Citation: 5A_955/2018 E. 5.3

5.3. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich entnehmen, dass die Beschwerdegegner als Kläger im kantonalen Verfahren die Urteilsveröffentlichung beantragt haben. Die gegenteilige Darstellung der Beschwerdeführer trifft nicht zu. An dieses Klagebegehren ist das Gericht zwar gebunden (Art. 58 Abs. 1 ZPO), doch verbietet es der Dispositionsgrundsatz dem Gericht nicht, das Begehren nach allgemeinen Grundsätzen unter Berücksichtigung von Treu und Glauben im Lichte der Begründung auszulegen (Urteile 5A_753/2018 vom 21. Januar 2019 E. 3.1; 5A_657/2014 vom 27. April 2015 E. 8.1, in: ZBGR 97/2016 S. 353). Inwiefern vor dem aufgezeigten rechtlichen Hintergrund (E. 3 oben) das Klagebegehren der Beschwerdegegner um Urteilsveröffentlichung anders hätte verstanden werden müssen, als es verstanden worden ist, vermögen die Beschwerdeführer heute nicht nachvollziehbar darzulegen. Ihre Rüge, die Dispositionsmaxime sei verletzt, erweist sich damit als haltlos.