Citation: 1C_555/2020 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin macht nicht geltend, die Behörden seien unzuständig gewesen. Sie führt hingegen aus, in den Verfahren auf Erlass des Zonenplans, der Quartierpläne "Schwinbach Süd" und "Uf der Höchi - II" sowie der Baubewilligung "La Colline" sei die Frage des Natur- und Landschaftsschutzes nicht berücksichtigt worden. Dies stelle einen schwerwiegenden Verfahrensfehler dar bzw. die erwähnten Pläne und die Baubewilligung beinhalteten schwerwiegende inhaltliche Mängel; sie seien somit nichtig. Konkret macht sie insbesondere geltend, die Zuweisung der zu beurteilenden Plangebiete in die Bauzone durch den Zonenplan von 1982 und die Nichtaufnahme in eine Schutzzone verletze Art. 1 Abs. 2, 15, 17 und 18 RPG und das Biotop- und Landschaftsschutzrecht, da es sich bei den streitgegenständlichen Parzellen um Schutzobjekte handle, die eine Fülle von geschützten und bedrohten Pflanzen- und Tierarten beherbergten. Die Nichtbeachtung des Naturschutzes stelle auch einen Verstoss gegen das Willkürverbot dar. Überdies verletzten die Bauprojekte die Vorgaben der beiden ISOS-Objekte Goetheanum und Arlesheim. Schliesslich macht sie die Verletzung des Moratoriums gemäss Art. 38a Abs. 2 RPG und Art. 52a Abs. 2 lit. c RPV (SR 700.1) geltend.