Citation: 8C_210/2015 E. 3.1

3.1. Entgegen den Ausführungen in der Beschwerde ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass die IV-Stelle die berechtigten Zweifel ihres RAD-Arztes am Gutachten des Zentrums C.________ vom 18. Februar 2003 ignorierte. Zu Recht wies das kantonale Gericht auf die Ausführungen des RAD-Arztes hin, wonach in somatischer Hinsicht der orthopädische Facharzt im Gutachten des Zentrums C.________ zumindest von einer Teilarbeitsfähigkeit ausging. So hielt der Orthopäde des Zentrums C.________ ausdrücklich fest, in radiologischer Hinsicht resultierten äusserst geringe Befunde und ausser einer ausgeprägten lumbal-linkskonvexen Skoliose seien die Verhältnisse unauffällig. Die radiologischen Untersuchungen der Hände und Handgelenke ergaben blande Befunde. Der Orthopäde des Zentrums C.________ diagnostizierte nur einen Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom beidseits. Gestützt auf seine Beurteilung schloss er auf eine lediglich "mässige" Einschränkung in der Tätigkeit als Hausfrau. Damit stehen seine Ausführungen im Widerspruch zur Diagnosestellung der Kommission für medizinische Begutachtung und zu deren Einschätzung der Arbeitsfähigkeit. Obschon der orthopädische Teilgutachter lediglich eine Verdachtsdiagnose stellte, findet sich unter den Hauptdiagnosen (mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit) ein Karpaltunnelsyndrom beidseits. Die Schlussfolgerung der Kommission, wonach die Arbeitsfähigkeit aufgrund der somatischen Krankheiten deutlich eingeschränkt sei, lässt sich aus den Erläuterungen des orthopädischen Facharztes nicht ableiten. Demzufolge durfte die Vorinstanz darauf schliessen, dass die Verwaltung zu Unrecht auf die im Gutachten des Zentrums C.________ attestierte Arbeitsunfähigkeit abstellte.