Citation: 8C_534/2023 E. 5.2.1

5.2.1. Wie die Vorinstanz festgehalten hat, ergibt sich aus dem ZMB-Gutachten, dass er leichtgradig eingeschränkt ist in seiner Fähigkeit zur Anpassung an Regeln und Routinen. Leicht eingeschränkt ist ebenfalls seine Flexibilität und Umstellfähigkeit, sein Entscheidungs- und Urteilsvermögen, die Kontaktfähigkeit zu Dritten und damit die Gruppen- und Teamfähigkeit, die Fähigkeit zu familiären und intimen Beziehungen und die Fähigkeit zu ausserberuflichen Aktivitäten. Mittelgradig eingeschränkt ist seine Durchhaltefähigkeit. Nicht eingeschränkt ist die Fähigkeit zur Planung und Strukturierung von Aufgaben und zur Anwendung von fachlichen Kompetenzen, die Selbstbehauptungsfähigkeit, die Fähigkeit zur Selbstpflege und die Wegefähigkeit. Die Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Tätigkeit ist aus rein psychiatrischer Sicht leichtgradig eingeschränkt, wie die Vorinstanz nicht offensichtlich unrichtig festgestellt hat. Das gleiche gelte für Verweistätigkeiten, da sich die psychiatrischen Limitationen auch hier gleich auswirkten wie in der angestammten Tätigkeit. Aus neuropsychologischer Sicht konnte die gegenwärtige Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit mangels Validität der Untersuchungsbefunde nicht beurteilt werden. Dipl.-Psych. Ehrenfried gab aber an, bei intellektuell mittelgradig anspruchsvollen Tätigkeiten, die ein ausgewogenes Pausenmanagement zuliessen, könne eine Leistungsfähigkeit von mindestens 70 % erwartet werden. Im Rahmen der interdisziplinären Konsensbeurteilung wurde dem Beschwerdeführer aufgrund seiner Persönlichkeitsstörung eine leichte Einschränkung der bisherigen Arbeitsfähigkeit im Sinne einer Verminderung des Rendements von 30 % zugebilligt, wie die Vorinstanz erkannt hat.