Citation: 7B_1046/2023 E. 2.1

2.1. In den Ziffern 1.1 und 1.2 der Anklageschrift, die Gegenstand des angefochtenen Schuldspruchs sind, wird dem Beschwerdeführer das Erlangen, Einführen, Befördern und Verschaffen sowie der Erwerb von mindestens 110 Gramm Kokaingemisch (67,1 Gramm reines Kokain bei einem Reinheitsgrad von 61 %) vorgeworfen. Er soll die Taten am 17. und 18. Januar 2016 in Amsterdam, auf der Strecke von Amsterdam nach U.________ und in U.________ begangen haben. Die Vorinstanz erachtet gestützt auf ihre Beweiswürdigung im Einzelnen für erstellt, dass der Beschwerdeführer am 17. Januar 2016 in Amsterdam für B.B.________ eine unbestimmte Menge Kokaingemisch, mindestens aber 110 Gramm, erlangt habe. Er soll dieses Kokaingemisch als Lenker eines Citroën Picasso, eingelöst auf seine Beifahrerin C.________, in die Schweiz eingeführt und ins Domizil des Ehepaars B.________ nach U.________ befördert haben. Dabei sei er - nach der Vorinstanz - im Konvoi mit B.B.________ in die Schweiz gereist. Dieser sei mit einem BMW X3 unterwegs gewesen, der dem Bruder des Beschwerdeführers, D.________, gehört habe. Nach der gemeinsamen Ankunft in U.________ um 03.46 Uhr habe B.B.________ eine Tasche mit dem Kokaingemisch vom Beschwerdeführer übernommen und vorerst im Kofferraum des BMW X3 deponiert. Nach rund 30 Minuten habe er die Tasche mit dem Kokaingemisch aus dem Auto in die Wohnung geholt. Am 18. Januar 2016 zwischen 04.21 Uhr und 04.55 Uhr habe der Beschwerdeführer in der Wohnung des Ehepaars B.________ eine unbekannte Menge Kokaingemisch zum Preis von Fr. 6'000.00, mindestens aber 110 Gramm bei einem Reinheitsgrad von 61 %, erworben. Dabei habe es sich um jenes Kokain gehandelt, das er zuvor an B.B.________ übergeben habe. Um 04.55 Uhr seien der Beschwerdeführer und C.________ weggefahren.