Citation: I 316/01 30.01.2002 E. 3

3.- Das kantonale Gericht gelangte nach sorgfältiger Würdigung sämtlicher Akten zur Überzeugung, es sei auf die Ergebnisse der umfassenden MEDAS-Begutachtung im Spital Y.________ abzustellen, wonach der Versicherte in Bezug auf eine leichtere körperliche Tätigkeit unter Berücksichtigung verschiedener Einschränkungen zu mindestens 50 % arbeitsfähig sei. Es wird auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG). Der Beschwerdeführer lässt dagegen vorbringen, die Einschätzung der MEDAS-Gutachter gemäss zusammenfassender Beurteilung der Arbeitsfähigkeit (MEDAS-Gutachten vom 24. Mai 1998 S. 14 f.) stehe "in klarem Widerspruch zu allen anderen medizinischen (...) Beurteilungen". Dies trifft indes nicht zu. Der behandelnde Arzt, Dr. med. H.________ äusserte sich zum Beispiel am 20. Juni 1997 dahingehend, leichte, körperlich nicht belastende Arbeit könne dem Versicherten theoretisch in einem Teilpensum von bis zu 50 % zugemutet werden; "theoretisch" deshalb, weil ein Arbeitsversuch Anfang Juni 1997 gescheitert sei. Gemäss Bericht des Spitals Z.________ vom 8. April 1997, wo der Beschwerdeführer auf Veranlassung des Dr. med. H.________ vom 21. Januar bis 14. Februar 1997 psychosomatisch abgeklärt und therapeutisch begleitet worden war, habe mit dem Versicherten sogar eine Rückkehr in seine angestammte Tätigkeit als Transport-Mitarbeiter des Spitals X.________ vereinbart werden können und zwar mit einer Arbeitsfähigkeit von bis zu 50 %. Der mit einem Therapieauftrag des Dr. med. H.________ betraute Psychiater Dr. med. T.________ gelangte in seinem Bericht vom 17. September 1998 - ohne sich mit den abweichenden medizinischen Beurteilungen auseinanderzusetzen - zur Auffassung, dem Versicherten seien keinerlei Tätigkeiten mehr zumutbar, die Erwerbsfähigkeit könne durch berufliche Massnahmen nicht verbessert werden und eine Psychotherapie sei "nicht indiziert, da der Patient dazu nicht in der Lage" sei. Nach dem Gesagten ist der Vorinstanz beizupflichten, wenn sie - angesichts der ohne ersichtliche Begründung erheblich abweichenden Einschätzung des Dr. med. T.________ - gestützt auf die übrigen medizinischen Berichte zur Schlussfolgerung gelangte, dass dem Beschwerdeführer leichtere körperliche Tätigkeiten unter Mitberücksichtigung der bekannten Einschränkungen zu mindestens 50 % zumutbar sind. Daran ändert auch nichts, dass sich der Beschwerdeführer dieser Psychotherapie - wie mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird - immerhin unterzogen hatte. Zu Recht wird der zutreffend durchgeführte Einkommensvergleich nicht beanstandet, weshalb sich die Zusprechung einer halben Invalidenrente auf Grund eines Invaliditätsgrades von 55 % als rechtmässig erweist.