Citation: 8C_824/2017 E. 4.3

4.3. Stichhaltige Gründe, weshalb das kantonale Gericht dem Gutachten der MEDAS keine Beweiskraft hätte beimessen dürfen, bringt die Beschwerdeführerin sodann nicht vor. Insbesondere macht sie zu Recht nicht geltend, die in psychiatrischer Hinsicht diagnostizierte chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10 F45.41) würde im Lichte der Indikatoren gemäss BGE 141 V 281 zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führen. Der psychiatrische Experte hielt fest, dass keine versicherungsmedizinisch wirksamen quantitativen Einschränkungen auf psychisch-geistiger Ebene bestünden. Die berichteten Störungen könnten lediglich als Befindlichkeitsstörungen angesehen werden. Es fänden sich subjektive Beschwerden, die mit Schlafstörungen, Geräuschempfindlichkeit und verminderter Belastbarkeit umschrieben würden. Diese seien unspezifischer Natur und entsprächen keinem definierten psychiatrischen Zustandsbild, weshalb er diesen Befindlichkeitsstörungen nachvollziehbar den Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit absprach. Eine invalidisierende Gesundheitsbeeinträchtigung mit erheblichen funktionellen Leistungseinschränkungen liegt damit nicht vor (vgl. BGE 142 V 106 E. 4.2 und 4.4 S. 109 ff. und 143 V 418 E. 7.1 S. 427 f.).