Citation: 7B_256/2025 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin kritisiert, dass die Vorinstanz Fluchtgefahr bejaht. Sie macht geltend, entgegen der Vorinstanz bestehe keine "erdrückende Beweislage", weshalb sie nicht von einer hohen Wahrscheinlichkeit einer mehrjährigen Freiheitsstrafe ausgehen müsse. Zudem habe die Vorinstanz erneut ihren gesundheitlichen Zustand unbeachtet gelassen, obwohl sich dieser eindeutig "fluchtbeeinträchtigend" auswirke. Es sei zwar grundsätzlich nicht falsch, dass weder der gesundheitliche noch der familiäre "Aspekt" für sich alleine genügen würde, um den bestehenden Haftgrund der Fluchtgefahr entfallen zu lassen, wie die Vorinstanz erwäge, es sei nämlich stets eine Gesamtbetrachtung erforderlich. Die Vorinstanz unterlasse es aber, alle Faktoren einer gesamtheitlichen Würdigung zu unterstellen. Die familiären Bindungen, gesundheitlichen Einschränkungen und das nunmehr jahrelange Verfahren seien alles Faktoren, die nur einen Schluss zuliessen, nämlich dass keine Fluchtgefahr bestehe.