Citation: 1B_446/2019 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin ist dagegen der Auffassung, die Vorinstanz habe Bundesrecht verletzt, indem sie nicht auf die Beschwerde eingetreten sei. Das Schreiben vom 4. März 2019 erfülle ihrer Ansicht nach inhaltlich sämtliche Anforderungen an einen Beschlagnahmebefehl nach Art. 263 StPO. Da das Schreiben zudem eine Rechtsmittelbelehrung enthalte, sei der Anschein erweckt worden, es handle sich um eine Verfügung, gegen welche tatsächlich ein Rechtsmittel nach Art. 393 StPO ergriffen werden könne. Als unmittelbar vom Beschlagnahmebefehl betroffene Eigentümerin der Villa müsse sie sich gegen die rechtsfehlerhafte Vorgehensweise der Staatsanwaltschaft zur Wehr setzen können. Dafür spreche auch, dass die italienischen Behörden die von den schweizerischen Behörden ersuchte Beschlagnahme vollstreckt hätten, ohne diese in einem zusätzlichen Entscheid selbst zu verfügen und ihr gegen die vollzogene Grundbuchsperre ein Rechtsmittel zu gewähren.