Citation: 8C_86/2021 E. 5.1

5.1. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, verfängt nicht. Das Abstellen der Vorinstanz auf die Angaben "der ersten Stunde", die unbefangener und zuverlässiger erscheinen als die späteren Schilderungen der Beschwerdeführerin, die bewusst oder unbewusst von Überlegungen versicherungsrechtlicher oder anderer Art beeinflusst sein können (BGE 143 V 168 E. 5.2.2 S. 174; 121 V 45 E. 2a S. 47; Urteil 8C_940/2015 vom 19. April 2016 E. 6.3), verletzt kein Bundesrecht. Ihre Sachverhaltsfeststellungen sind weder offensichtlich unrichtig noch unvollständig. Eine falsche, Bundesrecht verletzende Würdigung ihrer tatsächlichen Feststellungen lässt sich der Vorinstanz, entgegen der Auffassung in der Beschwerde, nicht vorwerfen. Sie durfte vielmehr zum Ergebnis gelangen, dass das projektbezogene, ohne Normalarbeitszeitvereinbarung mündlich abgeschlossene Arbeitsverhältnis zur Datenerfassung auf einer Webseite in tatsächlicher Hinsicht mit den am 14. Februar 2020 zuletzt geleisteten und bezahlten Arbeitsstunden beendet war (vgl. BGE 119 V 156 E. 2a S. 157). Dies gilt auch dann, wenn keine Kündigung im Sinne von Art. 335 ff. OR auf dieses Datum hin ausgesprochen wurde und die Beschwerdeführerin in Übereinstimmung mit der Arbeitgeberin eine mit sofortiger Wirkung am 19. März 2020 ausgesprochene Kündigung im "Antrag auf Arbeitslosenentschädigung" vom 31. März 2020 vermerkte.