Citation: 6B_1405/2021 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde an das Bundesgericht ist zu begründen (Art. 42 Abs. 1 BGG). In der Begründung ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 143 I 377 E. 1.2 und 1.3). Die Begründung muss sachbezogen sein und erkennen lassen, dass und weshalb nach Auffassung des Beschwerdeführers Recht verletzt ist (BGE 142 I 99 E. 1.7.1; 140 III 86 E. 2; 139 I 306 E. 1.2; je mit Hinweis). Die beschwerdeführende Partei kann in der Beschwerdeschrift nicht bloss die Rechtsstandpunkte, die sie im kantonalen Verfahren eingenommen hat, erneut bekräftigen, sondern hat mit ihrer Kritik an den als rechtsfehlerhaft erachteten Erwägungen der Vorinstanz anzusetzen (BGE 140 III 115 E. 2 mit Hinweisen). Die Beschwerdeeingabe des Beschwerdeführers erschöpft sich im Wesentlichen in einer Wiedergabe theoretischer Ausführungen und einer Wiederholung seiner Darlegungen anlässlich der Berufungsverhandlung vom 22. Juni 2021 (Protokoll der Berufungsverhandlung, vorinstanzliche Akten act. H5 S. 2 ff., und Plädoyer des Verteidigers des Beschwerdeführers, vorinstanzliche Akten act. H1). Insofern fehlt der Beschwerdebegründung eine Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids, weshalb die Beschwerde den Begründungsanforderungen gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG nicht zu genügen vermag. Das gilt auch, soweit der Beschwerdeführer von den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz abweicht bzw. diese frei ergänzt (etwa Beschwerde S. 9 "unter einem Rausch durch Medikamente..."), ohne jedoch eine Willkürrüge zu erheben. Dass das Bundesgericht Bundesrecht von Amtes wegen anwendet (Art. 106 Abs. 1 BGG), bedeutet nicht, dass überhaupt nicht darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzen könnte. In seiner Beschwerde kritisiert der Beschwerdeführer das psychiatrische Gutachten von Dr. med. B.________ vom 3. April 2019 und beantragt erneut die Anordnung eines zweiten Gutachtens (Beschwerde S. 9 f. Ziff. 27-30, S. 11 f. Ziff. 33 f., S. 12 f. Ziff. 36-39 und S. 13 Ziff. 41 f.). Dabei geht er aber nicht einmal ansatzweise auf die entsprechenden Ausführungen der Vorinstanz und ihre Schlussfolgerungen ein (Urteil S. 4 ff. E. 3). Die Vorinstanz befasst sich eingehend mit den Vorbringen des Beschwerdeführers und hält mit sorgfältiger Begründung fest, das Gutachten bilde eine rechtsgenügende Entscheidgrundlage im Sinne von Art. 56 Abs. 3 StGB, denn es sei schlüssig, lege artis erstellt worden und spreche sich über alle entscheidrelevanten Fragen aus. Nachdem sich die Vorinstanz mit der vom Beschwerdeführer aufgeworfenen Frage der Aktualität des Gutachtens auseinandersetzt, weist sie schliesslich dessen Antrag betreffend Einholung eines zweiten psychiatrischen Gutachtens ab, was nicht zu beanstanden ist. In seiner Beschwerde in Strafsachen macht der Beschwerdeführer weiter geltend, im Sinne des Verhältnismässigkeitsprinzips wäre eine ambulante Massnahme zu prüfen. Allerdings ist er auch hiermit nicht zu hören, denn er beschränkt seine Ausführungen auf eine pauschale Kritik am angefochtenen Entscheid (z.B. Beschwerde S. 12 Ziff. 36), ohne sich mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz auseinander zusetzen (Urteil S. 11 ff. E. 4).