Citation: 1C_56/2021 E. 3

Die Beschwerdeführerin macht sodann geltend, die von der Vorinstanz im Rahmen von § 357 Abs. 1 PBG/ZH vorgenommene Interessenabwägung sei rudimentär und das angefochtene Urteil demzufolge in Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ungenügend begründet. Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verlangt, dass die Behörde die rechtserheblichen Vorbringen der Parteien tatsächlich hört, ernsthaft prüft und bei der Entscheidfindung angemessen berücksichtigt. Daraus folgt die Verpflichtung der Behörde, ihren Entscheid zu begründen. Dabei ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Punkte beschränken. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (vgl. BGE 142 II 49 E. 9.2; 136 I 229 E. 5.2; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat in ihrem Urteil dargelegt, warum sie die Interessen des Nachbarn höher gewichtete als jene der Bauherrschaft um Aufstockung ihrer Liegenschaft um ein Attikageschoss. Die Beschwerdeführerin gibt nicht an und es ist nicht ersichtlich, wo konkret ihr durch eine ungenügende Begründung eine sachgerechte Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheides verunmöglicht worden sein sollte. Eine Verletzung der aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden Begründungspflicht ist zu verneinen.