Citation: 2C_851/2022 E. 5.4

5.4. Die Vorinstanz hielt fest, in den Jahren seit der Trennung der Eltern im Juni 2016 habe zwischen dem Beschwerdeführer und seinen Kindern weder über längere Zeit ein übliches Besuchsrecht abgewickelt werden können noch habe sich in der Folge ein entspanntes Verhältnis zwischen dem Vater und seinen Kindern entwickeln können. Der Beschwerdeführer sei mit dem Scheidungsurteil vom 13. Juni 2021 zu keinen finanziellen Unterhaltsleistungen zugunsten seiner Kinder verpflichtet worden. Im Eheschutzverfahren seien die Eltern am 24. April 2019 verpflichtet worden, nach ihren Kräften für den gebührenden Unterhalt ihrer Kinder aufzukommen. Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers seien unklar. In der Zeit vom 15. Mai 2015 bis 31. Juli 2020 habe er mit einer Teilzeittätigkeit ein bescheidenes Einkommen erzielt. Warum er trotz herausragender Leistungen seine Tätigkeit nicht ausgeweitet habe, sei schwer nachvollziehbar. Während der Zeit seiner anschliessenden Arbeitslosigkeit seien seine Bemühungen, Arbeit zu finden sowie die Zusammenarbeit mit der Arbeitslosenversicherung ungenügend gewesen. Dass der Beschwerdeführer die ihm von der Arbeitslosenkasse ausbezahlten Kinderzulagen ihrem Zweck entsprechend verwendet oder an die Obhutsberechtigten weitergeleitet habe, werde aus den Akten nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hielt weiter fest, gegenüber dem Beschwerdeführer bestünden Betreibungen und offene Verlustscheine von Fr. 40'195.40. Zudem sei der Beschwerdeführer in der Schweiz seit seiner Einreise im Jahr 2012 mehrfach straffällig geworden. Dabei fielen insbesondere die Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz - der Beschwerdeführer habe wenn auch in geringen Mengen mit Kokain gehandelt - ins Gewicht. Diese Sachverhaltsfeststellungen werden vom Beschwerdeführer nicht substanziiert gerügt. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, die Vorinstanz sei willkürlich davon ausgegangen, er habe noch ein Aufenthaltsrecht in Spanien, von wo aus Besuchskontakte eher möglich seien, stösst seine Rüge ins Leere: Die Vorinstanz hat zwar festgehalten, es sei unklar, ob der Beschwerdeführer noch über ein Aufenthaltsrecht in Spanien verfüge; für diesen Fall wären Besuchskontakte eher möglich. Im Rahmen der zusammenfassenden Interessenabwägung hat sie jedoch erwogen, Besuchskontakte zu seinen Kindern würden erheblich erschwert, wenn der Beschwerdeführer nach Nigeria zurückkehren müsste, und ist mithin nicht von einem Aufenthaltsrecht des Beschwerdeführers in Spanien ausgegangen. Der rechtlichen Beurteilung sind somit die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zu Grunde zu legen.