Citation: 2C_324/2018 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, es sei unbestritten, dass die Beschwerdeführerin mehr als fünf Jahre mit einer niedergelassenen Person in ehelicher Gemeinschaft gelebt und damit grundsätzlich einen Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung habe (wobei diesbezüglich drei Jahre genügen und zusätzlich eine erfolgreiche Integration nötig ist, vgl. Art. 50 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 43 Abs. 1 AuG [ab 1. Januar 2019 in geänderter Fassung AIG]). Da sie jedoch von April 2002 bis Januar 2016 mit ihrer Familie Fr. 589'368.30, sodann bis zum 1. Juli 2016 gemeinsam mit ihren Kindern weitere Fr. 26'140.30 Sozialhilfe bezogen habe und ihr Sozialhilfebezug andauere, sie in der Schweiz nie berufstätig gewesen und wenig wahrscheinlich sei, dass ihr die Integration in den Arbeitsmarkt innert nützlicher Frist gelingen könne, sei der Widerrufsgrund von Art. 62 Abs. 1 lit. e AuG (auf Sozialhilfe angewiesen) erfüllt. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung sei verhältnismässig. Auch aus Art. 8 EMRK bzw. dem Recht auf Achtung des Privatlebens folge vorliegend kein Aufenthaltsrecht der Beschwerdeführerin, denn es fehle an der besonders engen, affektiven und wirtschaftlichen Beziehung zu den Kindern. Auch die Interessenabwägung im Rahmen von Art. 8 EMRK führe zu keinem anderen Ergebnis, denn bei der Beschwerdeführerin seien auch nach 16 Jahren Sozialhilfebezug keine ernsthaften Bemühungen um eine Arbeitsstelle bzw. eine Integration in den Arbeitsmarkt erkennbar. Insbesondere seit November 2012 wäre gemäss Vorinstanz eine Teilzeitarbeit zumutbar gewesen und seit dem 11. Juli 2016 bzw. ab dem Zeitpunkt, an welchem sich die Kinder in der Obhut des Vaters befanden, sei die Beschwerdeführerin wiederholt längere Zeit im Ausland und somit nicht vermittelbar gewesen. Die Sozialhilfeabhängigkeit sei somit verschuldet. Da die Beschwerdeführerin im Alter von 22 Jahren in die Schweiz eingereist, mithin die Schulzeit in Pakistan verbracht habe, dort noch über ihre Eltern und fünf Geschwister verfüge, zu denen sie in einer guten Beziehung stehe und sich seit der Trennung (von ihrem Ehemann) wiederholt längere Zeit in ihrer Heimat aufgehalten habe, sei eine Wiedereingliederung im Heimatland ohne grössere Probleme möglich. Auch die von der Beschwerdeführerin behauptete, eheliche Gewalt stehe einem Widerruf der Aufenthaltsbewilligung nicht bzw. nur dann entgegen, wenn sich der Widerruf wegen der erlittenen Gewalt als unverhältnismässig erweise. Vorliegend könne offen bleiben, ob die Beschwerdeführerin überhaupt eheliche Gewalt im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (ab 1. Januar 2019: AIG) erfahren habe. Das öffentliche Interesse an der Wegweisung der Beschwerdeführerin gehe unter den genannten Umständen vor.