Citation: 2C_118/2015 E. B

Mit Entscheid vom 16. September 2014 wies die Polizei- und Militärdirektion die Beschwerde ab. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen an, A.________ hätte sein Gesuch gemäss den anwendbaren kantonalrechtlichen Bestimmungen schriftlich einreichen müssen. Hiergegen führte A.________ einerseits am 21. September 2014 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Andererseits stellte er am 25. September 2014 ein schriftliches Bewilligungsgesuch bei der Einwohnergemeinde der Stadt Bern, worauf ihm diese den Aufenthalt zwecks Ehevorbereitung vorläufig bis zum 31. Dezember 2014 gestattete. Aufgrund dieser Entwicklung schrieb das Verwaltungsgericht des Kantons Bern das bei ihm anhängige Beschwerdeverfahren mit Verfügung vom 15. Dezember 2014 als gegenstandslos vom Geschäftsverzeichnis ab. Es auferlegte A.________ die Kosten des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens und wies das vom Betroffenen gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung unter Hinweis auf die Aussichtslosigkeit des gerichtlichen Beschwerdeverfahrens ab.