Citation: 1P.742/2003 12.02.2004 E. A

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen erhob am 1. Juli 2003 beim Kantonsgericht des Kantons Schaffhausen gegen X.________ Anklage wegen gewerbsmässigen Betrugs, mehrfacher Urkundenfälschung, Anstiftung zu Urkundenfälschung und gewerbsmässiger Geldwäscherei. Die Strafsache ist der II. Strafkammer des Kantonsgerichts zugeteilt, der Kantonsgerichtspräsident Y.________ als Verfahrensleiter vorsteht. Noch vor der auf den 21. November 2003 angesetzten Hauptverhandlung ersuchte der Beschuldigte X.________ um den Ausstand von Kantonsgerichtspräsident Y.________; zur Begründung des Ersuchens machte er geltend, der Vorsitzende der II. Strafkammer habe bei seiner Tätigkeit als Verfahrensleiter durch bestimmte Formulierungen in Erwägungen, durch die Ablehnung von Beweisanträgen der Verteidigung und durch den permanenten Vorwurf bewusster Verzögerungen erkennen lassen, dass er voreingenommen sei. Mit Entscheid vom 7. November 2003 wies der Präsident des Obergerichts des Kantons Schaffhausen das Ausstandsgesuch ab und befand, dass dem Kantonsgerichtspräsidenten nicht vorgehalten werden könne, den Anschein der Voreingenommenheit zu erwecken.