Citation: U 341/00 12.02.2001 E. 1

1.- a) Im angefochtenen Entscheid werden die Bestimmungen über die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Invalidenrente als Folge eines Unfalls (Art. 18 Abs. 1 UVG), den Begriff der Invalidität (Art. 18 Abs. 2 Satz 1 UVG), die Ermittlung des Invaliditätsgrades nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG) sowie den Anspruch auf Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG; Art. 36 Abs. 1 UVV) und deren Abstufung nach der Schwere des Integritätsschadens (Art. 25 Abs. 1 UVG und Anhang 3 zur UVV basierend auf Art. 36 Abs. 2 UVV; vgl. BGE 124 V 32 Erw. 1b mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden. b) Mit der Vorinstanz ist auf Grund der medizinischen Aktenlage davon auszugehen, dass dem Beschwerdeführer eine leichtere, sitzend zu verrichtende Tätigkeit vollständig zumutbar ist. Dieser Befund kann auch dem Gutachten des Dr. med. B.________, Spezialarzt für Neurologie FMH, vom 23. Juni 1999, entnommen werden, wird darin doch ausgeführt, die Limitierung der Arbeitsfähigkeit ergebe sich aus den belastungsabhängig akzentuierten Schmerzen und Dysästhesien im Stehen und Gehen. Von einer unrichtigen Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts durch die Vorinstanz kann - entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers - nicht gesprochen werden. c) Auf Grund der Akten ist zu Recht unbestritten, dass das Valideneinkommen Fr. 64'935.- (13 x Fr. 4995.-) beträgt. Zur Bestimmung des Invalideneinkommens ist auf die Tabellenlöhne gemäss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1996 abzustellen, was auch vom Beschwerdeführer im Grundsatz als richtig anerkannt wird. Dass das kantonale Gericht den Zentralwert des standardisierten Bruttolohns der im privaten Sektor mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer von Fr. 4294.- herangezogen hat, ist nicht zu beanstanden, steht dem Beschwerdeführer doch nicht nur der Bereich "Dienstleistungen", sondern auch der Bereich "Produktion" offen. Die Hochrechnung des auf einer Arbeitswoche von 40 Stunden basierenden Tabellenlohns auf die durchschnittliche betriebsübliche Wochenarbeitszeit von 41,9 Stunden ist ebenfalls korrekt (BGE 126 V 77). Die Voraussetzungen für die Annahme des Maximalabzugs von 25 % sind nicht erfüllt, denn ein Abzug von 15 % trägt der wegen der Beschränkung auf sitzende Tätigkeiten zu erwartenden Lohneinbusse auch unter Einbezug allfälliger geringfügiger Auswirkungen der weiteren relevanten Faktoren (vgl. BGE 126 V 79 Erw. 5b) angemessen Rechnung. Damit ergibt sich ein Invalideneinkommen von Fr. 45'879.-, sodass bei einem Valideneinkommen von Fr. 64'935.- ein Invaliditätsgrad von 29,35 % resultiert.