Citation: 6B_997/2017 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz führt in sachverhaltlicher Hinsicht aus, der Beschwerdeführer habe mit der A.________ AGeinen (mündlichen, da von ihm selbst nie unterzeichneten) Vertrag abgeschlossen, mit dem er sich verpflichtete, insgesamt 30 Tonnen Schweizer Bienenhonig zu liefern und bei Nichtleistung eine Konventionalstrafe zu bezahlen. Die Lieferung hätte ab dem 30. August 2013 auf Abruf durch die A.________ AGerfolgen sollen, wobei für die erste Lieferung eine Menge von 5,3 Tonnen Schweizer Honig, abgefüllt in Dosen zu 450g, vereinbart worden sei. Der Beschwerdeführer habe der A.________ AG mehrere Honig-Proben zugesandt und dazu ausgeführt, dass dieser Honig von verschiedenen Imkern aus der Region stamme und dann zu einem Honig vermischt würde, wobei es sich schliesslich um 100% reinen Schweizer Honig handeln werde, was er anhand von unabhängigen wissenschaftlichen Pollenuntersuchungen einwandfrei belegen könne. Ausserdem sei es zu einem Treffen zwischen der Verantwortlichen der A.________ AG und dem Beschwerdeführer gekommen, an dem er erneut bestätigt habe, dass er Schweizer Honig anbiete, wobei er diesen in mühsamer Kleinarbeit von kleinen und mittleren Imkern aufkaufe, die von den beiden Grossanbietern genug hätten. Zudem habe er ihr eine Pollenanalyse des Biologischen Instituts für Pollenanalyse vorgelegt, welche die Schweizer Herkunft des Honigs habe bestätigen sollen. Auch habe er ihr an weiteren Treffen versichert, bei der Auslieferung des Honigs einen Herkunftsnachweis vorzulegen. Dass seine Lieferung reinen Schweizer Honig enthalten würde, habe der Beschwerdeführer der A.________ AG wahrheitswidrig in Aussicht gestellt. Die in seinem Lagerraum beschlagnahmten 5,7 Tonnen Honig habe er aus Deutschland importiert. Dass es sich dabei um Schweizer Honig gehandelt habe, sei nicht nur äusserst unwahrscheinlich, sondern werde vom Beschwerdeführer auch nicht behauptet. Die Abfüllung des Honigs hätte der Beschwerdeführer nicht wie gegenüber der A.________ AG kommuniziert einem darauf spezialisierten Unternehmen übertragen, sondern selbst vorgenommen. Aufgrund seiner Aussagen vom 28. August 2013, wonach er eine Konventionalstrafe bezahlen müsse, wenn er bis zum 30. August 2013 nicht liefere, könne als erstellt erachtet werden, dass es nur deshalb nicht zur Auslieferung des Honigs an die A.________ AG gekommen sei, weil der Beschwerdeführer am 13. August 2013 verhaftet worden sei. Hierfür spreche auch, dass er der B.________ AG bereits den Auftrag für die Neuetikettierung von 450g/Dosen mit der Aufschrift "Schweizer Bienenhonig" unter der Handelsmarke "C.________" erteilt gehabt habe. Im Rahmen der rechtlichen Würdigung erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe bereits durch den Vertragsabschluss das Stadium der straflosen Vorbereitungshandlung ganz offensichtlich überschritten und die A.________ AG in die irrige Vorstellung versetzt, dass er zu den vertraglich vereinbarten Konditionen Schweizer Honig liefern würde, wozu er nicht in der Lage war. Hinzu komme, dass er nicht nur einen Vertrag abgeschlossen, sondern sich für den Fall der Vertragsverletzung zusätzlich zur Leistung einer Konventionalstrafe verpflichtet hatte. Und ausserdem habe er bereits ausländischen Honig beschafft und die Etikettierung leerer Honigdosen in Auftrag gegeben. Ohne Zweifel habe der Beschwerdeführer arglistig gehandelt. Sein Vorgehen sei keineswegs als einfache Lüge einzustufen. Vielmehr sei er planmässig vorgegangen und habe die verschiedenen Vorkehrungen aufeinander abgestimmt. Hervorzuheben sei, dass er der A.________ AG vorgemacht habe, die Abfüllung des angeblichen Schweizer Honigs in einer lebensmitteltechnisch zertifizierten Abfüllanlage vornehmen zu lassen und dass zu diesem Zweck Audits mit einer entsprechenden Firma durchgeführt worden seien, wobei er hernach eigenmächtig und unter Vorspiegelung unwahrer Tatsachen dieser Firma gegenüber von der betreffenden Vereinbarung zurückgetreten sei. Auch habe er vorgespiegelt, mit der Lieferung des Honigs einen Herkunftsnachweis liefern zu können. Schliesslich sei aber insbesondere entscheidend, dass es für die A.________ AG nicht möglich gewesen wäre, das Lügengebäude des Beschwerdeführers zu durchschauen.