Citation: 2C_465/2022 E. 1.1

1.1. Mit Schreiben vom 20. Januar 2022 teilte das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ auf dessen Anfrage vom 6. Dezember 2021 hin mit, dass seinem Zuzug vom Kanton Tessin in den Kanton Zürich bei gleichbleibenden Verhältnissen nichts mehr im Wege stehe. Das Migrationsamt sei bereit, ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, sobald er im Kanton Zürich Wohnsitz genommen und sich bei der zuständigen Einwohnerkontrolle angemeldet habe. In einem als "Stellungnahme auf Ihre Beschwerde vom 26. Februar 2022" bezeichneten, an A.________ adressierten Schreiben vom 7. März 2022, hielten die Sozialen Dienste der Stadt Zürich unter anderem fest, dass sich dieser im Februar 2022 mit der Bitte an sie gewandt habe, ihm bei der Wohnungssuche zu helfen und ihn im Kanton Zürich anzumelden. A.________ sei indes wiederholt dargelegt worden, dass ihn die Sozialen Dienste mangels Zuständigkeit finanziell nicht unterstützen könnten. Nachdem weitere Abklärungen ergeben hätten, dass A.________ über einen Ausweis N (für Asylsuchende) verfüge, sei er an die Asyl-Organisation Zürich (AOZ) verwiesen worden, die bei einem Zuzug in die Stadt Zürich in sozialhilferechtlichen Angelegenheiten für ihn zuständig wäre. Ferner hielten die Sozialen Dienste fest, A.________ sei vom Migrationsamt darauf hingewiesen worden, dass die Zustimmung für einen Kantonswechsel kein "Recht auf eine Zuteilung bzw. Beschaffung einer Wohnung" einschliesse. Auch hätten ihm die Sozialen Dienste von Beginn weg klar kommuniziert, es könnten keine finanziellen Leistungen bezahlt werden, solange er über keine ordentliche Wohnlösung verfüge.