Citation: 6B_1222/2016 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, es reiche aus, wenn die Freiheitsstrafe höchstens in der Höhe der erstandenen Untersuchungshaft festgesetzt werde, so denn nicht bloss eine Geldstrafe auszusprechen sei. Die Vorinstanz habe die Lehre, die er aus der Untersuchungshaft gezogen habe, bei der Strafzumessung nicht berücksichtigt. Ebenso habe sie ausser Acht gelassen, dass er unmittelbar nach der Untersuchungshaft wieder angefangen habe zu arbeiten und sich bemühe, seine Schulden zurückzuzahlen. Weiter sei die Strafreduktion von sechs Monaten infolge der vor Vorinstanz weggefallenen Verurteilung zu tief ausgefallen. Bei der Festsetzung der Einsatzstrafe sei die Vorinstanz von einer langen Dauer des deliktischen Bezugs und einem hohen Deliktsbetrag ausgegangen. Dies sei willkürlich, zumal sie für den erneuten Bezug von Arbeitslosengeldern weitere 16 Monate Freiheitsstrafe ausgesprochen habe. Angesichts seiner Einsicht bezüglich des Betrugs zu Lasten der Arbeitslosenversicherung und seinem Motiv zum Kreditbetrug (Ausbildung seines Sohnes) sei eine Einsatzstrafe von fünf bis sechs Monaten angemessen. Zudem sei unter Berücksichtigung der Untersuchungshaft und der Geburt seines Enkels von einer erhöhten Strafempfindlichkeit auszugehen.