Citation: 1P.547/2006 16.10.2006 E. 6

Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3). Wird beispielsweise Willkür geltend gemacht, ist im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in krassem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossende Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 125 I 492 E. 1b). Unbeachtlich sind nach ständiger Rechtsprechung ausserdem Verweise auf frühere Eingaben sowie auf Entscheide von kantonalen Instanzen; die Begründung muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein (BGE 115 Ia 27 E. 4a S. 30). Die II. Zivilkammer des Obergerichts legte im angefochtenen Beschluss dar, weshalb die Anklagekammer zu Recht davon ausgegangen sei, dass nicht ersichtlich sei, inwiefern der Statthalter die vom Beschwerdeführer behaupteten Straftatbestände erfüllt haben sollte. Mit seiner appellatorischen Kritik und meist unbelegten Behauptungen vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen, inwiefern die Begründung der II. Zivilkammer des Obergerichts verfassungs- oder konventionswidrig sein soll. Mangels einer genügenden Begründung ist insoweit auf die Beschwerde nicht einzutreten.