Citation: 2A.86/2003 16.05.2003 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, das Verwaltungsgericht habe den Sachverhalt unrichtig und unvollständig festgestellt. Das Trennungsdatum 18. März 2002 sei grundsätzlich unrichtig, da der Beschwerdeführer erwiesenermassen erst Anfang April 2002 in das Studio eingezogen sei, nämlich mit der Aufnahme seiner Arbeit in Solothurn. Wenn das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid davon ausging, die Ehegatten hätten sich am 18. März 2002 getrennt, so ist dies nicht zu beanstanden, zumal seine Feststellung in Einklang mit der in Ziff. 1 des in Rechtskraft erwachsenen Urteils vom 15. Mai 2002 des Amtsgerichtspräsidenten Thal-Gäu getroffenen Erkenntnis steht. Die blosse Bestreitung wie auch der vom Beschwerdeführer angeführte Umstand, wonach er keine Gründe gehabt habe, sich gegen dieses Urteil zu wehren, da er die faktische Trennung nicht rückgängig machen konnte, sind nicht geeignet, das Urteil vom 15. Mai 2002 und insbesondere das darin festgehaltene Trennungsdatum in Zweifel zu ziehen. Ebenso wenig lässt die Argumentation des Beschwerdeführers, wonach der Trennungszeitpunkt mit der Aufnahme seiner Arbeit in Solothurn zusammengefallen sei, die Annahme des Verwaltungsgerichtes als aktenwidrig oder offensichtlich falsch erscheinen, zumal der Beschwerdeführer im Eheschutzverfahren selber geltend gemacht hat, seit Mitte März 2002 über eine Anstellung in Solothurn zu verfügen. Die Feststellungen des Verwaltungsgerichtes in Bezug auf das Trennungsdatum halten daher der Prüfung durch das Bundesgericht stand, dies erst recht unter Berücksichtigung von Art. 105 Abs. 2 OG (vgl. E. 1.5.2). 2.2 Soweit der Beschwerdeführer rügt, die Feststellung der Vorinstanz, wonach der Beschwerdeführer nur teilweise einer Arbeit nachgegangen sei, sei aktenwidrig, geht seine Rüge fehl. Aus den Akten geht hervor, dass er am 20. Oktober 2001 in die Schweiz eingereist ist, nur rund vier Monate mit seiner Ehefrau zusammengelebt und erst im Frühjahr 2002 eine Arbeit aufgenommen hat, die er nach eigenen Angaben im Mai 2002 bereits wieder gekündigt haben soll und seit Aufgabe dieser Stelle keiner Arbeit mehr nachgeht. Es ist nicht ersichtlich, inwieweit das Verwaltungsgericht diesbezüglich den Sachverhalt unrichtig oder unvollständig festgestellt haben soll, zumal sich die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers in der Beschwerdeschrift mit den Feststellungen der Vorinstanz decken. Soweit der Beschwerdeführer dem Verwaltungsgericht vorwirft, die Feststellung, der Beschwerdeführer habe sich nicht integriert, sei aktenwidrig, ist ihm zunächst entgegenzuhalten, dass die Vorinstanz in ihrem Urteil erwogen hat, der Beschwerdeführer habe sich in der Schweiz in dieser kurzen Zeit kaum integriert. Weiter lässt sich den Akten entnehmen, dass der Beschwerdeführer beinah sein ganzes Leben in seiner Heimat Ägypten verbracht hat und offensichtlich nicht über genügende Deutschkenntnisse verfügt, musste doch die Befragung des Beschwerdeführers anlässlich der Verhandlung vor Verwaltungsgericht in Englisch geführt werden. Der Beschwerdeführer hält weder eine Arbeitsstelle inne noch hat er neben seiner Ehefrau weitere familiäre Beziehungen in der Schweiz. Der von ihm angerufene Umstand, er habe in der Schweiz sehr viele Leute kennen gelernt, ist nicht geeignet, eine enge Beziehung zur Schweiz zu belegen. Ganz abgesehen davon gilt zu beachten, dass sich die Vorinstanz mit einer persönlichen Befragung des Beschwerdeführers sowie seiner Ehefrau als Zeugin um eine vollständige Abklärung der tatsächlichen Umstände bemüht hat und selber einen persönlichen Eindruck der Lebenssituation des Beschwerdeführers gewinnen konnte. Der Beschwerdeführer legt denn auch nicht dar, für die Darstellung der tatsächlichen Verhältnisse unberücksichtigt gebliebene Beweisanträge gestellt zu haben. Angesichts dieser umfassenden Sachverhaltsermittlung, ist der tatsächliche Schluss der Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei kaum integriert, nicht zu beanstanden, umso mehr als der Beschwerdeführer selber davon ausgeht, dass er erst auf dem Weg der Integration war, als ihm Aufenthaltsbewilligung nicht mehr verlängert wurde. 2.3 Demnach sind die tatsächlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts weder offensichtlich unrichtig, unvollständig noch unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen ergangen und dementsprechend für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 2 OG).