Citation: 9C_84/2023 E. 3.2

3.2. Die Vorinstanz erwog gestützt darauf im Wesentlichen, es sei einzuräumen, dass die Beschwerdegegnerin infolge ihres ehrenamtlichen Engagements während der Beitragsjahre 2016 bis 2018 zwar dauernd, aber überwiegend wahrscheinlich nicht voll, d.h. nicht während mindestens der halben üblichen Arbeitszeit, erwerbstätig gewesen sei. Da die Beiträge für den betreffenden Zeitraum aber bereits rechtskräftig auf der Basis des Beitragsstatus Selbstständigerwerbende festgelegt worden seien, bedürfe es eines formellen Rückkommenstitels, wie der Wiedererwägung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG, um davon abweichen und die Beschwerdegegnerin als Nichterwerbstätige qualifizieren zu können. Angesichts der Umstände könne nicht gesagt werden, dass die ursprünglichen Beitragsverfügungen im damaligen Zeitpunkt zweifellos unrichtig gewesen seien, weshalb die Voraussetzungen für eine Wiedererwägung nicht vorlägen; der angefochtene Einspracheentscheid der Beschwerdeführerin sei daher aufzuheben.