Citation: 2C_262/2024 E. 1.1

1.1. A.________ (geb. 1989), türkischer Staatsangehöriger, heiratete 2010 eine Schweizer Bürgerin, worauf er eine Aufenthaltsbewilligung und 2015 die Niederlassungsbewilligung erhielt. Aus der Beziehung gingen zwei Kinder hervor (geb. 2010 und 2016), welche beide über die schweizerische Staatsangehörigkeit verfügen. Die Ehe wurde 2017 getrennt und die Obhut über die Kinder der Mutter zugeteilt. 2018 verliess A.________ mit seiner Tochter die Schweiz und wurde letztinstanzlich vom Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 23. September 2021 wegen Entziehens von Minderjährigen zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten bedingt verurteilt. Die (zuvor geteilte) elterliche Obhut wurde ihm entzogen (vgl. Urteil 2C_16/2022 vom 13. Januar 2022 E. 1.1 f.). Das Migrationsamt des Kantons Zürich stellte mit Verfügung vom 28. Oktober 2020 fest, dass die Niederlassungsbewilligung von A.________ erloschen sei, wies das Gesuch um Erteilung einer Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz weg. Die dagegen gerichteten kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos. Auf die anschliessend erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil der Präsidentin der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung als Einzelrichterin wegen offensichtlicher Unzulässigkeit der Beschwerde (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG) nicht ein (Urteil 2C_16/2022 vom 13. Januar 2022).