Citation: 7B_241/2022 E. 3.3

3.3. Entgegen der Sichtweise des Beschwerdeführers liegt keine Verletzung der Bindungswirkung des bundesgerichtlichen Rückweisungsentscheids vor. Das Bundesgericht hat die Vorinstanz nicht dazu angehalten, den für die Strafzumessung massgeblichen Sachverhalt anzupassen oder zu ergänzen. Vielmehr hat es die Sachverhaltsrügen des Beschwerdeführers in seinem Rückweisungsentscheid verworfen (Urteil 6B_343/2020 vom 14. Dezember 2021 E. 2 und 3). Dies gilt, auch wenn es sich sowohl bei der rechtlichen Beurteilung zur Frage der Strafbarkeit nach Art. 314 StGB, wie auch bei der Strafzumessung zur Frage der Entschädigung des Beschwerdeführers für seine Tätigkeit beim Verband C._________ geäussert hat (Urteil 6B_343/2020 vom 14. Dezember 2021 E. 5.4 und E. 7.4.2). In diesem Zusammenhang hat es von der Vorinstanz bloss verlangt, dass diese die vom Beschwerdeführer unentgeltlich ausgeübte Tätigkeit für den Verband C._________, für welche üblicherweise ein Entgelt geschuldet wäre, bei der Strafzumessung berücksichtigt. Hingegen war die Vorinstanz nicht gehalten, im zweiten Berufungsverfahren Feststellungen zur Höhe einer solchen Entschädigung zu treffen und musste sie auch nicht auf die betreffenden Ausführungen des Beschwerdeführers zur Höhe einer solchen Entschädigung eingehen. Aus dem angefochtenen Urteil ergibt sich, dass die Vorinstanz den Rückweisungsentscheid des Bundesgerichts zwar inhaltlich anzweifelt (angefochtenes Urteil S. 11 f.), indessen letztlich den Anweisungen des Bundesgerichts vorbehaltlos folgt (angefochtenes Urteil S. 12).