Citation: 4A_496/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Dazu erwog die Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe nicht behauptet, dass der Verkauf und die Überbauung des Grundstücks Art. xxx eine Baubewilligung auf dem Grundstück nArt. www verunmögliche. Solches sei auch nicht ersichtlich. Es treffe zu, dass auf Antrag der Beschwerdeführerin eine vorsorgliche Verfügungsbeschränkung betreffend die Grundstücke Art. zzz, www, vvv und uuu angeordnet worden sei. Aus der Anordnung vorsorglicher Massnahmen lasse sich aber kein Fehlverhalten der Beschwerdegegnerinnen ableiten. Darüber hinaus habe die Vorinstanz in rechtskräftigen Entscheiden vom 20. Februar 2018 erwogen, dass die Kauf- und Verkaufsversprechen vom 15. April 2014 und 16. Juli 2014 voneinander unabhängig seien und sich die Baubewilligung nicht zwingend auf das erwähnte Projekt beziehen müsse. Die Beschwerdeführerin behaupte nicht konkret, dass die Beschwerdegegnerinnen nach diesen Entscheiden an ihrem Standpunkt festgehalten hätten. Sie mache auch sonst keine konkreten Anhaltspunkte geltend, die auf ein rechtsmissbräuchliches Verhalten schliessen liessen. Sie habe lediglich ausgeführt, dass über den 15. Februar 2020 hinaus Vergleichsverhandlungen geführt worden seien. Dies begründet jedoch keinen Rechtsmissbrauch.