Citation: 8C_640/2015 E. 6

Ob und in welcher Höhe das anhand von LSE-Tabellenlöhnen ermittelte Invalideneinkommen herabzusetzen ist (sog. Leidensabzug), hängt nach den zutreffenden Erwägungen im angefochtenen Entscheid von sämtlichen persönlichen und beruflichen Umständen des Einzelfalles ab, die nach pflichtgemässem Ermessen gesamthaft zu schätzen sind. Relevante Merkmale sind leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad (vgl. BGE 126 V 75 E. 5b/bb S. 80). Der leidensbedingte Abzug ist unter Berücksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf insgesamt höchstens 25% zu begrenzen (BGE 126 V 75 E. 5b/cc S. 80). Die Höhe des im konkreten Fall vorgenommenen Leidensabzugs kann das Bundesgericht lediglich auf Überschreitung, Missbrauch und Unterschreitung des vorinstanzlichen Ermessens überprüfen (vgl. BGE 137 V 71 E. 5.1 S. 72 f. mit Hinweis). Der hier vorgenommene Abzug hält bei dieser Überprüfung stand, zumal entgegen dem hiezu von der Versicherten erhobenen Einwand keine faktische Einarmigkeit vorliegt. Die Beschwerde ist somit auch diesbezüglich unbegründet, was zu ihrer Abweisung führt.