Citation: 1C_505/2020 E. 10.3

10.3. Es ist schon fraglich, ob diese Begründung den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG an eine Willkürrüge genügt. Die Beschwerdeführenden berufen sich auf BGE 131 II 200 E. 7.2; dieser Entscheid betrifft jedoch die "notwendigen Kosten" im Sinne von Art. 64 Abs. 1 VwVG und ist für den vorliegenden - kantonales Prozessrecht betreffenden - Fall nicht einschlägig. Jedenfalls erscheint die Zusprechung einer Parteientschädigung nicht als willkürlich: Die Beschwerdeführenden bestreiten nicht, dass es sich um einen komplexen Fall handelte, der den Beizug einer externen Vertretung gerechtfertigt hätte bzw. besonderen Aufwand erforderte. Der Anspruch auf eine Parteientschädigung wäre daher unproblematisch, wenn der beigezogene Berater seinen Aufwand dem Beschwerdegegner in Rechnung gestellt hätte. Sofern er darauf verzichtete, so stellte er seine Arbeitszeit unentgeltlich zur Verfügung. Dies sollte dem Beschwerdegegner (einem gemeinnützigen Verein) zugute kommen, nicht aber die Beschwerdeführenden entlasten. Es ist daher nicht unhaltbar, eine Entschädigung zuzusprechen, unabhängig davon, ob der - tatsächlich entstandene - Aufwand dem Beschwerdegegner verrechnet wurde oder nicht.