Citation: 2D_5/2021 E. 5.3

5.3. Das Verwaltungsgericht setzte sich vorliegend ausführlich mit der Beschwerde auseinander, wies jedoch zu Recht auf die Zurückhaltung hin, mit welcher Justizorgane die Korrektheit einer Prüfungsbewertung beurteilen. Obwohl die Vorinstanz ihre Ausführungen zur Prüfungsdichte einer kantonalen Verwaltungsjustizbehörde, der grundsätzlich freie Kognition zukommt, wohl etwas zu eng formuliert, trifft es zu, dass es sich bei Prüfungsnoten um stark ermessensgeprägte Bewertungen handelt, die zudem auf Fachwissen beruhen, über welches die Rechtsmittelinstanzen oft nicht verfügen (vgl. Urteile 2D_6/2013 vom 19. Juni 2013 E. 3.2.2; 2D_32/2013 vom 23. Juli 2013 E. 3.2.2). Im Ergebnis hat die Vorinstanz ihre Kognition nicht unterschritten. Dass dies die erste Rechtsmittelinstanz getan hätte, behauptet die Beschwerdeführerin vor dem Bundesgericht, anders als noch vor dem Verwaltungsgericht, nicht mehr.