Citation: 4A_249/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Im Gegensatz zu diesem allgemeinen Grundsatz, wonach das Gericht den geltend gemachten Anspruch im Hinblick auf sämtliche in Frage kommende Rechtsgrundlagen prüft, ist die Kognition des Strafgerichts bei einer Adhäsionsklage begrenzt: Die im Strafverfahren adhäsionsweise gestellten Zivilforderungen stützen sich meist auf den Rechtstitel der unerlaubten Handlung, Persönlichkeitsrechte, Eigentums- und Besitzesrechte oder unlauteren Wettbewerb (dazu BGE 148 III 401 E. 3.2.1). Zivilansprüche, die auf einem Vertrag beruhen, können hingegen nach konstanter Rechtsprechung des Bundesgerichts nicht Gegenstand einer adhäsionsweise erhobenen Zivilklage im Strafverfahren bilden (BGE 148 III 401 E. 3.2.1 am Ende; 148 IV 432 E. 3.2 f.; Urteile 7B_111/2024 vom 25. Juli 2024 E. 3.1; 7B_329/2024 vom 16. Juli 2024 E. 1.1.3; 7B_38/2023 vom 25. April 2024 E. 1.1; 7B_507/2023 vom 20. März 2024 E. 1.2.1; 7B_986/2023 vom 1. Februar 2024 E. 1.1; 6B_1200/2021 vom 15. September 2023 E. 4.2; 6B_57/2021 vom 27. April 2023 E. 4.2.2; 6B_602/2020, 6B_603/2020 vom 29. März 2023 E. 3.1). Dem Strafgericht ist es damit im Rahmen der Adhäsionsklage verwehrt, vertragliche Ansprüche zu beurteilen.