Citation: 5A_723/2017 E. 6.2

6.2. Das Obergericht hat festgehalten, dass die Beschwerdeführerinnen (als Klägerinnen) ihre Loss-Berechnung auf "auf Basis der Bank D.________ Quote für eine Ersatztransaktion" abgestützt hätten. Die Beschwerdegegnerin (als Beklagte) habe unter Hinweis auf eigene Berechnungen den Vorwurf erhoben, dass der Loss "nicht vernünftig" ermittelt worden sei; das Angebot der Bank D.________ sei für die Loss-Berechnung nicht tauglich. Das Angebot sei weder detailliert, noch würden die Berechnungsmethode noch die Marktdaten offen gelegt. Die Beschwerdeführerinnen hätten (in der Klagereplik) anhand eines Privatgutachtens (Prof. G.________), welches sich mit der von der Bank D.________ eingeholten Offerte für Ersatztransaktionen auseinandersetze und auf Berechnungen nach dem Black-Scholes-Modell beruhen, detaillierte Behauptungen zu den "Variable Forward Sales" und "Variable Forward Purchase" aufgestellt; sodann seien die Beschwerdeführerinnen den Bewertungen dieser Absicherungsgeschäfte durch ihren Privatgutachter gefolgt. Die Beschwerdegegnerin habe indes (in der Klageduplik) die Sachdarstellung einschliesslich der Einzelheiten des Privatgutachtens von Prof. G.________ bestritten; dabei habe sie sich auf ihren eigenen Privatgutachter (H.________) gestützt und im Einzelnen dargelegt, weshalb das klägerische Privatgutachten unerklärliche Differenzen aufweise und inhaltlich falsch sei.