Citation: 5A_438/2022 E. A

Am 18. April 2017 erhob B.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. A.________, beim Bezirksgericht Zürich gegen die Konkursmasse der C.________ AG in Liquidation eine Klage auf Kollokation ihrer Forderung von ca. Fr. 2,15 Mio. Mit Verfügung vom 22. Juni 2017 wurde Rechtsanwalt A.________ als unentgeltlicher Rechtsbeistand von B.________ bestellt. Mit Urteil vom 20. September 2021 hiess das Bezirksgericht die Klage im Umfang von Fr. 391'600.52 gut und wies sie im Mehrbetrag ab (Dispositiv-Ziff. 1). Es setzte die Höhe der Gerichtskosten auf Fr. 62'959.50 fest (Dispositiv-Ziff. 2) und auferlegte diese zu vier Fünfteln B.________ und zu einem Fünftel der beklagten Konkursmasse (Dispositiv-Ziff. 3). Es merkte vor, dass B.________ dem Kanton Zürich einen allfälligen Prozessgewinn bis zur Höhe von Fr. 177'240.-- abgetreten hat und es wies die Konkursverwaltung an, im Rahmen der Verteilung der Konkursdividende den Betrag von Fr. 128'367.50 (Fr. 50'367.50 Gerichtsgebühr und Fr. 78'000.-- unentgeltlicher Rechtsbeistand) der Bezirksgerichtskasse zu überweisen (Dispositiv-Ziff. 4). Zudem verpflichtete es B.________, der Beklagten eine reduzierte Parteientschädigung von Fr. 39'780.-- (zuzüglich 7,7 % MwSt.) zu bezahlen (Dispositiv-Ziff. 5). Dagegen erhob B.________ am 22. Oktober 2021 Berufung an das Obergericht des Kantons Zürich. Dieses Verfahren ist noch hängig. Ebenfalls am 22. Oktober 2021 erhob Rechtsanwalt A.________ gegen Dispositiv-Ziff. 4 Beschwerde mit dem Begehren um Ausrichtung einer Entschädigung für seine unentgeltliche Rechtsvertretung von Fr. 204'072.90, eventualiter Fr. 121'158.--, je abzüglich Akontozahlungen von Fr. 74'000.--. Mit Beschluss vom 11. November 2021 trat das Obergericht auf die Beschwerde nicht ein, weil das Bezirksgericht über die Entschädigung von Rechtsanwalt A.________ noch gar nicht befunden habe und es damit an einem tauglichen Anfechtungsobjekt fehle. Dieser Beschluss blieb unangefochten.