Citation: 4A_516/2018 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerin verfehlt in ihrer Rechtsschrift diese Anforderungen weitgehend. So kann auf ihre Beschwerde nicht eingetreten werden, soweit sie ihre Rügen auf einen Sachverhalt stützt, der von den Feststellungen der Vorinstanz abweicht, ohne dass sie diese Feststellungen gehörig rügt. Soweit die Beschwerdeführerin sodann in ihrer Rechtsschrift kritisiert, die Vorinstanz habe den Sachverhalt willkürlich festgestellt und ihr das rechtliche Gehör verweigert, indem sie die grobfahrlässige Umsetzung des "Vier-Augen-Prinzips" verneint habe, geht die Beschwerde ins Leere. Denn die Vorinstanz hat die Frage letztlich offen gelassen, ob die Umsetzung des "Vier-Augen-Prinzips" mangelhaft erfolgte. Sie hat vielmehr verneint, dass bei korrekter Kontrolle nach dem "Vier-Augen-Prinzip" das betrügerische Vorgehen des Angestellten des Beschwerdegegners hätte entdeckt werden können. Inwiefern unter diesen Umständen die Rügen der Beschwerdeführerin in Bezug auf die grobfahrlässige Umsetzung des "Vier-Augen-Prinzips" den Ausgang des Verfahrens zu beeinflussen vermöchten (Art. 97 BGG), ist der Beschwerde nicht zu entnehmen. Auf die Beschwerde kann grundsätzlich nur insoweit eingetreten werden, als die Beschwerdeführerin die Verneinung des Kausalzusammenhangs rügt.