Citation: 5A_895/2023 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang auf die Erwägungen der ersten Instanz verwiesen. Nach diesen Erwägungen seien die Eltern von alleine nicht in der Lage, die mit der Trennung verbundenen Probleme und Konflikte zu lösen und selbst dafür zu sorgen, dass die gemeinsamen Kinder innert nützlicher Frist wieder Kontakt zu ihrem Vater erhalten. Die erste Instanz habe aus diesem Grund nebst der alleinigen Obhut für die Beschwerdegegnerin eine sozialpädagogische Familienbegleitung verfügt. Mit dieser sei I.________, FamiZ, beauftragt worden. Zudem sei eine Besuchsrechtsbeistandschaft angeordnet worden. Mit Schreiben vom 30. März 2021 habe die Erstinstanz gegenüber den Parteien festgehalten, dass sämtliche Kinderbelange hoch strittig seien und weder die Anordnung einer sozialpädagogischen Familienbegleitung noch die Einsetzung einer Beistandsperson eine Verbesserung der Situation bewirkt hätten. Es sei zwischen den Eltern absolut keine Kommunikation und Kooperation möglich. Die Vorinstanz erwog, wenn man sich dieser Problematik zwischen den Parteien gewahr werde, sei eine hälftige Verteilung der Kosten für den entsprechenden Aufwand auch unter Berücksichtigung der finanziellen Situation der Parteien gerechtfertigt. Es liege keine Einseitigkeit vor, welche die hälftige Aufteilung der gesamten Kosten ausschliessen würde. Demnach sei der angefochtene Entscheid zu bestätigen.