Citation: 8C_451/2018 E. 6.2

6.2. Der behandelnde Psychiater berichtete in der Folge von einem stationären Gesundheitszustand. Auch nach einem einjährigen Behandlungsverlauf habe sich kein Rückgang der depressiven Symptomatik ergeben. Während dieser Zeit sei die psychotherapeutische und psychopharmakologische Behandlung intensiv durchgeführt worden, wobei auch zwei stationäre Behandlungen das Zustandsbild nicht hätten verändern können. Die IV-Stelle holte alsdann eine Stellungnahme des RAD-Arztes Dr. med. E.________ ein. Dieser übernahm die Einschätzung des psychiatrischen Gutachters. Nachdem er zunächst noch empfohlen hatte, der Versicherten im Rahmen der Schadenminderungspflicht eine Auflage zur Fortsetzung der psychiatrischen Behandlung zu machen, erachtete er später eine solche für nicht notwendig und schlug stattdessen eine zeitnahe Rentenrevision per Januar 2012 vor. Mit Verfügung vom 3. November 2011 sprach die IV-Stelle der Beschwerdeführerin schliesslich eine ganze Invalidenrente mit Wirkung ab 1. Oktober 2010 zu. Bereits am 30. Januar 2012 leitete sie eine Rentenrevision ein, die in einem unveränderten Rentenanspruch mündete.