Citation: 1P.35/2005 03.02.2005 E. 3

Der Beschwerdeführer rügt, die Abweisung seines Gesuchs um unentgeltliche Verbeiständung für das Haftbeschwerdeverfahren verstosse gegen Art. 29 Abs. 3 BV, da seine Beschwerde entgegen der Auffassung des Appellationsgerichtes keineswegs aussichtslos gewesen sei. Der Beschwerdeführer behauptet nicht, die StPO räume ihm einen über Art. 29 Abs. 3 BV hinausgehenden Anspruch auf einen unentgeltlichen Verteidiger ein. Er bringt auch zu Recht nicht vor, er habe im Haftbeschwerdeverfahren bei ausgewiesener Prozessarmut unabhängig von den Prozessaussichten Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsvertreter. Er macht nur geltend, seine Haftbeschwerde sei nicht aussichtslos gewesen, weshalb ihm das Appellationsgericht im angefochtenen Entscheid die unentgeltliche Verbeiständung hätte bewilligen müssen. Er behauptet indessen nicht einmal substanziiert, geschweige denn, dass er dies belegen würde, dass er nicht über die notwendigen Mittel verfügt, um für das Haftbeschwerdeverfahren einen Verteidiger zu finanzieren. Es ist nicht Sache des Bundesgerichts, dies von Amtes wegen abzuklären und in den Akten nach Ausweisen über seine finanzielle Situation zu suchen. Auf die Rüge ist nicht einzutreten (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Abgesehen davon wäre sie auch unbegründet. Angesichts der Schwere der Tatvorwürfe und der klaren Bejahung der Rückfallgefahr durch den Gutachter war die Haftbeschwerde aussichtslos.