Citation: 8C_36/2018 E. A

Der 1958 geborene A.________ war u.a. seit 1. Januar 2011 als Arzt im Angestelltenverhältnis tätig. Am 29. Juli 2015 meldete er sich unter Hinweis auf eine Depression, Gedächtnisstörung, Persönlichkeitsstörung, Flashbacks, Rückenschmerzen, Knieschmerzen und Muskelschwäche sowie eine seit 7. April 2015 bestehende 100%ige Arbeitsunfähigkeit bei der Invalidenversicherung zur Früherfassung an. Am 28. August 2015 erfolgte die Anmeldung zum Leistungsbezug. Die IV-Stelle Bern klärte den Sachverhalt in beruflicher und medizinischer Hinsicht ab. Sie holte namentlich ein Gutachten der Dr. med. B.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 17. März 2017 sowie Stellungnahmen der Dres. med. C.________, Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, und D.________, Facharzt für Arbeitsmedizin, beide vom Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD), vom 4. bzw. 23. Mai 2017, ein. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren sprach die IV-Stelle A.________ mit Verfügung vom 16. August 2017 ausgehend von einem Invaliditätsgrad von 61 % eine Dreiviertelsrente ab 1. April 2016 zu. Mit Verfügung vom 9. Oktober 2017 verneinte sie sodann - ebenfalls nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren - den Anspruch auf Umschulungsmassnahmen.