Citation: 5A_909/2021 E. C

Gegen diesen Entscheid reichte die Mutter am 1. November 2021 beim Bundesgericht eine Beschwerde ein mit den Begehren um dessen Aufhebung, um Anhörung von C.________, um Installation einer alternierenden Obhut und um Anordnung einer Mediation zur Verbesserung der elterlichen Kommunikation. Mit Schreiben vom 3. Februar 2022 teilte das Friedensgericht mit, dass der Vater am 28. Januar 2022 verstorben sei, unter Beilage des am 31. Januar 2022 superprovisorisch erlassenen Entscheides (zwischenzeitlich bestätigt durch den Entscheid vom 23. Februar 2022), wonach C.________ per sofort und bis auf weiteres im Kinderheim E.________ platziert bleibt und der Mutter ausdrücklich untersagt wird, das Kinderheim ohne Einwilligung aufzusuchen. Darauf setzte das Bundesgericht den Beteiligten Frist zur Stellungnahme betreffend die Frage der Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Beschwerdeverfahrens. Mit Schreiben vom 10. Februar 2022 hielt der Rechtsanwalt des Vaters fest, er gehe mit dem Bundesgericht einig, dass das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren aufgrund der superprovisorischen Verfügung des Friedensgerichts gegenstandslos geworden sei, und er verlangte eine Kostenauflage an die Beschwerdeführerin aufgrund einer summarischen Beurteilung der Prozesschancen. Mit Schreiben vom 17. Februar 2022 hielt das Friedensgericht fest, die Beschwerde sei nicht gegenstandslos geworden, weil nach wie vor die Frage im Raum stehe, unter welchen Bedingungen die Kindsmutter das Kind wieder sehen dürfe. Mit Schreiben vom 21. Februar 2022 hielt die Beschwerdeführerin fest, dass durch den angefochtenen Entscheid in erster Linie sie betroffen und die Beschwerde deshalb zum grössten Teil nicht gegenstandslos sei; insbesondere ihre Anliegen betreffend Besuchsrecht und dass das Kind aus dem Heim entlassen und wieder bei ihr untergebracht werde, behielten ihre Gültigkeit. Das Kantonsgericht liess sich nicht vernehmen.