Citation: 8C_777/2021 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz erwog, im Gesundheitsfall sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin zu 75 % im Haushalt tätig wäre und einem Arbeitserwerb im Umfang von 25 % nachginge. Dazu verwies sie einerseits auf die sozialversicherungsrechtliche Qualifikation als Teilerwerbstätige, welche die Beschwerdegegnerin gestützt auf den Haushaltsbericht nachvollziehbar ermittelt habe. Andererseits sei die Annahme eines Vollzeiterwerbs unter Berücksichtigung des Betreuungsaufwands und -bedarfs für die vier zwischen 1987 und 1997 geborenen Kinder, des bisherigen beruflichen Werdegangs und der sonstigen persönlichen Umstände der Beschwerdeführerin nicht glaubhaft.