Citation: 6B_117/2024 E. 5.2.2

5.2.2. Zur Integration des Beschwerdeführers erwägt die Vorinstanz, er habe keine abgeschlossene Berufungsausbildung. Seit November 2017 arbeite er in einem tamilischen Lebensmittelladen. Er sei zeitweise von der Sozialhilfe unterstützt worden. Während keine Verlustscheine bestünden, seien Betreibungen von Fr. 1'449.85 vermerkt. Die Vorinstanz hält weiter fest, der Beschwerdeführer sei sozial, kulturell und gesellschaftlich kaum integriert. Seine Sprachkenntnisse seien nach über 30-jährigem Aufenthalt dürftig. Er pflege grösstenteils Umgang mit Landsleuten aus dem eigenen Kulturkreis. Sein strafrechtlicher Leumund sei getrübt. Mit Strafbefehl vom 18. Dezember 2018 sei er wegen Sachbeschädigung verurteilt worden. Zudem sei gegen ihn ein Verfahren wegen häuslicher Gewalt geführt worden. Es sei ein Kontakt-, Rayon- und Annäherungsverbot und ein begleitetes Besuchsrecht angeordnet worden. Der Beschwerdeführer scheine zwar seit der Kollision ruhiger geworden zu sein, doch könne nicht von einer nachhaltig positiven Persönlichkeitsentwicklung gesprochen werden, die durch eine Landesverweisung zunichtegemacht würde.