Citation: 6B_1464/2021 E. 3.3.6

3.3.6. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die vorinstanzliche Beurteilung der Rückfallgefahr. Allerdings setzt er den überzeugenden Erwägungen der Vorinstanz nur entgegen, er habe seine Strafen verbüsst, wobei ihm die Strafvollzugsanstalt ein freundliches und anständiges Verhalten sowie eine gute Arbeitsleistung attestiert habe. Der Beschwerdeführer scheint zu verkennen, dass er zahlreiche schwere Vorstrafen aufweist, namentlich wegen mehrfacher Schändung, mehrfacher sexueller Handlungen mit einem Kind, versuchter Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, sowie wegen versuchten Diebstahls, Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung und mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er wurde deswegen zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt. Es handelt sich um schwere, nicht hinzunehmende Verstösse gegen die hiesige Rechtsordnung. Ebenfalls schwer wiegt der Schuldspruch wegen Angriffs resp. gegen die davon geschützten Rechtsgüter. Vor diesem Hintergrund sowie angesichts der Tatsache, dass sich der Beschwerdeführer selbst von einer unbedingten Freiheitsstrafe nicht von weiterer Delinquenz hat abhalten lassen, bejaht die Vorinstanz eine erhebliche Rückfallgefahr zu Recht.