Citation: 6B_1294/2022 E. 1.5.1

1.5.1. Die Beschwerdeführerin rügt weiter eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung mit Bezug auf ihr Einkommen. Die Vorinstanz führt aus, der Gesamtbetrag von Fr. 7'745.-- stelle im Vergleich zu ihrem damaligen persönlichen Einkommen von monatlich Fr. 2'700.-- wie auch zum damaligen Familieneinkommen von Fr. 4'300.-- einen namhaften Beitrag an ihre Lebenshaltungskosten dar. Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, die vorinstanzlichen Berechnungen seien falsch. Zum einen seien keinerlei Fragen zur genauen Zusammensetzung des Einkommens gestellt worden; so sei nicht klar, ob zum von der Beschwerdeführerin genannten Einkommen noch ein 13. Monatslohn oder ein Bonus oder Ähnliches hinzukomme. Zum anderen habe die Vorinstanz das Einkommen des Ehemanns der Beschwerdeführerin mit dem Familieneinkommen gleichgesetzt. Dies sei falsch; vielmehr müssten die Einkommen aller Familienmitglieder, die im gleichen Haushalt leben, mindestens aber dasjenige der Beschwerdeführerin und ihres Ehemanns, zusammengezählt werden.