Citation: U 431/99 01.03.2001 E. 2

2.- Die Beschwerdeführerin rügt im Weiteren, das kantonale Gericht habe ihren Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt, da es in zentralen Punkten seiner Begründungspflicht nicht nachgekommen sei, sondern nur pauschal auf Ausführungen in den Rechtsschriften der "Winterthur" verwiesen habe. Die Begründungspflicht als wesentlicher Bestandteil des verfassungsrechtlichen Gehörsanspruches der entscheidenden Behörde soll verhindern, dass sich die Behörde von unsachlichen Motiven leiten lässt, und den Betroffenen ermöglichen, die Verfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist jedoch nur möglich, wenn sowohl sie wie auch die Rechtsmittelinstanz sich über die Tragweite des Entscheides ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung stützt (BGE 124 V 181 Erw. 1a mit Hinweisen). Die Vorinstanz begründet ihren Entscheid hinsichtlich der Würdigung der medizinischen Erhebungen wie auch der Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhanges in erster Linie durch Hinweise auf die Ausführungen in der Beschwerdeantwort der "Winterthur". Ob sie den Anspruch der Beschwerdeführerin auf rechtliches Gehör verletzt hat, kann offen bleiben. Da die Versicherte in der Lage war, den wesentlichen Inhalt der Begründung zu erkennen und ihr die Möglichkeit offen stand, sich zu demselben vor einer Beschwerdeinstanz zu äussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei überprüfen kann, wäre ein allfälliger Mangel als geheilt zu betrachten (BGE 126 I 72, 126 V 132 Erw. 2b, je mit Hinweisen).