Citation: 5C.182/2001 18.07.2001 E. A

A.- X.________, geb. ..., ist seit Jahren wegen schweren Sucht-, insbesondere Alkoholproblemen mit körperlichen und sozialen Problemen zeitweilig in psychiatrischer Behandlung. Ende des Jahres 2000 verfügte der Regierungsstatthalter von Konolfingen eine dreimonatige stationäre Therapie in einer ärztlich geleiteten Institution. Mit Verfügung vom 6. April 2001 ordnete er ihre Entlassung aus der Therapiestation für Alkohol- und Medikamentenabhängige des Psychiatriezentrums A.________ an, unter ambulanter Weiterführung der Therapiemassnahmen. Am 16. Mai 2001 musste X.________ erneut zur Entgiftung nach Aethylabusus ins Psychiatriezentrum A.________ eingeliefert werden. In der Folge erklärte sie sich bereit, ein Antabusprogramm unter ärztlicher Aufsicht durchzuführen und zum Entzug in die Suchtabteilung der Anstalten B.________ einzutreten. Mit Verfügung vom 5. Juni 2001 verfügte der Regierungsstatthalter ihre Verlegung in die Strafanstalt für Frauen B.________. Er erwog, die Durchführung einer stationären Massnahme sei unumgänglich geworden. Laut ärztlichem Bericht sei eine dreimonatige absolute Abstinenz nötig, danach könne über eine Therapie gesprochen werden. Zur Zeit sei X.________ noch nicht therapiefähig, und weitere "Abstürze" wären für sie lebensbedrohend.