Citation: 1P.26/2005 09.05.2005 E. A

Mit Anklage vom 23. Mai 2003 warf die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau X.________ vor, sich der mehrfachen Schändung und der mehrfachen sexuellen Handlungen mit einem Kind schuldig gemacht zu haben. Er habe in der Zeit von 1999 bis Herbst 2000 in seiner Wohnung seine damals 4 bis 5-jährige Nichte Y.________ missbraucht. Dabei sei er jeweils mit dem Finger in den Genitalbereich des Kindes eingedrungen. Dieses habe auch an seinem Penis schlecken oder herumdrücken müssen, bis er zum Samenerguss gekommen sei. Die genauen Daten und Anzahl der sexuellen Handlungen sei nicht bekannt, doch hätten sich diese nach Aussagen von Y.________ mehrere Male in der genannten Zeit ereignet, als sie bei X.________ in den Ferien gewesen sei. Am 17. Dezember 2003 verurteilte das Bezirksgericht Aarau X.________ wegen mehrfacher Schändung und mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind zu 2 1/2 Jahren Zuchthaus, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 7 Tagen. Überdies verpflichtete es ihn zur Zahlung von Fr. 7'500.-- Genugtuung an Y.________. Die von X.________ dagegen erhobene Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau am 10. November 2004 ab.