Citation: 2P.30/2005 24.02.2005 E. A

Die marokkanische Staatsangehörige X.________ (geb. 1974) reiste am 2. Juni 1996 in die Schweiz ein und heiratete am 20. August 1996 den hier niedergelassenen italienischen Staatsangehörigen Y.________ (geb. 1971), worauf sie eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Nachdem sich die Eheleute Y.________ am 15. Juli 1998 getrennt hatten, wurde X.________ am 21. April 1999 der weitere Aufenthalt verweigert und sie wurde aus dem Kanton Zürich weggewiesen. Dagegen erhob sie Rekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich. Am 28. Mai 1999 wurde die Ehe geschieden. Am 31. Januar 2000 heiratete X.________ den in der Schweiz niedergelassenen libanesischen Staatsangehörigen Z.________ (geb. 1969), worauf ihr in Wiedererwägung der angefochtenen Verfügung vom 21. April 1999 eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. In der Folge wurde das hängige Rekursverfahren als gegenstandslos abgeschrieben. Nach einer tätlichen Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann gab X.________ am 14. Dezember 2002 die eheliche Wohngemeinschaft mit diesem auf. Gestützt darauf verweigerte ihr das Migrationsamt des Kantons Zürich am 9. Juni 2004 die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib beim Ehemann. Dagegen gelangte sie an den Regierungsrat des Kantons Zürich, der ihren Rekurs mit Beschluss vom 1. Dezember 2004 abwies und die Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich beauftragte, ihr eine neue Frist zum Verlassen des zürcherischen Kantonsgebietes anzusetzen.