Citation: 6B_203/2017 E. 1

Der Beschwerdeführer ersuchte am 3. Mai 2016 um Erlass der ihm mit Urteil der 2. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern vom 9. Oktober 2015 auferlegten Verfahrenskosten von Fr. 3'480.--. Das Obergericht wies das Gesuch mit Beschluss vom 6. Juni 2016 ab, soweit es darauf eintrat. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Bundesgericht am 28. November 2016 nicht ein (Urteil 6B_786/2016). Mit Eingabe vom 26. September 2016 ersuchte der Beschwerdeführer erneut um Erlass der Verfahrenskosten von Fr. 3'480.--. Das Obergericht des Kantons Bern wies das Gesuch am 29. Dezember 2016 wiederum ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es im Wesentlichen aus, das obergerichtliche Urteil vom 9. Oktober 2015 und damit auch die Verlegung der Verfahrenskosten seien mit dem Urteil des Bundesgerichts vom 16. Februar 2016 definitiv in Rechtskraft erwachsen (Urteil 6B_1332/2015). Auf die Eingabe des Beschwerdeführers könne daher nicht eingetreten werden, soweit er sinngemäss die Rechtmässigkeit der Forderung bestreite. Im Erlassverfahren könnten nur noch Gründe für die Stundung, Herabsetzung oder den Erlass der Verfahrenskosten geltend gemacht werden. Das Obergericht verweist hierfür auf Art. 425 StPO und Art. 10 des Verfahrenskostendekrets des Kantons Bern (VKD; BSG 161.12). Insofern lege der Beschwerdeführer in seinem neuen Gesuch jedoch nicht dar, inwiefern sich seine Verhältnisse seit dem Beschluss vom 6. Juni 2016 massgeblich verändert hätten. Es könne deshalb vollumfänglich auf den Beschluss vom 6. Juni 2016 und die damalige Begründung verwiesen werden. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde an das Bundesgericht. Er verlangt die Aufhebung des Beschlusses vom 29. Dezember 2016 und die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz.