Citation: 4A_588/2023 E. 3.6

3.6. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Vorinstanz habe sich nicht zu einem normativen Konsens geäussert, obwohl sie dies als Rechtsfrage von Amtes wegen hätte prüfen müssen, genügt diese sinngemässe Rüge einer Verletzung von Art. 18 Abs. 1 OR den Begründungsanforderungen ebenfalls nicht. Es ist zutreffend, dass sich die Vorinstanz nur mit dem Beweis eines tatsächlich übereinstimmenden Willens befasst und keine explizite Erwägung zur objektiven Auslegung bzw. zu einem normativen Konsens macht. Das Bundesgericht kann die auf dem Vertrauensgrundsatz beruhende Vertragsauslegung zwar frei prüfen, ist aber an die Feststellungen des kantonalen Gerichts über die Umstände zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses und das Wissen der Parteien gebunden (BGE 148 III 57 E. 2.1.3.4; 144 III 93 E. 5.2.3; 133 III 61 E. 2.2.1). Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz bestehen keine schriftlichen oder mündlichen Willenserklärungen, die als Grundlage für eine objektive Auslegung dienen könnten. Der Beschwerdeführer zählt zwar abstrakt die Umstände zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf, die bei der objektiven Auslegung infrage kommen könnten. Eine hinreichende Begründung, welche Umstände er zum (gemäss Vorinstanz unbestimmten) Zeitpunkt des Vertragsschlusses zugunsten einer Vereinbarung einer Rückzahlungsverpflichtung hätte verstehen dürfen und müssen, liefert der Beschwerdeführer nicht. Damit ist auf die objektive Auslegung nicht weiter einzugehen.