Citation: 6B_877/2021 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz berücksichtigt die Stellungnahme der behandelnden Ärzte. Sie erwägt, aus dieser Stellungnahme ergebe sich, dass der Beschwerdeführer gegenüber den betreffenden Ärzten die gleiche Symptomatik schildere wie früher der Fürsorgebehörde. Hinweise auf eine eingeschränkte Einsichts- oder Steuerungsfähigkeit könnten der Stellungnahme nicht entnommen werden. Auch aus den Akten ergäben sich keine Anhaltspunkte dafür. Ein Widerspruch zwischen Tat und Täterpersönlichkeit oder ein völlig unübliches Verhalten sei nicht zu erkennen. Es bestünden daher keine Zweifel an der Einsichts- und Steuerungsfähigkeit des Beschwerdeführers, weshalb sich auch ein Gutachten im Sinne von Art. 20 StGB erübrige.