Citation: 8C_244/2019 E. 4.2

4.2. Ausweislich der Akten erfolgte die ursprüngliche Rentenzusprache aufgrund eines Rückenleidens; es ist letztinstanzlich unbestritten, dass sich dieses Leiden auch weiterhin erwerblich auswirkt, der Beschwerdeführer aber nunmehr in der Lage ist, in einer angepassten Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen zu erzielen. Rechtsprechungsgemäss ist bei einer solchen Ausgangslage die versicherte Person grundsätzlich nicht verpflichtet, das von ihr in jenem Zeitpunkt noch bestrittene Ergebnis der Begutachtung im Sinne einer Meldung an die Verwaltung vorwegzunehmen. Anders zu entscheiden ist nur dann, wenn Anhaltspunkte bestehen für eine Ausschöpfung der hinzugewonnenen Arbeitsfähigkeit oder für ausserhäusliche Aktivitäten, die mit dem geltend gemachten Leiden schlichtweg unvereinbar sind (vgl. Urteil 9C_561/2018 vom 8. Februar 2019 E. 5.4.3). Das kantonale Gericht hat für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, die im Rahmen der Observation dokumentierten Reinigungsarbeiten und Einkäufe ohne sichtbare Einschränkungen, die Teilnahme an den auf Facebook einsehbar gemachten Veranstaltungen und die längeren Autofahrten seien mit der geltend gemachten vollständigen Erwerbsunfähigkeit unvereinbar. Der Beschwerdeführer verweist diesbezüglich lediglich und zu Unrecht (vgl. E. 4.1 hievor) auf die Unverwertbarkeit der Observationsergebnisse, ohne jedoch darzulegen, dass diese Erwägungen der Vorinstanz sonstwie bundesrechtswidrig gewesen wären. Durfte das kantonale Gericht zudem die Observationsergebnisse in ihre Beurteilung miteinbeziehen, so erscheint auch der vorinstanzliche Schluss, die Verbesserung des Gesundheitszustandes sei nicht erst, wie vom Beschwerdeführer geltend gemacht, am 22. Dezember 2016 eingetreten, nicht als offensichtlich unrichtig. Aufgrund des Rückenleidens stellte das kantonale Gericht eine seit 2008 bestehende Arbeitsfähigkeit in angestammter Tätigkeit von 30 % und in angepasster Tätigkeit von 80 % fest. Zudem ist gemäss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen eine bleibende oder längere Zeit dauernde Arbeitsunfähigkeit aufgrund des Blasentumors nicht zeitnah ausgewiesen. Da der Beschwerdeführer nichts vorbringt, was diese Feststellungen als bundesrechtswidrig erscheinen lassen würde, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von einer Verletzung der Meldepflicht des Versicherten seit spätestens 2008 ausging.