Citation: 6B_415/2021 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz stellt zunächst als in tatsächlicher Hinsicht unbestritten fest, dass der Beschwerdeführer in jener Nacht an der Bar der "H.________"-Party am Unteren Rheinweg in eine Auseinandersetzung involviert gewesen sei (Urteil S. 5). Weiter sei unbestritten, dass die Begleiterin des Beschwerdeführers D.________ bezichtigt habe, ihr ans Gesäss gefasst zu haben. Darauf solle, erwägt die Vorinstanz weiter, gemäss insoweit übereinstimmenden Aussagen der Beschwerdeführer D.________ aufgefordert haben, sich zu entschuldigen, was dieser indes abgelehnt habe, weil er nichts getan habe. Aus den Angaben der Beteiligten, insbesondere auch des Beschwerdeführers selbst, ergebe sich, dass dieser auf eine Entschuldigung beharrt habe und immer wütender geworden sei. Angesichts der glaubhaften und plausiblen Aussagen von I.________ sowie D.________ sei weiter davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer Letzterem schliesslich zehn Sekunden für die Entschuldigung eingeräumt habe, andernfalls er ihm die Nase brechen werde, und mit dem entsprechenden Countdown begonnen habe. An der Berufungsverhandlung habe der Beschwerdeführer einen solchen Countdown nicht mehr ausgeschlossen. Noch bevor er bei null angekommen sei, habe er gegen D.________ einen Faustschlag geführt, diesen dabei allerdings nicht richtig getroffen. Der Beschwerdeführer habe an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung einen solchen ersten Faustschlag auch zugestanden. Bevor er D.________ einen weiteren Schlag, zu dem er bereits ausgeholt gehabt habe, habe versetzen können, habe J.________ eingegriffen und dem Beschwerdeführer einen Faustschlag erteilt, wodurch dessen Nase gebrochen sei. Darauf hätten sich mehrere unbekannt gebliebene Männer dazu gesellt und es sei gemäss übereinstimmenden Aussagen zu einem Gerangel und zu einer Schlägerei gekommen, aus der D.________ und seine beiden Kollegen zwar schliesslich hätten flüchten können, in deren Verlauf sie und unter anderen auch D.________s Bruder K.________ weitere Faustschläge, insbesondere im Kopf- und Oberkörperbereich, kassiert hätten. Im Rahmen dieser Schlägerei habe es mehrere Verletzte gegeben: Der Beschwerdeführer habe nach eigenen Angaben einen Nasenbruch und K.________ eine offene Riss-Quetschwunde unter dem linken Auge mit leichter Schwellung und Hämatom sowie Kiefergelenkschmerzen unten rechts erlitten. D.________ habe Schmerzen gehabt, habe sich aber nicht ärztlich behandeln lassen müssen und J.________ habe eine Platzwunde am Kinn sowie mehrere Hämatome am Oberkörper gehabt (Urteil S. 19 f.).