Citation: 2C_1022/2021 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz lehne die Entschädigungspflicht der Beschwerdegegnerin im Zeitraum vom August 2017 bis zum April 2018 zu Unrecht mit der Begründung ab, dass keine akute Gefährdung des Kindeswohls vorgelegen habe und der Schulpflege keine grob pflichtwidrige Untätigkeit vorgeworfen werden könne, weshalb das eigenmächtige Vorgehen der Eltern des Beschwerdeführers nicht angezeigt gewesen sei. Aus den aktenkundigen Arztberichten gehe klar hervor, dass das Wohl des Beschwerdeführers akut gefährdet gewesen sei. Im Übrigen seien die Schulbehörden mit Bezug auf das Schuljahr 2017/2018 in pflichtwidriger Weise untätig geblieben, zumal der schulpsychologische Fachbericht des Schulpsychologischen Dienstes vom 12. Februar 2018 datiere und erst am 28. Mai 2018 ein Zuweisungsentscheid für das Schuljahr 2018/2019 gefällt worden sei.