Citation: 5A_476/2018 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer die restriktive bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Annahme von Nichtigkeit von Betreibungen wegen Rechtsmissbrauchs erörtert und dazu für den konkreten Fall zusammengefasst folgendes erwogen: Es sei davon auszugehen, dass die Beschwerdegegnerin tatsächlich die Einforderung des von ihr behaupteten Anspruchs bezwecke. Der Beschwerdeführer mache denn auch nicht geltend, die in Betreibung gesetzte Schuld habe nie bestanden; er stütze sich im Ergebnis vielmehr auf eine schon erfolgte Tilgung. Dafür stünden ihm die Behelfe von Art. 74 Abs. 1 SchKG bzw. vorliegend insbesondere Art. 85a SchKG und Art. 86 SchKG zur Verfügung. Es sei auch nicht ersichtlich, dass die Beschwerdegegnerin wider besseren Wissens eine völlig übersetzte Forderung in Betreibung gesetzt hätte. Im bei den Akten liegenden Rechtsöffnungsgesuch habe die Beschwerdegegnerin zur Betreibungsforderung geschrieben, dass der Beschwerdeführer den Prozesskostenvorschuss und die Parteientschädigung nie, und die Alimente und den Unterhalt nur teilweise bezahlt habe. Aus dem Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichts Horgen vom 27. September 2016 gehe hervor, dass sie die an sie (direkt) geleisteten Unterhaltszahlungen des Beschwerdeführers im Zeitraum zwischen April 2013 und Dezember 2015 berücksichtigt bzw. in Abzug gebracht habe. Es könne der Beschwerdegegnerin nicht vorgeworfen werden, dass sie bei Betreibungseinleitung über allfällige, vom Beschwerdeführer gegenüber Dritten direkt bezahlte Rechnungen für den Unterhalt keinen Überblick hatte. Die durch den Beschwerdeführer getätigten Zahlungen zu entwirren und die rechtliche Beurteilung, ob damit die Zahlungspflichten gegenüber der Beschwerdeführerin erfüllt wurden, sei nicht Aufgabe der Aufsichtsbehörde. Die seitenweisen neuen Ausführungen des Beschwerdeführers und die zahlreichen vor der oberen Aufsichtsbehörde neu bzw. verspätet eingereichten Belege würden nichts daran ändern, dass es weder Aufgabe des Betreibungsamtes noch der Aufsichtsbehörde sei, über den materiellen Bestand der Forderung zu entscheiden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers liege der qualifizierte Ausnahmefall, welcher die Nichtigkeit der angehobenen Betreibung zur Folge hätte, nicht vor.