Citation: 4A_60/2023 E. A

A.a. Die A.________ AG (Klägerin, Beschwerdeführerin) erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Unternehmensberatung und Kommunikation, namentlich Werbung. Die B.________ AG (Beklagte) bezweckt insbesondere die Produktion von Käse. Sie nahm im Jahr 2016 am "World Championship Cheese Contest" in den Vereinigten Staaten von Amerika teil. Ihr Käse gewann in der Kategorie "X.________" den "Weltmeistertitel". Nach der Rückkehr aus den Vereinigten Staaten fand in U.________ aus diesem Anlass ein Empfangsapéro statt. A.b. Im Zusammenhang mit dieser "Weltmeisterschaft" entwarf die Klägerin eine Marke ("Y.________") und ein Logo für den Käse der Beklagten. Am 30. März 2016 präsentierte die Klägerin der Beklagten diese Marke und das Logo, um sich damit für den Auftrag des Käse-Brandings zu bewerben. Es kam zum mündlichen Abschluss eines Vertrags, und die Beklagte vertrieb in der Folge den Käse unter der von der Klägerin entwickelten Marke "Y.________" (nachfolgend: "Y.________"-Käse), unter Verwendung des von der Klägerin kreierten Logos. A.c. Am 20. April 2016 stellte die Klägerin der Beklagten Rechnung für verschiedene Leistungen, darunter "Beratung, Konzeption und Projektleitung", "Externe und interne Besprechungen und Briefings", "Research und Ideenfindung", "Medienplanung, Koordination und Projektmanagement", "Budget, Kontrolle und Timing", "Entwicklung eines Namens", "Entwicklung eines Logos und entsprechender Key Visuals", "Vorschläge Kommunikationsinstrumente", "Fotografie", "Packaging", "Website", "Einführungskampagne" sowie "PR und Medien". A.d. Am 24. Mai 2016 bezahlte die Beklagte der Klägerin Fr. 32'720.--.