Citation: 2C_44/2022 E. 5.3.1

5.3.1. Dem strafbaren Verhalten des Beschwerdeführers lag folgender Sachverhalt zugrunde: Zwischen dem Beschwerdeführer und seiner damaligen Ehefrau kam es Anfang 2015 zu einem grösseren Streit, in dessen Folge die Ehefrau die Scheidung wollte. Von diesem Zeitpunkt an schliefen die Eheleute in getrennten Schlafzimmern. In der Nacht vom 29. auf den 30. August 2015 entdeckte der Beschwerdeführer, dass seine Ehefrau einem Bekannten eine intime Videodatei zukommen liess. In der Folge vergewaltigte er sie mehrfach unter Anwendung von körperlicher Gewalt und Drohungen, wobei er die Tat nicht vorrangig zu seiner sexuellen Befriedigung beging, sondern als Machtdemonstration sowie zur Erniedrigung und Bestrafung seiner Ehefrau (vgl. E. 4.5 des angefochtenen Urteils).