Citation: B 13/04 09.11.2004 E. 2

2.1 Die Beschwerdeführerin begründet den gestellten Rückweisungsantrag damit, die Aktenlage reiche nicht aus, den Beginn der massgebenden Arbeitsunfähigkeit mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf Ende 1996 bzw. spätestens April 1997 festzulegen, wie dies die Vorinstanz getan habe. Die Beschwerdegegnerin sei mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits vor Versicherungsbeginn am 1. April 1995 arbeitsunfähig gewesen und habe die volle Arbeitsfähigkeit nie mehr erreicht. 2.2 Wie die Beschwerdegegnerin zu Recht entgegen hält, musste sie sich drei Hospitalisationen unterziehen, deren erste (vom 16. April bis 24. Mai 1995) in die Zeit fiel, als sie bei der Firma S.________ arbeitete. Dr. med. W.________, bei dem sie seit 1983 in Behandlung war, gab im Arztzeugnis vom 26. Juli 2000 (im "Auszug aus der Krankengeschichte seit 1983") an, die Versicherte habe 1973 und 1977 in einer psychiatrischen Klinik hospitalisiert werden müssen, und es sei immer wieder zu kleineren psychotischen Schüben gekommen. Zur Ursache der nachgefragten Arbeitsunfähigkeit merkte er aber an, die ersten Krankheitssymptome seien im Sommer 1995 aufgetreten, als eine schizophrene Psychose diagnostiziert worden sei. Laut Gutachten der Klinik K.________ vom 4. Oktober 1999, wo die Versicherte vom 16. April bis 24. Mai 1995, 9. bis 25. Juli 1997 und 27. bis 29. Oktober 1997 dreimal stationär und dazwischen zeitweise ambulant behandelt worden war, habe die Versicherte seit etwa 1994 zunehmend ein Wahnsystem entwickelt, in welchem ihr nahe stehende Personen eingebunden waren. Deswegen sei es am 16. April 1995 zu einer notfallmässigen Hospitalisation gekommen, in deren Verlauf die Diagnose einer chronisch-paranoiden Schizophrenie gestellt wurde. Nach dem Spitalaustritt im Mai 1995 und unter neuroleptischer Medikation seien ihre Gedankengänge etwas geordneter geworden, wobei das Wahnsystem unverändert bestehen blieb. Der Arbeitgeber habe sie in der Therapie sehr unterstützt. Ihre Leistungen seien unterschiedlich gewesen, allerdings habe sie auch in Zeiten, in denen sie keine Medikamente eingenommen habe, ausgezeichnete Arbeit verrichten können. Ende 1996 habe sich die Situation dramatisch verschlechtert, weil die Versicherte nun auch die Vorgesetzten in ihr Wahnsystem einbezogen habe, was ihr die Arbeit praktisch verunmöglicht habe. Per April 1997 wurde ihr wegen absolut ungenügender Leistungen gekündigt. Der Gutachter Dr. med. U.________ legte am 12. Juni 2003 in der von der Vorinstanz eingeholten Stellungnahme dar, der Verlust der Stelle beim der Firma S.________ könne mit grosser Wahrscheinlichkeit der Erkrankung zugeschrieben werden. Die Versicherte sei aus medizinischer Sicht wohl schon länger krank gewesen, mit einem toleranten Arbeitgeber und auch durch die ambulante psychiatrische Therapie mit zeitweiliger Medikation habe aber eine Vollzeitanstellung über lange Zeit ermöglicht werden können. Dass die Beschwerdegegnerin während der Tätigkeit für die Firma S.________ eine ordentliche Arbeit leistete, geht aus dem IV-Fragebogen für den Arbeitgeber hervor. Darin wurde bestätigt, dass der ausbezahlte Lohn der Arbeitsleistung der Beschwerdegegnerin entsprochen habe. Der Lohn wurde im ersten Anstellungsjahr zweimal erhöht, was darauf schliessen lässt, dass die Beschwerdegegnerin trotz ihrer Krankheit damals ihre Arbeit zufrieden stellend verrichtete.