Citation: 4A_534/2008 24.03.2009 E. 6

6.1 Das Obergericht erwog, die Beschwerdeführerin verweise in Bezug auf den Sortieraufwand wegen falsch abgelegter Leitungen nur auf die Mängelrüge vom 23. April 2002. In dieser sei neben einem Beschichtungsmangel von zwei Schmierölleitungen beanstandet worden, 150 Leitungen vom Typ 620 seien mit verschiedenen Kleinladungsträgern vom Typ 120 vermischt gewesen. Es fehlten substanziierte Angaben darüber, welcher konkrete Aufwand durch solches Fehlverhalten entstanden sein soll, so dass darüber weder ein Beweisverfahren durchgeführt noch der Schaden einigermassen verlässlich geschätzt werden könne. 6.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie habe an der vorinstanzlichen Hauptverhandlung C.________ und D.________ aus dem Galvanikwerk von Z.________ als Zeugen angerufen, welche einerseits den Stundenaufwand und andererseits die Begründetheit der geltend gemachten Sortierarbeiten hätten bezeugen können, so dass nach dieser Beweisabnahme der Schaden festgestanden hätte. Das Obergericht habe diese Elemente zu Unrecht nicht geprüft. 6.3 Mit diesen Angaben vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, inwiefern sie im kantonalen Verfahren den Aufwand zur Sortierung falsch abgelegter Leitungen bundesrechtlich hinreichend substanziiert hat, zumal sie eine Ergänzung der Substanziierung im Beweisverfahren verlangt (vgl. zur Substanziierungspflicht: BGE 127 III 365 E. 2b mit Hinweisen). Dass das Obergericht kantonales Prozessrecht willkürlich anwendete, indem es eine solche Ergänzung ausschloss, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend.