Citation: 8C_644/2023 E. 5

Das kantonale Gericht hat dem MEDAS-Gutachten Beweiskraft beigemessen. Es hat die medizinischen Akten gewürdigt und erkannt, dass die zahlreichen weiteren Berichte die Schlussfolgerungen der Expertise der MEDAS nicht entkräften würden. Mithin hat es in antizipierter Beweiswürdigung auf weitere medizinische Abklärungen verzichtet. Gestützt auf das MEDAS-Gutachten ist die Vorinstanz davon ausgegangen, dass dem Beschwerdeführer in angepasster leichter Tätigkeit ein Pensum von 6 Stunden pro Tag zumutbar sei. Sie hat einen Einkommensvergleich durchgeführt und einen Invaliditätsgrad von gerundet 25 % ermittelt. Selbst unter Berücksichtigung eines leidensbedingten Abzugs vom Tabellenlohn würde ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 32 % resultieren, so das kantonale Gericht weiter.