Citation: 7B_244/2023 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat dargelegt, aus den mit dem Erlassgesuch des Beschwerdeführers eingereichten Unterlagen ergebe sich nicht, dass sich seine finanzielle Situation seit dem dem Erlassgesuch zugrundeliegenden Beschluss der Vorinstanz vom 17. Januar 2023 massgeblich verschlechtert habe, so dass ihm nicht möglich wäre, die Verfahrenskosten von Fr. 600.-- zumindest ratenweise zu bezahlen. Immerhin gehe aus dem Sozialhilfebudget hervor, dass der Beschwerdeführer in einer Mietwohnung wohne, welche über dem von der Sozialhilfe finanzierten Betrag liege, und sei er offenbar in der Lage, diesen Mehrbetrag selber zu bezahlen. Allein der Umstand, dass er Sozialhilfegelder und IV-Leistungen beziehe, lasse im Übrigen nicht ohne Weiteres darauf schliessen, dass er nicht über ausreichend Einkommen verfüge. Indem der Beschwerdeführer keine Unterlagen eingereicht habe, welche eine massgebliche Verschlechterung seiner finanziellen Situation dokumentieren würden, komme er seiner Mitwirkungspflicht nicht hinreichend nach. Ihm stehe es indes frei, schriftlich ein Gesuch um ratenweise Tilgung der Verfahrenskosten zu stellen.