Citation: 8C_338/2018 E. 3.2.2

3.2.2. Auch der Argumentation, bei der (partiellen) Sehnenruptur handle es sich um eine Verletzung im Sinne von Art. 9 UVV (in der bis zum 31. Dezember 2016 geltend gewesenen Fassung), somit um eine sogenannte unfallähnliche Körperschädigung (UKS), weshalb Leistungen erbracht werden müssen, sofern diese nicht eindeutig auf eine Erkrankung oder Degeneration zurückzuführen sei, vermag nicht zu überzeugen. Auch bei solchen Körperschädigungen müssen zur Begründung der Leistungspflicht des Unfallversicherers mit Ausnahme der Ungewöhnlichkeit die übrigen Tatbestandsmerkmale des Unfalls gemäss Art. 4 ATSG erfüllt sein (vgl. ALEXANDRA RUMO-JUNGO/ANDRÉ PIERRE HOLZER, Bundesgesetz über die Unfallversicherung, 4. Aufl. 2012, S. 80). Mit Bezug auf das Erfordernis des natürlichen Kausalzusammenhanges zwischen einem versicherten Ereignis und dem geltend gemachten Gesundheitsschaden ist es irrelevant, ob es sich um Folgen eines Unfalls oder einer UKS handelt.