Citation: 6B_578/2013 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe in einem mehrseitigen Arbeitspapier vom 16. Juni 1999 ausführlich skizziert, wie die A.________ AG mit den Kundengeldern hätte umgehen müssen. Er habe gemäss eigenen Angaben bereits beim Erstellen des ersten Buchhaltungsabschlusses festgestellt, dass die Vermögensverwaltung nicht so umgesetzt worden sei. Die Q.________ AG habe im Revisionsbericht vom 24. Oktober 2001 zur Jahresrechnung 2000 der A.________ AG darauf aufmerksam gemacht, dass das Anlagekapital von R.________ nicht vertragskonform verwendet worden sei. Der Beschwerdeführer habe von diesem Revisionsbericht Kenntnis gehabt (Urteil E. 4.2.2.2 S. 70). Er habe am 6. September 2002 den provisorischen Abschluss der Jahresrechnung 2001 erstellt. Am 12. September 2002 habe eine fünfstündige Besprechung zwischen Y.________, C.________, D.________ und dem Beschwerdeführer stattgefunden. An dieser Sitzung sei nach Kenntnisnahme der provisorischen Jahresrechnung 2001 und unter dem steigenden Druck des hängigen EBK-Verfahrens intensiv über fehlende Anlagegelder diskutiert und eine Strategie beschlossen worden, um einerseits das Fehlen von Anlagekapital zu verheimlichen und andererseits Anlagekapital, das Kunden der A.________ AG zur Verwaltung übergeben hatten, gegenüber der EBK zu vertuschen (Urteil E. 4.2.2.6-4.2.2.8 S. 71 f.). Der Beschwerdeführer sei auch von den Mitbeschuldigten Y.________, C.________ und D.________ belastet worden (Urteil E. 4.2.2.10-4.2.2.12 S. 72 ff.). Er habe regelmässig an Geschäftsleitungssitzungen teilgenommen und sei - wie der Fall S.________ zeige - auch in Bargeldentgegennahmen sowie in die Anpassung der Vermögensverwaltungsverträge involviert gewesen (Urteil E. 4.2.2.13 S. 75). Er habe gewusst, dass Gelder abflossen bzw. abgeflossen waren. Seine sinngemässe Darstellung, er sei davon ausgegangen, Y.________ und C.________ würden den Verpflichtungen der A.________ AG gegenüber den Kunden ausserhalb der Buchhaltung nachkommen resp. diese wären den Kunden verpflichtet, sei nicht nachvollziehbar. Er habe die Vermögensverwaltungsverträge gekannt und als Buchhalter Bezüge im Umfang von Fr. 1.4 Mio. gesehen, aber nie Belege für eine Anlage (Urteil E. 4.2.2.14 S. 75). Dass er auch um die Zweckentfremdung von Kundengeldern bei der B.________ AG wusste, ergebe sich aus seinen zwei Schreiben vom 16. Mai 2007 an den Verwaltungsrat der B.________ AG, in welchen er das bekannte Schneeballsystem umschreibe. Er habe die Schreiben nach eigenen Angaben verfasst, weil er Bedenken gehabt habe, ob er Strafanzeige erstatten müsse, und zwei Juristen ihm geraten hätten, den Verwaltungsrat zu informieren (Urteil E. 4.3.3.1 S. 78; E. 3.3.10.6 S. 97 ff.).