Citation: 7B_88/2022 E. 5

Nach dem Gesagten hat der vorinstanzliche Schuldspruch wegen versuchter Vergewaltigung Bestand, womit auch die Katalogtat einer obligatorischen Landesverweisung vorliegt (Art. 66a Abs. 1 lit. h StGB). Was die Interessenabwägung nach Art. 66a Abs. 2 StGB anbelangt, bringt der Beschwerdeführer keine Rügen vor. Soweit er sich in einem knappen Satz auf seine Flüchtlingseigenschaft beruft, ist festzuhalten, dass diese nach der Rechtsprechung der Anordnung einer Landesverweisung nicht per se entgegensteht (Urteile 6B_86/2022 vom 22. März 2023 E. 2.3; 6B_921/2022 vom 11. Oktober 2022 E. 4.5; 6B_38/2021 vom 14. Februar 2022 E. 5.5.6; je mit Hinweisen).