Citation: 8C_674/2022 E. 4.2.1

4.2.1. Die Vorbringen der Beschwerdeführerin lassen die auf einer Würdigung der konkreten Sachumstände beruhenden und daher bundesgerichtlich nur eingeschränkt überprüfbaren tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz betreffend die Statusfrage nicht als offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erscheinen (vgl. E. 1 und 3.1.2 hiervor). Zu betonen ist, dass ein Mangel in der Sachverhaltsfeststellung gemäss Art. 105 Abs. 2 BGG nicht bereits dann vorliegt, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre. Eine Beweiswürdigung erweist sich erst dann als willkürlich, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen hat oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 144 I 28 E. 2.4; Urteil 9C_403/2022 vom 15. März 2023 E. 4.3). Solches vermag die Beschwerdeführerin mit ihren Vorbringen nicht darzutun. Namentlich liegen keine Anhaltspunkte vor, dass die Vorinstanz die "gesamten persönlichen, familiären, sozialen und erwerblichen Verhältnisse" in willkürlicher Weise ausschliesslich zu ihren Ungunsten interpretiert hätte. Hinweise dafür, dass die Beschwerdeführerin bzw. der für sie übersetzende Ehemann die diesbezügliche Fragestellung im Rahmen der Haushaltsabklärung vom 23. März 2022 - "Wie wäre die berufliche Situation ohne Gesundheitsschaden?" - bzw. deren Bedeutungsgehalt nicht verstanden hätten, sind nicht erkennbar. Die Abklärerin wies in der Stellungnahme vom 1. Juli 2022 zu Recht darauf hin, dass sie im Rahmen der Haushaltsabklärung zweimal nachgefragt habe, wie sich die berufliche Situation im Gesundheitsfall darstellen würde. Die Antwort sei klar und bestimmt gewesen, indem angegeben worden sei, die Beschwerdeführerin würde maximal zwei bis drei Tage (möglichst in einer Halbtagesstelle) arbeiten. Dies würde effektiv sogar einem Pensum von 20 bis 30 % entsprechen, wie die Abklärerin richtig vermerkte.