Citation: 4A_245/2008 07.08.2008 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt zunächst, er habe die Vorinstanz ersucht, ihm gegebenenfalls eine Notfrist gemäss § 216 Abs. 2 des Gesetzes betreffend die Zivilprozessordnung vom 21. September 1961 (GS 22.34, ZPO/BL) anzusetzen oder eine Wiedereinsetzung zu bewilligen. Diesen Antrag habe die Vorinstanz ohne Begründung nicht behandelt und insofern das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt. 2.1 Damit sich die Parteien ein Bild über die Erwägungen des Gerichts machen können, ist sein Entscheid zu begründen. Die Begründung muss kurz die Überlegungen nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Entscheid stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich der Entscheid mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinander setzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Es genügt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 129 I 232 E. 3.2 S. 236, je mit Hinweisen). 2.2 Die Vorinstanz führt aus, bei der Frist zur Leistung des Kostenvorschusses handle es sich um eine nicht erstreckbare gesetzliche Frist und verweist auf den Amtsbericht 2002, S. 92. Im Amtsbericht des Kantonsgerichts an den Landrat des Kantons Basel-Landschaft im Jahre 2002 findet sich an der angegebenen Stelle zu § 216 ZPO/BL folgender Eintrag: "Der appellationsbegründende Vorschuss ist in jedem Fall innert der Frist gemäss § 216 Abs. 1 ZPO zu leisten. Bei dieser Frist handelt es um eine unerstreckbare gesetzliche Frist. Die Nachfristregelung gemäss § 216 Abs. 2 Satz 3 ZPO gilt nur für die vom Kantonsgerichtspräsidium während der Dauer eines Verfahrens zusätzlich verfügten Kostenvorschüsse". Bei Lektüre dieser im Urteil angeführten Quelle konnte der Beschwerdeführer ohne Weiteres erkennen, dass und weshalb die Vorinstanz seinem Begehren um Ansetzung einer Notfrist gemäss § 216 Abs. 2 ZPO/BL nicht nachgekommen ist (vgl. auch Urteil des Bundesgerichts 5P.398/2004 vom 23. Februar 2005, E. 5.3). 2.3 Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer hätte mit dem Expressauftrag das Fälligkeitsdatum auf den letzten Tag der Frist (den 3. September 2007) festsetzen können. Vor diesem Hintergrund erachtete die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer mit einem gewöhnlichen Auftrag getätigte Zahlung als verspätet. Damit wird deutlich, weshalb die Vorinstanz dem Beschwerdeführer keine Wiedereinsetzung bewilligte. Diese setzt voraus, dass eine Partei oder ihr Vertreter ohne Verschulden verhindert war, eine Frist einzuhalten (§ 221 ZPO/BL). Die Vorinstanz ging demgegenüber davon aus, dass der Beschwerdeführer den Expressauftrag hätte wählen müssen und somit die Fristversäumnis zu verantworten hatte. 2.4 Aus dem angefochtenen Entscheid geht mithin hervor, weshalb keine Notfrist gemäss § 216 Abs. 2 ZPO/BL angesetzt wurde und dass und weshalb die Vorinstanz die Voraussetzungen für eine Wiedereinsetzung nicht für gegeben hielt, so dass es dem Beschwerdeführer möglich gewesen wäre, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt nicht vor.