Citation: C 134/01 29.08.2001 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die einschlägigen Bestimmungen des AVIG über finanzielle Leistungen der Arbeitslosenversicherung an Umschulungs-, Weiterbildungs- und Eingliederungsmassnahmen (Art. 59 Abs. 1 und 3 sowie Art. 60 Abs. 1 lit. a AVIG) richtig wiedergegeben. Zutreffend dargelegt hat es auch die Rechtsprechung zum Erfordernis der arbeitsmarktlichen Indikation, welches insbesondere darin zum Ausdruck kommt, dass die Vermittlung des Versicherten aus Gründen des Arbeitsmarktes unmöglich oder stark erschwert sein muss und dass die Beeinträchtigung aus gesundheitlichen Gründen in den Bereich der Invalidenversicherung fällt (ARV 1999 Nr. 12 S. 65 Erw. 1, 1985 Nr. 22 S. 168 ff.). Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass die Beurteilung der Voraussetzungen für die Gewährung von Massnahmen nach Art. 59 AVIG prospektiv aufgrund der im Zeitpunkt der Gesuchseinreichung gegebenen Verhältnisse zu erfolgen hat (BGE 112 V 398 Erw. 1a).