Citation: 9C_69/2010 25.02.2010 E. 4

Die Einwände der Beschwerdeführerin beschränken sich auf eine im Rahmen der Überprüfungsbefugnis von Art. 105 BGG unzulässige appellatorische Kritik der vorinstanzlichen Beweiswürdigung, wobei nicht dargetan wird und ersichtlich ist, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, willkürlich (Art. 9 BV) oder in Verletzung bundesrechtlicher Beweisgrundsätze (BGE 132 V 393 E. 2.1 S. 396 und E. 4.1 S. 400; 125 V 351 E. 3 S. 352 ff.) erfolgt sein soll. Die Untersuchung und Beurteilung des Versicherten durch die Experten der Psychiatrischen Dienste Y.________ entspricht den Erfordernissen einer fachärztlichen Begutachtung. Sie beruht auf der Kenntnis der Vorakten und leuchtet in der Beschreibung der medizinischen Zusammenhänge ein. Ebenso sind die Schlussfolgerungen begründet. Die Vorinstanz hat sich mit dem gesamten medizinischen Dossier auseinandergesetzt und detailliert dargelegt, warum sie in dessen Würdigung zur Überzeugung gelangt ist, dass es objektiv keine triftigen Gründe gibt, nicht auf die beiden Gutachten der Psychiatrischen Dienste Y.________ vom Januar 2007 und August 2008 (Ergänzung) abzustellen, in denen dem Versicherten eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit chronifiziertem Verlauf attestiert worden ist. Unter den vorliegenden Umständen waren IV-Stelle und Vorinstanz auf Grund des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1 und Art. 61 lit. c ATSG) nicht gehalten, weitere Abklärungen vorzunehmen; sie konnten mit der für eine antizipierte Beweiswürdigung vorauszusetzenden Verlässlichkeit ausschliessen, dass daraus zusätzliche relevante Erkenntnisse resultieren könnten. Wie die Vorinstanz zutreffend angeführt hat, muss die Aussagekraft der Beurteilung durch Dr. med. S.________ dadurch relativiert werden, als sie nur auf einer 55-minütigen Untersuchung beruht und nicht plausibel begründet ist, weshalb die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit derart viel höher ausgefallen ist als bei allen anderen Experten. Es ist nicht offensichtlich unrichtig, wenn die Vorinstanz auf die Beurteilung der übrigen Gutachten und nicht auf dasjenige von Dr. S.________ abgestellt hat.