Citation: 6P.30/2004 02.07.2004 E. 1

Die staatsrechtliche Beschwerde und die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde stimmen in ihren Begründungen in weiten Teilen überein. Nach der Rechtsprechung wird auf zwei inhaltlich übereinstimmende Rechtsmittel nicht eingetreten, wenn infolge der Vermengung der Rügen die Begründung für die bundesrechtlichen Rechtsmittel nicht ausreichend klar ersichtlich ist und damit den gesetzlichen Anforderungen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP) nicht genügt. Bei gleich lautender Begründung zweier Rechtsmittel kann auf eine Beschwerde nur eingetreten werden, wenn darin Rügen vorgebracht werden, die im Rahmen des entsprechenden Rechtsmittels zulässig sind und die jeweiligen Begründungsanforderungen erfüllen. Vorbringen, die zufolge der Verflechtung der Rügen nicht offenkundig aufscheinen und nicht eindeutig dem einen oder anderen Rechtsmittel zuzuordnen sind, werden vom Bundesgericht indes übergangen (BGE 118 IV 293 E. 2a, mit Hinweis). Im zu beurteilenden Fall lassen sich die Rügen, die sich gegen die Beweiswürdigung richten, und diejenigen, mit denen eine Verletzung von Bundesrecht geltend gemacht wird, hinreichend deutlich erkennen und den einzelnen Rechtsmitteln zuordnen. Auf die Beschwerden kann somit eingetreten werden. Dies gilt für die staatsrechtliche Beschwerde allerdings nur, soweit mit ihr die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt wird. Soweit der Beschwerdeführer bemängelt, dass keine Notwehrsituation angenommen wurde, führt er nicht an, welches verfassungsmässige Recht verletzt worden ist. Die Beschwerde genügt in diesem Punkt nicht den gesetzlichen Anforderungen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann auch nicht eingetreten werden, soweit sie sich gegen die Strafzumessung wendet. Insofern richtet sich die Beschwerde gegen die Anwendung von Bundesrecht, welche nur im Rahmen der eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde geprüft werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG; Art. 286 Ziff. 1 BStP). Ähnliches gilt hinsichtlich seiner Rüge betreffend den Eventualvorsatz. Soweit er diesbezüglich den Grundsatz "in dubio pro reo" anruft, genügt die Rüge den Begründungsanforderungen der staatsrechtlichen Beschwerde nicht.