Citation: 2C_392/2017 E. 2.2

2.2. Der Einspracheentscheid, der am 24. November 2014 zugestellt wurde, war auf den 10. Dezember 2014 vordatiert und trug damit ein unzutreffendes Datum. Unabhängig davon, ob dieser Umstand angesichts des Fehlens einer gesetzlichen Pflicht zur Datumsangabe als Mangel betrachtet wird, war der Einspracheentscheid jedenfalls insoweit mangelhaft, als er durch den zusätzlichen Aufdruck eines falschen Endtermins der Rechtsmittelfrist den Eindruck erweckte, es könne bis zum aufgedruckten Datum Beschwerde erhoben werden. Die falsche Angabe des Endes der Rechtsmittelfrist stand jedoch in einem Spannungsverhältnis zur zutreffenden Angabe in der Rechtsmittelbelehrung, wonach innert 30 Tagen seit der Eröffnung Beschwerde bei der Rekurskommission erhoben werden kann.