Citation: 9F_9/2018 E. 1

Die Gesuchstellerin ruft den Revisionsgrund nach Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG an. Nach dieser Bestimmung kann die Revision zudem verlangt werden: In Zivilsachen und öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, wenn die ersuchende Partei nachträglich erhebliche Tatsachen erfährt oder entscheidende Beweismittel auffindet, die sie im früheren Verfahren nicht beibringen konnte, unter Ausschluss der Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Entscheid entstanden sind. Es geht um (unecht) neue Tatsachen und Beweismittel, die unverschuldet trotz aller Sorgfalt nicht früher in das Verfahren eingebracht werden konnten. Die neu vorgebrachten Tatsachen müssen erheblich, das heisst geeignet sein, die tatsächliche Grundlage des in Revision zu ziehenden Urteils zu verändern, so dass sie bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu einer anderen Entscheidung führen können (BGE 143 III 272 E. 2.2-3 S. 275 f.; Urteil 8F_15/2015 vom 7. Dezember 2015 E. 1.3-1.4, in: SVR 2016 IV Nr. 7 S. 21). Sollen bereits vorgebrachte Tatsachen bewiesen werden, so hat die gesuchstellende Person darzutun, dass sie die Beweismittel im früheren Verfahren nicht beibringen konnte (Urteil 4A_412/2016 vom 21. November 2016 E. 2.2). Im Übrigen dient die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts - aus einem der im Gesetz abschliessend genannten Gründe (Art. 121 bis Art. 123 BGG; Urteil 5F_10/2012 vom 25. März 2013 E. 1.1) - nicht dazu, um allfällige Rechtsfehler zu korrigieren (Urteil 9F_11/2015 vom 10. Februar 2016 E. 3.3 mit Hinweisen).