Citation: 5A_427/2015 E. 3.4

3.4. Soweit die Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 52 ZPO geltend machen (Beschwerde S. 7), ist die blosse Behauptung, das Obergericht hätte sie zum Ordner, welcher am 21. Juni 2012 eingereicht worden sei, befragen müssen, nicht geeignet, ein treuwidriges Handeln aufzuzeigen. Das Verfahren unterlag vor beiden Instanzen der Verhandlungs- und Dispositionsmaxime und im Rechtsmittelverfahren galt zusätzlich die Begründungspflicht gemäss Art. 310 ZPO. Inwiefern die Beschwerdeführer vor Obergericht aufgezeigt hätten, ihren Verfahrenspflichten vor erster Instanz nachzukommen zu sein, oder gestützt auf welche Norm das Obergericht gehalten gewesen wäre, von sich aus in einem Ordner mit unsortierten Belegen nach den richtigen zu suchen und durch geeignete Fragen einen Bezug zur pauschalen Behauptung herzustellen, es seien in grossem Umfang diverse bauliche Arbeitsleistungen erbracht worden, wird in der vorliegenden Beschwerde nicht dargetan.