Citation: 6B_739/2024 E. 3

Die Präsidialverfügung vom 10. September 2024 stellt kein kantonal letztinstanzlicher Entscheid im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG dar, gegen den die Beschwerde in Strafsachen nach Art. 78 ff. BGG zur Verfügung stünde. Das Urteil des Appellationsgerichts vom 30. September 2022 ist mangels Anfechtung per Urteilsdatum in Rechtskraft erwachsen. Folglich können sich diesbezüglich grundsätzlich nur noch Umsetzungs-, d.h. Vollzugs- oder Inkassofragen stellen. Dementsprechend hält die Präsidialverfügung vom 10. September 2024 unter Hinweis auf den rechtskräftigen Urteilsspruch vom 30. September 2022 auch nur fest, dass die an das Appellationsgericht zurückgesandte Rechnung (betreffend die Verfahrenskosten in Höhe von Fr. 10'000.--) mit Frist zur Begleichung bis zum 30. September 2024 an die Beschwerdeführerin retourniert werde. Fehlt es insofern aber an einem für die Beschwerde in Strafsachen tauglichen Anfechtungsobjekt, erweist sich die in der Präsidialverfügung vom 10. September 2024 enthaltene Rechtsmittelbelehrung als unzutreffend. Eine unrichtige Rechtsmittelbelehrung bindet das Bundesgericht allerdings nicht, und sie vermag insbesondere auch keine Rechtsmittelmöglichkeit zu schaffen, die es gemäss Gesetz nicht gibt (BGE 135 III 470 E. 1.2 in fine; 125 II 293 E. 1d S. 300; 113 Ib 212 E. 1 S. 213; vgl. dazu auch AMSTUTZ/ARNOLD, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2011, N. 11 zu Art. 49 BGG). Da die Beschwerde unzulässig ist, kann darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht eingetreten werden.