Citation: 2C_638/2018 E. 3.3

3.3. Selbst wenn im Übrigen das Bundesgericht in BGE 144 I 266 (vgl. dort E. 3.9; überblicksweise zusammengefasst in E. 3.1 hiervor) den Begriff des "ordnungsgemässen Aufenthalts" nicht in strikter Anlehnung an den Terminus des AIG verwendet hätte (vgl. dazu E. 3.2 hiervor), wäre zu berücksichtigen, dass dem prozeduralen Aufenthalt des Beschwerdeführers mit Blick auf seine Integration in die hiesigen Verhältnisse nicht dasselbe Gewicht zugemessen werden könnte, wie einer bewilligten Anwesenheit (vgl. Urteile 2C_403/2018 vom 19. Februar 2019 E. 5.3; 2C_625/2017 vom 13. Dezember 2017 E. 3.1 mit Hinweisen). Auch bei einer solchen Betrachtungsweise wäre das Recht auf Achtung des Privatlebens (Art. 8 Ziff. 1 EMRK) durch die angeordnete Fernhaltemassnahme nicht tangiert, zumal aus der Beschwerdeschrift (Art. 106 Abs. 2 BGG) nicht hervorgeht, dass der Beschwerdeführer besonders intensive, über eine normale Integration hinausgehende private Beziehungen zur Schweiz geknüpft hätte. Die in Ziff. 9 der Beschwerde geschilderte Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers in der C.________ AG und seine familiären Beziehungen zu Schweizer Staatsangehörigen genügen dafür jedenfalls nicht. Im Gegenteil verweist der Beschwerdeführer in seiner Beschwerdeschrift selbst darauf, die Rekursinstanz habe "eine normale berufliche und soziale Integration" festgestellt.