Citation: 6S.335/2003 19.12.2003 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die von der Vorinstanz ausgefällte Zuchthausstrafe von 2 ½ Jahren verstosse gegen Bundesrecht. Die Vorinstanz habe bei der Strafzumessung nicht berücksichtigt, dass bei ihm eine weit höhere Strafempfindlichkeit bestehe, als sie von der ersten Instanz angenommen worden sei. Die Vorinstanz habe den Erkenntnissen des Experten im psychiatrischen Gut-achten, welches im Appellationsverfahren eingeholt worden sei, nicht Rechnung getragen. Im Gutachten werde abschliessend ergänzend bemerkt, zweifellos bestehe beim Beschwerdeführer, dessen heutige missliche geschäftliche Situation wohl nicht nur selbstverschuldet sei und dem eine schwere psychische Belastung anstehe (Operation seiner ohnehin schwer kranken Ehefrau), eine erhöhte Strafempfindlichkeit. Der Entwicklung einer schwereren seelischen Pathologie im weiteren Verlauf müsse zumindest Rechnung getragen werden. Der Beschwerdeführer macht geltend, die vom Gutachter diagnostizierte schwere seelische Pathologie hätte bei einem unbedingten Strafvollzug verheerende Konsequenzen. Nachdem die Vorinstanz durch den Gutachter über diesen gesundheitlichen Zustand des Beschwerdeführers unterrichtet worden sei, hätte sie den bedingten Strafvollzug gewähren müssen. 2.2 Die Vorinstanz hält fest, zu Gunsten des Beschwerdeführers sei dessen erhöhte Strafempfindlichkeit zu berücksichtigen, insbesondere die Entwicklung einer schwereren seelischen Pathologie, auf welche im psychiatrischen Gutachten vom 29. April 2003 hingewiesen werde. Zu bemerken sei aber in diesem Zusammenhang, dass die erste Instanz in ihrem Urteil (S. 39 E. 4.4) eine deutlich erhöhte Strafempfindlichkeit des Beschwerdeführers bei der Strafzumessung bereits berücksichtigt habe (angefochtenes Urteil S. 15). Aus diesen Erwägungen lässt sich entgegen der Meinung des Beschwerdeführers nicht ableiten, dass die Vorinstanz die erst durch das Gutachten vom 29. April 2003 im Appellationsverfahren erwähnte Entwicklung einer schwereren seelischen Pathologie bei der Strafzumessung nicht - zusätzlich zu den bereits im erstinstanzlichen Entscheid genannten Faktoren (fortgeschrittenes Alter, Stellung als selbständig erwerbender Familienvater) - strafmindernd berücksichtigt habe. Die Vorinstanz hat die von der ersten Instanz ausgefällte Zuchthausstrafe von 3 Jahren auf 2 ½ Jahre herabgesetzt. Diese Reduktion ergab sich nicht allein aus dem Wegfall der erstinstanzlichen Schuldsprüche wegen Anstiftung zu Brandstiftung und wegen Betrugsversuchs, der unter den gegebenen Umständen nur geringfügig ins Gewicht fiel (siehe dazu angefochtenes Urteil S. 15/16). Im Übrigen hatte die Vorinstanz bei der Strafzumessung nicht von der erstinstanzlich ausgesprochenen Strafe auszugehen, sondern als Appellationsinstanz, unter dem Vorbehalt des Verbots der "reformatio in peius", die Strafe auszufällen, die ihr unter Berücksichtigung der massgebenden Umstände angemessen schien. Mit den Strafzumessungserwägungen der Vorinstanz (angefochtenes Urteil S. 13 ff.) setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Die Nichtigkeitsbeschwerde ist daher auch in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.