Citation: 6B_460/2020 E. 6.1.2

6.1.2. Gegenstand des Verfahrens bilden in diesem Punkt die Zahlungen der H.________ AG an die E.________ Holding AG, an die O.________ AG und die Rechtsberatung A.________ AG im Umfang von mehreren hunderttausend Franken in den Jahren 2006-2010 (Teilkomplex C) sowie der Verkauf der Wort-Bild-Marke "H.________" durch die E.________ Holding AG an die H.________ AG (Teilkomplex E), wobei die Unrechtmässigkeit der Zahlungen der H.________ AG von der Ungültigkeit des Markenkaufvertrages vom 9. März 2006 abhängt (angefochtenes Urteil S. 187; vgl. die Übersicht zum Sachverhaltskomplex H.________ AG, angefochtenes Urteil S. 152 f.). Gemäss Anklageschrift wurde die Wort-Bild-Marke "H.________" am 1. Februar 2006 durch die E.________ Holding AG beim Institut für Geistiges Eigentum hinterlegt, in der Folge indes nicht eingetragen. Mit Vertrag vom 9. März 2006, mithin einen Tag vor Unterzeichnung des Aktienkaufvertrages zwischen der E.________ Holding AG und J.I.________ (vgl. hiezu angefochtenes Urteil S. 153 ff; Parallelverfahren 6B_511/2020), verkaufte die E.________ Holding AG, vertreten durch den Beschwerdeführer, die Marke der H.________ AG, vertreten durch J.I.________, zu einem Preis von Fr. 3,75 Mio. Mit Vereinbarung vom selben Datum gewährte die E.________ Holding AG der H.________ AG, welche zur Zahlung des Kaufpreises nicht in der Lage war, ein Darlehen in der Höhe des Kaufpreises. Nach dem Verkauf der Marke und dem Erwerb der Aktienmehrheit an der H.________ AG durch die E.________ Holding AG hätten der Beschwerdeführer und der Mitangeklagte B.________, nachdem sie sich als einzelzeichnungsberechtigtes Mitglied des Verwaltungsrats bzw. als dessen Präsident im Handelsregister hätten eintragen lassen, der H.________ AG in den Jahren 2006-2010 Gelder in Millionenhöhe entzogen und der E.________ Holding AG, der O.________ Holding AG und der Rechtsberatung A.________ AG überwiesen (angefochtenes Urteil S. 193 f.; erstinstanzliches Urteil S. 309, 317 ff. [Anklageschrift], 338 f.; zum Firmenkonstrukt des Beschwerdeführers und des Mitangeklagten B.________ und den Beteiligungsverhältnissen vgl. erstinstanzliches Urteil 311 ff. [Anklageschrift]). Dem Beschwerdeführer wird in diesem Punkt im Wesentlichen vorgeworfen, es habe mangels eines gültigen Markenkaufvertrages keine Verrechnungsposition zwischen der E.________ Holding AG und der H.________ AG bestanden und an einer Rechtsgrundlage für die in Mittäterschaft mit dem Mitangeklagten B.________ vorgenommenen Zahlungen gefehlt, so dass diese unrechtmässig gewesen seien (angefochtenes Urteil S. 188; erstinstanzliches Urteil S. 342 f.).