Citation: 6B_585/2016 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer geht für seinen Standpunkt in rechtlicher Hinsicht davon aus, der Privatkläger habe sich mit dem Schuss nicht gegen einen sich noch in Gang befindlichen Angriff gewehrt, so dass er nicht in Notwehr im Sinne von Art. 15 StGB gehandelt habe. Es sei vielmehr er selbst gewesen, der sich gegen einen, vom Privatkläger ausgehenden unmittelbaren und rechtswidrigen Angriff zur Wehr gesetzt habe. Insofern weicht der Beschwerdeführer von dem von der Vorinstanz willkürfrei festgestellten Sachverhalt ab (vgl. oben E. 2). Seiner rechtlichen Auffassung ist daher die Grundlage entzogen. Damit muss auch nicht geprüft werden, ob der Beschwerdeführer den Angriff des Privatklägers absichtlich herbeigeführt (Absichtsprovokation; vgl. BGE 104 IV 53 E. 2a) oder durch sein zeitlich eng vorausgehendes, vorwerfbares Verhalten jedenfalls mitverschuldet bzw. mitverursacht hat (Urteil 6B_663/2016 vom 26. September 2016 E. 2.3, mit Hinweisen; vgl. Beschwerde S. 22).