Citation: 7B_1055/2023 E. 2.4.2

2.4.2. Der Beschwerdeführer ist nach den vorinstanzlichen Feststellungen seit 35 Jahren in der Schweiz und hat hier die obligatorische Schule teilweise besucht. Es ist dem Beschwerdeführer zwar zuzustimmen, dass er in der Schweiz aufgewachsen ist und dass bei ihm zweifelsohne von einer langen Aufenthaltsdauer auszugehen ist. Indessen ist mit der Vorinstanz festzuhalten, dass eine lange Aufenthaltsdauer allein nicht automatisch zur Annahme eines schweren persönlichen Härtefalls im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB führt (BGE 146 IV 105 E. 3.4.4; Urteile 6B_926/2023 vom 13. Januar 2025 E. 5.4.3 und E. 5.7; 6B_640/2024 vom 2. Dezember 2024 E. 2.5.1). Die Härtefallprüfung ist vielmehr anhand der gängigen Integrationskriterien vorzunehmen (vgl. oben E. 2.3.3). Davon geht die Vorinstanz zutreffend aus, indem sie bei der Härtefallprüfung zusätzlich weitere Umstände würdigt. Dies wird vom Beschwerdeführer nicht beanstandet.