Citation: 2C_459/2023 E. 4.6.2

4.6.2. Mit der Rückstufung wurden dem Beschwerdeführer vier Bedingungen auferlegt (vgl. vorstehend B.a). Beim Ablauf der Bewilligung erfüllte er lediglich eine davon; das straflose Verhalten. Dies bestreitet der Beschwerdeführer nicht, geht aber davon aus, dass die Frist zur Erfüllung der Bedingungen im Mai 2021 zweimal um ein Jahr verlängert worden wäre, da ihre Einhaltung coronabedingt unverhältnismässig erschwert worden sei. Dem kann, wie vorstehend festgestellt (vgl. E. 4.6.1), nicht gefolgt werden. Ohnehin erfüllte der Beschwerdeführer auch im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils noch nicht alle Bedingungen. Neben dem straflosen Verhalten übte er zwar neuerdings auch eine existenzsichernde Erwerbstätigkeit aus. Obschon er bis zum vorinstanzlichen Urteil drei Jahre (anstelle des im Rahmen der Rückstufung gewährten Jahres) Zeit hatte, um den an ihn gestellten Anforderungen nachzukommen, kann noch nicht von einem Abbau bestehender Schulden gesprochen werden (vgl. E. 4.6.1) und auch die lückenlose Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen ist zweifelhaft: Die Vorinstanz stellte - für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (vgl. E. 2.2) - fest, dass die Zahlungen an die C.________ GmbH nicht wie im Rückzahlungsplan angedacht monatlich getätigt, sondern schon Ende 2022 wieder unterbrochen wurden, womit der Beschwerdeführer im Mai 2023 fünf Ratenzahlungen zu je Fr. 1'360.-- (total Fr. 6'800.--) im Rückstand war. Entsprechend ist es auch nicht willkürlich, dass sie die Bezahlung der Krankenkassenprämien ab Dezember 2022 (und nicht etwa, wie vom Beschwerdeführer verkannt, die fünf mit Eingabe vom 21. November 2022 ausgewiesenen Prämienzahlungen) anzweifelt - insbesondere zumal die Krankenkasse den Beschwerdeführer am 30. März 2023 erneut betrieben hat. Auch die angefallenen Anwalts- und Gerichtskosten vermögen den Rückstand der Zahlungen an die C.________ GmbH nicht zu erklären, waren diese doch im Zeitpunkt der Kundgabe des Tilgungsplans bereits absehbar. In diesem Zusammenhang gereicht ihm auch nicht zum Vorteil, dass er im bundesgerichtlichen Verfahren auf ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege verzichtet, um keine neuen Schulden zu generieren. Die Nichterfüllung der verfügten Bedingungen ist dem Beschwerdeführer demnach vorzuwerfen.