Citation: 1C_452/2018 E. 4.2

4.2. Die Bestimmungen der FiVO regeln namentlich die Haushaltsführung, das Controlling und die Berichterstattung der Landeskirche in finanziellen Angelegenheiten (§§ 1 und 14 ff. FiVO). Sie richten sich vor allem an den Kirchenrat als kirchliche Exekutivbehörde (§ 7 Abs. 1 lit. b KiG; Art. 220 Abs. 1 KiO i.V.m. § 48 FiVO). Die Kirchensynode übt die Aufsicht über die Geschäftsführung des Kirchenrats aus und hat den Jahresbericht und die Rechnungen abzunehmen (vgl. Art. 214 lit. i, Art. 215 lit. e KiO). Gemäss § 66 Abs. 1 FiVO i.V.m. Art. 222 Abs. 1 KiO verabschiedet der Kirchenrat die Jahresrechnungen, nach der Prüfung durch die Revisionsstelle, zuhanden der Kirchensynode und erstattet ihr darüber Bericht. Die Finanzkommission der Kirchensynode erhält den Revisionsbericht vorgängig zur Rechnungsabnahme der Kirchensynode zugestellt (vgl. § 66 Abs. 2 FiVO i.V.m. § 77 der Geschäftsordnung der Evangelisch-reformierten Kirchensynode des Kantons Zürich vom 15. März 2011 [GO; LS 181.21]). Der Beschwerdegegner weist in seiner Vernehmlassung darauf hin, dass die Finanz- und die Geschäftsprüfungskommission der Kirchensynode eine vollumfängliche Einsicht in die Verwaltung des Finanzvermögens - und damit auch in die fraglichen Depot- und Kontoauszüge - erhalten. Die genannten Bestimmungen tragen zur Sicherstellung einer geordneten und den allgemeinen Grundsätzen entsprechenden Haushaltsführung (vgl. § 4 und § 11 FiVO) bei. Die von der Vorinstanz besonders erwähnte Berichterstattung dient der parlamentarischen Kontrolle.