Citation: 4D_54/2018 E. 3.2

3.2. Zunächst rügt sie eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), da im Entscheid nicht hinreichend begründet werde, inwiefern die einzelrichterliche Kompetenz gerechtfertigt sei. Tatsächlich wird in Erwägung 10 zur Begründung der einzelrichterlichen Kompetenz bloss angeführt, die Beschwerden würden sich "als offensichtlich unbegründet erweisen", unter Hinweis auf Art. 18 Abs. 3 des Gerichtsorganisationsgesetzes des Kantons Graubünden vom 16. Juni 2010 (BR 173.000) sowie Art. 11 Abs. 2 der Verordnung über die Organisation des Kantonsgerichts vom 14. Dezember 2010 (BR 173.100). Indessen darf diese Beurteilung nicht isoliert betrachtet werden. Vielmehr ist sie ohne Weiteres zusammen mit den vorangehenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids zu lesen, in denen sich die Vorinstanz eingehend mit der Begründetheit der Beschwerde auseinandersetzt, die darin vorgebrachten Argumente einzeln widerlegt und zum Schluss gelangt, die Vorinstanz habe weder den rechtserheblichen Sachverhalt willkürlich festgestellt noch das Recht unrichtig angewendet. Da sich die Beschwerdeführerin mit diesen Ausführungen unter gehörsrechtlichen Aspekten nicht auseinandersetzt, ist ihre Rüge unzureichend begründet. Im Übrigen wäre sie auch unbegründet, da sich aus der Entscheidbegründung durchaus ergibt, weshalb die Vorinstanz die Beschwerden für offensichtlich unbegründet hielt (siehe auch Erwägung 3.3)