Citation: 6B_523/2009 26.08.2009 E. 2

Zum Vorwurf des Missbrauchs von Ausweisen und Schildern führte die Vorinstanz unter anderem aus, der Führerausweis des Beschwerdeführers sei vorsorglich am 5. September 2008 bis zur Abklärung der Fahreignung durch den Forensisch Psychiatrischen Dienst - und sonst niemanden - rechtskräftig entzogen worden. Es stehe nicht im Belieben des Angeschuldigten, irgendwelche anderen als die vom Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt bestimmten Ärzte aufzusuchen und sich von denen Bestätigungen der Fahrfähigkeit geben zu lassen (angefochtener Entscheid S. 17/18). Dieser Erwägung ist zuzustimmen. Soweit sich der Beschwerdeführer mit den Gründen befasst, die seinerzeit zum vorsorglichen Führerausweisentzug führten (Beschwerde S. 1/2), ist darauf nicht einzutreten, weil diese Frage nicht Gegenstand des heutigen Verfahrens sein kann. Sachgerecht bringt der Beschwerdeführer nur vor, die vorgesehene Gutachterin sei überlastet. Er habe deshalb verschiedene Untersuchungen vornehmen lassen, und keiner der Ärzte habe einen Grund gefunden, warum er nicht mehr Auto fahren sollte (Beschwerde S. 2/3). Dies ändert nichts daran, dass die Behörde, die letztlich die Fahreignung des Betroffenen beurteilen muss, dafür zuständig ist, den entsprechenden Gutachter zu bezeichnen. Ihre Weigerung, auf die private Äusserung eines vom Betroffenen beigezogenen Arztes abzustellen, verletzt jedenfalls das schweizerische Recht im Sinne von Art. 95 BGG nicht. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.