Citation: 2A.359/2006 18.07.2006 E. 1

1.1 Nach Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiet der Fremdenpolizei ausgeschlossen gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt (BGE 130 II 281 E. 2.1 S. 284; 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148 mit Hinweisen). 1.2 Die Beschwerdeführerin lebt zwar getrennt von ihrem Ehegatten, die Ehe besteht aber formell weiterhin. Gemäss Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142.20) besitzt die Beschwerdeführerin somit grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, weshalb das Rechtsmittel der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig ist (vgl. BGE 126 II 265 E. 1b S. 266 mit Hinweis). Die Niederlassungsbewilligung ist jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Abgesehen davon geht aus den nachfolgenden Erwägungen hervor, dass die Ehe bereits vor Entstehung eines Anspruchs auf die Niederlassungsbewilligung definitiv gescheitert war. 1.3 Nach Art. 105 Abs. 2 OG ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellungen des angefochtenen Entscheids gebunden, wenn - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften ermittelt hat. Damit ist die Möglichkeit, vor Bundesgericht neue Tatsachen vorzubringen und Beweismittel einzureichen, weitgehend eingeschränkt. Das Bundesgericht lässt nur solche neuen Tatsachen und Beweismittel zu, welche die Vorinstanz von Amtes wegen hätte berücksichtigen müssen und deren Nichtbeachtung eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150 mit Hinweisen). Nachträgliche Veränderungen des Sachverhalts (sog. "echte" Noven) können in der Regel nicht mehr berücksichtigt werden, denn einer Behörde ist nicht vorzuwerfen, sie habe den Sachverhalt im Sinne von Art. 105 Abs. 2 OG fehlerhaft festgestellt, wenn sich dieser nach ihrem Entscheid verändert hat (BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150; 127 II 60 E. 1b S. 63, je mit Hinweisen). 1.4 Das Arztzeugnis vom 24. Mai 2006, die Bestätigung des Berufsbildungszentrums Amt und Limmattal vom 16. Mai 2006 und die nachgereichten Kopien des Antrags an das Amt für Wirtschaft und Arbeit sowie des Teilzeitarbeitsvertrags vom 18. Juni 2006 sind daher unbeachtlich; sie wären ohnehin nicht geeignet, am Ausgang des Verfahrens etwas zu ändern. Die Beschwerdeführerin rügt zahlreiche Sachverhaltsfeststellungen, auf die es für die Frage des Bestehens eines Anspruchs auf Aufenthaltsbewilligung nicht ankommt. Ob der Beschwerdeführerin im kantonalen Verfahren Gelegenheit eingeräumt wurde, sich zu diesen tatsächlichen Feststellungen zu äussern, kann offen bleiben, da das Verwaltungsgericht ebenfalls nur das Bestehen eines Anspruchs auf Verlängerung der Bewilligung zu prüfen hatte. Eine Gehörsverletzung ist diesbezüglich zum Vornherein ausgeschlossen.