Citation: 1C_528/2017 E. 6.3

6.3. Wie die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid ausführlich darlegte, wurden während der Gemeindeversammlung zum Traktandum "Information über Unterhalt, Sanierung und Ausbau von Gemeindestrassen" mehrere Anträge gestellt, welche in der Sache in die gleiche Richtung zielten, wie die Anträge gemäss Traktandum 1 der Eingabe vom 29. August 2016. Der Gemeindepräsident erläuterte, dass zwar darüber abgestimmt werden könne, ob das kommunale Beitrags- und Gebührenreglement überarbeitet werden solle, nicht aber darüber, in welchen Fällen Grundeigentümer beim Bau, beim Ausbau oder bei der Sanierung von Erschliessungsanlagen beitragspflichtig werden. Nachdem der Gemeindepräsident ohne Abstimmung über die an der Versammlung gestellten Anträge zum nächsten Traktandum übergehen wollte, verlangten der Beschwerdeführer und weitere Personen, es solle über die an der Versammlung gestellten Anträge abgestimmt werden, worauf der Gemeindepräsident die Versammlung unterbrach und der Gemeinderat sich zwecks Beratung zurückzog. Nach der Unterbrechung ging der Gemeindepräsident noch einmal auf die an der Versammlung gestellten Anträge ein und erläuterte erneut, weshalb über sie nicht abgestimmt werden könne. Im weiteren Verlauf der Diskussion formulierte Stimmbürger A.________ einen bereits vor der Unterbrechung der Versammlung gestellten Antrag noch zwei mal neu, woraufhin er vom Gemeindepräsidenten jeweils darauf hingewiesen wurde, dass auch über die neu formulierten Anträge nicht abgestimmt werden könne, sondern nur über die Frage, ob das Beitrags- und Gebührenreglement überarbeitet werden solle. In der Folge bestätigte A.________ auf Nachfrage hin, dass eine Abstimmung über die Überarbeitung des kommunalen Beitrags- und Gebührenreglements seinem Antrag Rechnung trage. Sodann beantragte eine weitere Person, dass zur Ausarbeitung des neuen Beitrags- und Gebührenreglements zwei externe stimmberechtigte Personen beizuziehen seien. Schliesslich brachte der Gemeindepräsident die von ihm formulierte Vorlage (vgl. Sachverhalt Lit. C) ohne weitere Einwände seitens der Stimmberechtigten zur Abstimmung.