Citation: 2C_254/2022 E. 5.4

5.4. Die Beschwerdeführerin bemängelt, dass die Vorinstanz den Bargeldbezügen an Bancomaten im Hinblick auf die Ermittlung des Lebensmittelpunktes ein zu grosses Gewicht zugemessen habe, und stellt die Wohnverhältnisse in den Vordergrund: In U.________ habe sie zusammen mit dem Konkubinatspartner im eigenen, grosszügigen Haus gelebt, während sie in W.________ bloss bei ihrer Mutter habe übernachten können. In erster Linie stützt sich die Beschwerdeführerin auf drei schriftliche Bestätigungen: C.________ bestätigt, in der Zeit von 2011 bis 2018 mit der Beschwerdeführerin in deren Haus in U.________ in einem Konkubinatsverhältnis gelebt und dort den "gemeinsamen Lebensmittelpunkt (Familien und Freunde) " gehabt zu haben. Ihr Ex-Ehemann B.________ und ihr Bruder D.________ bestätigen, dass die Beschwerdeführerin nach der Trennung im Jahr 2010 nach U.________ umgezogen sei, wo sie seither den Lebensmittelpunkt gehabt und gelebt habe. Aus den drei Bestätigungen geht deutlich hervor, dass die drei Personen die Rechtsauffassung der Beschwerdeführerin teilen, wonach sie vom Jahr 2010 respektive 2011 bis ins Jahr 2018 in U.________ gewohnt habe.