Citation: 6P.135/2003 03.02.2004 E. 9

Unbegründet ist die Beschwerde schliesslich, soweit der Beschwerdeführer geltend macht, der Kausalzusammenhang sei durch das krass regelwidrige Verhalten des Unfallopfers unterbrochen worden. Was der Beschwerdeführer in diesem Punkt vorbringt, geht nicht über das hinaus, was er gegen die Annahme der Sorgfaltspflichtverletzung einwendet. Da der gegen ihn erhobene Vorwurf dahin lautet, er habe aufgrund der gegebenen Umstände damit rechnen müssen, dass der Knabe unbedacht über die Strasse rennen würde, kann dieses Verhalten des Unfallopfers nicht gleichzeitig derart als abwegig gewürdigt werden, dass es den Kausalzusammenhang beseitigen könnte. Zu Recht hat die Vorinstanz das Fehlverhalten des Kindes aber im Rahmen der Strafzumessung bei der Gewichtung des Verschuldens berücksichtigt.