Citation: 2C_809/2015 E. 4.3

4.3. Das Verwaltungsgericht hat sich ausführlich mit diesen Vorbringen auseinandergesetzt: Es hat erwogen, gemäss seiner Praxis gelte der Grundsatz der Einmaligkeit der Anschlussgebühr, so dass bei einem Wiederaufbau nicht erneut eine Gebühr bezahlt werden müsse. Dieser Grundsatz komme aber nur zur Anwendung, wenn früher eine Anschlussgebühr tatsächlich bezahlt worden sei. Wenn dies nicht der Fall sei, sei der Wiederaufbau auch aus Rechtsgleichheitsgründen gleich zu behandeln wie eine Erweiterung oder ein Umbau. Wenn Art. 11.1 KonzReg eine Gebühr für Neuanschluss oder Erweiterungen vorsehe, müsse dies gleichermassen gelten für Ersatzbauten, wenn für die ursprüngliche Baute noch keine Anschlussgebühr bezahlt worden sei. Artikel 68 Abs. 2 fünftes Alinea WVReg, wonach eine Anschlussgebühr auch für den Ersatz- oder Wiederaufbau geschuldet sei, wenn bis anhin nie Anschlussgebühren erhoben wurden, stelle daher nur eine Präzisierung dessen dar, was sich bereits aus Art. 11.1 KonzReg ergebe. Sodann werde die Anschlussgebühr nach Art. 11.4 KonzReg mit dem bewilligten Anschluss an die Wasserversorgung fällig. Da für die ursprüngliche Baute nie Anschlussgebühren erhoben worden seien, sei mit dem Wiederaufbau der Liegenschaft ein Neuanschluss erfolgt, der erst die Fälligkeit und damit den Beginn der Verjährungsfrist ausgelöst habe.