Citation: 6B_768/2008 25.08.2009 E. 6

6.1 Der Beschwerdeführer rügt schliesslich eine Verletzung von Art. 41 und Art. 49 OR. Ihm könne kein schuldhaftes Verhalten vorgeworfen werden, habe er doch insbesondere nicht vorhersehen können, dass die "Faustpenetrationen" eine Verletzung von A.________ zur Folge haben könnten. Mangels Verschulden entfalle eine Haftung nach Art. 41 OR. Da er keine strafbare Handlung begangen habe, habe A.________ auch keinen Anspruch auf Leistung einer Genugtuung gestützt auf Art. 49 OR (Beschwerde S. 15 f.). 6.2 Die Argumentation des Beschwerdeführers ist nicht stichhaltig. Er wurde zwar von den Vorwürfen der schweren Körperverletzung und der mehrfachen Gefährdung des Lebens freigesprochen. Hingegen wurde er wegen Vergewaltigung und mehrfacher sexueller Nötigung verurteilt. Die Geschädigte ist als Betroffene eines Sexualdelikts Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes und hat einen Anspruch darauf, dass im Strafverfahren zumindest im Grundsatz über ihre Zivilansprüche befunden wird. Die Vorinstanz hat zutreffend gefolgert (angefochtenes Urteil S. 30 f.), es stehe ausser Frage, dass sich der Beschwerdeführer rechtswidrig und schuldhaft verhalten hat und damit zivilrechtlich haftbar ist. Seine Verurteilung zur Bezahlung von Schadenersatz und zur Leistung einer Genugtuung an A.________ verletzt folglich kein Bundesrecht.