Citation: 2C_82/2009 23.02.2009 E. 2

2.1 Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften die Begehren sowie deren Begründung zu enthalten. Dabei ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG); es muss sich dabei um schweizerisches Recht im Sinne von Art. 95 BGG handeln (nebst Bundesrecht einschliesslich Bundesverfassungsrecht unter anderem auch Völkerrecht und kantonale verfassungsmässige Rechte). Nicht unmittelbar gerügt werden kann daher die Auslegung und Anwendung von kantonalem Recht. Stützt sich ein Entscheid auf kantonales Recht, muss der Beschwerdeführer sich mit den entsprechenden kantonalen Bestimmungen auseinandersetzen und in der Beschwerdeschrift aufzeigen, inwiefern deren Anwendung zu einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG führt, wobei im Wesentlichen die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten in Betracht fällt; die Verletzung von solchen Rechten (Grundrechte) ist spezifisch zu rügen (Art. 106 Abs. 2 BGG); die blosse Nennung solcher Rechte und/oder appellatorische Ausführungen genügen nicht. Des Weiteren muss die Beschwerdebegründung sachbezogen sein; d.h. sie muss sich auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids beziehen, die ausschlaggebend für dessen Ergebnis sind; bei der Anfechtung von Nichteintretensentscheiden ist eine Auseinandersetzung mit den Nichteintretensgründen erforderlich. 2.2 Das Verwaltungsgericht ist auf das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht eingetreten. Diesbezüglich hielt es (wie schon in der Verfügung vom 11. September 2008) fest, dass der Bezug einer IV-Rente keinen Anspruch auf unentgeltliche Prozessführung begründe. Sodann stellte es Erwägungen zur Mitwirkungspflicht des Beschwerdeführers und dabei zum Verhältnis zwischen § 20 und 21 VRPG sowie zu den einschlägigen Bestimmungen der ZPO/AG betreffend unentgeltliche Prozessführung an, um anschliessend festzuhalten, dass der Beschwerdeführer überhaupt keine Angaben und Belege zu seinem Vermögen und zum Vermögensertrag eingereicht habe. Dazu führt der Beschwerdeführer aus: "Im Gegensatz zum Verwaltungsgericht ist der Bezug einer IV-Rente ausreichend für die Begründung von Kostenfreiheit. Die Bestimmungen des ZPO (betreffend unentgeltliche Rechtspflege) gelten nur für einen gesunden Rechtssuchenden, nicht aber für einen IV-Bezüger. Insoweit liegt materielle Willkür vor (Art. 8 und 9 BV)." Diese rein appellatorischen Äusserungen genügen offensichtlich nicht, um darzulegen, inwiefern das Verwaltungsgericht durch die klar erläuterte Handhabung der einschlägigen Gesetzgebung verfassungsmässige Rechte verletzt haben könnte. Inwiefern sodann bei Fehlen eines tauglich begründeten Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege die Auferlegung eines Kostenvorschusses und - bei dessen Nichtleistung - das Nichteintreten auf die Beschwerde angesichts der vom Verwaltungsgericht dargestellten kantonalen gesetzlichen Regelung verfassungsmässige Rechte des Beschwerdeführers verletzten, lässt sich seiner Beschwerdebegründung nicht entnehmen. Auf die in jeder Hinsicht offensichtlich einer hinreichenden Begründung entbehrende Beschwerde (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG) ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten. 2.3 Dem auch für das bundesgerichtliche Verfahren gestellten Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Kostenbefreiung) kann schon wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden (Art. 64 BGG), sodass es sich erübrigt, den Beschwerdeführer zur Darlegung seiner prozessualen Bedürftigkeit einzuladen. Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Beschwerdeführer als unterliegender Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).