Citation: 1A.22/2001 22.08.2001 E. A

A.- Die Personalvorsorgestiftung der X.________ AG in Pratteln beabsichtigt, auf ihrer Parzelle GB-Nr. ... in Liestal eine Wohnüberbauung zu realisieren. Mit Schreiben vom 1. September 1998 beantragte einer der Gesamteigentümer der Nachbarliegenschaft Alphastrasse, P.________, auf der Parzelle Nr. ... ein Waldfeststellungsverfahren durchzuführen. Mit Schreiben vom 28. Dezember 1998 teilte das Forstamt beider Basel P.________ mit, als Nachbar habe er in Bezug auf die Parzelle Nr. ... ein schutzwürdiges Interesse an einer rekursfähigen Waldfeststellung. Gegenwärtig würden auf dem gesamten Siedlungsgebiet der Gemeinde Liestal Bestockungen auf ihren Waldcharakter hin überprüft. Die öffentliche Auflage dieses Entwurfs der Waldgrenzenkarte, gegen welchen er Einsprache erheben könne, sei für den Oktober vorgesehen. Die Parzelle Nr. ... sei im Verlaufe dieses Verfahrens vom Stadtoberförster der Gemeinde Liestal besichtigt worden, welcher zum Schluss gekommen sei, dass es sich bei deren Bestockung nicht um Wald im Sinne der Waldgesetzgebung handle. Dieser Einschätzung könne und müsse sich das Forstamt nach einem erneuten Augenschein am 17. September 1998 anschliessen. Angesichts der Eindeutigkeit dieser Feststellungen und der Tatsache, dass er gegen die Auflage des Entwurfs der Waldgrenzenkarte Einsprache erheben und dabei seine Mitwirkungsrechte wahren könne, würde sein Antrag nicht in einem eigenständigen Waldfeststellungsverfahren, sondern als Einsprache gegen den einschlägigen Abschnitt der Waldgrenzenkarte behandelt. Nachdem P.________ an seinem Waldfeststellungsbegehren festhielt, führte das Forstamt am 2. März 1999 einen Augenschein auf der in der Zwischenzeit weitgehend abgeholzten Parzelle Nr. ... durch. Am 30. März 1999 wertete das Forstamt Luftbilder der Parzelle aus den Jahren 1984 und 1996 aus, auf Grund derer der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft am 8. Juni 1999 das Waldfeststellungsgesuch von P.________ abwies und feststellte, dass auf der Parzelle Nr. ... kein Wald im Rechtssinne bestanden habe. Das Verwaltungsgericht des Kantons Basel-Landschaft wies am 25. Oktober 2000 die (u.a.) von P.________ gegen diesen Regierungsratsentscheid erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab.