Citation: 1P.38/2004 24.03.2004 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine willkürliche Beweiswürdigung. Sie macht im Wesentlichen geltend, nicht sie habe den Unfall verschuldet, sondern der Lenker des entgegenkommenden Fahrzeuges, da dieser trotz Regens das Abblendlicht nicht eingeschaltet gehabt habe. Das Obergericht (S. 8) hat sich dazu eingehend geäussert und den Einwand zurückgewiesen. Es kommt insbesondere zum Schluss, dass sich der Lenker des entgegenkommenden Fahrzeuges noch in der Kurve befand und damit für die Beschwerdeführerin nicht sichtbar war, als sie zum Überholen ansetzte. Mit der vom Obergericht insoweit gegebenen Begründung setzt sich die Beschwerdeführerin nicht in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise auseinander. Sie wiederholt im Wesentlichen nur das, was sie bereits vor Obergericht vorgebracht hatte. Selbst wenn man über den Begründungsmangel in der staatsrechtlichen Beschwerde hinwegsehen wollte, würde das der Beschwerdeführerin nicht helfen. Denn die Ausführungen des Obergerichtes zum Einwand der Beschwerdeführerin sind nicht offensichtlich unhaltbar. Das gilt insbesondere für die Annahme des Obergerichtes, dass dann, wenn das entgegenkommende Fahrzeug bereits aus der Kurve heraus gewesen wäre und sich somit am anderen Ende der für die Beschwerdeführerin frei überblickbaren Strecke von knapp 400 Meter befunden hätte, als sie zu überholen begann, sie nicht bis fast am Ende der verfügbaren Überholstrecke bei der Abzweigung "C.________" auf der Gegenfahrbahn hätte bleiben können, ohne mit dem entgegenkommenden Fahrzeug zusammenzustossen. Eine willkürliche Beweiswürdigung kann dem Obergericht nicht vorgeworfen werden. Die Beschwerdeführerin hat dem Bundesgericht mit der staatsrechtlichen Beschwerde Fotos eingereicht, mit denen sie belegen will, dass es entgegen der Darstellung des Obergerichtes am fraglichen Ort keine unübersichtliche Kurve gebe. Die Fotos sind jedoch zu unscharf, als dass sich daraus etwas zu Gunsten der Beschwerdeführerin ergeben könnte. Die Fotos stützen, soweit man darauf die Strassenführung an der massgeblichen Stelle überhaupt erkennen kann und sie als neue Beweismittel in der staatsrechtlichen Beschwerde zugelassen werden könnten, vielmehr die Darstellung des Obergerichts. 2.2 Die Beschwerdeführerin rügt eine Rechtsverweigerung, weil die Behörden ihren Schreiben nicht die erforderliche Aufmerksamkeit schenkten. Darauf kann schon deshalb nicht eingetreten werden, weil die Rüge den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht genügt. Das gleiche gilt für den Einwand, die kantonalen Richter seien befangen gewesen.