Citation: 8C_728/2020 E. 3.1.1

3.1.1. Die Vorinstanz erwog im Wesentlichen, gemäss dem beweiswertigen Gutachten der Institution G.________ vom 19. September 2019 liege keine erhebliche Änderung des Gesundheitszustands des Beschwerdeführers seit der Rentenzusprache vom 17. Juni 2013 vor. Er könne die ursprüngliche Tätigkeit weiterhin zu 70 % leisten. In erwerblicher Hinsicht habe er in dem seit 1. Mai 2014 mit der C.________ GmbH begründeten Arbeitsverhältnis gemäss dem Auszug aus dem Individuellen Konto (IK) mit einem Beschäftigungsgrad von 70 % im Jahr 2016 brutto ein Invalideneinkommen von Fr. 63'350.- erzielt. Angesichts der arbeitsvertraglichen Regelung sei auch die darin enthaltene Leistungsprämie bzw. der Bonus zu berücksichtigen, der in der Folge regelmässig und konstant ausgerichtet worden sei. Im früheren Arbeitsverhältnis bei der B.________ GmbH habe der Beschwerdeführer ein wesentlich tieferes Invalideneinkommen erwirtschaftet. Im Finden der besser entlöhnten Arbeitsstelle sei grundsätzlich ein möglicher Revisionsgrund zu erblicken. Das für das Jahr 2010 vergleichsweise auf Fr. 90'000.- festgelegte Valideneinkommen habe an die Tätigkeit bei der B.________ GmbH angeknüpft. Es sei anzunehmen, dass der Beschwerdeführer im Gesundheitsfall weiter bei ihr im Vollpensum beschäftigt wäre. Das Valideneinkommen sei somit anhand der Nominallohnentwicklung auf das Jahr 2016 zu indexieren, was Fr. 93'510.- ergebe. Die Gegenüberstellung von Invaliden- und Valideneinkommen führe zu einem Invaliditätsgrad von 32 %. Die massgebende Veränderung von 5 % sei somit erstmals 2016 überschritten worden, weshalb eine erhebliche Sachverhaltsänderung vorliege und der Rentenanspruch frei zu prüfen sei. Dass die Revisionsverfügung erst am 8. Mai 2019 erfolgt sei, sei irrelevant, da es genüge, dass zwischen dem Referenzzeitpunkt im Juni 2013 und dem strittigen Einspracheentscheid vom 18. Februar 2020 eine wesentliche und dauerhafte Änderung eingetreten sei. Hingegen sei per Verfügungszeitpunkt vom 8. Mai 2019 erneut ein Einkommensvergleich durchzuführen. Dem an den Nominallohnindex 2019 angepassten Valideneinkommen von Fr. 94'500 sei das effektive, unveränderte Invalideneinkommen von Fr. 63'350.- gegenüberzustellen, was einen Invaliditätsgrad von 33 % und ab 8. Mai 2019 einen entsprechenden Rentenanspruch ergebe.