Citation: 8C_698/2021 E. A

Der 1978 geborene A.________ war seit dem 27. Juni 2016 bei der B.________ AG als Betonverschaler zu einem Pensum von 100 % angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. Am 27. Juli 2016 fiel er beim Ausschalen eines Schalungselementes in die Tiefe. Laut ambulantem Notfallbericht des Spitals C.________ vom 28. Juli 2016 erlitt der Versicherte ein Supinationstrauma am rechten Fuss und am Oberen Sprunggelenk (OSG) mit unter anderem einer MT-V-Basisfraktur, die am 2. August 2016 operativ versorgt werden musste. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld) und klärte den medizinischen Sachverhalt ab. Mit Verfügung vom 22. November 2018 eröffnete sie dem Versicherten, die aktuell noch geklagten gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien organisch nicht mehr erklärbar. Der adäquate Kausalzusammenhang sei nach Prüfung der massgeblichen Kriterien gemäss BGE 115 V 133 zu verneinen und die Leistungen seien per 31. Dezember 2018 einzustellen. Zu den im Einspracheverfahren aufgelegten ärztlichen Dokumenten holte die Suva die neurologische Beurteilung des Dr. med. D.________, Facharzt für Neurologie, Mitglied FMH, Suva Versicherungsmedizin, vom 2. September 2019 ein. Danach waren gestützt auf die medizinischen Akten im Verlauf der Krankheitsentwicklung zu keinem Zeitpunkt die diagnostischen Kriterien eines CRPS (Complex Regional Pain Syndrome) erfüllt. Mit Entscheid vom 14. Oktober 2019 wies die Suva die Einsprache ab.