Citation: 4A_535/2015 E. 6.4.3

6.4.3. Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, er hätte anders prozessiert, wenn er gewusst hätte, dass ihm eine Parteientschädigung an die Gegenpartei auferlegt werden könnte. Daher kann er aus einer früheren, nicht mit der bundesgerichtlichen übereinstimmenden Praxis von vornherein nichts zu seinen Gunsten ableiten. Dass die Beschwerdegegnerin vor Vorinstanz mit dem Argument des Versicherungsmissbrauchs nicht durchgekommen ist, bedeutet nicht zwingend, dass eine vom Mass des Obsiegens abweichende Kostenverteilung hätte greifen müssen, zumal der Vater des Beschwerdeführers anerkannt hat, er habe einen zu hohen Lohn angegeben, um in den Genuss höherer Versicherungsleistungen zu gelangen - so dass sich offensichtlich die Frage nach einem Versicherungsmissbrauch stellte.