Citation: 6B_857/2021 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer bringt in rechtlicher Hinsicht vor, er sei vom Vorwurf der Förderung der Prostitution zum Nachteil von C.________ freigesprochen worden. Insofern habe auch ein Freispruch in Bezug auf das angebliche Opfer B.________ zu ergehen. Zudem sei im Umstand, dass er sich bei B.________ über ihre Tätigkeit erkundet habe, keine Kontroll- und sonstige Beeinflussungshandlungen im Rahmen der Förderung der Prostitution zu sehen. Bezüglich der gewerbsmässigen und fortgesetzten Erpressung zum Nachteil von D.________ führt er aus, dass wenn schon etwas Unrechtmässiges an der Sache sei, die Betrugselemente vorherrschen würden. Die von B.________ in Aussicht gestellte Rückkehr nach U.________ könne zudem nicht als Androhung ernstlicher Nachteile im Sinne einer Erpressung qualifiziert werden. Es sei nicht nachvollziehbar, weshalb D.________ ihm so viel Geld ausgehändigt haben soll. Jede andere vernünftige Person hätte B.________, welche nicht nur eine Beziehung zu D.________ sondern auch zu ihm und E.________ unterhalten habe, rausgeworfen und sich nicht für sie verantwortlich gefühlt. D.________ trage damit "klar eine Opfermitschuld und eine Opfermitverantwortung".