Citation: 9C_502/2015 E. 4.1

4.1. Gerichtsstand gemäss Art. 73 Abs. 3 BVG bilde, so die Beschwerdeführerin, der schweizerische Sitz der beklagten Partei oder - im Sinne einer Ausnahmeklausel - der Ort des Betriebes, bei dem die versicherte Person angestellt gewesen sei. Da sie die fragliche Barauszahlung erst nach der Scheidung vorgenommen habe, seien allfällige Ansprüche auf Schadenersatz und die Teilung der Austrittsleistung nicht untrennbar verbunden. Eine "Ausnahme der generellen Norm auf Grund der engen Verwobenheit der Ansprüche" rechtfertige sich daher nicht, weshalb das Versicherungsgericht des Kantons Aargau als Berufsvorsorgegericht am Scheidungsort nicht (mehr) zuständig sei. Vielmehr komme der in Art. 73 Abs. 3 BVG stipulierte Regelfall zum Tragen, nach welchem die beklagte Partei an ihrem Sitz/Wohnsitz einzuklagen sei.