Citation: 8C_557/2017 E. 4.5

4.5. Was die Arbeitsfähigkeit der Versicherten in einer angepassten Tätigkeit angeht, bescheinigte Dr. med. C.________ ihr 2002 eine solche von 50 %, während die Gutachter der PMEDA im Jahre 2016 eine volle Arbeitsfähigkeit für zumutbar erachteten. Entgegen den Erwägungen der Vorinstanz erklärten die Gutachter diese Differenz indessen nicht mit einer Verbesserung des Gesundheitszustandes durch die zwischenzeitlich erfolgten Operationen; sie betonten vielmehr ausdrücklich und mehrfach, dass ihre Einschätzung "ex tunc" gelte. Zudem kritisierten sie, die im Jahre 2002 gestellten Diagnosen könnten eine Einschränkung in der Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit nicht begründen. Die vorinstanzliche Erwägung, welche aus den Ausführungen der Gutachter der PMEDA auf eine erhebliche Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse schliesst, ist somit offensichtlich unrichtig. Auch aus dem Gutachten der asim aus dem Jahre 2013 ergibt sich eine solche Veränderung nicht. Es ist vielmehr davon auszugehen, dass die unterschiedlichen Einschätzungen bloss auf einer abweichenden Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes beruhen. Ist damit keine revisionsrechtlich relevante Sachverhaltsänderung nachgewiesen, so entfällt die Möglichkeit einer Revision nach Art. 17 Abs. 1 ATSG. Anzumerken bleibt, dass aufgrund der damaligen Aktenlage die Annahme, bei Erlass der rentenzusprechenden Verfügung im Jahre 2003 sei von einer eingeschränkten Arbeitsfähigkeit auch in einer angepassten Tätigkeit auszugehen, jedenfalls nicht als zweifellos unrichtig erscheint.