Citation: 1P.396/2005 23.09.2005 E. A

Mit Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt vom 23. Januar 2004 wurde K.________ der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie weiterer Straftatbestände für schuldig befunden und zu 3 3/4 Jahren Zuchthaus und einer Busse verurteilt. Auf Appellation von K.________ und der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt bestätigte das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt am 20. April 2005 im Wesentlichen den Schuldspruch der Vorinstanz, verurteilte K.________ zu einer Strafe von 4 1/4 Jahren Zuchthaus und bestätigte im Übrigen das erstinstanzliche Urteil. Das Appellationsgericht gewährte K.________ vorgängig Einsicht in die Akten der Belastungszeuginnen A.________, B.________ und C.________, lehnte indessen eine erneute Konfrontation insbesondere mit der Belastungszeugin A.________ ab. Anlässlich der Appellationsverhandlung wurde der Detektiv D.________ als Zeuge befragt. Das Appellationsgericht erachtete die Verwertung von Telefonüberwachungen als rechtmässig, verwarf den auf ein E-Mail gestützten Einwand, der Detektiv D.________ habe die Belastungszeugin A.________ beeinflusst, und kam aufgrund der Beweiswürdigung zum Schluss, dass K.________ nicht nur 3,1 kg, sondern mindestens 4 kg Heroin geliefert habe.