Citation: 2C_864/2019 E. A

A.a. Die zuständige niederländische Steuerbehörde (Belastingdienst [BD]) richtete am 7. Mai 2018 gestützt auf Art. 26 des Abkommens zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Königreich der Niederlande zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen (DBA CH-NL; SR 0.672.963.61) ein Amtshilfegesuch an die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV), welches die in den Niederlanden steuerpflichtige A.________ betrifft. Das Amtshilfegesuch bezieht sich auf die Einkommenssteuern der letzteren für den Zeitraum 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2017. Der BD nimmt im Amtshilfegesuch Bezug auf ein bestimmtes Bankkonto bei der Bank C.________, U.________, lautend auf A.________. Aus den vorhandenen Unterlagen gehe hervor, dass das Konto im Mai 2011 eröffnet worden sei. Am 23. Mai 2011 sei ein Betrag von Fr. 1'258'100.-- mit einem Checkvermerk auf das Konto einbezahlt worden, wobei A.________ diesbezüglich ausgeführt habe, es handle sich um eine Bareinzahlung. Gemäss dem letzten Kontoauszug werde "statement of account closing zum 21.08.2015" und scheinbar lediglich der Betrag von Fr. 1'255'544.93 angegeben. Auf entsprechende Nachfrage der Steuerverwaltung habe A.________ dazu gesagt, der Betrag sei in bar abgehoben worden. In diesem Zusammenhang ersucht der BD um detaillierte Angaben zur Herkunft der genannten Einzahlung (insbesondere Name der Bank und des Kontoinhabers, falls der Betrag von einem anderen Bankkonto überwiesen wurde) und zum Verbleib des genannten, vermeintlichen Endbetrages (von Fr. 1'255'544.93). In Bezug auf letzteres ersucht der BD, falls der Endbetrag auf ein anderes Konto transferiert wurde, insbesondere um Angabe der entsprechenden Kontonummer und der Namen der Bank und des Kontoinhabers. A.b. Im genannten Amtshilfegesuch hielt der BD fest: "Ich bestätige, dass alle üblichen Ermittlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind." Nachdem A.________ mit Eingabe vom 11. September 2018 die Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips bestritten hatte, wandte sich die ESTV mit E-Mail vom 17. Oktober 2018 an den BD und führte aus, gemäss der genannten Beanstandung sei in den Niederlanden die sogenannte Informationsverfügung noch nicht erlassen worden, weshalb um die Beantwortung folgender Fragen gebeten werde: "Dürfen wir davon ausgehen, dass im niederländischen innerstaatlichen Verfahren betreffend A.________ auch ohne Eröffnung einer solchen Informationsverfügung alle (üblichen) Mittel im Sinne von Ziffer XVI Buchstabe a des integrierenden Bestandteil des DBA CH-NL bildenden Protokolls ausgeschöpft sind, um die für die Steuererhebung benötigten Informationen zu erlangen, wie dies bereits im Ersuchen vom 7. Mai 2018 bestätigt wurde? Ferner wären wir Ihnen dankbar für eine kurze Erläuterung der Grundzüge des niederländischen Instituts der Informationsverfügung." Die Vertreterin des BD erwiderte mit E-Mail vom 22. Oktober 2018: "In Antwort auf Ihre Frage bestätige ich, dass auch ohne Eröffnung einer Informationsverfügung alle (üblichen) Mittel ausgeschöpft sind." Im Weiteren erläuterte sie das Institut der "Auskunftsverfügung".