Citation: C 175/00 05.08.2002 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer arbeitete ab dem 15. Juli 1991 als Katechet und Gemeindehelfer für die Kirchgemeinde Y.________. Am 30. April 1996 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis auf Ende Juli 1996 mit der Begründung, der Kirchgemeinderat habe die Weiterführung der Katecheten- und Gemeindehelferstelle intensiv diskutiert und die zukünftigen Bedürfnisse im Allgemeinen und der Jugendarbeit im Speziellen abgewogen; er sei zum Schluss gekommen, dass diese Ziele mit einer Neubesetzung der Stelle besser zu erreichen seien, weshalb das Arbeitsverhältnis aufgelöst werde. Am 9. August 1996 meldete sich H.________ bei der Arbeitslosenversicherung des Kantons Bern zum Leistungsbezug ab 1. August 1996. In der Zeit vom 1. Oktober 1997 bis zum 31. August 1998 arbeitete er auf Grund eines befristeten Teilzeitarbeitsvertrages (20 %) als Katechet und KUW-Koordinator für die Evangelisch-reformierte Gesamtkirchgemeinde Z.________. Vom 1. Oktober bis zum 30. November 1998 wirkte er als Projektleiter EDV (Vollzeitpensum) für die CM Christliche Medien GmbH, X.________ (nachfolgend: CM), deren Geschäftsführer und Mehrheitsteilhaber er ist. Am 1. März 1999 meldete er sich bei der Arbeitslosenversicherung erneut zum Leistungsbezug ab 1. Dezember 1998. Am 6. April 1999 überwies die Arbeitslosenkasse den Fall zum Entscheid über die Vermittlungsfähigkeit ab 1. August 1996 an das Amt für den Arbeitsmarkt. Anlass dafür waren die nachfolgend wiedergegebenen Umstände. 2.2 Mit Datum vom 24. Mai 1996 verkaufte die CVB Buch + Druck, Zürich, die Evangelische Buchhandlung in X.________ per 1. August 1996 "funktionsbereit inkl. Infrastruktur und aktueller Adressdatei" dem Beschwerdeführer. Dieser verpflichtete sich, auf das Übergabedatum eine Firma, welche Rechtsnachfolgerin der CVB für Platz und Region X.________ wird, zu errichten. Am 5. Juni 1996 gründete er zu diesem Zweck zusammen mit seinem Sohn die CM mit einem voll liberierten Stammkapital von Fr. 20 000.-. Der Beschwerdeführer wurde als Geschäftsführer mit Einzelzeichnungsberechtigung eingesetzt. Per 1. August 1996 stellte die Firma eine Buchhändlerin mit einem Pensum von 80 % an, wobei eine genaue Stellenbeschreibung bis Ende Januar des folgenden Jahres zu erfolgen hatte, was dann aber erst im November 1997 geschah. Aus dieser geht hervor, dass die Buchhändlerin als Leiterin der Buchhandlung amtete; sie war dem Geschäftsinhaber, die Stellvertreterin und die übrigen (Teilzeit-)Mitarbeiterinnen waren ihr unterstellt. Die Leiterin verliess die Firma Ende Januar 1998, während die Stellvertreterin im Betrieb verblieb. Auf den 1. August 1998 stellte die CM, befristet bis Ende Jahr, einen Buchhändler mit einem 30 %- Pensum - mit der Möglichkeit der Erweiterung auf 50 % - an, welcher wiederum direkt dem Geschäftsführer unterstellt war und sich zudem bereit erklärte, "bei Abwesenheit des Geschäftsführers allein in der Buchhandlung zu arbeiten". Bereits ab 1. März 1999 kehrte dieser vollzeitig zur CM zurück, um die Leitung der Buchhandlung zu übernehmen. Im administrativen Bereich beauftragte die CM im März 1997 eine Firma mit dem Aufbau und der Inbetriebnahme einer funktionalen Buchhaltung. Im Rahmen der Realisierung dieses Projekts übernahm der Beschwerdeführer gewisse Aufgaben.