Citation: C 65/05 18.05.2005 E. 1

1.1 Das Arbeitslosenversicherungsgesetz wurde am 22. März 2002 unter anderem im Zweckartikel (Art. 1a AVIG) und im Bereich arbeitsmarktliche Massnahmen (Art. 59 ff. AVIG) teilrevidiert (AS 2003 1755). Die Änderung trat am 1. Juli 2003 in Kraft (AS 2003 1755). Weil in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestands Geltung haben (hier: Kursbeginn am 28. Mai 2004), und weil ferner das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (vorliegend: 6. August 2004) eingetretenen Sachverhalt abstellt, gelangen die ab 1. Juli 2003 geänderten Bestimmungen des AVIG zur Anwendung (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1; vgl. auch Urteile M. vom 14. Januar 2005, C 147/04, Erw. 2.1.2, und F. vom 10. Januar 2005, C 56/04, Erw. 2). 1.2 Das kantonale Verwaltungsgericht hat die gesetzlichen Bestimmungen zu den arbeitsmarktlichen Massnahmen (Art. 1a Abs. 2 AVIG; Art. 59 ff. AVIG) sowie die dazu ergangene Rechtsprechung (BGE 112 V 398 Erw. 1a, 111 V 271 ff. und 400 Erw. 2b; ARV 1993/94 Nr. 6 S. 44 Erw. 1 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.