Citation: 5A_732/2014 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerinnen bestreiten eine Gefährdung des Kindeswohls. Sie machen geltend, die Beschwerdeführerin 2 sei wegen der Schuldispens von der Beschwerdeführerin 1 unterrichtet worden. Ihr gehe es besser als in der Volksschule von U.________. Überdies habe sich die Situation laut Angaben des Psychiaters vom 3. September 2014 beruhigt. Mit der Wegnahme der Beschwerdeführerin 2 aus der Schule habe die Beschwerdeführerin 1 eine Gefährdung der Tochter verhindert. Die Angabe der Behörde, die Beschwerdeführerin 1 sei renitent, sprenge alle Vorstellungen. Das Kantonsgericht hätte besser geprüft, ob die Voraussetzungen für Kindesschutzmassnahmen gegeben gewesen seien. Die Beschwerdeführerin 1 habe während der Schuldispens alles unternommen, um die Beschwerdeführerin 2 auf schulischem Niveau zu halten. Sie brauche keine Weisungen, zumal sie weder krank noch drogen- noch alkoholsüchtig, wohl aber eine gute Mutter sei. Der Umstand, dass die Beschwerdeführerin 2 nunmehr die 5. Regelklasse in Z.________ besuche und ohne Probleme die Schule bewältige, spreche für sich. Mit ihrer Massnahme habe die Vorinstanz in die Eltern/Kind-Sphäre eingriffen.