Citation: 5A_667/2021 E. 4.1

4.1. Im provisorischen Rechtsöffnungsverfahren sind alle Einreden und Einwendungen zulässig, welche geeignet sind, die Schuldanerkennung zu entkräften. Der Betriebene kann sich dabei auch mit rechtlichen Einwänden behelfen und z.B. geltend machen, dass die Schuldanerkennung nichtig sei (BGE 145 III 20 E. 4.1.2; 132 III 140 E. 4.1.2). Das Gericht beachtet im Rechtsöffnungsverfahren von Amtes wegen, ob die Betreibungsforderung auf einem nichtigen Vertrag beruht. Nichtigkeitsgründe wie Unmöglichkeit, Widerrechtlichkeit oder der Verstoss gegen die guten Sitten müssen daraus klar hervorgehen oder vom Betriebenen glaubhaft gemacht werden (Urteil 5A_51/2019 vom 7. Oktober 2019 E. 3.1 mit Hinweis). Dieser Grundsatz gilt auch für die Nichtigkeit der Abtretung, da der nicht in der Schuldanerkennung genannte betreibende Gläubiger die Abtretung der Forderung als Bestandteil des Titels durch Urkunden nachzuweisen hat (vgl. BGE 132 III 140 E. 4.1.1; Urteile 5A_408/2019 vom 20. November 2019 E. 2.3.1; 5A_586/2011 vom 20. Oktober 2011 E. 2.1; 5A_567/2010 vom 4. November 2010 E. 2.1; für das definitive Rechtsöffnungsverfahren s. BGE 140 III 372 E. 3.3.3).