Citation: 1C_900/2013 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer 2 rügt weiter, die geplante Bushaltestelle verunmögliche die Zu- und Wegfahrt von Fahrzeugen und das Parkieren unmittelbar vor den Gewerbebetrieben an der Luzernerstrasse 3 und 5. Insbesondere das von ihm betriebene Möbel- und Innendekorationsgeschäft an der Luzernerstrasse 3 sei auf eine gute strassenmässige Erschliessung angewiesen. Aufgrund der Bushaltestelle könnten die Kunden nicht mehr (wie bisher) direkt von der Kantonsstrasse zum Betriebseingang fahren, sondern nur noch über die Hohlstrasse. Die Ausfahrt von der Hohl- in die Kantonsstrasse sei gefährlich (Kurvenradius, Anstieg der Strasse, eingeschränktes Sichtfeld). Die Anlieferung von Möbeln mit Sattelschleppern werde verunmöglicht. Überdies verstelle die Bushaltestelle von der Strasse aus die Sicht auf die Ausstellungsräume des Möbelgeschäfts, so dass künftig die Zufallskundschaft ausbleiben werde. Der Beschwerdeführer 2 rügt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs, weil das Kantonsgericht seine Beweisanträge (Fahrversuche, Augenschein, Expertise) abgewiesen habe. Mit diesen hätte nachgewiesen werden können, dass die vom Ingenieurbüro Emch+Berger WSB AG erstellten Schleppkurven für die LKW-Zufahrt zur Parzelle 124 untauglich seien. Er verweist auf ein von ihm in Auftrag gegebenes Gutachten vom Januar 2013 (Hertig Ingenieure AG, Bushaltestelle Büron-Dorf, Gutachten zum Standort; im Folgenden: Gutachten Hertig). Das Kantonsgericht habe dieses als Parteigutachten abgetan und auf den Bericht der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) "Lage der Bushaltestelle im Zusammenhang mit dem Umbau in einen Kreisel" vom 26. August 2011 abgestellt (im Folgenden: bfu-Bericht), der jedoch ohne Mitwirkung des Beschwerdeführers und ohne Abklärungen vor Ort erstellt worden sei.