Citation: 4A_13/2009 01.04.2009 E. 4

Unbehelflich ist schliesslich das Vorbringen der Beschwerdeführer, der K.________ ltd. habe die Aufforderung zur Vernehmlassung nicht zugestellt werden können, weshalb deren Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt worden sei. Die Beschwerdeführer verkennen, dass sie im kantonalen Verfahren lediglich eine einfache (passive) Streitgenossenschaft mit der K.________ ltd. bildeten, bei der gegenüber jedem Gesuchsgegner separate Ansprüche geltend gemacht werden, so dass den Beschwerdeführern nur hinsichtlich der gegen sie selbst gerichteten Gesuche überhaupt das rechtliche Gehör zusteht. Dass ihnen dieses gewährt wurde, stellen die Beschwerdeführer zu Recht nicht in Frage. Auf eine Verletzung des Gehörsanspruchs gegenüber der K.________ ltd., die sich weder im kantonalen Verfahren hat vernehmen lassen noch den Entscheid der Vorinstanz angefochten hat, können sie sich nicht berufen. Der Einwand, das angefochtene Urteil leide ohne den Nachweis der rechtsgültigen Zustellung der Aufforderung zur Vernehmlassung an die K.________ ltd. an einem unheilbaren Mangel, verfängt daher nicht. Auch von einer Verletzung des Anspruchs der Beschwerdeführer auf ein faires Verfahren kann keine Rede sein.