Citation: I 292/06 03.07.2007 E. 5

Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, vermag nicht durchzudringen: 5.1 Zwar ist einzuräumen, dass es im Bereich der leichten, repetitiven Arbeiten tatsächlich eine Vielzahl von Tätigkeiten mit für den Versicherten übermässigen Staubimmissionen gibt. Die Pneumologen umschrieben daher auch die leidensangepasste Tätigkeit mit leichten Arbeiten in lufthygienisch optimierter Umgebung. Solche Arbeitsplätze sind im (ausgeglichenen) allgemeinen Arbeitsmarkt vorhanden. 5.2 Dem Psychiater war sodann die Einschätzung der Pneumologen, insbesondere der Hinweis auf eine mögliche depressive ängstliche Erkrankung genau so bekannt wie die Ausführungen des Hausarztes Dr. med. D.________, Facharzt FMH Allgemeine Medizin, vom 16. Februar 2004 zum Vorliegen einer schweren chronischen Depression und einer chronischen Alkoholkrankheit. Dr. med. S.________ griff denn auch diese Punkte auf, ortete indessen lediglich ein leichtes bis mittelgradiges depressives Syndrom, klassifiziert nach ICD-10 unter F 34.8, anhaltende affektive Störung, wie auch eine schwere, chronifizierte (invaliditätsfremde) psychosoziale Problematik und setzte beides in einen (mit-)ursächlichen Zusammenhang mit dem ebenfalls diagnostizierten Alkoholmissbrauch. Die psychische Verfassung des Versicherten erachtete er indessen nicht als derart gravierend, dass sie sich nachhaltig auf die Arbeitsfähigkeit des Versicherten auswirken würden, wenngleich er von einem mutmasslichen positiven Einfluss einer vollständigen Alkoholabstinenz auf die psychische Verfassung sprach. 5.3 Auch wenn der Psychiater den Versicherten nur einmal persönlich untersucht hatte und sich im Einzelfall eine wiederholte Exploration durchaus als notwendig erweisen kann, vermag dies die Beweiskraft des Gutachtens des Dr. med. S.________ nicht zu erschüttern. Denn neben der Untersuchung standen ihm auch diverse, bisher zur Person erstellte medizinische Akten zur Verfügung, die es ihm durchaus erlaubten, eine nicht auf eine Momentaufnahme beschränkte Diagnose zu stellen (vgl. Hoffmann-Richter, Die psychiatrische Begutachtung, Stuttgart 2005, S. 22; Leitlinien der Schweizerischen Gesellschaft für die Begutachtung psychischer Störungen, publ. in: SAeZ 2004 Nr. 20 S. 1048 ff.). 5.4 Insgesamt finden sich keine hinreichenden Anhaltspunkte für die anbegehrten weiteren Abklärungen. Auch sonst ist der angefochtene Entscheid nicht zu beanstanden. Ob dem Beschwerdeführer Umschulungsmassnahmen zustehen, ist in diesem Verfahren nicht zu klären. Vorliegend liegt einzig die Rentenfrage im Streit.