Citation: 9C_847/2016 E. 4.2.1

4.2.1. Die Rente war ursprünglich primär aufgrund der Berichte des behandelnden Neurologen Dr. med. F.________ vom 17. Mai 2002 und vom 12. Februar 2003 zugesprochen worden. Im Bericht der RehaClinic G.________, wo sich die Beschwerdeführerin vom 20. Juli 2004 bis zum 17. August 2004 stationär aufgehalten hatte, wurden vor allem neuropsychologische Befunde erhoben (Austrittsbericht vom 22. Juni 2005). Im Zusammenhang mit der Rentenüberprüfung gestützt auf die SchlBest. wurde nochmals ein Bericht des behandelnden Neurologen eingeholt. Darin wies dieser auf ein mässig ausgeprägtes Zervikalsyndrom mit mässiger schmerzhafter Funktionseinschränkung sowie ein leicht bis mässig ausgeprägtes, rechtsbetontes Lumbovertebralsyndrom mit Anhaltspunkten für radikuläre lumboischialgiforme Reizerscheinungen rechts hin. Die klinischen Befunde hätten einen rechtsbetonten Hartspann der Muskulatur im Bereich der HWS sowie der LWS und rechtsbetont im Bereich der Schultergürtelmuskulatur als objektives Korrelat der angegebenen Beschwerden gezeigt. Im Weitern beschrieb der Neurologe eine Schulterproblematik primär rechts, die sich seit einer Infektion im März 2012, welche eine stationäre Behandlung erforderte, nicht mehr befriedigend zurückgebildet habe. Sehr ungünstig sei der anatomische Zusammenhang zwischen Schultern, Schultergürtel und Halswirbelsäule. Es habe sich eine unheilvolle, aber gut erklärbare Wechselwirkung mit gegenseitiger Verstärkung der Beschwerden in beiden Regionen eingestellt. Aus neurologischer Sicht könne die Arbeitsfähigkeit gegenüber dem aktuellen Stand (50 %) nicht gesteigert werden. Was die Schulterproblematik betreffe, müsse die Beurteilung den entsprechenden Fachärzten überlassen werden (Bericht des Dr. med. F.________ vom 11. September 2013).