Citation: I 400/01 26.11.2001 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Invaliditätsgrad sei in ihrem Falle nicht nach der gemischten Methode, sondern auf Grund eines Einkommensvergleichs zu bestimmen. Diese Frage kann aber aus den nachfolgenden Erwägungen offen gelassen werden. Die Beschwerdeführerin hat seit 1980, auch nach der Geburt ihrer beiden Kinder 1988/1989, bis 1996 immer zu 100 % gearbeitet. Da die Familie in eher knappen finanziellen Verhältnissen lebt und die Drittbetreuung der Kinder gewährleistet ist, wäre eigentlich anzunehmen, dass die Versicherte auch in dem für die Beurteilung massgeblichen Zeitpunkt im August 2000 einer vollen Erwerbstätigkeit nachgehen würde und könnte. In den geschilderten Verhältnissen würde das Bekleiden einer Vollzeitstelle das Normalmass an Belastung nicht übersteigen. Aufgrund der medizinischen Akten ist nicht erstellt, aber auch nicht auszuschliessen, dass die Arbeitszeitreduktion 1996 aus gesundheitlichen Gründen erfolgte. Seither ist aber unter der medizinischen Behandlung eine gewisse Besserung des Gesundheitszustandes eingetreten. Nachdem die Beschwerdeführerin bereits anfangs 1997 effektiv wieder zu 60 % erwerbstätig wurde, war ihr deshalb bis zum Verfügungszeitpunkt im Hinblick auf ihren Gesundheitszustand und insbesondere angesichts der zur Verfügung stehenden Entlastung in Haushalt und Kinderbetreuung eine Steigerung des Arbeitspensums zuzumuten, möglicherweise zwar nicht auf 100 %, aber doch in einem rentenausschliessenden Umfang. Wenn der Hausarzt Dr. med. M.________ in seinem Bericht vom 17. Mai 1999 schreibt, dass die Beschwerdeführerin mit einer Halbtagsbeschäftigung (recte: 60 %) ein für sie ideales Mass an externer Beschäftigung gefunden habe, begründet er dieses Ausmass der Einschränkung nicht medizinisch. Der vorinstanzliche Entscheid ist nach dem Gesagten im Ergebnis nicht zu beanstanden.