Citation: 6B_108/2020 E. 4

Was an diesen Erwägungen zu Art. 410 Abs. 1 lit. a und b StPO gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid, mit welchem die Vorinstanz das Nichteintreten auf das Revisionsbegehren begründet, inhaltlich nicht hinreichend auseinander (Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG). Stattdessen beschränkt er sich darauf, seine eigene Version des Geschehens zu schildern, erneut die seiner Auffassung nach massiv fehlerhaften Sachverhaltsfeststellungen im Strafbefehl vom 2. Februar 2017 zu rügen sowie Verstösse gegen die Gebote von Treu und Glauben und "ne bis in idem" sowie der Verfahrensfairness geltend zu machen. Aus seinen Ausführungen ergibt sich, dass er das Institut der Revision offensichtlich verkennt und mit seinem Gesuch auf die Einsprache bzw. das ordentliche Verfahren zurückzukommen versucht. Das Revisionsverfahren ist indessen nicht dazu da, Versäumtes im rechtskräftig abgeschlossenen Strafverfahren nachzuholen. Dass und inwiefern der Strafbefehl an einem Revisionsgrund leiden bzw. die Vorinstanz einen solchen zu Unrecht verneint haben könnte, sagt er damit in seiner Beschwerde nicht. Ebenso wenig legt er dar, inwiefern die vorinstanzliche Annahme, wonach er die Rechtslage gekannt habe und im Hinblick auf allfällige Rechtsmittel juristisch beraten gewesen sei, willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein könnte. Die blosse Behauptung, sein damaliger Verteidiger sei von der Zustellung des Strafbefehls überrascht worden und habe nicht gewusst, was zu tun sei, ist abwegig. Im Übrigen kann in diesen Zusammenhang auf die Erwägungen im Urteil 6B_19/2019 vom 19. Juni 2019 verwiesen werden. Unter diesen Umständen vermag er auch nicht darzulegen, inwiefern die vorinstanzliche Abweisung seines Antrags auf Beizug der Akten aus dem Verfahren 6B_19/2019 Bundesrecht verletzen sollte. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung nicht einzutreten.