Citation: 8C_229/2022 E. 3.1

3.1. Gemäss § 13 des Gesetzes über die öffentliche Sozialhilfe und die soziale Prävention (Sozialhilfe- und Präventionsgesetz, SPG, SAR 851.200) des Kantons Aargau vom 6. März 2001 kann die Gewährung materieller Hilfe mit Auflagen und Weisungen verbunden werden. Diese haben sich auf die zweckentsprechende Verwendung der materiellen Hilfe zu beziehen oder müssen geeignet sein, die Lage der unterstützten Person und ihrer Angehörigen zu verbessern (Abs. 1). Gegenstand von Auflagen und Weisungen können u.a. Bemühungen um zumutbare Arbeit oder andere verhältnismässige Verhaltensregeln sein (Abs. 2 lit. a und g). Die materielle Hilfe kann angemessen gekürzt werden, wenn die unterstützte Person Auflagen oder Weisungen nicht befolgt, die unter Androhung der Folgen bei Missachtung erlassen wurden (§ 13b Abs. 1 SPG).