Citation: 8C_377/2020 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte fest, dass das gemeinsame steuerbare Einkommen der Beschwerdeführerin und ihres Ehemannes im Jahr 2017 Fr. 46'800.- betragen und damit den für den Anspruch auf Familienzulagen massgebenden Grenzbetrag von Fr. 42'660.- überschritten habe, was unbestritten ist. Es erkannte sodann mit überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), dass entgegen dem Antrag der Beschwerdeführerin für die Beurteilung des Leistungsanspruchs, anders als im Beitragsbereich, kein Einkommenssplitting vorgenommen werden könne. Da die Familienzulagen die finanzielle Belastung der gesamten Familie durch ein oder mehrere Kind (er) teilweise ausgleichen sollen und diese Belastung von beiden Eltern gemeinsam aus dem gesamten Einkommen zu tragen sei, so die Vorinstanz, wäre es geradezu systemfremd, bei der Beurteilung des Zulagenanspruchs ein Einkommenssplitting durchzuführen. Für die eventualiter beantragte Erhöhung des Grenzbetrages um das Eineinhalbfache bestehe sodann kein Raum, nachdem das Bundesgericht die in Art. 19 Abs. 2 FamZG statuierte Regelung insgesamt als sachgerecht bezeichnet habe.