Citation: 8C_358/2016 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht schloss nach Würdigung der Aktenlage darauf, dass sich der Versicherte am 25. August 2014 beim Hochheben des Enkelkindes die linke Schulter verletzt hat. Es hielt es für nachvollziehbar, dass dieser anlässlich der Besprechung mit dem Aussendienstmitarbeiter der SUVA vom 17. September 2014 die Vermutung äusserte, seine Schulterbeschwerden könnten durch eine Überlastung durch den Gehstockgebrauch aufgrund der Achillessehnenruptur verursacht worden sein. Jene Besprechung habe den der SUVA gemeldeten Schadenfall einer Fussverletzung vom 25. Mai 2013 und deren Heilungsverlauf zum Gegenstand gehabt. Die Schulterverletzung sei vom Versicherten in diesem Zusammenhang nur deswegen erwähnt worden, weil sie aus seiner Sicht die vorgesehene Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess als nicht realistisch erscheinen liess. Die anstehende Rückkehr an den Arbeitsplatz habe den Versicherten laut Bericht des Psychiatriezentrums F.________ vom 6. Oktober 2014 psychisch stark belastet. Das kantonale Gericht hielt es daher nicht für abwegig, dass der Beschwerdegegner anlässlich des Besuchs des SUVA-Aussendienstmitarbeiters eine möglicherweise falsche Schadensursache benannte. Am 6. Oktober 2014 hat der Versicherte laut Vorinstanz der zuständigen SUVA-Mitarbeiterin telefonisch mitgeteilt, am 25. August 2014 sei sein dreijähriger Enkelsohn auf ihn zugerannt. Er habe diesen mit Schwung angehoben und herumgeschwungen. Die Arbeitgeberin habe der SUVA mit Schadenmeldung vom 7. Oktober 2014 eine Zerrung von Schulter und Oberarm im Zusammenhang mit dem Hochheben des Grosskindes als neues Ereignis angezeigt. Diesen Vorfall habe der Versicherte auch gegenüber dem im September 2014 wegen der Schulterproblematik konsultierten Hausarzt geschildert. Die Tochter des Beschwerdegegners habe zudem den Hergang am 29. Oktober 2014 gegenüber der SUVA schriftlich bestätigt.