Citation: 8C_19/2017 E. 5.1

5.1. In einlässlicher Würdigung der medizinischen Aktenlage ist das kantonale Gericht zum Schluss gelangt, es liege bei der Beschwerdeführerin keine auf das Unfallereignis vom 19. Januar 2007 zurückgehende dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Integrität vor, weshalb die gesetzlichen Voraussetzungen des Anspruchs auf eine Integritätsentschädigung nicht erfüllt seien. Es stellte bei seiner Beurteilung namentlich auf das von der Versicherten eingeholte Gutachten des Dr. med. D.________ vom 20. September 2012 sowie auf die Beurteilungen der Kreisärztin Dr. med. E.________ vom 24. April und 3. Dezember 2013 ab. Die Vorinstanz legte im Wesentlichen dar, mit Bezug auf die erlittene Tibiamehrfragmentfraktur könne weder aufgrund der Befunde noch der von Dr. med. D.________ festgestellten Valgisierung der Beinachse links auf eine dauernde erhebliche Gebrauchsunfähigkeit des Unterschenkels sowie des Kniegelenks und des oberen Sprunggelenks (OSG) im Sinne von Suva-Tabelle 4.4 geschlossen werden. Die das Schienbein einschliessenden Gelenke (Kniegelenk und OSG) seien sodann weder im Sinne von Suva-Tabelle 2 versteift oder in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt noch im Sinne von Suva-Tabelle 5 arthrotisch geschädigt. Mit Bezug auf die Folgen der metacarpalen V-Basisfraktur - so die Vorinstanz weiter - ergäben sich aus den ärztlichen Berichten keine Hinweise auf eine dauerhaft und erheblich eingeschränkte Gebrauchsfähigkeit des Kleinfingers links im Sinne von Suva-Tabelle 3. Arthrotisches Geschehen in den Fingergelenken vermöge sodann gemäss Suva-Tabelle 5 keinen Integritätsschaden zu begründen. Schliesslich seien den ärztlichen Berichten auch keine Hinweise auf eine Einschränkung der Integrität in geistiger oder psychischer Hinsicht zu entnehmen. Diese Beurteilung beruht auf einer sorgfältigen Würdigung der Sach- und Rechtslage und ist nicht zu beanstanden.