Citation: 1C_159/2016 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz führte zusammengefasst aus, die Beschwerdeführerin bestreite nicht, dass die Entwässerung der Garage mangelhaft sei, da beim Kanalisationsanschluss namentlich ein Schlammfang und eine Abscheideanlage mit selbsttätigem Abschluss fehle. Die Beschwerdeführerin bestreite auch nicht, dass die Entwässerung über einen Tank grundsätzlich unzulässig sei. Sie rechtfertige diese Art der Entwässerung einzig damit, dass sie das BVU im Schreiben vom 3. März 2011 angefragt habe, ob die Möglichkeit bestehe, bis zum Umbau in fünf Jahren das Abwasser aus der Motor- und Chassisreinigung zu sammeln und extern zu entsorgen. Aus dieser Anfrage könne die Beschwerdeführerin jedoch nichts ableiten, weil sie in der Folge keine entsprechende Mitteilung gemacht habe. Das BVU sei daher gemäss seinem Schreiben vom 30. März 2011 weiterhin von einer Entwässerung in die Kanalisation ausgegangen und habe keinen Anlass gehabt zu prüfen, ob eine Entwässerung über einen stillgelegten Tank als Übergangslösung zugelassen werden könne.