Citation: 5P.130/2001 18.05.2001 E. 2

2.-Die Höhe der Parteientschädigung hat das Gericht gestützt auf die massgeblichen rechtlichen Kriterien nach pflichtgemässem Ermessen zu bestimmen. Der Einzelrichter des Kantonsgerichts hat sie auf Fr. 1'800.-- festgesetzt. Die Rechtsprechung räumt ihm dabei einen weiten Ermessensspielraum ein (BGE 118 Ia 133 E. 2b; 122 I 1 E. 3a, je mit weiteren Hinweisen). Art. 9 BV ist lediglich dann verletzt, wenn die Entschädigung eine Norm oder einen klaren unumstrittenen Rechtsgrundsatz offensichtlich schwer verletzt, sich mit sachlichen Gründen schlechthin nicht vertreten lässt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 126 I 168 E. 3a S. 170; 125 II 10 E. 3a S. 15; 124 I 208 E. 4a S. 211, je mit weiteren Hinweisen). Dabei fällt das Gericht nicht bereits dann in Willkür, wenn es von der Kostennote der Beschwerdeführerin abweicht. Es ist daher entgegen ihrer Auffassung nicht entscheidend, ob das von der Beschwerdeführerin in Rechnung gestellte Honorar innerhalb des Rahmens der Honorarordnung liegt oder nicht. Vielmehr hat diese darzulegen, dass und inwiefern der Ermessensentscheid des Gerichts willkürlich ist. Dies gelingt ihr nicht. Insbesondere durfte das Gericht angesichts von Art. 10 HonO mit haltbaren Gründen auf eine Bemessung nach Zeitaufwand verzichten und eine Pauschale zusprechen. Die Pauschale (einschliesslich Auslagen und Mehrwertsteuer) von Fr. 1'800.-- ist angesichts des Kostenrahmens von Art. 20 Abs. 1 HonO (Fr. 1'200.-- bis Fr. 6'500.--) und des Umstandes, dass die Entschädigung für ein Rechtsmittelverfahren festzusetzen war (20 bis 50 %), unter dem Gesichtswinkel von Art. 9 BV nicht zu beanstanden.