Citation: 7B_195/2022 E. A

Im Namen des Vereins "B.________" stellte A.________ am 15. November 2021 wegen Diebstahls Strafantrag gegen Unbekannt. Er machte geltend, am 4. November 2021 an verschiedenen Orten in U.________ und V.________ an mehreren Strassenkandelaber mittels Kabelbindern zwölf Plakate angebracht zu haben. Diese Plakate seien danach von der Gemeinde U.________-V.________ entfernt worden. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg erliess daraufhin am 22. April 2022 eine Nichtanhandnahmeverfügung betreffend die Strafuntersuchung gegen die Gemeinde U.________-V.________. Gleichentags sprach sie A.________ mittels Strafbefehl wegen einer Übertretung gegen das Gesetz über die Reklamen des Kantons Freiburg vom 6. November 1986 (RekG/FR; SGF 941.2) schuldig und verurteilte ihn zu einer Busse von Fr. 300.--. In der Folge erhob A.________ Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung und Einsprache gegen den Strafbefehl. Die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung zog er am 24. Juni 2022 zurück. Am 6. Juli 2022 übermittelte die Staatsanwaltschaft die Strafakten der Polizeirichterin des Sensebezirks. Mit Verfügung vom 27. September 2022 stellte die Polizeirichterin fest, dass der Strafbefehl vom 22. April 2022 gültig und die Staatsanwaltschaft für dessen Erlass zuständig gewesen sei. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde wies das Kantonsgericht des Kantons Freiburg mit Urteil vom 23. November 2022 ab, soweit es darauf eintrat.