Citation: 4A_252/2020 E. 5.1.2

5.1.2. Mit diesen Ausführungen verfehlt die Beschwerdeführerin die Begründungsanforderungen im bundesgerichtlichen Verfahren: Soweit sie damit nämlich die Feststellung des wirklichen Parteiwillens (tatsächlicher Konsens) beanstandet, scheitert ihr Vorbringen bereits daran, dass sie keine Willkür behauptet (vgl. BGE 142 III 239 E. 5.2.1 mit Hinweisen). Möchte sie hingegen die Willenserklärungen der Parteien nach dem Vertrauensprinzip anders ausgelegt haben (normativer Konsens), hätte sie dartun müssen, weshalb gestützt auf die relevanten Auslegungsmittel - wie etwa den Wortlaut, den Vertragszweck, die Begleitumstände des Vertragsschlusses oder die Interessenlage der Parteien - und die anwendbaren Auslegungsregeln in der konkreten Situation auf einen entsprechenden hypothetischen Parteiwillen vernünftiger und redlicher Vertragspartner hätte geschlossen werden müssen (siehe etwa BGE 143 III 558 E. 4.1.1 mit Hinweisen). Derartiges ist der Beschwerde nicht ansatzweise zu entnehmen. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich in diesem Punkt auf den Vorwurf, das Handelsgericht verkenne "die Tragweite des auch durch Veröf fentlichung nicht schutzfähiger Produkte geschaffenen Standes der Technik". Auf diese Rüge ist nicht einzutreten.