Citation: 2P.340/2004 20.01.2005 E. 6

Soweit der angefochtene Entscheid die kantonalen Steuern zum Gegenstand hat, ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig. Es kann mit ihr die Verletzung der verfassungsmässigen Rechte des Bürgers geltend gemacht werden (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Soweit es um die Auslegung und Anwendung kantonalen Rechts geht, überprüft das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid freilich nur unter dem beschränkten Gesichtswinkel des Willkürverbots (Art. 9 BV). Das hier noch anwendbare Steuergesetz vom 28. Oktober 1958 (aStG) umschreibt die Voraussetzungen für die Vornahme von Ermessensveranlagungen und deren Anfechtung ähnlich wie im Recht der direkten Bundessteuer (§ 59a Abs. 2 und 3 aStG). Im Rahmen der direkten Bundessteuer und bei freier Prüfung ist die Ermessensveranlagung nach dem unter Ziffer I Gesagten nicht zu beanstanden. Wenn daher das Verwaltungsgericht die Ermessensveranlagung mit einem Erwerbseinkommen von Fr. 64'000.-- (steuerbar Fr. 52'600.--) für die kantonalen Steuern - bei im übrigen gleicher Sachlage wie bei der direkten Bundesteuer - bestätigt hat, verfiel es nicht in Willkür. Die Beschwerde ist daher auch hinsichtlich der kantonalen Steuer offensichtlich unbegründet.