Citation: 6B_885/2023 E. 1.3.1

1.3.1. Der Beschwerdeführer rügt in Bezug auf den der Verurteilung wegen Hehlerei zugrundeliegenden Sachverhalt, er habe den Waffenverkäufer vor der Einwilligung zum Kauf gefragt, ob die Waffe "sauber" sei. Hätte er gewusst, dass diese gestohlen gewesen sei, hätte er sie selbstverständlich nicht gekauft. Allein der Umstand, dass nun der Ursprung der Pistole bekannt sei, könne für eine Verurteilung wegen Hehlerei nicht reichen. Es brauche dazu konkrete Indizien, die den Beschwerdeführer zur Annahme verpflichtet hätten, dass es sich um Hehlerware handelt. Die Pistole sei weder besonders günstig gekauft, noch sei die Seriennummer herausgeschliffen oder sonst eine Manipulation an der Waffe vorgenommen worden. Der Beschwerdeführer habe sich zudem gerade deshalb nach der Herkunft der Waffe erkundigt, weil er kein Deliktsgut habe erwerben wollen.