Citation: 6B_587/2017 E. D

D.a. Im erwähnten neueren Strafverfahren wird X.________ vorgeworfen, am frühen Morgen des 27. Novembers 2010 den ihm unbekannten und sichtlich alkoholisierten B.________ auf der Strasse angesprochen und ihn unter einem Vorwand in einen Innenhof gelockt zu haben. Dort habe X.________ B.________ zu Fall gebracht, indem er ihm die locker sitzende Jeanshose bis zu den Knien runtergezogen habe. Unter der Androhung, es passiere ihm etwas, wenn er um Hilfe rufe, habe er B.________ auch noch die Boxershorts heruntergezogen, als dieser am Boden gelegen sei. B.________ habe sich loszulösen versucht, was ihm aufgrund der körperlichen Überlegenheit von X.________ und seiner eigenen durch Alkohol beeinträchtigten Verfassung nicht gelungen sei. X.________ habe den Penis von B.________ in seinen Mund genommen und diesen bis zum Samenerguss stimuliert, obwohl ihn B.________ angefleht habe, dies zu unterlassen. Danach habe X.________ seinen eigenen Penis in die Nähe des Gesichts von B.________ gebracht und von ihm verlangt, dass er ihn oral befriedige. B.________ habe sich geweigert und sich schliesslich von X.________ lösen und den Innenhof verlassen können. D.b. Das Kreisgericht St. Gallen verurteilte X.________ am 9. Februar 2016 wegen sexueller Nötigung zum Nachteil von B.________ und sprach eine bedingte Freiheitsstrafe von zwölf Monaten aus. Es verpflichtete X.________, B.________ eine Genugtuung von Fr. 5'000.-- nebst Zins zu bezahlen.