Citation: 1B_507/2019 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, seine amtliche Verteidigerin habe ihn während der zehnmonatigen Haftdauer lediglich einmal für eine Besprechung im Gefängnis aufgesucht. Nach dem Haftverlängerungsentscheid des kantonalen Zwangsmassnahmengerichts vom 21. August 2018 habe sie mit Blick auf die zeitliche Beschränkung der Haft nichts mehr unternommen und auf Stellungnahmen verzichtet. Dies, ohne effektive Rücksprache und Koordination mit ihm und obwohl Anlass dazu bestanden hätte, sich gegen die Haftverlängerungen zu wehren, was sich aus den Entscheiden des Zwangsmassnahmengerichts selber ergeben habe. Diese Umstände seien von der Vorinstanz nicht berücksichtigt worden, womit der Sachverhalt falsch, mithin willkürlich festgestellt und sein Anspruch auf rechtliches Gehör in schwerwiegender Weise verletzt worden sei.