Citation: 2C_212/2019 E. 2.3.2

2.3.2. Neue Tatsachen und Beweismittel dürfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur insoweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Für die Zulässigkeit von Noven muss das kantonale Gericht materielles Recht derart angewendet haben, dass bestimmte Sachumstände neu und erstmals - durch den angefochtenen Entscheid - rechtserheblich werden (vgl. die Urteile 2C_323/2018 vom 21. September 2018 E. 1.4; 2C_50/2017 vom 22. August 2018 E. 3 und 2C_1071/2014 vom 28. Mai 2015 E. 1.4 mit Hinweisen). Dies ist hier - wie der Beschwerdeführer selber einräumt - nicht der Fall: Die Bewerbungsunterlagen, die er erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren zu den Akten gibt, sind im Folgenden nicht weiter zu berücksichtigen. Entweder handelt es sich um unzulässige echte Noven oder aber um Dokumente, die er bereits in das kantonale Verfahren hätte einbringen können und müssen, will er sich heute darauf berufen. Auch die Hinweise darauf, dass das Abkommen zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik Kosovo über die soziale Sicherheit vom 8. Juni 2018 (SR 0.831.109.475.1) am 1. September 2019 in Kraft getreten sei und der Beschwerdeführer sich um entsprechende Leistungen bemühe, haben als neu zu gelten und sind allenfalls im Rahmen eines weiteren Bewilligungs- oder eines Wiedererwägungsverfahrens bei der kantonalen Migrationsbehörde geltend zu machen.