Citation: 4A_377/2022 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin wirft dem Obergericht - über die ganze Beschwerdeschrift verteilt - verschiedentlich "Willkür" vor. Ihre Kritik ist indes appellatorisch und beschränkt sich darauf, dem Bundesgericht unter Vermischung von Rechts- und Sachverhaltskritik die eigene Sicht der Dinge darzulegen, um daraus wiederholt zu schliessen, die Vorinstanz sei "völlig willkürlich" vorgegangen, indem sie anders entschieden habe. Damit zeigt sie keine Willkür auf (Erwägung 3.2.2). Selbst wenn im Übrigen zuträfe, dass das Obergericht Gesetzesrecht unrichtig angewandt hätte, wie dies die Beschwerdeführerin etwa unter Hinweis auf das Recht der bürgerlichen Stellvertretung (Art. 32 ff. OR), die Grundsätze zur Ungültigkeit von Verträgen oder die Regeln zum Bauhandwerkerpfandrecht (Art. 837 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB) behauptet, wäre darin allein keine Verletzung des Willkürverbots zu sehen. Die Beschwerdeführerin hätte darlegen müssen, dass das angefochtene Urteil geradezu offensichtlich unhaltbar ist, und zwar nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis (BGE 140 III 16 E. 2.1). Dies hat sie unterlassen.