Citation: 8C_114/2015 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer argumentiert, auch in einer seinem Gesundheitszustand angepassten Arbeit hätte er einen Invaliditätsgrad von mindestens 662 /3 % erreicht und gemäss dem damals geltenden Art. 28 Abs. 1 aIVG Anspruch auf eine ganze Rente gehabt Diese Behauptung bleibt ohne Beleg. Geht man davon aus, dass der Gesundheitszustand seit der Rentenzusprache bis zur Expertise vom 6. August 2012 unverändert geblieben ist, was vom behandelnden Arzt regelmässig bestätigt worden war, kann von einer zumutbaren Arbeitsfähigkeit von 80 % ausgegangen werden. Das durchschnittliche monatliche Erwerbseinkommen für Männer betrug gemäss den Schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik 2000, Tabelle TA1, privater Sektor, Anforderungsniveau 4, Fr. 4'437.- monatlich bei 40 Wochenstunden oder Fr. 55'507.- im Jahr bei 41,7 Wochenstunden. Das ergibt unter Berücksichtigung einer um 20 % eingeschränkten Arbeitsfähigkeit und eines Abzuges von 10 % noch ein damals zumutbares Invalideneinkommen von Fr. 39'965.-. Um den Anspruch auf eine ganze Rente zu rechtfertigen, müsste diesem Einkommen ein solches im Gesundheitsfalle von mindestens Fr. 119'895.- gegenüberstehen. Dass der Beschwerdeführer ohne gesundheitliche Probleme ein solches hätte erzielen können, behauptet selbst er nicht. Dies würde auch den Zahlen gemäss IK-Auszug und den Geschäftsabschlüssen der Jahre 1994 bis 1997 widersprechen. Schliesslich bringt der Beschwerdeführer auch nicht vor, die Aufnahme einer unselbstständigen Tätigkeit sei ihm damals nicht zumutbar (vgl. dazu etwa Urteil 9C_356/2014 vom 14. November 2014 E. 3 mit Hinweisen) gewesen, weshalb auch diese Frage nicht weiter geprüft wird.