Citation: 1C_136/2023 E. 3

Die Vorinstanz bestätigte in tatsächlicher Hinsicht die Feststellung des Regierungsrats, wonach die streitbetroffene Villa einen äusserst hohen wissenschaftlichen, kulturellen und heimatkundlichen Wert gemäss § 2 Abs. 1 und § 25 Abs. 1 lit. a DMSG aufweise. Damit bestehe ein äusserst hohes öffentliches Interesse an einer Unterschutzstellung. Die beschränkte Einsehbarkeit und geringe lokale Bekanntheit ändere daran nichts. Die Anliegen der inneren Verdichtung und des Lärmschutzes fielen als gegen die Unterschutzstellung sprechende öffentliche Interessen kaum ins Gewicht. Als hoch schätzte die Vorinstanz demgegenüber die der Unterschutzstellung entgegenstehenden privaten Interessen des Beschwerdeführers ein. Sie gelangte jedoch zum Schluss, die Verhältnismässigkeit der angeordneten Schutzmassnahmen sei gerade noch zu bejahen.