Citation: 6B_922/2009 15.01.2010 E. 2.4

2.4.1 Was der Beschwerdeführer gegen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, erschöpft sich in einer blossen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, die für die Begründung einer willkürlichen Feststellung des Sachverhalts nicht genügt. Er beschränkt sich darauf, die eigene Sichtweise der Verhältnisse darzulegen. Er räumt selber ein, dass er mit der Hundehalterin H.________ eine über zehn Jahre alte Vorgeschichte wegen ihrer angeblichen Belästigungen und Störungen seiner ornithologischen Beobachtungen habe. Es sei offensichtlich, dass sie ihn an diesem Abend provoziert habe (Beschwerde, S. 4). Seine unbelegte Behauptung, die Zeugen hätten sich nachträglich abgesprochen, obwohl die Vorinstanz ausführt, die Aussagen hätten schon von Anbeginn in den Grundzügen übereingestimmt, lässt die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung nicht als unhaltbar erscheinen. Dass L.________ möglicherweise (wie der Beschwerdeführer) alkoholisiert war, kann am Beweisergebnis nichts ändern. Der vorinstanzlich geschützte Entscheid, auf einen Alkoholtest zu verzichten, ist daher auch insoweit nicht unhaltbar. 2.4.2 Aufgrund der von der Vorinstanz willkürfrei festgestellten Handlungsabfolge bleibt auch kein Raum für die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Notwehrsituation. Die von ihm angeführten medizinischen Ursachen des Beissens infolge eines verklemmten Nervs, der auf eine Halswirbelschädigung bzw. ein Schleudertrauma zurückzuführen sei, konnte die Vorinstanz, ohne in Willkür zu verfallen, verneinen. Die medizinischen Ursachen, die das Beissen verursacht haben sollen, werden vom Beschwerdeführer denn auch nicht weiter belegt. 2.4.3 Die Ausführungen des Beschwerdeführers sind insgesamt nicht geeignet, offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel daran darzutun, dass sich der Sachverhalt, wie von der Vorinstanz dargestellt, verwirklicht hat. Denn für die Begründung von Willkür genügt praxisgemäss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre (Urteil des Bundesgerichts 6P.180/2004 vom 13. März 2005 E. 4.1, nicht publ. in: BGE 131 IV 100; BGE 127 I 54 E. 2b mit Hinweisen). Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit auf sie einzutreten ist.