Citation: 7B_74/2022 E. B

Das Einzelgericht in Strafsachen des Bezirksgerichts Pfäffikon sprach A.________ am 1. Februar 2021 der vorsätzlichen groben Verletzung der Verkehrsregeln (Art. 90 Abs. 2 SVG) sowie der mehrfachen vorsätzlichen (einfachen) Verletzung der Verkehrsregeln (Art. 90 Abs. 1 SVG) schuldig. Es bestrafte ihn mit einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je Fr. 210.-- (davon zwei Tage durch Haft erstanden; Probezeit: drei Jahre) sowie mit einer Busse von Fr. 2'300.--. Mit Berufungsurteil vom 2. Juni 2022 sprach das Obergericht des Kantons Zürich A.________ vom Vorwurf der einfachen Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 34 Abs. 1 SVG und Art. 8 Abs. 1 VRV (Rechtsfahrgebot) frei. Demgegenüber sprach es ihn schuldig der vorsätzlichen groben Verletzung der Verkehrsregeln im Sinne von Art. 90 Abs. 2 SVG i.V.m. Art. 34 Abs. 4 SVG und Art. 12 Abs. 1 VRV (Abstand beim Hintereinanderfahren) sowie der einfachen Verletzung der Verkehrsregeln i.S.v. Art. 90 Abs. 1 SVG i.V.m. Art. 40 SVG und Art. 29 Abs. 1 VRV (unnötige Warnsignale). Hierfür bestrafte es ihn mit einer Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu je Fr. 210.--, wovon zwei Tage als durch Haft geleistet gelten, sowie mit einer Busse von Fr. 2'300.--. Den Vollzug der Geldstrafe schob es auf bei einer Probezeit von drei Jahren.