Citation: 1P.225/2004 23.04.2004 E. A

S.________ stellte am 21. Oktober 2003 Strafantrag gegen seine Ehefrau K.________ wegen Verdachts der Verleumdung evtl. der üblen Nachrede. Die Beschuldigte machte die beanstandeten Äusserungen im Rahmen einer von der Fremdenpolizei angeforderten Stellungnahme im Verfahren zur Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung des von ihr getrennt lebenden Ehegatten. Der Untersuchungsrichter des Kantons Solothurn stellte mit Verfügung vom 24. November 2003 das Ermittlungsverfahren mit der Begründung ein, die von der Beschuldigten gemachten Äusserungen seien durch das Gesetz geboten gewesen und somit nicht strafbar. Dagegen erhob S.________ Beschwerde. Die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Solothurn wies mit Entscheid vom 12. März 2004 die Beschwerde ab, verweigerte dem Beschwerdeführer die unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes und auferlegte ihm die obergerichtlichen Verfahrenskosten von Fr. 500.-- sowie eine Parteientschädigung an die Beschuldigte von Fr. 300.--.