Citation: 8C_63/2017 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorinstanz hat erwogen, die Versicherte sei Geschäftsführerin und alleinige Inhaberin der G.________ AG (bis 2012 der B.________ AG). Sie habe entscheidenden Einfluss auf die Organisation und die betrieblichen Strukturen des Unternehmens. Ihre hypothetischen Validen- und Invalideneinkommen in der Zeit vor und nach den Unfällen liessen sich unbestritten nicht zuverlässig anhand der Geschäftsabschlüsse und Lohnblätter bestimmen. Von ihr könne verlangt werden, was im Grundsatz ebenfalls unbestritten sei, im Rahmen der Schadenminderungspflicht (vgl. dazu auch SVR 2010 IV Nr. 11 S. 35, 9C_236/2009 E. 4.3 mit Zusammenfassung der Rechtsprechung) betriebliche Anpassungen im Sinne einer Reduktion des Anteils körperlich belastender zugunsten leichterer Tätigkeiten in der Administration und im Verkauf vorzunehmen. Demnach sei der Invaliditätsgrad mittels des ausserordentlichen Bemessungsverfahrens (erwerblich gewichteter Betätigungsvergleich) zu bestimmen.