Citation: 2C_233/2021 E. 4.1

4.1. Der als Einzelunternehmer im Bereich Fördertechnik und Liftmontage tätige Verzeiger fiel im November 2003 auf einer Baustelle von einem Baugerüst und zog sich dabei unter anderem schwere Kopfverletzungen zu. Aufgrund dieses Unfalls verlangte er vor dem Bezirksgericht Liestal mit Teilklage vom August 2008 von der B.________ AG die Bezahlung von Fr. 7'000'000.--. Dabei wurde er vom Beschwerdeführer vertreten, der sich die Ansprüche des Verzeigers "zahlungshalber" hatte abtreten lassen. In der Klagebegründung wurde die Gesamtforderung auf Fr. 8'796'597.-- veranschlagt. Mit Urteil vom 7. Dezember 2011 wies das Bezirksgericht Liestal die Klage ab und verpflichtete den Anzeiger, die Gerichtskosten von Fr. 10'000.-- zu übernehmen und der B.________ AG eine Parteientschädigung von Fr. 126'900.-- zu bezahlen. Dieses Urteil erwuchs am 15. Mai 2012 unangefochten in Rechtskraft (Art. 105 Abs. 2 BGG). Darin erwog das Bezirksgericht Liestal, der Verzeiger sei zur Geltendmachung der eingeklagten Ansprüche gar nicht aktivlegitimiert, da er diese an den Beschwerdeführer abgetreten habe. Zudem fehle es an dem für die ausservertragliche Haftung der B.________ AG notwendigen Kausalzusammenhang. Daher könne offenbleiben, ob der geltend gemachte Schaden hinreichend belegt sei. Festzustellen sei immerhin - so das Bezirksgericht Liestal weiter - dass das jährliche Einkommen von Fr. 300'000.-- bis Fr. 350'000.--, das für die Tätigkeit in der Schweiz geltend gemacht werde, in Anbetracht der Steuerunterlagen für die Zeit unmittelbar vor dem Unfall, denen ein Einkommen von maximal Fr. 164'000.-- zu entnehmen sei, zu hoch bemessen sei. Für den Erwerbsausfall von Fr. 3'000'000.--, der in Zusammenhang mit der beabsichtigten Gründung eines Liftbauunternehmens in Bosnien behauptet werde, fehle es gar an jeglichen objektiv verwertbaren Anhaltspunkten. Zusammenfassend kam das Bezirksgericht Liestal daher zum Schluss, dass der vom Verzeiger geltend gemachte Gesamtschaden von Fr. 8'796'597.-- in weiten Teilen als unbelegt zu gelten habe.