Citation: U 69/07 20.12.2007 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat nach eingehender und sorgfältiger Würdigung der umfangreichen medizinischen Aktenlage mit überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), zutreffend erkannt, dass die im Laufe der Zeit nach der Auffahrkollision vom 20. August 2004 allmählich in zunehmendem Ausmass geklagten Beschwerden zum Teil klar unfallfremd waren (im November/Dezember 2004 behandelte Ohrenschmerzen sowie ab März 2005 therapierte Schulterbeschwerden rechts) und im Übrigen - trotz umfassender medizinischer Abklärungen - nicht hinreichend objektiviert werden konnten. Das kantonale Gericht gelangte sodann zur Auffassung, dass das in der Folge des 20. August 2004 aufgetretene und sich - trotz ärztlicher, medikamentöser und physiotherapeutischer Behandlung - kontinuierlich ausweitende Beschwerdebild der Versicherten weder in einem natürlichen noch adäquaten Kausalzusammenhang zum fraglichen Ereignis stehe, weshalb die Zürich zu Recht einen Anspruch auf Versicherungsleistungen nach UVG abgelehnt habe. 3.2 Vorweg ist klarzustellen, dass für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhanges im Falle eines Schleudertraumas der HWS oder eines äquivalenten Verletzungsmechanismus nach der Rechtsprechung einzig Beschwerden in der Halsregion oder an der Wirbelsäule innerhalb der Latenzzeit von maximal 72 Stunden seit dem versicherten Ereignis aufgetreten sein müssen (SVR 2007 UV Nr. 23 S. 75 [U 215/05] und RKUV 2000 Nr. U 359 S. 29 [U 264/97]). Soweit die Vorinstanz eine davon abweichende Auffassung vertrat, kann ihr nicht gefolgt werden. Was die Beschwerdeführerin unter Berufung auf einen Bericht des am 8. Februar 2007 konsultierten Neurologen Dr. med. R.________ gegen den angefochtenen Entscheid vorbringt, ist nicht stichhaltig. Der genannte Bericht datiert siebzehn Monate nach Erlass des - rechtsprechungsgemäss die Grenze der richterlichen Überprüfungsbefugnis bildenden (BGE 130 V 445 E. 1.2 [mit Hinweisen] S. 446) - Einspracheentscheides vom 12. September 2005. Die Ausführungen des Dr. med. R.________ vom 12. Februar 2007 enthalten für den hier relevanten Zeitraum vor Erlass des Einspracheentscheides keine neuen Erkenntnisse in Bezug auf den medizinisch ausreichend abgeklärten Sachverhalt. Der Rheumatologe Dr. med. J.________ verneinte die Unfallkausalität der festgestellten generalisierenden weichteilrheumatischen Schmerzsymptomatik ausdrücklich. Die Versicherte legt nicht dar und in den medizinischen Unterlagen finden sich keine Anhaltspunkte dafür, dass - abgesehen von den klar unfallfremden Gesundheitsschäden - die nach dem 20. August 2004 allmählich geklagten, nicht objektivierbaren Beschwerden unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände in einem anspruchsbegründenden, natürlich und adäquat kausalen Zusammenhang mit dem als ursächlich geltend gemachten Auffahrunfall stehen. Die vorinstanzlich bestätigte Verneinung eines Anspruchs auf Unfallversicherungsleistungen durch die Zürich ist daher nicht zu beanstanden.