Citation: 4A_473/2020 E. 1

Der Beschwerdeführer verlangt im Hauptbegehren die Aufhebung des erst- und des zweitinstanzlichen Entscheids "aufgrund von Befangenheit der Richterinnen". Er stellt dieses Begehren erstmals vor Bundesgericht. In Bezug auf die erstinstanzliche Gerichtspräsidentin kann von vornherein nicht auf das Begehren eingetreten werden. Da der Beschwerdeführer es vor Obergericht nicht gestellt hat, ist es neu und damit unzulässig (Art. 99 Abs. 2 BGG). Zudem fehlt es an der Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzuges. In Bezug auf die zweitinstanzliche Oberrichterin ist das Vorbringen verspätet und damit verwirkt. Eine Partei, die eine Gerichtsperson ablehnen will, muss unverzüglich ein entsprechendes Gesuch stellen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis erhalten hat. Tut sie dies nicht, verwirkt sie den Anspruch auf spätere Anrufung des Ausstandsgrundes (BGE 139 III 120 E. 3.2.1; 138 I 1 E. 2.2 S. 4; 136 I 207 E. 3.4). Der Beschwerdeführer beruft sich auf den Umstand, dass die Oberrichterin Mitglied der grünen Partei sei, der auch der Vizepräsident der klägerischen Stiftung angehöre. Dieser wirke seit zwei Legislaturperioden als Grossrat in der Fraktion der Grünen Partei und zähle als solcher zur Wahlinstanz der Richterinnen. Er begründet mit keinem Wort, weshalb er den angerufenen Umstand nicht schon im Verfahren vor dem Obergericht geltend machen konnte. Er hat damit die Anrufung dieses Ausstandsgrundes verwirkt, so dass es sich erübrigt, zu seiner Begründetheit Stellung zu nehmen.