Citation: 6B_511/2020 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz nimmt an, die BVG-Stiftung H.________ AG habe als Privatklägerin gegenüber den Beschwerdegegnern eine Schadenersatzforderung in der Höhe von Fr. 1'037'000.-- geltend gemacht. Teil dieser Forderung bilde die Differenz aus dem Verkauf der Liegenschaft z GB U.________ zum höher geschätzten Verkehrswert im Umfang von Fr. 594'000.--. Weder die Beschwerdeführerin noch die erste Instanz hätten indes die im Vergleich zur Schatzung von DD.________ Immobilientreuhand AG tiefere Schatzung der T.________ Treuhand & Immobilien AG (S.________) vom 31. März 2006 in Höhe von Fr. 2,15 Mio., welche ebenfalls lege artis erstellt worden und nachvollziehbar sei, berücksichtigt. Es lasse sich daher durch den Strafrichter nicht eruieren, wie gross der Schaden der BVG-Stiftung H.________ AG bei dem als qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung gewürdigten Verkauf der Liegenschaft z GB U.________ effektiv gewesen sei. Damit sei einer Zusprechung der Zivilforderung der Boden entzogen. Im Übrigen habe die BVG-Stiftung H.________ AG ihre Forderung im Betrag von Fr. 594'000.-- mit Schreiben vom 27. März 2019 gemäss Art. 73 StGB an den Staat abgetreten. Entgegen dem den Verfahrensparteien am 9. Juli 2019 mitgeteilten Urteilsdispositiv sei die Zivilforderung der BVG-Stiftung H.________ AG aufgrund der Abtretung an den Staat entsprechend nicht an den Zivilrichter zu verweisen, sondern als zurückgezogen zu betrachten. Die Vorinstanz kommt weiter zum Schluss, die Ersatzforderung der Staatsanwaltschaft im Betrag von Fr. 594'000.-- sei abzuweisen, zumal der Umfang der Bereicherung der H.________ Immobilien AG nicht genügend geklärt sei. Zudem begründe die Beschwerdeführerin ihre Anschlussberufung nicht näher, sondern äussere sich lediglich zu den Einziehungsvoraussetzungen und zur Konkurrenz dieser Ersatzforderung zur Zivilklage der BVG-Stiftung H.________ AG. Aus demselben Grund sei auch die Grundbuchsperre auf dem Grundstück aufzuheben (angefochtenes Urteil S. 222, 279 f., 283; vgl. auch erstinstanzliches Urteil 424 ff.; Vernehmlassung des Obergerichts S. 9 f.; Vernehmlassung des Beschwerdegegners 2 S. 10).