Citation: 5P.54/2007 30.04.2007 E. A

Nachdem das Friedensrichteramt F.________ am 14. Juli 2005 die Weisung an das Handelgericht des Kantons Zürich ausgestellt hatte, erhob die Masse en faillite X.________ am 23. November 2005 beim vorgenannten Gericht paulianische Anfechtungsklage im Sinne von Art. 285 SchKG gegen die Y.________ AG und die Z.________ SA. Bei dieser Klage ging es offenbar um einen im Oktober 2001 erfolgten Verkauf von Namenaktien der A.________, Aktiengesellschaft für europäischen Regionalflugverkehr, durch die B.________ AG an die beiden Beklagten. Die Klageschrift wurde den Beklagten am 23. November 2005 zugestellt. Gleichzeitig wurde die Klägerin dazu verhalten, eine Prozesskaution von Fr. 1'903'000.-- zu leisten unter Vorbehalt der späteren Erhöhung für den Fall, dass auch die Beklagte 2, welche vor dem Friedensrichter noch keinen Anwalt beigezogen hatte, sich anwaltlich vertreten lasse; die Verfügung erging ferner mit der Androhung, dass im Fall der Säumnis auf die Klage nicht eingetreten werde. Nach der Mitteilung der Beklagten 2, sie lasse sich rechtskundig vertreten, wurde der Klägerin mit Verfügung vom 7. Dezember 2005 eine weitere Prozesskaution von Fr. 830'000.-- auferlegt. Mit Eingabe vom 8. Dezember 2005 ersuchte die Klägerin um Herabsetzung der Kaution, was das Handelsgericht als sinngemässe Einsprache gegen die Verfügung vom 23. November 2005 auffasste. Mit Verfügung vom 21. Dezember 2005 wurde den Beklagten Gelegenheit eingeräumt, sich zur Frage des Streitwertes zu äussern. Ein Begehren der Klägerin um Erläuterung der Verfügung vom 21. Dezember 2005 wurde mit Verfügung vom 5. Januar 2006 abgewiesen.