Citation: 8C_439/2019 E. 3.2.4

3.2.4. Ebenfalls unzutreffend ist der Einwand, die Vorinstanz habe den Bericht des RAD-Arztes vom 11. Januar 2018 überhaupt nicht berücksichtigt, nahm sie doch in Erwägung 4.2 des angefochtenen Entscheids ausdrücklich darauf Bezug. Hinsichtlich des im kantonalen Beschwerdeverfahren aufgelegten Berichts des Dr. med. F.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. September 2018 hielt das kantonale Gericht sodann fest, dieser datiere nach Verfügungserlass und es werde darin nicht aufgezeigt, dass die neu aufgetretenen Leiden bereits vor Verfügungserlass bestanden hätten. Demnach vermöge dieser Bericht die Beurteilung im Zeitpunkt der Verfügung vom 28. Juni 2018 nicht in Frage zu stellen. Die IV-Stelle sei folglich auch nicht verpflichtet gewesen, ein strukturiertes Beweisverfahren durchzuführen. Inwiefern diese Beurteilung Bundesrecht verletzen soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Was er aus dem letztinstanzlich neu aufgelegten Austrittsbericht des Spitals E.________ vom 16. Januar 2019 zu seinen Gunsten ableiten will, ist ebenfalls nicht erkennbar. Er legt zudem mit keinem Wort dar, inwiefern erst der angefochtene Entscheid zu dessen Beibringung Anlass gab, weshalb das Beweismittel vor Bundesgericht von vornherein unbeachtlich bleibt (unechtes Novum; Art. 99 Abs. 1 BGG).