Citation: 5P.115/2006 12.04.2006 E. 1

Das Bundesgericht prüft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und in welchem Umfang auf eine staatsrechtliche Beschwerde einzutreten ist (BGE 131 I 153 E. 1 S. 156). 1.1 Im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde überprüft das Bundesgericht die Verletzung von Staatsvertragsrecht frei (BGE 126 III 438 E. 3 S. 439; 130 III 489 E. 1.4 S. 492). Hingegen beschränkt sich die Kognition hinsichtlich kantonalem Recht und Sachverhaltsfeststellungen auf eine Willkürprüfung (BGE 127 I 202 E. 3a S. 204 f.; 129 I 110 E. 1.3 S. 111 f.). Unzulässig im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde ist das Vorbringen von Noven (BGE 128 I 354 E. 6c S. 357; 129 I 49 E. 3 S. 57). Soweit die Beschwerdeführerin neue Beweise einreicht und die Edition von Akten beantragt, können ihre Begehren demnach nicht gehört werden. 1.2 Nicht einzutreten ist auf Vorhalte, die sich nicht auf den angefochtenen Entscheid beziehen, sondern in genereller Weise das Verhalten von Behörden, Gerichten sowie der Zentralstelle rügen. Nicht zu beachten ist weiter die unter dem Titel "Vorbemerkungen" enthaltene allgemeine Kritik an der Verwendung des Begriffs "Entführung" durch das Obergericht, da damit keine konkrete entscheidbezogene Rüge verbunden ist. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf den Vorwurf, aus dem angefochtenen Entscheid ergebe sich der Eindruck, das Obergericht habe sich von Vorurteilen und Befangenheit leiten lassen. Konkrete Ablehnungsgründe gegen die beteiligten Richter im Sinne von Art. 30 Abs. 1 BV bringt die Beschwerdeführerin in diesem Punkt nicht vor.