Citation: I 213/03 24.11.2003 E. 6.1

6.1.1 Gestützt auf das Valideneinkommen von Fr. 1985.- und das Invalideneinkommen von Fr. 985.50 hat das kantonale Gericht einen Minderverdienst von 50,35 % ermittelt und diesen mit dem dem hypothetischen Teilarbeitspensum entsprechenden Anteil gewichtet, was einen erwerbsbezogenen Invaliditätsgrad von 25,68 % (0,51 x 50,35 %) ergibt. 6.1.2 Die Versicherte wendet ein, die Vorinstanz trage dem Umstand, dass sie vor Eintritt des Gesundheitsschadens nur einer beschränkten Erwerbstätigkeit nachgegangen sei, doppelt zu ihren Ungunsten Rechnung, nämlich einerseits beim Vergleich des Teilzeiteinkommens mit dem noch realisierbaren Invalideneinkommen und andererseits bei der Berechnung des Invaliditätsgrades (Anteil Erwerb/Haushalt). Dies widerspreche dem Willen des Gesetz- und Verordnungsgebers und stelle eine ungerechte Diskriminierung der teilzeiterwerbstätigen Personen dar. Vielmehr müsse auch bei Teilzeitbeschäftigten in einem ersten Schritt das Erwerbseinkommen bei einer Vollzeitbeschäftigung mit dem noch zumutbaren Invalideneinkommen verglichen werden. Erst danach sei der Anteil der Haushalttätigkeit mitzuberücksichtigen. Aus dem Ergebnis dieser Schritte sei der Invaliditätsgrad zu ermitteln. 6.2 Die vorinstanzliche Berechnung entspricht der Gerichts- und Verwaltungspraxis, wonach die Einschränkung im erwerblichen Bereich, welche auf der Grundlage der ohne Behinderung ausgeübten Teilerwerbstätigkeit ermittelt wurde, bei der Festsetzung der Gesamtinvalidität nicht voll in Anschlag zu bringen ist, sondern gewichtet mit dem dem hypothetischen Teilzeitarbeitspensum entsprechenden Anteil (BGE 125 V 146 ff.). In jenem Entscheid hat sich das Eidgenössische Versicherungsgericht einlässlich zu der von der Beschwerdeführerin aufgeworfenen Frage geäussert. Ihre Argumentation bietet keinen Anlass für eine Praxisänderung (vgl. dazu BGE 126 V 40 Erw. 5a, 125 V 207 Erw. 2). Insbesondere sind die Ausführungen nicht geeignet, die in BGE 125 V 146 festgestellte Gesetzmässigkeit von Art. 27bis IVV in Frage zu stellen.