Citation: 5A_283/2024 E. 2.4.3

2.4.3. Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen nicht auseinander. Namentlich begründet sie nicht und legt nicht dar, dass und weshalb das Obergericht Art. 326 ZPO offensichtlich unrichtig und damit willkürlich angewandt hätte, bzw. weshalb der streitgegenständliche Strafbefehl nicht unter das Novenverbot fallen soll. Einfach zu behaupten, der Strafbefehl stelle ein echtes und somit zulässiges Novum dar, genügt den Begründungsanforderungen nicht. Ebenso wenig begründet sie, inwiefern die Anwendung des in Art. 326 Abs. 1 ZPO statuierten Novenverbots in der konkreten Konstellation gegen Art. 29 Abs. 2 BV verstossen könnte. Auf die Rüge ist nicht einzutreten.