Citation: 8C_376/2018 E. 3.2

3.2. Das kantonale Gericht stellte den Sachverhalt auch bezüglich der psychischen Beschwerden nicht offensichtlich unrichtig fest. Wenn es erkannte, dass vor der bidisziplinären Begutachtung keine psychiatrische Abklärungen stattgefunden hätten, was auf einen nicht relevanten Leidensdruck schliessen liesse und der psychiatrische Gutachter nachvollziehbar eine psychische Erkrankung verneint habe, liegt darin keine willkürliche oder anderweitig bundesrechtswidrige Beweiswürdigung. Dr. med. B.________ hat sich dabei mit dem Krankheitsbild auf der Ebene der Diagnosestellung und mit den klassifikatorischen Vorgaben gemäss BGE 141 V 281 E. 2.1 ff. einlässlich auseinandergesetzt und auf die bestehenden Diskrepanzen zwischen der Befunderhebung und der Schmerzschilderung hingewiesen. Etwas anders ergibt sich auch nicht aus der Beschwerde, weshalb mangels anders lautenden psychiatrischen Erhebungen es hiermit sein Bewenden hat. Ein krankheitswertiger Gesundheitsschaden mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ist nicht schlüssig erstellt.