Citation: 1C_403/2019 E. 4

Der Beschwerdeführer ist sich bewusst, dass er im vorliegenden Verfahren, in welchem es um die Aufhebung einer vorsorglichen Massnahme geht, nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte geltend machen kann (Art. 98 BGG; oben E. 1). Er bringt vor, die Fortsetzung der vorsorglichen Massnahme verletze seine persönliche Freiheit sowie die Wirtschaftsfreiheit. Dass der angefochtene Entscheid auf einer willkürlichen Rechtsanwendung beruhe, behauptet er dagegen nicht, obwohl diese Rüge bei Beschwerden gegen vorsorgliche Massnahmen regelmässig im Vordergrund steht (Markus Schott in: BSK-BGG, Art. 98 N. 23). Er bezeichnet die Schlussfolgerung der Vorinstanz auch nicht als «offensichtlich unrichtig», «unhaltbar» oder sonst in einer Weise, die es erlauben würde, daraus eine Willkürrüge herauszulesen. Es kann daher an dieser Stelle nicht geprüft werden, ob die Vorinstanz aus dem verkehrsmedizinischen Gutachten offensichtlich unrichtige, mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung im Widerspruch stehende Schlüsse gezogen hat. Aus diesem Grund ist im Folgenden davon auszugehen, die Zürcher Behörden hätten, gestützt auf die in der Expertise getroffenen Feststellungen, in vertretbarer Weise Zweifel an der Fahreignung des Beschwerdeführers haben dürfen. Vor diesem Hintergrund kann weder eine Verletzung der persönlichen Freiheit des Beschwerdeführers - sofern letztere überhaupt betroffen sein sollte - noch seiner Wirtschaftsfreiheit bejaht werden: Wie die Vorinstanz zutreffend festgehalten hat, stellt Art. 30 VZV, der sich auf Art. 16 Abs. 1 SVG abstützt, eine hinreichende gesetzliche Grundlage im Sinne von Art. 36 Abs. 1 BV für den vorsorglichen Entzug des Führerausweises dar (oben E. 2). Offensichtlich besteht auch ein erhebliches öffentliches Interesse, einen Motorfahrzeugführer von der Teilnahme am Strassenverkehr fernzuhalten, wenn Zweifel an dessen Fahreignung bestehen. Ebenso wenig ist der vorsorgliche Entzug unter der genannten Annahme unverhältnismässig, zumal eine mildere Massnahme nicht ersichtlich ist und vom Beschwerdeführer auch nicht thematisiert wird. Er behauptet zwar, als Monteur ohne Fahrzeug auf einen Chauffeur angewiesen zu sein. Dies substanziiert er aber nicht näher. Der vorsorgliche Führerausweisentzug dürfte es ihm wohl erschweren, seinem angestammten Beruf nachzugehen, nicht aber verunmöglichen. Ein unzulässiger Eingriff in die Grundrechte des Beschwerdeführers liegt somit nicht vor (vgl. Urteil 1C_339/2016 vom 7. November 2016 E. 5.1).