Citation: 1C_330/2024 E. 2

Gegen die Verfügung des BAZL erhob die Genossenkorporation B.________ Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Mit gemeinsamer Eingabe erhoben auch D.________, C.________ und E.________ Beschwerde. Mit Urteil vom 16. April 2024 vereinigte das Bundesverwaltungsgericht die beiden Verfahren und hiess die Beschwerden im Sinne der Erwägungen gut, soweit es darauf eintrat. Es hob die Verfügung des BAZL auf und wies die Streitsache zur weiteren Instruktion des Verfahrens an dieses zurück. Die "Beschwerde" gegen das Betriebsreglement behandelte es nicht. Das Gericht hielt zusammenfassend fest, die Plangenehmigung und die Betriebsbewilligung könnten nicht erteilt werden, da die A.________ AG die für den Generellen Entwässerungsplan (GEP) respektive die für die Erstellung der Sickerungsgräben notwendigen Rechte an den zum Betrieb notwendigen Grundstücken der Genossenkorporation B.________ bisher nicht habe sicherstellen können und keine Einverständniserklärung der Genossenkorporation vorliege. Mit Blick auf das zwischen der Plangenehmigung und dem Betriebsreglement zu beachtende Koordinationsgebot könne bei diesem Ergebnis das Betriebsreglement nicht abschliessend geprüft und genehmigt werden. Aus Gründen der Prozessökonomie nahm das Bundesverwaltungsgericht im Weiteren ergänzend zu jenen Aspekten Stellung, deren Beantwortung sich bei einer erneuten Beurteilung durch das BAZL aufdränge, insbesondere zu den im Streit liegenden Aspekten der Sicherheit und des Umweltschutzes (Gewässer-, Boden- und Lärmschutz).