Citation: 5A_278/2022 E. 3.3.3

3.3.3. Der Beschwerdeführer hält dafür, zwar seien die zwei Strafbefehle vom 23. Dezember 2021 noch nicht rechtskräftig, doch stehe aufgrund des Einvernahmeprotokolls fest, dass die Beschwerdegegnerin den ihr vorgeworfenen strafrechtlichen Sachverhalt zum Teil ausdrücklich bestätigt habe. So habe sie zugegeben, den beiden Kindern mehrfach den Mund mit der Hand zugehalten zu haben. Die Vorinstanz habe zu Unrecht erkannt, dass eine erneute Überprüfung der Erziehungsfähigkeit der Beschwerdegegnerin erst nach Abschluss des Strafverfahrens zu erfolgen habe. Indem sie keine weiterführenden Kindesschutzmassnahmen angeordnet habe, sei sie in Willkür verfallen.