Citation: 2C_338/2024 E. 5.3.3

5.3.3. Hinzu komme, dass die Beschwerdeführerinnen nach der negativen Verfügung des Migrationsdiensts vom 8. April 2020 ihrem Vater respektive Grossvater gemäss eigener Darstellung eine mögliche Rückkehr in den Kosovo angekündigt hätten. Wenn sie selber von der Ernsthaftigkeit der Drohungen überzeugt gewesen wären, so die vorinstanzliche Beweiswürdigung, sei dieses Verhalten nur schwer erklärbar. An der Instruktionsverhandlung hätten die Beschwerdeführerinnen auch nicht überzeugend darlegen können, weshalb sie nicht irgendwo anders als am Wohnort ihrer Eltern respektive Grosseltern in Kosovo leben könnten. Es bestünden in tatsächlicher Hinsicht keine konkreten Anhaltspunkte oder Indizien, dass sie bei einer Rückkehr durch ihren Vater respektive Grossvater im gesamten Land einer ernsthaften Gefahr ausgesetzt wären (vgl. E. 3.5.3 des angefochtenen Urteils).