Citation: 2A.516/2001 03.12.2001 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin leitet ihren behaupteten Anspruch auf Bewilligung aus der Ehe mit ihrem niedergelassenen Ehemann deutscher Staatsangehörigkeit ab. Die Beschwerdeführerin hat ihren Mann im Juli 1994 geheiratet. Nachdem sie im September 1998 aus der Untersuchungshaft entlassen worden war, hat sie die Wohngemeinschaft mit ihrem Ehemann nicht mehr aufgenommen. Da die Beschwerdeführerin nicht mehr mit ihm zusammen lebt, hat sie heute keinen aus seiner Niederlassung abgeleiteten Anspruch auf Verlängerung ihrer Aufenthaltsbewilligung gemäss Art. 17 Abs. 2 erster Satz ANAG mehr. Weil die Wohngemeinschaft - selbst unter Berücksichtigung der Haftzeit - lediglich etwas mehr als vier und jedenfalls nicht fünf Jahre gedauert hat, kann die Beschwerdeführerin auch nicht einen eigenständigen und damit von der Niederlassungsbewilligung ihres Ehemannes unabhängigen Anspruch auf Anwesenheitsbewilligung geltend machen (Art. 17 Abs. 2 zweiter Satz ANAG; vgl. BGE 126 II 269 E. 2b und c). Schliesslich kann sich die Beschwerdeführerin ebenfalls nicht auf Art. 8 EMRK berufen, ist doch die Beziehung zu ihrem Ehemann schon seit geraumer Zeit nicht mehr intakt bzw. wird sie nicht mehr gelebt, wie dies ein auf Art. 8 EMRK gestützter Anspruch auf Anwesenheitsbewilligung voraussetzen würde (BGE 126 II 377 E. 2b S. 382 ff., mit Hinweisen). Damit gelangt der Ausschlussgrund von Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG zur Anwendung, weshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden kann (BGE 126 II 377 E. 2 S. 381, mit Hinweisen).