Citation: 4C.35/2007 18.04.2007 E. 2

Die Berufung in der vorliegenden vermögensrechtlichen Zivilrechtsstreitigkeit (vgl. BGE 107 II 179 E. 1 S. 181) ist grundsätzlich zulässig. Die Vorinstanz geht im angefochtenen Urteil von einem Streitwert von Fr. 1'000'000.-- aus. Die Klägerin, die als Aktionärin der Beklagten den Generalversammlungsbeschluss vom 20. November 2004 gestützt auf Art. 706 OR angefochten hat, ist mit ihren Anträgen auf Aufhebung der beschlossenen Vinkulierung mittels Prozentklausel sowie der Vertretungsregelung unterlegen. Sie ist durch den angefochtenen Entscheid beschwert, in dem insbesondere verneint wird, dass die umstrittenen Beschlüsse in unsachlicher Weise Rechte von Aktionären entziehen oder beschränken (Art. 706 Abs. 2 Ziffer 2 OR) oder eine durch den Gesellschaftszweck nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung oder Benachteiligung der Aktionäre bewirken (Art. 706 Abs. 2 Ziffer 3 OR).