Citation: 5A_418/2024 E. 1

Die Beschwerdeführerin 2 und der Beschwerdegegner sind die nicht miteinander verheirateten Eltern des Beschwerdeführers 1. Mit vorsorglichem Massnahmeentscheid vom 5. Dezember 2023 verfügte die KESB Zug für das Kind eine Ausreisesperre und mit ausführlich begründetem Entscheid vom 21. Juni 2024 teilte sie die Obhut dem Vater zu. Um diesem Entscheid zuvorzukommen, hatte die Beschwerdeführerin 2 kurz vorher für den Beschwerdeführer 1 beim Kantonsgericht Zug eine Unterhaltsklage eingereicht und im Rahmen eines dortigen Gesuches um vorsorgliche Massnahmen die (superprovisorische) Feststellung verlangt, dass die Ausreisesperre aufzuheben und die KESB für die Obhutsfrage nicht mehr entscheidzuständig sei. Mit Entscheid vom 12. April 2024 trat das Kantonsgericht Zug auf dieses Gesuch nicht ein. Hiergegen reichte die Beschwerdeführerin 2 "für sich selbst als Prozessstandschafterin und als gesetzliche Vertreterin" des Beschwerdeführers 1 eine Berufung ein, mit welcher sie nebst der Aufhebung des Nichteintretensentscheides des Kantonsgerichts erneut (superprovisorisch) die erwähnten Feststellungen verlangte; ferner stellte sie Gesuche um Prozesskostenvorschuss von Fr. 7'500.-- und um unentgeltliche Rechtspflege. Mit Verfügung vom 28. Mai 2024 wies das Obergericht des Kantons Zug die erneuten (superprovisorischen) Feststellungsbegehren ab; sodann wies es die Gesuche um Prozesskostenvorschuss und unentgeltliche Rechtspflege ab, soweit es auf diese eintrat, wobei der Mutter eine Verfahrensgebühr von Fr. 800.-- für das Prozesskostenvorschussgesuch auferlegt, auf eine Verfahrensgebühr für das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege verzichtet und ihr Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 2'000.-- für das Berufungsverfahren gesetzt wurde. Mit Beschwerde vom 28. Juni 2024 gelangen die Beschwerdeführer an das Bundesgericht und verlangen die Aufhebung der angefochtenen Verfügung. Ferner stellen sie ein Gesuch um (superprovisorische) aufschiebende Wirkung, um unentgeltliche Rechtspflege und um Beizug der kantonalen Akten. Mit Verfügung vom 1. Juli 2024 wurde superprovisorisch die Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses im Berufungsverfahren abgenommen. Mit Stellungnahme vom 2. Juli 2024 schliesst das Obergericht auf Abweisung des Gesuches um aufschiebende Wirkung, ebenso mit Stellungnahme vom 12. Juli 2024 der Beschwerdegegner. In der Sache wurden keine Vernehmlassungen eingeholt, aber die kantonalen Akten beigezogen.