Citation: 6B_857/2019 E. 4

Die Vorinstanz hält zusammengefasst für erwiesen, der Beschwerdeführer sei als Lenker seines Personenwagens aus mangelnder Aufmerksamkeit und Nichtbeherrschens des Fahrzeugs sowie ungenügenden Sicherns des Fahrzeugs von der Strasse abgekommen und der Wagen sei dann rückwärts gegen einen Freileitungsmast gerollt. Hierdurch sei es zu einem Stromausfall mit Sachschaden von knapp Fr. 1'000.- gekommen. Der Beschwerdeführer habe sich anschliessend, ohne die Polizei zu benachrichtigen, vom Unfallort entfernt und somit die Anordnung einer Atemalkoholkontrolle oder Blutprobe vereitelt, mit der er aufgrund des Unfalls habe rechnen müssen. Die Aussagen des Beschwerdeführers seien nicht glaubwürdig. Nachdem er zunächst angegeben habe, von einem Unfall mit seinem Personenwagen nichts zu wissen, da er beruflich im Tessin gewesen sei, habe er im weiteren Verfahren (in unterschiedlichen Versionen) erklärt, zwei unbekannte Männer hätten seinen Wagen spontan kaufen wollen und auf der unternommenen Probefahrt den Unfall verursacht. Hingegen hätten alle befragten Personen ausgesagt, der Beschwerdeführer sei bis unmittelbar vor dem unfallbedingten Stromausfall ohne Begleitung in der von ihnen ebenfalls besuchten Gaststätte gewesen (und habe dort Alkohol konsumiert). Die potenziellen Käufer habe niemand vor oder in der Gaststätte und auch nicht am Unfallort gesehen. Dort hätten die nach dem Stromausfall am Unfallort eintreffenden Personen nur den "verwirrt" erscheinende Beschwerdeführer angetroffen.