Citation: I 426/02 14.07.2003 E. 3

Wie das kantonale Gericht richtig erwogen hat und von keiner Seite bestritten wird, bieten die noch verfügbaren spärlichen Unterlagen keinen zuverlässigen Aufschluss über den von der Versicherten zuletzt, als Geschäftsführerin einer 1995 in Konkurs geratenen Modeboutique, erzielten Verdienst. Dieser kann daher für die Ermittlung des ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erzielten Einkommens (Valideneinkommen) nicht herangezogen werden, zumal nach Lage der Akten nicht wahrscheinlich ist, dass die Beschwerdeführerin als Gesunde nach dem Konkurs der Boutique erneut eine derartige Tätigkeit ausgeübt hätte. Gemäss der streitigen Verwaltungsverfügung vom 12. September 2000 würde die Beschwerdeführerin ohne Invalidität zu 100 % als Fachfrau in der Optiker- oder in der Textilbranche arbeiten. Dem pflichtet die Versicherte insofern bei, als sie mit schlüssiger Begründung darlegt, dass sie als Gesunde vollzeitlich im erlernten Beruf einer Augenoptikerin tätig wäre. Indessen finden sich in den Akten keinerlei Anhaltspunkte darüber, welches Einkommen sie dabei erzielen würde. Die entsprechenden erwerblichen Abklärungen sind daher nachzuholen, wobei auch der Tatsache Rechnung zu tragen ist, dass die Beschwerdeführerin mehrere Jahre nicht mehr in diesem Betätigungsfeld gearbeitet hat und damit ein allenfalls verdienstschmälerndes Manko hinsichtlich der entsprechenden Fachkenntnisse und Berufserfahrung aufweist.