Citation: 1B_353/2017 E. 1

Am 22. Juni 2017 wurde A.________ wegen Drohung und Nötigung verhaftet. Das Zwangsmassnahmengericht des Kantons Thurgau versetzte A.________ mit Entscheid vom 26. Juni 2017 einstweilen bis am 22. September 2017, längstens jedoch bis fünf Arbeitstage nach allfällig früherem Eingang des unverzüglich einzuholenden Vorab-Gefährlichkeitsgutachtens, in Untersuchungshaft. Dagegen erhob A.________ Beschwerde beim Obergericht des Kantons Thurgau. Das Zwangsmassnahmengericht wies mit Entscheid vom 12. Juli 2017 ein Haftentlassungsgesuch von A.________ vom 5. Juli 2017 ab. Das Obergericht des Kantons Thurgau nahm die bei ihm eingegangenen Eingaben von A.________ auch als Beschwerde gegen die Abweisung des Haftentlassungsgesuchs entgegen. Mit Entscheid vom 4. August 2017 wies das Obergericht des Kantons Thurgau die Beschwerden gegen die Entscheide des Zwangsmassnahmengerichts vom 26. Juni 2017 und vom 12. Juli 2017 ab. Es bestätigte dabei das Vorliegen der Ausführungsgefahr.