Citation: 1C_205/2023 E. 4.2.2

4.2.2. Sodann setzte sich die Vorinstanz mit der Kritik der Beschwerdeführenden an den grösseren Volumina der im Gestaltungsplan vorgesehenen Baukörper gegenüber den umliegenden Gebäuden auseinander. Sie führte aus, die übrigen Bauvorschriften dürften nicht unter Verweis auf ästhetische Generalklauseln, wie vorliegend § 140 Abs. 1 PBG, aus den Angeln gehoben werden. Es sei nur in Ausnahmefällen zulässig, die volle Ausnützung des zulässigen Bauvolumens gestützt auf solche Bestimmungen zu verhindern. In dieser Hinsicht stehe der kommunalen Baubehörde ein besonderer Beurteilungsspielraum zu. Für die geplanten Bauvolumina sei keine Abweichung von der Regelbauweise vorgesehen. Zwar treffe es zu, dass die umliegenden Gebäude kleinere Volumina aufwiesen. Indes liege der Gestaltungsplan in Bezug auf die bauliche Umgebung weder in einer besonders sensiblen Zone noch weise die bestehende bauliche Umgebung eine ausgesprochene bauliche Homogenität auf, in welcher die geplanten Bauten stark störend in Erscheinung treten würden, wie sich gestützt auf die Fotografien der Beschwerdeführenden erkennen lasse. Die zwingende Einhaltung eines einheitlichen nördlichen Siedlungsrands liesse sich gestützt auf Ästhetikvorschriften nicht durchsetzen. Eine Abstufung bzw. Durchbrechung des Siedlungsrands ergebe sich bereits aufgrund des Zonenplans. Hinsichtlich des gerügten Eingriffs in die geschützte Hügellandschaft hielt die Vorinstanz fest, es treffe zu, dass aus einer talseitigen Perspektive der hinter der geplanten Überbauung verlaufende Hügelzug des Allmendhubels von einzelnen der geplanten Gebäude optisch unterbrochen werde, wobei dies jedoch von der gewählten Perspektive abhänge. Je nach Betrachtungsort liessen sich gegen nahezu jegliche Überbauung in der Nähe eines inventarisierten Objekts Einwände vorbringen. Da der Gestaltungsplan nicht in die Substanz des Rundhöckers und der Moräne eingreife und die Geländeform somit aus anderer Perspektive offenkundig weiterhin erkennbar bleibe, sei die Unterbrechung der Landschaft vertretbar, zumal die Beschwerdeführenden auch nicht geltend machten, beim von ihnen gewählten Betrachtungsort handle es sich um einen speziell bedeutsamen Aussichtspunkt. Was die Rügen im Zusammenhang mit der Siedlungsentwicklung nach innen anbelangt, führte die Vorinstanz aus, entsprechende Weichenstellungen seien im Ortsplanungsverfahren vorzunehmen.