Citation: 8C_726/2022 E. A

A.________, geboren 1988, ist als einzige Gesellschafterin und Geschäftsführerin mit Einzelunterschrift der seit 25. November 2015 eingetragenen B.________ GmbH mit Sitz in C.________ (fortan: GmbH) im Handelsregister verzeichnet. Die GmbH schloss mit der AXA Versicherungen AG (fortan: AXA oder Beschwerdegegnerin) am 13. März 2018 mit Gültigkeit ab 12. März 2018 eine "Personenversicherung Professional" (Police Nummer ________) ab, welche am 11. Januar 2019 rückwirkend ab 1. Juli 2018 angepasst wurde. Mit Unfallmeldung UVG vom 6. Juli 2019 liess A.________ durch die GmbH der AXA zur Kenntnis bringen, sie habe in ihrer seit 15. November 2015 mit einem Jahreslohn von Fr. 78'000.- vollzeitlich ausgeübten Funktion als Geschäftsführerin der GmbH am 26. Juni 2019 einen Unfall erlitten, bei welchem sie im Magazin/Lager über einer Bodenschwelle ihr rechtes Fussgelenk übertreten habe. Noch am Unfalltag diagnostizierte Dr. med. D.________ in der Notfallpraxis des Spitals E.________ eine Distorsion des Rückfusses rechts und schloss röntgenologisch eine Fraktur aus. Die AXA übernahm die Heilbehandlung und erbrachte ein Taggeld. Mit Schreiben vom 1. November 2019 teilte sie A.________ formlos mit, sämtliche Leistungen per 31. Oktober 2019 einzustellen. Hiergegen verlangte Letztere am 13. November 2019 eine einsprachefähige Verfügung. Nach weiteren Abklärungen verneinte die AXA eine Leistungspflicht für die Folgen des Ereignisses vom 26. Juni 2019, weil A.________ im Zeitpunkt des Unfalles mangels Arbeitnehmereigenschaft in der GmbH nicht bei der AXA nach UVG versichert gewesen sei (Verfügung vom 23. April 2020). Sodann forderte sie die bereits erbrachten Versicherungsleistungen im Umfang von Fr. 22'012.75 zurück (Verfügung vom 2. November 2020). Die gegen beide Verfügungen je separat erhobenen Einsprachen der A.________ wies die AXA nach Vereinigung der beiden Verfahren ab (Einspracheentscheid vom 29. Januar 2021).