Citation: 6B_504/2012 E. 2.7.1

2.7.1. Die Vorinstanz war in der Lage, die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 zu würdigen. Sie verwarf willkürfrei Anzeichen einer psychischen Störung oder Hinweise auf eine fehlende Aussagefähigkeit. Die Vorinstanz sah deshalb davon ab, die womöglich in Holland existierende Krankengeschichte der Beschwerdegegnerin 2 zu erheben und ein psychiatrisches Gutachten sowie ein Glaubwürdigkeitsgutachten über sie einzuholen (kantonale Akten, act. 586 ff., Beweisbeschluss vom 12. Dezember 2012; vgl. auch act. 363-366). Die antizipierte Beweiswürdigung ist nicht schlechterdings unvertretbar (so aber Beschwerde, S. 12 - 17). Die Beschwerdegegnerin 2 erklärte anlässlich ihrer untersuchungsrichterlichen Befragung vom 25. Februar 2010 nachvollziehbar, dass es bei den Untersuchungen in der Klinik "G.________" in Holland nicht um eine medizinische Behandlung ging, sondern um eine Routineuntersuchung im Rahmen des Asylverfahrens (Beschwerde, S. 13 f mit Hinweis auf die kantonalen Akten, S. 59.10). Mit seinen Ausführungen zur allenfalls vorbestehenden psychischen Grunderkrankung der Beschwerdegegnerin 2, zu ihrer "krankhaften Eifersucht", ihren "Verlustängsten" sowie ihrer "offenkundigen psychischen Labilität" zielt der Beschwerdeführer einzig darauf ab, den Ruf der Beschwerdegegnerin 2 als glaubwürdige Person zu untergraben. Darauf ist nicht einzugehen.