Citation: 4A_493/2016 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung. Im Wesentlichen macht er geltend, er habe der Beschwerdegegnerin für die Zeit vom 19. Januar bis 30. April 2015 vier Arztzeugnisse von seinem Hausarzt, Dr. med. D.________, eingereicht, in welchen weiterhin eine (teilweise) Arbeitsunfähigkeit bescheinigt worden sei. Ärzte seien verpflichtet, Arztzeugnisse wahrheitsgetreu zu verfassen, weshalb die Beschwerdegegnerin darauf habe abstellen müssen und ihre Leistungen nicht hätte einstellen dürfen. Wäre sie der Ansicht gewesen, dass die Zeugnisse nicht den Tatsachen entsprochen hätten, hätte sie auf den ausstellenden Arzt Rückgriff nehmen müssen, was sie jedoch unterlassen habe. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht hinreichend mit dem angefochtenen Entscheid auseinander, womit keine gen ügende Willkürrüge vorliegt. Die Willkürrüge wäre aber ohnehin unbegründet. Denn wie die Vorinstanz richtig festgehalten hat und wovon auch der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde ausgeht, musste er eine überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür nachweisen, dass er im Zeitraum von Januar bis Mai 2015 noch (über 25 %) arbeitsunfähig war. Dafür hat er sich nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid "ausschliesslich" auf die Ausführungen seines Hausarztes, Dr. med. D.________, gestützt, woraufhin die Vorinstanz festgehalten hat, dass diese Berichte inhaltlich vom Bericht von Dr. med. C.________ abweichen würden. Dass er sich im vorinstanzlichen Verfahren auch auf die vier Arztzeugnisse berufen hätte, tut der Beschwerdeführer nicht dar (zur Sachverhaltsermittlung im Bereich der Untersuchungsmaxime vgl. Urteil 4A_360/2015 vom 12. November 2005 mit Hinweisen). Ohnehin ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer auch gar nicht dargelegt, welche entscheidrelevanten Tatsachen sich aus diesen vier Arztzeugnissen ergeben hätten. Denn wie der Beschwerdeführer ausführt und dies im Übrigen auch dem angefochtenen Entscheid zu entnehmen ist, hat der Hausarzt dem Beschwerdeführer darin bloss für einen gewissen Zeitraum eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Dass er darin auch seinen Standpunkt einlässlich begründet hätte, aus welchem Grund der Bluthochdruck einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers gehabt hätte und weshalb die Vorinstanz darauf hätte abstellen müssen, tut der Beschwerdeführer mit keinem Wort dar.