Citation: 6B_507/2020 E. 2.2.1

2.2.1. Die Vorinstanz beurteilt das Tatverschulden des Beschwerdeführers als mittelschwer bis schwer, wobei sie - nachvollziehbar - von einem krass egoistischen Motiv und einer bloss leicht verminderten Schuldfähigkeit ausgeht. Gestützt darauf erachtet sie eine hypothetische Einsatzstrafe für das vollendete Tötungsdelikt von 16 Jahren für angemessen. Alsdann nimmt sie eine Reduktion um 3 Jahre vor, da es beim versuchten Mord geblieben ist. Für den Schwangerschaftsabbruch setzt die Vorinstanz ausgehend von einem ebenfalls mittelschweren bis schweren Verschulden eine hypothetische Einsatzstrafe von 5 Jahren fest und erhöht die Strafe wegen versuchten Mordes deswegen um 2.5 Jahre.