Citation: 9C_508/2016 E. 5.2

5.2. Mit dem geringen Pensum im Kinderhort schöpft die Versicherte ihre verbliebene Arbeitsfähigkeit nicht in zumutbarer Weise voll aus, was - nebst anderem - für die Anrechnung dieses Verdienstes als Invalideneinkommen vorausgesetzt wäre (vgl. E. 5.1 hievor). Gemäss Vorinstanz wäre die Ausübung der jetzigen Tätigkeit im Kinderhort vom gesundheitlichen Standpunkt aus in einem Pensum von 50 % und eine den Leiden angepasste Tätigkeit im Umfang von 100 % zumutbar. Diese Beurteilung stützt sich auf das Gutachten von Dr. med. B.________ und C.________ vom 24. Juli 2014 und ist im Rahmen der Überprüfungsbefugnis nicht bundesrechtswidrig (vgl. E. 1 und 4.3 hievor). Selbst wenn ein Ausbau des Pensums in der aktuellen Tätigkeit von unter 30 % auf 50 % möglich wäre, würde die Beschwerdeführerin ihre verbliebene volle Arbeitsfähigkeit für angepasste Tätigkeiten längst nicht ausschöpfen. Die versicherte Person ist im Rahmen der ihr obliegenden Schadenminderungspflicht gehalten, andere zumutbare Stellen in Betracht zu ziehen, welche die erwerbliche Verwertung ihrer Arbeitsfähigkeit besser gewährleisten. Zur Bestimmung des hiebei zumutbarerweise erzielbaren Einkommens können Tabellenlöhne gemäss LSE herangezogen werden (Urteil 8C_515/2010 vom 20. Oktober 2010 E. 2.4.2.3). Im Übrigen ist der Einkommensvergleich nicht streitig, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen.