Citation: 1C_98/2022 E. 6.3.1

6.3.1. Die Beschwerdeführenden beanstanden des Weiteren, die Vorinstanz habe den Situationswert des Gebäudes Hochstrasse 3 verkannt und in willkürlicher Weise dessen ortsbildbezogene Schutzwürdigkeit im Sinne von § 203 Abs. 1 lit. c PBG/ZH verneint. Sie weisen darauf hin, dass der Heimatstilbau-15 bewusst rund um das Objekt Hochstrasse 3 herum gebaut worden sei und es sich dadurch (situationsprägend) in Szene setze mit dessen besonderen klassizistischen Bautypologie. Hinzu komme, dass das Streitobjekt giebelseitig und somit in einer besonderen Stellung zum historisch verbliebenen Platzbereich stehe. Trotz seines etwas geringeren Volumens präge das Objekt seit mehr als 175 Jahren als Konstante den Platzbereich. Der ortsbildprägende Charakter und der Situationswert des Gebäudes Hochstrasse 3 würde gemäss den Beschwerdeführenden im Rahmen eines Augenscheins offensichtlich zu Tage treten, weshalb sie in diesem Zusammenhang die Durchführung eines Augenscheins durch das Bundesgericht beantragen.