Citation: 6B_563/2023 E. 3.6.1

3.6.1. Die Vorinstanz erwägt, das Dossier S4 betreffe den Einbruch vom 27./28. Februar 2018 in Zürich. B.________ sei bei seiner Hafteinvernahme vom 18. Januar 2019 erstmals zu diesem Tatvorwurf befragt worden. Er habe seine Beteiligung gestanden, jedoch keine weiteren Täter genannt. Am 10. März 2020 sei B.________ in Anwesenheit seiner Verteidigung und der damaligen Verteidigung von C.C.________ von der Staatsanwaltschaft zu diesem Tatvorwurf einvernommen worden. Dabei habe er ausgesagt, er habe das Delikt zusammen mit C.C.________ und dem Beschwerdeführer begangen. Der Beschwerdeführer sei erstmals am 31. März 2020 zum Sachverhalt gemäss Dossier S4 einvernommen und damit konfrontiert worden, dass B.________ an dessen Schlusseinvernahme vom 10. März 2020 den Beschwerdeführer als Mittäter des Einbruchs vom 27./28. Februar 2018 genannt habe. Bis zu diesem Zeitpunkt habe mit Blick auf den noch nicht erfolgten Tatvorhalt eine konkrete Kollusionsgefahr bestanden, womit ein sachlicher Grund bestanden habe, um den Beschwerdeführer von den früheren Befragungen von B.________ auszuschliessen. Die Befragung von B.________ vom 10. März 2020 sei daher grundsätzlich verwertbar (angefochtenes Urteil E. 21.5.1 S. 71-72). Weil die Einvernahme von B.________ vom 10. März 2020 verwertbar sei, sei die Rüge einer verbotenen Beweiserhebungsmethode im Sinn einer Täuschung gemäss Art. 140 StPO unbegründet. Die Staatsanwaltschaft habe dem Beschwerdeführer am 31. März 2020 die verwertbaren Aussagen von B.________ vom 10. März 2020 vorhalten dürfen. Die Aussagen des Beschwerdeführers vom 31. März 2020 seien somit ebenfalls verwertbar (angefochtenes Urteil E. 21.5.4 S. 73). Es trifft zu, dass diese Begründung prima vista im Widerspruch steht zur allgemeinen Erwägung im angefochtenen Urteil E. 31.3.2 S. 89-90 (vgl. dazu E. 3.4 hiervor). Dies ändert nichts daran, dass die Vorinstanz mit Blick auf das Dossier S4 nachvollziehbar begründet, weshalb sie auf die Belastungsaussage abstellt.