Citation: 6B_651/2022 E. A

A.________ wird vorgeworfen, er habe in den Jahren 2011 und 2012 mit einem aggressiven Telefon-Marketing-System 29 Anleger arglistig getäuscht und einen Vermögensschaden von rund Fr. 1'300'000.-- verursacht. Er habe über seine Q.________ AG und die von ihm angestellten Telefonverkäufer Aktien der R.________ SA verkauft. Sodann habe er eine Unternehmung mit dem absichtlich zum Verwechseln ähnlichen Namen S.________ Ltd. mit Sitz in U.________ gegründet und die Anleger veranlasst, den Kaufpreis für die R.________-Aktien auf Konten der S.________ Ltd. zu überweisen, obwohl diese beiden Gesellschaften nichts miteinander zu tun hatten. Das Geld soll er für seinen Lebensunterhalt verwendet haben, ohne den Willen oder die Möglichkeit, den Anlegern die R.________-Aktien zu verschaffen. A.________ habe einen Verkaufspreis von Fr. 80.-- pro R.________-Aktie gewählt, obwohl der Verwaltungsrat der R.________ SA den Emissionspreis zwischen Fr. 36.50 und Fr. 40.-- festgelegt habe.