Citation: 2C_204/2019 E. 3.2.3

3.2.3. Auch der Umstand, dass der noch minderjährige Sohn nicht persönlich angehört wurde, vermag keine Rechtsfehlerhaftigkeit der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung erkennen lassen, schliesst doch der Anspruch auf rechtliches Gehör grundsätzlich kein Recht auf mündliche Anhörung ein (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 II 425 E. 2.1 S. 428 f.) und legt der Beschwerdeführer nicht ansatzweise dar, dass es diesem Sohn verwehrt gewesen wäre, sich zumindest schriftlich über den Vertreter im Verfahren zu äussern (zu Art. 12 Abs. 2 des Übereinkommens vom 20. November 1989 über die Rechte des Kindes [KRK; SR 0.107] siehe BGE 124 II 361 E. 3c S. 368; Urteil 2C_208/2016 vom 21. Dezember 2016 E. 3.2). Die vorinstanzliche Erwägung, den Angaben, welche die Ehefrau hinsichtlich der Vater-Sohn-Beziehung gegenüber den Ärzten der Psychiatrischen Klinik Wil ausserhalb eines Eindrucks eines laufenden Verfahrens gemacht habe, komme eine höhere Glaubwürdigkeit gegenüber denjenigen Aussagen zu, welche unter dem Eindruck des hängigen Verfahrens getätigt worden seien, ist unter Willkürgesichtspunkten (vgl. zur Überprüfung der Beweiswürdigung im bundesgerichtlichen Verfahren auf Willkür BGE 136 III 552 E. 4.2 S. 560 und oben, E. 1.4) nicht zu beanstanden. In der Interessenabwägung zu berücksichtigen ist somit, dass eine enge Bindung zwischen dem Beschwerdeführer und seinem noch minderjährigen Sohn unbelegt geblieben ist (angefochtenes Urteil, E. 4.3).