Citation: 5A_229/2024 E. 3

Das Obergericht hat dem Beschwerdeführer vorgehalten, sich nicht mit den Erwägungen des KESB-Entscheides auseinandergesetzt zu haben. Entgegen den Behauptungen des Beschwerdeführers stütze sich dieser nicht auf einen singulären Vorfall, bei welchem er in Anwesenheit des Kindes gestürzt sei. Vielmehr habe die KESB basierend auf dem Gutachten und den medizinischen Berichten befunden, dass angesichts des übermässigen Alkoholkonsums unbegleitete Besuche zur Zeit nicht möglich seien. Ausserdem erblicke die KESB im Verhalten gegenüber der Mutter (häusliche Gewalt, Bedrohung) eine zusätzliche Kindeswohlgefährdung, welche die Einschränkung des persönlichen Verkehrs erfordere. Zu all dem äussere sich der Beschwerdeführer nicht.