Citation: 5P.397/2005 16.01.2006 E. A

Y.________, geb. 1935, wohnte zeitlebens auf dem elterlichen Hof, der heute von seinem Bruder X.________ geführt wird. Nach dem Tod der Mutter im Jahre 2002 ersuchte eines seiner Geschwister das Friedensgericht, Y.________ unter Vormundschaft zu stellen. Das Friedensgericht des I. Sensekreises holte die nötigen Erkundigungen ein und stellte dem Zivilgericht des Sensebezirks am 30. September 2004 entsprechend Antrag. Dieses entzog Y.________ mit Entscheid vom 13. Januar 2005 die Handlungsfähigkeit zufolge Geistesschwäche und ersuchte sodann die Vormundschaftsbehörde, die erforderlichen Massnahmen zu treffen. Es stützte sich bei seinem Entscheid auf den Bericht des Hausarztes; da dieser vermerkte, aus medizinischen Gründen sollte eine Anhörung von Y.________ unterlassen werden, wurde darauf verzichtet.