Citation: 8C_532/2009 29.10.2009 E. 3

3.1 Die Vorinstanz gelangte nach zutreffender Würdigung der medizinischen Akten - wie bereits die Verwaltung - zu Recht zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der ursprünglichen Rentenverfügung vom 16. Oktober 2001 wesentlich verbessert hat und in einer angepassten körperlichen Tätigkeit nunmehr von einer Arbeitsfähigkeit von 85 % auszugehen ist, weshalb sie nach Durchführung eines Einkommensvergleichs bei einem Invaliditätsgrad von 28 % einen weitergehenden Rentenanspruch verneinte. Sie stützte sich dabei auf das rheumatologische Gutachten des Dr. med. A.________ vom 3. Oktober 2006 und das psychiatrische Gutachten des Dr. med. G.________ vom 6. November 2006, denen sie vollen Beweiswert zuerkannte. Dies ist nicht zu beanstanden, erfüllen diese Expertisen doch alle rechtsprechungsgemässen Anforderungen an eine beweistaugliche medizinische Entscheidgrundlage (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis). Die Gutachter attestierten der Versicherten in gesamtmedizinischer Hinsicht in Anbetracht der somatischen und psychiatrischen Befunde in einer adaptierten Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % und in der angestammten Tätigkeit als Küchenmitarbeiterin eine Arbeitsfähigkeit zwischen 75 und 80 %. 3.2 Die Einwendungen der Beschwerdeführerin vermögen an der vorinstanzlichen Betrachtungsweise nichts zu ändern. Sie sind nicht geeignet, die für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen Tatsachenfeststellungen (E. 1 und 2.1) unter dem Blickwinkel der gesetzlichen Kognition als offensichtlich unrichtig oder sonstwie als bundesrechtswidrig (Art. 95 BGG) erscheinen zu lassen. Insbesondere ist nicht ersichtlich, inwiefern der Psychiater Dr. med. G.________ denselben Gesundheitszustand mit den gleichen Diagnosen neu beurteilt haben soll, was einer Revision entgegenstände, wie geltend gemacht wird. Die Dres. med. M.________ und S.________ gingen in ihrem Gutachten vom 21. Februar 2001, welches für die ursprünglichen Verfügungen vom 16. Oktober 2001 massgebend gewesen war, von einer schweren depressiven Episode mit anhaltender somatoformer Schmerzstörung sowie einer posttraumatischen Belastungsstörung als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aus und gelangten zu einer Arbeitsunfähigkeit von 50 %. In gesamtmedizinischer Hinsicht attestierten sie im ergänzenden Schreiben vom 22. Mai 2001 nach Rücksprache mit der Klinik S.________ ebenfalls eine 50%-ige Arbeitsfähigkeit, was mit der Vorinstanz vor allem aus der psychiatrischen Diagnose resultierte. Demgegenüber stellte der Psychiater Dr. med. G.________ im Gutachten vom 6. November 2006 keine Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit, sondern hielt vielmehr unter der Überschrift Diagnosen ohne Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung und eine rezidivierende depressive Störung, gegenwärtig remittiert, fest. Er führte aus, die anlässlich der Untersuchung vom 20. Mai 2003 noch festgestellte leichte depressive Störung habe sich weitgehend zurückgebildet, und zum aktuellen Zeitpunkt seien keine Hinweise auf eine depressive Störung mehr vorhanden. Damit ist eine Verbesserung des Gesundheitszustandes erstellt und entgegen der Beschwerdeführerin hinreichend belegt, dass nicht bloss eine abweichende Interpretation und Folgenabschätzung hinsichtlich eines im Wesentlichen unveränderten Zustandes stattgefunden hat. Überdies ist, worauf die Beschwerdegegnerin zu Recht hinweist, auch bei gleich gebliebener Diagnose eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse möglich, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (vgl. Urteil 9C_261/2009 vom 11. Mai 2009 E. 1.2 mit Hinweisen). Nachdem sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin entsprechend der verbindlichen vorinstanzlichen Feststellung zumindest betreffend Ausprägung Depression und entsprechender Arbeitsfähigkeit verbessert hat, steht fest, dass die Beschwerdeführerin, zwar weiterhin an derselben Krankheit (einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung) leidet, wie bereits im Zeitpunkt der früheren Verfügung vom 16. Oktober 2001, diese jedoch heute - gerade wegen fehlender Komorbidität - keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit mehr hat. Mithin hat es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden, nachdem die Invaliditätsbemessung selbst nicht beanstandet wird.