Citation: 4A_95/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz, die im Übrigen auf die Begründung der Erstinstanz verwies, ging davon aus, dass die Beschwerdegegnerin verrechenbare Forderungen im Sinne von Art. 120 OR von mehr als Fr. 2 Mio. gegenüber der C.________ AG hatte. Sie erachtete die Argumentation des Beschwerdeführers für unbehelflich, die Abtretung dürfe keine Besserstellung des Schuldners bewirken, die er darin erblickte, dass die Beschwerdegegnerin ihren Rückforderungsanspruch nach Art. 86 SchKG gegen einen solventen Beklagten geltend machen könne, während sie ohne Abtretung höchstens eine Konkursdividende erhalten hätte. Die Vorinstanz erwog, Art. 169 OR diene entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers nicht dem Schutz des solventen Zessionars zulasten des Schuldners; die Bestimmung schliesse die Möglichkeit einer Besserstellung des Schuldners, wie sie konkret geltend gemacht werde, notwendigerweise mit ein. Der Beschwerdegegnerin sei schon vor der fraglichen Abtretung der Parteientschädigungen die Verrechnungsbefugnis zugestanden; der Beschwerdeführer habe daher einredebelastete Forderungen abgetreten erhalten, gegenüber denen die Beschwerdegegnerin nach Art. 169 OR die Verrechnungseinrede habe erheben können. Diese habe daher unter dem Zwang des Vollstreckungsverfahrens eine Nichtschuld bezahlt, für die der betreibende Beschwerdeführer nach Art. 86 SchKG rückzahlungspflichtig sei.