Citation: 6B_557/2019 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz begründet überzeugend, weshalb sie die inkriminierten Tatbestände als erfüllt erachtet, wobei sie - entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers - ausdrücklich nicht bloss auf seine Angaben gegenüber der Polizei abstellt. Ihre Annahme, wonach er das Fahrzeug geführt habe, ist nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass die Beamten den Beschwerdeführer alleine vor Ort antrafen, nicht zu beanstanden. Seine spätere Behauptung, der eigentliche Fahrer, welchen er nicht habe belasten wollen, sei Treibstoff holen gegangen, wertet die Vorinstanz nachvollziehbar als Schutzbehauptung, zumal es angesichts der belastenden Beweislage kaum nachvollziehbar sei, dass der Beschwerdeführer im ganzen Verfahren keinerlei Angaben zum angeblichen Fahrer gemacht habe. Dies gilt unbesehen der Frage, ob die Behauptung mit der - allenfalls unverwertbaren - Erstaussage des Beschwerdeführers, wonach er seinen Bruder telefonisch um Treibstoff gebeten habe, in Widerspruch steht. Ebenso nimmt die Vorinstanz willkürfrei an, dass der Beschwerdeführer um den Führerausweisentzug und die Fahrt ohne einen Ausweis wusste. Er behauptet nicht, der Ausweisentzug sei ihm nicht gültig eröffnet worden. Wie zudem die Beschwerdegegnerin ausführt, hat der Beschwerdeführer seinen Führerausweis dem kantonalen Strassenverkehrsamt auf dessen Verfügung hin zugestellt. Er wusste somit offensichtlich vom Entzug. Die Fahrt ohne Führerausweis erfolgte zudem - gleichgültig weshalb - zweifellos vorsätzlich. Bezüglich der weiteren Delikte (Inverkehrbringen eines Motorfahrzeugs in nicht betriebssicherem und vorschriftsgemässem Zustand, Führen eines Motorfahrzeugs mit mangelhaften Reifen und Nichtaufstellen des Pannensignals), welche der Beschwerdeführer einzig mit dem Argument bestreitet, nicht der Fahrzeuglenker gewesen zu sein, und wobei ihm nur Fahrlässigkeit vorgeworfen wird, ergibt sich die Tatbestandserfüllung ohne Weiteres aus den Feststellungen der Polizei (vgl. vorstehend E. 1). Dass der Beschwerdeführer infolge fehlenden Treibstoffs stehen blieb, bestätigte er im Übrigen offenbar auch gegenüber der Staatsanwaltschaft. Die vorinstanzlichen Schuldsprüche sind rechtens.