Citation: 1B_480/2022 E. 5.1

5.1. Zur Verhältnismässigkeit der Haft bringt der Beschwerdeführer vor, am 29. September 2022 werde er bereits zwei Drittel der am 12. März 2021 vom Obergericht des Kantons Solothurn über ihn verhängten Freiheitsstrafe von 7 ½ Jahren verbüsst haben. Sinngemäss macht er damit geltend, dass ihm voraussichtlich die bedingte Entlassung nach zwei Dritteln der Strafe gewährt werde. Im Falle einer Gutheissung seiner vor Bundesgericht zurzeit hängigen Beschwerde bestehe zudem die Möglichkeit einer Reduzierung der über ihn verhängten Sanktion. Aufgrund dieser Umstände drohe Überhaft. Er sei daher sofort aus der Haft zu entlassen.