Citation: 6B_611/2022 E. 1.1

1.1. Der Beschwerdeführer moniert eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Er erblickt diese in der Begründung der Vorinstanz, es könne offengelassen werden, ob der Sekundenschlaf und somit der fahrunfähige Zustand des Beschwerdeführers auf die Übermüdung, die eingenommenen Medikamente oder eine Kombination hiervon zurückzuführen sei. Es werde im Strafbefehl nicht erwähnt, aus welchen Gründen der Beschwerdeführer die Unfallfahrt übermüdet angetreten haben solle. Neu sei der Vorwurf der Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei sich des Risikos, einzuschlafen oder aufgrund einer Unter- oder Überzuckerung kurzfristig mit einem Aussetzer das Bewusstsein zu verlieren und damit in einen fahrunfähigen Zustand zu geraten, bewusst gewesen.