Citation: 6P.135/2003 03.02.2004 E. 1

Das Kantonsgericht stellt folgenden Sachverhalt fest: Der Beschwerdeführer fuhr am Freitag, 1. Mai 1998, um zirka 12.45 Uhr, mit seinem mit sechs Betonelementen beladenen Lastwagen mit einem Gesamtgewicht von 26,73 Tonnen, von Immensee auf der Hauptstrasse (Artherstrasse) in Richtung Küssnacht am Rigi. Die Artherstrasse, auf welcher eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h gilt, beschreibt ab ca. hundert Metern vor der Unfallstelle auf der Höhe der Firma A.________ eine langgezogene Linkskurve und weist ein leichtes Gefälle auf. In dieser Kurve bemerkte der Beschwerdeführer aus grösserer Distanz auf dem von rechts einmündenden Schwarzenbachweg ein Kind, das in Richtung Hauptstrasse lief. Eine mit Sträuchern bepflanzte und mit Findlingen bestückte Böschung verdeckte X.________ anschliessend vorübergehend die Sicht auf das weiter eilende Kind. Dieses rannte in der Folge, ohne nach links oder rechts zu blicken, auf den über die Artherstrasse führenden Fussgängerstreifen, in welchen der Schwarzenbachweg mündet. Dort kam es zur Kollision mit dem Lastwagen des Beschwerdeführers. Der 7 ½ jährige Knabe wurde von der Front des Fahrzeugs erfasst, zu Boden geworfen und von den linken Hinterrädern überrollt. Dabei erlitt er schwere Verletzungen (Schädelbruch und Schädelbasisbruch, Oberschenkelbruch rechts mit Beteiligung des Kniegelenkes sowie Ablederungsverletzungen der Haut des ganzen rechten Beines mit dauernder Beeinträchtigung der Funktion).