Citation: 2C_112/2021 E. 1.2.1

1.2.1. Die SRG ist grundsätzlich auch berechtigt, einzuwenden, die Vorinstanz sei zu Unrecht auf die Eingabe als "Betroffenenbeschwerde" eingetreten. Es handelt sich dabei - entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners - weder um ein unzulässiges Novum noch ein unzulässiges neues Begehren (vgl. Art. 99 BGG) : Der Antrag auf Gutheissung der Beschwerde hält sich als Vorfrage zur materiellen Beurteilung im Rahmen des Streitgegenstands und stützt sich auf den durch die Vorinstanz festgestellten Sachverhalt. Es ist zulässig, die rechtliche Argumentation im Laufe des Rechtsmittelverfahrens anzupassen, ohne dass darin eine unzulässige Veränderung des Streitgegenstands liegt (vgl. HANSJÖRG SEILER, in: Seiler/von Werdt/Güngerich/ Oberholzer [Hrsg.], SHK Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2. Aufl. 2015, N. 32 und 34 zu Art. 99 BGG).