Citation: 9C_553/2024 E. A

Die Primarschulgemeinde A.________ (nachfolgend: Primarschulgemeinde) wechselte für die berufliche Vorsorge ab dem 1. Januar 2020 von der Pensionskasse der Gemeinde A.________ zu der Pensionskasse Thurgau. Am 10. März 2023 gelangte die Primarschulgemeinde an das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau (nachfolgend: Verwaltungsgericht) und erhob zur Unterbrechung der Verjährung vorsorglich Klage gegen die B.________ AG, gegen C.________ sowie gegen die D.________ AG. Sie beantragte, es sei ihr Schadenersatz in der Höhe von Fr. 800'000.- zuzusprechen. Sie tat dies im Wesentlichen mit der Begründung, wegen Fehlberatungen, ungenügender Aufklärung und Täuschungen durch die Beklagten habe sie den Pensionskassenwechsel erst Anfang 2020 vorgenommen und nicht - wie dies bei korrekter Aufklärung mit grosser Wahrscheinlichkeit der Fall gewesen wäre - schon Anfang 2014. Durch den verspäteten Wechsel und das schlechte Anlageresultat sei ihr ein Schaden in noch zu bestimmender Höhe entstanden. Gleichzeitig ersuchte sie um Sistierung des Verfahrens, bis das Bundesgericht in einem hängigen Verfahren über die Grundsatzfrage der Beschwerdelegitimation von Arbeitgebern entschieden habe. Es reichten auch mehrere Arbeitnehmende der Primarschulgemeinde Schadenersatzklagen gegen die B.________ AG und gegen C.________ ein. Das Verwaltungsgericht lehnte das Sistierungsbegehren am 1. September 2023 ab und räumte der Klägerin antragsgemäss die Möglichkeit zum Klagerückzug ein. Diese beantragte am 15. September 2023 die Vereinigung der Verfahren und ersuchte darum, sich im Sinne der Prozessökonomie vorerst auf die Thematik der Klagelegitimation zu beschränken. Das Verwaltungsgericht teilte am 18. September 2023 mit, der Verfahrensgegenstand werde einstweilen auf die Fragen der sachlichen Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts und der Aktivlegitimation der Klägerschaft beschränkt.