Citation: 6B_1137/2020 E. 1.2.1

1.2.1. Die Vorinstanz gelangt unter Berücksichtigung der als unverwertbar kritisierten Aussagen von E.________ zum Ergebnis, der Beschwerdeführer habe die Tatbestandsvoraussetzungen der Erpressung, begangen in Mittäterschaft, erfüllt. Aufgrund des Verschlechterungsverbots von Art. 391 Abs. 2 StPO (Verbot der "reformatio in peius") spricht sie ihn allerdings (nur) wegen Gehilfenschaft zur Erpressung schuldig (angefochtener Entscheid E. 6.4 S. 27) und begrenzt sie die ausgesprochene Strafe auf die Höhe der erstinstanzlich verhängten Strafe (angefochtener Entscheid E. 7.4.8 S. 31). Wie zu zeigen sein wird (vgl. E. 1.5 unten), ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid, dass sich ein entsprechender Schuldspruch der Gehilfenschaft zur Erpressung ohne die Aussagen von E.________ fällen lässt; letztere sind nur erforderlich für eine Verurteilung wegen Mittäterschaft. Da die Vorinstanz wegen des Verschlechterungsverbots über den Schuldspruch der Gehilfenschaft zur Erpressung nicht hinausgehen durfte, hätte sie die Frage der Verwertbarkeit der Aussagen von E.________ folglich grundsätzlich offenlassen können und nicht darlegen müssen, dass das Verhalten des Beschwerdeführers über eine Gehilfenschaft hinaus ein mittäterschaftliches Handeln zu begründen vermag. Soweit der Beschwerdeführer mit seiner gegen die Verwertbarkeit der Aussagen von E.________ gerichteten Rüge den Schuldspruch beanstanden will, der letztlich nur auf Gehilfenschaft zur Erpressung lautet, gehen seine Vorbringen demzufolge an der Sache vorbei, weshalb darauf nicht einzutreten ist.