Citation: 8C_570/2019 E. A

A.________, geboren 1977, war seit dem 1. August 2013 als Rechtsanwalt bei der B.________ AG, beschäftigt und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Nach einem Beachvolleyball-Spiel in den Ferien in Italien am 13. Juli 2016 traten Beschwerden am linken Knie auf (Unfallmeldung vom 21. September 2016). A.________ suchte zunächst am 6. August 2016 seinen Hausarzt Dr. med. C.________, Allgemeine Innere Medizin FMH, auf, der ein Röntgenbild anfertigte und Schmerzmedikamente verabreichte (Bericht vom 28. Juli 2018). Am 9. September 2016 konsultierte er PD Dr. med. D.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH. Er schlug vorerst ebenfalls eine konservative Behandlung mit Physiotherapie vor. Am 2. Oktober 2017 liess A.________ ein Kostengutsprachegesuch stellen für die Implantation einer Kniegelenksprothese. PD Dr. med. D.________ nahm die Operation am 22. Februar 2018 in der Klinik E.________ vor. Die AXA holte Stellungnahmen ihrer beratenden Ärzte Dres. med. F.________, Allgemein- und Unfallchirurgie FMH, vom 7. Dezember 2017, G.________, Orthopädische Chirurgie FMH, vom 12. Januar 2018 sowie H.________, Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 26. August 2018 ein. Gestützt darauf lehnte sie eine über den 15. November 2016 hinausgehende Leistungspflicht mit Verfügung vom 14. Februar 2018 und Einspracheentscheid vom 4. September 2018 ab. Ob es sich beim Ereignis vom 13. Juli 2016 überhaupt um einen Unfall im Rechtssinne gehandelt habe, liess sie offen.