Citation: 4D_56/2015 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat keine Feststellungen zum hier von der Beschwerdeführerin behaupteten Vertragsverständnis getroffen. Und diese legt in der Beschwerde nicht dar, dass sie vorinstanzlich einen entsprechenden tatsächlichen Vertragswillen behauptet hätte. Damit fehlt es an den erforderlichen Sachverhaltsfeststellungen (vgl. E. 3 hiervor). Darauf ist nicht einzutreten. Kann somit nicht davon ausgegangen werden, die Absprache betreffend Mindestpreis hätte schriftlich erfolgen müssen, erübrigen sich auch Erörterungen zur Frage, inwiefern die Formbedürftigkeit des Geschäfts selber die Formbedürftigkeit auch der Vollmacht nach sich zieht, wie das z.T. in der Lehre vertreten wird (ROGER ZÄCH/ADRIAN KÜNZLER, in: Berner Kommentar, 2. Aufl. 2014, N. 57 zu Art. 33 OR mit Hinweisen).