Citation: I 587/03 26.07.2004 E. 2

2.1 In Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere gestützt auf die Stellungnahmen des behandelnden Hausarztes Dr. med. M.________ vom 25. Februar, 2. April und 22. November 2002 sowie einen Bericht der Rheumaklinik des Spitals Y.________ vom 4. Juni 2002, hat die Vorinstanz erwogen, der Hausarzt habe eine Progression der somatoformen Schmerzstörung mit multiplen Weichteilschmerzen und ein depressives Syndrom festgestellt. Im Bericht der Rheumaklinik würden eine Symptomausweitung mit multilokulärem Schmerzsyndrom Typ Fibromialgie, ein Panvertebralsyndrom, eine Gonarthrose beidseits sowie eine Depression diagnostiziert. Eine Veränderung des Gesundheitszustandes, welche sich im Vergleich zur ursprünglichen Rentenverfügung auf die Höhe des Invaliditätsgrades auswirken würde, ergebe sich daraus aber nicht. Von Relevanz für die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers seien bloss die Diagnosen eines Schmerzsyndroms und einer Depression. Dabei handle es sich jedoch lediglich um eine subjektiv empfundene Schmerzausweitung, ohne wesentliche Veränderung der objektivierbaren Befunde und ohne Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Rheumatologisch bestehe weiterhin für eine geeignete, leidensgerechte leichte manuelle Tätigkeit eine 50%ige Restarbeitsfähigkeit. 2.2 Aus dem Gesagten geht hervor, dass die revisionsweise festgestellte 50%ige Arbeitsunfähigkeit lediglich aus rheumatologischer Sicht bestätigt wird, während die ursprüngliche Abklärung, welche die Zusprechung einer halben Rente begründete, sich auch auf eine psychosomatische Schmerzabklärung der somatoformen Komorbidität (Gutachten der psychosomatischen Abteilung der Klinik X.________ vom 29. September 1999), nicht allerdings auf eine psychiatrische Begutachtung gestützt hatte. Dabei wurde neben den rheumatologischen Leiden ein psychosomatisches Schmerzsyndrom im Sinne einer mitwirkenden, psychisch ausgewiesenen Komorbität festgestellt. Obwohl im Zusammenhang mit der geltend gemachten Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Versicherten sein Hausarzt und der berichterstattende Arzt der Rheumaklinik gerade die Progression einer somatoformen Schmerzstörung und eines depressiven Syndroms attestiert haben und diese Beschwerden vom kantonalen Gericht auch als relevante Befunde bezeichnet wurden, haben Letzteres und die Verwaltung im Rahmen des Revisionsverfahrens auf eine psychiatrische Abklärung verzichtet. Bei der gegebenen Aktenlage drängt sich indessen die Einholung eines Gutachtens auf, welches zur Frage Stellung nehmen wird, ob und inwiefern sich der psychische Gesundheitszustand seit dem am 29. September 1999 durch die psychosomatische Abteilung der Klinik X.________ erstellten Gutachten auf die Arbeitsunfähigkeit auswirkt.