Citation: 1C_678/2020 E. 2.2

2.2. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass das Führen eines Motorfahrzeuges trotz Ausweisentzug eine schwere Widerhandlung im Sinne von Art. 16c Abs. 1 lit. f SVG darstellt. Seiner Ansicht nach hat er sich am 12. September 2019 aber keine solche Widerhandlung zu Schulden kommen lassen. Zur Begründung führt er aus, dass er im Tatzeitpunkt noch im Besitz seines unbefristeten Führerausweises der Kategorie B und damit fahrberechtigt gewesen sei. Die gegenteilige Auffassung der Vorinstanz beruhe auf einer unrechtmässigen Feststellung des Sachverhalts und infolgedessen auf einer Verletzung von Bundesrecht, namentlich Art. 16c Abs. 1 lit. f, Art. 16c Abs. 2, Art. 15a Abs. 3 SVG sowie Art. 35 Abs. 1 und 2 der Verordnung vom 27. Oktober 1976 über die Zulassung von Personen und Fahrzeugen zum Strassenverkehr (VZV; SR 741.51).