Citation: 8C_723/2019 E. 6.2

6.2. In Bezug auf die Refraktur vom 13. April 2009 konnte Dr. med. B.________ mit Blick auf das geltend gemachte Ereignis kein adäquates Trauma erkennen. Dennoch bejahte er die Übernahme der Refraktur durch die Allianz, weil diese nur wegen der Voroperation und der Osteoporose entstanden sei. Wegen der vorbestehenden Osteoporose befürwortete er die Übernahme der Reoperation vom 14. April 2009 sowie der anschliessenden analgetischen Medikation und Physiotherapie jedoch nur noch bis Ende 2009. Dementsprechend terminierte die Beschwerdeführerin mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 3. März 2010 zunächst sämtliche Leistungen per 31. Dezember 2009.