Citation: 6B_1193/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Strafzumessung. Zusammengefasst bringt er vor, die Vorinstanz habe wesentliche Strafzumessungsfaktoren unzutreffend gewürdigt, das Beschleunigungsgebot verletzt und überdies den Grenzbereich zum (teil-) bedingten Vollzug nicht beachtet. Der Beschwerdeführer beanstandet vorab die vorinstanzliche Würdigung verschiedener Täterkomponenten. So bringt er vor, die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, seine Geständnisbereitschaft habe sich erst dann gezeigt, als die Beweise bereits erdrückend gewesen seien. Vielmehr habe beispielsweise nur mit seiner Hilfe der genaue Standort einer Bank eruiert werden können und auch sonst habe er diverse Gehilfenschaftshandlungen, die auch in Bezug zu den Betäubungsmitteldelikten stehen würden, von Anfang an zugegeben. Ohne diese Zugaben wäre es den Strafuntersuchungsbehörden wesentlich schwerer gefallen, ihm die Vorwürfe nachzuweisen. Seine Geständnisse seien zwingend strafmindernd zu berücksichtigen. Weiter moniert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe sein Wohlverhalten nach der Tat zu Unrecht als neutral gewertet. Er habe sich nicht nur korrekt verhalten, sondern ausserordentlich bemüht. Seine Entwicklung und berufliche Integration seien positiv und strafmildernd zu werten. Ihm und seiner Frau sei es sogar gelungen, sich aus der Sozialhilfe zu lösen und sie würden sich bemühen, bestehende Betreibungen abzuzahlen. Als zusätzliches Element kritisiert der Beschwerdeführer die vorinstanzlichen Ausführungen, wonach er keine Einsicht und Reue zeige. Er habe in seinem Schlusswort wortwörtlich darauf aufmerksam gemacht, dass ihm alles leid tue und er verspreche, so etwas würde nie wieder passieren. Des Weiteren erachtet es der Beschwerdeführer als höchst fraglich, dass die Vorinstanz ihm keine besondere Strafempfindlichkeit zuerkenne. Er sei Vater von drei kleinen Kindern im Alter von 3, 5 und 7 Jahren, von denen eines mit einem schweren Geburtsgebrechen zu kämpfen habe. Zudem sei er Alleinverantwortlicher in einem erfolgreich tätigen Bauunternehmen mit 7 Angestellten. Seine Strafempfindlichkeit sei überdies auch deshalb gegeben, da er bei einer unbedingten Freiheitsstrafe seine berufliche Tätigkeit aufgeben müsse. Insgesamt hätte die Vorinstanz aufgrund der Täterkomponente im vorliegenden Fall die Einsatzstrafe deutlich reduzieren, sicherlich jedoch nicht um einen Monat erhöhen müssen. Weiter wendet sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzlichen Erwägungen zur Medienberichterstattung. Er sowie andere Familienmitglieder seien unzählige Male privat oder auf der Baustelle auf die Tat angesprochen worden. Entsprechend sei die vorinstanzliche Annahme nicht nachvollziehbar, wonach er in einem kleinen Dorf wie U.________ als in den Medien beschriebener 27-jähriger Kosovar nur durch Personen identifiziert werden könne, die ihn offensichtlich bereits kennen würden. Eine nicht namentliche Erwähnung in den Medien vermöge gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung keineswegs eine Persönlichkeitsverletzung auszuschliessen. Indem die Vorinstanz diese offensichtlich persönlichkeitsverletzende Berichterstattung einfach ignoriere, handle sie willkürlich. Der Beschwerdeführer rügt zudem eine Verletzung des Beschleunigungsgebots. Dies müsse eine Strafmilderung zur Folge haben. Zur Begründung bringt er zusammengefasst vor, die Argumente der Vorinstanz würden die lange Verfahrensdauer von insgesamt über 4 Jahren und 4 Monaten nicht zu rechtfertigen vermögen. Schliesslich moniert der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe den Grenzbereich zum (teil-) bedingten Strafvollzug nicht beachtet und dadurch Bundesrecht (Art. 43 StGB) verletzt. Die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 40 Monaten liege im Bereich des gesetzlichen Grenzwerts für den teilbedingten Vollzug von 36 Monaten. Trotzdem sei die Vorinstanz ihrer zusätzlichen Prüf- und Begründungspflicht nicht nachgekommen.