Citation: 1C_480/2017 E. 2.2

2.2. Die Bezugnahme in Art. 18 aBauG/VS auf die Erhaltung, den Schutz und die Pflege von Ortschaften, Landschaften und Kulturdenkmäler wurde im BauG/VS vom 15. Dezember 2016, in Kraft seit 1. Januar 2018, gestrichen, da die Bestimmungen in diesem Bereich aus der Baugesetzgebung herausgelöst und in die kantonale Gesetzgebung über den Natur- und Heimatschutz integriert worden sind (Botschaft vom 23. März 2016 zum Entwurf für die Änderung des Baugesetzes vom 8. Februar 1996, S. 8). Vorliegend braucht die intertemporalrechtliche Frage der Anwendbarkeit von Art. 18 aBauG/VS nicht geprüft zu werden, da das Vorbringen der willkürlichen Anwendung kantonalen Rechts keinen eigenständigen Gehalt aufweist. Vielmehr rügt der Beschwerdeführer konkret einzig, die Vorinstanz habe die Voraussetzungen von Art. 10 Abs. 1 lit. a BZR/Zermatt nur ungenügend geprüft und willkürlich als erfüllt erachtet (vgl. auch E. 2.1 hiervor).