Citation: 6B_117/2024 E. 4.2.1

4.2.1. Er trägt vor, die Vorinstanz habe seine angebliche Drohung bei der Beweiswürdigung berücksichtigt. Die Vorinstanz erwäge, vor dem Hintergrund der familiären Vorgeschichte und den gegenüber der Geschädigten geäusserten Drohungen stelle die Kollision offensichtlich keinen Zufall dar, sondern sei absichtlich erfolgt. Der Beschwerdeführer erklärt, es sei zwar ein Strafverfahren wegen Drohung eröffnet, dann aber rechtskräftig eingestellt worden, weil die Drohung die Geschädigten nicht in Angst und Schrecken versetzt habe. Die angeblichen Drohungen dürften wegen des Grundsatzes "ne bis in idem" nicht in die Beweiswürdigung einfliessen. Die Rüge ist offensichtlich unbegründet. Die Vorinstanz weist darauf hin, dass der Beschwerdeführer die Trennung von seiner damaligen Frau nicht akzeptiert habe. Noch an der Berufungsverhandlung habe er ausgesagt, dass C.________ für die Trennung verantwortlich sei. Am 11. Juli 2017 sei ein Kontakt-, Rayon- und Annäherungsverbot gegen den Beschwerdeführer angeordnet worden. Am 29. Mai 2018 habe er wegen der familiären Probleme in stark alkoholisiertem Zustand diverse Möbelstücke in der Wohnung seiner Schwester demoliert. Der Strafbefehl wegen Sachbeschädigung sei nur zehn Tage vor der Kollision ergangen. Fünf Tage vor der Kollision sei es beim Domizil der Ex-Frau zu einem weiteren Vorfall gekommen, wobei zur Durchsetzung des Annäherungsverbots die Polizei avisiert worden sei. Der Beschwerdeführer habe trotz des Kontakt-, Rayon- und Annäherungsverbots seine Ex-Frau behelligt und die Trennung nicht akzeptiert. Es liege auf der Hand, dass er Groll gegen C.________ gehegt habe, zumal er sie für das Scheitern seiner Ehe verantwortlich gemacht habe. So hätten die Geschädigten denn auch übereinstimmend von drohenden Äusserungen im Vorfeld der Kollision berichtet. Wie die Vorinstanz überzeugend erwägt, dürfen diese Drohungen im Rahmen des vorliegenden Strafverfahrens als erstellt erachtet werden, ohne das gegen den Grundsatz "ne bis in idem" verstossen würde. Denn in der Einstellungsverfügung habe die regionale Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau ausdrücklich festgehalten, dass die Schilderungen der Geschädigten über die vom Beschwerdeführer geäusserten Drohungen glaubhaft seien. Das Verfahren sei nur eingestellt worden, weil die Geschädigten die Äusserungen nicht ernst genommen hätten und nicht in Angst und Schrecken versetzt worden seien. Die materielle Rechtskraft der Einstellungsverfügung widerspreche somit nicht der Tatsache, dass Drohungen geäussert, aber nicht ernst genommen worden seien. Diese Drohungen erhärten gemäss Vorinstanz den Schluss, dass die Kollision absichtlich herbeigeführt worden sei. Diesen überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz ist nichts beizufügen.