Citation: 9C_83/2024 E. 7.1

7.1. Das kantonale Gericht erwog im angefochtenen Urteil in tatsächlicher Hinsicht, die in Frage stehenden Barzahlungen seien nicht an selbstständigerwerbende Subunternehmen, sondern an natürliche Personen gegangen, welche für die B.________ GmbH in unselbstständiger Tätigkeit Arbeit ausgeführt hätten. Es sei davon auszugehen, dass die Rechtsform der GmbH aus versicherungsrechtlichen Motiven dazu gedient habe, Beiträge einzusparen; die Gesellschaften hätten - zumindest im Verhältnis zur B.________ GmbH - keine eigentliche unternehmerische Tätigkeit entfaltet. Folglich seien die Barzahlungen als beitragspflichtige Lohnzahlungen zu qualifizieren, womit die beitragspflichtige Lohnsumme um Fr. 447'052.- höher liege, als mittels Selbstangaben deklariert worden sei.