Citation: 5A_994/2018 E. 5.3.4

5.3.4. Die Vorbringen des Beschwerdeführers überzeugen nicht. So hat sich das Kantonsgericht mit den Umständen des konkreten Falls auseinandergesetzt. Es hörte die Kinder selber an und begründete den Umfang des Ferienrechts auf nachvollziehbare Weise, wobei es insbesondere die Interessen der Kinder (Ferienlager, Freunde etc.), die geographische Situation und Gerichtspraxis berücksichtigte. Die Einwendungen des Beschwerdeführers erschöpfen sich in der Aussage, wonach der Kontakt zwischen Vater und Kindern wichtig sei. Damit vermag der Beschwerdeführer indes nicht darzulegen, weshalb das Kindeswohl zwingend die Ausdehnung auf vier Wochen Ferien erfordert und eine Abweichung vom "Gerichtsüblichen" unabdingbar ist.