Citation: 1P.736/2001 05.04.2002 E. 6

Die Beschwerdeführer machen des Weiteren geltend, dass sich auch das Verwaltungsgericht weder zu den Ausführungen der Baukommission Weisslingen über die Einordnung der Schwimmbadüberdachung noch zu der von ihnen in diesem Zusammenhang angerufenen Gemeindeautonomie geäussert habe. Die Beschwerdeführer hatten bereits gegenüber der Baurekurskommission III auf die Ausführungen der Baukommission Weisslingen verwiesen und vorgebracht, dass den zürcherischen Gemeinden bei der Anwendung von § 238 Abs. 1 PBG ein erheblicher Beurteilungsspielraum zukomme, und dass die Baukommission Weisslingen diesen Spielraum bei der Bewilligung der Schwimmbadüberdachung nicht überschritten habe. Wie erwähnt (E. 3.3.2), hat sich die Baurekurskommission III mit dieser Argumentation der Beschwerdeführer nicht auseinandergesetzt. In der Beschwerde an das Verwaltungsgericht machten die Beschwerdeführer unter anderem auch deswegen eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend und wiederholten, dass die Baurekurskommission III gehalten gewesen wäre, die Einordnungsfrage mit der praxisgemäss zustehenden, eingeschränkten Kognition zu prüfen. Dazu ist jedoch auch dem verwaltungsgerichtlichen Entscheid nichts zu entnehmen. Nachdem das Verwaltungsgericht die Sache nicht an die Vorinstanz zurückwies, sondern hierüber selbst entschied, hätte es sich auch zu diesen Vorbringen der Beschwerdeführer äussern müssen. Bei diesen handelt es sich nicht um solche von derart untergeordneter Bedeutung, als dass das Verwaltungsgericht darüber stillschweigend hinweggehen durfte. Hat das Verwaltungsgericht das in diesem Punkt von der Vorinstanz Versäumte nicht nachgeholt, so ist auch in dieser Hinsicht keine Heilung der Gehörsverletzung eingetreten.