Citation: 2A.526/2005 17.02.2006 E. A

Der türkische Staatsangehörige X.________, geb. 1973, reiste im November 1989 zusammen mit seinen beiden Schwestern in die Schweiz zu seinen Eltern ein, welche ein Jahr zuvor mit den anderen drei Kindern hierher übersiedelt waren und in der Folge (für die ganze hiesige Familie) Asyl erhielten. X.________ besitzt heute die Niederlassungsbewilligung für den Kanton Zürich. X.________ war von 1996 bis zum 9. Juli 2002 mit einer im Kanton Zürich niedergelassenen Landsmännin verheiratet. Dieser Beziehung entsprang am 24. Februar 2000 eine Tochter, welche ebenfalls die Niederlassungsbewilligung für den Kanton Zürich besitzt. Aus einer ausserehelichen Beziehung hat X.________ einen im Jahr 2001 geborenen Sohn, der bei dessen Mutter in Deutschland lebt. Zwischen 1996 und 2002 wurde X.________ mehrmals straffällig, wobei es zu den folgenden Urteilen und Schuldsprüchen kam: - Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Dielsdorf vom 29. November 1996: Busse von Fr. 1'000.-- wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln; - Urteil des tribunal de police du district du Val-de-Travers vom 20. November 1998: Zehn Tage Gefängnis und eine Busse von Fr. 300.-- wegen grober Verletzung von Verkehrsregeln und weiterer Delikte; - Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Uster vom 28. Juni 1999: 21 Tage Gefängnis und eine Busse von Fr. 1'500.-- wegen mehrfacher grober Verletzung von Verkehrsregeln; - Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Winterthur vom 30. Juni 1999: Busse von Fr. 200.-- wegen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern; - Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 7. Juni 2000: Vier Monate Gefängnis und eine Busse von Fr. 1'000.-- wegen Hehlerei sowie diverser Verkehrsdelikte; - Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Zürich vom 17. Juli 2000: 45 Tage Gefängnis wegen Drohung sowie diverser Verkehrsdelikte, unter anderem wegen Führens eines Motorfahrzeugs in angetrunkenem Zustand; - Zweitinstanzliches Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich vom 31. Oktober 2002: Drei Jahre und neun Monate Zuchthaus und eine Busse von Fr. 120.-- wegen mehrfachen Raubes, versuchter Erpressung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Drohung sowie weiterer Delikte. Am 28. Januar 2004 widerrief das Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Bundesamt für Migration) das X.________ gewährte Asyl. Am 27. September 2004 nahm das Bundesamt für Flüchtlinge ausserdem zur Kenntnis, dass X.________ auf seine Flüchtlingseigenschaft verzichtet habe, und stellte fest, dass er damit nicht mehr als Flüchtling im Sinne des Abkommens vom 28. Juli 1951 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge (SR 0.142.30) gelte.