Citation: 5A_624/2023 E. 6.4.7

6.4.7. Die Beschwerdeführerin macht geltend, der Beschwerdegegner habe ihre Vorbringen zur Vorhersehbarkeit der Änderungen nicht bestritten. Nach den Feststellungen des Kantonsgerichts hat der Beschwerdegegner gemäss eigener Darstellung zwar bereits vor der Scheidung erste kognitive Defizite bemerkt und sich in Behandlung begeben. Eine Diagnose habe in diesem Zeitpunkt aber noch nicht festgestanden (vgl. E. 6.2 hiervor). Allein damit bestätigt sich die Darstellung der Beschwerdeführerin nicht. Weitergehend weicht diese von den zum Prozesssachverhalt zählenden Feststellungen des Kantonsgerichts dazu ab, welche Vorbringen die Parteien im kantonalen Verfahren (nicht) erhoben haben, ohne zu rügen oder darzutun, dass der Vorinstanz eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte oder von Bundesrecht vorzuwerfen wäre. Es bleibt damit bei den im angefochtenen Entscheid festgehaltenen Grundlagen (vgl. zum Ganzen vorne E. 2.2), die die Darstellung der Beschwerdeführerin nicht zu stützen vermögen.