Citation: 9C_712/2012 E. 4.2

4.2. Mit Bezug auf die bereits im vorinstanzlichen Verfahren erhobenen und letztinstanzlich wiederholten Einwände gegen die Höhe des Valideneinkommens stellte das kantonale Gericht letztinstanzlich verbindlich fest, der mutmassliche Lohn ohne Behinderung sei (im IV-Verfahren) "scheinbar" ohne Schichtzulagen und Leistungsprämien festgesetzt worden und erwog, dabei handle es sich um einen Willensbildungsfehler der Behörde (E. 3.1 hievor). In der Tat stützte sich die IV-Stelle bei der Festsetzung des Valideneinkommens auf die Angaben der ehemaligen Arbeitgeberfirma, welche mit Fragebogen vom 19. September 2001 den AHV-pflichtigen Lohn des Beschwerdeführers auf Fr. 4'400.- monatlich beziffert hatte, ohne zusätzliche Schichtzulagen und Leistungsprämien zu erwähnen. Demgegenüber ermittelte die Schweizerische Unfallversicherung (SUVA) den Jahresverdienst unter Einbezug von Kinder- und Schichtzulagen sowie einer Leistungsprämie (Bericht vom 14. Mai 2001), was dem seit September 2001 - auch im unfallversicherungsrechtlichen Verfahren - rechtskundig vertretenen Versicherten somit längst bekannt gewesen sein musste. Wenn er unter Berufung auf Akten der SUVA aus dem Jahr 2001 rund sieben Jahre benötigte, um den Mangel aufzuspüren, verbietet es sich bereits aus diesem Grund, von einer offenbaren oder klaren Unrichtigkeit zu sprechen (Urteil I 172/06 vom 26. April 2006 E. 2.3). Eine Berichtigung ist ausgeschlossen. Der Beschwerdeführer hätte nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz entsprechende Einwände auf dem ordentlichen Rechtsweg (Art. 121 lit. d BGG) geltend machen müssen (BGE 130 V 320 E. 3.1 S. 326). Dies hat er aber in seinen zahlreichen Eingaben an IV-Stelle, Vorinstanz und Bundesgericht unbestrittenermassen nie getan, sondern die Höhe des Validenlohnes erst im Juni 2008 in Frage gestellt.