Citation: 2C_296/2022 E. 1.3.1

1.3.1. Die Beschwerdeführerin geht davon aus, dass die Beschwerdegegnerin 2 vom Verfahren hätte ausgeschlossen werden müssen, weil sie in ihrer Offerte einen Vorbehalt betreffend Teuerung angebracht habe. Indem die Vergabebehörde der Beschwerdegegnerin ermöglicht habe, ihren Vorbehalt zurückzuziehen bzw. ihre Offerte nachzubessern, habe sie auch gegen das Gebot der Nichtdiskriminierung und der Gleichbehandlung der Anbieter verstossen (Art. 29 BV und Art. 11 lit. a der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen vom 25. November 1994/15. März 2001 [IVöB vom 15. März 2001; SR 172.056.5; AS 2003 196 ff.; SRSZ 430.120.1). Die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, indem sie das Vorgehen der Vergabebehörde geschützt habe. In diesem Zusammenhang unterbreitet sie dem Bundesgericht zwei Rechtsfragen, denen sie grundsätzliche Bedeutung beimisst: