Citation: 1C_332/2019 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführer monieren sodann, dass auch die Umgebungsgestaltung für die Beurteilung der Eingliederung des Bauprojekts massgebend sei, sie jedoch nach wie vor nicht definiert sei. Dies, obwohl der Umgebungsplan gemäss Beurteilung des sia-Gestaltungsbeirats noch hätte nachgebessert werden müssen. Zwar hätten sie dies bereits im vorinstanzlichen Verfahren gerügt, jedoch äussere sich die Vorinstanz nicht dazu. Damit habe die Vorinstanz den Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Ausserdem sei es willkürlich, nur einzelne der gutachterlich bemängelten Punkte als relevant zu erachten. Der Stellungnahme des Amts für Denkmalpflege vom 1. Dezember 2017 ist Folgendes zu entnehmen: "Das Bauvorhaben sollte als Ergebniskontrolle von der Farbgestalterin begleitet werden können. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die Umgebungsgestaltung, die ebenfalls im Farb- und Materialkonzept berücksichtigt wird und entsprechend umgesetzt werden soll." Diese Stellungnahme des Amts für Denkmalpflege wurde im Baubewilligungsentscheid als integrierender Bestandteil der Baubewilligung bezeichnet, wobei die darin enthaltenen Bedingungen und Auflagen unbedingt einzuhalten seien. Mit Blick auf das vom Amt erwähnte Farb- und Materialkonzept vom 20. Oktober 2017, welches einen Plan zur Umgebung samt Erläuterungen enthält, ist davon auszugehen, dass nach der Abweisung des ersten Baugesuchs (auf welches sich die Beurteilung des sia-Gestaltungsbeirats bezog) auch die Umgebungsgestaltung überarbeitet und vom Amt für Denkmalpflege - wie dies aus seiner Stellungnahme hervorgeht - im Rahmen seiner Beurteilung des Bauprojekts berücksichtigt wurde. Damit aber setzen sich die Beschwerdeführer nicht auseinander, vielmehr gehen sie bei ihrer Argumentation davon aus, dass eine Nachbesserung nicht erfolgt sei. Ihre Vorbringen zielen daher ins Leere und eine Bundesrechtsverletzung ist zu verneinen.