Citation: 5C.255/2004 15.03.2005 E. 1

1.1 Auch wenn das Verfahren vor den Vorinstanzen als Beschwerdeverfahren im Sinne von Art. 420 ZGB behandelt wurde (vgl. bes. Entscheid vom 17. Juni 2004 S. 5, Entscheid vom 28. Oktober 2004 S. 5), ist vor Bundesgericht kraft besonderer Norm (Art. 44 lit. e OG) die Berufung gegeben (vgl. auch BGE 118 Ia 477). 1.2 Nicht einzutreten ist hingegen auf die Berufung insofern, als die Aufhebung anderer Entscheide als desjenigen des Einzelrichters beantragt wird (Art. 48 Abs. 1 OG). 1.3 Die Berufung setzt wie jedes Rechtsmittel formelle und materielle Beschwer voraus (BGE 120 II 5 E. 2a S. 7 f.). Ob diese Beschwer für die Berufungskläger mit Bezug auf die Anordnung der Beistandschaft gegeben ist, kann hier offen bleiben, zumal die Berufung diesbezüglich, wie sich aus der nachstehenden Erwägung ergibt, als unbegründet erscheint. 1.4 Die mit der Einsetzung des Beistandes verbundenen Weisungen, "unmittelbare Folge der Einsetzung des Beistandes", wie die Berufungskläger selber schreiben (Ziff. 2c), sind zwar formell ebenfalls angefochten. Da sich die Berufungskläger damit aber nicht auseinandersetzen, ist diesbezüglich auf die Berufung schon deshalb nicht einzutreten.