Citation: 6B_215/2022 E. B

B.a. In den Jahren 2013 und 2014 kam es bei der Bank F.________ AG zu mutmasslichen Datenleaks, d.h. es tauchten in den Medien und im Rahmen der Zivilprozesse mutmasslich geschützte Dokumente aus dem Innern der Bank F.________ AG auf. K.________, ein Kunde der Bank F.________ AG, erstattete deswegen am 31. März 2014 bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich Strafanzeige gegen I.________. Dieses Verfahren wurde Staatsanwalt Peter Giger der Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich zugeteilt (STA III/2014/52). K.________ erklärte später (am 4. Mai 2015) sein Desinteresse an der Strafverfolgung. Am 12. Mai 2014 trat die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl zudem ein erstes bei ihr von der Bank F.________ AG mit Anzeige vom 24. Dezember 2013 gegen Unbekannt wegen eines Datenleaks anhängig gemachtes Verfahren an die Staatsanwaltschaft III des Kantons Zürich ab, welches ebenfalls Staatsanwalt Peter Giger zugeteilt wurde. Zuvor hatte die Bank F.________ AG am 9. Mai 2014 einen Nachtrag zur Strafanzeige vom 24. Dezember 2013 eingereicht, der sich gegen den ehemaligen Mitarbeiter der Bank F.________ AG, A.________, richtete. Im Mai 2014 übernahm Staatsanwalt Peter Giger nach einer entsprechenden Abtretungsverfügung durch die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl im gleichen Zusammenhang weiter ein bei dieser zuvor durch D.________ mit Anzeige vom 13. März 2014 anhängig gemachtes Verfahren. B.b. Am 12. Mai 2014 eröffnete Staatsanwalt Peter Giger unter der Verfahrensnummer STA III/2014/52 ein Strafverfahren wegen Verletzung des Geschäfts- und Bankgeheimnisses gegen A.________, welcher am 13. Mai 2014 verhaftet wurde. Mit Verfügung vom 19. Mai 2014 dehnte Staatsanwalt Peter Giger diese Strafuntersuchung auf den Tatbestand der Erpressung aus. Am 22. Juli 2014 eröffnete er auch gegen den weiteren Beschuldigten, C.________, ein Strafverfahren wegen Verletzung des Geschäfts- und Bankgeheimnisses. C.________ wurde am 11. August 2014 verhaftet. Beide Beschuldigten wurden nach ihrer Festnahme mit richterlicher Genehmigung in Untersuchungshaft versetzt. Mit Verfügung von Staatsanwalt Peter Giger vom 6. November 2014 wurden sie wieder aus der Haft entlassen. B.c. Die Bundesanwaltschaft erliess am 1. September 2014 eine Vereinigungsverfügung nach Art. 26 Abs. 2 StPO, mit der sie das in der Bundeskompetenz liegende Verfahren wegen wirtschaftlichen Nachrichtendienstes mit dem in der Kantonskompetenz liegenden Verfahren in den Händen des Kantons Zürich vereinigte. B.d. Am 17. Juli 2015 teilte der Leiter der Staatsanwaltschaft III, Staatsanwalt Peter Pellegrini, B.________ mit, dass Staatsanwalt Peter Giger die Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen ihn (B.________) prüfe und er (Staatsanwalt Peter Pellegrini) das Verfahren STA III/2013/56 (i.S. E.________ gegen Mitarbeiter der Bank F.________ AG wegen Betrugs) daher umteilen werde. Am 1. September 2015 wurde das Verfahren STA III/2013/56 auf Staatsanwalt Ralph Ringger umgeteilt. B.e. Am 22. September 2015 erteilte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) die Ermächtigung im Sinne von Art. 66 Abs. 1 StBOG für die gerichtliche Strafverfolgung wegen wirtschaftlichen Nachrichtendienstes nach Art. 273 StGB, woraufhin Staatsanwalt Peter Giger das Strafverfahren STA III/2014/52 gegen A.________ und C.________ am 1. Dezember 2015 auf die Tatbestände des wirtschaftlichen Nachrichtendienstes und der ungetreuen Geschäftsbesorgung ausdehnte. B.f. Ebenfalls am 1. Dezember 2015 eröffnete Staatsanwalt Peter Giger unter der separaten Verfahrensnummer STA III/2015/41229 zudem ein Strafverfahren gegen B.________ u.a. wegen wirtschaftlichen Nachrichtendienstes, dies nachdem die Bank F.________ AG am 30. September 2015 einen entsprechenden Antrag auf Ausdehnung des Strafverfahrens gestellt hatte.