Citation: 9C_648/2017 E. A

Der 1992 geborene A.________ meldete sich im Januar 2015 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Nidwalden nahm medizinische und beruflich-erwerbliche Abklärungen vor und zog insbesondere auch die Akten der Militärversicherung bei. Nach Eingang der Berichte der behandelnden Ärzte und deren Prüfung durch den Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) stellte die IV-Stelle vorbescheidweise die Ablehnung eines Anspruchs auf berufliche Massnahmen und Rentenleistungen in Aussicht, wobei sie einen die Arbeitsfähigkeit einschränkenden Gesundheitsschaden verneinte. Auf Grund des vom Versicherten erhobenen Einwands gab die IV-Stelle in der Folge ein psychiatrisches Gutachten bei Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, in Auftrag, welches am 14. Dezember 2015 erstattet wurde. Nachdem der RAD dazu Stellung genommen hatte und erneut ein Vorbescheidverfahren durchgeführt worden war, hielt die IV-Stelle an ihrer Leistungsablehnung fest, da keine gesundheitliche Beeinträchtigung ausgewiesen sei, welche die Arbeitsfähigkeit vermindere (Verfügung vom 18. Mai 2016).