Citation: I 615/04 16.02.2005 E. 2

2.1 Die IV-Stelle hat ihre Verfügung hauptsächlich auf das Gutachten des Zentrums Y.________ vom 16. Dezember 2002 abgestellt. Darin wurde die Diagnose - mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit - einer ungünstigen psychischen Entwicklung mit abnormem Krankheitsverhalten (DD: Entwicklung körperlicher Symptome aus psychischen Gründen ICD-10: F 68.0) und - ohne Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit - eines lumbospondylogenen Schmerzsyndroms links ohne klinisches Korrelat und einer Dermatose an den Unterschenkeln gestellt. Die Gutachter gelangten dabei zum Schluss, ein psychischer Gesundheitsschaden mit Krankheitswert lasse sich im Sinne einer medizinisch-theoretischen Arbeitsunfähigkeit von maximal 20 % objektivieren. Für den Versicherten kämen nur körperliche Hilfsarbeiten in Frage, wobei er indessen den Anschein mache, dass er sich innerlich bereits von einem aktiven Arbeitsleben zurückgezogen und die Inva"lidenrolle gewählt habe. 2.2 Bereits im vorinstanzlichen Verfahren beanstandete der Versicherte die Beurteilung der Gutachter und machte geltend, die durch das psychische Leiden bewirkten subjektiv empfundenen Beschwerden würden jegliche berufliche Tätigkeit ausschliessen. Diese Rügen hat das kantonale Gericht zutreffend widerlegt: Die psychiatrische Konsiliargutachterin, Frau Dr. med. S.________, hat beim Beschwerdeführer auf Grund der unter Zuziehung eines kurdischen Dolmetschers am 8. Oktober 2002 durchgeführten Exploration lediglich eine ungünstige psychische Entwicklung festgestellt. Gemäss der ausführlich begründeten und nachvollziehbaren gutachterlichen Beurteilung ist lediglich ein geringer Teil der Symptomatik dem Willen des Beschwerdeführers entzogen und damit krankheitswertig, während der Grossteil des abnormen Krankheitsverhaltens einer bewussten Steuerung unterliegt. Unter Berücksichtigung dieser Einschränkungen ist davon auszugehen, dass es dem Beschwerdeführer nach wie vor möglich wäre, auch seiner vor dem Unfall ausgeübten Beschäftigung nachzugehen. 2.3 Soweit der Beschwerdeführer die bereits im vorinstanzlichen Verfahren entkräfteten Rügen wiederholt, kann vollumfänglich auf die richtigen Erwägungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Die dort festgehaltenen Ergebnisse sind in jeder Hinsicht überzeugend geprüft worden, sodass die dagegen erhobenen Einwände nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen vermögen. Anlass zu ergänzenden Abklärungen besteht nicht.