Citation: I 213/03 24.11.2003 E. 5.2

5.2.1 In medizinischer Hinsicht steht fest, dass die Versicherte mit der Behinderung in der Lage ist, im angestammten Beruf maximal 50 % ihres vorherigen Pensums zu leisten, d.h. 10,5 Stunden verteilt auf zwei Tage à 5,25 Stunden pro Woche. Eine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit ist nicht möglich (Berichte des Dr. med. S.________, Neurologie FMH, vom 15. Mai 2002 und der Frau Dr. med. P.________ vom 20. März 2003). Seit Januar 2001 arbeitet die Beschwerdeführerin in diesem Umfang im angestammten Beruf und erzielt damit ein Monatseinkommen von Fr. 985.50. 5.2.2 Die Versicherte macht geltend, ihre Arbeit von wöchentlich 10,5 Stunden sei nur deshalb möglich, weil ihr Ehemann Leiter der Firma X.________ sei. Dies entspreche aber nicht der Situation, mit der sie am freien Arbeitsmarkt konfrontiert sei. Es sei somit zu prüfen, ob ihre Restarbeitsfähigkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwertbar sei. 5.2.3 Für die Bestimmung des trotz Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch realisierbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist primär von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. Übt sie nach Eintritt der Invalidität eine Erwerbstätigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverhältnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausschöpft, sowie das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn erscheint, gilt grundsätzlich der von ihr tatsächlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn (BGE 126 V 76 Erw. 3b/aa mit Hinweisen). Vorliegend kann von stabilen Arbeitsverhältnissen ausgegangen werden, da die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Auftretens des Gesundheitsschadens (Mai 2000) während 9 Jahren beim gleichen Arbeitgeber tätig gewesen ist und nach der Behinderung weiter beschäftigt wurde. Die Versicherte macht denn auch nicht geltend, dass sie nur provisorisch oder befristet beschäftigt werde und gehalten sei, eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Auf Grund der ärztlichen Angaben (Erw. 5.1 hievor) steht weiter fest, dass sie die verbleibende Arbeitsfähigkeit am bisherigen Arbeitsplatz zumutbarerweise voll ausnützt. Schliesslich kann nicht von einem Soziallohn gesprochen werden, da die Versicherte für die Hälfte des vor der Invalidität geleisteten Pensums 49,6 % Lohn erhält. Verwaltung und Vorinstanz haben demnach zu Recht das Invalideneinkommen von Fr. 985.50 als massgebend erachtet.