Citation: 8C_177/2015 E. A

Die 1966 geborene A.________ ist Mutter von zwei Söhnen (B.________, geboren 1992, und C.________, geboren 1997) und seit 2008 vom Vater der beiden Kinder geschieden. Seit Juli 2002 bezieht sie eine Rente der Invalidenversicherung, zunächst bis September 2005 eine halbe und ab Oktober 2005 eine Dreiviertelsrente, je zuzüglich Kinderrente für ihre beiden Söhne. Der Vater der Kinder bezieht mindestens seit 1. April 2009 ebenfalls eine Dreiviertelsrente der Invalidenversicherung, wobei die zwei Kinderrenten zu dieser Rente direkt der Mutter ausbezahlt wurden. Vom 7. Januar bis 7. April 2013 absolvierte B.________ ein unentgeltliches Praktikum bei "Radio D.________", um - gemäss Praktikumsvertrag vom 7./10. Januar 2013 - die eigene Motivation und Fähigkeit zum Berufswunsch Journalist zu erkennen, die Chance für eine Anstellung bei einem anderen Medium zu erhöhen und um Praxis zu bekommen, z.B. in Ergänzung zum Theorieteil beim Studium. Die IV-Stelle Zürich kündigte mit Vorbescheid vom 13. Juni 2013 die teilweise Rückforderung der Kinderrente an und vermerkte, die Versicherte habe Gelegenheit, sich innert 30 Tagen seit Zustellung des Schreibens schriftlich dazu zu äussern. Anlässlich einer telefonischen Nachfrage wurde dem Rechtsvertreter von A.________ zugesichert, dass die Frist für die Erhebung von Einwänden bis 15. August 2013 dauere. Trotzdem forderte die IV-Stelle bereits mit Verfügung vom 23. Juli 2013 die A.________ von Januar bis Mai 2013 ausgerichtete Kinderrente für den Sohn B.________ in der Höhe von Fr. 2'565.- (zu ihrer Invalidenrente) und Fr. 2'700.- (zur Invalidenrente des Kindsvaters), insgesamt Fr. 5'265.-, zurück.