Citation: 4P.64/2006 24.05.2006 E. B

Das Amtsgericht Luzern-Land wies die Klage mit Urteil vom 17. Februar 2005 ab. Das Amtsgericht gelangte in eingehender Würdigung der Beweise zum Schluss, die Beschwerdeführerin habe den ihr obliegenden Beweis einer Provisionsvereinbarung und damit des Abschlusses eines Mäklervertrages mit der Beschwerdegegnerin durch übereinstimmende ausdrückliche Willenserklärung nicht erbracht; die Beschwerdeführerin habe auch nicht beweisen können, dass sie klargestellt hätte, sie wolle von der Beschwerdegegnerin als Zweitbeauftragter eine Provision beanspruchen. Da die Beschwerdeführerin bzw. ihr Ehemann B.X.________ bereits von der Bank H.________ beauftragt war, das Geschäft gegen eine Provision (von 0,5%, d.h. für die beiden Darlehen zusammen von Fr. 138'000.--) zu vermitteln, und dies der Beschwerdegegnerin bekannt war, falle auch der Abschluss eines Mäklervertrages durch Duldung oder Genehmigung ausser Betracht.