Citation: 2C_31/2024 E. A

A.a. A.________ (geboren 1984) ist serbischer Staatsangehöriger und reiste am 13. November 1993 im Alter von neun Jahren in die Schweiz ein. Im Rahmen des Familiennachzugs erhielt er die Niederlassungsbewilligung zum Verbleib bei seinen Eltern im Kanton Zürich. Dort besuchte A.________ auch die obligatorischen Schulen. A.b. A.________ trat mehrfach strafrechtlich in Erscheinung: - Zwischen 2005 und 2012 wurde er insgesamt sechs Mal wegen verschiedener Delikte, unter anderem wegen mehrfachen Raubes, Sachbeschädigung, Hehlerei, Diebstahl und verschiedener Verkehrsdelikte zu insgesamt acht Monaten bedingt vollziehbarer Freiheitsstrafe, gemeinnütziger Arbeit von 40 Stunden sowie Geldstrafen von 190 Tagessätzen zu je Fr. 30.-- und 120 Tagessätzen zu je Fr. 80.-- verurteilt. - Mit Strafbefehl vom 11. Juni 2013 bestrafte die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl A.________ wegen mehrerer Strassenverkehrsdelikte und Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 80.--. - Mit Strafbefehl vom 30. September 2015 wurde A.________ wegen des Besitzes und Konsums von Betäubungsmitteln mit einer Busse von Fr. 1'000.-- bestraft. - Mit Strafbefehl vom 7. September 2017 bestrafte die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland A.________ wegen mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des Ausweises sowie mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes mit einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je Fr. 70.-- und mit einer Busse von Fr. 300.--. - Das Bezirksgericht Zürich verurteilte A.________ mit Urteil vom 3. September 2018 wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz, Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit, mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des Ausweises, pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall, Verletzung der Verkehrsregeln sowie mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes mit einer bedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 12 Monaten in Verbindung mit einer Busse von Fr. 500.--. - Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland bestrafte A.________ mit Strafbefehl vom 13. März 2023 wegen Beschimpfung sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte mit einer Geldstrafe von 110 Tagessätzen zu je Fr. 80.--. - Zwischen 2017 und 2021 wurde A.________ zudem mehrmals gebüsst, unter anderem wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Übertretungen des Personenbeförderungsgesetzes. Mit Strafbefehl vom 3. Mai 2021 bestrafte das Stadtrichteramt Winterthur A.________ ausserdem wegen Erschleichens einer Leistung mit einer Busse von Fr. 400.--. A.c. Zudem ist A.________ verschuldet. Im November 2019 waren Verlustscheine und Betreibungen im Gesamtwert von Fr. 115'124.15 im Betreibungsregister verzeichnet. Per Oktober 2022 betrug die Verschuldung Fr. 147'470.--. Bis Ende Dezember 2019 unterstützten ihn die Sozialen Dienste der Stadt Winterthur (mit Unterbrüchen) mit insgesamt Fr. 52'155.--. A.d. Das Migrationsamt des Kantons Zürich verwarnte A.________ am 3. März 2006, 22. Mai 2007, 13. März 2015 sowie am 5. Februar 2018. Mit Verfügung vom 28. Juli 2020 widerrief es die Niederlassungsbewilligung und erteilte ihm per Rechtskraft des Widerrufs eine auf ein Jahr befristete Aufenthaltsbewilligung. Diese knüpfte das Migrationsamt an die Bedingungen, dass A.________ seine finanziellen Verpflichtungen lückenlos erfüllt, sich um Schuldenabbau bemüht und straflos verhält. Diese Verfügung blieb unangefochten.