Citation: I 243/01 19.07.2001 E. 2

2.- a) Das kantonale Gericht stützte sich auf diverse Arztberichte sowie die Auskunft des Arbeitgebers und nahm eine vollständige Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers in seiner bisherigen Tätigkeit an. Der Versicherte rügt, dass die ärztlichen Berichte falsch interpretiert worden seien und sein Darmleiden gar nicht berücksichtigt worden sei. b) Dr. med. A.________, Innere Medizin FMH, erachtete den Versicherten am 6. Dezember 1998 zwar als "eingeschränkt" arbeitsfähig, wollte sich jedoch nicht auf eine prozentuale Arbeitsunfähigkeit festlegen. Prof. Dr. med. H.________, Herzzentrum Klinik X.________, hielt am 12. Juni 1999 fest, dass der Beschwerdeführer aus kardialer Sicht als Revisor vollständig arbeitsfähig sei, wobei er auf seinen Arztbericht aus dem Jahre 1997 verwies, in welchem er eine schrittweise Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit für angebracht gehalten hatte, obwohl die Arbeitsfähigkeit damals noch mit 0 % angegeben worden war. Dr. med. F.________ führt in seinem Bericht vom 25. April 2000 nichts an, das der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch Prof. Dr. med. H.________ widersprechen würde; dessen Bericht wird gar nicht erwähnt. Der Bericht des Prof. Dr. med. H.________ ist - insbesondere auch durch die Beilage der früheren Arztberichte - umfassend, beruht auf allseitigen Untersuchungen, berücksichtigt die geklagten Beschwerden, ist in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden und leuchtet in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge sowie der medizinischen Situation ein; die Schlussfolgerungen sind zudem begründet (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Der Beschwerdeführer ist deshalb mit Rücksicht auf sein Herzleiden zu 100 % arbeitsfähig. c) Der Versicherte ist auch unter Einbezug seines Darmleidens als vollständig arbeitsfähig zu erachten. Dr. med. F.________ hielt schon im Bericht vom 15. August 1996 fest, dass der Beschwerdeführer hinsichtlich der Sigmadivertikulose (unter Metamuciltherapie) beschwerdefrei sei; eine Verschlechterung des Zustandes ist weder ersichtlich noch wird dies geltend gemacht. d) Die wegen der Herzbeschwerden notwendigen Arbeitsunterbrüche in den Jahren 1996 bis 1997 sind nicht rentenbegründend, da der Beschwerdeführer nicht während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens 40 % arbeitsunfähig gewesen ist (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG). e) Da der Beschwerdeführer gemäss den Arztberichten in seiner bisherigen Tätigkeit vollständig arbeitsfähig und die Weiterführung seiner bisherigen Arbeit deshalb zumutbar ist, liegt keine anrechenbare Erwerbseinbusse und damit auch keine Invalidität vor.