Citation: 6B_1070/2018 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt eine unzulässige Beweisausforschung, da die am 2. März 2017 im Bereich des Escher-Wyss-Platzes in Zürich durchgeführte Personenkontrolle nicht durch einen hinreichenden Tatverdacht gedeckt gewesen sei. Im Verhaftungsrapport werde lediglich vermerkt, dass er als Betäubungsmittelhändler habe erkannt und arretiert werden können. Die vermeintliche Erkennung als Betäubungsmittelhändler durch die beiden Polizeibeamten beruhe offensichtlich auf der erst im Nachhinein durch die Personendurchsuchung gewonnenen Erkenntnisse. Die Verfahrensakten würden keinerlei Hinweise enthalten, gestützt auf welche Tatsachen oder Umstände die beiden Polizeibeamten vor seiner Durchsuchung einen konkreten Tatverdacht gegen ihn gehegt hätten. Die im Strafregister vermerkte Jugendstrafe aus dem Jahre 2011 wegen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz sei entgegen der Vorinstanz nicht geeignet, einen hinreichend konkreten Tatverdacht auf ein neues, wie auch immer gelagertes Betäubungsmitteldelikt zu begründen, zumal nicht erstellt sei, dass die Polizeibeamten Kenntnis von dieser gehabt hätten. Eine Zwangsmassnahme wie die Durchsuchung einer Person müsse immer sachliche und objektiv nachvollziehbare Grundlagen haben, die aufgrund der strafprozessualen Dokumentationspflicht in den Verfahrensakten umfassend verschriftlicht werden müssten.