Citation: 5A_974/2022 E. 1.2.2

1.2.2. Gegen Zwischenentscheide, die vorsorgliche Massnahmen zum Gegenstand haben, ist die Beschwerde in Zivilsachen nur zulässig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG). Der Nachteil bemisst sich an den Auswirkungen auf das Hauptverfahren, d.h. vorliegend anhand der erstinstanzlichen Verfügung und nicht anhand des Nichteintretensentscheids des Obergerichts (BGE 141 III 80 E. 1.2; 137 III 380 E. 1.2.2 mit Hinweisen). Beim nicht wieder gutzumachenden Nachteil muss es sich um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln, der auch durch einen für die beschwerdeführende Partei günstigen Entscheid in der Zukunft nicht mehr behoben werden kann. Rein tatsächliche Nachteile reichen nicht aus (BGE 147 III 159 E. 4.1; 144 III 475 E. 1.2; je mit Hinweisen).