Citation: I 191/02 05.08.2002 E. 2

Streitig ist, ob ein Geburtsgebrechen im invalidenversicherungsrechtlichen Sinn vorliegt und ob dieses spezifisch behandlungsbedürftig ist. Gestützt auf die ärztlichen Berichte hat die Vorinstanz ein Geburtsgebrechen angenommen und die Sache zur Abklärung der medizinischen Behandlungsbedürftigkeit an die Verwaltung zurück gewiesen. Demgegenüber macht die Beschwerde führende IV-Stelle geltend, dass die Ärzte keine medizinischen Massnahmen empfohlen hätten und die geistige Behinderung nicht als Geburtsgebrechen im Rechtssinne anerkannt werden könne.