Citation: 5A_13/2024 E. 5

Nach alledem vermögen die Beschwerdeführerinnen mit den vor Bundesgericht erhobenen Beanstandungen die vorinstanzliche Erkenntnis, dass keine wesentliche Änderung der Verhältnisse im Sinne von Art. 298d Abs. 1 ZGB vorliege, nicht zu erschüttern. Die Beschwerde erweist sich in der Sache somit als unbegründet. Soweit sich die Beschwerdeführerinnen unabhängig vom Verfahrensausgang in der Sache dagegen wehren, dass die Vorinstanz die Prozesskosten je hälftig verlegt, fehlt es an einer hinreichenden Begründung (s. vorne E.2). Bloss darauf hinzuweisen, dass der Beschwerdegegner in mehr Punkten als die Beschwerdeführerin 1 unterlegen und deshalb der "Spielraum des Gerichts verletzt" sei, genügt nicht. Die Beschwerde ist also abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdeführerin 1 für die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Dem Beschwerdegegner sind keine entschädigungspflichtigen Kosten entstanden.