Citation: 2C_672/2015 E. 3.3

3.3. Soweit der Beschwerdeführer in der Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung schliesslich einen Verstoss gegen Art. 3 EMRK erblickt, erschöpfen sich seine Ausführungen in appellatorischer Kritik, mit welcher er nicht zu hören ist. Ohnehin macht der Beschwerdeführer hinsichtlich Art. 3 EMRK keine nicht bereits im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. b bzw. Art. 50 Abs. 2 AuG beurteilten Vorbringen. Auf die entsprechenden Erwägungen (vgl. oben E. 3.2) kann somit vollumfänglich verwiesen werden, zumal gemäss Rechtsprechung relativ hohe Schwellen bestehen, bevor eine Abschiebung oder Wegweisung aus medizinischen Gründen als unmenschliche Behandlung im Sinne von Art. 3 EMRK zu qualifizieren ist (vgl. Urteile 2C_721/2014 vom 15. Januar 2015 E. 3.2.2, 2C_317/2015 vom 1. Oktober 2015 E. 5.2; Urteil des EGMR N. gegen Vereinigtes Königreich vom 27. Mai 2008, Recueil CourEDH 2008-III S. 247 § 42 ff.; HUGI YAR, a.a.O., S. 91).