Citation: 6B_355/2021 E. 2.4.5

2.4.5. Entgegen dem beschwerdeführerischen Ansinnen war die Vorinstanz ferner nicht gehalten, bei der Beurteilung der Legalprognose den von ihm dargelegten Veränderungen seiner Lebensverhältnisse in positiver Hinsicht Rechnung zu tragen. Ihr Schluss, wonach ein stabiles Umfeld, finanzielle Sicherheit und eine Vollzeitbeschäftigung nicht gegen die Befürchtung erneuter Straffälligkeit sprechen, ist angesichts der bereits bei seiner Verurteilung im Jahr 2014 bestehenden günstigen Verhältnisse nachvollziehbar. Dass der Beschwerdeführer seit 2017/2018 mit viel Initiative und zeitlichem Engagement praktisch in Alleinverantwortung ein Unternehmen mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führt, vermag daran nichts zu ändern. Soweit er sich auf den Standpunkt stellt, er habe sich von jener kriminellen Szene entfernt, in welcher er die Taten begangen habe, ergänzt er den vorinstanzlichen Sachverhalt, ohne Willkür darzutun. Wohl lässt sein zeitliches und berufliches Engagement - wie von ihm dargetan - den Schluss zu, er habe sich von diesem Umfeld losgelöst. Die gegenteilige Auffassung erweist sich dadurch indes noch nicht als schlechterdings unhaltbar, zumal es für die Annahme von Willkür nicht ausreicht, dass eine andere Lösung ebenfalls möglich erscheint oder gar vorzuziehen wäre (BGE 146 IV 88 E. 1.3.1; 143 IV 500 E. 1.1; 241 E. 2.3.1; je mit Hinweisen).