Citation: 5A_151/2024 E. A

Mit Entscheid der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Seeland (KESB) vom 23. August 2021 wurde für A.________ unter anderem eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung gemäss Art. 394 Abs. 1 i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB errichtet und der Beistand ernannt. Die Verfahrenskosten für die Errichtung der Beistandschaft legte die KESB im Entscheid nicht fest, sondern verwies darauf, dass über diese nach Abnahme des Inventars entschieden werde. In der Folge wechselte die Person des Beistands mehrmals, aktuell ist B.________ eingesetzt. Mit Entscheid vom 12. September 2023 nahm die KESB schliesslich das Inventar ab. Sie stellte fest, dass das zu verwaltende Vermögen der Beschwerdeführerin per 1. Juli 2023 Fr. 17'454.01 betrage (Aktiven: Fr. 21'493.84 "Mietzinsdepot/Freizügigkeitsguthaben", Passiven: Fr. 2'768.15 "hängige Betreibungen/Verlustscheine und Sozialhilfe pro memoria Fr. 1.--). Die Verfahrenskosten setzte die KESB auf Fr. 400.-- fest, wobei sie später klarstellte, dass davon Fr. 250.-- auf die Errichtung der Beistandschaft und Fr. 150.-- auf die Abnahme des Inventars entfielen, und auferlegte diese A.________.