Citation: 9C_173/2024 E. 4.1.10

4.1.10. Die Aufgabe der Erwerbstätigkeit des Beschwerdeführers erachtete das Verwaltungsgericht nicht als Indiz für eine Wohnsitzverlegung, da eine Verschiebung des Lebensmittelpunktes anhand objektiver Kriterien und nicht subjektiver Absichten zu beurteilen sei. Auch die Anmeldung der Beschwerdeführer bei der Gemeinde oder das Einlösen der Autos seien nur dann als Indizien für eine Wohnsitzverlegung zu werten, wenn auch das übrige Verhalten dafür spreche, was vorliegend nicht der Fall sei. In der Gesamtheit würden die Indizien gegen eine Wohnsitzverlegung überwiegen, auch wenn die Beschwerdeführer eine entsprechende Verbundenheit zu ihrem Feriendomizil in V.________ aufweisen würden.