Citation: 2C.3/1999 07.03.2000 E. 2

2.- Das Bundesgericht prüft sämtliche Eintretensfragen frei und von Amtes wegen, ohne an die Vorbringen der Parteien gebunden zu sein (Art. 3 Abs. 1 BZP; BGE 125 I 253 E. 1a S. 254, 412 E. 1a S. 414; 125 II 497 E. 1a S. 499, je mit Hinweisen). a) Gemäss Art. 42 OG beurteilt das Bundesgericht als einzige Instanz zivilrechtliche Streitigkeiten zwischen einem Kanton und Privaten, wenn eine Partei es rechtzeitig verlangt und der Streitwert wenigstens Fr. 8'000. -- beträgt. Beim geltend gemachten Haftungsanspruch handelt es sich um einen zivilrechtlichen Anspruch im Sinne des Gesetzes ungeachtet dessen, dass er auf kantonalem öffentlichen Recht beruht (BGE 121 III 204 E. 1a S. 206; 118 II 206 E. 2c S. 211 f., je mit Hinweis). Der Kläger hat das Bundesgericht rechtzeitig im Sinne von Art. 42 OG angerufen, d.h. bevor für den gleichen Streitgegenstand die kantonale Gerichtsbarkeit in Anspruch genommen wurde (BGE 121 III 204 E. 1a S. 206; 118 II 206 E. 2b S. 209, je mit Hinweis). Der Streitwert übersteigt den Betrag von Fr. 8'000. --. Auf das im Klageverfahren zu behandelnde Schadenersatzbegehren ist daher einzutreten. b) Der Kläger beanstandet die Kostenverlegung in der Abschreibungsverfügung des Instruktionsrichters des Verwaltungsgerichts. Da sie sich auf kantonales Verfahrensrecht stützt, ist hiegegen grundsätzlich die staatsrechtliche Beschwerde gegeben, die auch fristgerecht erhoben wäre. Indessen wird in der Rechtsschrift nicht substantiiert dargelegt, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze inwiefern durch die Auferlegung von Verfahrenskosten verletzt worden sind, weshalb das Bundesgericht hierauf nicht eintreten kann (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; vgl. auch BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.; 125 I 71 E. 1c S. 76). c) Das Begehren, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 24. Dezember 1998 als unrechtmässig zu erklären, ist nicht zulässig. Entscheide des Instruktionsrichters können nach dem massgebenden kantonalen Verfahrensrecht (Art. 50 lit. a in Verbindung mit Art. 17 Loi sur la juridiction et la procédure administratives des Kantons Waadt vom 18. Dezember 1989 [LJPA]) an die Section de recours des Verwaltungsgerichts weitergezogen werden. Der kantonale Instanzenzug für eine Anfechtung mit staatsrechtlicher Beschwerde ist folglich nicht erschöpft (Art. 86 Abs. 1 OG). Abgesehen davon ist auch die einmonatige Beschwerdefrist nicht eingehalten (Art. 89 Abs. 1 OG) und es fehlt im heutigen Zeitpunkt am aktuellen praktischen Interesse zur gesonderten Beurteilung dieser Frage (Art. 88 OG; vgl. BGE 123 II 285 E. 4 S. 286 ff., mit Hinweisen). d) Das Bundesgericht hat keine generelle Aufsichtsbefugnis über die Kantone. Auf die Begehren, den Kanton Waadt zu verpflichten, seine Gesetzgebung auf dem Gebiet der Verwaltungsrechtspflege zu ändern, ihn anzuhalten, das Vorgehen seiner Behörden zu überprüfen und zur Gleichbehandlung aller Bootsbesitzer zu verpflichten, kann deshalb nicht eingetreten werden.