Citation: 1C_23/2020 E. 1.4

1.4. Fraglich ist weiter die Zulässigkeit der Beschwerde gemäss den Art. 90 ff. BGG. Nach der Praxis bildet die Bejahung der Baubewilligungspflicht bzw. die Rückweisung zur Durchführung eines Baubewilligungsverfahrens keinen Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG, sondern einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG (vgl. Urteile 1C_136/2007 vom 24. September 2007 E. 1.2, in: ZBl 109/2008 S. 439; 1C_54/2011 vom 19. April 2011 E. 1.2, in: RtiD 2011 II 145; 1C_457/2012 vom 18. Februar 2013 E. 1.2; 1C_527/2012 vom 17. Oktober 2013 E. 2; 1C_386/2013 vom 28. Februar 2014 E. 1.2; 1C_399/2015 vom 24. August 2015 E. 1.3; 1C_379/2016 vom 13. Juni 2017 E. 1.1; Urteil 1C_166/2019 vom 17. Juli 2019 E. 1.3; vgl. auch Urteil 1C_431/2018 vom 16. Oktober 2019 E. 4.3). Vereinzelt wurde in einem solchen Fall offengelassen, ob ein End- oder ein Zwischenentscheid vorlag (vgl. Urteil 1C_267/2017 vom 7. August 2017 E. 1.4). Der angefochtene Entscheid schliesst das Verfahren in derartigen Konstellationen nicht ab. Daran ändert grundsätzlich der Umstand nichts, dass die beschwerdeführende Partei das angeblich fehlende Erfordernis einer Baubewilligung als Hauptsache des Rechtsstreits betrachtet. Deshalb ist auch im vorliegenden Fall - entgegen der Meinung der Beschwerdeführerinnen - von einem Zwischenentscheid auszugehen.