Citation: 2C_852/2017 E. 1

A.________, 1955 geborener Staatsangehöriger von Sri Lanka, reiste im Januar 1991 (im Alter von 36 Jahren) illegal in die Schweiz ein. Sein Asylgesuch wurde (am 19. Juni 2000) abgewiesen; hingegen wurde er wegen der damaligen unstabilen Lage in Sri Lanka vorläufig aufgenommen. Am 7. November 2003 wurde ihm zum Zwecke der Ausübung einer Arbeitstätigkeit eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Seit 2006 arbeitete er im Wesentlichen nicht mehr auf dem primären Arbeitsmarkt; dies wegen eines Unfalls, der ihn nach seiner Auffassung invalidisiert habe (Gehbehinderung). 2007 und 2008 bezog er Arbeitslosengelder. Er absolvierte teilweise Beschäftigungsprogramme, vom 18. August 2008 bis zum 17. August 2009 ein Wiedereingliederungsprogramm. Seit 2011 ist er definitiv ausgesteuert. Er bezieht Sozialhilfe, der bisher bezogene Betrag belief sich anfangs 2017 auf knapp 130'000 Franken, die Unterstützung dauert fort. Er hat auch heute bloss beschränkte Deutschkenntnisse. Gemäss für das Bundesgericht verbindlicher (s. Art. 105 Abs. 1 und 2 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG) Feststellung der Vorinstanz beschränkt sich sein hiesiger Bekanntenkreis weitgehend auf Landsleute. In Sri Lanka leben seine Ehefrau und die drei Kinder; er behauptet, keine Beziehungen mehr zu ihnen zu haben; von der Ehefrau ist er getrennt, eine Scheidung soll nur wegen Geldmangels unterblieben sein. Seit einiger Zeit ist ein IV-Verfahren hängig. Mit Verfügung vom 8. November 2016 lehnte das Migrationsamt des Kantons Thurgau eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________ ab; der dagegen erhobene Rekurs blieb erfolglos, und mit Entscheid vom 6. September 2017 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau die gegen den Rekursentscheid des Departements für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau vom 9. März 2017 erhobene Beschwerde ab. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 29. September 2017 beantragt A.________ dem Bundesgericht, der Entscheid des Verwaltungsgerichts sei vollumfänglich aufzuheben und es sei ihm die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern; eventuell sei die Angelegenheit unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids an das Migrationsamt, allenfalls an die Vorinstanz zur Vornahme weiterer Abklärungen im Sinne der Erwägungen zurückzuweisen. In verfahrensrechtlicher Hinsicht wird beantragt, das bundesgerichtliche Verfahren zu sistieren, bis ein rechtskräftiger Entscheid im Zusammenhang mit dem Gesuch um eine IV-Rente ergangen sei. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.