Citation: 2C_924/2021 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer, dessen Ehefrau über eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA verfügt, beruft sich in vertretbarer Weise auf einen abgeleiteten Aufenthaltsanspruch im Rahmen des im Zeitpunkt der Verfügung des Migrationsamtes vom 24. Juli 2020 anwendbaren Freizügigkeitsabkommens (FZA; SR 0.142.112.681; zur Rechtslage ab dem 1. Januar 2021 bzw. zum Fortbestand der unter dem FZA bereits erworbenen Rechte vgl. Abkommen vom 25. Februar 2019 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland über die Rechte der Bürgerinnen und Bürger infolge des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union und des Wegfalls des Freizügigkeitsabkommens [SR 0.142.113.672]) sowie auf einen Bewilligungsanspruch nach Art. 50 AIG (SR 142.20; vgl. BGE 144 II 1 E. 4.7), Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV. Dies genügt für das Eintreten auf die Beschwerde unter dem Aspekt von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG. Ob die Voraussetzungen des Bewilligungsanspruchs vorliegen, ist nicht Gegenstand der Eintretensfrage, sondern der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.1; 136 II 177 E. 1.1). Auf die Beschwerde ist demnach - vorbehältlich E. 1.3 und 1.4 hiernach - einzutreten.