Citation: U 150/03 12.08.2004 E. 2

2.1 Gemäss Art. 58 VwVG kann die Verwaltung bis zu ihrer Vernehmlassung an die Beschwerdeinstanz die angefochtene Verfügung in Wiedererwägung ziehen (Abs. 1). Sie eröffnet eine neue Verfügung ohne Verzug den Parteien und bringt sie der Beschwerdeinstanz zur Kenntnis (Abs. 2). Die Beschwerdeinstanz setzt die Behandlung der Beschwerde fort, soweit diese durch die neue Verfügung der Verwaltung nicht gegenstandslos geworden ist (Abs. 3 erster Halbsatz). Diese Bestimmungen finden zwar nach Massgabe von Art. 1 Abs. 3 erster Satz VwVG auf das Verfahren kantonaler Instanzen grundsätzlich keine Anwendung. Es ist indessen nicht bundesrechtswidrig, wenn die Kantone auf Grund ausdrücklicher prozessualer Vorschriften oder einer sinngemässen Praxis ein dem Art. 58 VwVG entsprechendes Verfahren vorsehen (BGE 103 V 109 Erw. 2). Dabei haben die Kantone bei Anwendung eines solchen Verfahrens nicht nur nach Abs. 1, sondern auch in sinngemässer Anwendung der Abs. 2 und 3 von Art. 58 VwVG vorzugehen (ZAK 1992 S. 117 Erw. 5a, 1989 S. 310 Erw. 2a, 1986 S. 304 Erw. 5b mit Hinweisen). 2.2 Gemäss Einspracheentscheid vom 16. Januar 2002, welcher durch die Vorinstanz bestätigt wurde, wären dem Beschwerdeführer gestützt auf einen versicherten Verdienst von jährlich Fr. 78'900.- (Fr. 172.95 pro Tag bei 100 %iger Arbeitsunfähigkeit) Taggelder vom 2. August bis 6. Dezember 1999 auf der Grundlage einer Arbeitsunfähigkeit von 50 % und vom 7. Dezember 1999 bis 11. April 2000 basierend auf einer Arbeitsunfähigkeit von 75 % zu gewähren gewesen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde stellt der Beschwerdeführer neben dem Begehren um Berücksichtigung eines versicherten Verdienstes von jährlich Fr. 97'200.- Antrag um Ausrichtung eines vollen Taggeldes von Fr. 214.- (maximales Taggeld bei 100 %iger Arbeitsunfähigkeit), sodass die Arbeitsunfähigkeit ebenfalls Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet. Deren Ausmass wird in der Beschwerde jedoch nicht beanstandet und eine 100 %ige Arbeitsunfähigkeit wird mit keinem Wort begründet. Mangelt es diesbezüglich an einer gemäss Art. 108 Abs. 2 OG hinreichenden Begründung, kann auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzig bezüglich des bei der Ausrichtung von Taggeldern zu berücksichtigenden versicherten Verdienstes eingetreten werden.