Citation: 1P.637/2004 06.01.2005 E. A

Die Eheleute Z.________ und X.________ gelangten im Juni 2004 an den Einzelrichter in Ehesachen des Bezirksgerichtes Zürich und verlangten gestützt auf Art. 112 ZGB gemeinsam die Scheidung ihrer Ehe. An der "1. Anhörung/Hauptverhandlung" vom 20. September 2004 stellten die Parteien ihre Anträge zu den noch nicht einvernehmlich geregelten Scheidungsfolgen, insbesondere zu den von X.________ zu leistenden nachehelichen Unterhaltsbeiträgen. Anschliessend an die Parteivorträge fand offenbar eine formlose - nicht im Einzelnen protokollierte - Besprechung darüber statt, wie das Verfahren weiterzuführen sei bzw. ob vor der Fortsetzung des Hauptverfahrens Vergleichsgespräche durchzuführen seien und bis wann der Einzelrichter den Parteien einen Konventionsvorschlag vorlegen könnte. In diesem Zusammenhang brachte Bezirksrichter Y.________ zum Ausdruck, dass er den Standpunkt der Gesuchstellerin über den nachehelichen Unterhalt eher teile als jenen des Gesuchstellers. Die Verhandlung wurde nach der getrennten Anhörung der Ehegatten und deren Bestätigung des Scheidungswillens vertagt.