Citation: 6B_563/2021 E. 4.1

4.1. Schliesslich rügt der Beschwerdeführer eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts sowie eine willkürliche Beweiswürdigung. Weder aus der Tatsache, dass er eine deliktpräventive Therapie besucht habe, noch aus dem Umstand, dass ihm von seinem Arzt eine pädosexuelle bzw. hebephile (auf Pubertierende) Ansprechbarkeit attestiert worden sei, lasse sich ableiten, dass es tatsächlich zu sexuellen Handlungen gegenüber den Privatklägerinnen gekommen sei. Schon gar nicht würden diese Tatsachen den Beweis dafür erbringen, dass es zu sexuellen Handlungen in der von den beiden Mädchen beschriebenen Form gekommen sei. Dasselbe gelte für die Aussagen von D.C.________, wonach er das Ganze nie abgestritten habe. Diese habe sich dabei lediglich auf das Berühren des Genitalbereichs und nicht auf die gesamten von der Beschwerdegegnerin 2 erhobenen Vorwürfe bezogen. Mit Bezug auf die Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 bestünden gravierende Hinweise auf suggestive Einflüsse bei einem Kind. Die Vorinstanz sei mit ihrem Vorgehen, das nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft bei Aussagen entspreche in Willkür verfallen. Bei einer willkürfreien Würdigung der Aussagen der Beschwerdegegnerin 2 hätte die Vorinstanz zum Schluss gelangen müssen, dass die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte ihrer Aussagen zu rekonstruieren und analysieren gewesen wäre.