Citation: C 157/00 28.03.2002 E. 3

3.- a) Gemäss Art. 106 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 132 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde dem Eidgenössischen Versicherungsgericht innert 3O Tagen seit der Eröffnung des vorinstanzlichen Entscheides einzureichen. Diese Frist kann gemäss Art. 33 Abs. 1 OG (anwendbar nach Art. 135 OG) nicht erstreckt werden. Läuft sie unbenützt ab, so erwächst der angefochtene Entscheid in Rechtskraft mit der Wirkung, dass das Eidgenössische Versicherungsgericht auf eine verspätet eingereichte Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eintreten darf (BGE 124 V 401 Erw. 1a). Bei der Fristberechnung wird der Tag, an dem die Frist zu laufen beginnt, nicht mitgezählt (Art. 32 Abs. 1 OG). Gemäss Art. 32 Abs. 2 OG endigt die Frist am nächstfolgenden Werktag, wenn ihr letzter Tag ein Sonntag oder ein vom zutreffenden kantonalen Recht anerkannter Feiertag ist. Die 30tägige Frist ist nur gewahrt, wenn die Verwaltungsgerichtsbeschwerde spätestens am letzten Tag der Frist beim Eidgenössischen Versicherungsgericht eingegangen oder zu dessen Handen der schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben worden ist (Art. 32 Abs. 3 OG). Vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern steht die Frist still (Art. 34 Abs. 1 lit. a OG). b) Die Vorinstanz macht geltend, auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen die Entscheide 2000/052 und 2000/054 sei nicht einzutreten, da sie verspätet eingereicht worden seien. Diese Entscheide wurden unbestrittenermassen am 3. April 2000 versandt und sind am 4. April 2000 beim Vertreter des Versicherten eingegangen. Unter Berücksichtigung des Fristenstillstandes gemäss Art. 34 Abs. 1 lit. a OG war die am 18. Mai 2000 (Postaufgabe) erfolgte Beschwerdeerhebung (innert 29 Tagen) rechtzeitig.