Citation: U 188/99 05.10.2000 E. 3

3.- Einer Erstreckung ist die in Art. 106 Abs. 1 OG vorgesehene dreissigtägige Rechtsmittelfrist nicht zugänglich (Art. 33 Abs. 1 OG), weshalb dem diesbezüglichen Antrag des Beschwerdeführers zum Vornherein nicht entsprochen werden kann. Auch die nach Art. 108 Abs. 3 OG bei fehlender Klarheit von Anträgen und Begründung grundsätzlich mögliche Ansetzung einer kurzen Nachfrist zur Behebung des Mangels fällt vorliegend nicht in Betracht, darf die Anwendung dieser Bestimmung doch nicht zu einer Umgehung der gesetzlichen Rechtsmittelfrist führen. Eine Nachfristansetzung kann deshalb nur erwogen werden, wenn vor Ablauf der Rechtsmittelfrist überhaupt eine rechtsgenügliche Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben worden ist. Eine solche liegt hier, wie dargetan, nicht vor. Gründe für eine Widerherstellung der versäumten Frist gemäss Art. 35 Abs. 1 OG sind nicht ersichtlich.