Citation: 8C_57/2020 E. A

A.a. Der 1967 geborene A.________ bezieht eine ganze Invalidenrente sowie eine Hilflosenentschädigung für Hilflosigkeit schweren Grades. Am 11. Februar 2012 meldete er sich bei der IV-Stelle Glarus erstmals zum Bezug eines Assistenzbeitrags an. Die IV-Stelle wies das Begehren mit Verfügung vom 19. November 2012 vorläufig ab, da der Versicherte noch in einem Heim wohnte. Am 26. Dezember 2016 erfolgte eine neue Anmeldung. Nach Abklärungen zum Hilfebedarf und Durchführung des Vorbescheidverfahrens sprach die IV-Stelle A.________ mit Verfügung vom 26. April 2018 ab 1. Dezember 2017 einen Assistenzbeitrag von monatlich Fr. 4638.10 bzw. jährlich maximal Fr. 55'657.20 zu. A.b. Am 22. November 2018 teilte die SWICA Krankenversicherung AG (nachfolgend: SWICA) der IV-Stelle telefonisch mit, sie übernehme im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung seit 2017 zahlreiche Stunden für die Grundpflege von A.________. Gestützt darauf erliess die IV-Stelle am 6. Mai 2019 eine Zwischenverfügung, mit der sie die Verfügung vom 26. April 2018 wegen Meldepflichtverletzung wiedererwägungsweise aufhob. Gleichentags erging ein Vorbescheid, gemäss welchem die IV-Stelle vorsah, den Anspruch des Versicherten auf einen Assistenzbeitrag ab 1. Dezember 2017 neu auf monatlich Fr. 1668.55 bzw. jährlich maximal Fr. 20'022.60 festzusetzen. A.________ liess gegen die Zwischenverfügung beim Verwaltungsgericht des Kantons Glarus Beschwerde erheben und gegen den Vorbescheid bei der IV-Stelle Einwand einreichen. Nachdem die IV-Stelle die angefochtene Zwischenverfügung am 3. Juli 2019 wiedererwägungsweise aufgehoben hatte, schrieb das Verwaltungsgericht das Beschwerdeverfahren am 16. Juli 2019 als gegenstandslos geworden ab. A.c. Die IV-Stelle hob mit Verfügung vom 8. Juli 2019 die leistungszusprechende Verfügung vom 26. April 2018 mit geänderter Begründung erneut wiedererwägungsweise auf und gewährte dem Versicherten unter Hinweis auf den Vorbescheid vom 6. Mai 2019 Gelegenheit zur Stellungnahme. Mit Verfügung vom 21. August 2019 sprach sie A.________ neu ab 1. Dezember 2017 einen Assistenzbeitrag von monatlich Fr. 1668.55 bzw. jährlich maximal Fr. 20'022.60 zu.