Citation: 2C_513/2020 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerinnen äussern sich überwiegend zur Frage der Anwesenheit der Tochter in der Schweiz. Zur vorinstanzlichen tragenden Begründung für die Bestätigung der Nichteintretensverfügungen des kantonalen Migrationsamtes lässt sich der Beschwerdeschrift hingegen praktisch nichts entnehmen. Die Beschwerdeführerinnen setzen sich mit keinem Wort damit auseinander, dass die Vorinstanz in ihren Vorbringen, von der Arbeitstätigkeit abgesehen, keine geänderten Umstände erblickten, welche eine Wiedererwägung des rechtskräftig abgewiesenen Familiennachzugsgesuchs ermöglichen würden. Hinsichtlich der Arbeitstätigkeit machen die Beschwerdeführerinnen nur geltend, die Arbeit sei "wahr" gewesen, stellen jedoch weder in Abrede, dass die Arbeit "B.________ GmbH" nur den Zeitraum zwischen April 2019 bis Juni 2019 betroffen hatte und eine Tätigkeit "C.________" von vier Stunden pro Arbeitswoche keine finanzielle Selbständigkeit ermöglichen würde. Die Beschwerde entbehrt hinsichtlich eines Anspruches auf erneute Behandlung eines Familiennachzuges offensichtlich einer hinreichenden Begründung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG). Insofern die Beschwerdeführerinnen implizit geltend machen, der Tochter würde eine Härtefallbewilligung (Art. 30 Abs. 1 lit. b AIG) zustehen, übersehen die Beschwerdeführerinnen, dass ihnen bezüglich einer Härtefallbewilligung der ihnen den Weg zur Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG) öffnende bzw. die Legitimation zur subsidiären Verfassungsbeschwerde begründende Rechtsanspruch (Art. 115 lit. b BGG; BGE 133 I 185) fehlt.