Citation: 8C_318/2024 E. 4.3

4.3. Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, in den Akten fänden sich Hinweise dafür, dass er in einem Arbeitslager in China misshandelt resp. gefoltert worden sei, was der Gutachter hätte berücksichtigen müssen. In der Tat finden sich in den Akten entsprechende Hinweise. So wird etwa in einem Bericht der Klinik F.________ vom 24. März 2021 festgehalten, der Patient glaube, durch die eigene Vorgeschichte in China (Folter, Verfolgung, Arbeitslager) traumatisiert worden zu sein. In einem anderen Bericht vom 8. August 2008 heisst es, der Beschwerdeführer sei in China verfolgt worden. Wie die Vorinstanz aber zutreffend feststellte, war der psychiatrische Gutachter darum bemüht, die für die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung ausschlaggebenden Kriterien zu erfragen, wobei er teilweise mehrfach nachgehakt habe. So erkundigte sich Dr. med. C.________ etwa explizit nach Misshandlungen im Arbeitslager, was der Beschwerdeführer aber negiert habe. Der Beschwerdeführer habe zudem angegeben, es sei dort weder zu Folter noch zu Tötungen gekommen. Der Gutachter schloss daraus, bei fehlenden Symptomen einer Traumafolgestörung aus jener Zeit könne kein Störungsbild aus diesem Spektrum diagnostiziert werden, was nachvollziehbar erscheint.