Citation: 6B_669/2018 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, die Beschwerdeführerin sei mangels Anfechtung der Abweisung des Fristerstreckungsgesuchs innert Frist von zehn Tagen nach Art. 393 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 396 Abs. 1 StPO mit ihren Vorbringen dagegen nicht zu hören. Überdies sei festzustellen, dass die Staatsanwaltschaft der Beschwerdeführerin Frist angesetzt habe, um ihre Entschädigungs- und Genugtuungsansprüche zu beziffern und zu belegen. Die Staatsanwaltschaft habe die Frist mehrfach erstreckt und die Beschwerdeführerin darauf hingewiesen, dass die Fristerstreckung bis zum 4. Dezember 2017 letztmalig erfolge. Bei letztmalig erstreckten Fristen komme eine weitere Erstreckung nur in eigentlichen Notsituationen in Frage, wobei das Fristerstreckungsgesuch vom 4. Dezember 2017 nicht aufgezeigt habe, dass eine solche vorliege. So belege die dem Fristerstreckungsgesuch beigelegte E-Mail einer Sozialarbeiterin vom 24. November 2017 nicht, dass die Beschwerdeführerin bis zum Fristablauf nicht in der Lage gewesen wäre, ihre Entschädigungs- und Genugtuungsansprüche geltend zu machen. Ferner sei im Fristerstreckungsgesuch nicht aufgeführt worden, welche Unterlagen die Beschwerdeführerin noch habe besorgen wollen. Die Abweisung des Fristerstreckungsgesuchs vom 7. Dezember 2017 sei nicht zu beanstanden. Weder die vom Verteidiger in der Eingabe vom 15. Dezember 2017 vorgetragene Begründung noch der beigelegte Bericht des medizinischen Zentrums A.________ vom 8. November 2017, welcher dem Verteidiger gemäss Vermerk bereits am 17. November 2017 zugestellt worden sei, seien im Fristerstreckungsgesuch vom 4. Dezember 2017 enthalten gewesen. Selbst in ihrer Beschwerde weise die Beschwerdeführerin lediglich auf "weitere Informationen und Unterlagen" hin, ohne diese zu spezifizieren. Die Vorinstanz erwägt ferner, aus den vorhandenen Akten, insbesondere den Aussagen der Beschwerdeführerin sowie weiteren am Projekt des Gemeinschaftsstudios beteiligten Personen, gehe hervor, dass kein Nettoeinkommen erzielt und keine Buchhaltung geführt worden sei sowie kein konkretes Konzept zur Führung des Gemeinschaftsstudios vorgelegen habe. Insofern sei unklar, ob und inwiefern in Zukunft ein relevantes Nettoeinkommen zu erwarten gewesen wäre und ob dieses durch das Strafverfahren vermindert worden sei.