Citation: 6B_55/2015 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz hätte die schwierigen familiären Verhältnisse, ihre Geständigkeit sowie die verminderte Schuldfähigkeit stärker zu ihren Gunsten berücksichtigen müssen. Die Vorinstanz berücksichtigt sämtliche erwähnten Faktoren leicht strafmindernd. Sie hält der Beschwerdeführerin zwar zugute, dass sie sich in Bezug auf den Mordversuch an der Mutter selbst belastete. Der Sachverhalt sei jedoch bereits durch andere Strafuntersuchungshandlungen erstellt gewesen. Zudem zeige die Beschwerdeführerin keinerlei Reue und Einsicht in das begangene Unrecht. Insgesamt berücksichtigt sie die Kooperationsbereitschaft leicht strafmindernd. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind nicht zu beanstanden. Dass sie die einzelnen Strafzumessungsfaktoren weniger stark gewichtet als es die Beschwerdeführerin für richtig hält, stellt für sich allein keine Verletzung von Bundesrecht dar.