Citation: 6B_359/2017 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 90 Abs. 2 SVG. Er habe nicht rücksichtslos gehandelt, denn er sei durch das zu nahe Auffahren von Y.________ bedrängt und durch das Fernlicht stark geblendet worden. Er habe sich mit erheblicher Geschwindigkeit zwischen einem Lastwagen auf der Normalspur und den Leitplanken befunden und sei in diesem Moment mithin selbst erheblich gefährdet gewesen, weshalb er sich als routinierter Autofahrer nicht anders zu helfen gewusst habe, als bis zum fast völligen Stillstand (auf der Überholspur) abzubremsen. Er sei derart stark geblendet worden, dass er eine Weiterfahrt nicht habe verantworten können. Er habe sich mithin in einer Notsituation befunden. Nicht nachvollziehbar sei, dass er neben der grob fahrlässigen Verkehrsregelverletzung auch wegen vorsätzlicher Nötigung verurteilt worden sei. Er sei mithin vom Vorsatzdelikt der Nötigung freizusprechen.