Citation: 8C_24/2007 26.02.2008 E. 2.3

2.3.1 Die von der SUVA wie auch vom kantonalen Gericht geprüften und auch von Kreisarzt Dr. med. W.________ mit berücksichtigten Akten beruhen auf umfangreichen ärztlichen Untersuchungen. In ihnen wird die ganze Entwicklung des Gesundheitszustandes mit den von Dr. med. Z.________ vorgenommenen operativen Eingriffen einlässlich aufgezeigt. Es liegt damit eine umfassende Dokumentation des medizinischen Sachverhalts vor, sodass es der eventualiter beantragten zusätzlichen Abklärungen medizinischer Art nicht bedarf. 2.3.2 Dies gilt auch hinsichtlich der Einschätzung der noch zumutbaren Arbeitsfähigkeit. Kreisarzt Dr. med. W.________ hat seine Beurteilung nicht nur auf die Aktenlage, sondern auch auf seine eigenen Untersuchungen gestützt und neu zum Ausschluss einer Sudeck-Aktivität noch eine Skelettszintigraphie (Bericht des Dr. med. C.________ vom 3. September 2004) veranlasst. Entgegen den in der Beschwerdeschrift erhobenen Einwänden trägt seine Beurteilung der Arbeitsfähigkeit den konkreten Umständen Rechnung, weshalb davon abzuweichen kein Anlass besteht. Nicht gefolgt werden kann demnach der Argumentation des Beschwerdeführers, wonach diesbezüglich der abweichenden Auffassung des Dr. med. R.________ mehr Gewicht beizumessen sei. Wie schon die Vorinstanz festgehalten hat, bestehen angesichts der ärztlicherseits festgestellten Therapieresistenz keine Anhaltspunkte für die von Dr. med. R.________ in Betracht gezogene, allenfalls in zwei bis drei Jahren zu erwartende Besserung des Beschwerdebildes. Es ist vielmehr von einem erreichten Endzustand auszugehen, sodass sich auch gegen den Zeitpunkt des Fallabschlusses Ende März 2005 nichts einwenden lässt. Das kantonale Gericht hat mit Recht dargelegt, dass weder die Schmerzintensität noch der erhöhte Zeitbedarf frühmorgens schon vor der Aufnahme des Arbeitsweges oder aber schmerzbedingte Liegepausen am Arbeitsplatz und Schlafstörungen der von Dr. med. W.________ als zumutbar geschätzten uneingeschränkten Arbeitstätigkeit bei einer dem Leiden angepassten Beschäftigung entgegenstehen. Dass in früheren Arztberichten jeweils noch eine volle Arbeitsunfähigkeit attestiert worden war, erklärt sich ohne weiteres damit, dass damals noch medizinische Vorkehren zur Diskussion standen, vor deren Abschluss über die letztlich verbleibende Arbeitsfähigkeit gar nicht abschliessend befunden werden konnte. Dr. med. R.________ begründet seine erheblich tiefere Einschätzung der Arbeitsfähigkeit auch in einer leidensangepassten Tätigkeit primär mit den anhaltenden Schmerzen, deren Vorhandensein indessen auch von Dr. med. W.________ nicht verkannt werden konnte. Wenn Dr. med. W.________ - als zur Objektivität verpflichteter Kreisarzt der SUVA - die Aufnahme einer leidensangepassten ganztägigen Arbeitstätigkeit dennoch als zumutbar erachtete, darf davon ausgegangen werden, dass er nach eingehender Prüfung der Situation in der Schmerzsymptomatik keine Unvereinbarkeit mit einer ganztägigen erwerblichen Betätigung erblickte. Die durch die Schmerzen bedingte Notwendigkeit vermehrter Pausen dürfte in einem auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in Betracht fallenden Betrieb gewährleistet sein und auch die angegebenen Schlafstörungen dürften von einer regelmässigen Arbeitstätigkeit ohne weiteres positiv beeinflusst werden. 2.4 An diesem Ergebnis ändert die Berücksichtigung des mit der Beschwerdeschrift eingereichten Kurzattests des Dr. med. R.________ vom 8. Februar 2007 nichts. Ebenso wenig ergeben sich aus dem - erst nach Ablauf der Rechtsmittelfrist eingereichten - ausführlichen Gutachten des Zentrums O.________ vom 9. Mai 2007 Erkenntnisse, welche die Beurteilung von Kreisarzt Dr. med. W.________ ernsthaft in Frage stellen würden. Lediglich dass zuhanden der Invalidenversicherung Eingliederungsperspektiven diskutiert werden, sagt noch nichts über deren Notwendigkeit aus. Es kann daher dahingestellt bleiben, ob und gegebenenfalls inwiefern die Beibringung neuer Beweismittel erst im Verfahren vor Bundesgericht prozessual überhaupt noch zulässig war (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG und E. 1 hievor; vgl. auch die Urteile 8C_260/2007 vom 31. Oktober 2007, 4A_190/2007 vom 10. Oktober 2007, E. 5.1, sowie 8C_82/2007 vom 20. Juni 2007, E. 2.2).