Citation: 8C_285/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Zunächst legt er im Rahmen seiner Kritik nicht dar und ist nicht ersichtlich, welche konkreten tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz das Willkürverbot (vgl. E. 1.3 hievor) verletzen sollen. Spätestens ab dem Zeitpunkt der Medas-Exploration im Oktober 2014 gingen die Gutachter in Bezug auf eine leidensangepasste Tätigkeit von einer Arbeitsfähigkeit von 70% aus. Entgegen dem Beschwerdeführer trugen die Medas-Gutachter auch den somatischen Beschwerden Rechnung, indem sie das Anforderungsprofil einer leidensangepassten Tätigkeit dementsprechend reduzierten. Unbestritten hatte der operative Eingriff an der Wirbelsäule vom 11. Februar 2015 mit Nachsorge erneut eine Phase bei voller Arbeitsunfähigkeit zur Folge, weshalb ab 1. Mai 2015 der Rentenanspruch wiederum auf eine ganze Invalidenrente erhöht wurde. Was der Beschwerdeführer gegen die mit Blick auf den Zeitraum von Juli 2013 bis August 2015 getroffenen vorinstanzlichen Feststellungen zum rechtserheblichen Sachverhalt hinsichtlich des Verlaufs der Arbeitsfähigkeit und des Gesundheitszustandes vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil. Weder die Beweiswürdigung noch die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts verletzen Bundesrecht.