Citation: 9C_302/2018 E. 3

Das kantonale Versicherungsgericht stellte für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf das psychiatrische Gutachten des med. pract. B.________ vom 13. Juni 2016 ab. Danach seien als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig leicht- bis mittelgradige Episode (ICD-10 F33.0/F33.1) und eine Agoraphobie ohne Panikstörung (ICD-10 F40.0) gestellt worden. Ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit habe der psychiatrische Experte ein Alkoholabhängigkeitssyndrom, gegenwärtig abstinent (ICD-10 F10.20) und akzentuierte Persönlichkeitszüge (ICD-10 Z73.1) diagnostiziert. Aktuell (ab der Untersuchung am 12. Mai 2016) sei von einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 30 % auszugehen, wobei sich diese Beurteilung auch auf die zuletzt ausgeübte Tätigkeit beziehe. Es bestehe daher (unter Berücksichtigung von Art. 88a Abs. 1 IVV) ab 1. September 2016 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 34 %.