Citation: 2C_258/2016 E. 1

Am 21. Dezember 2015 erliess das Departement für Bau, Verkehr und Forstwirtschaft des Kantons Graubünden eine Verfügung betreffend den Abschuss zweier Jungwölfe am Calanda (sog. Calanda-Rudel). Die Verfügung wurde im Amtsblatt des Kantons Graubünden vom 28. Dezember 2015 amtlich veröffentlicht. Die in Unterwasser, Kanton St. Gallen, wohnhafte A.________ erhob am 13. Januar 2016 beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden Beschwerde gegen die Abschussbewilligung. Der Instruktionsrichter des Verwaltungsgerichts bestätigte ihr am 14. Januar 2016 den Eingang der Beschwerde. Zugleich hielt er fest, sie äussere sich nicht zur sog. Beschwerdelegitimation, d.h. dazu, in welcher Weise sie durch den angefochtenen Entscheid mehr berührt sei als jedermann und inwiefern sie auch über ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des Entscheids verfüge. Er stellte es der Betroffenen frei, im Sinne einer Beschwerdeergänzung dem Gericht innert der laufenden Rechtsmittelfrist von 30 Tagen seit Publikation des angefochtenen Entscheides Angaben zu ihrer Legitimation i.S. von Art. 50 der Bündner Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG) nachzureichen. Für den Fall, dass innert der laufenden Rechtsmittelfrist die angeführten Mängel nicht behoben werden sollten, würde auf die Beschwerde nicht eingetreten werden können. A.________ reichte beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden (wie auch bei demjenigen des Kantons St. Gallen, wo sie im gleichen Zusammenhang auch eine Beschwerde eingereicht hatte) eine Ergänzung zu ihrer bereits früher eingereichten Beschwerde ein, wobei sie ihre Legitimation namentlich mit ihren Mitgliedschaften bei Pro Natura, WOLF.CH und WWF begründete und auf ihr grosses persönliches Interesse am Schutz der Wölfe hinwies. Das entsprechende Schriftstück ist auf der ersten Seite mit dem Datum 26. Februar 2016 versehen; gemäss Poststempel ist es am 5. Februar 2016 versandt worden. Mit Urteil vom 18. Februar 2016 trat das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden auf die Beschwerde nicht ein. Es begründete dies damit, dass die Beschwerdebegründung betreffend die Legitimation trotz diesbezüglicher, mit dem Androhen des Nichteintretens im Säumnisfall verbundener Aufforderung nicht innert der Beschwerdefrist, sondern - wenn auch bloss um wenige Tage - verspätet nachgereicht worden sei. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt A.________ dem Bundesgericht Rückweisung an das Verwaltungsgericht im Hinblick auf eine faire und informativ korrekte Behandlung von ihr als Beschwerdeführerin. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.