Citation: 1C_136/2023 E. 5.5.2

5.5.2. Der Beschwerdeführer wird die Villa wie bis anhin zu Wohnzwecken und damit sinnvoll nutzen können. Eine Lärmsanierung ist nach dem Gesagten nicht von vornherein ausgeschlossen (E. 5.4.2). Gleiches gilt für eine energetische Sanierung: Zwar dürfte aufgrund des weitreichenden Schutzumfangs, der auch die Innenräume betrifft, eine Wärmedämmung mit zusätzlichem baulichen und planerischen Aufwand verbunden sein. Dass diese aufgrund der Unterschutzstellung gänzlich verunmöglicht würde, ist jedoch nicht erkennbar. Der Regierungsrat verweist in seiner Vernehmlassung auf § 30 Abs. 2a DMSG, wonach Anpassungen der inneren Bausubstanz, welche eine alters- und behindertengerechte Nutzung oder einen zeitgemässen Wohnstandard bezwecken, bewilligt werden, sofern diesen nicht schwerwiegende denkmalpflegerische Interessen entgegenstehen. Zum jetzigen Zeitpunkt erscheint eine entsprechende bauliche Anpassung zumindest nicht ausgeschlossen. Weshalb eine sinnvolle bzw. zeitgemässe Wohnnutzung einer Unterteilung der Villa in mehrere Wohneinheiten bedürfte, begründet der Beschwerdeführer nicht.