Citation: 8F_1/2024 E. 4.1

4.1. Das Urteil 8C_153/2023 vom 17. Juli 2023, dessen Revision vorliegend beantragt wird, betraf den Anspruch der Gesuchstellerin auf eine Rente der Invalidenversicherung. Wie die IV-Stelle stützte sich auch die Vorinstanz bei der Beurteilung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen und deren Auswirkungen hinsichtlich Arbeitsfähigkeit der Gesuchstellerin auf die als beweiskräftig erachteten polydisziplinären (Verlaufs-) Gutachten der PMEDA vom 12. Oktober 2020 und vom 24. Januar 2022. Im Gutachten vom 12. Oktober 2020 wurden als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine leichtgradige Läsion des Nervus peroneus links, eine mögliche Nervenwurzelreizung L5 und S1 links, eine Spondylolisthesis LWK5/SWK1 sowie eine "Angst und depressive Störung gemischt" (ICD-10 F41.2) gestellt. Im Verlaufsgutachten vom 24. Januar 2022 massen die Gutachter wiederum der wahrscheinlichen Nervenwurzelreizung L5 und/oder S1 links und der bildmorphologisch stationären Spondylolisthesis LWK5/SWK1 einen Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit bei. Hinsichtlich der leichtgradigen, vorrangig axonalen Läsion des linken Nervus peroneus ohne Progredienz verneinten sie eine solche Auswirkung hingegen. Gestützt auf die Ausführungen in den beiden Gutachten der PMEDA gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass die Gesuchstellerin in ihrer angestammten Tätigkeit als Rayonleiterin bzw. Verkaufsmitarbeiterin nur noch zu 50 % arbeitsfähig sei. In einer leidensangepassten Verweistätigkeit hätte die Arbeitsfähigkeit hingegen seit jeher 100 % betragen. Aufgrund dieser Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ermittelte die Vorinstanz einen rentenausschliessenden Invaliditätsgrad und bestätigte die rentenablehnende Verfügung der IV-Stelle vom 17. Mai 2022 (vgl. E. 4 des Urteils). Im Rahmen ihrer öffentlich-rechtlichen Beschwerde hatte die Gesuchstellerin, wie bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren, den Beweiswert der beiden PMEDA-Gutachten bestritten (E. 5 des Urteils). Das Bundesgericht gelangte jedoch zum Schluss, dass die Gesuchstellerin mit ihren Rügen keine konkreten Indizien gegen die Zuverlässigkeit der gutachterlichen Einschätzungen aufzuzeigen vermochte und die Vorinstanz mit dem Abstellen auf die Gutachten kein Bundesrecht verletzt habe. Dementsprechend wies es die Beschwerde der Gesuchstellerin ab (E. 5.5).