Citation: 7B.219/2001 12.12.2001 E. 6

6.- Angesichts der Anträge und Vorbringen des Beschwerdeführers im kantonalen Verfahren kann es hier einzig um die Frage gehen, ob die am 16. Mai 2001 trotz Hängigkeit des Lastenbereinigungsprozesses durchgeführte Steigerung bzw. der entsprechende Zuschlag bundesrechtswidrig sei. a) Das Obergericht verweist in diesem Zusammenhang auf die Erwägungen der unteren Aufsichtsbehörde, gegen die der Beschwerdeführer nichts Stichhaltiges vorgetragen habe. Der Vizepräsident des Bezirksgerichts hatte dafürgehalten, es sei unter den gegebenen Umständen nicht gerechtfertigt gewesen, die Steigerung im Sinne von Art. 141 Abs. 1 SchKG aufzuschieben, nur weil der Lastenbereinigungsprozess noch hängig sei. Unter Berufung auf Markus Häusermann/Kurt Stöckli/Andreas Feuz (Kommentar zum SchKG, N 4 zu Art. 141) führte er aus, fällige grundpfandgesicherte Schulden seien dem Erwerber nicht zu überbinden, so dass Bestand oder Nichtbestand der noch im Streite liegenden Forderung der Bank B.________ AG den Zuschlagspreis in keinem Fall habe beeinflussen können. Ein Streit der in Frage stehenden Art könne auch nach der Verwertung ohne Schaden für die Beteiligten zu Ende geführt werden, und zwar bis zur Verteilung. b) Mit diesen von der Vorinstanz übernommenen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer in keiner Weise auseinander. Er legt mithin auch nicht dar, inwiefern sie gegen Bundesrecht verstossen sollen (vgl. Art. 79 Abs. 1 OG). Sein Vorbringen, er schulde der Bank B.________ AG gar nichts, findet in den tatsächlichen Feststellungen des Obergerichts (das sich als Aufsichtsbehörde mit dieser Frage nicht zu befassen hatte) keine Stütze (vgl. Art. 63 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 81 OG).