Citation: 6B_476/2024 E. 5.3

5.3. Damit markierte im Prinzip die Zustellung der Verfügung vom 15. Mai 2023 den fristauslösenden Zeitpunkt für den Beginn der 30-tägigen Frist zur Einreichung des Wiederherstellungsgesuchs, musste der Beschwerdeführer doch (bereits) in diesem Zeitpunkt ernsthaft von der Möglichkeit ausgehen, die Frist für die Einreichung der Berufungserklärung verpasst zu haben. Aber selbst für den Fall, dass man mit der Vorinstanz für den Beginn des Fristenlaufs - zu Gunsten des Beschwerdeführers - auf den (grundsätzlich nicht massgebenden) Zeitpunkt der Zustellung des Nichteintretensbeschlusses am 6. September 2023 abstellen wollte, mit dem der Beschwerdeführer definitiv Kenntnis über sein verspätetes bzw. nicht fristwahrendes Handeln erhielt, wäre die Frist von 30 Tagen für die Einreichung eines Wiederherstellungsgesuchs am 26. Januar 2024 (Datum Eingabe Fristwiederherstellungsgesuch) längst abgelaufen gewesen. Der vorinstanzliche Schluss, das Gesuch um Wiederherstellung sei nicht fristgerecht eingereicht worden, ist folglich nicht zu beanstanden.