Citation: 1B_215/2015 E. 3

Der Beschwerdeführer bringt (im Wesentlichen zusammengefasst) Folgendes vor: Im Zentrum stehe die Frage, ob gewisse Dokumente versiegelt seien oder beschlagnahmt werden dürften. Die kantonalen Instanzen hätten Vorschriften über die Siegelung und Beschlagnahmung (insbesondere Art. 248 und Art. 263-264 StPO) verletzt. In verfahrensrechtlicher Hinsicht treffe es zwar zu, dass er der Staatsanwaltschaft anlässlich der Hausdurchsuchung vom 4. Dezember 2014 angeboten habe, die gesiegelten Unterlagen und elektronischen Dateien gemeinsam zu sichten und dabei die Gegenstände zu identifizieren, die entsiegelt werden könnten. Auch habe er nach der Triage vom 4. Dezember 2014 für die Dateien, die als "for Review" kategorisiert worden waren, sein grundsätzliches Einverständnis zur Entsiegelung erteilt. Die Verteidigerkorrespondenz, der Schriftverkehr mit seinen tschechischen Anwälten sowie die elektronischen Dokumente, die vor dem 1. September 2004 und nach dem 1. Juli 2011 erstellt wurden, seien jedoch allesamt versiegelt geblieben. Letztere seien "aus zeitlichen Gründen nicht beweisrelevant". "Sollte das Verständnis" des Bundesgerichtes "ein anderes sein", liege "ein offensichtlicher Grundlagenirrtum des Beschwerdeführers vor, allenfalls gar eine absichtliche Täuschung". Ein Teil der beschlagnahmten anwaltlichen Dokumente stamme aus dem Zeitraum nach dem 1. Juli 2011. Diesbezüglich seien beide vereinbarten Ausschlusskriterien (kumulativ) erfüllt. Mit dem zeitlichen Kriterium setze sich der angefochtene Entscheid nicht auseinander, weshalb er auch das rechtliche Gehör verletze.