Citation: 1B_58/2018 E. 2

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei bis anhin "im Besitze" der beschlagnahmten Inhaberaktien gewesen. Diese seien von ihr (bis zur rechtshilfeweisen Sicherstellung und anschliessenden Beschlagnahme) bei ihrem deutschen Anwalt hinterlegt worden. Zuvor habe sie die Aktien (am 12. März 2010) mittels Kaufvertrags und Zession von einem Dritten erworben. Damals habe es sich noch um Namenaktien gehandelt. Der Kaufpreis habe Fr. 15'000.-- betragen. Der Beschuldigte sei nie Aktionär gewesen und habe die Aktien daher auch nie an ihre Halbschwester übertragen können. Falls er tatsächlich beabsichtigt hätte, die Wertschriften an ihre Halbschwester zu übertragen, müsse er (hinsichtlich seiner Verfügungsgewalt über die Inhaberaktien) einem Irrtum unterlegen sein. Der Beschlagnahmeentscheid dürfe dem hängigen Zivilverfahren (paulianische Anfechtung) nicht vorgreifen. Sie rügt in diesem Zusammenhang eine Verletzung von Art. 263 StPO bzw. von Art. 26 i.V.m. Art. 36 Abs. 3 BV.