Citation: 1C_348/2021 E. 4.4

4.4. Entgegen der Kritik der Beschwerdeführerin ist nicht erkennbar, dass die vorinstanzliche Beurteilung der Folgen einer Realisierung des erwähnten Bauvorhabens für das bauliche Nutzungspotenzial und die mögliche künftige Entwicklung auf dem streitbetroffenen Areal im Wesentlichen offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich wäre (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG; Art. 9 BV; BGE 144 II 281 E. 3.6.2 S. 287; vorne E. 2.2). Wie die Beschwerdegegnerin vor Bundesgericht zutreffend vorbringt, garantiert der Baurechtsvertrag, den die Beschwerdeführerin in Bezug auf die Autowaschanlage zugunsten ihres Standpunkts anführt, nicht die langfristige Weiterführung dieses Betriebs. Bauliche Massnahmen im betreffenden Bereich des Areals sind daher grundsätzlich jederzeit möglich. Die Beschwerdeführerin bezeichnet ausserdem an anderer Stelle den südlichen Teil des Areals ausdrücklich als zur Überbauung geeignet. Die Beschwerdegegnerin weist weiter zu Recht darauf hin, dass bauliche Veränderungen am Bahnhofsgebäude oder in dessen Bereich, für die ein Gestaltungsplan von Bedeutung sein könnte, nicht von vornherein ausgeschlossen werden können, auch wenn das Gebäude im kommunalen Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte und als Einzelobjekt mit Erhaltungsziel A im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz (ISOS) verzeichnet ist sowie für die Erstellung und Änderung von Bauten und Anlagen, die ganz oder überwiegend dem Bau und Betrieb einer Eisenbahn dienen (Eisenbahnanlagen), das Plangenehmigungsverfahren gemäss dem Eisenbahngesetz vom 20. Dezember 1957 (EBG; SR 742.101) zur Anwendung kommt (vgl. Art. 18 ff. EBG). Auch sonst erscheint es nicht als offensichtlich unhaltbar oder mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch stehend, dass die Vorinstanz eine namhafte bauliche Entwicklung auf dem Areal in mittlerer Zukunft auch bei einer Realisierung des erwähnten Bauvorhabens nicht ausgeschlossen hat, zumal die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht nicht geltend macht, auf den entsprechenden Arealteilen sei das bauliche Nutzungspotenzial gemäss den allgemeinen Zonenvorschriften insgesamt ausgeschöpft.