Citation: 9C_161/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Dr. med. B.________ hat sich unbestritten sowohl mit dem MGSG-Gutachten vom 30. Mai 2014 als auch den Berichten der behandelnden Fachärzte auseinandergesetzt. Dies zumindest soweit, als diese erhältlich waren. Dem Vorgutachten konnte der Experte aus diagnostischer Sicht folgen, nicht jedoch hinsichtlich der Arbeitsfähigkeitsschätzung, was er einlässlich begründete. Darin ist kein Widerspruch zu erkennen. Auch zu den Berichten der Psychiatrie C.________ äusserte er sich und führte insbesondere aus, es mache ein wenig den Eindruck, dass die Angaben des Beschwerdeführers darin tel quel übernommen worden seien. Damit hat er zur Genüge dargelegt, weshalb er den darin enthaltenen Aussagen nicht folgte respektive gestützt darauf nicht von einer relevanten Verschlechterung (im Verlauf) ausging. Der Beschwerdeführer bringt sodann zu Recht vor, dass Dr. med. B.________ den aktuellen Gesundheitszustand mit demjenigen zu vergleichen hatte, der zur Verneinung der Berentung geführt hatte, somit mit dem Zustand gemäss dem MGSG-Gutachten vom 30. Mai 2014. Dass der Experte auf das Jahr 2014 Bezug nahm, ist daher nicht zu beanstanden. Der Umstand, dass eine allfällige Tendenz zur Aggravation allein Dr. med. B.________ aufgefallen sein soll, spricht weiter noch nicht gegen die Beweiskraft seiner Expertise. Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer allfällige Befangenheitsgründe nicht rechtzeitig geltend gemacht habe, ist schliesslich korrekt. Daran ändert sein Hinweis auf die unmittelbar nach der Begutachtung eingereichte Stellungnahme der behandelnden Fachärztin vom 29. August 2018 nichts. So wies der Beschwerdeführer mit deren Zustellung explizit darauf hin, dass der Bericht lediglich zur Kenntnis genommen werden solle, und machte keine Voreingenommenheit des Gutachters geltend. Indem der Beschwerdeführer auf die Berichte der behandelnden Psychiaterin vom 22. Juni 2017 und 31. Mai 2018 verweist, stellt er schliesslich seine eigene Ansicht hinsichtlich einer Verschlechterung seines Gesundheitszustandes derjenigen der Vorinstanz gegenüber, was jedoch nicht genügt, um eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung zu substanziieren.