Citation: 1C_339/2023 E. 3.6

3.6. Kommt hinzu, dass sich die auf den später aus dem Kataster entlassenen Standort bezogenen Untersuchungskosten vorliegend auch nicht ohne Weiteres von den übrigen Kosten unterscheiden lassen. So begründet die Beschwerdeführerin nicht, weshalb die Rechnungspositionen 1 und 2 (Feststoff-, Porenluft- und Wasseruntersuchungen durch die H.________ GmbH) gesamthaft vom Gemeinwesen zu tragen seien, etwa weil diese Untersuchungen ausschliesslich den unbelasteten Grundstückteil betrafen. Was die Rechnungsposition 4, d.h. die Rechnung der D.________ AG für die bis zum Bericht vom 10. Mai 2006 geleisteten Arbeiten anbelangt, lassen sich die Untersuchungskosten betragsmässig ebenfalls nicht dem einen oder anderen Standort zurechnen. Dies erhellt bereits daraus, dass das Unternehmen, wie dargelegt, in einer ersten Phase das gesamte Betriebsgelände, also beide mutmasslichen belasteten Standorte gemeinsam untersuchte. Die von der Beschwerdeführerin hierfür beantragte hälftige Aufteilung hätte eine vom Gesetzgeber nicht beabsichtigte Haftung des Gemeinwesens für einzelne Untersuchungsschritte zur Folge (vgl. Urteil 1C_464/2018 vom 17. April 2019 E. 4.2 mit Hinweis), die sich noch dazu betragsmässig nicht ausscheiden lassen.