Citation: I 562/02 27.01.2003 E. 4.2

4.2.1 Hinsichtlich des für die Invaliditätsbemessung und den Rentenanspruch massgebenden Einkommensvergleichs kann auf die Erwägungen im Urteil betreffend Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung, U 245/02, verwiesen werden. Danach ist das Invalideneinkommen auf Grund der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) anhand von Tabellenlöhnen festzusetzen (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Gemäss Tabelle TA1 der LSE 2000 betrug der monatliche Bruttolohn (Zentralwert, basierend auf 40 Wochenstunden) für Arbeitnehmerinnen mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor Fr. 3'658.-, was umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41,8 Stunden (Statistisches Jahrbuch der Schweiz 2002, S. 207, T3.2.3.5) einem Jahreseinkommen von Fr. 45'871.- entspricht. IV-Stelle und Vorinstanz haben hievon einen leidensbedingten Abzug von 20 % vorgenommen. Soweit mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ein höherer Abzug verlangt wird, kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht in BGE 126 V 75 ff. entschieden und seither wiederholt bestätigt hat, hängt die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalles ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind, wobei der maximal zulässige Abzug unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf 25 % zu begrenzen ist (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b). Im vorliegenden Fall sind die Voraussetzungen für einen leidensbedingten Abzug erfüllt, weil sich die Beschwerdeführerin wegen des bestehenden Gesundheitsschadens auch im Rahmen angepasster Tätigkeiten möglicherweise mit einem geringeren Lohn zu begnügen hat. Zu beachten sind auch die Kriterien des Alters und der Nationalität, nicht dagegen dasjenige des Beschäftigungsgrades, weil der Beschwerdeführerin eine angepasste leichtere Tätigkeit vollzeitlich zumutbar ist. Der Abzug ist unter diesen Umständen auf höchstens 20 % festzusetzen, was zu einem Invalideneinkommen von Fr. 36'697.- führt. Im Vergleich zum unbestrittenen Valideneinkommen von Fr. 48'824.- ergibt sich ein Invaliditätsgrad von knapp 25 %. Im Übrigen käme dem Invaliditätsgrad selbst dann nicht rentenbegründendes Ausmass zu, wenn der maximal zulässige Abzug von 25 % vorgenommen würde. 4.3 Der Vorinstanz ist schliesslich darin beizupflichten, dass die von der IV−Stelle auf den 30. September 2000 verfügte Befristung der zugesprochenen ganzen Rente zu Recht besteht. Denn es ist nach dem Gesagten davon auszugehen, dass die für die Rentenaufhebung massgebende Verbesserung der Erwerbsfähigkeit in diesem Zeitpunkt mindestens drei Monate angedauert hat (Art. 41 IVG und Art. 88a Abs. 1 IVV).