Citation: 6B_1394/2017 E. 5.1.1

5.1.1. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Verurteilung wegen versuchter eventualvorsätzlicher schwerer Körperverletzung zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 3. Sie habe vor dem Zustechen innegehalten und gezielt gegen den Arm ihrer Tochter zugestochen, um den Angriff zu stoppen. Um in die Brusthöhle oder Lunge zu stechen, hätte der Messerstich an einer deutlich anderen Position ausgeführt werden müssen. Ein Eventualvorsatz könne ihr nicht unterstellt werden. Sie habe sich gegen die Stockschläge verteidigen wollen. Es sei ihr nicht um eine lebensgefährliche Verletzung ihrer Tochter gegangen (Beschwerde S. 20 f.).