Citation: 2A.417/2006 13.07.2006 E. 1

Der aus dem ehemaligen Jugoslawien stammende X.________ (geb. 1968) reiste 1992 in die Schweiz ein. Zwischen 1992 und 2000 war er mit einer niedergelassenen Landsfrau verheiratet, mit der er den gemeinsamen, 1995 geborenen Sohn Y.________ hat. Bei der Scheidung im Frühjahr 2000 wurde Y.________ unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt; der Vater erhielt ein Besuchsrecht zugesprochen. Seit dem 10. Mai 2005 ist X.________ mit der in der Schweiz niedergelassenen, 1959 geborenen bosnisch-herzegowinischen Staatsangehörigen Z.________ verheiratet. Er verfügt über eine Aufenthaltsbewilligung. Seit 1997 ist X.________ mehrfach bestraft worden: Mit Strafbefehlen der Bezirksanwaltschaft Zürich wegen Drohung und mehrfacher Tätlichkeit zu 10 Tagen Gefängnis (1997) bzw. wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu 30 Tagen Gefängnis (2001), sodann wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 18 Monaten Gefängnis, unter gleichzeitiger Anordnung einer Landesverweisung von sieben Jahren, wobei für Strafe und Massnahme der bedingte Vollzug mit einer Probezeit von fünf Jahren angeordnet wurde (Urteil des Bezirksgerichts Zürich vom 13. Mai 2004). Bereits im Jahre 1997 war X.________ fremdenpolizeilich verwarnt worden. Mit Verfügung vom 29. Oktober 2004 lehnte die Direktion für Soziales und Sicherheit des Kantons Zürich eine weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung für X.________ ab. Ein hiegegen eingereichter Rekurs beim Regierungsrat des Kantons Zürich blieb erfolglos, und am 3. Mai 2006 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich die gegen den regierungsrätlichen Beschluss vom 30. November 2005 erhobene Beschwerde ebenfalls ab.