Citation: 6B_161/2016 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt, mit dem Bezirksgericht Zofingen sei davon auszugehen, dass der Schlag/Stoss gegen den Kopf von A.________ von erheblicher Intensität gewesen sei, was sich alleine schon aufgrund des aktenkundigen Verletzungsbilds ergebe. A.________ habe einen Nasenbein- und Augenhöhlenbruch erlitten. Die im Polizeibericht protokollierte Beeinträchtigung des Sehvermögens und eine bleibende Entstellung des Gesichts seien hingegen nicht erstellt. In den Akten befinde sich weder ein Situationsplan noch eine Fotodokumentation, die ein genaues Bild der Tatsituation ergäben. Gemäss den Schilderungen des Beschwerdeführers und des Geschädigten müsse davon ausgegangen werden, dass sich die Auseinandersetzung auf einem für das Parkieren von Fahrzeugen geeigneten Platz zugetragen habe. Da solche Plätze in der Schweiz typischerweise hart respektive asphaltiert seien und keine gegenteiligen Hinweise vorlägen, sei die erstinstanzliche Sachverhaltsfeststellung zu bestätigen und von einem harten Untergrund auszugehen. Der Beschwerdeführer bestreite, die Verletzungen von A.________ beabsichtigt zu haben. Sein Einwand, er sei sich der Gefährlichkeit seiner Handlungen nicht bewusst gewesen, sei unbehelflich. Es sei bekannt, dass gerade der Kopf gegenüber Schlägen, Stössen und Tritten besonders sensibel sei. Wer einer Person mit massiver Kraft einen Kopfstoss versetze, könne und müsse wissen, dass dies ohne Weiteres zu schweren bleibenden Schäden oder gar zu einem lebensgefährlichen Zustand führen könne, insbesondere, wenn wie vorliegend der Stoss gegen den Kopf des Opfers unvermittelt und ohne die Möglichkeit zur Gegenwehr ausgeführt werde. Es sei allgemein bekannt, dass bei Kopfstössen neben Knochenbrüchen beispielsweise dauerhafte Augenschäden, Schädel-Hirn-Traumata oder Hirnblutungen mit bleibenden Hirnschäden eine häufig beobachtete Folge seien. Das Risiko einer potentiell schweren Körperverletzung i.S.v. Art. 122 StGB sei dabei umso höher, wenn die Auseinandersetzung auf einem harten Untergrund stattfinde, wo die Gefahr bestehe, dass der durch den Schlag überraschte Geschädigte das Gleichgewicht verliert und mit dem Kopf auf dem Boden aufschlägt.