Citation: 1C_256/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz führte unter Hinweis auf die vorgenannte Praxis zusammengefasst aus, der Beschwerdeführer habe von den strittigen Bewilligungen spätestens an der Einspracheverhandlung vom 25. Januar 2015 erfahren. Die Gemeinde habe dem Beschwerdeführer insbesondere im Schreiben vom 17. Februar 2016 mitgeteilt, dass diese Einsicht in diese Bewilligungen jederzeit zu den üblichen Bürozeiten möglich sei. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer hätte daher von diesem Einsichtsrecht Gebrauch machen müssen, um über die Ergreifung eines Rechtsmittels zu entscheiden. Er hätte nicht zuwarten und darauf vertrauen dürfen, dass die Gemeinde ihm die Bewilligungen zustellt. Da er diese deutlich vor dem 22. März 2016 hätte einsehen können, habe er die Beschwerde am 11. April 2016 verspätet eingereicht, da diese gemäss § 130 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons Luzern vom 3. Juli 1972 (VRG/LU) in Verbindung mit § 209 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Luzern vom 7. März 1989 (PBG/LU) innert 20 Tagen seit Eröffnung bzw. der Kenntnisnahme hätte erhoben werden müssen. Daran vermöge nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführer mit Schreiben vom 3. Februar 2016 gegen die strittigen Bewilligungen vorsorglich Einsprache erhoben habe, weil er habe wissen müssen, dass er damit nicht das richtige Rechtsmittel erhob. Die Beschwerde sei auch verspätet eingereicht worden, wenn berücksichtigt werde, dass sich der Beschwerdeführer um den Erlass einer anfechtbaren Verfügung bemüht habe, weil er gemäss seinen Ausführungen am 7. März 2016 darüber informiert wurde, dass die Gemeinde keine zusätzlichen Verfügungen erlassen werde. Gestützt auf diese Information hätte er die strittigen Bewilligungen bei der Gemeinde einsehen und danach die Beschwerde innert der 20-tägigen Beschwerdefrist einreichen müssen.