Citation: 1C_498/2020 E. 1.9

1.9. Zusammengefasst erweist es sich somit nicht als verspätet, wenn die Beschwerdeführer sich nicht schon bei der Revision der Ortsplanung von 2013/2014 oder beim negativen Schutzentscheid nach DSchG vom 27. September 2017, sondern nur im vorliegenden baurechtlichen Verfahren gerichtlich für die Erhaltung des betroffenen Gebäudes gewehrt haben. Allerdings führt erst die im angefochtenen Urteil noch vorbehaltene Baubewilligung für einen Neubau zur Wirksamkeit der umstrittenen Abbruchbewilligung und gegebenenfalls zu einem Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Das angefochtene Urteil bildet hingegen unter dem Blickwinkel des Bundesgerichtsgesetzes einen Zwischenentscheid (E. 1.3 hiervor). Da es weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betrifft (vgl. Art. 92 BGG), ist es lediglich gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG direkt anfechtbar.