Citation: 4A_606/2016 E. 2

Die Vorinstanz kam wie das Bezirksgericht zum Schluss, beim Projekt betreffend den Erlebnisweg hätten sowohl die Arbeiten der Beschwerdeführerin, insbesondere in Bezug auf die Fertigstellung der Bilder, das Titelbild, die Buch- und Tafeltexte sowie Skizzen und Posten als auch die Entschädigung dieser Arbeiten sowie die Regelung betreffend Urheber- und Nutzungsrechte untrennbar zusammengehangen und Bestandteile desselben gemischten Vertragsverhältnisses gebildet. Zum Abschluss eines Vertrages wäre demnach eine Einigung über all diese objektiv wesentlichen Vertragspunkte notwendig gewesen. Dass sich die Parteien über all diese Punkte einig gewesen seien, werde von der Beschwerdeführerin aber weder erst- noch zweitinstanzlich dargetan. Der Nachweis einer Auftragserteilung für die Fertigstellung der Bilder und Postengestaltung am 22. April 2010 sei der Beschwerdeführerin nicht gelungen. Die Vorinstanz äussert sich weiter zur subjektiven Wesentlichkeit der Vertragspunkte und zur vorbehaltenen Form.