Citation: 2C_184/2015 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer gelangte gegen die Einspracheentscheide entgegen der Rechtsmittelbelehrung direkt an das Verwaltungsgericht; er stellte die Rechtmässigkeit der Steuerrekurskommission in Frage und machte geltend, es sei nie über die Einführung einer solchen abgestimmt worden. Das Verwaltungsgericht erläutert dazu Folgendes: An der Landsgemeinde vom 7. Mai 2000, als über die Totalrevision des Steuergesetzes zu befinden war, habe ein Stimmbürger die Einführung eines Rekursverfahrens vor einer unabhängigen Instanz beantragt; dieser Antrag sei angenommen worden und habe in der Folge in Art. 165a StG-GL Niederschlag gefunden; dass dabei gemäss Art. 165a Abs. 4 StG-GL der Landrat zur Wahl der Steuerrekurskommission zuständig erklärt wurde, sei dabei nicht zu beanstanden, sondern für die Bestellung einer verwaltungsunabhängigen Rekurskommission geradezu naheliegend. Soweit der Beschwerdeführer das seinerzeitige korrekte Zustandekommen der gesetzlichen Regelung in Frage stellen will, sind seine Vorbringen heute verspätet. Höchstens könnte die Recht- bzw. Verfassungskonformität ihres Inhalts im Sinne einer inzidenten Normenkontrolle im konkreten Anwendungsfall noch gerügt werden. Welche Rechtssätze, Grundsätze und namentlich verfassungsmässigen Rechte dadurch missachtet würden, dass der Gesetzgeber den legislativen Landrat (statt etwa den Regierungsrat) als Wahlbehörde für die Mitglieder der Steuerrekurskommission eingesetzt hatte, wird in der Beschwerdeschrift nicht konkret dargelegt. Die Beschwerde enthält keine nachvollziehbare Begründung für das Begehren des Beschwerdeführers, dass Einspracheentscheide betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern (oder betreffend die direkte Bundessteuer; vgl. dazu Art. 10 Abs. 1 der Verordnung des Regierungsrats des Kantons Glarus vom 21. November 2000 zum Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer) nicht bei der kantonalen Steuerrekurskommission anzufechten seien; es ist nicht dargetan, inwiefern das Verwaltungsgericht vorliegend schweizerisches Recht verletzt habe, indem es die Beschwerden zuständigkeitshalber an die Rekurskommission übermittelte.