Citation: 1P.557/2002 09.12.2002 E. 5

Damit erweist sich die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs als unbegründet, soweit sie ausreichend substanziiert erscheint. Das ebenfalls angerufene Willkürverbot (Art.9 BV) hat in diesem Zusammenhang keine über das bereits Dargelegte hinausgehende selbstständige Bedeutung. Soweit der Beschwerdeführer die Erwägungen des Obergerichtes beiläufig auch noch in materieller Hinsicht kritisiert bzw. vorbringt, das Obergericht habe beim Verzicht auf einen Strafaufschub nach Art.43 Ziff.2 Abs.2 StGB sein "Ermessen nicht richtig ausgeübt", ist auf die Beschwerde nicht einzutreten, zumal eine Rüge der Verletzung von materiellem Bundesstrafrecht mit eidgenössischer Nichtigkeitsbeschwerde zu erheben gewesen wäre (Art.84 Abs.2 OG i.V.m. Art.269 Abs.1 BStP; vgl. auch BGE 120 IV 1 ff.). Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art.156 Abs.1 OG).