Citation: 4A_366/2023 E. 2.3.2

2.3.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, ihr drohe durch den angefochtenen Entscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil. Die Einvernahme der beantragten Zeugen sei für die korrekte Sachverhaltsfeststellung mit Bezug auf verschiedene in ihrer Klagereplik vorgebrachte Tatsachenbehauptungen unerlässlich und ohne die Aussagen der beantragten Zeugen könnte dem Verfahren eine stossende Sachverhaltsfeststellung zugrunde liegen. Würden die Zeugen nicht im erstinstanzlichen Verfahren befragt, wäre die Beschwerdeführerin gezwungen, die unrechtmässige Beweisführung mittels Berufung zu rügen. Bei einer Gutheissung derselben wäre die Sache zurückzuweisen und das Bezirksgericht gehalten, die Zeugen nachträglich zu befragen. Entsprechend würde es dann erst nach mindestens zwölf bis achtzehn Monaten zu den Zeugenbefragungen kommen. Selbst wenn die Rechtsmittelinstanz die Zeugen im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens befragen würde, wäre nicht mit einer Befragung vor Ablauf von zwölf Monaten zu rechnen. Daraus folge, dass sich die Qualität der Zeugenaussagen mit fortlaufender Dauer verringere. Der Sachverhalt liege bereits mehr als viereinhalb Jahre zurück, weshalb die Zeugenbefragung umso dringender erscheine. Falls die Zeugenbefragungen ausblieben, drohe der Beschwerdeführerin ein Rechtsverlust, weil sich die fraglichen Zeugen, welche für den Beweis der Behauptungen in den Rechtsschriften der Beschwerdeführerin von grosser Notwendigkeit seien, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr ausreichend an den zu bezeugenden Sachverhalt erinnern könnten.