Citation: 6B_888/2024 E. A

A.B.________ und seine Ehefrau B.B.________ hatten Eheprobleme mit häuslicher Gewalt. Deswegen kam es zu Diskussionen zwischen den beiden Verwandtschaften. Dabei wurden auch Drohungen ausgestossen. Am Abend des 9. März 2020 kam es gegen 23:30 Uhr zu einem Treffen bei einem Nachtlokal in Winterthur. Auf der Seite von B.B.________ erschienen der Beschwerdeführer A.________ und D.________. Beide führten ein Klappmesser mit je unbekannter Klingenlänge mit. Gemäss Anklage fühlte sich A.________ durch eine Äusserung von B.C.________ derart provoziert, dass er diesem einen Faustschlag versetzte. Darauf habe der zunächst im Hintergrund gebliebene A.B.________ in das Geschehen eingegriffen und A.________ zu Boden gestossen. In der Folge hätten A.________ und D.________ ihre Klappmesser gezückt. D.________ habe zuerst A.B.________ von hinten in den Rücken gestochen und dann A.C.________ in den Unterbauch. A.________ habe A.C.________ in den linken Oberbauch gestochen und dann die Verfolgung von A.B.________ zum in der Nähe parkierten Auto der Brüder A.B._______ und A.C.________ aufgenommen. Dort habe er ihm mehrfach in den linken Oberschenkel gestochen. A.B.________ erlitt einen rund 10 cm tiefen Stich im unteren Rücken mit Verletzung der Rücken- und Hüftmuskulatur sowie der Lumbalarterie sowie zwei tiefe Stiche im Oberschenkel mit Verletzung der Oberschenkelmuskulatur. A.C.________ trug einen Stich im Unterbauch mit Verletzung des Bauchfells, des Dünndarms und des Hüftmuskels sowie einen Stich im linken Oberbauch mit Verletzung des Bauchfells davon.