Citation: 2C_1022/2021 E. 7.3.2

7.3.2. Es ist vorliegend offenkundig, dass der Entscheid des Bezirksschulrats vom 8. August 2018 keine Vertrauensgrundlage mit Blick auf die Kostentragungspflicht darstellt. Erstens beurteilte der Entscheid lediglich die Frage der Zuweisung an eine angemessene (Sonder-) Schule und nicht die Frage der Kostentragung an sich. Zweitens war dem Beschwerdeführer und seinen Eltern bewusst, dass die vom Bezirksschulrat vorgenommene Zuweisung an die Privatschule D.________ unter Vorbehalt der Bestätigung in einem allfälligen Rechtsmittelverfahren stand. Gerade diese Frage war und ist unter den Verfahrensbeteiligten umstritten (vgl. auch Urteil 2C_33/2021 vom 29. Juni 2021). Es mangelt damit bereits am Vorliegen einer eigentlichen Zusicherung - mithin an der Vertrauensgrundlage. Daran ändert auch nichts, dass einer allfälligen Beschwerde die aufschiebende Wirkung entzogen und im Rahmen der beim Regierungsrat von der Schulpflege erhobenen Verwaltungsbeschwerde gegen den Entscheid des Bezirksschulrats die aufschiebende Wirkung nicht wiederhergestellt wurde. Soweit die Vorinstanz feststellt, dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer und seinen Eltern sei erkennbar gewesen, dass die Schulpflege für die Frage der Kostentragung nicht zuständig sei (vgl. E. II.10.6.3 des angefochtenen Urteils), zeigt der Beschwerdeführer nicht hinreichend auf, weshalb diese Feststellung offensichtlich unrichtig sein sollte (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Damit konnte der Beschwerdeführer auch nicht berechtigterweise auf die von ihm angeführte Zusicherung vertrauen.