Citation: 2P.315/2001 19.02.2002 E. A

A.- X.________ war in der Steuerperiode 1997/98 unbeschränkt steuerpflichtig in der Gemeinde A.________. Weil er trotz Mahnung keine Steuererklärung für die Periode 1999/2000 eingereicht hatte, auferlegte ihm die Veranlagungsbehörde am 17. Januar 2000 eine Ordnungsbusse von Fr. 900.--. Gleichentags veranlagte sie ihn für die Staats- und Gemeindesteuern 1999/2000 nach Ermessen (steuerbares Einkommen Fr. 69'700.--, steuerbares Vermögen Fr. 59'000.--; jeweils Anteil Kanton Luzern). Beide Verfügungen wurden mit eingeschriebener Post an die Adresse des Steuerpflichtigen in A.________ gesandt und kamen mit dem Vermerk "Annahme verweigert" an das Steueramt A.________ zurück. Am 24. Januar 2000 sandte dieses die Verfügungen wiederum eingeschrieben an die Adresse des Steuerpflichtigen in B.________ im Kanton Tessin, wobei auch diese Sendung mit dem Vermerk "Nicht abgeholt" zurückkam. Mit gewöhnlicher Post versandte das Steueramt die Verfügungen am 7. Februar 2000 ein drittes Mal. Mit Schreiben vom 5. Februar 2000, das beim Steueramt A.________ am 8. Februar 2000 einging, teilte X.________ dem Steueramt Folgendes mit: "Hiermit möchte ich Sie wieder einmal daran erinnern, dass ich mich am 31.12.1998 ordnungsgemäss in A.________ abgemeldet habe. Steuerrechnungen der Gemeinde A.________ für das Jahr 1999 werde ich deshalb keine entgegennehmen. ..." Am 29. Mai 2000 erhob X.________ formell Einsprache gegen die Steuerveranlagung 1999/2000, wobei er geltend machte, er habe seit dem 31. Dezember 1998 seinen Wohnsitz nicht mehr in A.________. Mit Entscheid vom 16. Mai 2001 trat die Staatssteuerkommission des Kantons Luzern auf die Einsprache nicht ein, da diese verspätet sei. Mit Urteil vom 25. Oktober 2001 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, eine dagegen erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ab.