Citation: 5D_102/2008 21.07.2008 E. 2

Mit der Verfassungsbeschwerde kann einzig eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 113 i.V.m. Art. 116 BV). Es gilt das sogenannte Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer hat in der Beschwerdeschrift darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur rechtsgenügend vorgebrachte, klar erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (vgl. die Rechtsprechung zur staatsrechtlichen Beschwerde, statt vieler BGE 110 Ia 1 E. 2 S. 3 f.; 119 Ia 197 E. 1d S. 201). Wie unter der Herrschaft des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 1943 über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) müssen die erhobenen Rügen zudem in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein; der blosse Verweis auf Ausführungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1). 2.1 Das Obergericht hat erwogen, aufgrund von Art. 62 Abs. 2 GebV SchKG dürfe im Beschwerdeverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen werden. Sodann liege keine Kostenregelung vor, weshalb der Rekurs insoweit unzulässig sei. 2.2 Der Beschwerdeführer beschränkt sich in seinen Ausführungen im Wesentlichen auf das Zitieren von Bundesgerichtsentscheiden und Bestimmungen der EMRK und der Verfassung, ohne aber in einer detaillierten Auseinandersetzung mit den massgebenden Erwägungen des angefochtenen Beschlusses aufzuzeigen, inwiefern die EMRK und die Verfassung verletzt worden sein sollen. Auf die offensichtlich unzulässige Verfassungsbeschwerde ist daher in Anwendung von Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit b BGG nicht einzutreten.