Citation: 8C_356/2024 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz hat sodann anhand der medizinischen Akten nachvollziehbar und überzeugend aufgezeigt, dass die neuropsychologischen Beeinträchtigungen bildgebend/apparativ nicht nachweisbar sind, es sich somit nicht um eine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge handelt und insofern eine besondere Adäquanzprüfung entweder nach den Kriterien gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa oder BGE 134 V 109 E. 10 vorzunehmen ist. Soweit die Beschwerdeführerin unter Hinweis auf das Urteil 8C_123/2018 vom 18. September 2018 E. 4.1.2 geltend macht, das Bundesgericht erachte das Complex Regional Pain Syndrome (CRPS) als organischen Gesundheitsschaden, obwohl sich dieses Beschwerdebild bildgebend/apparativ nicht nachweisen lasse, ist festzuhalten, dass eine solche Diagnose vorliegend nicht in Frage steht. Wie es sich mit der von der Beschwerdeführerin angerufenen Rechtsprechung verhält, bedarf daher vorliegend keiner weiteren Erörterung. Sodann hat sich das kantonale Gericht insbesondere auch eingeh end mit den verschiedenen Berichten und Stellungnahmen des Dr. med. E.________ auseinandergesetzt und darauf hingewiesen, dass dieser gestützt auf die Bildgebung zunächst mehrfach posttraumatische intrazerebrale Läsionen verneint und stattdessen auf eine posttraumatische Belastungsstörung geschlossen hat. Bezüglich seiner E-Mail vom 10. Mai 2023, mit welcher er, nachdem die Hotela ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 17. August 2022 und Einspracheentscheid vom 1. Februar 2023 verneint hatte, schliesslich geltend machte, es sei eine "raumfordernde Wirkung der epiduralen Blutung mit einer deutlichen Kompression von Hirngewebe" erkennbar, hat die Vorinstanz zu Recht darauf hingewiesen, dass er sich damit letztlich selbst widerspricht. Inwiefern die Vorinstanz mit diesen Feststellungen Bundesrecht verletzt haben soll, vermag die Beschwerdeführerin mit ihrem letztinstanzlichen Verweis auf den Bericht des Dr. med. E.________ vom 22. Mai 2022 nicht aufzuzeigen. Die von ihr ebenfalls ins Feld geführte "neuste Stellungnahme vom 9. März 2023" lässt sich in den Akten nicht finden.