Citation: 2A.138/2003 03.04.2003 E. 3

Auch die Beziehung zu seinem unehelichen Sohn schweizerischer Nationalität verschafft dem Beschwerdeführer kein Aufenthaltsrecht. Ob es sich überhaupt um eine unter dem Schutz von Art. 8 EMRK fallende gelebte Beziehung handelt, ist zumindest zweifelhaft, bedarf aber keiner weiteren Abklärung: Ein Aufenthaltsanspruch bloss zur Ausübung eines Besuchsrechts kann nach der Rechtsprechung von Vornherein nur dann in Frage stehen, wenn das bisherige Verhalten des Ausländers in der Schweiz zu keinerlei Klagen Anlass gegeben hat ("tadelloses Verhalten", Urteil 2A.10/2001, vom 11. Mai 2001, E. 2b, vgl. auch BGE 120 Ib 1 E. 3c S. 5, 22 E. 4a/b S. 25f.), was beim Beschwerdeführer offensichtlich nicht zutrifft.