Citation: 2C_139/2022 E. 5

Für die kantonalen Steuern ergibt sich zunächst hinsichtlich der vom Beschwerdeführer beanstandeten Erfassung der AHV-Kinderrente bei ihm statt seiner Tochter das Gleiche, wie bereits zur direkten Bundessteuer ausgeführt wurde (E. 3). Gemäss Art. 23 Abs. 1 des Steuergesetzes des Kantons Graubünden vom 8. Juni 1986 (StG/GR; BR 720.000), der, da Art. 7 Abs. 1 StHG den Kantonen hinsichtlich der Steuerbarkeit der Einkünfte aus Vorsorge keinen Freiraum einräumt, (bloss) die bundesrechtlichen Vorgaben umsetzt und dem darüber hinaus kein eigener Gehalt zukommt, sind die Renteneinkünfte des Beschwerdeführers und insbesondere die Kinderrenten gleich wie gemäss Art. 22 Abs. 1 und 2 DBG steuerlich zu erfassen, d.h. mit Bezug auf die 2019 geflossene Kinderrente aus beruflicher Vorsorge allein beim Beschwerdeführer und hinsichtlich der AHV-Kinderrente - wie dargelegt (E. 3) - für die bis und mit Februar 2019 zugeflossenen Renten. Als unbegründet erweist sich im Übrigen, wie bereits für die direkte Bundessteuer dargelegt, der Vorwurf, durch diese Besteuerung verletze die Vorinstanz die Zuteilungsregeln des DBA CH-FL.