Citation: 5A_463/2022 E. 6.6.2

6.6.2. Unter diesen Umständen konnte das Obergericht in Konkretisierung der den Beschwerdeführer treffenden Mitwirkungspflichten von diesem verlangen, aufzuzeigen, dass er im Rahmen des ihm Zumutbaren alles unternommen hat, um weiterhin ein Einkommen in der früherer Höhe zu erzielen. Dieser Pflicht ist er im vorinstanzlichen Verfahren nach den Feststellungen des Obergerichts nicht nachgekommen. Wie die Vorisntanz insoweit festhält, hat der Beschwerdeführer sich nicht bzw. nur verspätet dazu geäussert, weshalb er die Anstellung gewechselt hat (vgl. E. 6.1 hiervor). Diese Feststellung hinterfragt der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren nicht. Er ist vielmehr der Ansicht, es sei "von keiner Bedeutung, weshalb [er] die Stelle gewechselt hat". Der Beschwerdeführer hat folglich noch nicht einmal Behauptungen dazu aufgestellt, weshalb die Einkommensverminderung eingetreten ist, und entsprechend seine Mitwirkungspflicht verletzt. Folglich ist nicht zu beanstanden, dass das Obergericht trotz Geltung der uneingeschränkten Untersuchungsmaxime auf weitere Abklärungen zur Möglichkeit und Zumutbarkeit zur Erzielung eines Einkommens in der früheren Höhe verzichtet und dem Beschwerdeführer ein entsprechendes (hypothetisches) Einkommen angerechnet hat. Nicht strittig ist dabei im Übrigen, dass der Beschwerdeführer einen Beschäftigungsgrad von 80 % auszuüben hat.