Citation: 7B.242/2002 06.02.2003 E. 1

Im Rückweisungsentscheid vom 10. Juli 2002 hatte die erkennende Kammer festgehalten, dass bei einem landwirtschaftlichen Grundstück ein Hinweis auf das Bundesgesetz über das bäuerliche Bodenrecht (BGBB) bzw. auf das Erfordernis einer Bewilligung zum Erwerb des Grundstücks zum notwendigen Inhalt der Steigerungsbedingungen gehöre. Sei in den aufgelegten Steigerungsbedingungen ein solcher Vermerk unterblieben, seien diese unter Beachtung des in Art. 52 VZG festgelegten Verfahrens abzuändern bzw. zu ergänzen, neu aufzulegen und bekannt zu machen. Das vom Betreibungsamt im vorliegenden Fall gewählte Vorgehen, (erst) unmittelbar vor dem Steigerungsakt - das Gantpublikum - auf die Pflicht zur Einholung einer Bewilligung zum Erwerb aufmerksam zu machen, habe den betreibungsrechtlichen Vorschriften nicht zu genügen vermocht (E. 4c). Die Kammer hob in Anlehnung an die Rechtsprechung zum Ersteigerer, der sich den Steigerungsbedingungen stillschweigend unterzieht, alsdann hervor, dass die Beschwerdeführer das Recht, sich in der Beschwerde gegen den Steigerungszuschlag auf den erwähnten Mangel zu berufen, verwirkt hätten, falls sie ihn nicht zumindest (unmittelbar) vor Durchführung der Steigerung - gegenüber dem Steigerungsbeamten - gerügt haben sollten (E. 5b). Zur Abklärung der für diese Frage massgebenden (tatsächlichen) Verhältnisse wies sie die Sache an die kantonale Aufsichtsbehörde zurück.