Citation: 5A_993/2020 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass sich die Erblasserin in einer Abhängigkeit von ihm befunden habe (vorab S. 11 Ziff. 23 der Beschwerdeschrift), kommt mit seinen Vorbringen jedoch nicht gegen die - unter Willkürgesichtspunkten beurteilt - umfassende und geschlossene Beweiswürdigung der kantonalen Gerichte an. Er beruft sich auf Aussagen des Hausarztes (ab 2005 bis zum Tod der Erblasserin) und des Psychiaters (1996 bis 2005) sowie seiner Ferienvertretung I.________ (ab August 2014), vermag damit aber die gegenteilige Beweiswürdigung der kantonalen Gerichte nicht als willkürlich auszugeben. Mit den gleichen Zitaten will der Beschwerdeführer belegen, dass ein besonderes Vertrauensverhältnis auf die Betreuung beschränkt gewesen sei und den Alltag nicht erfasst habe (S. 13 Ziff. 30 der Beschwerdeschrift). Seine Vorbringen erschöpfen sich indessen wiederum in eigener Beweiswürdigung, ganz abgesehen davon, dass gerade die Alltagsgestaltung nach unangefochtenen Feststellungen zur Betreuung gehört hat.