Citation: 2C_57/2021 E. 5.4

5.4. Ist somit auf die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung abzustellen, ist nicht ersichtlich, inwieweit die schulische Situation derart kritisch gewesen sein soll, dass sie die eigenmächtige Abmeldung der Tochter vom Schulunterricht gerechtfertigt hätte. Es genügt nicht, dass die Mutter mit dem Verhalten der Schulleitung nicht einverstanden gewesen ist. In dieser Hinsicht bestreitet sie zudem nicht, dass ein reger Austausch mit den Schulbehörden stattgefunden hat, sodass keine Rede davon sein kann, die Schule hätte sich der Situation verschlossen. Auch das Schreiben vom 16. Oktober 2019, mit dem die Mutter die Gründe für die Schulabwesenheit dargelegt und einen Antrag auf Schulwechsel gestellt haben will, ändert nichts daran. Einerseits hatte die Tochter zu diesem Zeitpunkt die Schule bereits seit knapp einen Monat nicht mehr besucht und andererseits lässt auch ein Gesuch um Schulwechsel die Schulpflicht nicht dahinfallen. Was die Verhältnismässigkeit der Busse betrifft, so hat die Vorinstanz erwogen, die Mutter habe im kantonalen Verfahren keine entsprechenden Rügen erhoben. Dies wird in der Beschwerde nicht bestritten. Insoweit kann die Verhältnismässigkeit der Busse vor Bundesgericht nicht mehr infrage gestellt werden und ist auf die Ausführungen der Mutter zu ihrer finanziellen Lage nicht näher einzugehen.