Citation: 8C_179/2023 E. 6.1

6.1. Ohne über die Akten zum Unfall von 2007 zu verfügen und ohne explizit darauf Bezug zu nehmen, vertrat Prof. Dr. med. D.________ in seiner versicherungsinternen Aktenbeurteilung vom 1. Juni 2022 die Auffassung, der Beschwerdeführer leide an einer destruktiven Knochenerkrankung, am ehesten aus dem rheumatologischen Formenkreis, mit erosiven Veränderungen rund um das Interphalangealgelenk der Grosszehe links. Deshalb interpretierte er die anlässlich der MRI-Untersuchung vom 29. Oktober 2018 nachgewiesene Fraktur als pathologische Fraktur basierend auf einem vorgeschädigten Knochen. Diese pathologische Fraktur sei überwiegend wahrscheinlich spontan aufgetreten. Gestützt auf diese Aktenbeurteilung bestätigte die Vorinstanz den Einspracheentscheid vom 7. September 2022, womit die Suva am verfügten folgenlosen Fallabschluss per 31. März 2019 zufolge des Erreichens des Status quo sine festhielt.