Citation: 8C_150/2019 E. 4.1

4.1. Das kantonale Gericht nimmt, basierend auf den Gutachten des MZR und der Universitätsklinik C.________ vom 12. Juni 2012 und 9. März 2016 sowie auf der neurologisch-psychiatrischen Expertise der Dres. med. D.________ und E.________ vom 18. Dezember 2016 in einer leidensangepassten Tätigkeit bis Ende Juni 2015 eine 100%ige und hernach eine 80%ige Arbeitsfähigkeit an. Im Zeitpunkt des MZR-Gutachtens seien lediglich eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung des linken Ellenbogengelenks sowie Restbeschwerden einer Periarthritis humeroscapularis links vorgelegen. Damit sei eine andauernde starke Belastung des linken Armes nicht mehr zumutbar gewesen. Bei der Begutachtung durch die Universitätsklinik C.________ sei hingegen von einer unklaren motorischen Funktionseinschränkung und Schmerzstörung der linken oberen Extremität ausgegangen worden. Dazu komme ein beginnender Morbus Dupuytren (Erkrankung des Bindegewebes der Handinnenfläche). Angesichts dieser Krankheit und "da sich die Bewegungseinschränkung zu einer funktionellen Einarmigkeit verschlechtert" habe, liege eine wesentliche Veränderung des Gesundheitszustandes vor. Eine funktionelle Einarmigkeit sei anlässlich der Begutachtung durch das MZR noch nicht vorhanden gewesen. Die Verschlechterung sei ab Beginn der Begutachtung durch die Universitätsklinik C.________ und damit ab Juli 2015, ausgewiesen.