Citation: 6B_445/2023 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer kritisiert die rechtliche Qualifikation als Mord. Er argumentiert im Wesentlichen, die Tötung sei weder ausserordentlich grausam noch heimtückisch, kaltblütig oder extrem egoistisch gewesen, noch sei sie unter extremer Geringschätzung des Lebens erfolgt. Er habe dem Opfer nicht mehr physische oder psychische Schmerzen, Leiden oder Qualen zugefügt, als sie mit einer Tötung immer verbunden seien. Die Verletzungen seien zeitnah zueinander und auch zeitnah zum Tod entstanden. Er sei dem wegrennenden Opfer nicht gefolgt. Die Umsetzung des Plans sei ihm zudem keinesfalls leicht gefallen, er habe sich Mut antrinken müssen und er habe mit der Ausführung der Tat gerungen. Ein Vergleich zu anderen Fällen, in welchen Mord bejaht worden sei, zeige, dass die Vorgehensweise nicht ausserordentlich grausam gewesen sei. Er habe bei der Tötung weiter nicht autonom gehandelt, sondern unter dem direkten Einfluss des von B.________ aufgebauten psychischen Drucks und der von diesem vorgegaukelten Gefahrensituation für seine Familie, insbesondere seine Tochter. Die Tötung könne daher nicht einzig als Druckmittel zur Verfolgung eines illegalen Zwecks eingeordnet werden.