Citation: 8C_344/2013 E. 9

Zu prüfen ist, ob körperliche Dauerschmerzen im Sinne von über den gesamten Zeitraum andauernden Beschwerden vorlagen (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 241 E. 5.2.6 [U 380/04]; Urteil 8C_15/2013 E. 8). Im Rahmen der Vorbringen zu diesem Kriterium beruft sich der Versicherte nicht substanziiert auf HWS-Beschwerden, womit es sein Bewenden hat (vgl. auch E. 7 hievor). Dr. med. C.________, Allgemeine Medizin FMH, führte im Bericht vom 31. März 2008 aus, nach anfänglich schwierigem Verlauf mit massiven Schmerzen berichte der Versicherte, während den letzten Wochen den Fuss vermehrt belasten zu können. Im Rahmen des MEDAS-Gutachtens vom 14. August 2008 gab der Versicherte an, im März 2008 sei er aus B.________ zurück in die Schweiz gekommen; er habe Physiotherapie erhalten; langsam sei es besser geworden. Beim Laufen habe er manchmal noch Fersenschmerzen, die nach oben ausstrahlten. Seit 3 Wochen gehe er ohne Stock. Schmerzen träten nach längerem Laufen auf. Das Spital Y.________, legte am 24. Oktober 2008 dar, der Versicherte berichte weiter von einer Besserung der beiden Füsse. Die CT-Untersuchung zeige die Heilung der Talusfraktur, aktuell ohne Hinweise auf Talusnekrose; auch die Verletzungen am rechten Fuss seien ohne wesentliche Fehlstellung eingeheilt. Im Bericht vom 9. April 2009 legte dieses Spital dar, der Patient erscheine mit einigermassen gutem Gangbild; er berichte, dass seine Füsse weiter Fortschritte gemacht hätten. Gegenüber dem Kreisarzt Dr. med. W.________, Facharzt FMH für Chirurgie, gab der Versicherte am 25. August 2009 an, die Beschwerdeintensität sei unterschiedlich; es gebe Tage, an denen es gut gehe, und solche, an denen es schlechter gehe. Nach dem Gesagten ist das Kriterium höchstens in einfacher Form erfüllt.