Citation: 6B_20/2021 E. 4.2.4

4.2.4. Im Übrigen rügt der Beschwerdeführer, die Vorinstanz habe unberücksichtigt gelassen, dass ab dem 3. Dezember 2012 (recte: 2018) erneut eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit bis mindestens 30. April 2020 bestanden habe, er sich drei Operationen habe unterziehen müssen und seit der letzten Operation am 22. Oktober 2020 wiederum eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit bestehe. Tatsächlich erwähnt die Vorinstanz diese Umstände in Erwägung 5.2.2 des angefochtenen Urteils nicht ausdrücklich. Allerdings wird hinsichtlich des Rückfalls ab dem 3. Dezember 2018 bereits in den Erwägungen 4.5 bis 4.8 ausgeführt, dass gemäss dem ärztlichen Zeugnis des Hausarztes Dr. med. C.________ vom 3. Dezember 2018 vom 3. bis 31. Dezember 2018 (entgegen der Aussage des Beschwerdeführers) eine 50-prozentige Arbeitsunfähigkeit bestanden habe. Ab dem 1. Januar bis 31. März 2019 und 1. bis 31. Mai 2019 sei der Beschwerdeführer gemäss den ärztlichen Zeugnissen zu 100 % arbeitsunfähig gewesen. Die Suva habe den Rückfall ab dem 3. Dezember 2018 anerkannt. Mit Untersuchungsbericht vom 19. Juni 2019 habe die Suva-Kreisärztin festgehalten, es sei eine Zweitmeinung bezüglich eines Korrektureingriffs einzuholen - bis dahin sei der Beschwerdeführer arbeitsunfähig. Gemäss dem Bericht des Kantonsspitals Baselland vom 22. Juli 2019 sei eine Korrekturosteotomie der Metatarsale V, eine Transfixation sowie Sehnenverlängerung Dig. V, IV und III für nötig befunden worden. In die Operation habe der Beschwerdeführer eingewilligt. Mit Bericht vom 21. Januar 2020 habe die Suva-Kreisärztin den definitiven medizinischen Endzustand bekanntgegeben, da der Beschwerdeführer aus unerklärlichen Gründen die vorgeschlagene Korrekturosteotomie abgesagt habe. Es sei ihm eine mittelschwere wechselbelastende Tätigkeit ganztags zumutbar. Soweit der Beschwerdeführer diesen Sachverhalt nach Art. 105 Abs. 2 BGG ergänzen will, unterlässt er es, mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits im kantonalen Verfahren prozesskonform eingebracht hat und zu einer Sachverhaltsergänzung berechtigt ist (vgl. E. 2.1 hiervor). Demzufolge ist ausschliesslich von den Feststellungen des angefochtenen Entscheids auszugehen.