Citation: 4A_436/2024 E. 5.3.1

5.3.1. Im Zahlungsbefehl wurde der Schuldbrief nicht erwähnt. Dazu hatte bereits die Erstinstanz ausgeführt, das Betreibungsamt habe den Zahlungsbefehl für die Betreibung auf Verwertung eines Grundpfands gewählt und den Pfandgegenstand angegeben. Damit sei erstellt, dass auch das Betreibungsamt das Betreibungsbegehren des Beschwerdegegners als Betreibung auf Grundpfandverwertung verstanden habe. Der Gläubiger habe nach Art. 67 Abs. 1 Ziff. 4 SchKG im Betreibungsbegehren die Forderungsurkunde oder den Grund der Forderung zu bezeichnen. Dies diene der Orientierung des Schuldners. Der Forderungsgrund sei hinreichend substanziiert, wenn der Schuldner aus dem gesamten Inhalt des Zahlungsbefehls Klarheit über die Art der in Betreibung gesetzten Forderung erhalte und sich über deren Anerkennung schlüssig werden könne. Eine knappe Umschreibung des Forderungsgrunds genüge, wenn nach Treu und Glauben der Anlass der Betreibung aus ihrem Gesamtzusammenhang erkennbar sei. Gemäss Erstinstanz trifft nicht zu, dass der Beschwerdegegner sich ausschliesslich auf die kausale Grundforderung gestützt habe. Vielmehr sei die abstrakte Schuldbriefforderung in Form des Schuldbriefs für das Betreibungsbegehren und das Rechtsöffnungsbegehren beigebracht worden. Das Betreibungsamt habe denn auch den Schuldbrief bei der Ausstellung des Zahlungsbefehls beachtet. Damit sei die Schuldbriefforderung ohne Weiteres Gegenstand des Rechtsöffnungsverfahrens geworden. Aus dem Betreibungsbegehren, dem Zahlungsbefehl, dem Rechtsöffnungsbegehren und der Korrespondenz der Parteien ergebe sich, dass der Beschwerdeführerin der Forderungsgrund und die Betreibungsart hinreichend bekannt gewesen seien. Auch seien die notwendigen Unterlagen vorhanden gewesen.