Citation: U 404/06 23.03.2007 E. A

Der 1978 geborene A.________ arbeitete seit April 1999 in der Firma P.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Unfall versichert. Am 7. Juni 2002 wurde er von einem zurückschlagenden Metallprofil am Oberkiefer getroffen, wobei ein Frontzahn abbrach. Der gleichentags notfallmässig aufgesuchte kantonal approbierte Zahnarzt B.________, nahm eine provisorische Zahnrekonstruktion vor. Die SUVA kam für diese Behandlung auf. In der Folge ersuchten A.________ und der kantonal approbierte Zahnarzt E.________ die SUVA um Kostengutsprache gemäss Voranschlag vom 16. März 2004 über Fr. 1'542.20 für die Nachbehandlung. Die SUVA holte die Stellungnahme des Bundesamtes für Gesundheit vom 20. Januar 2004 zur Zulassung von kantonal approbierten Zahnärzten zur selbstständigen Behandlung in der obligatorischen Unfallversicherung ein. Nach einem umfangreichen Schriftenwechsel lehnte sie mit Verfügung vom 16. September 2004 die Übernahme der weiteren Behandlungskosten ab, da E.________ nicht über den notwendigen Befähigungsausweis verfüge. Der Versicherte und E.________ liessen daraufhin Einsprache erheben mit dem Rechtsbegehren, es sei aufgrund des Kostenvoranschlags vom 16. März 2004 Kostengutsprache zu erteilen, und es sei die Berechtigung kantonal approbierter Zahnärzte im Kanton Appenzell Ausserrhoden auch für die an eine Notfallbehandlung anschliessende Regelbehandlung über die SUVA abzurechnen, anzuerkennen. Mit Einspracheentscheid vom 21. Februar 2005 trat die Anstalt auf die Einsprache des E.________ nicht ein, da die Frage, ob diesem die Bewilligung zu erteilen sei, zu Lasten der obligatorischen Unfallversicherung Leistungen zu erbringen, nicht Verfügungsgegenstand bilde; ebenso trat sie auf dessen Leistungsbegehren nicht ein. Die Einsprache des A.________ wies sie ab, soweit sie darauf eintrat.