Citation: 2C_494/2013 E. 4.1

4.1. Ausländische Ehegatten von Niedergelassenen haben unter Vorbehalt von Art. 51 Abs. 1 AuG Anspruch auf Erteilung und Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit ihrem Partner zusammenwohnen. Der Bewilligungsanspruch besteht trotz Auflösens bzw. definitiven Scheiterns der Ehegemeinschaft fort, wenn diese mindestens drei Jahre gedauert und die betroffene ausländische Person sich hier erfolgreich integriert hat (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG; BGE 136 II 113 E. 3.3.3). Da die Ehe des Beschwerdeführers nur 18 Monate in der Schweiz gelebt wurde, kann er aus dieser Bestimmung nichts zu seinen Gunsten ableiten, auch wenn er als erfolgreich integriert gelten könnte; die erforderliche Ehedauer von drei Jahren im Inland gilt kumulativ hierzu. Zwar hat der Beschwerdeführer seine Gattin bereits am 31. Mai 2007 geheiratet und ist es zu Verzögerungen bei seiner Einreiseerlaubnis gekommen, da ursprünglich von einer "Umgehungsehe" ausgegangen wurde; dies ändert indessen nichts an der Tatsache, dass die Rechtsprechung einen gemeinsamen Aufenthalt der Ehepartner von drei Jahren in der Schweiz selber voraussetzt, da es dabei um die Integration und deren Kontrolle über eine längere Zeitdauer hinweg in den hiesigen Verhältnissen geht (BGE 136 II 113 E. 3.3).