Citation: 1C_444/2022 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, weil sie keine Gelegenheit erhalten habe, zu den vom Verwaltungsgericht herangezogenen Bildern von "Google Earth" Stellung zu nehmen. Diese Aufnahmen werden jedoch vom Verwaltungsgericht nur beiläufig erwähnt; ihnen kommt - anders als den Internetdokumenten im Fall BGE 149 I 91 E. 3.4 - kein massgeblicher Stellenwert in den Erwägungen des angefochtenen Entscheids zu. Vielmehr stützte sich das Verwaltungsgericht in erster Linie auf die in den Akten liegenden Pläne, Visualisierungen und Fotos. Unter diesen Umständen war es nicht verpflichtet, die Parteien über die allfällige ergänzende Konsultation von Fotos aus dem Internet zu informieren und ihnen Gelegenheit zu geben, sich dazu zu äussern.