Citation: 5D_6/2023 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführer machen geltend, das Richteramt habe eine schriftliche Eingabe von ihnen vom 10. Oktober 2022 ignoriert, diese weder dem Beschwerdegegner zur Kenntnis gebracht noch in der Verfügung vom 24. Oktober 2022 berücksichtigt. Die Nichtzustellung einer Parteieingabe an die Gegenpartei könne im weiteren Verlauf des Verfahrens nicht geheilt werden. Vorliegend gehe es nicht nur um reine Rechtsfragen, sondern auch um Beweisanträge und eingereichte Beweismittel. Eine derart krasse Verletzung des rechtlichen Gehörs stelle bereits für sich allein einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil dar. Die Beschwerdeführer sind durch die Nichtzustellung an den Beschwerdegegner nicht beschwert, weshalb darin von vornherein kein Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG liegen kann. Im Übrigen können sie sich gegen die angebliche Nichtberücksichtigung ihrer Eingabe mit einem Rechtsmittel gegen den Endentscheid wehren. Ihre Berufung auf das rechtliche Gehör ändert nichts daran, dass ein nicht wieder gutzumachender Nachteil nicht ersichtlich ist.