Citation: 6B_447/2021 E. 6.2.3

6.2.3. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin verletzt die Vorinstanz auch kein Bundesrecht, indem sie einen teilbedingten Vollzug der Freiheitsstrafe anordnet. Daran ändert namentlich nichts, dass sie eine eigentliche Schlechtprognose knapp verneint. Sie tut dies nachvollziehbar und ausdrücklich unter dem Vorbehalt eines teilweisen Vollzugs der Freiheitsstrafe. Die Vorinstanz erwägt, angesichts der einschlägigen Vorstrafen und der Delinquenz trotz laufender Probezeit reiche eine blosse Verbindungsbusse nicht aus, um einer zukünftigen Straffälligkeit entgegen zu wirken. Vielmehr erscheine es hierfür notwendig - aber auch hinreichend -, einen Teil der Freiheitsstrafe zu vollziehen. Dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines zurzeit reduzierten Arbeitspensums sowie der aktuell nicht besonders stabilen Umstände, zumal die Beschwerdeführerin früher selbst bei guten Verhältnissen straffällig geworden sei. Erst der Vollzug eines Teils der Freiheitsstrafe erlaube für die Zukunft eine weitaus bessere Prognose. Den nicht unerheblichen Bedenken an der Legalbewährung trägt die Vorinstanz mit einer verlängerten Probezeit für den bedingt ausgesprochenen Teil der Freiheitsstrafe von 9 Monaten angemessen Rechnung.