Citation: 6P.21/2006 03.07.2006 E. A

W.B.________ wird unter anderem vorgeworfen, in der Nacht vom 18. auf den 19. Dezember 2000 seine stark drogenabhängige Schwester M.B.________ zweimal vergewaltigt zu haben. Da sie auch in der fraglichen Zeit unter Drogeneinfluss gestanden war, veranlasste der Bezirksanwalt ein psychiatrisches Gutachten zur Frage, inwiefern der allgemeine Drogenkonsum den Realitätsbezug generell bzw. der konkrete Drogen- und Medikamentenkonsum von M.B.________ ihren Realitätsbezug habe beeinflussen können. Die Verteidigung legte in der Folge ein Privatgutachten ins Recht, worauf vom amtlichen Gutachter ein Zusatzgutachten angefordert wurde.