Citation: 2C_129/2021 E. 3.3

3.3. Der Rechtsvertreter verwahrt sich gegen den Vorwurf der Vorinstanz, er habe es unterlassen, den Beschwerdeführer über den Fristenlauf zu informieren. Er habe ihn "klipp und klar darauf hingewiesen", dass er den Kostenvorschuss bis spätestens 17. November 2020 einzahlen müsse (vgl. S. 5 der Beschwerde). In der Folge habe der Beschwerdeführer einen Gedankenfehler gemacht und wohl die 20-tägige Frist mit dem 20. November 2020 verwechselt. Dies stelle nur ein leichtes Verschulden dar, welches dadurch relativiert werde, dass der Beschwerdeführer offenbar eine IV-Rente beziehe und an psychischen Problemen leide. Die Abweisung des Fristwiederherstellungsgesuchs sei damit willkürlich erfolgt und verletze auch das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers. Überdies sei es überspitzt formalistisch und stelle eine offensichtliche Rechtsverweigerung dar, zumal keine materiellen Gründe für den Widerruf der Niederlassungsbewilligung bestünden (vgl. S. 6 der Beschwerde).