Citation: 9C_228/2024 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der von ihr beim "Chefvertreter" vorgenommene Pauschalabzug von 30 % sei während 45 Jahren nie beanstandet worden. Vorliegend stehe kein "Verbrauch von Geldmitteln" in Frage. Sie habe über Jahre hinweg auf einem Teil des Lohns des B.________ keine Abzüge vorgenommen; die Arbeitnehmerbeiträge könnten rechtlich nicht vom Arbeitnehmer nachgefordert werden, was zu einer Doppelverpflichtung der Arbeitgeberin führe. Zudem sei der Spesen-Pauschalabzug beim Hauptprokuristen B.________ in die Preisgestaltung eingeflossen, was nachträglich nicht mehr geändert werden könne. Wenn die Vorinstanz von etwas anderem ausgegangen wäre, so sei dies - insbesondere im Rahmen der Untersuchungspflicht - geradezu willkürlich. Die irreversiblen Dispositionen seien bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht worden, weshalb die Feststellung des kantonalen Gerichts, diese Dispositionen seien nicht näher ausgeführt worden, aktenwidrig sei. Eine weitere irreversible Disposition liege darin, dass im Vertrauen auf die Vereinbarung eines Pauschalspesenabzugs auf das Sammeln von Spesenbelegen verzichtet worden sei, weshalb die tatsächlichen Unkosten nun nicht mehr nachgewiesen werden könnten.