Citation: I 1098/06 29.11.2007 E. 3

Es ist unbestritten, dass die Operation der auf das erwähnte Geburtsgebrechen (Nr. 177) zurückzuführenden Fehlstellungen grundsätzlich von der Invalidenversicherung zu übernehmen wäre und einzig die vorgezogene Durchführung des Eingriffs ihre Leistungspflicht in Frage stellt. Unbestritten ist weiter auch die Leistungspflicht der Invalidenversicherung für die Nachbehandlung des Geburtsgebrechens (Entfernung der Klammern). Streitig und zu prüfen ist, welche Sozialversicherung (ausschliesslich oder teilweise) für die im Herbst 2006 in stationärer Heilbehandlung an den Knien des Versicherten unter derselben Narkose vorgenommenen Massnahmen (Kreuzbandersatzplastik links und Hemiepiphysiodese beidseits) aufzukommen hat.