Citation: 8C_203/2018 E. 7.2

7.2. Die IV-Stelle wendet im Wesentlichen ein, das bei der Versicherten bestehende WBS gelte nicht als Geburtsgebrechen. Als solches anerkannt sei bei ihr Ziff. 485 GgV-Anhang. Zwar weise das WBS mit diesem Geburtsgebrechen einen Zusammenhang auf. Hingegen sei die Hüftsubluxation keine direkte Folge des WBS bzw. des Geburtsgebrechens Ziff. 485 GgV-Anhang. Aufgrund der überzeugenden Ausführungen des RAD-Arztes G.________ vom 12. Juli 2017 gehöre die von den Ärzten des Spitals E.________ als ursächlich für die Hüftsubluxation angesehene Hypotonie als neurologisches Symptom nicht zum (engen) Symptomenkreis des WBS oder des anerkannten Geburtsgebrechens Ziff. 485 GgV-Anhang. Richtigerweise hätte die Vorinstanz prüfen müssen, ob zwischen dem anerkannten Geburtsgebrechen Ziff. 485 GgV-Anhang und der Hüftsubluxation (als sekundäres Leiden) ein qualifizierter adäquater Kausalzusammenhang bestehe. Die Ärzte des Spitals E.________ hätten sich darauf berufen, in der Literatur werde eine Hüftsubluxation beim WBS in bis zu 2 % der Fälle beschrieben. Dies lasse aber nicht den Schluss zu, die Hüftsubluxation sei eine fast zwangsläufige Konsequenz des Geburtsgebrechens Ziff. 485 GgV-Anhang. Damit sei der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen, wie auch der Arzt G.________ am 12. Juli 2017 ausgeführt habe