Citation: 1B_389/2019 E. 5.2

5.2. Wie oben erörtert (E. 4.3), hat die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Entsiegelungsverfahren keine gesiegelten Aufzeichnungen konkret benannt, die unter einen gesetzlichen Geheimnisschutz fallen könnten (oder für die Ermittlungen zum Vornherein irrelevant wären). Im angefochtenen Entscheid wird dargelegt, dass die zu entsiegelnden drei Mobiltelefone voraussichtlich untersuchungsrelevante Informationen enthalten (vgl. angefochtener Entscheid, S. 4 E. 6). Bei dieser Sachlage haben weder die Vorinstanz noch das Bundesgericht eine (weitere) förmliche "Triage" von gesiegelten elektronischen Dateien vorzunehmen. Ebenso wenig besteht hier Anlass für eine (eventualiter beantragte) "Sistierung" des vorliegenden Verfahrens. Vielmehr wird es Aufgabe der untersuchungsleitenden Staatsanwaltschaft sein, die entsiegelten drei Mobiltelefone und die darin enthaltenen Dateien (darunter abgerufene elektronische Korrespondenz sowie Bild- und Tonaufnahmen) zu durchsuchen (Art. 246 StPO) und allfällige beweisrelevante Dateien förmlich zu beschlagnahmen (Art. 263 Abs. 1 lit. a StPO; BGE 144 IV 74 E. 2.4 S. 78; s.a. angefochtener Entscheid, S. 6 E. 9.7). Zwar macht die Beschwerdeführerin geltend, nach einer Beschlagnahme drohe die Gefahr, dass das mutmassliche "Opfer" der inkriminierten Straftaten - im Rahmen der Akteneinsicht - Kenntnis von schutzwürdigen Informationen erhalten könnte. Als Partei des Strafverfahrens bleibt es ihr jedoch unbenommen, bei der Verfahrensleitung nötigenfalls entsprechende Verfahrensanträge zum Schutz gefährdeter Geheimnisinteressen zu stellen (vgl. Art. 101 Abs. 2-3 und Art. 102 Abs. 1 StPO).