Citation: I 616/00 14.09.2001 E. 1

1.- Streitig und zu prüfen ist zur Hauptsache der Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. a) Das kantonale Gericht hat die materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen, welche für die Beurteilung des Rentenanspruchs und insbesondere die Ermittlung des Invaliditätsgrades massgeblich sind, zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen werden kann. b) Im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten des Dr. med. S.________, Spezialarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 13. November 1997 und den Bericht der Dres. med. C.________ und T.________, Departement für Innere Medizin am Spital X.________, vom 14. März 1997 gelangten Vorinstanz und Verwaltung zum Schluss, dass dem bis anhin als Produktionsmitarbeiter der Firma Y.________ angestellt gewesenen Beschwerdeführer aufgrund der somatischen und psychischen Befunde ein Arbeitspensum von 85 % in einer leichten, wechselbelastenden Tätigkeit zumutbar sei. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers besteht kein Anlass, von dieser Beurteilung abzuweichen. Namentlich vermögen die hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit abweichenden Einschätzungen des Hausarztes Dr. med. D.________ an der Richtigkeit des vorinstanzlichen Entscheids nichts zu ändern. Weder dessen Bericht vom 12. März 1997 noch das sehr kurz gehaltene Arztzeugnis vom 29. Januar 1999 genügen in beweisrechtlicher Hinsicht den Anforderungen der Rechtsprechung (BGE 125 V 352 f. Erw. 3a und b, 122 V 160 Erw. 1c, je mit Hinweisen), zumal die attestierte volle Arbeitsunfähigkeit in keiner Weise näher begründet wird. Im Übrigen ist mangels konkreter Angaben davon auszugehen, dass sich die ärztliche Stellungnahme zur Arbeitsfähigkeit lediglich auf den angestammten Beruf bezieht. Schon aus diesem Grund ist sie mit Blick auf die Frage der verwertbaren Leistungsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit unbeachtlich. Unbehelflich ist sodann der Einwand des Beschwerdeführers, der psychisch bedingten Arbeitsunfähigkeit von 15 % sei nicht Rechnung getragen worden, ergibt sich doch die vorinstanzlich angenommene Restarbeitsfähigkeit von 85 % nach den zutreffenden Erwägungen des kantonalen Gerichts, worauf verwiesen wird, eben gerade aus der Berücksichtigung der psychischen Leiden. c) Ebenfalls einer Grundlage entbehren die Einwände des Beschwerdeführers gegen das vorinstanzlich gestützt auf die Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen 1996 (LSE) unter Berücksichtigung der Lohnentwicklung bis 1999 sowie eines sogenannten leidensbedingten Abzugs von 25 % ermittelte Invalideneinkommen, d.h. das trotz Gesundheitsbeeinträchtigung zumutbarerweise erzielbare Einkommen, von Fr. 34'929.- jährlich. Namentlich durfte das kantonale Gericht das von der IV-Stelle etwas niedriger festgesetzte Invalideneinkommen (Fr. 31'050.-) aufgrund seiner umfassenden Kognition mit Blick auf die Beurteilung des Rentenanspruchs sehr wohl einer Prüfung unterziehen, dies unabhängig davon, ob dessen Höhe bestritten worden war oder nicht. Im Übrigen kann auf die korrekten Berechnungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, wobei festzuhalten bleibt, dass der gewährte maximale leidensbedingte Abzug von 25 % als grosszügig einzustufen ist. Da auch die übrigen Einwände gegen das vorinstanzlich ermittelte Invalideneinkommen offensichtlich unbegründet sind und das ohne Gesundheitsschaden erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) im Betrag von Fr. 62'000.- pro Jahr zu Recht nicht bestritten wird, hat es mit der Zusprechung einer halben Härtefallrente gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 43,7 % seine Bewenden.