Citation: 5A_76/2023 E. 2

Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Zwischenentscheid betreffend die Beauftragung von Dr. E.________, leitender Arzt des KJPD W.________, mit der Erstellung eines interdisziplinären dualen Gutachtens sowie betreffend den Fragenkatalog. Soweit es nicht um Ausstandsfragen geht (Art. 92 Abs. 1 BGG), können Zwischenentscheide nur unter den besonderen Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG mit Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden (ausführlich zum nicht wieder gutzumachenden Nachteil insb. BGE 142 III 798 E. 2.2), wobei diese in der Beschwerde darzutun sind (BGE 137 III 324 E. 1.1; 141 III 80 E. 1.2). Die Beschwerdeführerin rügt zum einen fehlende Eignung und Befangenheit der Gutachterpersonen und macht zum anderen geltend, angesichts der zu erwartenden Verfahrensdauer und der Tatsache, dass bei einem mängelbehafteten Gutachten sämtliche Prozessakten zu wiederholen wären und ihr für die vergangene Zeit die Obhut nicht zurückgegeben werden könne, bestehe ein nicht wieder gutzumachender Nachteil. Wie es sich mit dem Nachteil verhält, kann offen bleiben, weil jedenfalls die beschwerdeweise in den Vordergrund gerückten Fragen der fehlenden fachlichen Kompetenz und der dadurch bedingten angeblichen Befangenheit es rechtfertigen, im Grundsatz auf die Beschwerde einzutreten; indes wird im Sachkontext auf die jeweiligen Eintretensvoraussetzungen zurückzukommen sein.