Citation: 5A_845/2009 16.02.2010 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht geltend, das Obergericht habe die Beweise willkürlich zugunsten des Beschwerdegegners gewürdigt, insbesondere in Bezug auf das Kriterium der "Strittigkeit" der geltend gemachten Forderung. 4.1 Willkür in der Beweiswürdigung liegt vor, wenn der Richter den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich nicht erkannt, ohne vernünftigen Grund ein entscheidendes Beweismittel ausser Acht gelassen oder aus den vorhandenen Beweismitteln einen unhaltbaren Schluss gezogen hat (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9). 4.2 Vorliegend geht es nicht um willkürliche Beweiswürdigung, liegen doch für die behauptete Rückzahlung gar keine Beweise vor und konnte das Obergericht demnach auch keine Beweise abnehmen. Das Obergericht ist mithin nicht in Würdigung von Beweisen, sondern vielmehr aufgrund rechtlicher Schlüsse, die es aus der Begründung der Beschwerde gezogen hat, zum Ergebnis gekommen, die gegnerischen Behauptungen müssten als unbestritten gelten.