Citation: 2C_879/2019 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat in sorgfältiger Abwägung der massgeblichen öffentlichen und privaten Interessen festgehalten, es bestehe aufgrund der erheblichen Delinquenz des Beschwerdeführers ein grosses bis sehr grosses öffentliches Interesse an der Beendigung seines Aufenthalts. Dieses sei im konkreten Fall stärker zu gewichten als das private Interesse des insgesamt nur mangelhaft integrierten Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz. Dieses private Interesse werde durch die Beziehung zu seinen fremdplatzierten Kindern lediglich leicht erhöht; dies gelte umso mehr, als diese Beziehung nicht im Rahmen des kinderschutzrechtlich Möglichen gepflegt werde. Angesichts der geringen Entfernung seines Heimatlandes zur Schweiz sei es ihm zumutbar, diese Beziehung im Rahmen von Besuchsaufenthalten weiterzuführen; jedenfalls in Bezug auf seine älteste Tochter könnten hiezu zudem auch die modernen Kommunikationsmittel verwendet werden. Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung sei daher auch unter Berücksichtigung des Anspruchs auf Familienleben nach Art. 8 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV verhältnismässig.