Citation: 4C.324/2000 22.01.2001 E. 3

3.- Die Vorinstanz hat sich bei der Auslegung am Wortlaut der Vereinbarung orientiert. Die Beklagte beruft sich demgegenüber auf eine vom Wortlaut abweichende Bedeutung der Vereinbarung, indem sie vorbringt, die Parteien hätten die Abmachung tatsächlich anders, nämlich im Sinne einer Abtretung verstanden. Diesen Umstand hätte die Beklagte zu beweisen, da sie sich auf eine vom Wortlaut abweichende Bedeutung beruft (Jäggi/Gauch, Zürcher Kommentar, Zürich 1980, N. 42 zu Art. 18 OR). Die Beklagte hat jedoch in dieser Hinsicht keinen Beweis angeboten. Ebenso wenig macht sie geltend, sie sei in Verletzung von Art. 8 ZGB mit entsprechenden Vorbringen und Beweisanerbieten nicht gehört worden.