Citation: 5A_310/2010 19.11.2010 E. 7.3

7.3.1 Der Beschwerdeführer wendet sich in einem ersten Schritt gegen die Höhe des Verbrauchsunterhalts, den das Obergericht als Grundlage für die Berechnung des AHV- und BVG-Vorsorgeunterhalts verwendete. Diese Rüge erweist sich aufgrund der vorstehenden Erwägungen, auf die verwiesen wird (E. 6.1 ff.), als unbegründet. 7.3.2 Sodann macht er im Rahmen der Berechnung des AHV-Vorsorgeunterhalts geltend, die Beschwerdeführerin werde bekanntlich keine Erwerbstätigkeit mehr aufnehmen. Sei sie damit nicht erwerbstätig, ergebe sich ihr AHV-Beitrag zwingend aus Art. 10 AHVG ("Beiträge der nichterwerbstätigen Versicherten") und sei gar keine abstrakte Berechnung, wie sie vom Obergericht vorgenommen worden sei, nötig. Das Obergericht hat sich für die Berechnung auf die konkrete Methode abgestützt, die - anders als vom Beschwerdeführer gerügt - gerade von einem fiktiven Einkommen ausgeht, unabhängig davon, ob der fragliche Ehegatte wieder (unter Umständen teilweise) arbeiten wird oder nicht (BGE 135 III 158 E. 4.1 S. 159). Es hat bei der Berechnung den in BGE 135 III 158 E. 4.3 S. 160 festgehaltenen Grundsätzen Rechnung getragen. Zwar ist dem Beschwerdeführer insoweit beizupflichten, als die Anwendung anderer Berechnungsmethoden nicht ausgeschlossen ist. Welcher Methode (vgl. dazu die Übersicht in BGE 135 III 158 E. 4.2 S. 159 f.) jedoch die von ihm geltend gemachte Berechnungsart entsprechen soll, ist nicht ersichtlich. Dieser Rüge ist damit ebenfalls kein Erfolg beschieden.