Citation: 8C_432/2017 E. 4.3

4.3. Gemäss den Feststellungen des kantonalen Gerichts attestierten die behandelnden Fachpersonen Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Kinder- und Jugendpsychiatrie und lic. phil. C.________, Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, dem Versicherten eine seit Januar 2011 anhaltende 100%igen Arbeitsunfähigkeit. In ihrem neusten Verlaufsbericht vom 27. Dezember 2016 werden weiterhin keine konkreten Indizien benannt, welche gegen die Schlüssigkeit der Folgerungen der Gutachter des ABI sprechen würden (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Vor diesem Hintergrund und in Berücksichtigung des Umstandes, dass das kantonale Gericht die vom Gutachter abweichende Einschätzung der behandelnden Fachpersonen in deren früheren Berichten zur Kenntnis genommen und gewürdigt hat, erscheint eine explizite Auseinandersetzung der Vorinstanz mit dem erwähnten Verlaufsbericht als entbehrlich, so dass der angefochtene Entscheid nicht bereits aus formellen Gründen aufzuheben ist (vgl. zum Umfang der vorinstanzlichen Begründungspflicht auch SVR 2015 KV Nr. 8 S. 29, 9C_535/2014 E. 3 mit weiteren Hinweisen).