Citation: 6B_255/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz führt aus, dass sich die Beschwerdeführerin explizit auf Art. 410 Abs. 1 lit. c StPO berufe. Beim von ihr zur Begründung herangezogenen Beschluss vom 31. Januar 2023, mit dem ein früheres Revisionsgesuch von ihr beurteilt worden sei, handle es sich nicht um ein Urteil betreffend ein anderes Strafverfahren. Aus dem fraglichen Beschluss ergäben sich weder Anhaltspunkte für ein eingeleitetes Strafverfahren gegen einen am Verfahren gegen die Beschwerdeführerin involvierten Beteiligten noch vermöge sie solche Hinweise (substanziiert) darzulegen. Die pauschale Behauptung, wonach ihre Verurteilung auf einer manipulierten Mail des Gewaltschutzes gründe, genüge den Anforderungen nach Art. 410 Abs. 1 lit. c StPO ebenfalls nicht. Auch lege die Beschwerdeführerin nicht anderweitig dar, dass durch eine strafbare Handlung auf das gegen sie geführte Verfahren eingewirkt worden sei. Ein Revisionsgrund nach Art. 410 Abs. 1 lit. c StPO liege nicht vor. Die Beschwerdeführerin bringe weiter vor, das urteilende Gericht sei von falschen Tatsachen ausgegangen, weil es die Mail vom 10. Oktober 2012 (die der von der Stadtpolizei angeforderten Bedrohungsanalyse vorausgegangen sei) weder gelesen noch beigezogen habe. Soweit sie sich damit auf den Revisionsgrund nach Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO (Wiederaufnahme zufolge neuer Tatsachen und Beweismittel) berufen wolle, erfülle sie die Voraussetzungen von Art. 411 Abs. 1 StPO insofern nicht, als sie nicht begründe, weshalb es sich dabei um ein neues Beweismittel handeln solle und inwiefern dieses eine neue Beurteilungsgrundlage schaffen könnte. Davon abgesehen sei auch nicht ersichtlich, inwiefern die Mail vom 10. Oktober 2012 geeignet wäre, die Beweisgrundlage des Urteils vom 8. Februar 2017 so zu erschüttern, dass aufgrund eines veränderten Sachverhalts ein wesentlich milderes Urteil möglich wäre. Mit ihren Ausführungen zur Beweiswürdigung und Verfahrensführung mache die Beschwerdeführerin keine tauglichen Revisionsgründe geltend. Soweit sie sich auf das im Verfahren xxx eingereichte Gutachten bzw. die sich daraus ergebenden Erkenntnisse beziehe, könne auf die Erwägungen im Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 31. Januar 2023 verwiesen werden. Darin würden die gleichen Vorbringen der Beschwerdeführerin abgelehnt, sodass die erneute Geltendmachung als rechtsmissbräuchlich erscheine.