Citation: 6B_968/2022 E. 2.5

2.5. Nach Art. 320 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer ein Geheimnis offenbart, das ihm in seiner Eigenschaft als Mitglied einer Behörde oder als Beamter anvertraut worden ist, oder das er in seiner amtlichen oder dienstlichen Stellung wahrgenommen hat. Die Tatbestandsmässigkeit setzt eine Handlung eines Behördenmitglieds voraus. Für durch staatliches Handeln entstandene Schäden sieht der Kanton Thurgau eine ausschliessliche Staatshaftung vor (§ 4 Abs. 1 des Gesetzes vom 14. Februar 1979 über die Verantwortlichkeit; Verantwortlichkeitsgesetz; RB 170.3). Es ist weder ersichtlich noch dargetan, dass dem Beschwerdeführer nebst öffentlich-rechtlichen Forderungen auch Zivilansprüche zustehen sollten. Insoweit ist auf seine Beschwerde nicht einzutreten. Vorbehalten bleiben Rügen, die sich von der materiellen Beurteilung trennen lassen.