Citation: 8C_801/2018 E. 4.3

4.3. Wie die beschwerdeführende IV-Stelle zu Recht geltend macht, ist die Vorinstanz damit im Ergebnis gestützt auf die BEFAS-Abklärung von einem Gutachten im Sinne von Art. 44 ATSG abgewichen. Auf ein im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholtes Gutachten ist aber rechtsprechungsgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Dabei ist zu beachten, dass die Frage nach den noch zumutbaren Tätigkeiten und Arbeitsleistungen nach Massgabe der objektiv feststellbaren Gesundheitsschädigung in erster Linie durch die Ärzte und nicht durch die Eingliederungsfachleute auf der Grundlage der von ihnen erhobenen, subjektiven Arbeitsleistung zu beantworten ist (vgl. Urteil 8C_334/2018 vom 18. Januar 2019 E. 4.2.1 mit weiteren Hinweisen). Obwohl der Bericht über die BEFAS-Abklärung vom 2. Juni 2017 von einem Arzt mitunterzeichnet wurde, werden in ihm keine neuen medizinischen Gesichtspunkte vorgebracht, welche gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens der SMAB sprechen würden. Soweit die Vorinstanz somit dem Versicherten gestützt auf die BEFAS-Abklärung erhebliche Schwierigkeiten bei der Verwertung seiner Restarbeitsfähigkeit, welche im Gutachten nicht ausreichend berücksichtigt worden seien, zuschrieb, hat sie den Sachverhalt bundesrechtswidrig festgestellt.