Citation: 2C_1147/2014 E. 3

Die vorinstanzliche Beurteilung, wonach sich die Beschwerdeführerin bereits vor dem Tod ihres Ehemannes rechtsmissbräuchlich auf die formal noch bestehende Ehe berufen habe, beruht auf einer Würdigung der konkreten Umstände und damit auf einer für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen Sachverhaltsfeststellung (Art. 105 BGG). Diese wird nicht offensichtlich unrichtig dadurch, dass die Vorinstanz den Arztbericht von Dr. B.________ vom 9. Mai 2014 wohl erwähnt, aber nicht ausdrücklich gewürdigt hat, zumal der Bericht knapp und kaum substantiiert ist; ebensowenig durch die Liebesbriefe des verstorbenen Ehemannes: Auch die Vorinstanz hat angenommen, dass seitens des Ehemannes allenfalls noch echte Gefühle bestanden hätten, nicht aber seitens der Beschwerdeführerin. Dies wird durch Briefe des Ehemannes nicht widerlegt.