Citation: 6P.203/2006 19.04.2007 E. 8

8.1 Zuletzt rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Eigentumsgarantie im Sinne von Art. 26 Abs. 1 BV. Durch die Freigabeverfügung werde ihr die Ausübung ihres Eigentums an weiteren CHF 2.1 Mio, auf deren Erstattung ihr ein ausgewiesener Anspruch zustehe, verunmöglicht (staatsrechtliche Beschwerde 38 f.). 8.2 Soweit die Beschwerdeführerin eine Verletzung der Eigentumsgarantie rügt, geht ihre Beschwerde fehl. Denn die Oberstaatsanwaltschaft nimmt in willkürfreier Würdigung der erhobenen Beweise an, die Voraussetzungen für die Beschlagnahme zur Sicherung einer Ersatzforderung in dem von der Beschwerdeführerin beantragten Umfang seien nicht gegeben. Ob der Beschwerdeführerin allenfalls ein über die Höhe der Ersatzforderung hinausgehender zivilrechtlicher Schadenersatzanspruch zusteht, ist in diesem Zusammenhang nicht zu prüfen.