Citation: 2C_779/2021 E. 4.3.2

4.3.2. Gemäss den Beschwerdeführenden verkenne die Vorinstanz zudem, dass die familiäre Bezugsperson die Pflegeleistungen nicht ausschliesslich zu erbringen habe. Dass bestimmte körperlich besonders intensive Aufgaben weiterhin die Spitex übernehme, vermöge dem Aufenthaltsanspruch nicht entgegenzustehen. Die Vorinstanz argumentiere überdies unsachlich und altersdiskriminierend, wenn sie auf das rein formelle Kriterium des Alters abstelle, ohne tatsächliche Feststellung betreffend die Ressourcen und Fähigkeiten der Beschwerdeführerin zu treffen. Hinweise darauf, dass sie aufgrund eines Altersgebrechens nicht in der Lage wäre, dem Beschwerdeführer in der ärztlich beschriebenen Weise beizustehen, seien den Akten nicht zu entnehmen.