Citation: 8C_130/2023 E. 6.3

6.3. Nach den verbindlichen (vgl. E. 1.1 hiervor) Feststellungen der Vorinstanz war die Beschwerdeführerin in sämtlichen Tätigkeit ab dem Jahr 2019 zu 33 % eingeschränkt. Ab dem Jahr 2020 bestand in einer angepassten Tätigkeit eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit und in der bisherigen Tätigkeit bei voller zeitlicher Präsenz eine Leistungsminderung von 10 %. Bei dieser Ausgangslage, in welcher die adaptierte Tätigkeit weitestgehend - abgesehen von der geringfügigen Leistungsminderung - dem bisherigen Beruf entspricht, drängt sich praxisgemäss ein Prozentvergleich auf, der eine zulässige Variante des Einkommensvergleichs darstellt (vgl. SVR 2014 UV Nr. 1 S. 1, 8C_211/2013 E. 4.1; vgl. auch Urteile 8C_489/2022 vom 9. März 2023 E. 6.5.4; 8C_852/2016 vom 12. September 2017 E. 4.4.4). Die vorinstanzliche Berechnung des Invaliditätsgrades hält demnach vor Bundesrecht stand.