Citation: 1C_5/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführer machen zu Recht nicht geltend, dass sich aus den Akten ein anderer Verlauf des gewachsenen Terrains als der vom kantonalen Gericht festgestellte, ergeben würde. Sie rügen indessen, sie hätten vor Vorinstanz den Beweis eines abweichenden Verlaufs durch einen Augenschein angeboten; diese hätte auf die Abnahme dieses Beweises nicht verzichten dürfen. Von der Abnahme eines beantragten Beweismittels kann jedoch rechtsprechungsgemäss dann abgesehen werden, wenn ein Gericht auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener (antizipierter) Beweiswürdigung annehmen kann, dass seine Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236 mit weiteren Hinweisen). Die Beweiswürdigung erweist sich als willkürlich, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen hat oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 144 II 281 E. 3.6.2 S. 287). Solches ist vorliegend nicht ersichtlich: Die vorinstanzlichen Feststellungen zum Verlauf des gewachsenen Terrains beruhten auf dem im Geoportal des Kantons Luzern hinterlegten Höhenkurvenplan aus dem Jahr 2010 und einem von der HASK Ingenieure AG ausgehend von den Nachbargrundstücken erstellten digitalen Geländemodell. Einzig aufgrund des Umstandes, dass die Beschwerdeführer die Richtigkeit des Höhenkurvenplans stets bestritten haben, erscheint es nicht als offensichtlich unhaltbar und damit nicht als willkürlich, wenn das kantonale Gericht die Notwendigkeit weiterer Beweismassnahmen verneint hat.