Citation: 6B_535/2015 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz reduzierte in ihrem ersten Urteil vom 14. August 2013 die Strafe unter den Titeln des Zeitablaufs und der Verfahrensdauer im Rahmen von Art. 47 StGB um zehn Monate. Sie setzt im angefochtenen Entscheid die Strafe unter diesen Titeln um elf Monate herab, wobei sie neu den Strafmilderungsgrund gemäss Art. 48 lit. e StGB bejaht. Der Beschwerdeführer macht geltend, diese Reduktion sei zu geringfügig. Nach Rechtsprechung und Lehre sei eine Strafe um fünfzig Prozent zu mildern, wenn seit den Taten mindestens zwei Drittel der Verjährungsfrist (hier also zehn Jahre) verstrichen seien. Solches wird indessen weder von der Rechtsprechung noch von der Lehre postuliert, und der Beschwerdeführer vermag denn auch keine Belege für seine Behauptung zu nennen. Im Urteil 6B_140/2011 vom 17. Mai 2011, auf welches er verweist, war von einer Verletzung des Beschleunigungsgebots auszugehen, indem das Verfahren von vierzehn Jahren Dauer um drei bis vier Jahre zu lange angedauert hatte. Im vorliegenden Fall ist indessen das Beschleunigungsgebot nicht verletzt worden (siehe Urteil 6B_1179/2013 E. 13.3). Daran hat sich mit dem Rückweisungsverfahren, das rund fünf Monate dauerte, nichts geändert.