Citation: 1C_37/2013 E. B

Mit Schreiben vom 14. Juni 2006 gab X.________ gegenüber dem Gemeindeschreiber der Gemeinde Hütten, an, westlich der Scheune sei der bestehende Kiesplatz verbreitert worden, um Parkplatz zu erhalten. Darauf wollten sie und ihr Partner ein "Wohnwägeli" platzieren, um "ab und an's [Strasse A.________] zu geniessen"; deshalb hätten sie gleich einen Wasserschlauch und Elektroröhrchen im Boden eingegraben. Im 15. Juli 2006 stellte X.________ im Anzeigeverfahren ein Baugesuch betreffend die Vergrösserung eines bestehenden Platzes zum Abstellen eines Wohnwagens mit Sitzplatz. In diesem Gesuch wurde betreffend der Rubrik "Schmutzwasser" das Feld "kein Abwasser" angekreuzt. Betreffend die Frage, ob ein Umbau von unbeheizten Räumen (Keller, Estrich usw.) zu beheizten Räumen (>10°C) erfolge, wurde das Feld "Nein" angekreuzt. Am 28. Juli 2006 bewilligte der Bauvorstand des Gemeinderats Hütten nachträglich die bereits vorgenommene Vergrösserung des Kiesplatzes nördlich des Ökonomiegebäudes um 120 m² zum Abstellen eines Wohnwagens mit Sitzplatz. In der Bewilligung wurde bezüglich der Erschliessung ausgeführt, die Baute sei mit Wasser nicht erschlossen und es fielen auch keine verschmutzte Abwässer an. Gemäss den Angaben von X.________ wurde im Jahr 2009 auf dem Kiesplatz ein 9.5 Meter langer Wohnwagen (Zirkuswagentyp) in Holzbauweise aufgestellt, der ihr Partner auf ihrem Grundstück erbaut hatte. Der Wohnwagen wurde mit unterirdischen Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen mit dem Betriebsgebäude verbunden. Nachdem X.________ und ihr Partner per 1. Januar 2010 ihren zivilrechtlichen Wohnsitz in Hütten genommen hatten und sie den Wohnwagen ganzjährig zu Wohnzwecken nutzte, forderte der Gemeindepräsident von Hütten X.________ mit Verfügung vom 28. Februar 2011 unter Androhung von Ersatzvornahme und Strafverfahren dazu auf, den rechtmässigen Zustand (gemäss der Bewilligung vom 28. Juli 2006) wiederherzustellen oder bis 31. März 2011 ein Baugesuch mit Nutzungsänderung einzureichen. Gegen diese Verfügung rekurrierte X.________ beim Baurekursgericht des Kantons Zürich und verlangte deren Aufhebung. Zudem reichte sie am 15. März 2011 das Gesuch ein, die bereits vollzogene Umnutzung des Wohnwagens zum dauerhaften Wohnen zu bewilligen.