Citation: 9C_896/2015 E. 4.2

4.2. Dem Einwand der Beschwerdeführerin kann nicht gefolgt werden. Aufgrund der IV-Anmeldung vom 6. Juni 2011, die von der IV-Stelle als verspätet qualifiziert wurde, bestand invalidenversicherungsrechtlich kein Anlass, den Verlauf der Arbeitsunfähigkeit mehr als sechs Monate vor dem Zeitpunkt der Anmeldung zu prüfen (vgl. Art. 28 Abs. 1 lit. b und 29 Abs. 1 IVG). Hinsichtlich weiter zurückliegender Zeiten fallen daher verbindlichkeitsrechtlich massgebende Feststellungen und Beurteilungen der IV-Organe von vornherein ausser Betracht (Urteil 9C_620/2012 vom 16. Oktober 2012 E. 2.4 mit Hinweisen, publ. in: SVR 2013 BVG Nr. 17 S. 67). Dabei ist nicht entscheidend, ob die IV-Stelle den - weiter als sechs Monate vor der Anmeldung zurückliegenden - Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit offen lässt oder wie vorliegend bestimmt. Mithin hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Feststellungen der IV für nicht verbindlich erklärt hat. Bei diesem Ergebnis muss die von der Beschwerdeführerin aufgeworfene und von ihr bejahte Frage nicht geprüft werden, ob es anginge, dass die Bindungswirkung nur in Bezug auf eine von drei ins Recht gefassten, potenziell leistungspflichtigen Vorsorgeeinrichtungen bestehen könnte.