Citation: 9C_858/2014 E. 5.1.2

5.1.2. Sodann zeigte eine neuropsychologische Abklärung Ende 1996 u.a. gravierende Beeinträchtigungen im Bereich Aufmerksamkeit und Konzentration mehrheitlich mittelschwerer Intensität. Ebenfalls zeigten die (verbal- und visuell-) mnestischen Funktionen im Bereich der Lernfähigkeit leichte bis mittelschwere, im Bereich der Gedächtnisfunktionen im engeren Sinne mittelschwere bis schwere Defizite (Neuropsychologischer Bericht vom 5. Februar 1997). Wie die Vorinstanz indessen unwidersprochen festgestellt hat, war dieser Bericht den Gutachtern des Instituts B.________ bekannt. Der psychiatrische Experte der Abklärungsstelle erwähnte ausdrücklich, dass demgemäss mittelschwere neurokognitive Störungen bestünden; die klinische Untersuchung zeigte indessen weder im Bereich Aufmerksamkeit und Konzentration noch hinsichtlich des Denkens, der Wahrnehmung und der Gedächtnisleistung eine Auffälligkeit. Unter diesen Umständen verletzt es kein Bundesrecht, dass die Vorinstanz eine neuropsychologische Teilbegutachtung nicht als erforderlich und den rechtserheblichen Sachverhalt insofern als genügend abgeklärt erachtet hat. Die Tatsache, dass der Parteigutachter im Unterschied zum psychiatrischen Gutachter des Instituts B.________ kognitive Limitationen zu objektivieren vermochte, wie in der Beschwerde vorgebracht wird, vermag daran nichts zu ändern.