Citation: 2A.101/2002 17.07.2002 E. A

E.K.________ (geb. 1961) ist türkischer Staatsangehöriger; mit seiner Ehefrau X.________, von welcher er am 6. Juni 1990 geschieden wurde, hat er vier Söhne, für die ihm das Sorgerecht übertragen worden ist: A.________ (geb.1981), B.________ (geb. 1983), C.________ (geb. 1986) und D.________ (geb. 1987). Als Asylsuchender reiste er am 23. September 1986 allein in die Schweiz ein und erhielt 1991 von der Fremdenpolizei des Kantons Aargau - unter Annahme eines persönlichen Härtefalls im Sinne von Art. 13 lit. f der Verordnung vom 6. Oktober 1986 über die Begrenzung der Zahl der Ausländer (BVO; SR 823.21) - eine Aufenthaltsbewilligung. Seine Söhne blieben unter der Obhut ihrer Grossmutter in der Türkei. Am 26. April 1991 heiratete E.K.________ in der Schweiz eine Landsfrau. Am 10. August 1994 holte er seinen Sohn B.________, der an einer Stoffwechselkrankheit leidet, zu sich in die Schweiz. Die Fremdenpolizei des Kantons Aargau bewilligte den Nachzug von B.________, welcher mit seinem Vater, dessen zweiter Frau S.K.________, deren drei gemeinsamen Kindern E.________ (geb. 1992), F.________ (geb. 1996) und G.________ (geb. 2000) sowie mit H.________ (S.K.________s Tochter aus erster Ehe; geb. 1987) zusammenlebt. Am 3. Juli 2001 ist E.K.________ die Niederlassungsbewilligung erteilt worden