Citation: 1C_39/2017 E. 4.6

4.6. Soweit die Beschwerdeführer dem Kantonsgericht schliesslich vorwerfen, die umfassende Interessenabwägung nach Art. 24 lit. b RPG nicht rechtsgenüglich vorgenommen zu haben, und sich dabei erneut auf übermässige Geruchs- und Lärmimmissionen berufen, kann ihnen nicht gefolgt werden. Wie aus dem bereits Ausgeführten erhellt (vgl. E. 4.3 f.), ist damit zu rechnen, dass aufgrund des überarbeiteten Abluftsystems und der Einhausung der technischen Anlagen der Mischwasseranlage - wenn überhaupt - nur unwesentliche und zeitlich begrenzte Lärm- und Geruchsimmissionen auf das Grundstück der Beschwerdeführer einwirken werden. Demnach fallen ihre Interessen nicht weiter ins Gewicht, woran auch die diversen anderen, in diesem Zusammenhang erhobenen Einwände nichts zu ändern vermögen, soweit diese denn überhaupt in rechtsgenüglicher Weise vorgebracht werden (vgl. E. 1.3 hiervor). Ähnliches gilt mit Blick auf den Gewässerschutz: Zwar tangiert das Mischwasserbecken den übergangsrechtlichen Gewässerraum geringfügig. Allerdings ist das Interesse an dessen Schutz insoweit zu relativieren, als nicht zu erwarten ist, dass das Bauvorhaben die künftige Revitalisierungsplanung erschweren wird. Hinsichtlich der beanstandeten Beeinträchtigung der Aussicht durch das Bauvorhaben, ist den Beschwerdeführern entgegenzuhalten, dass es sich beim Mischwasserbecken um eine grossmehrheitlich unterirdische Anlage handelt. Von aussen sichtbar sind lediglich einige Schachtdeckel und das Betriebsgebäude an der nordöstlichen Ecke. Dieses ist aber nicht nur überschaubar dimensioniert, sondern liegt aufgrund des abschüssigen Geländes auch tiefer als das Grundstück der Beschwerdeführer. Auf Letzterem befinden sich ausserdem ein Schuppen und ein Baum, welche die Sicht auf das Betriebsgebäude verdecken (vgl. Entscheid des Regierungsrats vom 20. Oktober 2015 E. d/cc mit Hinweis auf den durchgeführten Augenschein). Soweit in der Replik der mit der Errichtung der geplanten Anlage verbundene Kulturlandverbrauch bemängelt wird, kann auf das bereits Ausgeführte verwiesen werden (vgl. E. 3.3.5 hiervor). Insgesamt vermögen die geltend gemachten Interessen der Beschwerdeführer nicht gegen diejenigen an der Realisierung des projektierten Mischwasserbeckens aufzukommen. Letztere sind denn auch als besonders gewichtig einzustufen, dient die Behandlung des verschmutzten Regenwassers der Gemeinden Laufen und Dittingen, zu der das Bauvorhaben beitragen soll, doch den Anliegen des Gewässer- sowie Naturschutzes und damit wichtigen öffentlichen Interessen. Die Folgerung der Vorinstanz, wonach der projektierten Mischwasseranlage am vorgesehenen Standort keine überwiegenden Interessen im Sinne von Art. 24 lit. b RPG entgegenstehen, hält somit vor Bundesrecht stand.