Citation: 2A.146/2002 13.02.2003 E. 1

1.1 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann der Beschwerdeführer nach Art. 104 lit. a und b OG die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts rügen. Das Bundesgericht wendet das Bundesrecht bei der Verwaltungsgerichtsbeschwerde von Amtes wegen an, ohne an die Begründung der Parteibegehren gebunden zu sein (Art. 114 Abs. 1 in fine OG). Es kann die Beschwerde daher auch aus andern als den geltend gemachten Gründen gutheissen oder den Entscheid mit einer Begründung bestätigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (BGE 121 III 274 E. 2 c, S. 275 f.). An die Sachverhaltsfeststellung ist das Bundesgericht gebunden, wenn - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt hat (Art. 105 Abs. 2 OG). 1.2 Der zu beurteilende Sachverhalt hat sich vorab in den Jahren 1987 bis 1989 abgespielt und betrifft die direkten Bundessteuern 1987 bis 1992. Es ist deshalb zu prüfen, ob der damals geltende Bundesratsbeschluss vom 9. Dezember 1940 über die Erhebung einer direkten Bundessteuer (BdBSt) oder das am 1. Januar 1995 in Kraft getretene Bundesgesetz vom 14. Dezember 1990 über die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) Anwendung findet. Bezüglich der steuerrechtlichen Qualifikation der aus den Investitionskonten fliessenden Vermögenserträge ist unbestrittenermassen der Bundesratsbeschluss über die Erhebung einer direkten Bundessteuer als damaliges materielles Recht anwendbar. Dasselbe gilt für die Bussenbemessung, bei welcher die Vorinstanz - nachdem im vorliegenden Fall nur ein leichtes Verschulden in Frage steht - zu Recht auf das mildere Recht von Art. 129 Abs. 1 BdBSt abgestellt hat (Urteil 2A.365/1996 vom 10. Juni 1998 E. 2, publiziert in: ASA 68 240).