Citation: 8C_257/2018 E. 3.3.4

3.3.4. Bei der Feststellung der vollumfänglichen Arbeits- und Leistungsfähigkeit des Beschwerdeführers als Maurer und in einer Verweistätigkeit im Zeitpunkt der Leistungseinstellung hat die Vorinstanz aufgezeigt, dass keine anderslautenden medizinischen Akten und keine Anhaltpunkte für eine andere Beurteilung vorliegen. Einzig die Hausärztin Dr. med. L.________, Fachärztin FMH Allgemeine Innere Medizin, habe am 1. Februar 2016 festgehalten, die volle Arbeitsfähigkeit sei für eine leichtere, wechselseitige Tätigkeit zu 100% gegeben und es sei zurzeit nicht abschätzbar, ob sich die Arbeitsfähigkeit für schwere körperliche Tätigkeiten wie im angestammten Beruf als Maurer noch verbessern werde. Da indes seit 21. September 2015 keine Konsultation bei Dr. med. L.________ mehr stattgefunden hat, ist diese Einschätzung der Arbeitsfähigkeit mit dem kantonalen Gericht als nicht aktuell zu qualifizieren. Zudem hat die Vorinstanz zu Recht auf die Erfahrungstatsache hingewiesen, wonach behandelnde Ärztinnen und Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5 S. 470; 135 V 351 E. 3a/cc S. 353; Urteil 8C_10/2018 vom 24. Mai 2018 E. 5.3.2 mit Hinweisen). Der Bericht der Hausärztin ist jedenfalls nicht geeignet, auch nur geringe Zweifel an den anderslautenden medizinischen Beurteilungen, insbesondere an den Psychiatrischen Konsilien des Dr. med. H.________ sowie an den versicherungsmedizinischen Beurteilungen des Kreisarztes Dr. med. K.________ zu begründen. Diese reihen sich schlüssig in die medizinische Aktenlage ein, zumal bereits im Austrittsbericht der Klinik C.________ über die pulmonale Rehabilitation vom 19. Juni 2013 festgehalten worden war, vor dem Austritt habe sich lungenfunktionell ein altersentsprechender Normalbefund ohne Restriktion oder Obstruktion gezeigt.