Citation: 5A_219/2017 E. 3.2.4

3.2.4. In güterrechtlicher Hinsicht hat das Obergericht schliesslich erwogen, die Aktien der E.________ AG fielen in die Errungenschaft der Beschwerdegegnerin, da sie nicht unentgeltlich erworben worden seien. Die im Rahmen der Kapitalerhöhung erworbenen tausend Aktien der C.________ Holding AG seien ebenfalls nicht unentgeltlich erworben und fielen ebenfalls in die Errungenschaft der Beschwerdegegnerin. Ob die in diesem Zusammenhang zur Liberierung geleisteten Fr. 100'000.-- aus der Errungenschaft des Beschwerdeführers oder teilweise auch aus ihrer Errungenschaft stammten, spiele keine Rolle, da sich Forderungen der einen Errungenschaft gegen die andere verrechneten. Das vom Beschwerdeführer gewährte zinslose Darlehen über Fr. 100'000.-- wirke sich güterrechtlich ebenfalls nicht aus, da es die Errungenschaft der Beschwerdegegnerin belaste, aber der Errungenschaft des Beschwerdeführers zustehe. Damit ändere sich am Ergebnis der güterrechtlichen Auseinandersetzung im Vergleich zum Entscheid vom 28. April 2015 nichts. Im Ergebnis habe die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Fr. 1'107'702.-- aus Güterrecht zu bezahlen, wobei neu festzuhalten sei, dass die Beschwerdegegnerin diesen Betrag bereits getilgt habe.