Citation: 5D_30/2019 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hat erwogen, der Einwand des Beschwerdeführers, die Forderung der Beschwerdegegnerin sei im Konkursverfahren von E.________, Verwaltungsratsmitglied und Geschäftsführerin der Konkursitin, beim Konkursamt bestritten worden, gehe an der Sache vorbei. Im Kollokationsklageverfahren stünden sich der klagende Gläubiger und ein anderer Gläubiger gegenüber. Das Zivilgericht habe daher prüfen müssen, ob der klagende Gläubiger (d.h. der Beschwerdeführer) den Bestand der Forderung der beklagten Gläubigerin (d.h. der Beschwerdegegnerin) bestritten habe. Dies werde aber vom Beschwerdeführer nicht substanziiert behauptet. Der Beschwerdeführer habe in seiner Kollokationsklage ausschliesslich ausgeführt, dass der Mietzins Juni 2016 bereits bezahlt worden sei. In der erstinstanzlichen Verhandlung habe er festgehalten, dass die Mietzinsen bezahlt seien. Wenn es sich bei den Ausständen um Nebenkosten handeln würde, würde es sich nicht mehr um pfandgesicherte Forderungen handeln. Mit Bezug auf die detaillierten Ausführungen der Beschwerdegegnerin zur mietrechtlichen Forderung über Fr. 3'942.-- aus offenen Heiz- und Betriebskostenabrechnungen und Reparaturkosten habe der Beschwerdeführer ausgeführt, dass solche Heiz- und Nebenkostenforderungen und auch die Reparaturkosten in die dritte Klasse kommen würden. Das Zivilgericht sei daher zu Recht zum Schluss gelangt, dass die kollozierte Forderung im Kollokationsplan zwar falsch bezeichnet, aber in ihrem Bestand nicht bestritten worden sei. Diese Feststellung des Zivilgerichts sei entgegen den Ausführungen in der Beschwerde somit nicht zu beanstanden. Im Beschwerdeverfahren seien neue Tatsachenbehauptungen gemäss Art. 326 Abs. 1 ZPO unzulässig, weshalb der Beschwerdeführer mit solchen nicht mehr gehört werden könne. Das Zivilgericht habe sodann ausgeführt, dass das Mietzinskautionskonto der Sicherstellung sämtlicher Ansprüche aus dem Mietvertrag diene und dass die Forderung somit trotz falscher Bezeichnung zu Recht als faustpfandgesicherte Forderung in den Kollokationsplan aufgenommen worden sei. Da der Beschwerdeführer seine Forderung, wonach das Faustpfand zu löschen sei, in der Beschwerde nicht begründe und sich mit den Ausführungen im erstinstanzlichen Entscheid nicht auseinandersetze, sei nicht weiter darauf einzugehen.