Citation: 4A_355/2015 E. 3.2.2

3.2.2. Mit diesen Ausführungen setzt sich die Beschwerdeführerin kaum auseinander. Sie begnügt sich vielmehr damit, ihren eigenen Standpunkt abermals vorzutragen, wobei es ihr nicht gelingt, die vorinstanzliche Beweiswürdigung als willkürlich auszuweisen. Sie will insbesondere aus der Tatsache, dass die Zahlung des Vaters an die Beschwerdegegnerin zeitnah mit der Zahlung der Beschwerdegegnerin an den Vater geflossen ist, den Nachweis sehen, dass der Vater mit seiner Zahlung einen Teil des Kaufpreises rückvergütet hat. Dass sich dies entgegen der Würdigung der Vorinstanz aus dem von ihr eingereichten Bankbeleg (act. 3) und dem Protokoll (act. 24) ergeben würde, behauptet sie nicht einmal. Ihre Ausführungen erschöpfen sich vielmehr weitgehend darin, dass die Beschwerdegegnerin infolge fehlender Eigenmittel den Kaufpreis gar nicht habe begleichen können, weshalb sie auf die Zahlung des Vaters angewiesen gewesen sei, woraus der übereinstimmende Parteiwille bei Vertragsschluss zu schliessen sei. Dabei handelt es sich jedoch um blosse Mutmassungen seitens der Beschwerdeführerin. Denn diese scheint zu übergehen, dass die Tatsache, wonach die Beschwerdegegnerin nicht über genügend Eigenmittel verfügt hätte, im vorinstanzlichen Verfahren unbewiesen geblieben ist, was die Beschwerdeführerin nicht kommentiert. Darüber hinaus wurde auch gar nicht bestritten, dass C.________ die Zahlung an die Beschwerdegegnerin als Entschädigung für die Pflege der Mutter geleistet hat. Es hat somit seinem Willen entsprochen, die Beschwerdegegnerin für die Pflegeleistungen zu entschädigen. Entsprechend hat die Vorinstanz willkürfrei angenommen, dass es nicht der Wille der Parteien war, mit der Zahlung von Fr. 50'000.-- den Kaufpreis teilweise zurückzuerstatten.