Citation: C 341/99 09.08.2000 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist die Höhe des versicherten Verdienstes, welcher den Taggeldabrechnungen zu Grunde zu legen ist. Dabei steht die Frage im Vordergrund, ob und bejahendenfalls in welchem Ausmass das von der Beschwerdeführerin während der Anstellung in der X.________ AG erwirtschaftete Einkommen Abgeltungen für Überzeitarbeit enthält. Verwaltung und Vorinstanz sind der Auffassung, die überdurchschnittlich grosse Anzahl an Lorbeerblätterabpackungen habe die Versicherte nur durch die Absolvierung von Überzeit erreichen können, weshalb der versicherte Verdienst anhand von Erfahrungszahlen über die von Arbeitnehmern in der X.________ AG durchschnittlich erbrachten Leistungen zu errechnen sei. Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, sie habe während der ganzen Dauer ihrer Anstellung keine Überzeit geleistet. Vielmehr sei ihre Arbeitsgeschwindigkeit überdurchschnittlich hoch gewesen, was etwa daraus habe resultieren können, dass sie nur Lorbeerblätter verpackt habe und im Akkordlohn angestellt gewesen sei, während alle anderen Mitarbeiterinnen diverse Gewürze hätten einpacken müssen und die meisten im Stundenlohn tätig gewesen seien. Der versicherte Verdienst sei daher vorliegend nach dem gesamten tatsächlich erzielten Einkommen zu berechnen.