Citation: 2D_5/2019 E. 5

Aufgrund der festgestellten, bundesrechtswidrigen Missachtung der Bindungswirkung des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheids ist die Beschwerde insoweit gutzuheissen, als das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache im Sinne der Erwägungen (vgl. dazu insbesondere nachfolgend E. 7) zu neuem Entscheid an die kantonale Prüfungskommission zurückzuweisen ist (vgl. Art. 107 Abs. 2 Satz 2 BGG). In Rechtsmittelverfahren besteht grundsätzlich ein Anspruch auf eine materielle Rechtskontrolle einer Prüfungsbewertung (vgl. Urteil 2D_6/2013 vom 19. Juni 2013 E. 3.2.2, unter Verweisung auf BGE 136 I 229 E. 5.4.1 S. 237). Vor diesem Hintergrund wird in der Beschwerde sinngemäss die Frage aufgeworfen, ob die Vorinstanz auch eine formelle Rechtsverweigerung begangen und dadurch Art. 29 Abs. 1 BV verletzt hat, indem sie sich nicht mit den die Bewertung der Prüfungsleistung im Prüfungsteil "Praktische Arbeit" betreffenden Rügen der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt und mit ihrem Entscheid zugleich hinsichtlich der noch rekonstruierbaren zwei Drittel der Prüfungsleistung im Prüfungsteil "Praktische Arbeit" vom 26. Mai 2016 im Ergebnis eine Erstbewertung durch die dafür zuständige ordnungsgemäss besetzte Prüfungskommission sowie dementsprechend auch die Möglichkeit einer justizmässigen Rechtskontrolle dieser Erstbewertung ausgeschlossen hat. Wie es sich damit verhält, kann jedoch angesichts der schon für sich allein die Aufhebung des vorliegend angefochtenen Urteils nach sich ziehenden vorinstanzlichen Missachtung der Bindungswirkung des Rückweisungsentscheids 2D_30/2016 vom 19. Juni 2017 dahingestellt bleiben.