Citation: 9C_472/2020 E. 3.2

3.2. Die Versicherte macht hingegen geltend, sie sei bereits im Februar 2008 erkrankt. Damals habe sie bei der Bank D.________ einen Jahresverdienst von Fr. 93'760.- bezogen. Der Lohn in den nachfolgenden Arbeitsverhältnissen sei beträchtlich tiefer gewesen, da sie aufgrund ihrer gesundheitlichen Beeinträchtigungen geringer qualifizierte Arbeiten angenommen habe. Bei den B.________ LLC habe sie in einem 50 %-Pensum gemäss Feststellungen der Vorinstanz per 2018 ein Einkommen von Fr. 52'641.55 erzielt. Daran zeige sich, dass sie sich durch ihre gute Arbeit wieder auf das ursprüngliche Lohnniveau habe herauf arbeiten können, wenngleich nur in einer Teilzeitstelle. Da sie immer im Finanzwesen mit Aufgaben im Bereich Zahlungsverkehr tätig gewesen sei, mithin ihre Invalidenkarriere im angestammten Tätigkeitsbereich verlaufe, sei die Lohnentwicklung im Invaliditätsfall auch bei der Bestimmung des Valideneinkommens zu berücksichtigen. Konkret sei zur Bestimmung des Valideneinkommens das bei der B.________ LLC erzielte Einkommen auf 100 % hochzurechnen. Der Anspruch auf eine halbe Invalidenrente sei damit weiterhin gegeben.