Citation: 5A_24/2022 E. 3.1.2

3.1.2. Die freihändige Verwertung von Anteilen an einem Gemeinschaftsvermögen im Konkurs kann bei der Aufsichtsbehörde gemäss Art. 17 SchKG angefochten werden (Urteil 5A_633/2014, a.a.O., E. 2.3). Der Gemeinschuldner kann (allgemein) nur in ganz bestimmten Bereichen, welche in seine Interessen eingreifen, Beschwerde gemäss Art. 17 SchKG führen (Urteile 5A_633/2014, a.a.O., E. 2.4; 5A_590/2010 vom 20. Dezember 2010 E. 3.1; LORANDI, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, 2000, N. 177 ff. zu Art. 17). Der Gemeinschuldner hat namentlich ein Interesse daran, dass der Verwertungserlös von Aktiven so hoch wie möglich ausfällt, weshalb er sich auf eine Verletzung von gesetzlichen Regeln der Verwertung berufen kann (BGE 108 III 1 E. 1; 33 I 483; Urteile 5A_633/2014, a.a.O., E. 2.4; 5A_590/2010, a.a.O., E. 3.1). Die Unangemessenheit der angefochtenen Verwertungsmassnahme kann der Gemeinschuldner jedoch nicht geltend machen; die Aufsichtsbehörden haben bei einer Beschwerde des Schuldners lediglich die Gesetzmässigkeit zu überprüfen (BGE 103 III 21 E. 1; 101 III 44 E. 1; je mit Hinweisen).