Citation: 8C_181/2024 E. 5.4.2

5.4.2. Bei der Würdigung von durch die PMEDA erstellten Gutachten ist dem Umstand Rechnung zu tragen, dass die IV gestützt auf die am 4. Oktober 2023 veröffentlichte Empfehlung der EKQMB die Vergabe von bi- und polydisziplinären Expertisen an diese Gutachterstelle beendet hat. In der Übergangssituation, in der bereits eingeholte Gutachten der PMEDA zu würdigen sind, rechtfertigt es sich, an die Beweiswürdigung strengere Anforderungen zu stellen und die beweisrechtliche Situation der versicherten Person mit derjenigen bei versicherungsinternen medizinischen Entscheidungsgrundlagen zu vergleichen. In solchen Fällen genügen bereits relativ geringe Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der ärztlichen Feststellungen, um eine neue Begutachtung anzuordnen bzw. ein Gerichtsgutachten einzuholen (vgl. E. 5.1 hiernach; Urteil 8C_122/2023 vom 26. Februar 2024 E. 2.3 mit Hinweis). Der Beschwerdeführer zeigt nicht auf und es ist auch nicht ersichtlich, dass an diesem Gutachten, das die Vorinstanz mitberücksichtigte (E. 5.4.1 hiervor), geringe Zweifel bestünden. Unbehelflich ist sein bloss pauschaler Einwand, es sei nicht beweisrelevant und nicht verwertbar.