Citation: P 75/99 06.12.2000 E. 3

3.- a) Das kantonale Gericht hat die anwendbaren Gesetzesbestimmungen (Art. 3b Abs. 1 lit. b und Art. 5 Abs. 1 lit. b ELG) sowie die dazu ergangene Rechtsprechung zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. b) Die Beschwerdeführerin wohnt seit 1. Juli 1999 zusammen mit ihrem Sohn, dessen Gattin und deren Kind in einem Einfamilienhaus, welches der Sohn gemietet hat. Gemäss Mietvertrag vom 12. März 1999 enthält das Haus eine 3-Zimmer-Wohnung sowie ein separates Studio. Der Mietzins beträgt Fr. 2000. - für die Wohnung und Fr. 600. - für das Studio, hinzu kommen Fr. 450. - Nebenkosten, sodass sich der Zins auf insgesamt Fr. 3050. - pro Monat beläuft. Die Verwaltung hat den umstrittenen Mietzinsabzug berechnet, indem sie den Zinsanteil von Fr. 600. - für das Studio, welches die Beschwerdeführerin bewohnt, zuzüglich Unkostenanteil von Fr. 75.-, insgesamt also auf Fr. 675. - pro Monat, der Beschwerdeführerin zurechnete. c) Die Vorinstanz geht demgegenüber in Erw. 2b davon aus, das Haus werde von insgesamt vier Personen gemeinsam bewohnt. Demzufolge sei jedem Bewohner ein Viertel des gesamten Zinses anzurechnen, wobei vom Gesamtzins von Fr. 3050. - pro Monat ein Betrag von Fr. 150. - vorweg in Abzug zu bringen sei (Garage, Autoabstellplatz). Es ergibt sich so gemäss dem kantonalen Entscheid für die Zeit ab 1. Juli 1999 ein Mietzinsabzug von Fr. 725.-(Fr. 2900. - : 4). d) Die Versicherte hat bereits im kantonalen Verfahren und erneut in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde darauf hingewiesen, dass sie in der Familie ihres Sohnes lebe und von dieser soweit nötig Hilfestellung erhalte; insbesondere stehe ihr auch das Wohnzimmer der Familie des Sohnes zur Mitbenützung offen. Die Annahme des kantonalen Gerichts, die vier Personen bewohnten gemeinsam das ganze Haus, ist deshalb nicht zu beanstanden, dies auch aus weiteren, in den Erwägungen der Vorinstanz, auf welche verwiesen wird, angeführten Gründen. Unter diesen Umständen hat das kantonale Gericht zu Recht in Anwendung von Art. 16c ELV den Mietzins zu gleichen Teilen auf die vier Bewohner aufgeteilt. Insbesondere ist es richtig, dass auch das mit der Familie lebende Kind bei dieser Aufteilung mit berücksichtigt wurde. Die Beschwerdeführerin beruft sich zu Unrecht auf BGE 105 V 273 Erw. 2. Vorliegend hat nicht die Beschwerdeführerin das Kind in ihrer Wohnung aufgenommen, sondern dieses lebt mit seiner Mutter und deren Gatte zusammen. Es liegt somit kein Sachverhalt vor, welcher ein Abweichen von der grundsätzlichen Regelung (Art. 16c ELV) rechtfertigen würde.