Citation: I 335/06 09.03.2007 E. 3

Es steht fest, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf die am 20. September 2004 begonnene Umschulung und auf Taggelder für die Wartezeit hat, während welcher ihm keine Rente zusteht (vgl. Art. 18 Abs. 3 IVV). Streitig und zu prüfen ist der Beginn des Anspruchs auf die Wartezeittaggelder. 3.1 Die kantonale Rekurskommission hat erwogen, die Parteien seien sich darüber einig, dass der Beschwerdeführer in seiner angestammten Tätigkeit zu mindestens 50 % arbeitsunfähig sei. Strittig sei die Eingliederungsfähigkeit. Diese sei erst bei Vorliegen des MEDAS-Gutachtens wieder ausgewiesen gewesen, weshalb erst ab dem Zeitpunkt der Begutachtung wieder Eingliederungsmassnahmen angezeigt gewesen seien. 3.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe sich bereits einige Wochen nach Eingang des Einspracheentscheides vom 10. Juli 2003 über die Ausbildung zum Immobilientreuhänder informiert. Er habe vorerst den Entscheid auf seine Einsprache vom 21. März 2003 abwarten müssen, bevor er die IV-Stelle über eine allfällige Verbesserung seines Gesundheitszustandes habe orientieren können. Nicht begründet wird, weshalb das Wartezeittaggeld bereits nach Beendigung der Taggeldzahlungen für die nicht abgeschlossene Umschulung zum Fitness-Instruktor auf Ende August 2002 gefordert wird.