Citation: 4P.119/2001 23.07.2001 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer sieht durch das angefochtene Urteil Art. 33 Abs. 1 lit. d KSG verletzt. Nach seiner Auffassung will das KSG mit der dort statuierten Verpflichtung, die Anträge der Parteien bzw. die Streitfrage wiederzugeben, sicherstellen, dass sich das Schiedsgericht mit der gestellten Rechtsfrage richtig auseinandersetzt. Der Schiedsrichter habe sich aber mit den Streitfragen bzw. Anträgen materiell nicht auseinandergesetzt, was das Appellationsgericht verkannt habe. Mit seiner Rüge übersieht der Beschwerdeführer, dass das Bundesgericht bereits in seinem in der gleichen Sache ergangenen Urteil vom 18. April 1996 ausgeführt hat, das Erfordernis von Art. 33 Abs. 1 lit. d KSG bezwecke einerseits sicherzustellen, dass überprüfbar ist, ob sich das Schiedsgericht an den Rahmen der Parteianträge gehalten hat; anderseits diene die Angabe der Parteianträge dazu, die Grenzen der Rechtskraftwirkung des Schiedsspruchs abzustecken (Urteil vom 18. April 1996, E. 8b mit Hinweisen). Dass Art. 33 Abs. 1 lit. d KSG eine Handhabe für eine materielle Überprüfung des Schiedsspruchs bieten würde, wie dies der Beschwerdeführer anzunehmen scheint, trifft somit offensichtlich nicht zu.