Citation: 4P.267/2005 07.11.2006 E. 2

Auf die Beschwerde ist nicht einzutreten. Das Bundesgericht verzichtet freilich in konstanter Praxis auf das Erfordernis der Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges, wenn an der Zulässigkeit eines Rechtsmittels ernsthafte Zweifel bestehen (BGE 132 I 92 E. 1.5 S. 94 mit Verweisen). Die Beschwerdeführerin hat in ihrer Rechtsschrift nachgewiesen, dass die Zulässigkeit kantonaler Rechtsmittel gegen einen Entscheid über die Ablehnung eines Schiedsrichters im Sinne von Art. 21 in Verbindung mit Art. 3 lit. b und 45 Abs. 2 des Konkordats über die Schiedsgerichtsbarkeit vom 27. März 1969 in der Lehre umstritten ist. Es ist davon auszugehen, dass objektiv zweifelhaft war, ob das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt auf die Beschwerde gemäss § 242 ZPO BS eintrete. Nachdem die Beschwerdeführerin gegen das Urteil des Appellationsgerichts Basel-Stadt Beschwerde eingelegt hat, rechtfertigt es sich unter diesen Umständen, auf die Erhebung von Gerichtskosten für das vorliegende Verfahren zu verzichten. Da die Gegenpartei nicht zur Vernehmlassung eingeladen wurde, sind ihr keine Parteikosten erwachsen.