Citation: 1P.104/2004 10.05.2004 E. 7

Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, dass nach Albanern nicht geforscht worden ist, obwohl diese als Täter in Betracht fielen. Er weist darauf hin, dass die Hanflieferanten im kritischen Zeitpunkt von einem Handy angerufen worden sind. Die Besitzerin des Handys bestätigte, dass dies zwei Kollegen getan hätten. Auf Beweisbeschluss des Obergerichts hin haben diese Kollegen ausgesagt, den die Telefonnummer enthaltenden Flyer des Hanfladens an zwei Albaner mit dem Hinweis abgegeben zu haben, diese könnten ja selber bestellen. Diese Spur hätte, macht der Beschwerdeführer geltend, umso mehr verfolgt werden müssen, als der Beschwerdegegner auf das gebrochene Deutsch der beiden Täter hingewiesen habe. Das Kassationsgericht führte in diesem Zusammenhang aus, ein allfälliges Fehlverhalten der Untersuchungsbehörden könne nicht Gegenstand des Nichtigkeitsverfahrens bilden, und wies darauf hin, dass die Kollegen der Handy-Besitzerin nachträglich tatsächlich befragt worden sind. Mit diesen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer - entgegen den Begründungsanforderungen gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG - in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht auseinander. Im Übrigen vermag er nicht darzulegen, weshalb es vor dem Willkürverbot nicht standhalten könne, dass auf Untersuchungshandlungen gegenüber diesen Albanern verzichtet worden ist, nachdem die Hanflieferung dem Beschwerdegegner anlässlich des Überfalls nicht abgenommen worden sein soll und die Albaner am nächsten Tag tatsächlich im Besitze von Hanfsäcklein gewesen sein sollen.