Citation: 4P.333/2006 15.03.2007 E. 3

3.1 Beim Entscheid über die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege handelt es sich um einen Zwischenentscheid, der nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts regelmässig einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil zur Folge hat, weshalb die staatsrechtliche Beschwerde unter dem Gesichtswinkel von Art. 87 OG grundsätzlich zur Verfügung steht (vgl. etwa BGE 129 I 129 E. 1.1 S. 131, mit Hinweis). 3.2 Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide zulässig (Art. 86 Abs. 1 OG). Das setzt voraus, dass die vor Bundesgericht erhobenen Rügen mit keinem ordentlichen oder ausserordentlichen kantonalen Rechtsmittel hätten geltend gemacht werden können (vgl. z.B. BGE 126 I 257 E. 1a S. 258, mit Hinweis). Für die vorliegend erhobenen Einwände ist das Obergericht prinzipiell letzte kantonale Instanz (vgl. Art. 81 Abs. 1 ZPO BE); in Bezug auf die Rüge der Verletzung von Art. 30 Abs. 1 BV (Anspruch auf ein durch Gesetz geschaffenes, zuständiges Gericht) fragt sich höchstens, ob nicht kantonale Nichtigkeitsklage einzureichen gewesen wäre (vgl. Art. 359 Ziff. 1 ZPO BE). Diese Frage kann jedoch offen bleiben, da die Beschwerde offensichtlich unbegründet ist. 3.3 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht prüft demnach nur die rechtsgenüglich erhobenen Rügen. Die Beschwerdeführer müssen daher den wesentlichen Sachverhalt darlegen, die als verletzt behaupteten Verfassungsbestimmungen nennen und überdies dartun, inwiefern diese verletzt sein sollen (statt vieler BGE 129 I 185 E. 1.6 S. 189, mit Hinweisen). Soweit die Beschwerdeführerin solche verfassungsmässige Rechte bloss benennt, ohne auf wenigstens sinngemäss erkennbare Weise zu begründen, inwiefern diese verletzt seien, kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Insbesondere wird nicht begründet, inwiefern Art. 6 EMRK verletzt sei und Art. 11 KV BE über Art. 9 BV (Willkür) sowie Art. 77 ZPO BE über Art. 29 Abs. 3 BV hinausgehende Ansprüche gewähren würden und insofern willkürlich angewandt worden seien.