Citation: 8C_569/2021 E. 3.2.5

3.2.5. Eine Bundesrechtswidrigkeit vermag der Beschwerdeführer auch nicht aufzuzeigen, soweit er in Abrede stellt, eine Bar geführt zu haben, und weitere Abklärungen verlangt. Denn die diesbezüglichen vorinstanzlichen Feststellungen sind nicht offensichtlich unrichtig. Der Beschwerdeführer räumte bei den durchgeführten polizeilichen Einvernahmen am 3. April und 14. Juni 2017 (losgelöst von sozialversicherungsrechtlichen Überlegungen) vorbehaltlos ein, dass diese Bar, die seinen Spitznamen trägt, "sein Lokal" bzw. "seine Disco" sei und er dort Essen und Getränke ausgebe. Vor diesem Hintergrund sind von weiteren Beweisabnahmen keine zusätzlichen Erkenntnisse zu erwarten. Die willkürfreie und (implizite) antizipierte Beweiswürdigung der Vorinstanz verletzt daher weder den Untersuchungsgrundsatz noch den Anspruch auf ein faires Verfahren und auf rechtliches Gehör (BGE 144 V 361 E. 6.5; Urteil 9C_216/2020 vom 8. Juli 2020 E. 3.2). Ebenso wenig ist alsdann bundesrechtswidrig, wenn das kantonale Gericht mit Blick auf die geführte Bar sowie die ausgeübten Maurer- und Putzarbeiten auf eine besondere Agilität, Gewandtheit und Integration des Beschwerdeführers schloss, die eine Selbsteingliederung trotz einer Rentenbezugsdauer von mehr als 15 Jahren zumutbar mache (vgl. BGE 145 V 209 E. 5.1).