Citation: 5A_994/2018 E. 5.3.3

5.3.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, der Verweis der Vorinstanz auf die Üblichkeit eines dreiwöchigen Ferienrechts erkläre die vielen Kontaktabbrüche von getrennt lebenden Kindern und Vätern in "unserer Gesellschaft". Seine Kinder könnten bereits ihren Alltag mit ihren Freunden verbringen. Ihre Freunde seien während den Ferien ohnehin mit hoher Wahrscheinlichkeit abwesend, weshalb die Kinder sich dann langweilen würden, statt mit ihrem Vater die Welt zu entdecken. Im Übrigen würde auch bei vier Wochen Ferien beim Vater genügend Zeit für Ferienunternehmungen mit Freunden verbleiben. Weiter sei der Verbindung zum Vater eine höhere Priorität als zu Schulfreunden beizumessen. Die Kinder seien jetzt noch nicht "alt", sondern abhängig von der Zuwendung und dem Interesse an ihnen, was der Vater ihnen biete könne. Schliesslich verhindere die Mutter einvernehmliche Regelungen.