Citation: 6B_1151/2023 E. 1.4.3

1.4.3. Die Vorinstanz betrachtet zudem das Aussageverhalten von G.________ und erwägt, dieser habe auf Vorhalt der Abhörprotokolle mehrere Male explizit und implizit bestätigt, mit "Glatzkopf" sei der Beschwerdeführer gemeint gewesen (vgl. dazu auch Urteil 6B_1446/2020 vom 25. August 2022 E. 3.2). Zudem habe er anfänglich noch ausgesagt, er habe niemand anderem ausser dem Beschwerdeführer und C.________ in der Garage Geldbeträge ausgehändigt. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Aussageverhalten von G.________ müsse im Kontext der Strafuntersuchung betrachtet werden; es würden einige Hinweise darauf bestehen, dass sich die befragten Personen unter erheblichem Druck gefühlt hätten, den Beschwerdeführer zu belasten. So habe sich auch G.________ während Einvernahmen in einer latenten Drucksituation befunden, den Beschwerdeführer zu belasten; dennoch habe er deutlich festgehalten, der "Glatzkopf" sei nicht der Beschwerdeführer bzw. er habe bezüglich Drogen nichts mit dem Beschwerdeführer zu tun gehabt. Abgesehen davon, dass diese Auffassung des Beschwerdeführers keine Stütze im der Revision zugrunde liegenden Urteil findet, legt die Vorinstanz überzeugend dar, G.________ habe nie angegeben, er habe das Geld einer Drittperson, wie etwa einer Person namens "D.________", übergeben. Im gleichen Zug erwägt die Vorinstanz zu Recht, dass eine solche Darstellung im Widerspruch zu den Observationen stehen würde. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz aufgrund der durchgeführten Observationen eine Verwechslung mit einer anderen Person als höchst unwahrscheinlich erachtet, zumal gemäss Ausführungen der Vorinstanz Überwachungsbilder bei den Akten liegen, die den Beschwerdeführer zusammen mit G.________ zeigen. Auch in dieser Hinsicht zielen die Rügen des Beschwerdeführers ins Leere, soweit es sich überhaupt um eine begründete Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Beschluss handelt und er nicht lediglich seine eigene Sicht der Dinge präsentiert. Dies gilt beispielsweise, soweit er die Observationsergebnisse wiederholt in Frage stellt. Er bringt vor, die polizeilichen Beobachtungen zu den Vorgängen vom 23. Juli 2013 seien, soweit sie den Beschwerdeführer betreffen würden, weder durch Fotos noch durch Antennenstandorte seines Mobiltelefons bestätigt worden. Auf den einzigen Fotos, die es von diesem Tag gebe, sei der Beschwerdeführer nicht zu sehen. Mit dem fotografierten Auto seien jeweils diverse Personen unterwegs gewesen, darunter auch G.________. Diese Einwände erweisen sich als rein appellatorisch (vgl. auch Urteil 6B_11462020 vom 25. August 2022 E. 3.2 f.). Daran ändert auch nichts, wenn der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang geltend macht, es stehe durch das Schreiben von B.________ eine Verwechslung des Beschwerdeführers mit einer ähnlich aussehenden Person namens "D.________" im Raum. Gleiches gilt für seinen Einwand, wonach denkbar sei, dass G.________ gegenüber B.________ gelogen habe. Diese rein hypothetischen Vorbringen vermögen nicht den Anforderungen an eine begründete Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Beschluss zu genügen (Art. 42 Abs. 2 BGG). Auch mit Bezug auf das Gespräch zwischen G.________ und B.________ vom 26. Juni 2013 präsentiert der Beschwerdeführer lediglich seine eigene Sicht der Dinge und macht geltend, diese Kommunikation lasse sich bestens mit den Behauptungen von B.________ in seinem Schreiben vom 11. November 2022 in Einklang bringen. Insgesamt gehen die Vorbringen des Beschwerdeführers - soweit überhaupt rechtsgenüglich begründet - an der Sache vorbei. Die Vorinstanz legt willkürfrei dar, weshalb die neuen Beweise nicht geeignet sind, die tatsächlichen Feststellungen im Urteil vom 31. August 2020 umzustossen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers verletzt die Vorinstanz nicht Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO, wenn sie das Revisionsgesuch mangels Erheblichkeit des eingereichten Schreibens bzw. einer allfälligen Einvernahme abweist. Die Beschwerde erweist sich als unbegründet.