Citation: 5A_345/2022 E. 2.5

2.5. In den Beilagen zur Beschwerde an das Bundesgericht findet sich schliesslich die Kopie des Schreibens der Beschwerdeführerin vom 4. Mai 2022 an das Obergericht. Sie bittet darin um Einsetzung von Rechtsanwältin C.________. Das Obergericht hat ihr diesbezüglich am 6. Mai 2022 geantwortet, dass es ausserhalb eines hängigen Verfahrens am Obergericht keine Rechtsvertretung bestellen könne (Geschäfts-Nr. PZ220031). Die Beschwerdeführerin bezieht sich in ihrer Beschwerde an das Bundesgericht weder auf ihr Schreiben vom 4. Mai 2022 noch auf die Antwort des Obergerichts darauf und sie macht nicht geltend, dass das Obergericht in dieser Hinsicht tätig werden müsste. Fraglich ist allerdings, ob das Schreiben vom 4. Mai 2022 (Poststempel: 5. Mai 2022) nicht als (fristgerechte) Beschwerde im Hinblick auf das Urteil vom 18. März 2022 hätte entgegengenommen und weitergeleitet werden müssen. Die Beschwerdeführerin macht darin nämlich ausserdem geltend, sie habe das Verfahren (recte: die Beschwerde) nicht von sich aus zurückgezogen. Das Obergericht hat - wie aus dem Schreiben vom 6. Mai 2022 hervorgeht - erkannt, dass ein Bezug zum Urteil vom 18. März 2022 (Geschäfts-Nr. PA220014-O/U) bestehen könnte. Wäre das Schreiben vom 4. Mai 2022 als Beschwerde aufzufassen, so hätte ihr jedoch kein Erfolg beschieden sein können: Eine Auseinandersetzung mit den obergerichtlichen Erwägungen zum Klagerückzug und zur Revision (Art. 328 Abs. 1 lit. c ZPO) im Urteil vom 18. März 2022 fehlt. Im Übrigen hat das Obergericht in diesem Urteil darauf hingewiesen, dass das Bezirksgericht für die Behandlung eines Revisionsgesuchs zuständig wäre. Die Beschwerdeführerin macht vor Bundesgericht nicht geltend, dass das Schreiben vom 4. Mai 2022 als sinngemässes Revisionsgesuch an das Bezirksgericht hätte weitergeleitet werden müssen.