Citation: 5F_34/2024 E. 2

Die Gesuchstellerin ruft keinen spezifischen Revisionsgrund an. Indes zielen ihre Ausführungen sinngemäss auf denjenigen von Art. 121 lit. d BGG, wenn sie geltend macht, aus den obergerichtlichen Akten sei ersichtlich, dass sie mit Eingabe vom 1. Februar 2024 einen "mündlichen Prozess" beantragt habe. Indes war es nicht am Bundesgericht, im Beschwerdeverfahren 5A_669/2024 die kantonalen Akten von sich aus nach möglichen Anträgen im kantonalen Beschwerdeverfahren zu durchforsten, sondern es wäre aufgrund der im bundesgerichtlichen Verfahren umfassend geltenden Begründungspflicht an der Gesuchstellerin gewesen, in jenem Verfahren darzulegen, dass sie einen solchen gestellt hat, dieser aber vom Obergericht übersehen worden wäre. Im Übrigen ging aus der (von der Gesuchstellerin mit "Eingabe vom 1. Februar 2024" offenkundig angesprochenen und von einer Anwältin verfassten) kantonalen Beschwerdeschrift vom 5. Februar 2024 kein entsprechender Antrag hervor; unter der Rubrik "Rechtsbegehren" auf S. 2 figuriert jedenfalls kein solcher und die Gesuchstellerin zeigt auch in der vorliegenden Revisionseingabe nicht auf, an welcher anderen Stelle der 36-seitigen kantonalen Beschwerdeschrift ein entsprechender Antrag gestellt worden wäre. Mit ihren weiteren Ausführungen strebt die Gesuchstellerin faktisch eine Wiedererwägung an, indem sie weitschweifig ihre Argumente wiederholt und namentlich die Ansicht äussert, es treffe nicht zu, dass ein Zweitgutachten entbehrlich sei. Darauf ist nicht einzutreten, weil die Revision wie gesagt nicht dazu dient, die Sach- und Rechtslage erneut zu diskutieren.