Citation: 8C_480/2014 E. 3.2.1

3.2.1. Das kantonale Gericht hat im Wesentlichen erwogen, die Arztberichte bestätigten, dass der Versicherte an psychischen Beschwerden leide. Sie wiesen aber auch eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer geeigneten juristischen Stelle aus. Dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen die Stellensuche erschwerten, sei durchaus möglich. Es könne aber nicht nachvollzogen werden, dass es dem Beschwerdeführer gänzlich unmöglich sein solle, sich auch spontan bei Unternehmen zu bewerben. Auch Blindbewerbungen erfolgten im Normalfall schriftlich, ohne dass ein persönlicher Kontakt zwingend nötig sei. Seine Legasthenie vermöge den Versicherten ebenfalls nicht von der Pflicht zu befreien, die geforderten acht Arbeitsbemühungen pro Monat zu erbringen. So brauchten sowohl Motivationsschreiben als auch Lebenslauf in der Regel für unterschiedliche Bewerbungen lediglich angepasst und nicht jedes Mal neu aufgesetzt zu werden. Für das Erstellen von Bewerbungen könne er sich auch von einer Beratungsstelle helfen lassen.