Citation: 1P.29/2005 16.03.2005 E. 2.3

2.3.1 Das Obergericht stützt seinen Entscheid zunächst auf die verschiedenen Arztzeugnisse. So wurde in der Notfallstation des Kantonsspital Schaffhausen bei der Beschwerdegegnerin am 23. Juni 2002 eine wenig dislozierte Fraktur des Nasenbeins festgestellt. Der Arzt, den die Beschwerdegegnerin am darauf folgenden Morgen aufsuchte, stellte die Zusatzdiagnose einer traumatischen Trommelfellperforation rechts. Einem weiteren Spezialisten derselben Praxis, der die Beschwerdegegnerin zufolge Ferienabwesenheit erst am 28. Juni 2002 untersuchen konnte, fiel auf, dass deren rechtes Auge eingefallen war. Ein Computertomogramm bestätigte denn am 1. Juli 2002 auch den Befund einer Augenhöhlenfraktur. Das Obergericht zeigt einlässlich und nachvollziehbar auf, dass schon aufgrund des zeitlichen Ablaufs davon auszugehen sei, dass zumindest die Nasenbeinfraktur und wohl auch die Trommelfellperforation nur von der Auseinandersetzung zwischen den Parteien herrühren könne. 2.3.2 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, erschöpft sich wetigehend in appellatorischer Kritik und vermag nicht darzutun, inwiefern die Beweiswürdigung des Obergerichtes willkürlich sein soll. Schon gar nicht überzeugt das Argument, die Nase der Beschwerdegegnerin sei wegen einer früheren Operation fragil gewesen. Die vom Beschwerdeführer erst im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichte Schuldanerkennung zuhanden der Winterthur Versicherung stellt ein im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren unzulässiges Novum dar (siehe dazu Walter Kälin: Das Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde, Bern 1994, S. 369 f; BGE 108 II 69 E. 1 S. 71), auf welches nicht einzutreten ist. Selbst wenn das Schreiben als Beweismittel entgegen zu nehmen wäre, handelt es sich bei der darin angeführten Dauer der Arbeitsunfähigkeit der Beschwerdegegnerin offensichtlich um einen Verschrieb: "26.02-27.8.02" lässt darauf schliessen, dass der Monat vergessen wurde, als der Beginn der Arbeitsunfähigkeit bezeichnet werden sollte. "02" dürfte für die Jahreszahl stehen und nicht für den Monat Februar. Weitere Erwägungen dazu erübrigen sich mangels Eintretensvoraussetzung.