Citation: 1P.579/2000 03.11.2000 E. A

A.- Mit Anklage vom 29. August 1995 warf die Bezirksanwaltschaft Zürich K.________ vor, zwischen 1994 und 1995 die 1984 geborene Tochter seiner Freundin, G.________, wiederholt sexuell missbraucht zu haben. Das Bezirksgericht Zürich verurteilte K.________ am 15. März 1996 wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind (Art. 187 Ziff. 1 StGB), mehrfacher sexueller Nötigung (Art. 189 Abs. 1 StGB) und mehrfacher Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 StGB) zu 4 Jahren Zuchthaus und ordnete eine ambulante Behandlung während des Strafvollzuges an. Ausserdem verpflichtete es ihn, G.________ Fr. 20'000.-- Genugtuung sowie den Selbstbehalt ihrer Therapiekosten zu bezahlen. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte K.________ am 7. November 1996 im Appellationsverfahren wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind zu drei Jahren Gefängnis und sprach ihn von den weiteren Delikten frei. Im Übrigen bestätigte es das erstinstanzliche Urteil. Das Kassationsgericht des Kantons Zürich hiess am 15. November 1997 die von K.________ gegen das obergerichtliche Urteil erhobene Nichtigkeitsbeschwerde in Bezug auf die Verweigerung des Strafaufschubes zwecks ambulanter Behandlung gut. Der Kassationshof des Bundesgerichts hiess am 8. Juni 1998 die Nichtigkeitsbeschwerden der Staatsanwaltschaft und von G.________ gut und hob das Urteil des Obergerichts vom 7. November 1996 auf. Am 8. November 1999 verurteilte das Obergericht K.________ wegen mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind, mehrfacher sexueller Nötigung und mehrfacher Vergewaltigung zu 3 1/2 Jahren Zuchthaus und ordnete eine vollzugsbegleitende ambulante Massnahme nach Art. 43 Ziff. 1 Abs. 1 StGB an. Am 2. August 2000 wies das Kassationsgericht die von K.________ gegen das obergerichtliche Urteil erhobene Nichtigkeitsbeschwerde ab.