Citation: 1C_655/2023 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hält hierzu fest, im Kanton Schaffhausen befasse sich aufgrund des Referentensystems grundsätzlich ein Mitglied des Regierungsrats vertieft mit einem zu behandelnden Geschäft (vgl. Art. 5 und Art. 29 ff. des kantonalen Gesetzes vom 18. Februar 1985 über die Organisation der Regierungs- und Verwaltungstätigkeit [Organisationsgesetz, OrgG/SH; SHR 172.100] sowie §§ 5 ff. der Geschäftsordnung für den Regierungsrat des Kantons Schaffhausen vom 31. März 1987 [GO RR/SH; SHR 172.102]). Gehe es um ein Rechtsmittel an den Regierungsrat, werde zur Instruktion typischerweise der Rechtsdienst des befassten Departements beigezogen (sog. Instruktionsbehörde). Der vom Departementsvorsteher zugezogene Sachbearbeiter sei ermächtigt, prozessleitende Verfügungen im Namen des zuständigen Departementsvorstehers zu unterzeichnen (§ 7 Abs. 2 GO RR/SH; vgl. ferner Anhang zur Unterschriftenregelung Baudepartement vom 1. Oktober 2022, S. 2). Der mit der Instruktion des Rekursverfahrens betraute Rechtsdienst des Baudepartements sei daher berechtigt gewesen, bei den Beschwerdeführenden einen Kostenvorschuss für das Rekursverfahren einzuverlangen. Dies entspreche im Übrigen der konstanten Praxis im Kanton Schaffhausen (vgl. zum Ganzen auch Urteil des Obergerichts 60/2022/33 vom 23. Dezember 2022 E. 4.3 mit Hinweisen). Bei diesem Ergebnis könne offenbleiben, ob die Rüge der Unzuständigkeit überhaupt (noch) zulässig gewesen sei.