Citation: 2C_992/2020 E. A

Am 22. Februar 2018 um 02.05 Uhr alarmierte die Ehefrau von A.________, wohnhaft in U.________, den Rettungsdienst 144. Nach einer ersten Untersuchung und Medikation zur Beruhigung transportierte das Einsatzteam des Rettungsdienstes des Kantonsspitals Obwalden (nachfolgend: Kantonsspital) A.________ von seinem Wohnort ins Kantonsspital. Die zurückgelegte Fahrdistanz betrug 18 km. Der Einsatz endete für das Einsatzteam um 03.10 Uhr. Am 15. März 2018 stellte das Kantonsspital A.________ eine Rechnung in der Höhe von Fr. 1'325.--. Gemäss beigelegtem Leistungsbeleg setzte sich der Betrag aus einer Grundtaxe für den Primäreinsatz von Fr. 900.--, einem Nachtzuschlag von 25 % der Grundtaxe und damit Fr. 225.--, sowie aus medizinischen Leistungen gemäss Verrechnungsstufe 2 von Fr. 200.-- zusammen. Mit Schreiben vom 27. März 2018 gelangte A.________ an die Direktion des Kantonsspitals (nachfolgend: Spitaldirektion) und verlangte die Aufhebung der Rechnung sowie das Aussetzen allfälliger Inkassomassnahmen. Die Spitaldirektion lehnte diese Anträge mit Entscheid vom 15. Mai 2018 ab. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wiesen der Spitalrat des Kantonsspitals am 5. September 2018 sowie der Regierungsrat des Kantons Obwalden am 30. April 2019 ab.