Citation: 1B_412/2021 E. 2.1

2.1. Nach den unbestrittenen und damit gemäss Art. 105 Abs. 1 BGG verbindlichen Feststellungen des Zwangsmassnahmengerichts (ZMG) verlangte der Beschwerdegegner anlässlich der polizeilichen Einvernahme vom 3. Mai 2021 die Siegelung seines am Vortag sichergestellten Mobiltelefons. Als Grund für die Siegelung gab er an, "es sei privat". Unbestritten ist weiter, dass die Mitarbeitenden der Kantonspolizei Zürich das Mobiltelefon in der Folge in einen wiederverschliessbaren Plastikbeutel mit Druckverschluss legten. Auf dem Plastikbeutel befindet sich ein Aufdruck "Amtliches Siegel Siegelbruch wird gemäss Art. 290 StGB mit Gefängnis oder Busse bestraft". Auf dem Plastikbeutel wurde zudem mit Kugelschreiber vermerkt: "A.________, xx.yy.zzzz, 1 Samsung, schwarz, keine Beschädigungen, Code verweigert, Siegelung erwünscht". Weiter wurde der Plastikbeutel mit einem Barcode versehen.