Citation: 4P.130/2003 29.10.2003 E. 3

Unbegründet ist die staatsrechtliche Beschwerde auch insoweit, als dem Obergericht eine Gehörsverletzung vorgeworfen wird, weil es auf die Kontroverse, ob ein von der Beschwerdegegnerin eingereichtes Schreiben, auf dem die Ehefrau des Beschwerdeführers als Absender aufgeführt sei, fingiert sei oder nicht, nicht eingegangen sei. Eine Gehörsverletzung liegt nur vor, wenn auf entscheidrelevante Vorbringen nicht eingegangen wird (BGE 120 Ib 379 E. 3b S. 383 m.w.H.). Inwieweit das betreffende Schreiben für den Verfahrensausgang relevant sein soll, wird weder geltend gemacht noch ist dies ersichtlich. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann keine Rede sein. Desgleichen erweist sich die Beschwerde insoweit als unbegründet, als dem Obergericht eine Gehörsverletzung vorgeworfen wird, weil es nicht auf den Erbvertrag eingegangen sei, in welchem Rechtsanwalt W.________ - der Hausanwalt der Beschwerdegegnerin - als Willensvollstrecker des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau eingesetzt worden sei. Inwiefern der Hinweis auf den Erbvertrag, in welchem Rechtsanwalt W.________ als Willensvollstrecker aufgeführt ist, für die Frage, ob die umstrittenen Zahlungen als rückzahlbares Darlehen zu qualifizieren sind, von Bedeutung sein sollen, wird ebenfalls weder behauptet noch ist dies ersichtlich.