Citation: 8F_8/2015 E. 3

Das Bundesgericht ist im Urteil 8F_8/2014 zum Ergebnis gelangt, aufgrund der gegebenen Verhältnisse sei die Invalidität mittels Prozentvergleich nach Massgabe einer Tätigkeit im regulären Unterrichtsbereich der Hochschule B.________ zu bestimmen. Ein eigentlicher Einkommensvergleich sei nicht durchzuführen, zumal nicht verlässlich davon ausgegangen werden könne, dass die Versicherte im Gesundheitsfall noch ausschliesslich als Primarlehrerin tätig wäre. Der Prozentvergleich ergebe bei einer bestätigten Arbeitsunfähigkeit von höchstens 20 % einen nicht rentenbegründenden Invaliditätsgrad. Damit könne offen bleiben, ob die Gesuchstellerin im Gesundheitsfall vollzeitlich erwerbstätig wäre.