Citation: B 157/06 25.10.2007 E. 3

3.1 Mit Bezug auf die Bindungswirkung des von der IV-Stelle in der Verfügung vom 27. Juni 2000 festgelegten Rentenbeginns hat das kantonale Gericht Folgendes erwogen: Weil B.________ bis Anfang Februar 1999 ein rentenausschliessendes Einkommen erzielt habe, sei der genaue Zeitpunkt des Arbeitsunfähigkeitseintrittes für die IV-Stelle nicht "entscheidend" gewesen. Der von ihr auf den 1. Februar 1998 festgelegte Zeitpunkt des Eintrittes der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit sei daher für die Berufsvorsorgeversicherung nicht bindend. Es sei somit frei zu prüfen, in welchem Zeitpunkt bei B.________ die vorsorgerechtlich relevante Arbeitsunfähigkeit eingetreten sei. 3.2 Es trifft zu, dass für die IV-Stelle kein Anhaltspunkt für eine unverschuldet verspätete Anmeldung gemäss Art. 48 Abs. 2 IVG (in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung) und damit kein Grund bestand, die Frage des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit für die mehr als zwölf Monate vor der IV-Anmeldung, d.h. vor November 1997 zurückliegende Zeit zu prüfen, als B.________ unter Einschluss der Nachdeckungsfrist gemäss Art. 10 Abs. 3 BVG noch bis 30. September 1997 bei der Rechtsvorgängerin der Beschwerdeführerin berufsvorsorgeversichert war. Bei einer solchen Sachlage ist der Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit im berufsvorsorgerechtlichen Verfahren auch dann frei zu prüfen, wenn die betroffene, in das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren nicht einbezogene Vorsorgeeinrichtung - wie die Beschwerdeführerin - sich auf den von der IV-Stelle festgelegten Zeitpunkt des Rentenbeginns stützt (BGE 130 V 270 E. 3.1 S. 275).