Citation: 7B.207/2004 08.11.2004 E. 7

7.1 Mit Bezug auf die Berücksichtigung des geleisteten Sozialbeitrages hat die Vorinstanz ausgeführt, der Rekurrent mache im Weiteren geltend, die im Mai 2003 bezahlten Sozialbeiträge von Fr. 218.10 seien entweder zum Existenzminimum hinzuzurechnen oder vom Bruttoeinkommen abzuziehen. Der Rekurrent richte sich damit gegen die Pfändung Nr. xxx, welche am 29. Oktober 2002 vollzogen worden sei. Der Beschwerdeführer sei verpflichtet worden, bis jeweils am 5. eines Monats eine Aufstellung über die Einnahmen und Ausgaben mit den entsprechenden Belegen dem Betreibungsamt zur Ermittlung des pfändbaren Einkommens vorzulegen und am darauf folgenden 10. des Monats dem Betreibungsamt den ermittelten Betrag abzuliefern. Der Beschwerdeführer hätte gegen die Berechnung innerhalb von 10 Tagen Beschwerde erheben müssen, um eine Anrechnung der Sozialbeiträge zu bewirken. Da er dies nicht getan habe, sei die untere Aufsichtsbehörde zu Recht auf die diesbezügliche Beschwerde nicht mehr eingetreten. 7.2 Der Beschwerdeführer rügt in seiner Beschwerdeergänzung vom 20. Oktober 2004, diese Vereinbarung mit dem Betreibungsamt sei nichtig, weil er bei der Abmachung "belämmert" gewesen sei. Da die behauptete Urteilsunfähigkeit in keiner Weise näher dargetan wird, ist der Einwand ohne Belang. 7.3 Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, es komme einer Nötigung gleich, wenn ihm das Existenzminimum nicht zugestanden werde. Gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist eine Lohnpfändung dann nichtig, wenn sie offensichtlich krass in das Existenzminimum des Schuldners eingreift und diesen dadurch in eine absolut unhaltbare Lage zu versetzen droht (BGE 105 III 48 S. 49). Der Schuldner tut aber auch in seiner Beschwerdeergänzung vom 20. Oktober 2004 nicht dar, inwiefern krass in sein Existenzminimum eingegriffen worden sein soll. Er rügt lediglich die Berechnungsformel als unsinnig. Ein Nichtigkeitsgrund ist somit nicht ersichtlich. Es bleibt somit dabei, dass die Einwände betreffend die Sozialbeiträge anlässlich der Pfändung und nicht erst im anschliessenden Beschwerdeverfahren hätten vorgebracht werden müssen (BGE 119 III 70 E. 1).