Citation: U 471/00 15.03.2001 E. A

A.- Die 1948 geborene P ist seit 15. Februar 1994 als Montagearbeiterin bei der C.________ AG, angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 6. September 1996 fiel ihr beim Aufräumen zu Hause ein Autoreifen aus den Händen und verletzte sie am rechten Auge. Die in der Klinik E.________ des Spitals X.________ durchgeführte Notoperation bestätigte den Verdacht des erstbehandelnden Arztes Dr. F.________, vom 18. September 1996, dass eine Naht aufgrund einer vor 20 Jahren am rechten Auge durchgeführten Hornhauttransplantation wieder aufriss (Perforatio bulbi mit Ruptur der Cornealnaht). Bei der Operation kam es zu einer Netzhautablösung und einer expulsiven Blutung, welche schliesslich zur Erblindung des Auges führte (Berichte der Klinik E.________ des Spitals X.________ vom 11. und 17. September 1996, 26. November 1996). Zum Zeitpunkt des Austritts aus dem Spital X.________ wurde ein unauffälliger Befund am linken Auge erhoben (Bericht vom 17. September 1996). Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Gestützt auf ein Gutachten des Dr. S.________, Klinik K.________ des Spitals Y.________, vom 2. Januar 1998, welcher P.________ in ihrer bisherigen Tätigkeit als Montagearbeiterin zu 100% arbeitsfähig erachtete, stellte die SUVA mit Verfügung vom 11. Mai 1998 ihre Taggeldleistungen ein, sprach ihr eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 10% zu und schloss damit den Fall rückwirkend per 1. Mai 1998 ab. Nachdem die Versicherte Einsprache gegen die Einstellung der Taggeldleistungen eingereicht hatte, wurden weitere augenärztliche Untersuchungen durchgeführt. Frau Dr. B.________, Spezialärztin für Ophthalmologie, SUVA-Ärzteteam Unfallmedizin, erachtete das am linken Auge zwischenzeitlich diagnostizierte Sicca-Symptom (Bericht des Dr. Z.________, Klinik E.________ am Spital X.________, vom 2. Oktober 1997) als in sechs Monaten abgeheilt. Zudem sei die Sicca-Problematik des linken Auges nicht auf den Unfall zurückzuführen, sondern resultiere aus einer Chlamydieninfektion (Bericht vom 21. Juli 1998). Gestützt darauf hiess die SUVA die Einsprache teilweise gut, indem sie P.________ mit Einspracheentscheid vom 13. August 1998 für die Dauer von sechs Monaten (vom 21. Juli 1998 bis 20. Januar 1999) ein Taggeld aufgrund einer Lohneinbusse von 10% zusprach. Im Übrigen wies sie die Einsprache mit der Begründung ab, dass die Versicherte ab 21. Januar 1999 in ihrer bisherigen Tätigkeit als Montagearbeiterin zu 100% arbeitsfähig sei und somit kein invalidisierender Gesundheitsschaden bestehe.