Citation: 5A_564/2019 E. 3

Soweit die Beschwerdeführerin ausführt, weshalb die provisorische Rechtsöffnung nicht erteilt werden dürfe, kann darauf nicht eingetreten werden. Dies ist nicht Verfahrensthema, denn das Obergericht hat sich damit nicht befasst. Die Beschwerdeführerin müsste vor Bundesgericht vielmehr aufzeigen, weshalb das Obergericht auf ihre Beschwerde hätte eintreten müssen. Diesbezüglich zählt die Beschwerdeführerin diverse Verfassungs- und EMRK-Bestimmungen auf, die ihres Erachtens verletzt worden sein sollen, und zwar sowohl im Hinblick auf den Umstand, dass das Obergericht überhaupt einen Vorschuss verlangt hat, wie auch im Hinblick auf die vom Obergericht angewandte Zustellfiktion (Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO). Die weitgehend unerläuterte Aufzählung von Grundrechten genügt den Rügeanforderungen (oben E. 2) jedoch offenkundig nicht. Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, sie sei Sozialhilfeempfängerin, belegt sie nicht, dass sie dem Obergericht ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hätte, welches übergangen worden wäre. Soweit sie geltend macht, sie sei wegen eines Notfalls in der Familie abwesend gewesen, so handelt es sich um Tatsachenbehauptungen, die im angefochtenen Entscheid keine Grundlage haben und vor Bundesgericht nicht berücksichtigt werden können (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 1 BGG). Allfällige Gesuche um Fristwiederherstellung sind an das Obergericht zu richten (Art. 148 ZPO). Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig bzw. sie enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG).