Citation: 8C_198/2023 E. 2.2

2.2. Erstmals vor Bundesgericht macht die IV-Stelle neu geltend, gegen den Beschwerdegegner eine Strafanzeige eingereicht zu haben. Ungeachtet dessen, dass sie sich dabei unter anderem auf echte, vor Bundesgericht unzulässige Noven bezieht (vgl. Telefonnotiz vom 9. Mai 2023), vermag die Beschwerdeführerin daraus nichts zu ihren Gunsten abzuleiten, da sie nicht darlegt, inwiefern die Vorinstanz das Willkürverbot verletzte, indem sie mit Blick auf die Ausführungen der IV-Stelle den erfolgreichen Nachweis einer strafbaren Handlung verneinte (vgl. auch E. 5.2.3 hiernach). Denn der beschwerdeführenden IV-Stelle blieb es im vorinstanzlichen Verfahren unbenommen, sämtliche Argumente im Zusammenhang mit den zur Anzeige gebrachten Verbrechen und Vergehen auch ausserhalb des eingeleiteten Strafverfahrens (vgl. BGE 148 V 195 E. 4.1 f. mit Hinweisen) zwecks Geltendmachung prozessualer Revisionsgründe (vgl. dazu E. 4.2 hiernach) vorzubringen.