Citation: 4A_325/2014 E. 4

Umstritten ist nach wie vor, ob die Beschwerdeführerin einen Anspruch auf Lohnfortzahlung bis am 30. Juni 2011 und einen Anspruch auf Gratifikationsleistungen für die Zeit vom 1. Juli 2009 bis am 30. Juni 2011 hat. Die Vorinstanz hat beide geltend gemachten Ansprüche abgewiesen. Im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde rügt die Beschwerdeführerin eine willkürliche Anwendung von Art. 1 und Art. 3 OR ("Schuldverpflichtung der Beschwerdegegnerin"), Art. 112 OR ("Vertrag zugunsten der Beschwerdegegnerin"), Art. 322d OR ("Ablehnung des Anspruchs auf die Gratifikation als Lohnbestandteil trotz Fehlens des Freiwilligkeitsvorbehaltes") sowie von Art. 336 Abs. 1 lit. c und lit. d OR ("Ablehnung des Anspruchs auf Entschädigung wegen missbräuchlicher Kündigung mit der willkürlichen Begründung der wirtschaftlichen Notwendigkeit trotz schriftlicher Zusicherung durch die Beschwerdegegnerin").