Citation: I 499/02 17.06.2003 E. 4

Umstritten ist im Weiteren die Frage nach der anwendbaren Methode der Invaliditätsbemessung. 4.1 Verwaltung und Vorinstanz gingen davon aus, dass die Versicherte ohne Gesundheitsschaden voll erwerbstätig gewesen wäre, und haben die Einkommensvergleichsmethode zur Bestimmung des Invaliditätsgrades angewandt. 4.2 Die Versicherte macht in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend, sie wäre, typisch für eine Ausländerin, teilerwerbstätig gewesen, wovon die Verwaltung denn auch im ersten Vorbescheid vom 30. Oktober 1998 ausgegangen sei. Der nachfolgende Wechsel der Bemessungsmethode habe gegen den Vertrauensgrundsatz verstossen und sei zudem willkürlich. Er sei nur vorgenommen worden, weil damit der Invaliditätsgrad nach unten habe korrigiert werden können. Da sie zudem von 1994 bis 1997, d.h. bis zum Beginn der andauernden Arbeitsunfähigkeit, als Selbstständigerwerbende in ihrem Lebensmittelgeschäft tätig gewesen sei, sei der Invaliditätsgrad nach Massgabe der gemischten Methode bzw. eines Betätigungsvergleichs zu schätzen.