Citation: 8C_311/2017 E. 4.3

4.3. Der Beschwerdeführer wiederholt ferner seinen Vorwurf, die Gutachter der ZIMB hätten eine von ihm verfasste "Beschreibung der Beschwerden und deren Entwicklung" vom 10. Juli 2014 nicht beachtet; das Gutachten sei daher weder in Berücksichtigung aller geklagten Beschwerden noch in Kenntnis der vollständigen Vorakten ergangen und folglich nicht verwertbar. Die Vorinstanz erwiderte darauf zu Recht, dass diese Behauptung aktenwidrig sei. Denn der Chefarzt der ZIMB, Dr. med. I.________, Facharzt für Innere Medizin FMH, hatte am 5. Februar 2016 auf expliziten Wunsch des Beschwerdeführers hin bestätigt, dass dieses Dokument in der Gesamtbeurteilung berücksichtigt und gewürdigt worden sei. Weiter werden die zentralen Aussagen des Schreibens vom 10. Juli 2014 im Gutachten (insbesondere in Ziff. 3.4 und 7.3) sinngemäss wiedergegeben und anschliessend auch gewürdigt. Dass das kantonale Gericht dem Schriftstück im Übrigen keine Bedeutung für die Beurteilung des Rentenanspruchs zumass, erweist sich (entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers) weder als willkürlich noch stellt dies eine Verletzung von Art. 6 EMRK oder Art. 29 Abs. 2 BV dar. Dabei handelt es sich nämlich, wie auch die Vorinstanz richtig festhält, um eine Selbsteinschätzung des Versicherten und nicht um eine verlässliche medizinische Entscheidgrundlage, die unter Anwendung einer wissenschaftlich anerkannten medizinisch-diagnostischen Methode zustande kam (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1).