Citation: 1C_112/2014 E. 6

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die im Ausführungsprojekt vorgesehene ununterbrochene Sicherheitslinie bundesrechtlich nicht zu beanstanden ist. Das ASTRA ist nach Treu und Glauben auch nicht verpflichtet, das Ausführungsprojekt nachträglich um eine Linksabbiegespur zur Erschliessung der Parzelle Nr. 5306 zu ergänzen. Es wird vielmehr Sache der Beschwerdeführerin sein, ein genehmigungsfähiges Erschliessungsprojekt auszuarbeiten, wenn sie ihr Grundstück einer anderen Nutzung zuführen will. Ob hierfür - wie Kanton, Stadt und ASTRA übereinstimmend annehmen - ein Anschluss an den Knoten Mühlacker -/Wehntalerstrasse in südöstlichen Teil der Parzelle vorzusehen ist, wird in jenem Verfahren zu prüfen sein. Es ist dagegen nicht Aufgabe des ASTRA, eine Erschliessungslösung im Rahmen des Ausführungsprojekts "N1/N20 Ausbau Nordumfahrung Zürich" zu projektieren. Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten und hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 66 und 68 BGG).