Citation: 4A_390/2020 E. 5

Die Vorinstanz würdigte die Aussagen von F.________, der bei der Beschwerdegegnerin ab 7. August 2006 als Mitglied und ab 1. Juli 2013 als Präsident des Verwaltungsrats aufgeführt wird. Sodann setzte sich die Vorinstanz ausführlich mit den Aussagen von D.________ auseinander, der bei der Beschwerdegegnerin vom 30. Mai 2003 bis 30. Juni 2013 Verwaltungsratspräsident war. Schliesslich berücksichtigte die Vorinstanz die Aussagen von C.________, der bei der Beschwerdegegnerin ab 30. Mai 2003 Vizepräsident und ab 1. Juli 2013 Mitglied des Verwaltungsrats war. Dabei erwog die Vorinstanz, D.________ habe erst nach dem Abschluss des Darlehensvertrags realisiert, dass C.________ die Schuld des Beschwerdeführers intern übernommen habe. Dies habe ihm und den anderen Verwaltungsräten der Beschwerdegegnerin missfallen. D.________ habe C.________ wiederholt zur Rückzahlung des Darlehens gedrängt. C.________ habe sich dagegen gesträubt, dass D.________ sich direkt an den Beschwerdeführer wende. Gemäss D.________ sollte C.________ die Angelegenheit mit dem Beschwerdeführer bereinigen und die Rückzahlung einfordern, also nicht primär selbst leisten. Die Beschwerdegegnerin habe den Beschwerdeführer stets einbeziehen wollen. Gemäss D.________ habe die Beschwerdegegnerin gehofft, C.________ und der Beschwerdeführer würden zu einer Regelung gelangen, weil sie sich seit Kindertagen gut verstünden. Weiter berücksichtigte die Vorinstanz, dass in der Buchhaltung der Beschwerdegegnerin stets der Beschwerdeführer als Borger geführt worden sei. Als die vollständige Rückzahlung ausgeblieben sei, habe die Beschwerdegegnerin mit C.________ eine solidarische Haftung neben dem Beschwerdeführer angestrebt. Gemäss Vorinstanz liessen die Angaben von D.________ nicht darauf schliessen, dass die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer je aus der Darlehensschuld entlassen hätte. Zwar habe die Beschwerdegegnerin die Schuld nie direkt beim Beschwerdeführer eingefordert. Zudem sei D.________ davon ausgegangen, dass die Zins- und Amortisationszahlungen von C.________ geleistet worden seien. Doch habe er C.________ mehrfach aufgefordert, die Angelegenheit zusammen mit dem Beschwerdeführer zu erledigen und sich als Solidarschuldner zu konstituieren. Deshalb könne daraus nicht geschlossen werden, dass die Beschwerdegegnerin die Zahlungen ohne Vorbehalt angenommen hätte.