Citation: 6B_820/2018 E. 1

Der Beschwerdeführer macht eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) geltend. Dem angefochtenen Urteil lasse sich nicht ausdrücklich entnehmen, auf welcher Rechtsgrundlage die Abweisung seines Genugtuungsanspruchs beruhe. Die Vorinstanz legte dar, dass sie den Genugtuungsanspruch aufgrund der Rechtmässigkeit der Untersuchungshaft abwies (unten E. 1.3). Damit hat sie die für sie wesentlichen Überlegungen genannt, von denen sie sich hat leiten lassen und auf welche sie ihren Entscheid stützt, so dass der Beschwerdeführer diesen in voller Kenntnis der Sache beim Bundesgericht anfechten konnte (vgl. BGE 143 IV 40 E. 3.4.3; 142 III 433 E. 4.3.2 S. 436; je mit Hinweisen). Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt somit nicht vor.