Citation: 2C_540/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Soweit die Beschwerdeführerin bemängelt, die ESTV sei an einer Stellungnahme gehindert worden, macht sie einen Anspruch geltend, der einer Drittperson - der ESTV - zukäme. Weshalb sie selbst von einer Verletzung elementarer Verfahrensgrundsätze betroffen sein sollte, wenn die Vorinstanz ihre Eingaben und Unterlagen erst mit dem Endentscheid der Gegenpartei zustellt, ist weder offenkundig noch legt dies die Beschwerdeführerin hinreichend dar. Jedenfalls hat die Vorinstanz den Anspruch auf rechtliches Gehör der Beschwerdeführerin mit diesem Vorgehen nicht (qualifiziert) verletzt (vgl. auch Urteil 2C_622/2022 vom 29. Juli 2022 E. 1.3.1). Im Übrigen vermag die Beschwerdeführerin mit dem blossen Vorbringen, das Verfahren in Indien sei systematisch ungenügend, nicht glaubhaft zu machen, dass das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweisen würde. Die Rüge, wonach die ersuchende Behörde systematisch falsche und irreführende Behauptungen aufstelle, weshalb ein Verstoss gegen das Spezialitätsprinzip zu befürchten sei, bleibt für den vorliegenden Fall der betroffenen Beschwerdeführerin unsubstanziiert.