Citation: 6B_192/2020 E. 2.6.6

2.6.6. Die Beschwerdeführerin bemängelt, die Vorinstanz habe aufgrund der Tatmehrheit die Strafe um einen Monat erhöht. Wie und warum die Vorinstanz zu diesem Schluss komme, sei unklar. Die Beschwerdeführerin erhebt die Rüge ohne Grund. Die Vorinstanz legt nachvollziehbar dar, weshalb sie den Besitz von 920 illegalen Hanfstecklingen straferhöhend um einen Monat berücksichtigt. Sie kommt ihrer Begründungspflicht (Art. 50 StGB) diesbezüglich nach. Gleiches gilt, soweit sie einer Verletzung des Beschleunigungsgebots Rechnung trägt. Zwar legt sie diesen Strafzumessungsfaktor - was wünschbar gewesen wäre - nicht im Detail dar. Er ergibt sich aber knapp aus dem angefochtenen Entscheid (Entscheid S. 42 und vorinstanzliche Akten, lose, nicht paginierte Blätter, Berufungsbegründung des Beschwerdegegners vom 19. April 2018 S. 16).