Citation: 4A_185/2023 E. B

Am 12. und 13. Oktober 2022 reichten die Parteien beim Kantonsgericht Zug je einzeln ein Gesuch um Einsetzung eines Sonderprüfers ein. Die zwei Verfahren wurden vereinigt. Am 3. Januar 2023 gab der Einzelrichter beim Kantonsgericht Zug den Gesuchen um Sonderprüfung statt. Er setzte die D.________ als Sonderprüferin ein und beauftragte sie, bei der A.________ AG eine Sonderprüfung gemäss Art. 697a ff. aOR durchzuführen und in einem schriftlichen Bericht (auf Französisch mit deutscher Übersetzung) die Fragen 1-31, im Wortlaut wiedergegeben auf den Seiten 3-7 des angefochtenen Beschlusses des Obergerichts Zug vom 23. Februar 2023, zu beantworten (Dispositivziffer 1). Im Übrigen wies er Ziffer 5 des Gesuchs der A.________ AG (mit der diese beantragte, es sei die D.________ anzuweisen, Tatsachen festzustellen, die mit dem Geschäftsjahr 2021 zusammenhängen) und Ziffer 3 des Gesuchs der B.________ AG ab und hielt fest, dass die prozessualen Anträge der B.________ AG gegenstandslos seien (Dispositivziffer 2). Ferner regelte er weitere Aspekte der Sonderprüfung; so auferlegte er der A.________ AG einen Kostenvorschuss für die Durchführung der Sonderprüfung von Fr. 170'000.-- und genehmigte die Honoraransätze der Sonderprüferin gemäss Offerte vom 9. Dezember 2022 (Dispositivziffern 4-5). Dagegen erhob die A.________ AG beim Obergericht des Kantons Zug Berufung mit folgenden Anträgen: "1. Es sei auf die vorliegende Berufung einzutreten.