Citation: 6B_1355/2023 E. A

Das Kantonsgericht Basel-Landschaft verurteilte A.________ am 23. Mai 2023 im Berufungsverfahren gegen das Urteil des Strafgerichtspräsidiums Basel-Landschaft vom 9. August 2022 zweitinstanzlich wegen Drohung zu einer bedingt vollziehbaren Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 110.--, bei einer Probezeit von zwei Jahren. Es reduzierte die ihm auferlegten Kosten des Vorverfahrens sowie des erstinstanzlichen Verfahrens um Fr. 560.-- auf Fr. 16'790.45, bestätigte im Übrigen den erstinstanzlichen Entscheid und regelte die Kosten- sowie Entschädigungsfolgen des Berufungsverfahrens. Dem Urteil liegt folgender Sachverhalt zugrunde: Am 29. August 2018, zwischen 7.00 Uhr und 8.39 Uhr, im Werkhof der E.________ AG sagte A.________ gegenüber seinem damaligen Vorgesetzten F.________, nachdem er erfahren hatte, dass an seiner Stelle ein Arbeitskollege die Funktion der Sicherheitsleitung übernimmt, in aggressivem und ernstem Tonfall unter anderem, er lade jetzt seine Waffe durch, gehe hinunter (nach U.________), und dann kämen C.________, B.________ und D.________ "weg" bzw. er "räume" dort auf; diese seien "keinen Schuss Pulver" wert. Im Anschluss an diese Äusserungen gab F.________ zunächst A.________ zwecks Deeskalation einen konkreten Arbeitsauftrag und informierte in der Folge die Geschäftsleitung der E.________ AG über die Drohungen, die dann in der Person von D.________ um 8.39 Uhr die Polizei avisierte.