Citation: 8C_813/2018 E. 6.1

6.1. Weiter erwog die Vorinstanz, auch die Äusserungen im bisherigen Verfahren hätten keinen Ausstandsgrund gesetzt. Wesentlich sei nämlich zunächst, dass sich der Regierungsstatthalter in seinen Stellungnahmen an die JGK und das Verwaltungsgericht auf die strittige Ausstandsfrage beschränkt habe. Zur Sache, d.h. zur Rückerstattung der gewährten Sozialhilfeleistungen, habe er sich nicht geäussert. Die von der Beschwerdeführerin kritisierten Wendungen ("modus operandi", "haltlose Vorwürfe", "Arsenal der Beschwerdeführerin") bezögen sich ausschliesslich auf das Ausstandsbegehren. Wohl treffe zu, dass der Regierungsstatthalter damit seinem Missfallen über den Verfahrensablauf Ausdruck gegeben habe. Entscheidend sei indessen, dass er sich dabei auf die Verfahrensführung bezogen habe, nicht aber auf die Beschwerdeführerin als Person. Eine gewisse Kritik dürfe in dieser Hinsicht geübt werden, ohne einen Ausstandsgrund zu setzen. So genüge etwa der Vorwurf, eine Partei verhalte sich schikanös, grundsätzlich nicht, um ein Behördenmitglied objektiv als befangen erscheinen zu lassen.