Citation: 6B_195/2018 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz auferlegte dem Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 426 Abs. 1 und Art. 428 Abs. 3 StPO entgegen der ersten Instanz, die ihn freigesprochen hatte, infolge Schuldspruchs u.a. die Kosten für die Untersuchung und das erstinstanzliche Gerichtsverfahren. Auf die Berufung der Beschwerdegegnerin 2 trat sie gesamthaft resp. auf deren Anschlussberufung teilweise nicht ein. Die Zivilforderung verwies sie auf den Zivilweg. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer sei mit seinem Antrag auf kostenpflichtige Abweisung der Berufung der Staatsanwaltschaft gänzlich unterlegen. Bezüglich der Zivilklage habe er mehrheitlich obsiegt. Im Ergebnis erscheine es somit angemessen, die Kosten des Berufungsverfahrens zu vier Fünfteln ihm und zu einem Fünftel der Beschwerdegegnerin 2 aufzuerlegen. Er habe gestützt auf Art. 436 Abs. 1 i.V.m. Art. 429 Abs. 1 StPO überdies Anspruch auf eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 673.90 für die Kosten der privaten Verteidigung im Berufungsverfahren (vgl. angefochtener Entscheid, E. VI. S. 26 sowie Dispositiv-Ziff. 1, 5 und 6 S. 28).