Citation: 6B_232/2016 E. 1.4

1.4. Die Vorinstanz setzt sich ausführlich und sorgfältig mit den vorhandenen Beweisen auseinander. Sie führt aus, ein mögliches zufälliges Geschehen, ein blosses Auftreten von teilweise praktisch identischen Wahrnehmungsstörungen oder Halluzinationen wie auch ein vermeintliches Komplott gegen den Beschwerdeführer schieden aus. Sie begründet dies mit den diversen, teilweise frappant übereinstimmenden, aber mit grossen zeitlichen Abständen und ausschliesslich zu Dienstzeiten des Beschwerdeführers erfolgten Übergriffen. Diese seien von ausschliesslich weiblichen Opfern völlig unabhängig und ohne gegenseitige Kenntnisse geschildert worden. Wenn die Vorinstanz angesichts dieser Beweislage trotz des Umstands, dass sowohl das amtliche wie auch das privat eingeholte Gutachten das Auftreten von Halluzinationen zwar nicht generell ausschliessen, nicht von solch weitgehend übereinstimmenden Wahrnehmungsstörungen ausgeht und auf eine Befragung des Privatgutachters Prof. Dr. B.________ verzichtet, verfällt sie jedenfalls nicht in Willkür. Fraglich ist zudem, ob sich der Privatgutachter im Rahmen einer gerichtlichen Befragung überhaupt substanziiert zu den anderen, in seinem schriftlichen Gutachten nicht behandelten, Fällen zu äussern vermöchte. Fehl geht der Einwand des Beschwerdeführers, die Vorinstanz gehe gar nicht genauer auf das Privatgutachten ein. Sie gibt den wesentlichen Inhalt des Privatgutachtens wieder. Inwiefern sich daraus erhebliche und nicht zu unterdrückende Zweifel am vorinstanzlichen Beweisergebnis ergeben sollten, legt der Beschwerdeführer nicht dar und ist nicht ersichtlich, zumal auch der Privatgutachter nicht positiv feststellt, dass die Patientinnen an Wahrnehmungsstörungen hinsichtlich der angezeigten sexuellen Übergriffen litten. Gleiches gilt für die Behauptung des Beschwerdeführers, die von den Geschädigten geltend gemachten und als störend empfundenen Körperberührungen entsprächen gemäss dem Privatgutachten notwendigen und üblichen Handlungen zur sorgfältigen Patientenpflege.