Citation: 2C_265/2018 E. 1.2

1.2. Mit dem angefochtenen Entscheid weist die Vorinstanz die Sache zu neuer Prüfung an die Beschwerdeführerin zurück. Derartige Rückweisungsentscheide werden von der Rechtsprechung grundsätzlich als Zwischenentscheide qualifiziert (BGE 144 V 280 E. 1.2 S. 283; 140 V 282 E. 2 S. 283 f.; 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f.), die nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG angefochten werden können. Anders verhält es sich, wenn der unteren Instanz, an die zurückgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum verbleibt, und die Rückweisung einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (BGE 135 V 141 E. 1.1 S. 143); diesfalls handelt es sich um einen Endentscheid, dessen Anfechtung ohne weiteres zulässig ist (Art. 90 BGG). Die Beschwerdeführerin macht geltend, beim angefochtenen Entscheid handle es sich um einen Endentscheid. Ob diese Einschätzung zutrifft, kann offen bleiben, denn zumindest die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG sind vorliegend erfüllt: Die Vorinstanz hält im angefochtenen Entscheid entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin fest, es sei erwiesen, dass der Beschwerdegegner Leistungen erbracht habe, die von der Mehrwertsteuer ausgenommen seien; soweit der genaue Umfang dieser Leistungen nicht eruiert werden könne, sei eine Ermessenstaxation vorzunehmen. Damit enthält der angefochtene Entscheid Anordnungen, die den Beurteilungsspielraum der Beschwerdeführerin wesentlich einschränken und sie dazu zwingen, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verfügung zu erlassen. Sodann wäre sie nicht legitimiert, die eigene Verfügung anzufechten. Der Beschwerdegegner seinerseits hätte keinen Anlass, die neu zu erlassende Verfügung anzufechten, wenn sie zu seinem Vorteil ausfallen würde, so dass im Ergebnis der allenfalls rechtswidrige Entscheid nicht mehr angefochten und das falsche Ergebnis nicht korrigiert werden könnte. Die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist vor diesem Hintergrund erfüllt (BGE 144 V 280 E. 1.2.2 S. 283 f.; 142 V 26 E. 1.2 S. 29; 140 II 315 E. 1.3.1 S. 318).