Citation: 2C_43/2023 E. A

A.a. Die A.________ Stiftung (nachfolgend A.________-Stiftung) machte am 13. September 2010 beim Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) Schadenersatzansprüche gegen den Bund geltend. Sie beantragte eine Entschädigung von Fr. 14'467'251.--, nebst Verzugszins zu 5 % ab Datum der Eingabe (Schadenersatzbegehren 1) sowie eine Entschädigung von Fr. 708'489.--, nebst Verzugszins zu 5 % ab 1. Januar 2009 (Schadenersatzbegehren 2). Gegen den abschlägigen Entscheid des EFD legte die A.________-Stiftung am 14. Februar 2014 erfolglos Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein (Urteil vom 14. Oktober 2014). Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesgericht mit Urteil 2C_1059/2014 vom 25. Mai 2016 gut und wies die Sache an das Bundesverwaltungsgericht zurück. A.b. Das Bundesverwaltungsgericht hiess in der Folge die Beschwerde der A.________-Stiftung vom 14. Februar 2014 mit Urteil vom 3. Mai 2017 teilweise gut und wies die Sache zur Neubeurteilung an das EFD zurück. Mit Eingaben vom 6. Juni 2017 erhoben sowohl die Schweizerische Eidgenossenschaft (vertreten durch das EFD, Verfahren 2C_521/2017) als auch die A.________-Stiftung (Verfahren 2C_534/2017) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht. Die Schweizerische Eidgenossenschaft beantragte, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Mai 2017 sei aufzuheben und die Beschwerde der A.________-Stiftung gegen den Entscheid des EFD vom 14. Januar 2014 sowie das Schadenersatzbegehren seien abzuweisen. Die A.________-Stiftung ihrerseits beantragte, das genannte Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aufzuheben und die Schweizerische Eidgenossenschaft zu verpflichten, ihr gestützt auf das Verantwortlichkeitsgesetz Schadenersatzleistungen in der Höhe von Fr. 13'758'803.-- zusätzlich Zins zu leisten. Beide Beschwerden wurden vom Bundesgericht abgewiesen (Urteil 2C_521/2017 und 2C_534/2017 vom 10. November 2020). A.c. Mit Eingabe vom 22. Juli 2021 erhob die A.________-Stiftung beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde wegen Rechtsverzögerung des EFD. Am 10. September 2021 wies das EFD das Schadenersatzbegehren der A.________-Stiftung-Stiftung ab. Das Bundesverwaltungsgericht schrieb infolgedessen die wegen Rechtsverzögerung eingereichte Beschwerde ab (Entscheid vom 3. Januar 2022).