Citation: U 327/98 14.01.2000 E. 3

3.- Vorliegend steht fest und ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer beim Unfall vom 3. Juni 1990 ein (indirektes) Schleudertrauma der HWS erlitten hat. Ebenso ist auf Grund der medizinischen Akten erstellt, dass das in den ersten Monaten nach dem Unfall durch die Schleuderverletzung geprägte Beschwerdebild in der Folge in eine psychische Überlagerung umgeschlagen hat, welche schliesslich eindeutige Dominanz aufwies. Unter diesen Umständen ist die Adäquanz des Kausalzusammenhanges, wie das kantonale Gericht zutreffend erkannt hat, nicht anhand der Kriterien, wie sie für Schleudertraumen der HWS entwickelt wurden, sondern unter dem Gesichtspunkt einer psychischen Fehlentwicklung zu prüfen (vgl. Erw. 2 hievor).