Citation: I 634/01 15.01.2003 E. 2

Bei der Beurteilung, ob sich die tatsächlichen Verhältnisse als Voraussetzung für eine Revision verändert haben, ist der Sachverhalt im Zeitpunkt des ursprünglichen Verfügungserlasses, also am 19. Februar 1998, mit demjenigen der angefochtenen Verfügung vom 26. März 2001 zu vergleichen. Der Vorinstanz ist auf Grund der Akten beizupflichten, dass seit der Zusprechung der ganzen Rente bis zur Aufhebung derselben nur zu einem beschränkten Teil in gesundheitlicher oder erwerblicher Hinsicht eine unter dem Gesichtswinkel von Art. 41 IVG beachtliche Besserung des Zustandes eingetreten ist. Zu prüfen ist somit, ob die kantonale Rekurskommission die rentenaufhebende Verfügung vom 26. März 2001 zu Recht mit der substituierten Begründung schützte, die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung der rechtskräftigen Leistungsverfügung vom 19. Februar 1998 seien gegeben.