Citation: 2C_995/2021 E. 4.2

4.2. Die Vorinstanz hat festgestellt, dass die Beschwerde an das Verwaltungsgericht im Namen B.________s durch den Ehemann A.________ erhoben worden sei (vorinstanzlicher Beschluss E. 1.3.2). Wie der Beschwerdeführer zutreffend vorbringt, steht auf dem Deckblatt der Beschwerde ans Verwaltungsgericht: "Beschwerde vor [recte: an] Verwaltungsgericht, Freischützgasse 1, 8004 Zürich i.S. B.________, geb. (...) 1998, von Ghana, wohnhaft in Ghana, durch den Ehemann Herr A.________, geb. (...) 1976, von Ghana, wohnhaft in U.________ (...) ". Ziffer 2 der Anträge lautet: "Es sei der Entscheid der Vorinstanz aufzuheben und die Einreisebewilligung der Ehefrau des Beschwerdeführers zu erteilen bzw. die Aufenthaltsbewilligung zu erteilen". Bei Punkt 2 unter dem Titel "Formelles" der Beschwerde an das Verwaltungsgericht ist Folgendes ausgeführt: "Als direkter Adressat ist der Beschwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid besonders berührt und hat gemäss § 21 lit. a VRG ein schutzwürdiges Interesse daran, dass dieser Entscheid aufgehoben wird". Die Vollmacht ist von A.________ unterzeichnet. Darin ermächtigt er den Rechtsvertreter im Verfahren betreffend "Einreisebewilligung zwecks Familiennachzug meiner Ehefrau B.________, geb. (...) 1988, Ghana, wohnhaft in Ghana". Angesichts dieser Umstände sind die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unvollständig. Da die erwähnten Tatsachen im Hinblick auf die Frage der Parteistellung im vorinstanzlichen Verfahren relevant und damit für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein können, sind die Sachverhaltsfeststellungen entsprechend zu ergänzen (Art. 97 Abs. 1 BGG).