Citation: 2C_253/2015 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer bringt vor, bei ihm liege kein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG vor. Seine Schulden hätten stetig abgenommen und er bemühe sich um Rückzahlung derselben. Das Migrationsamt stützte die erste Verwarnung auf einen Betreibungsregisterauszug vom 11. Juni 2007. In diesem waren für den Zeitraum vom 1. Januar 2004 bis zum 11. Juni 2007 47 Betreibungen im Umfang von Fr. 89'096.60 verzeichnet; im Zeitraum vom 1. Januar 1996 bis zum 11. Juni 2007 sieben offene Verlustscheine über Fr. 7'876.--. Für die zweite Verwarnung stützte sich das Migrationsamt auf einen Betreibungsregisterauszug vom 19. August 2011. Daraus ging hervor, dass sich die Summe der Betreibungen vom 1. Januar 2009 bis zum 19. August 2011 auf Fr. 94'827.83 erhöht hatte. Zudem bestanden aus der Zeit vom 1. Januar 1996 bis 19. August 2011 35 offene Verlustscheine in der Höhe von Fr. 102'051.15. Dem Beschwerdeführer wurde wie bereits anlässlich der ersten Verwarnung mitgeteilt, ein weiterer Schuldenanstieg könnte nicht mehr hingenommen werde. Er wurde aufgefordert, seine Schulden abzubauen. Im Zeitpunkt der Verfügung des Migrationsamts betreffend Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung vom 12. März 2014 waren gemäss dem Betreibungsregisterauszug vom 11. März 2014 vom 1. Januar 2011 bis zum 11. März 2014 32 Betreibungen über Fr. 99'913.73 verzeichnet sowie, im Zeitraum vom 1. Januar 1996 bis 11. März 2014, 45 offene Verlustscheine in der Höhe von Fr. 84'855.91. Das Verwaltungsgericht brachte zwar in Erfahrung, gemäss einem Betreibungsregisterauszug vom 27. August 2014 seien in der Zeitspanne vom 1. Januar 2013 bis zum 27. August 2014 34 Betreibungen über nur noch Fr. 75'373.65 sowie 46 Verlustscheine in der Höhe von Fr. 84'970.31 zu verzeichnen gewesen. Es stellte jedoch gleichermassen fest, dass im Vergleich zum vorgängig (durch seine Vorinstanz) eingeholten Betreibungsregisterauszug zahlreiche neue Schulden und Schuldner hinzugekommen waren.