Citation: 2C_364/2023 E. 3

Soweit der Beschwerdeführer die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz beanstandet, besteht kein Anlass, von diesen abzuweichen: So behauptet der Beschwerdeführer zwar, dass seit der Ermahnung im März 2019 keine (neuen) Schulden mehr aufgelaufen seien. Aus dem von ihm selber bei der Vorinstanz eingereichten Kontoauszug seiner Krankenkasse von Dezember 2021 ergibt sich demgegenüber - worauf auch die Vorinstanz in ihrer Vernehmlassung zu Recht hinweist - dass seine Krankenkassenbeiträge auch in den auf die Ermahnung folgenden Monaten und während des ganzen Jahres 2019 unbezahlt geblieben sind; so ist er seinen Verpflichtungen gegenüber der Krankenkasse erstmals im März 2020 - nachdem ihm bereits das rechtliche Gehör zum Bewilligungswiderruf gewährt worden war (Art. 105 Abs. 2 BGG) - wieder nachgekommen, und auch dann nur in Bezug auf Prämien ab Januar 2020. Insofern der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe nicht berücksichtigt, dass seit 2019 keine neuen Alimentenschulden entstanden seien, und dass es sich bei Betreibungen der Gemeinde U.________ um wieder in Betreibung gesetzte Forderungen aus früheren Jahren handle, übersieht er, dass die Vorinstanz selber im angefochtenen Urteil darauf hingewiesen hat, dass die Neubetreibung dieser Forderungen nichts an der ausserordentlich hohen Schuldenlast ändere. Sie hat damit zum Ausdruck gebracht, dass die Neubetreibungen nicht entscheidwesentlich ins Gewicht fallen. Das ist nicht zu beanstanden (vgl. nachfolgende E. 6). Nachdem das Bundesgericht auch von offensichtlich unrichtigen tatsächlichen Grundlagen des vorinstanzlichen Urteils nur dann abweicht, wenn dies für den Verfahrensausgang entscheidend sein kann (vgl. vorne E. 2.2), sind auch diesbezüglich die Voraussetzungen für eine Berichtigung oder Ergänzung des Sachverhalts im bundesgerichtlichen Verfahren nicht gegeben.