Citation: 6B_1231/2016 E. 8.2.1

8.2.1. Der Beschwerdeführer hat nach den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz seit dem 1. April 2000 dem REPLA als Präsident vorgestanden und für seine Tätigkeit eine pauschale Entschädigung erhalten. Im Jahr 2014 betrug diese Entschädigung CHF 4'000.--, wovon CHF 3'500.-- direkt an die Gemeinde U.________ (Finanzverwaltung) und CHF 500.-- als Spesenentschädigung an den Beschwerdeführer ausbezahlt wurden. Seit dem Jahr 2010 erhielt der Beschwerdeführer zusätzliche Sitzungsgelder, die ihm direkt ausgerichtet wurden und die im Zeitraum vom Januar 2010 bis Juni 2015 einen Betrag von insgesamt CHF 2'840.-- ausmachten. Diese zusätzlichen Gelder hat der Beschwerdeführer unbestrittenermassen der Gemeinde U.________ nicht abgeliefert. Ferner nahm der Beschwerdeführer seit dem Jahr 2011 als Mitglied der Gemeindeammänner-Vereinigung des Kantons Aargau jährlich an mehreren Sitzungen des Konsultationsgremiums KKG und des Fachausschusses ALV teil, wofür er im Jahr 2011 Sitzungsgelder in der Höhe von CHF 540.-- (KKG: CHF 180.--; ALV CHF 360.--), im Jahr 2012 solche in der Höhe von CHF 480.-- (KKG: 120.--; ALV: CHF 360.--), im Jahr 2013 solche von CHF 360.-- (KKG: CHF 60.--; ALV CHF 300.--) und im Jahr 2014 Entschädigungen von CHF 240.-- (KKG: CHF 60.--; ALV CHF 180.--) erhielt. Diese Beträge wurden dem Beschwerdeführer direkt auf sein Privatkonto überwiesen. Unbestrittenermassen lieferte er auch diese Sitzungsgelder nicht der Gemeinde ab. Mit diesem Vorgehen hat der Beschwerdeführer zweifellos die Ablieferungspflicht gemäss § 8 Abs. 2 des Anstellungsreglements der Gemeinde U.________ verletzt. Aus dieser Verletzung der verwaltungsrechtlichen Ablieferungspflicht lässt sich indes nicht unbesehen ableiten, der Beschwerdeführer habe sich auch des Betruges schuldig gemacht.