Citation: 8C_799/2021 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die vorinstanzliche Ermittlung des Invalideneinkommens und verweist in diesem Zusammenhang auf die Rechtsgutachten von THOMAS GÄCHTER, PHILIPP EGLI, MICHAEL E. MEIER UND MARTINA FILIPPO "Grundprobleme der Invaliditätsbemessung in der Invalidenversicherung" vom 22. Januar 2021 und Schlussfolgerungen aus dem Rechtsgutachten "Grundprobleme der Invaliditätsbemessung in der Invalidenversicherung" vom 22. Januar 2021 sowie JÜRG GUGGISBERG, MARKUS SCHÄRRER, CÉLINE GERBER, SEVERIN BISCHOF "Nutzung Tabellenmedianlöhne LSE zur Bestimmung der Vergleichslöhne bei der IV-Rentenbemessung" vom 8. Januar 2021. Hieraus lässt sich nichts für die Beschwerdeführerin ableiten. Fehl geht insbesondere ihr damit verbundener Einwand, wonach in diesen Gutachten nachgewiesen worden sei, dass der Medianwert der LSE keine geeignete Grundlage für die Bestimmung des Invalideneinkommens darstelle. Es sei auf den Wert der 1. Quartile abzustellen. Da hier jedoch beide Vergleichseinkommen zu Recht auf derselben Grundlage ermittelt wurden, erübrigt sich deren genaue Ermittlung. Diesfalls entspricht der Invaliditätsgrad nämlich dem Grad der Arbeitsunfähigkeit unter Berücksichtigung eines allfälligen Abzugs vom Tabellenlohn (Urteil 8C_148/2017 vom 19. Juni 2017 E. 4 mit Hinweis).