Citation: 4A_314/2021 E. 7.5.2

7.5.2. Die Beschwerdeführerin wiederholt sodann, dass "wie festgestellt weder der Countdown noch die Einblendungen unlauter" seien, und verweist auf ihre Ausführungen zur (angeblich) fehlenden Aggressivität ihrer Verkaufsmethoden (lit. h von Art. 3 Abs. 1 UWG). Sie übergeht, dass die Vorinstanz den Countdown (beziehungsweise dessen Kürze) und die weiteren Angaben zur Knappheit des Angebots deshalb als unzulässig einstufte, weil sich diese nicht mit dem durch Art. 2 und Art. 3 Abs. 1 lit. b UWG geschützten Gebot des Klarheit des Marktauftritts vereinbaren lassen.