Citation: 2C_816/2017 E. 5.3

5.3. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdeführerin grundsätzlich kostenpflichtig (Art. 66 BGG). Sie ersucht für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung und verweist auf ihre im Rahmen des vorinstanzlichen Verfahrens eingereichten Belege zur finanziellen Situation, welche sich seither nicht verändert habe. Die Vorinstanz war bei der Überprüfung der Bedürftigkeit zum Schluss gelangt, die Beschwerdeführerin sei finanziell leistungsfähig, aber im Zeitpunkt des Entscheids über die unentgeltliche Prozessführung nicht liquid gewesen. Es wurde daher auf die Erhebung eines Kostenvorschusses verzichtet, nicht aber auf die Auferlegung der Verfahrenskosten. Auch die dem Rechtsvertreter zugesprochene teilweise Entschädigung erfolgte nur im Sinne einer Bevorschussung durch das Gericht. Gemäss ihren Angaben hat sich die finanzielle Situation seither nicht verändert. Die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichten Unterlagen belegen monatliche Einkünfte (der Beschwerdeführerin und ihres Ehegatten) von Fr. 5'929.50, welchen monatliche Ausgaben (für die Familie) von Fr. 7'791.- gegenüberstehen. Im errechneten monatlichen Fehlbetrag von Fr. 1'861.50 nicht enthalten ist die der Beschwerdeführerin ab 1. April 2014 zustehende, einem Invaliditätsgrad von 43% entsprechende Invalidenrente (vgl. Urteil 8C_447/2017 vom 17. Januar 2018). Unter Berücksichtigung der Rückkaufswerte von zwei Lebensversicherungen sowie der ausgewiesenen, effektiv zu zahlenden Schulden errechnete die Vorinstanz ein Nettovermögen von Fr. 52'000.- und gelangte zum Schluss, unter Berücksichtigung eines Notgroschens von Fr. 30'000.- verbleibe der Familie ein für die Bezahlung der Prozesskosten ausreichendes Vermögen. Angesichts dieser finanziellen Verhältnisse kann auch im bundesgerichtlichen Verfahren nicht von der Mittellosigkeit der Beschwerdeführerin ausgegangen werden. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung ist daher abzuweisen (Art. 64 BGG). Unter Berücksichtigung der gesamten Umstände des vorliegenden Verfahrens ist es indes gerechtfertigt, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG). Der in seinem amtlichen Wirkungskreis obsiegende Kanton Luzern hat keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 3 BGG; BGE 134 II 117 E. 7 S. 118 f.).