Citation: 8C_669/2014 E. 4.1

4.1. Ab 2007 arbeitete der Versicherte jeweils vom Frühling/Frühsommer bis in den Herbst für die B.________ GmbH und bezog in den Wintermonaten Arbeitslosenentschädigung. Bereits 2010 hatte das Arbeitsamt den Versicherten angehalten, sich nach einer ganzjährigen Tätigkeit umzusehen. Dieser schloss denn auch Ende Mai 2010 mit der B.________ GmbH einen unbefristeten Arbeitsvertrag ab, welcher aber mangels Aufträgen im Herbst 2010 gekündigt wurde; der Versicherte bezog in der Folge Arbeitslosenentschädigung und wurde erneut auf die Rechtslage bei Saisontätigkeit hingewiesen. Per 1. April 2011 schloss der Versicherte mit der B.________ GmbH wiederum einen unbefristeten Arbeitsvertrag ab. Im Frühsommer 2011 offerierte ihm die C.________ GmbH ebenfalls eine unbefristete Stelle. Nachdem die B.________ GmbH seinen Stundenlohn erhöht und ihm eine ganzjährige Anstellung zugesichert hatte, lehnte der Versicherte das Angebot der C.________ GmbH ab. Die B.________ GmbH kündigte den Arbeitsvertrag mangels Aufträgen auf den 30. Oktober 2011 und der Versicherte meldete sich erneut zum Leistungsbezug beim Arbeitsamt. Gestützt auf diesen Sachverhalt kam die Vorinstanz zum Ergebnis, dass der Versicherte sich nicht mit der saisonalen Tätigkeit abfinden wollte, was sich an den Bemühungen um eine ganzjährige Anstellung zeige. So habe er denn auch das Angebot der C.________ GmbH erst nach der ausdrücklichen Zusicherung der Weiterbeschäftigung seitens der B.________ GmbH abgelehnt. Es könne dem Versicherten somit nicht entgegengehalten werden, er habe sich im unbefristeten Arbeitsvertrag die Weiterbeschäftigung während den Wintermonaten nicht schriftlich zusichern lassen. Die Darstellung des Versicherten werde denn auch von der B.________ GmbH und der C.________ GmbH bestätigt. Auch habe der Versicherte sich umgehend um andere Stellen beworben, nachdem ihm im Oktober 2011 erneut für die Wintermonate gekündigt worden sei. Bei dieser Sachlage habe sich der Versicherte entgegen der Annahme des Arbeitsamtes nicht bereits vor der Kündigung im Oktober 2011 um andere Arbeitsstellen bemühen müssen. Die Bestrebungen des Versicherten, sich selbstständig zu machen, seien auch ein Hinweis dafür, dass er sich nicht mit einer saisonalen Tätigkeit zufrieden gegeben habe. Unter diesen Umständen sei es stossend, wenn das Arbeitsamt dem Versicherten die Vermittlungsfähigkeit abspreche. In der Folge verneinte die Vorinstanz das Vorliegen anderer Gründe, welche Vermittlungsunfähigkeit nach sich ziehen würden.