Citation: 5A_428/2019 E. 2

Das Obergericht hat festgehalten, dass der Beschwerdeführer in der Steuer- und Rechtsberatung tätig und ihm das Formular "Auskünfte zur Erlangung der unentgeltliche Rechtspflege" zugesandt und er aufgefordert worden sei, dieses ausgefüllt und versehen mit den nötigen Unterlagen einzureichen (letzte Steuererklärung, letzte Veranlagungsverfügung, sämtliche Bank- und Postauszüge von Okt. 2018 bis Feb. 2019 und allfällige Abrechnungen über Geschäftsmandate). Obwohl die unentgeltliche Rechtspflege gegenüber dem Prozesskostenvorschuss subsidiär sei, habe er sich zu diesem nicht geäussert und auch nicht dargelegt, wieso er auf ein entsprechendes Gesuch verzichtet habe; allein schon deshalb sei die unentgeltliche Rechtspflege zu verweigern. Sodann reiche er zwar die Steuererklärungen und weitere Unterlagen ein, nicht aber (wie verlangt) die Veranlagungsverfügung, so dass die Richtigkeit der Angaben nicht überprüft werden könne. Weiter halte er fest, aus dem Verkauf des C.________ von der D.________ GmbH noch Fr. 316'944.-- zugute zu haben, wobei er an dieser beteiligt sei. Insgesamt seien nur höchst ungenügende Unterlagen eingereicht worden; daran ändere auch der Direktausdruck aus E-PostFinance des angeblichen Geschäftskontos mit einem Saldo per 5. April 2019 von Fr. 998.02 nichts, zumal es am 4. März 2019 offenbar noch einen solchen von Fr. 12'214.57 aufgewiesen habe und am beteffenden Tag eine Abbuchung von Fr. 11'905.65 erfolgt sei.