Citation: 9C_355/2016 E. 4.4

4.4. Schliesslich hatte die Vorinstanz die Frage, ob und gegebenenfalls inwieweit sich das Erwerbseinkommen des Beschwerdeführers zufolge der in Chile herrschenden Inflation erhöht hat, nicht zu prüfen. Beim Einkommensvergleich resultierte ein Invalideneinkommen, welches das Valideneinkommen deutlich übertrifft, und selbst bei einer Verdoppelung des als hypothetisches Valideneinkommen eingesetzten Betrages von CLP 645'430.00 auf CLP 1'291'060.00 im Monat und Einkünften als Geschäftsführer von monatlich CLP 1'000'000.00 würde ein rentenbegründender Invaliditätsgrad von 50 % (Art. 29 Abs. 4 IVG) bei weitem nicht erreicht. Somit lässt sich der Einkommensvergleich der Vorinstanz zumindest im Sinne eines Prozentvergleichs (BGE 114 V 310 E. 3a S. 312 f. mit Hinweisen; vgl. SVR 2014 UV Nr. 1 S. 1) bestätigen. Der Versicherte erzielt als Geschäftsführer seit Februar 2015 einen Lohn, der 50 % des hypothetischen Valideneinkommens übersteigt. Damit ist die revisionsweise erfolgte Aufhebung der zuvor ausgerichteten Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung zufolge Verbesserung der wirtschaftlichen Situation gerechtfertigt. Eine jährliche Einkommensverbesserung von (umgerechnet) Fr. 1'500.- im Sinne von Art. 31 IVG ist angesichts der massgebenden Vergleichseinkommen evident, sodass Art. 31 IVG, der für die Rentenrevision eine entsprechende Erhöhung des Erwerbseinkommens voraussetzt, hier entgegen den Einwendungen in der Beschwerde nicht zum Tragen kommt.