Citation: 6B_227/2019 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz erwägt, der Eingriff in die körperliche Unversehrtheit der Beschwerdegegnerin sei unter Berücksichtigung der Tatumstände nicht als alltägliches und gesellschaftlich toleriertes Verhalten zu qualifizieren und ohne Weiteres geeignet, bei einem durchschnittlich widerstandsfähigen Menschen eine Störung des Wohlbefindens hervorzurufen. Die Berührungen seien mit einer Regelmässigkeit vorgekommen, die nur als wiederholte Tätlichkeit im Sinne von Art. 126 Abs. 2 StGB zu verstehen seien und als Arbeitgeber habe er mit seinem Verhalten seine Fürsorgepflicht im Sinne von Art. 126 Abs. 2 lit. a StGB verletzt. Ebenfalls zu bejahen sei der subjektive Tatbestand.