Citation: 1C_95/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz ging zusammengefasst davon aus, im Administrativverfahren betreffend die verkehrsmedizinische Abklärung der Fahreignung habe der Konsum von Kokain nicht deshalb unberücksichtigt bleiben müssen, weil im strafrechtlichen Urteil vom 14. Juli 2020 dieser Konsum mangels einer entsprechenden Anzeige nicht beurteilt worden sei. Bezüglich dieses Konsums sei auf die beiden rechtmässig eingeholten Gutachten der Institute für Rechtsmedizin der Universitäten Bern und Basel abzustellen, die eine Kokainaufnahme durch den Beschwerdeführer als chemisch-toxikologisch nachgewiesen erachteten. Es sei daher nicht zu beanstanden, dass das Strassenverkehrsamt bei der Anordnung der Abklärung der Fahreignung diesen Konsum beachtet habe, auch wenn der Beschwerdeführer dafür strafrechtlich nicht sanktioniert worden sei.