Citation: 2C_725/2017 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer reicht im vorliegenden Verfahren erstmals als neues Beweismittel und damit als Novum die Auflistung der spezifizierten Leistungen für das zweitinstanzliche Verfahren ein und begründet die geltend gemachte Parteientschädigung in der Beschwerdeschrift. Gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG dürfen neue Tatsachen und Beweismittel bzw. Noven nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Urteil 8C_789/2010 vom 22. Februar 2011 E. 6.1). Nicht unter Art. 99 Abs. 1 BGG fallen Tatsachen und Beweismittel, die der Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren vorzutragen unterlassen hat und die deshalb von der Vorinstanz auch nicht berücksichtigt werden konnten (Urteil 8C_789/2010 vom 22. Februar 2011 E. 6.2). Eine Unterlassung des Beschwerdeführers liegt jedoch nicht vor, wäre es doch Sache der Vorinstanz gewesen, gegenüber dem Beschwerdeführer klar zu stellen, dass eine Kostennote auch für das zweitinstanzliche Verfahren bereits vorzulegen ist. Letzteres konnte erst aufgrund des vorinstanzlichen Entscheides geschlossen werden. Die bezüglich der Parteientschädigung für das zweitinstanzliche Verfahren neu vorgebrachten Tatsachen und spezifizierten Leistungen sind deshalb als zulässiges Novum zu berücksichtigen (vgl. Urteile 8C_789/2010 vom 22. Februar 2011 E. 6.3.1; 8C_797/2010 vom 11. Januar 2011 E. 5.1; 9C_338/2010 vom 26. August 2010 E. 5.2).