Citation: 9C_712/2012 E. 4.1

4.1. Die Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts, welches sich sowohl mit den medizinischen Beurteilungen als auch mit den beruflichen Abklärungsberichten pflichtgemäss auseinandergesetzt und insbesondere nachvollziehbar begründet dargelegt hat, weshalb auf das Medas-Gutachten vom 23. Juni 2010 abzustellen und entgegen den beruflichen Abklärungsberichten nicht eine (erst) nach beruflichen Massnahmen verwertbare, nur "geringe" Arbeitsfähigkeit anzunehmen sei, genügt in allen Teilen den bundesrechtlichen Anforderungen. Zu Recht berücksichtigte die Vorinstanz, dass die Medas-Gutachter die attestierten Einschränkungen mit medizinischen Untersuchungsergebnissen begründeten, während die beruflichen Abklärungspersonen entscheidend auf ihre subjektive Wahrnehmung und die (geäusserten) Befindlichkeiten des Versicherten abstellten. Weil keinerlei Anhaltspunkte auf eine zweifellose Unrichtigkeit der ursprünglichen Rentenverfügung (en) hindeuteten (zu den strengen Voraussetzungen an Revisionsgründe, wenn diese - wie hier - im Bereich materieller Anspruchsvoraussetzung geltend gemacht werden, deren Beurteilung massgeblich auf Schätzung oder Beweiswürdigung beruht, vgl. z.B. Urteil 9C_955/2012 vom 13. Februar 2013 E. 3.3.1), hat sich die Vorinstanz zu Recht darauf beschränkt, die Rentenrevisionsvoraussetzungen nach Art. 17 ATSG zu verneinen, ohne eine prozessuale Revision (Art. 53 ATSG) explizit auszuschliessen. Für beweisrechtliche Weiterungen bestand weder im kantonalen Beschwerdeverfahren Anlass, noch ist ein solcher letztinstanzlich auszumachen. Aktenwidrig ist die Behauptung, das kantonale Gericht habe die beruflichen Abklärungsberichte "rechtswidrig" vollständig ausser Acht gelassen, nachdem im angefochtenen Entscheid - wie dargelegt - einlässlich und begründet dargelegt wurde, weshalb die Berichte des Verzahnungsprogramms S.________ und der O.________ GmbH das Medas-Gutachten nicht in Frage zu stellen vermöchten.