Citation: 1P.532/2003 12.02.2004 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführer berufen sich in der Hauptsache auf das in Art. 9 BV gewährleistete Willkürverbot. Sie rügen einerseits Willkür in der Rechtsanwendung: Indem das Verfahrensgericht verlangt habe, dass mittels einer Papierspur ("paper trail") nachgewiesen sein müsse, dass ein Teil der beschlagnahmten Vermögenswerte von den Beschwerdeführern stamme, sei es in Willkür verfallen. Andererseits beanstanden sie im angefochtenen Entscheid getroffene tatsächliche Feststellungen. Zudem rügen sie die Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) als verletzt. 2.2 Art. 9 BV gewährt den Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür behandelt zu werden. Willkürlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht greift nur ein, wenn sich der angefochtene Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis als unhaltbar erweist (BGE 128 II 259 E. 5 S. 280 f.; 127 I 54 E. 2b S. 56; 125 I 166 E. 2a S. 168, je mit Hinweisen). Willkür in der Tatsachenfeststellung ist nicht nur gegeben, wenn entscheiderhebliche tatsächliche Feststellungen offensichtlich falsch sind. Ebenso unhaltbar ist es, wenn eine Behörde Sachverhaltselementen Rechnung trägt, die keinerlei Bedeutung haben, oder entscheidende Tatsachen ausser Acht lässt (BGE 100 Ia 305 E. 3b S. 307).