Citation: 1C_900/2013 E. 5.2

5.2. Das Kantonsgericht ging davon aus, dass die neue Bushaltestelle im Lärmsanierungsprojekt zwar nicht ausdrücklich angeführt worden sei; in der Berechnung seien jedoch die Spitzen einzelner lauter Fahrzeuge, z.B. das An- und Wegfahren eines Busses, einberechnet worden. Aufgrund der ca. 11'000 Fahrzeuge täglich (2009) bzw. 14'500 Fahrzeuge (gemäss Prognose 2029) bestehe ein stark überwiegender Grundlärm, so dass vom Strassenlärm des zusätzlichen Busverkehrs keine Änderung der Lärmsituation zu erwarten sei. Dies wird vom Beschwerdeführer bestritten: Die Lärmmessungen und -prognosen seien zu einem Zeitpunkt erstellt worden, als die Verlegung der Bushaltestelle noch nicht vorgesehen gewesen sei; deren Lärm habe daher noch nicht berücksichtigt werden können. Dies trifft zwar zu. Aufgrund des für die Beurteilung des Strassenverkehrslärms massgeblichen jahresdurchschnittlichen Mittelwerts des energieäquivalenten Dauerschallpegels im Zeitraum tags von 6 bis 22 Uhr und nachts vom 22 bis 6 Uhr fallen jedoch Einzelereignisse wie das An- und Wegfahren eines Busses kaum ins Gewicht. Dies gilt jedenfalls bei einem DTV von 14'500 Fahrzeugen und erst recht, wenn man - wie der Beschwerdeführer 2 - im Jahr 2029 von einem DTV von 16'500 Fahrzeugen ausgeht. Nichts anderes gilt für die Zeiten am frühen Morgen und Abend mit grösseren Busfrequenzen, weil zu diesen Zeiten auch der motorisierte Individualverkehr der Pendler besonders stark ist.