Citation: 6B_634/2016 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer macht geltend, es könne nicht von einer Kombination von Übermüdung und Alkoholeinfluss als Unfallursache ausgegangen werden. Weiter habe die Vorinstanz den Umstand, dass er selten Alkohol trinke, falsch gewertet. Insgesamt sei bei der fahrlässigen Tötung lediglich von einem leichten bis mittelschweren Verschulden auszugehen. Die Vorinstanz wertet zu Ungunsten des Beschwerdeführers, dass er am Vorabend des Tattages bis um 2.00 Uhr in der Nacht Alkohol konsumiert und in der Folge mit einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 0.51 Promille um 8.00 Uhr morgens ein Motorfahrzeug geführt habe. Der Beschwerdeführer habe aufgrund seiner Fahruntüchtigkeit ein nicht überschaubares Gefährdungspotential für die übrigen Verkehrsteilnehmer geschaffen und darüber hinaus einen absolut verheerenden Unfall mit B.________ als Opfer verursacht. Wenngleich nicht geklärt werden könne, was genau zum Unfall geführt habe, müsse aufgrund fehlender medizinischer Befunde angesichts der Umstände davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer am Steuer eingeschlafen sei oder dass eine Kombination aus Übermüdung und Alkoholeinfluss zum Unfall führten. Ein Fehlverhalten und daraus resultierend ein allfälliges Mitverschulden von Seiten des Opfers sei dem Beweisergebnis zufolge auszuschliessen. Hinsichtlich der subjektiven Tatkomponente sei zu berücksichtigen, dass dem Beschwerdeführer zwar kein vorsätzliches Handeln anzulasten sei, allerdings habe es dieser angesichts des späten Trinkschlusses, der nicht unmassgeblichen Menge an konsumiertem Alkohol und der kurzen Erholungsphase bis zum Fahrtantritt in grober Weise versäumt, seine Fahrtauglichkeit richtig einzuschätzen, was als schwerwiegend rücksichtsloses Verhalten zu qualifizieren sei. Daran ändere auch nichts, dass der Beschwerdeführer gemäss eigenen Aussagen selten Alkohol trinke. Diese Umstände hätten ihn vielmehr zu einer besonders sorgfältigen Würdigung seiner eigenen Fahrtüchtigkeit anh alten müssen. Sein Verschulden könne daher nicht mehr als leicht bezeichnet werden, weshalb es sich verbiete, die Strafe im untersten Bereich des Strafrahmens festzulegen. Mit seinen Einwänden zur Unfallursache wendet sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung. Er legt allerdings nicht dar, inwiefern die Annahme der Vorinstanz, wonach der Unfall durch Übermüdung und Alkoholeinfluss verursacht worden sei, willkürlich sein soll. Dies lässt eine Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen vermissen und genügt den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Im Übrigen kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden. Was der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass er eher selten Alkohol konsumiere, zu seinen Gunsten ableiten könnte, ist nicht ersichtlich. Ob sein Verhalten geradewegs als schwer rücksichtslos zu bezeichnen ist, kann offenbleiben. Jedenfalls ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz unter den genannten Umständen insgesamt von einem mittelschweren Verschulden ausgeht.