Citation: 2C_139/2017 E. 2.3.3

2.3.3. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerdeschrift vermögen die privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz das durch seine Delinquenz und seine Sozialhilfeabhängigkeit begründete Interesse an seiner Ausreise keineswegs zu überwiegen, weshalb ein Eingriff in die konventions- bzw. verfassungsrechtliche Garantie des Schutzes des Privat- und Familienlebens (Art. 8 Ziff. 2 EMRK; Art. 13 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 36 Abs. 2 BV) auf jeden Fall gerechtfertigt ist. Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, ist der Beschwerdeführer erst im Alter von 23 Jahren in die Schweiz eingereist und hat somit die prägenden Kinder- und Jugendjahre in seinem Heimatstaat verbracht. Seine Mutter und sein Bruder, mit welchen er regelmässig Kontakt pflegt, leben nach wie vor dort. In der Schweiz vermochte sich der Beschwerdeführer gemäss den Ausführungen im angefochtenen Urteil nicht nachhaltig zu integrieren; er wurde wiederholt straffällig, ist seit neun Jahren auf Sozialhilfe angewiesen und hat anlässlich der Befragung ungeachtet seines mehrjährigen Aufenthalts die Unterstützung eines Übersetzers in Anspruch genommen. Sämtliche Angehörige seiner Kernfamilie sind zudem ebenfalls Staatsangehörige der Dominikanischen Republik, weshalb die Ausreise der Ehefrau und den Kindern, die sich noch im anpassungsfähigem Alter befinden, auch als zumutbar erscheint. Der blosse Umstand, dass die Sicherheits- und Wirtschaftslage hier besser ist als im Heimatstaat, bildet praxisgemäss keinen entsprechenden wichtigen persönlichen Grund für einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz (Urteile 2C_661/2016 vom 9. November 2016 E. 3.3; 2C_578/2011 vom 1. Dezember 2011 E. 3.3; 2C_467/2012 vom 25. Januar 2013 E. 2.3), weshalb die Vorinstanz mangels Rechtserheblichkeit ohne Verletzung des Gehörsanspruches des Beschwerdeführers (Art. 29 Abs. 2 BV) auf eine weitere Abklärung der Verhältnisse im Heimatstaat des Beschwerdeführers verzichten konnte. Dass die Vorinstanz mit ihrer Erwägung, der Beschwerdeführer sei hinsichtlich der Unzumutbarkeit einer Ausreise seiner Ehefrau aus gesundheitlichen Gründen im vorinstanzlichen Verfahren seiner Mitwirkungspflicht (Art. 90 AuG) nicht nachgekommen, Bundesrecht verletzt hätte, wird in der Beschwerdeschrift nicht ansatzweise gerügt, weshalb auf diesen Punkt und die appellatorischen Ausführungen zur Krankheit der Ehefrau nicht weiter einzugehen ist. Für weitere Ausführungen zum Überwiegen des öffentlichen Interesses an einer Ausreise des Beschwerdeführers kann vollumfänglich auf das angefochtene Urteil verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).