Citation: 8C_374/2021 E. 3.2

3.2. Mit dieser Rüge dringt die Beschwerdeführerin nicht durch. In Erwägung 4.3 des angefochtenen Urteils hielt die Vorinstanz fest, der Beschwerdeführerin wäre es auch ohne die Ausbildung zur medizinischen Sekretärin möglich gewesen, mindestens ein Invalideneinkommen im Umfang zu erzielen, wie es die Beschwerdegegnerin gestützt auf das Kompetenzniveau 2 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) berechnet habe. Sie hat damit dargelegt, weshalb ihrer Ansicht nach die erwähnte Ausbildung dem Fallabschluss per 31. August 2019 nicht entgegensteht. Auch hinsichtlich des für die Ermittlung des Invalideneinkommens anwendbaren Kompetenzniveaus hat das kantonale Gericht die entscheidwesentlichen Punkte dargelegt, womit es seiner Begründungspflicht nachgekommen ist. Der Gehörsanspruch nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt denn auch nicht, dass sich die Behörde bei der Begründung ihres Entscheides mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (BGE 142 II 49 E. 9.2, 136 I 229 E. 5.2; Urteil 8C_662/2020 13. Januar 2021 E. 5.2.2).