Citation: 7B_178/2022 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe ihr den Zeitaufwand für das Plädoyer vom 4. Juli 2019 (Ausarbeitung, inklusive rechtliche Abklärungen und Aktenstudium), welches einen Umfang von 36 Seiten aufweise, zu Unrecht von 22.17 auf 16 Stunden gekürzt. Dabei führe die Vorinstanz aber selbst aus, es sei nicht ersichtlich, dass sich die Verteidigung weitschweifend geäussert habe. Insbesondere sei im angefochtenen Entscheid anerkannt worden, dass sich die Verteidigung mit den Aussagen der Parteien und verschiedener Zeugen auseinandergesetzt hat. Die Vorinstanz nenne keinen Grund, weshalb sie der Honorarnote in diesem Punkt nicht folge. Sie überschreite ihr Ermessen und verfalle in Willkür.