Citation: 6B_367/2010 21.10.2010 E. 1.1

1.1.1 Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verletze das Willkürverbot (Art. 9 BV) und die Unschuldsvermutung (Art. 32 BV und Art. 6 EMRK). Er bestreite, gegen seine Frau am 15. September 2004 gewalttätig geworden zu sein. Das Aussageverhalten seiner Ehefrau sei widersprüchlich und unschlüssig. Sie habe hinsichtlich der Anwesenheit der gemeinsamen Kinder B.________ und C.________ während des Vorfalls und deren Verhaltens verschiedene Sachverhalte präsentiert (so z.B. soll der Sohn B.________ einmal aufgefordert worden sein, sie zu schlagen, ein anderes Mal erwähne sie dies nicht. Einmal erkläre sie, es seien beide Kinder beim Vorfall zugegen gewesen, dann nur C.________ oder nur B.________. Einmal sage sie, die Kinder hätten geschlafen, ein anderes Mal seien sie wach gewesen). Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, das Aussageverhalten des Opfers hinsichtlich des Würgesachverhaltes sei konstant, halte vor dem Willkürverbot nicht stand. Insbesondere spreche gegen die Aussagen der Ehefrau, dass sich der behandelnde Arzt nicht eindeutig zur Ursache der Verletzungen geäussert habe. Zudem fehlten im Arztbericht Hinweise auf Schluckbeschwerden. Die gegenüber den Untersuchungsbehörden angegebenen Beschwerden des Opfers seien unglaubhaft. Ein gravierender Vorfall sei auszuschliessen, da das Opfer erst zwei Tage später den Arzt aufgesucht habe. 1.1.2 Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willkürlich ist (BGE 134 IV 36 E. 1.4.1 S. 39). Ebenfalls unter dem Gesichtspunkt der Willkür prüft das Bundesgericht, inwiefern das Sachgericht den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel verletzt hat (vgl. BGE 127 I 38 E. 2a S. 40 f. mit Hinweisen). Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der Willkür bei der Sachverhaltsfeststellung) gerügt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begründung. Eine solche Rüge prüft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur, wenn sie in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begründet worden ist. Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 135 III 232 E. 1.2 S. 234; je mit Hinweisen). 1.1.3 Die vom Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung erhobenen Einwände zu den Aussagen des Opfers haben appellatorischen Charakter, stellt er doch der Würdigung der Vorinstanz lediglich seine eigene Sicht der Dinge gegenüber, ohne zu erörtern, inwiefern der angefochtene Entscheid (auch) im Ergebnis verfassungswidrig sein sollte. So geht er nicht auf das angefochtene Urteil ein, wonach das Opfer nicht immer in Bezug auf denselben Zeitraum zum Ereignis befragt wurde und aus diesem Grund anderslautende Angaben macht. Er befasst sich auch nicht mit der vorinstanzlichen Erwägung, wonach das Opfer immer wieder - selbst ein Jahr nach dem Vorfall - die gleiche Erklärung für den Anlass des Würgens vorbringt, nämlich dass der Beschwerdeführer es aufgrund einer Empfehlung des Schwiegervaters im Zusammenhang mit einem verlorenen Schlüssel geschlagen und gewürgt habe. Ebenso setzt er sich nicht mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, das Opfer sei vom Arzt nicht nach Schluckbeschwerden gefragt worden und habe deshalb diese Angaben erst später gemacht. Er lässt im Weiteren unberücksichtigt, dass das Opfer auch nach dem Vorfall anfänglich noch bereit war, weiter mit ihm zusammenzuleben. Gewaltopfer begeben sich oftmals nicht unmittelbar nach dem Vorfall zum Arzt. Dieser Umstand vermag keine Willkür in der vorinstanzlichen Beweiswürdigung zu begründen. Die Vorbringen des Beschwerdeführers zu den Aussagen des Opfers erschöpfen sich in appellatorischer Kritik, auf welche nicht einzutreten ist.