Citation: 9C_775/2019 E. 5.2

5.2. In der Beschwerdeschrift werden in appellatorischer Weise praktisch ausschliesslich blosse Tat- und Ermessensfragen aufgeworfen, welche der freien Überprüfung durch das Bundesgericht von vornherein entzogen sind. Der Umstand, dass andere (insbesondere behandelnde) Ärzte zu einer abweichenden Einschätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit gelangten, offenbart entgegen der Auffassung der Versicherten noch keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes durch die Vorinstanz. Schliesslich sieht die Beschwerdeführerin ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, weil dem vorinstanzlichen Entscheid nicht zu entnehmen sei, "weshalb im vorliegenden Fall nicht auf die fachärztliche Einschätzung der Arbeitsfähigkeit durch den RAD-Psychiater, sondern auf die geschätzte Arbeitsunfähigkeit des RAD-Allgemeinmediziners abgestellt wird". Diese Rüge zielt indes ins Leere, weil sich das kantonale Gericht weder auf den einen, noch auf den anderen RAD-Mediziner stützt, sondern, wie dargelegt, allein auf die MGSG-Expertise.