Citation: 5A_823/2017 E. 1

Die 90-jährige B.________ (nachfolgend Betroffene) leidet an einer dementiellen Erkrankung und ist gemäss ärztlicher Einschätzung kognitiv deutlich eingeschränkt. Am 27. August 2015 errichtete die KESB Thun eine Vertretungsbeistandschaft mit Einkommens- und Vermögensverwaltung; Beiständin ist C.________. Die Betroffene ist Eigentümerin einer Liegenschaft, wohnt aber im Pflegeheim D.________ in U.________. Weil sie nicht mehr über genügend flüssige Mittel verfügt, teilte die Beiständin am 17. Mai 2017 mit, dass die Liegenschaft veräussert werden müsse. Mit Entscheid vom 24. Juli 2017 ernannte die KESB Thun in der Person von Rechtsanwalt und Notar E.________ einen Verfahrensbeistand nach Art. 449a ZGB zur Veräusserung der Liegenschaft und Liquidation des Hausrates. Die hiergegen erhobene Beschwerde von A.________, Tochter der Betroffenen, wies das Obergericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 3. Oktober 2017 ab, soweit es darauf eintrat. Gleichzeitig wies es wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde auch das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab. Bereits am 2. Oktober 2017 hatte A.________ gegen das Obergericht eine Rechtsverzögerungsbeschwerde eingereicht (Verfahren 5A_769/2017). Mit Eingabe vom 7. Oktober 2017 hielt sie fest, dass sie den zwischenzeitlich erhaltenen obergerichtlichen Entscheid unmöglich so stehen lassen könne. In der Folge wurde ihr mit Verfügung vom 11. Oktober 2017 mitgeteilt, dass aufgrund ihrer Eingabe ohne Gegenbericht ein neues Beschwerdeverfahren eröffnet werde (das vorliegende Verfahren 5A_823/2017) und sie Gelegenheit habe, ihre Beschwerde innert der Beschwerdefrist zu ergänzen. Darauf reichte die Beschwerdeführerin am 15., 23., 26. und 31. Oktober 2017 sowie am 6., 9. und 12. November 2017 weitere Eingaben bzw. Beschwerdeergänzungen nach.