Citation: 2C_957/2018 E. A

A.________ (Jahrgang 1980) ist russische Staatsangehörige. Sie heiratete am 4. April 2007 in Deutschland den deutschen Staatsbürger B.________ (Jahrgang 1975). Das Ehepaar reiste am 29. September 2007 in die Schweiz ein, worauf das Migrationsamt des Kantons Zürich A.________ im Rahmen des Familiennachzugs eine bis 28. September 2012 gültige Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilte. Nach Scheidung der Ehe mit Urteil vom 16. Oktober 2012 des Bezirksgerichts Zürich lehnte das Migrationsamt des Kantons Zürich mit Verfügung vom 3. Juli 2013 eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.________ ab und setzte ihr eine Ausreisefrist an. Das Bundesgericht wies eine Beschwerde von A.________ letztinstanzlich mit Urteil vom 7. August 2015 (Verfahren 2C_474/2014) ab, soweit es darauf eintrat. Gestützt auf die von A.________ mit dem schweizerischen Staatsangehörigen C.________ (Jahrgang 1950) am 5. Oktober 2015 geschlossene Ehe erteilte das Amt für Migration des Kantons Schwyz A.________ eine bis 4. Oktober 2016 gültige Aufenthaltsbewilligung, welche letztmals bis 4. Oktober 2017 verlängert wurde. Infolge Abmeldung des Ehemanns C.________ per 31. März 2017 und dessen Wegzug nach Deutschland verlängerte das kantonale Amt für Migration die Aufenthaltsbewilligung von A.________ mit Verfügung vom 12. Oktober 2017 nicht mehr, wies sie aus der Schweiz weg und setzte ihr eine Ausreisefrist an.