Citation: 5D_213/2015 E. 4.5

4.5. Im Übrigen mache die Vorinstanz nicht geltend, dass für die einzelnen Positionen zu hohe Zeitansätze eingesetzt worden seien. Die einzelnen Aufträge lägen im üblichen Mass. Die Kostennote werde ausschliesslich pauschaliter mit übergreifenden Argumenten allgemeiner Art bestritten, was nicht zulässig sei: Das Verfahren sei für beide Parteien bedeutungsvoll gewesen, fehlende Kompromissbereitschaft, die Entschädigung gehe zu Lasten des mit unentgeltlicher Hilfe Prozessführenden, dass nur das Minimum gemacht werde, wenn trotz Anweisung der Anwältin keine Chancen bestünden. Nicht einschlägig seien auch die Hinweise auf die Offizialmaxime in Kinderbelangen, da diesbezüglich gar kein nennenswerter Aufwand betrieben worden sei.