Citation: 8C_247/2014 E. 4.1

4.1. Hinsichtlich seiner Einwände zur Unfallgenese der psychischen Störung ist entscheidwesentlich, dass es für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs praxisgemäss genügt, wenn das schädigende Geschehen eine Teilursache bildet (BGE 123 V 43 E. 2b S. 45, 121 V 326 E. 2a S. 329). Insbesondere vermöchte es, wie von Dr. med. S.________ beiläufig erwähnt, angesichts der doch erheblichen beim Unfall erlittenen Verletzungen (intracerebrale Blutungen durch Contusio cerebri, traumatische Mittelohr- und Gehörgangsblutung) nicht einzuleuchten, weshalb nicht dieses Ereignis, sondern doch eher die mit einer Reise in die USA verbundene Belastung zu den psychischen Beschwerden hätte führen sollen, sodass der Unfall auf einen unspezifischen, beliebigen und austauschbaren auslösenden Faktor zu reduzieren und als anspruchshindernde Gelegenheits- oder Zufallsursache zu qualifizieren wäre (SVR 2007 UV Nr. 28 S. 94, U 413/05 E. 4; SVR 2012 UV Nr. 8 S. 27, 8C_380/2011 E. 4.2.1; Urteil 8C_377/2012 vom 8. Januar 2013 E. 4.3; Andreas Traub, Natürlicher Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Gesundheitsschädigung bei konkurrierender pathogener Einwirkung: Abgrenzung der wesentlichen Teilursache von einer anspruchshindernden Gelegenheits- oder Zufallsursache, in: SZS 2009 S. 479). Aufgrund der sich auf die Notfallärzte stützenden gutachtlichen Einschätzung kann im Übrigen mit dem kantonalen Gericht nicht daran gezweifelt werden, dass der Versicherte beim Unfall vom 26. November 2007 ein schweres Schädel-Hirntrauma mit den objektiv ausgewiesenen Verletzungen einer dislozierten Temporobasisfraktur und Hämatotympanon rechts mit residualer geringgradiger Hörminderung rechts (nunmehr ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit) sowie bi-fronto-temporaler Kontusionsblutung erlitten hatte, zumal dies auch von den beratenden Ärzten der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt wurde.