Citation: 5A_106/2019 E. 3.2

3.2. Als "willkürlich falsch" tadelt der Beschwerdeführer auch die Erkenntnis des Obergerichts, wonach das Bezirksgericht die Verhältnisse bei der Beschwerdegegnerin, wie sie vor dem 1. Dezember 2015 herrschten, nicht gänzlich ausgeblendet hat. Das Bezirksgericht habe ausdrücklich erklärt, dass nur die Situation der Parteien seit der Einigungsverhandlung vom 1. Dezember 2015 zu berücksichtigen sei. Entgegen der Meinung der Vorinstanz könne auch nicht dahingestellt bleiben, warum er, der Beschwerdeführer, am 1. Dezember 2015 der Besuchsregelung letztlich zustimmte. Das Bezirksgericht habe ja gerade erkannt, dass es sich wegen der angeblichen Einigung der Parteien und dem Versuch, diese Einigung mit gutem Willen umzusetzen, rechtfertige, die Situation erst seit dem 1. Dezember 2015 zu berücksichtigen. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung seiner Rechte aus Art. 9 und 29 Abs. 1 BV sowie Art. 6 EMRK. Die Rügen gehen fehl. Für den Ausgang des hiesigen Verfahrens ist nicht von Belang, welche Umstände das Bezirksgericht aus welchen Gründen (angeblich) unberücksichtigt liess. Zur Beurteilung steht der Sachverhalt, den das Obergericht selbst feststellt und seiner Beurteilung zugrunde legt. Dass die Vorinstanz selbst die Situation vor dem 1. Dezember 2015 ausser Acht gelassen hätte, behauptet der Beschwerdeführer nicht.