Citation: 1C_374/2016 E. 3.1

3.1. Unter Traktandum 5 informierte der Präsident des Zweckverbands die Delegierten an der Versammlung vom 4. November 2015 über das Bauprojekt und den Gestaltungsplan. Wie das Verwaltungsgericht zu Recht festgestellt hat, handelte es sich um eine reine Information der Delegierten, deren Aufgabe sich in der Kenntnisnahme der präsidialen Ausführungen erschöpfte. Sie hatten nichts zu beschliessen, zu genehmigen oder zu verabschieden. Eine solche Orientierung dient der Willensbildung der Delegiertenversammlung als Organ des Zweckverbands und hat weder unmittelbare noch mittelbare Aussenwirkung, selbst wenn sie der Vorbereitung künftig anstehender Beschlüsse dient, welche den Interessen der Beschwerdeführern möglicherweise - je nachdem wie sich die Delegiertenversammlung entscheiden wird - zuwiderlaufen könnten. Es kann keine Rede davon sein, dass das umstrittene Protokoll "die rechtliche und sachverhaltsmässige Grundlage für die Verwirklichung der Um- und Ausbaupläne des Spitals Uster" (Beschwerde I. 7. S. 5) bildet. Die Protokollierung dieses Traktandums betrifft eine rein interne Angelegenheit des Zweckverbands. Die Beschwerdeführer als Aussenstehende hatten damit kein schutzwürdiges Interesse an der Anfechtung bzw. Berichtigung und Ergänzung des Protokolls, und zwar unabhängig davon, ob sie als Stimmberechtigte oder als Nachbarn des Spitals Uster berechtigt sind, sich gegen das Um- und Neubauprojekt des Zweckverbands zur Wehr zu setzen. Die Auffassung des Verwaltungsgerichts zu diesem Punkt ergibt sich zudem mit ausreichender Klarheit und Ausführlichkeit aus dem angefochtenen Entscheid; es hat seine verfassungsrechtliche Begründungspflicht erfüllt und das rechtliche Gehör der Beschwerdeführer nicht verletzt.