Citation: 5A_219/2017 E. 3.1

3.1. Wie bereits im Urteil 5A_454/2015 vom 5. Februar 2016 E. 3.1 festgehalten, ist unbestritten, dass die Parteien keinen Ehevertrag geschlossen haben und sie dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung unterstanden. Gestützt auf dieses Urteil ist ausserdem davon auszugehen, dass die Aktien vom Beschwerdeführer auf die Beschwerdegegnerin zu Eigentum übertragen worden sind (E. 3.3). Damals konnte jedoch nicht geklärt werden, welcher Rechtsgrund dieser Übertragung zugrunde liegt. Das Bundesgericht hat die Sache deshalb dem Obergericht zur Prüfung dieser Frage zurückgewiesen. Von ihrer Beantwortung hängt die weitere Frage ab, ob der Beschwerdeführer Anspruch auf (Rück-) Übertragung der Aktien hat. Darüber hinaus ist sie entscheidend für die Beurteilung der übrigen vom Beschwerdeführer geltend gemachten Ansprüche, nämlich auf Auszahlung von Erträgen sowie auf Schadenersatz (Urteil 5A_454/2015 vom 5. Februar 2016 E. 3.3 am Ende). Der Beschwerdeführer berief sich vor Obergericht darauf, dass die Aktien bloss fiduziarisch im Rahmen einer Verwaltungstreuhand übertragen worden seien. Subsidiär machte er geltend, dass gar kein Rechtsgrund für die Übertragung vorliege, weshalb die Beschwerdegegnerin die Aktien ebenfalls nicht behalten dürfe. Vor Bundesgericht hält er an diesem Standpunkt fest. Die Beschwerdegegnerin berief sich vor Obergericht hingegen auf Schenkung.