Citation: 9C_459/2013 E. 2.2

2.2. Das kantonale Gericht stellte in Würdigung mehrerer Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. med. K.________ sowie aufgrund der Protokolleinträge des RAD-Psychiaters M.________ (vom 12. Oktober und 16. Dezember 2010) fest, der Beschwerdeführer habe unter erheblichen Spannungen finanzieller und familiärer Natur gelitten. Die diagnostizierte Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion sei durch psychosoziale Probleme, namentlich den Unfall der Ehefrau, ausgelöst und durch diese auch unterhalten worden. Weil den psychosozialen Faktoren eine dominierende Rolle zukommt, könnte nach der Rechtsprechung nur eine ausgeprägte psychische Störung mit Krankheitswert eine Invalidität begründen. Eine solche liege jedoch nicht vor. Die von Dr. med. K.________ bescheinigte Arbeitsunfähigkeit von 100 % seit 10. Januar 2008 und 50 % seit 1. Februar 2009 begründe kein abweichendes Ergebnis. Diese ärztliche Einschätzung berücksichtige invaliditätsfremde psychosoziale Belastungsfaktoren, welche im Zusammenhang mit dem Invalidenrentenanspruch ausser Acht zu lassen seien. Schliesslich erübrige sich der Beizug weiterer ärztlicher Berichte, da keiner der beteiligten Ärzte den Verdacht auf eine krankhafte Persönlichkeit äusserte.