Citation: 5A_466/2015 E. 4.4.3

4.4.3. Weiter habe ihm die Vorinstanz erst ab Januar 2014 Autokosten für den Arbeitsweg angerechnet. Dies sei willkürlich, habe sie doch für glaubhaft erachtet, dass er bis Oktober/November 2013 über einen Firmenbus verfügt habe, diesen also nicht erst am 22. Januar 2014habe abgeben müssen, wie die Vorinstanz an anderer Stelle spekuliere. Ihm seien daher im November und Dezember 2013 Fahrkosten von je Fr. 835.-- anzurechnen. Dem angefochtenen Entscheid lässt sich demgegenüber entnehmen, dass der Beschwerdeführer eingeräumt habe, dass ihm bis Oktober/ November 2013 für den Arbeitsweg ein Firmenauto zur Verfügung gestanden habe. Diesem seien daher zumindest bis Ende November 2013keine Kosten für den Arbeitsweg zuzugestehen. Die Vorinstanz verweist auf das Protokoll der Parteibefragung des Bezirksgerichts Schwyz vom 11. April 2014. Auf die Frage, bis wann er über ein Firmenauto verfügt habe, antwortete der Beschwerdeführer (Frage 101) : "Bis letztes Jahr im Oktober/November". Damit fällt Willkür zum vornherein ausser Betracht, wenn die Vorinstanz für November 2013 keine Fahrkosten angerechnet hat. Für die Zeit danach erwog die Vorinstanz, die Arbeitgeberin bestätige mit Schreiben vom 22. Januar 2014, dass dem Beschwerdeführer der Firmenbus nur während der Arbeitszeit ab dem Werkhof zustehe. Damit sei glaubhaft, dass dem Beschwerdeführer zumindest seit dem 22. Januar 2014 der Firmenbus nicht mehr zur Verfügung stehe. Entgegen den Einwendungen der Beschwerdegegnerin berücksichtigte die Vorinstanz die Kosten für den Arbeitsweg mit dem Privatauto ab 1. Januar 2014. Die Bestätigung der Arbeitgeberin vom 22. Januar 2014 präzisiert nicht, seit welchem Datum dem Beschwerdeführer der Firmenbus nur noch ab dem Werkhof zur Verfügung stand. Es hätte dem Beschwerdeführer oblegen, eine das Datum bezeichnende Bestätigung der Arbeitgeberin vorzulegen, wenn er rückwirkend Arbeitswegkosten hätte angerechnet haben wollen. Der Vorwurf der Willkür geht auch hier ins Leere.