Citation: 2F_38/2021 E. 2.2

2.2. Der Gesuchsteller macht geltend, dass das ihm zugestellte Urteil unvollständig gewesen sei; die "wichtigste Ziffer 2.5" sei "nicht komplett"; S. 6 des Entscheids beginne "irgendwo in der Mitte von Ziffer 2.5"; der Zusammenhang der Begründung fehle vollkommen; schon aus diesem Grund sei "das Urteil ungültig". Richtig ist, dass es beim Versand des Urteils zu einem Versehen gekommen ist und die ersten 8 Zeilen der Erwägung 2.5 auf der S. 5 fehlten. Die restliche Erwägung blieb jedoch dennoch aus sich heraus verständlich. Es ergab sich daraus, dass das Bundesgericht davon ausging, dass die "in der Hauptsache gestellten Anträge ohnehin aussichtslos waren", sodass die unentgeltliche Verbeiständung "auch aus diesem Grund ausser Betracht" falle (BGE 135 I 1 E. 7.1). Dem Gesuchsteller wurde am 29. Dezember 2021 ein vollständiges Urteil zugestellt, sodass er heute auch von den fehlenden 8 Zeilen Kenntnis hat, worin festgestellt wurde, dass er auf die detaillierten Ausführungen der Vorinstanz nicht eingehe und diese die Rechtslage zutreffend wiedergegeben sowie im Zusammenhang mit der unentgeltlichen Verbeiständung (Art. 29 Abs. 3 BV) zu Recht den "Aspekt der Gebotenheit" in den Vordergrund gestellt habe.