Citation: 4A_568/2016 E. 3.3.1

3.3.1. Hinsichtlich dem Weiterbestand des Mietverhältnisses bringt sie vor, es habe entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht auf die Parteiaussage der Streitberufenen abgestellt werden dürfen. Es sei geradezu willkürlich, aus dem angeblichen Gespräch zwischen ihr und der Streitberufenen, welches keine Vereinbarung beinhalte und dessen Inhalt und Zeitpunkt nicht geklärt werden konnten, eine rechtsverbindliche Vereinbarung über die Verlängerung des Mietverhältnisses mit Resolutivbedingung als bewiesen zu erachten. Damit vermag sie jedoch keine Willkür auszuweisen. Wie die Vorinstanz festgehalten hat, sind die Aussagen der Streitberufenen klar und konsistent. Die Streitberufene führte im erstinstanzlichen Verfahren aus: "Ich wollte zunächst renovieren lassen. Ich habe Kostenvoranschläge machen lassen, habe dann gemerkt, dass Renovation zu komplex ist und mein Vermögen übersteigt. Ich habe mich dann, noch bevor alle Mieter raus sind, entschieden, es zu verkaufen. Ich habe den Mietern nichts gesagt. Ausser Frau A.________. Sie hat halt gestürmt und gefragt. Ich habe gesagt, ja, sie könne drin bleiben bis es anfängt, bis es verkauft ist. (...) Sie hat mich gefragt, ob sie bleiben kann. Ich habe gesagt ja, aber nur bis das Haus verkauft sei. Es könne sein, dass sie dann ganz schnell gehen müsse, wenn das Haus verkauft ist. Sie hat gesagt, das sei kein Problem. Sie schaue nach einer Wohnung". Diesen Aussagen kann klar entnommen werden, dass die Streitberufene der Beschwerdeführerin zugestanden hat, nur bis zur Renovation bzw. bis zum Verkauf der Liegenschaft im Mietobjekt zu bleiben. Weshalb angenommen werden sollte, die Streitberufene habe sich dabei nicht klar ausgedrückt, ist nicht nachvollziehbar. Dass die Aussagen der Beschwerdeführerin demgegenüber - wonach sie über den Verkauf der Liegenschaft nicht informiert gewesen sei - nicht glaubhaft erscheinen würden, bestreitet die Beschwerdeführerin auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht; sie begnügt sich vielmehr damit pauschal zu behaupten, im vorinstanzlichen Verfahren nicht anerkannt zu haben, dass ihre eigenen Aussagen unglaubwürdig erscheinen würden. Sie unterlässt es dabei aber vollständig mit genügendem Aktenhinweis aufzuzeigen, wo sie in ihrer Berufungsschrift die zivilgerichtliche Einschätzung rechtsgenüglich bestritten hätte. Schliesslich vermag die Beschwerdeführerin auch mit ihrem weiteren Argument, wonach unklar sei, wann das angebliche Gespräch zwischen ihr und der Streitberufenen stattgefunden habe, nichts zu ihren Gunsten abzuleiten. Sie bringt vor, aufgrund der Aussagen des Zeugen D.________ sowie der Streitberufenen spreche einiges dafür, dass das angebliche Gespräch mit ihr erst im Februar 2014 stattgefunden habe, als bereits nach Art. 266 Abs. 2 OR ein unbefristetes Mietverhältnis zustandegekommen sei. Dabei unterlässt sie aber darzulegen, was sich denn aus diesen Aussagen ergeben sollte bzw. was deren Inhalt war.