Citation: 5A_284/2024 E. 3.3.3

3.3.3. Hierfür begnügt sie sich grösstenteils damit, die bereits mit ihrer Honorarnote vorgetragenen Gründe zu wiederholen. Mit den Erwägungen der Vorinstanz, welche auf diese Gründe im Einzelnen eingegangen ist, setzt sie sich nicht in genügender Weise auseinander. So nimmt sie etwa keinen Bezug auf den Vorhalt, die Kindsmutter habe in der Berufungsschrift, für welche 34 Stunden verrechnet wurden, überwiegend an ihren vor Kreisgericht vorgebrachten Standpunkten festgehalten. Deshalb sei nicht nachvollziehbar, warum im Berufungsverfahren erneut ein solch grosser Aufwand angefallen sein solle, um die Finanzen der Kindsmutter abzuklären und zu Papier zu bringen. Mit Blick auf die Feststellung, es sei nicht ersichtlich, dass sich die finanzielle Situation der Kindsmutter zwischen dem Erlass des unbegründeten erstinstanzlichen Urteils und dem Verfassen der Berufungsschrift grundlegend verändert hätte, rügt die Beschwerdeführerin keine Willkür in der Sachverhaltsfeststellung. Es genügt nicht, in ihrer Beschwerdeschrift bloss auf dem Gegenteil zu beharren (vgl. vorne E. 2.2).