Citation: I 468/04 18.11.2004 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen sind einzig der Invaliditätsgrad des Versicherten und sein Anspruch auf eine Rente für den Zeitraum von Mai 2002 bis Februar 2004. Es steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer auf Grund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen nicht mehr in der Lage ist, die körperlich schwere, insbesondere den Rücken belastende Tätigkeit als Maurer oder Bauarbeiter zu verrichten. Mit der IV-Stelle ist die Vorinstanz nach einlässlicher Prüfung der medizinischen Aktenlage jedoch zum Schluss gelangt, dass ihm angesichts seines Gesundheitszustandes eine rückenschonende Tätigkeit voll zumutbar sei. 2.2 Die Abklärungen sind entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde sowohl in medizinischer als auch in erwerblicher Hinsicht umfassend, gut dokumentiert und schlüssig (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Darauf kann verwiesen werden. Zu wiederholen ist, dass Dr. med. H.________ das operative Resultat der Diskektomie mit Spondylodese als sehr gut bezeichnet (Möglichkeit einer vollständigen Wiederaufnahme einer Arbeit ab dem 1. Mai 2003) und die im Einspracheverfahren gestützt auf das Reintonaudiogramm vom 17. Februar 2004 geltend gemachte Verschlechterung des Gehörs nicht zu einer geringeren Arbeitsfähigkeit oder zu einem anderen Zumutbarkeitsprofil geführt hat, sodass die Einschätzung der Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit durch Dr. med. R.________ in seinem otologischen Bericht vom 17. Februar 2004 (medizinisch-theoretische Invalidität von 85 %) bloss eine andere Beurteilung der im Wesentlichen gleich gebliebenen Verhältnisse darstellt. Der Verwaltung kann auch nicht vorgehalten werden, sie hätte keine Abklärungen bezüglich Eingliederungs- bzw. Umschulungsmassnahmen vorgenommen, zumal feststeht, dass der Beschwerdeführer jede seinen Leiden angepasste Tätigkeit ausüben könnte. In erwerblicher Hinsicht hat die Vorinstanz der Invaliditätsbemessung die Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) zugrunde gelegt, woraus sich ein Invaliditätsgrad von 26 % ergibt. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was den kantonalen Entscheid in Frage zu stellen vermag, und der knapp gehaltene Einwand, es bestünden angesichts des fortbestehenden Behandlungsbedürfnisses keine Einsatzmöglichkeiten in der freien Wirtschaft, ist unbegründet. Denn der Versicherte kann die verbliebene Restarbeitsfähigkeit - 100 % hinsichtlich angepasster Tätigkeiten, welche sowohl dem Wirbelsäulenleiden wie auch den otologischen Befunden Rechnung tragen - in Nachachtung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht trotz der attestierten Einschränkungen auf dem massgebenden ausgeglichenen hypothetischen Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG; BGE 110 V 276 Erw. 4b) verwerten. Das Eidgenössische Versicherungsgericht hat dem in allen Punkten zutreffenden kantonalen Entscheid, auf dessen Erwägungen verwiesen wird, nichts Weiteres beizufügen.