Citation: 2C_312/2019 E. 3

Anders als hinsichtlich der direkten Bundessteuer hatte die Vorinstanz bezüglich der Staats- und Gemeindesteuern des Kantons St. Gallen kantonales Recht auszulegen und anzuwenden. Im Harmonisierungsrecht finden sich hierzu keine Vorgaben. Gemäss Art. 161 des Steuergesetzes (des Kantons St. Gallen) vom 9. April 1998 (StG/SG; sGS 811.1) in Verbindung mit Art. 95 Abs. 2 des Gesetzes (des Kantons St. Gallen) vom 16. Mai 1965 über die Verwaltungsrechtspflege (VRP/SG; sGS 951.1) hat jeder Beteiligte, sein Rechtsbeistand oder sein Vertreter die Kosten zu übernehmen, die durch nachträgliches Vorbringen von Begehren, Tatsachen oder Beweismitteln entstehen, deren rechtzeitige Geltendmachung ihm möglich und zumutbar gewesen wäre. Die Vorinstanz hat das derart kodifizierte Verursacherprinzip weder willkürlich ausgelegt noch willkürlich angewandt. Die Beschwerde ist auch unter diesem Aspekt unbegründet und abzuweisen.