Citation: 4A_605/2020 E. 5.3.1

5.3.1. Zum Nachtrag Nr. 2 erwog die Vorinstanz, die Beschwerdegegnerin bestreite nicht, dass die Beschwerdeführerin in 342 Nasszellen verschiedener Häuser auf einer Fläche von 3'985.59 m² nachträglich Weissputz angebracht habe. Umstritten sei nur der massgebende Einheitspreis. Die Vorinstanz auferlegte der Beschwerdeführerin die Behauptungs- und Beweislast für einen Einheitspreis, der die von der Beschwerdegegnerin anerkannten Fr. 11.50 pro m² übersteige. Den Nachweis eines höheren Preises sah die Vorinstanz als nicht erbracht. Daher gelangte die Vorinstanz bei einer Menge von 3'985.59 m² und einem Einheitspreis von Fr. 11.50 pro m² zu einem Bruttobetrag von Fr. 45'834.29. Davon zog sie nacheinander einen Rabatt von 10 %, einen Skonto von 2 % sowie allgemeine Bauabzüge von 2 % ab und addierte die MWST von 8 %, woraus ein Endbetrag von Fr. 42'786.71 resultierte.