Citation: 5D_92/2018 E. 3

Soweit der Beschwerdeführer vor Obergericht auf ein Steuerinventar vom 10. Juli 2013 verwiesen und er daraus abgeleitet habe, keine Steuern zu schulden, hat das Obergericht dem entgegengehalten, dieses Inventar sei erst im Beschwerdeverfahren und damit zu spät eingereicht worden. Sodann werde darin zwar bestätigt, dass auf den Erbteilen aus dem Nachlass der Mutter des Beschwerdeführers keine Erbschaftssteuern geschuldet seien. Das Inventar betreffe aber nicht die vorliegend betriebene Forderung für Staats- und Gemeindesteuern 2015. Der Beschwerdeführer mache ausserdem geltend, die Forderung könne nicht bestehen. Dies könne aber im Rechtsöffnungsverfahren nicht überprüft werden. Die Überprüfung hätte mit Rechtsmitteln im Steuerverfahren erreicht werden müssen, doch habe der Beschwerdeführer nach eigener Darstellung keine Einsprache erhoben. Der Beschwerdeführer bringe schliesslich vor, keine Mittel für die Bezahlung zu haben. Auch dies könne im Rechtsöffnungsverfahren nicht geprüft werden. Dies werde erst im Rahmen des Pfändungsvollzugs vom Betreibungsamt zu berücksichtigen sein.