Citation: 1P.154/2003 01.07.2003 E. 1

1.1 Zur staatsrechtlichen Beschwerde befugt ist nach Art. 88 OG, wer durch den angefochtenen Entscheid persönlich in seinen rechtlich geschützten Interessen beeinträchtigt ist und ein aktuelles und praktisches Interesse an der Beschwerde hat. Nach der Praxis des Bundesgerichts sind die Eigentümer benachbarter Grundstücke befugt, die Erteilung einer Baubewilligung anzufechten, wenn sie die Verletzung von Bauvorschriften geltend machen, die ausser den Interessen der Allgemeinheit auch oder in erster Linie dem Schutz der Nachbarn dienen. Zusätzlich müssen sie dartun, dass sie sich im Schutzbereich der Vorschriften befinden und durch die behaupteten widerrechtlichen Auswirkungen der Baute betroffen werden (ZBl 100/1999 S. 136 E. 1b; BGE 118 Ia 232 mit Hinweisen). 1.2 Die Beschwerdeführer sind Eigentümer der südwestlich bzw. nordwestlich an das Baugrundstück anstossenden Nachbarparzellen Nrn. 923 (Beschwerdeführer 1) und 816 (Beschwerdeführer 2) und damit nach der Rechtsprechung ohne weiteres zur Rüge befugt, das Verwaltungsgericht habe die kantonalen Vorschriften über die Grenzabstände willkürlich angewandt, da das Bauvorhaben die gesetzlichen Grenzabstände zu ihren Grundstücken nicht einhalte (vgl. BGE 118 Ia 232 E. 1b; 107 Ia 96 E. 1b). 1.3 Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt, sodass auf die Beschwerde, unter dem Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c), einzutreten ist.