Citation: 7B_698/2024 E. A

A.a. Die Staatsanwaltschaft | des Kantons Zürich führte eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen Drohung, Betruges und weiterer Delikte. Dem Beschuldigten wird unter anderem zur Last gelegt, am 24. Juli 2023 gegenüber dem Leiter eines Wohnhauses für Kinder und Jugendliche telefonisch schwere Drohungen ausgestossen zu haben. Weiter habe der Beschuldigte am 10. und 11. Mai 2023 ein Behördemitglied der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Winterthur/Andelfingen (KESB) in mehreren an dieses gerichteten E-Mails beschimpft. Am 11. Mai 2023 habe er dreissig Mal bei der KESB angerufen und siebzehn E-Mails an das genannte Behördemitglied gesendet. Ausserdem werden dem Beschuldigten diverse Wirtschaftsdelikte, darunter Betrug und ungetreue Geschäftsbesorgung, zur Last gelegt. A.b. Der Beschuldigte wurde am 26. Juli 2023 verhaftet und anschliessend in Untersuchungshaft versetzt. Die Rechtmässigkeit der Untersuchungshaft wurde von den kantonalen Haftgerichten mehrmals geprüft und bestätigt. Mit Verfügung vom 29. April 2024 verlängerte das Bezirksgericht Zürich, Zwangsmassnahmengericht (ZMG), die Untersuchungshaft zuletzt bis zum 26. Juli 2024. A.c. Am 29. Mai 2024 erhob die Staatsanwaltschaft gegen den Beschuldigten Anklage beim Bezirksgericht Uster wegen Drohung, mehrfacher Beschimpfung, Betrug, Urkundenfälschung, Unterlassung der Buchführung und ungetreuer Geschäftsbesorgung.