Citation: 8C_112/2020 E. 5.1

5.1. Nach Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere unter Berücksichtigung des otorhinolaryngologischen Teilgutachtens, welches im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren eingeholt und vom Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren eingereicht wurde, stellte das kantonale Gericht fest, auf das interdisziplinäre MEDAS-Gutachten vom 30. Mai 2018 könne abgestellt werden, namentlich in Bezug auf die orthopädische und neurologische Einschätzung der Arbeitsfähigkeit. Danach sei der Beschwerdeführer in einer leidensangepassten Tätigkeit (keine regelmässigen andauernden Arbeiten mit der rechten Hand über Brust- und Schulterhöhe, kein Besteigen von Leitern, Gerüsten und Regalen) ohne zeitliche Einschränkungen arbeitsfähig. Das kantonale Gericht stellte zudem fest, der medizinische Sachverhalt sei - bezogen auf die noch mögliche Leistungs- bzw. Arbeitsfähigkeit - auch hinsichtlich der Gehörsproblematik genügend abgeklärt. So bestätige Dr. med. C.________ im ABI-Gutachten vom 28. August 2018 denn auch, dass der Beschwerdeführer unter Einhaltung des von ihm empfohlenen Zumutbarkeitsprofils in Bezug auf die Gehörsproblematik zu 100 % arbeitsfähig sei, weshalb auf die beantragte weitergehende Abklärung mittels Gerichtsgutachtens bzw. einer EFL-Abklärung verzichtet werden könne.