Citation: 6B_237/2018 E. 1.4.1

1.4.1. Der Beschwerdeführer erachtet die Berücksichtigung des dreimaligen Anstaltentreffens mit 25 Monaten als übersetzt. Soweit er den Grundsatz "in dubio pro reo", Art. 47 StGB und das Willkürverbot verletzt sieht, weil die Vorinstanz beim Anstaltentreffen für die Berechnung der reinen Menge Heroin auf die Reinheitsstatistik der Schweizerischen Gesellschaft für Rechtsmedizin (SGRM) abstellt, ist sein Einwand in mehrfacher Hinsicht unbegründet. Einerseits deuten die vorinstanzlichen Ausführungen unter dem Titel "Bewertung des Verschuldens" darauf hin, dass die Vorinstanz bei der Beurteilung der objektiven Tatschwere für die drei Anstaltentreffen letztlich nicht auf die von ihr gestützt auf einen Reinheitsgrad von 35% errechnete Menge an reinem Heroin abstellt. Sie schreibt lediglich von "erhebliche[n] Kilomengen Heroingemisch und Opium". Zudem berücksichtigt sie die "Unsicherheiten mit den anvisierten Drogenmengen" strafmildernd. Demnach ist nicht ersichtlich, dass sich der Beizug der Statistik der SGRM zum Nachteil des Beschwerdeführers auswirkt. Andererseits ist zu beachten, dass das Gericht Schätzungen nicht vermeiden kann, wenn Betäubungsmitteldelikte zu beurteilen sind und keine Drogen sichergestellt wurden. Daher hat das Bundesgericht das Abstellen auf die durchschnittliche Qualität des in den Handel gelangenden Kokains als nicht willkürlich bezeichnet (Urteile 6B_1039/2009 vom 16. Februar 2010 E. 1.4.3; 1P.624/2002 vom 10. Februar 2003 E. 3.3). Nichts anderes hat bei Heroin zu gelten. Insgesamt ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, das dreimalige Anstaltentreffen des Beschwerdeführers zu Einfuhr und Verkauf von insgesamt 113 kg Heroingemisch sowie 45 kg Opium erhöhe sein objektives Verschulden hinsichtlich der qualifizierten Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz erheblich. Sie erwägt, den Unsicherheiten mit den anvisierten Drogenmengen und der Tatsache, dass die Pläne mehrheitlich noch wenig fortgeschritten und aus eigenem Antrieb wieder fallen gelassen worden seien, sei zwar strafmildernd Rechnung zu tragen. Es dürfe aber nicht aus dem Auge verloren werden, was für eine Strafe resultieren würde, wenn es nur das dreimalige Anstaltentreffen zu beurteilen gäbe, zumal auch dieses mengen- und bandenmässig qualifiziert erfolgt sei (Urteil S. 25). Damit begründet die Vorinstanz hinreichend, dass und weshalb sie das dreimalige Anstaltentreffen mit 25 Monaten berücksichtigt. Entgegen dem Einwand des Beschwerdeführers muss sie nicht zusätzlich darlegen, wie stark sie den Umstand, dass die Planung hinsichtlich zweier Anstaltentreffen noch wenig fortgeschritten war, gewichtet (vgl. BGE 136 IV 55 E. 5.6 S. 61 mit Hinweis). Eine Verletzung der Begründungspflicht liegt nicht vor und die Berücksichtigung des dreimaligen Anstaltentreffens mit 25 Monaten liegt im vorinstanzlichen Ermessen.