Citation: 4D_69/2016 E. 5.3.3

5.3.3. Bezüglich der Kosten- und Entschädigungsfolgen für das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren kam die Vorinstanz zum Schluss, dass "bei diesem Ausgang des Verfahrens" der Beschwerdeführer die obergerichtliche Entscheidgebühr zu bezahlen habe, welche in Anbetracht seiner finanziellen Verhältnisse auf Fr. 200.-- festgesetzt werde. Ebenso habe er seine Parteikosten selbst zu tragen. Wenn die Vorinstanz erwog, dass bei "diesem Ausgang des Verfahrens" dem Beschwerdeführer keine Parteientschädigung zuzusprechen ist und auf die Bestimmung von Art. 106 ZPO verwies, verteilte sie die Parteientschädigung nach dem Umfang des Obsiegens und Unterliegens. Sodann ging sie davon aus, dass der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Beschwerdeverfahren vollständig unterlag und damit keine Parteientschädigung zu Gute hat. Dementsprechend erkannte die Vorinstanz auch im Dispositiv, dass die Beschwerde abgewiesen werde. Nachdem die Vorinstanz auf Beschwerde des Beschwerdeführers hin im Gegensatz zur Erstinstanz auf sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege eintrat, hätte die Beschwerde des Beschwerdeführers zumindest teilweise, nämlich in Bezug auf die Eintretensfrage, gutgeheissen werden müssen. Korrekterweise wäre sodann die Verfügung des Präsidenten des Bezirksgerichts in teilweiser Gutheissung der Beschwerde und nicht "von Amtes wegen" aufzuheben gewesen (vgl. Art. 327 Abs. 3 ZPO). Dies wird vom Beschwerdeführer zu Recht beanstandet. Indessen vermag er nicht aufzuzeigen, dass die vorinstanzliche Kostenverlegung willkürlich wäre. Denn indem die Vorinstanz auf das erneute Gesuch zwar eintrat, es dann aber vollumfänglich abwies, ist es nicht schlechterdings unvertretbar, dass sie den Beschwerdeführer als im Ergebnis unterliegende Partei betrachtete.