Citation: 6B_343/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt in verschiedener Hinsicht eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er macht zunächst geltend, die Vorinstanz habe zu Unrecht angenommen, dass er in der D.________-Kommission stimmberechtigtes Mitglied gewesen sei. Eine automatische Mitgliedschaft des Geschäftsstellenleiters in der Kommission sei nach der damaligen Verordnung über den Fonds zur Förderung des Sports vom 29. November 1994 ausgeschlossen gewesen. Die D.________-Kommission sei vielmehr unterbesetzt gewesen, weil der Regierungsrat einen kantonalen Vertreter zu wenig entsandt habe. Mangels Stimmberechtigung sei er mithin lediglich ausführendes Organ der Beschlüsse der D.________-Kommission gewesen und sei ihm nicht die Stellung eines selbstständigen Geschäftsführers zugekommen (Beschwerde S. 8 ff.). Der Beschwerdeführer wendet sich weiter gegen die Feststellung der Vorinstanz, wonach das von ihm bei der Bank G.________ eröffnete F.________-Konto nicht dem Sportverband C.________ zugerechnet werden könne. Der Vorstand des Sportverbands C.________ habe am 14. Juni 2004 sowohl das "Projekt A" als auch das "Projekt 2" einstimmig genehmigt. Das "Projekt 2" habe unter der Rubrik "Kontrolle/ Kontenführung" die Eröffnung eines Kontos für die Nachwuchsförderung "via Sportverband C.________" vorgesehen, wobei die Beiträge durch ihn als Vorsteher des kantonalen Sportamtes zu visieren gewesen seien. Von der Verabschiedung des Konzepts durch den Sportverband C.________ sei mithin auch die Eröffnung des entsprechenden Kontos mitumfasst gewesen. Insofern habe dieser der Eröffnung des Kontos zugestimmt. Auch der D.________-Kommission sei bekannt gewesen, dass das Konto via Sportverband C.________ habe laufen sollen und er (sc. der Beschwerdeführer) die Beiträge alleine habe visieren können, zumal sich die Kommission grossmehrheitlich aus Mitgliedern des Sportverbands C.________ zusammengesetzt habe und er an der Sitzung vom 23. Juni 2004, bei welcher beide Konzepte vorgelegen hätten, nochmals über das "Projekt 2" informiert habe. Es sei daher aktenwidrig, wenn die Vorinstanz annehme, den Akten lasse sich keine Zustimmung des Sportverbands C.________ zur Eröffnung des Kontos entnehmen und die Mitglieder der D.________-Kommission seien nicht darüber informiert gewesen, dass er allein über das Konto habe verfügen können. Dass bei der Eröffnung des Kontos als berechtigte Person das "F.________" angegeben worden sei, welches die Grundlage für die Kontoeröffnung gebildet habe, ändere nichts daran, dass das Konto dem Sportverband C.________ gehört habe und von allen Beteiligten als dessen Konto betrachtet worden sei. Das Konto sei denn auch jährlich vom jeweiligen Präsidenten der D.________-Kommission und des Sportverbands C.________ kontrolliert worden und es seien jeweils über den Sportverband C.________ die Verrechnungssteuern eingefordert worden (Beschwerde S. 10 ff., 14 ff.). Schliesslich wendet sich der Beschwerdeführer gegen den Schluss der Vorinstanz, die Feststellung des Strafgerichts, wonach er aus den auf das F.________-Konto überwiesenen Geldern einen Betrag von Fr. 50'347.70 für private Zwecke bezogen habe, sei unbestritten geblieben. Die Ausführungen der ersten Instanz seien in Missachtung des Anklagegrundsatzes erfolgt. Indem er im Berufungsverfahren diese Rüge der Verletzung des Anklageprinzips erhoben habe, habe er implizit auch die angeblichen privaten Bezüge bestritten. Zudem habe sich die Vorinstanz mit seinem Einwand, dass sich das Strafgericht zu den privaten Bezügen nicht hätte äussern dürfen, nicht auseinandergesetzt und insofern ihre Begründungspflicht verletzt (Beschwerde S. 12 ff., 26).