Citation: 6B_785/2015 E. 1.6

1.6. Schliesslich beanstandet der Beschwerdeführer die Strafhöhe an sich. Unzutreffend ist in diesem Zusammenhang seine Behauptung, das Bundesgericht habe im Rückweisungsentscheid vom 9. Februar 2015 (Urteil 6B_853/2014) zum Ausdruck gebracht, dass die verhängte Strafe zu reduzieren sei. Hätte das Bundesgericht die auferlegte Strafe als gerechtfertigt erachtet, hätte es das Urteil nicht aufgehoben, da dies nicht erforderlich sei, soweit sich die Strafe im Ergebnis als gerechtfertigt erweise. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Das kantonsgerichtliche Urteil vom 25. März 2014 wurde aufgehoben, da die Vorinstanz die Strafzumessung methodisch nicht korrekt vorgenommen und ihre Begründungspflicht verletzt hatte. Das Bundesgericht äusserte sich weder implizit noch explizit zur Angemessenheit der Strafe respektive zur Strafhöhe. Vielmehr konnte die Strafzumessung aufgrund der unzureichenden Begründung im Ergebnis nicht überprüft werden. Der Beschwerdeführer kritisiert weiter, die Vorinstanz erachte für die Schändung eine Strafe von vier Jahren grundsätzlich als angemessen, was ein Jahr über der Mindeststrafe für eine grausame Vergewaltigung im Sinne von Art 190 Abs. 3 StGB liege. Gleichzeitig verneine sie, dass die Tatausführung grausam gewesen sei. Diese Argumentation sei widersprüchlich und die Vorinstanz überschreite ihr Ermessen. Dem Beschwerdeführer kann nicht gefolgt werden. Aus dem Vergleich mit Art. 190 Abs. 3 StGB kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten. Die Vorinstanz verneint zwar, dass die Tat grausam war. Stattdessen begründet sie das schwere Verschulden mit der verwerflichen Tatausführung. Ein Widerspruch ist in dieser Argumentation nicht zu erkennen. Unbehelflich ist der Verweis des Beschwerdeführers auf ein früheres Bundesgerichtsurteil (6S.62/2001 vom 14. Juni 2001), wobei diesem ebenfalls der Straftatbestand der Schändung zugrunde lag und eine Freiheitsstrafe von 20 Monaten im Raum stand. Aus dem früheren bundesgerichtlichen Entscheid kann er in Anbetracht des weiten Ermessens des Sachgerichts nichts zu seinen Gunsten ableiten. Zudem beurteilte das Bundesgericht entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers die 20-monatige Strafe im erwähnten Fall ohnehin als zu milde. Insgesamt würdigt die Vorinstanz sämtliche Strafzumessungsfaktoren zutreffend. Es ist hervorzuheben, dass sie die Vorstrafenlosigkeit strafmindernd berücksichtigt, obwohl dieser Umstand in der Regel neutral zu gewichten ist (vgl. BGE 136 IV 1 E. 2.6.4). Dies wirkt sich für den Beschwerdeführer erheblich strafmindernd aus. Die vorinstanzlichen Erwägungen sind nachvollziehbar und plausibel. Dass die ausgesprochene Strafe als ungewöhnlich streng erscheint, lässt sich angesichts der Intensität der strafbaren Handlungen des Beschwerdeführers nicht sagen. Wo sich die Strafe unter Beachtung aller relevanten Faktoren offensichtlich im Rahmen des dem Sachgericht zustehenden Ermessens hält, kann das Bundesgericht nach ständiger Rechtsprechung das angefochtene Urteil auch bestätigen, wenn dieses in Bezug auf die Erwägungen zum Strafmass einzelne Unklarheiten und Unvollkommenheiten enthält. Nur um unwesentliche Ungereimtheiten in der Begründung der Strafzumessung zu korrigieren, kann eine Beschwerde in Strafsachen nicht gutgeheissen werden. Gestützt auf die Tatumstände, die Vorgehensweise usw. durfte die Vorinstanz das Verschulden als schwer einstufen. Die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 34 Monaten liegt durchaus im Rahmen des vorinstanzlichen Ermessens.