Citation: 2C_1027/2020 E. 5.4

5.4. Diese Erwägungen der Vorinstanz sind nicht zu beanstanden. Es ist unbestritten, dass es sich bei der Anschlussgebühr, welche von der Beschwerdegegnerin erhoben wird, um eine Kausalabgabe handelt. Der formelle Gesetzgeber kann die Bestimmung der Abgabesätze an eine nachgeordnete Behörde delegieren, sofern das Äquivalenz- und das Kostendeckungsprinzip ihre Schutz- und Begrenzungsfunktion erfüllen (vgl. BGE 143 I 220 E. 5.1.2; 135 I 130 E. 7.2; 128 II 247 E. 3.1). Sind diese Prinzipien eingehalten, ist unter dem Gesichtspunkt des Legalitätsprinzips nicht zu beanstanden, wenn die Genossenschaft mit Genehmigung des Gemeinderats den Satz für die Anschlussgebühr auf die formell-gesetzlich definierte Maximalhöhe festlegt.