Citation: 5A_928/2021 E. 3.1

3.1. Vorab rügt der Beschwerdeführer "Verstösse gegen ein ordnungsgemässes Verfahren" und eine Gehörsverletzung. Soweit er geltend macht, Bemerkungen zu den Zeugenaussagen hätten von ihm nicht "umgehend" verlangt werden dürfen, sondern es wäre ihm gemäss Art. 450b ZGB eine Frist von 30 Tagen einzuräumen gewesen, scheint er anzusprechen, dass das Obergericht ihm mit Verfügung vom 18. August 2021 zur Wahrung des rechtlichen Gehörs die Gelegenheit gab, zu den Vernehmlassungen der Mutter und der KESB eine Stellungnahme einzureichen, was dieser erst am 30. September 2021 tat. Dabei übersieht er, dass es vorliegend nicht um die gesetzliche Beschwerdefrist von Art. 450b Abs. 1 ZGB geht, sondern um eine richterliche Frist, die nach Ermessen anzusetzen ist, wobei es einzig um die Möglichkeit ging, zu dem Vernehmlassungen der Gegenseite nochmals Stellung nehmen zu können (BGE 142 III 48 E. 4.1.1 S. 53). Im Übrigen ist das Prozessrecht im Bereich des Kindesschutzes bis auf wenige bundesrechtliche Vorgaben kantonal geregelt (vgl. Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 450f ZGB) und es wären deshalb ohnehin nur Verfassungsrügen möglich, namentlich die Rüge der willkürlichen Anwendung des kantonalen Rechts (BGE 140 III 385 E. 2.3 S. 387). Soweit der Beschwerdeführer bemängelt, das Dossier, welches für sein Sorgerechtsgesuch relevant gewesen sei, sei nach einer Anhörung der KESB Zürich am 24. März 2015 verschwunden, so steht dies ausserhalb des vorliegenden Anfechtungsgegenstandes. Soweit er eine "willkürliche Nichtanerkennung verschiedener Finanzunterlagen durch das Gericht" geltend macht, bezieht er sich auf die Abweisung seines Gesuches um unentgeltliche Rechtspflege durch das Obergericht. Indes hat dieses die eingereichten Unterlagen ausführlich gewürdigt und den verfügbaren Mitteln von 3'196.49 USD einen Bedarf von 2'377.52 USD gegenübergestellt und festgehalten, dass der Beschwerdeführer mit der monatlichen Differenz von 819 USD ohne Weiteres in der Lage sei, die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 800.-- zu tragen. Welche Unterlagen und inwiefern das Obergericht diese willkürlich gewürdigt haben soll, wird nicht dargelegt.