Citation: 2C_708/2021 E. 3.2.2

3.2.2. Die Vorinstanz durfte gestützt hierauf ohne Verletzung von Art. 9 BV (Willkür) davon ausgehen, dass bei ihr kein Wille mehr bestand, die eheliche Gemeinschaft fortzusetzen. Weder der Umstand, dass sie am 14. Mai 2020 der Beziehung noch eine Chance geben wollte, noch die Tatsache, dass sie ihre Scheidungsklage (im Hinblick auf die zweijährige Wartefrist von Art. 114 ZGB) zurückgezogen hat, lassen die entsprechende Beweiswürdigung als willkürlich erscheinen; das Gleiche gilt für die intimen Fotos (Szenenausschnitte aus Sexvideos vom 22. April 2021) bzw. für die Bilder von Ende Juli anfangs August 2021, welche den Beschwerdeführer zusammen mit seiner Gattin zeigen. Aufgrund der konkreten Verhältnisse lag nur noch eine faktische Wohngemeinschaft vor; die eheliche Beziehung wurde trotz gemeinsamen Haushalts nicht mehr gelebt und der Ehewille der Gattin des Beschwerdeführers war erloschen. Dass dieser selber noch an die Ehe glaubt, ist nicht entscheidwesentlich (vgl. das Urteil 2C_392/2019 vom 24. Januar 2020 E. 3.2.2 mit Hinweisen).