Citation: 8C_435/2013 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er auf Anfrage des kantonalen Gerichts an der ursprünglich beantragten Durchführung einer öffentlichen Verhandlung nicht mehr festgehalten hatte (Bestätigung der Vorinstanz vom 16. Juli 2012), macht jedoch zuerst geltend, dass der Verzicht ausdrücklich unter dem Vorbehalt seiner persönlichen Befragung gestanden sei. Gemäss Schreiben vom 17. Juli 2012 an das kantonale Gericht bestätigte er seinen Verzicht und führte zur "Beweisofferte der persönlichen Befragung der versicherten Person" lediglich noch aus, es diene der Urteilsfindung, wenn sich das Gericht von seiner Person einen persönlichen Eindruck machen könne, was notwendig oder zumindest zur Beantwortung der Frage nützlich sei, ob er seine Arbeitsfähigkeit im Rahmen des medizinisch Zumutbaren verwerte. Damit stellte er klar, dass es ihm nur um eine Befragung im Sinne einer Beweismassnahme gegangen ist. Durch den vorinstanzlichen Verzicht auf eine mündliche Befragung des Versicherten (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94) wurden unter diesen Umständen keine konventionsrechtlich gewährleisteten Verfahrensgarantien (Art. 6 Ziff. 1 EMRK) verletzt.