Citation: 8C_633/2017 E. A

A.________, geboren 1961, meldete sich am 27. Januar 2000 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach erwerblichen und medizinischen Abklärungen verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) einen Leistungsanspruch (Verfügung vom 19. Februar 2002). Am 9. Juni 2004 liess er eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes geltend machen. Nach weiteren Abklärungen verneinte die IV-Stelle erneut einen Rentenanspruch (Verfügung vom 15. Juni 2006) und hielt mit Einspracheentscheid vom 30. November 2006 daran fest. Seit Oktober 2007 arbeitete A.________ mit einem Vollzeitpensum in der Produktion von Frischteigwaren der Firma C.________ AG. Am 26. August 2012 musste er wegen einer schweren Sepsis mit intubationspflichtiger Legionellenpneumonie notfallmässig in die Klinik D.________ eingeliefert werden. Nach der Extubation trat eine Tetraparese auf. Zwecks stationärer Rehabilitation wurde er am 19. September 2012 von der Klinik E.________ in die Klinik F.________ verlegt, wo er bis 30. Oktober 2012 hospitalisiert blieb. Nach der Sepsis-Behandlung kam es gemäss hausärztlichem Bericht des Dr. med. G.________ vom 8. Februar 2013 zu Stürzen, wobei ein Schlüsselbeinbruch rechts röntgenologisch erst am 28. Dezember 2012 entdeckt wurde. Wegen seit 26. August 2012 anhaltender Arbeitsunfähigkeit liess er sich am 11. Oktober 2012 durch die Klinik F.________ bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung und am 9. Januar 2013 erneut zum Leistungsbezug anmelden. Gestützt auf das polydisziplinäre Gutachten des Swiss Medical Assessment- and Business-Center in St. Gallen vom 24. Dezember 2015 (nachfolgend: SMAB-Gutachten) und den ergänzenden Bericht des SMAB vom 25. Februar 2016 (nachfolgend: SMAB-Ergänzungsbericht) sprach die IV-Stelle dem Versicherten schliesslich bei einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab 1. August 2015 eine ganze Invalidenrente zu (Verfügung vom 29. Dezember 2016).