Citation: 6B_699/2018 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz hat den Antrag des Beschwerdeführers auf Ladung und Konfrontation mit den im Vorverfahren befragten Auskunftspersonen und Zeugen abgewiesen. Sie erwägt, bei den Aussagen aus in den Jahren 2010 und 2011 durchgeführten staatsanwaltschaftlichen und jugendanwaltschaftlichen Einvernahmen mit Auskunftspersonen, Zeugen sowie beschuldigten Personen handle es sich um Ausführungen allgemeiner Art, die keinen direkten Bezug zu einer individualisierbaren Person aufwiesen und den Beschwerdeführer weder direkt belasteten noch entlasteten. Die Bekundungen beschränkten sich auf die Umschreibung der näheren Umstände der Ausschreitungen, namentlich hinsichtlich deren zeitlichen Einordnung, dem Verlauf der Demonstrationsroute sowie der ungefähren Anzahl Teilnehmer, von welchen Sachbeschädigungen ausgegangen seien. Sie stellten mithin lediglich Indizien von untergeordneter Bedeutung dar, welche den Schuldspruch für sich allein nicht zu tragen vermöchten. Dass der Beschwerdeführer nicht mit den befragten Zeugen und Auskunftspersonen habe konfrontiert werden können, liege darin begründet, dass er erst im Jahre 2014 als Spurengeber des aufgefundenen DNA-Materials habe identifiziert werden können und zum Zeitpunkt der Einvernahmen noch nicht Partei im Strafverfahren gewesen sei. Dieser Sachverhalt sei mithin den äusseren Umständen zuzuschreiben und liege nicht in der Verantwortung der Behörde (angefochtenes Urteil S. 5 ff.). Die Vorinstanz stützt sich für den Schuldspruch des Beschwerdeführers in diesem Punkt in erster Linie auf seine beim Vermummungs- und Schutzmaterial aufgefundene DNA-Spur, die detaillierten gutachterlichen Ausführungen hiezu und den Fundort der Utensilien. Massgebend sei darüber hinaus das objektivierte Zerstörungsbild, welches den Bereich des Tatortes eingrenze. Den Aussagen der Drittpersonen komme daneben keine eigenständige Bedeutung zu. Sie passten sich lediglich als zusätzliche beschreibende Elemente in das bereits scharf konturierte Bild ein. Im Übrigen habe der Beschwerdeführer keine Vorbehalte gegen die Glaubhaftigkeit der von den namentlich bekannten Personen gemachten Angaben angebracht. Bei dieser Sachlage verletze die Verwertung der Zeugenaussagen zur Beleuchtung der Umstände der Demonstration vom 21. Mai 2010 die in Art. 6 Ziff. 1 i.V.m. Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK statuierten Garantien nicht. Im Lichte einer Gesamtbetrachtung habe sich der Beschwerdeführer auch ohne Konfrontation wirksam gegen die gegen ihn erhobenen Vorwürfe verteidigen können (angefochtenes Urteil S. 7 f.).