Citation: 7B.185/2004 30.09.2004 E. 1

1.1 In den von der Eidgenössischen Steuerverwaltung gegen X.________ angestrengten Betreibungen 1 und 2 (Forderungen aus Mehrwertsteuer) pfändete das Betreibungsamt A.________ am 2. September und 22. Oktober 2003 unter anderem verschiedene Werkzeuge und Maschinen des Schuldners (Pfändung Nr. rrr und sss). 1.2 Gegen den Pfändungsvollzug führte X.________ beim Präsidenten des Bezirksgerichts Schwyz als unterer Aufsichtsbehörde in SchKG-Sachen am 9. Februar 2004 Beschwerde und verlangte die Aufhebung der Pfändung. Zur Begründung führte er aus, diese Werkzeuge und Maschinen seien zur Ausübung seines Berufs notwendig und daher als Kompetenzstücke im Sinne von Art. 92 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG nicht pfändbar. Mit Verfügung vom 12. Mai 2004 hiess die untere Aufsichtsbehörde die Beschwerde gut und entliess die strittigen Gegenstände aus dem Pfändungsbeschlag, da sie sowohl den Kompetenzcharakter der Gegenstände wie auch die Wirtschaftlichkeit des Betriebs bejahte. 1.3 Die von der Eidgenössischen Steuerverwaltung dagegen beim Kantonsgericht Schwyz als obere Aufsichtsbehörde in Schuldbetreibung und Konkurs eingereichte Beschwerde wurde mit Beschluss vom 25. August 2004 abgewiesen. 1.4 Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat mit Eingabe vom 10. September 2004 die Sache an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts weitergezogen. Sie beantragt, der Beschluss des Kantonsgerichts Schwyz vom 25. August 2004 sei aufzuheben und die Vermögenswerte gemäss Ziff. 2-15 der Pfändungsurkunden Nr. rrr und sss seien nicht aus der Pfandhaft zu entlassen. Der Beschwerde ist aufschiebende Wirkung zuerkannt worden.