Citation: 2C_115/2021 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin kann gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg vom 21. Dezember 2020 mit öffentlich-rechtlicher Beschwerde an das Bundesgericht gelangen (Art. 82 ff. BGG). Abzustellen ist dabei auf die nach Ablauf der Frist eingereichte verbesserte Version der Beschwerdeschrift vom 15. Februar 2021, da sie reine Berichtigungen von Schreibfehlern enthält. Anders verhält es sich mit den erst in den "freiwilligen Bemerkungen" vom 22. bzw. 24. April 2021 enthaltenen (neuen) Vorbringen bezüglich des Verhältnisses des kantonalen Rechts zu Art. 40 des Bundesgesetzes vom 28. September 2012 über die Bekämpfung übertragbarer Krankheiten des Menschen (Epidemiengesetz [EpG; SR 818.101]: Die Beschwerderügen müssen in der innert Beschwerdefrist einzureichenden Beschwerdeschrift selber enthalten sein (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Ein zweiter Schriftenwechsel dient nur dazu, auf die Vorbringen der Gegenpartei eingehen, aber nicht neue Anträge oder Rügen vorbringen zu können (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2; 134 IV 156 E. 1.7; Urteil 2C_228/2021 vom 23. November 2021 E. 3.1).