Citation: 1A.219/2006 02.04.2007 E. 2

2.1 Gegen kantonale Entscheide über Entschädigungen als Folge von Eigentumsbeschränkungen ist gemäss Art. 34 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig. Die Gemeinde Bürglen ist als Gemeinwesen, das zur Leistung einer Entschädigung verpflichtet worden ist, zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert. 2.2 Im Streite liegt ein Entscheid, mit dem das Vorliegen einer materiellen Enteignung grundsätzlich bejaht und die Sache zur Festsetzung der Entschädigung an die Vorinstanz zurückgewiesen worden ist. Solche Rückweisungsentscheide gelten nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung als Teilentscheide, die selbständig mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde angefochten werden können (vgl. BGE 129 II 286 E. 4.2 S. 291 mit Hinweisen). Da auch die weiteren formellrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind, kann auf die eingereichte Beschwerde eingetreten werden.