Citation: 2P.139/2003 13.11.2003 E. A

Die Familie X.________ reiste im September 1999 in die Schweiz ein und begehrte Asyl. Nach negativen Asylentscheiden des Bundesamtes für Flüchtlinge verfügte dieses am 30. April 2001 wegen Unzumutbarkeit des Wegweisungsvollzugs die vorläufige Aufnahme der Familie X.________, bestehend aus den Grosseltern A.________ und B.________ (geb. 1940 und 1938), den Eltern C.________ und D.________ (geb. 1976 und 1977) sowie den Kindern E.________ und F.________ (geb. 1996 und 2001). Am 17. Juli 2001 eröffnete die Sozialhilfebehörde G.________/Kanton Basel-Landschaft (vormals Fürsorgebehörde G.________) die Berechnung der Fürsorge für alle sechs Familienmitglieder ab 1. Juli 2001 mit einem Grundbetrag von Fr. 1'620.--, einem Taschengeld von Fr. 336.--, einem Betrag für Kleidung von Fr. 296.-- und Mietkosten von Fr. 1'600.--. Mit Einsprache vom 18. Juli 2001 beantragten D. und B.X.________, die Unterstützungsleistungen nach Massgabe der aktuellen Richtlinien für die Ausgestaltung und Bemessung der Sozialhilfe der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) zu berechnen. Ausserdem sei ihnen - statt der bisher zugeteilten Zwei-Zimmer-Wohnung - eine Wohnung mit mindestens vier Zimmern zuzuweisen. Die Sozialhilfebehörde lehnte die Einsprache am 27. Juli 2001 ab. Dagegen gelangten D. und B.X.________ an den Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft und anschliessend an das Kantonsgericht Basel-Landschaft, die ihre Beschwerden mit Entscheid vom 23. April 2002 und Urteil vom 5. Februar 2003 abwiesen.