Citation: 9C_928/2008 03.03.2009 E. 3

3.1 Das kantonale Gericht hat in Würdigung des medizinischen Dossiers, der SUVA- und der IV-Akten festgehalten, dass der Beschwerdeführer während der versicherten Zeit bei der Beschwerdegegnerin in der angestammten Tätigkeit als Bauhilfsarbeiter zumindest teilweise arbeitsunfähig geworden sei. Eine angepasste Tätigkeit sei jedoch einhellig als zumutbar erachtet worden, mit welcher er ohne weiteres ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen konnte. Im Jahr 2000 habe sich der Gesundheitszustand insofern verschlechtert, als der Beschwerdeführer neu über einen intermittierenden Schwindel sowie Konzentrationsstörungen klagte. Im Februar 2001 erwähnten die Ärzte des Spitals X.________ erstmals eine Schmerzverarbeitungsstörung (Gutachten vom 20. Februar 2001) bei nach wie vor einer vollumfänglichen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit. Erst mit dem Einsetzen der psychischen Problematik - welche in relevantem Ausmass im Gutachten der MEDAS vom 15. März 2004 auf November 2002 terminiert worden sei - sowie den als erheblich taxierten neuropsychologischen Einschränkungen sei der Beschwerdeführer auch in einer adaptierten Tätigkeit zu 50 % arbeitsunfähig geworden. Ein sachlicher Zusammenhang zwischen der Arbeitsunfähigkeit nach dem Unfall (vom 19. Dezember 1997) und der ab 1. November 2001 eingetretenen Invalidität bestehe nicht. 3.2 Die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz sind nicht mangelhaft im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG. Namentlich hat das kantonale Gericht eingehend begründet, weshalb zwischen der nach beendigter Versicherteneigenschaft bei der Beschwerdegegnerin aufgetretenen Arbeitsunfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit und der Arbeitsunfähigkeit nach dem Unfall vom 19. Dezember 1997 der von der Rechtsprechung geforderte enge sachliche Zusammenhang nicht besteht. Diese Schlussfolgerung ist nach der Aktenlage nicht offensichtlich unrichtig noch ist darin eine unvollständige Sachverhaltsfeststellung oder eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes zu erblicken. Die Verneinung eines Anspruchs auf Invalidenleistungen aus der obligatorischen und der weitergehenden Vorsorge verletzt schliesslich auch nicht Bundesrecht. Daran vermögen die weitgehend appellatorischen Vorbringen in der Beschwerde nichts zu ändern. Namentlich kann der Beschwerdeführer nichts aus dem im Rahmen der freien Kognition (vgl. Art. 132 OG) ergangenen Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts vom 21. Januar 2005 (B 32/03, erwähnt in SZS 2005 S. 550) ableiten; denn in diesem Fall war - anders als hier - der enge sachliche Konnex zwischen dem ursprünglichen, die grundsätzliche Leistungspflicht der Vorsorgeeinrichtung begründenden Gesundheitsschaden und der später eingetretenen Erhöhung des Invaliditätsgrades aus psychischen Gründen zu beurteilen. Unbehelflich ist auch der Einwand, Anzeichen einer psychischen Fehlentwicklung seien bereits sehr früh vorhanden gewesen. So bestätige die Rehaklinik Y.________ im Austrittsbericht vom 19. August 1998 erstmals eine Symptombetonung und eine leichte depressive Episode und im Austrittsbericht vom 24. Dezember 1998 ein depressives Zustandsbild mit zunehmend dysphorischer Verfärbung. In diesem Zusammenhang kommt es indessen nicht auf die Diagnose, sondern entscheidend auf die Arbeitsunfähigkeit an. Das kantonale Gericht hat in willkürfreier Beweiswürdigung aus den Akten geschlossen, dass eine rentenbegründende Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen in relevantem Ausmass erst auf November 2002 terminiert wurde. Die IV-Stelle hat in ihrer Rentenverfügung die Eröffnung der einjährigen Wartezeit ebenfalls rund zwei Jahre nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses als Bauarbeiter festgesetzt. Die SUVA ihrerseits hat den Unfall vom 19. Dezember 1997 auf 1. Februar 1999 abgeschlossen. Von einer unhaltbaren Beweiswürdigung durch die Vorinstanz kann deshalb nicht gesprochen werden. Eine Beweiswürdigung ist nicht bereits willkürlich, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56).