Citation: C 271/02 09.05.2003 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin hat bereits vor dem kantonalen Gericht geltend gemacht, sie habe am 29. August 2002 eine Beschwerdeschrift gegen eine Verfügung der Arbeitslosenversicherung vom 31. Juli 2002 der Post übergeben. Vorbringen, die einen bereits vor dem kantonalen Gericht eingenommenen Standpunkt präzisieren, fallen nicht unter das Novenverbot gemäss Art. 105 Abs. 2 OG (Erw. 2c des nicht veröffentlichten Urteiles I. vom 20. Dezember 2000, P 26/99; Erw. 4b des nicht veröffentlichten Urteils O. AG vom 17. Dezember 1982, H 86/81). Auch im Rahmen der eingeschränkten Kognition gilt der Untersuchungsgrundsatz (BGE 97 V 134; ZAK 1971 S. 505). 2.2 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dargetan, der Beschwerdeführerin sei erst mit dem Nichteintretensentscheid erklärt worden, dass sie den Beweis einer rechtzeitigen Beschwerdeeingabe auch mittels Zeugen erbringen könne. Sie nennt nunmehr zwei Personen, die einerseits den Inhalt des Schreibens vom 29. August 2002 (K.________) und andererseits den Einwurf des Briefes in einen Briefkasten (M.________) bezeugen könnten. Zudem legt sie neu einen "print-screen" über die Eigenschaften eines mittels Microsoft Word erstellten Dokumentes mit dem Titel "Beschwerde auf den ALV-Beschluss" auf. Daraus ist zu entnehmen, dass jenes Schreiben am 29. August 2002 verfasst und letztmals geändert worden ist. 2.3 Die Sachverhaltsdarstellung der Beschwerdeführer erscheint insgesamt als glaubhaft. Das kantonale Gericht hätte in Nachachtung seiner Abklärungspflicht nicht einzig nach einer LSI-Empfangsbestätigung fragen, sondern die verschiedenen möglichen Beweismittel aufzählen sollen, wie es im nunmehr angefochtenen Entscheid geschehen ist. Die Sache wird daher zufolge unvollständiger Tatsachenfeststellung (Erw. 1.1) in Aufhebung des Entscheides vom 7. Oktober 2002 an die Vorinstanz zurückgewiesen, welche die genannten Zeugen zu befragen haben und die Voraussetzungen für das Eintreten auf die Eingabe vom 29. August 2002 neu prüfen wird.