Citation: 5P.34/2004 05.04.2004 E. 2

2.1 Die Abänderbarkeit des am 9. Juni 1998, d.h. vor Inkrafttreten des neuen Scheidungsrechts (1. Januar 2000), ergangenen Urteils hinsichtlich der an den Unterhalt der früheren Ehefrau geschuldeten Beiträge beurteilt sich nach dem damaligen Recht (Art. 7a Abs. 3 SchlT ZGB). Nach der Rechtsprechung zu (a)Art. 153 Abs. 2 ZGB konnte sowohl eine wegen Bedürftigkeit ausgesetzte Rente ([a]Art. 152 ZGB) als auch eine Rente nach (a)Art. 151 Abs. 1 ZGB - soweit zur Abgeltung des Verlustes des ehelichen Unterhaltsanspruchs bestimmt - herabgesetzt werden, wenn die Lage des Pflichtigen sich wesentlich verschlechtert hatte (dazu BGE 117 II 211 E. 1a S. 213 mit Hinweis). 2.2 Das Obergericht hält fest, bei der Festsetzung der B.________ zugesprochenen Rente sei im Scheidungsurteil von einem monatlichen Einkommen des Beschwerdeführers von "ca. Fr. 3'500.-- netto" ausgegangen worden. Sollte der Beschwerdeführer damals tatsächlich einen Betrag von Fr. 4'508.05 netto erwirtschaftet haben (wie er im Rekursverfahren vorgebracht hatte), wäre dies ohne Bedeutung, zumal die Unterhaltsbeiträge auf der Basis eines Einkommens von ungefähr Fr. 3'500.-- berechnet worden seien. Da sodann das aktuelle Monatseinkommen sich auf rund Fr. 3'400.-- belaufe, könne von einer erheblichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers nicht die Rede sein. Sein Abänderungsbegehren sei deshalb als aussichtslos zu qualifizieren und das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege schon aus diesem Grund abzuweisen.