Citation: 6B_300/2016 E. 8.1

8.1. Der Beschwerdeführer macht ferner unter einem weiteren Gesichtspunkt geltend, es fehle am Kausalzusammenhang zwischen der Pflichtverletzung und dem Vermögensschaden (vgl. auch oben E. 3). Denn wenn seine Bonität tatsächlich mangelhaft gewesen wäre, wäre die Darlehensforderung auch bei Vorliegen eines schriftlichen Vertrages mit den marktüblichen Abreden in gleichem Masse gefährdet gewesen und hätte bei umsichtiger Buchführung gleich verbucht werden müssen. Ein Kausalzusammenhang lasse sich auch nicht mit dem Schreiben der Revisionsstelle der Privatklägerin vom 12. Mai 2011 begründen. Die von der Revisionsstelle angeführte Weigerung beziehe sich nicht auf den angeklagten Zeitpunkt, sondern im Ergebnis auf die schliesslich nicht erfolgte Übertragung des Darlehensvertrages. Adäquat kausal für die Abschreibung wäre demzufolge nicht eine Pflichtverletzung im Zeitpunkt der Auftragserteilung am 1. Juli 2010 gewesen, sondern eine solche zu einem späteren Zeitpunkt, jedenfalls nach Ende August 2010, die jedoch nicht angeklagt sei (Beschwerde S. 28).