Citation: 1C_75/2018 E. 8.2

8.2. Das Baurekursgericht kam mit dem Architekturbeirat zum Ergebnis, das Richtprojekt erreiche die Anforderung der besonders guten Gestaltung gemäss § 71 PBG. Zur Begründung führte es aus, der im Richtprojekt vorgesehene Sockelbereich wie auch die aufgesetzten Einzelvolumina würden in ihrer Volumetrie und Körnung mit dem Kontext verschmelzen. Der Sockel übernehme die richtplanerisch gewünschte Verdichtung entlang der Bahnhofstrasse, wogegen rückwärtig die aufgesetzten Einzelbauten die morphologische Einbindung des Projekts ins Quartier und insbesondere in Richtung der deutlich höher gelegenen Tödistrasse gewährleiste. Die maximale Höhenkote der Aufbauten betrage gemäss den Gestaltungsplanvorschriften 560 Meter über Meer. Das anschliessende Gebäude Nägeliweg 3 weise eine vergleichbare Höhe auf, ebenso die rund 90 m langen Gebäude auf der gegenüberliegenden Seite an der Bahnhofstrasse 122 und 126.