Citation: 9C_837/2018 E. 4.4

4.4. Nicht ersichtlich ist sodann, weshalb der Beschwerdeführer aufgrund seines Alters keinen realen Zugang zum Arbeitsmarkt mehr haben und Umschulungsmassnahmen benötigen sollte. Insbesondere ist die (dieser Forderung bzw. dem Einwand fehlender Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit [vgl. dazu BGE 138 V 457 E. 3.1 S. 459 f.]) zugrunde liegende Behauptung, er könne "nur noch sitzende leichte Bürotätigkeiten ausüben", unzutreffend mit Blick auf das wesentlich weitere Zumutbarkeitsprofil, welches gemäss Gutachten vom 11. Januar 2017 sowohl den angestammten Beruf als auch andere ruhige, sitzende Tätigkeiten mit gelegentlich leichter körperlicher Anstrengung umfasst. Damit entfällt auch die vom Beschwerdeführer behauptete Notwendigkeit einer kaufmännischen Ausbildung als Umschulungsmassnahme. Seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt scheinen intakt, dies insbesondere angesichts der immerhin 50 % betragenden Leistungsfähigkeit und der Tatsache, dass er unter anderem im Aussendienst und damit in einem Bereich eingesetzt werden kann, in welchem er jahrelang erfolgreich war, so dass aufgrund der dabei erworbenen Erfahrungen von einem minimalen Einarbeitungsaufwand auszugehen ist.