Citation: 6B_606/2015 E. 1.2.1

1.2.1. Der Beschwerdeführer rügt eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts und eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör. Er räumt ein, im Auftrag der Privatklägerin zu deren Lasten an Bancomaten Geld bezogen zu haben, macht aber geltend, er habe nie ohne ihre Zustimmung gehandelt und ihr das Geld jeweils zusammen mit der Auszahlungsquittung übergeben. Es sei erstellt, dass das aus der Erbschaft der Privatklägerin stammende Geld aufgebraucht sei. Der Verbleib dieses Geldes sei indes trotz umfangreicher Abklärungen der Strafuntersuchungsbehörden ungeklärt. In diesem Zusammenhang beanstandet der Beschwerdeführer, dass die Ermittlungen sich ausschliesslich auf ihn und seine Familie beschränkt hätten. Die Untersuchungsbehörden hätten nie ernstlich in Betracht gezogen, dass die fehlenden Gelder auf einem anderen Weg hätten verschwunden sein können. Die Finanzermittlungen hätten jedenfalls nichts ergeben, was ihn belasten und den Tatvorwurf bestätigen würde. Es gebe mithin nicht den geringsten Hinweis darauf, dass er sich aus den Geldbezügen unrechtmässig bereichert habe (Beschwerde S. 4 ff.).