Citation: 9C_82/2015 E. 4.2.1

4.2.1. Insoweit die Beschwerdeführerin eine willkürliche Würdigung des Sachverhaltes rügt, weil die Vorinstanz den Stellenwert der Expertise der medizinischen Gutachterstelle E.________ vom 3. Dezember 2013 nicht unter Berücksichtigung der von Dr. med. H.________, FMH Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, im Schreiben vom 12. September 2014 am Gutachten geäusserten Kritikpunkte gewichtet habe, kann ihr nicht gefolgt werden. So beschlägt die konkrete Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts Fragen tatsächlicher Natur und ist daher für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich (vgl. E. 1 hievor). Eine Bindungswirkung fehlt nur bei willkürlicher Beweiswürdigung, was nicht bereits dann zutrifft, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; vgl. auch BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.). So verhält es sich hier nicht, denn das kantonale Gericht hat sich mit den von Dr. med. H.________, behandelnder Arzt der Beschwerdeführerin, vorgebrachten Kritikpunkten ausführlich und nachvollziehbar auseinandergesetzt, vermochte dabei aber keine konkreten Indizien festzustellen, welche gegen die Zuverlässigkeit des Gutachtens der medizinischen Gutachterstelle E.________ vom 3. Dezember 2013 sprechen. Inwiefern sich die Vorinstanz darüber hinaus im Rahmen einer Gesamtbeurteilung über den Stellenwert der nach Art. 44 ATSG (vgl. dazu nachfolgend E. 4.2.3) eingeholten Expertise hätte äussern müssen, wie von der Beschwerdeführerin behauptet, ist weder ersichtlich noch von dieser rechtsgenüglich dargetan; eine willkürliche Würdigung des rechtserheblichen Sachverhalts liegt nicht vor.