Citation: 2C_577/2017 E. 2.1

2.1. Gemäss Art. 63 Abs. 1 lit. c und Abs. 2 AuG kann die Niederlassungsbewilligung eines Ausländers, der sich weniger als 15 Jahre in der Schweiz aufgehalten hat, widerrufen werden, wenn der Ausländer dauerhaft und in erheblichem Mass auf Sozialhilfe angewiesen ist. Das Obergericht schildert zutreffend die Kriterien für das Vorliegen dieses Widerrufsgrunds und die prinzipiellen Anforderungen an die nach Art. 96 Abs. 1 AuG notwendige Verhältnismässigkeitsprüfung; es kann dafür auf E. 3 des angefochtenen Entscheids verwiesen werden. Nicht zu beanstanden ist sodann, dass und wie es das Vorliegen des Widerrufsgrundes prüft und bejaht (E. 4). Streitig ist allein, ob der Bewilligungswiderruf im konkreten Fall verhältnismässig ist. Das Obergericht bejaht die Verhältnismässigkeit angesichts des sich nun über Jahre hinziehenden Sozialhilfebezugs. Dabei erkennt es keine nachvollziehbaren Gründe für die (weitgehende) Erwerbslosigkeit des Beschwerdeführers; ebenso wenig sieht es Anzeichen für eine Verhaltensänderung. Zusätzlich misst es bei seiner Beurteilung der keineswegs bloss geringfügigen Straffälligkeit des Beschwerdeführers Gewicht bei, wobei es angesichts eines als wenig fortgeschritten gewerteten Integrationsgrades die Dauer der Anwesenheit in der Schweiz relativiert. Zu diesen Aspekten der Interessenabwägung lässt sich der Beschwerdeschrift nichts entnehmen; es kann vollständig auf die entsprechenden Erwägungen des Obergerichts (E. 5) verwiesen werden.