Citation: 8C_122/2024 E. 6.1

6.1. In quantitativer Hinsicht wendet die Beschwerdeführerin ein, sollte ihr das Bundesgericht wider Erwarten nicht vollständig folgen und in Bezug auf die Barbezüge eine Aufrechnung zulassen, sei der prämienpflichtige Lohn immerhin um Fr. 781'609.- (70 % von Fr. 1'116'584.50) zu verringern (auf Fr. 195'463.92, falls die Aufrechnung der Barbezüge reduziert werde; auf Fr. 232'891.-, falls die Aufrechnung der Barbezüge von Fr. 98'000.- [70 % von Fr. 140'000.-] vollständig zugelassen werde). Die Vorinstanz erachte die Barbezüge von Fr. 140'000.- als Lohn als erstellt. Dies sei offensichtlich unrichtig. Dass sie bisher keine vollständige Buchhaltung eingereicht habe, heisse nicht, dass jede einzelne Zahlung, die nicht zugeordnet werden könne, eine (nicht deklarierte) Lohnzahlung sei. Mindestens in der Höhe von Fr. 86'532.75 (Fr. 69'568.80 [Lohn I.________] plus Fr. 16'963.95 [Summe der Löhne der Aushilfen]) sei sogar das Gegenteil erwiesen: Aus den Kontoauszügen gehe eindeutig hervor, dass im ganzen Jahr keine Überweisungen an die als Aushilfen tätigen Angestellten und an das Privatkonto von I.________ getätigt worden seien. Vielmehr habe dieser seinen Lohn gerade durch die Barbezüge erhalten und habe er auch den Lohn der Aushilfen auf diese Weise bezahlt. Dies habe sie vorinstanzlich belegt. Indem die Vorinstanz dies ignoriert habe, sei ihre Sachverhaltsdarstellung augenfällig unzutreffend. Auch für die weiteren Barbezüge sei alles andere als klar, dass sie Lohn darstellten, weshalb grundsätzlich keine Aufrechnung zulässig sei. Ausserdem hätten weder die Suva noch die Vorinstanz dargelegt, wie sie auf den Betrag von Fr. 140'000.- gekommen seien. Sollte das Bundesgericht jedoch wider Erwarten zum Schluss gelangen, dass die Barbezüge aufzurechnen seien, so wären die aufgerechneten Barbezüge immerhin auf Fr. 37'427.08 (Fr. 140'000.- minus Fr. 86'532.75 = Fr. 53'467.25; Ergebnis * 0.7) zu reduzieren, da die weiteren Beträge bereits in der Lohnmeldung enthalten gewesen seien.