Citation: 8C_46/2019 E. 3.2.1

3.2.1. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung beruht auf einer nicht zu beanstandenden Prüfung und Würdigung der medizinischen Aktenlage. Das kantonale Gericht hat überzeugend dargelegt, weshalb es der Beurteilung des Kreisarztes vom 5. April 2017 vollen Beweiswert zuerkannte. Die Beschwerdeführerin vermag mit ihren Vorbringen keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen zu begründen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Soweit sie geltend macht, die Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. D.________ sei bereits deshalb ungenügend und nicht beweiskräftig, weil er eine reine Aktenbeurteilung vorgenommen habe, übersieht sie, dass rechtsprechungsgemäss auch ein versicherungsinterner und aktengestützter Arztbericht beweistauglich sein kann. Namentlich hat ein ärztlicher Bericht, der ausschliesslich auf Akten basiert, dann Beweismittelqualität, wenn die Unterlagen, auf welchen er beruht, ausreichende medizinische Beurteilungen enthalten, die aufgrund einer persönlichen Untersuchung der versicherten Person zu Stande gekommen sind (BGE 125 V 352 E. 3b/ee S. 353 f.; RKUV 2001 Nr. U 438 S. 345, U 492/00; vgl. auch Urteile 8C_515/2018 vom 22. Februar 2019 E. 3.3.2 und 8C_173/2018 vom 24. Mai 2018 E. 3.2, je mit Hinweisen). Dem Kreisarzt lagen neben den Berichten des Spitals E.________ vom 1. und 17. Mai 2016, 8. Juni 2016, 30. Dezember 2016 und 13. Januar 2017, des Hausarztes vom 21. Juni 2016 sowie der Klinik für Orthopädie und Traumatologie F.________ vom 16. März 2017 auch die Ergebnisse der MR-Untersuchungen der Wirbelsäule vom 9. Januar und 21. März 2017 sowie ein unfallanalytisches Kurzgutachten vom 19. August 2016 vor. Er konnte sich mithin aufgrund der Aktenlage ein gesamthaftes Bild machen. Weil es im Wesentlichen um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes ging, ist sodann nicht zu beanstanden, dass Dr. med. D.________ auf einen persönlichen Untersuch der Versicherten verzichtete (vgl. Urteil 8C_780/2016 vom 24. März 2017 E. 6.1 mit Hinweis).