Citation: 7B_483/2023 E. 5.4.3

5.4.3. Im Sinne eines Eventualantrags beantragt die Beschwerdeführerin eine Bestrafung wegen einfacher Verkehrsregelverletzung (Art. 90 Abs. 1 SVG). Zur Begründung bringt sie vor, die gemessene Geschwindigkeit weiche nur 20 km/h von der eingangs der U1.________strasse in V.________ signalisierten, von ihr wahrgenommenen Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h ab. Die Vorinstanz verweist in diesem Zusammenhang auf die widersprüchlichen Aussagen der Beschwerdeführerin (vgl. oben E. 3.4.2). Mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen setzt sich die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde nicht rechtsgenüglich auseinander (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 146 IV 297 E. 1.2). Vielmehr beschränkt sie sich im Wesentlichen darauf, auszuführen, dass in ihren Ausführungen "keinerlei Widerspruch" liege. Auf eine solche appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid ist nicht einzutreten (vgl. oben E. 3.2). Die Verurteilung wegen grober Verkehrsregelverletzung nach Art. 90 Abs. 2 SVG verletzt kein Bundesrecht.