Citation: 5A_547/2021 E. 3

Die Beschwerdeführerin verlangt, dass ihre Anschlussberufung gleichzeitig mit der Berufung beurteilt werde. Sie geht davon aus, dass auf die Berufung nicht eingetreten werden könne, womit auch ihre Anschlussberufung dahinfallen würde und ihr deshalb in Bezug auf die Anschlussberufung keine Kosten auferlegt werden könnten. Die Beschwerdeführerin übergeht, dass das Obergericht noch gar nicht über die Kostenfolgen der Anschlussberufung entschieden hat, sondern darüber im Endentscheid befinden wird. Sie legt nicht dar, inwiefern das Obergericht gegen Recht verstossen haben soll, indem es die Anschlussberufung vorab beurteilt hat. Sodann geht die Beschwerdeführerin davon aus, die Anschlussberufung sei begründet. Es gebe eine Verbindung zwischen der Widerklage und der Anschlussberufung. Damit stellt sie bloss ihre Sicht der Dinge dar, ohne mit präzisen Aktenhinweisen zu belegen, was sie in der Widerklage und der Anschlussberufung vorgebracht hat. Sie setzt sich nicht mit der obergerichtlichen Erwägung auseinander, dass eine hinreichende Begründung fehle und pauschale Behauptungen ohne Hinweis auf die vor Bezirksgericht gemachten Begehren und Ausführungen nicht genügten. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).