Citation: 2A.713/2005 11.05.2006 E. 2

Angefochten ist der Entscheid, mit dem die letzte kantonale Instanz die an sie gerichtete Beschwerde teilweise gutgeheissen und die Sache zwecks Anordnung eines individuellen Gutachtens sowie Neubeurteilung an die Rekurskommission zurückgewiesen hat. 2.1 Ein kantonal letztinstanzlicher Rückweisungsentscheid gilt im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dann als (Teil-) Endentscheid, wenn er eine Grundsatz- oder Teilfrage abschliessend und für die Vorinstanz verbindlich beantwortet (vgl. BGE 124 II 409 E. 1f S. 420; 118 Ib 196 E. 1b S. 198 f., je mit Hinweisen). 2.2 Das ist hier nicht der Fall. Das Verwaltungsgericht hat vielmehr die Einholung eines neuen Gutachtens angeordnet, weil es das bereits vorliegende für mangelhaft hielt. Wohl hat es damit gleichzeitig auch das Begehren der Beschwerdeführer um Vornahme einer ausserordentlichen Neubewertung im Sinne von Ziff. 90 ff. der für die Steuerperiode 2001 noch anwendbaren Weisung des Regierungsrates vom 3. März 1999 abgewiesen. Dadurch hat es jedoch keinen materiellen Teilentscheid gefällt, sondern bloss einer anderen Schätzungsmethode den Vorzug gegeben. Verfügungen über die Anordnung von weiteren Beweismassnahmen stellen aber regelmässig Zwischenverfügungen dar. Es besteht kein Anlass, von dieser Regel abzuweichen, zumal das Steuerharmonisierungsgesetz den Kantonen keine bestimmte Methode vorschreibt, wie die Eigenmiet- und Vermögenssteuerwerte zu ermitteln sind (vgl. u.a. BGE 128 I 240 E. 3.1.1 S. 248 mit Hinweisen). Im Übrigen setzen sich die Beschwerdeführer mit der Begründung, mit welcher das Verwaltungsgericht dieses Begehren abgelehnt hat, gar nicht auseinander. Sie machen vielmehr geltend, dass die von der Vorinstanz angeordnete individuelle Schätzung generell zu höheren Steuerwerten als bei einer ausserordentlichen Neubewertung führe. Selbst wenn das zutreffen sollte, was nicht sicher ist und vom Steueramt bestritten wird, stünde noch nicht fest, dass die Besteuerung der Beschwerdeführer im konkreten Fall gegen die Vorgaben des Harmonisierungsgesetzes (bzw. allenfalls gegen das Rechtsgleichheitsgebot) verstösst, was unter dem Gesichtswinkel der Schätzungsmethode allein zur Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen könnte. Das lässt sich erst anhand der spezifischen Steuerwerte beurteilen, die gestützt auf die angeordnete Schätzung erst noch zu ermitteln sind. Auch von da her gesehen besteht kein Grund, dass sich das Bundesgericht schon jetzt mit den Rügen der Beschwerdeführer befasst. 2.3 Ein Zwischenentscheid ist im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nur anfechtbar, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirkt (Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 und Art. 45 Abs. 1 VwVG; BGE 127 II 132 E. 2a S. 136; je mit Hinweisen). Daran fehlt es hier (vgl. E. 2.2). Das blosse Interesse, eine Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens zu verhindern, reicht nach ständiger Praxis nicht aus. Abgesehen davon wurde auch die 10-tägige Beschwerdefrist gemäss Art. 106 Abs. 1 OG nicht eingehalten.