Citation: 1B_461/2022 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen Folgendes ein: Schon in seiner vorinstanzlichen Stellungnahme habe er geltend gemacht, dass die Korrespondenz mit Ärzten und Rechtsanwälten auszusondern sei. Die geforderte Triage habe sich klarerweise auf E-Mails inklusive Anhänge bezogen. Damit sei der relevante Suchbereich der gesiegelten elektronischen Datenspeicher auf die beiden sichergestellten Mobiltelefone fokussiert worden, "allenfalls noch" auf die zwei USB-Sticks. Die ebenfalls sichergestellten sieben SIM-Karten enthielten hingegen von Vornherein keine E-Mail-Korrespondenz. Da nur die Mailspeicher der beiden sichergestellten Mobiltelefone und die zwei USB-Sticks im Hinblick auf die von ihm gemeldeten Mailadressen von Berufsgeheimnisträgern zu triagieren seien, erscheine die gebotene Aussonderung auch nicht besonders aufwändig. Im vorinstanzlichen Verfahren habe er konkrete Angaben gemacht, sowohl zu der von ihm benutzten E-Mail-Adresse als auch zu sämtlichen E-Mail-Adressen der betroffenen Ärzte und Anwälte. Auch die relevante Telefon-Applikation ("E-Mail/Mail") habe er genannt. Aufgrund dieser Angaben sei es technisch einfach, die berufsgeheimnisgeschützte Korrespondenz herauszufiltern. Damit sei er seiner Substanziierungsobliegenheit nachgekommen.