Citation: I 492/04 10.02.2005 E. A

Die 1969 geborene H.________ leidet als Folge einer Retinitis pigmentosa an erheblicher Sehschwäche (stark eingeschränktes Gesichtsfeld ["Röhrenblick"], verlangsamte Adaption hell/dunkel, Blendungsempfindlichkeit, vermindertes Kontrastsehen). Die Invalidenversicherung sprach ihr verschiedene Leistungen zu, u.a. gab sie für den Computer am Arbeitsplatz ein Vergrösserungssystem mit Sprachausgabe ab (Verfügung vom 9. August 2001). Im Namen der Versicherten ersuchte der Verband X.________ am 12. November 2003 (unter Auflage einer Offerte der A.________ AG, vom 22. Oktober 2003), die Kosten eines "Update der Vergrösserungssoftware von der Version 7.06 L2 auf die Version 8.03 L2" zu übernehmen. Mit Verfügung vom 25. November 2003, bestätigt im Einspracheentscheid vom 4. Februar 2004, lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab.