Citation: 8C_263/2008 20.08.2008 E. 3.2

3.2.1 Das kantonale Gericht hat in einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen erwogen, dass die vom Versicherten erstmals rund vier Monate nach dem Unfall angegebenen Beschwerden im Bereich der LWS medizinisch nicht hinreichend objektivierbar sind. Selbst wenn von einer entstandenen, ärztlich allerdings nicht dokumentierten Diskushernie ausgegangen werde, müsse angesichts der Latenz ein Kausalzusammenhang verneint werden. Diesen mit der Rechtsprechung (vgl. Urteil 8C_677/2007 vom 4. Juli 2008 E. 2.3 mit Hinweisen und E. 6.2) übereinstimmenden Schlussfolgerungen ist nichts beizufügen. 3.2.2 Weiter sind weder den medizinischen Akten noch den Vorbringen des Beschwerdeführers in den Rechtsschriften Anhaltspunkte zu entnehmen, dass sich innert einer Latenz von 24 bis 72 Stunden Beschwerden in der Halsregion oder der HWS manifestierten (vgl. dazu SVR 2007 UV Nr. 23 S. 75, U 17/07, E. 5 mit Hinweisen). Auch später war davon keine Rede. Es ist daher nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz zum geltend gemachten Schleudertrauma der HWS weitere Abklärungen hätte vornehmen müssen.