Citation: 5A_637/2018 E. B

B.________ führte Berufung beim Kantonsgericht St. Gallen. Dieses entschied am 14. Juni 2018, C.________ wohne bei der Mutter (Disp. Ziff. 1a). Die Wochenenden von Freitag nach dem Kindergarten bzw. der Schule bis Sonntag 18.00 Uhr verbringe C.________ je abwechselnd beim einen oder anderen Elternteil (Disp. Ziff. 1b), der Vater betreue C.________ jede Woche von Sonntag 18.00 Uhr bis Dienstag Kindergarten- bzw. Schulbeginn bzw. 8.00 Uhr (Disp. Ziff. 1c). Ausserdem regelte das Kantonsgericht das Ferienrecht und die hohen Feiertage (Disp. Ziff. 1d und e) und traf eine Übergangsregelung (Disp. Ziff. 1f). Sodann liess es die bisherige Besuchsbeistandschaft bestehen (Disp. Ziff. 2) und wies die Eltern an, eine sozialpädagogische Familienbegleitung beizuziehen (Disp. Ziff. 3) sowie eine Mediation zu besuchen (Disp. Ziff. 4). Es verpflichtete den Vater, Fr. 1'860.-- (davon Fr. 960.-- Betreuungsunterhalt) an den Kinderunterhalt beizutragen (wobei im Betreuungsunterhalt ein Manko von Fr. 410.-- bestehe) sowie die Krankenkassenprämie für C.________ zu bezahlen (wobei er im Gegenzug die Kinderzulagen behalten könne; Disp. Ziff. 5) und ordnete an, dass sich die Eltern je hälftig an den ausserordentlichen Auslagen der Tochter beteiligen (Disp. Ziff. 6). Sodann stellte es fest, es sei kein nachehelicher Unterhalt geschuldet (Disp. Ziff. 7), verfügte die Indexierung der Unterhaltsbeiträge und der Fehlbeträge (Disp. Ziff. 8) und schrieb die Erziehungsgutschriften der AHV ab 1. Januar 2017 vollumfänglich der Mutter gut (Disp. Ziff. 9). Schliesslich hob das Kantonsgericht die Dispositiv-Ziffern 2b, 2c, 2d und 3 des kreisgerichtlichen Entscheids auf, hielt diesen im Übrigen unverändert aufrecht (Disp. Ziff. 10) und regelte die Kostenfolgen einschliesslich der Entschädigung der unentgeltlich eingesetzten Anwälte (Disp. Ziff. 11-13).