Citation: 6B_1079/2020 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz erwägt, es sei gerichtsnotorisch, dass der Beschwerdeführer schon vor dem von ihm für die Strafantragsfrist als erheblich monierten Besuch auf dem Amt für Raumentwicklung am 9. Mai 2019 den Beschwerdegegnern 2 stets wissentliches und willentliches illegales Bauen, unter anderem im Wald, vorgeworfen habe sowie diese, Mitglieder der Baubehörden und letztlich auch den Gutachter angezeigt habe. So habe er bereits in der vorliegend nicht zu behandelnden Anzeige vom 29. Oktober 2018 geschrieben, die Beschwerdegegner 2, die Baurechtswidrigkeiten gegenüber der Staatsanwaltschaft eingeräumt hätten, wüssten, dass er keine Verleumdungskampagne gegen sie geführt habe. Nachdem der Beschwerdeführer nicht bestreite, vom Inhalt des Schreibens vom 20. Februar 2018 am 30. Juli 2018 anlässlich der Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft Höfe Einsiedeln Kenntnis genommen zu haben, sei es unter diesen tatsächlichen Umständen auszuschliessen, dass er erst beim Besuch auf dem Amt für Raumentwicklung das Wissen um illegales Bauen der Beschwerdegegner 2 angenommen habe. Auf diesen Standpunkt stelle sich der Beschwerdeführer vielmehr bereits seit Anbeginn der bekannten Auseinandersetzungen, deren Nährboden geradezu seine Überzeugung bilde, dass die Beschwerdegegner 2 als Juristen wider besseres Wissen illegal gebaut hätten und sie entsprechende Vorwürfe daher auch nicht diskriminieren würden. Dass der Beschwerdeführer erst bei der Akteneinsicht auf dem Amt für Raumentwicklung am 9. Mai 2019 einen sachlichen Beweis für das angebliche Wissen der Beschwerdegegner 2 um die von ihm behauptete Illegalität des Bauens erhalten haben wolle, sei unerheblich, da die Antragsfrist nicht erst ausgelöst werde, wenn er über Beweismittel dafür verfüge, dass die inkriminierten Äusserungen strafbar seien, abgesehen davon, dass Unklarheiten über die Strafbarkeit ohne Belang seien. Eine sichere direkte Kenntnis der beim Verleumdungsvorwurf vorausgesetzten Gewissheit der Beschwerdegegner 2 über die Unwahrheit ihrer Äusserungen im Schreiben vom 20. Februar 2018 sei von vornherein ausgeschlossen. Die Tatumstände, anhand derer allenfalls indirekt auf die fragliche Gewissheit geschlossen werden könnte, hätten den Beschwerdeführer schon viel früher zu den Vorwürfen bewogen, dass die Beschwerdegegner 2 angeblich wissentlich und willentlich illegal bauen liessen. Deshalb sei am 8. August 2019 die Antragsfrist für mutmassliche Verleumdungen im Schreiben vom 20. Februar 2018, von dem der Beschwerdeführer bereits am 30. Juli 2018 Kenntnis genommen habe, abgelaufen gewesen und die angefochtene Verfügung sei nicht zu beanstanden (Beschluss S. 5 f.).