Citation: 9C_344/2023 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz hat im hier interessierenden Zusammenhang zutreffend erkannt, dass die Entstehung eines Rentenanspruchs gegenüber der Auffangeinrichtung (im Rahmen der dem Versicherten verbliebenen Erwerbsfähigkeit) voraussetzt, dass er auf einem neuen, aber noch während des Versicherungsverhältnisses eingetretenen Gesundheitsschaden des Beschwerdeführers beruht. Bei "blosser" Verschlechterung des schon zuvor bestandenen Gesundheitsschadens ist die Leistungspflicht der Auffangeinrichtung zufolge der anhaltenden sachlichen und zeitlichen Konnexität zur vor dem Versicherungsverhältnis eingetretenen Arbeitsunfähigkeit ausgeschlossen. Weil die Art des Gesundheitsschadens nur in der beruflichen Vorsorge, nicht aber in der Invalidenversicherung von Belang ist, fällt eine Bindung (vgl. den Hinweis in vorangehender E. 3.1) an die invalidenversicherungsrechtliche Rentenerhöhung ausser Betracht. Entscheidend ist somit (vgl. vorangehende E. 2.3), ob die ab August 2017 erfolgte Ausrichtung der Invalidenrente aus beruflicher Vorsorge zweifellos unrichtig (analog Art. 53 Abs. 2 ATSG) war. Das Fehlen einer neuen, insbesondere neurodegenerativen Erkrankung ergab sich bereits aus dem Bericht des Dr. med. G.________ vom 27. Oktober 2017. Auf die Stellungnahme des RAD vom 24. Januar 2018, worin das Gegenteil festgehalten wurde, hätte nicht abgestellt werden dürfen: Einerseits fehlt darin eine (nachvollziehbare) Begründung; anderseits handelte es sich nicht um einen auf eigenen Untersuchungen beruhenden Bericht im Sinne von Art. 49 Abs. 2 IVV. Die vorinstanzliche Feststellung, wonach die von der IV-Stelle gewährte Rentenerhöhung nicht auf einem neuen, sondern auf dem bereits bekannten Gesundheitsschaden gegründet habe, bleibt unbestritten und für das Bundesgericht verbindlich (vgl. vorangehende E. 1.2). Bei diesen Gegebenheiten war die Gewährung einer Rente aus beruflicher Vorsorge zweifellos unrichtig, weil sie Art. 23 lit. a BVG und die dazu geltenden Grundsätze verletzte. Zudem ist die entsprechende Berichtigung von erheblicher Bedeutung. Das kantonale Gericht hat die Voraussetzungen für das Zurückkommen auf die Rentenausrichtung durch die Auffangeinrichtung zu Recht bejaht. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.