Citation: 2C_317/2015 E. 5.3

5.3. Die Vorinstanz hat erwogen, der Beschwerdeführer sei mit dem HI-Virus infiziert und leide an einer Hepatitis B; daneben sei er in Genf wegen einer mittelschweren Depression sowie Alkoholabhängigkeit in psychotherapeutischer Behandlung gewesen. Gemäss Bericht des Universitätsspitals Genf habe er sich im Juni 2013 im Stadium A1 der HIV-Infektion befunden und dürfte mittlerweilen im Stadium A2 sein, mithin nicht in einem akuten Zustand. Die dazu notwendige Therapie sei auch in Senegal grundsätzlich kostenlos erhältlich; der Beschwerdeführer habe denn auch in seiner Stellungnahme vom Januar 2015 bestätigt, dass ihm eine antiretrovirale Therapie zugänglich sei. Eine Behandlungsbedürftigkeit infolge Hepatitis B-Erkrankung sei weder substantiiert geltend gemacht noch aufgrund der Akten ausgewiesen. Es sei auch nicht dargelegt, inwiefern die Behandlung der psychischen Leiden in Senegal unmöglich sei.