Citation: 8C_505/2015 E. A

Die 1995 geborene A.________ war als Fachangestellte Gesundheit in Ausbildung im Spital B.________ tätig und dadurch bei der Unfallversicherung Stadt Zürich (nachfolgend: UVZ) obligatorisch unfallversichert. Am 6. Mai 2014 meldete der Arbeitgeber dem Versicherer, A.________ sei am 4. März 2014 Opfer eines sexuellen Übergriffs (Anfassen im Intimbereich) geworden. Die UVZ holte die Polizeiakten und einen Bericht der behandelnden Psychiaterin ein. Mit Verfügung vom 12. August 2014 verneinte sie ihre Leistungspflicht mit der Begründung, es liege kein Unfall vor. Die CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG (nachfolgend: Concordia) als obligatorischer Krankenpflegeversicherer erhob Einsprache. Sie machte geltend, es liege ein Unfall im Sinne eines Schreckereignisses vor und die UVZ habe die Kosten für die von der Versicherten erlittenen psychischen Beeinträchtigungen zu tragen. Mit Entscheid vom 1. Oktober 2014 hielt die UVZ an der Verfügung fest.