Citation: 4D_78/2008 19.08.2008 E. 2

Die Begehren sind zu begründen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG). Die Beschwerdeführerin begründet ihr Begehren, die Dispositiv-Ziffer 2 des Urteils des Obergerichts sei aufzuheben und ihr sei für das Verfahren vor Obergericht die beantragte Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- zuzusprechen, mit keinem Wort. Dies hätte sie aber tun müssen, da nach § 129 Abs. 4 des aargauischen Zivilrechtspflegegesetzes vom 18. Dezember 1984 (ZPO/AG), auf den die Vorinstanz ihren diesbezüglichen Entscheid stützt, im Verfahren um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege in der Regel keine Gerichts- und Parteikosten auferlegt werden, und es somit nicht ohne Weiteres klar ist, dass die Beschwerdeführerin bei einem Obsiegen Anspruch auf eine Parteientschädigung hätte. Mangels Begründung ist auf dieses Begehren daher nicht einzutreten.