Citation: U 366/00 20.05.2003 E. A

A.a Der 1955 geborene H.________ absolvierte ab März 1988 in der Firma S.________ AG in X.________ eine Küferlehre und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 25. September 1989 erlitt er beim Abfüllen von Natronlauge Verätzungen der Haut und beider Augen. Gestützt auf das Ergebnis der von ihr getroffenen Abklärungen sprach die SUVA H.________ mit Verfügung vom 10. Juni 1992 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab 1. Juni 1992 eine ganze Invalidenrente als Komplementärrente zur Rente der Invalidenversicherung und eine Integritätsentschädigung von Fr. 60'384.-- zu. Die gegen die Rentenberechnung gerichtete Einsprache wies sie mit Einspracheentscheid vom 11. Mai 1993 ab. Aufgrund eines Gutachtens der Klinik für Augenkrankheiten des Spitals G.________ vom 13. April 1993 stellte die SUVA fest, dass sie H.________ zu Unrecht Leistungen zugesprochen hatte. Mit Verfügung vom 14. Februar 1994 stellte sie ihre Rentenleistungen per 1. März 1994 ein und forderte die bisher ausgerichteten Zahlungen im Gesamtbetrag von Fr. 127'521.-- zurück. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. April 1995 fest. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Obergericht des Kantons Schaffhausen mit Entscheid vom 13. September 1996 ab, indem es die Rückerstattungspflicht bestätigte und die Voraussetzungen für den Erlass verneinte. Mit Urteil vom 17. Oktober 1997 hiess das Eidgenössische Versicherungsgericht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde des H.________ in dem Sinne gut, als es den vorinstanzlichen Entscheid aufhob und die Sache an die Vorinstanz zurückwies, damit sie nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen neu entscheide. In den Erwägungen führte es aus, nur ein psychiatrisches Gutachten könne Klarheit darüber schaffen, ob der Versicherte erkennen konnte, dass seine Angaben bezüglich der Beeinträchtigung der Sehschärfe nicht der Tatsache entsprachen. A.b Mit Entscheid vom 7. November 1997 hob das Obergericht des Kantons Schaffhausen den Einspracheentscheid der SUVA vom 5. April 1995 auf und wies die Sache zur Vornahme ergänzender Abklärungen im Sinne des Urteils des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 17. Oktober 1997 und zum Erlass einer neuen Verfügung an diese zurück. Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde der SUVA hin hob das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom 19. Oktober 1998 den kantonalen Gerichtsentscheid auf und überwies die Akten dem Obergericht des Kantons Schaffhausen, damit es im Sinne der Erwägungen des Urteils vom 17. Oktober 1997 verfahre.