Citation: 7B.81/2002 31.05.2002 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin verlangt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides und wohl sinngemäss die Anordnung, das zu verwertende Grundstück sei (freihändig) zu verkaufen. Zur Begründung macht sie im Wesentlichen geltend, sie habe eine Interessentin gefunden, die das zu verwertende Grundstück nächstens kaufen und ihr ein lebenslängliches und unentgeltliches Wohnrecht einräumen wolle; die Interessentin verfüge über die für den Kauf notwendigen Entscheidungsgrundlagen. Diese Vorbringen genügen den Anforderungen gemäss Art. 79 Abs. 1 des Bundesrechtspflegegesetzes (SR 173. 110; OG) nicht, wonach in der Beschwerdeschrift anzugeben ist, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden seien. Vorliegend hat die obere Aufsichtsbehörde erwogen, dass die unsubstantiierte Behauptung der Beschwerdeführerin, in den nächsten zwei bis drei Monaten sämtliche Gläubigerforderungen bezahlen zu können, im Beschwerdeverfahren nicht berücksichtigt werden könne. Inwiefern diese Auffassung Bundesrecht verletzt, legt die Beschwerdeführerin indessen nicht dar; auf ihre Vorbringen, der Verkauf des zu verwertenden Grundstückes an eine Interessentin sei möglich und dadurch könnten die Gläubiger nächstens befriedigt werden, kann nicht eingetreten werden. Im Weiteren setzt die Beschwerdeführerin in keiner Weise auseinander, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde Bundesrecht verletzt habe, wenn diese zum Ergebnis gelangt ist, die gegen die Steigerungsbedingungen erhobene Beschwerde sei unbegründet. Die vorliegende Beschwerde erweist sich insgesamt als unzulässig. Schliesslich ist die Beschwerdeführerin, die sich offenbar um einen freihändigen Verkauf des zu verwertenden Grundstücks bemüht, darauf hinzuweisen, dass an die Stelle der Versteigerung der freihändige Verkauf nur treten kann, wenn alle Beteiligten (insbesondere die Gläubiger) ausdrücklich damit einverstanden sind (vgl. Art. 130 Ziff. 1 SchKG).