Citation: 5A_533/2023 E. 3.5

3.5. Mit Blick auf die Betreuungsverhältnisse macht der Beschwerdeführer zu Recht nicht geltend, die Vorinstanz habe bei der Beurteilung der Stabilität der Verhältnisse ausgeblendet, dass die Parteien die Kinder vor der Trennung in ähnlichem Umfang betreuten, was unter Umständen Willkür zu begründen vermöchte (vgl. Urteil 5A_367/2020 vom 19. Oktober 2020 E. 3.4.3, in: FamPra.ch 2021 S. 185). Indessen will er der Beschwerdegegnerin einen Strick daraus drehen, dass sie die Kinder während ihrer beruflichen Abwesenheit an zweieinhalb Tagen pro Woche durch ihre Mutter bzw. F.________ betreuen lässt, während er sich persönlich um die Kinder kümmern könne. Zu Recht wies ihn diesbezüglich bereits die Vorinstanz auf den Grundsatz der Gleichwertigkeit von Eigen- und Fremdbetreuung hin (vgl. BGE 144 III 481 E. 4.6.3 und E. 4.7). Das Vorliegen eines Ausnahmefalls, welcher ein Abweichen von der Regel rechtfertigen würde (vgl. Urteil 5A_361/2023 vom 24. November 2023 E. 4.1.1 mit Hinweisen), macht der Beschwerdeführer nicht geltend und ist auch nicht offensichtlich, sodass seine Willkürrüge hier ins Leere zielt.