Citation: 8C_612/2017 E. 4

Nach Darstellung der medizinischen Aktenlage erwog das kantonale Gericht im Wesentlichen, bezüglich der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit könne auf das asim-Gutachten vom November 2015 abgestellt werden. Demnach sei die depressive Episode remittiert. Der Umstand, dass die Versicherte nach dem stationären Aufenthalt in der psychiatrischen Klinik C.________ im März 2014 und erneut im Februar und im Sommer 2015 zu ihrer Familie in die Türkei reiste, spreche gegen das Vorliegen einer psychischen Problematik. Der behandelnde Dr. med. E.________ vom Zentrum F.________ führe in seinem Bericht vom 18. Februar 2016 aus, es sei Anfangs des Jahres 2016 im Zusammenhang mit Problemen mit einem Sohn und dem Vorbescheid der IV-Stelle zu einer massiven Zunahme der depressiven Beschwerden gekommen. Ein aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht relevantes eigenständiges psychisches Leiden lasse sich jedoch daraus nicht ableiten. Daran vermöge auch der während des Beschwerdeverfahrens eingereichte Bericht des Dr. med. F.________, Arzt für Neurologie, vom 28. Juni 2016 nichts zu ändern, zumal es sich dabei um keine fachärztlich psychiatrische Einschätzung handle und er die von ihm gestellte Diagnose einer schweren depressiven Episode weitgehend auf psychosoziale Gründe zurückführe. Gestützt auf das Gutachten der asim vom November 2015 sei verglichen mit der erstmaligen Rentenzusprache von einem wesentlich verbesserten Gesundheitszustand auszugehen. Die Leistungsfähigkeit der Beschwerdeführerin sei in ihrer angestammten, wie auch in jeder angepassten Tätigkeit aufgrund von Migränebeschwerden noch zu 20 % eingeschränkt. Damit habe sie keinen Anspruch auf eine Rente mehr.