Citation: 8C_854/2014 E. 2

Auf Grund der Vorbringen in der Beschwerde ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz Bundesrecht verletzt haben soll. Namentlich ist nicht zu beanstanden, dass sie trotz der Feststellung, dass auf Gegenstandslosigkeit statt auf Abweisung zu erkennen gewesen wäre, keine Korrektur des Entscheids des Regierungsstatthalteramtes anordnete, da im konkreten Fall dem Beschwerdeführer daraus kein rechtlicher oder faktischer Nachteil erwachsen ist. Ebenfalls richtig ist die Einschätzung der Vorinstanz, wonach die Rechtsverweigerungsbeschwerde - unabhängig davon, ob sie abgewiesen oder gegenstandslos wurde - als aussichtslos zu bezeichnen ist, fehlt es doch - wie das kantonale Gericht zu Recht festhält - an der Aufforderung an die Einwohnergemeinde, eine anfechtbare Verfügung zu erlassen; in diesem Zusammenhang bleibt darauf hinzuweisen, dass die Einwohnergemeinde begründete, weshalb sie im Moment das Gesuch nicht prüfen könne, was nicht als Rechtsverweigerung zu verstehen ist. Auch waren die Prozessaussichten zur Kostenverlegung wegen der eingetretenen Gegenstandslosigkeit provisorisch zu beurteilen. Weiter ist festzuhalten, dass das kantonale Verfahren den rechtsstaatlichen Anforderungen von Art. 6 EMRK resp. Art. 29 BV entspricht. Daran ändert auch der an die Adresse des Regierungsstatthalteramtes gerichtete Vorwurf des verweigerten Replikrechts nichts, kann doch nach der Rechtsprechung des EGMR auf die Einräumung des Replikrechts bei Vorliegen besonderer Voraussetzungen verzichtet werden (BGE 139 I 189). Dass solche besonderen Umstände gegeben waren (namentlich das dahingefallene Rechtsschutzinteresse infolge zwischenzeitlichem Erlass der angestrebten Verfügung und damit das nicht schutzwürdige Beharren auf dem letzten Wort [BGE 138 I 154 E. 2.8 S. 160]), hat die Vorinstanz überzeugend begründet. Schliesslich hat die Vorinstanz zu Recht Überlegungen zur mutwilligen Prozessführung angestellt, nachdem das Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers infolge Erlass der Verfügung vom 18. Juni 2014 durch die Einwohnergemeinde bereits im Verfahren vor dem Regierungsstatthalteramt dahingefallen ist und ihm auch durch die fälschlicherweise erfolgte Abweisung anstelle der korrekten Abschreibung infolge Gegenstandslosigkeit weder ein rechtlicher noch faktischer Nachteil erwachsen ist.