Citation: U 111/05 20.06.2006 E. 4

Über den Anspruch auf Integritätsentschädigung hat die SUVA mit Verfügung vom 20. März 2003 entschieden. Der Beschwerdeführer hat hiegegen keine Einsprache erhoben, weshalb der Entscheid bezüglich der Integritätsentschädigung in Rechtskraft erwachsen ist und im Beschwerdeverfahren nicht mehr überprüft werden kann. Daran ändert nichts, dass die SUVA in der Verfügung vom 28. November 2003 auch auf die zugesprochene Integritätsentschädigung Bezug genommen hat. Denn es ist ihr grundsätzlich verwehrt, über einen rechtskräftig beurteilten Sachverhalt neu zu verfügen und dem Betroffenen dadurch erneut den Rechtsweg zu öffnen (BGE 125 V 398 Erw. 1 mit Hinweis). Es bedarf hiezu besonderer Gründe, wie sie für das Zurückkommen auf rechtskräftige Verfügungen unter dem Titel der Wiedererwägung oder der so genannten prozessualen Revision von Verfügungen Geltung haben (BGE 127 V 469 oben mit Hinweisen). Solche Gründe stehen hier nicht zur Diskussion. Die Höhe der Integritätsentschädigung kann daher nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bilden, weshalb auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten ist.