Citation: 9C_459/2014 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog, die MEDAS-Gutachter hätten sich nur sehr rudimentär zu eingetretenen Veränderungen des medizinischen Sachverhalts geäussert. Dazu habe insbesondere der rheumatologische Experte Stellung genommen und ausgeführt, es zeigten sich zwar prinzipiell keine neuen Aspekte und Abweichungen der Beurteilung oder Diagnosen, doch habe sich das im Vorgutachten des Spitals B.________ vom 3. April 2003 bescheinigte Besserungspotenzial mittlerweile realisiert. Das kantonale Gericht erachtete diese Einschätzung im Lichte der Rechtsprechung als schlüssig, weshalb es von einer Verbesserung ausging, dies auch mit Blick auf die übrigen Umstände. Unter anderem gab es zahlreiche Aussagen der Beschwerdeführerin wieder, welche für eine günstige Entwicklung der Schmerzproblematik seit der Verfügung vom 6. September 2004 sprächen. Ferner zeige sich die Erhöhung der Leistungsfähigkeit in der Aufnahme und Steigerung der Freizeitbeschäftigung, welche in einer - wenn auch betriebswirtschaftlich nicht erfolgreichen - Geschäftseröffnung (Blumenatelier) gemündet habe. In diesem Sinne habe auch der Hausarzt im Bericht vom 26. Dezember 2011 festgehalten, im Jahr 2009 hätten sich die Folgen des Auffahrunfalls gebessert, diese seien nicht mehr Alltagsthema. Sodann sei bei der Begutachtung festgestellt worden, dass die Beschwerdeführerin nun eine längere Zeit sitzen könne, was im Jahr 2004 nicht möglich gewesen sei. Zusammenfassend hätten sich die Schleudertraumabeschwerden seit der Verfügung vom 6. September 2004 in mehrfacher Hinsicht gebessert. Mithin liege eine relevante Sachverhaltsveränderung und damit ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG vor. Ungeachtet der Frage, ob die gutachterlich attestierte Arbeitsunfähigkeit (von 30 % in einer adaptierten Tätigkeit) aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht zu übernehmen sei, resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad.