Citation: 8C_385/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz kam zusammenfassend zum Schluss, das ZMB-Gutachten vom 27. Oktober 2015 erfülle die erforderlichen Kriterien hinsichtlich des Beweiswertes. Eine veränderte Befundlage (im Vergleich zum Sachverhalt, auf dessen Grundlage die Beschwerdegegnerin am 19. Juli 2011 eine Rente bei einem Invaliditätsgrad von 46 % verfügt habe), die auf eine tatsächliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes schliessen lasse, sei nicht gegeben. Zudem liege auch keine relevante wirtschaftliche Veränderung vor, nachdem bereits im Rahmen der Rentenverfügung vom 19. Juli 2011 der Einkommensvergleich nicht basierend auf den konkreten Einkommensverhältnissen, sondern statistischen Werten des Bundesamtes für Statistik (LSE) erfolgt sei. Insgesamt sei eine anspruchserhebliche Änderung des Sachverhalts nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt.