Citation: 5A_935/2014 E. 3.3

3.3. Am 3. Januar 2013 verpflichtete das Kantonsgericht den Beschwerdeführer im Rahmen eines Strafverfahrens, A.________ eine ausseramtliche Entschädigung von Fr. 41'518.- zu leisten (statt Fr. 48'860.60 wie die Erstinstanz entschieden hatte). Gegen dieses Urteil erhob der Beschwerdeführer Beschwerde in Strafsachen und verlangte dessen Aufhebung. Das Bundesgericht äusserte sich in seinem Entscheid einzig zum Tatbestand der üblen Nachrede, dessen Voraussetzungen es im konkreten Fall als nicht gegeben erachtete (Art. 173 StGB; Urteil 6B_176/2013 vom 13. Mai 2013). Zwar geht aus der Sachverhaltsdarstellung des bundesgerichtlichen Entscheides hervor, dass eine ausseramtliche Entschädigung von der Vorinstanz verneint worden sei. Dies trifft nicht zu, hat diese doch mit Urteil vom 3. Januar 2013 die Entschädigung nur herabgesetzt. Ob eine Berichtigung im Rahmen des vorliegenden Verfahrens zulässig wäre, wie sie der Beschwerdeführer verlangt, braucht nicht entschieden zu werden. Es fehlt nämlich bereits an einem unklaren, unvollständigen oder zweideutigen Dispositiv oder einem, das im Widerspruch zur Begründung steht (Art. 129 Abs. 1 BGG). Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob bei der Behandlung der Beschwerde in Strafsachen nicht ein Antrag unbeurteilt geblieben ist, der den Beschwerdeführer zu einem Revisionsgesuch an die zuständige Abteilung berechtigen würde (Art. 121 lit. c BBG). Ein solches Vorgehen hätte jedoch innert 30 Tagen nach Eröffnung des begründeten Entscheides erfolgen müssen (Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG), was nicht geschehen ist. Damit bleibt es bezüglich der ausseramtlichen Entschädigung beim kantonsgerichtlichen Entscheid vom 3. Januar 2013.