Citation: 5P.119/2005 28.09.2005 E. 1

1.1 X.________ (Ehemann) und Y.________ (Ehefrau) heirateten am 29. September 1995 in A.________. Am 8. August 1996 wurde der Sohn V.________ und am 21. August 1998 die Tochter W.________ geboren. Am 4. Juli 2002 reichten die Eheleute beim Richteramt B.________ eine Teilkonvention gemäss Art. 112 ZGB ein. Mit Urteil vom 23. September 2003 wurde die Ehe der Parteien geschieden. Die beiden Kinder wurden unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt, dem Vater wurde ein Besuchs- und Ferienrecht eingeräumt. Der Ehemann wurde zu folgenden monatlich vorauszahlbaren und indexierten Unterhaltsbeiträgen verpflichtet: für die Kinder je CHF 750.-- bis zur Mündigkeit und für die Ehefrau CHF 1'100.-- bis Ende August 2008. Im Weiteren wurden die güterrechtlichen Ansprüche geregelt. Dagegen appellierte X.________ bei der Zivilkammer des Obergerichts des Kantons Solothurn. Mit Urteil vom 15. März 2005 wurde festgestellt, dass die Ziffern 1 und 7-10 des Urteils des Amtsgerichtspräsidenten von B.________ in Rechtskraft erwachsen seien. Zudem wurde das Besuchsrecht des Vaters sonntags um eine Stunde verlängert. Erfolglos blieb der Appellant insbesondere mit seinem Antrag, die Kinder unter die gemeinsame elterliche Sorge zu stellen. 1.2 Mit Eingabe vom 14. April 2005 hat X.________ beim Bundesgericht gegen das Urteil des Obergerichts staatsrechtliche Beschwerde eingereicht und beantragt sinngemäss, es sei den Eltern ein gemeinsames Sorgerecht über die Kinder zuzuerkennen. Mit Präsidialverfügung vom 20. April 2005 wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, bis zum 6. Mai 2005 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu bezahlen. Mit Schreiben vom 6. Mai 2005 stellte der Beschwerdeführer das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. 1.3 Mit Beschluss vom 27. Mai 2005 wurde das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abgewiesen. Der Beschwerdeführer wurde erneut aufgefordert, einen Kostenvorschusses von Fr. 2'000.-- innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt dieses Beschlusses zu bezahlen. Am 14. Juni 2005 wurde der Betrag überwiesen. Es wurden keine Vernehmlassungen eingeholt.