Citation: 2C_746/2020 E. 2.3.2

2.3.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe aus Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts, welche sich nur auf das Risiko der Verfolgung im Heimatland beziehen würden, in unhaltbarer Weise Schlüsse betreffend die allgemeine Sicherheits- und Menschenrechtslage in Sri Lanka gezogen. Seiner Auffassung nach hat die Vorinstanz dabei auch in willkürlicher Weise den Reisehinweisen des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und den Zeitungsartikeln, welche er eingereicht hat, jeglichen Beweiswert abgesprochen. Nach den Feststellungen im angefochtenen Urteil hat das Bundesverwaltungsgericht in den von der Vorinstanz herangezogenen Entscheiden festgehalten, "dass sich die allgemeine Situation in Sri Lanka nach zwischenzeitlichen innenpolitischen Wirren und Machtkämpfen im Jahr 2018 wieder beruhigt habe und nicht von einer generell erhöhten Gefährdung für sri-lankische Staatsangehörige auszugehen sei" (E. 5.3.3 des angefochtenen Urteils, insbesondere mit Hinweis auf die Urteile des BVGer D-3213/2019 vom 23. September 2019 E. 9.4; D-3726/2019 vom 25. September 2019). Zwar ging es in den betreffenden Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts jeweils um die Frage, ob die Betroffenen im Sinne des Asylgesetzes Personen sind, die in ihrem Heimatstaat oder im Land, in dem sie zuletzt wohnten, wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Anschauungen ernsthaften Nachteilen ausgesetzt sind oder begründete Furcht haben, solchen Nachteilen ausgesetzt zu werden (vgl. zum Begriff des Flüchtlings Art. 3 Abs. 1 AsylG [SR 142.31]). Es ist jedoch nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz aus diesen Entscheiden unhaltbare Schlüsse gezogen hätte, indem sie gestützt darauf annahm, dass die allgemeine Sicherheits- und Menschenrechtslage in Sri Lanka einer Rückkehr grundsätzlich nicht entgegensteht (E. 5.3.3 des angefochtenen Urteils). Namentlich legt der Beschwerdeführer vor dem Bundesgericht nicht dar, inwiefern diese Annahme mit Blick auf die von ihm angerufenen Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten und Zeitungsartikel unhaltbar sein soll. Auch legt der Beschwerdeführer nicht dar, dass die Vorinstanz Anhaltspunkte dafür, dass die von ihr herangezogenen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts nicht mehr aktuell sind, übergangen hat.