Citation: 6B_789/2024 E. 1.4.2

1.4.2. Die Vorinstanz erwägt im angefochtenen Entscheid, anlässlich des Augenscheins vom 14. Mai 2013 seien auch diverse Fotos vom Ziegengehege gemacht worden. Dazu kämen die nachträglich durch die Kantonspolizei zur Verfügung gestellten Bilder (angefochtenes Urteil E. 2.2.4 S. 18). Der Sachverständige habe die Haltungsbedingungen aufgrund der feuchten (Bericht) sowie qualitativ und quantitativ (Bildmaterial) mangelhaften Einstreu für eine Haltung von jungen Ziegen, welche der Witterung ausgesetzt seien, als nicht ausreichend qualifiziert. Dieser Befund sei schlüssig, nachvollziehbar und decke sich vollends mit dem nachträglich beigezogenen Bildmaterial wie auch mit Abbildung 50 der Bilddokumentation zum Augenschein vom 14. Mai 2013. Vor dem Hintergrund der erwähnten Bildaufnahmen - sowohl der von Anfang an vorhandenen wie der später beigezogenen - sei die Bemerkung im erstinstanzlichen Urteil vom 8. Oktober 2015, wonach Fotobelege für eine mangelhafte Einstreu im Ziegengehege anlässlich des Augenscheins vom 14. Mai 2013 fehlen würden, was vom Obergericht im Urteil vom 5. Dezember 2017 kritiklos übernommen worden sei, klar als falsch zu beurteilen. Die qualitativ und quantitativ ungenügende Einstreu sei für den Beschwerdeführer als erfahrenen Landwirt offensichtlich erkennbar und vermeidbar gewesen (angefochtenes Urteil E. 2.2.6 S. 18 f.).