Citation: 9C_367/2015 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin macht vorab geltend, das Ergebnis der bidisziplinären Begutachtung sei zum vorneherein abgesprochen gewesen und nimmt insbesondere auf die Datierung der Expertise und den zeitlichen Ablauf Bezug. Der rheumatologische Gutachter Dr. med. C.________ untersuchte die Versicherte unbestritten am 21. März 2012. A m 29. März 2012fand sodann die psychiatrische Begutachtung statt, wobei der psychiatrische Experte Dr. med. D.________ - wie die Beschwerdeführerin selber darlegt - angab, sein Gutachten stütze sich auf die vorangegangene Beurteilung des Dr. med. C.________. Inwiefern dies auf eine "abgekartete Abklärung" hindeuten soll, ist nicht ersichtlich. Zwar trifft es zu, dass sowohl die interdisziplinäre Gesamtbeurteilung (unter Einbezug des rheumatologischen Gutachtens) als auch das separate psychiatrische Gutachten vom 3. April 2012 datieren. Entscheidend ist aber einzig, dass sich aus den konkreten Umständen nicht ansatzweise Anhaltspunkte für eine Voreingenommenheit der medizinischen Experten ergeben und die Beschwerdeführerin solche auch nicht darzutun vermag und eine solche ohnehin unverzüglich hätte dartun müssen (vgl. E. 3.1 hinten). Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach das Datum vom 3. April 2012 dem Zeitpunkt der Finalisierung des Gutachtens entspreche, ist bundesrechtskonform (E. 1). Dass das Datum der psychiatrischen Begutachtung ursprünglich auf den 2. Mai 2012 festgelegt war, tut nichts zur Sache. D ie Versicherte übersieht ausserdem, dass die bidisziplinäre Besprechung der medizinischen Experten, die im Anschluss an die Einzeluntersuchungen erfolgte, klar dokumentiert ist. Diese wurde explizit als "Interdisziplinäre Beurteilung" bezeichnet und ist von beiden Experten unterschrieben. Der Einwand der Beschwerdeführerin, wonach kein gemeinsames Protokoll mit interdisziplinärer Bewertung existiere, ist aktenwidrig.