Citation: 4A_271/2013 E. 5.6

5.6. Im Übrigen rügen die Beschwerdeführer, die Argumentation des Kantonsgerichts sei auch widersprüchlich und damit willkürlich. Da im Herbst 2008 noch keine Offerten vorgelegen hätten und damals nur (aber immerhin) eine kubische Schätzung möglich war, sei es unverständlich, wenn es davon ausgehe, die Beschwerdeführer hätten bei Vorliegen einer rechtzeitigen und inhaltlich korrekten Kostenschätzung im Herbst 2008 die Arbeiten wegen zu hoher Kosten nicht sofort abgebrochen, sondern zuerst noch "Aufwand für das Einholen von Konkurrenzofferten" gehabt. Falls die Beschwerdeführer in dieser Situation noch den Versuch einer Kostensenkung verlangt hätten, wäre dies in Ermangelung von Offerten nicht auf der Basis von Konkurrenzofferten, sondern aufgrund weniger aufwendiger Verfahren erfolgt.