Citation: 8C_152/2022 E. 6.1

6.1. Die Beschwerdeführerin wendet zunächst ein, die Vorinstanz übersehe, dass beim Vorliegen eines Revisionsgrunds sämtliche Aspekte der Invaliditätsbemessung umfassend geprüft und festgelegt werden müssten. Diesbezüglich ist ihr beizupflichten (vgl. E. 3.2.3 hiervor). Soweit die Vorinstanz davon ausgeht, das anlässlich der Rentenzusprache festgelegte Valideneinkommen sei einer revisionsweisen Überprüfung grundsätzlich entzogen und - ohne dies weiter zu begründen - am ursprünglich festgelegten Valideneinkommen von Fr. 118'000.- festhalten möchte, verletzt sie Bundesrecht. Bereits in der Revisionsverfügung vom 14. Juni 2021 ist die IV-Stelle zum einleuchtenden - und insoweit zwischen den Parteien unbestritten gebliebenen - Schluss gelangt, dass aufgrund des unsteten Verlaufs der Erwerbskarriere der Beschwerdeführerin zur Festsetzung des Valideneinkommens auf die Tabellenlöhne abzustellen ist. Hiervon ist auch letztinstanzlich auszugehen.