Citation: 2P.114/2002 15.11.2002 E. C

Hiergegen erhob A.________ fristgerecht Einsprache. Von der zuständigen Steuerkommissärin wurde er am 15. Mai und 8. Juni 2001 zum "Nachweis sämtlicher Einkommens- sowie Vermögensverhältnisse ab 1995-1998" aufgefordert. Die von ihm bevollmächtigte "Pegasus Buchhaltung" machte in der Folge geltend, weitere Unterlagen lägen nicht vor bzw. seien nicht zugänglich (Beschlagnahme durch das Untersuchungsrichteramt Schaffhausen bzw. Archivierung beim Geschäftspartner F.________, gegen welchen ein Verfahren wegen betrügerischen Konkurses laufe). Zu diesen Vorbringen nahm die Steuerkommissärin am 12. Juni 2001 Stellung und forderte A.________ auf, sich bezüglich dieser Akten direkt an das Untersuchungsrichteramt Schaffhausen zu wenden und die eingeforderten Unterlagen "bis spätestens 2. Juli 2001 einzureichen". Nachdem A.________ auf diese Aufforderung nicht reagiert hatte, wies die Kantonale Steuerkommission Schaffhausen die Einsprache am 24. Oktober 2001 ab. Sie erwog im Wesentlichen, A.________ habe trotz vorhandener Möglichkeit und mehrfacher Aufforderung im Einspracheverfahren keinerlei Belege oder sonstige Nachweise zu den behaupteten Einkommens- und Vermögensverhältnissen beigebracht. Die Unrichtigkeit der Veranlagung sei nicht nachgewiesen. Damit müsse es beim ermessensweise veranlagten steuerbaren Einkommen bleiben.