Citation: 1C_771/2021 E. 2.3.1

2.3.1. Der Beschwerdeführer bestreitet das Vorliegen eines öffentlichen Interesses an der Erstellung der Mauer. Das Gebäude auf der Parzelle Gbbl. Nr. 2468 ist als schützenswert eingestuft und die Parzelle ist Bestandteil des Ortsbildes Bächimatt. Wenn die Vorinstanz daher ein öffentliches Interesse an einer Erstellung der Gartenmauer entlang der neu erstellten Parkplätze als gegeben erachtete, so ist dies nicht als willkürlich zu qualifizieren. Ebenso kann der Beschwerdeführer diese Verpflichtung nicht negieren, indem er auf ein Gesuch um Überprüfung des Schutzstatus des Gebäudes verweist. Eine neue Qualifikation des Schutzwertes des Gebäudes liegt nicht vor. Auch ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer selbst von der Notwendigkeit der Erstellung der Mauer aus öffentlichem Interesse bei der Einreichung seines Baugesuchs um Erstellung von zwei Parkplätzen ausging, denn sonst hätte er nicht eine Fotografie einer als Parkplatzeinbuchtung ausgestalteten Mauer, die sich ähnlich wie die Mauer gemäss Baugesuch präsentiert, im Rahmen des Bauvoranfrageverfahrens eingereicht. Auch betonte der Beschwerdeführer in seinem Schreiben vom 27. Juli 2018 an das Bauinspektorat, dass gemäss dem von ihm eingereichten Plan, auf welchem die neu zu erstellende Mauer klar ersichtlich ist, den denkmalpflegerischen Anforderungen am besten Genüge getan werde. Die Berücksichtigung solcher Anforderungen entspricht gerade auch unter Berücksichtigung der Lage der Parzelle Gbbl. Nr. 2468 einem öffentlichen Interesse (vgl. BGE 147 I 308 E. 4.1 und 4.2). Ein solches ist für den Erlass der Wiederherstellungsverfügung somit gegeben.