Citation: U 276/03 28.07.2004 E. 2

2.1 Am 1. Januar 2003 ist das Bundesgesetz über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) in Kraft getreten. Mit ihm sind im Unfallversicherungsrecht verschiedene materiellrechtliche Bestimmungen geändert worden. In zeitlicher Hinsicht sind grundsätzlich diejenigen Rechtssätze massgebend, die bei der Erfüllung des zu Rechtsfolgen führenden Tatbestandes Geltung haben, und das Sozialversicherungsgericht stellt bei der Beurteilung eines Falles grundsätzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 11. Juli 2003) eingetretenen Sachverhalt ab (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen). 2.2 Mit dem Gesuch vom 17. September 2002 um eine weitere Narbensanierung ist ein neues Verfahren eröffnet worden. Dieses ist von der Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 11. Juli 2003 abgeschlossen worden. Es liefen somit beim In-Kraft-Treten des ATSG am 1. Januar 2003 weder Leistungen, noch waren Forderungen bereits festgesetzt, so dass gemäss Art. 82 Abs. 1 ATSG die materiellen Bestimmungen des ATSG an sich anwendbar sind. Auf Grund des gestellten Antrages auf Überprüfung dieser Frage geht der Beschwerdeführer offenbar davon aus, dass die neuen Bestimmungen für ihn ungünstiger sein könnten. Dies ist jedoch nicht der Fall, denn die hier anwendbaren Bestimmungen des UVG (vgl. Erw. 3) haben mit dem In-Kraft-Treten des ATSG gar keine Änderung erfahren.