Citation: 1A.52/2000 24.11.2000 E. D

D.- Am 17. August 1998 stellte H.________ ein formularmässiges Gesuch um Entschädigung und um Genugtuung nach Opferhilfegesetz; darin verlangte sie einen Vorschuss von Fr. 10'000.-- für Anwaltskosten in noch unbekannter Höhe für das Strafermittlungs- und das Strafverfahren; in der Rubrik "finanzielle Forderungen an den Täter" wird die Genugtuung auf Fr. 10'000.- beziffert und eine Entschädigung für die Kosten der Exhumierung, Überführung und Bestattung verlangt. Dieses Gesuch wies der Kantonale Sozialdienst am 23. September 1999 ab, weil die Straftatbestände des Amtsmissbrauchs und der Störung des Totenfriedens nicht das opferrechtlich massgebende Individualrechtsgut der psychischen Integrität schützten; zudem sei der Tatbestand der Störung des Totenfriedens schon in objektiver Hinsicht nicht erfüllt. Die hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau am 14. Dezember 1999 ab, weil das Verhalten B.________'s und A.________'s keinen objektiven Straftatbestand erfüllt habe. Es wies auch das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab, weil die Beschwerde aufgrund der Urteile im Strafverfahren von vornherein aussichtslos gewesen sei.