Citation: 6B_1263/2020 E. 4.5.7

4.5.7. Wie die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung richtig anmerkt, ist für die vorliegend relevante ungetreue Geschäftsbesorgung entscheidend, dass mit den Überweisungen an die C.________ AG keine Verbindlichkeiten der D.________ AG beglichen wurden und diese keinen Gegenwert für die besagten Zahlungen erhalten hat (vgl. Vernehmlassung der Vorinstanz vom 25. August 2022 zu Ziff. 2.3 S. 5). Die vom Beschwerdeführer veranlassten Zahlungen haben insofern zu einer Verminderung der Aktiven und damit zu einer Vermögensschädigung der D.________ AG geführt. Dass die C.________ AG als Empfängerin der Überweisungen einen Vermögensvorteil erhalten hat, erscheint des Weiteren als offensichtlich und gibt zu keinen weiteren Ausführungen Anlass. Für welche Zwecke die erhaltenen Gelder von der C.________ AG schliesslich eingesetzt wurden bzw. ob die C.________ AG damit ihr gegenüber bestehende rechtmässige Forderungen bezahlt hat, ist vor dem Hintergrund der obigen Ausführungen für den Schuldspruch der ungetreuen Geschäftsbesorgung zum Nachteil der D.________ AG unerheblich. So wird dem Beschwerdeführer keine ungetreue Geschäftsbesorgung zum Nachteil der C.________ AG vorgeworfen.