Citation: 1C_37/2013 E. 7.1

7.1. Das Verwaltungsgericht erwog, angesichts des fundamentalen Grundsatzes der Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet könnten die beanstandeten Einrichtungen, die dem dauernden Wohnen dienten, weder als geringfügig bezeichnet werden, noch seien sie einer Ausnahmebewilligung zugänglich. Das Baurekursgericht habe daher gestützt auf § 340 f. PBG die Verfügung, alle Werk- und Abwasserleitungen sowie Heizungseinrichtungen im fraglichen Wohnwagen zu entfernen, zu Recht als verhältnismässig qualifiziert, denn diese Einrichtungen dienten dem Wohnzweck, der dem Raumplanungsrecht widerspreche. Mildere Massnahmen erwiesen sich als ungeeignet, da die Einhaltung des Wohnverbots nur mit unverhältnismässigem Kontrollaufwand überwacht werden könnte. Als zulässig erweise sich die Rückbaupflicht insbesondere auch bezüglich der Heizeinrichtung. Es möge zwar zutreffen, dass in einem Wohnwagen häufig Heizungseinrichtungen anzutreffen seien, ohne dass dies der bloss temporären Wohnwagennutzung widersprechen müsse. Im vorliegenden Fall bestehe jedoch ein richtiger Kachelofen, der die bereits vollzogene Dauerwohnnutzung begünstige.