Citation: 2C_403/2019 E. 4.1.1

4.1.1. Das Verwaltungsgericht hat nicht übersehen, dass das Verschweigen eines Kindes ohne entsprechende Befragung durch die Migrationsbehörden nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung allein nicht ausreicht, um den Widerrufsgrund der falschen Auskunft bzw. der Täuschung (Art. 62 Abs. 1 lit. a AIG) zu erfüllen (E. 4 des angefochtenen Entscheids; BGE 142 II 265 E. 3.2 S. 266 f.; Urteil 2C_246/2018 vom 7. August 2018 E. 2.2). Im vorliegenden Fall wiesen indessen zusätzliche Indizien darauf hin, dass der Beschwerdeführer in der Heimat mit seiner früheren Partnerin eine Parallelbeziehung zu seiner hiesigen Ehe pflegte: Der Beschwerdeführer besuchte seine Familie und die Kinder regelmässig - teilweise auch während mehrerer Wochen - in der Heimat; er war mit seiner heutigen Ehegattin bereits vor der Ehe mit B.________ liiert; die eheliche Verbindung mit seiner portugiesischen Ehefrau in der Schweiz wurde umgekehrt nur knappe drei Monate gelebt, in der Folge indessen noch formell aufrecht erhalten. Der Beschwerdeführer kommt schliesslich für die Kosten der Familie in der Heimat mit Fr. 700.-- pro Monat auf.