Citation: 4A_150/2010 09.06.2010 E. B

Die Kosten betreffend die Erschliessungsstrasse wurden bezahlt. Bezüglich der Wasserversorgung bezahlten sowohl die Beschwerdegegnerin als auch das Konsortium diverse von der Beschwerdeführerin in Rechnung gestellte Beträge. Andere Rechnungen blieben unbeglichen oder wurden nur teilweise bezahlt. Am 6. Januar 1987 händigte die Beschwerdeführerin einem Gemeinderat einen Ingenieurvertrag aus, welcher von der Gemeinde aber nicht unterzeichnet wurde. Am 15. Februar 1991 verkaufte die Beschwerdeführerin ihren Anteil am Konsortium. Im Vertrag wurde festgehalten, der Käufer verpflichte sich zur Übernahme von Fr. 31'828.85, die von der Gemeinde noch geschuldet seien. Ferner hatte der Käufer bei der Gemeinde dahin zu wirken, dass der Beschwerdeführerin diverse Ingenieurarbeiten übertragen würden. Von 1986 bis 1991 erbrachte die Beschwerdeführerin verschiedene unbedeutende Arbeiten und danach bis 1993 Leistungen für die III. und IV. Etappe der Kanalisation.