Citation: I 610/03 02.02.2004 E. 2

2.1 Zu prüfen ist vorab, in welchem Umfang die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre. Während die IV-Stelle in ihrem Vorbescheid vom 13. Februar 2002 noch von einer Erwerbstätigkeit im Gesundheitsfall von lediglich 50 % ausging, relativierte sie ihre Auffassung auf Einwand der Versicherten im Administrativ- und Beschwerdeverfahren hin und anerkannte in ihrer vorinstanzlichen Beschwerdeantwort vom 27. Januar 2003 schliesslich ausdrücklich die Qualifikation der Beschwerdeführerin als Vollerwerbstätige. 2.2 Die aus der Türkei stammende, über keine Berufsausbildung verfügende Beschwerdeführerin lebt seit 1986 mit ihrem Ehemann in der Schweiz, wo 1991 ihre Tochter zur Welt kam. Gemäss IK-Auszug ging sie von August 1986 bis März 1987, von Juli bis Dezember 1987 sowie erneut von April bis Dezember 1995 einer erwerblichen Beschäftigung nach, welche sie jeweils - ausweislich der Akten, wonach seit ca. 1987 Rückenprobleme bestehen - aus gesundheitlichen Gründen aufgeben musste (vgl. auch das Zeugnis der Frau Dr. med. I.________, prakt. Ärztin, vom 1. September 1987). Auf Grund der gesamten persönlichen, beruflichen, sozialen und ökonomischen Umstände - der Ehemann bezieht eine ganze Invalidenrente sowie Ergänzungsleistungen, das einzige Kind ist der intensivsten Betreuungsphase entwachsen und kann durch den nicht erwerbstätigen Vater unterstützt werden - erscheint vorliegend die Annahme eines ohne Gesundheitsschädigung regelmässig ausgeübten Vollpensums der im Verfügungszeitpunkt noch nicht 40jährigen Beschwerdeführerin als durchaus realistisch und nachvollziehbar, zumal entsprechende Voten seitens der Versicherten sowohl gegenüber der Abklärungsperson Haushalt (vgl. Bericht vom 11. Mai 2000) wie auch als Reaktion auf den Vorbescheid und im vor- sowie letztinstanzlichen Verfahren geäussert wurden. Wäre die Beschwerdeführerin nach dem Gesagten als Valide mit überwiegender Wahrscheinlichkeit voll erwerbstätig, hat die Invaliditätsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode zu erfolgen.