Citation: 2C_17/2018 E. A

A.________ (Jahrgang 1983) ist serbische Staatsangehörige. Sie reiste am 11. Juni 1995 im Rahmen des Familiennachzuges in die Schweiz ein, worauf ihr eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde. Am 21. November 1996 erhielt sie die Niederlassungsbewilligung. Nach ihrer Ausreise im Dezember 1996 nach Serbien wurde am 5. November 1997 das Erlöschen ihrer Niederlassungsbewilligung festgestellt. Am 1. April 2001 reiste sie erneut in die Schweiz ein, worauf ihr nochmals eine Niederlassungsbewilligung ausgestellt wurde. Am 17. Januar 2003 heiratete sie den serbischen Staatsangehörigen B.A.________ (Jahrgang 1978), der sich aufgrund eines Asylverfahrens in der Schweiz aufhielt und infolge seiner Heirat die Niederlassungsbewilligung erhielt. Das Ehepaar hat zwei niederlassungsberechtigte Kinder (C.A.________, Jahrgang 2006, und D.A.________, Jahrgang 2008). Das Kreisgericht Rheintal verurteilte A.A.________ mit Urteil vom 4. November 2015 wegen Betrugs und Betrugsversuchs zu einer Freiheitsstrafe von 21 Monaten, wobei der Vollzug bei einer Probezeit von zwei Jahren bedingt aufgeschoben wurde. Mit Verfügung vom 23. Juni 2016 widerrief das Migrationsamt des Kantons St. Gallen die Niederlassungsbewilligung von A.A.________ und setzte ihr eine Ausreisefrist auf 60 Tage nach Eintritt der Rechtskraft der Verfügung an.