Citation: 8C_700/2020 E. 3.2.2

3.2.2. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Suva habe ihre Argumentation alleine auf dem Wort "interstitielle Läsion" aufgebaut, wogegen Prof. Dr. med. E.________ von einer ansatznahen kranialseitigen Partialruptur spreche. Die Vorinstanz masse sich an zu beurteilen, was auf den entscheidenden radiologischen Bildern vom 5. Januar 2018 bei medizinischer Betrachtung tatsächlich zu sehen und welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen seien. Es lägen zwei divergierende medizinische Aktengutachten zu dem zur Beurteilung der Unfallkausalität offenbar entscheidenden Begriff der "interstitiellen Läsion" an der subscapularen Sehne vor. Die Vorinstanz verkenne fachfremd, dass Läsionen an der Subscapularissehne in aller Regel unfallbedingt seien. Entgegen ihrer Auffassung seien die radiologischen Hinweise auf eine partielle Ruptur von Sehnen im Bereich der Rotatorenmanschette aufgrund medizinischer Erfahrung in der Regel unfallbedingt.