Citation: 9C_270/2021 E. 3.2

3.2. Das massgebende Einkommen wird ermittelt, indem vom rohen Einkommen die in Art. 9 Abs. 2 AHVG aufgeführten Abzüge vorgenommen werden, wobei der Bundesrat befugt ist, weitere Abzüge zuzulassen. Für die Ausscheidung und das Ausmass der nach Art. 9 Abs. 2 AHVG zulässigen Abzüge sind nach Art. 18 AHVV die Vorschriften über die direkte Bundessteuer massgebend. Art. 9 Abs. 2 AHVG sieht folgende Abzüge vom rohen Einkommen vor: - die zur Erzielung des rohen Einkommens erforderlichen Gewinnungskosten (lit. a); - die der Entwertung entsprechenden, geschäftsmässig begründeten Abschreibungen und Rückstellungen geschäftlicher Betriebe (lit. b); - die eingetretenen und verbuchten Geschäftsverluste (lit. c); - die vom Geschäftsinhaber in der Berechnungsperiode vorgenommenen Zuwendungen an Vorsorgeeinrichtungen zugunsten des eigenen Personals, sofern jede zweckwidrige Verwendung ausgeschlossen ist, sowie Zuwendungen für ausschliesslich gemeinnützige Zwecke (lit. d); - die persönlichen Einlagen in Einrichtungen der beruflichen Vorsorge, soweit sie dem üblichen Arbeitgeberanteil entsprechen (lit. e); - der Zins des im Betrieb eingesetzten eigenen Kapitals; der Zinssatz entspricht der jährlichen Durchschnittsrendite der Anleihen der nicht öffentlichen inländischen Schuldner in Schweizer Franken (lit. f).