Citation: 6B_817/2019 E. 2.7

2.7. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe die Kinder- und Jugendzeit völlig ausser Acht gelassen und zu Unrecht nicht strafmindernd gewürdigt (Beschwerde, S. 13 ff.). Zudem hätte das Alter zum Tatzeitpunkt zu einer Strafminderung von mindestens 4 bis 5 Monaten führen müssen (Beschwerde, S. 16 f.). Die Vorinstanz setzt sich mit dem Vorleben des Beschwerdeführers auseinander. Sie kommt dabei zum Schluss, dass im Leben des Beschwerdeführers keine besondere Ereignisse oder Umstände bestehen würden, die es ihm erschwert oder verunmöglicht hätten, die ihm vorgeworfenen Taten nicht zu begehen. Vielmehr hätte bei ihm aufgrund der Vorstrafen bereits früher ein Lernprozess stattfinden sollen (Urteil, S. 26 f.). Mit dieser Einschätzung überschreitet die Vorinstanz das ihr zustehende Ermessen nicht. Dasselbe gilt, wenn sie das Alter des Beschwerdeführers im Umfang von nur 2 Monaten statt - wie vom Beschwerdeführer gefordert - mit 4 oder 5 Monaten strafmindernd berücksichtigt.