Citation: 2A.404/2005 22.11.2005 E. 3

Bei einer Gesamtbetrachtung erweist sich die Ausweisung nicht als unverhältnismässig. Auch der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass der vom Rekursgericht angenommene Ausweisungsgrund vorliegt. Zwar ist er hier geboren, hat aber nicht sein ganzes Leben in der Schweiz verbracht, so dass es sich bei ihm nicht eigentlich um einen Ausländer der "zweiten Generation" handelt (vgl. Urteil 2A.136/2004 vom 9. Juni 2004, E. 2.2). Unbehelflich ist sein Einwand, dass er wegen der in seiner Jugendzeit verbüssten Gefängnisstrafe keine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit mehr darstelle. Wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat, liegt hier eine sich zusehends verschlechternde Situation vor, indem der Beschwerdeführer die deliktische Tätigkeit fortgesetzt und sich immer schwerere Straftaten zuschulden kommen lassen hat, anstatt sich zu bessern (vgl. Urteil 2A.468/2000 vom 16. März 2001, E. 3b; siehe auch Urteil 2A.136/2004 vom 9. Juni 2004, E. 3.3, je mit Hinweisen). Daran ändert auch die Beziehung zu den hier lebenden und niedergelassenen Eltern nichts, zumal ein Abhängigkeitsverhältnis zu ihnen nicht behauptet wird (vgl. dazu BGE 120 Ib 257 E. 1d S. 261).