Citation: U 48/02 29.08.2002 E. 1

1.- a) Die Alba hat dem Versicherten ein Taggeld von 100 % vom 29. März bis 15. Mai 1994, von 50 % vom 16. Mai bis 19. Juni 1994 und von 25 % vom 20. Juni bis 10. Juli 1994 auf Grund eines versicherten Verdienstes von Fr. 97'200.- ausgerichtet. Mit der Feststellung, dass gemäss Art. 22 Abs. 3 UVV als Bemessungsgrundlage für die Taggelder der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn (Fr. 54'000.-) massgebend sei, hat sie mit Verfügung vom 3. Mai 2000 und Einspracheentscheid vom 19. Juni 2000 eine Rückforderung für zuviel ausbezahlte Taggelder im Betrag von Fr. 6721.25 erhoben. In teilweiser Gutheissung der hiegegen erhobenen Beschwerde hat die Vorinstanz die Alba verpflichtet, das Taggeld auf einem versicherten Verdienst von Fr. 84'000.- festzusetzen. Während der Beschwerdeführer die Zusprechung eines Taggeldes auf einem versicherten Verdienst von Fr. 97'200.- beantragt, schliesst die Alba auf einen versicherten Verdienst von weniger als Fr. 80'000.-. b) Nach Art. 52 Abs. 2 UVG verjährt der Rückforderungsanspruch mit dem Ablauf eines Jahres, nachdem der Versicherer von der Unrechtmässigkeit der Leistungen Kenntnis erhalten hat, spätestens aber fünf Jahre nach der Leistung. Entgegen dem Wortlaut der Bestimmung handelt es sich dabei um Verwirkungsfristen, die von Amtes wegen zu berücksichtigen sind (vgl. zur sinngemäss anwendbaren Rechtsprechung zu Art. 47 AHVG: BGE 111 V 135; AHI 1998 S. 293). Die (absolute) fünfjährige Verjährungsfrist ist vom Zeitpunkt an zu berechnen, in welchem die Leistung effektiv erbracht worden ist (BGE 108 V 4). Die hier zur Diskussion stehenden Taggelder wurden mit Abrechnungen vom 21. April, 17. Mai, 15. Juni, 22. Juni und 16. August 1994 ausbezahlt. Bei Erlass der Verfügung vom 3. Mai 2000 war der Rückforderungsanspruch somit verwirkt, weshalb es für den Taggeldanspruch vom 29. März bis 10. Juli 1994 beim versicherten Verdienst von Fr. 97'200.- zu bleiben hat, in welchem Sinn der vorinstanzliche Entscheid abzuändern ist. Zum gleichen Ergebnis führt im Übrigen eine materielle Beurteilung des Anspruchs, wie sich aus dem Folgenden (Erw. 2c) ergibt.