Citation: 1P.213/2003 07.07.2003 E. 5

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass das Kantonsgericht mit seiner Würdigung des vom Beschwerdeführer erklärten Begründungsverzichtes nicht gegen das Willkürverbot verstossen hat. Diesbezüglich ist die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen. Dies gilt auch für die Rüge, das Kantonsgericht habe gegen das Verbot des überspitzten Formalismus verstossen: Das Verbot des überspitzten Formalismus wendet sich gegen prozessuale Formenstrenge, die als exzessiv erscheint, durch kein schutzwürdiges Interesse gerechtfertigt ist, zum blossen Selbstzweck wird und die Verwirklichung des materiellen Rechts in unhaltbarer Weise erschwert oder gar verhindert (BGE 127 I 31 E. 2a/bb S. 34). Eine derartige übertriebene Formstrenge ist in der kantonsgerichtlichen Würdigung der Umstände nicht zu erkennen.