Citation: 8C_451/2018 E. 7

Zusammenfassend kann bei der damals gegebenen Aktenlage und unter Berücksichtigung der gebotenen Zurückhaltung hinsichtlich der für die Berentung massgeblichen, mit einem gewissen Ermessen verbundenen Bewertung der Arbeitsfähigkeit weder eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes noch eine sonstige Rechtsverletzung (vgl. E. 5.1 hiervor) ausgemacht werden. Indem die Vorinstanz die zweifellose Unrichtigkeit der leistungszusprechenden Verfügung vom 3. November 2011 bejahte und die Rentenaufhebungsverfügung vom 10. August 2017 mit der substituierten Begründung der Wiedererwägung schützte, verletzte sie demnach Bundesrecht. Die Beschwerde ist begründet.