Citation: 8C_35/2023 E. 3

Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen über den Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung nach Art. 31 Abs. 1 AVIG sowie nach Art. 17 Abs. 1 lit. e des Bundesgesetzes über die gesetzlichen Grundlagen für Verordnungen des Bundesrates zur Bewältigung der Covid-19-Epidemie vom 25. September 2020 (Covid-19-Gesetz; SR 818.102; rückwirkend in Kraft getreten auf den 1. September 2020 durch die Änderung des Covid-19-Gesetzes vom 18. Dezember 2020; AS 2020 5821; in Kraft bis 31. Dezember 2022; AS 2021 878 Ziff. II Abs. 2; BBl 2021 2515) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt hinsichtlich der im April 2020 eingeführten Anspruchsberechtigung auch für Mitarbeitende auf Abruf mit schwankendem Beschäftigungsgrad (AS 2020 1201) gemäss Art. 8f Abs. 1 der Verordnung über Massnahmen im Bereich der Arbeitslosenversicherung im Zusammenhang mit dem Coronavirus (Covid-19) vom 20. März 2020 (Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung; SR 837.033) und der dafür ab 1. Juli 2021 gemäss lit. b dieser Bestimmung geltenden (zusätzlichen) Voraussetzung, dass behördlich angeordnete Massnahmen die vollständige Arbeitsaufnahme im Betrieb verhindern (AS 2021 382; Art. 8f Abs. 1 in der ab 1. September 2020 bis 30. Juni 2021 geltenden Fassung: AS 2020 4517). Richtig dargelegt wird im angefochtenen Urteil auch Art. 6 der Verordnung über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie vom 23. Juni 2021 (Covid-19-Verordnung besondere Lage), wonach ab 26. Juni 2021 jede Person in öffentlich zugänglichen Innenräumen von Einrichtungen und Betrieben eine Gesichtsmaske zu tragen hatte (Abs. 1; AS 2021 379).