Citation: U 259/06 19.12.2006 E. 3

3.1 Soweit der Versicherte eine Arbeitsfähigkeit bestreitet, steht dies in klarem und nicht begründeten Widerspruch zu den medizinischen Akten. 3.2 Der Versicherte bringt in der Begründung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vor, die Zürich hätte eine Übergangsrente zusprechen müssen. Eine sofortige Vollbelastung in einer zumutbaren Arbeitstätigkeit hätte erneute Komplikationen und Schmerzen im Bereich des rechten Knies und damit einen Rückfall zur Folge. Es bestehe die Gefahr einer psychogenen Chronifizierung der vorhandenen somatoformen Schmerzstörung. Es sei ihm daher zu ermöglichen, zunächst teilzeitlich unter allmählicher Steigerung des Beschäftigungsgrades bis zu einem Vollzeitpensum zu arbeiten. Dabei sei die Zürich zu verpflichten, ihm und dem Arbeitgeber beratend zur Seite zu stehen sowie für eine zielgerichtete Psychotherapie aufzukommen. Nur mit einem solchen Vorgehen sei eine erfolgreiche Wiedereingliederung ins Erwerbsleben gewährleistet. 3.3 Es fehlen in den medizinischen Akten Anhaltspunkte, die auf das Vorliegen eines psychischen Gesundheitsschadens schliessen lassen. Eine Psychotherapie ist daher nicht indiziert. Sodann ist die berufliche Eingliederung von Gesetzes wegen Aufgabe der Invalidenversicherung, weshalb die Zürich nicht verpflichtet werden kann, Einliederungsmassnahmen zu treffen. Nachdem die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 5. Juli 2004 einen diesbezüglichen Anspruch verneinte, bestand kein Anspruch auf eine Übergangsrente (vgl. Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 30 Abs. 1 lit. b UVV). 3.4 Auf den Einwand des Versicherten, er vermöge wegen des Knieschadens die Arbeitsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt wirtschaftlich nicht zu verwerten, ist nicht näher einzugehen, da dies offensichtlich in Widerspruch zu den anderen Vorbringen seiner Verwaltungsgerichtsbeschwerde steht und auch sonst nicht überzeugt. 3.5 Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass die Verletzung am Kniegelenk keine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen Integrität zur Folge hatte, weshalb ein Anspruch auf Integritätsentschädigung entfällt. Das Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, mit Zusprechung einer Integritätsentschädigung werde ein Anreiz zur Selbsteingliederung geschaffen, ist unbehelflich.