Citation: 2C_788/2017 E. 3.2

3.2. Es bleibt zu prüfen, ob in anderer Hinsicht ein nachehelicher Härtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG vorliegt. Der Beschwerdeführer macht geltend, seine soziale Wiedereingliederung in seinem Herkunftsland sei im Sinne von Art. 50 Abs. 2 AuG stark gefährdet. Die Vorinstanz hat sich damit in E. 2.6 ihres Urteils befasst und dargelegt, warum die vom Beschwerdeführer geltend gemachte Bedrohung durch seinen Vater bzw. durch Stammesrache wenig glaubwürdig sei. Der Beschwerdeführer führt nun vor Bundesgericht selber aus (Beschwerdeschrift S. 41), er könne sich vorstellen, dass seine Situation mit seinem Vater beruhigt sei; das sei nicht (mehr) das aktuelle Problem. Dabei ist er zu behaften. Er schildert hingegen als Problem "die politische Verfolgung in Marokko, wegen meiner geführten Demonstration gegen den König Mohammed VI." Gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG dürfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Weder in der Rekursschrift vom 22. Juli 2015 (richtig: 2016) an den Regierungsrat zu Handen des Appellationsgerichts noch in der Replik vom 22. November 2015 (richtig: 2016) an das Appellationsgericht ist von politischer Verfolgung die Rede. Sollte eine solche bestehen, hätte der Beschwerdeführer aber allen Anlass gehabt, dies ins vorinstanzliche Verfahren einzubringen, welches namentlich die Rückkehr nach Marokko zum Thema hatte. Mit diesen Vorbringen ist er im bundesgerichtlichen Verfahren nicht zu hören. Es sind keine anderen Umstände ersichtlich, die für eine schwere Gefährdung der sozialen Wiedereingliederung im Herkunftsland sprechen. Was namentlich den Gesundheitszustand des Beschwerdeführers betrifft, wird nichts vorgebracht, was geeignet wäre, die entsprechende Folgerung der Vorinstanz (E. 2.6) in Frage zu stellen.