Citation: 1P.462/2004 15.09.2004 E. 5

Soweit der Beschwerdeführer einen Verstoss gegen das Beschleunigungsgebot geltend macht, ist seine Rüge unbegründet. Die Untersuchungshaft dauert im jetzigen Zeitpunkt zwei Monate. Der Bezirksanwalt hat am 2. August 2004, 16 Tage nach Anordnung der Untersuchungshaft, den Auftrag für ein psychiatrisches Kurzgutachten erteilt, welches sich insbesondere zur Wiederholungs- und Ausführungsgefahr sowie zu möglichen Massnahmen äussern sollte. Dieses ist am 3. September 2004 beim Bezirksanwalt eingegangen und stützt die angeordneten Massnahmen im Wesentlichen. Auch die Zeugeneinvernahme ist mittlerweile am 3. September 2004 erfolgt. In diesem zeitlichen Ablauf ist keine Verzögerung zu erkennen, die eine Verletzung des Beschleunigungsgebots darstellen würde. Auch die Gefahr der Überhaft ist im jetzigen Moment zu verneinen.