Citation: 8C_38/2013 E. A

Der 1955 geborene H.________ arbeitete seit Mai 1990 als gelernter Möbelschreiner in der S.________ AG. Infolge zunehmender gesundheitlicher Einschränkungen aufgrund eines beim Versicherten im Jahre 1962 diagnostizierten Diabetes mellitus Typ 1 setzte die Arbeitgeberin diesen ab Januar 1999 als Bankschreiner mit beschränktem Einsatz ein. Im Dezember 1998 hatte sich H.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet. Die IV-Stelle des Kantons Zürich sprach ihm mit Verfügung vom 4. August 1999 mit Wirkung ab 1. September 1999 bei einem Invaliditätsgrad von 50 Prozent eine halbe Invalidenrente zu. Anlässlich eines im Juni 2003 eingeleiteten amtlichen Revisionsverfahrens bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine halbe Rente (Mitteilung vom 3. Oktober 2003). Im November 2008 leitete die IV-Stelle ein weiteres Revisionsverfahren ein und holte die Berichte von Frau Dr. med. M.________, Fachärztin FMH für Innere Medizin, vom 6. Februar 2009 sowie des Dr. med. T.________, Facharzt FMH für Augenheilkunde, vom 7. April und 13. Mai 2009 ein und liess den Versicherten durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) untersuchen (Untersuchungsbericht von Frau med. pract. U.________, Fachärztin für Innere Medizin, vom 30. Juli 2009). Da das bisherige Arbeitsverhältnis von der Arbeitgeberin per Ende November 2009 aufgelöst wurde, prüfte die IV-Stelle berufliche Eingliederungsmassnahmen. Ein im Oktober 2009 anvisierter Aufenthalt in der beruflichen Abklärungsstätte (BEFAS) musste zufolge der von Frau Dr. med. M.________ am 5. November 2009 attestierten vollen Arbeitsunfähigkeit ausgesetzt werden. Mit Vorbescheid vom 24. August 2010 stellte die IV-Stelle aufgrund eines ermittelten Invaliditätsgrades von 35 Prozent die revisionsweise Aufhebung der Invalidenrente in Aussicht. Nachdem der Versicherte dagegen Einwand erhoben hatte, stellte die IV-Stelle mit Vorbescheid vom 18. Februar 2011 bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 37 Prozent die wiedererwägungsweise Aufhebung der Verfügung vom 4. August 1999 sowie der Rente auf Ende des folgenden Monats in Aussicht. Den dagegen erhobenen Einwand verwarf die IV-Stelle, hob die Verfügung vom 4. August 1999 am 20. September 2011 verfügungsweise auf und stellte die Rentenleistungen auf Ende des folgenden Monats ein.