Citation: 2C_487/2017 E. 3.2

3.2. Nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG; vorne E. 2.5) füllten die Steuerpflichtigen ihre Steuererklärung 2012 zwar aus, weshalb auch keine umfassende Veranlagung nach pflichtgemässem Ermessen vorzunehmen war (Art. 130 Abs. 2 DBG). Die Angaben waren aber in sich widersprüchlich. So gaben die Steuerpflichtigen einerseits an, der Ehemann sei (auch) am 31. Dezember 2012 noch als Ingenieur für den bisherigen Arbeitgeber tätig gewesen, anderseits legten sie aber einen Lohnausweis bei, der sich nur auf das erste Halbjahr 2012 erstreckte. Zum zweiten Halbjahr 2012 fehlte jede Deklaration von Erwerbs- oder Ersatzeinkünften. Dies fiel bei Vornahme der Veranlagung auf, weshalb das KStA/ZH in Wahrnehmung der ihm obliegenden Untersuchungspflicht (Art. 123 Abs. 1 DBG) um Klärung ersuchte. Dass die Steuerpflichtigen zur Auskunftserteilung verpflichtet waren, ergibt sich aus Art. 126 Abs. 2 DBG. Indem sie dies unterliessen, verstiessen sie gegen ihre Mitwirkungspflichten, was mit Blick auf das ungeklärte zweite Halbjahr zu einem Ermessenszuschlag führen musste.