Citation: 5A_788/2008 25.09.2009 E. 1

1.1 Am 14. Juni 2005 reichten Y.________ und Z.________ beim Bezirksgericht Brig gegen X.________ eine Klage auf Feststellung des Nachlasses von S.________ und T.________ ein. Nach Abschluss des Beweisverfahrens sandte der Bezirksrichter die Akten am 16. Oktober 2007 zur Beurteilung an das Kantonsgericht des Kantons Wallis, Zivilgerichtshof I. Die Parteien verzichteten auf die vom Kantonsgericht auf den 7. Mai 2008 angesetzte Schlussverhandlung und reichten stattdessen am 7. Mai 2008 ihre Schlussbegehren ein. Mit Urteil vom 14. Oktober 2008 erkannte das Kantonsgericht in Dispositiv-Ziffer 5: "Die auf Gebiet der Gemeinde A.________ gelegenen und im Grundbuch auf den Namen von S.________ und T.________ eingetragenen Liegenschaften, Plan Nr. .., Parzellen Nr. 1 und 2, sind, vorbehältlich einer anderslautenden Vereinbarung der Erben, innert einer Frist von 6 Monaten ab Rechtskraft des Urteils öffentlich zu versteigern und der Erlös ist unter den Miterben gemäss Erbanspruch (Judicatum Ziff. 3) und unter Berücksichtigung der Vorempfänge (Judicatum Ziff. 4b) zu teilen." 1.2 Mit Eingabe vom 17. November 2008 reichte X.________ (nachfolgend Beschwerdeführer) beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen ein. Er beantragte, Ziffer 5 des Judicatums des Urteils des Kantonsgerichts Wallis vom 14. Oktober 2008 sei aufzuheben. Es sei festzustellen, dass die Parzelle Nr. 2, A.________, nicht Bestandteil des zu teilenden Nachlasses der Ehegatten S.________ und T.________ sei. 1.3 Mit Schreiben vom 7. Januar 2009 teilte der Rechtsvertreter von Y.________ und Z.________ (nachfolgend Beschwerdegegnerinnen) dem Bundesgericht mit, er habe dem Kantonsgericht Wallis mit Bezug auf Dispositiv-Ziffer 5 des Kantonsgerichtsurteils ein Berichtigungsbegehren eingereicht und ersuche das Bundesgericht, das hängige Verfahren bis zum Entscheid des Kantonsgerichts zu sistieren. Mit Verfügung des Instruktionsrichters vom 9. Januar 2009 wurde das Verfahren 5A_788/2008 bis zum Abschluss des Berichtigungsverfahrens sistiert. 1.4 Mit Entscheid vom 9. Februar 2009 wurde das Urteil des Kantonsgerichts, Zivilgerichtshof I, vom 14. Oktober 2008 betreffend die Dispositiv-Ziffer 5 wie folgt berichtigt: "Die auf Gebiet der Gemeinde A.________ gelegenen und im Grundbuch auf den Namen von S.________ und T.________ eingetragene Liegenschaft, Plan Nr. .., Parzelle Nr. 1, ist, vorbehältlich einer anderslautenden Vereinbarung der Erben, innert einer Frist von 6 Monaten ab Rechtskraft des Urteils öffentlich zu versteigern und der Erlös ist unter den Miterben gemäss Erbanspruch (Judicatum Ziff. 3) und unter Berücksichtigung der Vorempfänge (Judicatum Ziff. 4b) zu teilen." 1.5 Mit Verfügung vom 11. August 2009 wurden der Beschwerdeführer und die Beschwerdegegnerinnen vom Instruktionsrichter aufgefordert, sich bis zum 31. August 2009 zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens 5A_788/2008 und zu den Kostenfolgen zu äussern. Der Beschwerdeführer hat sich nicht vernehmen lassen. Die Beschwerdegegnerinnen führen in ihrer Stellungnahme vom 20. August 2009 im Wesentlichen aus, sie könnten nicht als unterliegende Partei im Sinne von Art. 66 BGG angesehen werden, da sie mit Bezug auf die strittige Parzelle Nr. 2 (oder Nr. 3) nie irgendwelche Ansprüche geltend gemacht hätten und der Beschwerdeführer nach Vorliegen des Berichtigungsurteils die Beschwerde beim Bundesgericht hätte zurückziehen können.