Citation: 8C_150/2024 E. 3

Die Vorinstanz hat der Aktenbeurteilung des die Allianz beratenden Arztes Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Beweiskraft zuerkannt. Gestützt darauf stellte sie zunächst fest, die auf den Unfall vom 17. Juli 2020 zurückzuführenden Folgen der Halswirbelsäulen (HWS) -Distorsion seien nach drei Monaten abgeheilt gewesen, was der Beschwerdeführer nicht in Frage gestellt habe. Fraglich sei einzig, ob die geklagten Schulterbeschwerden rechts im Sinne eines natürlichen Kausalzusammenhangs auf das Unfallereignis zurückzuführen seien. Dabei ist das kantonale Gericht nach Würdigung der medizinischen Akten zur Überzeugung gelangt, dass der Unfall vom 17. Juli 2020 keine auch nur geringe Teilursache der beim Beschwerdeführer diagnostizierten Schulterverletzung (Reizzustand der Bursa subacromialis und niedriggradige Partialruptur der Supraspinatussehne) darstelle, weshalb eine Leistungspflicht der Allianz nach Art. 6 Abs. 1 UVG wie auch nach Art. 6 Abs. 2 UVG entfalle.