Citation: 5A_273/2024 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass das Verwaltungsgericht keine umfassende Verhältnismässigkeitsprüfung vorgenommen habe. Zwar habe es sich mit den einzelnen Massnahmen (Beistandschaft und Begutachtung) auseinandergesetzt. Eine Gesamtwürdigung im Wechselspiel der beiden Anordnungen lasse es aber vermissen. Auch fehle eine Auseinandersetzung mit dem "Hauptvorwurf des Beschwerdeführers", die Begutachtung sei neben der Beistandschaft nicht mehr notwendig. Tatsächlich sei der Beiständin eine "umfassende Überwachungskompetenz" eingeräumt worden, aufgrund deren sie bei allfälligen Gefährdungen des Kindeswohls Massnahmen beantragen könne. Daneben seien keine weiteren Kindesschutzmassnahmen notwendig, womit sich auch deren Abklärung erübrige. Indem das Verwaltungsgericht sich sodann zu weiteren potenziell in Frage kommenden Massnahmen äussere, beantworte es faktisch bereits die Fragen, die gutachterlich geklärt werden sollen. Eine Begutachtung sei auch deshalb nicht mehr notwendig.