Citation: 5C.248/2001 07.02.2002 E. B

B.- Durch den Artikel sahen sich Z.________ und die Z.________ & Co. in ihrer Persönlichkeit verletzt und erhoben Klage gegen die Y.________ AG, Herausgeberin des A.________, und gegen X.________, den verantwortlichen Redaktor. Die Kläger begehrten die Feststellung der Widerrechtlichkeit der Verletzung in ihrem Ansehen und damit in ihrer Persönlichkeit, die Veröffentlichung eines berichtigenden Textes sowie die Leistung von Genugtuung. Die Beklagten stellten den Antrag, auf die Klage mangels Feststellungsinteresses nicht einzutreten, eventuell die Klage vollumfänglich abzuweisen. Das Bezirksgericht Laufen (Fünferkammer) stellte fest, dass die Beklagten die Kläger durch eine im veröffentlichten Artikel enthaltene Kernaussage mit dem Zwischentitel "Arbeitsrapporte mit gewissen Tücken" in ihrem Ansehen und in ihren persönlichen Verhältnissen widerrechtlich verletzt hätten. Es ordnete die Veröffentlichung eines Textes an des Inhalts, der Artikel vermittle den tatsachenwidrigen Eindruck, die Kläger würden mit gewissen Tücken behaftete Arbeitsrapporte verwenden; die Arbeitsrapporte der Kläger seien im Gegenteil als solche klar und übersichtlich abgefasst. Das Bezirksgericht wies die weitergehenden Begehren ab (Dispositiv-Ziffern 1-3). Es hielt dabei das im Artikel geschilderte Vorgehen der Kläger beim Akquirieren der Reparaturaufträge beweismässig für erstellt und nahm an, das Interesse der Leserschaft, das fragwürdige und moralisch zu missbilligende Geschäftsgebaren der Kläger zu kennen, überwiege das private Interesse der Kläger an unbeschwerter gewerblicher Entfaltung und unangetasteter persönlicher Integrität (E. 5 S. 6 ff. des Urteils vom 1. September 1999). Das Obergericht (Fünferkammer) des Kantons Basel-Landschaft hiess die Appellation der Beklagten gut, soweit auf sie einzutreten war, hob das bezirksgerichtliche Urteil auf und wies die Klage ab (Urteil vom 14. August 2001).