Citation: 8C_101/2015 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer hat der IV-Stelle seinerzeit eine am 7. Juli 2010 unterzeichnete Vertretungsvollmacht vorgelegt. Diese betraf das "IV-Verfahren" generell, wobei es damals noch um die erstmalige Rentenzusprache ging. Mit der am 1. und 21. Februar 2012 verfügten und - soweit ersichtlich - seitens des Beschwerdeführers unangefochten gebliebenen Gewährung einer halben Invalidenrente ab 1. März 2010 hat dieses Verfahren vorerst seinen Abschluss gefunden. Bereits am 6. März 2012 hat die CAP der IV-Stelle denn auch bekannt gegeben, dass sie die Interessen des Versicherten nicht mehr vertrete. Damit hat die IV-Stelle nach Einleitung des Rentenrevisionsverfahrens im Juni 2014 nicht von einem Weiterbestehen des früheren Vertretungsverhältnisses ausgehen können. Erst mit Schreiben vom 1. September 2014 hat ihr die CAP mitgeteilt, dass der Beschwerdeführer sie erneut mit der Interessenwahrung betraut habe. Gleichzeitig hat sie die unaufgeforderte Nachreichung einer schriftlichen Vollmacht in Aussichtgestellt, was sie am 15. September 2014 wiederholt, in der Folge aber nie umgesetzt hat.