Citation: 5C.190/2005 14.10.2005 E. A

A.a Nachdem seine Ehefrau verstorben war, erklärte X.________ 1995 gegenüber der Vormundschaftsbehörde V.________, zur Sicherung der Erbanteile seiner drei Töchter und zu deren Unterhalt lege er aus dem Erlös eines Grundstücksverkaufs je Fr. 50'000.-- zurück. Dieser Erklärung kam er in der Folge nach. Im Frühjahr 1997 übergab X.________ auf einem Parkplatz einen grossen Teil des Verkaufserlöses (Fr. 400'000.--) in bar ohne Quittung einem Mittelsmann, um damit Anteile an einer "Sauna"-Liegenschaft im Kanton Aargau zu erwerben. Dieses Geld verlor er bis auf den Betrag von Fr. 26'000.-- Zudem häuften sich Schulden in der Höhe von Fr. 44'000.-- aus einem Darlehen und verlangten seine beiden Schwestern ihre Gewinnanteile aus dem getätigten Grundstückshandel von insgesamt Fr. 90'000.--. X.________ wandte sich daher an die Vormundschaftsbehörde, welche mit seinem Einverständnis am 7./13. März 1997 eine Mitwirkungsbeiratschaft im Sinne von Art. 395 Abs. 1 ZGB errichtete. Zur Regelung der bestehenden Schuldverhältnisse wurde von den für die Töchter begründeten Bankguthaben ein Betrag von Fr. 124'000.-- eingesetzt, wobei die Töchter anstelle dieser Bankguthaben eine andere Liegenschaft übertragen erhalten sollten. A.b In ihrem Beistandsbericht von 1997/98 beschrieb die Beirätin X.________ als unauffälligen, vertrauensseligen Mann, der wegen seiner Leichtgläubigkeit ausgenutzt werde. Er lebe von einem Transportgeschäft, welches allerdings nicht gut laufe und auch jeglicher professionellen Führung entbehre. Da X.________ seine Probleme verdränge und ihre Hilfe nicht annehmen wolle, sei es ihr nicht gelungen, eine tragfähige Beziehung aufzubauen. Im Bericht 1999/2000 wird erwähnt, zu den bisherigen seien wenigstens keine neuen finanziellen Probleme hinzugekommen. A.c Da die Kinder in der Folge auf eine Bereinigung der finanziellen Verpflichtungen drängten und eine Gläubigerbank die Amortisation der Hypothek von Fr. 600'000.-- in Aussicht stellte, gelangte X.________ erneut an die Vormundschaftsbehörde; diese hörte ihn am 21. Juli 2004 an, wobei X.________ Folgendes zu Protokoll gab: " -:- "Nach genauer Erläuterung, was die Beiratschaft beinhaltet, bin ich freiwillig mit einer Erweiterung der bisherigen Mitwirkungsbeiratschaft in eine kombinierte Mitwirkungs- und Verwaltungsbeiratschaft, inklusive Lohnverwaltung, einverstanden, ebenso mit Amtsvormund A.________ als meinem neuen Beirat." A.d Mit Beschluss vom 23. Juli 2004 errichtete die Vormundschaftsbehörde anstelle der Mitwirkungsbeiratschaft eine kombinierte Mitwirkungs- und Verwaltungsbeiratschaft nach Art. 395 Abs. 1 und 2 ZGB und ernannte einen neuen Beirat, den sie unter anderem auch mit der Einkommensverwaltung betraute.