Citation: I 488/00 15.09.2003 E. A

Die 1974 geborene R.________ ist infolge eines Geburtsgebrechens hochgradig sehbehindert. Nach der Matura sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 6. Februar 1996 für die Zeit vom 3. Januar 1996 bis Oktober 2000 berufliche Massnahmen in Form einer erstmaligen beruflichen Ausbildung zur Physiotherapeutin, bestehend aus einem zum Aufnahmeverfahren gehörenden Vorpraktikum (Januar bis Juni 1996) und einer 4jährigen Ausbildung an der Schule für Physiotherapie am Spital X.________ (ab Oktober 1996), zu. Da sie nach dem Praktikum von dieser Schule nicht aufgenommen wurde, wurde die Verfügung vom 6. Februar 1996 in Bezug auf die vierjährige Schulausbildung aufgehoben (Verfügung vom 15. Oktober 1997). Eine geplante 4jährige Ausbildung an der Homöopathieschule Y.________ mit Beginn im August 1997 kam wegen der Sehbehinderung nicht zustande. Im August 1997 trat die Versicherte im Hinblick auf ein Heilpädagogik-Studium an der Universität A.________ ein Vorpraktikum für schulische Heilpädagogik im Schulheim Z.________ an, welches sie im Dezember 1997 abbrach, um im März 1998 eine dreijährige Ausbildung in Homöopathie an der Akademie für Naturheilkunde B.________ zu beginnen, die sie ebenfalls abbrach. Am 29. Juni 1998 nahm die Versicherte an der Schule für Gesundheitsförderung C.________ eine zweijährige Vollzeitausbildung zur medizinischen Masseurin auf. Die IV-Stelle Bern sprach ihr für diese erstmalige berufliche Ausbildung für die Zeit vom 29. Juni 1998 bis zum 28. Juni 2000 berufliche Massnahmen zu (Verfügung vom 7. Mai 1999). Diese einen Anspruch auf Leistungen für die erstmalige berufliche Ausbildung im Grundsatz bejahende Verfügung ergänzte die Verwaltung nebst verschiedenen Taggeldverfügungen durch eine Verfügung vom 10. Mai 1999, mit welcher sie für die erwähnte Ausbildung die Kosten für drei Stunden Stützunterricht pro Woche übernahm. Mit Verfügung vom 6. Oktober 1999 lehnte sie es indessen ab, für das Schulgeld sowie die Unterkunfts-, Verpflegungs- und Transportkosten aufzukommen.