Citation: 6B_997/2020 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz berücksichtigte, dass das Unterliegen des Beschwerdeführers lediglich Nebenpunkte betraf. Mit dem von ihr festgelegten Verteilungsschlüssel liegt sie im Rahmen ihres Ermessensspielraums. Wenn der Beschwerdeführer die Kostenauferlegung mit Hinweis auf das erstinstanzliche Verfahren beanstandet, verkennt er, dass die Kostenauferlegung im Berufungsverfahren nicht wie im erstinstanzlichen Verfahren von seinem Freispruch abhängig ist (vgl. Art. 426 Abs. 1 StPO), sondern gemäss Art. 428 Abs. 1 StPO nach Massgabe des Obsiegens und Unterliegens erfolgt. Die Rüge des Beschwerdeführers erweist sich als unbegründet.