Citation: 5A_972/2020 E. 7.1.3

7.1.3. Ausserdem ist der Beschwerdeführer mit der obergerichtlichen Beurteilung nicht einverstanden, wonach die von der Abstimmung ausgeschlossenen Mitglieder der Stockwerkeigentümergemeinschaft B.________-Strasse u/v nicht Miteigentümer der gemäss Beschluss zu erneuernden Balkone seien, der Beschluss über die Sanierung der Balkone somit nicht gemeinschaftliches Eigentum beschlage, an dem sie beteiligt seien. Von der Neuerstellung der Balkone seien die Geländer und das Fundament betroffen. Diese sollten abgerissen und neu erstellt werden. Es handle sich um gemeinschaftliche Gebäudeteile, die sehr wohl im Miteigentum der von der Abstimmung ausgeschlossenen Stockwerkeigentümer stünden. Die Feststellung des Obergerichts, wonach die vom Beschluss vom 30. Mai 2018 betroffenen Gebäudeteile nicht im Miteigentum der von der Abstimmung ausgeschlossenen Stockwerkeigentümer stünden, sei offensichtlich unrichtig. Der Beschwerdeführer erhebt seinen Einwand als Sachverhaltsrüge. Er legt indes nicht dar, inwiefern die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein könnte (E. 1.3). Damit erfüllt der Beschwerdeführer die an eine Sachverhaltsrüge gestellten Begründungsanforderungen nicht; darauf ist nicht einzutreten.