Citation: 6B_1119/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Die Vorinstanz erachtet den Anklagesachverhalt als erstellt, wobei sie aber zugunsten des Beschwerdeführers davon ausgeht, dass er sich während dem Filmen der Mitbeschuldigten nicht selbst befriedigt habe. Sie stützt sich primär auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 und die damit teilweise übereinstimmenden Angaben der Mitbeschuldigten. Ferner wurden Bezugspersonen der Beschwerdegegnerin 2 befragt und ein IRM-Gutachten verfasst. Aufgrund einer leichtgradigen Intelligenzminderung der Beschwerdegegnerin 2 wurde sie aussagepsychologisch begutachtet und Ergänzungsfragen sowie Stellungnahmen der Expertinnen vor Erstinstanz dazu eingeholt. Die Vorinstanz verwirft die diesbezüglichen Einwände der Beschuldigten und gelangt zum Schluss, die Begutachtung sei lege artis erfolgt, sodass darauf abzustellen sei.