Citation: 1P.97/2003 19.06.2003 E. A

Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Basel-Stadt führen gegen X.________ & Kons. ein Strafverfahren wegen Verdachts des Kapitalanlagebetrugs in zahlreichen Fällen im Zusammenhang mit der A.________ AG bzw. B.________ Treuhand AG. In diesem Zusammenhang wurden am 16. Juli 1999 aus den Effekten von Y.________, einzigem Verwaltungsrat der C.________ AG, als "Beweismittel, Deliktsgut" u.a. die folgenden, den holländischen Kunden G.________ betreffenden Güter beschlagnahmt: Ein Briefumschlag mit HFL 191'600.--, ein Eröffnungsformular, eine Einzahlungsbestätigung über HFL 200'000.-- sowie eine Provisionsabrechnung für 1999. Diese Beschlagnahme blieb unangefochten. Hintergrund dieser Angelegenheit bilden die folgenden Umstände: G.________ wurde Ende 1997 durch ein Inserat auf die A.________ AG mit Sitz in Basel und deren Vermögensanlage-Angebot aufmerksam. Er nahm darauf mit der A.________ AG Kontakt auf und wurde an den holländischen Vermittler V.________ verwiesen. Mit diesem vereinbarte er am 23. April bzw. 12. Juli 1999, einen Betrag von HFL 30'000.-- bzw. HFL 200'000.-- bei der Bank D.________ Inc. anzulegen. Es wurden "Eröffnungsformulare für Neukunden" und Einzahlungsbestätigungen ausgefüllt und unterschrieben und G.________ eine Versicherungspolice der E.________ Ltd. zugesandt. Das anzulegende Geld wurde dem Vermittler in bar übergeben.