Citation: 8C_421/2019 E. A

Mit rechtskräftig gewordener Verfügung vom 11. März 2013 verneinte die IV-Stelle des Kantons Thurgau einen Anspruch der 1961 geborenen A.________ auf berufliche Massnahmen. Mit einer weiteren Verfügung vom 5. Februar 2014, die ebenfalls in Rechtskraft erwuchs, eröffnete die Verwaltung der Versicherten, mangels eines leistungsbegründenden Invaliditätsgrades bestehe kein Anspruch auf Invalidenrente. Am 19. Mai 2015 meldete sich A.________ erneut zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle holte unter anderem das bidisziplinäre Gutachten des Prof. Dr. med. habil. B.________, FMH Neurologie und FMH Psychiatrie, sowie des Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie & Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, D.________ GmbH, vom 22. Juni 2017 ein, das sie dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) zur Stellungnahme unterbreitete (Eintrag im Case-Report vom 4. Juli 2017). Zudem veranlasste sie eine Abklärung an Ort und Stelle (Abklärungsbericht Haushalt vom 18. September 2017). Nach Durchführung der Vorbescheidverfahren verneinte sie einen Anspruch auf berufliche Massnahmen (Verfügung vom 22. September 2017), sprach der Versicherten hingegen ab 1. Januar 2018 eine Viertelsrente gestützt auf einen nach der gemischten Methode ermittelten Invaliditätsgrad von (gerundet) 41 % zu (Verfügung vom 26. April 2018).