Citation: 1P.771/2001 05.05.2003 E. 4

Auch die Mieterin macht geltend, sie habe eine Bewilligungspflicht mangels relevanter Nutzungsänderung stets bestritten. Aus dem (nachträglich) eingereichten Baubewilligungsgesuch könne nicht geschlossen werden, dass eine bewilligungspflichtige Nutzungsänderung bzw. eine andere Nutzung im Sinne von § 357 Abs. 1 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 7. September 1975 (PBG) vorliege. Die Behauptung, die Nutzungsänderung sei nicht bewilligungspflichtig, ist unzutreffend. Sie lässt sich insbesondere nicht auf Erwägung 4 des Entscheids der Baurekurskommission vom 26. Januar 2001 abstützen. Danach hat einzig die Grundeigentümerin eine Bewilligungspflicht mangels relevanter Nutzungsänderung bestritten, nicht aber die Mieterin. Etwas anderes ergibt sich denn auch nicht aus ihrer Rekursschrift. Auch im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren bestritt die Mieterin die Bewilligungspflicht nicht. Es handelt sich hierbei somit um eine erstmals vor Bundesgericht aufgestellte Behauptung. Neue tatsächliche Vorbringen sind im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde - abgesehen von hier nicht zutreffenden Ausnahmen - nicht zulässig (BGE 128 I 354 E. 6c S. 357 mit Hinweisen). Auf die erwähnte Behauptung ist daher nicht weiter einzugehen.