Citation: 6B_530/2009 12.10.2009 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des in Art. 29 Abs. 2 BV gewährleisteten Anspruchs auf rechtliches Gehör. Die erste Instanz habe in ihrem Entscheid einlässlich dargelegt, dass die Voraussetzungen von Art. 173 Ziff. 3 StGB zur Verweigerung des Entlastungsbeweises nach Art. 173 Ziff. 2 StGB gegeben seien. Mit diesen Argumenten habe sich die Vorinstanz in keiner Art und Weise auseinandergesetzt (Beschwerde, S. 5). 2.2 Die Vorinstanz führt aus, dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Berufungsbegründung zu Recht den Rechtfertigungsgrund der berechtigten Interessen gemäss Art. 14 StGB geltend gemacht habe, da sie vor der Polizei Aussagen über ihre intimen und persönlichen Verhältnisse gemacht und ihre Empfindungen unverfälscht, in guten Treuen und wahrheitsgetreu wiedergegeben habe. Sie habe sowohl vor der Polizei, dem Untersuchungsrichter wie der erstinstanzlichen Verhandlung konsequent dargelegt, weshalb sie sich unterdrückt gefühlt, Angst vor dem Beschwerdeführer gehabt und sich wegen seiner E-Mails und SMS belästigt gefühlt habe (angefochtenes Urteil, S. 14 f.). Es könne somit nicht gesagt werden, dass die Beschwerdegegnerin wider besseres Wissen eine unwahre Behauptung aufgestellt habe. Sie habe sich vielmehr im Rahmen der ihr zustehenden prozessualen Darlegungs- und Begründungspflicht zur Beziehung mit dem Beschwerdeführer geäussert (angefochtenes Urteil, S. 16). 2.3 Die Rüge des Beschwerdeführers ist nicht stichhaltig. Die Vorinstanz setzt sich auf mehreren Seiten mit der Frage auseinander, inwiefern die Beschwerdegegnerin sich auf Rechtfertigungsgründe stützen sowie zum Entlastungsbeweis zugelassen werden könne (angefochtenes Urteil, S. 14 ff.). Die erste Instanz führte zu Art. 173 Ziff. 3 StGB lediglich aus, dass der Wahrheitsbeweis gemäss Art. 173 Ziff. 2 StGB ausgeschlossen sei, zumal mit dem Freispruch des Beschwerdeführers rechtskräftig erstellt sei, dass die Vorwürfe nicht der Wahrheit entsprochen hätten. Zudem sei keine begründete Veranlassung für diese Äusserungen ersichtlich (erstinstanzliches Urteil, S. 5). Die Vorinstanz äusserte sich hierzu dahingehend, dass der Freispruch des Beschwerdeführers einzig zu einer Nichtschuldigerklärung geführt habe. Eine Feststellung, dass die Äusserungen der Beschwerdegegnerin nicht der Wahrheit entsprochen hätten, sei dadurch jedoch nicht erfolgt (angefochtenes Urteil, S. 15). Inwiefern die Vorinstanz mit dieser Begründung den Anspruch auf rechtliches Gehör des Beschwerdeführers verletzt haben soll, ist nicht ersichtlich. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet.