Citation: 6B_430/2012 E. 1.5

1.5. Die Beschwerdegegner wenden ein, die Beschwerde genüge den Begründungsanforderungen nicht, weshalb darauf nicht einzutreten sei. Eventualiter sei sie abzuweisen. Der Beschwerdegegner X.________ habe sich unstreitig nicht durch den Verkauf der Aktien als solchen strafbar gemacht. Er habe nach der Auffassung der Vorinstanz den Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung dadurch erfüllt, dass er die Aktien zu einem zu niedrigen Preis von Fr. 10.-- anstatt Fr. 20.76 verkauft habe. Die Beschwerdegegner hätten die Aktien rechtmässig zu Eigentum erworben. Einziehungssubstrat sei lediglich die dank der Straftat des Beschwerdegegners X.________ erzielte Kostenersparnis von Fr. 10.76 pro Aktie, nicht die Aktie als solche. Daher unterliege der durch den (Rück-) Verkauf der Aktien erzielte Gewinn nicht der Einziehung. Der durch die Straftat des Beschwerdegegners X.________ erlangte Vermögenswert sei durch die Festsetzung einer staatlichen Ersatzforderung im Umfang der Kostenersparnis von Fr. 10.76 pro Aktie vollständig ausgeglichen. Für eine Einziehung auch eines Teils der durch den (Rück-) Verkauf der Aktien erzielten Gewinne bleibe kein Raum. Dies ergebe sich auch aus dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit, in dessen Rahmen unter anderem zu berücksichtigen sei, dass seit der Straftat des Beschwerdegegners X.________ rund 13 Jahre verstrichen sind, dass die Beschwerdegegner auf den Gewinnen (Einkommens-) Steuern zahlen mussten und dass sie die Aktien gutgläubig erworben hatten in der Meinung, der Preis von Fr. 10.-- pro Aktie sei nicht zu niedrig.