Citation: 5A_639/2024 E. 1

Mit Eheschutzentscheid vom 29. April 2024 regelte das Bezirksgericht Bülach das Getrenntleben der Parteien und genehmigte deren Vereinbarung vom 8. Februar 2024. Dieser Entscheid erging in unbegründeter Ausfertigung und wurde den Parteien am 7. bzw. 8. Mai 2024 zugestellt. Innert Frist wurde keine Begründung verlangt. Mit Eingabe vom 3. August 2024 wandte sich die Beschwerdeführerin an das Obergericht des Kantons Zürich wie auch an das Bezirksgericht Bülach; sie brachte ihre "Unzufriedenheit mit dem Ergebnis des Handelns" zum Ausdruck und stellte einen "Antrag auf Überprüfung der Entscheidung auf der Grundlage der verfügbaren Beweise". Mit Schreiben vom 6. August 2024 teilte ihr das Obergericht mit, dass sie innert Frist keine Begründung des erstinstanzlichen Entscheides verlangt habe und dieser in Rechtskraft erwachsen sei; gegen ein unbegründetes Urteil sei keine Berufung möglich. Am 8. August 2024 verlangte die Beschwerdeführerin die Durchführung eines formellen Verfahrens. Mit Beschluss vom 22. August 2024 trat das Obergericht auf die Berufung nicht ein. Mit Eingabe vom 20. September 2024 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht mit dem Anliegen, es sei "zu überprüfen, ob die gerichtliche Entscheidung korrekt ist und warum uns der Unterhalt für die Kinder und mich nicht gezahlt wird".