Citation: U 442/05 09.06.2006 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob die mit der Rückfallmeldung vom 21. März 2003 geltend gemachten gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Beschwerdeführerin in einem rechtserheblichen Kausalzusammenhang zur versicherten Auffahrkollision vom 7. August 2001 stehen und - in diesem Zusammenhang - ob der massgebliche Sachverhalt hinreichend abgeklärt ist. 2.1 Beschwerdegegnerin und Vorinstanz gehen davon aus, dass im Zeitpunkt des geltend gemachten Rückfalls keine somatischen Unfallfolgen vorlagen, sondern dass für allfällige somatische Beschwerden unfallfremde Ursachen verantwortlich seien. Bezüglich der psychischen Beschwerden verneinen sie anhand der Rechtsprechung für psychische Unfallfolgen einen adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfallereignis. 2.2 Die Beschwerdeführerin demgegenüber macht im Wesentlichen geltend, sie leide an beinahe sämtlichen Symptomen des typischen bunten Beschwerdebildes eines Schleudertraumas, weshalb bei der Adäquanzbeurteilung nicht zwischen körperlichen und psychischen Beschwerden zu differenzieren sei. Die adäquate Kausalität der gesundheitlichen Beeinträchtigungen sei in Anwendung der Rechtsprechung zu Schleudertraumen der HWS zu bejahen. Falls zur Beurteilung der Unfallkausalität erforderlich, sei eine neurologische Untersuchung der Versicherten durchzuführen.