Citation: 4P.31/2007 27.04.2007 E. 2

Die staatsrechtliche Beschwerde gegen den kantonal letztinstanzlichen Entscheid ist gemäss Art. 84 OG zulässig, ebenso die Rügen der Verletzung von Art. 9 und 29 Abs. 1 BV. Für die erhobenen Rügen steht kein anderes Rechtsmittel im Sinne von Art. 84 Abs. 2 OG offen. Denn die Beschwerdeführerin hat nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid überhaupt kein Rechtsbegehren auf Unterlassung gestellt. Es kann daher nicht um die Auslegung eines prozessual form- und fristgerecht gestellten Begehrens gehen, die in einer berufungsfähigen Zivilrechtsstreitigkeit wie sie hier vorliegt mit Berufung gerügt werden könnte (BGE 114 II 329 E. 1 S. 331; 105 II 149 E. 2a S. 152). Es ist vielmehr zu prüfen, ob das Kantonsgericht die angerufenen Bestimmungen des kantonalen Prozessrechts willkürlich ausgelegt oder überspitzt formalistisch angewendet hat, wie die Beschwerdeführerin als Verletzung von Art. 9 und Art. 29 BV rügt.