Citation: 2A.548/2006 06.11.2006 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer ist wiederholt straffällig geworden und deshalb zu Freiheitsstrafen von insgesamt etwas mehr als dreieinhalb Jahren verurteilt worden. Er hat somit offensichtlich gegen die öffentliche Ordnung im Sinne von Art. 17 Abs. 2 ANAG verstossen. Zudem ist aufgrund der strafrechtlichen Verurteilungen auch der Ausweisungsgrund nach Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG erfüllt. 3.2 Zwar sind nicht alle begangenen Straftaten als wirklich gravierend einzustufen, jedoch hat sich der Beschwerdeführer immer schwerere Verfehlungen zu Schulden kommen lassen. So erfolgten seine letzten rechtskräftigen Verurteilungen wegen gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls. Der Beschwerdeführer liess sich weder durch die zahlreichen Verurteilungen noch durch die fremdenpolizeiliche Verwarnung beeindrucken und von weiteren Straftaten abhalten. Das Verschulden des Beschwerdeführers, der achtmal wegen zum Teil gravierender Delikte rechtskräftig verurteilt wurde, wiegt schwer. Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, ist zudem von einem erheblichen Rückfallrisiko auszugehen. Es besteht somit ein gewichtiges öffentliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers. 3.3 Der Beschwerdeführer reiste im Alter von 23 Jahren in die Schweiz ein. Er hat somit seine Kindheit sowie die prägenden Jugendjahre in seiner Heimat verbracht. Er hält sich zwar seit insgesamt über zehn Jahren in der Schweiz auf, wobei es sich jedoch erst seit 1997 um einen ordnungsgemässen Aufenthalt handelt und dieser zudem durch die in Untersuchungshaft und im Strafvollzug verbrachte Zeit (mehr als drei Jahre) relativiert wird. Die Vorinstanz durfte ohne weiteres davon ausgehen, dass sich der Beschwerdeführer in der Schweiz primär im heimatlichen Kulturkreis bewegt. Er ist mit einer Landsfrau verheiratet, wohnt bei seiner Schwester und seinem Schwager, der ebenfalls aus dem ehemaligen Jugoslawien stammt, und hat auch Straftaten zusammen mit Landsleuten verübt. Unter diesen Umständen erübrigten sich weitere Abklärungen betreffend sein soziales Umfeld. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs oder einer offensichtlich unrichtigen Feststellung des Sachverhalts kann diesbezüglich jedenfalls nicht die Rede sein. Selbst wenn der Beschwerdeführer auch gewisse Kontakte zu Schweizer Bürgern pflegt, was aufgrund der Aufenthaltsdauer zu erwarten ist, kann daraus noch nicht auf eine ausserordentlich gute Integration geschlossen werden. Das repetitive strafbare Verhalten des Beschwerdeführers zeigt vielmehr auf, dass es diesem nicht gelingt, sich an die hier geltende Rechtsordnung anzupassen. Dem Beschwerdeführer, der sowohl albanisch als auch serbokroatisch spricht und mit den Gepflogenheiten seines Heimatlandes nach wie vor vertraut ist, ist eine Rückkehr dorthin zumutbar. Dass er nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug wieder eine Anstellung gefunden hat, ändert daran nichts. Aus dem Umstand, dass die Landesverweisung bedingt ausgesprochen worden ist, kann der Beschwerdeführer ebenfalls nichts zu seinen Gunsten ableiten, zumal dies die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht ausschliesst (vgl. BGE 129 II 215 E. 3.2 S. 216 f.). 3.4 Ob der Beschwerdeführer zu seiner Ehefrau, die bereits im Jahr 2003 von Scheidung sprach und seit zwei Jahren im Kanton Waadt lebt, eine intakte Beziehung hat, kann dahingestellt bleiben, weshalb die Vorinstanz ohne Gehörsverletzung auf zusätzliche Abklärungen verzichten durfte. Die Ehefrau stammt aus dem gleichen Land wie der Beschwerdeführer. Sie beherrscht die heimatlichen Sprachen und pflegt gemäss eigenen Angaben gute Kontakte zu ihren Verwandten im Kosovo, wo sie auch Freunde hat. Zudem musste sie aufgrund der vom Beschwerdeführer verübten Straftaten bereits im Zeitpunkt der Eheschliessung damit rechnen, die Ehe allenfalls nicht in der Schweiz leben zu können. Es wäre ihr daher zuzumuten, dem Beschwerdeführer ins Heimatland zu folgen, falls sie das eheliche Zusammenleben wieder aufnehmen möchte. 3.5 Zusammenfassend ergibt sich, dass aufgrund der wiederholten, immer schwereren Straftaten und des erheblichen Rückfallrisikos das öffentliche Interesse an der Entfernung des Beschwerdeführers dessen privates Interesse am weiteren Verbleib in der Schweiz überwiegt. Der angefochtene Entscheid verletzt daher Bundesrecht nicht. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung erweist sich zudem als verhältnismässige Massnahme im Sinne von Art. 8 Ziff. 2 EMRK. Zur Begründung kann ergänzend auf die Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).