Citation: 2P.40/2006 20.04.2006 E. A

X.________ (geb. 1990) besuchte im Schuljahr 2003/2004 die 1. Klasse der Sekundarschule (integriertes Modell) A.________/AR. Gegen ihr Semesterzeugnis vom 23. Januar 2004 und die Bewertung ihres Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens beschwerte sie sich (handelnd durch ihren Vater Y.________) am 15. April 2004 bei der Schulkommission A.________, die in ihrem Entscheid vom 18. März 2005 dem Begehren, zwei Fächer (Naturlehre, Geschichte/ Geographie) nicht in Niveauklassen-Noten sondern in Stammklassen-Noten zu bewerten, nachkam. Abgelehnt wurde indessen der Antrag auf bessere Benotung dieser Fächer und bessere Beurteilung des Arbeits-, Lern- und Sozialverhaltens. Dagegen gelangte X.________ am 30. März 2005 an den Gemeinderat A.________. Am 12. April 2005 ersuchte sie für dieses Rekursverfahren um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Gesuch wurde mit Beschluss vom 17. August/1. September 2005 abgewiesen. Entsprechend der Rechtsmittelbelehrung richtete X.________ ihren gegen diesen Beschluss gerichteten Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Appenzell A.Rh., welcher mit Beschluss vom 17. Januar 2006 darauf nicht eintrat.