Citation: 8C_27/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Wie bereits im kantonalen Beschwerdeverfahren stellt die Beschwerdeführerin weiter die Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens in Abrede. Die Vorinstanz habe es unrichtig gewürdigt und hätte nicht darauf abstellen dürfen. Behandelnde Ärzte, aber auch Dr. med. B.________ vom RAD, hätten im Vergleich höhere Arbeitsunfähigkeitsgrade attestiert. Zudem sei die Wechselwirkung zwischen dem somatischen und dem psychischen Gesundheitszustand nicht berücksichtigt worden. Insbesondere habe Dr. med. B.________ ein psychiatrisches Obergutachten empfohlen, weshalb die Vorinstanz nicht auf das Gutachten hätte abstellen dürfen. Die aus somatischer Sicht attestierte Arbeitsunfähigkeit müsste zur psychiatrisch begründeten kumulativ berücksichtigt werden.