Citation: 2A.764/2006 20.12.2006 E. 3

Gemäss § 235 Abs. 1 lit. a des Aargauer Steuergesetzes (StG/AG) vom 15. Dezember 1998 in Verbindung mit Art. 55 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 über die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden (StHG; SR 642.14) wird mit Busse bis zu Fr. 1'000.- bestraft, wer trotz Mahnung (vorsätzlich oder fahrlässig) die Steuererklärung nicht einreicht. Der Beschwerdeführer bestreitet weder, gemahnt worden zu sein, noch macht er geltend, die Steuererklärung 2004 eingereicht zu haben. Er beschäftigt sich in seiner Eingabe vorwiegend mit der Person des Vorstehers des zuständigen Gemeindesteueramts und einer offenbar vor Jahren gegen diesen eingereichten Strafanzeige. Diese Vorbringen gehen an der Sache vorbei, ist doch weder ersichtlich noch dargetan, inwiefern ein persönlicher Konflikt zwischen dem Beschwerdeführer und dem Amtsvorsteher es rechtfertigen könnte, die Steuererklärung 2004 nicht einzureichen; insoweit kann auf die Ausführungen im angefochtenen Verwaltungsgerichtsentscheid verwiesen werden. Letztlich bleibt der Beschwerdeführer jegliche Erklärung dafür schuldig, wieso er die Steuererklärung nicht eingereicht hat. Angesichts des unbestrittenen und von der Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalts (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG) ist der Tatbestand von § 235 Abs. 1 lit. a StG/AG erfüllt, weshalb der Beschwerdeführer zu Recht gebüsst worden ist.