Citation: 8C_79/2018 E. 4.1

4.1. Streitig ist zunächst, ob die IV-Stelle auf das Revisionsgesuch der Versicherten nicht eingetreten ist oder ob sie dieses materiell geprüft und abgewiesen hat. Das kantonale Gericht hat hiezu erwogen, gemäss dem Wortlaut des Dispositivs der Verfügung sei das Gesuch abgewiesen worden. Rechtsprechungsgemäss sei jedoch die Frage, ob die IV-Stelle auf ein Gesuch eingetreten sei, nicht nach dem Wortlaut, sondern nach dem tatsächlichen rechtlichen Gehalt der Verfügung zu beantworten. Die IV-Stelle habe nach Entgegennahme der von der Versicherten eingereichten Arztberichten lediglich einen Austrittsbericht der Klinik C.________ eingeholt und die medizinischen Akten dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) unterbreitet. Zudem sei die Verfügung damit begründet worden, dass eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes nicht glaubhaft gemacht worden sei. Somit sei die Verfügung vom 31. Mai 2017 als Nichteintretensverfügung zu qualifizieren. Was die Versicherte hiegegen vorbringt, erschöpft sich im Wesentlichen in einer rein appellatorischen Kritik am kantonalen Entscheid, ohne dass eine Bundesrechtswidrigkeit der vorinstanzlichen Erwägungen aufgezeigt würde. Eine solche kann jedenfalls nicht bereits im Umstand erblickt werden, dass die Vorinstanz ein Eintreten der IV-Stelle verneinte, obwohl der RAD vor Erlass der Verfügung die medizinischen Akten geprüft hat.