Citation: 8C_42/2021 E. A

A.a. A.________, geboren 1961, ist Mutter von drei in den Jahren 2008, 2015 und 2018 geborenen Kindern. Sie hatte eine Anlehre als Verkäuferin absolviert und war zuletzt vom 9. Mai 2011 bis zum 29. Februar 2012 in einem vollen Pensum als Produktionsmitarbeiterin bei der B.________ AG erwerbstätig gewesen. Am 6. November 2012 meldete sie sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die medizinischen Abklärungen der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, ergaben, dass die Versicherte an einer Akromegalie bei einem im August 2012 entdeckten wachstumshormonproduzierenden Hypophysenadenom litt, welches am 10. November 2012 operativ entfernt wurde. Mit in Rechtskraft erwachsener Verfügung vom 29. Mai 2013 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab. A.b. Am 8. Oktober 2018 meldete sich A.________ infolge einer seit Juli 2017 bestehenden Multiplen Sklerose (MS) erneut bei der Invalidenversicherung an. Die IV-Stelle holte medizinische Berichte ein und liess die Arbeitsfähigkeit der Versicherten im Haushalt vor Ort abklären (Abklärungsbericht vom 6. Februar 2019 mit Überarbeitung nach einer Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes [RAD] vom 27. Mai 2019). Gestützt darauf wies die IV-Stelle das Rentenbegehren bei einem ermittelten Invaliditätsgrad von 18 % und der Annahme einer 100 %igen Tätigkeit im Aufgabenbereich mit Verfügung vom 2. Oktober 2019 wiederum ab.