Citation: 8C_807/2023 E. 7.3.1

7.3.1. Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, ärztlicherseits seien bereits am 27. Februar 2006 die Mobilisation mit Vollbelastung fürs Bein und am 3. Juli 2007 leichte sportliche Aktivitäten wie Joggen empfohlen worden. Bezüglich des Oberschenkels seien vom 25. August 2005 bis 10. Januar 2012 keine ärztlichen Behandlungen mehr, sondern Physiotherapie und Konsultationen erfolgt. Damit könne von einer Einstellung der ärztlichen Behandlung gesprochen werden. Hinzu komme, dass die Klinik F.________die Oberschenkelschmerzen im Bericht vom 3. Juli 2007 als "eindeutig belastungsabhängig" befunden und von Druckdolenzen berichtet habe. Die Kieferschmerzen seien laut den Konsultationseinträgen des Prof. Dr. med. G.________ immer mal wieder besser und schlechter gewesen. Gemäss dem Bericht von Dr. H.________ vom 10. Januar 2007 seien die fortbestehenden Kieferschmerzen auf bestimmte Situationen eingegrenzt worden. Dies zeige, dass sie belastungs- und situationsabhängig gewesen seien, was sich auch aus dem kieferchirurgischen SMAB-Gutachten vom 29. März 2010 ergebe. Gemäss dem SMAB-Gutachten vom 15. April 2010 habe die Beschwerdegegnerin situationsabhängige Oberschenkel- und Kieferschmerzen beklagt, aber keine Schmerzmedikamente eingenommen. Auch im C.________-Gutachten vom 10. Dezember 2018 seien weder durchgängige Schmerzen noch die Einnahme von Schmerzmedikamenten festgestellt worden. Zudem sei die Beschwerdegegnerin seit Frühsommer 2009 wieder selbst Auto gefahren. Unter diesen Umständen sei das Kriterium nicht erfüllt.