Citation: 6B_1346/2023 E. 3.3.2

3.3.2. Die Rüge des Beschwerdeführers ist unbegründet. Selbst wenn mit ihm davon ausgegangen wird, er habe sich berechtigterweise zunächst nach Hause begeben, hat er sich dort während insgesamt rund 10 Minuten aufgehalten und es in dieser Zeit unterlassen, die Meldung an die Polizei vorzunehmen. Während nachvollziehbar ist, dass sich ein Toilettengang allenfalls nicht hat aufschieben lassen, war es ihm spätestens im Nachgang an diesen und damit vor der Information seiner Frau, sicher und allerspätestens aber vor der Konsumation von Alkohol bzw. einem strafbaren Nachtrunk (E. 4.4 f.) zuzumuten, die Polizei zu verständigen. Das hat er nicht getan. Die Vorinstanz verletzt kein Bundesrecht, wenn sie davon ausgeht, damit habe er die Möglichkeit zur unverzüglichen Meldung ungenutzt verstreichen lassen und dadurch seine Meldepflicht verletzt.