Citation: 2A.102/2002 26.09.2002 E. C

Mit Eingabe vom 25. Februar 2002 führte die X.________ GmbH Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht mit dem Begehren, den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts dahin abzuändern, dass auch die Ziffern IV. und V. der Verfügung des Kantonalen Labors aufgehoben werden. Zur Begründung wird im Wesentlichen ausgeführt, den Erwägungen des Verwaltungsgerichts sei zu entnehmen, dass der "ausschliessliche" Vertrieb über die Ärzteschaft einen täuschenden Eindruck im Sinne von Art. 18 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 9. Oktober 1992 über Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände (Lebensmittelgesetz, LMG; SR 817.0) erwecke. Das Dispositiv gehe aber darüber hinaus und verbiete jeglichen Vertrieb über die Ärzteschaft. Zutreffend sei überdies lediglich, dass das Programm hauptsächlich, aber nicht ausschliesslich, über die Ärzte vertrieben werde, daneben nämlich auch über Ernährungsberaterinnen. Wenn ein Arzt ein zugelassenes Lebensmittel gestützt auf eine zulässige Werbung verkaufe, so sei dies nicht polizeiwidrig, also könne auch der Beschwerdeführerin der Vertrieb über die Ärzte nicht verboten werden. Die Gesundheitsdirektion und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich beantragen, ohne sich ausführlich zu äussern, die Abweisung der Beschwerde. Denselben Antrag stellt das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement in seiner Vernehmlassung vom 5. Juli 2002.