Citation: I 896/05 23.05.2006 E. A

M.________, geboren 1957, meldete sich am 27. Mai 1999 unter Hinweis auf seit Januar 1998 bestehende gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die seit April 1996 Arbeitslosenentschädigung beziehende Versicherte erlitt bei einem Treppensturz am 24. Januar 1998 multiple Kontusionen im Bereich der Schultern und des Sacrums. Hiefür erbrachte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die gesetzlichen Leistungen aus der obligatorischen Unfallversicherung. Bei wieder erlangter voller Arbeitsfähigkeit stellte die SUVA zum 6. August 1998 sämtliche Leistungen ein. Nach Abklärung der erwerblichen und medizinischen Verhältnisse, worunter ein von der Verwaltung angeordnetes polydisziplinäres Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle vom 1. August 2000 (nachfolgend: MEDAS-Gutachten), verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau am 10. Mai 2001 den Anspruch auf eine Invalidenrente mangels rentenbegründender Invalidität. Die entsprechende Verfügung blieb unangefochten. Am 20. November 2003 meldete sich M.________ unter Hinweis auf verschiedene Arztzeugnisse des Dr. med. B.________ und zwei Arbeitszeugnisse erneut zum Bezug einer Invalidenrente an. Nach Einholung einer Stellungnahme des IV-internen regionalärztlichen Dienstes (RAD) trat die IV-Stelle mangels Glaubhaftmachung einer anspruchsrelevanten wesentlichen Tatsachenänderung auf das Leistungsgesuch vom 20. November 2003 nicht ein (Verfügung vom 30. August 2004) und hielt auf Einsprache der nunmehr rechtskundig vertretenen Versicherten hin am verfügten Nichteintreten fest (Einspracheentscheid vom 6. April 2005).