Citation: 8C_718/2021 E. 6.3

6.3. Damit wirft der Beschwerdeführer - ähnlich der Statusfestsetzung bei Teilerwerbstätigen (vgl. BGE 144 I 28 E. 2.3; 141 V 15 E. 3.1) - die Frage nach der prozentualen Aufteilung der ausgeübten Tätigkeitsbereiche auf. Entsprechende Vorbringen erhob er weder im Rahmen des Einspracheverfahrens noch vor der Vorinstanz. Namentlich unterliess er es, diese Frage anlässlich der vorinstanzlichen Hauptverhandlung vom 1. Februar 2021 zu thematisieren. Dabei handelt es sich um neue Vorbringen tatsächlicher Natur (vgl. BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil 9C_434/2020 vom 10. Juni 2021 E. 1.2), die bereits vor dem angefochtenen Urteil bekannt waren, auch wenn sie der Beschwerdeführer erstmals im Verfahren vor Bundesgericht im Nachgang des Wechsels seiner Rechtsvertretung geltend macht (sog. unechtes Novum, vgl. BGE 143 III 42 E. 4.1). Vor Bundesgericht herrscht grundsätzlich ein Novenverbot (BGE 147 V 124 E. 1.2). Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 134 V 194), was in der Beschwerde näher darzulegen ist (BGE 133 III 393 E. 3). Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinn von Art. 99 Abs. 1 BGG für die Zulässigkeit von unechten Noven (BGE 143 V 19 E. 1.2). Weder legt der Beschwerdeführer dar, dass ihm die Anzeige des Wechsels seines Betriebsmodells nicht möglich oder unzumutbar gewesen wäre, noch sind solche Gründe ersichtlich. Seine diesbezüglichen Vorbringen sind hier darum nicht zu hören (vgl. BGE 147 V 124 E. 1.2; 143 I 153 E. 6.3).