Citation: 8C_678/2023 E. A

A.a. A.________, geboren 1970, war seit 1. Januar 2014 beim Spital B.________ als Mitarbeiter Sicherheitsdienst beschäftigt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Bei einem Auffahrunfall auf dem Arbeitsweg mit seinem Motorrad zog er sich am 25. Mai 2014 eine Patellafraktur am rechten Knie zu. Am 22. August 2014 verletzte er sich bei einem Treppensturz anlässlich eines Rundgangs auf dem Gelände des Arbeitgebers an der linken Schulter, am linken Knie sowie am linken, bereits durch einen früheren Motorradunfall im Jahr 1993 vorgeschädigten oberen Sprunggelenk. Im Mai 2015 meldete sich A.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Aargau holte ein Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 5. Januar 2018 unter Einbezug einer neurologischen, einer orthopädischen sowie einer psychiatrischen Abklärung mit Ergänzung vom 19. Juli 2018 ein. Auf Empfehlung von Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie FMH, vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) verfügte die IV-Stelle am 5. Februar 2019 eine erneute orthopädische Begutachtung durch die Polydisziplinäre Begutachtungsstelle MEDAS Neurologie Toggenburg. Die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde mit dem Einwand der unzulässigen Anordnung einer "second opinion" wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 9. Mai 2019 ab. A.b. Gestützt auf das orthopädische Gutachten der MEDAS Neurologie Toggenburg vom 11. September 2019 lehnte die IV-Stelle einen Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 5. Dezember 2019 ab. Die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 21. August 2020 teilweise gut. Es hob die angefochtene Verfügung auf und wies die Sache zur ergänzenden neurologischen Abklärung an die IV-Stelle zurück. A.c. Zwischenzeitlich hatte die AXA A.________ für die Folgen der beiden Unfälle vom 25. Mai und 22. August 2014 mit Verfügung vom 21. August 2018 ab 1. November 2017 eine Invalidenrente unter Annahme eines Invaliditätsgrades von 100 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 10 % am rechten Knie, 12,5 % an der linken Schulter sowie 12,5 % am linken Sprunggelenk zugesprochen. Nach Kenntnisnahme des Gutachtens der MEDAS Neurologie Toggenburg sowie der Verfügung der IV-Stelle vom 5. Dezember 2019 setzte sie den Rentenanspruch ihrerseits mit Verfügung vom 24. Juli 2020 und Einspracheentscheid vom 4. Dezember 2020 per 1. September 2020 herab unter Zugrundelegung des von der IV-Stelle auf 22 % festgesetzten Invaliditätsgrades. Das Obergericht des Kantons Schaffhausen hiess die dagegen von A.________ erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 28. Januar 2022 gut und hob den Einspracheentscheid vom 4. Dezember 2020 auf. Das Bundesgericht bestätigte diesen Entscheid auf Beschwerde der AXA hin mit Urteil 8C_137/2022 vom 22. Februar 2023. A.d. Die IV-Stelle holte nach der Rückweisung der Sache durch das Versicherungsgericht mit Urteil vom 21. August 2020 ein Gutachten der Medexperts AG, St. Gallen, mit orthopädischer und neurologischer Untersuchung vom 23. September 2021 ein und stellte auf Antrag von A.________ Ergänzungsfragen, die am 13. April 2022 beantwortet wurden. Mit Verfügung vom 2. Dezember 2022 ordnete sie gestützt auf die Stellungnahmen des Dr. med. C.________ vom 28. Juni und vom 17. September 2022 entgegen den Einwänden von A.________ eine erneute bidisziplinäre orthopädische und neurologische Begutachtung durch das Universitätsspital Basel, Asim, an. Gleichzeitg lehnte sie das von A.________ gestellte Ausstandsbegehren gegen Dr. med. C.________ ab.