Citation: 8C_15/2021 E. A

A.________, geboren 1959, war seit 1. Januar 2009 bei der B.________ GmbH, angestellt und in dieser Eigenschaft bei der SWICA Versicherungen AG (nachfolgend: SWICA) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 3. April 2013 wurde ihm während seines Ferienaufenthalts in Griechenland schwindlig; als er vom Stuhl aufstand, stürzte er, schlug mit dem Kopf an einem Metallgeländer an und zog sich Verletzungen am Kopf zu. Nachdem am Ferienort eine Erstversorgung stattgefunden hatte, begab er sich am 13. April 2013 nach seiner Rückkehr in die Schweiz in Behandlung am Spital C.________, wo ein Schädel-Hirntrauma diagnostiziert wurde. Die SWICA erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach weiteren Abklärungen und Behandlungen nahm A.________ am 10. Juni 2013 seine Arbeitstätigkeit zu 50 % auf. Infolge verstärkter Kopfschmerzen und weiteren Beeinträchtigungen wurde A.________ am 29. Juni 2013 notfallmässig ins Spital C.________ eingeliefert. Dort wurde eine Meningitis diagnostiziert. Am 13. Juli 2013 wurde er nach Hause entlassen und nahm am 19. August 2013 seine Arbeit wiederum zu 50 % auf. In der Folge fanden weitere Abklärungen statt. Am 26. November 2013 wurde A.________ wegen akuter Schmerzen in der rechten Stirn und einer sichtbaren Schwellung am rechten Augenwinkel erneut notfallmässig ins Spital C.________ überwiesen. Es erfolgten weitere Abklärungen. A.________ nahm am 5. Februar 2014 eine (neuro-) psychologische und ergotherapeutische Behandlung auf. Im Bericht vom 16. April 2014 attestierte Dr. med. D.________, Facharzt für Neurologie, Klinik E.________, eine Arbeitsfähigkeit von 50 %. In der Folge fanden weitere neuropsychologische, ophtalmologische und psychologische sowie HNO-ärztliche Abklärungen statt. Die Klinik E.________ bescheinigte mit Bericht vom 13. März 2015 eine Arbeitsfähigkeit von 50 %, allenfalls steigerbar um 10 % ab dem Sommer. Am 27. Dezember 2015 erstattete die F.________ GmbH ein polydisziplinäres Gutachten. Mit Schreiben vom 18. Januar 2016 stellte die SWICA eine Beschränkung der Heilbehandlung in Aussicht. Es fanden weitere Abklärungen statt, u.a. bei Dr. med. G.________, Facharzt für Otorhynolaryngologie, der am 29. Juni 2016 einen durch eine commotio labyrinthi verursachten Tinnitus attestierte. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten der F.________ GmbH vom 13. April 2017 sowie dessen Ergänzungen vom 17. Oktober 2017 verfügte die SWICA am 18. Dezember 2017 die Einstellung der Heilbehandlungen (mit Ausnahme der neuroophtalmologischen) per 31. Juli 2016 sowie die Einstellung sämtlicher Heilbehandlungen per 15. März 2017 (mit Ausnahme der notwendigen Prismabrillen) und sprach A.________ ab 1. Januar 2018 eine Invalidenrente bei einem Invaliditätsgrad von 20 % sowie eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 15 % zu. Dies bestätigte die SWICA mit Einspracheentscheid vom 18. Dezember 2018.