Citation: 2A.73/2003 25.06.2003 E. B

Die Bezirksanwaltschaft Zürich bestrafte X.________ am 20. April 1993 wegen Erschleichens einer Falschbeurkundung und rechtswidrigen Betretens und Verweilens in der Schweiz mit 21 Tagen Gefängnis. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde aufgeschoben und die Probezeit auf zwei Jahre angesetzt. Mit Bussenverfügung des Statthalteramtes des Bezirks D.________ vom 3. April 1995 wurde er wegen Verkehrsregelverletzung mit einer Busse von Fr. 300.-- belegt. Am 22. Januar 1997 sprach die Bezirksanwaltschaft Zürich X.________ des Raufhandels schuldig und verurteilte ihn zu zehn Tagen Gefängnis, wobei der Vollzug der Strafe unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben wurde. Als Folge dieser Verurteilungen wurde X.________ von der Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich mit Verfügung vom 17. April 1997 verwarnt und es wurden ihm schwerer wiegende fremdenpolizeiliche Massnahmen im Falle einer erneuten gerichtlichen Bestrafung in Aussicht gestellt. Mit Bussenverfügung des Statthalteramtes D.________ vom 24. Juli 1997 wurde X.________ wegen Verletzung von Verkehrsregeln und Mitführens einer Spielzeugwaffe (Nachbildung einer Pistole SIG-Saurer P 226) und eines Schlagringes mit einer Busse von Fr. 900.-- bestraft. Am 1. September 1997 beteiligte sich X.________ zusammen mit sieben anderen Personen am Überfall auf die Fraumünsterpost in Zürich, wobei 53 Millionen Franken erbeutet wurden. Am 5. September 1997 wurde er verhaftet und befand sich bis zum 8. Dezember 1998 in Untersuchungshaft. Im Zusammenhang mit dem Fraumünsterpostraub sprach das Bezirksgericht Zürich X.________ mit Urteil vom 29. Oktober 1999 der Gehilfenschaft zu Raub, der mehrfachen Hehlerei und der mehrfachen Geldwäscherei sowie der Gehilfenschaft dazu schuldig und bestrafte ihn mit einem Jahr und neun Monaten Zuchthaus. Seine Ehefrau, A.________, wurde vom Bezirksgericht Zürich am 23. September 1998 wegen Hehlerei zu 8 Monaten Gefängnis, bedingt aufgeschoben auf zwei Jahre, verurteilt. Am 8. Juni 2000 bestätigte das Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, auf Berufung der Staatsanwaltschaft den Schuldspruch des Bezirksgerichts Zürich vom 29. Oktober 1999 und verurteilte X.________ zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis, unter Anrechnung von 459 Tagen Untersuchungshaft. Gleichzeitig wurde die bedingte Strafe von zehn Tagen Gefängnis gemäss Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 22. Januar 1997 für vollziehbar erklärt. Eine gegen dieses Urteil erhobene Nichtigkeitsbeschwerde wies das Bundesgericht am 31. Januar 2001 ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6S.783/2000 vom 31. Januar 2001).