Citation: 7B_177/2022 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, die Staatsanwaltschaft habe in der ersten Phase nach Eingang der Strafanzeige zunächst Stellungnahmen der Parteien eingeholt. Danach habe sie Auskünfte und Unterlagen von verschiedenen Dritten verlangt, ohne die Parteien zu involvieren, mehrere Zeugen befragt und eine ergänzende Stellungnahme des Beschwerdeführers eingeholt. Schliesslich habe die Staatsanwaltschaft den beabsichtigten Verfahrensabschluss mitgeteilt und nach einem kurzen Schriftenwechsel zur Frage der Parteientschädigung das Verfahren am 21. Dezember 2016 eingestellt. Die Vorinstanz berücksichtigt den geltend gemachten Aufwand für die Stellungnahmen vom 24. April 2014 von 11 Stunden, für die ergänzende Stellungnahme vom 29. März 2016 von 2 Stunden und für die Teilnahme an den Einvernahmen der verschiedenen Zeugen von 6 Stunden. Hingegen geht die Vorinstanz von einem nicht angemessenen Aufwand in Bezug auf die Positionen "Instruktion, Aktenstudium und Diverses" aus. Diesbezüglich habe der Beschwerdeführer einen Aufwand von 19.17 Stunden geltend gemacht. Notwendiger Arbeitsaufwand seien das Aktenstudium für die Mandatseinarbeitung und die erste Stellungnahme. Ebenfalls habe der Vertreter des Beschwerdeführers die Stellungnahme des Vertreters des Privatklägers sowie das Schreiben der Staatsanwaltschaft zum beabsichtigten Verfahrensabschluss und die Einstellungsverfügung sichten und sich zur Parteientschädigung äussern müssen. Schliesslich sei während der Verfahrensdauer eine angemessene Instruktion und Information des Beschwerdeführers erforderlich gewesen. Nicht mehr angemessen sei indes der geltend gemachte Zeitaufwand für Instruktionsgespräche und Korrespondenz mit dem Klienten von 6.25 Stunden, wobei die Vorinstanz diese 21 Positionen im Detail auflistet. Weiter weise die Honorarnote verschiedene Mischpositionen auf. Auch werde für Positionen, die einen Kürzestaufwand darstellten (ein einzeiliges E-Mail und die Bestellung einer Kopie einer Einvernahme), je 10 Minuten geltend gemacht. Schliesslich sei der Aufwand für den Austausch mit dem Verteidiger einer Mitbeschuldigten und dem Rechtsvertreter der Gesellschaft C.________ nicht im geltend gemachten Umfang zu entschädigen. Ausserdem habe der Vertreter des Beschwerdeführers am 7. und 8. Dezember 2016 für Korrespondenz Aufwand verrechnet, obwohl er in diesem Zeitpunkt seine letzte Eingabe vor der Einstellung des Verfahrens eingereicht hatte.