Citation: 4A_84/2023 E. 3.4.1

3.4.1. Die Vorinstanz prüfte in der Folge, ob die Gesetzesverletzung zu einer Schädigung der Beschwerdeführerin oder der Aktionäre geführt haben könnte. Sie kam dabei zum Ergebnis, dass die Schädigung durch die D.________ Inc.-Transaktion glaubhaft sei. Die Vorinstanz hat ihrer Beurteilung das zutreffende Beweismass (Glaubhaftmachen) zugrunde gelegt (Erwägung 3.2.2), was die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht zu Recht nicht beanstandet. Dementsprechend bliebe nur die Rüge, die Vorinstanz habe in Würdigung der vorhandenen beweismässigen Anhaltspunkte zu Unrecht geschlossen, dass eine Schädigung im Sinne vom Art. 697b Abs. 2 aOR zumindest glaubhaft gemacht worden sei. Dass die diesbezügliche Beweiswürdigung geradezu willkürlich wäre, wie die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht (einzig) rügen könnte (Erwägung 3.2.3), zeigt sie nicht hinreichend auf (siehe zum Willkürbegriff und den entsprechenden Begründungsanforderungen BGE 140 III 264 E. 2.3), indem sie bloss ihre eigene Auffassung schildert, warum die Schädigung nicht glaubhaft sei und eine Verletzung von Art. 697b Abs. 2 aOR i.V.m. Art. 8 ZGB rügt.