Citation: 4A_137/2019 E. B

B.a. Am 10. Juli 2012 gelangte die A.________ GmbH nach erfolglosem Schlichtungsversuch an das Bezirksgericht U.________ mit dem Begehren, B.________ sei zu verpflichten, ihr mindestens Fr. 150'000.-- nebst 5 % Zins seit 10. März 2001 zu bezahlen. Dieser beantragte in der Klageantwort Abweisung der Klage. In der Replik vom 9. Dezember 2013 erhöhte die Klägerin ihre Forderung auf Fr. 491'089.55 nebst 5 % Schadenszins seit 10. März 2011. In der Duplik beantragte der Beklagte, auf die den Betrag von Fr. 150'000.-- übersteigende Forderung nicht einzutreten und die Klage abzuweisen. Am 14. August 2015 verstarb B.________ nach einem Arbeitsunfall. Als Erbschaftsverwalterin wurde die E.________ AG, U.________, eingesetzt. Sie vertritt den Nachlass des B.________. Mit Urteil vom 7. Juni 2018 wies das Bezirksgericht U.________ die Klage ab. Das Gericht gelangte zum Schluss, für die meisten eingeklagten Positionen sei der Schaden nicht bewiesen. Die Schadenersatzforderung von Fr. 3'408.60 in Zusammenhang mit der Firma F.________ hielt das Gericht zwar für ausgewiesen, aber durch die von der Klägerin anerkannte Verrechnungsforderung in Höhe von Fr. 8'369.40 getilgt. B.b. Mit Urteil vom 14. Februar 2019 wies das Kantonsgericht Luzern auf Berufung der Klägerin die Klage ebenfalls ab. Das Kantonsgericht stellte fest, dass sich die Forderung der Klägerin von insgesamt Fr. 491'089.55 aus (a) Vermögensschaden in den Jahren 2000/2011 aus Sachverhalten in Zusammenhang mit acht unterschiedlichen Kunden von insgesamt Fr. 177'051.90, aus (b) erhöhten Fixkosten/entgangenem Gewinn aus Umsatzverlust wegen unredlich abgeworbener Kundschaft ab 2001 bis 2006 in Höhe von Fr. 265'125.35 sowie aus (c) Lohnrückforderung aus den Jahren 2000/2001 von Fr. 48'912.30 zusammensetzt. In der Begründung folgte das Kantonsgericht im Wesentlichen der ersten Instanz; es hielt namentlich den eingeklagten Schaden grösstenteils nicht für hinreichend substanziiert, da es der Klägerin namentlich möglich gewesen wäre, ihre Forderungen samt Annahmen betreffend der Fixkosten durch ihre eigene Buchhaltung zu untermauern, was ihr umso mehr zumutbar gewesen wäre, als im Strafverfahren festgehalten werde, der entgangene Gewinn könne nicht ermittelt werden, weil sich die massgebenden Jahresrechnungen nicht bei den Akten befänden. Das Gericht begründete danach die Abweisung der noch strittigen Forderungen von insgesamt Fr. 195'82542 im Zusammenhang mit ursprünglich acht auf die Firma des Beklagten umgeleiteten Kunden je einzeln, und betreffend die Forderung aus erhöhten Fixkosten von Fr. 131'400.-- stellte das Kantonsgericht sodann fest, die Klägerin habe erstinstanzlich darauf verzichtet und diese wäre im Übrigen unsubstanziiert, die Forderung aus entgangenem Gewinn von Fr. 265'125.35 wegen dem Abbruch der Kundenbeziehungen für die Jahre 2002 bis 2006 wies das Gericht ebenfalls mit der ersten Instanz als unsubstanziiert ab.