Citation: 9C_300/2019 E. 5.1

5.1. Zum Anspruch ab 1. Dezember 2015 stellte die Vorinstanz fest, ab dem 28. September 2015 (ab im Auftrag der Unfallversicherung erstattetem polydisziplinärem Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung [ZMB], Basel, Expertise vom 28. September 2015 in den Disziplinen Innere Medizin, Orthopädie, Neurologie, Psychiatrie sowie Neuropsychologie) sei die IV-Stelle von einer mindestens 80 %igen Arbeitsfähigkeit ausgegangen und habe deshalb einen Leistungsanspruch ab dem 1. Dezember 2015 verneint. Für den Rentenanspruch gegenüber der Invalidenversicherung sei dabei der exakte Invaliditätsgrad unerheblich gewesen, solange dieser unter 40 % gelegen habe. Der im Vorbescheid der Invalidenversicherung vom 29. Juli 2016 erwähnte Invaliditätsgrad von 29 % habe deshalb zum vornherein für die Vorsorgeeinrichtung keine Bindungswirkung entfalten können, sondern sie habe diesen für die Zeit ab dem 28. September 2015 eigenständig ermitteln dürfen.