Citation: 1C_493/2021 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer hält dem entgegen, auf die Erwägungen könne nur zur Auslegung des Dispositivs zurückgegriffen werden, nicht aber wenn - wie vorliegend - gar kein Entscheid vorliege. Das Dispositiv sei auch nicht auslegungsbedürftig, sondern klar: In Disp.-Ziff. 1 werde nur von einem anderen Entscheid Vormerk genommen, ohne einen eigenen Entscheid zum nachträglichen Baugesuch zu fällen. Disp.-Ziff. 2 (Rückbaubefehl) sei lediglich eine Vollstreckungsanordnung und könne den materiellen Entscheid nicht ersetzen. Im Übrigen sei Erwägung lit. c) des Gemeinderatsbeschluss wörtlich von der Verfügung der Baudirektion abgeschrieben und enthalte keine eigenen Überlegungen der Gemeinde. Es sei daher unzulässig gewesen, wenn das Baurekursgericht als erste Rechtsmittelinstanz anstelle des Gemeinderats erstmals eine Überprüfung des Vorhabens gemäss dem kommunalen Recht vorgenommen habe.