Citation: 8C_151/2018 E. 5

Die Vorbringen des Beschwerdeführers vermögen die Betrachtungsweise der Vorinstanz nicht in Zweifel zu ziehen. Zwar ist er mit der unverzüglichen Einleitung des Betreibungsverfahrens in einer ersten Phase seiner Schadenminderungspflicht nachgekommen. Dies hat denn auch das kantonale Gericht eingeräumt. Es hat indessen zutreffend erkannt, dass mit drei weiteren schriftlichen Mahnungen im Zeitraum vom 16. Januar bis 30. Oktober 2013 nach erhobenem Rechtsvorschlag dem Erfordernis der konsequenten Durchsetzung der offenen Lohnforderungen auf dem Betreibungsweg und notwendigenfalls durch Einleitung von gerichtlichen Schritten nicht Genüge getan war (vgl. Urteile 8C_211/2014 vom 17. Juli 2014 E. 6.2; 8C_462/2009 vom 3. August 2009 E. 3.2.1). Ein Zuwarten von 9.5 Monaten zwischen der Anhebung der Betreibung bis zum Gesuch um Durchführung einer Schlichtungsverhandlung verletzt jedenfalls die Schadenminderungspflicht (vgl. Urteil 8C_831/2012 vom 5. Februar 2013 E. 4.3 betreffend Zuwarten von 13 Monaten). Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer das Arbeitsverhältnis unter anderem wegen der prekären finanziellen Lage der Arbeitgeberin kündigte und er zudem aufgrund der bereits im Dezember 2012 erfolglos gebliebenen Mahnungen, des erhobenen Rechtsvorschlags seitens der Arbeitgeberin sowie deren behaupteten Gegenforderungen hätte wissen müssen, dass nur konkrete rechtliche Schritte zur Eintreibung des ausstehenden Lohnes führen können. Dass er noch innert der in Art. 88 Abs. 2 SchKG genannten Frist die Unterstützung seiner Rechtsschutzversicherung angefordert und diese ihrerseits innert jener Frist ein Klageverfahren eingeleitet hat, führt zu keinem anderen Ergebnis, zumal es sich bei der genannten Frist um eine (vollstreckungsrechtliche) Maximalfrist handelt, welche für die hier streitigen Belange nicht massgebend ist. Für die Erfüllung der Schadenminderungspflicht ist sodann der Beschwerdeführer selber verantwortlich. Insofern kann dieser aus dem Umstand, dass er den Versicherungsfall am 27. Mai 2013 bei seiner Rechtsschutzversicherung angemeldet hat, nichts zu seinen Gunsten ableiten.