Citation: 2D_97/2007 15.11.2007 E. 2

2.1 Der angefochtene Entscheid stützt sich auf öffentliches Recht des Kantons Graubünden, womit er grundsätzlich der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 82 ff. BGG unterliegt. In der Sache geht es um eine Frage der Staatshaftung. Nach Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig in vermögensrechtlichen Streitigkeiten auf dem Gebiet der Staatshaftung, wenn der Streitwert weniger als Fr. 30'000.-- beträgt. Da es im vorliegenden Fall um einen deutlich höheren Streitwert geht, was für die Zulässigkeit des Rechtsmittels auch in verfahrensrechtlichen Fragen massgeblich ist, greift der Ausschluss von Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG nicht. Damit steht gegen den angefochtenen Entscheid die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und nicht, wovon die Beschwerdeführerin fälschlicherweise gestützt auf die unzutreffende Rechtsmittelbelehrung der Vorinstanz ausgeht, die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen. Die falsche Bezeichnung des Rechtsmittels schadet der Beschwerdeführerin indessen nicht. 2.2 Fraglich erscheint, wieweit die Beschwerdeführerin im Anschluss an den Endentscheid auch noch die vorangegangene Kostenvorschussverfügung bzw. die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege anfechten kann (vgl. dazu Art. 93 BGG); es fragt sich überdies, ob der angefochtene Entscheid im Hinblick auf die vom Bezirksgerichtspräsidenten Plessur am 29. März 2007 verweigerte unentgeltliche Rechtspflege überhaupt kantonal letztinstanzlich ist (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG), nachdem dagegen möglicherweise die Beschwerde an den Bezirksgerichtsausschuss offen gestanden hätte. Wie es sich damit verhält, kann jedoch offen bleiben. 2.3 Das Bundesgericht prüft, unter Berücksichtigung der allgemeinen Begründungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), grundsätzlich nur die geltend gemachten Rügen, sofern die rechtlichen Mängel nicht geradezu offensichtlich sind. Es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Behörde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden. Insbesondere gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht eine qualifizierte Rügepflicht. Das Bundesgericht prüft eine solche Rüge nur insofern, als sie in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Im Anwendungsbereich dieser Bestimmung ist die Praxis zum Rügeprinzip gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG weiterzuführen (BGE 133 II 249 E. 1.4.1 und 1.4.2 S. 254). Macht der Beschwerdeführer namentlich eine Verletzung des Willkürverbots geltend, muss er anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen darlegen, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (vgl. BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262). Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht - wie früher bereits bei der staatsrechtlichen Beschwerde - nicht ein (Urteil 2C_224/2007 vom 10. September 2007, E. 3.2). 2.4 Die von der Beschwerdeführerin eingereichte Beschwerdeschrift, die vor allem eine appellatorische Wiederholung des Sachverhalts enthält, erfüllt diese Anforderungen nicht. Die Beschwerdeführerin legt insbesondere nicht dar, weshalb das Kantonsgericht die kantonalen Verfahrensbestimmungen, wonach die Klage bei Nichtbezahlung des Kostenvorschusses innert der gesetzten Frist bzw. Nachfrist abzuschreiben ist, willkürlich angewendet haben soll, noch dass diese Bestimmungen, welche die Beschwerdeführerin im Übrigen nicht einmal nennt, als solche verfassungswidrig seien. Die Beschwerdeführerin beruft sich zwar auf Art. 29 BV und behauptet, es liege eine Rechtsverweigerung vor. Auch dies führt sie aber nicht näher aus. Die Beschwerdeführerin behauptet lediglich, es könne nicht angehen, dass eine Behörde desselben Kantons die Handlungen einer anderen Behörde nicht überprüfen wolle, weil kein Kostenvorschuss bezahlt worden sei, zumal gerade die kantonalen Behörden mit ihrem Vorgehen die Beschwerdeführerin angeblich in den Ruin getrieben hätten. Mit der - auf dem kantonalen Prozessrecht beruhenden und für den Ausgang des Verfahrens letztlich entscheidenden - Erwägung der Vorinstanz, dass juristischen Personen die unentgeltliche Prozessführung nicht gewährt werden könne, setzt sich die Beschwerdeführerin überhaupt nicht auseinander. Damit erweist sich ihre Beschwerde mangels rechtsgenüglicher Begründung als unzulässig.