Citation: 6B_643/2022 E. 2.3.2

2.3.2. Die Vorinstanz qualifiziert das Verhalten des Beschwerdeführers, bzw. die fehlende Unterscheidung zwischen Geschäfts- und Privatfahrten, als mangelhaftes Funktionieren i.S.v. Art. 14a Abs. 3 ARV 1. Diese rechtliche Würdigung ist nicht zu beanstanden, zumal nicht verfängt, was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt. Seine Kritik ist grösstenteils appellatorischer Natur und er präsentiert lediglich seine eigene Sicht der Dinge. So macht er geltend, der Fahrtschreiber funktioniere genau so, wie er ihn erworben habe, weshalb keine Betriebsstörung vorliege; zudem funktioniere er nicht mangelhaft sondern einwandfrei. Gestützt auf den vorinstanzlich verbindlich festgestellten Sachverhalt zeichnet der Fahrtschreiber des Beschwerdeführers nur die Lenkzeiten auf; Privatfahrten können nicht gesondert aufgezeichnet werden. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die fehlende Unterscheidung zwischen Geschäfts- und Privatfahrten als mangelhaftes Funktionieren des Fahrtschreibers qualifiziert und dabei erwägt, der Beschwerdeführer hätte die Angaben über die Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten und damit über Privatfahrten auf dem Einlageblatt oder auf einem beigefügten Blatt vermerken müssen (vgl. dazu auch Urteil 6B_768/2010 vom 14. April 2011). Zu keinen Bemerkungen Anlass geben in diesem Zusammenhang die Ausführungen der Vorinstanz, wonach es die Pflicht des Beschwerdeführers sei, über einen funktionsfähigen und gesetzeskonformen Fahrtschreiber zu verfügen. Was er dagegen vorbringt, genügt den Begründungs- und Rügeanforderungen vor Bundesgericht nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Der Schuldspruch i.S.v. Art. 16a ARV 2 i.V.m. Art. 14 Abs. 1, Art. 14a Abs. 3 und Art. 21 Abs. 2 lit. a und c ARV 1 verletzt kein Bundesrecht.