Citation: 1C_260/2024 E. 4.3

4.3. Inwiefern es nicht vor dem Willkürverbot standhalten soll, dass die Vorinstanz aufgrund der Beeinträchtigungen des Beschwerdeführers in seiner psychischen Gesundheit das Vorliegen ernsthafter Zweifel an seiner Fahreignung bejaht hat, wird nicht hinreichend dargetan (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer zeigt auch keine Gründe auf, die es rechtfertigen würden, ihm den Ausweis ausnahmsweise zu belassen. Solche sind vorliegend auch nicht ersichtlich. Angesichts der grossen Gefahr, die nicht fahrtaugliche Lenkerinnen und Lenker für die Verkehrssicherheit darstellen, ist der vorsorgliche Entzug des Führerausweises bis zur abschliessenden Abklärung der Fahreignung gerechtfertigt und der Beschwerdeführer hat die dadurch verursachte, zeitlich begrenzte Einschränkung seiner Freiheitsrechte (insbesondere der Wirtschaftsfreiheit) hinzunehmen (vgl. Urteil 1C_108/2010 vom 20. Juli 2010 E. 2.2). Folglich stellt der vorsorgliche Führerausweisentzug auch dann keinen unverhältnismässigen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit des Beschwerdeführers dar, wenn sein bisheriger automobilistischer Leumund ungetrübt ist und er beruflich auf sein Auto angewiesen ist. Im Übrigen substanziiert der Beschwerdeführer seine Rüge nicht näher, sondern begnügt sich mit dem Hinweis, die Massnahmen kämen einem Berufsverbot gleich. Auch wenn der vorsorgliche Sicherungsentzug den Beschwerdeführer hart treffen mag, erweist sich der angefochtene Entscheid im Lichte der bundesrechtlichen Strassenverkehrsgesetzgebung als verfassungskonform.