Citation: 8C_256/2014 E. 3.2.3

3.2.3. Was letztinstanzlich gegen diese Schlussfolgerung vorgebracht wird, vermag zu keinem abweichenden Ergebnis zu führen. Namentlich wird von keiner Seite bestritten, dass die Verschlechterung der gesundheitlichen Verhältnisse auch mit dem Sturz zusammenhängt bzw. sich die vorbestandene Hüftarthrose ab diesem Moment verstärkt zu manifestieren begonnen hat. Nichts Anderes ergibt sich im Übrigen aus dem Bericht des Dr. med. D.________ vom 26. Juni 2012, welcher von einer unfallbedingten Traumatisierung der Arthrose spricht. Entscheidwesentlich ist indessen, dass der Zustand, wie er sich nach dem schicksalsmässigen Verlauf einer Coxarthrose des vorliegenden Schweregrads auch ohne Unfall früher oder später eingestellt hätte, spätestens am 29. August 2011 wieder erreicht war. Durch eine Hüftkontusion bzw. -prellung werden, vor allem wenn sie wie hier nicht besonders heftig ausgefallen ist, erfahrungsgemäss lediglich vorübergehende, wieder abheilende Schmerzen ausgelöst. Entgegen dem in der Beschwerde vorgebrachten Einwand geht Dr. med. E.________ in seiner Aktenbeurteilung vom 14. Januar 2013 sodann nicht davon aus, dass der Versicherte sich anlässlich des Sturzes einzig eine Adduktorenverletzung zugezogen hat. Vielmehr stellt er lediglich fest, dass in Anbetracht von nicht vorhandenen äusseren Symptomen und des fehlenden radiologischen Nachweises hinsichtlich einer strukturellen Läsion im Bereich des rechten Hüftgelenks jedenfalls nicht von einer groben Hüftkontusion ausgegangen werden könne. In diesem Sinne hat denn auch das kantonale Gericht erkannt, dass eine unfallbedingte Beeinträchtigung des Hüftgelenks in Kombination mit einer Verdrehung des Oberschenkels nicht ohne weiteres in Abrede zu stellen sei (angefochtener Entscheid, S. 8). Im Übrigen äussert sich Dr. med. E.________ im Rahmen seiner zusammenfassenden Ausführungen "rein vorsorglich" zu sämtlichen Varianten eines möglichen Unfallhergangs. Zusätzliche medizinische Abklärungen, wie sie der Beschwerdeführer wegen des fachärztlicherseits angeblich fehlerhaft festgestellten Sachverhalts fordert, erübrigen sich. Es bestehen keine - auch nicht geringe (vgl. BGE 135 V 365 E. 4.4 am Ende S. 370 mit Hinweis) - Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der Beurteilung des Versicherungsmediziners. Der Beizug eines externen Gutachtens ist vor diesem Hintergrund nicht erforderlich. Da hievon keine neuen weiterführenden Erkenntnisse zu erwarten sind, durfte das kantonale Gericht im Rahmen einer antizipierten Beweiswürdigung darauf verzichten (BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428 f.; 124 V 90 E. 4b S. 94).