Citation: 5A_736/2014 E. C

C.a. Am 21. März 2012 beantragte A.________ die Rückübertragung der Obhut. C.b. Die Vormundschaftsbehörde holte bei G.________ ein kinderpsychologisches Gutachten über C.________ ein, welches am 26. November 2012 erstattet wur de. C.c. Am 24. Januar 2013 wie derholte B.________ seinen Antrag auf Übertragung der alleinigen elterlichen Sorge an sich. C.d. Die fortan zuständige Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde F.________ (nachfolgend KESB) beauftragte den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst D.________ mit einer erneuten familienpsychologischen sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Begutachtung. Das Gutachten von H.________ und Dr. med. I.________ datiert vom 22. November 2013 (nachfolgend Gutachten). C.e. Mit Entscheid vom 28. April/2. Mai 2014 wies die KESB den Antrag von A.________ auf Rückübertragung der Obhut ab. Die Obhut werde gestützt auf Art. 310 Abs. 2 ZGB bei B.________ belassen. Sodann regelte die KESB das Besuchs- und Ferienrecht und ernannte J.________ als neuen Beistand. Das Begehren von B.________ auf Übertragung des Sorgerechts wies die KESB ebenfalls ab.