Citation: 6B_645/2022 E. 1.2

1.2. Die Rüge ist unbegründet. Die Vorinstanz legt überzeugend dar, weshalb die schweizerischen Gerichte zuständig sind. Wenn der Beschwerdeführer vorbringt, er sei in Frankreich tätig gewesen, dann zielt er ins Leere. Denn die Vorinstanz knüpft die Zuständigkeit der schweizerischen Gerichte nicht am Begehungs- sondern am Erfolgsort an. Sie hält ausdrücklich fest, die Tathandlung habe sich nicht in der Schweiz abgespielt. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass der Erfolg in der Schweiz eingetreten sei. Auch diese Rüge verfängt nicht. Die Vorinstanz zeigt schlüssig auf, dass sich aus dem vom Beschwerdeführer ins Recht gelegten Gutachten nichts zur strafrechtlichen Zuständigkeit ableiten lässt. Denn das Gutachten setze die örtliche Zuständigkeit im Zivilrecht und Strafrecht gleich. Ein zivilrechtlicher Nichteintretensentscheid sei für das Strafverfahren aber nicht von Belang. Die Vorinstanz stellt fest, die Beschwerdegegnerin 2 handle mit den Lieferanten die Konditionen aus. Sodann kaufe eine deutsche Konzerngesellschaft die Ware und begleiche die Rechnungen der Lieferanten. Die Beschwerdegegnerin 2 ersetze der deutschen Konzerngesellschaft die Rechnungsbeträge. Die Ware werde an ein Zollfreilager in Deutschland geliefert und von dort im Auftrag der Beschwerdegegnerin 2 an diverse Verteilstellen in Europa und der Schweiz weitergeleitet. Die Vorinstanz hält fest, der Vermögensschaden und damit der Erfolg im Sinne von Art. 8 Abs. 1 StGB sei somit einzig bei der Beschwerdegegnerin 2 in Y.________ eingetreten. Selbst wenn die Beschwerdegegnerin 2 die Ausgleichszahlung erst im Nachhinein geleistet haben sollte und bei der deutschen Konzerngesellschaft ein vorübergehender Schaden entstanden sein sollte, läge der Erfolgsort in Y.________. Die Beschwerdegegnerin 2 habe die Rechnungen der deutschen Konzerngesellschaft automatisch ausgeglichen, womit der Vermögensschaden ohne menschliches Zutun an die Beschwerdegegnerin 2 weitergegeben worden sei. Diesen überzeugenden Erwägungen ist nichts beizufügen.