Citation: 6P.12/2006 29.03.2006 E. 4

Der Beschwerdeführer wirft dem Obergericht Verletzung der Unschuldsvermutung und willkürliche Beweiswürdigung vor in Bezug auf die Feststellungen zu den Übergriffen an B.________. 4.1 Der ausführlichen und sorgfältigen Begründung des Obergerichts [angefochtenes Urteil, S. 21-27] setzt der Beschwerdeführer ausschliesslich appellatorische Kritik entgegen. Er beschränkt sich darauf, den Nachweis des Sachverhaltes zu bestreiten und seine eigene Sichtweise des Geschehens darzulegen. So ist beispielsweise das Obergericht in einer sehr ausführlichen Begründung zum Schluss gekommen, dass der Beschwerdeführer dem Opfer das Rohypnol ins Getränk mischte und sie damit gezielt betäubte [angefochtenes Urteil, S. 22-24]. Dieser Begründung hält er entgegen, aus rechtsmedizinischen Haaranalyse ergebe sich, dass B.________ in den vergangenen Monaten nicht regelmässig Rohypnol konsumiert habe, was aber den Konsum am fraglichen Abend nicht ausschliesse [Beschwerdeschrift, S. 16]. Mit der übrigen Begründung des Obergerichts, welche die rechtsmedizinische Analyse ausführlich behandelt, setzt sich der Beschwerdeführer überhaupt nicht auseinander. Auch in seinen weiteren Ausführungen zur Beseitigung der belastenden Rohypnolspuren in den Weingläsern, zur Bekanntgabe seiner Identität und zur angeblichen Einwilligung des Opfers beschränkt sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen darauf, seine eigene Sichtweise darzulegen. Zusammenfassend ist in diesem Punkt auf die staatsrechtliche Beschwerde mangels Substanziierung nicht einzutreten.