Citation: 2C_346/2022 E. 5.4.2

5.4.2. Der Beschwerdeführer bringt dagegen vor, die Vorinstanz wäre (unter anderem) in Anbetracht der gerügten Mängel des schulpsychologischen Berichts und des diesem in wesentlichen Gesichtspunkten widersprechenden Gutachtens von Prof. Dr. E.________ verpflichtet gewesen, ergänzende Beweise zu erheben oder die Sache zur Vornahme ergänzender Abklärungen an die kantonalen Behörden zurückzuweisen. Die Vorinstanz verkenne zudem, dass es nicht nur darum gehe, die schulpsychologische Testung bzw. Abklärung autismusspezifisch durchzuführen, sondern die Beobachtungen und Ergebnisse auch autismusspezifisch auszuwerten. Sodann habe die Vorinstanz übersehen, dass der Schulpsychologische Dienst seine mangelnde fachliche Befähigung zur Abklärung des Sachverhalts letztlich selbst einräume, habe dieser doch nach eigenen Angaben nicht abschliessend beurteilen können, inwiefern der frühkindliche Autismus den Beschwerdeführer daran hindere, seine kognitive Leistungsfähigkeit zu zeigen. Unter diesen Umständen hätte der Schulpsychologische Dienst zwingend weitere Fachpersonen, namentlich aus dem Bereich Autismus-Spektrum-Störung, beiziehen müssen, wie dies im Standardisierten Abklärungsverfahren zur Qualitätssicherung auch explizit vorgesehen sei. Die fehlende fachliche Befähigung zeige sich sodann auch daran, dass die Beschreibungen im schulpsychologischen Bericht gemäss der fachkundigen Einschätzung von Prof. Dr. E.________ insgesamt weitgehend unspezifisch und ohne Reflexion auf den Sachverhalt eines frühkindlichen Autismus geblieben und die getroffenen Schlussfolgerungen widersprüchlich seien.