Citation: 1C_808/2013 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht führte allgemein aus, nicht jede Erleichterung der Bewirtschaftung sei ausreichend, um als nötig im Sinne von Art. 16a PRG zu gelten. Es sei im Einzelfall zu prüfen, ob die Geländeanpassungen für die in Frage stehende Bewirtschaftung nötig und nicht überdimensioniert sei. Nach gefestigter Verwaltungspraxis des Kantons Aargau würden Bewilligungen für Geländeveränderungen zur Verbesserung von Kulturland oder landwirtschaftlicher Bewirtschaftung erteilt, wenn ohne wesentliche Veränderung oder Beeinträchtigung der Landschaft mit relativ geringem Aufwand gewichtige Vorteile für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung erzielt werden könnten. Dies könne zutreffen, wenn eine punktuelle Aufschüttung eine direkte Zufahrt ermögliche und damit einen langen Umweg verhindere. Unstatthaft seien dagegen Geländeveränderungen, die auf Grund ihres Ausmasses zum Bewirtschaftungsvorteil nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis stünden.