Citation: 1D_5/2017 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass seine Freizeitgestaltung ausserhalb seiner Wohngemeinde stattfindet, dass er weder die dortigen Vereine kennt noch im Einbürgerungsverfahren lokale Freunde und Bekannte hat nennen können. Auch stellt er nicht in Abrede, keinen Kontakt zu Schweizern zu pflegen, weder in- noch ausserhalb seiner Wohngemeinde. Es ist nicht ersichtlich und wird von ihm auch nicht dargelegt, dass er gewillt ist, auf die Einheimischen zuzugehen und am örtlichen sozialen und kulturellen Leben aktiv teilzunehmen. Unter diesen Voraussetzungen ist dem Kantonsgericht keine Verletzung des Willkürverbots vorzuwerfen, wenn es die Integration des Beschwerdeführers im Sinne von Art. 14 lit. a aBüG und Art. 3 Abs. 1 lit. c GWB verneinte. Es erübrigt sich damit, auf die Staatskundekenntnisse und die wirtschaftliche Situation des Beschwerdeführers einzugehen.