Citation: 8C_300/2017 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte auf die bisherige Rechtsprechung des Bundesgerichts ab, wonach bei leichten bis mittelschweren Störungen aus dem depressiven Formenkreis, seien sie im Auftreten rezidivierend oder episodisch, angenommen wird, dass - aufgrund der nach gesicherten psychiatrischen Erfahrung regelmässig guten Therapierbarkeit - keine invalidenversicherungsrechtlich relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit resultiere (statt vieler: BGE 140 V 193 E. 3.3 S. 197; Urteil 9C_13/2016 vom 14. April 2016 E. 4.2, in: SVR 2016 IV Nr. 52 S. 176). Eine leichte bis mittelschwere depressive Störung sei mithin nur als invalidisierend zu werten, wenn sie schwer und therapeutisch nicht (mehr) angehbar sei, was voraussetzt, dass keine therapeutische Option mehr und somit eine Behandlungsresistenz bestehe (vgl. BGE 141 V 281 E. 4.3.1.2 S. 299 f.; Urteil 8C_222/2017 vom 6. Juli 2017 E. 5.2).