Citation: 8C_557/2020 E. 5

Zusammenfassend liegen keine Anhaltspunkte vor, die auch nur geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit der Folgerungen der med. pract. C.________ und D.________ begründeten. Diese legten überzeugend und widerspruchsfrei dar, dass die Unfallkausalität der im Februar 2017 bestehenden linksseitigen Schulterbeschwerden zu verneinen ist. Die Vorinstanz verzichtete daher zu Recht im Rahmen der grundsätzlich zulässigen antizipierten Beweiswürdigung (BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 124 V 90 E. 3b S. 94) auf die Einholung eines medizinischen Gutachtens. Sie stellte ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes fest, dass ab 1. Februar 2017 keine unfallbedingten Folgen aus dem Ereignis vom 10. Februar 2015 mehr vorlagen, weshalb sie die Leistungseinstellung auf diesen Zeitpunkt hin korrekterweise bestätigte. Nicht ersichtlich ist schliesslich, inwiefern der Anspruch des Beschwerdeführers auf ein faires Verfahren (Art. 6 EMRK) oder sein Recht auf eine wirksame Beschwerde (Art. 13 EMRK) verletzt sein sollten. Damit hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden.