Citation: 2C_890/2017 E. 1

A.________ (geb. 1984) ist Staatsbürger von Sri Lanka. Mitte November 2008 reiste er illegal in die Schweiz ein und ersuchte erfolglos um Asyl. Am 21. August 2009 heiratete er eine Schweizer Bürgerin sri-lankischer Abstammung und erhielt gestützt auf diese Ehe eine Aufenthaltsbewilligung. Das Ehepaar hat zwei gemeinsame Kinder (geb. 2014 bzw. 2017). Mit Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 1. Juli 2014 wurde A.________ wegen versuchter vorsätzlicher Tötung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Am 7. Juli 2012 hatte er während einer Aussprache in der Wohnung seines Schwagers aus ungeklärten Gründen einem Landsmann eine potenziell lebensgefährliche Schnittwunde mit einem Messer zugefügt. Am 20. April 2016 verfügte das Amt für Migration und Personenstand des Kantons Bern, Migrationsdienst (hiernach: Migrationsamt) die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________ und wies ihn auf den Tag der Entlassung aus dem Strafvollzug aus der Schweiz weg. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (Entscheid der Polizei- und Militärdirektion vom 6. März 2017 bzw. Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 12. September 2017).