Citation: 5A_185/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht vor, sich nicht zu seinen Rügen hinsichtlich des Beweiswerts des Fahrzeugbriefs geäussert zu haben. Wie sich aus den Feststellungen in E. 2.3.1 des angefochtenen Entscheids ergibt, hatte er im Berufungsverfahren geltend gemacht, im Fahrzeugbrief aus dem Jahr 1993 sei die ehemalige Ehefrau des Beschwerdegegners als Fahrzeughalterin eingetragen, was dessen Eigentum nicht beweise, sondern vielmehr ein Beweis oder Indiz sei, dass eben nicht er Eigentümer des Lamborghinis gewesen sei, sondern seine ehemalige Ehefrau. Das heisse, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Klage aller Wahrscheinlichkeit nach in ihrem Eigentum und nicht im Eigentum des Beschwerdegegners gestanden habe. Mit anderen Worten ist der Beschwerdeführer selber vom jedenfalls ursprünglichen Eigentum der ehemaligen Ehefrau des Beschwerdegegners ausgegangen. Das Kantonsgericht hat sich dieser Auffassung angeschlossen, sodass es keine besondere Veranlassung hatte, sich weiter mit dem Beweiswert des Fahrzeugbriefs zu befassen. Jedenfalls hat es an keiner Stelle unmittelbar vom Fahrzeugbrief ausgehend auf das Eigentum des Beschwerdegegners geschlossen. Selbst in der Beschwerde an das Bundesgericht stellt sich der Beschwerdeführer auf den Standpunkt, es müsse auf den Fahrzeugbrief aus dem Jahr 1993, in welchem die Ex-Frau des Beschwerdegegners aufgeführt sei, und somit darauf abgestellt werden, dass der Lamborghini in ihrem Eigentum stehe, um alsdann die Schenkung als Schutzbehauptung zu bezeichnen.