Citation: 1A.183/2006 01.02.2007 E. F

Mit Schreiben vom 22. August 2006 antwortete die Bundesanwaltschaft dem Vertreter der X.________ Foundation was folgt: - Wie bereits in unserem Schreiben vom 7. August 2006 an Sie in Aussicht gestellt, sind wir bereit, die von der X.________ Foundation gemäss Rechnung Nr. 61851 der B.________ AG ausgewiesenen Gebühren und Taxen (Basic compensation, period 27.08.2006-26.08.2007) von insgesamt CHF 9'126.-- (CHF 7'500.-- Board member's an representation fee; CHF 1'000.-- Capital tax; CHF 626.-- VAT 7,6 %) freizugeben. Vorab bitten wir Sie indes, Ihre an der X.________ Foundation wirtschaftlich berechtigte Klientin, Frau Z.________, aufzufordern, zu unseren Handen eine schriftliche Erklärung abzufassen, aus welcher klar hervorgeht, dass sie weder in der Schweiz noch im Ausland über irgendwelche anderen Vermögenswerte verfügt. Denn nur unter diesen Voraussetzungen können wir von gesperrtem Geld freigeben, auf welchem der Verdacht lastet, dass es aus kriminellen Handlungen stammt; und die Freigabe kann nur subsidiär erfolgen, als ultima ratio, um den formalen Untergang der X.________ Foundation beziehungsweise deren Streichung aus den offiziellen Registern zu verhindern. Die weiter gehenden, von ihnen gestellten Anträge werden abgewiesen. Wir verweisen dabei auf das erwähnte Schreiben vom 7. August 2006, mit welchem wir Ihnen dargelegt haben, weswegen eine Freigabe der gesperrten Vermögenswerte zur Deckung ihrer Verteidigungskosten sowie der Verwaltungskosten der X.________ Foundation, welche über das zur formalen Erhaltung notwendige Mass hinausgehen, nicht in Frage kommen kann."