Citation: 1A.105/2000 18.07.2000 E. 5

5.-Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, seine frühere Arbeitgeberin habe offensichtlich eine ganze Reihe von Unterlagen eingereicht, die vermutlich schon an die Niederlande weitergeleitet worden seien. Aufgrund der Eingabe der UBS AG vom 12. Mai 1999 sei davon auszugehen, dass sich darunter auch Tonbandkassetten bzw. Abschriften abgehörter Telefongespräche zwischen ihm und S.________ befinden. Die Weiterleitung dieser Kassetten bzw. Abschriften dürfe nur mit seiner Zustimmung erfolgen; ansonsten müsse ihm als Berechtigter an diesen Gesprächen eine Schlussverfügung zugestellt werden. a) Mit Eintretensverfügung Nr. 1 - Req Schweiz I vom 9. April 1999 war die UBS AG aufgefordert worden, Unterlagen zu Effekten- und anderen finanziellen Transaktionen zwischen ihr und S.________ bzw. der A.________ einzureichen und eine Reihe von Fragen, namentlich zur Tätigkeit von Y.________ und X.________ bei der UBS AG, zu beantworten. Sie wurde zudem aufgefordert, ein Dossier, inklusive allfälliger Tonbandaufnahmen, über eine interne Untersuchung im Zusammenhang mit Effektentransaktionen zwischen S.________ und Y.________ einzureichen. Unmittelbar betroffen von diesen Rechtshilfemassnahmen ist an sich nur die UBS als Inhaberin der einverlangten Unterlagen. Dies gilt auch dann, wenn diese Unterlagen Informationen über den Beschwerdeführer enthalten. Die Auffassung der Bezirksanwaltschaft, der Beschwerdeführer sei hinsichtlich dieser Massnahmen nicht beschwerdeberechtigt und habe insoweit auch kein Akteneinsichtsrecht ist daher grundsätzlich zutreffend. b) Etwas anderes könnte jedoch hinsichtlich allfälliger Aufzeichnungen von Telefongesprächen zwischen dem Beschwerdeführer und S.________ gelten: Hätte die Bezirksanwaltschaft selbst eine Telefonüberwachung veranlasst, wäre der Beschwerdeführer hiervon unmittelbar betroffen. Es erscheint deshalb fragwürdig, dessen Betroffenheit zu verneinen, wenn seine Arbeitgeberin Telefongespräche am Arbeitsplatz aufnimmt und diese den Ermittlungsbehörden als Beweismittel zur Verfügung stellt. Zwar wurde ursprünglich nur nach Telefonaufzeichnungen von Y.________ gefragt; anscheinend hat die UBS jedoch auch Aufzeichnungen von Telefongesprächen des Beschwerdeführers mit S.________ eingereicht, und zwar nicht nur für die Zwecke des (von der Bezirksanwaltschaft III geführten) schweizerischen Strafverfahrens, sondern auch zuhanden der Bezirksanwaltschaft IV für das Rechtshilfeverfahren. c) Die Frage kann jedoch im vorliegenden Verfahren offen bleiben: Gegenstand des Rekurs- und des Beschwerdeverfahrens ist nur die Schlussverfügung vom 14. September 1999. Sie betrifft lediglich die Herausgabe der Akten über die beim Beschwerdeführer durchgeführten Hausdurchsuchungen, die dabei sichergestellten Unterlagen sowie die Akten über seine Einvernahme als Angeschuldigter, nicht aber die Aufzeichnungen von Telefongesprächen durch die UBS. Diese Unterlagen wären nur dann Prozessthema, wenn der Beschwerdeführer auch Rekurs wegen Rechtsverweigerung erhoben hätte mit dem Antrag, auch hinsichtlich der bei der UBS erhobenen Tonbandaufzeichnungen sei ihm gegenüber eine Schlussverfügung zu erlassen. Diesen Antrag hat er jedoch im Rekursverfahren nicht gestellt. Damit ist diese Frage (Anspruch auf Erlass einer Schlussverfügung nach vorheriger Akteneinsicht) auch nicht Thema des vorliegenden Verfahrens vor Bundesgericht. Auf den diesbezüglichen, erstmals vor Bundesgericht gestellten Antrag Nr. 2 des Beschwerdeführers kann mangels Letztinstanzlichkeit nicht eingetreten werden (Art. 97 Abs. 1, 98 lit. g und 98a OG; Art. 23 IRSG).