Citation: U 274/04 17.03.2005 E. A

Die 1944 geborene H.________ arbeitete seit Juni 1988 als Sekretärin auf der Gemeindeverwaltung Bereich Umweltschutz von L.________. Sie war bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Basler) gegen die gesundheitlichen und erwerblichen Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten obligatorisch versichert. Am 26. Oktober 1994 erlitt H.________ einen Verkehrsunfall. Ein Personenwagen fuhr ins Heck ihres vor einer Lichtsignalanlage stehenden Fahrzeuges. Noch am selben Tag wurde sie auf Verordnung ihres Hausarztes hospitalisiert. Vom 17. Januar bis 4. Mai 1995 hielt sich H.________ in der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ auf. Die dort begonnene Behandlung mit Physio- und Gesprächstherapie wurde nach ihrer Entlassung ambulant weitergeführt. Nach einer Discographie L2 bis S1 am 26. September 1995 erfolgte aufgrund der Diagnose einer Diskusprotrusion L5/S1 und Recessus-Stenose S1 am 3. November 1995 am Kantonsspital Y.________ eine Wurzeldekompression und Fenestration L5/S1. Gleichzeitig wurde das Osteosynthese-Material der Spondylodese L3 bis S1 vom 16. Mai 1994 entfernt. Während der Mobilisation trat eine Fussheberparese auf, welche sich im Verlauf der Hospitalisation teilweise zurückbildete. Es folgte erneut ein Aufenthalt in der Rheuma- und Rehabilitationsklinik X.________ vom 30. November 1995 bis 23. Mai 1996. Vom 26. Mai bis 6. Juni 1997 wurde H.________ in der Rehabilitationsklinik Z.________ abgeklärt (Gutachten vom 4. Februar 1998). Im Rahmen dieses Aufenthalts wurde sie am 30. Mai 1997 von Dr. med. K.________, Leitender Arzt der psychosomatischen Abteilung, psychiatrisch begutachtet (Expertise vom 6. November 1997 mit Nachtrag vom 15. Dezember 1998). Ebenfalls erfolgte eine Evaluation des funktionellen Leistungsvermögens (Bericht vom 1. Juni 1997). Es wurden die Diagnosen eines chronischen Lumbovertebralsyndroms sowie einer gemischten Konversionsstörung (ICD-10: F44.7) gestellt. Am 10. Juni 2002 wurde H.________ abermals von Dr. med. K.________ psychiatrisch begutachtet (Expertise vom 10. Juni 2002). Mit Verfügung vom 26. August 2002 verneinte die Basler eine Leistungspflicht aus dem Unfall vom 26. Oktober 1994 für die Zeit ab 4. Februar 1998. Daran hielt der Unfallversicherer mit Einspracheentscheid vom 13. Februar 2003 fest.