Citation: H 141/01 08.07.2003 E. A

Mit am 23. Juli 1998 datierten, tatsächlich aber am 4. August 1998 erlassenen Verfügungen verpflichtete die Ausgleichskasse des Basler Volkswirtschaftsbundes (nachfolgend: Ausgleichskasse) T.________ und M.________ zur Bezahlung von Schadenersatz gemäss Art. 52 AHVG für entgangene Sozialversicherungsbeiträge (einschliesslich Verwaltungskostenbeiträge, Verzugszinsen und Mahngebühren) im Betrag von Fr. 248'718.75. Im Betreff der Verfügung führte sie die Firma I.________ AG, die Firma M.________ AG, die Firma R.________ AG sowie die Firma L.________ AG auf und gab dazu an, im Konkursverfahren der genannten Firmen habe sie insgesamt einen Betrag von Fr. 248'718.75 zur Kollokation angemeldet. Teilweise lägen bereits Pfändungsverlustscheine über die entsprechenden Forderungen vor. Beigelegt war der Schadenersatzforderung die "Konkurseingabe betreffend Nebenfirmen der Firma H.________ AG, vom 2. Dezember 1997. Darin aufgelistet waren die Forderungen gegenüber der Firma I.________ AG (Fr. 133'082.75), der Firma M.________ AG (Fr. 2'860.30), der Firma R.________ AG (Fr. 57'458.95) sowie der Firma L.________ AG (Fr. 55'316.75), wobei die Ausgleichskasse bemerkte, sie verrechne gemäss Vereinbarung das Guthaben von Fr. 86'035.90 der Firma H.________ AG mit dem Ausstand der Firma L.________ AG und der Firma M.________ AG; die restlichen Fr. 27'858.85 würden an den Ausstand der Firma R.________ AG angerechnet, sodass sich ihre Forderung noch auf Fr. 162'682.85 belaufe. Am ........1997 war über die Firma H.________ AG der Konkurs eröffnet worden. Am 13. und 14. August 1997 war der Ausgleichskasse zudem betreffend die Firma R.________ AG je ein Pfändungsverlustschein über Fr. 22'091.05 bzw. Fr. 50'600.05 ausgestellt worden. Ein Pfändungsverlustschein betreffend die Firma I.________ AG über Fr. 120'626.90 erfolgte am 29. September 1997. Am ........ 1997 wurde über die Firma R.________ AG der Konkurs eröffnet und am ........ 1997 mangels Aktiven wieder eingestellt. T.________ war als als Präsident des Verwaltungsrates in der Firma R.________ AG kollektiv-, in der Firma I.________ AG einzelzeichnungsberechtigt. M.________ amtete in beiden Gesellschaften als Vizepräsident des Verwaltungsrates mit Kollektivunterschrift. Gegen die erwähnten Schadenersatzverfügung erhoben beide Einspruch.