Citation: C 363/99 08.09.2000 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin hat ihre Anstellung bei der Firma X._______ AG am 23. Februar 1999 von sich aus auf Ende Februar 1999 gekündigt, ohne einen anderen Arbeitsplatz in Aussicht zu haben. Streitig und zu prüfen ist einzig, ob ein Verbleiben an der bisherigen Stelle unzumutbar war. Die Beschwerdeführerin macht dazu im Wesentlichen einzig geltend, sie sei anlässlich einer Qualifikationsbeurteilung "unfair" bewertet worden. Nach ständiger Rechtsprechung (SVR 1997 AlV Nr. 105 S. 323 Erw. 2a) genügt ein gespanntes Verhältnis zu den Vorgesetzten nicht, eine Stelle als unzumutbar erscheinen zu lassen. Es wird von einer Angestellten gerade bei einer schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt erwartet, dass sie vorläufig am alten Arbeitsplatz verbleibt, von hier aus Stellen sucht und erst nach Zusage einer solchen kündigt (Gerhards, Kommentar zum Arbeitslosenversicherungsgesetz, N 13 zu Art. 30). Diesem Grundsatz hat die Beschwerdeführerin nicht nachgelebt. Zwar hatte die Firma zunächst eine Kündigung in Aussicht gestellt, der Beschwerdeführerin dann aber doch die Weiterbeschäftigung in einer anderen Abteilung zugesichert (vgl. Protokoll über die Qualifikation vom 29. Januar 1999). Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses am 23. Februar auf Ende Februar 1999 hat daher die Beschwerdeführerin zu verantworten. Nach dem Gesagten ist der Vorinstanz darin beizupflichten, dass die Arbeitslosigkeit selbstverschuldet ist. Die verfügte Einstellung in der Anspruchsberechtigung von 40 Tagen, somit im unteren Bereich des schweren Verschuldens, lässt sich im Rahmen der Ermessenskontrolle (Art. 132 lit. a OG) nicht beanstanden, auch nicht unter Berücksichtigung der Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde.