Citation: 6B_1036/2014 E. 1.4.3

1.4.3. Der vom Beschwerdeführer verwendete Coop Plastiksack befindet sich bei den Akten. Der Beschwerdeführer machte vor der Vorinstanz geltend, dieser sei nicht gutachterlich untersucht und ausgemessen worden. Die Vorinstanz führt aus, dem Gericht sei es auch in der Beratung erlaubt, sich anhand der beschlagnahmten Gegenstände ein Bild darüber zu machen, ob ein Gegenstand zur Begehung eines Deliktes tauglich, wenig tauglich, gefährlich oder besonders gefährlich sei. Der vom Beschwerdeführer verwendete Plastiksack sei für das Entstehen einer Erstickungsgefahr jedenfalls nicht von vornherein völlig untauglich. Dabei gehe es um die Beurteilung von Beweismitteln mit dem von einem Gericht erwarteten Alltagswissen (Urteil S. 13 f.). Die Vorinstanz bezog Art und Grösse des Sacks demnach in ihre Beweiswürdigung mit ein. Der Beschwerdeführer setzt sich damit nicht auseinander. Die vorinstanzliche Feststellung, der Beschwerdeführer habe die Atmung seines Opfers beeinträchtigen wollen, erscheint auch unter diesem Gesichtspunkt nicht willkürlich, da der von ihm verwendete Plastiksack dazu geeignet bzw. jedenfalls nicht völlig ungeeignet war.