Citation: 8C_1043/2009 15.04.2010 E. 4

4.1 Bezüglich der erwerblichen Auswirkungen der solcherart festgesetzten Arbeitsunfähigkeit ist im Rahmen des hierfür vorzunehmenden Einkommensvergleichs letztinstanzlich einzig streitig, ob die Vergleichseinkommen (Validen- und Invalideneinkommen) mit Vorinstanz und Beschwerdegegnerin auf der Basis von schweizerischen oder - wie vom Beschwerdeführer befürwortet - belgischen Verhältnissen zu ermitteln sind. 4.2 Mit Blick auf die Rechtsprechung, wonach für die Bemessung der Invalidität einer im Ausland wohnhaften versicherten Person der Vergleich der massgebenden Einkommen auf ein und demselben Arbeitsmarkt zu erfolgen hat (BGE 110 V 273; Urteile 9C_335/2007 vom 8. Mai 2008 E. 3.3.2 und [des Eidg. Versicherungsgerichts] U 137/03 vom 3. Dezember 2004 E. 3.3, U 68/03 vom 4. Juli 2003 E. 6.4 sowie U 262/02 vom 8. April 2003 E. 4.4), ist in Anbetracht der konkreten Verhältnisse (der Beschwerdeführer arbeitete während längerer Zeit bis knapp vor seinem zweiten Unfall für schweizerische Transportunternehmen und generierte sein letztes Erwerbseinkommen damit in der Schweiz, der Verlust der Arbeitsstelle in der Schweiz war nicht Folge des Unfalles, in Belgien geht er keiner Erwerbstätigkeit mehr nach) nicht zu beanstanden, dass die Beschwerdegegnerin, bestätigt durch das kantonale Gericht, diesbezüglich auf den schweizerischen Arbeitsmarkt abgestellt hat. Auf Grund der theoretischen und abstrakten Natur des Begriffs der ausgeglichenen Arbeitsmarktlage im Sinne von Art. 16 ATSG ist - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - für den Einkommensvergleich bedeutungslos, ob die versicherte Person im Ausland wohnt. Entscheidend ist lediglich, dass sich die beiden massgebenden Vergleichseinkommen auf denselben Arbeitsmarkt beziehen, weil es die Unterschiede in den Lohnniveaus und den Lebenshaltungskosten zwischen den Ländern nicht gestatten, über die Grenzen hinweg einen objektiven Vergleich der in Frage stehenden Einkommen vorzunehmen (Urteil 9C_335/2007 vom 8. Mai 2008 E. 3.3.2 in fine mit Hinweisen). Letzteres wird in der Beschwerde denn auch nicht bestritten. Es hat damit im Ergebnis beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.