Citation: 6B_1464/2021 E. 3.3.5

3.3.5. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Erwägung, wonach sein beruflicher Werdegang und seine wirtschaftliche Integration nicht stabil seien. Die Vorinstanz erklärt überzeugend, weshalb von einer gelungenen wirtschaftlichen Integration des Beschwerdeführers keine Rede sein kann. Obwohl er mit knapp 7 Jahren in die Schweiz kam, gelang ihm eine Anlehre als Maurer. Einen ordentlichen Berufsabschluss hat er trotz günstiger Ausgangslage nicht absolviert. Danach arbeitete er temporär und war zeitweise vom Sozialamt abhängig. Gemäss Vorinstanz zeigte er an der Berufungsverhandlung keine Absicht, nach Verbüssung der Freiheitsstrafe eine Weiterbildung oder einen ordentlichen Berufsabschluss anzustreben. Die Vorinstanz hegt nachvollziehbare Zweifel, dass sich der Beschwerdeführer erfolgreich und dauerhaft in den Schweizer Arbeitsmarkt integrieren wird. Er bringt dagegen bloss vor, auch Personen ohne Berufsausbildung könnten wirtschaftlich integriert sein. Dies ist zwar zutreffend, vermag aber nichts daran zu ändern, dass beim Beschwerdeführer von keiner erfolgreichen wirtschaftlichen Integration in der Schweiz gesprochen werden kann. Wenn er sodann geltend macht, er sei Anfang November 2021 aus dem Strafvollzug entlassen worden und habe bereits am 8. November 2021 eine Anstellung angetreten, handelt es sich dabei um ein unzulässiges echtes Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG). Ohnehin würde es am Gesagten nichts ändern, da nicht absehbar ist, wie lange der Beschwerdeführer diese temporäre Arbeit leisten wird. Unbehelflich ist das Vorbringen des Beschwerdeführers, dass er im Strafvollzug den Führerausweis erworben, sich mithin weitergebildet und damit die Grundlage geschaffen habe, um in verschiedenen Berufen tätig zu sein.