Citation: 9C_282/2023 E. 4.2.1

4.2.1. Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde verfällt die Vorinstanz zunächst nicht in Willkür, wenn sie das im Jahr 2017 eingeholte rheumatologische Gutachten des Dr. med. D.________ (vom 31. Mai 2017 samt Ergänzung vom 20. Dezember 2017) anders würdigt als das im gleichen Jahr erstellte psychiatrische Gutachten des Dr. med. C.________ vom 17. März 2017. Das kantonale Gericht stützte sich in diesem Punkt auf sein Urteil vom 1. Juli 2019. Es erwog damals, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Ergebnisse der zweiten (widerrechtlichen) Observation in das besagte psychiatrische Gutachten eingeflossen seien. Das rheumatologische Gutachten des Dr. med. D.________ vom 31. Mai 2017 (samt Ergänzung vom 20. Dezember 2017) hingegen beruhe auf eigenen klinischen Untersuchungen und sei daher beweiskräftig. Wenn die Beschwerdeführerin dem entgegen hält, auch das rheumatologische Gutachten sei durch die widerrechtliche Observation gleichsam kontaminiert, geht sie nicht auf die nachvollziehbare Argumentation im vorinstanzlichen Urteil vom 1. Juli 2019 ein. Sie übersieht zudem, dass Dr. med. D.________ tatsächlich eine eigenständige klinische Untersuchung vorgenommen hat und sich im Gutachten vom 31. Mai 2017 nirgends auf die widerrechtliche, im Zeitraum vom 5. September bis 19. Oktober 2015 durchgeführte Observation bezog. Im Ergebnis ist die Kritik der Beschwerdeführerin, soweit sich diese auf das rheumatologische Gutachten bezieht, nicht stichhaltig.