Citation: 4A_494/2008 E. C

Die Beschwerdeführer beantragten mit Beschwerde in Zivilsachen und subsidiärer Verfassungsbeschwerde vom 27. Oktober 2008, es sei das Urteil des Obergerichts vom 15. August 2008 aufzuheben und es sei festzustellen, dass die Gerichtskosten vor den Vorinstanzen auf die Staatskasse zu nehmen bzw. von den Beschwerdegegnern zu begleichen seien und den Beschwerdeführern für die vorinstanzlichen Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zuzusprechen sei, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zulasten der Beschwerdegegner. Sie machen die Nichtigkeit der Verfügung des Gerichtspräsidenten Arbon wegen Befangenheit bzw. Richten in eigener Sache geltend und bestreiten, das Massnahmeverfahren betreffend Vertriebsverbot zu verantworten zu haben. Mit Verfügung vom 7. November 2008 wurde den Beschwerdegegnern und dem Obergericht Frist zur Einreichung einer Beschwerdeantwort bis 8. Dezember 2008 angesetzt. Der Beschwerdegegner 1 (F.________) stellte darauf hin ein Gesuch um Gewährung der unentgeltliche Rechtspflege samt Rechtsbeistand für das bundesgerichtliche Verfahren. Am 19. November 2008 teilte der Rechtsvertreter der Beschwerdegegnerinnen 3 und 4 (H.________ bzw. I.________ GmbH) mit, dass über diese Gesellschaften der Konkurs eröffnet worden sei. Mit Verfügung vom 21. November 2008 wurde in der Folge das bundesgerichtliche Verfahren in Anwendung von Art. 207 SchKG sistiert und bestimmt, dass das Gesuch des Beschwerdegegners 1 um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege später behandelt werde. Das Konkursamt des Kantons Thurgau teilte am 2. Februar 2011 mit, das Konkursverfahren über die I.________ gmbh sei am 16. Januar 2009 geschlossen worden, nachdem auf die Publikation "Einstellung mangels Aktiven" hin niemand den Kostenvorschuss für die Durchführung geleistet habe. Mit weiterem Schreiben vom 13. November 2012 teilte das Konkursamt mit, auch der Konkurs über die H.________ sei geschlossen und der Konkursschluss am 9. März 2012 im SHAB publiziert worden; die Forderungen der Beschwerdeführerin 1 seien von der Konkursverwaltung und den Gesellschaftern anerkannt und demzufolge unbestrittene Verlustscheine ausgestellt worden. Die I.________ gmbh in Liquidation und die H.________ in Liquidation wurden am 24. März 2009 bzw. am 6. März 2012 aus dem Handelsregister gelöscht. Das Konkursamt des Kantons Thurgau teilte am 2. Februar 2011 ferner mit, es sei auch über F.________ privat der Konkurs eröffnet worden. In seinem Schreiben vom 13. November 2012 vermeldete das Konkursamt, im Privatkonkurs von F.________ seien die Forderungen der A.________ AG kolloziert worden, wobei der Konkursit die Forderungen bestritten habe und demzufolge bestrittene Verlustscheine resultieren würden. Mit weiterem Schreiben vom 6. August 2014 teilte das Konkursamt mit, das Konkursverfahren über F.________ sei am 11. April 2014 abgeschlossen worden; die A.________ AG habe die entsprechenden Konkursverlustscheine erhalten; kein Gläubiger habe in das bundesgerichtliche Verfahren einsteigen wollen. Das Konkursamt des Kantons Thurgau teilte am 13. August 2013 mit, es sei auch über G.________ privat der Konkurs eröffnet worden. Am 2. August 2016 teilte das Konkursamt mit, das Konkursverfahren über G.________ sei am 15. Juli 2016 geschlossen worden. Mit Präsidialverfügung vom 25. August 2016 wurden die Beschwerdeführer, die Beschwerdegegner F.________ und G.________ sowie das Obergericht eingeladen, zur Frage der in der Verfügung in Aussicht gestellten Abschreibung des Beschwerdeverfahrens bezüglich den Beschwerdegegnern und der Kosten- und Entschädigungsfolgen und zur Frage der in der Verfügung in Aussicht gestellten Wiederaufnahme des Verfahrens mit Bezug auf den Kanton Thurgau Stellung zu nehmen. Innerhalb der angesetzten Frist liessen sich einzig die Beschwerdeführer mit Eingabe vom 19. September 2016 vernehmen. Sie erklären, sie hielten an ihren mit Eingabe vom 27. Oktober 2008 gemachten Ausführungen fest, insbesondere, dass die Gerichtskosten vor den Vorinstanzen auf die Staatskasse zu nehmen seien und dass den Beschwerdeführern zumindest für das Verfahren vor den Vorinstanzen, aber auch vor dem Bundesgericht, eine angemessene Entschädigung aus der Staatskasse zu bezahlen sei; in Bezug auf die Abschreibung des bundesgerichtlichen Verfahrens überliessen die Beschwerdeführer die rechtliche Würdigung der eingetretenen Sachumstände dem Bundesgericht.