Citation: 7B_280/2022 E. 4.3

4.3. Wiederum ist der Beschwerdeführer nicht zu hören, soweit er seine Argumentation auf den beantragten Freispruch vom Vorwurf der versuchten Tötung stützt. Im Übrigen legt er nicht dar, dass die vorinstanzliche Bemessung der Genugtuung offensichtlich unbillig wäre. Im Gegenteil sind die vorinstanzlichen Erwägungen überzeugend und nachvollziehbar. Daran ändert nichts, dass die Beschwerdegegnerin 2 eine Fremdbeziehung hatte. Der Beschwerdeführer wusste nach eigenen Angaben nichts von der Schwangerschaft. Dies ficht nicht an, dass die Beschwerdegegnerin 2 auch Todesangst für die ungeborene Tochter ausstehen musste. Dass der Beschwerdeführer selbst erhebliche Verletzungen davontrug, weil er sich nach der Tat habe umbringen wollen, mindert die seelische Unbill der Beschwerdegegnerin 2 nicht.