Citation: I 767/04 29.03.2005 E. 3

Die Vorinstanz hat einen Einkommensvergleich vorgenommen, wobei sie angenommen hat, dem Versicherten sei die angestammte Tätigkeit weiterhin zu 80 % zumutbar; damit geht das kantonale Gericht implizit von einer Invalidität von 20% aus. Der Beschwerdeführer ist der Auffassung, der Invaliditätsgrad sei anhand der ausserordentlichen Bemessungsmethode zu bestimmen, da die verschiedenen Beschwerden unterschiedliche Einschränkungen in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen seines Geschäftes zur Folge hätten. Weiter würde die unentgeltliche Mitarbeit von Sohn und Schwiegersohn die Geschäftsabschlüsse erheblich verfälschen, sodass Validen- und Invalideneinkommen nicht zuverlässig zu ermitteln seien. Da die Verwaltung weder in der Verfügung noch im Einspracheentscheid eine Invaliditätsbemessung vorgenommen hat, wurden die dem Einkommensvergleich zu Grunde liegenden hypothetischen Erwerbseinkommen - insbesondere dasjenige nach Eintritt des Gesundheitsschadens - nicht genügend abgeklärt. Es finden sich in dieser Hinsicht weder Angaben über die Mithilfe von Ehefrau und Verwandten im Geschäft, noch liegen Hinweise auf eine allfällige Arbeit des Versicherten im Café seiner Frau vor. Es kann deshalb nicht abschliessend über die anwendbare Methode der Invaliditätsbemessung befunden werden. Die Verwaltung wird in dieser Hinsicht die ihr notwendig erscheinenden Abklärungen vornehmen und anschliessend festlegen, ob die Invaliditätsbemessung anhand des Einkommensvergleichs oder anhand der ausserordentlichen Bemessungsmethode durchzuführen ist (vgl. zum Unterschied dieser beiden Methoden BGE 128 V 30 Erw. 1). Im Rahmen der Invaliditätsbemessung wird die IV-Stelle weiter zu prüfen haben, ob der Versicherte die früher erzielten Nebeneinkünfte - wie behauptet - aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hat. Aufgrund des gegenwärtigen Stands der Akten ist der Vorinstanz jedoch zuzustimmen, wenn sie diese Nebenerwerbe als etliche Jahre zurückliegend und weder als regelmässig noch als über einen längeren Zeitraum ausgeübt erachtet hat.