Citation: 8C_88/2016 E. 3.4

3.4. In seinem (Zwischen-) Entscheid vom 9. November 2010 hat das kantonale Gericht erwogen, ohne Gesundheitsschaden wäre der Versicherte im November 2008 überwiegend wahrscheinlich zwar noch als Bodenleger, jedoch nicht mehr im Akkord erwerbstätig gewesen. Bodenlegen im Akkord sei eine Tätigkeit mit hohem gesundheitlichen Verschleiss und ständiger Überforderung. Eine solche könne langfristig nicht durchgehalten werden. Das Bundesgericht ist in seinem Urteil 8C_958/2010 vom 25. Februar 2011 nicht auf die entsprechenden Rügen des Beschwerdeführers eingetreten, weshalb diese grundsätzlich im vorliegenden Verfahren zu hören wären (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG). In seinem Entscheid aus dem Jahr 2010 hat das kantonale Gericht indessen auch festgehalten, bei Akkordarbeit würde der Versicherte ein Einkommen von Fr. 84'000.- erzielen. Würde man zu Gunsten des Beschwerdeführers von diesem Einkommen ausgehen, so ergäbe sich bei einem Invalideneinkommen von Fr. 43'185.- (für das Jahr 2008) eine invaliditätsbedingte Einbusse von Fr. 40'815.- und damit ein Invaliditätsgrad von 49 %. Auch diesfalls bestünde demnach nur ein Anspruch auf eine Viertelsrente, womit die Frage, ob der Versicherte ab November 2008 weiterhin Akkordarbeit geleistet hätte, offenbleiben kann. Die Beschwerde des Versicherten ist somit abzuweisen.