Citation: I 88/07 11.01.2008 E. 2

Das kantonale Gericht legt folgende Bestimmungen zutreffend dar: Art. 3 Abs. 2 ATSG (Begriff des Geburtsgebrechens), Art. 12 und 13 IVG (betreffend den Anspruch auf medizinische Eingliederungsmassnahmen im Allgemeinen und bei Geburtsgebrechen im Besonderen), Art. 2 Abs. 1 Satz 2 IVV (bezüglich der für die Leistungspflicht der Invalidenversicherung vorausgesetzten Wissenschaftlichkeit der medizinischen Massnahmen). Darauf wird verwiesen. Weiter hat die Vorinstanz festgestellt, dass die Beschwerdeführerin an frühkindlichem Autismus, einem Geburtsgebrechen im Sinne von Ziff. 401 GgV-Anhang, leidet und deshalb grundsätzlich Anspruch auf medizinische Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung hat. Streitig und zu prüfen ist einzig, ob die Invalidenversicherung die Kosten für die Abklärung und Behandlung der (behaupteten) Schwermetallbelastung (mittels einer sogenannten Chelat-Therapie, d.h. eines Verfahrens zur Ausleitung von Schwermetallen) sowie für die Behandlung eines Darmpilzes (Candida albicans) mit dem Antibiotikum Nystatin zu übernehmen hat.