Citation: 1C_227/2015 E. 6.3

6.3. Es ist unbestritten, dass die geplanten Abgrabungen maximal 1,48 m statt der grundsätzlich zulässigen 0,8 m betragen. Der Beschwerdeführer geht in seiner Beschwerde jedoch nicht auf die soeben erwähnte Ausnahmemöglichkeit nach Art. 56 Abs. 2 Satz 2 BauG/Fläsch ein. Nach dieser Bestimmung kann die Baubehörde Ausnahmen gewähren, wenn sich solche aus gestalterischen Gründen aufdrängen. Die Gemeinde hielt im Einspracheentscheid fest, das Gelände sei damals beim Bau des Wohnhauses und der Tiefgarage auf der benachbarten Parzelle Gbbl. Nr. 842 künstlich aufgeschüttet worden. Mit der Bewilligung der geplanten Abgrabungen bis maximal 1,48 m könne der Geländeverlauf beruhigt und teilweise in seine ursprüngliche, natürliche Form gebracht werden. Diese Lösung sei aus gestalterischer Sicht weitaus befriedigender als der heute bestehende Geländeverlauf. Die Erteilung einer Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 56 Abs. 2 BauG/Fläsch sei daher gerechtfertigt. Dieser Einspracheentscheid wurde von der Vorinstanz mit dem angefochtenen Urteil bestätigt. Diese Ausführungen machen deutlich, dass die von der Gemeinde gewährte Ausnahme auf einer sachlich haltbaren Begründung beruht. Eine willkürliche Anwendung kommunalen Rechts ist zu verneinen.