Citation: 8C_417/2023 E. 4

Die Vorinstanz mass der Aktenbeurteilung der Dr. med. C.________ vom 25. Januar 2022 Beweiskraft bei. Die Suva-Ärztin habe sich betreffend die Einschätzung des medizinischen Endzustands massgeblich auf den Bericht des behandelnden Arztes Dr. med. D.________ vom 16. Dezember 2021 gestützt, wonach keine weiteren operativen Möglichkeiten bestünden, um die Situation zu verbessern. Divergierende ärztliche Einschätzungen lägen nicht in den Akten. Auch die Beurteilung des Zumutbarkeitsprofils durch Dr. med. C.________ erachtete das kantonale Gericht als überzeugend. Es sei somit erstellt, dass von weiteren medizinischen Massnahmen über den 28. Februar 2022 hinaus prospektiv keine namhafte Besserung des unfallbedingten Gesundheitszustands mehr zu erwarten gewesen sei. Angepasste Tätigkeiten (leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne repetitive Überkopfarbeiten; körpernah auf Hüfthöhe Belastungen bis 10 kg und auf Brusthöhe bis 5 kg möglich; körperfern keine repetitive Lasten von mehr als 1 kg; Vibrationen und Schlagbelastungen vermeiden; die Fähigkeit auf Leitern und Gerüsten zu arbeiten ist eingeschränkt) seien der Beschwerdeführerin ganztags ohne Leistungseinschränkung zumutbar. Die Invaliditätsbemessung nahm die Vorinstanz anhand eines Einkommensvergleichs vor. Ausgehend von dem von der Beschwerdeführerin zuletzt erzielten Lohn ermittelte sie einen ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielten Verdienst (Valideneinkommen) von Fr. 46'372.20. Das trotz des Gesundheitsschadens hypothetisch erzielbare Einkommen (Invalideneinkommen) berechnete sie anhand statistischer Werte, was einen Betrag von Fr. 53'664.- ergab. Da aus der Gegenüberstellung der beiden Vergleichseinkommen keine Erwerbseinbusse resultierte, verneinte das kantonale Gericht einen Rentenanspruch, wobei es anfügte, dass sich selbst bei einem Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 25 % (anstatt 5 %) ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9 % ergeben würde.