Citation: 6B_280/2017 E. 2.2.3

2.2.3. Die Beschwerdeführerin bezeichnete in ihrer Eingabe an die Vorinstanz einen konkreten Lebenssachverhalt, der grundsätzlich geeignet ist, einen angezeigten Straftatbestand zu erhärten und der sich auch auf die Begründung der Nichtanhandnahme bezieht. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin mache lediglich geltend, eine Kontoüberweisung sei nicht überprüft worden. Die Staatsanwaltschaft habe die Sache nicht an die Hand genommen, weil dem Beschuldigten nicht nachgewiesen werden könne, sich "das fragliche Geld" angeeignet zu haben. Aus dem angefochtenen Beschluss geht nicht hervor, dass die Staatsanwaltschaft begründet hat, weshalb der von der Beschwerdeführerin benannte Vorgang keine Anhandnahme rechtfertige. Insoweit kann nicht gesagt werden, die Beschwerdeführerin habe sich von vornherein nicht zumindest rudimentär mit der angefochtenen Verfügung auseinandergesetzt. Freilich genügen die Ausführungen in der Beschwerdeschrift vom 27. Januar 2017 den Begründungsanforderungen nach Art. 385 Abs. 1 StPO offensichtlich nicht. In der Beschwerde wird aber deutlich genug umschrieben, unter welchem Gesichtspunkt die angefochtene Verfügung überprüft werden soll. Daher wäre der Beschwerdeführerin eine Nachfrist anzusetzen und ihr dadurch Gelegenheit zu geben gewesen, die Umstände der in der Eingabe vom 27. Januar 2017 bezeichneten Transaktion des Beschuldigten rechtsgenüglich zu umschreiben, einschlägige Beweismittel aufzulegen (vgl. auch Art. 389 Abs. 3 StPO; Guidon, a.a.O., N. 9d zu Art. 396 StPO), sowie genau anzugeben, aus welchen Gründen die Staatsanwaltschaft die Sache gerade mit Blick auf den betreffenden Vorgang an die Hand hätte nehmen müssen (vgl. Art. 385 Abs. 1 lit. b und c StPO).