Citation: 6B_151/2021 E. 7.2

7.2. Es steht fest und ist unbestritten, dass die G.________ AG im Februar 2017 Eigentümerin und Vermieterin des Grundstücks Nr. yyy in Q.________/SG war. Sie versorgte die dort von der politischen Gemeinde Q.________/SG betriebene Asylunterkunft R.________ mit Trinkwasser aus eigener Quellfassung. Am 1. Februar 2017 wurde der Beschwerdeführer, Betriebsverantwortlicher der G.________ AG, darüber informiert, dass es zu einer Überschwemmung im Haus der Asylbewerber gekommen war. Der Beschwerdeführer sandte seinen Angestellten H.________ zusammen mit dessen Bruder zur Liegenschaft R.________ um ihm Bericht zu erstatten. Diese meldeten ihm, ein Zimmer im Untergeschoss der Unterkunft und der Tankraum stünden unter Wasser. Der Beschwerdeführer wies daraufhin seine Angestellten an, dieses Wasser abzupumpen. Da im Tankraum mindestens einer der Öltanks umgekippt war, war das Wasser aus dem Tankraum mit dem ausgelaufenen Heizöl kontaminiert. Ein Teil des abgepumpten Wassers versickerte im Freien auf dem angrenzenden Wiesland, derweil ein Grossteil über Drainageleitungen direkt in den Böschkanal und Gastergraben samt Nebengraben gelangte. Damit wurde einerseits das Trinkwasser der Asylunterkunft, andererseits aber auch Oberflächenwasser durch Heizöl verschmutzt.