Citation: 9C_676/2013 E. 2

Dem Rechtsschutz in der beruflichen Vorsorge liegt nach der gesetzlichen Systementscheidung, welche das Bundesgericht bindet (Art. 190 BV), eine duale Konzeption zugrunde. Für Streitigkeiten berufsvorsorgerechtlicher Natur zwischen (aktiv oder passiv) Versicherten, Vorsorgeeinrichtungen, Arbeitgebern, Freizügigkeitseinrichtungen u.a.m. steht der Klageweg an das kantonale Berufsvorsorgegericht offen (Art. 73 BVG). Diese Rechtsprechungszuständigkeit gilt für das BVG-Obligatorium, die weitergehende berufliche Vorsorge registrierter Vorsorgeeinrichtungen und für nichtregistrierte Berufsvorsorgestiftungen. Dieser Rechtsweg wird nur insoweit zurückgedrängt, als die Aufsichtsbeschwerde und der daran anschliessende Aufsichtsrechtsbeschwerdeweg an das Bundesverwaltungsgericht offensteht (vgl. zum Ganzen MEYER/UTTINGER, in: Schneider/Geiser/Gächter [Hrsg.], Handkommentar zum BVG und FZG, Bern 2010, N. 3 ff. zu Art. 73 BVG, N. 20 f. zu Art. 74 BVG,). Dass beide Rechtswege letztinstanzlich in das Bundesgericht einmünden (Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten; Art. 35 lit. e BGerR) ändert daran nichts.