Citation: 7B_792/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Einzig in Bezug auf die monierten Schlagwörter scheinen die Einwände des Beschwerdeführers berechtigt. In der Tat bleibt im angefochtenen Urteil unklar, was es mit diesen mehrfach in Abhörprotokollen erwähnten Schlagwörtern (z.B: "Schlagwörter: VG38", Untersuchungsakten act. 2/5/20) auf sich hat. Obwohl der Beschwerdeführer im Plädoyer vor der Vorinstanz auf die Schlagwörter hinwies und den Verdacht äusserte, dass die Übersetzer womöglich die Instruktion erhalten hätten, nach bestimmten Schlagwörtern zu suchen, äussert sich die Vorinstanz hierzu nicht. Damit verletzt sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör, der auch verlangt, dass das Gericht die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt (Urteile 6B_137/2024 vom 21. Oktober 2024 E. 2.4; 7B_535/2024 vom 3. Juni 2024 E. 2.4.1; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz wird die Bedeutung der Schlagwörter abklären und diese in ihrem neuen Entscheid bei der Würdigung der Abhörprotokolle berücksichtigen müssen.