Citation: 8C_378/2017 E. 3.2

3.2. Nicht mehr umstritten sind die medizinischen Befunde und Diagnosen (Fraktur im Bereich des Tuberculum majus, Zerrung der postero-superioren Rotatorenmanschette, persistierende reaktive Capsulitis, Läsion der Supraspinatussehne), der Umstand, dass die Beschwerdegegnerin an fortdauernden Bewegungseinschränkungen der linken Schulter leidet, und dass diese kausal auf den Unfall zurückzuführen sind. Sodann erklärte die Vorinstanz das Zumutbarkeitsprofil gemäss den Berichten der Klinik B.________ vom 21. Januar 2014 und des Kreisarztes Dr. med. C.________ vom 13. Februar 2014 als massgeblich. Demnach ist der Versicherten die zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Hauswartin nicht mehr zuzumuten, weil die funktionelle Leistungsfähigkeit mehrheitlich unter den Belastungsanforderungen dieser Tätigkeit liegt. Hingegen sind ihr gemäss den Ärzten der Klinik B.________ leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne Verrichtungen, bei denen der linke Arm dauernd über Brusthöhe eingesetzt werden müsse, oder die einen wiederholten Krafteinsatz des linken Arms erfordern, ganztags zumutbar. Auch Dr. med. C.________ attestierte der Versicherten in Kenntnis dieser Beurteilung eine volle Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten im Rahmen des von ihm formulierten Zumutbarkeitsprofils. Dabei schloss er Tätigkeiten mit Überkopfarbeiten unter Last aus und erachtete Überkopfarbeiten ohne Last als nur selten möglich. Eine Belastung des linken Arms in körperferner Haltung hielt er für nicht möglich und stellte für die körpernahe Haltung Gewichtslimiten von 10 kg bis Hüfthöhe und von 3 kg bis Brusthöhe auf. Nicht zumutbar seien das Besteigen von Leitern und Gerüsten sowie Arbeiten mit dem linken Arm an stossenden, schlagenden und vibrierenden Maschinen.