Citation: 8C_291/2019 E. 7.1

7.1. Gemäss unbestritten beweiskräftigem Medexperts-Gutachten ist die Versicherte in der angestammten und jeder geeigneten Tätigkeit bezogen auf ein 100%-Pensum trotz kognitiver Einschränkungen zu 70 % arbeitsfähig. Entgegen der Beschwerdeführerin stellte das kantonale Gericht gestützt auf das Medexperts-Gutachten bundesrechtskonform fest, die Gutachter hätten die Verwertung der Restarbeitsfähigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht ausgeschlossen, sondern vielmehr ausdrücklich insbesondere mit Blick auf die angestammten Tätigkeiten bejaht. Laut medizinischer Einschätzung ist die Versicherte lediglich auf eine leicht zu erlernende, einfache und schablonenartige, repetitiv auszuübende Tätigkeit ohne eigene Entscheidungsbefugnis angewiesen. Zwar trifft zu, dass die IV-Stelle mit Verfügung vom 4. September 2017 davon ausging, die 70%-ige Arbeitsfähigkeit sei nur noch im geschützten Rahmen verwertbar. Dass der ausgeglichene freie Arbeitsmarkt (vgl. E. 5.1 hievor) keine solchen Tätigkeiten anbietet, legt die Beschwerdeführerin nicht dar und ist nicht ohne Weiteres ersichtlich.