Citation: 2P.262/2003 10.05.2004 E. 5

Die Beschwerdeführerinnen rügen weiter, für die Unterscheidung von "Lehrpersonen" mit und ohne besondere Aufgaben gebe es keinerlei sachliche Gründe, weshalb § 3 Abs. 1 MBVO sowohl das Willkürverbot als auch das Rechtsgleichheitsgebot (Art. 8 Abs. 1 BV; vgl. BGE 123 I 1 E. 6a S. 7) verletze. Sie verkennen dabei, dass die streitige Unterscheidung an den Umstand anknüpft, dass die Lehrer mbA nach der Konzeption der Mittel- und Berufsschullehrerverordnung neben der eigentlichen Unterrichtstätigkeit, anders als die Lehrer obA, zusätzliche Aufgaben zu übernehmen haben (vgl. § 4 MBVO). Sollte dieser Unterschied - wie hier geltend gemacht - in Wirklichkeit nicht bestehen und die Aufgaben, welche im Zusammenhang mit Klassen- und Schulführung sowie der Schulverwaltung anfallen, gleichermassen Lehrern mit oder ohne besondere Aufgaben übertragen werden, so würden diese Gegebenheiten nicht die gesetzliche Regelung als solche, sondern allenfalls deren Handhabung durch die Schulbehörden in Frage stellen. Nachdem im vorliegenden Zusammenhang allein die Verfassungsmässigkeit der streitigen Normen zu beurteilen ist, braucht darauf nicht näher eingegangen zu werden. Gleiches gilt bezüglich der Ausführungen der Beschwerdeführerinnen zur Höhe der Entschädigung, welche die Lehrer obA angeblich für übernommene Zusatzaufgaben erhalten.