Citation: 8C_166/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz gelangte in Würdigung der Akten zum Schluss, wegen zahlreicher Inkonsistenzen sei ein effektiver Lohnfluss während der massgeblichen Zeit vom 9. April 2018 bis 8. April 2020 nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Gemäss den Lohnabrechnungen seien einzig die Löhne der Monate Juli 2019 bis Januar 2020 auf das Privatkonto der Beschwerdeführerin bei der PostFinance AG überwiesen worden. In diesem Zeitraum seien anstelle der sieben vertraglich geschuldeten Nettolöhne von total Fr. 26'789.35 in den Monaten August, Oktober und November Beträge von Fr. 38'270.10 überwiesen worden, was insgesamt zehn Nettolöhnen entspreche. In der Buchhaltung seien demgegenüber jeweils die Nettolöhne am 28. jeden Monats (mit Ausnahme des Dezembers 2019) erfasst worden, wobei diese Buchungsdaten weder mit den Daten der tatsächlichen Überweisung noch den Daten auf den Lohnabrechnungen übereinstimmten. Zudem habe die Beschwerdeführerin die entsprechenden Beträge ausweislich der Kontoauszüge innert einiger Tage nach deren Eingang (teilweise aufgerundet) wieder auf das Konto des Ehemannes zurücküberwiesen. Die auf den Lohnabrechnungen erwähnten Zahlungen für Kinder- und Ausbildungszulagen seien weder im Buchhaltungsjournal 2019 vermerkt noch der Beschwerdeführerin überwiesen worden. Für die übrigen Monate lege die Beschwerdeführerin einzig Quittungen und Lohnabrechnungen vor, die mit Blick auf die Inkonsistenzen für sich allein jedoch nicht genügten, um den Lohnfluss nachzuweisen. Damit sei auch keine beitragspflichtige Beschäftigung erstellt. Mangels Erfüllung der Beitragszeit fehle es an einer Voraussetzung für den Anspruch auf Taggelder der Arbeitslosenversicherung.