Citation: 8C_537/2023 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet im Wesentlichen ein, laut dem Rückweisungsurteil des Bundesgerichts (8C_177/2020 vom 22. Dezember 2020) sei seine Tätigkeit als Managing Director und Präsident des Verwaltungsrates der B.________ AG mit der Führung des kleinen Hotels J.________ nicht vergleichbar. Die Vorinstanz sei an diese Erwägung gebunden. In Würdigung der gesamten Umstände sei ihm die angestammte Tätigkeit nicht mehr zumutbar, und er habe mit der 70%igen Verweistätigkeit als Gerant im Hotel J.________ seine Restarbeitsfähigkeit vollständig verwertet. Daran könne auch nichts ändern, wenn es die Vorinstanz erneut willkürlich (entgegen dem verbindlichen Rückweisungsurteil) als "notorisch" bezeichne, dass die Position an der Spitze eines Hotels nicht mit unerheblichem Stress verbunden sei. Sie berücksichtige nicht, dass das Hotel J.________ ein sehr kleiner Betrieb gewesen sei, vor allem Wochenendgäste gehabt habe, wenig Mitarbeiter zu betreuen gewesen seien, aufgrund der familiären Eigentumsverhältnisse kein hoher Leistungsdruck bestanden habe, und der Beschwerdeführer vor allem strategische Aufgaben gehabt habe. Aufgrund der Fatigue-Symptomatik und des fluktuierenden Verlaufs sei eine dauerhaft hohen Stressexpositionen ausgesetzte Tätigkeit nicht mehr möglich. Zusammengefasst verfalle die Vorinstanz in Willkür bzw. verletze den Grundsatz der Verbindlichkeit des Rückweisungsurteils und damit Bundesrecht, wenn sie von einer 70%igen Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit ausgehe.