Citation: 6B_1384/2021 E. 1.4.2

1.4.2. Dass die Vorinstanz ausserdem - mit Blick auf die berufliche Integration der Beschwerdeführerin - angesichts des von ihr erfolgten sowie versuchten Bezugs von Arbeitslosengeldern zwischen den Zeitabschnitten, in denen sie sich der Kinderbetreuung verschrieben hatte, gewisse Zweifel an ihrem Arbeitswillen hegt, ist entgegen dem beschwerdeführerischen Einwand ebenfalls nicht als haltlos zu kritisieren. Ohnehin aber leitet die Vorinstanz daraus nicht unmittelbar eine mangelnde (berufliche) Integration ab, wie die Beschwerdeführerin moniert, sondern sie beurteilt die Integration insgesamt jedenfalls als (maximal) durchschnittlich. Aus der Kritik betreffend den Arbeitswillen kann die Beschwerdeführerin folglich nichts für sich gewinnen. Die von ihr hervorgehobene jüngste Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in nahezu einem 100 %-Pensum würdigt die Vorinstanz davon abgesehen ausdrücklich positiv; aus dem blossen Umstand, dass es sich um ein für eine Mutter mit drei jungen Kindern vergleichsweise hohes Arbeitspensum handelt, kann entgegen der Beschwerdeführerin noch keine überdurchschnittliche (berufliche) Integration abgeleitet werden, zumal weder geltend gemacht noch ersichtlich ist, dass sie die Kinderbetreuung allein bestreitet. Soweit die Beschwerdeführerin in ihrer Beschwerde auf eine per 1. Juli 2021 erfolgte Festanstellung hinweist, bleibt ferner unklar, inwieweit diese Information Eingang in das Berufungsverfahren fand und von der Vorinstanz zu beachten war; ungeachtet dessen ergäben sich auch aus dieser noch nicht lange bestehenden Änderung noch keine besonders intensiven beruflichen Bindungen in der Schweiz.