Citation: 1C_22/2023 E. 4

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde gutzuheissen. Das angefochtene Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 23. November 2022 ist aufzuheben und die Angelegenheit zum Entscheid an das Amt für Raumentwicklung des Kantons Thurgau zu überweisen. Dieses hat die Bewilligungsvoraussetzungen für das ausserhalb der Bauzone geplante Bauvorhaben zu prüfen (Art. 25 Abs. 2 RPG i.V.m. § 53 Abs. 3 PBV/TG). Eine Beurteilung der weiteren Rügen der Beschwerdeführenden durch das Bundesgericht erübrigt sich unter diesen Umständen. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdegegnerin kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Sie hat den Beschwerdeführenden für das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Über die Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen des kantonalen Verfahrens wird die Vorinstanz neu zu befinden haben (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG).