Citation: 8C_1002/2010 26.01.2011 E. 3.2

3.2.1 Die vom kantonalen Versicherungsgericht getroffenen Tatsachenfeststellungen sind im letztinstanzlichen Prozess grundsätzlich verbindlich. Im Rahmen der eingeschränkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon vor Vorinstanz im Recht gelegenen medizinischen Berichte neu zu würdigen und deren rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung hinsichtlich der medizinisch begründeten Verminderung des Leistungsvermögens und des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen verbleibenden Arbeitsfähigkeit zu korrigieren (E. 1.1 und 1.2 hievor). 3.2.2 Die Einwendungen der Beschwerdeführerin, welche sich zur Hauptsache in einer Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren einlässlich entkräfteten Rügen erschöpfen, vermögen die vorinstanzliche Betrachtungsweise unter diesem Blickwinkel nicht in Zweifel zu ziehen. Die Versicherte bestreitet unter Hinweis auf divergierende ärztliche - primär psychiatrischerseits ergangene - Einschätzungen, so etwa die Expertise der Akademie X.________ vom 29. Oktober 2007, in erster Linie die Aussagekraft des MEDAS-Gutachtens. Der Vorinstanz ist jedoch darin beizupflichten, dass keine konkreten Indizien erkennbar sind, die gegen die Zuverlässigkeit der durch die betreffenden Fachexperten vorgenommenen Abklärungen sprechen würden. Abweichende ärztliche Bewertungen allein sind noch nicht geeignet, den Beweiswert eines Gutachtens in Frage zustellen. In casu beruhen diese, wie im angefochtenen Entscheid einlässlich erwogen wurde, auf anderen (therapeutischen) Ansätzen bzw. berücksichtigen die psychische Komponente des Beschwerdebildes nicht oder nur ungenügend. Sie äusserten sich sodann bereits zum Ausmass der Arbeitsfähigkeit, obgleich noch keine schlüssigen Angaben hinsichtlich der psychiatrischen Untersuchungen bekannt waren, sie konstatierten lediglich einen summarischen Allgemeinstatus, ohne zwischen somatischen und psychischen Beschwerden zu unterscheiden, oder sie stellten die Aussagen der Beschwerdeführerin trotz bekanntermassen auffälligen, zu keinen verwertbaren Ergebnissen führenden Verhaltens anlässlich der neurologischen bzw. neuropsychologischen Testung nicht in Frage. Weder ist die Beschwerdeführerin vor diesem Hintergrund in der Lage, eine offensichtliche Unrichtigkeit der im kantonalen Verfahren getroffenen Feststellungen zum verbliebenen erwerblichen Leistungsvermögen darzutun, noch eine sonstwie geartete Rechtsfehlerhaftigkeit im Sinne des Art. 95 BGG zu belegen. Von weiteren spezialärztlichen Erhebungen schliesslich sind keine entscheidrelevanten neuen Aufschlüsse zu erwarten, weshalb keine Notwendigkeit für die zusätzlich geforderten (ober-)gutachtlichen Abklärungen besteht (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 V 90 E. 4b S. 94; Urteil I 9/07 vom 9. Februar 2007 E. 4, in: SVR 2007 IV Nr. 45 S. 149).