Citation: 4A_568/2015 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer stellt die Erwägungen des Schiedsgerichts in Frage, das seine Meinung nicht teilte, wonach die im Vermittlungsvertrag vom 1. März 2014 enthaltene Schiedsklausel gegen Art. 404 OR verstosse. Er kritisiert mit seinen Ausführungen lediglich in unzulässiger Weise die schiedsgerichtlichen Erwägungen zu den anwendbaren Bestimmungen des Vertragsrecht und wirft ihm eine unrichtige Rechtsanwendung vor. Er zeigt keinen Verstoss gegen den Ordre public auf, indem er dem Schiedsgericht, das die in Ziffer 4 des Vertrags vom 1. März 2014 enthaltene Konventionalstrafe für gültig erachtete, vorwirft, seine Argumention für die Gültigkeit der Klausel sei nicht nur falsch und verletze das Legalitätsprinzip, sondern sei "schlicht unhaltbar". Entsprechendes gilt für den unter Berufung auf den Grundsatz der Rechtssicherheit erhobenen Einwand, das Schiedsgericht hätte zur Beurteilung der Herabsetzung der Konventionalstrafe nicht auf die schweizerische Rechtsprechung zu Art. 158 ff. OR zurückgreifen dürfen. Dem Beschwerdeführer kann auch nicht gefolgt werden, wenn er unter Hinweis auf die verfassungsmässige Wirtschaftsfreiheit (Art. 27 BV) aus dem Ordre public einen Anspruch auf jederzeitige Kündigung eines zeitlich befristet abgeschlossenen Vertrags ableiten will. Er führt ohne weitere Begründung eine angebliche Beeinträchtigung seines wirtschaftlichen Fortkommens ins Feld; dass die vertraglich vereinbarte Sanktion - die nach seinem Dafürhalten dem entgangenen Gewinn der Beschwerdegegner entspricht - eine offensichtliche und schwerwiegende Persönlichkeitsverletzung darstellen würde, die zur Ordre public-Widrigkeit des entsprechenden Entscheids führen könnte (BGE 138 III 322 E. 4.3.1 und 4.3.2), vermag er jedoch nicht ansatzweise aufzuzeigen. Auch mit seinen Ausführungen zu der nach seiner Ansicht übermässigen bzw. unverhältnismässigen Höhe der vereinbarten und vom Schiedsgericht auferlegten Konventionalstrafe übt der Beschwerdeführer lediglich unzulässige inhaltliche Kritik am angefochtenen Schiedsentscheid. Von einer Missachtung des dem Ordre public angehörenden Grundsatzes von Treu und Glauben kann entgegen dem, was der Beschwerdeführer anzunehmen scheint, keine Rede sein. Die Rüge, der angefochtene Schiedsentscheid sei mit dem Ordre public (Art. 190 Abs. 2 lit. e IPRG) unvereinbar, ist unbegründet.