Citation: 2C_698/2020 E. 7.3

7.3. Der Beschwerdeführer beantragt auch für das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung. Nach der Rechtsprechung wird nicht anwaltlich vertretenen Parteien im bundesgerichtlichen Verfahren grundsätzlich keine Parteientschädigung zugesprochen (vgl. BGE 133 III 439 E. 4 S. 446; Urteil 2C_262/ 2020 vom 16. Juli 2020 E. 7), ausser wenn es sich um eine komplizierte Sache mit hohem Streitwert handelt und die Interessenwahrung einen hohen Arbeitsaufwand notwendig macht, der den Rahmen dessen überschreitet, was der Einzelne üblicher- und zumutbarer Weise nebenbei zur Besorgung der persönlichen Angelegenheiten auf sich zu nehmen hat. Sodann können besondere Verhältnisse es im Ausnahmefall rechtfertigen, eine Entschädigung für die durch den Prozess verursachten Umstände zuzusprechen (BGE 125 II 518 ff.; 113 Ib 353 E. 6b S. 357; Urteil 4C.44/2006 vom 8. August 2007 E. 5; vgl. auch Art. 68 Abs. 1 BGG sowie Art. 1 und 11 des Reglements vom 31. März 2006 über die Parteientschädigung und die Entschädigung für die amtliche Vertretung im Verfahren vor dem Bundesgericht [SR 173.110.210.3]). Im vorliegenden Fall liegen solche besondere Verhältnisse vor. Der Beschwerdeführer konnte angesichts des teilweise konfusen kantonalen Verfahrens und des willkürlichen Kostenentscheids des Verwaltungsgerichts nicht anders, als das vorinstanzliche Urteil anzufechten. Er hat sich mit dem angefochtenen Urteil auseinandergesetzt und eine neue Beschwerdeschrift verfasst, die er sorgfältig begründet hat. Auch wenn im vorliegenden Verfahren nur noch die Entschädigungsfrage streitig war, stellten sich schwierige juristische Fragen, deren Beantwortung für den Beschwerdeführer als Laien - insbesondere mit Blick auf das (eher) verworrene bisherige Verfahren - mit einem erheblichem Aufwand verbunden war. Es rechtfertigt sich deshalb, dem Beschwerdeführer für seine Umtriebe auch im bundesgerichtlichen Verfahren eine Entschädigung zuzusprechen.