Citation: 4A_196/2021 E. 4.1

4.1. In Bezug auf die hypothetische Kausalität macht die Beschwerdeführerin zwar geltend, sie habe sich in der Klage und im schriftlichen ersten Parteivortrag einlässlich mit der Chorionzotten-Biopsie als Abklärungsmethode auseinandergesetzt und sehr wohl einen hypothetischen Kausalverlauf geltend gemacht. Dieser sei in den Urteilen 2010 / 2011 auch bestätigt worden. Was die Beschwerdeführerin an den angegebenen Stellen ausgeführt haben will, fasst sie aber nicht zusammen. Ist aber die Konsultation der Akten nicht erst notwendig zur Kontrolle, ob an den angegebenen Stellen wirklich das in der Beschwerde behauptete ausgeführt wurde, sondern um den Inhalt der Ausführungen und deren Prozessrelevanz zu klären, mangelt es der Beschwerde an einer hinreichenden Begründung (vgl. zit. Urteil 4A_496/2019 E. 4.6.1). Die Beschwerdeführerin zeigt nicht auf, weshalb die Vorinstanz wie im Erstprozess zum Schluss hätte kommen müssen, der Vater des Kindes habe nicht zuverlässig angegeben werden können. Daher hilft ihr der Verweis auf den Erstprozess nichts. Dass die Angabe des Vaters objektiv falsch war, bedeutet nicht, dass die Beschwerdegegnerin dies beziehungsweise eine allfällige Unsicherheit hätte erkennen können.