Citation: 4A_279/2013 E. 4.2

4.2. Die Auslegung nach dem Vertrauensprinzip greift nur, wenn sich kein tatsächlich übereinstimmender Parteiwille feststellen lässt (Art. 18 OR; BGE 133 III 61 E. 2.2.1 S. 67; 132 III 626 E. 3.1 S. 632 mit Hinweisen). Dass diese Voraussetzung erfüllt wäre, lässt sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen. Die Vorinstanz hat im Gegenteil ausdrücklich auf den Vorrang des tatsächlich übereinstimmenden Parteiwillens (Art. 18 Abs. 1 OR) hingewiesen. Sie hat mit Blick auf die Aussagen der Parteien einen übereinstimmenden Parteiwillen festgestellt, wonach auf Seiten Darlehensnehmer einzig der Kläger 1 Vertragspartei sein sollte.