Citation: 8C_273/2024 E. 4

Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, verfängt nicht. Namentlich lässt sich nichts zu seinen Gunsten aus dem in der Beschwerde angerufenen BGE 147 III 238 ableiten. Zur Zuständigkeit und Kognition des Bundesgerichts im Revisionsverfahren nach Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG führte dieses in E. 3.2.1 im Zusammenhang mit einer Beschwerde in Zivilsachen Folgendes aus: Ist das Bundesgericht auf die Beschwerde eingetreten, führt die Gutheissung oder die Abweisung der Beschwerde auf der Grundlage der im angefochtenen Entscheid festgestellten Tatsachen dazu, dass der Entscheid des Bundesgerichts an die Stelle des angefochtenen kantonalen Entscheids tritt. In solchen Fällen ist das Revisionsbegehren grundsätzlich beim Bundesgericht zu stellen. Eine Ausnahme gilt, wenn ausschliesslich Aspekte aufgegriffen werden, die vor Bundesgericht nicht (mehr) Streitgegenstand bildeten. In diesem Fall hat der Gesuchsteller nach Erlass des Bundesgerichtsurteils mit seinem Revisionsgesuch an die kantonale Instanz zu gelangen. Hieraus erhellt, dass sich die Rechtsprechung gemäss BGE 147 III 238 mit der im vorinstanzlichen Beschluss zitierten deckt (E. 3.1 vorne). Nichts zugunsten des Beschwerdeführers ergibt sich ferner aus kognitionsrechtlicher Sicht. Erachtet das Bundesgericht das Revisionsgesuch als zulässig, tritt es darauf ein und prüft, ob der geltend gemachte Revisionsgrund gegeben ist (BGE 144 I 214 E. 1.2). Ob tatsächlich ein Grund zur Revision vorliegt, ist demnach keine Frage des Eintretens, sondern der materiellen Beurteilung (Urteil 9F_18/2023 vom 19. Juni 2024 E. 2.2, zur Publikation vorgesehen; BGE 147 III 238 E. 1.2.2 mit Hinweisen). Dabei hat es unter anderem zu beurteilen, ob die neu entdeckte Tatsache bzw. das neu entdeckte Beweismittel erheblich ist. In diesem Rahmen befasst sich das Bundesgericht mit den neu entdeckten Tatsachen und Beweismitteln, auch wenn der Sachverhalt im vorangegangenen Beschwerdeverfahren, wie hier, nur mit beschränkter Kognition zu überprüfen war (BGE 147 III 238 E. 3.3), was der Beschwerdeführer zu verkennen scheint. Wie die Vorinstanz zutreffend feststellte, bildete gerade die Frage nach der Beweiskraft des PMEDA-Gutachtens vom 20. Dezember 2013 Teil des damaligen bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens. Anders als der Beschwerdeführer geltend macht, bezieht sich sein Revisionsgesuch nicht (ausschliesslich) auf Aspekte, die vor Bundesgericht im Urteil 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 nicht (mehr) Streitgegenstand bildeten. Vorliegend konnte der Beschwerdeführer nach Erlass des Bundesgerichtsurteils aufgrund dessen reformatorischer Wirkung mit seinem Revisionsgesuch nicht an die Vorinstanz gelangen. Auch bei einer Beschwerdeabweisung, wie dargelegt, tritt daher das bundesgerichtliche Urteil an die Stelle des angefochtenen kantonalen Entscheids. Mit dem Erlass des Urteils 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 fehlt es damit an einem Gegenstand für ein Revisionsgesuch bei der Vorinstanz. Damit verblieb nur die - vom Beschwerdeführer ebenfalls ergriffene - Möglichkeit, beim Bundesgericht um Revision seines Urteils 8C_558/2015 vom 22. Dezember 2015 zu ersuchen (BGE 147 III 238 E. 3.5; 138 II 386 E. 6.2; Urteil 2F_19/2022 vom 9. Mai 2022 E. 2.3). Dieses Revisionsgesuch wurde mit Urteil 8F_8/2023 vom 7. August 2024 abgewiesen. Der angefochtene Nichteintretensentscheid hält nach dem Gesagten vor Bundesrecht stand.