Citation: 9C_641/2018 E. 3

Die Rentenberechnungen von Vorinstanz und beschwerdeführender Ausgleichskasse stimmen in rechtlicher Hinsicht weitestgehend überein. Eine Differenz ist nur insofern auszumachen, als das Bundesverwaltungsgericht der Situation von Versicherten, welche - wie der Beschwerdegegner - im Dezember geboren wurden, nicht bundesrechtskonform Rechnung trägt. Wenn im angefochtenen Entscheid ausgeführt wird, die Ausgleichskasse habe bei der Neufestsetzung der Altersrente nach Art. 31 AHVG zu Unrecht nicht auf die Rententabelle 2009/10 (Beginn des Rentenanspruchs am 1. Januar 2009), sondern auf die im Jahre 2007/08 gültige Rententabelle (Erreichung des Rentenalters am 9. Dezember 2008) abgestellt, geht die Vorinstanz fehl. Gemäss Rechtsprechung sind für sämtliche Angehörigen eines Jahrgangs dieselben Regeln zur Berechnung der AHV-Renten massgebend. Dies gilt auch für Versicherte, bei denen der Versicherungsfall, d.h. die Verwirklichung des anspruchsbegründenden Sachverhalts (Rentenalter oder Tod) im Dezember eintritt und der Anspruch auf die Rentenleistung deshalb am 1. Januar des darauf folgenden Jahres entsteht (Art. 21 Abs. 2, Art. 23 Abs. 3 und Art. 25 Abs. 4 AHVG; BGE 132 V 265 E.2.5-2.7 S. 269 ff.; vgl. in diesem Zusammenhang auch Art. 51bis Abs. 2 in fine AHVV). Für die in zeitlicher Hinsicht heranzuziehende Rententabelle (Art. 53 Abs. 1 AHVV [SR 831.101]) kann nichts anderes gelten: Die Renten von im Dezember Geborenen sind - in Übereinstimmung mit den Vorbringen des BSV - nach der gleichen Tabelle zu ermitteln wie diejenigen der übrigen Versicherten desselben Jahrgangs. Die gegenteilige vorinstanzliche Auffassung verletzt Bundesrecht und ist zu korrigieren. Für die zutreffende Rentenberechnung im Einzelnen kann auf den Einspracheentscheid der beschwerdeführenden Ausgleichskasse verwiesen werden.