Citation: 8C_343/2021 E. 6.6.1

6.6.1. Weiter werfen die Beschwerdeführer der Vorinstanz hinsichtlich der Bemessung des Pflegegeldes Ermessensmissbrauch vor. Sie machen geltend, die Vorinstanz habe unberücksichtigt gelassen, dass in ihrem Einfamilienhaus jedes Pflegekind über ein eigenes Zimmer verfüge. Es existiere zudem ein grosser Garten, ein Bastelraum und ein grosser Bauwagen. Ausserdem koste die Betreuung von schwierigen und traumatisierten Kindern viel Geld. Hinzu komme die Arbeit mit den schwierigen leiblichen Eltern, woran "einfache" Pflegefamilien ohne Spezialwissen häufig scheitern würden.