Citation: 8C_444/2018 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat die Beweislage unter Einschluss des Reha-Austrittsberichts bundesrechtskonform gewürdigt. Zutreffend hielt es fest, dass dieser Reha-Austrittsbericht fast sechs Monate nach Verfügungserlass datiere. Daher sei hinsichtlich des Schweregrades des psychischen Leidens, welcher auf Erhebungen aus einem Zeitraum von mehreren Monaten nach Verfügungserlass beruhe, nicht auf den Reha-Austrittsbericht abzustellen. Zudem hätten die SMAB-Gutachter auch die Hüftproblematik untersucht, jedoch keine Anhaltspunkte für die Vergabe der Diagnose eines CRPS gefunden. Praxisgemäss seien die medizinischen Befunde gemäss Reha-Austrittsbericht für die Feststellung des in zeitlicher Hinsicht massgebenden Sachverhalts bei Verfügungserlass irrelevant. Insgesamt vermöchten die Vorbringen des Beschwerdeführers den Beweiswert des SMAB-Gutachtens weder in Bezug auf die Feststellung des Gesundheitsschadens noch mit Blick auf die Beurteilung des Leistungsvermögens in Zweifel zu ziehen. In tatsächlicher Hinsicht stellte die Vorinstanz darauf ab, dass der Versicherte gemäss SMAB-Gutachten - wie von der IV-Stelle am 22. Juni 2016 verfügt - in einer leidensangepassten Tätigkeit seit Januar 2012 zu 75 % arbeitsfähig ist.