Citation: I 303/06 17.08.2006 E. 4

Zu beurteilen ist vorab der für die Methode der Invaliditätsbemessung relevante Status des Beschwerdeführers. Während Vorinstanz und Beschwerdegegnerin davon ausgehen, dass der Versicherte sein bisheriges Vollpensum bei der Firma C.________ AG per 1. Januar 2002 dauerhaft um 20 % reduziert habe, macht dieser geltend, auf Grund der von ihm in der Periode von Januar bis März 2002 geleisteten Überstunden sei anzunehmen, dass - wie bereits im Jahre 2001 - das zu Beginn des Jahres mit der Arbeitgeberin vereinbarte 80%-Pensum nachträglich wieder aufgestockt worden wäre. 4.1 Einem Schreiben der ehemaligen Arbeitgeberin vom 15. August 2005 (samt beiliegender Arbeitsvertragsänderung vom 15. Januar 2001) ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer - noch im Vollbesitz seiner körperlichen und psychischen Kräfte - sein bisheriges 100%-Pensum auf den 1. Januar 2001 um 20 % reduzieren wollte. In Anbetracht der geleisteten Überstunden wurde der Beschäftigungsgrad nach einigen Wochen indes wieder auf 100 % erhöht und die Lohndifferenz rückwirkend ausbezahlt. Erst per 1. Januar 2002 konnte schliesslich die gewünschte Arbeitszeitreduktion vorgenommen werden, wobei die Überstundenzahl - bei einer betrieblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 42,5 Stunden (Arbeitgeberbericht vom 20. Mai 2003) - erneut hoch blieb (vgl. die Leistungserfassung für den Zeitraum vom 3. Januar bis 26. März 2002 [Januar: 23,2; Februar: 33; März: 21,5]). Als Grund für die Herabsetzung der Arbeitszeit hatte der Versicherte angegeben, dass er mehr Zeit für seine Familie benötige (vgl. Aktennotiz vom 9. November 2004). 4.2 Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde - wie auch bereits im kantonalen Verfahren - vorgebracht wird, die auf anfangs 2001 geplante, in der Vertragsänderung vom 15. Januar 2001 verankerte Pensumsreduktion sei bereits durch Symptome der beruflichen Überforderung geprägt gewesen, kann dem nicht beigepflichtet werden. Namentlich aus dem MEDAS-Gutachten vom 23. September 2004 geht hervor, dass sich diesbezügliche Hinweise frühestens ab Frühling 2001 abzuzeichnen begannen. Anhaltspunkte dafür, dass das ab 2002 reduziert ausgeübte Arbeitspensum auf Grund der bis am 26. März 2002 geleisteten hohen Überstundenzahlen im Gesundheitsfall - der Beschwerdeführer blieb seiner Arbeit ab April 2002 krankheitsbedingt fern - ebenfalls wieder rückwirkend heraufgesetzt worden wäre, bestehen sodann nicht. Aus der Leistungserfassung für die Monate Januar bis März 2002 geht vielmehr hervor, dass der Versicherte - von wenigen Ausnahmen abgesehen - regelmässig einen Arbeitstag pro Woche frei gehabt und entsprechend an den übrigen Tagen mehr gearbeitet hatte, was ihm in Form von Überstundenentschädigung entgolten wurde. Es ist daher mit dem kantonalen Gericht als überwiegend wahrscheinlich anzusehen, dass der Beschwerdeführer auch weiterhin - bis jedenfalls aber zum vorliegend in zeitlicher Hinsicht massgeblichen Erlass des Einspracheentscheides vom 12. Oktober 2005 (vgl. Erw. 2 hievor) - zu einem Pensum von 80 % gemäss Arbeitsvertrag gearbeitet hätte. Entgegen der vorinstanzlichen Betrachtungsweise sind indessen keine Hinweise ersichtlich, dass der Versicherte bei guter Gesundheit die ihm verbliebenen 20 % nicht im Aufgabenbereich Haushalt, insbesondere in der Kindererziehung (vgl. Art. 27 Abs. 2 IVV [in der vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassung], Art. 27 IVV [in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung]), eingesetzt hätte. Für diesen Schluss spricht neben dem Umstand, dass die beiden 1996 und 1998 geborenen Töchter in diesem Zeitraum noch sehr klein waren und die Ehefrau ebenfalls einer 10 bis 30%igen Teilzeitbeschäftigung als Pflegefachfrau nachgeht, auch die Tatsache, dass der Beschwerdeführer die Reduktion des Arbeitspensums laut Aktennotiz vom 9. November 2004 ausdrücklich mit dem Wunsch nach mehr Zeit für die Familie begründete. Dass er als Mitglied einer konzertierenden Band den arbeitsfreien Tag allenfalls auch stundenweise zu Übungszwecken verwendet hat bzw. hätte, ändert daran nichts. Die Invalidität ist daher nicht nach der Einkommensvergleichsmethode (vgl. BGE 131 V 51) sondern nach der gemischten Methode mit einer hypothetischen Aufteilung der beiden Aufgabenbereiche im Gesundheitsfall von 80 % (Erwerbstätigkeit) und 20 % (Haushalt) zu bemessen.