Citation: 9C_868/2018 E. 4.3.2

4.3.2. Ebenso wenig vermag die Beschwerdeführerin mit ihrem Einwand durchzudringen, sie hätte im Gesundheitsfall ihre selbstständige Erwerbstätigkeit wieder aufgenommen und dabei an das im Jahr 2010 erzielte Einkommen von Fr. 202'666.- angeknüpft. Insbesondere genügen die von ihr behaupteten ersten konkreten Kontakte mit bisherigen Auftraggebern und Klienten, deren Namen die Versicherte in einer Excel-Tabelle auflistete, nicht für den Nachweis der Wiederaufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall. Diese belegten höchstens, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat (vgl. E. 4.2), dass die Versicherte eine solche Tätigkeit in Erwägung gezogen habe. Dies gilt umso mehr, als die Beschwerdeführerin selbst angibt, dass "das ganze gestartete Projekt" nur rund einen Monat gedauert habe, bevor es aufgrund ihrer Erkrankung wieder habe beendet werden müssen. Am Fehlen von konkreten Anhaltspunkten für die Wiederaufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall vermag auch ihre - nicht belegte - Behauptung nichts zu ändern, dass ihr die gelisteten Auftraggeber und Klienten "sicher gewesen" seien und "konkrete sehr gute Aussichten auf Akquisition der erwähnten neuen Auftraggeber" bestanden hätten. Nachdem mit der Vorinstanz davon auszugehen ist, dass eine Wiederaufnahme der selbstständigen Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall nicht mit dem im Sozialversicherungsrecht geforderten Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen ist, erübrigt sich auch eine konkrete Auseinandersetzung mit den Vorbringen der Beschwerdeführerin zu ihrem früheren Einkommen als Selbstständigerwerbende als Grundlage für die Bestimmung des Valideneinkommens. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass das von ihr geltend gemachte Valideneinkommen von Fr. 202'666.-, welches einzig auf dem in den Monaten April bis Dezember 2010 erzielten Einkommen von Fr. 151'200.- hochgerechnet auf das ganze Jahr 2010 basiert, bei einer ausgewiesenen Selbstständigkeit von zwei Jahren und fünf Monaten (vgl. IK-Auszug) und einer tatsächlich ausgeübten Selbstständigkeit von rund einem Jahr und fünf Monaten als Beurteilungsgrundlage ohnehin nicht genügen würde, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat.