Citation: 6B_1090/2022 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was die vorinstanzliche Verurteilung als bundesrechtswidrig ausweisen würde. Sie bestreitet, in Bereicherungsabsicht gehandelt zu haben. Soweit sie dies damit begründet, dass die Vorinstanz weitere Zahlungen der D.________ GmbH an die Beschwerdegegnerin 2 hätte berücksichtigen müssen, legt sie ihren Überlegungen einen Sachverhalt zugrunde, der vom für das Bundesgericht verbindlichen abweicht (oben E. 1.1.1 und E. 1.4). Dies gilt ebenso, wenn sie geltend macht, sie sei davon ausgegangen, dass ihr die Beträge gestützt auf die Honorarvereinbarung zustünden. Die Vorinstanz verwirft diese Begründung im Übrigen schlüssig mit dem Einwand, dass die Beschwerdeführerin nicht freimütig eine Rückerstattung für "angerichteten Schaden" angeboten hätte, wenn sie von der Rechtmässigkeit ihrer Honorarbezüge ausgegangen wäre. An der Strafbarkeit ändert auch nichts, dass die Beschwerdeführerin während der Untersuchung mehrfach angeboten habe, für allfällige Schäden aufzukommen. Dies wäre höchstens als aufrichtige Reue zu bewerten. Sodann spricht nicht gegen eine Bereicherungsabsicht der Beschwerdeführerin, dass weder die Beschwerdegegnerin 2 noch deren Geschäftsführer finanziell besonders gut aufgestellt gewesen sein sollen. Soweit sie mit Bezug auf die Falschbeurkundungen bestreitet, die Buchungen zur Täuschung der Beschwerdegegnerin 2 getätigt zu haben, begründet sie dies nicht. Dies gilt ebenso, indem sie in Abrede stellt, mit Bezug auf die Bereicherungsabsicht vorsätzlich gehandelt zu haben.