Citation: 9C_465/2018 E. 4.4.1

4.4.1. Das kantonale Gericht hielt zum weiteren Verlauf fest, eine vorübergehende Einschränkung sei ab ca. Mitte März 2011 dokumentiert. Der Versicherte sei jedoch ab 20. Juni 2011 rund fünf Monate arbeitstätig gewesen, wobei keine Anhaltspunkte vorlägen, dass in diesem Zeitraum eine Einschränkung bestanden habe. Somit sei der zeitliche Konnex erneut unterbrochen worden. Nach Auflösung der Anstellung bei der M.________ AG am 20. Januar 2012 habe der Versicherte zudem bis Ende März 2013, d.h. über ein Jahr lang, Arbeitslosentaggelder bezogen, wobei er als zu 100 % vermittlungsfähig gegolten habe. Für diesen Zeitraum seien keine manischen Episoden dokumentiert und es läge auch kein echtzeitliches Arztzeugnis vor, das eine Arbeitsunfähigkeit attestiere. Der zeitliche Konnex sei hier ebenfalls unterbrochen worden. Nachdem es im Jahr 2012 und von Januar bis März 2013 zu keinen manischen Episoden mit Klinikeinweisung gekommen sei, habe bei Stellenantritt bei der Versicherungsgesellschaft N.________ (1. April 2013) die berechtigte Erwartung bestanden, dass der Gesundheitszustand des Versicherten noch länger stabil sein würde. Das kantonale Gericht kam gestützt darauf zum Schluss, die Arbeitsunfähigkeit im Sinne von Art. 23 lit. a BVG sei erst während der Anstellung bei der Versicherungsgesellschaft N.________ eingetreten. Die Beschwerdeführerin bringt dazu insbesondere vor, die Vorinstanz habe in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes nicht abgeklärt, in welchem Umfang der Versicherte im Jahr 2012 und bis März 2013 vermittlungsfähig (100 %, 80 %) gewesen sei bzw. ob eine Arbeitsunfähigkeit vorgelegen habe. Es seien die vollständigen Akten der Arbeitslosenversicherung einzuholen.