Citation: 6B_1107/2020 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz erwägt, es sei nicht ersichtlich, inwiefern die Befragung bzw. eine eidesstattliche Erklärung von B.A.________ zur Klärung des Sachverhalts beitragen könnte. Aufgrund des Vieraugendelikts sei es ihr nicht möglich, etwas zum eigentlichen Tatgeschehen auszusagen. Ergänzend verweist sie auf die Ausführungen der Erstinstanz (act. 69 S. 8 f.). Diese hat die Abweisung des Beweisantrags zusätzlich u.a. damit begründet, dass eine Befragung von B.A.________ zu den Rückständen in der Unterhose des Beschwerdeführers nicht zielführend sei, da Rückstände die Tat weder beweisen noch widerlegen könnten. Dass F.________ und D.________ die (angeblichen) Rückstände nicht wahrgenommen hätten, schliesse eine Tatbegehung nicht aus, zumal die Inspektion der Innenseite der Unterhose des Gegenübers kaum je Bestandteil einer sexuellen Begegnung bilde. Auch die Befragung von B.A.________ zum Gesundheitszustand des Beschwerdeführers könne nichts zur Aufklärung der Vorwürfe beitragen, da selbst ein konstanter Schwächezustand die Tatbegehung nicht ausschliesse. Schliesslich sei die Einholung eines ärztlichen Berichts gemäss der Vorinstanz nicht erforderlich, da selbst eine nicht deckungsgleiche Umschreibung des Glieds des Beschwerdeführers die vorgeworfenen sexuellen Handlungen nicht ausschliesse. Überdies könne der Beschwerdeführer einen solchen Bericht selbst beibringen.