Citation: 2A.46/2002 23.05.2002 E. B

Gegen diese Verfügung erhob A.________ erfolglos Rekurs an das Departement für Justiz und Sicherheit des Kantons Thurgau. Das Departement erwog in seinem ablehnenden Entscheid vom 11. April 2001 im Wesentlichen, A.________ habe mit allen erdenklichen Mitteln versucht, die hiesige Rechtsordnung zu umgehen, "um zu einer Aufenthalts-resp. Niederlassungsbewilligung zu kommen". Ob angesichts des krassen Rechtsmissbrauches von einem Anspruch auf Familiennachzug gesprochen werden könne, sei unwahrscheinlich. Zumindest zeige das Verhalten des Rekurrenten und seiner Familie, dass es ihnen nicht vordringlich um ein familiäres Zusammenleben gehe, "sondern um die Arbeitsbeschaffung für die Ehefrau und den Sohn". Sodann errechnete das Departement für die Familie A.-B.________ einen monatlichen Mindestbedarf von Fr. 4'015.30 und stellte diesem "im besten Fall" ein monatliches Nettoeinkommen von Fr. 4'040.60 gegenüber. Dies bedeute, dass die monatlichen Mindestkosten nur äusserst knapp gedeckt seien. Die Gefahr der Fürsorgeabhängigkeit lasse sich damit nicht von der Hand weisen, zumal die Miete für die Wohnung der Familie heute unter dem marktüblichen Zins liege und der Mindestbedarf nochmals höher läge, "wenn der Rekurrent aus irgendwelchen, jetzt noch nicht voraussehbaren Gründen gezwungen wäre, eine neue Wohnung mit einem höheren Mietzins zu beziehen". Am 5. Dezember 2001 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau eine gegen den Departementsentscheid gerichtete Beschwerde ab.