Citation: 8C_133/2024 E. 3.1

3.1. Die Sichtweise des kantonalen Gerichts steht offenkundig im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach grundsätzlich kein Anspruch auf Einsicht in die schriftlichen Aufzeichnungen über Testergebnisse oder andere interne Dokumente der begutachtenden Fachperson gegeben ist, ausser es erscheint im Einzelfall zur Überprüfung der Grundlagen und Schlussfolgerungen eines Sachverständigengutachtens angezeigt (statt vieler: SVR 2024 IV Nr. 7 S. 20, 8C_732/2022 E. 5.2 mit Hinweisen). Triftige Gründe für eine Praxisänderung sind nicht zu erkennen und werden in der Beschwerde auch nicht (substanziiert) dargelegt (zu den Voraussetzungen: BGE 141 II 297 E. 5.5.1; 137 V 417 E. 2.2.2). Eine Rechtsverletzung fällt in diesem Zusammenhang folglich ausser Betracht. Dies gilt umso mehr, als - was die Beschwerdeführerin selber einräumt - aus Sicht des Begutachtungsinstituts durchaus ein legitimes Interesse (Schutz vor Missbrauch durch unkontrollierte Weiterverbreitung) an der Nichtveröffentlichung der Testfragebögen besteht (vgl. auch Urteil 8C_292/2022 vom 9. Februar 2023 E. 5.2).