Citation: 5P.267/2004 01.09.2004 E. 9

Als willkürlich rügt der Beschwerdeführer zudem die Annahme des Obergerichts, die Kosten für die Klaviermiete würden ab Februar 2004 wegfallen. Aus einem Schreiben der Klaviervermieterin gehe gegenteilig hervor, dass zufolge Einhaltung der Kündigungsfrist noch bis April 2004 die Klaviermiete von Fr. 138.-- zu bezahlen sei und auch Rücktransportkosten von Fr. 280.-- anfallen würden. In der kantonalen Beschwerde hat der Beschwerdeführer bloss angegeben, ab dem neuen Schulsemester würden die Auslagen für Klaviermiete und Musikunterricht entfallen. Von weiterlaufenden Kosten auf Grund der Kündigungsfrist und des Rücktransportes ist weder dort noch in der kantonalen Anschlussbeschwerdeantwort die Rede. Das oben genannte Schreiben hat der Beschwerdeführer zusammen mit weiteren Belegen, welche Auslagen für die Kinder betreffen, eingereicht. Dies offenbar in erster Linie um zu belegen, dass er bisher vollumfänglich für die Kinder aufgekommen sei (vgl. auch E. 6 vorangehend). Dass er bereits im kantonalen Verfahren verlangt hat, die zusätzlichen Klavierkosten seien an sein Existenzminimum anzurechnen, bzw. diese seien vorab vom Überschuss zu begleichen, weist er indes nicht nach. Dieses Vorbringen ist daher als neu und damit unzulässig anzusehen (BGE 118 Ia 20 E. 5a S. 26; 129 I 49 E. 3 S. 57).