Citation: 6B_1090/2017 E. 3.6

3.6. Ferner macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe mit dem Schuldspruch wegen einfacher und grober Verletzung der Verkehrsregeln den Begriff des Eventualvorsatzes verletzt. Seine Vorbringen sind in weiten Teilen rein tatsächlicher Natur, weswegen sie unter Voraussetzung der Begründungsanforderungen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG) unter dem Gesichtspunkt der Willkür zu prüfen sind (vgl. E. 2.4). Sofern der Beschwerdeführer sich von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz entfernt, ist auf seine Kritik nicht einzugehen. Wenn er hinsichtlich des Kontrollverlusts über sein Fahrzeug argumentiert, trotz des nicht bewiesenen Bewusstseins werde ihm ein Vorsatz unterstellt (Beschwerde, S. 10), verkennt er, dass die Vorinstanz sein Bewusstsein willkürfrei festgestellt hat. Ebenfalls unbehelflich ist sein Einwand, die Abstandsunterschreitung von 0,56 Sekunden sei von derart kurzer Dauer gewesen, dass sie unter der menschlichen Reaktionszeit gelegen habe und er sich deswegen gar kein Wille habe bilden können, zumal die Vorinstanz den Willen des Beschwerdeführers willkürfrei festgestellt hat. Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, er habe sein Risiko dosieren können, da der andere Verkehrsteilnehmer durch die Betätigung von Gas und Bremse den Abstand habe beeinflussen können und ihm damit nicht schicksalhaft ausgeliefert gewesen sei (Beschwerde, S. 21), verkennt er gerade die Gefährdung, welche aus dem nahen Auffahren und allfällig dadurch provozierten Reaktionen resultiert. Schliesslich vermag er mit seinem mehrfach pauschal formulierten Einwand, er habe weder Willen noch Wissen hinsichtlich des wirklichen Abstands gehabt, ebenfalls keine Rechtsverletzung aufzuzeigen.