Citation: U 230/06 16.10.2006 E. A

Die 1965 geborene K.________ arbeitete seit 1991 als Aufbüglerin bei der Firma N.________ SA, welche der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unterstellt ist. Die Versicherte erlitt am 18. September 2002 am Arbeitsplatz bei einem Sturz aus 1,2 Metern Höhe eine Rissquetschwunde der Stirn sowie Frakturen der rechten Speiche (Radius) im Bereich des Handgelenks und des rechten Schulterblatts. Die Radiusfraktur wurde am 20. September 2002 im Spital X.________ operativ behandelt (Plattenosteosynthese; Bericht vom 24. September 2002). Die SUVA übernahm die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung, Taggelder). Am 19. Juni 2003 führte der Kreisarzt Dr. med. C.________ eine Untersuchung durch. Er beurteilte die klinischen Befunde als "recht günstig und erfreulich". Die "überschiessenden Schmerzbekundungen mit Tendenz zur Hyperventilation" wiesen auf eine Fehlverarbeitung mit Chronifizierungstendenz hin. Im Rahmen eines Aufenthalts in der Rehabilitationsklinik Y.________ vom 9. Juli bis 12. August 2003 wurden die sich vom Hand-/Armbereich auf Nacken und Kopf ausweitenden Dauerschmerzen in einen Zusammenhang mit einer Anpassungsstörung (mit Angst und depressiver Reaktion) gestellt (Austrittsbericht vom 21. August 2003). Bei der Abschlussuntersuchung kam der Kreisarzt am 7. Mai 2004 zum Schluss, unter Betrachtung allein der organischen Beeinträchtigung sei eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit auch mit Einsatz des rechten Arms zumutbar; bezüglich der organischen Unfallfolgen bestehe keine Behandlungsbedürftigkeit mehr. Der Integritätsschaden betrage 10 %. Gestützt auf diese Einschätzung stellte die SUVA die Leistungen für Heilbehandlung und die Taggeldleistungen auf den 30. Juni 2004 ein. Mit Verfügung vom 23. Juni 2004 sprach sie der Versicherten mit Wirkung ab Juli 2004 - unter Zugrundelegung allein der organischen Beeinträchtigung - eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunfähigkeit von 10 % und eine Integritätsentschädigung von 10 % zu. Auf Einsprache hin hielt die SUVA an ihrer Beurteilung fest (Entscheid vom 7. März 2005).