Citation: U 494/00 04.12.2001 E. A

A.- B.________, geboren 1962, arbeitete als Verwaltungsangestellter bei der Gemeinde X.________ und war in dieser Eigenschaft bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Basler) gemäss UVG gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 27. April 1992 erlitt er bei einer Feuerwehrübung einen Unfall. Ein geplatzter Wasserschlauch wickelte sich um seine Beine und hob ihn in die Luft, worauf er auf die linke Schulter stürzte. Der erstbehandelnde Arzt, Dr. med. S.________, Innere Medizin FMH, speziell Herzkrankheiten, stellte eine Druckdolenz über dem linken Schulterblatt fest und diagnostizierte eine Schulterkontusion. Die Behandlung konnte am 22. Mai 1992 abgeschlossen werden; die volle Arbeitsfähigkeit bestand bereits ab dem 18. Mai 1992. Im Folgenden klagte B.________ über anhaltende Beschwerden (Kopfschmerzen und neuralgische Gefühlsstörungen im Bereich der linken Ohrmuschel und Wange). Er wurde daraufhin erneut ärztlich behandelt. Im Dezember 1993 nahm Dr. med. G.________, Spezialarzt FMH für Neurologie, eine Abklärung vor (Bericht vom 30. Dezember 1993). Im Auftrag der Basler erstattete Dr. med. I.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, speziell Rheumaerkrankungen, am 8. Juli 1994 ein Gutachten. Am 10. Juni 1995 erlitt B.________ einen weiteren Unfall. Er stand mit seinem Fahrzeug vor einer Abzweigung, als ein nachfolgendes Fahrzeug auf ihn auffuhr. Dr. med. E.________ von der Rehaklinik Y.________ führte dazu in einem Bericht vom 18. September 1995 aus, dieser zweite Unfall habe nur zu einer vorübergehenden Verschlimmerung der vorbestehenden Beschwerden geführt und ab Anfang Juli 1995 habe wieder der Vorzustand bestanden. Vom 9. Januar bis 6. Februar 1996 weilte B.________ zur Behandlung in der Rehaklinik X.________. Die Basler liess beim Institut für Medizinische Begutachtung (nachfolgend: IMB) in Zürich eine weitere Expertise erstellen, die von Dr. med. W.________, Facharzt FMH für Chirurgie verfasst und am 14. Januar 1998 abgeliefert wurde. Sie hielt fest, eine fundierte Diagnose lasse sich (noch) nicht stellen; die Symptome wiesen auf eine sensible Beeinträchtigung des linksseitigen Trigeminusnervs hin. Diese stehe nicht natürlich-kausal mit den beiden Unfällen in Zusammenhang und habe keine Einschränkungen in der Arbeitsfähigkeit zur Folge. Mit Verfügung vom 27. Januar 1998 verneinte die Basler einen Zusammenhang zwischen den geklagten Gesundheitsbeeinträchtigungen und dem Unfall, weshalb ab 1. Februar 1998 keine Leistungen gegenüber der Unfallversicherung mehr bestünden. Die daraufhin von B.________ und seiner Krankenversicherung CSS Versicherung erhobenen Einsprachen wies die Basler ab (Einspracheentscheid vom 28. Januar 1999). Die CSS Versicherung legte nach Erhalt des Einspracheentscheides die Akten ihrem Vertrauensarzt Dr. med. M.________ vor, der in seiner Beurteilung vom 16. Februar 1999 das Gutachten des IMB sowie den von der Basler erteilten Auftrag in verschiedener Hinsicht kritisierte.