Citation: 2C_128/2020 E. 3.4.2

3.4.2. Nach den für das Bundesgericht ebenfalls grundsätzlich bindenden Feststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG; E. 2.2 hiervor) hat der Beschwerdeführer auch nicht belegt, dass er Opfer psychischer Oppression seitens seiner Ehefrau geworden ist. Selbst wenn ihn die Ehefrau regelmässig angeschrien habe, könne keine massgebliche Ausübung psychischen Drucks bejaht werden, zumal der Umgang unter den Ehegatten offensichtlich nicht von gegenseitiger Achtung und Wertschätzung geprägt gewesen sei. Der Beschwerdeführer wendet in diesem Punkt ein, die Vorinstanz habe aus vorhandenen (schriftlichen) Bestätigungen von Zeugen offensichtlich unhaltbare Schlüsse gezogen, indem sie zwar die entsprechenden Erklärungen der Zeugen für glaubhaft befunden, aber gleichzeitig das Vorliegen einer hinreichenden Intensität der Zwangsausübung verneint habe. Dieses Vorbringen überzeugt nicht. Zum einen hat die Vorinstanz in bindender Weise festgehalten, dass der Beschwerdeführer mit den Bestätigungen der Zeugen (bzw. einer nur beim MIKA beantragten Befragung dieser Zeugen) einzig die Behauptung zu untermauern suchte, dass Nachbarn des Ehepaares infolge der Gewaltausübung der Ehefrau wiederholt gezwungen gewesen seien, einzugreifen und ihn zu schützen. Zum anderen hat die Vorinstanz diese Behauptung in bundesrechtskonformer Weise als zu allgemein gehalten qualifiziert, um damit häusliche Gewalt in Form psychischer Oppression hinreichend glaubhaft zu machen (vgl. zu den Anforderungen an die Glaubhaftmachung E. 3.3 hiervor). Es kann hinsichtlich der Zeugen ergänzend auf die zutreffenden weiteren Ausführungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden (E. 3.4 des angefochtenen Urteils).