Citation: 6B_505/2015 E. 1

Der Beschwerdeführer logierte ab dem 29. März 2012 in einem Hotel im Kanton Schwyz. Er ging davon aus, der Aufenthalt werde durch ein Reisebüro bezahlt. Am 28. Mai 2012 informierten ihn der Geschäftsführer und ein weiterer Mitarbeiter des Hotels darüber, dass das Reisebüro bzw. eine weitere vom Beschwerdeführer genannte holländische Gesellschaft keine Zahlung mehr leisteten. Der Beschwerdeführer wurde aufgefordert, die ausstehende Miete ab dem 27. April bis zum 31. Mai 2012 zu begleichen. Er kam dieser Forderung nicht nach und stellte sich auf den Standpunkt, dass nicht er, sondern das Reisebüro für ihn für die Zeitspanne vom 29. März bis 31. Mai 2012 reserviert habe und er deshalb keine Miete schuldig sei. In der Folge verlängerte er seinen Aufenthalt im Hotel über den 31. Mai 2012 hinaus und zwar bis zum 14. Juni 2012, obwohl er wusste, dass für diese Zeitspanne niemand anderer mehr als er selber für die Miete aufkommen müsse und dass er in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Am 14. Juni 2012 reist er ab, ohne die Hotelrechnung für die Zeitspanne vom 1. Juni bis zum 14. Juni 2012 in Höhe von Fr. 1'950.-- zu bezahlen. Der Einzelrichter am Bezirksgericht Küssnacht verurteilte den Beschwerdeführer am 27. November 2013 wegen Zechprellerei zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 140.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 700.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von fünf Tagen. Das Kantonsgericht Schwyz bestätigte dieses Urteil im Berufungsverfahren am 16. Dezember 2014 im Schuldpunkt. Es verurteilte den Beschwerdeführer zu einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 10.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren, sowie zu einer Busse von Fr. 50.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von fünf Tagen. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht und beantragt, das Urteil vom 16. Dezember 2014 sei aufzuheben und er von Schuld und Strafe freizusprechen.