Citation: 8C_248/2015 E. 4

Vorliegend kann offen gelassen werden, ob die Empfehlung Nr. 1/94 der Ad-hoc-Kommission gesetzmässig ist, da die Beschwerdegegnerin Heilbehandlung und die Fahrtkosten sowohl am Wohnort der Eltern wie auch am Studienort des Beschwerdeführers übernommen hat. Die Einwendungen des Beschwerdeführers vermögen am kantonalen Entscheid nichts zu ändern. Er setzt sich mit den vorinstanzlichen Ausführungen nicht auseinander. Der geltend gemachte Auslagenersatz umfasst den Ersatz von Fahrkosten und eine Entschädigung für die Zeit, die der Beschwerdeführer für Heilbehandlungen und Anwaltsbesuche aufwendete. Das kantonale Gericht führte aus, der Unfallversicherer habe - vorbehältlich der hier nicht interessierenden unentgeltlichen Rechtspflege im Verwaltungsverfahren - Anwaltskosten nicht zu übernehmen und entsprechend auch keinen Kostenersatz für Fahrten zu einem Rechtsvertreter zu leisten. Der Beschwerdeführer äussert sich dazu nicht. Ebenso wenig äussert er sich zur verneinten Entschädigung seines eigenen Zeitaufwandes für Heilbehandlungen. Seiner Arbeitgeberin hat die Unfallversicherung entsprechende Entschädigungen geleistet. Betreffend der geltend gemachten Fahrtkosten macht er weder zu den präzisen Distanzen zwischen dem Wohnort der Eltern und den schweizerischen Behandlungsorten noch zwischen dem Studienort und den in Deutschland liegenden Behandlungsorten konkrete Angaben. Dasselbe gilt bezüglich des Ansatzes für die seines Erachtens zu entschädigenden Kilometer. Es ist den beschwerdeführerischen Ausführungen nicht zu entnehmen, weshalb am 2. Dezember 2011 ein Arztbesuch in E.________ stattfinden musste, als er an seinem Studienort und nicht bei seinen Eltern weilte, und er begründet nicht, weshalb er eine Serie Physiotherapie von der Schweiz aus in Deutschland absolvierte, obwohl er Physiotherapie auch in der Schweiz besucht hatte. Insbesondere machte er vorinstanzlich auch nicht geltend, inwiefern die im Einspracheentscheid vom 14. April 2014 detailliert dargestellte Kostenvergütung unrichtig sein soll (zum Rügeprinzip: BGE 119 V 347 E. 1a S. 349mit Hinweis). Die Beschwerde ist abzuweisen.