Citation: U 205/99 15.12.2000 E. 1

1.- Das kantonale Gericht hat die massgeblichen gesetzlichen Bestimmungen und Grundsätze über die Bemessung des Invaliditätsgrades (Art. 18 Abs. 2 UVG), die Rechtsprechung zum Begriff des ausgeglichenen Arbeitsmarktes (BGE 116 V 249 Erw. 1b, 109 V 29; AHI 1998 S. 291) und zur Bedeutung ärztlicher Auskünfte im Rahmen der Invaliditätsschätzung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) sowie den für die richterliche Beurteilung eines Falles praxisgemäss massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (BGE 116 V 248 Erw. 1a und 251 Erw. 2c; RKUV 1999 Nr. U 334 S. 205 Erw. 3) zutreffend wiedergegeben. Richtig sind auch die von der Vorinstanz angeführten, im Rahmen der freien Beweiswürdigung (Art. 108 Abs. 1 lit. c UVG) für den Beweiswert eines Arztberichtes massgebenden Gesichtspunkte (BGE 107 V 175; RKUV 1991 Nr. U 133 S. 312 f.; vgl. ferner BGE 119 V 346 Erw. 4c und Meyer-Blaser, in Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 3. Aufl. Bern 1994, S. 25) sowie der Hinweis, dass für die Invaliditätsbemessung nicht die medizinischtheoretische Schätzung, wie sie der Arzt aufgrund medizinischer Erfahrungswerte in vergleichbaren Fällen vornimmt, entscheidend ist, sondern die erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunfähigkeit (BGE 105 V 207 f., 98 V 173; ZAK 1980 S. 597, 1970 S. 291).