Citation: 5P.314/2004 01.11.2004 E. A

A.a Auf Gesuch der Y.________ GmbH, X.________ Ltd., sowie der W.________ SA, (nachstehend: Gesuchstellerinnen oder Beschwerdegegnerinnen) verbot der Vizepräsident des Bezirksgerichts Münchwilen mit vorläufiger Verfügung vom 8. April 2004 dem Verein Z.________, der Aktionsgemeinschaft V.________ sowie deren Internet-Service-Providern unter anderem, Fotografien, Videosequenzen und Filmmaterial, die auf dem Betriebsgelände der Y.________ GmbH aufgenommen wurden, auf verschiedenen Websites zur Ansicht oder zum Herunterladen anzubieten. Dieses Verbot erging unter der Androhung der Überweisung an den Strafrichter im Sinn von Art. 292 StGB im Widerhandlungsfall. A.b Nach Eingang der Stellungnahmen des Verein Z.________, der Aktionsgemeinschaft V.________ sowie der Service-Provider verfügte der Vizepräsident am 21. Mai 2004 die sofortige Aufhebung der vorläufigen Verfügung und verbot dem Verein Z.________ und der Aktionsgemeinschaft V.________ (Gesuchsgegnerinnen) unter Androhung der Überweisung ihrer Organe an den Strafrichter nach Art. 292 StGB, ehr- und persönlichkeitsverletzende Äusserungen über die Gesuchstellerinnen öffentlich zu tätigen oder über die Medien zu verbreiten. Im Übrigen wies er das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen ab. Den Gesuchstellerinnen wurde für die Verfahrensgebühr von Fr. 1‘000.-- der Rückgriff für je Fr. 100.-- auf den Verein Z.________ und die Aktionsgemeinschaft V.________ eingeräumt. Überdies wurden sie verpflichtet, den Verein Z.________ mit Fr. 100.--, die Aktionsgemeinschaft V.________ mit Fr. 1‘800.-- zuzüglich Mehrwertsteuer zu entschädigen.