Citation: 4A_248/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer beanstandet die Vertragsqualifikation als Anlageberatung nicht, rügt jedoch, die Vorinstanz habe die sich daraus für die Beschwerdegegnerin ergebenden Vertragspflichten bundesrechtswidrig ermittelt. Soweit aus den ausführlichen Zitaten der bundesgerichtlichen Praxis überhaupt ersichtlich ist, welche konkreten Pflichten aus dem Anlageberatungsverhältnis die Vorinstanz in Verletzung von Bundesrecht unzutreffend ermittelt haben soll, scheint er zu rügen, es sei seine Risikofähigkeit und Risikobereitschaft nicht hinreichend geklärt worden. Der Beschwerde ist indes nicht zu entnehmen, wo sich der Beschwerdeführer vor Vorinstanz darauf berufen hätte, sein Risikoprofil sei von der Beschwerdegegnerin nicht oder ungenügend geklärt worden. Ohne entsprechende Behauptungen hatte die Vorinstanz im Rahmen der Verhandlungsmaxime keinen Anlass, diese Frage zu beurteilen. Der Beschwerdeführer kritisiert denn im Übrigen auch in diesem Rahmen die sich als willkürfrei erwiesenen Feststellungen der Vorinstanz über sein Wissen und seine Erfahrung (vgl. vorstehend E. 2), womit er nicht zu hören ist. Des Weitern stützt er entgegen seiner Behauptung die Rechtsrügen auf einen von den verbindlichen Feststellungen abweichenden Sachverhalt, wenn er behauptetet, seine persönlichen Verhältnisse hätten eine konservative Anlagestrategie erfordert und die ihm von der Beschwerdegegnerin im Rahmen ihres "Gesamtkonzepts" empfohlene Anlagestrategie habe nicht zu seinen persönlichen Verhältnissen gepasst. Die Vorinstanz hat aufgrund der verbindlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid ohne Bundesrechtsverletzung geschlossen, dass der Beschwerdeführer angesichts seiner Erfahrung und seines Wissens für die von ihm getätigten Devisengeschäfte keine Aufklärung brauchte. Wenn sie zusätzlich erwog, dass ihn die Beschwerdegegnerin mit den ihm übergebenen Unterlagen darüber hinaus ohnehin ausdrücklich über die allgemeinen Risiken aufklärte, hat sie dabei kein Bundesrecht verletzt und war entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers insbesondere nicht verpflichtet, von Amtes wegen eine "AGB-Prüfung/Kontrolle" vorzunehmen.