Citation: 1P.485/2003 30.10.2003 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, das Obergericht habe den Sachverhalt unvollständig festgestellt. Damit habe es ebenfalls gegen das Willkürverbot verstossen. Es seien keine Spurensicherungen am Fahrzeug des Beschwerdeführers vorgenommen worden. Ferner habe das Obergericht Frau A.________ und die Thailänderin namens D.________ nicht als Zeuginnen einvernommen. Das Obergericht legt dar, angesichts der Summe der von ihm erwähnten Indizien ergebe sich für das Gericht eine klare Ausgangslage, welche die Erhebung der von der Verteidigung verlangten weiteren Beweise als entbehrlich erscheinen lasse. Das Obergericht hat somit in antizipierter Beweiswürdigung angenommen, die verlangten weiteren Beweise könnten am Ergebnis nichts mehr ändern. Der Beschwerdeführer legt nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise dar, inwiefern die antizipierte Beweiswürdigung des Obergerichtes offensichtlich unhaltbar sein soll. Auf die Beschwerde ist deshalb in diesem Punkt nicht einzutreten. Selbst wenn man auf die Rüge eintreten wollte, würde das dem Beschwerdeführer im Übrigen nicht helfen. Wie das Obergericht zutreffend erwägt, liesse sich allein daraus, dass am Lenkrad des Fahrzeuges des Beschwerdeführers allenfalls fremde Fingerabdrücke festgestellt würden, nichts zu dessen Gunsten ableiten, weil damit noch nichts über den Zeitpunkt gesagt wäre, in dem die Spuren gelegt worden wären. Zu Frau A.________ bzw. der Thailänderin namens D.________ machte der Beschwerdeführer - was er nicht substantiiert bestreitet - im Übrigen keine näheren Angaben. Damit ist es widersprüchlich, wenn er dem Obergericht vorwirft, es habe mit der Unterlassung der Einvernahme der beiden Frauen das Willkürverbot verletzt.