Citation: 2C_615/2009 25.02.2010 E. A

Der mazedonische Staatsangehörige X.________ (geb. 3. Mai 1969) reiste am 12. Februar 2000 in die Schweiz ein und heiratete am 9. Mai 2000 in St. Gallen die Schweizer Bürgerin Y.________ (geb. 19. September 1967). Gestützt auf die Heirat wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung erteilt. Im Jahr 2003 trennten sich die Ehegatten, wobei sie am 15. Januar 2003 eine aussergerichtliche Trennungsvereinbarung abschlossen. Am 14. Oktober 2005 erhielt X.________ die Niederlassungsbewilligung. Die Ehe von X.________ und Y.________ wurde am 30. Juni 2006 geschieden. Am 18. Juli 2006 heiratete X.________ in Mazedonien die Landsfrau Z.________ (geb. 4. Juli 1973), mit der er vier gemeinsame Kinder (geb. 1991, 1993, 1996, 1998) hat. Z.________ ist zudem Mutter des am 25. März 2003 geborenen Sohnes A.________. Am 10. November 2006 wurde X.________ vom Ausländeramt des Kantons St. Gallen befragt; dabei verschwieg er sowohl die Geburt des Sohnes A.________, obwohl er im amtlichen Register als dessen Vater eingetragen war, als auch die Heirat mit der Mutter seiner Kinder und gab an, er habe keine neue Partnerin. Die Ehe X.________ und Z.________ wurde am 21. März 2007 durch das Amtsgericht F.________ wieder geschieden. Am 4. April 2007 heirateten X.________ und Z.________ in Mazedonien erneut. X.________ stellte darauf ein Familiennachzugsgesuch für seine Ehefrau und die fünf Kinder. Am 26. Juli 2007 heiratete Y.________ in Bosnien Herzegowina einen bosnischen Staatsangehörigen, den sie 1996 in St. Gallen kennengelernt hatte und mit dem sie gemäss ihren eigenen Angaben seit dem Jahre 2003 eine feste Beziehung pflegt.