Citation: 6S.43/2001 19.06.2001 E. A

A.-Am Sonntag, den 25. April 1999, um ca. 15.30 Uhr, lenkte X.________ seinen Personenwagen der Marke Ferrari auf dem Nordring der Autobahn A1 durch den Gubristtunnel in Richtung Bern. Vor ihm fuhr A.________ mit seinem Personenwagen Hyundai. Unmittelbar nach dem Limmattalerkreuz wechselte A.________, nachdem er den Blinker gestellt hatte, auf die äusserste linke Spur, wo er ungefähr mit der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h weiterfuhr. Gleich nach diesem Fahrstreifenwechsel schloss X.________ mit übersetzter Geschwindigkeit auf den Hyundai auf, sodass sein Fahrzeug wegen des nötigen Bremsvorgangs leicht ins Schleudern geriet und beinahe die linke Leitplanke touchierte. Der Abstand der beiden Fahrzeuge war darauf so gering, dass A.________ im Rückspiegel nur noch die Motorhaube, nicht aber die Frontpartie des nachfolgenden Fahrzeugs sehen konnte. Obwohl auf der mittleren und der rechten Fahrspur weitere Fahrzeuge unterwegs waren, lenkte X.________ seinen Wagen ohne Zeichengebung brüsk auf die äusserste rechte Fahrspur, wodurch er insbesondere B.________, einen anderen Verkehrsteilnehmer, zu einem Bremsmanöver veranlasste. Unmittelbar anschliessend beschleunigte X.________ sein Fahrzeug erheblich, wechselte vor einem weiteren Wagen auf der mittleren Spur wiederum auf die äusserste linke Spur vor das Fahrzeug von A.________ und bremste dieses bis zum Stillstand aus. Nachdem beide beteiligten Lenker ihre Fahrzeuge verlassen hatten, ging X.________ zunächst verbal, dann auch tätlich auf A.________ los. Ausserdem beschädigte er dessen Wagen, indem er mit den Füssen in den linken Kotflügel trat und die Antenne abknickte. Wegen der stillstehenden Fahrzeuge mussten weitere Verkehrsteilnehmer, welche auf dem linken Fahrstreifen unterwegs waren, verhältnismässig heftig bremsen, um auf den mittleren Fahrstreifen wechseln zu können; C.________ wurde gezwungen anzuhalten, bevor er sich wieder in den fliessenden Verkehr einordnen konnte.