Citation: 7B_835/2023 E. 4.3.3

4.3.3. Schliesslich ist auch keine Willkür darin zu erblicken, dass der Beschwerdeführer für die Unterbringung des Schweins während der Aufstallungszeit verurteilt wurde, während er für den Tiertransport freigesprochen wurde. Die Argumentation des Beschwerdeführers, es sei willkürlich, den Tiertransporteur wegen desselben Sachverhalts freizusprechen, während er für diesen wegen Tierquälerei verurteilt werde, überzeugt nicht. Zu prüfen ist einzig, ob die Verurteilung des Beschwerdeführers rechtens ist. Aus einem aus seiner Sicht zu Unrecht erfolgten Freispruch eines Mitbeschuldigten kann er nichts zu seinen Gunsten ableiten. Ebenso wenig ist er dazu legitimiert, den vorinstanzlichen Sachverhalt anzufechten, soweit nicht er selbst, sondern einzig der Mitbeschuldigte betroffen ist. Diesbezüglich erwägt die Vorinstanz, der mitbeschuldigte Tiertransporteur habe eine ganze Herde Schweine in der Nacht alleine übernommen und aufgeladen und insoweit nicht erkennen müssen, dass das Schwein mit der Ohrenmarke Nr. 8866 an einem Panaritium gelitten habe.