Citation: 1C_375/2016 E. A

Am 14. Juni 2015 beschlossen die Stimmberechtigten der Gemeinde Bever eine Totalrevision der Ortsplanung. Bezweckt wurden damit unter anderem die Freihaltung der historischen Dorfansicht und die Überbauung des Quartiers Bügls Suot mit grösseren Baukuben. Eine Reihe von Parzellen wurde mit einer überlagernden Freihaltezone belegt. Zum Ausgleich der dadurch entstehenden Nachteile erfolgte eine Nutzungsverlegung von den betroffenen Parzellen in den Dorfteilen Vallatscha (unter anderen Parzellen Nrn. 288 und 290) und Davous (unter anderen Parzelle Nr. 250) in das Gebiet Bügls Suot 2. Für das Gebiet Bügls Suot wurde eine Quartierplanpflicht mit besonderer Zielsetzung vorgesehen. Mit Beschluss vom 28. Februar 2016 genehmigte der Regierungsrat des Kantons Graubünden die Ortsplanungsrevision. Der Gemeindevorstand von Bever leitete am 17. Januar 2006 die Quartierplanung in Bügls Suot 2 ein. Dieser Einleitungsbeschluss erwuchs in Rechtskraft. In der Folge wurde der Quartierplan ausgearbeitet und vom 30. September bis zum 31. Oktober 2014 öffentlich aufgelegt. A. und B. C.________, D. F.________ und die Erben von E. F.________ erhoben dagegen Einsprache. Sie wehrten sich insbesondere gegen die im Quartierplan vorgesehene Baulandumlegung und die Entschädigungsregelung. Zudem forderten sie eine zusätzliche Erschliessungsstrasse über die Via Lavusters. Mit Beschluss vom 2. September 2015 hiess der Gemeindevorstand die Einsprache teilweise gut und wies sie im Übrigen ab, soweit er darauf eintrat. Den Quartierplan genehmigte er mit hier nicht massgeblichen Änderungen. A. und B. C.________, D. F.________ und die Erben von E. F.________ erhoben in der Folge Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Mit Urteil vom 17. Mai 2016 wies dieses die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.