Citation: I 229/04 04.10.2004 E. 4

4.1 Hinsichtlich des erwerblichen Leistungsvermögens lassen sich den medizinischen Unterlagen - wie bereits das kantonale Gericht zutreffend festgestellt hat - nur sehr rudimentäre Hinweise entnehmen. So bescheinigte Dr. W.________ der Versicherten mit Bericht vom 10. November 2002 eine 40 - 50%ige Einschränkung als Hausfrau, enthielt sich aber einer Auskunft in Bezug auf die Arbeitsfähigkeit ausser Hause. Auch den ergänzenden Angaben des Chiropraktors vom 24. März 2003 ist lediglich zu entnehmen, dass die Beschwerdeführerin seit vier Jahren in ihren Haushaltsverrichtungen behindert und seit 1. August 2002 zu 20 % als Sekretärin tätig sei. Mit Bericht vom 8. Mai 2003 wies Dr. W.________ sodann auf die generelle Bandlaxität als funktionshemmende Gelenkstörung hin, welche die einfachsten Haushaltstätigkeiten erschwere, und erwähnte eine kürzlich erfolgte Zuweisung in die Schmerzklinik Z.________ zur Anästhesie eines chronifizierten Schmerzsyndroms (Zerrung des äusseren Schlüsselbeingelenkes). Am 15. Dezember 2003 bestätigte er eine seit 28. März 2001 bis auf weiteres zufolge Krankheit bestehende Arbeitsunfähigkeit von 80 %. 4.2 Vor diesem Hintergrund kann als erwiesen gelten, dass die Versicherte auf Grund ihrer somatischen Leiden in ihrer Erwerbstätigkeit zu einem gewissen Grade eingeschränkt ist, wohingegen keine rechtsgenüglichen Anhaltspunkte für die Leistungsfähigkeit vermindernde psychische Gesundheitsstörungen bestehen. In Anbetracht einer im November 2002 noch auf 40 - 50 % geschätzten Behinderung im Haushalt erscheint indessen die im Dezember 2003 bereits auf 80 % veranschlagte Arbeitsunfähigkeit, selbst wenn von einer sich seit März 2003 auf Grund der Schlüsselbeingelenksproblematik eher verschlechternden gesundheitlichen Situation auszugehen wäre, denn doch als etwas zu hoch gegriffen. Wie die Beschwerdeführerin einräumt, ist sie aktuell immer noch in der Lage, wenn auch gemäss eigener Aussage lediglich durch entsprechende Zeiteinteilung, Ruhepausen, Einnahme von Medikamenten etc., ihrem 20 % Pensum als Aushilfssekretärin nachzukommen. Der Umstand, dass sie ihre Tätigkeit im Umfang von insgesamt acht Stunden und 24 Minuten wöchentlich auf zwei Tage aufgeteilt ausübt, wie vom Pfarreileiter mit Schreiben vom 15. Dezember 2003 bestätigt, lässt allein noch keinen Rückschluss auf eine erheblich über das bisherige Ausmass hinausgehende Einschränkung des erwerblichen Leistungsvermögens zu, zumal die Arbeitgeberin in ihrem Bericht vom 31. Januar 2003 festgehalten hatte, von einem Gesundheitsschaden der Versicherten bzw. einer darauf beruhenden Arbeitsunfähigkeit nichts zu wissen. Ferner scheint sich die Lage, den Angaben des Dr. W.________ vom 8. Mai 2003 folgend, - zumindest bezüglich der Beschwerden im rechten Arm - eher verbessert zu haben. Sofern die Vorinstanz eine Beeinträchtigung im bisherigen Beruf als Sekretärin von 50 % angenommen hat, wenn auch entgegen der Auffassung der Beschwerdegegnerin zu Recht bezogen auf ein Vollpensum, ist dies im Lichte der Aktenlage - der durch die IV-Stelle zur Berichterstattung aufgeforderte Dr. med. B.________ hatte sich am 19. Dezember 2002 einer entsprechenden Stellungnahme enthalten - zwar als eher grosszügig zu werten, bietet im Rahmen der richterlichen Ermessenskontrolle jedoch keinen Anlass zu abweichender Ermessensausübung (vgl. Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweis). Wäre die Beschwerdeführerin somit aus gesundheitlicher Sicht fähig, ihrer für den Gesundheitsfall angegebenen 40%igen beruflichen Beschäftigung als Aushilfssekretärin vollumfänglich nachzugehen, resultiert keine Erwerbseinbusse.