Citation: 1C_528/2017 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt falsch dargestellt. Falsch sei namentlich die Feststellung, dass nach dem Versand der Einladung bis zur Gemeindeversammlung und während der Gemeindeversammlung von keiner Person eine Rüge zum Vorgehen des Gemeinderats erhoben worden sei. Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf die in den Akten liegenden Dokumente die tatsächlichen Geschehnisse im Vorfeld der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 27. Oktober 2016 sowie den Ablauf der Versammlung ausführlich dargelegt. Namentlich hat sie gestützt auf das Protokoll zur Gemeindeversammlung die Diskussion zum Traktandum "Information über Unterhalt, Sanierung und Ausbau von Gemeindestrassen" ausführlich wiedergegeben, die in diesem Zusammenhang von verschiedenen Stimmberechtigten an der Versammlung gestellten Anträge erwähnt und die an der Versammlung geäusserte Kritik am Vorgehen des Gemeinderats geschildert. Der Beschwerdeführer legt nicht dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz den entscheidwesentlichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt haben sollte. Bei der Frage, ob mit Blick auf die geschilderten Geschehnisse die geltend gemachten Mängel bei der Vorbereitung und Durchführung der Gemeindeversammlung im Sinne von Art. 5 Abs. 3 BV sowie § 98 Abs. 2 des Gesetzes des Kantons Thurgau über das Stimm- und Wahlrecht vom 12. Februar 2014 (StWG; RB 161.1) rechtzeitig gerügt worden sind, handelt es sich nicht um eine Tat-, sondern um eine Rechtsfrage (vgl. E. 5 und 6 hiernach). Soweit der Beschwerdeführer eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung überhaupt in genügender Weise rügt, dringt er damit nicht durch.