Citation: 7B.207/2006 09.02.2007 E. 7

Nach Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerde an das Bundesgericht anzugeben, welche Abänderung des angefochtenen Entscheids verlangt wird, und kurz darzulegen, inwiefern dieser gegen Bundesrecht verstossen soll. Das bedeutet, dass die beschwerdeführende Partei auf die Ausführungen der (oberen) kantonalen Aufsichtsbehörde einzugehen und sich damit auseinander zu setzen hat. 7.1 Der Beschwerdeführer beanstandet aus ausstandsrechtlicher Sicht die personelle Zusammensetzung sowohl der Vorinstanz als auch der unteren Aufsichtsbehörde. Indessen bringt er nicht vor, inwiefern mit Bezug auf einen bestimmten Oberrichter, der am angefochtenen Entscheid mitgewirkt hat, eine eine Ausstandspflicht begründende Interessenkollision im Sinne von Art. 10 SchKG vorgelegen haben soll. Ebenso wenig legt er dar, inwiefern die Vorinstanz die Ausstandsregeln gemäss Art. 10 SchKG missachtet haben soll, indem sie dafür hielt, gegen die Mitwirkung der am Entscheid der unteren Aufsichtsbehörde beteiligten Gerichtspersonen sei nichts einzuwenden. Das Bundesgericht hat dem Beschwerdeführer unter Hinweis auf BGE 97 III 105 (E. 3 S. 106) im Übrigen bereits im Urteil vom 30. November 2006 (7B.198/2006, E. 3.1) erklärt, dass der Ausstand eines Mitglieds der Aufsichtsbehörde nicht allein deshalb verlangt werden kann, weil es um eine Betreibung des Staatswesens geht, in dessen Dienst es steht. 7.2 Mängel des Gegenstand des angefochtenen Entscheids bildenden Verlustscheins als solchen macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Wie schon in der Beschwerde, die dem Urteil des Bundesgerichts vom 30. November 2006 zugrunde gelegen hatte, versucht er letztlich in unzulässiger Weise, den Rechtsöffnungsentscheid vom 9. Januar 2006, auf den die Vorinstanz sich berufen hat, in Frage zu stellen. Es ist hier auf das im früheren Entscheid (7B.198/2006, E. 3.2) Dargelegte zu verweisen. 7.3 Der Beschwerdeführer beantragt die Feststellung einer Rechtsverzögerung bzw. einer Rechtsverweigerung. Inwiefern der Tatbestand von Art. 19 Abs. 2 SchKG erfüllt sein soll, legt er indessen in keiner Weise dar. 7.4 Mit dem Entscheid der Vorinstanz, die von der unteren Aufsichtsbehörde angeordnete Auflage der Verfahrenskosten zu bestätigen und ihm auch die Kosten des Rekursverfahrens aufzuerlegen, setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Er legt mithin ebenfalls in diesem Punkt keine Verletzung von Bundesrecht dar.