Citation: 1C_497/2021 E. 7.4.5

7.4.5. Nichts zu ihren Gunsten ableiten können die Beschwerdeführer schliesslich mit dem Argument, es seien für die Wasserfassung keine Alternativstandorte geprüft worden. Sie machen in diesem Zusammenhang geltend, es liege ein weitläufiger Grundwasserleiter vor, sodass für die Wasserversorgung Nutzenbuech-Rüeggetschwil auch alternanative Standorte hätten geprüft werden müssen. Dabei fällt vorab ins Gewicht, dass für die heute bereits bestehende Quellfassung eine Dienstbarkeit begründet ist, die sich die Beschwerdeführer entgegenhalten lassen müssen. Weiter ist nicht ersichtlich und wird von den Beschwerdeführern auch nicht dargelegt, inwieweit ein anderer Standort öffentlichen Interessen besser entsprechen und ihre private Interessen weniger stark tangieren könnte. Dass ein alternativer Standort anstelle der Interessen der Beschwerdeführer bloss die Interessen anderer Privater, diese aber nicht in geringerem Ausmass beeinträchtigt, hat namentlich angesichts der bestehenden Dienstbarkeit nicht zur Folge, dass sich die Interessenabwägung als bundesrechtswidrig erweist, wenn kein umfassendes Variantenstudium dokumentiert ist. Die Interessenabwägung der kantonalen Instanzen erweist sich im Ergebnis nicht als bundesrechtswidrig. Den Beschwerdeführern ist die auferlegte Einschränkung zumutbar.