Citation: C 190/04 08.02.2005 E. 2

Mit ausführlicher und zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 OG), erkannte die Vorinstanz richtig, dass die durch die Vermittlung der Stiftung C.________ (Trägerin des Programmes zur vorübergehenden Beschäftigung) zugewiesene vorübergehende Beschäftigung bei der Organisation X.________ dem Beschwerdeführer - auch unter Berücksichtigung der negativen Erlebnisse seiner Mutter mit Asylbewerbern - weder in Bezug auf sein Alter, seine persönlichen Verhältnisse noch seinen Gesundheitszustand nicht angemessen und somit nicht zumutbar (Art. 16 Abs. 2 lit. c AVIG) gewesen wäre. Dementsprechend behauptete er auch stets, diese Beschäftigung nie ausdrücklich abgelehnt zu haben. In seinem Schreiben vom 20. Juni 2003 an das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum Zürich Oerlikon (nachfolgend: RAV) bestätigte er jedoch, anlässlich des Vorstellungsgespräches in der Organisation X.________ darauf hingewiesen zu haben, dass es für ihn "persönlich besser wäre, wenn [er] eine Weiterbildung im Bereich Marketing, Management" oder Sprachen machen könnte. Damit erklärte er unmissverständlich, dass er an dieser Arbeit weniger interessiert war als an einer persönlichen Weiterbildung, welche nach seiner Einschätzung für seine berufliche Weiterentwicklung besser gewesen wäre. In Übereinstimmung damit meldete die Stiftung C.________ dem RAV am 13. Juni 2003, dass die Organisation X._______ gestützt auf die Ergebnisse des Vorstellungsgespräches den Versicherten mangels echten Interesses nicht beschäftigen möchte. Im Weiteren ist den Angaben des Beschwerdeführers zu entnehmen, dass er "absolut bereit" gewesen wäre, "an einem für [ihn] interessanten Beschäftigungsprogramm teilzunehmen". Damit steht fest, dass er sein mangelndes Interesse an einer vorübergehenden Beschäftigung in der Organisation X.________ anlässlich des Vorstellungsgespräches zum Ausdruck brachte und dadurch die Aufnahme ins Beschäftigungsprogramm und somit die Annahme einer ihm zugewiesenen zumutbaren Arbeit in nicht entschuldbarer Weise verhinderte. Demzufolge hat ihn das AWA gestützt auf Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG zu Recht in der Anspruchsberechtigung auf Arbeitslosenentschädigung eingestellt.