Citation: 9C_571/2023 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin führte im kantonalen Beschwerdeverfahren unter anderem aus, der Gutachter Dr. med. C.________ sei entgegen Art. 44 ATSG nicht durch die IV-Stelle, sondern durch den Versicherten ausgewählt worden. Zudem sei dem Gutachten nicht zu entnehmen, in welchem Umfang die Mitarbeiterin Dr. phil. D.________ an der Begutachtung beteiligt gewesen sei; diese habe das Gutachten auch nicht mitunterzeichnet. Zu diesen Vorbringen äussert sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht. Sie hält lediglich fest, der Gutachter sei fachlich hervorragend qualifiziert und das Gutachten weise eine überdurchschnittliche Qualität auf. Ob das kantonale Gericht die entsprechenden Rügen nicht geprüft oder sie implizit als nicht stichhaltig erachtet hat, ist nicht zu erkennen. Demnach hat es das rechtliche Gehör der Beschwerdeführerin verletzt. Eine Rückweisung an die Vorinstanz ohne materielle Prüfung würde jedoch, wie nachfolgend dargelegt wird, vorliegend zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu einer unnötigen Verzögerung des Verfahrens führen, weshalb darauf zu verzichten ist (vgl. BGE 142 II 218 E. 2.8.1 mit Hinweisen).