Citation: 1C_57/2009 07.09.2009 E. B

In der Folge reichte X.________ Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Aargau ein und beantragte die Zuweisung der Parzelle Nr. 139 zur Zone WG 2. Der Regierungsrat wies die Beschwerde mit Beschluss vom 25. April 2007 ab. Gestützt auf die Botschaft des Regierungsrats vom 25. April 2007 behandelte der Grosse Rat die Vorlage "Gemeinde Boniswil, Nutzungsplanung Siedlung, Teiländerung Bauzonenplan, Teiländerung Bau- und Nutzungsordnung (Vorlage GR.07.102-1)" und fällte am 28. August 2007 den entsprechenden Genehmigungsbeschluss. Dieser Beschluss wurde am 10. September 2007 im kantonalen Amtsblatt publiziert. X.________ erhob gegen den Genehmigungsbeschluss Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau und beantragte die Zuweisung der Parzelle Nr. 139 in eine Bauzone. Mit Urteil vom 17. Dezember 2008 wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab. Es erwog, die Zuweisung der Parzelle Nr. 139 zu einer Landwirtschaftszone mit überlagerter Landschaftsschutzzone beruhe auf sachgerechten planerischen Erwägungen, weshalb der angefochtene Genehmigungsentscheid die Gemeinde Boniswil in ihrem Planungsermessen zu Recht schütze. Ferner könne auf die beantragte Durchführung eines Augenscheins verzichtet werden, da sich der Sachverhalt mit genügender Klarheit aus den Akten ergebe.