Citation: 6B_1205/2016 E. 4

Die Beschwerdeführerin argumentiert, sie habe ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Dieses ergebe sich aus der in Art. 296 Abs. 1 ZGB statuierten Verpflichtung zur Wahrung des Kindeswohls (Beschwerde Ziff. 13 f. S. 6). Sollte die Nichtanhandnahmeverfügung in Rechtskraft erwachsen, bestehe zudem die Gefahr, dass gegen sie eine Strafuntersuchung wegen falscher Anschuldigung und Irreführung der Rechtspflege eröffnet werde. Sie habe auch insofern ein Interesse an der Aufhebung der Nichtanhandnahmeverfügung (Beschwerde Ziff. 15 S. 7). Dem kann ebenfalls nicht gefolgt werden. Die Beschwerdeführerin erhebt die Beschwerde in Strafsachen in ihrem eigenen Namen und nicht als Vertreterin ihrer Tochter. Sie kann aus der elterlichen Pflicht zur Wahrung des Kindeswohls daher nichts für ihre Beschwerdelegitimation ableiten. Auch ihre Befürchtung, es könnte zu einem Strafverfahren gegen sie wegen falscher Anschuldigung oder Irreführung der Rechtspflege kommen, begründet kein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b BGG. Ein solches Strafverfahren ist nicht zwingend. Die Beschwerdeführerin könnte ihre Rechte zudem im entsprechenden Strafverfahren geltend machen. Die Beschwerdeführerin ist in der Sache daher nicht zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert.