Citation: 1P.391/2004 13.09.2004 E. 4

4.1 Nach den aus Art. 29 BV fliessenden Verfahrensgarantien sind alle Beweise abzunehmen, die sich auf Tatsachen beziehen, die für die Entscheidung erheblich sind (BGE 117 Ia 262 E. 4b; 106 Ia 161 E. 2b; 101 Ia 169 E. 1, zu Art. 4 aBV, je mit Hinweisen). Das hindert aber den Richter nicht, einen Beweisantrag abzulehnen, wenn er in willkürfreier Überzeugung der bereits abgenommenen Beweise zur Überzeugung gelangt, der rechtlich erhebliche Sachverhalt sei genügend abgeklärt, und er überdies in willkürfreier antizipierter Würdigung der zusätzlich beantragten Beweise annehmen kann, seine Überzeugung werde auch durch diese nicht mehr geändert (BGE 122 V 157 E. 1d; 119 Ib 492 E. 5b/bb, zu Art. 4 aBV). 4.2 Mit seinem Vorwurf, sein rechtliches Gehör sei verletzt, weil ihm eine persönliche Befragung nach § 7 VRG verweigert worden sei, macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, diese Bestimmung räume ihm, über Art. 29 Abs. 2 BV hinausgehend, ein absolutes Recht auf eine persönliche Befragung ein. § 7 VRG umschreibt indessen unter dem Randtitel "III. Untersuchung von Amtes wegen" lediglich diesen Verfahrensgrundsatz für den Zürcher Verwaltungsprozess näher und zählt dabei in Abs. 1 in einer beispielhaften Weise die Beweismittel - unter anderem die Befragung der Beteiligten - auf, welche die Verwaltungsbehörde erheben kann. Der Beschwerdeführer legt weder dar, inwiefern sich aus dieser Bestimmung für die Verwaltungsbehörde die Pflicht ergäbe, in jedem Fall eine persönliche Befragung durchzuführen, noch inwiefern dies in seinem Fall zwingend erforderlich gewesen wäre (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Die DJI hat weder § 7 VRG in unhaltbarer Weise angewandt noch Art. 29 Abs. 2 BV verletzt, die Rüge ist unbegründet.