Citation: 8C_208/2024 E. 4.2

4.2. Es steht fest, dass die Beschwerdegegnerin den zurückgeforderten Betrag von Fr. 28'307.30 anlässlich eines nicht rechtskräftigen Entscheids über die Nachzahlung von IV-Rentenleistungen an den Versicherten im Umfang von Fr. 55'947.- (verrechnungsweise) unter dem Titel der Überentschädigung an die Beschwerdeführerin leistete (Sachverhalt lit. A und E. 3.1 vorne). Da kein rechtskräftig gewordener Entscheid Grundlage für den geltend gemachten Rückerstattungsanspruch bildete, erübrigen sich damit - entgegen den Einwendungen der Beschwerdeführerin - Erwägungen zur Fristwahrung hinsichtlich einer prozessualen Revision als Rückkommenstitel (E. 2.3 vorne). Somit kann ebenfalls offen bleiben, ob die zurückgenommene Verfügung der ZAS vom 30. August 2022 als nichtig oder bloss anfechtbar zu qualifizieren wäre (vgl. BGE 150 II 244 E. 4.2.1; 147 IV 93 E. 1.4.4; 145 III 436 E. 4) und ob ihr mit Blick auf die Vorbringen in der Beschwerde (E. 3.2 vorne) fristwahrenden Charakter zukommen könnte.