Citation: C 399/00 06.02.2001 E. A

A.- Der 1968 geborene afghanische Staatsangehörige K.________ reiste am 11. Dezember 1991 in die Schweiz ein und ersuchte um Asyl. Die Schweizerische Asylrekurskommission wies das Gesuch am 14. Dezember 1994 ab. Mit Entscheid vom 7. Juli 1999 verurteilte das Obergericht des Kantons Aargau K.________ wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 3 Jahren Zuchthaus (abzüglich Untersuchungshaft), Busse und 8 Jahren Landesverweis. Am 18. August 1999 wurde er gestützt auf eine Verfügung des Departements des Innern des Kantons Aargau vom 13. August 1999 bedingt aus dem Strafvollzug entlassen. Seine Anwesenheit auf dem Territorium des Kantons Aargau wurde laut provisorischem Ausweis der Fremdenpolizei des Kantons Aargau vom 23. August 1999 vorläufig weiter toleriert. Am 16. August 1999 meldete sich K.________ bei der Arbeitslosenversicherung zur Arbeitsvermittlung und stellte Antrag auf Arbeitslosenentschädigung. Die Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau unterbreitete die Sache dem Industrie-, Gewerbe und Arbeitsamt des Kantons Aargau (KIGA) zum Entscheid über die Vermittlungsfähigkeit. Mit Verfügung vom 8. November 1999 verneinte dieses den Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung wegen fehlender Vermittlungsfähigkeit.