Citation: 2C_356/2022 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1973) stammt aus Nigeria. Nachdem er bereits in Deutschland (1996) und Österreich (1999) erfolglos ein Asylgesuch gestellt hatte, reiste er am 14. Dezember 2000 in die Schweiz ein, wo er unter einem Aliasnamen ebenfalls um Schutz nachsuchte. Dieser wurde ihm am 1. Mai 2001 rechtskräftig verweigert. Am 13. August 2002 verurteilte das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt ihn wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie mehrfachen Konsums von Betäubungsmitteln zu 16 Monaten Gefängnis und acht Jahren Landesverweisung. Am 21. Mai 2003 wurde A.A.________ nach Nigeria ausgeschafft. A.b. Am 14. Juni 2003 heiratete A.A.________ in Lagos (Nigeria) eine Schweizer Bürgerin (geb. 1976). Aus der Beziehung ging der gemeinsame Sohn B.A.________ hervor (geb. Februar 2005), der ebenfalls über die schweizerische Staatsbürgerschaft verfügt. Der Familiennachzug wurde A.A.________ ursprünglich verweigert. Das Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt kam später hierauf zurück. A.A.________ konnte in der Folge am 30. September 2012 in die Schweiz einreisen, wo ihm am 3. Oktober 2012 eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Gattin erteilt wurde. Das Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt stellte am 30. Oktober 2014 fest, dass die Eheleute A.________ sich am 19. Oktober 2014 getrennt hätten; gleichzeitig wies es die Obhut über B.A.________ der Mutter zu. Am 2. März 2015 hob die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) auf Empfehlung des Kinder- und Jugenddienstes (KJD) das Aufenthaltsbestimmungsrecht der Eltern auf und platzierte B.A.________ ab dem 16. April 2015 in einem ausserkantonalen Internat. Die Ehe wurde am 17. März 2017 geschieden. B.A.________ wohnt seit Mitte 2021 wieder bei seiner Mutter und absolviert inzwischen eine Lehre. Es besteht offenbar nach wie vor eine Erziehungsbeistandschaft.