Citation: U 301/03 01.04.2005 E. 4

4.1 Der Beschwerdeführer rügt des Weitern, dass im Verwaltungsverfahren sein Anspruch auf rechtliches Gehört verletzt worden sei, da er entgegen Art. 18 Abs. VwVG weder an den Zeugenbefragungen teilnehmen noch Ergänzungsfragen habe stellen können. 4.2 Gemäss Art. 29 Abs. 2 BV haben die Parteien Anspruch auf rechtliches Gehör. Das rechtliche Gehör dient einerseits der Sachaufklärung, andererseits stellt es ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung einer Person eingreift. Dazu gehört insbesondere deren Recht, sich vor Erlass des in ihre Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu äussern, erhebliche Beweise beizubringen, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisanträgen gehört zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu äussern, wenn dieses geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 129 II 504 Erw. 2.2, 127 I 56 Erw. 2b, 127 III 578 Erw. 2c, 126 V 131 Erw. 2b; zu Art. 4 Abs. 1 aBV ergangene, weiterhin geltende Rechtsprechung: BGE 126 I 16 Erw. 2a/aa, 124 V 181 Erw. 1a, 375 Erw. 3b, je mit Hinweisen). 4.3 Die SUVA hat bezüglich des Geschehens, bei dem der Beschwerdeführer sich die Verletzungen zugezogen hatte, keine eigenen Erhebungen (wie z.B. Zeugenbefragungen) durchgeführt, sondern vielmehr einzig die Akten der Strafuntersuchung beigezogen und diese gewürdigt. Entscheidend ist daher, dass der Versicherte sich im Verfahrenen zu den massgeblichen Akten hat äussern können. Dies war sowohl im verwaltungsinternen Einspracheverfahren als auch im kantonalen Beschwerdeverfahren der Fall.