Citation: 8C_682/2022 E. 8.1

8.1. Mit Schreiben vom 3. Mai 2021 teilte die IV-Stelle der Beschwerdeführerin den formulierten Gutachterauftrag sowie den Fragenkatalog vorgängig mit und setzte ihr eine Frist zur Einreichung von Einwendungen an. Diese macht nun vor Bundesgericht geltend, der Experte sei aufgrund des von der IV-Stelle formulierten Auftrages befangen gewesen. Ob diese Rüge verspätet ist (vgl. BGE 143 V 66 E. 4.3 mit Hinweisen), kann offen bleiben. Denn jedenfalls vermag die Beschwerdeführerin mit ihrem Vorbringen, Dr. med. B.________ habe sich für die Begutachtung kaum Zeit genommen und sich nicht die Mühe gemacht, die im Raum stehenden Diagnosen durch Tests zu objektivieren, keine Voreingenommenheit darzulegen.