Citation: 4A_414/2016 E. 2.1.3

2.1.3. Die Vorinstanz äusserte sich auch zu einer von D.________, die bei der Beschwerdeführerin für die Debitoren und das Lohnwesen zuständig war, im Namen von C.________ ausgestellten Arbeitsbestätigung. Dieser war zu entnehmen, die Beschwerdegegnerin sei seit dem 4. März 2013 vollzeitlich als Call-Center Mitarbeiterin/Telefonistin angestellt. Die Arbeitszeit werde mündlich vereinbart. Die von der Beschwerdegegnerin gemachten Angaben zur Entstehungsgeschichte der Bestätigung und dass diese ganz im Sinne vom C.________ ausgefallen sei, habe die Beschwerdeführerin nur unsubstanziiert bestritten. Die Vorinstanz verzichtete aber auf die Einvernahme von D.________ zur Arbeitsbestätigung, da bereits aufgrund der Parteibefragung davon auszugehen sei, dass ein 100 %-Pensum vereinbart worden sei. Daher würde auch die Aussage vom D.________, sie habe die Bestätigung aufgrund der Angaben der Beschwerdegegnerin geschrieben, nicht beweisen, dass dies nicht dem Vereinbarten entsprochen hätte.