Citation: 2C_338/2024 E. 4

Die Beschwerdeführerinnen rügen zunächst eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsermittlung durch die Vorinstanz. Sie werfen der Vorinstanz vor, diese habe nicht berücksichtigt, dass die familiäre Situation in Kosovo für die beschwerdeführende Tochter traumatisierend gewesen sei. Überdies spreche die beschwerdeführende Tochter mittlerweile akzentfrei Schweizerdeutsch, Deutsch und lerne Französisch. Die Vorinstanz lasse die gute Integration in der Schweiz ausser Acht. Im Weiteren, so die Beschwerdeführerinnen, anerkenne auch die Vorinstanz, dass sie nicht mehr in das bisherige Umfeld in Kosovo zurückkehren könnten. Sie halte aber eine Rückkehr an einen anderen Ort in Kosovo für möglich, verkenne dabei aber die faktischen Schwierigkeiten einer Rückkehr. Mit ihren Ausführungen vermögen die Beschwerdeführerinnen keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsermittlung aufzuzeigen. Der Umstand, dass die familiäre Situation in Kosovo für die beschwerdeführende Tochter traumatisierend und für die Beschwerdeführerinnen nicht mehr tragbar gewesen sei, erwähnt und anerkennt die Vorinstanz ausdrücklich (vgl. E. 3.5.1 f. des angefochtenen Urteils; vgl. auch E. 5.3.1 ff. hiernach). Mit Blick auf die Integration der Beschwerdeführerinnen in der Schweiz macht die Vorinstanz sodann keine offensichtlich fehlerhafte Feststellung, sondern weist lediglich darauf hin, dass die Beschwerdeführerinnen aus diesen Bemühungen nichts zu ihren Gunsten ableiten könnten (vgl. E. 3.8 i.f. des angefochtene Urteils; vgl. auch E. 5.4.3 hiernach). Ausserdem geht die Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht ausführlich auf die Situation in Kosovo und die konkreten Herausforderungen einer Rückkehr ein. Der Vorwurf, die Vorinstanz lasse die faktischen Schwierigkeiten einer Rückkehr ausser Acht ist nicht zu hören (vgl. E. 3.7 des angefochtenen Urteils). Es ist keine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung zu erkennen, womit der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt für das Bundesgericht verbindlich ist (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG).