Citation: 8C_385/2024 E. 5.1

5.1. Mit der Beschwerdeführerin ist der Sachverhalt, welcher BGE 117 V 146 zu Grunde lag, entgegen dem angefochtenen Urteil nicht mit demjenigen des Beschwerdegegners zu vergleichen. Letzterer leidet nicht an den Folgen einer kompletten, sondern einer inkompletten Paraplegie. Er kann gemäss vorinstanzlicher Sachverhaltsfeststellung selbstständig Transfers durchführen, Strecken bis zu 49 Metern mit Gehstöcken zurücklegen sowie aufstehen und stehenbleiben. Laut an-gefochtenem Urteil kann sich der Beschwerdegegner grundsätzlich mit seinen Hilfsmitteln (Rollstuhl, Unterarmgehstützen und Unterschenkelorthesen) selbstständig fortbewegen. Zudem ist ihm das Gehen bis zu einem gewissen Grad möglich, obwohl viele Situationen verbleiben würden, in denen er von diesen Behelfen keinen Gebrauch machen könne.