Citation: U 365/99 29.12.2000 E. A

A.- Der 1962 geborene M.________, seit 5. August 1985 als Handlanger bei der O.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert, rutschte am 6. Dezember 1995 während der Arbeit auf einer Baustelle aus und stürzte von einer cirka zwei Meter hohen Deckenschalung zu Boden. Gemäss Bericht des Dr. med. B.________, Oberarzt der Chirurgischen Klinik Spital X.________, erlitt er dabei eine Rückenkontusion mit Fraktur der Querfortsätze des Lendenwirbelkörpers 1 sowie eine Kompressionsfraktur des rechten Fersenbeins (Bericht vom 17. Januar 1996). Nach stationärem Aufenthalt in der Rehaklinik Y.________ (vom 19. Juni bis 19. Juli 1996) erachteten die Dres. med. A.________ und R.________ die beim Unfallereignis vom 6. Dezember 1995 erlittenen Frakturen als konsolidiert. Neben minimen Restbeschwerden im Bereich des rechten Fusses, die sich einzig bei langem Gehen auswirkten, bestünde ein therapieresistentes, leichtgradiges Lumbovertebralsyndrom. Das Heben und Tragen von Lasten bis zu 15 Kilogramm sei ebenso zumutbar wie Zwangshaltungen des Rumpfes, Kauern und Knien, alles mit der Einschränkung, dass es bei repetitiver Ausübung beschwerlich falle. Die ganztägige Wiederaufnahme der Arbeit bei 50 %iger Leistung sei auf 22. August 1996 vereinbart worden (Austrittsbericht vom 8. August 1996). Nachdem der Versuch, die Arbeit wieder aufzunehmen, bereits am 4. September 1996 gescheitert war, beurteilte SUVA-Kreisarzt-Stellvertreter Dr. med. E.________ die geklagten Rückenbeschwerden bei Bandscheibenverschmälerung L5/S1 mit osteochondrotischen Veränderungen als glaubhaft und überwies den Versicherten an die Orthopädische Klinik F.________. Die dort tätigen Dres. med. J.________ und P.________ hielten die Unfallbedingtheit der aktuell geklagten Beschwerden für fraglich. Mit grosser Wahrscheinlichkeit handle es sich um eine accessorische Rippe, nicht um eine Fraktur der Querfortsätze des Lendenwirbelkörpers 1, da keine radiologischen Veränderungen im Verlaufe zu sehen seien und die Stummel sich symmetrisch abbildeten (Bericht vom 13. November 1996). Weitere Abklärungen (Magnet Resonanz Tomographie, diagnostische Infiltrationen, Discographie) bestätigten den Befund einer Osteochondrose, hauptsächlich auf L5/S1, mit leichtem Bulging disc ohne Nervenwurzelkompression, ebenso auf Höhe L4/L5. Ferner wurden degenerativ bedingte Bandscheibenschäden (L4/L5, L3/L4) erhoben. Eine Probefixation L4/S1 wurde von M.________ erwogen, schliesslich aber abgelehnt. SUVA-Kreisarzt Dr. med. S.________ stellte anlässlich der Abschlussuntersuchung vom 28. August 1997 eine mässig eingeschränkte Wirbelsäulenfunktion fest. Die Beschwerden würden deutlich übertrieben. Leichte, wechselbelastende Tätigkeiten (ohne Zwangshaltung des Körpers, Tragen von Lasten bis maximal 15 Kilogramm) seien ganztägig uneingeschränkt zumutbar, wobei eine um 45 Minuten verlängerte Mittagspause zugestanden werden müsse. Nach Abklärung der erwerblichen Verhältnisse schloss die SUVA, die für die Heilbehandlung aufgekommen war und Taggelder geleistet hatte, den Fall ab und sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 13. August 1998 ab 1. September 1998 eine Invalidenrente auf Grund einer Erwerbsunfähigkeit von 15 % sowie eine Integritätsentschädigung für eine Integritätseinbusse von 5 % zu. Nach erneuter kreisärztlicher Untersuchung vom 18. Dezember 1998 sowie vom Hausarzt veranlasster, ambulanter Untersuchung im Spital X.________ vom 4. Januar 1999 (Bericht vom 6. Januar 1999) sprach die SUVA in teilweiser Gutheissung der Einsprache eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunfähigkeit von 25 % zu. In Bezug auf die Integritätsentschädigung bestätigte sie ihre Verfügung vom 13. August 1998 vollumfänglich (Einspracheentscheid vom 19. Januar 1999).