Citation: 1C_452/2012 E. 5.3

5.3. Das BAFU hat in seiner Stellungnahme an das Bundesgericht zusammenfassend ausgeführt, es beurteile das Standortdatenblatt der Beschwerdegegnerinnen vom 22. Juli 2010 als korrekt. Der massgebliche Anlagegrenzwert von 5 Volt pro Meter werde an allen OMEN eingehalten (vgl. Anhang 1 Ziffer 64 lit. c NISV). Gleiches gelte für den Immissionsgrenzwert am höchstbelasteten Ort für kurzfristigen Aufenthalt. Innerhalb des Perimeters der Anlage, den die Beschwerdegegnerinnen mit einem Radius von 116 m korrekt angegeben hätten, befänden sich gemäss dem Antennenkataster des Bundesamts für Kommunikation BAKOM keine weiteren Mobilfunkantennen. Die projektierte Anlage stehe daher nicht in einem engen räumlichen Zusammenhang mit weiteren Antennengruppen, welche bei der Berechnung der elektrischen Feldstärke an den OMEN hätten einbezogen werden müssen. Ausgehend von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sei die Messunsicherheit bei der Berechnung der NIS-Belastung im Standortdatenblatt zu Recht nicht berücksichtigt worden.