Citation: 6B_489/2012 E. 2.4

2.4. Auch die weiteren Einwände sind unbehelflich. Die Beschwerdeführerin erklärt, aus der Anklageschrift und dem Urteil gehe nicht hervor, inwiefern sie ihre Garantenstellung verletzt hatte (Beschwerde S. 7 f.). Das trifft nicht zu. Als Mutter war sie verpflichtet, ihre Töchter vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Sie klärte die Vorwürfe nicht ab (Urteil S. 29 und 35). Die Beschwerdeführerin bestreitet eine Kenntnisnahme der sexuellen Übergriffe und beruft sich dafür auf E. 1 und 6c des Urteils. Die Vorinstanz hält an diesen Stellen lediglich fest, dass die Beschwerdeführerin eine Kenntnis bestritt. Ihr Wissen begründet die Vorinstanz nicht in E. 3a/jj und 3a/kk, sondern auf S. 28 f. des Urteils. Die Bestreitungen erweisen sich insgesamt als appellatorisch.