Citation: 8C_453/2021 E. 4.2.2

4.2.2. Hinzu kommt, dass Dr. med. F.________ - wie auch der Hausarzt Dr. med. G.________ (vgl. Bericht vom 1. April 2007) - die bloss 50%ige Arbeitsfähigkeit allein auf die im Arbeitsalltag umsetzbare Arbeitsleistung des Beschwerdeführers in der (optimal) angepassten Tätigkeit als Koch respektive die bei der versuchten Erhöhung des Pensums angegebenen Schmerzen abstützte. Basis für die Zusprache einer Invalidenrente bildet aber stets die Beantwortung der Frage, welche medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit der versicherten Person noch zumutbar ist. Subjektive Schmerzangaben genügten indes bereits im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenzusprache nicht für die Begründung einer (teilweisen) Arbeitsunfähigkeit. Vielmehr müssen korrelierende, fachärztlich schlüssig feststellbare Befunde vorliegen, damit auf eine Arbeitsunfähigkeit geschlossen werden darf (vgl. dazu schon: BGE 130 V 352 E. 2.2.3 f.; 130 V 399 E. 5.3.2; Urteil I 623/06 vom 28. Februar 2007 E. 4.2 in fine). Diesen Grundsätzen trug Dr. med. F.________, auf dessen Einschätzung sich die Verwaltung offenkundig im Wesentlichen abstützte, bei seiner Neubeurteilung vom April 2007 eindeutig nicht Rechnung, hielt er doch selber unmissverständlich fest, die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers betrage (in angepasster Tätigkeit) 80 %. Auch die abweichende neurologische Beurteilung des Dr. med. E.________ lässt, anders als in der Beschwerde geltend gemacht, die verfügte Rentenzusprache nicht als vertretbar erscheinen. Denn ein Privatgutachten hat aus beweisrechtlicher Sicht zum Vornherein nicht denselben Rang wie die vom Versicherungsträger (oder vom Gericht) nach dem vorgegebenen Verfahrensrecht eingeholten - hier vorliegenden und in der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit zudem übereinstimmenden - Expertisen (vgl. BGE 125 V 351 E. 3c; Urteile 9C_6/2020 vom 19. Mai 2020 E. 3.2.2 und 8C_725/2017 vom 4. Mai 2018 E. 3.4). Abgesehen davon erhob Dr. med. E.________ die im Wesentlichen gleichen Befunde, wie sie schon dem Gutachten der B.________ AG vom 17. März 2006 zugrunde lagen. Sodann beschränkten sich seine Ausführungen vornehmlich darauf, die fachärztlichen (rheumatologischen, psychiatrischen und neuropsychologischen) Einschätzungen aus neurologischer Sicht zu kritisieren. Inwieweit diese Ausführungen hätten geeignet sein sollen, die klar ausgewiesene 80%ige Arbeitsfähigkeit ernsthaft zu erschüttern, ist nicht erkennbar.