Citation: 2C_909/2019 E. 2.4

2.4. Die Beschwerdeführerin beanstandet das angefochtene Urteil weitgehend appellatorisch, d.h. sie wiederholt ihre Sicht der Dinge und stellt diese derjenigen der Vorinstanz gegenüber. Dabei legt sie jedoch nur punktuell dar, inwiefern die Vorinstanz die Beweise in Verletzung von Art. 9 BV (Willkür) gewürdigt oder den Sachverhalt offensichtlich fehlerhaft festgestellt hätte. Zur Beschwerdebegründung im bundesgerichtlichen Verfahren genügt eine rein appellatorische Kritik nicht (vgl. BGE 143 V 347 E. 4.4 S. 354 f.; Urteil 2C_549/2019 vom 9. Dezember 2019 E. 2.3). Das Bundesgericht behandelt im Folgenden nur die Rügen, welche die Beschwerdeführerin den gesetzlichen Anforderungen entsprechend begründet hat (Art. 105 Abs. 2 BGG). Im vorliegenden Fall rechtfertigt es sich, die hinreichend substanziierten Sachverhaltsrügen parallel mit der rechtlichen Prüfung, ob wichtige familiäre Gründe im Sinne von Art. 47 Abs. 4 AIG bestehen, zu behandeln (hinten E. 4).