Citation: 2C_8/2014 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer ist in seinem Heimatland aufgewachsen und erst im Alter von fast 41 Jahren in die Schweiz eingereist. Seine Aufenthaltsdauer ist insofern zu relativieren, als er sich seit der erstinstanzlichen Abweisung des Asylgesuchs im August 2007 nur aufgrund der aufschiebenden Wirkung der Rechtsmittel in der Schweiz aufhalten konnte. Er ist weder sozial noch beruflich integriert und seit seiner Einreise auf Sozialhilfe angewiesen. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers hat ihm die Vorinstanz die Aufenthaltsbewilligung jedoch nicht wegen Sozialhilfeabhängigkeit verweigert, sondern diese hauptsächlich bei der Beurteilung der (mangelnden) Integration des Beschwerdeführers in der Schweiz mitberücksichtigt. Es erübrigt sich daher, auf die diesbezüglich in der Beschwerdeschrift angeführte Rechtsprechung näher einzugehen. Der Beschwerdeführer macht zudem geltend, die Ehegattin habe im Januar 2012 (und somit vor Erteilung ihrer Aufenthaltsbewilligung) eine Anstellung gefunden. Daraus kann er jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten, nachdem er schon lange nicht mehr mit der Ehefrau zusammenlebt und ausschliesslich sein eigener Verbleib zur Diskussion steht. Hingegen zeigt er damit selber auf, dass eine Erwerbstätigkeit entgegen seinen Behauptungen auch während eines hängigen Bewilligungsverfahrens durchaus möglich ist. Weiter ging die Vorinstanz zu Recht davon aus, dass der Beschwerdeführer nach wie vor mit den sozialen und kulturellen Gepflogenheiten seines Heimatlandes vertraut ist und keine spezifischen persönlichen Umstände einer Ausreise nach Serbien entgegenstehen. Was der Beschwerdeführer aus dem Urteil 2C_828/2011 vom 12. Oktober 2012 für sich ableiten will, ist nicht nachvollziehbar, ging es doch dort um einen Ausländer, der in der Schweiz aufgewachsen und im Alter von 19 Jahren ein einziges Mal straffällig geworden war, und damit um einen mit den vorliegenden Verhältnissen keineswegs vergleichbaren Sachverhalt. Die Vorinstanz hat auch die geltend gemachten gesundheitlichen Probleme (Bluthochdruck und depressive Episode im Zusammenhang mit dem hängigen Bewilligungsverfahren) nicht übersehen, jedoch zu Recht befunden, dass sie einer Rückkehr nach Serbien nicht entgegenstehen würden und eine medizinische und psychiatrische Behandlung grundsätzlich auch im Heimatland möglich sei. Was der Beschwerdeführer vorbringt, ist nicht geeignet, den Schluss der Vorinstanz, ihm sei die Rückkehr in sein Heimatland zumutbar, zu erschüttern.