Citation: 2C_186/2019 E. 7.3

7.3. Im Kontext der Frage, ob der Beschwerdeführer mit seiner Ehefrau zusammengewohnt hat, führte die Vorinstanz im angefochtenen Urteil - wie erwähnt - ins Feld, es sei ungewöhnlich, dass der Beschwerdeführer regelmässig bei seinem Vater übernachte (vgl. E. 5.2 hiervor). Diesbezüglich macht der Beschwerdeführer sinngemäss geltend, die Beweismittel seien in willkürlicher Weise gewürdigt worden. Nach seiner Auffassung wurden aktenkundige Aussagen des Vaters übergangen. Dieser habe erklärt, der Beschwerdeführer habe gelegentlich bei ihm übernachtet, weil er mitunter in der Gegend von U.________ gearbeitet habe und dabei spät fertig geworden sei (vgl. Beschwerde, S. 6). In diesem Punkt erscheint der Vorwurf, die Vorinstanz sei in Willkür verfallen, als begründet. Gemäss einem in der Beschwerdeschrift in diesem Zusammenhang genannten Einvernahmeprotokoll vom 22. Juni 2016 erklärte der Vater des Beschwerdeführers nämlich, Letzterer habe in U.________ gearbeitet und jedes Mal bei ihm übernachtet, wenn er bis um 22:00 Uhr habe arbeiten müssen (Akten Migrationsamt, pag.-Nr. 136, Frage 7). Angesichts dieser glaubwürdigen Aussagen erscheinen die Übernachtungen des Beschwerdeführers in U.________ als arbeitsbedingt und können sie entgegen der Vorinstanz nicht als Indiz für eine Scheinehe herangezogen werden. Wie im Folgenden ersichtlich wird, erscheint aber die Annahme einer Scheinehe auch ohne Berücksichtigung der genannten Übernachtungen als bundesrechtskonform. Der Umstand, dass die Vorinstanz die Arbeit des Beschwerdeführers als nachvollziehbaren Grund für die Übernachtungen beim Vater unberücksichtigt liess, führt deshalb nicht dazu, dass der angefochtene Entscheid im Ergebnis bundesrechtswidrig und deshalb aufzuheben wäre.