Citation: 6B_4/2023 E. 5

Die Vorinstanz geht zusammengefasst davon aus, der Beschwerdeführer sei anlässlich der polizeilichen Anhaltung vom 27. Januar 2022 im Anschluss an die Kurzbefragung mündlich darauf hingewiesen worden, dass er bei der Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg verzeigt werde und er von dieser Amtsstelle eingeschriebene Briefpost erhalten werde. Ausserdem sei er aufgefordert worden, während des laufenden Strafverfahrens Adressänderungen den Strafbehörden mitzuteilen. Der entsprechende Hinweis befinde sich auf dem Protokoll unmittelbar über der Stelle, an der er seine Unterschrift angebracht habe. Dem Beschwerdeführer sei das Protokoll der Kurzbefragung auf einem Tablet zum Lesen und Unterzeichnen vorgelegt worden. Mit seiner Unterschrift habe er die Richtigkeit des Protokolls anerkannt (angefochtener Entscheid S. 6 f.). Die eingeschriebene Postsendung mit dem Strafbefehl vom 23. Februar 2022 sei gemäss Sendungsverfolgung am 24. Februar 2022 der Schweizerischen Post übergeben und am 25. Februar 2022 - nachdem sie weder vom Beschwerdeführer noch von einer anderen nach Art. 85 Abs. 2 StPO berechtigten Person entgegengenommen worden sei - dem Beschwerdeführer zur Abholung bis am 4. März 2022 gemeldet worden. Am 5. März 2022 sei sie mit dem Vermerk "nicht abgeholt" an die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg zurückgesandt worden (angefochtener Entscheid S. 7 f.).