Citation: 1C_27/2021 E. 7.2

7.2. Aus den Akten ergibt sich, dass gemäss dem vom Regierungsrat am 15. Oktober 2002 genehmigten Plan beim Gebäude Nr. 13 die Mantellinie nicht um 2,18 m nach Norden verschoben wurde, sondern die Distanz zwischen dem bestehenden Gebäude und der neuen Mantellinie 2,18 m beträgt. Diese Linie wurde im Vergleich zur bisherigen Mantellinie gemäss dem vom Regierungsrat am 24. September 1996 bewilligten Plan nur um etwa 25 cm nach Norden verschoben, was gegenüber der nördlichen Mantellinie beim östlich angebauten Gebäude Nr. 12 eine verbleibende Rückversetzung um ca. 1 m beliess. Damit besteht insoweit ein wesentlicher Unterschied zur vorliegend strittigen Verschiebung der Mantellinie um 1,5 m bis zur Mantellinie bei den Nachbargebäuden. Zudem erhoben gegenüber der am 15. Oktober 2002 regierungsrätlich bewilligten Planänderung keine Eigentümer von Grundstücken im Gebiet des Gestaltungsplans Einsprache, weshalb auch insoweit zum vorliegenden Planänderungsgesuch ein erheblicher Unterschied besteht. Demnach können die Beschwerdeführer aus der am 15. Oktober 2002 vom Regierungsrat genehmigten Planänderung keinen Anspruch auf Gleichbehandlung ableiten.