Citation: 4A_475/2021 E. 6.3.7

6.3.7. Soweit die Beschwerdeführerin schliesslich rügt, falsch sei die vorinstanzliche Erwägung, dass man im Zweifel eher zu Gunsten der ideellen Grundrechte und damit der Medien entscheiden müsste, bezieht sie sich auf einleitende Erwägungen der Vorinstanz unter dem Titel "Äusserungen durch Medien". Die Beschwerdeführerin zeigt aber nicht auf und es ist aus den vorinstanzlichen Erwägungen auch nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz hier von einem "Grenzfall" ausgegangen wäre. Das dem nicht so ist, ergibt sich denn auch aus dem Umstand, dass die Vorinstanz bereits das Vorliegen einer Herabsetzung verneint hat.