Citation: 2C_729/2020 E. 5.4.2

5.4.2. Im Hinblick auf das Kriterium der Gewerbsmässigkeit ist zu beachten, dass die Einnahmen der gesamten Gruppe aus der Platzierung der Aktien der N.________ AG im Zeitraum zwischen November 2016 und September 2017 insgesamt EUR 10.16 Mio. betrugen. Diese Feststellung bestreitet der Beschwerdeführer nicht. Ausserdem führt der Beschwerdeführer selbst aus, dass er für seine Dienstleistungen zugunsten der Gesellschaft eine Entschädigung erhalten hat (vgl. E. 5.3.3 hiervor). All diese Einnahmen stammten aus Tätigkeiten, die im Gesamtkontext des Verkaufs der Aktien der N.________ AG standen. Die Aktivität der Gesellschaft und der Beitrag des Beschwerdeführers waren damit ohne Weiteres darauf ausgerichtet, regelmässige Erträge zu erzielen, womit ein gewerbsmässiges Handeln vorliegt. Ausserdem beabsichtigte der Beschwerdeführer zusammen mit der A.________ + Partner GmbH gemäss dem Handelsregistereintrag unter anderem die Erbringung von hochwertigen betriebswirtschaftlichen Beratungen mit Schwergewicht auf internationaler Rechnungslegung sowie Finanz- und Logistik-Controlling (vgl. Art. 105 Abs. 2 BGG). In diesem Rahmen vereinbarten der Beschwerdeführer und die Gesellschaft im Beratungsvertrag vom 29. Januar 2016, dass der Beschwerdeführer Aufgaben im Bereich der Unternehmensbewertung und der Due Diligence mit anschliessender Kursmeldung an ausserbörsliche Handelsplätze wahrnehme (vgl. Bst. A und E. 5.2.2 hiervor). Wie die Gesellschaft, die J.________ Ltd. und die P.________ Ltd. war somit auch der Beschwerdeführer hauptsächlich im Finanzbereich tätig. Andere Zwecke (industrieller oder gewerblicher Natur) sind weder aktenkundig noch werden solche durch den Beschwerdeführer vorgetragen. Die infrage stehende Platzierung der Aktien der N.________ AG erfolgte somit gewerbsmässig im Sinne von Art. 3 Abs. 2 BEHV und durch Personen, die gemäss Art. 2 Abs. 1 BEHV hauptsächlich im Finanzbereich tätig waren.