Citation: 6B_520/2020 E. 10.3

10.3. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, die Beschwerdegegner hätten den Grundtatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 StGB erfüllt. Dies gelte unabhängig davon, ob die in Frage stehenden Grundstücke zum Preis von Fr. 7 Mio. oder zu einem höheren Schätz- oder Verkehrswert verkauft worden wären, zumal offenbar lediglich ein Betrag Fr. 4,5 Mio. zur H.________ AG geflossen sei. Darin liege eine tatbestandsrelevante Pflichtwidrigkeit, und zwar unbesehen davon, ob der verrechnete Kaufpreis tatsächlich zu tief angesetzt worden sei. Im Einzelnen führt die Vorinstanz aus, die Differenz von Fr. 2,5 Mio. zwischen dem Verkaufspreis und dem in Wirklichkeit bezahlten Betrag von Fr. 4,5 Mio. sei nie bezahlt, sondern pflichtwidrig - gestützt auf den nichtigen Verkauf der Marke "H.________" - verrechnet worden (angefochtenes Urteil S. 206 f.).