Citation: U 219/04 07.12.2004 E. 1

1.1 Das kantonale Gericht hat zutreffend dargelegt, dass die materiellrechtlichen Bestimmungen des am 1. Januar 2003 und damit nach dem Erlass des Einspracheentscheids vom 26. Juli 2002 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 nicht anwendbar sind, weshalb die Anspruchsbeurteilung nach der bis Ende 2002 gültig gewesenen Regelung zu erfolgen hat (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1). Richtig sind auch die vorinstanzlichen Erwägungen über den für die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfallereignis und eingetretenem Schaden (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1, 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) sowie dessen späteres Dahinfallen (RKUV 1994 Nr. U 206 S. 327 f. Erw. 3b), die überdies erforderliche Adäquanz des Kausalzusammenhangs (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen), insbesondere bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 138 ff. Erw. 6) und bei Unfällen mit einem Schleudertrauma der Halswirbelsäule ohne organisch (hinreichend) nachweisbare Funktionsausfälle (BGE 117 V 366 ff. Erw. 6), die Abklärung des Sachverhaltes (Art. 47 Abs. 1 und 3 UVG) sowie den Beweiswert medizinischer Stellungnahmen und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Darauf wird verwiesen. 1.2 Verweigert die versicherte Person die Mitwirkung an einer vom obligatorischen Unfallversicherer angeordneten Abklärungsmassnahme, so ist dieser gemäss Art. 47 Abs. 3 Satz 2 UVG (in der bis Ende 2002 gültig gewesenen Fassung) berechtigt, einen Entscheid auf Grund der Akten zu fällen. In diesem verfahrensmässigen Rahmen kann der Versicherer von der versicherten Person selbst veranlasste und eingereichte Berichte über Tatsachen, die er wegen fehlender Mitwirkung der versicherten Person nicht überprüfen kann, frei würdigen und allenfalls unberücksichtigt lassen (RKUV 2002 Nr. U 457 S. 222 f. Erw. 5c).