Citation: 5A_458/2021 E. 1

A.________ und C.________ sind die verheirateten und seit September 2018 getrennt lebenden Eltern von D.________ (geb. 2008) und E.________ (geb. 2012). Mit Eheschutzentscheid vom 19. November 2019 stellte das Bezirksgericht Bremgarten die Kinder unter die alternierende Obhut der Eltern. Die hiergegen erhobene Berufung der Mutter hiess das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 18. Mai 2020 teilweise gut und stellte die Kinder unter ihre Obhut. Mit Entscheid vom 22. Februar 2021 bestätigte das Familiengericht Bremgarten als Kindesschutzbehörde die mit Verfügung vom 20. April 2020 vorsorglich errichtete Beistandschaft gemäss Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB und schränkte das Sorgerecht beider Eltern gestützt auf Art. 308 Abs. 3 ZGB in Bezug auf die Beschulung der Kinder ein und modifizierte das Besuchsrecht des Vaters. Mit Eingabe vom 22. Februar 2021 (Eingang am 3. März 2021) verlangte die Mutter beim Familiengericht Bremgarten den Wechsel sämtlicher Richter und die Übertragung ihrer Verfahren an ein anderes Familiengericht sowie die Absetzung des Kinderanwaltes mit der Behauptung, das Familiengericht Bremgarten fälle die Entscheide nicht zum Wohl der Kinder, sondern ledlichlich im Interesse des Vaters. Die Eingabe wurde zuständigkeitshalber dem Obergericht weitergeleitet. Mit Eingabe vom 16. März 2021 an dieses hielt die Mutter am Ausstandsbegehren fest und forderte einen Kostenvorschuss, die Einschaltung einer Untersuchungskommission und Schadenersatz von Fr. 100'000.--. Mit Entscheid vom 26. April 2021 wies das Obergericht das Ausstandsgesuch ab, soweit es darauf eintrat. Gegen diesen Entscheid hat die Mutter am 26. Mai 2021 (Postaufgabe 28. Mai 2021) beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit dem Anliegen, sie möchte das Bezirksgericht wechseln, weil ihr grosser finanzieller und psychischer Schaden entstehe; sie fordert eine gründliche Untersuchung und eine Entschädigung von mindestens Fr. 200'000.--. Ferner verlangt sie die unentgeltliche Rechtspflege.