Citation: 2C_241/2018 E. A

A.a. A.A.________ (geboren 1969), türkische Staatsangehörige, heiratete am 18. Oktober 2011 ihren in der Schweiz niederlassungsberechtigten Landsmann B.A.________ und reiste am 5. März 2012 zu ihrem Ehemann in die Schweiz ein. Sie erhielt eine Aufenthaltsbewilligung mit Gültigkeit bis zum 4. März 2013. Am 29. Juni 2012 reiste ihr Sohn aus erster Ehe, C.________ (geboren 1995), in die Schweiz ein und erhielt im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung, ebenfalls mit Gültigkeit bis zum 4. März 2013. Er wohnte beim Ehepaar A.________ in U.________/ZH. A.b. Nach Auseinandersetzungen zwischen den Ehegatten wurden am 12. April und 19. Juli 2012 Massnahmen bezüglich Gewaltschutz gegen A.A.________, insbesondere deren Wegweisung aus der ehelichen Wohnung für eine beschränkte Zeit, angeordnet. Ab November 2012 schloss sich A.A.________ abends jeweils mit ihrem Sohn in einem Zimmer der ehelichen Wohnung ein, welches ihnen als Schlafzimmer diente, während der Ehemann jeweils in einem anderen Zimmer übernachtete. Die Ehegatten verstanden sich nicht. Nach Gewährung des rechtlichen Gehörs gegenüber den Ehegatten bzw. entsprechenden Einvernahmen im November 2012 wies das Migrationsamt des Kantons Zürich die Gesuche von A.A.________ und C.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung mit Verfügung vom 16. Mai 2013 ab. Als Grund wurde im Wesentlichen angegeben, der gegenseitige Ehewille sei erloschen. Kurz davor, am 3. Mai 2013, zeigte A.A.________ ihren Ehemann wegen mutmasslichen Drohungen ihr gegenüber an. Am 20. Juni 2013 wurde vor Bezirksgericht Hinwil eine Teilvereinbarung bezüglich Eheschutzmassnahmen getroffen, in deren Rahmen A.A.________ die Schlüssel zur ehelichen Wohnung abgab. Ab dem 19. Juni 2013 wohnte sie mit ihrem Sohn in V.________.