Citation: 5A_315/2021 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, die Vorinstanz habe ihm keine Gelegenheit eingeräumt, zur Beweiserhebung und zum Beweisergebnis hinsichtlich der Erkundigung der Vorinstanz bei der Schweizerischen Post Stellung zu nehmen. Bei dieser Bestätigung, dass der vom Beschwerdegegner genannte Postbote tatsächlich den Zahlungsbefehl zustellte, handle es sich um das "Hauptbeweismittel", auf welches sich die Vorinstanz abstützt. Deshalb wiege die Gehörsverletzung besonders schwer. Es ist zutreffend, dass die Vorinstanz von Amtes wegen die Identität des Postboten bei der Schweizerischen Post verifizierte und sich in ihrem Entscheid darauf abstützt. Es ist auch zutreffend, dass der Beschwerdeführer keine Gelegenheit zur Stellungnahme hatte. Zum Inhalt einer solchen Stellungnahme deutet der Beschwerdeführer einzig an, ein nicht für die Schweizerische Post zeichnungsberechtigter Mitarbeiter habe der Vorinstanz die entsprechende Auskunft erteilt. Er zeigt jedoch nicht auf, inwiefern dieser formalistische Einwand namentlich unter der Geltung des Untersuchungsgrundsatzes gemäss Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG geeignet gewesen wäre, den Entscheid zu beeinflussen.