Citation: 5P.496/2006 22.01.2007 E. 1

Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz über das Bundesgericht (Bundesgerichtsgesetz, BGG, SR 173.110) in Kraft getreten, das gemäss Art. 132 Abs. 1 BGG auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar ist, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist. Beide Voraussetzungen sind hier nicht erfüllt, so dass die Eingaben der Beschwerdeführer vom 30. November und vom 1. Dezember 2006 gegen das kantonsgerichtliche Urteil vom 4. Juli 2006 als staatsrechtliche Beschwerden gemäss Art. 84 ff. OG zu behandeln sind. Sie können in einem einzigen Entscheid erledigt werden, zumal sie inhaltlich gleich begründet sind (Art. 40 OG i.V.m. Art. 72 BZP). Die Beschwerdeführer sind durch die Aufhebung ihrer Entschädigungspflicht nicht beschwert (Art. 88 OG), so dass ihre weitergehenden Anträge, das kantonsgerichtliche Urteil insgesamt aufzuheben, unzulässig sind. Die angefochtene Kostenauflage ist kantonal letztinstanzlich und auf Grund der konkreten Verfahrenslage endgültig, da kein Hauptprozess mehr folgt (vgl. BGE 113 Ia 94 E. 1b S. 96). Mit dem erwähnten Vorbehalt kann auf die staatsrechtlichen Beschwerden grundsätzlich eingetreten werden.