Citation: 5A_893/2017 E. 3.4.2

3.4.2. Zwar steht bestimmten Personen im Konkurs das Recht zu, ein höheres Angebot vorzulegen. Dazu gehören gemäss Art. 256 Abs. 3 SchKG die Gläubiger. Aus Gründen der Gleichbehandlung haben sie das Recht, vom Konkursamt über die Absicht, ein bestimmtes Objekt durch Freihandverkauf zu verwerten, informiert zu werden und eine höheres Angebot vorzulegen (BGE 88 III 28 E. 6). Beim Konkurs einer juristischen Person steht nach der Lehre auch den Aktionären und Gesellschaftern das Recht auf ein höheres Angebot zu. Erforderlich ist indes, dass ein Angebot vorliegt, welches Aussicht auf einen Aktivenüberschuss gibt, zumal sie darauf nach Abschluss des Konkursverfahrens einen Anspruch haben (LORANDI, Der Freihandverkauf im schweizerischen Schuldbetreibungs- und Konkursrecht, 1994, S. 316 f.). Dem angefochtenen Entscheid lässt sich nicht entnehmen, dass der Beschwerdeführer Gläubiger der Konkursitin ist oder dass im Konkurs der C.________ GmbH ein Angebot vorgelegen hat, welches mit einem Aktivenüberschuss rechnen lässt. Der Beschwerdeführer legt jedenfalls nicht dar, inwiefern ein gesetzliches Recht zum Höhergebot übergangen worden sei.