Citation: 2C_980/2020 E. 3.6

3.6. Den Beschwerdeführern ist somit zuzustimmen, dass die Berechnung der durchschnittlichen Belegung durch die Gemeinde insgesamt mangels genügender Berechnungsgrundlagen schlechterdings nicht mehr nachvollziehbar und im Quervergleich mit anderen Oberwalliser Gemeinden nicht haltbar ist. Mit Art. 6 Abs. 2 und Abs. 3 KTR/RA setzt die Gemeinde die kantonale Vorgabe (Art. 21 Abs. 3bis TG/VS) in einer Art und Weise um, die als willkürlich bezeichnet werden muss. Soweit Art. 6 Abs. 2 und Abs. 3 KTR/RA also Belegungsgrade von 50 bzw. 20 Logiernächten vorsehen, verletzen diese Bestimmungen Art. 9 BV.