Citation: 6B_838/2009 25.01.2010 E. 3

3.1 Gemäss Art. 269 Abs. 1 StP/SG trägt die Kosten des Rechtsmittelverfahrens, wer mit seinem Begehren unterliegt. Nach Abs. 2 derselben Bestimmung können der obsiegenden Partei nur ausnahmsweise Kosten auferlegt werden, so namentlich wenn sie die Voraussetzungen für das Obsiegen erst im Rechtsmittelverfahren geschaffen hat (lit. a). Hat die Vorinstanz ihr Ermessen überschritten oder hat sie einen Verfahrensfehler begangen, trägt nach Art. 269 Abs. 3 StP/SG der Staat die Kosten. Gemäss Art. 271 Abs. 1 Satz 2 StP/SG werden dem Angeschuldigten die Kosten der privaten Verteidigung nach Obsiegen oder Unterliegen verlegt.