Citation: I 35/06 03.07.2006 E. 3

Demgegenüber macht die IV-Stelle geltend, gemäss Bericht der Frau Dr. med. Z.________ vom 6. Januar 2005 leide der Beschwerdegegner zwar an einem motorischen Entwicklungsrückstand. Zahlreiche Angaben der genannten Ärztin wiesen indessen darauf hin, dass er nicht eingliederungsfähig sei. Es handle sich um eine erhebliche grob- und feinmotorische Störung. Dem Versicherten sei es z. B. nach fünfmonatiger Ergotherapiepause nicht mehr möglich gewesen, seine Schuhe selbst zu binden. Auch werde ein Bleistift noch mit der ganzen Faust gehalten und der Beschwerdegegner führe zittrige Zickzack- und Wellenlinien aus. Die alltäglichen Verrichtungen würden schlecht gelingen. Es bleibe daher trotz Verbesserung infolge des Besuches der an der Sprachheilschule angebotenen Rhythmik und Ergotherapie in den letzten zwei Jahren fraglich, ob eine Eingliederung möglich sei. Sobald die Ergotherapie nämlich abgesetzt worden sei, sei es zur Stagnation und zu Rückfällen gekommen. Dies deute darauf hin, dass entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht von einer guten Prognose ausgegangen werden könne.