Citation: 1C_450/2021 E. 5.7.2

5.7.2. Die mit einer Fahrplanverdichtung unter Umständen einhergehenden zusätzlichen Immissionen (insbesondere durch Lärm- und Luftverunreinigung), welche sich durch die Nutzung der historischen Eisenbahnen ergeben, sind zum einen auf die Art der eingesetzten Fahrzeuge (z.B. Dampf- oder Elektroeisenbahn) zurückzuführen. Über die Zulassung der einzelnen Fahrzeuge wird in einem anderen als dem Konzessionsverfahren entschieden (vgl. E. 5.6.3 hiervor). Die Vorinstanz durfte daher davon ausgehen, dass über eine stundenmässige Beschränkung der Betriebsdauer für ein spezifisches (historisches) Fahrzeug im Rahmen der Fahrzeugzulassung zu entscheiden sei. Zum anderen hängt eine allfällige Immissionszunahme massgeblich auch von der Taktung des Fahrplans ab. Über das konkrete Fahrplanangebot und damit über die Häufigkeit, mit welcher die historischen Eisenbahnen auf der Bahnstrecke Hinwil - Bauma verkehren, wird im Konzessionsverfahren betreffend die Personenbeförderung noch nicht abschliessend entschieden, sondern grundsätzlich erst im Trassenzuteilungs- bzw. Fahrplanverfahren (vgl. E. 5.6.2 hiervor). So setzt die Konzessionsverfügung denn auch keine konkrete Anzahl konzessionierter Fahrten im Dispositiv fest. Wie bereits erwähnt (E. 5.6.2 hiervor), stellt die Festsetzung von Fahrplänen des öffentlichen Verkehrs eine verwaltungsorganisatorische Massnahmen ohne Verfügungscharakter dar. Für solche besteht in der Regel keine Rechtsschutzmöglichkeit, selbst wenn eine Massnahme mittelbare Auswirkungen auf Private hat (BGE 143 I 336 E. 4.2; BGE 136 I 323 E. 4.4, mit Hinweisen). Ob eine Anfechtungsmöglichkeit gestützt auf die Rechtsweggarantie nach Art. 29a BV besteht (vgl. BGE 143 I 336 E. 4 und 5; BGE 136 I 323 E. 4.4), muss vorliegend nicht entschieden werden, wenn die Beschwerdeführerin ihre Anliegen anderweitig einbringen kann (vgl. nachfolgende E. 6).