Citation: 6B_1161/2014 E. 2.4

2.4. Die Vorinstanz stellt für die Beurteilung der Rolle des Beschwerdeführers u.a. auf die Aussagen von X.________ und des ehemaligen Verwaltungsrats der J.________ AG, S.________, ab (angefochtenes Urteil S. 31). Sie erwägt im Wesentlichen, der Beschwerdeführer sei nicht nur mit der Verheimlichung der Herkunft der Textvorlagen einverstanden gewesen, sondern er sei es auch gewesen, der X.________ mit dem Werbematerial der Konkurrenz ausgestattet habe, aus dem schliesslich die Textvorlagen ausgeschnitten worden seien. Er habe auch das Inkasso unter sich gehabt und dafür gesorgt, dass es effektiv zur Vermögensdisposition gekommen sei. Zudem sei er bei der Planung massgeblich beteiligt gewesen. Schliesslich sei er als Alleinaktionär derjenige gewesen, der am meisten vom Gewinn aus dem Betrug profitiert habe. Es sei insgesamt nachvollziehbar, dass er auf die Hinweise von S.________ bezüglich der Machenschaften von X.________ nicht reagiert habe (angefochtenes Urteil E. 4.1.3.4 S. 31 f.). Insbesondere die Aussagen von X.________ würden belegen, dass dieser gemeinsam mit dem Beschwerdeführer das beanstandete Akquirierungskonzept erarbeitet habe. Generelle Weisungen vermöchten den Beschwerdeführer dabei nicht zu entlasten. Insofern sei auch die Ausstattung des Mitarbeiters X.________ mit dem für die Kundenakquirierung nötigen Arbeitsmaterial oder das Informiertsein über dessen Vorgehen aufgrund von Kundenreklamationen relevant (angefochtenes Urteil S. 32 f.).