Citation: 7B_304/2024 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer bestreitet den dringenden Tatverdacht. Er macht geltend, er sei ursprünglich einzig aufgrund des Vorwurfs der angeblich am 19. Februar 2022 begangenen Pornografie inhaftiert worden. Dieser Vorwurf sei aber nicht haltbar, denn er basiere, wie er nun bereits seit geraumer Zeit geltend mache, auf einer unzulässigen Randdatenerhebung, welche die Unverwertbarkeit aller daraus folgenden Beweismittel zur Folge habe. Das Obergericht hätte deshalb den erstinstanzlichen Schuldspruch in diesem Punkt nicht bestätigen dürfen; es sei diesbezüglich offensichtlich fehlerhaft. Da seine Inhaftierung somit "von der ersten Sekunde an" rechtswidrig gewesen sei, sei er umgehend aus der Haft zu entlassen. Die Vorinstanz habe zudem sein rechtliches Gehör verletzt, indem sie sich geweigert habe, sich mit dieser Argumentation auseinanderzusetzen.