Citation: 9C_648/2017 E. 3.3.1

3.3.1. In der Beschwerde wird ferner kritisiert, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt fehlerhaft und willkürlich festgestellt und den Untersuchungsgrundsatz mit der Ablehnung des Antrags auf Anordnung einer psychiatrischen Gerichtsexpertise verletzt. Der Beschwerdeführer rügt in diesem Zusammenhang insbesondere, die Annahme eines guten Aktivitätsniveaus, welches einem invalidisierenden Gesundheitsschaden entgegenstehe, sei offenkundig unrichtig, das kantonale Gericht stufe dieses namentlich viel zu hoch ein. Sein Sprachaufenthalt in Kanada sei als therapeutische Massnahme zu betrachten, vor allem aber sei die berufliche Leistungsfähigkeit massiv eingeschränkt und betrage das von ihm geleistete schulische Pensum lediglich 30 bis maximal 40 %. Müsste er mehr leisten - so der Beschwerdeführer im Weiteren - käme es zu einer Krise. Auch hinsichtlich dieses weitgehend bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Einwands kann auf den vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden. Der dortige Hinweis auf den Widerspruch zwischen dem geltend gemachten massiven sozialen Rückzug und den Angaben des Beschwerdeführers zu seinen Aktivitäten im Rahmen der Exploration ist auf Grund der Akten begründet. Eine willkürliche Beweiswürdigung liegt nicht vor.