Citation: 9C_216/2020 E. 3.2

3.2. Mit dem Hinweis, es würden keine medizinischen Unterlagen vorliegen, die eine Verschlechterung des Gesundheitszustands ab 1. April 2017 bis zum Verfügungserlass indizierten, schloss das kantonale Gericht unter Verzicht auf weitere Abklärungen auf einen unveränderten Gesundheitszustand. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht: Anders als seine Einwände vermuten lassen, wies das Bundesgericht die Sache nicht aufgrund einer ungenügenden medizinischen Grundlage an das kantonale Gericht zurück, sondern weil dieses die Invaliditätsbemessung ab April 2017 nicht gestützt auf abstrakte Werte vorgenommen hatte. Der Beschwerdeführer lässt weiter ausser Acht, dass der in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 144 V 361 E. 6.5 S. 368 f., 136 I 229 E. 5.3 S. 236) erfolgte Verzicht auf weitere Abklärungen weder gegen den Untersuchungsgrundsatz noch gegen den Anspruch auf rechtliches Gehör verstösst, wenn sich das Gericht aufgrund der bereits erhobenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, die abgelehnten Beweisanträge vermöchten an seiner Überzeugung nichts zu ändern (BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; Urteil 9C_785/3018 vom 10. Mai 2019 E. 5.1). Was der Beschwerdeführer im vorliegenden Fall gegen die vorinstanzliche (antizipierte) Beweiswürdigung vorbringt, erschöpft sich in pauschalen Verweisen auf das handchirurgische Gutachten vom 10. November 2016 (vgl. dazu E. 3.1 hievor), den erst im kantonalen Beschwerdeverfahren eingereichten handchirurgischen Bericht des Dr. med. F.________ vom 12. September 2019 sowie auf nicht näher bezeichnete Berichte des Dr. med. G.________. Inwiefern diese Berichte und Gutachten - entgegen den anders lautenden Feststellungen im angefochtenen Entscheid - auf eine Verschlechterung des Gesundheitszustands ab April 2017 schliessen liessen oder überhaupt Rückschlüsse auf den massgebenden Zeitraum zuliessen, legt der Beschwerdeführer nicht substanziiert dar. Sofern er zumindest auf ein Arbeitsunfähigkeitszeugnis des Dr. med. G.________ vom 13. Oktober 2017 verweist, enthält dieses einzig die unbegründete Aussage, der Beschwerdeführer sei aus medizinischer Sicht für vier Stunden am Tag für leichte Arbeit einsatzfähig; es geht daraus keinerlei Befunderhebung, Diagnosestellung oder wenigstens der Verweis auf solche hervor.