Citation: 8C_565/2019 E. 4.1

4.1. Mit Hinweis darauf, dass der Beschwerdeführer bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit arbeitslos war und bisher keine neue Anstellung gefunden hatte, bestätigte das kantonale Gericht den Beizug der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) zur Ermittlung beider Vergleichseinkommen. Es gelangte zum Schluss, dass offen bleiben könne, ob der im Kündigungsschreiben der letzten Arbeitgeberin genannte Grund für die Auflösung des Arbeitsverhältnisses (Verstoss gegen interne Weisungen) zutreffe. Aufgrund der Umstände sei jedenfalls nicht darauf zu schliessen, dass der Versicherte nur aufgrund dieses Vorkommnisses nie wieder eine Stelle im Finanzsektor finden würde. Entscheidend sei die Tatsache, dass sich die Berufserfahrung und die Fähigkeit, sich ungelernt durch entsprechendes Geschick intern hochzuarbeiten, gleichermassen auf Validen- und Invalideneinkommen auswirke. Der Beschwerdeführer sei gestützt auf das BEGAZ-Gutachten lediglich in seiner quantitativen Leistungsfähigkeit eingeschränkt, so dass er aufgrund der chronischen Fatigue nur noch in einem Teilzeitpensum arbeiten könne. Seine fachlichen Kompetenzen könne er aber gleichermassen verwerten, was sich auch daran zeige, dass er nach der Chemotherapie weiterhin Stellen im Finanzsektor gesucht habe. Folglich sei im Ergebnis das Abstellen auf identische statistische Grundlagen sowohl beim Validen- als auch beim Invalideneinkommen korrekt, womit die Ermittlung eines Invaliditätsgrades von 40 % bei einer Arbeitsunfähigkeit von 40 % nicht zu beanstanden sei. Demnach bestehe Anspruch auf eine Viertelsrente.