Citation: 4A_295/2024 E. 3.2.3

3.2.3. Mit Bezug auf die Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs bzw. der eingeschränkten Untersuchungsmaxime durch die Erstinstanz erwog die Vorinstanz, entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers habe es die Erstinstanz nicht pflichtwidrig unterlassen zu prüfen, welche Arbeiten tatsächlich angefallen seien und ob die Belastungsgrenze erreicht worden sei. Gestützt auf die vom Beschwerdeführer eingereichten Belege sei eine solche Prüfung nicht möglich gewesen, zumal daraus nicht auf die zu investierende Arbeitszeit geschlossen werden könne und auch keinerlei Vergleichswert vorhanden sei. Soweit der Beschwerdeführer rüge, die Erstinstanz habe die grösste Ursache des Burnouts, die wechselnden Prioritäten und Unterbrechungen, nicht berücksichtigt, sei ihm entgegenzuhalten, dass es sich dabei unbestritten um eine tätigkeitsimmanente Belastung handle, die folglich auch bei einer geringeren Anzahl Projekte aufgetreten wäre.