Citation: 9C_522/2024 E. 5.3

5.3. Was die Rüge eines durch die Vorinstanz unvollständig festgestellten Sachverhalts betrifft, ist festzuhalten, dass eine ausdrückliche Feststellung des Sachverhalts nur insoweit notwendig ist, als dieser umstritten und für den Ausgang des Verfahrens erheblich ist (Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG; vgl. auch Urteil 1B_470/2020 vom 22. Dezember 2020 E. 4.3). Es ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdeführerin nicht dargetan, inwiefern dies für die von ihr monierten fehlenden Aspekte in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen der Fall sein soll. So ist nicht zu beanstanden, dass ausserhalb des Streitgegenstandes Liegendes - wie etwa die Verfahren über die Steuerperiode 2018 oder über die Rechtmässigkeit der Eröffnung einer nicht näher bezeichneten Sicherstellungsverfügung betreffend - im angefochtenen Urteil nicht erwähnt wurde. Weiter ist in diesem Zusammenhang noch einmal darauf hinzuweisen, dass bezüglich des Ausstandes des Präsidenten des vorinstanzlichen Spruchkörpers ein rechtskräftiger Zwischenentscheid vorliegt.