Citation: I 255/04 07.09.2004 E. 5

5.1 Da es um Versicherungsleistungen geht, sind gemäss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. 5.2 Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b). Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde. Eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 135 Erw. 2.3.1, 128 I 236 Erw. 2.5.3). Der rechtserhebliche Sachverhalt wurde von verschiedenen unabhängigen anerkannten Fachstellen abgeklärt. Insbesondere nimmt der Versicherte das Gutachten des ABI nicht zur Kenntnis, denn dieses enthält ein psychiatrisches Gutachten, auf das der Beschwerdeführer überhaupt nicht eingeht. Zusätzlich vermag der Versicherte eine wesentliche Verschlechterung seines Gesundheitszustandes in keiner Weise zu belegen, sodass es keinerlei Anhaltspunkte gibt, weitere Abklärungen zu veranlassen. Auch sind die beantragten beruflichen Massnahmen von der Verwaltung nicht bestritten (vgl. Erw. 4 hievor). Eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, hätte sich unter Abstützung auf diese Argumente nicht zu einem Prozess entschlossen, da die Verlustgefahren wesentlich höher als die (praktisch inexistenten) Gewinnaussichten waren. Wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses sind die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung daher nicht erfüllt. Die Frage der Bedürftigkeit und der Notwendigkeit der Verbeiständung kann offen gelassen werden.