Citation: 2D_44/2014 E. A

A.________ (geb. 1968) übersiedelte nach eigenen Angaben 1982 mit ihrer Familie aus X.________ nach Y.________ (D), erwarb dort nach dem Abitur das Vordiplom in Architektur und schloss ihr Hauptstudium in Z.________ ab. In der Folge arbeitete sie für einzelne Projekte des Schweizer Pfarrers Ernst Sieber und begann mit einem Theologiestudium an der Universität Zürich. Dort bestand sie zwei Mal die Abschlussprüfung nicht. Beim dritten Versuch legte A.________ im Herbstsemester 2012 im Rahmen der theoretisch-theologischen Prüfung (Abschlussprüfung) bei Prof. Dr. B.________ im Fach "Altes Testament" eine schriftliche und eine mündliche Prüfung ab. Dafür erhielt sie je die (ungenügende) Note 3,5. Der Examinator beurteilte die schriftliche Arbeit von A.________ zum Thema "Jeremia 7,16-20: Interpretation im Rahmen der Religionsgeschichte Israels" wie folgt: "Ein grosser Teil der Ausführungen ist nicht zum Thema. Der Text wird v.a. paraphrasiert, kaum interpretiert. Zur Religionsgeschichte finden sich nur der Hinweis auf die josianische Reform (ohne klaren Bezug auf den Text und ohne wenigstens ansatzweise Diskussion der historischen Probleme) und die - sicher falsche - Deutung der Himmelskönigin und der fremden Götter als 'kanaanäische Gottheiten'. Damit ist die Klausur leider klar ungenügend."