Citation: 9C_95/2023 E. 3

Vor dem Bundesgericht nicht mehr in Frage gestellt wird, dass der Beschwerdegegnerin - nach Massgabe des Einspracheentscheids der Beschwerdegegnerin vom 24. Januar 2019 - ein Schaden in der Höhe von Fr. 308'108.55 (von der Vorinstanz irrtümlich auf Fr. 308'180.55 beziffert) entstanden ist, für den die konkursite und am 25. Mai 2011 im Handelsregister gelöschte B.________ GmbH als grundsätzlich primär haftbare Arbeitgeberin nicht mehr in die Pflicht genommen werden kann. Ebenfalls zu keinen weiteren Diskussionen Anlass gegeben hat sodann die Feststellung des kantonalen Gerichts, dass dieser Schaden auf eine Missachtung der in Art. 14 Abs. 1 AHVG in Verbindung mit Art. 34 ff. AHVV verankerten öffentlich-rechtlichen Arbeitgeberpflichten zurückzuführen ist und damit widerrechtlich verursacht wurde. Letztinstanzlich bestritten und daher nachfolgend näher zu prüfen ist, ob und bejahendenfalls in welchem Ausmass die Beschwerdeführerin ein Verschulden an der Schadensentstehung trifft. Sie macht dabei geltend, es könne ihr weder eine absichtliche noch eine grob fahrlässige Missachtung der besagten Arbeitgeberpflichten vorgeworfen werden.