Citation: 2C_826/2010 29.10.2010 E. 1

Der 1978 geborene algerische Staatsangehörige X.________ reiste 2003 unter falscher Identität in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Dem in Rechtskraft erwachsenen asylrechtlichen Wegweisungsentscheid vom 30. Mai 2003 leistete er nie Folge; er hielt sich seither illegal in der Schweiz auf und galt teilweise als untergetaucht. Seit 2004 wurde er mehrmals verurteilt (wegen Diebstahls und Widerhandlungen gegen die Ausländerrechtgesetzgebung). Am 15. Juli 2010 ordnete das Amt für Migration und Personenstand, Migrationsdienst, des Kantons Bern gegen ihn Ausschaffungshaft an; gestützt darauf wurde er am 17. Juli 2010 festgenommen. Die Ausschaffungshaft wurde am 20. Juli 2010 bis zum 16. Oktober 2010 richterlich genehmigt. Am 22. Juli 2010 vereitelte X.________ den Rückflug nach Algerien, indem er seinen Körper mit Kot einrieb; er beteuerte, unter keinen Umständen nach Algerien zurückkehren zu wollen. In der Folge ordnete der Migrationsdienst am 10. August 2010 vom Haftgericht III Bern-Mittelland vorerst bis zum 6. Oktober 2010 bewilligte Durchsetzungshaft an, da die Ausschaffungshaft wegen vorläufig fehlender Möglichkeit der zwangsweisen Ausschaffung nicht mehr zulässig erschien; das Haftgericht III Bern-Mittelland stimmte mit Entscheid vom 5. Oktober 2010 der Verlängerung der Durchsetzungshaft bis zum 5. Dezember 2010 zu. Mit Urteil des Einzelrichters vom 20. Oktober 2010 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, die gegen den Entscheid des Haftgerichts erhobene Beschwerde ab. Am 27. Oktober 2010 leitete das Verwaltungsgericht des Kantons Bern zwei bei ihm eingegangene vom 25. Oktober 2010 datierte Schreiben von X.________ zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weiter, wo die Eingaben als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 20. Oktober 2010 entgegengenommen worden sind. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.