Citation: 6B_126/2019 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Würdigung der Videoaufnahme des sich dem Unfallort nähernden Polizeifahrzeuges. Die Videoaufnahme sei um 22:58 Uhr und damit mindestens zehn Minuten nach dem Unfallzeitpunkt entstanden. Aus der Videoaufnahme könne daher betreffend die Sichtverhältnisse zum Unfallzeitpunkt nichts abgeleitet werden. Im Übrigen werde bestritten, dass dem Polizeivideo "diese Örtlichkeit [der Unfallort] aus ca. km 59.300" zu entnehmen sei. Entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen sei davon auszugehen, dass der Nebel plötzlich aufgetaucht sei und er nicht damit habe rechnen müssen. Ferner müsse in tatsächlicher Hinsicht berücksichtigt werden, dass die Staatsanwaltschaft das erstinstanzliche Urteil gegen einen Polizeibeamten im Zusammenhang mit derselben Massenkarambolage nicht angefochten habe, obwohl darin festgehalten worden sei, dass der Nebel wie aus dem Nichts gekommen sei. Die Vorinstanz habe im Übrigen sein rechtliches Gehör verletzt, indem sie seinen Antrag auf Beizug des Strafdossiers des Polizeibeamten abgelehnt habe.