Citation: 1A.258/2004 01.04.2005 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer bringt vor, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb die ersuchende Behörde Zugriff auf Kontounterlagen und Korrespondenz mit der Bank B.________ erhalten soll, welche die Zeit vor der Überweisung der 6,4 Millionen Euro beträfen und in keiner Beziehung zum Beschuldigten Y.________ stünden. Mit Ausnahme der 6,4 Millionen Euro sei nichts an Y.________, die Firma H.________ oder überhaupt in die Niederlande gegangen. Das Ersuchen bezwecke eine Beweisausforschung, was unzulässig sei. 2.2 Nach dem Rechtshilfeersuchen wissen die niederländischen Behörden, dass am 26. Mai 2004 6,4 Millionen Euro vom Konto des Beschwerdeführers bei der Bank B.________ auf das Konto der Firma H.________ bei der Bank A.________ überwiesen worden sind. Wie sich aus Beilage 3 zum Rechtshilfeersuchen ergibt, verfügen die niederländischen Behörden bereits über ein Dokument, das diese Überweisung beweist. Sie sind somit offensichtlich nicht in erster Linie an weiteren Unterlagen zur Überweisung der 6,4 Millionen Euro interessiert. Vielmehr geht es ihnen um die Ermittlung, woher die 6,4 Millionen Euro stammen, d.h. ob sie deliktischer Herkunft sind. Dafür benötigen sie auch Kontounterlagen, welche die Zeit vor dem 26. Mai 2004 betreffen und mit Y.________ unmittelbar nichts zu tun haben. Gegen Y.________ besteht der konkrete Tatverdacht insbesondere der Geldwäscherei und die niederländischen Behörden ersuchen im Zusammenhang damit die Schweiz gezielt um Rechtshilfe. Eine unzulässige Beweisausforschung aufs Geratewohl ("fishing expedition") liegt nicht vor. Die Rüge ist unbegründet.