Citation: 8C_478/2024 E. 7.3

7.3. Der Beschwerdeführer beruft sich auf das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden ärztlichen Behandlung (BGE 134 V 109 E. 10.2.3). Das subjektive Empfinden der versicherten Person ist für die Beurteilung dieses Kriteriums nicht massgebend (Urteil 8C_582/2021 vom 11. Januar 2022 E. 12.5). Die Vorinstanz erwog, die bisher durchgeführten Therapien in Form von insbesondere Physiotherapie und Medikamentenbehandlung sowie die medizinischen Untersuchungen und Verlaufskontrollen vermöchten das Kriterium nicht zu erfüllen. Der Einwand des Beschwerdeführers, er müsse regelmässig Physiotherapien, Massagen oder Selbstübungen in Anspruch nehmen, ist unbehelflich. Denn die medikamentöse sowie physio- und manualtherapeutische Behandlung, Krafttraining wie auch ärztliche Verlaufskontrollen und Abklärungen sind praxisgemäss nicht zu berücksichtigen (BGE 134 V 109 E. 10.2.3; SVR 2019 UV Nr. 11 S. 41, 8C_525/2017 E. 8.5; Urteile 8C_632/2018 vom 10. Mai 2019 E. 10.1 und 8C_427/2009 vom 29. Oktober 2009 E. 4.5). Die Berufung des Beschwerdeführers auf seine Schmerzen und gesundheitlichen Einschränkungen ist bei diesem Kriterium ebenfalls unbeachtlich.