Citation: C 235/03 22.12.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen ist der Anspruch der Beschwerdegegnerin auf Arbeitslosenentschädigung ab 5. November 2002. Die Vorinstanz hat erwogen, dass die Beschwerdegegnerin zwar auch nach der Entlassung durch die C.________ GmbH (nachfolgend: Firma), auf den 31. Oktober 2002 als Gesellschafterin im Handelsregister eingetragen blieb und somit in dieser Unternehmung weiterhin eine arbeitgeberähnliche Stellung bekleidete. Aus den Akten gehe indessen hervor, dass die Firma ihre Geschäftstätigkeit per 1. Oktober (recte: November) 2002 eingestellt und die Aktiven einer Drittfirma verkauft habe. Ende Januar 2003 sei beim Kantonsgericht Basel-Landschaft um Gewährung einer Nachlassstundung für 6 Monate ersucht worden. Mit Entscheid vom 1. April 2003 sei diese für 4 Monate bewilligt worden. Es sei unter diesen Umständen nicht vorstellbar, dass die Firma aufgrund der hohen Verschuldung die Geschäftstätigkeit wieder aufnehmen könnte. Das Ausscheiden der Beschwerdegegnerin aus der Firma sei daher als definitiv zu betrachten. Damit liege kein Missbrauchstatbestand vor, der die Versicherte zum Vornherein vom Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung ausschlösse.