Citation: 8C_749/2019 E. 4.1

4.1. Der Versicherte ist Bezüger einer Invalidenrente der Militärversicherung. Der dieser Rente zugrundeliegende Invaliditätsgrad wurde zuletzt mit Verfügung vom 24. September 2001 mit Wirkung ab 1. Januar 2000 von 80 % auf 90 % erhöht. Gemäss den insoweit unbestrittenen vorinstanzlichen Erwägungen lag somit der laufenden Invalidenrente die Annahme zu Grunde, dass dem Versicherten eine Resterwerbsfähigkeit von 10% verblieben ist. Demgegenüber geht aus dem orthopädisch-traumatologischen Gutachten des Dr. med. B.________ vom 11. Januar 2017 hervor, dass seit der letzten Rentenrevision eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes stattgefunden hat und der Versicherte nicht mehr länger in der Lage ist, eine verwertbare Arbeitsleistung zu erbringen. Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers ergibt sich zudem aus den Darlegungen des Gutachters, dass die volle Erwerbsunfähigkeit Folge des Rückenleidens ist, mithin jenes Leidens, aufgrund dessen ihm die Invalidenrente zugesprochen worden ist. Somit ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG bejaht hat. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass ein solcher vom Versicherten im vorinstanzlichen Verfahren selber noch geltend gemacht und erst letztinstanzlich bestritten wurde.