Citation: 8C_343/2021 E. 6.2

6.2. Entgegen der Behauptung der Beschwerdeführer geht die Vorinstanz nicht davon aus, dass es sich beim Pflegekind C.________ nunmehr um einen "leichten Fall" handelt. Sie wies lediglich darauf hin, dass C.________ die Schule besuche, weshalb nicht nachvollziehbar sei, dass er "Betreuung rund um die Uhr" benötige. Weiter liess sie offen, ob sich der Betreuungsaufwand im engeren Sinne seit der Auflösung des Arbeitsvertrags mit der Stiftung D.________ verändert habe oder nicht. Entscheidend sei vielmehr, dass sich einerseits die Verhältnisse insoweit verändert hätten, als die bisher von der Stiftung D.________ erbrachten Dienstleistungen (Beratung; Begleitung; Koordination; Aufsicht; Entschädigung für Supervision/Weiterbildung der sozialpädagogischen Familien) weggefallen seien und dass anderseits seit der Auflösung des Arbeitsverhältnisses auch die rechtlichen Rahmenbedingungen grundlegend anders seien. Die Beschwerdeführer hätten keinen Lohnanspruch gegenüber der Stiftung D.________ mehr. Dafür verfügten sie neu über eine Bewilligung der KESB, C.________ als Pflegekind aufzunehmen, wodurch sie Anspruch auf ein angemessenes Pflegegeld hätten.