Citation: 8C_251/2024 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz kam nach Würdigung der medizinischen Akten im Zeitpunkt der Rentenzusprache vom 27. August 2021 und im Revisionszeitpunkt (Einspracheentscheid vom 29. September 2023) zum Schluss, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im Vergleichszeitraum aus somatischer Sicht nicht verändert habe. Hingegen sei gemäss dem psychiatrischen Teilgutachten des ABI von einer Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands auszugehen, wobei auf die gutachterlich festgestellte Arbeitsunfähigkeit von 50 % auch aus rechtlicher Sicht abgestellt werden könne. Im weiteren prüfte das Versicherungsgericht nach der Praxis zu psychischen Fehlentwicklungen nach einem Unfall, ob zwischen dem Ereignis vom 8. März 2017 und den bestehenden psychischen Beschwerden ein adäquater Kausalzusammenhang bestehe. Es ging dabei von einem mittelschweren Unfall im engeren Sinne aus und erachtete lediglich eines der für die Adäquanzbeurteilung massgebenden Kriterien als in einfacher Form erfüllt, weshalb es die Unfalladäquanz der psychischen Beschwerden und damit auch die Voraussetzungen für eine Rentenrevision verneinte.