Citation: 4A_648/2014 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz hat ihr Ermessen nicht überschritten, wenn sie keine Berufungsverhandlung anordnete. Es ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht dargelegt, weshalb dem Beschwerdeführer nicht möglich gewesen sein sollte, seinen rechtlichen Standpunkt in den Rechtsschriften verständlich darzustellen. Soweit die internen Arbeitsbedingungen zwischen der Nebenintervenientin und dem Beschwerdeführer für die Frage wesentlich waren, mit wem die Beschwerdegegnerin einen Behandlungsvertrag abschloss, war dem anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer ohne weiteres möglich und zumutbar, sämtliche Belege einzureichen und die Beweismittel in seinen Rechtsschriften zu nennen. Er macht jedoch nicht geltend, es seien gehörig beantragte Beweise nicht abgenommen worden, sondern verweist auf die von ihm in erster Instanz eingereichten Unterlagen wie den Arbeitsvertrag, den Lohnausweis, die Lohnabrechnung und die gemäss den vertraglichen Regelungen vollzogenen Abrechnungen. Inwiefern von einer zusätzlichen Parteibefragung in einer mündlichen Verhandlung eine Klärung der Sach- oder Rechtslage zu erwarten gewesen wäre, die in den Rechtsschriften und Beweisanträgen nicht in zumutbarer Weise hätte vorgebracht werden können, ist nicht erkennbar.