Citation: 1B_61/2018 E. 4

Weiter rügt der Beschwerdeführer, die Haftdauer sei unverhältnismässig, weil sie bereits in grosse Nähe der zu erwartenden Freiheitsstrafe gerückt sei. Dabei sei der Möglichkeit seiner bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug Rechnung zu tragen. Es bestehe nur eine geringe Rückfallgefahr und sein bisheriges "Vollzugsverhalten" sei tadellos. Er gehe davon aus, dass er vom Vorwurf der (mehrfach) versuchten Tötung freigesprochen werde. Aber selbst wenn noch eine Freiheitsstrafe von mehr als 10 Jahren im Raum stünde, hätte er die konkret zu erwartende Strafe bereits zum Grossteil erstanden. Er rügt unter anderem eine Verletzung von Art. 212 Abs. 3 StPO.