Citation: 2C_205/2009 28.07.2009 E. B

Mit Verfügungen vom 30. Dezember 2008 verhielt das Kantonsgericht A.________, B.________ sowie die C.________ GmbH, bis zum 15. Januar 2009 Kopien der angefochtenen Entscheide einzureichen und bis zum 30. Januar 2009 Kostenvorschüsse in Höhe von insgesamt Fr. 2'600.-- zu leisten. Dieser Aufforderung leisteten die Steuerpflichtigen keine Folge. Mit Faxmitteilung vom 26. Januar 2009 liessen sie lediglich verlauten, dass sich aufgrund eines Unfalls und einer notwendigen Operation von A.________ "die Abläufe verzögern". Mit Einschreiben vom 3. Februar 2009 teilte das Kantonsgericht den Steuerpflichtigen mit, dass Faxmitteilungen nicht als rechtsgenügliche Eingaben akzeptiert würden und dass Krankheiten und Unfälle bzw. daraus resultierende Spitalaufenthalte mit einem Arztzeugnis zu belegen seien. Das Kantonsgericht forderte die Pflichtigen auf, bis zum 10. Februar 2009 entweder ein ärztliches Zeugnis oder aber die noch ausstehenden Kopien der angefochtenen Entscheide einzureichen. Innert der gleichen (Nach-)Frist müsse zudem der noch nicht geleistete Kostenvorschuss eingehen. Für den Fall der erneuten Säumnis stellte das Kantonsgericht in Aussicht, die Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben. Am 4. Februar 2009 versuchte die Post erfolglos, den Steuerpflichtigen das Einschreiben zuzustellen. Es lag in der Folge vom 5. bis zum 11. Februar 2009 zur Abholung auf der Poststelle R.________ bereit, was auf der Abholungseinladung auch entsprechend vermerkt wurde. Die Steuerpflichtigen verzichteten indessen darauf, das Einschreiben während dieser Frist abzuholen. Stattdessen taten sie dem Kantonsgericht am 5. Februar 2009 mittels einer neuerlichen Faxeingabe kund, dass sie zufolge einer Operation bzw. eines Spitalaufenthaltes von A.________ nicht in der Lage seien, Termine und Absprachen einzuhalten, und dass eine "weitere aktualisierte Planung (...) erst nach Spitalaustritt / Reha und Verlaufprognose" möglich sei. Mit der Faxmitteilung wurde auch ein Schreiben des Merian Iselin Spitals in Basel eingereicht, wonach A.________ für eine Operation am 6. Februar 2009 vorgemerkt sei. Den vom Kantonsgericht eingeforderten Kostenvorschuss leisteten die Steuerpflichtigen jedoch nach wie vor nicht. Mit sechs Verfügungen vom 20. Februar 2009 (teilweise falsch datiert mit 20. Dezember 2009) schrieb das Kantonsgericht die bei ihm hängigen Beschwerdeverfahren androhungsgemäss zufolge Nichtleistung des Kostenvorschusses ab.