Citation: 8C_351/2017 E. 5

Geht man von einer relevanten Persönlichkeitsstörung aus, so ist der Beschwerdeführer gesundheitsbedingt nicht mehr in der Lage, den klassischen Lehrerberuf auszuüben. Jede andere Tätigkeit bleibt ihm aber vollumfänglich zumutbar, wie die Vorinstanz gestützt auf die in dieser Hinsicht übereinstimmenden Einschätzungen der Gutachterin und des behandelnden Psychiaters verbindlich festgestellt hat. Aufgrund seiner Hochschulausbildung erscheint damit nicht nachvollziehbar, weshalb er künftig auf einfache und repetitive Tätigkeiten eingeschränkt sein sollte. Das von der Vorinstanz auf Fr. 74'401.- bemessene Invalideneinkommen erscheint damit eher zu tief, auf jeden Fall nicht als zu hoch bemessen. Dass der Versicherte weiterhin in der Lage ist, bei einem 100 %- Pensum ein weit höheres Einkommen als das von ihm geltend gemachte von Fr. 56'019.- zu erzielen, beweist im Übrigen der Umstand, dass er gemäss den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz mit seiner Tätigkeit bei C.________ in einem 50 %-Pensum bereits einen Jahreslohn von Fr. 52'000.- erzielt.