Citation: 1C_156/2020 E. 5.2

5.2. Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung sind die Verwaltungsbehörden frei in ihrer rechtlichen Würdigung des Sachverhalts. Eine Ausnahme besteht dann, wenn die rechtliche Würdigung stark von der Würdigung von Tatsachen abhängt, welche die Strafbehörden besser kennen, etwa weil sie die beschuldigte Person persönlich einvernommen haben. Der Grundsatz, widersprüchliche Urteile zu vermeiden, gilt in jedem Fall (BGE 136 II 447 E. 3.1; Urteil 1C_453/2018 vom 22. August 2019 E. 2.1; je mit Hinweisen).