Citation: U 445/04 11.07.2005 E. 4

Nach Art. 10 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf die zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen. Ist er infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunfähig (Art. 6 ATSG), so hat er Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG in der seit dem 1. Januar 2003 gültigen, ausser des Hinweises auf das ATSG inhaltlich unverändert gebliebenen Fassung). Der Anspruch auf Taggeld erlischt mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsfähigkeit, mit dem Beginn einer Rente oder mit dem Tod des Versicherten (Art. 16 Abs. 2 UVG). Ist von der Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten, sind allfällige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung abgeschlossen und ist der Versicherte infolge des Unfalles - zu mindestens 10 % in der seit 1. Juli 2001 geltenden Fassung - invalid, so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 19 Abs. 1 und Art. 18 Abs. 1 UVG). Erleidet er durch den Unfall eine dauernde erhebliche Schädigung der körperlichen oder geistigen Integrität, hat er Anspruch auf eine angemessene Integritätsentschädigung (Art. 24 Abs. 1 UVG in der bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassung).