Citation: 1C_52/2022 E. 2.4

2.4. Weiter macht er geltend, im Strafurteil vom 22. November 2019 sei festgestellt worden, dass er sich in einem fahrlässigen Sachverhaltsirrtum befunden habe, weil er das Begleitschreiben nicht sorgfältig gelesen habe. Diesen Umstand habe das Kantonsgericht nicht berücksichtigt. Art. 16c Abs. 1 lit. f SVG setze jedoch Vorsatz voraus. Es liege aus diesen Gründen lediglich eine leichte Widerhandlung im Sinne von Art. 16a SVG vor. Auch dieser Einwand verfängt nicht. Art. 16c Abs. 1 lit. f SVG setzt keinen Vorsatz voraus, Fahrlässigkeit ist ausreichend (BGE 129 II 92 E. 2.1 mit Hinweisen; Urteil 1C_275/2007 vom 16. Mai 2008 E. 3.9.4; je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 141 II 220 E. 3.1.2).