Citation: 9C_769/2020 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, es sei ihm auf Grund seiner psychischen Verfassung zu keiner Zeit möglich gewesen, seine Arbeitsfähigkeit im ersten Arbeitsmarkt besser einzusetzen, als er dies in der Vergangenheit getan habe. Insbesondere habe er sich, wie von Dr. med. B.________ ausdrücklich bescheinigt, wegen seiner Gesundheitsprobleme schon vor 2014 trotz vielfältiger Bemühungen seinerseits und seiner Eltern ausserstande gesehen, sich in einem strukturierten Betrieb zu integrieren. Die Annahme der Vorinstanz, er habe sich aus freien Stücken mit einem sehr tiefen Einkommen begnügt, verletze daher Bundesrecht. Vielmehr sei auf lohnstatistische Erhebungen im Rahmen des Mittelwerts einer unselbstständigen Erwerbstätigkeit oder aber auf Erfahrungswerte bezüglich eines Verdienstes abzustellen, welchen ausgebildete Berufsmusiker in den ersten Jahren nach ihrem Studium üblicherweise erzielten.