Citation: 1C_527/2021 E. 6.4

6.4. Gemäss dem vom BAFU angerufenen Bericht der Umweltdirektion des Kantons Waadt standen zwar im Zeitpunkt der Messungen einzig Messgeräte für die frequenzselektive Methode zur Verfügung (vgl. DIRECTION GÉNÉRALE DE L'ENVIRONNEMENT [DGE], Projets-pilotes - Mesures 5G, Evaluation de la mise en pratique des recommandations de mesures de l'Institut fédéral de métrologie [METAS], 12. Mai 2021, S. 21 Ziff. 3.1.2). Da Messungen nach dieser Methode die elektrische Feldstärke überschätzten, kann die Einhaltung der Grenzwerte jedoch auch dann gewährleistet werden, wenn die Messfirmen noch über keine Messgeräte für die code-selektive Messmethode verfügen (vgl. E. 5.1 hievor). Damit erweist sich die Rüge der Beschwerdeführerinnen, die Vorinstanz habe die Durchführbarkeit von Abnahmemessungen zu Unrecht verneint, als unbegründet, soweit sie rechtsgenüglich substanziiert wurde. Die Vorinstanz durfte daher auf weitere Beweiserhebungen zur Durchführung vom Messungen verzichten, weshalb auch das Bundesgericht keine solche Erhebungen anzuordnen hat.