Citation: 5A_707/2021 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat dazu erwogen, die untere Aufsichtsbehörde habe zutreffend gestützt auf die Empfangsbestätigung BMZ der Post ausgeführt, das Einschreiben mit der Pfändungsurkunde sei dem Beschwerdeführer am 24. Februar 2020 zur Abholung bis 2. März 2020 gemeldet worden und am 24. März 2020 mit dem Vermerk "nicht abgeholt" ans Betreibungsamt Root-Gisikon-Honau zurückgesandt worden, weshalb die Pfändungsurkunde gemäss der sog. Zustellungsfiktion - unabhängig von der konkreten durch die Post gewährten Abholungsfrist - am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als zugestellt gelte. Nachdem der Beschwerdeführer gegen die Zustellung der Pfändungsankündigung in der Betreibung Nr. yyy/BA Root-Gisikon-Honau Beschwerde geführt habe, habe er offensichtlich Kenntnis davon gehabt, dass die Pfändung am 26. November 2019 vollzogen wurde und ihm in der Folge die Pfändungsurkunde zugestellt werden würde. Es sei damit erstellt, dass die untere Aufsichtsbehörde die am 15. März 2021 erhobene Beschwerde zu Recht als verspätet qualifiziert habe und in der Folge auf sie nicht eingetreten sei. Damit habe die untere Aufsichtsbehörde auch das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers nicht verletzt. Könnte bei einem zu Recht erfolgten Nichteintretensentscheid infolge verpasster Frist erfolgreich eine Verletzung des rechtlichen Gehörs gerügt werden, würden sämtliche Fristen im Rechtsverkehr ad absurdum geführt.