Citation: 4D_189/2024 E. 3.1

3.1. Das Obergericht wies die Berufung des Beschwerdeführers unter anderem aus folgenden Gründen ab: Zwischen den Parteien sei strittig, ob die Katzen der Beschwerdegegner 1 und 2 die Mietwohnung des Beschwerdeführers und insbesondere den darin befindlichen Whirlpool beschädigt hätten. Der Beschwerdeführer argumentiere widersprüchlich, wenn er einerseits erkläre, man habe den Katzengeruch bereits während der Wohnungsabnahme wahrnehmen können, und andererseits behaupte, dieser Katzengeruch sei ein versteckter Mangel, der erst später aufgetaucht sei. Es sei wenig plausibel, dass die behauptete Geruchsemission während der dreistündigen Wohnungsabnahme nicht wahrnehmbar gewesen sei. Das Obergericht erwog weiter, der Beschwerdeführer habe für seine Sachdarstellung eine Offerte für eine Wohnungssanierung eingereicht. Aus dieser gehe indessen nicht hervor, dass tatsächlich Geruchsemissionen bestanden hätten. Es sei zudem nicht ersichtlich, inwiefern die behaupteten Mängel am Whirlpool, namentlich die verkratzten Chromteile, der Grünspan sowie das verkratzte und teilweise beschädigte Display zu einem Totalausfall dieses Badegeräts geführt hätten. Abgesehen davon seien diese Mängel bereits bei der Wohnungsabnahme erkennbar gewesen. Folglich hätte der Beschwerdeführer sie früher rügen müssen.