Citation: 1C_266/2017 E. C

Mit Entscheid vom 6. Juni 2017 schrieb das Bundesstrafgericht das Verfahren als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis ab. Zudem hielt es fest, dass die Beschwerde als aussichtslos hätte beurteilt werden müssen und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege deshalb abzuweisen sei. Die Gerichtsgebühr auferlegte es dementsprechend dem Beschwerdeführer. Mit Schreiben vom 16. Juni 2017 hielt der Beschwerdeführer daran fest, dass die Rechtsverzögerung festzustellen sei. In der Folge teilte das Bundesgericht den Verfahrensbeteiligten mit, das Verfahren scheine gegenstandslos geworden zu sein, und räumte ihnen Gelegenheit zur Stellungnahme ein. Das Bundesstrafgericht verzichtete darauf. Das BJ liess sich vernehmen, ohne einen förmlichen Antrag zu stellen. Der Beschwerdeführer hielt in seiner Stellungnahme fest, er widersetze sich der Abschreibung des Verfahrens nicht. Da davon auszugehen sei, dass er mit seiner Beschwerde obsiegt hätte, seien ihm keine Gerichtskosten aufzuerlegen und habe er Anspruch auf eine Parteientschädigung.