Citation: 9C_264/2008 16.10.2008 E. A

Am 2. Juli 2003 wurde dem 1946 geborenen und seit 1968 in der Schweiz als Bau-Hilfsarbeiter tätigen D.________ an L4/5 eine Bandscheibenprothese eingesetzt. Wegen Rückenbeschwerden meldete er sich am 16. Oktober 2003 bei der IV-Stelle Bern zum Bezug von Leistungen an. Diese holte den Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. S.________, Facharzt FMH für Innere Medizin, (vom 19. November 2003) sowie des Arbeitgebers ein. Zunächst sprach sie D.________ Massnahmen in Form von Berufsberatung zu (Verfügung vom 5. Dezember 2003). Mit Verfügung vom 16. September 2004 gewährte sie ihm vom 1. September bis 30. November 2004 eine Wiedereingliederung beim bisherigen Arbeitgeber. Im Schlussbericht vom 20. Dezember 2004 hielt ihre Abteilung für berufliche Eingliederung fest, dass der Versicherte beim angestammten Arbeitgeber als Allrounder in einem Pensum von 30 % angestellt bleibe, und beantragte die Prüfung weiterer Leistungsansprüche. In der Folge liess die IV-Stelle D.________ von Dr. med. R.________, Spezialarzt FMH für Neurochirurgie, untersuchen und begutachten (Expertise vom 1. Februar 2006). Gestützt darauf sprach sie dem Versicherten mit Verfügung vom 16. Mai 2006 für die Zeit vom 1. Oktober 2003 bis 29. Februar 2004 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % eine ganze Rente zu. Sie stellte fest, ab dem 1. März 2004 bestehe bei einem Invaliditätsgrad von 22 % kein Leistungsanspruch mehr. D.________ erhob Einsprache, worauf die IV-Stelle nach Einholen eines Berichts des Operateurs Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates (vom 18. September 2006) eine Nachbegutachtung durch Dr. med. R.________ anordnete (Gutachten vom 5. Februar 2007). Mit Einspracheentscheid vom 18. Juli 2007 hielt die IV-Stelle nach Ermittlung eines Invaliditätsgrades von 35,4 % an der Zusprechung der wie bisher befristeten Rente fest.