Citation: 8C_632/2018 E. 7.2.1

7.2.1. Die Gutachter des Spitals E.________ gingen von einem Status mit bloss möglichem, am ehesten leichtgradigen Schädelhirntrauma vom 3. Oktober 2007 aus. Zudem diagnostizierten sie u.a. eine mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom, differentialdiagnostisch reaktiv nach Arbeitsunfall, organisches Psychosyndrom nach Schädelhirntrauma. Aufgrund dieses Gutachtens, das seinerseits auf einer einlässlichen Würdigung der vorhandenen Aktenlage - unter Einschluss darin enthaltener Widersprüche - beruht, ist ein Schädelhirntrauma somit nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erstellt (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221). Soweit das kantonale Gericht trotz fehlender fremdanamnestischer Angaben von einer Bewusstlosigkeit von unbekannter Dauer beim Sturz mit Kopfanprall und einem Schädelhirntrauma von leichter bis mittlerer Schwere ausging und dabei vor allem auf die eigene Darstellung des Beschwerdegegners abstellte, kann ihm mit Blick auf die nachvollziehbaren Ausführungen im Gutachten nicht gefolgt werden. Immerhin nahmen jedoch auch die Gutachter des Spitals E.________ an, dass folgende Beschwerden natürlich unfallkausal seien: "chronische Schmerzmittel-Übergebrauchs-induzierte Kopfschmerzen"; schwere kognitive Minderleistungen, allerdings aufgrund der zwischenzeitlichen Progredienz und der möglichen Aggravation nur teilweise; mittelgradige depressive Episode mit somatischem Syndrom.