Citation: 5A_379/2007 03.10.2007 E. 1

Gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen während des Scheidungsverfahrens (Art. 137 ZGB) ist die Beschwerde in Zivilsachen grundsätzlich zulässig (Art. 72 ff. BGG). Mit der Beschwerde gegen vorsorgliche Massnahmen kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden (Art. 98 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht überprüft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (BGE 133 III 393 E. 5.1 und E. 6 S. 397). Da das Kantonsgericht den erstinstanzlichen Entscheid lediglich auf Willkür hin überprüft hat (Art. 254 Abs. 1 lit. c ZPO/SG), prüft das Bundesgericht im Rahmen der erhobenen und ausreichend begründeten Rügen frei, ob das Kantonsgericht Willkür zu Unrecht verneint hat (vgl. BGE 125 I 492 E. 1a/cc und E. 1b S. 494 ff.).