Citation: 6B_335/2020 E. C

Das Obergericht des Kantons Aargau stellte bei der Neubeurteilung am 12. Februar 2020 das Verfahren bezüglich des Vorwurfs der qualifizierten Widerhandlung gegen das HMG für die Zeit vor dem 4. Juli 2010 zufolge Eintritts der Verjährung ein und sprach ihn bezüglich der Substanz Fluoxymestron frei. Im Übrigen sprach es ihn der qualifizierten Widerhandlung gegen Art. 87 Abs. 2 HMG i.V.m. Art. 87 Abs. 1 lit. f und Art. 86 Abs. 1 lit. b HMG (begangen von Juli 2010 bis September 2012) gemäss Anklageschrift schuldig. Es verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 320 Tagessätzen zu Fr. 100.--, mit einer Probezeit von drei Jahren, und zu einer Verbindungsbusse von Fr. 8'000.--, ersatzweise zu 80 Tagen Freiheitsstrafe. Es rechnete die ausgestandene Untersuchungshaft von 241 Tagen an die Geldstrafe an und verpflichtete ihn zu einer Ersatzforderung von Fr. 850'000.--.