Citation: 6B_59/2022 E. 1.3

1.3. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht. So macht er in seiner weitschweifigen und im Wesentlichen die bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Landesverweisung paraphrasierenden Beschwerde einzig geltend, die Vorinstanz lasse eine Prüfung des Kindeswohls "gänzlich vermissen". Es sei dem Beschwerdeführer als Vater seiner Kinder, die noch deutlich minderjährig seien, nicht zumutbar, diese während des Zeitraums der angeordneten Landesverweisung zu verlassen und zufolge der räumlichen Distanz zwischen der Schweiz und Pakistan nur sporadisch zu sehen. Dies gelte auch für die Ehefrau und Mutter seiner Kinder, der es "unzumutbar" sei, ihrem Ehemann nach Pakistan zu folgen. Dass diese Kritik unbegründet ist, ergibt sich bereits aus den vorinstanzlichen Erwägungen: Der Ehefrau ist es als pakistanische Staatsangehörige, die in der Schweiz ebenfalls nur unterdurchschnittlich integriert ist, ohne Weiteres zumutbar, nach Pakistan umzusiedeln. Nichts anderes gilt für die minderjährigen, sich allesamt in einem anpassungsfähigen Alter befindlichen Kinder. Den sorgfältig begründeten Erwägungen der Vorinstanz gibt es nichts beizufügen. Ein schwerer persönlicher Härtefall liegt nicht vor, womit sich eine weitere Interessenabwägung nach Art. 66a Abs. 2 StGB erübrigt.