Citation: 4A_235/2020 E. 2.4

2.4. Im Zusammenhang mit der Formulierung "Tickets [...], die im Handel bzw. auf dem Ticket-Erstmarkt noch nicht erhältlich sind" in Rechtsbegehren 9 vermag die Beschwerdeführerin die selbständige Eventualbegründung im angefochtenen Entscheid nicht als bundesrechtswidrig auszuweisen, wonach aufgrund der fehlenden Darlegung eines besonderen Rechtsschutzinteresses darauf nicht einzutreten sei, nachdem sich die klägerischen Ausführungen auf Schilderungen betreffend vergangener Veranstaltungen bzw. solcher beschränkt hätten, bei denen der offizielle Verkaufsstart bei Einreichung der Replik längst begonnen habe, weshalb eine Wiederholungsgefahr ausser Betracht falle. Die Beschwerdeführerin belässt es dabei, auf zwei Stellen der Replik sowie der Klage zu verweisen, in der sie jedoch lediglich in allgemeiner Weise vorgebracht hatte, die Beschwerdegegnerin habe unlautere Geschäftspraktiken begangen und bestreite auch, gegen das UWG zu verstossen. Ein konkreter Zusammenhang mit dem fraglichen Rechtsbegehren ist nicht erkennbar. Die Vorbringen in der Beschwerde stossen ins Leere.