Citation: 6B_1284/2023 E. 3.4

3.4. Aus dem angefochtenen Urteil (S. 13 f.) und den eingereichten "Arbeitsunfähigkeits-Zeugnissen" geht hervor, dass der Beschwerdeführer seit Jahren mit gesundheitlichen - auch psychischen - Problemen zu kämpfen hat, er sich am 11. November 2021 einer Rückenoperation unterziehen musste und seither - abgesehen von einigen Monaten im Jahr 2022 - zu 100 % arbeitsunfähig gewesen ist. Indessen ergibt sich weder aus dem Urteil noch aus den ärztlichen Unterlagen oder den Ausführungen des Beschwerdeführers, weshalb er während der Dauer der Beschwerdefrist vom 16. August bis 14. September 2022 objektiv gesehen nicht in der Lage gewesen sein soll, selber oder durch eine Drittperson fristgerecht eine Beschwerde zumindest mit minimaler Begründung einzureichen; dies umso weniger, als ihm im Zeitpunkt der laufenden Beschwerdefrist (ab dem 5. September 2022) lediglich eine Arbeitsunfähigkeit von 50 % attestiert wurde, ein weiterer Beleg für den Rest der Beschwerdefrist fehlt und zudem unklar bleibt, weshalb genau eine volle bzw. teilweise Arbeitsunfähigkeit bestanden hat bzw. besteht. Gründe, welche Hand für eine Fristwiederherstellung bieten könnten, sind somit weder hinreichend dargetan noch ersichtlich. Das Fristwiederherstellungsgesuch ist abzuweisen. Auf die verspätet eingereichte Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG mithin nicht einzutreten.