Citation: 2A.566/2001 15.04.2002 E. B

Die Ausgestaltung der "Ausschreibungsbekanntmachungen" des Bundesamtes für Landwirtschaft sowie die von ihm entworfenen "Gebotsformulare" für die besagten Versteigerungen führten in der Folge zu verwaltungsrechtlichen Beschwerdeverfahren. Einzelne nicht kommerziell tätige Anbieter machten bei der Rekurskommission des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (im Folgenden: Rekurskommission) Willensmängel geltend, da die Verlautbarungen des Bundesamtes irreführend gewesen seien und die Anbieter auf Grund der kumulativ berücksichtigten Angebote entgegen ihrer Absicht in der Versteigerung zu viele Anteile zugeteilt erhalten hätten. Die Rekurskommission gestand nicht kommerziell tätigen Anbietern daraufhin in (mindestens) zwei Fällen zu, einem entschuldbaren Irrtum erlegen zu sein, und korrigierte die angefochtenen Zuteilungen. Dies wiederum wurde von den zuständigen Verwaltungsbehörden nicht akzeptiert. Das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement focht die Entscheide der Rekurskommission mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht an.