Citation: 9C_399/2019 E. 5.1

5.1. Dr. med. C.________ berichtete in der Expertise vom 25. August 2015, der Versicherte leide an einem lumboradikulären Reizsyndrom S1 rechts (Diskushernie L5/S1 mit Kompression der Nervenwurzel S1 rechts, Osteochondrose und Spondylarthrose L5/S1), an einem zervikovertebralen Schmerzsyndrom (Diskusprotrusionen C5/6 und C6/7 mit korrespondierenden Spondylarthrosen) sowie an einem Knick-, Senk-, Spreizfuss mit Abflachung des Fussgewölbes und Überbelastung MTP II und III beidseits sowie an beginnender Fasciitis plantaris beidseits. Für alle Tätigkeiten mit repetitivem Heben und Tragen von Lasten über 25 kg sowie Arbeiten, die überwiegend über Schulterniveau ausgeübt würden, bestehe eine 100%-ige Arbeitsunfähigkeit. Leichte bis mittelschwere Arbeiten ohne repetitives Heben und Tragen von Lasten über 15 kg seien dem Beschwerdeführer medizinisch-theoretisch grundsätzlich zumutbar. Aufgrund der bereits instabilen Verhältnisse in der Lendenwirbelsäule könne aber nicht von einer konstanten Arbeitsleistung ausgegangen werden. Über ein Jahr hindurch sei eine durchschnittliche Arbeitsfähigkeit von 50 % gegeben. Diese Einschätzung gelte seit 2003. Dr. med. C.________ führte im Weiteren aus, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten seit März 2010 subjektiv mit neu aufgetretenen konstanten Ausstrahlungen in das rechte Bein und mit neuen Schmerzen paravertebral links verschlechtert habe. Diese Veränderung lasse sich bildgebend (MRI vom 23. Juni 2014) anhand der Zunahme der Grösse der Diskushernie und Kompression der Nervenwurzel S1 nachweisen. Die Verschlechterung sei auch klinisch nachvollziehbar durch wiederholt und reproduzierbar nachweisbare Nervendehnschmerzen. Mit einer Intensivierung der chiropraktischen Therapie hätten die Beschwerden jedoch soweit stabilisiert werden können, dass die Schmerzen mit Einnahme von Lodine akzeptabel seien.