Citation: 8C_746/2017 E. 4.1

4.1. Die Vorbringen in der Beschwerde sind nicht geeignet, die Rechtmässigkeit dieser vorinstanzlichen Betrachtungsweise ernsthaft in Zweifel zu ziehen. Das kantonale Gericht stellte - nicht offensichtlich unrichtig und daher für das Bundesgericht verbindlich - fest, die Erwerbsunfähigkeit des Beschwerdeführers sei bei der Rentenzusprache ungenügend abgeklärt gewesen. Die Verfügung vom 26. November 2002 habe auf einer ungenügenden materiellen Grundlage beruht, weshalb sie sich als zweifellos unrichtig erwiesen habe. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern das Einholen von aktuellen Stellungnahmen der Dr. med. B.________, beziehungsweise des damals behandelnden Psychiaters Dr. med. E.________ - wie dies der Beschwerdeführer fordert - an dieser Sachlage etwas zu ändern vermöchte. Er übersieht, dass eine fachärztlich festgestellte psychische Krankheit nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität ist. In jedem Einzelfall muss eine Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit unabhängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein (BGE 127 V 294 E. 4c S. 298). Die IV-Stelle hatte im Jahre 2002 einzig zwei kurze Berichte der Hausärztin und des Dr. med. E.________ eingeholt. Weiter führte eine Berufsberaterin ein viertelstündiges Gespräch mit dem Versicherten. Laut Protokoll vom 28. Juni 2002 sei der Versicherte kaum ansprechbar gewesen, habe Blickkontakt vermieden und schon bald gebeten, wieder gehen zu können. Entsprechend beurteilte die Sachbearbeiterin den Beschwerdeführer mangels Kommunikations- und Handlungsfähigkeit als "beruflich nicht integrierbar". Ohne weitere interne oder externe Abklärungen, insbesondere ohne fachärztliche Begutachtung, wurde dem Versicherten in der Folge eine ganze Invalidenrente zugesprochen. Auf eine solch dürftige Grundlage durfte aber bereits im Zeitpunkt der Rentenzusprache nicht abgestellt werden (BGE 125 V 351 E. 3b/cc S. 353; Urteil 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 3.3.2 und 3.3.3, in: SVR 2014 IV Nr. 39 S. 137; je mit Hinweisen). Damit hat das kantonale Gericht die Verfügung vom 26. November 2002 mangels vollständig erfolgter Abklärung des Sachverhalts zu Recht als qualifiziert unrichtig beurteilt und diese in Wiedererwägung gezogen. Dass es dabei seinerseits den entscheidwesentlichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder sonstwie in bundesrechtswidriger Weise festgestellt hätte, trifft entgegen der Vorbringen in der Beschwerde nicht zu.