Citation: 9C_517/2023 E. 4.1

4.1. Aus einem Vergleich des Gesundheitszustandes des Versicherten im Zeitpunkt der Verfügung vom 9. November 2021 mit dem der Verfügung vom 22. Dezember 2015 zugrunde liegenden schloss die Vorinstanz, es liege insoweit eine anspruchserhebliche Verschlechterung vor, als der Versicherte in somatischer Hinsicht zusätzlich zu den Beschwerden am Bewegungsapparat (aufgrund welcher bereits Ende Januar 2015 lediglich noch eine volle Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten [d.h. körperlich leichten, wechselbelastenden] Tätigkeit bestanden habe) an einer Pollakisurie und neu in psychischer Hinsicht an einer undifferenzierten Schmerzstörung leide. Der somatische Gesundheitsschaden führe zu einer Einschränkung von 20 %. In psychiatrischer Hinsicht sei dem Beschwerdeführer gemäss Prof. Dr. med. B.________ eine tägliche Arbeitstätigkeit von 6 statt 8 Stunden zumutbar, was einem Pensum von 75 % entspreche. Zwar habe sich der Gerichtsgutachter nicht dazu geäussert, ob die von ihm attestierte psychische Arbeitsunfähigkeit (von 25 %) zur somatischen (von 20 %) zu addieren sei. Eine zusätzliche Einschränkung (welche eine Erhöhung des Arbeitsunfähigkeitsgrades rechtfertigen würde) bestehe aber nicht, weil der Versicherte das ihm aus psychischen Gründen zumutbare Arbeitspensum auch mit den notwendigen Pausen aufgrund vermehrter Toilettengänge, welche gemäss dem medexperts-Gutachten einer Einschränkung um 20 % entsprächen, problemlos erreichen könne. Der Versicherte sei mithin in einer körperlich leichten Tätigkeit zu 75 % arbeitsfähig. Werde das auf dieser Grundlage auf Fr. 50'327.- festzulegende Invalideneinkommen dem Valideneinkommen von Fr. 62'892.- gegenübergestellt (je für das Jahr 2017, wegen des potenziellen Rentenbeginns im Juli 2017), resultiere ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von gerundet 20 %.