Citation: 8C_281/2022 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer beruft sich auf die am Weissenstein-Symposium "Fakten oder Fiktion? Die Frage des fairen Zugangs zu Invalidenleistungen" vom 5. Februar 2021 präsentierten Erkenntnisse sowie auf den in der SZS 2021 S. 287 ff. publizierten Beitrag "Der Weg zu einem invaliditätskonformeren Tabellenlohn" von Prof. em. Riemer-Kafka und Dr. phil. Schwegler. Er beantragt, unter deren Berücksichtigung sei im Sinne der anlässlich der öffentlichen Urteilsberatung im Fall BGE 148 V 174 vom 9. März 2022 geäusserten Richtervoten ein Leidensabzug von 25% vorzunehmen, soweit keine Praxisänderung mit Abstellen auf das unterste Quartil erfolge. Daraus resultiere ein Invalideneinkommen von maximal Fr. 51'676.-, was in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen einen Invaliditätsgrad von gerundet 40 % ergebe.