Citation: 4A_2/2023 E. 4.2

4.2. Der Beschwerdeführer zeigt, indem er dem Bundesgericht seine Ansicht zu den anwendbaren Grundsätzen der Aktiv- bzw. Passivlegitimation vor dem TAS unterbreitet und beanstandet, die FIFA hätte am schiedsgerichtlichen Verfahren beteiligt werden müssen, ebenso wenig eine Verletzung des Ordre public auf wie mit seinen Vorbringen zum angeblichen prozessualen Verhalten des Beschwerdegegners im verbandsinternen Verfahren. Es lässt sich dem Schiedsgericht auch keine Missachtung des verfahrensrechtlichen Ordre public bzw. eine indirekte Gehörsverletzung vorwerfen mit dem Vorbringen, der Beschwerdeführer könne angesichts des Zeitablaufs und der anwendbaren Verjährungsfristen nunmehr seine vertraglichen Ansprüche beim zuständigen staatlichen Gericht nicht mehr geltend machen. Es liegt am Beschwerdeführer selber, rechtzeitig an das zuständige Gericht zu gelangen und eine Verjährung seiner Ansprüche durch geeignetes Vorgehen abzuwenden. Zudem liegt es in der Natur der Sache begründet, dass das TAS bei fehlender Zuständigkeit nicht materiell über die vom Beschwerdeführer geltend gemachten Ansprüche entscheiden konnte. Entsprechend handelte es folgerichtig, wenn es auf die Frage, ob der Beschwerdegegner den Arbeitsvertrag zu Recht kündigte, nicht einging. Der Beschwerdeführer zeigt auch keine Verletzung des verfahrensrechtlichen Ordre public durch das Schiedsgericht auf, indem er sich einmal mehr auf den Standpunkt stellt, die Berufung des Beschwerdegegners an das TAS sei nach dem anwendbaren Verfahrensrecht verspätet erfolgt, das Schiedsgericht hätte nur teilweise auf die Berufung eintreten dürfen oder es hätte das prozessuale Vorgehen des Beschwerdegegners als unzulässig erachten müssen. Angesichts des beschränkten Anwendungsbereichs der Ordre public geht im Übrigen auch der nicht weiter begründete Hinweis in der Beschwerde auf Art. 357 Abs. 2 OR fehl.