Citation: 6B_1272/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz bejaht angesichts der äusseren Umstände einen direkten Tötungsvorsatz (angefochtenes Urteil E. 4.2 S. 32). Dies wirkte sich jedoch insofern nicht auf das vorinstanzliche Urteilsdispositiv aus, als die Vorinstanz den Beschwerdeführer der versuchten vorsätzlichen Tötung schuldig sprach. Vorsätzlich handelt auch, wer die Verwirklichung der Tat für möglich hält und in Kauf nimmt (sog. Eventualvorsatz; vgl. Art. 12 Abs. 2 Satz 2 StGB; BGE 149 IV 248 E. 6.3, 57 E. 2.2; 147 IV 439 E. 7.3.1; je mit Hinweisen). Die Strafzumessung und die Höhe der Zivilforderungen ficht der Beschwerdeführer nicht selbstständig an. Er behauptet insbesondere nicht, die Strafe oder die Zivilforderungen seien zu hoch ausgefallen, weil die Vorinstanz im Zusammenhang mit der Frage, ob er die Tötung des Beschwerdegegners 2 wollte oder lediglich in Kauf nahm, von falschen Tatsachen ausgegangen sei. Auf die Kritik des Beschwerdeführers, er habe nicht mit direktem Vorsatz gehandelt, ist daher nicht einzutreten, da sich der Beschwerdeführer damit nicht gegen das Dispositiv des angefochtenen Entscheids, sondern lediglich gegen die vorinstanzlichen Urteilserwägungen richtet.