Citation: C 261/00 04.03.2002 E. 3

3.- a) Die Vorinstanz gelangte nach eingehender, pflichtgemässer Beweiswürdigung zur Überzeugung, es sei überwiegend wahrscheinlich, dass die Beschwerdeführerin vom 1. bis 10. April 1997 keine beitragspflichtige Beschäftigung ausgeübt habe, weshalb sie mit insgesamt 11,68 Beitragsmonaten in der zweiten Rahmenfrist die Anspruchsvoraussetzung der Mindestbeitragszeit von 12 Monaten nicht erfülle. b) Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einwände vermögen nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen. Soweit darin die bereits im kantonalen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt werden, ist auf die zutreffenden Darlegungen im angefochtenen Entscheid zu verweisen, denen das Eidgenössische Versicherungsgericht nichts beizufügen hat. Letztinstanzlich hält die Beschwerdeführerin an ihrer Behauptung fest, dass sie ihre Tätigkeit bei B.________, Hotel V.________, am 1. April 1997 aufgenommen hatte, wobei eine tägliche Arbeitszeit von ungefähr viereinhalb Stunden vereinbart gewesen sei. Zur Begründung gibt sie an, sie habe erst ab 11. April 1997 Anlass gehabt, ihre Einsätze in der privaten Agenda zu notieren, nachdem sie habe feststellen müssen, dass die Arbeitszeiten stark variierten und der Arbeitgeber keinen verbindlichen Einsatzplan erstellen wollte. Ausserdem habe sie für den Monat April 1997 den "vollen" Lohn erhalten, was ebenfalls beweise, dass sie auf den 1. April 1997 angestellt worden sei. Ihrer privaten Agenda lässt sich allerdings entnehmen, dass sie in der Zeit ab 11. April 1997 bis Ende des Monats insgesamt während 83 Arbeitsstunden im Hotel beschäftigt war. Gemäss Lohnabrechnung basierte ihr Gehalt für den Monat April 1997 auf 84 geleisteten Arbeitsstunden. Wäre die Beschwerdeführerin tatsächlich seit dem 1. April 1997 - mit einer täglichen Arbeitszeit von durchschnittlich viereinhalb Stunden - für B.________ tätig gewesen, hätte sie folglich einen beträchtlich höheren Lohnanspruch gehabt. Da sie jedoch auch im Rahmen des am 20. Februar 1998 beim Kantonalen Arbeitsgericht, Wallis, gegen B.________ angehobenen Klageverfahrens, in welchem sie den gesamten Restlohn aus dem inzwischen beendeten Arbeitsverhältnis einverlangte, keine Gehaltsnachforderung für die Zeit vom 1. bis 10. April 1997 geltend machte, bleibt es bei der Annahme, dass der Arbeitsantritt mit überwiegender Wahrscheinlichkeit erst am 11. April 1997 erfolgt ist. Dies entspricht im Übrigen auch dem schriftlichen Arbeitsvertrag vom 7. April 1997, welcher ausdrücklich den 11. April 1997 als Datum des Stellenantritts nennt, und der Tatsache, dass die Beschwerdeführerin, wie sie selber angegeben hat, für die Zeit vor dem 11. April 1997 über keine Arbeitsbewilligung verfügte. Unter diesen Umständen muss davon ausgegangen werden, dass das im letztinstanzlichen Verfahren erstmals eingereichte (undatierte) Schreiben einer ehemaligen Arbeitskollegin der Beschwerdeführerin, in welchem bestätigt wird, Letztere habe vom 1. bis zum 7. April 1997 "als Zimmermädchen in Probezeit" im Hotel V.________ gearbeitet, gefälligkeitshalber erstellt wurde, weshalb ihm kein Beweiswert zukommt.