Citation: 9C_214/2024 E. A

A.a. A.________ (geb. 1996), im Jahr 2020 in U.________/TG wohnhaft und seit August 2020 als diplomierte Hebamme am Spital B.________ tätig, meldete sich im Herbst 2020 als Wochenaufenthalterin in V.________/ZH an. Damit verbunden machte sie in der Steuererklärung 2020 u.a. Abzüge für Mehrkosten bei auswärtigem Wochenaufenthalt geltend. In der Steuerveranlagung vom 2. Juli 2021 liess die Thurgauer Steuerverwaltung lediglich einen Abzug für Mehrkosten bei auswärtiger Verpflegung (mit Verbilligung durch den Arbeitgeber) von Fr. 1'600.- zu. Die Mehrkosten bei auswärtigem Wochenaufenthalt anerkannte sie nicht; der Wochenaufenthalt sei nicht notwendig, weil Wohn- und Arbeitsort in zumutbarer Fahrdistanz lägen. Die kantonale Steuerverwaltung hiess die gegen die Steuerveranlagung erhobene Einsprache teilweise gut, indem sie insgesamt einen Betrag von Fr. 1'726.- als Mehrkosten für auswärtige Verpflegung zum Abzug zuliess (Entscheid vom 4. Oktober 2021). Den Rekurs (betr. Staats- und Gemeindesteuern) resp. die Beschwerde (betr. direkte Bundessteuer) der Steuerpflichtigen hiess die Steuerrekurskommission des Kantons Thurgau teilweise gut und erkannte, die zurückzulegenden Arbeitswege seien auch mit Blick auf Früh-, Spät- und Nachtdienst sehr zeitintensiv, weshalb eine tägliche Rückkehr nach U.________ nicht zumutbar sei; dementsprechend anerkannte sie die geltend gemachten Mehrkosten für Unterkunft und Verpflegung mit Wirkung ab dem 13. Oktober 2020. Hinsichtlich Kostenersatz hielt die Steuerrekurskommission fest, die Steuerpflichtige habe zu rund einem Viertel obsiegt. Bei überwiegendem Unterliegen sei praxisgemäss keine Parteientschädigung zuzusprechen (Entscheid vom 15. Februar 2022). A.b. A.________ erhob gegen diesen Entscheid Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Dieses hiess das Rechtsmittel am 26. Oktober 2022 gut und stellte fest, die Mehrkosten für Unterkunft und Verpflegung seien für die ganze Steuerperiode 2020 zum Abzug zuzulassen. Zugleich hob das Verwaltungsgericht den Kostenentscheid der Steuerrekurskommission soweit auf, als diese der Beschwerdeführerin für das Rekursverfahren keinen Ersatz der ausseramtlichen Kosten zugesprochen hat. Es wies die Sache in diesem Punkt an die Vorinstanz zurück. Die Steuerrekurskommission entsprach dem Antrag auf Ersatz der ausseramtlichen Kosten teilweise und sprach der Beschwerdeführerin einen Betrag von Fr. 100.- zulasten der Steuerverwaltung zu (Entscheid vom 28. April 2023).