Citation: 8C_411/2018 E. 6.2

6.2. Gemäss den Feststellungen des kantonalen Gerichts bestand die Aufgabe der Beschwerdeführerin unter anderem darin, die "Trial Attorneys" der Organisation B.________ zu unterstützen. Aus dem "Internship-undertaking"-Formular auf der Webseite der Organisation B.________ sei zudem ersichtlich, dass die Praktikanten keine Tätigkeiten ausüben dürften, die zu einer Abwesenheit während der Praktikumsdauer führen würden. Zudem seien medizinisch bedingte Abwesenheiten umgehend zu melden und sämtliche Anweisungen und Richtlinien der Organisation B.________ und ihres Personals zu befolgen. Damit habe zweifelsohne eine Arbeitspflicht bestanden. Hinzu komme, dass die Beschwerdeführerin am Sitz der Organisation B.________ in U.________ in dessen Arbeitsorganisation eingebunden gewesen sei und sich in einem Subordinationsverhältnis befunden habe. Aus den Akten ergibt sich sodann - diesbezüglich sind die unvollständigen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zu ergänzen (vgl. E. 1 hiervor) -, dass das Praktikum in einem Vollzeitpensum absolviert wurde (37,5 h/Woche). Des Weiteren wird die Tätigkeit der Praktikanten bei der Organisation B.________ im Einspracheentscheid der Arbeitslosenkasse wie folgt umschrieben: Unterstützung der "Trial Attorneys" bei Prozessvorbereitungen und beim Entwurf von Anträgen, Forschungsarbeiten zu internationalen und strafrechtlichen Fragestellungen, vorbereiten der Tagesordnung oder von Diskussionspapieren sowie Routinearbeiten (Prüfung von Zitaten und Fussnoten). Die Beschwerdeführerin bestreitet nicht, dass diese Arbeiten im Rahmen des Praktikums zu ihrem Aufgabenbereich gehörten. Im Gegenzug konnte die Beschwerdeführerin die Arbeitsmittel und Infrastruktur der Organisation B.________ benützen und etwa Vorlesungen beiwohnen. Insoweit bestand zwischen der Beschwerdeführerin und der Organisation B.________ ein Vertrags- oder Anstellungsverhältnis mit gegenseitigen Rechten und Pflichten, wobei davon auszugehen ist, dass für die von der Beschwerdeführerin verrichteten Arbeiten normalerweise ein Lohn bezahlt wird (vgl. E. 6.1 hiervor). Dass der Beschwerdeführerin von Seiten der Organisation B.________ die Möglichkeit eingeräumt wurde, jederzeit für Vorstellungsgespräche in die Schweiz zu reisen und eine neue Stelle anzutreten, ändert daran nichts. Soweit sie weiter vorbringt, das kantonale Gericht hätte sich nicht auf Informationen in einem Formular aus dem Internet ("Internship-undertaking"-Formular) stützen dürfen, kann ihr nicht gefolgt werden, zumal sie in ihrer vorinstanzlichen Beschwerdeschrift wie auch zuvor bereits im Verwaltungsverfahren selber auf die Internetseite der Organisation B.________ verwiesen hat.