Citation: 5A_520/2022 E. 3.2

3.2. In Abkehr von ihrem im kantonalen Verfahren selbst noch eingenommen Rechtsstandpunkt rügt die Beschwerdeführerin zunächst, dass die Vorinstanz ihr Fristwiederherstellungsgesuch nicht gestützt auf den strengen Art. 33 Abs. 4 SchKG, sondern nach Art. 148 ZPO hätte beurteilen müssen. Des Weiteren hält sie daran fest, dass sie an der verzögerten Ausführung des Zahlungsauftrags ohnehin absolut kein Verschulden treffe. Ausserdem habe sie entgegen der willkürlichen Annahme der Vorinstanz von der verspäteten Belastung ihres Kontos erst am 2. Mai 2022 Kenntnis erlangt, womit das Fristwiederherstellungsgesuch keineswegs verspätet erfolgt sei.