Citation: 8C_858/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz gelangte gestützt auf die als beweiskräftig eingestufte Expertise des Dr. med. B.________ vom 1. Dezember 2016 zum Schluss, die bei der Beschwerdeführerin diagnostizierte rezidivierende mittelgradige depressive Episode sei überwiegend auf psychosoziale Belastungsfaktoren zurückzuführen. Die psychische Dekompensation mit psychosomatischen Auswirkungen sei durch eine Mobbingsituation am Arbeitsplatz ausgelöst worden. Sehr belastend gewesen sei zusätzlich der Verlust mehrerer ihr nahestehender Personen (Suizid des Vaters im Jahr 2004, Krebstod des Partners im Januar 2015 und Tod der Grossmutter im Juni 2015). Der Gutachter habe nachvollziehbar ausgeführt, durch den Wegfall der psychosozialen Belastungsfaktoren könne die psychische Störung grundsätzlich zur Remission gebracht werden. Ferner habe Dr. med. B.________ eine Aggravation bejaht. Die Versicherte habe diesbezüglich die Klagen teilweise appellativ vorgebracht und die aktenkundige Problematik des Magen-Darmtraktes trotz ausreichenden zeitlichen Rahmens kaum erwähnt; das Funktionsniveau der Alltagsbewältigung sei über weite Bereiche intakt, Routineaufgaben im Haushalt scheine sie überwiegend selbstständig durchzuführen. Das Leistungsbegehren sei zu Recht abgelehnt worden, so die Vorinstanz, da keine invalidisierende gesundheitliche Beeinträchtigung vorliege.