Citation: 6B_690/2020 E. 3.4

3.4. Die Beschwerdeführerin belegt, soweit sie sich überhaupt ausreichend mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinandersetzt und damit den Begründungsanforderungen für ihre Beschwerde nach Art. 42 Abs. 2 BGG nachkommt, keine Verletzung von Bundesrecht. Die Erkenntnis der Vorinstanz, die Beschwerdeführerin habe mit direktem Tötungsvorsatz gehandelt, ist in Anbetracht des vorinstanzlich festgestellten Willens und des weiteren nicht als willkürlich gerügten Tatablaufs, insbesondere der eingetretenen Verletzungen sowie der Umstände, dass sich das Opfer heftig wehrte, die Beschwerdeführerin erst nach einem zweiten erfolgreichen Wegstossen von diesem abliess sowie angesichts ihrer Aussage an einer Hafteinvernahme, nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz begründet mit ihren Hinweisen auf die extreme Geringschätzung des Lebens eines Kindes als Zufallsopfer sowie die Tatausführung denn auch überzeugend, weshalb sie die Tat als besonderes skrupellos und daher als versuchten Mord qualifiziert. Eine verminderte Schuldfähigkeit der Beschwerdeführerin schliesst entgegen deren Ansicht eine solche rechtliche Würdigung nicht aus (vgl. E. 3.3 hiervor). Die Vorinstanz berücksichtigt die verminderte Schuldfähigkeit sodann zu Recht im Rahmen ihrer Strafzumessung (vgl. E. 4.2 hiernach).