Citation: 7B.41/2005 19.04.2005 E. 2.1

2.1.1 Die Vorinstanz hat ausgeführt, gemäss Art. 8a SchKG stehe dem Beschwerdeführer als Verfahrensbeteiligter jederzeit das Recht auf Akteneinsicht zu, wofür er sich direkt an das Betreibungsamt wenden könne. Da vorliegend keine Verweigerung des Einsichtsrechts behauptet werde, habe die Aufsichtsbehörde sich nicht mit der Auskunftserteilung zu befassen und trete insoweit auf die Beschwerde nicht ein. 2.1.2 Ferner hat die Aufsichtsbehörde erwogen, aus den Akten des früheren Verfahrens (ABS 04/474) gehe hervor, dass der Beschwerdeführer gegenüber dem Betreibungsbeamten anlässlich des Pfändungsvollzuges angegeben habe, als Künstler selbstständig erwerbend zu sein und weder Einkommen zu erzielen noch pfändbare Vermögenswerte zu besitzen. Nach dem Entscheid des Bundesgerichts vom 31. Januar 2005 (7B.7/2005) sei mittlerweile auch rechtskräftig entschieden, dass die verlangte Einpfändung von "Urheberrechten", "Klagerechten" oder "künstlerischen Arbeiten" zu Recht unterlassen worden sei. Damit stehe fest, dass die betreibenden Gläubiger mangels verwertbarem Vermögen nicht befriedigt werden könnten. Aufgrund dessen erweise sich das Ausstellen eines Verlustscheines gemäss Art. 115 SchKG in jeder Hinsicht als gesetzeskonform. Die Vorinstanz fährt fort, im Übrigen habe auch keine Veranlassung bestanden, mit der Ausstellung der Verlustscheine bis zur Ausfällung des höchstrichterlichen Urteils zuzuwarten. Weder die Aufsichtsbehörde noch das Bundesgericht habe den jeweiligen Beschwerden aufschiebende Wirkung erteilt, so dass die Betreibungen - unter Vorbehalt eines endgültigen Entscheides - hätten fortgesetzt werden können.