Citation: 5A_956/2019 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Obergericht habe am 28. Mai 2019 die Beschwerde wegen Verletzung der richterlichen Fragepflicht gutgeheissen. Das Bezirksgericht habe es in der Folge jedoch unterlassen, die richterliche Fragepflicht nachzuholen. Stattdessen habe es die Klage als aussichtslos erachtet. Diesen Einwand hat die Beschwerdeführerin bereits vor Obergericht erhoben. Das Obergericht hat dazu erwogen, der Einwand gehe ins Leere. Die damaligen Erwägungen zur richterlichen Fragepflicht hätten sich einzig auf die Mittellosigkeit bezogen. Das Bezirksgericht habe das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege am 2. September 2019 jedoch allein wegen Aussichtslosigkeit der Klage abgewiesen. Die Beschwerdeführerin hält diese Erwägungen vor Bundesgericht für unverständlich. Das Obergericht habe zuerst das Bezirksgericht aufgefordert, ihr das rechtliche Gehör zu gewähren, doch habe es danach einen Sinneswandel vollzogen. Die Beschwerdeführerin beharrt damit bloss auf ihrem Verständnis der Erwägungen vom 28. Mai 2019. Es stellt jedoch keine genügende Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Entscheid dar, diesen als unverständlich zu bezeichnen und dem Obergericht einen Sinneswandel zu unterstellen. Sie legt nicht dar, inwieweit das Obergericht seine früheren Erwägungen falsch verstanden bzw. deren Gehalt falsch wiedergegeben haben soll. Ihre Zitate aus dem obergerichtlichen Entscheid vom 28. Mai 2019 belegen vielmehr, dass sich die entsprechenden Erwägungen tatsächlich nur auf die Mittellosigkeit bezogen hatten. Darüber setzt sie sich vor Bundesgericht hinweg. Im Übrigen macht sie nicht geltend, dass ihr das Bezirksgericht zur Frage der Aussichtslosigkeit der Klage das rechtliche Gehör hätte gewähren müssen oder dass das Bezirksgericht zwingend die Frage der Mittellosigkeit hätte weiterverfolgen und die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege nicht auf eine Alternativbegründung hätte stützen dürfen (und sie Entsprechendes vor Obergericht gerügt hätte). Die Beschwerde enthält demnach offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache gegenstandslos.