Citation: 1A.81/2005 13.05.2005 E. 1

Der Beschwerdeführer bezeichnet seine Eingabe als staatsrechtliche Beschwerde. Dieses Rechtsmittel ist nach Art. 84 Abs. 2 OG jedoch nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer andern Bundesbehörde gerügt werden kann. 1.1 Dem angefochtenen Entscheid liegt ein Verfahren zugrunde, in welchem sich die Frage stellt, ob und inwieweit zum Schutz des Beschwerdeführers Lärmschutzmassnahmen zu ergreifen sind. Das Kantonsgericht hat denn auch die Angelegenheit an die Munizipalgemeinde Riederalp zurückgewiesen mit der Anweisung, die Gemeinde habe mittels rechtskonformer Verfügung festzustellen, ob und weshalb es sich bei der Gondelbahn um eine bestehende oder neue Anlage (Art. 23 des Bundesgesetzes vom 7. Oktober 1983 über den Umweltschutz [USG; SR 814.01]) handle, ob die Vorschriften des USG und der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) eingehalten würden, ob es weiterer Lärmschutzmassnahmen bedürfe und welcher Art solche Massnahmen allenfalls zu sein hätten. Es handelt sich dabei um Fragestellungen, die gestützt auf das Umweltschutzrecht des Bundes zu beantworten sind. Das angefochtene Urteil stellt einen Entscheid über die unrechtmässige Verweigerung einer Verfügung im Sinne von Art. 5 VwVG dar, der nach Art. 97 OG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar ist. 1.2 Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der nach Art. 97 OG in Verbindung mit Art. 5 und 45 Abs. 1 VwVG nur selbständig mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde anfechtbar ist, wenn er einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken kann (BGE 127 II 132 E. 2a S. 136 mit Hinweisen). Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde genügt ein tatsächliches Interesse für die Annahme eines schutzwürdigen Interesses bzw. für die Begründung eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils (BGE 127 II 132 E. 2a S. 136 mit Hinweisen). Die Frist für die Anfechtung von Zwischenverfügungen beträgt gemäss Art. 106 Abs. 1 OG zehn Tage und wurde vorliegend nicht eingehalten. Das angefochtene Urteil enthält entgegen Art. 35 VwVG keine Rechtsmittelbelehrung. Damit ging der Beschwerdeführer davon aus, das Urteil könne einzig mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden, was sich nach den Ausführungen in E. 1.1 hiervor als unzutreffend erweist. Nach Art. 107 Abs. 3 OG dürfen den Parteien aus mangelhafter Eröffnung, insbesondere aus fehlender, unvollständiger oder unrichtiger Rechtsmittelbelehrung keine Nachteile erwachsen. Allerdings kann sich derjenige, der die Unrichtigkeit der Rechtsmittelbelehrung kennt oder bei gebührender Sorgfalt hätte erkennen müssen, nicht mit Erfolg auf die unzutreffenden Angaben berufen. Rechtssuchende geniessen keinen Vertrauensschutz, wenn sie bzw. ihr Rechtsvertreter den Mangel allein schon durch Konsultierung der massgeblichen Verfahrensbestimmung hätten erkennen können (BGE 124 I 255 E. 1a/aa S. 258 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer ist anwaltlich nicht vertreten. Es war für ihn nicht ohne Weiteres ersichtlich, dass es sich beim angefochtenen Entscheid um eine Zwischenverfügung handelt, weshalb er auch nicht durch blosse Konsultation des Gesetzes erkennen konnte, dass die Rechtsmittelfrist 10 Tage beträgt. Er kann sich daher auf die fehlende Rechtsmittelbelehrung stützen. Die Beschwerdefrist von 30 Tagen wurde eingehalten. 1.1 Auf die Beschwerde kann unter Vorbehalt von E. 3.2 eingetreten werden, nachdem die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erfüllt sind und zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass geben. Die Frist für die Anfechtung von Zwischenverfügungen beträgt gemäss Art. 106 Abs. 1 OG zehn Tage und wurde vorliegend nicht eingehalten. Das angefochtene Urteil enthält entgegen Art. 35 VwVG keine Rechtsmittelbelehrung. Damit ging der Beschwerdeführer davon aus, das Urteil könne einzig mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden, was sich nach den Ausführungen in E. 1.1 hiervor als unzutreffend erweist. Nach Art. 107 Abs. 3 OG dürfen den Parteien aus mangelhafter Eröffnung, insbesondere aus fehlender, unvollständiger oder unrichtiger Rechtsmittelbelehrung keine Nachteile erwachsen. Allerdings kann sich derjenige, der die Unrichtigkeit der Rechtsmittelbelehrung kennt oder bei gebührender Sorgfalt hätte erkennen müssen, nicht mit Erfolg auf die unzutreffenden Angaben berufen. Rechtssuchende geniessen keinen Vertrauensschutz, wenn sie bzw. ihr Rechtsvertreter den Mangel allein schon durch Konsultierung der massgeblichen Verfahrensbestimmung hätten erkennen können (BGE 124 I 255 E. 1a/aa S. 258 mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer ist anwaltlich nicht vertreten. Es war für ihn nicht ohne Weiteres ersichtlich, dass es sich beim angefochtenen Entscheid um eine Zwischenverfügung handelt, weshalb er auch nicht durch blosse Konsultation des Gesetzes erkennen konnte, dass die Rechtsmittelfrist 10 Tage beträgt. Er kann sich daher auf die fehlende Rechtsmittelbelehrung stützen. Die Beschwerdefrist von 30 Tagen wurde eingehalten. 1.1 Auf die Beschwerde kann unter Vorbehalt von E. 3.2 eingetreten werden, nachdem die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erfüllt sind und zu keinen weiteren Bemerkungen Anlass geben.