Citation: 6B_521/2019 E. 1.5

1.5. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe nicht ausdrücklich begründet, weswegen sie trotz Freispruch von den Vorwürfen der sexuellen Nötigung und der sexuellen Handlungen mit Kindern zum Nachteil seiner Tochter C._________ die gleiche Strafe wie die Erstinstanz ausspreche. Damit sei die Strafzumessung nicht nachvollziehbar und willkürlich. Er beruft sich dabei auf das Urteil 6B_859/2013 vom 2. Oktober 2014 E. 4.3 und leitet daraus ab, die Strafzumessung müsse nicht nur an sich nachvollziehbar sein. Die Vorinstanz habe ausdrücklich begründen müssen, weswegen sie trotz teilweisem Freispruch die gleiche Strafe wie die Vorinstanz ausspreche. Anders als in dem vom Beschwerdeführer angeführten Urteil 6B_859/2013 vom 2. Oktober 2014 hat die Vorinstanz angesichts des durch den teilweisen Freispruch veränderten Strafrahmen nicht lediglich auf die erstinstanzlichen Strafzumessungskriterien verwiesen. Sie hat sich vielmehr selbst eingehend mit den relevanten Strafzumessungsfaktoren befasst und nachvollziehbar begründet, weshalb sie eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten als angemessen erachtet. Dabei hat sie nicht ausdrücklich darzulegen, aus welchen Gründen sie von der erstinstanzlichen Strafzumessung abweicht. Die Berufungsinstanz fällt gemäss Art. 408 StPO ein neues Urteil und hat die Strafe nach ihrem eigenen Ermessen festzusetzen. Unter dem Vorbehalt der "reformatio in peius" muss sie sich nicht daran orientieren, wie die erste Instanz die einzelnen Strafzumessungsfaktoren gewichtet (Urteile 6B_1359/2016 vom 18. Mai 2017 E. 2.5; 6B_634/2016 vom 30. August 2016 E. 2.4; 6B_1252/2014 vom 4. Mai 2015 E. 4.3 mit Hinweis). Eine Verletzung der Begründungspflicht ist zu verneinen und es ist angesichts der nachvollziehbaren Strafzumessung nicht als willkürlich zu qualifizieren, dass die Vorinstanz trotz Freispruchs von den Vorwürfen der sexuellen Nötigung und der sexuellen Handlungen mit Kindern zum Nachteil seiner Tochter C._________ dieselbe Freiheitsstrafe wie die Erstinstanz aussprach.