Citation: 5A_99/2020 E. 2.4

2.4. Der Beschwerdeführer beantragt die blosse Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG), weswegen die beschwerdeführende Partei grundsätzlich einen Antrag in der Sache stellen und angeben muss, welche Abänderungen beantragt werden. Blosse Aufhebungsanträge genügen demgegenüber in der Regel nicht. Ausnahmsweise lässt es die Rechtsprechung genügen, dass ein kassatorisches Begehren gestellt wird, wenn sich aus der Begründung ergibt, was mit der Beschwerde angestrebt wird (BGE 137 II 313 E. 1.3 S. 317; Urteil 1C_809/2013 vom 13. Juni 2014 E. 1, nicht publ. in: BGE 140 II 334), oder wenn das Bundesgericht ohnehin nicht reformatorisch entscheiden könnte, weil die erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz fehlen (BGE 133 III 489 E. 3.1 S. 490). Im vorliegenden Fall strebt der Beschwerdeführer die alternierende Obhut über den Sohn an. Da das Kantonsgericht die alternierende Obhut aufgrund der zwischen den Eltern bestehenden Kommunikationsproblemen verneint und die weiteren Kriterien für deren Anordnung (Erziehungsfähigkeit, Kontinuität, Stabilität, geographische Situation etc.) ausdrücklich ungeprüft gelassen hat, könnte das Bundesgericht mangels vollständiger Sachverhaltsgrundlage nicht in der Sache selber entscheiden. Insoweit erweist sich das rein kassatorisch gestellte Rechtsbegehren als zulässig.