Citation: 1C_244/2019 E. 1.2.2

1.2.2. Das Grundstück des Beschwerdeführers grenzt an die Bauparzelle Nr. 1248, die wiederum an die Bauparzelle Nr. 1098 der Beschwerdegegner 2 angrenzt. Die räumliche Beziehungsnähe ist somit gegeben. Die Beschwerdegegner bestreiten dies nicht. Sie bringen jedoch vor, dem Beschwerdeführer mangle es an einem schutzwürdigen Interesse. Dies gelte zunächst, soweit dieser vorbringe, der auf der Parzelle Nr. 1098 vorgesehene Anbau mit vorgelagertem Portikus halte den nach dem kantonalen Baurecht erforderlichen Gebäudeabstand zum geplanten Mehrfamilienhaus auf der Parzelle Nr. 1248 nicht ein. Da der Beschwerdeführer den Anbau von seinem Grundstück aus nicht einsehen könne, werde er durch die angeblich unzulässige Abstandsunterschreitung in tatsächlicher Hinsicht in keiner Art und Weise beeinträchtigt. Sein Interesse an der geltend gemachten richtigen Rechtsanwendung gehe daher nicht über das der Allgemeinheit hinaus. Dasselbe gelte, soweit er die Überschreitung der Lärm-Immissionsgrenzwerte bei drei Fenstern an der Südwestfassade des projektierten Mehrfamilienhauses und die insoweit gewährten Erleichterungen beanstande. Die von ihm angerufenen Normen der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV; SR 814.41) dienten nicht dem Schutz der Nachbarn, sondern dem der Betroffenen. Für sein Einfamilienhaus hätten zudem alle Bauten auf den Bauparzellen lediglich lärmvermindernde Auswirkungen.