Citation: 8C_369/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Vorinstanz weise in keiner Art und Weise nach und zeige anhand der IV-Akten nicht auf, inwieweit es sich bei den von ihr aufgezählten Arbeiten allesamt um körperlich leichte bis selten mittelschwere Verrichtungen handle. Sie übersehe zudem, dass es aus betriebswirtschaftlicher Sicht auf einem Bauernhof mit Tierhaltung kaum möglich sei, die zugemuteten Tätigkeiten nach 1.5 Stunden zu unterbrechen und am folgenden Tag fortzusetzen. So könne zum Beispiel der Fütterungsvorgang nicht einfach unterbrochen werden. Das kantonale Gericht übergehe insgesamt in willkürlicher Weise das von den Sachverständigen der ABI formulierte Anforderungsprofil. Sodann halte der Abklärungsfachmann fest, der Beschwerdeführer sollte sein Arbeitspensum auf circa 50 % beziehungsweise 1'500 Stunden reduzieren können, um gesundheitlich wirklich entlastet zu werden. Da die organisatorischen und administrativen Aufgaben sowie die leichteren Handreichungen bereits einen zeitlichen Aufwand von rund 1'500 Stunden umfassten, sei es nicht möglich, dass er darüber hinaus noch die 541 fehlenden Reststunden leiste. Dazu bedürfe er der Unterstützung eines zusätzlichen qualifizierten Mitarbeiters, den er zu entlöhnen habe.