Citation: 5D_213/2015 E. 4.1

4.1. Zunächst rügt sie, dass das Kantonsgericht die sprachlichen Barrieren mit keinem Wort erwähne. Zwar könne man meinen, das Gericht hätte dies als gleichwertiges Problem beider Seiten angesehen. Da der Beklagte aber zu Unterhaltszahlungen verpflichtet worden sei, obwohl im Iran bereits die Frau die Mahr eingeholt habe, sei umfangmässig beim Klienten ein gegenüber der Gegenanwältin grösserer Instruktions- und Erklärungsaufwand entstanden. Dass die güterrechtliche Seite im Iran ad separatum verwiesen worden sei, tue hier nichts zu Sache.