Citation: U 368/99 27.10.2000 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist die Höhe von Rente und Integritätsentschädigung. a) Aus den Akten geht hervor, dass sich der Beschwerdeführer im Mai und im November 1993 bei der Arbeit das rechte Knie verdrehte, worauf am 17. Dezember 1993 eine vordere Kreuzbandplastik durchgeführt wurde. Nach einem weiteren Distorsionstrauma am selben Knie im April 1994 wurde am 9. August 1994 eine mediale Meniscectomie vorgenommen. Da die Rehabilitation erfolglos blieb, fand in der Folge eine Abklärung in der Orthopädischen Klinik X.________ statt. Dabei diagnostizierten die Klinikärzte eine komplexe anteromediale und posterolaterale Knieinstabilität bei insuffizientem vorderem und hinterem Kreuzband und erachteten eine operative Revision mit erneuter vorderer Kreuzbandplastik als indiziert (Bericht vom 1. Februar 1995). Der Beschwerdeführer lehnte den vorgeschlagenen Eingriff jedoch ab und liess sich konservativ weiterbehandeln. Ein Jahr später stellte SUVA-Kreisarzt Dr. med. F.________ anlässlich der Abschlussuntersuchung vom 23. Januar 1996 fest, als Dauerschaden verbleibe eine Komplexinstabilität des rechten Kniegelenks erheblichen Grades. Die Belastbarkeit des Gehapparates sei dadurch in einem Ausmass vermindert, dass der Beschwerdeführer vorwiegend stehende und gehende Tätigkeiten nicht mehr ausüben könne. Er sei nicht mehr in der Lage, schwere Lasten zu heben und zu tragen. Ein längeres Arbeiten in kniender Stellung oder in der Hocke sei ebenfalls nicht mehr möglich. Werde diesen Einschränkungen Rechnung getragen, sei eine zeitlich und leistungsmässig volle Beschäftigung, die der Beschwerdeführer zu zwei Dritteln bis zu drei Vierteln der täglichen Arbeitszeit sitzend verrichten könne, zumutbar (Bericht vom 25. Januar 1996). b) Die SUVA hat mit der Zusprechung einer Rente von 15 % und einer Integritätsentschädigung von 17,5 % die unfallbedingten gesundheitlichen Beeinträchtigungen des rechten Knies angemessen abgegolten. Diesbezüglich kann auf die zutreffenden Erwägungen 2c und 3b des kantonalen Entscheides verwiesen werden, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat. c) Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen zu keinem andern Ergebnis zu führen. Unbehelflich sind namentlich die Bemerkungen zum kreisärztlichen Bericht vom 25. Januar 1996. Die klaren in Erw. 2a hievor dargelegten Schlussfolgerungen des Dr. med. F.________ können dadurch nicht in Zweifel gezogen werden.