Citation: 2C_141/2007 27.07.2007 E. A

Der 1981 geborene nigerianische Staatsangehörige A.________ reiste am 17. Juni 2002 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, das vom Bundesamt für Migration am 12. Dezember 2002 abgewiesen wurde. Die Asylrekruskommission entschied am 20. Januar 2003 gleich. Die vom Bundesamt für Migration angesetzte Ausreisefrist bis 20. Februar 2003 hielt A.________ nicht ein. Am 26. November 2002 hatte das Migrationsamt des Kantons Zürich gegen A.________ ein Verbot, das Gebiet der Stadt Winterthur zu betreten, verfügt, weil er sich im Umfeld der Drogenszene dieser Stadt bewege. Im Mai und Juli 2003 wurde ihm die Ausgrenzung aus dem Kanton St. Gallen angedroht, weil er sich in der Drogenszene aufgehalten und die öffentliche Ordnung gestört bzw. gefährdet habe. Am 17. Juli 2003 wurde er von der St. Galler Staatsanwaltschaft wegen Hinderung einer Amtshandlung mit Fr. 600.-- gebüsst. Am 20. Februar 2004 heiratete A.________ die Schweizerin B.________. Im Rahmen des Familiennachzugs wurde ihm die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Schweizer Ehefrau erteilt. B.________ wurde am 24. Juni 2004 am Flughafen Zürich Kloten festgenommen, da sie von Sao Paulo kommend bei der Einreise in die Schweiz 1,484 Kilogramm Kokain mitführte. Anschliessend wurde auch A.________ wegen Verdachts auf Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz festgenommen. Er wechselte am 7. Januar 2005 aus der Untersuchungshaft in den vorzeitigen Strafvollzug. Am 25. Januar 2005 gebar B.________ den Sohn C.________, der wie seine Mutter die Schweizer Staatsbürgerschaft hat. Das Kreisgericht St. Gallen sprach A.________ am 22. Juni 2005 der qualifizierten sowie privilegierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig und verurteilte ihn zu einer Zuchthausstrafe von 30 Monaten. Er wurde am 24. Februar 2006 bedingt aus dem Strafvollzug entlassen.