Citation: 8C_511/2022 E. 6.1.3

6.1.3. Betreffend den Zustand an der rechten Schulter stellte die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer sei im Verlauf der Jahre drei Mal operiert worden. Zuletzt habe Dr. med. J.________, Facharzt für Chirurgie, am 11. Juni 2015 einen entsprechenden Eingriff vorgenommen. Dieser Arzt habe im Januar 2016 erklärt, bei ihm sei keine weitere Behandlung vorgesehen, was er im Juni 2016 bestätigt habe. In der Folge sei der Beschwerdeführer der Klinik K.________ zugewiesen worden, wo eine diffuse Schmerzsymptomatik festgestellt worden sei. Es seien dort auf der Suche nach einer Erklärung auch weitere Abklärungen erfolgt, die aber ergebnislos geblieben seien. Diese weiteren Erhebungen bei diffuser Schmerzsymptomatik rechtfertigten nicht die Annahme, Ende 2016 habe von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung noch eine namhafte Verbesserung erwarten werden können. Aus den Akten ergebe sich denn auch nicht, dass die behandelnden Ärzte nach Mitte 2016 noch konkrete ärztliche Behandlungsmassnahmen (Physiotherapie zähle rechtsprechungsgemäss nicht als solche) vorgeschlagen und sich davon eine erhebliche Verbesserung der (organisch begründeten) Symptomatik versprochen hätten. Daher sei der durch die Suva vorgenommene Fallabschluss auf Ende 2016 in Bezug auf den Unfall vom 16. August 2007 und die Beschwerden an der rechten Schulter nicht zu beanstanden.