Citation: 8C_707/2014 E. 4.2

4.2. Der Versicherte beanstandet die Beurteilung seines psychischen Gesundheitszustandes. Soweit er auf die Ausführungen in seiner vorinstanzlichen Eingabe vom 26. Juni 2014 verweist, ist dies unzulässig (BGE 134 II 244; SVR 2010 UV Nr. 9 S. 35 E. 6 [8C_286/2009]; Urteil 8C_23/2014 vom 26. März 2014 E. 7). Der Psychiater Dr. med. B.________ diagnostizierte im Bericht vom 29. April 2013 einen passiv-vermeidenden Bewältigungsstil bei tendenziell selbstunsicheren und asthenisch akzentuierten Persönlichkeitszügen (ICD-10: Z73.1) ohne klare Hinweise auf eine noch bestehende unfallbedingte psychische Störung. Weiter führte er aus, es seien jetzt kaum noch so ausgeprägte Symptome feststellbar, dass die im Mai 2010 von der Psychiaterin Frau Dr. med. C.________ abgegebene Diagnose einer gemischt ängstlich-depressiven Störung noch gestellt werden könne. Die Vorinstanz hat überzeugend dargelegt, weshalb dem Bericht des Dr. med. B.________ vom 29. April 2013 zu folgen ist. Soweit der Versicherte geltend macht, die Begutachtung sei parteiisch gewesen, ist festzuhalten, dass von Parteilichkeit nicht schon deshalb gesprochen werden kann, weil jemand Aufgaben für die Verwaltung erfüllt, sondern erst bei persönlicher Befangenheit (Art. 36 Abs. 1 ATSG; Art. 10 VwVG; BGE 137 V 210 E. 1.3.3 S. 226 f., 132 V 93 E. 6.5 und 7.1 S. 108 ff.; Urteil 8C_489/2014 vom 26. August 2014 E. 4.2); der Versicherte macht jedoch keine relevanten Ausstands- oder Ablehnungsgründe gegen Dr. med. B.________ geltend. Weiter bestehen keine Anhaltspunkte, die auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Einschätzung des Dr. med. B.________ aufkommen liessen (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229). Er erhob nämlich eine eingehende Anamnese, untersuchte den Versicherten und befragte ihn zu seinen aktuellen Beschwerden. Unbehelflich ist unter diesen Umständen der pauschale Einwand des Versicherten, er habe Dr. med. B.________ angegeben, an den gleichen Beschwerden (er habe Kopfschmerzen; es fange an, sich alles zu drehen; er fühle sich morgens beim Aufstehen nicht gut; er schlafe schlecht; er wache nachts häufiger auf; er ermüde am Tag schnell; er habe Schwierigkeiten, sich aufzuraffen; er verbringe viel Zeit mit Grübeln; er habe grosse Zukunftsängste) zu leiden wie im Zeitpunkt der Untersuchung durch Frau Dr. med. C.________ im Jahre 2010.