Citation: 6B_286/2018 E. 3.5.4

3.5.4. Wie die Vorinstanz zutreffend erwägt, führte im Einklang mit Art. 57 Abs. 1 Satz 2 SBG das Sekretariat die Untersuchung, während die Kommission den Strafbescheid vom 24. Juni 2015 sowie die Strafverfügung vom 27. Juni 2016 erliess. Entgegen den anderslautenden Ausführungen des Beschwerdeführers kann keine Rede davon sein, dass die ESBK ohne gesetzliche Grundlage tätig geworden wäre. Der Beschwerdeführer behauptet ohne weitere Einlassung, die Umstände der Razzia vom 22. Dezember 2008 weckten Zweifel an der Objektivität und Kompetenz der ESBK. Damit genügt er seiner Begründungspflicht gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Gleiches gilt für die unsubstanziierte Behauptung des Beschwerdeführers, die ESBK habe ihre Inkompetenz bewiesen, weshalb es missbräuchlich wäre, einer solchen Behörde die Fähigkeit zuzusprechen, einen für die Verjährung massgebenden Entscheid zu fällen. Dass eine Verwaltungsbehörde eine andere juristische Einschätzung vertritt, bis das Bundesgericht die Frage beantwortet, begründet jedenfalls keine Inkompetenz. Dass das Verfahren nicht «neu aufzugleisen» war, wie es der Beschwerdeführer fordert, wurde bereits dargelegt.