Citation: 7B.217/2005 02.12.2005 E. 2

2.1 Die Vorinstanz führt aus, das Vorgehen des Betreibungsamtes Regensdorf nach Vollzug der Pfändung der Liegenschaft am 18. Januar 2005 sei nicht zu beanstanden. Die Anzeige betreffend Einzug der Mietzinse an die Beschwerdeführerin bzw. die Anzeigen an die Mieter der Liegenschaft betreffend Bezahlung der Mietzinse an das Betreibungsamt stimmten mit dem Gesetz (Art. 806 ZGB, Art. 152 Abs. 2 SchKG; vgl. auch BGE 117 III 35), der Verordnung (Art. 15 Abs. 1 lit. b VZG mit Verweis auf Art. 91 Abs. 1 VZG, sogenannte Mietzinssperre; SR 281.42) und dem obligatorisch zu verwendenden Formular VZG Nr. 5 (Art. 1 Abs. 1 VFRR der Verordnung vom 5. Juni 1996 über die im Betreibungs- und Konkursverfahren zu verwendenden Formulare und Register sowie die Rechnungsführung; SR 281.31) überein. Ebenfalls nicht zu beanstanden sei, dass das Bezirksgericht in seinen Erwägungen von "angeblichen" Darlehensverträgen spreche, wie die Rekurrentin im Rekursverfahren geltend mache, da die von ihr eingereichten Urkunden (insgesamt zwei Darlehensverträge) nicht unterzeichnet seien, was im Übrigen auch für den eingereichten Zessionsvertrag gelte. Auf Grund dieses nicht unterzeichneten und von der Rekurrentin selbst eingereichten Abtretungsvertrages wäre es ohnehin fraglich, wem die (nunmehr durch das Betreibungsamt gesperrten und als Sicherheit für das Darlehen "abgetretenen") Mietzinse zustünden (der Rekurrentin als Eigentümerin und Vermieterin der Liegenschaft oder G.________ als Mieter, Darlehensgeber und Zessionar). Diese Ungewissheit in der materiellen Berechtigung wäre im Widerspruchsverfahren nach Art. 106 ff. SchKG und nicht in diesem Beschwerdeverfahren zu klären. Vor diesem Hintergrund könne auch offen bleiben, ob es sich beim vorliegenden Konstrukt um ein Scheingeschäft handle, wie das Bezirksgericht erwogen habe. Die Vorinstanz fährt fort, was abschliessend die Bedenken der Rekurrentin betreffe, wonach die angeführten Rechnungen nicht mehr bezahlt werden könnten und daher die Mietzinssperre "zu Gunsten der Betriebskosten" aufzuheben sei, so regle das Gesetz genau diesen Fall. Gemäss Art. 17 VZG (vgl. auch Art. 94 VZG) habe nämlich das Betreibungsamt nach Erlass der Anzeigen an die Mieter und Pächter nach Art. 15 Abs. 1 lit. b VZG alle diejenigen Massnahmen vorzukehren, die zur Erhaltung des Grundstücks und seiner Ertragsfähigkeit sowie zur Gewinnung der Früchte und Erträgnisse nötig seien, wie Anordnung und Bezahlung kleinerer Reparaturen, Entrichtung der laufenden Abgaben für Gas, Wasser, Elektrizität und dergleichen. Entsprechend liege es an der Rekurrentin, das Betreibungsamt darauf aufmerksam zu machen, welche Verwaltungsmassnahmen im Sinne von Art. 17 VZG notwendig seien. Gegen die Ablehnung eines solchen Gesuches stünde der Rekurrentin die Beschwerde offen. Soweit sei es heute aber noch nicht.