Citation: 1C_228/2014 E. 3.3

3.3. Laut Art. 53 BG ist die Ausnützungsziffer die Verhältniszahl zwischen der anrechenbaren Bruttogeschossfläche und der anrechenbaren Landfläche (Abs. 1), wobei als anrechenbare Landfläche jener Teil der Bauzonenfläche gilt, welcher baulich noch nicht ausgenützt ist (Abs. 5). Nach Auffassung der Vorinstanz kann in dieser Hinsicht auf eine Parzelle als Ganzes abgestellt und dementsprechend bei der Erstellung einer weiteren Baute auf einer bereits teilweise überbauten Parzelle eine Gesamtrechnung gemacht werden. Dies erscheint aufgrund der zitierten Bestimmungen keineswegs als willkürlich. Die Beschwerdeführer selber schreiben denn auch, die Ausnützungsziffer beschränke die bauliche Dichte pro Grundstück (Ziff. 60 der Beschwerdeschrift), mithin nicht pro Baute. Bei ihrem Vergleich mit dem Transport von Bruttogeschossflächen übersehen sie, dass dieser gemäss Art. 54 BG zwischen verschiedenen Parzellen stattfindet, es sich vorliegend jedoch (nach der Vereinigung der Parzellen Nrn. 1664 und 1665) um eine einzige Parzelle handelt. Unzutreffend ist der Vorwurf, das Verwaltungsgericht habe auf eine vom Beschwerdegegner lediglich angekündigte Vereinigung der Parzellen Nrn. 1665 und 1664 abgestellt. Wie im angefochtenen Entscheid ausgeführt, wurde in der Baubewilligung ausdrücklich verfügt, dass die beiden Parzellen vor Baubeginn vereinigt werden müssen. Die Gemeinde weist in ihrer Vernehmlassung im Übrigen darauf hin, dass dies am 2. Dezember 2013 geschehen sei. Die Rüge der willkürlichen Anwendung von Art. 53 Abs. 3 BG und der von den Beschwerdeführern daraus abgeleiteten Verletzung der Ausnützungsziffer-Beschränkung gemäss Art. 61 BG ist somit unbegründet.