Citation: 2C_729/2020 E. 1.2

1.2. Soweit der Beschwerdeführer beantragt, es sei festzustellen, dass er nicht zusammen mit ausländischen Briefkastengesellschaften gruppenweise und ohne Bewilligung gewerbsmässig den Effektenhandel betrieben und damit keine aufsichtsrechtlichen Bestimmungen schwer verletzt habe, handelt es sich um ein Feststellungsbegehren. Feststellungsbegehren sind im bundesgerichtlichen Verfahren zulässig, sofern an der Feststellung ein schutzwürdiges Interesse besteht und dieses nicht ebenso gut mit einem Leistungsbegehren gewahrt werden kann (vgl. BGE 126 II 300 E. 2c; Urteile 2C_887/2017 vom 23. März 2021 E. 1.2; 2C_1055/2014 vom 2. Oktober 2015 E. 1.3.4). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt. Der Beschwerdeführer beantragt, das angefochtene Urteil sowie die Unterlassungsanweisung seien aufzuheben und eventualiter sei auf die Publikation der Unterlassungsanweisung zu verzichten. Es kann im Rahmen dieser Leistungsbegehren darüber befunden werden, ob der Beschwerdeführer in schwerer Verletzung von aufsichtsrechtlichen Bestimmungen gruppenweise ohne Bewilligung gewerbsmässig Effektenhandel betrieben hat (zur Abgrenzung vom Antrag auf Aufhebung einer Feststellung im Sinne von Art. 32 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 2007 über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht [Finanzmarktaufsichtsgesetz, FINMAG; SR 956.1] vgl. Urteil 2C_571/2018 vom 30. April 2019 E. 1.2.3). Auf das Feststellungsbegehren ist demzufolge nicht einzutreten.