Citation: 8C_209/2022 E. A

A.a. A.________, geboren 1964, bezog nach einer Auffahrkollision mit Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) vom 11. Juli 1998 von der "La Suisse" Unfall-Versicherungs-Gesellschaft (heute: Helsana Versicherungen AG; fortan: Helsana) Leistungen nach UVG. Den von der Helsana verfügten und mit Einspracheentscheid geschützten folgenlosen Fallabschluss per 31. Juli 2004 hob das Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg (heute: Kantonsgericht Freiburg) auf und wies die Angelegenheit zum Entscheid über die gesetzlichen Leistungen an die Helsana zurück (vom Bundesgericht bestätigt mit Urteil U 317/06 vom 16. August 2007). In der Folge bezog die Versicherte von der Helsana bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 60% ab 1. August 2004 - zusätzlich zur Rente der Invalidenversicherung - eine Komplementärrente. A.b. Die Invalidenversicherung richtete A.________ ab 1. Juli 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 58% eine halbe und ab 1. November 2000 bei einem Invaliditätsgrad von 70% eine ganze Invalidenrente aus (Verfügungen der IV-Stelle Bern vom 15. Februar 2001 sowie vom 5. und 19. Februar 2002). Gestützt auf die Schlussbestimmungen der Änderung vom 18. März 2011 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket; fortan: SchlBest. IVG) eröffnete die IV-Stelle des Kantons Freiburg (fortan: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) im Januar 2013 von Amtes wegen ein Rentenrevisionsverfahren. Mit Blick auf das von der IV-Stelle eingeholte bidisziplinäre rheumatologische und psychiatrische Gutachten der Dres. med. B.________ und C.________ mit interdisziplinärer Beurteilung vom 7. Juli 2015 kündigte die IV-Stelle A.________ bei einer Arbeitsfähigkeit von 70% in leidensangepasster Tätigkeit die Einstellung der Invalidenrente an (Vorbescheid vom 5. Juli 2016). Nach weiteren Abklärungen - insbesondere der Einholung eines polydisziplinären Gutachtens der ABI Aerztliches Begutachtungsinstitut GmbH vom 15. Juli 2019 (fortan: ABI-Gutachten) - hielt die IV-Stelle an der Renteneinstellung fest. Dabei sprach sie der Versicherten Wiedereingliederungsmassnahmen sowie die Weiterausrichtung der Rente für die Dauer der Massnahmen während maximal zweier Jahre bis längstens zum 31. Dezember 2021 oder bis zum Abbruch der Massnahmen zu (Verfügungen vom 5. November 2019). Die von A.________ hiergegen erhobene Beschwerde hiess das Kantonsgericht Freiburg in dem Sinne teilweise gut, als es zwar auf Grund einer neu nur noch 30%-igen Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit mit der IV-Stelle einen Revisionsgrund gemäss SchlBest. IVG bestätigte, jedoch die Angelegenheit zur Neuberechnung des Invaliditätsgrades an die Verwaltung zurückwies (Urteil vom 30. Oktober 2020; fortan: Rückweisungsurteil). Auf die dagegen erhobene Beschwerde der A.________ trat das Bundesgericht nicht ein (Urteil 8C_748/2020 vom 12. Januar 2021). A.c. Nach Einstellung der Wiedereingliederungsmassnahmen per Ende 2020 bestätigte die IV-Stelle ihre am 5. November 2019 revisionsweise verfügte Rentenaufhebung gestützt auf einen neu ermittelten Invaliditätsgrad von 33% per 1. März 2021 (Verfügung vom 17. Februar 2021).