Citation: 8C_610/2013 E. A

Die 1963 geborene A.________ arbeitete mit einem Pensum von drei Stunden pro Woche als Raumpflegerin bei der X.________ AG, welche Stelle sie durch die arbeitgeberseitige Kündigung des Arbeitsverhältnisses auf den 31. August 2011 verlor. Sie war überdies vom 8. April 2004 bis 18. Mai 2010 Gesellschafterin mit Kollektivunterschrift zu zweien der Y.________ GmbH, vom 18. Mai 2010 bis 24. August 2012 war sie deren Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift und ab diesem Datum fungiert sie als Gesellschafterin der Firma ohne Zeichnungsberechtigung (Tagebucheinträge des Handelsregisters des Kantons Aargau). Daneben ist sie weiterhin bei der Reinigungsagentur Z.________ mit einem Pensum von maximal 50 % als Unterhaltsreinigerin angestellt. Aufgrund des Stellenverlusts bei der X.________ AG stellte A.________ am 23. September 2011 Antrag auf Leistungen der Arbeitslosenversicherung. Mit Verfügung vom 25. Oktober 2012 verneinte die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau einen Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung für den Zeitraum vom 5. September 2011 bis 31. Juli 2012. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 23. November 2012).