Citation: 4P.185/2006 11.10.2006 E. 4

Alsdann bringt der Beschwerdeführer vor, das Arbeitsgericht habe zwar angeführt, auf die Befragung von C.________ könne verzichtet werden, da ihre Aussagen in den Strafakten enthalten seien. Das Arbeitsgericht setzte sich jedoch nicht mit diesen Aussagen - welche die behauptete sexuelle Belästigung durch den Beschwerdegegner belegen würden - auseinander. Dies stelle eine Gehörsverletzung dar, da die Gerichte ihre Entscheide angemessen zu begründen bzw. sich mit den entscheidwesentlichen Zeugenaussagen auseinanderzusetzen hätten. Die Rüge ist unbegründet. Das Arbeitsgericht ist von einem Mitverschulden des Beschwerdegegners wegen belästigender Annäherung an C.________, verbalen Ausrutschern und seinem Abstreiten der Vorwürfe von C.________ ausgegangen. Dies zeigt, dass das Arbeitsgericht ihre Aussagen bzw. Vorwürfe beachtete und es sich damit auseinandersetzte, weshalb insoweit eine Verletzung des rechtlichen Gehörs zu verneinen ist.