Citation: 8C_85/2022 E. A

Der 1957 geborene A.________ war bei der B.________ AG tätig und dadurch bei der AXA Versicherungen AG (nachfolgend: AXA) obligatorisch unfallversichert. Gemäss Unfallmeldung vom 28. Juli 2017 traten am 13. Juli 2017 starke Schmerzen in der linken Schulter auf, nachdem der Versicherte eine Schutzhaube einer Maschine einhändig statt zweihändig hochgehoben hatte. Die AXA verneinte in der Folge ihre Leistungspflicht mit Verfügung vom 14. November 2017 und Einspracheentscheid vom 30. April 2018. Das Kantonsgericht Luzern hiess die dagegen erhobene Beschwerde in dem Sinne gut, als es die Sache zu weiteren Abklärungen an die Unfallversicherung zurückwies (Urteil vom 23. Januar 2019). Die AXA beauftragte anschliessend Prof. Dr. med. C.________, Facharzt für Radiologie, eine radiologische Expertise zur Arthro-MRI-Untersuchung der linken Schulter vom 24. Juli 2017 zu erstellen, die er am 16. Dezember 2019 erstattete. Im Weiteren veranlasste die Unfallversicherung eine orthopädische Begutachtung durch Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, (Gutachten vom 23. März 2020). Gestützt darauf verneinte die AXA mit Verfügung vom 22. Dezember 2020 das Vorliegen eines Unfalls und einer unfallähnlichen Körperschädigung. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 4. Mai 2021 fest.