Citation: 1A.45/2005 02.06.2005 E. 5

Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gutzuheissen und der angefochtene Entscheid in dem Sinne abzuändern, dass dem Opfer keine Kosten für das Berufungsverfahren auferlegt werden. Hierfür genügt es, den letzten Satz von Dispositiv-Ziffer 7a zu streichen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist der Kanton Thurgau verpflichtet, die Beschwerdeführerin für die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu entschädigen. Das bundesgerichtliche Verfahren ist gemäss Art. 16 Abs. 1 OHG kostenlos. Damit werden sowohl die staatsrechtliche Beschwerde als auch das Gesuch der Beschwerdeführerin um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung vor Bundesgericht gegenstandslos.