Citation: U 148/02 13.12.2002 E. 3.3

3.3.1 Dr. med. E.________ äussert sich im Gutachten vom 11. August 2000 nicht klar zur Kausalität der neu aufgetretenen radikulären Symptomatik. Im Ergänzungsbericht vom 28. Juni 2001 bestätigt er aber seinerseits ausdrücklich die Altersbedingtheit dieser Beschwerden. 3.3.2 Zu den Ursachen der Verstärkung der occipitalen und Nackenschmerzen nimmt Dr. med. E.________ in Gutachten und Ergänzungsbericht nicht widerspruchsfrei Stellung. Die Frage der Unfallkausalität dieser Beschwerdezunahme kann aber aus folgendem Grund offen gelassen werden: Wie dargelegt (Erw. 2.1) , setzt die Revision von Invalidenrente oder Integritätsentschädigung eine erhebliche Veränderung des Invaliditätsgrades resp. eine Verschlimmerung des Integritätsschadens von grosser Tragweite voraus. Verlangt wird eine wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen. Daran fehlt es vorliegend in Bezug auf die suboccipitale und cervikale Beschwerdesymptomatik. Diese hat sich nach der in Gutachten und Ergänzungsbericht wiedergegebenen Einschätzung des Dr. med. E.________ "nur unwesentlich verändert". Folgerichtig führt der Experte im Ergänzungsbericht - anders als noch im Gutachten - die seit der Begutachtung im Jahr 1995 eingetretene Verminderung der Leistungsfähigkeit nur auf die radikulären Beschwerden im Arm zurück. Als nicht wesentlich erachtet im Übrigen auch Dr. med. S.________ die Zunahme der occipitalen und Nackenschmerzen, wenn er den im Gutachten beschriebenen Befund als objektiv keineswegs eindrücklich bezeichnet. 3.4 Zusammenfassend mangelt es nach den insofern übereinstimmenden Beurteilungen der Dres. med. E.________ und S.________, auf welche abzustellen ist, hinsichtlich der neu aufgetretenen radikulären Symptomatik am natürlichen Kausalzusammenhang zu den Unfallereignissen von 1983 und 1991 und in Bezug auf die Zunahme der occipitalen und Nackenschmerzen an der Wesentlichkeit der Veränderung. Daran vermögen die weiteren Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, der kurz gehaltene und mit Bezug auf die sich stellenden Fragen zu wenig differenzierte Bericht des Dr. med. B.________ vom 3. Januar 2000 und die in diesem Verfahren eingereichte Stellungnahme des Dr. med. E.________ vom 3. Mai 2002 nichts zu ändern. Nach dem Gesagten haben SUVA und kantonales Gericht im Ergebnis zu Recht einen Revisionsgrund verneint und eine Erhöhung der Invalidenrente und der Integritätsentschädigung abgelehnt.