Citation: 1C_544/2016 E. 3.7

3.7. Gewiss könnte für die Zusprechung einer Parteientschädigung darauf abgestellt werden, dass die zuständige Verwaltungsbehörde auf ihren vorsorglichen Entscheid zu Gunsten des Beschwerdeführers zurückgekommen ist. Es ist aber auch nicht unhaltbar, davon auszugehen, dass der Massnahmeentscheid hier ursprünglich vom Beschwerdeführer nicht angefochten worden und auch im Zeitpunkt der Ablehnung des Gesuchs um Aufhebung des Fahrverbots nicht widerrechtlich war, sondern erst später bei hängigem Rekurs aufgrund eines nachträglich durch den strafrichterlichen Entscheid veränderten Sachverhalts widerrufen wurde. Mit anderen Worten haben die kantonalen Behörden aufgrund des jeweils bekannten Sachverhalts korrekt entschieden. Unter diesem Blickwinkel ist es nicht willkürlich, den Beschwerdeführer für die Frage der Parteientschädigung als unterliegend anzusehen und ihm die Zusprechung einer solchen für das Rekurs- und Beschwerdeverfahren zu verweigern.