Citation: 6B_1280/2022 E. 3.2

3.2. Auch aus der Rüge, wonach er in der Hafteinvernahme vom 24. Februar 2019 nicht neuerlich über die Möglichkeit einer Wahlverteidigung aufgeklärt worden sei, kann der Beschwerdeführer nichts für sich ableiten. Wie sich aus dem angefochtenen Urteil ergibt, hat er in jener Einvernahme seinen jetzigen Rechtsvertreter ausdrücklich als amtlichen Verteidiger beantragt. Dass er überhaupt nicht anwaltlich vertreten gewesen wäre, behauptet der Beschwerdeführer nicht. Ihm wäre daher aus einer ungenügenden Rechtsbelehrung über die - ihm augenscheinlich ohnehin bekannte - Möglichkeit, einen Wahlverteidiger zu bestellen, kein Nachteil erwachsen. Im Übrigen legt die Vorinstanz dar, dass die in der Befragung gewonnenen Erkenntnisse am Beweisergebnis nichts ändern resp. für dieses nicht relevant sind. Die Frage nach der genügenden Belehrung über die Möglichkeit, einen Wahlverteidiger zu bestellen, kann damit offen bleiben, zumal die Ergebnisse der Befragung offensichtlich nicht gegen den Beschwerdeführer verwendet wurden und er bereits hinreichend vertreten war.