Citation: 8C_628/2015 E. 4.2.2

4.2.2. Es lässt sich damit fragen, ob überhaupt ein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden vorliegt. Die depressiven Störungen konnten gemäss Dr. med. B.________ zum Zeitpunkt des Verlaufsgutachtens therapeutisch vollständig zur Remission gebracht werden. Andere gravierende Beeinträchtigungen, wie namentlich eine Persönlichkeitsstörung, fand er nicht vor, indem er einzig gebesserte akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) unter den Diagnosen erwähnte und Z-Kodierungen der ICD-10 keine rechtserheblichen Gesundheitsschädigungen darstellen (SVR 2012 IV Nr. 52 S. 188 E. 3.1 und 3.3, 9C_573/2011; Urteil 8C_810/2013 vom 9. April 2014 E. 5.2.2). Daran ändern die im vorinstanzlichen Verfahren eingebrachten Berichte des behandelnden Dr. med. G.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 24. März 2015 und des Zentrums I.________ AG, vom 30. Januar 2015 nichts, soweit sie sich überhaupt auf den für die gerichtliche Beurteilung rechtsprechungsgemäss (BGE 130 V 138 E. 2.1 S. 140 mit Hinweisen) massgebenden Zeitraum bis zum Erlass der Verwaltungsverfügung (23. Januar 2015) beziehen. Dass die Beschwerdeführerin psychisch nicht stabil ist und die rezidivierende depressive Störung mithin Schwankungen unterworfen ist, weshalb die Versicherte weiterer psychiatrischer Betreuung mit entsprechender Medikation bedarf, wie Dr. med. G.________ betont, wird von keiner Seite in Abrede gestellt und steht mit den Schlussfolgerungen in den Berichten des RAD und im Gutachten des Dr. med. B.________ nicht in Widerspruch.