Citation: 8C_685/2010 25.01.2011 E. 4

Einfache Auffahrkollisionen auf ein haltendes Fahrzeug werden regelmässig einem mittelschweren, im Grenzbereich zu den leichten liegenden Unfall zugeordnet (SVR 2007 UV Nr. 26 S. 86, U 339/06 E. 5.2). Nachdem das Fahrzeug der Beschwerdeführerin am 10. Mai 2003 verkehrsbedingt hatte anhalten müssen, fuhr das nachfolgende Auto auf das Fahrzeug der Beschwerdeführerin auf. Dabei lag gemäss Unfallanalyse der Zürich Versicherungs-Gesellschaft vom 30. August 2004 die kollisionsbedingte Geschwindigkeitsänderung (Delta-v) zwischen 11 und 14.8 km/h. Unter Berücksichtigung dieser Umstände erweist sich die Qualifikation durch die Vorinstanz als mittelschwerer Unfall, an der Grenze zu den leichten liegend, als rechtens. Die Adäquanz eines Kausalzusammenhanges wäre somit nur dann zu bejahen, wenn eines der relevanten Adäquanzkriterien in besonders ausgeprägter oder mehrere dieser Kriterien in gehäufter Weise erfüllt wären. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Kriterien der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen, der erheblichen Beschwerden und der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen seien erfüllt. Unbestrittenermassen lägen diese Kriterien aber nicht in ausgeprägter Form vor. Selbst wenn man diese Kriterien somit bejahte, genügte dies nicht, den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 10. Mai 2003 und den ab November 2007 noch geklagten Beschwerden zu bejahen. Die Beschwerde ist demzufolge abzuweisen.