Citation: 6B_973/2016 E. 3.3.3

3.3.3. Ob vorliegend die Rüge der Befangenheit des fallführenden Staatsanwalts rechtzeitig erfolgt und mit dem Grundsatz von Treu und Glauben vereinbar ist, erscheint zweifelhaft. So hat die Beschwerdeführerin ihre Strafanzeige gegen den Beschwerdegegner 2 selber zu Handen des fraglichen Staatsanwalts bei derselben Staatsanwaltschaft eingereicht, bei der das Verfahren gegen sie als beschuldigte Person hängig war und um Verfahrensvereinigung ersucht. Den Vorwurf der Befangenheit des fallführenden Staatsanwalts erhob die Beschwerdeführerin im von ihr anhängig gemachten Verfahren - soweit ersichtlich - aber erst mit der Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung. Die Frage der Rechtzeitigkeit kann indessen offengelassen werden, da auf die Rüge jedenfalls aus einem anderen Grund nicht einzutreten ist. Hinsichtlich der geltend gemachten Befangenheit lässt es die Beschwerdeführerin an einer eingehenden Auseinandersetzung mit dem Entscheid der Vorinstanz und ihren diesbezüglichen, sich über mehrere Seiten erstreckenden Erwägungen vermissen. Die Beschwerde genügt insoweit den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht (vgl. BGE 140 III 115 E. 2 S. 116 mit Hinweis; Urteil 6B_831/2016 vom 13. Februar 2017 E. 2.1.2). Nicht zu behandeln ist die Mutmassung der Beschwerdeführerin, sie sei aufgrund ihres von der Staatsanwaltschaft und vom Beschwerdegegner 2 ins Spiel gebrachten ausländischen Ledignamens diskriminiert worden beziehungsweise sie habe sich deswegen diskriminiert fühlen müssen. Dass sie dies bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht hätte, ist nicht ersichtlich. Der kantonale Instanzenzug ist insofern nicht ausgeschöpft (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass die Beschwerdeführerin ihren ausländischen Ledignamen im kantonalen Verfahren selber wiederholt verwendet hat, so etwa in ihrer Strafanzeige und in ihrer Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung.