Citation: 7B_9/2024 E. 4

In seiner weitschweifigen Beschwerde (48 Seiten plus 6 Seiten mit Text in kaum lesbarer Schriftgrösse) hält der Beschwerdeführer Dr. med. B.________ zusammengefasst vor, sich am 17. Mai 2022 in seiner Funktion als stellvertretender Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Kantonsspital C.________ eines strafbaren Schwangerschaftsabbruchs schuldig gemacht zu haben. Die Vorinstanz hielt fest, der Beschwerdeführer habe sich im Strafverfahren gegen Dr. med. B.________ nicht als Privatkläger konstituiert (sondern lediglich im Verfahren gegen seine Ex-Partnerin, welches er mit einer weiteren Strafanzeige angestrengt hatte). Der Beschwerdeführer führt aus, er habe sich "ganz offensichtlich als Zivilkläger bzw. strafrechtlich gesehen als Privatkläger konstituiert[,] auch auf der Basis meines (bzw. der durch mich engagierten Anwälte) konkludentem Verhaltens". Vorliegend kann offenbleiben, ob dies zutrifft (vgl. schon den Wortlaut von Art. 118 Abs. 1 StPO, der eine "ausdrücklich[e]" Willenserklärung verlangt). Denn in jedem Fall vermag der Beschwerdeführer nicht darzutun, dass ihm ein Zivilanspruch gemäss Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zusteht. Er macht im bundesgerichtlichen Verfahren zwar "zivile Ansprüche gegen B.________ in Höhe von 12 x 4600 CHF" geltend. Allerdings bestehen gegen Dr. med. B.________ als Angestellter des Kantonsspitals C.________ für allfällige bei der beruflichen Tätigkeit verursachte Schäden keine zivilen Ansprüche. Allfällige Schadenersatz- oder Genugtuungsansprüche gegen den beschuldigten stellvertretenden Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Kantonsspital C.________, ein öffentlich-rechtlich organisiertes Spital des Kantons D.________, beurteilten sich ausschliesslich nach dem kantonalen Gesetz über die Haftung der Gemeinwesen und ihrer Amtsträger vom 16. September 1986 (HGG; SGF 16.1) und wären deshalb öffentlich-rechtlicher Natur (vgl. Art. 6 Abs. 1 und 2 HGG). Dem Beschwerdeführer stehen somit keine Zivilansprüche im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG zu, auf welche sich das angefochtene Urteil auswirken könnte. Er ist folglich nicht zur vorliegenden Beschwerde legitimiert.