Citation: 4A_501/2021 E. 7.5.2

7.5.2. Wie die Klägerin zu Recht ausführt, prüfte die Vorinstanz einzig, ob die Weitervermietung als schadensmindernde Massnahme angemessener gewesen wäre als das Vorgehen der Klägerin, nämlich die Aufnahme von Verhandlungen über eine Ersatzmaschine und damit zusammenhängend eine mögliche Weiterverwendung der angemieteten Fabrikhalle. Die Beklagte setzt sich mit den entsprechenden vorinstanzlichen Erwägungen (vgl. hiervor E. 7.5.1) nicht hinreichend auseinander. Sie macht pauschal geltend, die Vorinstanz stütze sich auf diverse Annahmen, die sich bisweilen nicht aus den Akten ergäben und wofür keine Parteibehauptungen erstellt seien. Damit vermag sie weder eine willkürliche Beweiswürdigung noch sonst eine Verletzung von Bundesrecht darzutun. Auch aus dem Umstand, dass die Vermieterin der Klägerin eine Mietzinsreduktion eingeräumt hat, musste die Vorinstanz entgegen der Beklagten nicht ableiten, die Vermieterin wäre der Klägerin (erneut) entgegengekommen. Die Beklagte vermag somit nicht darzutun, dass eine Weitervermietung der Fabrikhalle kostengünstiger gewesen wäre, als die Beschaffung einer Ersatzmaschine.