Citation: 6B_729/2016 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer macht unter Hinweis auf ein Arztzeugnis vom 26. August 2015 geltend, er habe die vom Opfer beschriebene Gewalt wegen einer Armverletzung nicht ausüben können. Die Vorinstanz verletze sein rechtliches Gehör, indem sie weder das Arztzeugnis berücksichtige, noch ein Sachverständigengutachten einhole. Gleiches gelte, wenn sie die Befragung einer bekannten Entlastungszeugin ablehne, weil deren Depositionen unerheblich seien. Kurz nach der inkriminierten Tat entstandene "Partyfotos" und diesbezügliche Zeugenbefragungen könnten die Glaubhaftigkeit der Opferaussagen erschüttern. Ebenso die Einvernahme eines weiteren Zeugen hinsichtlich eines früheren Vorfalls sowie ein Glaubhaftigkeitsgutachten über das Opfer.