Citation: 1C_857/2013 E. 6.4

6.4. Hinsichtlich der in der Strafanzeige vom 12. Juni 2013 vorgebrachten neuen Vorbringen kam die Geschäftsleitung - wie bereits ausgeführt - zum Schluss, dass der Strafanzeige und den Akten keinerlei konkrete Anhaltspunkte für ein strafrechtlich relevantes Verhalten der Angezeigten entnommen werden könnten. Inwiefern die Geschäftsleitung dabei die Strafanzeige oder die Akten in Bezug auf ein konkretes der Angezeigten vorgeworfenes strafrechtliches Verhalten oder Unterlassen in verfassungswidriger Weise gewürdigt haben sollte, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Der Beschwerdeführer beanstandet, dass die Stellungnahme der Angezeigten vom 30. Januar 2013 zuhanden der Geschäftsprüfungskommission von dieser nicht als Amtsbericht "mit erhöhter Beweiseignung" gewürdigt wurde. Weshalb indessen die Geschäftsleitung verfassungsrechtlich verpflichtet gewesen wäre, die Äusserung des Parteistandpunktes der Angezeigten als Amtsbericht mit erhöhter Beweisfunktion zu würdigen, ergibt sich aus der Beschwerde nicht. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen vermag, inwiefern die Geschäftsleitung in verfassungswidriger Weise das Vorliegen von Anhaltspunkten für ein konkretes strafrechtlich relevantes Verhalten verneint haben sollte und daher das Ermächtigungsgesuch als offensichtlich unbegründet beurteilte.