Citation: 8C_654/2018 E. 7

Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der Gesundheitsschädigung beantragt der Beschwerdeführer die Gewährung eines leidensbedingten Abzuges von 15 %. Ob ein (behinderungsbedingter oder anderweitig begründeter) Abzug vom hypothetischen Invalideneinkommen vorzunehmen sei, ist eine Rechtsfrage. Demgegenüber stellt die Höhe des Abzuges eine typische Ermessensfrage dar (BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f.; Urteil 8C_557/2018 vom 18. Dezember 2018 E. 3.4). Sie ist angesichts der dem Bundesgericht zukommenden Überprüfungsbefugnis letztinstanzlicher Korrektur nur dort zugänglich (Art. 95 und 97 BGG), wo das kantonale Gericht sein Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also bei Ermessensüberschreitung oder -unterschreitung beziehungsweise bei Ermessensmissbrauch als Formen rechtsfehlerhafter (Art. 95 lit. a BGG) Ermessensbetätigung (BGE 132 V 393 E. 2.2 S. 396 und E. 3.3 S. 399). Das kantonale Gericht hat diesbezüglich erkannt, dass allfällige lohnmindernde Faktoren, soweit überhaupt invalidenversicherungsrechtlich relevant, sowohl beim hypothetischen Validen- wie auch beim Invalideneinkommen in gleichem Masse zu berücksichtigen seien. Ein Abzug erübrige sich beim hier angewendeten "Prozentvergleich". Inwiefern dies offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig wäre, ist ebenfalls nicht erkennbar. Die behinderungsbedingte Einschränkung berücksichtigte das kantonale Gericht zu Recht nicht noch zusätzlich zu der im Umfang von 30 % bestehenden Arbeitsunfähigkeit.