Citation: 5A_85/2021 E. B

B.a. Mit Eingabe vom 31. Dezember 2018 beschwerte sich B.A.________ beim Kantonsgericht von Graubünden soweit die Prozesskosten betreffend gegen das Urteil des Regionalgerichts. Am 7. Januar 2019 reichte A.A.________ am Kantonsgericht ausserdem Berufung gegen das gesamte Eheschutzurteil ein. Im Rahmen des Berufungsverfahrens ersuchte A.A.________ im April 2019 das Kantonsgericht um den Erlass verschiedener vorsorglicher Massnahmen. Der Entscheid über dieses Gesuch erfolgte am 14. Februar 2020, wodurch ein zu diesem Zeitpunkt vor Bundesgericht hängiges Verfahren wegen Rechtsverzögerung gegenstandslos wurde (Urteil 5A_153/2020 vom 2. April 2020). Mit Urteil vom 13. Juli 2020 hob das Bundesgericht diesen Entscheid auf, weil er den Mindestanforderungen von Art. 112 BGG nicht genügte, und wies die Sache zur erneuten Behandlung an das Kantonsgericht zurück (Urteil 5A_229/2020). Am 26. August 2020 hiess das Kantonsgericht das Gesuch um vorsorgliche Massnahmen teilweise gut, soweit es darauf eintrat, und ordnete an, die A.A.________ vom Regionalgericht gewährten Telefonkontakte mit den Kindern hätten unbeaufsichtigt zu erfolgen. Hiergegen gelangte A.A.________ erneut ans Bundesgericht. Das entsprechende Verfahren 5A_767/2020 ist derzeit hängig. Am 7. April 2020 und am 23. November 2020 hiess das Bundesgericht zwei von A.A.________ im Berufungsverfahren erhobene Rechtsverzögerungsbeschwerden gut (Urteile 5A_152/2020 und 5A_768/2020). B.b. Bereits am 17. Juni 2019 hatte B.A.________ auf Scheidung der Ehe geklagt. B.c. Mit Urteil vom 16. November 2020 (eröffnet am 4. Januar 2021) hiess das Kantonsgericht im Eheschutzverfahren die Berufung von A.A.________ im Umfang des Eintretens teilweise und die Kostenbeschwerde von B.A.________ umfassend gut (Dispositivziffern 1 und 2). Eine Vereinigung der beiden Verfahren erfolgte nicht im Dispositiv, wohl aber in der Urteilsbegründung. Den Entscheid des Regionalgerichts passte das Kantonsgericht in verschiedenen Punkten an. Dabei hob es die Zuteilung des Aufenthaltsbestimmungsrechts an die Ehefrau auf (Dispositivziffer 3) und präzisierte, dass die Telefonkontakte zwischen Vater und Kindern ohne Aufsicht zu erfolgen haben (Dispositivziffer 4). Den von A.A.________ an B.A.________ für die Kinder zu bezahlenden Unterhalt setzte es wie folgt fest (Dispositivziffern 5.1-5.3) : "Für die Zeit vom 1. Juli 2019 bis zum 31. Juli 2019: - für C.A.________ CHF 1'417.00 (davon Fr. 1'031.00 Barbedarf, CHF 386.00 Betreuungsunterhalt). - für D.A.________ CHF 1'417.00 (davon Fr. 1'031.00 Barbedarf, CHF 386.00 Betreuungsunterhalt). - für E.A.________ CHF 1'217.00 (davon Fr. 831.00 Barbedarf, CHF 386.00 Betreuungsunterhalt). Für die Zeit vom 1. August 2019 bis zum 31. August 2021: - für C.A.________ CHF 1'262.00 (davon Fr. 1'108.00 Barbedarf, CHF 154.00 Betreuungsunterhalt). - für D.A.________ CHF 1'262.00 (davon Fr. 1'108.00 Barbedarf, CHF 154.00 Betreuungsunterhalt). - für E.A.________ CHF 1062.00 (davon Fr. 908.00 Barbedarf, CHF 154.00 Betreuungsunterhalt). Für die Zeit ab 1. September 2021 für die weitere Dauer der Trennung: - für C.A.________ CHF 1'229.00 (davon Fr. 1'075.00 Barbedarf, CHF 154.00 Betreuungsunterhalt). - für D.A.________ CHF 1'229.00 (davon Fr. 1'075.00 Barbedarf, CHF 154.00 Betreuungsunterhalt). - für E.A.________ CHF 1'229.00 (davon Fr. 1'075.00 Barbedarf, CHF 154.00 Betreuungsunterhalt)." Sodann stellte das Kantonsgericht fest, dass A.A.________ mangels Leistungsfähigkeit für die Zeit vom 1. Juli 2017 bis zum 30. Juni 2019 keinen Kindesunterhalt zu bezahlen habe (Dispositivziffer 5.4) und hielt fest, in welcher Höhe der gebührende Unterhalt der Kinder nicht gedeckt sei (Dispositivziffer 5.5). Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 69'427.50 auferlegte es zu einem Viertel B.A.________ und zu drei Vierteln A.A.________, den es ausserdem zur Zahlung einer Parteientschädigung über Fr. 24'034.30 (inkl. Spesen und MWSt) verpflichtete (unter Berücksichtigung der bereits früher getroffenen Regelung zur unentgeltlichen Rechtspflege; Dispositivziffer 6.1-6.5). Die Kosten des Berufungsverfahrens von Fr. 8'321.45 auferlegte es im Umfang von einem Fünftel der Ehefrau und von vier Fünfteln dem Ehemann. Die von A.A.________ für dieses Verfahren zu zahlende Parteientschädigung legte es auf Fr. 3'913.65 (inkl. Spesen und MWSt) fest (unter Berücksichtigung der bereits früher getroffenen Regelung zur unentgeltlichen Rechtspflege; Dispositivziffer 7.1-7.4). Ausserdem auferlegte das Kantonsgericht A.A.________ die Kosten des Beschwerdeverfahrens von Fr. 2'000.-- und verpflichtete diesen für dieses Verfahren zur Zahlung einer Parteientschädigung an die Ehefrau über Fr. 1'996.75 (inkl. Spesen und MWSt; Dispositivziffer 8.1 und 8.2).