Citation: 9C_502/2016 E. 3

Die in der Beschwerde erhobenen Einwendungen sind, soweit erheblich, nicht geeignet, zu einem vom angefochtenen Entscheid abweichenden Ergebnis zu führen. Ist die ebenfalls Beschwerde führende Ehegattin des Beschwerdeführers, wie geltend gemacht, auch selbstständig erwerbend, hat dies einzig Auswirkungen auf ihre eigene Beitragspflicht, nicht aber auf die Höhe der vom Versicherten geschuldeten Beiträge. Aus Art. 9 Abs. 2 lit. c AHVG können die Beschwerdeführer nichts zu ihren Gunsten ableiten. Der dort erwähnte Abzug eingetretener und verbuchter Wertverluste bezieht sich vorliegend einzig auf das Einkommen des Beschwerdeführers, bedeutet hingegen nicht, dass in der Unternehmung der Beschwerdeführerin eingetretene Wertverluste von seinem Einkommen abgezogen werden können. Gleiches gilt für Art. 18 Abs. 1bis AHVV. Die Beschwerdeführer verkennen mit ihren Vorbringen anscheinend die gesetzliche Systematik des AHV-Beitragsrechts und damit die Tatsache, dass sich die Beitragsordnung der AHV nicht in allen Punkten mit dem (Einkommens) Steuerrecht deckt, indem namentlich im Bereich der AHV-Beiträge anders als im Steuerrecht keine gemeinsame Veranlagung selbstständig erwerbender Ehegatten vorgenommen wird. Dies schliesst die geltend gemachten Verlustverrechnungen aus, sodass sich weitere Darlegungen zur Beschwerde erübrigen.