Citation: 5A_15/2017 E. 3.5

3.5. Zum (Sub-) Eventualantrag, das Besuchsrecht auszudehnen, führen die Beschwerdeführer aus, obwohl der Gutachter eine behutsame Ausdehnung des Besuchsrechts empfohlen habe, und sie dies wiederholt verlangt hätten, sei nichts geschehen. Die "Behördenwand" unternehme vielmehr alles, um die Kinder vom Umfeld der leiblichen Eltern abzuschotten. Wie aus den vorstehenden Erwägungen hervorgeht, hat die Vorinstanz ebenfalls eine Ausdehnung des Besuchsrechts angeregt, allerdings - sowohl in zeitlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die Begleitung - in kleinen Schritten und nicht im von den Beschwerdeführern beantragten Umfang (ab sofort mindestens vier unbegleitete Tage pro Monat). Die im Gutachten festgestellten Reaktionen der beiden Mädchen nach den Besuchen, legen eine gewisse Belastung dar. Daher ist nicht auszuschliessen, dass eine allzu rasche Ausdehnung dem Wohl der Kinder abträglich wäre. Auch den Eltern dient es mehr, wenn die Besuche langsam, dafür erfolgreich erweitert werden. Damit hält der Entscheid der Vorinstanz auch in diesem Punkt vor Bundesrecht stand.