Citation: 1P.90/2007 12.07.2007 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer hätte sich demnach mit der Begründung des Entscheids des Kassationsgerichts in einer den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügenden Weise auseinandersetzen und darlegen müssen, weshalb das Kassationsgericht Willkür und eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" zu Unrecht verneint habe. Er setzt sich mit der Begründung des Kassatonsgerichts jedoch überhaupt nicht auseinander. Vielmehr beschränkt er sich auf eine Kritik am Entscheid des Obergerichtes. Nach der dargelegten Rechtsprechung kann deshalb auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. 3.2 Selbst wenn es sich anders verhielte, würde das dem Beschwerdeführer im Übrigen nicht helfen. Es belasten ihn verschiedene Gesichtspunkte: Der Beschwerdeführer hat den Vorwurf der Beschwerdegegnerin, er habe sie vergewaltigt, stets bestritten. Er macht geltend, er kenne sie nur vom Sehen her, habe mit ihr noch nie gesprochen und insbesondere nie irgendeine intime Beziehung mit ihr gehabt. Wie die kantonalen Gerichte willkürfrei erwägen, sind seine Aussagen jedoch widersprüchlich. Die von ihm vorgebrachte Theorie, weshalb ihn die Beschwerdegegnerin belaste ("Rachetheorie"), ist unglaubhaft. Demgegenüber sind die Aussagen der Beschwerdegegnerin im Wesentlichen konstant und widerspruchsfrei. Sie machte detailreiche und anschauliche Angaben zum Vorfall, was dagegen spricht, dass sie diese erfunden hat. Insbesondere konnte sie die Tätowierungen des Beschwerdeführers näher beschreiben. Sie hat sich zudem mit ihren Aussagen selber strafbarer Handlungen bezichtigt, was ebenfalls ein Indiz für die Glaubhaftigkeit ihrer Aussagen darstellt. Ausserdem konnte sie die Wohnung des Beschwerdeführers näher beschreiben, weshalb anzunehmen ist, dass sie sich - entgegen den Bestreitungen des Beschwerdeführers - dort aufgehalten hat. Ihre Aussagen werden zudem gestützt von jenen ihres Ehemannes. Schliesslich bildet unter den gegebenen Umständen die Ansteckung des Ehemannes der Beschwerdegegnerin mit einer Geschlechtskrankheit ein weiteres Indiz dafür, dass ihre Aussage, der Beschwerdeführer habe ohne Präservativ an ihr den Geschlechtsverkehr vollzogen, zutrifft; denn mit ihren Kunden lehnte die Beschwerdegegnerin ungeschützten Geschlechtsverkehr ab. Das Bezirks- und das Obergericht haben sich zu alldem einlässlich geäussert und die Beweise sorgfältig gewürdigt. Ihre Erwägungen lassen keine Willkür erkennen. Wenn sie gestützt auf die vorliegenden Beweise jeden vernünftigen Zweifel an der Schuld des Beschwerdeführers ausgeschlossen haben, haben sie damit auch den Grundsatz "in dubio pro reo" nicht verletzt. Was der Beschwerdeführer einwendet, erschöpft sich - abgesehen davon, dass er sich mit der Urteilsbegründung des Kassationsgerichts in keine Weise auseinandersetzt - in unzulässiger appellatorischer Kritik.