Citation: 6B_1079/2022 E. 3.4

3.4. Dies war gemäss der Vorinstanz vorliegend nicht der Fall. Die Vorinstanz legt dar, die staatsanwaltschaftlichen Einvernahmen und die Befragungen vor Kantonsgericht von D.________, C.________ und F.________ hätten sich keineswegs auf eine reine Bestätigung der Erkenntnisse aus den früheren Befragungen beschränkt. Es seien keine längeren Passagen wortwörtlich wiedergegeben worden, worauf sich die einvernommenen Personen mit der Antwort begnügt hätten, das stimme so, es sei damals korrekt protokolliert worden oder sie hätten nichts mehr zu ergänzen. Die Fragen der Staatsanwaltschaft seien offen formuliert worden und die Verteidigung habe zahlreiche Ergänzungsfragen gestellt. Sowohl D.________ als auch C.________ und F.________ hätten sich nochmals eingehend und in freier Rede zur Sache geäussert, wobei F.________ von der Anwesenheit des Beschwerdeführers überrascht und verstört gewesen sei. Auch im Berufungsverfahren seien die zwei Zeuginnen und die Auskunftsperson noch einmal offen befragt worden und sie hätten sich frei und ausführlich zur Sache geäussert. Die Verteidigung habe die Gelegenheit zu Ergänzungsfragen erhalten, auf weitere Fragen aber ausdrücklich verzichtet (angefochtenes Urteil S. 19).