Citation: 7B_563/2023 E. 3.3

3.3. Der angefochtene Entscheid des Obergerichts wurde dem Anwalt des Beschwerdeführers nach dessen Angaben am 17. Juli 2023 zugestellt. Da der Fristenstillstand vom 15. Juli bis und mit 15. August 2023 (Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG) bei Haftbeschwerden nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht gilt (BGE 133 I 270 E. 1.2.2; Urteil 1B_108/2023 vom 23. Februar 2023 E. 2.3), begann die Frist am 18. Juli 2023 (Art. 44 Abs. 1 BGG) zu laufen und endete am 16. August 2023. Die am 4. September 2023 und damit weit nach diesem Datum verfasste und eingereichte Beschwerde erweist sich folglich als offensichtlich verspätet. Entsprechend ist auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten. Die Beschwerde erweist sich bei dieser Sachlage als aussichtslos, weshalb dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden kann (Art. 64 Abs. 1 BGG). Damit wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner angespannten finanziellen Situation ist bei der Bemessung der Gerichtskosten angemessen Rechnung zu tragen.