Citation: 1C_260/2016 E. 2.5

2.5. Vorliegend ist die Stallanlage bereits erstellt und rechtskräftig bewilligt; streitig ist in erster Linie, ob sie zu übermässigen Geruchsimmissionen bei den Beschwerdeführern führt und deshalb verschärfte Emissionsbegrenzungen nach Art. 11 Abs. 3 USG anzuordnen sind. Die Vorinstanzen haben hierzu die Mindestabstände gemäss FAT-Bericht herbeigezogen. Die Beschwerdeführer bestreiten sowohl die Berechnung dieses Abstands (unten E. 3) als auch dessen Einhaltung im konkreten Fall (unten E. 4). Zwischen den Parteien ist insbesondere streitig, inwieweit noch auf den FAT-Bericht aus dem Jahr 1995 abzustellen oder (ganz oder teilweise) der Entwurf 2005 heranzuziehen ist. Streitig ist weiter, ob aufgrund der im BCL-Gutachten gemessenen Ammoniakkonzentrationen von übermässigen Immissionen auszugehen ist (E. 5). Unabhängig vom Vorliegen übermässiger Immissionen stellt sich schliesslich die Frage, ob vorsorgliche Massnahmen zur Emissionsbegrenzung anzuordnen sind (E. 6).