Citation: 7B.180/2004 27.09.2004 E. 2

2.1 Im angefochtenen Entscheid wird ausgeführt, aus den durch die Rekursinstanz bestätigten Entscheiden ergebe sich, dass die Rekurrentin mangels ehevertraglicher Regelung unter dem ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung und nicht unter dem Güterstand der Gütergemeinschaft lebe. Deshalb sei eine von ihr verlangte, zusätzliche Zustellung des Zahlungsbefehls gemäss Art. 68a SchKG an den von ihr getrennt lebenden Ehemann nicht erforderlich. Da die Rekurrentin dies trotz wiederholter Rechtsbelehrung nicht zur Kenntnis nehme, sei ihr insoweit die Prozess- bzw. Beschwerdefähigkeit abzusprechen und auf die Beschwerde nicht einzutreten. Soweit die Rekurrentin sodann erneut vorbringe, es sei ihr in der Betreibung Nr. xxx die Pfändung nicht gehörig angekündigt worden, könne auf die rechtskräftige Erledigung dieser Frage verwiesen werden (Urteil 7B.13/2004 des Bundesgerichts vom 24. März 2004). Eine abermalige Pfändungsankündigung sei somit entgegen der Auffassung der Rekurrentin nicht mehr notwendig gewesen. Vielmehr sei gerichtsnotorisch, dass sich die Rekurrentin jeglichem Pfändungsvollzug widersetze und unbestrittenermassen die Auskunft über ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse verweigere (Art. 91 Abs. 1 SchKG). Somit sei insbesondere die polizeiliche Vorführung der Rekurrentin bzw. die Pfändung vom 16. Juni 2004 nicht zu beanstanden. 2.2 Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen nicht einmal ansatzweise im Sinne von Art. 79 Abs. 1 OG auseinander. Insoweit die Beschwerdeführerin vorbringt, die Vorinstanz habe ihre Argumente ignoriert, wird damit sinngemäss eine Verletzung des rechtlichen Gehörs nach Art. 29 Abs. 2 BV gerügt, was nur im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde hätte vorgebracht werden können (BGE 121 III 24 E. 2b S. 28 mit Hinweisen). Ebenfalls nicht eingetreten werden kann auf den weiteren Einwand, sie sei immer noch verheiratet, und ihrem Ehemann hätte deshalb gemäss Art. 68a ein Zahlungsbefehl zugestellt werden müssen; denn die obere Aufsichtsbehörde stellt für das Bundesgericht verbindlich fest (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG), dass die Beschwerdeführerin nicht unter dem Güterstand der Gütergemeinschaft lebt, was Voraussetzung für eine Zustellung des Zahlungsbefehls an den Ehegatten bildet. Auf die Beschwerde kann somit nicht eingetreten werden.