Citation: 1C_25/2019 E. 8.1

8.1. Die Vorinstanz hat zusammenfassend erwogen, es sei nach ständiger kantonaler Praxis zulässig, die Regelung von Nebenpunkten, die für die Bewilligungsfähigkeit des Bauvorhabens nicht von ausschlaggebender Bedeutung sind, in ein späteres Verfahren zu verweisen, in dem jeweils wiederum Rechtsmittelmöglichkeiten für die Beschwerdeführer bestehen. Zu solchen Nebenpunkten gehörten üblicherweise die Regelung von Materialien für Fassaden und Dach, die Farben und die Oberflächenbeschaffenheit. Ausgenommen vom Fall der Arealüberbauungen sei gemäss ständiger kantonaler Rechtsprechung weiter zulässig, die Umgebungsplanung noch nicht in der Stammbewilligung zu beurteilen, sondern einer nachträglichen Bewilligung vorzubehalten. An der kantonalen Praxis ändere auch die Lage des Bauvorhabens in einer Kernzone sowie in einem Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit überkommunaler Bedeutung nichts. Es genüge, wenn die Baubewilligungsbehörde gestützt auf die vorliegenden Unterlagen in der Lage sei, die grundsätzliche Bewilligungsfähigkeit eines Bauvorhabens zu beurteilen. Hinsichtlich Farbe, Materialien und Umgebung bedinge dies, dass bereits im Baubewilligungsverfahren eine oder mehrere Lösungen als denkbar erscheinen würden, welche die Anforderungen an eine entsprechende Einordnung in eine Kernzone oder in eine Natur- und Landschaftsschutzzone zu erfüllen vermögen. Vorliegend bestünden keine Anzeichen, dass bezüglich Farbe, Materialien und Umgebung nicht eine oder mehrere Lösungen gefunden werden könnten, die diesen Anforderungen gerecht werden.