Citation: 8C_402/2018 E. 3.2.4

3.2.4. Beizupflichten ist dem Versicherten zwar, dass Dr. med. G.________ den Bericht des Spitals N.________ vom 28. Juli 2014 betreffend ein vom 27. Januar bis 26. April 2014 dauerndes Arbeitstraining im kaufmännischen Bereich nicht berücksichtigt hat. Hieraus kann er indessen nichts zu seinen Gunsten ableiten. In diesem Bericht wurde zwar ausgeführt, für eine Tätigkeit im ersten Arbeitsmarkt fehlten ihm die nötige körperliche Belastbarkeit, Übung und Zuverlässigkeit. Indessen wurde u.a. auch festgehalten, der Versicherte sei gemäss eigenen Angaben mehrmals nach Holland gereist, um sich um seine kranken und betagten Eltern zu kümmern. Er habe dies meist erst im Nachhinein angegeben, nachdem er bereits mehrere Tage gefehlt und auf Kontaktaufnahme nicht reagiert habe. Seine Unzuverlässigkeit habe nicht mit seinen körperlichen Beschwerden erklärt werden können. Ein Training zur Steigerung der Belastbarkeit und des persönlichen Gesundheitsmanagements sei aufgrund vieler Absenzen des Versicherten in den Anfängen stecken geblieben. Unter diesen Umständen stellt dieser Bericht keine hinreichende Grundlage für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit des Versicherten dar. Hievon abgesehen sind die Verhältnisse im Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 7. November 2016 massgebend (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169), weshalb dem Bericht des Dr. med. G.________ vom 30. März 2016 entscheidendes Gewicht zukommt.