Citation: 5A_924/2012 E. 6.6.1

6.6.1. Im Wesentlichen macht die Beschwerdeführerin geltend, die §§ 133 und 136 ZPO/ZH seien verletzt worden. Nach der entsprechenden Praxis des kantonalen Kassationsgerichts sei es nicht zulässig, aufgrund einer Würdigung der bereits im Hauptverfahren eingereichten Beweismittel behauptete streitige Tatsachen abschliessend als erwiesen oder unbeweisbar zu erachten und aus diesem Grund auf die Durchführung eines eigentlichen formellen Beweisverfahrens zu verzichten, bevor den Parteien durch einen Beweisauflagebeschluss die Möglichkeit zur abschliessenden Nennung ihrer Beweismittel gegeben worden sei. Das Obergericht hat mit Bezug auf den rechtlichen Kausalzusammenhang - wie erwähnt - indes aufgrund der Darstellung der Beschwerdeführerin verneint. Sie legt nicht dar, inwiefern zwingend vor dem Bezirksgericht ein Beweisauflagebeschluss ergehen soll, wenn der Sachvortrag der Beschwerdeführerin nicht die erforderliche Schlüssigkeit aufweist (vgl. Lieber, Die neuere kassationsgerichtliche Rechtsprechung zum Beweisrecht im Zivilverfahren, in: Festschrift 125 Jahre Kassationsgericht des Kantons Zürich, 2000, S. 229 Fn. 42). Die Vorinstanz durfte - wie dargelegt - die Sachdarstellung als nicht schlüssig erachten, um den Kausalzusammenhang zwischen der Vertragsverletzung der Beschwerdegegnerin und dem geltend gemachten weiteren Schaden anzunehmen. Inwiefern unter diesen Umständen Anlass für ein Beweisverfahren bestanden hätte, andernfalls verfassungsmässige Rechte verletzt würden, wird nicht dargetan.