Citation: 2A.341/2006 14.06.2006 E. 2.2

2.2.1 Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, das Verwaltungsgericht bzw. einzelne seiner Mitglieder seien befangen. Das Verwaltungsgericht hat sich zu diesem Anliegen in E. 3 des angefochtenen Entscheids geäussert. Die Ausführungen in der Beschwerdeschrift geben keinen Anlass zu weiteren Darlegungen hiezu; es kann vollumfänglich auf die erwähnte Erwägung des Verwaltungsgerichts verwiesen werden. 2.2.2 Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Er rügt, dass ihm die massgeblichen Gesetzestexte nie zugestellt worden seien. Das Verwaltungsgericht hat sich mit dieser Frage befasst. Was es dazu ausgeführt hat (E. 5), ist nicht zu beanstanden. Weder wurde dem Beschwerdeführer verunmöglicht, von den für die Streitfrage massgeblichen Rechtsgrundlagen Kenntnis zu nehmen, noch trifft es zu, dass im kantonalen Verfahren das massgebliche Gesetz (GBKV) als irrelevant bezeichnet worden wäre. Inwiefern dem Beschwerdeführer sonst wie das rechtliche Gehör verweigert worden sein soll, ist nicht ersichtlich. 2.2.3 Zum Vorwurf der rechtsungleichen Behandlung hat sich das Verwaltungsgericht umfassend geäussert. Es hat sich unter anderem mit dem Verhältnis von Art. 60 Abs. 1 und 2 zu Art. 60 Abs. 3 KV befasst und anschliessend Überlegungen zur Konkretisierung der dort sowie in Art. 59 KV festgeschriebenen Grundsätze durch das einschlägige Gesetz (GBKV) und dessen Handhabung durch die Gemeinde angestellt. Diese sind in jeder Hinsicht nachvollziehbar. Es ist unter dem Gesichtswinkel des Rechtsgleichheitsgebots in keiner Weise zu beanstanden, wenn die Gemeinde an Einrichtungen wie Kindertagesstätten, an deren Bestand, wie aus Art. 60 Abs. 3 KV erhellt, ein öffentliches Interesse besteht, Beiträge entrichtet, nicht aber grundsätzlich allen Eltern Entschädigungen für die von ihnen selbst wahrgenommenen Betreuungsaufgaben ausrichtet. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass keine Beiträge unmittelbar an Eltern von Kindern ausbezahlt werden, die die Tagesstätte besuchen. Vielmehr wird die Institution durch die Gemeinde finanziell unterstützt, wobei aber die Eltern, abgestuft nach ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, einen Pensionspreis zu bezahlen haben (Art. 5 GBKV). Dass andere Kinder (z.B. hinsichtlich des Alters) in vergleichbarer Lage in der Kindertagesstätte aufgenommen worden wären und vom Gemeindebeitrag profitieren konnten, während den Kindern des Beschwerdeführers die Aufnahme in der Tagesstätte verweigert worden wäre oder er auch nur versucht hätte, sie dorthin zu schicken, zeigt der Beschwerdeführer nicht auf. Für die Frage der Rechtsgleichheit und den Aspekt des Willkürverbots kann im Übrigen vollumfänglich auf E. 4 sowie 6-8 des angefochtenen Entscheids verwiesen werden. 2.2.4 Keine verfassungsrechtlich relevanten Einwendungen erhebt der Beschwerdeführer hinsichtlich der Kostenauflagen durch das Oberamt des Sensebezirkes und das Verwaltungsgericht. Ohnehin wäre nicht ersichtlich, inwiefern die Auferlegung von Kosten an den Beschwerdeführer sachlich oder masslich gegen verfassungsmässige Rechte verstossen könnte. 2.3 Soweit der Beschwerdeführer formgerecht Rügen erhoben hat (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG), erweisen sich diese als offensichtlich unbegründet und ist die staatsrechtliche Beschwerde abzuweisen. 2.4 Der Beschwerdeführer beantragt, es sei ihm für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren. Da die Beschwerde von vornherein aussichtslos erschien, kann dem Gesuch nicht entsprochen werden (Art. 152 OG). Damit sind die bundesgerichtlichen Kosten entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG).