Citation: 1B_416/2021 E. 4.2.1

4.2.1. Zur Frage, ob der vorliegende Fall mit solchen besonderen Schwierigkeiten verbunden ist, führte die Vorinstanz aus, das dem Beschwerdeführer zur Last gelegte, unbestrittene strafbare Verhalten sei in tatsächlicher Hinsicht einfach gelagert. Es handle sich beim Nichttragen einer Gesichtsmaske im Zug und der Missachtung von Anordnungen des Sicherheitspersonals um einen leicht überschaubaren Lebenssachverhalt. Auch würden die sich in rechtlicher Hinsicht stellenden Fragen keine grösseren Schwierigkeiten bieten. Die einschlägigen Bestimmungen seien klar formuliert und im Strafbefehl aufgeführt. Die vom Beschwerdeführer ins Feld geführten Entscheide aus anderen Kantonen, nach welchen die beschuldigten Personen bei ähnlich gelagerten Sachverhalten nicht bestraft worden seien, seien für die Staatsanwaltschaft nicht verbindlich. Überdies seien die Schwierigkeiten aufgrund der immer wieder geänderten Bestimmungen betreffend Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie nicht derart komplex, dass dem Beschwerdeführer eine amtliche Verteidigung bestellt werden müsste. Auch die von ihm (seinerzeit noch ohne Rechtsvertretung) aufgeworfene Frage nach der fehlenden gesetzlichen Grundlage sei nicht so schwierig, um einen Anspruch auf amtliche Verteidigung zu begründen.