Citation: 6B_785/2015 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz legt zuerst die Strafe für die Schändung fest. Diesbezüglich berücksichtigt sie die Art und Weise der Tatausführung sowie das Verhalten des Beschwerdeführers vor und nach der Tat. Daraus leitet sie ein schweres Verschulden ab, was eine Einsatzstrafe von vier Jahren rechtfertige. In subjektiver Hinsicht setzt sich die Vorinstanz zunächst mit den vom Beschwerdeführer ins Feld geführten Umständen wie etwa seiner Heirat und seiner Beziehung zur Tochter auseinander, berücksichtigt diese aber nicht strafmindernd. Zu seinen Gunsten wertet sie einzig die Vorstrafenlosigkeit sowie das Wohlverhalten seit der Tat. Sie gelangt so zu einer Freiheitsstrafe von 34 Monaten. Bezüglich der groben Verkehrsregelverletzung verweist die Vorinstanz auf das Urteil des Strafgerichts vom 26. Februar 2013. Demnach habe der Beschwerdeführer das Überholmanöver aus nichtigem Anlass, zum Zweck des Zeitgewinns, begangen. Sein Verschulden wiege unter Berücksichtigung der Gesamtumstände dennoch leicht. Da der Beschwerdeführer bereits in der Vergangenheit in grober Weise gegen die Verkehrsregeln verstossen habe, sei eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen angemessen. Mangels Gleichartigkeit der Strafen falle eine Gesamtstrafenbildung nicht in Betracht und seien die Strafen separat auszusprechen.