Citation: U 74/99 26.04.2000 E. A

A.- Der 1955 geborene K.________ war seit 10. Dezember 1992 bei der S.________ AG als Hilfsarbeiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) versichert. Am 27. November 1995 rutschte er in einem Käsekeller aus, wobei ihm eine rund 100 kg schwere Schmiermaschine auf den Fuss kippte. Seit diesem Unfall ist er nicht mehr erwerbstätig. Der Hausarzt des Versicherten, Dr. med. G.________, Allgemeine Medizin FMH, diagnostizierte eine Kontusion der Lendenwirbelsäule und des Mittelfusses rechts, ohne ossäre Läsionen, aber mit vermuteter Verletzung des Nervus Ischiadicus (Arztzeugnis vom 7. Februar 1996). Wegen fortbestehender unklarer Beinschmerzen rechts mit Atrophie erfolgte vom 27. Februar bis 1. März 1996 (Bericht vom 11. März 1996) und vom 8. bis 12. Juli 1996 (Bericht vom 5. August 1996) in der Klinik für Neurologie des Spitals X.________ eine stationäre Abklärung, wobei die Ärzte im Rahmen des letzten Klinikaufenthaltes eine Fraktur der distalen Tibia rechts, intraartikulär, entdeckten, welche sie auf den Unfall vom November 1995 zurückführten, und im Weitern psychopathologische Befunde erhoben. Am 6. Juni 1996 fand eine kreisärztliche Untersuchung durch Dr. med. C.________ statt. Vom 16. September bis 11. Oktober 1996 hielt sich K.________ zu einer intensivierten stationären Behandlung und einer psychosomatischen Abklärung in der Rehabilitationsklinik Z.________ auf, gemäss deren Austrittsbericht vom 28. Oktober 1996 sich das Beschwerdebild - mit einer im Vordergrund stehenden funktionellen Parese des rechten Beines, für welche keine neurologisch-organische Ursache gefunden worden sei und deren Ursache auf psychischer Ebene liege - nicht mehr durch die erlittenen Verletzungen erklären lasse. Nachdem die SUVA zunächst für die Heilungskosten aufgekommen war und Taggelder erbracht hatte, verfügte sie am 21. Januar 1997 die Einstellung der Versicherungsleistungen per Ende 1996 mit der Begründung, es lägen keine gezielt behandelbaren oder eine körperliche Beeinträchtigung nach sich ziehenden Verletzungsfolgen des Unfalles vom 27. November 1995 mehr vor und ein allfälliges psychisch bedingtes Beschwerdebild könne nicht mehr als adäquat kausale Unfallfolge betrachtet werden. Auf die hiegegen erhobene Einsprache des K.________ hin veranlasste die SUVA eine konsiliarische und elektrophysiologische Untersuchung an der Klinik für Neurologie des Spitals X.________, in deren Bericht vom 2. Mai 1997 eine hochgradige Parese der Unterschenkelmuskeln bei einem unauffälligen neurologischen Beschwerdebild erwähnt wurde, welches als sympathische Reflexdystrophie bei Status nach intraartikulärer Tibiafraktur zu interpretieren sei. Nach Einholung einer Stellungnahme des SUVA-Arztes Dr. med. M.________, FMH für Orthopädische Chirurgie, vom 25. September 1997, wonach eine eindeutige neurologische Diagnose bzw. Ursache nicht identifiziert worden sei und die Diagnose einer Dystrophie nicht klar habe gestellt werden können, hielt sie mit Einspracheentscheid vom 27. Oktober 1997 an ihrem Standpunkt fest.