Citation: 8C_592/2023 E. 7.2.1

7.2.1. Die Verletzungsfolgen werden, anders als die Vorinstanz und der Beschwerdeführer meinen, bei der Beurteilung der Schwere des Unfalls nicht (mehr) miteinbezogen. Die Schwere des Unfalls bestimmt sich allein nach dem augenfälligen Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kräften (BGE 115 V 133 E. 6 Ingress) und nicht nach den Kriterien, die bei der Beurteilung der Adäquanz bei mittelschweren Unfällen Beachtung finden (SVR 2023 UV Nr. 37 S. 131, 8C_698/2022 E. 6.2 mit Hinweis; BGE 140 V 356 E. 5.1; Urteil 8C_596/2022 vom 11. Januar 2023 E. 4.4.1 mit Hinweis).