Citation: 4P.324/2005 27.02.2006 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde ist in der Regel nur gegen letztinstanzliche Entscheide zulässig (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Entscheid einer unteren Instanz kann nur dann mitangefochten werden, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht sämtliche vor Bundesgericht erhobenen Rügen unterbreitet werden konnten oder solche Rügen zwar von der letzten kantonalen Instanz zu beurteilen waren, jedoch mit einer engeren Prüfungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht (BGE 120 Ia 19 E. 2b S. 23; 118 Ia 165 E. 2b S. 169, je mit Hinweisen). Gemäss Art. 251 ZPO/UR kann, wie das Obergericht in seinem Entscheid ausdrücklich festhält, mit dem Rekurs jede Rechtsverletzung und jede unrichtige Feststellung des Sachverhalts gerügt werden. Nach dem kantonalen Prozessrecht konnte der Beschwerdeführer dem Obergericht mithin sämtliche Rügen unterbreiten, die er im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde erheben kann. Soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung des Entscheides des Landgerichtspräsidiums verlangt, ist er daher nicht zu hören. Zu prüfen ist einzig, ob der Entscheid des Obergerichts verfassungskonform ist.