Citation: 5D_102/2020 E. A

Die B.________ AG stellte am 24. April 2017 beim Bezirksgericht Weinfelden ein Gesuch um provisorische Nachlassstundung. Mit Entscheid vom 25. April 2017 bewilligte das Bezirksgericht die provisorische Nachlassstundung bis am 26. Juni 2017, ernannte C.________ zum Sachwalter und verpflichtete die B.________ AG, dem Sachwalter einen Kostenvorschuss von Fr. 10'000.-- zu leisten. Am 19. Juni 2017 erstattete der Sachwalter einen Zwischenbericht und reichte eine Zwischenabrechnung ein. In einer Ergänzung zum Zwischenbericht vom 21. Juni 2017 beantragte er, die provisorische Nachlassstundung sei bis 26. Juli 2017 zu verlängern und die Zwischenabrechnung sei zu genehmigen. Die B.________ AG beantragte am 22. Juni 2017 die Verlängerung der provisorischen Nachlassstundung bis am 26. August 2017. Am 23. Juni 2017 verlängerte das Bezirksgericht die Nachlassstundung bis am 2. August 2017. Entsprechend der gerichtlichen Verpflichtung im Entscheid vom 25. April 2017 bezahlte die B.________ AG dem Sachwalter einen Kostenvorschuss von Fr. 10'000.--. Während des Nachlassverfahrens bezahlte A.________, damaliger Verwaltungsrat der B.________ AG, auf Aufforderung bzw. Rechnung des Sachwalters aus seinem privaten Vermögen insgesamt Fr. 23'637.20 (zweimal Fr. 10'000.-- plus Fr. 3'637.20) für die Tätigkeit des Sachwalters. Gestützt auf den Schlussbericht des Sachwalters vom 26. Juli 2017 eröffnete das Bezirksgericht am 2. August 2017 über die B.________ AG den Konkurs. Es genehmigte die Kostennoten des Sachwalters vom 19. Juni 2017 und 19. Juli 2017.