Citation: 9C_354/2017 E. 4

Zu Recht unbestritten ist, dass die Wirtschaftlichkeit des Arzneimit tels B.________ ® mittels APV und TQV zu beurteilen ist (grundlegend: BGE 142 V 26 E. 5.2.2 und 5.2.3 S. 36 f.; vgl. auch BGE 142 V 368 E. 5.3 S. 379; 142 V 488 E. 8.2 i.f. S. 501). Letztinstanzlich unbestritten geblieben ist überdies, dass beim APV eine Toleranzmarge von 5 % zum durchschnittlichen Fabrikabgabepreis der Referenzländer gewährt wird. Strittig ist hingegen die Vergleichsgruppenbildung im Rahmen des TQV von B.________ ® bzw. ob es bundesrechtskonform ist, als Vergleichsarzneimittel lediglich D.________ ® und E.________ ® heranzuziehen, nicht aber die Arzneimittel F.________ ®, G.________ ®, H.________ ® sowie I.________ ® (E. 6). Ebenfalls strittig ist das Abstellen auf die Preise der Vergleichsarzneimittel D.________ ® und E.________ ® (E. 7) sowie die Nichtgewährung eines preislichen Aufschlags wegen besserer Wirksamkeit bzw. höheren Nutzens von B.________ ® im Vergleich zu D.________ ® und E.________ ® (E. 8).