Citation: 4A_194/2022 E. 4.4.2

4.4.2. Die Beschwerdeführerin trägt weiter vor, Art. 6 des Vermittlungsvertrags behandle gemäss seinem Titel die "Unterwerfung unter die Gerichtsbarkeit". Indem in dieser Vertragsbestimmung spanisches Recht für anwendbar erklärt werde, sei "davon auszugehen, dass die Parteien damit eine Gerichtsstand[s]klausel vereinbart haben, wonach für Streitigkeiten aus dem [Vermittlungs]vertrag die spanischen Zivilgerichte zuständig sind", zumal Art. 51 der spanischen Zivilprozessordnung vorsehe, dass juristische Personen am Sitz zu verklagen seien. Diese Ausführungen überzeugen nicht. Davon abgesehen geht die Beschwerdeführerin (auch hier) vollständig an der schiedsgerichtlichen Begründung vorbei, in der sich das TAS ausdrücklich mit den Art. 6 und 8 des Vermittlungsvertrags, deren Verhältnis zueinander sowie Rechtsprechung und Lehre zum Zustandekommen von Schiedsklauseln auseinandergesetzt hat.