Citation: 9C_337/2014 E. 7

Der Gerichtsgutachter hat eine - die Arbeitsfähigkeit grundsätzlich erheblich und andauernd limitierende - PTBS für den gesamten massgeblichen Vergleichszeitraum festgestellt bzw. in der Retrospektive aufgrund einer kritischen Auseinandersetzung mit den Vorgutachten und der weiteren Aktenlage bestätigt. Damit ist in beweismässiger Hinsicht das Mögliche zur Erhellung des Sachverhaltes, wie im Urteil vom 5. April 2013 verlangt, unternommen worden. Obwohl man an einzelnen gutachterlichen Ausführungen und Bemerkungen zweifeln kann, ist zufolge der nicht qualifiziert unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen des kantonalen Gerichts davon auszugehen, dass der Beschwerdegegner nach wie vor an einer schweren PTBS leidet und ihm als Folteropfer eine weitere psychiatrische Begutachtung nicht zugemutet werden kann. Jedenfalls aber ist ein Revisionsgrund im Sinne einer anspruchserheblichen Tatsachenänderung nicht erstellt, wofür die Beschwerdeführerin die Beweislast trägt. Die Voraussetzungen für eine wiedererwägungs- oder prozessual-revisionsweise (Art. 53 ATSG) Bestätigung der Rentenaufhebung oder für eine solche nach den Übergangsbestimmungen zur IV-Revision 6a fehlen angesichts der Schwere der psychiatrisch erhobenen Symptomatik offensichtlich. Weitere Erörterungen hiezu erübrigen sich (vgl. E. 3.3 des Urteils 9C_953/ 2012, welche den Rückweisungsauftrag ohne Bezugnahme auf diesen letzten Rechtstitel umschreibt).