Citation: 6B_723/2023 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Beweiswürdigung und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" durch die Vorinstanz. Zudem verletze sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 BV). Im Wesentlichen macht er geltend, die Vorinstanz hätte seinen stets gleichlautenden sowie glaubhaften Aussagen folgen müssen und nicht auf die Angaben der Polizeibeamtin abstellen dürfen. Der Ablauf der Ereignisse sei unstimmig und könne insbesondere mangels korrekter Protokollierung nicht nachvollzogen werden. In keinem Protokoll sei vermerkt, dass eine Belehrung nach Art. 13 der Verordnung über die Kontrolle des Strassenverkehrs vom 28. März 2007 (Strassenverkehrskontrollverordnung, SKV; SR 741.013) erfolgt sei. Auch seine eigentliche Tathandlung gehe nicht aus den Akten hervor, weil die Polizeibeamten die Einvernahmeakten und den Polizeirapport mangelhaft ausgestaltet hätten. Auf den Polizeirapport vom 16. Februar 2021 dürfe nicht abgestellt werden, da er unter Kenntnisnahme von unerlaubten Beweisen erstellt worden sei. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, er habe sich weder mehrfach noch in ausreichender Intensität der polizeilichen Anordnung widersetzt. Zudem sei eine funktionale Nähe zur Eigenschaft des Fahrzeugführers zu verneinen. Da er fahrfähig gewesen sei, keinen Verkehrsunfall gehabt und auch kein anderes auffälliges Verkehrsereignis erlebt habe, ende die funktionale Nähe beim Ankommen zu Hause und Abstellen des Fahrzeugs. Er habe zu Hause nicht mit einer Atemalkoholprobe rechnen müssen. Ausserdem sei die Polizei ihren Pflichten nach Art. 13 Abs. 2 SKV nicht nachgekommen (Beschwerde S. 4 ff.).