Citation: 5C.156/2004 09.09.2004 E. 3

Weiter wendet sich der Beklagte gegen die Schlussfolgerungen, welche das Obergericht wie auch die Gerichtspräsidentin aus den vorhandenen Gutachten gezogen haben. Er führt aus, im Vergleich zu einem seiner Söhne bleibe die Vaterschaftswahrscheinlichkeit unter dem vom Bundesgericht festgesetzten Wert von 99.8 %. Der Beklagte übersieht, dass die Gerichtspräsidentin im Ergebnis nur auf das Gutachten vom 5. Dezember 2001 abgestellt hat, welches eine Vaterschaftswahrscheinlichkeit von 99.999 % ausweist. Das Obergericht hat sich dieser Auffassung angeschlossen. Inwiefern das ausschliessliche Abstellen auf das erste Gutachten sowie die Begründung, mit welcher die Vorinstanzen ihr Vorgehen rechtfertigt haben, gegen Bundesrecht verstossen, führt der Beklagte nicht einmal ansatzweise aus (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).