Citation: 7B_52/2023 E. 4.3

4.3. Die Beschwerde ist unbegründet. Zunächst ist keine Verletzung der Begründungspflicht auszumachen, denn die Staatsanwaltschaft hat mit Verfügung vom 24. August 2023 knapp, aber nachvollziehbar begründet, weshalb die gesetzlichen Voraussetzungen für die Erstellung eines DNA-Profils erfüllt seien. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid keine Verletzung des rechtlichen Gehörs feststellt. Des Weiteren ist die Erstellung des DNA-Profils verhältnismässig: Die dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Straftaten richten sich gegen die Rechtsgüter der körperlichen und sexuellen Integrität und sind als Delikte einer gewissen Schwere im Sinne der Rechtsprechung zu qualifizieren. Sodann verletzt die Vorinstanz nicht Bundesrecht, wenn sie aufgrund der Aussagen der Geschädigten davon ausgeht, dass die B.________-App (zumindest teilweise) von Nutzern dazu verwendet wird, Minderjährige zu kontaktieren, um an diesen sexuelle Handlungen vorzunehmen. Der Beschwerdeführer rügt diesbezüglich keine willkürliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Obschon der Beschwerdeführer nicht einschlägig vorbestraft ist, durfte die Vorinstanz angesichts der schweren Tatvorwürfe gegen ihn und seiner Nutzung der B.________-App davon ausgehen, dass konkrete und erhebliche Anhaltspunkte für die Begehung von weiteren, allenfalls auch künftigen Straftaten einer gewissen Schwere bestehen. Damit ist die Verhältnismässigkeit der DNA-Profilerstellung zu bejahen.