Citation: 6B_127/2021 E. 4.2

4.2. Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, am 27. Juli 2017 als Security-Mitarbeiter eines Nachtlokals einen in eine verbale Auseinandersetzung mit anderen Gästen involvierten Gast von hinten in den Würgegriff genommen und auf diese Weise aus dem Lokal geschleift zu haben, wobei der Gast zeitweise den Boden unter den Füssen verloren und unter Atemnot gelitten habe. Die Vorinstanz erachtet als erstellt, dass der Beschwerdeführer den Geschädigten mit seinem rechten Arm von hinten würgte, ihn so nach draussen beförderte und am Boden festhielt, worauf der Geschädigte von mehreren unbekannt gebliebenen Security-Mitarbeitern Schläge und einen heftigen Tritt gegen den Kopf erhielt. Hingegen lasse sich weder der vom Geschädigten geltend gemachte Faustschlag des Beschwerdeführers ins Gesicht erhärten, noch diesem der spätere Fusstritt gegen den Kopf persönlich zurechnen. Wer indes eine am Boden liegende Person weiter fixiere, während eine Personenmehrzahl auf den Wehrlosen einprügle und einmal heftig gegen den Kopf trete, der wisse und nehme in Kauf, dass die Person dadurch massive Kopfverletzungen erleiden könne.