Citation: 8C_6/2020 E. 3.1.1

3.1.1. Die Beschwerdeführerin bestätigt, die in Sachverhalt A. hievor erwähnten Zuwendungen erhalten zu haben. Sie macht geltend, für die Frage, wie die Mitbeteiligung an den Kosten der Brustvergrösserung rechtlich einzuordnen sei, müsse berücksichtigt werden, dass die B.________ AG insbesondere die Vermarktung von Künstlern bezwecke. Letztlich habe es sich um eine Massnahme gehandelt, die dem Grundsatz "sex sells" folge. Hätte die Absicht der B.________ AG, die Beschwerdeführerin mit ihren künstlerischen Fähigkeiten bekannt zu machen und ihr zum Durchbruch zu verhelfen, Früchte getragen, wäre dadurch zweifellos auch der Beschwerdegegnerin gedient gewesen. Denn diesfalls hätte sich sich selber finanzieren und von der Sozialhilfe lösen können. Wohl auch deshalb sei die Beschwerdegegnerin einverstanden gewesen, dass die B.________ AG mit der Beschwerdeführerin zusammenarbeite. Diese habe sie nicht mit Geldleistungen unterstützt, sondern Geld investiert. Als juristische Person arbeite sie gewinnstrebig und nehme ein Investment nur vor, um zu einem späteren Zeitpunkt Profit erzielen zu können. Das kantonale Gericht habe selber festgehalten, dass es der Beschwerdeführerin nach der Brustvergrösserung gelungen sei, ein Bild zu verkaufen. Unverständlicherweise gelange es zum Schluss, sie sei durch die Beteiligung der B.________ AG an den Kosten der Mammaaugmentation wirtschaftlich, verglichen mit einer Person, die in bescheidenen Verhältnisse lebe, besser gestellt worden. Mit dieser Schlussfolgerung habe es das kantonale Recht willkürlich (Art. 9 BV) angewendet. Zudem habe es die wirtschaftliche Besserstellung nicht ansatzweise begründet, weshalb zusätzlich eine Verletzung des Anspruchs auf das rechtliche Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) vorliege.