Citation: 4A_248/2018 E. 2.3.3

2.3.3. Soweit der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe wesentliche Beweismittel ohne sachlichen Grund unberücksichtigt gelassen, beanstandet er nicht die Würdigung bestimmter Beweise, sondern kritisiert, dass von ihm beantragte Beweise nicht abgenommen wurden. Zur Beweisabnahme war die Vorinstanz nur insoweit verpflichtet, als der Beschwerdeführer taugliche Beweisanträge zu rechtserheblichen Behauptungen prozesskonform stellte (Art. 152 Abs. 1 ZPO) und die Vorinstanz nicht willkürfrei in vorweggenommener Würdigung den Einfluss der Beweise auf das Ergebnis verneinen durfte (vgl. zu den Anforderungen an die sog. antizipierte Beweiswürdigung BGE 143 III 297 E. 9.3.2 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen vermag der Beschwerdeführer nicht auszuweisen: Die Vorinstanz hat das Verständnis für die grundsätzliche Funktionsweise von Devisentausch- und Devisentermingeschäften als wesentlich angesehen und damit die beantragten Beweise der Parteieinvernahme und Zeugenbefragung zu fehlender Erfahrung in Bezug auf Frachtderivate als rechtlich unerheblich erachtet. Die Vorinstanz hat die Behauptung des Beschwerdeführers, ihm sei telefonisch die Beibehaltung des Mindestkurses durch die SNB zugesichert worden, als nicht hinreichend substanziiert qualifiziert und im Übrigen als rechtlich unerheblich erachtet. Sie hat damit kein Recht verletzt. Die Vorinstanz hat die im vorinstanzlichen Verfahren durch pauschale Bestreitungen bezweifelte Echtheit des vom Beschwerdeführer (anfangs 2012 auf der Zugfahrt nach Zermatt) unterschriebenen Dokuments durch angeblich nachträgliches Einfügen von Seiten zu Recht als nicht hinreichend begründet im Sinne von Art. 178 Halbsatz 2 ZPO qualifiziert. Ferner erachtete die Vorinstanz es als lebensfremd, dass ein international tätiger Unternehmer wie der Beschwerdeführer unbedacht jeweils die letzte Seite eines mehrseitigen Dokuments unterzeichne, ohne dieses gelesen zu haben. Die Vorinstanz verletzte auch hiermit kein Bundesrecht und ging darüber hinaus zutreffend davon aus, dass die dem Beschwerdeführer insofern mangelnde Achtsamkeit ihn nicht von den mit Unterzeichnung des Dokuments eingegangenen Verpflichtungen entlasten könne, weshalb die behauptete fehlende Durchsicht des Dokuments ohnehin nicht entscheiderheblich sei (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Vorinstanz hat sich mit der Behauptung des Beschwerdeführers einlässlich auseinandergesetzt, wonach ihm wiederholt zugesichert worden sei, das Risiko sei auf maximal 5 % seines Vermögens beschränkt und damit "überschaubar". Sie ist nicht in Willkür verfallen, wenn sie in antizipierter Würdigung auf die beantragten Zeugeneinvernahmen und die Befragung des Beschwerdeführers verzichtete. Die Vorbringen in der Beschwerde beschränken sich auf eine appellatorische Kritik, worauf nicht einzutreten ist.