Citation: 5P.54/2005 27.07.2005 E. B

Mit Schreiben vom 7. September 2004 gelangte der Schuldner an die Aufsichtsbehörde mit dem Antrag, es sei das Betreibungsamt Arlesheim anzuweisen, bis zum Abschluss des hängigen Verfahrens keine Auszahlungen an den ursprünglichen Rechtsvertreter der Gläubigerin vorzunehmen: Seine geschiedene Ehefrau lebe von der Sozialfürsorge, weshalb sie gar kein Interesse haben dürfte, Gelder aus dem hängigen Pfändungsverfahren zu beziehen, ansonsten sie die ausgerichteten Sozialleistungen zurückzuerstatten hätte. Darüber hinaus dürften sich die Lebensverhältnisse der geschiedenen Ehefrau dermassen einschneidend verändert haben, dass die Unterhaltsbeiträge sowieso neu berechnet werden müssten. Die Gläubigerin widersetzte sich der Beschwerde, während das Betreibungsamt sich nicht vernehmen liess.