Citation: 1C_701/2020 E. 3.4

3.4. Im vorliegenden Fall wurde das fragliche Gerichtsurteil des Kantonsgerichtes St. Gallen weder von der Beschwerdeführerin ediert, noch wurde es bei ihr rechtshilfeweise beschlagnahmt. Von der direkten Herausgabe durch die St. Galler Strafbehörden (welche faktisch einer amtshilfeähnlichen Übermittlung eines Gerichtsdokumentes gleichkommt) wird die Beschwerdeführerin nur mittelbar betroffen. Damit sind keine objektiven Anhaltspunkte ersichtlich, dass das Bundesstrafgericht elementare Verfahrensrechte der Verfolgten verletzt haben könnte, indem es auf deren Beschwerde gegen die Dokumentenherausgabe nicht eintrat.