Citation: 5C.182/2001 18.07.2001 E. B

B.- Hiergegen erhob X.________ Rekurs bei der Rekurskommission für fürsorgerische Freiheitsentziehungen des Kantons Bern. Anlässlich der Rekursverhandlung gab sie zu Protokoll, sie sei in der Strafanstalt mit Frauen zusammen, die ganz andere Probleme hätten, und unter dem gleichen Regime wie die Straffälligen, ohne die nötige fachärztliche Betreuung. Trotzdem sei sie bereit, einen Monat in der Anstalt zu bleiben, wo sie abgeschirmt sei. Die Rekurskommission gelangte in ihrem Entscheid vom 7. Juni 2001 zum Ergebnis, nachdem ambulante Therapien mehrmals gescheitert seien, verbleibe nur eine stationäre Massnahme. Mit Blick auf die Gefährdungssituation (chronische Selbstgefährdung und Gefährdung der Entwicklung ihres Sohnes Z.________) sei die Einweisung für eine dreimonatige absolute Abstinenz zu Recht erfolgt und auch verhältnismässig. Zwar sei die Eignung der Anstalt umstritten. Zur Zeit sei der Rekurs jedoch abzuweisen.