Citation: 2C_312/2018 E. 3.3.4

3.3.4. Dem Beschwerdeführer ist zuzugestehen, dass die Vorinstanz die Frage der Verhältnismässigkeit seiner Ausschaffungshaft in Erwägung 7 kaum vertieft geprüft hat und ihre Begründung sehr summarisch ausgefallen ist. Eine Rückweisung der Sache an die Vorinstanz erübrigt sich indessen, da das Bundesgericht die Rechtsmässigkeit des Haftentscheids in diesem Punkt gestützt auf die Akten beurteilen kann: Der Beschwerdeführer hat sich bereits einmal ins Ausland abgesetzt. Gemäss dem rechtskräftigen Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 9. Mai 2017 pflegte er zu den Kindern bisher "keinen bzw. kaum Kontakt", auch bestand weder "in affektiver noch wirtschaftlicher Hinsicht" eine "besonders enge Beziehung". Dies hat sich während des Strafvollzugs - trotz vereinzelter Besuche und Telefonanrufe - nicht grundlegend geändert. Während des Zusammenlebens mit seiner Gattin hat der Beschwerdeführer keine Erziehungsaufgaben wahrgenommen. Im Übrigen ist die Ehe heute getrennt und befinden sich die Kinder normalerweise in der Obhut ihrer Mutter. Die Beziehung zur Mutter seines ausserehelichen Kindes ist ihrerseits konfliktbeladen. Der Beschwerdeführer hat die Trennung von seinen Kindern wiederholt selber in Kauf genommen. Bei einer Haftentlassung wäre gestützt auf sein bisheriges Verhalten nicht sicher gestellt, dass er sich nicht - trotz seiner Kinder oder mit ihnen - absetzen und sich der Ausschaffung entziehen würde.