Citation: 5A_386/2023 E. 2

Die Beschwerdeführerin hat den angefochtenen Entscheid am 21. April 2023 in Empfang genommen. Es ist zu bezweifeln, dass sie die dreissigtägige Beschwerdefrist (Art. 100 Abs. 1 BGG) gewahrt hat, denn massgebend ist nicht die Postaufgabe in Deutschland (gemäss Poststempel am 22. Mai 2023 und damit am letzten Tag der über das Wochenende verlängerten Frist [Art. 45 Abs. 1 BGG]), sondern die Übergabe an die Schweizerische Post beim Grenzübertritt (Art. 48 Abs. 1 BGG). Die Frage kann aber offen bleiben. Die Beschwerde muss eine Begründung enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG), in der in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt, was eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblichen Erwägungen bedingt (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 140 III 86 E. 2; 140 III 115 E. 2). Die Beschwerdeführerin legt jedoch nicht dar, inwiefern das Obergericht Recht verletzt haben soll, und sie setzt sich nicht mit den obergerichtlichen Erwägungen auseinander. Die Beschwerde erschöpft sich in der Beschwerdeerhebung und der Behauptung, die Beschwerde erfolge form- und fristgerecht, sowie einem Hinweis, dass Rückfragen jederzeit gestellt werden können. Dies genügt den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).