Citation: 1B_347/2013 E. 1.5

1.5. Jede Partei, die ein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheides hat, ist zur StPO-Beschwerde befugt (Art. 382 Abs. 1 i.V.m. Art. 393 ff. StPO). Als geschädigte Person gilt jede Person, die durch die Straftat in ihren Rechten unmittelbar verletzt worden ist (Art. 115 Abs. 1 StPO). Parteien sind im Untersuchungsverfahren die beschuldigte Person und die Privatklägerschaft (Art. 104 Abs. 1 StPO). Die zur Interessenwahrung erforderlichen Verfahrensrechte einer Partei stehen auch den durch Verfahrenshandlungen beschwerten Dritten zu oder geschädigten Personen ohne Privatklägerstellung, soweit sie in ihren Rechten unmittelbar betroffen sind (Art. 105 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 lit. a und lit. f StPO).