Citation: 1C_95/2023 E. 3.4

3.4. Gemäss Art. 41 Abs. 1bis aBüG kann die Einbürgerung innert zwei Jahren, nachdem das Bundesamt vom rechtserheblichen Sachverhalt Kenntnis erhalten hat, spätestens aber innert acht Jahren nach dem Erwerb des Schweizer Bürgerrechts nichtig erklärt werden. Nach jeder Untersuchungshandlung, die der eingebürgerten Person mitgeteilt wird, beginnt eine neue zweijährige Verjährungsfrist zu laufen. Die Fristen stehen während eines Beschwerdeverfahrens still (BGE 140 II 65 E. 2.3). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass diese Fristen, deren Einhaltung die Vorinstanz als gegeben betrachtet hat, nicht beachtet worden seien.