Citation: 4A_507/2015 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt, es gebe keine Anspruchsgrundlage für Nachforderungen gestützt auf "Bauablaufstörungen". Vielmehr müssten für einen Anspruch auf Mehrvergütung die Voraussetzungen gemäss der Rechtsordnung erfüllt sein, was nicht der Fall sei. Denn eine einseitige Änderung des Bauvorgangs durch Änderung des Bauprogramms für die Häuser 3 und 4 liege entgegen der Ansicht der Vorinstanz nicht vor. Zudem habe die Beschwerdegegnerin auf eine Mehrvergütung verzichtet und mache diese nun rechtsmissbräuchlich geltend.