Citation: 4P.139/2002 10.10.2002 E. B

Am 12. Januar 2001 klagten die Beschwerdeführerin und ihr Ehegatte (Beschwerdeführer) beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern gegen die Stiftung Inselspital Bern (Beschwerdegegnerin) und forderten Fr. 80'000.-- Genugtuung für die Beschwerdeführerin und Fr. 40'000.-- Genugtuung für den Beschwerdeführer. Mit Urteil vom 22. April 2002 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, die Klage ab. Das Verwaltungsgericht erwog zwar, dass die Beschwerdegegnerin der Aufklärungspflicht über die Risiken der Operation nicht bzw. nicht im erforderlichen Ausmass nachgekommen sei. Es kam jedoch zum Schluss, bei objektivierter Betrachtung müsse die hypothetische Einwilligung der Beschwerdeführerin als erwiesen gelten.