Citation: 5A_36/2009 06.03.2009 E. 2.2

2.2.1 Sodann trägt die Beschwerdeführerin vor, der von den Beschwerdegegnern eingereichte Fotobogen, aufgrund dessen der Gerichtspräsident des Bezirksgerichts Arlesheim bereits an der Prozesseinleitungsverhandlung von einer Hecke gesprochen habe, sei der Beschwerdeführerin nur als schlechte schwarzweisse Kopie zugestellt worden, auf der folglich nichts zu erkennen gewesen sei. Damit sei das rechtliche Gehör verletzt worden. Das Kantonsgericht hat dazu erwogen, es sei nicht nachvollziehbar, inwiefern der Beschwerdeführerin der Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt worden sein soll. Zum einen sei auf diesem Fotobogen lediglich ein Ausschnitt der umstrittenen und der Beschwerdeführerin durchaus bekannten Pflanzenansammlung abgebildet. Die Beschwerdeführerin mache denn auch gar nicht geltend, dass sie auf der Kopie nichts erkannt und deshalb nicht darauf habe reagieren können. Zum anderen sei ihr diese Beilage - wie sie selber einräume - zur Kenntnis gebracht worden. Da sich die Beschwerdeführerin mit dieser Begründung nicht ansatzweise auseinandersetzt, kann auf ihre Rüge nicht eingetreten werden (E. 1.3 hiervor). 2.2.2 In diesem Zusammenhang erhebt die Beschwerdeführerin sodann den Einwand, sie sei benachteiligt worden, denn der Gerichtspräsident habe anhand des Fotobogens bereits seine Meinung gemacht, wonach eine Hecke im Sinne von § 130 Abs. 1 EG ZGB/BL vorliege. Abgesehen davon, dass gemäss dem erstinstanzlichen Urteil ein Augenschein durchgeführt wurde, und somit nicht einsehbar ist, inwiefern die Fotos (noch) entscheidwesentlich sein sollen, tut die Beschwerdeführerin nicht dar, dass sie diese Rüge bereits vor Kantonsgericht prozesskonform vorgebracht hat. Auch darauf ist nicht einzutreten.