Citation: 1B_586/2022 E. A

Die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl führt eine Strafuntersuchung gegen A.________ wegen mehrfacher Drohung etc. zum Nachteil von B.________. Ihm wird vorgeworfen, B.________ seit Anfang 2021 bis zum 21. Juni 2022 regelmässig, etwa drei Mal pro Woche, mit den Worten "Du wirst es bereuen, was du mir antust", "Wenn du mir meine Zukunft kaputt machst, dann kommst du dran", "Ich werde dich kaputt machen" und "Ich werde dir den Arm bzw. die Hand brechen", bedroht zu haben. Dadurch habe B.________ grosse Angst bekommen. Weiter soll A.________ B.________ ungefähr fünf bis sechs Mal in eine Ecke gestossen haben, wobei sie sich blaue Flecken an der linken Hüfte und am Arm zugezogen habe. Zudem soll er sie einmal auf das Bett gestossen und ins Gesicht gekniffen sowie am Hals gepackt haben, wobei B.________ Mühe beim Atmen gehabt habe. Das Zwangsmassnahmengericht des Bezirks Zürich ordnete mit Verfügung vom 24. Juni 2022 Ersatzmassnahmen an. Es auferlegte A.________ ein Kontakt- und Rayonverbot in Bezug auf B.________ und ordnete die Zusammenarbeit mit dem Bedrohungsmanagement der Stadtpolizei Zürich sowie die Absolvierung des Lernprogramms "Partnerschaft ohne Gewalt" des Amtes für Justizvollzug und Wiedereingliederung an. Mit Verfügung vom 27. September 2022 verlängerte das Zwangsmassnahmengericht die Ersatzmassnahmen bis zum 27. Dezember 2022. Dagegen erhob A.________ am 7. Oktober 2022 Beschwerde an das Obergericht des Kantons Zürich. Dieses wies die Beschwerde am 28. Oktober 2022 ab.