Citation: U 156/00 23.10.2000 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die von der Rechtsprechung entwickelten Grundsätze bezüglich des Erfordernisses des natürlichen Kausalzusammenhangs (siehe auch BGE 119 V 337 Erw. 1) - insbesondere bei Vorliegen einer Schleuderverletzung der Halswirbelsäule (HWS) ohne organisch nachweisbare Befunde (BGE 119 V 338 Erw. 1 und 340 Erw. 2b, 117 V 360 Erw. 4b; siehe auch RKUV 1997 Nr. U 272 S. 170 Erw. 1b; SVR 1997 UV Nr. 85 S. 309 Erw. 1, Nr. 95 S. 346 Erw. 2a, 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) - und des adäquaten Kausalzusammenhangs bei nach einem Unfall auftretenden psychischen Gesundheitsschäden (BGE 115 V 138 Erw. 6, bestätigt u.a. in SVR 1999 UV Nr. 10 S. 31 Erw. 2) und bei Schleuderverletzungen der HWS (BGE 117 V 366 Erw. 6; siehe auch RKUV 1997 Nr. U 272 S. 173 Erw. 4; SVR 1997 UV Nr. 95 S. 346 Erw. 2a, 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Zu ergänzen ist, dass in Fällen, in welchen die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der HWS gehörenden Beeinträchtigungen zwar teilweise gegeben sind, im Vergleich zu einer ausgeprägten psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten, die Beurteilung praxisgemäss unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung nach Unfall vorzunehmen ist (BGE 123 V 99 Erw. 2a; RKUV 1999 Nr. U 341 S. 409). Hinzuzufügen ist ausserdem, dass die Rechtsprechung zum adäquaten Kausalzusammenhang bei Schleudertraumen sinngemäss auch bei Schädel-Hirntraumen mit vergleichbaren Folgen anzuwenden ist (BGE 117 V 382 Erw. 4b).