Citation: 4A_134/2024 E. A

B.________ (Spieler, Arbeitnehmer, Beschwerdegegner) ist ein professioneller Fussballspieler aus Brasilien. FC A.________ (Klub, Arbeitgeber, Beschwerdeführer) ist ein Fussballklub mit Sitz in U.________, Türkei. Er ist Mitglied des türkischen Fussballverbands (TFF), der seinerseits der Fédération Internationale de Football Association (FIFA) angehört. Am 14. August 2020 schlossen die Parteien einen Arbeitsvertrag mit Annex, gültig ab Unterzeichnung bis 31. Mai 2023. Der Lohn für April und Mai 2021 blieb unbezahlt, was der Spieler am 14. Juni 2021 monierte. Hierauf wurde dieser Lohn bezahlt. Auch in der Folge kam es zu ausstehendem Lohn, so für die Monate Oktober und November 2021, was der Spieler am 13. Dezember 2021 abmahnte. Bezahlt wurde lediglich der Lohn für Oktober 2021. Der Lohn für November und Dezember 2021 blieb unbezahlt, was der Spieler am 26. Januar 2022 monierte. Am 27. Januar 2022 verlangte der Club eine Erklärung für das Fernbleiben des Spielers am Training vom 27. Januar 2022. Am 30. Januar 2022 unterzeichnete der Spieler einen Arbeitsvertrag mit dem chinesischen Fussballklub C.________ (neuer Klub), gültig ab Januar 2022 bis 31. Januar 2023. Am 4. Februar 2022 schlossen der Klub und der neue Klub einen Transfervertrag mit einer Transfersumme von EUR 1,8 Mio. Die Gültigkeit des Transfervertrags stand unter der Bedingung, dass sich der Klub und der Spieler bis 28. Februar 2022 über die Auflösung ihres Arbeitsvertrags einigen. Am 14. Februar 2022 kamen der Klub und der Spieler überein, den Arbeitsvertrag einvernehmlich aufzulösen. Die Auflösungsvereinbarung hielt fest, dass die vorzeitige Beendigung des Arbeitsvertrags auf Wunsch des Spielers erfolge. Der Spieler verpflichtete sich, eine Entschädigung ("early termination compensation") von EUR 496'000.-- zu bezahlen, einerseits durch Verzicht auf ausstehenden Lohn von EUR 296'000.-- und andererseits durch Zahlung des Restbetrags von EUR 200'000.-- in zwei Raten à EUR 100'000.-- per 31. März 2022 bzw. 31. Mai 2022. Am 11. August 2022 mahnte der Klub den Spieler für den ausstehenden Betrag von EUR 200'000.-- plus Zins. Der Spieler antwortete gleichentags und verlangte eine Anpassung des Zahlungsplans, wonach er ab September 2022 monatlich EUR 50'000.-- bezahlen werde. Am 19. August 2022 antwortete der Klub mit dem Entwurf eines "Settlement Agreement", das die zusätzliche Zahlung von EUR 10'000.-- einschloss. Diese zusätzliche Zahlung lehnte der Spieler ab. Er bezahlte am 2. bzw. 6. September 2022 je EUR 20'000.-- und am 9. September 2022 EUR 10'000.--.