Citation: 1P.375/2001 02.07.2001 E. 3

3.- Die im Zusammenhang mit der Frage des Tatverdachtes auch noch beiläufig erhobene Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit sie überhaupt ausreichend substanziert erscheint (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Der Beschwerdeführer macht geltend, der Haftrichter könne seine Informationen zur Frage des Tatverdachtes "nicht aus den vorliegenden Untersuchungsakten haben". Dies betreffe insbesondere die Darstellung, dass es sich um einen "grossen Fall" handle mit einer "ganzen Reihe von Mitangeschuldigten". Es sei daher "offensichtlich, dass der Haftrichter über Informationen" verfüge, "welche der Verteidigung und dem Beschwerdeführer vorenthalten worden" seien. Dass es sich um einen grösseren, international verknüpften Drogenfall handelt (mit verschiedenen Beteiligten sowie hohen involvierten Geldbeträgen und Kokainmengen), ergibt sich aus den Darlegungen der BAK II in ihren Haftverlängerungsanträgen und Stellungnahmen sowie aus den Akten. Der Umstand, dass der Haftrichter auf die betreffenden Eingaben der Untersuchungsbehörde verwiesen hat, begründet keinen Vorwurf, dem Beschwerdeführer seien in Verletzung des rechtlichen Gehörs haftrelevante Akten vorenthalten worden. Der Beschwerdeführer erhielt im vorliegenden Fall Einsicht in sämtliche für das Haftprüfungsverfahren erheblichen Akten, aus denen sich die fraglichen Zusammenhänge deutlich ergeben. Im Übrigen wäre es dem Haftrichter grundsätzlich auch unbenommen gewesen, gerichtsnotorische Erkenntnisse aus allfälligen konnexen Haftfällen ergänzend mitzuberücksichtigen. Offensichtlich unbegründet ist auch die Rüge, die BAK II habe im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht neue Akten eingereicht und dem Beschwerdeführer dadurch das rechtliche Gehör verweigert. Sämtliche kantonalen Akten, auf die sich die Vernehmlassung der BAK II vom 11. Juni 2001 stützt, wurden ihm auf seinen Wunsch hin zur Einsicht überlassen.