Citation: 9C_242/2009 30.04.2009 E. 3

3.1 Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdeführer konsumiere regelmässig das verbotene Betäubungsmittel "Kath", gelegentlich Kokain und spreche "mitunter erheblich" dem Alkohol zu (unklar bleibe, wie es sich mit dem Cannabis-Konsum verhalte). Das Suchtverhalten beeinflusse die medizinisch-theoretische Arbeitsfähigkeit massgeblich. Zwar leide der Versicherte zusätzlich an einer Persönlichkeitsstörung, welche als selbstständiger Gesundheitsschaden die Arbeitsfähigkeit ebenfalls vermindere, indes stehe der Drogenabusus klar im Vordergrund. Da die Arbeits- und Erwerbsfähigkeit durch Abstinenz "vermutlich in anspruchsrelevantem Ausmass" verbessert werden könnte, treffe den Beschwerdeführer eine Schadenminderungs- und Selbsteingliederungspflicht in dem Sinne, als er sich einer konsequenten und dauernden Entzugsbehandlung zu unterziehen habe; eine solche fachärztlich unterstützte Entwöhnung sei zumutbar. Weil er trotz mehrmaliger Aufforderung eine Entzugsbehandlung verweigert habe, sei die Ablehnung des Leistungsbegehrens durch die Beschwerdegegnerin nicht zu beanstanden. 3.2 Der Beschwerdeführer bringt vor, gestützt auf die schlüssigen Einschätzungen des Dr. med. M.________ vom 30. Mai 2005 und 15. Januar 2007 sei ausgewiesen, dass die Arbeitsfähigkeit wegen seiner schweren Persönlichkeitsstörung, und damit allein aus psychischen Gründen, seit anfangs 2001 in anspruchserheblichem Ausmass beeinträchtigt sei. Die Störung durch multiplen Substanzgebrauch bilde nur eine sekundäre Entwicklung. Es könne keine Rede davon sein, dass er sich einer zumutbaren Behandlung entziehe. Demzufolge habe er ab 1. Oktober 2003 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente.