Citation: 2C_1056/2019 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer bringt vor, dass er in Zürich gearbeitet habe und - falls ihm der vorsorgliche Aufenthalt nicht bewilligt werde - seine Stelle nach der Entlassung aus dem Strafvollzug nicht wieder antreten könne. Er habe den Kanton gewechselt, um ein neues Leben zu beginnen. Zudem habe er zwei Kinder im Kanton Graubünden. Mit diesen Ausführungen ist die Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts nicht einmal ansatzweise dargetan. Namentlich werden die vorinstanzlichen Erwägungen, wonach der Beschwerdeführer mit seiner strafrechtlichen Verurteilung einen Widerrufsgrund erfülle (Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. b AIG [SR 142.20]) und er keinen Anspruch auf Kantonswechsel habe (Art. 37 Abs. 3 AIG), nicht infrage gestellt. Vor diesem Hintergrund und angesichts des Umstands, dass sich der Beschwerdeführer seit über einem Jahr im Kanton Bern im Strafvollzug befindet, ist nicht ersichtlich, weshalb ihm der Aufenthalt im Kanton Zürich vorsorglich bewilligt werden müsste. Seine Arbeitsstelle, die er nur durch seinen eigenmächtigen Umzug erhalten hat, und die im Kanton Graubünden lebenden Kinder vermögen keinen vorsorglichen Wechsel in den Kanton Zürich zu rechtfertigen.