Citation: 4A_130/2022 E. 4.3

4.3. Soweit die Beschwerdeführerin die Anordnung in Dispositiv-Ziffer 3, für die Dauer des Verfahrens "jegliche Kommunikationen, Informationen und Materialien über die Schneidlöschsysteme Y.1________ und Y.2________" auf Webseiten von Dritten entfernen zu lassen, als unzulässig beanstandet, sind ihre Ausführungen rein appellatorisch. Mit ihrem Einwand, es handle sich dabei um eine weltweite Anordnung ohne Bezug zur Schweiz, für die das schweizerische Lauterkeitsrecht keine Rechtsgrundlage bilde, verkennt die Beschwerdeführerin zudem, dass die Vorinstanz den entsprechenden Beseitigungsanspruch gestützt auf Vertragsrecht bejahte. Ob in Anbetracht des Auswirkungsprinzips auch im Rahmen des Lauterkeitsrechts ein Beseitigungsanspruch für sämtliche angerufenen (ausländischen) Publikationen bestehen würde, liess die Vorinstanz mit Hinweis auf die vertragliche Anspruchsgrundlage ausdrücklich offen. Ausserdem hat sie nachvollziehbar begründet, weshalb die angeordnete Massnahme zulässig und im Lichte der Verhältnismässigkeit geboten erscheint. Der Vorwurf der Verletzung verfassungsmässiger Rechte stösst ins Leere.