Citation: 1C_574/2023 E. 3.4

3.4. Diese Rüge ist unbegründet, da vorliegend nicht die Wassermenge des Wiesenbachs, sondern namentlich die von diesem Gewässer ausgehende Hochwassergefahr entscheidungsrelevant ist. Diese Gefahr, zu deren Beurteilung ein Gutachten eingeholt wurde, kann an einem Augenschein nicht beurteilt werden. Die Vorinstanz durfte daher willkürfrei davon ausgehen, die Akten mit Fotografien liessen den entscheidrelevanten Sachverhalt hinreichend erkennen. Sie verletzte demnach mit dem Verzicht auf einen Augenschein den Anspruch der Beschwerdeführenden auf Beweisführung nicht. Somit kann auch im bundesgerichtlichen Verfahren auf einen Augenschein verzichtet werden.