Citation: 6B_234/2015 E. 3

Der Beschwerdeführer will mit seinen Vorbringen vom Rückzug der Berufung Abstand nehmen. Dass und inwiefern die zu beurteilende Rückzugserklärung an einem qualifizierten Willensmangel im Sinne von Art. 386 Abs. 3 StPO leiden könnte, ist indessen nicht ersichtlich. Aus den Akten ergibt sich, dass das Obergericht dem Beschwerdeführer anlässlich der mündlichen Verhandlung die möglichen Optionen zum Verfahrensfortgang aufzeigte, nachdem jener zum Ausdruck gebracht hatte, nicht zu wissen, was er machen solle. Das Obergericht wies ihn darauf hin, dass ein Urteil in der Sache, also eine Verurteilung oder ein Freispruch, nur ergehe, wenn er an seiner Berufung festhalte. Ziehe er das Rechtsmittel zurück, würde das Verfahren ohne inhaltliche Beurteilung der Vorwürfe erledigt und der Entscheid des Regionalgerichts rechtskräftig (vgl. kantonale Akten, Verhandlungsprotokoll, act. 412 f.). Gestützt darauf zog der Beschwerdeführer seine Berufung zurück. Dass er eine unrichtige behördliche Auskunft erhalten hätte, lässt sich dem Verhandlungsprotokoll nicht entnehmen. Es bestehen auch keine Hinweise, dass er die klaren und verständlichen Erläuterungen des Obergerichts u.a. zur Tragweite des Berufungsrückzugs nicht verstanden haben könnte (vgl. auch Art. 68 Abs. 1 und 2 StPO). Es liegen mithin keine Gründe vor, welche die Zulässigkeit der Rückzugserklärung in Frage stellen könnte. Die Beschwerde ist unbegründet und im Verfahren nach Art. 109 BGG abzuweisen.