Citation: 1C_344/2007 12.03.2010 E. C

Das kantonale Amt für Raumentwicklung erteilte für das redimensionierte Bauvorhaben am 22. Juni 2007 eine Ausnahmebewilligung im Sinne von Art. 24 RPG (SR 700). Gestützt auf diesen Entscheid bewilligte die Gemeinde Arosa am 25. Juni 2007 das Vorhaben. Der Schweizer Heimatschutz, vertreten durch den Bündner Heimatschutz, gelangte gegen die erwähnten Bewilligungen mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Er beantragte die Aufhebung der Bewilligungen und die Rückweisung der Angelegenheit an die Vorinstanzen. Zur Begründung machte er im Wesentlichen geltend, das Vorhaben sei auf dem Gipfelplateau nicht standortgebunden (Art. 24 lit. a RPG) und es stünden ihm überwiegende Interessen entgegen (Art. 24 lit. b RPG). Es widerspreche am bewilligten Standort prinzipiell den Bestimmungen von Art. 3 RPG sowie Art. 1 und 3 NHG. Gerade die Interessen des Landschaftsschutzes nach Art. 3 NHG müssten als überwiegend gewertet werden. Die wirtschaftlichen Interessen der Bergbahnen und des Tourismus rechtfertigten die bauliche Veränderung des Gipfelplateaus nicht. Mit Urteil vom 11. September 2007 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde nach Durchführung eines Augenscheins ab. Es bestätigte im Wesentlichen die Ausführungen in der Bewilligung des kantonalen Amts für Raumentwicklung vom 22. Juni 2007 und hielt die Einwände des Heimatschutzes für nicht stichhaltig.