Citation: 8C_157/2014 E. 5.2.2

5.2.2. Die Experten des medizinischen Abklärungszentrums B.________ können keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit stellen. Aktuell sowie für die nähere Vergangenheit wird eine anhaltende psychische Störung ausdrücklich ausgeschlossen und nicht nur aus somatischer, sondern auch aus psychiatrischer Sicht eine volle Arbeits- und Leistungsfähigkeit angegeben. Mit Blick auf den Umstand, dass die Gutachter keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit mehr attestieren können, gehen sie von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes "seit der letzten Begutachtung" (gemeint ist das Gutachten des ärztlichen Abklärungsinstituts C.________ vom 12. Juni 2008) aus, wobei sie zur Begründung angeben, damals sei eine 80%ige Arbeitsfähigkeit für leichte bis mittelschwere Tätigkeiten festgestellt worden. Die von Prof. Dr. med. D.________ in seiner Stellungnahme vom 19. November 2009 attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit ab August 2008 ziehen sie hingegen nicht als Vergleichsgrundlage in Betracht. Somit haben sie mit anderen Worten den aktuellen Gesundheitszustand nicht mit den Verhältnissen verglichen, welche Basis der Rentenzusprache bildeten. Dennoch hält die Auffassung des kantonalen Gerichts, wonach die Akten eine zur Einstellung der Rentenleistungen führende Veränderung des Gesundheitszustands ausweisen würden, vor Bundesrecht stand. Denn aufgrund der Expertise des medizinischen Abklärungszentrums B.________ kann willkürfrei darauf geschlossen werden, dass die Beschwerdeführerin nunmehr keine gesundheitlichen Probleme mehr hat, welche zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in einer Erwerbstätigkeit führen. Damit ist gleichzeitig auch die revisionsrechtlich erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zur Situation, wie sie Prof. Dr. med. D.________ am 19. November 2009 (50%ige Arbeitsunfähigkeit infolge einer Schmerzstörung) festgestellt hatte, evident. Den gutachtlichen Schlussfolgerungen kommt deshalb in der vorliegenden Konstellation volle Überzeugungs- und Beweiskraft zu, auch wenn eine Stellungnahme zu den der Rentenzusprache zugrunde gelegenen gesundheitlichen Verhältnissen fehlt.