Citation: I 742/02 21.07.2003 E. A

Die 1965 geborene, türkische Staatsangehörige Y.________ leidet seit Geburt an einer autosomal-rezessiven Achromatopsie. Am 8. Januar 1994 reiste sie in die Schweiz ein, wo ihr Asyl gewährt wurde. Ab Februar 1994 bis Dezember 1996 leistete sie Beiträge als Nichterwerbstätige. In der Zeit vom 1. Januar bis 30. September 1997 und vom 1. Januar bis 2. August 1998 arbeitete sie im Rahmen einer Vollzeitbeschäftigung als Küchenhilfe im Gastgewerbe, ab 22. Februar 1999 bis 3. Juni 2001 ungefähr im Rahmen eines 50 %-Pensums als Raumpflegerin bei X.________. Zudem vertrug sie von 1999 bis Juni 2001 vier Stunden pro Woche Zeitungen und Reklameschriften für Z.________. Im Jahre 1995 ersuchte Y.________ erstmals um Leistungen der Invalidenversicherung (Berufsberatung, Umschulung, Arbeitsvermittlung, Hilfsmittel, besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen, Rente), was die IV-Stelle des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 26. Juli 1995 ablehnte. Ein weiteres Gesuch wurde mit Verfügung vom 23. September 1998 abgelehnt. Mit Anmeldung vom 20. November 2000 beantragte Y.________ die Ausrichtung einer Invalidenrente. Die IV-Stelle holte einen Auszug aus dem individuellen Konto vom 18. Dezember 2000, einen Arztbericht vom 19. Dezember 2000, einen Fragebogen zur Ermittlung der Erwerbstätigkeit bzw. Statusfrage vom 21. Februar 2001, einen Abklärungsbericht Haushalt vom 3. Juli 2001 und einen Arbeitgeberbericht vom 28. November 2001 ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 25. April 2002 ab.