Citation: 8C_301/2007 15.01.2008 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerdegegnerin die Versicherungsleistungen zu Recht per 1. Juli 1992 mit der Begründung eingestellt hat, zwischen dem Unfallereignis vom 16. Juni 1991 und den noch vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin bestünde kein rechtsgenüglicher Kausalzusammenhang (mehr). Diesbezüglich ist namentlich umstritten, ob Residuen des seinerzeit festgestellten Schleudertraumas der HWS oder einer äquivalenten Verletzung vorliegen bzw. nach welchen der von der Praxis aufgestellten Kriterien die Adäquanzprüfung vorzunehmen ist. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als einer unfallfremden Genese zuzuordnen - und deshalb zu Recht nicht mehr im Streit stehend - sind demgegenüber die bei der Versicherten im Bereich des linken Unterschenkels aufgetretenen Erysipele (vgl. vorinstanzlicher Entscheid vom 28. Mai 2004, E. 4.3.1).