Citation: 2C_510/2019 E. 2.2

2.2. Das angefochtene Urteil erging im Verfahren B-1519/2019, welches einzig die Frage zum Gegenstand hat, ob die Baudirektion der Beschwerdeführerin im dortigen Rekursverfahren nebst der Befreiung von der Bezahlung von Verfahrenskosten auch die Verbeiständung durch einen unentgeltlichen Rechtsanwalt hätte zugestehen müssen. Indem das Bundesverwaltungsgericht den Anspruch der Beschwerdeführerin auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung im Rekursverfahren bejaht und festgestellt hat, dass dieses (angesichts von Ziff. 1 des Urteilsdispositivs in Verbindung mit den Erwägungen) unter Mitwirkung eines Rechtsanwalts weitergeführt werden muss, hat es ihren das Verfahren B-1519/2019 beschlagenden Begehren vollumfänglich entsprochen. Die Beschwerdeführerin wird durch das Urteil vom 16. April 2019 in keinerlei Hinsicht beschwert und hat kein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung. Soweit die Beschwerdeführerin sodann eine Lösung im Sinne einer Gesamtsicht über mehrere Jahre anstrebt, betrifft dies den nicht entschiedenen materiellen Rechtsstreit (Zusprechung von Direktzahlungen). Dieser bildet Gegenstand des Verfahrens B-903/2019 und dürfte, jedenfalls was das Jahr 2017 betrifft, nochmals zur Beurteilung an die Baudirektion zurückgehen. Ob in diesem Rahmen weitere Jahre in die Prüfung miteinbezogen werden können oder müssen, ist nicht hier zu entscheiden. Was das Jahr 2018 betrifft, wäre ein erstinstanzlicher Entscheid des Amtes für Landwirtschaft und Natur des Kantons Zürich erforderlich; ob ein solcher schon vorliegt und gegebenenfalls bei der Baudirektion angefochten wurde, erklärt die Beschwerdeführerin nicht. In Bezug auf das Jahr 2016 scheint (folgt man der Darstellung der Beschwerdeführerin) ein Rekursentscheid der Baudirektion vom 12. Dezember 2017 vorzuliegen, der offenbar zunächst nicht angefochten wurde. Ob diesbezüglich Fristwiederherstellungsgründe vorliegen könnten (und der Entscheid betreffend das Jahr 2016 im Rahmen der Beschwerde vom 23. März 2019 gegen den das Jahr 2017 betreffenden materiellen Rekursentscheid vom 18. Januar 2019 verbunden mit einem gültigen Fristwiederherstellungsgesuch mit angefochten wurde; s. zu den Modalitäten Art. 24 Abs. 1 VwVG), und welche Konsequenzen dies für welche Behörde (Bundesverwaltungsgericht, evtl. auch Baudirektion) hätte, ist nicht hier zu prüfen.