Citation: 6B_520/2020 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer wendet sich im Sachverhaltskomplex "X.________ GmbH" gegen den Schuldspruch der mehrfachen Gläubigerschädigung durch Vermögensverminderung. Es wird ihm in diesem Punkt vorgeworfen, er habe zwischen dem 5. März 2004 und dem 22. April 2004 der in diesem Zeitraum überschuldeten X.________ GmbH Vermögenswerte im Umfang von mindestens Fr. 142'209.10 in bar entzogen und für gesellschaftsfremde Zwecke verwendet, indem er diese sich selbst oder der L.________ AG, bei welcher er als einzelzeichnungsberechtigtes Mitglied des Verwaltungsrates Organstellung gehabt habe, habe zukommen lassen. In der Folge habe die X.________ GmbH sämtliche Debitorenforderungen an die L.________ AG abgetreten, wodurch der X.________ GmbH Fr. 122'447.40 vorenthalten worden seien. Dieser Vertrag sei seitens der X.________ GmbH durch den Mitangeklagten D.________ und seitens der L.________ AG durch den Beschwerdeführer unterzeichnet worden. Die von ihm bezogenen Barbeträge habe der Beschwerdeführer buchhalterisch in Verrechnung mit dem Kaufpreis für die von der X.________ GmbH am 2./3. März 2004 erworbenen wertlosen Aktien der E.________.ch AG erfassen lassen. Die Forderung aus dem Verkauf der Aktien sei ausschliesslich zur Begründung eines scheinbaren Rechtsgrundes geschaffen worden, um der X.________ GmbH die Vermögenswerte entziehen zu können sowie um sich und die L.________ AG zu bereichern (angefochtenes Urteil S. 91 ff.; erstinstanzliches Urteil S. 245 ff.).