Citation: 8C_699/2019 E. 5

Ist nach dem Gesagten davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin ohne Gesundheitsschaden seit Mai 2016 in einem Vollzeitpensum erwerbstätig wäre, so hat die Invaliditätsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs zu erfolgen, wie die Vorinstanz richtig erkannte. Hinsichtlich der konkreten Berechnung macht die Beschwerdeführerin einzig geltend, das kantonale Gericht habe Bundesrecht verletzt, indem es einen Tabellenlohnabzug von 15 % gewährt habe. Wie es sich damit verhält, kann offen bleiben: Die Vorinstanz ermittelte unter Berücksichtigung eines Abzugs von 15 % einen Invaliditätsgrad von 58 %, der Anspruch auf eine halbe Rente begründet (vgl. Art. 28 Abs. 2 IVG). Ohne einen solchen Abzug ergibt sich ausgehend von einer unbestrittenen Arbeitsfähigkeit von 50 % ein - ebenfalls Anspruch auf eine halbe Rente begründender - Invaliditätsgrad von 50 %, da den beiden Vergleichseinkommen derselbe Tabellenlohn zu Grunde liegt, was gleichermassen unbestritten ist. So oder anders besteht demnach Anspruch auf eine halbe Rente. Mithin hat es beim angefochtenen Entscheid sein Bewenden. Die Beschwerde ist unbegründet.