Citation: 8C_415/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erachtete hinsichtlich der somatischen Leiden das zuhanden der involvierten Krankentaggeldversicherung erstattete orthopädische Gutachten der SMAB AG, Swiss Medical Assessment- and Business-Center, St. Gallen, vom 17. Februar 2016 als beweiskräftig. Es stellte gestützt darauf fest, dass die Arbeitsfähigkeit des Versicherten durch die chronische linksbetonte Lumboischialgie in einer körperlich leichten, wechselbelastenden vorwiegend sitzenden Tätigkeit (mit Heben und Tragen von Lasten unter 15 Kilogramm) nicht eingeschränkt sei. Die angestammte Tätigkeit in der Endfertigung von Spanplatten sei aus orthopädischer, traumatologischer Sicht jedoch unzumutbar. Auf die Überprüfung der funktionellen Auswirkungen der geltend gemachten depressiven Störung nach BGE 141 V 281 verzichtete es mit der Begründung, selbst der behandelnde Psychiater Dr. med. B.________ habe im Beiblatt zu seinem Bericht vom 6. März 2017 die Arbeitsunfähigkeit für leidensadaptierte Tätigkeiten einzig mit dem Hinweis auf das in somatischer Hinsicht vorliegende lumbovertebrale Syndrom begründet. Er habe ausgeführt, dass es wichtig sei, die somatischen Beschwerden in den Griff zu bekommen, dann werde es auch zu einer positiven Veränderung der psychischen Leiden kommen, wobei er einen Aufenthalt in einer Rehaklinik empfohlen habe. Auch psychiatrischerseits seien damit die somatischen Beschwerden als Ursache für die Leistungseinschränkungen bei einer leidensangepassten Tätigkeit angesehen worden, weshalb sich die Durchführung eines strukturierten Beweisverfahrens erübrige. Der von der Verwaltung ermittelte Invaliditätsgrad von 0 % sei zu bestätigten.