Citation: I 1019/06 07.11.2007 E. 4

4.1 In tatbeständlicher Hinsicht steht aufgrund des ZMB-Gutachtens vom 24. Februar 2005 fest und ist unbestritten, dass die Versicherte insbesondere aufgrund der Unmöglichkeit, repetitive Bewegungen unter Benutzung des Daumensattelgelenkes durchzuführen, in ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Laborantin nicht mehr arbeitsfähig ist. In einer leidensangepassten Tätigkeit besteht eine Arbeitsfähigkeit von noch 60 %. Dabei ist aus somatischer Sicht eine Tätigkeit mit möglichst wenig Einsatz der rechten Hand und aus psychiatrischer Sicht eine Beschäftigung, welche die Versicherte vorwiegend alleine ausüben kann, zumutbar. Zudem sollte sie aufgrund eines dermatologischen Leidens nicht mehr mit toxischen Substanzen arbeiten. Als mögliche Verweisungstätigkeit wurde im Gutachten etwa die Arbeit als Telefonistin, bei welcher die Versicherte ihre intellektuellen Möglichkeiten nutzen könne, erwähnt. Unbestritten ist zudem das als Gesunde erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) im Betrag von Fr. 80'170.-. Streitig und zu prüfen bleibt letztinstanzlich somit einzig das hypothetische Invalideneinkommen.