Citation: 8C_411/2022 E. 4.3.3

4.3.3. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil 8C_233/2021 vom 7. Juni 2021 in E. 2.3 zwar festgehalten, dass berufliche Massnahmen unter anderem dazu dienen, subjektive Eingliederungshindernisse im Sinn einer Krankheitsüberzeugung der versicherten Person zu beseitigen, wie der Beschwerdeführer zu Recht vorbringt. In der selben Erwägung hat es jedoch auch erwähnt, dass es indessen auch diesfalls eines Eingliederungswillens beziehungsweise einer entsprechenden Motivation der versicherten Person bedürfe. Es seien insbesondere die gegenüber der Verwaltung und den medizinischen Experten gemachten Aussagen betreffend Krankheitsüberzeugung beziehungsweise Arbeitsmotivation zu berücksichtigen. Ebenfalls von Belang sein könnten die im Vorbescheidverfahren und vor kantonalem Versicherungsgericht gemachten Ausführungen respektive gestellten Anträge (Urteile 9C_50/2020 vom 9. Juli 2020 E. 3.1; 9C_797/2018 vom 10. September 2019 E. 5.1; 8C_682/2018 vom 21. Februar 2019 E. 7.1; 8C_611/2018 vom 7. Januar 2019 E. 6.1; 9C_231/2015 vom 7. September 2015 E. 4.2). Mithin kann der Beschwerdeführer mit dem Hinweis auf das Urteil 8C_233/2021 und dem Argument, seine Krankheitsüberzeugung könnte durch beruflich Massnahmen beseitigt werden, in Anbetracht des trotzdem notwendigen Eingliederungswillens nichts zu seinen Gunsten ableiten.