Citation: 6B_857/2019 E. 6

Die Sachverhaltsrügen des Beschwerdeführers erweisen sich als unbegründet, soweit auf sie eingetreten werden kann. Was er gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung vorbringt, erschöpft sich (weitgehend) in appellatorischer Kritik oder erweist sich für den Verfahrensausgang als nicht relevant. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, seine eigene Beweiswürdigung vorzutragen und zu erklären, ohne jedoch aufzuzeigen, inwieweit die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig oder mit der Aktenlage und der Beweislage unvereinbar sein sollen. Soweit er auf die Beweiswürdigung der Vorinstanz eingeht, bestreitet er diese lediglich mit zum Teil schwer vorstellbaren Alternativerklärungen zum Tathergang, die jedoch in der objektiven Beweislage keine Bestätigung finden und sich auch ansonsten nicht erhärten lassen. Der Beschwerdeführer verkennt, dass das Bundesgericht keine Appellationsinstanz ist, die eine freie Prüfung in tatsächlicher Hinsicht vornimmt oder die vorinstanzliche Beweiswürdigung mit freier Kognition überprüft (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG; BGE 140 III 264 E. 2.3). Das Bundesgericht überprüft im Rahmen einer Sachverhaltsrüge lediglich - aber immerhin -, ob das erkennende Sachgericht unhaltbare Schlüsse gezogen, erhebliche Beweise übersehen oder solche willkürlich ausser Acht gelassen hat (vgl. BGE 140 III 264 E. 3.2; Urteile 6B_800/2016 vom 25. Oktober 2017 E. 10.3.1, nicht publ. in: BGE 143 IV 397; 6B_986/2017 vom 26. Februar 2018 E 2.4.1; je mit Hinweisen). Hierfür genügt es nicht, dem Bundesgericht seine eigene, von der Vorinstanz abweichende Beweiswürdigung zur Beurteilung vorzulegen. Dass keine der kurz nach dem Stromausfall am Unfallort eintreffenden Personen den Unfallhergang direkt gesehen hat, steht aufgrund der übrigen Indizien und Beweise einem Schuldspruch nicht entgegen und verletzt auch die Unschuldsvermutung nicht.