Citation: 5A_45/2024 E. 5.1

5.1. Soweit die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung bemängelt, zielt sie an der Sache vorbei. Denn ob die Beschwerdegegnerin der Gerichtsstandsklausel zwingend persönlich zustimmen musste oder auch ein Vertretungsverhältnis in Frage kam und zu prüfen gewesen wäre, ist keine Tat-, sondern eine Rechtsfrage. Von dieser Rechtsfrage hängt auch ab, ob und gegebenenfalls wie die erfolgte Kontoeröffnung (einschliesslich der Zustimmung zur Gerichtsstandsvereinbarung) und die langjährige Nutzung der Konten durch die Beschwerdegegnerin als Sachverhaltselemente unter dem Blickwinkel des Stellvertretungsrechts zu würdigen und deshalb entscheidwesentlich wären. Dass das Obergericht gestützt auf die im angefochtenen Entscheid diskutierten Urkunden in verfassungswidriger Weise eine Willenserklärung der Beschwerdegegnerin persönlich nicht als glaubhaft gemacht erachtet habe, macht die Beschwerdeführerin im hiesigen Verfahren jedenfalls nicht in einer Weise geltend, die den Anforderungen an die Begründung von Verfassungsrügen (E. 2) genügt. Daran ändert auch ihr Einwand nichts, wonach das Obergericht übersehe, dass die Beschwerdegegnerin "persönlich" das Bestehen der Kontobeziehung mit der C.________. Ltd. eingeräumt und sich auf die einschlägige Nutzungsvereinbarung berufen habe. Inwiefern die Beschwerdegegnerin in den fraglichen Passagen auch zugestanden haben soll, das Konto bei der C.________. Ltd. persönlich eröffnet und ihr Einverständnis mit der fraglichen Nutzungsvereinbarung persönlich erklärt zu haben, mag die Beschwerdeführerin nicht erklären.