Citation: 6S.131/2004 22.03.2005 E. 3

Mit mehreren Rügen wendet sich der Beschwerdeführer auch gegen das Gutachten von Dr. med. C.________ und Dr. med. D.________ vom 20. Mai 2003. Die bereits vor Kassationsgericht vorgebrachte Rüge, es hätte neben Dr. C.________ bei der Erstellung des Gutachtens keine zweite Person als Mitgutachterin beigezogen werden dürfen und - bejahendenfalls - zumindest die Aufgabenteilung der beiden Ärzte näher dargestellt werden müssen, wird im angefochtenen Entscheid eingehend erörtert und als unbegründet erachtet. Dabei wird unter anderem als entscheidend herausgestellt, dass am 10. April 2003 zwischen dem Beschwerdeführer und Dr. med. C.________ ein einlässliches Gespräch stattfand und sich dieser - als der vom Bezirksgericht bestellte Gutachter - damit einen ausreichenden persönlichen Eindruck vom Exploranden verschaffte. Wenn der Beschwerdeführer diese Feststellung nun als willkürlich rügt, weil das fragliche Gespräch nur wenige Minuten gedauert habe, widerspricht er diametral seinen Ausführungen, die er an der obergerichtlichen Berufungsverhandlung machte. Dort erklärte er ausdrücklich, das Gespräch am 10. April 2003 sei "einlässlich" gewesen, während er an der ersten Sitzung vom 28. Februar 2003 Dr. C.________ nur drei bis vier Minuten gesehen habe. Die vor Bundesgericht erhobene Rüge ist offensichtlich unbegründet und trölerisch. Im Übrigen wiederholt der Beschwerdeführer lediglich Einwände gegen das Gutachten, die er bereits vor Kassationsgericht vortrug, ohne sich mit den entsprechenden Erwägungen dieser Instanz auseinanderzusetzen. Auf diese Rügen ist nicht einzutreten. Das Gleiche gilt, soweit der Beschwerdeführer die materiellen Erwägungen des Obergerichts kritisiert, die zur Ablehnung einer ambulanten Behandlung führten. Die Prüfung dieser Fragen hat im Rahmen der ebenfalls erhobenen eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde zu erfolgen. Aus diesen Gründen ist die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.