Citation: 8C_391/2022 E. A

Der 1966 geborene A.________ war bis Ende Mai 2016 als Automechaniker bei der B.________ AG angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch unfallversichert. Am 8. August 2015 klemmte er sich beim Fahrradfahren sein rechtes Bein zwischen dem Kettenblatt und dem Vorderrad ein, wobei er sich einen Schnitt an der Wade zuzog. Am 17. August 2015 erfolgte im Spital C.________ eine Spalthauttransplantation am medialen Unterschenkel rechts. Die Suva kam für die Heilbehandlung und das Taggeld auf. Mit Verfügung vom 6. August 2019 stellte sie die Leistungen per 30. September 2019 ein. Hiergegen erhoben A.________ und sein Krankenversicherer Einsprache. Letzterer zog sie am 20. September 2019 zurück. Die IV-Stelle des Kantons Luzern holte ein polydisziplinäres Gutachten der medexperts AG, St. Gallen, vom 16. Juli 2020 ein, in dessen Rahmen die Suva den Gutachtern am 29. April 2020 Zusatzfragen gestellt hatte. Mit Einspracheentscheid vom 30. April 2021 hielt die Suva an der Verfügung vom 6. August 2019 fest.