Citation: 2C_983/2013 E. 4.4.2

4.4.2. Als private Interessen fallen vor allem die Beziehungen zu Ehefrau und Sohn, beides Schweizer Staatsangehörige, ins Gewicht. Die Trennung des Beschwerdeführers von seiner Familie, der eine Übersiedlung nach Nigeria kaum zuzumuten ist, stellt einen erheblichen Eingriff in das Ehe- und Familienleben dar. Entgegen dem Beschwerdeführer hat die Vorinstanz die Kindesinteressen angemessen berücksichtigt, indem sie auf mögliche nachteilige psychosoziale Folgen aufgrund der Trennung ebenso hinwies wie auf den Umstand, dass der Sohn bislang weitgehend ohne den Beschwerdeführer aufwachsen musste. Die gesundheitlichen Probleme der Ehefrau mögen eine verstärkte persönliche Betreuung des Kindes durch den Vater als wünschenswert erscheinen lassen. Indes ist der Beschwerdeführer seiner Verantwortung bislang nicht nachgekommen, sondern verstiess ungeachtet seiner familiären Verpflichtungen derart gravierend gegen die schweizerische Rechtsordnung, dass er damit seinen weiteren Aufenthalt in der Schweiz aufs Spiel setzte (vgl. BGE 139 I 31 E. 3.1 S. 36; 120 Ib 129 E. 5c S. 133). Eine kontinuierliche Betreuung des Sohnes war in den vergangenen Jahren nicht möglich, auch wenn der Beschwerdeführer den Kontakt mit Ehefrau und Sohn - im Rahmen der eingeschränkten Möglichkeiten des jeweiligen Haftregimes - aufrechterhielt. Insgesamt durfte die Vorinstanz aufgrund dieser Umstände ohne Willkür von einer nicht besonders intensiven Vater-Sohn-Beziehung ausgehen.