Citation: 5A_753/2017 E. 2.1

2.1. Die Erstinstanz hat in den Äusserungen in der von F.________ verfassten und versandten E-Mail vom 1. November 2011 und in der Antwort- bzw. Weiterleitungshandlung von E.________ sowie der Beschwerdeführer eine Verletzung bzw. Mitwirkung an der Verletzung der Persönlichkeit der Beschwerdegegner gemäss Art. 28 Abs. 1 ZGB erblickt. Mit Bezug auf die Widerrechtlichkeit der Verletzung durch die Beschwerdegegner hat die Erstinstanz berücksichtigt, dass zu jenem Zeitpunkt eine sehr angespannte Stimmung innerhalb des Ordens geherrscht hatte und eine Spaltung im Gange war: Die einen Mitglieder des Ordens bzw. der einzelnen (Länder-) Vereine hielten zum Beschwerdegegner 2, während die anderen mit F.________ und E.________ sympathisierten. Die Weiterleitung der E-Mails vom 1. November 2011 durch die Beschwerdeführer sei vor dem Hintergrund des Spaltungsvorganges und der damals anstehenden wegweisenden Mitgliederversammlung des niederländischen Vereins zu sehen. Die Weiterleitung der betreffenden E-Mails ohne inhaltliche Anpassung durch die Beschwerdeführer - als Präsident und Sekretär des niederländischen Vereins - an die Vereinsmitglieder sei aufgrund der überwiegenden privaten Interessen gerechtfertigt. Die Erstinstanz hat deshalb die Persönlichkeitsverletzung mangels Widerrechtlichkeit gemäss Art. 28 Abs. 2 ZGB verneint.