Citation: 8C_2/2018 E. 5.2

5.2. Das kantonale Gericht hat in umfassender Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere aber gestützt auf das Gutachten des Ärztlichen Begutachtungsinstituts (ABI) vom 18. April 2016 und der in Kenntnis der Ergebnisse der "Beweissicherung vor Ort" erstellten ergänzenden Stellungnahme derselben Gutachter vom 7. Juni 2016, für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich festgestellt, dass dem Versicherten in der hier streitigen Zeit ab März 2016 eine körperlich sehr leichte Tätigkeit mit einer maximalen Leistungseinbusse von 10 % zumutbar ist. Was der Beschwerdeführer gegen diese Feststellung vorbringt, vermag sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Zwar trifft es zu, dass ein Observationsbericht für sich allein keine sichere Basis für Sachverhaltsfeststellungen betreffend den Gesundheitszustand und die Arbeitsfähigkeit der versicherten Person bildet und in dieser Hinsicht sichere Kenntnis des Sachverhalts erst die ärztliche Beurteilung des Observationsmaterials liefert (vgl. Urteil 8C_515/2017 vom 20. Dezember 2017 mit weiteren Hinweisen). Dies bedeutet indessen nicht, dass die IV-Stelle nach Vorliegen der Ergebnisse der "Beweissicherung vor Ort" in jedem Fall eine von Grund auf neue Begutachtung hätte veranlassen müssen. Somit hat das kantonale Gericht nicht gegen Bundesrecht verstossen, als es seinen Entscheid wesentlich auf das ohne Kenntnis der Observationsergebnisse erarbeitete Gutachten des ABI und der in Kenntnis der Ergebnisse erstellten ergänzenden Stellungnahme derselben medizinischen Fachpersonen stützte.