Citation: 6B_106/2018 E. 2.4.4

2.4.4. Nicht vertieft angegangen zu werden braucht die in der Lehre - im Hinblick auf das strafrechtliche Legalitätsprinzip (Art. 1 StGB) - aufgeworfene Frage, ob die (relativ unbestimmt gefassten) Tatbestände nach den Art. 3 ff. UWG unter dem Aspekt der Strafbarkeit (Art. 23 UWG) enger aufzufassen sind, als wenn es um rein lauterkeitsrechtliche Rechtsfolgen (Art. 9 UWG) ginge (vgl. BERGER, a.a.O., N. 24 zu Art. 3 Abs. 1 lit. a UWG; KILLIAS/GILLIÉRON, a.a.O., N. 2 zu Art. 23 UWG mit Hinweisen).