Citation: I 445/05 28.09.2005 E. 4

4.1 Bei der Bemessung des Invaliditätsgrades im erwerblichen Teilbereich ging die Vorinstanz für die Bestimmung des Valideneinkommens von einer halbtags ausgeübten Tätigkeit im Gastgewerbe (Service) aus, dies gestützt auf die Angaben der Versicherten anlässlich der schriftlichen Nachfrage der IV-Stelle vom 15. April 2002. Dieses Vorgehen ist nicht zu beanstanden. Auf Grund der vorhandenen Berufserfahrung rechtfertigt es sich allerdings, auf das Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) der branchenspezifischen Angaben in Tabelle A1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2000 abzustellen. Dies ergibt einen standardisierten Monatslohn (Zentralwert) von Fr. 3602.- und, hochgerechnet auf eine wöchentliche Arbeitszeit von 42,2 Stunden (Die Volkswirtschaft 3/2005 S. 94 Tabelle B9.2), ein Jahreseinkommen von Fr. 45'601.- oder, bei einem Pensum von 50 %, Fr. 22'801.-. 4.2 Das Invalideneinkommen ermittelte das kantonale Gericht ausgehend von einem Halbtagespensum in einer körperlich leichten Tätigkeit. Dies entspricht dem von medizinischer Seite formulierten Zumutbarkeitsprofil und ist korrekt. Gleiches gilt für die Bezifferung des hypothetischen jährlichen Erwerbseinkommens auf Fr. 19'495.-, dies unter Berücksichtigung eines Prozentabzugs (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b mit Hinweisen) von 15 %, welcher im Rahmen der Ermessenskontrolle (BGE 126 V 81 Erw. 6) nicht zu beanstanden ist. Bezogen auf den erwerblichen Anteil ergibt sich damit - in Gegenüberstellung zum Valideneinkommen von Fr. 22'801.- - ein Invaliditätsgrad von 14,5 % oder gewichtet 7,25 %.