Citation: 8C_325/2014 E. 4.2.4

4.2.4. Die Vorinstanz ist zum Ergebnis gelangt, unter Berücksichtigung der ärztlich bestätigten Arbeitsunfähigkeiten nach dem Unfall vom 11. Dezember 2005 und der von der Versicherten gezeigten Bemühungen, sich wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern, sei das Kriterium der erheblichen Arbeitsunfähigkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen in der einfachen Form erfüllt. Die Beschwerdeführerin macht geltend, aufgrund ihrer Arbeitsbemühungen sei des Kriterium besonders ausgeprägt gegeben. Das kantonale Gericht hat hiezu unter Bezugnahme auf die Urteile des Bundesgerichts 8C_571/2011 vom 23. Dezember 2011 E. 6.2.6.1 und 8C_246/2009 vom 6. April 2010 E. 5.2.1 mit Hinweis zutreffend erwogen, dass das Kriterium dann besonders ausgeprägt erfüllt ist, wenn die Bemühungen der versicherten Person eindeutig über das im Normalfall zu Erwartende hinausgehen. Die Vorinstanz ist zu Recht zum Ergebnis gelangt, das sei hier nicht der Fall. Der Einsatz der Beschwerdeführerin ist sicher anerkennenswert, was denn auch rechtfertigt, das Kriterium grundsätzlich zu bejahen. Sämtliche von ihr geltend gemachten Arbeitsbemühungen liegen aber nicht dermassen über dem üblicherweise zu erwartenden Mass, dass das Kriterium deswegen besonders ausgeprägt erfüllt wäre. Vom beantragten Beizug der Akten der Arbeitslosenversicherung ist abzusehen, da diese keinen entscheidrelevanten neuen Aufschluss erwarten lassen. Es kann sodann offen bleiben, inwiefern die geltend gemachten Arbeitsbemühungen novenrechtlich (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) überhaupt zulässig sind. Auch erübrigen sich Weiterungen dazu, ob das Kriterium unter Berücksichtigung des im heutigen Urteil 8C_324/2014 betreffend IV-Leistungen Gesagten überhaupt in der einfachen Form vorliegt.