Citation: 4A_696/2015 E. 8.2

8.2. In einer Eventualbegründung erwog die Vorinstanz, die Aktiengesellschaft hätte entsprechende Aufwendungen in der Steuererklärung ertragsmindernd geltend machen können. Das Bundesgericht sei im Rückweisungsurteil mit der Formulierung "dass die Aktiengesellschaft die vorgesehene Gewinnverteilung respektiert" davon ausgegangen, diese treffe ein "Respektierungsgebot", was "nichts anderes als eine Rechts- bzw. Leistungspflicht der Aktiengesellschaft selbst darstellt, die auch von den Steuerbehörden nicht hätte übergangen werden können". Dass eine Auszahlung an die Beschwerdegegner nicht hätte erfolgen dürfen, weil sonst die mit der gewählten Konstruktion verfolgte Absicht einer Umgehung von Grundstückgewinn- und Handänderungssteuern offen gelegt worden wäre, sei nicht mehr zu prüfen, da die Frage einer Verheimlichung der Umgehung dieser Steuern im Zusammenhang mit der Nichtigkeit der Vereinbarungen verbindlich entschieden worden sei.