Citation: 9C_568/2019 E. 5.5

5.5. Im Weiteren bringt die Beschwerdeführerin vor, sollte die Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit bejaht werden, so wären die diesbezüglich angeführten Argumente zumindest im Rahmen eines maximalen Tabellenlohnabzugs von 25 % (vgl. dazu BGE 126 V 75) zu berücksichtigen. Nach dem soeben Dargelegten liegt keine lange Abstinenz vom Arbeitsmarkt vor. Inwiefern "aufgrund des Alters und des Zusammenspiels von psychischen und somatischen Beschwerden" ein erhöhter Umstellungs- und Einarbeitungsaufwand gegeben sein soll, ist nicht ersichtlich, zumal die Versicherte in ihrer angestammten Tätigkeit nach wie vor arbeitsfähig ist und gemäss verbindlicher Feststellung der Vorinstanz aus psychiatrischer Sicht keine Diagnose vorliegt, welche sich auf die Arbeitsfähigkeit auswirkt (vgl. E. 4.3). Weiter wurde einer in somatischer Hinsicht verminderten Leistungsfähigkeit aufgrund eines erhöhten Pausenbedarfs bereits bei der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit Rechnung getragen (vgl. E. 3.2.3). Offen bleiben kann, ob das Alter der Versicherten ein abzugsrelevanter Umstand darstellt. Dieser Faktor wäre maximal mit 10 % zu veranschlagen, was bei einer Erwerbseinbusse von 29 % (vgl. E. 2) zu einem rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von gerundet 36 % führen würde.