Citation: 8C_478/2024 E. 7.1

7.1. Die Unfallschwere ist aufgrund des augenfälligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kräften zu beurteilen. Irrelevant sind die Unfallfolgen oder Begleitumstände, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden können; solchen Faktoren ist gegebenenfalls bei den Adäquanzkriterien Rechnung zu tragen (BGE 148 V 301 E. 4.3.1). Die Vorinstanz qualifizierte den Unfall des Beschwerdeführers vom 20. Oktober 2021 als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen. Dies wird von ihm nicht substanziiert bestritten und ist auch nicht zu beanstanden. Folglich kann die adäquate Unfallkausalität seines Gesundheitsschadens nur bejaht werden, wenn mindestens vier der sieben Kriterien (BGE 133 V 109 E. 10.3) in einfacher Form erfüllt wären oder eines besonders ausgeprägt vorläge (SVR 2023 UV Nr. 43 S. 152, 8C_441/2022 E. 3.2 mit Hinweisen; Urteil 8C_628/2023 vom 9. April 2024 E. 9.2).