Citation: I 449/04 10.02.2005 E. A

B.________, geboren 1951, arbeitete in den Jahren 1989 bis 1995 in der Schweiz. Danach kehrte sie in ihre jugoslawische Heimat (heute: Serbien und Montenegro) zurück und war dort auf dem Landwirtschaftsbetrieb ihres Schwiegervaters tätig. Am 26. Juli 1999 meldete sie sich über die jugoslawische Verbindungsstelle bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle für Versicherte im Ausland holte medizinische Akten, darunter Austrittsberichte über Hospitalisationen im Spital X.________ in der Zeit vom 10. bis 28. September und vom 27. Oktober bis 9. November 1992, wo der Versicherten wegen eines Tumors die linke Niere entfernt werden musste, sowie ein Gutachten, welches am 5. Februar 1999 in Y.________ erstellt wurde, ein. Danach litt B.________ neben dem Status nach einer Nierenentfernung links an einer Hyperthyreose bei Morbus Basedow, an arterieller Hypertonie und an einer chronischen Bronchitis. Da die Verwaltung zur Überzeugung gelangte, weder die Nierenkrankheit noch die Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) würden die Versicherte an körperlichen Aktivitäten hindern, wies sie das Leistungsbegehren mit Verfügung vom 10. März 2000 ab. Am 21. Mai 2002 meldete sich B.________ erneut bei der Invalidenversicherung. Neben den bereits bekannten Gesundheitsschäden machte sie Rückenbeschwerden geltend. Die IV-Stelle holte wiederum verschiedene medizinische Berichte aus Jugoslawien ein und legte sie dem bei ihrem medizinischen Dienst tätigen Arzt, Dr. med. F.________, vor. Dieser erwog, seit der Ablehnungsverfügung habe sich wenig verändert. Die Versicherte befinde sich nach der Nierenentfernung von 1992 in einem guten Allgemeinzustand. Mit Verfügung vom 19. Februar 2003 lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren der Versicherten wiederum ab. Diese Ablehnung wurde mit Einspracheentscheid vom 3. April 2003 bekräftigt.