Citation: 9C_33/2023 E. 3.3

3.3. Dem Beschwerdeführer ist zwar dahingehend beizupflichten, dass sich der psychiatrische Gutachter der SMAB nicht klar zur Konzentrationsfähigkeit äusserte. Aus dessen Gesamtbeurteilung geht jedoch zweifelsfrei hervor, dass er der Konzentrationsfähigkeit Rechnung getragen hat. So führte der Experte aus, dass die psychische Grundbelastbarkeit des Beschwerdeführers geringfügig eingeschränkt sei (Psychiatrisches Gutachten S. 42 Ziff. 6.). Weiter wies er insbesondere auf leichte Einschränkungen in den Ressourcen Durchhaltevermögen und Ausdauer hin (Psychiatrisches Gutachten S. 43 Ziff. 7.1). Die Defizite im Zusammenhang mit der Konzentrationsfähigkeit wurden somit angemessen berücksichtigt, weshalb sich die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz auf die Ausführungen des Psychiaters stützen durften. Soweit der Beschwerdeführer diesbezüglich auf die von der Beschwerdegegnerin veranlassten beruflichen Massnahmen und den dort erstellten Abschlussbericht verweist, zielt sein Vorbringen ins Leere. Dass ihm solche Massnahmen gewährt wurden, vermag die Beweiskraft des Gutachtens nicht in Frage zu stellen. Die Beschwerdegegnerin ist der Arbeitsfähigkeitsschätzung im Gutachten gefolgt. Der Beschwerdeführer bringt abgesehen vom Gewürdigten nichts vor, was Zweifel an der Beweiskraft des Gutachtens zu erwecken vermag. Es durfte in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung und ohne Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes auf weitere Abklärungen verzichtet werden.