Citation: 1P.763/2000 03.01.2001 E. 3

3.- Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss in einer staatsrechtlichen Beschwerde dargelegt werden, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Mit dem angefochtenen Entscheid vom 18. Oktober 2000 trat das Verwaltungsgericht auf die Beschwerde vom 29. August 2000 nicht ein, mit welcher der Beschwerdeführer seine Verhaftung vom 25. Juni 1999 beanstandet hatte. Das Verwaltungsgericht führte aus, es beurteile Beschwerden, soweit seine Zuständigkeit in § 52 ff. des aargauischen Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG) oder in einem anderen Erlass vorgesehen sei. Seine Zuständigkeit beschränke sich im Gebiet des Straf- und Massnahmenvollzugs auf die Entlassung und Rückversetzung (§ 52 Ziff. 13 VRPG) sowie auf Anordnungen, gegen die unmittelbar die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zulässig wäre (§ 52 Ziff. 19 VRPG). Gegen Haftbefehle zur Sicherstellung des Strafvollzugs stehe die Beschwerde an das Verwaltungsgericht nicht offen. Überdies wäre die Beschwerdefrist gegen einen vor mehr als 1 1/4 Jahren ausgestellten und vollzogenen Haftbefehl längst abgelaufen. In der staatsrechtlichen Beschwerde wird erklärt, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 18. Oktober 2000 sei ein "verwirrender Fehlentscheid" und ein "absoluter Unsinn". Es wird jedoch nicht dargelegt, inwiefern die oben angeführten Überlegungen des Verwaltungsgerichts verfassungsmässige Rechte verletzen würden. Der Beschwerdeführer behauptet, das Verwaltungsgericht sei bei seinem Entscheid vom 18. Oktober 2000 "schwer befangen" gewesen, weshalb die Art. 58 Abs. 1 aBV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt worden seien. Er legt indes nicht dar, aus welchen Gründen die betreffenden Richter, welche dieses Urteil gefällt haben, voreingenommen gewesen wären. Auch in diesem Punkt enthält die Beschwerde keine den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG genügende Begründung. Nach dem Gesagten kann auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden.