Citation: 6B_311/2019 E. 1.3.3

1.3.3. Die Beschwerdeführerin rügt weiter, dass sich die Vorinstanz in willkürlicher Weise mit den Aussagen von A.________ auseinandersetze bzw. diese willkürlich würdige und dabei das sehr schwerwiegende Indiz der Videoaufnahme in ihre Würdigung kaum einbeziehe. Setze man das sichergestellte Video ins Verhältnis mit den vom Obergericht geltend gemachten vier Widersprüchen und der damit zusammenhängenden gesamten Würdigung der Glaubhaftigkeit, so sei festzuhalten, dass der Rechtsgrundsatz in dubio pro reo klar überdehnt und damit verletzt worden sei, weshalb das Urteil des Obergerichts in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderlaufe (Beschwerde, S. 5 ff.). A.________ ist die einzige direkte Zeugin der vermeintlichen Übergriffe. Dass die von der Vorinstanz festgestellten Widersprüche an der Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen zweifeln lassen, stellt die Beschwerdeführerin nicht in Abrede. Dass die Vorinstanz die sichergestellte Videoaufzeichnung lediglich als Indiz für ein sexuelles Interesse des Beschwerdeführers an A.________, jedoch nicht als hinreichenden Nachweis für die angeklagten Handlungen wertet, lässt die Beweiswürdigung nicht als willkürlich erscheinen. Die Rüge willkürlicher Sachverhaltsfeststellung ist unbegründet.