Citation: 5P.401/2004 22.12.2004 E. 1

1.1 Angefochten wird ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid, der ein Konkurserkenntnis bestätigt, womit die staatsrechtliche Beschwerde zulässig ist (Art. 86 Abs. 1 OG; BGE 119 III 49 E. 2 S. 50). 1.2 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung des Willkürverbotes (Art. 9 BV) können grundsätzlich keine neuen Vorbringen und Beweise geltend gemacht werden (BGE 118 Ia 20 E. 5a S. 26; 129 I 49 E. 3 S. 57). Dies gilt für die Eingaben beider Parteien. Das Obergericht hat dem Bundesgericht unvollständige Akten eingereicht, namentlich fehlen die im kantonalen Verfahren von den Parteien hinterlegten Dokumente. Einer entsprechenden Aufforderung des Bundesgerichts, diese fehlenden Belege nachzureichen, hat das Obergericht keine Folge geleistet. Es wird daher - ohne anders lautende Anhaltspunkte - davon ausgegangen, dass alle dem Bundesgericht von den Parteien eingereichten Unterlagen auch dem Obergericht zur Verfügung gestanden haben und somit nicht neu sind. Nicht berücksichtigt werden können die von der Beschwerdeführerin gemäss eigenen Angaben erstmals vor Bundesgericht eingereichten Belastungsanzeigen ihrer Bank, aus welchen hervorgeht, dass die Forderungen der eidgenössischen Steuerverwaltung, der kantonalen Steuerverwaltung und des Autozentrums W.________ bereits in den Jahren 2002/2003 bzw. vor Konkurseröffnung bezahlt worden seien. Zwar findet sich auf den von der Beschwerdeführerin ebenfalls vorgelegten Mehrwertsteuerabrechnungen der Jahre 2001, 2002 und des ersten Quartals 2003 teilweise ein Datum vor Konkurseröffnung, indes sollen die Belege gemäss Ausführungen in der Beschwerde im Nachgang zum kantonalen Rekurs erstellt worden sein, womit sie dem Obergericht nicht vorgelegen haben können. Die Beschwerdegegnerin ihrerseits reicht im vorliegenden Verfahren Mehrwertsteuerabrechnungen der Beschwerdeführerin vom 14. Oktober 2004 und vom 4. November 2004 ein, die nach Erlass des angefochtenen Urteils erstellt worden sind, weshalb darauf nicht einzugehen ist. Ebenfalls neu sind die Vorbringen der Beschwerdeführerin zur Fälligkeit zweier Ausstände, worin sie eine klare Missachtung von Art. 174 Abs. 2 SchKG erblickt. Sie waren bereits im kantonalen Verfahren bekannt, wurden indes im Rekurs an das Obergericht nicht angesprochen. Konkret geht es um die Restschuld aus einem Darlehen gegenüber Z.________ und um die Abzahlungsvereinbarung mit der Beschwerdegegnerin. Das Obergericht hat die beiden Ausstände bei den Passiven berücksichtigt, ohne auf die ratenweise Tilgung und damit den teilweisen Aufschub der Fälligkeit einzugehen. Ob dies unter Willkürgesichtspunkten zulässig ist, muss nach dem Gesagten vorliegend offen bleiben.