Citation: 6B_685/2017 E. 3.2

3.2. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, das Obergericht schlussfolgere, dass sowohl die Tatausführung als auch die Motive die Qualifikationsmerkmale nach Art. 112 StGB erfüllen würden. Über den eigentlichen Tathergang schweige sich der angefochtene Entscheid indessen weitgehend aus. Die angeblich planmässige und perfide Vorgehensweise der Beschuldigten werde auf den "gesamten Ablauf der Geschehnisse" bezogen abgehandelt. Indessen legt das Obergericht in E. II.3 seines Entscheids unter Berücksichtigung der bzw. in Auseinandersetzung mit den Vorbringen des Beschuldigten in seiner Berufung dar, von welchem Tathergang auszugehen ist. Darauf verweist es bei der rechtlichen Würdigung der seines Erachtens massgebenden Tatumstände in E. III.1.2.12.1 in fine. Insoweit ist die Kritik unbegründet. Im Übrigen hat die Prüfung des eine (vorsätzliche) Tötung als Mord qualifizierenden Tatbestandsmerkmals "besonders skrupellos" im Rahmen einer Gesamtwürdigung der inneren und äusseren Umstände der Tat zu erfolgen (E. 2.1).