Citation: 6B_1264/2021 E. 1.8.2

1.8.2. Die Vorinstanz geht betreffend die Wiedereingliederung des Beschwerdeführers in seinem Heimatland zutreffend davon aus, er sei mit der griechischen Sprache und Kultur vertraut, weshalb er dort keineswegs hilflos und verloren sei. Dies, zumal er selbst ausgesagt habe, sich eine Auswanderung zu überlegen, wenn er einen Vormund bekäme. Zudem berücksichtigt sie zu Recht, dass der Beschwerdeführer dank der nach Griechenland zu überweisenden IV-Rente dort (wirtschaftlich) ein sorgenloseres Leben führen könne als in der Schweiz. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag an den schlüssigen Ausführungen der Vorinstanz nichts zu ändern. Soweit der Beschwerdeführer sich gegen die vorinstanzlichen Ausführungen zu seinen Sprachkenntnissen sowie damit zusammenhängend seiner beruflichen Integration wendet, ist auf das bereits Ausgeführte zu verweisen (E. 1.5 oben). Die Vorinstanz hält willkürfrei fest, der Beschwerdeführer beherrsche die griechische Sprache mündlich, was es ihm aufgrund seiner bisherigen Arbeitserfahrung zumindest grundsätzlich erlaube, Arbeit in Griechenland zu finden. Dies ist nicht zu beanstanden. Gemäss den verbindlichen Angaben der Vorinstanz wird die IV-Rente des Beschwerdeführers nach Griechenland überwiesen, weshalb auch auf die diesbezüglichen Vorbringen des Beschwerdeführers zu seiner beruflichen Integration und seinem Arbeitswillen nicht näher eingegangen werden muss. Dies, zumal die Vorinstanz weiter festhält, die Integrationschancen des Beschwerdeführers seien in Griechenland nicht schlechter als in der Schweiz und keineswegs behauptet, der Beschwerdeführer sei nicht arbeitswillig. Der Beschwerdeführer behauptet weiter bezüglich seiner sozialen Kontakte in Griechenland, die betagten entfernten Verwandten hätten keinerlei Interesse daran, einen wildfremden Verwandten zu unterstützen und zu beherbergen, dies erscheine als mit den sozialen Gepflogenheiten der westlichen Welt heutzutage unvereinbar. Seine rein appellatorische Kritik ist nicht zu hören. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe mit dort lebenden Onkeln und Tanten offenbar noch eine gewisse Verwandtschaft. Dass dabei derzeit (noch) kein Kontakt besteht, lässt die Möglichkeit der sozialen Integration zumindest nicht als unmöglich erscheinen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers stellt sich die Vorinstanz auch nicht auf den Standpunkt, die von ihm in seinem Heimatland verbrachte Zeit wirke sich auf ihn prägend aus oder es bestehe eine vertiefte Verbindung zu Griechenland. Es besteht dort zumindest ein gewisser sozialer Empfangsraum.