Citation: 5P.317/2004 01.11.2004 E. 1

In verfahrensrechtlicher Hinsicht ist Folgendes vorauszuschicken: 1.1 Die kantonalen Behörden haben gestützt auf die Art. 397a ff. ZGB über ein Gesuch der Beschwerdeführerin um Entlassung aus der Klinik entschieden. Entscheidgegenstand hat deshalb weder die Art und Durchführung der fürsorgerischen Freiheitsentziehung noch die Behandlung in der Klinik gebildet. Soweit die Beschwerdeführerin Rügen erhebt, die sich darauf beziehen und damit über den kantonalen Entscheidgegenstand hinausgehen, kann auf ihre staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. Die hier nicht zu erörternden Fragen beschlagen im Übrigen ein selbstständiges kantonales Beschwerdeverfahren mit separatem Urteil vom 18. Juni 2004 (F 2004 26), das seinerseits mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden kann (z.B. BGE 130 I 16). 1.2 Über die Entlassung aus der Klinik hat kantonal letztinstanzlich das Verwaltungsgericht entschieden (Art. 86 f. OG). Soweit die Beschwerdeführerin Rügen gegen den Gemeinderatsbeschluss erhebt (z.B. in Ziff. 4) und formell dessen Aufhebung beantragt, kann auf ihre staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden. Die Voraussetzungen einer Mitanfechtung des kantonal erstinstanzlichen Beschlusses sind nicht erfüllt, da das Verwaltungsgericht sämtliche Rügen der Beschwerdeführerin, die heute vorgebracht werden, in tatsächlicher und rechtlicher Hinsicht frei hat überprüfen können und damit über eine Prüfungsbefugnis verfügt hat, die nicht enger ist als diejenige des Bundesgerichts im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde (BGE 111 Ia 353; 128 I 46 E. 1c S. 51). 1.3 Die Beschwerdeführerin beantragt in Ziff. 1, das angefochtene Urteil auch aufzuheben, was die Verweigerung der Parteientschädigung und die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege sowie die Ablehnung des Antrags betreffend Urteilseröffnung angeht. Sie begehrt in Ziff. 4 eine Ergänzung der Beschwerde nach Zustellung der Akten, in Ziff. 5 ihre mündliche Anhörung und Befragung und in Ziff. 7 die Zusprechung einer angemessenen Parteientschädigung für das kantonale Verfahren. Für diese Anträge fehlt jegliche Begründung, so dass darauf nicht eingetreten werden kann.