Citation: I 680/05 08.05.2006 E. 6

Streitig und zu prüfen bleibt der Invaliditätsgrad. 6.1 Der Beschwerdeführer beruft sich unter Verweis auf den Bericht des Dr. med. W.________ vom 11. November 2004 auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes und somit auf eine nach der ersten Rentenverfügung eingetretene erhebliche Änderung des massgebenden Sachverhalts. 6.2 Dieser Argumentation ist, wie die Vorinstanz in Erwägung 1.3.2 des angefochtenen Entscheids zutreffend erkannte, nicht zu folgen. Weder ist aktenmässig erstellt, noch vermag der Versicherte darzulegen, dass zwischen dem Erlass der ersten und dem Erlass der zweiten Rentenverfügung eine anspruchsrelevante wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist (vgl. BGE 130 V 349 ff. Erw. 3.5 mit Hinweisen). Einerseits ersuchte Dr. med. W.________ die IV-Stelle mit Schreiben vom 11. Februar 2004 im Einklang mit dem Begehren des Beschwerdeführers vom 2. Februar 2004 um erneute Prüfung von beruflichen Eingliederungsmassnahmen. Mit keinem Wort erwähnte der behandelnde Arzt eine Verschlimmerung des Gesundheitszustandes. Im Gegenteil wies er darauf hin, wie wichtig jetzt die Wiedereingliederung sei, um einer "definitiven Invalidisierung [...] entgegenzuwirken". Auch dem Bericht des Dr. med. W.________ vom 11. November 2004 ist nichts anderes zu entnehmen. Die massgebenden Diagnosen stimmen mit den Erkenntnissen und der Beurteilung der SUVA gemäss kreisärztlicher Abschlussuntersuchung durch Dr. med. K.________ vom 4. Juli 2003 überein. Zudem äusserte sich Dr. med. W.________ nicht zur Arbeitsfähigkeit, sondern wies am 11. November 2004 ausdrücklich darauf hin, dass "objektiv [...] der Befund im vergangenen Jahr wahrscheinlich stationär geblieben" sei. Demnach steht fest, dass zwischen November 2003 und August 2004 entgegen der Behauptung des Versicherten offensichtlich auch keine anspruchsrelevante erhebliche Änderung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. 6.3 Nach dem Gesagten haben Verwaltung und Vorinstanz im Ergebnis zutreffend erkannt, dass nach den massgebenden medizinischen Akten seit der ersten rechtskräftigen Rentenverfügung vom 11. November 2003 (Erw. 2 hievor) keine rentenrelevante Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten ist. Der kreisärztliche Bericht zur Abschlussuntersuchung des Dr. med. K.________ vom 4. Juli 2003 und der Bericht vom 2. Juli 2004 zur Abklärung der Institution B.________ gelangen zu übereinstimmenden Ergebnissen hinsichtlich der dem Versicherten trotz seiner geklagten Beschwerden verbleibenden Leistungsfähigkeit. Demnach ist dem Beschwerdeführer in einer angepassten Tätigkeit aus medizinischer Sicht bei Aufbietung allen guten Willens (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen) und in Nachachtung des im Sozialversicherungsrecht allgemein geltenden Grundsatzes der Schadenminderungspflicht (BGE 123 V 233 Erw. 3c, 117 V 278 Erw. 2b, 400, je mit Hinweisen; AHI 2001 S. 282 f. Erw. 5a/aa) unverändert eine ganztägige Beschäftigung bei vollem Rendement zumutbar.