Citation: 9C_48/2018 E. 2

Der Beschwerdeführer beanstandet vor Bundesgericht erstmals die Höhe des ihm temporär zugesprochenen Anspruchs auf eine Dreiviertelsrente. Eine diesbezügliche Bestreitung bereits im vorinstanzlichen Verfahren lässt sich auch bei weiter Interpretation der beim kantonalen Gericht eingereichten Rechtsschriften nicht ableiten. Der Versicherte beantragte damals "die gesetzlichen Leistungen nach IVG, namentlich eine Invalidenrente auch über den 31.12.2014 hinaus und für die Zukunft". Es fehlen Anzeichen dafür, dass damit auch die Höhe der temporären Dreiviertelsrente bestritten wurde (zur Auslegung gestellter Anträge vgl. BGE 136 V 131 E. 1.2 S. 136). Entgegen der Beschwerde lässt sich darauf insbesondere nicht mit der Begründung schliessen, in Ziffer 47 der Beschwerdeschrift vom 1. Mai 2017 ans kantonale Gericht seien die Vergleichseinkommen bestritten worden, welche auch den Invaliditätsgrad bis zum 31. Dezember 2014 beschlagen würden. Der Beschwerdeführer lässt ausser Acht, dass er in Ziffer 17 derselben Rechtsschrift explizit ausgeführt hatte, mit diesem Einwand im Ergebnis die Befristung des Rentenanspruchs per 31. Dezember 2014 zu bestreiten. Die nunmehr vorgebrachte Behauptung, die im Belastbarkeitstraining erzielte Leistung spreche gegen eine Verwertbarkeit im freien Arbeitsmarkt und gegen die von der Vorinstanz angenommene Arbeitsfähigkeit von 50 %, ist deshalb als neues Vorbringen tatsächlicher Natur unzulässig (Art. 99 Abs. 1 BGG; MEYER/DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 19 ff. zu Art. 99 BGG).