Citation: 8C_232/2024 E. 7.4

7.4. Schliesslich rügen die Beschwerdeführer, die zu tiefen Sozialhilfeansätze würden neben der Menschenwürde und der persönlichen Freiheit auch weitere Grundrechte (unter anderem auch den Schutz des Kindeswohls gemäss Art. 11 Abs. 1 BV und der UNO-Kinderrechtskonvention) verletzen. Sie legen jedoch mit keinem Wort näher dar, inwiefern das kantonale Gericht den rechtserheblichen, für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlichen Sachverhalt hinsichtlich der vom Beschwerdegegner während des Aufenthalts in der KU W.________ tatsächlich gewährten materiellen Unterstützung (E. 5.2) willkürlich festgestellt (vgl. E. 2.2 hiervor) habe. Zu Recht behaupten sie auch nicht, die materielle Unterstützung gemäss Verfügung vom 28. Oktober 2021 habe ihren grundrechtlichen Anspruch auf Nothilfe im Sinne von Art. 12 BV (vgl. BGE 142 I 1 E. 7.2.1 mit Hinweisen) verletzt. Laut angefochtenem Urteil war der ausbezahlte Betrag zwar sehr tief. Mit Blick auf die konkret festgestellten tatsächlichen Verhältnisse könne jedoch nicht von einem unzulässigen Eingriff in Grundrechte ausgegangen werden, solange das Existenzminimum gewährleistet sei und gewichtige öffentliche (migrationspolitische) Interessen (vgl. hiervor E. 6.2 f.) für einen tieferen Unterstützungsansatz sprächen. Angesichts der kurzen Dauer des streitbetroffenen Unterstützungszeitraumes von lediglich gut dreieinhalb Monaten und der damaligen Aufenthaltsdauer der vorläufig aufgenommenen Beschwerdeführer in der Schweiz von weniger als fünf Jahren sowie unter Berücksichtigung des tatsächlich ausbezahlten Betrages von jedenfalls mehr als den bloss existenzsichernden 70% des GBL gemäss SKOS-Richtlinien (§ 15 Abs. 2 SPV/AG) ist entgegen den Beschwerdeführern nicht zu beanstanden, dass das kantonale Gericht einen unzulässigen Eingriff in Grundrechte verneinte.