Citation: 8F_2/2022 E. 3.1

3.1. Die Revisionsgesuchstellerin rügt hauptsächlich unter Berufung auf Art. 121 lit. d BGG, dass das Bundesgericht im Urteil 8C_491/2021 in den Akten liegende Beweismittel versehentlich unberücksichtigt gelassen habe, so namentlich Arztberichte und Fachartikel zum MCSS, aber auch hinsichtlich ihrer Schulterbeschwerden sowie ihrer psychotherapeutischen Behandlung (Dr. phil. B.________). Dadurch sei es zu einer falschen Beurteilung der gesundheitlichen Beeinträchtigung und deren Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit allein gestützt auf die von der IV-Stelle eingeholten, von der Gesuchstellerin als unzutreffend erachteten Gutachten und ungerechtfertigterweise zur Verweigerung ihres Rentenanspruchs gekommen. Bei Anrufung des Revisionsgrundes von Art. 121 lit. d BGG wäre eine 30-tägige Frist zur Einreichung des Revisionsgesuchs einzuhalten gewesen (oben E. 1.2). Diese hat die Gesuchstellerin indessen mit der am 18. Februar 2022 bei der Post eingereichten Eingabe versäumt, nachdem ihr das zu revidierende Urteil am 17. Januar 2022 postalisch zugestellt worden ist. Es ist daher insoweit auf ihr Revisionsgesuch nicht einzutreten. Im Übrigen bleibt darauf hinzuweisen, dass eine nach Ansicht der Gesuchstellerin unzutreffende Würdigung des Sachverhalts beziehungsweise der bereits damals vorliegenden Beweismittel ohnehin keine Revision zu begründen vermöchte (oben E. 1.2).