Citation: 1C_292/2015 E. A

A.________ verursachte am 16. Januar 2015, um ca. 16 Uhr, mit seinem Personenwagen in Luzern einen Selbstunfall. Er geriet vor dem Kreisel Kreuzstutz auf die Gegenfahrbahn, überquerte sie, die angrenzende Bushaltestelle sowie das Trottoir und kollidierte anschliessend ungebremst mit einer Geschwindigkeit von ca. 20 km/h mit der Betontreppe der Fussgängerüberführung. Dabei erlitt er Prellungen an der Brust und eine Gehirnerschütterung. A.________ gab zu Protokoll, sich an das Unfallgeschehen nicht erinnern zu können. Die Tests auf Drogen- und Alkoholkonsum verliefen negativ. A.________ wurde der Führerausweis an Ort und Stelle abgenommen. Am 24. Februar 2015 entzog das Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern A.________ den Führerausweis vorsorglich und ordnete an, dass er sich einer verkehrsmedizinischen Untersuchung beim Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRMZ) zur Abklärung seiner Fahreignung zu unterziehen habe. Einer allfälligen Verwaltungsgerichtsbeschwerde entzog es die aufschiebende Wirkung. Am 27. April 2015 wies das Kantonsgericht des Kantons Luzern die von A.________ gegen diese Verfügung erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. Es wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ab und auferlegte ihm die Gerichtskosten.