Citation: 8C_493/2021 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat erwogen, die Rechtsprechung zu psychischen Unfallfolgen gemäss BGE 115 V 133 sei anzuwenden, wenn die zu einem Schleudertrauma der HWS oder einer gleichgestellten Verletzung gehörenden Beeinträchtigungen (buntes Beschwerdebild) zwar teilweise gegeben, aber im Vergleich zu einer ausgeprägten psychischen Fehlentwicklung schon nach kurzer Zeit ganz in den Hintergrund getreten seien. Medizinisch hätten weder nach dem Unfall vom 25. Mai 2015 noch demjenigen vom 12. September 2015 bildgebend organische Unfallfolgen dokumentiert werden können. Die Beschwerdeführerin sei nach traumatisierenden Erlebnissen im Heimatland in die Schweiz geflüchtet und ab Ende der 1990-er Jahre längere Zeit wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung psychiatrisch behandelt worden. Nach einer Phase, in der sich der psychische Gesundheitszustand stabilisiert habe, seien ab Oktober 2014 Schwindel, starke Anspannung, häufige Kopfschmerzen und im Januar 2015 eine depressive Krise aufgetreten, weshalb die Hausärztin erneut eine psychiatrische Betreuung angeordnet habe. Insgesamt sei nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der asim vom 15. November 2018 die Adäquanz nach der Rechtsprechung zu psychischen Unfallfolgen beurteilt habe.