Citation: 5A_895/2023 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 19. August 2019 ersuchte C.B.________ das Bezirksgericht Kreuzlingen im Namen der drei Kinder um Zusprechung von Kinderunterhalt und um Regelung der Kontakte zu A.________. Sie stellte ausserdem ein Gesuch um vorsorgliche Massnahmen. Mit Eingabe vom 7. November 2019 beantragte A.________ seinerseits die Festlegung eines Besuchsrechts. B.b. Mit Entscheid vom 10. Juli 2020 stellte der Einzelrichter des Bezirksgerichts die Kinder einstweilen unter die alleinige Obhut von C.B.________, verzichtete auf eine Besuchsrechtsregelung und ordnete eine sozialpädagogische Familienbetreuung sowie eine Besuchsrechtsbeistandschaft an. A.________ wurde die Weisung erteilt, die von ihm bereits begonnene Beratung/Therapie fortzuführen. Die Familienwohnung sprach der Einzelrichter bis Ende September 2020 C.B.________ zu und legte die Unterhaltsbeiträge für die Kinder fest. Die dagegen von C.B.________ im Namen der Kinder erhobene Berufung erachtete das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 28. Oktober 2020 teilweise als begründet und legte den Unterhalt mit Wirkung ab Oktober 2020 neu fest. Im Übrigen blieb die Berufung erfolglos. B.c. Ein vom Einzelrichter beim Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst (KJPD) in U.________ in Auftrag gegebenes Erziehungsfähigkeitsgutachten erstattete dieser am 31. März 2022. B.d. Mit Entscheid vom 3. Januar 2023 stellte der Einzelrichter die Kinder D.B.________, E.B.________ und F.B.________ unter die gemeinsame elterliche Sorge der Parteien bzw. beliess sie unter dieser, wobei er die elterliche Sorge von A.________ in medizinischer und schulischer Hinsicht in dem Sinn einschränkte, dass Entscheide in diesen Bereichen bei fehlender Einigung in die alleinige Kompetenz von C.B.________ fallen. Weiter stellte er die Kinder unter die alleinige Obhut der Mutter, legte den Wohnsitz bei der Mutter fest und regelte das Besuchsrecht an den Wochenenden sowie in den Ferien. Die im Rahmen der vorsorglichen Massnahmen errichtete Beistandschaft wurde bestätigt und die der Beistandsperson auferlegten Aufgaben und Befugnisse angepasst. Der Einzelrichter erteilte den Parteien zudem - teilweise je einzeln, teilweise gemeinsam - Weisungen und regelte den Unterhalt für jedes Kind, die Beteiligung an ausserordentlichen Kosten sowie die Anrechnung der Erziehungsgutschriften. Die Verfahrenskosten auferlegte er den Parteien je hälftig. B.e. In teilweiser Gutheissung der Berufung von A.________ und der Anschlussberufung von C.B.________ (Dispositiv-Ziffer 1) änderte das Obergericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 12. September 2023 (eröffnet am 25. Oktober 2023) den Entscheid des Bezirksgerichts dahingehend ab, dass es die A.________ erteilte Weisung, die von ihm bereits begonnene Beratung/Therapie bei der G.________ fortzusetzen, bis Ende 2024 befristete (Dispositiv-Ziffer 2). Es verpflichtete diesen zudem, C.B.________ monatlich im Voraus folgende Kinderunterhaltsbeiträge, zuzüglich allfällige von ihm bezogene Kinder- und Ausbildungszulagen, zu bezahlen: Für die Zeit ab Rechtskraft bis 31. Mai 2024 für D.B.________ Fr. 1'115.--, für E.B.________ Fr. 930.-- und für F.B.________ Fr. 1'000.--, für die Zeit ab 1. Juni 2024 bis 31. Januar 2028 für D.B.________ Fr. 970.--, für E.B.________ Fr. 1'040.-- und für F.B.________ Fr. 1'020.--, für die Zeit ab 1. Februar 2028 bis 31. Juli 2030 für D.B.________ Fr. 895.--, für E.B.________ Fr. 925.-- und für F.B.________ Fr 1'180.-- sowie für die Zeit ab 1. August 2030 für D.B.________ und E.B.________ je Fr. 865.-- und für F.B.________ Fr. 915.-- (Dispositiv-Ziffer 3.1). Zusätzlich zu diesen Beiträgen wurde A.________ verpflichtet, an C.B.________ die weiteren Kosten für die kieferorthopädische Behandlung von D.B.________ zur Hälfte zu bezahlen (Dispositiv-Ziffer 3.2). Das Obergericht hielt die Bemessungsgrundlagen fest, auf denen diese beruhen (Dispositiv-Ziffer 4) und bestätigte im Übrigen den Entscheid des Bezirksgerichts (Dispositiv-Ziffer 5). Die Verfahrensgebühr für das obergerichtliche Verfahren (Dispositiv-Ziffer 6) sowie die Kosten der Kindesvertreterin (Dispositiv-Ziffer 10) auferlegte es den Parteien je hälftig. Parteientschädigungen sprach es keine zu (Dispositiv-Ziffer 7).