Citation: 2C_385/2014 E. 5.2.2

5.2.2. Den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zufolge wurde die elterliche Sorge über die gemeinsame Tochter der Ex-Ehefrau zugeteilt; dem Beschwerdeführer wurde ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende sowie ein Ferienrecht von zwei Wochen pro Jahr eingeräumt. Die Vorinstanz bestreitet nicht, dass der Beschwerdeführer eine enge affektive Beziehung im Sinne der bundesgerichtlichen Praxis zu seinem Kind unterhält. Ebenso tendiert das Bundesverwaltungsgericht dahin, eine enge wirtschaftliche Beziehung zwischen Vater und Tochter anzunehmen. Es hegt aber gewisse Zweifel daran, wie der Beschwerdeführer angesichts seiner finanziellen Situation die monatlichen Unterhaltszahlungen zu bestreiten in der Lage ist. Das Bundesverwaltungsgericht weist zutreffend darauf hin, dass der Beschwerdeführer kein "tadelloses Verhalten" an den Tag gelegt hat. Angesichts der strafrechtlichen Verfehlungen des Beschwerdeführers, seiner langjährigen Sozialhilfeabhängigkeit und seiner Schuldenwirtschaft kann offensichtlich nicht von einem tadellosen Verhalten im Sinne der zitierten Rechtsprechung gesprochen werden (vgl. auch die Urteile 2C_145/2012 vom 16. Juli 2012 E. 2.3.2; 2C_870/2008 vom 26. Mai 2009 E. 2.2.3)