Citation: 9C_845/2017 E. 2.2

2.2.1 Der Beschwerdeführer rügt einzig die Höhe des Invalideneinkommens. Zunächst stellt er den leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn von 10 % in Frage, wobei er geltend macht, die Vorinstanz habe nicht begründet, weshalb sie trotz ungenügender Berücksichtigung verschiedener Gesichtspunkte (wie fortgeschrittenes Alter, unzureichende Deutschkenntnisse und langjährige Betriebszugehörigkeit) durch die IV-Stelle davon abgesehen habe, den Abzug zu erhöhen. Damit habe sie seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Dieser Einwand ist unbegründet. Das kantonale Gericht hat Faktoren aufgezählt, die unter Umständen zusätzlich zu den von der Verfügung erfassten Gesichtspunkten einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen. Bei der Überprüfung des gesamthaft vorzunehmenden Abzugs, der eine Schätzung darstellt und von der Verwaltung kurz zu begründen ist, darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen (BGE 126 V 75 E. 6 S. 81). Wenn die Vorinstanz den Abzug von 10 % trotz weiterer Aspekte, die allenfalls einen höheren Abzug rechtfertigen, im Ergebnis bestätigt hat, hat sie dem Umstand Rechnung getragen, dass sie ohne wichtige Argumente nicht in das Ermessen der IV-Stelle eingreifen darf. Darin kann keine Verletzung des rechtlich geschützten Gehörsanspruchs erblickt werden. 2.2.2 Soweit der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren den vom Sozialversicherungsgericht auf 10 % festgelegten leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn beanstandet, indem er verschiedene Argumente vorbringt, die einen höheren Abzug rechtfertigen können, übersieht er, dass die Frage nach der Höhe des (im konkreten Fall grundsätzlich angezeigten) Leidensabzugs eine typische Emessensfrage ist, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nurmehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (BGE 132 V 193 E. 3.3 S. 199). Eine in diesem Sinne rechtsfehlerhafte Ermessensbetätigung durch die Vorinstanz legt der Beschwerdeführer mit seinen Einwendungen nicht dar. 2.2.3 Auch die übrigen vom Beschwerdeführer erhobenen Einwendungen vermögen keine offensichtlich unrichtige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts oder eine anderweitige Bundesrechtsverletzung der Vorinstanz zu begründen. In weiten Teilen der Beschwerde beschränkt sich der Versicherte auf eine appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts, auf welche das Bundesgericht aufgrund der ihm gesetzlich eingeräumten Überprüfungsbefugnis nicht einzugehen hat (E. 1 hievor), sowie darauf, vom angefochtenen Entscheid abweichende Auffassungen vorzutragen, ohne damit eine Bundesrechtsverletzung darzutun.