Citation: 4P.169/2000 14.11.2000 E. C

C.- Am 19. Februar 1998 reichte die Beschwerdeführerin beim Einzelrichter des Bezirkes Küssnacht Klage ein und verlangte von der Beschwerdegegnerin Lohn für die Monate Dezember 1997 und Januar 1998 sowie den Anteil des 13. Monatslohns vom 1. Juli 1997 bis zum 31. Januar 1998, insgesamt Fr. 10'333.-- nebst Zins. Die Beschwerdegegnerin anerkannte den Anspruch auf den 13. Monatslohn für die Monate Juli bis November 1997 im Umfang von Fr. 1'500.--, berief sich aber auf eine Forderung für zuviel bezahlte Spesen, welche sie zur Verrechnung bringen könne. Mit Interventionserklärung vom 29. Januar 1999 machte die Arbeitslosenkasse Luzern geltend, sie sei in Anwendung von Art. 29 AVIG in die Lohnforderung der Beschwerdeführerin eingetreten, da sie dieser Fr. 4'617. 35 Arbeitslosenentschädigung bezahlt habe.