Citation: 7B.219/2001 12.12.2001 E. 4

4.- a) Der Beschwerdeführer hält die kantonalen Instanzen für befangen: Er weist darauf hin, dass die untere Aufsichtsbehörde die Verwertung der Liegenschaften ausdrücklich angeordnet habe, obschon angesichts seiner begründeten Begehren die Steigerung hätte ausgesetzt werden müssen. Wenn es in seiner neuen Beschwerde nun darum gegangen sei, den Steigerungszuschlag aufzuheben, habe die untere, aber auch die obere Aufsichtsbehörde, "in eigener Sache" entscheiden müssen, was sowohl nach dem Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz wie auch nach der EMRK nicht zulässig sei. Gestützt auf seine Ausführungen verlangt der Beschwerdeführer, dass sich mit dem Antrag um Aufhebung des Zuschlags zwei Aufsichtsbehörden befassen sollen, die bisher noch nicht in das Verfahren involviert gewesen seien. b) Nach Art. 10 Abs. 1 SchKG dürfen auch Mitglieder der Aufsichtsbehörde keine Amtshandlungen vornehmen in eigener Sache (Ziff. 1) oder in Sachen ihnen nahestehender (in Ziff. 2 und 3 aufgezählter) Personen oder in Sachen, in denen sie aus andern Gründen befangen sein könnten (Ziff. 4). Die Ausstandspflicht beschränkt sich indessen auf die Fälle, in denen die Amtsperson oder die ihr nahestehende Person vom Vollstreckungsverfahren selbst persönlich (beispielsweise als Gläubiger, Schuldner oder Drittansprecher) betroffen ist (vgl. BGE 104 III 1 E. 3a S. 2). Ein solcher Tatbestand ist hier nicht dargetan. Andere Vorschriften über den Ausstand von Mitgliedern der kantonalen Aufsichtsbehörden enthält das im Verfahren vor der erkennenden Kammer auf Grund von Art. 19 Abs. 1 SchKG und Art. 79 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) einzig in Betracht fallende Bundesrecht nicht.