Citation: U 191/00 14.01.2002 E. 3

3.- a) Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat die SUVA dem Beschwerdeführer eine reduzierte, aufwandgemässe Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG). Insoweit ist das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung gegenstandslos. b) Soweit der Beschwerdeführer unterliegt, ist zu entscheiden, ob seinem Antrag auf Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung entsprochen werden kann. Dies setzt unter anderem voraus, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde hinsichtlich der im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Rechtsverzögerungsrüge geltend gemachten Parteientschädigung (vgl. zur Beurteilung der Aussichtslosigkeit für einzelne Begehren Urteil M. vom 14. September 2001, I 616/00, Erw. 3) nicht als aussichtslos zu bezeichnen ist (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG). Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Praxis Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 125 II 275 Erw. 4b, 124 I 306 Erw. 2c mit Hinweis). Im vorliegenden Fall waren die Gewinnaussichten hinsichtlich der im Zusammenhang mit der Rechtsverzögerungsrüge betreffend Hilflosenentschädigung geltend gemachten Parteientschädigung deutlich geringer als die Verlustgefahren, weil das kantonale Gericht die Beschwerde bezüglich der Frage der Rechtsverzögerung für gegenstandslos erklärt und ausdrücklich und zu Recht festgehalten hatte, unter den gegebenen Umständen könne nicht von einer Rechtsverzögerung ausgegangen werden. Dass dem Versicherten unter den gegebenen Umständen keine Parteientschädigung zustand, musste dem beschwerdeführerischen Rechtsvertreter in Anbetracht von Erw. 4 und des Dispositivs des vorinstanzlichen Entscheids trotz der in Erw. 1b desselben Entscheids enthaltenen missverständlichen Formulierung, dass die Beschwerdegegnerin angewiesen werde, innert angemessener Frist einen Einspracheentscheid betreffend Hilflosenentschädigung zu erlassen, klar sein (vgl. Erw. 1 hievor). Dem Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung kann demnach, soweit es nicht infolge teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegenstandslos geworden ist, wegen Aussichtslosigkeit nicht stattgegeben werden.