Citation: 6B_192/2024 E. 4

Der Vorinstanz zufolge trägt der Beschwerdeführer in seinem Revisionsgesuch - soweit verständlich - zusammengefasst vor, die Privatklägerin B.________ habe ihre Belastungen, die zu seiner Verurteilung durch das Bezirksgericht Horgen geführt hätten, mit Schreiben vom 19. September 2023 zurückgezogen; sie hätte dies diversen Personen gegenüber auch mündlich mitgeteilt. Der Beschwerdeführer lege seinem Gesuch ein Schreiben sowie eine Rückzugserklärung bei, welche - seiner Darstellung gemäss - von der genannten Privatklägerin unterzeichnet worden sein soll. In ihrer dazu eingeholten Stellungnahme entgegne die Privatklägern B.________ allerdings, dass sie dieses Schreiben nie unterzeichnet habe und es sich dabei vielmehr um eine Urkundenfälschung handle. Dies habe sie dem hiesigen Gericht gegenüber zuvor auch telefonisch zu Protokoll gegeben. Sie habe ausdrücklich bestritten, die vom Beschwerdeführer geltend gemachten entlastenden Aussagen gemacht zu haben. Die Beweislage präsentiere sich damit nicht wesentlich anders als zum Zeitpunkt des Urteils des Bezirksgerichts Horgen. Es lägen mithin keine Anhaltspunkte vor, dass die Privatklägerin ihre belastenden Aussagen hätte zurückziehen wollen. Die Vorbringen des Beschwerdeführers erschöpften sich damit in unbelegten Behauptungen. Da die Privatklägerin demnach an den im Strafverfahren gemachten Aussagen weiterhin festhalte, liege kein neues Beweismittel vor, das mit hoher Wahrscheinlichkeit eine andere materielle Beurteilung zur Folge hätte. Es liege damit kein Revisionsgrund im Sinne von Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO vor.