Citation: 8C_538/2019 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht stellte fest, die vom Beschwerdeführer trotz vorhandenem Bankkonto geltend gemachte Barlohnzahlung sei nicht genügend überprüfbar. Aus den nicht unterschriebenen und nicht datierten Lohnabrechnungen für die Monate Januar und Februar 2016 könne er nichts zu seinen Gunsten ableiten, während die am 4. Januar 2017 der Suva eingereichten Lohnabrechnungen zwar unterschrieben, aber weiterhin nicht datiert seien. Daher sei nicht auszuschliessen, dass diese Unterschriften nachträglich angebracht worden seien. So gebe es in den Akten Hinweise, dass verschiedene Dokumente nachträglich verfasst und datiert worden seien. Insbesondere eine Rückdatierung des Arbeitsvertrages vom 9. Januar 2016 sei nicht auszuschliessen. Ungeklärt bleibe auch, weshalb darin ein Stellenantritt per 15. Januar 2016 vereinbart, in der Unfallmeldung vom 15. März 2016 jedoch eine Anstellung ab 1. Januar 2016 genannt worden sei. Arbeitsrapporte lägen keine vor, was - mit Blick auf sein eigenes Interesse an einem Beweismittel im Falle verweigerter Lohnzahlung - auch nicht durch den Monatslohn erklärbar sei. Weitere Ungereimtheiten lägen darin, dass der Lohnausweis für die Monate Januar bis März 2016 bereits am 15. Februar 2016 erstellt worden sei. Eine Anmeldung bei der Personalvorsorge habe nicht stattgefunden und im IK seien keine Einträge veranlasst worden. Sodann sei der Beschwerdeführer bei der Schwarzarbeitskontrolle vom 11. Februar 2016 - zu einem Zeitpunkt, zu dem er eine entlöhnte Anstellung und Arbeitstätigkeit geltend mache - nicht auf der Baustelle angetroffen worden. Schliesslich vermöge die nachträglich erstellte Arbeitsbestätigung des ehemaligen Inhabers der Gesellschaft die genannten Widersprüche nicht zu entkräften.