Citation: 8C_25/2023 E. A

Der 1992 geborene A.________ war seit 1. September 2020 bei der Klinik B.________ als wissenschaftlicher Assistent angestellt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend AXA) obligatorisch unfallversichert. Am 12. September 2020 verletzte er sich beim Turnen an einer Reckstange an der rechten Schulter. Am 11. August 2021 wurde er in der Klinik C.________ operiert, wobei eine antero-superiore Rotatorenmanschettenläsion mit Pulleyläsion und eine Instabilität der langen Bizepssehne Schulter rechts diagnostiziert wurden. Mit Verfügung vom 15. Dezember 2021 eröffnete die AXA dem Versicherten, sie sei für das Ereignis vom 12. September 2020 nicht leistungspflichtig, da weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege. Seine Verletzung sei vorwiegend auf Abnützung oder Erkrankung zurückzuführen. Auf die Rückforderung der bereits erbrachten Leistungen von Fr. 1'139.80 verzichte sie. Hieran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 1. Juni 2022 fest.