Citation: 5A_462/2022 E. 3.1.2

3.1.2. Die Beschwerdeführerin geht auf die Erwägungen der Vorinstanz, wonach sie ihre Berufung nicht hinreichend begründet habe, nicht ein, geschweige denn setzt sie sich damit in einer den Anforderungen an die Begründung (Art. 42 Abs. 2 BGG) entsprechenden Art und Weise auseinander. Auf ihre ausschweifenden, rein appellatorischen und spekulativen Ausführungen zu einem angeblichen Irrtum ihrerseits (zusammengefasst sei es "lebensfremd" zu vermuten, dass jemand zugunsten einer Stiftung für Tiere auf den bisher vom Erblasser zugesicherten Lebensstandard verzichtet und versuchen soll, mit monatlich Fr. 3'000.-- die Hunde des Erblassers, die Krankenkasse, die Kosten des Fahrzeugs Range Rover, die Reisekosten nach Ungarn infolge der ihr zukommenden Immobilien, deren Kosten und die sonstigen "Lebenserhaltungskosten" zu finanzieren und sie habe auf die Aussagen des Erblassers vertraut, wonach er sie mit der Eingehung einer eingetragenen Partnerschaft habe meistbegünstigen wollen; davon abweichende Feststellungen der Vorinstanz seien offensichtlich willkürlich), die im Wesentlichen eine Wiederholung ihrer vorinstanzlich geäusserten Kritik sind, ist daher nicht weiter einzugehen. Ihre Ausführungen (auch zum Grundlagenirrtum, den sie bereits in der Klageschrift behauptet haben will) zielen allesamt am Kern der vorinstanzlichen Argumentation vorbei. Daran ändert auch der Vorwurf nichts, die Vorinstanz habe ihr rechtliches Gehör bzw. ihr Recht auf Beweis verletzt, weil sie auf eine "eigenständige Urteilsbegründung" und "auf die Abnahme verschiedener von der Beschwerdeführerin angebotenen Beweismittel" verzichtete. Zum einen legt die Beschwerdeführerin nicht dar, welche Beweismittel die Vorinstanz angeblich nicht abgenommen haben soll, weshalb ihre Rüge ohnehin ungenügend begründet ist (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Zum anderen übersieht sie auch hier, dass die Vorinstanz wegen mangelhafter Berufungsbegründung in diesem Punkt gar nicht auf die Berufung eingetreten ist und unterlässt es, sich mit diesem Nichteintreten zu befassen. Auf die detaillierte Wiedergabe ihrer Ausführungen kann angesichts dessen verzichtet werden.