Citation: 5A_601/2023 E. 6.1

6.1. Eine weitere Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) erblickt der Beschwerdeführer darin, dass das Obergericht im Zusammenhang mit der Festlegung der von ihm für das erstinstanzliche Verfahren zu bezahlenden Parteientschädigung den Rechtsrahmen ohne Vorwarnung erheblich anders als das Bezirksgericht beurteilt habe. Im Einzelnen habe für die Verfahrensbeteiligten kein Anlass bestanden, die der Kostenfestsetzung zugrunde liegende Streitwerberechnung der Erstinstanz in Frage zu stellen. Das Obergericht habe sich von gänzlich anderen (und falschen) Grundsätzen leiten lassen und sei dabei zu einem um 2'740 % höheren Streitwert gelangt. Zu dieser überraschenden Motivsubstitution habe es die Verfahrensbeteiligten nicht angehört.