Citation: 8C_986/2012 E. 4.4

4.4. Damit sind Umsatzschwankungen nunmehr primär auf den enormen Wettbewerbs- und Konkurrenzdruck dieser Branche und auf den reduzierten Personalbestand der X.________ AG zurückzuführen. Die hohe Wettbewerbsintensität mit einem Verdrängungskampf wird weiterhin Realität in der Stickereibranche bleiben und sich auch dementsprechend aufgrund einer schwankenden Auftragslage auf den Unternehmensumsatz auswirken. Die geltend gemachten Arbeitsausfälle sind daher nicht (mehr) als ausserordentlich zu bezeichnen und haben ihre vorübergehende Natur zumindest verloren (Urteile C 459/98 vom 18. Oktober 1999 E. 3; C 218/94 vom 29. Dezember 1994 in: ARV 1995 Nr. 19 S. 112). Mit dem Beschwerdeführer ist festzustellen, dass die vorliegende Sachlage mit einem Leistungsbezug während 23 Monaten auf eine stabile, konstant tiefe Arbeitsauslastung hinweist. Besondere Umstände, die eine fehlende Betriebsüblichkeit und ein ausserordentliches Betriebsrisiko begründen könnten, liegen nicht vor, weshalb sich - entsprechend der Rechtsauffassung von Verwaltung und SECO - die Annahme eines voraussichtlich vorübergehenden Arbeitsausfalles (Art. 31 Abs. 1 lit. d AVIG) nicht rechtfertigt. Nach dem Gesagten erweist sich die vorinstanzlichen Ansicht, wonach hier auf die anhaltende Stärke des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro zurückzuführende Auftragsrückgänge zu bejahen sind, welche Anspruch auf Kurzarbeit begründeten, als bundesrechtswidrig.