Citation: 8C_305/2018 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz gelangte im Wesentlichen gestützt auf die psychiatrische Beurteilung des Dr. med. E.________ vom 11. Juli 2016 zur Auffassung, ein natürlicher Kausalzusammenhang zwischen den nach dem 31. Dezember 2015 noch geklagten psychischen Beschwerden und dem Unfallereignis vom 27. Februar 2012 sei mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zu verneinen. Wohl sei nach dem Raubüberfall zunächst in nachvollziehbarer Weise eine akute Belastungsreaktion festgestellt worden, doch habe die Versicherte nach Stabilisierung der psychischen Verfassung bereits kurze Zeit später ihre Arbeit im früheren Pensum wieder aufnehmen können. Im Rahmen der psychologischen Behandlung sei mehrfach von einer Besserung der Symptomatik berichtet worden. Die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) als spezifische Folge des Ereignisses vom 27. Februar 2012 sei nicht mehr ausgewiesen, wobei gewichtige Hinweise für unfallfremde psychiatrische Störungen und Erkrankungen dokumentiert seien. Das kantonale Gericht beurteilte den Bericht des Dr. med. E.________ als überzeugend und beweiswertig, zumal er im von der Beschwerdeführerin aufgelegten Gutachten des Dr. med. F.________ vom 7. September 2017 eine Stütze finde. Auch der Privatgutachter - so die Vorinstanz - gehe nämlich davon aus, dass die Diagnose einer voll ausgeprägten PTBS nicht mehr zu stellen sei. Zudem sei Dr. med. F.________ ebenfalls der Auffassung, die von ihm auf 50% bezifferte Arbeitsunfähigkeit sei nunmehr in erster Linie auf unfallfremde Faktoren zurückzuführen. Weitere medizinische Abklärungen erachtete die Vorinstanz als nicht erforderlich. Sie legte abschliessend dar, dass eine weitere Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin selbst bei Vorliegen eines natürlichen Kausalzusammenhangs aufgrund des Fehlens eines adäquaten Kausalzusammenhangs verneint werden müsste. Das Unfallereignis vom 27. Februar 2012 sei unter Berücksichtigung einer weiten Bandbreite von versicherten Personen nicht geeignet, eine über den Zeitpunkt der Leistungseinstellung per 31. Dezember 2015 hinausgehende andauernde psychische Störung mit Krankheitswert und Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit herbeizuführen.