Citation: 5A_892/2023 E. 3.2.3

3.2.3. Aufgrund der soeben geschilderten sowie weiterer Handlungen des Willensvollstreckers im Nachgang zum 1. März 2022 erachten die Beschwerdeführer das Vertrauensverhältnis als zerrüttet. In diesem Zusammenhang werfen sie dem Willensvollstrecker insbesondere vor: seine damalige Stellung als Verwaltungsratspräsident der E.________ AG dazu ausgenutzt zu haben, das einzige neben ihm amtierende Verwaltungsratsmitglied aus dem Handelsregister streichen zu lassen, um so die Gesellschaft allein zu kontrollieren und damit eine Anfechtung des Geschäfts vom 1. März 2022 durch die Gesellschaft de facto zu unterbinden; den Beschwerdeführern strafrechtliche Schritte für den Fall angedroht zu haben, dass sie versuchen sollten, "am Willensvollstrecker vorbei" Veränderungen an Handelsregistereintragungen von Nachlassgesellschaften zu erwirken; eine (nichtige) Generalversammlung der G.________ AG durchgeführt zu haben, in deren Rahmen der Beschwerdegegner 750'000 neue Aktien an sich selbst herausgegeben haben wolle, mit dem Zweck, den knapp 53 % Mehrheitsanteil der E.________ AG an der G.________ AG auf weit unter 50 % zu verwässern; den Beschwerdeführern sinngemäss angedroht zu haben, gegebenenfalls geltend zu machen, sie hätten mit der Willensvollstreckerbeschwerde gegen eine privatorische Klausel im Testament des Erblassers verstossen, was eine Herabsetzung auf den Pflichtteil zur Folge habe; 620'000 Aktien am 26. Juli 2022 auf eine nicht identifizierte Drittperson (angeblich den Sohn des Beschwerdegegners) übertragen zu haben, womit der Herausgabeanspruch der E.________ AG und dessen Vollstreckung vereitelt werden sollen. Alle diese Handlungen zielten offenbar darauf ab, eine Rückabwicklung des Geschäfts vom 1. März 2022 zu verzögern und für den Fall, dass ein ordentliches Zivilgericht auf Ungültigkeit des Geschäfts erkenne, zu verhindern.