Citation: 5A_598/2024 E. 3.7

3.7. Ebenso wenig erfüllt der Beschwerdeführer die genannten Rügeanforderungen, wenn er die Kostenverteilung nach seinem eigenen Ermessen gestützt auf Art. 107 Abs. 1 lit. b ZPO beurteilt und die davon abweichenden Erwägungen der Vorinstanz pauschal als willkürlich bezeichnet. Selbst wenn angenommen werden könnte, der Beschwerdeführer sei in guten Treuen zur Prozessführung veranlasst gewesen, kann daraus nicht ohne Weiteres gefolgt werden, dass die Vorinstanz ihr Ermessen in Verletzung von Bundesrecht ausgeübt hat, indem sie für die Verteilung der Prozesskosten in Anwendung von Art. 107 Abs. 1 lit. e ZPO auf den mutmasslichen Prozessausgang abgestellt hat.