Citation: 8C_62/2022 E. 3.2.3

3.2.3. Hinsichtlich der Honorarnote der Rechtsvertreterin vom 17. März 2021 und dem darin geltend gemachten Aufwand von Fr. 2'551.50 hielt die Vorinstanz weiter fest, die Entschädigung von Fr. 1'300.- laufe zwar auf eine Kürzung hinaus. Die in der Beschwerde geltend gemachte Verletzung der Begründungsp flicht könne der Beschwerdestelle SPG jedoch nicht vorgeworfen werden, habe sie doch die Berechnung der Entschädigung offengelegt und zu Recht festgehalten, dass die eingereichte Kostennote nicht tarifkonform sei. Entsprechend habe die Beschwerdestelle SPG nicht im Einzelnen darlegen müssen, welche Tarifpositionen überhöht gewesen seien. Mit der tarifgemässen Entschädigung würden gemäss § 2 Abs. 1 AnwT die in einem Verfahren notwendigen und entsprechend der Bedeutung der Sache üblichen Leistungen des Anwalts abgegolten. Im Rahmen des streitwertabhängigen Honorars werde der Bedeutung einer Angelegenheit in erster Linie anhand des Streitwerts Rechnung getragen, weshalb sich die anwaltlichen Aufwendungen bei geringer finanzieller Bedeutung der Streitigkeit zu beschränken hätten. Der Streitwert von Fr. 3'200.- befinde sich im unteren Bereich des Rahmenbetrags von Fr. 20'000.- gemäss § 8a Abs. 1 lit. a Ziff. 1 AnwT. Gemessen an der vermögensrechtlichen Bedeutung rechtfertige sich keine höhere Entschädigung. Das von der Rechtsvertreterin beanspruchte Honorar würde 80 % des Streitwerts entsprechen und damit übliche Anpassungen übersteigen, welche in Sozialhilfesachen zur Festlegung eines kostendeckenden Honorars vorgenommen werden könnten.