Citation: 2C_224/2023 E. 5.1

5.1. Die Niederlassungsbewilligung kann gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG widerrufen werden, wenn die ausländische Person zu einer längerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde. Dies ist praxisgemäss der Fall, wenn die Strafe die Dauer von einem Jahr überschreitet (BGE 139 I 16 E. 2.1; 139 I 145 E. 2.1; Urteile 2C_195/2023 vom 14. September 2023 E. 3.2; 2C_90/2023 vom 31. August 2023 E. 4.1). Es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer mit Urteil des Bezirksgerichts Hinwil vom 15. Januar 2019 zu einer überjährigen Freiheitsstrafe von 40 Monaten, mithin mehr als 3 Jahren und 3 Monaten, verurteilt wurde. Ebenso ist unbestritten, dass er damit den Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG gesetzt hat. Da das verfahrensauslösende Delikt im Jahr 2015 und damit vor dem 1. Oktober 2016 begangen wurde, finden Art. 66a ff. StGB und Art. 63 Abs. 3 AIG keine Anwendung (BGE 146 II 1 E. 2.1.2; Urteil 2C_653/2022 vom 15. September 2022 E. 4). Der Beschwerdeführer rügt aber, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung nicht verhältnismässig und nicht mit Art. 8 EMRK vereinbar sei.