Citation: 6B_1260/2019 E. 2.6

2.6. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die Gewaltanwendung sei erst später im Geschehen erfolgt, weicht er vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt ab, wonach der Beschwerdeführer seine Körperkraft bereits einsetzte, um den Oralverkehr zu erzwingen. Auf seine Kritik kann deshalb nicht weiter eingegangen werden. In Bezug auf die versuchte Vergewaltigung weicht der Beschwerdeführer ebenfalls vom vorinstanzlichen Sachverhalt ab, indem er die Gewalteinwirkung bestreitet. Es steht aber fest, dass der Beschwerdeführer die Privatklägerin zunächst gewaltsam zum Oralverkehr zwang, sie anschliessend ohrfeigte, an die Wand drückte und sie sich auch aufgrund ihrer körperlichen Unterlegenheit sowie der Alkoholisierung nicht wehren konnte. Anschliessend versuchte der Beschwerdeführer, die Beine der Privatklägerin mit seiner Hand auseinanderzudrücken. Dass es ihm dabei nicht gelang, sie mit seinem Penis an ihrem Körper zu berühren, ist nicht ausschlaggebend. Nicht zu beanstanden ist die Feststellung, wonach der Beschwerdeführer versuchte, mit seinem erigierten Penis in die Privatklägerin einzudringen. Jedenfalls liefert der Beschwerdeführer keinerlei Erklärung dafür, was er sonst damit hätte tun wollen. Die versuchte Vergewaltigung ist damit nicht nur erstellt, sondern auch die rechtliche Würdigung des Vorganges ist nicht zu beanstanden.