Citation: 6B_836/2014 E. 1.5.2

1.5.2. Es trifft zu, dass die Aussagen von A.________ verschiedene Ungereimtheiten enthalten und mitunter auch von denjenigen von Z.________ abweichen. Dies berücksichtigt die Vorinstanz aber und stellt nicht allein darauf ab (Urteil, S. 14). Das Kerngeschehen haben indes beide unabhängig voneinander übereinstimmend geschildert (Urteil, S. 14; act. 2096 f., 2101 und 2104 f.). Die Vorinstanz erwägt weiter zutreffend, die Aussagen von Z.________ würden teilweise auch von E.________ gestützt (Urteil, S. 14). So bestätigte dieser, von dem Vorfall im Jahr 2008 Kenntnis zu haben. Er sei damals von A.________ telefonisch darüber informiert worden, dass sich Y.________ betrunken in der Bar aufhalte, ihn geschlagen und alles Geld genommen habe. Als er sich dorthin begeben habe, sei Y.________ betrunken gewesen und habe schlecht geredet. Er habe keine Probleme mit ihm haben wollen und deshalb dessen Bruder F.________ verständigt, welcher Y.________ daraufhin aus der Bar geworfen habe (Urteil, S. 15; act. 2127). Auch wenn er einen Diebstahl verneinte und angab, keine Verletzungen bei A.________ wahrgenommen zu haben (act. 2127 f.), hat er den von Z.________ und A.________ geschilderten Vorfall zumindest teilweise bestätigt. Gleiches gilt für die Aussagen von F.________. Dieser stritt zwar ein strafrechtlich relevantes Verhalten ab, gab aber ebenfalls an, von A.________ angerufen und informiert worden zu sein, dass Y.________ betrunken in der Bar sei und sich ungebührlich benehme (Urteil, S. 15; act. 3831 f.). Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, F.________ habe den Sachverhalt in den Grundzügen bestätigt, ist somit nicht willkürlich.