Citation: 9C_172/2009 15.05.2009 E. 3

Der Experte diagnostizierte aufgrund der Untersuchung vom 20. November 2007 eine kombinierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstischen und schizoiden Anteilen sowie einen Status nach depressiver Episode. Eine Depression konnte er nicht mehr objektivieren. Er erachtete es dem Exploranden als ohne weiteres zumutbar, die Willensanstrengung aufzubringen, zwar nicht mehr im Service im Gastgewerbe, aber sonst zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkt einer Tätigkeit nachzugehen. Er hat zudem schlüssig begründet, warum der Zeitpunkt der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit rückwirkend auf den Jahresbeginn 2007 festzulegen ist. In den Akten finden sich deutliche Anzeichen dafür, dass der Krankheitswert des psychischen Leidens ab diesem Zeitpunkt nicht mehr so stark ausgeprägt war, dass die Arbeitsfähigkeit wesentlich beeinträchtigt worden ist: Dr. med. B.________ hat im Bericht vom 6. Mai 2008 ausgeführt, bis Mitte Juni 2007 habe keine Behandlungsvereinbarung getroffen werden können, da nur wenige Sitzungen stattgefunden hätten. Der Beschwerdeführer hielt sich dann auch noch längere Zeit in X.________ auf, bevor er sich am 20. November 2007 zur Begutachtung zu Dr. med. A.________ und anschliessend in Behandlung bei Dr. med. B.________ begab. Er legt nicht überzeugend dar, warum es dem Gutachter - anders als in gleich gelagerten Fällen die Regel - nicht möglich gewesen sein sollte, aufgrund der Akten und anamnestischer Angaben über eine angemessene Zeitspanne in die Vergangenheit eine zuverlässige Einschätzung abzugeben. Der blosse Verweis auf den Arztbericht des Dr. med. B.________ vom 6. Mai 2008 macht dies nicht plausibel. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung ist nicht offensichtlich unrichtig.