Citation: 6B_926/2024 E. 2.3.2

2.3.2. Sodann würdigt die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers. Dieser habe zu Protokoll gegeben, dass er den Personenwagen am 27. Dezember 2021 in der Werkstatt abgeholt und nach Winterthur überführt habe. Damals habe er nicht bemerkt, dass mit der Geschwindigkeitsanzeige etwas nicht stimme. Den Personenwagen habe er erst am 1. Januar 2022 wieder benutzt. Auf diese Aussagen stellt die Vorinstanz ab. Was die Auswirkungen des Defekts betrifft, verweist sie auf das Schreiben der B.________ AG vom 18. November 2022, wonach das Ausmass der falschen Geschwindigkeitsanzeige nach der Instandstellung nicht mehr bestimmt werden könne. Weiter stellt die Vorinstanz auf den schriftlichen Bericht vom 25. März 2024 ab. Demnach sei der C.________ AG nicht bekannt, in welchem Mass sich die unplausiblen Sensorsignale auf die Anzeige der Geschwindigkeit ausgewirkt hätten. Im Nachhinein könne die Abweichung zwischen der angezeigten und der effektiven Geschwindigkeit nicht mehr bestimmt werden. Daraus schliesst die Vorinstanz, es könne nicht direkt bewiesen werden, wie stark die angezeigte und die tatsächliche Geschwindigkeit divergierten und wann der Defekt aufgetreten sei. Daher sei auf allfällige Indizien abzustellen. Dabei würdigt sie die Aussage des Beschwerdeführers, er habe den Tempomaten vor dem Radargerät auf 100 km/h eingestellt. An der betreffenden Stelle stehe immer wieder ein Radargerät und er habe dieses auch gesehen. Es wäre dumm gewesen, zu schnell dort durchzufahren. Aus dieser Aussage und dem schriftlichen Bericht der C.________ AG vom 25. März 2024 leitet die Vorinstanz ab, die Geschwindigkeitsanzeige des Personenwagens habe nicht die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit angezeigt, als das Radargerät den Beschwerdeführer erfasste.