Citation: 8C_209/2022 E. 6.3.2

6.3.2. Soweit die Beschwerdeführerin hinsichtlich des psychiatrischen ABI-Teilgutachtens des Dr. med. H.________ "nur bruchstückhafte" und damit ungenügende Angaben zur Indikatorenprüfung nach BGE 141 V 281 beanstandet, zeigt sie nicht auf, inwiefern aus welchen konkreten Sachverhaltsergänzungen angeblich auf triftige Gründe zu schliessen wäre, um von der medizinisch-psychiatrischen Einschätzung der Arbeitsfähigkeit gemäss ABI-Gutachten abzuweichen (vgl. BGE 148 V 49 E. 6.2.1 mit Hinweis). Die Vorinstanz stellte zutreffend fest, Dr. med. H.________ habe die Diagnosen ausführlich und überzeugend hergeleitet. Auch wenn die Ausführungen des psychiatrischen ABI-Gutachters zu den Themen Behandlung, Eingliederung, Ressourcen und Belastungen sowie Konsistenz kurz ausfielen, legt die Beschwerdeführerin nicht dar, inwiefern die Vorinstanz bei der Beweiswürdigung das Willkürverbot verletzt haben soll, indem sie auf die psychiatrisch begründete Einschätzung der Leistungsfähigkeit abstellte und berücksichtigte, dass die Beschwerdeführerin auch in einer leidensangepassten leichten Tätigkeit auf Grund der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung nur - aber immerhin - noch zu 30% eingeschränkt blieb.