Citation: 6A.6/2004 08.06.2004 E. 1

Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz sei in ihrem Entscheid von den tatsächlichen Feststellungen im Strafmandat des Untersuchungsrichteramt Bern-Mittelland abgewichen und habe damit in verschiedener Hinsicht Bundesrecht verletzt. Zutreffend weist der Beschwerdeführer darauf hin, dass eine Verwaltungsbehörde nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung grundsätzlich an tatsächliche Feststellung im Strafurteil gebunden ist und davon nur in bestimmten Fällen abweichen darf (vgl. BGE 124 II 103 E. 1c aa). Eine solche Abweichung liegt vorliegend indes nicht vor. Denn entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers nimmt die Vorinstanz wie das Untersuchungsrichteramt an, dass er zum Tatzeitpunkt davon ausgegangen sei, ein Motorrad mit einem Hubraum von 125 cm3 führen zu dürfen. Deutlich wird dies im Zusammenhang mit den Erwägungen zur Frage der Fahrlässigkeit, wo die Vorinstanz prüft, ob dem Beschwerdeführer aufgrund seines Irrtums grobe oder nur leichte Fahrlässigkeit vorzuwerfen sei. Bei diesem Ergebnis kann offen bleiben, ob eine Abweichung von den tatsächlichen Feststellungen im Strafmandat mit Bundesrecht vereinbar gewesen wäre. Damit brauchen namentlich auch die Einwände nicht geprüft zu werden, es liege eine Verletzung des Willkürverbots, der Unschuldsvermutung, des Untersuchungsgrundsatzes und des rechtlichen Gehörs vor.