Citation: 8C_583/2016 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht hat sich zunächst eingehend mit der vorhandenen medizinischen Dokumentation befasst und anschliessend erkannt, dass die Unfallkausalität des Beschwerdebildes gemäss Verfügung vom 23. Januar 2012 schon im Zeitpunkt der Leistungseinstellung auf den 1. April 2012 hin geprüft und - rechtskräftig - verneint worden war, sodass aufgrund der seither eingegangenen Rückfallmeldungen keine neue Überprüfung der Kausalität derselben Leiden zu erfolgen habe. Weil einerseits nach dem Unfallereignis vom 1. Juli 2010 keine frischen ossären Läsionen auszumachen waren und andererseits zur Zeit des Fallabschlusses in gesundheitlicher Hinsicht wieder der Zustand erreicht worden war, wie er sich auch ohne den erlittenen Unfall präsentieren würde (status quo sine), kam es zum Schluss, dass auch die als Rückfall gemeldeten Leiden, die Prüfungsgegenstand der Verfügung vom 7. Mai 2013 bildeten, nicht unfallkausal seien. Zu Recht keine Bedeutung mass es dabei dem Umstand bei, dass eine diskutierte frühere - allenfalls in der Kindheit - erlittene Fraktur des oberen Sprunggelenkes (OSG) nicht nachgewiesen sei, ist es doch nicht nötig, eine alternativ in Betracht fallende Leidensursache zu benennen. Es genügt, wenn mit überwiegender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann, dass das versicherte Unfallereignis vom 1. Juli 2010 für die geklagten Beschwerden ursächlich war. Des Weiteren befand es die Vorinstanz als nachvollziehbar, dass kein natürlicher Kausalzusammenhang mit dem versicherten Unfallereignis erstellt werden konnte, nachdem schon anlässlich des Fallabschlusses keine unfallbedingten, sondern nur krankheitsbedingte Beeinträchtigungen vom linken OSG ausgingen. Dabei ging sie gestützt auf die kreisärztliche Beurteilung des Dr. med. D.________ vom 17. Januar 2012 davon aus, dass das versicherte Unfallereignis lediglich eine vorübergehende, im Zeitpunkt des Fallabschlusses aber bereits abgeklungene Verschlechterung und keine nachweisbaren traumatischen Veränderungen bewirkt hatte. Bestärkt sah sie sich in dieser Meinung durch Dr. med. E.________ von der Klinik C.________, welcher am 13. März 2013 ebenfalls eine ältere Fraktur als Ursache der noch vorhandenen Beschwerden sah und überdies schwere degenerative Veränderungen festgestellt hatte.