Citation: 7B_513/2024 E. 5.2.1

5.2.1. Die Beschwerdeführerin wirft dem Beschwerdegegner 2 vor, zum Vorteil der Beschuldigten belastende Dokumente aus den Akten entfernt zu haben. Dass eine Manipulation der Akten stattgefunden hat bzw. dass diese unvollständig sind, verneint die Vorinstanz. Sie erwägt, die Beschwerdeführerin bringe nichts vor, was mit Blick auf die Bestimmungen zur Aktenführung (Art. 100 StPO) zu beanstanden wäre. Insbesondere habe der Beschwerdegegner 2 ihr ausdrücklich nicht alle Akten zur Verfügung gestellt, sondern offengelegt und begründet, dass sie die Verteidiger- und die Personalakten der Beschuldigten wegen berechtigter Geheimhaltungsinteressen nicht zur Einsicht erhalte. Daraus ergebe sich keine Befangenheit. Was die Beschwerdeführerin hiergegen vorträgt, tut nicht dar, weshalb die Auffassung der Vorinstanz rechtsfehlerhaft sein soll. Bei den in Rz. 63 und 105 der Beschwerde bezeichneten angeblich fehlenden Aktenstücken handelt es sich zum einen um Unterlagen aus den Personalakten der beschuldigten Personen, in welche ihr laut Vorinstanz bewusst keine Einsicht gewährt wurde. Zu den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz äussert sich die Beschwerdeführerin entgegen den Vorgaben von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Zum anderen geht es um das Auftrags- und Rechnungsformular der SVA an die Gutachter vom 2. September 2013. Diesbezüglich bringt die Beschwerdeführerin auch vor Bundesgericht nichts vor, was ihren Vorwurf der Aktenmanipulation nachvollziehbar machen würde. Indizien, die den Verdacht der bewussten Unterschlagung von Beweismitteln erhärten würden, nennt sie keine. Auch die nicht weiter substanziierte Behauptung, es herrsche ein "Aktenchaos" (Rz. 63), lässt eine hinreichende Begründung vermissen. Mit ihren Ausführungen zur Aktenführung vermag die Beschwerdeführerin somit keine Fehlleistungen zu skizzieren, die nach der Rechtsprechung den Anschein von Befangenheit erwecken würden.