Citation: 1C_122/2020 E. 2.2

2.2. Der Streit über das gewachsene Terrain entzündete sich am Umstand, dass in den Bauplänen für das 2016 bewilligte Bauprojekt zwei Höhenangaben für die Erdgeschosskote vorkommen. Bei der nun zur Diskussion stehenden Projektänderung wurde die höhere der beiden Höhenangaben übernommen. Dies gab Anlass zum erwähnten Gutachten über das gewachsene Terrain. Die Beschwerdeführer kritisieren die vorinstanzliche Würdigung des Gutachtens als willkürlich und verlangen die Einholung eines geologischen Gutachtens. Dabei führen sie an, dass die Annahmen des Gutachters nicht mit dem Situationsplan von 1963 und dem Bebauungsplan von 1962 übereinstimmen würden. Die von ihnen in diesem Zusammenhang vorgetragenen detaillierten Ausführungen werden erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren vorgebracht. Im kommunalen und kantonalen Verfahren machten die Beschwerdeführer geltend, dass im Nachhinein nicht mehr ermittelt werden könne, wo der erwähnte Querschnitt von 1963 erfolgt sei, auf den der Gutachter für die Ermittlung des gewachsenen Terrains abstellte. Dass der Gutachter falsche Annahmen betreffend die Lage der bestehenden Baute gemacht haben und dies zu einer Abweichung in der Höhe des gewachsenen Terrains von 108 cm führen soll, wird von ihnen erst letztinstanzlich vorgetragen. Es muss nicht erörtert werden, inwiefern es sich bei diesen Vorbringen um unzulässige neue Tatsachen im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG handelt (vgl. oben E. 1.4). Diese Rügen vermögen die Aussagekraft des Gutachtens und die darauf gestützten Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz nicht zu erschüttern.