Citation: 9C_654/2014 E. 1

Die Vorinstanz hat in Anwendung der gemischten Methode (Art. 28a Abs. 3 IVG; BGE 137 V 334 E. 3.1.3 und 3.2 S. 338; 125 V 146) für die Zeit ab Juli 2010 bis Ende April 2011 einen Invaliditätsgrad von 52 % (0,448 x 100 % + 0,52 x 13,4 %) und ab Mai 2011 von 12 % (0,448 x 10,53 % + 0,52 x 13,4 %) ermittelt, was Anspruch auf eine halbe Rente (Art. 28 Abs. 2 IVG), befristet bis Ende Juli 2011 (Art. 88a Abs. 1 IVV) gab. Die Beschwerdeführerin bestreitet einzig den Anteil der Erwerbstätigkeit von 0,448 (= ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgeübtes Arbeitspensum; BGE 125 V 146 E. 2b S. 149). Sie wirft der Vorinstanz eine offensichtlich unrichtige Sachverhaltsfeststellung sowie Ermessensüberschreitung vor. Das kantonale Sozialversicherungsgericht habe trotz diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerde nicht geprüft, ob allenfalls ein 45 % übersteigendes Pensum im Gesundheitsfall überwiegend wahrscheinlich sei. Es gebe nicht nur 45 %- und 100 %-Pensen, sondern auch Pensen dazwischen, die vorliegend rentenerheblich und damit zu prüfen gewesen wären.