Citation: 1B_41/2017 E. A

Die Staatsanwaltschaft Luzern, Abteilung 4 Spezialdelikte (im Folgenden: Staatsanwaltschaft), führte eine Strafuntersuchung gegen einen Geschäftsführer und eine Geschäftsführerin der B.________ GmbH (im Folgenden: B.________ GmbH). Nach den Ermittlungen brachten die Beschuldigten mehrfach grössere Geldbeträge, deren Ursprung nicht eindeutig geklärt werden konnte, aus Frankreich bar in die Schweiz und zahlten sie hier auf ein Konto bei der Postfinance ein, das auf die B.________ GmbH lautete. Von dort überwies die B.________ GmbH die Beträge an Kunden im Ausland. Am 18. März 2013 nahm die Polizei die Beschuldigten in der Luzerner Hauptpost fest. Sie trugen je Bargeld, gesamthaft EUR 347'085.-- (zum damaligen Kurs umgerechnet CHF 432'988.54), auf sich. Die Staatsanwaltschaft beschlagnahmte das Geld. Nachdem die britischen Behörden ein Rechtshilfeersuchen gestellt hatten, in welchem auch die B.________ GmbH erwähnt wurde, eröffnete die Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen Verdachts der Geldwäscherei. Am 1. April 2014 beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft in diesem Verfahren den erwähnten Betrag erneut.