Citation: H 63/06 26.01.2007 E. A

Am 29. Januar 2002 wurde über die Firma X.________ AG (nachfolgend Firma) der Konkurs eröffnet. Die Ausgleichskasse des Kantons Zug (nachfolgend Kasse) gab am 24. Mai 2002 für Beitragsausstände eine in der 2. Klasse zu kollozierende Forderung in Höhe von Fr. 79'211.95 ein. Am 3. März 2004 teilte das Konkursamt den Gläubigern der Firma mit, dass nach aktuellem Stand der Konkursmasse liquide Mittel von rund Fr. 600'000.- zur Verfügung stünden, während Forderungseingaben in Höhe von 41,5 Millionen Franken zu Buche stünden. Die Kasse erliess am 22. Juni 2005 gegen B.________, H._________ und S.________ je eine Schadenersatzverfügung in Höhe von Fr. 78'936.35, unter Abtretung der Konkursdividende im laufenden Konkursverfahren für den Fall der vollständigen Bezahlung des Schadenersatzes. Hiegegen erhoben die Verfügungsadressaten - auch B.________ vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Marco Weiss - Einsprache. B.________ beantragte, die Verfügung sei aufzuheben und ihm sei eine Parteientschädigung von Fr. 6000.- zuzusprechen; prozessual beantragte er die Sistierung des Verfahrens bis zum rechtskräftigen Entscheid über die Kollokation der Forderung der Kasse im Konkurs über die Firma. Mit Honorarnote vom 25. Juli 2005 machte der Rechtsvertreter des B.________ eine Entschädigung von total Fr. 6184.30 geltend. Am 22. November 2005 teilte das Konkursamt der Kasse mit, ihre Forderung könne vollumfänglich befriedigt und die Zahlung in den nächsten Tagen überwiesen werden; die Zahlung ging mit Valuta 24. November 2005 bei der Kasse ein. Mit Entscheid vom 22. Dezember 2005 schrieb die Kasse das Einspracheverfahren als erledigt ab (Dispositiv Ziff. 1) und sprach B.________ eine Parteientschädigung von Fr. 1500.- (inkl. Mehrwertsteuer) zu (Dispositiv Ziff. 2).