Citation: 6B_1080/2018 E. 3

Die Beschwerdeführer machen geltend, sie hätten als Privatkläger am vorinstanzlichen Verfahren teilgenommen und seien von der in Frage stehenden Ehrverletzung persönlich betroffen. Alleine damit lässt sich die Beschwerdelegitimation im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG jedoch nicht begründen. Erforderlich ist vielmehr, dass sich der angefochtene Entscheid auch auf die Beurteilung der im Strafverfahren adhäsionsweise geltend gemachten bzw. noch geltend zu machenden Zivilforderungen auswirken kann. Die Beschwerdeführer behaupten in ihrer Beschwerde nicht, sie hätten aufgrund des Tripadvisor-Eintrags einen finanziellen Schaden erlitten. Genugtuungsforderungen aus Persönlichkeitsverletzung bestehen nur, sofern die Schwere der Verletzung es rechtfertigt (vgl. Art. 49 Abs. 1 OR). Der Eingriff muss aussergewöhnlich schwer sein und in seinen Auswirkungen das Mass einer Aufregung oder einer alltäglichen Sorge klar übersteigen (vgl. etwa Urteile 6B_798/2018 vom 14. November 2018 E. 4; 6B_555/2017 vom 29. September 2017 E. 3.2; 6B_94/2013 vom 3. Oktober 2013 E. 1.1; je mit Hinweisen). Die Beschwerdeführerin 2 ist eine Aktiengesellschaft, die den Betrieb eines Restaurants bezweckt. Der Beschwerdeführer 1 ist Alleinaktionär, Verwaltungsrat und Geschäftsführer der Beschwerdeführerin 2. Die Beschwerdeführer beanstanden in ihrer Beschwerde in erster Linie die Aussagen auf Tripadvisor, diverse Mitarbeiter würden ohne Vertrag beschäftigt und eine Mitarbeiterin arbeite 14 Stunden als Chef de Service zu einem Sklavenlohn von Fr. 2'800.--. Weshalb darin oder in den übrigen Passagen des Eintrags eine genugtuungsbegründende Persönlichkeitsverletzung erblickt werden muss, ist weder klar ersichtlich noch genügend dargetan. Entgegen den Vorbringen in der Beschwerde kann insbesondere nicht gesagt werden, dem Beschwerdeführer 1 werde mit der Äusserung, Mitarbeiter würden ohne einen schriftlichen Arbeitsvertrag beschäftigt, ein "Sozialabgabebetrug" unterstellt. Die Beschwerdeführer sind in der Sache daher nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert. Eine formelle Rechtsverweigerung im Sinne der "Star-Praxis" (vgl. dazu BGE 141 IV 1 E. 1.1 S. 5; 138 IV 78 E. 1.3 S. 79 f.; 136 IV 29 E. 1.9 S. 40) ist nicht gerügt (Art. 42 Abs. 2 i.V.m Art. 106 Abs. 2 BGG).