Citation: 6B_1180/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt ferner eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er macht geltend, die Vorinstanz stelle ohne stichhaltige Beweise fest, dass eine Kollision stattgefunden habe. Dabei würdige sie namentlich seine Aussagen willkürlich. Er habe niemals, weder in der Erstbefragung vor Ort, noch mit E-Mail vom 9. Juni 2014 oder in der Begründung seiner Einsprache gegen den Strafbefehl, anerkannt, dass eine Kollision stattgefunden habe. Er habe damals ohne Aktenkenntnis und juristischen Beistand das Ereignis falsch interpretiert. Ein Zusammenstoss zwischen seinem Fahrzeug und dem Privatkläger sei auch nicht aufgrund objektivierter Beweismittel erstellt. Aus den Aussagen des Privatklägers ergebe sich nichts anderes. Zudem suggeriere die Vorinstanz in ihrer Erwägung, wonach der Privatkläger immer gleich ausgesagt habe, dass jener mehrfach befragt worden sei, was indes nicht zutreffe. Der Privatkläger sei lediglich ein einziges Mal, nach seiner Operation im Spital, zum Vorfall befragt worden. Die verschiedenen Berichte des Universitätsspitals und weiterer Instanzen basierten ausschliesslich auf den Angaben des Privatklägers und hätten keine eigenständige Bedeutung. Zudem möge zutreffen, dass der Privatkläger kein Motiv gehabt habe, ihn zu Unrecht zu beschuldigen. Doch sei durchaus möglich, dass der Privatkläger über den Randstein gestolpert und dabei irrtümlich davon ausgegangen sei, von einem Fahrzeug angefahren worden zu sein. Abgesehen davon sei entgegen der Auffassung der Vorinstanz ein Beweggrund für eine Falschbezichtigung durchaus denkbar (Beschwerde S. 13 ff.). Der Beschwerdeführer bringt weiter vor, die Vorinstanz habe auch in Bezug auf die Spuren an der verstaubten Karosserie seines Personenwagens falsche Schlüsse gezogen. Die kaum wahrnehmbaren Spuren könnten von überall her stammen. Zudem habe der Privatkläger im ersten Berufungsverfahren selbst bestritten, dass sie von ihm herrührten und mit dem Unfall in Zusammenhang stünden. Überdies habe die Vorinstanz seine Ausführungen zur Position des Privatklägers nach dem Sturz und zur Endposition des Fahrzeugs nicht beachtet. Er habe hinreichend dargelegt, dass es unter Zugrundelegung der in der Unfallskizze polizeilich festgehaltenen Abstände nicht zu einer Kollision habe kommen können. Es sei daher anzunehmen, dass der betagte Privatkläger ohne Einwirkung durch das Fahrzeug über den Randstein gestolpert und gestürzt sei (Beschwerde S. 20 ff.). Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer in rechtlicher Hinsicht, dass die Vorinstanz in Bezug auf die Frage der Hauptverantwortung für die fahrlässige Körperverletzung auf die Erwägungen des Strafgerichts verwiesen und sich nicht mit in der Berufungsbegründung vorgetragenen ausführlichen Kritik an dessem Standpunkt auseinandergesetzt habe. Die Verantwortung für die Verletzung liege im vorliegenden Fall in entscheidendem Masse beim Privatkläger selbst. Dieser habe sich offensichtlich vor dem Überqueren der Strasse nicht versichert, ob der Weg frei war (Beschwerde S. 31 ff.).