Citation: 9C_282/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorbringen in der Beschwerdeschrift sind nicht geeignet, die Rechtmässigkeit dieser vorinstanzlichen Beurteilung in Frage zu stellen. 4.2.1.1. Wie im angefochtenen Entscheid zutreffend erwogen wurde, erfolgte die Rentenaufhebung gemäss Hinweisen im "Feststellungsblatt für den Beschluss" der IV-Stelle vom 11. September 2017 ausdrücklich, weil "MWP nicht erfüllt". Demgegenüber wurde der Gesundheitszustand des Versicherten gleichenorts auf der Basis der vorhandenen Arztberichte als "stationär" bzw. die Prognose als "unverändert", die Ermittlung der dem Einkommensvergleich zugrunde zu legenden beruflich-erwerblichen Faktoren als "nicht möglich" und der Invaliditätsgrad insgesamt als "unklar" beschrieben, woraus die Feststellung resultierte, es liege kein Revisionsgrund vo r. Die Beschwerdeführerin war somit - gemäss eigenen Angaben - nicht in der Lage, "auf Grund der Akten" die vollständige Aufhebung der bisherigen Invalidenrente nach Massgabe von Art. 43 Abs. 3 ATSG zu verfügen und damit einen (materiellen) Entscheid in der Sache zu erlassen. Die Begründung in der Aufhebungsverfügung, es werde nach Lage der vorhandenen Unterlagen entschieden, gestützt auf welche davon ausgegangen werden könne, dass der Versicherte gesundheitlich nicht eingeschränkt und somit zu 100 % arbeitsfähig sei, erweist sich damit offensichtlich als aktenwidrig. 4.2.1.2. Daran ändert auch der Einwand in der Beschwerde nichts, der Beschwerdegegner sei bereits mit Schreiben vom 21. Juli 2017 ausdrücklich darauf hingewiesen worden, dass bei einer schuldhaften Verweigerung der Auskünfte auf Grund der Aktenlage beschlossen werden könne mit der möglichen Folge der Rentenaufhebung. Ebenso wenig vermag die Beschwerdeführerin mangels schlüssiger medizinischer Akten allein aus dem Argument, sie habe im Rahmen ihrer vorinstanzlichen Beschwerdeantwort vom 12. Januar 2018 präzisierend auf die evidenten erwerblichen Verhältnisse des Versicherten hingewiesen, welche ohne Weiteres Rückschlüsse auf eine revisionsrechtlich relevante Gesundheitsverbesserung zuliessen, ein anderes Ergebnis herbeizuführen. Schliesslich geht auch die Rüge fehl, würde der Begründung der Vorinstanz gefolgt, könnte im Fall einer Mitwirkungspflichtverletzung bzw. einer schuldhaften Verweigerung von Auskünften überhaupt nie ein materieller Entscheid auf der vorhandenen Aktenlage getroffen werden. Gerade das in der Beschwerde angerufene Urteil 8C_733/2010 vom 10. Dezember 2010 belegt, dass entsprechende Konstellationen durchaus gegeben sein können (vgl. überdies etwa Urteile I 988/06 vom 28. März 2007 E. 7, in: SVR 2007 IV Nr. 48 S. 156, und [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 90/04 vom 6. Mai 2004 E. 4).