Citation: U 78/05 26.08.2005 E. 1

1.1 Nach ständiger Rechtsprechung prüft das Eidgenössische Versicherungsgericht von Amtes wegen die formellen Gültigkeitserfordernisse des Verfahrens, insbesondere auch die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Beschwerde oder Klage eingetreten ist. Hat die Vorinstanz übersehen, dass es an einer Prozessvoraussetzung fehlte, und hat sie materiell entschieden, ist dies im Rechtsmittelverfahren von Amtes wegen zu berücksichtigen mit der Folge, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben wird (BGE 128 V 89 Erw. 2a, 125 V 347 Erw. 1a, 122 V 322 Erw. 1). 1.2 Anfechtungsgegenstand im erstinstanzlichen Beschwerdeverfahren bildete der Einspracheentscheid vom 29. Juni 2004, mit welchem die Zürich ihre Verfügung vom 7. April 2004 (betreffend Einstellung der Taggeldleistungen per 1. Januar 2004) bestätigte. Über den Anspruch auf Heilkostenleistungen, Rente und Integritätsentschädigung hat die Zürich weder verfügt noch hat sie sich im Sinne einer Prozesserklärung dazu geäussert, sodass das kantonale Gericht das Verfahren zu Unrecht (implizit) darauf ausgedehnt hat (vgl. BGE 130 V 503, 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen). Insoweit ist der angefochtene Gerichtsentscheid demzufolge aufzuheben.