Citation: 8C_460/2024 E. 5.4.2

5.4.2. Dem angefochtenen Urteil ist zu entnehmen, dass bei einer angepassten Tätigkeit sämtliche Tätigkeiten mit repetitiven manuellen Abläufen, insbesondere auch unter Kraftanwendung mittlerer Belastungsgrösse, sowie Tätigkeiten mit wesentlicher Gehanforderung ausgeschlossen seien. Geeignet seien ausschliessliche Kontroll- und Überwachungsfunktionen und Ähnliches. Als Beispiel für eine solche optimal angepasste Tätigkeit nennt die Vorinstanz eine "reine Tätigkeit" an der Kasse ohne zusätzliche manuelle Aufgaben. Der Umstand, dass sich eine solche optimal angepasste Tätigkeit bei der bisherigen Arbeitgeberin des Beschwerdeführers nicht umsetzen lässt, bedeutet nicht, dass sie auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt gänzlich unrealistisch ist. Der ausgeglichene Arbeitsmarkt, welcher der Ermittlung des Invalideneinkommens zugrunde zu legen ist, ist gekennzeichnet durch ein gewisses Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitskräften und weist einen Fächer verschiedenster Tätigkeiten auf (BGE 134 V 64 E. 4.2.1; 110 V 273 E. 4b). Die Anforderungen an eine optimal angepasste Tätigkeit sind vorliegend nicht so hoch oder spezifisch, dass sie als realitätsfremd bezeichnet werden müssten.