Citation: 8C_102/2021 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Leistungseinstellung per 18. Juli 2019 sei ungerechtfertigt, da der Status quo ante vel sine noch nicht erreicht gewesen sei. Dr. med. D.________ gehe von einem stummen degenerativen Vorzustand an der Wirbelsäule des Beschwerdeführers aus, der durch den Unfall vom 18. März 2018 vorübergehend verschlimmert worden sei. Der von Dr. med. D.________ vertretene und von der Vorinstanz übernommene Standpunkt, der Status quo sine sei spätestens nach vier Monaten wieder hergestellt gewesen, stehe nicht im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung. Diese gehe nämlich von sechs bis neun Monaten, längstens von einem Jahr aus.