Citation: 5A_505/2024 E. 1.3

1.3. Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Da die Beschwerde an das Bundesgericht ein reformatorisches Rechtsmittel ist (Art. 107 Abs. 2 BGG), darf sich die beschwerdeführende Partei grundsätzlich nicht darauf beschränken, die Aufhebung des angefochtenen Beschlusses zu beantragen, sondern muss einen Antrag in der Sache stellen (BGE 134 III 379 E. 1.3; 133 III 489 E. 3.1). Die Beschwerdeführerin stellt vor Bundesgericht einzig zur Kostenfolge einen reformatorischen Antrag in der Sache. Ansonsten beantragt sie (kassatorisch), das angefochtene Urteil aufzuheben und die Sache zur erneuten Prüfung an das Berufungsgericht zurückzuweisen (vgl. vorne Bst. C). Aus der Begründung der Beschwerde, die zur Auslegung der gestellten Begehren beizuziehen ist (BGE 137 II 313 E. 1.3), ergibt sich aber, dass die Beschwerdeführerin eine Neuregelung des Kindesunterhalts, der elterlichen Sorge, der Obhut und der güterrechtlichen Auseinandersetzung erreichen möchte. Die Beschwerde ist entsprechend entgegenzunehmen (vgl. Urteil 5A_868/2019 vom 23. November 2020 E. 1.2).