Citation: 6B_236/2024 E. A

A.________ (Beschwerdeführer) wird vorgeworfen, am 21. Mai 2020 als Lenker eines Personenwagens beim beabsichtigten Linksabbiegen auf eine Hauptstrasse aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit den auf der Hauptstrasse fahrenden Fahrradfahrer B.________ (Privatkläger), der aus Sicht des Beschwerdeführers von rechts kommend in die von diesem befahrene Strasse einbiegen wollte, übersehen und dessen Vortritt missachtet zu haben. In der folgenden, seitlich frontalen Kollision zwischen dem Personenwagen und dem Fahrrad erlitt der Privatkläger ein Schädelhirntrauma, eine Rissquetschwunde frontal, eine offene Stelle mit Substanzdefekt an der Unterlippe, ein Subgalealhämatom frontal und mehrere oberflächliche Schürfwunden an der Nasenspitze, dem rechten Ellbogen und den Knien. Mit Strafbefehl vom 15. Juni 2021 sprach die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg A.________ wegen fahrlässiger einfacher Körperverletzung, begangen durch mangelnde Aufmerksamkeit und Missachtung des Signals "kein Vortritt", schuldig und bestrafte ihn mit 30 Tagessätzen zu Fr. 60.-- Geldstrafe bedingt sowie Fr. 700.-- Busse. Auf seine Einsprache sprach ihn das Bezirksgericht Rheinfelden am 7. Oktober 2022 frei. Das von der Staatsanwaltschaft und dem Privatkläger angerufene Obergericht des Kantons Aargau verurteilte A.________ am 6. Februar 2024 hingegen wegen fahrlässiger Körperverletzung zu 30 Tagessätzen Geldstrafe à Fr. 30.-- bedingt und Fr. 300.-- Busse.