Citation: 8C_165/2020 E. 3.4

3.4. Insgesamt bringt der Beschwerdeführer nichts vor, was die vorinstanzliche Betrachtungsweise als rechtsfehlerhaft erscheinen lässt, was aber für ein Eingreifen des Bundesgerichts in die vom kantonalen Gericht bestätigte Einstellungsdauer erforderlich wäre (vgl. BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f.; Urteil 8C_331/2019 vom 18. September 2019 E. 3.2 mit Hinweisen). Insbesondere hilft auch der Hinweis auf die in BARBARA KUPFER BUCHER, Bundesgesetz über die obligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung, 5. Auflage 2019, S. 242 zitierten drei Urteile nicht weiter, worin das Bundesgericht bei Versicherten, die - wie vorliegend - eine Arbeitsvertragsänderung mit Lohnkürzungen nicht akzeptiert hatten, eine Einstelldauer von 12 und 18 Tagen für rechtmässig erachtete. Denn diese Urteile stammen aus den Jahren 1954 bis 1986 und damit allesamt aus der Zeit vor Einführung der aktuell in Art. 45 Abs. 4 lit. a und b AVIV wiedergegebenen, seit 1. Januar 1996 geltenden Regel, wonach ein schweres Verschulden vorliegt, wenn die versicherte Person ohne entschuldbaren Grund eine zumutbare Arbeitsstelle ohne Zusicherung einer neuen Arbeitsstelle aufgegeben oder eine zumutbare Arbeitsstelle abgelehnt hat (zur aktuellen Verwaltungspraxis siehe sodann AVIG-Praxis ALE des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) Rz. 75 Ziff. 1.I).