Citation: 5A_758/2020 E. 7.3.1

7.3.1. Die Aussage des Inhalts, "C.________ oder andere Mitarbeiter der KESB L.________ hätten sich während des Aufenthalts von 'N.________' auf dem Jugendschiff über ärztliche Anordnungen betreffend seine Klumpfüsse hinweggesetzt", hat das Kantonsgericht verboten, weil der Beschwerdegegner und/oder die KESB L.________ zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Empfehlungen, geschweige denn ärztliche Anordnungen oder Weisungen bewusst unberücksichtigt gelassen hätten (E. III/5.2.1.1 S. 211 und Dispositiv-Ziff. 6.1). Die KESB L.________ brachte den damals vierzehnjährigen N.________ fürsorgerisch auf dem Jugendschiff O.________ unter. Der damit einhergehende Obhutsentzug gegenüber der Kindsmutter wie auch die fürsorgerische Unterbringung wurden von den kantonalen Rechtsmittelinstanzen als geeignet, notwendig und verhältnismässig geschützt (E. III/4.1 S. 78). Die "E.________" berichteten über den Fall "N.________ / Therapieschiff 'O.________'" erstmals in der Ausgabe vom 25. September 2014 (E. III/4.1.1 S. 78) und letztmals in der Ausgabe vom 25. Februar 2016 (E. III/4.1.16 S. 110). N.________ ist mit zwei Klumpfüssen, d.h. Fehlstellungen beider Füsse, geboren. Die "E.________" berichteten darüber in ihren Ausgaben vom 9. Oktober 2014, vom 30. Juli 2015 und vom 6. August 2015. Die vermittelte Darstellung, dass sich die KESB L.________ nicht um die Gesundheit von N.________ kümmere und über ärztliche Anordnungen betreffend Klumpfüsse hinwegsetze, hat das Kantonsgericht als tatsachenwidrig und damit ungerechtfertigt bezeichnet (E. III/4.1.2 S. 80, E. III/4.1.10 S. 99 und E. III/4.1.11 S. 110 des angefochtenen Entscheids).