Citation: 2C_844/2015 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin bringt zudem vor, dass die Vorinstanz ihren Entscheid nicht ausreichend begründet habe. Sie sei auf ihre Rüge, dass der Entscheid der Steuerkommission mangelhaft begründet gewesen sei, nicht weiter eingegangen. Gegenstand des Verfahrens bildet einzig die Busse im Veranlagungsverfahren für die Steuerperiode 2009. Die Vorinstanz führte in E. 3.2 des angefochtenen Entscheides aus, dass die Steuerkommission von der Beschwerdeführerin die Mitwirkung im hängigen Veranlagungsverfahren verlangt habe. Es sei deshalb nicht notwendig gewesen, dass sich die Steuerkommission zu den Ausführungen der Beschwerdeführerin äusserte, welche ausschliesslich frühere Aufforderungen zur Mitwirkung betrafen, die für das vorliegende Verfahren nicht mehr relevant waren. Im Anschluss daran legte die Vorinstanz in E. 4 die Voraussetzungen für eine Busse gemäss § 208 Abs. 1 StG/LU ausführlich dar und führte aus, aus welchen Gründen diese erfüllt sind. Die Vorinstanz hat somit den Sachverhalt, welcher der Busse zugrunde liegt und die rechtliche Würdigung, auf die sich ihr Entscheid stützt, umfassend dargelegt. Dabei darf sie sich, wie bereits die Steuerkommission, auf die wesentlichen Gesichtspunkte beschränken und braucht sich nicht mit jedem sachverhaltlichen oder rechtlichem Einwand auseinanderzusetzen (BGE 136 I 229 E. 5.2 S. 236; 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen). Inwiefern der angefochtene Entscheid oder derjenige der Steuerkommission ungenügend begründet sein sollten, ist nicht ersichtlich. Es war der Beschwerdeführerin ohne Weiteres möglich, sowohl den Entscheid der Steuerkommission als auch das Urteil der Vorinstanz sachgerecht anzufechten.