Citation: U 521/06 10.12.2007 E. 3.2

3.2.1 Wie die Vorinstanz zu Recht festgehalten hat, sind für die Invaliditätsbemessung die Verhältnisse im Zeitpunkt des Rentenbeginns massgebend, welcher unbestrittenermassen auf den 1. April 2001 fällt (BGE 128 V 174). Schon aus diesem Grund kann der Einkommensvergleich der SUVA im Einspracheentscheid vom 23. November 2005, in welchem auf für das Jahr 2005 ermittelte Löhne abgestellt wird, nicht geschützt werden. Während die SUVA in ihrer ursprünglichen Verfügung vom 10. September 2001 gestützt auf die von der früheren Arbeitgeberfirma erhaltenen Auskünfte noch von einem ohne Unfallfolgen mutmasslich realisierbaren Valideneinkommen von monatlich Fr. 4'825.- und damit einem Jahreseinkommen von Fr. 62'725.- (13 x Fr. 4'825.-) ausging, stellte die Vorinstanz auf das ebenfalls von der Arbeitgeberfirma angegebene tiefere Einkommen von monatlich Fr. 4'625.- ab, was zu einem Jahreseinkommen von Fr. 60'125.- (13 x 4625.-) führte (vgl. nachstehende E. 3.2.2). Die Differenz von Fr. 2'600.- resultiert aus dem um Fr. 200.- divergierenden Monatslohn. 3.2.2 Sowohl die SUVA als auch die Vorinstanz sind bei der Bestimmung des Valideneinkommens von den Angaben der früheren Arbeitgeberfirma ausgegangen. Diese hat auf eine telefonische Anfrage hin zunächst erklärt, dem Beschwerdeführer wäre im Jahr 2001 ein Monatslohn von Fr. 4'625.- ausbezahlt worden, diesen Wert jedoch auf die am 22. Februar 2001 ergangene Aufforderung zur Einreichung einer schriftlichen Bestätigung hin auf Fr. 4'825.- erhöht. Auch diese Auskunft korrigierte sie wieder, indem sie der SUVA eröffnete, sie habe im Jahr 2001 doch bloss einen Monatslohn von Fr. 4'625.- ausbezahlt. Die SUVA hat sich dies, bevor sie in ihrem Einspracheentscheid vom 23. November 2005 von diesem Wert ausging, am 11. November 2005 wiederum bestätigen lassen. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird geltend gemacht, massgebend sei der Betrag von Fr. 4'825.-, wozu - wenn auch nur beiläufig - unter Hinweis auf eine Medienmitteilung der Gewerkschaft Bau & Industrie (GBI) Bezug genommen wird, gemäss welcher sich die Verhandlungsdelegationen der Gewerkschaften und des Baumeisterverbandes vergleichsweise schnell auf eine Lohnerhöhung von Fr. 200.- im Bauhauptgewerbe geeinigt hätten und die Berufskonferenz (Bauarbeiterparlament) Bau der GBI das Ergebnis ratifiziert habe. Die SUVA hat sich dazu weder im Verfahren vor Bundesgericht noch im kantonalen Verfahren geäussert. Es mag zutreffen und allenfalls auch verständlich sein, dass die frühere Arbeitgeberfirma dem Beschwerdeführer diese Lohnerhöhung effektiv nicht zukommen liess, nachdem er nach seinem Unfall vom 2. November 1998 seine Arbeit nicht mehr aufgenommen hat und sich von Anfang an abzeichnete, dass er dazu auch in Zukunft nicht in der Lage sein werde. Bei der Festlegung des Valideneinkommens geht es aber um den Lohn, welchen der Beschwerdeführer ohne seinen Unfall erzielt hätte. Auf Grund der Aktenlage ist nicht ersichtlich, ob ihm, hätte er als voll einsatzfähiger Mitarbeiter an seiner früheren Stelle verbleiben können, die zwischen der GBI und dem Baumeisterverband für das Jahr 2001 vereinbarte Lohnerhöhung von Fr. 200.- zugestanden erhalten hätte und weshalb er allenfalls ohnehin nicht in deren Genuss gekommen wäre. Die SUVA, an welche die Sache zu diesem Zweck zurückzuweisen ist, wird dies zu klären haben und gestützt auf die dabei gewonnenen Erkenntnisse über den dem Beschwerdeführer ab 1. April 2001 zustehenden Rentenanspruch neu verfügen. 3.2.3 Was den trotz unfallbedingter Behinderung zumutbarerweise noch realisierbaren Verdienst (Invalideneinkommen) anbelangt, kann den Überlegungen des kantonalen Gerichts beigepflichtet werden. Es ist - den funktionalen Beeinträchtigungen Rechnung tragend - von den Löhnen im Sektor Dienstleistungen gemäss Tabelle TA1 der LSE 2000 ausgegangen, welche für mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) betraute Arbeitnehmer bei einer Arbeitszeit von 40 Wochenstunden einen Monatslohn von Fr. 4'127.- ausweist. Diesen Betrag hat es auf die betriebsübliche Arbeitszeit im Jahre 2001 von (im Sektor 3) 41,8 Wochenstunden (Die Volkswirtschaft 2006, Heft 12, S. 82 Tabelle B 9.2) hochgerechnet und unter Berücksichtigung der Nominallohnentwicklung für Männer von 2,48 % im Jahre 2001 (Die Volkswirtschaft 2006, Heft 12, S. 83 Tabelle B 10.3) sowie eines behinderungsbedingten Abzuges von 25 % (E. 3.1 hievor) ein Jahreseinkommen von Fr. 39'777.- ermittelt. Kaum nachvollziehbar sind demgegenüber die von der SUVA in der Verfügung vom 10. September 2001 und im Einspracheentscheid vom 23. November 2005 (hier ohnehin für das nicht massgebliche Jahr 2005; E. 3.2.1 hievor) als Invalideneinkommen ermittelten Werte. Wird der von der Vorinstanz angenommene Betrag von Fr. 39'777.- einem Valideneinkommen von Fr. 62'725.- (E. 3.2.1 hievor) gegenübergestellt, ergibt sich ein Invaliditätsgrad von (gerundet) 37 % und bei einem Valideneinkommen von Fr. 60'125.- (E. 3.2.1 hievor) ein solcher von (gerundet) 34 %. Die von der SUVA noch vorzunehmenden Klärungen werden zeigen, welches dieser beiden Ergebnisse massgebend ist.