Citation: B 36/06 26.07.2007 E. 2

Die in die Zuständigkeit der in Art. 73 BVG erwähnten richterlichen Behörden fallende (BGE 130 V 103 E. 1.1 S. 104 f.) Streitigkeit betrifft in der Hauptsache die Frage, ob Vorinstanz und Beschwerdegegnerin zu Recht per Ende Februar 1991 einen Freizügigkeitsfall angenommen haben, welcher Anspruch auf Austrittsleistungen begründet, und - ferner - die Frage nach einem liquidationsbedingten Anspruch auf freie Stiftungsmittel gemäss Art. 23 Abs. 1 FZG. Insoweit handelt es sich um einen Streit um Versicherungsleistungen, weshalb sich die Überprüfungsbefugnis nach Art. 132 OG richtet. Danach ist die Kognition nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschränkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verfügung. Das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann über die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (vgl. BGE 129 V 251 E. 1.2 S. 253, 126 V 163 E. 1 S. 165).