Citation: 4A_3/2018 E. 3

Die Beschwerdeführerin verkennt auch hinsichtlich der Bildung des Spruchkörpers im vorinstanzlichen Verfahren, dass der verfassungsmässige Anspruch auf richtige Zusammensetzung des Gerichts ein gewisses Ermessen bei der Besetzung des Spruchkörpers nicht ausschliesst (BGE 137 I 340 E. 2.2.1; 105 Ia 172 E. 5b; Urteile 6B_1356/2016 vom 5. Januar 2018 E. 2.1, zur Publikation vorgesehen; 1B_491/2016 vom 24. März 2017 E. 1.3). Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint, stehen weder die Bundesverfassung noch die EMRK bzw. die dazu ergangene Rechtsprechung des Bundesgerichts oder des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) einer "aktiven", mithin nicht bloss auf Zufall basierenden Zusammensetzung des Spruchkörpers entgegen, solange diese gesetzlich geregelt ist und auf sachlichen Kriterien beruht (Urteil 6B_1356/2016 vom 5. Januar 2018 E. 2.3, zur Publikation vorgesehen). Inwiefern die Bildung des Spruchkörpers im vorinstanzlichen Verfahren diesen Anforderungen nicht genügt hätte, vermag die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht nicht aufzuzeigen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG). Ohnehin ist ihr Vorbringen unverständlich, die "freihändige" Zuteilung der Geschäfte durch den Abteilungspräsidenten ohne entsprechende gesetzliche Grundlage sei konventionswidrig, zumal der von ihr abgelehnte Oberrichter im Berufungsverfahren in seiner Funktion als Abteilungspräsident im zu beurteilenden Fall selber entschieden hat.