Citation: 6B_855/2023 E. 2.8.1

2.8.1. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe sich lange nicht zu den Tatvorwürfen geäussert. Dies habe er auch anlässlich der Schlusseinvernahme vom 12. März 2020 nicht getan, jedoch habe er die Anklagevorwürfe weitgehend anerkannt. Zwar habe er sein Geständnis pauschal und ohne zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen abgelegt und dieses habe die Untersuchung in Bezug auf die Taten hinsichtlich der Geschädigten nicht wesentlich erleichtert, zumal die Beweislast aufgrund der Videobeweise erdrückend gewesen sei. Nichtsdestotrotz sei das Geständnis strafmindernd zu berücksichtigen, bringe es dem Opfer doch die Genugtuung, dass der Beschwerdeführer die Taten nicht mehr bestreite. Die Vorinstanz trägt dem Geständnis sowie der monatlich an das Opfer geleisteten Genugtuung von zunächst Fr. 200.-- und seit der Auspfändung Fr. 50.-- im Umfang von 5 Monaten Rechnung.