Citation: 2C_698/2021 E. A

A.a. Die Schweizerische Post (die Post) betreibt zahlreiche Standorte in der Schweiz, welche durch ein Netzwerk, ein sogenanntes Wide Area Network (WAN), miteinander verbunden sind. Da der Dienstleistungsvertrag mit dem bisherigen Provider Ende 2009 auslief, schrieb die Post gemäss SHAB-Mitteilung (Nr. 126/76) vom 21. April 2008 die Einrichtung und den Betrieb eines WAN ab 2010 für vier Jahre (2010 - 2013) öffentlich im selektiven Verfahren aus, und zwar aufgeteilt in zwei Lose: "Los 1: WAN-Anbindung von ca. 500 Poststandorten (Agglomerationsstandorte) in der gesamten Schweiz, Bandbreiten 1 Mbps - 1 Gbps, symmetrisch, Service- und Supportzeit 7x24h; Technologie MPLS mit QoS; [...] Los 2: WAN-Anbindung von ca. 1'800 Poststandorten (Filialnetz) in der gesamten Schweiz, Bandbreiten 1 Mbps - 4 Mbps, symmetrisch, Servicezeit 7x24h, Supportzeit 6x11h, Technologie mit QoS, [...]. Angebote sind möglich für alle Lose." Um ein materielles Angebot einreichen zu können, mussten die Antragsteller bzw. (potentiellen) Anbieter sämtliche Eignungskriterien erfüllen (Ziff. 4.5 Ausschreibung), nämlich gemäss Ziff. 3.7 Ausschreibung die Folgenden: "EK1: Referenzprojekte (Erfahrungen des Antragstellers) EK2: Leistungsfähigkeit EK3: Fachliche Anforderungen EK4: Personalkapazität und übrige Ressourcen für das Projekt EK5: Firmenprofil und -organisation EK6: Liefertermingarantie EK7: Innovation." Gemäss Ziff. 4.3 Ausschreibung blieben Verhandlungen vorbehalten. Die Ausschreibungsunterlagen (Anhang Vertragsentwurf) sahen zudem vor, dass die Post über die Option verfügte, den abgeschlossenen Vertrag um ein Jahr zu verlängern. A.b. Im Rahmen des Präqualifikationsverfahrens qualifizierten sich drei Antragstellerinnen, nämlich die Sunrise Communications AG (Sunrise), die Cablecom GmbH (Cablecom oder Upc Cablecom) und die Swisscom AG. Demnach konnten diese drei Unternehmen insbesondere Referenzprojekte bezüglich realisierter WAN vorlegen und erfüllten die Voraussetzungen hinsichtlich Leistungsfähigkeit und fachlicher Anforderungen (vgl. Bst. A.a oben). Sie reichten in der Folge jeweils ein materielles Angebot ein. Nachdem die Post mit der Swisscom AG, und wie sich aus den Akten ergibt (Art. 105 Abs. 2 BGG), auch mit Sunrise und Upc Cablecom Verhandlungen geführt hatte, erteilte sie der Swisscom AG am 14. Januar 2009 den Zuschlag zu einem Preis von Fr. 20'462'272.--. Der Vertrag mit der Swisscom AG wurde am 6. März 2009 abgeschlossen. Gegen Ende der regulären Laufzeit übte die Post ihre vorgenannte Option aus und verlängerte den Vertrag mit der Swisscom AG um ein Jahr (2014).