Citation: 4A_516/2018 E. 3.4

3.4. Die weitgehend appellatorische Kritik der Beschwerdeführerin genügt den Anforderungen nicht, welche an Sachverhaltsrügen gestellt werden. So weist die Beschwerdeführerin nicht mit Aktenhinweisen nach, dass sie Unstimmigkeiten der gefälschten Meldezettel schon vor Vorinstanz prozesskonform behauptet hatte (vgl. oben E. 2.2). Soweit die Beschwerdeführerin sodann kritisiert, die Vorinstanz habe die unzähligen Mängel der gefälschten Meldezettel je einzeln gewürdigt, statt diese in ihrer Gesamtheit zu beurteilen, bezieht sie sich nicht auf die im angefochtenen Entscheid festgestellten Mängel, sondern auf die von ihr behaupteten. Eine willkürliche Beweiswürdigung rügt sie nicht und vermag sie mit ihrer appellatorischen Kritik nicht auszuweisen. Die Beschwerdeführerin wendet denn auch gegen die Feststellung im angefochtenen Entscheid nichts ein, wonach sie im kantonalen Verfahren konkret keine Massnahme benannt hat, welche dem Beschwerdegegner bzw. dessen für die Kontrolle zuständigen Angestellten bei der Kontrolle der Meldezettel im sog. Vier-Augen-Prinzip erlaubt hätte, den Betrug aufzudecken. Unverständlich ist schliesslich der Einwand der Beschwerdeführerin, sie selbst habe nicht über echte Meldezettel verfügt und daher diese nicht mit den gefälschten vergleichen können. Es ist weder im angefochtenen Entscheid festgestellt noch behauptet, dass die für die Grobfahrlässigkeit des Beschwerdegegners beweispflichtige Beschwerdeführerin ein entsprechendes Editionsbegehren gestellt hätte.