Citation: 8C_481/2020 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, die rentenverneinende Verfügung vom 25. Juni 2015 habe auf dem polydisziplinären SMAB-Gutachten vom 7. Januar 2015 basiert. Damit sei beim Beschwerdeführer mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Minderbelastbarkeit des rechten Schultergelenks nach diagnostischer Arthroskopie, Refixation des Bizepssehnenankers und der SLAP-Läsion vom 24. Mai 2013 festgestellt worden. Für körperlich leichte Tätigkeiten mit Heben und Tragen bis zehn Kilogramm (mit Vermeidung von permanenten Tätigkeiten in und über Kopfhöhe) sowie ohne hohe emotionale Belastung sei er vollständig arbeitsfähig gewesen. Die Vorinstanz führte weiter aus, in den mit der Neuanmeldung eingereichten Berichten der Klinik B.________ vom 15. März und 15. Mai 2019 werde eine erhebliche Verschlechterung des Gesundheitszustands in somatischer und psychischer Hinsicht beschrieben. Die Omarthrose und die Chondromalazie hätten sich gemäss den behandelnden Ärzten deutlich verstärkt, was die Einsatzfähigkeit des rechten Armes drastisch verschlechtert und zu einer Überlastung des linken Armes geführt habe. Ferner werde in diesen Berichten auf eine psychiatrische Evaluation (durch den Psychiater Dr. med. C.________) verwiesen. Danach leide der Beschwerdeführer an einer mittelschweren Depression und an einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung sowie an einem mangelnden Selbstwertgefühl bei psychischer Misshandlung und emotionaler Vernachlässigung (Bericht vom 3. Oktober 2018). Das kantonale Gericht folgte der Ansicht des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD), welcher zu diesen Berichten Stellung genommen hatte. Das Gericht führte aus, die RAD-Ärztin Dr. med. D.________, Fachärztin für Chirurgie und Traumatologie, verneine überzeugend eine Verschlechterung des Gesundheitszustands aus orthopädischer Sicht (versicherungsmedizinische Beurteilung vom 9. August 2019). Gemäss Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 18. November 2019 seien ferner die Diagnosen eines mittelschweren depressiven Zustandsbildes (ICD-10 F33.1) und einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung (ICD-10 F43.1) nicht begründet bzw. nicht hergeleitet worden Gestützt auf diese Darlegungen des RAD verneinte die Vorinstanz das Vorliegen hinreichender Anhaltspunkte für eine psychische und somatische Verschlechterung.