Citation: 2F_10/2008 15.12.2008 E. 2

Die Revision kann unter anderem verlangt werden, wenn das Bundesgericht einzelne Anträge unbeurteilt liess (Art. 121 lit. c BGG) oder in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat (Art. 121 lit. d BGG). Ein Versehen im Sinne dieser Bestimmung liegt vor, wenn eine Tatsache oder ein bestimmtes Aktenstück übersehen oder mit einem falschen Wortlaut wahrgenommen worden ist (Urteil 5F_6/2007 vom 7. April 2008). Es ist offensichtlich, dass das bundesgerichtliche Urteil vom 16. Oktober 2008 mit derartigen Mängeln behaftet ist. Das Ersuchen des Beschwerdeführers vom 29. Oktober 2008 ist fristgerecht (Art. 124 Abs. 1 lit. b BGG). Revisionsgründe (Art. 121 lit. c und lit. d BGG) liegen auf der Hand, ohne dass dies noch ausführlich zu begründen wäre. Das bundesgerichtliche Urteil vom 16. Oktober 2008 ist demzufolge aufzuheben (Art. 128 Abs. 1 BGG). Somit sind die beiden subsidiären Verfassungsbeschwerden 2D_110/2008 und 2D_124/2008 (neu) zu beurteilen.