Citation: 1C_345/2017 E. 3

Mit Eingabe vom 12. März 2017 erhob A.________ "Rechtsverweigerungsbeschwerde" beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau. Dieses wies die Beschwerde mit Urteil vom 17. Mai 2917 ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, der Beschwerdeentscheid des Departements sei zulässigerweise mit A-Post Plus versandt worden und gemäss dem Postamt Bülach am 22. Oktober 2016 zugestellt worden. Die Beschwerdeführerin lege keine Gründe dar, weshalb von einer fehlerhaften Postzustellung auszugehen wäre. Dem Departement könne somit kein Vorwurf gemacht werden, dass es von einer korrekten Zustellung des Entscheids vom 21. Oktober 2016 ausgegangen sei und keine weiteren Handlungen mehr vorgenommen habe. Eine Rechtsverweigerung sei deshalb zu verneinen. Die "Rechtsverweigerungsbeschwerde" sei auch nicht als Wiederaufnahmegesuch zu behandeln und an das Departement weiterzuleiten, da sich die Beschwerdeführerin bereits mit Schreiben vom 14. Februar 2017 klar geäussert habe, kein solches Begehren zu stellen. Schliesslich sei festzuhalten, dass das Departement der Beschwerdeführerin als Beilage zum Schreiben vom 15. Dezember 2016 den Entscheid vom 21. Oktober 2016 samt Rechtsmittelbelehrung nochmals zugestellt habe. Nach Treu und Glauben hätte von der Beschwerdeführerin erwartet werden dürfen, dass sie den Entscheid vom 21. Oktober 2016, sofern sie diesen überhaupt anfechten wollte, innert der in der Rechtsmittelbelehrung angegebenen Frist angefochten hätte. Würde die vorliegende "Rechtsverweigerungsbeschwerde" als Beschwerde in der Sache gegen den Entscheid vom 21. Oktober 2016 betrachtet, sei festzuhalten, dass die Beschwerde verspätet erhoben worden sei, weshalb darauf nicht einzutreten wäre.