Citation: 6F_6/2020 E. 5

Der Gesuchsteller bezieht sich in seiner Eingabe nirgends auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe. Aus seinem Revisionsbegehren ergibt sich nur, dass er mit der Behandlung seiner seinerzeitigen Beschwerde und dem bundesgerichtlichen Urteil 6B_708/2019 vom 12. November 2019 nicht einverstanden ist. Dies stellt indessen keinen Revisionsgrund dar. Der Gesuchsteller verkennt offensichtlich Wesen und Tragweite der Revision nach Art. 121 ff. BGG. Diese dient nicht dazu, bereits Erwogenes einer neuerlichen Diskussion zuzuführen. Sie eröffnet dem Gesuchsteller auch nicht die Möglichkeit, einen Entscheid, den er wie hier für unrichtig hält, neu beurteilen zu lassen (Urteile 6F_11/2018 vom 16. Mai 2018 E. 5.1, 6F_16/2017 vom 16. November 2017 E. 4 und 5F_23/2017 vom 6. November 2017 E. 2). Ebenso wenig können das kantonale Verfahren und die Beweiswürdigung durch das Obergericht im Rahmen eines Revisionsverfahrens gegen ein bundesgerichtliches Urteil geprüft werden (Urteil 6F_26/2015 vom 25. Januar 2016 E. 1.4). Schliesslich bildet auch der Vorwurf einer angeblich gehörsrechtverletzenden Rechtsanwendung keinen Revisionsgrund im Sinne von Art. 121 ff. BGG (vgl. 6F_34/2016 vom 23. Februar 2017 E. 2.4). Da im vorliegenden Revisionsgesuch kein tauglicher Revisionsgrund genannt wird, ist darauf nicht einzutreten.