Citation: 5C.114/2003 04.12.2003 E. 6

Die Berufung ist nach dem Gesagten abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Die Gerichtsgebühr ist unter diesen Umständen der Klägerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Angesichts des Ausgangs des vorliegenden Verfahrens stösst ihr Antrag, den Beklagten zu verpflichten, ihr für alle drei Instanzen eine Parteientschädigung zu entrichten, ins Leere: Die Änderung des Kostenspruchs der kantonalen Instanzen durch das Bundesgericht kommt nur insoweit in Frage, als der angefochtene Entscheid in der Sache abgeändert wird (Art. 157 OG), und der unterliegenden Partei steht von vornherein keine Entschädigung zu (vgl. Art. 159 Abs. 1 OG). Da keine Berufungsantwort eingeholt worden ist und dem Beklagten demnach keine Kosten erwachsen sind, entfällt die Zusprechung einer Parteientschädigung an ihn.