Citation: 1P.64/2004 05.05.2004 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG), mit dem die Justizkommission die Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Einstellung des Strafverfahrens gegen Y.________ abwies. Als Geschädigter ist der Beschwerdeführer nach Art. 88 OG nicht befugt, diesen Entscheid in der Sache anzufechten. Hingegen ist er als Partei des kantonalen Verfahrens befugt, die Verletzung von Verfahrensgarantien zu rügen, deren Missachtung eine formelle Rechtsverweigerung darstellt (Zusammenfassung der Rechtsprechung in BGE 128 I 218 E. 1.1). Allerdings setzt die Rüge, ein Entscheid sei mangelhaft begründet worden, nach ständiger Rechtsprechung die Legitimation in der Sache voraus, weil die Beurteilung dieser Frage nicht von der Prüfung in der Sache selbst getrennt werden kann. Dies ist der Fall, wenn gerügt wird, die Begründung sei unvollständig, zu wenig differenziert oder materiell unzutreffend. Zulässig ist indessen die Rüge, dem Entscheid fehle jegliche Begründung (BGE 129 I 217 E. 1.4 mit Hinweisen). 1.2 Der Beschwerdeführer wirft der Justizkommission vor, ihre Entscheidbegründung genüge den Minimalanforderungen an eine rechtsgenügliche Urteilsbegründung nicht, was auf eine formelle Rechtsverweigerung hinauslaufe. Sie habe seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, indem sie seine detaillierten Ausführungen zur Unbegründetheit der Einstellung des Strafverfahrens gegen Y.________ vollständig ausser Acht gelassen und sich mit einer in der Sache nichts sagenden "Pseudobegründung" begnügt habe. Des Weiteren habe er in der Beschwerdeschrift beantragt, den Bücherexperten des Untersuchungsrichteramtes Zug, Z.________, in die Untersuchung einzubeziehen, was von der Justizkommission ignoriert worden sei. 1.3 Derartige Kritik an der Begründung des angefochtenen Entscheids ist nach der in E. 1.1 dargelegten Rechtsprechung unzulässig, da sie darauf abzielt, diesen als oberflächlich und sachlich falsch darzustellen, wozu der Beschwerdeführer nicht befugt ist. Aus der Einstellung des Verfahrens gegen Untersuchungsrichter Y.________, die die Justizkommission schützte, ergibt sich zudem ohne weiteres, weshalb sie dieses nicht auf dessen Gehilfen, den Bücherexperten Z.________, ausdehnte. Der Beschwerdeführer legt jedenfalls nicht in einer den gesetzlichen Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG (BGE 127 I 38 E. 3c; 125 I 492 E. 1b) genügenden Weise dar, inwiefern sie sich zur Wahrung seines rechtlichen Gehörs dazu auch noch ausdrücklich hätte äussern müssen, und das ist auch nicht ersichtlich. 1.4 Auf die Beschwerde ist somit nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 156 OG).