Citation: 8C_698/2021 E. 5.1.3

5.1.3. Schliesslich hat das kantonale Gericht erkannt, auch das von der IV-Stelle eingeholte, vom Beschwerdeführer ins kantonale Verfahren eingebrachte polydiszplinäre Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 26. Mai 2021 begründe keine auch nur geringen Zweifel an der versicherungsinternen Beurteilung des Dr. med. D.________. Wohl diagnostiziere der orthopädische Sachverständige der MEDAS ein posttraumatisches CRPS, er unterlasse es indessen, Befunde zu nennen, aufgrund welcher er diese Erkrankung erkannt habe. Insbesondere setze er sich mit den klinischen und apparativen Ergebnissen des Zentrums I.________ und den genannten anderen einschlägigen medizinischen Akten nicht auseinander. Das orthopädische Teilgutachten sei unbrauchbar und entbehre jeglicher Beweistauglichkeit. Auch der neurologische Sachverständige befasse sich nicht mit den einschlägigen medizinischen Akten und den zu diskutierenden Diagnosekriterien, um ein CRPS annehmen zu können. Er habe die in den Akten mehrfach festgehaltenen Inkonsistenzen (zum Beispiel groteskes Gangbild ohne feststellbare Atrophie am rechten Bein) nicht geprüft oder auch nur gewürdigt.