Citation: 8C_437/2022 E. 3

Das kantonale Gericht legte im angefochtenen Urteil in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten eingehend dar, aus welchen Gründen dem Beschwerdeführer für die Zeit nach der Kündigung der letzten Anstellung vom 28. Januar 2021 per 30. April 2021 ungenügende Arbeitsbemühungen vorgeworfen werden müssen. Während der ordentlichen Kündigungsfrist von drei Monaten könne er anstelle der pro Monat geforderten durchschnittlich acht bis zwölf Stellenbewerbungen insgesamt nur deren zwei nachweisen, weshalb er seiner Schadenminderungspflicht nicht ausreichend nachgekommen sei. Damit erfülle er den Tatbestand des Art. 30 Abs. 1 lit. c AVIG (ungenügende Bemühungen um zumutbare Arbeit) und bei fehlenden entschuldbaren Gründen sei die Einstellung in der Anspruchsberechtigung für elf Tage zu Recht erfolgt.