Citation: 6B_796/2023 E. 4.4.6

4.4.6. Zur familiären Situation des Beschwerdeführers ist gemäss Feststellungen der Vorinstanz - teilweise mit Verweis auf die erstinstanzliche Urteilsbegründung - erstellt, dass er mit seiner Exfreundin B.________ zwei Kinder, Jahrgang 2016 und 2017, hat. Er habe nie mit ihnen zusammengelebt, die Beziehung zwischen den Eltern sei sehr konfliktbeladen und die Übergabe der Kinder erfolge jeweils auf Distanz sowie ohne persönlichen Austausch. Mit den Kindern verbringe er zwei bis drei Nachmittage pro Woche. Der Kontakt zu seinen Kindern verlaufe nicht reibungslos und es bedürfe der Unterstützung durch das Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz. Hinzu komme, dass der Beschwerdeführer über kein gefestigtes Anwesenheitsrecht verfüge. Selbst wenn aufgrund der begleiteten Besuche eine nahe, echte und tatsächlich gelebte Beziehung zu seinen Kindern angenommen würde, so fehle es am gefestigten Aufenthaltsrecht des Beschwerdeführers. Damit erübrige sich die Beurteilung der Zumutbarkeit, das Familienleben andernorts zu pflegen. Die Vorinstanz fügt weiter an, die Kinder seien zu einem Zeitpunkt geboren, als der Beschwerdeführer bereits gewusst habe, dass er die Schweiz verlassen müsse. Unter diesen Umständen erwägt die Vorinstanz, die familiären Verhältnisse würden einer Landesverweisung nicht entgegenstehen; der Schutzbereich von Art. 8 EMRK sei nicht berührt, zumal eine normale familiäre und emotionale Beziehung nicht ausreiche, um einen Aufenthaltsstatus zu begründen. Schliesslich gebiete das Kindeswohl nicht, dass eine Eltern-Kind-Beziehung unter allen Umständen aufrechterhalten werden könne.