Citation: 6B_189/2016 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, dass der Beschwerdeführer keinen direkten Einfluss auf das Melden und Verbuchen der fiktiven Rechnungen genommen und an der Manipulation der entsprechenden Unterlagen nicht direkt mitgewirkt habe, sei auf die Rollenverteilung zwischen diesem und Y.________ zurückzuführen. Der Beschwerdeführer und Y.________ hätten allerdings die von ihnen an die B.________ SA verkaufte Firmengruppe gemeinsam weitergeleitet und seien für sämtliche Belange der Gruppe gemeinsam verantwortlich gewesen, was auch aus dem Vertrag (Sale and Purchase Agreement of Shares) mit der B.________ SA hervorgehe. Aufgrund des Vertrages und insbesondere der darin vereinbarten Kaufpreisgestaltung in Form des Earn Out hätten die beiden neben der gemeinsamen Verantwortung auch gleichwertige wirtschaftliche Interessen gehabt, was ein abgesprochenes Vorgehen nahelege. Zudem habe der Beschwerdeführer selber grosse Beträge einbezahlt, um damit die fiktiv gestellten Rechnungen zu tilgen und dieselben zu vertuschen. Dadurch habe er einen wesentlichen Tatbeitrag geleistet, weshalb von einem gemeinsamen Tatvorgehen auszugehen sei.