Citation: 1C_262/2015 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin führt dazu zwar aus, beim fraglichen Vorfall seien die Polizeibeamten gegen ihren Willen gewaltsam in ihre Wohnung eingedrungen und hätten sie an die Wand geschlagen, so dass sie sich blutende Verletzungen zugezogen habe. Sie sei von diesem Vorgehen derart geschockt und traumatisiert gewesen, dass sie sich im Strafverfahren nicht habe verteidigen können. Sie strebe deswegen zur Zeit eine Revision des Strafbefehls an, was indessen für das vorliegende Administrativverfahren nicht von Bedeutung sei. Letzteres trifft zu. Solange der Strafbefehl nicht aufgehoben bzw. revidiert wird, muss ihn sich die Beschwerdeführerin entgegenhalten lassen. Im Übrigen wäre der Einwand, sie sei wegen der angeblich widerrechtlich gegen sie angewandten Polizeigewalt ausserstande gewesen, den Strafbefehl fristgerecht anzufechten, in einem Verfahren zu Wiederherstellung der Frist nach Art. 94 StPO vorzubringen und nicht mit einem Revisionsbegehren (vgl. BGE 85 II 145; Urteil 1C_491/2008 vom 10. März 2009 E. 1.2). Der Einwand erscheint zudem wenig überzeugend, nachdem die angebliche schwere und andauernde Traumatisierung die Beschwerdeführerin nicht daran gehindert hat, sich am Tag nach dem Vorfall allein auf den Posten der angeblich gewalttätigen Polizei zu begeben, um ihren Führerausweis wieder abzuholen.