Citation: 4A_167/2013 E. A

Die Y.________ AG (Beschwerdegegnerin) erbringt Dienstleistungen für die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Anfangs 2006 plante sie eine Zusammenarbeit mit der Z.________ Park AG. Gegenstand dieser Zusammenarbeit, die unter dem Titel "Y.________--Schwerpunkt 2006" lief, war ein Kombi-Angebot, mit dem man zu vergünstigten Tarifen mit den SBB nach K.________ reisen und den Z.________ Park besichtigen konnte. Die Beschwerdegegnerin sollte gegen ein Entgelt seitens der Z.________ Park AG unter anderem die schweizweite Vermarktung des Angebots übernehmen. Da sich die Z.________ Park AG zum genannten Zeitpunkt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befand, kam für die Beschwerdegegnerin eine Zusammenarbeit nur gegen eine finanzielle Sicherheit in Frage. Am 9. März 2006 gab die X.________ AG (Beschwerdeführerin), deren Verwaltungsratsdelegierter A.________ damals auch Verwaltungsratspräsident ad interim der Z.________ Park AG war, gegenüber der Beschwerdegegnerin folgende schriftliche Erklärung ab: " Partneranteil Z.Y.________-Schwerpunkt 2006 (...) Die X.________ A garantiert unwiderruflich den Partneranteil des Z.________ Parks am Y.________-Schwerpunkt 2006 von CHF 50'000.00. Berechnung des Ausfalles: Sollte der Z.________ Park in den Konkurs oder in den Nachlass gehen müssen, entschädigt X.________ AG die Y.________ AG, den Betrag zwischen der Konkurs- resp. Nachlassdividende und dem garantierten Betrag von CHF 50'000.00, d.h. bis zum maximalen Betrag von CHF 50'000.00. (...) " Am 15. April 2006 stellte die Beschwerdegegnerin der Z.________ Park AG für Werbe-, Kommunikations- und Distributionskosten der Y.________-Broschüre Freizeitparks einen Pauschalbetrag von Fr. 50'000.-- zuzüglich 7.6% MwSt, total Fr. 53'800.--, in Rechnung. Die Z.________ Park AG bezahlte die Rechnung nicht. Am 10. Juli 2006 wurde der Z.________ Park AG Nachlassstundung für sechs Monate gewährt. Am 21. Juli 2006 meldete die Beschwerdegegnerin bei der Sachwalterin einen Forderungsbetrag von insgesamt Fr. 75'592.45 an. Darin enthalten war die Forderung über Fr. 53'800.--. Die angemeldete Forderung wurde (weitestgehend) anerkannt und zugelassen. Am 30. Oktober 2009 orientierte die Sachwalterin die Beschwerdegegnerin, dass sie eine Nachlassdividende von Fr. 9'602.35 ausbezahlt erhalte. Am 31. Dezember 2009 und - nach Nichtbezahlung - erneut am 5. November 2010 stellte die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin unter Bezugnahme auf deren Erklärung vom 9. März 2006 den Betrag von Fr. 40'397.65 in Rechnung (Fr. 50'000.-- abzüglich der erhaltenen Nachlassdividende von Fr 9'602.35). Die Beschwerdeführerin beglich die Rechnung nicht.