Citation: 8C_165/2015 E. 7.1

7.1. Gemäss angefochtenem Entscheid steht laut dem bei den Akten liegenden Ausdruck des Artikels "Das Protokoll des 'Kristallnacht'-Twitterers" aus der Zeitung "20 Minuten online" vom 26. Juni 2012 unbestritten fest, welche Twitter-Äusserungen der Versicherte am 23. Juni 2012 über dieses Netzwerk verbreitete. Wer solche Botschaften verkündige, dürfe sich nicht wundern, wenn diese von Twitter-Followern sowie einer Tages-Anzeiger-Journalistin als Aufruf zu einer Kristallnacht an Moscheen gedeutet werde. Die Tatsache, dass es der Journalistin gelungen sei, seine Urheberschaft zu eruieren, beweise, dass es technisch möglich sei, Twitter-Äusserungen auch dann einer bestimmten Person zuzuordnen, wenn der Verfasser unter einem Pseudonym in Erscheinung trete. Als aktiver Lokalpolitiker sei er zumindest im Raum Zürich eine öffentliche Person gewesen, weshalb er damit habe rechnen müssen, dass nicht nur seine Äusserungen in den Medien breit geschlagen würden, sondern er in der Folge auch seine Arbeitsstelle durch Kündigung verlieren könnte. Weil seine Arbeitgeberin als Finanzinstitut "auf eine internationale und damit auch multireligiöse und -ethnische Klientschaft angewiesen" sei und aus Rücksichtnahme auf ihre Reputation habe sie sich nur über eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses vom Beschwerdeführer distanzieren können.