Citation: 4A_306/2024 E. 2.3

2.3. Damit fechten die Beschwerdeführer vor Bundesgericht weder die Einschätzung an, aufgrund der Umstände bestünden begründete Zweifel an der Authentizität des Vertrages vom Februar 2020, noch die Annahme, die erforderliche Beitrittserklärung als erfüllte aufschiebende Bedingung sei nicht glaubhaft dargetan worden. Auch soweit die Vorinstanz die Geschäftsführerstellung des Beschwerdeführers verneint, weil kein gültiger Zirkularbeschluss zustandegekommen sei, wird der vorinstanzliche Entscheid nicht angefochten. Vor diesem Hintergrund ist aber davon auszugehen, dass weder die Beschwerdeführerin Anteile an der Beschwerdegegnerin erworben hat, noch der Beschwerdeführer Geschäftsführer war. Daran ändert auch eine wirtschaftliche Berechtigung des Beschwerdeführers an der Beschwerdeführerin nichts, ganz unabhängig, ob sie der Beschwerdegegnerin bekannt war oder nicht, es macht ihn namentlich nicht zum wirtschaftlich Berechtigten an Stammanteilen der Beschwerdegegnerin. Ist der Vertrag vom Februar 2020 nicht authentisch, ist keine Übertragung der Stammanteile der D.________ an die Beschwerdeführerin glaubhaft gemacht, sondern die Beschwerdeführer hätten versucht, eine Berechtigung an den Stammanteilen vorzutäuschen, die tatsächlich nicht besteht. Vor diesem Hintergrund stellt sich generell die Frage, ob es im Ergebnis willkürlich sein kann, wenn die Vorinstanz den Begehren der Beschwerdeführer keine Folge leistet, wenn diese sich damit eine Einflussnahme sichern wollen, die ihnen nicht zusteht.