Citation: 8C_805/2019 E. 5.2

5.2. Der Beschwerdeführer scheint davon auszugehen, dass gemäss kantonalem Recht nicht nur die in § 19 ZLG/ZH geregelten rechtmässigen Bezüge von Zusatzleistungen nachträglich wegen günstiger Verhältnisse zurückzuerstatten seien. Vielmehr gelte dies auch für bereits anfänglich unrechtmässige Bezüge kraft eines Verweises in § 15 ZLG/ZH auf Art. 25 ATSG. Diese letztere Bestimmung sei milder als die Regelung von § 19 Abs. 4 ZLG/ZH, trete die Verjährung doch bereits nach fünf Jahren und zudem für jede einzelne Leistung gesondert nach deren Entrichtung ein. Die Bestimmungen von Art. 9 ff. ELG, auf die in § 15 ZLG/ZH verwiesen wird, betreffen jedoch die Berechnung des jährlichen Leistungsanspruchs. Inwiefern damit kantonalrechtlich auch auf die Anwendbarkeit der bei Rückforderungen geltenden Verjährungsbestimmung des ELG beziehungsweise (gestützt auf dessen Art. 1 Abs. 1) des ATSG verwiesen würde, ist nicht erkennbar. Die Rückerstattung unrechtmässiger Bezüge ist nach kantonalem Recht nicht vorgesehen. Aus diesem Grund verfängt der Einwand einer kantonalrechtlichen Ungleichbehandlung der Rückforderung von ursprünglich rechtmässigen Bezügen einerseits und von unrechtmässigen Bezügen anderseits nicht.