Citation: 2C_548/2017 E. 1.1

1.1. A.________ hat steuerrechtlichen Wohnsitz in U.________/BE. Am 15. August 2015 ersuchte sie die Steuerverwaltung ihrer Wohnsitzgemeinde um Erlass der rechtskräftig veranlagten Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Bern, Steuerjahr 2013, in Höhe von Fr. 8'690.85 (inkl. Verzugszinsen und Gebühr sowie abzüglich einer Teilzahlung). Mit Entscheid vom 13. Oktober 2015, eröffnet durch die Steuerverwaltung des Kantons Bern, wies die Wohnsitzgemeinde das Erlassgesuch ab. Dagegen erhob die Steuerpflichtige Rekurs an die Rekurskommission, welche diesen am 23. September 2016 abwies. In der Folge wandte die Steuerpflichtige sich mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern. Mit einzelrichterlichem Entscheid 100.2016.296U vom 10. Mai 2017 wies dessen Verwaltungsrechtliche Abteilung die Beschwerde, soweit darauf eingetreten wurde, und das Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Rechtspflege ab.