Citation: 1C_173/2022 E. 8.7

8.7. Die Beschwerdeführerin macht weiter geltend, die Vorinstanz hätte die mit dem Erschliessungsplan verfolgten öffentlichen Interessen an der Erhöhung der Verkehrssicherheit mit den Interessen der Beschwerdeführerin an der Beibehaltung der Einfahrt in ihre Privatstrasse und der Ausfahrt daraus abwägen und dabei berücksichtigen müssen, dass sie ihren Betrieb seit 1962 auf diese Ein- und Ausfahrt ausgerichtet habe und diese zwischenzeitlich betriebsnotwendig geworden sei. Die Einschränkung dieser Ein- und Ausfahrt hätte daher einen erheblichen Einfluss auf ihren Betrieb. Würden alle massgeblichen Interessen, wie die wirtschaftlichen Interessen der Beschwerdeführerin, die Verkehrssicherheit auf der Bodenackerstrasse und ihrer Einmündung in die Oltnerstrasse, sowie die Verkehrssicherheit für den Langsamverkehr im Bereich der Liegenschaft Oltnerstrasse 6 berücksichtigt, erweise sich der durch den neuen Erschliessungsplan bewirkte Eingriff in die Eigentumsgarantie der Beschwerdeführerin als unverhältnismässig.