Citation: I 179/06 24.07.2006 E. A

Der 1957 geborene M.________ ist gelernter Autospengler. Von 1986 bis 1995 war er Mitarbeiter in der Fabrik B.________ AG. Seit 1996 arbeitete er als selbstständiger Karosseriespengler in der Firma C.________. Am 19. Dezember 2002 meldete er sich bei der IV-Stelle Bern zur Berufsberatung und Umschulung an. Der ihn behandelnde Arzt Dr. med. T.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 5. März 2003 mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine koronare Eingefässerkrankung mit schwerer, mehrfacher Stenose des RCA, Status nach PTCA mit Stendeinlage im Dezember 1999, mittelschwere arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus seit 1999, Hypercholesterinanämie und Diskushernie L4/L5, Status nach konservativer Behandlung 1999. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien eine Varikosis cruris und Adipositas. Es bestünden keine psychischen oder geistigen Einschränkungen. Mit Verfügung vom 27. März 2003 bejahte die IV-Stelle den Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Stellensuche. Mit Urteilen vom 7. Juni 2006 verneinte das Eidgenössische Versicherungsgericht die Ansprüche des Versicherten auf Invalidenrente und Umschulung (Verfahren I 428/04 + I 519/04). Am 18. April 2005 stellte M.________ das Gesuch um Eingliederung und Kapitalhilfe gemäss Art. 18 IVG. Mit Verfügung vom 7. Juni 2005 verneinte die IV-Stelle den Anspruch auf Kapitalhilfe. Die dagegen am 29. Juni 2005 erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 19. Juli 2005 ab; ebenso verweigerte sie die vom Versicherten im Rahmen des Einspracheverfahrens verlangte unentgeltliche Vertretung.