Citation: 8C_798/2023 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht hat hinsichtlich des vorliegend zu beurteilenden Streitgegenstandes (Rentenanspruch zwischen dem 1. November 2019 und dem 31. Dezember 2021, vgl. E. 1.3.2 hiervor) das von der Verwaltung eingeholte Gutachten der B.________ AG vom 9. August 2021 als beweiskräftig qualifiziert. Gestützt darauf hat es angenommen, dass der Beschwerdeführerin die ehemalige Tätigkeit im Office eines Migros-Restaurants mit einer Leistungseinschränkung von 30 % zumutbar sei, während in einer ideal angepassten Beschäftigung eine 20%ige Leistungseinschränkung bestehe. Im Haushalt sei die Beschwerdeführerin demgegenüber nicht wesentlich eingeschränkt. Ausserdem hat es die Vorinstanz als nachvollziehbar erachtet, dass die Experten rückblickend von September 2018 bis Mai 2019 von einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit und anschliessend ab Juni 2019 bis zur Begutachtung im Mai 2021 von einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit ausgegangen sind. Eine allfällig höhere Arbeitsunfähigkeit als 50 % während der teilstationären Behandlung vom 9. März bis 3. Juli 2020 habe nicht drei Monate angedauert, womit sich im Ergebnis nichts an einer durchschnittlich 50%igen Arbeitsunfähigkeit ändere. Ob nach der Begutachtung (Explorationsdatum: 26. Mai 2021) im Oktober 2021 (erstmalige Diagnose von rezidivierenden Schwankschwindelepisoden im Oktober 2021, Diagnose eines Morbus Menière im Februar 2022) oder allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt eine gesundheitliche Verschlechterung eingetreten sei, würden erst die weiteren medizinischen Abklärungen zeigen. Eine allfällige Verschlechterung könne unter Berücksichtigung der Dreimonatsfrist gemäss Art. 88a Abs. 2 IVV jedenfalls frühestens ab 1. Januar 2022 einen erneuten Rentenanspruch begründen, weshalb vom 1. September bis 31. Dezember 2021 ein Rentenanspruch zu verneinen sei. Für die Zeit vom 1. November 2019 bis 31. August 2021 bestehe bei einem anhand der gemischten Methode ermittelten Invaliditätsgrad von 42 % Anspruch auf eine Viertelsrente.