Citation: 6P.170/2004 03.05.2005 E. 2

Die Verurteilung des Beschwerdeführers beruht massgeblich auf Protokollen der in den Jahren 2000/2001 durchgeführten Telefonüberwachung. Die Beschuldigten kommunizierten unter sich und mit Dritten verschlüsselt. Der Beschwerdeführer bestritt eine Beteiligung am Drogenhandel (zu den weiteren Beweismitteln vgl. angefochtenes Urteil S. 27). Er macht eine Verletzung des Anspruchs auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 3 EMRK) geltend, weil die Vorinstanz die Protokolle der Telefonüberwachung entgegen den bundesgerichtlichen Vorgaben in BGE 129 I 85 verwertet habe.