Citation: 1C_458/2023 E. 4.4

4.4. Schliesslich ist der Beschwerdeführer der Auffassung, im Zusammenhang mit der zwecks Bachquerung geplanten Brücke auf der Parzelle Nr. 4578, die in sein Eigentum übergehen solle und deren Unterhalt er trotz Mitbenützung durch die SBB und die öffentlichen Werke selbst zu tragen hätte, käme eine zusätzliche finanzielle Belastung auf ihn zu. Dies habe die Vorinstanz in Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht in ihre Güterabwägung einbezogen. Die Vorinstanz bestreitet in ihrer Vernehmlassung eine Gehörsverletzung, weil sich der Beschwerdeführer im verwaltungsgerichtlichen Verfahren nicht über eine finanzielle Mehrbelastung im Zusammenhang mit der geplanten Brücke beschwert habe. Ein Blick auf die Beschwerdeschrift im kantonalen Verfahren bestätigt dies. Zudem hat sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid mit den Eigentumsverhältnissen an der Brücke bzw. der betreffenden Grundstückfläche auseinandergesetzt. Der Vorwurf der Gehörsverletzung stösst damit ins Leere. Im Übrigen ist der Vorinstanz beizupflichten, wenn sie festhält, eine Kostenbeteiligung der öffentlichen Werke oder der SBB am Unterhalt des Zufahrtswegs bzw. der Brücke erscheine bei erheblicher Mitbenützung nicht von vornherein ausgeschlossen.