Citation: 1A.5/2006 09.02.2006 E. 1

Grundsätzlich wird das Urteil in der Sprache des angefochtenen Entscheids verfasst; sprechen die Parteien eine andere Amtssprache, so kann die Ausfertigung in dieser Sprache erfolgen (Art. 37 Abs. 3 OG). Im vorliegenden Fall machen die Beschwerdeführerinnen geltend, der angefochtene Entscheid hätte auf französisch erlassen werden müssen. Zwar beherrscht keine der Beschwerdeführerinnen die deutsche Sprache; aber auch französisch wird nur von einer der drei Beschwerdeführerinnen - Y.________ - gesprochen, auf deren Beschwerde wegen Fristversäumnis nicht eingetreten werden kann (vgl. unten, E. 2.2). Der Anwalt der Beschwerdeführerinnen ist französischer Muttersprache, spricht aber fliessend Deutsch (vgl. Internetseite der "Etude ZPG Ziegler Poncet Grumbach"). Im Rechtshilfeverfahren wurden die Beschwerdeführerinnen von zwei deutschsprachigen Anwälten derselben Anwaltskanzlei betreut. Berücksichtigt man zudem, dass die Rechtshilfemassnahmen bei der Bank D.________ in Zürich durchzuführen waren, so war es vertretbar, den angefochtenen Entschied in deutscher Sprache zu verfassen. Es besteht daher auch für das vorliegende Verfahren kein zwingender Grund, von der Grundregel von Art. 37 Abs. 3 OG abzuweichen.