Citation: 5A_311/2024 E. 3.1

3.1. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, im belgischen Urteil vom 29. Juli 2020 sei keine Entscheidung über den Barunterhalt des Kindes getroffen, sondern die elterliche Vereinbarung bestätigt worden, bringt er (mit ohnehin appellatorischen Ausführungen) nichts anderes vor, als was im vorinstanzlichen Urteil festgestellt ist. Die weiteren Ausführungen, wonach das belgische Gericht gar nicht über Informationen betreffend das Leben in der Schweiz verfügt habe und daher die Unterhaltsfrage überhaupt nicht habe regeln können, gehen an der Sache bzw. an den Erwägungen des angefochtenen Entscheides vorbei: Die Eltern haben nach den Feststellungen des Kantonsgerichts in ihrer Vereinbarung das künftige Leben des Kindes in der Schweiz und die diesbezüglichen Veränderungen beim Unterhalt geregelt und das belgische Gericht hat diese (vom Beschwerdeführer selbst unterzeichnete) Vereinbarung genehmigt. Ebenfalls geht das Vorbringen, in den früheren belgischen Urteilen aus den Jahren 2018 und 2019 habe das Leben des Kindes in der Schweiz noch gar nicht vorausgesehen werden können, weshalb diese auch nicht rechtskräftig sein könnten, an der Sache bzw. an den Erwägungen des angefochtenen Entscheides vorbei: Das Kantonsgericht hat festgestellt, beide Parteien würden übereinstimmend davon ausgehen, dass es sich bei der elterlichen Vereinbarung bzw. beim genehmigenden Urteil vom 29. Juli 2020 um eine Ergänzung der früheren Urteile mit Blick auf den Wegzug des Kindes in die Schweiz gehandelt habe und die ursprünglichen Verpflichtungen der Mutter parallel weitergelten würden. Diese (auch auf den eigenen Angaben des Beschwerdeführers beruhenden) Feststellungen werden nicht mit den erforderlichen Willkürrügen angefochten, sondern dieser ändert im Rahmen appellatorischer Ausführungen seine ursprüngliche Aussage. Dies ist unzulässig und entsprechend geht die Behauptung, in den belgischen Urteilen sei der Unterhalts nirgends geregelt bzw. der Umzug in die Schweiz nicht berücksichtigt worden, an der Sache vorbei. Unzutreffend ist schliesslich das Vorbringen, die Regelung des Barunterhaltes in der Schweiz nach schweizerischem Recht könne nur durch ein schweizerisches Gericht beurteilt werden. Diese Behauptung zielt auf eine Bestreitung der indirekten Zuständigkeit, welche indes nach der expliziten Feststellung im angefochtenen Entscheid im kantonalen Rechtsmittelverfahren nicht mehr bestritten war. Entsprechend kann sie mangels Ausschöpfung des Instanzenzuges nicht vor Bundesgericht erneut thematisiert werden (BGE 134 III 524 E. 1.3; 143 III 290 E. 1.1; 146 III 203 E. 3.3.4). Ohnehin könnte gemäss Art. 35 Abs. 3 LugÜ die indirekte Zuständigkeit nicht überprüft werden.