Citation: 8C_634/2022 E. 4.4

4.4. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich Verletzungen von Art. 6 und 13 EMRK geltend macht, dies vorab mit dem Vorwurf, dass die Beschwerdegegnerin ihre Leistungspflicht nach über 20 Jahre andauernden Untersuchungen bis zum gewünschten Ergebnis hinausgezögert habe, beschränkt er sich auf appellatorische Kritik, die den Anforderungen des hier massgeblichen qualifizierten Rügeprinzips nicht genügt (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG; JOHANNA DORMANN, in Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 16 zu Art. 106 BGG, Fn. 48). Gleiches gilt hinsichtlich seiner Rüge, dass ihm als Betroffenem von psychischen Unfallfolgen in diskriminierender Weise Versicherungsleistungen verweigert würden. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen zum Erfordernis einer gesonderten Adäquanzprüfung, den getroffenen sachverhaltlichen Feststellungen sowie den rechtlichen Schlussfolgerungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander.