Citation: 2C_1171/2013 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer kritisiert die Beweiswürdigung der Vorinstanz, legt aber nicht dar, inwiefern diese offensichtlich unhaltbar wäre. Er stellt deren Würdigung lediglich seine eigene Einschätzung entgegen, wonach er mit seiner Schweizer Gattin aktuell eine eheliche Beziehung lebe, wie sich aus verschiedenen Fotos, der gemeinsamen Wohnung und der Tatsache ergebe, dass er gemäss Passeintrag mit dieser nach Mekka gepilgert sei. Dies genügt indessen nicht, um die Beweiswürdigung des Verwaltungsgerichts als verfassungswidrig erscheinen zu lassen: Der Beschwerdeführer hat immer dann geheiratet, wenn sein Aufenthaltsstatus in der Schweiz gefährdet erschien. Sobald dies nicht mehr der Fall war, ehelichte er wieder seine erste Gattin, mit der er während des zwangsweisen Unterbruchs seines Aufenthalts in der Heimat ein weiteres Kind zeugte, bevor er sie dann, nach einer weiteren Scheidung und erneuten Heirat, in die Schweiz nachzuziehen versuchte. Solches Verhalten, welches dazu dient, die ausländerrechtlichen Aufenthaltsregeln zu umgehen, will die gesetzliche Familiennachzugsregelung nicht schützen, auch wenn - wie der Beschwerdeführer geltend macht - zwischen ihm, der heutigen und der früheren Gattin ein gutes Einvernehmen und "herzliche" Kontakte im Rahmen einer "Patchwork-Familie" herrschten bzw. eine innige Beziehung bestehe.