Citation: 2C_998/2016 E. 1.1

1.1. A.C.________ (geb. 1975), kosovarischer Staatsangehöriger, reiste am 19. Januar 1995 in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Nach Abweisung des Asylgesuchs und Wegweisung aus der Schweiz am 17. Juli 1995 stellte er am 29. Februar 2000 ein Gesuch um Erteilung einer Saisonbewilligung. Dieses wurde am 8. März 2000 abgewiesen, worauf A.C.________ die Schweiz verliess. Am 18. August 2003 beantragte die Schweizer Bürgerin D.________ (geb. 1979) die Erteilung einer Kurzaufenthaltsbewilligung für A.C.________ zur Vorbereitung der Heirat. Diese fand am 23. März 2004 statt, und A.C.________ erhielt die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau. D.________ gebar am 28. Januar 2009 die Tochter E.________. Die von A.C.________ am 19. Juni 2009 erhobene Vaterschaftsanfechtungsklage wurde mit Urteil des Amtsgerichts Hochdorf vom 19. April 2010 gutgeheissen. Nachdem die Eheleute am 19. Mai 2009 bestätigt hatten, in einer intakten Ehe zu leben, wurde A.C.________ am 5. Juni 2009 die Niederlassungsbewilligung erteilt. Am 1. Oktober 2009 trennten sich die Eheleute. Daraufhin traf das Amt für Migration des Kantons Luzern vertiefte Abklärungen, verzichtete aber aufgrund unzureichender Indizienlage vorerst auf den Widerruf der Niederlassungsbewilligung. Die Ehe zwischen A.C.________ und D.________ wurde am 23. Januar 2012 geschieden. Am 19. Juli 2012 heiratete A.C.________ im Kosovo seine Landsfrau B.C.________ (geb. 1980).