Citation: 5P.46/2007 28.06.2007 E. 1

1.1 Auf das vorliegende Verfahren gelangen die Vorschriften des Bundesrechtspflegegesetzes (OG) zur Anwendung, da das angefochtene Urteil vor Inkrafttreten des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG; SR 173.110) am 1. Januar 2007 ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). 1.2 Gemäss Art. 57 Abs. 5 OG wird die staatsrechtliche Beschwerde in der Regel vor der Berufung behandelt. Im vorliegenden Fall besteht kein Grund, anders zu verfahren. 1.3 Das angefochtene Urteil betrifft die Nebenfolgen der Scheidung. Es erweist sich als letztinstanzlich. Die staatsrechtliche Beschwerde wegen Verletzung verfassungsmässiger Rechte ist damit gegeben (Art. 84 Abs. 1 lit. a, Art. 86 Abs. 1 OG). 1.4 Zwar verlangt der Beschwerdeführer die Aufhebung des angefochtenen Urteils insgesamt. Der Begründung der Beschwerde lässt sich indes entnehmen, dass er einzig die nacheheliche Unterhaltsregelung anficht. 1.5 Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind nur zu prüfen, soweit sie den Begründungsanforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügen. Demnach ist darzulegen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und einlässlich erhobene Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Es genügt namentlich nicht, wenn pauschal behauptet wird, der angefochtene Entscheid sei willkürlich. Der Beschwerdeführer hat darzutun, inwiefern die kantonale Instanz eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletze (BGE 130 I 258 E. 1.3). Zudem ist die Aufhebung des angefochtenen Entscheides nur gerechtfertigt, wenn er sich auch im Ergebnis als unhaltbar erweist (BGE 132 I 13 E. 5.1). Schliesslich herrscht in der Willkürbeschwerde ein grundsätzliches Novenverbot. Neue Vorbringen werden nur berücksichtigt, soweit die Begründung des angefochtenen Entscheides dazu Anlass gibt oder wenn die kantonale Instanz bestimmte Umstände von Amtes wegen hätte berücksichtigen müssen (BGE 129 I 49 E. 3). 1.6 Ist das angefochtene Urteil berufungsfähig, so werden im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde keine Fragen des Bundesrechts geprüft. Dazu steht ausschliesslich die Berufung zu Verfügung (Art. 43 Abs. 1 OG). Demzufolge wird auf die mehrfach geltend gemachte Verletzung der in Art. 125 ZGB festgelegten unterhaltsrechtlichen Grundsätze so wenig eingegangen wie auf die Frage, ob der nacheheliche Unterhalt in Gestalt einer Rente oder gestützt auf Art. 126 Abs. 2 ZGB eines Kapitalbetrages zuzusprechen ist.