Citation: U 143/04 22.12.2004 E. 5

Nach der bis Ende 2002 gültig gewesenen Regelung bestand im Bereich der Sozialversicherung rechtsprechungsgemäss - unter Vorbehalt hier nicht gegebener besonderer Umstände - kein Anspruch auf Verzugszinsen, sofern diese nicht gesetzlich vorgesehen waren (BGE 119 V 81 Erw. 3a mit Hinweisen; RKUV 2000 Nr. U 360 S. 34 Erw. 3a, 36 f. Erw. 3d). Das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene ATSG, dessen Art. 26 nun unter bestimmten Voraussetzungen eine Verzugszinspflicht statuiert, ist im vorliegenden Verfahren, wie bereits dargelegt (Erw. 1.1 hievor), nicht anwendbar, da einzig zu beurteilen war, ob über den 15. Juli 1997 hinaus Anspruch auf UVG-Leistungen besteht, und die gerichtliche Prüfung ohnehin auf den Sachverhalt beschränkt bleibt, der sich bis zum Einspracheentscheid vom 30. Mai 2001 entwickelt hat. Dem - letztinstanzlich wiederholten - Antrag der Beschwerdegegnerin auf Zusprechung von Verzugszinsen ist daher, wie das kantonale Gericht im Ergebnis richtig erkannt hat, - mit Bezug auf diesen Zeitraum - nicht stattzugeben.