Citation: 1C_504/2016 E. 2.3

2.3. Gleichzeitig beschloss der Regierungsrat einen Massnahmenplan 2016-2018. Dieser enthält sieben Massnahmen (A bis G). Für jede werden die Ausgangslage und das Ziel festgehalten, mögliche Mittel benannt, die verantwortliche (n) Direktion (en) oder Fachstelle (n) bestimmt und Angaben zur Finanzierung gemacht. Kurz zusammengefasst handelt es sich um folgende Massnahmen: A. Mittel- und langfristig sollen mehr Männer im Bildungswesen arbeiten, was primär mittels Erhöhung der Anzahl männlicher Studierenden an der PH Zug erreicht werden müsse; B. gut qualifizierte, englischsprachige Frauen, die via Familiennachzug in den Kanton ziehen, sollen beruflich integriert werden, in erster Linie durch die Weiterführung und Intensivierung von bereits etablierten Programmen der Fachstelle Migration; C. Erweiterung des Berufs- und Studienwahlspektrums junger Frauen und Männer mittels Weiterführung diverser Kampagnen und Spezialprojekte; D. Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei den kantonalen Angestellten, primär mittels Zulassung von Telearbeit und flexibler Jahresarbeitszeit sowie Förderung von Teilzeitpensen in Führungspositionen; E. Erhöhung des Frauenanteils in Jurys, bei deren Besetzung der Kanton mitbestimmen oder Einfluss nehmen kann; F. Einstellung von mehr Frauen in Führungspositionen innerhalb der kantonalen Verwaltung; aktuell stellen Frauen im Kader der Zuger Verwaltung nur gerade 7 Amtsleiterinnen bzw. Generalsekretärinnen, während 40 der genannten Positionen von Männern besetzt sind; G. Verhinderung oder Beseitigung allfälliger Lohndiskriminierung, indem möglichst viele Verwaltungseinheiten des Kantons Zug zur Teilnahme am Projekt «Engagement Lohngleichheit» bewogen werden, einem Projekt der Sozialpartner und des Bundes zur Evaluierung, ob Löhne dem Grundsatz der Lohngleichheit von Frau und Mann entsprechen.