Citation: 2A.52/2005 06.06.2005 E. 1

Das Bundesgericht prüft die Zulässigkeit der bei ihm eingereichten Rechtsmittel von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 131 II 58 E. 1 S. 60 mit Hinweisen). 1.1 Nach Art. 103 lit. b OG ist das in der Sache zuständige Departement oder, soweit das Bundesrecht es vorsieht, die in der Sache zuständige Dienstabteilung der Bundesverwaltung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht berechtigt. In den Bereichen des Ausländer- und Bürgerrechts ist dies das Bundesamt für Migration (Art. 14 Abs. 2 der Organisationsverordnung vom 17. November 1999 für das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement [SR 172.213.1], in der Fassung gemäss Änderungsverordnung des Bundesrates vom 3. November 2004 [in Kraft seit 1. Januar 2005; AS 2004 4813]). 1.2 Das Beschwerderecht der Bundesbehörden soll den richtigen und rechtsgleichen Vollzug des Bundesverwaltungsrechts sicherstellen. Dabei muss grundsätzlich kein spezifisches öffentliches Interesse an der Anfechtung der Verfügung nachgewiesen werden. Erforderlich ist nur, dass es der beschwerdeführenden Verwaltungseinheit nicht um die Behandlung abstrakter Fragen des objektiven Rechts geht, sondern um konkrete Rechtsfragen eines tatsächlich bestehenden Einzelfalls (BGE 129 II 11 E. 1.1 S. 13; Urteil 2A.501/2004 vom 10. Februar 2005, E. 1.2, je mit Hinweisen). 1.3 Ein Ausschlussgrund gemäss Art. 99 - 102 OG liegt nicht vor. Insbesondere entfällt derjenige gemäss Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG (fehlender bundesrechtlicher Anspruch auf Erteilung oder Verweigerung einer fremdenpolizeilichen Bewilligung), denn Art. 17 Abs. 2 ANAG (Bundesgesetz vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer; SR 142.20) räumt dem Beschwerdegegner grundsätzlich einen Rechtsanspruch auf den Nachzug seiner Söhne ein. (Ebenso Art. 8 EMRK mit Bezug auf den heute noch nicht 18 Jahre alten Sohn B.________.) Im Übrigen steht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde der legitimierten Bundesbehörde auch zur Verfügung, um geltend zu machen, die kantonale Rechtsmittelinstanz habe einen Rechtsanspruch auf die streitige fremdenpolizeiliche Bewilligung in Verletzung von Bundesrecht bejaht (BGE 130 II 137 E. 1.2 S. 140 f. mit Hinweis). 1.4 Die Beschwerdeschrift hat unter anderem die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten (Art. 108 Abs. 2 OG). An diesem Erfordernis fehlt es nach Auffassung des Rechtsvertreters des Beschwerdegegners, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. Die dem Bundesgericht eingereichte Beschwerdeschrift trägt indessen den Namenszug des Vizedirektors des beschwerdebefugten Bundesamtes für Migration, Urs Betschart; sie ist damit rechtsgültig unterschrieben. Die Umstände, auf welche der Rechtsvertreter seine nicht weiter belegten Behauptungen stützt (unterschiedliche Papierfarbe, Platzierung der "Schlussformel"), sind blosse Mutmassungen und stellen für das Bundesgericht keinen genügenden Anlass zu weiteren Abklärungen dar. Auf die grundsätzlich zulässige Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demnach einzutreten.