Citation: 5A_801/2021 E. 4

Vor Bundesgericht wiederholt der Beschwerdeführer seinen Standpunkt, ohne sich mit den obergerichtlichen Erwägungen auseinanderzusetzen und in diesem Zusammenhang die Verletzung verfassungsmässiger Rechte zu rügen. Stattdessen wirft der Beschwerdeführer dem Verfahrensbeistand vor, er habe diverse Grundrechte verletzt (Art. 8, 26, 30, 35 BV). Gründe, weshalb der Verfahrensbeistand seinen Auftrag schlecht erfüllt haben soll, hätte der Beschwerdeführer jedoch im kantonalen Verfahren geltend machen müssen und er übergeht, dass er dies vor Obergericht nicht substantiiert getan hat. Vor Bundesgericht kann er nicht nachholen, was er früher vorzutragen verpasst hat. Im Übrigen beziehen sich die angeblichen Grundrechtsverletzungen bei Lichte besehen gar nicht direkt auf den Verfahrensbeistand, sondern auf frühere Entscheide in den Erwachsenenschutz- und auf andere Gerichtsverfahren sowie auf Entscheidungen der Beiständin. All dies ist jedoch nicht Thema im vorliegenden Verfahren. Die Honorarfestsetzung kann nicht als Vorwand dienen, um auf andere Entscheide zurückzukommen. Soweit der Beschwerdeführer dem Familiengericht Muri Abhängigkeit und Parteilichkeit (Art. 30 BV) vorwirft und er diese Vorwürfe auch auf das Verfahren der Honorarfestsetzung beziehen sollte, hätte er dies im kantonalen Verfahren vorbringen müssen. Er bringt sodann vor, gegen den Verfahrensbeistand Strafanzeige eingereicht zu haben. Darauf ist bereits deshalb nicht einzugehen, weil diese Behauptung im angefochtenen Entscheid keine Grundlage findet (Art. 118 Abs. 1 BGG), eine diesbezügliche Rüge fehlt und neue Tatsachen und Beweismittel vor Bundesgericht ohnehin grundsätzlich nicht vorgebracht werden können (Art. 117 i.V.m. Art. 99 Abs. 1 BGG). Auf die Verfassungsbeschwerde kann demnach mangels hinreichender Rügen nicht eingetreten werden.