Citation: 6B_481/2024 E. 2.2.5

2.2.5. Schliesslich würdigt die Vorinstanz beim Fahren in fahrunfähigem Zustand die Blutalkoholkonzentration des Beschwerdeführers von mindestens 1.14 Gewichtspromille. Dies liege zwar deutlich über der für Neulenker zulässigen Nulltoleranz, sei aber nicht extrem hoch. Der Beschwerdeführer sei eine lange Strecke in der Dunkelheit gefahren. Zudem hätten sich weitere Personen in seinem Fahrzeug befunden. Er habe aus eigennützigen Motiven und völlig verantwortungslos gehandelt. Sein Verschulden sei als nicht mehr leicht zu werten und die Einzelstrafe daher auf 4 Monate festzulegen. Zu den übrigen Delikten bestehe ein enger Zusammenhang, indes seien andere Rechtsgüter betroffen. Die Freiheitsstrafe sei um 3 Monate auf 6 Jahre und 3 Monate zu erhöhen.