Citation: 8C_647/2008 26.11.2008 E. 3

Der Beschwerdeführer macht zunächst unter Berufung auf den Bericht des Dr. med. M.________ vom 31. Mai 2006 geltend, seine Rückenschmerzen seien durch eine Haltungsanomalie sowie muskuläre Dysbalance verursacht, welche eindeutig Unfallfolgen darstellten. Dem genannten Austrittsbericht des Spitals Y.________, wo sich der Versicherte vom 8. bis zum 24. Mai 2006 aufhielt, ist indessen zu entnehmen, dass Dr. med. M.________ das Schmerzbild nicht eindeutig auf pathologische/anatomische Veränderungen zurückführen konnte. Keine entsprechenden Befunde wurden denn auch in der Klinik X.________ erhoben, wo der Beschwerdeführer vom 28. Juni bis zum 4. August 2008 abgeklärt wurde. Die SUVA hat dazu durch ihre Abteilung Versicherungsmedizin Stellung nehmen lassen. Gemäss Einschätzung des Dr. med. S.________ vom 24. September 2008 ist eine Weichteilkontusion, also eine Verletzung ohne objektivierbaren strukturellen Schaden, wie sie der Versicherte bei seinem Arbeitsunfall erlitten hat, ungeeignet, länger als einige Wochen bis Monate Beschwerden zu verursachen. Entscheidend ist letztlich, dass die geltend gemachte muskuläre Dysbalance und Haltungsanomalie nach Lage der medizinischen Akten lediglich kurz nach dem Unfall festgestellt wurden, jedoch mangels entsprechender pathologischer Befunde nicht darauf zurückgeführt werden können. Nachdem der Beschwerdeführer eingehend abgeklärt wurde, sind weitere Untersuchungen nicht erforderlich.