Citation: 2C_868/2016 E. 4.4

4.4. Es ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdeführer nicht dargetan, inwiefern der angefochtene Entscheid diesbezüglich seine verfassungsmässigen Rechte verletzen würde (vgl. Art. 116 BGG) : Seine Darlegungen erschöpfen sich in einem Hinweis auf den verfassungsmässigen Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 9 BV), sind im Weiteren jedoch rein appellatorischer Natur; dass und inwiefern ein verfassungsrechtlicher Vertrauensschutz bestanden hätte, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Zwar hat das Kantonsgericht festgehalten, dass bei einer früheren Gesuchstellung die Wahrscheinlichkeit einer Rückübernahme durch Frankreich allenfalls grösser gewesen wäre, doch erscheint dies nicht zwingend: Der Beschwerdeführer verfügt seit dem 16. Juli 2013 in Frankreich über keinen Aufenthaltstitel mehr. Aufgrund des hängigen umfangreichen Strafverfahrens mit zahlreichen Beteiligten (europaweit tätige Bande) erschien es absehbar, dass sein Aufenthalt in der Schweiz - bereits im Hinblick auf die von ihm zugestandenen Taten und damit ohne Verletzung der Unschuldsvermutung - länger als sechs Monate dauern würde. Schliesslich hält sich der Beschwerdeführer nicht freiwillig und auch nicht illegal in der Schweiz auf; die französische Bewilligung ihrerseits war bereits deutlich vor seiner Auslieferung abgelaufen.