Citation: 2C_846/2017 E. 2

Der Beschwerdeführer erhebt Rügen formeller Natur, die vorweg zu behandeln sind (vgl. BGE 137 I 195 E. 2.2 S. 197; Urteil 1C_240/2016 vom 5. Januar 2017 E. 2.1). Er macht geltend, das Migrationsamt habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör im Sinne von Art. 29 Abs. 2 BV verletzt, indem es anlässlich der Haftverhandlung vor der Vorinstanz einen Auszug aus dem Intranet des SEM zu den Akten gereicht habe, ohne ihm gleichzeitig eine Kopie auszuhändigen (vgl. E. 2.1-2.2 hiernach). Eine Verletzung seines Gehörsanspruchs erblickt der Beschwerdeführer weiter darin, dass die Vorinstanz nur ungenügend begründet habe, aus welchem Anlass sie einen Wegweisungsvollzug mittels Sonderflug in absehbarer Zeit für möglich erachte (vgl. E. 2.3-2.4 hiernach).