Citation: 2C_867/2022 E. 5.4

5.4. Der Beschwerdeführer vermag ebenso wenig substanziiert zu begründen, inwiefern der nachträgliche Ausschluss der 15 Prüfungsfragen eine rechtsungleiche Behandlung darstellen soll, nachdem diese unstrittig für alle Kandidierenden aufgrund derselben Kriterien eliminiert wurden. Im Gegenteil würde gerade die unterschiedliche Anwendung je nach individueller Leistung zu einer Ungleichbehandlung der Kandidierenden führen. Eine blosse Anrufung des Grundrechts ist nicht ausreichend. Auf diese Rüge ist nicht näher einzugehen (vgl. E. 2.1). Gleiches gilt für die Rüge der Verletzung der Wirtschaftsfreiheit.