Citation: 8C_202/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Tatsächlich ausgerichtete Pauschalspesen sind nicht belegt. Wie die Beschwerdeführerin selbst angibt, wurden in den Lohnblättern eine Ferienentschädigung separat ausgewiesen, nicht aber allfällige Spesen. Dass ohne schriftliche Grundlage die im Vertrag genannte, nur gegen Quittung zu vergütende, Spesenpauschale von Fr. 8.50 voraussetzungslos ausgerichtet worden wäre (vgl. Arbeitsvertrag vom 1. Mai 2018), wie behauptet wird, lässt sich den Akten nicht entnehmen. Im übrigen äusserte sich der Versicherte gemäss Bericht der Suva vom 24. März 2022 anlässlich einer Besprechung mit der Beschwerdegegnerin dahingehend, dass er nie Spesen angegeben habe. Die Vorinstanz ging demnach korrekterweise für den Monat Juli 2018 von einem Verdienst von Fr. 4'176.70 (Fr. 3'400.- + Fr. 283.30 [Ferienentschädigung]) aus. Gleiches gilt bezüglich der für den Monat November 2018 bis zum Unfall geltend gemachten täglichen Pauschalspesen von Fr. 8.50 und des Essensgeldes von Fr. 15.- von insgesamt Fr. 493.50, welchen Wert die Beschwerdeführerin zum von der Vorinstanz ermittelten Verdienst von Fr. 3'700.- im Monat November 2018 addiert haben will.