Citation: 8C_424/2018 E. 4.2

4.2. Den Vorbringen des Beschwerdeführers kann nicht beigepflichtet werden. Die Abklärungspersonen der F.________ AG bezogen sich bei ihrer Einschätzung von in Frage kommenden Arbeitsplätzen explizit auf die Anforderungen im ersten und damit real existierenden Arbeitsmarkt. Ihre Schlussfolgerung, aufgrund der aktuellen Situation seien keine relevanten Potentiale zu erkennen, dass der Kunde eine Arbeitsstelle zu finden vermöge, kann daher zur Beurteilung der Verwertbarkeit auf dem rechtlich massgeblichen (vgl. Art. 16 ATSG) ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht ohne Weiteres übernommen werden. Abgesehen davon empfahlen die Berater der F.________ AG dem Kunden unter anderem, den Fahrausweis zu erwerben, womit zum Beispiel eine Anstellung in der Objektbewachung möglich werden sollte. Das leuchtet an sich ein, jedoch stellt der fehlende Führerausweis - wie auch die fehlenden Sprach- und Computerkenntnisse - keinen invaliditätsbedingten Faktor dar. Diesen Umstand übersieht der Beschwerdeführer mit seinem Vorbringen, die IV-Stelle hätte vor der Beurteilung des Rentenanspruchs zunächst Massnahmen wie Computer- und Sprachkurse sowie eine Bewilligung zur Erlangung des Fahrausweises zusprechen müssen.