Citation: 6B_419/2014 E. 1.5

1.5. Der Beschwerdeführer kann aus BGE 125 IV 124 nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zu beurteilen war damals, ob die durch die Buchung der Hotelzimmer und die Inanspruchnahme der Beherbergung und Verköstigung konkludent erfolgte Erklärung, zahlungsfähig und zahlungswillig zu sein, Arglist begründet. Dem Entscheid lagen die verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen zugrunde, wonach es zu keinen zusätzlichen Täuschungsmanövern kam. Die beschuldigte Person habe mit der Anzahlung und der Verlängerung des Hotelaufenthalts ihrem Willen Ausdruck verliehen, die beanspruchten Leistungen entsprechend ihren Möglichkeiten mindestens teilweise zu bezahlen (BGE 125 IV 124 E. 3b). Dieser fehlte der Zahlungswille demnach nicht gänzlich. Das Bundesgericht erwog, es wäre möglich gewesen, vom Beschuldigten eine Kreditkarte oder eine Vorauszahlung zu verlangen, um Rückschlüsse auf dessen Zahlungsfähigkeit ziehen zu können. Es verneinte Arglist, weil sich der Beschuldigte keiner besonderen Machenschaften bediente und die Hoteliers die zumutbaren Vorsichtsmassnahmen nicht trafen (BGE 125 IV 124 E. 3b). Ob Arglist angesichts des Verzichts der Hoteliers auf Sicherheiten bei besonderen Machenschaften zu bejahen gewesen wäre, war nicht zu beurteilen.