Citation: 5A_603/2021 E. 1.1

1.1. Die Erbstreitigkeit der Parteien ist eine vermögensrechtliche Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG). Die gesetzliche Streitwertgrenze gemäss Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG (s. Urteil 4A_303/2019 vom 21. November 2019 E. 7) ist erreicht. Die Vorinstanz hat als oberes Gericht auf Rechtsmittel hin entschieden (Art. 75 BGG). Der Beschwerdeführer ist zur Beschwerde berechtigt (Art. 76 Abs. 1 BGG). Der angefochtene Entscheid ist ein Endentscheid (Art. 90 BGG). Die Beschwerdefrist endete am 31. August 2021 (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 Bst. b BGG), ist hinsichtlich der Beschwerde vom 23. Juli 2021 und der Ergänzung vom 26. Juli 2021 also eingehalten. Die Eingabe vom 28. Oktober 2021 ist hingegen unbeachtlich. Die Begründung muss in der Beschwerde selbst enthalten sein, die binnen der gesetzlichen und nicht erstreckbaren Beschwerdefrist einzureichen ist. Nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichte Ergänzungen der Beschwerde sind unzulässig (BGE 143 II 283 E. 1.2.3)