Citation: 1C_455/2013 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 21 Abs. 1 des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer vom 24. Januar 1991 (Gewässerschutzgesetz, GSchG, SR 814.20) scheiden die Kantone Grundwasserschutzareale aus, die für die künftige Nutzung und Anreicherung von Grundwasservorkommen von Bedeutung sind. Die Grundwasserschutzareale müssen in den von den Kantonen erstellten Gewässerschutzkarten enthalten sein (Art. 30 der Gewässerschutzverordnung vom 28. Oktober 1998; GSchV; SR 814.201). Im Kanton Graubünden regelt das Einführungsgesetz vom 27. August 1996 zum Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer (Kantonales Gewässerschutzgesetz, KGSchG) die Aufgabenteilung zwischen den Gemeinden und dem Kanton (Art. 1 KGSchG). Demnach nimmt die Regierung die Einteilung des Kantonsgebietes in Gewässerschutzbereiche vor und scheidet Grundwasserschutzareale aus (Art. 23 KGSchG). Die Gemeindevorstände scheiden die Schutzzonen um Grundwasser- und Quellfassungen aus. Die Schutzzonenpläne und die dazugehörigen Reglemente bedürfen der Genehmigung durch die Regierung (Art. 24 KGSchG).