Citation: 5A_784/2015 E. 2

Die obere Aufsichtsbehörde hat im Wesentlichen (unter Hinweis auf BGE 124 III 123) festgehalten, dass nach Einstellung des Konkurses mangels Aktiven die gegen den Schuldner laufenden Betreibungen (gemäss Art. 230 Abs. 4 SchKG) wiederaufleben und auf Pfändung fortgesetzt werden könnten, sofern die Betreibung im Zeitpunkt der Konkurseröffnung noch nicht auf Konkurs fortgesetzt worden sei. Wenn - wie im konkreten Fall - im Zeitpunkt der Konkurseröffnung die Art der Betreibung feststehe, könne die in Art. 230 Abs. 3 SchKG erlaubte Wahl (der Betreibung auf Konkurs oder Pfändung) nicht ausgeübt werden. Die Art der Betreibung sei definitiv festgelegt. Das Betreibungsamt habe daher das Fortsetzungsbegehren in der Betreibung Nr. xxx zu Recht zurückgewiesen. Die Beschwerdeführerin beruft sich demgegenüber auf das Urteil PS150113 des Obergerichts Zürich (als oberer kantonaler Aufsichtsbehörde) vom 18. August 2015 (in: www.gerichte-zh.ch). Danach rechtfertige es sich nach Sichtung von Lehre und Rechtsprechung bei einer Betreibung, in welcher die Konkursandrohung zwar ausgestellt, jedoch nicht der Konkurs eröffnet worden ist, die Wahl nach Art. 230 Abs. 3 SchKG (als besondere Option) zu ermöglichen, wenn der Konkurs mangels Aktiven eingestellt wird. Die Beschwerdeführerin erblickt in der Nichtanwendung der Zürcher Praxis, d.h. in der Rückweisung des Fortsetzungsbegehrens einen Verstoss gegen Bundesrecht.