Citation: 1C_199/2024 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz führt zur Höhe der geltend gemachten Parteikosten aus, gemäss Art. 41 Abs. 1 des Kantonalen Anwaltsgesetzes vom 28. März 2006 (KAG; BSG 168.11) in Verbindung mit Art. 11 Abs. 1 der Verordnung vom 17. Mai 2006 über die Bemessung des Parteikostenersatzes (Parteikostenverordnung, PKV; BSG 168.811) betrage das Honorar in Beschwerdeverfahren Fr. 400.-- bis 11'800.-- pro Instanz. Innerhalb dieses Rahmentarifs bemesse sich der Parteikostenersatz nach dem in der Sache gebotenen Zeitaufwand, der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (Art. 41 Abs. 3 KAG). Die von den Beschwerdeführenden verlangte Parteientschädigung von insgesamt Fr. 2'274.10 sei angesichts dieser Kriterien überhöht, da die Beschwerdeführenden im Verfahren 100.2022.187 mit einfachem Schriftenwechsel (einzig) eine 4-seitige Beschwerdeantwort eingereicht hätten. Es seien keine umfangreichen Beilagen zu studieren gewesen, die nicht bereits aufgrund der anwaltlichen Vertretung im Verfahren vor der BVD bekannt gewesen seien. Die Bedeutung der Streitsache, der gebotene Zeitaufwand sowie die Schwierigkeit des Prozesses seien demnach unterdurchschnittlich gewesen, weshalb ein Parteikostenersatz von pauschal Fr. 1'000.-- (inkl. Auslagen und MWSt) als angemessen erscheine.