Citation: 7B_610/2023 E. 1.1

1.1. In der angefochtenen Verfügung des Zwangsmassnahmengerichts hat dieses über den Vollzug der eigenen Entsiegelungsverfügung vom 20. April 2021 befunden. Dabei hat es entschieden, die sich auf den beiden Mobiltelefonen iPhone X (A012'845'828) und Google Pixel XL 2 mit SIM (A012'869'828) befindlichen Daten der Beschwerdeführerin nicht in einem für diese tauglichen Ausgabeformat herauszugeben. In Abweichung der Entsiegelungsverfügung vom 20. April 2021 hat das Zwangsmassnahmengericht der Beschwerdeführerin somit die Durchsuchung der beiden damals entsiegelten Mobiltelefone sinngemäss verweigert bzw. die Durchsuchung als unmöglich bezeichnet. Die angefochtene Verfügung stellt damit einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid eines Zwangsmassnahmengerichts betreffend die Entsiegelung von Datenträgern im Sinne von Art. 248 Abs. 3 lit. a StPO (in der vorliegend massgebenden Fassung vom 5. Oktober 2007 [AS 2010 1881], in Kraft bis 31. Dezember 2023) dar. Dagegen steht die Beschwerde in Strafsachen grundsätzlich offen (vgl. Art. 78 Abs. 1 und Art. 80 BGG in Verbindung mit aArt. 248 Abs. 3 lit. a StPO und Art. 380 StPO).