Citation: 6B_1395/2021 E. 10.4

10.4. Das angefochtene Urteil ist in Bezug auf die behauptete Unvollständigkeit der beigezogenen Originalgespräche nicht zu beanstanden. Im vorliegenden Fall ersuchte die Vorinstanz mit Verfügungen vom 27. Februar 2020 und vom 5. März 2020 die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, bei den Strafbehörden des Kantons Freiburg die Audiodateien der Audioüberwachung vom 3. Dezember 2014 und vom 30. November 2014 beizuziehen und der Vorinstanz einzureichen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft reichte mit Eingabe vom 6. März 2020 der Vorinstanz u.a. zwei CDs ein mit "sämtlichen Audiogesprächen" zwischen dem 26. November 2014 und dem 24. Dezember 2014 (CD 1) und zwischen dem 24. Dezember 2014 und dem 29. Januar 2014 [recte: 2015] (CD 2) sowie ein USB-Stick mit dem Audiogespräch vom 30. November 2014, 15:25, inklusive das im Kanton Freiburg erstellte Abhörprotokoll letztgenannter Audiodatei. Diese Eingabe mit den erwähnten Beilagen wurde mit Verfügung der Vorinstanz vom 9. März 2020 dem Beschwerdeführer zugestellt. Der Verteidiger des Beschwerdeführers führte anlässlich der vorinstanzlichen Hauptverhandlung im Rahmen der Vorfragen aus, dass die "entscheidenden Gespräche" auf den von der Staatsanwaltschaft erstellten CDs nicht enthalten seien (Protokoll der HV vom 19./20. Januar 2021 S. 3; Beschwerde Ziff. 32 S. 17 f.). Da die Originalgespräche erst im Berufungsverfahren beigezogen wurden, kann die vom Beschwerdeführer im Berufungsverfahren erhobene Rüge der Unvollständigkeit der beigezogenen Originalaufnahmen entgegen der Vorinstanz (vgl. angefochtenes Urteil S. 59 f.) nicht als verspätet betrachtet werden. Entgegen der Beschwerde (vgl. Beschwerde Ziff. 38 S. 21) ist jedoch festzuhalten, dass das Gespräch vom 30. November 2014, 15:25, auf dem von der Staatsanwaltschaft eingereichten USB-Stick vorhanden ist. Dasselbe gilt für das Gespräch vom 3. Dezember 2012, 15:30, welches auf der von der Staatsanwaltschaft eingereichten CD 1 gespeichert ist (vgl. Beschwerde Ziff. 38 S. 21). Hingegen sind weder auf den von der Staatsanwaltschat Basel-Landschaft eingereichten CDs noch auf dem von ihr eingereichten USB-Stick die Audiogespräche vom 12. Dezember 2014, 15:35 und 14:40, gespeichert (vgl. Beschwerde Ziff. 38 S. 21 a.E.). Zu berücksichtigen ist jedoch, dass entgegen der Beschwerde (Ziff. 38 S. 21) die Vorinstanz im angefochtenen Urteil ihren Schuldspruch nicht auf die letztgenannten Audiogespräche vom 12. Dezember 2014 abstützt. Im Übrigen unterlässt der Beschwerdeführer, seine Beschwerde in diesem Punkt ausreichend zu substanziieren. Er verweist in diesem Zusammenhang auf den Entscheid des Zwangsmassnahmengerichts des Kantons Freiburg vom 18. November 2014 und führt aus, dass "diese Gespräche durchaus beweisrelevant" seien (vgl. Beschwerde Ziff. 38 S. 22). Dabei unterlässt er, näher zu spezifizieren, welche "dieser Gespräche" gemeint seien und inwiefern diese als "beweisrelevant" anzusehen wären. Es ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, in den kantonalen Akten nach einer passenden Aktenstelle zu forschen, welche die Behauptung des Beschwerdeführers zu untermauern geeignet gewesen wäre (vgl. Urteil 6B_1032/2020 vom 28. September 2022 E. 1.7.2). Mit seiner Argumentation übersieht er zudem, dass die Begründung in der Beschwerde selbst enthalten sein muss. Der blosse Verweis auf die Akten reicht nicht aus (BGE 143 IV 122 E. 3.3 S. 128; 143 II 283 E. 1.2.3 S. 286; 141 V 416 E. 4 S. 421; Urteil 6B_921/2022 vom 11. Oktober 2022 E. 1; je mit Hinweisen). Insofern ist auf dieses Vorbringen nicht einzutreten.