Citation: 9C_689/2009 28.12.2009 E. 3

3.1 Vorinstanzlich verbindlich (Art. 105 BGG) festgestellte, von keiner Seite bestrittene Tatsache ist, dass die Ausgleichskasse der - infolge Heimaufenthalts der Beschwerdeführerin für die Beschwerdeführer gesondert vorzunehmenden (Art. 9 Abs. 3 ELG) - Ergänzungsleistungsberechnung ab 1. Januar 2003 ein Erwerbseinkommen des Ehegatten in der Höhe von Fr. 136'817.- zu Grunde gelegt hat, tatsächlich aber ab 2003 wesentlich höhere Einkommen im Betrag von Fr. 159'899.- im Jahr 2005, Fr. 209'881.- im Jahr 2006 und Fr. 188'432.- im Jahr 2007 erzielt worden waren. Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz war die Beschwerdegegnerin daher gestützt auf Art. 25 Abs. 1 Satz 1 ATSG zur verfügungsweisen Rückforderung zu viel ausgerichteter Leistungen befugt und hat sie dies am 9. Juni 2008 innert gesetzlicher Frist (Art. 25 Abs. 2 ATSG) getan. Inwiefern die revisionsweise vorgenommene Ergänzungsleistungsberechnung und die darauf gestützte Rückforderung auf einer Verletzung von Bundesrecht (Art. 95 BGG) beruhen soll, ist weder substantiiert dargetan noch ersichtlich. Die sinngemäss einzig vorgebrachte Rüge, die Vorinstanz habe bei der Ermittlung des anrechenbaren Einkommens Art. 11 ELG in Verbindung mit Art. 11a ELV missachtet, ist offensichtlich unbegründet. Namentlich wurden vom Bruttoeinkommen des Beschwerdeführers nebst den geleisteten Sozialversicherungsbeiträgen auch Gewinnungskosten in Höhe von Fr. 768.- (2005 und 2006) respektive Fr. 804.- (2007 und 2008) in Abzug gebracht und sind höhere Kosten nicht behauptet, geschweige denn ausgewiesen. Der in der Verfügung vom 9. Juni 2008 detailliert aufgeführte Rückforderungsbetrag von insgesamt Fr. 47'706.- für den Zeitraum Januar 2005 bis Juni 2008 ist daher ohne Weiteres zu bestätigen.