Citation: 5A_514/2018 E. 1.2.2

1.2.2. Steht der angefochtene Entscheid unter dem Vorbehalt eines späteren Endentscheids, ist er als selbständig eröffneter Vor- und Zwischenentscheid zu qualifizieren. Als ein solcher kann er vor Bundesgericht nur angefochten werden, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Art. 93 Abs. 1 Bst. a BGG) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (Art. 93 Abs. 1 Bst. b BGG). Vor- und Zwischenentscheide im Zusammenhang mit der Regelung des persönlichen Verkehrs betreffen das Los der Kinder. In der Regel verbindet sich mit ihnen ein drohender nicht wieder gutzumachender Nachteil (Urteil 5A_550/2018 vom 20. November 2010 E. 1.2).