Citation: 1C_109/2022 E. 4.4.3

4.4.3. Wie der Beschwerdeführer weiter darlegt, sollen mit dem geänderten Reglement verschiedene Verkehrsbeschränkungen neu eingeführt, aufgehoben oder angepasst werden. Soweit aus den Akten ersichtlich, sollen u.a. das zulässige Höchstgewicht von 6 auf 26 Tonnen angehoben werden (Art. 16 Abs. 4), die Fahrbewilligungen der ganzjährigen Stoosbewohner generell und unbeschränkt gelten und nicht mehr nur für die Fahrten von und zur Wohnung auf dem Stoos (Art. 7 Abs. 1), die Anzahl möglicher Fahrbewilligungen erhöht werden und die bisherigen sonntäglichen Beschränkungen der Fahrbewilligungen aufgehoben werden (Art. 3 sowie Art. 8 Abs. 1) und die Mitglieder der Flurgenossenschaft Ringstrasse Stoos oder der Flurgenossenschaft Stooswaldstrasse von der Gebührenzahlung für Fahrbewilligungen nicht mehr befreit sein (Art. 9). Die Beispiele belegen, dass entgegen der Ansicht der Vorinstanz durchaus Rechte und Pflichten des Adressatenkreises durch verschiedene Bestimmungen des Reglements neu definiert werden, weshalb auch unter diesem Gesichtspunkt die Anfechtbarkeit des Reglements gewährleistet sein muss.