Citation: 5A_1000/2015 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin ersucht um Feststellung, dass die Vorinstanz Bundesrecht bzw. kantonales Recht verletzt habe. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Feststellungsklage zuzulassen, wenn der Kläger an der sofortigen Feststellung ein erhebliches schutzwürdiges Interesse hat, das kein rechtliches zu sein braucht, sondern auch bloss tatsächlicher Natur sein kann (BGE 136 III 102 E. 3.1; 135 III 378 E. 2.2 S. 380; 129 III 295 E. 2.2, je mit Hinweisen). Ein Feststellungsinteresse fehlt in der Regel, wenn eine Leistungsklage zur Verfügung steht, mit der ein vollstreckbares Urteil erwirkt werden kann (BGE 135 III 378 E. 2.2 S. 380; 123 III 49 E. 1a S. 52). Ein schützenswertes Interesse ist vorliegend zu verneinen: Das Kantonsgericht hat die umstrittene Kindesschutzmassnahme aufgehoben und hat damit dem ersten Hauptantrag entsprochen. Heisst das Bundesgericht die Beschwerde gegen die Kosten- und Entschädigungsregelung gut, wird die entsprechende Regelung durch das Bundesgericht neu gefasst oder die Sache zu entsprechender Neuregelung der Kostenfrage an die Vorinstanz zurückgewiesen. Die Beschwerdeführerin verfügt daher über kein schützenswertes aktuelles Interesse an der beantragten Feststellung. Auf das entsprechende Begehren ist nicht einzutreten.