Citation: 5A_99/2016 E. A

A.________ lebt seit Oktober 1988 in der Schweiz und wohnt zurzeit in V.________. Seine Verwandten leben in Sri Lanka. Seit ein Freund von ihm von der Polizei verfolgt wurde, die Stelle verlor, psychiatrisch hospitalisiert wurde und sich anschliessend das Leben nahm, fühlt sich auch A.________ selber ab und zu verfolgt. Schlimm wurde es ab 2007 für A.________, weil er auf dem Arbeitsweg immer wieder ein Taxi stehen oder fahren sah, das ihn verfolgte. Mit der Zeit sah er auch Streifenwagen, die er als Terrorisierung empfand. Er wechselte die Stelle und arbeitete als B.________ bei C.________. Auch auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen und beim Einkaufen fühlte er sich verfolgt: von Streifenwagen, privaten Autos und Personen, im Kanton Zürich, in anderen Kantonen und im Ausland. Er vertraute sich einem Vorgesetzten bei C.________ an. Da er sich danach noch mehr verfolgt und überwacht vorkam, kündigte er die Stelle und suchte eine neue. Dort war für ihn die Situation aber nicht besser. Weder die kantonalen Ombudsstellen, noch die Organe der Strafverfolgung, noch Politiker, an die er sich wandte, konnten ihm helfen. Er suchte dann zwar noch weitere Arbeitsstellen, erhielt aber auf seine Bewerbungen Absagen, welche er merkwürdig und verdächtig empfand. Er blieb arbeitslos, und als sein Erspartes aufgebraucht war, verschuldete er sich bei Freunden. Ende März 2014 wandte sich A.________ an die Sozialbehörde seines Wohnortes. Diese veranlasste eine Begutachtung durch einen psychiatrischen Facharzt. Der Gutachter kam zum Schluss, A.________ leide an einer wahnhaften Störung, die er selber allerdings krankheitsbedingt nicht erkennen könne. Die Behandlung der Krankheit mit einem Neuroleptikum sei indiziert. Da der Patient eine IV-Anmeldung ablehne, sollte auch an eine Beistandschaft gedacht werden, um die soziale Situation adäquat anzupassen.