Citation: 8C_638/2018 E. 6.1

6.1. Der Beschwerdeführer wendet weiter im Wesentlichen ein, die Vorinstanz habe zu Recht festgestellt, dass es durch den Unfall zu einer (vorübergehenden) Schwellung am Handgelenk gekommen sei. Sie verneine aber eine Einengung des Carpalkanals. Demgegenüber hätten die Dres. med. G.________ und H.________ im Bericht vom 26. Januar 2017 das Auftreten von typischen CTS-Symptomen gerade mit dieser Schwellung begründet. Sie hätten nämlich sinngemäss ausgeführt, das CTS sei durch die Schwellung symptomatisch geworden. Daraus müsse geschlossen werden - so der Versicherte weiter -, dass der Nervus medianus durch die massive Kontusion und Distorsion des Handgelenks anlässlich des Unfalls mit konsekutiver Schwellung eingeklemmt worden und es dadurch zu den Symptomen des CTS und zur Operation sowie zu den dadurch verursachten Beschwerden im rechten Arm gekommen sei. Dabei sei unerheblich, ob damals bereits ein CRPS ausgewiesen gewesen sei oder bloss eine entsprechende Verdachtsdiagnose bestanden habe. Unbehelflich sei das Argument der Vorinstanz, Dr. med. F.________ sei aufgrund der Akten und des Bildmaterials zum Schluss gekommen, der Unfall habe sich nicht auf den Bereich des Carpaltunnels ausgewirkt. Dr. med. F.________ habe sich am 22. August 2017 nämlich gerade nicht mit der Entstehung resp. dem Symptomatischwerden des CTS durch die nach dem Unfall entstandene Schwellung im Handgelenksbereich auseinandergesetzt. Sie verliere kein Wort zur Meinung der Dres. med. G.________ und H.________ vom 26. Januar 2017. Es bestünden somit zumindest leichte Zweifel an den Ausführungen der Dr. med. F.________, weshalb die Vorinstanz weitere Abklärungen hätte vornehmen müssen.