Citation: 8C_86/2019 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer legt nicht rechtsgenüglich dar, dass die aus dem BEGAZ-Gutachten hervorgehenden Tatsachenfeststellungen schon im Zeitpunkt der letzten Rentenrevision von 2008 bekannt waren. Zwar behauptet er, laut BEGAZ-Gutachten habe bereits Dr. med. B.________ ausdrücklich im Bereich der oberen und unteren Extremitäten keine Schonungszeichen mehr festgestellt. Die BEGAZ-Gutachter haben jedoch an der betreffenden Stelle in ihrem Gutachten zum Ausdruck gebracht, dass Dr. med. B.________ - zum Erstaunen der BEGAZ-Gutachter - in seinem Gutachten "keinerlei Angaben gemacht [habe] über Schonungszeichen". Dr. med. B.________ habe sich statt dessen offenbar auf die "geäusserten Beschwerden und die schmerzbedingten Funktionseinbussen" konzentriert. Mit anderen Worten hat Dr. med. B.________ die vom Versicherten anlässlich der Exploration im Jahre 2008 demonstrierten Einschränkungen nicht in Frage gestellt und folglich auch darauf verzichtet, anhand eigener Befunderhebungen hinsichtlich allfälliger Schonungszeichen die Validität der geklagten Beeinträchtigungen zu überprüfen.