Citation: 4C.282/2003 15.12.2003 E. B

Die Klägerin focht beide Kündigungen bei der Miet-Schlichtungsstelle des Bezirks U.________ an. Diese trat auf die Begehren unter Hinweis auf die vertragliche Schiedsklausel nicht ein. Daraufhin gelangte die Klägerin an das Bezirksgericht U.________ und verlangte sowohl die Aufhebung der fristlosen wie der ordentlichen Vertragskündigung, eventuell eine Erstreckung des Pachtverhältnisses. Das Bezirksgericht vereinigte die Verfahren und trat auf die Klagen mit Entscheid vom 29. November 2002 nicht ein. Eine von der Klägerin dagegen eingelegte kantonale Berufung wies das Kantonsgericht St. Gallen am 22. August 2003 ab. Das Kantonsgericht kam zum Schluss, dass die Schiedsvereinbarung keinen zwingenden bundesrechtlichen oder kantonalen Vorschriften widerspreche. Überdies verwarf es den Einwand der Klägerin, dass die Schiedsvereinbarung für sie aufgrund der Ungewöhnlichkeitsregel nicht anwendbar sei.