Citation: 1C_642/2013 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführer machen geltend, da die Schweizer Anlagegrenzwerte nur in Innenräumen Geltung hätten, treffe nicht zu, dass sie strenger seien als Grenzwertempfehlungen der ICNIRP. Die Angabe, dass keine überzeugenden Belege für gesundheitliche Folgen von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern unterhalb der geltenden Immissionsgrenzwerte bestünden, stehe im Widerspruch dazu, dass die Vereinigung der Schweizer Ärzte FMH eine Grenzwertsenkung auf 0.6 V/m verlange und der Kanton Luzern im Jahre 2010 Büros von Staatsanwälten für Fr. 400'000.-- gegen Elektrosmog abgeschirmt habe.