Citation: 1C_279/2020 E. 4.5

4.5. Zu prüfen bleibt, ob der Verzicht auf eine behördliche Ermittlung des ursprünglichen Geländeverlaufs bei der Parzelle Nr. 1994 die Gleichbehandlung wahrt. Das Gebot der Rechtsgleichheit (Art. 8 Abs. 1 BV) verpflichtet die Behörden, gleiche Sachverhalte mit identischen relevanten Tatsachen gleich zu beurteilen, es sei denn, ein sachlicher Grund rechtfertige eine unterschiedliche Behandlung (vgl. BGE 146 II 56 E. 9.1; 136 I 345 E. 5; vgl. auch BGE 146 I 105 E. 5.2.2). Die Vorinstanz hat in den Baubewilligungsakten von 2013 zum Projekt auf Parzelle Nr. 1844 keine Hinweise darauf gefunden, dass das Bauinspektorat nach Einreichung des Baugesuchs eine weitere Geländeaufnahme bzw. eine solche zum ursprünglichen Terrain verlangt hätte. Vielmehr hat die Vorinstanz angenommen, dass das Bauinspektorat dort ebenfalls das damals bestehende Terrain als massgeblich angesehen habe. Diese Feststellungen werden vom Beschwerdeführer allerdings als offensichtlich unrichtig bestritten. Er behauptet, aufgrund einer Einsprache habe er damals den Nachweis erbringen müssen, dass der Baugrund dem ursprünglichen Geländeverlauf entspreche. Nur weil ihm dies gelungen sei, habe das Bauprojekt nicht geändert werden müssen. Er werde dadurch benachteiligt, wenn bei den Beschwerdegegnern von einem solchen Nachweis abgesehen werde. Der Höhenlinien- und Höhenkotenplan für die Parzelle Nr. 1844 wurde gemäss den Verfahrensakten am 28. Juni 2013 - und damit nach Einreichung des damaligen Baugesuchs vom 2. April 2013 - geändert. Dieser Plan kommt in den Bauakten zu dem von der Vorinstanz erwähnten Höhenkurvenplan hinzu. Ob damals eine Behörde Nachweise zum ursprünglichen Geländeverlauf verlangte, kann dahingestellt bleiben. Aus den entsprechenden Behauptungen vermag der Beschwerdeführer im Ergebnis nichts für sich abzuleiten, wie im Folgenden darzulegen ist.