Citation: 8C_387/2014 E. 4.2.3

4.2.3. Die Versicherte rügt, die neurologischen und die psychiatrischen Untersuchungen hätten gesamthaft nicht mehr als eineinhalb Stunden beansprucht. Dementsprechend kurz und oberflächlich sei der psychiatrische Teil des Gutachtens ausgefallen. Ob die Abklärungen tatsächlich nicht mehr Zeit beanspruchten, bedürfte grundsätzlich näherer Betrachtung. Davon kann aber abgesehen werden. Das kantonale Gericht hat zutreffend erwogen, dass es nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung für den Aussagegehalt eines medizinischen Gutachtens nicht auf die Dauer der Untersuchung ankommt, sondern in erster Linie massgebend ist, ob die Expertise inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist (aus jüngster Zeit: Urteil 8C_323/2014 vom 23. Juli 2014 E. 4.2.1). Es hat diese Voraussetzungen hier in nicht zu beanstandender Weise bejaht. Hinzu kommt, dass die Versicherte gar nicht geltend macht, an einer die Arbeitsfähigkeit einschränkenden psychischen Erkrankung zu leiden, und sich auch den übrigen medizinischen Akten keine Hinweise auf eine solche entnehmen lassen.