Citation: 6B_712/2022 E. 1

Mit Strafbefehl vom 26. November 2020 büsste das Stadtrichteramt Zürich den Beschwerdeführer wegen Überschreitens der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit, begangen durch pflichtwidrige Unvorsichtigkeit, mit Fr. 250.--. Der Beschwerdeführer erhob Einsprache, worauf das Stadtrichteramt die Akten am 5. Mai 2021 an das Bezirksgericht Zürich überwies. Dieses verurteilte den Beschwerdeführer am 21. Juni 2021 wegen Überschreitens der allgemeinen Höchstgeschwindigkeit, begangen durch pflichtwidrige Unvorsichtigkeit, zu einer Busse von Fr. 250.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 2 Tage). Dagegen legte der Beschwerdeführer Berufung ein. Mit Präsidialverfügung vom 22. September 2021 wies die Verfahrensleitung des Obergerichts des Kantons Zürich das Gesuch um Bestellung einer amtlichen Verteidigung ab. Am 20. April 2022 bestätigte das Obergericht des Kantons Zürich im schriftlichen Verfahren den bezirksgerichtlichen Schuldspruch, die Busse und die zweitägige Ersatzfreiheitsstrafe. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er ficht sowohl die Präsidialverfügung vom 22. September 2021 als auch das Urteil vom 20. April 2022 an und beantragt deren Aufhebung und sinngemässe Rückweisung zur neuen Beurteilung. Zudem ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung.