Citation: 9C_652/2013 E. 3.2

3.2. Eine Sachverhaltsfeststellung ist nicht schon dann offensichtlich unrichtig, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenfällig unzutreffend ist und die Tragweite von Willkür aufweist (BGE 132 I 42 E. 3.1 S. 44; Markus Schott, Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2011, N. 9 f. zu Art. 97 BGG). Dass eine andere Lösung ebenfalls in Betracht fällt, bedeutet selbst dann noch keine offensichtliche Unrichtigkeit, wenn diese andere Lösung plausibler wäre (z.B. Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.3 mit Hinweisen). So gilt eine Sachverhaltsfeststellung beispielsweise als offensichtlich unrichtig, wenn das kantonale Gericht den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich falsch einschätzt, ohne sachlichen Grund ein wichtiges und für den Ausgang des Verfahrens entscheidendes Beweismittel nicht beachtet oder aus den abgenommenen Beweisen unhaltbare Schlüsse zieht (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). Diese Grundsätze gelten auch in Bezug auf die konkrete Beweiswürdigung (Urteil 9C_798/2012 E. 1 vom 22. Februar 2013 mit Hinweisen).