Citation: 5A_119/2024 E. A

A.a. A.________ (geb. 1967; Beschwerdeführerin) und B.________ (geb. 1946; Beschwerdegegner) sind die verheirateten Eltern des im Juni 2017 geborenen Sohnes C.________. Der Sohn leidet an Trisomie 21 (Down Syndrom). A.b. Am 21. November 2021 reichte A.________ beim Regionalgericht Bern-Mittelland ein Eheschutzgesuch ein. Seither streiten sich die Parteien unter anderem um verschiedene Kinderbelange (vgl. Urteile 5D_198/2023 vom 20. November 2023; 5A_660/2023 vom 15. März 2024). Am 4. September 2024 verlangte A.________, die mit der Führung des Eheschutzverfahrens betraute Richterin habe in den Ausstand zu treten. Das Regionalgericht wies dieses Gesuch mit Entscheid vom 29. September 2023 ebenso ab, wie das Obergericht die dagegen erhobene Beschwerde. Mit Entscheid vom 7. September 2023 errichtete das Regionalgericht über C.________ vorsorglich eine Beistandschaft nach Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB und erteilte der Beistandsperson insbesondere den Auftrag, die Eltern in ihrer Sorge um das Kind namentlich auch im Zusammenhang mit der Schule mit Rat und Tat zu unterstützen, zwischen den Eltern zu vermitteln und stets zu prüfen, ob weitere Schutzmassnahmen für das Kind nötig werden. Ausserdem erteilte das Regionalgericht A.________ unter Strafandrohung nach Art. 292 StGB vorsorglich Weisungen hinsichtlich der Zusammenarbeit mit der Schule und ordnete die sofortige Vollstreckbarkeit sämtlicher Massnahmen an. Die mit dem Vollzug betraute Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Mittelland ernannte in der Folge eine Beistandsperson. Die von der Mutter gegen deren Einsetzung erhobenen Rechtsmittel blieben ohne Erfolg (vgl. Urteil 5A_979/2023 vom 15. Januar 2024). A.c. Seit dem 23. November 2023 ist vor dem Regionalgericht das Verfahren auf Scheidung der Ehe der Parteien hängig. Auch in diesem Verfahren stellte A.________ ein Gesuch um Ausstand der zuständigen Gerichtspräsidentin. Mit Entscheid vom 17. Januar 2024 wies das Regionalgericht dieses Gesuch ab. Die von A.________ hiergegen erhobenen Rechtsmittel blieben erfolglos (vgl. Urteil 5A_213/2024 vom 9. April 2024).