Citation: 8C_603/2020 E. A

A.________, geboren 1959, war seit November 1983 bei der B.________ AG beschäftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) für die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert. Bei einem Sturz am Arbeitsplatz am 30. April 2005 und einem Velounfall am 31. Juli 2006 zog er sich Verletzungen zunächst der linken, dann der rechten Schulter zu. Er konnte beim bisherigen Arbeitgeber an einem Schonarbeitsplatz wieder eingegliedert werden. Die Suva sprach ihm gestützt auf die kreisärztliche Abschlussuntersuchung vom 8. Oktober 2008 mit Verfügung vom 11. Oktober 2008 eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von je 10 % für die linke und die rechte Schulter wegen Periarthropathia humeroscapularis zu. Im Dezember 2015 teilte der behandelnde Arzt mit, dass sich eine Verschlechterung eingestellt habe. Nach der kreisärztlichen Untersuchung vom 12. Dezember 2018 gewährte die Suva am 18. Dezember 2018 eine weitere Integritätsentschädigung von 20 % zufolge einer Periarthrosis humeroscapularis an beiden Schultern. Zwischenzeitlich hatte die Arbeitgeberin die Stelle gekündigt. A.________ arbeitete in der Folge als Chauffeur und Reinigungskraft beim Bäckereibetrieb C.________ AG wo er jedoch weniger verdiente als zuvor. Gestützt auf die Einschätzungen ihrer Abteilung Versicherungsmedizin, wonach sich an dem im Jahr 2008 formulierten Zumutbarkeitsprofil nichts geändert habe, lehnte die Suva die Zusprache einer Invalidenrente mit Verfügung vom 25. November 2019 und Einspracheentscheid vom 25. März 2020 ab (Invaliditätsgrad: 5 %).