Citation: 6B_47/2007 20.03.2007 E. 2

Soweit der Beschwerdeführer beantragt, die Untersuchung solle gegen alle drei Beteiligten zusammen geführt werden (Antrag 2), könnte sie jedenfalls sinngemäss auch seine alleinige Versetzung in den Anklagezustand betreffen. Insoweit liegt jedoch kein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG, aber auch kein anfechtbarer Vor- und Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 oder 93 BGG vor. Unter dem Gesichtswinkel des anfechtbaren Entscheids kann auf die Beschwerde nur eingetreten werden, soweit sie die Verfahrenseinstellung gegen A.________ und B.________ betrifft. Dies gilt gemäss Art. 117 BGG auch für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde im Sinne von Art. 113 ff. BGG (auf welche Möglichkeit die Vorinstanz in ihrer Rechtsmittelbelehrung hinweist). Zur Beschwerde in Strafsachen ist gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG unter anderem der Privatstrafkläger legitimiert, wenn er nach dem kantonalen Recht die Anklage ohne Beteiligung der Staatsanwaltschaft vertreten hat. Im Kanton Graubünden hat die Staatsanwaltschaft als öffentliche Anklägerin im Verfahren bei Vergehen gegen die Ehre gemäss Art. 162 ff. der Strafprozessordnung keine Mitwirkungsbefugnis (Willy Padrutt, Kommentar zur Strafprozessordnung des Kantons Graubünden, 2. Aufl. 1996, S. 418 Rz 1). Der Beschwerdeführer ist somit Privatstrafkläger im Sinne des BGG und, soweit es um die Verfahrenseinstellung gegen A.________ und B.________ geht, zur Beschwerde in Strafsachen legitimiert. Da auch Verfassungsverletzungen unter die Bundesrechtsverletzungen im Sinne von Art. 95 lit. a BGG fallen und primär deshalb mit der Beschwerde in Strafsachen geltend zu machen sind, steht die subsidiäre Verfassungsbeschwerde, auf die die Vorinstanz in ihrer Rechtsmittelbelehrung hinweist, nicht zur Verfügung.