Citation: 8C_131/2021 E. 4

Die Vorinstanz erkannte dem Bericht des Kreisarztes Dr. med. E.________ vom 18. Juni 2018(mit Ergänzung vom 22. Oktober 2018) vollen Beweiswert zu. Der Kreisarzt lege fundiert dar, dass aus somatischer Sicht nur noch Unfallfolgen am rechten Fuss verblieben. Der Beschwerdeführer sei in einer leidensangepassten wechselbelastenden, leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne dauernde Starkbelastung, heftige Erschütterungen oder Schläge auf den rechten Fuss vollzeitig und vollschichtig einsetzbar. Im Weiteren ordnete die Vorinstanz den Unfall vom 29. April 2014 den mittelschweren Unfällen zu. Von den gemäss BGE 115 V 133 E. 6c/aa erforderlichen Adäquanzkriterien bejahte sie mit den Dauerbeschwerden nur eines, dieses jedoch nicht in besonders ausgeprägter Form. Entsprechend verneinte das kantonale Gericht den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 29. April 2014 und den psychischen Beschwerden, wobei es die Frage nach dem natürlichen Kausalzusammenhang offenliess. Weiter prüfte es den Rentenanspruch unter alleiniger Berücksichtigung der somatischen Unfallfolgen. Bei einem anhand der Tabellenlöhne der vom Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre durchgeführten Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelten Valideneinkommen von Fr. 73'364.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 67'705.- (Fr. 71'269.- abzüglich einem leidensbedingten Abzug von 5 %) schloss die Vorinstanz auf einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad von rund 8 %. Gestützt auf den beweiswertigen Bericht von Dr. med. E.________ vom 18. Juni 2018 verneinte die Vorinstanz ferner einen Anspruch auf eine Integritätsentschädigung.