Citation: H 154/06 05.04.2007 E. 5

Wie das kantonale Gericht verbindlich festgestellt hat (vgl. E. 2), ist die konkursite Firma, die die Sozialversicherungsbeiträge quartalsweise im Akontoverfahren ablieferte (vgl. Art. 35 Abs. 1 AHVV), den ihr als Arbeitgeberin obliegenden Beitragszahlungs- und Abrechnungspflichten nur unvollständig nachgekommen und hat damit Vorschriften im Sinne von Art. 52 Abs. 2 AHVG missachtet. Die Lohndeklaration für das Jahr 2001 reichte sie statt am 30. Januar 2002 (vgl. Art. 36 Abs. 2 AHVV) erst am 25. April 2002 ein, wobei sie zuvor gemahnt werden musste. Weiter hat die Firma entgegen der klaren Vorschrift von Art. 35 Abs. 2 AHVV wesentliche Änderungen der Lohnsumme während des laufenden Jahres 2001 nicht gemeldet, obwohl sich die Lohnsumme gegenüber der für die Berechnung der Akontozahlung massgebenden voraussichtlichen Lohnsumme nicht weniger als vervierfachte. Auch musste die konkursite Firma wiederholt betrieben und gemahnt werden. Für Beiträge des Jahres 2001 blieb schliesslich der Betrag von Fr. 35'676.60 aus der Schlussrechnung vom 23. Mai 2002 ungedeckt.