Citation: 2C_933/2018 E. 6

Der Beschwerdeführer beanstandet die Höhe der ausgesprochenen Sanktion nicht. Die Bestimmung der zu ergreifenden Disziplinarmassnahme ist vorab Sache der zuständigen Aufsichtsbehörde. Anders als bei der Frage, ob ein Verstoss gegen die Berufsregeln vorliegt, welche das Bundesgericht mit freier Kognition prüft, auferlegt sich dieses Zurückhaltung, soweit es um die auszufällende Massnahme geht. Insoweit greift das Bundesgericht nur ein, wenn die angefochtene Disziplinarsanktion den Rahmen des pflichtgemässen Ermessens sprengt und damit als klar unverhältnismässig und geradezu willkürlich erscheint (Urteile 2C_783/2008 vom 4. Mai 2009 E. 3.1; 2C_344/2007 vom 22. Mai 2008 E. 5). Die dem Beschwerdeführer auferlegte Sanktion von Fr. 1'500.-- liegt im unteren Bereich des gesetzlichen Rahmens (vgl. Art. 17 Abs. 1 lit. c BGFA). Bei der Festlegung der Sanktion hat die Aufsichtskommission dem Umstand Rechnung getragen, dass das Verschulden des Beschwerdeführers nicht leicht wiegt. Zu seinen Gunsten hat sie seine Bemühungen, die komplexe Erbsache zu einem für alle Beteiligten zufrieden stellenden Abschluss zu bringen, berücksichtigt. Zudem hat sie die Übernahme der Interessenvertretung des Willensvollstreckers angesichts der langjährigen Klientenbeziehung zum Beschwerdeführer als nachvollziehbar erachtet (vgl. E. 4.1 des angefochtenen Urteils). Aufgrund der konkreten Umstände sprengt die ausgesprochene Sanktion den Rahmen des pflichtgemässen Ermessen der Aufsichtskommission nicht und erscheint weder als klar unverhältnismässig noch als willkürlich.