Citation: 2C_652/2020 E. 7.2.1

7.2.1. Hinsichtlich der beruflichen Integration ist zwar - anders als die Vorinstanz annimmt - positiv zu werten, dass der Beschwerdeführer nach Abschluss einer Berufsausbildung eine Vielzahl von Arbeiten ausgeübt hat (vgl. auch Urteil 2C_173/2020 vom 27. August 2020 E. 5.2.3) und er nie über eine längere Zeit arbeitslos war (vgl. vorne E. 3.2.2). Mit der Vorinstanz negativ für die Beurteilung der beruflichen Integration zu qualifizieren ist freilich, dass die einzelnen Beschäftigungen und selbständigen Erwerbstätigkeiten seit 2013 jeweils nur von kurzer Dauer waren (vgl. Urteil 2C_173/2020 vom 27. August 2020 E. 5.2.3). Unter diesen Umständen und angesichts der relativ langen Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers in der Schweiz durfte die Vorinstanz in bundesrechtskonformer Weise annehmen, dass seine berufliche Integration mangelhaft ist.