Citation: 2A.394/2002 20.08.2002 E. 5

Die angefochtene Zwischenverfügung hält sich im Rahmen des dem kantonalen Richter in derartigen Angelegenheiten zustehenden Ermessensspielraumes. Die von der Beschwerdeführerin verlangte Reduktion des Tierbestandes beruht, wie bereits dargelegt, auf einer rechtskräftigen Anordnung, die als solche grundsätzlich durchgesetzt werden darf und muss. Die allfälligen Einwendungen gegen die auferlegte Beschränkung waren in den damaligen Rechtsmittelverfahren zu würdigen. Die Beschwerdeführerin war nicht berechtigt, sich eigenmächtig über die ihr für die Tierhaltung gemachte Schranke hinwegzusetzen. Wenn die kantonalen Instanzen darauf beharren, dass die Beschwerdeführerin, ungeachtet des gestellten Wiedererwägungsgesuches, sich an die ihr auferlegte Beschränkung hält und das Verwaltungsgericht als angerufene Beschwerdeinstanz es ablehnt, durch eine vorsorgliche Massnahme diese Anordnung zu lockern oder hiefür eine abermalige Fristverlängerung zu gewähren, kann hierin kein Verstoss gegen Bundesrecht erblickt werden. Im Übrigen wird auf die Erwägungen des angefochtenen Urteils verwiesen (Art. 36a Abs. 3 OG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist offensichtlich unbegründet.