Citation: 2C_333/2020 E. 5.1

5.1. Bei der Gesellschaft, an der die Beschwerdeführer 50 % der Aktien hielten, war der Beschwerdeführer Mitglied des Verwaltungsrats. Präsidentin des Verwaltungsrats war seine Schwester, welche die übrigen 50 % der Aktien hielt. Aus der Beteiligungsquote und der Stellung als Mitglied des Verwaltungsrats schloss die Vorinstanz gestützt auf die allgemeine Lebenserfahrung, dass der Beschwerdeführer über die Gesellschaft die Kontrolle ausgeübt habe. Er habe die Höhe der Beträge, die diese Gesellschaft und die Gesellschaft, an der die Beschwerdeführer 100 % der Aktien hielten, bezahlten, frei anpassen und derart auf die Gesellschaften bzw. Tätigkeiten aufteilen und betragsmässig begrenzen können, dass jeweils eine Abrechnung über Sozialversicherungsbeiträge und Steuern im vereinfachten Abrechnungsverfahren möglich war.