Citation: U 223/04 08.10.2004 E. 2

2.1 Streitig und zu prüfen ist, ob die vom Versicherten geklagten Beeinträchtigungen (chronische Kopf-, Rücken- und Schulterschmerzen, Brechreiz, Lichtempfindlichkeit, vermehrtes Schwitzen, psychische Beschwerden [Wesensveränderung]) durch die Unfälle vom 2. Mai 1994 oder 18. Februar 1999 verursacht wurden (Art. 6 Abs. 1 UVG). 2.2 Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, setzt die Leistungspflicht der Unfallversicherung voraus, dass die geltend gemachten Beschwerden natürlich und adäquat kausal auf einen versicherten Unfall zurückzuführen sind (BGE 118 V 296 Erw. 2c mit Hinweisen). Den Begriff der natürlichen Kausalität hat das kantonale Gericht zutreffend dargelegt (vgl. BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen). Richtig ist insbesondere, dass der natürliche Kausalzusammenhang zwischen einem schädigenden Ereignis und einer gesundheitlichen Störung als Tatfrage mit dem im Sozialversicherungsrecht allgemein erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt sein muss und die blosse Möglichkeit eines Zusammenhangs für die Begründung eines Leistungsanspruches nicht genügt (BGE 119 V 338 Erw. 1 mit Hinweisen). Das gilt auch bei Rückfällen oder Spätfolgen (Art. 11 UVV).