Citation: 5A_174/2015 E. 2

Der Beklagte rügt eine Verletzung seines verfassungsmässigen Anspruchs auf rechtliches Gehör im Allgemeinen (S. 30 f. Ziff. 2.6) und besonders im Zusammenhang mit seinem Feststellungsbegehren (S. 18 Ziff. 2.1e) und seinem Leistungsbegehren (S. 21 Ziff. 2.2c der Beschwerdeschrift). Die Rüge ist unbegründet. Von Verfassungs wegen muss die Begründung so abgefasst sein, dass der Betroffene das Urteil gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Die Begründung hat kurz die wesentlichen Überlegungen zu nennen, von denen sich das Gericht hat leiten lassen und auf die sich sein Urteil stützt. Nicht erforderlich ist hingegen, dass sich das Urteil mit allen Parteistandpunkten einlässlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegt (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 133 III 439 E. 3.3 S. 445; 135 III 513 E. 3.6.5 S. 520 und 670 E. 3.3.1 S. 677). Diesen Anforderungen genügt das angefochtene Urteil allgemein und mit Bezug auf die beiden genannten Begehren im Besonderen. Eine andere Frage ist, ob das Kantonsgericht richtig entschieden hat, indem es auf die zahlreichen Begehren des Beklagten nicht eingetreten ist. Sie betrifft indessen die inhaltliche Richtigkeit der Begründung und nicht den Schutz vor formeller Rechtsverweigerung (Urteil 5A_681/2014 vom 14. April 2015 E. 3.2).