Citation: 5A_88/2020 E. 4.1

4.1. Für die Unterhaltsberechnung ging die Vorinstanz vom zuletzt von den Eheleuten gelebten gemeinsamen Standard aus. Die Höhe des Unterhaltsbeitrags ermittelte sie, indem sie zum (familienrechtlichen) Grundbedarf der Ehefrau den Vorsorgeunterhalt (bis am 31. Dezember 2018) sowie einen Anteil am Überschuss hinzurechnete und davon deren Einkommen abzog. Zur Bestimmung des Überschusses stellte das Obergericht das massgebende Familieneinkommen dem Gesamtbedarf der Familie gegenüber. Hierbei berücksichtigte es im Familienbedarf einen Grundbetrag von Fr. 850.-- im Monat für C.________. Ausserdem zog es für diesen unter dem Titel Krankenkassenprämien Fr. 216.75 mit in die Berechnung ein. Diese Beträge seien vom Beschwerdegegner bezahlt worden. Dabei verwarf die Vorinstanz den Einwand der Beschwerdeführerin, ihr Sohn - er lebte unbestritten im gemeinsamen Haushalt - habe seinen Grundbedarf selbst bezahlt. Ferner erwog sie, es sei nicht erstellt, dass der Ehemann die Krankenkassenprämie übernommen habe. Ausserdem hielt sie fest, das Kantonsgericht habe einen Antrag der Beschwerdeführerin auf Einvernahme des Sohnes abweisen dürfen.