Citation: 8C_843/2019 E. 3.1.2

3.1.2. Was die Beschwerdeführerin dagegen vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung beruht auf einer korrekten Prüfung und Würdigung der medizinischen Aktenlage. Mit Blick darauf konnte und kann in antizipierter Beweiswürdigung (BGE 144 II 427 E. 3.1.3 S. 435; 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162) auf zusätzliche Abklärungen verzichtet werden. Eine Bundesrechtswidrigkeit, namentlich eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes, ist nicht zu erkennen. Auch kann der Beschwerdeführerin nicht gefolgt werden, wenn sie geltend macht, das kantonale Gericht habe die konkreten und differenzierten Einwände der behandelnden Spezialisten nicht ausreichend gewürdigt. Denn die Vorinstanz legte ausführlich und nachvollziehbar dar, dass und inwiefern diese Ärzte ihre abweichenden Einschätzungen zur Arbeitsfähigkeit und zur Integritätseinbusse nicht begründet hatten. Weiter ist der Vorinstanz darin zuzustimmen, dass es bei der Beauftragung des Dr. med. D.________ nicht um eine erneute Prüfung des Gesundheitszustands der Versicherten ging, sondern darum zu prüfen, ob an der kreisärztlichen Einschätzung festgehalten werden könne. Vor diesem Hintergrund erweist sich auch die spezifische Fragestellung, wie die Vorinstanz zu Recht festhielt, nicht als suggestiv. Der blosse Umstand, dass die Beschwerdegegnerin nach Eingang der Berichte der Dres. med. E.________ und F.________ die Aktenbeurteilung des Dr. med. D.________ einholte, lässt aber - entgegen der Beschwerdeführerin - den Schluss nicht zu, dass diese Berichte geeignet gewesen wären, Zweifel an der Beurteilung der Kreisärztin zu wecken.