Citation: I 344/04 09.09.2004 E. 3

Es ist zu Recht unbestritten, das der Invalidenrentenanspruch des Beschwerdeführers, über welchen die IV-Stelle zwischenzeitlich (am 22. April 2004) in ablehnendem Sinne verfügt hat, nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet. Zu prüfen ist einzig, ob der Versicherte über März 2002 hinaus weitere Leistungen der Invalidenversicherung unter dem Titel berufliche Eingliederungsmassnahmen beanspruchen kann. Die Vorinstanz hat diese Frage mit einlässlicher Begründung, welcher in allen Teilen beizupflichten ist, verneint. Mit der Übernahme der Maturavorbereitung an den Schulen M.________ vom 13. Oktober 1997 bis 31. März 2002 hat die Invalidenversicherung dem Beschwerdeführer Leistungen erbracht, mit welchen sein Anspruch auf Umschulung auf eine dem ursprünglich erlernten Beruf als Schreiner hinsichtlich Erwerbsmöglichkeiten in etwa gleichwertige Tätigkeit wie Technischer Kaufmann, Holzkaufmann oder Techniker TS abgegolten ist. Weitere Leistungen für das vom Versicherten in Angriff genommene Universitätsstudium schuldet die Invalidenversicherung nicht. Die Ausführungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beziehen sich im Wesentlichen auf den Zeitraum nach Erlass der für die richterliche Beurteilung in zeitlicher Hinsicht praxisgemäss (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) massgebenden Verwaltungsverfügung (8. Juli 2002) und sind daher nicht zu berücksichtigen. Dies gilt sowohl für die behauptete Hirnfunktionsstörung und den Bericht der REHAB X.________, Zentrum für Querschnittgelähmte und Hirnverletzte, vom 17. Dezember 2003 wie auch für die letztinstanzlich eingereichte Vereinbarung zwischen dem Versicherten und der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt vom 23. April/9. Juni 2004. Aus einem allfälligen, in der REHAB X.________ Ende 2003 festgestellten Gesundheitsschaden kann der Beschwerdeführer für den Anspruch nach Art. 17 Abs. 1 IVG ab April 2002 nichts zu seinen Gunsten ableiten. Schliesslich kann keine Rede davon sein, das die IV-Stelle, die während viereinhalb Jahren erhebliche Leistungen für die Umschulung erbracht hat, sich ihrer gesetzlichen Verantwortung entzieht, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird. Vielmehr dürfte es sich hier so verhalten, dass die Invalidenversicherung höhere Leistungen bezahlt hat, als dies bei Übernahme einer als gleichwertig betrachteten Ausbildung mit einer mutmasslichen Dauer von zwei bis drei Jahren der Fall gewesen wäre.