Citation: 4C.198/2005 02.11.2005 E. A

Mit Pachtvertrag vom 26. November 1998 überliess die D.________ AG E.________ das Restaurant "XY.________" in O.________. Die Pacht begann am 1. Januar 1999 und wurde für eine feste Dauer von zehn Jahren abgeschlossen. Der Vertrag konnte von beiden Parteien unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten auf den 31. Dezember 2008 gekündigt werden. Mit Zusatzvereinbarung vom 25. November 1999 wurde die feste Vertragsdauer auf 15 Jahre erhöht. Demnach konnte der Vertrag neu von beiden Parteien unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten auf den 31. Dezember 2013 gekündigt werden. Mit Kaufvertrag vom 25. Oktober 2002 verkaufte die D.________ AG der A.________ AG (Klägerin) das Grundstück Z.________, mit dem Restaurant "XY.________". Unter IV. Ziff. 7 Abs. 1 wurde vereinbart, dass die Klägerin das Pachtverhältnis betreffend das Restaurant "XY.________" übernehme. Per 1. Oktober 2003 übernahmen B.________ und C.________ (Beklagte) den Pachtvertrag von E.________. Die Übernahmevereinbarung zwischen den Beklagten und E.________ enthielt folgende "Gewährleistung": "Das Areal Z.________ mit Restaurant, Besitzer D.________ AG (Verpächter laut Pachtvertrag) wird an die A.________ AG mit Sitz in T.________ verkauft. Zum Schutze des Pächters wurde im Kaufvertrag (unterzeichnet und beglaubigt am 25.10.2003 [recte: 2002] / Bg. 6.11.2003 [recte: 2002]) der Artikel 7 fettgeschrieben [recte: festgeschrieben] mit folgendem Inhalt: 'Die Käuferschaft übernimmt den Pachtvertrag betreffend des Restaurants XY.________, O.________ vom 26.11.1998 mit der Zusatzvereinbarung vom 25.11.1999 mit den entsprechenden Kündigungsbestimmungen vollumfänglich. Sie hat sich an die Kündigungsvorschriften des betreffenden Pachtvertrages wie die Käuferschaft zu halten und verzichtet auf eine allfällige Kündigungsmöglichkeit als Käuferschaft'". Der Grundbucheintrag erfolgte am 11. Dezember 2003. Am 29. Dezember 2003 kündigte die Klägerin den Beklagten den Pachtvertrag mit amtlichem Formular per 30. Juni 2004. Zur Begründung wurde dringender Eigenbedarf des Käufers und wichtige Gründe genannt.