Citation: I 142/02 24.06.2002 E. 3

3.- a) Unbestrittenerweise hätte die Versicherte ohne Invalidität als Desktop-Spezialistin in der von ihr gegründeten Firma X.________ AG weitergearbeitet. Ausgangspunkt für die Festsetzung des hypothetischen Valideneinkommens sind somit grundsätzlich die Einkommensverhältnisse bis zur krankheitsbedingten Aufgabe dieser Tätigkeit Ende 1992. Offen ist, in welchem Mass sich der Verdienst der Versicherten seither gesteigert hätte und ob darin eine wesentliche Veränderung der erwerblichen Auswirkungen liegt. b) Die Versicherte beziffert ihr Valideneinkommen auf mindestens Fr. 110'000.- bzw. mindestens Fr. 113'000.- und stützt sich dabei im Wesentlichen auf Auskünfte des heutigen Geschäftsführers der X.________ AG, das Einkommen des Nachfolgers der Versicherten bei der X.________ AG, welches aktuell Fr. 96'000.- netto bzw. Fr. 126'000.- brutto betrage, sowie auf die von der Vorinstanz angeführten Tabellenlöhne gemäss Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE 1998 S. 32 Tab. A7 Ziff. 30 Niveau 2) von Fr. 105'756.- für das Jahr 2000. Überdies begründet sie ihren Standpunkt mit dem Hinweis auf ihre stetige Weiterbildung, ihren Einsatzwillen und ihre langjährige berufliche Erfahrung. Sie macht geltend, es sei vor diesem Hintergrund nicht wahrscheinlich, dass sich ihr Einkommen nur im Rahmen der normalen Lohnentwicklung gesteigert hätte. c) Was die Versicherte darlegt, erscheint unter Würdigung der gesamten beruflichen und persönlichen Verhältnisse nicht als unglaubwürdig. Die von ihr angeführten Faktoren sind auch generell geeignet, eine berufliche Weiterentwicklung zu begünstigen. Wie die Vorinstanz zutreffend festgestellt hat, bestehen demzufolge Anhaltspunkte, wonach die Beschwerdegegnerin im Revisionszeitpunkt ein höheres Einkommen hätte erzielen können als den um die Lohnentwicklung angepassten, im Jahre 1992 bei der X.________ AG erzielten Verdienst. Ob sich allerdings ohne Gesundheitsschädigung der Lohn seit dem Unfallereignis verdoppelt hätte, wie dies die Beschwerdegegnerin geltend macht, lässt sich aufgrund der zur Verfügung stehenden Akten nicht hinreichend schlüssig beurteilen. Die Vorinstanz hat die Sache daher zu Recht an die Verwaltung zurückgewiesen, damit diese ergänzende Abklärungen treffe.