Citation: 1C_263/2023 E. 6.2

6.2. Wie dargelegt (E. 4.6 ff.), ist zur Bejahung der Existenzfähigkeit des streitgegenständlichen Betriebs unter anderem ein namhafter Beitrag aus der landwirtschaftlichen Tätigkeit zu erwirtschaften. Ein solcher Beitrag liegt mit dem von der Beschwerdeführerin veranschlagten Gewinn von voraussichtlich Fr. 8'000.-- aus der landwirtschaftlichen Tätigkeit nicht vor (E. 4.7.2). Indem die Vorinstanz dem durchschnittlichen Bedarf einer bäuerlichen Familie den voraussichtlich zu erwirtschaftenden Gewinn gemäss Betriebskonzept der Beschwerdeführerin gegenüberstellte, um das längerfristige Bestehen des Betriebs zu überprüfen, hat sie keine Differenzierung unterlassen, die sich aufgrund der Umstände aufgedrängt hätte (vgl. BGE 143 I 361 E. 5.1 S. 367; 141 I 78 E. 9.1 S. 90, 141 I 153 E. 5.1 S. 157; je mit Hinweisen).