Citation: 1B_548/2021 E. 3.3

3.3. Die Jugendanwaltschaft hat für die zur Anklage gebrachten Straftaten (vgl. oben, E. 2.3) eine Freiheitsstrafe von 10 Jahren beantragt. In Frage kommt laut Vorinstanz auch eine mehrjährige stationäre Massnahme. Zwar bezeichnet der Beschwerdeführer die von der Jugendanwaltschaft beantragte Freiheitsstrafe beiläufig als "überrissen". Er bestreitet aber nicht substanziiert, dass er im Falle eines Schuldspruches (für einen wesentlichen Teil der ihm zur Last gelegten Verbrechen und Vergehen) mit einer mehrjährigen freiheitsentziehenden Strafe oder Massnahme ernsthaft zu rechnen hätte (zu den drohenden Sanktionen in sogenannt "gemischtrechtlichen" Fällen vgl. BGE 135 IV 206 E. 5.3 S. 210 f.; Urteil 1B_62/2015 vom 26. März 2015 E. 4.5-4.6). Damit ist die bisherige Haftdauer von ca. 20 Monaten Dauer derzeit noch nicht in grosse Nähe der strafrechtlichen Sanktion gerückt, die dem Beschwerdeführer im Falle einer gerichtlichen Verurteilung konkret droht.