Citation: 8C_204/2023 E. A

A.________, geboren 1957, leidet seit 2017 an einer klonalen reifzelligen B-Zell-Neoplasie, am ehesten einer CLL (chronische lymphatische Leukämie), aufgrund welcher eine Immunsuppression besteht. Während des Militärdienstes wurde er am 25. Juni 2021 bei einer unverschuldeten Frontalkollision mit einem auf seiner Fahrspur entgegenkommenden Auto im Leissigentunnel auf dem Führersitz seines Personenwagens eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen und mit der Rega ins Inselspital nach Bern geflogen werden. Die Kollisionsgegnerin verstarb auf der Unfallstelle. A.________ zog sich bei diesem Unfall unter anderem Frakturen mehrerer Rippen und beider Fussgelenke zu. Nach der stationären Primärversorgung konnte er für die Dauer vom 6. Juli 2021 bis 12. Oktober 2021 zur stationären Rehabilitation ins Rehazentrum Valens verlegt werden. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva), Abteilung Militärversicherung (fortan: Suva-MV oder Beschwerdeführerin) übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Nach der operativen Osteosynthese-Materialentfernung (OSME) vom 12. Oktober 2021 folgte vom 14. Oktober bis 6. November 2021 eine weitere stationäre Rehabilitation in Valens. Am 11. Januar 2022 nahm A.________ seine Arbeit im Homeoffice wieder auf. Mit Schreiben vom 17. August 2022 reichte er der Suva-MV ein Kostenrückerstattungsgesuch unter anderem für ungedeckte Einzelzimmerzuschläge während der stationären Reha-Aufenthalte ein. Mit Verfügung vom 7. September 2022, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 27. Oktober 2022, verneinte die Suva-MV für den Reha-Aufenthalt vom 6. Juli bis 12. Oktober 2021 eine Leistungspflicht hinsichtlich der ungedeckten Einzelzimmerzuschläge im Betrag von Fr. 16'120.-.