Citation: 6B_972/2017 E. 3.4

3.4. Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Das Absageschreiben der C.________ AG vom 23. September 2008 hat folgenden Wortlaut: "Für Ihre Anfrage sowie das interessante Gespräch möchte ich Ihnen herzlich [d]anken. Leider müssen wir Ihnen eine Absage erteilen, da es uns aufgrund der momentanen Ressourcensituation nicht möglich ist, Ihnen einen Business Analysten für das Projekt DaZu anzubieten. Wir bitten Sie um Verständnis" (angefochtenes Urteil S. 59; Untersuchungsakten act. B1-18-05-0-511). Die Beschwerde geht auch in dieser Hinsicht nicht über eine appellatorische Kritik hinaus. Es mag zutreffen, dass die C.________ AG im damaligen Zeitpunkt ein junges Unternehmen war, das sich im Aufbau befand. Dass der Geschäftsführer der Firma indes aufgrund seiner mangelnden Erfahrung nicht in der Lage gewesen sein soll, ein Absageschreiben mit dem zitierten Wortlaut zu verfassen (Beschwerde 2 S. 32/39; vgl. auch angefochtenes Urteil S. 61), ist nicht nachvollziehbar. Es ist unerfindlich, in welcher Hinsicht die Formulierung eines derartigen Textes besondere Kenntnisse und Erfahrungen voraussetzen würde. Jedenfalls ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz annimmt, es sei unglaubhaft, dass der Beschwerdeführer 2 dem Geschäftsführer des C.________ AG beim Verfassen der Eingabe an das BAFU habe behilflich sein wollen (angefochtenes Urteil S. 62 a.E.). Im Übrigen hat der Beschwerdeführer 2 selbst eingeräumt, dass es sich bei diesem Schreiben um ein "Fake-Schreiben" gehandelt hat. Inwiefern ihm dieser Ausdruck in den Mund gelegt worden sein und er am Ende einer "sehr langen und ermüdenden Einvernahme" nicht realisiert haben soll, dass seine Aussage missverstanden werden könnte, leuchtet nicht ein (Beschwerde S. 39). Zudem ergibt sich auch aus dem von der Vorinstanz wiedergegebenen E-Mail-Verkehr zwischen dem Beschwerdeführer 2 und dem Mitangeklagten Y.________ sowie dessen Aussagen im Untersuchungsverfahren, dass der Beschwerdeführer 2 bei der Steuerung der Vergabeverfahren durch Y.________ Hilfe geleistet hat (angefochtenes Urteil S. S. 60 f.). Bei diesem Ergebnis ist ohne Bedeutung, dass das Absageschreiben inhaltlich der Wahrheit entsprochen hat und die Firma C.________ AG den Auftrag tatsächlich nicht hatte erfüllen können. Unbegründet ist die Beschwerde ferner auch, soweit der Beschwerdeführer 2 geltend macht, durch das Vorgehen des Mitangeklagten Y.________ sei kein Schaden entstanden. Insofern geht er von einem anderen Sachverhalt aus. Er blendet namentlich aus, dass dem Mitangeklagten Y.________ in dieser Hinsicht zur Last gelegt wird, er habe nur zum Schein andere Firmen angefragt, bei denen von Anbeginn weg klar gewesen sei, dass sie den Auftrag nicht wirklich hätten erfüllen können. Die Schädigung liegt insofern in der Beeinträchtigung des öffentlichen Interesses an der Rechtmässigkeit des Beschaffungsverfahrens (vgl. hiezu Verfahren 6B_986/2017 E. 2.4.2). Diese Machenschaften des Mitangeklagten Y.________ hat der Beschwerdeführer 2 durch seine Mithilfe bei der Formulierung der schriftlichen Absage gefördert. Schliesslich ist auch, was der Beschwerdeführer 2 gegen die Annahme des subjektiven Tatbestandes vorbringt, nicht geeignet, Willkür darzutun. Er beschränkt sich auch in diesem Zusammenhang wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren lediglich darauf vorzubringen, wie aus seiner Sicht die Beweise zu würdigen gewesen wäre. Der Nachweis, dass die Beweiswürdigung widersprüchlich und unhaltbar bzw. offensichtlich unrichtig ist, lässt sich mit diesen Einwänden nicht erbringen. Dass die gewürdigten Gegebenheiten unter keinen Umständen die von der Vorinstanz gezogenen Schlüsse zulassen würden, vermag der Beschwerdeführer 2 nicht aufzuzeigen. Die Beschwerde 2 erweist sich in diesem Punkt als unbegründet.