Citation: 1P.208/2006 06.06.2006 E. 1

1.1 Zur staatsrechtlichen Beschwerde befugt ist nach Art. 88 OG, wer durch den angefochtenen Entscheid persönlich in seinen rechtlich geschützten Interessen beeinträchtigt ist und ein aktuelles und praktisches Interesse an der Beschwerde hat. Nach der Praxis des Bundesgerichts sind die Eigentümer benachbarter Grundstücke befugt, die Erteilung einer Baubewilligung anzufechten, wenn sie die Verletzung von Bauvorschriften geltend machen, die ausser den Interessen der Allgemeinheit auch oder in erster Linie dem Schutz der Nachbarn dienen. Zusätzlich müssen sie dartun, dass sie sich im Schutzbereich der Vorschriften befinden und durch die behaupteten widerrechtlichen Auswirkungen der Baute betroffen werden (BGE 118 Ia 232 E. 1a S. 234 mit Hinweisen). 1.2 Die Beschwerdeführer sind Eigentümer einer Parzelle (Kat.-Nr. AR6502), die südlich vom zu überbauenden Areal (Kat.-Nrn. AR6339, AR6091, AR6350, AR6351) liegt und davon durch die Albisriederstrasse abgetrennt ist. Sie rügen eine willkürliche Anwendung von § 238 Abs. 1 und 2 und § 71 Abs. 1 und 2 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975. Das geplante Bauvorhaben weise keine Beziehung zum Ortsbild und zur baulichen und landschaftlichen Umgebung auf und werde dem dörflichen Charakter von Albisrieden nicht gerecht. Damit berufen sie sich allein auf öffentliche Interessen, ohne aufzuzeigen, dass und inwiefern sie durch die angeblich mangelhafte Ästhetik in ihren persönlichen Interessen als Nachbarn - etwa hinsichtlich der Gebäudehöhe oder Grenzabstände - betroffen wären. Auf das Vorbringen ist nicht einzutreten. 1.3 Die Beschwerdeführer kritisieren zudem den geplanten Supermarkt mit Autoabstellplätzen im zweiten Untergeschoss, eine angebliche Störung des Wasserhaushaltes und eine Pfählung, die die umliegenden alten Häuser möglicherweise schädigen werde, sowie die Aufhebung des öffentlichen Parkplatzes auf den Parzellen der Stadt Zürich. Es fehlt dazu jedoch jegliche Rechtserörterung. Gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren nur klar und einlässlich erhobene Rügen und wendet das Recht nicht von Amtes wegen an (BGE 127 I 38 E. 3c S. 43). Die Beschwerde enthält bezüglich der genannten Vorbringen keine ausreichenden Verfassungsrügen.