Citation: 8C_652/2019 E. 4.1

4.1. Das Dispositiv des kantonalen Entscheides vom 29. Juni 2015 lautet: "In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 28. August 2013 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen, damit diese ein polydisziplinäres Gutachten einhole und hernach über den weiteren Rentenanspruch der Beschwerdeführerin neu verfüge". In den Erwägungen wird sodann im Wesentlichen festgehalten, aufgrund der Aktenlage sei nicht klar ersichtlich, ob die ursprüngliche Rentenzusprache tatsächlich aufgrund eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildes ohne nachweisbare organische Grundlage beruht habe. Dies rühre vom Versäumnis der IV-Stelle her, die Versicherte seinerzeit umfassend, mithin polydisziplinär, begutachten zu lassen. Die Aktenlage lasse somit keinen Entscheid zu, ob die Grundvoraussetzung einer Revision im Sinne der Schlussbestimmungen zur 6. IVG-Revision überhaupt gegeben sei. Aus demselben Grund könne auch nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass die ursprüngliche Rentenzusprache unrichtig im Sinne von Art. 53 Abs. 2 ATSG gewesen sei. Nicht ohne Weiteres teilen lasse sich aufgrund der Aktenlage auch der Schluss der IV-Stelle, bei der Versicherten bestehe nach wie vor ein pathogenetisch-ätiologisch unklares syndromales Beschwerdebild ohne nachweisbare organische Grundlage. Denn es sei nicht erkennbar, ob und bejahendenfalls in welchem Umfang die dokumentierten körperlichen Beeinträchtigungen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit hätten. Die Sache sei somit nicht spruchreif.