Citation: 8C_358/2014 E. A

Der 1964 geborene A.________ arbeitete seit September 1995 vollzeitlich bei der B.________ AG als Spengler und war dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen obligatorisch versichert. In der Nacht vom 30. auf den 31. Oktober 2001 wurde er innerorts beim Überqueren einer Strasse auf einem Fussgängerstreifen linksseitig von einem Personenwagen angefahren. Das Spital C.________, wo er bis 5. November 2001 hospitalisiert war, diagnostizierte eine Commotio cerebri, multiple Gesichtsschädelfrakturen links mit Kieferklemme, eine nicht dislozierte mediale Tibiaplateaufraktur am linken Knie (mit elektrisierenden Gefühlen am linken Unterschenkel) sowie eine Kontusion des rechten Daumens mit Verdacht auf Läsion des Ligamentum collaterale ulnare (Austrittsbericht vom 5. November 2001). Die weitere medizinische Betreuung übernahm ab 5. bis 17. November 2001 stationär das Spital G.________, das diagnostisch zusätzlich eine Distorsion der Halswirbelsäule (HWS) Grad II sowie einen Verdacht auf eine leichte Fussheberparese links bei möglicher Peronaeusläsion erwähnte (Austrittsberichte vom 5. Dezember und vom 23. November 2001). Vom 8. Mai bis 12. Juni 2002 hielt sich der Versicherte in der Rehabilitationsklinik H.______ auf, laut deren Austrittsbericht vom 11. Juli 2002 leichte bis mittelschwere Tätigkeiten, die wechselbelastend ausgeübt werden können, ganztags zumutbar waren (Heben und Tragen von Lasten über 10 kg - speziell repetitiv oder über Schulterhöhe -, Verrichtungen in Zwangsposition des Rumpfes sowie das Steigen auf Leitern oder Gerüste waren beschwerlich und nur eingeschränkt möglich). Nach weiteren ambulant und stationär durchgeführten ärztlichen Untersuchungen und Behandlungen (u.a. in der Rehabilitationsklinik H.______, wo der Versicherte ein Ergonomie-Trainingsprogramm und eine berufsorientierte Ergotherapie absolvierte, vgl. Austrittsbericht vom 1. Oktober 2003) unterbreitete die SUVA mit Schreiben vom 16. August 2006 zur Fallerledigung einen Vergleichsvorschlag, zu dem sich der Versicherte nicht äusserte. Auf Veranlassung der Verwaltung beurteilte Dr. med. D.________, Facharzt FMH für Chirurgie, SUVA Versicherungsmedizin, am 4. Februar 2011 die medizinischen Akten und gelangte zum Schluss, dass an der HWS und LWS (Lendenwirbelsäule) sowie im Bereich des Gehirns keine unfallbedingten strukturellen Schädigungen nachgewiesen werden konnten und die mediale Diskopathie am linken Knie degenerativer Natur und im Übrigen ohne klinische Relevanz war; einzig die Sensibilitätsstörung im Bereich des linken Auges bei Status nach einer ossär gut ausgeheilten Jochbeinfraktur war wahrscheinliche Unfallfolge, die analog einem Ausfall des Nervus infraorbitalis eine Integritätsentschädigung von 5 %, nicht aber eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit rechtfertigte. Mit Verfügung vom 6. August 2011 sprach die SUVA dem Versicherten eine Entschädigung gestützt auf eine Integritätseinbusse von 5 % zu und hielt fest, die weiterhin geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden seien organisch nicht nachweisbar und stünden in keinem rechtserheblichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall und dessen Folgen, weshalb die Versicherungsleistungen rückwirkend auf den 30. August 2006 eingestellt würden. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 16. März 2012).