Citation: U 64/04 08.10.2004 E. 3

Das kantonale Gericht hat im Dispositiv seines Rückweisungsentscheides ausdrücklich auf die Erwägungen verwiesen. Diese bilden daher Bestandteil des Entscheides, nehmen, soweit zum Streitgegenstand gehörend, an der formellen Rechtskraft teil, und sind für den Versicherungsträger, an welchen zurückgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich. Soweit sich diese Erwägungen auf den Streitgegenstand beziehen, ist somit auch deren Anfechtbarkeit zu bejahen (BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis). 3.1 In den Entscheidserwägungen hat die Vorinstanz eine Leistungspflicht der SUVA aus der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (einschliesslich des chronischen Schmerzsyndroms im Bereich der rechten Schulter und des rechten Armes) und aus der überdies diagnostizierten mittelgradigen depressiven Störung des Versicherten mangels eines ursächlichen Zusammenhangs mit dem Unfall vom 4. November 1998 verneint. Dies ist letztinstanzlich nicht umstritten und gibt aufgrund der Akten zu keinen Bemerkungen Anlass. 3.2 Für das daneben bestehende chronifizierte panvertebrale Syndrom hingegen ist gemäss dem vorinstanzlichen Entscheid das versicherte Ereignis zumindest im Sinne einer Teilursache (was für die Bejahung der Leistungspflicht des Unfallversicherers genügt, vgl. BGE 119 V 338 Erw. 1 in fine mit Hinweis und 341; RKUV 2003 Nr. U 489 S. 358 Erw. 3.2) natürlich und auch adäquat kausal. Weiter ist das kantonale Gericht zum Ergebnis gelangt, dass dem Versicherten nach Lage der medizinischen Akten wegen dieses Leidens nur noch eine leichte rückenadaptierte Tätigkeit zu 60 % zugemutet werden kann, und es hat - mit Blick auf Art. 18 Abs. 3 (seit 1. Januar 2003: Abs. 2) UVG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 3 UVV - entschieden, dass die Beeinträchtigung je zur Hälfte auf den Unfall und auf die vorbestandene Gesundheitsschädigung zurückführen ist. Ausgehend von diesen Vorgaben soll der Unfallversicherer die noch nötigen Abklärungen in Bezug auf seine Leistungspflicht über den 15. September 2000 hinaus treffen und darüber neu entscheiden. Die Beschwerde führende SUVA macht geltend, die beiden beim Unfall erlittenen Frakturen seien innert zwei Jahren komplikationslos verheilt. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb noch unfallbedingte Rückenbeschwerden bestehen sollten. 3.3 Streitig und zu prüfen ist demnach, ob und bejahendenfalls in welchem Umfang das Unfallereignis vom 4. November 1998 für die bestehende, mit einem chronifizierten panvertebralen Syndrom erklärte Rückenproblematik über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung durch den Unfallversicherer per 15. September 2000 hinaus verantwortlich gemacht werden kann. Dabei steht fest, dass der Versicherte seit etwa 1993 an einem chronischen Lumbovertebralsyndrom leidet und insofern ein krankhafter Vorzustand besteht.