Citation: 1F_22/2017 E. 3.2

3.2. Weiter macht die Gesuchstellerin (in ihrer ersten Revisionseingabe) geltend, das Bundesgericht habe bei seinem Kosten- und Entschädigungsentscheid zu Unrecht angenommen, es seien ihr im vorinstanzlichen Verfahren keine Parteikosten entstanden. Dies treffe nicht zu, da sie am regierungsrätlichen Augenschein anwaltlich vertreten gewesen sei und ihr weitere Auslagen (insbesondere für das Lärmprotokoll der Firma Grolimund) entstanden seien. Damit ist der Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG nicht genügend dargetan und belegt: Zwar reicht die Gesuchstellerin Rechnungen für die geltend gemachten Posten ein. Art. 121 lit. d BGG setzt aber voraus, dass das Gericht "in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt hat", d.h. die geltend gemachten Umstände müssten bereits aus den Akten des bundesgerichtlichen Verfahrens 1C_464/2016 hervorgegangen und vom Bundesgericht übersehen worden sein. Dies ist auch nicht ansatzweise dargetan.