Citation: 5A_69/2016 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer weist auf die angebliche kriminelle Energie der Beschwerdegegnerin hin und macht in diesem Zusammenhang geltend, er habe bei der Vorinstanz die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 17. September 2015 eingereicht, wonach gegen die Beschwerdegegnerin strafrechtliche Anklage wegen verschiedener Vermögensdelikte erhoben worden sei; damit habe er darauf aufmerksam machen wollen, dass die Beschwerdegegnerin mit den ihr anvertrauten Geldern nicht verantwortungsvoll umzugehen wisse. Er habe in diesem Zusammengang mehrfach den Antrag gestellt, die Strafakten beizuziehen; diesen entscheidrelevanten Beweisanträgen habe die Vorinstanz nicht stattgegeben und damit Art. 29 Abs. 2 BV sowie den Anspruch auf ein faires Verfahren verletzt. Gleichzeitig erweise sich der Vorwurf des Obergerichts, er habe nicht aufgezeigt, dass die Beschwerdegegnerin rechtskräftig verurteilt worden sei, als willkürlich. Der Vorwurf der Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren erschöpft sich in jenem der Verletzung des rechtlichen Gehörs und hat somit keine selbständige Bedeutung. Dem angefochtenen Entscheid ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer nicht behauptet hat, die Beschwerdegegnerin sei rechtskräftig verurteilt worden. In der Berufungsschrift war denn auch nur von hängigen Strafverfahren die Rede, wobei auf die Verfügung der Staatsanwaltschaft vom 17. September 2014 (recte 2015) Bezug genommen wurde. War aber nicht von rechtskräftigen Verurteilungen die Rede, so drängte sich ein Beizug der Strafakten nicht auf. Der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Gehörs erweist sich als unbegründet. Angesichts der Ausführungen des Beschwerdeführers in der Berufungsschrift liegt auch keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung vor.