Citation: K 118/06 02.03.2007 E. 4

4.1 Im angefochtenen Entscheid sind die Bestimmungen und Grundsätze über die Kostenbeteiligung des Versicherten und deren Durchsetzung mittels des Vollstreckungsverfahrens zutreffend dargelegt. Dies gilt namentlich auch in Bezug auf die Rechtsprechung über die Erhebung von angemessenen Mahngebühren und Umtriebsspesen beim Verzug in der Zahlung von Kostenbeteiligungen (vgl. auch RKUV 2006 Nr. KV 356 S. 40, E. 3, K 40/05). Darauf wird verwiesen. 4.2 Das kantonale Gericht hat in nicht zu beanstandender Anwendung dieser Rechtsgrundlagen auf den gegebenen Sachverhalt die von der Visana verlangten Kostenbeteiligungen und Bearbeitungskosten und deren Vollstreckung auf dem Betreibungswege grundsätzlich wie auch masslich bestätigt. Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, rechtfertigt kein anderes Ergebnis. Namentlich ist nicht ersichtlich, wie der Umstand, dass die von der Ausgleichskasse gewährten individuellen Prämienverbilligungen zur Deckung der vom Versicherten geschuldeten und nicht bezahlten Prämien an die Visana ausgerichtet wurden, etwas an der Verpflichtung des Beschwerdeführers zur Bezahlung der geforderten Kostenbeteiligungen ändern soll. Weiter ist festzuhalten, dass das kantonale Gericht richtigerweise und ohne den Untersuchungsgrundsatz zu verletzen von der Erhebung weiterer Beweismassnahmen abgesehen hat, da davon kein entscheidrelevanter neuer Aufschluss zu erwarten ist. Gleiches gilt letztinstanzlich. Es kann im Übrigen vollumfänglich auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erwägungen verwiesen werden.