Citation: 9C_653/2019 E. A

A.________ (geboren am 16. Januar 2008) leidet an verschiedenen Geburtsgebrechen. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen sprach deswegen insbesondere ab 1. September 2008 eine Hilflosenentschädigung, einen Intensivpflegezuschlag und Kostengutsprache für Kinderspitexleistungen, letztere befristet bis 31. Dezember 2014, zu. Im Januar 2015 ersuchte der Schweizerische Kinderspitex Verein, Sektion Ostschweiz (nachfolgend: Kinderspitex), um Kostengutsprache für weitere Spitexleistungen für A.________. Die von der IV-Stelle diesbezüglich erlassene Verfügung vom 24. September 2015 über den Leistungsanspruch vom 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2016 und den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. November 2016 hob das Bundesgericht mit Urteil 9C_46/2017 vom 6. Juni 2017 auf und wies die Angelegenheit an die Verwaltung zurück, damit diese im Sinne der Erwägungen verfahre. Mit Verfügung vom 3. Januar 2018 legte die IV-Stelle den Umfang der zu vergütenden Leistungen der Kinderspitex nach IV-Tarif für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 30. Juni 2019 wie folgt fest: max. acht Stunden für die Einsätze in der Nacht, max. eine Stunde während des Tageseinsatzes sowie max. drei Stunden im Monat für Instruktion und Beratung der Eltern. Mit einer gleichentags separat erlassenen Verfügung stellte die Verwaltung fest, dass weiterhin Anspruch auf eine Entschädigung wegen schwerer Hilflosigkeit bestehe, der Intensivpflegezuschlag aber per 1. Juli 2015 angepasst werde (Reduktion des Betreuungsaufwandes von sechs auf vier Stunden) und Fr. 9282.- an zu viel Ausbezahltem zurückzuerstatten seien. Diese Verfügung widerrief die Verwaltung verfügungsweise am 25. Januar 2018, wobei sie neu zusätzlich festhielt, dass die Rückzahlung mit der Einreichung der Rechnungen für die Monate Juli bis Dezember 2017 erfolgt sei.