Citation: 6B_678/2013 E. 6

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die rechtliche Würdigung der Tötung als Mord. Die Vorinstanz verletze Art. 112 StGB, wenn sie aus seinem Nachtatverhalten auf Skrupellosigkeit schliesse. Gemäss der Rechtsprechung dürften das Vor- und Nachtatverhalten nur mit Zurückhaltung als Merkmal für Skrupellosigkeit in Betracht gezogen werden. Er habe nicht versucht, das Opfer loszuwerden, sondern dieses in den Spital gebracht. Dies zeuge nicht von einer skrupellosen Einstellung. Dass er zu Beginn unwahre Angaben gemacht habe, dürfe nicht als Qualifikationsmerkmal berücksichtigt werden. Wie eine allfällige Beseitigung der Tatwaffe handle es sich um eine straflose Selbstbegünstigung.