Citation: U 161/98 19.05.2000 E. A

A.- a) Der 1950 geborene J.________ war ab 4. März 1988 als angelernter (Hilfs-)Arbeiter in der Firma K.________, Säge- und Hobelwerk, einem der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unterstellten Betrieb, tätig. Am 1. Juni 1994 verletzte er sich bei der Arbeit an der Hobelmaschine, als er beim Abblasen mittels Druckluft in den laufenden Fräskopf geriet, wobei ihm drei Finger der rechten Hand weggerissen wurden. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht, kam für die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder in der Höhe von Fr. 106.- aus. Anfang Mai 1995 nahm die Anstalt eine Korrektur der Taggeldberechnung vor und reduzierte die Betreffnisse (rückwirkend unter Verrechnung mit fälligen Leistungen) auf Fr. 98.-. Auf Intervention von Rechtsanwalt B.________, welcher sich am 12. Mai 1995 als Vertreter von J.________ in das Administrativverfahren eingeschaltet hatte, gab die SUVA mit Schreiben vom 27. Juni 1995 die Bemessungsgrundlagen an (Fr. 18.70 Stundenlohn, 46 Stunden Wochenarbeitszeit, 52 Arbeitswochen, Fr. 150.- monatliche Kinderzulage, Fr. 50.- monatliche Nichtraucherzulage), was einen massgebenden Jahresverdienst von Fr. 47'130.40 und einen Taggeldsatz von Fr. 104.- ergab. Nachdem der Versicherte gegen diese Berechnungsweise hatte einwenden lassen, der Arbeitgeber sei seinen gesamtarbeitsvertraglichen Verpflichtungen nicht nachgekommen, weshalb er einen Jahreslohn von mindestens Fr. 50'000.- beanspruchen könnte, erliess die SUVA am 11. Juli 1995 eine Verfügung, womit sie das Taggeld auf Fr. 104.- festsetzte. Zur Begründung führte die Anstalt u.a. aus, falls der Rechtsvertreter der Meinung sei, dass seinem Mandanten ein höherer Lohn zustehe, sei dies ein arbeitsrechtliches Problem, in welches sie sich nicht einzumischen habe. Daran hielt die SUVA mit Einspracheentscheid vom 14. August 1995 fest. b) In gesundheitlicher Hinsicht entwickelte sich bei J.________ ein therapierefraktäres Schulter-Arm-Handschmerzsyndrom rechts, und zwar gemäss Prof. Dr. med. S.________, Klinik X.________, als Folge der peripheren Nervenschädigung (Gutachten vom 10. Oktober 1995). Sodann war im Rahmen des Aufenthalts in der Rehabilitationsklinik Y.________ der SUVA vom 2. November bis 14. Dezember 1994 eine behandlungsbedürftige posttraumatische Belastungsstörung festgestellt worden. Dementsprechend schickte der Hausarzt, Dr. med. A.________, Allgemeine Medizin FMH, den Versicherten Mitte März 1995 zum Psychologen Dr. phil. H.________ in die Psychotherapie. Nachdem J.________ am 20. Oktober 1995 mit Wirkung ab 1. August 1995 aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung samt Zusatzrente für seine Ehefrau und eine Kinderrente zugesprochen worden war, teilte die Kreisagentur Zürich der SUVA seinem Rechtsvertreter mit Schreiben vom 19. Dezember 1995 mit, sie schliesse den Fall «auf der Behandlungsseite» ab und stelle demzufolge die Heilkostenleistungen grundsätzlich ein, sie werde aber auf Zusehen hin weiter für die psychologische Betreuung durch Dr. phil. H.________ aufkommen. Taggelder würden noch bis Ende Februar 1995 (recte: 1996) ausgerichtet; ab 1. März 1996 werde sein Mandant eine Invalidenrente und Integritätsentschädigung zugesprochen erhalten. Mit Verfügung vom 7. Februar 1996 setzte die Anstalt die Invalidenrente (als Komplementärrente zur Rente der Invalidenversicherung samt Zusatzrente für die Ehefrau und Kinderrente für den Sohn D.________) auf der Grundlage eines versicherten Verdienstes von Fr. 46'407.- und eines Erwerbsunfähigkeitsgrades von 100 % auf monatlich Fr. 2649.- fest, die Integritätsentschädigung für die unfallbedingte praktische Gebrauchsunfähigkeit des dominanten rechten Arms auf Fr. 48'600.- (Integritätseinbusse: 50 %). Die hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher J.________ erneut die Höhe des versicherten Verdienstes beanstanden und weiter eine angemessene Erhöhung der Integritätsentschädigung, «insbesondere auch für Beeinträchtigung der seelischen Gesundheit», beantragen liess, lehnte die SUVA mit Entscheid vom 5. Juni 1996 ab. c) Nach dem Wegfall der invalidenversicherungsrechtlichen Kinderrente für den Sohn D.________ infolge Erreichens des 18. Altersjahres nahm die SUVA eine Neuberechnung der Komplementärrente vor und setzte diese mit Verfügung vom 24. September 1996 mit Wirkung ab 1. Oktober 1996 auf Fr. 2845.- im Monat fest. Die Einsprache dagegen, womit der für die Feststellung der Höhe der anrechenbaren IV-Leistungen angenommene Zeitpunkt beanstandet wurde, lehnte die Anstalt mit Entscheid vom 6. November 1996 ab.