Citation: 6B_907/2023 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer beschränke sich darauf, eine veränderte Aussage der Geschädigten zu behaupten, was gemäss herrschender Lehre nicht als Revisiongsgrund genügen könne. Zwar hätten Letztere inzwischen drei "Zeugenbestätigungen" nachgereicht, wonach mit dem Beschwerdeführer ein Arbeitsverhältnis bestanden und dieser sie nie bedroht habe. Diese seien jedoch eindeutig für sie vorgefertigt und ihnen zur Unterschrift vorgelegt worden. Auch wenn zudem Kontaktaufnahmen zwischen Verteidiger und Zeugen mit höchster Vorsicht wahrzunehmen seien, hätten vorliegend Alternativen bestanden. Das Gespräch hätte mittels Audio- oder Videoaufnahmen aufgezeichnet oder die veränderte Aussage gleich gegenüber der Polizei getätigt werden können. Der Vertreter des Beschwerdeführers schildere sodann einen "Burgfrieden", so als habe eine Fehde auf Augenhöhe bestanden und nicht die eine Seite die andere massiv eingeschüchtert.