Citation: 1B_395/2021 E. 4.3

4.3. Auch die Deliktskonnexität zwischen den untersuchten Sachverhalten und den gesperrten Konten wurde von der Staatsanwaltschaft nachvollziehbar dargelegt. Die Vorinstanz räumt ein, dass die Zahlungseingänge auf den beiden gesperrten Konten mit den in der Geldflusstabelle aufgeführten verdächtigen Transaktionen übereinstimmen. Soweit die Vorinstanz erwägt, die Staatsanwaltschaft habe zum Nachweis der Deliktskonnexität keine relevanten Belege eingereicht, ist diese Ansicht nicht nachvollziehbar. Einschlägig verdächtig erscheint insbesondere die - unbestrittenermassen am 15. Dezember 2014 erfolgte - Zahlung von USD 400'000.-- einer in die deliktischen Vorgänge involvierten Firma an die vom Beschwerdegegner wirtschaftlich beherrschte Gesellschaft. Dies gilt umso mehr, als die (vom Beschwerdegegner nicht plausibel erklärte) Zahlung just im gleichen Monat geleistet wurde, als auch die angeblichen "Darlehens"-Rückzahlungen im untersuchten Komplex "F/G" begannen. Die betreffenden Transaktionen sind mit bei den Akten liegenden Geschäftsunterlagen ausgewiesen. Was eine am 3. Juli 2015 erfolgte weitere Zahlung auf das Konto des Beschwerdegegners von EUR 900'000.-- betrifft, bestätigt die Vorinstanz ausdrücklich, dass der Verdacht bestehe, dass diese Zahlung "aus der Vortat F/G" stamme. Auch diese Transaktion ist mit Dokumenten belegt. Ob noch weitere Zahlungen an den Beschwerdegegner (zwischen dem 5. August 2015 und dem 14. März 2017) über insgesamt ca. EUR 1,66 Mio. zusätzlich geldwäschereiverdächtig erscheinen, kann offen bleiben.