Citation: 2A.225/2005 25.04.2005 E. 1

1.1 X.________ ist Teilhaber eines Tiefbau- und Transportunternehmens. In den Jahren 1996/97 hat er zudem fünf Reiheneinfamilienhäuser erstellt und verkauft. Der dabei erzielte Gewinn stellt unbestrittenermassen Einkommen aus einer selbständigen Erwerbstätigkeit (Art. 18 DBG) als Liegenschaftenhändler dar (vgl. BGE 125 II 113 E.6a S. 124). Von diesem Einkommen kann X.________ die "geschäfts- oder berufsmässig begründeten Kosten" in Abzug bringen (Art. 27 DBG), wobei er - zumal es sich um steuermindernde Tatsachen handelt - insoweit beweispflichtig ist. 1.2 Die Steuerverwaltung des Kantons Aargau veranlagte X.________ für die direkte Bundessteuer 1997/98 mit einem steuerbaren Einkommen von 260'000 Franken (Verfügung vom 30. April 2001). Dabei rechnete sie dem (in die Bemessungsperiode fallenden) Gewinn, den der Steuerpflichtige für seine Tätigkeit als Liegenschaftenhändler deklariert hatte, (anteilmässig) einen Betrag von 88'614.80 Franken auf. In dieser Höhe hatte X.________ eigene Auslagen in Abzug gebracht, deren geschäftsmässige Begründetheit die Steuerverwaltung als nicht erwiesen erachtete.