Citation: 8C_319/2018 E. 4.1.1

4.1.1. Das Bundesverwaltungsgericht hat weiter erwogen, dass zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit auf das in allen Teilen beweiskräftige Gutachten der SMAB AG vom 19. September 2016 abzustellen sei. Danach litt der Explorand mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit an einer Coxarthrose beidseits, einem rezidivierenden thoracolumbalen, pseudoradikulären Schmerzsyndrom bei Hohlrundrücken mit ausgeprägter Spondylosis in der mittleren und unteren Brustwirbelsäule sowie mit Facettenarthrose auf Höhe der Lendenwirbelkörper 4/5 und 5/1 beidseits. Weiter diagnostizierten die medizinischen Sachverständigen ein laterales Meniskusganglion sowie Läsion des Innenmeniskushinterhorns und des Hinterhorns sowie Pars intermedia des Aussenmeniskus am rechten Kniegelenk. Im angestammten Beruf als Krankenpfleger war der Explorand zu 60 % arbeitsfähig. Für körperlich leichte, wechselbelastend, vorwiegend sitzend ausübbare Tätigkeiten, die keine Verrichtungen über Kopf oder in Zwangshaltung der Wirbelsäule erforderten, war er vollständig arbeitsfähig. Die anamnestisch festzustellende rezidivierende depressive Störung (ICD-10: F33.4) war aktuell remittiert, weshalb daraus keine Arbeitsunfähigkeit abzuleiten war