Citation: 2C_414/2024 E. 1.2

1.2. Der Beschwerdeführer stellt sich auf den Standpunkt, es liege ein besonders bedeutender Fall gemäss Art. 84 Abs. 2 BGG vor. Die Vorinstanz habe einen Nichteintretensentscheid gefällt, ohne dass sie bei ihm nachgefragt habe, ob er die rechtzeitige Zahlung des Kostenvorschusses belegen könne. Er habe den Kostenvorschuss am 22. Juli 2024 mit Valutadatum vom 24. Juli 2024 auf das Bankkonto der Vorinstanz bei der B.________ AG überwiesen. Erst nach Fällung des angefochtenen Nichteintretensentscheids habe er bemerkt, dass die Zahlung mit Valutadatum vom 13. August 2024 von der B.________ AG zurückerstattet und seinem Bankkonto wieder gutgeschrieben worden sei. Der geleistete Kostenvorschuss müsse somit in diesem Zeitraum - d.h auch bei Ablauf der Zahlungsfrist am 31. Juli 2024 - bei der B.________ AG gewesen sein, ohne dass das Finanzinstitut in der Folge eine Gutschrift auf dem Bankkonto der Vorinstanz vorgenommen habe. Der Beschwerdeführer wirft der Vorinstanz vor, dass er diese Sachdarstellung hätte belegen können, wenn diese ihm das rechtliche Gehör gewährt hätte. Der Kostenvorschuss sei nachweislich rechtzeitig in den Einflussbereich der von der Vorinstanz bezeichneten Hilfsperson - also der B.________ AG - gelangt. Dass der Betrag in der Folge dem Bankkonto der Vorinstanz nicht gutgeschrieben worden sei, sei der B.________ AG anzulasten und nicht dem Beschwerdeführer. Da die Vorinstanz nicht nachgefragt habe, sei der Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und der Anspruch auf Behandlung nach Treu und Glauben gemäss Art. 9 BV verletzt worden.