Citation: 2A.594/2004 28.10.2004 E. A

Am 10. August 2002 starb B.________. Er hinterliess fünf Kinder aus erster Ehe, von denen vier (teils zu seinen Lebzeiten, teils kurz nach seinem Ableben) ausgekauft wurden und einzig C.________ als Erbe übrig blieb. B.________ hatte sodann mit seiner späteren Lebenspartnerin, D.________, eine Tochter, E.________. Die Erbengemeinschaft setzte sich somit zusammen aus C.________ und E.________. B.________ hatte ein Testament verfasst. Darin wird E.________ auf den Pflichtteil gesetzt, wird an D.________ (zu Lasten der B.________ AG) ein Vermächtnis in Form einer lebenslänglichen Rente ausgerichtet und ist ein Willensvollstrecker eingesetzt. Über den Nachlass bzw. den Vollzug der testamentarischen Bestimmungen kam es zu Auseinandersetzungen. Dabei ging D.________ davon aus, dass ihre und ihrer Tochter Interessen denjenigen von C.________ entgegenstünden und der Willensvollstrecker Letzteren unterstütze. Sie zog im Oktober 2002 Rechtsanwalt A.________ bei; der am 16. Juni 2003 bestellte Beistand von E.________ erteilte Rechtsanwalt A.________ am 12. August 2003 ein Mandat zur Prozessführung in Sachen Erbteilung, Herabsetzung usw. Am 20. August 2003 gelangte Rechtsanwalt A.________ an den Friedensrichter F.________. Er ersuchte um Durchführung von Vermittlungsverfahren; einerseits für E.________ gegen C.________ betreffend Erbteilung, Herabsetzung usw. mit den Anträgen, der Nachlass sei gerichtlich festzustellen und es sei die Erbteilung durchzuführen, weiter sei festzustellen, dass der Erblasser den Pflichtteilsanspruch verletzt habe, und die angeordneten Begünstigungen seien herabzusetzen; andererseits für D.________ gegen die Erbengemeinschaft B.________, bestehend aus C.________ und E.________, betreffend Forderung mit dem Hauptantrag, die Beklagten seien solidarisch zu verpflichten, D.________ zu Lasten des Nachlasses die (testamentarisch verfügte) Rente von monatlich Fr. 3'000.- zu bezahlen.