Citation: 2C_266/2022 E. 4.3.3

4.3.3. In systematischer Hinsicht ergeben sich aus der Stellung von Art. 56 VIL in der Verordnung keine massgebenden Anhaltspunkte für die Auslegung. Die Beschwerdeführerin weist allerdings zu Recht darauf hin, dass Art. 1 Abs. 4 lit. a AuLaV, der den Geltungsbereich der Aussenlandeverordnung für Landestellen bei Spitälern ausschliesse, ausdrücklich vorsehe, dass für Landestellen bei Spitälern sowie andere Landestellen zur Hilfeleistung Art. 56 VIL gelte. Eine Gegenüberstellung von Art. 56 VIL und der Formulierung in Art. 1 Abs. 4 lit. a AuLaV im Sinne der äusseren Systematik der Verordnungsgebung spricht dafür, dass der Verordnungsgeber möglicherweise lediglich bei anderen Landestellen den Zusammenhang zu einer Hilfeleistung als notwendig erachtet. Die Beschwerdeführerin nimmt überdies auf Art. 38 lit. a AuLaV Bezug. Diese Norm sieht vor, dass Aussenlandungen, die für Hilfs-, Ambulanz-, Rettungs- sowie Suchflüge zum Zweck der Hilfe bei Unfällen oder Not erforderlich sind, ohne zeitliche und räumliche Einschränkungen zulässig sind und keiner Bewilligung bedürfen. Soweit die Beschwerdeführerin daraus etwas zu ihren Gunsten ableiten möchte, ist darauf hinzuweisen, dass diese Bestimmung bei Spitallandestellen von vornherein nicht zur Anwendung gelangt (vgl. Art. 1 Abs. 4 lit. a AuLaV). Überdies schliesst diese Verordungsbestimmung nicht aus, dass die Benutzung von Spitallandestellen nach Art. 56 VIL - wie Art. 38 lit. a AuLaV vorsieht - einen direkten Zusammenhang zu Hilfs-, Ambulanz- oder Rettungsflügen haben muss. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin ist aus systematischer Sicht kein Grund ersichtlich, weshalb nicht beide Normen ähnlich restriktiv gehandhabt werden dürften.