Citation: 9C_790/2016 E. 5.3.5

5.3.5. Wenn die Beschwerdeführerin bei dieser Sachlage Jahre später die damalige Drittauszahlung des Altersguthabens nicht gelten lassen will und von der Freizügigkeitseinrichtung die Kapitalauszahlung nochmals fordert unter Berufung darauf, dass die Unterschriften auf dem von ihr unterzeichneten Auszahlungsbegehren reglementswidrig nicht beglaubigt gewesen seien, handelt sie treuwidrig und damit rechtsmissbräuchlich im Sinne von Art. 2 Abs. 2 ZGB (vgl. auch Urteil 9C_495/2015 vom 17. Juni 2016 E. 6.3 mit Hinweis auf BGE 140 III 583 E. 3.2.4 S. 589). Der von ihr vorgebrachte Mangel bietet unter den gegebenen Umständen keine Handhabe, die Beschwerdegegnerin zur erneuten Zahlung zu verpflichten.