Citation: 8C_379/2024 E. 5.1.1

5.1.1. Laut Gutachten der Prof. Dr. med. B.________, dessen Beweiskraft der Beschwerdeführer ausdrücklich anerkennt, handelt es sich bei seinem Leiden um einen subjektiven Tinnitus, der sich einem bildgebenden oder apparativen Nachweis entzieht. Inwiefern die darauf beruhende Feststellung des kantonalen Gerichts, der Tinnitus sei organisch objektiv nicht hinreichend nachweisbar, bundesrechtswidrig sein soll, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Soweit er geltend macht, die Knalltraumata hätten auch eine (objektivierbare) Schwerhörigkeit verursacht, ändert dies ebenso wenig an der fehlenden organischen Nachweisbarkeit des Tinnitus wie der Umstand, dass Prof. Dr. med. B.________ in ihrer ergänzenden Stellungnahme festhielt, der Tinnitus sei als direkte Folge bzw. in direktem Zusammenhang mit dem Knalltrauma und der dadurch erlittenen Höreinbusse zu sehen. Gleiches gilt für das Argument des Beschwerdeführers, er habe in den mehrfach unabhängig voneinander und in zeitlichem Abstand durchgeführten Reintonaudiogrammen jeweils die identische Frequenz und Lautstärke angegeben. Mit der schliesslich unter Bezugnahme auf eine medizinische Fachpublikation geltend gemachte Entstehung des Tinnitus durch eine Schädigung der Cochlea hat sich sodann bereits Prof. Dr. med. B.________ auseinandergesetzt.