Citation: 1C_71/2016 E. 4.2

4.2. Das Verwaltungsgericht hielt weiter fest, dass die von den Beschwerdeführern aufgeführten Geschwindigkeitsbegrenzungen das eigentliche Problem - die Beanspruchung der Gegenfahrbahn und die schlechten Sichtverhältnisse infolge ungenügender Geometrie - nicht beheben würden; ein Lichtsignal würde aufgrund des unterschiedlich starken Verkehrsflusses zu nicht gerechtfertigten Nachteilen (vermehrte Wartezeiten) im Verkehrsfluss auf der Kantonsstrasse führen. Diese Erwägungen sind zutreffend; entgegen der Auffassung der Beschwerdeführer musste hierfür auch nicht zwingend die Beurteilung einer Fachstelle oder der Verkehrspolizei eingeholt werden, zumal sich das Verwaltungsgericht auf die Vernehmlassung der Regierung stützte, die auf den Sachverstand des fachkundigen Tiefbauamts zurückgreifen konnte. Damit erscheinen die beabsichtigten Eingriffe in den historischen Verkehrsweg unvermeidlich. Es wird Sache der Detailplanung sein, die Beeinträchtigung des Inventarobjekts und des Ortsbilds möglichst gering zu halten und die notwendigen Wiederherstellungs- oder Ersatzmassnahmen vorzusehen.