Citation: 2C_1008/2021 E. 4.1

4.1. Das Regionalgericht Bern-Mittelland verurteilte den Beschwerdeführer für zwischen August 2015 und Juni 2016 begangene Delikte am 19. März 2019 u.a. wegen mengen- und gewerbsmässig qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelrecht und Geldwäscherei zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und acht Monaten sowie zu einer Übertretungsbusse von Fr. 200.-- (vgl. E. 1.1). Damit hat er den Widerrufsgrund der längerfristigen Freiheitsstrafe gesetzt (Art. 63 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 62 Abs. 1 lit. b des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration [Ausländer- und Integrationsgesetz, AIG, SR 142.20]), was er nicht bestreitet (vgl. E. 2.2 des angefochtenen Urteils [nachfolgend a.U.]). Er vertritt jedoch die Auffassung, die Entfernungsmassnahme sei unverhältnismässig.