Citation: 1B_351/2019 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz begründet die Freigabe von lediglich Fr. 24'717.15 in ihrer Verfügung vom 25. April 2019 (Beschwerdebeilage 12), auf welche sie in der angefochtenen Verfügung verweist. Die Vorinstanz legt dar, die Beschwerdeführerin habe die Stundenaufstellung im bundesgerichtlichen Verfahren (gemeint: welches zum Urteil vom 12. März 2019 führte) unter anderem nach dem Aufwand für die Beschwerde und jenen für die Berufung aufgeteilt. Was die Beschwerde betrifft, meint die Vorinstanz jene der Beschwerdeführerin vom 16. Februar 2018. Diese hiess das Appellationsgericht am 20. Juni 2018 teilweise gut und stellte fest, dass das Strafgericht eine Rechtsverzögerung begangen habe. Im Übrigen wies das Appellationsgericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Die von der Beschwerdeführerin hiergegen erhobene Beschwerde in Strafsachen wies das Bundesgericht mit Urteil vom 29. November 2018 (1B_429/2018) ab, soweit es darauf eintrat. Eine Parteientschädigung sprach das Bundesgericht nicht zu. Die Vorinstanz führt in der Verfügung vom 25. April 2019 aus, im rechtskräftig entschiedenen Beschwerdeverfahren sei der Beschwerdeführerin (gemeint: durch das Appellationsgericht) eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 1'615.50 inkl. Auslagen und Mehrwertsteuer zugesprochen worden. Dabei sei festgehalten worden, dass die Beschwerde unzulässigerweise laufend mit neuen Themenfeldern ergänzt worden sei und dass die rund 50 Seiten Rechtsschriften mit teilweise langfädigen und unnötigen Ausführungen belastet gewesen seien. Dabei habe es sein Bewenden. Der vom Appellationsgericht nicht entschädigte unnötige Aufwand könne nicht der Beschwerdeführerin belastet werden. Hingegen seien 6 Stunden unter dem Aspekt des nur teilweisen Obsiegens im Beschwerdeverfahren der Beschwerdeführerin zu belasten und deshalb freizugeben. Diese Erwägungen sind jedenfalls im Ergebnis nicht offensichtlich unhaltbar. Die Beschwerdeführerin wendet ein, in der Rechnungsperiode (1. April bis 30. Juni 2018) habe sie im Beschwerdeverfahren dem Appellationsgericht lediglich zwei Eingaben, welche zusammen 7 Seiten umfasst hätten, eingereicht. Wenn die Vorinstanz dafür 6 Stunden freigegeben hat, kann sich die Beschwerdeführerin darüber nicht beklagen und liegt das klar im Ermessensbereich.