Citation: 8C_633/2009 09.10.2009 E. A

Der 1960 geborene K.________ war seit Oktober 2000 als Mitarbeiter in der Produktion bei der Firma G.________ AG, angestellt und damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 6. Juni 2001 meldete die Arbeitgeberin der SUVA, der Versicherte leide an einem Juckreiz. Gemäss Frau Dr. med. C.________, Dermatologie und Venerologie FMH, spez. Allergologie und klinische Immunologie, lag eine Pityriasis lichenoides akuta sowie ein toxisch kumulatives Handekzem vor (Bericht vom 28. Mai 2001). Mit Bericht vom 15. Juni 2001 diagnostizierte sie nebst dem toxisch kumulativen Handekzem eine Urticaria factitia. Entsprechend dem Antrag des Dr. med. R.________, Facharzt FMH für Dermatologie, Venerologie und Arbeitsmedizin, SUVA-Abteilung Arbeitsmedizin, vom 17. Juli 2001, anerkannte die SUVA die Dermatitis als Berufskrankheit und erliess am 25. Juli 2001 eine Nichteignungsverfügung für Arbeiten mit Kontakt zu Flammruss. Nachdem die Behandlung des Hautleidens abgeschlossen war, meldete der Versicherte am 2. Juni 2002 erneut das Vorliegen eines Ekzems. Nach weiteren medizinischen Abklärungen verneinte die SUVA mit Verfügung vom 4. Juli 2003 und Einspracheentscheid vom 16. Dezember 2003 einen Zusammenhang zwischen der aktuellen Hautproblematik (Juckreiz im Rahmen einer physikalischen Urticaria; Gutachten der Dermatologischen Klinik X.________, vom 5. Dezember 2002) und der anerkannten Berufskrankheit (Kontaktdermatitis). Mit Entscheid vom 26. Oktober 2004 bestätigte das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen, dass keine eigenständige Berufskrankheit vorliege, wies jedoch die Sache zur Klärung der Frage, ob es sich bei der aktuellen Problematik um eine Folge der Berufskrankheit handle, an die SUVA zurück. Gestützt auf den Abklärungsbericht des Spitals Y.________ vom 6. Juni 2005, gemäss welchem die Ärzte nur flüchtige Erytheme an den Flanken beidseits nach körperlicher Anstrengung bestätigen konnten und keine physikalische Urtikaria diagnostizierten, wobei in grundsätzlicher Hinsicht kein Zusammenhang zwischen einer physikalischen Urtikaria und einer allergischen Kontaktdermatitis bestehe, verneinte die SUVA mangels natürlicher Kausalität zwischen der Kontaktdermatitis und dem geltend gemachten Leiden erneut ihre Leistungspflicht (Verfügung vom 18. August 2005). Mit Schreiben vom 12. Juni 2007 meldete K.________ sinngemäss rezidivierende Hautprobleme als Rückfall. Nach Einholung einer (weiteren) ärztlichen Beurteilung ihres Dr. med. R.________ (vom 15. Februar 2008), der die vorliegende ekzematöse Dermatitis, wie die Juckreizproblematik mit Disposition zu physikalischer Urtikaria, nicht als wahrscheinliche Folge der früheren Berufsdermatose erachtete, verneinte die SUVA wiederum ihre Leistungspflicht (Verfügung vom 2. April 2008). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. November 2008 fest, nachdem der Versicherte auf seinen Wunsch hin nochmals medizinisch untersucht worden war (Bericht der Frau Dr. med. M.________, Fachärztin für Arbeitsmedizin, Umweltmedizin, SUVA Abteilung Arbeitsmedizin, vom 29. April 2008).