Citation: 8C_678/2020 E. 4.3

4.3. Das kantonale Gericht hat sich eingehend mit dieser schon vorinstanzlich vorgebrachten Rüge auseinandergesetzt. Es stellte fest, der neurologische Gutachter habe zwar eine maximale Präsenz von 4 Stunden am Tag in einem 50 %-Pensum festgehalten. Indessen sei für die Beurteilung nicht das einzelne Teilgutachten, sondern die Konsensbeurteilung des gesamten Gutachtergremiums massgebend. Darin sei eine maximale Stundenpräsenz pro Tag nicht mehr zu entnehmen. In der Gesamtbeurteilung der estimed AG sei eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % in einer angepassten Tätigkeit attestiert worden. Auch der neurologische Gutachter hat sich wiederholt dahingehend geäussert, dem Beschwerdeführer sei ein 50 %-Pensum zumutbar. Erst auf konkrete Frage hin bezifferte er dies mit "4 Stunden täglich". Die Schlussfolgerung der Vorinstanz, wonach gestützt auf die Konsensbeurteilung und der Tatsache, dass der Neurologe ebenfalls immer von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ausging, ist demnach in jeder Hinsicht überzeugend und rechtskonform. Eine Rechtsverletzung oder gar willkürliche Würdigung kann darin nicht erblickt werden. Das Bundesgericht ist damit an die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung gebunden (vgl. E. 1 hievor).