Citation: 7B_8/2021 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer hat sich im Verfahren vor Vorinstanz auf den Standpunkt gestellt, dass Art. 356 Abs. 4 StPO gegen die in Art. 6 Ziff. 1 EMRK verankerte Rechtsweggarantie verstosse und seine Abwesenheit an der erstinstanzlichen Verhandlung "im Lichte von Art. 6 Abs. 3 lit. c EMRK entschuldbar" sei. Dass sich die Vorinstanz zu diesen Rügen zu Unrecht nicht geäussert und damit ihre Begründungspflicht verletzt hätte (vgl. Beschwerde Ziff. 2.1 S. 8-11), ist nicht ersichtlich (vgl. E. 3.3 hiernach). Aus der vom Beschwerdeführer angeführten vorinstanzlichen Erwägung, auf die im Urteil vom 12. Februar 2020 gemachten Ausführungen zur Rechtsgrundlage sei nicht zurückzukommen, lässt sich nichts Gegenteiliges ableiten. Diese Klarstellung bezieht sich einzig auf die im ersten vorinstanzlichen Entscheid beurteilte Frage, ob auf das vorliegende Verfahren anstelle von Art. 356 Abs. 4 StPO die Bestimmung von Art. 205 StPO anwendbar sei, was von der Vorinstanz verneint (vgl. erstes vorinstanzliche Urteil vom 12. Februar 2020 Ziff. 5.3.3 S. 10) und vom Beschwerdeführer vor Bundesgericht (zu Recht) nicht angefochten wurde. Seine Behauptung, die Vorinstanz habe mit diesem Satz anerkannt, dass sie ihre Kognition betreffend seine beiden oben genannten Rügen (EMRK-widrigkeit von Art. 356 Abs. 4 StPO und Verletzung und Art. 6 Ziff. 3 lit. c EMRK) nicht ausgeschöpft habe, entbehrt jedweder Grundlage.