Citation: 6B_1013/2017 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer beanstandet das vorinstanzliche Urteil bezüglich des subjektiven Tatbestands. Die Vorinstanz führe die Geschwindigkeitsüberschreitung auf die starke Motorisierung seines Fahrzeugs zurück. Sie verletze damit die Unschuldsvermutung. Denn die Beschleunigung von 112 km/h auf 114 km/h sei auf die Absenkung der Strasse zurückzuführen. Sein Verhalten könne daher nicht als rücksichtslos bezeichnet werden. Es dürfe nicht unbesehen vom objektiven auf den subjektiven Tatbestand geschlossen werden. Die höchste gemessene Geschwindigkeit habe er zudem nur während einer sehr kurzen Zeit gefahren, es handle sich dabei um einen kurzen "Ausschlag".