Citation: 8C_329/2021 E. 7.2.1

7.2.1. Im Gutachten vom 15. Mai 2020 wurde zur Frage der leidensangepassten Tätigkeit Folgendes ausgeführt: Es müsste sich um eine Tätigkeit handeln ohne mehr als nur leichte Anforderung an die Feinmotorik der linken Hand, ohne erhöhte Anforderung an die Gehfähigkeit oder den Gleichgewichtssinn sowie ohne sehr hohe Anforderung an die Fähigkeit, die Konzentration auf Dauer aufrecht zu erhalten oder neue Inhalte aufzunehmen. Angepasste Tätigkeiten seien unter anderem Bürotätigkeiten mit Routinearbeiten. In solchen Tätigkeiten betrage die Arbeitsfähigkeit 70 % bezogen auf ein 100%iges Pensum. Gemäss vorinstanzlicher Feststellung verfügt der Beschwerdeführer als Geschäftsführer eines Nachtclubs über langjährige Erfahrung im Gastgewerbe. Es mag zutreffen, dass er in diesem Bereich über grosses Wissen verfügt. Nur handelt es sich dabei nicht um eine leidensangepasste Tätigkeit. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen, die sich auf die medizinischen Akten stützen, ist der Beschwerdeführer als Geschäftsführer eines Nachtclubs zu 100 % arbeitsunfähig. Zwar hat er diverse Diplome erlangt (Bürofachdiplom VSH, Handelsdiplom VSH und das Diplom als Sachbearbeiter Marketing und Verkauf (vgl. Sachverhalt lit. A.a). Mangels langjähriger Erfahrung auf diesem Spezialgebiet kann aber nicht davon ausgegangen werden, dass er darin ein grosses Wissen hat.