Citation: 1C_568/2021 E. B

Am 9. Juli 2019 ersuchte die B.________ AG, die neu als Bauherrin auftrat, um Änderung des am 16. Mai 2017 bewilligten Vorhabens in verschiedenen Punkten (nachfolgend: Projektänderung I) : Das Gebäude soll auf der Ostseite um 6.85 m verlängert und die Tankanlage bzw. die Silos von der Ost- auf die Südseite des Gebäudes verlegt werden; der Kamin soll um knapp 3 m in westlicher Richtung verschoben werden. Anstelle des Wirbelschichtofens ist eine Wirbelschichtvergasung mit Erhöhung der maximalen Leistung des neuen Kessels und der maximalen Menge des zu verbrennenden Tiermehls bei gleichzeitiger Mengenreduktion des Erdgases vorgesehen. Die Regierungsstatthalterin des Verwaltungskreises Seeland entsprach dem Gesuch am 29. Oktober 2019, wies die Einsprachen ab und erteilte eine entsprechende Zusatzbewilligung zum Gesamtentscheid vom 16. Mai 2017. Gegen die Zusatzbewilligung erhob A.________ am 21. November 2019 Beschwerde bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern (BVE; heute: Bau- und Verkehrsdirektion [BVD]). Die BVD wies die Beschwerde am 14. Februar 2020 ab, soweit darauf einzutreten war. Dagegen gelangte A.________ am 13. März 2020 mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern (Verfahren 100.2020.94).