Citation: 2A.73/2003 25.06.2003 E. 5

Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits über die Freizügigkeit (Freizügigkeitsabkommen; FZA; SR 0.142.112.681) in Kraft getreten. Indessen findet das Freizügigkeitsabkommen - wie das Gemeinschaftsrecht - nur bei grenzüberschreitenden Sachverhalten Anwendung. Aus Drittstaaten stammende Familienangehörige von Schweizern können sich bei dieser Ausgangslage im Inland grundsätzlich nicht auf das Freizügigkeitsabkommen berufen, liegt doch diesfalls ein allein dem nationalen Ausländerrecht (unter Vorbehalt sonstiger staatsvertraglicher Bestimmungen) unterstellter Sachverhalt vor (Urteil 2A.226/2002 vom 17. Januar 2003 E. 4.3). Die sich aus dem Freizügigkeitsabkommen ergebenden Bestimmungen sind daher, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, vorliegend nicht anwendbar.