Citation: 4A_236/2023 E. A

Mit Vertrag vom 25. September 2013 beauftragte C.A.________ seine Cousine A.A.________ (Beklagte, Beschwerdeführerin), für ihn Kunst zu kaufen ("Kunsteinkaufvertrag"). Er gab ihr zu diesem Zweck EUR 1'810'000.-- respektive Vermögenswerte in dieser Höhe ("Art Funds"). In der Folge kaufte A.A.________ damit mehrere Kunstwerke für C.A.________, unter anderem ein Gemälde von Christopher Wool. Im Jahr 2014 überwies A.A.________ EUR 80'000.-- an das Unternehmen B.________. Im November 2018 trat C.A.________ "sämtliche Rechte und Forderungen aus oder in Zusammenhang mit dem [Kunsteinkauf-]Vertrag" seinem Vater B.A.________ (Kläger, Beschwerdegegner) ab.