Citation: 9C_743/2020 E. A

Die 1968 geborene A.________ meldete sich im Juni 2016 zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle des Kantons Zug tätigte daraufhin verschiedene Abklärungen, insbesondere liess sie die Versicherte polydisziplinär begutachten. Nach Eingang der Expertise der estimed AG vom 13. Juni 2018 und nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) stellte die Verwaltung am 13. August 2019 in Aussicht, dass kein Anspruch auf eine Rente bestehe. Die Versicherte könne sich bei Interesse aber für eine Arbeitsvermittlung melden. Gegen die angekündigte Ablehnung einer Rente erhob A.________ Einwände. Daraufhin sprach sich der RAD mit Stellungnahme vom 9. Januar 2020 für die Durchführung von Wiedereingliederungsmassnahmen aus. Die Verwaltung teilte der Versicherten darauf am 14. Januar 2020 mit, dass sie Anspruch auf Arbeitsvermittlung und Abklärungen der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten habe. Dafür wurde A.________ zu einem Gespräch eingeladen, das nicht durchgeführt werden konnte. Mit Verfügung vom 20. März 2020 verneinte die IV-Stelle einen Rentenanspruch und wies erneut darauf hin, dass sich die Versicherte bei Interesse für Arbeitsvermittlung melden könne.