Citation: 5A_582/2017 E. 2.1

2.1. Das Bezirksgericht hat das Revisionsgesuch als aussichtslos erachtet, da sowohl die relative als auch die absolute Revisionsfrist von Art. 329 ZPO wahrscheinlich abgelaufen seien, zumal die Beschwerdeführerin die Verfügung vom 13. Oktober 2006 entgegen ihrer Behauptung gemäss Empfangsschein am 19. Oktober 2006 in Empfang genommen habe. Auch den Antrag auf Aufhebung verschiedener Betreibungen hat das Bezirksgericht als aussichtslos erachtet. Die Betreibung Nr. vvv liege dem erwähnten Urteil vom 13. Oktober 2006 zugrunde. Die Beschwerdeführerin behaupte zwar, dass nicht sie, sondern ihr Ehemann diese Beträge hätte leisten müssen. Sie mache aber nicht geltend, dass die Forderung zwischenzeitlich getilgt oder gestundet worden sei. Ebensowenig lege sie einen Feststellungsentscheid vor, der den ursprünglichen Nichtbestand der Forderung nachweisen würde. Sodann finde weder im Verfahren nach Art. 85 SchKG noch in einem Zivilverfahren die Überprüfung einer verwaltungsrechtlichen Forderung statt. Eine solche hätte die Beschwerdeführerin auf verwaltungsrechtlichem Wege anstreben müssen. Bezüglich der Betreibungen Nr. www, xxx, yyy und zzz habe die Beschwerdeführerin jegliche Substantiierung bzw. Bezifferung ihrer Ansprüche unterlassen. Sie mache keinerlei Ausführungen zum Hintergrund der Betreibungen und reiche keine einschlägigen Belege ein.