Citation: 7B_31/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerde in Strafsachen ist in erster Linie ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Die Beschwerdeschrift muss daher grundsätzlich einen Antrag in der Sache enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). Aufhebungsanträge oder Anträge auf Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur neuen Entscheidung allein genügen nicht. Allerdings reicht ein Begehren ohne Antrag in der Sache aus, wenn sich aus der Begründung zweifelsfrei ergibt, was mit der Beschwerde angestrebt wird (BGE 137 II 313 E. 1.3; Urteil 6B_210/2021 vom 24. März 2022 E. 1, nicht publ. in: BGE 148 IV 205; je mit Hinweisen). Zwar stellen die Beschwerdeführer im Hauptantrag lediglich ein kassatorisches Rechtsbegehren. Aus der Beschwerdebegründung ergibt sich jedoch, dass sie eine Verurteilung der Beschwerdegegnerin 2 für den Sachverhalt gemäss Anklage der Staatsanwaltschaft des Kantons Graubünden vom 24. Juni 2019 anstreben. Insoweit ist von einem genügenden Rechtsbegehren auszugehen.