Citation: 8C_709/2022 E. 3.1

3.1. In sachverhaltlicher Hinsicht steht fest, dass sich der Beschwerdeführer am 23. März 2021 per E-Mail auf die vom Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (nachfolgend: RAV) zugewiesene Vollzeitstelle als kaufmännischer Mitarbeiter beim kantonalen Steueramt bewarb. Der für die Vorselektion zuständige RAV-Berater versuchte am 26. März 2021 vergeblich, den Beschwerdeführer telefonisch zu erreichen. Die Anrufe gingen um 11.23 Uhr und um 11.46 Uhr ein. Daraufhin hinterliess der RAV-Berater eine Nachricht, wonach er den Rückruf des Beschwerdeführers bis um 14.00 Uhr erwarte. Gestützt darauf hat die Vorinstanz im Wesentlichen erwogen, relevant sei einzig, dass der Beschwerdeführer weder eine Nachricht hinterlassen noch (erneut) versucht habe, den RAV-Berater zu kontaktieren. Dies lasse selbst unter der Annahme des behaupteten einmaligen Rückrufversuchs auf fehlendes Interesse am Zustandekommen des vermittelten Arbeitsverhältnisses schliessen. Damit sei der Einstellungstatbestand der Ablehnung zumutbarer Arbeit nach Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG erfüllt. Die verfügte Einstellungsdauer von 36 Tagen liege alsdann im unteren Bereich eines schweren Verschuldens. Dies sei im Lichte des von der Arbeitslosenversicherung zu beachtenden Einstellrasters nicht zu beanstanden.