Citation: 7B_241/2022 E. 4.3.2

4.3.2. Die Vorinstanz wertet das Verschulden des Beschwerdeführers als nur knapp über demjenigen einer blossen Amtsübertretung nach kantonalem Strafrecht (angefochtenes Urteil S. 12 f. mit Verweis auf § 28 des Gesetzes über das kantonale Strafrecht vom 13. Januar 1972, Systematische Gesetzessammlung des Kantons Schwyz Nr. 220.100), obwohl der strafrechtlichen Verurteilung die hohe Deliktssumme von Fr. 1.8 Mio. zugrunde liege. Sie geht somit von einem leichten Verschulden aus, wie das Bundesgericht gefordert hat (Urteil 6B_343/2020 vom 14. Dezember 2021 E. 7.4.2 S. 27, wonach kein "nicht mehr leichtes Verschulden" vorliege). Dies ergibt sich aus ihrem Vergleich mit der kantonalen Übertretungsstrafnorm. Damit übernimmt sie auch gleichzeitig die bundesgerichtliche Anweisung, wonach sie davon auszugehen hat, dass die unentgeltlichen Leistungen des Beschwerdeführers für den Verband C._________ grundsätzlich zu einer Entschädigung berechtigt hätten bzw. der Beschwerdeführer ein uneigennütziges Engagement an den Tag gelegt hat (vgl. oben E. 3.3).