Citation: 1B_101/2007 28.11.2007 E. 2

Im angefochtenen Entscheid wird erwogen, dass eine Einziehungsbeschlagnahme hier nur für allfällige Ersatzforderungen des Staates bzw. der mutmasslich Geschädigten in Frage komme. Es bestehe keine "Papierspur", wonach deliktisch erlangte Vermögenswerte der Geschädigten unmittelbar auf das fragliche Konto des Beschwerdeführers transferiert worden seien. Soweit eine Einziehungsbeschlagnahme für strafrechtliche Ersatzforderungen auch auf legal erworbene Vermögenswerte des Angeschuldigten gelegt werden könne, brauche deren rechtmässige Herkunft nicht näher geprüft zu werden. Die zulässige Höhe der Einziehungsbeschlagnahme ergebe sich aus der mutmasslichen Deliktssumme zuzüglich Zins (Vermögensertrag) seit dem Deliktszeitpunkt. Da die entsprechende Deliktssumme lediglich rund drei Vierteln der im Jahre 2005 beschlagnahmten Vermögenswerte (auf dem gesperrten Wertschriftenkonto) entspreche, sei ein Viertel des aktuellen Kontosaldos freizugeben. Da es sich um ein Wertpapierkonto handle, stehe es dem Beschwerdeführer ausserdem frei, durch Hinterlegung einer Kaution in der entsprechenden Höhe die Freigabe des gesamten Kontos zu erwirken.