Citation: 2C_786/2018 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wurde wiederholt verurteilt; die jeweiligen Straftaten richteten sich regelmässig auch gegen das grundlegende Rechtsgut von Leib und Leben. Der Beschwerdeführer wurde nicht nur als Jugendlicher strafbar; er setzte vielmehr sein deliktisches Verhalten auch als Erwachsener fort: Die Verurteilung vom 29. April 2014 zu einem Freiheitsentzug von zwei Jahren beruhte darauf, dass er im "Ausgang" mit Kollegen an einem gemeinschaftlichen Angriff auf zwei Personen beteiligt gewesen war. Der Beschwerdeführer hatte sich an der Tat, ohne nachvollziehbares Motiv und ohne die Opfer zu kennen, beteiligt. Die Gefährdung der Opfer sei angesichts der Übermacht der Täter und des Überraschungsmoments - so das Appellationsgericht - beim Angriff sehr gross gewesen. Tatsächlich ist eines der Opfer denn auch schwer und mit bleibenden Folgen verletzt worden. Der Beschwerdeführer hat sich vom Tatort entfernt und das schwer verletzte Opfer ohne jegliche Hilfe zurückgelassen. Im Zusammenhang mit dieser Tat wurden die gegen ihn bedingt ausgesprochenen einschlägigen Vorstrafen für vollziehbar erklärt.