Citation: 1C_591/2021 E. 5.2

5.2. Mit diesen Ausführungen lässt die Beschwerdeführerin ausser Acht, dass sich der Bauabschlag mangels der Voraussetzungen der Besitzstandsgarantie gemäss Art. 3 BauG auf die Standortregelung in Art. 11a GBR stützt. Da diese dem öffentlichen Interesse an der Minimierung ideeller Immissionen dient, hat die Vorinstanz bei der Anwendung von Art. 11a GBR bundesrechtskonform berücksichtigt, dass das Bauprojekt die ideellen Immissionen einer an ihrem Standort nicht bewilligungsfähigen Mobilfunkanlage erhöhen würde. Inwiefern der streitbetroffene Bauabschlag das entgegenstehende öffentliche Interesse an einer qualitativ hinreichenden Mobilfunkversorgung übermässig beeinträchtigen soll, legt die Beschwerdeführerin nicht dar. Dies ist auch nicht ersichtlich, zumal sie nicht bestreitet, dass sie den ihr zumutbaren Nachweis fehlender Alternativstandorte in den Arbeitszonen nicht erbrachte und sie die bisherige Anlage weiterhin betreiben kann. Unter diesen Umständen ist ein unverhältnismässiger Eingriff in die aus der Eigentumsgarantie (Art. 36 BV) abgeleiteten Baufreiheit der Beschwerdeführerin zu verneinen (vgl. BGE 145 I 156 E. 4.1 mit Hinweis).