Citation: U 36/06 02.08.2006 E. 2

2.1 In der als "Gesuch und Wiedererwägungsgesuch" bezeichneten Eingabe vom 8. März 2003 hatte die Beschwerdeführerin beantragt, der relevante Sachverhalt bis 14. Januar 1999 sei in Wiedererwägung zu ziehen; für die Zeit ab 14. Januar 1999 sei ihr Schreiben als selbstständiges, neues Gesuch zu behandeln. Auf das Wiedererwägungsgesuch trat die SUVA nicht ein, wie sich entgegen den Behauptungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde aus dem Wortlaut der entsprechenden Verfügung ausdrücklich ergibt. Diese Entscheidung ist richtig, da die Verwaltung nur Verfügungen in Wiedererwägung ziehen kann, welche nicht Gegenstand einer materiellen richterlichen Beurteilung waren (BGE 125 V 369 Erw. 2). Die Beschwerdeführerin hätte daher, soweit es um die durch das Eidgenössische Versicherungsgericht im Urteil vom 14. Januar 1999 beurteilte Periode ging, mittels Revisionsgesuch innert der Fristen gemäss Art. 141 OG und unter Angabe der nach Art. 136 oder 137 OG zulässigen Gründe an das Gericht gelangen müssen. Ein derartiges Revisionsgesuch hat das Gericht im Urteil vom 22. Oktober 1999 abgewiesen. Seither ist keine Eingabe mehr erfolgt. Betreffend die mit dem Urteil vom 14. Januar 1999 geprüfte Zeitspanne kann nach dem Gesagten auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden. 2.2 Hinsichtlich der nachfolgenden Periode hat die SUVA zutreffend erkannt, dass der natürliche und der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den heute geklagten Leiden und dem Unfall vom 30. Juli 1991 nicht rechtsgenüglich erstellt ist. Daran vermöchten neue medizinische Abklärungen nichts zu ändern, sind doch heutige Untersuchungen nicht geeignet, den natürlichen Kausalzusammenhang zu einem rund fünfzehn Jahre zurückliegenden Unfall zu beweisen, dessen initiale Folgen längst abgeheilt waren und der keine objektivierbaren Residuen zurückgelassen hatte. Weder das Erleiden eines zweiten nicht versicherten Unfalles (am 5. Februar 1999) noch das Auftreten einer ebenfalls nicht unfallversicherten Krankheit (u.a. intramedullärer Tumor im Bereich der Halswirbelkörper 7 bis Brustwirbelkörper 2) können als - von Amtes wegen näherer Abklärung bedürftige - Spätfolgen oder Rückfälle (Art. 11 UVV) des versicherten Unfalles vom 30. Juli 1991 betrachtet werden. Deshalb besteht für die Folgezeit kein Anlass zu einer im Vergleich zum Urteil vom 14. Januar 1999 abweichenden Betrachtungsweise. Aktenergänzungen erübrigen sich unter diesen Umständen, da von ihnen keine abweichenden Angaben zu erwarten sind (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 94 Erw. 4b).