Citation: I 885/05 21.09.2006 E. 3

Streitig und zu prüfen ist letztinstanzlich einzig der Beginn der dem Beschwerdeführer anerkanntermassen zustehenden halben Invalidenrente sowie der Zeitpunkt der - als solche ebenfalls nicht umstrittenen - Erhöhung des Rentenanspruchs auf eine ganze Invalidenrente. 3.1 Nach den zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz richtet sich der Beginn des Rentenanspruchs nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung. Danach - wie unter der Herrschaft des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 [ATSG]) sowie der am 21. März 2003 beschlossenen und am 1. Januar 2004 in Kraft getretenen 4. IV-Revision (AS 2003 3837 ff.) - kann der umstrittene Anspruch auf eine halbe Invalidenrente erst entstehen, wenn die versicherte Person während zwölf Monaten ohne wesentlichen Unterbruch durchschnitt-lich zu mindestens 50 % arbeitsunfähig war und anschliessend in mindestens gleichem Umfange invalid im Sinne des Gesetzes ist (vgl. Art. 4 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 [in der vor und nach 1. Januar 2004 geltenden Fassung] und Abs. 1bis IVG [letzterer in Kraft gestanden bis 31. Dezember 2003]; BGE 121 V 274 Erw. 6b/cc, 119 V 115 Erw. 5a, 105 V 160 f. Erw. 2c/d; zum Beginn des Wartejahres gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG insb. AHI 1998 S. 124 Erw. 3c). 3.2 Unter der für das Bestehen des Wartejahres nach Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG massgebenden Arbeitsunfähigkeit ist die Einbusse an funktionellem Leistungsvermögen im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zu verstehen (BGE 130 V 99 Erw. 3.2, 345 f. Erw. 3.1, mit Hinweisen; vgl. Art. 6 ATSG). Demgegenüber bedeutet die anschliessend erforderliche Invalidität rechtsprechungsgemäss die durch einen versicherten Gesundheitsschaden verursachte dauernde oder während längerer Zeit bestehende Erwerbsunfähigkeit, wobei letztere das gesundheitsbedingte Unvermögen der versicherten Person bezeichnet, auf dem gesamten für sie in Frage kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (und nach Durchführung allfälliger Eingliederungsmassnahmen) die verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise wirtschaftlich zu verwerten (zu den Begriffen Erwerbsunfähigkeit und Invalidität vgl. Art. 4 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2002 gültig gewesenen Fassung; ab 1. Januar 2003: Art. 7 ATSG und Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG; zum Ganzen BGE 130 V 346 ff. Erw. 3.2 und 3.3, 99 Erw. 3.2, je mit Hinweisen; siehe ferner - zur Invaliditätsbemessung nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs - Art. 28 Abs. 2 IVG [aufgehoben auf 1. Januar 2003 und in neuer Fassung wieder eingefügt auf 1. Januar 2004 in Verbindung mit Art. 16 ATSG]; BGE 130 V 348 f. Erw. 3.4, 128 V 30 Erw. 1).