Citation: 9C_233/2014 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, die Leistungsfähigkeit habe in der praktischen Arbeitserprobung bei der D.________ ein völlig anderes Bild ergeben, als die Vorinstanz mit ihrer Annahme einer 60%igen Arbeitsfähigkeit seit Juni 2012 davon ausgegangen sei. Für eine Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt habe die D.________ ein sechsmonatiges Aufbautraining zur Verbesserung der Belastbarkeit sowie der Motivation und zur Erreichung einer stabilen Leistungsfähigkeit empfohlen. Auch die behandelnde Klinik C.________ habe am 27. November 2011 festgehalten, dem Patienten wäre aus rein rheumatologischer Sicht eine 60%ige Arbeitsfähigkeit für eine leichte wechselbelastende Tätigkeit möglich. Der durch den antituberkulösen Therapiekomplex physisch und psychisch veränderte Patient könne jedoch ohne ein zusätzliches fachärztliches Assessment nicht adäquat beurteilt werden, weshalb der Patient multidisziplinär zu begutachten sei.