Citation: I 740/01 18.03.2002 E. A

A.- Der 1954 geborene, aus dem Kosovo stammende T.________ arbeitete seit 1989 als Dachdeckergehilfe in der Schweiz. Nachdem er bereits früher einschiessende Schmerzen im Rücken verspürt hatte, erlitt er am 11. Oktober 1997 ein Verhebetrauma. Seither ist er, abgesehen von einem Arbeitsversuch von wenigen Tagen im Januar 1998, nicht mehr er- werbstätig. Der behandelnde Arzt Dr. med. S.________, Innere Medizin FMH, O.________, stellte am 13. Oktober 1997 ein akutes schweres, vorwiegend lokales Lumbalsyndrom fest. In der Folge nahmen die Beschwerden trotz erster Therapieversuche zu. Nach einem stationären Aufenthalt in der Klinik im Winter 1997/1998 und einer Rückenoperation am 25. Mai 1998 stellte T.________ bei der Invalidenversicherung am 8. Oktober 1998 ein erstes und während eines stationären Aufenthalts vom 24. März bis zum 30. April 1999 im Spital, Medizinische Abteilung C.________, am 21. April 1999 ein zweites Gesuch um Ausrichtung einer Invalidenrente. Die IV-Stelle Bern liess T.________ in der Folge rheumatologisch und psychiatrisch begutachten. Dr. med. R.________, Rheumatologie FMH, stellte in seinem Gutachten vom Dezember 1999 fest, dass dem Versicherten Arbeiten mit grösserer Rückenbelastung, insbesondere auch die bisherige Tätigkeit als Dachdecker, nicht mehr zumutbar seien. Eine weitergehende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit lasse sich aber aus rein somatisch-rheumatologischer Sicht mit den objektivierbaren Befunden nicht begründen. Eine Arbeit mit leichter bis höchstens mittelgradiger Rückenbelastung und der Möglichkeit, periodisch die Körperhaltung zu wechseln, sei T.________ zeitlich und leistungsmässig indes ohne Einschränkung zuzumuten. Dr. med. H.________, Psychiatrie FMH, kam in seinem Gutachten vom 15. Dezember 1999 zum Schluss, dass die Arbeitsfähigkeit in psychischer Hinsicht nicht eingeschränkt sei. Gestützt auf diese Abklärungen lehnte die IV-Stelle das Ersuchen des Versicherten mit Verfügung vom 14. Juli 2000 ab und führte zur Begründung an, es bestehe lediglich ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 15 %.