Citation: 1B_458/2018 E. 1

Der anwaltlich vertretene Gesuchsteller hatte in seiner Beschwerdeantwort vom 4. Mai 2018 im Verfahren 1B_158/2018 weder beantragt, eine allfällige Parteientschädigung sei ausnahmsweise direkt seinem Rechtsvertreter zuzusprechen, noch hatte er ein Entschädigungsgesuch im Sinne von Art. 64 Abs. 2 Satz 2 BGG stellen lassen, noch Ausführungen betreffend eine drohende Verrechnung von Forderungen (gegen den Gesuchsteller) gemacht. Antragsgemäss (und gestützt auf Art. 68 Abs. 2 BGG) sprach das Bundesgericht in seinem Urteil 1B_158/2018 vom 11. Juli 2018 daher dem Gesuchsteller (Beschwerdegegner) als obsiegender Partei eine Parteientschädigung zu. Mit dem nachträglichem Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung vom 31. Juli 2018 legt der Rechtsvertreter des Gesuchstellers nun erstmals dar, dass die Gesuchsgegnerin (Beschwerdeführerin) die von ihr geschuldete Parteientschädigung mit eigenen Forderungen gegen den Gesuchsteller verrechnet.