Citation: 6B_210/2024 E. 1.2.3

1.2.3. Der Beschwerdeführer hatte vor Vorinstanz dahingehend eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs gerügt, als die erste Instanz nicht auf zentrale Parteivorbringen seinerseits eingegangen sei. Aus seiner Beschwerde an das Bundesgericht geht nicht klar hervor, ob der Beschwerdeführer diesbezüglich auch der Vorinstanz eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs vorwirft. Dies ist indes unerheblich, vermag er mit seinen Ausführungen doch den Rügeanforderungen i.S.v. Art. 42 Abs. 2 BGG ohnehin nicht zu genügen. Er bringt vor, die Vorinstanz verkenne, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Besuchs nicht mehr im vorzeitigen, sondern im ordentlichen Massnahmenvollzug gewesen sei. Inwieweit die Vorinstanz indes dadurch Recht verletzt haben soll, ist weder begründet dargetan noch ersichtlich. Auch mit Bezug auf die Erwägung der Vorinstanz, wonach bereits ein einfacher Satz ausreichen würde, damit eine Laieneingabe als Berufungsanmeldung gelten würde, genügt der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen den Begründungsanforderungen nicht. Er legt lediglich seine eigene Sicht der Dinge dar, wenn er sich auf den Standpunkt stellt, er habe anlässlich der mündlichen Urteilseröffnung seine Uneinigkeit zum Ausdruck gebracht. Daraus ist weder Willkür noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ersichtlich (Art. 42 Abs. 2 BGG). Ebenso wenig vermag der Beschwerdeführer eine Verletzung der Begründungspflicht bzw. seines rechtlichen Gehörs darzutun, indem er geltend macht, die Vorinstanz gebe seine Ausführungen falsch wieder. Er ist der Auffassung, er habe nicht behauptet, dass gleichzeitig mit dem Antrag auf vorzeitigen Massnahmeantritt auch ein Rechtsmittelverzicht hätte eingereicht werden müssen. Weder die Privatklägerschaft noch die Staatsanwaltschaft hätten Berufung anmelden können. Weiter macht er geltend, der amtlichen Verteidigerin wäre es jedoch auch möglich gewesen, die Staatsanwaltschaft diesbezüglich kurz anzurufen und sie um einen formellen Rechtsmittelverzicht zu bitten, damit der Vollzug schneller hätte erfolgen können. Was er aus diesen Ausführungen für sich ableiten will, erschliesst sich nicht. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz ausführt, es sei keineswegs widersprüchlich oder ungewöhnlich, ein Gesuch um vorzeitigen Massnahmeantritt zu stellen, die Rechtsmittelfrist aber unbenutzt auslaufen zu lassen. Eine Gehörsverletzung ist in dieser Hinsicht nicht ersichtlich. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe nie um Ausstellung einer Entbindungserklärung ersucht. Damit habe er davon ausgehen dürfen, dass das Gericht seine Ausführungen als gegeben und die Einholung einer bestätigenden Stellungnahme bei der amtlichen Verteidigerin als überflüssig erachte oder dies zumindest nicht zu seinem Nachteil gereicht werde. Die Vorinstanz führt indes aus, es sei nicht erstellt, dass der Beschwerdeführer seinen Willen gegenüber seiner damaligen Verteidigerin "falsch" kundgetan oder gebildet hätte. Er führt aus, Fakt sei, dass die amtliche Verteidigerin nicht im Rahmen des Antrags auf vorzeitigen Massnahmeantritt geltend gemacht habe, der Beschwerdeführer hätte auf eine Berufung verzichtet. Dies erwägt die Vorinstanz denn auch nicht. Inwieweit die Vorinstanz in ihrer Sachverhaltsfeststellung in Willkür verfallen sein soll, vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen. Seine Rüge verfängt, soweit überhaupt rechtsgenüglich begründet, nicht.