Citation: C 120/03 13.11.2003 E. 4

4.1 Die im Begründungsschreiben der Arbeitgeberin vom 14. Februar 2002 an den Beschwerdeführer gerichteten Vorwürfe betreffen in erster Linie das Verhalten gegenüber den Vorgesetzten und das Verhältnis zu den Arbeitskolleginnen und -kollegen. Der Versicherte bestreitet mit besagtem Schreiben vom 15. Januar 2002 und in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzelne dieser Verhaltensweisen, teilweise stellt er sie anders dar als die Arbeitgeberin. Für deren Ausführungen ergeben sich keine weiteren Anhaltspunkte. Sie sind schon von daher - entgegen der im angefochtenen Entscheid vertretenen Auffassung - nicht überzeugender als die Darstellung des Beschwerdeführers, zumal dieser auch letztinstanzlich nicht etwa jegliches Verschulden von sich weist. Als beweismässig erstellt können unter diesen Umständen nur die nicht bestrittenen Darlegungen im Schreiben der Arbeitgeberin vom 14. Februar 2002 gelten (vgl. BGE 112 V 245 Erw. 1; ARV 1999 Nr. 8 S. 39, je mit Hinweisen). Von ergänzenden Sachverhaltsabklärungen sind keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb von einer Rückweisung hiefür an Vorinstanz oder Verwaltung abzusehen ist. 4.2 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer seit Monaten mit seiner Arbeitsstelle nicht mehr zufrieden war und dies auch des Öfteren erkennen liess, und dass er bei der kleinsten Angelegenheit gehässig und aggressiv wurde, weshalb es den Vorgesetzten nicht mehr möglich war, ihn auf Fehler bei seiner Arbeit aufmerksam zu machen. Diese Verhaltensweisen gereichen dem Versicherten zum Verschulden, zumal dadurch eine effiziente Zusammenarbeit zwischen ihm und den vorgesetzten Personen zweifellos in nicht unwesentlichem Masse erschwert wurde. Weiter ist zwar davon auszugehen, dass das Verhältnis des Beschwerdeführers zu den Arbeitskolleginnen und -kollegen immer angespannter wurde. Inwieweit er selber dafür verantwortlich war, steht indessen nicht fest, weshalb ihm daraus arbeitslosenversicherungsrechtlich auch kein Vorwurf gemacht werden kann. Dem Umstand, dass sich der Beschwerdeführer nicht vom Weihnachtsessen abgemeldet hat, kommt bei der vorliegenden Beurteilung nur eine geringe Bedeutung zu. 4.3 Insgesamt ist dem Versicherten aufgrund des nachgewiesenen vorwerfbaren Verhaltens zumindest ein Mitverschulden an der Auflösung des Arbeitsverhältnisses anzulasten, weshalb eine Einstellung in der Anspruchsberechtigung zu erfolgen hat. Die Annahme eines schweren Verschuldens, welche der verfügten und vom kantonalen Gericht bestätigten Einstellung von 31 Tagen zugrunde liegt, ist indessen nicht gerechtfertigt, zumal der Beschwerdeführer über 10 Jahre bei der S.________ AG tätig war und offenbar während des überwiegenden Zeitraums der Anstellung zu keinen Beanstandungen Anlass gab. Den Umständen angemessen ist eine Einstellung von 16 Tagen Dauer, entsprechend dem Minimum bei mittelschwerem Verschulden (Art. 45 Abs. 2 lit. b AVIV).