Citation: 4A_325/2022 E. A

A.a. B.________ (Gesuchsgegnerin, Beschwerdegegnerin) schloss mit A.________ (Gesuchsteller, Beschwerdeführer) am 11. Februar 2017 einen Kaufsrechtsvertrag ab. Die Gesuchsgegnerin räumte damit dem Gesuchsteller am landwirtschaftlichen Betrieb U.________, umfassend die Grundstücke Nrn. uuu, vvv, www, xxx, yyy und zzz, alle GB W.________, ein befristetes, übertragbares und vererbliches Kaufsrecht ein. Das Kaufsrecht wurde am 14. Februar 2017 im Grundbuch vorgemerkt. A.b. Mit Klage vom 20. März 2018 focht die Gesuchsgegnerin diesen Vertrag beim Bezirksgericht Willisau an und beantragte namentlich, es sei festzustellen, dass der Kaufsrechtsvertrag wegen Übervorteilung und wegen Irrtums unverbindlich sei. Das Bezirksgericht wies diese Klage mit Urteil vom 16. August 2019 ab. Den hiergegen von der Gesuchsgegnerin erhobenen Rechtsmitteln wurde nicht stattgegeben (zuletzt Urteil 4A_254/2020 vom 22. Juli 2020). A.c. Mit Schreiben vom 21. Juli 2020 erklärte der Gesuchsteller (gegenüber der anwaltlichen Vertretung der Gesuchsgegnerin), das Kaufsrecht gemäss Kaufsrechtsvertrag ausüben zu wollen. Daraufhin "widerrief" die Gesuchsgegnerin mit Schreiben vom 3. August 2020 ihr "Schenkungsversprechen gemäss Kaufrechtsvertrag der Liegenschaft U.________". Mit eingeschriebenem Brief vom 14. August 2020 verkündete der Gesuchsteller erneut (diesmal gegenüber der Gesuchsgegnerin persönlich), das Kaufsrecht gemäss Kaufsrechtsvertrag ausüben zu wollen, und er verlangte die Erteilung der Bewilligung zur Eintragung in das Grundbuch. A.d. Am 1. Februar 2021 reichte die Gesuchsgegnerin (abermals) Klage gegen den Gesuchsteller beim Bezirksgericht Willisau ein und beantragte unter anderem, es sei festzustellen, dass ihr "Schenkungsversprechen gemäss Kaufsrechtsvertrag vom 11. Februar 2017" widerrufen worden sei. Ausserdem stellte sie für dieses Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Mit Entscheid vom 11. Februar 2021 wies das Bezirksgericht das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Klagebegehren in der Hauptsache ab. Die Gesuchsgegnerin ging dagegen bis vor Bundesgericht vor, blieb damit aber wiederum erfolglos (Urteil 4A_325/2021 vom 27. August 2021). Das Hauptverfahren in dieser Sache ist vor Bezirksgericht hängig.