Citation: 6B_565/2007 03.12.2007 E. 2.3

Soweit die Einwände der Beschwerdeführerin überhaupt genügend begründet sind, gehen sie fehl. Die Vorinstanz hat die für die Täterschaft der Beschwerdeführerin sprechenden Indizien eingehend und nachvollziehbar gewürdigt. Sie hat insbesondere klar dargelegt, weshalb nur die Beschwerdeführerin die angeklagten Taten begangen haben kann und weshalb die übrigen Mitarbeiter als mögliche Täter ausschieden. Ebenso eindeutig geht aus dem angefochtenen Entscheid hervor, dass die Fehlbuchungen nicht versehentlich erfolgt sein können. Was die Beschwerdeführerin hiergegen vorbringt, ist bloss ihre eigene Sicht der Vorfälle. Dass die von ihr der Veruntreuung bezichtigten Arbeitskollegen im Gegensatz zu ihr finanzielle Motive zur Tat gehabt hätten, bleibt eine reine Behauptung (Beschwerde S. 9 f. und 19). Wie bereits die erste Instanz zutreffend festhielt, ist von den als Beweise beantragten Ferienplänen kein weiterer Aufschluss zu erwarten. Die Anwesenheit der Beschwerdeführerin geht bereits aus ihrem "Log-in" an der Kasse hervor. Dass die Mitarbeiter sich unter ihrem Namen eingeloggt haben sollen, ist ein neuer und deshalb unzulässiger Einwand (Art. 99 Abs. 1 BGG). Entgegen der Beschwerdeführerin (Beschwerde S. 10) wurde das Fehlen von 1,6 kg Gold nicht mit den B.________ SA-Rechnungen in Verbindung gebracht. Ebenso wenig wurde der Suizidversuch als Schuldeingeständnis gewertet. Er wurde lediglich in zulässiger Weise in die Gesamtbetrachtung miteinbezogen. Soweit sie bestreitet, dass das Kurzzeichen auf dem Beleg vom 4. Februar 2002 von ihr stamme, verkennt sie, dass bereits die erste Instanz eine diesbezügliche Dritttäterschaft willkürfrei ausgeschlossen hatte. Auch die Vorinstanz wertete die bestrittene Urheberschaft des Kurzzeichens als Schutzbehauptung. Aus dem Umstand, dass das vermisste Gold bei ihr nicht gefunden wurde, kann die Beschwerdefüherin nichts zu ihren Gunsten ableiten. Es erklärt insbesondere nicht, weshalb sie das Verschwinden des Golds mit einer gefälschten Quittung zu rechtfertigen versuchte. Mit dem Vorwurf, für gewisse Ungereimtheiten keine Erklärung liefern zu können, wurde ihr nicht die Beweislast auferlegt, sondern lediglich festgehalten, dass sie zu den für sie ungünstigen Beweisergebnissen keine plausiblen entlastenden Umstände vorzubringen vermochte.