Citation: 4C.81/2007 10.05.2007 E. B

Am 22. Mai 1998 gelangte die Klägerin an das Kantonsgericht Nidwalden mit dem Begehren, die B.________ AG und der Beklagte seien zu verpflichten, ihr Fr. 318'208.60 nebst Zins von 5% auf Fr. 220'796.-- seit 11. September 1995 und 5% auf Fr. 95'000.-- seit 13. Mai 1994 zu bezahlen. Die Gesamtforderung begründete die Klägerin mit zwei verschiedenen Rechtsbeziehungen. Sie machte geltend, ihr persönlich stehe einerseits eine Forderung von Fr. 95'000.-- zu und anderseits habe sie aus Zession eine Forderung der A.________ AG gegen den Beklagten in Höhe von Fr. 220'000.-- erworben. B.a Am 8. April 2003 wies das Kantonsgericht Nidwalden die Klage ab. Das Gericht verneinte die Aktivlegitimation der Klägerin. Die Klage gegen die B.________ AG wurde als gegenstandslos abgeschrieben. Die Klägerin appellierte gegen dieses Urteil, beschränkt auf die ihr zedierte Forderung der A.________ AG gegen den Beklagten in Höhe von Fr. 220'000.-- nebst Zins. Das Obergericht wies die Sache mit Urteil vom 13. Mai 2004 in diesem Umfang zur Neubeurteilung an das Kantonsgericht zurück. B.b Mit Urteil vom 2. November 2005 hiess das Kantonsgericht Nidwalden die Klage teilweise gut und verurteilte den Beklagten, der Klägerin Fr. 51'904.-- nebst 5% Zins seit 22. Mai 1998 zu bezahlen. Das Gericht gelangte zum Schluss, der Beklagte habe seine Vertragspflichten gegenüber der A.________ AG verletzt, indem er die ihm übergebenen WIR BA in Höhe von Fr. 171'944.-- nicht nach Weisung der Auftraggeberin verwendet habe. Ausserdem habe die A.________ AG der Bank C.________ Spesen von Fr. 5'000.-- im Zusammenhang mit der Einforderung der Versicherungsleistung der Z.________ belastet, weshalb der A.________ AG eine Forderung von insgesamt Fr. 176'944.-- gegen den Beklagten zugestanden sei. Von dieser Forderung brachte das Gericht die bereits an W.________ zedierte Summe von Fr. 100'000.-- sowie den Gegenwert einer Wechselforderung von Fr. 25'040.-- zum Abzug, was die Forderung von Fr. 51'904.-- ergab.