Citation: 9C_322/2020 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht stellte fest, eine Veränderung des Erwerbsstatus seit der Rentenzusprache mit der Verfügung vom 3. April 2012 und der angefochtenen Verfügung vom 15. Februar 2019 scheine nicht überwiegend wahrscheinlich, habe sich doch seither hinsichtlich des Zivilstandes, den Betreuungspflichten sowie den übrigen relevanten Verhältnissen nichts geändert. Es sei weiterhin von einer 45%igen Erwerbstätigkeit im hypothetischen Gesundheitsfall auszugehen. Im Erwerbsbereich sei die Beschwerdeführerin (weiterhin) zu 100 % bzw. gewichtet zu 45 % invalid und im Haushalt resultiere eine Einschränkung von maximal 23 % bzw. gewichtet von 12,65 %. Daraus resultiere ein Invaliditätsgrad von 57,65 %, was unverändert einen Anspruch auf eine halbe Rente begründe.