Citation: 5D_149/2021 E. 1.1

1.1. Angefochten ist ein Entscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 113, Art. 114 i.V.m. Art. 75 BGG) betreffend die Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege für das Verfahren vor der Schlichtungsbehörde. Aus den Akten ergibt sich nicht, ob das Verfahren vor der Schlichtungsbehörde aufgrund des in der Zwischenzeit geschlossenen Vergleichs als gegenstandslos geworden abgeschrieben wurde oder nicht. Sollte dies zutreffen, läge vorliegend nicht ein Zwischen-, sondern ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG vor (Urteile 5A_502/2017 vom 15. August 2017 E. 1.1; 4A_384/2015 vom 24. September 2015 E. 1.1). Dies kann vorliegend letztlich aber offen bleiben, denn auch wenn es sich um einen Zwischenentscheid handelt, kann dieser angefochten werden (Art. 117 i.V.m. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG; BGE 133 V 402 E. 1.2; Urteil 5A_653/2021 vom 10. November 2021 E. 1.1). Der Rechtsweg folgt bei Zwischenentscheiden demjenigen der Hauptsache (BGE 137 III 380 E. 1.1). Das Ergebnis des Schlichtungsverfahrens, die Klagebewilligung, unterliegt grundsätzlich keinem Rechtsmittel (BGE 140 III 310 E. 1.3.2 mit Hinweis). Bei dieser Ausgangslage drängt es sich auf, für die Zwecke der Anknüpfung jenes Verfahren als Hauptsache zu betrachten, welches gestützt auf die im Schlichtungsverfahren angestrebte Klagebewilligung eingeleitet werden soll. Bei dieser handelt es sich um ein Verfahren betreffend die Bezahlung einer Honorarforderung von Fr. 7'490.50.--, womit der für eine Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Streitwert nicht erreicht wird (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Die Beschwerdeführerin ist zur Beschwerde berechtigt (Art. 115 BGG) und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 117 i.V.m. Art. 100 Abs. 1 BGG). Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ist daher - unter Vorbehalt der nachfolgenden Ausführungen - grundsätzlich einzutreten.