Citation: 1C_522/2022 E. A

Die Einwohnergemeinde Brugg revidiert ihre Nutzungsplanung. Vom 26. Februar 2018 bis zum 27. März 2018 lag die "Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland" öffentlich auf. Dagegen erhob A.________ eine Einwendung. Er ist Eigentümer der Parzelle Nr. 326, die 3'740 m2 gross und teilweise bebaut ist. Das Grundstück ist der Wohnzone 2 (W2) zugewiesen und grenzt östlich an die Freudensteinstrasse. Entlang dem westlichen, unbebauten Bereich verläuft der eingedolte Süssbach. Südlich grenzt die Parzelle an die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (OeBA-A), im Übrigen ist sie von der W2 umgeben. Mit der Einwendung wollte A.________ im Wesentlichen erreichen, dass durch eine veränderte Zonierung von der südlichen Ecke seiner Parzelle bis zur Altenburgerstrasse ein "Erschliessungskorridor" geschaffen wird. Zudem wehrte er sich gegen die Festsetzung eines Gewässerraums beim Süssbach. Nach durchgeführter Einigungsverhandlung wies der Stadtrat Brugg die Einwendung von A.________ mit Beschluss vom 22. August 2018 ab. Der Einwohnerrat Brugg beschloss die Revision der Nutzungsplanung am 22. November 2019. Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist wurde der Planbeschluss am 9. Januar 2020 im kantonalen Amtsblatt publiziert. Dagegen erhob A.________ Beschwerde beim Regierungsrat des Kantons Aargau, wobei er im Wesentlichen seine in der Einwendung erhobenen Begehren erneuerte. Der Regierungsrat beschloss am 24. März 2021, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei (Beschwerdeentscheid, RRB Nr. 2021-000338). Gleichentags genehmigte er die Gesamtrevision der Nutzungsplanung mit Ausnahmen, die jedoch nicht im Zusammenhang mit der Beschwerde von A.________ standen (Genehmigungsentscheid, RRB Nr. 2021-000339). Eine von diesem in der Folge eingelegte Verwaltungsgerichtsbeschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 18. August 2022 ab.