Citation: 5A_1023/2017 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin beanstandet hauptsächlich, dass die Vorinstanz ihren mehrere Monate dauernden Aufenthalt in Brasilien als wesentliche Veränderung der Verhältnisse qualifizierte. Die Abreise nach Brasilien zwecks Pflege ihrer kranken Mutter sei ein Notfall gewesen, welcher nicht wesentliche und dauerhafte Verhältnisse für die Zukunft schaffe, sondern vorübergehend sei. Dies überzeugt nicht. Vor Bundesgericht bestätigt die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Feststellung, dass sie im Zeitpunkt ihrer Abreise nach Brasilien (4. September 2015) noch nicht wusste, wann sie zurück in die Schweiz fliegen würde (Beschwerde, Ziff. 10.7 S. 26). Ihren Rückflug hatte sie provisorisch für den 4. März 2016 gebucht. Unter diesen Umständen ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz bereits im Zeitpunkt der Einreichung der Abänderungsklage von veränderten Verhältnissen ausging. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, gemäss Praxis des Obergerichts des Kantons Zürich dürfe eine wesentliche und dauerhafte Veränderung erst nach sechs Monaten angenommen werden, belegt sie diese Rechtsprechung nicht mit Urteilen, sodass darauf nicht weiter einzugehen ist.