Citation: 2C_155/2014 E. 7.4.1

7.4.1. Die Vorinstanz hat überzeugend dargelegt, dass von C.________, dem Drahtzieher des fraglichen Drogengeschäfts, keine konkrete Gefahr für den Beschwerdeführer ausgeht. C.________ sei ein ehemaliger Nachbar der Familie des Beschwerdeführers im Kosovo. Zwei seiner Brüder lebten in der Schweiz; er selbst lebe mehrheitlich in der Slowakei. Aufgrund seiner familiären Vernetzung in der Schweiz hätte er genügend Gelegenheit gehabt, sich am Beschwerdeführer zu rächen. Allerdings würde Gewalt gegen den Beschwerdeführer wohl nicht hingenommen, weil die Familien sich kennen würden. Nachdem C.________ bisher ungeschoren davongekommen sei, während seine Mittäter in der Schweiz verhaftet und zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden seien, sei ein ausreichendes Motiv für einen Racheakt nicht ersichtlich. Der Einwand des Beschwerdeführers, Rachemorde würden in der Schweiz wegen der funktionierenden Justiz seltener ausgeführt als im Kosovo, vermag keine konkrete Gefahr an Leib und Leben des Beschwerdeführers aufzuzeigen. Das Bundesgericht hat in einer vergleichbaren Konstellation erwogen, die weggewiesene Person, welche Repressalien im Kosovo befürchte, könne sich an die dortigen Behörden wenden (Urteil 2C_749/2014 vom 15. September 2014 E. 3.2 am Ende). Es ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz die Möglichkeit eines Racheakts durch C.________ aufgrund der Sachlage als unwahrscheinlich eingeschätzt hat.