Citation: 1P.96/2003 22.04.2003 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid, der sich auf kantonales Recht stützt und gegen den im Bund nur die staatsrechtliche Beschwerde offen steht (Art. 86 Abs. 1 und Art. 87 in Verbindung mit Art. 84 Abs. 2 OG). Die X.________ ist als Grundeigentümerin des Y.________-Hauses durch den Entscheid des Verwaltungsgerichts in ihren rechtlich geschützten Interessen betroffen (Art. 88 OG) und macht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend (Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). Sie ist daher zur Beschwerdeführung ans Bundesgericht legitimiert. 1.2 Die Beschwerdeführerin ficht gleichzeitig mit dem Entscheid des Verwaltungsgerichtes auch denjenigen des DIV an. In der Regel ist die staatsrechtliche Beschwerde nur gegen letztinstanzliche Entscheide zulässig (Art. 86 und 87 OG). Der Entscheid einer unteren Instanz kann mit angefochten werden, wenn entweder der letzten kantonalen Instanz nicht sämtliche vor Bundesgericht erhobene Rügen unterbreitet werden konnten, oder wenn solche Rügen zwar von der letzten kantonalen Instanz zu beurteilen waren, jedoch mit einer engeren Prüfungsbefugnis, als sie dem Bundesgericht zusteht (BGE 114 Ia 307 E. 3a S. 311; 111 Ia 353 E. 1b S. 353 f.). Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht konnte die Beschwerdeführerin alle Mängel des Verfahrens und des angefochtenen Entscheids des DIV geltend machen, und die Überprüfungsbefugnis der kantonalen Instanz war nicht enger als jene des Bundesgerichtes (§ 56 des Thurgauer Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 23. Februar 1981). Die Voraussetzungen für eine Mitanfechtung des unterinstanzlichen Entscheides sind damit nicht erfüllt. Soweit dagegen der letztinstanzliche Entscheid des Verwaltungsgerichtes vom 4. Dezember 2002 angefochten wird, ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig. Die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt und geben zu keinen Bemerkungen Anlass, so dass auf die Beschwerde, unter Vorbehalt gehörig begründeter Rügen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 125 I 71 E. 1c S. 76; 122 I 70 E. 1c S. 73 mit Hinweisen), einzutreten ist.