Citation: 9C_458/2014 E. 2

Das kantonale Gericht erkannte, die IV-Stelle habe bei der Rentenrevision auf das polydisziplinäre Administrativgutachten der MEDAS vom 12. Februar 2013 abstellen dürfen. Nach dieser Expertise besteht aus rheumatologischer, pneumologischer und psychiatrischer Sicht eine Arbeitsfähigkeit von 80 Prozent für leidensangepasste Tätigkeiten. Die Beschwerdeführerin bringt vor, das MEDAS-Gutachten weise eine ungeklärte Diskrepanz zu einem Verlaufsbericht der psychiatrischen Dienste B.________ vom 12. März 2012 auf. Darin werde eine chronische Schmerzstörung und eine rezidivierende depressive Störung attestiert, welche aktuell keine berufliche Tätigkeit erlaubten. Der geltend gemachte Widerspruch besteht nicht: Der psychiatrische MEDAS-Teilgutachter stellte am 21./26. November 2012 ausdrücklich fest, der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich mit Bezug auf die Depressionen seit dem Bericht der psychiatrischen Dienste B.________ vom Frühjahr 2012verbessert (psychiatrisches Teilgutachten S. 4 und 6, Hauptgutachten S. 28 oben).