Citation: 2C_27/2015 E. 3.1

3.1. Im vorliegenden Fall hinterliess der Vater des Beschwerdegegners bei seinem Tod im Jahre 1960 landwirtschaftliche Grundstücke von rund 16,5 ha sowie mehrere Liegenschaften in der Gemeinde U.________/TG, welche im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung zuerst an seine Ehefrau, Mutter des Beschwerdegegners, und bei deren Tod im Jahr 1989 an die heutige Erbengemeinschaft übertragen wurden. In der Folge veräusserte die Erbengemeinschaft vereinzelte Liegenschaften, so im Jahre 1995 Industrieland von 9'284 m2 und im Jahr 1996 ein Einfamilienhaus. Im Jahr 2001 wurde Land im Umfang von 1'885 m2 zur Friedhoferweiterung an die Gemeinde U.________/TG überschrieben und in der Zeit von 2002 bis 2005 wurden insgesamt sieben erschlossene Einfamilienhausparzellen mit gesamthaft 4'730 m2 verkauft. Diese Vorgänge wurden gemäss Angaben der Beschwerdegegner nicht als gewerbsmässige Erwerbstätigkeit eingestuft (vgl. Beschwerde an die Steuerrekurskommission vom 10. Mai 2013 S. 4 f.).