Citation: B 65/01 15.04.2003 E. 2

Der Beschwerdeführerin wurde mit Wirkung ab 1. Mai 1992 bei einem Invaliditätsgrad von 70 % eine ganze Rente der Invalidenversicherung zugesprochen. Im Zeitpunkt der Aufnahme in die freiwillige Versicherung der Auffangeinrichtung (1. März 1993) war sie somit bereits zu über zwei Drittel invalid, weshalb die Voraussetzungen für eine obligatorische Versicherung nach BVG nicht erfüllt waren (Art. 1 Abs. 1 lit. b BVV 2). Ein Invaliditätsgrad von mindestens zwei Dritteln steht aber auch der Aufnahme in die freiwillige Versicherung entgegen, kann doch für ein Risiko, das sich bereits verwirklicht hat, auch seitens der Auffangeinrichtung keine Versicherungsdeckung gewährt werden. Wie die Vorinstanz zutreffend festhält, kam daher zwischen der Beschwerdeführerin und der Auffangeinrichtung kein gültiges Vorsorgeverhältnis zustande, weshalb kein Anspruch auf Invalidenleistungen besteht. Hingegen sind der Beschwerdeführerin die geleisteten Beiträge zurückzuerstatten. Sämtliche in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwendungen, namentlich zur Frage des Eintritts der Invalidität, vermögen an diesem Ergebnis nichts zu ändern.