Citation: 2C_169/2024 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz wies zu Recht daraufhin, dass sich der Beschwerdeführer seit über vier Jahren mit seiner Übersiedelung nach Deutschland auseinandersetzen konnte. Seine Wegweisung ist seit rund anderthalb Jahren rechtskräftig und der Beschwerdeführer weiss seither, dass er die Schweiz verlassen muss (Urteil 2C_389/2022 vom 23. September 2022). Seit diesem Zeitpunkt - und nicht erst nach Abschluss des vorliegenden Verfahrens - war ihm nach der bundesgerichtlichen Praxis zuzumuten, die für die Ausreise notwendigen Vorkehrungen zu treffen. Auch die zuletzt am 9. November 2023 neu angesetzte und hier streitige Frist, die Schweiz bis spätestens zum 9. März 2024 zu verlassen, ging mit vier Monaten nochmals deutlich über den gesetzlichen Regelrahmen von sieben bis dreissig Tagen hinaus. Vor diesem Hintergrund ist die sinngemässe Kritik des Beschwerdeführers, die Vorinstanz habe mit der Bestätigung der Fristansetzung vom 9. März 2024 gegen das Willkürverbot (Art. 9 BV) verstossen, nicht nachvollziehbar. Daran ändern auch die vom Beschwerdeführer erhobenen Einwände nichts, wie nachfolgend aufzuzeigen ist.