Citation: 8C_13/2008 01.10.2008 E. 2

Es besteht zunächst Uneinigkeit in der Beantwortung der Frage, ob die noch bestehenden Beschwerden mit einem natürlich unfallkausalen, organisch objektiv ausgewiesenen Gesundheitsschaden zu erklären sind. 2.1 Das kantonale Gericht hat dies verneint. Die mit bildgebenden Verfahren festgestellten cervicalen Diskushernien seien nicht durch den Unfall verursacht worden. Für die radikuläre Symptomatik C8 mit Parästhesien bzw. Hinweise für eine Reizung der Wurzel C8 bestehe kein organisches Korrelat. Gleiches gelte für den bestehenden Schulterhochstand und die dadurch hervorgerufene Muskelverkürzung. Sodann sei mit den beschriebenen Druckdolenzen und Verspannungen (markanter Muskelhartspann der linken Schultergürtelmuskulatur) sowie Bewegungsdefiziten der HWS, welche Befunde die Belastbarkeit ohnehin nicht wesentlich einschränkten, keine organisch ausgewiesene Unfallfolge dargetan. 2.2 Die vorinstanzliche Beurteilung beruht auf einer sorgfältigen Auseinandersetzung mit den medizinischen Akten und einer überzeugend begründeten rechtlichen Würdigung. Was der Versicherte vorträgt, führt zu keinem anderen Ergebnis. Dass die festgestellten Pathologien an der HWS (insbes. multisegmentale Diskushernien zwischen C4 und C7) ihre Ursache nicht im Unfall vom 14. Februar 2004 haben, hat das kantonale Gericht einlässlich und in Nachachtung der Rechtsprechung zur Unfallkausalität von derartigen Bandscheibenschäden dargelegt. Danach entspricht es im Bereich des Unfallversicherungsrechts einer medizinischen Erfahrungstatsache, dass praktisch alle Diskushernien bei Vorliegen degenerativer Bandscheibenveränderungen entstehen und ein Unfallereignis nur ausnahmsweise, unter besonderen Voraussetzungen, als eigentliche Ursache in Betracht fällt (RKUV 2000 Nr. U 379 S. 192, U 138/99, E. 2a, und Nr. U 378 S. 190, U 149/99, E. 3, je mit Hinweisen; aus jüngster Zeit etwa: Urteile 8C_637/2007 vom 11. August 2008, E. 2.2, 8C_239/2007 vom 7. August 2008, E. 5.3, und 8C_614/2007 vom 10. Juli 2008, E. 4.1.1). Diese Voraussetzungen hat das kantonale Gericht hier zu Recht verneint. Es hat dabei namentlich nachvollziehbar begründet, weshalb auf die Aussagen im Untersuchungsbericht des Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, vom 10. März 2005, welche auch gemäss Bericht des Dr. med. T.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Rheumatologie, Medizinisches Zentrum X.________, vom 16. März 2005 und kreisärztlicher Stellungnahme vom 16. März 2005 überzeugend sind, abzustellen ist. Danach ist eine unfallbedingte Verursachung, aber auch Verschlimmerung eines pathologischen Befunds im HWS-Bereich organisch nicht ausgewiesen. Dass der Versicherte, wie er geltend macht, im Unfallzeitpunkt erst 40 Jahre zählte, ändert hieran nichts und schliesst namentlich auch nicht aus, dass die bildgebend festgestellten Veränderungen an der HWS als degenerativ und vorbestehend, somit unfallfremd, zu betrachten sind. Es kann im Übrigen auf die zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Von weiteren medizinischen Abklärungen ist kein entscheidrelevanter neuer Aufschluss zu erwarten. Die Vorinstanz hat daher zu Recht davon abgesehen. Dies gilt insbesondere auch, was die geklagte radikuläre Symptomatik resp. Reizsymptomatik auf Höhe C8 betrifft. Mit dem kantonalen Gericht ist als unwahrscheinlich zu betrachten, dass die beantragte zusätzliche Untersuchung der HWS mittels MRI einen organischen Befund ausweisen würde, welcher noch bestehende Beschwerden erklären und zuverlässig auf den Unfall vom 14. Februar 2004 zurückgeführt werden könnte.