Citation: 2C_749/2022 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer stellte bereits vier Wiedererwägungsgesuche seit dem rechtskräftigen Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung. In Bezug auf sein drittes Gesuch entschied das Bundesgericht mit Urteil vom 13. April 2021 letztinstanzlich, dass das Migrationsamt darauf zu Recht nicht eingetreten war, weil der Beschwerdeführer unter dem Gesichtspunkt des Rechts auf Privat- und Familienleben nach Art. 8 EMRK keine neuen Aspekte vorgebracht hat, die nicht bereits im Rahmen des rechtskräftigen Widerrufs seiner Niederlassungsbewilligung beurteilt worden sind bzw. hätten beurteilt werden können (Urteil 2C_141/2021 vom 13. April 2021 E. 2). Im vorliegenden Verfahren macht der Beschwerdeführer unter dem Gesichtspunkt des Rechts auf Familienleben geltend, es bestehe neu ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis zu seinen beiden Töchtern, da sich deren sowie sein eigener Gesundheitszustand verschlechtert hätten. Ob dies ausreicht, um einen neuen Aufenthaltsanspruch vertretbar darzutun, kann auch im vorliegenden Verfahren offen bleiben (vgl. bereits Urteil 2C_141/2021 vom 13. April 2021 E. 1.2), da die Beschwerde ohnehin unbegründet ist und die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt wird, was sowohl bei der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als auch bei der subsidiären Verfassungsbeschwerde einen zulässigen Beschwerdegrund darstellt (Art. 95, 116 BGG; Urteile 2C_141/2021 vom 13. April 2021 E. 1.2; 2D_30/2020 vom 16. November 2020 E. 1.3.2; 2C_572/2020 vom 22. Oktober 2020 E. 1.3).