Citation: 1C_215/2023 E. 3.1

3.1. Gegenstand des vorinstanzlichen Verfahrens bildete die Frage, ob für die Eröffnung einer Strafuntersuchung gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sicherheits- und Justizdepartements des Kantons St. Gallen die Ermächtigung zu erteilen sei. Soweit die Beschwerdeführerin die erwähnte "forensisch-traumatologische Analyse" beantragt und "Staatshaftung" fordert, geht sie offenkundig über den zulässigen Streitgegenstand des vorliegenden Beschwerdeverfahrens hinaus. Insoweit ist ihre Beschwerde daher offensichtlich unzulässig. Dasselbe gilt in Bezug auf ihr Ausstandsbegehren gegen die Anklagekammer. Ausstandsbegehren können sich rechtsprechungsgemäss nur gegen Mitglieder einer Behörde, nicht aber gegen eine Behörde als solche richten. Die Beschwerdeführerin macht keine konkreten Befangenheitsgründe gegen die einzelnen Mitglieder der Anklagekammer geltend, sondern lässt es bei einer pauschalen Ablehnung dieser Behörde als Gesamtbehörde bewenden (vgl. BGE 139 I 121 E. 4.3; 137 V 210 1.3.3).