Citation: 8C_527/2022 E. 5.2.1

5.2.1. Es kann jedoch - wie bereits die Vorinstanz festgestellt hat - nicht ausser Acht gelassen werden, dass es in den Akten Hinweise auf eine Verwechslung des Unfalldatums gibt. So sprechen laut kantonalem Gericht die Arztberichte des PD Dr. med. C.________, der sich stets auf ein Unfallereignis im Mai 2018 bezog, die Unfallschilderung des Beschwerdeführers vom 14. Oktober 2020, das Schreiben der B.________ SA vom 8. Juli 2021 sowie deren interner E-Mail-Verkehr dafür, dass der Arbeitgeberin beim Ausfüllen der Unfallmeldung ein Fehler im Sinne einer Verwechslung der Jahre 2018 und 2020 unterlief. Nichts anderes ergibt sich aus dem Bericht von Dr. med. E.________, Fachärztin Allgemeine Innere Medizin, vom 5. Juli 2021, wonach der Beschwerdeführer sie erstmals am 1. Oktober 2018 wegen Schulterschmerzen links (Status nach Sturz vom 22. Mai 2018) aufgesucht habe. Gemäss Vorinstanz machte der Beschwerdeführer bereits im Einspracheverfahren mit Eingabe vom 21. Juni 2021 unter Hinweis auf den Bericht des PD Dr. med. C.________ vom 1. Juni 2021 explizit auf die Verwechslung des Unfalldatums aufmerksam.