Citation: 8C_735/2016 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz hat sich einlässlich und - wenn auch ohne sich im Einzelnen explizit auf sie zu beziehen - im Lichte der rechtsprechungsgemäss massgeblichen Kriterien (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470; 125 V 351 E. 3b/bb S. 353) zum Beweiswert des Gutachtens geäussert und sich dabei insbesondere auch mit den Berichten der Klinik L.________ vom 27. Mai und vom 30. Juni 2014 über den stationären Aufenthalt vom 9. Januar bis zum 6. Juni 2014 befasst. Dabei ist sie zum Schluss gelangt, dass keiner der früheren medizinischen Berichte geeignet sei, Zweifel an den Schlussfolgerungen der Gutachterin zu wecken. Gleiches gelte bei näherer Betrachtung auch für die erwähnten Berichte der Klinik L.________: Deren Ärzte seien in erster Linie einem Behandlungsauftrag verpflichtet gewesen und hätten wohl keine Kenntnis davon gehabt, dass sowohl von den behandelnden als auch von den gutachtenden Ärzten Verdeutlichungs-, Aggravations- und Manipulationstendenzen festgestellt worden seien. Insbesondere sei nicht nachvollziehbar, weshalb alle über Jahre hinweg vorbehandelnden Fachärzte sowie die Gutachter, diese trotz Kenntnis der subjektiv angegebenen akustischen Halluzinationen, nicht in der Lage gewesen sein sollten, eine derart schwerwiegende Krankheit wie Schizophrenie zu erheben. Die Vorinstanz ist in Würdigung der Faktenlage zum Ergebnis gelangt, dass die Berichte der Klinik L.________ zwar gewisse Zweifel am Beweiswert des Gutachtens der Frau med. pract. K.________ wecken würden, diese aber zu wenig erheblich seien, um ihm die nötige Überzeugungskraft zu nehmen. Und selbst wenn es sich in dieser Hinsicht anders verhielte, würde es an einer überzeugenden Einschätzung der Arbeitsfähigkeit fehlen, woran auch die Berichte der Klinik L.________ nichts änderten. Dabei sei nach mehreren, teils mehrmonatigen stationären Behandlungen, einer verdeckten Observation und zwei Begutachtungen, woraus sich kein Nachweis eines bedeutsamen Gesundheitsschadens mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ergeben habe, nicht anzunehmen, dass mit einer weiteren Begutachtung, sei es ambulant oder stationär, ein wesentlicher Erkenntnisgewinn erzielt werden könne. Diese Beweislosigkeit würde sich mangels einer spezifischeren gesetzlichen Regelung analog zu Art. 8 ZGB zulasten der Beschwerdeführerin auswirken, deren Rentenbegehren abgewiesen werden müsse.