Citation: 1C_606/2024 E. 3.6

3.6. Hinsichtlich der geltend gemachten Überzeitzuschläge verweist die Beschwerdeführerin auf BGE 132 III 172. Der zitierte Leitentscheid befasst sich mit der Berechnung der Ferienentschädigung nach Art. 329d OR, nicht mit der Bestimmung des massgeblichen Bruttomonatslohns für die Entschädigung wegen missbräuchlicher Kündigung gemäss Art. 336a OR. Ohnehin handelt es sich bei Bestimmungen des Obligationenrechts, auf die das kantonale Personalrecht (hier: § 18 Abs. 2 und 3 PG) verweist, um öffentliches kantonales Recht. Sie gelten nicht als - vom Bundesgericht grundsätzlich frei überprüfbares (Art. 106 Abs. 1 BGG) - Bundesprivatrecht (vgl. BGE 140 I 320 E. 3.3). Wenn sich die Vorinstanz dazu entschied, die Arbeitsstunden vollständig bei der Ermittlung des Beschäftigungsgrads zu berücksichtigen, was in einem höheren Grundlohn bei der Festsetzung der Entschädigung resultierte, und im Gegenzug auf die Berücksichtigung allfälliger Überstundenzuschläge bei der Bestimmung des massgeblichen Bruttomonatslohns verzichtete, ist dies unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Wollte man der Auffassung der Beschwerdeführerin folgen, würde sie von den - über dem per August 2017 vereinbarten Beschäftigungsgrad von 70 % - geleisteten Arbeitseinsätzen im Rahmen der Entschädigung doppelt profitieren. Die effektive Arbeitszeit "nur" bei der Ermittlung des Pensums zu berücksichtigen, führt jedenfalls nicht zu einem stossenden Ergebnis, zumal die Entschädigung bereits grosszügig bemessen ist.