Citation: 4P.14/2000 28.03.2000 E. 2

2.- Die staatsrechtliche Beschwerde ist nur zulässig, wenn die behauptete Rechtsverletzung nicht sonstwie durch Klage oder Rechtsmittel beim Bundesgericht oder einer andern Bundesbehörde gerügt werden kann (Art. 84 Abs. 2 OG). Für die Rüge der falschen Anwendung von Bundeszivilrecht steht in berufungsfähigen Streitsachen die Berufung zur Verfügung (Art. 43 Abs. 1 OG). Soweit die Beschwerdeführerin geltend macht, das Obergericht habe bundesrechtliche Vorschriften falsch angewendet, kann deshalb auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. Dies trifft namentlich zu für die Ausführungen über die bundesrechtlichen Voraussetzungen der Entstehung einer einfachen Gesellschaft und der Solidarhaft sowie für die Erörterungen, wie die Übergabe der unterzeichneten Darlehensverträge an die Beschwerdeführerin in rechtlicher Hinsicht zu würdigen ist. Ebenfalls unzulässig ist die Rüge, das Obergericht habe dem Entscheid einen Sachverhalt zu Grunde gelegt, welcher für die Rechtsanwendung nicht genüge. Damit wirft die Beschwerdeführerin dem Obergericht im Ergebnis ein falsches Verständnis von bundesrechtlichen Normen vor, was mit Berufung zu rügen ist.