Citation: 6B_117/2023 E. 1.6.3

1.6.3. Der Beschwerdeführer übersieht, dass dem Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine über das Willkürverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zukommt (BGE 148 IV 409 E. 2.2; 146 IV 88 E. 1.3.1). Ohnehin würde es für die Annahme von Willkür nicht einmal genügen, dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint. Erforderlich ist, dass der Entscheid nicht nur in der Begründung, sondern auch im Ergebnis willkürlich ist (BGE 146 IV 88 E. 1.3.1; 141 IV 305 E. 1.2). Dies legt der Beschwerdeführer mit seinen appellatorischen Vorbringen nicht dar. Er verfehlt die erhöhten Begründungsanforderungen einer Willkürrüge.