Citation: 5A_463/2014 E. 9.4

9.4. Auch mit der ihn betreffenden Bedarfsrechnung will sich der Beschwerdeführer nicht zufriedengeben. Mit der geforderten Aufnahme von "Freizeitpositionen" hat sich das Bundesgericht schon in Erwägung 9.1 befasst. Weiter reklamiert der Beschwerdeführer, man habe ihm keinen Betrag für auswärtige Verpflegung zugestanden, obwohl er vollständig erwerbstätig sei. Soweit er sich zur Begründung dieses Vorwurfs mit Verweisen auf frühere Eingaben an kantonale Instanzen begnügt, ist von vornherein ausgeschlossen, dass er sich mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt. Offensichtlich unbegründet ist auch die Rüge, hinsichtlich der Kosten für auswärtige Verpflegung verletze der angefochtene Entscheid das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 BV). Denn die Vorinstanz hat der Beschwerdegegnerin keine solchen Kosten angerechnet. Schliesslich bemängelt der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz in seinem Grundbedarf einen monatlichen Betrag von Fr. 1'900.-- für die berufliche Vorsorge berücksichtigt. Indem das Obergericht diesen "Arbeitnehmerbeitrag" nicht vom Lohn, das heisst vom "Brutto-Betriebsgewinn" abziehe, erhöhe sich dieser und damit auch der Frauenunterhalt in ungerechtfertigter Weise. Im Ergebnis sei die Beschwerdegegnerin übermässig bevorteilt, weil sie nicht nur unter dem Titel der Unterhalts profitiere, sondern auch unter dem Titel der Vorsorgeaufteilung im Rahmen der Scheidung. Einmal mehr setzt sich der Beschwerdeführer nicht mit dem angefochtenen Entscheid auseinander. So verweist die Vorinstanz auf Art. 3 BVG, wonach Selbständigerwerbende nicht der obligatorischen beruflichen Vorsorge unterstellt sind und sich nur freiwillig versichern können. Warum die Beiträge für diese freiwillige Versicherung in der Buchhaltung eines Einzelunternehmens trotzdem notwendigerweise dem Geschäftsaufwand belastet werden müssen, tut der Beschwerdeführer nicht dar. Ebenso übersieht er, dass die Vorinstanz mit dem eingesetzten Betrag von Fr. 1'900.-- ausdrücklich auch der Teilung der beruflichen Vorsorge bei einer allfälligen Scheidung Rechnung trägt.