Citation: 7B_11/2022 E. 2.4.2

2.4.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Zaun mit dem Holzpfosten hätte gesichert werden müssen. Es steht fest, dass der Holzpfosten von Weitem erkennbar war, weil er mit einer gut sichtbaren orangen Schutzmatte markiert war. Die Vorinstanz erwägt schlüssig, dass die Markierung genügte. Sie weist darauf hin, dass der Holzpfosten nach einem kurvenlosen Flachstück platziert war, und nicht etwa am Fuss des Steilhangs. Zudem habe sich die Piste nicht erst beim Holzpfosten verengt, sondern bereits davor. Die Vorinstanz verfällt nicht in Willkür und verletzt auch sonst kein Bundesrecht, wenn sie zum Schluss gelangt, die Beschwerdeführerin hätte ihre Fahrweise den örtlichen Gegebenheiten anpassen und einen genügenden Sicherheitsabstand zum Rand einhalten müssen, zumal der Holzpfosten von Weitem gut erkennbar war. Nichts ändert daran, dass der Holzpfosten orange markiert war und nicht mit gelbschwarzen Stangen und Wimpeln. Die Vorinstanz durfte angesichts der konkreten Verhältnisse annehmen, dass es nicht erforderlich war, den Holzpfosten über die Markierung hinaus zu sichern.