Citation: 8C_244/2019 E. 4.1

4.1. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Ergebnisse der Observation dürften ihm nicht entgegengehalten werden, ist folgendes festzuhalten: Es trifft zwar zu, dass die Observation grundsätzlich rechtswidrig erfolgte (BGE 143 I 377 E. 4 S. 384). Indessen ist nach demselben Urteil das Beweismaterial, das im Rahmen einer rechtswidrig angeordneten Observation im öffentlich frei einsehbaren Raum gewonnen wurde, im Invalidenversicherungsverfahren gestützt auf eine Interessenabwägung zwischen privaten und öffentlichen Interessen verwertbar (BGE 143 I 377 E. 5.1.1 S. 385 f.). Dies gilt rechtsprechungsgemäss unabhängig von der Frage, ob die Observation objektiv geboten war oder nicht (vgl. Urteil 9C_561/2018 vom 8. Februar 2019 E. 5.2.2). Es ist auch - insbesondere unter Berücksichtigung des Umstandes, dass der Versicherte lediglich an sieben Tagen observiert wurde - nicht ersichtlich, dass im konkreten Fall der Eingriff in das Privatleben schwerer gewogen hätte als im Sachverhalt, welcher dem Leiturteil zu Grunde lag. Somit hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, als sie die Ergebnisse der Observation in ihre Beurteilung miteinbezogen hat.