Citation: 9C_48/2022 E. A

Der 1995 geborene A.________ erlitt im Dezember 2017 einen Verkehrsunfall, bei dem er u.a. das rechte Bein verlor. Im Juli 2018 beantragte er bei der Invalidenversicherung eine Prothesenversorgung nach Oberschenkelamputation rechts. Am 4. Dezember 2018 erteilte die IV-Stelle des Kantons St. Gallen Kostengutsprache für eine Oberschenkel-Prothese rechts mit elektronischem Kniegelenk des Typs "C-Leg 4" im Gesamtbetrag von Fr. 40'116.35 (inklusive Service 24. und 48. Monat sowie Garantieverlängerung von sechs Jahren). Am 1. Februar 2019 ersuchte A.________ um Zusprache eines elektronischen Kniegelenks des Typs "Genium X3" anstatt "C-Leg 4". Am 16. April 2019 erneuerte die IV-Stelle ihre frühere Kostengutsprache für das "C-Leg 4" unter Erhöhung des Gesamtbetrages auf Fr. 43'537.40. Der Versicherte wurde mit einer Prothese mit dem von ihm gewünschten elektronischen Kniegelenk "Genium X3" versorgt. Nach weiteren Abklärungen und Durchführung des Vorbescheidverfahrens verweigerte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. April 2021 ein elektronisches Kniegelenk der Typen "Genium X3" und "Genium".