Citation: 9C_164/2023 E. 1.1

1.1. In ihrem ersten Urteil vom 23. März 2022 erkannte die Vorinstanz, dass die Ausgleichskasse im Rahmen der Ermittlung der von A.________ für die Jahre 2015 und 2016 geschuldeten Beiträge zu Recht das ihm aus der Vermietung der Wohnungen an der Strasse xxx/Strasse yyy zufliessende Einkommen berücksichtigt habe. Indessen könne auf die Steuermeldungen nicht abgestellt werden, weil sie offenkundig falsch seien bzw. auf einer unzutreffenden Grundlage beruhen würden, indem insbesondere steuerrechtlich zulässige Abschreibungen nicht vorgenommen worden seien. Sodann erweise sich die Aufrechnung von AHV-Beiträgen als unrechtmässig und müsse die Höhe des investierten Eigenkapitals unter Einbezug der beiden Liegenschaften erfolgen. Da es mithin um ahv-rechtliche Fragen ohne (relevanten) Bezug zu den rechtskräftigen Steuereinschätzungen gehe, sei die Sache an die Ausgleichskasse zurückzuweisen, damit sie diese kläre und anschliessend neu verfüge. Vor diesem Hintergrund sah das kantonale Gericht in seinem zweiten Urteil vom 22. Dezember 2022 keinen Anlass, sich nochmals zur beitragsrechtlichen Qualifikation der entsprechenden Mietzinseinkünfte zu äussern. Es verwies darauf, dass betreffend diese Frage eine abgeurteilte Sache vorliege (res iudicata), auf welche nicht mehr zurückzukommen sei, und prüfte lediglich die Höhe der verfügten Beiträge.