Citation: 4A_726/2016 E. 3.3

3.3. Zum Anspruch, von einem durch Gesetz geschaffenen Gericht beurteilt zu werden (Art. 30 Abs. 1 BV), namentlich zur rechtmässigen Zusammensetzung des Spruchkörpers trotz erfolgtem Wechsel in der Besetzung, äusserte sich die Vorinstanz nicht. Sie scheint - anders als Oberrichter Müller in seinem Minderheitsvotum - davon ausgegangen zu sein, dies werde vom Beschwerdeführer in der Berufung gar nicht erst gerügt. In seiner Beschwerde an das Bundesgericht macht der Beschwerdeführer nun ausdrücklich geltend, der Spruchkörper sei erstinstanzlich ohne hinreichende sachliche Gründe geändert worden, wobei diese Auswechslung weder den Parteien mitgeteilt noch im Urteil angesprochen worden sei. Seine Rügen vor der Vorinstanz seien eindeutig gewesen und hätten sich darauf bezogen, dass während des Verfahrens ein Richter ohne Not ausgewechselt worden sei und sich das erstinstanzliche Gericht über diesen Umstand nicht habe vernehmen lassen.