Citation: 8C_653/2022 E. 4

Inwiefern die vom kantonalen Gericht aus dem polizeilichen Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmässigen Betrug gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich des Tätigkeitsprofils des Beschwerdeführers seit Dezember 2011 auf einer willkürlichen oder anderweitigen rechtsfehlerhaften Beweiswürdigung beruhen soll, wird in der Beschwerdeschrift nicht näher dargelegt. Lediglich Gegenteiliges zu behaupten, reicht klarerweise nicht aus. Ebenso wenig genügt es, das interdisziplinäre Gutachten vom 9. Oktober 2019, auf welches das kantonale Gericht zur rückwirkenden Festlegung der Arbeitsfähigkeit massgeblich abgestellt hat, als nicht im Einklang zu anderen Arztberichten zu rügen, ohne zugleich näher auf das vom kantonalen Gericht dazu Erwogene einzugehen. Insgesamt gehen die Vorbringen zur angeblichen fehlenden Beweiswertigkeit des Gutachtens vom 9. Oktober 2019 nicht über eine letztinstanzlich unzulässige appellatorische Kritik hinaus. Soweit der Beschwerdeführer darüber hinaus die Zulässigkeit der rückwirkenden Rentenaufhebung wegen erst nachträglich erkannter, fortgesetzt (arglistig) verschwiegener Tatsachen in Frage stellt, er nicht nachvollziehbar darlegt, weshalb dies gestützt auf Art. 53 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 25 Abs. 2 ATSG sowie Art. 97 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Art. 146 Abs. 1 STGB nicht zulässig sein soll. Lediglich den in diesem Zusammenhang nicht einschlägigen Art. 53 Abs. 3 ATSG anzurufen, reicht nicht aus.