Citation: 5A_894/2013 E. 3

Zunächst wirft der Beschwerdeführer dem Kantonsgericht eine willkürliche Anwendung von Art. 16 Abs. 1 IPRG vor, indem es die deutsche Rechtslage eigenständig abgeklärt statt auf seine glaubhafte Darstellung des deutschen Rechts abgestellt habe. Gemäss Art. 16 Abs. 1 IPRG hat das Gericht das ausländische Recht von Amtes wegen festzustellen, wobei in vermögensrechtlichen Streitigkeiten dessen Nachweis den Parteien überbunden werden kann. Das Kantonsgericht hatte damit den Inhalt des deutschen Rechtes in erster Linie selbst festzustellen, was es anhand der einschlägigen und allgemein bekannten Kommentare zum BGB tat. Es ist nicht im Ansatz eine willkürliche Handhabung von Art. 16 Abs. 1 IPRG ersichtlich, wenn das Kantonsgericht auf die übereinstimmenden Fundstellen der gängigen deutschen Kommentare und nicht auf die gegenteilige Behauptung des Beschwerdeführers abgestellt hat, der auf zwei Urteile von Oberlandesgerichten hinwies, ohne diese in Kopie beizulegen oder auch nur mit Worten auszuführen, weshalb der von ihm vertretene Standpunkt als unbelegt und demzufolge als nicht nachgewiesen zu gelten hat. Ferner ergibt sich auch keine Willkür aus den Ausführungen im Urteil 5P.355/2006 vom 8. November 2006 E. 4.2. Dort ging es um die Frage, wie weit ein Gericht im Summarverfahren zu eigenen Abklärungen verpflichtet ist; daraus lässt sich aber entgegen der Darstellung des Beschwerdeführers kein Verbot zur eigenständigen Feststellung des ausländischen Rechts ableiten.