Citation: 6A.59/2004 03.02.2005 E. 1

1.1 Letztinstanzliche kantonale Entscheide über den Führeraus-weisentzug unterliegen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 24 Abs. 2 SVG). Die Verwaltungsgerichts-beschwerde gemäss Art. 98 lit. g OG ist in einem Verfahren wie dem vorliegenden nur gegen Verfügungen letzter Instanzen der Kantone zulässig (BGE 112 Ib 39 E. 1e; 104 Ib 269 E. 1). Erstinstanzliche Verfügungen können nicht zusammen mit dem Rechtsmittelentscheid der oberen Verwaltungsbehörde angefochten werden. Letzte kantonale Instanz ist hier die Rekurskommission für Strassenverkehrssachen des Kantons Thurgau. Soweit die Beschwerdeführerin deren Entscheid anficht, ist sie zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundes-gericht legitimiert (Art. 98 lit. g und Art. 103 lit. a OG in Verbindung mit Art. 24 Abs. 5 SVG). Auf die fristgerecht eingereichte Beschwerde ist insoweit einzutreten. Unzulässig ist die Beschwerde hingegen, soweit mit ihr auch die Aufhebung des Entscheids des Strassenverkehrs-amtes des Kantons Thurgau vom 19. Oktober 2001 verlangt wird. 1.2 Der Entscheid der Rekurskommission für Strassenverkehrssachen des Kantons Thurgau vom 10. August 2004 wurde der Beschwerde-führerin am 11. August 2004 zugestellt. Gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. b OG stehen in Verfahren betreffend den Entzug des Führerausweises zu Warnzwecken die gesetzlich bestimmte Beschwerdefrist von 30 Tagen (vgl. Art. 106 OG) vom 15. Juli bis und mit dem 15. August still. Die Beschwerdeführerin hat die Beschwerde am 14. September 2004 auf die Post gebracht. Die Beschwerde ist dem Bundesgericht am Folgetag zugegangen. Angesichts des dargelegten Stillstandes der Beschwerdefrist ist die Beschwerde rechtzeitig erhoben worden. 1.3 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich der Überschreitung oder des Missbrauchs des Ermessens, gerügt sowie eine unrichtige und unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 104 lit. a und b OG). Nicht überprüfen kann das Bundesgericht grundsätzlich die Angemessenheit des angefochtenen Entscheides (Art. 104 lit. c OG). Gemäss Art. 105 Abs. 2 OG ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden, wenn eine richterliche Behörde als Vorinstanz den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat.