Citation: 8C_789/2015 E. 4

Das kantonale Gericht ist zum Ergebnis gelangt, die von der IV-Stelle angeordnete fachärztliche Begutachtung sei zur revisionsweisen Überprüfung der laufenden Invalidenrente erforderlich und auch zumutbar gewesen. Indem die Versicherte sich dieser Abklärungsmassnahme trotz rechtskonform durchgeführtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren beharrlich widersetzt habe, habe sie ihre Mitwirkungspflicht schuldhaft verletzt. Dies führe zu einer Umkehr der Beweislast. Der Versicherten obliege demnach der Nachweis, dass sich der massgebliche Sachverhalt nicht in einem den Invaliditätsgrad beeinflussenden Ausmass verändert habe. Dieser Nachweis sei ihr nicht gelungen. Die Rente sei daher zu Recht eingestellt worden. Der Beschwerdeführerin stehe es frei, sich in einem Neuanmeldeverfahren der angeordneten Begutachtung zu unterziehen.