Citation: 8C_757/2013 E. 4.1

4.1. Für die Klassifikation eines Unfalles als leicht, schwer oder mittelschwer ist in erster Linie auf den äusseren, augenfälligen Geschehensablauf abzustellen (Urteil U 2/07 vom 19. November 2007, E. 5.3.1 mit Hinweis). Vorliegend kann weder ein leichter, noch ein schwerer Unfall angenommen werden, vielmehr liegt ein mittelschweres Ereignis vor, wobei die Vorinstanz von einem mittelschweren Unfall im engeren Sinn ausgeht und das Bundesgericht im Urteil 8C_732/2008 in E. 4.2 festhielt, mit Blick auf das Urteil U 105/00 vom 15. Dezember 2000 sei eher ein mittelschwerer Unfall im Grenzbereich zu den schweren Unfällen anzunehmen. Diese Qualifikation der Unfallschwere ist indessen nicht abschliessend, da rechtsprechungsgemäss (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126, 117 V 359 E. 6b S. 367; RKUV 2005 Nr. U 555 S. 326 E. 3.5.1, U 458/04) ein Kriterium zur Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs genügen würde, sodass es sich ansonsten durch die vorgenommene Bejahung des Kriteriums der erheblichen Beschwerden erübrigt hätte, die Sache mangels zuverlässiger Beurteilung zweier relevanter Kriterien (schwere Verletzung oder Verletzung besonderer Art; erhebliche Arbeitsunfähigkeit) zur weiteren Abklärung an die SUVA zurückzuweisen, wie das kantonale Gericht in zutreffender Weise festhielt. Die von ihm unter Berücksichtigung der aktuellen Kasuistik (vgl. die Übersicht über die Praxis hierzu in SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7, 8C_398/2012 E. 5.2 und Urteile 8C_434/2012 vom 21. November 2012 E. 7.2 und 8C_241/2012 vom 3. August 2012 E. 4.3) und der Akten - unter anderem den polizeilichen Protokollen - vorgenommene Einordnung des Unfalls vom 30. September 2003 als mittelschweres Ereignis im engeren Sinn lässt sich - auch bei Vorliegen eines dreiphasigen Geschehens - nicht beanstanden. Demnach kann die Adäquanz nur bejaht werden, wenn mindestens drei der sieben Adäquanzkriterien erfüllt sind oder eines besonders ausgeprägt vorliegt (SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7, 8C_398/2012 E. 6 Ingress).