Citation: 2C_131/2013 E. 5.1

5.1. Die Beschwerdeführerin bezweckt die Durchführung von Fussballveranstaltungen für den Verein A.________ und namentlich die Bereitstellung der Spielerkontingente. Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid (E. 5.1, 5.1.1, 5.1.3.1), erwarb die Beschwerdeführerin die Rechte an den Fussballspielern allerdings nicht selbst, sondern nahm hierfür die Dienste der Y.________ in Anspruch. Letztere erwarb die Rechte an den Spielern teils als Bezug von Dienstleistungen von Unternehmen im Ausland, teils als Bezug von Dienstleistungen im Inland. Das folgt auch aus dem im Parallelverfahren der Y.________ angefochtenen Urteil A-6759/2011 des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Dezember 2012 (E. 3); das Urteil ist der Vertreterin der Beschwerdeführerin bekannt. Für diese Spieler schloss die Y.________ mit der Beschwerdeführerin (sowie dem Verein A.________) jeweils pro Spieler eine Vereinbarung ab. Darin verpflichtete sich die Beschwerdeführerin, mit dem Spieler, an dem die Y.________ die Rechte hielt, für eine bestimmte Dauer einen Nationalliga-Spielervertrag zu schliessen und den daraus entstehenden finanziellen Verpflichtungen (Salärzahlungen, Prämien, Berufsschutz etc.) nachzukommen. Die Y.________ verpflichtete sich, eine allfällige Transferfinanzierung bezüglich des betroffenen Spielers auch nach Ablauf des Nationalliga-Spielervertrags zu übernehmen, falls sich die Beschwerdeführerin sowie der Verein A.________ und der Spieler auf eine weitere Tätigkeit bei diesem einigten. In diesem Fall sollten sich die Parteien über die Höhe einer von der Beschwerdeführerin an die Y.________ zu zahlende Gebühr verständigen. Die Beschwerdeführerin verpflichtete sich zudem, der Y.________ pro Spieler monatlich eine Gebühr zu entrichten. Für die Ausleihe eines Spielers während der Vertragsdauer an einen anderen Verein hatte die Y.________ der Beschwerdeführerin 20 Prozent der allfälligen Leihgebühr zu entrichten. Für den Fall der Weiterveräusserung der Rechte an einem Spieler während der Dauer des Spielervertrags wurde dem Verein A.________ ein Vorkaufsrecht eingeräumt. Ein der Y.________ nach Weiterveräusserung der Transferrechte eines Spielers nach Abzug der Finanzierungskosten verbleibender Nettoerlös stand der Beschwerdeführerin zu 20 Prozent zu. Diese Zahlungen aus der Weiterveräusserung von Transferrechten - von der Beschwerdeführerin auch als "Ertragsüberschüsse" oder "Gewinnanteile" bezeichnet - sind im vorliegenden Fall streitig.