Citation: 1C_23/2020 E. 3.3

3.3. Nach der Vorinstanz verfügte der seit den 50er Jahren betriebene, ursprüngliche Sägerei- und Zimmereibetrieb am Standort, für den in den Jahren 2001 und 2005 Umbaubewilligungen erteilt wurden, über Bestandesschutz. Es bestehen gemäss der Vorinstanz aber Anhaltspunkte dafür, dass aufgrund des Schwerpunktes beim Gewerbebetrieb der Beschwerdeführerin 1 im Tätigkeitsbereich Blockhausbau und der damit einhergehenden Bearbeitung von Rundhölzern mittels Motorkettensägen eine Nutzungsänderung im Vergleich zu einem herkömmlichen Schreinerei- und Sägereibetrieb auf KTN 727 erfolgt sein könnte. Die mit dieser Nutzung verbundenen Auswirkungen auf die Umwelt, insbesondere in Form von Immissionen, bedürften einer Überprüfung, d.h. es sei ein nachträgliches Baubewilligungsverfahren durchzuführen.