Citation: 4A_347/2024 E. 3.3.1

3.3.1. Die lauterkeitsrechtlichen Bestimmungen der serbischen Rechtsordnung bilden das massgebende ausländische Recht (vgl. vorne E. 2.2). Das Bundesgericht darf dessen Anwendung nur nach Massgabe von Art. 96 lit. b BGG überprüfen. Diese Bestimmung unterscheidet zwischen vermögensrechtlichen und nicht vermögensrechtlichen Angelegenheiten: In einer nicht vermögensrechtlichen Angelegenheit überprüft das Bundesgericht frei, ob die Vorinstanz das ausländische Recht richtig angewandt hat. Demgegenüber prüft es in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit bloss, ob die Vorinstanz das ausländische Recht allenfalls willkürlich (Art. 9 BV) falsch angewandt hat (BGE 149 III 478 E. 5.1.1; 143 II 350 E. 3.2). Die beschwerdeführende Partei trifft dabei im Sinne von Art. 106 Abs. 2 BGG eine qualifizierte Rügepflicht. Das Bundesgericht prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (BGE 149 I 248 E. 3.1; 148 I 104 E. 1.5).