Citation: 6B_407/2018 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer rügt vorliegend einzig, die Vorinstanz sei zu Unrecht davon ausgegangen, im Rekursverfahren würden Fristen während der Gerichtsferien nicht stillstehen. Einzig diese Frage ist vorliegend zu prüfen. Der Fristenlauf ist in § 11 VRG/ZH geregelt. Ein Fristenstillstand ist im VRG/ZH nicht vorgesehen. Einzig § 71 VRG/ZH verweist für das Beschwerdeverfahren auf die Vorschriften der ZPO, insbesondere auf die Vorschriften über die Fristen, welche ergänzend Anwendung finden. Ein entsprechender Hinweis findet sich ferner in § 86 VRG/ZH für das verwaltungsrechtliche Klageverfahren. Für das Rekursverfahren fehlt ein entsprechender Verweis (vgl. dazu auch ALAIN GRIFFEL, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. Aufl. 2014, N. 23 zu § 22). Im verwaltungsrechtlichen Beschwerde- und Klageverfahren stehen die Fristen aufgrund des Verweises auf Art. 145 f. ZPO während der Gerichtsferien demnach grundsätzlich still (KASPAR PLÜSS, in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich [VRG], 3. Aufl. 2014, N. 17 zu § 11). Für die übrigen Verfahren sieht das VRG/ZH keinen Fristenstillstand vor (vgl. KASPAR PLÜSS, a.a.O., N. 18 zu § 11). Die Vorbringen des Beschwerdeführers sind damit unbegründet. Gleiches gilt für den Einwand der mangelhaften Rechtsmittelbelehrung. Der erstinstanzliche Entscheid enthielt eine klare Rechtsmittelbelehrung unter Angabe der Rechtsmittelfrist. Dass die Rechtsmittelbelehrung keinen Hinweis darauf enthielt, dass kein Fristenstillstand gilt, ist nicht zu beanstanden. Damit ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz kantonales Recht willkürlich angewendet haben soll.