Citation: 8C_562/2023 E. 3.2

3.2. Den Invaliditätsgrad hat die Vorinstanz nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG) ermittelt und das von der Beschwerdegegnerin anhand des ab 1. April 2020 gültigen Gesamtarbeitsvertrags (GAV) für das Gipsergewerbe der Stadt Zürich herangezogene Valideneinkommen geschützt. Bei einem Mindestlohn für das Jahr 2022 für angelernte Berufsarbeiter (Alter 61; ab 5 Dienstjahre) von monatlich Fr. 5'046.95 hat sie ein Jahreseinkommen von Fr. 65'610.35 angenommen. Der Mindestlohn für das Gipsergewerbe der Stadt Zürich liegt dabei höher als der ab 1. April 2021 gültige GAV für das Maler- und Gipsergewerbe Deutschschweiz und Tessin (ohne Stadt Zürich) von Fr. Fr. 4'691.- (vgl. Einspracheentscheid vom 30. September 2022 S. 22). Das Invalideneinkommen hat die Vorinstanz anhand statistischer Werte der LSE 2020 (Tabelle TA1_tirage_skill_level, Privater Sektor, Total, Kompetenzniveau 1, Männer) festgesetzt (vgl. BGE 148 V 174 E. 6.2). Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit und der Nominallohnentwicklung hat sie für das Jahr 2022 ein Invalideneinkommen von Fr. 66'016.- ermittelt und mit der Beschwerdegegnerin einen Abzug vom Tabellenlohn in der Höhe von 10 % vorgenommen, um den medizinisch begründeten Einschränkungen bzw. dem kreisärztlich festgelegten Zumutbarkeitsprofil Rechnung zu tragen. Bei einem Invalideneinkommen von demnach Fr. 59'414.05 hat sich in Gegenüberstellung mit dem Valideneinkommen von Fr. 65'610.35 ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 9,44 % ergeben.