Citation: 8C_745/2020 E. A

A.________, geboren 1963, war in Kroatien als gelernter Lastwagenchauffeur tätig. Seit der Einreise in die Schweiz im September 1988 arbeitete er bis 2009 in der Schusterei der "B.________ AG". Neben diesem Haupterwerb war er ab 1998 zusätzlich als Elektroniker für die "C.________ & Co." tätig. Nach Auflösung dieser Firma arbeitete er ab 2000 zunächst weiterhin nebenerwerblich für den Einzelunternehmer D.________ und sodann ab 1. März 2009 haupterwerblich in der Funktion als stellvertretender Geschäftsführer der "D.________" Einzelunternehmung. Nach einem Herzinfarkt vom 5. August 2012 meldete sich A.________ am 29. Oktober 2012 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Wirkung ab 1. Juli 2014 sprach ihm die IV-Stelle des Kantons Aargau (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) basierend auf einem Invaliditätsgrad von 73% eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 6. November 2015). 2017 leitete die IV-Stelle von Amtes wegen ein Revisionsverfahren ein. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten des Instituts E.________ vom 12. Juni 2019 kündigte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 8. August 2019 basierend auf einem für das Vergleichsjahr 2018 revisionsweise neu auf 3% ermittelten Invaliditätsgrad die Rentenaufhebung an. Mit Verfügung vom 3. Juni 2020 hob die IV-Stelle die Invalidenrente dementsprechend per Ende des auf die Verfügungszustellung folgenden Monats auf (Verfügung vom 3. Juni 2020).