Citation: 4A_518/2023 E. 3.1

3.1. Zu den erstinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen äusserte sich die Vorinstanz nicht, zumal sie die Berufung der Arbeitgeberin vollumfänglich abwies. Was die zweitinstanzlichen Kosten- und Entschädigungsfolgen betrifft, erwog die Vorinstanz, ausgangsgemäss werde die Arbeitgeberin kostenpflichtig. Den Streitwert des Berufungsverfahrens setzte die Vorinstanz auf Fr. 41'071.85 fest, nämlich Fr. 19'250.-- für die Hauptklage der Arbeitgeberin und Fr. 17'321.85 netto sowie Fr. 4'500.-- für die teilweise gutgeheissene Widerklage der Arbeitnehmerin. Gestützt auf § 11 Abs. 1 i.V.m. § 7 Abs. 1 des Dekrets vom 24. November 1987 über die Verfahrenskosten (Verfahrenskostendekret, VKD/AG; SAR 221.150) legte sie eine Entscheidgebühr von Fr. 3'754.30 fest. Zudem verpflichtete die Vorinstanz die Arbeitgeberin, der Arbeitnehmerin eine Parteientschädigung für das Berufungsverfahren zu bezahlen. Gestützt auf § 3 Abs. 1 lit. a, § 6 Abs. 2 und 3 sowie § 8 des Dekrets vom 10. November 1987 über die Entschädigung der Anwälte (Anwaltstarif, AnwT/AG; SAR 291.150) veranschlagte sie diese auf Fr. 5'825.--.