Citation: 5A_213/2014 E. 1.4

1.4. In Verfahren, in denen das Recht nicht von Amtes wegen angewendet wird bzw. Einwendungen dem Rügeprinzip unterstehen, ist es unzulässig, der Vorinstanz bekannte rechtserhebliche Einwände vorzuenthalten und diese erst nach dem Ergehen eines ungünstigen Entscheids vor Bundesgericht zu erheben. Hat also der Beschwerdeführer es unterlassen, mögliche Rügen dem oberen kantonalen Gericht vorzutragen, und trägt er sie erstmals in seiner Beschwerde vor, tritt das Bundesgericht darauf mangels Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges nicht ein (BGE 134 III 524 E. 1.3; 135 III 1 E. 1.2). Auf die Beschwerde ist folglich nicht einzutreten, soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der unterbliebenen Berücksichtigung der vollen Höhe der Steuern und der Fahrkosten erstmals vor Bundesgericht eine Verletzung der persönlichen Freiheit (Art. 10 BV), der Niederlassungsfreiheit (FZA) und des Rechts auf Privatsphäre (Art. 13 BV) rügt. Gleich verhält es sich mit der Rüge, die Vorinstanz habe den in der Schweiz lebenden Kindern im Verhältnis zu ihren in Deutschland lebenden Halbgeschwistern höhere Unterhaltsbeiträge zugesprochen und damit den Gleichheitsgrundsatz verletzt.