Citation: 2C_1227/2013 E. 2.4

2.4. Der Widerruf muss sich als verhältnismässig erweisen (Art. 96 AuG). Der Beschwerdeführer ist nach den beiden erfolglosen Asylverfahren im Jahr 2005 als 29-Jähriger in die Schweiz gekommen, wo er sich wirtschaftlich gut integriert hat. Von einer erfolgreichen Integration zu sprechen, fällt jedoch mit Blick auf das unaufrichtige Verhalten des Beschwerdeführers schwer (Urteile 2C_133/2013 vom 13. September 2013 E. 2.3.2; 2C_535/2012 vom 30. August 2012 E. 3.3 mit Hinweisen). Überdurchschnittlich enge Beziehungen zur Schweiz sind nicht erstellt. Vielmehr leben die Ehefrau und die Kinder in der Heimat, wo der Beschwerdeführer die prägenden Kindheits- und Jugendjahre verbracht hat. Die privaten Interessen an einem Verbleib in der Schweiz sind somit eher gering und vermögen die öffentlichen Interessen nicht zu überwiegen, wie die Vorinstanz zutreffend dargelegt hat. Darauf kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).