Citation: 6B_768/2021 E. 5

In Bezug auf die Verweigerung der bedingten Entlassung kann auf die Erwägungen im angefochtenen Beschluss (S. 6 ff.) verwiesen werden. Die Vorinstanz hat eine Gesamtwürdigung der relevanten Faktoren zur Beurteilung der Prognose vorgenommen und mit einer überzeugenden Begründung die für eine bedingte Entlassung erforderliche Voraussetzung einer nicht ungünstigen Prognose verneint. Insbesondere durfte die Vorinstanz das deliktische Vorleben des Beschwerdeführers legalprognostisch als negativ bewerten. Sie hat dabei zutreffend darauf hingewiesen, dass auch ausländische Vorstrafen, unter Vorbehalt von Art. 369 Abs. 3 i.V.m. Abs. 7 Satz 2 StGB (BGE 135 IV 87), im Rahmen der Prognose berücksichtigt werden dürfen. Konkret hat die Vorinstanz die Vorstrafen vom 2. Dezember 2011 (Italien), 24. April 2014 (Österreich) und 2. Januar 2017 (Belgien) herangezogen und gefolgert, dass sich der Beschwerdeführer von den drei Verurteilungen zu mehrjährigen Freiheitsstrafen offensichtlich weder beeindrucken noch von erneuter Delinquenz abhalten liess (angefochtener Beschluss S. 8). Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, dringt nicht durch. Er verkennt namentlich, dass die Berücksichtigung von Vorstrafen im Rahmen der Würdigung der Bewährungsaussichten offensichtlich nicht gegen das Doppelbestrafungsverbot verstösst. Im Übrigen setzt sich der Beschwerdeführer mit den Erwägungen im angefochtenen Beschluss nicht sachbezogen auseinander, sondern beschränkt sich darauf, der Vorinstanz unsubstanziierte Vorwürfe zu machen. Inwiefern deren Beurteilung der Bewährungsaussichten inhaltlich beanstandet werden könnte, sagt er indessen nicht und ist auch nicht ersichtlich.