Citation: 2C_434/2023 E. A

A.a. A.________ (geb. 1983) ist Staatsangehöriger von Algerien und stellte am 21. Januar 2016 ein Asylgesuch in der Schweiz. Dieses wurde mit Entscheid des Staatssekretariats für Migration SEM vom 22. April 2016 abgewiesen. Gleichzeitig wurde A.________ aus der Schweiz weggewiesen. Mangels gültiger Reisepapiere stellte das Migrationsamt am 27. Juni 2016 beim SEM ein Gesuch um Vollzugsunterstützung. Am 29. September 2016 teilte das SEM mit, dass die algerischen Behörden bereit seien, für A.________ ein Laissez Passer auszustellen. Wegen einer medizinischen Behandlung konnte für A.________ kein Flug gebucht werden. Am 31. März 2017 stellte A.________ beim SEM aus medizinischen Gründen ein Gesuch auf Wiedererwägung des Asylentscheids, auf welches das SEM wegen Verspätung mit Entscheid vom 13. April 2017 nicht eintrat. A.b. Da zwangsweise Rückführungen weggewiesener algerischer Staatsangehörigen in der Folge über längere Zeit ausgesetzt blieben, verblieb A.________ auf Zusehen hin in der Schweiz. In dieser Zeit wurde er wiederholt straffällig. Am 20. Oktober 2020 sprach das Strafgericht Basel-Stadt ihn der mehrfachen einfachen Körperverletzung schuldig, verurteilte ihn zu sechs Monaten Freiheitsstrafe und verwies ihn für drei Jahre des Landes. Auf Berufung hin verurteilte ihn das Appellationsgericht am 19. Dezember 2022 wegen einfacher Körperverletzung zu vier Monaten Freiheitsstrafe. Die Landesverweisung von drei Jahren bestätigte es. Am 17. März 2022 verurteilte das Strafgericht A.________ wegen verschiedener Delikte (Raub, Raufhandel, Hehlerei, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, mehrfache Widerhandlung gegen das Waffengesetz, rechtswidrige Einreise und Aufenthalt, Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes) zu 20 Monaten Freiheitsstrafe und sprach eine Landesverweisung von acht Jahren aus. A.c. Die Entlassung aus dem Strafvollzug war auf den 15. Juli 2023 terminiert. Im Hinblick darauf beantragte das Migrationsamt am 18. November 2022 die Wiederaufnahme der Papierbeschaffung. Am 11. Juli 2023 teilte das Migrationsamt mit, dass die algerischen Behörden bereit seien, für A.________ ein Laissez Passer auszustellen. Infolgedessen wurde eine entsprechende Flugbuchung in Auftrag gegeben.