Citation: 9C_729/2014 E. 4.2.2

4.2.2. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, dass die Verweildauer in Thailand 2012 und 2013 überwogen habe, sei mit den - von der Vorinstanz nicht berücksichtigten - tetraplegiespezifischen Umständen bzw. mit seinem insgesamt schlechten Gesundheitszustand (u.a. wiederkehrende Gelenkschmerzen) zu erklären. Aufgrund der täglichen Pflegebedürftigkeit und weil seine Freundin bzw. nachmalige Ehefrau ihn nicht in die Schweiz habe begleiten können, sei er "faktisch gezwungen" gewesen, sich 2012 und 2013 länger in Thailand als in der Schweiz aufzuhalten. Dem kantonalen Gericht sind die Pflegebedürftigkeit und die gesundheitlichen Probleme nicht entgangen. Es hat hierzu erwogen, diese stellten keinen Ausnahmegrund im Sinne der Rechtsprechung für einen längerfristigen (recte: kurzfristigen; vgl. E. 3 hievor) Auslandaufenthalt dar. Vielmehr wiesen die regelmässigen, stetig länger dauernden Thailandreisen auf eine Verschiebung des Schwerpunkts der Lebensverhältnisse nach Thailand hin. Dies ist nicht zu beanstanden: Dass sich der Beschwerdeführer 2012 und 2013 mehrheitlich in Thailand aufhielt, lässt sich nicht mit der in Folge der Tetraplegie notwendigen Pflege begründen, ist diese unbestrittenermassen auch in der Schweiz sichergestellt. Von einem faktischen Zwang, sich in Thailand aufzuhalten, kann daher nicht gesprochen werden. Ferner verbrachte der Beschwerdeführer - bei einem Thailandaufenthalt von 224 bzw. 215 Tagen in den Kalenderjahren 2012/2013 - mehr als bloss "den Winter" in Thailand. Nota bene hielt er sich gemäss eigenen Angaben im Jahr 2012 auch im Frühling und sogar praktisch den ganzen Sommer über in Thailand auf (Aktennotiz vom 14. Mai 2013). Daher lässt sich die Dauer der Aufenthalte in Thailand - anders, als im Urteil H 71/89 vom 14. Mai 1990 (ZAK 1992 S. 37), wobei in jenem Fall die Aufenthaltsdauer in der Schweiz überwog - nicht (allein) mit den gesundheitlichen Beschwerden (Gelenkschmerzen) bzw. den klimatischen Verhältnissen erklären. Vielmehr untermauert der Umstand, dass der Beschwerdeführer mehr Zeit in Thailand - mit seiner Freundin und späteren Ehefrau - als in der Schweiz verbrachte, die Erwägung der Vorinstanz, diese Beziehung sei von höherer Bedeutung als die Kontakte zu den Bezugspersonen in der Schweiz. Mithin vermag der Beschwerdeführer nichts vorzubringen, was den Schluss der Vorinstanz, der Schwerpunkt der Lebensverhältnisse habe sich - unter Berücksichtigung der ehelichen Gemeinschaft, der getroffenen Vorkehrungen (Miete eines Hauses) sowie der regelmässigen und langen Aufenthalte - im massgebenden Zeitraum in Thailand befunden, als offensichtlich unrichtig bzw. willkürlich (zum Begriff der Willkür: BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f. mit Hinweisen) erscheinen liesse. Nicht zielführend ist der Einwand, er wolle sich mit seiner thailändischen Ehefrau dauerhaft in der Schweiz niederlassen, weshalb er eine - mittlerweile bewilligte - Aufenthaltsbewilligung für seine Frau beantragt habe. Diese Umstände beschlagen nicht mehr den hier massgebenden, bis zum Zeitpunkt des Erlasses der angefochtenen Verfügung vom 11. Februar 2014 eingetretenen Sachverhalt (BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220 mit Hinweisen) und wären daher allenfalls im Rahmen einer Neuanmeldung geltend zu machen.