Citation: 2C_783/2016 E. 1

A.________ ist ein niederlassungsberechtigter, in der Schweiz geborener türkischer Staatsangehöriger. Nach mehreren strafrechtlichen Verurteilungen bot ihm das Amt für Migration mit Schreiben vom 6. bzw. vom 24. Oktober 2014 Gelegenheit, sich zum beabsichtigten Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung vernehmen zu lassen. A.________ reichte darauf ein undatiertes Schreiben ein, welches beim Amt am 11. November 2014 einging. Mit Verfügung vom 2. Februar 2015 widerrief das Amt die Niederlassungsbewilligung von A.________ und ordnete dessen Wegweisung aus der Schweiz an. Gemäss Auszug "Track & Trace" vom 2. März 2015 wurde die Verfügung vom 2. Februar 2015 am 3. Februar 2015 der Post übergeben und am 4. Februar 2015 zur Abholung mit einer Frist bis zum 11. Februar 2015 versehen. Die Verfügung vom 2. Februar 2015 wurde innert Frist nicht abgeholt, und mit entsprechendem Vermerk retourniert. Mit Schreiben vom 13. Februar 2015 wurde die Verfügung vom 2. Februar 2015 erneut mit eingeschriebener Post und dem Hinweis darauf versandt, dass "die Rechtsmittelfrist mit dem letzten Tag der Abholfrist des ersten Zustellversuchs, d.h. am 10. Februar 2015 zu laufen begonnen" habe. A.________ holte dieses Schreiben innert Frist ebenfalls nicht ab. Am 23. März 2015 wurde A.________ polizeilich vorgeladen, und die Verfügung vom 2. Februar 2015 wurde ihm persönlich ausgehändigt. Auf die von A.________ am 25. März 2015 erhobene Beschwerde gegen die Verfügung vom 2. Februar 2015 trat der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft mit Beschluss vom 18. August 2015 nicht ein. Mit Urteil vom 29. Juni 2016 wies das Kantonsgericht Basel-Landschaft die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde ab und ordnete an, er habe die Schweiz bis spätestens 30 Tage nach Rechtskraft des Urteils zu verlassen. Innert angesetzter Frist hat die Vorinstanz auf die Einreichung einer Vernehmlassung verzichtet. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit Eintreten.