Citation: 1C_263/2023 E. 6.1

6.1. Nach der Rechtsprechung verstösst ein Urteil gegen den in Art. 8 Abs. 1 BV verankerten Gleichheitsgrundsatz, wenn rechtliche Unterscheidungen getroffen werden, für die ein vernünftiger Grund im zu regelnden Sachverhalt nicht ersichtlich ist, oder wenn Unterscheidungen unterlassen werden, die nach den Umständen geboten sind, d. h. wenn Gleiches nicht nach seiner Massgabe gleich und Ungleiches nicht nach seiner Massgabe ungleich behandelt wird (BGE 146 II 56 E. 9.1 S. 70; 144 I 113 E. 5.1.1 ff. S. 115; je mit Hinweisen).