Citation: 1C_469/2021 E. 3.3

3.3. Die Anwendung kantonalen Rechts prüft das Bundesgericht - unter Ausnahme der hier nicht einschlägigen Art. 95 lit. c bis lit. e BGG - nicht als solche, sondern nur auf die Verletzung von Bundes- oder Völkerrecht hin (vgl. Art. 95 lit. a und lit. b BGG; BGE 138 I 143 E. 2; Urteil 1C_617/2021 vom 21. April 2022 E. 2.2). In Bezug auf die in Art. 64 i.V.m. Art. 43 Abs. 2 VRPV/UR statuierten, kantonalrechtlichen Voraussetzungen für die Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden käme vorab eine Verletzung des Willkürverbots (vgl. Art. 9 BV) in Frage. Ob sich die Beschwerdeführenden auf eine willkürliche Anwendung von Art. 64 i.V.m. Art. 43 Abs. 2 VRPV/UR durch die Vorinstanz berufen, geht aus ihrer Beschwerde nicht klar hervor. Die Auffassung der Vorinstanz, wonach Art. 64 i.V.m. Art. 43 Abs. 2 VRPV/UR in Anlehnung an Art. 93 BGG auszulegen ist, vermögen die Beschwerdeführenden nach Massgabe von Art. 106 Abs. 2 BGG bei dieser Ausgangslage nicht als unhaltbar auszuweisen. Eine willkürliche Anwendung kantonalen Rechts ist somit nicht dargetan.