Citation: 6B_347/2019 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführerin rügt zuletzt eine Verletzung von Art. 432 Abs. 1 StPO. Der Beschwerdegegner habe Schadenersatz in der Höhe von CHF 850'000.-- beantragt. Zugesprochen worden sei ihm ein Betrag von CHF 598'256.90, zuzüglich Zins. Im Mehrbetrag sei die Forderung auf den Zivilweg verwiesen worden. Da der Beschwerdegegner die Verweisung auf den Zivilweg selbst verschuldet habe, indem er einen zu hohen Betrag gefordert und die Klage nicht genügend begründet habe, habe sie im Zivilpunkt teilweise obsiegt. Die Vorinstanz hätte ihr daher zulasten des Beschwerdegegners eine angemessene Teilentschädigung für die durch die Anträge im Zivilpunkt verursachten Aufwendungen zusprechen müssen (Beschwerde S. 20 f.).