Citation: 4A_467/2020 E. 2.5.2

2.5.2. Der Vorwurf des überspitzten Formalismus ist unbegründet. Die Parteien haben am erstinstanzlichen Verfahren teilgenommen. Sie wissen genau, was sie wo vorgebracht haben (vgl. Urteile des Bundesgerichts 4A_291/2017 vom 11. Juni 2018 E. 4.5.1; 4A_85/2017 vom 4. September 2017 E. 3.3). Ihnen bereitet es in aller Regel keinerlei Schwierigkeiten, die exakte Fundstelle eines Vorbringens zu bezeichnen. Das stellt der Beschwerdeführer vor Bundesgericht mit seinem Hinweis auf die entsprechenden Seitenzahlen der Replik selbst unter Beweis. Auch das Bundesgericht verlangt in ständiger Rechtsprechung präzise Aktenhinweise (vgl. E. 1.3.1 hiervor). So wird dem Gericht ein mühsames Durchsuchen der Rechtsschriften erspart. Wenn das Gericht diese unnötige Arbeit nicht auf sich nimmt, sondern von den Parteien einen hinreichend präzisen Aktenhinweis verlangt, dient dies der Effizienz des Verfahrens (zit. Urteil 4A_85/2017 E. 3.3) und stellt keinen blossen Selbstzweck dar.