Citation: 6P.211/2006 20.12.2006 E. 1

1.1 Die tatsächliche Feststellung, der Beschwerdeführer sei sehr nahe zum vorderen Fahrzeug aufgefahren, stützt die Vorinstanz im Wesentlichen auf die Zeugenaussagen von zwei Polizeibeamten, welche auf der ersten Überholspur seitlich nach hinten versetzt zum Beschwerdeführer fuhren und übereinstimmend zu Protokoll gaben, der Abstand von rund fünf Metern zwischen dem Auto des Beschwerdeführers und dem vorderen Wagen wie auch ihre eigene Distanz zu diesen beiden Fahrzeugen seien während etwa einem Kilometer in etwa konstant geblieben (Akten Staatsanwaltschaft See/Oberland act. 11 und 12). Der Beschwerdeführer zieht diese Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz in Zweifel. Er anerkennt lediglich, sich während eines kurzen Augenblicks bei einer Geschwindigkeit um die 113 km/h auf 20 bis 30 Meter dem vor ihm fahrenden Auto genähert zu haben. Aufgrund der ungünstigen, rechts nach hinten versetzten Position und der grossen Distanz sei die Sicht für die beiden Polizeibeamten derart eingeschränkt gewesen, dass sie nicht in der Lage gewesen seien, verlässliche Angaben zu den Abstandsverhältnissen zu machen. Indem die Vorinstanz die Aussagen der zwei Zeugen gleichwohl als glaubwürdig eingestuft habe, habe sie die Beweise willkürlich gewürdigt, denn es bestünden erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel, ob sich der Sachverhalt so wie von den beiden Polizisten geschildert zugetragen habe. Der Beschwerdeführer rügt mithin einen Verstoss gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) sowie eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel (Art. 32 Abs. 1 BV; Art. 6 Ziff. 2 EMRK). 1.2 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 129 IV 113 E. 2.1 mit Hinweisen). Den gesetzlichen Begründungsanforderungen wird nicht Genüge getan, wenn der Beschwerdeführer im Rahmen pauschaler Vorbringen einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei verfassungswidrig, und seine Sicht der Dinge derjenigen der letzten kantonalen Instanz gegenüberstellt. Vielmehr muss in Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheids dargetan werden, inwiefern dieser nicht nur in der Begründung sondern auch im Ergebnis gegen ein konkretes verfassungsmässiges Recht verstossen soll (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen; vgl. ferner BGE 127 I 38 E. 3c und 4 S. 43 mit weiteren Hinweisen). 1.3 Der Beschwerdeführer legt nicht hinreichend dar, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz auch im Ergebnis unhaltbar sein sollten. Seine Rügen, insbesondere jene, die Polizisten seien nach den Umständen gar nicht in der Lage gewesen, den Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen abzuschätzen, erschöpfen sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil und genügen folglich den Begründungsanforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht. Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist deshalb nicht einzutreten.