Citation: 2P.205/2004 12.07.2005 E. 2

Dem gestellten Begehren um Edition gewisser im Zusammenhang mit der streitigen Reglementsbestimmung erstellter verwaltungsinterner Unterlagen ("sämtliche Dokumente betreffend die Gewichtung der einzelnen Inkonvenienzmerkmale und -elemente") ist nicht zu entsprechen. Zwar hat die Rechtsprechung des Bundesgerichts aus Art. 4 aBV einen direkten Anspruch auf Akteneinsicht als Teil des rechtlichen Gehörs abgeleitet. Dieser nunmehr in Art. 29 Abs. 2 BV umschriebene Anspruch gilt für Verfügungsverfahren und kommt im Verfahren der Rechtsetzung bzw. bei der Anfechtung von Erlassen nicht zum Zuge. Die Ausführungen in der Vernehmlassung des Regierungsrates sowie die vom Kanton im bundesgerichtlichen Verfahren eingereichten Unterlagen (vgl. u.a. den Regierungsratsbeschluss vom 22. Juni 2004) reichen im Übrigen aus, um über die erhobenen Verfassungsrügen befinden zu können.