Citation: 5A_677/2024 E. 3.4.2

3.4.2. Der Beschwerdeführer macht ausserdem geltend, die Vorinstanz hätte den Entscheid nicht anders begründen dürfen als die berufungsführende Partei (die Beschwerdegegnerin). Mit diesem Vorgehen habe sie sein rechtliches Gehör verletzt. Seine Rüge erhebt er jedoch nicht in einer Art und Weise, die dem vorliegend geltenden strengen Rügeprinzip (oben E. 2) entspricht. Insbesondere legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern die Vorinstanz einen eigentlichen "Überraschungsentscheid" gefällt und damit das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers verletzt haben sollte (dazu BGE 145 I 167 E. 4.1). Ohnehin hatte die Vorinstanz das Recht von Amtes wegen anzuwenden (Art. 57 ZPO). Dass die Berufungsinstanz einen Entscheid nicht anders begründen dürfte als die berufungsführende Partei, entbehrt somit jeglicher Grundlage.