Citation: U 500/05 27.03.2006 E. 3

Zu prüfen ist, ob die Beschwerde führende Unfallversicherung auf Grund des Gutachtens vom 12. August 2003 zu Recht davon ausgehen kann, dass spätestens ab dem 2. Juli 2003 kein Gesundheitsschaden mehr vorliegt, welcher auf den Unfall vom 28. Januar 2000 zurückzuführen ist. Zur Abklärung des Gesundheitszustandes und der natürlichen Kausalität zwischen den erhobenen Befunden und dem versicherten Unfall hatten sich die Parteien auf eine Begutachtung an der Klinik Q.________ geeinigt. Die untersuchenden Ärzte Dr. med. B.________ und Dr. med. C.________ stellten am 12. August 2003 die Diagnosen eines Status nach Beckenkontusion mit traumatischer Läsion des sacroiliacalen und sacrococcygealen Bandapparates sowie posttraumatischer rektaler Blutung am 28. Januar 2000 und eines chronischen Lumbovertebralsyndroms bei aktivierten, mässigen Spondylarthrosen L5/S1, schwach ausgebildeter Rumpfmuskulatur und segmentaler Hypermobilität L4/L5 und L3/L4. Ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit seien ein chronisches intermittierendes Zervikovertebralsyndrom bei Status nach Halswirbelsäulen-Distorsionstrauma am 29. März 1991, ein Verdacht auf Knochenmangel, Übergewicht (BMI 27 kg/m2) und behandelte Herzrhythmusstörungen. Bezüglich der Arbeitsfähigkeit führen die Gutachter, welche auch eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL) durchgeführt haben, zusammenfassend aus, die Leistungsfähigkeit sei für die zuletzt ausgeführte Tätigkeit als Abwartin in einem Kindergarten durchaus ausreichend. Damit besteht - unabhängig von der Frage, ob die Beschwerdeführerin weitere Leistungen zu erbringen hat (vgl. nachfolgende Erwägung 4) - keine Arbeitsunfähigkeit mehr.