Citation: 5A_475/2007 10.10.2007 E. A

A.a Das Vormundschaftsamt V.________ wies am 13. Januar 2007 X.________ im Rahmen einer vorsorglichen fürsorgerischen Freiheitsentziehung für längstens zehn Wochen in die Kantonale Psychiatrische Klinik (KPK) ein. X.________ beschwerte sich dagegen beim Kantonsgericht Basel-Landschaft. Der Präsident des Kantonsgerichts setzte die Verhandlung auf den 26. Januar 2007 an, worauf ihm Rechtsanwalt Dr. Nicolas Roulet mit Schreiben vom 18. Januar 2007 mitteilte, er vertrete die Interessen der Eingewiesenen und habe sich den Verhandlungstermin vorgemerkt. Für dieses Verfahren wurde um unentgeltliche Prozessführung ersucht. A.b Am 26. Januar 2007 wies der Präsident des Kantonsgerichts sowohl die Beschwerde gegen die vorsorgliche fürsorgerische Freiheitsentziehung als auch das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung ab und erhob in der Sache keine Kosten. Zur Begründung der Abweisung der unentgeltlichen Prozessführung brachte er vor, die Beschwerdeführerin habe weder Unterlagen zu ihren Einkommens- und Vermögensverhältnissen noch ein Zeugnis zur Erlangung der unentgeltlichen Prozessführung eingereicht, weshalb ihre Bedürftigkeit nicht genügend glaubhaft gemacht sei. A.c Das Bundesgericht hiess mit Urteil vom 5. April 2007 die von der Beschwerdeführerin gegen die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege eingereichte Beschwerde in Zivilsachen gut, da es die Begründung des Kantonsgerichtspräsidenten als überspitzt formalistisch und die Beschwerdeführerin als bedürftig erachtete (5A_72/2007).