Citation: 2C_430/2023 E. 4.3

4.3. Dem kann nicht gefolgt werden: Wenn die Vorinstanz bestimmte Tatsachen wie die Referenzschreiben aus dem Freundes- und Bekanntenkreis der Beschwerdeführerin anders würdigt als Letztere, liegt darin keine Verletzung des rechtlichen Gehörs, denn offensichtlich hat die Vorinstanz die entsprechenden Umstände gehört und berücksichtigt, wenn auch nicht im Sinne der Beschwerdeführerin. Dasselbe gilt in Bezug auf die Würdigung der Suchbemühungen ab September 2022 (vgl. E. 3.3 oben). Im Weiteren ist davon auszugehen, dass die Vorinstanz die erschwerten Bedingungen der Covid-19-Epidemie und das Eintrittsbudget in seiner Entscheidfindung berücksichtigt, jedoch nicht als relevant betrachtet hat. Wie die Vorinstanz nämlich vernehmlassungsweise vorbringt, ist es der Beschwerdeführerin ausgerechnet in den Pandemiejahren 2020/2021 gelungen, zwei Teilzeitstellen zu finden. Zudem stellt die Vorinstanz auf die SKOS-Richtlinien ab und lehnt damit implizit das Eintrittsbudget ab. Schliesslich ergibt sich aus E. 4.1, E. 6.1 und E. 7 des angefochtenen Urteils klar, dass (auch) die Vorinstanz davon ausgeht, die Beschwerdeführerin könne sich auf den Schutz des Privatlebens gemäss Art. 8 EMRK berufen. Nur kommt die Vorinstanz anders als die Beschwerdeführer zum Schluss, Art. 8 EMRK sei nicht verletzt.