Citation: 4A_419/2017 E. 4.1.4

4.1.4. Die Rüge einer Verletzung der Begründungspflicht geht fehl. Es ist nicht zutreffend, dass die Vorinstanz die vom Beschwerdeführer genannten Vorbringen bezüglich dem Überfahren der Sicherheitslinie "mit keinem Wort" erwähnt habe. Vielmehr gab sie diese in Erwägung 3.2 Seite 5 f. ihres Entscheids wieder. Die Vorinstanz legte sodann dar, warum es den Beschwerdeführer nicht entlaste, wenn er "nur" unmittelbar vor dem Aufprall eine Sicherheitslinie überfahren habe. Die Behauptung des Beschwerdeführers, dass er die Sicherheitslinie zuvor nicht überfahren habe, erwies sich damit für die Frage des Verschuldens als unwesentlich. Da dies für den Ausgang des Verfahrens nicht wesentlich war, verzichtete die Vorinstanz, zumindest implizit, auf die Abnahme der vom Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang beantragten Beweismittel. Sie nannte ihre Überlegungen, von denen sie sich hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt. Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt nicht vor.