Citation: U 406/05 03.04.2006 E. A

K.________, geboren 1963, war seit Juli 1999 als Maurer in der Firma Z.________, angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 6. Oktober 2000 verunfallte er mit seinem Auto, als dieses bei der Ausfahrt aus einem Tunnel wegen eines Ölfilms auf der Fahrbahn ins Schleudern geriet und mit der Betonmauer auf der linken Seite kollidierte. Wegen Schmerzen im Nacken, im Rücken und in der linken Hand suchte K.________ am 9. Oktober 2000 Dr. med. G.________, Facharzt FMH für Innere Medizin auf, welcher ein Schleudertrauma sowie Kontusionen des Rückens und der linken Hand diagnostizierte. Eine Röntgenuntersuchung am 16. Oktober 2000 ergab keine Hinweise auf Frakturen oder eine Verrenkung, zeigte jedoch degenerative Veränderungen der Hals- und Lendenwirbelsäule. Die SUVA veranlasste eine biomechanische Kurzbeurteilung vom 5. Dezember 2000. Vom 21. Februar bis 4. April 2001 hielt sich K.________ in der Klinik X.________ auf (Austrittsbericht Klinik X.________ vom 24. April 2001). Zudem wurde er wiederholt durch den Kreisarzt Dr. med. S.________ untersucht (kreisärztliche Berichte vom 4. Januar und 28. Mai 2001, 23. Januar 2002 und 4. August 2003). Am 19. Juni 2001 teilte die SUVA dem Versicherten mit, auf Grund der verbliebenen Unfallrestfolgen sei ihm eine angepasste Tätigkeit ganztags zumutbar; dabei bestehe eine Einsatz- respektive Leistungsfähigkeit von mindestens 50 %; deshalb werde das Taggeld per 1. September 2001 entsprechend reduziert. Vom 10. Juni bis 9. August 2002 absolvierte der Versicherte eine Umschulung zum Staplerfahrer, deren Kosten von der Arbeitslosenversicherung übernommen wurden. Ab dem 21. September 2002 arbeitete er zu 50 % in einer vorübergehenden Beschäftigung für das Amt Y.________. Im Januar 2003 klagte K.________ über wieder aufgetretene starke Nackenschmerzen und Dr. med. G.________ attestierte ihm ab 6. Januar 2003 eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit. Die SUVA holte beim Zentrum A.________ ein Gutachten vom 2. April 2004 ein. Gestützt auf dieses stellte sie mit Verfügung vom 12. Mai 2004 die Versicherungsleistungen (Taggeld, Heilbehandlung) per 31. Mai 2004 ein. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 5. August 2004 fest.