Citation: 9C_464/2014 E. 3.4.1

3.4.1. Unbehelflich ist der beschwerdeführerische Einwand, eine Generalvollmacht zu Gunsten des Patronato F.________ wäre als übermässige Bindung im Sinne des Art. 27 Abs. 2 ZGB unzulässig gewesen. Denn der angegebene Betreff "Abtretungserklärung: Auflösung FZ-Kto. xxx und Überweisung Guthaben an Bank G.________, Konto Nr. yyy, lautend auf Patronato F._______ Auszahlungsgrund: Pensionierung" beschränkte die Ermächtigung in einer Weise, dass von einer übermässigen Bindung von vornherein nicht die Rede sein kann. Des Weitern kann - entgegen dem Beschwerdeführer - auch kein Widerspruch darin erblickt werden, dass eine "Generalvollmacht" ausgestellt und diese mit einer Betreffzeile versehen worden ist, was nach seiner Auffassung weitere Abklärungen erfordert hätte. Abgesehen davon, dass bereits die am 26. Oktober 2005 und 27. Oktober 2006 ausgestellten Vollmachten diesem üblichen Muster folgten, geht aus den Urkunden, insbesondere auch der hier massgebenden vom 17. Oktober 2008, eindeutig hervor, dass es dem Willen des Vollmachtgebers entsprach, das Patronato F.________ zur Vornahme sämtlicher Handlungen (deshalb "Generalvollmacht") auf dem jeweils im Betreff genauer bezeichneten Gebiet (z.B. Auflösung Freizügigkeitskonto und Überweisung des Guthabens [Vollmacht vom 17. Oktober 2008], Invalidenrente der beruflichen Vorsorge [Vollmacht vom 27. Oktober 2006] oder Invalidenrente der Invalidenversicherung [Vollmacht vom 26. Oktober 2005]) zu ermächtigen. Damit durfte die Beschwerdegegnerin, ohne zu weiteren Nachforschungen verpflichtet zu sein, davon ausgehen, dass die von ihr geforderte Tätigkeit - die Auflösung des Freizügigkeitskontos mit anschliessender Überweisung des Guthabens auf das angegebene Konto - durch den Inhalt der Bevollmächtigung (Art. 33 Abs. 2 OR) gedeckt war.