Citation: 6B_79/2019 E. 1.8

1.8. Als unbegründet erweist sich schliesslich die Rüge, die Vorinstanz verletze ihre Begründungspflicht. Zum Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 3 Abs. 2 lit. c und Art. 107 StPO, Art. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 Ziff. 1 EMRK) gehört, dass die Behörde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tatsächlich hört, prüft und in der Entscheidfindung berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen (Art. 81 Abs. 3 StPO). Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken (BGE 141 III 28 E. 3.2.4 S. 41; 139 IV 179 E. 2.2 S. 183; 138 IV 81 E. 2.2 S. 94; je mit Hinweisen). Aus den einlässlichen Erwägungen der Vorinstanz ergibt sich, auf welche Überlegungen sie ihr Urteil stützt, so dass der Beschwerdeführer in der Lage war, das Urteil anzufechten. Dass sich die Vorinstanz mit allen Einwänden des Beschwerdeführers auseinandersetzt, ist dabei nicht erforderlich.