Citation: 8C_608/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz mass den Gutachten der ABI vom 26. Oktober 2020 und der B.________ GmbH vom 23. August 2021 vollen Beweiswert zu. Gestützt darauf ging sie mit der IV-Stelle infolge der Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit (hauptsächlich chronisches lumbovertebrales Schmerzsyndrom und chronische Schmerzstörung mit somatischen sowie psychischen Faktoren) davon aus, dass die Beschwerdeführerin bei Ablauf der einjährigen Wartefrist am 12. Mai 2018 nach wie vor vollumfänglich arbeitsunfähig gewesen sei. Ab August 2018, sechs Monate nach der letzten Rückenoperation, habe sich der Gesundheitszustand verbessert und es sei in einer optimal angepassten Tätigkeit von einer zumutbaren Präsenzzeit von 80 % mit einer zusätzlichen Einschränkung der Leistungsfähigkeit von 20 %, mithin von einer Arbeitsfähigkeit von 64 %, auszugehen. Das kantonale Gericht zeigte sodann auf, dass weder die Berichte der behandelnden Ärztinnen und Ärzte noch diejenigen des Zentrums für Schmerzmedizin C.________ oder des Spitals D.________ Zweifel an den beiden Gutachten zu erwecken vermochten.