Citation: 5A_340/2021 E. 4.1

4.1. Den vorinstanzlichen Feststellungen zufolge verlangte der Beschwerdeführer im Berufungsverfahren die Aufhebung seiner Unterhaltspflicht für den Monat Juli 2019, weil die Beschwerdegegnerin ihr Studium bereits im Juni 2019 abgeschlossen habe, so dass seine Unterhaltspflicht im Juni 2019 und nicht erst im Juli 2019 ende. Das Obergericht konstatiert, dass sich die Beschwerdegegnerin einer diesbezüglichen Präzisierung des angefochtenen Entscheids nicht widersetze, weshalb das Berufungsverfahren in diesem Punkt gegenstandslos werde. Unter dem Titel einer "Berichtigung" korrigiert es in seinem Urteilsspruch den erstinstanzlichen Entscheid entsprechend. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass das Berufungsverfahren im fraglichen Punkt gegenstandslos geworden ist. Ebenso wenig liege ein Anwendungsfall einer Präzisierung bzw. einer Berichtigung im Sinne von Art. 334 ZPO vor, denn der erstinstanzliche Urteilsspruch sei weder unklar, widersprüchlich oder unvollständig, noch stehe er mit der Begründung in einem Widerspruch. Vielmehr habe er, der Beschwerdeführer, in diesem Punkt im Berufungsverfahren obsiegt, was in Abänderung des erstinstanzlichen Entscheids im Berufungsentscheid festzustellen und bei den Kostenfolgen zu berücksichtigen sei. Diesbezüglich stellt sich die Beschwerdegegnerin auf den Standpunkt, dass der fragliche Kostenanteil mit Blick auf die gesamten Verfahrenskosten einen derart geringen Unterschied mache, dass sich eine "Kostenumverteilung" nicht rechtfertige; andernfalls seien diese Kosten nicht ihr, sondern dem Kanton Bern aufzuerlegen, denn sie habe eine Unterhaltspflicht bis Ende Juli 2019 weder behauptet noch beantragt.