Citation: 2C_297/2020 E. 2.1

2.1. Nach Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist die Beschwerde gegen selbständig eröffnete Zwischenentscheide zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können. Mit der angefochtenen Verfügung verweigerte der Instruktionsrichter des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich dem Gesuchsteller die unentgeltliche Rechtspflege für das verwaltungsgerichtliche Verfahren. Derartige Entscheide bewirken in der Regel einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens sind Zwischenentscheide mit dem in der Hauptsache zulässigen Rechtsmittel anzufechten (BGE 137 III 380 E. 1.1 S. 382; 133 III 645 E. 2.2 und Urteil 4A_44/2018 vom 5. März 2018 E. 1.2) - hier mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten: Der potenzielle Rechtsanspruch (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG) ergibt sich aus Art. 50 AIG (bis 31. Dezember 2019: AuG [SR 142.20]) bzw. Art. 8 EMRK (gemeinsames Kind). Da auch die übrigen Beschwerdevoraussetzungen gegeben sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.