Citation: 5A_933/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass der Beschwerdeführer bei der C.________ AG angestellt sei, deren einziges und über Einzelunterschrift verfügendes Verwaltungsratsmitglied er sei. Er könne mithin unter anderem in Eigenregie darüber bestimmen, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe ihm ein einkommensrelevanter Bonus ausbezahlt werde. Sie bestimmte deshalb seine Leistungsfähigkeit nach den für Selbständigerwerbende geltenden Kriterien. Demnach sei - ausser im Falle stetig sinkender oder steigender Zahlen, wo das Nettoeinkommen des letzten Jahres als massgebend zu betrachten sei - auf das Durchschnittseinkommen mehrerer Jahre abzustellen. Auffällige, d.h. besonders gute oder besonders schlechte Geschäftsjahre könnten unter Umständen ausser Betracht bleiben. Die Berücksichtigung eines Dreijahresmittels gelte als Regel, sei aber nicht zwingend. Konkret ging die Vorinstanz von einem Einkommen von Fr. 117'700.-- im Jahr 2013, von Fr. 120'283.-- im Jahr 2014, von Fr. 97'693.-- im Jahr 2015 und von Fr. 115'541.-- im Jahr 2016 aus. Dabei berücksichtigte sie für das Jahr 2016 einen Bonus von Fr. 15'000.--. Der Beschwerdeführer habe zwar geltend gemacht, den Bonus zur Tilgung von Steuern verwendet zu haben. Die Glaubhaftigkeit dieses Verwendungszwecks sei aber durch Vorbringen der Beschwerdegegnerin erschüttert worden. Letztere habe ausgeführt, der Beschwerdeführer habe den Bonus verwendet, um neue Möbel zu erwerben, da sie beim Auszug das Bett und das Sofa mitgenommen habe. Ebenso habe sie in diesem Zusammenhang eine "Zusammenstellung private Rechnungen der Parteien über die Firma" eingereicht, welche der Beschwerdeführer nicht substanziiert bestritten habe. Gestützt auf den Durchschnitt der Geschäftsjahre 2013 bis 2016 ermittelte die Vorinstanz ein monatliches Nettoeinkommen von Fr. 9'400.--.