Citation: 6B_847/2009 22.02.2010 E. 1

Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Verweigerung der bedingten Entlassung. Sie rügt eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung sowie die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten. 1.1 Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht gilt eine qualifizierte Rügepflicht. Das Bundesgericht prüft eine solche Rüge nur insofern, als sie in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG, BGE 133 Il 249 E. 1.4.2 S. 254). 1.2 Die Beschwerdeführerin macht geltend, das angefochtene Urteil enthalte an keiner Stelle eine umfassende Sachverhaltsfeststellung, die eine Anwendung von Art. 86 StGB erlauben würde. Dabei legt sie nicht ausreichend dar, inwiefern der Sachverhalt unvollständig ist. Auf die Rüge ist nicht einzutreten (Art. 106 Abs. 2 BGG). 1.3 Weiter rügt die Beschwerdeführerin eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Sie bringt vor, sie habe zum psychiatrischen Gutachten keine Stellung nehmen können und sei vor dem Entscheid über die bedingte Entlassung nicht angehört worden. Obschon der Gutachter faktisch eine belastende Person sei, habe die Vorinstanz ihren Antrag auf Stellung von neun Zusatzfragen an den Gutachter abgewiesen. Dies verstosse gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens. Zudem verfalle die Vorinstanz in Willkür, indem sie ein generelles Recht auf Stellung von Zusatzfragen nach Erstattung eines psychiatrischen Gutachtens verneine. Die Vorinstanz führt aus, die Beschwerdeführerin habe sowohl den Gutachtenauftrag vom 12. Dezember 2007 als auch die Ergänzungsfragen vom 21. Mai 2008 in Kopie zur Kenntnisnahme erhalten. Sie habe erst am 27. August 2008 dem Justizvollzug beantragt, dem Experten Ergänzungsfragen zu stellen. Diese Fragen hätten sich entweder nicht auf das Gutachten bezogen oder seien für die Beurteilung nicht relevant gewesen. Zudem sei die Beschwerdeführerin am 25. August 2008, mithin vor dem Entscheid über ihre bedingte Entlassung, vom Justizvollzug angehört worden (angefochtenes Urteil E. 2.2 S. 9). Die Beschwerdeführerin setzt sich mit diesen Erwägungen nicht auseinander, sondern wiederholt ihre Ausführungen, welche sie in der Beschwerde an die Vorinstanz vorgebracht hat. Sie legt nicht substanziiert dar, inwiefern die Vorinstanz die verfassungsmässigen Rechte verletzt. Auf die Rügen ist nicht einzutreten (Art. 106 Abs. 2 BGG). 1.4 Schliesslich ist auf die Rüge der Verletzung der Begründungspflicht nach Art. 29 BV mangels rechtsgenügender Begründung nicht einzutreten (Art. 106 Abs. 2 BGG). Die von der Beschwerdeführerin bemängelte Subsumtion ihrer Situation unter die in Art. 86 StGB festgelegten Bedingungen zur Gewährung der bedingten Entlassung bezieht sich auf die rechtliche Würdigung (s. E. 2.4 hiernach).