Citation: 2A.36/2001 26.01.2001 E. 1

1.-A.M.________, aus der Bundesrepublik Jugoslawien (Kosovo) stammend, hat aus erster, mittlerweile geschiedener Ehe einen Sohn G.M.________ (geboren am 23. Mai 1988); im Scheidungsurteil des Gemeindegerichts in Klina (Bundesrepublik Jugoslawien) vom 7. November 1995 wurde das Sorgerecht für diesen Sohn der Mutter, der ehemaligen Ehefrau von A.M.________, zugesprochen. A.M.________ war 1987 und 1988 sowie von 1990 bis 1995 als Kurzaufenthalter oder als Saisonnier in der Schweiz erwerbstätig. Nach der Heirat mit S.T.________, welche die Aufenthaltsbewilligung hat, wurde ihm Ende 1995 ebenfalls eine Aufenthaltsbewilligung (Familiennachzug zu seiner zweiten Ehefrau) erteilt. Am 5. Juli 1999 stellte A.M.________ ein Gesuch um Familiennachzug für den Sohn G.M.________. Am 14. September 1999 lehnte die Fremdenpolizei des Kantons Luzern das Gesuch ab. A.M.________ erhob gegen diese Verfügung Beschwerde an das Militär-, Polizei- und Umweltschutzdepartement des Kantons Luzern. Am 8. August 2000, noch während der Hängigkeit des Beschwerdeverfahrens vor dem Departement, änderte der Amtsstatthalter von Olten-Gösgen das Ehescheidungsurteil des Gemeindegerichts in Klina vom 7. November 1995 insofern ab, als das Sorgerecht für das Kind G.M.________ dem Vater, A.M.________, zugeteilt wurde. Das Militär-, Polizei- und Umweltschutzdepartement des Kantons Luzern wies am 6. Dezember 2000 die Beschwerde gegen die Verfügung der Fremdenpolizei vom 14. September 1999 ab und bestätigte diese. Zugleich setzte sie G.M.________ Frist zum Verlassen des Kantons Luzern bis spätestens 30. Januar 2001 (Wegweisung). Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 22. Januar 2001 beantragt A.M.________, den Departementsentscheid vom 6. Dezember 2000 aufzuheben und das Gesuch um Familiennachzug gutzuheissen.