Citation: 8C_66/2023 E. 5.2

5.2. Kein anderes Ergebnis zeigt sich, würde mit der Vorinstanz auf den Abschluss der invalidenversicherungsrechtlichen Eingliederungsmassnahmen (Stellenvermittlung, Arbeitsversuch) abgestellt (vgl. IV-Mitteilung vom 4. Januar 2021) : Mit Blick auf die diesfalls anwendbare LSE 2020 beträgt das branchenspezifische statistische Vergleichseinkommen, indexiert und angepasst an die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit, rund Fr. 55'588.- (Fr. 4'491.- x 0.999 x 12 x 41,3 /40). Die Unterdurchschnittlichkeit des von der Beschwerdegegnerin erzielten, auf das Vergleichsjahr 2021 indexierten Valideneinkommens (Fr. 52'052.- [Fr. 52'000.- x 1.001]) liegt bei 6,4 % (zum Erfordernis der zeitidentischen Grundlage: BGE 129 V 222 E. 4.3.1; 128 V 174 E. 4a in fine). Demnach umfasst die Parallelisierung lediglich 1,4 %. Die entsprechende Kürzung führt nach Bereinigung durch den Abzug vom Tabellenlohn (10 %) zu einem Invalideneinkommen von Fr. 47'755.- (Fr. 4'276.- x 1.006 [BfS, T1.2.10, Nominallohnindex, Frauen 2011-2022, Total] x 12 x 41,7 /40 = Fr. 53'814.- x 0.986 x 0.9). Der so ermittelte Invaliditätsgrad von 8,3 % erreicht die Erheblichkeitsgrenze (vgl. E. 3.1 hievor) ebenfalls nicht.