Citation: 8C_347/2017 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie neige wegen ihrer psychischen Erkrankung ausweislich der Akten (vgl. Gutachten des Dr. med. B.________ vom 5. Dezember 2014, Abklärungsbericht Haushalt vom 6. März 2015, Eingabe im Vorbescheidverfahren vom 29. März 2015) zu weitscheifenden Ausführungen. Daher könne ausgeschlossen werden, dass ihre Antwort auf die Frage nach dem Erwerbspensum derart klar und eindeutig, wie im Abklärungsbericht Haushalt festgehalten, ausgefallen sei. Mit ihrem Beharren auf der angerufenen Beweismaxime "Aussage der ersten Stunde" verkenne die Vorinstanz, dass die grundsätzliche Massgeblichkeit des Abklärungsberichts Haushalt dann eingeschränkt sein könne, wenn die versicherte Person - wie hier - an psychischen Beeinträchtigungen leide. Das kantonale Gericht unterlasse eine entsprechende Würdigung, weshalb es gegen Bundesrecht verstosse.