Citation: 9C_80/2020 E. 3.1

3.1. Strittig ist der Rentenanspruch, insbesondere ob die Vorinstanz gegen Bundesrecht verstiess, indem sie abweichend vom Gutachten der ZIMB vom 5. Januar 2018 und dessen Ergänzung vom 29. Dezember 2018 aufgrund der übrigen Akten, insbesondere den Berichten über die berufliche Eingliederung auf eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit von 50 % schloss und der Versicherten ab 1. April 2017 eine Dreiviertelsrente zusprach. Die IV-Stelle bringt dagegen vor, die Arbeitsfähigkeit dürfe nicht anhand des Mittelwerts der geleisteten Pensen ermittelt werden, ohne zu prüfen und begründen, in welchem Ausmass die Ergebnisse der beruflichen Abklärungen auf gesundheitliche Einschränkungen zurückgehe. Aus den Abklärungsberichten ergäben sich auch invaliditätsfremde psychosoziale Faktoren, welche das Arbeitspensum und die qualitative Leistung der Versicherten eingeschränkt hätten. Indem das kantonale Gericht bei festgestellter Beweislosigkeit des Gutachtens die Sache nicht weiter medizinisch abgeklärt habe, habe es gegen die Untersuchungspflicht (Art. 61 lit. c ATSG) mithin Bundesrecht verstossen. Das Bundesamt für Sozialversicherungen legt Vergleichbares wie die IV-Stelle dar. Demgegenüber vertritt die Versicherte zusammengefasst die Auffassung, die Vorinstanz habe sämtliche Beweismittel berücksichtigt und nach einer umfassenden Würdigung des Sachverhalts in Achtung der Vorgaben eines strukturierten Beweisverfahrens geurteilt.