Citation: 6B_885/2023 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt mit Bezug auf den Schuldspruch wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit mit Waffen teilweise willkürlich festgestellt. Er macht geltend, es gebe vorliegend keine äusseren Umstände, die darauf hingedeutet hätten, dass er um den Grund für den Erwerb der Waffe hätte wissen müssen. Die Tatsache, dass er potenziell gefährliche Schusswaffen unter Billigung der Möglichkeit, dass diese für strafbare Handlungen verwendet werden könnten, verkauft habe, reiche zur Erfüllung des subjektiven Tatbestands nicht aus. Die Strafakten enthielten keinerlei Hinweise darauf, dass die Waffe möglicherweise zur Begehung einer Straftat erworben worden sei. Er habe mehrfach erklärt, dass er die Waffe sicherlich nicht verkauft hätte, wenn er darauf geschlossen hätte, dass der Käufer diese zur Begehung eines Raubüberfalls benötige.