Citation: 5A_92/2014 E. 3

Im Zusammenhang mit der Unterhaltsfestsetzung ist das Kantonsgericht beim Beschwerdeführer von einem Einkommen von Fr. 3'392.-- (IV-Rente Fr. 1'392.-- und Erwerbseinkommen Fr. 2'000.--) sowie von Auslagen von Fr. 2'614.-- (hälftiger Grundansatz Fr. 850.--; Mietzins Fr. 1'160.--; Auto Fr. 100.--; Krankenkasse Fr. 339.--; Franchise Fr. 85.--; Steuern Fr. 80.--) ausgegangen, was einen rechnerischen Überschuss von Fr. 778.-- ergibt. Bei der Beschwerdegegnerin ist das Obergericht von Fr. 3'256.-- Erwerbseinkommen und von Auslagen von Fr. 4'064.-- ausgegangen, was einen rechnerischen Fehlbetrag von Fr. 808.-- ergibt. Das Obergericht hat erwogen, dass der angemessene Bedarf der acht- und elfjährigen Söhne aus der Ehe der Parteien je Fr. 600.-- betrage, wovon jeweils Fr. 453.-- durch die IV-Kinderrenten abgedeckt sei, während der Bedarf des einjährigen Kindes aus der neuen Beziehung tiefer sei und als mit der IV-Kinderrente von Fr. 453.-- abgedeckt betrachtet werden könne. Somit habe der Beschwerdeführer aus seinem Überschuss für die beiden Söhne die Differenz zwischen Bedarf und IV-Kinderrente von je Fr. 147.-- und im Übrigen nachehelichen Unterhalt an die Beschwerdegegnerin von Fr. 450.-- bis Dezember 2021 zu bezahlen.