Citation: 6B_745/2007 20.06.2008 E. 1

1.1 Gemäss Art. 81 Abs. 1 BGG ist zur Beschwerde in Strafsachen berechtigt, wer vor der Vorinstanz am Verfahren teilgenommen hat oder keine Möglichkeit zur Teilnahme erhalten hat (lit. a) und ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids hat (lit. b). Das Beschwerderecht steht insbesondere dem Opfer zu, wenn der angefochtene Entscheid sich auf die Beurteilung seiner Zivilansprüche auswirken kann (Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG). 1.2 Opfer ist jede Person, die durch eine Straftat in ihrer körperlichen, sexuellen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden ist (Art. 2 Abs. 1 OHG). Die Beeinträchtigung muss von einem gewissen Gewicht sein. Bagatelldelikte wie zum Beispiel Tätlichkeiten, die nur unerhebliche Beeinträchtigungen bewirken, sind vom Anwendungsbereich des Opferhilfegesetzes grundsätzlich ausgenommen. Entscheidend für die Opferstellung ist allerdings nicht die Schwere der Straftat, sondern der Grad der Betroffenheit der geschädigten Person (zum Ganzen BGE 125 II 265 E. 2a/aa und 2e/bb mit zahlreichen Hinweisen). Der Beschwerdeführer wurde zwei Mal am Oberarm und am Genick gepackt und in das Kindergartenzimmer zurückgeführt. In Anbetracht seines kindlichen Alters und der im angefochtenen Entscheid festgestellten Verletzungen (Hautpetechien im Hals- und Nackenbereich sowie am Oberarm, leicht geschwollenes und verdicktes Ohrläppchen, usw.) ist eine erhebliche Beeinträchtigung nicht ausgeschlossen, so dass eine Opferstellung in Betracht fällt. 1.3 Bei Beschwerden gegen den einen Einstellungsbeschluss bestätigenden Gerichtsentscheid ist die Legitimation des Opfers unabhängig davon gegeben, ob es bis zu diesem Zeitpunkt im Strafverfahren Zivilforderungen adhäsionsweise geltend gemacht hat oder nicht. Das Opfer muss aber darlegen, aus welchen Gründen und inwiefern sich der angefochtene Entscheid auf welche Zivilforderung auswirken kann (BGE 131 IV 195 E. 1.1.1, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer bringt vor, er habe bisher noch keine Gelegenheit gehabt, Zivilansprüche zu stellen. Er werde diese aber zur gegebenen Zeit, das heisst, wenn es der Verfahrensstand erlaube, adhäsionsweise erheben.