Citation: 6B_339/2016 E. 1.5

1.5. Schliesslich führt der Beschwerdeführer verschiedene Begründungen an, weshalb sich die Kollision eher bei der Mittellinie und nicht auf der Fahrbahn von B.________ ereignet haben soll respektive weshalb nicht auszuschliessen sei, dass B.________ kurz vor der Kollision auf seine Fahrbahn geraten sei. Die Vorinstanz gehe ohne weiteres davon aus, es sei erstellt, dass B.________ den Lastwagen auf ihrer Fahrbahn passiert habe. Worauf die Vorinstanz ihre Erwägung stütze, sei allerdings unklar. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Es ist unrichtig, dass die Vorinstanz nicht darlegt, weshalb sie davon ausgeht, B.________ sei beim Passieren des Lastwagens vollständig auf ihrer Spur gewesen. Sie erwägt, der Lastwagen sei sehr breit und habe die Strassenhälfte fast komplett ausgefüllt. B.________ sei sehr nahe an diesem vorbeigefahren. Dies könne zwar bedeuten, dass sie nahe an der Mittellinie gefahren sei. Damit es aber überhaupt zur Kollision mit dem hinter dem Lastwagen fahrenden Beschwerdeführer hätte kommen können, hätte sie ein abruptes Lenkmanöver nach links vornehmen müssen. Für einen solchen Geschehensablauf gebe es weder Hinweise noch erscheine er plausibel. Inwiefern diese Erwägungen, wie vom Beschwerdeführer behauptet, nicht nachvollziehbar oder nicht ausreichend begründet sein sollen, ist entgegen seiner Auffassung nicht ersichtlich.