Citation: 8C_518/2022 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht hat nach einlässlicher Beweiswürdigung erkannt, C.________ sei als Heizölchauffeur ohne eigenes Transportfahrzeug von August 2010 bis Juni 2017 ununterbrochen für die Beschwerdeführerin im Einsatz gestanden. Er habe mit seiner Lebenspartnerin B.________ im gleichen Haushalt gelebt. Bei den Akten fänden sich keine Belege für das Bestehen eines Arbeitsverhältnisses zwischen den beiden Lebenspartnern. B.________ habe mit Sitz an ihrer privaten Wohnadresse einerseits die im Oktober 2012 gegründete D.________ GmbH und andererseits die Einzelunternehmung E.________ geführt. Das behauptete Personalverleihverhältnis zwischen B.________ und der Beschwerdeführerin über die Ausleihung von C.________ an diese sei als ungewöhnlich und nicht nachvollziehbar zu bewerten. B.________ habe der Ausgleichskasse des Kantons Bern seit 2012 keine Löhne (mehr) gemeldet. Die Jahresrechnung ihrer Einzelunternehmung weise für 2015 einen Personalaufwand von lediglich Fr. 1'273.- aus, für das Vorjahr 2014 gar nur einen solchen von Fr. 122.-, wobei es sich angeblich ausschliesslich um "Sozialversicherungsaufwand" handle. C.________ habe gemäss Aussagen von B.________ ohne massgebendes Einkommen lediglich in ihrer Einzelfirma "mitgeholfen". Aus der Buchhaltung der Beschwerdeführerin - ausgewiesen unter der Bezeichnung "Zahlungen an B.________" oder auf den Kontoblättern "3800 Drittfahrer" - sei zu schliessen, dass C.________ nicht lediglich als "Aushilfs-" Chauffeur für die Beschwerdeführerin tätig gewesen sei, sondern angesichts der von dieser an B.________ bzw. die D.________ GbmH geleisteten Zahlungen von durchschnittlich mehr als Fr. 10'000.- pro Monat regelmässig für die Beschwerdegegnerin (richtig: Beschwerdeführerin) gearbeitet habe. Das Ausmass unterscheide sich nicht wesentlich von den deklarierten Lohnsummen der eigenen Mitarbeiter der Beschwerdeführerin. Laut B.________ sei eine Anstellung von C.________ bei der Beschwerdeführerin auch mit Blick auf eine "bessere Stellung bei den Sozialversicherungen" sehr wünschenswert gewesen. Insgesamt schloss die Vorinstanz, es bestehe kein Zweifel, dass das gewählte Vorgehen zu einer erheblichen Beitragsersparnis bei der Beschwerdeführerin geführt habe. Die von Letzterer für den Zeitraum vom 1. Juni bis 31. Dezember 2015 ausgerichteten Beträge seien korrekterweise als massgebende Lohnsumme aus unselbstständiger Tätigkeit aufzurechnen, weshalb die Beschwerdegegnerin basierend auf dieser Lohnsumme zu Recht BUV- und NBUV-Prämien in der Höhe von Fr. 3'929.45 erhoben habe.