Citation: 2C_138/2020 E. 3.5.3

3.5.3. Für das behauptete, angeblich am 25. April 2005 begründete Vertragsverhältnis zwischen Q.________ und den Anstalten L.________ sowie M.________ liegen zwar schriftliche Verträge vor. Diese datieren allerdings erst vom 1. Mai 2005. Das Verwaltungsgericht hat erwogen, dass diese Kreditverträge auf den genannten Tag zurückdatiert waren, in Wirklichkeit aber erst zu einem Zeitpunkt nach dem 22. Dezember 2006 erstellt wurden. Das hat das Gericht aus einer E-Mail des Beschwerdeführers vom 22. Dezember 2006 an B.________, R.________ und Q.________ mit dem Betreff "S.________" geschlossen. Darin wurden Escrow-Vertragsentwürfe erwähnt, welche die Escrow-Einlagen dokumentieren, die Escrow-Ausleihung legalisieren und die Escrow-Kreditbeanspruchung definieren würden. Das deutete darauf hin, dass die Darlehensverträge zwischen Q.________ und den Anstalten erst zu einem Zeitpunkt nach dem 22. Dezember 2006 erstellt und auf den 1. Mai 2005 zurückdatiert wurden (vgl. E. 8.1.3.3 a.U.). Es ist weiter hervorzuheben, dass die erwähnten Darlehensverträge zwischen Q.________ und den beiden Anstalten keinerlei Bezug auf die Zahlung vom 25. April 2005 nahmen, welche die Auszahlung der Darlehensvaluta von Q.________ an die beiden Anstalten begründet haben soll. Daneben bestanden Unstimmigkeiten in den Beträgen: Die Überweisung vom 25. April 2005 von der C.________ AG an B.________ betrug Fr. 201.36 Mio. und auch die Überweisung vom 25. April 2005 von B.________ an die Anstalten L.________ und M.________ betrug Fr. 201.36 Mio. (2 x Fr. 100.680 Mio.; vgl. für beide Überweisungen oben E. 3.1). Gemäss den besagten Darlehensverträgen zwischen Q.________ und M.________/ L.________ habe Q.________ aber Fr. 196 Mio. (Fr. 188.3 Mio. + Fr. 7. 7 Mio.) an die Anstalten L.________ und M.________ verliehen (vgl. E. 8.1.4.1 u. 8.1.4.3 a.U.).