Citation: 5A_744/2020 E. A

A.a. A.________ (geb. 1991; Beschwerdeführerin) und B.________ (geb. 1990; Beschwerdegegner) sind die ehemals verheirateten Eltern von C.________ (geb. 2008). Mit Scheidungsurteil vom 15. September 2011 teilte das Bezirksgericht Küssnacht soweit hier interessierend die elterliche Sorge über den Sohn der Mutter zu und räumte dem Vater entsprechend einer Vereinbarung zwischen den Eltern ein (zunächst begleitetes) Besuchsrecht ein. Am 5. März 2012 errichtete die damalige Vormundschaftsbehörde Küssnacht eine Beistandschaft zur Überwachung des Besuchsrechts. Besuche des Vaters beim Kind fanden in der Folge jedoch nicht statt, da dieser kurze Zeit später des Landes verwiesen wurde. A.b. Am 24. Oktober 2014 ersuchte B.________ - er hatte erneut geheiratet und war Vater zweier weiterer (unehelicher) Kinder geworden - die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Innerschwyz (KESB) um Herstellung von Kontakt zu C.________. Mit Entscheid vom 9. Mai 2016 wies das Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen einen Rekurs von B.________ gegen den Widerruf seiner Aufenthaltsbewilligung und die Wegweisung aus der Schweiz ab. Nach Anhörung von C.________ und A.________ führte die KESB die Beistandschaft für das Kind mit Beschluss vom 15. November 2016 zwecks Unterstützung des Vaters bei der schriftlichen Kontaktaufnahme mit dem Sohn weiter. Eine hiergegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 25. April 2017 ab. A.c. Mit Bericht vom 31. Mai 2019 beantragte der Beistand sinngemäss, B.________ ein begleitetes Besuchsrecht bei seinem Sohn einzuräumen. Nach erneuter Anhörung von C.________ und A.________ gewährte die KESB B.________ am 21. Januar 2020 für die Dauer von sechs Monaten ein Besuchsrecht von zwei Sonntagnachmittagen im Monat. Dieses war im Rahmen der Begleiteten Besuchstage D.________ auszuüben. Ausserdem führte die KESB die Beistandschaft zur Unterstützung bzw. Organisation der Besuche weiter und präzisierte die Aufgaben des Beistands. Der Mutter erteilte die Behörde verschiedene Weisungen im Zusammenhang mit der Umsetzung dieser Regelung.