Citation: 9C_255/2023 E. 5.5.1

5.5.1. Das kantonale Gericht stützte sich auf den durchschnittlichen statistischen Lohn für Hilfsarbeiten im Jahr 2020. Davon zog es 10 % ab, da die Löhne im Vergleich zum gesamtschweizerischen Durchschnitt in der Region St. Gallen tiefer seien. Nach Ansicht der Vorinstanz hätte die Beschwerdegegnerin zwar die Abzüge für die berufliche Vorsorge und die Nichtberufsunfallversicherung berücksichtigen müssen. Hingegen sei der von der Verwaltung mit Blick auf das Alter der Ehefrau gewährte Abzug von 20 % nach der kantonalen Praxis gesetzeswidrig. Das hypothetische Erwerbseinkommen von Fr. 36'850.- sei somit zu tief bemessen. Da sich indessen ohnehin ein Einkommensüberschuss ergebe, könnten weitere Abklärungen unterbleiben.