Citation: 8C_441/2013 E. A

Der 1965 geborene K.________, der im April 1986 einen Verkehrsunfall erlitten hatte, war nach einer Umschulung durch die Invalidenversicherung zum technischen Kaufmann seit Februar 2005 bei der V.________ AG als Projektleiter/Verkauf in einem Pensum von 50 % tätig und damit bei der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Zürich) gegen die Folgen von Unfällen versichert. Seit Februar 2005 bezieht er eine Viertels-Rente der Invalidenversicherung. Am 17. August 2005 stürzte der Versicherte mit dem Mountainbike und zog sich dabei eine Wirbelsäulenverletzung zu. Vom 18. bis 26. August 2005 war er im Spital X.________ hospitalisiert, wo eine diskoligamentäre Verletzung C4/5, C5/6, Osteochondrose mit Spinalkanalstenose C3/4, Myelopathie bei vorbestehender HWS-Spinalkanalstenose sowie eine Fraktur Prozessus spinosi II und IV diagnostiziert wurden (Austrittsbericht vom 29. August 2005). Nach einer ventralen und dorsalen Spondylodese C3-C6 weilte er zur Rehabilitation und zur stationären Behandlung der diagnostizierten sensomotorisch inkompletten Tetraplegie sub C4 ASIA D vom 26. August 2005 bis 17. Februar 2006 im Paraplegikerzentrum A.________. Bei Austritt war er in allen alltäglichen Lebensverrichtungen wieder vollkommen selbstständig und konnte das Zentrum als Fussgänger verlassen. Als Hauptproblem wurden die feinen koordinierten Bewegungen in den Armen erwähnt (Austrittsbericht vom 13. März 2006). Es folgten diverse stationäre und ambulante medizinische Behandlungen und Untersuchungen. Am 5. August 2008 gab die Zürich beim Paraplegikerzentrum der Klinik Y.________ ein fachneurologisches Gutachten in Auftrag, welches am 17. Oktober 2008 erstattet wurde. Ergänzend zu diesem neurologisch-paraplegologischen Gutachten wurde ein wirbelsäulenchirurgisches Zusatzgutachten vom 2. Februar 2009 eingeholt. Im April 2010 fand eine stationäre schmerztherapeutische Behandlung im Schmerzzentrum des Paraplegikerzentrums A.________ statt (Bericht vom 10. Mai 2010). Zur Beurteilung der Arbeitsfähigkeit veranlasste die Zürich auf Anraten des Schmerzzentrums des Paraplegikerzentrums A.________ eine Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit des Versicherten durch das arbeitsmedizinische Zentrum B.________ (Bericht vom 30. September 2011). Aufgrund der Testergebnisse wurde dem Versicherten eine ganztägige Arbeitsfähigkeit attestiert, reduziert um 25 % unter Einbezug der subjektiv angegebenen und zum Teil nachvollziehbaren Schmerzen und der leichtgradigen neurologischen Dysfunktion. Am 27. November 2011 erging sodann ein Zwischenbericht der Dr. med. U.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, zur psychotherapeutischen Behandlung des Versicherten. Mit Verfügung vom 7. Februar 2012 stellte die Zürich die Leistungen für Heilbehandlungen per 29. Februar 2011 und die Taggelder per 30. November 2011 ein. Sodann verneinte sie einen Anspruch des Versicherten auf eine Invalidenrente und sprach ihm eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 50 % zu. Die dagegen erhobene Einsprache hiess sie insoweit gut, als sie eine Integritätsentschädigung basierend auf einer Integritätseinbusse von 60 % bejahte. Im Übrigen wurde die Einsprache abgewiesen (Einspracheentscheid vom 17. September 2012).