Citation: 1C_368/2019 E. 8.3

8.3. Diese Sachverhaltsrügen stossen - soweit sie sich nicht in appellatorischer Kritik an der vorinstanzlichen Beweiswürdigung erschöpfen - ins Leere, weil die von der Beschwerdeführerin geltend gemachten baulichen Veränderungen im Jahr 1904 von der Vorinstanz weitgehend bestätigt wurden. So ging auch diese davon aus, der Umbau von 1904 habe inflationsbereinigt etwa zu einer Verdoppelung des Versicherungswerts geführt, wobei die Fassaden in Massivbauweise neu erstellt worden seien. Zudem nahm die Vorinstanz gestützt auf die Untersuchungen zur Bestimmung des Holzalters an, der Hauptteil der im Untergeschoss erhaltenen Bausubstanz stamme von einem Umbau, der frühestens 1891/92 erfolgte, und der Ersatz der Deckenbalken im Erd- und Obergeschoss sowie die Kernkonstruktion des Dachwerks seien frühestens 1903/04 erfolgt, wobei die Deckenbalken im südwestlichen Keller mindestens dreimal ersetzt worden sein müssten. Die Holzaltersbestimmungen stünden nicht im Widerspruch zum Amtsgutachten, das von verschiedenen Umbauten ausgehe und annehme, Elemente der ursprünglichen Tragstruktur können nur noch im Inneren des Gebäudes gefunden werden.