Citation: 8C_416/2016 E. 4

Die IV-Stelle ging davon aus, dass die Versicherte auch als Gesunde heute bloss teilerwerbstätig wäre und ermittelte ihr Invalideneinkommen nach der sog. gemischten Methode. Das kantonale Gericht erwog hiezu, die Methodenwahl könne offenbleiben, da selbst dann, wenn man zu Gunsten der Beschwerdeführerin für den Gesundheitsfall eine volle Erwerbstätigkeit annehmen würde, kein rentenbegründender Invaliditätsgrad resultierte. Es ging dabei davon aus, die Versicherte würde als Gesunde vollzeitlich als Coiffeuse tätig sein, welche Tätigkeit ihr gesundheitsbedingt nicht mehr zumutbar sei. Das Valideneinkommen sei daher nach dem Tabellenlohn für Frauen im Wirtschaftszweig "sonstige persönliche Dienstleistungen", das Invalideneinkommen aufgrund des Tabellenlohn-Gesamtwertes für Frauen über alle Sektoren zu bestimmen. Die Versicherte bringt dagegen ohne nähere Begründung einzig vor, es sei vom so bestimmten Invalideneinkommen ein Abzug im Sinne von BGE 129 V 472 in der Höhe von 20 % vorzunehmen, womit ihr Invaliditätsgrad 45 % betrage. Ob dieses Vorbringen mit Blick auf Art. 99 Abs. 1 BGG überhaupt zulässig ist, braucht - nachdem im vorinstanzlichen Verfahren kein solcher anbegehrt wurde - vorliegend nicht näher geprüft zu werden: Gemäss der verbindlichen vorinstanzlichen Feststellung besteht eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten leichten bis gelegentlich mittelschweren Tätigkeit ohne langdauernde sitzend-stehende Zwangshaltungen, ohne Kauern und Knien sowie ohne Kälte-/Witterungsexposition, wobei die Tätigkeit zudem einfach zu sein und klare Strukturen und Vorgaben zu bieten hat. Auch unter Mitberücksichtigung des Umstandes, dass sich die Versicherte aufgrund ihrer Persönlichkeitsstruktur nur bedingt für Tätigkeiten mit Publikumskontakt eignet, rechtfertigt dieses Anforderungsprofil noch keinen solchen Abzug, steht doch der Versicherten damit weiterhin ein breiter Fächer möglicher Tätigkeiten offen. Die Vorinstanz hat damit kein Bundesrecht verletzt, als sie einen Rentenanspruch der Versicherten verneinte; ihre Beschwerde ist demnach abzuweisen.