Citation: 4C.12/2002 14.05.2002 E. A

Im Herbst 1990 wurde die A.________ AG (Klägerin) beauftragt, im Gewerbehaus X.________ Gipserarbeiten auszuführen. Das Grundstück in Y.________ gehört dem Vater der beiden Beklagten. Dieser hat der D.________ AG auf diesem Grundstück ein Baurecht eingeräumt. Die Brüder B.________ und C.________ (Beklagte) waren von 1988 bis 1998 Kollektivzeichnungsberechtigte der D.________ AG. Die D.________ AG übertrug die Ausführung der Bauarbeiten der Firma E.________ AG, die insbesondere für Architektur und Bauleitung zuständig war. Als Architekt wurde anfänglich F.________ beigezogen, später dann G.________, der die Klägerin im Herbst 1990 mit Gipserarbeiten beauftragte, da er mit den Arbeiten des ursprünglich eingesetzten Gipserunternehmens nicht zufrieden war. Zwischen dem 3. Oktober 1990 und dem 6. Mai 1991 war die Klägerin vertragsgemäss tätig und stellte in der Folge den Beklagten für die Arbeiten auch mehrere Rechnungen. Zwei dieser Rechnungen wurden von der D.________ AG bezahlt, eine weitere von der H.________ AG. Die Bezahlung des restlichen Rechnungsbetrages erfolgte trotz zweifacher Mahnung und verschiedenen Zahlungsbefehlen nicht.