Citation: 1C_842/2013 E. 2.2

2.2. Im zu beurteilenden Fall hat die Vorinstanz geschlossen, die Festsetzung der Planungszone in der von der Beschwerdeführerin beschlossenen Form scheitere daran, dass keine erheblich geänderten Verhältnisse vorlägen. Die Vorinstanz hat ausgeführt, Ziel der erlassenen Planungszone sei eine neue Grundordnung, welche die Erhaltung der bestehenden, touristisch bewirtschafteten Betten, insbesondere von bestehenden Hotelbetrieben, weiter reichend sicherstelle. Die Formulierung schliesse, so die erklärte Absicht der Beschwerdeführerin, alle nach geltendem Recht im Förderungsbereich touristische Bewirtschaftung FTB möglichen Nutzungen aus, die nicht mit der Erhaltung der bestehenden touristisch bewirtschafteten Betten einhergehe (wie zum Beispiel Läden, Restaurants, Büros, Kollektivunterkünfte für Asylbewerbende etc.). Die Planungszone beinhalte mithin ein generelles Umnutzungsverbot für bestehende Hotels. Die Beschwerdeführerin begründe das Vorliegen geänderter Verhältnisse mit der Annahme der Volksinitiative "Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen" am 11. März 2012. Die Initiative betreffe jedoch einzig die Problematik unbewirtschafteter Zweitwohnungen, und es sei in keiner Weise ersichtlich, inwiefern sich die Situation betreffend aller anderen, aufgrund des geltenden Rechts im Förderungsbereich touristische Bewirtschaftung FTB zulässigen Nutzungen geändert haben sollte. Die Vorinstanz hat somit im angefochtenen Urteil differenziert und die Planungszone geschützt, soweit diese ein Verbot, Hotels in Zweitwohnungen umzunutzen, vorsieht. Hingegen hat die Vorinstanz die Planungszone zufolge fehlender geänderter Verhältnisse aufgehoben, soweit diese ein Verbot der Umnutzung bestehender Hotels in Dienstleistungs-, Produktions- und Erstwohnungsflächen statuiert.