Citation: 6B_725/2012 E. 1.4.3

1.4.3. Unbegründet ist das Vorbringen in der Beschwerde, die Vorinstanz hätte die Aussagen der Zeuginnen B.________ und C.________ nicht verwerten oder zumindest nicht massgeblich darauf abstellen dürfen, weil der Beschwerdegegner sie vor ihren Befragungen kontaktiert habe (Beschwerde, S. 13, 15 ff.). Die Beschwerdeführerin legt nicht dar und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern zufolge dieser Kontakte gesetzliche Beweisverwertungsverbote vorliegen könnten. Dass der Beschwerdegegner diverse Zeugen vor deren Einvernahmen kontaktierte, ist aktenkundig. Die Vorinstanz prüft daher jedes einzelne Zeugnis sorgfältig auf dessen Beweiskraft hin (Entscheid, S. 32 f.; 75 f.). Dass B.________ und C.________ aufgrund der Kontaktierung durch den Beschwerdegegner nicht (mehr) in der Lage gewesen sein sollten, wahrheitsgemäss auszusagen, schliesst die Vorinstanz ohne Willkür aus (Entscheid, S. 76). Der Einwand der Beschwerdeführerin, es müsse geradezu vermutet werden, dass der Beschwerdegegner die Zeuginnen beeinflusst oder gar eingeschüchtert haben könnte, beruht auf blosser Spekulation. Dass die Vorinstanz aus dem Zeugnis von D.________ auf den Verdacht einer Absprache schliesst, bedeutet nicht, dass sie auch in Bezug auf die Aussagen der Zeuginnen B.________ und C.________ von einer Beeinflussung hätte ausgehen müssen. Die diesbezügliche Kritik der Beschwerdeführerin geht an der Sache vorbei (Beschwerde, S. 15, 16 f.).