Citation: 8C_233/2024 E. 5.6

5.6. Ins Leere zielt schliesslich auch die Rüge, Dr. med. E.________ habe im Zeitpunkt ihrer Beurteilung am 2. Februar 2023 höchstens über eine (zu kurze) Erfahrung von einem Jahr und eineinhalb Monaten als Kreisärztin verfügt, weshalb Zweifel an ihrer Beurteilung bestünden (bezüglich der von der Vorinstanz berücksichtigten traumatologischen Kenntnisse der Kreisärzte der Suva unabhängig vom Facharzttitel vgl. Urteil 8C_51/2023 vom 15. Juni 2023 E. 5.2 mit Hinweis). Aus verschiedenen Urteilen des Bundesgerichts geht hervor, dass Dr. med. E.________ bereits seit mindestens 2013 als Kreisärztin für die Suva tätig ist (vgl. etwa Urteil 8C_905/2014 vom 23. Juli 2015 E. 5.2.1), womit dem Argument des Beschwerdeführers von vornherein der E.________ entzogen ist. Soweit dem von ihm zitierten Medizinalberuferegister des BAG ( www.medregom.admin.ch) entnommen werden kann, dass Dr. med. E.________ die "Berufsausübungsbewilligung" im Jahr 2021 erteilt wurde, dürfte dies allenfalls auf die am 1. Februar 2020 in Kraft getretene Änderung des Medizinalberufegesetzes zurückzuführen sein, mit welcher der Kreis der bewilligungspflichtigen Personen erweitert wurde (vgl. die Antwort des BAG auf die Frage "Braucht nicht jede Medizinalperson, die ihren Beruf ausübt, eine Berufsausübungsbewilligung nach MedBG?" auf https://www. bag.admin.ch/bag/de/home/berufe-im-gesundheitswesen/medizinalberufe/medizinalberuferegister-medreg/haeufige-fragen-zum-medreg.html, zuletzt besucht am 19. Oktober 2024). Ohnehin kommt es für die Beweiskraft eines medizinischen Berichtes nicht allein auf die nach Jahren bemessene Berufserfahrung des Sachverständigen an, sondern darauf, ob es insgesamt lege artis erstellt worden ist, wobei im vorliegenden Fall, wie bereits dargelegt (E. 5.2 ff.), keine Anhaltspunkte für einen gegenteiligen Schluss bestehen.