Citation: U 60/07 17.01.2008 E. 2

Das kantonale Gericht hat die rechtlichen Grundlagen für die Beurteilung der streitigen Frage, ob die SUVA aus dem Unfallereignis von 1992 Leistungen für die im Januar 2006 gemeldeten Beschwerden zu erbringen hat, zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Es betrifft dies namentlich die Grundsätze über den für die Leistungspflicht des Unfallversicherers nebst anderem vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidität, Tod), insbesondere bei Rückfällen und Spätfolgen, und die sich stellenden Beweisfragen. Hervorzuheben ist, dass je grösser der zeitliche Abstand zwischen dem Unfall und dem Auftreten der neuen gesundheitlichen Beeinträchtigung ist, desto strengere Anforderungen an den für die Bejahung des natürlichen Kausalzusammenhangs erforderlichen Wahrscheinlichkeitsbeweis zu stellen sind (RKUV 1997 Nr. U 275 S. 188 E. 1c, U 93/96).