Citation: I 430/02 19.11.2003 E. A

Der 1965 geborene G.________ konsumierte jahrelang verschiedene Drogen und steht seit 1990/1993 in Methadon-Substitution, wobei er an ständiger Müdigkeit bei chronischer Hepatitis C leidet. Seit dem 15. Mai 1995 arbeitete der gelernte Automechaniker als Sachbearbeiter im Ersatzteillager bei der Firma S.________ AG, welche das Arbeitsverhältnis fristlos auf den 2. März 1998 kündigte. Seit April 1998 bezieht G.________ Sozialhilfeleistungen und vom April 1998 bis Januar 1999 bezog er Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Am 1. März 1998 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Bezug einer Rente an, wobei er als Behinderung Drogensucht und eine chronische Hepatitis A, B und C angab. In einem Bericht des Hausarztes Dr. med. L.________ vom 3. Februar 2000 attestierte dieser eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit seit dem 7. Januar 1998 und stellte die Diagnose einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, Polyto-xikomanie sowie Hepatitis A, B und C. Die IV-Stelle des Kantons Aargau beauftragte die Universitätsklinik als medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) mit einer Untersuchung des Versicherten, welche am 18. und 26. Oktober 2000 vorgenommen wurde. Nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens lehnte sie die Zusprechung einer Invalidenrente mit Verfügung vom 3. Dezember 2001 ab, da keine Invalidität vorliege.