Citation: 5A_952/2015 E. B

B.a. Am 17. Oktober 2014 reichte A.A.________ beim Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden gegen B.A.________ und seinen Sohn E.A.________ eine 8-seitige Klage auf Abänderung des Scheidungsurteils ein. Unter Ziffer 4 seiner Rechtsbegehren stellte er den Verfahrensantrag, die Parteien zu einer Einigungsverhandlung vorzuladen. B.b. In der Folge machte die Einzelrichterin des Kantonsgerichts den Rechtsvertreter von A.A.________ darauf aufmerksam, dass er gegen den Sohn E.A.________ im vereinfachten Verfahren mit vorhergehender Schlichtung klagen müsse. Darauf zog A.A.________ die Klage gegen E.A.________ am 3. November 2014 zurück. B.c. Mit Verfügung vom 26. November 2014 stellte die Einzelrichterin die Klage B.A.________ zu und forderte sie auf, binnen dreissig Tagen eine Klageantwort einzureichen. Mit dieser Aufforderung war der Hinweis verbunden, dass zu den Anträgen des Klägers eigene Anträge zu stellen und zu begründen seien; soweit es sich um finanzielle Begehren handele, seien die Anträge zu beziffern. Zu den behaupteten Tatsachen seien die einzelnen Beweismittel zu bezeichnen. Die verfügbaren Urkunden, die als Beweismittel dienen sollen, seien beizulegen (versehen mit einem nummerierten Verzeichnis). Eine Kopie dieser Verfügung ging an A.A.________. B.d. Mit Entscheid vom 19. Dezember 2014 wies die Einzelrichterin des Kantonsgerichts A.A.________s Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mangels Bedürftigkeit ab. Nachdem der Entscheid in Rechtskraft erwachsen war, forderte sie A.A.________ mit Verfügung vom 9. Januar 2015 auf, einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- zu bezahlen. Gleichentags ersuchte B.A.________ um Erstreckung der Frist für die Einreichung der Klageantwort. Die Einzelrichterin entsprach dem Gesuch am 12. Januar 2015; eine Kopie dieses Entscheids ging an A.A.________. B.e. Am 2. Februar 2015 ging die 12-seitige Klageantwort von B.A.________ beim Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden ein. Die Eingabe wurde unverzüglich dem Rechtsvertreter von A.A.________ zugestellt. B.f. Mit Schreiben vom 3. März 2015 zog A.A.________ auch seine Klage gegen B.A.________ zurück. B.g. Am 10. März 2015 reichte die Rechtsvertreterin von B.A.________ beim Kantonsgericht ihre Kostennote ein. B.h. Mit Entscheid vom 12. März 2015 schrieb die Einzelrichterin des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden das Verfahren zufolge Rückzugs der Klage als erledigt ab. Sie auferlegte A.A.________ die Verfahrenskosten von Fr. 300.-- und verurteilte ihn, B.A.________ eine Parteientschädigung von Fr. 2'522.05 (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.