Citation: 1B_394/2021 E. 2.2

2.2. Im angefochtenen Entscheid wird - im Wesentlichen zusammengefasst - Folgendes erwogen: Es sei nach Ansicht der Vorinstanz "fraglich", ob die untersuchte "Vortat S/T" ein strafbares Delikt wäre. Der als Organ der betroffenen staatlichen Gesellschaft wegen Korruption und Wirtschaftsdelikten Beschuldigte habe die Ansicht vertreten, dass "die Gelder aus dem 'T-Deal' nicht per se verbrecherisch erlangt" worden seien, da ihnen "eine legitime Geldwechseltransaktion zugrunde liege". Auch aus den Aussagen weiterer Mitbeteiligter ergebe sich nicht, dass der Sachverhalt "nach venezolanischem Recht strafbar" wäre. In Venezuela sei offenbar deswegen kein Strafverfahren hängig; auch hätten die venezolanischen Behörden bisher kein Rechtshilfegesuch gestellt. Es könne jedoch "offen gelassen werden, ob ein hinreichender Verdacht besteht, dass die behauptete 'Vortat S/T' eine Straftat" wäre. Nach Ansicht der Vorinstanz liege jedenfalls kein hinreichender Verdacht vor, dass die von der Beschwerdegegnerin empfangenen Vermögenswerte aus der fraglichen Vortat stammten. Es bestehe keinerlei Deliktskonnexität zum gesperrten Konto.