Citation: 5A_24/2016 E. 4.4.1

4.4.1. Auf Seiten des Bedarfs erblickt der Beschwerdeführer eine Verletzung von Bundesrecht in der Art und Weise, wie die Vorinstanz in der Unterhaltsberechnung den Vorsorgeunterhalt der Beschwerdegegnerin berücksichtigt. Das Obergericht errechnet für die Beschwerdegegnerin einen monatlichen Vorsorgeunterhalt von Fr. 1'240.--. Diesen Betrag addiert das Obergericht zum monatlichen Verbrauchsunterhalt der Beschwerdegegnerin von Fr. 4'620.--, der sich den vorinstanzlichen Berechnungen zufolge aus dem Grundbedarf der Beschwerdegegnerin von Fr. 5'510.-- zuzüglich des auf sie entfallenden hälftigen Überschussanteils von Fr. 2'810.-- und abzüglich ihrer Eigenversorgungskapazität von Fr. 3'700.-- ergibt (vgl. E. 3.1.1). Der Beschwerdeführer beklagt sich darüber, dass er den Vorsorgeunterhalt der Beschwerdegegnerin bei dieser Berechnungsweise im Ergebnis vollständig aus seinem hälftigen Überschussanteil bezahlen muss. Richtigerweise bilde der Vorsorgeunterhalt in der zweistufigen Unterhaltsberechnung eine Position in der Bedarfsrechnung, wodurch sich dann der Überschuss reduziere.