Citation: 6B_728/2017 E. 3

Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat die Beschwerdeführerin die versäumte Beschwerdefrist in ihrer Eingabe vom 29. März 2017 an das Bundesgericht mit "Krankheit" begründet und auf das beigelegte Attest ihres behandelnden Arztes und ihre Beschwerde vom 9. März 2017 verwiesen. In ihrer Beschwerde vom 9. März 2017 finde sich indessen kein Hinweis, dass es ihr infolge Krankheit nicht möglich gewesen wäre, die am letzten Tag der Frist verfasste Beschwerde nicht auch noch selber zur Post zu bringen oder durch eine Drittperson bringen zu lassen. Das beigelegte Arztattest vermöge diese Säumnis schon deshalb nicht zu entschuldigen, weil der Beschwerdeführerin darin in der massgebenden Zeit eine Arbeitsfähigkeit im Umfang von 50% bescheinigt werde. Aus diesem Grund erübrige es sich, der Beschwerdeführerin eine Nachfrist zur Substantiierung der geltend gemachten Krankheit anzusetzen. Wenn sie während dieser Krankheit gleichwohl zu 50% arbeitsfähig gewesen sei und auch eine Beschwerdeeingabe habe formulieren können, sei nicht ersichtlich, inwieweit die Krankheit sie darin gehindert haben soll, die Rechtsschrift innert der 10-tägigen Beschwerdefrist einzureichen.