Citation: 9C_422/2017 E. 4.5.2

4.5.2. Wenn in der Beschwerde vorgebracht wird, es sei ein Abzug von 10 bis 15 % angezeigt, ist dem vorab zu entgegnen, dass das Alter der 1963 geborenen Versicherten für sich allein praxisgemäss nicht abzugsrelevant ist (Urteil 9C_366/2015 vom 22. September 2015 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Ebenso wenig fällt der Aspekt der fehlenden Dienstjahre ins Gewicht, da dessen Bedeutung im privaten Sektor abnimmt, je niedriger das Anforderungsprofil ist (BGE 126 V 75 E. 5a/cc; Urteil 8C_351/2014 von 14. August 2014 E. 5.2.4.2). Mit Blick auf das einschlägige Anforderungsniveau 4 ist demnach - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin - von untergeordneter Bedeutung, dass sie im Rahmen einer zumutbaren Verweistätigkeit keine Dienstjahre aufweisen kann. Ferner ist die Versicherte gelernte Arztgehilfin (medizinische Praxisassistentin), hat die Handelsschule absolviert und verfügt - anders als in der Beschwerde behauptet wird - mit Blick auf die früheren Tätigkeiten als Filialleiterin bei der D.________ AG und der E.________ AG durchaus über Berufserfahrung im Administrativbereich (vgl. Zeugnisse vom 27. September 1993 und 2. März 2002). Ein Abzug aufgrund eines Berufswechsels fällt damit, wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, ausser Betracht. Dies gilt umso mehr, als die Beschwerdeführerin bei der B.________ - wenn auch nicht in optimal angepasster Form - bereits eine Bürotätigkeit ausübt. Auch im Übrigen sind keine abzugsrelevanten Umstände ersichtlich.