Citation: 2C_24/2024 E. 5.2

5.2. Dieser Begründungsanforderung kommt die Beschwerdeführerin nicht nach: Sie führt zwar aus, weshalb ihrer Ansicht nach das von der Vorinstanz geschützte Verkaufsverbot bundesrechtswidrig sei, soweit es sich auf Art. 8 ChemG in Verbindung mit Art. 55 ChemV stützt, da Distickstoffmonoxid nicht in den sachlichen Anwendungsbereich des Chemikalienrechts falle (Qualifikation als Lebensmittel, Derogation des Chemikalienrechts sowie steuerrechtliche Behandlung). Mit der vorinstanzlichen Alternativbegründung hingegen, wonach das Inverkehrbringen von in Ballonen abgefülltem Lachgas zu Inhalationszwecken ebenso gestützt auf das Lebensmittelgesetz verboten wäre (vorstehende E. 4.2; angefochtenes Urteil E. 5), setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander. Sie legt nicht dar, inwiefern auch diese vorinstanzliche Begründung bzw. der entsprechende Verweis der Vorinstanz auf die Ausführungen des Gesundheitsdepartements rechtsverletzend sein soll. Der blosse Verweis darauf, dass Distickstoffmonoxid als gesetzlich zulässiger Lebensmittelzusatzstoff gelte, reicht dafür jedenfalls nicht aus.