Citation: 1B_210/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz ging davon aus, dass die fraglichen Zwangsmassnahmen der Aufklärung von Vergehen dienten. Der Umstand, dass sich der Beschwerdeführer im Zeitpunkt des Eintreffens der Polizei in seinem Fahrzeug aufgehalten habe, ändere nichts an der Eignung der Zwangsmassnahmen zur Aufklärung der Anlasstat. Die konkrete Rollenverteilung zwischen den beschuldigten Personen könne erst nach Auswertung allfälliger Spuren auf den sichergestellten Gegenständen eruiert werden. Zudem bestünden erhebliche und konkrete Anhaltspunkte für eine Verwicklung des Beschwerdeführers in andere und auch künftige Delikte. Er sei unter anderem wegen Betäubungsmitteldelikten vorbestraft. Es sei gerichtsnotorisch, dass es sich bei Betäubungsmitteldelinquenz in der Regel nicht um Einzeldelikte handle. Dabei kämen auch Vermögensdelikte als Beschaffungskriminalität deutlich vermehrt vor. Die Voraussetzungen für die Anordnung der Zwangsmassnahmen seien somit auch unabhängig von der Abklärung der Anlasstat erfüllt.