Citation: 2C_379/2015 E. 2.5.1

2.5.1. In der kurz gefassten, von einem Treuhandbüro ausgearbeiteten Beschwerde setzt die Steuerpflichtige sich in groben Zügen mit dem Verhältnis von Art. 79 Abs. 1 StG/SH und Art. 28 Abs. 3 StHG auseinander. Sie stellt sich auf den Standpunkt, bundes- und kantonalrechtliche Norm trügen denselben Wortlaut. Beide Ebenen sähen die Unzulässigkeit einer inländischen Geschäftstätigkeit vor. "Daraus zu folgern", erklärt die Steuerpflichtige, "dass zwingend eine Geschäftstätigkeit im Ausland ausgeübt werden muss, geht einerseits zu weit und ist anderseits mitnichten vom Wortlaut der gesetzlichen Regelung gedeckt". Die Steuerpflichtige beanstandet die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts, deutet aber zumindest auch an, dass die Norm, sollte sie zutreffend ausgelegt worden sein, dem Bundesrecht widerspreche.