Citation: 5A_870/2024 E. 5

Das Regionalgericht hat die Insolvenzerklärung des Beschwerdeführers als rechtsmissbräuchlich erachtet. Er verfüge über kein genügendes Vermögen, dessen Erlös den Gläubigern übertragen werden könne. Einzig der Beschwerdeführer würde von einem Konkursverfahren profitieren. Das Obergericht hat erwogen, das Regionalgericht sei zutreffend von der Rechtsmissbräuchlichkeit des Konkursbegehrens ausgegangen. Die Beschwerde sei unbegründet, soweit der Beschwerdeführer beanstande, dass das Regionalgericht fälschlich davon ausgegangen sei, dass die gepfändeten Lohnquoten von Fr. 20'000.-- nicht in die Konkursmasse fielen. Abgelieferte Beträge bei einer Einkommenspfändung - so das Obergericht weiter - seien an die Pfändungsgläubiger zu verteilen, wenn die Fristen für den Pfändungsanschluss im Zeitpunkt der Konkurseröffnung abgelaufen seien (Art. 199 Abs. 2 SchKG). Eine allfällige Nichtigkeit des Kollokationsplans im Pfändungsverfahren sei für den Einbehalt der abgelieferten Beträge nicht rechtserheblich. Massgebend sei einzig der Ablauf der Fristen für den Pfändungsanschluss.