Citation: 6B_1315/2017 E. 1.1.2

1.1.2. Er rügt eine Verletzung von Art. 12 ff., 15 und 18 JStG i.V.m. Art. 5 JStG sowie Art. 9 BV (Beschwerde Ziff. 20 ff.). Die vorsorgliche geschlossene Unterbringung dürfe nur gemäss Art. 15 Abs. 2 und 3 JStG angeordnet werden. Es fehle an jeder irgend gearteten Dringlichkeit. Der Rückfall sei bei der Unterbringung zwei Monate zurückgelegen. Die Tat sei bei der Standortbesprechung vom 8. August 2017 nicht erwähnt worden. Er sei nach seiner Festnahme überbrückungsweise sechs Wochen im Jugendgefängnis platziert worden, bis er die Massnahme habe antreten können. Es werde nicht begründet, weshalb die Unterbringung nicht dem zuständigen Gericht (Art. 18 JStG) überlassen worden sei. Hinreichende Gründe für eine Unumgänglichkeit der Haft (Art. 27 Abs. 1 JStPO; Art. 15 Abs. 2 lit. a JStG) bzw. für eine jahrelange Unterbringung seien angesichts seiner äusserst positiven Ressourcen nicht ersichtlich.