Citation: 5A_1033/2017 E. 3.3

3.3. In Willkür verfallen ist das Kantonsgericht nach Ansicht der Beschwerdeführerin weiter, indem es die Abweisung des Gesuchs um eine superprovisorische Massnahme durch die Erstinstanz mit der Begründung geschützt hat, bei Geldleistungen würden solche Massnahmen nur zurückhaltend angeordnet. Dieser Vorwurf ist unbegründet: Wenig überzeugend ist es bereits, wenn die Beschwerdeführerin daraus, dass derartige Massnahmen "möglich sein müssten", darauf schliesst, es sei willkürlich, sie nicht zu treffen. Damit würde letztlich eine Verpflichtung geschaffen, vorsorgliche Massnahmen über Geldleistungen anzuordnen, was von vornherein nicht angeht. Ohnehin ist aber die Auffassung des Kantonsgerichts nach der Rechtsprechung nicht willkürlich (vgl. Urteil 5A_870/2013 vom 28. Oktober 2014 E. 5).