Citation: 9C_735/2020 E. A

A.A.________ bezog für ihre am 5. September 1992 geborene Tochter, B.A.________, eine Kinderrente der Invalidenversicherung. Ab 1. August 2013 war B.A.________ an der Hochschule U.________ immatrikuliert. Daneben war sie ab dem 9. September 2013 in einem Pensum von 50 % erwerbstätig. Am 7. Juli 2017 teilte die Ausgleichskasse des Kantons Thurgau A.A.________ mit, dass die Kinderrente ihrer Tochter im September 2017 letztmals ausbezahlt werde, da diese dann das 25. Altersjahr vollenden werde. Im Rahmen abschliessender Abklärungen wurde der Arbeitsvertrag von B.A.________ inklusive der Lohnangaben ab 1. September 2014 einverlangt. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren hob die IV-Stelle des Kantons Thurgau die Kinderrente von B.A.________ mit Verfügung vom 28. Januar 2020 rückwirkend per 1. Januar 2015 auf und forderte von ihrer Mutter für den Zeitraum vom 1. Februar 2015 bis 31. August 2017 einen Betrag von Fr. 19'933.- zurück.