Citation: 1B_62/2007 18.05.2007 E. 3

Mit der am 19. April 2007 erfolgten Haftentlassung des Beschwerdeführers ist die vorliegende Beschwerde gegen die Verfügung des Haftrichters des Bezirksgerichts Zürich gegenstandslos geworden. Wird ein Rechtsstreit gegenstandslos oder fällt er mangels rechtlichen Interesses dahin, entscheidet das Bundesgericht mit summarischer Begründung über die Prozesskosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrunds (Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP). Bei der Beurteilung der Kosten- und Entschädigungsfolgen ist somit in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen. Lässt sich dieser nicht feststellen, so sind allgemeine prozessrechtliche Kriterien heranzuziehen: Danach wird jene Partei kosten- und entschädigungspflichtig, welche das gegenstandslos gewordene Verfahren veranlasst hat oder in welcher die Gründe eingetreten sind, die dazu geführt haben, dass der Prozess gegenstandslos geworden ist (vgl. BGE 118 Ia 488 E. 4a). Im vorliegenden Fall legt die Staatsanwaltschaft nicht dar, aus welchem Grund sie den Beschwerdeführer am 19. April 2007 aus der Untersuchungshaft entlassen hat. Es ergibt sich jedoch, dass sie den Haftgrund der Wiederholungsgefahr nicht mehr aufrechterhält. Bei dieser Sachlage ist nach dem oben Ausgeführten der Kanton Zürich grundsätzlich kostenpflichtig. Somit hat er dem Beschwerdeführer eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 2 BGG). Kosten sind bei diesem Ausgang des Verfahrens keine zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG).