Citation: 2P.88/2005 30.06.2005 E. 2

2.1 Kantonale Entscheide unterliegen nur dann der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht, wenn sie sich auf öffentliches Recht des Bundes stützen (Art. 97 Abs. 1 OG i.V.m. Art. 5 VwVG). Soweit dem angefochtenen Entscheid hingegen selbständiges kantonales Recht zugrundeliegt, steht unter den entsprechenden weiteren Voraussetzungen ausschliesslich die staatsrechtliche Beschwerde zur Verfügung (BGE 121 II 72 E. 1b S. 75 mit Hinweisen). Streitgegenstand im vorliegenden Verfahren bildet die Erteilung bzw. Einstellung von Sozialhilfeleistungen. Gemäss Art. 115 BV ist dafür der Wohnkanton zuständig. Anwendung fand denn auch lediglich selbständiges kantonales Recht, insbesondere das solothurnische Gesetz über die öffentliche Sozialhilfe vom 2. Juli 1989 (Sozialhilfegesetz). Damit ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht entgegen der Rechtsmittelbelehrung im angefochtenen Entscheid ausgeschlossen. Möglich ist einzig die staatsrechtliche Beschwerde nach Art. 84 ff. OG. Die Eingabe ist denn auch als solche entgegenzunehmen. 2.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist in der Regel rein kassatorischer Natur (BGE 127 II 1 E. 2 S. 5 mit Hinweisen; grundlegend BGE 124 I 327 E. 4 S. 332 ff.). Mit Blick auf den subsidiären Rückweisungsantrag des Beschwerdeführers und auf den Leistungscharakter des Streitgegenstandes fragt es sich, ob von diesem Grundsatz allenfalls vorliegend eine Ausnahme zu machen ist. Die Frage kann aber offen bleiben. 2.3 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht - von hier nicht zutreffenden anderen Konstellationen abgesehen - den angefochtenen Entscheid lediglich auf Übereinstimmung mit dem Verfassungsrecht, nicht aber mit Bundesverwaltungsrecht (vgl. Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Soweit sich der Beschwerdeführer auf bundesgesetzliche Bestimmungen des Verwaltungsverfahrens (insbes. auf Art. 12 und 29 i.V.m. Art. 32 Abs. 1 VwVG) beruft, kann daher auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. 2.4 Weil das Solothurner Sozialhilfegesetz vom 2. Juli 1989 (SHG) - das Erfüllen der allgemeinen gesetzlichen Anforderungen vorausgesetzt - einen Rechtsanspruch auf Fürsorgeleistungen gewährt (vgl. §§ 12, 17 Abs. 1 und 27 ff. SHG; vgl. das Urteil des Bundesgerichts 2P.242/2003 vom 12. Januar 2004, E. 1), ist der Beschwerdeführer zur staatsrechtlichen Beschwerde auch im Hinblick auf die erhobenen Willkür- und Verfahrensrügen legitimiert. 2.5 Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde muss gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG die Beschwerdeschrift unter anderem die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Der Beschwerdeführer muss in Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheids dartun, inwiefern dieser gegen ein konkretes verfassungsmässiges Recht verstossen soll (grundlegend BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3; vgl. sodann BGE 127 I 38 E. 3c und 4 S. 43; 125 I 71 E. 1c S. 76, 492 E. 1b S. 495). Diesen Anforderungen genügen gewisse Teile der Beschwerdeschrift nicht, weshalb insoweit auf die Beschwerde nicht eingetreten werden kann. Dies gilt insbesondere, soweit der Beschwerdeführer eine Verletzung von Art. 8 BV und der persönlichen Freiheit behauptet.