Citation: B 93/06 22.01.2007 E. 2

2.1 Streitig ist die Rückerstattung einer ausbezahlten Austrittsleistung. Deren Beurteilung fällt in den Zuständigkeitsbereich der Gerichte gemäss Art. 73 BVG (SZS 2001 S. 489 Erw. 3b [Urteil A. vom 20. März 2000, B 41/99]) und die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist zulässig (Art. 73 Abs. 4 BVG). 2.2 Beim Prozess um Ausgleichszahlungen aus beruflicher Vorsorge im Scheidungsfall handelt es sich wie bei Austrittsleistungen (Entstehung, Höhe, Erfüllung usw.) um einen Streit um Versicherungsleistungen, weshalb sich die Kognition des Bundesgerichts nach Art. 132 Abs. 1 OG richtet (BGE 129 V 253 Erw. 1.2). Das gilt auch für die Rückforderung von unrechtmässig erbrachten Leistungen (RKUV 2003 Nr. KV 236 S. 19 Erw. 1 [Urteil R. vom 29. Oktober 2002, K 52/02]). Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an und ist an die Begründung der Begehren nicht gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG).