Citation: 9C_270/2013 E. A

Der 1975 geborene, seit 1. Mai 2005 als Schreiner und Fensterbauer bei der K.________ AG angestellte R.________ zog sich am 10. Juli 2006 bei einer Auffahrkollision in Slowenien eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) zu. In der Folge wurde ihm zunächst volle, ab 16. Oktober 2006 hälftige und ab 18. Dezember 2006 wiederum volle Arbeitsunfähigkeit attestiert. Auf Ende Dezember 2006 kündigte die K.________ AG das Arbeitsverhältnis mit dem Versicherten. Am 11. März 2008 meldete sich R.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau übernahm vom 27. Oktober 2008 bis 27. Februar 2009 ein Belastbarkeitstraining in der Stiftung W.________ und veranlasste eine interdisziplinäre Begutachtung des Versicherten im Medizinischen Begutachtungsinstitut O.________ (Expertise vom 11. Oktober 2011). Mit Verfügung vom 31. Mai 2012 lehnte die IV-Stelle den Anspruch von R.________ auf Leistungen der Invalidenversicherung ab, weil er für die früher ausgeübte Arbeit wie auch für körperlich mittelschwere Verweisungstätigkeiten voll arbeitsfähig sei.