Citation: 1P.447/2005 16.08.2005 E. 3

Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er der ihm vorgeworfenen Taten dringend verdächtig ist. Er macht hingegen geltend, die Justizkommission habe im angefochtenen Entscheid in willkürlicher Weise Fluchtgefahr angenommen. Er sei hier seit vielen Jahren verwurzelt, gehe einer Arbeit nach und habe einen festen Freundeskreis. Er fürchte nichts so sehr wie eine Landesverweisung, da er bei einer Rückschiebung in sein Heimatland von Armut betroffen sein werde. Die Justizkommission hat im angefochtenen Entscheid sorgfältig und überzeugend begründet, weshalb sie Fluchtgefahr annimmt (E. 2d S. 6 f.). Sie hat insbesondere dargelegt, weshalb der Beschwerdeführer in der Schweiz nicht verwurzelt ist, dass er bei seiner Verhaftung keiner Arbeit nachging, sich sein Freundeskreis auf Albaner beschränkt und er im Kosovo, wo seine Eltern und ein Grossteil seiner Grossfamilie leben, ein Grundstück gekauft hat. Mit all dem setzt sich der Beschwerdeführer in der staatsrechtlichen Beschwerde nicht auseinander, sondern behauptet - teils aktenwidrig - bloss das Gegenteil. Das genügt den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG an die Begründung einer Rüge nicht, darauf ist nicht einzutreten.