Citation: 1C_565/2014 E. B

Mit Ausnahme von N.________ führten die Rechnungsadressaten Beschwerde beim Regierungsrat mit den Anträgen, es sei festzustellen, dass das Schreiben der Bau- und Werkkommission vom 4. September 2013 den formellen Anforderungen einer Verfügung nicht genüge und deshalb nichtig sei. Eventuell sei die Verfügung vom 4. September 2013 aufzuheben und festzustellen, dass die Wasserleitung "Jöggigässli-Erzbachstrasse-Kilbimattweg" Bestandteil des gemeindeeigenen Wasserleitungsnetzes bilde. In Gutheissung dieses Eventualbegehrens stellte der Regierungsrat mit Beschluss vom 25. Februar 2014 fest, dass die umstrittene Wasserleitung eine öffentliche Leitung der Gemeinde Erlinsbach sei. Bezüglich des Hauptantrags erwog der Regierungsrat, zum Entscheid über die strittige Eigentumsfrage sei nicht die Bau- und Werkkommission, sondern der Gemeinderat zuständig gewesen. Da dieser die Meinung der Bau- und Werkkommission teile und er auch die Vernehmlassung zur Beschwerde eingereicht habe, werde aus prozessökonomischen Gründen auf eine Rückweisung der Sache an den Gemeinderat verzichtet und die Beschwerde als solche gegen einen Beschluss einer Gemeindebehörde entgegengenommen. Die Gemeinde focht diesen Regierungsratsbeschluss beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn an, das zum Ergebnis kam, die umstrittene Wasserleitung sei eine Privatleitung. Es hiess daher mit Urteil vom 27. Oktober 2014 die Beschwerde der Gemeinde gut und hob den angefochtenen Regierungsratsbeschluss auf.