Citation: 1C_141/2017 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführer rügen eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK, da das Planänderungsverfahren nicht ordentlich durchgeführt worden sei. Namentlich seien sie erst drei Tage vor Ende der Auflagefrist brieflich über die Projektänderung informiert worden, was nicht rechtskonform sei. Zudem hätten nicht alle massgeblichen Unterlagen aufgelegen, sondern seien teilweise erst Monate später erstellt worden. Zwar sei ihnen im Rekursverfahren Einsicht in diese Unterlagen gewährt worden; eine Heilung der Gehörsverletzung sei aber dennoch ausgeschlossen.