Citation: U 126/00 19.07.2001 E. 3

3.- Das kantonale Gericht ist in Würdigung aller medizinischen Unterlagen zum Schluss gelangt, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine Unfallfolgen im Sinne zumindest teilursächlich auf den Sturz vom 8. Mai 1996 zurückzuführender körperlicher Beeinträchtigungen bestehen. Das vorinstanzliche Beweisergebnis wird in zweifacher Hinsicht in Frage gestellt. Zum einen seien die Beurteilungen der verschiedenen Fachärzte sehr unterschiedlich ausgefallen und würden sich sogar teilweise widersprechen. Auch hätten die wiederholten klinischen Untersuchungen keine wesentlichen Befunde ergeben. Der Hauptbefund sei immer der unerklärliche Schmerz in der rechten Hand gewesen. Zum andern habe PD Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH für Physikalische Medizin und Rehabilitation speziell Rheumaerkrankung, in seinem im Einspracheverfahren eingereichten Bericht vom 10. Februar 1999 die eindeutige Diagnose eines partiellen Sudeck der rechten Hand gestellt. Klinik, Szintigraphie und Knochendichtemessung in ihrer Gesamtheit sprächen für das Bild einer Algodystrophie. Im Bericht vom 27. März 2000 präzisiere PD Dr. med. F.________ sodann, dass die Handgelenksschmerzen rechts, welche nach dem Unfall aufgetreten seien, durch kein anderes Krankheitsbild als durch ein Complex regional pain syndrome Typ I (CRPS I) erklärt werden könnten. Damit sei der natürliche Kausalzusammenhang ausgewiesen und auch der im Sozialversicherungsrecht übliche Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben.