Citation: I 32/01 09.05.2001 E. 1

1.- a) Die Vorinstanz hat die vorliegend massgeblichen Vorschriften und die für alle Angehörigen des ehemaligen Jugoslawien weiterhin anwendbaren (BGE 119 V 101 Erw. 3) Staatsvertragsbestimmungen über die Versicherteneigenschaft als Voraussetzung für den Leistungsanspruch gegenüber der Invalidenversicherung sowie über die Entstehung des Anspruchs auf eine Invalidenrente zutreffend dargelegt (Art. 6 Abs. 1 IVG in der vorliegend anwendbaren, bis 31. Dezember 2000 gültig gewesenen Fassung; Art. 8 lit. b des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien über Sozialversicherung vom 8. Juni 1962; Art. 29 Abs. 1 IVG). Richtig sind ferner auch die vorinstanzlichen Ausführungen zur Frage, unter welchen Voraussetzungen ein jugoslawischer Staatsangehöriger nach der Rechtsprechung (ZAK 1989 S. 449 Erw. 3a; 1987 S. 443 Erw. 2c) als der jugoslawischen Versicherung angehörend und damit als versichert im Sinne von Art. 8 lit. b des Staatsvertrages gilt. Auf diese Erwägungen kann verwiesen werden. b) Da der Beschwerdeführer bis am 7. Mai 1997 Beiträge an die jugoslawische Versicherung bezahlte und keine der Beitragszeit gleichgestellte Zeiten ausgewiesen sind, war er gemäss den zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz längstens bis zu diesem Datum in der schweizerischen Invalidenversicherung versichert. Der Beschwerdeführer leidet gemäss dem undatierten Austrittsbericht der Augenklinik des medizinischen Zentrums X._______ an einer angeborenen Krankheit mit der Tendenz zur Verschlimmerung, die zu einem fortschreitenden Verlust des Sehvermögens führt. Die Eidgenössische Rekurskommission geht zu Recht davon aus, dass es sich dabei um eine degenerativ verlaufende Krankheit handelt, die sich kontinuierlich verschlimmert. Da der Beschwerdeführer zur Zeit des Verfügungserlasses nicht vollständig erblindet war, die Krankheit aber die Tendenz zur Verschlimmerung hat, liegt kein stabiler Zustand im Sinne von Art. 29 Abs. 1 lit. a IVG in Verbindung mit Art. 29 IVV vor, was die Vorinstanz richtig erkannt hat. Dem angefochtenen Entscheid ist auch insoweit zuzustimmen, als er darauf abstellt, dass der Beschwerdeführer bis zum 7. Mai 1997 - Ende des Versicherungsschutzes - nicht während eines Jahres mindestens 50 % arbeitsunfähig gewesen ist. Der medizinische Experte des serbischen Fonds der Renten- und Invalidenversicherung der Arbeitnehmer in der Landwirtschaft hat am 22. Oktober 1997 zwar festgehalten, dass der Beschwerdeführer bereits sechs Monate vor Einreichung des Gesuchs bei der jugoslawischen Versicherung auf die Hilfe Dritter angewiesen gewesen sei. Die Vorinstanz geht dabei davon aus, dass dies den Zeitraum bis zum 10. September 1997 umfasse; dies ist nicht korrekt, wurde am 10. September 1997 doch nur das Gutachten in jugoslawischer erster Instanz erstellt, das Datum der Gesuchseinreichung in Jugoslawien ist unbekannt. Dieses kann aber offen bleiben, hat doch die Eidgenössische Rekurskommission zu Recht festgestellt, dass der Beschwerdeführer bis zum 7. Mai 1997 als Landwirt selbstständig erwerbstätig war und sieben Stunden pro Tag - entsprechend 42 Stunden pro Woche - gearbeitet hat, was der normalen Arbeitszeit entsprochen habe. Der Beschwerdeführer hat auch die Fragen, ob er wegen der Behinderung leichtere Arbeit zugeteilt erhielt oder ob er die Arbeit wegen der Krankheit längere Zeit oder wiederholt unterbrechen musste, verneint; weiter war er zwischen dem 1. und 7. April 1997 wegen eines plötzlichen Verlusts der Sehschärfe des rechten Auges in medizinischer Behandlung. Die Vorinstanz hat daher zu Recht erkannt, dass die Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in relativ kurzer Zeit und rasch zunehmend auftrat und dass keinerlei Hinweise vorliegen, wonach die Arbeitsunfähigkeit bereits ab dem 7. Mai 1996 im notwendigen Mindestgrad von 20 % (vgl. dazu AHI 1998 S. 124 Erw. 3c) vorlag; die Wartezeit von einem Jahr nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG konnte am 7. Mai 1997 also noch nicht vollendet sein. Die Eidgenössische Rekurskommission hat den Leistungsanspruch deshalb zu Recht abgelehnt.