Citation: 6B_520/2008 28.10.2008 E. 2

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Vorwurf der Sorgfaltspflichtverletzung im Zusammenhang mit der Geschwindigkeitsüberschreitung. 2.1 Nach Art. 32 Abs. 1 SVG ist die Geschwindigkeit stets den Umständen anzupassen, namentlich den Besonderheiten von Fahrzeug und Ladung, sowie den Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen. Nach Art. 4 der der Verkehrsregelverordnung vom 13. November 1962 (VRV; SR 741.11) darf der Fahrzeugführer nur so schnell fahren, dass er innerhalb der überblickbaren Strecke halten kann (Abs. 1). Er muss die Geschwindigkeit mässigen und nötigenfalls halten, wenn Kinder im Strassenbereich nicht auf den Verkehr achten (Abs. 3). Gemäss Art. 4a Abs. 1 lit. b VRV beträgt die allgemeine Höchstgeschwindigkeit für Fahrzeuge unter günstigen Strassen-, Verkehrs- und Sichtverhältnissen ausserhalb von Ortschaften 80 km/h. 2.2 Die Einschätzung der Sorgfaltspflichten durch die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht (vgl. angefochtenes Urteil S. 22 ff.). Abgesehen davon, dass die festgestellte Geschwindigkeitsüberschreitung von 10 km/h schon für sich betrachtet eine Pflichtwidrigkeit darstellt, konnte von ihm - entgegen seinen Vorbringen - angesichts der Sichtverhältnisse in der einsetzenden Dämmerung und dem herrschenden regen Verkehr sehr wohl verlangt werden, langsamer als die maximal erlaubten 80 km/h zu fahren. Die Beschwerde ist insoweit abzuweisen.