Citation: 6B_466/2021 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt im Weiteren, die Vorinstanz habe zu Unrecht die Rückweisung an ein erstinstanzliches Gericht abgelehnt. Seiner Ansicht nach hätte allein schon die von der Erstinstanz vorgenommene Verfahrenstrennung zu einer Rückweisung führen müssen. Als das Bezirksgericht am 11. September 2019 beschlossen habe, ihn bereits einzuvernehmen und nur C.________ zu einer zweiten Hauptverhandlung vorzuladen, sei noch nicht bekannt gewesen, dass sich letzterer auf der Flucht vor den Behörden befunden habe. Dass C.________ zur zweiten Verhandlung ebenfalls nicht erschienen sei, habe die Erstinstanz folglich nicht nachträglich als sachlichen Grund für die am 11. September 2019 faktisch vorgenommene Verfahrenstrennung nutzen dürfen. Selbst wenn aber das sichere Ausbleiben von C.________ bekannt gewesen wäre, so hätte die Erstinstanz ihren Entscheid über die Verfahrenstrennung in einem förmlichen Beschluss feststellen und eröffnen müssen. Dies sei nicht erfolgt, weshalb er (der Beschwerdeführer) keine Möglichkeit gehabt habe, sich dagegen mittels Beschwerde zu wehren. Die Vorinstanz habe einen diesbezüglichen Verfahrensmangel zwar anerkannt, ihn allerdings nicht als derart schwerwiegend erachtet, dass er zu einer Rückweisung führen müsse. Ihre Erwägungen, in denen sie die von der Erstinstanz getroffene "Zukunftsprognose" schütze, seien letztlich ein Versuch, das Vorgehen des erstinstanzlichen Strafgerichts zu rechtfertigen. Diese Begründung sei sachlich nicht haltbar.