Citation: 8C_935/2008 13.02.2009 E. 2

Das kantonale Gericht hat erwogen, dass am rechten Knie nur minimale degenerative Befunde vorlägen, welche erst durch die demonstrierte Symptomausweitung Bedeutung erhielten. Bei genauer Betrachtung sei dies bereits im Jahr 2005 so gewesen. Die SUVA wäre daher aus Rückfall nicht leistungspflichtig gewesen und habe die Leistungen demnach kulanterweise erbracht. Jedenfalls lägen spätestens seit 29. Februar 2008 keine organischen Unfallfolgen vor, welche die geklagten Beschwerden zu erklären vermöchten. Zu beurteilen ist nur, ob die SUVA zu Recht jeglichen Leistungsanspruch des Versicherten nach dem 29. Februar 2008 verneint hat. Die diesbezügliche Beurteilung des körperlichen Gesundheitszustandes im angefochtenen Entscheid überzeugt. Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Akten eine unfallbedingte organische Gesundheitsschädigung, welche die noch geklagten Beschwerden zu erklären vermöchte, ausgeschlossen. Es stützt sich dabei namentlich auf die bildgebend erhobenen Befunde und die Berichte von Kreisarzt Dr. med. M.________, Facharzt FMH für Chirurgie, Sportmedizin-Phlebologie. In der Beschwerde wird nichts vorgebracht, was ein anderes Ergebnis zu rechtfertigen vermöchte. Dies gilt zunächst, soweit auf die behandelnden Ärzte Dr. med. S.________, Spezialarzt für Physikalische Medizin, spez. Rheumatologie FMH, und Dr. med. B.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, Manuelle Medizin SAMM, Bezug genommen wird. Deren Berichten lassen sich keine überzeugenden Hinweise für einen unfallbedingten organischen Gesundheitsschaden entnehmen, welche die noch geklagten Beschwerden zu begründen vermöchten. Dass der Unfall zu einer richtunggebenden Verschlimmerung einer Arthrose führte, wie Dr. med. S.________ am 17. März 2006 postulierte, hat Dr. med. M.________ am 16. Juli und 28. Dezember 2007 in einlässlicher Würdigung der klinisch und bildgebend erhobenen Befunde überzeugend verneint. In seinem weiteren Bericht vom 16. Juni 2006 hat Dr. med. S.________ dann, wie Dr. med. B.________ im Bericht vom 12. Februar 2007, auf ein chronisches Schmerzsyndrom geschlossen, ohne in nachvollziehbarer Weise eine unfallbedingte organische Ursache hiefür darzulegen. Festzuhalten ist sodann, dass Dr. med. M.________ den Versicherten auch mehrfach klinisch abgeklärt hat, letztmals anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 16. April 2007. Der Einwand, Dr. med. M.________ habe seine Meinung ausschliesslich aufgrund der Ergebnisse bildgebender Untersuchungen gebildet, ist daher unbegründet. Gleiches gilt, soweit geltend gemacht wird, das kantonale Gericht habe mit dem Verzicht auf die beantragten medizinischen Abklärungen den Anspruch des Versicherten auf rechtliches Gehör verletzt. Die Vorinstanz hat dargelegt, weshalb sie die vorhandenen medizinischen Akten für genügend erachtet. Diese antizipierte Beweiswürdigung ist ebenso rechtmässig wie die - vom Versicherten gleichermassen beanstandete - Würdigung der vorhandenen Beweismittel im angefochtenen Entscheid. Es kann im Übrigen vollumfänglich auf die Erwägungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden.