Citation: 1C_569/2014 E. 3.3

3.3. Aufgrund der Darlegungen der Ehefrau ist davon auszugehen, dass jahrelange Spannungen zwischen den Ehegatten zum Scheitern der Beziehung geführt haben. Ausserordentliche Ereignisse sind nicht ersichtlich, die zum raschen Zerfall des Willens zur ehelichen Gemeinschaft im Anschluss an die Einbürgerung geführt haben. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz seine Vorbringen, wonach die Ehe unerwartet und plötzlich zur Jahreswende 2007/2008, namentlich wegen des angeblichen neuen Freundes der damaligen Ehefrau, gescheitert sei, einlässlich geprüft und gewürdigt. Dies gilt auch für den Einwand des Beschwerdeführers, die Ausführungen seiner ehemaligen Ehefrau seien nicht glaubwürdig und stünden in Widerspruch zu verschiedenen Referenzschreiben von Freunden und Bekannten. Dazu führt die Vorinstanz aus, es handle sich bei den Referenzschreiben über das vermeintlich harmonische Auftreten der damaligen Eheleute in der Öffentlichkeit lediglich um Auskünfte von Drittpersonen über das äussere Erscheinungsbild des Ehepaars. Die Referenzschreiben seien hingegen wenig geeignet, um die Frage zu beantworten, ob die Ehe im fraglichen Zeitpunkt stabil und auf die Zukunft gerichtet gewesen sei.