Citation: 2C_614/2020 E. 4.2.3

4.2.3. Das Kantonsgericht hat nicht verkannt, dass der Beschwerdeführer gut Deutsch spricht und zumindest früher bei der freiwilligen Feuerwehr aktiv gewesen ist. Zwar behauptet der Beschwerdeführer, in der Schweiz über einen Freundeskreis zu verfügen, doch belegt er dies nicht weiter. Der Beschwerdeführer hält fest, dass seine Integration - "wenn auch mit Vorbehalten" - als gelungen bezeichnet werden könne (Beschwerdeschrift S. 4); er relativiert damit seinerseits seine nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AIG erforderliche "erfolgreiche" Integration. Der Umstand, dass er sich um die Tochter gekümmert haben will bzw. wegen eines Arbeitsunfalls beruflich behindert gewesen sei, lässt den Schluss der Vorinstanz bezüglich seiner nur beschränkt erfolgreichen wirtschaftlichen Eingliederung nicht klarerweise als unhaltbar erscheinen.