Citation: 8C_854/2008 08.05.2009 E. 7

7.1 Nach dem Gesagten scheint die Beschwerdeführerin mangels einer unfallbedingt erlittenen Verdiensteinbusse ab 1. Januar 2002 keinen Anspruch mehr auf ein Taggeld nach UVG gehabt zu haben. Hat die Versicherte von der Arbeitgeberin stets den vollen Lohn ausbezahlt erhalten, bleibt unter den gegebenen Umständen zudem fraglich, ob die Beschwerdeführerin über das zur Anfechtung der strittigen Taggeldeinstellung bereits im Einspracheverfahren erforderliche schutzwürdige Interesse (SVR 2006 IV Nr. 11 S. 41, I 791/03 E. 2.1 mit Hinweisen) verfügte. Diese Fragen brauchen hier nicht abschliessend beantwortet zu werden. Denn wie nachfolgend zu zeigen ist, hat das kantonale Gericht die von der Phenix verfügte Taggeldeinstellung im Ergebnis aus einem anderen Grund zu Recht bestätigt. 7.2 Die Beschwerdeführerin erhob gegen die mit angefochtenem Entscheid verneinte Adäquanz des Kausalzusammenhanges der ab 1. Januar 2002 geklagten angeblichen Unfallfolgen und dem Ereignis vom 6. November 2000 keine Einwände. Gestützt auf die hinreichend abgeklärte Sachlage stellte das kantonale Gericht in Bezug auf den Zustand ab 2002 korrekt fest, organisch objektiv ausgewiesene Beschwerden seien nicht mehr vorhanden gewesen und von weiteren Heilbehandlungsmassnahmen habe keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden können. Zudem sei eine kontinuierliche, mit einer gewissen Planmässigkeit auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes gerichtete, fortgesetzt spezifische, belastende ärztliche Behandlung ab 2002 nicht durchgeführt worden (vgl. E. 5.2 und 5.3 hievor). Nach Prüfung der übrigen Kriterien gelangte die Vorinstanz zur Auffassung, dass die Unfalladäquanz der ab 1. Januar 2002 geklagten Beschwerden zu verneinen ist. Dies ist insoweit mit Bezug auf die hier einzig den Streitgegenstand bildende Frage (E. 3 hievor) nach dem strittigen Taggeldanspruch ab 1. Januar 2002 unter den gegebenen Umständen nicht zu beanstanden, als die Vorinstanz die von der Phenix verfügte Taggeldeinstellung per 31. Dezember 2001 im Ergebnis zu Recht bestätigt hat. 7.3 Soweit die Beschwerdegegnerin darüber hinaus durchgeführte Heilbehandlungsmassnahmen als Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung übernommen hat, bildet diese Frage nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (E. 3 hievor). Die Phenix wird die Folgen einer diesbezüglich allenfalls verspätet erlassenen Einstellungsverfügung in dem Sinne zu tragen haben, als bei der Frage einer allfälligen Rückerstattung oder Verrechnung zu Unrecht bezogener Leistungen der Gesichtspunkt des Vertrauensschutzes zu berücksichtigen sein wird (BGE 133 V 57 E. 6.8 S. 65).