Citation: 6B_64/2022 E. 2.4

2.4. Zutreffend weist der Beschwerdeführer darauf hin (Beschwerde S. 6), dass es sich beim angefochtenen Entscheid in Bezug auf das ihn betreffende Verfahren um einen Rückweisungsbeschluss handelt. Im Weiteren scheint er jedoch zu verkennen, dass die Vorinstanz als Beschwerdeinstanz einzig zu prüfen hatte, ob die Einstellung des gegen ihn geführten Strafverfahrens zu Recht erfolgte, d.h. ob vorliegend hinreichende Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die fraglichen Tatbestände in subjektiver Hinsicht vorliegen könnten bzw. ob die Beschwerdegegnerin 1 dies zutreffend verneint hat. Für den weiteren Gang des Verfahrens erteilt ihr die Vorinstanz keine Weisungen und hebt lediglich die Verfügung auf, soweit das Verfahren gegen den Beschwerdeführer eingestellt wurde (vgl. Art. 397 Abs. 2 und 3 StPO). Mithin wird die Beschwerdegegnerin 1 durch den vorinstanzlichen Rückweisungsentscheid nicht gezwungen, einer von ihr als falsch erachteten Weisung Folge zu leisten (siehe BGE 144 IV 321 E. 2.3 mit Hinweis). Angesichts der vorinstanzlichen Erwägungen, wonach konkrete Anhaltspunkte dafür bestünden, dass der Beschwerdeführer die Tatbestände der Veruntreuung bzw. der ungetreuen Geschäftsbesorgung auch in subjektiver Hinsicht erfüllt habe, verbleibt der Beschwerdegegnerin 1 möglicherweise zwar kein grosser Entscheidungsspielraum mehr. Insgesamt besteht für die Beschwerdegegnerin 1 für das weitere Vorgehen - selbst wenn sie aufgrund des Rückweisungsbeschlusses das Strafverfahren fortführen muss - dennoch ein eigener Entscheidungsspielraum. Insbesondere ist auch nach der Neubeurteilung und einer allfälligen Ergänzung der Untersuchung eine Einstellung des Strafverfahrens nicht von Vornherein ausgeschlossen. Daher ist der Rückweisungsbeschluss der Vorinstanz kein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG und folglich nur als Zwischenentscheid unter den Voraussetzungen von Art. 92 oder Art. 93 BGG beim Bundesgericht anfechtbar.