Citation: 5A_784/2020 E. 3.5.1

3.5.1. Rechtsfehlerfrei ist die Annahme der Vorinstanz, dass bei der Betreibung einer Geldforderung, die der Schuldner in einer vollstreckbaren öffentlichen Urkunde anerkannt hat, der Rechtsvorschlag durch definitive Rechtsöffnung zu beseitigen ist (BGE 137 III 87 E. 2-4). Geht es um eine Geldleistung und entscheidet sich der Gläubiger für das inzidente Exequaturverfahren, so bildet die vollstreckbare öffentliche Urkunde einen definitiven Rechtsöffnungstitel, in gleicher Weise wie die vollstreckbare öffentliche Urkunde des schweizerischen Rechts (Art. 80 Abs. 2 Ziff. 1bis SchKG; Art. 347 ff. ZPO; SPÜHLER/RODRIGUEZ, Internationales Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2013, § 9 Rz. 377). Die möglichen Einwände des Schuldners richten sich nach Art. 81 SchKG.