Citation: 6B_769/2015 E. 2

Es ist zweifelhaft, ob auf die Beschwerde, die sich im Gegensatz zur Vorschrift von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht konkret auf die Ausführungen des angefochtenen Entscheids bezieht, eingetreten werden kann. Die Frage kann indessen offenbleiben. In Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG ist auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz zu verweisen (vgl. Beschluss S. 3 E. 4). Insbesondere stellt sie zu Recht fest, dass die amtliche Verteidigung auch das ordentliche kantonale Rechtsmittelverfahren umfasst, weshalb im konkreten Fall die Verfügung des Regionalgerichts der amtlichen Verteidigerin gültig zugestellt wurde. Und mit dieser Zustellung an die amtliche Verteidigerin begann die Frist zur Berufungserklärung zu laufen. Da die Berufungserklärung des Beschwerdeführers unter den gegebenen Umständen verspätet war, ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.