Citation: 1P.728/1999 13.03.2000 E. D

D.- In seiner Vernehmlassung beantragt der Regierungs- rat, die Beschwerde abzuweisen. Zur Begründung führt er an, die Messung des Leerwohnungsbestandes sei ungenau; erfah- rungsgemäss würden nicht alle Leerwohnungen gemeldet, so dass trotz des vom Statistischen Amt des Kantons Zürich per 1. Juni 1999 ermittelten Leerwohnungsbestandes von 0,97% davon auszugehen sei, dass der effektive Leerwohnungsbestand 1% überschreite. Angesichts der Unschärfe der Messmethode sei eine erhebliche Rechtsunsicherheit sowohl auf der Ver- mieter- als auch auf der Mieterseite zu befürchten, wenn heute bei einer so nahe am Grenzwert liegenden Ziffer die Formularpflicht wieder eingeführt werde mit dem Risiko, dass sie bei einem theoretischen Wert von 1,01% schon nächstes Jahr wieder abgeschafft werden müsste. In ihrer Replik halten Niklaus Scherr und der Mie- terinnen- und Mieterverband des Kantons Zürich an ihrer Be- schwerde vollumfänglich fest.