Citation: 2C_970/2022 E. 4.3

4.3. Die Vorinstanz hat nach eingehender Würdigung und Begründung auf den Widerrufsgrund gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. b AIG geschlossen (vgl. E. 4.2 und E. 4.3 des vorinstanzlichen Urteils) : Der Beschwerdeführer erfülle im Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils - auch unter Berücksichtigung von allfällig doppelt in Betreibung gesetzten Forderungen - mit 85 Verlustscheinen in der Gesamthöhe von Fr. 284'845.-- offensichtlich die vom Bundesgericht an eine schwerwiegende Verschuldung gestellten Anforderungen. Weiter sei diese Schuldensituation auch auf Mutwilligkeit zurückzuführen. So habe sich der Beschwerdeführer trotz wiederholter Unterstützung durch die Sozialhilfe der beiden Basel, mit welcher sein Existenzbedarf gesichert worden sei, und trotz zweifacher Verwarnung kontinuierlich weiter und neu in beträchtlichem Umfang verschuldet. Wie bereits vor der Vorinstanz belässt es der Beschwerdeführer bei der blossen Behauptung, wonach die aktuelle Verschuldung nicht mutwillig erfolgt sei und anerkanntermassen einen medizinischen Hintergrund habe. Die vorinstanzlichen Feststellungen und Folgerungen sind bundesrechtlich nicht zu beanstanden.