Citation: 4D_5/2008 11.03.2008 E. C

Mit Appellation vom 30. August 2007 beantragte der Beschwerdeführer dem Obergericht des Kantons Aargau, das angefochtene Urteil des Gerichtspräsidiums vom 20. März 2007 sei aufzuheben und die Klage sei abzuweisen. Mit Urteil vom 10. Dezember 2007 hiess das Obergericht die Appellation teilweise gut und fasste Dispositiv-Ziff. 1.1 des Urteils des Präsidenten I des Bezirksgerichts Bremgarten insofern neu, als der Beschwerdeführer verpflichtet wurde, dem Beschwerdegegner Fr. 11'665.50 nebst Zins zu 5 % sei 24. April 2006 zu bezahlen. Das Gericht kam in Auslegung des Kaufvertrags vom 4. Juli 2002 zum Schluss, dass die Erschliessung des Kaufobjekts innerhalb der Parzelle (Feinerschliessung) sowie der Anschluss an die Haupterschliessungsanlagen von der Käuferschaft zu bezahlen sei, die Erschliessung ausserhalb der Parzelle hingegen von der Verkäuferschaft, sofern es sich nicht um Kosten im Zusammenhang mit dem Anschluss an die Haupterschliessungsanlagen handle. Mit Bezug auf die Neuerstellung eines Teils des an die Parzellen angrenzenden Strassenbelags (in der Rechnung der ausführenden Baufirma als "Kleine Belagsarbeiten" aufgeführt) hielt es fest, diese hätte der Randerschliessung gedient, weshalb die dafür anfallenden Kosten von der Verkäuferschaft zu tragen seien. Hinsichtlich der Position "Bauarbeiten für Werkleitungen" habe der Beschwerdegegner den Beweis nicht erbracht, dass es sich dabei um Randerschliessungsarbeiten handle, weshalb der Beschwerdeführer für diese Aufwandposition nicht einstehen müsse.