Citation: 8C_709/2017 E. A

A.________, geb. 1962, arbeitete bei der B.________ AG und war über den Arbeitgeber bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 4. Oktober 2014 stürzte sie bei der Arbeit von einem Podest und verletzte sich am linken Ellenbogen (Radiusköpfchenfraktur) sowie am linken Fuss (Fraktur des Metatarsale V). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). In der Folge nahm die Suva medizinische Abklärungen vor und veranlasste eine stationäre Rehabilitation in der Klinik C.________. Mit Verfügung vom 18. August 2015 stellte sie die Versicherungsleistungen per 31. August 2015 ein mit der Begründung, dass gemäss der kreisärztlichen Untersuchung vom 17. Juli 2014 keine behandlungsbedürftigen Unfallfolgen mehr vorlägen. Die noch geklagten Beschwerden, insbesondere ein grobmotorischer Tremor und Bewegungseinschränkungen des linken Arms, seien organisch als Folge des Unfalls nicht mehr erklärbar, sondern auf psychische Gründe zurückzuführen, die mit dem Unfall in keinem rechtserheblichen Zusammenhang stünden. Daran hielt sie im Einspracheentscheid vom 21. November 2014 fest. Das Kantonsgericht Luzern wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 21. September 2016 ab. Mit Urteil 8C_723/2016 vom 30. März hob das Bundesgericht diesen Entscheid auf, weil das Kantonsgericht die von der Beschwerdeführerin beantragte öffentliche Verhandlung nicht durchgeführt hatte, und wies die Sache zur Behebung des Verfahrensmangels und zu neuer Entscheidung an das Kantonsgericht zurück.