Citation: 5P.178/2002 22.07.2002 E. 4

Die Beschwerdeführerin ist der Ansicht, dass das Darlehen vom 27. Dezember 1983 ihres verstorbenen Ehemannes an B.________ über Fr. 100'000.--, welches sie per Ende September 1998 gekündigt hatte, nicht restlos zurückgezahlt worden sei. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf den Umstand, dass B.________ sich um die Finanzen des Erblassers gekümmert habe und daher zur Rechenschaft verpflichtet sei. Dessen Zahlungen hätten anderweitige Guthaben betroffen. Der Erblasser sei überzeugt gewesen, dass ihm noch Fr. 50'000.-- aus dem Darlehen zuständen und habe diesen Betrag gegenüber dem Fiskus deklariert. Mit der Begründung des Obergerichts, dass es sich dabei möglicherweise um einen Irrtum des Erblassers handle und das behauptete Restguthaben weder substantiiert noch nachgewiesen sei, setzt sie sich mit keinem Wort auseinander. Insoweit genügt diese Rüge den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).