Citation: 8C_134/2009 24.06.2009 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass der Beschwerdeführer im Rahmen des Beratungsgespräches vom 3. Juli 2007 vom RAV angewiesen wurde, sich bei der Firma M.________ vorzustellen. Die ihm bei diesem Vorstellungsgespräch angebotene Stelle als Gerüstbauer hat der Versicherte nicht angetreten. Was der Beschwerdeführer gegen diese Sachverhaltsfeststellungen vorbringt, vermag diese nicht als offensichtlich unrichtig erscheinen zu lassen. Da dem Versicherten unbestrittenermassen auch eine Arbeit als Gerüstbauer zumutbar ist, ist es unerheblich, ob ihm die betreffende Stelle - wie vom Beschwerdeführer vorgebracht - als Chauffeurstelle oder als Stelle als Gerüstbauer zugewiesen wurde. Selbst wenn ihm die Stelle als Chauffeurstelle zugewiesen worden sein sollte, so wäre er nicht befugt gewesen, die zumutbare Arbeit als Gerüstbauer abzulehnen. Somit haben Vorinstanz und Verwaltung nicht gegen Bundesrecht verstossen, als sie in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 42) von weiteren Abklärungen zum Inhalt des Beratungsgespräches und insbesondere von der Einvernahme der Beraterin des RAV als Zeugin abgesehen haben. 3.2 Die Vorinstanz hat weiter für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass der Beschwerdeführer am 30. April 2007 aufgefordert worden war, sich bei der Firma R.________ zu bewerben. Am 21. Mai 2007 erhielt der Versicherte eine Absage, weil eine Bewerbung ohne Lebenslauf nicht berücksichtigt werden könne. Mit Schreiben vom 12. Juli 2007 wurde er aufgefordert, sich erneut bei der Firma R.________ zu bewerben. Am 13. Juli 2007 kam es zu einer telefonischen Auseinandersetzung zwischen dem Versicherten und einer Angestellten der Firma R.________, ob der ersten Bewerbung ein Lebenslauf beilag oder nicht. Am 18. Juli 2007 sprach der Beschwerdeführer mit dem Verantwortlichen der Firma R.________ für die zweite Stelle. Im Zuge dieses Telefonats beschimpfte er diesen und lehnte es ab, eine zweite Bewerbung zu senden, da eine solche ja "eh verloren gehen würde". Die Firma R.________ solle ruhig so "weitergeschäften" und gegen die "sozial Schwächeren randalieren". Am 19. Juli 2007 überbrachte der Versicherte dann doch eine Bewerbung an die Firma R.________. Die Vorinstanz folgerte aus diesem Geschehensablauf, der Versicherte habe durch sein Verhalten eine Anstellung bei der Firma R.________ verhindert. Der Beschwerdeführer rügt diese Sachverhaltsfeststellung nicht länger als offensichtlich unrichtig, führt jedoch an, beim Telefonat vom 13. Juli 2007 noch keine Kenntnis von der zweiten Stellenzuweisung gehabt zu haben; er habe auch nicht mit einer erneuten Zuweisung an dasselbe Unternehmen rechnen müssen. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben, da der Versicherte bereits mit seinem Verhaltens am 18. Juli 2007, mithin zu einem Zeitpunkt, an dem er unstreitig Kenntnis von der zweiten Zuweisung hatte, eine Anstellung verhindert hat. Wer den Verantwortlichen des potentiellen Arbeitgebers für eine ausgeschriebene Stelle beschimpft, kann nicht mehr damit rechnen, von diesem angestellt zu werden. 3.3 Zusammenfassend ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz schloss, der Beschwerdeführer habe einerseits eine zumutbare Arbeit bei der Firma M.________ abgelehnt und andererseits durch sein Verhalten eine Anstellung bei der Firma R.________ verhindert. Damit verstösst auch die Qualifikation des Verschuldens des Versicherten als schwer nicht gegen Bundesrecht. Die Beschwerde ist demnach abzuweisen.