Citation: 1B_308/2013 E. 3

Der Beschwerdeführer bringt vor, Ersatzmassnahmen genügten. Die Vorinstanz hat ein Kontaktverbot (Art. 237 Abs. 2 lit. g StPO) als unzureichend beurteilt. Dies verletzt kein Bundesrecht. Die Kollusionsgefahr muss unter den erwähnten Umständen als hoch eingestuft werden. Schon deshalb kann nicht angenommen werden, dass ein Kontaktverbot den Beschwerdeführer davon abhalten würde, mit der Anzeigeerstatterin Verbindung aufzunehmen. Hinzu kommt die erwähnte Art der Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und der Anzeigeerstatterin, die von steten Wiederannäherungen geprägt war. Der Beschwerdeführer gibt selber an, dass ihn die Anzeigeerstatterin nach Trennungen immer wieder in die Wohnung gelassen und ihm den Kontakt zu den Kindern ermöglicht hat (Entscheid der Appellationsgerichtspräsidentin vom 6. Juni 2013 S. 3 E. 4.2). Bei einer Freilassung müsste deshalb damit gerechnet werden, dass der Beschwerdeführer - auch zwecks Kontakt zu den Kindern - erneut Zugang zur Wohnung der Anzeigeerstatterin zu erlangen suchte. Dass der Kollusionsgefahr mit anderen Ersatzmassnahmen wirksam begegnet werden könnte, macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist nicht ersichtlich.