Citation: U 124/02 27.01.2003 E. A

U.________, geb. 1967, war seit September 1988 bei der Firma C.________ AG als Näherin beschäftigt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie von Berufskrankheiten versichert. 1994 wurden eine arbeitsplatzinduzierte, durch Baumwollstaubexposition entstandene toxische Rhinitis und ein latentes Asthma bronchiale festgestellt (Berichte des Dr. med. F.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, speziell Lungenkrankheiten, vom 3. Juni 1994 sowie des Dr. med. G.________, Abteilung Arbeitsmedizin der SUVA, vom 6. April 1995); eine Weiterbeschäftigung am bisherigen Arbeitsplatz war nicht mehr möglich. Am 22. Mai 1995 erliess die SUVA eine Nichteignungsverfügung bezüglich aller Arbeiten mit Exposition zu Baumwollstaub. Gestützt auf weitere medizinische Abklärungen wies sie mit Verfügung vom 9. August 2000 ein Begehren der Versicherten um Ausrichtung einer Invalidenrente mit Verweis auf die Verfügbarkeit ausreichend vieler Arbeitsplätze, die mit der Nichteignungserklärung vereinbar seien, ab. Diese Verfügung wurde mit Einspracheentscheid vom 28. Februar 2001 bestätigt.