Citation: 1B_442/2018 E. 2.4

2.4. Hinsichtlich der in einem anderen Strafverfahren durchgeführten Hauptverhandlung vom 23./24. Mai 2018 bringt die Beschwerdeführerin erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren vor, sie habe sich damals insbesondere deshalb nicht mehr unvoreingenommen behandelt gefühlt, weil die Beschwerdegegnerin den Zeugen und die Auskunftspersonen wiederholt ausführliche Interpretationen und Werturteile über sie abgeben liess. Sie reicht das Urteil jenes Verfahrens ein und beantragt, die Tonbandaufzeichnungen der Verhandlung seien einzuholen. Da es sich dabei um unzulässige neue Tatsachen und Beweismittel im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt, ist auf das Vorbringen nicht einzutreten. Nur der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass aus den Äusserungen anderer Verfahrensbeteiligter (hier: Zeugen und Auskunftspersonen) allein nicht auf die Befangenheit des Richters, der ihnen an einer Verhandlung das Wort erteilt hat, geschlossen werden kann.