Citation: 2C_597/2016 E. B

Die A.________ AG deklarierte am 27. März 2013 mittels Formular 103 die gleichentags beschlossene Dividende bei der ESTV und ersuchte mit Formular 106 um Meldung der Verrechnungssteuer. Die ESTV teilte der A.________ AG am 25. April 2014 mit, sie lehne das Meldeverfahren ab. Am 21. August 2014 ordnete die ESTV an, die A.________ AG schulde auf der Dividende von Fr. 110'000.-- die Verrechnungssteuer von 35 %. Diese betrage Fr. 38'500.-- und sei unverzüglich zu entrichten. Darüber hinaus sei nach 30 Tagen nach der Fälligkeit bis zum Tag der Steuerentrichtung ein Verzugszins von 5% geschuldet. Zur Begründung führte die ESTV unter anderem aus, die Voraussetzungen für die Erfüllung der Verrechnungssteuerpflicht durch Meldung seien nicht erfüllt, weil der Rückerstattungsanspruch der D.________ Holding AG nicht zweifelsfrei feststehe. Die dagegen erhobene Einsprache wies die ESTV am 28. Juli 2015 ab und verpflichtete die A.________ AG zur Zahlung der Verrechnungssteuer in der Höhe von Fr. 38'500.--, zuzüglich Verzugszinsen zu 5% seit 27. April 2013. Die gegen den Einspracheentscheid vom 28. Juli 2015 erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 18. Mai 2016 ab.