Citation: 2C_398/2024 E. 1.1

1.1. Der deutsche Staatsangehörige A.________ (geb. 1971) war im Besitz einer Niederlassungsbewilligung, die mit Verfügung des Amts für Migration des Kantons Luzern (nachfolgend: Migrationsamt) vom 3. Dezember 2018 rechtskräftig widerrufen wurde (vgl. letztinstanzlich: Urteil 2C_836/2021 vom 20. September 2023). Am 3. November 2023 ersuchten A.________ und seine Ehefrau, die polnische Staatsangehörige B.________ (geb. 1973), das Migrationsamt um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung an A.________ zwecks Erwerbstätigkeit und zum Verbleib bei seiner Ehefrau und dem gemeinsamen Sohn C.________ (geb. 2013). Mit Zwischenentscheid vom 17. Juni 2024 wies das Migrationsamt ein Gesuch von A.________ um Gestattung des prozeduralen Aufenthalts in der Schweiz ab. Der prozedurale Aufenthalt von A.________ während der Dauer des migrationsrechtlichen Verfahrens bildet derzeit Gegenstand eines Beschwerdeverfahrens vor dem Kantonsgericht Luzern. In diesem Rahmen wies die Einzelrichterin am Kantonsgericht am 24. Juli 2024 ein Gesuch von A.________, B.________und C.________ um superprovisorische Massnahmen ab. Eine dagegen erhobene Beschwerde ist derzeit beim Bundesgericht hängig (Verfahren 2C_373/2024). In diesem Verfahren hiess die Präsidentin der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts mit Verfügung vom 6. August 2024 ein Gesuch der Beschwerdeführer um aufschiebende Wirkung bzw. vorsorgliche Massnahmen in dem Sinne gut, dass A.________ gestattet wurde, den Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens in der Schweiz abzuwarten.