Citation: 2C_737/2021 E. A

A.________ gehört das Kellergeschoss in der Liegenschaft C.________, in U.________. Darin betreibt er (seit 2017 im Rahmen der A.________ GmbH) das Lokal D.________. Am 24. April 2010 kam es zu einem Grossbrand, bei dem das Gebäude über dem Kellerlokal vollständig abbrannte. In der Folge erhielt A.________ Versicherungsleistungen seitens der Mobiliar für den Betriebsausfall (Fr. 215'419.80 im Jahr 2010) und seitens der Aargauischen Gebäudeversicherung für den Sachschaden (Fr. 625'004.95 im Jahr 2011 und Fr. 215'541.85 im Jahr 2012). Diese Mittelzuflüsse verbuchte A.________ ebenso wie die Mittelabflüsse im Zusammenhang mit den brandgeschädigten Einrichtungen in der Höhe von Fr. 450'172.41 (Fr. 33'063.60 im Jahr 2010, Fr. 98'738.22 im Jahr 2011 und Fr. 318'370.59 im Jahr 2012) in den Buchhaltungen 2010-2012 zunächst erfolgsneutral auf einem speziellen Abrechnungskonto für den Brandfall, woraus ein Saldo (Überschuss der erhaltenen Versicherungsleistungen gegenüber den Ausgaben) von Fr. 182'356.20 (per 31. Dezember 2010), von Fr. 708'622.93 (per 31. Dezember 2011) und von Fr. 605'794.19 (per 31. Dezember 2012) resultierte. Nachdem der Saldo aufgrund der erfolgsneutralen Verbuchung in den Steuerjahren 2011 und 2012 vorerst unbesteuert geblieben war, buchte A.________ den Saldo von Fr. 605'794.19 in der Erfolgsrechnung 2012 als ausserordentlichen Ertrag aus. Daraus resultierte ein Reingewinn von Fr. 414'412.39.