Citation: 6B_496/2020 E. 3.3.2

3.3.2. Zum Strafrahmen erwägt die Vorinstanz, der gewerbsmässige Betrug im Tatkomplex "D.________" wiege am schwersten. Das Tatverschulden sei als nicht mehr leicht zu qualifizieren. Verschuldenserhöhend sei zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer das Schuldbewusstsein der Falschparker ausgenutzt und eine führende Rolle ausgeübt habe. Die kurz vor der Berufungsverhandlung getätigten Rückzahlungen im Tatkomplex "D.________" würden angesichts der massgebenden Schadensposten in den Tatkomplexen "E.________" und "F.________" einzig vergleichsweise geringfügige Posten betreffen. Mangels ernsthaften Bemühungen könne keine Schadenstilgung als Strafmilderungsgrund berücksichtigt werden. Die Vorinstanz erachtet eine Einsatzstrafe von 14 Monaten Freiheitsstrafe als angemessen. Die Vorinstanz setzt die Höhe der Strafe für alle weiteren Delikte nach dem Tatverschulden fest, um sodann die hypothetische Einsatzstrafe um 2/3 der isolierten Strafe von 18 Monaten für die qualifiziert grobe Verkehrsregelverletzung und um 3/5 der isolierten Strafe von 20 und 30 Tagen für die mehrfache grobe Verletzung der Verkehrsregeln zu asperieren. Die Vorinstanz spricht für die Misswirtschaft und Unterlassung der Buchführung eine Einzelstrafe von vier Monaten Freiheitsstrafe, für den mehrfachen Betrug im Tatkomplex "F.________" eine Einzelstrafe von vier Monaten Freiheitsstrafe, für den Betrug zum Nachteil der G.________ AG eine Einzelstrafe von zwei Monate Freiheitsstrafe und für den gewerbsmässigen Betrug im Tatkomplex "E.________" eine Einzelstrafe von 14 Monaten Freiheitsstrafe aus und asperiert die hypothetische Einsatzstrafe um jeweils die Hälfte dieser Einzelstrafen. Unter dem Aspekt der Täterkomponente berücksichtigt die Vorinstanz die fehlende Reue und das fehlende Geständnis des Beschwerdeführers betreffend die Vermögensdelikte, seinen protzigen Lebensstil und den Umstand, dass er trotz laufenden Verfahren weiter delinquierte straferhöhend um vier Monate. Gesamthaft erachtete die Vorinstanz eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und sieben Monaten als angemessen.