Citation: 2A.569/2000 05.03.2001 E. 2

2.- a) Der Regierungsrat des Kantons Zürich erachtete im Entscheid vom 19. April 2000, auf dessen Erwägungen das Verwaltungsgericht verweist, die Voraussetzungen für eine Ausweisung sowohl nach lit. a (gerichtliche Bestrafung wegen eines Verbrechens oder Vergehens) als auch nach lit. b (Fehlen des Willens oder der Fähigkeit, sich in die hiesige Ordnung einzufügen) von Art. 10 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 26. März 1931 über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer (ANAG; SR 142. 20) als erfüllt. Gegenüber dem Beschwerdeführer sei bereits am 21. Juni 1988 eine Verwarnung ausgesprochen und am 15. November 1991 die Ausweisung angedroht worden, was ihn jeweils nicht von weiteren Straftaten abgehalten habe. Zudem sei er nach der Rückkehr in die Schweiz erneut durch das Führen eines Motorfahrzeuges trotz Entzugs des Führerausweises straffällig geworden, weswegen er von der Bezirksanwaltschaft X.________ verurteilt wurde. In Würdigung aller Umstände und in Abwägung der Interessen - vor allem auch im Lichte von Art. 7 ANAG und Art. 8 EMRK - kam der Regierungsrat zum Schluss, dass die Wegweisung des Beschwerdeführers zwar für dessen Ehefrau und Kinder Nachteile zur Folge habe, doch überwiege das öffentliche Interesse an seiner Fernhaltung. Die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung sei daher angemessen, verhältnismässig und mit Art. 7 ANAG bzw. Art. 8 EMRK vereinbar. b) Wie bereits das Verwaltungsgericht festgehalten hat, erscheint der Rekursentscheid des Regierungsrates sorgfältig begründet, weshalb auch im vorliegenden Verfahren darauf verwiesen werden kann (Art. 36a Abs. 3 OG). Die Begründung der angefochtenen fremdenpolizeilichen Massnahme im erwähnten Entscheid wirkt in der Tat überzeugend (vgl. auch BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Die vorliegende Beschwerde richtet sich, was sich schon aus den Begehren ergibt, denn auch nicht eigentlich gegen sie, sondern macht vielmehr geltend, die Interessenabwägung könne zurzeit noch nicht vorgenommen werden. Es bestünden nämlich konkrete Anhaltspunkte, dass das Verschulden des Beschwerdeführers nicht so schwer wiege, wie von den Vorinstanzen angenommen, habe sich doch in einem weiteren Strafverfahren herausgestellt, dass die Straftaten vermutlich auf eine psychische Ursache zurückzuführen seien. Dies habe Auswirkungen auf die Schwere des Verschuldens sowie weitere Konsequenzen für die Beurteilung (Wiederholungsgefahr, Nachteile für den Beschwerdeführer und die Familie). Zur Untermauerung beruft sich der Beschwerdeführer insbesondere auf den Beschluss des Bezirksgerichtes Baden, bei dem das neue Strafverfahren hängig ist, vom 26. Oktober 2000, und auf einen ärztlichen Bericht vom 7. Dezember 2000. Damit aber stützt sich die Argumentation auf eine Sachlage, die der Vorinstanz im Zeitpunkt ihres Entscheids (am 11. Oktober 2000) nicht bekannt war und wovon sie auch nichts wissen konnte. Wegen der Bindung des Bundesgerichts an die Sachverhaltsfeststellungen des Verwaltungsgerichts (Art. 105 Abs. 2 OG), sind die Vorbringen daher unzulässige Noven (vgl. BGE 125 II 217 E. 3a S. 221); sie können nicht berücksichtigt werden.