Citation: 9C_811/2017 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat die medizinische Aktenlage, insbesondere das Gutachten der MEDAS vom 29. Juli 2016 samt Ergänzungen vom 26. Mai und 6. Juni 2017, zutreffend und im Lichte von BGE 141 V 281 lege artis beurteilt, und zwar auch bezüglich des in der Beschwerde gerügten Punktes der Aggravation. Sie hat verbindlich (E. 2) festgestellt, dass soziokulturelle Faktoren und Aggravation das Beschwerdebild dominieren. Demnach stellt es keine Rechtsverletzung dar, wenn sie der im MEDAS-Gutachten attestierten Arbeitsunfähigkeit von 50 % die rechtliche Relevanz abgesprochen (vgl. BGE 141 V 281 E. 5.2 S. 306 f.; 140 V 193) und einen invalidisierenden Gesundheitsschaden verneint hat.