Citation: 5A_624/2023 E. 6.4.6

6.4.6. Unter diesen Umständen bestätigt sich der Vorwurf nicht, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, weil sie bestimmte Akten der IV und der beruflichen Vorsorge nicht beigezogen habe: Das Kantonsgericht hat diese Akten deshalb nicht berücksichtigt, weil sie mangels Behauptungen der Beschwerdeführerin dazu, in welcher nahen Zukunft und mit welcher Wahrscheinlichkeit es zu einem Verlust der Arbeitsfähigkeit des Beschwerdegegners komme, nicht beachtlich seien. Dass die Beschwerdeführerin entsprechende Behauptungen aufgestellt hätte, vermag sie wie ausgeführt nicht darzutun; dass derartige Behauptungen notwendig gewesen wären, um die fraglichen Akten zu berücksichtigen, bleibt unbestritten. Damit braucht darauf, wie diese Akten in das Verfahren eingebracht wurden und wie sie zu würdigen gewesen wären, nicht mehr eingegangen zu werden (vgl. BGE 142 III 364 E. 2.4). Soweit die Beschwerdeführerin im Übrigen ohne weiteres behauptet, die Nichtberücksichtigung dieser Akten würde eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör begründen, genügt diese Rüge den einschlägigen Begründungserfordernissen nicht (vgl. die Hinweise in E. 6.4.4 hiervor). Unerheblich bleibt unter diesen Umständen auch, zu welchem Zeitpunkt die fraglichen Akten erstellt worden sind.