Citation: 6S.180/2003 24.07.2003 E. 2

Der Beschwerdeführer macht dagegen geltend, er habe darauf vertraut, dass seine Tochter nicht sterben werde. Das Motiv seines Handelns sei nicht die Tötung seiner Tochter gewesen, sondern die Disziplinierung der Familie, um sich Respekt zu verschaffen und die eigene Stellung und Autorität erhalten zu können (vgl. Beschwerde S. 5 - 10 Ziff. 5). Die Argumentation der Vorinstanz sei im Übrigen widersprüchlich, weil sie ihn nur in einem Fall der versuchten vorsätzlichen Tötung, im ähnlichen Fall von Anklageziffer II 2 demgegenüber der Gefährdung des Lebens für schuldig befunden habe (vgl. Beschwerde S. 10 - 12 Ziff. 7).