Citation: 6B_665/2020 E. A

A.a. A.________ war vom 1. September 2013 bis Ende Februar 2015 bei der B.________ AG angestellt und vermittelte telefonisch Aktien der C.________ AG. Gegen die Geschäftsführerin der C.________ AG, D.________, wurde im "Sammelstrafverfahren C.________" ein Strafverfahren eröffnet. Ihr wird vorgeworfen, sie habe mittels Telefonverkäufer der E.________ AG und der B.________ AG ausserbörsliche Aktien der C.________ AG durch "Cold Calling" an weitgehend nicht professionelle und nicht fachkundige Anleger verkaufen lassen. Deren Provisionsanteil habe gegen 60 % der Anlagesumme betragen. Es bestehe der Verdacht, dass bei den Telefonverkäufen "unwahre Köderargumente" verwendet worden seien. Diese hätten die C.________ AG als höchst profitable, werthaltige, wertbeständige und sichere Anlagemöglichkeit darstellen sollen. Stattdessen sei die C.________ AG, gelenkt durch ein weitgehend zerstrittenes Management, unterfinanziert und marod gewesen, habe keine Erträge erzielt und jahrelang Meilensteine verpasst. Jede Anlage in die C.________ AG sei höchst risikobehaftet gewesen. Die Anleger hätten weitgehend wertlose Aktien erworben. A.b. Am 28. September 2016 dehnte die Staatsanwaltschaft Zug, II. Abteilung, das Strafverfahren auf F.________, den tatsächlichen Leiter der B.________ AG sowie auf G.________, den Leiter der E.________ AG aus. Gleichentags erfolgte eine Ausdehnung des Strafverfahrens auf vier Telefonverkäufer und dabei u.a. auf A.________ wegen gewerbsmässigen Betrugs, ev. gewerbsmässigen Wuchers und qualifizierter Geldwäscherei. Dies nachdem festgestellt worden war, dass die Telefonverkäufer für ihre Tätigkeit einen unangemessen hohen Verdienst erzielt, sie sich durch bestimmte Einzelfunktionen oder wegen einer besonders langen Tätigkeit von den anderen Telefonverkäufern abgehoben und erste Aussagen von Geschädigten ergeben hatten, dass ihnen gegenüber Unwahrheiten kommuniziert worden waren.