Citation: 4A_661/2018 E. A

Die A.________ AG (Käuferin; Beschwerdeführerin) einerseits und D.________ sowie E.________ (Verkäufer) andererseits schlossen am 8. Juli 2016 einen Kaufvertrag über das Grundstück Nr. xxx, Grundbuchamt F.________, Slowenien, zum Preis von EUR 340'000.-- ab. Für dieses Grundstück war eine öffentliche Zwangsversteigerung angeordnet worden, die am 12. Juli 2016 stattfinden sollte. D.________ und E.________ vereinbarten mit der Bank C.________ und der Bank B.________ (Beschwerdegegnerin), dass Letztere einen Aufschub der Zwangsvollstreckung bis am 14. September 2016 beantragen, sofern bis am 12. Juli 2016 EUR 42'000.-- an die Bank C.________ und EUR 8'853.23 an die Bank B.________ bezahlt werden. Am 13. Juli 2016 bezahlte die A.________ AG diese Beträge. Die beiden Banken beantragten am 14. Juli 2016 beim Kreisgericht G.________, Slowenien, je den Aufschub der Vollstreckung und den Widerruf der öffentlichen Versteigerung. Gleichentags widerrief die Bank C.________ indes ihren Antrag. In der Folge wurde das Grundstück zwangsversteigert. Die Bank B.________ weigerte sich, der A.________ AG den Betrag von EUR 8'853.23 rückzuvergüten.