Citation: 8C_287/2022 E. 4.2

4.2. Die bereits früher erbrachten Eingliederungsbemühungen seien hauptsächlich an der Krankheitsüberzeugung und der mangelhaften Motivation des Beschwerdeführers gescheitert. Daher erachtete die Vorinstanz den Verzicht der Beschwerdegegnerin auf weitere Eingliederungsbemühungen als rechten s. Da keine Hinweise bestünden, dass der Beschwerdeführer als Gesunder ein Einkommen erzielte, das über dem statistischen Hilfsarbeiterlohn gemäss der vom Bundesamt für Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) liegen würde, verzichtete die Vorinstanz auf die ziffernmässig genaue Ermittlung von Validen- und Invalideneinkommen. Ausgehend vom gleichen Tabellenlohn bestimmte sie aus der Einkommensdifferenz und unter Berücksichtigung eines 15%-igen Abzugs vom Tabellenlohn den Invaliditätsgrad. Bei einer 80%-igen Arbeitsfähigkeit resultierte ein Invaliditätsgrad von 32 % (BGE 135 V 297 E. 5.2; 134 V 322 E. 5.2 mit Hinweis auf 126 V 75; vgl. zur rechnerischen Vereinfachung: Urteil 8C_358/2017 vom 4. August 2017 E. 2.2 mit Hinweis).