Citation: 2C_548/2023 E. 3.6

3.6. Entsprechend hat der Hochschulrat die Voraussetzungen für die Akkreditierung in der Verordnung des Hochschulrates über die Akkreditierung im Hochschulbereich (Akkreditierungsverordnung HFKG; SR 414.205.3; nachfolgend: AkkVO HFKG) konkretisiert, namentlich in Bezug auf die Voraussetzungen für die Zulassung zum Akkreditierungsverfahren (Art. 1 lit. a AkkVO HFKG); die Voraussetzungen für die institutionelle Akkreditierung und die Programmakkreditierung und die Wirkungen der institutionellen Akkreditierung (Art. 1 lit. b AkkVO HFKG); das Verfahren der erstmaligen Akkreditierung und der ersten Erneuerung der Akkreditierung (Art. 1 lit. c AkkVO HFKG); sowie die in den Verfahren anzuwendenden Qualitätsstandards (Art. 1 lit. d AkkVO HFKG). Betreffend die Zulassung zum Akkreditierungsverfahren sieht Art. 4 Abs. 1 AkkVO HFKG vor, dass eine Hochschule oder eine andere Institution des Hochschulbereichs zur institutionellen Akkreditierung zugelassen wird, wenn sie mit geeigneten Dokumenten glaubhaft macht, dass sie eine Reihe von Voraussetzungen erfüllt (vgl. im Einzelnen Art. 4 Abs. 1 lit. a bis i AkkVO HFKG). Für die institutionelle Akkreditierung reicht die Hochschule oder die andere Institution des Hochschulbereichs ein begründetes Gesuch beim Akkreditierungsrat ein. Sind die Voraussetzungen nach Artikel 4 erfüllt, so entscheidet der Akkreditierungsrat auf Eintreten und leitet die Unterlagen zur Prüfung an die Akkreditierungsagentur weiter. Sind sie nicht erfüllt, so trifft der Akkreditierungsrat einen Nichteintretensentscheid (Art. 10 Abs. 1 AkkVO HFKG).