Citation: 5A_381/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer äussert sich vor Bundesgericht ausführlich dazu, warum ihm die Klagebewilligung in den Vereinigten Staaten hätte zugestellt werden müssen. Weiter legt er dar, weshalb er im kantonalen Verfahren einen Schaden hinreichend behauptet habe. Zur Frage, ob die geltend gemachte Verzögerung bei der Erhebung der Abänderungsklage vom Beschwerdeführer selbst zu vertreten sei, merkt dieser an, er habe sich hierzu sowohl in der Abänderungsklage (S. 6) als auch in der Beschwerdeschrift (Rn. 7) ans Obergericht geäussert. Ausserdem habe die Gemeinde das oberinstanzliche Urteil insofern nicht angefochten und damit eine Haftung diesbezüglich implizit anerkannt. Sodann führt der Beschwerdeführer detailliert aus, weshalb es seiner Ansicht nach aufgrund der falschen Zustellung der Klagebewilligung zu erheblichen Verzögerungen in der Klageerhebung gekommen sei. Damit rügt und begründet der Beschwerdeführer nicht, weshalb er durch die Feststellungen der Vorinstanz im Zusammenhang mit dem Vorwurf, die Verzögerung in der Klageerhebung sei grossteils auf sein eigenes Verhalten zurückzuführen, in verfassungsmässigen Rechten verletzt worden sei sollte (vgl. zu diesem Begriff BGE 137 I 77 E. 1.3.1; 136 I 241 E. 2.2). Von vornherein ausser Acht bleibt in diesem Zusammenhang die bei der ersten Instanz eingereichte Abänderungsklage. Auf die Beschwerde ist diesbezüglich folglich nicht einzutreten (vgl. vorne E. 2). Da es sich bei den Ausführungen des Obergerichts zum Selbstverschulden um eine eigenständige, das angefochtene Urteil tragende Begründung handelt, ist dieses bereits aus diesem Grund nicht zu beanstanden.