Citation: 1C_180/2013 E. 3.4

3.4. Schliesslich erachtet die Beschwerdeführerin die analoge Anwendung von Art. 24 Abs. 3 lit. a und b KUG zur Ermittlung des Übernahmewerts als unangemessen, unverhältnismässig und willkürlich. Sie übersieht mit ihrer Kritik, dass der Regierungsrat mit Ziff. 4 seines Dispositivs nur eine analoge Anwendung der genannten Kriterien auf den Grund und Boden verlangt hat. Die Beschwerdeführerin vermag nicht in einer den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG genügenden Weise darzulegen, inwiefern die im Umweltgesetz umschriebenen Anhaltspunkte nicht sinngemäss auf den abzutretenden Grund und Boden angewendet werden könnten oder zu unhaltbaren Ergebnissen führen würden. Es ist gerade die bloss analoge Anwendung, die auf die Unterschiede zwischen den Abwasseranlagen, die aus unterschiedlichen Gründen an Wert verlieren, und dem Grund und Boden, der grundsätzlich keiner Entwertung unterliegt, Rücksicht nimmt. Als Ausgangspunkt dieser Anordnung gilt, dass für ein abzutretendes Grundstück eine Entschädigung geschuldet ist (Entscheid des Regierungsrats, E. 7.1). Der Regierungsrat führte aus, dass der in Art. 24 Abs. 3 KUG für Abwasseranlagen vorgesehene Abzug für Grundstücke nicht gelte. Weiter sei zu berücksichtigen, dass die Gemeinden die Liegenschaften, die sie für die Abwasseranlagen benötigten, aus den vereinnahmten Abwassergebühren finanziert hatten. Bei dieser Sachlage kann die dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegende Regelung gemäss Ziff. 4 im Dispositiv des regierungsrätlichen Entscheids nicht als unhaltbar und damit verfassungswidrig bezeichnet werden. Damit erweist sich die Beschwerde auch in dieser Hinsicht als unbegründet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.