Citation: 5A_949/2015 E. 1.2

1.2. Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Entscheid (Art. 75 Abs. 1 BGG), welcher das Verfahren abschliesst und damit auch ein formeller Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG ist (vgl. BGE 134 III 426 E. 1.1 S. 428). Nicht klar - aber für die Eintretensfrage auch nicht relevant - ist, ob nach der schwyzerischen Konzeption der Entscheid über die privatrechtliche Baueinsprache sogar einen materiellen Endentscheid darstellt, denn gemäss den Ausführungen des Schwyzer Gesetzgebers soll dem im summarischen Verfahren abgewickelten Prozess kein anderer nachfolgen (Näheres dazu in E. 2). Hingegen hält das Kantonsgericht fest (angefochtener Entscheid, S. 4), der unterlegene Einsprecher könne immer noch mit Klage den Zivilrichter im ordentlichen Verfahren anrufen. Diesfalls würde aber nahe liegen, dass das Kantonsgericht das vorliegende Verfahren nach Art. 248 lit. d ZPO geführt und Frist zum Hauptprozess angesetzt hätte (Art. 263 ZPO). Wie es sich damit genau verhält, kann indes offen gelassen werden, weil so oder anders ein Endentscheid im Sinn von Art. 90 BGG vorliegt. An der Sache vorbei geht im Übrigen der Einwand der Beschwerdegegnerin, weil kein materieller Endentscheid gegeben sei, liege auch keine Zivilrechtsstreitigkeit im Sinn von Art. 1 lit. a ZPO vor. Diese Behauptung ist selbst dann falsch, wenn es tatsächlich um eine vorsorgliche Massnahme ginge; auch solche fallen für das kantonale Verfahren in den Anwendungsbereich der ZPO und stellen Zivilsachen im Sinn von Art. 72 Abs. 1 BGG dar, wenn sie das betreffende Sachgebiet beschlagen (statt vieler: Urteil 5A_453/2011 vom 9. Dezember 2011 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 137 III 563, betr. provisorische Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechtes).