Citation: 5A_203/2021 E. 2.5.1

2.5.1. Den Vorbringen ist entgegenzuhalten, dass der Name des Gläubigers und seines allfälligen Bevollmächtigten bereits im Betreibungsbegehren aufzuführen ist (Art. 67 Abs. 1 Ziff. 1 SchKG) und entsprechend in den Zahlungsbefehl aufgenommen wird (Art. 69 Abs. 2 Ziff.1 SchKG). Der Betreibungsschuldner kann sich gegen die Verletzung dieser gesetzlichen Anforderung innert 10 Tagen nach Erhalt des Zahlungsbefehls mit einer Beschwerde nach Art. 17 SchKG an die Aufsichtsbehörde wenden (vgl. BGE 130 III 231 E. 2.1; 144 III 277 E. 3.1.1; RUEDIN, in: Commentaire romand, Poursuite et faillite, 2005, N. 14 zu Art. 67). Tut er dies nicht, kann davon ausgegangen werden, dass er die gesetzlichen Angaben im Zahlungsbefehl nicht beanstandet. Die anschliessende Pfändungsankündigung erfolgt mit dem gesetzlichen Formular Nr. 5 und enthält auch die wesentlichen Angaben über die Betreibung, wozu auch der Betreibungsgläubiger und der allfällige Vertreter gehören (SIEVI, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, 3. Aufl. 2021, N. 11 zu Art. 90). Damit wird aber dem Betreibungsschuldner keine (erneute) Anfechtungsmöglichkeit der aus dem Zahlungsbefehl bereits bekannten Angaben eröffnet.