Citation: U 412/04 10.06.2005 E. A

Der 1950 geborene türkische Staatsangehörige T.________ reiste 1978 in die Schweiz ein, war ab September dieses Jahres als Mitarbeiter in der Firma N.________ AG tätig und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 27. Mai 1995 erlitt er bei einem Arbeitsunfall ein Quetschtrauma des rechten Fusses, weshalb gleichentags im Spital X.________ eine transmetatarsale Amputation des betroffenen Fusses vorgenommen werden musste. Wegen einer sekundären Weichteilnekrose war am 26. Juni 1995 ein weiterer operativer Eingriff erforderlich. Vom 24. Juli bis 4. September 1996 weilte T.________ in der Klinik Y.________ zur stationären Therapie und Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten. Ein Arbeitsversuch im bisherigen Betrieb scheiterte, woraufhin die Arbeitgeberin zum 31. März 1997 die Kündigung aussprach. Bereits im März 1996 hatte T.________ um eine Rente der Invalidenversicherung ersucht. Die IV-Stelle Bern gewährte ihm mit Verfügung vom 16. Juli 1996 eine ganze Rente basierend auf einem Invaliditätsgrad von 100 % ab 1. Mai 1996 und hielt daran nach einer erneuten beruflichen Abklärung mit Verfügung vom 16. September 1998 fest. Die SUVA sprach dem Versicherten nach Abschluss der unfallbedingten Heilbehandlung und im Anschluss an die von der IV-Stelle durchgeführten Eingliederungsmassnahmen mit Verfügung vom 1. März 1999 für die unfallbedingte Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit eine Invalidenrente von 30 % ab 1. Oktober 1997 und für die verbleibenden Unfallrestfolgen eine Integritätsentschädigung aufgrund einer Integritätseinbusse von 15 % (Fr. 14'580.-) zu. An ihrem Standpunkt hielt sie mit Einspracheentscheid vom 15. Juni 1999 fest.