Citation: 9C_333/2014 E. 4.2

4.2. Beizupflichten ist der Vorinstanz hingegen insoweit, als sie feststellt, die Neuberechnung der Ergänzungsleistung sei bereits mit Wirkung ab 1. Januar 2013 statt erst ab 1. März 2013 durchzuführen. Wie im angefochtenen Entscheid zutreffend dargelegt wird, ist nicht die im März 2013 erfolgte Meldung über ihren Vermögensstand massgebend, geht es doch nicht um eine (revisionsweise) Anpassung der Ergänzungsleistung während des laufenden Kalenderjahres im Sinne von Art. 25 ELV. Vielmehr hatte die Ausgleichskasse die Ergänzungsleistung der Beschwerdegegnerin aufgrund der jährlichen Überprüfung unter Berücksichtigung des anrechenbaren Vermögens und damit des Vermögensverzehrs neu festzusetzen, weil die Verfügung vom 1. Juli 2012 nur für das Jahr 2012 Rechtsbeständigkeit entfaltete (BGE 128 V 39 E. 3b S. 40 f.; Urteile 8C_94/2007 vom 15. April 2008 E. 3 und 4 und P 55/03 vom 5. März 2004 E. 2.2.1). Die beschwerdeweise vorgetragene Auffassung der Ausgleichskasse, die EL-Durchführungsstellen hätten jährlich lediglich "eine standardisierte Anpassung an politische und gesetzliche Änderungen vorzunehmen", findet in ELG und ELV keine Stütze (vgl. dazu BGE 139 V 570 E. 3.1 S. 572, wonach bei einer Neuberechnung der EL die dazu Anlass gebenden Änderungen tatsächlicher oder rechtlicher Natur zu berücksichtigen sind). In diesem Punkt bleibt es somit beim angefochtenen Entscheid. Die Ausgleichskasse, an welche die Sache zurückzuweisen ist, wird über den EL-Anspruch der Beschwerdegegnerin ab 1. Januar 2013 nach Massgabe einer Neuberechnung des anrechenbaren Vermögens zu diesem Zeitpunkt im Sinne der Erwägungen neu verfügen.