Citation: 8C_369/2010 17.12.2010 E. 3

Streitig und zu prüfen bleibt, ob das geltend gemachte Schulterleiden links in einem rechtserheblichen Kausalzusammenhang mit den Unfällen vom 8. Januar 1997 und 23. Oktober 2002 steht, was die Vorinstanz verneint hat. Wohl mag die Einwendung des Beschwerdeführers zutreffen, dass er bis zum Unfall vom 23. Oktober 2002 in Bezug auf die vorbestandene krankheitsbedingte Arthrose am linken Schultergelenk nicht beeinträchtigt war. Indessen ist zum einen auf die Rechtsprechung hinzuweisen, wonach die Beweisregel "post hoc ergo propter hoc" im Sinne einer natürlichen Vermutung, Beschwerden müssten unfallbedingt sein, wenn eine vorbestehende Erkrankung bis zum Unfall schmerzfrei war, medizinisch nicht haltbar und beweisrechtlich daher nicht zulässig ist (Urteil U 290/06 vom 11. Juni 2006 mit Hinweisen, publ. in: SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34). Zum anderen hat das kantonale Gericht gestützt auf die ärztlichen Unterlagen einlässlich dargelegt, dass unfallbedingte strukturelle Läsionen im Bereich des linken Schultergelenks weder klinisch noch radiologisch objektiviert werden konnten, weshalb auch der Einwand, gemäss Urteil 8C_826/2008 vom 2. April 2009 schliesse das allfällige Fehlen von Brückensymptomen das Vorliegen von Spätfolgen oder eines Rückfalles nicht aus, nicht sticht.