Citation: 2C_656/2018 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer hat in seiner Beschwerdeschrift vom 20. August 2018 ein Fristwiederherstellungsgesuch im Sinne von Art. 50 BGG eingereicht, weil die Post die Akten des Migrationsamtes des Kantons Solothurn versehentlich nach Deutschland zugestellt habe. Mit Schreiben vom 8. Oktober 2018 reichte er nach Erhalt der Vorakten Ergänzungen zur Beschwerdeschrift dahingehend nach, aus den Vorakten ergebe sich, dass sein vormaliger Rechtsvertreter seinen Suizidversuch dem kantonalen Migrationsamt bekannt gegeben habe, dieses jedoch den Suizidversuch in der Verhältnismässigkeitsprüfung nicht berücksichtigt habe. Ebenso gehe aus den Vorakten hervor, dass die Tatsache, dass der Beschwerdeführer Tamile und vorläufig aufgenommen worden sei, sowohl dem kantonalen Migrationsamt wie auch der Vorinstanz bekannt gewesen sei, dessen ungeachtet das kantonale Migrationsamt keinen Amtsbericht des Staatssekretariats für Migration eingeholt und die Zumutbarkeit, Zulässigkeit und Möglichkeit der Wegweisung nicht geprüft habe. Angesichts dieser Umstände sei nicht nachvollziehbar, dass die Vorinstanz die Angelegenheit nicht an das kantonale Migrationsamt zur neuen Sachverhaltsfeststellung zurückgewiesen habe. Die Umstände, dass der Beschwerdeführer Tamile und vorläufig aufgenommen worden sei, habe die Vorinstanz zu Unrecht nicht in ihre Verhältnismässigkeitsprüfung einbezogen. Ob das Fristwiederherstellungsgesuch begründet ist, kann deswegen offen bleiben, weil die Beschwerde auch unter Berücksichtigung dieser Elemente abzuweisen ist.