Citation: 1C_678/2013 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführer rügen, das Verwaltungsgericht sei in Willkür verfallen, wenn es die geplante Lukarne nicht als Verlängerung der Fassade des bestehenden Baukörpers qualifiziert habe. Dies widerspreche seiner im angefochtenen Urteil zitierten Praxis, wonach nur die Dachaufbauten, die sich im Inneren der Dachfläche befinden und nicht an die Fassade reichen, nicht an die Gebäudehöhe anzurechnen seien. Die neu zu erstellenden Wände der Lukarne würden jedoch ebenbündig zu den jeweiligen Fassaden ausgeführt. Damit käme der Ausbau auf zwei Seiten an den jeweiligen Fassaden des Gebäudekörpers zu liegen und stelle somit gemäss solothurnischer Praxis keinen Dachaufbau gemäss § 64 KBV dar. Daran ändere nichts, dass der Dachvorsprung und der Ortgang des bestehenden Daches weitergeführt werden sollten, da dies rein kosmetische Vorkehrungen seien.