Citation: 7B_160/2025 E. 4.3.2

4.3.2. Ebenso unbegründet ist die Rüge, es fehle am Erfordernis der schweren Beeinträchtigung gemäss Art. 221 Abs. 1bis lit. a StPO: Dem Beschwerdeführer wird mit der versuchten vorsätzlichen Tötung ein Angriff auf das höchste Rechtsgut, das menschliche Leben, vorgeworfen. Dass der Tod, mithin der Erfolg des Delikts, nicht eingetreten ist, ist für die vorliegende Beurteilung unerheblich (vgl. E. 4.2 hiervor; so bereits unter altem Recht Urteil 1B_366/2020 vom 12. August 2020 E. 2.4). Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie von einer schweren Anlasstat im Sinne der vorgenannten Bestimmung ausgeht.