Citation: 2C_664/2023 E. 4.3

4.3. Für die Prüfung "Notariatsrecht und notarielle Geschäfte" liegt ein maschinengeschriebenes Protokoll im Recht. Das Protokoll gibt die Fragen des Prüfers und die Antworten der Beschwerdeführerin wieder. Es existieren entgegen der Beschwerdeführerin keine Anhaltspunkte dafür, dass das Protokoll inhaltlich unrichtig wäre bzw. dass der Beisitzer das Protokoll nachträglich verfälscht hätte. Die Beschwerdeführerin zeigt insbesondere nicht auf, welche spezifischen Fragen oder Antworten im Protokoll falsch dargestellt worden wären. Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung ist somit nicht dargetan. Wie noch zu zeigen sein wird, hatte die Beschwerdeführerin auch keinen Anspruch darauf, Einsicht in die dem Protokoll zugrundeliegenden Handnotizen zu nehmen (vgl. E. 5.1 hiernach).