Citation: 6B_1079/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer rügt, der unbedingte Teil der Strafe sei als Teil der Wiedergutmachung für die Verletzung des Beschleunigungsgebots und in Berücksichtigung des Verhältnismässigkeitsprinzips im Sinne von Art. 36 BV auf zwölf Monate herabzusetzen, um ihm zu ermöglichen, bei der Justizdirektion ein Gesuch um Bewilligung der Halbgefangenschaft einzureichen. Die vorinstanzliche Begründung dafür, weshalb der unbedingte Teil der Strafe drei Monate über dem Minimum der Höchststrafe von zwölf Monaten für die Halbgefangenschaft zu liegen komme, verstosse gegen den Sinn und Zweck des Vollzugsrechts. Bei einer langen Verfahrensdauer schwinde das Bedürfnis nach Spezialprävention und es seien vermehrt die Aspekte der Integration zu beachten. Das vorliegende Strafverfahren dauere seit dem Jahr 2013. Er sei seither nicht mehr straffällig geworden und auch nicht mehr am Steuer eines Autos gesessen. Hingegen habe er eine neue Arbeitsstelle gefunden. Bei einem Verzicht auf die Vollzugsform der Halbgefangenschaft drohe ihm eine Desintegration und die Mittellosigkeit, da nicht davon auszugehen sei, dass er im Zeitpunkt der Haftentlassung mit 61 Jahren wieder eine Arbeitsstelle finden werde.