Citation: 8C_823/2023 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer rügt des Weiteren eine offensichtlich unrichtige Tatsachenfeststellung in Zusammenhang mit dem Verlauf der Arbeitsfähigkeit, insbesondere in Bezug auf die im Gutachten festgestellte Verbesserung des Gesundheitszustandes. So habe die Vorinstanz die auf 50 % geschätzte Arbeitsfähigkeit erst ab März 2022 gelten lassen, was den dazu gemachten Angaben in der interdisziplinären Gesamtbeurteilung der Gutachter sowie der letztlich entscheidenden Einschätzung des Rheumatologen entgegen stehe, dessen Untersuchung am 7. Februar 2022 stattgefunden habe. Mit dieser Rüge dringt das Bundesamt nicht durch: Das kantonale Gericht hat - in Übereinstimmung mit den Angaben in der interdisziplinären Gesamtbeurteilung - festgehalten, "ab Februar 2018 bis Februar 2022 habe keine verwertbare Restarbeitsfähigkeit (rheumatologisch begründet) bestanden. Seither sei von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer adaptierten Verweisungstätigkeit auszugehen". Wenn es auf dieser Grundlage - mit der IV-Stelle, aber anders als der RAD - der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit erst ab März 2022 Rechnung trug, mag das weniger richtig sein als ein Beginn bereits im Vormonat, aber immer noch haltbar und darum nicht willkürlich.