Citation: 8C_118/2020 E. 7.1.1

7.1.1. Der Beschwerdeführer bringt weiter im Wesentlichen vor, die Vorinstanz habe Art. 21 Abs. 6 MVG verletzt, indem sie weitere entschädigungsberechtigte Fahrten nicht berücksichtigt habe. Sie habe zu Unrecht offen gelassen, ob gemäss Art. 21 MVG nur Fahrten für den Arbeitsweg oder auch andere invaliditätsbedingte Mehrfahrten zu entschädigen seien. Der Anspruch auf ein Hilfsmittel gemäss MVG setze grundsätzlich keine Arbeitstätigkeit voraus. Eine Verbindung zwischen Hilfsmitteln und Arbeitstätigkeit bestehe lediglich insofern, als Versicherte gemäss Art. 21 Abs. 1 lit. b MVG Anspruch auf Hilfsmittel für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit hätten. Sein Fahrzeug sei allerdings nicht nur dieser Bestimmung, sondern auch Art. 21 Abs. 1 lit. e MVG zuzuordnen, da es der Fortbewegung diene (JÜRG MAESCHI, a.a.O., N. 17 zu Art. 21). Somit sei die PW-Zulage sowohl für die Überwindung des Arbeitswegs als auch für weitere invaliditätsbedingt notwendige (Mehr-) Fahrten geschuldet. Die Suva-MV habe bereits bisher seine Fahrten zur Chiropraktik als entschädigungsberechtigt qualifiziert (vgl. Bericht vom 24. November 2015). Dies zeige, dass auch nach ihrer Ansicht weitere Fahrten als diejenigen für die Überwindung des Arbeitswegs entschädigungsberechtigt seien. Er habe vorinstanzlich aufgezeigt, dass neben dem Arbeitsweg invaliditätsbedingte Mehrfahrten von durchschnittlich 2940 km pro Jahr anfielen.