Citation: 8C_241/2023 E. 6.4.3

6.4.3. Soweit sich die Vorinstanz auf die kurze Aktenbeurteilung des RAD-Arztes Dr. med. C.________ vom 27. Mai 2021 gestützt hat, ist auf Folgendes hinzuweisen: Dieser hielt in zwei Sätzen fest, aus den Berichten des Dr. med. F.________ und des behandelnden Rheumatologen lasse sich "in Abwesenheit von AP" (wohl: Angina pectoris, d.h. keine Brustschmerzen) und mangels Hinweisen auf eine sensomotorische Defizitsymptomatik primär eine Schmerzausweitung ableiten, weshalb sich der Beschwerdeführer neu bei Dr. med. G.________, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, in Behandlung befinde. Es seien keine objektiven Befunde oder richtungsweisenden Veränderungen ersichtlich, die eine Abweichung von der gutachterlichen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit und des Zumutbarkeitsprofils zu begründen vermöchten. Eine Erklärung dafür, weshalb trotz bildgebend nachgewiesener deutlicher Affektionen der Nervenwurzeln in mehreren Segmenten der HWS und BWS objektive Befunde fehlen sollen, erschliesst sich nicht. Immerhin hielt auch Dr. med. G.________ in seinem Bericht vom 7. April 2021 fest, die somatischen Befunde könnten die Beschwerden überwiegend, wenn auch nicht vollständig erklären.