Citation: 1C_603/2021 E. 1.2

1.2. Dabei hat sich die Vorinstanz auf Art. 22 Abs. 1 RPG (SR 700) und § 85 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 14. Mai 1987 (PBG; SRSZ 400.100) gestützt. In Art. 22 Abs. 1 RPG ist die Baubewilligungspflicht für die Errichtung und Änderung von Bauten und Anlagen verankert (vgl. Urteil 1C_23/2020 vom 5. Januar 2021 E. 3). § 85 Abs. 1 PBG regelt, dass mit den Bauarbeiten erst begonnen werden darf, wenn die Baubewilligung und der Entscheid über öffentlich-rechtliche Einsprachen rechtskräftig sind. Nach der Rechtsprechung der Vorinstanz folgt aus der Bewilligungspflicht das Recht der Bewilligungsbehörde, Arbeiten einstellen zu lassen, die ohne oder in Abweichung von einer Bewilligung erfolgt sind, und bewilligungspflichtige Nutzungen zu verbieten, bis über ihre Bewilligungsfähigkeit entschieden ist.