Citation: 1C_122/2020 E. 4

Ein zusätzlicher Beschwerdepunkt betrifft die Einhaltung von Grenzabstandsvorschriften. Die Vorinstanz hat sich für den Grenzabstand bei einer Mauer auf den übergangsrechtlich anwendbaren § 126 des Anhangs zum Planungs- und Baugesetz vom 7. März 1989 des Kantons Luzern (PBG; SRL Nr. 735) gestützt. Diese Bestimmung regelt den Grenzabstand bei Mauern, Einfriedungen, Böschungen und Gewächsen. Vor Bundesgericht kritisieren die Beschwerdeführer nicht nur die Handhabung dieser Vorschrift als willkürlich, sondern machen zudem geltend, bei einer Fassade werde der nach § 122 Anhang PBG dafür vorgeschriebene Grenzabstand in willkürlicher Weise verletzt. Weiter rufen sie § 125 Anhang PBG an. Die Beschwerdeschrift geht indessen nicht substanziiert darauf ein, inwiefern die zuletzt genannte Vorschrift, die sich auf den Grenzabstand bei Unterniveaubauten bezieht, missachtet worden sein soll.