Citation: I 370/03 16.12.2003 E. 3

Hinsichtlich der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Ein-schränkung der Arbeitsfähigkeit gilt es mit dem Beschwerdeführer zu berücksichtigen, dass rechtsprechungsgemäss (BGE 128 V 174; SVR 2003 IV Nr. 11 S. 33 Erw. 3.1.1 mit Hinweisen) für die Vornahme des Einkommensvergleichs grundsätzlich auf die Gegebenheiten im Zeitpunkt des allfälligen Rentenbeginns abzustellen ist. Angesichts des am 2. März 2000 erlittenen Unfalles sind somit nach Massgabe des Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG die Vergleichseinkommen des Jahres 2001 massgeblich. 3.1 Wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde richtig dargelegt wird, beläuft sich das hypothetische Einkommen, welches der Versicherte im Jahre 2001 ohne Gesundheitsschaden bei seiner ehemaligen Arbeitgeberin zu erzielen vermocht hätte (Valideneinkommen; vgl. auch RKUV 1993 Nr. U 168 S. 100 f. Erw. 3b mit Hinweis), laut Auskunft der I.________ AG vom 30. Oktober 2002 (Telefax) auf Fr. 58'790.- ([Fr. 4130.- Grundlohn x 13] + [Fr. 425.- Schichtzulage x 12]). 3.2 Zur Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarer-weise bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage noch realisierbaren Ein-kommens (Invalideneinkommen) sind vorliegend Tabellenlöhne heran-zuziehen (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/aa und bb mit Hinweis). Gemäss Tabelle TA1 der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 betrug der monat-liche Bruttolohn (Zentralwert, basierend auf 40 Wochenstunden) für Arbeitnehmer mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungs-niveau 4) im privaten Sektor Fr. 4437.-, was umgerechnet auf die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden (Die Volkswirtschaft, 11/2003, S. 98, Tabelle B9.2) sowie in Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für Männer von 2,4 % (Die Volkswirtschaft, a.a.O., S. 99, Tabelle B10.3; BGE 129 V 410 Erw. 3.1.2 und 4.2 in fine) einem Einkommen für das Jahr 2001 von Fr. 56'839.- entspricht. Was den Abzug vom Tabellenlohn betrifft (vgl. dazu BGE 126 V 78 ff. Erw. 5 mit Hinweisen), kommt ein solcher unter dem Titel der leidensbedingten Einschränkung in Betracht, weil der Beschwerdeführer zufolge der gesundheitlichen Beeinträchtigung auch im Rahmen einer angepassten leichteren Tätigkeit zu keiner konstanten und vollen Leistung fähig ist. Nicht ins Gewicht fallen demgegenüber das Alter, die Dienstdauer und die Nationalität des seit 1987 in der Schweiz erwerbstätig gewesenen, über eine Niederlassungsbewilligung verfügenden Versicherten. Der Abzugsgrund der Teilzeitbeschäftigung ist ebenfalls zu verneinen, weil ihm die Ausübung einer leichteren Tätigkeit auch ganztags möglich und zumutbar ist (vgl. Erw. 2 hievor). Der von Vorinstanz und Verwaltung zugestandene Abzug von insgesamt 10 % trägt somit allen einkommensbeeinflussenden Merkmalen Rechnung und ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 114 V 316 Erw. 5a mit Hinweisen). Es ist demzufolge von einem massgeblichen Invalideneinkommen von Fr. 51'155.10 auszugehen, woraus im Vergleich zum Valideneinkommen von Fr. 58'790.- ein Invaliditätsgrad von 13 % resultiert. Selbst wenn im Übrigen eine um 15 % eingeschränkte Arbeitsfähigkeit anzunehmen wäre und ein höchstzulässiger Abzug von 25 % vorgenommen würde, ergäbe sich hieraus keine rentenbegründende Invalidität. 3.3 Da angesichts dieser Sachlage von ergänzenden Beweisvorkehren - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Blick auf weitere medizinische und berufliche Abklärungen eventualiter beantragt - keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, kann darauf verzichtet werden (antizipierte Beweiswürdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d). Es muss folglich bei der Feststellung bleiben, dass es an den Voraussetzungen für eine Rente der Invalidenversicherung fehlt. Was den Anspruch auf berufliche Eingliederungsmassnahmen anbelangt, wurde dieser mit Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 25. Juni 2001 lediglich für die Zeit des Strafvollzugs verneint, sodass nach Beendigung desselben ein erneutes Gesuch jederzeit möglich ist.