Citation: 8C_127/2014 E. 3.1

3.1. An dieser Betrachtungsweise vermögen die Vorbringen des Beschwerdeführers nichts zu ändern: Soweit er klare in den medizinischen Akten liegende Hinweise für eine im Jahre 1984 bereits begonnene Arthrose behauptet, die von den Gutachtern nicht erkannt worden sei , ist ihm mit dem kantonalen Gericht entgegen zu halten, dass diese die von ihm angerufenen Akten zur Beurteilung zur Verfügung hatten und sich damit auch auseinandersetzten. Bezogen auf die am 14. Februar 1984) durchgeführte Pneumoarthrographie erkannten sie dabei, dass im dazugehörigen Röntgenbericht von einer beginnenden Arthrose des Femorotibialgelenks die Rede war, führten dazu indessen aus, diese sei nicht genauer bezeichnet worden, insbesondere wäre von Interesse gewesen, ob es sich hierbei um das mediale oder laterale Kompartiment gehandelt habe. Im Ergänzungsbericht vom 24. Oktober 2013 präzisierten sie, im angesprochenen Röntgenbefund sei auch festgehalten, dass kein Nachweis einer osteochondrotischen Veränderung am (eigentlichen) Kniegelenk (= Femorotibialgelenk) rechts vorgelegen habe, was nichts anderes bedeute, als dass zu diesem Zeitpunkt weder am Knochen noch am Knorpel des medialen und lateralen Kompartiments eine Veränderung vorgelegen habe bzw. knapp sechs Jahre nach dem Unfall keinerlei Arthrosezeichen am medianen und lateralen Kompartiment vorgelegen hätten; weiter verwiesen sie darauf, dass im fraglichen Bericht bezogen auf das Femoropatellargelenk (= Kniescheibengelenk) lediglich der Verdacht einer leichten Chondropathie geäussert worden sei. Diese Ausführungen haben die Experten zur Entkräftung der in der Stellungnahme des Beschwerdeführers zum Gutachten aufgestellten Behauptung, erste Arthrosezeichen hätten sich bereits zwei Jahre nach dem Unfall bemerkbar gemacht, weshalb die Kausalitätsbeurteilung nicht überzeuge, veranlasst. Dabei führten sie zunächst aus, den Arztberichten, welche in den ersten Jahren nach dem Unfall angefertigt wurden, seien keinerlei Hinweise auf Arthrosezeichen zu finden. Alsdann setzten sie sich mit dem angesprochenen, erst rund sechs Jahre nach dem Unfallereignis erstellten Röntgenbericht vom 14. Februar 1984 auseinander, in welchem zwar erstmals Anzeichen einer Arthrose Erwähnung finden, ohne dass indessen osteochondrotische Veränderungen erkannt worden wären. Mit anderen Worten hatten die Experten im Widerspruch zu den Behauptungen des Beschwerdeführers sehr wohl das Vorliegen gewisser Arthrosezeichen im Februar 1984 erkannt, ihnen indessen für die Beantwortung der Kausalitätsfrage keine entscheidwesentlichen Bedeutung beigemessen, zumal sich in den Arztberichten aus der davor liegenden Zeit keinerlei entsprechende Hinweise finden liessen. Nichts anderes hat übrigens die Vorinstanz in ihren Erwägungen ausgeführt, weshalb der Einwand, sie habe diesbezüglich den Sachverhalt aktenwidrig festgestellt, ins Leere stösst. Wenn sie in diesem Zusammenhang die vom Beschwerdeführer angebrachten Hinweise auf im Röntgenbericht vom 14. Februar 1984 erwähnte Arthrosezeichen wie die diskrete Stufenbildung im Bereich des subchondralen Knochens, arthrotische Pseudozysten, feinste Randosteophyten oder feine Konturunregelmässigkeiten des subchondralen Knochens pauschal für nicht entscheidwesentlich betrachtete, ist dies ebenso wenig zu beanstanden. Der aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör abgeleiteten Begründungspflicht ist sie hinreichend nachgekommen . Auch haben die Experten, anders als vom Beschwerdeführer behauptet , den Frakturtyp näher mit "Fraktur mit Biegekeil" umschrieben, um gestützt auf die Richtung, in welche die Spitze des Keils zeigte, zusammen mit weiteren Faktoren auf den überwiegend wahrscheinlichen Unfallmechanismus zu schliessen. Darauf hat bereits die Vorinstanz in ihren Erwägungen verwiesen. Allein weil der Beschwerdeführer die von den Gutachtern vorgenommene nähere Beschreibung des Frakturtyps nicht anhand von Röntgenbildern nachvollziehen konnte und kritisierte, führt dies nicht zu einem Anspruch auf eine Stellungnahme der Experten dazu. Nachdem sie sich zum Frakturtyp bereits im Gutachten vom 9. April 2013 hinreichend klar geäussert hatten, durfte die Vorinstanz vielmehr darauf verweisen, ohne damit ihrer Begründungs- und Sachverhaltsabklärungspflicht nicht hinreichend nachgekommen zu sein.