Citation: 8C_778/2013 E. 3.1

3.1. Diese Frage wird von der Vorinstanz mit der Begründung verneint, Lyrica sei nach Aussage von Frau Dr. med. C.________ im Zeitpunkt der Gutachtenserstellung anfangs September 2010 bereits im Gespräch und zur Behandlung der neuralgischen Schmerzen geplant gewesen, aber noch nicht zum Einsatz gekommen. Es sei anzunehmen - so das kantonale Gericht im Weiteren -, dass, hätte die Expertin mit einer erheblichen Auswirkung der vorgesehenen Medikamenteneinnahme auf die Arbeitsfähigkeit gerechnet, dieser Umstand im Gutachten erwähnt oder das verbliebene Leistungsvermögen zumindest unter Vorbehalt der entsprechenden Medikation eingeschätzt worden wäre. Gestützt darauf könne davon ausgegangen werden, dass die schon im damaligen Zeitpunkt hohe Schmerzmedikation (einschliesslich der damit einhergehenden Nebenwirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit etc.) in der Expertise als Grundlage für die letztmalige Rentenrevision Eingang gefunden habe und das neue Medikament Lyrica im Vergleich zum Zustand vor Abgabe des Präparats keine weiteren gravierenden Folgen auf die Arbeitsfähigkeit zeitige. Diese Sichtweise werde gemäss Ausführungen vom 1. März 2012 offenbar auch durch den RAD geteilt. In der Beschwerde wird dagegen vorgebracht, die vorinstanzliche Beweiswürdigung, nach welcher die allfälligen Auswirkungen der Einnahme des fraglichen Medikaments auf die Arbeitsfähigkeit im Gutachten der Frau Dr. med. C.________ bereits abschliessend berücksichtigt worden seien, erweise sich angesichts des Aussagehalts der Expertise in diesem Punkt als willkürlich und daher für das Bundesgericht nicht bindend. Die Gutachterin nehme mit keinem Wort dazu Stellung, ob und bejahendenfalls in welcher Weise sich der Einsatz von Lyrica auf das Arbeitsvermögen der Versicherten auswirken werde. Wenn das kantonale Gericht auf dieser Basis davon ausgehe, nicht nur die bisherige, sondern auch die künftige Schmerzmedikation sei bereits in die Gutachtensbeurteilung miteingeflossen, nehme es ohne jeden entsprechenden Hinweis in der Expertise selber an, dass sich Frau Dr. med. C.________ stillschweigend Gedanken zu wesentlichen Aspekten der funktionellen Leistungsfähigkeit gemacht und diese ebenso wortlos in ihren Erläuterungen berücksichtigt habe. Das Fehlen eines Vorbehalts, wonach sich die Medikation mit Lyrica auf die Arbeitsfähigkeit auswirke, werde unzulässigerweise als qualifiziertes Schweigen in dem Sinne interpretiert, dass derartige Folgen zu verneinen seien.