Citation: 9C_403/2024 E. 4.2

4.2. Was der Beschwerdeführer gegen diese Erwägungen vorbringt, vermag die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht als willkürlich und die daraus gezogenen Schlüsse nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, die HRA werde (auch) in der Schweiz angeboten und von der Krankenversicherung übernommen, ist darauf hinzuweisen, dass - würde diese Behauptung den Tatsachen entsprechen-, ein Anspruch auf Kostenübernahme der im Ausland durchgeführten Behandlung im Vorneherein zu verneinen wäre (E. 3.2 hiervor). Darauf ist somit nicht weiter einzugehen. Sodann mag es zutreffen, dass die HRA eine für den Beschwerdeführer geeignete Operationstechnik wäre, welche für ihn persönlich gegenüber der HTEP gewisse Vorteile aufweisen würde. Dies reicht indessen mit Blick auf die dargelegte Rechtsprechung nicht, um einen Anspruch auf Kostenübernahme der Auslandsbehandlung zu bejahen. Wie das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, müsste die ausländische Behandlungsmethode im konkreten Fall den in der Schweiz angebotenen Alternativen in einem Masse überlegen sein, dass der Verweis auf letztere für die versicherte Person als unzumutbar erscheinen würde. Dies ist jedenfalls bei der klassischen HRA nicht gegeben, weist diese doch, wie von der Vorinstanz willkürfrei festgehalten, aufgrund der Metall-auf-Metall-Problematik auch gewichtige Nachteile auf. Nicht näher geprüft zu werden braucht die Frage, inwiefern die neue Keramik-HRA durch Elimination dieser Problematik allenfalls signifikant bessere Resultate bringen könnte: Diese Methode war gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen jedenfalls im November 2022 auch im Vereinigten Königreich noch experimentell, und der Versicherte hat denn auch kein Gesuch um Kostenübernahme für eine solche, sondern für eine klassische Metall-HRA gestellt. Damit verletzte die Vorinstanz kein Bundesrecht, als sie eine medizinische Notwendigkeit im Sinne von Art. 34 Abs. 2 KVG für eine Behandlung im Ausland verneinte und demgemäss den ablehnenden Einspracheentscheid der Krankenversicherung bestätigte. Die Beschwerde des Versicherten ist somit abzuweisen.