Citation: 5A_875/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer ist vorab mit der Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge an die Beschwerdegegnerin nicht einverstanden. In tatsächlicher Hinsicht hält das Obergericht für das Bundesgericht verbindlich (vorne E. 1.4) fest, was folgt: Am 26. März 2014, d.h. nicht lange nach Auflösung des gemeinsamen Haushalts der Ehegatten (vgl. vorne Bst. A), verbot das Regionalgericht dem Beschwerdeführer im Rahmen des damals hängigen Eheschutzverfahrens aufgrund einer Gefährdungsmeldung der Grossmutter von C.________ mütterlicherseits betreffend eines möglichen sexuellen Missbrauchs superprovisorisch den Kontakt zur Tochter. Eine weitere Gefährdungsmeldung erstatteten die Grosseltern mütterlicherseits am 24. April 2014. Nach umfassenden Abklärungen räumte das Eheschutzgericht dem Beschwerdeführer am 7. Juli 2014 das Recht auf begleitete Besuche ein und gestattete ihm telefonische Kontakte mit der Tochter. Gleichzeitig errichtete es über C.________ eine Kontaktrechtsbeistandschaft. Mit der Umsetzung des Besuchsrechts beauftragte das Regionalgericht die KESB. In der vorläufigen Vereinbarung vom 12. August 2014 - diese wurde gerichtlich genehmigt - stellten die Parteien C.________ unter Beibehaltung der Beistandschaft unter die Obhut der Mutter. In der Folge fand ein einziger begleiteter Besuch des Beschwerdeführers bei der Tochter statt. Weitere Besuchskontakte wurden durch die Beschwerdegegnerin verweigert. Am 21. November 2014 beauftragte das Regionalgericht im zwischenzeitlich anhängig gemachten Scheidungsverfahren die KESB damit, mit Hilfe einer Fachperson für eine Stunde pro Monat begleitete Besuchskontakte des Vaters bei der Tochter sowie alle zwei Wochen begleitete Telefonkontakte zu organisieren. Ein vom Gericht in Auftrag gegebenes Gutachten ging am 26. Januar 2015 bei diesem ein. Am 16. März 2015 schlossen die Ehegatten eine weitere Vereinbarung betreffend begleitete Besuchskontakte, die in der Folge gerichtlich genehmigt wurde. Besuche des Vaters bei der Tochter fanden indessen nicht statt. Mit Verfügung vom 5. Juni 2015 stellte die zuständige Staatsanwaltschaft das zwischenzeitlich gegen den Beschwerdeführer wegen sexuellen Handlungen mit einem Kind geführte Strafverfahren ergebnislos ein. Am 15. Dezember 2015 ordnete das Regionalgericht eine Mediation zwischen den Parteien an, welche scheiterte, und ersetzte die bestehende Kontaktrechtsbeistandschaft mit einer Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 3 ZGB. Weitere Kontakte zwischen Vater und Tochter sah das Gericht nicht mehr vor. Es hielt aber fest, dass grundsätzlich Anspruch auf Kontakt bestehe.