Citation: 1B_546/2019 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Sicherheitshaft sei nicht erforderlich und daher unverhältnismässig. Eine ambulante Massnahme oder eine stationäre Therapie im Rahmen einer fürsorgerischen Unterbringung, wie sie ihm gegenüber mit Verfügung vom 14. Juni 2019 für sechs Wochen angeordnet worden sei, reiche aus, um der von der Vorinstanz angenommenen Wiederholungsgefahr zu begegnen. Eine derartige Unterbringung erscheine zudem aufgrund der stationären fachärztlichen Behandlungsmöglichkeiten als wesentlich geeigneter als die Sicherheitshaft. Es sei unverhältnismässig, psychisch erkrankte Personen, die bereit seien, sich in stationäre Therapie zu begeben, einfach ohne Behandlung im Gefängnis wegzusperren und sie so einer adäquaten psychiatrischen Behandlung zu entziehen.