Citation: 6B_1083/2022 E. 1.3.1

1.3.1. In rechtlicher Hinsicht erwägt die Vorinstanz unter Bezugnahme auf das Strafgericht, dem Beschwerdeführer sei eine arglistige Täuschung resp. betrügerische Machenschaft zuzurechnen, weil er als Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates zusammen mit den beiden Mitbeschuldigten der Arbeitslosenkasse Anträge auf Kurzarbeitsentschädigungen, Aufstellungen über die anrechenbaren Stundenverdienste, Zustimmungsformulare und unter Fälschung der Stundenkarten "Rapporte über die wirtschaftlich bedingten Ausfallstunden" eingereicht habe. Das Vorgehen sei planmässig, arbeitsteilig und systematisch gewesen. Die weiteren Tatbestandselemente des Betrugs böten keinen Anlass für Bemerkungen, zumal der Beschwerdeführer abgesehen von der bestrittenen Zurechenbarkeit keine Einwände erhebe. Es stehe fest, dass sich die Arbeitslosenkasse über die Voraussetzungen für die Kurzarbeitsentschädigung geirrt und zu ihrem Schaden öffentliche Gelder ausbezahlt habe. Der Beschwerdeführer, der denselben Wissenstand gehabt habe wie die Mitbeschuldigten, habe die wahrheitswidrigen Angaben gegenüber der Arbeitslosenkasse wissentlich und willentlich mitgetragen. Jedenfalls hätte er die falschen Angaben als Verwaltungsrat mindestens in Kauf genommen und sei dafür verantwortlich, da er die Anträge unterzeichnet habe, ohne sie zu kontrollieren sowie im Bewusstsein, dass die Leute normal gearbeitet hätten. Sein diesbezüglicher Vorsatz habe auch für den Zeitraum von September 2011 bis Februar 2012 noch bestanden, für den die Arbeitslosenkasse keine Beträge mehr ausbezahlt habe. Der Beschwerdeführer sei daher des mehrfachen, teilweise versuchten Betrugs schuldig.