Citation: 1A.276/2005 24.03.2006 E. 1

1.1 Der Beschwerdeführer ficht ein Urteil einer letzten kantonalen Instanz betreffend Leistungen aus dem Bundesgesetz über die Hilfe an Opfer von Straftaten (Opferhilfegesetz, OHG; SR 312.5) an. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht ist insoweit zulässig (BGE 129 IV 149 E. 1; 126 II 237 E. 1a, mit Hinweisen). Die Prozessvoraussetzungen sind gegeben, so dass auf die Beschwerde eingetreten werden kann. 1.2 Die Vorinstanz hat den Beschwerdeführer in der Verhandlung vom 4. Juli 2005 angehört. Damit ist Art. 6 Ziff. 1 EMRK insoweit Genüge getan. Eine weitere Anhörung durch das Bundesgericht ist nicht erforderlich. Es genügt, dass über die im Streite liegenden Ansprüche des Beschwerdeführers einmal vor einem Gericht mit voller Kognition eine mündliche und öffentliche Verhandlung stattgefunden hat (Mark E. Villiger, Handbuch der Europäischen Menschenrechtskonvention, 2. Aufl., Zürich 1999, S. 282 N. 444, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer legt das (Beschwerde S. 7 und 25) selber dar. 1.3 Der Beschwerdeführer beantragt gestützt auf Art. 152 Abs. 2 OG, es sei ihm wegen Rechtsunkundigkeit und seiner gesundheitlich bedingten Unfähigkeit zur Prozessführung für den weiteren Verlauf des bundesgerichtlichen Verfahrens in der Person von Rechtsanwalt Bernard Rambert ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. Rechtsanwalt Rambert hat den Beschwerdeführer im vorinstanzlichen Verfahren vertreten. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde hat der Beschwerdeführer selber verfasst. Der Beschwerdeführer hat die Verwaltungsgerichtsbeschwerde am letzten Tag der Beschwerdefrist der Post übergeben. Die Begehren und die Begründung der Beschwerde sind hinreichend klar. Damit besteht kein Anlass zur Einräumung einer Nachfrist nach Art. 108 Abs. 3 OG. Ein zweiter Schriftenwechsel wurde nicht angeordnet. Eine Parteiverhandlung vor Bundesgericht nach Art. 112 OG ist nicht erforderlich, da die Sache spruchreif ist. Schon aus diesen Gründen erübrigt sich die Beiordnung eines unentgeltlichen Rechtsbeistandes für den weiteren Verlauf des bundesgerichtlichen Verfahrens. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, er sei rechtsunkundig, steht dies im Übrigen in Widerspruch dazu, dass er in seiner Einzelfirma - gemäss Briefkopf - unter anderem Rechtsberatung anbietet.