Citation: 6B_720/2018 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sind und sich aufgrund des Beweisergebnisses die von ihm behauptete Schlussfolgerung geradezu aufdrängt. Soweit er vor Bundesgericht lediglich seine vor der kantonalen Instanz vorgetragene Argumentation wiederholt und den Sachverhalt aus seiner Sicht schildert, ohne auf die Sachverhaltswürdigung durch die Vorinstanz einzugehen und aufzuzeigen, weshalb er diese für nicht nachvollziehbar hält, vermag er keine Willkür darzutun. Auf solche appellatorische Kritik ist nicht einzutreten. Die Vorinstanz gibt die massgeblichen Aussagen der Mitbeschuldigten, der Auskunftspersonen und des Beschwerdeführers wieder und prüft diese auf ihre Plausibilität hin. Sie hält fest, der Beschwerdeführer werde des wiederholten Drogenverkaufs an das Ehepaar A.________ / B.________ nicht nur durch die Aussagen der Käufer selber beschuldigt, sondern diese Verkäufe würden auch durch mehrere weitere Personen - welche teilweise später selbst beim Beschwerdeführer Heroin bezogen hätten - bestätigt. Ohne in Willkür zu verfallen stellt die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführer habe in den in der Anklage genannten Zeitspannen Heroin an die in der Anklageschrift genannten Personen geliefert. Was der Beschwerdeführer dagegen einwendet, lässt die Würdigung der Vorinstanz in keiner Weise als unhaltbar erscheinen. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, die einvernommenen Personen hätten anfangs, um sich nicht selbst zu belasten, die vom Beschwerdeführer gekauften Drogenmengen möglichst klein zu halten versucht, ist nachvollziehbar und nicht willkürlich. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe in seinen Befragungen nicht angeben können, weshalb ihn alle einvernommenen Personen zu Unrecht belasten sollten. Die von diesem in der Beschwerde für eine Falschbelastung angeführten Gründe (angeblicher Neid und Eifersucht, weil er keine Drogen konsumiere, Geld habe und immer gepflegt sei) sind nicht plausibel. Die Vorinstanz hält willkürfrei fest, bei keiner der einvernommenen Personen sei ein Grund für eine Falschbelastung des Beschwerdeführers erkennbar. Sämtliche Rügen des Beschwerdeführers an der Beweiswürdigung der Vorinstanz erweisen sich als unbehelflich. Die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer habe an die in der Anklage genannten Personen Heroin in einem Gesamtquantum von 355 Gramm verkauft, ist nicht willkürlich.