Citation: 7B_910/2023 E. 3

Der Beschwerde mangelt es an einer hinreichenden Begründung, weshalb dem Beschwerdeführer Zivilforderungen zustehen sollen und er als Privatkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zur Beschwerde berechtigt sein soll. Seine Strafanzeige richtet sich gegen einen Betreibungsbeamten des Kantons Zug. Für Schaden, den ein Beamter in Ausübung amtlicher Verrichtungen durch Rechtsverletzung jemandem zugefügt hat, haftet im Kanton Zug gemäss dem kantonalen Verantwortlichkeitsgesetz vom 1. Februar 1979 (VG/ZG; BGS 154. 11) der Staat (§ 5 Abs. 1 VG/ZG). Dem Geschädigten steht kein Anspruch zu gegen den Beamten, der die Rechtsverletzung begangen hat (§ 6 VG/ZG). Allfällige Schadenersatz- oder Genugtuungsansprüche gegen den Betreibungsbeamten beurteilen sich ausschliesslich nach dem kantonalen Verantwortlichkeitsgesetz und sind demnach öffentlich-rechtlicher Natur. Die vom Beschwerdeführer erhobenen strafrechtlichen Vorwürfe können sich daher allenfalls auf seine Staatshaftungsansprüche auswirken, nicht aber auf seine Zivilansprüche. Der Beschwerdeführer beziffert den ihm entstandenen Schaden vor Bundesgericht zwar mit Fr. 150'000.--, führt jedoch aus, dieser sei durch die Staatsanwaltschaft - und nicht etwa durch den von ihm angezeigten Betreibungsbeamten - verursacht worden (ohne dies näher zu begründen). Weshalb ihm ein Zivilanspruch im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zustehen soll, dazu schweigt sich der Beschwerdeführer aus. Dies ist auch nicht ersichtlich. Er ist in der Sache daher nicht zur Beschwerde befugt. Somit kann auf seine Ausführungen zur Sache - die hauptsächlich aus wörtlichen Zitaten von aus Sicht des Beschwerdeführers einschlägigen Bestimmungen der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft vom 18. April 1999 (SR 101) und dem Genfer Abkommen über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten vom 12. August 1949 (SR 0.518.51) und hierzu formulierten Fragen bestehen, womit es ohnehin an einer den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügenden Auseinandersetzung mit der angefochtenen Verfügung fehlte - nicht eingetreten werden.