Citation: 6B_1173/2015 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht kein psychiatrisches Gutachten betreffend seine Schuldfähigkeit eingeholt. Im Bericht von Dr. med. A.________, den er der Vorinstanz eingereicht habe, werde auf eine psychische Störung hingewiesen. Aufgrund übermässiger Verlustängste hätte er fast jede Straftat auf sich genommen. Die Spielsucht, wofür ein Teil der Beute verwendet worden sei, habe er auf sich genommen, um seine Partnerin nicht zu verlieren. Durch die Festigung der Beziehung und die Fortschritte in den psychiatrischen Sitzungen könne er nun zugeben, dass nicht er, sondern seine Partnerin spielsüchtig sei. Anstatt dies als positive Entwicklung zu werten, stufe die Vorinstanz dies als Taktik ein, obwohl es ein zusätzliches Indiz (Schutz der Partnerin, Verlustängste) für eine Persönlichkeitsstörung im Zeitpunkt der Tat sei. Im Tatzeitpunkt sei kein kompletter Realitätsbezug gegeben gewesen. In einer Tiefphase habe er lediglich über den Verlust der Partnerin nachgedacht und nicht über eine allfällige Strafe oder dass die Taten aufgedeckt würden. Da ein normaler Realitätsbezug gefehlt habe, hätte ein Gutachten eingeholt werden müssen. Eine bipolare affektive Störung trete nicht von heute auf morgen ein. Angesichts des Motivs und den weiteren Ausführungen von Dr. med. A.________ könne ein Zusammenhang zwischen der psychischen Störung und der Straftat festgestellt werden (Beschwerde S. 1-3).