Citation: 9C_824/2017 E. 4.2.3

4.2.3. Nicht beigepflichtet werden kann der IV-Stelle auch, soweit sie geltend macht, der angefochtene Entscheid verletze die Begründungspflicht und den Untersuchungsgrundsatz. Das kantonale Gericht stützte sich für die Festlegung des hypothetischen erwerblichen Pensums in nachvollziehbarer Weise auf die Situation des Versicherten, wie sie sich aus den von der Verwaltung getätigten Abklärungen ergab, welche es als unverändert gültig betrachtete (und welche im Übrigen sowohl dem Vorbescheid vom 25. April 2012 als auch der Verfügung vom 5. Februar 2013 zugrunde lagen). Es ist überwiegend wahrscheinlich, dass sich die für die Beantwortung der Statusfrage massgebenden hypothetischen Verhältnisse des Versicherten auch mit dem Schuleintritt seines Sohnes (welchen die IV-Stelle spätestens im Sommer 2013 für gegeben hält) nicht wesentlich verändert hätten, weil der Betreuungsaufwand damit nochmals lediglich leicht zurückgegangen wäre. Entgegen der Beschwerde ist ein Begründungsmangel deshalb auch nicht darin zu erblicken, dass im angefochtenen Entscheid nicht zwischen Kindergarten- und Schuleintritt unterschieden wird.