Citation: 2C_235/2017 E. 1.2

1.2. Zur Verfassungsbeschwerde ist nach Art. 115 BGG berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Die in Art. 115 lit. a BGG genannte Voraussetzung ist offensichtlich erfüllt. Das nach Art. 115 lit. b BGG erforderliche rechtlich geschützte Interesse kann durch kantonales oder eidgenössisches Gesetzesrecht oder aber unmittelbar durch ein spezielles Grundrecht begründet sein (vgl. BGE 140 I 285 E. 1.2 S. 290; 135 I 265 E. 1.3 S. 269 f.; Urteil 2C_200/2017 vom 14. Juli 2017 E. 1.2.3). Die Beschwerdeführerin beruft sich auf ihren Anspruch auf gleiche und gerechte Behandlung (Art. 29 Abs. 1 BV). Zudem macht sie eine willkürliche Bewertung ihrer Prüfung geltend (Art. 9 BV), was im Rahmen der subsidiären Verfassungsbeschwerde zulässig ist, weil die Kandidatinnen einer Prüfung ein rechtlich geschütztes Interesse an der korrekten Beurteilung ihrer Leistung haben (vgl. BGE 136 I 229 E. 3.3 S. 235; Urteil 2D_2/2014 vom 16. Juni 2014 E. 1.2). Folglich ist die Beschwerdeführerin zur Verfassungsbeschwerde legitimiert.