Citation: 9C_56/2020 E. 4.2

4.2. Den von Versicherungsträgern im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholten, den Anforderungen der Rechtsprechung entsprechenden Gutachten externer Spezialärzte (Administrativgutachten) darf voller Beweiswert zuerkannt werden, solange nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertise sprechen (BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Solche Indizien vermag der Beschwerdeführer hinsichtlich des asim-Gutachtens vom 15. Juni 2017 nicht aufzuzeigen. Die Experten nannten als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit chronische lumbale Rückenschmerzen und ein lumboradikuläres Reizsyndrom. Der Umstand, dass die im lumbalen Bereich vorhandenen und den asim-Fachärzten bekannten (vgl. Gutachten S. 13 ff.) Osteochondrosen in der Expertise nicht speziell erwähnt wurden, schmälert deren Beweiswert nicht. Damit verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, als sie insbesondere unter Berücksichtigung des asim-Gutachtens - in welchem ausdrücklich eine seit 2012 unveränderte Arbeitsfähigkeit von 80 % postuliert wird - eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes jedenfalls für die Zeit bis zur Erstellung des Gutachtens verneinte.