Citation: 5A_461/2013 E. 2.3.2

2.3.2. MLaw Z.________ reichte (als Rechtsvertreterin) am 27. März 2013 per E-Mail ein Angebot für die fraglichen vier Fahrzeuge ein (vgl. Lit. B.d oben; act. 71 der Akten des Konkursamts; Art. 105 Abs. 2 BGG). Die Nachricht hatte folgenden Wortlaut (sic!) : "Anbei die Nachbesserung von unseren Angebot auf CHF 57'000. Anbei die Bestätigung der Zahlung (CHF 5'000) wurden schon eingereicht." Es handelte sich bei dieser E-Mail um das Antwortmail ("Re:") auf die Nachricht des Konkursamts vom 21. März 2013 an die Beschwerdeführerin und den Beschwerdegegner 2 (vgl. Lit. B.c oben). Aus dem Wortlaut der E-Mail von MLaw Z.________ vom 27. März 2013 geht klar hervor, dass erstens ein früheres Angebot verbessert werden sollte (nur der Beschwerdegegner 2 hatte aber bisher ein Angebot eingereicht, nicht jedoch die Beschwerdegegnerin 1), zweitens das neue Angebot Fr. 57'000.-- betrage und drittens der (im Anhang der E-Mail) beigelegten Zahlungsanweisung von Fr. 52'000.-- auch der geleistete ("eingereichte") Kostenvorschuss von Fr. 5'000.-- anzurechnen ist (dieser Kostenvorschuss wurde vom Beschwerdegegner 2 geleistet und ist auch nur ihm anzurechnen; addiert man diesen zur Zahlung von Fr. 52'000.--, erhält man den gemäss E-Mail gebotenen Betrag). Soweit die Beschwerdeführerin auf die Doppelvertretung von MLaw Z.________ hinweist, ist Folgendes zu berücksichtigen: Das Schreiben von MLaw Z.________, mit dem sie sich (auch) als Rechtsvertreterin der Beschwerdegegnerin 1 legitimierte, ging dem Konkursamt erst am 28. März 2013 zu (vgl. act. 73 der Akten des Konkursamts; Art. 105 Abs. 2 BGG). Im Zeitpunkt des Eingangs der E-Mail vom 27. März 2013 stand demnach auch aus diesem Blickwinkel für das Konkursamt unzweifelhaft fest, dass das Angebot vom Beschwerdegegner 2 erfolgte. Das Ergebnis der obergerichtlichen Sachverhaltsfeststellung, wonach aus der E-Mail vom 27. März 2013 offensichtlich der tatsächliche Wille von MLaw Z.________ hervorgehe, für den Beschwerdegegner 2 (und nicht die Beschwerdegegnerin 1) ein Angebot einzureichen, hält demnach einer Willkürprüfung ohne Weiteres stand.