Citation: 1C_141/2017 E. 1

Mit Beschluss vom 25. Oktober 2011 genehmigte der Gemeinderat Wattwil das Strassenprojekt "Sanierung Bleikenstrasse 2. Bauetappe" sowie den Teilstrassenplan "Bleikenstrasse Nr. 2.76". Innert der Auflagefrist erhoben unter anderen A.A.________ und B.A.________ am 30. November 2011 Einsprache gegen das Projekt samt Teilstrassenplan. A.A.________ und B.A.________ sind Eigentümer des Grundstücks Gbbl. Nr. 464, von welchem für das Strassenprojekt 18 m2 Land in Anspruch genommen werden sollen. Zur Begründung ihrer Einsprache hielten sie fest, dass der gefahrenfreie und ohne zusätzliche Einschränkungen mögliche Werkverkehr zwischen den Fabrikgebäuden auf den Grundstücken Gbbl. Nrn. 464 und 465 zu gewährleisten sei. Nach Durchführung von Einspracheverhandlungen, welche nicht zu einer einvernehmlichen Lösung führten, beschloss der Gemeinderat Wattwil am 2. Juli 2013 eine Projektänderung mit Verzicht auf die im Projekt von 2011 (im Bereich der Grundstücke Gbbl. Nrn. 367 und 371) geplante Mittelinsel. Am 31. Juli 2013 erwarben A.A.________ und B.A.________ das Grundstück Gbbl. Nr. 465 von zwei anderen Einsprechern. Am 2. August 2013 erhoben sie innert der Auflagefrist Einsprache gegen die Projektänderung und beantragten die Umsetzung des Projekts und des Teilstrassenplans gemäss ursprünglicher Planung mit Bau einer Mittelinsel, eventualiter mit Realisierung von anderen, gleichwertigen verkehrsberuhigenden Massnahmen. Die anschliessende Einspracheverhandlung vom 18. September 2013 führte nicht zu einer Einigung. Mit Entscheid vom 18. März 2014 wies der Gemeinderat Wattwil die Einsprachen gegen das Strassenprojekt und die Projektänderung samt Teilstrassenplan ab. Diesen Entscheid fochten A.A.________ und B.A.________ mit Rekurs vom 15. April 2014 beim Baudepartement des Kantons St. Gallen an. Dieses führte am 4. November 2014 einen Augenschein durch. Mit Entscheid vom 2. Juli 2015 wies es den Rekurs ab. Gegen diesen Entscheid erhoben A.A.________ und B.A.________ am 28. August 2015 Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen. Mit Entscheid vom 20. Januar 2017 hiess dieses die Beschwerde zwar teilweise gut, dies aber nur hinsichtlich der Formulierung des Dispositivs des Rekursentscheids. In der Hauptsache wies es die Beschwerde ab.