Citation: 6B_852/2015 E. A

A.________ beabsichtigte Ende April/Anfang Mai 2010 mit seinem Personenwagen der Marke Porsche 911 Turbo, für welchen er wegen des geforderten Preises keinen Käufer gefunden hatte, in der Schweiz einen Autounfall mit grossem Sachschaden zu inszenieren und sich Versicherungsleistungen auszahlen zu lassen. Zu diesem Zweck fragte er X.________ an, ob er ihm jemanden vermitteln könne, der bereit sei, an dem Versicherungsbetrug mitzuwirken. X.________ nahm daraufhin mit B.________ in Polen Kontakt auf und vereinbarte für den 21. Mai 2010 ein Treffen zwischen diesem und A.________, bei welchem der genaue Ablauf und die Örtlichkeit des Verkehrsunfalls bestimmt wurden und bei welchem er als Übersetzer zwischen den Parteien teilnahm. Plangemäss kollidierte am 22. Mai 2010 der Vater von B.________ mit diesem als Beifahrer in Pfungen mit seinem Lieferwagen rückwärts mit dem Porsche von A.________. Daraufhin benachrichtigte A.________ die Polizei, um die Kollision als Verkehrsunfall aufnehmen zu lassen. Am 30. August 2010 meldete er den entstandenen Sachschaden bei der C.________ Versicherung an, welche ihm schliesslich einen Betrag von Fr. 37'000.-- auszahlte. X.________ erhielt von A.________ für seine Mitwirkung vereinbarungsgemäss Fr. 5'000.--. Im Mai/Juni 2010 wirkte X.________ ferner zusammen mit A.________ und weiteren Beteiligten am fingierten Diebstahl eines pinkfarbenen Porsche Cayenne Turbo S mit einem Verkehrswert von ca. Fr. 150'000.-- mit. In Wirklichkeit war der Wagen für Fr. 10'000.-- nach Polen an D.________, zu welchem X.________ den Kontakt geknüpft hatte, verkauft worden. Am 11. bzw. 12. Juni 2010 meldete der Halter des Wagens E.________ gegenüber der Kantonspolizei Zürich und der C.________ Versicherung den Wagen als gestohlen. Die Versicherung zahlte daraufhin Leistungen in der Höhe von Fr. 50'000.-- aus.