Citation: 6P.44/2004 27.07.2004 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonst wie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer andern Bundesbehörde gerügt werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG). Soweit der Beschwerdeführer rügt, Art. 8 EMRK sei durch die Anordnung der unbedingten Landesverweisung gemäss Art. 55 StGB verletzt, kann auf seine staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. Denn Vorbringen, welche wie hier eine mittelbare Verletzung der EMRK bzw. eine konventionswidrige Anwendung von Bundesrecht zum Gegenstand haben, sind im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nicht zu hören, sondern können nur mit der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde vorgetragen werden (vgl. dazu BGE 119 IV 107 E. 1b; Hans Wiprächtiger, Die Nichtigkeitsbeschwerde in Strafsachen, in: Prozessieren vor Bundesgericht, Geiser/Münch [Hrsg.], 2. Aufl., Basel/Frankfurt a. M. 1998, S. 221 N 6.81; siehe nachstehend E. 7).