Citation: 6B_37/2008 21.04.2008 E. 1

1.1 Gemäss Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG ist die Beschwerde hinreichend zu begründen, andernfalls wird darauf nicht eingetreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht prüft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass - entsprechend den altrechtlichen Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (BGE 133 IV 286 E. 1.4) - klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (vgl. nur BGE 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). 1.2 Das Obergericht hält eingangs fest, der Berufungsgrund im Sinne von § 412 Abs. 2 Ziff. 3 StPO/ZH sei nur gegeben, wenn gravierende Mängel bei der Sachverhaltsermittlung vorliegen, sich erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der Beweiswürdigung aufdrängen oder der Entscheid aus einem anderen Grund auf einem offenkundigen Fehler beruhe. Es verweist sodann auf die Ausführungen des Bezirksgerichts. Dieses stellt im Wesentlichen auf die Aussagen des Polizeibeamten Schwammberger ab, der als Zeuge zu Protokoll gab, er habe die Anzeige gerade im Anschluss an die Beobachtung am nächsten Tag geschrieben, als alles noch präsent gewesen sei. Er habe einen silbergrauen Kombi beobachtet, ein eher unauffälliges Fahrzeug asiatischen Typs. Das Kontrollnummerschild habe er sehr genau und problemlos lesen können. Ein Irrtum sei absolut ausgeschlossen. Am nächsten Tag habe er auch im "Infocar" nachgeschaut, ob die Nummer zu einem silbergrauen Fahrzeug passe, was sich bestätigt habe. Im Folgenden prüft das Obergericht die im Berufungsverfahren vorgebrachten Einwände im Einzelnen und verwirft sie als unbegründet. Es kommt zum Schluss, ein offensichtlicher Fehler bei der Feststellung und Würdigung des Sachverhalts durch das Bezirksgericht sei nicht auszumachen. Zweifel am Sachverhalt seien nicht gegeben, weshalb der Grundsatz "in dubio pro reo" nicht zur Anwendung komme (angefochtenes Urteil, S. 10; Urteil des Bezirksgerichts, S. 5 f. unter Verweis auf act. 15). 1.3 Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Er beschränkt sich darauf, seine bereits im kantonalen Verfahren erhobenen Rügen zu erneuern. Auch soweit er die Sachdarstellung der Vorinstanz(en) in einer "Gesamtbetrachtung" in Zweifel zieht und etwa rügt, der Polizeibeamte habe sich irren können (Beschwerde, S. 10), stellt er dem Beweisergebnis lediglich seine eigene Sicht der Dinge gegenüber. Dies ist jedoch nicht geeignet, offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdrückende Zweifel daran darzutun, dass sich der Anklagesachverhalt verwirklicht hat. Denn für die Begründung von Willkür, unter welchem Gesichtspunkt das Bundesgericht prüft, ob der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel verletzt ist, genügt praxisgemäss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdeführers nicht übereinstimmt oder eine andere Lösung oder Würdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre (BGE 127 I 54 E. 2b, mit Hinweisen). Willkür im Sinne von Art. 9 BV liegt nach ständiger Rechtsprechung nur vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 131 I 467 E. 3.1). Der Beschwerdeführer hätte substantiiert darlegen müssen, inwiefern das Obergericht einen offensichtlichen Fehler in der Sachverhaltsermittlung des Bezirksgerichts zu Unrecht verneint hat, aufgrund der vorhandenen Beweise sich eine andere Schlussfolgerung geradezu aufdrängte und der angefochtene Entscheid (auch) im Ergebnis unhaltbar ist. Das hat er nicht getan. Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten.