Citation: 9C_244/2024 E. 4.2

4.2. Des Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, gemäss Bericht der Klinik D.________ vom 22. September 2015 seien infolge seiner Arbeitsunfähigkeit vermehrt Reklamationen der Kundschaft erfolgt. Das sei ein klares Indiz dafür, dass seine Arbeitsfähigkeit auch in seiner angestammten Tätigkeit eingeschränkt gewesen sei. Ein weiteres Indiz sei ausserdem, dass das Geschäft im Jahr 2018 habe geschlossen werden müssen. Dass die Geschäftsschliessung mit seinem Gesundheitszustand in Zusammenhang stehe, sei nicht auszuschliessen. Gestützt auf die Angaben im Bericht der Klinik D.________ könne deshalb nicht ohne Weiteres angenommen werden, die bisherige Tätigkeit als Geschäftsführer des Gipsereibetriebes sei ihm trotz der gutachterlich festgehaltenen funktionellen Einschränkungen weiterhin zumutbar. Das Abstellen des Gutachtens auf die Angaben im Bericht der Klinik D.________ sei somit willkürlich und die Vorinstanz verletze, indem sie dieses als beweiswertig erachte, ihre Sachverhaltsabklärungspflicht. Auch dieses Vorbringen des Beschwerdeführers verfängt nicht. Den Akten ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 2015 - also im Jahr des Verkehrsunfalls - und 2016 seinen üblichen Lohn als Geschäftsführer bezog. Am 31. März 2016 unterzeichnete er in der Funktion als Geschäftsführer für seine Arbeitgeberin ausserdem einen Antrag für eine Krankenlohnausfallversicherung. Dabei gab er an, dass sämtliche Mitarbeitende arbeitsfähig seien. Auch an der polizeilichen Einvernahme betreffend Konkursverschleppung einer der Gesellschaften, bei denen er als geschäftsführender Gesellschafter tätig war, gab er an, über monatliche Nettoeinkünfte in der Höhe von Fr. 10'000.- bis Fr. 12'000.- zu verfügen. Daraus lässt sich schliessen, dass der Beschwerdeführer trotz geltend gemachter Arbeitsunfähigkeit auch nach dem Verkehrsunfall weiterhin vollumfänglich in seinem angestammten Beruf tätig war. Ausserdem finden sich keine Anhaltspunkte - und solche werden auch nicht substantiiert vorgebracht -, dass die Schliessung des Gipsereibetriebes unmittelbar auf gesundheitliche Gründe seitens des Beschwerdeführers zurückzuführen ist.