Citation: 4A_129/2019 E. 1.2.3

1.2.3. Daraus ergibt sich, dass für die Berufung grundsätzlich ein reformatorisches Begehren ("Antrag in der Sache") gefordert wird. Da der Antrag in der Sache jeweils nicht nur mit einem eventuellen, sondern durchaus auch einem primären Kassationsbegehren ergänzt werden kann, besteht entgegen dem Standpunkt des Beschwerdeführers kein allgemeines und dringendes Interesse einer höchstrichterlichen Klärung, ob in gewissen Ausnahmefällen ein kassatorisches Berufungsbegehren ausreichen könnte. Auf die Beschwerde in Zivilsachen kann nicht eingetreten werden.