Citation: 8C_440/2024 E. 4

Ausgangslage der vorliegenden Streitsache ist, dass die EKQMB im Rahmen einer Qualitätsüberprüfung der Sachverständigenbeurteilungen der PMEDA 32 zufällig ausgewählte Gutachten aus den Jahren 2022 und 2023 überprüft hat. Am 4. Oktober 2023 wurden die bereits erwähnte Empfehlung zur Beendigung der Vergabe von Gutachtensaufträgen an die besagte Gutachterstelle und die Medienmitteilung des BSV, dass diese Empfehlung befolgt werde, veröffentlicht (https:// www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/publikationen-und-service/medieninformationen/nsb-anzeigeseite.msg-id-98053.html, zuletzt abgerufen am 28. November 2024). Im Überprüfungsbericht vom 7. November 2023 stellte die EKQMB fest, dass die Mehrheit der untersuchten Gutachten der PMEDA gravierende formale und inhaltliche Mängel aufwies (https://www.ekqmb.admin.ch/ekqmb/de/home/empfehlungen/empfehlungen/pmeda.html, zuletzt besucht am 28. November 2024; zum Ganzen vgl. die Zusammenfassung im zur Publikation vorgesehenen Urteil 9F_18/2023 vom 19. Juni 2024 E. 5.3.2). Im vorliegenden Fall stellt sich die Frage, ob die von der Beschwerdeführerin als neue Beweismittel geltend gemachte Empfehlung der EKQMB, die Medienmitteilung des BSV und insbesondere der Überprüfungsbericht der EKQMB zu einer Revision des kantonalen Urteils vom 31. März 2023 führen müssen.