Citation: 7B.166/2004 14.09.2004 E. A

A.a Auf Grund der vom Kanton sowie der vom Staat und der Stadt Zürich gegen Z.________ Y.________ angestrengten Betreibungen pfändete das Betreibungsamt Affoltern am Albis in der Pfändungsgruppe Nr. xxx am 5. Juli 2001 im Beisein des Schuldners in den Geschäftsräumen der Y.________ & Co. - -:- - je einen Miteigentumsanteil des Schuldners an Liegenschaften in A.________ bzw. B.________, - den Liquidationsanteil des Schuldners am unverteilten Nachlassvermögen seiner 1937 verstorbenen Grossmutter sowie - den Liquidationsanteil des Schuldners an einem voraussichtlichen Prozessgewinn der "Baugesellschaft W.________" gegenüber X.________. Hinsichtlich der gleichzeitig angeordneten Einkommenspfändung erfolgte per 20. August 2001 (in Anwesenheit des Schuldners) eine Pfändungsrevision. Mit Eingaben vom 11. und 15. November 2002 stellten die Gläubiger fristkonform ihre Verwertungsbegehren, wobei sie unter anderem Priorität auf die Verwertung des Liquidationsanteils des Schuldners am voraussichtlichen Prozessgewinn legten. Die Mitteilung der Verwertungsbegehren erliess das Betreibungsamt am 27. November 2002. Am 19. Dezember 2002 erging durch das Bezirksgericht Affoltern bezüglich des in Position 4 der Pfändungsurkunde erwähnten Prozesses das Urteil. Den vom Betreibungsamt in der Folge aus dem Prozessgewinn - zur Sicherstellung des Vollstreckungssubstrats (Art. 98 SchKG) - einstweilen "eingezogenen" Liquidationsanteil von Fr. 30'000.-- beanspruchte die "Baugesellschaft W.________" mit Schreiben vom 12. März 2003 als ihr Eigentum. Die Gläubiger opponierten umgehend dieser Eigentumsansprache. A.b Am 30. Januar 2003 pfändete das Betreibungsamt Affoltern am Albis auch in der Pfändungsgruppe Nr. yyy (Gläubiger Staat Schwyz und Schweizerische Eigenossenschaft) im Amtslokal und im Beisein des Schuldners aus dem (inzwischen realisierten) Prozessgewinn der "Baugesellschaft W.________" gegenüber X.________ den Liquidationsanteil des Schuldners von Fr. 10'000.--. Nach Zustellung der Verwertungsbegehren beanspruchte die "Baugesellschaft W.________" den Betrag von Fr. 10'000.-- als ihr Eigentum. Die Gläubiger opponierten umgehend der Eigentumsansprache. Der an die Ansprecher gerichteten Aufforderung des Betreibungsamtes vom 2. April 2003, im Widerspruchsverfahren nach Art. 107 SchKG Beweismittel für ihre Ansprache einzureichen, wurde nicht Folge geleistet.