Citation: 1P.448/2000 04.10.2000 E. A

A.- Der Freiburger Untersuchungsrichter Julmy stellte am 6. Mai 1999 ein von X.________ gegen A.Y.________ angestrengtes Strafverfahren ein. Wegen dieser Einstellung erstatteten X.________ und B.Y.________ am 25. Oktober 1999 gegen Untersuchungsrichter Julmy Strafanzeige wegen Begünstigung im Sinne von Art. 305 StGB. Am 22. Februar 2000 stellte der ausserordentliche Untersuchungsrichter Hayoz das Strafverfahren in Anwendung von Art. 162 Abs. 1 lit. a der Strafprozessordnung des Kantons Freiburg vom 14. November 1996 (StPO) ein. Die Verfahrenskosten auferlegte er X.________ und B.Y.________ je zur Hälfte. Die Strafkammer des Kantonsgerichts wies die von X.________ gegen die Einstellungsverfügung eingereichte Beschwerde am 5. Juni 2000 kostenfällig ab, soweit sie darauf eintrat. Sie liess offen, ob der Beschwerdeführer als Geschädigter der Begünstigung gelten könne und erwog weiter, dieser setze sich in seiner Beschwerdeschrift nicht mit den Gründen auseinander, aus denen der ausserordentliche Untersuchungsrichter Hayoz das Verfahren gegen Untersuchungsrichter Julmy eingestellt habe, weshalb darauf mangels rechtsgenüglicher Begründung nicht einzutreten sei. Die Kosten seien X.________ zu Recht (zur Hälfte) auferlegt worden, weil die Strafanzeige gegen Untersuchungsrichter Julmy leichtfertig erfolgt sei. Soweit er für B.Y.________ Beschwerde führe, sei darauf nicht einzutreten, da er nicht Anwalt sei und die Strafverteidigung solchen vorbehalten sei.