Citation: 1C_215/2022 E. 2.2

2.2. Weiter ist die Beschwerdeführerin der Auffassung, die Vorinstanz habe ihr rechtliches Gehör auch dadurch verletzt, dass sie sich mit ihren Argumenten nicht genügend auseinandergesetzt und diese nicht angemessen berücksichtigt habe. Zudem habe sie zur Begründung der antizipierten Beweiswürdigung auf eine Erwägung 5.5 verwiesen. Eine entsprechende Erwägung finde sich im angefochtenen Urteil aber nicht. Vorliegend hat das Kantonsgericht dargelegt, weshalb es von den beantragten Beweismassnahmen (Ortsschau, Zeugeneinvernahme und Aktenedition des parallellaufenden Haftungsprozesses) abgesehen hat und seiner Auffassung nach der rechtmässige Zustand auf der Parzelle Nr. 2261 wiederhergestellt werden müsse. Der Beschwerdeführerin war es daher ohne weiteres möglich, das Urteil der Vorinstanz sachgerecht anzufechten. Dass sich die vorinstanzliche Verweisung auf Erwägung 5.5 ihres Entscheids als unrichtig erweist, ändert daran nichts. Die entsprechenden Überlegungen ergeben sich aus Erwägung 4.3 des angefochtenen Entscheids. Die Vorinstanz ist ihrer Begründungspflicht nachgekommen. Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs liegt somit nicht vor.