Citation: I 111/05 11.07.2005 E. 1

Das kantonale Gericht hat die massgebende, mit In-Kraft-Treten des ATSG per 1. Januar 2003 lediglich hinsichtlich des Verweises auf den nunmehr einheitlich definierten Begriff der Arbeitsunfähigkeit (Art. 6 ATSG; vgl. auch BGE 130 V 345 f. Erw. 3.1, 3.1.1 und 3.1.2) modifizierte Bestimmung über den Anspruch auf eine Zusatzrente für den Ehegatten (Art. 34 Abs. 1 IVG [in den vom 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 2002 sowie vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 gültig gewesenen Fassungen] in Verbindung mit Art. 30 IVV [in der vom 1. Januar 1997 bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassung]) richtig wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Weil der Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin zwar nach dem 31. Dezember 2002 erlassen worden ist, darin aber auch Sachverhalte beurteilt werden, die vor dem 1. Januar 2003 eingetreten sind, ist entsprechend dem von der Praxis entwickelten intertemporalrechtlichen Grundsatz, wonach in zeitlicher Hinsicht diejenigen Rechtssätze massgebend sind, die bei Verwirklichung des zu Rechtsfolgen führenden Sachverhalts in Geltung standen (BGE 130 V 446 f. Erw. 1.2.1 mit Hinweisen), der Beurteilung der streitigen Verhältnisse bis zum 31. Dezember 2002 altes und ab 1. Januar 2003 neues Recht (ATSG samt Nebenerlassen) zugrunde zu legen (BGE 130 V 445 ff.). Zu ergänzen ist ferner, dass im Rahmen der 4. IV-Revision die Zusatzrente für den Ehegatten grundsätzlich auf den 1. Januar 2004 aufgehoben wurde, nach altem Recht zugesprochene Zusatzrenten jedoch unter den bisherigen Voraussetzungen weitergewährt werden (lit. e der Schlussbestimmungen der Änderung des IVG vom 21. März 2003 [4. IV-Revision]).