Citation: 8C_8/2018 E. 3.2

3.2. Der vorinstanzliche Entscheid beruht auf einer nicht zu beanstandenden Prüfung und Würdigung der medizinischen Aktenlage. Das kantonale Gericht hat zutreffend erkannt, dass auch ein versicherungsinterner und aktengestützter Arztbericht beweistauglich sein kann (vgl. BGE 125 V 352 E. 3b/ee S. 353 f.; SVR 2010 UV Nr. 17 S. 63, 8C_239/2008 E. 7.2; RKUV 2006 Nr. U 578 S. 170; Urteil 8C_761/2017 vom 5. Dezember 2017 E. 5.2.2). Es ist mit überzeugender Begründung zum Ergebnis gelangt, dass dies auf die Berichte der med. pract. D.________ vom 16. September 2015 sowie des PD Dr. med. E.________ vom 22. April 2016 zutrifft. Soweit sich die Versicherte - wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren - auf abweichende medizinische Berichte beruft, ist mit dem kantonalen Gericht festzustellen, dass diese keine auch nur geringen Zweifel an der chirurgischen Beurteilung des PD Dr. med. E.________ vom 22. April 2016, welche im Wesentlichen mit der kreisärztlichen Beurteilung der med. pract. D.________ vom 16. September 2015 übereinstimmt, zu begründen vermögen. Das handchirurgische Gutachten des Dr. med. F.________ vom 12. Januar 2017 wurde im Bereich der Invalidenversicherung erstellt, welche sich als finale Versicherung mit Kausalitätsfragen grundsätzlich nicht zu befassen hat. Entgegen den Vorbringen der Beschwerdeführerin hat sich das kantonale Gericht mit diesem Gutachten, namentlich auch mit der neu gestellten Diagnose eines posttraumatischen Komplexen Regionalen Schmerzsyndroms (CRPS Typ I), befasst und aufgezeigt, dass auch bei Annahme eines CRPS ein Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 11. März 2015 nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sei. Bezüglich allfällig abweichender Angaben der behandelnden Ärzte sodann ist auf die Erfahrungstatsache hinzuweisen, wonach diese im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen eher zugunsten ihrer Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5 S. 470; 135 V 351 E. 3a/cc S. 353; Urteil 8C_180/2017 vom 21. Juni 2017 E. 4.4.2 mit weiteren Hinweisen). Soweit die Versicherte schliesslich damit argumentiert, sie sei vor dem Unfall gesund gewesen, handelt es sich um einen beweisrechtlich nicht zulässigen "Post-hoc-ergo-propter-hoc"-Schluss" (im Sinne von "nach dem Unfall, also wegen des Unfalls"; vgl. BGE 142 V 325 E. 2.3.2.2 S. 330; 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.).