Citation: 7B_461/2024 E. 1.2.3

1.2.3. Eine Beschränkung der Akteneinsicht bewirkt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung grundsätzlich einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil, wenn die beschuldigte Person im gegebenen Verfahrensstadium - namentlich aufgrund der Verfahrensgarantie in Art. 101 Abs. 1 StPO - über ein Recht auf Akteneinsicht verfügt. In allen anderen Fällen bewirkt die (teilweise) Verweigerung der Akteneinsicht prinzipiell keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil, da sie - wie die Ablehnung eines Beweisantrags oder jede andere Verweigerung des rechtlichen Gehörs - bei der Anfechtung des Endentscheids gerügt werden kann (Urteile 7B_578/2023 vom 23. Oktober 2023 E. 2.3; 1B_628/2021 vom 20. April 2022 E. 3.4; je mit Hinweisen).