Citation: 5A_897/2014 E. A

A.a. A.A.________ (geb. 1958) und B.A.________ (geb. 1967) heirateten 1993 in Schottland. Sie haben drei gemeinsame Kinder (geb. 1995, 1996 und 1997). Im Jahr 2003 zog die Familie in die Schweiz. A.b. Am 14. Oktober 2010 ersuchten die Ehegatten das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland (nachfolgend Kreisgericht) mit gemeinsamem Begehren um Scheidung. Anfang Januar 2011 liess die Familienrichterin den Ehegatten einen Ehescheidungskonventionsentwurf inkl. englischer Übersetzung zukommen. Am 8. Februar 2011 fand - in Anwesenheit der Dolmetscherin, welche den Entwurf übersetzt hatte - eine mündliche Besprechung respektive Bereinigung des Entwurfes statt. Im Anschluss daran passte die Familienrichterin den Konventionsentwurf an und liess die überarbeitete Version den Parteien in englischer Übersetzung zukommen, wobei sämtliche Änderungen bzw. Ergänzungen hervorgehoben wurden. Die Parteien unterzeichneten die englische Fassung dieser Konvention am 10. März 2011. Mit Urteil vom 15. März 2011 schied die Familienrichterin die Ehe und genehmigte die Scheidungskonvention. Die vorliegend umstrittene Ziffer lautet wie folgt: "9. Vorsorgeausgleich Die während der Ehe vom Ehemann im Fürstentum Liechtenstein erworbene Austrittsleistung (Art. 122 ZGB und Art. 22 FZG) wird hälftig geteilt. Entsprechend sei die Pensionskasse C.________ anzuweisen, vom Vorsorgeguthaben des Ehemannes [...] Fr. 64'984.10 auf ein von B.A.________ noch zu bezeichnendes Vorsorgekonto zu überweisen. Die Britischen Pensionskassen von Ehemann (Pensionskasse D.________, scheme number xxx) und Ehefrau werden nach Vorliegen des Schweizerischen Ehescheidungsurteils direkt in Grossbritannien geteilt." Die englische Fassung dieser Ziffer, Abs. 2, lautet wie folgt: "The husband's and wife's British pension funds [...] will be [...] divided according to the present Swiss divorce sentence directly in Great Britain." A.c. Am 10. Juli 2012 stellte B.A.________ beim Kreisgericht ein Ergänzungsbegehren und verlangte gestützt auf Art. 124 ZGB erstens eine angemessene Entschädigung in der Höhe der Hälfte des Pensionskassenguthabens von A.A.________ bei der Pensionskasse D.________, eventualiter Fr. 56'775.50, eventualiter eine angemessene tiefere Entschädigung. Im Weiteren beantragte sie die Edition des Lohnausweises resp. der Lohnabrechnungen von A.A.________ für das Jahr 2011 resp. die Monate Januar bis März 2012. A.d. Mit Entscheid vom 28. Mai 2013 (in begründeter Fassung versandt am 27. August 2013) wies das Kreisgericht den Antrag auf Ergänzung des Scheidungsurteils ab (Ziff. 1), schrieb das Editionsbegehren zufolge Gegenstandslosigkeit ab (Ziff. 2) und auferlegte B.A.________ die Prozesskosten (Ziff. 3 und 4).