Citation: 6B_118/2018 E. 3

Nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz beträgt der Verwertungserlös der Weinsammlung CHF 6'024'736.50. Der Gegenwert des Verwertungserlöses der Weinsammlung ist Teil des Guthabens auf dem Fallkonto der EFV (angefochtenes Urteil S. 84/85; Anklage/Anhänge, Verzeichnis beschlagnahmte Gegenstände und Vermögenswerte, Ziff. 3.2.2.5; Beschlagnahmeverfügung, Akten BA 8.205.001 ff.). Wie sich aus dem angefochtenen Urteil ergibt, hat der Ehemann der Beschwerdeführerin im gegen ihn geführten Verfahren ebenfalls geltend gemacht, dass er und seine Frau nach dem Konkurs im Jahre 1990 gemeinsam mit dem Aufbau eines Weinkellers begonnen hätten, wobei ein Grossteil der damals zu Subskriptionspreisen eingekauften Weine mit dem Geld der Beschwerdeführerin erworben worden sei. Diese sei während jener Zeit als Counter-Managerin bei verschiedenen Unternehmen tätig gewesen und habe sehr gut verdient; zudem habe sie nebenbei als Schneiderin gearbeitet. Er selber habe damals keine Anstellung gehabt (angefochtenes Urteil S. 85). Die Vorinstanz nimmt in diesem Zusammenhang an, in den Steuerunterlagen des Ehepaares X.________ für die Jahre 1990 bis 2001 sei keinerlei Erwerbseinkommen der Beschwerdeführerin ausgewiesen. Einem Schreiben der Ausgleichskasse Basel-Stadt vom 26. Januar 1996 an die Beschwerdeführerin könne zudem entnommen werden, dass sie mangels Einkünfte aus der selbstständigen Tätigkeit per Eintrittsdatum, den 1. Mai 1991, aus der Mitgliedschaft in der Ausgleichskasse entlassen worden sei. Weiter gehe aus den Akten hervor, dass das Ehepaar X.________ in der ersten Hälfte der 1990er Jahre in prekären finanziellen Verhältnissen gelebt habe. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, vor diesem Hintergrund sei es nicht glaubhaft, dass die Beschwerdeführerin die Weinsammlung mit eigenen Mitteln mitfinanziert habe. Der Erlös aus der Verwertung des Weines sei demnach gesamthaft dem Ehegatten der Beschwerdeführerin zuzuordnen und einzuziehen (angefochtenes Urteil S. 85).