Citation: U 139/00 08.07.2002 E. A

A.- Die 1938 geborene S.________ arbeitete seit 1. November 1969 bei der X.________ AG als Direktionsassistentin/Sekretärin mit Fremdsprachen und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unfälle versichert. Am 1. November 1994 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis wegen interner Umstrukturierungen per Ende Januar 1995. Am 6. Januar 1995 erlitt die Versicherte einen Verkehrsunfall, als bei einem Stopp vor einem Fussgängerstreifen ein nachfolgender PW in das Heck ihres Wagens prallte. Dr. med. W.________, Innere Medizin FMH, diagnostizierte im Bericht vom 27. Januar 1995 eine leichte commotio mit postcommotionellen Beschwerden sowie ein leichtes Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS). Die SUVA erbrachte in der Folge die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Mit Schreiben vom 23. Januar und 16. Februar 1996 stellte sie die Ausrichtung weiterer Leistungen ein und verneinte den Anspruch auf eine Integritätsentschädigung, da seit 27. November 1995 volle Arbeitsfähigkeit bestehe und keine Unfallfolgen mehr vorlägen; die leichte bis mittelschwere Hirnfunktionsstörung sei nicht unfallbedingt, sondern möglicher erster Ausdruck eines zerebralen Abbauvorgangs. Am 11. April 1996 erlitt die Versicherte einen weiteren Unfall, als vor einer Ampel erneut ein PW in das Heck ihres Fahrzeugs fuhr. Hierbei erlitt sie ein Rezidiv-HWS-Schleudertrauma sowie eine Kontusion der Lendenwirbelsäule (LWS; Bericht des Dr. med. K.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 27. April 1996). Die SUVA erbrachte auch hiefür die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach Beizug verschiedener Arztberichte und kreisärztlicher Untersuchungen eröffnete sie der Versicherten mit Verfügung vom 8. Januar 1998, bezüglich des Unfalls vom 6. Januar 1995 sei keine Behandlung mehr erforderlich und es bestehe seit 27. November 1995 volle Arbeitsfähigkeit. Auch aus dem Unfall vom 11. April 1996 resultierten keine Folgen mehr, weshalb die Taggeldleistungen seit 14. August 1996 und die Heilkostenleistungen seit 1. Oktober 1996 eingestellt blieben. Die gegen diese Verfügung erhobene Einsprache wies die SUVA mit Entscheid vom 30. März 1998 ab.