Citation: 6B_501/2013 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz verletze das Anklageprinzip und Art. 325 lit. f StPO, da sich der Vorwurf der Drohung im Sommer 2009 nicht mit der erforderlichen Bestimmtheit individualisieren lasse. Nach dem Anklagegrundsatz bestimmt die Anklageschrift den Gegenstand des Gerichtsverfahrens und dient der Information der beschuldigten Person (Umgrenzungs- und Informationsfunktion). Die Anklage hat die der beschuldigten Person zur Last gelegten Delikte in ihrem Sachverhalt so präzise zu umschreiben, dass die Vorwürfe in objektiver und subjektiver Hinsicht genügend konkretisiert sind. Das Anklageprinzip bezweckt zugleich den Schutz der Verteidigungsrechte der beschuldigten Person und dient dem Anspruch auf rechtliches Gehör (BGE 133 IV 235 E. 6.2 f. S. 244 f.; Urteil 6B_130/2012 vom 22. Oktober 2012 E. 6.2, nicht publ. in: BGE 138 IV 209; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz erwägt zu Recht, aufgrund des Vorhalts anlässlich seiner Einvernahme vom 5. Januar 2010 und der Anklageschrift habe der Beschwerdeführer gewusst, was ihm vorgeworfen werde (Urteil S. 7). Er war informiert, dass er sich im Sommer 2009 gegenüber seiner Frau dahingehend geäussert haben soll, alle zu erschiessen, die ihn zwingen würden, aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen (kantonale Akten, act. E2 S. 4 Frage 22 und act. ge1 S. 2 Ziff. 2.1.1.B). Die Ungenauigkeit der Zeitangabe "Sommer 2009" ist nicht von entscheidender Bedeutung, da beim Beschwerdeführer keine Zweifel darüber bestanden, welches Verhalten ihm vorgeworfen wird (siehe Urteile des Bundesgerichts 6B_233/2010 vom 6. Mai 2010 E. 2.3 und 6B_830/2008 vom 27. Februar 2009 E. 2.4; je mit Hinweisen). Der Anklagegrundsatz ist nicht verletzt.