Citation: 8C_115/2022 E. 5

Die Vorinstanz verletzte entgegen den Rügen des Beschwerdeführers auch kein Bundesrecht, indem sie sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege mangels Bedürftigkeit abwies. Es ist nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht die Ausgaben des Beschwerdeführers in einem ersten Schritt ausgehend vom Grundbetrag gemäss den Richtlinien für die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums ermittelte. Sie hat nämlich zusätzlich einen Freibetrag von Fr. 400.- (d.h. von einem Drittel des Grundbetrages) und weitere tatsächliche Ausgaben für den Mietzins inkl. Autoabstellplatz, die Krankenkassenprämie, die Steuern, den Beitrag für Nichterwerbstätige und die ungedeckten Gesundheitskosten berücksichtigt (vgl. BGE 135 I 221 E. 5.1; Urteil 2C_250/2021 vom 3. November 2021 E. 4.2). Ein Verstoss gegen Art. 29 Abs. 3 BV und Art. 6 Ziff. 3 lit. c EMRK ist unter diesen Umständen nicht ersichtlich und in der Beschwerde wird auch nicht substanziiert begründet, inwiefern damit den Gegebenheiten im vorliegenden Einzelfall nicht hinreichend Rechnung getragen wurde. Der Beschwerdeführer legt insbesondere nicht dar, inwiefern allfällige Ersatzanschaffungen für Mobiliar, Fahrrad, Handy, PC oder Kosten für medizinische Massnahmen nicht gedeckt werden können. Zutreffend verneinte das kantonale Gericht mit Blick auf einen ermittelten monatlichen Überschuss von Fr. 484.- die Bedürftigkeit. Denn der Beschwerdeführer ist damit in der Lage, seine vorinstanzlichen Parteikosten, welche sich gemäss der eingereichten Kostennote auf Fr. 2281.09 belaufen, innerhalb weniger Monate zu tilgen (vgl. BGE 141 III 369 E. 4.1 mit Hinweisen).