Citation: 6P.112/2004 17.11.2004 E. 3

Der Beschwerdeführer bringt vor, das Kantonsgericht habe die Haftungsquoten gestützt auf das straf- bzw. strassenverkehrsrechtliche Verschulden auf 60 % beim Beschwerdeführer und 40 % bei der Beschwerdegegnerin festgelegt. Damit habe es die Quoten willkürlich festgelegt und gleichzeitig den Anspruch auf rechtliches Gehör (Begründungspflicht) verletzt, weil es das Element der Betriebsgefahr nicht berücksichtigt habe (Beschwerdeschrift S. 13 ff. lit. E). Welche Haftungsquoten zwei Unfallbeteiligte zu tragen haben, ist eine Frage des Haftpflicht- und damit des Bundesrechts. Im Rahmen der subsidiären staatsrechtlichen Beschwerde (Art. 84 Abs. 2 OG) kann diese Frage nicht aufgeworfen werden, und zwar auch nicht, wenn Bundesrecht willkürlich angewandt worden wäre. Schliesslich betrifft auch die Unterstellung des Beschwerdeführers, das Kantonsgericht habe die Betriebsgefahr bereits bei der Beurteilung des Verschuldens hinzugerechnet (Beschwerdeschrift S. 15 ff. Ziff. 3), Bundesrecht. Auf diese Ausführungen kann nicht eingetreten werden.