Citation: 2A.110/2003 29.01.2004 E. 9

Die Eintragung des Beschwerdegegners ins kantonale Anwaltsregister ist mangels Nachweises der Unabhängigkeit mit Bundesrecht nicht vereinbar. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich damit als begründet und ist gutzuheissen. Der angefochtene Beschluss ist demnach aufzuheben. Der Beschwerdeführer beantragt zudem die Rückgängigmachung der Eintragung des Beschwerdegegners ins kantonale Anwaltsregister. Dies ist die zwingende Konsequenz des zur Gutheissung der Beschwerde führenden Umstands, dass der Beschwerdegegner bis heute den Nachweis seiner Unabhängigkeit nicht erbracht hat. Von einer entsprechenden ausdrücklichen Anordnung im Dispositiv des bundesgerichtlichen Urteils wird indessen abgesehen. Sollte der Beschwerdegegner nach nunmehriger Klärung der Rechtslage innert kurzer Zeit bei der Aufsichtskommission die gemäss den vorstehenden Erwägungen notwendigen Angaben zu seiner Unabhängigkeit vorlegen, könnte die Aufsichtskommission von einer Streichung absehen, sofern sie aufgrund der Prüfung der neuen Angaben zum Schluss kommt, der Beschwerdegegner erfülle die Anforderungen gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. d BGFA. Andernfalls hätte sie den Registereintrag zu löschen.