Citation: 1C_244/2019 E. 3.5

3.5. Damit erweist sich die Rüge des Beschwerdeführers als begründet. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zur erforderlichen Massnahmenprüfung bzw. zur Vornahme der für die Erteilung einer Ausnahmebewilligung nach Art. 31 Abs. 2 LSV vorausgesetzten umfassenden Interessenabwägung an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 107 Abs. 2 BGG). Daran ändert nichts, dass sich das kantonale Amt für Raum und Verkehr in seiner Stellungnahme vom 4. Oktober 2019 zu den vom BAFU angeführten Handlungsoptionen äussert und diese verwirft. Seine Ausführungen lassen nicht auf eine eingehende Prüfung schliessen. Das bundesgerichtliche Verfahren dient ausserdem nicht dazu, die in den Verfahren im Kanton versäumte Massnahmenprüfung bzw. umfassende Interessenabwägung mit den damit einhergehenden Sachverhaltsfragen in Verkürzung des Instanzenzugs erstmalig vorzunehmen. Dass die Erteilung einer Ausnahmebewilligung für das Bauvorhaben von vornherein ausgeschlossen wäre und sich eine Rückweisung an die Vorinstanz deshalb erübrigte (vgl. Urteil 1C_568/ 2018 vom 4. Dezember 2019 E. 4.5, zur Publikation vorgesehen), ergibt sich im Weiteren aus den Ausführungen des Beschwerdeführers im Zusammenhang mit seiner Rüge, die Interessenabwägung sei unzutreffend, nicht.