Citation: U 101/00 26.07.2002 E. 1

1.- Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe sie in mehrfacher Hinsicht im Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Diese formellen Rügen sind vorweg zu prüfen. a) Beanstandet wird zunächst, dass die Vorinstanz dem Antrag auf Beizug der IV-Akten nicht entsprochen und auch nicht begründet habe, weshalb ihrer Meinung nach hievon abzusehen sei. Die Beschwerdeführerin hat in der erstinstanzlichen Rechtsschrift darauf hingewiesen, dass ihr von der Invalidenversicherung mit Vorbescheid vom 23. Juni 1998 die Ausrichtung einer halben Rente ab 1. Februar 1997 in Aussicht gestellt worden war, und zumindest sinngemäss den Beizug der IV-Akten beantragt. Auch wenn die SUVA an die Invaliditätsbemessung der Invalidenversicherung nicht gebunden war (vgl. Erw. 2a hienach), wäre es schon im Hinblick auf die unterschiedlichen ärztlichen Angaben zur Arbeitsfähigkeit im Verfahren betreffend Leistungen der Unfallversicherung angezeigt gewesen, die IV-Akten beizuziehen. Indem die Vorinstanz dem Begehren ohne Begründung nicht entsprochen hat, hat sie die Beschwerdeführerin im Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt. Zu einer Rückweisung der Sache aus formellen Gründen besteht indessen kein Anlass, da es sich nicht um eine schwerwiegende Gehörsverletzung handelt und der Mangel als geheilt gelten kann, nachdem die Akten vom Eidgenössischen Versicherungsgericht beigezogen worden sind und sich die Parteien hiezu haben äussern können. b) Gerügt wird sodann, dass sich die Vorinstanz nicht mit dem Vorbringen der Beschwerdeführerin auseinander gesetzt habe, wonach die Ausführungen der SUVA-Ärzte zur Möglichkeit einer weiteren Verbesserung des Gesundheitszustandes widersprüchlich seien, sodass unklar bleibe, ob der Fallabschluss auf Ende Oktober 1997 zu Recht erfolgt sei. Dieser Einwand erweist sich als unbegründet. Zum einen setzt sich die Vorinstanz mit den ärztlichen Angaben zu einer möglichen Verbesserung des Gesundheitszustandes auseinander. Zum andern besteht zwischen den Feststellungen von Dr. med. M.________ anlässlich der kreisärztlichen Abschlussuntersuchung vom 20. Juni 1997, wonach mit einer Besserung nicht mehr zu rechnen sei, und von Dr. med. S.________, Ärzteteam Unfallmedizin der SUVA, vom 21. April 1998, wonach das bestehende Schmerzsyndrom (Kausalgie) medikamentös behandelt werden könne, kein Widerspruch, weil sich die kreisärztliche Beurteilung ausdrücklich auf den funktionell-anatomischen Zustand beschränkte, während die Ausführungen von Dr. med. S.________ die Schmerzproblematik betreffen. Der Fallabschluss auf Ende Oktober ist umso weniger zu beanstanden, als der von der Beschwerdeführerin als Privatgutachter beigezogene Dr. med. B.________ in einer Stellungnahme zuhanden des Rechtsvertreters der Beschwerdeführerin vom 14. Juli 1998 eine medikamentöse Behandlung in solchen Fällen als meist erfolglos bezeichnet hat. Die Beschwerdeführerin hält im letztinstanzlichen Verfahren denn auch nicht daran fest, es seien weitere Heilbehandlungskosten- und Taggeldleistungen zu gewähren.