Citation: 1C_360/2017 E. 6

Das Kantonsgericht stellte fest, gewisse Schreiben der Beschwerdeführerin, darunter auch ihre Stellungnahme zum Protokoll der Einspracheverhandlung, seien zu Unrecht nicht zu den Akten genommen worden und hätten dem Regierungsrat daher bei seinem Entscheid nicht vorgelegen; dies habe das rechtliche Gehör und die Aktenführungspflicht verletzt. Gleiches gelte, soweit gewisse, in den Projektunterlagen als Grundlagen erwähnten Unterlagen nicht in den Verfahrensakten lagen. Es erachtete den Mangel jedoch als im kantonsgerichtlichen Verfahren geheilt, weil der Beschwerdeführerin die fehlenden Grundlagenberichte zugestellt und ihr Gelegenheit zur Stellungnahme eingeräumt worden sei.