Citation: 5A_283/2024 E. 2.2.3

2.2.3. Zum einen könnte sich die von der Beschwerdeführerin aufgeworfene Rechtsfrage ohne Weiteres auch in einem Verfahren stellen, das nicht vermögensrechtlicher Natur ist, nämlich wenn die Hauptsache streitig geblieben ist, die Zulässigkeit der Beschwerde in Zivilsachen also entweder nicht von einem Streitwert abhängig wäre oder sich nach jenem der Hauptsache richtete. Zum anderen haben die kantonalen Instanzen die Prozesskosten gestützt auf Art. 107 Abs. 1 ZPO, d.h. nach Ermessen verteilt, und Ermessensentscheide dieser Art können keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung aufwerfen, denn die Ermessensausübung betrifft definitionsgemäss stets den Einzelfall (Urteil 5A_924/2019 vom 20. November 2019 E. 3). Mithin steht vorliegend nicht die Beschwerde in Zivilsachen, sondern die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen (Art. 113 BGG).