Citation: 9C_271/2020 E. 4.3.3

4.3.3. Die vorinstanzliche Beweiswürdigung wird auch nicht durch das undatierte Arztzeugnis des Dr. med. F.________ in Frage gestellt, in welchem er festhielt, es sei mit einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen, erschliesst sich doch daraus weiter, dass bei der Aus stellung des Zeugnisses noch eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit bestand, wobei Dr. med. F.________ eventuell ab Januar (2010) eine Teilarbeitsfähigkeit für möglich hielt. Daraus ergibt sich aber nicht, dass er mit einer den zeitlichen Zusammenhang unterbrechenden Arbeitsfähigkeit rechnete. Zudem hat er im Bericht vom 16. Juli 2012 als die Versicherte von April 2009 bis April 2010 behandelnder Arzt in erster Linie aufgrund der Teilleistungsschwächen - die rezidivierende depressive Störung war gegenwärtig remittiert - die Förderung einer Beschäftigung zu 50 % empfohlen und im Übrigen eine Berentung für angezeigt erachtet. Nebst den gescheiterten beruflichen Integrationsbemühungen spricht somit auch der Bericht des Dr. med. F.________ vom 16. Juli 2012 dafür, dass nach April 2010 weiterhin eine Arbeitsunfähigkeit in relevantem Ausmass vorlag. Nachdem im Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle E.________ vom 17. Januar 2014 diese Einschätzung als schlüssig und nachvollziehbar eingeschätzt wurde, ist die vorinstanzliche Schlussfolgerung, die Versicherte sei auch nach April 2010 in ihrer Arbeitsfähigkeit dauerhaft und in rele vantem Ausmass eingeschränkt gewesen, keine Spekulation. Die vorinstanzlichen Erwägungen zeigen vielmehr eine eingehende und bundesrechtskonforme Auseinandersetzung mit dem zeitlichen Zusammenhang zwischen der während der Versicherungsdeckung bei der Beschwerdeführerin eingetretenen Arbeitsunfähigkeit und dem weiteren Verlauf.