Citation: U 294/99 16.02.2001 E. 3

3.- Die SUVA bestimmte den für die Rentenberechnung massgebenden Lohn, indem sie auf die im Lohnbuchauszug der ehemaligen Arbeitgeberin für die Zeit vom 26. Mai 1990 bis 25. Mai 1991 angegebene Lohnsumme von Fr. 78'352.- (einschliesslich Kinder- und Haushaltzulagen sowie Entschädigung für die Präsenzzeit während des Pikettdienstes) abstellte. Eine zusätzliche Berücksichtigung von Vergütungen für im Rahmen des Pikettdienstes geleistete Überstunden verneinte sie, da diese gemäss einer Auskunft des Betriebes vom 8. März 1996 grundsätzlich mittels Freizeit kompensiert werden mussten und nur in Ausnahmefällen zur Auszahlung gelangten. Das kantonale Gericht bestätigte diese Auffassung. Dabei stützte es sich nebst den Erhebungen der SUVA auf die Aussagen des von ihm einvernommenen ehemaligen Vorgesetzten des Beschwerdeführers und die Monatsrapporte des Spitals X.________. Den Rapporten sei zu entnehmen, dass die effektiv innerhalb der Zeitspanne von Ende Mai/anfangs Juni 1990 bis Ende Mai 1991 geleisteten Überstunden kompensiert worden seien, indem die insgesamt erbrachten 131,5 Stunden Überzeit mit 150,25 Stunden Ersatzfreizeit abgebaut worden seien. Die Ende Mai 1991 ausgewiesene Überzeit von 247,5 Stunden sei deshalb nicht relevant, weil sie sich nicht auf die für die Berechnung des versicherten Verdienstes massgebende Zeit beziehe, sondern auf Überstunden, die vor dem Unfall geleistet, aber noch nicht abgetragen worden seien.