Citation: 5A_278/2024 E. 3.1.2

3.1.2. Der Beschwerdeführer vertritt den Standpunkt, dass seine Ehe entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht lebensprägend gewesen sei. Im Wesentlichen begründet er dies damit, dass die Parteien während der Ehe keine klassische Rollenverteilung gelebt hätten. Sie hätten beide gearbeitet und die Kinder gemeinsam erzogen. Die Beschwerdegegnerin habe sich dank seiner Unterstützung stets beruflich weiterentwickeln können und ihre berufliche Tätigkeit nur für wenige Jahre vollständig aufgegeben. Ihre wirtschaftliche Selbständigkeit habe sie nicht zugunsten der Haushaltsbesorgung und Kinderbetreuung aufgegeben. Die gemeinsamen Kinder der Parteien hätten die Beschwerdegegnerin nicht davon abgehalten, während der Ehe einer auswärtigen Arbeit nachzugehen. Die Ehe habe sie auch nicht daran gehindert, ihre wirtschaftliche Selbständigkeit beizubehalten und diese weiter auszubauen.