Citation: 4A_434/2019 E. 5.2

5.2. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer legte die Vorinstanz sehr wohl dar, dass die Darlehenssumme von Fr. 100'000.-- vom Beschwerdegegner ausbezahlt wurde. Sie erwog nämlich, es sei erstellt, dass der Beschwerdegegner den Beschwerdeführern den Betrag von Fr. 20'126.85 bar ausbezahlt habe. Die Vorinstanz erwog im Weiteren, dass die Parteien für den darüber hinausgehenden Betrag im Umfang von Fr. 79'152.15 übereingekommen seien, dass die Darlehensvaluta direkt an die Gläubiger der Beschwerdeführer ausgerichtet werde. Auch diesbezüglich sei erstellt, dass der Beschwerdegegner Schulden der Beschwerdeführer im Betrag von insgesamt Fr. 79'152.15 bezahlt habe. Diese beiden Beträge würden eine Summe von Fr. 99'279.-- ergeben. Die Vorinstanz legte schliesslich dar, wie die Differenz von Fr. 721.-- zu Fr. 100'000.-- zu erklären sei. Die Rüge der Beschwerdeführer, dass der Beschwerdegegner den Beweis für die Auszahlung schuldig geblieben sei, erweist sich somit als unzutreffend. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung, dass der Darlehensbetrag von Fr. 100'000.-- ausbezahlt wurde, beanstanden die Beschwerdeführer nicht hinreichend. Sie behaupten bloss, dass dem Beschwerdegegner der Beweis nicht gelungen sei, und sie präsentieren dem Bundesgericht eine eigene, von der Berechnung der Vorinstanz abweichende Kalkulation (Erwägung 2.1). Soweit die Beschwerdeführer mit ihren Ausführungen den Zinsenlauf in Frage stellen möchten, geht ihre Rüge fehl: Die Vorinstanz kam zum Schluss, dass sowohl ein tatsächlicher Konsens über die Darlehensvaluta von Fr. 100'000.-- als auch über den Zins von Fr. 53'666.-- feststehe (dazu Erwägung 3 und 4). Diesen Erwägungen stellen die Beschwerdeführer bloss ihre eigene Berechnung entgegen und behaupten, dass "in der Regel" die Zinspflicht erst ab dem Zeitpunkt der Auszahlung der Darlehenssumme zu laufen beginne. Damit beanstanden sie die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht hinreichend (Erwägung 2.1).