Citation: 6B_210/2024 E. 2.1

2.1. Soweit sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt stellt, er habe die Berufung bereits mündlich anlässlich der Urteilseröffnung angemeldet, so ist ihm nicht zu folgen. Wie die Vorinstanz erwägt, brachte der Beschwerdeführer erst mit Eingabe vom 29. Dezember 2023 vor, die Berufung sei anlässlich der Urteilseröffnung vor Strafgericht am 30. Mai 2023 mündlich und somit fristgerecht erhoben worden. Mit der Vorinstanz erweist sich das prozessuale Verhalten des Beschwerdeführers als widersprüchlich, wenn dieser dann im Anschluss ein Fristwiederherstellungsgesuch stellt. Die vorinstanzlichen Ausführungen der Vorinstanz erweisen sich als nachvollziehbar. Daran ändert auch nichts, dass der Beschwerdeführer erst später Akteneinsicht hatte. Seine Vorbringen gehen auch insoweit fehl, als er behauptet, seine mündlichen Ausführungen hätten - da er ein Laie sei - als Berufungsanmeldung entgegengenommen werden müssen. Zum Zeitpunkt der Urteilseröffnung verfügte der Beschwerdeführer über eine amtliche Verteidigung.