Citation: 8C_776/2021 E. A

Der 1954 geborene A.________ bezieht gemäss Verfügung der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) vom 15. Dezember 2009 seit 1. Oktober 2009 eine Invalidenrente der Unfallversicherung. Mit Schreiben vom 4. Dezember 2019 verlangte er eine Rentenerhöhung und machte zur Begründung geltend, es resultiere eine massive Unterentschädigung, da die Rente der Unfallversicherung komplementär zur Rente der Invalidenversicherung ausgerichtet werde. Die Suva informierte A.________ am 6. Dezember 2019 schriftlich, dass seine Rente der Unfallversicherung nie als Komplementärrente berechnet worden sei; er erhalte seit dem 1. Oktober 2009 eine ungekürzte Rente der Unfallversicherung und sein Rentenanspruch könne deshalb nicht neu berechnet werden. Auf das am 11. Mai 2020 gestellte Wiedererwägungsgesuch betreffend Neuberechnung der bisherigen Leistungen der Unfallversicherung trat die Suva unter Verweis auf Art. 53 Abs. 2 ATSG nicht ein (Verfügung vom 14. Mai 2020).