Citation: 6B_690/2020 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich darauf, die Dauer des Verfahrens zu kritisieren, ohne im Einzelnen darzulegen, inwiefern dieses aufgrund der konkreten Umstände beförderlicher hätte behandelt werden können. Kommt hinzu, dass sie die Rüge, soweit ersichtlich, erstmals vor Bundesgericht vorbringt. Die Vorinstanz äussert sich jedenfalls nicht dazu und die Beschwerdeführerin rügt in diesem Zusammenhang keine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör. Auf diese Rüge ist damit nicht einzutreten (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 80 Abs. 1, Art. 99 Abs. 1 BGG). Soweit die Beschwerdeführerin zusätzlich eine Verletzung von Art. 84 Abs. 4 StPO geltend macht, erweist sich ihre Rüge als unbegründet. Bei den in Art. 84 Abs. 4 StPO geregelten Fristen handelt es sich nach der Rechtsprechung um Ordnungsvorschriften, deren Missachtung nicht zwingend mit einer Verletzung des Beschleunigungsgebots einher geht (Urteile 6B_1220/2019 vom 14. April 2020 E. 6.5; 6B_13/2020 vom 29. Januar 2020 E. 4; 6B_603/2019 vom 28. November 2019 E. 1.2).