Citation: 5A_539/2021 E. 4.3.3

4.3.3. Was den restlichen Wortlaut der Klagebegehren 2 und 3 betrifft (Feststellung der "Rechtszuständigkeit"), so mag der Einwand der Beschwerdegegner zutreffen, dass aus diesem Teil nicht klar hervorgeht, was der Beschwerdeführer verlangt. Es ist auch nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf diesen Teil nicht eingetreten ist. Hinsichtlich der Auslegung der Klagebegehren des Beschwerdeführers kann dieser Teil jedoch nicht isoliert betrachtet werden und ihm kommt auch keine eigenständige Bedeutung zu. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass das Konkursamt in seiner Verfügung vom 16. Oktober 2018 abweichend vom Gesetzeswortlaut selbst eine Frist von 20 Tagen für eine "Klage auf Feststellung seines Eigentumsrechts" ansetzte. Dass der Beschwerdeführer sich in seiner Wortwahl diesem Wortlaut annäherte, kann ihm nicht zu seinem Nachteil ausgelegt werden. Dasselbe gilt für den von der Vorinstanz monierten Titel seiner Rechtsschrift ("Klage betreffend Eigentumsansprache"), da dieser Begriff sich ebenfalls auf die Verfügung des Konkursamtes bezieht und er regelmässig mit Blick auf den Gegenstand der Beurteilung (vgl. E. 4.1.2) im Zusammenhang mit der Aussonderung verwendet wird (BRUNNER/REUTTER/SCHÖNMANN/TALBOT, in: Kollokations- und Widerspruchsklagen nach SchKG, 3. Auf. 2019, S. 59; KREN KOSTKIEWICZ, SchKG Kommentar, 20. Aufl. 2020, N. 5, 7 zu Art. 242 SchKG; RUSSBERGER/WOHLGEMUTH, a.a.O., N. 7b, 38 zu Art. 242; AMONN/WALTHER, a.a.O., § 40 Rz. 28; vgl. auch Art. 242 SchKG in der Fassung vor 1997, AS 11 529; BBl 1889 II 446, 509).