Citation: 5C.130/2002 10.07.2002 E. B

A.________ klagte am 26. November 1997 beim Bezirksgericht Horgen gegen die Eheleute X.________ und Y.________, auf dass sie "die bestehenden Bäume und Sträucher auf dem Grundstück Kat.-Nr. 8342 auf eine Höhe von maximal 3 m ab gewachsenem Terrain zu schneiden" hätten (Begehren 1); eventualiter beantragt er, die Beklagten zu verpflichten, "die Bäume und Sträucher im Ermessen des Gerichts zurückzuschneiden" (Begehren 2). Der Einzelrichter des Bezirksgerichts Horgen verpflichtete die Beklagten mit Urteil vom 12. Juli 2001 dazu, den Kirschlorbeer (Nr. 1) auf 3 m, die Buche (Nr. 3) auf 3,8 m, die Esche (Nr. 6.1-6.4) auf 5 m und den Nussbaum (Nr. 10) auf 6,5 m Höhe zurückzuschneiden und unter der Schere zu halten; im Übrigen wies er die Klage ab. Gegen dieses Urteil erhoben die Beklagten Berufung und verlangten die Abweisung der Klage (Begehren 1); eventuell seien sie zu verpflichten, den Kirschlorbeer (Nr. 1), die Buche (Nr. 3) und den Nussbaum (Nr. 10) maximal auf der Höhe des Fenstersimses des klägerischen Wohnzimmers unter der Schere zu halten (Begehren 2). Mit Urteil und Beschlüssen vom 12./18. April 2002 erklärte das Obergericht des Kantons Zürich den bezirksgerichtlichen Entscheid bezüglich des die Klage abweisenden Teils rechtskräftig und bestätigte ihn bezüglich der getroffenen Anordnungen.