Citation: 4C.362/2002 10.11.2003 E. 1

1.1 Nach Art. 55 Abs. 1 lit. b OG ist in der Berufungsschrift genau anzugeben, welche Punkte des kantonalen Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung genügen diesen Anforderungen grundsätzlich nicht, es sei denn das Bundesgericht könne aufgrund der Feststellungen im angefochtenen Urteil im Falle der Gutheissung der Berufung selbst keinen neuen Entscheid fällen (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414). Dies trifft hier insoweit zu, als die Vorinstanz keine Feststellungen zur Höhe einer allfälligen Mehrforderung des Klägers getroffen hat. Die Berufung genügt insoweit den formellen Anforderungen. 1.2 Der Kläger wendet konkret nichts gegen die Erwägung der Vorinstanz ein, womit seine Mehrforderungen aufgrund angeblich nachträglich bestellter Projektänderungen (Anhebung des Gebäudekomplexes, Überarbeitung der Verbindungsbrücken, Mehrisolation der Gebäudehülle, Neukonzeption WC-Anlagen, Konstruktion Vordach) im Betrag von Fr. 40'691.10 abgewiesen worden sind. Der Berufungsschrift ist sodann nicht zu entnehmen, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben sollte, wenn sie behauptete Mehrleistungen als nicht hinreichend substanziiert abwies, welche der Kläger im Umfang von Fr. 18'900.-- unter dem Baukostenplan 6 (Reserve/Unvorhergesehenes) aufgrund zusätzlicher Bestellungen der Bauherrschaft erbracht haben wollte. Ausserdem hat die Vorinstanz eine Forderung des Klägers für Baudokumentation abgewiesen, ohne dass der Berufung zu entnehmen wäre, warum dieser Schluss bundesrechtswidrig sein sollte. In diesen Punkten ist das angefochtene Urteil mangels ausreichender Begründung der Berufung nicht zu überprüfen. 1.3 Mit Berufung kann gemäss Art. 43 Abs. 1 OG geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid beruhe auf einer Verletzung des Bundesrechts mit Einschluss der durch den Bund abgeschlossenen völkerrechtlichen Verträge. Wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte der Bürger ist die staatsrechtliche Beschwerde vorbehalten. Der Kläger rügt verschiedentlich eine Verweigerung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Darauf ist nicht einzutreten.