Citation: 5A_166/2023 E. A

Der Beschwerdeführer verfügt über beachtliche Vermögenswerte. Er lebte mit seiner Ehefrau in Meilen. Im Jahr 2014 erlitt er eine Hirnblutung. Seither ist er körperlich und geistig stark beeinträchtigt. Im Jahr 2015 übersiedelten die Eheleute nach Österreich. Mit Beschluss vom 10. Mai 2017 ernannte das dort zuständige Bezirksgericht Kitzbühel die Ehefrau zur Sachwalterin (entsprechend einer schweizerischen Beistandschaft) des Beschwerdeführers. Nach Übertragung grosser Vermögenswerte auf die Ehefrau unter fragwürdigen Umständen (Schenkungen, Überweisungen) enthob das Bezirksgericht Kitzbühel diese mit Beschluss vom 11. November 2017 ihres Amtes und setzte den Beschwerdegegner als Sachwalter ein (zufolge einer Gesetzesänderung in Österreich nunmehr Erwachsenenvertreter). Dieser leitete in verschiedenen Ländern etliche Verfahren gegen die Ehefrau ein und es liegen zwischenzeitlich rechtskräftige Urteile von offenbar rund 10 Mio. Euro gegen sie vor, die es zu vollstrecken gilt. In der Folge verliess das Ehepaar Österreich und zog nach Italien und schliesslich wieder in die Schweiz. Seit 1. April 2022 sind die Eheleute in Küsnacht gemeldet.