Citation: 5A_263/2020 E. A

A.a. Die kinderlosen Ehegatten B.A.________ (geb. 1963; Beschwerdegegnerin) und A.A.________ (geb. 1962; Beschwerdeführer) leben seit dem 9. Februar 2015 getrennt. Mit Eheschutzentscheid vom 4. Juli 2016 stellte das Bezirksgericht Rheinfelden fest, dass die Ehegatten einander keinen Unterhalt schulden. Die von A.A.________ dagegen erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 21. November 2016 ab. A.b. Am 10. Februar 2017 klagte A.A.________ auf Scheidung der Ehe und mit Eingabe vom 8. Juni 2017 ersuchte er das Bezirksgericht darum, ihm in Abänderung des Eheschutzentscheids Ehegattenunterhalt zuzusprechen. Mit Entscheid vom 31. Oktober 2017 wies das Bezirksgericht dieses Gesuch ab. Das Obergericht hiess am 22. Januar 2018 die dagegen von A.A.________ erhobene Berufung gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an das Bezirksgericht zurück. Gegen den erneuten Entscheid des Bezirksgerichts erhoben beide Ehegatten Berufung. Am 19. Juni 2018 hiess das Obergericht die Berufung von A.A.________ teilweise gut und verurteilte B.A.________ zur Zahlung folgender monatlicher Unterhaltsbeiträge: Fr. 5'000.-- vom 8. Juni bis 31. August 2017 Fr. 6'180.-- vom 1. September bis 31. Dezember 2017 Fr. 6'880.-- vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 Fr. 1'000.-- ab 1. Januar 2019 Fr. 5'000.-- vom 8. Juni bis 31. August 2017 Fr. 6'180.-- vom 1. September bis 31. Dezember 2017 Fr. 6'880.-- vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 Fr. 1'000.-- ab 1. Januar 2019 Von diesen Beträgen sei allfällig von A.A.________ erzieltes Einkommen abzuziehen. Ausserdem traf das Obergericht eine Regelung für der Ehefrau gegebenenfalls ausbezahlte Boni und Beteiligungsrechte. A.c. Am 31. Oktober 2018 ersuchte A.A.________ das Bezirksgericht um Änderung des Entscheids vom 19. Juni 2018 im Unterhaltspunkt. Dabei beantragte er im Wesentlichen, es sei ihm auch ab Januar 2019 Ehegattenunterhalt von monatlich Fr. 6'880.-- auszurichten. B.A.________ beantragte am 22. Februar 2019 ihrerseits, es sei in Aufhebung des Entscheids des Obergerichts festzustellen, dass sie ab dem 8. Juni 2017 keinen Unterhalt schulde und der Ehemann sei zur Rückzahlung der bereits bezogenen Beiträge zu verpflichten. Bereits am 21. Januar 2019 hatte das Obergericht A.A.________ wegen versuchter vorsätzlicher Tötung seiner Ehefrau zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt. Die von A.A.________ hiergegen erhobene Beschwerde in Strafsachen wies das Bundesgericht mit Urteil 6B_902/2019 vom 8. Januar 2020 ab. Mit Entscheid vom 17. Juli 2019 stellte das Bezirksgericht in Abänderung des obergerichtlichen Entscheids vom 19. Juni 2018 fest, dass die Ehefrau ab dem 8. Juni 2017 keinen Unterhalt schuldet und verpflichtete A.A.________ zur Rückzahlung von zu Unrecht bezogenen Unterhaltsbeiträgen im Umfang von Fr. 130'313.--. Die Prozesskosten des Abänderungsverfahrens auferlegte es A.A.________, dem es die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gewährte.