Citation: 2C_371/2023 E. 1.3

1.3. Die Zulässigkeit der von der Beschwerdeführerin ebenfalls erhobenen subsidiären Verfassungsbeschwerde beurteilt sich nach Art. 113 ff. BGG. Zur Verfassungsbeschwerde ist gemäss Art. 115 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Art. 115 lit. a BGG ist offensichtlich erfüllt. Die Beschwerdeführerin hat ein rechtlich geschütztes Interesse an der korrekten Beurteilung ihrer Leistung, weil sie bei Bestehen der Notariatsprüfung einen Anspruch auf Erteilung des Notariatspatents hat (vgl. Art. 5 Abs. 1 des Notariatsgesetzes des Kantons Bern [BSG 169.11]. Folglich ist sie zur subsidiären Verfassungsbeschwerde legitimiert (Art. 115 lit. b BGG; BGE 136 I 229 E. 3.3; Urteile 2C_460/2021 vom 17. März 2022; 2C_505/2019 vom 13. September 2019 E. 1.2).