Citation: 8C_525/2023 E. 6.1.2

6.1.2. Gemäss dem Privatgutachter soll zudem eine arthrotische Schädigung am linken oberen Sprunggelenk vorliegen, die bereits im Jahr 2016 bildgebend erhoben und arthroskopiert worden sei. Einen entsprechenden Befund habe er, Prof. Dr. med. D.________, auch bei seiner eigenen klinischen Untersuchung festgestellt, begleitet von einer Beweglichkeitseinschränkung. Dem hielt der Suva-Arzt Dr. med. C.________ zunächst entgegen, dass sich die gemäss Beurteilung der bildgebenden Untersuchung vom 11. April 2016 vorliegenden degenerativen Veränderungen anlässlich der am 20. April 2016 erfolgten Arthroskopie nicht bestätigt hätten. Des Weiteren habe zwar anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung im Juli 2013 eine leichte Beweglichkeitseinschränkung vorgelegen. Diese habe sich aber gemäss der darauffolgenden Untersuchung im November 2014 zwischenzeitlich wieder normalisiert, indem insbesondere die Dorsal- und die Plantarflexion seitengleich gewesen seien. Bei den späteren Untersuchungen im Mai 2015 und im Februar 2019 seien diesbezüglich keinerlei Auffälligkeiten mehr festzustellen gewesen. Gemäss Dr. med. C.________ lässt sich die Unfallkausalität der Sprunggelenksarthrose im Übrigen grundsätzlich nicht begründen. Aus den Stellungnahmen des Privatgutachters lässt sich diesbezüglich nichts entnehmen, was an der kreisärztlichen Beurteilung zweifeln liesse. Abgesehen davon, dass Prof. Dr. med. D.________ eine Integritätsentschädigung zufolge einer Sprunggelenksarthrose als geschuldet erachtet, äussert er sich nicht näher zu deren Unfallkausalität.