Citation: 2C_1009/2021 E. 5

Die Vorinstanz erwog, es sei äusserst fraglich, ob die Beschwerdeführerin überhaupt die Eignungskriterien erfülle und in der Lage (gewesen) wäre, den Zuschlag zu erhalten. Sie habe nicht glaubhaft gemacht bzw. nicht einmal nachvollziehbar dargelegt, dass sie in der Lage wäre, ein Fussballstadion mit Auftragsvolumen von Fr. 60'000'000.-- zu planen und auszuführen. Insbesondere habe sie keine entsprechenden Referenzen angegeben und aus der E-Mail-Korrespondenz mit der F.________ GmbH in X.________ ergäben sich keine Hinweise auf eine bestehende bzw. gar gefestigte Geschäftsbeziehung. Habe die Beschwerdeführerin keine realistische Chance auf den Zuschlag und sei sie letztlich auch nicht mehr betroffen als jedermann bzw. andere Architektur- und Planungsbüros, sei ihre Legitimation zu verneinen (angefochtener Entscheid E. 3.3). Die Beschwerdeführerin bringt dagegen vor, diese Ausführungen seien willkürlich: Die vorinstanzliche Beurteilung basiere auf einer willkürlichen Sachverhaltsfeststellung und auf einer willkürlichen Rechtsanwendung. Zudem verletze die Vorinstanz Art. 111 BGG, indem sie die Legitimation deutlich enger fasse als das Bundesgericht.