Citation: 2C_519/2016 E. 3.6.8

3.6.8. Im Fall "Andermatt I" war von einer Nettowohnfläche von 65 m 2 für ein Objekt mit 2½ Zimmern auszugehen, was zu einer Steuer von Fr. 1'300.-- pro Jahr führte. Wie dargelegt, erachtete das Bundesgericht dies gerade noch als verfassungskonform. Vorliegend machen die Beschwerdeführer geltend, eine fünfköpfige Familie habe bislang Kurtaxen von Fr. 375.-- pro Jahr entrichten müssen, nämlich fünfmal Fr. 75.--. Neurechtlich belaufe sich der Betrag auf pauschal Fr. 2'160.-- (durchschnittlich sechs Betten, durchschnittlich 60 Logiernächte, Fr. 6.-- pro Logiernacht). Wie ausgeführt, greift der Vergleich zwischen der alt- und der neurechtlichen Kurtaxe von vornherein zu kurz, da mit dem neuen Ansatz von Fr. 6.-- auch die "Leukerbad Card plus" abgegolten ist (vorne E. 3.5.2). Zumindest im Sinne einer Plausibilisierung ist dennoch ein Seitenblick angebracht. Im Fall eines Ferienobjekts mit 2½ Zimmern, für welches im Fall "Andermatt I" Fr. 1'300.-- zu entrichten war, ergäbe sich in Leukerbad ein Betrag von Fr. 1'440.-- (Sachverhalt, lit. D). Gemäss Fall "Andermatt II" wären noch Fr. 910.-- geschuldet.