Citation: 6B_1045/2015 E. 4.4

4.4. Soweit der Beschwerdeführer seiner Argumentation einen Sachverhalt zugrunde legt, der vom vorinstanzlich willkürfrei festgestellten abweicht, ist darauf nicht einzugehen (vgl. vorne E. 1.2). Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er von einer unverlässlichen Buchführung der Beschwerdegegnerin 2 ausgeht, eine mündliche Täuschung verneint oder vorbringt, aufgrund der Rückerstattungsblätter und der Kenntnis seiner Konten seien irrtümliche Überweisungen ausgeschlossen. Der Beschwerdeführer beschränkt sich im Wesentlichen darauf, seine bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebrachten Einwände zu wiederholen. Entgegen seinen Ausführungen stützt sich die Vorinstanz bei ihrer Annahme eines Vertrauensverhältnisses nicht bloss auf eine allgemeine Aussage des Verwaltungsrats der Beschwerdegegnerin 2, sondern belegt dieses mit dem Verweis auf mehrere Aktenstellen. Sie weist im Übrigen zutreffend darauf hin, dass es hinsichtlich der Prüfung der Arglist auf das Vertrauen in die Angaben des Beschwerdeführers ankommt und nicht auf seine Fähigkeiten zur Leitung oder seine Eignung zur Übernahme der Gesellschaft. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Dass der Verwaltungsrat dem Beschwerdeführer keine Zeichnungsberechtigung einräumte und die Zahlungen kontrollierte, vermag kein fehlendes Vertrauensverhältnis zu belegen. Die Vorinstanz ist zu Recht von einer arglistigen Täuschung des Beschwerdeführers ausgegangen. Dies gilt auch mit Blick auf die Abrechnung überhöhter Werbekosten. Dass die Sekretärin beim Einrichten des zu diesem Zweck eröffneten Online-Kontos dabei war und das vom Beschwerdeführer verwendete Passwort aufgeschnappt hat, ändert daran nichts. Die Sekretärin sagte aus, nie auf das entsprechende Konto zugegriffen zu haben, da dies nicht Teil ihrer Aufgaben gewesen sei (kantonale Akten, act. 930 f.). Es ist zudem nicht erstellt, dass sie auch den Benutzernamen kannte. Auch der Umstand, dass der Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2 keine Kreditkartenabrechnungen einforderte, stellt kein leichtfertiges Verhalten dar, das die täuschenden Machenschaften des Beschwerdeführers in den Hintergrund treten liesse. So hat der Verwaltungsrat der Beschwerdegegnerin 2 ausgesagt, auf die manipulierten Abrechnungen des Werbeanbieters vertraut zu haben und vom Beschwerdeführer hintergangen worden zu sein (kantonale Akten, act. 684). Die Vorinstanz brauchte sich mit diesen Vorbringen des Beschwerdeführers nicht explizit auseinanderzusetzen (vgl. vorne E. 2.3.4).