Citation: 1C_495/2020 E. 8.3

8.3. Unter Hinweis auf diese Erwägungen führte die Vorinstanz in ihrem Endentscheid vom 27. Mai 2010 aus, sie habe in ihrem Entscheid vom 8. Februar 2012 (bestätigt im Entscheid vom 23. April 2015) abschliessend über die formelle und materielle Baurechtswidrigkeit entschieden, weshalb ergänzende Feststellungen und neue Vorbringen zu diesen Fragen grundsätzlich ausgeschlossen seien. Daran vermöge auch das strafrechtliche Urteil des Einzelrichters des Bezirksgerichts Höfe vom 21. Juni 2017 nichts zu ändern, da nach allgemeinen Rechtsgrundsätzen eine Verwaltungsbehörde grundsätzlich nicht an die von einem Strafrichter vorgenommene rechtliche Würdigung eines Sachverhalts gebunden sei. Die Annahme des Strafrichters, der Beschwerdeführer sei zur Errichtung des streitbetroffenen Fensters gemäss den am 17. Januar 2005 bewilligten Plänen berechtigt gewesen, stehe in Widerspruch zur baurechtlichen Beurteilung und sei offensichtlich Folge eines dem Strafrichter nicht vollständig vorliegenden Aktendossiers. Andere Schlussfolgerungen seien auch aus dem Augenschein vom 24. März 2016 bzw. dem entsprechenden Protokoll und der Stellungnahme des Beschwerdeführers nicht zu ziehen. Eine geänderte Sach- oder Rechtslage, welche das Weglassen des Vordachs rechtfertigen könnte, sei nicht eingetreten.