Citation: 6B_215/2013 E. 2.5.4

2.5.4. Vorliegend geht es um mehrfache sexuelle Handlungen mit einem Kind von hoher Intensität, welche sich über eine knappe Woche erstreckten. Der 30-jährige Beschwerdeführer lernte die gerade 15 Jahre alt gewordene E.________ in dem von ihm betriebenen Nachtclub "F.________" kennen. In der Folge liess er sich von ihr (zum Teil im Beisein eines weiteren Mädchens, welches ihn auf die gleiche Weise bediente) mehrfach oral befriedigen. Nach den Feststellungen der Vorinstanz war E.________ im Tatzeitpunkt "enthemmt" und "angeheitert". Der Beschwerdeführer vollzog mit ihr überdies zweimal den vaginalen Geschlechtsverkehr. Er wusste vor dem ersten Verkehr, dass das Mädchen noch Jungfrau war (Entscheid, S. 41, S. 170 f.). Nach den vorinstanzlichen Ausführungen handelte er knapp an der Grenze zum Eventualvorsatz, da er schon frühzeitig den starken Verdacht hatte, dass E.________ noch nicht 16 Jahre alt sein könnte (Entscheid, a.a.O.). Angesichts des konkreten Tatgeschehens, insbesondere der Ausgestaltung der Tathandlungen und der Umstände, unter welchen sie stattfanden, durfte die Vorinstanz aus generalpräventiven Gründen ein gewichtiges Interesse an der Strafverfolgung bejahen und Art. 53 StGB nicht anwenden. Die Bemühungen des Beschwerdeführers um Wiedergutmachung hat sie unter dem Gesichtspunkt der aufrichtigen Reue im Sinne von Art. 48 lit. d StGB stark strafsenkend berücksichtigt (Entscheid, S. 173). Der angefochtene Entscheid verletzt kein Bundesrecht.