Citation: 1P.307/1999 30.08.2001 E. 1.-

Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur zulässig, soweit die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer ande- ren Bundesbehörde gerügt werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG). a) Zwar stellt die richterliche Einziehung eine strafrechtliche Sanktion im Sinne von Art. 58 StGB dar (und keine vorläufige prozessuale Zwangsmassnahme gestützt auf kantonales Strafverfahrensrecht). Für materiellstrafrecht- liche Rügen wäre gegen das angefochtene Strafurteil deshalb grundsätzlich die eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde in Strafsachen gegeben (vgl. Art. 268 f. BStP). Hingegen ist die Verletzung von Parteirechten im Strafverfahren, welche unmittelbar in Anwendung des kantonalen Prozessrechtes er- folgte, mit staatsrechtlicher Beschwerde zu rügen (BGE 117 Ia 1 E. 1b S. 2 f.; 112 IV 138 f.). Sofern gegen das Straf- urteil keine konnexe eidgenössische Nichtigkeitsbeschwerde beim Kassationshof anhängig ist, wird die staatsrechtliche Beschwerde durch die I. öffentlichrechtliche Abteilung des Bundesgerichtes behandelt (Art. 2 Abs. 1 Ziff. 2 i.V.m. Art. 7 Ziff. 2 des Reglementes für das Schweizerische Bun- desgericht vom 14. Dezember 1978 [SR 173.111.1]). b) Im vorliegenden Fall rügt die Beschwerdeführerin zur Hauptsache, im Einziehungsverfahren seien ihre Partei- rechte verletzt worden. Insbesondere hätten die kantonalen Behörden ihr das rechtliche Gehör verweigert. Die Partei- stellung bzw. das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin wird im vorliegenden Fall nicht durch das materielle Bundes- strafrecht geregelt, sondern unmittelbar durch das kantonale Strafprozessrecht. c) Nach dem Gesagten steht Art. 84 Abs. 2 OG der Zulässigkeit der staatsrechtlichen Beschwerde grundsätzlich nicht entgegen. Soweit die Beschwerdeführerin jedoch (bei- läufig) auch materiellrechtliche Einwendungen gegen die Sicherungseinziehung erhebt, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Dies gilt namentlich für das Vorbringen, es seien nicht sämtliche eingezogenen Gegenstände geeignet, "den Gefährdungstatbestand von Art. 58 StGB" zu erfüllen.