Citation: 6B_166/2015 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz berücksichtigt bei der Strafzumessung zuerst die Delikte, welche der Beschwerdeführer nach dem Urteil des Kriminalgerichts Luzern vom 27. Oktober 2006 beging. Für die qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz bestimmt sie eine Einsatzstrafe von 46 Monaten. Diese erhöht sie für die Geldwäscherei um 2 Monate, für die Hehlerei um 1 Monat und für den Betrug um 4 Monate. Die hypothetische Gesamtstrafe für die nach dem 27. Oktober 2006 begangenen Delikte beträgt somit 53 Monate. Sodann wertet die Vorinstanz die Straftaten, welche der Beschwerdeführer vor dem Urteil des Kriminalgerichts Luzern vom 27. Oktober 2006 verübte. Sie übernimmt die Gesamtstrafe des Kriminalgerichts Luzern von 17 Monaten und 10 Tagen Gefängnis und erhöht diese für die zuvor begangenen qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz um 13 Monate. Da nur 1 Monat des rund 13 Monate dauernden Betrugs vor dem Urteil des Kriminalgerichts Luzern liege, betrachtet ihn die Vorinstanz als gänzlich danach begangen, zumal sich diese Betrachtungsweise für den Beschwerdeführer nicht negativ auswirke. So resultiert eine hypothetische Gesamtstrafe von 30 Monaten und 10 Tagen. Davon zieht die Vorinstanz die durch das Kriminalgericht Luzern ausgesprochenen 17 Monate und 10 Tage Gefängnisstrafe ab, womit die hypothetische Zusatzstrafe 13 Monate beträgt. Schliesslich erhöht die Vorinstanz die hypothetische Gesamtstrafe für die nach dem Urteil des Kriminalgerichts Luzern begangenen Delikte von 53 Monaten um die hypothetische Zusatzstrafe für die davor begangenen Delikte. Dabei berücksichtigt sie 9 Monate der zuvor veranschlagten 13 Monate. Dies ergibt eine teilweise Zusatzstrafe von 62 Monaten. Aufgrund des Verschlechterungsverbots bestätigt die Vorinstanz die erstinstanzlich ausgesprochene Freiheitsstrafe von 46 Monaten.