Citation: 5A_640/2022 E. B

B.a. Mit einer einzigen Eingabe vom 22. August 2022 (Postaufgabe: 23. August 2022) erhebt A.________ (Beschwerdeführerin) gegen alle drei am 21. Juni 2022 separat ergangenen Entscheide des Obergerichts Beschwerde beim Bundesgericht. Da sich die Anfechtungsobjekte unterscheiden, hat das Bundesgericht drei Verfahren eröffnet (5A_639/2022, 5A_640/2022 und 5A_641/2022). Vorliegend geht es um den Entscheid, mit welchem das Obergericht über die Beschwerde gegen den Entscheid der KESB vom 1. März 2022 befunden hat (OGE 30/2022/17 und 30/2022/19). Diesbezüglich beantragt die Beschwerdeführerin, es sei Ziff. 3 des Beschlusses vom 21. Juni 2022 aufzuheben und es sei ihr für das kantonale Rechtsmittelverfahren die unentgeltliche Rechtspflege in auszuweisender Höhe unter Beiordnung ihrer Rechtsvertreterin als unentgeltliche Rechtsbeiständin zu gewähren (Rechtsbegehren Ziff. 2). Weiter sei Ziff. 2 des Beschlusses vom 21. Juni 2022 hinsichtlich des Nichteintretens auf ihre Beschwerde vom 6. April 2022 aufzuheben und es sei das Obergericht anzuweisen, über ihre Beschwerde vom 6. April 2022 zu entscheiden (Rechtsbegehren Ziff. 4). Eventualiter sei B.________ (Beschwerdegegner) auf unbestimmte Zeit zu berechtigen, C.A.________ jedes Wochenende jeweils für einen halben Tag (vier Stunden) begleitet zu sich oder mit sich zu Besuch zu nehmen (Rechtsbegehren Ziff. 5). Subeventualiter sei von einer Regelung des Besuchsrechts abzusehen und diese den entsprechenden Behörden in Deutschland zu überlassen (Rechtsbegehren Ziff. 6). Weiter sei Ziff. 4 des Beschlusses vom 21. Juni 2022 aufzuheben und die Kostenfolgen seien ausgangsgemäss und angemessen zu verteilen (Rechtsbegehren Ziff. 8). Schliesslich ersucht die Beschwerdeführerin für das Verfahren vor Bundesgericht um unentgeltliche Rechtspflege und um Beiordnung ihrer Rechtsvertreterin als unentgeltliche Rechtsbeiständin. B.b. Mit Vernehmlassung vom 27. Dezember 2022 beantragt das Obergericht die Abweisung der Beschwerde. B.________ hat sich nicht vernehmen lassen. A.________ repliziert am 13. Februar 2023 zur Eingabe des Obergerichts. B.________ reicht daraufhin mit Eingabe vom 22. Februar 2023 Bemerkungen ein. B.c. Das Bundesgericht hat die kantonalen Akten eingeholt.