Citation: 6B_788/2016 E. A

Der Personenwagen von X.________ war am 19. April 2014 um 21.00 Uhr in A.________ so auf der Fahrbahn parkiert, dass sich eine Polizeipatrouille veranlasst sah, eine Ordnungsbusse auszustellen. Während diesem Vorgang kam X.________ zu ihrem Fahrzeug zurück und gab sich als Halterin zu erkennen. Beim Gespräch nahmen die Polizisten einen Alkoholgeruch in ihrem Atem wahr. X.________ weigerte sich, den daraufhin angeordneten Atemalkoholtest durchzuführen. Sie versuchte, sich aus der Kontrolle zu entfernen und leistete aktiv Gegenwehr. Aufgrund dessen wurde X.________ von der Polizei zu Boden geführt und in Handschellen gelegt. Weil der Atemalkoholtest einen Wert von 0.96 Promille ergab, wurde eine Blutentnahme im Kantonsspital Luzern veranlasst. Deren Auswertung ergab eine relevante minimale Blutalkoholkonzentration von 1.38 Promille. Mit Strafbefehl vom 3. Februar 2015 wurde X.________ des Führens eines Motorfahrzeugs in angetrunkenem Zustand, der Hinderung einer Amtshandlung und des Parkierens auf der Fahrbahn näher als fünf Meter vor einem Fussgängerstreifen, wo keine Halteverbotslinie angebracht ist, schuldig gesprochen und zu einer bedingten Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu Fr. 250.-- sowie einer Busse von Fr. 3'200.-- verurteilt. X.________ erhob Einsprache gegen den Strafbefehl.