Citation: 2C_126/2025 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer rügt die Verletzung seines Anspruchs auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV; Art. 6 EMRK) sowie auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV), weil die Vorinstanz seine Klage nicht materiell geprüft habe. Dabei tut er indessen nicht substanziiert dar (Art. 106 Abs. 2 [allenfalls i.V.m. Art. 117] BGG), inwiefern sich aus den von ihm zitierten Verfahrensgarantien ein Anspruch auf inhaltliche Überprüfung von Rechtsmitteln, die den formellen (Begründungs) anforderungen nicht genügen, ergeben soll. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erfüllen somit die qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Verfassungsrügen (vgl. E. 2.2 hiervor) nicht. Unsubstanziiert bleibt weiter die Rüge der Verletzung von Art. 197 ZPO. Denn die Bestimmungen der ZPO gelangen vorliegend lediglich als subsidiäres kantonales Recht zur Anwendung und unterliegen somit keiner freien Prüfung (vgl. Urteil 2C_900/2022 vom 12. Juli 2024 E. 2.2 und 4.2). Die blosse Behauptung, gemäss Art. 197 ZPO könne ausnahmsweise auf ein Schlichtungsverfahren verzichtet werden, so namentlich, wenn es um Fragen von öffentlichem Interesse gehe, genügt nicht, um substanziiert darzutun, dass die vorinstanzliche Anwendung der ZPO willkürlich sei oder sonstwie verfassungsmässige Rechte verletze. Sodann finden die Behauptungen des Beschwerdeführers, wonach ihm nicht mitgeteilt worden sei, dass zunächst ein Schlichtungsverfahren durchzuführen sei, im angefochtenen Entscheid keine Stütze. So lässt sich den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen entnehmen, dass der Gerichtsschreiber des Kreisgerichts den Beschwerdeführer am 11. November 2024 darauf hingewiesen habe, dass bei Zivilklagen grundsätzlich die Durchführung eines Schlichtungsverfahrens vorausgehe und ihm die Gelegenheit gegeben habe, seine Klage unter dem Vorbehalt der Wiedereinbringung beim zuständigen Vermittlungsamt kostenlos zurückzuziehen. Der Beschwerdeführer habe indessen von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht, sondern dem Kreisgericht mit Schreiben vom 13. November 2024 mitgeteilt, dass er ein Schlichtungsverfahren für unangemessen halte (vgl. auch E. 1.1 hiervor). Dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unhaltbar bzw. willkürlich sei, legt der Beschwerdeführer nicht substanziiert dar (Art. 105 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 [allenfalls i.V.m. Art. 117] BGG; zu den Begründungsanforderungen an Sachverhaltsrügen vgl. u.a. BGE 140 III 264 E. 2.3; 140 III 16 E. 1.3.1). Vor diesem Hintergrund entbehrt auch die in diesem Zusammenhang erhobene Rüge der Verletzung des Rechts auf ein faires Verfahren einer rechtsgenügenden Begründung (Art. 106 [allenfalls i.V.m. Art. 117] BGG).