Citation: 1C_424/2022 E. 3.4.3

3.4.3. Mit Blick auf das Verbot der Rechtsverzögerung erwog die Vorinstanz, dass sich das SVA zu den Eingaben des Beschwerdeführers jeweils innert durchaus üblicher Fristen der geschäftlichen Korrespondenz vernehmen liess (vgl. angefochtenes Urteil, E. 2.4.2). Soweit sich der Beschwerdeführer mit diesen Erwägungen überhaupt rechtsgenüglich auseinandersetzt, überzeugen seine Darlegungen nicht. Aus dem vorinstanzlichen Urteil ergibt sich, dass das SVA auf die hier vornehmlich interessierenden Eingaben des Beschwerdeführers vom 17. März und 20. März 2022 bereits am 30. März 2022 und somit innert angemessener Frist reagierte. Dass der Beschwerdeführer schon am 26. Mai 2021 an das UVEK gelangt war, ändert daran nichts. Eine Wiedererwägung bzw. Revision des Entscheids des SVA vom 22. September 2022 fällt nicht in die sachliche Zuständigkeit des UVEK. Dasselbe gilt für die Erteilung von Führerausweisen (vgl. Art. 106 Abs. 2 SVG). Dass das SVA auf die Eingabe des Beschwerdeführers an das UVEK nicht bzw. nicht früher reagiert hat, stellt somit keine Rechtsverzögerung im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV dar.