Citation: 2A.166/2004 13.07.2004 E. A

Die aus Thailand stammende Y.________ (geb. 1961) war in erster Ehe mit dem thailändischen Staatsangehörigen A.________ verheiratet. Dieser Verbindung entsprossen zwei Knaben, nämlich Z.________ (geb. 1981) und X.________ (geb. 26. Dezember 1985). 1989 wurde diese Ehe geschieden. Im Jahre 1991 reiste Y.________ in die Schweiz, wo sie den Schweizer B.________ heiratete und in der Folge das Schweizer Bürgerrecht erhielt. Die beiden Kinder Z.________ und X.________ blieben in Thailand. Am 12. November 1998 wurde die Ehe von B.________ und Y.________ geschieden. Am 22. März 2002 reiste der jüngere Sohn von Y.________, X.________, mit einem für drei Monate gültigen Besuchervisum in die Schweiz zu seiner Mutter. Am 30. Mai 2002 stellte Y.________ ein Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung für ihren Sohn zum Verbleib bei ihr. Mit Verfügung vom 30. September 2002 wies das Migrationsamt des Kantons Zürich nach Einholung ergänzender Angaben das Gesuch ab. Zur Begründung wurde im Wesentlichen ausgeführt, der Sohn habe keine vorrangige Beziehung zur Mutter. Den dagegen erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons Zürich am 9. Juli 2003 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich bestätigte diesen Entscheid am 14. Januar 2004 auf Beschwerde hin.