Citation: 8C_288/2020 E. 4.1.2

4.1.2. Unbestritten ist, dass die Beschwerden an der rechten Schulter der Versicherten zumindest teilweise auf eine durch den Unfall verursachte Körperschädigung zurückzuführen sind. Entsprechend wird ihr für die damit verbundene Erwerbsunfähigkeit auch eine 25%ige Invalidenrente ausgerichtet. Dr. med. E.________ erklärte ausführlich und überzeugend, weshalb in sämtlichen von der Versicherten angeführten Arztberichten keine neuen unfallkausalen Befunde genannt werden. Auch Dr. med. G.________, Orthopädie, legt in seinem Bericht vom 9. November 2015 mit keinem Wort dar, die von ihm diagnostizierten Beschwerde seien auf den versicherten Unfall zurückzuführen. Es gilt dabei zu beachten, dass "posttraumatisch" nicht ohne Weiteres mit "auf den Unfall zurückzuführen" gleichzusetzen ist. Überdies fand er bei seiner klinischen Untersuchung vor allem Beschwerden an der linken Schulter. Im Urteil des Bundesgerichts vom 5. März 2009 (8C_506/2008 E. 4.3) war bereits entschieden worden, dass diesbezüglich kein natürlicher Kausalzusammenhang mit dem versicherten Unfall besteht. Die Beschwerdeführerin täuscht sich, wenn sie davon ausgeht, dass es Sache der Unfallversicherung sei, bei jeder Rückfallmeldung umfassende Abklärungen zu tätigen, bis zweifelsfrei feststeht, dass geltend gemachte Beschwerden nicht auf das versicherte Ereignis zurückzuführen sind. Um eine Abklärungspflicht auszulösen, braucht es zumindest erhebliche Anhaltspunkte für eine Verschlechterung. Ob solche vorliegen, hat Dr. med. E.________ anhand der vorgelegten und der bereits vorhandenen medizinischen Akten eingehend geprüft und verworfen. Das kantonale Gericht durfte darauf abstellen. Eine Rechtsverletzung im Sinne einer Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes liegt nicht vor.