Citation: 2C_594/2023 E. 3.2

3.2. Nicht ersichtlich ist zunächst, inwiefern es für den Ausgang des Verfahrens von Bedeutung sein soll, dass die Beschwerdeführerin die Schulden gegenüber ihrer Muttergesellschaft in der Höhe von rund Fr. 550'000.-- nicht aus eigener Kraft, sondern nur mithilfe der in den Jahren 2020 und 2021 erhaltenen Covid-19-Beiträge von insgesamt Fr. 278'500.-- innert drei Jahren habe begleichen können. Ebenso wenig fällt ins Gewicht, ob sie auch nach der Gewährung der Härtefallbeiträge noch sanierungsbedürftig war. Sachverhaltliche Feststellungen, welche den entsprechenden Ausführungen der Beschwerdeführerin widersprechen würden, traf die Vorinstanz denn auch gar nicht. Mit ihrer Argumentation bestätigt die Beschwerdeführerin vielmehr, dass die gewährten Härtefallbeiträge tatsächlich für die Sanierung allgemeiner Unternehmensschulden verwendet wurden (vgl. E. 5.1.6 hiernach).