Citation: 5F_25/2018 E. 3

Der Gesuchsteller beruft sich - zumindest sinngemäss - auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG. Er macht geltend, dem Bundesgericht seien im Verfahren 5A_483/2018 nicht alle Akten zugestellt worden, weshalb das Urteil nicht unter Berücksichtigung aller notwendigen Informationen zustande gekommen sei. Offenbar auf diesen Zusammenhang bezieht sich sein Vorbringen, seine Begehren um unentgeltliche Rechtspflege seien (vom Regional- oder vom Obergericht) gar nicht wegen Aussichtslosigkeit abgewiesen worden oder dieser Grund sei vorgeschoben gewesen. Der Gesuchsteller übersieht, dass das Bundesgericht insoweit bloss die Erwägungen des Obergerichts wiedergegeben hat. Wenn er diese für unzutreffend gehalten hätte, hätte er sie mit seiner Beschwerde anfechten müssen. Weshalb das Bundesgericht die Akten aus anderen Verfahren als dem Rechtsöffnungsverfahren (namentlich aus dem Betreibungs- bzw. dem entsprechenden Beschwerdeverfahren oder dem Aberkennungsverfahren) hätte beiziehen müssen, erschliesst sich nicht. Im Zusammenhang mit der Bestellung eines unentgeltlichen Anwalts macht der Gesuchsteller geltend, sein Antrag sei falsch verstanden worden, denn er habe nie um Vermittlung eines Anwalts gebeten, sondern er habe verlangt, ihm im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege einen vom Gericht bestellten Anwalt zur Seite zu stellen. Der Gesuchsteller vertritt damit offenbar die Auffassung, das Bundesgericht hätte ihm - nachdem er ohne anwaltliche Vertretung Beschwerde erhoben und um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ersucht hatte - zuerst die unentgeltliche Verbeiständung zusichern müssen, damit er danach selber einen Rechtsanwalt suchen kann. Ob in diesem Vorbringen überhaupt ein Revisionsgrund gesehen werden kann, vermag offenzubleiben. Das Bundesgericht hat im Urteil 5A_483/2018 - wenn auch in anderem Zusammenhang - erläutert, dass es am Gesuchsteller liegt, zuerst einen Rechtsanwalt aufzusuchen, damit dieser dann für ihn ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung stelle. Ein Anspruch auf ein Vorgehen wie vom Gesuchsteller angestrebt, besteht vor Bundesgericht nicht. Ein solches Vorgehen wäre auch nutzlos gewesen, da die am letzten Tag der Beschwerdefrist eingegangene Beschwerde grundsätzlich nicht verbessert werden kann, auch nicht durch einen erst nachträglich bestellten Anwalt. Der Gesuchsteller weist sodann erneut darauf hin, er sei Laie und er fühle sich von den Verfahren überfordert. Diese Vorbringen wurden im Rahmen der damals erhobenen Rügen im Urteil 5A_483/2018 behandelt. Ein Revisionsgrund ist in diesem Zusammenhang weder dargetan noch ersichtlich. Der Gesuchsteller stützt sich ausserdem auf neue Unterlagen, mit denen er seine Bedürftigkeit beweisen will. Er möchte sich in diesem Zusammenhang offenbar auf den Revisionsgrund von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG berufen. Er übergeht, dass ihm die unentgeltliche Rechtspflege jeweils wegen Aussichtslosigkeit verweigert worden ist. Die von ihm behaupteten Tatsachen bzw. von ihm vorgelegten neuen Beweismittel sind unerheblich. Zudem ist weder dargetan noch ersichtlich, weshalb er seine Unterlagen nicht rechtzeitig beibringen konnte. Auf Tatsachen und Beweismittel, die erst nach dem Urteil 5A_483/2018 entstanden sind, kann er sich schliesslich nicht stützen (Art. 123 Abs. 2lit. a BGG). Insgesamt strebt der Gesuchsteller eine Neubeurteilung seiner Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung an, um danach - mit Hilfe eines Anwalts - die Angelegenheit noch einmal aufrollen zu können. Die Revision dient jedoch - wie gesagt (oben E. 2) - nicht dazu, eine Rechtssache noch einmal umfassend neu zu beurteilen. Insbesondere eröffnet sie der um Revision ersuchenden Partei nicht die Möglichkeit, Fehler in früheren Eingaben (z.B. Beschwerdeschriften) zu korrigieren. Das Revisionsgesuch ist damit abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden kann.