Citation: 6B_457/2015 E. 1

Das Stadtrichteramt Zürich verurteilte den Beschwerdeführer mit Strafbefehl vom 12. August 2014 wegen Nichtbeherrschen des Fahrzeugs beim Rückwärtsfahren zum Parkieren und pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall mit Sachschaden zu einer Busse von Fr. 300.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von drei Tagen. Nachdem der Beschwerdeführer am 14. August 2014 Einsprache erhoben hatte, lud ihn das Stadtrichteramt am 4. Dezember 2014 persönlich zur Einvernahme auf den 8. Januar 2015 vor und zwar unter der ausdrücklichen Androhung, dass unentschuldigtes Nichterscheinen trotz gehöriger Vorladung gemäss Art. 355 Abs. 2 StPO als Rückzug der Einsprache gelte. Der Beschwerdeführer erschien nicht. Das Stadtrichteramt erliess am 28. Januar 2015 eine Schlussverfügung mit Rechnung, worin es festhielt, der Einvernahmetermin sei trotz ordnungsgemässer Vorladung unentschuldigt nicht eingehalten worden, weshalb die Einsprache als zurückgezogen gelte. Eine dagegen gerichtete Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Zürich am 10. April 2015 ab. Der Beschwerdeführer wendet sich ans Bundesgericht. Er strebt eine Behandlung seiner Einsprache gegen den Strafbefehl durch die kantonalen Behörden an.