Citation: 9C_769/2015 E. 2.2.5

2.2.5. Insoweit der Beschwerdeführer die gerichtliche Beantwortung der Frage verlangt, ob eine korrekte medizinische Behandlung unternommen werde, verkennt er, dass dies nicht Aufgabe des Gerichts, sondern der behandelnden Ärzte ist. Entgegen seinen Rügen hat sich die Vorinstanz betreffend der Abgabe opiathaltiger Medikamente auch nicht wie ein Arzt aufgeführt, sondern lediglich zu Recht darauf hingewiesen, dass die aus einer nicht indizierten oder überhöhten Einnahme von Morphinen erwartungsgemäss resultierenden Nebenwirkungen noch keinen dauerhaften und erheblichen Gesundheitsschaden im invalidenversicherungsrechtlichen Sinne darstellten.