Citation: 6B_1061/2020 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, dass die Vorinstanz bei der Feststellung des Sachverhalts in Willkür verfallen wäre. So ist insbesondere deren Schluss nicht schlechterdings unhaltbar, dass der Beschwerdeführer bereits Bestandteil der Menge gewesen sei, als diese die Polizei auf der Y.________ Plattform mit diversen Gegenständen beworfen habe. Die Vorinstanz erkennt willkürfrei, dass die Ansammlung, aus welcher der Beschwerdeführer sich mit anderen vermummten Personen im Laufschritt zur Treppe begab, vorher weitgehend zusammengeblieben ist. Auch geht sie für das Bundesgericht verbindlich davon aus (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG), dass sich der Beschwerdeführer als Ausdruck seines Anschlusses an die gewaltbereite Ansammlung vermummt hatte, was ebenfalls vor der kurzen Videosequenz, in der er zu sehen ist, geschehen sein muss. Die aus diesen Umständen gezogene Schlussfolgerung, der Beschwerdeführer sei bereits vor denjenigen drei Sekunden, in denen er auf der Treppe vor der Y.________ Plattform zu identifizieren ist, Teil der gewalttätigen Zusammenrottung gewesen, ist nicht offensichtlich unrichtig. Nicht willkürlich ist auch die vorinstanzliche Erwägung, dass die Videoaufnahmen des Beschwerdeführers während der bereits laufenden Krawalle entstanden sind. Entgegen seiner Kritik ergibt sich aus dem von ihm eingereichten Videozusammenschnitt bzw. den von der Vorinstanz angeführten Aufnahmen nicht, dass diese Ansammlung von Personen bereits während 50 Sekunden keine Gewalt gegen die Polizei mehr angewendet hätte, bevor der Beschwerdeführer darin zu erkennen ist. Die Aufnahmen deuten vielmehr darauf hin, dass selbst wenige Sekunden, bevor der Beschwerdeführer zu sehen ist, aus der Menge heraus Gegenstände in Richtung der Polizei geworfen wurden. Die Rüge des Beschwerdeführers, wonach er nur während drei Sekunden Teil einer nicht gewalttätigen Menge gewesen sei, geht vor diesem Hintergrund fehl, und die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden.