Citation: 4D_18/2024 E. 3.3

3.3. Schliesslich macht der Beschwerdeführer wiederholt geltend, die Vorinstanz habe nicht begründet, weshalb sie ohne entsprechende Rüge eine von der Erstinstanz abweichende Beweiswürdigung vorgenommen habe. Soweit in diesen Ausführungen eine gerügte Verletzung der Begründungspflicht als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) zu erblicken ist, kann dem Beschwerdeführer nicht gefolgt werden. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid stützt (BGE 143 III 65 E. 5.2). Das angefochtene Urteil erfüllt diese Anforderungen ohne weiteres. Insbesondere geht aus ihm hervor, weshalb die Vorinstanz die Beweiswürdigung der Erstinstanz prüfte. So hat die Vorinstanz festgehalten, dass der Beschwerdegegner auch eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht habe, weshalb sie gestützt auf diese Rüge eine eigene Sachverhaltsprüfung vorgenommen hat. Die Rüge ist daher mangels Begründung abzuweisen, soweit überhaupt darauf eingetreten werden kann.