Citation: 2C_140/2007 23.07.2007 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung ihres Anspruches auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Diese erblickt sie darin, dass das Verwaltungsgericht das im Auftrag des Bezirksgerichts Bülach erstellte (47 Seiten umfassende) psychiatrische Gutachten "einfach übergangen" bzw. sich nicht mit diesem auseinandergesetzt habe. 3.2 Die Rüge ist unbegründet. Da das Gutachten nach eigener Darstellung der Beschwerdeführerin vom Bezirksgericht in Auftrag gegeben wurde, um insbesondere ihr Verschulden besser bemessen zu können, ist davon auszugehen, dass das Gutachten bei der Strafzumessung auch umfassend berücksichtigt worden ist. Die Beschwerdeführerin führt keine Anhaltspunkte dafür an, dass dies - insbesondere hinsichtlich der von der Gutachterin geschätzten mittleren Reduktion der Zurechnungsfähigkeit - nicht geschehen wäre. Es wäre sonst auch nicht verständlich, dass die Beschwerdeführerin weder ein vollständig begründetes Urteil verlangt noch ein Rechtsmittel ergriffen hat. Im Übrigen hat das Verwaltungsgericht das Gutachten keineswegs übergangen: So verweist es etwa im Zusammenhang mit der Massgeblichkeit des Strafurteils auf die Beurteilung der Gutachterin, nach welcher die Beschwerdeführerin in der Lage gewesen sei, das Unrecht ihres Verhaltens zu beurteilen und einzusehen; zwar habe sie möglicherweise die Folgen nicht voll zu überblicken vermocht, indessen könne im Tatzeitpunkt keine eingeschränkte Einsichtsfähigkeit angenommen werden. Die wiederholt vorgebrachte zentrale Behauptung der Beschwerdeführerin, ihre Intelligenz sei eingeschränkt, findet im Gutachten zudem keine Stütze: Die Gutachterin bescheinigt der Beschwerdeführerin vielmehr eine gesamthaft knapp unterhalb des unteren Durchschnittsbereichs liegende Intelligenz; sie sei damit jedoch deutlich von dem entfernt, was landesläufig als leichte Intelligenzminderung (Schwachsinn) bezeichnet werde (Gutachten S. 41). 3.3 Unter diesen Umständen durfte das Verwaltungsgericht ohne Gehörsverletzung annehmen, dass alle sich aus dem Gutachten für die Strafzumessung ergebenden relevanten Gesichtspunkte bereits im Strafmass, das die Beschwerdeführerin nicht angefochten hat, angemessen zum Ausdruck gebracht worden sind. Dies gilt auch für das Verhalten der Beschwerdeführerin im Strafverfahren. Das Verwaltungsgericht ist zulässigerweise bei der Beurteilung des Verschuldens vom Strafmass des Strafurteils ausgegangen. Bei dieser Sachlage entbehrt auch das Argument der Beschwerdeführerin, das Bezirksgericht Zürich hätte eine weitaus mildere Strafe verhängt, der Grundlage.