Citation: 2C_235/2023 E. 5.2.4

5.2.4. Nach dem Dargelegten bestehen zwar gewichtige persönliche Interessen am Verbleib in der Schweiz. Sie sind indessen mit Blick auf die unzureichende Integration in der Schweiz und den engen Bezug zum Heimatstaat nicht geeignet, die entgegenstehenden öffentlichen Interessen zu überwiegen. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung erweist sich damit als notwendig (Art. 8 Ziff. 2 EMRK). Obschon die Beschwerdeführenden im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils keiner Sozialhilfe mehr bedurften, kommt folglich eine erneute Verwarnung nicht in Betracht (Art. 96 AIG; vgl. Urteil 2C_909/2018 vom 8. August 2019 E. 2.4.3), zumal die Gesamtumstände eine negative Prognose nahelegen und davon auszugehen ist, dass die Verwarnung im Herbst 2019 keine Wirkung gezeigt hat (vgl. E. 5.1.2 hiervor).