Citation: 6B_1388/2021 E. 1.3.1

1.3.1. Der Beschwerdeführer beanstandet zunächst, dass die Vorinstanz die Einsatzstrafe für die mehrfache Freiheitsberaubung bei 8 Monaten ansiedelte und nicht bei 5 Monaten wie die Erstinstanz. Er rügt, die Vorinstanz beurteile die 20 Einzeltaten gesondert, um aufzuzeigen, dass die erstinstanzliche Einsatzstrafe von 5 Monaten zu mild sei. Die Vorinstanz beurteilt die 20 Einzeltaten nicht gesondert. Sie beantwortet lediglich die hypothetische Frage, welche Strafe sich ergäbe, wenn man von 20 Einzeltaten ausgehen würde. Das Resultat vergleicht sie mit der erstinstanzlichen Einsatzstrafe. Nach diesem Vergleich gelangt sie zum Schluss, die erstinstanzliche Einsatzstrafe sei zu tief. Dies ist nicht zu beanstanden, zumal die Vorinstanz auch andere Überlegungen in ihre Begründung einfliessen lässt. Sie erwägt, die Handlungen seien einseitig vom Beschwerdeführer ausgegangen und die Fortbewegungsfreiheit sei ein hohes Rechtsgut. Damit setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Durchaus vertretbar erscheint schliesslich die vorinstanzliche Einschätzung, dass gerade die eigene Wohnung ein Ort sein sollte, an dem man sicher und frei von strafrechtlich relevanten Beeinträchtigungen sein sollte.