Citation: 6B_149/2019 E. 1.6

1.6. Der Beschwerdeführer beruft sich auf Rechtsirrtum (Verbotsirrtum; Art. 21 StGB). Dieser Einwand ist unbehelflich. Die Argumentation, es handle sich bei den infrage stehenden Darstellungen (mangels eines direkten, aufdringlichen Sexualbezugs) gerade nicht um "klassische" Pornografie, ist gegenstandslos. Nicht ersichtlich sind des Weitern zureichende Gründe für die Annahme, der Beschwerdeführer habe "aus den Erfahrungen der sozialen Wirklichkeit, insbesondere aus dem Umstand, dass solche Filme auf dem Markt frei zugänglich und käuflich sind", davon ausgehen dürfen, die fraglichen Filme seien erlaubt (Beschwerdeschrift Rz. 27 ff.). Ebensowenig vermag der Beschwerdeführer aus dem Umstand, dass sich die Szenen in einem bestimmten historischen Kontext abspielen, abzuleiten, die betreffenden Filme wiesen im Sinne von Art. 197 Abs. 9 StGB einen schutzwürdigen kulturellen oder wissenschaftlichen Wert auf.