Citation: B 76/04 25.10.2005 E. 6

6.1 Der Beschwerdeführer macht sodann geltend, die Vorinstanz habe sich mit seinem des Weitern erhobenen Einwand, dass die gemäss massgebendem Reglement errechnete Altersrente nicht einmal den BVG-Minimalvorschriften zur Höhe der lebenslangen Invalidenrente entspreche, überhaupt nicht auseinandergesetzt, was eine Verletzung seines Anspruches auf rechtliches Gehör darstelle. 6.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 129 II 504 Erw. 2.2, 127 I 56 Erw. 2b, 127 III 578 Erw. 2c, 126 V 131 Erw. 2b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 126 I 16 Erw. 2a/aa, 124 V 181 Erw. 1a, 375 Erw. 3b, je mit Hinweisen). Das Recht, angehört zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung des rechtlichen Gehörs führt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst zur Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Es kommt mit anderen Worten nicht darauf an, ob die Anhörung im konkreten Fall für den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist, d.h. die Behörde zu einer Änderung ihres Entscheides veranlasst wird oder nicht (BGE 127 V 437 Erw. 3d/aa, 126 V 132 Erw. 2b mit Hinweisen). Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Gehörs als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die Möglichkeit erhält, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann. Die Heilung eines - allfälligen - Mangels soll aber die Ausnahme bleiben (BGE 127 V 437 Erw. 3d/aa, 126 I 72, 126 V 132 Erw. 2b, je mit Hinweisen). 6.3 Indem sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid darauf beschränkt hat, die nach ihrer Darstellung einzig streitige Frage zu prüfen, ob dem Beschwerdeführer eine Altersrente in Höhe der bis zum Erreichen des Rücktrittsalters ausgerichteten Invalidenrente zusteht (vgl. dazu Erw. 5 hievor), und auf den weiter erhobenen Einwand, dass die Altersrente in der ausgerichteten Höhe nicht einmal den BVG-Mindestvorschriften zur Höhe der lebenslangen Invalidenrente entspreche, nicht eingegangen ist, hat sie das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. Da diese im angefochtenen Entscheid nicht behandelte Frage für den Ausgang des Rechtsstreites nach der Höhe der dem Beschwerdeführer zustehenden Altersrente entscheidend ist, wiegt die Gehörsverletzung schwer und ist einer Heilung nicht zugänglich, auch wenn das Eidgenössische Versicherungsgericht die streitige Frage umfassend prüfen kann (vgl. Erw. 2 hievor). Denn die zur Beurteilung erforderliche Schattenrechnung ist vorinstanzlich nur zur Edition offeriert, aber nicht vorgelegt worden. Die Sache wird daher an das kantonale Gericht zurückgewiesen, damit es die Höhe der dem Beschwerdeführer zustehenden Altersrente prüfe.