Citation: 2C_699/2019 E. 5.3.1

5.3.1. Hinsichtlich die Beurteilung des Fristwiederherstellungsgesuchs führt die Vorinstanz zunächst aus, dass der Beschwerdeführer aufgrund der letzten fremdenpolizeilichen Befragung am 19. Januar 2018, anlässlich welcher ihm gemäss der für das Bundesgericht verbindlichen Feststellung der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 3.2) mitgeteilt wurde, dass das kantonale Migrationsamt beabsichtige, seine Niederlassungsbewilligung zu widerrufen, mit der Zustellung von weiteren Verfahrensakten durch das kantonale Migrationsamt habe rechnen müssen. In einer solchen Situation hätte der Beschwerdeführer nach Ansicht der Vorinstanz zumindest eine Drittperson mit der Leerung seines Briefkastens beauftragen müssen, wenn er aufgrund der behaupteten psychischen Beeinträchtigung selber nicht in der Lage gewesen sein will, sich selber um seine Post zu kümmern. Alternativ hätte er auch das kantonale Migrationsamt darüber informieren können, dass er krankheitsbedingt vorübergehend nicht in der Lage sei, seine Post entgegenzunehmen. Bereits das Unterlassen solcher Vorkehrungen stelle gemäss ständiger vorinstanzlicher Rechtsprechung eine grobe Nachlässigkeit im Sinne von Art. 12 Abs. 2 VRG/ZH dar (E. 4.2 des angefochtenen Entscheids).