Citation: 8C_115/2021 E. 3.1

3.1. Strittig ist einzig, ob beim Invalideneinkommen, welches hier zutreffend basierend auf den Tabellenlöhnen laut der vom Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre durchgeführten Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelt wurde, zusätzlich zur Leistungsminderung von 40 % ein leidensbedingter Abzug im Sinne von BGE 126 V 75 zu berücksichtigen ist. Während die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. August 2019 gestützt auf den massgebenden Medianlohn gemäss LSE 2014 unter Berücksichtigung eines Abzuges von 10 % einen Invaliditätsgrad von 42 % ermittelte, gelangte das kantonale Gericht unter Ausschluss eines Tabellenlohnabzuges basierend auf dem Medianlohn gemäss Tabelle TA1 der LSE 2016 zu einem Invaliditätsgrad von 49,37 %.