Citation: 1C_375/2020 E. 3.1

3.1. Das umstrittene Bauvorhaben betrifft eine Mobilfunkanlage auf dem in der Gewerbezone liegenden Grundstück KTN 646 der Beschwerdegegnerin 2 in Goldau (Gemeinde Arth SZ). Die Mobilfunkanlage ist auf dem Dach des bestehenden Gewerbehauses auf dem Grundstück KTN 646 vorgesehen, wobei sie dessen Firsthöhe von 15.13 m um 10 m überragt. Mit drei Antennen ausgestattet, soll die Mobilfunkanlage auf den Frequenzbändern 700-900 MHz, 1'400-2'600 MHz und 2'600 MHz senden. Das von den kantonalen Instanzen bewilligte Bauvorhaben betrifft nach den Feststellungen der Vorinstanz herkömmliche Frequenzbänder und Antennen, d.h. keine adaptiven 5G-Antennen (vgl. angefochtenes Urteil, E. 3.3), was vom Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich bestritten wird. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, die bestehenden (Verordnungs-) Bestimmungen über die Errichtung und den Betrieb von Mobilfunkantennen widersprächen dem Verfassungs- und Gesetzesrecht zum Schutz der Menschen sowie der Tier- und Pflanzenwelt. Namentlich bedürfe die Verordnung vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710) der Überarbeitung, weil die geltenden Grenzwerte eine Schädigung von Mensch, Tier und Pflanzen nicht verhindern würden und somit nicht in der Verantwortung gegenüber der Schöpfung stünden.