Citation: 8C_305/2018 E. 5.2

5.2. Das Gutachten des Dr. med. F.________ vom 7. September 2017 steht mit den Berichten der behandelnden Psychotherapeutin in Einklang, in welchen die von ihm festgestellten Symptome ebenfalls erwähnt werden. Im Bericht vom 20. November 2015 führte Frau D.________ aus, nach dem zu verzeichnenden erfreulichen Fortschritt gehe sie davon aus, dass durchaus die Chance bestehe, dass sich die Versicherte psychisch weiter stabilisiere. Aufgrund der Schwere der Symptomatik sei sie nur zu ca. 50% arbeitsfähig. Die Arbeitsunfähigkeit sei ursprünglich ausschliesslich auf das Unfallereignis vom 27. Februar 2012 zurückzuführen gewesen, werde inzwischen aber durch weitere Belastungsfaktoren (anhaltende psychische Beschwerden und Prostatakrebs des Ehemannes) mitbeeinflusst. Durch diese Belastungsfaktoren werde die Besserung des Gesundheitszustandes verlangsamt. Von der Fortführung der psychotherapeutischen Behandlung könne durchaus eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit erwartet werden.