Citation: 1C_103/2016 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht zunächst geltend, die Stabilität des geplanten Deponiehügels sei ungenügend abgeklärt worden; insbesondere liege keine hinreichende und neutrale Baugrunduntersuchung vor, obwohl Aufschüttungen von bis zu 37 m Höhe auf einem schon vorhandenen Deponiekörper von 8 - 10 m geplant seien, was spezielle Stabilitätsfragen aufwerfe. Die geologischen Abklärungen der Privatgutachterin Firma Geotest AG seien von keiner neutralen Stelle überprüft worden; die kantonalen Fachstellen seien bei den Baugrunduntersuchungen nicht zugegen gewesen und könnten nicht überprüfen, wie diese vorgenommen worden seien. Sondierungen seien nur an vier Stellen mittels Baggerschlitzen von maximal 3.6 m Tiefe vorgenommen worden; dies sei ungenügend und verletze neben den einschlägigen Bestimmungen der TVA auch Art. 10b Abs. 2 lit. a USG, weil der Ausgangszustand nicht hinreichend abgeklärt worden sei. Die Beschwerdeführerin hält eine Mindesttiefe der Sondierungen von 7 m für gesetzlich geboten.