Citation: 6B_487/2018 E. 1.4

1.4. § Soweit der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe seine Beweisanträge auf Befragung der beiden Polizisten zu Unrecht abgewiesen und unter Verletzung von Art. 139 StPO willkürlich eine antizipierte Beweiswürdigung vorgenommen, erweist sich seine Rüge als unbegründet. Die Vorinstanz durfte anhand der vom Beschwerdeführer im Spital dokumentierten Verletzungen willkürfrei darauf schliessen, dass die Polizeibeamten diese bei der ersten, mindestens zwanzig Minuten dauernden Kontrolle - unter Anwesenheit von drei Polizeipatrouillen - festgestellt hätten, wäre n sie denn bereits vorhanden gewesen. Namentlich die blutende Wunde hinter dem Ohr und die Mühe, aufgrund des Kieferbruchs den Mund zu öffnen, sind augenfällig und nicht zu übersehen. Die Abweisung des Antrags auf Befragung der beiden Polizisten verletzt kein Bundesrecht.