Citation: H 92/00 19.07.2001 E. A

A.- B.________ ist Eigentümer des in der Gemeinde X.________ gelegenen Hofes I.________. Auf den 1. Januar 1993 übergab er den landwirtschaftlichen Betrieb seinem Sohn zur Pacht. Die Ausgleichskasse Luzern entliess ihn daher auf Ende 1992 aus der Beitragspflicht als selbstständig erwerbender Landwirt. Am 18. Februar 1999 teilte die kantonale Steuerverwaltung der Kasse mit, B.________ habe 1991/92 (Bemessungszeitraum für die Steuerperiode 1993/94) Einkünfte aus selbstständiger Erwerbstätigkeit in der Höhe von Fr. 633'247.- (1991) und Fr. 451'317.- (1992) erzielt. Die gemeldeten Einkommen setzten sich wie folgt zusammen: "Erträge aus der Landwirtschaftsliegenschaft (Geschäft)" je Fr. 17'692.- sowie "Kiesausbeutung" Fr. 615'555.- (1991) und Fr. 433'625.- (1992). Mit Schreiben vom 26. Februar 1999 teilte die Ausgleichskasse B.________ mit, er unterstehe ab 1. Januar 1994 wieder der Beitragspflicht als Selbstständigerwerbender. Mit zwei Verfügungen vom selben Tag setzte sie die persönlichen Beiträge (inkl. Verwaltungskostenbeitrag) für 1994/95 auf je Fr. 50'709. 60 fest und erhob auf diesen Beträgen sowie auf den gleichzeitig erlassenen Akontozahlungsaufforderungen für 1996/97 und 1998/99 Verzugszinsen von insgesamt Fr. 31'160.- für den Zeitraum 1. Januar 1995 bis 31. Januar 1999.