Citation: 1C_17/2017 E. 5.2.2

5.2.2. Der Regierungsrat hat überzeugend dargetan, weshalb sich ein anderer geeigneter Standort für die Errichtung des Schulprovisoriums, an welchem der Schulbetrieb bereits ab dem Schuljahr 2018/2019 aufgenommen werden könnte, kaum finden liesse. Namentlich hat er nachvollziehbar ausgeführt, weshalb die vom Beschwerdeführer vorgeschlagenen Standorte nicht in Frage kommen. Dem Beschwerdeführer ist zwar zuzugestehen, dass - selbst angesichts der zeitlichen Dringlichkeit - kein strikter Nachweis dafür geliefert wurde, dass es sich beim für das Provisorium geplanten Standort um den einzigen denkbaren Standort für zusätzlichen Schulraum handelt. Der Regierungsrat hat indessen einleuchtend begründet, dass gewichtige betriebliche und organisatorische Gründe dafür sprechen, das Provisorium in der Nähe der geplanten neuen Mittelschule und damit ebenfalls in Uetikon am See zu errichten. Zu Recht hat er in diesem Zusammenhang auch berücksichtigt, dass der geplante Standort des Provisoriums es ermöglicht, den Schulbetrieb am definitiven Standort dereinst mit hoher Auslastung aufzunehmen, was angesichts der gemäss den aktuellen Prognosen weiter stark ansteigenden Schülerzahlen erforderlich sein wird. Es sprechen somit verschiedene gewichtige Gründe dafür, das Bauprovisorium am geplanten Standort in Uetikon am See zu errichten. Angesichts der offenkundigen Vorteile des geplanten Standorts gegenüber allfälligen theoretisch denkbaren, anderen Standorten ist mit Blick auf die in E. 4.3.2 hiervor erwähnte kantonale Praxis nicht zu beanstanden, dass der Regierungsrat zum Schluss gekommen ist, es bestehe auch hinsichtlich des Standorts des geplanten Schulraumprovisoriums verhältnismässig wenig Handlungsfreiheit.