Citation: 1C_178/2022 E. 5.1

5.1. Weiter bringen die Beschwerdeführenden vor und werden darin von der Gemeinde unterstützt, das angefochtene Urteil verletze Art. 21 Abs. 2 lit. b in Verbindung mit Art. 19 Abs. 2 RPG (SR 700) in Verbindung mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip (Art. 5 Abs. 2 BV), indem der Bauherrschaft die Baubewilligung trotz gegebener Erschliessungsvoraussetzung mit dem Hinweis auf eine unzulängliche Erschliessung verweigert wurde. Verletzt werde ferner auch Art. 26 BV, wiederum in Verbindung mit dem Verhältnismässigkeitsprinzip (welches sich in dieser Hinsicht auf Art. 36 Abs. 3 BV stütze). Das Urteil enthalte in mehrfacher Hinsicht offenkundige Widersprüche zum Recht, sei offensichtlich unhaltbar und stossend ungerecht, womit es das Willkürverbot (Art. 9 BV) verletze.