Citation: 6B_977/2023 E. 1.5.3

1.5.3. Was die Vorinstanz zur beruflichen Situation des Beschwerdeführers erwägt, ist nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer belässt es in diesem Zusammenhang lediglich bei der Behauptung, er sei bemüht eine Stelle zu finden und habe grosse Hoffnung, in absehbarer Zeit in einem angemessen Arbeitspensum bei einer Reinigungsfirma einsteigen zu können. Mit der Vorinstanz ist indes nicht von einer gelungenen beruflichen Integration auszugehen. Der Beschwerdeführer hat gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz keine abgeschlossene Berufsausbildung und seit 2001, u.a. aufgrund eines Unfalls, Leistungen von Sozialversicherungen bezogen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Beschwerdeführer seit 2016 wieder 100 % arbeitsfähig ist; dieser Umstand war denn auch Inhalt des vorliegenden Strafverfahrens. Unabhängig davon, ob seine Schulden von Fr. 30'000.-- in der Zwischenzeit von seinen Kindern bezahlt worden sind, bleibt die finanzielle Lage des Beschwerdeführers - ist er doch im Wesentlichen von seinen Kindern abhängig - instabil. Die vorinstanzlichen Ausführungen geben auch mit Bezug auf die soziale Integration des Beschwerdeführers zu keiner Kritik Anlass. So durfte sie durchaus in ihre Beurteilung miteinfliessen lassen, dass sich der Beschwerdeführer vorwiegend in albanischen Klubs aufhält und sich sein gesellschaftliches Leben primär mit Angehörigen des eigenen Landes abspielt. Dies spricht gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung - wie die Vorinstanz korrekt ausführt - gegen die Annahme einer hinreichenden Integrität (BGE 146 IV 105 E. 3.4.4 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer bringt dagegen lediglich vor, entgegen der Auffassung der Vorinstanz pflege er durchaus auch nichtalbanisch-stämmige Freundschaften und Beziehungen. Ebenso macht er geltend, in der Schweiz könne keine Rede von Parallelgesellschaften sein und die Vorinstanz dürfe seine Situation nicht als Indiz für eine fehlende Integration werten. Seine Vorbringen verfangen nicht, zumal er sich nicht substanziiert mit der vorinstanzlichen Entscheidbegründung auseinandersetzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Er führt zudem aus, in der Vergangenheit habe er seine Söhne an diverse Fussballspiele begleitet, bei denen er in Kontakt mit Eltern anderer Schweizer Fussballspieler gekommen sei und so Freundschaften geschlossen habe. Inwieweit diese sozialen Beziehungen heute noch bestehen würden und dadurch seine soziale Integration als (zumindest teilweise) gelungen zu beurteilen wäre, ist nicht ersichtlich und ebenso wenig begründet dargetan. Bezüglich der Sprachkenntnisse des Beschwerdeführers hält die Vorinstanz fest, seine Muttersprache sei Albanisch und er spreche auch Deutsch. Der Beizug eines Dolmetschers sei für beide Verfahren jedoch notwendig gewesen. Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf, inwieweit diese Feststellungen falsch seien und die Vorinstanz seine Sprachkenntnisse nicht genügend in ihre Härtefallprüfung miteinbezogen haben soll. Seine Erwähnung, wonach er mit der italienischen Sprache ausserdem eine weitere Landessprache beherrsche, findet im vorinstanzlichen Urteil keine Stütze; dieses wird vom Beschwerdeführer indes nicht als willkürlich ausgewiesen.