Citation: 9C_544/2018 E. 4.2.3

4.2.3. Weiter rügt der Beschwerdeführer in verschiedener Hinsicht, dass die Begründung des kantonalen Gerichts nicht genüge. Das kantonale Gericht zeigte mit Verweis auf die strafrechtlichen Entscheide des Bezirks- und Obergerichts auf, der Beschwerdeführer habe im Rahmen des Rentenrevisionsverfahrens, welches auf sein Gesuch von Juni 2003 eingeleitet worden sei, bewusst falsche, sinnentstellende und unvollständige Angaben gemacht respektive wichtige Auskünfte vorenthalten. Auf dieser Basis sei auch das für die Rentenerhöhung massgebende Gutachten (Expertise des MZR vom 15. August 2006) erstellt worden. Damit beruhe die zugesprochene ganze Rente auf dem betrügerischen Verhalten des Beschwerdeführers. Mit dieser Begründung zeigte die Vorinstanz entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hinreichend auf, von welchen Überlegungen sie sich hat leiten lassen. Im angefochtenen Entscheid wurde zudem einlässlich dargelegt, weshalb anhand der medizinischen Aktenlage auf eine gesundheitliche Verbesserung geschlossen werden könne und es keines "expliziten Revisionsgutachtens" bedurft habe. Das kantonale Gericht befasste sich somit mit den diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers, weshalb auch in dieser Hinsicht keine Verletzung des rechtlichen Gehörs ersichtlich ist. Eine andere, vom Gehörsanspruch zu unterscheidende Frage ist diejenige nach dem Beweiswert der vorliegenden Gutachten (E. 7.2 nachfolgend).