Citation: 1C_481/2014 E. 3

Die Beschwerdeführerin äussert sich vor Bundesgericht nicht mehr zum Tatbestand von Art. 179bis StGB, obwohl sie dazu nach dem Ausgeführten in der Lage gewesen wäre. Sie beanstandet jedoch die vorinstanzlichen Erwägungen zu Art. 312 StGB. Das Obergericht führte dazu aus, es gebe keine Anzeichen für einen Amtsmissbrauch, zumal das Abhören und Aufnehmen der Telefongespräche rechtmässig gewesen seien und auch keine Anhaltspunkte für die Behauptung der Beschwerdeführerin bestünden, dass ihr die Beschwerdegegner aus Rache hätten Schaden zufügen wollen oder von ihrer Amtsgewalt sonst wie aus sachfremden Motiven Gebrauch gemacht hätten. Die Beschwerdeführerin verweist dagegen auf ihre Strafanzeige sowie ihre Stellungnahme im vorinstanzlichen Verfahren und bezeichnet die Verletzung von Art. 312 StGB als evident. Zudem kritisiert sie als Verletzung der Offizialmaxime, dass das Obergericht die genannte Stellungnahme nicht berücksichtigt habe. Sie legt indessen nicht konkret dar, inwiefern aus den genannten Aktenstücken hinreichende Anhaltspunkte für einen Amtsmissbrauch hervorgehen sollen. Mangels hinreichender Begründung ist auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 BGG).