Citation: 9C_1002/2012 E. 2.1

2.1. Das Versicherungsgericht ist zum Schluss gelangt, der Beschwerdeführer hätte erkennen müssen, dass mit der EL-Berechnung ab 1. Januar 2007 etwas nicht stimmen konnte: Die enorme Differenz zwischen den Gesamt-Einnahmen gemäss dem Berechnungsblatt für das Jahr 2007 (CHF 34'271) und den Berechnungsblättern der Vorjahre (1.7.2006: CHF 72'795; 1.1.2006: CHF 60'922; 1.1.2005: CHF 57'964; 1.11.2004: CHF 59'138) springe ins Auge. Dasselbe gelte für den dahinter stehenden Fehler, lasse sich doch das Fehlen des Einkommens der Ehefrau, das die anrechenbaren Einnahmen zuvor jeweils um rund Fr. 29'000.- pro Jahr erhöht hatte, durch einen Vergleich der Berechnungsblätter sofort feststellen. Zumindest hätte aber Anlass für eine Rückfrage der Tochter bestanden, die nach Lage der Akten sehr gut Deutsch spreche und per E-Mail sachkundig mit der AHV-Zweigstelle kommuniziert habe. Aber auch völlig unabhängig von den Berechnungsblättern hätte der Umstand, dass ein Anspruch für die Zeit bis Ende 2006 verneint, ab 1. Januar 2007 bei praktisch unveränderten Verhältnissen hingegen Ergänzungsleistungen in der Höhe von Fr. 1'649.- pro Monat zugesprochen worden seien, Anlass zu entsprechenden Rückfragen, nötigenfalls bei der Beschwerdegegnerin, geben müssen.