Citation: 5A_984/2023 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer beruft sich auf den in Art. 11 BV verankerten Schutz von Kindern und Jugendlichen und erachtet dieses Grundrecht als verletzt, weil das Obergericht die Kontakte zwischen Tochter und Vater während des Scheidungsverfahrens unterbunden und dadurch das Kindeswohl verletzt habe. Art. 11 BV schützt wenn überhaupt allein Kinder und Jugendliche und nicht deren Eltern (vgl. Art. 11 Abs. 1 BV; BGE 144 II 233 E. 8.2.1; WYTTENBACH, in: St. Galler Kommentar zur Bundesverfassung, 4. Aufl. 2023, N. 9 zu Art. 11 BV). Der Beschwerdeführer, der in eigenem Namen und nicht als (gesetzlicher) Vertreter der Tochter Beschwerde erhebt, macht mithin eine Grundrechtsverletzung geltend, die eine Drittperson betrifft. Auf eine Grundrechtsverletzung kann sich indes nur berufen, wer Rechtsträger des betroffenen Grundrechts ist (Urteil 5A_310/2023 vom 6. Juli 2023 E. 1.2.2), und die Beschwerde in Zivilsachen steht zur Geltendmachung von Drittinteressen nicht zur Verfügung (Urteil 5A_744/2020 vom 27. September 2021 E. 2.1). Es fehlt dem Beschwerdeführer insoweit daher an einem schutzwürdigen Interesse an der Beschwerdeführung nach Art. 76 Abs. 1 BGG (Urteile 5A_744/2023 vom 21. Februar 2024 E. 3.4 a.E.). Auf die Beschwerde ist insoweit nicht einzutreten.