Citation: U 271/00 24.04.2001 E. 1

1.- Die Vorinstanz hat die Bestimmungen über den Anspruch auf Taggeld (Art. 16 Abs. 1 und 2 UVG) zutreffend dargelegt. Richtig wiedergegeben hat sie auch die Rechtsprechung zum Begriff der Arbeitsunfähigkeit (BGE 115 V 133 Erw. 2 mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Zu ergänzen ist, dass gestützt auf den hier anwendbaren, per 1. Januar 1998 wieder in Kraft getretenen Art. 25 Abs. 3 UVV (AS 1998 151) arbeitslose Versicherte, deren Arbeitsunfähigkeit 25 oder weniger Prozent beträgt, keinen Taggeldanspruch haben. Hinsichtlich der richterlichen Beweiswürdigung von Arztberichten ist festzuhalten, dass entscheidend ist, ob der Bericht für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 122 V 160 Erw. 1c; siehe auch BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis).