Citation: 5A_443/2023 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1942) und B.A.________ (geb. 1952) heirateten am xx.xx.1990 vor dem Zivilstandsamt U.________/ZG. Sie haben keine gemeinsamen Kinder. A.b. Am 5. September 1998 schloss das Ehepaar einen öffentlich beurkundeten Ehevertrag ab. Gemäss Ziff. 3 des Vertrags wählten sie als ihren (neuen) Güterstand die Gütertrennung nach Art. 247 ff. ZGB. In Ziff. 13 erklärten sie, der Ehevertrag habe bei Auflösung der Ehe durch Ehescheidung keine Gültigkeit. A.c. Mit Entscheid vom 25. November 2015 hob der Einzelrichter am Bezirksgericht Willisau den gemeinsamen Haushalt der Ehegatten rückwirkend per 1. Juli 2015 auf. A.d. Am 26. März 2021 reichte A.A.________ beim Kantonsgericht Zug gegen B.A.________ die Scheidungsklage ein. Nachdem die Einigungsverhandlung vom 15. Juni 2021 erfolglos geblieben war, beschränkte das Kantonsgericht mit Entscheid vom 29. Juni 2021 das Verfahren einstweilen auf die Frage des anwendbaren Güterstands. Mit Entscheid vom 14. September 2022 stellte es fest, dass die Parteien gemäss Ehevertrag vom 5. September 1998 dem Güterstand der Gütertrennung unterstehen. A.e. Mit Urteil vom 11. Mai 2023 wies das Obergericht des Kantons Zug die von A.A.________ gegen diesen Entscheid gerichtete Berufung ab und wies die Sache zur Weiterführung des Verfahrens an das Kantonsgericht zurück.