Citation: 8C_5/2015 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz ist in eingehender Würdigung der umfangreichen medizinischen Akten sowie der zusätzlich von der Beschwerdeführerin eingereichten Literatur zum Infraschall und zum tieffrequenten Schall, ihren eigenen Wahrnehmungen und den von ihr in Auftrag gegebenen Infraschallmessungen in der eigenen Wohnung, zum Ergebnis gelangt, die Versicherte leide an einer psychischen Erkrankung in Form einer depressiven Störung, einer somatoformen Störung und/oder einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis. Dabei führe keiner der berichterstattenden Ärzte die psychische Erkrankung auf eine Schallemission bei der Firma B.________ AG zurück. Mit Ausnahme der von ihr selbst erstellten Dokumente stelle keines der Aktenstücke einen Zusammenhang zwischen ihren Beschwerden und den von ihrem Arbeitsort ausgehenden Emissionen her. Vielmehr spräche die Tatsache, dass die Beschwerden unabhängig vom Aufenthalt an ihrem Arbeitsplatz oder vom Wohnort verspürt würden, gegen eine berufsbezogene Ursache. Sie arbeite seit September 2012 nicht mehr bei der Firma B.________ AG. Trotzdem beklage sie weiterhin die angeführten gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Es liege keine Berufskrankheit vor.