Citation: 6B_494/2009 09.10.2009 E. 1

Der Beschwerdeführer macht geltend, durch sein Verhalten sei der A.________GmbH gar kein Schaden entstanden. Die A.________GmbH habe bis zu seinem letzten Arbeitstag Höchstumsätze erzielt und keinerlei Umsatzeinbussen erlitten. Er habe bereits vor Kriminalgericht den Beweisantrag gestellt, es seien sämtliche Rechnungen für die Arbeiten der A.________GmbH von Dezember 2000 bis März 2001 zu edieren. Trotz dieser glaubhaften Darstellung habe die Vorinstanz nicht einmal ansatzweise den Nachweis erbracht, dass die A.________GmbH in der Lage gewesen wäre, die umplatzierten oder von der B.________GmbH neu angenommenen Aufträge auszuführen. Indem sich die Vorinstanz mit dieser Frage nicht auseinandergesetzt und den Schaden nicht begründet habe, sei sein Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden (Art. 29 Abs. 2 BV).