Citation: 5D_150/2023 E. 2.1.3

2.1.3. Der Beschwerdeführer bringt zur Frage der hinreichenden Substanziierung seines Ausstandsbegehren sinngemäss vor, dieses beziehe sich nicht auf alle Richterinnen und Richter. "Rein logisch" seien die hauptamtlichen Richterinnen und Richter betroffen, sofern sie nicht über einen äusserst lukrativen Nebenerwerb verfügten. Das Kantonsgericht beschäftige jedoch auch Richterinnen und Richter mit einem geringeren Pensum. Der Beschwerdeführer habe bewusst nur Richterinnen und Richter einbezogen, welche über 50 % ihres Erwerbseinkommens vom Kanton beziehen würden. Dies im Wissen darum, dass es auch andere Richterinnen und Richter gebe. Wenn Ausstandsgründe wie vorliegend aufgrund definierter Eigenschaften und objektiver Massstäbe geltend gemacht würden, sei die Nennung von einzelnen Namen nicht notwendig. Der Beschwerdeführer verweist dabei auf andere Rechtsgebiete, etwa an "Abfragen fremder Staaten zu ihren Einwohnern und objektiven Kriterien zur Auslieferung ihrer Daten unter Aufhebung des Bankgeheimnisses". Die Ausführungen der Vorinstanz zur Berufsgruppe der Gerichtsschreiberinnen und Gerichtsschreiber seien sodann "soweit überhaupt nicht massgebend". Der Beschwerdeführer bemängelt schliesslich, dass der Gerichtspräsident, der über das Ausstandsbegehren entschieden hat "seine eigene Position" nicht offengelegt habe und zu vermuten sei, dieser sei hauptamtlich tätig. Der Gerichtspräsident hätte nicht über ein Ausstandsbegehren entscheiden dürfen, das ihn selbst betrifft.