Citation: 1P.642/2002 24.01.2003 E. 4

Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind in Anwendung von Art. 156 Abs. 2 OG keine Kosten zu erheben. Der Hinweis, der Verwaltungsrat der Beschwerdeführerin habe ein Darlehen von Fr. 3'000.-- aufnehmen müssen, um die vorliegende Beschwerde zu ermöglichen, lässt sich wohl kaum als Entschädigungsbegehren deuten. So oder anders wird der nicht durch einen Anwalt vertretenen Partei gemäss ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen. Von vornherein entfällt eine Entschädigung von Anwaltskosten (BGE 113 Ib 353 E. 6b S. 356 f.). Im vorliegenden Fall erscheinen sowohl die Auslagen wie auch der persönliche Arbeitsaufwand des Verwaltungsrats der Beschwerdeführerin als nicht derart erheblich, dass sich eine Umtriebsentschädigung rechtfertigt (BGE 115 Ia 12 E. 5 S. 21; Thomas Geiser / Peter Münch (Hrsg.), Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Auflage, Basel 1998, Rz. 1.22).