Citation: 5A_894/2017 E. 6.5

6.5. Mit Bezug auf das angefochtene Urteil KG 1B 17 11 vom 26. September 2017 im zweiten Berufungsverfahren beantragt die Klägerin die Gerichtskosten dem Beklagten aufzuerlegen und den Beklagten zu verpflichten, ihr eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen. Wird der angefochtene Entscheid geändert, so besteht für das Bundesgericht gemäss Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG die Möglichkeit, nicht aber die Pflicht, die Gerichtskosten und Parteientschädigungen des vorangegangenen Verfahrens anders zu verlegen (Urteil 5A_297/2016 vom 2. Mai 2017 E. 5.2, nicht veröffentlicht in: BGE 143 III 233). Eine Neuverlegung kann sich rechtfertigen, soweit die Höhe der Prozesskosten (Gerichtskosten und Parteientschädigung) mit dem angefochtenen Urteil feststeht und es nur noch um deren Aufteilung auf die Parteien geht (HANSJÖRG SEILER, Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Aufl. 2015, N. 4 zu Art. 67 und N. 43 zu Art. 68 BGG). Diese Voraussetzung ist vorliegend nicht erfüllt, da das Kantonsgericht die Gerichtskosten für das zweite Berufungsverfahren (Urteile KG 1B 15 42 und KG 1B 17 11) gesamthaft festgelegt und die jeweiligen Parteikosten nicht festgestellt hat (Bst. D.c oben). Die Sache ist deshalb zur Neuverlegung der Kosten- und Entschädigungsfolgen für das Urteil KG 1B 17 11 vom 26. September 2017 an das Kantonsgericht zurückzuweisen.