Citation: 5A_100/2016 E. 3.2

3.2. In Bezug auf den von der Beschwerdeführerin behaupteten Irrtum über die Geländegestaltung unter dem Viadukt verneinte das Handelsgericht nebst dem Irrtum insbesondere auch dessen objektive Wesentlichkeit, weil die Ausgleichszahlung anhand der Quadratmeter berechnet wurde und sich die vom Viadukt beanspruchte Fläche durch die Gestaltung des Geländes unter dem Viadukt nicht veränderte. Sodann verneinte es aus dem gleichen sowie dem weiteren Grund, dass das Bauwerk im Zeitpunkt des Vertragsschlusses längst fertigt gestellt und in Betrieb war, auch die Erkennbarkeit des angeblichen Irrtums für die Gegenpartei. An der Kernerwägung, dass die Reduktion der benötigten Landfläche durch den Bau des Viadukts vorgegeben und nicht durch die Geländegestaltung darunter beeinflusst ist, geht die Beschwerdeführerin vorbei, indem sie dem Handelsgericht vorwirft, die relevanten Pläne durcheinander gebracht und übersehen zu haben, dass gemäss diesen kein Geländeeinschnitt unter dem Viadukt verbleibe, weshalb sie zu Recht von dessen Wiederauffüllung habe ausgehen dürfen. Gleiches gilt für ihre Ausführungen zur Verfahrensart bei der Projektänderung und die Kosten für das Viadukt. Indem sich die Beschwerdeführerin mit den - im Übrigen zutreffenden handelsgerichtlichen Erwägungen - nicht topisch auseinandersetzt, bleibt ihre Rüge unsubstanziiert, so dass darauf nicht eingetreten werden kann.