Citation: 2C_448/2023 E. 4.5.2

4.5.2. Die Vorinstanz hat sich anhand der Berichte der Psychotherapeutin vom 31. Januar und 28. Dezember 2022 auch mit dem Gesundheitszustand des Beschwerdeführers auseinandergesetzt: Den Berichten zufolge leide der Beschwerdeführer an psychischen Problemen. Laut seiner Psychotherapeutin habe der Beschwerdeführer durch die Behandlung in der Schweiz nur stabilisiert werden können - für eine nachhaltige Behandlung im Sinne einer eigentlichen Traumatherapie müsse mit einem langen Zeithorizont gerechnet werden. Gemäss der Vorinstanz zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, welche konkreten schwerwiegenden Folgen für die Gesundheit eine Ausreise aus der Schweiz nach sich ziehen würde und inwiefern ihm die von der Therapeutin aufgezeigte Behandlung in Serbien nicht gewährt werden könnte. Allein der Umstand, dass das medizinische Angebot in der Schweiz besser sein könnte als in Serbien bzw. zu einem grösseren Teil von der öffentlichen Hand finanziert werden könnte, reiche zur Annahme eines schwerwiegenden persönlichen Härtefalls nicht. Die Vorinstanz gelangte vor diesem Hintergrund zum Schluss, dass es dem Beschwerdeführer möglich und zumutbar sei, die vergleichbaren serbischen Behandlungsangebote wahrzunehmen, was nicht zu beanstanden ist.