Citation: K 56/06 14.09.2006 E. 3

Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vermögen die tatsächlichen Feststellungen und rechtlichen Schlussfolgerungen der Vorinstanz nicht als unrichtig oder sonst wie bundesrechtswidrig darzutun. Es steht fest, dass der Heilungsprozess nach der Knieoperation vom 9. Januar 2003 komplikationslos verlief. Sodann ist unbestritten, dass sich der objektive Gesundheitszustand gemessen an Befund und Diagnose seit 21. Juli 2003 nicht wesentlich änderte. In diesem Zeitpunkt betrug die Arbeitsunfähigkeit gemäss Hausarzt 25 %. In dem im Rahmen des IV-Verfahrens erstellten Bericht vom 20. Juni 2004 bezeichnete Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, den Gesundheitszustand als stationär. Die Leistungsfähigkeit als Landwirt/ Plattenleger bezifferte er auf 70-80 %. Inwiefern sich das funktionelle Leistungsvermögen seit 21. Juli 2003 bis zum den Prüfungszeitraum begrenzenden Einspracheentscheid vom 21. September 2005 (BGE 131 V 354 Erw. 2) verschlechterte, lässt sich den ärztlichen Berichten, welche eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % angeben, nicht entnehmen, wie die Vorinstanz richtig festhält. Der im kantonalen Verfahren eingereichte Bericht des Dr. med. W.________ vom 13. Dezember 2005, welcher von einer szintigraphisch festgestellten beginnenden Lockerung resp. Überlastung der eingesetzten Prothese spricht, gibt zu keiner anderen Beurteilung Anlass, soweit er überhaupt zu berücksichtigen ist (BGE 121 V 366 Erw. 1b). Schliesslich trifft zwar zu, dass die Aussagen im vertrauensärztlichen Bericht vom 9. Mai 2005: «Als Herr B. jedoch erkannt hatte, dass die Versicherung erst ab mind. 50%iger AUF zahlt, hat er sich erneut auf 50 % schreiben lassen. (...) Sein Rechtsverständnis betreffend Bestimmung der AUF und Zweck der Krankentaggeld-Versicherung ist von der sozialen Absicht abweichend. Insbesondere ist er der Ansicht, dass nach so viel Jahren Bezahlen von Versicherungsprämien ihm die Leistungen schlicht zustehen und dass er nun von der ÖKK 'bschissen' werde», entweder nicht fundiert oder nicht sachdienlich sind. Daraus allein kann indessen nicht auf Voreingenommenheit des Vertrauensarztes geschlossen werden. Abgesehen davon ändert dies nichts an der Feststellung eines seit 21. Juli 2003 im Wesentlichen unveränderten Gesundheitszustandes und den daraus zu ziehenden Schlussfolgerungen. Insoweit ist der Einwand nicht stichhaltig und stellt der vertrauensärztliche Bericht eine inhaltlich nachvollziehbare und hinreichende Beurteilungsgrundlage dar, zumal sich aus den übrigen medizinischen Akten keine schlüssige Erklärung für eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % entnehmen lässt. Abklärungen zur Leistungsfähigkeit als Landwirt im Bergbauernbetrieb und als selbständiger Maurer/Plattenleger erübrigen sich.