Citation: U 343/06 19.11.2007 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die SUVA für das Unfallereignis vom 27. August 2000 über den 29. Februar 2004 hinaus Leistungen zu erbringen hat. Nicht mehr beanstandet wird dagegen die Bemessung der Taggelder, welche Gegenstand der Verfügung vom 21. November 2003 und des diesbezüglichen Rechtsmittelverfahrens gebildet hatte. 3.1 Die Vorinstanz erwog, für die Bejahung der Leistungspflicht des Versicherers während des zur Diskussion stehenden Zeitraums sei erforderlich, dass die vorhandenen Beschwerden sowohl in einem natürlichen als auch in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis stünden. Die Adäquanzprüfung habe nach der Praxis zu den "psychischen Unfallfolgen" zu erfolgen. Der Unfall sei als mittelschwer zu qualifizieren und die dementsprechend massgebenden Kriterien lägen nicht in gehäufter oder auffallender Weise vor. Diese Feststellung führe zur Verneinung der Adäquanz. Damit könne offen bleiben, ob die natürliche Kausalität gegeben sei. 3.2 Der Beschwerdeführer lässt einwenden, es gehe nicht an, dass die Vorinstanz die medizinischen Fakten einfach ausblende und ohne Auseinandersetzung mit der entsprechenden Aktenlage eine rechtliche Beurteilung des Kausalzusammenhangs vornehme. Es sei denn auch nicht klar, auf welche Unterlagen sich das kantonale Gericht bei seiner Beurteilung der Adäquanz stütze. Insbesondere habe die Vorinstanz nicht berücksichtigt, dass mit Sicherheit von Unfallfolgen auszugehen sei, welche einem klar organisch objektivierbaren Substrat zugeordnet werden könnten.