Citation: 5A_24/2016 E. 4.2.3

4.2.3. Weiter argumentiert der Beschwerdeführer, dass es sich beim Bonus um schwankendes Einkommen handle, weshalb nicht der zuletzt kurz vor der Trennung zufällig erzielte Höchstbetrag massgeblich sei, sondern ein Durchschnitt mehrerer Jahre. Unter Berücksichtigung des Bonus' im Jahr 2015 von Fr. 14'953.-- reduziere sich der anrechenbare Betrag auf Fr. 20'597.-- bzw. Fr. 1'716.--; nach Abzug der Sozialversicherungs- und Vorsorgebeiträge betrage der monatliche Bonus Fr. 1'446.-- und sein monatliches Einkommen somit nicht Fr. 15'000.--, sondern bloss Fr. 13'568.--. Dieser Einwand scheitert schon daran, dass zur Feststellung eines Durchschnittswerts nicht auf den Bonus im Jahr 2015 zurückgegriffen werden kann, denn diesen Bonus konnte die Vorinstanz noch gar nicht kennen. Mithin sind die Vorbringen betreffend den Bonus im Jahr 2015 als echte Noven vor Bundesgericht unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Dass der Bonus in früheren Jahren wesentlich tiefer war als im Jahr 2014, er dies im kantonalen Verfahren substanziiert dargetan hätte und seine diesbezüglichen Vorbringen vom Obergericht in willkürlicher Weise übergangen worden wären, macht der Beschwerdeführer nicht geltend.