Citation: 8C_123/2015 E. 2

Da unstreitig ein Anwendungsfall von Art. 100 Abs. 2 UVV vorliegt, hat die Mobiliar als für den zweiten Unfall vom 19. Juni 2002 gemäss Art. 77 Abs. 1 UVG zuständiger Versicherer - mangels einer abweichenden Vereinbarung der beiden Unfallversicherer über die Zuständigkeit gemäss Art. 100 Abs. 2 Satz 3 UVV - auch Leistungen für den früheren Unfall vom 26. Januar 1998 zu übernehmen. Nach den Feststellungen der Vorinstanz besteht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ein Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom Januar 1998 und der Bandscheibenproblematik L5/S1. Die Folgen des Unfalls vom 19. Juni 2002 könnten hingegen als im Herbst 2002 abgeheilt betrachtet werden. Unbestritten geblieben sind die Unfalltaggelder, der Fallabschluss Ende Februar 2012 und die Integritätsentschädigung gemäss Verfügung vom 15. März 2012 und Einspracheentscheid vom 28. Mai 2013. Streitig und zu prüfen ist hingegen der Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Rente der Unfallversicherung ab 1. März 2012.