Citation: 5A_1048/2019 E. 5.4

5.4. Dem entgegnet der Beschwerdeführer, er habe erst aufgrund des erstinstanzlichen Urteils Anlass zu seiner Rüge gehabt. Gemäss Gutachten sei die Wertermittlung auf Basis von "stand-alone" erfolgt, d.h. die einzelnen Unternehmungen seien unabhängig von der vorliegenden Gruppenstruktur vorerst separat bewertet worden (Gutachten, S. 6, 5. Absatz). Erst in einem zweiten Schritt sei die Zurechnung der Unternehmenswerte der Tochtergesellschaften an die Holding und damit die Beachtung der vorliegenden Gruppenstruktur erfolgt. In diesem Sinne habe die Gutachterin ausgeführt, die H.G.________ AG beinhalte im Wesentlichen die Beteiligungen an der I.________ AG und der G.G.________ AG (Gutachten, S. 9, 5. Absatz). Bei der Bewertung der H.G.________ AG nach der Substanzwertmethode habe sie den Wert der G.G.________ AG von Fr. 41'870.-- als Aktivum berücksichtigt (Beilage 8 zum Gutachten, S. 2). Ausserdem habe die Gutachterin die Kontokorrentschuld der H.G.________ AG gegenüber der G.G.________ AG anteilig als Eigenkapital qualifiziert und in der Folge Fr. 95'000.-- dem Eigenkapital der H.G.________ AG zugewiesen (Gutachten, S. 23, Ziff. 9.1.2). Mit anderen Worten sei der Unternehmenswert der G.G.________ AG bereits direkt in den Unternehmenswert der H.G.________ AG eingeflossen. Der Beschwerdeführer habe nicht antizipieren können und müssen, dass das Bezirksgericht das Gutachten inhaltlich falsch interpretieren würde.