Citation: 1B_442/2022 E. 3.5.3

3.5.3. Die Beschwerdeführerin begründet nicht und es ist auch sonst nicht ersichtlich, weshalb die Verwendung eines schweren Steins als Tatwerkzeug zwingend Spuren an der Täterschaft hinterlassen soll. Dass nebst der Hautabtragung an der linken Hand der Beschwerdeführerin keine weiteren Verletzungen oder Spuren an ihren Händen gefunden wurden, vermag daher den dringenden Tatverdacht nicht zu entkräften. Die Vorinstanz durfte auch die widersprüchlichen Aussagen der Beschwerdeführerin zum Stein als tatverdachtsbegründend berücksichtigen. Darüber hinaus ist jedoch bei der Würdigung der Aussagen der Beschwerdeführerin dem Sachgericht nicht vorzugreifen.