Citation: I 342/06 30.04.2007 E. 6

Das Verfahren ist kostenlos (Art. 132 OG in der bis 31. Juni 2006 in Kraft gestandenen Fassung). Der Beschwerdeführer unterliegt materiellrechtlich, obsiegt jedoch mit seinem Antrag auf Gewährung unentgeltlichen Verbeiständung für das vorinstanzliche Verfahren. Es steht ihm daher eine reduzierte Parteientschädigung zu (Art. 135 OG in Verbindung mit Art. 159 Abs. 3 OG), welche zu Lasten des Kantons Solothurn geht (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts U 134/94 vom 23. August 1995, E. 4, publ. in: SVR 1996 UV Nr. 40 S. 124, mit Hinweisen). Insofern ist das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung für das letztinstanzliche Verfahren gegenstandslos. Im Übrigen ist ihm stattzugeben, da die Beschwerde nicht aussichtslos im Sinne von Art. 152 Abs. 1 OG ist und aufgrund der letztinstanzlich eingereichten Unterlagen davon ausgegangen werden kann, dass sich bis zum vorliegenden Entscheid nichts an der bereits für den Zeitpunkt des vorinstanzlichen Entscheids bejahten prozessualen Bedürftigkeit geändert hat, nachdem der Beschwerdeführer seit April 2006 keine Arbeitslosenentschädigung (März 2006: Fr. 2'119.70) mehr beansprucht und ausgesteuert ist; nicht erheblich ins Gewicht fällt der Umstand, dass sein Sohn nunmehr im dritten Lehrjahr Fr. 1'100.- monatlich verdient (abzüglich gesetzliche Sozialversicherungsbeiträge) und ihm nach Massgabe des unter Erw. 5.2.3 hievor Gesagten ein etwas höherer Beitrag an die Lebenshaltungskosten der Familie zuzumuten ist. Der Beschwerdeführer wird jedoch ausdrücklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu im Stande ist.