Citation: 9C_868/2018 E. 4.3.3

4.3.3. Schliesslich dringen auch die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht durch. Ins Leere zielt insbesondere ihr Einwand, auf ihre Angaben im Fragebogen vom 11. November 2016 könne ohnehin nicht abgestellt werden, da diese rund drei Jahre nach Kenntnisnahme der Diagnose und Eintreten der gesundheitlichen Beeinträchtigung erfolgt seien, "so dass in diese Aussagen die krankheitsbedingten Erfahrungen der vergangenen drei Jahre miteingeflossen sind". Die Leitung der Schule entspräche einzig einer den gesundheitlichen Einschränkungen angepassten Tätigkeit. Diese Argumentation überzeugt bereits deshalb nicht, weil die Versicherte im besagten Fragebogen als mögliche Erwerbstätigkeit für den Gesundheitsfall (neben der Leitung einer Schule oder Nonprofit-Organisation) auch eine Selbstständigkeit angab (vgl. E. 4.2), welche sie nach Ausbruch der Krankheit unbestrittenermassen nicht mehr ausüben konnte (vgl. E. 4.3.2).