Citation: I 277/01 26.11.2003 E. 2

Was den für die Zusprechung einer Invalidenrente zunächst massgebenden Gesundheitsschaden im Zeitpunkt des Verfügungserlasses anbelangt, hat das kantonale Gericht nach einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Berichte vor allem auf die Beurteilung des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 31. Mai 1999 abgestellt, wo als Hauptdiagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit eine Gonarthrose rechts, medial und femoropatellar, ein zervikales Schmerzsyndrom bei beginnenden degenerativen Veränderungen, ein Lumbovertebralsyndrom bei leichten degenerativen Veränderungen, Dysthymie bei leistungsorientierter Persönlichkeit mit anankastischen und narzisstischen Zügen und als Nebendiagnose ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit Hüftschmerzen rechts ohne entsprechendes Korrelat, Periathropathia calcarea rechte Schulter, Dyspepsie bei Status nach Helicobacter positiver Gastritis, arterielle Hypertonie, kombinierte Schallempfindungs- und Schallleitungs-Schwerhörigkeit links bei Verdacht auf Otosklerose sowie Tinnitus links festgestellt wurden. Die beteiligten Ärzte gingen davon aus, dass der Beschwerdeführer aufgrund seiner Leiden für die ausgeübten Tätigkeiten als Friedhofsgärtner, Taxichauffeur, Radarmechaniker sowie als Monteur bzw. Chefmonteur nicht mehr arbeitsfähig sei. Hingegen könne ihm für vorwiegend sitzende Arbeiten, bei welchen er sich zwischendurch bewegen könne, ohne wiederholtes Besteigen von Treppen und Gerüsten, ohne Arbeiten im Knien oder Kauern, ohne das Tragen von Gewichten von über 10 kg eine Arbeitsfähigkeit von sechs Stunden täglich attestiert werden. Dieses Gutachten, welches die vom Eidgenössischen Versicherungsgericht an einen Arztbericht gestellten Anforderungen erfüllt, steht nicht im Widerspruch zu den andern ärztlichen Beurteilungen und stellt eine verlässliche Grundlage dar. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz auf die Schlussfolgerungen der Beurteilung des ZMB vom 31. Mai 1999 abstellt und in einer leidensangepassten Tätigkeit von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von sechs Stunden pro Tag, somit von rund 70 % ausgeht, zumal auch der Beschwerdeführer diesbezüglich keine Einwendungen erhebt.