Citation: 5A_994/2023 E. 6.10.1

6.10.1. Als willkürlich erachtet der Beschwerdeführer es schliesslich, dass die Vorinstanz ihm im Zusammenhang mit der Feststellung seiner Leistungsfähigkeit eine Verletzung der Mitwirkungspflicht vorgeworfen hat (vgl. zu dieser BGE 130 I 180 E. 3.2; 128 III 411 E. 3.2.1; Urteil 5A_463/2022 vom 22. Mai 2023 E. 6.5.1). Das Kantonsgericht hat es aufgrund der mangelhaften Mitwirkung des Beschwerdeführers als unmöglich erachtet, die finanziellen Verhältnisse von dessen Gesellschaften im Detail festzustellen, weshalb es nicht möglich sei, ein diesem anrechenbares hypothetisches Einkommen zu berechnen. Weiter konnte nach Ansicht des Kantonsgerichts die Höhe der Privatbezüge nicht abschliessend bestimmt werden, weshalb es von einem Mindestbetrag ausging. Wie dargelegt stellt sich die Frage nach einem dem Beschwerdeführer anrechenbaren hypothetischen Einkommen vorliegend nicht (vgl. vorne E. 5.2 und 6.2). Sodann konnte das Kantonsgericht ohne Verfassungsverletzung davon ausgehen, die Privatbezüge würden zumindest Fr. 71'300.-- im Monat betragen (vgl. E. 6.8 hiervor), womit es auf deren tatsächliche Höhe im vorliegenden Verfahren nicht ankommt (vgl. auch hinten E. 10). Der Vorwurf der Verletzung der Mitwirkungspflicht ist daher nicht geeignet, sich im Ergebnis auszuwirken. Dies gilt auch insoweit, als das Kantonsgericht diesen hilfsweise beizog, um seine Wahl der Berechnungsmethode zu rechtfertigen, zumal diese im Berufungsverfahren unbestritten blieb (vgl. vorne E. 3.2). Hierauf ist folglich nicht weiter einzugehen, was auch für die in diesem Zusammenhang geltend gemachte Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör im Teilgehalt der Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) gilt (vgl. Urteil 5A_85/2021 vom 26. März 2021 E. 6.2).