Citation: 1C_348/2021 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hat im erwähnten Urteil vom 17. September 2020 erwogen, die umstrittene Gestaltungsplanpflicht gemäss Art. 4 Abs. 11 BZO könne dem fraglichen Bauvorhaben der Beschwerdeführerin nicht entgegengehalten werden. Auf diese Beurteilung hat sie im angefochtenen Entscheid verwiesen. Sodann hat sie festgehalten, die Beschwerdegegnerin habe unabhängig von der Bewilligungsfähigkeit und Realisierung dieses Bauprojekts ein aktuelles (öffentliches) Interesse an der umstrittenen Gestaltungsplanpflicht. Die Beschwerdeführerin weise zwar auf die bestehenden Gebäude im Gebiet und die diesbezüglichen besonderen Verhältnisse mit einer langfristigen Sicherung hin. Sie behaupte jedoch nicht, dass auf den entsprechenden Arealteilen das bauliche Nutzungspotenzial von den allgemeinen Zonenvorschriften her insgesamt ausgeschöpft sei. Massgebliche Anhaltspunkte, dass nach einer Realisierung des Bauprojekts im Planungsperimeter in mittlerer Zukunft keine namhafte bauliche Entwicklung mehr stattfinden würde, bestünden nicht.