Citation: 9C_651/2019 E. 4.3

4.3. Vor diesem Hintergrund ist mit der Vorinstanz als erwiesen - jedenfalls aber nicht als offensichtlich unrichtig respektive unvollständig festgestellt - anzusehen, dass der Beschwerdeführer ab Juni 2017 vollzeitlich in der Lage war, seinen Rückenproblemen angepasste Verweistätigkeiten auszuüben. Namentlich die Ausführungen des RAD erweisen sich diesbezüglich als in allen Teilen nachvollziehbar: Das vorhandene Wirbelsäulenleiden wurde ärztlicherseits übereinstimmend diagnostisch zugeordnet und auch die Einschätzung der dadurch bewirkten Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit entspricht einhelliger Auffassung. Widersprüchlichkeiten sind keine auszumachen. Rechtsprechungsgemäss können denn auch reine Aktengutachten beweiskräftig sein, sofern - wie hier - ein lückenloser Befund vorliegt und es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhalts geht, mithin die direkte ärztliche Befassung mit der versicherten Person in den Hintergrund rückt. Dies gilt grundsätzlich auch in Bezug auf Berichte und Stellungnahmen Regionaler Ärztlicher Dienste (so etwa Urteil 9C_524/2017 vom 21. März 2018 E. 5.1 am Ende mit diversen Hinweisen).