Citation: 6B_518/2014 E. 5.3

5.3. Mit der Beschwerdeführerin wurde am 20. September 2012 eine Schlusseinvernahme durchgeführt. Die Vorinstanz legt dar, die Beschwerdeführerin sei sowohl an den Konfrontationseinvernahmen als auch anlässlich der vorangegangenen Befragungen mehrfach auf die Belastungen durch die Mitbeschuldigten Z.________ und W.________ aufmerksam gemacht worden. Damit wurde der Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör gewahrt. Im Übrigen kann vorliegend nicht von einem umfangreichen und komplizierten Verfahren gesprochen werden, das zwingend einer Schlusseinvernahme bedurfte. Hinzu kommt, dass es sich bei Art. 317 StPO um eine Ordnungsvorschrift handelt. Eine Schlusseinvernahme ist nicht zwingend, und ihr Fehlen hat keine Auswirkung auf die Gültigkeit der Anklage (Urteil 6B_676/2013 vom 28. April 2014 E. 3.2.4 mit Hinweisen).