Citation: 5A_711/2019 E. 2

Angefochten ist das kantonal letztinstanzliche Urteil betreffend solche Massnahmen und dabei die Festsetzung des ehelichen Unterhaltes während des hängigen Scheidungsverfahrens, wobei der Streitwert Fr. 30'000.-- übersteigt. Die Beschwerde in Zivilsachen steht somit offen (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b, Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Weil es sich um vorsorgliche Massnahmen handelt, kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 98 BGG). Hierfür gilt das strenge Rügeprinzip im Sinn von Art. 106 Abs. 2 BGG. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen, während das Bundesgericht auf bloss appellatorische Kritik nicht eintreten kann (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Dies scheint der Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin übersehen zu haben, denn er äussert sich über weite Strecken appellatorisch und erhebt nur punktuell Verfassungsrügen.