Citation: 6P.81/2000 28.09.2000 E. 6

6.- Der Beschwerdeführer macht im Fall Q.________ (Anklageziffer VII; angefochtenes Urteil S. 101 - 110) eine Verletzung von Art. 9 und 29 BV (Willkürverbot, Gleichbehandlungsanspruch und Anspruch auf rechtliches Gehör) sowie eine Verletzung der Garantie auf ein faires Verfahren gemäss Art. 6 Ziff. 1 EMRK geltend (Beschwerde S. 57 - 77). Er bringt vor, das Kassationsgericht gehe auf seine wesentlichen Argumente mit der Begründung nicht ein, diese würden sich lediglich auf die Eventualbegründung des Obergerichts beziehen (Beschwerde S. 75 mit Verweisung auf S. 103 und 104 des angefochtenen Urteils). Wenn das Kassationsgericht allein auf die Aussagen des Zeugen N.________ abstelle, verfalle es in Willkür und verweigere ihm das rechtliche Gehör; wenn es anstelle des Obergerichts Ausführungen zur Glaubwürdigkeit von N.________ anstelle, verweigere es ihm das rechtliche Gehör und beraube ihn des rechtlichen Gehörs vor der unteren Instanz (Beschwerde S. 76). Der Beschwerdeführer verkennt erneut, dass das Kassationsgericht mit der Prüfung und Abweisung seiner Rügen nicht sein Gehörsrecht verletzt. Insbesondere macht der Beschwerdeführer auch hier nicht geltend, dass etwa das Kassationsgericht seine Kognition überschritten oder sonstwie das Zürcher Strafprozessrecht verletzt hätte. Er müsste indessen an Hand der angefochtenen Subsumtion eine Willkür nachweisen. Mit seinen Ausführungen (Beschwerde S. 75 - 77, Ziff. 5.3) vermag er diesen Nachweis offensichtlich angesichts der eingehenden und differenzierten Würdigung des Kassationsgerichts nicht zu erbringen. Dieses stellt fest, dass das Obergericht ausgeführt habe, warum die Aussagen des Zeugen N.________ plausibel seien (angefochtenes Urteil S. 107 mit Hinweis auf Urteil des Obergerichts S. 90 f.). Der Beschwerdeführer behauptet lediglich, diese Zeugenaussagen seien weder plausibel noch glaubwürdig (Beschwerde S. 76). Dagegen hält das Kassationsgericht begründet fest, es liege kein zwingender Grund vor, warum das Obergericht nicht auf die Aussagen des Zeugen N.________ hätte abstellen dürfen (angefochtenes Urteil S. 106). Es ist nicht ersichtlich, weshalb das Kassationsgericht hier eine willkürliche Beweiswürdigung durch das Obergericht hätte annehmen müssen. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.