Citation: 8C_316/2024 E. A

A.a. Die 1986 geborene A.________ hatte sich am 1. November 2018 unter Hinweis auf eine Venenoperation und einen Bandscheibenvorfall erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Nach Einholung eines polydisziplinären Gutachtens der PMEDA Polydisziplinäre Medizinische Abklärungen, Zürich, vom 15. Juli 2021 verneinte die IV-Stelle des Kantons Solothurn mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 7. Juni 2022 den Anspruch auf berufliche Massnahmen und auf eine Invalidenrente. A.b. Am 23. August 2022 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an und reichte einen Bericht des Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 13. August 2022 ein. Mit Vorbescheid vom 14. September 2022 stellte die IV-Stelle in Aussicht, auf die Neuanmeldung nicht einzutreten. Sie gewährte A.________ jedoch Gelegenheit, innert der 30-tägigen Einwandfrist Beweismittel beizubringen, die eine Veränderung des Gesundheitszustands glaubhaft erscheinen liessen. Unter Beilage eines Berichts des Spital C.________ vom 1. Juli 2022 liess A.________ beantragen, auf die Neuanmeldung sei einzutreten, der geltend gemachte Leistungsanspruch sei materiell zu prüfen und es sei eine Frist von 20 Tagen zwecks Einreichung weiterer Beweismittel anzusetzen. Nach ungenutztem Ablauf der gewährten Frist trat die IV-Stelle mit Verfügung vom 1. Dezember 2022 mangels glaubhaft gemachter Verschlechterung des Gesundheitszustands auf die Neuanmeldung nicht ein. A.c. A.________ liess hiegegen Beschwerde führen und beantragen, in Aufhebung der Verfügung vom 1. Dezember 2022 sei die IV-Stelle anzuweisen, auf den mit der Neuanmeldung geltend gemachten Leistungsanspruch einzutreten und diesen materiell zu prüfen; eventualiter sei die Sache zur weiteren Prüfung der Eintretensfrage und anschliessendem Entscheid darüber an die IV-Stelle zurückzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht liess sie den Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK stellen. Das Versicherungsgericht des Kantons Solothurn wies die Beschwerde sowie den Antrag auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung mit Urteil vom 6. Oktober 2023 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten hiess das Bundesgericht mit Urteil vom 28. Februar 2024 gut, hob das angefochtene kantonalgerichtliche Urteil auf und wies die Sache zur Durchführung einer öffentlichen Verhandlung und anschliessenden Neuentscheidung an die Vorinstanz zurück.