Citation: 2C_1155/2014 E. 4.2.1

4.2.1. Die Steuerpflichtigen scheinen zu bezweifeln, dass die Kapitalabfindung überhaupt Steuerfolgen auslöst. Die Vorinstanz qualifiziert die einzelnen Positionen, die zur Gesamtsumme von Fr. 210'000 führten, als steuerbares Einkommen. Dies erweist sich als zutreffend. Für die Abtretung von 35,40 Aren Kulturland entschädigte der Kanton Aargau die Steuerpflichtigen mit Fr. 12/m2, insgesamt rund Fr. 42'500 (vorne lit. A). Damit war der Substanzverzehr ("Sachschaden") gedeckt, weshalb eine Qualifikation als (steuerfreier) Schadenersatz ausscheidet (vorne E. 3.2.2). Anlass der Kapitalabfindung war vielmehr der "Vermögensschaden", der sich bei Bewirtschaftung des restlichen Landes dadurch ergibt, dass die Strasse zu Mehraufwänden und Mindererträgen führt (vorne E. 3.2.2), welcher einer (steuerfreien) Schadenersatzleistung zugänglich wäre. Die Steuerpflichtigen sollten gestellt werden, als ob die Abweichungen vom betrieblichen Normalverlauf nicht eintreten würden.