Citation: 8C_206/2017 E. 2

Streitig ist, ob das kantonale Gericht Bundesrecht verletzte, indem es bei gegebener Aktenlage die Verfügung der IV-Stelle vom 10. Juni 2016 bestätigte, wonach ein anspruchsrelevanter Gesundheitsschaden auszuschliessen sei. Verwaltung und Vorinstanz stützten sich hinsichtlich der Feststellung des Gesundheitszustandes zwar auf die Erkenntnisse gemäss interdisziplinärem Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung in Basel (ZMB) vom 10. Juni 2014 (nachfolgend: ZMB-Gutachten). In Bezug auf die Arbeitsfähigkeit wichen sie jedoch davon ab und stellten ausschlaggebend auf die beiden reinen Aktenbeurteilungen der Dr. med. B.________, Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) der Invalidenversicherung in Bern, vom 11. Dezember 2015 und 31. Mai 2016 ab.