Citation: 4A_452/2022 E. 7.4

7.4. Die Beschwerdeführerin brachte vor Vorinstanz ferner eine Verrechnungsforderung "aus Gipserarbeiten mit falschen (veralteten) Plänen" ein. Die Beschwerdegegnerin habe - so erläuterte die Beschwerdeführerin - mit veralteten Plänen gearbeitet. Dies habe zusätzliche Kontrollen und Aufwendungen nach sich gezogen. Das Handelsgericht erachtete diese Forderung als unbegründet. Die Beschwerdeführerin habe nicht dargelegt, "inwiefern die verwendeten Pläne falsch gewesen sein sollen". Die Beschwerdeführerin verweist vor Bundesgericht auf Rz. 36 der Duplik (des kantonalen Verfahrens). Aus den dort gemachten Ausführungen sei "insgesamt" ersichtlich, dass zwischen den alten und den aktuellen Plänen "diverse Abweichungen bestanden" hätten. Inwiefern die verwendeten Pläne konkret falsch gewesen sein sollen, ist der zitierten Stelle in der Duplik indes nicht zu entnehmen. Die Beschwerdeführerin holt dies nun vor Bundesgericht nach, was zu spät ist. Daran ändert nichts, dass sie es dem Handelsgericht ersparen wollte, "unnötig lang[e] Rechtsschriften lesen [zu] müssen".