Citation: I 639/05 08.05.2006 E. 3.3

3.3.1 Entgegen den Darlegungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde stimmen Befunde und medizinische Beurteilung im Gutachten mit allen anderen ärztlichen Berichten überein. So bestehen gemäss Bericht des Dr. med. T.________ vom 31. Dezember 2001 schmerzhafte Funktionsstörungen der oberen Halswirbelsäule (HWS) und Brustwirbelsäule (BWS) im Rahmen einer muskulären Dysbalance bei frühdegenerativen Veränderungen und ungünstiger Statik nach Morbus Scheuermann. Das Vorliegen einer Spondylosis ancylosans schloss er aus. Dr. med. F.________ diagnostizierte starke Muskelverspannungen bei degenerativen Veränderungen der HWS sowie "Scheuermann bedingter" Kyphose der BWS. Die Hauptbeschwerden des Patienten seien allerdings funktioneller Art; zusätzlich wirke sich ein hypochondrischer Habitus erschwerend aus (Bericht vom 22. Februar 2002). Dr. med. G.________ hielt chronische Rückenbeschwerden im Bereich der BWS und HWS fest, wobei die Genese unklar sei (Bericht vom 17. Juli 2003). Diesen medizinischen Stellungnahmen steht der letztinstanzlich eingereichte Bericht des Prof. Dr. med. E.________ vom 26. April 2004, welcher die Beschwerden als "generalisierte weichteilrheumatische Erkrankung bzw. Überempfindlichkeit" benannte, nicht entgegen. Der Begriff "Weichteilrheumatismus" bezeichnet eine nichtentzündliche Erkrankung mit Beschwerden im Bewegungsapparat (Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, Berlin/New York, 260. Aufl., 2004, S. 1952). Diese Beschwerden sind auch im Gutachten S.________ berücksichtigt worden. Im Übrigen weist auch Prof. Dr. med. E.________ darauf hin, das Erkrankungsbild zeige deutliche Anhaltspunkte auf psychosomatische Anteile bei der Entstehung des generalisierten weichteilrheumatischen Geschehens; es lohne sich, "diese psychosomatischen Elemente bzw. Ursachen sukzessive aufzuarbeiten". 3.3.2 Neurologische Auffälligkeiten waren (mit Ausnahme einer Hyperreflexie) gemäss den auch in diesem Punkt übereinstimmenden medizinischen Stellungnahmen (auch diejenigen von Prof. E.________) nicht feststellbar, weshalb entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers keine Notwendigkeit bestand, zusätzlich eine Begutachtung durch einen Sachverständigen dieser Fachrichtung anzuordnen. Aktenwidrig ist das Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde, es habe keine orthopädische Abklärung stattgefunden, nachdem der Orthopäde Dr. med. F.________ den Versicherten untersucht, die Befunde medizinisch beurteilt und therapeutische Vorschläge gemacht hat (Bericht vom 22. Februar 2002, welcher auch im Gutachten S.________ berücksichtigt wurde). 3.3.3 Was weiter die Kritik des Beschwerdeführers an der psychiatrischen Zusatzbeurteilung des Psychiatriezentrums B.________ vom 9. August 2000 anbelangt, ist festzuhalten, dass die Verfasser Dr. med. C.________, welcher den Beschwerdeführer im Zeitraum von Juni 2000 bis Frühjahr 2003 psychotherapeutisch betreut hatte, telefonisch befragten, die Auskünfte in der Expertise einlässlich wiedergaben und diese in die Schlussfolgerungen einbezogen. Zudem holten sie die Unterlagen des Externen Psychiatrischen Dienstes R.________ ein, wo der Versicherte von 1996 bis 2000 behandelt wurde. Unter diesen Umständen ist nicht ersichtlich, inwiefern die psychiatrische Expertise auf unvollständigen Kenntnissen der Anamnese beruhen soll. 3.3.4 Schliesslich ist das Vorbringen zu prüfen, im Gutachten fehle eine nachvollziehbare Begründung, weshalb von der Arbeitsfähigkeitsschätzung des Hausarztes abgewichen werde. Hiezu ist zum einen festzuhalten, dass nach der Rechtsprechung Auskünfte der behandelnden Ärzte aufgrund deren auftragsrechtlicher Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu würdigen sind (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Dieser Grundsatz gilt sowohl für praktizierende Hausärzte, als auch die behandelnden medizinischen Spezialisten (Urteil S. vom 20. März 2006, I 655/05, Erw. 5.4). Zum andern hat Dr. med. G.________ im Bericht vom 17. Juli 2003 seine Angaben zur Arbeitsfähigkeit (vier bis sechs Stunden täglich) nicht begründet und zudem insofern relativiert, als es ihm "enorm" schwerfalle, die "genaue Arbeitsfähigkeit" einzuschätzen, und deshalb "dringend" empfahl, weitere Abklärungen durch die IV-Organe vorzunehmen. Unter diesen Umständen hatten die Gutachter keinen Anlass, zu diesem Punkt näher auf den Bericht des Dr. med. G.________ einzugehen. 3.4 Nach dem Gesagten ist festzuhalten, dass die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht stichhaltig sind. Von den beantragten weiteren Abklärungen ist abzusehen. Mit der Vorinstanz ist gestützt auf das Gutachten der Klinik S.________ vom 25. Dezember 2004 davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer in der im Zeitpunkt des Einspracheentscheids ausgeübten Erwerbstätigkeit als EDV-Lehrer wie auch in jeglichen anderen entsprechenden Beschäftigungen zu mindestens 90% arbeitsfähig ist. Nachdem er nicht geltend macht, dass er bei voller Verwertung dieser Arbeitsfähigkeit eine deren Umfang übersteigende Erwerbseinbusse erleiden würde, ist er nicht in rentenbegründendem Mass invalid.