Citation: 6B_164/2021 E. 2.4.2

2.4.2. Weiter erwägt die Vorinstanz, die Vorbringen der Beschwerdeführerin seien nicht geeignet, die Eigentumsvermutung umzustossen. Zwar belege der Bankauszug der Bank J.________ tatsächlich ein Guthaben von B.A.________ von EUR 93'746.51 per 16. August 2005. Daraus sei indes ebenso ersichtlich, dass dieser Betrag gleichentags in zwei Tranchen (zu EUR 30'000.-- und EUR 60'420.--) wieder abgehoben worden sei. Wohin B.A.________ das Geld transferiert oder ausbezahlt habe, sei völlig offen. Gestützt auf diese Ausführungen hält die Vorinstanz den Kontoauszug zu Recht für wenig aussagekräftig. Sie bezieht weiter auch das zeitliche Element in ihre Argumentation ein und geht davon aus, angesichts des zeitlichen Abstands zwischen dem Kontoauszug vom 16. August 2005 sowie dem Abschluss des Mietvertrags über das Tresorfach Nr. xxx bei der Bank C.________ AG in U.________ vom 6. Mai 2011 werde der Beweiswert erheblich relativiert. Abschliessend führt die Vorinstanz schlüssig aus, die Beschwerdeführerin habe nicht näher dargelegt, wie es zur Transaktion des im Jahr 2005 aktenkundigen Geldes gekommen sei und habe diesbezüglich lediglich ausgeführt, ihre Mutter habe das Bargeld in die Schweiz überführt. Eine Meldung im Sinne von Art. 3 Abs. 1 lit. b der Verordnung über die Kontrolle des grenzüberschreitenden Bankmittelverkehrs vom 11. Februar 2009 (SR 631.052) liege jedenfalls nicht vor. Die Beschwerdeführerin verkennt in ihren Ausführungen, dass die Vorinstanz nicht festhält, es sei im Jahr 2005 zu einer grenzüberschreitenden Transaktion des aktenkundigen Geldes gekommen. Vielmehr bringt die Vorinstanz vor, die Beschwerdeführerin habe nicht plausibel dargelegt, was mit dem im Jahr 2005 aktenkundigen Geld geschehen sei und sieht im Kontoauszug kein Indiz, das die zuvor aufgestellte Eigentumsvermutung umzustossen vermöge. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin behauptet die Vorinstanz denn auch nicht, es hätte im Jahr 2005 eine Meldepflicht bestanden, sondern einzig, dass in casu keine solche Meldung vorliege. Mangels Darlegung der Beschwerdeführerin zum Schicksal des im Jahr 2005 in zwei Tranchen bezogenen Bargelds hätte sich die Vorinstanz unter diesen Umständen auch gar nicht auf einen bestimmten Zeitpunkt beziehen können. Zudem hält die Vorinstanz selbst fest, die entsprechende Verordnung sei seit 1. März 2009 in Kraft. Entsprechend ist auf das Vorbringen der Beschwerdeführerin, wonach es sich nur um meldefreie Devisentransaktionen gehandelt habe, nicht näher einzugehen, da nicht ersichtlich ist, was sie für sich daraus ableiten will. Die Ausführungen der Vorinstanz sind unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden und die Rüge der Beschwerdeführerin geht fehl.