Citation: 6B_217/2023 E. 3.1

3.1. Die erste Instanz erachtete es als erstellt, dass der Beschwerdeführer anlässlich der Kontrolle vom 11. Februar 2020 nach entsprechender Aufforderung durch die Polizeibeamten einzig die Adresse "U.________strasse y in V.________ (Deutschland) " angegeben hatte. Eine Kopie seiner Identitätskarte habe er erst mit seiner (gegen den ersten Strafbefehl) erhobenen Einsprache vom 19. Januar 2021 eingereicht. Anhand der rechtshilfeweise vom Polizeipräsidium W.________ respektive vom Polizeiposten V.________ erlangten Auskünfte sei erwiesen, dass er in der für das vorliegende Verfahren massgeblichen Zeitspanne, mithin ab dem 11. Februar 2020, nicht (mehr) in der Gemeinde V.________ gemeldet gewesen sei; dies seit letztmals im Jahr 2016 der Fall gewesen. Erstellt sei auch, dass der Briefkasten (an der in V.________ angegebenen Adresse) im Frühjahr 2020 nicht mit seinem Namen beschriftet gewesen sei. Damit habe er wissentlich eine Adresse bekannt gegeben, an welche keine Briefsendungen hätten zugestellt werden können. Erschwerend komme die Angabe einer ungültigen Telefonnummer hinzu, wegen welcher es der Polizei verwehrt gewesen sei, sich bei ihm nach einer gültigen Zustelladresse zu erkundigen. Sein Einwand, dass ihm der Polizeibeamte B.________ im März 2020 telefonisch mitgeteilt habe, dass "das Ganze fallengelassen werde", sei angesichts dessen getätigter Adressnachforschung und Personenausschreibung völlig unglaubwürdig (erstinstanzliches Urteil S. 13-15).