Citation: 5A_990/2018 E. 2.1.1

2.1.1. Soweit der Beschwerdeführer dem Bezirksgericht ungenügende Sachverhaltsabklärungen vorwirft, kann darauf nicht eingetreten werden. Anfechtungsobjekt vor Bundesgericht ist einzig das obergerichtliche Urteil (Art. 75 BGG). Mängel des bezirksgerichtlichen Verfahrens waren vor Obergericht geltend zu machen. Tatsächlich brachte der Beschwerdeführer dort vor, er habe vor Bezirksgericht die Vorfälle und die relevanten Beweismittel genannt, das Bezirksgericht hätte dies überprüfen und die Akten des Konkursamtes beiziehen müssen. Das Obergericht hat dazu erwogen, die Untersuchungspflicht nach Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG greife nur im Zusammenhang mit dem von den Beschwerdeanträgen umschriebenen Beschwerdethema. Die Aufsichtsbehörde habe nicht nach Tatsachen zu forschen, die nicht aktenkundig und von keiner Partei erwähnt seien. Umgekehrt umfasse die Untersuchungspflicht nicht unbesehen alles, was von einer Partei behauptet oder verlangt werde, sondern beziehe sich nur auf den rechtserheblichen Sachverhalt. Demnach seien die Akten des konkursamtlichen Verfahrens nicht grundsätzlich von Amtes wegen beizuziehen. Das Bezirksgericht habe zu einem Beizug keinen Anlass gehabt, da es nicht selber nach einer möglichen Befangenheit suchen müsse und der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde an das Bezirksgericht lediglich die Arbeit des Beschwerdegegners kritisiert undeine Bevorzugung von C.________ behauptet habe, ohne konkrete Anhaltspunkte für einen Interessenkonflikt im Sinne von Art. 10 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG aufzuzeigen. Es sei auch nicht zu beanstanden, dass sich das Bezirksgericht nicht mit den Vorwürfen des Beschwerdeführers auseinandergesetzt habe, die allenfalls im Ausstandsbegehren, aber nicht in der Beschwerde enthalten gewesen seien.