Citation: 5A_536/2020 E. 4.2

4.2. Die Beschwerdeführerin 1 äussert sich nicht zur Frage des nicht wieder gutzumachenden Nachteils, womit sie ihrer Begründungspflicht nicht genügt. Weshalb der angefochtene Entscheid einen solchen Nachteil sollte bewirken können, ist denn auch nicht ersichtlich: Das Kantonsgericht ist auf das bei ihm eingereichte Rechtsmittel zusammengefasst nicht eingetreten, weil die Berufung nicht zur Verfügung steht und die Beschwerdeführerin 1 die an sich mögliche Beschwerde nur bedingt eingereicht habe, was nicht zulässig sei (vgl. auch vorne E. 2). Unter diesen Umständen läuft die Beschwerdeführerin 1 nicht Gefahr, dass sie ihre Rechte wegen der Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht geltend machen könnte. Vielmehr stellt sich allein die Frage danach, wer die bisher angefallenen Gerichts- und Parteikosten zu tragen hat. Dies mag sich zwar ändern, falls der vorinstanzliche Nichteintretensentscheid dereinst aufgehoben werden sollte. Der Beschwerdeführerin 1 ist es unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 3 BGG indes unbenommen, dannzumal auch die Abweisung ihres Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege prüfen zu lassen.