Citation: 2A.453/2003 08.09.2004 E. A

X.________ (geb. 1944) ist seit 1988 an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) angestellt, wo sie ursprünglich als Sekretärin im Departement Architektur tätig war. Ab dem 1. Januar 1997 versah sie dort unter der Leitung des Abteilungs- und Departementsvorstehers die dienstliche Stellung und Funktion einer Fachbeamtin/Koordinatorin. Im Laufe des Jahres 1999 beschloss die Departementsleitung, neu die Stelle eines Stabschefs bzw. einer Stabschefin zu schaffen. X.________ bewarb sich ohne Erfolg um diese Stelle, nachdem sie von ihrem Vorgesetzten hierzu ermuntert worden war. Am 27. Juli 2000 unterbreitete ihr der Departementsvorsteher in der Folge im Rahmen der Gespräche über ihre künftigen Aufgaben zwei Varianten eines Pflichtenhefts, wovon die eine auf einem Beschäftigungsgrad von 100 % beruhte (50 % Öffentlichkeitsarbeit, 20 % Internationale Austauschprogramme und 30 % Departementssekretariat), die andere auf einem solchen von 70 % (50 % Öffentlichkeitsarbeit, 20% Internationale Austauschprogramme); beide sahen eine Unterstellung unter den neuen Stabschef vor. X.________ lehnte diese Vorschläge am 9. August 2000 ab, da es geschlechtsdiskriminierend sei, die Tätigkeiten für Öffentlichkeitsarbeiten und Austauschprogramme mit der Funktion einer "Sekretärin Departementssekretariat" zu verbinden. Sie schlug stattdessen ein Vollpensum mit 60 % Öffentlichkeitsarbeit und 40 % Internationale Austauschprogramme vor. Da keine einvernehmliche Lösung erzielt werden konnte, forderte ihr Vorgesetzter sie am 21. September 2000 unter Androhung der Auflösung des Anstellungsverhältnisses im Unterlassungsfall auf, die Arbeiten gemäss Pflichtenheftvariante 1 auszuführen. X.________ hielt am 27. September 2000 an ihrem Standpunkt fest, worauf die ETH Zürich am 22. Februar 2001 das Dienstverhältnis mit ihr per 31. August 2001 auflöste.