Citation: 5A_786/2023 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat die in der Beschwerde enthaltenen Hinweise, der Beschwerdeführer habe aus gesundheitlichen und finanziellen Gründen keine vollständige Beschwerdebegründung einreichen können, als (sinngemässes) Gesuch um Wiederherstellung der Beschwerdefrist verstanden und dazu erwogen, für das Verfahren der betreibungsrechtlichen Beschwerde würden im Kanton Thurgau neben den Minimalvorschriften von Art. 20a Abs. 2 SchKG die Bestimmungen der ZPO gelten. Nach Art. 148 Abs. 1 ZPO könne das Gericht auf Gesuch einer säumigen Partei eine Nachfrist gewähren, wenn die Partei glaubhaft mache, dass sie kein oder nur leichtes Verschulden treffe. Voraussetzung der Wiederherstellung sei somit, dass die darum ersuchende Partei kein oder nur ein leichtes Verschulden treffe. Gehe es um plötzliche Erkrankung, werde verlangt, dass die Partei effektiv von dieser Krankheit betroffen sei und davon abgehalten worden sei, selbst innert Frist zu handeln oder eine Drittperson damit zu betrauen. Gemäss Arztbericht von Dipl. med. E.________ vom 1. September 2023 sei der Beschwerdeführer seit 3. Mai 2023 in Behandlung und nicht in der Lage, komplexe mentale Aufgaben zu bewältigen. Es könne jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass der Beschwerdeführer seine Eingabe 4. September 2023 aus gesundheitlichen Gründen nicht näher begründen und auch keine Drittperson beauftragen konnte, wenn er mehrere Eingaben erstatten konnte, die sich zeitlich mit der Behandlung bei Dipl. med. E.________ überschneiden, so insbesondere das Ausstandsgesuch gegen Bezirksrichter Carletta vom 19. Juni 2023. Ausserdem habe der Beschwerdeführer unbestrittenermassen mehrfach am Schalter des Betreibungsamtes vorgesprochen. Sei ein Wiederherstellungsgrund nicht dargetan, bleibe es im Beschwerdeverfahren bei der Begründung des Rechtsmittels vom 4. September 2023.