Citation: 6B_408/2024 E. 4.1

4.1. Gegen den Strafbefehl des Statthalteramts des Bezirks Horgen vom 29. Juni 2023 erhob der Beschwerdeführer fristgerecht Einsprache. Am 21. Juli 2023 wurde er zur Einvernahme auf den 24. August 2023 vorgeladen. Da er der Einvernahme fernblieb, stellte das Statthalteramt am 25. August 2023 den Rückzug der Einsprache wegen unentschuldigten Nichterscheinens fest. Dass er die Vorladung zur Einvernahme nicht erhalten hätte oder sie nicht korrekt zugestellt worden wäre, macht der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht nicht geltend und ist im Übrigen auch nicht ersichtlich. Die Vorladung enthält sämtliche notwendigen Mitteilungen und Belehrungen, insbesondere, dass der Beschwerdeführer zum persönlichen Erscheinen verpflichtet ist, er eine allfällige Verhinderung unverzüglich mitteilen müsste und die Einsprache als zurückgezogen gelte, falls er ("die Einsprache erhebende Person") der Einvernahme trotz Vorladung unentschuldigt fernbleibe. Dass er die Hinweise auf die Erscheinungspflicht und die Säumnisfolgen gemäss Art. 355 Abs. 2 StPO nicht verstanden hätte, bringt er nicht vor; ebenso wenig, dass er sich der Konsequenzen eines unentschuldigten Fernbleibens nicht bewusst gewesen wäre. Die Feststellung der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe von der geplanten Einvernahme gestützt auf die ihm ordnungsgemäss zugestellte Vorladung Kenntnis gehabt und sich im Wissen darum dazu entschieden, dieser fernzubleiben, widerlegt er in der Beschwerde nicht als willkürlich.