Citation: 1P.703/2003 09.03.2004 E. 3

Weiter hält der Beschwerdeführer dafür, er sei zur Sache nicht befragt worden. Dies sei willkürlich und verletze Art. 112 StPO/GR sowie seinen Gehörsanspruch (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 EMRK). Auch diese Rügen sind haltlos. Der Beschwerdeführer wurde gemäss dem Protokoll zwar nicht über die strafbare Handlung befragt. Jedoch konnte zuerst sein Vertreter ausführlich zur Sache plädieren. Anschliessend äusserte sich der Beschwerdeführer im Rahmen des Schlusswortes frei dazu. Im Übrigen gilt auch hier, was bereits oben ausgeführt worden ist: Nach dem Grundsatz von Treu und Glauben und dem Verbot des Rechtsmissbrauchs hätte diese Rüge bereits unmittelbar vor dem Bezirksgerichtsausschuss vorgebracht werden können und müssen. Der Beschwerdeführer hat dies unterlassen und hat daher den Anspruch auf Geltendmachung dieser Rügen verwirkt.