Citation: B 67/01 15.04.2003 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat den Rentenbeginn gestützt auf Art. 41 Abs. 1 BVG, wonach Forderungen auf periodische Leistungen nach fünf Jahren verjähren, zu Recht auf den 11. Juni 1993 festgesetzt, nachdem die Beschwerdeführerin ihre Klage am 11. Juni 1998 persönlich bei der Vorinstanz eingereicht und die Pensionskasse in der Klageantwort vom 4. August 1998 die Einrede der Verjährung hinsichtlich allfälliger, über fünf Jahre vor Einreichung der Klage entstandener Rentenansprüche erhoben hatte. Aus diesem Grund fällt die Ausrichtung von Invalidenrentenbetreffnissen für den Zeitraum vor dem 11. Juni 1993 ausser Betracht, weshalb die Ausführungen der Versicherten zum Rentenbeginn unerheblich sind. 2.2 Soweit die Beschwerdeführerin Anträge zur Berechnung der Invalidenrente stellt, ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht einzutreten, da diese Frage nicht zum Streitgegenstand gehört. Mit dem angefochtenen Entscheid wurde dem Antrag auf Zusprechung einer vollen Invalidenrente nach BVG stattgegeben, zu den Modalitäten der Berechnung äusserte sich die Vorinstanz indessen nicht. 2.3 Was sodann die Frage der Verrechnung von fälligen Rentenbetreffnissen mit der der Beschwerdeführerin bereits ausbezahlten Freizügigkeitsleistung betrifft, ist auf Art. 3 FZG (bis 31. Dezember 1994 Art. 27 Abs. 3 alt BVG) hinzuweisen. Danach ist der früheren Vorsorgeeinrichtung, die Invalidenleistungen erbringen muss, nachdem sie die Austrittsleistung an die neue Vorsorgeeinrichtung überwiesen hat, die Austrittsleistung soweit zurückzuerstatten, als dies zur Auszahlung der Invalidenrenten nötig ist (Abs. 2). Die Invalidenleistungen der früheren Vorsorgeeinrichtung können gekürzt werden, soweit eine Rückerstattung unterbleibt (Abs. 3). Diese gesetzliche Regelung lässt für hievon abweichende Verrechnungsmöglichkeiten keinen Raum.