Citation: 8C_37/2023 E. 4.1

4.1. In formeller Hinsicht hat die Vorinstanz zwar eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) anerkannt, weil der Beschwerdeführerin die im Einspracheverfahren eingeholte orthopädisch-chirurgische Beurteilung des Kreisarztes Dr. med. E.________ vom 2. Dezember 2021 erst mit der Zustellung des Einspracheentscheids vom 6. Dezember 2021 zur Kenntnis gebracht wurde. Indessen wird im angefochtenen Urteil überzeugend dargelegt, weshalb dieser Formfehler nicht als besonders schwer zu qualifizieren und daher einer Heilung zugänglich sei. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor und es fällt auch nicht ins Auge (vgl. E. 1.1 hievor), inwieweit diesbezüglich eine Bundesrechtsverletzung vorliegen soll. Moniert die Beschwerdeführerin weiter, bei den eingeholten kreisärztlichen Stellungnahmen falle ein "Suva-lastiger Tenor" auf, womit sich die Frage nach der Befangenheit stelle, so kann dem mit der Vorinstanz entgegen gehalten werden, dass alleine das Anstellungsverhältnis einer versicherungsinternen Fachperson zum Versicherungsträger nicht schon auf mangelnde Objektivität und Befangenheit schliessen lässt (BGE 137 V 210 E. 1.4; 135 V 465 E. 4.4). Konkrete Indizien für eine Voreingenommenheit der beauftragten (Kreis-) Ärzte werden in der Beschwerde nicht benannt.