Citation: 8C_100/2024 E. 12.1.2

12.1.2. Die Beschwerdeführerin wendet im Wesentlichen ein, ein erhöhter Pausenbedarf könne lohnwirksam werden in einem Umfang, der in einer entsprechenden Pensumsreduktion alleine nicht zum Ausdruck komme. Ein hypothetisches Invalideneinkommen berücksichtige keine Erschwernisse, die (erst) bei der Verwertung der Restarbeitsfähigkeit ins Gewicht fallen könnten (Urteil 9C_380/2022 vom 25. September 2023). Die Erschwernis bei der Verwertung der Restarbeitsfähigkeit hänge davon ab, welche Pausen in welchem Zeitpunkt und wie oft gesundheitsbedingt erforderlich seien. Das gehe alles verloren in der Fiktion der Vorinstanz mit der ungeklärten Behauptung, zufolge des Belastungsprofils lasse sich ein Tabellenlohnabzug kaum rechtfertigen. Berücksichtige man das im konkreten Fall erheblich eingeschränkte Belastungsprofil (vgl. Bericht des Dr. med. D.________ vom 25. November 2021) und die übrigen Erschwernisse bei der Verwertung der Restarbeitsfähigkeit (keine Dienstjahre, keine Branchenerfahrung, keine arbeitsmarktliche Integration etc.), so dränge sich ein Tabellenlohnabzug von 15 % auf.