Citation: 9C_332/2019 E. 3.3

3.3. Das Sozialversicherungsgericht stellte fest, für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes fänden sich in den Akten keine Anhaltspunkte. Medizinische Gründe für die behauptete Pensumsreduktion ab August 2017 seien nicht ersichtlich, zumal noch aus dem Arbeitgeberbericht vom 10. August 2017 hervorgehe, dass das Arbeitsverhältnis ungekündigt und der Arbeitgeberin ein Gesundheitsschaden nicht bekannt sei. Die Gewährung eines Tabellenlohnabzugs falle bei Abstellen auf das effektiv erzielte Invalideneinkommen ausser Betracht. Bei der Festsetzung der Einschränkung im Aufgabenbereich habe die Verwaltung den zur Berücksichtigung von Wechselwirkungen zwischen dem erwerblichen Bereich und dem Aufgabenbereich im Rahmen der gemischten Methode maximal zulässigen Abzug von 15 % (BGE 134 V 9 E. 7.3.6 S. 14) gewährt. Insgesamt sei die Invaliditätsbemessung der Verwaltung (Invaliditätsgrad: 33 % unter Berücksichtigung einer Einschränkung im Aufgabenbereich von total 37 % und im Erwerbsbereich von 32 %) nicht zu beanstanden.