Citation: 1C_555/2020 E. 1.2

1.2. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft wies die gegen den Nichteintretensentscheid des Regierungsrats vom 18. Februar 2020 gerichtete Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. In seinen Erwägungen hielt es fest, die Beschwerdeführerin sei nicht legitimiert gewesen, ein Begehren auf Wiedererwägung einzureichen und der Regierungsrat sei somit zu Recht nicht auf deren Anträge eingetreten (angefochtenes Urteil, E. 6.1 ff. S. 10 ff.). Zusätzlich führte das Kantonsgericht aber auch aus, dass die übrigen Voraussetzungen für ein Wiedererwägungsgesuch nicht erfüllt wären, selbst wenn die Beschwerdeführerin legitimiert gewesen wäre (angefochtenes Urteil, E. 9.1 ff. S. 16 ff.). In dieser Konstellation, in welcher der angefochtene Entscheid auf zwei selbständigen Begründungen beruht, behält sich das Bundesgericht vor, nicht nur die Eintretensfrage zu beurteilen, sondern auch die materielle Rechtslage. Der angefochtene Entscheid ist nur aufzuheben, wenn beide Begründungen unzutreffend sind. Deshalb muss sich die Beschwerdebegründung sowohl mit der formellrechtlichen als auch mit der materiellrechtlichen Seite auseinandersetzen (BGE 142 III 364 E. 2.4 in fine; 138 I 97 E. 4.1.4 mit Hinweisen); ansonsten kann das Bundesgericht auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht eintreten (Art. 42 Abs. 2 BGG). Vorliegend setzt sich die Beschwerdeführerin sowohl mit den formell- wie auch mit den materiellrechtlichen Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Sie ist zudem ungeachtet ihrer Legitimation in der Sache befugt, ihre Parteirechte geltend zu machen, d.h. zu rügen, dass ihr die Befugnis zur Einreichung des Gesuchs um Inventaraufnahme zu Unrecht abgesprochen wurde. Ob sie auch zur Rüge befugt ist, das angefochtene Urteil verletze aufgrund der Nichtunterschutzstellung des betroffenen Gebiets die Bestimmungen über den Natur- und Heimatschutz, muss im Rahmen des Eintretens offengelassen werden. Dies hängt nämlich davon ab, ob ihr die Vorinstanzen zu Recht die Berechtigung abgesprochen haben, ein Gesuch um Inventaraufnahme zu stellen, was weiter unten zu prüfen ist (vgl. zu dieser Frage E. 5). Unter diesem Vorbehalt ist die Legitimation der Beschwerdeführerin zu bejahen. Die Nichtigkeit ist schliesslich in jedem Verfahrensstadium zu beachten und folglich auch im vorliegenden Verfahren zu prüfen.