Citation: C 19/01 11.09.2001 E. A

A.- D.________, geboren 1966, erhielt nach absolviertem Studium am 25. Februar 1994 von der Eidgenössischen Technischen Hochschule das Diplom als Architektin. Danach war sie kurze Zeit arbeitslos, weshalb ihr die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Zürich (nachfolgend: kantonale Kasse) am 9. März 1994 eine bis zum 8. März 1996 dauernde zweijährige Rahmenfrist für den Leistungsbezug eröffnete, bevor sie im Juni 1994 in der Firma H.________, Architekt BSA/SWB, eine Anstellung fand, welche sie bis März 1996 innehatte. Vom 2. Mai 1996 bis zum 31. Mai 1997 hielt sie sich in Kuba auf, wo sie für das Centro X.________ tätig war. Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz war sie zunächst vom 21. Juli bis 28. September 1997 temporär tätig, bevor sie auf den 1. Oktober 1997 bei B.________, Architekt HTL, wieder eine Stelle auf ihrem erlernten Beruf als Architektin antrat. Nachdem ihr das Büro B.________ wegen ungenügenden Auftragsvolumens auf 31. Mai 1998 gekündigt hatte, meldete sich D.________ am 4. Juni 1998 wiederum bei der Arbeitslosenversicherung zum Taggeldbezug an, wobei sie dieses Mal die Arbeitslosenkasse der Gewerkschaft Bau & Industrie GBI (nachfolgend: Verbandskasse) wählte, welche ihr eine neue Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 1. Juni 1998 bis 31. Mai 2000 eröffnete und ihr zunächst in den Kontrollperioden Juni, Juli und August 1998 Taggelder in der Höhe von insgesamt Fr. 8046. 40 ausrichtete. Am 3. November 1998 teilte die Verbandskasse D.________ mit, sie habe erst "im Oktober 1998" davon Kenntnis erhalten, dass die Versicherte schon "zuvor bei der öffentlichen Kasse eine Rahmenfrist für den Leistungsbezug vom 9. März 1994 bis 8. März 1996 inne" hatte; da auf Grund der seit dem 1. Januar 1998 geltenden gesetzlichen Regelung die Mindestbeitragszeit in einem solchen Fall für eine weitere Rahmenfrist neu zwölf Monate (statt wie früher sechs Monate) betrage und die Arbeitgeberbescheinigung des Büro B.________ nur eine Beitragszeit von acht Monaten ausweise, werde sie aufgefordert, die entsprechende Bescheinigung der Temporärfirma und allenfalls weitere Arbeitgeberbescheinigungen einzureichen. Da D.________ indes nur über eine Beitragszeit von gesamthaft rund elf Monaten verfügte (die sich aus der Beschäftigung für das Büro B.________ vom 1. Oktober 1997 bis 31. Mai 1998 und der Arbeit für die Temporärfirma vom 21. Juli bis 28. September 1997 zusammensetzt), forderte die Verbandskasse mit Verfügung vom 5. Januar 1999 die im Zeitraum von Juni bis August 1998 erbrachten Leistungen in Höhe von Fr. 8046. 40 zufolge Nichterfüllung der Mindestbeitragszeit zurück.