Citation: 2C_288/2020 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt zunächst eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Die Behauptung des Verwaltungsgerichts, sie sei körperlich und psychisch in der Lage, im freien Arbeitsmarkt als Arbeitskraft tätig zu sein, sei absurd und realitätsfremd. Zudem sei die vorinstanzliche Schlussfolgerung, dass sie - trotz ihrer massiven körperlichen Behinderung - zu 100% arbeitsfähig sei, aktenwidrig. Schliesslich sei es nachgewiesen, dass die Beschwerdeführerin durch mehrere Eigeninitiativen (Deutschkurse, Praxisassessement bei einer Stiftung) versucht habe, in der Arbeitswelt Fuss zu fassen. Damit sei erstellt, dass sie alles ihr Zumutbare unternehme, um baldmöglichst eine ihrer Behinderung angepasste Tätigkeit anzunehmen.