Citation: I 662/04 15.04.2005 E. 4

Unter den Verfahrensbeteiligten bestritten und vorab zu prüfen ist, ob die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung voll- oder lediglich teilzeitlich - wovon Vorinstanz und Verwaltung ausgingen - einer erwerblichen Beschäftigung nachginge. 4.1 Wie der Auszug aus dem individuellen Konto (IK) vom 29. April 2002 zeigt, war die Versicherte zumindest seit 1995 nicht- oder nur teilerwerbstätig, wobei sie auch im Rahmen ihrer Arbeitslosigkeit im Jahre 1998 bis 1999 dem Arbeitsmarkt lediglich im Umfang von 50 % zur Verfügung stand, wie die Arbeitslosenkasse GBI, Horgen, am 13. Mai 2002 bestätigte. Dies obwohl das damalige Alter des im gleichen Haushalt mit der Versicherten lebenden Sohnes mit Jahrgang 1986 eine ganztägige Arbeit zugelassen hätte und die Beschwerden (bei bereits seit Kindheit bestehender Skoliose) erst anlässlich eines am 17. Mai 2001 erlittenen Arbeitsunfalls exacerbierten. Wenn die Vorinstanz, insbesondere gestützt auf den Bericht des Kinderheims G.________ vom 28. April 2002, wo die Versicherte vom 1. Juli 1999 bis 31. Mai 2001 als Reinigungsfrau 5 Stunden pro Tag arbeitete, was - bei einer betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit von 45 Stunden - ein 55,6%iges Pensum ergibt, davon ausging, dass die Beschwerdeführerin mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auch ohne Gesundheitsschaden im ermittelten Umfang teilerwerbstätig wäre, ist dagegen nichts einzuwenden. 4.2 Aus den Ausführungen im Abklärungsbericht Haushalt vom 16. Dezember 2003 ist sodann zu entnehmen, dass die Versicherte weiterhin stundenweise, wenn auch in bescheidenem Umfang, durch die Firma E.________ vermittelte Reinigungsarbeiten verrichtet. In der Stellungnahme des Abklärungsdienstes vom 20. Februar 2004 wird zudem die im Bericht festgehaltene Aussage, die Beschwerdeführerin würde eigenen Angaben gemäss bei guter Gesundheit aus finanziellen Gründen weiterhin in ihrem angestammten Pensum im Kinderheim G.________ tätig sein, nochmals bestätigt. Die Sachverhaltsdarstellung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, wonach die Versicherte aus arbeitsmarktlichen Gründen zu einem Teilpensum gezwungen gewesen wäre, es jedoch ihrer Absicht entsprochen hätte, vor dem Unfall vollzeitig erwerbstätig zu sein, findet indes nirgends eine Stütze. Entgegen der Auffassung der Versicherten kommt daher nicht ein Einkommensvergleich, sondern die gemischte Methode zur Anwendung, weil nicht erstellt ist, dass sie aufgrund der Kriterien von BGE 125 V 150 Erw. 2c ganztägig einer Erwerbstätigkeit nachgehen würde. Das Abstellen auf bloss glaubhaft gemachte Sachverhaltsbehauptungen ist im Lichte des Beweismasses der überwiegenden Wahrscheinlichkeit grundsätzlich nicht gerechtfertigt (vgl. BGE 121 V 209 Erw. 6b).