Citation: 2C_46/2019 E. 8

Durch die zivilrechtlichen Handänderungen erlangten die Erwerberinnen die alleinige tatsächliche Verfügungsgewalt über die streitbetroffenen Grundstücke. Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht als willkürlich, diese Vorgänge als wirtschaftliche Handänderungen im Sinne von Art. 8 Abs. 1 GKStG/GR der Handänderungssteuer zu unterwerfen, wie dies die Vorinstanz getan hat. Die Erhebung der Handänderungssteuer bedeutet auch keine verfassungswidrige Ungleichbehandlung (Art. 8 Abs. 1 BV) gegenüber sogenannten Baugesellschaften in der Form einfacher Gesellschaften. Das angefochtene Urteil ist folglich bundesrechtlich nicht zu beanstanden.