Citation: 2C_699/2021 E. 2

Mit Verfügung vom 17. Mai 2019 forderte das KIGA A.________ unter Strafandrohung auf, alle verwendeten Messmittel bis zum 14. Juni 2019 zu melden und sich diesbezüglich mit dem KIGA in Verbindung zu setzen. A.________ meldete dem KIGA daraufhin eine weitere Waage (Fabrikat von Kern). Um die neu gemeldete Waage in die Kartei aufzunehmen, vereinbarten das KIGA und A.________ ein Treffen am 24. Juni 2019 in V.________. Anlässlich des Termins wurde festgestellt, dass die Waage von Kern eine bis Ende 2019 gültige Werkseichung besass. Eine Nacheichung konnte aufgrund des fehlenden Stromkabels nicht durchgeführt werden. Die vom KIGA daraufhin ausgestellte Gebührenrechnung vom 1. Juli 2019 wurde von A.________ trotz zweifacher Mahnung, Betreibungsandrohung und Betreibungsbegehren nicht bezahlt. Gegen den Zahlungsbefehl erhob A.________ am 4. August 2020 Rechtsvorschlag. Daraufhin erliess das KIGA am 8. Dezember 2020 eine Gebührenverfügung, welche die Rechnung vom 1. Juli 2019 ersetzte, und stellte A.________ einen Betrag von Fr. 338.25 in Rechnung. Die von A.________ gegen die Gebührenverfügung vom 8. Dezember 2020 erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (vgl. Beschluss des Regierungsrats des Kantons Basel-Landschaft vom 9. März 2021 und Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 17. August 2021).