Citation: 7B_348/2024 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft Ill des Kantons Zürich führt eine Strafuntersuchung gegen D.________ wegen Wirtschaftsdelikten insbesondere zum Nachteil der A.________ Sàrl und der B.________ Gesellschaft. Ihm wird unter anderem vorgeworfen, als Vermögensverwalter der A.________ Sàrl Sorgfaltspflichten verletzt und seinen Auftraggebern dadurch Schaden in Millionenhöhe verursacht zu haben. Zudem soll er seinen Auftraggebern den Erhalt von Retrozessionen und Provisionen verschwiegen und diese rechtswidrig für sich behalten haben. Auch in seiner Funktion als geschäftsführender Verwaltungsrat der B.________ Gesellschaft soll er erhaltene Retrozessionen und Provisionen gegenüber der B.________ Gesellschaft verschwiegen und dieser damit einen Schaden verursacht haben. Die Kantonspolizei führte am 9. November 2018 eine Hausdurchsuchung in der Liegenschaft von D.________ durch, wobei sie diverse Unterlagen und Daten sicherstellte. Mit Verfügung vom 25. Juni 2019 beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft Bundesordner, lose Schriftstücke und Daten, "wobei Anwaltskorrespondenz und private Unterlagen gemäss Stichwortliste der Verteidigung [von D.________] vom 20. Mai 2019 [...] aussortiert worden sind". A.b. Am 7. Dezember 2021 händigte die Staatsanwaltschaft die an der Hausdurchsuchung sichergestellten Daten den Privatklägerinnen A.________ Sàrl und B.________ Gesellschaft aus. Mit Verfügung vom 1. März 2022 hielt die Staatsanwaltschaft fest, es bestehe der Verdacht, dass dabei nicht beschlagnahmte Anwaltskorrespondenz und private Unterlagen an die Privatklägerinnen ausgehändigt worden seien und verpflichtete sie, alle physischen und elektronischen Datenbestände, die ihnen am 7. Dezember 2021 ausgehändigt worden seien, unwiderruflich zu vernichten und ihr dies innert sieben Tagen schriftlich zu bestätigen. Des Weiteren seien die von der Privatklägerschaft bereits erstellten physischen und elektronischen Arbeitsprodukte zu vernichten, sofern sie auf Anwaltskorrespondenz oder "privaten" Unterlagen aus dem Ordner "Privat und Familie" beruhten. Ausgenommen von der Vernichtung sei einzig die Original-Festplatte, die am 7. Dezember 2021 ausgehändigt worden sei, welche der Staatsanwaltschaft innert sieben Tagen zurückzugeben sei. Die dagegen von der A.________ Sàrl und B.________ Gesellschaft beim Obergericht des Kantons Zürich erhobene Beschwerde wies dieses ab, soweit es darauf eintrat. Mit Urteil vom 27. Dezember 2022 trat das Bundesgericht auf die von der A.________ Sàrl und B.________ Gesellschaft erhobene Beschwerde nicht ein (1B_231/2022).