Citation: 2C_122/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Im Weiteren kommt dem Beschwerdeführer aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör ein Beweisführungsanspruch zu. Jedoch resultiert aus Art. 29 Abs. 2 BV kein genereller Anspruch auf eine Beweisabnahme, wenn eine Behörde aufgrund der bereits abgenommenen oder aktenkundigen Beweise ihre Überzeugung gebildet hat und ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung annehmen kann, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde (vgl. BGE 141 I 60 E. 3.3; 136 I 229 E. 5.3; 134 I 140 E. 5.3). Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör ist auch nicht mit Blick auf das unbeachtete Empfehlungsschreiben vom 28. September 2022 zu erkennen. Die Vorinstanz bildete sich ihre Überzeugung zur wirtschaftlichen und sprachlichen Integration gestützt auf andere Tatsachen und aktenkundige Beweise (vgl. auch E. 5.3.2 hiernach). Sie konnte ohne Willkür in vorweggenommener Beweiswürdigung folglich annehmen, dass ihre Überzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht geändert würde. Eine Verletzung des Beweisführungsanspruchs ist nicht zu erkennen.