Citation: 8C_242/2024 E. 10.1

10.1. Umstritten ist weiter das von der Beschwerdeführerin trotz Gesundheitsschadens hypothetisch erzielbare sog. Invalideneinkommen. Die Vorinstanz stellte bei dessen Ermittlung auf die LSE ab, weil die Beschwerdeführerin keine neue Erwerbstätigkeit aufgenommen hat. Dies ist bundesrechtskonform (vgl. BGE 148 V 174 E. 6.2). Sie erwog weiter, der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) weiblicher Arbeitskräfte im privaten Sektor nach Wirtschaftszweigen, Kompetenzniveau und Geschlecht für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art habe im Jahr 2020 bei einer 40-Stunden-Woche Fr. 4'276.- (LSE 2020, Tabelle TA1, Total, Niveau 1, Frauen) betragen. Indexiert auf das Jahr 2022 (Nominallohnindex [T1.2.20 Frauen], Total, 2020: 100, 2022: 101,4) und unter Berücksichtigung der durchschnittlichen betriebsüblichen Arbeitszeit von 41,7 Stunden pro Woche (Statistik der betriebsüblichen Arbeitszeit des BFS, Tabelle T03.02.03.01.04.01, Total, im Internet abrufbar) sowie aufgerechnet auf ein Jahr ergebe sich ein Einkommen von Fr. 54'241.66. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was diese Berechnung als bundesrechtswidrig erscheinen liesse. Unbehelflich ist ihr Einwand, es sei nicht ersichtlich, wie sie trotz ihrer 100%igen Erwerbsunfähigkeit ein Invalideneinkommen von mehr als Fr. 50'000.- erzielen könne. Denn sie ist in angepasster Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig (vgl. E. 6 hiervor).