Citation: 2A.738/2004 23.02.2005 E. A

Die Schweizer Bürgerin A.________ (geboren 1945) lebte zusammen mit ihrem Ehemann B.________ und ihren sechs Kindern bis 1996 in Belgien. Danach zog die Familie nach Israel. Wegen finanziellen Problemen gewährte das ehemals zuständige Bundesamt für Polizei am 16. September 1999 rückwirkend ab dem 1. September 1999 für die Dauer eines Jahres monatliche Unterstützungsleistungen nach dem Bundesgesetz vom 21. März 1973 über Fürsorgeleistungen an Auslandschweizer (ASFG; SR 852.1). Weil die Eheleute A. und B.________ den Erlös aus dem Verkauf ihrer Eigentumswohnung in Belgien ohne Rücksprache mit dem Bundesamt für Polizei teilweise für die Tilgung von Schulden und die Rückerstattung von Darlehen verwendeten, lehnte es das nunmehr zuständige Bundesamt für Justiz mit Verfügung vom 15. September 2000 ab, die bis Ende August 2000 ausgerichtete Unterstützung weiter zu gewähren. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement am 2. März 2001 ab. Der Departementsentscheid erwuchs in Rechtskraft.