Citation: 6B_597/2007 22.04.2008 E. 2

Dem zu beurteilenden Fall liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Von April bis Juni sowie August bis November 2002 nahm die Geschädigte (geb. 1946) beim Beschwerdeführer (geb. 1959) Fahrstunden. In der zweiten Fahrstunde griff ihr dieser unter den Pullover und den BH und klemmte sie in die linke Brustwarze, damit sie lerne, aus Reflex und nicht aus dem Kopf zu lenken. In den folgenden Fahrstunden kam es erneut vor, dass der Beschwerdeführer die Geschädigte in die Brustwarze klemmte, obwohl sie ihm sagte, dass er ihr weh tue bzw. Schmerzenslaute von sich gab. Einmal griff er ihr unter den Rock, um sie am rechten Oberschenkel zu berühren. Die Geschädigte wehrte sich weder körperlich noch verbal gegen die Übergriffe. Als Reaktion trat sie jeweils entweder zu fest auf das Brems- oder auf das Gaspedal, worauf sie vom Beschwerdeführer wegen ihres Fahrstils kritisiert wurde. Etwa in der drittletzten Fahrstunde sagte ihr der Beschwerdeführer, sie könne nur manövrieren, wenn sie sexuell erregt sei. Ab diesem Zeitpunkt begann die Geschädigte, die Annäherungen mit dem Ellbogen abzuwehren. In der zweitletzten Fahrstunde erzählte sie dem Beschwerdeführer, dass sie in ihrer Kindheit von ihrem Vater sexuell missbraucht worden sei. Der Beschwerdeführer sagte zu ihr, dass sie sexuell verklemmt sei. Er forderte sie auf, sich selber in die Brustwarze zu klemmen. Aus Angst und als Beweis, dass sie nicht verklemmt sei, kam die Geschädigte dieser Aufforderung nach. Die Geschädigte verlangte die Abrechnung der Fahrstunden. Der Beschwerdeführer forderte sie auf, ihm ins Theorielokal zu folgen. Er schloss die Türe ab und zog ihr die Träger ihres Oberteiles bis zum Bauch hinunter, bis sie mit nacktem Oberkörper vor ihm stand.