Citation: 5A_159/2018 E. 3.3.2

3.3.2. Wie es sich mit Prozessen nach Art. 260 SchKG verhält, legen die Beschwerdeführer nicht dar und wird auch aus den kantonalen Akten nicht erkennbar. Im vorliegenden Fall machten die Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren geltend, dass die Forderungen "nicht abgetreten worden seien", sondern der Beschwerdeführer 1 nur berechtigt erklärt worden sei, "im Namen der Konkursitin diese Forderungen einzutreiben". Ebenso hat die Vorinstanz festgestellt, dass der Beschwerdeführer 1 vom Konkursamt wegen der schwierigen Einbringlichkeit ermächtigt worden sei, "die zwei Guthaben gegen im Ausland domizilierte Schuldner im Namen der Konkursitin einzutreiben". Anhaltspunkte für eine Abtretung nach Art. 260 SchKG - d.h. die Geltendmachung von Rechten der Konkursmasse in eigenem Namen auf eigene Rechnung und Gefahr (Form. Nr. 7 K) - werden nicht behauptet und sind nicht ersichtlich. Fest steht einzig, dass die Beschwerdeführer von der Konkursverwaltung lediglich eine Vollmacht zum Ausland-Inkasso von Forderungen der Konkursitin erhalten haben, ohne dass bereits Schritte zur Eintreibung der Forderungen im Ausland eingeleitet worden wären. Dass die Vorinstanz konkreten Anlass gehabt habe, den Konkursschluss mit Blick auf Art. 95 KOV (Prozesse nach Art. 260 SchKG) zu erörtern, wird nicht dargetan.