Citation: 9C_209/2010 02.09.2010 E. 3

3.1 Die Vorinstanz hat festgestellt, dass es an der Notwendigkeit der Verwendung eines Notebooks und eines Druckers fehle. Der Computer diene weder der Kommunikation mit den Lehrpersonen oder den Mitschülern noch sei er für den Leseunterricht erforderlich, der auch mit Büchern und Heften erteilt werden kann. Sodann sei der Versicherte in der Lage, das Schreiben zu erlernen, auch wenn dies mit etwelcher Mühe verbunden sei. Dass ein Laptop notwendig sei, damit der Versicherte den Schulunterricht besuchen kann, lege auch die Heilpädagogin im Bericht vom 12. Dezember 2008 nicht dar. 3.2 In der Beschwerde wird insbesondere eingewendet, die Schreibfähigkeiten des Versicherten seien behinderungsbedingt sehr begrenzt. Obwohl dieser Umstand vorinstanzlich geltend gemacht wurde, sei er vom kantonalen Gericht nicht näher abgeklärt worden. Nicht beachtet habe die Vorinstanz ferner, dass der Versicherte an einer Sehschwäche leidet. Alle schulischen Unterlagen müssten speziell vergrössert werden, damit er mit diesen arbeiten kann, was auf seinem Notebook mittels der von der Invalidenversicherung abgegebenen Software "Multitext" geschehe. Dass die Invalidenversicherung das Zubehör zum Laptop übernommen hat, belege den Anspruch. Die Verwaltung habe die Vergütung der Kosten des Laptop mit einer unrichtigen, von der Vorinstanz korrigierten Begründung abgelehnt. Schliesslich verweist der Beschwerdeführer auf einen neuen Bericht der Heilpädagogin W.________ vom 25. Februar 2010. Die Vorinstanz habe die Schulwirklichkeit und das Umfeld des Versicherten nicht korrekt erfasst; insbesondere habe sie davon abgesehen, die Lehrkräfte anzuhören.