Citation: 1P.393/2001 18.01.2002 E. 1

Der Einzelrichter hielt für erwiesen, dass der Beschwerdeführer am 25. September 1998 mit seinem Personenwagen die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h um 16 km/h überschritten habe. Er stützte sich dabei auf die Fotos des Multanova-Radargerätes sowie auf das vom Polizeibeamten A.________ unterzeichnete Protokoll über die mit diesem Gerät vorgenommene Geschwindigkeitskontrolle. Der Beschwerdeführer machte in seiner Nichtigkeitsbeschwerde geltend, bei der Beweiserhebung seien Vorschriften des kantonalen Strafverfahrensrechts verletzt worden. Ausserdem sei sein Antrag, es sei über die Geschwindigkeitsmessung ein Gutachten eines Sachverständigen einzuholen, zu Unrecht abgelehnt worden. Das Obergericht erachtete diese Rügen als unbegründet.