Citation: 4A_614/2014 E. 9

Die Vorinstanz kam im ersten Urteil vom 3. April 2013 zum Schluss, dass sich die Beschwerdegegnerin mit der Vertragsänderung im Juli/August 2008 verpflichtete, im Hafen von X.________ den Walzdraht 8 mm mit einer Zugfestigkeit von mindestens 400 MPA aus dem mit dem gleichen Schiff für andere Käufer verschifften Walzdraht auszusortieren. Diese Pflicht habe sie verletzt und zudem auch den vertragskonformen Walzdraht 6,5 mm bis zuletzt nicht aussortiert. Dass diese Pflichtverletzung für sich allein als wesentlich zu qualifizieren wäre, hat die Vorinstanz im ersten Urteil nicht festgestellt (vgl. Rückweisungsentscheid E. 1.2.2).