Citation: 8C_384/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte fest, der Beschwerdeführer habe der Aufforderung des Regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) zur Teilnahme am PvB keine Folge geleistet. Dies ist nicht umstritten. Die Vorinstanz führte sodann aus, der Versicherte sei bereits seit mehr als einem Jahr arbeitslos gewesen und habe schon "verschiedene Massnahmen wie Kurse und Coaching" absolviert. Im Zeitpunkt der Zuweisung der arbeitsmarktlichen Massnahme hätten keine Anhaltspunkte für eine baldige Neuanstellung vorgelegen und nur vage Absichten zur Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit bestanden. Vor diesem Hintergrund sei das RAV berechtigt gewesen, eine berufliche Massnahme zur Verbesserung der Vermittlungsfähigkeit und zum Zwecke einer raschen und dauerhaften Wiedereingliederung anzuordnen. Dem Beschäftigungsprogramm habe weder eine Erwerbstätigkeit oder eine andere Massnahme entgegengestanden, noch sei das Programm unzumutbar im Sinne von Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG gewesen. Ebenso wenig hätten entschuldbare Gründe für die Verweigerung vorgelegen. Damit sei ein Einstellungstatbestand gegeben. Die Vorinstanz erkannte sodann, das Amt für Arbeit habe das Verschulden des Beschwerdeführers zu Recht als mittelschwer qualifiziert. Sie sah schliesslich keine Veranlassung, die gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG verfügten 21 Einstelltage zu korrigieren.