Citation: 5A_193/2022 E. 5.2

5.2. Das Verwaltungsgericht hat den Beschwerdeführer als unterlegene Partei behandelt und deshalb für kostenpflichtig erklärt. Der Beschwerdeführer wendet hierzu zwar zutreffend ein, dass er selbst nicht Willensvollstrecker und im Aufsichtsverfahren deshalb nicht passivlegitimiert ist (vgl. KARRER/VOGT/LEU, a.a.O., N. 100 zu Art. 518; ABT, Der Willensvollstrecker aus Sicht der Erben: «il buono, il brutto o il cattivo», in: AJP 2018 S. 1313 ff., 1315). Unbestritten wurde der Beschwerdeführer indes auf eigenes Ersuchen hin zum streitbetroffenen Verfahren beigeladen (vgl. vorne Bst. A.c). In den Worten des Beschwerdeführers ersuchte dieser um die Beiladung, "weil ihn einerseits die regelrechte Diffamierungs-Kampagne gegen den Willensvollstrecker störte und ihn der Entscheid zudem als Erbe indirekt betrifft. Sein Erbanspruch würde bei einer Amtsenthebung des Willensvollstreckers zukünftig nicht mehr von diesem verwaltet, sondern von der zerstrittenen Erbengemeinschaft bzw. einer Erbenvertreterin [vgl. vorne Bst. A.c], deren Neutralität bereits in Frage gestellt wurde." Wie sich dem entsprechenden Entscheid des Regierungsrats vom 26. Juni 2020 (act. 19/1) entnehmen lässt, erfolgte die Beiladung denn auch im Wesentlichen deshalb, weil im Aufsichtsverfahren "durchaus Sachverhalte thematisiert werden [können], die einen Reflex auf materiell-rechtliche Ansprüche zeitigen". Nicht geltend gemacht oder offensichtlich ist, dass die Beiladung nicht zulässig gewesen wäre oder dass sie nur eingeschränkte Wirkungen entfalten würde.