Citation: 9C_918/2017 E. 2.2

2.2. Die auf der Würdigung der ärztlichen Befunde beruhende vorinstanzliche Feststellung, dass seit der ursprünglichen Rentenzusprechung eine Veränderung in den gesundheitlichen Verhältnissen und im funktionellen Leistungsvermögen eingetreten ist, bindet das Bundesgericht (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Insoweit hat die Frage, ob im Einzelfall eine substantielle Veränderung der Faktenlage oder aber bloss eine abweichende Beurteilung an sich unveränderter Fakten vorliegt, tatsächlichen Charakter. Rechtlicher Natur ist hingegen die Frage, ob die vorinstanzliche Beweiswürdigung den beweisrechtlichen Vorgaben (vollständige Feststellung der erheblichen Tatsachen, Beachtung von Untersuchungsmaxime und Beweiswürdigungsregeln nach Art. 61 lit. c ATSG, Anforderungen an den Beweiswert von Arztberichten) gerecht wird (SVR 2016 IV Nr. 27 S. 80, 8C_19/2016 E. 1.3; 2012 IV Nr. 18 S. 81, 9C_418/2010 E. 4.3).