Citation: U 469/06 26.07.2007 E. A

S.________, geboren 1980, war als Übersetzer angestellt und bei der "Zürich" Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: "Zürich" oder Beschwerdegegnerin) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert, als er sich am 29. Mai 2005 anlässlich des individuellen Fussballtrainings bei einer Schussbewegung eine Adduktorzerrung links zuzog. Die "Zürich" verneinte hiefür die Leistungspflicht, da weder ein Unfall vorliege, noch eine Verletzung im Sinne der Aufzählung unfallähnlicher Körperschädigungen erkennbar sei, weshalb sich S.________ an die Krankenversicherung wenden solle (Verfügung vom 26. Oktober 2005). Auf die hiegegen von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung - der Progrès Versicherungen AG (nachfolgend: Progrès oder Beschwerdeführerin) - erhobene Einsprache hin hielt die "Zürich" an der Ablehnung der Leistungspflicht fest (Einspracheentscheid vom 22. März 2006).