Citation: 6B_1200/2022 E. 3

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz eine unzulässige Vermischung des schriftlichen und mündlichen Berufungsverfahrens vor. Dabei legt er nicht dar, inwiefern die Vorinstanz Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), indem sie ihn dazu verpflichtet habe, eine schriftliche Berufungserklärung zu verfassen, zumal gemäss Art. 399 Abs. 3 StPO diejenige Partei, die Berufung angemeldet hat, dem Berufungsgericht innert 20 Tagen seit der Zustellung des begründeten Urteils eine schriftliche Berufungserklärung einzureichen hat. Daher erschliesst sich ebenfalls nicht, inwiefern dadurch auch die Unvoreingenommenheit der Vorinstanz nicht mehr bestanden habe.