Citation: 6B_563/2023 E. 8.3

8.3. Der Beschwerdeführer macht einen schweren persönlichen Härtefall geltend. Seine Tochter sei minderjährig und fremdplatziert. Die Mutter leide unter psychischen Problemen und sei nicht in der Lage, die Kinder zu betreuen. Die Vorinstanz nehme ohne Abklärungen an, dass sich keine regelmässigen Besuche eingespielt hätten, da diese von der Motivation der Tochter abzuhängen schienen. Sie verkenne, dass die unbedingte Freiheitsstrafe in Halbgefangenschaft vollzogen werden könnte, da der Beschwerdeführer einer Arbeit nachgehe. Auch Erziehungsarbeit falle unter die Arbeitszeit, weshalb er seine Tochter besuchen und sie betreuen dürfte. Seine Kinder hätten in einem Schreiben bestätigt, dass sie ihn brauchen und von ihm abhängig seien. Vor diesem Hintergrund wäre die Vorinstanz dazu verpflichtet gewesen, sie zu befragen.