Citation: 2C_171/2024 E. 5.4.2

5.4.2. Die Beschwerde vom 12. Januar 2023 enthält im Weiteren verschiedene Begründungselemente, wobei deren Aneinanderreihung in der Beschwerdeschrift eher zufällig erscheint. Gleichwohl ergibt sich daraus, dass die Beschwerdeführerin nicht nur - wie die Vorinstanz annimmt - die Ausreisefrist thematisiert, sondern auch Elemente der Rechtmässigkeit des in der Hauptsache umstrittenen Widerrufs der Niederlassungsbewilligung. So bittet die Beschwerdeführerin um eine weitere "Chance". Sie werde sich "um noch eine" Arbeitsstelle bemühen, damit sie und ihr Sohn nicht von der Sozialhilfe abhängig seien. Weiter macht sie geltend, der Vater des Kindes würde sich weigern, eine Ausreisegenehmigung zu unterschreiben; dieser wolle das Kind bei einer Pflegefamilie in seiner Nähe unterbringen. Der Vater habe sich krankheitsbedingt jedoch nie richtig um das Kind gekümmert. Sie gehe ohne das Kind "nicht weg von hier". Die Beschwerdeführerin bringt damit ihre Sorgen zum Ausdruck, dass das Kind, das über die schweizerische Staatsbürgerschaft verfügt, die Schweiz nicht mit ihr verlassen, sondern beim Vater bzw. in dessen Nähe verbleiben würde; dies bezieht sich ebenfalls auf das Aufenthaltsrecht der Beschwerdeführerin und nicht die Ausreisefrist. Sodann bringt sie vor, sie könne in Deutschland auf keine Hilfe ihrer Familie in Deutschland hoffen; diese sei mitunter der Grund gewesen, in die Schweiz auszuwandern. Dieses Vorbringen berührt die Eingliederungschancen in ihrem Heimatland. Die verschiedenen Begründungselemente der Eingabe setzen sich demnach laienhaft und indirekt mit Aspekten des Widerrufs des Aufenthaltstitels auseinander.