Citation: 6B_1327/2018 E. 1.3

1.3. Nach der Umschreibung der Anstiftung zur Brandstiftung in der Anklageschrift hat der Beschwerdeführer den Mitangeklagten Y.________ in der Zeit vor dem 1. Mai 2012, dem Tag der Brandlegung, damit beauftragt, die in der Lagerhalle an der U.________strasse in V.________ eingelagerte Schallplattensammlung durch Brandstiftung zu vernichten (Anklageschrift S. 8, C.1, Untersuchungsakten, Ordner 12, act. 4293/8). Es trifft zu, dass die Anklageschrift die Anstiftungshandlung nicht näher umschreibt und auch nicht ausführt, ob und allenfalls welche Instruktionen der Beschwerdeführer in Bezug auf die Tatausführung erteilt hat (vgl. Beschwerde S. 7). Die Vorinstanz geht denn auch sinngemäss von einer sehr extensiven Umschreibung der möglichen Tathandlungen aus (angefochtenes Urteil S. 19). Dennoch ist eine Verletzung des Anklagegrundsatzes nicht ersichtlich. Der Anklagesachverhalt ist in der Anklageschrift, wenn auch knapp, so doch hinreichend umschrieben. Jedenfalls war für den Beschwerdeführer ohne Weiteres erkennbar, welche Vorwürfe gegen ihn erhoben wurden, so dass er durchaus in der Lage war, seine Verteidigungsrechte angemessen wahrzunehmen. Dass weder Form und Inhalt der Auftragserteilung noch ein allfälliger Lohn im Einzelnen umschrieben sind, schadet nicht und schränkt die Informationsfunktion der Anklageschrift nicht ein. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.