Citation: 9C_655/2023 E. 5.4.2

5.4.2. Wie das Bundesgericht schon wiederholt festgehalten hat, schreibt das Bundesrecht den Kantonen nicht vor, für welche Steuerperiode sie Verzugs- und Ausgleichszinsen auf Nachsteuerforderungen zum Abzug zuzulassen haben. Sie haben diesbezüglich also einen Gestaltungsspielraum (vgl. Urteile 2C_435/2017 vom 18. Februar 2019 E. 2.4.1 und 2.4.2, in: StE 2019 B 93.5 Nr. 38, StR 74/2019 S. 399; 2C_258/2017 vom 2. Juli 2018 E. 6.8.1, nicht publ. in: BGE 144 II 359, aber in: RDAF 2018 II S. 511, StE 2018 B 27.2 Nr. 48, StR 73/2018 S. 820). Das Bundesgericht kann die entsprechenden kantonalen gesetzlichen Bestimmungen respektive ihre Anwendung durch die kantonalen Behörden nur unter dem Gesichtspunkt der Willkür (Art. 9 BV) prüfen. Die Beschwerdeführer machen allerdings gar nicht geltend, dass der Kanton St. Gallen und seine Behörden den Gestaltungsspielraum überschritten hätten. Folglich erübrigen sich Weiterungen hierzu (Art. 106 Abs. 2 BGG).