Citation: 8C_754/2014 E. 3.1

3.1. Beim Valideneinkommen stellte es dabei auf den in der Grossregion Zürich von Frauen mit Berufs- und Fachkenntnissen in der Reinigungsbranche 2005 durchschnittlich erzielten Verdienst von Fr. 54'105.- ab. Es hielt fest, zwar sei in der Regel auf den zuletzt tatsächlich (im Jahr 2001) erzielten, vorliegend höher ausgefallenen Verdienst abzustellen, indessen sei unklar, mit welchem Pensum dieser erzielt worden sei; fest stehe lediglich, dass die Arbeitszeiten monatlichen Schwankungen unterworfen gewesen seien; zu beachten sei in diesem Zusammenhang, dass die Versicherte in den vorangegangenen Jahren ausgewiesenermassen nie (über einen längeren Zeitraum) ein grosses Arbeitspensum geleistet und dabei ein jeweils erheblich geringeres (auch wesentlich unter dem Branchendurchschnitt für vollzeitig erwerbstätige Frauen liegendes) Einkommen erzielt hatte; nachdem die Versicherte zudem kurz nach der Anzeige der Berufskrankheit ihr zweites Kindes geboren hatte, könne nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass sie ohne die Berufskrankheit weiterhin wesentliche Überstunden geleistet hätte, weshalb es insgesamt als sachgerecht erscheine, den mutmasslichen Verdienst als Gesunde gestützt auf den Tabellenlohn und nicht auf den zuletzt tatsächlich erzielten Verdienst festzulegen. Dies ist nicht zu beanstanden. Denn angesichts der vom kantonalen Gericht aufgeführten Umstände erscheint es überwiegend wahrscheinlich, dass das unmittelbar vor Anzeige der Berufskrankheit als Erwerbseinkommen tatsächlich erzielte Einkommen in einem massgeblichen Umfang durch Umstände geprägt war, die bloss vorübergehender Natur waren und insoweit keine hinreichenden Rückschlüsse auf den mutmasslichen Verdienst als Gesunde ab Februar 2005 zulässt. Dass das kantonale Gericht beim Abstellen auf den Tabellenlohn die als Gruppenleiterin eingesetzte Versicherte der Lohngruppe Anforderungsniveau 3 (Berufs- und Fachkenntnisse vorausgesetzt) zuordnete und nicht jener mit Anforderungsniveau 1 + 2 (Verrichtung höchst anspruchsvoller und schwierigster Arbeiten + Verrichtung selbstständiger und qualifizierter Arbeiten) erscheint ebenso sachgerecht, beschlugen doch die Arbeiten der Versicherten nach Angaben der letzten Arbeitgeberin trotz dieser Zusatzfunktion in erster Linie das Reinigen.