Citation: 9C_472/2021 E. 5.1.5

5.1.5. Der Beschwerdeführer führt weiter aus, der Parteigutachter Dr. med. D.________ habe die angeblichen Inkonsistenzen nachvollziehbar erklärt. Die Vorinstanz erwog dazu, Dr. med. D.________ vermöge die von Dr. med. C.________ aufgezeigten Inkonsistenzen nicht zu beseitigen. Dem Hinweis von Dr. med. D.________, er habe wenig Vertrauen in Fremdbeobachtungen, hielt das kantonale Gericht entgegen, dass diese immerhin von Fachärzten und Mitarbeitern der Klinik F.________ erhoben worden seien. Das kantonale Gericht kam gestützt darauf zum Schluss, Dr. med. D.________ vermöge die Inkonsistenzen nicht wegzudiskutieren. Diese vorinstanzliche Erwägung ist überzeugend, können doch die von Fachpersonen erhobenen Beobachtungen während des vom 28. August bis 22. November 2018 dauernden Klinikaufenthalts wertvolle Erkenntnisse liefern (vgl. Urteile 9C_248/2017 vom 15. Februar 2018 E. 6.2.1, 9C_24/2008 vom 27. Mai 2008 E. 2). Entgegen dem Beschwerdeführer hat daher die kantonalgerichtliche Beweiswürdigung kein Bundesrecht verletzt und die Vorinstanz ist nicht in Willkür verfallen, indem sie mit Dr. med. C.________ von Inkonsistenzen ausging. Daran ändert nichts, dass im definitiven Austrittsbericht der Klinik F.________ der Hinweis fehlt, es sei kein ängstliches, phobisches und vermeidendes Verhalten beobachtet worden. Denn Gegenteiliges lässt sich dem definitiven Austrittsbericht auch nicht entnehmen. Vielmehr ist darauf hinzuweisen, dass in diesem Bericht keine generalisierte Angststörung diagnostiziert und explizit festgehalten wurde, der Beschwerdeführer habe keine Panikattacken erlebt. Der Einwand des Beschwerdeführers zeigt somit nicht auf, inwiefern die Einschätzung des Dr. med. C.________ auf unrichtigen Angaben beruht.