Citation: 5A_46/2014 E. 4.1.3

4.1.3. Wenn die Vorinstanz davon ausgegangen ist, dass hier kaum ernsthafte Chancen auf Gutheissung des vorsorglichen Gesuchs um Teilnahme am Kindergeburtstag bestanden haben, ist dies unter verfassungsrechtlichen Gesichtspunkten vertretbar: So erachtete die Vorinstanz als entscheidend, dass das Leben von Z.________ heute im Heim stattfindet und dass nach einem rund zweijährigen Unterbruch erst seit Kurzem wieder Kontakte zum Beschwerdeführer stattgefunden haben. Auch hat das Obergericht dem Umstand Bedeutung beigemessen, dass das Verhalten des Beschwerdeführers in der Vergangenheit dem Wohl von Z.________ nicht immer zuträglich war. So haben seine Überraschungsbesuche und verbalen Entgleisungen dazu geführt, dass der weitere Verbleib von Z.________ in der Pflegefamilie verunmöglicht wurde und ihr Wechsel ins Heim notwendig wurde. Das Anliegen der KESB, die Beziehung zwischen dem Beschwerdeführer und Z.________ schrittweise wieder aufzubauen, sei daher begründet. Auch wenn die ersten Kontakte nunmehr positiv verliefen, so konnte doch nicht davon ausgegangen werden, dass es zum Wohl und Schutz von Z.________ notwendig im Sinne von Art. 445 Abs. 1 ZGB war, dass sie ihren neunten Geburtstag ausserhalb ihrer gewohnten Umgebung gemeinsam mit dem Beschwerdeführer verbringt. Die Vorinstanz hat Z.________ zu Recht zugestanden ihren Geburtstag in ihrem üblichen Umfeld im Heim allenfalls zusammen mit Freunden, nicht nur mit einem Elternteil, zu verbringen. Überdies kann angefügt werden, dass die KESB in ihren Erwägungen zum Entscheid vom 16. Oktober 2013 dem Beschwerdeführer das Recht eingeräumt hat, für Z.________ an ihrem Geburtstag ein Geschenk vorbeizubringen und/oder mit ihr zu telefonieren. Somit war der Gefahr ausreichend begegnet, dass bei Z.________ der Eindruck entstehen könnte, der Beschwerdeführer habe ihren Geburtstag vergessen.