Citation: 1B_75/2021 E. 6.2

6.2. Im erst kürzlich ergangenen Urteil 1B_413/2020 vom 21. Januar 2021 hat sich das Bundesgericht bereits ausführlich zur Frage geäussert, ob beim Beschwerdeführer die Voraussetzungen für die Bestellung einer notwendigen Verteidigung gemäss Art. 130 lit. c StPO erfüllt sind. Es hat dies bejaht und zur Begründung im Wesentlichen ausgeführt, die unzähligen, teilweise unklaren und sich auf nicht einschlägige Rechtsgrundsätze berufenden Eingaben des Beschwerdeführers an die verschiedenen beteiligten Instanzen unter Einschluss des Bundesgerichts belegten, dass er nicht fähig sei, eine in sich konsistente Verteidigungsstrategie zu definieren und zu verfolgen. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass er im Sommersemester 2020 an einer Fernuniversität eingeschrieben gewesen sei (Urteil 1B_413/2020 vom 21. Januar 2021 E. 4.7). Dem zitierten Urteil lag zwar ein anderes Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer zugrunde als im vorliegenden Fall. Die Beschwerdeschrift sowie die Strafakten bestätigen jedoch, dass die damaligen Erwägungen nach wie vor ihre Gültigkeit behalten, weshalb grundsätzlich darauf verwiesen werden kann. Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz kommt vorliegend noch erschwerend hinzu, dass der Beschwerdeführer Strafanzeigen gegen verschiedene Mitglieder der Staats- und Oberstaatsanwaltschaft erstattet hat. Auch wenn die Gründe der Strafanzeigen nicht abschliessend bekannt sind, durfte die Vorinstanz diesen Sachumstand als Hinweis werten, dass der Beschwerdeführer den Strafverfolgungsbehörden kaum unbefangen gegenüber treten kann, was seine Fähigkeiten zur eigenen Strafverteidigung zusätzlich beeinträchtigt. Es ist deshalb bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn dem Beschwerdeführer im vorliegenden Strafverfahren gestützt auf Art. 130 lit. c StPO ein notwendiger Verteidiger zugeordnet und dieser durch die Vorinstanz nicht aus seinem Mandat entlassen worden ist. An dieser Beurteilung ändert auch das Vorbringen des Beschwerdeführers nichts, er habe in einem Verfahren vor dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich teilweise und vor der "Rekursabteilung" gänzlich obsiegt, was zeige, dass er sich auch in einem Strafverfahren selber verteidigen könne. Der Beschwerdeführer hat als Beleg hierfür nur das entsprechende Urteilsdispositiv des Verwaltungsgerichts zu den Akten gereicht. Rückschlüsse auf die Verfahrenskomplexität und die sich konkret stellenden Rechtsfragen lassen sich damit nicht ziehen. Zudem ergibt sich alleine aus dem Dispositiv auch nicht, in welchen Punkten der Beschwerdeführer obsiegt hat. Betreffend das Verfahren vor der "Rekursabteilung" befinden sich keine Belege in den Akten und überdies ist auch nicht klar, welche kantonale Behörde der Beschwerdeführer damit meint.