Citation: 1C_537/2020 E. 6.2

6.2. Der Beschwerdeführer wendet sinngemäss ein, die ihm im Jahr 2012 angelastete Geschwindigkeitsüberschreitung liege bereits sechs Jahre zurück. Im entsprechenden Strafverfahren hätten sich das Untersuchungsamt Uznach und die Anklagekammer des Kantons St. Gallen vor Bundesgericht darüber gestritten, ob dem Beschwerdeführer das rechtliche Gehör gewährt worden sei. Die damit verbundene Verfahrensverzögerung von zwei Jahren könne ihm nicht angelastet werden, weshalb der Führerausweisentzug im Jahr 2016 nicht zu einer Erhöhung der Mindestdauer des neuen Führerausweisentzugs führen dürfe.