Citation: 1A.31/2006 29.06.2006 E. 4

In der Beschwerdeschrift vom 9. Februar 2006 wurde geltend gemacht, das in Moldawien anhängige Strafverfahren werde "nun dieser Tage eingestellt". "Der Verfahrensabschluss dürfte der Schweiz schon bald auf offiziellem Weg mitgeteilt werden". "Entsprechende Unterlagen" würden "ins Recht gelegt, sobald sie vorliegen". "Zudem dürfte auch noch der Widerruf des Rechtshilfegesuchs auf dem amtlichen Weg folgen". Auch aus diesen Vorbringen ergibt sich kein Rechtshilfehindernis (zum Grundsatz "ne bis in idem" vgl. den Vorbehalt [a] der Schweiz zu Art. 2 EUeR; s. auch Art. 5 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 und Art. 66 Abs. 1-2 IRSG). Bis heute (auch nach Ablauf der vom Bundesgericht bis längstens Ende März 2006 verfügten Verfahrenssistierung) hat die Beschwerdeführerin den von ihr in Aussicht gestellten Nachweis, dass das Strafverfahren in Moldawien (definitiv) eingestellt worden sei, nicht erbracht. Ebenso wenig liegt eine entsprechende Erklärung oder gar ein Rückzug des Rechtshilfeersuchens seitens der moldawischen Behörden bei den Akten.