Citation: H 17/02 30.10.2002 E. 4

Streitig ist, ob mehr als die von der Ausgleichskasse anerkannten - der Tätigkeit im Spital X.________ von März bis Dezember 1964 entsprechenden - zehn Monate Beitragszahlungen zu berücksichtigen sind. 4.1 Die Vorinstanz hat eine Berichtigung des individuellen Kontos mangels rechtsgenüglichen Beweises abgelehnt und in der Folge die Mindestbeitragsdauer als nicht erfüllt betrachtet. Der Beschwerdeführer ist demgegenüber der Ansicht, dass für mehr als zwölf Monate Beiträge abgerechnet worden seien, was sein ehemaliger Arbeitgeber bestätige. 4.2 Aus den Auszügen des individuellen Kontos ergibt sich einzig für das Jahr 1964 ein Eintrag über ein Einkommen von Fr. 325.--, was drei Tagen Beschäftigung beim privaten Arbeitgeber Ende Dezember 1964 entspricht. Der Rentenanspruch setzt gemäss Art. 29 AHVG jedoch mindestens eine zwölfmonatige Beitragsdauer voraus, welche durch die Einträge im individuellen Konto nachgewiesen wird. Da hier keine offenkundige Unrichtigkeit der Konteneinträge vorliegt, hat der Beschwerdeführer - um einen Rentenanspruch zu erhalten - die Mindestbeitragszeit nachzuweisen, wobei er gemäss Art. 141 Abs. 3 AHVV den vollen Beweis für die Unrichtigkeit der Konteneintragungen erbringen muss; dieser volle Beweis wird in der Regel nur durch Urkunden (z.B. Lohnabrechnungen) erbracht werden können, da mündliche Aussagen nach so langer Zeit wie hier höchst unzuverlässig sind. Allein durch die im Januar 2002 erfolgte pauschale Bestätigung des ehemaligen privaten Arbeitgebers, dass eine Nettolohnvereinbarung bestanden habe, wird dieser Beweis nicht erbracht (es wäre wohl anders zu entscheiden, wenn der Originalarbeitsvertrag mit der Nettolohnabrede beigebracht werden könnte). Im Weiteren vermögen weder die blosse Vermutung der Ausgleichskasse Z.________e vom 13. November 2000, "dass die Abrechnung für das Jahr 1965 höchstwahrscheinlich vergessen wurde", noch die Annahme des Spitals X.________ vom 27. April 2001, dass die damalige Nichterfüllung der gesetzlichen Abrechnungspflicht sehr verwunderlich wäre, den vollen Beweis für die Unrichtigkeit der Eintragungen im individuellen Konto zu erbringen; dasselbe gilt auch für den Hinweis auf die Aussage eines Mitarbeiters der Ausgleichskasse, dass Fehler oder Verluste von Aufzeichnungen nicht sicher ausgeschlossen werden könnten. Damit ist der volle Beweis gemäss Art. 141 Abs. 3 AHVV für die Unrichtigkeit der Einträge im individuellen Konto nicht erbracht und in der Folge die Mindestbeitragsdauer nach Art. 29 Abs. 1 AHVG für den Rentenanspruch nicht rechtsgenüglich nachgewiesen. 4.3 Der Beschwerdeführer bringt schliesslich vor, dass Vorinstanz und Ausgleichskasse die zehn Monate Beitragszeit während der Anstellungsdauer im Spital X.________ trotz Fehlens eines Eintrags im individuellen Konto anerkannt hätten, während die Beitragszeit beim privaten Arbeitgeber trotz Bestätigung der Nettolohnabrede nicht berücksichtigt worden sei; damit würden zu seinem Nachteil die Angaben von öffentlichen und privaten Arbeitgebern unterschiedlich behandelt. Es ist tatsächlich nicht einsichtig, weshalb die Rekurskommission und die Ausgleichskasse die Angaben von öffentlichen und privaten Arbeitgebern unterschiedlich gewürdigt haben: Richtigerweise hätten weniger als zehn Beitragsmonate anerkannt werden dürfen, da für die Beiträge während der Dauer der Beschäftigung im Spital X.________ keine Einträge im individuellen Konto vorliegen und der volle Beweis für die Unrichtigkeit des individuellen Kontos nicht erbracht worden ist. Vielmehr hat die zuständige Ausgleichskasse bestätigt, dass für den Beschwerdeführer während dieser Zeit keine Beiträge abgerechnet worden sind; zudem konnten weder das Spital noch der Beschwerdeführer diesbezügliche Unterlagen produzieren. Insofern ist die Begründung des Entscheides vom 5. Dezember 2001 und der Verfügung vom 25. Oktober 2000 nicht korrekt, was jedoch keine Auswirkung auf den Rentenanspruch hat, da die Unrichtigkeit der Einträge im individuellen Konto - und damit die Mindestbeitragszeit von zwölf Monaten - in beiden Fällen nicht rechtsgenüglich nachgewiesen ist.