Citation: I 633/02 18.06.2003 E. 2

2.1 Die medizinischen Unterlagen zeigen folgendes Bild über die Entwicklung der gesundheitlichen Situation des Beschwerdeführers: Dr. med. W.________ stellte nach radiologischer Untersuchung gemäss Bericht vom 25. Mai 1994 eine Diskopathie (Bandscheibenschaden) L4/L5, möglicherweise L5/S1, ohne weitere anormale Befunde fest. Dr. med. F.________ erhob nach radiologischer Untersuchung des Rücken-/Lendenbereichs sowie des Becken-/Hüftbereichs im Bericht an den Hausarzt, Dr. med. H.________, vom 9. September 1998 die Befunde einer dorso-lumbalen Skoliose, leichte Dorsoarthrose, Lumboarthrose mit Diskopathie L4/L5. Er wies dabei auf eine seit der Untersuchung von März 1996 im Wesentlichen unveränderte Situation hin. Dr. med. M.________ stellte nach einer Scanner-Untersuchung vom 7. Oktober 1998 eine degenerative Schädigung der Wirbelkörper L4/L5 mit leichter Protrusion, ohne Nachweis einer Hernie, fest (Bericht vom 7. Oktober 1998). Dr. med. H.________, der den Beschwerdeführer seit dem 2. Februar 1999 behandelte, führte im Bericht an die IV-Stelle vom 7. Dezember 1999 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine vertebrale Arthrose, Diskopathie und Protrusion der Wirbel L4/L5 auf. Als Diagnose ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erwähnte er eine arterielle Hypertonie und eine Adipositas. Die Schmerzen im Lenden-/Rückenbereich bestünden nach Angaben des Versicherten seit mehreren Jahren und würden die Arbeit in der angestammten Tätigkeit verunmöglichen. Dr. med. H.________ erklärte den Versicherten ab 2. Februar 1999 in der bisherigen Tätigkeit als Schweisser und Rohrschlosser als zu 100 % arbeitsunfähig. Den aktuellen Gesundheitszustand beurteilte er als stationär. Dr. med. Z.________ untersuchte den Beschwerdeführer im Auftrag der IV-Stelle am 17. November 2000. In der Anamnese werden in den letzten Jahren immer wieder aufgetretene Arbeitsunfähigkeiten wegen Rückenschmerzen festgehalten. Nach der Fusion der Firma N.________ habe man dem Versicherten auf Anraten des Werkarztes eine neue, eher rückenschonende Position zuweisen wollen, doch seien dabei offensichtlich Schwierigkeiten aufgetreten. Der Versicherte habe immer wieder grössere Lasten heben müssen, so dass es zu Schmerzexacerbationen und konsekutiv zu Arbeitsunfähigkeiten gekommen sei. Im Februar 1999 habe der Arbeitgeber den Versicherten zum Hausarzt geschickt, da dieser nicht mehr habe arbeiten können. In der Folge habe sich die Situation stabilisiert und der Beschwerdeführer habe Anfang 2000 die Arbeitslosenkasse in Frankreich aufgesucht, deren Vertrauensarzt ihn offenbar untersucht und abgeklärt habe. Dr. med. Z.________ erhob als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit ein rezidivierendes lumbovertrebrales Syndrom bei skoliotischer Fehlhaltung und Arthrosezeichen L4/L5 sowie eine Adipositas BMI 32 und als Diagnosen ohne Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit eine arterielle Hypertonie und eine rezidivierende Nephrolithiasis bei Status nach Cholezystektomie ca. 1995 und Nikotinabusus (Stopp 1989). In der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Rohrschlosser/Mechaniker attestierte er ab Februar 1999 eine Arbeitsunfähigkeit von 100 %. Die schwere körperliche Arbeit mit Heben von Lasten sei für den Versicherten sicherlich ungeeignet. Hingegen könne auf Grund der Befunde eine Arbeit zugemutet werden, bei der er maximal ca. 15 kg heben müsse. Ein solcher Einsatz wäre im Wechsel Sitzen/Stehen/Gehen sowie ohne häufiges Bücken und ohne einseitige Körperarbeit zumutbar. Auf Grund der Anamnese bestehe ca. seit Mai 2000 eine stabile und mit dem jetzigen Befund vergleichbare Situation. Auf Ergänzungsfragen der IV-Stelle führte Dr. med. Z.________ aus, die schwere körperliche Arbeit als Rohrschlosser sei dem Versicherten seit Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht mehr zumutbar. Nach entsprechender Arbeitsniederlegung habe sich die Situation ca. im Sommer 1999 stabilisiert, weshalb erfahrungsgemäss davon ausgegangen werden dürfe, dass ca. ab Juli 1999 die Ausübung einer alternativen geeigneten Tätigkeit und die Durchführung entsprechender beruflicher Massnahmen zumutbar gewesen wären (Bericht vom 29. November 2000). Im vorinstanzlichen Verfahren legte der Beschwerdeführer zwei weitere Arztberichte ins Recht. Soweit sich diese nachgereichten Berichte zum Gesundheitszustand im Zeitpunkt des Verfügungserlasses äussern bzw. bereits bei den Akten liegende Berichte erläutern und ergänzen, sind auch sie in die Beurteilung einzubeziehen. Dr. med. H.________ bestätigte im Zeugnis vom 21. März 2000 eine Arbeitsunfähigkeit vom 4. Januar 1999 bis 31. März 2000 wegen invalidisierenden Beschwerden ("motif: lombo sciatiques invalidantes"). Dr. med. F.________ stellte nach einer Scanner-Untersuchung der Lumbalsegmente L2/L3, L3/L4, L4/L5 und L5/S1 vom 10. April 2001 eine gegenüber der letzten Untersuchung unveränderte Diskopathie L4/L5 mit einer Protrusion fest, jedoch keine Hernie und auch keine anderen Anomalien des untersuchten Wirbelbereichs; daneben erwähnte er eine Arthrose des untersuchten Lumbalbereichs.