Citation: 2A.433/2004 13.04.2005 E. B

Weil sich die Liegenschaft X.________ in einem Gebiet mit Planungspflicht befindet, arbeiteten die Erben zusammen mit der Gemeinde G.________ und einem Architekten die erforderliche Überbauungsordnung aus, welche eine Bebauung des Grundstücks mit Mehrfamilienhäusern vorsieht (vgl. den Planungsvertrag vom Oktober 1998). Federführend für die Erben waren dabei A.________ und C.________, welche zu entscheiden hatten, ob sie ihr Kaufrecht ausüben wollten. Am 13. Januar 1999 gründeten die vier Geschwister die H.________AG, welche die Planung und Durchführung der Überbauung bezweckt. Mit Sacheinlagevertrag gleichen Datums wurde die Liegenschaft X.________ - bzw. eine von den Erben zuvor gebildete einfache Gesellschaft, in welche X.________ überführt worden war - zu einem Anrechnungswert von 4,8 Mio. Franken in die H.________AG eingebracht. Dabei übernahm Letztere die Anteile von A.________ und von C.________ für je 1,45 Mio. Franken und jene von D.________ und E.________ für je 950'000 Franken.