Citation: 1C_325/2018 E. 8.4

8.4. Die Vorinstanz durfte demnach auch in antizipierter Beweiswürdigung auf die Einholung dieses Beweismittels verzichten (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64). Zwar ist richtig, dass sie ihren Verzicht nur knapp begründet hat. Aus dem Kontext erschliesst sich jedoch, dass sie angesichts der von ihr dargelegten konkreten Umstände ausschloss, ein abstrakt-theoretisches Gutachten, wie es der Beschwerdeführer offerierte, vermöge ihre gestützt auf diese Umstände gewonnene Überzeugung massgeblich in Frage zu stellen. Da eine allfällige konkrete und absehbare Nachfrage nach dem Wohnhaus für eine landwirtschaftliche Wohnnutzung klarerweise entscheidrelevant wäre, eine allfällige bloss abstrakt-theoretische Möglichkeit hingegen nicht, brauchte die Vorinstanz überdies keine Ausführungen zur Erheblichkeit der zu beweisenden Tatsache zu machen. Sie verletzte demnach ihre Begründungspflicht und den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers im vorliegenden Zusammenhang nicht. Da kein konkretes Gesuch für die Nutzung des Wohnhauses als Betriebsleiterwohnung zu prüfen war, brauchte die Vorinstanz im Weiteren nicht näher auf die Voraussetzungen für die Zonenkonformität solchen Wohnraums einzugehen. Sie verletzte deshalb auch insofern weder ihre Begründungspflicht noch den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers.