Citation: 8C_656/2018 E. 4.3

4.3. Ob - wie die Beschwerdeführerin behauptet - mit der Streichung von aArt. 26 Abs. 4 ZUG per 8. April 2017 die Partizipation der Heimatkantone an der geleisteten Rückerstattung tatsächlich entfallen ist, ist zu bezweifeln. Das DFS hat in seinem Rekursentscheid vom 1. März 2018 denn auch unmissverständlich festgehalten, dass die Beschwerdegegnerin der Heimatgemeinde die dieser zustehenden Beträge zurückzuvergüten habe. Entsprechendes ergibt sich auch aus dem Merkblatt der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) zur Abschaffung der Rückerstattungspflicht des Heimatkantons (Revision des Zuständigkeitsgesetzes), worauf bereits die Vorinstanz hingewiesen hat. Darüber muss hier aber nicht entschieden werden, ist doch eine allfällige Überentschädigung der Beschwerdegegnerin nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Die Pflicht der Beschwerdeführerin zur Rückerstattung der gesamten bezogenen Unterstützungsbeiträge gegenüber der Beschwerdegegnerin bleibt davon jedenfalls unberührt.