Citation: U 279/02 06.02.2003 E. 2

Die Vorinstanz hat in Anwendung der massgeblichen Gesetzesbestimmungen (Art. 21 Abs. 1 lit. d in Verbindung mit Art. 10 Abs. 1 lit. d und Abs. 3 UVG sowie Art. 68 Abs. 2 UVV) zutreffend festgestellt, dass die Aufenthalte des Beschwerdeführers in tropischem Klima offensichtlich nicht als Kuraufenthalte betrachtet werden können, die eine Leistungspflicht der obligatorischen Unfallversicherung zu begründen vermögen. Es kann auf die einlässlichen Darlegungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Beizupflichten ist dem Beschwerdeführer darin, dass sich aus dem Wortlaut von Art. 10 Abs. 1 lit. d UVG und Art. 68 UVV nicht ergibt, die Nach- oder Badekur sei nur dann von der Unfallversicherung zu übernehmen, wenn sie in einer Heil- oder Kuranstalt durchgeführt werde. Dies ist jedoch nicht entscheidend: Massgebend ist vielmehr, dass es beim Anspruch auf Heilbehandlung nach Art. 10 Abs. 1 UVG (zweckmässige Behandlung der Unfallfolgen) um medizinische Vorkehren geht, wie dies insbesondere auch in Art. 21 Abs. 1 lit. d UVG verdeutlicht wird, der den Anspruch erwerbsunfähiger Versicherter auf Pflegeleistungen und Kostenvergütungen (Art. 10-13 UVG) nach der Festsetzung der Rente umschreibt. Danach ist vorausgesetzt, dass der Gesundheitszustand des erwerbsunfähigen Versicherten durch medizinische Vorkehren wesentlich verbessert oder vor wesentlicher Beeinträchtigung bewahrt werden kann. Der blosse Aufenthalt in einer anderen - hier tropischen - Klimazone erfüllt den Begriff der Unfallbehandlung im Sinne einer medizinischen Vorkehr offensichtlich nicht. Dass während des Aufenthaltes in den Tropen keine medizinische Betreuung oder gar Behandlung erforderlich ist, räumt der Beschwerdeführer ausdrücklich ein.