Citation: 2C_620/2023 E. 4.5

4.5. Vor diesem Hintergrund ist grundsätzlich zulässig, dass die Vorinstanz die geltend gemachten Ausgaben für die Grundbedürfnisse unter Rückgriff auf verschiedene Informationsquellen (amtliche Statistiken; Bericht der Schweizerischen Flüchtlingshilfe [SFH]) auf ihre Plausibilität hin überprüft hat. Fraglich ist somit nur, ob es den Beschwerdeführern gelungen ist, an den Feststellungen der Vorinstanz in Bezug auf die finanziellen Verhältnisse der Eltern der Beschwerdeführerin respektive deren Lebenshaltungskosten in Belarus (vgl. vorne E. 4.2) Zweifel zu wecken. Da es sich dabei um Sachverhaltsfeststellungen handelt, kommen im Verfahren vor Bundesgericht die qualifizierten Rügeanforderungen und der Willkürmassstab zur Anwendung (vgl. vorne E. 2.2).