Citation: I 725/01 30.07.2002 E. 2

2.- Streitig ist, ob die beschwerdeführende IV-Stelle mit der Verfügung vom 3. Juni 1999 einen Leistungsanspruch der Beschwerdegegnerin gegenüber der Invalidenversicherung zu Recht abgelehnt hat. Dabei steht zunächst in Frage, ob die durchgeführten Abklärungen und die entsprechend vorliegenden medizinischen Unterlagen zur Beurteilung des streitigen Anspruches genügen. Die IV-Stelle hat dies bejaht. Sie ging in der Verfügung vom 3. Juni 1999 zunächst gestützt auf das psychiatrische Gutachten des Dr. med. F.________ und auf das neurologische Gutachten des Dr. med. M.________ davon aus, die Versicherte sei voll arbeitsfähig. Nach der polydisziplinären Begutachtung durch die MEDAS mit ihren neurologischen, psychiatrischen und gastro-enterologischen Untergutachten stellte sie sich auf den Standpunkt, es bestehe aus medizinischer Sicht eine minimale Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, welche erst noch vorübergehender Natur sei, nachdem die Versicherte im Zeitpunkt des Gutachtens im bisherigen Beruf maximal 30 % eingeschränkt und ihr mittelfristig für eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit eine Arbeitsfähigkeit von 100 % zumutbar sei. Demgegenüber sprach die Vorinstanz dem MEDAS-Gutachten auf Grund der Widersprüche zu den psychiatrischen Beurteilungen des Dr. med. F.________ wie auch des Dr. med. E.________ die volle Beweiskraft ab und ordnete eine ergänzende Abklärung (psychiatrisches Obergutachten) an.