Citation: 4A_241/2021 E. 3.5.4

3.5.4. Soweit die Beschwerdeführer eine Rückweisung an die Vorinstanz zwecks Neubeurteilung nach Einholung eines Arztberichts/Befragung des Rehab X.________ zur für dieses Verletzungs-/Gefährdungsbild notwendigen Pflege verlangen, dringen sie aus denselben Gründen nicht durch. Denn auch dieser Beweisantrag ist im Gesamtzusammenhang zu beurteilen und vor dem Hintergrund, dass sich die Beschwerdeführer ausdrücklich gegen eine Ausweitung des Beweisthemas ausgesprochen haben. Auch den weiteren Beweismitteln, auf die sich die Beschwerdeführer berufen haben (das Arztzeugnis des Rehab X.________ vom 7. Januar 2014 und die in den Beilagen 47 und 43 enthaltenen IV-Beurteilungen), könnte nur Bedeutung zukommen, wenn sich gestützt darauf eine medizinisch korrekte, objektive Einordnung der Schilderungen der Zeugen beziehungsweise des tatsächlichen Betreuungsablaufs, wie er aus diesen Schilderungen hervorgeht, vornehmen liesse und zwar mit Blick auf die Bestreitung des Beschwerdegegners. Inwiefern dies der Fall wäre, zeigen die Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich auf. Es verletzt kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz wissen will, was im Einzelnen zur Überwachung der Patientin notwendig ist (ständige Präsenz oder blosse Überwachung mittels Babyphone), bevor sie darüber entscheidet, wie viel Schadenersatz die Patientin beanspruchen kann.