Citation: 9C_336/2020 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang auf ihre eigene Praxis verwiesen und erwogen, bei der Verfügung vom 18. Januar 2017 habe es sich um eine reine Revisionsverfügung im Sinne des Art. 17 Abs. 2 ATSG gehandelt. Deren Inhalt habe sich darauf beschränkt, die laufende Ergänzungsleistung ab 1. Januar 2017 an die Erhöhung der kantonalen Durchschnittsprämie für die obligatorische Krankenpflegeversicherung und die Reduktion der Alimentenbevorschussung anzupassen. In einem Revisionsverfahren nach Art. 17 Abs. 2 ATSG könnten aber entsprechend dem Wesen der Revision nur diejenigen Berechnungspositionen neu beurteilt werden, welche von einer Sachverhaltsänderung betroffen seien. Vorliegend hätten sich lediglich die erwähnten beiden Punkte verändert, wohingegen der Beschwerdeführer allein die Höhe der anrechenbaren Tagestaxe für den Aufenthalt in der Pflegefamilie beanstande. Diese betrage schon seit der erstmaligen Leistungszusprache unverändert Fr. 33.-. Somit falle die Revision gemäss Art. 17 Abs. 2 ATSG als Rückkommenstitel für die Berechnungsposition "Tagestaxe" ausser Betracht.