Citation: 4A_86/2022 E. B

Am 1. Juli 2020 erhob der Versicherte am Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Klage und beantragte, die Versicherung sei zu verpflichten, ihm Krankentaggeldleistungen für den Zeitraum vom 23. Oktober 2018 bis zum 21. Februar 2019 in Höhe von Fr. 17'976.70 nebst Zins zu 5% seit 13. November 2019 zu bezahlen. Die Versicherung trug auf Abweisung der Klage an. Mit Urteil vom 4. Januar 2022 wies das Sozialversicherungsgericht die Klage ab. Das Sozialversicherungsgericht gelangte zum Schluss, dass dem Kläger der Nachweis für die von der Beklagten mit den vertrauensärztlichen Einschätzungen substanziiert bestrittene Arbeitsunfähigkeit vom 23. Oktober 2018 bis zum 21. Februar 2019 misslungen sei. In einer Alternativbegründung hielt es fest, der Kläger habe eine vertragliche Obliegenheit gemäss Art. 10 Ziff. 1 lit. a der Allgemeinen Bedingungen (AB) verletzt, weil er den bereits anlässlich der ersten Notfallkonsultation vom 13. Juni 2018 als wichtigsten Therapieschritt nahegelegten Rauchstopp nicht beachtet habe. Auch dies habe die Versicherung zur Verweigerung der Leistungen berechtigt.