Citation: 6B_180/2016 E. 5

Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen, das Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Im Übrigen ist sie abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Parteien werden im Umfang ihres Unterliegens kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Auf die Rügen der Beschwerdeführerin der Verletzung von Art. 426 und Art. 428 StPO sowie des Untersuchungsgrundsatzes (E. 1) konnte nicht eingetreten werden. Mit denen zur Beweiswürdigung bzw. der Verletzung von Art. 343 StPO (E. 2) und der rechtlichen Würdigung (E. 3) unterliegt die Beschwerdeführerin. Es rechtfertigt sich, ihr drei Viertel der Gerichtskosten von Fr. 4'000.-- aufzuerlegen (vgl. Art. 66 Abs. 5 BGG). Der Beschwerdegegner 2 obsiegt im Umfang, in dem die Beschwerdeführerin unterliegt. Während dem Kanton gemäss Art. 66 Abs. 4 BGG keine Kosten zu überbinden sind, hat der Beschwerdegegner 2 einen Achtel der Gerichtskosten zu tragen. Die Parteien werden im Umfang des Unterliegens hinsichtlich der Parteikosten entschädigungspflichtig (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Es rechtfertigt sich, die Parteientschädigung der Beschwerdeführerin und des Beschwerdegegners 2 (bestimmt auf je Fr. 3'000.--) zu verrechnen. Die Beschwerdeführerin hat dem Beschwerdegegner 2 daher eine Entschädigung von Fr. 1'875.-- zu bezahlen (vgl. Art. 66 Abs. 5 i.V.m. Art. 68 Abs. 4 BGG). Der Kanton St. Gallen hat die Beschwerdeführerin mit Fr. 375.-- zu entschädigen.