Citation: 2C_698/2018 E. 2.3

2.3. Unabhängig davon, ob der Beschwerdeführer diese Rüge im vorinstanzlichen Verfahren erhoben und sich die Vorinstanz dazu geäussert hat, entbehren seine Vorbringen jeglicher Grundlage. Im vorliegenden Verfahren steht ausschliesslich die an den Beschwerdeführer gerichtete Verfügung betreffend Widerruf seiner Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zur Debatte, die ihm unbestrittenermassen rechtsgültig eröffnet worden ist. Soweit sich die Ausführungen in dieser Verfügung auf seine Ehefrau beziehen, stellen sie lediglich ein Begründungselement dar, um den Bewilligungswiderruf zu rechtfertigen, weil der Beschwerdeführer eine von der Bewilligung seiner Ehefrau abgeleitete Aufenthaltsbewilligung gehabt hat. Damit ist es für die Wirksamkeit der an den Beschwerdeführer gerichteten Verfügung irrelevant, ob die an die Ehefrau gerichtete Verfügung rechtsgültig eröffnet worden ist. Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn die Bewilligung der Ehefrau wegen der mangelhaften Eröffnung noch gültig wäre. Nachdem die kantonalen Behörden aber nicht rechtsgestaltend in das Aufenthaltsrecht der Ehefrau eingegriffen haben, sondern lediglich festgestellt haben, dass ihr Aufenthaltsanspruch von Gesetzes wegen erloschen sei, bewirkt die eventuell fehlerhafte Eröffnung der Verfügung an die Ehefrau nicht, dass ihre bereits erloschene Bewilligung wieder auflebt. Zudem ist die Verfügung der Ehefrau nachträglich ordnungsgemäss zugestellt worden und danach in Rechtskraft erwachsen. Auch der Beschwerdeführer behauptet nicht, dass die Bewilligung seiner Ehefrau entgegen den vorinstanzlichen Ausführungen nicht erloschen sei. Damit kann er aus der fehlerhaften ersten Zustellung offensichtlich nichts zu seinen Gunsten ableiten.