Citation: 1C_360/2017 E. 7.1

7.1. In diesem Zusammenhang rügt sie eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung des Kantonsgerichts, weil dieses behauptet habe, es handle sich beim aufgelegten Projekt um ein überarbeitetes Projekt aus dem Jahr 2010, und dass damals eine Alternative geprüft worden sei, die sich jedoch nach Durchführung der hydraulischen Berechnungen als unzureichend erwiesen habe. Tatsächlich sei von Anfang an eine vollständige Neueindolung des Bachdurchlasses im Bereich ihrer Parzellen vorgesehen gewesen. Nichts anderes ergibt sich indessen aus dem angefochtenen Entscheid: Das Kantonsgericht führte (in E. 6.3 S. 14) aus, der Regierungsrat habe die Notwendigkeit einer Totalsanierung (implizit) damit begründet, dass der bestehende Durchlass im Fall eines HQ 100 eine ungenügende Abflusskapazität aufweise. Der Verweis auf eine im Bauprojekt 2010 geprüfte Variante (gemäss Bericht vom 26. April 2012, Dimensionierung Durchlass Kantonsstrasse K14, Ziff. 3.2 S. 5 und Anh. 2) betrifft die Durchlassgeometrie und das Längsgefälle eines neuen (totalsanierten) Bachdurchlasses.