Citation: 1C_287/2023 E. 4.1.4

4.1.4. Die Beschwerdeführenden vermögen mit ihren Vorbringen nicht aufzuzeigen, inwiefern ein weiteres Lärmgutachten und ein umfassendes Beweis- und Ermittlungsverfahren der Strassenlärmimmissionen im Neulandenquartier im Sinne von Art. 36 LSV erforderlich gewesen wäre. Die Vorinstanz führt im angefochtenen Urteil unter Verweis auf den kantonalen Strassenlärmbelastungskataster nachvollziehbar aus, weshalb es sich bei den Gemeindestrassen und den Bushaltestellen ihrer Auffassung nach um wesentlich geänderte, bestehende ortsfeste Anlagen handelt und daher die Immissionsgrenzwerte einzuhalten seien (E. 3.2 hiervor). Die Einhaltung der massgebenden Immissionsgrenzwerte begründet die Vorinstanz mit den Aussagen eines Vertreters des Tiefbauamtes anlässlich des Augenscheins vom 22. September 2021 und dem Amtsbericht des Tiefbauamts, Fachstelle Immissionen, vom 18. Januar 2021. Dort wird auf ein bei den Akten liegendens Lärmgutachten vom 22. Juni 2020 und dessen Zusatz vom 6. August 2020 Bezug genommen. Zwar äussert sich dieses Lärmgutachten bloss zu den Immissionen der neuen Haltestelle "Bienenstrasse". Im Amtsbericht werden die Auswirkungen der neuen Linienführung und Haltestellen auf die Lärmimmissionen im Neulandenquartier aber erläutert und ausgeführt, im Ergebnis lägen die Belastungspegel bei den angrenzenden Liegenschaften weit unterhalb des massgebenden Immissionsgrenzwertes. Vor diesem Hintergrund durfte die Vorinstanz ohne Willkür in antizipierter Beweiswürdigung zum Schluss gelangen, dass sich ein weiteres Lärmgutachten und ein Lärmermittlungsverfahren nach Art. 36 LSV im vorliegenden Fall nicht aufdrängen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt in dieser Hinsicht daher nicht vor.