Citation: 8C_426/2018 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz begründete die Aufwandkürzung im Rahmen des Entscheides vom 26. April 2018 im Wesentlichen dahingehend, der vom Rechtsvertreter geltend gemachte Aufwand von 28 Stunden 5 Minuten sei der Bedeutung der Streitsache nicht angemessen. Soweit der Rechtsvertreter vorprozessuale Aufwände geltend mache, könnten diese im Rahmen der für den Prozess zuzusprechenden Entschädigung nicht vergütet werden. Grundsätzlich berücksichtigt werden könne ein Aufwand für die Instruktion sowie für die Redaktion der Beschwerdeschrift und des damit verbundenen Aktenstudiums. Dabei falle ins Gewicht, dass es sich einerseits um einen komplexen Fall handle, anderseits aber dem Rechtsvertreter die Akten aus dem Verwaltungsverfahren bereits bekannt gewesen seien. Der geltend gemachte Aufwand für die Instruktion (2 Stunden 30 Minuten) und die Redaktion der 26-seitigen Beschwerdeschrift samt Aktenstudium (17 Stunden 10 Minuten) erscheine als überhöht; gerechtfertigt sei ein Aufwand hierfür von insgesamt 9 Stunden. Ebenfalls zu hoch erscheine der geltend gemachte Aufwand für die Replik und die Vorbesprechung mit dem Versicherten im Vorfeld zur Hautverhandlung nur zur Replik ohne Beweisvorkehren (5 Stunden 40 Minuten). Gerechtfertigt hierfür sei angesichts des Umfangs der Replik von sieben Seiten und des Umstands, dass die Notwendigkeit für eine Vorbesprechung von 1 Stunde 5 Minuten nicht ersichtlich sei, ein Aufwand von 3 Stunden. Zu entschädigen seien sodann die im Zusammenhang mit der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Durchführung der öffentlichen Verhandlung angefallenen Aufwendungen von insgesamt 1 Stunde 20 Minuten sowie die Barauslagen von Fr. 94.-. Nicht zu berücksichtigen sei indes der Aufwand für die blosse Kenntnisnahme der Verfügungen vom 12. September 2016 und 2. März 2018 sowie für die Telefonate vom 19. Mai 2017 und 17. (recte: 10.) Januar 2018, da geringfügige Aufwände gemäss § 7 Abs. 1 GebV SVGer/ZH nicht entschädigt würden bzw. deren Erforderlichkeit nicht ausgewiesen sei. Insgesamt - so das kantonale Gericht- ergebe sich eine Entschädigung von gerundet Fr. 3'300.- (10 Stunden 20 Minuten x Fr. 220.- plus Barauslagen plus Mehrwertsteuer von 8 % sowie 3 Stunden x Fr. 220.- plus Mehrwertsteuer von 7,7 %).