Citation: 2C_321/2018 E. 2.2

2.2.1 Beschwerden sind primär zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Art. 90 BGG), sei es insgesamt, sei es unter bestimmten Voraussetzungen hinsichtlich eines Teils (Art. 91 BGG). Der angefochtene Entscheid über die Vereinigung zweier Verfahren, die Nicht-Sistierung eines Verfahrens und den teilweisen Entzug der aufschiebenden Wirkung schliesst das vorinstanzliche Verfahren nicht ab; er stellt daher einen Zwischenentscheid dar. Gegen selbständig eröffnete Zwischenentscheide, die weder die Zuständigkeit noch den Ausstand betreffen (Art. 92 BGG), ist die Beschwerde nur zulässig, wenn diese Zwischenentscheide einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können (Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG) oder die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG). Die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG sollen das Bundesgericht entlasten. Dieses soll sich möglichst nur einmal mit der Sache befassen und sich überdies nicht bereits in einem frühen Verfahrensstadium ohne genügend umfassende Sachverhaltskenntnis teilweise materiell festlegen müssen. Können allfällige Nachteile in verhältnismässiger Weise auch noch mit einer bundesgerichtlichen Beurteilung nach Ausfällung des Endentscheids behoben werden, tritt das Bundesgericht auf gegen Vor- und Zwischenentscheide gerichtete Beschwerden nicht ein (vgl. BGE 137 IV E. 1.1 S. 239; Urteil 2C_105/2012 vom 29. Februar 2012 E. 2.2.1). 2.2.2 Ein Nachteil ist irreversibel, wenn er auch mit einem für den Beschwerdeführer günstigen Entscheid in Zukunft nicht oder nicht mehr vollständig behoben werden kann (BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 800 f.; 141 III 80 E. 1.2 S. 80; Urteil 2C_105/2012 vom 29. Februar 2012 E. 2.2.1). Der Beschwerdeführer hat die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG darzulegen, soweit diese nicht offensichtlich erfüllt sind (BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801; 141 III 80 E. 1.2 S. 81; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.; 134 III 426 E. 1.2 S. 429). Nach ständiger Rechtsprechung muss der Nachteil in der Regel rechtlicher Natur sein (BGE 142 III 798 E. 2.2 S. 801; 141 IV 289 E. 1.2 S. 291; Urteil 2C_700/2017 vom 24. August 2017 E. 2.2), wobei die blosse Möglichkeit eines nicht wiedergutzumachenden Nachteils rechtlicher Natur genügt (BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382; 134 III 188 E. 2.1 S. 191). Keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken die Verlängerung oder Verteuerung des Verfahrens (BGE 141 III 80 E. 1.2 S. 80; 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382; 139 V 99 E. 2.4 S. 104; Urteil 2C_700/2017 vom 24. August 2017 E. 2.2). 2.2.3 Dass die Gutheissung der Beschwerde im hier zu beurteilenden Fall sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG), ist offensichtlich nicht der Fall und wird von der Beschwerdeführerin auch nicht behauptet. Zu prüfen ist deshalb, ob der angefochtene Zwischenentscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken kann.