Citation: 8C_18/2019 E. A

A.________ arbeitete ab 1999 als CNC-Mechaniker bei der B.________ GmbH und war bei der Schweizerischen Unfallversicherung (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 4. Dezember 2015 erlitt er einen Velounfall. Bei einem Kreisel kollidierte er mit einem Transporter, stürzte und zog sich dabei Frakturen am linken Sprunggelenk und am rechten Oberschenkel sowie ein Thoraxtrauma mit mehreren Rippenfrakturen zu. Insbesondere die Sprunggelenksverletzung erforderte eine Vielzahl operativer Eingriffe. Die Suva erbrachte die Heilkosten und richtete Taggelder aus. Wegen zwei Stürzen mit Bewusstlosigkeit und Krämpfen im September 2016 wurde A.________ in der Klinik C.________ neurologisch abgeklärt. Dr. med. D.________ diagnostizierte eine fokale Epilepsie mit komplex-partiellen Anfällen (Bericht vom 17. August 2017). Mit Verfügung vom 5. Oktober 2017 und Einspracheentscheid vom 31. Januar 2018 lehnte die Suva eine diesbezügliche Leistungspflicht ab mit der Begründung, dass diese Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf den Velounfall vom 4. Dezember 2015 zurückzuführen seien. Dabei stützte sie sich auf die Einschätzungen des Kreisarztes Dr. med. E.________ vom 5. September 2017 und vom 9. Januar 2018 sowie des Dr. med. F.________, Neurologie FMH, Suva Versicherungsmedizin, vom 11. Januar 2018.