Citation: 1B_208/2022 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Staatsanwaltschaft hätte die untersuchungsrelevanten Unterlagen edieren lassen sollen. Die Hausdurchsuchungen und die Beschlagnahme seien angesichts seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt unverhältnismässig gewesen; es seien dem Anwaltsgeheimnis unterliegende Daten zahlreicher unbeteiligter Dritter beschlagnahmt worden. Ausserdem sei ihm zum Zeitpunkt der Hausdurchsuchungen längst bekannt gewesen, weswegen gegen ihn ermittelt werde. Die Hausdurchsuchungen könnten daher auch nicht der Verhinderung von Kollusionshandlungen gedient haben. Der Beschwerdeführer bringt zudem vor, für die Untersuchung sei nur der Zeitraum vom 16. Juli 2020, als der Kaufvertrag abgeschlossen worden sei, bis 27. Juli 2020, als die letzte relevante Transaktion stattgefunden habe, von Belang. Alle ausserhalb dieses Zeitraumes entstandenen Daten seien für die Untersuchung irrelevant, weshalb deren Entsiegelung das Verhältnismässigkeitsprinzip verletzen würde.