Citation: 8C_645/2015 E. 2.1

2.1. Im angefochtenen Entscheid wurde unter Hinweis auf die massgebliche Rechtslage (so insbesondere § 14 des Sozialhilfegesetzes des Kantons Zürich vom 14. Juni 1981 [SHG; LS 851.1], §§ 17 der Sozialhilfeverordnung des Kantons Zürich vom 21. Oktober 1981 [SHV; LS 851.11] sowie die Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe [SKOS-Richtlinien]) eingehend erwogen, es sei nicht zu beanstanden, dass die Sozialbehörde den Grundbedarf im Oktober 2014 für einen Zweipersonenhaushalt berechnet habe. Im Rahmen der vorzunehmenden gesamthaften Betrachtung - so das kantonale Gericht - deute eine Liebesbeziehung, wie sie unbestrittenermassen vorliege, auf eine familienähnliche Wohn- und Lebensgemeinschaft hin. Bei einer Zweck-Wohngemeinschaft würde das Zusammenwohnen einzig den Zweck verfolgen, die Wohnkosten tief zu halten, wovon bei einer Partnerschaft nicht ausgegangen werden könne. Dass gewisse Lebensmittel getrennt gekauft, Zimmer und Regale unterschiedlich genutzt und je eigene Waschkörbe verwendet würden, weise bei einem Liebespaar noch nicht auf eine reine Zweckgemeinschaft hin.