Citation: 1P.365/2005 25.08.2005 E. 2

2. durch die Anwesenheit von Personen, die am ausländischen Prozess beteiligt sind. Diese Regelung ist abschliessend (BGE 126 II 495 E. 5e/bb S. 503). Im vorliegenden Fall geht es weder um die Beschlagnahme von Vermögenswerten und Wertgegenständen noch die Anwesenheit von Personen, die am ausländischen Prozess beteiligt sind. Der angefochtene Entscheid stellt daher einen selbständig nicht anfechtbaren Zwischenentscheid dar. Die Beschwerdeführerin kann ihn nach Art. 80f IRSG erst zusammen mit der Schlussverfügung anfechten. Der Beschwerdeführerin würde es im Übrigen auch nicht helfen, wenn der angefochtene Entscheid selbständig anfechtbar wäre. Denn sie hätte die Frist von 10 Tagen nach Art. 80k IRSG für die Anfechtung einer Zwischenverfügung verpasst. Ihr Vertreter hat den angefochtenen Entscheid am 17. Mai 2005 in Empfang genommen. Die am 14. Juni 2005 der Post übergebene Beschwerde wäre damit verspätet.