Citation: 2C_191/2024 E. 4.4.4

4.4.4. Der (immerhin in geringfügigem Umfang erfolgte) Schuldenabbau und die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit sind dem Beschwerdeführer zwar zugutezuhalten. Allerdings vermögen die erst unter dem Druck des ausländerrechtlichen Verfahrens erfolgten positiven Entwicklungen das Gesamtbild nicht wesentlich zu beeinflussen. Insgesamt besteht angesichts der Höhe der Schulden, des nur ansatzweise erkenntlichen Willens zur Sanierung der finanziellen Situation und der wiederholt - wenn auch noch vor der Rückstufung - begangenen Straftaten des Beschwerdeführers (darunter namentlich der mehrfache Diebstahl, welcher mit einer bedingten Freiheitsstrafe von sieben Monaten geahndet wurde; vgl. A.b und A.g hiervor) ein beträchtliches öffentliches Interesse an dessen Aufenthaltsbeendigung. Nach dem Dargelegten dürfte die Anwesenheit des Beschwerdeführers in der Schweiz denn auch für seine unbefriedigten Gläubiger nicht von entscheidender Bedeutung sein.