Citation: 2C_1134/2015 E. 2.2.2

2.2.2. Nicht anders verhält es sich in Bezug auf die sonst noch von den Beschwerdeführern angerufenen verfassungsmässigen Grundsätze. Derjenige einer Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Art. 127 Abs. 2 BV) sei insofern verletzt worden, als der im Gesetz vorgesehene 50%ige Zuschlag zu einer ungerechtfertigten und unverhältnismässigen Mehrbelastung führe: Bei einem Erbanfall von Fr. 200'000.-- und einem Steuersatz von 9% resultiere ein Steuerbetrag von Fr. 20'700.-- (inkl. Bausteuer), bei einem Nachlass von Fr. 200'001.-- und dem gleichen Satz dagegen eine Steuerlast (inkl. Bauzuschlag) von Fr. 31'050.15. Unzutreffend greift diese Argumentation einen einzigen Teilaspekt aus der vom Gesetzgeber differenziert festgelegten Gesamtregelung heraus. Deren Elemente (Steuerfreibetrag, nach dem Verwandtschaftsgrad abgestufter Steuersatz, usw.) vervollständigen sich und gleichen sich teilweise aus (vgl. dazu E. II./2 des angefochtenen Urteils), so dass die Erfordernisse einer gleichmässigen Besteuerung gemäss der individuellen Leistungsfähigkeit erfüllt sind. Wie die Vorinstanz zutreffend ausgeführt hat, liegt die gegenüber den Beschwerdeführern zur Anwendung gekommene Progression noch durchaus im Rahmen dieses Gesamtsystems und des zulässigen gesetzgeberischen Ermessens, ohne dass die erwähnten Verfassungsgrundsätze hier verletzt wären. Ebenso wenig liegt ein Verstoss gegen das allgemeine Gebot der rechtsgleichen Behandlung gemäss Art. 8 Abs. 1 BV vor.