Citation: 6B_861/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz stellte in ihrem ersten Urteil vom 24. August 2011/14. März 2012 im Anklagepunkt II.B.1 (betreffend Checkbezüge) das Verfahren in 14 von 212 Anklageziffern zufolge Verjährung ein. In ihrem zweiten Urteil vom 23. Oktober 2013 stellte sie das Verfahren in 67 von 212 Anklageziffern ein. Zudem stellte sie das Verfahren auch im Anklagepunkt II.A.2 betreffend den Check vom 19. März 1998 zufolge Verjährung ein. Dadurch verminderte sich der Deliktsbetrag um rund 1 Million Franken. Diese Verminderung ist zwar vergleichsweise gering, wenn berücksichtigt wird, dass der Deliktsbetrag in Bezug auf die nach der Auffassung der Vorinstanz nicht verjährten Checkbezüge, für welche der Beschwerdeführer im zweiten vorinstanzlichen Entscheid erneut (nun wegen mehrfacher Veruntreuung statt wegen gewerbsmässigen Betrugs und mehrfacher Urkundenfälschung) verurteilt wurde, mindestens zwei Millionen Franken ausmacht und der Deliktsbetrag bezüglich aller Straftaten, derentwegen der Beschwerdeführer verurteilt wurde, rund 10 Millionen Franken beträgt. Gleichwohl wies das Bundesgericht in seinem Rückweisungsentscheid 6B_1161/ 2013 vom 14. April 2014 die Vorinstanz an, der Verminderung des Deliktsbetrags beziehungsweise dem Wegfall der zugrunde liegenden Handlungen zufolge Eintritts der Verjährung in rund 50 Einzelfällen durch eine Reduktion der Strafe Rechnung zu tragen. Zudem hielt das Bundesgericht fest, auch die Veränderung der rechtlichen Qualifikation (Verurteilung wegen mehrfacher Veruntreuung statt wegen mehrfacher Urkundenfälschung und gewerbsmässigen Betrugs) im Handlungskomplex der Checkbezüge wirke sich bei der Strafzumessung tendenziell zu Gunsten des Beschwerdeführers aus (Urteil 6B_1161/2013 vom 14. April 2014 E. 4.2.6).