Citation: 6B_507/2019 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, der zuständige Stadtrichter und die erstinstanzliche Richterin hätten sich zum Ziel gesetzt, ihn zu verurteilen und sich zu diesem Zweck abgesprochen. Auch mit der Zeugin A._________ sei es zu Absprachen gekommen. Der Beschwerdeführer beruft sich damit auf den Ausstandsgrund der Befangenheit. Wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, hätte der Beschwerdeführer gemäss Art. 58 Abs. 1 StPO ein Ausstandsgesuch stellen müssen, sobald er vom Ausstandsgrund Kenntnis hatte. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers ist dies grundsätzlich auch nach einer erfolgten Einvernahme noch möglich. Dass der Beschwerdeführer rechtzeitig im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ein entsprechendes Gesuch gestellt hätte (zur Rechtzeitigkeit des Ausstandsgesuchs siehe Urteil 1B_120/2019 vom 7. Juni 2019 E. 2.2), legt der Beschwerdeführer weder dar noch ist dies ersichtlich. Auf die Rüge ist daher nicht einzutreten.