Citation: 6B_196/2021 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer 3 (D.________) wendet sich einzig gegen die Strafzumessung und dabei lediglich gegen die Höhe der ausgefällten (Gesamt) Freiheitsstrafe. Er rügt zusammengefasst, die Vorinstanz habe die Einsatzstrafe für die versuchte eventualvorsätzliche Tötung ohne Anlass um ein halbes Jahr erhöht, mit der Begründung, die erste Instanz hätte zu hart geurteilt, indem fünf Jahre angesetzt worden seien. Dies sei offensichtlich falsch und beschlage die gesamte Strafzumessung. Indem die Vorinstanz sodann die Strafen wegen Raufhandels sowie wegen Gefährdung des Lebens des Taxifahrers pauschal mit einem Jahr Zuschlag "taxiert" habe, habe sie in Bezug auf die versuchte eventualvorsätzliche Tötung zwei völlig unterschiedliche Sachverhaltskomplexe asperiert. So könne die Strafzumessung nicht nachvollzogen bzw. überprüft werden. Schliesslich habe die Vorinstanz sein subjektives Tatverschulden "zu hoch angesetzt". Er sei aufgrund seiner Alkohol- und Betäubungsmittelintoxikation nicht klar im Kopf gewesen bzw. hätte aufgrund seiner massiven Alkoholisierung die Strafe erheblich gesenkt werden müssen. Während die erste Instanz noch von einer leicht verminderten Schuldfähigkeit ausgegangen sei, habe die Vorinstanz eine solche ohne Begründung nicht mehr berücksichtigt. Es hätte diesbezüglich zumindest eine Aktenbegutachtung stattfinden müssen.