Citation: 1C_473/2020 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil in tatsächlicher Hinsicht festgestellt, dass das Grundwasser durch verschiedene Grundwasserleiter zum Bereich fliesst, in welchem die Sondierbohrungen geplant sind. Sie unterscheidet zwischen einem "Tal-Aquifer" mit sauerstoffreichem, schwach mineralisiertem Grundwasser und einem "Mineralwasser-Aquifer" mit sauerstoffarmem, stark mineralisiertem Grundwasser. Wie die Vorinstanz weiter festgestellt hat, vermischen sich die beiden Aquifere im Bereich der geplanten Sondierbohrungen. Gemäss dem von der Beschwerdegegnerin in Auftrag gegebenen hydrogeologischen Bericht vom 16. Januar 2019, auf den sich die Vorinstanz unter anderem stützt, kann es im Rahmen der bewilligten Sondierbohrungen zu keinem zusätzlichen Grundwasseraustausch zwischen verschiedenen Aquiferen kommen, weil die Bohrungen im Lockergestein verrohrt ausgeführt würden, womit der Imlochhammer nur ein bis maximal drei Meter vor der nachfolgenden Verrohrung arbeite. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil sodann darauf hingewiesen, dass auch die kantonale Dienststelle für Umweltschutz keine Bedenken bezüglich einer allfälligen stärkeren Vermischung durch die Sondierbohrungen geäussert habe. Ausserdem bestünden keine Hinweise darauf, dass eine allfällige stärkere Vermischung der beiden nicht in sich geschlossenen Aquifere die Qualität oder die Menge des Grundwassers beeinträchtigen würde.