Citation: 9C_653/2015 E. B

Die gegen den Einspracheentscheid der Philos vom 9. Dezember 2014 eingereichte Beschwerde hiess das Kantonsgericht Appenzell Innerrhoden mit Entscheid vom 21. Mai 2015 teilweise gut und hob die Verfügung der Philos vom 18. Juni 2014 und deren Einspracheentscheid vom 9. Dezember 2014 auf. Es kam dabei zum Schluss, dass A.________ der Philos per 31. Dezember 2013 noch Prämien für die Jahre 2011 bis 2013 im Gesamtbetrag von Fr. 1'004.60 schulde. Die in Zusammenhang mit den Ausständen ergangenen Mahnungen und Betreibungen seien indessen, da der Versicherte diverse Male erfolglos versucht habe, Erklärungen für die Rechnungsstellungen und bezüglich der genauen Zusammensetzung des geforderten Betrags zu erhalten, seitens der Philos verfrüht und daher zu Unrecht erfolgt, weshalb die damit verbundenen Kosten nicht dem Versicherten auferlegt werden könnten. Auf Grund der Ende 2013 noch bestehenden Restanzen sei dieser aber erst auf den nächstmöglichen Termin aus dem Versicherungsverhältnis zu entlassen, sofern er bis dahin sämtliche Kosten beglichen habe.