Citation: 8C_340/2023 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz hat nach einlässlicher Würdigung der Aktenlage mit in allen Teilen überzeugender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), zutreffend erkannt, dass der Status quo ante bezüglich der Thoraxschmerzen per 1. April 2019 mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit erreicht wurde. Bei den Akten fänden sich keine fachärztlich begründeten Einschätzungen zum zeitlichen Verlauf, welche Zweifel an der Beurteilung wecken könnten, wonach der Unfall vom 10. November 2018 mit stumpfem Thoraxtrauma weder eine Rippen- noch eine Sternumfraktur und auch keine anderen, über den 1. April 2019 hinaus andauernden, organisch nachweisbaren Gesundheitsschäden zur Folge gehabt habe. Weder anlässlich der dreitägigen stationären Erstbehandlung noch im Behandlungsverlauf hätten Ärzte die Diagnose - und nicht einmal eine bloss Verdachtsdiagnose - einer Distorsion der Halswirbelsäule (HWS), eines HWS-Traumas oder eines sog. "Schleudertraumas" gestellt.