Citation: 5A_670/2023 E. 5.4.4

5.4.4. Der Beschwerdeführer verweist auf die Feststellung des Appellationsgerichts, wonach die von der Mutter geäusserten Ängste vor dem Vater einen zusätzlichen Einfluss auf die Kinder gehabt haben mögen. Damit könne nicht von einem freien und unbeeinflussten Willen der Kinder ausgegangen werden, zumal der Sohn den Kontakt zum Vater nie kategorisch abgelehnt habe. Dies überzeugt nicht: Wohl ist es bis zu einem gewissen Grad unvermeidlich, dass Kinder durch ihre eng-sten Bezugspersonen beeinflusst werden. Dies ist indes insoweit unproblematisch, als die (ablehnende) Haltung des Kindes nicht wesentlich durch die Einstellung des hauptbetreuenden Elternteils geprägt ist (vgl. E. 5.2.2 hiervor; Urteil 5A_400/2023 vom 11. Januar 2024 E. 3.3.3) oder gar auf einer eigentlichen Manipulation oder Indoktrination beruht (Urteil 5A_952/2021 vom 6. Januar 2022 E. 3.1, in: SZIER 2022 S. 245 [zu Art. 13 des Haager Übereinkommens vom 25. Oktober 1980 über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung; HKÜ, SR 0.211.230.02]). Dafür, dass dies vorliegend der Fall wäre, bestehen nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (vgl. vorne E. 2.2.2 und E. 5.4.1 hiervor) aber keine Anzeichen. Dies gilt umso mehr, als die ablehnende Haltung der Kinder auf von diesen selbst gemachte Erfahrungen zurückzuführen ist, und zwar darauf, dass sie Zeugen der vom Beschwerdeführer gegen die Ehefrau ausgeübten massiven Gewalt waren. In den Überlegungen der Vorinstanz liegt denn auch kein Zirkelschluss, wie der Beschwerdeführer ausserdem geltend macht.