Citation: 6B_93/2022 E. 1.5.2

1.5.2. Die Vorinstanz geht in casu offenbar von einer "Massen-Kleinkriminalität" (oben E. 1.2.1) bzw. von einer eher leichten Kriminalität aus (unten E. 2.2) und nimmt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Geldstrafe als "zwingend" an (oben E. 1.2.3). Bei dieser Wahl der Strafart sieht sie sich durch das gesetzliche Höchstmass von 360 Tagessätzen gemäss aArt. 34 Abs. 1 StGB gebunden. Sie setzt die Einsatzstrafe für die Straftaten zum Nachteil von A auf 330 Tagessätze fest, asperiert diese Einsatzstrafe aufgrund der übrigen Straftaten pauschal auf 360 Tagessätze und verzichtet in dieser Konstellation auf eine effektive Strafzumessung, da ohnehin keine schuldangemessene Strafe ausgefällt werden könne (oben E. 1.2.3).