Citation: 9C_647/2022 E. 8

In Bezug auf die Kantons- und Gemeindesteuern beantragt die Gesellschaft lediglich, dass von der Aufrechnung wegen verdeckter Gewinnausschüttung abzusehen sei. Die für diese Frage einschlägige Vorschrift des kantonalen Rechts stimmt mit jener des DBG überein (vgl. § 59 Abs. 1 Ziff. 2 lit. e des Steuergesetzes des Kantons Zug vom 25. Mai 2000 [StG/ZG; BGS 632.1]); die Steuerbarkeit von geschäftsmässig nicht begründeten Aufwendungen ist zudem harmonisierungsrechtlich vorgegeben (Art. 24 Abs. 1 lit. a StHG; vgl. ausserdem zum Gestaltungsspielraum bei kantonalen Abgrenzungsvorschriften BGE 146 II 111 E. 4.2, 4.2.1 und 4.2.2). Es kann daher auf die Erwägungen zur direkten Bundessteuer verwiesen werden. Auch in Bezug auf die Kantons- und Gemeindesteuern ist das angefochtene Urteil nicht zu beanstanden.