Citation: 8C_180/2021 E. 4.3

4.3. Die weiteren Einwände des Beschwerdeführers vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern. So kann aus seiner Argumentation, gemäss den Richtpositionsumschreibungen bestehe der einzige Unterschied der Lohnklasse 19 zur Lohnklasse 18 darin, dass für die Lohnklasse 19 kumulativ zur therapeutischen Tätigkeit (oder Master mit Zusatzausbildung) mehrjährige Berufsausbildung gefordert werde, nichts zu seinen Gunsten abgeleitet werden. Wie die Klinik B.________ in ihrer Vernehmlassung angibt, vermag mehrjährige Berufserfahrung die Einstufung (bzw. den Aufstieg) in Lohnklasse 19 zu begründen. Auch der Beschwerdeführer ist von der Lohnklasse 18 in die Lohnklasse 19 aufgestiegen, allerdings nicht wegen seiner Berufserfahrung bei Stellenantritt, sondern gemäss Angaben der Klinik B.________ "nach klar über zwei Jahren Tätigkeit im Dienst D.________", also wegen seiner Berufserfahrung, die er während der Anstellung bei der Beschwerdegegnerin gesammelt hatte. Seine Rüge, die Klinik B.________ argumentiere diesbezüglich widersprüchlich und anerkenne erneut, dass für die Einreihung in Lohnklasse 19 eine über zweijährige Berufserfahrung relevant gewesen sei, verfängt nicht, da für die Bewertung des Kriteriums K1 ausschlaggebend ist, welche Anforderungen bei Stellenantritt gelten (vgl. Urteil 8C_420/2019 vom 20. Februar 2020 E. 7.3.2). Wie der Beschwerdeführer selber zutreffend festhält, kann dabei auch nicht massgebend sein, welche Erfahrungen er selber bei Antritt seiner Stelle vorweisen konnte, da nicht die individuellen Voraussetzungen des Stelleninhabers, sondern die vom Arbeitgeber objektiv gestellten Anforderungen zählen. Dass das Gutachten der E.________ GmbH vom 7. Dezember 2017 dazu keine klare Antwort liefert, wurde bereits im Urteil 8C_420/2019 vom 20. Februar 2020 festgestellt (E. 7.3.3.2 zweiter Absatz). Schliesslich ergibt sich aus dem Erfordernis einer fortgeschrittenen oder abgeschlossenen Therapieausbildung, wie im Anforderungsprofil 2013 und in den dem Gutachten zugrunde liegenden Arbeitsumschreibungen aufgeführt, ebenfalls kein zwingender Schluss auf die Notwendigkeit einer mindestens zweijährigen Berufserfahrung bei Stellenantritt. Ganz abgesehen davon dürfte entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers kein allgemeiner Konsens darüber bestehen, dass "fortgeschritten" mit mindestens der Hälfte der Ausbildung bzw. mit über zwei Jahren Berufserfahrung gleichzusetzen wäre.