Citation: 6B_692/2018 E. 2.2

2.2. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschwerdeführer vor, er habe sich zum Nachteil von E.________ des Betrugs, eventualiter der Veruntreuung schuldig gemacht (Anklageziff. 1b). E.________ habe ihm anhand von Scheinrechnungen zwecks Steueroptimierung in mehreren Tranchen Euro 24'000.-- überlassen. Dabei sei es dem Beschwerdeführer mit seiner Idee der Steueroptimierung gelungen, E.________ hinters Licht zu führen. Dieser habe geglaubt, dass die transferierten Gelder in Anlagen investiert würden, mithin hätte der Beschwerdeführer dieses Geld fürsorgerisch und möglichst ertragsbringend verwalten und es auf Verlangen von E.________ zurück transferieren sollen. Vereinbarungswidrig habe der Beschwerdeführer das Geld aber in Anlagen investiert und dieses schliesslich auch nicht zurück überwiesen, sondern für sich und zugunsten der desolaten F.________ GmbH verwendet. Für E.________ sei es unmöglich gewesen, die Aussagen und Versprechungen des Beschwerdeführers zu überprüfen. Er habe keinen Einblick in die Buchhaltung der F.________ GmbH gehabt und der Beschwerdeführer habe aufgrund des bestehenden Vertrauensverhältnisses sicher sein können, dass E.________ seine Ausführungen und Handlungen nicht überprüfen würde bzw. nicht würde überprüfen können.