Citation: 8C_173/2024 E. 3.2

3.2. Das Bundesgericht hielt zum damals angefochtenen Urteil vom 30. September 2022 weiter fest, dass sich die vorinstanzliche Schlussfolgerung einer zumutbaren Selbsteingliederung des Beschwerdeführers nur bei Vorliegen hinreichender konkreter Anhaltspunkte dafür rechtfertige, dass er sich ohne Hilfestellung wieder in das Erwerbsleben integrieren könnte. Die diesbezüglichen Feststellungen der Vorinstanz stünden in Widerspruch zu ihren übrigen Erwägungen. So werde im Zusammenhang mit der Beurteilung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit festgehalten, dass der Beschwerdeführer die angestammte Berufstätigkeit als Maurer im Baugewerbe angesichts des medizinischen Belastungs- und Anforderungsprofils nicht mehr auszuüben vermöge. Dennoch gehe die Vorinstanz bei der Würdigung der zumutbaren Selbsteingliederung davon aus, die aktuell ausgeübte Tätigkeit bei der D.________ GmbH stelle eine angepasste Beschäftigung dar. Dies treffe jedoch nicht zu, wie sich auch aus den vorinstanzlichen Erwägungen im Kontext mit der Bestimmung der Vergleichseinkommen ergebe, wonach gerade nicht auf das real erzielte Einkommen abzustellen sei. Gemäss Arbeitsvertrag der D.________ GmbH vom 2. Februar 2020 würden dem Beschwerdeführer leichte Hilfsarbeiten im Rahmen seiner körperlichen Möglichkeiten zugewiesen, wobei deswegen das Tätigkeitsfeld nicht eng umschrieben werde. Zudem werde das Arbeitspensum aufgrund der bestehenden Invalidität nicht festgelegt und je nach möglichem Arbeitseinsatz mit dem Mitarbeiter individuell vereinbart. Sodann bringe der Beschwerdeführer, soweit ersichtlich, zu Recht vor, dass er während seines gesamten Berufslebens im Baugewerbe erwerbstätig gewesen sei, seit dem Jahre 1988 stets als Maurer bei der B.________ AG (Auszug aus dem Individuellen Konto). Selbst nach dem Unfall vom 29. Mai 2012 sei er dem angestammten Betrieb treu geblieben, der ihm gemäss Auskünften des Geschäftsführers stets angepasste Aufgaben anvertraut habe. Dasselbe treffe auch auf die gegenwärtige Arbeitgeberin, die D.________ GmbH, zu. Angesichts der genannten Umstände sei fraglich, ob sich der Beschwerdeführer ausserhalb des Baugewerbes ohne Hilfestellungen wieder in das Erwerbsleben integrieren könne. Dazu enthalte das vorinstanzliche Urteil zwar den Hinweis auf das Urteil 8C_680/2018 vom 11. Januar 2018 E. 5.3, nicht aber auf den vorliegenden Fall bezogene tatsächliche Feststellungen und deren rechtliche Beurteilung gemäss BGE 145 V 209 E. 5.1. Die strittige Rentenaufhebung ab 1. Dezember 2019 halte, so das Bundesgericht, aus diesem Grund vor Bundesrecht nicht stand (Urteil 8C_705/2022 vom 23. August 2023 E. 7.3).