Citation: 4C.17/2005 04.05.2005 E. A

Mit Vertrag vom 6. April 1995 stellte Y.________, Inhaber der Einzelfirma Y.________ Grafik, X.________ als Handelsreisenden an. Dessen Tätigkeit bestand in der Vermittlung und dem Abschluss von Kaufverträgen, die geschnitzte oder gegossene Werbereliefs zum Gegenstand hatten. In einer "Lohn- und Spesenvereinbarung für Verkaufsleiter", die als Ergänzung des Arbeitsvertrags vom 6. April 1995 bezeichnet wurde, hielten die Parteien fest, der Lohn des Arbeitnehmers betrage 33 % von seinem erzielten Bruttoumsatz, wobei dieser Totalbetrag wie folgt aufgegliedert wurde: Provision 10 % Platzorganisation 5 % Ferien- und Feiertagsentschädigung 2.5 % Konkurrenzentschädigung 2.5 % Spesenentschädigung 10 % Vertreterbetreuung (inkl. Eigenumsatz) 3 % Mit Schreiben vom 13. Mai 1998 kündigte der Arbeitgeber den Vertrag auf den 31. August 1998.