Citation: 8C_640/2022 E. 7.2.1

7.2.1. Was der Beschwerdeführer hinsichtlich der Durchführung der zu parallelisierenden Vergleichseinkommen vorbringt, ist unverständlich, weshalb darauf nicht näher einzugehen ist. Zutreffend ist einzig, wie er weiter geltend macht, dass der Abzug gemäss BGE 126 V 75 nach BGE 148 V 174 E. 9.2.2 neben der Parallelisierung der Vergleichseinkommen als zusätzliches Korrekturinstrument in Betracht fällt. Diese Rechtslage hat die Vorinstanz jedoch entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers mit dem Hinweis auf BGE 135 V 297 E. 6.2 nicht verkannt. Darin hat das Bundesgericht einzig präzisiert, dass die Voraussetzungen des Parallelisierungs- und des Leidensabzugs insoweit in einem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis stehen, als dieselben einkommensbeeinflussenden Faktoren nicht sowohl einen Parallelisierungs- als auch einen Leidensabzug zu begründen vermögen. Unter Berücksichtigung dieser Maxime hat das kantonale Gericht einen Abzug gemäss BGE 126 V 75 anerkannt, den sie auf 5 % festgelegt hat. Allerdings hat es vergessen, diesen in die Berechnung des Invalideinkommens einzubeziehen. Korrekt ermittelt beträgt dieses Fr. 48'373.- (Fr. 65'281.- x 0.78 [Parallelisierungsabzug] x 0,95 [leidensbedingter Abzug]), was am Ergebnis nichts zu ändern vermag.