Citation: 8C_493/2021 E. 3.3.2

3.3.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, das Bundesgericht habe sich in BGE 134 V 109 intensiv mit der Frage der Adäquanz auseinandergesetzt. Das sei im Jahre 2008 gewesen. Nach wie vor seien viele Unfallfolgen aus dem Komplex der HWS-Distorsion objektiv nicht nachweisbar. Hingegen gebe es mittlerweile umfangreiche Tests zur Überprüfung der Authentizität psychischer Beschwerden. Diese seien daher objektiv nachweisbar, weshalb die Vorinstanz Bundesrecht verletzt habe, indem sie den adäquaten Kausalzusammenhang gesondert beurteilt habe. Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass damit noch keine objektivierbaren Beschwerden nachgewiesen sind. Objektivierbar sind Untersuchungsergebnisse praxisgemäss erst dann, wenn sie reproduzierbar und von der Person des Untersuchenden und den Angaben des Patienten unabhängig sind. Verlangt ist nach ständiger Rechtsprechung, dass die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abklärungen bestätigt werden können und die dabei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (BGE 138 V 248 E. 5.1; Urteil 8C_582/2021 vom 11. Januar 2022 E. 9.3). Inwieweit diese Voraussetzungen hier erfüllt sein sollen, ist weder dargetan noch ersichtlich.