Citation: 5P.74/2001 06.04.2001 E. 3

3.- Mit dem angefochtenen Entscheid des Kantonsgerichts ist der Konkurs aufgehoben worden. Der Beschwerdeführer ist insoweit nicht beschwert (BGE 120 II 5 E. 2a S. 7; 114 Ia 93 E. 1a S. 94). Für einen Streit über die Entscheidungsgründe kann die staatsrechtliche Beschwerde nicht ergriffen werden. Denkbar wäre, dass sich der Beschwerdeführer nicht gegen den Entscheid im Hauptpunkt, sondern gegen die Verwendung des sichergestellten Betrages, namentlich dessen Auszahlung an die Gläubigerin, wenden wollte. Doch fehlt es der staatsrechtlichen Beschwerde diesbezüglich an jeder Begründung. Der Beschwerdeführer hätte sich mit der Regelung von Art. 174 Abs. 2 Ziff. 2 SchKG auseinandersetzen und dartun müssen, dass das Kantonsgericht diese Norm nicht nur unzutreffend, sondern willkürlich und damit verfassungswidrig angewendet hat (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 110 Ia 1 E. 2a). Daran fehlt es vorliegend vollständig. Der Beschwerdeführer wiederholt im Wesentlichen bloss, was er im kantonalen Verfahren ausgeführt hat, setzt sich aber nicht mit der Auffassung des Einzelrichters am Kantonsgericht auseinander, wonach auf die Einwendungen des Schuldners gegen die Konkurseröffnung nicht mehr eingegangen zu werden braucht, weil die Konkurseröffnung schon wegen Hinterlegung des geschuldeten Betrags und Glaubhaftmachung der Zahlungsfähigkeit aufgehoben werden kann. Unzureichend begründet ist auch die Auffassung des Beschwerdeführers, der angefochtene Entscheid hätte nicht nur vom Einzelrichter des Kantonsgerichts, sondern darüber hinaus von einem Gerichtsschreiber unterzeichnet werden müssen. Der blosse Hinweis auf Art. 75 des St. Galler Gerichtsgesetzes vom 2. April 1987, wonach Präsident und Gerichtsschreiber die Entscheide des Gerichtes unterzeichnen, ist hiefür nicht ausreichend. Zunächst wäre darzutun, dass Rekurse gegen die Konkurseröffnung nicht vom Einzelrichter allein, sondern unter Beizug eines Gerichtsschreibers, zu entscheiden sind. Dazu fehlen in der staatsrechtlichen Beschwerde aber Ausführungen. Da der Rekurs keine tatsächlichen oder rechtlichen Fragen aufwarf, die nicht in angemessener Art und Weise aufgrund der Akten hätten beurteilt werden können, ist auch Art. 6 EMRK nicht dadurch verletzt, dass der Einzelrichter des Kantonsgerichts auf die Durchführung einer öffentlichen Verhandlung verzichtet hat, nachdem eine solche schon in erster Instanz durchgeführt worden war (Frowein/Peukert, EMRK-Kommentar,