Citation: 9C_509/2018 E. 4.3

4.3. Entgegen den Einwänden in der Beschwerde begründete die Vorinstanz den Unterbruch des zeitlichen Konnexes nicht einzig oder überwiegend gestützt auf die ärztliche Prognose. Vielmehr berücksichtigte sie die gesamten Umstände des konkreten Einzelfalls. Insbesondere trug sie der Dauer der gesundheitlichen Verbesserung (sechs Monate) Rechnung, indem sie darauf hinwies, diese habe die erforderliche Dauer von mindestens drei Monaten deutlich überschritten. Das kantonale Gericht nahm auch explizit zur Kenntnis, dass der Beschwerdeführer trotz vollständiger Arbeitsfähigkeit keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen war. Daraus vermag er indessen nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Wie im angefochtenen Entscheid zutreffend erwogen wird, erfolgte dieser Verzicht überwiegend wahrscheinlich aus gesundheitsfremden, motivationalen Gründen. Damit hat die Vorinstanz auch die Beweggründe berücksichtigt, welche den Beschwerdeführer zur Nichtwiederaufnahme der Arbeit veranlassten. Unzutreffend ist in diesem Zusammenhang sein Einwand, rechtsprechungsgemäss würden Phasen bestehender Arbeitsfähigkeit ohne effektive Arbeitstätigkeit nicht im gleichen Mass von Bedeutung sein wie Zeiten effektiver Erwerbstätigkeit. Der Beschwerdeführer verkennt, dass solchen (im Vergleich zu anderen in der Arbeitswelt nach aussen in Erscheinung tretenden Verhältnissen) nur dann gesonderte Bedeutung zukommt, wenn eine umstrittene Arbeitsfähigkeit unter Beweis zu stellen ist (vgl. Urteil 9C_809/2016 vom 9. Juni 2017 mit Hinweis auf BGE 134 V 20 E. 3.2.1 S. 22). So verhält es sich hier nicht, ist doch die Arbeitsfähigkeit im berufsvorsorgerechtlichen Sinne unbestritten. Weiter nahm die Vorinstanz Bezug auf die Art des Gesundheitsschadens und trug dabei auch dem fluktuierenden Charakter affektiver Störungen Rechnung.