Citation: 6B_900/2024 E. 5.4.2

5.4.2. Anders als dies der Beschwerdeführer behauptet, musste die Vorinstanz nicht nur die Sexualdelikte zum Nachteil von D.________, sondern auch die Vergewaltigung zum Nachteil von B.A.________, mithin das am schwersten wiegende Delikt, prüfen. Weitere Vorhalte stritt der Beschwerdeführer erst nach Ausfällung des erstinstanzlichen Urteils nicht mehr ab. Er zog eine Woche vor der vorinstanzlichen Hauptverhandlung seine Berufung teilweise zurück (vgl. Urteil, E. I.2. S. 14). Ein Geständnis in einem derart späten Verfahrensstadium rechtfertigt gemäss Rechtsprechung keine Strafreduktion (vgl. E. 5.3.2). Hinsichtlich der wenigen Zugeständnisse, die früher erfolgten, ist mit der Vorinstanz festzustellen (E. V.24.22.2 S. 136), dass sie weder als Ausdruck von Einsicht in das begangene Unrecht oder Reue zu werten sind, noch zur Vereinfachung bzw. Verkürzung des Verfahrens und zur Wahrheitsfindung beigetragen haben. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers ist deshalb nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz von einer Strafminderung abgesehen hat.