Citation: 8C_746/2010 12.11.2010 E. A

B.________, geboren 1973, arbeitete als Hilfsgipser bei der Frima X.________ AG, Maler- und Gipsergeschäft, und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Am 24. Februar 2006 erlitt er einen Stromstoss, als er auf einer Baustelle auf die Schiene einer Schiebetür trat. Er wurde bis zum 3. März 2006 zur Untersuchung und Überwachung in der Klinik Y.________ hospitalisiert, wo namentlich eine persistierende Hypästhesie im rechten Unterschenkel festgestellt wurde. Bei der kreisärztlichen Untersuchung vom 7. Juni 2006 stellte Dr. med. R.________ eine deutliche Symptomausweitung fest, während das Krankheitsbild rein somatisch nicht erklärbar war. Der Versicherte wurde deshalb vom 12. Juli bis zum 25. August 2006 und vom 10. Mai bis zum 1. Juni 2007 in der Rehaklinik Z.________ abgeklärt. Mit Verfügung vom 6. Juni 2008 und Einspracheentscheid vom 27. August 2009 stellte die SUVA ihre Leistungen per 10. Juni 2008 ein mit der Begründung, dass es sich bei den noch geklagten Beschwerden um psychische Unfallfolgen handle, welche in keinem adäquat-kausalen Zusammenhang mit dem erlittenen Stromunfall stünden.