Citation: 1B_263/2021 E. 4.4

4.4. Der Beschwerdeführer rügt zwar, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie den Haftgrund der Ausführungsgefahr bejaht habe. Er setzt sich in seiner Beschwerde jedoch nicht weiter mit der einlässlichen Begründung der Vorinstanz auseinander. Vielmehr begnügt er sich im Wesentlichen damit, die bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen Einwände zu wiederholen. So macht er erneut geltend, das psychiatrische Kurzgutachten sei sehr einseitig und keinesfalls objektiv, weshalb es nicht als Grundlage für die Beurteilung der Ausführungsgefahr dienen könne. Ebenso erneuert er seine Kritik, wonach aus dem psychiatrischen Gutachten vom 9. März 2021 nicht auf das Bestehen von Ausführungsgefahr geschlossen werden könne. Dieses äussere sich zur Rückfallgefahr, nicht zur Ausführungsgefahr. Zudem werde ihm darin eine erhebliche Impulskontrolle in extrem problematischen Situationen attestiert und festgehalten, dass aufgrund des Unterbruchs und der Entaktualisierung das Risiko einer schweren Gewalttat gegen die beiden Geschädigten aktuell gering sei. Der Beschwerdeführer bringt ausserdem erneut vor, es werde in Zukunft zu keinem Kontakt zwischen ihm und den beiden Geschädigten mehr kommen. Er habe mit diesem Kapitel abgeschlossen und eingesehen, dass ihm eine neuerliche Kontaktaufnahme nur Probleme bringen würde; zudem wolle er in seine Heimat, den Kanton Graubünden, zurückkehren.