Citation: U 47/01 22.08.2003 E. A

Die 1974 geborene K.________ arbeitete als kaufmännische Angestellte bei der Firma X.________ SA und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 24. August 1995 erlitt sie einen Auffahrunfall. Der am folgenden Tag konsultierte Dr. med. A.________ diagnostizierte Prellungen im rechten oberen Thoraxbereich, ein traumatisches HWS-Syndrom mit Ausstrahlungen in den rechten Arm und eine traumatische ISG-Blockierung. Die Versicherte war bis zum 17. Oktober 1995 zu 100 %, danach zu 50 % arbeitsunfähig. Seit dem 7. November 1995 war sie wegen psychischer Beschwerden in ärztlicher Behandlung. Nach Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf den 8. Dezember 1995 war sie ab 15. Dezember 1995 mit einem 50 %-Pensum, welches ab 1. April 1996 auf 100 % erhöht wurde, bei der Firma Y.________ angestellt. Anlässlich eines Spitalaufenthaltes vom 5. bis zum 14. Juli 1996 wurde eine Exazerbation von Nacken- und Schulterschmerzen bei Status nach HWS-Schleudertrauma festgestellt. Nach der Spitalentlassung wurden Physiotherapie, verbunden mit psychiatrischen Sitzungen wegen depressiver Begleiterscheinungen weitergeführt. Am 7. August 1996 nahm die Versicherte ihre Tätigkeit beim früheren Arbeitgeber wieder zu 50 % auf und war seit 1. September 1996 bei neuen Arbeitgebern zu einem 100 %-Pensum angestellt. Mit Verfügung vom 18. April 1997 lehnte die SUVA die Übernahme weiterer Heilungskosten mit Wirkung ab gleichem Datum ab und verweigerte den Anspruch auf die Ausrichtung einer Invalidenrente, einer Integritätsentschädigung oder weiterer Taggeldleistungen. Im Rahmen eines hiegegen geführten Einspracheverfahrens wurde festgestellt, dass die Versicherte von August 1998 bis April 1999 versucht hatte, berufsbegleitend eine kaufmännische Lehre nachzuholen, die wegen Konzentrationsproblemen jedoch wieder abgebrochen wurde. In einem Begutachtungsbericht vom 5. Mai 1999 diagnostizierte Dr. med. B.________, Chefarzt für Rheumatologie am Zentrum Z.________, im Wesentlichen ein mässiges cervico-brachiales Schmerzsyndrom bei Status nach Heck-Auffahrkollision vom 24. August 1995 ohne neurologische Ausfälle und mit leicht bis mittelstark beeinträchtigtem neuropsychologischem Profil. Mit Entscheid vom 10. November 1999 wies die SUVA die Einsprache ab.