Citation: 9C_499/2016 E. 2

Der angefochtene Entscheid weist die Sache an die Beschwerdeführerin zurück, damit diese nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen über den (Leistungs-) Anspruch (auf medizinische Massnahmen nach Art. 12 ff. IVG für die Behandlung der Nieren-/Ureterfehlbildung bei A.________ für die Zeit vom 4. Juni 2008 bis 31. Januar 2011) neu verfüge. Dabei handelt es sich um einen selbständig eröffneten, das Verfahren nicht abschliessenden Zwischenentscheid. Die dagegen gerichtete Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist somit zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil - rechtlicher Natur (BGE 141 V 191 E. 1 S. 193) - bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG). Dies trifft hier zu. Die Rückweisung ist direkte Folge der von der Vorinstanz bejahten Anwendbarkeit von Art. 9 Abs. 2 IVG und damit der grundsätzlichen Leistungspflicht der (schweizerischen) Invalidenversicherung. Durch diese verbindliche Anordnung wird der Beurteilungsspielraum der Beschwerdeführerin wesentlich eingeschränkt, ohne dass sie die nach ihrer Auffassung rechtswidrigen neuen Verfügungen bei gegebenen übrigen Anspruchsvoraussetzungen selber anfechten könnte (BGE 141 V 330 E. 1.2 S. 332 mit Hinweisen).