Citation: 4A_360/2017 E. 3.2.1

3.2.1. Dagegen bringt die Beschwerdeführerin vor, ein Mangel gelte erst mit seiner zweifelsfreien Feststellung als entdeckt. Erst ab diesem Zeitpunkt beginne die Rügefrist zu laufen. Zweifelsfrei würde der Mangel erst bei Vorliegen des beantragten gerichtlichen Gutachtens feststehen. Zudem wäre die in der Klageantwort vorgebrachte Mängelrüge durchaus zulässig, sei doch der Rechtsvertreter des Beschwerdegegners 1 damals Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerin 2 gewesen und damit deren direkter Stellvertreter.