Citation: 2A.344/2001 29.08.2001 E. 1

1.-Das Amt für Migration des Kantons Luzern trat auf ein Begehren des mit der Schweizer Bürgerin Y.________ verheirateten X.________ (aus dem Kosovo stammend) um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung nicht ein mit der Begründung, dass der Bewilligungserteilung eine vollziehbare Landesverweisung entgegenstehe. X.________ erhob am 12. April 2001 gegen diesen Nichteintretensentscheid Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, wobei er beantragte, seine Ehefrau sei am Verfahren zu beteiligen. Mit Schreiben vom 18. April 2001 lud das Verwaltungsgericht den Rechtsvertreter von X.________ ein, innerhalb von 10 Tagen einen Kostenvorschuss von Fr. 1'500.-- an die Kantonale Gerichtskasse in Luzern zu bezahlen. Das Schreiben enthielt den Hinweis: "Falls Sie den Kostenvorschuss nicht oder nicht rechtzeitig leisten, wird auf die Beschwerde, unter Kostenfolge für Sie, nicht eingetreten. " Am 25. April 2001 stellte X.________ dem Verwaltungsgericht das Gesuch, es seien ihm im Zusammenhang mit der Bevorschussung der Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahrenskosten Abschlagszahlungen von je Fr. 500.-- zu gewähren - erstmals fällig per 15.5.2001, zweitmals fällig per 15.6.2001 und letztmals fällig per 15.7.2001 - und er sei davon zu befreien, die Bevorschussung von Fr. 1'500.-- auf einmal zu begleichen. Am 1. Mai 2001 bewilligte das Verwaltungsgericht die beantragte Ratenzahlung ohne weitere Hinweise (Stempelvermerk auf dem Gesuch vom 25. April 2001). X.________ bezahlte am 16. Mai 2001 persönlich einen Betrag von Fr. 500.-- bei der Kanzlei des Verwaltungsgerichts ein. Mit Schreiben vom 17. Mai 2001 zeigte das Verwaltungsgericht dem Vertreter von X.________ an, dass bereits der erste Zahlungstermin unbenützt verstrichen und die erste Rate erst am 16. Mai 2001 bei der Gerichtskasse einbezahlt worden sei; es sei daher zu beurteilen, ob aus diesem Grunde androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten sei, und es werde Gelegenheit für eine schriftliche Stellungnahme hiezu bis zum 23. Mai 2001 eingeräumt. Innert der erstreckten Frist nahm der Rechtsvertreter von X.________ Stellung; er beantragte einerseits den Ausstand von Verwaltungsrichter Sigrist, andererseits Eintreten auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde und Fortsetzung des Verfahrens. In der Folge trat Verwaltungsrichter Sigrist in den Ausstand, und mit Urteil vom 25. Juni 2001 trat das Verwaltungsgericht auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht ein. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde/staatsrechtlicher Beschwerde vom 3. August 2001 beantragen X.________ und Y.________, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 25. Juni 2001 aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der in der Rechtsschrift gemachten Ausführungen zurückzuweisen. Das Amt für Migration das Kantons Luzern beantragt, die Beschwerde abzuweisen; das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern stellt den Antrag, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Beide Behörden haben ihre Akten eingereicht. Eine Vernehmlassung der beschwerdeberechtigten Bundesbehörde wurde nicht eingeholt.