Citation: 6B_208/2014 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen den Schuldspruch der versuchten Gefährdung des Lebens. Er habe sein Vorhaben aufgegeben, als er auf die Atemnot des geknebelten Opfers hingewiesen worden sei. Damit habe er dazu beigetragen, dass die bedrohliche Situation nicht zu einer unmittelbaren Lebensgefahr wurde. Von einem gescheiterten Versuch könne nicht die Rede sein. Die Vorinstanz verzichte mit ihrer Begründung auf das Erfordernis der Unmittelbarkeit der Lebensgefährdung. Abgesehen davon sei die Annahme eines wissentlichen und willentlichen Vorgehens willkürlich. Der Geschehensablauf deute darauf hin, dass er sich der Lebensgefahr nicht bewusst gewesen sei, welche er für das Opfer geschaffen habe. Er habe die Knebelung sofort gelockert, als er aufgrund eines Hinweises der anwesenden Drittperson hierüber Kenntnis erlangt habe.