Citation: 5P.317/2004 01.11.2004 E. 2

Im angefochtenen Urteil werden die Anträge und die Begründung, die die Beschwerdeführerin in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht hat, auf rund drei Seiten wiedergegeben (Bst. B S. 2 ff.). In seinen Erwägungen hat das Verwaltungsgericht anschliessend auf fünfzehn Seiten die Anträge und Vorbringen der Beschwerdeführerin behandelt und die Voraussetzungen einer Entlassung aus der Klinik geprüft (E. 1-12 S. 7 ff.). In Anbetracht dessen erweist sich die Rüge der Beschwerdeführerin (vorab in Ziff. 4 und 5) als unberechtigt, das Verwaltungsgericht habe die verfassungsmässige Prüfungs- und Begründungspflicht und damit ihren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt. Danach hat die Behörde zum einen die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen tatsächlich zu hören, sorgfältig und ernsthaft zu prüfen und in der Entscheidfindung zu berücksichtigen, und zum anderen im Entscheid wenigstens kurz die Überlegungen zu nennen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt. Das angefochtene Urteil erfüllt diese Anforderungen ohne weiteres und hat - wie die Beschwerdeschrift belegt - gewährleistet, dass sich die Beschwerdeführerin im Klaren über die wesentlichen Entscheidgründe war, sich über die Tragweite des angefochtenen Urteils Rechenschaft geben und dieses in voller Kenntnis der Sache weiterziehen konnte (vgl. BGE 114 Ia 233 E. 2d S. 242; 129 I 232 E. 3.2 S. 236).