Citation: 2C_711/2020 E. A

A.a. A.________ (geboren 1985) ist türkischer Staatsangehöriger. Am 23. Oktober 2007 heiratete er eine schweizerische Staatsangehörige (geboren 1985) und reiste am 16. Januar 2008 in die Schweiz ein. Im Rahmen des Familiennachzugs erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung und am 20. März 2013 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Aus der Ehe gingen zwei Töchter (geboren 2010 und 2012) hervor; beide besitzen die Schweizer Staatsbürgerschaft. Am 31. Oktober 2013 wurde A.________ wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt in Haft genommen. Am 4. März 2014 wurde den Ehegatten das Getrenntleben ab dem 31. Oktober 2013 gerichtlich bewilligt und die Kinder wurden während der Dauer des Getrenntlebens unter die Obhut der Kindsmutter gestellt. Die Entlassung von A.________ aus der Untersuchungs- bzw. Sicherheitshaft, die wegen Kollusions- und Fluchtgefahr angeordnet worden waren, erfolgte am 11. Juni 2014. Mit Urteil vom 23. Dezember 2016 schied das Bezirksgericht Bülach die Ehe, übertrug der Kindsmutter das alleinige elterliche Sorgerecht und räumte A.________ für die nächsten vier Monate ein begleitetes Besuchsrecht von zwei Tagen pro Monat ein. A.b. Am 18. April 2017 heiratete A.________ erneut eine Schweizer Staatsangehörige (geboren 1987). Aus dieser Ehe ging eine Tochter (geboren 2018) hervor. A.c. Nachdem die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland A.________ am 16. März 2009 wegen versuchter Erschleichung einer falschen Beurkundung schuldig gesprochen und zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 300.-- verurteilt hatte, wurde er mit Verfügung vom 22. April 2009 ausländerrechtlich verwarnt. A.________ trat daraufhin weiter strafrechtlich in Erscheinung. Zuletzt verurteilte ihn das Bezirksgericht Bülach am 27. August 2014 wegen Gefährdung des Lebens, einfacher Körperverletzung, Widerhandlung gegen das Waffengesetz, fahrlässigen Fahrens in fahrunfähigem Zustand mit qualifizierter Blutalkoholkonzentration, Verletzung der Verkehrsregeln und Tätlichkeiten zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten sowie zu einer Busse von Fr. 200.--.