Citation: 2A.208/2003 11.09.2003 E. 1

1.1 Auf dem Gebiete der Fremdenpolizei ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unzulässig gegen die Erteilung oder Verweigerung von fremdenpolizeilichen Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG). Gemäss Art. 4 ANAG entscheiden die zuständigen Behörden, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Verträge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen über die Bewilligung von Aufenthalt und Niederlassung. Es besteht damit grundsätzlich kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung, es sei denn, der Ausländer oder seine in der Schweiz lebenden Angehörigen könnten sich auf eine Sondernorm des Bundesrechts (einschliesslich Bundesverfassungsrecht) oder eines Staatsvertrages berufen (BGE 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148; 127 II 161 E. 1a S.164, mit Hinweisen). 1.2 Nach Art. 17 Abs. 2 ANAG hat der Ehegatte eines niedergelassenen Ausländers Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, solange die Ehegatten zusammen wohnen. Nach einem ordnungsgemässen und ununterbrochenen Aufenthalt von fünf Jahren hat er ebenfalls Anspruch auf die Niederlassungsbewilligung. Sodann kann sich ein Ausländer im Hinblick auf die Erteilung oder Verlängerung einer Anwesenheitsbewilligung auf Art. 13 BV bzw. Art. 8 EMRK berufen, wenn er in der Schweiz nahe Verwandte hat, die über ein gefestigtes Anwesenheitsrecht (insbes. Niederlassungsbewilligung) verfügen, und wenn die familiäre Beziehung tatsächlich gelebt wird und intakt ist (BGE 127 II 60 E. 1d/aa S. 64; 126 II 377 E. 2b/aa S. 382; je mit weiteren Hinweisen). Der Beschwerdeführer ist mit einer niedergelassenen Landsfrau verheiratet, mit welcher er seit mehr als fünf Jahren zusammen in der Schweiz lebt, und hat daher gestützt auf Art. 17 Abs. 2 ANAG einen Anspruch auf Niederlassungs- und damit - in maiore minus - auch auf die verlangte Aufenthaltsbewilligung. Überdies kann er sich im Hinblick auf seine gelebte und intakte Beziehung zur Ehefrau und zu seinen ebenfalls niedergelassenen Kindern auf Art. 13 BV sowie Art. 8 EMRK berufen. Demnach erweist sich die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als zulässig. 1.3 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, gerügt werden (Art. 104 lit. a OG). Hat - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften erhoben, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG). Der Beschwerdeführer anerkennt im Übrigen auch ausdrücklich, dass die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz zutreffen. Er rügt einzig deren rechtliche Würdigung.