Citation: 2C_33/2024 E. 5.2

5.2. Mit der Vorinstanz ist sodann davon auszugehen, dass es vorliegend um eine in objektiver wie auch in subjektiver Hinsicht gravierende Pflichtverletzung geht: Der Beschwerdeführer hat vorsätzlich Klientengelder in hohem Umfang von Fr. 130'000.-- (zzgl. Zins und Auslagen) nicht bzw. nicht fristgerecht herausgegeben. Die Vorinstanz ging davon aus, dass der Beschwerdeführer die Vermögenswerte seiner Klientschaft mit eigenen Mitteln vermischt und für private Zwecke verwendet hat. Der Beschwerdeführer anerkennt denn auch, dass er damit in mehrfacher Hinsicht gegen die anwaltlichen Berufspflichten verstossen hat, nämlich sowohl gegen die Sorgfaltspflicht nach Art. 12 lit. a BGFA als auch gegen die Pflicht nach Art. 12 lit. h BGFA, anvertraute Vermögenswerte getrennt vom eigenen Vermögen aufzubewahren (vorstehende E. 3). Der Beschwerdeführer hat bisher lediglich einen Teilbetrag zurückbezahlt, so dass im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils nach wie vor rund Fr. 95'000.-- ausstehend waren. Seine Pflichtverletzung dauert folglich seit mehreren Jahren an.