Citation: 8C_331/2013 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht hat die von der Verwaltung und die von der Versicherten ins Verfahren eingebrachten medizinischen Akten umfassend geprüft und erkannt, zur Beurteilung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit sei bezogen auf den massgeblichen Zeitpunkt bei Erlass der Verfügung vom 28. Januar 2011 auf das in allen Teilen beweiskräftige polydisziplinäre Gutachten der MEDAS vom 20. Januar 2010 abzustellen. Danach litt die Versicherte an Residualbeschwerden am linken Unterschenkel mit verzögerter Frakturheilung und Präarthrose, welche die Arbeitsfähigkeit wesentlich einschränkten. Die weiter gestellten Diagnosen (Halbseitenschmerzsyndrom mit Lumbosakralgie links sowie chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren) hatten zwar Krankheitswert, wirkten sich aber nicht wesentlich auf die Arbeitsfähigkeit aus. Hinsichtlich der zuletzt ausgeübten Berufe als Raumpflegerin und Verpackerin in einem Industriebetrieb, welche Tätigkeiten vorwiegend im Stehen und Gehen ausgeführt werden müssen, war die Versicherte vollständig arbeitsunfähig; praktisch ausschliesslich sitzend verrichtbare Arbeitsgelegenheiten sollte sie hingegen vollzeitlich und ohne Leistungseinschränkung bewältigen können.