Citation: 8C_623/2022 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz bestätigte für die Zeit ab 1. November 2015 einen Invaliditätsgrad von 100 % bei einer 100%igen Arbeitsunfähigkeit in jeder Beschäftigung. Ab 1. Januar 2016 erachtete sie körperlich leichte Tätigkeiten in einem 80%-Pensum (6,7 Stunden täglich), unter Vermeidung von Heben und Tragen über 12.5 kg sowie lang anhaltenden Tätigkeiten in Zwangshaltung (vorgeneigtes Stehen und Sitzen, Knien und Kriechen), als leidensangepasst. Die von der Verwaltung in den Verfügungen vom 17. Februar 2022 auf dieser Basis vorgenommenen Invaliditätsbemessungen stellte das kantonale Gericht nicht in Frage. Es sah namentlich keinen Anlass, beim Invalideneinkommen zusätzlich einen leidensbedingten Abzug zu berücksichtigen. Zur Begründung führte es an, der 80%ige Beschäftigungsgrad wirke sich bei Männern ohne Kaderfunktion statistisch betrachtet nicht lohnmindernd aus und weitere Anhaltspunkte, die einen Abzug vom Tabellenlohn rechtfertigen würden, seien nicht ersichtlich.