Citation: 1B_548/2021 E. 2.8

2.8. Dass die kantonalen Instanzen zum Schluss gelangen, der oben dargelegten erheblichen Fluchtgefahr lasse sich mit blossen Ersatzmassnahmen für Haft (Pass- und Schriftensperre, Meldeauflage, ambulante sozialtherapeutisch-medizinische Betreuung usw.) derzeit nicht ausreichend begegnen, hält vor dem Bundesrecht stand. Sie durften dabei namentlich der ungünstigen aktuellen Prognosestellung des psychiatrischen Experten zur bisherigen Wohn- und Lebenssituation des Beschwerdeführers und dem Scheitern früherer sozialfürsorgerischer Bemühungen (Vermittlung von Plätzen in Wohnheimen bzw. von Lehrstellen usw. durch die KESB Winterthur, die kantonale IV-Stelle und andere Institutionen) angemessen Rechnung tragen. Er legt im Übrigen auch nicht dar, wie das von ihm im Eventualstandpunkt beantragte Kontaktverbot zur Privatklägerin eine Flucht oder ein Untertauchen in der Schweiz wirksam verhindern könnte.