Citation: 1C_66/2008 08.02.2008 E. A

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth führt ein Strafverfahren gegen Y.________. Am 28. Juni 2006 ersuchte sie die Schweiz um Rechtshilfe; insbesondere um Durchsuchung der Geschäftsräume der X.________ GmbH in T.________. Am 27. April 2007 wurde die Durchsuchung bei der X.________ GmbH durchgeführt. Dabei wurden Akten sichergestellt. Mit Schlussverfügung vom 14. Juni 2007 entsprach das Verhöramt Nidwalden dem Rechtshilfeersuchen (Dispositiv Ziffer 1). Es ordnete unter anderem die Herausgabe bei der X.________ GmbH beschlagnahmter Akten an die ersuchende Behörde an (Dispositiv Ziffer 2.1). Die von der X.________ GmbH dagegen erhobene Beschwerde hiess das Bundesstrafgericht (II Beschwerdekammer) am 16. November 2007 teilweise gut. Es änderte Ziffer 1 des Dispositivs der Schlussverfügung des Verhöramtes wie folgt: - Dem Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth vom 28. Juni 2006 wird teilweise entsprochen. Rechtshilfe wird gewährt für den im Rechtshilfeersuchen unter lit. b geltend gemachten Sachverhalt. Keine Rechtshilfe wird gewährt für die im Rechtshilfeersuchen unter lit. a und c geltend gemachten Sachverhalte, und die bei der X.________ GmbH sichergestellten Unterlagen dürfen für die Verfolgung dieser Sachverhalte im deutschen Steuerstrafverfahren nicht verwendet werden." Im Übrigen wies das Bundesstrafgericht die Beschwerde ab.