Citation: 8C_173/2018 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer hiergegen vorbringt, ist offensichtlich unbegründet. Die Vorinstanz legte dar, weshalb sie den Beurteilungen der Kreisärzte vollen Beweiswert zuerkannte. Von einer diesbezüglichen Verletzung der Begründungspflicht oder des Willkürverbots (Art. 9 BV; zur qualifizierten Rügepflicht hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG und BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 f. mit Hinweisen) kann keine Rede sein. Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Vorbringen keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen aufkommen zu lassen (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Soweit er etwa geltend macht, die Beurteilung des Dr. med. D.________ sei bereits deshalb nicht beweiskräftig, weil er lediglich eine reine Aktenbeurteilung vorgenommen habe, übersieht er, dass rechtsprechungsgemäss auch ein versicherungsinterner und aktengestützter Arztbericht beweistauglich sein kann (vgl. BGE 125 V 352 E. 3b/ee S. 353 f.; Urteil 8C_761/2017 vom 5. Dezember 2017 E. 5.2.2). Dem Kreisarzt stand nicht nur der Bericht des Dr. med. C.________ vom 6. Januar 2016 über die gleichentags erfolgte kreisärztliche Abschlussuntersuchung zur Verfügung, sondern er konnte sich aufgrund der vollständigen Akten auch ein gesamthaftes Bild machen. Weil es im Wesentlichen nur um die fachärztliche Beurteilung eines an sich feststehenden medizinischen Sachverhaltes ging, ist nicht zu beanstanden, dass Dr. med. D.________ auf einen persönlichen Untersuch verzichtete (vgl. Urteil 8C_780/2016 vom 24. März 2017 E. 6.1 mit Hinweis). Da gemäss den überzeugenden Ausführungen des Kreisarztes die vom Beschwerdeführer beklagten Beschwerden "mit grösstmöglicher Wahrscheinlichkeit" degenerativen Ursprungs sind, durfte die Vorinstanz in vorweggenommener (antizipierter) Beweiswürdigung auf weitere Sachverhaltsabklärungen, insbesondere zu den Erfolgsaussichten eines weiteren operativen Eingriffs, verzichten. Darin ist entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zu erblicken (Urteil 9C_204/2009 vom 6. Juli 2009 E. 4.4.1 in fine mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 135 V 254, aber in: SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164). Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass auch Dr. med. E.________, Leitender Oberarzt Orthopädie der Klinik F.________, nach Durchsicht der MRI-Bilder höchstens noch eine gewisse degenerative Meniskusläsion als Beschwerdeursache für möglich hielt (vgl. Bericht vom 5. Oktober 2016). Soweit aus der hausärztlichen Kurzbeurteilung in der E-Mail vom 3. April 2017 etwas anderes hervorgeht, vermag dies die übrigen fachärztlichen Einschätzungen nicht in Frage zu stellen. Nicht stichhaltig ist schliesslich der Einwand, wonach bereits angesichts des mannigfaltigen Beschwerdebildes eine polydisziplinäre Begutachtung unabdingbar gewesen wäre, steht doch vorliegend einzig noch die Knieproblematik zur Diskussion (vgl. E. 2.1).