Citation: 1A.44/2007 07.06.2007 E. B

Im Rekursverfahren übermittelte die Staatsanwaltschaft I dem Obergericht weitere Dokumente, darunter eine Fotokopie des ergänzenden Rechtshilfeersuchens des Landesgerichts Wiener Neustadt vom 23. November 2006 und einen Beschluss der Ratskammer des Landesgerichts Wiener Neustadt vom 25. Januar 2007. Die Staatsanwaltschaft I beantragte, die Rechtshilfe sei zeitlich zu beschränken. Das Obergericht hiess den Rekurs mit Beschluss vom 15. März 2007 teilweise gut und ordnete an, im Sinne der Erwägungen werde Dispositiv-Ziffer 2 der Schlussverfügung der Staatsanwaltschaft I vom 18. Oktober 2006 insofern abgeändert, als keine Informationen, die ausserhalb des Zeitraums vom 1. Januar 1995 bis 29. März 2006 liegen, an die ersuchende Behörde herausgegeben würden. Das Obergericht auferlegte die Gerichtskosten zu drei Vierteln der Firma X.________ und sprach ihr eine reduzierte Prozessentschädigung aus der Gerichtskasse zu.