Citation: 6B_303/2024 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat nicht näher geprüft, ob ein schwerer persönlicher Härtefall vorliegt, weil sie zum Schluss gelangte, die öffentlichen Interessen an der Landesverweisung würden gegenüber den privaten Interessen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz ohnehin überwiegen. Dies rügt der Beschwerdeführer zu Unrecht. Er übersieht, dass ihm die vorinstanzliche Vorgehensweise zum Vorteil gereicht. Denn ohne implizite Annahme eines schweren persönlichen Härtefalls wäre die Vorinstanz überhaupt nicht zur Abwägung seiner privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz gegenüber den öffentlichen Interessen an der Landesverweisung gehalten gewesen.