Citation: 1P.689/2003 07.01.2004 E. 2

In formeller Hinsicht beanstandet die Beschwerdeführerin, dass das Verwaltungsgericht Dr. med. Z.________ mit einem Gutachten beauftragt habe. Sie legt indessen nicht dar, inwiefern diese Berufung des Gutachters gegen kantonales Verfahrensrecht verstossen sollte oder vor dem Willkürverbot nach Art. 9 BV nicht standzuhalten vermöchte. Allein der Umstand, dass der Gutachter kein Psychiatrie-Facharzt ist, vermag dessen Beizug als Experte angesichts seiner langjährigen Mitwirkung als Fachrichter und seiner entsprechenden psychiatrischen Fachkenntnisse nicht geradezu als willkürlich erscheinen zu lassen. Die Beschwerdeführerin kritisiert überdies das Gutachten des beigezogenen Experten. Hierzu gilt es festzuhalten, dass das Gericht das von ihm eingeholte Gutachten grundsätzlich frei würdigt und dieses nicht Anfechtungsobjekt der staatsrechtlichen Beschwerde bildet. Das gerichtliche Abstellen auf nicht schlüssige Gutachten kann allerdings gegen Art. 9 BV verstossen, wenn gewichtige, zuverlässig begründete Anhaltspunkte oder Indizien die Überzeugungskraft des Gutachtens ernstlich erschüttern (vgl. BGE 129 I 49 E. 4 S. 57). Solche Gründe vermag die Beschwerdeführerin indessen nicht vorzubringen. Willkür liegt nicht bereits im Umstand, dass sich der Experte nur vage zur Urteilsfähigkeit beziehungsweise Urteilsunfähigkeit ausgesprochen und die zeitliche und örtliche Desorientierung nicht näher belegt hat. Ebenso wenig kann ein gravierender Widerspruch darin erblickt werden, dass der Experte einerseits von einer deutlichen Verbesserung des Zustandes infolge der angeordneten und durchgeführten Massnahmen sprach und andererseits die Schwierigkeit der verbalen Zugänglichkeit festhielt. Im Übrigen zeigt sich (unten E. 4.2), dass der Expertenmeinung über die Urteilsunfähigkeit der Beschwerdeführerin für das vorliegende Verfahren keine entscheidende Bedeutung zukommt. Auch insofern erweist sich die Beschwerde als unbegründet.