Citation: 2D_22/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin beziehen sich - entgegen ihrer Kritik - in erster Linie auf die generelle politische, soziale und wirtschaftliche Lage in der Türkei, welche sich weder seit dem Widerrufsentscheid des Migrationsamts vom 25. April 2017 noch dem bundesgerichtlichen Entscheid vom 23. Januar 2020 wesentlich verändert hat. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts ist, wie das Verwaltungsgericht zutreffend darlegt, eine Wegweisung von Aleviten in die Türkei - mit Ausnahme der Grenzprovinzen Sirnak und Hakkari - möglich, zulässig und zumutbar (vgl. die Urteile 2C_495/2020 vom 28. September 2020 E. 6 mit Hinweisen und D-3555/2017 vom 16. September 2020 E. 6.2.1). Die Beschwerdeführerin hätte die entsprechende Kritik zudem bereits im ursprüngliche Verfahren gelten machen können und müssen. Sie kann heute nicht nachholen, was sie damals zu tun unterlassen hat (vgl. vorstehende E. 2.2).