Citation: 1B_224/2019 E. 3

Gegenstand des Verfahrens ist einzig der Ausstand der beiden Staatsanwälte und des Generalstaatsanwaltes. Soweit der Beschwerdeführer, was über weite Strecken der Fall ist, anderes vorbringt, etwa indem er die Absetzung seines amtlichen Verteidigers verlangt, gehen seine Rügen an der Sache vorbei. Darauf ist nicht einzutreten. In Bezug auf die Ausstandsfrage setzt sich der Beschwerdeführer nicht sachbezogen mit dem angefochtenen Entscheid auseinander und legt nicht dar, inwiefern er Bundesrecht verletzt. Er erhebt vielmehr, wie schon vor Obergericht, wortreich verschiedenste und zum Teil schwerwiegende Vorwürfe gegen die Staatsanwälte, ohne diese konkret zu begründen und, soweit möglich, zu belegen. Die Verfahrensführung von Staatsanwalt Robbi ist im Ausstandsverfahren nur insoweit zu prüfen, als sie Anlass gibt, ihn objektiv als befangen erscheinen zu lassen. Das macht der Beschwerdeführer zwar sinngemäss geltend, bleibt aber eine nachvollziehbare Begründung schuldig, aus welchen Verfahrenshandlungen sich die Befangenheit von Staatsanwalt Robbi konkret ergeben soll. Allein der Umstand, dass der Beschwerdeführer mit dessen Verfahrensführung nicht einverstanden ist, lässt ihn nicht als befangen erscheinen. Nicht ersichtlich ist zudem, inwiefern der vom Beschwerdeführer behauptete Umstand, dass einer der ins Recht gefassten Staatsanwälte Präsident einer Ortspartei sein soll, dessen Befangenheit begründen könnte. Mit solchen und weiteren ähnlichen Vorbringen, die sich im Wesentlichen in pauschalen, unbelegten Vorwürfen erschöpfen, vermag der Beschwerdeführer nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen entsprechenden Weise darzutun, dass das Obergericht Bundesrecht verletzte, indem es sein Ausstandsbegehren abwies, soweit es darauf eintrat. Das ist auch nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde ist wegen Verletzung der Begründungspflicht nicht einzutreten, und zwar, weil der Mangel offensichtlich ist, im vereinfachten Verfahren. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG).