Citation: 4A_26/2024 E. 3.1.2

3.1.2. Die Gegenbeweismittel der Beschwerdegegnerin hätten bei der Erstinstanz weitere Zweifel an der Richtigkeit der Behauptungen des Beschwerdeführers geweckt. Mit E-Mail vom 19. Juli 2021 habe der Rechtsanwalt der D.________ GmbH die Beschwerdegegnerin informiert, er sei "heute Morgen" von der Zeitung F.________ mit der Aussage konfrontiert worden, die Zeitung wisse aus drei unterschiedlichen Quellen, dass in der X.________-Affäre eine Einigung zwischen den Parteien erzielt worden sei. Gleichentags habe der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin geantwortet, es sei befremdlich, dass die Zeitung F.________ über die Einigung informiert scheine. Die Beschwerdegegnerin sei daran interessiert, zu erfahren, wer die Information verbreitet habe. Gleichentags habe der Rechtsvertreter der D.________ GmbH entgegnet, die Zeitung F.________ lege ihre Quellen nicht offen. Die Erstinstanz habe erwogen, diese E-Mail-Korrespondenz sei als Kopie auch an die weiteren Parteien und insbesondere an den Rechtsvertreter des Beschwerdeführers gegangen. Sie zeige, dass die Parteien bereits am 19. Juli 2021 davon erfahren hätten, dass die Zeitung F.________ vom Abschluss der Vereinbarung gewusst habe. Dies spreche dagegen, dass die Beschwerdegegnerin mit ihrer späteren Bestätigung gegenüber der Zeitung F.________ unbekannte Informationen preisgegeben habe. Die Zeitung F.________ habe am 19. Juli 2021 drei unterschiedliche Quellen ins Feld geführt. Es liege nahe, dass die Parteien bereits zu diesem Zeitpunkt angenommen hätten, der Abschluss der Vereinbarung sei bekannt geworden.