Citation: 5A_315/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, es seien im vorinstanzlichen Verfahren mehrere Dokumente produziert worden, welche ihm vorgängig zum Entscheid nicht zur Kenntnis gebracht worden seien. Dabei handle es sich um eine E-Mail des Beschwerdegegners vom 9. April 2021 an die Vorinstanz bzw. dessen Präsidenten. Darin habe der Beschwerdegegner dem Beschwerdeführer die Parteirolle für das vorinstanzliche Verfahren abgesprochen und die Vorinstanz um rechtlichen Rat gebeten, welcher ihm mit E-Mail vom 12. April 2021 durch einen Hinweis auf die Klage gemäss Art. 85a SchKG auch teilweise erteilt worden sei. Zudem sei dem Beschwerdeführer auch das Wiedererwägungsgesuch des Beschwerdegegners vom 6. April 2021 sowie die Verfügung der Vorinstanz vom 7. April 2021 nicht eröffnet worden. Der Beschwerdeführer geht bei diesen Rügen nicht darauf ein, inwiefern sich die Verletzung des rechtlichen Gehörs auf das Ergebnis des Verfahrens ausgewirkt hat. Er legt auch nicht dar, inwiefern er durch das (abgewiesene) Wiedererwägungsgesuch überhaupt beschwert gewesen ist. Der Beschwerdeführer bringt einzig pauschal vor, darin hätte sich der Beschwerdegegner auch zum Sachverhalt geäussert. Was der Beschwerdeführer darauf hätte entgegnen wollen und inwiefern dies für den Ausgang des Verfahrens hätte erheblich sein können, zeigt er jedoch nicht auf. Unzureichend begründet ist auch die Rüge der Verletzung des Grundsatzes der Waffengleichheit. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern der Verweis der Vorinstanz auf Art. 85a SchKG per E-Mail den Beschwerdegegner im Zusammenhang mit der Frage der Rechtzeitigkeit des Rechtsvorschlages bevorteilt hätte. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass der Beschwerdegegner in seiner Anfrage selbst diese Klagemöglichkeit aufbrachte und die Vorinstanz in ihrer Antwort auch nicht über eine Wiedergabe des Gesetzestextes hinausging.