Citation: 4A_616/2021 E. A

A.a. B.________ (Beschwerdegegner 1) ist ein mittlerweile zurückgetretener Fussballspieler mit Staatsangehörigkeit von U.________. Am 23. Juli 2012 schloss er einen bis am 30. Juni 2015 befristeten Arbeitsvertrag mit dem Fussballklub Aa.________ (nachfolgend: der frühere A.________) aus V.________ zu einem monatlichen Lohn von EUR 12'600.-- zuzüglich Leistungsprämien. A.b. Am 26. Dezember 2012 reichte B.________ eine Klage gegen den früheren A.________ bei der FIFA Dispute Resolution Chamber (nachfolgend: FIFA DRC) ein. Er verlangte die Bezahlung von ausstehenden Löhnen in Höhe von EUR 58'367.75 und von Schadenersatz wegen Vertragsverletzung im Betrag von EUR 400'032.25. Am 21. Mai 2015 hiess die FIFA DRC die Klage teilweise gut und verurteilte den früheren A.________, B.________ EUR 51'566.-- nebst Zins für ausstehende Löhne und EUR 355'730.-- nebst Zins als Schadenersatz ("compensation for breach of contract") zu bezahlen. Diese Entscheidung blieb unangefochten. A.c. Am 2. Oktober 2015 wurde gegen den früheren A.________ ein Konkursverfahren in V.________ eröffnet. A.d. Am 16. Dezember 2015 informierte die Disziplinarkommission der FIFA über die Eröffnung eines Disziplinarverfahrens gegen den früheren A.________ betreffend Missachtung der Entscheidung vom 21. Mai 2015 (Nichtbezahlung der dort zugesprochenen Beträge [Löhne und Schadenersatz]) gestützt auf Art. 64 des FIFA-Disziplinarreglements (in der damals anwendbaren Fassung). Diese Bestimmung sah Sanktionen vor für den Fall, dass jemand einer anderen Partei eine Geldsumme, zu deren Zahlung er von einem FIFA-Organ verurteilt worden war, ganz oder teilweise vorenthielt. Gleichzeitig teilte die Disziplinarkommission mit, dass das Disziplinarverfahren bis zum Abschluss des Konkursverfahrens sistiert bleibe. A.e. Im Juni 2016 änderte der bisher unter dem Namen C.________ firmierende Fussballklub seinen Namen zu FC A.________ (nachfolgend: neuer A.________; Beschwerdeführer). Er spielt seither im Heimstadion des früheren A.________ und ist Mitglied des Fussballverbands von V.________, der seinerseits der Fédération Internationale de Football Association (FIFA; Beschwerdegegnerin 2) mit Sitz in der Schweiz angehört. Im Rahmen des Konkursverfahrens von V.________ wurden in der Folge verschiedene Immaterialgüterrechte des früheren A.________ öffentlich versteigert, darunter das Recht am Vereinsnamen, am Logo und an den Vereinssymbolen. Diese Rechte sicherte sich der neue A.________. A.f. Mit Schreiben vom 16. November 2016 und vom 19. März 2018 verlangte B.________ von der FIFA, den neuen A.________ als "sporting successor" des früheren A.________ zu betrachten und das Disziplinarverfahren gegen den neuen A.________ fortzuführen. Am 22. Januar 2020 nahm die FIFA das Disziplinarverfahren gegen den neuen A.________ (wieder) auf. Mit Entscheid vom 12. Februar 2020 liess die FIFA-Disziplinarkommission das Disziplinarverfahren gegen den neuen A.________ fallen. Sie stellte zwar zunächst fest, dass der frühere A.________ die ausstehenden Beträge (Löhne und Schadenersatz) entgegen der Entscheidung vom 21. Mai 2015 nicht bezahlt habe. Die Disziplinarkommission kam ferner zum Schluss, dass der neue A.________ der "sporting successor" des früheren A.________ sei (gemeint: der Nachfolgeklub, allerdings nicht im Sinne einer klassischen zivilrechtlichen Rechtsnachfolge, sondern qua Kontinuität in sportlicher Hinsicht und in der Aussenwahrnehmung, wie gleicher Name, gleiches Logo etc.). Dies bedeute grundsätzlich, dass (auch) der neue A.________ in disziplinarrechtlicher Hinsicht - gemäss Art. 64 des FIFA-Disziplinarreglements und der dazu ergangenen Praxis - als säumig gelte, da und soweit die Ansprüche von B.________ gemäss der Entscheidung vom 21. Mai 2015 nicht befriedigt worden seien. Vorausgesetzt sei nach der Praxis indes in einem solchen Fall, dass der Spieler zumindest versucht habe, seine Ansprüche im Konkursverfahren gegen den früheren Klub durchzusetzen. Daran scheitere es: B.________ hätte es - so schloss die Disziplinarkommission - in der Hand gehabt, seine Ansprüche im Konkursverfahren von V.________ gegen den früheren A.________ geltend zu machen, habe dies aber unterlassen. Der neue A.________ sei daher nicht zu sanktionieren.