Citation: 6B_1301/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer will die Aussagen des Beschwerdegegners 2 und von C.________ nebenher so verstanden haben, dass es unmittelbar vor dem Streifenwagen "Limmat 3" zum Gerangel am Boden gekommen sei. Dabei sei er, der Beschwerdeführer, zeitweise auf dem Beschwerdegegner 2 draufgelegen. Es sei ausgeschlossen, dass dieser zwischenzeitlich einmal aufgestanden und den streitigen Schuss gemäss Fotoposition Nr. 51 abgegeben habe. Dies müsse nach Beendigung des Handgemenges geschehen sein. Mit diesem Vorbringen zeigt der Beschwerdeführer jedoch keine Willkür, sondern nur auf, wie die fraglichen Aussagen aus seiner Sicht zur würdigen gewesen wären. C.________ erwähnte jeweils zuerst einen Körperkontakt zwischen dem Beschwerdeführer und dem Beschwerdegegner 2 sowie das Gerangel und erst danach den Sturz (vgl. E. 2.4.1 oben 2. Absatz). Auch der Beschwerdegegner 2 beschrieb, wie bereits erwähnt, ein dynamisches Handgemenge. Konkret erklärte er, dass dieses vermutlich nicht stationär am Boden stattgefunden habe, sondern sich von der Position am Anfang, als er vor dem Streifenwagen gewesen sei bis an die Endposition, an der er schlussendlich wieder aufgestanden sei, verlagert habe. Es sei ein Gerangel in Form von Ausweichen, Zurückstossen, Zurückweichen, Schiessen und Zurückschlagen gewesen. Es sei nicht stationär am Boden, ein Kampf in dem Sinne, sondern ein Zurückweichen, ein Ausweichen, ein Schiessen, ein Zurücklaufen gewesen (angefochtenes Urteil S. 26). Auf die Frage, wann der letzte Schuss gefallen sei, meinte er, er könne es nicht genau sagen. Das werde zwischen Streifenwagen und Endposition gewesen sein. Als der Beschwerdeführer sich wegbewegt habe, sei ganz sicher nicht mehr geschossen worden. Er stehe dazu als vereidigter Polizist der Stadtpolizei Zürich, dass er nicht auf den wegrennenden Beschwerdeführer geschossen habe (angefochtenes Urteil S. 29). Wenn die Vorinstanz aufgrund dessen darauf schliesst, das Gerangel habe nicht von Anfang an auf dem Boden stattgefunden, sondern im Stehen begonnen und es sei in diesem Moment noch zu einer Schussabgabe gekommen, halten ihre Überlegungen dem Willkürverbot ohne Weiteres stand. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, beschränkt sich auf unzulässige appellatorische Kritik.