Citation: 2C_652/2020 E. 3.1

3.1. Insbesondere macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz habe willkürlich festgestellt, er sei erst seit 17 ½ Jahren in der Schweiz. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Urteil mehrfach festgehalten und es ist unbestritten, dass der Beschwerdeführer am 30. Juni 2000 in die Schweiz eingereist ist. Für ihre Feststellung, wonach er "mittlerweile 17 ½ Jahre" in der Schweiz lebe, hat die Vorinstanz die rund zweieinhalb Jahre, während welchen der Beschwerdeführer im Strafvollzug verweilte, abgezogen (E. 4.3.2.2 des angefochtenen Urteils; vgl. ferner E. 5.3 des angefochtenen Urteils, wo von einem ordnungsgemässen Aufenthalt von 17 ½ Jahren die Rede ist). Ob vorliegend für die Bestimmung der anrechenbaren Aufenthaltsdauer die Dauer des Strafvollzuges korrekterweise abgezogen wurde, kann dahingestellt bleiben. Denn wie im Folgenden ersichtlich wird, ändert sich am Ausgang des Verfahrens selbst dann nichts, wenn von einer massgebenden Aufenthaltsdauer des Beschwerdeführers in der Schweiz (bis zum Zeitpunkt des Erlasses des angefochtenen Urteils vom 22. Juni 2020) von rund 20 Jahren ausgegangen würde.