Citation: 6B_1155/2017 E. 2.6

2.6. Der Beschwerdeführer macht geltend, auch das Gutachten komme zum Schluss, dass eine ambulante Behandlung geeignet und im Erfolgsfall ausreichend wäre und eine solche Behandlung während Lockerungsmassnahmen und nach einer allfälligen Haftentlassung kontinuierlich fortgesetzt werden müsste. In dieser Hinsicht seien sich die beiden Gutachten einig. Es frage sich, weshalb ihm diese Möglichkeit nicht eingeräumt worden sei. Dass er den "Jüngern des FOTRES" im PPD nicht mehr vertrauen wolle, sei nachvollziehbar. Weshalb ihm keine situations-adäquate Therapie ermöglicht werde, entziehe sich jeglicher Vernunft und widerspreche klar völkerrechtlich verankerten Grundsätzen (Beschwerde S. 5 mit Hinweis auf Urteil M. v. Deutschland vom 17. Dezember 2009, Nr. 19359/04, Ziff. 128 f., [in der nichtamtlichen Übersetzung des Bundesministeriums der Justiz, Berlin]).