Citation: 6B_930/2015 E. 1.4.1

1.4.1. Soweit sich der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Feststellung wendet, es lägen keine Hinweise für die Täterschaft seiner Ehefrau vor, münden seine Ausführungen grösstenteils in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Darauf ist nicht einzutreten. Für die Rüge einer willkürlichen Beweiswürdigung reicht nicht aus, wenn der Beschwerdeführer zum Beweisergebnis wie in einem appellatorischen Verfahren frei plädiert und darlegt, wie seiner Auffassung nach die vorhandenen Beweise richtigerweise zu würdigen wären. So gibt er seine sowie die Aussagen seiner Ehefrau auszugsweise wieder und zeigt auf, wie diese zu verstehen seien. Ferner verweist er auf verschiedene Aktenstücke (Akten- und Telefonnotiz, Einvernahmeprotokoll), woraus hervorgehe, dass seine Ehefrau mindestens in gleichem Masse als Täterin in Frage komme wie er. Mit dieser Argumentation, dass es "ebenso gut" seine Ehefrau sein könnte, die dem gemeinsamen Sohn die Verletzungen zugefügt habe, lässt sich eine willkürliche Beweiswürdigung jedoch nicht aufzeigen (vgl. Urteil 6B_957/2015 vom 11. Dezember 2015 E. 3). Die Vorinstanz analysiert die Aussagen sowie das Verhalten der Ehefrau und begründet nachvollziehbar, weshalb sie den Beschwerdeführer nur zurückhaltend belastet sowie nach Erklärungsversuchen sucht (Urteil S. 18 f.). Damit setzt er sich nicht auseinander. An der Sache vorbei geht der wiederholte Einwand, die Vorinstanz hätte das Verfahren gegen den Beschwerdeführer sistieren und eine Untersuchung gegen seine Ehefrau eröffnen müssen. Seine Behauptung, er könne erst verurteilt werden, wenn die Täterschaft seiner Ehefrau durch eine separate Untersuchung ausgeschlossen werden könne, ist abwegig. Im vorinstanzlichen Verfahren war der Beschwerdeführer die beschuldigte Person. Die Vorinstanz hatte einzig zu beurteilen, ob der Beschwerdeführer die ihm in der Anklageschrift vorgeworfenen Taten begangen hat.