Citation: 8C_833/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Die Rentenverfügung vom 24. September 1998 basiert unter anderem auf dem Arztbericht des Spitals D.________, Departement für Innere Medizin, Abteilung Infektionskrankheiten und Spitalhygiene, vom 26. Juni 1997. Darin wird im Wesentlichen wegen einer HIV-Infektion ab 1. April 1996 bis auf Weiteres eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit im bisherigen Beruf attestiert. Bereits aus dem im Rahmen der ersten Anmeldung bei der Invalidenversicherung eingeholten Gutachten des Dr. med. E.________, Oberarzt, Psychiatrische Klinik F.________, vom 21. März 1994, war im Übrigen bekannt, dass der Versicherte unter einer paranoiden bzw. schizoiden Persönlichkeitsstörung litt und ein angepasster Arbeitsplatz (selbstständige Arbeit, wenig Sozialkontakt) sehr schwer zu finden sein würde. Nachdem die IV-Stelle im Rahmen der beruflichen Abklärung zum Ergebnis gelangte, der Beschwerdeführer sei nur noch in geschütztem Rahmen, mit sozio- oder arbeitstherapeutischer Betreuung, einsetzbar und könne so einen Stundenlohn von Fr. 3.- bis Fr. 4.- erzielen (Bericht vom 8. Juli 1998), errechnete sie auf dieser Basis ein Invalideneinkommen von Fr. 7'291.-. Verglichen mit dem hypothetischen Valideneinkommen in der erlernten Tätigkeit als Coiffeur von Fr. 30'939.- ermittelte sie einen Invaliditätsgrad von 76 % und sprach dem Beschwerdeführer rückwirkend ab 1. April 1997 eine ganze Rente zu.