Citation: 2C_510/2008 18.07.2008 E. 3

Der Beschwerdeführer macht vor Bundesgericht nicht (mehr) geltend, der Gemeinderat Menznau habe sein Revisionsgesuch zu Unrecht abgewiesen, sondern beruft sich vorab auf die angebliche Nichtigkeit des ursprünglichen Perimeterentscheids. Er verkennt, dass ein fehlerhafter Verwaltungsakt nach bundesgerichtlicher Praxis nur dann nichtig und nicht bloss anfechtbar ist, wenn der ihm anhaftende Mangel besonders schwer wiegt und gleichzeitig offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist; zudem darf die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gefährdet sein. Als Nichtigkeitsgründe fallen hauptsächlich funktionelle und sachliche Unzuständigkeit einer Behörde sowie schwer wiegende Verfahrensfehler in Betracht (vgl. BGE 132 II 21 E. 3.1 S. 27; 129 I 361 E. 2.1 S. 363 f.; 122 I 97 E. 3a/aa S. 99; 117 Ia 202 E. 8a S. 220 f.; vgl. zudem die Hinweise bei Ulrich Häfelin/Georg Müller/Felix Uhlmann, Allgemeines Verwaltungsrecht, 5. Auflage, Zürich 2006, N 958 ff.). Diese Voraussetzungen sind vorliegend nicht erfüllt: Der Beschwerdeführer beruft sich vor allem darauf, dass er im Verhältnis zu anderen Grundeigentümern, die von den Bauarbeiten mehr profitierten als er, unverhältnismässig stark bzw. in rechtsungleicher Weise belastet werde. Bezüglich der ihm persönlich auferlegten Beiträge sieht er weiter das Kostendeckungs- und das Äquivalenzprinzip verletzt. Ferner äussert er sich zur angeblich mangelnden Berücksichtigung der Rechtsnatur von Vorzugslasten durch die Vorinstanz. Solche Vorbringen sind offensichtlich nicht geeignet, die Nichtigkeit des der vorliegenden Streitigkeit zugrunde liegenden Perimeterentscheids darzutun. Es handelt sich vielmehr um Einwände, wie sie typischerweise Gegenstand einer Anfechtung im Rahmen eines ordentlichen Rechtsmittelverfahrens bilden würden. Weder vermögen sie offensichtliche Mängel des Entscheids aufzuzeigen, noch wiegen die gerügten Mängel derart schwer, dass - sollte die vorgetragene Kritik begründet sein - wegen des Gewichts der Fehler auf Nichtigkeit des Perimeterentscheids geschlossen werden müsste.