Citation: U 82/00 22.04.2002 E. 2

Die SUVA hat anerkannt, dass die gesundheitlichen Beschwerden, soweit sie den Zustand der linken Hand, insbesondere des Daumens, und das Arm-/ Schulter-Syndrom betreffen, auf den Unfall vom 9. November 1993 zurückzuführen sind. Die Anstalt hat deshalb, nebst einer Integritätsentschädigung von 20 %, eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 25 % zugesprochen. Gegenstand des Verfahrens bildet die Frage, ob die SUVA auch für die Symptomausweitung zu einem die ganze linke Körperhälfte befallenden Schmerzkomplex leistungspflichtig wird. Dabei kann auf Grund der von SUVA und Vorinstanz beigezogenen Arztberichte und Gutachten, insbesondere der psychiatrischen Administrativexpertise des Dr. med. S.________ als erstellt gelten, dass es sich beim Halbseiten-Schmerzzsyndrom, das sich nach dem Unfallereignis entwickelte, um eine natürliche Folge des versicherten Unfallereignisses handelt (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b). Zu prüfen bleibt einzig, ob diese gesundheitliche Störung auch in einem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 9. November 1993 steht.