Citation: 1P.571/2005 17.11.2005 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt überdies, das Obergericht sei bei seiner Verurteilung über den in der Anklage klar umgrenzten Sachverhalt hinaus gegangen und habe damit den Anklagegrundsatz gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK verletzt. Dazu hält das Kassationsgericht fest, zwar sei der Vorwurf, der Beschwerdeführer habe den nötigen Abstand zum vorderen Fahrzeug nicht eingehalten, weggefallen. Es sei indes beim in der Anklage enthaltenen Vorwurf geblieben, wonach der Angeschuldigte mit seinem Wagen auf den VW Golf aufgefahren sei und dadurch die beiden Beschwerdegegner verletzt habe. Der Beschwerdeführer habe damit erkennen können, was ihm vorgeworfen werde, womit den Anforderungen des Anklageprinzips Genüge getan sei. Diesen Ausführungen des Kassationsgerichts ist beizupflichten. Der Beschwerdeführer legt auch in keiner Weise dar, inwiefern sie konventions- oder verfassungswidrig sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).