Citation: 8C_316/2017 E. 2.3.2

2.3.2. Haben Verwaltung und Vorinstanz dem ABI-Gutachten zu Recht volle Beweiskraft zuerkannt, ändern die weiteren Vorbringen nichts an der bundesrechtskonformen Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts. Auch die konkrete Beweiswürdigung der übrigen medizinischen Aktenlage - insbesondere der beiden Stellungnahmen des Dr. med. C.________ vom 30. Januar und 1. April 2016 und der beiden Berichte vom 19. Februar und 29. April 2016 des Psychiaters med. pract. D.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), Mittelland, der Invalidenversicherung - ist nicht zu beanstanden. Die "aktuell erneute" Verschlechterung der rezidivierenden depressiven Störung, über welche der behandelnde Psychiater am 30. Januar 2016 berichtete, interpretierte der RAD-Psychiater als mögliche Reaktion auf den Empfang des negativen Vorbescheides der IV-Stelle vom 8. Januar 2016 im Sinne einer Anpassungsstörung. Weshalb diese Einschätzung aus fachärztlicher Sicht unzulässig sei, begründet die Beschwerdeführerin nicht. Dr. med. C.________ selber wies am 1. April 2016 darauf hin, die medikamentöse Therapie habe zu einer gewissen Besserung der Angstsymptomatik geführt. Dennoch komme es bei Belastungssituation zu depressiven Einbrüchen. Trotz solcher gelegentlich auftretenden, leichten depressiven Verstimmungen blieb die Versicherte gemäss ABI-Gutachten in der Lage, selbstständig ihren Haushalt zu führen, drei eigene und drei Pflegehunde zu betreuen, soziale Kontakte zu unterhalten und selber eine Auto zu lenken. Soweit die Vorinstanz eine Therapieresistenz gestützt auf die Beurteilung des RAD-Psychiaters vom 29. April 2016 ausschloss, legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern diese Tatsachenfeststellung offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig sei.