Citation: U 121/03 30.06.2004 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die Beschwerden des Versicherten die Folgen des Unfallereignisses vom 26. Februar 2000 sind. 2.1 Im vorinstanzlichen Entscheid werden die medizinischen Akten umfassend und in Einzelheiten zutreffend dargestellt. Darauf wird verwiesen. 2.2 Die Vorinstanz erwog, auf Grund der ärztlichen Berichte sei erstellt, dass im massgeblichen Zeitpunkt des Erlasses des Einspracheentscheids keine objektivierbaren physischen Beschwerden als Folge des Unfalles mehr vorhanden gewesen seien. Die vom Beschwerdeführer weiterhin geltend gemachten Kopf-, Arm- und Rückenbeschwerden könnten nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf eine beim Unfall erlittene organische Schädigung zurückgeführt werden. Für das diagnostizierte sekundäre Schulter-Arm-Schmerzsyndrom seien neben dem Unfallereignis ältere Schädigungen verantwortlich. Übereinstimmend hätten die Ärzte sodann festgehalten, dass eine allgemeine Tendez zur Somatisierung bzw. der Verdacht auf eine Somatisierungsstörung vorliege. Das kantonale Gericht bejaht die natürliche Kausalität des Unfalles für die psychische Störung, verneinte aber dessen Adäquanz. Das fragliche Ereignis sei den Unfällen im mittleren Bereich zuzuordnen. Die in einem solchen Fall nach der Rechtsprechung zu erfüllenden Kriterien, um eine psychische Störung als Unfallfolge betrachtet zu können, seien nicht erfüllt. 2.3 In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dagegen vorgebracht, dass der Versicherte heute an einem Schmerzsyndrom leide, welches auf den beim Unfall erlittenen Verletzungen aufbaue. Die unfallbedingten medizinischen Behandlungen hätten eine Chronifizierung nicht verhindert. Nach dem heutigen Standard handle es sich dabei um eine eigenständige Krankheit bzw. eine eigenständige Verletzungsfolge. Sofern der vom Beschwerdeführer beigezogene Schmerzspezialist, Prof. Dr. E.________, Facharzt FMH für Anästhesiologie, ein behandlungsbedürftiges chronisches Schmerzsyndrom und dessen unfallbedingte Ursache bejahe, liege eine neue Dimension vor. Die Vorinstanz habe die adäquate Kausalität des Unfalls für die psychische Störung zu Unrecht verneint. Der objektive Unfallablauf eines Treppensturzes mit mehrmaligem Überschlagen sei sicher als besonders eindrücklich, wenn nicht gar als dramatisches Unfallgeschehen zu qualifizieren. Neben dem existenziellen Schock, den der Beschwerdeführer erfahren habe, seien gerade Rücken- und Schmerzproblematiken in vielen Fällen besonders geeignet, psychische Fehlentwicklungen auszulösen. Es bestehe auch in mehrfacher Hinsicht eine ärztliche Fehlbehandlung, indem der Beschwerdeführer vom behandelnden Arzt an seinem Arbeitsplatz zurückgeschickt wurde, im Wissen darum, dass die dort zu verrichtende Arbeit nicht zumutbar gewesen sei. Er sei auch nicht einer psychischen Unterstützung zugeführt worden. Durch die von Anfang an fehlerhafte Behandlung sei er in die Chronifizierung getrieben worden. Schliesslich bestehe seit dem Unfall ein erheblicher körperlicher Dauerschmerz und mehr als ein Jahr nach dem Unfall habe immer noch eine physisch bedingte Arbeitsunfähigkeit von 50 % bestanden.