Citation: B 40/99 21.01.2000 E. A

A.- Die 1945 geborene O.________, die seit Geburt beidseitig an schwerer Myopie leidet, ist seit April 1970 bei der Pensionskasse für Spital-, Heim- und Pflegepersonal SHP (nachfolgend SHP) vorsorgeversichert. Nachdem die Ver- sicherte von der Invalidenversicherung erfolgreich zur kaufmännischen Angestellten/Telefonistin umgeschult worden war, erhöhte die SHP am 24. Mai 1985 den versicherten Ver- dienst auf Fr. 31'200.- und orientierte sie über die daraus resultierenden Beitragszahlungen sowie Altersrenten. Bezüg- lich der Invalidenrente brachte die SHP den Vorbehalt an, wenn aufgrund der heutigen Krankheit eine solche zur Aus- zahlung kommen müsse, würde nur die Jahresrente aus den bisherigen Abschlüssen (Fr. 9724.-) zur Ausrichtung kommen. Bei der ab 1. November 1993 an O.________ ausgerichteten Zweidrittels-Invalidenrente von Fr. 6492.- wandte die SHP diesen Vorbehalt an, da der Hauptgrund der Invalidität in der eingeschränkten Sehfähigkeit liege.