Citation: 5A_336/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass das Verhältnis zwischen vorehelicher und ehelicher Austrittsleistung im konkreten Fall zweifelsfrei nachweisbar ist, und macht geltend, dass bezüglich der Höhe seines während der Ehe erworbenen Vorsorgeguthabens "wichtige Unklarheiten" beständen. Laut dem Dokument, auf das sich die Vorinstanz stütze, soll er am 19. August 2003 einen Vorbezug von Fr. 225'602.20 getätigt haben, was bedeuten würde, dass er in den ersten fünf Jahren seiner Ehe fast gleichviel Vorsorgeguthaben angespart hätte wie in den fünfzehn nachfolgenden Jahren. Dem Kantonsgericht wirft der Beschwerdeführer vor, dies "überhaupt nicht abgeklärt" zu haben. Wie die Bestätigung seiner Pensionskasse vom 11. April 2023 belege, habe sich der Vorbezug vom 19. August 2003 auf Fr. 73'672.20 und nicht auf Fr. 225'602.20 belaufen; die Differenz von Fr. 151'930.-- sei am 29. November 1996, mithin zwei Jahre vor der Heirat, bezogen worden. Gestützt auf diese Beobachtungen steht für den Beschwerdeführer fest, dass das Kantonsgericht Art. 122 ZGB verletzt. Es wende "voreilig und ohne gültigen Grund" die im Anhang der bundesrätlichen Botschaft befindliche Tabelle nicht an; die Anwendung der Tabelle hätte zu einer korrekteren Berechnung des ehelich erworbenen Vorsorgeguthabens geführt. Im selben Zusammenhang rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 277 Abs. 3 ZPO. Entgegen dieser Vorschrift stelle die Vorinstanz den Sachverhalt bezüglich der beruflichen Vorsorge nicht von Amtes wegen fest. Bei "sorgfältiger Analyse des Sachverhalts" hätte sie nicht zum Schluss kommen können, dass die Informationen bezüglich der beruflichen Vorsorge vollständig waren.