Citation: 6A.100/2000 15.06.2001 E. 1

1.- Die umstrittene Massnahme im Sinne von Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB ist durch ein Strafgericht angeordnet worden. Art. 43 StGB regelt dem Randtitel nach "Massnahmen an geistig Abnormen", nämlich die Einweisung in eine Heil- oder Pflegeanstalt und die ambulante Behandlung (Ziff. 1 Abs. 1) sowie die Verwahrung (Ziff. 1 Abs. 2), die nur bei Gefährlichkeit in Betracht kommt (BGE 125 IV 118 E. 5b/bb; 123 IV 100 E. 2). Die zuständige Behörde beschliesst die Aufhebung der Massnahme, wenn ihr Grund weggefallen ist (Art. 43 Ziff. 4 StGB; BGE 122 IV 8 E. 3). Sie hat mindestens einmal jährlich über die bedingte oder probeweise Entlassung Beschluss zu fassen (Art. 45 Ziff. 1 StGB). Vorliegend geht es um die Entlassung aus dieser Massnahme im Rahmen von Art. 43 Ziff. 4 StGB. Die Vorinstanz urteilt als Rechtsmittelinstanz im Rahmen des bundesrechtlichen Massnahmenvollzugs. Ihr Urteil ist daher mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar (BGE 122 IV 8 E. 1; 121 IV 303 E. 3). Die Vorinstanz stellt den Sachverhalt als richterliche Behörde fest, weshalb ihre Sachverhaltsfeststellung das Bundesgericht bindet (Art. 104 lit. b i.V.m. Art. 105 Abs. 2 OG). Damit ist das Vorbringen von neuen Tatsachen oder Beweismitteln grundsätzlich ausgeschlossen (BGE 125 II 217 E. 3a).