Citation: 5A_357/2023 E. 4

4. Für den Fall, dass sich die Beklagte dem Urteil nicht unterzieht und die sich aus dem Urteil ergebenden Pflichten nicht innert der richterlich festgelegten Frist respektive nicht dauernd erfüllen [sic!], sei der Kläger zu ermächtigen, die Bäume, Sträucher und Bepflanzungen entsprechend den Anträgen Ziffern 1.1 bis 1.5 zurückschneiden zu lassen und unter Schnitt halten zu lassen, und zu diesem Zweck das Grundstück Kat.-Nr. uu U.________ zu betreten bzw. betreten zu lassen, dies notfalls unter Zuhilfenahme der Ortspolizei. Die Beklagte habe die Kosten für das Zurückschneiden-Lassen an den Kläger zu erstatten. [Kosten- und Entschädigungsfolgen]" B.a.a. Das Bezirksgericht urteilte am 17. Dezember 2019. Es stellte fest, dass die im Vergleich vom 12. Dezember 2002 zwischen den Parteien vereinbarten Maximalhöhen der zwischen den Punkten A und B sowie zwischen den Punkten A und C stehenden Bäume, Sträucher und Bepflanzungen ab Niveau C.________weg und die vereinbarten Maximalhöhen der Hecken entlang der Westgrenze und entlang der Nordgrenze zwischen den Grundstücken Nrn. uu und vv ab bestehendem Terrain des Grundstücks Nr. vv zu messen sind (Dispositiv-Ziffern 1.1 und 1.2). Im Übrigen wies es die Klage ab, soweit es darauf eintrat (Dispositiv-Ziffer 2) und regelte die Kosten- und Entschädigungsfolgen (Dispositiv-Ziffern 3 und 4). B.a.b. Dieses Urteil akzeptierte A.________ nicht. Er gelangte deshalb mit Berufung an das Kantonsgericht Schwyz, das diese mit Entscheid vom 22. September 2020 teilweise guthiess, Dispositiv-Ziffern 2-4 des angefochtenen Entscheids abgesehen von der Abweisung der Klagebegehren Ziff. 2 und 3 aufhob und die Sache zur neuen Beurteilung im Sinne der Erwägungen an das Bezirksgericht zurückwies. Auf die von A.________ gegen diesen Zwischenentscheid erhobene Beschwerde in Zivilsachen (betreffend die Abweisung seiner Klagebegehren Ziff. 2 und 3) trat das Bundesgericht nicht ein (Urteil 5A_909/2020 vom 30. August 2021). B.a.c. Das Bezirksgericht entschied mit Urteil vom 17. Dezember 2021 neu über die Angelegenheit und hiess die Klage (mit Ausnahme der vom Kantonsgericht bestätigten Abweisung der Klagebegehren Ziff. 2 und 3) weitgehend gut. Es erkannte mit im Dispositiv integriertem Situationsplan: "1. In teilweiser Gutheissung von Rechtsbegehren-Ziff. 1.2.1 wird festgestellt, dass die Beklagte verpflichtet ist, die zwischen den Punkten A und B (gemäss untenstehendem Plan) stehenden Bäume, Sträucher und Bepflanzungen so unter Schnitt zu halten, dass die freie Sicht vom Wohngeschoss (Esszimmer, Terrasse und Küche) der Liegenschaft des Klägers Nr. ww U.________ nach Westen auf den X.________ und das Gebirge W.________ insofern gewährleistet ist, als die Höhe dieser Bäume, Sträucher und Bepflanzungen 3.40 m nicht überschreiten darf, wobei die Fichte und der ihr vorgelagerte Holunderbaum von dieser Höhenregelung ausgenommen sind.