Citation: 7B_493/2024 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer hält betreffend Anklagesachverhalt 1.1 die Feststellung des Berufungsgerichts, dass er an die Vagina einer damals damals Vierjährigen gegriffen habe, für willkürlich, da das Berufungsgericht selbst eingeräumt habe, dass zufällige Berührungen in einem Kinderbecken wohl nicht selten seien. Des Weiteren sei das Berufungsurteil fehlerhaft, weil sich die Anklageschrift nicht zum Tat- und Erfolgsort des angeblichen Vorführens von Pornografie vor Minderjährigen (Anklagesachverhalte 1.2 bis 1.4) äussere, obschon diese Straftaten nur strafbar seien, wenn der Tat- oder Erfolgsort in der Schweiz liege, und es sich dabei somit um eine notwendige Prozessvoraussetzung handle. Ferner liege auch eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor, denn obschon ihm mit Anklagesachverhalt 1.2 ein Cyberdelikt vorgeworfen werde, hätten es die Staatsanwaltschaft und Gerichte unterlassen, die Betreiber der involvierten IT-Applikationen um Herausgabe allfälliger Chatlogs oder anderer Aktivitätsprotokolle zu ersuchen. Auch deshalb verletze das Berufungsurteil Bundesrecht. Schliesslich sei das Berufungsurteil offensichtlich fehlerhaft, weil es mehrere Beweismittel ins Feld führe, die nicht Teil der Verfahrensakten seien. Das Berufungsgericht hätte sich nach Ansicht des Beschwerdeführers nicht auf diese Beweismittel abstützen dürfen.