Citation: 2C_1011/2022 E. 1.3

1.3. Ob die kantonalen Behörden den Familiennachzug in Anwendung von Art. 28 AIG hätten bewilligen müssen, kann das Bundesgericht indessen nicht prüfen, da sich seine Zuständigkeit im Rahmen einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf Anspruchsbewilligungen beschränkt. Art. 28 AIG (Rentnerinnen und Rentner) bildet Grundlage für eine Ermessensbewilligung (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.1). Die Beschwerdeführerin erhebt in diesem Zusammenhang keine Rügen, welche verfahrensrechtliche Punkte betreffen würden, deren Verletzung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkäme und die (im Rahmen einer subsidiären Verfassungsbeschwerde) von der Bewilligungsfrage getrennt beurteilt werden könnten (sog. Star-Praxis; BGE 137 II 305 E. 2 und E. 4). Auf die Beschwerde ist somit, soweit sich die Beschwerdeführerin betreffend Bewilligung auf Art. 28 AIG beruft, nicht einzutreten.