Citation: 7B_71/2022 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz erwägt, es seien die persönlichen Interessen des Beschwerdeführers an der Wahrung seiner Intim- und Privatsphäre gegen das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung abzuwägen. Dabei komme es namentlich auf die Schwere der untersuchten Straftat an. Der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer habe keine konkreten Privatinteressen näher substanziiert. Dies spreche gegen ein überwiegendes Individualinteresse. Das öffentliche Interesse an der Aufklärung des Tatverdachts sei hier höher zu gewichten als die beeinträchtigten allgemeinen Persönlichkeitsrechte der beschuldigten Person.