Citation: 5P.165/2004 20.07.2004 E. 1

Gemäss Art. 57 Abs. 5 OG wird die Entscheidung über die Berufung in der Regel bis zur Erledigung der staatsrechtlichen Beschwerde ausgesetzt. Davon ausnahmsweise abzuweichen (vgl. BGE 122 I 81 E. 1 S. 82 f.), besteht hier kein Anlass. Die Beschwerdeführerinnen machen eine verfassungswidrige Anwendung kantonalen Rechts und willkürliche Beweiswürdigung geltend. Beide Rügen können mit Berufung nicht vorgebracht werden (vgl. Art. 43 und Art. 63 f. OG), so dass über die staatsrechtliche Beschwerde vorab zu entscheiden ist und der Ausgang des Fristwiederherstellungs- und eines allfälligen Berufungsverfahrens nicht abgewartet zu werden braucht. Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann eingetreten werden, wobei auf formelle Einzelfragen im Sachzusammenhang hinzuweisen sein wird.