Citation: 5A_247/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer hält dafür, die Vorinstanz habe sein Recht auf Familie (Art. 14 BV) verletzt, da sie vom Grundsatz der ungleichen Verteilung der Betreuungszeiten ausgehe und ihm durch die angefochtene Regelung ohne sachliche Gründe weniger Anteil am Familienleben zugestehe als der Beschwerdegegnerin. Mangels direkter Drittwirkung der Grundrechte kann der Beschwerdeführer indes im vorliegenden Verfahren, welches die Regelung der Beziehungen zwischen zwei Privatpersonen zum Gegenstand hat, nichts aus dem angerufenen verfassungsmässigen Recht für sich ableiten (Urteil 5A_962/2020 vom 10. Februar 2021 E. 7.2.2 in fine und E. 6.4.2 in fine; vgl. BGE 137 III 59 E. 4.1).