Citation: 6B_69/2014 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Weiteren gegen die Strafzumessung. Die Vorinstanz werte die objektive und subjektive Tatschwere falsch. Namentlich habe sie seine untergeordnete Stellung bei den Straftaten nicht angemessen berücksichtigt. Die Straftaten seien vom Mitangeklagten Y.________ initiiert worden. Er selbst habe sich nur sehr zögerlich dem bereits geplanten Vorhaben angeschlossen. Ausschlaggebend dafür sei ein Loyalitätskonflikt gewesen. Dieser Konflikt habe Ausdruck darin gefunden, dass er einen ersten Versuch der Brandlegung verhindert habe. Ausserdem hätte er am wenigsten von allen Beteiligten vom Versicherungserlös profitiert. Es sei ihm lediglich die Begleichung von Schulden in der Höhe von Fr. 15'000.-- versprochen worden, während der Mitangeklagte X.________ Fr. 70'000.-- hätte erhalten sollen und der Mitangeklagte Y.________ die Rückführung von Schulden der Gesellschaft an ihn selbst im sechsstelligen Bereich geplant habe. Die gegen ihn ausgesprochene Strafe erweise sich zudem im Vergleich mit der gegen den Mitangeklagten Y.________ ausgefällten Strafe als unvertretbar hoch. Sowohl die erste Instanz als auch die Staatsanwaltschaft seien der Auffassung gewesen, die gegen ihn auszusprechende Strafe müsse um ein Viertel bzw. ein Fünftel unter der gegen den Mitangeklagten Y.________ auszufällenden liegen. Im Weiteren gehe die Vorinstanz von einem nicht nachgewiesenen Sachschaden aus und gewichte das Tatvorgehen zu Unrecht als mittelschwer verschuldenserhöhend. Das Vorgehen sei nicht raffiniert gewesen, sondern müsse vielmehr als stümperhaft bezeichnet werden. Es sei offensichtlich gewesen, dass der Brand gelegt worden sei. Er habe entgegen der Auffassung der Vorinstanz auch nicht in Kauf genommen, dass das Feuer auf das gesamte Gebäude übergreifen würde. Vielmehr habe er genau aus diesem Grund die Fenster und Läden geschlossen. Darüber hinaus würdige die Vorinstanz den direkten Vorsatz und die angeblich egoistischen Motive zu Unrecht als stark verschuldenserhöhend. Finanzielle Interessen könnten nicht mit egoistischen Motiven gleichgesetzt und könnten nur bei besonderer Verwerflichkeit als straferhöhend gewertet werden. Er habe aber nicht besonders verwerflich oder skrupellos, sondern aus einem Loyalitätskonflikt und einer finanziellen Notlage heraus gehandelt. Zudem habe er nicht Fr. 700'000.-- erhältlich machen wollen, sondern hätte lediglich im Umfang von Fr. 15'000.-- von allfälligen Versicherungsleistungen profitiert. Ferner verletze die Vorinstanz das Doppelverwertungsverbot, wenn sie die Brandstiftung bei der Würdigung des Verschuldens hinsichtlich des Versicherungsbetruges ein weiteres Mal berücksichtige. Ferner liege in Bezug auf den Versicherungsbetrug lediglich Versuch vor. Dies müsse erheblich strafmindernd gewichtet werden. Die Auszahlung von Versicherungsleistungen habe aufgrund der konkreten Umstände nie ernsthaft zur Diskussion gestanden. Schliesslich berücksichtige die Vorinstanz bei der Würdigung der Täterkomponenten auch das Geständnis sowie seine Einsicht und Reue nicht in ausreichendem Masse zu seinen Gunsten. Er habe sich im Verfahren kooperativ, geständig und reuig gezeigt. Sein Geständnis habe zur Vereinfachung und Verkürzung des Verfahrens geführt und habe dazu beigetragen, die Verantwortlichkeiten und die Tatbeteiligung der Mittäter zu klären (Beschwerde S. 13 ff.).