Citation: 2C_24/2020 E. 2.5

2.5. Bei der Prüfung, ob der kantonale oder kommunale Gesetzgeber in einer Norm sachlich gerechtfertigte Unterscheidungen getroffen hat, auferlegt sich das Bundesgericht eine gewisse Zurückhaltung (vgl. oben E. 2.1 und dortige Hinweise, insb. BGE 109 Ia 325 E. 4 S. 327 f.). Jedenfalls nach diesem Massstab sind keine sachlichen Gründe für eine Beteiligung der Inhaber der Bezugsrechte am Wertschwankungsrisiko ersichtlich. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführte, kommt die vom Beschwerdegegner angeordnete Lösung praktisch einer im aktuellen Marktumfeld äusserst grosszügigen Kapitalverzinsung von knapp 5% gleich. Die Mitgliedschaft bei der Beschwerdeführerin wird in das Grundbuch eingetragen und ist folglich an das Grundstück des Mitglieds gebunden, sodass sie und die daran haftenden Bezugsrechte durch Veräusserung des Grundstücks übertragen werden können. Zudem sind die Bezugsrechte bei Liquidation der Beschwerdeführerin grundsätzlich zurückzuerstatten. Ist der Kapitaleinsatz der Mitglieder der Beschwerdeführerin bereits marktgerecht abgegolten, braucht ihnen die Gemeinde unter dem Titel von Art. 8 Abs. 1 BV keine andere und schon gar keine wahrscheinlich noch bessere Rendite zuzugestehen.