Citation: 8C_503/2018 E. 5.2

5.2. Die Beschwerdeführerin beanstandet, dass das kantonale Gericht auf das erst im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegte, zuhanden des Krankenversicherers erstattete Gutachten des Dr. med. G.________ abgestellt habe. Damit sei ihr rechtliches Gehör verletzt und der Rechtsmittelweg verkürzt worden. Sie selber hat das Gutachten im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegt. Sie musste folglich damit rechnen, dass die Vorinstanz dieses Gutachten hinsichtlich seines Beweiswerts, aber auch hinsichtlich der juristischen Abschätzung der Folgen aus den vom Gutachter diagnostizierten gesundheitlichen Beeinträchtigungen im Lichte der Vorgaben von BGE 141 V 281 (E. 5.2.1 S. 306) würdigen würde (vgl. BGE 144 V 50 E. 4.3 S. 53 f.; 140 V 193 E. 3.1 S. 194 f.). Eine Bundesrechtsverletzung liegt daher nicht vor. Im Übrigen ist selbst die Beweiserhebung durch die reformatorisch entscheidende Beschwerdeinstanz statt über eine Rückweisung an die Verwaltung praxisgemäss zulässig (beziehungsweise, unter gegebenen Umständen, geradezu geboten, vgl. BGE 137 V 210 E. 4.4.1.4 S. 264), ohne dass darin eine unzulässige Verkürzung des Rechtswegs erblickt würde. Dass das kantonale Gericht auf das erst im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegte Gutachten abgestellt hat, lässt sich daher nicht beanstanden.