Citation: 5C.217/2006 19.02.2007 E. A

X.________ und Z.________ heirateten im März 1989. Im November 1993 gebar Z.________ den Sohn Y.________. Nachdem X.________ und Z.________ anfangs 1999 den gemeinsamen Haushalt aufgelöst hatten, wurde ihre Ehe durch Entscheid des Familienrichters am Bezirksgericht A.________ vom 8. Januar 2002 geschieden. Der Scheidungsrichter teilte die elterliche Sorge über Y.________ der Mutter zu und genehmigte die Vereinbarung, worin festgehalten worden war, dass die Eltern sich über das Recht des Kindes und des Vaters auf gegenseitigen persönlichen Kontakt direkt einigen würden, wobei dem Kind ein seinem Alter entsprechendes Mitspracherecht zustehen solle, und für den Fall einer fehlenden Absprache ein Besuchsrecht von zwei Wochenenden im Monat (Freitagabend bis Sonntagabend) und ein Ferienrecht von zwei Wochen festgelegt worden war. Nach der genehmigten Vereinbarung verpflichtete sich X.________ ausserdem, an den Unterhalt von Y.________ Beiträge von monatlich Fr. 1'400.-- bis zum vollendeten 12. Altersjahr und von monatlich Fr. 1'600.-- ab dem 13. Altersjahr und bis zum Eintritt der Volljährigkeit des Sohnes bzw. bis zum Abschluss einer Erstausbildung zu zahlen.