Citation: 1A.126/2000 17.07.2000 E. 2

2.- Das Verwaltungsgericht entschied im angefochtenen Entscheid, eine Bewilligung der Autowaschanlage als teilweise Änderung der auf dem Grundstück des Beschwerdeführers bestehenden Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 24 Abs. 2 RPG sei nicht zulässig. Von der Möglichkeit, zonenwidrige Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone in beschränktem Umfang zu vergrössern, könne grundsätzlich nur einmal Gebrauch gemacht werden. Mit den seit Inkrafttreten der Gewässerschutzgesetzgebung am 1. Juli 1972 vorgenommenen, zeitlich auseinander liegenden Betriebserweiterungen, die das gleiche Objekt beträfen bzw. in einem direkten Zusammenhang miteinander stünden und als Ganzes zu beurteilen seien, sei die quantitative Grenze der nach Art. 24 Abs. 2 RPG zulässigen Änderungen längst erreicht. Es lägen auch keine Vertrauensgesichtspunkte vor, auf die sich der Beschwerdeführer für die Zulässigkeit einer neuerlichen Erweiterung seines Betriebes berufen könnte. Ebenfalls nicht in Frage komme eine Bewilligung der Autowaschanlage nach Art. 24 Abs. 1 RPG: Da der bestehende Autogewerbebetrieb keinen Standort ausserhalb der Bauzone erfordere, sondern in eine Gewerbe- oder Industriezone gehörte, könne von vornherein keine sog. abgeleitete Standortgebundenheit der geplanten Autowaschanlage als betriebsnotwendige Einrichtung anerkannt werden. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die zutreffenden und überzeugenden Erwägungen des Verwaltungsgerichts, auf die verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 OG), als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Insbesondere hat das Verwaltungsgericht zu Recht erkannt, dass die umstrittene Autowaschanlage nur als Änderung nach Art. 24 Abs. 2 RPG bewilligt werden könnte, wenn sie zusammen mit den seit dem 1. Juli 1972 bewilligten und ausgeführten Betriebserweiterungen als Ganzes den Rahmen einer teilweisen Änderung der vor diesem Datum bestehenden Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 24 Abs. 2 RPG nicht sprengen würde. Es spielt demnach keine Rolle, dass der Beschwerdeführer, wie er geltend macht, im Jahre 1978 von der Baudirektion des Kantons Bern eine Bewilligung erhielt, die ihn berechtigt habe, seinen Betrieb in Etappen auszubauen.