Citation: 2C_481/2018 E. 6.4.1

6.4.1. Vorliegend fällt ins Gewicht, dass der Beschwerdeführer am 8. Februar 2011 um den Nachzug seiner Ehefrau ersucht hat. Damit hat sich der Beschwerdeführer vor Ablauf der fünfjährigen Nachzugsfrist für seine Ehefrau, aber nach Ablauf der zwölfmonatigen Nachzugsfrist für seinen damals schon über zwölfjährigen Sohn darum bemüht, seiner Ehefrau eine Übersiedlung in die Schweiz zu ermöglichen. Diese Bemühungen blieben aber fruchtlos, da die DBM das Gesuch (zusammen mit dem gleichzeitig für den Sohn eingereichten Nachzugsgesuch) abwies. Gemäss den für das Bundesgericht bindenden Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) erfolgte die Abweisung des Antrages auf Ehegattennachzug unter anderem mit der Begründung, die Frau des Beschwerdeführers sei mit einem Einreiseverbot belegt. Selbst wenn die Ehegatten ihre geografische Trennung bei der Ausreise der Ehefrau aus der Schweiz am 1. Juli 2001 selbst herbeigeführt hätten, kann aufgrund der genannten, fristgerechten Bemühungen des Beschwerdeführers um Nachzug seiner Ehefrau im Februar 2011 nicht angenommen werden, dass die beiden Ehepartner seit dem Jahr 2001 (bzw. seit dem Juli dieses Jahres) ununterbrochen freiwillig räumlich voneinander getrennt gelebt haben. In letzterem Punkt wirft der Beschwerdeführer deshalb der Vorinstanz zu Recht eine willkürliche Beurteilung vor (vgl. Beschwerde, S. 7). Daran nichts ändern kann der Umstand, dass die Abweisung des Nachzugsgesuchs vom 8. Februar 2011 in Bezug auf die Ehefrau unter Hinweis auf die ihr gegenüber verfügte Einreisesperre begründet wurde und der Beschwerdeführer diesen Entscheid nicht angefochten hat (vgl. Bst. C des angefochtenen Entscheids). Ebenso wenig erscheint in diesem Kontext massgeblich, dass die Ehefrau des Beschwerdeführers diese Einreisesperre zuvor durch ihr Verhalten selbst herbeigeführt hat. Ob vorliegend wichtige familiäre Gründe für das nachträgliche Familiennachzugsgesuch unter blossem Hinweis auf ein angebliches jahrelanges freiwilliges Getrenntleben verneint werden können, kann aber an dieser Stelle letztlich dahingestellt bleiben. Denn wie im Folgenden ersichtlich wird, sind jedenfalls keine wichtigen familiären Gründe ersichtlich, das Gesuch um Nachzug der Ehefrau erst am 29. Januar 2014 (und danach) gestellt zu haben.