Citation: 9C_343/2021 E. A

Die Eltern der 2008 geborenen A.________ meldeten diese am 12. Februar 2016 unter Hinweis auf ein Geburtsgebrechen (Ziff. 404 des Anhangs zur Verordnung über Geburtsgebrechen [GgV-Anhang]) bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren verneinte die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen (IV-Stelle) mit Verfügung vom 12. März 2018 einen Anspruch auf eine Kostengutsprache für medizinische Massnahmen (Ergotherapie). Am 16. März 2020 wurde A.________ von ihren Eltern erneut zum Leistungsbezug (Ergotherapie) bei der Invalidenversicherung angemeldet. Mit Vorbescheid vom 23. Juli 2020 kündigte die IV-Stelle an, sie werde keine Kostengutsprache für Ergotherapie nach Art. 12 IVG erteilen. Daran hielt sie mit Verfügung vom 1. Oktober 2020 fest.