Citation: 5C.243/2005 07.04.2006 E. 6

Folglich erweisen sich beide Berufungen als unbegründet, soweit auf sie überhaupt eingetreten werden kann. Bei diesem Ergebnis rechtfertigt es sich, die Gerichtsgebühr den Parteien je hälftig aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG) und die Parteientschädigungen wettzuschlagen (Art. 159 Abs. 1 OG), zumal keine Antworten eingeholt werden mussten. Die von beiden Parteien beantragte unentgeltliche Rechtspflege kann nicht gewährt werden, denn beiden Berufungen fehlte von allem Anfang an jede Erfolgsaussicht (Art. 152 Abs. 1 OG).