Citation: 1C_31/2007 30.05.2007 E. C

Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich erklärte sich mit Beschluss vom 20. September 2006 zur gerichtlichen Überprüfung der Probenahme und der Erstellung eines DNA-Profils nach Art. 23 Abs. 3 DNA-Profil-Gesetz für zuständig. Mit Beschluss vom 7. Februar 2007 wies das Obergericht den Rekurs von R.________ ab, soweit darauf einzutreten war. Es führte aus, dass der Entscheid der Oberstaatsanwaltschaft vom 12. Dezember 2005 trotz Verweigerung der Empfangnahme als zugestellt gelte. Das sinngemässe Ersuchen um Gewährung der aufschiebenden Wirkung sei gegenstandslos. Die Regelung gemäss DNA-Profil-VO/ZH, wonach während der Übergangsfrist die Oberstaatsanwaltschaft die Anordnung über die Probenahme und über die Erstellung eines DNA-Profils treffe, sei vor dem Hintergrund des DNA-Profil-Gesetzes nicht zu beanstanden. Der damit verbundene Eingriff erweise sich als recht- und verhältnismässig. Im Übrigen wies das Obergericht das Gesuch um Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes ab und schrieb die dem Rekurrenten auferlegten Kosten sogleich ab.