Citation: 5A_236/2021 E. 3.2.1

3.2.1. Die Beschwerdeführerin beklagt sich darüber, dass sich die kantonalen Instanzen nicht mit ihrem Vorbringen auseinandergesetzt hätten, wonach ihre Interessen als Drittpfandeigentümerin im Rahmen der Verwertung des Schuldbriefes angemessen, insbesondere unter Bezugnahme auf Art. 29 Abs. 2 BV, zu schützen seien. Warum der Anspruch auf rechtliches Gehör im vorliegenden Zusammenhang nicht anwendbar sein soll, sei "gänzlich unbekannt". Ihr angesichts der spärlichen Begründung der unteren Aufsichtsbehörde nun vorzuwerfen, nicht genügend auf diese Begründung einzugehen, sei überspitzt formalistisch; damit werde ihr der Rechtsweg in unzulässiger, Art. 29 Abs. 1 BV verletzender Weise versperrt. Indem es sie, die Beschwerdeführerin, mit ihren Rügen betreffend die Gehörsverletzung "offensichtlich nicht hören will", setze sich das Obergericht überdies dem Vorwurf der Willkür im Sinne von Art. 9 BV aus. Da sich auch das Obergericht nicht mit dem Anspruch auf rechtliches Gehör und den diesbezüglichen Rügen auseinandersetze, verletze auch es Art. 29 Abs. 2 BV. Anstatt eine "materielle Prüfung" vorzunehmen, tue die Vorinstanz sämtliche Rügen damit ab, dass sie, die Beschwerdeführerin, sich nicht genügend mit den Erwägungen der unteren Aufsichtsbehörde beschäftigt habe.