Citation: 1P.780/2003 17.03.2004 E. A

Im Sommer/Herbst 1997 lernte der Y.________ die Wirtsleute J.X.________ und V.X.________ kennen, welche in Luzern ein Café-Restaurant betreiben. Nach seiner Pensionierung Ende Oktober 1997 hielt er sich oft in diesem Café-Restaurant auf und wurde mit den Wirtsleuten vertraut. Am 20. November 1997 liess der Rentner sein gesamtes Altersguthaben bei der Pensionskasse in der Höhe von Fr. 110'187.90 auf sein Postcheckkonto überweisen. Weil er sich in Geldanlagemöglichkeiten nicht auskannte, vereinbarte er mit J.X.________, den grössten Teil seines Altersguthabens auf ein neu zu eröffnendes Bankkonto zu überweisen und einen kleineren Restbetrag in bar im Tresor des Café-Restaurant zu deponieren. J.X.________ sollte die Verwaltung des Altersguthabens bzw. des entsprechenden Bankkontos innehaben. V.X.________ sollte dem Rentner aus dem erwähnten Tresor Bargeld übergeben, wenn dieser welches wünschte, und ausserdem mit diesem Geld Zahlungen tätigen. J.X.________ hatte jeweils für genügend Geld im Tresor zu sorgen. Am 27. November 1997 bezog der Rentner Fr. 104'000.-- von seinem Postcheckkonto und eröffnete bei der Bank Z.________ ein auf ihn und J.X.________ lautendes Sparkonto sowie ein Wertschriftendepot. Auf das Sparkonto zahlte er umgehend Fr. 90'000.-- des bezogenen Betrages ein. Sodann schlossen er und J.X.________ eine Vereinbarung ab, wonach beide über das Spar- und das Wertschriftendepot selbständig und einzeln verfügungsberechtigt waren. Den Rest des bezogenen Geldes, Fr. 14'000.--, deponierte der Rentner in bar im Tresor des Café-Restaurants. Nachdem der Rentner festgestellt hatte, dass auf dem Sparkonto nur noch ein Guthaben von Fr. 525.55 vorhanden war, hob er am 10. Juni 1998 Fr. 500.-- ab und reichte am 2. Oktober 1998 Strafklage gegen die Wirtsleute wegen Veruntreuung ein.