Citation: 4C.201/2006 20.09.2006 E. 3

Die Vorinstanz befand in Bezug auf die Frage nach der Pflicht des Beklagten zu einer persönlichen Erfüllung der Veredelungsaufträge, eine zeitweilige Auslagerung der Arbeiten in einen Drittbetrieb sei für die Klägerin bedeutungslos gewesen. Die Klägerin macht geltend, dieser Schluss stelle keine tatsächliche Feststellung dar, sondern sei von der Vorinstanz unter Auslegung des von den Parteien am 2./5. Oktober 2000 geschlossenen Vertrages nach dem Vertrauensprinzip gezogen worden, an die das Bundesgericht nicht gebunden sei. In der Folge macht sie aber nicht geltend, die entsprechende Vertragsauslegung der Vorinstanz sei bundesrechtswidrig, so dass sich weitere Ausführungen dazu erübrigen.