Citation: 9C_170/2014 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin machte in ihrer Beschwerde an die Vorinstanz zunächst geltend, es entspreche nicht den Tatsachen, dass sie selber kochen könne. Essen hingegen sei ihr möglich. Wegen der sehr grossen Sturzgefahr könne sie sich auch zu Hause nur im Rollstuhl fortbewegen. Ausser Haus zu gehen sei ihr seit langem nur mit Begleitung möglich; eine zahlbare andere Wohnung habe sie bislang nicht gefunden. Nachdem sie eine Anwältin mandatiert hatte, legte sie mit ihrer Replik Auskünfte ihres Hausarztes Dr. med. C.________ vom 4. September 2013 ins Recht. Diesem hatte sie detaillierte Beschreibungen ihrer Einschränkungen in den einzelnen Lebensbereichen vorlegen lassen, deren Richtigkeit er jeweils mit einem Kreuz bestätigte. Gemäss dessen Angaben besteht eine Hilfsbedürftigkeit beim Essen (es sei ihr wegen feinmotorischer Einschränkungen nicht mehr möglich, Gabel und Messer gleichzeitig zu benützen, Speisen zu zerkleinern und Fleisch zu schneiden), beim Ankleiden (vor allem Hosen und Unterwäsche könne sie ohne Hilfe nicht mehr anziehen, ebenso benötige sie Hilfe bei Socken und Schuhen), bei der Körperpflege (auch mit Badelift sei selbstständiges Einsteigen in die Badewanne unmöglich, Waschen gehe nur noch im Liegen, Haare waschen sei nicht mehr möglich) sowie beim Verrichten der Notdurft (sie benötige Hilfe, damit sie nicht hinfalle). Dr. med. C.________ bejahte auch einen Bedarf an lebenspraktischer Begleitung. Er fügte an, auf Grund der neurologischen Verschlechterung "in den letzten Wochen" sei die Versicherte nun im Rollstuhl, kaum mehr gehfähig und wegen progredienter Feinmotorikstörung und Ataxie der oberen Extremitäten auch in den Bereichen Essen, Körperpflege sowie Ankleiden auf die Hilfe ihres Partners angewiesen.