Citation: 9C_726/2022 E. 4.2.2

4.2.2. In Abweichung von den üblichen Regeln über die Beweisführungs- und die Beweislast hat ein Gesellschafter, der wie hier die beiden Beschwerdeführer gleichzeitig Organ und/oder beherrschender Anteilsinhaber der Gesellschaft ist, Bestand und Höhe einer von der Veranlagungsbehörde behaupteten geldwerten Leistung detailliert zu bestreiten. Unterlässt er dies oder beschränkt er sich auf pauschale Ausführungen, darf die Veranlagungsbehörde grundsätzlich annehmen, die auf Gesellschaftsebene rechtskräftig veranlagte Aufrechnung sei dem Anteilsinhaber gegenüber ebenso berechtigt (Urteil 9C_750/2023 vom 18. Dezember 2023 E. 2.3.4). Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn wie in der vorliegenden Konstellation die Veranlagung der B.________ Holding AG nur deshalb in Rechtskraft erwachsen ist, weil auf die Einsprache gegen die Veranlagung mangels Rechtsschutzinteresses (Nullveranlagung) nicht eingetreten werden konnte (Urteil 2C_489/2018 / 2C_490/2018 vom 13. Juli 2018 E. 2.2.4 f.).