Citation: I 141/06 05.12.2006 E. A

Der 1955 geborene H.________ meldete sich am 22. April 2003 unter Hinweis auf einen schweren Beinbruch nach einem Arbeitsunfall im November 1999 und ein mittelschweres Hirntrauma nach einem am 28. September 2002 erlittenen Verkehrsunfall bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Bern klärte die beruflichen und medizinischen Verhältnisse ab. Am 5. Juli 2004 teilte sie dem Versicherten mit, zur Prüfung der Anspruchsberechtigung sei ein spezialärztliches Gutachten erforderlich, mit welchem die Medizinische Abklärungsstation (Medas) im Spital X.________ beauftragt werden solle. Mit Schreiben vom 28. Oktober 2004 ersuchte H.________ die IV-Stelle um Zustellung des den Gutachtern zu unterbreitenden Fragenkatalogs und um Mitteilung, welche Ärzte der Medas welche medizinischen Fachgebiete begutachten würden. Daraufhin teilte ihm die IV-Stelle mit Schreiben vom 10. November 2004 mit, die an die Medas gerichteten Fragen beschränkten sich auf die Abklärung des medizinischen Sachverhalts. Allfällige Zusatzfragen seien der IV-Stelle zu unterbreiten, welche darüber entscheide, ob sie der begutachtenden Stelle vorzulegen seien. Im Übrigen würden der versicherten Person bei der Begutachtung durch eine Medas oder eine vergleichbare Institution keine Mitwirkungsrechte zukommen. In der Folge erteilte die IV-Stelle der Medas am 3. November 2004 den Auftrag für eine interdisziplinäre Abklärung. Am 25. November 2004 ersuchte H.________ die IV-Stelle erneut um Bekanntgabe der Namen der am Gutachten beteiligten Ärzte sowie um Zustellung des Fragenkatalogs. Mit Schreiben vom 21. März 2005 unterbreitete er der IV-Stelle zudem Zusatzfragen. Diese stellte ihm am 20. April 2005 einen standardisierten Fragenkatalog zu. Ein erneutes Ersuchen des Versicherten um Mitteilung der Namen der begutachtenden Ärzte beantwortete die IV-Stelle am 22. September 2005 in ablehnendem Sinne.