Citation: 1C_473/2020 E. 9.2

9.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, das Mineralwasser, welches in dem Bereich gewonnen werden könnte, in welchem die Beschwerdegegnerin Sondierbohrungen plant, könne sich nicht entscheidend von demjenigem Mineralwasser abheben, welches aus den ganz in der Nähe liegenden, bestehenden Fassungsbrunnen bereits gewonnen werde. Mit Blick auf Art. 6 der Verordnung des EDI über Getränke dürfe es somit nicht unter einem anderen Marken- oder Fantasienamen in den Handel gebracht werden. Wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat, ist die Frage, unter welchem Namen das Mineralwasser, welches aus den für später geplanten, erst noch zu bewilligenden neuen Fassungsbrunnen gewonnen werden könnte, nicht im vorliegenden Verfahren zu beantworten. Art. 6 der Verordnung des EDI über Getränke ist für die Beantwortung der Frage, ob die ersuchten Sondierbohrungen und Pumpversuche zulässig sind, nicht relevant.