Citation: 6B_1469/2020 E. 1.4

1.4. Bei der Frage, ob der Beschwerdeführer Eigentümer oder Besitzer der Lok D.________ war, handelt es sich um sog. doppelt relevante Tatsachen, die sich nicht nur auf die Frage der Geschädigtenstellung des Beschwerdeführers und damit auf seine Parteistellung und seine Beschwerdelegitimation im kantonalen Beschwerdeverfahren (vgl. Art. 322 Abs. 2 i.V.m. Art. 104 Abs. 1 lit. b und Art. 115 Abs. 1 StPO) sowie vor Bundesgericht (vgl. Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG) auswirken, sondern auch darauf, ob überhaupt ein Diebstahl oder eine Sachentziehung stattfand. Indem die Vorinstanz feststellt, der Beschwerdeführer sei weder Eigentümer noch Besitzer der Lok D.________ gewesen, verneinte sie nicht bloss dessen Geschädigtenstellung, sondern sie nahm damit zugleich auch eine materielle Beurteilung der Sache vor. Die Vorinstanz würdigt die Beweise im Zusammenhang mit der vom Beschwerdeführer behaupteten Dereliktion. Sie hält ausdrücklich fest, es liege mangels Berechtigung des Beschwerdeführers an der Lok D.________ keine Sachentziehung im Sinne von Art. 141 StGB und infolge Einwilligung der Schule E.________ zum Abtransport der Lok D.________ auch kein Diebstahl im Sinne von Art. 139 StGB vor (angefochtener Entscheid S. 7). Der Beschwerdeführer kann sich daher nicht auf die Star-Praxis berufen, da sich die Vorinstanz mit den Vorwürfen des Diebstahls und der Sachentziehung auch in der Sache befasste.