Citation: 2C_934/2017 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, dass er zu seinem eigenen Schutz nicht in sein Heimatland ausreisen und deshalb auch keine Papiere beschaffen könne. Soweit er damit die Rechtmässigkeit der Wegweisung in Frage stellen will, ist er nicht zu hören. Im Eingrenzungsverfahren ist die Rechtmässigkeit der Wegweisung grundsätzlich nicht zu überprüfen: Der Zwangsmassnahmenrichter kann Wegweisungsentscheide nur dann in Frage stellen, wenn sie augenfällig unzulässig bzw. derart offensichtlich falsch sind, dass sie sich letztlich als nichtig erweisen (vgl. zur Ausschaffungshaft BGE 130 II 56 E. 2 S. 58; 128 II 193 E. 2.2.2 S. 198; 125 II 217 E. 2 S. 220). Dies wird vorliegend vom Beschwerdeführer weder behauptet, noch ist es ersichtlich. Der Beschwerdeführer legt auch nicht dar, dass ihm eine Ausreise objektiv nicht möglich wäre. Er macht nicht geltend, sich vergeblich bei der zuständigen Vertretung um die Ausstellung von Reisepapieren bemüht zu haben. Im Gegenteil geht aus den für das Bundesgericht verbindlichen tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz hervor, dass er seiner Pflicht zur Papierbeschaffung nicht nachgekommen ist und auch weiterhin nicht bereit ist, freiwillig in sein Heimatland zurückzukehren. Unter diesen Umständen kann eine Eingrenzung verhängt werden (vgl. Urteil 2C_54/2015 vom 22. Juni 2015 E. 4.1), besteht doch deren Zweck gerade darin, den Betroffenen zu rechtskonformem Verhalten zu veranlassen (zit. Urteil 2C_287/2017 E. 4.7.2).