Citation: 2A.1/2001 16.03.2001 E. 1

1.- a) A.________, türkischer Staatsangehöriger kurdnischer Ethnie, geboren 5. Januar 1974, reiste am 10. August 1986 im Rahmen eines Familiennachzugs in die Schweiz ein und erhielt im Kanton Zürich eine Aufenthaltsbewilligung, welche letztmals bis zum 9. August 1993 verlängert wurde. Auf eine erste Verurteilung am 18. Februar 1993 wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte (Art. 285 Ziff. 1 StGB) folgten am 3. November 1994 sowie am 13. Juni 1996 zwei weitere wegen mehrfacher Widerhandlung bzw. Verbrechen gegen das Bundesgesetz vom 3. Oktober 1951 über die Betäubungsmittel und die psychotropen Stoffe (Betäubungsmittelgesetz; BetmG; SR 812. 121; Art. 19 Ziff. 1 Abs. 4-6 in Verbindung mit Art. 19 Ziff. 2 lit. a und c BetmG), je mit einer Einweisung in eine Arbeitserziehungsanstalt (Art. 100bis StGB). Angesichts des Handels mit fünf bis sechs Kilogramm Heroin im zweiten Fall wäre bei Ausfällung einer Strafe nach Auffassung des Bezirksgerichts Zürich eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren angemessen gewesen. Auf die Verurteilungen verweisend lehnte die Fremdenpolizei des Kantons Zürich das Gesuch vom 29. Juli 1993 um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung am 6. Juni 1997 ab. Der Regierungsrat sowie das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schützten diesen Entscheid am 28. Oktober 1998 bzw. am 16. Juni 1999. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das Bundesgericht, soweit A.________ die Aufenthaltsbewilligung verweigert wurde, am 30. November 1999 ab. Am 3. bzw. 21. Februar 2000 verfügte das Bundesamt für Ausländerfragen die Ausdehnung der (kantonalen) Wegweisungsverfügung auf das Gebiet der Schweiz und verhängte gegen A.________ eine unbefristete Einreisesperre mit Wirkung ab 1. April 2000. b) Am 28. Februar 2000 wurde die bis dahin in der Schweiz niedergelassene B.________, welche seit dem 25. Januar 1997 mit A.________ verheiratet ist, Schweizer Bürgerin und gebar am 16. März 2000 den gemeinsamen Sohn. Mit Schreiben vom 23. März 2000 trat die Fremdenpolizei auf das am 20. März 2000 gestellte Gesuch von A.________ nicht ein, ihm wiedererwägungsweise die Jahresbewilligung zu erteilen bzw. eventualiter eine vorläufige Aufnahme zu beantragen. Einen dagegen eingereichten Rekurs wies der Regierungsrat am 10. Mai 2000 ab. Das Verwaltungsgericht schützte diesen Entscheid am 1. November 2000. c) Hiergegen hat A.________ am 2. Januar 2001 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit den Anträgen, den angefochtenen Entscheid aufzuheben, die Fremdenpolizei des Kantons Zürich anzuweisen, die Aufenthaltsbewilligung zu verlängern bzw. zu erteilen sowie ihm für das vorinstanzliche und das Verfahren vor Bundesgericht die unentgeltliche Rechtspflege zu bewilligen. Der Regierungsrat des Kantons Zürich sowie das Bundesamt für Ausländerfragen beantragen, die Beschwerde abzuweisen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten ist. d) Mit Verfügung vom 5. Februar 2001 erkannte der Präsident der II. öffentlichrechtlichen Abteilung der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu.