Citation: 8C_127/2018 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz hat gestützt auf das asim-Gutachten vom 25. April 2016 erwogen, dass bereits vor dem Unfall vom 28. Oktober 2011 eine dauerhafte Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit bestanden habe; es seien keine Umstände ersichtlich, die gegen den dauerhaften Charakter der vorbestehenden Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen sprechen würden. Sie verwies auf die letzten psychiatrischen Berichte vor dem Unfallereignis sowie auf die Verfügung der IV-Stelle vom 21. Dezember 2012, die festhalte, ein Rentenanspruch bestehe ("theoretisch") seit 1. August 2011 und damit vor dem fraglichen Unfall. Das Unfallereignis sei für die Bejahung des Rentenanspruchs sekundär. Entgegen der Ansicht der Versicherten sei es unerheblich, ob sich der Gesundheitszustand in der Folge verbessert habe, was aber ohnehin gestützt auf das asim-Gutachten vom 25. April 2016 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit bejaht werden könne; entscheidend sei, dass die Versicherte im Zeitpunkt des Unfalles bereits dauerhaft in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei.