Citation: 6B_375/2015 E. 2.7

2.7. Der Beschwerdeführer fasst seine umfangreichen Ausführungen wie folgt zusammen: - die Aussagen des Privatklägers seien detailarm und lückenhaft im Kerngeschehen, - sie enthielten mehrfach Verbesserungen, um sie nachträglich plausibel zu machen und um Lücken zu füllen, - sie enthielten offensichtliche Unwahrheiten zu den Verletzungsfolgen (Schwindel, Tinnitus, Stärke der Beeinträchtigungen), - sie differierten zwischen dem, was er gegenüber den Strafverfolgungsbehörden aussagte und dem, was er gegenüber den behandelnden Ärzten angab (Ohnmacht, Amnesie), - sie passten nicht zu den Begleitverletzungen (Kratzwunde am Unterarm, Hämatom an der Brustkorbseite, Fehlen von Verletzungen im Gesicht), - sie widersprächen den Aussagen des Zeugen C.________ in zentralen Punkten (Palette, Bluttropfen, Inbusschlüssel), - sie widersprächen den Aussagen des Zeugen B.________ in zentralen Punkten (Gehen zum Arbeitsplatz des Beschwerdeführers mit einem Inbusschlüssel in der Hand). Damit sprächen gegen die Version des Privatklägers eine Vielzahl von Indizien, Zeugenaussagen und Sachbeweisen, deren Zusammentreffen nicht dem Zufall geschuldet sein könne. Diese Beweismittel zu entkräften, gelinge der Vorinstanz nur dadurch, indem sie Tatsachen ausser Acht lasse, welche im Widerspruch zu eigenen Annahmen stünden, Tatsachen unterstelle, welche nicht nachgewiesen seien, und indem sie selbst widersprüchlich argumentiere (Beschwerde S. 42).