Citation: 8C_379/2019 E. 5.1.1

5.1.1. Zunächst wirft die Beschwerdeführerin der Vorinstanz vor, sie habe sich in keiner Weise mit den Testergebnissen und Untersuchungsbefunden des Prof. Dr. phil. C.________, Abteilungsleiter Neuropsychologie, Klinik für Neurologie am Spital D.________, vom 5. September 2017 und nur ungenügend mit dem Bericht des Dr. med. E.________, Facharzt FMH für Neurologie, vom 11. Juni 2018 auseinandergesetzt. Insbesondere die von Prof. Dr. phil. C.________ erhobenen Befunde würden einerseits für eine relevante Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus neuropsychologischer Sicht und anderseits gegen eine Aggravation sprechen. Aufgrund seiner Beurteilung beständen konkrete Indizien, die im Sinne von BGE 125 V 351 gegen die Zuverlässigkeit des ABI-Gutachtens sprächen. Wenn die Vorinstanz davon ausgehe, es hätten keine neuropsychologischen Befunde objektiviert werden können und die Notwendigkeit einer neuropsychologischen Begutachtung verneine, so stelle sie den Sachverhalt falsch resp. unvollständig fest, was nach Art. 95 BGG zu korrigieren sei.