Citation: 6F_45/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Andere Revisionsgründe sind weder geltend gemacht noch ersichtlich. Die Revision kann gemäss Art. 123 Abs. 1 Satz 1 BGG verlangt werden, wenn ein Strafverfahren ergeben hat, dass durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil der Partei auf den Entscheid eingewirkt wurde. Dies zeigt der Gesuchsteller nicht auf. Mit Beschluss vom 19. Juli 2023 verweigerte das Obergericht des Kantons Zürich die Ermächtigung zur Strafverfolgung von Staatsanwalt B.________. Die vom Gesuchsteller dagegen erhobene Beschwerde in Strafsachen hiess das Bundesgericht bezüglich der gerügten Verletzung des Beschleunigungsgebots gut. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war (Urteil 1C_402/2023 vom 14. Dezember 2023). Die Rüge, das Obergericht habe die Ermächtigung zu Unrecht verweigert, erwies sich als unbegründet, soweit sie hinreichend substanziiert wurde (Urteil, a.a.O., E. 4.7 in fine). Die Revision ist in Strafsachen weiter zulässig, wenn die Voraussetzungen von Art. 410 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 StPO erfüllt sind (Art. 123 Abs. 2 lit. b BGG). Ein Revisionsgrund nach Art. 410 Abs. 1 lit. a oder b StPO liegt vor, wenn neue, vor dem Entscheid eingetretene Tatsachen oder neue Beweismittel vorliegen, die geeignet sind, einen Freispruch, eine wesentlich mildere oder wesentlich strengere Bestrafung der verurteilten Person oder eine Verurteilung der freigesprochenen Person herbeizuführen (Art. 410 Abs. 1 lit. a StPO) oder der Entscheid mit einem späteren Strafentscheid, der den gleichen Sachverhalt betrifft, in unverträglichem Widerspruch steht (Art. 410 Abs. 1 lit. b StPO). Beides ist vorliegend nicht der Fall. Nach der Rechtsprechung kommt die Revision eines Entscheids des Bundesgerichts in Strafsachen wegen neuer Tatsachen und Beweismittel zudem grundsätzlich nur in Betracht, wenn das Bundesgericht im vorangegangenen Verfahren nicht nur das Urteil der Vorinstanz, sondern gestützt auf Art. 105 Abs. 2 BGG auch deren Sachverhaltsfeststellungen abgeändert bzw. eigene Sachverhaltsfeststellungen getroffen hat (BGE 134 IV 48 E. 1; Urteil 6F_20/2024 vom 6. November 2024 E. 1.3.2 mit Hinweisen).