Citation: 8C_744/2015 E. 3.4

3.4. Aufgrund des Urteils 8C_17/2007 vom 17. Juni 2008 steht fest, dass bezüglich der physischen Unfallfolgen spätestens am 31. August 2005, also rund ein Jahr nach dem Ereignis, der Status quo sine wieder erreicht war. Damit können die Kriterien der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung, des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen, der körperlichen Dauerschmerzen und des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit ohne weiteres verneint werden. Entgegen den Ausführungen des Versicherten bestehen auch keine Anzeichen für eine ärztliche Fehlbehandlung im Sinne des einschlägigen Kriteriums. Was die beiden Kriterien der besonders dramatischen Begleitumstände oder besonderen Eindrücklichkeit des Unfalls und der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen betrifft, gilt festzustellen, dass selbst wenn diese bejaht werden könnten, sie jedenfalls nicht in ausgeprägter Weise gegeben wären. Somit haben Vorinstanz und Verwaltung zu Recht einen allfälligen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 19. August 2004 und den geklagten Beschwerden verneint; weitere Abklärungen zum Bestand des Kausalzusammenhangs und zu den sich aus den Beschwerden ergebenden Einschränkungen durften damit unterbleiben. Die Beschwerde des Versicherten ist abzuweisen.