Citation: 1C_468/2015 E. 3.1

3.1. Tatsächlich enthält das Urteil vom 16. Juli 2015, in dem das Verwaltungsgericht erstmals einräumte, dass die streitige Zuweisung der Parzelle Nr. 266 zur Gefahrenzone (einstweilen) "vom Tisch" und die Sache damit in der Hauptsache gegenstandslos geworden sei (E. 5), keine Erwägungen zu den damit verbundenen Kostenfolgen. Dagegen findet sich im Urteil vom 27. März 2014 (in E. 5) folgender Hinweis zum weiteren Vorgehen, für den Fall, dass die Sache in der Hauptsache gegenstandslos werden sollte: "Würde das vorliegende Verfahren im Sinne von VGE III 2013 143 vom 18. Dezember 2013 Erw. 6.5 c) infolge Gegenstandslosigkeit (negatives Abstimmungsergebnis) keine Fortsetzung finden, hat dies im Regelfall eine bloss formlose Erledigung zur Folge [...]. Das Verwaltungsgericht hat indes keine rechtliche Grundlage, selbst nochmals seine Kosten- und Entschädigungsregelung zu überprüfen und allenfalls zu korrigieren. Der Grund der Gegenstandslosigkeit (negative Abstimmung) liegt ausserhalb der raumplanungsrechtlichen Beschwerde." In seiner Vernehmlassung ans Bundesgericht erläutert das Verwaltungsgericht, dass der Gemeindesouverän in der Abstimmung vom 9. Februar 2014 auf demokratischem Wege den Erlass der Nutzungsplanung verweigert habe; dies stehe in keinem direkten Zusammenhang mit dem raumplanungsrechtlichen Beschwerdeverfahren, weil weder eine fehlerhafte Beschwerdebeurteilung vorliege, noch die Nutzungsplanrevision zurückgezogen worden sei. Bei dieser Sachlage bestehe weder Anlass noch eine rechtliche Grundlage, um die Kosten- und Entschädigungsregelung der Beschwerdeentscheide aufzuheben und abzuändern.