Citation: U 116/01 05.02.2003 E. 5

Für den Taggeldanspruch massgebend sind jedoch die erwerblichen Auswirkungen der gesundheitlichen Beeinträchtigung (BGE 114 V 284 ff. Erw. 2c, 3, 4; RKUV 1994 Nr. K 935 S. 113). Da der Beschwerdeführer seinen angestammten Beruf nicht mehr ausüben und seine Restarbeitsfähigkeit im Rahmen der Schadenminderungspflicht nur noch in einer leidensangepassten Tätigkeit verwerten kann, bleibt daher zu prüfen, ob er dadurch eine Lohneinbusse erleidet. Die Sache ist zu diesem Zweck an die SUVA zurückzuweisen, damit sie einen Einkommensvergleich durchführe und den Taggeldanspruch gestützt auf die Differenz zwischen dem ohne Unfall im bisherigen Beruf verdienten und dem mit gesundheitlicher Beeinträchtigung zumutbarerweise erzielbaren Lohn ermittle.