Citation: 8C_526/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Dr. med. B.________ kam zum Schluss, es bestünden durchgängig hohe Inkonsistenzen und eindeutige Hinweise auf eine nicht authentische Beschwerden- und Leistungspräsentation, die eine Beurteilung von Diagnosen und Leistungseinschränkungen unmöglich machten. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würden Beschwerden und Einschränkungen im geltend gemachten Ausmass nicht vorliegen und gleichzeitig seien auch die tatsächlich vorhandenen Ressourcen weit höher einzuschätzen als vom Beschwerdeführer beschrieben und dargestellt. Der Gutachter bejahte das Vorliegen von Anzeichen einer Simulation/Aggravation sowohl im Längsschnitt ab dem Jahr 1997 als auch im Querschnitt. Infolgedessen könnten auch keine Aussagen zur Veränderung des Gesundheitszustands oder zur Arbeitsfähigkeit gemacht werden. Hinsichtlich der Observationsunterlagen hielt Dr. med. B.________ schliesslich fest, diese stünden im Einklang mit seiner Beurteilung zur Konsistenz und Plausibilität.