Citation: I 156/00 04.09.2001 E. 1

1.- a) Die Rekurskommission hat unter Hinweis auf Art. 3 und 4 in Verbindung mit Art. 2 Ziff. 2 lit. b des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Bundesrepublik Deutschland über Soziale Sicherheit vom 25. Februar 1964 (nachfolgend: Abkommen) zutreffend festgestellt, dass der Beschwerdeführer als deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland unter den gleichen Voraussetzungen Anspruch auf eine ordentliche Rente der schweizerischen Invalidenversicherung hat wie ein Schweizer Bürger. Die Vorinstanz hat sodann die massgebenden Bestimmungen über den Umfang und die Bemessung des Rentenanspruchs und über die Rentenrevision bei wesentlicher Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse und das Wiederaufleben der Invalidität nach Aufhebung der Rente innerhalb von drei Jahren (Art. 28 Abs. 1 und Abs. 2 IVG, Art. 41 IVG; Art. 29bis und Art. 88a IVV) richtig dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. b) Beizufügen ist, dass nach Art. 6 Abs. 1 IVG (in der bis Ende 2000 gültig gewesenen Fassung) Anspruch auf Leistungen der schweizerischen Invalidenversicherung hat, wer im Zeitpunkt des Versicherungsfalles versichert war. Unter Vorbehalt abweichender staatsvertraglicher Vereinbarungen - und weiterer hier nicht in Betracht fallender Ausnahmen - gelten Ausländer nur als anspruchsberechtigt, solange sie ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in der Schweiz haben und sofern sie bei Eintritt der Invalidität während mindestens 10 vollen Jahren Beiträge geleistet oder ununterbrochen während 15 Jahren in der Schweiz zivilrechtlichen Wohnsitz gehabt haben (Art. 6 Abs. 2 IVG in der bis Ende 1996 gültig gewesenen Fassung). Soweit nach den Rechtsvorschriften über die schweizerische Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung der Anspruch auf ordentliche Renten vom Bestehen eines Versicherungsverhältnisses abhängig ist, gelten als Versicherte im Sinne der schweizerischen Rechtsvorschriften auch deutsche Staatsangehörige, die im Zeitpunkt des Versicherungsfalles nach den schweizerischen Rechtsvorschriften der deutschen Rentenversicherung angehören (Art. 19 Abs. 1 lit. a des Abkommens in der Fassung des am 1. November 1976 in Kraft getretenen Zusatzabkommens vom 9. September 1975). Als der deutschen Rentenversicherung angehörend gelten deutsche Staatsangehörige laut Ziff. 10f des Schlussprotokolls zum Abkommen in der Fassung vom 9. September 1975, wenn (a) der Eintritt des Versicherungsfalles nach den schweizerischen Rechtsvorschriften in einen Monat fällt, für den ein Beitrag zur deutschen gesetzlichen Rentenversicherung wirksam entrichtet wird, oder (b) der Eintritt des Versicherungsfalles nach den schweizerischen Rechtsvorschriften in eine Zeit fällt, die nach den deutschen Rechtsvorschriften eine Ausfallzeit ist, oder (c) sie eine Versichertenrente aus der deutschen Rentenversicherung beziehen oder Anspruch auf eine solche haben, oder (d) Eingliederungsmassnahmen gewährt werden.