Citation: 9C_376/2014 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog, der Beschwerdeführer und seine Ehefrau hätten "Rentenzahlungen" entgegengenommen, die sie von der Beschwerdegegnerin nie verlangt und zu deren Geltendmachung sie weder das Patronato D.________ noch C.________ beauftragt hätten. Es habe sie offenkundig nicht interessiert, wer das Alterskapital verwaltete und daraus die Rentenbetreffnisse ausrichtete. Indem sie es unterliessen, nachzufragen, was die Nennung von "Patronato D.________" und "C.________" auf den Bankauszügen zu bedeuten hatte, hätten sie billigend in Kauf genommen, dass das angeblich ohne ihr Wissen und Wollen C.________ ausbezahlte Alterskapital diesem anvertraut blieb; sie müssten sich die jahrelange klagelose Entgegennahme von "Rentenleistungen" aus dem Alterskapital als nachträgliche Genehmigung der Kapitalauszahlung an C.________ entgegenhalten lassen. Dass sie von der Auszahlung des Alterskapitals auf ein Bankkonto von C.________ wussten und dieser mit ihrem Einverständnis darüber verfügte, ergebe sich auch daraus, dass C.________ für sie damit Steuern bezahlt habe. Die Beschwerdegegnerin habe aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau nach der Überweisung davon ausgehen dürfen, dass sie ihre Leistungspflicht gegenüber dem Beschwerdeführer ordnungsgemäss erfüllt hatte. Selbst bei einer Fälschung der Unterschriften auf dem Antragsformular und der Vollmacht könne ihr Schweigen angesichts der für sie erkennbar gewesenen uneingeschränkten tatsächlichen Verfügungsmacht von C.________ über das Alterskapital nur als Zustimmung zur Vermögensverwaltung durch ihn und damit als nachträgliche Genehmigung der Auszahlung an ihn gewertet werden. Mit der erst am 10. Mai 2012 erfolgten Rüge habe der Beschwerdeführer bis zu diesem Zeitpunkt eine in seinem Sinne korrekte Vertragserfüllung verhindert. Ab dem Zeitpunkt, ab welchem er die tatsächliche Verfügungsmacht von C.________ über sein Alterskapital erkennen und die Herausgabe hätte verlangen können, habe er sein Vermögen selbst C.________ anvertraut. Die Beschwerdegegnerin habe zu diesem Zeitpunkt annehmen dürfen, dass ein allfälliger Vollmachtsmangel durch die nachträgliche Genehmigung geheilt worden war und sie ihre Leistungspflicht ordentlich erfüllt hatte. Die Verantwortung für das C.________ ausbezahlte Alterskapital bzw. das Verlustrisiko für das ihm anvertraute Geld sei ungeachtet der Echtheit der Unterschriften auf den Legitimationspapieren von der Vorsorgeeinrichtung auf den am Alterskapital wirtschaftlich Berechtigten übergegangen. Damit erübrige sich eine Beweiserhebung zu den umstrittenen Sachverhalten. Die Klage sei abzuweisen.