Citation: 1B_28/2022 E. 5

In Bezug auf die Verhältnismässigkeit der Haft und die Anordnung von Ersatzmassnahmen führte die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe sich selbst in Haft nicht an ein offensichtliches briefliches Kontaktverbot gegenüber seiner Ehefrau und seiner Tochter sowie anderen Verfahrensbeteiligten gehalten, weshalb dies auf freiem Fuss erst recht nicht zu erwarten sei, auch wenn er das Gegenteil beteuere. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, der Verstoss gegen das Kontaktverbot sei während der Haft erfolgt und lasse sich nicht mit einem allfälligen in Freiheit begangenen Verstoss gegen ein Kontaktverbot vergleichen, da er diesfalls umgehend wieder in Haft versetzt würde, was ihn sehr wohl daran hindern werde, mit seiner Familie Kontakt aufzunehmen. Damit aber vermag der Beschwerdeführer die Unverhältnismässigkeit der Sicherheitshaft nicht darzutun, zumal vorliegend von einer beträchtlichen Kollusionsgefahr auszugehen ist.