Citation: 4A_557/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ging davon aus, dass als Krankheit (als Leistungsvoraussetzung) gemäss Ziff. 8.1.1 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (Lohnausfallversicherung [VVG]) der B.________ AG, Ausgabe 2008, (im Folgenden: AVB) eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Gesundheit gelte, die nicht Folge eines Unfalls sei und die eine medizinische Untersuchung oder Behandlung erfordere und eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge habe. Arbeitsunfähigkeit liege nach Ziff. 8.1.4 AVB vor, wenn die versicherte Person infolge Krankheit, Unfall oder Geburt ganz oder teilweise ausserstande sei, ihren Beruf oder eine andere zumutbare Erwerbstätigkeit auszuüben. Teilweise Arbeitsunfähigkeit liege vor, wenn eine Arbeitsunfähigkeit von mindestens 25 % bestehe. Ziff. 8.1.5 AVG sehe vor, dass Taggeldleistungen eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit voraussetzten. Weiter erwog die Vorinstanz, der Anspruchsberechtigte habe die Tatsachen zur Begründung des Versicherungsanspruchs zu beweisen. Dies gelte auch dann, wenn der Versicherer zunächst Taggelder erbracht habe. Mache dieser geltend, die versicherte Person sei wieder arbeitsfähig, trage diese die Beweislast dafür, dass sie (weiterhin) arbeitsunfähig sei.