Citation: 8F_13/2015 E. 2.1

2.1. Die Gesuchstellerin macht geltend, das Bundesgericht habe sich nicht mit allen von ihr in ihrer Beschwerde gestellten Fragen auseinandergesetzt. Einzelne Vorbringen und Rügen stellen jedoch keine unbeurteilten Anträge im Sinne von Art. 121 lit. c BGG dar, welche eine Revision zu rechtfertigen vermögen (vgl. E. 1.2). Das Bundesgericht hat jedenfalls die Kernfrage des Streites zwischen der Gesuchstellerin und der Arbeitslosenkasse klar beantwortet, nämlich dass die Arbeitslosenkasse berechtigt war, von der Gesuchstellerin das Beibringen der Arbeitgeberbescheinigung ihres vorletzten Arbeitgebers sowie entsprechender Lohnabrechnungen zu verlangen, und beanstandete das festgestellte Erlöschen des Anspruchs auf Arbeitslosenentschädigung infolge Nichteinreichen dieser Unterlagen nicht (Urteil 8C_229/2015 vom 6. Juli 2015 E. 4). Der Einwand, das Bundesgericht hätte den Streit vorerst auf die Frage der Rechtmässigkeit des Anforderns der strittigen Unterlagen beschränken müssen, wird im Revisionsgesuch erstmals und damit verspätet erhoben. Denn das Revisionsverfahren dient nicht dazu, prozessuale Anträge nachträglich vorbringen zu können (vgl. E. 1.1 und 1.2). Nach dem Gesagten liegt kein Revisionsgrund nach Art. 121 lit. c BGG vor.