Citation: 6B_499/2024 E. 3.3.2

3.3.2. Die Vorinstanz verneint einen hinreichenden Tatverdacht, weil das anonyme Schreiben nicht erheblich und konkreter Natur gewesen sei. Sie verweist zutreffend auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach blosse Gerüchte oder Vermutungen für die Eröffnung einer Strafuntersuchung nicht genügen. Der Anfangsverdacht soll eine plausible Tatsachengrundlage haben, aus der sich die konkrete Möglichkeit der Begehung einer Straftat ergibt (Urteil 6B_178/2017 vom 25. Oktober 2017 E. 2.2.2 mit Hinweisen).