Citation: 4A_80/2017 E. 6.3.3

6.3.3. Das TAS ist den Anforderungen an die Begründungspflicht (vgl. E. 3.1.1 hiervor) nachgekommen. Es hat die entscheiderheblichen Fragen geprüft und behandelt. Über die minimalen Pflichten hinaus hat es im Übrigen begründet, dass das B.________ Labor den Grenzwert, ab dem ein Befund erhoben werden kann, gemäss dem Technischen Dokument TD2015MRPL der WADA geschätzt hat. Es hat (genügende) Zweifel an der Vorgehensweise des B.________ Labors verneint, weil dieses die Vorgaben der Technischen Dokumente der WADA und den ISL eingehalten hat und der Beschwerdeführer den geschätzten Grenzwert von 0,1 ng/mL nicht substanziiert bestritten habe. Mit seinen Ausführungen zur Bestimmung des Grenzwerts kritisiert der Beschwerdeführer lediglich den Inhalt des angefochtenen Entscheids und unterbreitet dem Bundesgericht seine eigene Sicht, ohne jedoch eine Verletzung des Gehörsanspruchs aufzuzeigen. Das TAS hat die diesbezüglichen Einwände des Beschwerdeführers zur Kenntnis genommen und gewürdigt und dadurch seinen Gehörsanspruch gewahrt.