Citation: 2C_396/2023 E. 6.4

6.4. Die Vorinstanz verneinte die erfolgreiche Integration des Beschwerdeführers hauptsächlich aufgrund seiner Schulden und seiner Straffälligkeit. Sie erwog, bei den von ihm verübten Delikten handle es sich zwar im Wesentlichen um Übertretungen; der Beschwerdeführer sei jedoch mehrfach delinquent geworden und dies zum Teil trotz ausdrücklicher behördlicher Aufforderungen, nicht erneut straffällig zu werden. Ferner habe der Beschwerdeführer in vorwerfbarer Weise Schulden in beträchtlicher Höhe (mehr als Fr. 100'000.--) angehäuft, indem seine Verschuldung trotz wiederholter ausländerrechtlicher Verwarnungen und zahlreicher weiterer dringender Appelle der Behörden, seine finanzielle Situation in den Griff zu bekommen, über Jahre hinweg kontinuierlich angestiegen sei. Seine letzte Betreibung sei im Mai 2023 erfolgt, was zeige, dass er weiterhin nicht gewillt sei, keine neuen Schulden zu generieren. Der Beschwerdeführer sei während seines Aufenthalts in der Schweiz zudem überwiegend erwerbslos gewesen und habe seinen Lebensunterhalt mit Hilfe von Einnahmen seiner Ehefrau, Ergänzungsleistungen sowie Leistungen der Sozialhilfe im Umfang von Fr. 62'894.87 finanziert. Die Gesamtbetrachtung ergebe, dass der Beschwerdeführer nicht ausreichend integriert sei, weshalb er aus Art. 50 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 58a AIG (recte: Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG) keinen Aufenthaltsanspruch ableiten könne.