Citation: 9C_600/2018 E. 4.1

4.1. Zunächst macht er geltend, der psychiatrische Experte sei davon ausgegangen, er sei "im Mai/Juni 2017" alleine mit dem Flugzeug nach B.________ geflogen, was nicht zutreffe; er sei zusammen mit seiner Ehefrau geflogen. Durch diese falsche Annahme werde "die zentrale Würdigung des Gutachters zur Makulatur". Dieser Einwand ist nicht stichhaltig. Zwar erwähnte der Experte im Zusammenhang mit der psychiatrischen Anamnese, dass der Versicherte im besagten Zeitraum alleine mit dem Flugzeug gereist sei. Bei der Beurteilung der Schwere der Erkrankung stellte der Experte bezüglich dieser Reise jedoch einzig fest, es bestehe gegenwärtig "sicher" keine schwere depressive Episode, "sonst wäre es dem Exploranden nämlich auch nicht möglich, Flugreisen zu unternehmen". Bei einer schweren depressiven Episode seien nach ICD-10 Tätigkeiten und Aktivitäten praktisch nicht mehr möglich. Damit negierte der Experte eine schwere depressive Episode aufgrund der (unbestrittenen) Tatsache, dass der Beschwerdeführer eine Flugreise angetreten hat, unabhängig davon, ob er alleine oder mit Begleitung geflogen ist. Vor diesem Hintergrund kann offen bleiben, ob die zum Beweis der gemeinsam mit seiner Ehefrau angetretenen Reise eingereichten Unterlagen unzulässige Noven (vgl. E. 2) darstellen.