Citation: 1P.456/2000 24.10.2000 E. 3

3.- Es trifft zunächst nicht zu, dass das Appellationsgericht, wie der Beschwerdeführer geltend macht, von der irrigen Meinung ausgegangen war, es müsse im Rückweisungsverfahren nur die Auswirkungen von vorhandenen Videoaufzeichnungen auf die Beweiswürdigung prüfen. Vielmehr zog es die Möglichkeit, dass einst Aufzeichnungen vorhanden, diese aber nachträglich wieder gelöscht worden waren, in seine Beweiswürdigung mit ein. Es kam zum Schluss, angesichts der im Übrigen unverändert fortbestehenden Beweislage hätte dies keinen Einfluss auf das Beweisergebnis. Damit setzte es sich insbesondere nicht in Widerspruch zum Rückweisungsurteil des Bundesgerichts vom 31. Mai 1999, aus dem sich ergibt, es dürfe nicht in antizipierter Beweiswürdigung auf den Beizug allfällig bestehender Videoaufnahmen verzichtet werden, deren Existenz das Appellationsgericht bislang nicht verneint habe. Diese Situation hat sich geändert, nachdem im Rückweisungsverfahren festgestellt wurde, dass heute keine Aufnahmen bestehen.