Citation: 5A_280/2015 E. 5.4.3

5.4.3. 5.4.3.1. In der Beilage 17 des Beschwerdeführers, eine Zusammenstellung der E.________ Treuhand AG im kantonsgerichtlichen Verfahren, werden in der Tat für 2010 AHV/IV/EO-Beiträge von Fr. 5'072.15 aufgelistet. Zwar ist der entsprechende Betrag in dem von der Vorinstanz berücksichtigten Fragebogen für Land- und Forstwirtschaft (Beilage 25 des Beschwerdeführers im kantonsgerichtlichen Verfahren) nicht erwähnt. Demgegenüber waren AHV/IV/EO-Zahlungen im Fragebogen für das Jahr 2011 aufgeführt (Beilage 19 des Beschwerdeführers). Angesichts dieser "Ungereimtheiten" und den gegenteiligen Ausführungen in der Beilage 17 des Beschwerdeführers hätte ihn die Vorinstanz zu ergänzenden Erklärungen anhalten müssen. Der Entscheid ohne ergänzende Rückfrage bzw. Anhörung des Beschwerdeführers verletzt seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV). Die unterbliebene Rückfrage und die Feststellung, 2010 seien nebst dem Betrag von Fr. 2'261.-- keine AHV/IV/EO-Beiträge geleistet worden, erweist sich Insgesamt als willkürlich. Abgesehen davon wäre der Betrag der Sozialabgaben angesichts der unberücksichtigt gebliebenen ordentlichen Abschreibungen ohnehin neu zu berechnen. 5.4.3.2. Angesichts des Eintrages in der Beilage 17 des Beschwerdeführers im kantonsgerichtlichen Verfahren, wonach die Buchhaltung Beiträge an die Säule 2b für 2010 in der Höhe von Fr. 5'339.10 ausweist, lässt sich die unterbliebene Berücksichtigung dieses Beitrages nicht nachvollziehen. Unter diesen Umständen vermag auch nicht einzuleuchten, weshalb die Vorinstanz den Beschwerdeführer nicht nochmals zu dieser Frage angehört hat. Die Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV bzw. 9 BV erscheint damit ausgewiesen. Die Beschwerde ist insoweit gutzuheissen.