Citation: 5C.62/2002 11.04.2002 E. 3

3.- Die Vorinstanz legt ausführlich dar, dass sich der Beschäftigungsgrad der Beklagten seit der Scheidung so entwickelt hat, wie es der Scheidungsrichter annahm (E. 2d/aa S. 12); der Grundbedarf der Beklagten und der Tochter der Parteien habe sich seit der Scheidung per Saldo fast nicht verändert (E. 2d/bb S. 12 f. des angefochtenen Urteils). Mit der zutreffenden Begründung des Obergerichts, von den damals festgestellten Umständen dürfe nicht abgewichen werden, weil dies auf eine unzulässige Revision des Scheidungsurteils hinaus liefe (BGE 117 II 359 E. 6 S. 367 f.), setzt sich der Kläger nicht auseinander (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 116 II 745 E. 3 S. 749). Soweit er bloss geltend macht, nicht die Beklagte sei bedürftig, sondern er, die Interessen der Parteien seien nicht abgewogen worden und es seien die Grundsätze der Rechtsgleichheit und der Gleichberechtigung der Geschlechter verletzt worden, ist auf seine Berufung ebenfalls nicht einzutreten: Zum einen erhebt er im Berufungsverfahren nicht zu hörende Verfassungsrügen (Art. 8 f. BV; Art. 43 Abs. 1 Satz 2, Art. 84 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 OG). Zum anderen verkennt er, dass die Abwägung der beiderseitigen Interessen bei der Festlegung des Unterhalts auf Privatrecht beruht (z. B. BGE 123 III 1 E. 3c S. 6); insoweit stellt er das angefochtene Urteil nicht begründet (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) in Frage.