Citation: 8C_153/2014 E. 4.3.1

4.3.1. Der Versicherte beanstandet bezüglich der Beurteilung von Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht zunächst, es sei keine Stellungnahme des aktuell behandelnden Psychiaters und kein kieferorthopädisches Gutachten eingeholt worden. Zudem liege kein Bericht der psychiatrischen Klinik C.________ zu der Hospitalisation vor, welche das Spital D.________ gemäss Bericht vom 4. Mai 2007 aufgrund psychiatrischer Diagnosen veranlasst habe. Damit sei der Sachverhalt unvollständig abgeklärt worden und werde der Beweiswert des Gutachtens des ärztlichen Abklärungsinstituts B.________ in Frage gestellt. Es ist indessen nicht ersichtlich, inwiefern sich aus solchen Beweisergänzungen ein entscheidrelevanter neuer Aufschluss ergeben könnte, zumal sich der psychiatrische Experte des ärztlichen Abklärungsinstituts B.________ bei seiner fachärztlichen Beurteilung auf eine eigene Untersuchung des Versicherten stützen konnte und über den erwähnten Bericht des Spitals D.________, aber auch über verschiedene weitere psychiatrische Behandlungs- und Abklärungsberichte verfügte (vgl. auch Urteil 8C_847/2013 vom 14. Februar 2014 E. 5.1.2 zur Bedeutung von fremdanamnestischen Angaben und von Auskünften der behandelnden Ärzte). Von einer kieferorthopädischen Expertise ist erst recht kein verlässlicher weiterer Aufschluss zur psychischen Problematik zu erwarten. Im gleichen Zusammenhang ist das Vorbringen zu behandeln, zur Beurteilung der Kieferproblematik genüge die bei der Begutachtung des ärztlichen Abklärungsinstituts B.________ vorgenommene Abklärung durch einen ORL-Facharzt nicht. Vielmehr sei ein kieferorthopädisches Gutachten erforderlich. Das kantonale Gericht hat hiezu erwogen, die Beurteilungsgebiete der beiden medizinischen Fachgebiete überdeckten sich teilweise, weshalb die Begutachtung durch den ORL-Experten nicht fachfremd gewesen sei. Zudem sei der Zustand des Kiefers bereits in der Vergangenheit fachmännisch abgeklärt worden und seien die Gutachter des ärztlichen Abklärungsinstituts B.________ diesbezüglich dokumentiert gewesen. Diese Beurteilung überzeugt entgegen der in der Beschwerde vertretenen Auffassung in allen Teilen.