Citation: 2C_495/2020 E. 1.4

1.4. Mit seinem Sub-Eventualantrag auf Ansetzung einer Ausreisefrist von mindestens sechs Monaten wendet sich der Beschwerdeführer gegen den Wegweisungsentscheid der Vorinstanz, die mit Abweisung des kantonalen Rechtsmittels implizit die Ausreisefrist von drei Monaten bestätigte, welche die Sicherheitsdirektion angesetzt hatte. Gegen den Wegweisungsentscheid kann keine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten geführt werden (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Falls sich die betroffene ausländische Person auf besondere verfassungsmässige Rechte berufen kann, die ihr unmittelbar ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 115 lit. b BGG verschaffen, steht ihr die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen. Derartige Rechte sind etwa der Schutz des Lebens (Art. 10 Abs. 1 BV bzw. Art. 2 EMRK), das Verbot von grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Bestrafung (Art. 10 Abs. 3 BV bzw. Art. 3 EMRK) sowie das Verbot einer Ausschaffung in einen Staat, in welchem der betroffenen Person Folter oder eine andere Art grausamer und unmenschlicher Behandlung oder Bestrafung droht (Art. 25 Abs. 3 BV; vgl. BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310; Urteil 2C_636/2017 vom 6. Juli 2018 E. 1.3 mit Hinweisen). Die entsprechenden Rügen müssen jedoch rechtsgenüglich begründet werden (Art. 116 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310). Der Beschwerdeführer beantragt zwar für den Fall der materiellen Abweisung seiner Beschwerde die Ansetzung einer Ausreisefrist von sechs Monaten, ruft in diesem Zusammenhang aber kein verfassungsmässiges Recht an. Auf den Antrag auf Ansetzung einer Ausreisefrist von sechs Monaten ist folglich nicht einzutreten. Da die übrigen Anträge des Beschwerdeführers grundsätzlich der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zugänglich sind, ist auf seine subsidiäre Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten (Art. 113 BGG).