Citation: 6B_481/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Was die persönlichen Verhältnisse betrifft, habe der Beschwerdeführer an der Berufungsverhandlung im Wesentlichen wiederholt, was er bereits vor Erstinstanz deponiert habe, weshalb insoweit auf das erstinstanzliche Urteil verwiesen werden könne. Der Beschwerdeführer sei bei seiner Mutter und seinem Stiefvater mit vier Halbgeschwistern aufgewachsen. Seit Kindesbeinen spiele er Eishockey. Im Tatzeitpunkt in der ersten Liga, nunmehr in der zweiten Liga. Der Beschwerdeführer habe wegen einer Lernschwäche die Sonderschule besucht und danach eine zweijährige Anlehre bei einem Transportunternehmen gemacht. In der Folge habe er als Strassentransportfachmann gearbeitet. Diese Tätigkeit habe er wegen des vorliegenden Unfalls aufgegeben und fortan als Lagerist gearbeitet. Danach sei er als Chauffeur von Lieferwagen mit Anhängern bis zu 3.5 Tonnen tätig gewesen. Seit der erstinstanzlichen Verhandlung sei der Beschwerdeführer Vater geworden. Er sei nicht verheiratet und seit einem halben Jahr von der Kindsmutter getrennt. Seit der Trennung lebe er wieder bei seinen Eltern und sehe den Sohn jedes zweite Wochenende. Er bezahle monatliche Unterhaltsbeiträge von Fr. 600.-- bis 700.--. Seit ungefähr einem Jahr arbeite er als Gerüstarbeiter und verdiene Fr. 6'000.-- netto pro Monat. Nach dem Unfall habe er nicht mehr als Chauffeur arbeiten wollen. Er habe sich nicht mehr sicher gefühlt. Bis letztes Jahr sei er in psychologischer Beratung gewesen. Die Vorinstanz hält fest, aus den persönlichen Umständen würden sich keine strafzumessungsrelevanten Faktoren ergeben. Zwar werde die unbedingte Freiheitsstrafe zur Folge haben, dass der Sohn den Kontakt zum Beschwerdeführer nicht in dem Umfang leben könne, wie wenn dieser in Freiheit wäre. Zudem könne der Freiheitsentzug den Verlust der Arbeitsstelle bedeuten. Dem Beschwerdeführer werde wohl auch der Führerausweis entzogen. Diese Konsequenzen habe er aber selber verursacht. Angesichts der Schwere der Taten sei keine Strafminderung möglich, welche die Ausfällung einer bedingten Strafe ermöglichen würde. Ohnehin wären die Folgen der Verurteilung auf die Arbeitsstelle und den Führerausweis voraussichtlich bei einer bedingten oder teilbedingten Freiheitsstrafe dieselben.