Citation: U 415/04 25.10.2005 E. A

Der 1959 geborene A.________ arbeitete seit Jahren in einem Gärtnereibetrieb in W.________. Am 12. August 1996 glitt er beim Aufheben eines ausgebrochenen Handsteines (Grösse ca. 40 x 25 cm), als er sich aufrichten wollte, mit nach links abgedrehtem Körper auf dem Untergrund aus. Unmittelbar danach verspürte er einen "einschiessenden" Schmerz im Rücken. Der zuständige Unfallversicherer, die Basler Versicherungen (nachfolgend: Basler), erbrachte Taggeldleistungen und übernahm die Heilungskosten. Am 21. April 1998 verfügte sie die Einstellung der Leistungen ab 1. Januar 1998 mit der Begründung, die noch vorhandenen Rückenschmerzen seien nur möglicherweise auf das Ereignis vom 12. August 1996 zurückzuführen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 8. Oktober 1998 fest. Das hierauf angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Luzern hob den Einspracheentscheid auf und verpflichtete die Basler, A.________ über den 1. Januar 1998 hinaus Leistungen zu erbringen (Entscheid vom 25. Februar 2000). Mit Urteil vom 17. September 2001 wies das Eidgenössische Versicherungsgericht die hiegegen gerichtete Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab. Nach Beizug der Akten der Invalidenversicherung teilte die Basler A.________ mit Verfügung vom 11. November 2002 mit, dass die Behandlung der Rückenbeschwerden ab 1. September 2002 nicht mehr zu ihren Lasten ginge, weil keine Verbesserung des Gesundheitszustandes erreicht werden könne. Es handle sich nicht mehr um Heilbehandlung. Im Weitern hielt sie fest, dass die Arbeitsunfähigkeit ab 1. September 2002 psychischer Natur sei und die psychischen Beschwerden nicht adäquat kausal zum Unfallereignis seien, weshalb keine weiteren Taggeldleistungen mehr erbracht würden und kein Anspruch auf eine Invalidenrente der Unfallversicherung bestehe. Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin fest (Entscheid vom 24. Juni 2003).