Citation: 5A_1035/2020 E. 3.3.6

3.3.6. Die Beschwerdegegnerinnen stellen sich wie bereits die Vorinstanz auf den Standpunkt, E.________ sei im März 2019 volljährig geworden, womit ihr Anspruch gegenüber demjenigen der minderjährigen Kinder des Beschwerdeführers zurückgetreten sei. Der Beschwerdeführer mache zu Recht nicht geltend, die volljährige Tochter sei gleich zu behandeln wie die minderjährigen Geschwister, und er berufe sich auch nicht auf eine Ausnahme im Sinne von Art. 276a Abs. 2 ZGB. Er hätte darzulegen gehabt, dass es der volljährigen Tochter effektiv unmöglich sei, selbst für sich aufzukommen, um die vom Gesetz geforderte Unterhaltsberechtigung im Sinne von Art. 276a Abs. 2 ZGB zu belegen. Zudem beruhten die angeblichen Unterhaltszahlungen nicht auf einem Unterhaltstitel, womit sie ohnehin nicht berücksichtigt werden könnten.