Citation: 6B_300/2016 E. 1.1

1.1. Die Vorinstanz stellt in tatsächlicher Hinsicht fest, die vom Beschwerdeführer am 21. Juli 2010 vorgenommene Abdisposition des Betrages von CHF 450'000.-- vom Konto der A.________ AG (nachfolgend: Privatklägerin) auf sein eigenes Konto, die anschliessende Verschiebung des Geldes auf das Konto der H.________ AG und die geschäftsinterne Verbuchung des Vorgangs als Darlehen an sich selbst seien unbestritten. Dasselbe gelte für die Überweisung des Betrages von CHF 5'000.-- vom Konto der Privatklägerin direkt auf das Konto der H.________ AG vom 16. August 2010. In rechtlicher Hinsicht gelangt die Vorinstanz zum Schluss, die Darlehensgewährung des Beschwerdeführers als einzigem Verwaltungsrat der Privatklägerin an sich selbst stelle eine Pflichtverletzung dar. Diese liege im Wesentlichen darin, dass er die Darlehensgewährung ohne Vereinbarung einer Zinszahlungspflicht (fehlende Marktüblichkeit des Darlehens) und ohne Verabredung einer Sicherheit oder von Zins- und Rückzahlungsmodalitäten sowie eines Verrechnungsausschlusses ausgestaltet habe. Die Vorinstanz nimmt ferner an, die Vorgehensweise des Beschwerdeführers sei vom Alleinaktionär der Privatklägerin, B.________, nicht genehmigt worden. Zwar habe der Beschwerdeführer jenem nach der Transaktion zur Kenntnis gebracht, dass die CHF 450'000.-- der Privatklägerin den "Umweg" über sein Konto genommen hätten. Er habe ihn aber nicht darüber informiert, dass er diesen "Umweg" buchmässig als marktunübliches Darlehen ohne schriftlichen Vertrag mit der Privatklägerin, deren einziger Verwaltungsrat er war, ausgestaltet habe. Damit habe er B.________ zumindest in dieser Hinsicht unrichtig informiert. Bei dieser Sachlage sei die Darlehensforderung der Privatklägerin gegenüber dem Beschwerdeführer in ihrem Wert erheblich vermindert gewesen. Damit sei mit Bezug auf die CHF 450'000.-- der Grundtatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung gemäss Art. 158 Ziff. 1 StGB erfüllt. Nicht nachgewiesen sei für den angeklagten Tatzeitpunkt indes die Bereicherungsabsicht, so dass der qualifizierte Tatbestand gemäss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 3 StGB ausscheide. In Bezug auf die angeklagte Zahlung von CHF 5'000.-- erachtet die Vorinstanz den Tatbestand nicht als erfüllt (angefochtenes Urteil S. 9 ff.).