Citation: 6B_1298/2016 E. 1.7

1.7. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz verletze ihre Begründungspflicht, da dem vorinstanzlichen Urteil nicht zu entnehmen sei, weshalb für die mehrfache Urkundenfälschung eine Erhöhung der Einsatzstrafe um sechs Monate vorgenommen werde. Ohnehin sei die Erhöhung zu hoch, denn er habe keinen erheblichen Aufwand betreiben müssen und auch nicht in Schädigungs- oder Vorteilsabsicht gehandelt. Der Strafrahmen von Art. 251 Ziff. 1 StGB beträgt Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Die Vorinstanz erachtet sowohl die objektive Tatschwere als auch das subjektive Tatverschulden als eher leicht. Der Beschwerdeführer habe lediglich einen geringen Aufwand betrieben, indem er eine Vorlage genommen und diese abgeändert habe. Wiederum zu Lasten des Beschwerdeführers gewichtet die Vorinstanz auch an dieser Stelle die lange Deliktsdauer. Dass die Vorinstanz damit von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen wäre, ist nicht ersichtlich. Angesichts des erwähnten Strafrahmens ist die festgelegte Strafe von einem bis eineinhalb Jahren Freiheitsstrafe, welche unter Berücksichtigung des Asperationsprinzips zu einer Erhöhung der Einsatzstrafe um ein halbes Jahr führt, nicht zu beanstanden. Dabei musste die Vorinstanz, entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers, nicht explizit darlegen, weshalb für die Urkundenfälschung keine Geldstrafe ausgesprochen wurde. Sind bei einer Mehrzahl von Straftaten Freiheitsstrafen nach dem Asperationsprinzip einzubeziehen, wird es nicht ungewöhnlich sein, dass einzelne der Asperation unterliegenden Freiheitsstrafen unter der Schwelle von sechs Monaten zu stehen kommen (Urteil 6B_849/2016 vom 9. Dezember 2016 E. 1.3.2). Die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht erweist sich nach dem Gesagten ebenfalls als unbegründet.