Citation: U 47/05 09.06.2006 E. A

Die 1957 geborene A.________ arbeitete seit 1. August 1997 als Sozialarbeiterin bei der Firma X.________ und war dadurch bei den Winterthur-Versicherungen (nachfolgend Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 21. Februar 1999 erlitt sie als Beifahrerin einen Verkehrsunfall, bei welchem ein von links kommender Personenwagen mit dem von einer Kollegin der Versicherten gelenkten Auto kollidierte. Bei der gleichentags in der Notfallaufnahme des Kantonsspitals Y.________ durchgeführten Untersuchung wurde eine Sternumkontusion diagnostiziert, während die sonstigen Abklärungen, insbesondere von Kopf und Hals, keine Auffälligkeiten zeigten. Anlässlich einer neurologischen Untersuchung vom 12. April 1999 diagnostizierte Frau Dr. med. B.________ eine suboccipitale Funktionsstörung, eine diskrete Beckenfunktionsstörung rechts nach Auffahrunfall sowie einen neurasthenischen Zustand. In der Anamnese hielt sie fest, fünf Tage nach dem Unfall sei bei der Versicherten ein neuer Schmerz am Übergang der Halswirbel- zur Brustwirbelsäule aufgetreten, der sich beim Bücken und Aufrichten verstärkt hätte. Zudem - so die Neurologin - habe A.________ über eine ganze Reihe von Beeinträchtigungen aus dem neuropsychologischen Gebiet, über vegetative Funktionsstörungen sowie über eine nicht quantifizierbare Einschränkung der intellektuellen Leistungsfähigkeit berichtet. Die Ärztin schlug daher verschiedene Funktionsabklärungen der HWS vor. Nach Einholung diverser Arztberichte und Durchführung einer polydisziplinären Begutachtung in der medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) (Gutachten vom 12. April 2001), wozu sich der beratende Psychiater der Winterthur, Dr. med. C.________, am 20. Juni 2001 und 16. April 2002 äusserte, lehnte die Winterthur mit Verfügung vom 30. Mai 2002 eine Leistungspflicht nach dem 30. April 2001 mangels genügenden Nachweises des natürlichen Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 21. Februar 1999 und der bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigung ab. Die dagegen unter Hinweis auf ein Gutachten des Psychiaters Dr. med. G.________, vom 29. November 2002 erhobene Einsprache wies die Winterthur mit Entscheid vom 1. Oktober 2003 ab. Gestützt auf das Gutachten der MEDAS vom 12. April 2001 sowie auf eine zusätzliche Stellungnahme des Dr. med. C.________ vom 14. Mai 2003 ging sie vom Vorliegen einer somatoformen Schmerzstörung aus, die wie die diskreten neuropsychologischen Funktionseinbussen, nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit unfallbedingt sei.