Citation: 7B_213/2024 E. B

Mit Beschluss des Bundesstrafgerichts vom 23. November 2023 wurden die Strafverfolgungsbehörden des Kantons Solothurn berechtigt und verpflichtet, die A.________ zur Last gelegten Deliktsvorwürfe zu untersuchen. In der Folge bewilligte das Haftgericht des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 20. Dezember 2023 die von der Staatsanwaltschaft Solothurn beantragte Verlängerung der gegen A.________ angeordneten Untersuchungshaft bis am 14. März 2024. Die von A.________ dagegen an das Obergericht des Kantons Solothurn erhobene Beschwerde wies dieses mit Beschluss vom 22. Januar 2024 ab. Gleichzeitig wies es sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das obergerichtliche Haftverfahren ab (Dispositiv-Ziffer 3) mit der Begründung, diese sei gemäss den Vorgaben der StPO nur für die Privatklägerschaft vorgesehen. Die Rechte der beschuldigten Person würden insoweit durch die amtliche Verteidigung gewahrt. Da die A.________ von der Staatsanwaltschaft im Hauptverfahren gewährte amtliche Verteidigung nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung für das obergerichtliche Haftbeschwerdeverfahren nicht automatisch gelte, sondern beantragt werden müsse, könne der Rechtsvertreter von A.________ auch nicht als amtlicher Verteidiger entschädigt werden, weil dieser keinen entsprechenden Antrag gestellt habe. Infolgedessen sprach das Obergericht A.________ in Dispositiv-Ziffer 4 des Beschlusses vom 22. Januar 2024 keine Entschädigung für seine Rechtsvertretung zu.