Citation: 9C_331/2019 E. 6.2.1

6.2.1. Die Vorinstanz berücksichtigte bei der Beweiswürdigung insbesondere auch die Berichte des Dr. med. B.________. Sie stellte fest, dieser schätze die Schmerzen der Versicherten teilweise neuropathisch bedingt und zum Teil muskuloskelettal ein. Der begutachtende Neurologe Dr. med. D.________ habe bei seiner Exploration jedoch keine neurologischen Auffälligkeiten beobachten können. Vor dem Hintergrund, dass die vom Gutachter durchgeführten Tests ohne Hinweise auf eine lumbale Nervenwurzelschädigung geblieben seien und es für die subjektiven Sensibilitätsstörungen keine objektivierbaren Befunde gäbe, sei nicht ausgewiesen, dass der neuropathische Teil einen wesentlichen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit der Beschwerdeführerin habe. Das kantonale Gericht erkannte im Weiteren, in Übereinstimmung mit Dr. med. B.________ gehe auch Dr. med. E.________ in ihrer Expertise davon aus, dass die Versicherte aufgrund muskuloskelettaler Beschwerden beeinträchtigt sei. Die Gutachterin habe die Versicherte für rückenbelastende Tätigkeiten denn auch als eingeschränkt betrachtet. Eine wechselbelastende, leichte Arbeit, ohne Heben und Tragen von schweren Lasten sowie ohne Einnahme von Zwangshaltungen wie Bücken oder Rumpfvorneige seien hingegen möglich. Dies erscheine angesichts des Aktivitätsniveaus der Versicherten im Alltag und der Tatsache, dass sie mittels Infiltration eine merkliche Verbesserung der Beschwerdesymptomatik erreichen könne, als nachvollziehbar.