Citation: 4A_491/2023 E. 6.5

6.5. Der Beschwerdeführer erneuert seinen Einwand, ihm sei nicht bewusst gewesen, dass das Wochenende vom Taggeld betroffen gewesen sei. Diese Behauptung verwarf die Vorinstanz in durchaus vertretbarer Weise unter Hinweis auf die Bedeutung, welche die Höhe der Taggelder für den Beschwerdeführer gehabt haben muss, sowie den monatelangen Bezug von Taggeldern in unterschiedlicher Höhe. Die Vorinstanz stellte klar, dass ihm entgegen seinem Vorbringen nicht vorgeworfen werde, "nach zweimonatiger Kranksch reibung am letzten Tag eine gute Stunde Testarbeit verrichtet" zu haben. Vorgeworfen werde ihm vielmehr, dass er seine Arbeitstätigkeit verschwiegen habe, während er gegenüber der Krankenkasse Fr. 1'433.60 verrechnet habe. Dass er dies mit Wissen und Willen getan habe, sei überwiegend wahrscheinlicher als das geltend gemachte Versehen, wofür es keine konkreten Indizien gebe. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, dass diese Erwägungen willkürlich wären, indem er etwa auf den Lohn seiner Ehefrau verweist oder auf die hohen Löhne, die er sich selbst auszahlte.