Citation: 6B_301/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde in Strafsachen ist in erster Linie ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeschrift muss daher grundsätzlich einen Antrag in der Sache enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Aufhebungsanträge oder Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur neuen Entscheidung allein genügen nicht, ausser wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte (BGE 137 II 313 E. 1.3; 136 V 131 E. 1.2; 134 III 379 E. 1.3 mit Hinweis). Allerdings reicht ein Begehren ohne Antrag in der Sache aus, wenn sich aus der Begründung zweifelsfrei ergibt, was mit der Beschwerde angestrebt wird (BGE 137 II 313 E. 1.3; Urteile 6B_210/2021 vom 24. März 2022 E. 1; 6B_73/2021 vom 28. Februar 2022 E. 1.3; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer stellt keinen materiellen Antrag, sondern verlangt lediglich die Aufhebung des angefochtenen Urteils sowie die Rückweisung an die Vorinstanz zur Einholung eines aussagepsychologischen Gutachtens und neuen materiellen Beurteilung. Aus der Beschwerdebegründung ergibt sich jedoch zweifelsfrei, dass er einen Schuldspruch in Bezug auf die Vorwürfe der mehrfachen sexuellen Handlung mit einem Kind (Art. 187 Ziff. 1 Abs. 1 StGB) und der mehrfachen Schändung (Art. 191 StGB) anstrebt. Damit sind die Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 BGG bezüglich der Beschwerdeschrift des Beschwerdeführers erfüllt.