Citation: 2C_351/2018 E. 2.2

2.2. Das Verwaltungsgericht verweigert die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und damit die Befreiung von der Kostenvorschusspflicht darum, weil beide kumulativ zu erfüllenden Bedingungen, nämlich die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers und das Bestehen von Erfolgsaussichten der Beschwerde, fehlten. Hinsichtlich der Bedürftigkeit stellt es fest, dass der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer die behauptete Mittellosigkeit weder substanziiert noch belegt habe. Dazu macht der Beschwerdeführer geltend, die Vorinstanz sei ihrer Sachverhaltsabklärungspflicht nicht nachgekommen; er habe auf seine Berufstätigkeit hingewiesen, sei jedoch aufgrund der Höhe seines Einkommens, wie der dem Bundesgericht vorgelegten Lohnabrechnung Februar 2018 zu entnehmen sei, als mittellos zu betrachten. Dass er dem Verwaltungsgericht nebst der (alllfälligen) Vorlage dieser Lohnabrechnung andere Angaben zu seiner finanziellen Situation gemacht habe, behauptet er nicht; die Ausführungen in der dem Bundesgericht vorgelegten Rechtsschrift sind offensichtlich nicht geeignet, die Schlussfolgerung des Verwaltungsgerichts, die Mittellosigkeit sei nicht belegt worden, als rechtsfehlerhaft erscheinen zu lassen. Da der fehlende Bedürftigkeitsnachweis für sich die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege rechtfertigt, kommt es nicht darauf an, wie es sich mit den Erfolgsaussichten des kantonalen Rechtsmittels verhält. Auch dazu fehlte es aber an einer hinreichenden Begründung des bundesrechtlichen Rechtsmittels: Das Verwaltungsgericht hat dazu festgehalten, auf den ersten Blick erschienen die Vorbringen des Beschwerdeführers nicht geeignet, den Schluss der Vorinstanz umzustossen, dass er keine eheliche Gewalt im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG erlitten habe; dazu verwies es auf E. 13 des Rekursentscheids der Sicherheitsdirektion. Der Beschwerdeführer schreibt dazu, die Vorinstanz habe lapidar behauptet, dass die gestellten Rechtsbegehren aussichtslos seien; dass dem nicht so sei, könne aus der beigelegten Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 5. März 2018 entnommen werden. Auf die vom Verwaltungsgericht als einschlägig gewertete Erwägung seiner Vorinstanz geht er nicht ein; er begnügt sich mit einem reinen Verweis auf die kantonale Rechtsschrift, womit sich, wie in E. 2.1 dargelegt, der Begründungspflicht nicht nachkommen lässt.