Citation: 8C_441/2014 E. 3.2.1

3.2.1. Die Vorinstanz hat, in Bestätigung des Einspracheentscheids vom 10. April 2013, erwogen, der Unfallversicherer habe bei der rentenzusprechenden Verfügung vom 19. Januar 2011 in medizinischer Hinsicht auf den Bericht des Dr. med. C.________ vom 27. September 2009 abgestellt. Dieser Bericht enthalte Diskrepanzen und mangelhafte, weil nicht ausreichend umfassende Ausführungen zur Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Das hätte weitere Abklärungen bedingt. Das alleinige Abstellen auf die nicht schlüssige ärztliche Beurteilung des Dr. med. C.________ sei nicht rechtskonform. Das bestätige auch Dr. med. D.________ als beratender Arzt der Beschwerdegegnerin in seiner Beurteilung vom 28. September 2012. Die AXA sei daher zu Recht davon ausgegangen, in der Rentenverfügung vom 19. Januar 2011 sei der Untersuchungsgrundsatz verletzt und von einem falschen resp. ungenügend abgeklärten Sachverhalt ausgegangen worden. Da die ursprüngliche Beurteilung somit unrichtig gewesen sei, sei nicht zu beanstanden, dass der Unfallversicherer die Verfügung vom 19. Januar 2011 in Wiedererwägung gezogen habe. Eine korrekte Invaliditätsbemessung, bei welcher in medizinischer Hinsicht auf das MEDAS-Gutachten vom 5. Juli 2011 (mit Ergänzung vom 12. Januar 2012) abgestellt werden könne, ergebe eine Erwerbsunfähigkeit von 10 %.