Citation: 8C_288/2024 E. 10

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe ihr Urteil nur medizinisch-theoretisch begründet und die erwerblichen Erkenntnisse ausgeblendet, was eine Rechtsverletzung sei. Praxisgemäss sei nämlich einer konkret leistungsorientierten beruflichen Abklärung nicht jegliche Aussagekraft für die Beurteilung der Restarbeitsfähigkeit abzusprechen (BGE 107 V 17 E. 2b). Vorliegend gelte dies selbstredend auch für die Erkenntnisse aus seinen im ersten Arbeitsmarkt getätigten Selbsteingliederungsversuchen, zumal ihm die IV-Stelle eine Eingliederungsunterstützung verweigert und der Arbeitgeber ihm wegen ungenügender Leistungen gekündigt habe. Laut dem beweiskräftigen SMAB-Gutachten vom 6. April 2022 ist der Beschwerdeführer in der bisherigen und in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig. Es kann nicht gesagt werden, er sei gesundheitsbedingt nicht selber in der Lage, auf dem ihm offen stehenden Arbeitsmarkt eine Arbeit zu finden. Ist aber die fehlende berufliche Eingliederung im Sinne der Verwertung der bestehenden Arbeitsfähigkeit nicht auf gesundheitlich bedingte Schwierigkeiten bei der Stellensuche zurückzuführen, fallen die Arbeitsvermittlung bzw. anderweitige berufliche Eingliederungsmassnahmen nicht in die Zuständigkeit der Invalidenversicherung, sondern allenfalls der Organe der Arbeitslosenversicherung (BGE 116 V 85 mit Hinweisen; SVR 2021 IV Nr. 9 S. 25, 9C_329/2020 E. 3.2.3; 2003 IV Nr. 11 S. 31, I 761/01 E. 4.4; Urteil 8C_485/2021 vom 23. Dezember 2021 E. 5.4).