Citation: 2D_14/2018 E. 8.2

8.2. Diese Ausgangslage kann - entgegen den Darlegungen des Beschwerdeführers - nicht mit der Situation verglichen werden, in der die Rechtsmittelinstanz eine Verletzung des Gehörsanspruchs einer Partei heilt und dabei faktisch anstelle ihrer Vorinstanz entscheidet. In dieser Situation muss die betroffene Person Beschwerde führen, um überhaupt zu einer formell korrekten Streiterledigung zu kommen. Nur unter diesen Voraussetzungen zieht die ursprüngliche Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör unnötige Kosten nach sich, da der Betroffene wegen des Rechtsfehlers handeln muss, um seinen Anspruch auf rechtliches Gehör durchzusetzen (vgl. das Urteil 1C_4/2012 vom 19. April 2012 E. 8). Bloss in solchen Fällen besteht allenfalls ein Anspruch darauf, dass der erforderlichen Heilung der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör bei der Kostenverteilung angemessen Rechnung getragen wird.