Citation: 9C_616/2021 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin bestreitet den vorinstanzlichen Schluss nicht, die formellen Voraussetzungen für eine Bindungswirkung seien erfüllt. Sie stellt insbesondere nicht in Abrede, durch Zustellung der Verfügung vom 13. Dezember 2016 ordnungsgemäss in das invalidenversicherungsrechtliche Verfahren einbezogen worden zu sein. Die Beschwerdeführerin verweist indessen auf die E. 3.1 von BGE 130 V 270 und kritisiert die bundesgerichtliche Rechtsprechung insofern, als diese den Beginn des Wartejahrs gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG mit dem Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit gemäss Art. 23 lit. a BVG gleichsetze. Sie macht geltend, es seien "bei der IV und dem BVG unterschiedliche Bedingungen bezüglich des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit und des Beginns des Wartejahrs zu beachten". Namentlich sei in berufsvorsorgerechtlicher Hinsicht gemäss Art. 23 lit. a BVG diejenige Pensionskasse leistungspflichtig, in deren Versicherungszeit der Eintritt der Arbeitsunfähigkeit falle, die zur Invalidität führe.