Citation: 7B_640/2023 E. 5.1

5.1. Unbestrittenermassen liegt keine unzulässige Vor- oder Mehrfachbefassung im Sinne von Art. 56 lit. b StPO vor, wenn die Rechtsmittelinstanz ein Urteil aufhebt und die schon vorinstanzlich mit dem Fall befassten Justizpersonen an der Neubeurteilung des an die Vorinstanz zurückgewiesenen Falles nochmals mitwirken (vgl. oben, E. 4.3; BGE 116 Ia 28 E. 2a; 114 Ia 50 E. 3d; EGMR Ringeisen gegen Österreich, vom 16. Juli 1971, Serie A Bd. 13 § 97; zit. Urteile des Bundesgerichtes 1B_94/2019 vom 15. Mai 2019 E. 2.3; 1B_491/2017 vom 5. April 2018 E. 3.6 und 4.3; 1B_27/2016 vom 4. Juli 2016 E. 5.2.1; 1B_67/2014 vom 31. März 2014 E. 2). Eine Mehrfachbefassung liegt im vorliegenden Fall umso weniger vor, als die privaten Beschwerdegegner 1 und 3-4 im zurückgewiesenen Berufungsverfahren nicht "in einer anderen Stellung" (Art. 56 lit. b StPO) in der Strafsache tätig sein werden, sondern erneut in derselben Stellung.