Citation: 8C_151/2024 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz qualifizierte daher die Unterbringung von A.________ im Kinderheim D.________ als ersten Schritt zu einer längerfristigen Unterbringung. In Auslegung von Art. 7 Abs. 3 lit. c ZUG gelangte sie zum Schluss, dass bereits mit dem feststehenden Bedarf an einer dauerhaften Fremdplatzierung ein eigener Unterstützungswohnsitz begründet worden sei, auch wenn der Eintritt in die erste Institution (Kinderheim D.________) eine Übergangs- oder Notlösung gewesen sei. Schon bei Eintritt ins Kinderheim, mit Sicherheit aber ab Unterbringung im dortigen Internat sei von der Dauerhaftigkeit der Fremdplatzierung von A.________ auszugehen, weshalb der eigene Unterstützungswohnsitz im Sinne von Art. 7. Abs. 3 lit. c ZUG am letzten mit der Mutter geteilten Unterstützungswohnsitz in M.________/UR begründet worden sei.