Citation: 8C_633/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte fest, gemäss Arbeitsvertrag vom 22. Dezember 2015 sei der Beschwerdeführer als Leiter Direktion und Finanzabteilung mit einem Vollzeit-Pensum und einem monatlichen Bruttolohn von Fr. 12'480.- angestellt gewesen. Laut Arbeitgeberbescheinigung vom 15. Dezember 2016 sei er vom 1. Januar bis 31. August 2016 für den Verein tätig gewesen und habe einen monatlichen Bruttolohn von Fr. 12'480.- bzw. Fr. 99'840.- für die gesamte Dauer des Arbeitsverhältnisses erzielt. Dieses sei aus strukturellen und wirtschaftlichen Gründen gekündigt worden. Der Beschwerdeführer habe geltend gemacht, seinen Lohn jeweils in bar erhalten zu haben. Entsprechende Barlohnquittungen lägen vor und entsprächen den Lohnabrechnungen. Aus den Auszügen aus dem individuellen Konto (IK) vom 22. Februar 2017 und 17. Mai 2019 seien diese Einkommen hingegen nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer habe für das Jahr 2016 keine Steuererklärung eingereicht, weshalb sein steuerbares Einkommen ermessensweise auf Fr. 10'000.- festgesetzt worden sei. Der per 31. August 2016 gültige, jedoch erst am 16. März 2020 erstellte Vorsorgeausweis nenne einen Jahreslohn von Fr. 99'840.-. Der Präsident des Vorstands des Vereins habe am 15. Mai 2020 ferner bestätigt, dass der Beschwerdeführer vom 1. Januar bis 31. August 2016 beim Verein für ein Projekt gearbeitet habe. Dieses sei wegen Differenzen mit den Sponsoren nicht zustande gekommen, was die Entlassung des Beschwerdeführers nach sich gezogen habe. Der Lohn sei nachträglich bei der Ausgleichskasse deklariert, der IK-Auszug entsprechend korrigiert und das Einkommen mit Fr. 99'840.- verbucht worden, so die Vorinstanz weiter. Der Verein habe in der Lohndeklaration vom 21. Juni 2017 für das Jahr 2016 lediglich einen anderen Mitarbeiter mit einem Verdienst von Fr. 30'000.- aufgeführt, in der Lohndeklaration vom 31. Januar 2017 werde demgegenüber der Beschwerdeführer als Mitarbeiter mit einem Einkommen von Fr. 99'840.- erfasst. Auch habe der Beschwerdeführer in dieser Zeit über ein Konto verfügt, auf welches ihm "Akontozahlungen" seitens der Finance Consulting maro gmbH überwiesen worden seien. Es wäre daher für ihn als Leiter Finanzen ein Leichtes gewesen, den angeblich vom Verein bezogenen Lohn ebenfalls auf dieses Konto überweisen zu lassen. Gestützt auf diese Ungereimtheiten, namentlich mit Blick auf den Umstand, dass zeitnah weder den Steuerbehörden noch der Ausgleichskasse das behauptete Einkommen genannt worden sei, gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass der tatsächliche Lohnbezug und damit letztlich eine beitragspflichtige Beschäftigung in den Monaten Januar bis August 2016 beim Verein B.________ nicht überwiegend wahrscheinlich sei.