Citation: 2C_868/2018 E. 3

Streitig ist nur noch, ob dem geschiedenen Beschwerdeführer die Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG wegen starker Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland zu verlängern sei. Das Kantonsgericht legt in E. 2.3 zutreffend die massgeblichen Kriterien dar, die im Hinblick auf die Anerkennung eines derartigen nachehelichen Härtefalls massgeblich sind. Es kann darauf verwiesen werden. In E. 2.4, worauf vorab verwiesen werden kann, prüft es anhand dieser Kriterien, ob die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers die Annahme eines nachehelichen Härtefalls rechtfertigen. Es berücksichtigt dabei die Dauer der Anwesenheit in der Schweiz (auch heute noch nicht vier Jahre nach vorausgehenden 35 Jahren in Ägypten), deren unmittelbarer Rechtsgrund (Ehegemeinschaft mit einer Schweizer Bürgerin) bereits nach weniger als einem Jahr seit der Einreise dahingefallen ist, die gelungene hiesige Integration, die persönlichen und wirtschaftlichen Umstände des in Ägypten verbrachten Lebensabschnitts, das Fortbestehen eines gewissen Beziehungsnetzes in der Heimat und die Aussichten auf eine berufliche Wiedereingliederung im Herkunftsland, wobei es ausdrücklich auch in Betracht zieht, dass der Beschwerdeführer Ende 2014 dort einen relativ guten Lebensstandard aufgegeben hat. Das Vorbringen des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe die Verhältnismässigkeitsprüfung unvollständig, nicht in einer Art. 96 AuG genügenden Weise vorgenommen, trifft offensichtlich nicht zu. Seine Äusserungen vermögen die vom Kantonsgericht gezogene Schlussfolgerung aus der Verhältnismässigkeitsprüfung nicht in Frage zu stellen. Dieses hat einen nachehelichen Härtefall zu Recht verneint. (Bloss) ergänzend kann auch noch auf seine Erwägungen zum persönlichen Härtefall nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG in Verbindung mit Art. 31 Abs. 1 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 über Zulassung, Aufenthalt und Erwerbstätigkeit (VZAE; SR 142.201) verwiesen werden (insbesondere E. 3.3), wobei kein Rechtsanspruch auf eine derartige Bewilligung bestünde und die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten diesbezüglich unzulässig wäre (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG).