Citation: 5A_925/2013 E. 3.2

3.2. Vor Handelsgericht hat die Beschwerdeführerin noch vorgetragen, wenn ihr Verkäufer Y.________ beim Kauf des Fahrzeugs von Z.________ gutgläubig gewesen sei, so sei sie selber es auch. Das Handelsgericht hat diesen Standpunkt aus verschiedenen Gründen nicht geteilt (E. 6.4.1 S. 16 f. des angefochtenen Urteils). Die Beschwerdeführerin kommt darauf vor Bundesgericht nicht mehr zurück, so dass die Frage nicht zu erörtern ist (BGE 135 III 397 E. 1.4 S. 400). Gleichwohl schildert die Beschwerdeführerin das Verhalten von Y.________. Danach hat Y.________ aufgrund des Ausstellungsdatums ("22. Juli 2011") auf dem Fahrzeugausweis, den ihm Z.________ vorgelegt hatte, am 4. August 2011 bei der MFK Vaduz nachgefragt, ob der Fahrzeugausweis in Ordnung sei (S. 11 Ziff. 20 der Beschwerdeschrift). Aus diesem Verhalten durfte das Handelsgericht - entgegen der Ansicht der Beschwerdeführerin (S. 20 Ziff. 39) - in tatsächlicher Hinsicht willkürfrei schliessen, dass Y.________ gewisse Zweifel an der Verfügungsberechtigung von Z.________ gehegt und sich vor dem Kauf des Fahrzeugs abzusichern versucht hat und dass ihm bei der Sache "nicht wohl" und deshalb auch nicht "unwohl" gewesen sein dürfte, das Fahrzeug nur fünf Tage später an die Beschwerdeführerin weiterverkaufen zu können. Der Einwand der Beschwerdeführerin, eine Erkundigung beim Verkehrsamt könne von vornherein keinerlei relevanten und belastbaren Informationen über den Eigentümer eines Fahrzeugs ergeben (S. 11 Ziff. 18 der Beschwerdeschrift), wird gerade in ihrem Fall widerlegt, hat doch ihre Anmeldung des Fahrzeugausweises bei der MFK Vaduz dazu geführt, dass der Fahrzeugausweis zurückbehalten worden ist, weil darauf der Vermerk "Halterwechsel verboten" (Code 178) gefehlt hat (Bst. A.e). Soweit es für das Fehlen des guten Glaubens auf den tatsächlichen Erfolg der Erkundigung bei der MFK Vaduz überhaupt ankommt, kann zumindest angenommen werden, dass diese Nachforschungsmassnahme objektiv geeignet gewesen wäre (vgl. BGE 139 III 305 E. 5.4.2 S. 325), den Mangel in der Verfügungsbefugnis zu entdecken.