Citation: 2C_106/2023 E. 4.4.1

4.4.1. Gemäss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen gebar G.G.________ am 20. August 2015, rund 14 Monate nach Eheschluss mit dem Beschwerdeführer, die Tochter F.A.________, die den Nachnamen des Beschwerdeführers trägt. Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer nicht der leibliche Vater von F.A.________ ist. Nach Angaben von G.G.________ ist mutmasslich I.________ der leibliche Vater von F.A.________. Aus dem vorinstanzlichen Urteil ergibt sich, dass der Beschwerdeführer und G.G.________ nach eigenen Angaben während der Ehe miteinander Geschlechtsverkehr hatten. Der Beschwerdeführer wusste auch nach der Scheidung nicht, dass er nicht der biologische Vater von F.A.________ ist. Der Beschwerdeführer fuhr G.G.________ zur Geburt ins Spital, war aber an der Geburt nicht zugegen. Im Glauben, er sei der Vater, hat er mit F.A.________ eine Vater-Tochter-Beziehung gepflegt, Unterhaltsbeiträge bezahlt und sein Besuchsrecht wahrgenommen.