Citation: 5P.240/2001 30.08.2001 E. 3

3.- Ob und wie weit auf eine staatsrechtliche Beschwerde eingetreten werden kann, prüft das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 125 II 86 E. II/2c a.E. S. 93; 125 I 253 E. 1a; 124 II 409 E. 1). a) Nach konstanter Rechtsprechung ist der unentgeltliche Rechtsvertreter (hier der Beschwerdeführer 2) legitimiert, bezüglich der Höhe der ihm vom Staat zugesprochenen Entschädigung staatsrechtliche Beschwerde zu führen (BGE 109 Ia 107; vgl. 110 V 360 E. 2 S. 363 f.). Gemäss Art. 88 OG ist der unentgeltlich Verbeiständete (hier der Beschwerdeführer 1) dazu in der Regel nicht befugt, weil der amtliche Rechtsvertreter von ihm angesichts der gewährten Verfahrenshilfe nichts verlangen darf (BGE 122 I 322 E. 3b S. 325 f.). Insoweit ist nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer 1 durch die Höhe der Entschädigung beschwert ist und welches aktuelle praktische Interesse er an der Überprüfung des angefochtenen Kostenentscheids haben könnte (BGE 124 I 231 E. 1b S. 233; 122 I 90 E. 2a S. 92; 121 I 267 E. 2 S. 268 f.). Der amtlich Verbeiständete ist namentlich nicht legitimiert, auf dem Beschwerdeweg eine Erhöhung des Honorars des unentgeltlichen Rechtsbeistandes zu verlangen, wenn die kantonale Prozessordnung vorsieht, dass er gegenüber dem Staat rückerstattungspflichtig wird, sobald er dazu wirtschaftlich in der Lage ist (unveröffentlichtes Urteil der I. öffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 25. Februar 1992 i.S. S., E. 1b/aa [1P. 463/1992]). Denn diesfalls kann er nur eine Erhöhung des potenziellen Anspruches des Staates gegenüber ihm selbst erwirken, wofür ein aktuelles praktisches Interesse offensichtlich nicht erkennbar ist. b) Der Beschwerdeführer 1 macht nicht (begründet) geltend (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG), er habe ein aktuelles Interesse an der Erhöhung der staatlichen Entschädigung an den Beschwerdeführer 2. Er genügt insoweit seiner Mitwirkungspflicht bei der Darlegung der tatsächlichen Voraussetzungen der Beschwerdelegitimation nicht (BGE 120 Ia 229 E. 1, 369 E. 1a). Daher ist auf die staatsrechtliche Beschwerde nur insoweit einzutreten, als sie vom Beschwerdeführer 2 erhoben wird. Dieser irrt, wenn er behauptet, der Beschwerdeführer 1 sei legitimiert, weil er Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege habe und diese Verfahrenshilfe verlange. Denn diese ist ihm von den kantonalen Instanzen unbestritten gewährt worden.