Citation: 4A_542/2017 E. 3.3.1

3.3.1. Weiter rügt der Beschwerdeführer die Feststellung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdegegner und dessen Bruder die wirtschaftlich Berechtigten an der GmbH gewesen seien und er, der Beschwerdeführer, die Anteile treuhänderisch für diese gehalten habe. Er habe aber stets behauptet, anfänglich ebenfalls zu einem Drittel an der GmbH beteiligt gewesen zu sein. Aus dem Handelsregister gehe sodann hervor, dass er vom Stammkapital von Fr. 20'000.-- einen Anteil von Fr. 14'000.-- gehalten habe, C.________ einen solchen von Fr. 6'000.--. Gemäss Aussage des Beschwerdegegners anlässlich der erstinstanzlichen Einvernahme habe C.________ die Anteile für den Bruder des Beschwerdegegners gehalten, weshalb naheliegend sei, dass er, der Beschwerdeführer, die Anteile für den Beschwerdegegner und sich selber gehalten habe. Anders lasse es sich auch nicht erklären, weshalb er im Juni 2006 die Forderungen aus dem Managementvertrag ohne Gegenleistung an die GmbH hätte übertragen haben sollen. Werde dieser zutreffende Sachverhalt zu Grunde gelegt, so hätte er seine Stammanteile am 4. September 2008 für einen Kaufpreis von einem Franken übertragen. Es laufe in stossender Weise jedwedem Gerechtigkeitsgedanken zuwider und sei lebensfremd, wenn die Vorinstanz davon ausgehe, er habe seine Ansprüche aus dem Managementvertrag im Juni 2006 unentgeltlich in die GmbH eingebracht und seinen Anteil an dieser für einen Franken verkauft. Die Vorinstanz hätte daher prüfen müssen, inwiefern der Beschwerdegegner unrechtmässig bereichert worden sei. Einzig weil er davon ausgegangen sei, die Rückzession sei wirksam, habe er seinen Anteil an der GmbH für den symbolischen Preis von einem Franken verkauft und die Arbeitsleistungen für den Beschwerdegegner erbracht. Nach Ansicht der Vorinstanz sei dieser Grund dahingefallen, so dass ein Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung gegeben sei.