Citation: 8C_562/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Der Bericht des PD Dr. med. C.________, auf den sich die Aktenbeurteilung von Dr. med. B.________ im Wesentlichen stützt, ist sehr knapp gehalten. Eine quantitative Arbeitsfähigkeitsschätzung nahm er nicht vor. Dementsprechend fällt die Beurteilung durch Dr. med. B.________ ihrerseits äussert summarisch aus, zumal sie keine eigene klinische Untersuchung vornahm. Der Beschwerdeführer klagte über Handgelenksbeschwerden. Wie und bei welchen Gegebenheiten sich diese Beschwerden äussern, lässt sich ihren Darlegungen nicht entnehmen, nachdem sie einzig "Handgelenksschmerzen" aufführte, die sie bei der Formulierung des Zumutbarkeits- und Belastungsprofils berücksichtigte. Eine Auseinandersetzung mit seiner Schmerzschilderung fehlt dementsprechend. Unter diesen Umständen überzeugen ihre Schlussfolgerungen nicht. Nach dem Gesagten und in Anbetracht des Umstandes, dass geringe Zweifel bereits genügen, hat die Vorinstanz Bundesrecht verletzt, indem sie gestützt auf die vorliegende medizinische Aktenlage eine abschliessende Beweiswürdigung vorgenommen und auf weitere Erhebungen verzichtet hat (vgl. E. 2.3 vorne).