Citation: 2C_511/2019 E. 1.1

1.1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG unzulässig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumt. Die Beschwerdeführerin, die mit einem Schweizer verheiratet ist, macht einen Anspruch auf Erteilung der Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 42 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration (AIG; SR 142.20; bis 31. Dezember 2018: Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer [AuG]) geltend. Sie beruft sich ausserdem auf den Schutz ihres Privat- und Familienlebens und macht diesbezüglich in vertretbarer Weise einen Bewilligungsanspruch gestützt auf Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV geltend. Ob die hierfür erforderlichen Voraussetzungen gegeben sind, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung und nicht des Eintretens (BGE 137 I 305 E. 2.5 S. 315; 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.). Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, mit welcher der Widerruf der Aufenthaltsbewilligung angefochten wird, einzutreten. Der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass die von der Beschwerdeführerin unter dem Titel "Härtefall" aufgeführten Argumente den umgekehrten Familiennachzug zum Verbleib bei ihrem Sohn betreffen und unter dem Aspekt von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV gewürdigt werden. Die Erteilung einer Härtefallbewilligung gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG (allgemeiner Härtefall) ist nicht Gegenstand dieses Verfahrens.