Citation: 8C_150/2023 E. 3

Das kantonale Gericht hat erkannt, im rechtskräftigen Urteil vom 29. März 2022 sei in erster Linie auf den kreisärztlichen Abschlussbericht des Dr. med. C.________ vom 19. Juli 2019 abgestellt worden. Demnach bestehe beim Beschwerdeführer für angepasste Tätigkeiten eine vollumfängliche Arbeitsfähigkeit. Das neu vorliegende ZIMB-Gutachten vom 20. September 2022 komme demgegenüber zum Schluss, aus neurologischer Sicht sei lediglich eine 50%ige Arbeitsfähigkeit für Verweistätigkeiten ausgewiesen. Der Umstand, dass die ZIMB-Experten in diesem Punkt zu einer anderen Auffassung gelangt seien als der Suva-Kreisarzt, stelle für sich allein jedoch noch keine neue Tatsache im Sinne von Art. 61 lit. i ATSG und § 29 lit. a GSVGer dar. Nachdem keine anderen Revisionsgründe aufgezeigt worden seien, müsse das entsprechende Gesuch abgewiesen werden.