Citation: I 601/02 09.04.2003 E. A

Der 1993 geborene L._______ leidet nach einer Frühgeburt an schwerer spastischer Tetraparese, einem schweren motorischen und kognitiven Entwicklungsrückstand, Porencephalie und Hirnatrophie sowie Epilepsie. Die Invalidenversicherung erteilte unter anderem Kostengutsprache für medizinische Massnahmen zur Behandlung des Geburtsgebrechens Nr. 390 sowie für die Sonderschulung im Heim X.________. Am 1. September 2000 teilte sie dem Versicherten mit, ihm würden als Hilfsmittel ein Rollstuhl (Typ "Jumbo") und eine Sitzschale (Typ "Ato Form SP 1-300") gemäss Offerten der Firma Y.________ AG vom 5. Juli 2000, zugesprochen. Diese Gegenstände wurden in der Folge leihweise abgegeben. Am 28. August 2001 liess L._______ ein Gesuch um Versorgung mit einem dynamischen Aluminiumsitzsystem (Sitzschale mit Untergestell) vom Typ "Aktivline" stellen. Die IV-Stelle holte eine fachtechnische Beurteilung der Hilfsmittelberatung Z.________ für Behinderte vom 11. September 2001, weitere Auskünfte der Vertreiberin Firma Y.________ AG vom 30. Oktober 2001 sowie eine Stellungnahme des Bundesamtes für Sozialversicherung (BSV) vom 10. Dezember 2001 ein. Anschliessend lehnte sie das Leistungsgesuch mit Verfügung vom 17. Januar 2002 ab.