Citation: 5A.6/2006 18.07.2006 E. 3

Die Beschwerdeführer bringen in verschiedener Hinsicht explizite und implizite Befangenheitsrügen vor. 3.1 Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit die am angefochtenen Entscheid mitwirkenden Richter in allgemeiner Weise als befangen kritisiert werden und ihnen ein Eigeninteresse am Ausgang des Verfahrens unterstellt wird; diese Thematik ist mit Urteil des Bundesgerichts vom 19. Dezember 2005 (1P.712/2005) rechtskräftig beurteilt worden, soweit explizite Ablehnungsbegehren gestellt worden waren. 3.2 Ungeachtet des erwähnten Bundesgerichtsurteils haben die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 23. Dezember 2005 die Selbstablehnung der Mitglieder der Justizkommission gewünscht. Soweit sie kritisieren, diese hätten sich mit dem vorgebrachten Anliegen gar nicht befasst, ist auf Erw. 3.6 des angefochtenen Entscheides zu verweisen, wo festgehalten wird, dass von den behaupteten Ausstandsgründen nicht Vormerk zu nehmen sei, nachdem die Beschwerdeführer ausdrücklich kein neues Ausstandsgesuch gestellt hätten. Was daran verfassungswidrig sein soll, ist weder dargetan noch ersichtlich. 3.3 Desgleichen wünschen die Beschwerdeführer in der vorliegend zu entscheidenden Beschwerde an das Bundesgericht einen anderen Instruktionsrichter und Gerichtsschreiber. Indes wird auch hier kein förmliches Ablehungsgesuch gestellt und ebenso wenig sind Gründe für eine Selbstablehnung im Sinn von Art. 23 Ziff. c OG ersichtlich. Allein aus dem Umstand, dass die urteilende Abteilung in ihrem Entscheid vom 17. März 2005 (5A.6/2005) nicht im Sinn der Beschwerdeführer entschieden hat, ergibt sich jedenfalls keine Befangenheit.