Citation: 4A_76/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, das mit der Verweigerung der vollständigen Akteneinsicht verbundene Vorenthalten der Identität der Beschwerdegegner 1 und 2 sei unvereinbar mit der Wahrnehmung der ihm kraft Beschwerdelegitimation (vgl. Art. 346 ZPO) zustehenden Parteirechte. Er verkennt jedoch mit dem Einwand, eine Beschwerde gegen unbekannt existiere nach der Zivilprozessordnung nicht, dass die Frage der Bekanntgabe der Identität der Beschwerdegegner 1 und 2 gerade Gegenstand des kantonalen Verfahrens bildete. Wäre dem Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren vollständige Akteneinsicht gewährt worden, hätte er die Identität der Beschwerdegegner 1 und 2 erfahren, was diese mit dem von ihnen angestrengten Verfahren gegen die Beschwerdegegnerin 3 gerade verhindern wollten. Mit der Bekanntgabe wäre das vorinstanzliche Verfahren demnach gegenstandslos geworden. Um dies zu vermeiden, hat die Vorinstanz dem Beschwerdeführer folgerichtig keine vollständige Akteneinsicht gewährt. Inwiefern der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) trotz der von der Vorinstanz berücksichtigten überwiegenden Interessen geboten hätte, uneingeschränkte Akteneinsicht zu gewähren, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Er beruft sich auf verschiedene allgemeine verfassungsrechtliche Verfahrensgarantien, legt jedoch nicht unter Bezugnahme auf die strittige Verfügung vom 28. Oktober 2021 dar, inwiefern diese Garantien im konkreten Fall verletzt worden sein sollen. Überhaupt setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit den Erwägungen in der beanstandeten Verfügung auseinander, womit er die gesetzlichen Begründungsanforderungen verfehlt. Zudem behauptet der Beschwerdeführer in allgemeiner Weise, die Vorinstanz habe gegen den verfassungsmässigen Grundsatz der Verhältnismässigkeit (Art. 5 Abs. 2 BV) verstossen, ohne dies jedoch näher auszuführen. Auch die in der Beschwerde angeführten möglichen Befangenheitsgründe sind nicht substanziiert, sondern rein hypothetisch (vgl. bereits Urteil 4A_612/2021 vom 6. Januar 2022 E. 2.2). Im Weiteren behauptet der Beschwerdeführer eine angebliche Unmöglichkeit, "notwendige Gegenargumente zu formulieren und durch Beweismittel zu substantiieren oder die vorenthaltenen Beweismittel auf deren Authentizität zu überprüfen", unterlässt es jedoch, konkret darzulegen, hinsichtlich welcher Argumente und Beweismittel dies im vorinstanzlichen Verfahren der Fall gewesen sein soll. Auch mit seiner allgemeinen Behauptung, aufgrund der Verweigerung der Akteneinsicht bezüglich der ins Recht gelegten Beweise könne er die Tatsachenfeststellungen in den Erwägungen nicht im Sinne von Art. 97 BGG rügen, zeigt der Beschwerdeführer keine Verletzung von Bundesrecht auf.