Citation: 6B_645/2020 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer rügt betreffend den Schuldspruch der mehrfachen Vergewaltigung, die Vorinstanz verletze den Untersuchungsgrundsatz, weil sie seinen Beweisanträgen nicht stattgegeben habe. Dies sei etwa der Fall in Bezug auf seinen Antrag auf Erstellung eines graphologischen Gutachtens betreffend den Zeitpunkt, wann der Eintrag im "Vergissmeinnicht-Büchlein" gemacht worden sei. Sodann lehne es die Vorinstanz willkürlich ab, seine drei Kinder einzuvernehmen. Diese könnten zwar keine direkten Aussagen zu den angeblichen Vergewaltigungen machen, sie könnten aber Auskunft über sein allgemeines Verhalten und dasjenige der Beschwerdegegnerin 2 geben. Ebenso verweigere die Vorinstanz willkürlich und in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes die beantragte Einholung einer forensisch-psychiatrischen Begutachtung der Beschwerdegegnerin 2 und die Edition von Akten aus dem Massnahme- und Scheidungsverfahren. Aus diesen Akten ergebe sich, dass es der Beschwerdegegnerin 2 vor allem um eine gute Ausgangslage für die Scheidung gehe und dass sie es auf den Hof abgesehen habe.