Citation: I 156/04 13.12.2005 E. 7

Die Anwendung der gemischten Methode der Invaliditätsbemessung im Sinne der geltenden Rechtsprechung ergibt im konkreten Fall Folgendes: Gemäss MEDAS-Gutachten vom 15. Juli 2002 ist die Arbeitsfähigkeit im erwerblichen Bereich zu 50 % und als Hausfrau zu 30 % eingeschränkt. Diese Einschätzung wurde in Kenntnis davon gemacht, dass die Versicherte ohne gesundheitliche Beeinträchtigung eine Erwerbstätigkeit von 50 % eines Normalarbeitspensums ausübte. Es ist davon auszugehen, dass die Arbeitsfähigkeiten in Berücksichtigung der jeweils anderen Tätigkeit, soweit noch zumutbar, festgelegt wurden. Bei einer Arbeitsfähigkeit von 50 % und einem hälftigen Arbeitspensum im Gesundheitsfall kann der erwerbliche Invaliditätsgrad höchstens 25 % betragen, wenn, wie hier, Validen- und Invalideneinkommen auf der Grundlage desselben Tabellenlohnes zu ermitteln sind (vgl. BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc sowie AHI 1999 S. 240 unten; Urteil D. vom 20. November 2002 [I 532/02]). Daraus resultiert bei einer nicht bestrittenen Behinderung im Haushalt von 29,26 %, was praktisch der Arbeitsunfähigkeit in diesem Aufgabenbereich von 30 % gemäss MEDAS-Gutachten vom 15. Juli 2002 entspricht, ein Invaliditätsgrad von höchstens rund 27 % (0,5 x 25 % + 0,5 x 29,26 %). Es besteht somit kein Rentenanspruch (Art. 28 Abs. 1 IVG). Der angefochtene Entscheid hebt somit zu Unrecht den Einspracheentscheid vom 7. Mai 2003 auf.