Citation: 4A_59/2022 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz kam in der Tat in einer Beweiswürdigung zum Ergebnis, dass das fachliche Niveau der Beschwerdeführerin unter dem gelegen sei, was von einer promovierten Tierärztin im dritten Assistenzjahr zu erwarten gewesen wäre. In diese Beweiswürdigung greift das Bundesgericht nur dann ein, wenn sie willkürlich ist. Dies ist dann der Fall, wenn das Gericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges und entscheidwesentliches Beweismittel unberücksichtigt gelassen oder wenn es auf der Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Schlussfolgerungen gezogen hat (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266). Inwiefern die Beweiswürdigung willkürlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2). Dass die Beweiswürdigung der Vorinstanz willkürlich wäre, macht die Beschwerdeführerin nicht geltend. Inwiefern Art. 157 ZPO verletzt sein soll, ist ebensowenig dargetan. Es ist im Übrigen auch nicht ersichtlich, inwiefern es offensichtlich unrichtig im gerade genannten Sinn sein sollte, wenn die Vorinstanz unter den vorliegenden Umständen ein fachliches Defizit bei der Beschwerdeführerin feststellte.