Citation: 2C_806/2022 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin hält dem sinngemäss entgegen, die Anerkennung einer ausländischen Ausbildung durch den Bund reiche aus, um einen Anspruch auf Ausrichtung eines Stipendiums zu begründen. Dabei legt sie indessen nicht substanziiert dar (vgl. E. 2.2 hiervor), dass und inwiefern die Anwendung und Auslegung des kantonalen Rechts durch die Vorinstanz willkürlich sein oder sonstwie Bundes (verfassungs) recht verletzt. Unbehelflich ist in diesem Zusammenhang ihr Hinweis auf BGE 140 II 185: Dieses Urteil hatte die wechselseitige Akzeptanz bzw. die Anerkennung der im Ausland erworbenen Qualifikationen für den Hochschulzugang unter anderem gestützt auf das Übereinkommen vom 11. April 1997 über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region (SR 0.414.8; Lissabonner Abkommen) zum Gegenstand und nicht das Stipendienwesen. Damit gelingt es der Beschwerdeführerin insbesondere nicht substanziiert darzutun, dass die Argumentation der Vorinstanz, wonach die Anerkennung von ausländischen Ausbildungsabschlüssen nach kantonalem Recht grundsätzlich nicht mit der stipendienrechtlichen Anerkennung von ausländischen Ausbildungsgängen gleichzusetzen sei, willkürlich ist. Im Übrigen zeigt die Beschwerdeführerin auch nicht auf, inwiefern sich aus diesem Bundesgerichtsentscheid bzw. aus einem für die Schweiz verbindlichen Staatsvertrag ein Anspruch auf Ausrichtung eines Stipendiums für eine ausländische Ausbildung ergeben soll. Auch mit ihren Behauptungen, wonach die im Entscheid des Regierungsrats (vom 21. Juni 2022) geforderten Kriterien für die Ausrichtung eines Stipendiums im Falle ihrer Tochter erfüllt seien, das Verwaltungsgericht es aber unterlassen habe, zu prüfen, ob die "anscheinend willkürliche Praxis" der Stipendienstelle auf einer gesetzlichen Grundlage beruhe, erhebt die Beschwerdeführerin weder substanziierte Willkürrügen im Zusammenhang mit dem kantonalen Recht, noch macht sie andere den strengen Rüge- und Begründungsanforderungen genügende Verletzungen verfassungsmässiger Rechte geltend (vgl. E. 2.2 hiervor). Soweit sie schliesslich behauptet, das verfassungsmässige Recht ihrer Tochter auf Gleichbehandlung sei eingeschränkt worden bzw. diese werde aufgrund ihrer teilweise ausländischen Wurzeln diskriminiert, genügen ihre Vorbringen den qualifizierten Anforderungen an Verfassungsrügen ebenfalls nicht (E. 2.2 hiervor).