Citation: 1C_633/2012 E. 4.3

4.3. Das Verwaltungsgericht hat in E. 3 des angefochtenen Entscheids ausführlich (auf rund sechs Seiten) geprüft, ob sich die für die rechtliche Beurteilung notwendigen wesentlichen tatsächlichen Verhältnisse, insbesondere die Qualität und Bedeutung eines möglichen Schutzobjekts und seiner einzelnen Elemente, mit hinreichender Klarheit aus den Akten ergeben oder im Gegenteil zusätzliche Abklärungen erfordern würden. Es stellte dabei im Wesentlichen auf folgende Unterlagen ab: Erstens zog die Vorinstanz den entsprechenden Auszug aus dem Inventar von 1993 und die damit verbundene Baubeschreibung und Würdigung als Schutzobjekt bei. Zweitens stützte sie sich auf eine Dokumentation des Amts für Städtebau zuhanden der Denkmalpflegekommission aus dem Jahre 2009 und die daraus hervorgegangene Stellungnahme der Denkmalpflegekommission, wie sie sich insbesondere aus dem entsprechenden Protokoll zum Augenschein und zur Sitzung dieser Kommission vom 26. Januar 2009 ergab. Und drittens bezog sie sich auf verschiedene Unterlagen, die im Rekursverfahren eingereicht worden waren, sowie auf das Protokoll über den Augenschein, den das Baurekursgericht am 30. November 2011 unter Anwesenheit der Parteien durchgeführt hatte. Insgesamt kam das Verwaltungsgericht zum Schluss, der massgebliche Sachverhalt ergebe sich mit ausreichender Deutlichkeit aus den vorhandenen Akten, weshalb auf weitere Erhebungen im verwaltungsgerichtlichen Verfahren verzichtet werden könne.