Citation: 2C_989/2014 E. A

A.________ (geb. 1978) verfügte wie seine Frau und seine beiden Kinder über eine Aufenthaltsbewilligung. Am 24. September 2013 wies das Migrationsamt des Kantons St. Gallen die Gesuche um Verlängerung der Bewilligungen ab. Die dagegen erhobenen Rekurse wurden vom Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen antragsgemäss vereinigt. Während des Rekursverfahrens, am 26. November 2013, teilte der Rechtsvertreter dem Sicherheits- und Justizdepartement mit, das Mandat sei erloschen. Die Frist zur Ergänzung der Rekurseingabe und zur Bezahlung des Kostenvorschusses wurde bis zum 11. Dezember 2013 erstreckt, wobei die Verfügung an A.________ adressiert und eingeschrieben versandt wurde. Die Sendung wurde nicht abgeholt, weshalb sie A.________ am 20. Dezember 2013 nochmals mit A-Post zugestellt wurde. Infolge unbenutzten Ablaufs der Frist schrieb das Sicherheits- und Justizdepartement die Rekursverfahren am 15. Januar 2014 ab. Nachdem auch diese eingeschrieben versendete Verfügung nicht abgeholt worden war, wurde sie A.________ am 29. Januar 2014 nochmals mit A-Post zugestellt.