Citation: 2P.66/2005 06.06.2005 E. 2

Die Eingabe erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit darauf einzutreten ist, und kann im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Das Bundesgericht prüft im Bereich der staatsrechtlichen Beschwerde die Auslegung und Anwendung der kantonalen Verfahrensvorschriften nur auf Willkür hin (BGE 128 I 177 E. 2.1 S. 182 mit Hinweisen). Willkürlich ist ein Entscheid erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen umstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Willkür liegt nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9 mit Hinweisen). Das Bundesgericht nimmt im genannten Bereich auch nur klar und detailliert erhobene Rügen hinsichtlich konkreter Verletzungen verfassungsmässiger Rechte entgegen (vgl. Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). 2.2 Gemäss § 34 Abs. 4 des Aargauer Gesetzes vom 9. Juli 1968 über die Verwaltungsrechtspflege (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG) ist im Beschwerdeverfahren vor Verwaltungsgericht in der Regel ein angemessener Anteil der mutmasslichen Verfahrenskosten innert einer vom Instruktionsrichter festzusetzenden Frist vorzuschiessen. Ist die Partei mit der Leistung des auferlegten Kostenvorschusses säumig, setzt ihr der Instruktionsrichter eine letzte Frist von 10 Tagen an mit der Androhung, dass auf das Begehren nicht eingetreten werde. 2.3 Der Beschwerdeführer rügt, das Verwaltungsgericht habe den Grundsatz von Treu und Glauben sowie das Willkürverbot (Art. 9 BV) und den Anspruch auf rechtliches Gehör bzw. eine faire Behandlung im Verfahren (Art. 29 BV) verletzt. 2.3.1 Von Willkür kann hier indessen keine Rede sein. Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem Argument des Verwaltungsgerichts nicht auseinander, wonach die Verfügungen betreffend den Kostenvorschuss, die der Beschwerdeführer nicht abgeholt hatte, als zugestellt zu gelten hatten. Wird von dieser Rechtsauffassung ausgegangen, die im Übrigen ohnehin nicht zu beanstanden wäre (vgl. BGE 127 I 31 E. 2a/aa S. 34), lief die Nachfrist für die Leistung des Kostenvorschusses am 22. Oktober 2004 ab. Daran vermochten die nachfolgenden Zustellversuche mit nicht eingeschriebenen Sendungen bzw. das Telefonat mit dem Präsidenten des Verwaltungsgerichts nichts mehr zu ändern. Diesbezüglich stimmen übrigens die Einwände des Beschwerdeführers vor dem Verwaltungsgericht und in der vorliegenden Beschwerde nicht überein: Machte er dort lediglich geltend, der Präsident habe ihm eine neue Frist angesetzt, behauptet er hier, dieser habe ihm telefonisch zugesichert, den Kostenvorschuss noch leisten zu können. 2.3.2 Unter diesen Voraussetzungen beruft sich der Beschwerdeführer vergeblich auf das Vertrauensprinzip und sieht sich zu Unrecht unfair behandelt: Er hat den Kostenvorschuss indessen nicht deshalb erst am 11. November 2004 einbezahlt, weil er vom Verwaltungsgericht durch irrtümliche oder missverständliche Auskünfte dazu verleitet worden wäre; denn diese Auskünfte, was immer deren Inhalt war, wurden erst erteilt, nachdem die Frist bereits verpasst worden war, das heisst sie waren hiefür nicht kausal. Wurde der Kostenvorschuss aber (wenn überhaupt) erst am 11. November 2004 bzw. nach Ablauf der Frist (22. Oktober 2004) geleistet, ist der Nichteintretensentscheid in keiner Weise zu beanstanden.