Citation: 4P.101/2005 09.06.2005 E. 3

Der Beschwerdeführer wirft dem Appellationshof eine Verletzung von Art. 8 und 9 BV vor (Ermessensüberschreitung/Willkür in der Ermessensausübung, Verstoss gegen das Gebot von Treu und Glauben sowie der Rechtsgleichheit). Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 Abs. 1 OG). Das setzt voraus, dass die vor Bundesgericht erhobenen Rügen mit keinem kantonalen Rechtsmittel hätten geltend gemacht werden können (BGE 126 III 485 E. 1a). Urteile der Zivilkammern des bernischen Appellationshofes unterliegen der Nichtigkeitsklage an dessen Plenum (Art. 7 Abs. 1 Satz 2 ZPO/BE), mit welcher allerdings die vom Beschwerdeführer erhobenen Rügen nicht geltend gemacht werden können (vgl. Art. 359 ZPO/BE). Das Erfordernis der Erschöpfung des kantonalen Instanzenzugs ist somit erfüllt.