Citation: U 236/98 03.01.2000 E. 1

1.- a) Gemäss einem allgemeinen Grundsatz des Sozialversicherungsrechts kann die Verwaltung eine formell rechtskräftige Verfügung, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hat, in Wiedererwägung ziehen, wenn sie zweifellos unrichtig und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist (BGE 122 V 21 Erw. 3a, 173 Erw. 4a, 271 Erw. 2, 368 Erw. 3, 121 V 4 Erw. 6, je mit Hinweisen). b) Erstmals vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht bringt die SUVA vor, mit der Verfügung vom 15. Februar 1994 habe sie ihre ursprüngliche Deckungszusage vom 16. Juli 1993 formell in Wiedererwägung gezogen. Daher sei Streitgegenstand die Frage, ob die Deckungszusage zweifellos unrichtig und deren Berichtigung von erheblicher Bedeutung gewesen sei. Ob nach einer formlosen Deckungszusage tatsächlich eine formelle Wiedererwägung erforderlich ist, kann vorliegend offen bleiben, da, wie nachstehend ersichtlich wird, die entsprechenden Voraussetzungen in jedem Fall erfüllt waren.