Citation: 1C_7/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, dass es sich beim vorinstanzlichen Entscheid um einen Endentscheid i.S.v. Art. 90 BGG handelt, allerdings ohne dies näher zu begründen. Das BAFU führte in seiner Zusicherungsverfügung aus, das Gesuch führe die anrechenbaren Kosten auf; der Kostenverteilschlüssel sei jedoch nicht näher beschrieben. Um nicht zu viel Zeit zu verlieren, stimmte das BAFU dem vom Kanton vorgeschlagenen Vorgehen zu, die Entschädigungsberechtigung vorgängig bauteilbezogen festzulegen, gestützt auf die Kostenschätzungen des Kantons. Die Beurteilung der detaillierten Kostenzusammenstellung der anrechenbaren Hauptpositionen könne im Anschluss von der Gesuchstellerin nachgereicht werden und werde im Rahmen der Auszahlungsverfügung geprüft (Disp.-Ziff. 2 und Erwägung c S. 4 oben). Das Bundesverwaltungsgericht hielt fest, die Vorinstanz habe einzig über die grundsätzliche Anrechenbarkeit der Hauptpositionen, nicht aber über die konkreten Auszahlungsbeträge verfügt. Die konkreten Entschädigungsbeträge bildeten Gegenstand der noch ausstehenden Auszahlungsverfügungen und seien durch die Beschwerdeführerin allenfalls nach deren Erlass separat anzufechten (E. 4.1.2; vgl. auch 4.3.2 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdeführerin beschränkt sich daher in ihrer Beschwerde vor Bundesgericht auf die Grundsatzfrage der Entschädigung für die Wasserkraftschnecke (Fischabstieg) und behält sich ausdrücklich vor, bei den vom BAFU bereits zugesicherten Positionen in einem neuen Verfahren höhere Auszahlungsbeträge geltend zu machen, sofern nach Rechtskraft der Zusicherungsverfügung festgestellt werde, dass wesentliche Mehrkosten entstanden seien.