Citation: 9C_781/2016 E. 2.2

2.2. Die psychiatrische Untersuchung beim SMAB, die Ende Februar 2016 stattgefunden hat, förderte eine leichte depressive Episode zu Tage. Retrospektiv lassen sich der Aktenlage weitere - da rezidivierend - depressive Episoden maximal mittelschweren Grades entnehmen (vgl. Bericht der Klinik B.________ vom 27. September 2013 und Bericht der Reha C.________ vom 14. September 2015), wobei im letzteren Bericht festgehalten wird, dass die depressive Symptomatik weitgehend regredient sei. Eine höhergradige Depression wurde zu keinem Zeitpunkt, auch nicht seitens des Spitals oder der Reha C.________, diagnostiziert (vgl. z.B. Berichte vom 15. Juni 2011, 17. April 2012, 30. Dezember 2013, 4. April 2014, 7. Mai 2014, 17. Juni 2014, 26. September 2014). Im psychiatrischen Teilgutachten wird dementsprechend nachvollziehbar und schlüssig festgehalten, dass im Längsschnitt die Diagnose einer rezidivierenden Depression gemäss ICD-10 Ziff. F33 gegeben sei, die sich jeweils auf Therapie hin zurückgebildet habe. Aus den biografischen Angaben und der Sozialanamnese erhellt zudem, dass die depressive Problematik nach der Rentenaufhebung und wegen des sich ab dem Jahr 2012 verdeutlichten Konflikts in der Ehe zugenommen hat. Im Verlaufsbericht der psychologischen/neuropsychologischen Abteilung der Reha C.________ vom 14. September 2015 findet sich detailliert beschrieben, wie die depressive Symptomatik mit der persönlichen Lebenssituation der Versicherten korreliert. So räumt auch die Versicherte in der Beschwerde selber ein, dass die von der Vorinstanz festgestellten psychosozialen Belastungsfaktoren zur psychischen Erkrankung geführt hätten.