Citation: 8C_455/2021 E. 6.1

6.1. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht. Hinsichtlich der (erneut) geltend gemachten Frühinvalidität (vgl. Art. 26 IVV) aufgrund einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS; ICD-10 F90.0) hat das kantonale Gericht das unbestritten beweiskräftige psychiatrische Gutachten des med. pract. C.________ vom 30. Januar 2017 berücksichtigt und gestützt darauf für das Bundesgericht verbindliche (vgl. E. 1 hievor) Sachverhaltsfeststellungen getroffen (vgl. vorinstanzliche Erwägung 3.4.2). Zudem hat die Vorinstanz die Aussage des Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sowie Pharmazeutische Medizin, miteinbezogen, wonach der Beschwerdeführer selber angegeben habe, er sei in der Lage gewesen, das schulische Leistungsdefizit zu kompensieren, sofern ihn etwas interessiert habe (vgl. konsiliarische Beurteilung vom 25. Mai 2010). Demnach liegt - anders als in der Beschwerde moniert - keine der vorinstanzlichen Würdigung eindeutig widersprechende medizinische Aktenlage vor. Im Gegenteil deutet angesichts der langjährigen vollen Arbeitstätigkeit als selbstständig Erwerbender und des nach willkürfreier (vgl. E. 1 hievor) vorinstanzlicher Feststellung gänzlichen Fehlens längerer Krankheitsphasen vor dem Jahr 2008 nichts darauf hin, dass der Beschwerdeführer ohne gesundheitliche Beeinträchtigung das Gymnasium respektive ein Studium abgeschlossen hätte. Die gegenteiligen Behauptungen in der Beschwerde entbehren im Lichte der nicht unhaltbaren vorinstanzlichen Beweiswürdigung einer hinreichenden Grundlage. Inwieweit das kantonale Gericht eine Frühinvalidität (vgl. Art. 26 IVV) hätte bejahen müssen, ist folglich nicht zu ersehen.