Citation: 6B_155/2023 E. 1.4.4

1.4.4. Zu keinen Bemerkungen Anlass geben die vorinstanzlichen Erwägungen zur persönlichen und sozialen Integration des Beschwerdeführers in der Schweiz sowie zu seiner Wiedereingliederung in seinem Heimatland, zumal der Beschwerdeführer dagegen auch keine begründeten Rügen erhebt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer, der bei seiner Einreise 27 Jahre alt war, seine prägenden Kinder- und Jugendjahre im Kosovo verbracht. Die Vorinstanz führt zur persönlichen und sozialen Integration des Beschwerdeführers aus, er beherrsche die deutsche Sprache trotz seines über zehn Jahre dauernden Aufenthalts in der Schweiz nur leidlich. Seine sozialen Kontakte beschränkten sich auf seine Familie und Arbeitskollegen. Zu seinen Ungunsten rechnet sie die im Zusammenhang mit Verstössen gegen das Ausländerrecht ausgesprochene Landesverweisung, nebst den im angefochtenen Urteil beurteilten, weiteren Gesetzesverstössen die Vorstrafe aus dem Jahr 2013, mehrere im Strafregister nicht eingetragene Gesetzesverstösse sowie seine finanzielle Situation an. Infolgedessen attestiert die Vorinstanz dem Beschwerdeführer eine grosse Missachtung der schweizerischen Rechtsordnung. Die berufliche Reintegration in seinem Heimatland erachtet sie als durchaus möglich. Auch würde er bei einer Rückkehr in den Kosovo von einem sozialen Umfeld aufgefangen, da er nach wie vor regen Kontakt mit seiner Familie im Kosovo unterhalte, die dortige Sprache spreche und die Kultur bestens kenne.