Citation: 6B_541/2021 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer bringt zutreffend vor, dass das Einbeziehen des Kindes in die sexuelle Handlung und nicht die sexuelle Handlung selbst von "einiger Erheblichkeit" sein muss. Indem er jedoch argumentiert, die geforderte Intensität des Miteinbeziehens sei bei einem zufälligen Vorbeigehen und einem kurzen Blick ins Wageninnere nicht gegeben, weicht er unzulässigerweise vom verbindlich festgestellten Sachverhalt ab. Indem der Beschwerdeführer das Beifahrerfenster herunterliess, um die Beschwerdegegnerin 2 auf sich aufmerksam zumachen, und sie in der Folge mit den Augen direkt fixierte, während er sich selbst befriedigte, was sie auch wahrnahm, machte er sie zur Zuschauerin seiner sexuellen Handlung und damit zum Sexualobjekt. Durch den direkten Augenkontakt bezog der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin 2 derart in seine sexuelle Handlung ein, dass dies eine ähnlich intensive Beteiligung des Kindes darstellt, wie bei den anderen beiden Tatbestandsvarianten der Vornahme oder der Verleitung. Auch erweist sich der Schluss der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin 2 gezielt und direktvorsätzlich in seine sexuelle Handlung einbezogen, rechtskonform. Ebenso wenig ist zu beanstanden, wenn die Vorinstanz aufgrund deren Aussehens und der geschilderten Umstände schliesst, der Beschwerdeführer habe zumindest in Kauf genommen, dass die Beschwerdegegnerin 2 noch nicht 16 Jahre alt ist. Die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers sind unbegründet. Der Schuldspruch wegen sexueller Handlungen mit einem Kind erweist sich als bundesrechtskonform.