Citation: U 66/01 14.08.2001 E. A

A.- Der am 25. März 1941 geborene, aus Mazedonien stammende V.________ arbeitete seit 1982 als Bauarbeiter bei der Firma Stuag in Bern. Am 11. Dezember 1997 wurde er von einem Personenwagen angefahren und stürzte auf die linke Hand. Er erlitt dabei eine Distorsion des linken Handgelenks; eine zunächst in Betracht gezogene Radiusfraktur konnte nicht bestätigt werden. Nach einer physiotherapeutischen und analgetischen Behandlung konnte er die Arbeit am 14. April 1998 wieder zu 50 % aufnehmen. Am 15. Mai 1998 wurde von der Klinik Y.________ bei einer MRI-Untersuchung des linken Handgelenks eine mehrfragmentäre Ruptur des TFCC (= triangulärer fibrokartilogener Komplex) festgestellt und der Verdacht auf eine Ruptur des scapholunären Ligamentes zumindest partiell geäussert. Der Handchirurg Dr. med. B.________ erachtete diese Befunde als wenig relevant und sah keine Indikation für eine chirurgische Intervention (Bericht vom 2. Juli 1998). Eine im Spital X.________ wegen Verdachts auf ein traumatisches Karpaltunnelsyndrom durchgeführte Medianusneurographie ergab einen normalen Befund. Der Versicherte arbeitete ganztags beim bisherigen Arbeitgeber, wurde aber nurmehr für leichtere Arbeiten eingesetzt, wobei die Leistungsfähigkeit auf rund 50 % geschätzt wurde. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), welche für die Heilungskosten aufkam und das Taggeld ausrichtete, nahm am 22. Dezember 1998 eine kreisärztliche Abschlussuntersuchung vor, anlässlich welcher Dr. med. G.________ zum Schluss gelangte, dass keine weiteren medizinischen Massnahmen indiziert seien, die bisherige Tätigkeit ungeeignet sei, dem Versicherten eine leichtere Tätigkeit ganztags zumutbar wäre, der Fall unter Prüfung des Rentenanspruchs abzuschliessen und der Anspruch auf Integritätsentschädigung mangels eines erheblichen Integritätsschadens zu verneinen sei. Mit Verfügung vom 17. November 1999 sprach die SUVA dem Versicherten mit Wirkung ab 1. Januar 2000 eine Rente aufgrund einer Invalidität von 20 % zu, wobei sie davon ausging, dass ihm eine körperlich leichtere Arbeit, beispielsweise in der Montage oder der Überwachung von Maschinen, vollzeitlich zumutbar wäre und er dabei einen Verdienst von 80 % des Valideneinkommens zu erzielen vermöchte. Auf die hiegegen erhobene Einsprache hin, mit welcher der Versicherte eine Rente von mindestens 50 % sowie eine Integritätsentschädigung von 15 % verlangt hatte, erhöhte die SUVA die Rente auf 25 %, hielt dagegen an der Ablehnung des Anspruchs auf Integritätsentschädigung fest (Einspracheentscheid vom 29. Februar 2000).