Citation: I 361/03 18.11.2003 E. A

V.________, geboren 1966, arbeitete als Hilfsisoleur für die Firma C.________ AG, als er am 30. Oktober 1992 anlässlich eines Arbeitsunfalls eine proximale Ulnatrümmerfraktur rechts erlitt, die am gleichen Tag operiert wurde; mit Verfügung vom 7. Oktober 1994 stellte der zuständige Unfallversicherer seine Leistungen ein und sprach V.________ eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 5 % zu. Am 24. September 1999 nahm die Klinik für Orthopädische Chirurgie des Spitals X.________ am rechten - vom Unfall 1992 betroffenen - Ellenbogen eine Gelenktoilette vor und entfernte freie Gelenkkörper. Mit Verfügung vom 4. Mai 2001 gewährte der Unfallversicherer auf Grund eines Invaliditätsgrades von 15 % mit Wirkung ab dem 1. März 2001 eine Invalidenrente und erhöhte die Integritätsentschädigung um 5 %; dagegen liess V.________ Einsprache erheben, die zur Zeit noch hängig ist. V.________ - mittlerweile seit Januar 1999 als Bodenleger für die Firma D.________ AG tätig - meldete sich am 21. Januar 2000 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen zog die Akten des Unfallversicherers bei, holte einen Bericht des Arbeitgebers vom 3. Februar 2000 ein und gewährte Arbeitsvermittlung, die sie jedoch im Dezember 2000 wegen Erfolglosigkeit einstellte. Im Rahmen des Vorbescheidverfahrens nahm die IV-Stelle je einen Bericht des Dr. med. U.________, Arzt für Allgemeinmedizin, vom 14. März 2001 sowie des Dr. med. K.________, Psychiatrie/Psychotherapie, vom 22. Februar 2002 zu den Akten und veranlasste eine Begutachtung durch Dr. med. N.________, Spezialarzt Orthopädische Chirurgie FMH, Sportmedizin (Gutachten vom 23. Oktober 2001); die Verwaltung verzichtete auf eine erneute Arbeitsvermittlung, weil V.________ Eingliederungsunterstützung durch die Arbeitslosenversicherung erhalte. Mit Verfügung vom 15. Juli 2002 verneinte die Verwaltung den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung, da V.________ in einer leidensangepassten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig sei; implizit verneinte sie auch Ansprüche auf berufliche Massnahmen (mit Ausnahme einer allfälligen Hilfe bei der Einarbeitung in eine konkrete Stelle).