Citation: 1C_302/2021 E. 3.4

3.4. Im Verfahren, das zum ersten Urteil des Verwaltungsgerichts geführt hat (zum Urteil vom 8. August 2019) lag keine der oben umschriebenen Konstellationen vor, die nach der Rechtsprechung oder der Lehre zwingend zu einem Ersatz der Kosten führen müsste, die eine Prozesspartei für die Erstellung eines Parteigutachtens aufgewendet hat. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil vom 21. Oktober 2020 festgehalten, das Parteigutachten gehe teilweise von ungenauen bzw. falschen Angaben aus. Es hat ihm nur insofern Bedeutung zugesprochen, als es zusammen mit weiteren Elementen zur Vermutung führte, die Belastungsgrenzwerte könnten überschritten sein, weshalb die Solothurner Behörden gehalten gewesen wären, vor dem Erteilen der Baubewilligung von Amtes wegen eine Lärmprognose zu erstellen. Das Bundesgericht hat materiell somit nicht auf das Parteigutachten abgestellt, sondern die Sache vielmehr an die Stadt Solothurn zurückgewiesen, um eine amtliche Lärmexpertise einzuholen. Das Parteigutachten hat zwar die Zweifel an der Rechtmässigkeit des angefochtenen Entscheids verstärkt, aber weder entscheidend zur Entscheidfindung beigetragen noch ein neutrales Gutachten überflüssig gemacht. Angesichts des Ermessensspielraums, den das Bundesgericht den Vorinstanzen bei der Festlegung der Kosten und Entschädigungen gewährt (Urteile 1C_485/2017 vom 23. April 2019 E. 10.4, nicht publiziert in BGE 145 II 282; 2C_343/2010 vom 11. April 2011 E. 8.3.5, nicht publiziert in BGE 137 II 199) war die Vorinstanz somit unter Willkürgesichtspunkten nicht verpflichtet, dem Beschwerdeführer die Kosten für das von ihm eingereichte Gutachten zu ersetzen. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Bei diesem Ergebnis muss auf den Einwand der Beschwerdegegnerinnen nicht weiter eingegangen zu werden, das Gutachten sei in Wirklichkeit nicht für das Gerichtsverfahren erstellt worden, sondern für die Vergleichsverhandlungen des Beschwerdeführers mit ihnen, und dieser hätte sich damit begnügen können, eine unvollständige Ermittlung des Sachverhalts zu rügen. Ebenso offen bleiben kann die Frage, ob der Beschwerdeführer seinen Anspruch nicht bereits im ersten bundesgerichtlichen Verfahren hätte geltend machen müssen.