Citation: 8C_318/2024 E. 4.7

4.7. Das kantonale Gericht hat nach dem Gesagten weder Beweise willkürlich (vgl. E. 1.2 hiervor) gewürdigt noch den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem es auf die Einschätzung des ABI-Gutachters abgestellt hat und von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers seit Dezember 2019 ausgegangen ist. Weshalb eine Einschränkung von 30 % nach Ansicht des kantonalen Gerichts "zu grosszügig" resp. "zu hoch gegriffen" sein soll, erschliesst sich indessen nicht, gingen doch die behandelnden Arztpersonen von einer deutlich höheren Einschränkung aus und auch die RAD-Ärzte stellten die im ABI-Gutachten attestierte Arbeitsunfähigkeit nicht in Frage. Weiterungen dazu erübrigen sich aber, da die Vorinstanz den Invaliditätsgrad ausgehend von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit berechnete.