Citation: C 8/03 04.12.2003 E. A

Die F.________ AG (nachfolgend Firma) ist im Bereich Bauarbeiten, insbesondere im Gerüst- und Schalungsbau, tätig. Am 6. September 2002 reichte sie beim Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich (AWA) die Voranmeldung von Kurzarbeit für drei Mitarbeiter im Umfang von 45 % für die Zeit ab 16. September 2002 ein. Zur Begründung gab sie an, der Auftragsbestand habe sich Anfang 2002 um ca. 42 % gesenkt. Die Auftraggeber würden die Aufträge teilweise um ein bis zwei Monate oder sogar um ein Jahr verschieben. Hauptursache hiefür sei Geldmangel der Bauherrschaft. Die entstandene Ausfallzeit könne trotz Bewerbungsschreiben und Inseraten nicht aufgefangen werden. Die Aussichten für das 3. und 4. Quartal seien steigend. Die Umsatzzahlen für diese Quartale betrügen je ca. Fr. 150'00.-. Mit Entscheid vom 10. September 2002 erhob das AWA Einspruch gegen die Auszahlung von Kurzarbeitsentschädigung, da Arbeitsausfälle wegen Terminverschiebungen der Auftraggeber oder anderer Gründe nicht anrechenbar seien. Weiter sei der Auftragsbestand der Firma von Fr. 150'000.- nichts Aussergewöhnliches.