Citation: 8C_537/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz holte in Nachachtung des bundesgerichtlichen Rückweisungsurteils 8C_177/2020 vom 22. Dezember 2020 zwecks Abklärung des Kündigungsgrundes die Berichte des Dr. med. E.________ vom 7. März 2022 und der H.________GmbH vom 2. März 2023 ein. In einlässlicher Würdigung dieser Berichte und der übrigen Akten erwog sie insbesondere, im Sommer 2014 sei die gesundheitliche Problematik gemäss den echtzeitlichen Berichten des Hausarztes Dr. med. E.________ klar im psychosozialen Bereich angesiedelt gewesen, dies im Zusammenhang mit einer Arbeitsplatzproblematik (Bericht vom 18. Oktober 2014). Dies ergebe sich auch aus seinem Bericht vom 17. (richtig: 7.) März 2022, worin er betreffend die Konsultation vom 18. Juli 2014 ausdrücklich festgehalten habe, es hätten keine Hinweise für eine somatische Problematik bestanden. Aus der Krankengeschichte ergebe sich das stimmige Bild einer Kündigung aus psychosozialen Gründen. Weiter erwog das kantonale Gericht, das Fehlen von Hinweisen auf eine Arbeitsproblematik in der Personalakte des Beschwerdeführers gemäss schriftlicher Auskunft der H.________ GmbH vom 2. März 2023 spreche nicht gegen das Vorliegen einer solchen Problematik. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Symptomatik der Leukämie zur Kündigung geführt hätte. Auch aus dem Kündigungsschreiben vom 3. November 2014 vermöge der Beschwerdeführer nichts für sich abzuleiten, sei doch die Angabe aus "gesundheitlichen Gründen" zu vage und müsse der damaligen Einschätzung des Hausarztes Dr. med. E.________ entsprungen sein, wonach das Arbeitsverhältnis "aus medizinischen Gründen" zu beenden sei. Dies habe sich jedoch auf die eskalierte Arbeitsplatzproblematik bezogen, was sich bereits in der ärztlichen Bestätigung des Dr. med. E.________ vom 28. April 2017 gezeigt habe und von ihm auch im Bericht vom 17. März 2022 (richtig: 7. März 2022) bekräftigt worden sei. Echtzeitlich untermauert worden sei dies sodann durch seinen Bericht an die Krankentaggeldversicherung vom 18. Oktober 2014. Es sei somit überwiegend wahrscheinlich, dass der Beschwerdeführer die Tätigkeit bei der B.________ AG nicht krankheitsbedingt aufgrund der Leukämie, sondern aufgrund eines psychophysisch belastenden Arbeitskonflikts beendet habe, welcher neben der bis zur Kündigung noch nicht bekannten Krebserkrankung bestanden habe.