Citation: 8C_173/2017 E. 4.2

4.2. Mit Entscheid vom 14. Januar 2011 stellte das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern fest, im Gutachten der MEDAS vom 23. September 2008 seien folgende Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit gestellt worden: Ein Status nach HWS-Beschleunigungstrauma mit mässigem diffusem myofascialem Schmerzsyndrom des Nackens mit eingeschränkter HWS-Beweglichkeit und einer chronischen Schwindelsymptomatik. Diesem Gutachten sprach das kantonale Verwaltungsgericht jedoch jeglichen Beweiswert ab und stützte sich auf den Bericht der Klinik F.________ der Psychiatrie E.________ vom 18. Februar 2009, worin ein stationärer Gesundheitszustand mit lediglich teilweiser Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit beschrieben werde. In der Schlussfolgerung ging es von einem unveränderten Gesundheitszustand aus, wonach der Versicherte weiterhin an einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischen Symptomen (gemäss Gutachten des Dr. med. G.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 29. August 2001) sowie an einer depressiven Entwicklung mit somatoformer Schmerzstörung und einem Schmerzsyndrom nach HWS-Schleudertrauma (Bericht Klinik H.________ vom 5. Februar 2004) leide.