Citation: 6B_415/2021 E. 3.4.4

3.4.4. Die Vorinstanz nimmt eine ausgewogene und nachvollziehbare Beweiswürdigung vor. Sie analysiert die Aussagen der an der Auseinandersetzung beteiligten Personen sowie der unabhängigen Zeugen und nicht direkt Beteiligten sorgfältig und bezieht sie in ihre Würdigung ein. Inwiefern sich die Vorinstanz bei der Feststellung des Sachverhalts von unmassgeblichen Gesichtspunkten hätte leiten lassen, ist weder dargetan, noch ersichtlich. Daran vermag auch nichts zu ändern, wenn sie in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (BGE 143 III 297 E. 9.3.2; 141 I 60 E. 3.3; je mit Hinweisen) auf die Einvernahme der Begleiterin des Beschwerdeführers mit der stringenten Begründung verzichtet, es sei unbestritten, dass diese gegenüber dem Beschwerdeführer erklärt habe, D.________ habe ihr ans Gesäss gefasst. Selbst wenn sie dies vor Gericht bestätigen würde, vermöchte dies den Beschwerdeführer nicht zu entlasten, denn eine derartige Geste, so deplatziert sie auch wäre, würde unter keinen Umständen einen Faustschlag gegen den Kopf eines Menschen rechtfertigen (Urteil S. 20).