Citation: 8C_537/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz stellte zu Recht fest, dass dem Beschwerdeführer gestützt auf den kreisärztlichen Bericht vom 20. Januar 2021 unter Berücksichtigung der objektivierbaren, unfallkausalen funktionellen Einschränkungen an den Schultern und am linken Arm seit 19. Februar 2019 eine leidensangepasste Tätigkeit (leichte manuelle Tätigkeit bis maximal Schulterhöhe, ohne Bedienen von Maschinen und Geräten, die rütteln, schlagen oder vibrieren) uneingeschränkt möglich ist. Dies wurde im Bericht des Dr. med. D.________, Oberarzt Orthopädie an der Klinik E.________, vom 16. April 2021, auf den sich der Beschwerdeführer erneut beruft, insofern bestätigt, als auch der behandelnde Orthopäde aktenanamnestisch eine 100%ige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit als gegeben erachtet. Beschwerdeweise wird jedoch, wie bereits im kantonalen Verfahren, geltend gemacht, gemäss Dr. med. D.________ könne der linke Arm aufgrund der Schulterbeschwerden nicht mehr körperlich eingesetzt werden, sodass eine 100%ige Arbeitsfähigkeit nur für eine rein administrative Tätigkeit bzw. eine Tätigkeit gegeben sei, bei welcher der linke Arm nicht körperlich eingesetzt werden müsse. Diesbezüglich zeigte die Vorinstanz überzeugend auf, dass die nicht weiter begründete Auffassung des Dr. med. D.________ das von Dr. med. C.________ namentlich aufgrund der Befunde betreffend Beweglichkeit der Schultergelenke und der Umfangmasse der oberen Extremitäten erhobene Zumutbarkeitsprofil nicht in Frage zu stellen vermag. Indem das kantonale Gericht nach zulässiger antizipierter Beweiswürdigung abschliessend auf den Bericht des Kreisarztes vom 20. Januar 2021 abstellte und von einer vollen Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten ausging, nahm es nach Gesagtem weder eine falsche Beweiswürdigung vor, wie beschwerdeweise behauptet, noch verletzte es den Untersuchungsgrundsatz oder sonstiges Bundesrecht.