Citation: 5A_391/2020 E. 6.4

6.4. Das besagte Geschäft fällt im Übrigen auch nicht - wie von der Beschwerdeführerin zusätzlich geltend gemacht - unter Art. 208 Abs. 1 Ziff. 2 ZGB. Danach unterliegen Vermögensentäusserungen, die ein Ehegatte während der Dauer des Güterstandes vorgenommen hat, um den Beteiligungsanspruch des andern zu schmälern, der Hinzurechnung. Mit ihren pauschalen Ausführungen vermag sie der Substantiierungs- bzw. Beweislast nicht zu genügen (vgl. BGE 118 II 27 E. 3b S. 29 mit Hinweis). Insbesondere behauptet sie nicht, vor Kantonsgericht geltend gemacht zu haben, der Kaufpreis von Fr. 420'000.-- habe im Zeitpunkt des Vertragsschlusses (im Jahr 2012) nicht dem Wert der veräusserten Beteiligung entsprochen. Im Gegenteil, sie bemängelt diese Berechnungsweise des Kantonsgerichts ausdrücklich nicht. Entsprechend ist dem gegenüber dem Ehemann geäusserten Vorwurf der Schmälerungsabsicht der Boden entzogen. Die Rüge ist mithin unbegründet.