Citation: 5A_126/2021 E. 4

Die Beschwerdeführerin stellt den Ablauf des Geschehens nicht in Frage. Hingegen vertritt sie die Ansicht, dass die Forderungen von C.________ offensichtlich nichtig seien und daher nicht ins Lastenverzeichnis (4. und 5. Rang) hätten aufgenommen werden dürfen. Sie beruhten auf dem Verkauf seiner Anteile am Hotel E.________ an die illiquide und nicht operative Mantelgesellschaft D.________ AG, diese Verträge seien fingiert. Im e einer Ausschlussklage der Stockwerkeigentümergemeinschaft gemäss Art. 643b Abs. 3 ZGB gegen ihn sei von den Prozessparteien am 5. Juni 2014 eine gerichtlich genehmigte Vereinbarung abgeschlossen worden, wonach C.________ keine Stockwerkanteile erwerben dürfe. Indem die B.________ AG, beherrscht von C.________, die zur Verwertung anstehenden Stockwerkanteile der D.________ AG ersteigert habe, umgehe er diese Vereinbarung. Gemäss der ständigen Praxis des Bundesgerichts sei nämlich gestützt auf Art. 2 ZGB ein Durchgriff von der juristischen auf die natürliche Person vorzunehmen. Zudem sei die Tilgung des Steigerungspreises durch Verrechnung und Forderungsübernahme der B.________ AG und ohne Barzahlung nicht vereinbar mit den Steigerungsbedingungen.