Citation: 6B_775/2020 E. B

Mit Urteil vom 14. Juni 2018 sprach der Präsident des Bezirksgerichts Lenzburg A.________ in Bezug auf die Anklageziffern 1.2.2 (Falsche Budgetierung) und 1.2.4 (Provisionsbezug C.________ GmbH) vom Vorwurf der Misswirtschaft frei. Dagegen sprach er ihn "in Bezug auf die Anklageziffer 1.2.3 (zu günstiger Privatkauf Wohneinheiten C und D, zu grosser Honorarbezug und falsche Aufteilung der Baumeisterarbeiten) " der Misswirtschaft gemäss Art. 165 in Verbindung mit Art. 29 StGB schuldig und verurteilte ihn zu 90 Tagessätzen Geldstrafe à Fr. 220.-- (total Fr. 19'880.--) und einer Busse von Fr. 4'000.-- (ersatzweise 18 Tage Freiheitsstrafe), wobei er den Vollzug der Geldstrafe aufschob. Auf die Schadenersatzforderungen eines Zivilklägers trat er nicht ein, die übrigen verwies er auf den Zivilweg. Gegen den Schuldspruch erhob A.________ Berufung an das Obergericht des Kantons Aargau. Dieses sprach ihn mit Urteil vom 19. Mai 2020 "in Bezug auf die Anklageziffer 1.2.3 (zu günstiger Privatkauf Wohneinheiten C und D) " der Misswirtschaft gemäss Art. 165 in Verbindung mit Art. 29 StGB schuldig und bestätigte die vom Bezirksgericht ausgesprochene Strafe.