Citation: 1C_118/2019 E. 9.3

9.3. Der Beschwerdeführer bestreitet zunächst die Nutzfunktion der Bestockung, weil die Bestockung nie für die Holzproduktion bzw. -versorgung genutzt worden sei und eine nachhaltige Nutzung zu diesem Zweck aufgrund der geringen Fläche auch nicht sinnvoll wäre. Dem ist entgegen zu halten, dass es für die Nutzfunktion ausreicht, dass die vorhandenen Bäume für die Holznutzung geeignet sind, unabhängig davon, ob das Holz regelmässig, in kurzen oder längeren Abständen, oder überhaupt nicht genutzt worden ist (Urteil 1A.44/2003 vom 19. August 2003, in: ZBl 106/2005 S. 110 E. 3.4.1 mit Hinweis; JAISSLE, a.a.O., S. 69). Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers trifft dies nicht auf sämtliche Bestockungen zu, da Art. 2 Abs. 1 WaG neben Bäumen auch Waldsträucher umfasst.