Citation: 8C_762/2015 E. 5.1

5.1. Unfallversicherer und kantonales Gericht haben die rentenbestimmende Erwerbsunfähigkeit mittels Einkommensvergleich ermittelt. Das ohne unfallbedingte Gesundheitsschädigung mutmasslich erzielte Einkommen (Valideneinkommen) sei auf Fr. 65'000.- festzusetzen. Bei der Bestimmung des trotz unfallbedingter gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) sei gestützt auf das beweiswertige MEDAS-Gutachten von einer vollen Arbeitsfähigkeit in angepasster Tätigkeit auszugehen. Sodann sei auf den Zentralwert (Median) der standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) von Männertätigkeiten mit Anforderungsniveau 4 gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2008 abzustellen. Die diesem Wert zugrunde gelegte Wochenarbeitszeit von 40 Stunden sei auf eine betriebsübliche Wochenarbeitszeit umzurechnen. Unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs von 10 % ergebe sich ein Invalideneinkommen von Fr. 53'981.-. Aus der Gegenüberstellung von Validen- und Invalideneinkommen resultiere eine Einkommenseinbusse von Fr. 11'019.-. Dies entspreche einem Invaliditätsgrad von rund 17 %.