Citation: I 423/00 13.11.2000 E. 3

3.- Nachdem es an einer Arbeitsunfähigkeit fehlt, liegt - wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat - auch keine Invalidität vor. Auch eine unmittelbar drohende Invalidität hat das kantonale Gericht zu Recht verneint. Dr. med. M.________ sah zwar in seinem psychiatrischen Konsilium zuhanden der MEDAS vom 10. November 1997 die Gefahr einer späteren Invalidität, hielt aber fest, die Explorandin sei vorderhand voll arbeitsfähig. Das MEDAS-Gutachten selbst äussert sich im gleichen Sinne. Unter diesen Umständen kann für den hier massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses nicht davon die Rede sein, dass eine Invalidität in absehbarer Zeit einzutreten drohte; denn es fehlte schon an der Gewissheit eines späteren Invaliditätseintritts, umso mehr, als nicht alle therapeutischen Massnahmen - namentlich die von Dr. med. M.________ zur Vorbeugung einer ungünstigen Entwicklung empfohlene regelmässige Psychotherapie - ausgeschöpft worden waren. Mangels einer aktuellen oder unmittelbar drohenden Invalidität fehlt es an einer Voraussetzung für einen Anspruch auf Umschulung, sodass es sich erübrigt, das Vorliegen weiterer Voraussetzungen, beispielsweise jener der Erfolgsaussichten einer Umschulung, zu prüfen.