Citation: 1D_6/2017 E. 3.5

3.5. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass seine Freizeitgestaltung ausserhalb seiner Wohngemeinde stattfindet, dass er mit dem dortigen sozialen und kulturellen Leben nicht vertraut ist und auch nie versucht hat, daran aktiv teilzunehmen. Hinzu kommt, dass ihm grundlegende staatsbürgerliche Kenntnisse fehlen (vgl. dazu Urteil 1D_7/ 2015 vom 14. Juli 2016 E. 4.3 und 4.7 mit Hinweisen). Am Einbürgerungsgespräch konnte er lediglich eine Bundesratspartei nennen, kannte weder den Unterschied zwischen National- und Ständerat noch, was Gegenstand der weniger als einen Monat zurückliegenden Volksabstimmung war. Auch war ihm kein einziger Bundesrat bekannt. Die betreffenden Fragen waren präzis gestellt und wurden dem Beschwerdeführer, sofern er sie nicht verstand, auch genauer erläutert. Unter diesen Voraussetzungen ist dem Kantonsgericht keine Verletzung des Willkürverbots vorzuwerfen, wenn es die Einbürgerungsvoraussetzungen von Art. 14 lit. a und b aBüG sowie Art. 3 Abs. 1 lit. c und e GWB verneinte. Es erübrigt sich damit, auf die wirtschaftliche Situation des Beschwerdeführers einzugehen.