Citation: 4A_580/2017 E. 2.3.1

2.3.1. Die Beschwerdeführerin bringt vor, sie habe dem Schiedsgericht in Rechtsbegehren Ziffer 3.8 Folgendes beantragt: "Es sei festzustellen, dass die Beklagte gegenüber der Klägerin verpflichtet ist, den Verkauf von Tonträgern mit Aufnahmen C.________ aus den B.________-Verträgen über Online-Retailer, wie zum Beispiel Amazon, ohne die Lizenzreduzierung (Club oder Mailorder) abzurechnen." Das Schiedsgericht habe mit Dispositiv-Ziffer 1d entschieden, "[...] dass die Beklagte Verkäufe über Online-Händler grundsätzlich als normale Verkäufe, nicht als Mailorder-Verkäufe im Sinne von Ziff. 2 der Vereinbarung I 1994 abzurechnen hat, soweit nicht eine andere Sonderregelung anwendbar ist." Damit enthalte das Dispositiv des Schiedsentscheids - anders als beantragt - keine Aussage zum gebotenen Abrechnungsmodus für Cluborder-Verkäufe, sondern befasse sich nur mit Mailorder-Verkäufen; dies, obwohl in den Ausführungen der Parteien durchgehend immer von Club- und Mailorder die Rede gewesen sei.