Citation: 5A_467/2023 E. C

C.a. Am 23. September 2022 erhob A.________ beim Obergericht des Kantons Bern Berufung. Er beantragte, den Entscheid des Regionalgerichts aufzuheben (Antrag Ziffer 1) und die monatlichen Unterhaltsbeiträge ab Geburt bis Kita-Eintritt (Phase 1) auf Fr. 520.-- (Antrag Ziffer 2a), ab Kita-Eintritt bis 31. Juli 2020 (Phase 2) auf Fr. 700.-- (Antrag Ziffer 2b) und ab 1. August 2020 bis 1. Januar 2021 (Phase 3) auf Fr. 877.-- (Antrag Ziffer 2c) festzusetzen. Im Rahmen der Kostenvorschussverfügung vom 28. September 2022 wurde A.________ darauf aufmerksam gemacht, dass seine Rechtsbegehren unvollständig bzw. im Widerspruch zur Begründung erscheinen würden. Mit Eingabe vom 3. Oktober 2022 berichtigte er seine Begehren, indem er zusätzlich beantragte, die Kinderalimente ab 1. Februar 2021 bis zum Abschluss einer ordentlichen Ausbildung auf Fr. 877.-- zu bestimmen (Antrag Ziffer 2d). B.________ verzichtete auf eine Berufungsantwort. Er erklärte, er sei mit dem erstinstanzlichen Entscheid einverstanden. C.b. Mit Entscheid vom 15. Mai 2023 stellte das Obergericht fest, dass der Entscheid des Regionalgerichts (unter anderem) hinsichtlich der Phasen 4 bis 12 der Unterhaltsregelung mangels Anfechtung in Rechtskraft erwachsen ist. Hinsichtlich der Phasen 1 bis 3 hiess es die Berufung teilweise gut und bestimmte den monatlich geschuldeten Barunterhalt auf Fr. 2'228.-- (Phase 1 vom 31. Januar 2018 bis 31. Oktober 2018), Fr. 2'827.-- (Phase 2 vom 1. November 2018 bis 31. Juli 2019) und Fr. 2'381.-- (Phase 3 vom 1. August 2019 bis 31. Januar 2021). Soweit weitergehend, wies es die Berufung ab. Der Entscheid wurde A.________ am 22. Mai 2023 zugestellt.