Citation: 5A_159/2018 E. 3.5.2

3.5.2. Soweit die Beschwerdeführer einzelne Verfahrensschritte des Konkursamtes rügen, gehen sie fehl, da - wie eingangs erwähnt (E. 3) - die Verfügungen des Amtes nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden; diese sind mit Beschwerde (nach Art. 17 SchKG) bei der Aufsichtsbehörde anzufechten. Es kann lediglich angefügt werden, dass die Beschwerdeführer mit ihren Vorbringen die Eigenheiten des summarischen Verfahrens, das für den vorliegenden Konkurs angeordnet worden ist, offensichtlich verkennen. Dieses wird zwar nach den Vorschriften über das ordentliche Verfahren durchgeführt (Art. 231 Abs. 3 SchKG). Indes gibt es verschiedene Ausnahmen, da der Ablauf einfach, rasch und weitgehend formlos sein soll (BGE 131 III 280 E. 2.1). So ist auf jeden Fall eine Verteilungsliste zu erstellen, indes braucht diese im summarischen Verfahren nicht aufgelegt zu werden (Art. 231 Abs. 3 Ziff. 4 SchKG; Art. 96 lit. c KOV). Insoweit geht der Vorwurf der Beschwerdeführer, ihnen sei das rechtliche Gehör verwehrt worden, da sie über die Verteilungsliste nicht orientiert worden waren, an der Sache vorbei. Sie setzen ohne weitere Begründung die für das ordentliche Verfahren geltenden Vorschriften denjenigen für das summarische Verfahren gleich. Unbehelflich ist der Vergleich zwischen der Verteilungsliste und der Schlussrechnung des Konkursamtes. Dass ihnen die Schlussrechnung zugestellt worden war und sie dagegen bei der Aufsichtsbehörde Beschwerde führen konnten, heisst keineswegs, dass ihnen auch die Verteilungsliste zuzustellen gewesen wäre. Was die Beschwerdeführer vorbringen, steht dem Konkursschluss jedenfalls nicht entgegen.