Citation: U 303/00 24.10.2002 E. 2

Das kantonale Gericht hat den Anspruch auf eine Invalidenrente in dem von der SUVA festgelegten Umfang von 10 % im Wesentlichen mit folgender Begründung bestätigt: Gemäss Gutachten des Dr. med. V._______ vom 6. Mai 1999 bestehe bei Tätigkeiten, die das stereoskopische Sehen nicht stark beanspruchten, wie z.B. als Gärtner, keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit. Auf diese klare fachärztliche Einschätzung sei abzustellen. Somit sei der Beschwerdeführer für gewisse geeignete Arbeiten zu 100 % arbeitsfähig. Die von der SUVA beigezogenen Vergleichstätigkeiten gemäss ihrer Dokumentation über Arbeitsplätze (DAP) trügen der Gesundheitsschädigung angemessen Rechnung. Insbesondere habe der Unfallversicherer glaubhaft dargelegt, dass die fraglichen Beschäftigungen nur in staubfreier Umgebung durchgeführt werden müssten und auch kein stereoskopisches Sehen erforderten. Somit könne für die Ermittlung des Invalideneinkommens auf den Verdienst abgestellt werden, den der Beschwerdeführer an einem solchen Arbeitsplatz erzielen würde. Von diesen Löhnen sei rechtsprechungsgemäss kein so genannter leidensbedingter Abzug vorzunehmen, zumal nicht anzunehmen sei, der Versicherte hätte als Teilinvalider eine erhebliche, über die verminderte Arbeitsfähigkeit hinausgehende Erwerbseinbusse in Kauf zu nehmen.