Citation: 6B_1280/2022 E. 2.3

2.3. Den vorstehenden Erwägungen ist zuzustimmen. Der Beschwerdeführer zeigt auch vor Bundesgericht nicht auf, dass im Rahmen der Ermittlungen gegen ihn die angerufenen Gesetzesbestimmungen verletzt worden wären. Hierzu genügt es nicht zu behaupten, der polizeiliche Zugriff sei ohne Überwachungsmassnahmen nicht erklärbar. Die Vorinstanz stellt nicht in Abrede, dass Überwachungsmassnahmen stattgefunden haben. Sie findet lediglich keine Hinweise für die fehlende Bewilligung dieser Massnahmen. Entgegen der Insinuierung des Beschwerdeführers weist die Vorinstanz zudem sehr wohl auf Genehmigungen durch das Zwangsmassnahmengericht hin, so etwa betreffend die rückwirkende Überwachung der Rufnummern des Beschwerdeführers und von B.D.________ am 12./13. März 2019 sowie die Entsiegelung seines Mobiltelefons. Es kann daher nicht gesagt werden, dass die Vorinstanz blosse Mutmassungen über die Genehmigung von Zwangsmassnahmen anstellen würde. Auch eine Verletzung der Begründungspflicht oder des rechtlichen Gehörs sind nicht ersichtlich. Es wäre vielmehr am Beschwerdeführer, konkret aufzuzeigen, welche Massnahmen weshalb unzulässig und welche daraus gewonnenen Erkenntnisse unverwertbar sein sollen. Mit Bezug auf die Auswertung des Mobiltelefons ist sodann unbestritten, dass das Zwangsmassnahmengericht die Entsiegelung angeordnet hat. Der Beschwerdeführer legt auch hier nicht substanziiert dar, welche entscheidrelevanten Erkenntnisse die Strafbehörden nur dank der vorzeitigen Auswertung seines Mobiltelefons erlangt haben sollen. Es muss von ihm erwartet werden, dass er genau aufzeigt, welche konkreten Vorhalte ihm aufgrund der behaupteten Vorabauswertung des Mobiltelefons gemacht wurden und welche Beweise resp. Erkenntnisse er deshalb als unverwertbar erachtet. Indem er bloss die pauschale Unverwertbarkeit der Mobiltelefondaten behauptet ohne aufzuzeigen, inwiefern diese Daten gegen ihn verwendet wurden, genügt er seiner Begründungspflicht nicht. Es ist daher nachvollziehbar, wenn die Vorinstanz zum Schluss gelangt, dass keine in Verletzung von Gültigkeitsvorschriften erlangten Beweise vorliegen.