Citation: 1P.85/2001 24.08.2001 E. 1

1.- a) Die staatsrechtliche Beschwerde ist - abgesehen von hier nicht gegebenen Ausnahmen - rein kassatorischer Natur, d.h. sie kann nur zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen (BGE 127 III 279 E. 1b S. 282; 125 I 104 E. 1b S. 107 mit Hinweisen). Auf die vorliegende Beschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit mit ihr die Rückweisung der Sache zur Neubeurteilung an ein neutrales Gericht beantragt wird. b) Nach Art. 84 Abs. 2 OG ist die staatsrechtliche Beschwerde nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht gerügt werden kann. Der Beschwerdeführer rügt unter anderem, das Obergericht habe bei der Strafzumessung verfassungsmässige Rechte verletzt, denn es habe "keine klare und nachvollziehbare Begründung für das exorbitant hohe Strafmass von 21 Tagen Gefängnis geliefert". Er kritisiert damit die Überlegungen des Obergerichts zur Frage der Strafzumessung, welche aufgrund der in Art. 63 StGB genannten Kriterien zu beurteilen war. Die Verletzung eidgenössischen Strafrechts kann jedoch mit der Nichtigkeitsbeschwerde beim Kassationshof des Bundesgerichts gerügt werden (Art. 268 Ziff. 1 und Art. 269 Abs. 1 BStP; BGE 126 I 97 E. 1c S. 101). Auf die staatsrechtliche Beschwerde ist demnach nicht einzutreten, soweit der Beschwerdeführer die Begründung des Obergerichts zur Strafzumessung kritisiert.