Citation: 2C_378/2023 E. 3.2

3.2. Nachdem die Stellungnahme der früheren Ehegattin im erstinstanzlichen Verfahren zu knapp ausgefallen und ein Antrag des Beschwerdeführers auf persönliche Befragung abgewiesen worden war, wurde sie im Verfahren vor der Sicherheitsdirektion mittels schriftlichem Fragebogen befragt. Die frühere Ehegattin beantwortete die an sie gerichteten Fragen zu verschiedenen Aspekten der ehelichen Beziehung mit Stellungnahme vom 8. Juli 2021, wobei sie zu den insgesamt dreizehn Fragen relativ detaillierte Angaben machte. Der Beschwerdeführer seinerseits erhielt bereits vor der Sicherheitsdirektion Gelegenheit, zu den Angaben seiner Ex-Ehegattin Stellung zu nehmen, was er in der Folge auch tat (Stellungnahme im Verfahren vor der SID vom 10. September 2021). Die Sicherheitsdirektion erachtete den erstinstanzlichen Verfahrensfehler damit als geheilt, wobei sie ihn im Kostenpunkt berücksichtigte. Die Vorinstanz ihrerseits schützte dieses Vorgehen und den Entscheid der Sicherheitsdirektion.