Citation: 6B_917/2017 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, aufgrund der Aussagen jener Frauen, die sich zu ihrer Tätigkeit bekannt hätten, den Aussagen der männlichen Besucher der Bar sowie des Gesamteindrucks des Etablissements könne davon ausgegangen werden, dass das "A.________" dazu gedient habe, den Frauen die Ausübung der Prostitution gegen Entgelt für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten zu ermöglichen. In Bezug auf die mehrfache Widerhandlung gegen das WirtschG/SO sei unerfindlich, weshalb die Tätigkeit der Beschwerdeführerin kein gewerbsmässiges Beherbergen im Sinne des Tatbestandes darstellen solle. Es sei unbestritten, dass die ausländischen Frauen im "A.________" gegen Entgelt wohnten.