Citation: 8C_528/2018 E. 5.2

5.2. Dem Beschwerdeführer ist beizupflichten, dass die für die Dauer der Einstellung relevante Beurteilung des Verschuldens mit Blick auf das bisherige Verhalten der Versicherten zu erfolgen hat. Zutreffend sind diesbezüglich namentlich die Ausführungen des RAV, wonach gemäss Art. 45 Abs. 5 AVIV die Einstellungsdauer angemessen zu verlängern ist, wenn die versicherte Person während der letzten zwei Jahre wiederholt in der Anspruchsberechtigung eingestellt wurde. Dass der Beschwerdeführer das Verschulden unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Einstellungen, insbesondere derjenigen aus demselben Grund des unentschuldigten Fernbleibens von einem Beratungsgespräch von sechs und zwölf Tagen, im Bereich des mittelschweren Verschuldens eingeordnet und die Einstellungsdauer auf 18 Tage festgesetzt hat, ist nicht zu beanstanden. Von der Versicherten werden denn auch keine objektiven oder subjektiven Gegebenheiten vorgebracht, die ihr Verschulden als bloss leicht erscheinen liessen. Ein von der Vorinstanz bloss angenommener Sachverhalt genügt hiezu nicht.