Citation: 8C_55/2023 E. 4.3

4.3. Sodann bestreitet die Beschwerdeführerin, dass sich ihr Gesundheitszustand verbessert habe. Inwiefern die nach Würdigung der medizinischen Akten ergangene vorinstanzliche Feststellung, in neurologischer Hinsicht habe sich der Gesundheitszustand seit der ursprünglichen Rentenzusprechung wesentlich verändert (vgl. E. 3.1 hiervor), offensichtlich unrichtig (vgl. E. 1 hiervor) sein soll, zeigt sie indessen nicht ansatzweise auf. Die Feststellung eines veränderten Gesundheitszustands bleibt für das Bundesgericht damit verbindlich. Wenn die Vorinstanz aufgrund der festgestellten verbesserten Schmerzproblematik, welche für die damalige Rentenzusprechung von entscheidender Bedeutung war, einen Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 ATSG bejahte, so verletzte sie kein Bundesrecht. Bei gegebenem Revisionsgrund ist der Rentenanspruch in rechtlicher und tatsächlicher Hinsicht ohne Bindung an frühere Beurteilungen umfassend ("allseitig") zu prüfen (BGE 141 V 9 E. 2.3; Urteil 8C_586/2022 vom 26. April 2023 E. 3.1). Damit braucht nicht weiter auf die aussergewöhnliche Interpretation des Charakters der im Jahr 1999 zugesprochenen Invalidenrente durch die Vorinstanz und die damit einhergehende Frage, ob Abs. 1 oder Abs. 2 von Art. 17 ATSG vorliegend einschlägig ist (vgl. E. 2.2 des vorinstanzlichen Entscheids), eingegangen zu werden.