Citation: 8C_127/2018 E. 5.2.5

5.2.5. Die Versicherte rügt, sie habe vor dem Unfall noch Ressourcen gehabt und hätte auch diese Krise überwunden. Die Invalidenrente wird nicht ein für allemal zugesprochen, sondern der Anspruch kann sich ändern, wenn der ihr zugrundeliegende Sachverhalt sich ändert (Art. 17 ATSG). Sollte sich die psychische Leistungsfähigkeit der Versicherten dauerhaft verbessern, ist der allfällige Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung neu zu beurteilen. Im massgebenden Zeitpunkt haben die Experten jedoch eine andauernde Arbeitsunfähigkeit gestützt auf die der ursprünglichen Invalidenrente zugrundeliegenden, rein krankheitsbedingten psychischen Beschwerden zu Recht bejaht.