Citation: 8C_608/2016 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, führt zu keinem anderen Ergebnis. Er vermag nicht aufzuzeigen, inwiefern die Berichte des Dr. med. C.________, FMH für Psychiatrie und Psychotherapie (vom 18. November 2011, worin dieser von einer mittelgradigen chronifizierten, depressiven Erkrankung ausging und vom 15. Juni 2015 [zusammengefasst im Gutachten der SMAB AG S. 11]), Zweifel an den gutachterlichen Darlegungen zur fehlenden Kausalität zwischen dem Unfall vom März 1998 und den vorhandenen psychischen Beschwerden begründen könnten. So führte der behandelnde Psychiater in seinem Schreiben an die Beschwerdegegnerin vom 12. Januar 2013 aus, ihm sei der Versicherte erst seit 2006 bekannt und er sehe nicht, wie das Unfallgeschehen von 1998 mit dem Kontakt des Versicherten zu ihm zusammenhänge. Im Übrigen wendet der Beschwerdeführer nicht ein, dass bei der Begutachtung (samt Ergänzungsschreiben) entscheidrelevante Aspekte unerkannt oder ungewürdigt geblieben seien. Die Einwände zu den Feststellungen der Experten betreffend die somatischen Leiden zielen insgesamt insoweit an der Sache vorbei, als sie nicht die hier interessierende Frage der natürlichen (und adäquaten) Unfallkausalität betreffen. Unbehelflich ist sodann, wenn sich der Beschwerdeführer auf die in der ergänzenden Stellungnahme vom 26. Mai 2016 in rheumatologischer Hinsicht auf 20 % festgesetzte Arbeitsfähigkeit beruft. Er verkennt, dass sich die Gutachter damit zum einen auf die angestammte Tätigkeit im Gartenbau und nicht auf eine vollständig zumutbare Verweisungstätigkeit beziehen. Zum andern gilt diese Arbeitsfähigkeitsschätzung für Funktionsdefizite der linken Schulter, die bereits durch ein Unfallereignis im Jahr 1995 hervorgerufen worden sind. Die Ausführungen der Experten sind daher weder widersprüchlich zur verneinten Unfallkausalität zwischen den diagnostizierten Leiden und dem hier zugrunde liegenden Ereignis vom März 1998 noch zu den weiteren aktenkundigen medizinischen Berichten. Nicht ersichtlich ist, inwiefern der behandelnde Psychiater Dr. med. C.________ sodann in seinem Bericht vom 18. November 2011 "Rückensymptome" (recte wohl: Brückensymptome) festgestellt haben soll, die ausschliesslich auf den Unfall vom 17. März 1998 zurückzuführen seien, wenn er eine mittelgradige, chronifizierte depressive Erkrankung mit somatischen Symptomen im Rahmen eines Erschöpfungszustandes bei gravierender Konfliktsituation und vorbestehender Borderline-Persönlichkeitsstörung, eine chronische Psoriasis mit Gelenksbefall und chronischer Schmerzproblematik in den Knien, Hüften, Schultern, eine arterielle Hypertonie sowie eine Adipositas diagnostizierte. Auf das Ereignis vom 17. März 1998 bezog er sich nicht. Nachdem keine auf das Geschehen im März 1998 zurückzuführende diagnostischen Befunde vorliegen, geht auch die Rüge der vorinstanzlich nicht berücksichtigten Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 von vornherein fehl (BGE 141 V 574 E. 5.2 S. 582). Es ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; SVR 2016 UV Nr. 42 S. 140, 8C_405/2016 E. 3.5) auf weitere Beweismassnahmen verzichtete. Eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 ATSG) kann ihr nicht vorgeworfen werden. Auch begründete das Gericht hinreichend, warum es das Gutachten der SMAB AG (samt Ergänzungsschreiben) als beweiskräftig ansah und deshalb keine weiteren medizinischen Abklärungen veranlasste. In diesem Vorgehen ist weder eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör noch desjenigen auf gleiche und gerechte Behandlung ("Fair Trial" Art. 6 Ziff. 1 EMRK) zu erkennen. Die Beschwerde ist unbegründet.