Citation: 5A_355/2007 03.10.2007 E. 2

Die obere Aufsichtsbehörde hat erwogen, dass nicht zu beanstanden sei, wenn im erstinstanzlichen Beschwerdeentscheid zur Beantwortung von Rügen auf einzelne der zahlreichen, vom Beschwerdeführer 1 erwirkten Beschwerdeentscheide verwiesen werde. Das kantonale Verfahrensrecht (§ 157 Ziff. 9 GVG/ZH) enthalte kein Verbot von Verweisungen; im Übrigen sei es der Beschwerdeführerin 2 ohne weiteres möglich gewesen, durch Akteneinsicht im Beschwerdeverfahren oder über ihren Ehemann, den Beschwerdeführer 1, von den erwähnten Beschwerdeentscheiden Kenntnis zu erhalten. 2.1 Die Beschwerdeführer werfen der oberen Aufsichtsbehörde im Wesentlichen eine Verletzung der Begründungspflicht vor, weil sie in ihrem Entscheid auf andere Beschwerdeverfahren des Beschwerdeführers 1 verwiesen habe und die entsprechenden Verweisungen der Erstinstanz geschützt habe. Die Vorinstanz nehme zu Unrecht an, dass beim einen Ehegatten das Wissen über frühere Beschwerdeverfahren betreffend den anderen Ehegatten vorhanden sei. 2.2 Für das Verfahren vor den kantonalen Aufsichtsbehörden gilt Art. 20a Abs. 2 Ziff. 4 SchKG, wonach Beschwerdeentscheide entsprechend der Minimalgarantie gemäss Art. 29 Abs. 2 BV zu begründen sind (Lorandi, Betreibungsrechtliche Beschwerde und Nichtigkeit, N. 79 zu Art. 20a; Gilliéron, Commentaire de la loi fédérale sur la poursuite pour dettes et la faillite, N. 107 zu Art. 20a). Die Beschwerdeführer legen nicht dar, inwiefern die Erwägungen der oberen Aufsichtsbehörde nicht erlauben, den Entscheid beim Bundesgericht in sachgerechter Weise anzufechten (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102; 130 II 530 E. 4.3 S. 540). Ebenso wenig setzen sie auseinander, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde zu Unrecht angenommen habe, dass sie sich über die Tragweite des erstinstanzlichen Entscheids ein Bild machen konnten. Sie gehen nicht auf die Erwägung der Vorinstanz ein, dass der Satz in der erstinstanzlichen Erwägung, wonach die Mietzinseinnahmen bei weitem nicht ausreichen würden, um die Forderung zu tilgen, als Begründung reichen würde. Mit ihren Vorbringen kritisieren die Beschwerdeführer vielmehr den Inhalt der Begründung. Auf die insoweit nicht substantiierte Beschwerde kann nicht eingetreten werden (Art. 42 Abs. 2 BGG).