Citation: K 10/98 05.09.2001 E. 6

6.- Nach Art. 159 Abs. 2 OG darf im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde obsiegenden Behörden oder mit öffentlichrechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine Parteientschädigung zugesprochen werden. In Anwendung dieser Bestimmung hat das Eidgenössische Versicherungsgericht der SUVA und den privaten UVG-Versicherern keine Parteientschädigungen zugesprochen, weil sie als Organisationen mit öffentlichrechtlichen Aufgaben zu qualifizieren sind (BGE 112 V 361 Erw. 6 mit Hinweisen). Den Krankenkassen oder ihren Verbänden, die vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht obsiegen, sind in der Regel ebenfalls keine Parteientschädigungen zuzusprechen. Ausnahmsweise kann eine solche gewährt werden, wenn wegen der Besonderheit oder Schwierigkeit der Sache der Beizug eines frei praktizierenden Anwalts notwendig ist (SVR 1995 KV Nr. 42 S. 132 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen sind hier nicht erfüllt. Der Antrag der Kasse auf Zuerkennung einer Parteientschädigung ist daher abzuweisen.