Citation: 8C_520/2021 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer beanstandet ferner, dass der vorinstanzliche Instruktionsrichter es nicht für notwendig erachtet habe, die Parteirechte zu wahren. Dieser habe ihm die Stellungnahme der Gegenpartei nicht zukommen lassen. Die Vorinstanz räumt in ihrer Stellungnahme zuhanden des Bundesgerichts ein, der Beschwerdeführer sei (noch) nicht zur Stellungnahme in der Hauptsache eingeladen worden. Dies erfolge erst nach Regelung der Kostenfrage. Daran ändere nichts, dass zur Verfahrensbeschleunigung bereits eine Vernehmlassung der Vorinstanz (IV-Stelle) eingeholt worden sei. Mit dem angefochtenen Entscheid wurde der Antrag des Beschwerdeführers auf unentgeltliche Prozessführung abgelehnt, ohne dass ihm zuvor die in der Sache ergangene Vernehmlassung der IV-Stelle (der Beschwerdegegnerin in jenem Verfahren) zugestellt wurde. Ob darin im betreffenden Verfahrensstadium eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör zu erblicken ist, kann offengelassen werden. Denn selbst wenn eine Verletzung angenommen wird, wiegt diese vorliegend nicht besonders schwer, da die IV-Stelle in ihrer Vernehmlassung im Vergleich zu den angefochtenen Verfügungen vom 23. August 2019 keine zusätzlichen Argumente vorgebracht hat. Es ist daher nicht ersichtlich, dass dem Beschwerdeführer durch das Vorgehen der Vorinstanz das Recht auf Äusserung abgeschnitten wurde. Nachdem der Anspruch auf rechtliches Gehör keinen Selbstzweck darstellt (Urteil 5A_221/2021 vom 7. Dezember 2021 E. 3.2), ist eine Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids wegen der allfälligen Gehörsverletzung nicht gerechtfertigt.