Citation: 8C_112/2024 E. 2.3

2.3. Im bundesgerichtlichen Verfahren sind neue Tatsachen und Beweismittel im Grundsatz ausgeschlossen. Ausnahmsweise kann sich die beschwerdeführende Person auf neue Tatsachen und Vorbringen berufen, wenn der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Diese Voraussetzung ist in der Beschwerdeschrift näher darzulegen (BGE 133 III 393 E. 3). Die AXA reicht letztinstanzlich eine E-Mail-Korrespondenz der "Arbeitsgruppe zu Art. 24 Abs. 3 UVV" des BAG vom 15. September 2022 ein. Weshalb diese ausnahmsweise zulässig sein soll, wird in der Beschwerde nicht begründet. Dieses Beweismittel ist daher nicht zu berücksichtigen. Weitere neue und damit der Novenschranke von Art. 99 Abs. 1 BGG unterliegende Tatsachen oder Beweismittel sind entgegen den pauschalen Behauptungen der Beschwerdegegnerin hingegen nicht ersichtlich. Soweit die AXA aus dem bei den vorinstanzlichen Akten befindlichen Lebenslauf der Beschwerdegegnerin zitiert, handelt es sich ebenfalls nicht um eine neue Tatsache (BGE 136 V 362 E. 3.3.1).