Citation: 4A_116/2023 E. 3

Die Beschwerde genügt den obigen Anforderungen über weite Strecken nicht. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich im Wesentlichen darauf, einzelne Passagen des vorinstanzlichen Urteils wiederzugeben und diesen ihre eigene Würdigung der Parteivorbringen gegenüberzustellen, ohne sich hinreichend mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen. Dabei ergänzt sie den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt nach Belieben, ohne darzulegen, inwiefern sie diese Tatsachen bereits vor den Vorinstanzen prozesskonform geltend gemacht hat. Auch zeigt sie nicht auf, inwiefern die von ihr beanstandete vorinstanzliche Beweiswürdigung nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis offensichtlich unhaltbar sein soll (so z.B. in ihren Ausführungen zur "Ferienthematik", zu den angeblich fehlerhaften Lohnabrechnungen des Beschwerdegegners oder zu ihren angeblich geleisteten Überstunden). Die Beschwerdeführerin übersieht, dass die Beschwerde in Zivilsachen nicht dazu dient, das kantonale Verfahren neu aufzurollen. Das Bundesgericht ist an die vorinstanzlich festgestellten Tatsachen gebunden. Möchte die beschwerdeführende Partei den Sachverhalt ergänzt oder anders festgestellt haben, hat sie dies präzise vorzubringen. Dabei greift das Bundesgericht in die Beweiswürdigung und die Sachverhaltsfeststellung nur ein, wenn diese willkürlich ist (vgl. E. 2.2. und 2.3. hiervor). Dagegen ist es nicht Sache des Bundesgerichts, die im kantonalen Verfahren eingereichten Rechtsschriften auszulegen und Aussagen darüber zu treffen (vgl. Urteil 4A_267/2020 vom 28. Dezember 2020 E. 3.1). Die Beschwerdeführerin beanstandet zudem angebliche rechtliche Mängel des erstinstanzlichen Entscheids. Sie verkennt damit, dass vor Bundesgericht ausschliesslich der vorinstanzliche Entscheid zulässiges Anfechtungsobjekt bildet (Art. 75 Abs. 1 BGG).