Citation: 1B_339/2022 E. 3.3.2

3.3.2. Wie der Beschwerdeführer sodann zu Recht vorbringt, darf die Hauptsachenprognose bei der Beurteilung eines Gesuches um Erteilung der aufschiebenden Wirkung grundsätzlich nur berücksichtigt werden, wenn sie eindeutig ist (vgl. vorne E. 3.1). Dass die Prozessaussichten des zu beurteilenden Revisionsgesuchs eindeutig zu seinen Gunsten ausfallen, geht aus der Beschwerdeschrift jedoch nicht hervor. Vielmehr wird die Beurteilung der Vorinstanz, wonach die dem Revisionsgesuch beigelegten Geldflussrechnungen vorderhand keine Verluste des Beschwerdeführers aus den Geschäftsbeziehungen zur PVS zu belegen vermöchten, vom Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt. Ebenso wenig bestreitet er die vorinstanzlichen Ausführungen, dass die neu ins Recht gelegten SMS-Nachrichten von D.________ auf den ersten Blick keinen drohenden Inhalt aufwiesen. Den Akten kann insoweit auch nicht entnommen werden, dass die Vorinstanz bei ihren entsprechenden Beurteilungen wesentliche Tatsachen übersehen oder völlig falsch beurteilt hätte. In Anbetracht dessen hält es ohne Weiteres vor Bundesrecht stand, wenn die Vorinstanz im Rahmen ihrer summarischen Prüfung der Sach- und Rechtslage davon ausging, dass die erstmals im Revisionsverfahren eingereichten Unterlagen und die damit zusammenhängenden neuen Vorbringen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zu Tage bringen, die nicht auch schon im ordentlichen Strafverfahren hätten vorgebracht werden können. Gelangte die Vorinstanz bei dieser Sachlage zum vorläufigen Schluss, ein Erfolg der vom Beschwerdeführer angestrebten Revision sei unwahrscheinlich, erweist sich dies unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten jedenfalls nicht als unhaltbar.