Citation: 6B_492/2009 18.01.2010 E. 1.2

1.2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe vor Vorinstanz den Antrag gestellt, es sei Ea.________ als Zeugin zu befragen. Diese habe sich zur Frage zu äussern, inwiefern sie und ihr Ehemann im April 2002 vom Beschwerdeführer (als Verwaltungsrat aller drei Gesellschaften) verlangt hätten, vorerst nichts zu unternehmen und somit sinngemäss von einer Anzeige an den Richter im Sinne von Art. 725 Abs. 2 OR abzusehen. Weiter habe die Zeugin darüber Auskunft zu geben, ob das Ehepaar E.________ am 16. Juli 2002 bereit gewesen sei, der A.________-Gruppe einen (weiteren) Kapitalzuschuss in der Höhe von Fr. 9 Mio. zu gewähren. Indem die Vorinstanz die beantragte Einvernahme nicht durchgeführt habe, habe sie sein rechtliches Gehör sowie die Unschuldsvermutung verletzt (Beschwerde S. 8 ff.). 1.2.2 Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer eine verspätete Überschuldungsanzeige selbst für den Fall zur Last gelegt, dass er die von ihm vorgebrachten Instruktionen vom Ehepaar E.________ tatsächlich erhalten hätte (angefochtener Entscheid S. 8). Die Rüge der unterlassenen Beweisabnahme ist deshalb insoweit unbegründet. Zur Vereinbarung vom 16. Juli 2002 hat die Vorinstanz unter Hinweis auf die Einvernahme von F.________ vom 8. Juli 2003 festgehalten, dieser habe Eb.________ vorgeschlagen, die Gesellschaften mit maximal Fr. 9 Mio. innert zehn Jahren zu sanieren. Von einer unverzüglichen Sanierung könne bei dieser Dauer keine Rede sein. Eb.________ sei am 18. Juli 2002 verstorben, und schriftliche Dokumente, welche die Vereinbarung belegten, seien nicht vorhanden (angefochtener Entscheid S. 8). Die Vorinstanz hat mithin die von F.________ erwähnte und in den Grundzügen umschriebene Vereinbarung als nicht genügende, da nicht unverzügliche Sanierungsmassnahme qualifiziert. Mit diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht argumentativ auseinander. Er stellt der Würdigung der Vorinstanz lediglich seine eigene Sicht der Dinge gegenüber. Die blosse - im Übrigen hinsichtlich des Zeitpunkts der Darlehensgewährung unsubstanziierte - Darlegung der eigenen Sichtweise ist indessen nicht geeignet, Willkür darzutun. Eine solche liegt nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung einzig vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht bzw. im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f. mit Hinweisen). Die Beschwerde genügt deshalb in diesem Punkt den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Beispielsweise vermag der Beschwerdeführer aus der zitierten Einvernahme von Ea.________ nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Eine entsprechende Zusicherung vom 16. Juli 2002 erwähnte Ea.________ nicht. Vielmehr hielt sie fest, ihr Ehemann habe am 15./16. Juli 2002 erfahren, dass "der Konkurs unvermeidlich ist" (vorinstanzliche Akten act. ZE/7 S. 6 f.). Im Übrigen ist, entgegen den Ausführungen in der Beschwerde, eine antizipierte Beweiswürdigung nicht allein in dem Fall zulässig, wenn der behauptete, jedoch nicht zum Beweis erstellte Sachverhalt dem Urteil zugrunde gelegt wird (vgl. E. 1.1 hievor). Die Vorinstanz konnte von der Einvernahme von Ea.________ absehen, da sie davon willkürfrei keinen weiteren Erkenntnisgewinn erwartete. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.