Citation: 9C_831/2015 E. A

A.________ (geb. 1963), verheiratet, Mutter zweier erwachsener Kinder, gelernte Büroangestellte und seit 2006 selbstständigerwerbende Gastwirtin des Restaurants B.________, war auf Grund eines Gutachtens der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS) vom 25. September 2009 wegen Depressionen bei einem Invaliditätsgrad von 63 % ab Juni 2009 in den Genuss einer Dreiviertels-Invalidenrente gelangt (Mitteilung des Beschlusses der IV-Stelle des Kantons Thurgau vom 20. Juni 2011). Die im anfangs Mai 2013 eingeleiteten Rentenrevisionsverfahren eingeholte Expertise der C.________, vom 17. Februar 2014 schätzte die Arbeitsfähigkeiten als Wirtin mit 50 % und in einer Verweisungstätigkeit mit 70 % ein. In der Annahme, der Versicherten sei die Aufgabe der selbstständigen Erwerbstätigkeit als Wirtin zumutbar, hob die IV-Stelle die Rente daraufhin, nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens, gestützt auf einen Tabellenlohnvergleich (Invaliditätsgrad neu 30 %) zum 31. März 2015 revisionsweise auf (Verfügung vom 3. Februar 2015).