Citation: 2C_644/2022 E. C

Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 16. August 2022 gelangen A.A.________ und B.A.________ ans Bundesgericht. Sie beantragen, das angefochtene Urteil vom 29. Mai 2022 sei aufzuheben und das Migrationsamt anzuweisen, den Familiennachzug zu bewilligen und B.A.________ eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei das angefochtene Urteil aufzuheben und zur vollständigen Feststellung des Sachverhaltes und Neubeurteilung an das Migrationsamt bzw. an die Vorinstanz zurückzuweisen. Subeventualiter sei festzustellen, dass der Vollzug einer Wegweisung gegen B.A.________ unzulässig sei. Diesfalls sei das Migrationsamt Basel-Stadt anzuweisen beim Staatssekretariat für Migration eine vorläufige Aufnahme zu beantragen. In prozessualer Hinsicht verlangen A.A.________ und B.A.________, das Migrationsamt sei anzuweisen, für die Dauer des Verfahrens auf den Vollzug der Wegweisung zu verzichten und B.A.________ die Erwerbstätigkeit weiterhin zu bewilligen. Zudem seien die Akten der Vorinstanzen und des Staatssekretariates für Migration im Asylverfahren beizuziehen. Für den Fall, dass die aufschiebende Wirkung der Beschwerde nicht gewährt werde, sei A.A.________ die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Mit Verfügung vom 17. August 2022 gewährte die Abteilungspräsidentin der Beschwerde die aufschiebende Wirkung. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement und die Vorinstanz beantragen die Abweisung der Beschwerde. Das Migrationsamt hält an den Ausführungen in seiner Verfügung vom 18. November 2019 fest. Das Staatssekretariat für Migration lässt sich nicht vernehmen. A.A.________ und B.A.________ replizieren mit Eingabe vom 6. Oktober 2022.