Citation: 1C_265/2020 E. 10

Im vorinstanzlichen Verfahren stellte der Beschwerdeführer das Gesuch, die Sache gemäss Art. 43 Abs. 4 des Dekrets des Kantons Bern vom 22. März 1994 über das Baubewilligungsverfahren (Baubewilligungsdekret, BewD; BSG 725.1) zwecks Prüfung von Projektänderungen an die BVE zurückzuweisen.Die Vorinstanz lehnte dieses Gesuch ab, da sie davon ausging, die vorgeschlagenen Änderungen wirkten sich nur auf die AZ aus und könnten nicht dazu führen, dass die Gebäudelänge eingehalten werde. Der Beschwerdeführer wendet ein, zwar liege der Entscheid bezüglich der Rückweisung der Sache an die BVE grundsätzlich im Ermessen der Vorinstanz. Da er nun seit zehn Jahren versuche, einen Neubau zu realisieren und er stets bemüht gewesen sei, mit den Behörden zusammenzuarbeiten, wäre es angezeigt gewesen, beim zweiten Baugesuch von der Möglichkeit der Rückweisung Gebrauch zu machen. Mit diesen unsubstanziierten Ausführungen übt der Beschwerdeführer an der Anwendung der Kann-Bestimmung in Art. 43 Abs. 4 BewD appellatorische Kritik, auf die nicht einzutreten ist. Demnach werden auch die daraus abgeleiteten Rügen der Verletzung des rechtlichen Gehörs und des Rechts auf ein faires Verfahren nicht rechtsgenüglich begründet.