Citation: 1B_200/2016 E. 2.3

2.3. Zur Wiederholungsgefahr hat das Obergericht erwogen (E. 4.7 S. 8), der Beschwerdeführer sei zur Befriedigung der trotz seiner Teilnahme am Methadonprogramm fortbestehenden Heroinsucht auf zusätzliche Einkünfte angewiesen. Diese habe er von April bis Oktober 2015 nach eigener Aussage durch Heroinhandel erwirtschaftet. Dazu habe er von einem Dritten Geld erhalten, um Heroin zu kaufen. Da er günstig habe einkaufen können, seien ihm rund 2/3 des Geldes verblieben, das er für die Finanzierung seiner eigenen Sucht und seines Lebensunterhaltes verwendet habe. Da der Dritte unbekannt sei, sei zu befürchten, dass der Beschwerdeführer nach einer Entlassung versuchen würde, mit diesem in Kontakt zu treten, um nach gleichem Muster weiter zu delinquieren, was die Gesundheit vieler Menschen gefährden würde. Das rechtfertige die Annahme von Wiederholungsgefahr.