Citation: 9C_216/2020 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht stellte fest, die im handchirurgischen Gutachten des Dr. med. D.________, Chefarzt Orthopädie/Handchirurgie bei der Klinik E.________ vom 10. November 2016 attestierte Arbeitsunfähigkeit von 50 % beruhe auf nicht korrekten Angaben des Beschwerdeführers zu seiner Arbeitssituation (50 %-Stelle, Tätigkeit mit Pausen), welche der Gutachter als nachvollziehbar erachtet habe. Es fehle an medizinischen Unterlagen, die eine Verschlechterung des Gesundheitszustands ab April 2017 bis zum Erlass der Verfügung vom 17. November 2017 indizierten. Folglich sei auch für diesen Zeitraum von einer vollen Arbeitsfähigkeit auszugehen. Die Vorinstanz ermittelte den Invaliditätsgrad (16 %) durch Einkommensvergleich, wobei sie auf das von der IV-Stelle errechnete, unbestritten gebliebene und auf das Jahr 2017 aufindexierte Valideneinkommen von Fr. 79'835.40 abstellte. Das Invalideneinkommen von Fr. 67'321.- ermittelte sie auf Grundlage der vom Bundesamt für Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebung. Einen leidensbedingten Abzug gewährte das kantonale Gericht nicht.