Citation: 9C_465/2018 E. 4.3.1

4.3.1. Das kantonale Gericht hielt fest, der Gesundheitszustand des Versicherten habe sich nach dem Klinikaufenthalt im Jahr 2009 wieder stabilisiert. Der Versicherte sei danach an seinen bisherigen Arbeitsplatz zurückgekehrt und ihm sei in der Folge ein ungekürzter Lohn bezahlt worden. Während der verbleibenden Anstellungsdauer bei der H._______ AG bis zum 31. März 2010 sei keine Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen dokumentiert. Der Versicherte habe dieses Arbeitsverhältnis nicht gekündigt, weil er grundsätzlich überfordert gewesen sei, sondern er habe das Pensum von 100 auf 80 % reduzieren wollen, wegen den ehelichen Problemen und der neu vereinbarten Aufgabenteilung mit der Ehefrau. Die in der Folge angetretene Anstellung bei der Stiftung I.________ habe der Versicherte per 31. Dezember 2010 aus invaliditätsfremden Gründen aufgelöst. Während dieser Anstellung sei der Versicherte in der Lage gewesen, eine anspruchsvolle Arbeit in einem 80%-Pensum nebst Kinderbetreuung von einem Tag pro Woche zu verrichten, womit bis Ende 2010 eine mindestens 20%ige funktionelle Einbusse nicht zu erkennen sei. Angesichts der 18-monatigen uneingeschränkten Arbeitsfähigkeit sei der zeitliche Konnex unterbrochen.