Citation: K 129/99 25.05.2000 E. A

A.- Am 4. September 1997 reichten "Alle Krankenkassen des Verbandes Zürcher Krankenversicherer (gemäss Beila- ge 1) ", vertreten durch den Verband Zürcher Krankenversi- cherer (VZKV), beim Schiedsgericht in Sozialversicherungs- streitigkeiten des Kantons Zürich Klage gegen Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH für Innere Medizin, ein mit dem Rechtsbegehren, der "Beklagte sei zu verpflichten, den Klägerinnen (wegen unwirtschaftlicher Behandlungsweise im Jahre 1995) Fr. 132'617.10 zurückzuerstatten." Nach Eingang der Klageantwort ordnete das leitende Mitglied des Schiedsgerichts mit Verfügung vom 22. Januar 1998 einen zweiten Schriftenwechsel an und gab die Namen der vier am Verfahren mitwirkenden Schiedsrichter bekannt, nämlich Dr. H.________ und M.________ aus der Gruppe 'Krankenkassen' sowie Dr. med. G.________ und Dr. med. T.________ aus der Gruppe 'Ärzte'. Gegen alle Personen liess Dr. med. S.________ ein Ausstandsbegehren stellen. Mit Beschluss vom 5. Mai 1998 wies das kantonale So- zialversicherungsgericht (als Gesamtgericht, ohne das als leitendes Mitglied des Schiedsgerichts in Ausstand getre- tene Mitglied) sämtliche Ablehnungsanträge unter Kosten- folge ab. Bei seinem Entscheid stützte es sich hauptsäch- lich auf die Stellungnahmen der betreffenden "beisitzenden Schiedsrichter" zu den gegen sie gestellten Ausstandsbegeh- ren (sogenannte "gewissenhafte Erklärung"). Auf Verwal- tungsgerichtsbeschwerde hin hob das Eidgenössische Versi- cherungsgericht diesen Entscheid mit Urteil vom 9. Septem- ber 1998 auf und wies die Sache an die Vorinstanz zurück, damit sie unter Beachtung der Verfahrensrechte der Parteien über die Ausstandsbegehren neu befinde.