Citation: 8C_93/2020 E. 6

Inwiefern die sachverhaltlichen Feststellungen der Vorinstanz gestützt auf die versicherungsinternen Berichte unrichtig wären beziehungsweise inwiefern das kantonale Gericht bundesrechtswidrig darauf abgestellt hätte, ist nicht erkennbar. Zunächst steht der Unfallhergang fest. Der Beschwerdeführer stand am 5. November 2016, sich an einem Griff haltend, als Fahrgast in einem Bus, der brüsk bremsen musste. Unbestritten ist des Weiteren, dass es dabei an beiden Knien zu einer Distorsion kam. Gestützt auf die versicherungsinternen Berichte ging die Vorinstanz davon aus, dass eine solche Verletzung mangels bildgebend ausgewiesener traumatisch bedingter struktureller Verletzungen nicht geeignet gewesen sei, am rechten Knie mehr als sechs Wochen lang Beschwerden zu verursachen. Ihrer Auffassung nach war daher der Fallabschluss nach gut drei Monaten nicht zu beanstanden. Bezüglich des linken Knies bestätigte das kantonale Gericht die Leistungseinstellung durch die Suva knapp ein Jahr nach dem Unfall. Gemäss dem behandelnden Arzt verursachte lediglich noch die Beinachsenfehlstellung die damals weiter anhaltenden Beschwerden. Diese sei gemäss kreisärztlicher Einschätzung nicht unfallbedingt. Es lagen keine ärztlichen Stellungnahmen vor, die an den Berichten der Suva-Kreisärzte auch nur geringe Zweifel begründet hätten. Praxisgemäss durfte das kantonale Gericht daher darauf abstellen. Dies gilt auch insoweit, als die Vorinstanz davon ausging, dass nach dem Handballspiel vom 11. Oktober 1997 keine unfallbedingten Verletzungen festgestellt worden seien. Vielmehr habe damals ein ausschliesslich degenerativer Vorzustand vorgelegen. Auch diesbezüglich liegen keine davon abweichenden Stellungnahmen vor. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Suva aus diesem Grund ihre Leistungspflicht aus Rückfall abgelehnt hat. Daran ändert rechtsprechungsgemäss nichts, dass sie das Ereignis im Jahr 1997 damals als Unfall anerkannte und für die arthroskopische Teilmeniskektomie aufkam. Der Beschwerdeführer vermag deshalb aus dem von ihm geltend gemachten Umstand, dass solche Eingriffe ein erhöhtes Arthroserisiko zur Folge hätten, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Die auch insoweit von der Vorinstanz bestätigte Leistungseinstellung per 18. Oktober 2017 ist nicht bundesrechtswidrig.