Citation: 5A_301/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer erachtet dieses Vorgehen als willkürlich (Art. 9 BV). Das Obergericht gehe ab dem 14. August 2020 ohne Begründung von einem Verdienst aus, der vom Einkommen gemäss Arbeitsvertrag abweiche. Aus dem angefochtenen Urteil ergebe sich nicht, weshalb dieses Einkommen nicht glaubhaft sein soll, zumal es sich in demselben Segment bewege wie die zuvor ausgerichteten Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Eine Auseinandersetzung mit dem effektiv erzielten Lohn finde nicht statt. Gleichzeitig sei es unzulässig, im Zusammenhang mit der Schuldneranweisung von einem hypothetischen Einkommen auszugehen, wie das Obergericht dies durch die Anrechnung eines höheren als des tatsächlich erzielten Verdienstes tue. Entgegen dem Beschwerdeführer rechnete ihm das Obergericht kein hypothetisches Einkommen an. Vielmehr erachtete die Vorinstanz es als glaubhaft, dass dieser tatsächlich ein höheres Einkommen erzielt, als es im Arbeitsvertrag mit der E.________ AG ausgewiesen ist. Unzutreffend ist sodann der Vorwurf, das Obergericht habe nicht begründet, weshalb es zu diesem Schluss gekommen ist. Vielmehr verwies das Gericht auf die Mitarbeit des Beschwerdeführers an verschiedenen Filmprojekten sowie auf die leitende Stellung seines Bruders in der Arbeitgebergesellschaft. Folglich muss das Obergericht sich nicht vorwerfen lassen, es habe sich nicht mit dem im Arbeitsvertrag ausgewiesenen Einkommen auseinandergesetzt. Damit ist freilich nichts darüber gesagt, ob die Überlegungen der Vorinstanz tatsächlich zutreffen (vgl. betreffend den Anspruch auf rechtliches Gehör BGE 145 III 324 E. 6.1). Mit dieser Frage setzt der Beschwerdeführer sich jedoch nicht hinreichend auseinander: In der Beschwerde findet sich dazu allein der Hinweis, der ausgewiesene Lohn bewege sich in derselben Höhe wie die früheren Arbeitslosentaggelder. Dies reicht nicht aus, um eine Verfassungsverletzung aufzuzeigen (vgl. vorne E. 1.2). Die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegründet.