Citation: 5A_42/2020 E. 4.2.2

4.2.2. Die Rügen des Beschwerdeführers sind unbegründet. Wie das Kantonsgericht zutreffend festhält, ergibt sich aus den vom Beschwerdeführer eingereichten Unterlagen zu den Sozialbeiträgen lediglich, dass die Arbeitslosenversicherung (Bescheinigung Jahr 2016) bzw. die Gesellschaften E.________ GmbH (Lohnausweis 2017) und F.________ GmbH (Lohnausweis 2018) in den Jahren 2016, 2017 und 2018 AHV/IV/EO-Beiträge zu seinen Gunsten entrichtet haben. Ob der Beschwerdeführer selber - als Selbständigerwerbender - zusätzlich Beiträge geleistet hat, bleibt offen. Ebenso vermögen diese Dokumente nichts darüber auszusagen, ob von den in den Steuererklärungen ausgewiesenen (Netto-) Einkommen vorgängig Abzüge für die Sozialbeiträge vorgenommen wurden oder - wie der Beschwerdeführer behauptet - eben nicht. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, inwiefern die Schlussfolgerung des Kantonsgerichts, wonach aus den eingereichten Unterlagen die Leistung der behaupteten Zahlungen an die 1., 2. und/oder 3. Säule nicht hervorgingen, aktenwidrig sein soll. Überdies trifft der Beschwerdeführer mit dem Argument, wonach es nicht relevant sei, ob er in der Vergangenheit Beiträge an die AHV/IV/EO effektiv bezahlt habe oder nicht, ins Leere, zumal - wie das Kantonsgericht korrekt ausführt - auf das tatsächliche Einkommen abgestellt wird (BGE 137 III 118 E. 2.3 S. 120) und - wie bereits erwähnt - die Bezahlung bzw. Nichtbezahlung dieser Beiträge durch den Beschwerdeführer unbelegt bleibt. Was der Beschwerdeführer mit der Aussage, die Unternehmen seien nicht (mehr) gewinnbringend und daher kein Einkommen erzielt werde bzw. er somit nichts mehr äufnen könne, für sich ableiten möchte, bleibt offen. Das Gleiche gilt für den Hinweis, dass er sich sein Pensionskassengeld aufgrund seiner Selbständigkeit habe auszahlen lassen. Diese Ausführungen taugen jedenfalls nicht als Argument für die Anrechnung von Sozial- bzw. Vorsorgebeiträgen. Unter diesen Umständen ist Willkür bei der Einkommensermittlung vorliegend nicht erkennbar. Soweit der Beschwerdeführer gestützt auf das Gleichbehandlungsgebot (Art. 8 BV) geltend macht, es müsse beiden Parteien - nicht nur der Beschwerdegegnerin - ein Beitrag an die 3. Säule zugestanden werden, ist anzuführen, dass Grundrechte ihre Schutzwirkung grundsätzlich nur im Verhältnis zwischen Bürger und Staat entfalten und Art. 8 BV keine unmittelbare Drittwirkung in den Beziehungen zwischen Privatpersonen hat. Indessen sind bei der Auslegung der Vorschriften des Zivilrechts die besonderen Anforderungen zu berücksichtigen, die sich aus den Grundrechten ergeben (BGE 137 III 59 E. 4.1 S. 61 f.). Allerdings setzt dies voraus, dass sich der Beschwerdeführer konkret mit den zivilrechtlichen Normen auseinandersetzt und nicht einfach abstrakt auf Grundrechte beruft (vgl. BGE 107 Ia 277 E. 3a S. 280 f.; 143 I 217 E. 5.2 S. 219; Urteile 5P.40/2003 vom 27. Mai 2003 E. 4; 5D_8/2016 vom 3. Juni 2016 E. 3; 5A_362/2016 vom 20. Februar 2017 E. 6.3; 5A_252/2017 vom 21. Juni 2017 E. 5; 5A_98/2016 vom 25. Juni 2018 E. 3.3). Eine solche Auseinandersetzung mit den Gesetzesbestimmungen fehlt vorliegend, womit die Rügeanforderungen nicht erfüllt sind. Schliesslich legt der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich dar, inwiefern das Kantonsgericht den Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) bzw. das Recht auf freie Beweiswürdigung (Art. 157 ZPO) i.V.m. Art. 9 BV verletzt haben soll (vgl. E. 2.1), weshalb auf diese Rügen nicht weiter einzugehen ist.