Citation: 8C_335/2020 E. 3

Die Vorinstanz stellte fest, das polydisziplinäre Gutachten der PMEDA vom 28. November 2018 erbringe vollen Beweis. Demnach sei bei der Versicherten eine Anpassungsstörung mit längerer depressiver Reaktion (ICD-10: F43.22) und eine Dysthymie (ICD-10: F34.1) diagnostiziert worden. Gestützt auf die erhobenen Befunde habe sich aber nur eine leichtgradige Beeinträchtigung objektivieren lassen. Eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der angestammten Tätigkeit liege nicht vor. Die Berichte und Stellungnahmen der behandelnden Ärzte könnten die gutachterlichen Einschätzungen nicht in Zweifel ziehen. Auch in Bezug auf die diagnostizierte chronisch spontane Urticaria und die geltend gemachten orthopädischen Beschwerden bestehe keine Arbeitsunfähigkeit. Es sei damit erstellt, dass im massgebenden Vergleichszeitraum seit der Verfügung vom 20. Januar 2015 keine für den Rentenanspruch wesentliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingetreten sei.