Citation: 5A_936/2022 E. A

A.a. A.________ (geb. 2019; ungarischer Staatsangehörigkeit) ist der gemeinsame Sohn der unverheirateten und stets getrennt lebenden Eltern C.________ (Mutter, geb. 1978, ungarischer Staatsangehörigkeit) und B.________ (Vater, geb. 1971, britischer Staatsangehörigkeit). Mit Beschluss vom 28. Januar 2020 stellte die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde des Kantons Schaffhausen (KESB) das Kind unter die gemeinsame elterliche Sorge der Eltern, in die alleinige Obhut der Mutter sowie unter Beistandschaft im Sinn von Art. 308 Abs. 2 ZGB und regelte das Kontaktrecht zum Vater. Ein Einigungsversuch der Eltern vor der KESB in Bezug auf den Kindesunterhalt scheiterte. A.b. Am 1. Juli 2020 reichte A.________, gesetzlich vertreten durch seine Mutter, beim Kantonsgericht Schaffhausen eine Unterhaltsklage gegen den Vater ein. Mit Entscheid vom 19. August 2021 verpflichtete das Kantonsgericht den Vater, A.________ die folgenden Barunterhaltsbeiträge zu bezahlen: Fr. 1'090.-- vom 1. Juli 2019 bis 31. Dezember 2020, Fr. 985.-- vom 1. Januar 2021 bis 31. Juli 2023, Fr. 1'435 vom 1. August 2023 bis 30. Juni 2029, Fr. 1'735.-- vom 1. Juli 2029 bis 31. Juli 2031 und Fr. 1'380.-- ab 1. August 2031 (jeweils im Voraus und zuzüglich allfälliger gesetzlicher oder vertraglicher Kinder- oder Ausbildungszulagen). Der Vater wurde zudem zur Bezahlung folgender Betreuungsunterhaltsbeiträge verpflichtet: Fr. 327.-- vom 1. November bis 31. Dezember 2019, Fr. 427.-- vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020, Fr. 254.-- vom 1. Januar 2021 bis 30. Juni 2021, Fr. 2'218.-- vom 1. Juli 2021 bis 31. Juli 2023 und Fr. 365.-- vom 1. August 2023 bis 31. Juli 2031. Schliesslich änderte bzw. ergänzte das Kantonsgericht den Entscheid der KESB vom 28. Januar 2020 hinsichtlich des Kontaktrechts des Vaters.