Citation: 1C_236/2023 E. B

Dagegen erhob A.________ am 4. Februar 2022 Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Er beantragte die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die Änderung seines Geburtsdatums im ZEMIS auf den 25. September 2004. Eventualiter beantragte er die Rückweisung der Angelegenheit zur vollständigen Sachverhaltsfeststellung an das SEM. In formeller Hinsicht rügte er eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, da er bei Erlass der angefochtenen Verfügung keine Einsicht in die Protokolle der Erstbefragung vom 9. Oktober 2020 und der Anhörung vom 23. Dezember 2020 erhalten habe. Er reichte im Verlauf dieses Rechtsmittelverfahrens weitere Dokumente ein, die das geltend gemachte Geburtsdatum bestätigen (Kopie und Original des Urteils des "Tribunal pour Enfants de Kinshasa/Gombe" vom 22. April 2022 sowie des "Acte de Signification d'un Jugement" desselben Gerichts vom gleichen Datum, ein "Certificat de Non Appel" des vorgenannten Gerichts vom 23. Mai 2022 und eine gestützt darauf erstellte "Copie intégrale d'Acte de Naissance" des "Service de l'État-Civil" der Gemeinde Kinshasa vom 24. Mai 2022). Das Bundesverwaltungsgericht betrachtete die geltend gemachte Gehörsverletzung nach Gewährung der Akteneinsicht als geheilt, hiess die Beschwerde mit Urteil vom 31. März 2023 teilweise gut, hob die angefochtene Verfügung vom 5. Januar 2022 auf und wies das SEM an, das im ZEMIS eingetragene Geburtsdatum mit einem Bestreitungsvermerk zu versehen. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab.