Citation: 1P.424/2003 03.09.2003 E. 1

1.1 Der auf kantonales Recht gestützte Nichteintretensentscheid des Obergerichtes ist ein letztinstanzlicher, kantonaler Endentscheid. Hiergegen steht die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte offen (Art. 84 Abs. 1 lit. a, Art. 84 Abs. 2 und Art. 86 OG). Da das Solothurner Obergericht nicht auf seine Kassationsbeschwerde eingetreten ist, ist der Beschwerdeführer zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, weshalb unter dem nachfolgenden Vorbehalt (E. 1.2) auf die Beschwerde einzutreten ist. 1.2 Die Begründungsanforderungen, welche an eine staatsrechtliche Beschwerde gestellt werden, sind in Art. 90 Abs. 1 lit. b OG geregelt. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid ist demzufolge nicht einzutreten (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495; 122 I 351 E. 1f S. 355; 120 Ia 256 E. 1b S. 257; 119 Ia 28 E. 1 S. 30; 118 Ia 64 E. 1 S. 69, je mit Hinweisen). Die Anforderungen an die Antragsbegründung können bei Laienbeschwerden jedoch grosszügig gehandhabt werden (vgl. auch BGE 116 II 745 E. 2b S. 748; 115 Ia 12 E. 2 S 14). Die Formulierung der Beschwerde zeigt, dass der Beschwerdeführer seine Interessen im vorliegenden Fall auch ohne einen Rechtsbeistand ausreichend wahrnehmen konnte. Zwar zitiert er die Normen, welche das Obergericht verletzt haben soll, nicht ausdrücklich, es geht aber klar aus der Rechtsschrift hervor, dass er sich gegen das Nichteintreten wehrt: Seines Erachtens hat er die Rechtsmittelfrist gewahrt, resp. mangels eines begründeten Entscheides des Amtsgerichtes gar nicht wahren können. Aufgrund der Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer sinngemäss eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV geltend macht, wonach jede Person in Verfahren vor Gerichts- und Verwaltungsinstanzen unter anderem Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung hat. Wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, wird das Begehren des Beschwerdeführers, seine Beschwerde durch einen Anwalt ergänzen zu lassen, hinfällig.