Citation: 7B_20/2022 E. 3.6

3.6. Die Beschwerdeführer kritisieren, dass keine zusätzlichen Beweismassnahmen angeordnet wurden. Dazu bringen sie vor, sie hätten bereits vor der Vorinstanz geltend gemacht, dass ein befreundeter Hausarzt einigen Behandlungsmethoden des Spitals und der Diagnose der Herzinsuffizienz ohne Erstellung einer Echokardiographie kritisch gegenübergestanden sei. Die Vorinstanz hält gestützt auf den provisorischen Austrittsbericht des Spitals U.________ vom 31. Dezember 2018 sowie den ambulanten Bericht des Spitals U.________ vom 28. Februar 2019 fest, es sei bei der Verstorbenen bereits im Jahr 2005 eine dekompensierte Herzinsuffizienz bei hypertensiver Herzkrankheit diagnostiziert worden. Aus den Akten ergebe sich, dass verschiedene weitere Untersuchungen durchgeführt worden seien. Wenn die Beschwerdeführer behaupteten, es habe eine exzentrische und nicht eine konzentrische Herzhypertrophie vorgelegen, handle es sich um eine blosse Parteibehauptung. Zudem sei nicht ersichtlich, weshalb eine exzentrische Herzhypertrophie eine andere Behandlung bedingt hätte (vgl. E. 3.2.9 des angefochtenen Beschlusses). Inwiefern diese Feststellungen nicht zutreffen sollten, legen die Beschwerdeführer nicht hinreichend dar. Es ist nicht klar, was die Beschwerdeführer mit der Meinung des "befreundeten Hausarztes" bewirken wollen. Jedenfalls ist der Hinweis nicht geeignet, um aufzuzeigen, dass hinsichtlich der Diagnosestellung und Behandlungsmethoden weitere Beweismassnahmen hätten getroffen werden müssen. Somit verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie weitere Beweismassnahmen für nicht erforderlich hält. Insbesondere ist weder ersichtlich noch hinreichend dargetan, welche relevanten Erkenntnisse sich aus einer Befragung der Angehörigen der Verstorbenen ergeben könnten.