Citation: 8C_84/2015 E. 3.2.3

3.2.3. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass zur Beurteilung der Unfallkausalität in allen Teilen auf die umfassende, sämtliche medizinischen Aktenstücke berücksichtigende versicherungsinterne Stellungnahme des PD Dr. med. I.________ vom 21. Oktober 2014 abzustellen ist. Der Beschwerdeführer übersieht vor allem, dass sich der Kreisarzt einlässlich mit der Frage auseinandersetzte, ob die Fraktur im Bereich des Processus anterior calcanei links auf die Distorsion vom 11. Dezember 2012 zurückzuführen sei. Er verkennt den dabei zu beachtenden zentralen Punkt, dass ausweislich der Akten weder echtzeitlich (Bericht des Spitals C.________ vom 11. Dezember 2012) noch Wochen danach (Bericht der Dr. med. D.________ vom 28. Januar 2013) ein Bluterguss im Bereich der linken Aussenseite des Fussgelenks festgestellt wurde. Daher kann die Feststellung der Dr. med. D.________, die Fraktur am Processus anterior calcanei sei "bereits älter", nur dahin gehend verstanden werden, dass diese bereits vor dem Unfall vom 11. Dezember 2012 bestanden haben musste. Dem steht nicht entgegen, dass der Beschwerdeführer davor keine Fussbeschwerden hatte und nie arbeitsunfähig gewesen war. Wie PD Dr. med. I.________ überzeugend darlegte, beschrieb auch Prof. Dr. med. H.________ einzig eine innenseitige Druckdolenz, andere auffällige klinische Befunde, welche auf eine Pathologie, respektive Schmerzursache im Bereich des Processus anterior calcanei hinwiesen, nannte er - wie alle anderen Ärzte - nicht (vgl. Operationsbericht vom 27. Mai 2014). Daher ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass Prof. Dr. med. H.________ die Operationsindikation allein gestützt auf die Bildgebung stellte, die seit dem ersten Kernspintomogramm vom 28. Januar 2013 durchgehend einen unveränderten Befund zeigte (vgl. die radiologischen Berichte der Frau Dr. med. D.________ vom 28. Januar und 23. August 2013 sowie 8. Mai 2014). Unter den genannten Umständen war die postoperativ bereits zum Zeitpunkt der Fadenentfernung vom Versicherten angegebene Schmerzfreiheit (vgl. die in der Stellungnahme des PD Dr. med. I.________ vom 21. Oktober 2014 zitierten Berichte des Prof. Dr. med. H.________ vom 11. Juni und 10. September 2014) medizinisch nicht zu erklären, was im Übrigen durch die PET/CT-Untersuchung beider Füsse im Bereich des Processus anterior calcanei vom 24. Oktober 2013, die seitengleich keine auffällige aktive entzündliche Veränderungen ergab (vgl. Bericht der Klinik M.________ vom 4. November 2013), bestätigt wurde.