Citation: 5A_363/2008 24.07.2008 E. 4

Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sich mit seinen Vorbringen zur Aufhebung der Unterhaltspflicht nicht auseinander gesetzt und damit sein rechtliches Gehör verletzt zu haben. Zudem erweise sich die angefochtene Verfügung im Ergebnis als willkürlich. 4.1 Zwar folgte die Vorinstanz den Argumenten des Beschwerdeführers nicht, was aber noch keiner fehlenden Auseinandersetzung mit diesen gleichkommt. So weist die Vorinstanz zur Begründung von Ziff. 2 ihrer Verfügung darauf hin, dass der bei ihr eingereichten Appellation aufschiebende Wirkung zukomme und das erstinstanzliche Urteil mithin nicht in Rechtskraft erwachsen sei. Der Massnahmeentscheid vom 2. November 2007 gelte grundsätzlich bis zum rechtskräftigen Abschluss des Scheidungsverfahrens. Der Beschwerdeführer begründe seinen Antrag auf Aufhebung der Unterhaltspflicht im Wesentlichen mit den Erwägungen des erstinstanzlichen Urteils, worüber zu befinden in die sachliche Zuständigkeit der Dreierkammer falle. Angesichts der finanziellen Unterstützung durch die Sozialhilfebehörde sei zu vermuten, dass die Beschwerdegegnerin bedürftig sei. Damit bleibe der Beschwerdeführer einstweilen während der Dauer des Scheidungsverfahrens in unveränderter Höhe unterhaltspflichtig. Von einer Verletzung des rechtlichen Gehörs kann angesichts dieser Ausführungen zu den entscheidwesentlichen Kriterien für die Weitergeltung des Massnahmeentscheides nicht die Rede sein. 4.2 Nicht nachvollziehbar ist der Standpunkt des Beschwerdeführers, das erstinstanzliche Scheidungsurteil setze den Massnahmeentscheid gleichsam ausser Kraft und falls dem nicht so sei, müsse der mutmassliche Verfahrensausgang berücksichtigt werden. Damit übergeht er nicht nur die bereits erwähnte Praxis zur Fortdauer der vorsorglichen Massnahmen über den Zeitpunkt der Teilrechtskraft des Scheidungsurteils (BGE 128 III 121 E. 3c/bb). Er lässt zudem ausser Acht, dass die Vorinstanz nicht über die Appellation gegen das Scheidungsurteil zu befinden hatte. Mit dieser Vermengung von Verfahren, Zuständigkeiten und unterhaltsrechtlichen Kriterien genügt der Beschwerdeführer seiner Begründungspflicht in keiner Weise. Das Bundesgericht prüft nämlich nur solche Rügen, die in der Beschwerde vorgebracht und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Demnach ist klar und einlässlich anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheides darzulegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt sein sollen (BGE 133 III 393 E. 6). Dies ist vorliegend nicht der Fall, weshalb auf die Willkürrüge nicht einzutreten ist.