Citation: U 103/01 10.12.2001 E. 4

4.- a) Fest steht, dass an der Wirbelsäule der Beschwerdeführerin ein krankhafter, bereits vor dem hier fraglichen Unfall bestehender Vorzustand festgestellt wurde, den Dr. med. M.________ mit "leicht bis mittelschweren Morbus Scheuermann'schen Veränderungen des Achsenskelettes" beschreibt (Gutachten vom 20. November 1998 S. 7). Nach Dr. med. T.________ besteht der Vorzustand in einer durch eine "Streckhaltung der Brustwirbelsäule bei Status nach Morbus Scheuermann" bedingten Haltungsstörung (Gutachten vom 14. Januar 1997 S. 8). Dr. med. W.________ spricht in diesem Zusammenhang von einer "jugendlichen Aufbau- und Wachstumsstörung resp. einer Dysspondylie des Brustwirbelkörpers 7" (Gutachten vom 7. Juli 2000 S. 12). b) Weiter herrscht hinsichtlich der Erkennung und Benennung der aktuell feststellbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung insoweit Einigkeit, als Dr. med. M.________ diese als "mässiges, insbesondere belastungsabhängiges Thorakovertebralsyndrom" bezeichnet (Gutachten vom 20. November 1998 S. 7), während Dr. med. T.________ die Beschwerden als "chronisches haltungsabhängiges exazerbierendes Thorakovertebralsyndrom bei Fehlhaltung nach Status bei Morbus Scheuermann der Brustwirbelsäule" umschreibt (Gutachten vom 14. Januar 1997 S. 9). Dr. med. W.________ schliesslich hält dafür, dass es sich bei den Beschwerden um ein "thorako-vertebrales Schmerzsyndrom mit früher pseudoradikulärer Ausbreitung, abhängig von körperlicher Anstrengung resp. der Körperhaltung" ohne Relevanz im Ruhezustand handle (Gutachten vom 7. Juli 2000 S. 12).