Citation: 8C_141/2024 E. 4

Das kantonale Gericht mass dem Gutachten der MEDAS Bern vom 1. September 2020 Beweiswert zu und stellte darauf ab. Es prüfte sodann, ob und wie sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der Erstattung der Expertise verändert hat. Dabei stellte es fest, zwischen den Operationen am rechten und linken Kniegelenk am 16. Februar und 12. Oktober 2021 habe in einer angepassten Tätigkeit nie eine teilweise Arbeitsfähigkeit erreicht werden können. Gemäss den Berichten des behandelnden Orthopäden sei die Heilbehandlung spätestens Mitte April 2022 abgeschlossen gewesen. Demnach sei aus orthopädischer Sicht ab dem 1. Februar 2021 bis zum 15. April 2022 durchgehend von einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % auszugehen. Ab dem 16. August 2022 könne die im MEDAS-Gutachten attestierte Arbeitsfähigkeit von 80 % in einer angepassten Tätigkeit übernommen werden, zumal es in psychischer Hinsicht seit der Begutachtung zu keiner Verschlechterung gekommen sei. Der in der Folge durchgeführte Einkommensvergleich ergab ab 1. August 2022 einen Invaliditätsgrad von 11 %, weshalb die Vorinstanz den Rentenanspruch per 31. Juli 2022 befristete.