Citation: 8C_150/2019 E. 5

Es ist der Versicherten somit in dem Sinne beizupflichten, dass eine Zustandsverschlechterung nach anfänglich 100%iger Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2009 mit anschliessender 100%iger Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Beschäftigung aufgrund der beweiskräftigen medizinischen Grundlagen offensichtlich nicht mehr eingetreten ist. Da die abweichende Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz offensichtlich unrichtig ist, darf das Bundesgericht insoweit grundsätzlich (zur hier relevanten Einschränkung vgl. die nachfolgende Erwägung 6.3) korrigierend eingreifen.