Citation: 6B_1020/2014 E. 4

In Anwendung von Art. 109 Abs. 3 BGG kann auf die Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (vgl. Urteil S. 4-6 E. 2). Sie stützt sich unter anderem auf die eigenhändige Rekurseingabe des Beschwerdeführers vom 7. Juli 2014, aus der klar und stringent hervorgehe, aus welchen Gründen er die Auffassung vertrete, dass die Voraussetzungen für eine bedingte Entlassung gemäss Art. 86 Abs. 1 StGB erfüllt seien (Urteil S. 5 E. 2.4). Dieser Beurteilung der Rekurseingabe, die der Beschwerdeführer unbestrittenermassen selber verfasst hat, ist beizupflichten. Er zitiert darin den Inhalt von Art. 86 Abs. 1 StGB und kritisiert unter anderem den Vollzugsbericht der Justizvollzugsanstalt als unwahr. Im Übrigen stellt er in der Rekurseingabe ausdrücklich fest, im Gegensatz zu anderen ausländischen Insassen, die die deutsche Sprache nicht beherrschten, sei er durchaus in der Lage, den Vollzugsbericht zu lesen und zu verstehen (S. 2 Ziff. 7). Es vermag deshalb nicht zu überzeugen, wenn er sich vor Bundesgericht als unbeholfen darstellt und z.B. behauptet, er könne die Bedeutung von in Urteilen erwähnten Bestimmungen nur "erahnen". Gesamthaft gesehen ist nicht ersichtlich, inwieweit die Schlussfolgerung der Vorinstanz, angesichts der Sprach- und Rechtskenntnisse des Beschwerdeführers sei der Beizug eines Rechtsbeistandes nicht erforderlich, gegen das Recht verstossen könnte. Die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.