Citation: 6B_84/2013 E. 2.4.3

2.4.3. Ebenso wenig ist erkennbar, dass der Beschwerdegegner die Beschwerdeführerin in der Nacht des 27. Mai 2011 und in den Monaten zuvor sexuell nötigte. Die Beschwerdeführerin und der Beschwerdegegner haben ihre Sexualkontakte und Praktiken, in deren Rahmen sie Sexspielzeug verwendeten, fotografisch dokumentiert. Dass die festgehaltenen sexuellen Praktiken eine gewisse Erfahrung voraussetzen, spricht weder für noch gegen eine Zwangssituation. Unerheblich ist, wem das Sexspielzeug gehörte. Die dokumentierten sexuellen Praktiken sagen auch nichts darüber aus, zu wessen Befriedigung sie letztlich dienten. Anhaltspunkte, dass sie gegen den Willen der Beschwerdeführerin erfolgten und unter Druck stattfanden, ergeben sich daraus jedenfalls nicht. Nichts Anderes geht aus den Aussagen der Beschwerdeführerin hervor, welche darauf hinwies, dass die "Spiele" einvernehmlich erfolgten. Die Vorinstanz schliesst Hinweise auf Nötigungshandlungen willkür- und rechtsfehlerfrei aus (Entscheid, S. 12 f.).