Citation: 5A_380/2021 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Beschwerdeinstanz habe von Amtes wegen zu prüfen, ob ein gültiger Rechtsöffnungstitel vorliege. Bei offensichtlichen Mängeln müsse sie darüber hinwegsehen, dass der entsprechende Einwand vor erster Instanz nicht erhoben worden sei. Selbst wenn der Einwand neu gewesen wäre, wäre er zu hören gewesen. Allerdings habe die Beschwerdeführerin bereits in der Gesuchsantwort darauf aufmerksam gemacht, dass die Beschwerdegegnerin gemäss der Vereinbarung vom 25. März 2019 die beiden Kernprojekte der Beschwerdeführerin unter Verrechnung mit der Darlehensforderung übernehme, sollte bis 30. April 2019 keine ordentliche Kapitalerhöhung beschlossen werden. Es sei unbestritten, dass die ordentliche Kapitalerhöhung (auflösende Bedingung) nicht eingetreten sei und die Beschwerdegegnerin am Vertragsvollzug bis zum 8. November 2019 festgehalten habe. Die Beschwerdegegnerin selbst sei somit von einer Verrechnung der Darlehenssumme mit dem Kaufpreis für die Kernprojekte ausgegangen und habe diese mit ihrer Verweigerungshaltung konkludent erklärt. All dies habe die Beschwerdeführerin schon vor erster Instanz vorgebracht. Der Untergang der Darlehenssumme infolge Verrechnung durch Vollzug der Vereinbarung sei glaubhaft gemacht. Die Erwägungen des Appellationsgerichts seien willkürlich und überspitzt formalistisch. Soweit Vorbringen als unzulässige Noven qualifiziert würden, verletzten die Erwägungen das rechtliche Gehör.