Citation: 8C_688/2021 E. 5.2

5.2. Sodann wirft der Beschwerdeführer dem kantonalen Gericht ein unzutreffendes Verständnis eines medizinischen Unfallereignisses und eine fehlerhafte Anwendung des Unfallbegriffs auf den hier zu beurteilenden Fall vor. Allerdings kann seiner Auffassung nicht gefolgt werden, wonach im Zusammenhang mit medizinischen Unfallereignissen die Frage nach einer erheblichen Abweichung vom medizinisch Üblichen nur zu prüfen sei bei Gesundheitsschädigungen, die nicht auf einen äusseren Faktor zurückzuführen seien sondern auf Vorgänge, die sich im Körperinnern verwirklichten. Denn die Voraussetzung der Abweichung vom medizinisch Üblichen bezieht sich, wie gesagt, auf die zur Diskussion stehende ärztliche Vorkehr als solche (s. vorne E. 3.2).