Citation: 1P.36/2003 11.08.2003 E. 5

Die Anklagekammer hat trotz ihres Nichteintretens zum Inhalt der Aufsichtsbeschwerde Stellung genommen und aufgezeigt, dass der Beschwerde selbst bei materieller Behandlung kein Erfolg beschieden gewesen wäre. Nach der Rechtsauffassung des Beschwerdeführers sind diese Ausführungen der Anklagekammer willkürlich. 5.1 Die Legitimation zur Willkürbeschwerde ist nach ständiger Rechtsprechung nur gegeben, wenn die willkürliche Anwendung einer Bestimmung gerügt wird, welche dem Beschwerdeführer einen Rechtsanspruch einräumt oder den Schutz seiner Interessen bezweckt (BGE 123 I 279 E. 3c/aa S. 280; 122 I 44 E. 3b/bb S. 47; 121 I 252 E. 1a S. 255, 267 E. 2 S. 269 mit Hinweisen). Vorliegend ist jedoch nicht ersichtlich und wurde auch nicht dargetan, welches verfassungsmässige Recht des Beschwerdeführers die Anklagekammer durch die materielle Prüfung der Aufsichtsbeschwerde verletzt haben soll. Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 125 I 71 E. 1c S. 76; 122 I 70 E. 1c S. 73 mit Hinweisen). Soweit der Beschwerdeführer die materiellen Erwägungen der Anklagekammer zur Aufsichtsbeschwerde als willkürlich rügt, vermag seine Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht zu genügen. Auf die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers ist nicht einzutreten.