Citation: 5A_890/2014 E. 1.2

1.2. In tatsächlicher Hinsicht steht fest, dass die KESB verfügt hat, dass Kopien sämtlicher Akten an den Beschwerdeführer gehen (Bst. B.e oben). Für die Gewährung von Einsicht in die Akten des KJPD ist nicht die KESB zuständig, sondern der KJPD bzw. auf Beschwerde wegen Verletzung von Patienten- und Angehörigenrechten hin die Solothurner Spitäler AG. Ist die KESB nicht zuständig, bedeutet es keine Rechtsverweigerung (BGE 87 I 241 E. 3 S. 246), dass sie über das Begehren um Einsicht in die Akten des KJPD nicht entschieden hat. Das gleichlautende Begehren durfte das Verwaltungsgericht wiederum für unzulässig erklären, zumal mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gemäss § 68 Abs. 3 des Gesetzes über den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG; BGS 124.11) keine neuen Begehren vorgebracht werden dürfen. Neu aber ist ein Begehren, über das die KESB als Vorinstanz nicht entschieden hat und nach dem Gesagten nicht entscheiden musste (vgl. BGE 134 V 443 E. 3.4 S. 448). Unter diesen Umständen erweist sich auch das vor Bundesgericht wiederholte Begehren als unzulässig (BGE 135 III 513 E. 8.3 S. 530).