Citation: 2C_662/2016 E. 1.1

1.1. Ausländische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern haben Anspruch auf Erteilung und Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen (vgl. Art. 42 Abs. 1 AuG; SR 142.20). Ein analoges Recht besteht unter Vorbehalt überwiegender öffentlicher Interessen aufgrund des in Art. 13 Abs. 1 BV bzw. Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierten Rechts auf Achtung des Familienlebens. Der Beschwerdeführer ist mit einer Schweizerin verheiratet und wohnt derzeit mit ihr und ihren Kindern zusammen. Gegen den kantonalen Entscheid, ihm die hierfür erforderliche Aufenthaltsbewilligung zu verweigern, ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zulässig (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG e contrario). Ob der Anspruch als erloschen zu gelten hat, weil ein Widerrufs- bzw. Erlöschensgrund vorliegt, ist eine Frage der materiellen Beurteilung und nicht eine solche der Zulässigkeit des Rechtsmittels (BGE 128 II 145 E. 1.1.5 S.149 f.; Urteil 2C_694/2013 vom 26. März 2014 E. 1.1). Auf dieses ist somit grundsätzlich einzutreten (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d, Art. 89 Abs. 1 und Art. 90 BGG).