Citation: 2C_450/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Die Beschwerdeführer bringen vor, es sei aktenkundig, dass die Kleintierstallungen nicht nur ohne Baubewilligung errichtet worden, sondern auch nicht zonenkonform gewesen seien. Sie seien in der Grundwasserschutzzone gestanden. Nach der anwaltlichen Intervention der Beschwerdeführer seien die illegalen Bauten von den Nachbarn näher zu deren Haus in die Bauzone verlegt worden, allerdings erneut ohne Baubewilligung. Die Baubewilligung sei auf Gesuch der Nachbarn hin nachträglich erteilt worden. Nach Auffassung der Beschwerdeführer haben sie damit eine mögliche Verschmutzung des Trinkwassers verhindert, was dem Werterhalt des eigenen Grundstücks gedient hätte. Unabhängig von der Grundwasserthematik habe es den Nutzwert ihrer damaligen Liegenschaft gesteigert, indem sie sich gegen die illegalen Bauten auf dem Nachbargrundstück gewehrt hätten.