Citation: C 356/99 12.01.2001 E. 1

1.- Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grundsätzlich nur Rechtsverhältnisse zu überprüfen bzw. zu beurteilen, zu denen die zuständige Verwaltungsbehörde vorgängig verbindlich - in Form einer Verfügung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verfügung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand und somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verfügung ergangen ist (BGE 119 Ib 36 Erw. 1b, 118 V 313 Erw. 3b, je mit Hinweisen). Gegenstand der von den Beschwerdeführern angefochtenen Verfügung vom 16. April 1999 bildet allein die Rückforderung von Arbeitslosenentschädigung. Es stellt sich in diesem Verfahren somit lediglich die Frage, ob die verfügte Rückforderung in der Höhe von Fr. 5274. 75 gerechtfertigt ist. Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Erlass der Rückzahlung beantragt wird, kann darauf mangels Anfechtungsgegenstand nicht eingetreten werden. Für eine Ausdehnung des vorliegenden Verfahrens auf die ausserhalb des Anfechtungsgegenstandes liegende Erlassfrage aus prozessökonomischen Gründen (vgl. BGE 122 V 36 Erw. 2a mit Hinweisen) bleibt schon deshalb kein Raum, weil die Versicherte den Prozess um Erlass der Rückforderung mit separatem Schreiben vom 14. Mai 1999 bereits bei der Verwaltung anhängig gemacht und die Kasse den Fall der kantonalen Amtsstelle zum Entscheid unterbreitet hat.