Citation: 4A_235/2020 E. 2.5

2.5. Hinsichtlich der in Rechtsbegehren 11 beantragten Pressemitteilung wird das angefochtene Urteil in der Beschwerde nicht beanstandet. Soweit die Vorinstanz jedoch auf Rechtsbegehren 11 hinsichtlich der beantragten Veröffentlichung des Urteils in französischer, italienischer und englischer Sprache nicht eintrat, bringt die Beschwerdeführerin zutreffend vor, dass ihr Begehren zu Unrecht als zu wenig bestimmt betrachtet wurde mit dem Hinweis darauf, dass Übersetzungen Spielraum zuliessen. Da die Beschwerdeführerin im Voraus nicht wissen konnte, wie das Urteil genau lauten würde, war es ihr aus praktischen Gründen auch nicht möglich, in der Klage eine konkrete Übersetzung des zukünftigen Urteilsspruchs aufzuführen. Soweit die Beschwerdeführerin in Rechtsbegehren 11 (gestützt auf Art. 9 Abs. 2 UWG) eine Veröffentlichung des Urteils in französischer, italienischer und englischer Sprache beantragte, ist die Vorinstanz zu Unrecht nicht darauf eingetreten. Die Beschwerdeführerin hat jedoch lediglich ein Rechtsschutzinteresse an der entsprechenden Aufhebung des Beschlusses (Dispositiv-Ziffer 2 lit. g), falls die Klage gutzuheissen oder die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen ist.