Citation: 6B_376/2022 E. 1

Das Kantonale Untersuchungsamt St. Gallen eröffnete am 28. Oktober 2019 aufgrund einer Anzeige des Amts für Verbraucherschutz und Veterinärwesen des Kantons St. Gallen (AVSV) ein Strafverfahren gegen den Beschwerdeführer wegen Verdachts auf Tierquälerei in Bezug auf seine Noriker-Pferde "B.________" und "C.________". Am 17. April 2020 liess der Beschwerdeführer seinerseits Strafanzeige wegen Tierquälerei u.a. gegen die für die Organisation und Durchführung des Pferdetransports verantwortlich zeichnende Angestellte des AVSV erheben. Es wurde namentlich geltend gemacht, der Transport der Tiere - im Wissen darum, dass beide Pferde schwer hufkrank (gewesen) seien, sie bereits beim Verlad gelitten hätten und ihnen ein Transport in einem zu kleinen Pferdeanhänger grosse Schmerzen bereiten werde - sei tierquälerisch gewesen. Die Anklagekammer St. Gallen erteilte am 12. August 2020 die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens gegen die Beschuldigte. Am 9. September 2021 stellte das Kantonale Untersuchungsamt das Strafverfahren ein. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat die Anklagekammer des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 10. Februar 2022 in einer Hauptbegründung nicht ein. In einer Eventualbegründung wies sie die Beschwerde als unbegründet ab. Der Beschwerdeführer beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, den Entscheid der Anklagekammer aufzuheben, das Strafverfahren gegen die Beschuldigte weiterzuführen, das Verfahren abzuschliessen und sie wegen Tierquälerei zu verurteilen.