Citation: 8C_483/2021 E. 5.2.2

5.2.2. Die Vorinstanz durfte daher gestützt hierauf bundesrechtskonform annehmen, dass der Verkehrsunfall im Juli 2015 keine eigenständige kausale Bedeutung hat für die andauernden psychischen Leiden der Beschwerdeführerin, namentlich der im Fokus stehenden PTBS und der depressiven Symptomatik (vgl. Bericht der erstbehandelnden Psychotherapeutin lic. phil. G.________ vom 12. Januar 2010), und den natürlichen Kausalzusammenhang dementsprechend verneinen. Fehl geht damit die Rüge der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz übersehen habe, dass die Beschwerdegegnerin die Beweislast für den Wegfall der Kausalität aufgrund des Erreichens des Zustands, wie er vor dem Unfall bestand oder sich ohne diesen ergeben hätte, zu tragen habe (Status quo sine vel ante; BGE 146 V 51 E. 5.1 mit Hinweis; Urteil 8C_523/2018 vom 5. November 2018 E. 3.2).