Citation: 8C_431/2017 E. A

A.________, geboren 1962, tätig als "Wirtschaftsberater" im Bereich Verkauf von Finanzprodukten, verunfallte am 18. Februar 2001, als sich unvermittelt der Kopf- und der Seitenairbag seines Wagens öffneten. In der medizinischen Erstbehandlung wurde eine "Schleuderbewegung der HWS" (Halswirbelsäule) diagnostiziert; daneben bestanden eine Verletzung der linken Schulter (ventrale Limbusläsion) und ein Tinnitus im linken Ohr. In der Folge erkannte die IV-Stelle Nidwalden im Wesentlichen gestützt auf ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle MEDAS Zentralschweiz vom 16. Juli 2004, dass A.________ bei vollständiger Invalidität ab 1. Februar 2002 eine ganze Rente der Invalidenversicherung zustehe (Verfügung vom 3. März 2005). Die Vaudoise als zuständiger Unfallversicherer anerkannte ab 1. Januar 2006 einen Rentenanspruch bei einem Invaliditätsgrad von 72% (Verfügung vom 11. März 2008) sowie einen Anspruch auf Integritätsentschädigung für eine entsprechende Einbusse von 50% (Verfügung vom 19. Januar 2010). Die IV-Stelle ihrerseits bestätigte den Rentenanspruch im Rahmen einer im Jahr 2007 angehobenen revisionsweisen Überprüfung (Mitteilung vom 19. Februar 2008). Im Zuge einer weiteren Anspruchsüberprüfung gestützt auf die Sonderbestimmungen der IV-Revision 6a (lit. a Abs. 1 SchlB IVG) vom 18. März 2011 veranlasste die IV-Stelle ein polydisziplinäres Gutachten der PMEDA (Polydisziplinäre medizinische Abklärungen, Zürich) vom 13. Juni 2014. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens holte sie ein weiteres polydisziplinäres Gutachten des BEGAZ (Begutachtungszentrum BL, Binningen) vom 9. September 2015 ein. Dieses legte sie dem Regionalen ärztlichen Dienst (RAD) vor (Stellungnahme Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, Praktischer Arzt FMH, vom 1. Oktober 2015), um schliesslich gestützt darauf am 10. November 2015 die Reduktion des Leistungsanspruchs auf eine Viertelsrente (Invaliditätsgrad: 44%) zu verfügen. Der Unfallversicherer seinerseits stellte seine Leistungen ab Mai 2015 ein (Verfügung vom 23. April 2015 und Einspracheentscheid vom 31. März 2016).