Citation: 6P.127/2004 04.05.2005 E. 9

Die Beschwerdeführer bringen vor, die Vorinstanz sei fälschlicherweise davon ausgegangen, dass hinsichtlich der Tatbestandsvariante des Anbauens von Hanf gemäss Art. 19 Ziff. 1 Abs. 1 BetmG Eventualvorsatz genüge. Gemäss Art. 19 Ziff. 1 Abs. 1 BetmG wird mit Gefängnis oder mit Busse unter anderem bestraft, wer vorsätzlich unbefugt alkaloidhaltige Pflanzen oder Hanfkraut zur Gewinnung von Betäubungsmitteln anbaut. Nach der zuletzt in BGE 130 IV 83 bestätigten Rechtsprechung genügt auch für den Hanfanbau zur Gewinnung von Betäubungsmitteln Eventualvorsatz. Hinsichtlich der im Schrifttum teilweise geäusserten Kritik kann auf die bisherige Rechtsprechung verwiesen werden, die sich damit auseinandergesetzt hat (vgl. BGE 126 IV 198 E. 2). Die Beschwerden sind in diesem Punkt abzuweisen.