Citation: 4A_122/2021 E. 3.4.2

3.4.2. Diesbezüglich fehlen rechtsgenügliche Angaben in der Beschwerde. Unbehelflich ist, wenn der Beschwerdeführer in der Beschwerdereplik ausführt, er müsse sein rechtliches Gehör nicht vor Bundesgericht wahrnehmen, zumal er dafür Akteneinsicht in die Akten des Verfahrens KG 1 B 13 44 benötigen würde. Es geht nicht um die vom Beschwerdeführer in der Replik thematisierte Möglichkeit, eine Gehörsverletzung zu heilen, sondern um die Begründungsanforderungen an die Rüge einer Gehörsverletzung. Die Begründung hat aber in der Beschwerdeschrift selbst zu erfolgen. Die beschwerdeführende Partei darf eine allfällige Replik nicht dazu verwenden, ihre Beschwerde zu ergänzen oder zu verbessern. Zulässig sind nur Vorbringen, zu denen erst die Ausführungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2; 132 I 42 E. 3.3.4). Dies ist hier nicht der Fall. Bereits die in der Beschwerde erhobene Rüge der Gehörsverletzung hätte dazu Anlass gegeben auszuführen, was der Beschwerdeführer bei Gewährung des rechtlichen Gehörs hätte in das Verfahren einbringen wollen, zumal ihm der Inhalt der Verfahrensakten, auf welche die Vorinstanz verwies, als damalige Verfahrenspartei bekannt sein musste, so dass er insoweit seine Beschwerde rechtsgenüglich hätte begründen können (vgl. zit. Urteil 4A_453/2016 E. 4.3). Aber selbst wenn er zum Entscheid darüber, ob er sich äussern will, Akteneinsicht benötigt hätte, hätte er zur hinreichenden Begründung in der Beschwerde zumindest darlegen müssen, inwiefern dies der Fall ist (vgl. zit. Urteil 4A_453/2016 E. 4.3; vgl. auch Urteil 4D_91/2011 vom 4. April 2012 E. 5.5.2) und dass er nach Erhalt des angefochtenen Entscheides Einsicht in die Akten beantragt hat, sie ihm aber nicht rechtzeitig für eine Berücksichtigung in seiner Beschwerde gewährt worden ist. Denn nur diesfalls könnten von ihm keine weiteren Angaben in der Beschwerde verlangt werden.