Citation: 5A_751/2013 E. 3.3.1

3.3.1. Betreffend die Wohnung in I.________ führte das Kantonsgericht - ergänzend zum bereits geschilderten Sachverhalt (E. 3.2.1) - aus, die Beschwerdegegnerin habe im Verfahren mehrmals anerkannt, dass diese Wohnung mit Erbschaftsmitteln des Beschwerdeführers bezahlt worden sei. Darauf sei sie zu behaften. Falls angenommen würde, dass sich die Parteien nicht güterrechtlich auf die hälftige Teilung des Erlöses geeinigt hätten, schulde die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer Fr. 80'000.--, also jenen Betrag, den sie aus diesem Liegenschaftsverkauf ausbezahlt erhalten habe. Betreffend Liegenschaft in H.________ ergänzte das Kantonsgericht, die Liegenschaft sei per 1. Juni 2007 auf Fr. 420'000.-- geschätzt worden. Der Bodenanteil betrage Fr. 120'050.-- (1'715 m2 x Fr. 70.--), mithin 28.58 %, gemäss einem Nachtrag zur Schatzung sogar Fr. 154'350.-- (m2 x Fr. 90.--). Wenn die vom Beschwerdeführer behaupteten Investitionen von Fr. 155'255.-- als aus seiner Errungenschaft stammend akzeptiert würden, wäre das ein Anteil von 36.96 %. Das Haus sei dann im Oktober 2007 dem Sohn und dessen Ehefrau zum Preis von Fr. 390'000.-- verkauft worden. Hiervon betrage der Anteil Boden Fr. 111'462.--. Die Errungenschaft des Beschwerdeführers hätte somit eine Ersatzforderung von Fr. 155'255.-- gegenüber dem Eigengut der Beschwerdeführerin, da gemäss Art. 206 ZGB im vorliegend gegebenen Falle eines Minderwerts der ursprüngliche Betrag massgebend sei. Im Gegenzug berücksichtigte die Vorinstanz eine Hypothekerhöhung auf dem Haus von Fr. 55'000.--, die für eine Auszahlung an die Kinder vorgenommen worden sei, der Beschwerdeführer aber aus seinem Eigengut bezahlt haben wolle. Hierfür stehe dem Eigengut der Beschwerdegegnerin eine Ersatzforderung gegenüber dem Eigengut des Beschwerdeführers zu. Die Beschwerdegegnerin hätte dem Beschwerdeführer demnach Fr. 155'255.-- zu bezahlen und dieser der Beschwerdegegnerin Fr. 55'000.-- zuzüglich der Hälfte der Errungenschaft von Fr. 77'627.50, das heisst Fr. 132'627.50. Daraus ergebe sich eine Differenz von Fr. 22'627.50 zugunsten des Beschwerdeführers. Zusammen mit dem Verkauf aus I.________ stünden ihm daher Fr. 102'627.50 zu, erhalten habe er aber schon Fr. 103'000.-- und somit mehr als ihm zugestanden hätte. Bei dieser Berechnung ging das Kantonsgericht davon aus, dass die Differenz zwischen Schätzungs- und Verkaufswert von Fr. 30'000.-- alleine von der Beschwerdegegnerin getragen werde. Das Gericht zog weiter in Erwägung, bei der Annahme, die Parteien hätten gemeinsam auf die Differenz von Fr. 30'000.-- verzichtet und würden diese gleichmässig tragen, und wenn zudem noch berücksichtigt werde, dass der Ehegatte einen Audi A3 im Wert von Fr. 15'000.--, die Ehegattin aber einen VW für Fr. 6'000.-- übernommen habe, verschiebe sich die Berechnung noch mehr zu Gunsten der Ehegattin. Den Nachweis, dass die behaupteten Investitionen aus seinem Eigengut erfolgt seien, habe der Beschwerdeführer nicht erbracht. Zwar habe er Investitionsrechnungen hinterlegt, die indes nicht belegten, aus welcher Gütermasse sie bezahlt worden seien; die Bezahlung hätte gemäss Vorinstanz aus dem Eigengut des Beschwerdeführers, dem Eigengut der Ehefrau (auch diese habe Fr. 33'079.70 geerbt) oder sogar aus Errungenschaft erfolgt sein können. Die Beschwerdegegnerin habe zwar bestätigt, dass er einen hohen Betrag aus seiner Erbschaft in das frühere Wohnhaus investiert habe; wieviel habe sie indes nicht sagen können.