Citation: 4A_606/2016 E. 2.2

2.2. Über die konkrete Entschädigungshöhe sowie die Regelung der immateriell-rechtlichen Fragen sei erst ab Juli 2010 gesprochen worden. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, die Entgeltlichkeit des Auftrages bestimme sich nach Art. 394 Abs. 3 OR. Der zu beurteilende Fall sei ein typischer Fall eines entgeltlichen Auftrags, da die Beschwerdeführerin auf Wunsch der Beschwerdegegnerin, die beabsichtigt habe, die Projektidee der Beschwerdeführerin vollumfänglich zu realisieren, unter Hochdruck und grössten persönlichen Aufwendungen an der Fertigstellung des Projekts gearbeitet habe. Diesen Aufwand hätte die Beschwerdeführerin ohne rechtlich verbindliche Zusicherung der Beschwerdegegnerin nie geleistet.