Citation: 2P.145/2005 10.08.2005 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer beruft sich unmittelbar und einzig auf die Bundesverfassung. Zu prüfen ist somit nur, ob der angefochtene Entscheid mit dem vom Beschwerdeführer angerufenen Art. 29 Abs. 3 BV vereinbar ist. 3.2 Gemäss dieser Bestimmung hat die bedürftige Partei in einem für sie nicht aussichtslosen Verfahren Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege; soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist, hat sie ausserdem Anspruch auf unentgeltlichen Rechtsbeistand. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind Prozessbegehren als aussichtslos anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet. Ob im Einzelfall genügende Erfolgsaussichten bestehen, beurteilt sich nach den Verhältnissen zur Zeit, in der das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt wird. Auch bei schwerwiegenden Eingriffen besteht nicht ein unbedingter Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung, sondern es kommt dafür ebenfalls auf die konkreten Umstände an (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f.; 128 I 225 E. 2.5.3 S. 236 mit Hinweis). 3.3 Das Verwaltungsgericht erachtete einerseits die Begehren des Beschwerdeführers als aussichtslos und andererseits den Beizug des Rechtsvertreters als unnötig. 3.3.1 Der Entscheid über die Aussichtslosigkeit einer Beschwerde beruht auf einer vorläufigen, summarischen Prüfung des Falles. Nach Ansicht des Beschwerdeführers hätte der Bezirksrat auf Rechtsverweigerung oder -verzögerung erkennen müssen, soweit die Einspracheinstanz auf seinen Antrag auf Kostengutsprache für die Zahnsanierung nicht eingetreten war. Dies trifft indessen nicht zu. Es kann hier offen bleiben, ob der Beschwerdeführer den von ihm verlangten Kostenvoranschlag rechtzeitig eingereicht hatte oder nicht. Jedenfalls hätte er die Behörden darauf aufmerksam machen müssen, ihn schon eingereicht zu haben, nachdem er erneut dazu aufgefordert worden war. Im Übrigen wurde dem Antrag auf Kostengutsprache aufgrund eines aktualisierten Kostenvoranschlages inzwischen stattgegeben und das Verfahren um Übernahme der Kosten der Zahnbehandlung läuft weiter. Dass dem Beschwerdeführer insofern das Recht verweigert oder verzögert wurde, ist somit nicht ersichtlich. Auch die übrigen strittigen Gesichtspunkte mag der Beschwerdeführer zwar als subjektiv bedeutsam empfinden, die entsprechenden Erfolgsaussichten erscheinen aber als geringer als die Verlustrisiken. Teilweise war der Beschwerdeführer bereits im Einspracheverfahren mit seinen Anliegen durchgedrungen, teilweise wandte er sich mit den übrigen strittigen Ansprüchen an die falsche Instanz. Inwiefern die Beschwerdeführung in den verbleibenden Punkten aussichtsreich gewesen sein sollte, ist nicht ersichtlich. 3.3.2 Schliesslich stellten sich im vorliegenden Fall nicht derart komplexe Tat- und Rechtsfragen, dass der Beizug eines Rechtsvertreters notwendig war. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdeführer an psychischen Problemen litt. Der Beschwerdeführer behauptet bzw. belegt nicht, dass die Feststellung des Verwaltungsgerichts, der Beschwerdeführer habe seinen Standpunkt klar darzulegen und seine Rechte wahrzunehmen vermocht, willkürlich wäre. Da das Bundesgericht im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde die Sachverhaltsfeststellungen im angefochtenen Entscheid lediglich auf Willkür hin überprüft (BGE 124 I 208 E. 4a; 117 Ia 13 E. 2c, je mit Hinweisen), ist mithin auch vorliegend davon auszugehen, der Beschwerdeführer sei in der Lage gewesen, seine Rechte selbst zu vertreten.