Citation: 9C_284/2022 E. 4.1

4.1. Gestützt auf einen Vergleich der von Prof. Dr. med. B.________ im (nach dem angefochtenen Urteil beweiskräftigen) PMEDA-Gutachten vom 27. März 2018 beschriebenen unauffälligen objektiven neurologischen Befunde mit den im asim-Gutachten vom 23. Januar 2008 festgehaltenen Beeinträchtigungen, bestehend in einem mittelstark bis stark ausgeprägten oberen sowie mässig bis mittelstark ausgeprägten mittleren, leicht linksbetonten Cervicalsyndrom, cervicocephalen Beschwerden mit insbesondere cervicogen getriggertem Schwindel, einer massiven Tonuserhöhung und Druckschmerzhaftigkeit der Muskulatur paracervical sowie paraskapulär mit ausgedehnten myogelotischen Bezirken und Trigger bei oberem Cervicalsyndrom, gelangte die Vorinstanz zum Ergebnis, dass eine wesentliche Änderung des Gesundheitszustandes überwiegend wahrscheinlich erstellt und ein Revisionsgrund mithin gegeben sei. Ausführungen zum strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 seien entbehrlich, dies mit Blick darauf, dass PMEDA-Gutachter Dr. med. C.________ eine Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischen Gründen nachvollziehbar und schlüssig verneint habe. Die Beschwerdeführerin stelle sich zu Unrecht auf den Standpunkt, vor dem Entscheid über die Rentenaufhebung müssten Eingliederungsmassnahmen durchgeführt werden, denn die IV-Stelle sei ihrer diesbezüglichen Pflicht bereits hinreichend nachgekommen. Gestützt auf das PMEDA-Gutachten vom 27. März 2018 sei die Beschwerdeführerin sowohl in der angestammten als auch in jeder vergleichbaren oder zumindest in einer anderen körperlich leichten, wechselbelastend oder überwiegend sitzend ausgeübten Tätigkeit des allgemeinen Arbeitsmarktes nicht namhaft limitiert. Dies führe zur Bestätigung der von der IV-Stelle verfügten Rentenaufhebung.