Citation: 9C_850/2015 E. 2.2.1

2.2.1. Beide Einwendungen sind offensichtlich unbegründet: Zum einen ist dem schweizerischen Invalidenversicherungsrecht immanent, dass ein und dieselbe gesundheitliche Beeinträchtigung nicht zwangsläufig zu gleich hohen Invaliditätsgraden führt. Vielmehr differenziert das Gesetz nach den konkreten Auswirkungen auf die von der Natur der Sache her wesensgemäss unterschiedlichen Fähigkeiten zum Erwerb, zur Betätigung im anerkannten Aufgabenbereich oder einer Kombination davon, weshalb die Beschwerdevorbringen zu einer erneuten Überprüfung der Rechtsprechung (BGE 137 V 334; vgl. auch BGE 141 V 15) keinen Anlass geben. Zum andern kann die IV-rechtliche Statusfrage nie allein nach den subjektiven Angaben der versicherten Person entschieden werden. Sie ist immer auf Grund einer Gesamtbetrachtung zu beantworten, welche die subjektiven und objektiven Gegebenheiten miteinschliesst. Gerade eine solche Abwägung aller Umstände hat das kantonale Gericht vorgenommen, was die Beschwerde verkennt.