Citation: 4A_471/2020 E. 6

Der Beschwerdeführer moniert sodann, der Entscheid der Vorinstanz, dem Beschwerdegegner die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren, sei unbegründet und unhaltbar. Im Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege kann das Gericht zwar die Gegenpartei anhören (Art. 119 Abs. 3 Satz 2 ZPO). Es wird dies tun, wenn es sich daraus bessere Erkenntnisse verspricht (vgl. BGE 139 III 334 E. 4.2 S. 342). Das ändert aber nichts daran, dass der Prozessgegner im Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege keine Parteistellung hat (BGE 139 III 334 E. 4.2 S. 343; Urteile 4A_269/2020 vom 18. August 2020 E. 3.1.4; 5A_29/2013 vom 4. April 2013 E. 1.1 mit Hinweis), es sei denn, er habe die Sicherstellung der Parteientschädigung verlangt und die unentgeltliche Rechtspflege solle auch die Leistung der Sicherheit umfassen (Art. 119 Abs. 3 Satz 3 ZPO). Da Letzteres vorliegend nicht zutrifft, ist der Beschwerdeführer in diesem Punkt nicht zur Beschwerde legitimiert. Seine Ausführungen sind folglich nicht zu hören.