Citation: H 212/04 26.09.2005 E. 5

In der vorinstanzlichen Beschwerde war geltend gemacht worden, es sei gar kein Schaden entstanden, weil eine Geschäftsübernahme gemäss Art. 333 OR durch die Firma Y.________ stattgefunden habe. Ob dies zutrifft, konnte das kantonale Gericht offen lassen, weil es ein qualifiziertes Verschulden zufolge eines bloss kurzzeitigen Zahlungsausstandes verneinte. Da der Exkulpationsgrund der kurzen Dauer des Beitragsausstandes allerdings - wie erwähnt (Erw. 4.3 hiervor) - nicht erfüllt ist, wird das kantonale Gericht den Einwand des fehlenden Schadens noch prüfen müssen. Zu diesem Zweck und zur allfälligen Beurteilung der weiteren Haftungsvoraussetzungen wird die Sache an die Vorinstanz zurückgewiesen. Sie wird die notwendigen Abklärungen vorzunehmen und hernach, gestützt auf die daraus gewonnenen Erkenntnisse, erneut über die Schadenersatzpflicht der Beschwerdegegnerin zu entscheiden haben.