Citation: 7B_185/2022 E. 2.2.2

2.2.2. Zur subjektiven Tatschwere erwog die Erstinstanz, dass der Beschwerdeführer "zumindest eventualvorsätzlich" gehandelt habe. Er habe sein Verlangen der Geschädigten per WhatsApp mitgeteilt und dann durchgesetzt. Nur leicht relativierend könne sein vorgängiger Alkoholkonsum gewichtet werden. Dem hält die Vorinstanz entgegen, dass der Beschwerdeführer direktvorsätzlich gehandelt habe. Die Durchsetzung des eigenen Willens bilde gerade Voraussetzung für einen Schuldspruch. Die Vorinstanz pflichtet der Erstinstanz insofern bei, als keine verminderte Schuldfähigkeit anzunehmen sei. Denn die Aussagen der Beteiligten und die Akten böten keine Hinweise für eine derart hohe Alkoholintoxikation. Die Vorinstanz geht wie die Erstinstanz zu Gunsten des Beschwerdeführers "von einer gewissen alkoholbedingten Enthemmung" aus, was die objektive Tatschwere leicht relativiere.