Citation: 6B_882/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Inwiefern die Vorinstanz die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 2.5 Jahren in Überschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens festgesetzt haben soll, vermag der Beschwerdeführer nicht darzulegen und ist im Übrigen auch nicht ersichtlich. Die Vorinstanz setzt sich mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und würdigt diese zutreffend. Die Deliktssumme von Fr. 60'000.-- stuft sie für den als kurz bewerteten Deliktszeitraum als erheblich ein und geht von einem "mittelschweren Taterfolg" aus. Sie berücksichtigt sowohl das vom Beschwerdeführer angerufene Motiv der Finanzierung des Betäubungsmittelkonsums als auch den geltend gemachten Einfluss der Betäubungsmittelabhängigkeit auf seine Entscheidungsfreiheit. Dabei geht sie davon aus, der Beschwerdeführer habe zwar mit den Diebstählen teilweise auch den eigenen Betäubungsmittelkonsum finanziert und seine Sucht habe einen gewissen Einfluss auf seine Entscheidungsfreiheit gehabt. Sein Verhalten sei jedoch über eine eigentliche Beschaffungskriminalität hinausgegangen und es sei nicht ersichtlich, weshalb er sich mit seinen abgeschlossenen Ausbildungen nicht um ein legales Erwerbseinkommen bemüht habe. Die teilweise Geständigkeit wertet sie aufgrund der klaren Beweislage nicht strafmindernd; eine über blosse Tatfolgenreue hinausgehende Reue kann sie nicht ausmachen. Soweit der Beschwerdeführer gegen diese vorinstanzlichen Erwägungen einwendet, es sei ausschliesslich um Beschaffungskriminalität gegangen und er habe aufgrund der Betäubungsmittelabhängigkeit seinen Job verloren, sodass es "nicht einfach so" gewesen sei, dass er seine erlernten Berufe hätte ausüben können, ist er damit nicht zu hören. Gleiches gilt für sein Vorbringen, ohne sein Geständnis, das auf Reue schliessen lasse, wäre es bei bestimmten Taten kaum zu einer Verurteilung gekommen. Das Bundesgericht legt seinem Urteil unter Vorbehalt der Normierung von Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG auch bei der Strafzumessung den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG; Urteile 6B_103/2022 vom 30. November 2022 E. 4.3.3; 6B_85/2022 vom 25. August 2022 E. 2.2.2). Eine qualifizierte Anfechtung findet sich in der Beschwerdeschrift nicht, sodass auf die Vorbringen des Beschwerdeführers gegen die vorinstanzliche Strafzumessung nicht weiter einzugehen ist.