Citation: 2C_73/2024 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz verneinte die bewilligungsfreie Zulassung des vom Beschwerdeführer gehaltenen Ultraleichtflugzeugs gestützt auf Art. 2 Abs. 1 lit. c LFG. Zwar habe der Bundesrat mit der Regelung in Art. 2b Abs. 2 lit. b LFV (vgl. E. 4.5 hiervor) aerodynamisch gesteuerte Flugzeuge mit Verbrennungsmotor - um ein solches handelt es sich beim fraglichen Flugzeug des Beschwerdeführers - vom Betriebsverbot grundsätzlich ausgenommen (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.2). Allerdings beziehe sich diese Norm aus systematischen und teleologischen Erwägungen nur auf Flugzeuge, die im schweizerischen Luftfahrzeugregister eingetragen und hier zum Verkehr zugelassen seien. Eine bewilligungsfreie Zulassung des vorliegenden, in Frankreich registrierten Ultraleichtflugzeugs würde zu einer sachlich nicht gerechtfertigten Ungleichbehandlung mit den schweizerischen Luftfahrzeugen führen, da für letztere restriktivere Eintragungs- und Zulassungsvorschriften gelten. Das streitgegenständliche Luftfahrzeug falle folglich nicht unter Art. 2b Abs. 2 lit. b LFV und sei nicht bewilligungsfrei zugelassen (vgl. angefochtenes Urteil, E. 5.6).