Citation: 4P.52/1999 20.01.2000 E. 2.-

a) Vor Bundesgericht ist nur noch die Rechnungstel- lung im Zusammenhang mit der Baustelle "M+F Boden" streitig. Für die entsprechenden Leistungen stellte die Beschwerdegeg- nerin am 27. Juni 1991 eine provisorische Kostenzusammen- stellung über Fr. 282'958.75 auf. Dieser Zusammenstellung waren acht Blätter beigegeben. Bei den ersten vier Blättern handelt es sich um Ausmassblätter (für Leistungen, die nach Pauschalpreisen abgerechnet wurden); bei den vier restlichen um Arbeitsrapporte (für die Regiearbeiten). Die Beschwerde- führerin nahm an dieser Rechnung verschiedene Korrekturen vor und anerkannte lediglich einen Betrag von Fr. 232'353.55. In ihrer Schlussrechnung vom 15. August 1991 verlangte die Beschwerdegegnerin Fr. 346'627.45 und belegte den Mehrauf- wand durch drei weitere Beiblätter (Blätter 9-11). b) In der Klageantwort ging die Beschwerdeführerin auf die neu beigelegten Blätter (9-11) nicht näher ein. Sie wiederholte die Kritik an der provisorischen Kostenzusammen- stellung und beharrte auf dem von ihr anerkannten Betrag. Der vom Handelsgericht beauftragte Experte überprüfte die provisorische Kostenzusammenstellung samt den Beiblättern 1-8 und kürzte die Rechnung um Fr. 121.30. Zu den Beiblät- tern 9-11 äusserte sich der Experte nicht. In ihrem Schluss- vortrag bestritt die Beschwerdeführerin die auf den Beiblät- tern 10 und 11 aufgelisteten Beträge. Daraufhin überprüfte das Handelsgericht, ob diese Beträge teilweise bereits in den Blättern 1-9 berücksichtigt waren, und brachte zusätz- lich Fr. 19'520.-- in Abzug, die doppelt verrechnet worden seien. Im Übrigen hielt es die geltend gemachten Beträge für ausgewiesen. c) In ihrer Beschwerde beanstandet die Beschwerde- führerin lediglich den auf Beiblatt 11 aufgeführten Zuschlag von Fr. 45'212.30 für Unterlängen (15% der Summe gemäss den Beiblättern 1-10). Das Handelsgericht habe willkürlich fest- gestellt, dass der entsprechende Betrag ausgewiesen sei. Die Beschwerdegegnerin habe für den behaupteten Betrag keine Be- weise vorgelegt, und das Handelsgericht habe auf ihre blosse Parteibehauptung abgestellt. Unklar sei schon, was unter dem Zuschlag für Unterlängen zu verstehen sei, noch unklarer, wie die Beschwerdegegnerin auf einen Zuschlag in der Höhe von 15% komme. In diesem Zusammenhang verletze das Handels- gericht auch seine aus Art. 4 aBV hergeleitete Begründungs- pflicht.