Citation: 4A_533/2013 E. 3.5.4

3.5.4. Der Beschwerdeführer macht in diesem Zusammenhang geltend, die Vorinstanz habe seine Noveneingabe vom 4. März 2013 betreffend die erbrechtliche Herabsetzungsklage der Tochter nicht berücksichtigt und die Noven unter Verletzung seines Beweisführungsanspruchs nicht zugelassen. Der Vorwurf geht fehl. Die Vorinstanz hat im Gegenteil die Noveneingabe berücksichtigt und zur diesbezüglichen Argumentation des Beschwerdeführers Stellung genommen. Dass sie dabei in Willkür verfallen wäre, legt der Beschwerdeführer, der lediglich seine Sicht der Dinge ausbreitet, nicht rechtsgenügend dar. Jedenfalls bedeutet es noch keine willkürliche Beweiswürdigung, wenn die Vorinstanz aus der Noveneingabe vom 4. März 2013 betreffend die Herabsetzungsklage der Tochter nicht die gleichen Schlüsse zog wie der Beschwerdeführer (vgl. Erwägung 2.2). Die Vorinstanz anerkannte zusammenfassend, dass die Klägerin mit den streitigen Vermögensdispositionen (auch) bezweckt habe, ihren Nachlass zum Nachteil der Tochter zu vermindern. Gleichzeitig stehe aber auch fest, dass dies für den Abschluss des Vertrages mit dem Beschwerdeführer nicht (allein) ausschlaggebend gewesen sei. Bei dieser Ausgangslage ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz dafür hielt, dass der Herabsetzungsprozess der Tochter für den vorliegenden Prozess irrelevant sei, zumal dort auch die Tochter geltend mache, dass der Beschwerdeführer die Klägerin durch Vorspiegelung falscher Tatsachen zum Abschluss des Vertrages verleitet habe. Mangels Entscheidrelevanz brauchte die Vorinstanz nicht weiter auf den Herabsetzungsprozess einzugehen und durfte ohne Verletzung des Beweisführungsanspruchs davon absehen, dem Beschwerdeführer Frist zur Einreichung einer "vollumfänglichen" Noveneingabe anzusetzen.