Citation: 2C_148/2019 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hat die verschiedenen dokumentierten Vorfälle, die zunächst zur vorläufigen und anschliessend zur definitiven Beschlagnahme des Hundes geführt haben, dargelegt (vgl. angefochtenes Urteil, Sachverhalt B und C sowie Sachverhalt A.a und A.b hiervor). Sie hat gestützt auf Fachberichte festgestellt, der Hund verfüge über eine sehr niedrige Frustrationstoleranz und zeige grosse Unsicherheit in Interaktion mit anderen Hunden und Menschen, was zu Überreaktionen und Aggressionen führe (vgl. E. 3.3 des angefochtenen Urteils). Ferner hat die Vorinstanz gestützt auf einen Polizeibericht sowie auf Aussagen der Beschwerdeführerin und ihres Lebenspartners festgehalten, dass B.________ sich weiterhin frei im und um das Mehrfamilienhaus bewegen durfte. Das Verwaltungsgericht erachtete es deshalb als erwiesen, dass die Beschwerdeführerin gegen die Auflage der sicheren Haltung verstossen und nicht verhindert habe, dass der Hund weiterhin unbeabsichtigt und ungewollt mit Mietern, deren Besuchern und deren Hunden in Kontakt tritt (vgl. E. 3.4 des angefochtenen Urteils). Die Beschwerdeführerin stellt dem vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt über weite Strecken ihre eigene Darstellung gegenüber und behauptet an verschiedenen Stellen eine willkürliche oder wahrheitswidrige Feststellung des Sachverhalts. Damit vermag sie jedoch nicht substantiiert aufzuzeigen, inwiefern die Ausführungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein sollen (vgl. E. 2.1 hiervor). Unbehelflich ist der Hinweis der Beschwerdeführerin auf das Gutachten von E.________ vom 17. Oktober 2017: Die Expertin erachtet die Gefahr von weiteren Vorfällen mit Menschen und Tieren bei einer Rückgabe des Hundes an die Beschwerdeführerin als erhöht, da weder die Halterin noch ihr Lebenspartner genügend Einflussvermögen auf das Verhalten des Hundes hätten und diesen falsch einschätzen würden (vgl. angefochtenes Urteil, Sachverhalt S. 3). Soweit die Beschwerdeführerin behauptet, das Gutachten falle zu Ihren Gunsten aus, kann ihr somit nicht gefolgt werden. Auch die weiteren Vorbringen der Beschwerdeführerin lassen die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen. So ist es nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, es sei nicht relevant, ob die Mieter - wie von der Beschwerdeführerin behauptet - den Hund in die Wohnung genommen oder ihn losgebunden hätten, zumal sie ihn nicht unbeaufsichtigt hätte lassen dürfen (vgl. E. 3.4 des angefochtenen Urteils). Schliesslich ist unerheblich, wann die Beschwerdeführerin Kenntnis von der Verfügung des Veterinäramtes vom 14. August 2017 erhielt. Die Beschlagnahme des Hundes wurde am 17. August 2017 hauptsächlich deshalb angeordnet, weil die Kantonspolizei Zürich die Meldung erhielt, der Hund halte sich im Garten, im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses und im Auto unbeaufsichtigt auf (vgl. angefochtenes Urteil, Sachverhalt C). Wie bereits ausgeführt, war die Beschwerdeführerin bereits gestützt auf die Verfügung des Veterinäramtes vom 28. November 2016 verpflichtet, den Hund gesichert zu halten (vgl. Sachverhalt A.a hiervor). Im Ergebnis ist die Rüge der willkürlichen Feststellung des massgebenden Sachverhalts unbegründet.