Citation: 9C_291/2007 12.07.2007 E. A

H.________, deutscher Staatsangehöriger, war vom 1. September 2003 bis 31. Dezember 2004 bei der zur Groupe Mutuel gehörenden Futura Krankenversicherung, Martigny (im Folgenden: Futura), grundversichert. Nachdem er im (undatierten) Versicherungsantrag angegeben hatte, sein Wohnsitz befinde sich in X.________ (Kanton A.________), ab 1. Dezember 2003 sei ein "Erstwohnsitz" in Y.________ (Kanton B.________) vorgesehen, berechnete die Futura die Versicherungsprämien vom 1. September bis 30. November 2003 gestützt auf die für den Kanton A.________ gültigen Ansätze; ab 1. Dezember 2003 stellte sie H.________ die für den Kanton B.________ geltenden Prämien in Rechnung. Mit Schreiben vom 11. Oktober 2004 ersuchte der Service cantonal de l'assurance-maladie (SCAM) von A.________ die Futura um eine Versicherungsbestätigung betreffend H.________. Die zuständige Sachbearbeiterin der Futura informierte H.________ mit E-Mail vom 8. November 2004, die Versicherung habe Kontakt mit den Behörden in A.________ und B.________ aufgenommen, um den Versicherungsvertrag gemäss seinem Lebensmittelpunkt anzupassen. Das Bevölkerungsamt Y.________ bestätigte mit Schreiben vom 9. November 2004, H.________ sei am 1. November 2004 zugezogen. Hierauf teilte die Futura H.________ mit, sie habe den Tarif rückwirkend angepasst, da er vom 1. September 2003 bis 31. Oktober 2004 im Kanton A.________ wohnhaft gewesen sei und stellte ihm neue Versicherungsausweise vom 15. April 2005 für die Jahre 2003 (Monatsprämie: Fr. 180.80) und 2004 (Monatsprämie: Fr. 234.80 vom 1. Januar bis 31. Oktober 2004 bzw. Fr. 193.80 vom 1. November bis 31. Dezember 2004) zu (Schreiben vom 18. April 2005). In der Folge stellte sich H.________ auf den Standpunkt, die Futura habe ihm zu Unrecht die für den Kanton A.________ gültigen (höheren) Prämien in Rechnung gestellt. Mit Schreiben vom 28. Juli 2005 hielt die Futura an ihrer Berechnung fest und betrieb H.________ nach Ablauf der Zahlungsfrist und erfolgloser Mahnung für den Differenzbetrag (Fr. 24.- zuzüglich Mahn- und Betreibungsspesen). Eine weitere Betreibung für ausstehende Prämien vom 1. Januar bis 31. Juli 2004 leitete die Futura am 22. August 2005 ein und verfügte am 13. September 2005 entsprechend. Hiegegen rekurrierte H.________ am 13. Oktober 2005. Mit Einspracheentscheiden vom 13. Dezember 2005 hielt die Futura an ihren Verfügungen fest.