Citation: 1C_609/2018 E. 4.3

4.3. Die Beschwerdeführerin wendet ein, wenn das Strassengesetz einen Abstand von drei Metern zur Strasse vorsehe, sei es unverhältnismässig, zwischen dem Haus auf der Parzelle Nr. 309 und der Egglistrasse einen Abstand von bloss 15 cm zuzulassen. Damit würden Menschen gefährdet, weil die abfallende Strasse nicht parallel entlang dem Haus verlaufe, sondern die Falllinie direkt an die nordwestliche Gebäudeecke führe, wo kein Gehsteig bestehe. Der Abstand von der Hausecke zur Strasse habe vor dem Landabtausch im Jahr 1988 einen Meter betragen. Damit hätten die Anwohner leben können und niemand sei behindert worden.