Citation: 9C_43/2024 E. 4.3.2

4.3.2. Eine EFL ist nach der Praxis sodann allenfalls in Betracht zu ziehen, wenn sich die beteiligten ärztlichen Fachpersonen ausser Stande sehen, eine zuverlässige Einschätzung des leistungsmässig Machbaren vorzunehmen (Urteil 9C_764/2014 vom 21. Juli 2015 E.3.2.1). Angesichts der auf beweiskräftiger Grundlage festgestellten Arbeitsunfähigkeit von 40 % leuchtet nicht ein, weshalb von einer EFL hier entscheidwesentliche neue Erkenntnisse zu erwarten wären. Die Beschwerdeführerin führt nicht aus, weshalb sie eine EFL in ihrem Fall für angezeigt erachtet, und es finden sich auch keine Anhaltspunkte dafür, dass der medizinische Sachverhalt diesbezüglich offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig festgestellt worden wäre. Den Gutachterpersonen ist es gelungen, ein detailliertes und plausibel erscheinendes Zumutbarkeitsprofil zu erstellen. Entsprechend hat die Vorinstanz nachvollziehbar darauf geschlossen, die Ausübung einer leidensangepassten Tätigkeit sei noch zu 60 % möglich. Demnach bestand praxisgemäss keine Veranlassung zur Durchführung einer EFL.