Citation: 6B_290/2015 E. 2.3.2

2.3.2. Soweit der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz bejahe "willkürlich" eine erhöhte abstrakte Gefährdung der Lastwageninsassen, verkennt er, dass bereits die naheliegende Möglichkeit einer konkreten Gefährdung oder Verletzung ausreicht. Der vom Beschwerdeführer eingehaltene Abstand von lediglich 12 Metern zum vorausfahrenden Lastwagen bei 80 km/h ist derart gering, dass er unabhängig davon, wie gross im konkreten Einzelfall das Risiko eines Auffahrunfalls war, eine erhöhte abstrakte Unfallgefahr begründet (vgl. BGE 131 IV 133 E. 3.2.3; Urteil 6B_593/2013 vom 22. Oktober 2013 E. 2.3.3). Dass durch das zu dichte Auffahren eine abstrakte Gefährdung der Insassen des Lastwagens bestand, ist nicht erforderlich; es genügt eine erhöhte abstrakte Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.