Citation: 1P.596/2002 26.03.2003 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, es ergebe sich aus der Begründung des angefochtenen Urteils, dass die beiden Appellationsrichter, welche bereits am ersten, vom Bundesgericht aufgehobenen Entscheid vom 14. März 2001 mitgewirkt hätten, befangen gewesen seien. Der Zeuge F.________ habe an der Hauptverhandlung vom 20. September 2002 einzig das zentrale Kerngeschehen bestätigen können. Dennoch sei das Appellationsgericht zur Auffassung gelangt, diese Aussagen genügten nunmehr für einen Schuldspruch, vor allem, weil sich der Zeuge genau an den Angeklagten und dessen Vornamen habe erinnern können. Eine Verurteilung auf Grund dieser summarischen Aussage, welche bloss die Übernahme einer Portion Kokain vom Beschwerdeführer bestätige, sei indessen gar nicht möglich. Das beweise, dass die Würdigung dieser Aussage durch das Appellationsgericht mit dem Vorurteil belastet gewesen sei, der Beschwerdeführer habe diesen Drogendeal durchgeführt. 2.2 Das Appellationsgericht hat sich bei der Verurteilung des Beschwerdeführers im angefochtenen Urteil sowohl auf die Aussage des Zeugen F.________ an der Hauptverhandlung vom 20. September 2002 als auch auf dessen früheren Aussagen im Ermittlungsverfahren - worunter eine Konfrontationseinvernahme mit dem Beschwerdeführer - und weitere, im Rahmen des Ermittlungsverfahrens erhobene Beweismittel gestützt. Daraus geht hervor, wie das umstrittene Drogengeschäft im einzelnen abgewickelt worden sein soll. Es kann den am angefochtenen Urteil beteiligten Richtern daher nicht mit Erfolg vorgeworfen werden, sie seien voreingenommen und befangen, weil sie die Aussage des Belastungszeugen vom 20. September 2002 unter Berücksichtigung ihres durch Aktenstudium oder Beteiligung an früheren Verfahrensabschnitten erlangten Vorwissens würdigten. Die Rüge ist offensichtlich unbegründet. 2.3 In seiner Vernehmlassung ans Bundesgericht führt der Appellationsgerichtspräsident Folgendes aus: "Es trifft zu, dass das Gericht den Zeugen F.________ erst am 20. September 2002 nach polizeilicher Vorführung hat befragen können. Dass das Gericht jetzt mit einer gewissen Hartnäckigkeit die vom Appellanten selbst verlangte Befragung durchgesetzt und damit das Unmittelbarkeitsprinzip respektiert hat, stellt aber gewiss keinen Verfahrensfehler dar." Der Beschwerdeführer macht in der Replik geltend, diese Darlegung zeige die Befangenheit des Autors, welcher das Verfahren gegen ihn "hartnäckig" und damit nicht unvoreingenommen betrieben habe. Wie der Appellationsgerichtspräsident zu Recht darlegt, hat er indessen nur getan, was der Beschwerdeführer verlangte. Dass er dabei eine "gewisse Hartnäckigkeit" an den Tag legte und den Zeugen F.________ polizeilich vorführen liess, nachdem er einer Vorladung unentschuldigt nicht nachgekommen war, ist aktenkundig. Damit hat er jedoch nur seine Pflicht erfüllt, es kann keine Rede davon sein, dass ihn dieses Vorgehen befangen erscheinen lässt.