Citation: 6B_505/2021 E. B

Das Obergericht des Kantons Thurgau sprach A.________ am 16. Februar 2021 im Berufungsverfahren gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Weinfelden vom 29. Mai / 12. August 2020 frei von den Vorwürfen der Sachbeschädigung (Anklageziff. 2.8 und 2.9), der versuchten Brandstiftung (Anklageziff. 2.14) und der Brandstiftung (Anklageziff. 2.13 und 2.15). Es stellte die Rechtskraft der Einstellung der Verfahren betreffend Übertretung des Bundesgesetzes über den Umweltschutz vom 7. Oktober 1983 (Umweltschutzgesetz, USG; SR 814.01; Anklageziff. 2.6) und der geringfügigen Sachbeschädigung (Anklageziff. 2.10) sowie der Freisprüche vom Vorwurf der versuchten Brandstiftung und der versuchten (qualifizierten) Sachbeschädigung (Anklageziff. 2.7 und 2.12) fest. Indessen erklärte das Obergericht A.________ der mehrfachen Brandstiftung (Anklageziff. 2.20, 2.21, 2.22 und 2.26), der mehrfachen versuchten Brandstiftung (Anklageziff. 2.1, 2.2, 2.5, 2.23 und 2.24), der Sachbeschädigung (grosser Schaden, Anklageziff. 2.17), der Sachbeschädigung (Anklageziff. 2.3, 2.4, 2.11, 2.16, 2.19 und 2.25) und der geringfügigen Sachbeschädigung (Anklageziff. 2.18) schuldig. Es widerrief den ihm mit Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen vom 28. August 2017 für eine Freiheitsstrafe von 12 Monaten gewährten bedingten Vollzug und verurteilte A.________ zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren, als Gesamtstrafe, sowie zu einer Busse von Fr. 250.--. Vom Widerruf des mit Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen vom 28. August 2017 für eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen gewährten bedingten Vollzugs sah das Obergericht hingegen ab. Schliesslich verwies es sämtliche Zivilforderungen auf den Zivilweg.