Citation: 7B_1055/2023 E. 2.4.5

2.4.5. Weiter wendet sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Gewichtung seiner früheren Straftaten. Er bringt im Wesentlichen vor, er weise keine Einträge im Schweizerischen Strafregister auf. Die Vorinstanz ziehe "Bagatellverfehlungen" heran, um festzustellen, dass Befürchtungen hinsichtlich weiterer Delikte nicht vollständig ausgeräumt werden könnten. Die Kritik ist unberechtigt. Zur Beurteilung der Integration im weiteren Sinne ist das Sozialverhalten des Beschwerdeführers insgesamt zu berücksichtigen und damit auch eine frühere relevante Delinquenz (vgl. Urteile 6B_265/2024 vom 21. Oktober 2024 E. 2.6.2; 6B_988/2023 vom 5. Juli 2024 E. 1.7.5; 6B_1358/2021 vom 21. Juni 2023 E. 3.4; je mit Hinweis[en]). Es ist deshalb bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz im Rahmen der Gesamtwürdigung (vgl. oben E. 2.2.5) auch Vorstrafen in ihre Betrachtung miteinbezieht, die zwischenzeitlich aus dem Strafregister entfernt worden sind (Urteil 6B_265/2024 vom 21. Oktober 2024 E. 2.6.2).