Citation: 1C_75/2022 E. 4.3

4.3. Im Weiteren stellt sich die Beschwerdeführerin auf den Standpunkt, es habe im Jahre 2007 eine Bauabnahme stattgefunden, bei welcher die Gemeinde keine Beanstandungen genannt habe. Darauf sei die Vorinstanz nicht eingegangen. Die Beschwerdeführerin kann für ihr Vorbringen allerdings keine Dokumente vorlegen und auch die Einwohnergemeinde V.________ führt aus, dass keine Bauabnahme stattgefunden habe. Unter diesen Umständen ist es nicht offensichtlich falsch, wenn die Vorinstanz - in Bestätigung des Beschlusses des Regierungsrates vom 11. August 2020 - davon ausgeht, dass keine Bauabnahme stattgefunden hat. Selbst wenn es sich anders verhielte, wäre damit keineswegs erstellt, dass die Gemeinde tatsächlich die Markierung der Parkplätze in Widerspruch zur Baubewilligung genehmigt hätte, wodurch die Behebung des Mangels keine Auswirkungen auf das Verfahren zeitigen würde (vorne E. 2.2). Wie die Vorinstanz in ihrer Stellungnahme zutreffend ausführt, ist nirgends belegt, dass die Umgebungsarbeiten im Zeitpunkt der angeblichen Bauabnahme bereits abgeschlossen waren. Die Markierung der Parkplätze wurde unbestritten durch die Beschwerdeführerin erst im Nachhinein angebracht, woraus folgt, dass selbst wenn die Bauabnahme im Jahre 2007 tatsächlich stattgefunden hätte, sie keinen Beweis für die "Genehmigung" der Parkfelder durch die Baubehörden liefern würde. Im Weiteren spricht - wie die Gemeinde V.________ in ihrer Stellungnahme ausführt - auch der Umstand, dass eine solche Änderung der genehmigten Pläne einer nachträglichen Baubewilligung bedurft hätte, welche ebenfalls nicht vorhanden ist, für die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz.