Citation: 2C_842/2019 E. 5

Auch unter dem Blickwinkel des Anspruchs auf Achtung des Privat- und Familienlebens (Art. 8 EMRK, Art. 13 Abs. 1 BV) ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden: Soweit die Beschwerde den qualifizierten Rügeanforderungen (Art. 106 Abs. 2 BGG) insoweit überhaupt genügt, ist darauf hinzuweisen, dass die Tochter der Beschwerdeführerin volljährig ist; die Beziehung der Beschwerdeführerin zu ihrer Tochter fällt damit nicht in den Anwendungsbereich des Anspruchs auf Achtung des Familienlebens, zumal ein besonderes Abhängigkeitsverhältnis nicht einmal behauptet wird (vgl. BGE 144 II 1 E. 6.1 S. 12 f.). Auch die Beziehung der Beschwerdeführerin zu C.________ ist unter dem Blickwinkel von Art. 8 Ziff. 1 EMRK unbeachtlich, zumal angesichts der kurzen Zeitdauer dieser Partnerschaft nicht von einem gefestigten Konkubinat auszugehen ist (vgl. BGE 144 I 266 E. 2.5 S. 270). Auch der Anspruch auf Achtung des Privatlebens wird durch die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung nicht tangiert: Die Beschwerdeführerin lebt erst seit gut vier Jahren in der Schweiz (vgl. zur Schwelle von zehn Jahren, bei der das Bundesgericht praxisgemäss davon ausgeht, dass der Anwendungsbereich von Art. 8 Ziff. 1 EMRK eröffnet ist, BGE 144 I 266 E. 3.9 S. 277 ff.); dass sie in dieser Zeit besonders intensive, über eine normale Integration hinausgehende Beziehungen zur Schweiz geknüpft hätte, ist nicht ersichtlich.