Citation: 5A_157/2021 E. 5.2.2

5.2.2. Sodann vertritt er - zumindest sinngemäss - den Standpunkt, der geltend gemachte Betrag ergebe sich ohne Weiteres aus der Begründung der Berufung. 5.2.2.1. In der Tat stehen die Anforderungen an ein ausreichendes Rechtsbegehren unter dem Vorbehalt des überspitzten Formalismus. Daraus folgt, dass Rechtsbegehren im Licht der Begründung auszulegen sind; ergibt sich aus der Begründung, was der Berufungskläger in der Sache verlangt, ist dies zu beurteilen (vgl. BGE 137 III 617 E. 6.2 mit Hinweisen; Urteile 5A_466/2016 vom 12. April 2017 E. 4.2; 5A_304/2015 vom 23. November 2015 E. 10.4). 5.2.2.2. Der Beschwerdeführer vermag indes auf keine Stelle seiner Berufungsbegründung zu verweisen, aus welcher sich solches ergeben könnte. Vor Bundesgericht macht er in allgemeiner Weise geltend, es sei ja offensichtlich, dass er über kein eigenes Einkommen verfügt habe, weshalb er auf einen Unterhaltsbeitrag angewiesen sei. Mit derlei Argumenten lässt sich keine Willkür begründen.