Citation: 4A_569/2020 E. 4.2

4.2. Soweit die Beschwerde eine hinreichende Begründung enthält, erweist sie sich als offensichtlich unbegründet. Dies trifft namentlich auf die Behauptung des Beschwerdeführers zu, die Kostenvorschussverfügung vom 3. September 2019 sei "nichtig", weshalb "[a]lle darauf gestützten Entscheidungen [...] an der gleichen Nichtigkeit" litten. Zur Begründung verweist er auf Art. 238 ZPO, dessen Formvorgaben nicht eingehalten worden seien, sowie auf kantonale Regeln über die gerichtsinterne Unterschriftsberechtigung. Er übersieht, dass nicht jede mangelhafte Eröffnung einer Verfügung zur Nichtigkeit führt. Weder tut der Beschwerdeführer dar, dass die geltend gemachten Eröffnungsmängel besonders schwer wögen (vgl. BGE 145 III 436 E. 4 S. 438), noch bringt er vor, dass ihm aus ihnen ein Nachteil erwachsen wäre. Bereits aus diesem Grund kann dahingestellt bleiben, ob - und falls ja: in welcher Strenge - Art. 238 ZPO überhaupt auf prozessleitende Verfügungen Anwendung findet (siehe etwa Urteil 5A_120/2012 vom 21. Juni 2012 E. 4.1 am Ende). Schon das Obergericht stellte im Übrigen fest, dass der Beschwerdeführer nicht substanziiert geltend gemacht habe, weshalb die behaupteten formellen Mängel zur Nichtigkeit der Kostenvorschussverfügung führen sollten. Sie führte ferner unter Hinweis auf Art. 103 und Art. 319 lit. b Ziff. 1 ZPO aus, dass der Beschwerdeführer die Kostenvorschussverfügung vom 3. September 2019 selbständig mit Beschwerde hätte anfechten müssen und er die gegen diese Verfügung gerichtete Kritik nicht mit Berufung gegen den Nichteintretensentscheid vortragen könne. Dazu nimmt der Beschwerdeführer nicht Stellung; vielmehr wendet er sich auch vor Bundesgericht inhaltlich gegen die Kostenvorschussverfügung und erklärt, weshalb die Nachforderung eines (ergänzenden) Kostenvorschusses gegen die kantonale Kostenverordnung verstosse. Seine Ausführungen gehen an der Sache vorbei; abgesehen davon tut er keine Willkür in der Anwendung von kantonalem Recht dar.