Citation: 6B_148/2013 E. B

Das Strafgericht des Kantons Basel-Stadt verurteilte X.A.________ wegen versuchter vorsätzlicher Tötung (begangen in nicht entschuldbarem Notwehrexzess), falscher Anschuldigung, mehrfacher grober und mehrfacher einfacher Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Freiheitsstrafe von 3¾ Jahren und einer Busse von Fr. 800.--. Es entschied über die Einziehung bzw. Herausgabe der beschlagnahmten Gegenstände und verpflichtete X.A.________ zur Bezahlung einer Genugtuung an Y.________. Dessen Schadenersatzforderung hiess es dem Grundsatz nach gut, legte die Haftungsquote auf 80 % fest und verwies Y.________ für die Festlegung der Höhe des Schadenersatzes auf den Zivilweg. Auf Appellation von X.A.________ und der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt sowie auf Anschlussappellation von Y.________ hin bestätigte das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt das Urteil des Strafgerichts im Schuldpunkt. Es bestätigte auch die Busse, erhöhte aber die Freiheitsstrafe auf 4½ Jahre und verpflichtete X.A.________, Y.________ eine Genugtuung von Fr. 16'000.--, zuzüglich Zins, und einen Schadenersatz von Fr. 10'198.50 zu bezahlen. Im Mehrbetrag wies es die Forderungen ab.