Citation: 8C_522/2022 E. 4

Das kantonale Gericht bestätigte in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten die Auffassung der Verwaltung, wonach die Beschwerdegegnerin durch das Einreichen des ihr faktisch eine Vermittlungsunfähigkeit bescheinigenden Zeugnisses des Dr. med. Zweifel vom 19. Februar 2022 an die private Stellenvermittlerin in Kauf genommen habe, im weiteren Bewerbungsprozess nicht berücksichtigt zu werden, was als Ablehnung einer zumutbaren Arbeit im Sinne von Art. 30 Abs. 1 lit. d AVIG zu qualifizieren sei. Daher erweise sich die Einstellung in der Anspruchsberechtigung grundsätzlich als rechtens. Dies wird letztinstanzlich zu Recht von keiner Partei ernsthaft in Frage gestellt.