Citation: C 366/00 28.08.2001 E. 6

6.- a) Da es vorliegend nicht um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, sondern um rein prozessuale Fragen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig (Art. 134 OG e contrario). b) Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Praxis Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 125 II 275 Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c mit Hinweis). Nachdem die Verwaltungsgerichtsbeschwerde hinsichtlich des materiellen Antrags sowie der Ordnungsbusse als aussichtslos bezeichnet werden muss, ist das Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege diesbezüglich abzuweisen. Im Übrigen erweist es sich infolge Obsiegens als gegenstandslos. c) Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens gehen die Kosten zu einem Fünftel zu Lasten der Versicherten und zu vier Fünfteln zu Lasten des AWA (Art. 156 Abs. 1 und 3 in Verbindung mit Art. 135 OG).