Citation: 9C_810/2015 E. A

A.________, Vater zweier Kinder (1993 und 1997), war im Jahre 1997 als Gruppenleiter/Sozialpädagoge im Wohnheim B.________ tätig. Am 2. September 1997 und 14. Januar 1999 erlitt er bei Verkehrsunfällen Verletzungen, für welche die Unfallversicherung die gesetzlichen Leistungen erbrachte. Am 1. April 1998 meldete er sich unter Hinweis auf ein Distorsionstrauma der Halswirbelsäule (HWS) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Seit 1. September 1998 bezieht A.________ Invalidenrenten in unterschiedlicher Höhe, u.a. seit 1. Januar 2005 im Rahmen eines Vergleichs eine Invalidenrente der Unfallversicherung aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 60 %, sowie seit 1. Januar 2003 bei einem Invaliditätsgrad von 55 % eine halbe Rente der Invalidenversicherung (Einspracheentscheid der IV-Stelle des Kantons Zürich vom 22. November 2007). Im Juni 2010 eröffnete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren, das zu einer Bestätigung der bisherigen halben Invalidenrente führte. Im Januar 2013 leitete die IV-Stelle ein Revisionsverfahren gestützt auf die Schlussbestimmungen der 6. IV-Revision ein. Sie holte eine polydisziplinäre Expertise des Begutachtungszentrums (BEGAZ), Binningen, vom 28. November 2013 ein. Mit Verfügung vom 14. April 2014 hob sie die halbe Invalidenrente auf Ende Mai 2014 auf, wobei sie festhielt, die Diagnosen, die zur Rentenzusprechung geführt hatten, gehörten zu den ätiologisch-pathogenetisch unklaren syndromalen Zustandsbildern ohne nachweisbare organische Grundlagen. Der Gesundheitsschaden sei objektiv betrachtet überwindbar, sodass die laufende Rente aufzuheben sei.