Citation: 5C.96/2006 02.08.2006 E. 4

Nach Auffassung des Kantonsgerichts deutet auch das Verhalten der Parteien nach Abschluss des Vergleichs auf mangelnden Willen zum Abschluss eines Dienstbarkeitsvertrags hin (E. 3c/hh S. 23 f. des angefochtenen Urteils). Die Kläger bestreiten die Richtigkeit dieser Folgerungen aus dem späteren Verhalten der Parteien (Ziff. 5 S. 14 ff. der Berufungsschrift). Nach Vertragsschluss eintretende Umstände wie hier das nachträgliche Verhalten der Parteien lassen erkennen, wie sie selbst den Vertrag seinerzeit gemeint hatten. Das ergibt aber den wirklichen, nicht den hypothetischen Parteiwillen und ist deshalb eine tatsächliche Feststellung, die das Bundesgericht bindet (BGE 107 II 417 E. 6 S. 418). Die Einwände der Kläger dagegen sind in der Berufung unzulässig und hätten in der staatsrechtlichen Beschwerde erhoben werden müssen, zumal sich die geltend gemachten Versehen in einer unzulässigen Kritik an der kantonsgerichtlichen Beweiswürdigung erschöpfen (BGE 131 III 511 E. 3.3 S. 523).