Citation: 1P.156/2002 03.06.2002 E. A

Am 9. März 2000 wurden A.________ und D.________ dem Kreisgericht K.________ zur Beurteilung überwiesen wegen gemeinsam begangener sexueller Nötigung sowie vollendeter und versuchter Vergewaltigung. In der Nacht vom 9. auf den 10. Juni 2000 schied D.________ aus dem Leben. Vom 19. Januar 2001 bis zur Hauptverhandlung wurden sowohl D.________ bzw. dessen Erben als auch A.________ vor Kreisgericht durch Fürsprecher E.________ vertreten. Mit Urteil vom 15. Juni 2001 sprach das Kreisgericht A.________ schuldig der sexuellen Nötigung sowie der versuchten Vergewaltigung und verurteilte ihn u.a. zu drei Jahren Zuchthaus. Mit Beschluss vom gleichen Tag wurde dem Verfahren in Sachen D.________ keine Folge gegeben, wobei der Erbengemeinschaft D.________ keine Parteientschädigung zugesprochen wurde. Das Gericht setzte sich wie folgt zusammen: Als Vorsitzender amtete der Kreisgerichtspräsident 2, F.________, als Richterinnen und Richter G.________, H.________, I.________ sowie J.________. Der Kreisgerichtspräsident 1, B.________, wirkte nicht mit, weil er mit dem Mitangeschuldigten D.________ des Öfteren beruflich Kontakt gehabt habe.