Citation: 5A_894/2024 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht ausführliche Angaben zu seinem Wohnsitz und demjenigen der Kinder. Seine Ausführungen scheinen sich dabei mindestens teilweise auf die Zuständigkeit der KESB Frauenfeld nach Erlass des angefochtenen Entscheids bzw. die von der KESB Frauenfeld seither getroffenen oder ins Auge gefassten Massnahmen (insbesondere Übertragung an die KESB am neuen Wohnort und Umplatzierung der Kinder) zu beziehen. Dies geht jedoch über den Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens hinaus (Art. 75 Abs. 1 BGG; zur Unzulässigkeit der in diesem Zusammenhang geltend gemachten Noven siehe bereits E. 2.3.2). Darauf ist nicht einzugehen. In Bezug auf die Zuständigkeit der KESB zum Erlass der vorliegend umstrittenen Kindesschutzmassnahmen macht der Beschwerdeführer geltend, bei einem Umzug während laufendem Verfahren entfalle die örtliche Zuständigkeit umgehend, dies habe das Bundesgericht "in ständiger Rechtsprechung klar festgestellt". Diese Behauptung ist falsch: Gemäss Art. 314 Abs. 1 i.V.m. Art. 442 Abs. 1 Satz 2 ZGB bleibt die Zuständigkeit der KESB auf jeden Fall bis zum Abschluss des bereits rechtshängigen Verfahrens erhalten (siehe auch Urteil 5A_322/2023 vom 25. Oktober 2023 E. 4.4.2 mit Hinweisen). Die Zuständigkeit der KESB Frauenfeld zum Zeitpunkt der Einleitung des Kindesschutzverfahrens bzw. des Erlasses der superprovisorischen Massnahmen bestreitet der Beschwerdeführer nicht. Folgerichtig war die KESB Frauenfeld zum Erlass der vorliegend umstrittenen Kindesschutzmassnahmen zuständig. Eine Verletzung von Bundesrecht liegt nicht vor.