Citation: 5A_107/2023 E. 5

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen, Ziffer 2.1 des angefochtenen Urteils aufzuheben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Die Gerichtskosten sind den Parteien je zur Hälfte aufzuerlegen (Art. 65 Abs. 1 und Art. 66 Abs. 1 BGG), jedoch in Folge der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege, auf die beide Parteien Anspruch haben, vorerst auf die Bundesgerichtskasse zu nehmen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Parteientschädigungen werden keine zugesprochen. Dafür werden die beiden beigeordneten Rechtsvertreter infolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 64 Abs. 2 BGG) aus der Bundesgerichtskasse entschädigt. Die Parteien sind darauf aufmerksam zu machen, dass sie der Bundesgerichtskasse Ersatz zu leisten haben, wenn sie später dazu in der Lage sind (Art. 64 Abs. 4 BGG).