Citation: 5A_346/2018 E. 3.1.1

3.1.1. Ist der Schuldner bei der Pfändung weder anwesend noch vertreten, treten die Pfändungswirkungen gegenüber dem Schuldner erst mit der Zustellung der Pfändungsurkunde ein (BGE 130 III 661 E. 1.2, 1.4; STOFFEL/CHABLOZ, Voies d'exécution, 3. Aufl. 2016, § 5 Rz. 24; AMONN/WALTHER, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. § 22 Rz. 78; JENT-SØRENSEN, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 2. Aufl. 2010, N. 15, 17 zu Art. 112). Im vorliegenden Fall erhielt der Beschwerdeführer eine Pfändungsankündigung, der er nicht Folge leistete. Am 26. Oktober 2017 erschien er einer Vorladung folgend auf dem Betreibungsamt zum Pfändungsvollzug, verweigerte jedoch die geforderten Auskünfte und unterschrieb das Pfändungsprotokoll nicht. Daraufhin wurde das Betreibungsamt selber tätig und erkundigte sich nach pfändbaren Vermögenswerten. Es zeigte der B.________ AG noch gleichentags die Pfändung des Kontos von A.________ in der Höhe von Fr. 1'000.-- an. Die B.________ AG überwies dem Betreibungsamt den Betrag von Fr. 1'000.-- am folgenden Tag.