Citation: 4A_557/2018 E. 4.2.2

4.2.2. Es ist zunächst nicht ersichtlich, inwiefern das Verwaltungsgericht den Gutachten von Dr. med. G.________ eine zivilprozessual unrichtige beweisrechtliche Bedeutung zugemessen hat, wenn sie sich gestützt auf diese Gutachten mit den Attesten von Dr. med. D.________ kritisch auseinandersetzte und zum Schluss gelangte, der Nachweis der Arbeitsunfähigkeit sei nicht erbracht, zumal die Vorinstanz auch andere Umstände berücksichtigte, darunter die "Kehrtwende" hinsichtlich der Alkoholproblematik ab September 2015 und insbesondere im ersten Halbjahr 2016 sowie die Ausführungen des Beschwerdeführers in der Befragung vom 8. Februar 2018 (recte: 7. Februar 2018) (vgl. auch Urteile 4A_85/2017 vom 4. September 2017 E. 2.3; 4A_445/2016 vom 16. Februar 2017 E. 4.2.1 und 4.2.3). Soweit der Beschwerdeführer auf den "bio-psycho-sozialen Krankheitsbegriff" verweist, ist er nicht zu hören. Es genügt der Begründungspflicht im bundesgerichtlichen Verfahren nach dem Gesagten nicht, einfach die im kantonalen Verfahren eingenommenen Rechtsstandpunkte zu wiederholen (siehe Erwägung 2.1). Der Beschwerdeführer müsste entweder in Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil und dem zwischen den Parteien geschlossenen Vertrag aufzeigen, dass die Vorinstanz von einem unrichtigen Krankheitsbegriff ausging, oder darlegen, dass es gestützt auf die gewürdigten ärztlichen Meinungen auch unter Zugrundelegung des von der Vorinstanz angenommenen Krankheitsbegriffs im Ergebnis willkürlich ist, im massgebenden Zeitpunkt eine vom Versicherungsschutz umfasste Arbeitsunfähigkeit zu verneinen (vgl. Urteil 4A_647/2012 vom 9. April 2013 E. 3.1.1). Diesen Anforderungen genügen die Ausführungen in der Beschwerdeschrift nicht, wenn darin pauschal der Vorwurf erhoben wird, Dr. med. G.________ und damit die Vorinstanz seien nicht vom richtigen Krankheitsbegriff - zu dem sich die Vorinstanz im Übrigen einlässlich äusserte - ausgegangen.