Citation: 6B_565/2022 E. A

Die Staatsanwaltschaft See/Oberland wirft A.________ zusammengefasst vor, in der Zeit zwischen Ende Juli 2014 bis Ende November 2016 seiner Schwester zwei eigene Privatkonten zur Verfügung gestellt zu haben, damit sie Gelder in Höhe von insgesamt Fr. 58'400.-- darauf habe überweisen lassen können, die - wie er gewusst habe oder zumindest hätte wissen müssen - die Schwester mit einer Komplizin in betrügerischer Weise vom Verein B.________ erhältlich gemacht habe. Die Gelder seien in der Mehrzahl der Fälle direkt vom getäuschten Verein auf die Konten von A.________ überwiesen worden und in einem Fall via eine Drittperson. Nach Einzahlung der Gelder habe jeweils entweder A.________ oder seine Ehefrau die Gelder in bar abgehoben und seiner Schwester übergeben. Daneben habe A.________ anfangs November 2014 von einer anderen Drittperson einen Bargeldbetrag von Fr. 7'300.-- entgegengenommen, der zuvor in gleicher Weise wie die überwiesenen Gelder zum Nachteil des Vereins B.________ betrügerisch erwirkt worden sei, wovon er ebenfalls gewusst habe oder hätte wissen müssen. Diesen Bargeldbetrag habe er kurz nach der Entgegennahme ebenfalls seiner Schwester übergeben.