Citation: 5P.158/2005 15.07.2005 E. 1

Nach der obergerichtlichen Rechtsprechung ist die Mitteilung der Konkurseröffnung keine Betreibungshandlung und hat daher ohne Rücksicht auf die Betreibungsferien zu erfolgen, die folglich für die Berechnung der Weiterziehungsfrist gemäss Art. 174 Abs. 1 SchKG keine Bedeutung haben (AGVE 2000 S. 41; 2003 S. 43 f.). Der Beschwerdeführer ficht diese Rechtsprechung und die darauf gestützte Berechnung der Weiterziehungsfrist nicht als willkürlich an. Unter diesen Umständen muss davon ausgegangen werden, dass er die Frist zur Weiterziehung des Entscheids des Konkursgerichts versäumt hat. Nichts mit dieser Fristversäumnis zu tun hat, ob der Beschwerdeführer inzwischen die Forderungen seiner Gläubiger getilgt hat, so dass die Konkurseröffnung allenfalls aufzuheben wäre (vgl. Art. 174 Abs. 2 SchKG). Auf seine daherigen Vorbringen ist nicht einzutreten (vorab Ziff. 12 S. 7 der Beschwerdeschrift und Ziff. 2 der ergänzenden Eingabe). Im Gegensatz zum Beschwerdeführer stellt der Leiter der kantonalen Konkursämter die obergerichtliche Rechtsprechung in Frage. Er hat durch den angefochtenen Entscheid indessen keine Rechtsverletzungen erlitten und ist daher zur Beschwerdeführung nicht berechtigt (Art. 88 OG). Seine unaufgefordert eingereichte Stellungnahme wird antragsgemäss an die Präsidentin der bundesgerichtlichen Schuldbetreibungs- und Konkurskammer weitergeleitet.