Citation: 4A_350/2023 E. 7.6.2

7.6.2. Die Beschwerdeführerin trägt keine Argumente vor, die es rechtfertigen würden, in den vorinstanzlichen Ermessensentscheid einzugreifen. Die Vorinstanz hat ausführlich begründet, weshalb sie aufgrund des Selbstverschuldens der Beschwerdegegnerin eine Reduktion des Schadens um die Hälfte als angezeigt erachtet. Mit dieser Begründung setzt sich die Beschwerdeführerin bereits nicht hinreichend auseinander. Es ist jedenfalls nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz den Schaden zu Unrecht nur um die Hälfte reduzierte. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen mit Verweis auf Art. 51a BVG geltend, die Beschwerdegegnerin habe ihre Pflicht, den Anlageprozess und die Anlagen zu überwachen sowie die Vermögensverwalterin sorgfältig auszusuchen, zu instruieren und zu überwachen, massiv verletzt. Damit tut sie nicht dar, dass - entgegen der Vorinstanz - eine weitergehende Schadensreduktion angezeigt gewesen wäre, zumal die Vorinstanz zutreffend erwog, der Stiftungsrat der Beschwerdegegnerin verfüge bloss über eine grundsätzliche Überwachungspflicht und habe sich mit Bezug auf spezifische Informationen zu den einzelnen Anlageprodukten auf die Beschwerdeführerin als Fachperson verlassen dürfen.