Citation: 9C_760/2023 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz hat erwogen, dass auch nach dem bis 31. Dezember 2021 geltenden Recht kein leidensbedingter Abzug vornzunehmen sei, da den Einschränkungen der Beschwerdeführerin in einer adaptierten Tätigkeit bereits im Rahmen der gutachterlichen Festlegung ihrer Arbeitsfähigkeit von 70 % hinreichend Rechnung getragen worden sei. Die Beschwerdeführerin wendet dagegen ein, gemäss Tätigkeitsprofil sei sie erheblich eingeschränkt. Sie habe im Vergleich zu gesunden Personen einen erheblich erhöhten Pausenbedarf und es liege eine ausgewiesene Leistungseinschränkung vor. Unter diesen Umständen rechtfertige sich ein Tabellenlohnabzug von 20 %, mindestens jedoch ein solcher von 10 %.