Citation: 8C_295/2017 E. 7.1

7.1. Das kantonale Gericht stützte sich dabei - unter Erwähnung der Stellungnahme des Dr. med. E.________ - vollumfänglich auf das Gutachten F.________. Dr. med. F.________ diagnostizierte einen Verdacht auf dekompensierte Persönlichkeitsstörung mit narzisstisch-abhängigen und paranoiden Zügen (Differenzialdiagnose: akzentuierte Persönlichkeit, anhaltende Persönlichkeitsänderung nach psychischer Erkrankung) (ICD-10 F60.9), eine Dysthymie (ICD-10 F34.1), einen Verdacht auf eine unbehandelte Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) mit Persistenz im Erwachsenenalter (ICD-10 F90), ein chronifiziertes, behandeltes Rückenleiden gemäss rheumatologischer Diagnose sowie eine funktionelle Monopie bei angeborenem Augenleiden (Strabismus congenitus). Auch dieser Gutachter stellte fest, dass ausschliesslich die psychiatrischen Diagnosen eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit begründen, wobei eine verwertbare Restarbeitsfähigkeit von ungefähr 60 % verbleibe. Insbesondere verneinte er irgendwelche Kontraindikationen gegen eine Beschäftigung in einem Integrationsprogramm. Einen Widerspruch zwischen den Beurteilungen von Dr. med. E.________ und Dr. med. F.________ erkannte die Vorinstanz lediglich darin, dass Letzterer keine Angststörung diagnostiziert habe, was ihm seitens des Versicherten als Mangel angelastet werde. Entgegen dem Beschwerdeführer habe der Gutachter Dr. med. F.________ aufgrund der pathologischen Befunderhebung anhand des Systems der "Arbeitsgemeinschaft Methodik und Dokumentation in der Psychiatrie" (AMDP) sowie nach Rücksprache mit der behandelnden Ärztin Dr. med. C.________ auch eine Angststörung nachgefragt, eine solche im Untersuchungszeitpunkt jedoch nicht feststellen können. Bezüglich der von Dr. med. F.________ diagnostizierten allfälligen Persönlichkeitsstörung und -akzentuierung und eines möglichen ADHS-Syndroms weiche seine Beurteilung hinsichtlich der Arbeitsfähigkeit nicht wesentlich von der Beurteilung von Dr. med. E.________ ab, wenn berücksichtigt werde, dass im Dezember 2013 anstelle der noch im September 2013 diagnostizierten depressiven mittelgradigen Episode nunmehr nur noch eine Dysthymie feststellbar gewesen sei.