Citation: 4A_426/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz prüfte für die Beurteilung der Zusprechung einer Kundschaftsentschädigung nach Art. 418u OR zunächst, ob der Beschwerdeführer als Generalagent durch seine Tätigkeit den Kundenkreis der Beschwerdegegnerinnen wesentlich erweitert habe und welcher Zeitraum dafür entscheidend sei. Sie kam zum Schluss, dass die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung relevant sei. Sie ging dabei insbesondere auf die gegenteilige Auffassung des Beschwerdeführers ein, wonach nur die letzten fünf Jahre relevant sein sollen, und zeigte auf, warum dieser Standpunkt nicht überzeuge. Dagegen beharrt der Beschwerdeführer auf seinem Standpunkt und schildert erneut seine Auffassung, dass es "näherliegender erscheine", auf die letzten fünf Jahre abzustellen. Die Vorinstanz verhalte sich widersprüchlich, folge dem prozesstaktischen Verhalten der Beschwerdegegnerinnen und das "Fazit" der Vorinstanz mute eigenartig an. Mit diesen pauschalen Ausführungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich mit den detaillierten Erwägungen der Vorinstanz auseinander, noch zeigt er hinreichend auf, aus welchen Gründen die Vorinstanz Art. 418u OR verletzt haben soll (Erwägung 2.1). Inwiefern der Entscheid der Vorinstanz diesbezüglich offensichtlich unrichtig wäre, legt der Beschwerdeführer nicht hinreichend dar, indem er bloss ohne weitere Begründung behauptet, die Vorinstanz habe mit ihrer Widersprüchlichkeit gegen das Willkürverbot verstossen. Vielmehr gesteht er selbst ein, dass der Schluss der Vorinstanz "juristisch wohl möglich" sei. Im gleichen Zusammenhang erläuterte die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die ihm obliegende Behauptungs- und Beweislast und legte dar, weshalb die von ihm gestellten Editionsbegehren nicht genügten. Dagegen bringt der Beschwerdeführer zwar vor, die Vorinstanz verfalle in einen überspitzten Formalismus, verhalte sich widersprüchlich und verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. Der Beschwerdeführer setzt sich aber mit diesen Vorwürfen nicht hinreichend mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinander, noch zeigt er auf, inwiefern die Vorinstanz die angerufenen (verfassungsmässigen) Rechte verletzt haben soll (Erwägung 2.1).