Citation: 8C_565/2007 01.10.2008 E. A

Die 1965 geborene H.________ kam im Juli 1994 von Bosnien Herzegowina in die Schweiz, wo sie als Flüchtling anerkannt wurde. Sie war als Restaurantmitarbeiterin in der Patientencafeteria der Psychiatrischen Universitätsklinik X.________ tätig und bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend; Winterthur) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Am 24. August 2002 explodierte beim Füllen des Rahmbläsers eine Gaspatrone und traf die Versicherte an der rechten Brust. Die erstbehandelnde Ärztin fand eine 3 x 3 cm grosse Schwellung und ein beginnendes resistentes Hämatom. Dieses wurde sonographisch bestätigt. Innert kurzer Frist nach dem Ereignis stellte der Hausarzt, Dr. med. F.________, eine Reaktivierung eines vorbestandenen Psychotraumas - herrührend von schwerwiegenden Kriegserlebnissen während des Bürgerkrieges im ehemaligen Jugoslawien - fest. Die behandelnde Psychotherapeutin lic. phil. S.________ stellte am 12. Januar 2003 die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung nach Unfall am Arbeitsplatz. Die Winterthur stellte mit Verfügung vom 13. Juni 2003 ihre Taggeldzahlungen ab dem 2. September 2002 und die Heilkostenleistungen ab 14. Dezember 2002 ein. Im daraufhin angehobenen Einspracheverfahren holte die Unfallversicherung weitere Arztberichte und Stellungnahmen ihrer beratenden Ärzte ein, wies die Einsprache mit Entscheid vom 31. März 2006 indessen vollumfänglich ab.