Citation: 1P.324/2001 30.05.2001 E. A

A.- Das Untersuchungsrichteramt des Kantons Solothurn führt gegen X.________ eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts auf Betrug und Veruntreuung in vielen Fällen. Nachdem sich X.________ bereits vom 19. Oktober bis 23. Dezember 1998 in Untersuchungshaft befunden hatte, wurde er am 21. September 2000 zum zweiten Mal verhaftet, weil er sich erneut des Betruges in mehreren Fällen sowie der Veruntreuung verdächtig gemacht hatte. Das Obergericht verlängerte in der Folge die Untersuchungshaft mehrmals, zuletzt mit Beschluss vom 31. Januar 2001 bis 30. April 2001. Es nahm zunächst Kollusionsgefahr und anschliessend Wiederholungsgefahr an. Das Bundesgericht hiess am 14. Dezember 2000 eine staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs gut (1P. 730/2000), wies aber das Gesuch um Entlassung aus der Untersuchungshaft ab. Am 28. Februar 2001 wies das Bundesgericht eine weitere staatsrechtliche Beschwerde mit dem Antrag auf Haftentlassung ab (1P. 98 und 99/2001).