Citation: 9F_16/2023 E. A

Die am 2. Oktober 2012 geborene A.________ leidet an verschiedenen Geburtsgebrechen. Die IV-Stelle des Kantons Thurgau (nachfolgend: IV-Stelle) anerkannte den Anspruch auf diverse Hilfsmittel sowie medizinische Massnahmen und gewährte eine Hilflosenentschädigung. Weiter erkannte sie bei Aufenthalt zu Hause den Anspruch auf einen Intensivpflegezuschlag und gewährte Kostengutsprache für Kinderspitexleistungen. In Zusammenhang mit einem im April 2018 gestellten Gesuch um Verlängerung dieser Leistungen verneinte die IV-Stelle einen Anspruch während des Aufenthalts im Sonderschulheim der Stiftung C.________. Eine dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verfügung aufhob und die Sache zu weiteren Abklärungen an die IV-Stelle zurückwies. Diese erteilte in der Folge teilweise Kostengutsprache für Kinderspitexleistungen für den Zeitraum März 2018 bis Februar 2022 im Umfang von zwei Stunden für die Abklärung und Dokumentation und einmal pro Monat 15 Minuten pro Einsatz für die Untersuchung und Behandlung (Verabreichung des Vitamins B12 jeweils sonntags). Für die Ferienwochen könnten zusätzlich maximal weitere vier Sonntage pro Jahr à 15 Minuten verrechnet werden. In den zugesprochenen 15 Minuten sei die Instruktion des Betreuungspersonals der Stiftung C.________ inbegriffen (Verfügung vom 7. September 2021). Die dagegen von A.________ und der CSS Kranken-Versicherung AG erhobenen Beschwerden wies das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 28. September 2022 ab. Das Bundesgericht vereinigte die beiden dagegen von A.________ (Verfahren 9C_511/2022) und von der CSS Kranken-Versicherung AG (Verfahren 9C_516/2022) erhobenen Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und wies diese am 23. August 2023 ab.