Citation: 7B_523/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt insbesondere eine Verletzung seines rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Er bestreitet allerdings nicht, dass er auf seiner Website bereits mehrfach über das hängige Strafverfahren berichtet und Ausschnitte aus Untersuchungsakten veröffentlicht hat, ohne die dort genannten und von ihm massiv angeprangerten Personen zu anonymisieren. Er räumt im Gegenteil ausdrücklich ein, dass er als Privatstrafkläger Personen namentlich erwähnt und teilweise abgebildet hat, die in das hängige Strafverfahren involviert sind. Einem der betroffenen Polizeibeamten habe er immerhin "angeboten", ihn auf dessen allfällige "Mitteilung hin" zu anonymisieren. Der Beschwerdeführer macht geltend, auf seinen öffentlichen Blogs und Postings "bislang lediglich" Menschen aus "zwei Personengruppen mit vollem Namen" genannt zu haben: "zum einen gewählte Personen in öffentlichen Ämtern, beispielsweise Staatsanwälte, deren Privatsphäre" seiner Ansicht nach "sehr gering zu gewichten" sei; zum anderen Personen, die auf Social Media "ein öffentliches Profil führen" und "sich damit selbst als öffentliche Personen" verhielten. Die Ehefrau eines Betroffenen habe beispielsweise "ein Profil auf Instagram, auf dem auch ihr Mann wiederholt thematisiert und regelmässig gezeigt" werde. Daraus will der Beschwerdeführer schliessen, dass diese Betroffenen "die Öffentlichkeit ebenfalls in einem gewissen Masse" gesucht hätten und daher "nicht ohne Weiteres als Privatpersonen klassifiziert werden" könnten. Auch die am angefochtenen Entscheid mitwirkende "Vize-Präsidentin des Obergerichts" sei, wie der Beschwerdeführer ausdrücklich einräumt, auf seiner privaten Website unterdessen "mit einem Artikel vertreten", der noch "mit ihrem Foto" ergänzt worden sei. In dem Artikel werde die Oberrichterin "negativ dargestellt"; es würden ihr "Lügen" vorgeworfen, und sie werde "angeprangert", ihm "ohne Verfügung und aufgrund von mündlichen Absprachen während der gesamten Beschwerdefrist vor dem Bundesgericht die Einsicht in die Videos verweigert" zu haben (Beschwerdeschrift, S. 10 Rz. 23).