Citation: 9C_592/2023 E. A

A.A.________ war vom 23. März 2012 bis 25. März 2014 einzige Verwaltungsrätin und Alleinaktionärin der C.________ AG mit Sitz in U.________ (SG), die u.a. im Bereich Immobilien tätig war. Die Firma wurde am xxx im Handelsregister gelöscht. Für das Steuerjahr 2012 wurde die C.________ AG ohne steuerbaren Gewinn (Reinverlust von Fr. 294.-) und mit einem steuerbaren Kapital von Fr. 76'000.- (satzbestimmend: Fr. 99'000.-) veranlagt, für das Steuerjahr 2013 - mangels Einreichung einer Steuererklärung ermessensweise - mit einem steuerbaren Gewinn von Fr. 100.- und einem steuerbaren Kapital von Fr. 100'000.-. Nach Eingang einer Meldung über nicht verbuchte Umsätze der C.________ AG leitete das Kantonale Steueramt gegen A.A.________ und ihren Ehemann B.A.________ (die Eheleute leben seit 2014 getrennt) ein Nachsteuerverfahren hinsichtlich der Kantons- und Gemeindesteuern sowie direkten Bundessteuern 2013 ein. Mit Nachsteuerverfügungen vom 21. September 2021 rechnete das Steueramt ihnen für das Jahr 2013 zuvor nicht versteuerte Einkünfte aus Beteiligungen von Fr. 88'360.- (Kantons- und Gemeindesteuern) resp. Fr. 53'016.- (direkte Bundessteuer, 60 Prozent von Fr. 88'360.-) auf. Die Behörde wies die dagegen erhobenen Einsprachen ab (Entscheid vom 22. Dezember 2021). Die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen hiess den Rekurs der Steuerpflichtigen resp. ihre Beschwerde gut und wies die Sache zu neuer Veranlagung und Steuerausscheidung an das Steueramt zurück. Sie befand, es sei nicht erwiesen, dass zwei Rechnungen, die die C.________ AG an eine Drittfirma gestellt habe, mit Zahlungen an A.A.________ beglichen worden seien. Diese habe keinen Zugang mehr zu den Unterlagen der Gesellschaft (Entscheid vom 13. Februar 2023).