Citation: 1C_281/2017 E. 2.2

2.2. Nach Art. 33 BüG werden die unmündigen Kinder der Bewerberin grundsätzlich in die Einbürgerung einbezogen. Das Bundesverwaltungsgericht führt dazu aus, nach seiner ständigen Praxis (BVGE 2007/29) beziehe es die im Ausland wohnenden Kinder in der Regel nicht in die Einbürgerung des Elternteils ein. Vorliegend hätten die mittlerweile elf bzw. neun Jahre alten Beschwerdeführer 2 und 3 die ersten fünf bzw. dreieinhalb Jahre ihres Lebens in der Schweiz verbracht; seit sechs Jahre lebten sie indessen offenbar bei der Verwandtschaft ihres Vaters in Nigeria. Es sei daher nicht anzunehmen, dass sie noch über altersgemässe Kenntnisse einer Landessprache oder überhaupt über einen aktuellen Bezug zur Schweiz verfügten.