Citation: 6B_961/2023 E. 1.2.6

1.2.6. Vor dem Hintergrund obiger Ausführungen musste die Vorinstanz keine Zweifel an der Richtigkeit des Gutachtens des IRM des Kantonsspitals St. Gallen vom 26. März 2020 resp. des korrigierten Ergänzungsgutachtens vom 4. Juni 2020 haben. Es ist mithin unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn sie zur Bestimmung der tatzeitaktuellen Blutalkoholkonzentration auf diese abstellt. Angesichts dessen erweist sich auch die Abweisung der weiteren Beweisanträge des Beschwerdeführers in antizipierter Beweiswürdigung nicht als willkürlich. So verfällt die Vorinstanz namentlich nicht in Willkür, wenn sie in Ermangelung jeglicher Anhaltspunkte für die Verfälschung der Blutprobe durch Desinfektionsmittel auf einen Test auf Ethyglucuronid (EtG) verzichtet. Wie bereits ausgeführt, handelt es sich bei den Vorbringen des Beschwerdeführers zur angeblichen Nervosität des Arztes (und der Andeutung, wonach ein später erfolgter Stellenwechsel allenfalls darauf zurückzuführen sei), um unbelegte Parteibehauptungen und blosse Hypothesen. Der Beschwerdeführer vermag keine begründeten Zweifel an der Qualifikation des betreffenden Mediziners zu wecken und seine Ausführungen sind nicht geeignet, das Absehen von diesbezüglichen Abklärungen als willkürlich auszuweisen. Ebenso durfte die Vorinstanz in antizipierter Beweiswürdigung willkürfrei davon ausgehen, dass das Zeugnis zweier vor Fahrbeginn anwesender Personen das Resultat der Blutalkoholanalyse nicht in Zweifel ziehen könnte.