Citation: 8C_882/2014 E. A

Die 1972 geborene A.________ war seit 1. Juni 2008 im Wohnheim B.________ als Lingerie-Mitarbeiterin angestellt und in dieser Eigenschaft bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 2. April 2010 war sie als Lenkerin ihres Personenwagens in einen Unfall verwickelt, bei dem sie ein Polytrauma mit einer Halswirbelsäulenkörperfraktur mit Fraktur des Corpus C5, des Processus articularis C5 rechts, des Arcus vertebrae C5 links, Zerreissung des ventralen Längsbandes und der Bandscheibe C5/6 und Subluxationsstellung C5/6, eine dislozierte Schlüsselbeinfraktur rechts, eine nicht dislozierte Schulterblattfraktur rechts, eine Schädelkontusion mit leichter traumatischer Hirnverletzung mit frontoparietaler Schnittverletzung sowie eine beidseitige Lungenkontusion erlitt. Nachdem konservative und operative Behandlungsmassnahmen durchgeführt worden waren, zog die AXA u.a. ein zuhanden der Invalidenversicherung erstelltes interdisziplinäres Gutachten des Zentrums C.________ vom 9. Mai 2011 samt Ergänzung vom 19. August 2011 bei und holte Berichte des behandelnden Rheumatologen Dr. med. D.________, Innere Medizin und Rheumatologie FMH, vom 19. April und 12. Dezember 2011 ein. Gestützt darauf stellte der Unfallversicherer seine bisher erbrachten Taggeldleistungen per 31. Dezember 2011 und die Heilungskosten auf 1. Mai 2012 ein; einen Anspruch auf eine Invalidenrente verneinte er, sprach A.________ indessen eine Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 10 % zu (Verfügung vom 23. März 2012). Daran wurde auf Einsprache hin, nachdem der beratende Arzt Dr. med. E.________, Spezialarzt FMH Chirurgie, am 28. August 2012 Stellung genommen hatte, mit Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2012 festgehalten.