Citation: 1C_623/2015 E. 3.3

3.3. Aus diesen Zahlen zog das Verwaltungsgericht für den Verkehrsfluss auf der Murgtalstrasse folgende Schlüsse: zwischen dem Messpunkt südlich der Kreuzung und der Kreuzung bewegten sich rund 860 Fahrzeuge pro Tag, doch flösse ein ganz erheblicher Teil des Verkehrs nicht zur Bauparzelle hin bzw. stamme nicht von dort. Zur Bauparzelle hin bzw. davon weg seien bloss 473 Fahrzeuge pro Tag gezählt worden, was bedeute, dass der Rest - praktisch die Hälfte des Verkehrs - über die Mezikonerstrasse nach Westen oder Osten abfliesse oder von dorther komme. Da es sich bei der Mezikonerstrasse westlich der Kreuzung um eine Quartierstrasse mit Tempo 30 handle, sei davon auszugehen, dass ein grosser Teil des über die Mezikonerstrasse abfliessenden oder von ihr herkommenden Verkehrs aus östlicher Richtung (von St. Margarethen) stamme oder dorthin fahre. Das sei auch nicht weiter erstaunlich, da die Distanz vom Abzweiger St. Margarethen nach Weinfelden zur Kreuzung über die Mezikonerstrasse 350 m betrage, währenddem der Weg über den Ortskern von Münchwilen und von dort über die Murgtalstrasse zur Kreuzung 2,6 km betrage. Zusammenfassend geht das Verwaltungsgericht davon aus, dass rund die Hälfte des Mehrverkehrs, welcher vom umstrittenen Bauvorhaben verursacht wird, auf der Murgtalstrasse an der Liegenschaft des Beschwerdeführers vorbeifahren wird (angefochtener Entscheid E. 2.5 S. 13 ff.).