Citation: 9C_48/2014 E. 1

Die Vorinstanz hat eine Leistungspflicht des Beschwerdegegners mit folgender Begründung verneint: Retrospektiv lasse sich nicht mehr mit hinreichender Sicherheit klären, wie stark körperlich belastend die Tätigkeit bei der Firma X.________ S.A. gewesen sei und inwieweit diese Anforderungen auf Grund der Umstrukturierung geändert hätten. Diese Fragen könnten jedoch offengelassen werden. Sei die Tätigkeit mittelschwer gewesen, sei davon auszugehen, dass der Kläger bei Beginn des Arbeitsverhältnisses bereits zu 50 % arbeitsunfähig gewesen sei. Damit sei die Arbeitsunfähigkeit (von mindestens 20 %; Urteil 9C_599/2013 vom 24. Februar 2014 E. 1.1), deren Ursache zur Invalidität geführt hat, nach aArt. 23 BVG (seit 1. Januar 2005: Art. 23 lit. a BVG) bereits früher eingetreten, womit die Leistungspflicht der Vorsorgeeinrichtung der Arbeitgeberin entfalle (unter Hinweis auf das Urteil des Bundesgerichts 9C_73/2009 vom 4. Februar 2010 E. 2.1). Werde davon ausgegangen, die fragliche Tätigkeit sei eine körperlich leichte gewesen, sei der Eintritt einer Arbeitsunfähigkeit während der Dauer des Versicherungsverhältnisses mit der beklagten Vorsorgeeinrichtung (= Dauer des Arbeitsverhältnisses einschliesslich Nachdeckungsfrist [Art. 10 Abs. 3 BVG]) auf Grund der Akten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt. Weiter bestünden keine gewichtigen Anhaltspunkte dafür, dass der Kläger zunächst eine leichte Tätigkeit ausgeübt habe und ihm in der Folge im Rahmen einer internen Umstrukturierung eine körperlich mittelschwere zugeteilt worden sei. Überdies wäre diese (dritte) Sachverhaltsvariante nicht anders als die erste zu beurteilen, da auch hier die massgebliche Arbeitsunfähigkeit bereits vor Stellenantritt bestanden hätte. Schliesslich fehle ein echtzeitlicher Nachweis dafür, dass während des Versicherungsverhältnisses eine psychisch bedingte Arbeitsunfähigkeit eingetreten sei. Somit sei ein Leistungsanspruch zu verneinen, unabhängig davon, ob es sich um eine leichte oder mittelschwere oder nach innerbetrieblicher Restrukturierung mittelschwer gewordene Tätigkeit gehandelt habe, was zur Abweisung der Klage führe.