Citation: 8C_397/2008 03.12.2008 E. 5

5.1 Aus dem Bericht des Dr. med. N._________ vom 13. April 2006 als auch aus den Berichten des Spitals X.________ vom Oktober 2006 und des Dr. med. G.________ vom 14. September 2006 ergibt sich, dass die Behandlung der mit dem Unfall vom 9. März 2005 in Zusammenhang stehenden Leiden im Herbst 2006 abgeschlossen wurde, die vorbestehenden lumbalen Beschwerden stark zurückgegangen und nicht mehr behandlungsbedürftig waren. Daran ändert auch der Bericht des Dr. med. V.________ vom 23. Februar 2007 nichts. Denn dieser verweist einerseits auf die Berichte des Spitals X.________ und ist andererseits nicht klar, ob die Akupunktur auf Grund der Unfallfolgen oder der unfallfremden, im Zeitpunkt der Berichterstattung zunehmenden Schulterschmerzen (vgl. Bericht des Dr. med. A.________ vom 24. Januar 2007) notwendig war. So liegt denn auch keine richtunggebende Verschlimmerung eines vorbestehenden Leidens vor, welche nach Art. 36 UVG massgebend wäre. Der Tinnitus ist zwar vorbestehend, bedarf aber keiner Behandlung und schränkt die Arbeitsfähigkeit nicht ein. Die zwischenzeitlich abgeklungenen lumbalen Beschwerden verursachten schon vor dem Ereignis vom 9. März 2005 behandlungsbedürftige Schmerzen sowie eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % (vgl. Bericht des Dr. med. G.________ vom 3. Februar 2005). Die Vorinstanz hat somit zutreffend festgestellt, dass der Versicherte im streitigen Zeitpunkt der Leistungseinstellung unter keinen organisch nachweisbaren Beschwerden litt, welche auf das Ereignis vom 9. März 2005 zurückzuführen sind. 5.2 Bezüglich der natürlichen Kausalität kann schliesslich offen bleiben, ob der Versicherte tatsächlich ein Schleudertrauma der HWS ohne objektivierbare Ausfälle oder eine äquivalente Verletzung erlitten hat. Denn selbst wenn dies zu bejahen wäre, ist - wie nachfolgend gezeigt wird - der adäquate Kausalzusammenhang zu verneinen.