Citation: 1C_411/2020 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein Entscheid in einer Angelegenheit des öffentlichen Rechts (Art. 82 lit. a BGG). Die Beschwerdeführerin 1 ist als Verfügungsadressatin ohne Weiteres zur Beschwerde berechtigt, währenddem der Beschwerdeführer 2 nicht beschwert und deshalb auch nicht zur Beschwerde berechtigt ist (Art. 89 Abs. 1 BGG). Zwar wird in dieser Hinsicht in der Beschwerdeschrift vorgebracht, eigentlich habe der Beschwerdeführer 2 in eigenem Namen handeln wollen und das Briefpapier der Beschwerdeführerin 1 zur Korrespondenz mit dem Obergericht nur verwendet, um den Hintergrund transparent zu machen. Dass das Obergericht Bundesrecht verletzt hätte, indem es das Gesuch als von der Beschwerdeführerin 1 stammend interpretierte, wird jedoch nicht geltend gemacht (Art. 42 Abs. 2 BGG). Kritisiert werden einzig die Gebühr für die Urteilsedition und die Spruchgebühr, die gemäss dem Rechtsbegehren erlassen werden sollen.