Citation: 4A_501/2021 E. 7.7.1

7.7.1. Die Vorinstanz erwog, die Steuerpflicht ergebe sich in genügender Weise aus der klägerischen Darstellung. Sie lege schlüssig dar, dass "Business Rates" in Grossbritannien geschuldet seien, wenn Räumlichkeiten geschäftlich genutzt würden, und dass auch ein Mieter Schuldner der entsprechenden Steuer sein könne. Diese Grundlagen für die Verpflichtung zur Zahlung der "Business Rates" ergäben sich auch aus der Website der britischen Regierung, auf welche die Klägerin verwiesen habe. Die Beklagte setze sich mit dieser Darstellung nicht auseinander. Sie bestreite die Steuerpflicht der Klägerin lediglich pauschal. Dies könne angesichts des öffentlich-rechtlichen Charakters der Steuerforderung nicht genügen. Vielmehr wäre es an der Beklagten gewesen, zumindest rudimentär zu begründen, weshalb sie eine Steuerpflicht der Klägerin bestreite. Mangels entsprechender Ausführungen der Beklagten habe die Klägerin die Steuerpflicht auch nicht näher begründen müssen. Dasselbe gelte für die Höhe des geltend gemachten Steuerbetrags. Dieser basiere auf der Einschätzung des "U.________ Council". Darin würden die besteuerte Liegenschaft, deren Nutzung und die Steuerberechnung ausgewiesen. Die Beklagte begnüge sich auch diesbezüglich mit einer pauschalen Bestreitung, womit sich die klägerische Darstellung nicht entkräften lasse. Insbesondere ergebe sich aus den Rechnungen des "U.________ Council" in Kombination mit den klägerischen Behauptungen auch in genügender Weise, dass die Steuer alleine auf die Miete der Fabrikhalle zurückzuführen sei.