Citation: 6B_306/2018 E. 3.3

3.3. Die Direktion der Justiz und des Inneren erwog in der Verfügung vom 14. November 2017 gestützt auf den Vollzugsbericht vom 6. Juni 2017 und die Aussagen des Beschwerdeführers anlässlich seiner Anhörung vom 7. Juli 2017, es sei klar ersichtlich, dass sich die Situation seit der letzten Abweisung der bedingten Entlassung sowie den letzten Urteilen der Rechtsmittelinstanzen nicht verändert habe. Der Beschwerdeführer beharre nach wie vor darauf, dass er zu Unrecht verurteilt worden sei, und zeige sich vollkommen uneinsichtig. Zwar bringe er nun vor, bereit zu sein, seine Söhne nach der Entlassung aus dem Strafvollzug in die Schweiz zu bringen. Gleichzeitig betone er aber, dass er nach nigerianischem Recht als Vater das alleinige Recht habe, über seine Söhne und deren Aufenthaltsort zu bestimmen. Dabei verkenne er nach wie vor gänzlich, dass er in der Schweiz rechtskräftig verurteilt worden sei und sich (weiterhin) strafbar mache, solange er der Kindsmutter die Kinder entziehe. Die Behauptung, ihm seien im Gefängnis die Hände gebunden bzw. er könne nicht für die Rückkehr der Kinder sorgen, sei in den Rechtsmittelverfahren klar widerlegt worden. Der Beschwerdeführer zeige nach wie vor keinerlei konkrete Bemühungen, für die Rückreise der Kinder in die Schweiz zu sorgen, obwohl angenommen werden müsse, dass er deren Aufenthaltsort bei seinen Verwandten kenne und Einfluss auf deren Schicksal habe. Er bemühe sich weiterhin in keiner Art und Weise darum, dass seine Söhne in die Schweiz zur Kindsmutter zurückgeführt werden können. Demnach sei nach wie vor von einer klar belasteten Legalprognose auszugehen. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer in der Präsidialverfügung vom 21. Dezember 2017 vor, er bringe in seiner Beschwerde nichts vor, was die Erwägungen der Direktion der Justiz und des Inneren infrage stellen würde, zumal er sich nur am Rande damit auseinandersetze. Vielmehr stütze er seine Anträge wie bereits in den vergangenen Rechtsmittelverfahren und anscheinend auch im neuerlichen Rekurs im Wesentlichen darauf, dass es nicht illegal gewesen sei, seine Kinder nach Nigeria zu bringen, und dass er sich im Gefängnis nicht für die Rückreise seiner Söhne in die Schweiz einsetzen könne. Dass die Direktion der Justiz und des Inneren seinen Rekurs unter diesen Umständen abgewiesen habe, sei nicht zu beanstanden, ebenso wenig, dass sie den Rekurs als aussichtslos eingestuft und die Gesuche des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung und Rechtsverbeiständung im Rekursverfahren abgewiesen habe. Demgemäss sei die Beschwerde als offensichtlich aussichtslos zu bezeichnen, insofern darauf überhaupt eingetreten werden könne. Das für das Beschwerdeverfahren gestellte Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung sei wegen Aussichtslosigkeit abzuweisen, habe er doch nicht ernsthaft mit einer Gutheissung der Beschwerde rechnen können (Präsidialverfügung vom 21. Dezember 2017 E. 4.3 und 5).