Citation: 8C_82/2019 E. 5.1

5.1. Die Versicherte beanstandete bereits im Administrativverfahren und vor kantonalem Gericht die Unvollständigkeit und/oder Unrichtigkeit der rechtserheblichen Tatsachenfeststellungen. Anlässlich der ABI-Begutachtung seien zwecks des Vergleichs mit früheren MRI-Befunden einzig neue Röntgenaufnahmen erstellt worden. Diese würden keine zuverlässige Grundlage für eine vollständig neue Befunderhebung an Gelenken und Wirbelsäule bilden. Nach Abschluss des vorinstanzlichen Schriftenwechsels liess die Beschwerdeführerin am 7. November 2017 drei neue Berichte einreichen. Sie halten die Ergebnisse fest zu den MRT- bzw. MRI-Untersuchungen der HWS vom 26. Juni 2017, der LWS vom 25. September 2017 und der rechten Schulter vom 12. Oktober 2017, welche der seit 2002 behandelnde Rheumatologe Dr. med. C.________ offensichtlich erst nach Erlass der strittigen Verfügung vom 22. Mai 2017 veranlasst hat.