Citation: 2C_258/2019 E. 2.3

2.3. Vorliegend hat sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt, in welchem seine Aufenthaltsbewilligung widerrufen worden ist, weit weniger als zehn Jahre rechtmässig in der Schweiz aufgehalten. Die blosse Anwesenheit während der Dauer eines erfolglos verlaufenden Asylverfahrens gilt nicht als rechtmässiger Aufenthalt im Sinne dieser Rechtsprechung (vgl. BGE 137 II 10 E. 4.6). Gemäss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen, die nicht als offensichtlich unrichtig oder rechtsverletzend erstellt (Art. 97 BGG) gerügt worden sind und die nicht durch neue Beweismittel ergänzt werden können (Art. 99 Abs. 1 BGG), wurde der Beschwerdeführer während dieses Zeitraums nicht straffällig und hat sich auch nicht verschuldet, bezieht nach einer vorübergehenden Erwerbstätigkeit Sozialhilfe und hat einen Kurs "Deutsch im Arbeitsmarkt" besucht. Eine besonders ausgeprägte Integration ist nicht erkennbar. Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV verschaffen dem Beschwerdeführer unter dem geltend gemachten Aspekt des Privatlebens keinen Bewilligungsanspruch.