Citation: 1P.222/2006 27.09.2006 E. B

Mit Anklageschrift vom 30. Oktober 2003 klagte die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau X.________ der Vergewaltigung und der sexuellen Nötigung, der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Führens eines Motorfahrzeuges unter Drogeneinfluss an. X.________ bestreitet die Vorwürfe der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung. Die Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz sind zugestanden. Mit Urteil vom 12. Januar 2005 sprach das Bezirksgericht Rheinfelden X.________ der Vergewaltigung gemäss Art. 190 Abs. 1 StGB, der versuchten Nötigung gemäss Art. 181 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB, der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig und bestrafte ihn mit vier Jahren Zuchthaus sowie einer Busse von Fr. 500.--. Vom Vorwurf des Führens eines Motorfahrzeuges unter Drogeneinfluss sprach es ihn frei, da seine Fahrunfähigkeit nicht rechtsgenüglich nachgewiesen war. Das Verfahren betreffend den Konsum von Betäubungsmitteln vor dem 1. Oktober 2002 wurde zufolge Verjährung eingestellt. Von der Aussprechung einer Landesverweisung sah das Bezirksgericht ab. Es verpflichtete X.________, der Zivilklägerin Y.________ eine Genugtuung von Fr. 18'000.--. zuzüglich Zins zu 5 % seit dem 1. Juli 2000 zu bezahlen.