Citation: 9C_261/2009 11.05.2009 E. 1

1.1 Dieses Verfahren betrifft eine Revision im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG und Art. 87 Abs. 2 IVV. Streitig ist, ob die Beschwerdeführerin aufgrund einer bis zum Abschluss des Verwaltungsverfahrens (Verfügung vom 25. April 2008; BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220) eingetretenen Verbesserung ihres Gesundheitszustands bei einem Invaliditätsgrad von noch 56 Prozent einen Anspruch auf eine halbe Rente der Invalidenversicherung (Art. 28 IVG) hat oder ob sie unter revisionsrechtlichen Gesichtspunkten auch über Mai 2008 hinaus eine ganze Invalidenrente beanspruchen kann. 1.2 Das kantonale Gericht hat die zur Beurteilung des Leistungsanspruchs einschlägigen Rechtsgrundlagen zutreffend dargelegt. Aus dem vorinstanzlichen Entscheid geht insbesondere hervor, dass neue medizinische Festlegungen revisionsrechtlich nur bedeutsam sind, wenn sie eine tatsächliche Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse zum Ausdruck bringen. Auch bei gleich gebliebener Diagnose ist dies der Fall, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteil I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Hingegen stellt die bloss andere, abweichende Beurteilung eines im Wesentlichen unveränderten Sachverhalts keine revisionsbegründende oder im Rahmen der Revision relevante Änderung dar (BGE 115 V 308 E. 4a/bb S. 313; 112 V 371 S. 372 unten; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13 E. 2, I 574/02). 1.3 Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem wegen Verletzung von Bundesrecht erhoben werden (Art. 95 lit. a BGG). 1.3.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder ergänzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). 1.3.2 Die aufgrund von medizinischen Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeitsfähigkeit ist Entscheidung über eine Tatfrage. Dazu gehört auch die Frage, in welchem Umfang eine versicherte Person vom funktionellen Leistungsvermögen und von den verfügbaren psychischen Ressourcen her eine (Rest-) Arbeitsfähigkeit aufweist und ihr die Ausübung entsprechend profilierter Tätigkeiten zumutbar ist, es sei denn, andere als medizinische Gründe stünden der Bejahung der Zumutbarkeit im Einzelfall in invalidenversicherungsrechtlich erheblicher Weise entgegen. Soweit hingegen die Beurteilung der Zumutbarkeit von Arbeitsleistungen auf die allgemeine Lebenserfahrung gestützt wird, geht es um eine Rechtsfrage (vgl. dazu den auch unter der Herrschaft des BGG massgebenden BGE 132 V 393). Tatfrage ist wiederum, ob sich die Arbeitsfähigkeit in einem bestimmten Zeitraum - einer Verbesserung oder Verschlimmerung des Gesundheitszustandes entsprechend - verändert habe. Rechtlicher Natur ist demgegenüber unter anderem die Frage, welche Vergleichszeitpunkte im Rahmen einer Leistungsrevision heranzuziehen sind (vgl. Urteil I 692/06 vom 19. Dezember 2006 E. 3.1).