Citation: 1C_502/2022 E. C

2018 beantragte die A.A.________ AG bei der Gemeinde eine Baubewilligung für die Erweiterung des Werkplatzes. Im Baugesuch unterteilte sie das Grundstück GB Nr. 4658 in drei Teilflächen. Die Teilfläche 1 entspricht dem bestehenden Werkplatz. Die Teilfläche 2 schliesst direkt an den Werkplatz an und reicht bis zum Schmelzibach. Die Teilfläche 3 liegt östlich des Schmelzibachs. Nachdem mehrere Einsprachen gegen das Bauvorhaben erhoben worden waren, reduzierte die A.A.________ AG das Bauvorhaben auf die Teilfläche 2. Auf der Teilfläche 3 beabsichtigt sie den Betrieb eines offenen Lagerplatzes. Da in den Baubewilligungsverfahren insbesondere die Einhaltung der massgebenden Belastungsgrenzwerte für Lärm umstritten war, gab der Gemeinderat ein Lärmgutachten in Auftrag. Am 4. Dezember 2018 kamen die Gutachter zum Ergebnis, die Planungswerte für Industrie- und Gewerbelärm von 60 dB (A) am Tag bzw. 50 dB (A) in der Nacht seien durch den Betrieb des Werkplatzes bei einem mittleren Beurteilungspegel von 64,5 dB (A) am Tag bzw. 50.5 dB (A) in der Nacht überschritten. Mit Beschluss vom 4. Februar 2019 erteilte der Gemeinderat die Baubewilligung für den Lagerplatz auf der Teilfläche 3 des Grundstücks. Die Erweiterung des Werkplatzes bewilligte er hingegen nicht. Den dagegen erhobenen Rechtsmitteln war kein Erfolg beschieden.