Citation: I 748/05 20.01.2006 E. 3

Zu prüfen bleibt die erwerbliche Seite. 3.1 Das kantonale Gericht hat sich bezüglich des Valideneinkommens auf die Angaben des vormaligen Arbeitgebers im Fragebogen vom 14. März 2003 gestützt. Der dort angegebenen Lohn stimmt jedoch nicht überein mit dem im Individuellen Konto dokumentierten; die Einträge für die Jahre 2000 und 2001 entsprechen hingegen wieder dem Einkommen, wie es dem vom Arbeitgeber eingereichten Zusatzblatt zum Fragebogen zu entnehmen ist. Demnach hat der Versicherte letztmals im Jahr 2001 einen vollen Jahresverdienst von Fr. 72'517.- erzielt, weshalb davon auszugehen ist. Hier massgebend ist das hypothetische Einkommen, das der Beschwerdeführer zum Zeitpunkt des Rentenbeginns im Jahr 2003 - nach Ablauf der Wartefrist, welche am 28. Januar 2002 eröffnet wurde (Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG; Bericht der Frau Dr. med. M.________ vom 3. April 2003) - hätte verdienen können (BGE 128 V 174, 129 V 222). Angepasst an die Nominallohnentwicklung der Männerlöhne im Bereich verarbeitendes Gewerbe/Industrie (2002: 1,6 %, 2003: 1,2 %; vgl. Tabelle T1.1.93, Nominallohnindex, Männer, 1993-2004, abrufbar unter www.bfs.admin.ch) ergibt sich für das Jahr 2003 ein Einkommen von Fr. 74'561.-. 3.2 Das Invalideneinkommen ist mit der Vorinstanz gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 zu ermitteln. Gemäss Tabelle TA1 (S. 43) belief sich der Zentralwert für die mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) beschäftigten Männer im privaten Sektor auf Fr. 4'557.- im Monat. Umgerechnet auf die betriebsübliche wöchentliche Arbeitszeit von 41,7 Stunden [Die Volkswirtschaft, 2005 Heft 12, S. 94, Tabelle B 9.2]) und angepasst an die Nominallohnentwicklung für Männerlöhne von 1,3 % (Tabelle T1.1.93, Total) ergibt sich ein Jahreseinkommen von Fr. 57'749.-. 3.3 Der Beschwerdeführer beantragt, dass dieses Invalideneinkommen um einen Abzug von 25 % zu reduzieren sei. Dafür besteht jedoch kein Raum. Nach der Rechtsprechung hängt die Frage, ob und gegebenenfalls in welchem Ausmass Tabellenlöhne herabzusetzen sind, von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des konkreten Einzelfalls ab (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad), welche nach pflichtgemässem Ermessen zu schätzen sind. Der maximal zulässige Abzug beträgt 25 % (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b). Der Versicherte ist erst gut vierzigjährig, lebt und arbeitet schon seit zwanzig Jahren in der Schweiz und ist Schweizer Bürger. Damit ist einzig die leidensbedingte Einschränkung zu berücksichtigen. Die vom kantonalen Gericht vorgenommene 10%ige Reduktion ist im Rahmen der Angemessenheitskontrolle nicht zu beanstanden (Art. 132 lit. a OG; BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweisen). Das Invalideneinkommen beläuft sich damit auf Fr. 51'974.-. 3.4 Verglichen mit dem Valideneinkommen resultiert ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 30 % (vgl. zur Rundung des Invaliditätsgrades BGE 130 V 121).