Citation: 5A_433/2017 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz hat geprüft, ob die Vereinbarung über den nachehelichen Unterhalt der Beschwerdeführerin offensichtlich unangemessen sei. Dabei hat sie das Einkommen des Beschwerdegegners mit Fr. 8'780.-- (Fr 8'400.-- aus Erwerbstätigkeit und Fr. 380.-- aus Vermögensertrag) beziffert. Im Weiteren ist sie unter Berücksichtigung von Art. 125 ZGB von einem gebührlichen Unterhalt der Beschwerdeführerin von rund Fr. 3'000.-- sowie von einem Vorsorgeunterhalt von Fr. 304.--, gesamthaft somit von einem Unterhaltsanspruch der Beschwerdeführerin von Fr. 3'304.-- ausgegangen. Berücksichtigt hat sie ferner eigene Einnahmen der Beschwerdeführerin von Fr. 3'139.--. Aufgrund dieser Zahlen ermittelte sie den Unterhaltsbedarf der Beschwerdeführerin abgestuft nach Perioden und kam zum Schluss, dass der in der Scheidungsvereinbarung vorgesehene Unterhaltsbeitrag weder bezüglich Höhe noch Dauer offensichtlich unangemessen sei. Die Vorinstanz hat die erwähnten Beweisanträge unter Hinweis auf den geschilderten Verfahrensausgang ("Ausgangsgemäss") abgewiesen und hat damit implizit angenommen, die erwähnten Anträge würden am Ergebnis nichts ändern. Inwiefern diese Beweiswürdigung willkürlich sein soll, legt die Beschwerdeführerin nicht rechtsgenügend dar. Im Lichte dieser nicht rechtsgenügend als verfassungswidrig beanstandeten antizipierten Beweiswürdigung ist eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör nicht ersichtlich (zum implizit vorge nommenen Ausschluss von Beweismitteln vgl. Urteil 5A_500/2013 vom 20. Januar 2014 E. 2).Abgesehen davon hätten diese Vorbringen nicht erst in der Replikergänzung vorgebracht werden dürfen (vgl. E. 4).