Citation: 8C_652/2014 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat für das Bundesgericht verbindlich erkannt, dass zur Beurteilung des Gesundheitszustands und der Arbeitsfähigkeit auf das in allen Teilen beweiskräftige Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle B.________ vom 25. Februar 2013 abzustützen war. Danach war die Explorandin aus somatischer Sicht wegen der angeborenen Wirbelsäulenveränderungen und des chronischen lumbovertebralen Schmerzsyndroms im erlernten Beruf als Köchin sowie jeder anderen vergleichbaren Erwerbstätigkeit, die das Heben und Tragen von Lasten über 10 kg erforderten, nicht mehr arbeitsfähig; hinzu kam, dass die angeborene Schwerhörigkeit/Taubheit ein grosses Handicap darstellte, zumal die (verbale) Kommunikation bei Hintergrundlärm und bei arbeitsbedingter Hektik nicht mehr möglich und die Versicherte bei komplexen Aufgaben infolge Sprachentwicklungsverzögerung und damit verbundener deutlich eingeschränkter Verständlichkeit auf die Gebärdensprache angewiesen war. Hiegegen waren der Versicherten leichtere, ohne Zwangspositionen verrichtbare und in den Abläufen klar strukturierte Tätigkeiten, die wenig wechselnde Situationen und kein binokuläres Sehen erforderten sowie ohne Zeitdruck ausgeführt werden konnten, gesamtmedizinisch betrachtet zu einem hälftigen Arbeitspensum zumutbar, wobei die psychiatrischen Einschränkungen (Chronische Anpassungsstörung mit Beeinträchtigung von anderen Gefühlen [ICD-10: F43.23]) im Vordergrund standen.