Citation: 6B_646/2018 E. B

Gegen diesen Entscheid erhoben X.________ Berufung bzw. die Staatsanwaltschaft Anschlussberufung. Das Obergericht des Kantons Zürich stellte am 12. April 2018 fest, dass das bezirksgerichtliche Urteil u.a. hinsichtlich der Freisprüche von den Vorwürfen der Nötigung und des Betrugs sowie des Schuldspruchs wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln in Rechtskraft erwachsen war. Es erklärte X.________ zusätzlich des mehrfachen Wuchers, der mehrfachen versuchten Erpressung, der mehrfachen Hehlerei (Nebendossiers 2, 3 und 7) sowie der Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz im Sinne von Art. 95 Abs. 1 lit. e SVG schuldig. Von den Vorwürfen der gewerbsmässigen Begehung des Wuchers sowie der Hehlerei (Nebendossier 8) sprach es ihn frei. Das Obergericht bestrafte X.________ mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von 262 Tagen, sowie mit einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu Fr. 90.--. Das Obergericht hält bezüglich der vorliegend noch relevanten Anklagepunkte zusammengefasst folgenden Sachverhalt für erwiesen: Die Geschädigten A.A.________ und dessen Ehefrau B.A.________ steckten als Inhaber der C.________ GmbH, welcher der Konkurs drohte, in grossen finanziellen Schwierigkeiten und hatten keine Möglichkeit, auf dem Markt einen regulären Kredit zu bekommen. In Kenntnis dieser Umstände gewährte X.________ im August/September 2011 A.A.________ kurz nacheinander zwei Darlehen von je Fr. 60'000.-- zu einem Monatszins von zehn Prozent resp. Jahreszins von 120 Prozent. In der Folge nahm er vom Ehepaar A.________ entsprechende Zinszahlungen, welche er nach einem guten Jahr auf die Hälfte reduzierte, entgegen. Die Zinszahlungen beliefen sich bis Dezember 2012 auf einen Gesamtbetrag von Fr. 173'000.--. Daraufhin verzichtete X.________ auf weitere Zinsforderungen, forderte jedoch die Rückzahlung der Darlehen. Nach Rückzahlungen von Fr. 37'000.-- waren per Ende August 2013 noch Fr. 83'000.-- der beiden Darlehen unbezahlt. Zur Leistung weiterer Zahlungen war das geschädigte Ehepaar aufgrund der hauptsächlich durch den Beschwerdeführer und die vorgenannten Zinszahlungen verursachten desolaten finanziellen Situation nicht mehr in der Lage. X.________ nahm weiter zumindest in Kauf, dass Y.________ die Fahrzeuge BMW X5 xDrive40d im Wert von ca. Fr. 108'710.--, BMW 730 LD im Wert von ca. Fr. 131'000.-- sowie Smart pure mhd im Wert von ca. Fr. 18'985.-- zum Nachteil verschiedener Gesellschaften jeweils durch Hehlerei erhältlich gemacht hatte. Er kaufte von Y.________ den BMW X5 für ca. Fr. 60'000.--, den BMW 730 für EUR 40'000.-- und den Smart pure für einen Betrag zwischen ca. Fr. 6'000.-- bis Fr. 8'000.--. Für die Sicherstellung des obgenannten BMW X5 machte X.________ A.A.________ verantwortlich. Er forderte von ihm ca. im Oktober 2012 Schadenersatz in der Höhe von ca. Fr. 60'000.--, wobei er zu verstehen gab, ihm ansonsten eine Kugel in den Kopf zu schiessen. Nach Aufbau dieser Drohkulisse drängte er A.A.________ ca. im Sommer 2013 insbesondere dazu, eine Einzelfirma zu gründen, mit dem einzigen Zweck, sich dafür sein Guthaben aus der beruflichen Vorsorge in der Höhe von ca. zwischen Fr. 30'000.-- und Fr. 40'000.-- ausbezahlen zu lassen, um es X.________ zu übergeben. X.________ nahm A.A.________ in das Büro der Treuhänderin D.________ mit und liess ihn dort Dokumente zur Firmengründung sowie Auszahlung des BV-Guthabens unterzeichnen. Zur Auszahlung kam es jedoch nicht, nachdem sich A.A.________ die Angelegenheit aufgrund von Warnungen der Treuhänderin und seiner Ehefrau anders überlegt hatte. Ca. Anfang Oktober 2013verlangte X.________ von A.A.________, stattdessen einen weiteren BMW X5 im Wert von ca. Fr. 110'890.-- zu leasen. Das Fahrzeug hätte X.________ fahren und die Leasingraten A.A.________ bezahlen sollen. A.A.________ unterzeichnete Dokumente, das Leasing kam schliesslich aber ebenfalls nicht zu Stande.