Citation: 2C_781/2015 E. A

A.a. A.________ (geb. 1968; hiernach: A.________) ist Staatsangehöriger der dominikanischen Republik. Nachdem er am 12. September 1995 illegal aus Deutschland in die Schweiz eingereist war, wurde gegen ihn am 29. September 1995 eine bis zum 27. September 1998 gültige Einreisesperre verhängt. Am 19. Januar 1996 heiratete er in der dominikanischen Republik die in der Schweiz niedergelassene italienische Staatsangehörige B.________, woraufhin die Einreisesperre aufgehoben und ihm eine Aufenthaltsbewilligung im Kanton Aargau erteilt wurde. B.________ verstarb am 27. Oktober 1996 nach kurzer Krankheit. In der Folge wurde die Aufenthaltsbewilligung von A.________ regelmässig verlängert. Seit November 2001 erhält A.________, der an Schilddrüsenkrebs erkrankt ist, eine IV-Rente. Seit 2006 bezieht er Ergänzungsleistungen. Im April 2006 heiratete er in der Dominikanischen Republik seine zweite Ehefrau, C.________, die er im Januar 2008 in die Schweiz nachzog. A.b. Am 8. Juli 2009 stellte A.________ beim Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft (hiernach: Migrationsamt) ein Gesuch um Nachzug seiner am 24. September 1998 geborenen Tochter G.________, wobei er eine 2009 erstellte Geburtsurkunde beilegte, in welcher er als Vater eingetragen ist. Er gab an, die Mutter sei am 29. September 2007 verstorben und G.________ sei seither in der Dominikanischen Republik von Verwandten betreut worden. Auf Anfrage des Migrationsamtes hin erklärte sich A.________ mit Schreiben vom 23. September 2010 und vom 18. Oktober 2010 damit einverstanden, einen DNA-Test betreffend die Abstammung seiner Tochter durchführen zu lassen. Am 27. April 2011 unterzeichnete A.________ eine Erklärung, wonach er auf den Nachzug von G.________ verzichte. Am 16. März 2012 wurde die Ehe von A.________ mit C.________ in der Dominikanischen Republik geschieden.