Citation: U 306/99 06.08.2001 E. 1

betrachtet werden, dass sich mit einer derartigen Erwerbstätigkeit in der Region Luzern Einkünfte zwischen Fr. 3500.- und Fr. 3800.- erzielen liessen. Vielmehr ist für die Ermittlung des Invalideneinkommens die LSE heranzuziehen. Abzustellen ist auf die Verdienstmöglichkeiten bei Arbeiten des Anforderungsniveaus 4, welches die einfachen und repetitiven Tätigkeiten umfasst. Mit einer solchen Tätigkeit konnten Männer im Jahr 1994 ein monatliches Einkommen von Fr. 4127.- erzielen (Tabelle A 1.1.1 der LSE 1994). Die LSE geht von einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden aus. Gemäss den Erhebungen belief sich die betriebsübliche durchschnittliche Arbeitszeit jedoch auf 41,9 Stunden (vgl. LSE 1994 S. 42). Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens ist von dieser Wochenarbeitszeit auszugehen (BGE 124 V 321). Unerheblich ist in diesem Zusammenhang insbesondere, dass der Betrieb, in dem der Versicherte vor Eintritt des Gesundheitsschadens gearbeitet hatte, eine höhere Wochenarbeitszeit kannte, denn als Vergleichsgrösse hat stets jenes Erwerbseinkommen zu dienen, welches sich mit einer üblichen Arbeitszeit realisieren lässt. Entgegen den vorinstanzlichen Erwägungen, welche bei der Berechnung des Invalideneinkommens eine Wochenarbeitszeit von 44 Stunden zu Grunde legten, ergibt der genannte Tabellenlohn ein massgebliches Gehalt von monatlich Fr. 4323.- (einschliesslich