Citation: 8C_130/2022 E. 4.3

4.3. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellte, war die Beschwerdeführerin zwar bereits vor dem ersten Unfall im Jahr 2011 aufgrund einer nicht unfallversicherten Gesundheitsschädigung, nämlich wegen einer chronischen Hepatitis C, in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Ab Mai 1997 wurde ihr deswegen eine halbe Rente und ab Juli 1997 eine Viertelsrente der Invalidenversicherung zugesprochen. Allerdings hatte diese Erkrankung seit September 2016 keine Auswirkungen mehr auf die Arbeitsfähigkeit, wie die Vorinstanz gestützt auf das ZMB-Gutachten vom 6. November 2018 richtig feststellte. Im Zeitpunkt des Beginns der Rente der Unfallversicherung im Juni 2017 war die Beschwerdeführerin demnach wegen der Hepatitis-C-Erkrankung bereits nicht mehr in ihrer Arbeitsfähigkeit eingeschränkt, was auch die Beschwerdeführerin anerkennt.