Citation: 4A_333/2015 E. B

Am 27. Juli 2012 erhob die Mieterin nach einem unvermittelt gebliebenen Schlichtungsversuch beim Kreisgericht See-Gaster Klage gegen die Vermieterin und beantragte, diese sei zu verpflichten, die in Ziffer 1 ihres Rechtsbegehrens einzeln aufgezählten Instandstellungsarbeiten durchzuführen und die entsprechenden Mängel schnellstmöglich zu beseitigen. Sodann sei der monatliche Mietzins um Fr. 1'185.-- zu reduzieren und ihr ein Schadenersatz von Fr. 800.-- zu zahlen. Mit Entscheid vom 7. November 2013 verpflichtete der Einzelrichter des Kreisgerichts die Vermieterin, den Schimmelpilz bei den Wandanschlüssen an die Fenstertüre im Untergeschoss auf ihre Kosten fachgerecht beseitigen zu lassen. Im Übrigen wies er die Klage der Mieterin ab und wies die politische Gemeinde Weesen an, die bei ihr von der Mieterin hinterlegten Mietzinse an die Vermieterin auszuzahlen. Eine gegen dieses Urteil erhobene Berufung der Mieterin hiess das Kantonsgericht des Kantons St. Gallen nach Durchführung eines Augenscheins am 15. Mai 2015 teilweise gut und fällte folgenden Entscheid: "1. In teilweiser Gutheissung der Berufung a) wird die [Vermieterin] verpflichtet, aa) den Schimmelpilz bei den Wandanschlüssen an die [sic] Fenstertüre im Untergeschoss und im Bereich der Sockelleiste im Schlafzimmer im Obergeschoss fachgerecht beseitigen zu lassen, bb) die Sockelleiste im Schlafzimmer im Obergeschoss fachgerecht instand stellen zu lassen, cc) die Farb- und Verputzabplatzungen in der Küche und im Essbereich im Erdgeschoss sowie im Gäste- und Schlafzimmer im Obergeschoss fachgerecht ausbessern zu lassen, dd) die Fensterabschlüsse im Ober- und Erdgeschoss sowie den Fussboden im Büroraum im Untergeschoss fachgerecht abdichten zu lassen; b) wird der Nettomietzins von Fr. 3'400.-- ab 1. April 2014 bis zur vollständigen Behebung der aufgeführten Mängel auf Fr. 2'800.-- herabgesetzt. Im Übrigen wird die Berufung abgewiesen.