Citation: 5D_149/2021 E. 2.2

2.2. Des Weiteren habe die Vorinstanz zu Unrecht diverse Eingaben bzw. Tatsachenbehauptungen der Beschwerdeführerin unter Berufung auf das Novenrecht nicht berücksichtigt und auch damit das rechtliche Gehör verletzt: Dies treffe auf die eingereichte Replik und die darin enthaltenen echten Noven ebenso zu wie auf die erst zu diesem Zeitpunkt vorliegenden (und eingereichten) umfangreichen Akten der Anwaltskanzlei B.________, die aufzeigten, dass diese nicht so ordentlich arbeite, wie die Vorinstanzen angenommen hätten. Auch hätte der in der Zwischenzeit geschlossene und eingereichte Vergleich zwischen der Beschwerdeführerin und der Anwaltskanzlei B.________ berücksichtigt werden müssen. Bei ihren im Beschwerdeverfahren gemachten Ausführungen zur Angemessenheit der Kostennote der Anwaltskanzlei handle es sich zudem gar nicht um neue Tatsachenbehauptungen, wie das die Vorinstanz annehme. Vielmehr sei das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das Schlichtungsverfahren und ein allenfalls folgendes ordentliches Verfahren gestellt worden und nicht einzig für die Anfechtung des ganzen Betrages. Zu den Ausführungen betreffend die Angemessenheit der Kostennote habe erst der erstinstanzliche Entscheid Anlass gegeben, weswegen auch diese Ausführungen zulässig gewesen seien. Auch habe die Beschwerdeführerin geltend gemacht, dass der eingeklagte Betrag für eine mittellose Partei keinen geringen Betrag darstelle, weshalb sie auch in diesem Punkt hätte Äusserungen tätigen dürfen.