Citation: 8C_815/2013 E. A

A.________, geboren 1950, hatte am 11. März 1969 noch während seiner Lehre zum Apparateschlosser einen Unfall erlitten und sich dabei eine Fraktur am linken Oberschenkel zugezogen. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach einer Korrekturosteotomie im Jahr 1971 und Entfernung des Osteosynthesematerials 1973 sowie der Behandlung einer schweren Chondropathie der Patella 1979 schloss die SUVA den Fall gestützt auf die kreisärztliche Untersuchung vom 1. November 1979 mit der Befunderhebung einer beginnenden Gonarthrose ab. Seit 1996 war A.________ selbständig als Fernmeldespezialist und Inhaber der Firma B.________ erwerbstätig. Nachdem er beim Unfallversicherer am 11. August 2009 einen Rückfall geltend gemacht hatte und am 1. Juni 2010 eine Versorgung mittels Knie-Totalprothese erfolgt war, meldete er sich am 2. September 2011 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zürich lehnte den Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 22. Mai 2012 ab mit der Begründung, dass A.________ zum einen ab dem 1. Januar 2011 in der angestammten Tätigkeit wieder zu 100 Prozent arbeitsfähig gewesen sei und es deshalb an der Voraussetzung der bestandenen einjährigen Wartezeit fehle, dass er zum anderen seine selbständige Erwerbstätigkeit zwischenzeitlich aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben habe und die Invalidenversicherung für die Einkommenseinbusse, welche aus der Anstellung bei der C.________ gegenüber dem aus der früheren selbständigen Tätigkeit erzielten Verdienst resultierte, nicht einzustehen habe.