Citation: 6B_947/2020 E. 5

Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdeführerin habe wegen ihrer Strafanzeige vom 7. März 2020 mit Zustellungen der Staatsanwaltschaft rechnen müssen. Die per Einschreiben versandte Nichtanhandnahmeverfügung vom 24. März 2020 sei der Beschwerdeführerin am 2. April 2020 zur Abholung gemeldet worden und gelte damit am 9. April 2020 als zugestellt. Die 10-tägige Beschwerdefrist sei folglich am 20. April 2020 (Montag) abgelaufen. Indessen habe die Beschwerdeführerin die Abholfrist bei der Post bis zum 30. April 2020 verlängern lassen und die Sendung an diesem Tag abgeholt. Die erst am 11. Mai 2020 der Post übergebene Beschwerde erweise sich klar als verspätet. Darauf sei nicht einzutreten.