Citation: 6S.346/2005 02.02.2006 E. 1

Der Beschwerdeführer wendet sich gegen das vorinstanzliche Urteil im Zivilpunkt. Im Strafpunkt ficht er den Entscheid nicht an. Zur Nichtigkeitsbeschwerde gegen einen im Rahmen eines Strafverfahrens ergangenen Entscheid im Zivilpunkt ist der Verurteilte zur eidgenössischen Nichtigkeitsbeschwerde legitimiert, sofern der Zivilanspruch zusammen mit der Strafklage beurteilt wurde (Art. 271 Abs. 1 BStP). Ist der Kassationshof nicht auch mit dem Strafpunkt befasst (Art. 271 Abs. 2 BStP) oder weist er die Beschwerde im Strafpunkt ab (Art. 277quater Abs. 2 BStP), tritt er auf die Nichtigkeitsbeschwerde im Zivilpunkt aber nur ein, wenn der Streitwert der Zivilforderung die Berufungssumme von Fr. 8'000.-- (Art. 46 OG) erreicht oder es sich um einen Anspruch handelt, der im zivilprozessualen Verfahren ohne Rücksicht auf den Streitwert der Berufung unterläge (vgl. Art. 45 OG; vgl. BGE 127 IV 203 E. 8b S. 208). Der Streitwert bestimmt sich nach Massgabe der vor der letzten kantonalen Instanz noch streitigen Ansprüche (Art. 46 OG). Er muss wie in der Berufung (Art. 55 Abs. 1 lit. a OG) in der Nichtigkeitsbeschwerde im Zivilpunkt grundsätzlich angegeben werden, soweit er sich nicht ohne weiteres der Beschwerdeschrift oder dem angefochtenen Entscheid entnehmen lässt (BGE 128 IV 53 E. 6a S. 69 f.; 127 IV 141 E. 1b, je mit Hinweisen). Diese Eintretensvoraussetzungen sind hier erfüllt.