Citation: 8C_822/2023 E. 4.1.1

4.1.1. Aus dem Abklärungsbericht vom 16. Dezember 2022 geht hervor, dass der Beschwerdeführer gemäss Angaben seiner Lehrperson meistens ein Sandwich in die Schule mitnehme. Er könne in der Schule mit einer Schere normal schneiden. Er sei in der Lage, Kraft einzusetzen und die Schneidbewegungen zu koordinieren. Die Abklärungsperson erachtete es deshalb als nicht nachvollziehbar, dass der Beschwerdeführer beim Schneiden des Essens oder sonst wie Dritthilfe bei dieser Lebensverrichtung benötige. In ihrer ergänzenden Stellungnahme vom 13. Februar 2023 hielt sie weiter fest, es seien keine Lähmungen oder sonstigen körperlichen Einschränkungen vorhanden. In der Schule werde nicht gekocht. Entweder werde das mitgebrachte Essen aufgewärmt oder es werde eben nur ein Sandwich gegessen. Die blosse Aufforderung, korrekt mit dem Besteck umzugehen, begründe keine Hilflosigkeit. Das kantonale Gericht stellte gestützt auf diese Angaben fest, der Beschwerdeführer sei grundsätzlich in der Lage, mit dem Besteck sachgerecht umzugehen. Es bestehe kein Hinweis, dass er die Speisen nicht zerkleinern, nur mit den Fingern zum Mund führen oder sonst wie nur auf eine unübliche Art verzehren könne. Aus dem Abklärungsbericht gehe nicht hervor, dass es dem Beschwerdeführer aufgrund eines leichten Tremors und der dadurch bedingten feinmotorischen Einschränkungen nicht möglich sei, ein Stück Fleisch zu schneiden. Es seien keine Anhaltspunkte vorhanden, dass das Abklärungsergebnis nicht in Übereinstimmung mit den an Ort und Stelle erhobenen Angaben stehen könnte.