Citation: I 552/00 05.10.2001 E. 2

2.- a) Die Vorinstanz ist in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten zum überzeugenden Schluss gelangt, dass der Beschwerdeführer gesundheitsbedingt keine Schwerarbeit mehr verrichten kann. Hinsichtlich einer körperlich leichten, rückenschonenden und wechselbelastenden Tätigkeit ist er indes - darin stimmen Vorinstanz und Verwaltung überein - jedenfalls zu 50 % arbeitsfähig. b) Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringen lässt, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. aa) Sein Einwand, der Bericht des Kreisarztes Dr. med. T.________ (vom 17. November 1997) sei wegen der unterschiedlichen Ausgestaltung der (finalen) Invaliden- und der (kausalen) Unfallversicherung hier keine taugliche Entscheidungsgrundlage, ist unbegründet. Für Dr. med. T.________ ging es, insoweit ist dem Beschwerdeführer zuzustimmen, an sich nur um die Unfallfolgen. Wenn dieser aber ausführt, dass "auf Grund der radiologischen und klinischen Befunde ... der Rücken als vermindert belastbar betrachtet werden" kann und darlegt, was dem Beschwerdeführer angesichts seines Rückenleidens noch an Arbeiten zugemutet werden kann, dann bezieht sich diese Einschätzung auf den Rückenschaden als solchen, und zwar ungeachtet des Umstandes, inwieweit diese verminderte Belastbarkeit eine Folge des Unfalles vom 15. April 1997 oder einer vorbestehenden Schädigung ist. Mit den von Dr. med. T.________ genannten Einschränkungen ist der Beschwerdeführer hinsichtlich einer leidensangepassten Tätigkeit an sich voll arbeitsfähig, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat. bb) Insoweit sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt stellt, aus dem Austrittsbericht der Dres. med. R.________ und K.________, Rehaklinik Y.________, vom 23. Juli 1997 und dem Bericht des Dr. med. A.________, Orthopädische Klinik Z.________, vom 3. September 1997 sei auf eine bloss 50%ige Arbeitsfähigkeit aus orthopädischer Sicht zu schliessen, kann ihm nicht gefolgt werden. Der erstgenannte Bericht enthält keinerlei diesbezüglichen Anhaltspunkte; der zweitgenannte spricht einzig und in allgemeiner Weise davon, dass nunmehr aus fachärztlicher Sicht mit einem "50 %igen Arbeitsversuch" begonnen werden könne. Der Hausarzt Dr. med. F.________ spricht sich seinerseits dafür aus, eine leichte, sitzende Tätigkeit sei zu bloss 50 % möglich. Es ist indes unklar, ob er damit nur die somatische Seite erfasst oder ob darin auch die zuvor von Dr. med. I.________, Spezialarzt FMH für Psychiatrie, (Bericht vom 13. Oktober 1997) auf Zuweisung des Hausarztes hin diagnostizierte Somatisierungsstörung mit dissoziativen Anteilen mitberücksichtigt wurde. Die Stellungnahmen zur Arbeitsfähigkeit des Dr. med. F.________ (vom 3. Februar und 20. September 1998) vermögen demnach den Beweiswert des Berichtes des Dr. med. T.________ (vom 17. November 1997) von vornherein nicht zu mindern, ganz abgesehen davon, dass bei der Würdigung hausärztlicher Berichte mit Blick auf die auftragsrechtliche Vertrauensstellung des Hausarztes eine gewisse Zurückhaltung geboten wäre (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). cc) Dem Bericht des Dr. med. S.________ (vom 27. Mai 1998) schliesslich kommt voller Beweiswert zu und es kann auf die darin festgehaltene 40%ige Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht abgestellt werden. Daran vermag die vage Formulierung nichts zu ändern, der Beschwerdeführer sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage, Hand zu Wiedereingliederungsmassnahmen zu bieten, da Dr. med. S.________ abschliessend unmissverständlich festhält, auch ohne jegliche weiteren therapeutischen Massnahmen bestünde bei entsprechender Willensanstrengung die Möglichkeit "eine zumutbare Teilleistung" zu erbringen. dd) Nach dem Gesagten hatte das kantonale Gericht keinen Grund für beweismässige Weiterungen; entsprechende Rügen sind unbegründet. Auch letztinstanzlich sind entgegen dem Beschwerdeführer keine weiteren Beweisvorkehren angezeigt.