin verwaltete Vermögen abzustellen. Die Vorinstanz hat einen tatsächlichen Willen dahingehend festgestellt, dass sich die Anlagestrategie und die Anlageentscheide gemäss Ziffer 2 des Besprechungsprotokolls auf das Gesamtvermögen der Beschwerdeführer zu beziehen hatten und daraus abgeleitet, dies habe auch für die Frage der Liquidität gegolten. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern diese Auslegung willkürlich sein soll. Die spezifischen Weisungen im Besprechungsprotokoll gehen dem Anhang Anlageinstrumente jedenfalls vor. Auch der Vorwurf der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist unbegründet. Aus der Begründung der Vorinstanz ergibt sich hinreichend, dass diese hinsichtlich der Bezugsgrösse für die Liquidität vom Gesamtvermögen der Beschwerdeführer ausgegangen ist (vgl. im Übrigen hiervor E. 7.4.1). Auch soweit die Vorinstanz aus der Aussage der Beschwerdeführerin 1 anlässlich der persönlichen Befragung den Schluss zieht, die Parteien hätten betreffend die strittige Anlage über die dafür notwendige Liquidität gesprochen, vermögen die Beschwerdeführer keine willkürliche Beweiswürdigung darzutun, sondern sie üben appellatorische Kritik. Darauf ist nicht einzutreten.