Citation: 9C_730/2018 E. 3

Die Vorinstanz hat festgestellt, der Beschwerdeführer hätte mit Ablauf des Wartejahres nach Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG im März 2016 bis zur Operation an der rechten Schulter am 22. September 2016 zu 100 % eine leidensangepasste Tätigkeit ausüben können. Danach habe für jegliche Tätigkeit eine Arbeitsunfähigkeit von 100 % bestanden. Ab Mitte November 2016 sei er wiederum ohne Einschränkung in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig gewesen. In Bezug auf die (zweite) Operation am rechten Knie vom 26. Juli 2017 sei von einer kurzen Rehabilitationszeit ohne dauerhafte Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit auszugehen. Diese Feststellungen stützen sich im Wesentlichen auf die Beurteilungen des RAD (Aktennotiz Dr. med. B.________, Fachärztin für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 10. Mai 2017, Bericht Dr. med. C.________, Facharzt für Allgemeine Medizin FMH, vom 11. Mai 2017 und Stellungnahme Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädie, vom 24. Januar 2018) sowie die Berichte des Zentrums E.________ vom 7. April und 7. Juli 2016. Ausgehend von der grundsätzlichen Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit hat die Vorinstanz durch Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28a Abs. 1 IVG) für die Zeit vom 1. Juli 2016 (frühest möglicher Rentenbeginn; Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG) bis 22. September 2016 und ab Mitte Dezember 2016 bzw. Mitte März 2017 (Art. 88a Abs. 1 IVG) einen Invaliditätsgrad von höchstens 32 % ermittelt, was für den Anspruch auf eine Rente nicht ausreicht (Art. 28 Abs. 2 IVG). Für den Zeitraum dazwischen ist sie von einer Erwerbsunfähigkeit von 100 % ausgegangen. Dementsprechend hat sie die angefochtene Verfügung bestätigt, mit welcher dem Versicherten ab 1. September 2016 eine bis 31. März 2017 befristete ganze Rente zugesprochen worden war.