Citation: U 303/01 23.07.2002 E. 2.1

Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers und ihre Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit sind zuletzt von den Dres. med. F.________ und X.________ in ihrem Gutachten vom 7. Februar 2000 beurteilt worden. Die Gutachter kamen, in Kenntnis und nach Würdigung der vor-liegenden Akten sowie auf Grund eigener Untersuchungen, zum Schluss, der Explorand leide an einer schmerzhaft gestörten Kniegelenks-Kinematik rechts durch weit ventro-laterale Position der vorderen Kreuzbandplastik mit Extensionsdefizit und konsekutivem Hyperpressions-Syndrom der rechten Kniescheibe. Sowohl die objektiven Befunde als auch die subjektiv geäusserten Beschwerden seien eindeutig auf den Skiunfall und die nachfolgende Behandlung zurückzuführen. Frühere Unfälle oder Krankheiten hätten keinen Einfluss. In Bezug auf berufliche Tätigkeiten wurde festgehalten, dass der Versicherte die frühere Arbeit als Hilfsgipser nicht mehr verrichten könne, hingegen in einer geeigneten kniegelenksschonenden Tätigkeit eine ganztägige Beschäftigung zumutbar sei (Traglimit fünf Kilogramm, keine Benutzung von Leitern, kein Gehen auf unebenen oder rutschigen Böden, Gehstrecken-maximum von hundert Metern, kein ununterbrochenes Stehen von mehr als zehn Minuten Dauer, idealerweise rein sitzend ausgeführte Tätigkeit mit der Möglichkeit, gelegentlich aufzustehen und umherzugehen). In der Verwaltungs-gerichtsbeschwerde wird wie schon in der Beschwerde an die Vorinstanz geltend gemacht, der Bericht sei in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit widersprüchlich, würde doch einerseits angegeben, der Versicherte sei zu 50 % arbeitsfähig, während anderseits eine überwiegend im Sitzen ausgeführte Tätigkeit ganztägig möglich sein soll. Wie die Vorinstanz dazu ausgeführt hat, besteht dieser angebliche Widerspruch nicht. Zuzugestehen ist dem Beschwerdeführer, dass die Aussagen der Experten etwas unglücklich formuliert sind, wodurch immerhin der Anschein einer Widersprüchlichkeit entstehen kann. Eine Betrachtung des gesamten Textes ergibt jedoch eindeutig, dass sich die Angabe einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auf sämtliche abstrakt denkbaren Tätigkeiten bezieht, eingeschlossen die nicht mehr zumutbaren, während als uneingeschränkt möglich eine geeignete kniegelenksschonende Tätigkeit in Betracht fällt. Somit kommt dem Gutachten der Dres. med. F.________ und X.________ vom 7. Februar 2000 volle Beweiskraft zu, erfüllt es doch auch die übrigen von der Rechtsprechung dafür verlangten Kriterien (vgl. Erw. 1). Anderseits muss die volle Beweiskraft der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit vom 11. Februar 1998 durch den behandelnden Arzt Dr. med. K.________ abgesprochen werden, bleibt diese Wertung doch unbegründet, womit sie den genannten Anforderungen nicht genügt. Überdies ist sie in erster Linie auf die Selbsteinschätzung durch den Patienten abgestützt. SUVA und Vorinstanz sind zu Recht von einer vollen Arbeitsfähigkeit in einer behinderungsangepassten Tätigkeit ausgegangen. Die körperliche Leistung-fähigkeit des Beschwerdeführers ist genügend abgeklärt und von neuen Untersuchungen sind keine neuen Aufschlüsse zu erwarten, sodass auf die eventualiter beantragten weiteren Abklärungen zwecks Ergänzung des Sachverhalts zu verzichten ist (antizipierte Beweiswürdigung, BGE 124 V 94 Erw. 4b; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b).