Citation: 2C_447/2023 E. 4

Streitgegenstand vor Bundesgericht bildet die Frage, ob die Vorinstanz die im November 2022 durch das Migrationsamt verfügte Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung sowie Wegweisung des Beschwerdeführers zu Recht bestätigt hat. Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Urteil, dass zwischen dem Beschwerdeführer und seinen beiden Kindern zwar grundsätzlich eine enge affektive Beziehung bestehe; da er seiner Unterhaltspflicht in der Vergangenheit jedoch bloss unregelmässig, unvollständig oder gar nicht nachgekommen sei, fehle es an der für die Begründung eines Aufenthaltsrechts ebenfalls erforderlichen besonders engen wirtschaftlichen Beziehung zwischen ihm und den Kindern (vgl. E. 3.5 f. des angefochtenen Urteils). Sodann habe der Beschwerdeführer die öffentliche Sicherheit und Ordnung in einem Mass beeinträchtigt, welches die öffentlichen Interessen an seiner Wegweisung gegenüber den privaten Interessen seiner fremdplatzierten Söhne am weiteren Verbleib ihres Vaters in der Schweiz überwiegen lasse. Zur Begründung führte die Vorinstanz aus, dass gegen den Beschwerdeführer mehrere Strafverfahren hängig seien und er hinsichtlich der Mehrzahl der ihm zur Last gelegten Delikte geständig sei. Wiewohl er den Vorwurf der Gefährdung des Lebens seiner Ehefrau bestreite, sei das Verhalten des Beschwerdeführers in Verbindung mit der wiederholten häuslichen Gewalt und seinem Fahren in angetrunkenem Zustand - nicht zuletzt auch angesichts seines eher kurzen Aufenthalts in der Schweiz - als schwerwiegender Verstoss gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu qualifizieren. Das bisher bloss punktuell wahrgenommene Besuchsrecht könne der Beschwerdeführer im Rahmen von Besuchen aus dem Ausland wahrnehmen; im Übrigen könne der Kontakt zu den Söhnen, die bereits in einem sehr jungen Alter getrennt von ihrem Vater aufgewachsen seien, mittels telefonischer Kommunikationsmittel gepflegt werden. Ins Gewicht falle schliesslich, dass die Zuteilung der (alleinigen) Obhut über die Kinder an den mit deren Betreuung seit jeher überforderten und nach dem Konsum von Alkohol gewaltbereiten Beschwerdeführer nahezu ausgeschlossen sei (vgl. E. 3.7 des angefochtenen Urteils).