Citation: 6B_436/2010 06.12.2010 E. 6

Der Beschwerdeführer rügt, er habe bei der Vorinstanz formell das Begehren gestellt, das erstinstanzliche Urteil im Zivilpunkt aufzuheben und die Adhäsionsklagen vollumfänglich abzuweisen. Diesen Antrag habe die Vorinstanz "materiell beurteilt, aber nicht in das Dispositiv aufgenommen". Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer begründe seinen Antrag mit einer fehlenden Widerrechtlichkeit mangels Tatbestandserfüllung. Da jedoch die Widerrechtlichkeit erstellt und die weitere Begründung verspätet seien, sei auf die Berufung nicht weiter einzugehen. Sie sei mithin abzuweisen (angefochtenes Urteil S. 51, E. 12). Die Vorinstanz erkennt im Dispositiv lediglich, die Berufung werde "dahin entschieden, dass Ziff. 1 des Dispositivs des angefochten Urteils aufgehoben wird". Es folgen (neuer) Schuld- und Kostenspruch. Sie nimmt die Abweisung der Zivilbegehren nicht formell in das Dispositiv auf. Aus Begründung und Dispositiv ergibt sich indessen eindeutig, dass einzig der Schuldspruch neu gefasst wird und es beim erstinstanzlichen Urteil im Zivilpunkt bleibt. Die Vorinstanz nimmt im Übrigen auch ihre Entscheidung im Strafpunkt nicht in ihr Dispositiv auf. In der diesbezüglichen Begründung kommt sie zum Ergebnis, dass das bezirksgerichtliche Urteil "in dieser Hinsicht zu bestätigten" sei (angefochtenes Urteil S. 51, lit. f.). Die Form des Dispositivs wird grundsätzlich durch das kantonale Prozessrecht bestimmt. Eine Norm, die verletzt sein sollte, nennt der Beschwerdeführer nicht (Art. 106 Abs. 2 BGG). Da mit Ziff. 4a des bestätigten erstinstanzlichen Urteilsdispositivs ein eindeutig formulierter Rechtsöffnungstitel vorliegt (vgl. angefochtenes Urteil S. 5), ist auch insoweit eine Verletzung von Bundesrecht nicht ersichtlich. Bei diesem Ergebnis ist auf die nicht weiter substanziierten Vorbringen im Zusammenhang mit einer Gutheissung der Beschwerde nicht mehr einzutreten.