Citation: 1C_89/2024 E. 2.5.1

2.5.1. Mit ihren Vorbringen vermag die Beschwerdeführerin nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz Bundesrecht verletzt hat. Die Vorinstanz erwog willkürfrei, auch wenn teilweise Abweichungen von den neu zulässigen Baumassen drohten, ändere dies nichts daran, dass es sich vorliegend um die Bewilligung eines Einzelobjekts handle, das nicht geeignet sei, überwiegende öffentliche Interessen zu gefährden. Es gelte jeweils auch den entsprechenden Regelungsinhalt der überschrittenen Normen zu berücksichtigen. Vorliegend seien durch die allfälligen Überschreitungen der Gesamthöhe und der Überbauungsziffer keine überwiegenden raumplanerischen oder umweltschutzrechtlichen Interessen tangiert. Die Vorinstanz hat gewichtige raumplanerische oder umweltschutzrechtliche Interessen an der Planänderung demnach vor allem aufgrund des Inhalts der vorliegend betroffenen, mit dem Bauprojekt allenfalls überschrittenen Regelungen verneint und nicht - wie die Beschwerdeführerin meint - weil es um die "Bewilligung eines Einzelobjekts" gehe. Für die Vorinstanz bestand daher keine Veranlassung, sich mit dem konkreten Mass oder der Relevanz von allfälligen Überschreitungen auseinanderzusetzen. Die lediglich sinngemäss geltend gemachte Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) liegt somit nicht vor. Im Übrigen geht aus den Vorbringen der Beschwerdeführerin nicht hervor, dass hier aufgrund des Masses der angeblichen Überschreitungen ein überwiegendes öffentliches Interesse an der Planänderung gegeben wäre. Ebenso wenig kann die Beschwerdeführerin mit ihren Vorbringen aufzeigen, dass die neuen Bestimmungen betreffend die Gesamthöhe und die Überbauungsziffer gewichtige raumplanerische oder umweltschutzrechtliche Interessen zum Inhalt haben. Zwar nennt die Beschwerdeführerin einerseits die öffentlichen Interessen der städtebaulichen und architektonischen Diversitäten der Dachformen und der Eingliederung sowie der Erhaltung ausreichender Grünflächen, die mit den neuen Bestimmungen verfolgt würden. Jedoch legt sie weder dar, weshalb das geltende Recht bzw. das Bauprojekt diesen Interessen zuwiderlaufe, noch inwiefern diese Interessen derart gewichtig sind, dass sie im vorliegenden Fall das private Interesse der Beschwerdegegnerin überwiegen würden und die Interessenabwägung der Vorinstanz gegen das Willkürverbot verstosse.