Citation: 9C_431/2020 E. 2.4

2.4. An diesem Ergebnis ändern die Einwände der Beschwerdegegnerin nichts. Diese zielen im Wesentlichen darauf ab, die ihrer Auffassung nach lediglich Kost und Logis (nicht aber die Betreuung) deckende anrechenbare Tagespauschale als zu tief zu bezeichnen und geltend zu machen, diese sei nicht existenzsichernd. Nach dem Dargelegten ist das bei anderen Einrichtungen als anerkannten Pflegeheimen nach Art. 39 Abs. 3 KVG hinzunehmen, was auch den Gang zur Sozialhilfe nicht ausschliesst (BGE 143 V 9 E. 6.1 S. 14). Weiterungen zur Frage, inwiefern es sich bei den gemäss kantonalem Sozialhilfegesetz durch das Gemeinwesen zu bezahlenden Betreuungskosten um Leistungen mit Fürsorgecharakter handelt, erübrigen sich nach dem soeben E. 2.3 Gesagten ebenso wie die Fragen danach, ob diese der Rückerstattungspflicht unterliegen und ob die Beschwerdegegnerin auf sie überhaupt einen Anspruch hat. Was schliesslich die gerügte Verletzung des Gebots der rechtsgleichen Behandlung (Art. 8 Abs. 1 BV) und des Willkürverbots (Art. 9 BV) anbelangt, prüft das Bundesgericht derlei Rügen nur insoweit, als diese substanziiert vorgebracht und begründet worden sind (Art. 106 Abs. 2 BGG). Diesen strengen Anforderungen genügen die Vorbringen der Beschwerdegegnerin nicht, die im Ergebnis nicht über den Hinweis auf eine Ungleichbehandlung von Kindern in unterschiedlichen Konstellationen hinausgehen (zit. Urteil 9C_237/2020 E. 3.3; vgl. auch das Urteil 9C_334/2014 vom 10. November 2014 E. 5).