Citation: 1C_71/2007 11.09.2007 E. A

Der 1952 geborene X.________ wurde mit Strafmandat vom 12. Juli 2006 vom Untersuchungsrichteramt III Bern-Mittelland wegen Überschreitens der zulässigen Höchstgeschwindigkeit, begangen am 13. März 2006 um 16.36 Uhr in Rüschegg-Graben mit dem Personenwagen FR ..., zu einer Busse von Fr. 600.-- verurteilt. Das Strafmandat wurde ihm am 22. Juli 2006 eröffnet und erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Mit Verfügung vom 20. Juli 2006 entzog der Präsident der Kommission für Administrativmassnahmen im Strassenverkehr des Kantons Freiburg (im Folgenden: KAM) X.________ den Führerausweis für einen Monat. Zur Begründung wurde ausgeführt, X.________ habe am 13. März 2006 einen Personenwagen in Rüschegg mit einer Geschwindigkeit von 67 km/h gelenkt und damit die dort innerorts zulässige Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h, nach Abzug der Sicherheitsmarge von 5 km/h, um 22 km/h überschritten. Diese Verfügung wurde X.________ am 28. Juli 2006 eröffnet. Gegen die Verfügung vom 20. Juli 2006 betreffend Führerausweisentzug erhob X.________ bei der KAM am 4. August 2006 Einsprache mit der Begründung, es hätte nicht festgestellt werden können, welche Person die Geschwindigkeitsüberschreitung begangen hatte. Mit Verfügung vom 27. September 2006 wies die KAM die Einsprache ab und bestätigte den einmonatigen Führerausweisentzug. Die KAM führte aus, das Strafmandat sei rechtskräftig geworden, daher könne der Sachverhalt im Administrativverfahren nicht mehr bestritten werden.