Citation: 2D_15/2023 E. 1.4.2

1.4.2. Die Schülerinnen und Schüler der 1. bis 4. Klasse des Langzeitgymnasiums der Kantonsschule Zug werden in die nächsthöhere Klasse versetzt, wenn sie die Promotionsbedingungen in zwei von drei Semestern erfüllen (§ 12 Abs. 1 der Promotionsordnung für das Langzeitgymnasium der Kantonsschule Zug [Promotionsordnung, Version vom 1. August 2020; BGS 414.131] e contrario). Gemäss § 11 Promotionsordnung erfüllen die Schülerinnen und Schüler die Promotionsbedingungen, wenn in den Promotionsfächern die doppelte Summe aller Notenabweichungen von 4 nach unten nicht grösser ist als die Summe aller Notenabweichungen von 4 nach oben und nicht mehr als drei Noten unter 4 erteilt wurden. Die Promotion steht somit nicht im Ermessen der Promotionskonferenz, sondern ergibt sich rechnerisch aus den vergebenen Einzelnoten. Die Schülerinnen und Schüler haben insofern einen Rechtsanspruch auf Versetzung in die höhere Klasse, wenn sie die geforderte Notensumme erreichen. Damit haben sie nicht nur ein rechtlich geschütztes Interesse an der Promotion, sondern auch an der Ermittlung der diesem zugrunde liegenden Noten. Der Beschwerdeführer ist daher zur subsidiären Verfassungsbeschwerde legitimiert.