Citation: 1C_407/2019 E. 1

Die Stockwerkeigentümergemeinschaft B.________ in Nottwil umfasst zwei Gebäude. An den beiden Gebäuden sollen nach einem Beschluss der Stockwerkeigentümergemeinschaft Balkone angebaut werden. Am 16. Mai 2018 reichte die Stockwerkeigentümergemeinschaft das Baugesuch ein. Dagegen erhob u.a. A.________, Mitglied der Stockwerkeigentümergemeinschaft, Einsprache. Der Gemeinderat Nottwil erteilte mit Entscheid vom 10. Oktober 2018 die Baubewilligung für den Anbau der Balkone an die beiden bestehenden Wohnhäuser, wies die Einsprachen ab, soweit er darauf eintrat, und verwies die Einsprecher bezüglich der privaten Einsprachepunkte an den Zivilrichter. Dagegen erhob A.________ am 24. Oktober 2018 Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Kantonsgericht Luzern hiess mit Urteil vom 23. Juli 2019 die Verwaltungsgerichtsbeschwerde teilweise gut und änderte Ziffer 9 des Entscheids des Gemeinderats Nottwil vom 10. Oktober 2018 insofern, als es die Einsprachekosten von Fr. 290.-- aufhob. Im Übrigen wies es die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass nur öffentlich-rechtliche Einwendungen vorgebracht werden können. Sämtliche zivilrechtliche Rügen seien unzulässig und an den Zivilrichter zu verweisen. Die öffentlich-rechtlichen Rügen seien unbegründet.