Citation: 6B_621/2024 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, sie stelle den Tatzeitpunkt und den Beginn der Lebenspartnerschaft nicht fest. Damit fehle eine Begründung für ihre Annahme, die Tat sei während der Lebenspartnerschaft erfolgt. Sein Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt. Die Rüge ist unbegründet. Zur Dauer der Lebenspartnerschaft verweist die Vorinstanz auf die Aussagen des Beschwerdeführers während seiner Suchttherapie. Am 3. Januar 2019 habe er erklärt, er lebe seit rund vier Jahren in einer festen Beziehung. Dem ärztlichen Entlassungsbericht vom 18. Juni 2019 zu Handen der Deutschen Rentenversicherung entnimmt sie, dass er seit zweieinhalb Jahren in einer Partnerschaft sei. In der gleichen Erwägung hält die Vorinstanz fest, dass die Beziehung von September 2016 bis März 2020 gehalten habe. Was die Tat betrifft, ist dem angefochtenen Urteil zu entnehmen, der Beschwerdeführer habe zu einem "nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt zwischen September 2016 und dem 6. September 2019 während eines Streits in der Küche" das Opfer mit der linken Hand an den Haaren gepackt und ihm mit der rechten Hand ein Küchenmesser schräg an den Hals gehalten, wobei die 15 cm lange Klinge dessen Haut berührt habe. Dabei habe ihm der Beschwerdeführer gesagt, mit einem solchen Messer könnte er als Metzger einen Rinderhals durchschneiden. Damit habe er es zusätzlich eingeschüchtert und eine implizite Todesdrohung ausgesprochen. Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt nicht vor.