Citation: 4A_283/2009 11.02.2010 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin verlangt, ihr müsse die von ihr geforderte Abklärung des Erwerbsunfähigkeitsgrads ermöglicht werden. Sie will mit dem nachträglich eingereichten medizinischen Gutachten vom 12. Juli 2009 die von ihr gehegten Zweifel an der Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdegegners als glaubhaft ausweisen. Der Grad der Erwerbsfähigkeit des Beschwerdegegners war indessen bereits vor der ersten Instanz strittig. Davon, dass erst der angefochtene Entscheid Anlass zur Einreichung des Gutachtens gab, kann keine Rede sein; es ist somit neu und unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG). Abgesehen davon ist dieses Gutachten nach Ablauf der Frist zur Begründung der Beschwerde eingereicht worden (Art. 100 Abs. 1 BGG). 3.2 Auch soweit die Beschwerdeführerin sich darauf beruft, die IV-Stelle selbst habe gegen den Beschwerdegegner ein Strafverfahren wegen missbräuchlichen Bezugs einer IV-Rente eingeleitet, und sei mithin auch der Meinung, die tatsächlich geleistete Arbeit weiche erheblich vom attestierten IV-Grad ab, legt sie nicht dar, eine entsprechende Behauptung im kantonalen Verfahren prozesskonform aufgestellt zu haben. Entsprechendes geht auch nicht aus dem angefochtenen Entscheid hervor. Damit ist ihr Vorbringen neu und unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. auch BGE 115 II 484 E. 2a S. 485 f.).