Citation: 8C_269/2009 13.11.2009 E. A

Der 1978 geborene A.________ war vom 1. Februar 2000 bis 31. Dezember 2006 in einer befristeten Anstellung für die S.________ AG als Marketingexperte tätig. Ab 1. Januar 2007 bezog er Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Das beco Berner Wirtschaft (nachfolgend: beco) stellte ihn mit zwei Verfügungen vom 28. August 2007 ab 1. Juli 2007 und ab 1. August 2007 zufolge ungenügender Arbeitsbemühungen für je drei Tage in der Anspruchsberechtigung ein. Mit einer weiteren Verfügung vom 28. August 2007 stellte es ihn ausserdem ab 25. Juni 2007 für 31 Tage in der Anspruchsberechtigung ein, weil er sich nicht um die vom Regionalen Arbeitszentrum zugewiesene unbefristete Stelle bemüht habe. Per 31. August 2007 meldete sich A.________ von der Arbeitslosenversicherung ab und nahm am 1. September 2007 eine unbefristete Tätigkeit für die Gesellschaft M.________ auf. Die Unia Arbeitslosenkasse verfügte am 12. Dezember 2007 die Rückforderung zuviel ausbezahlter Arbeitslosentaggelder im Gesamtbetrag von Fr. 8'320.10, entsprechend den im Zeitpunkt der Abmeldung noch nicht getilgten Einstelltagen. Die drei Verfügungen vom 28. August 2007 und die Verfügung vom 12. Dezember 2007 erwuchsen allesamt unangefochten in Rechtskraft. Das Gesuch des A.________ vom 25. Februar 2008 um Erlass des Rückforderungsbetrages lehnte das beco mangels guten Glaubens ab (Verfügung vom 14. März 2008). Daran hielt es auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 11. Juni 2008).