Citation: 2C_130/2021 E. 4.3.4

4.3.4. Die weiteren Einwände der Beschwerdeführerin ändern an der vorstehenden Würdigung nichts: 4.3.4.1. Ohne Grundlage ist insbesondere der an die Vorinstanz gerichtete Vorwurf einer Gehörsverletzung (Art. 29 Abs. 2 BV) : Aus der Begründung des angefochtenen Urteils gehen die für die Vorinstanz tragenden Entscheidungsmotive ohne Weiteres hervor; der Beschwerdeführerin war es ohne Zweifel möglich, den angefochtenen Entscheid sachgerecht anfechten zu können. Wenn einzelne Teile der Begründung in der Sache nicht zu überzeugen vermögen (vgl. E. 4.3.3.1 hiervor), ist dies eine Frage des materiellen Rechts, die mit dem Anspruch auf rechtliches Gehör nichts zu tun hat. Die Begründungspflicht verlangt im Übrigen auch nicht, dass sich die Behörde mit allen Parteistandpunkten auseinandersetzt und jedes Vorbringen widerlegt (BGE 143 III 65 E. 5.2). 4.3.4.2. Nichts abzuleiten vermag die Beschwerdeführerin auch aus den rechtlichen Bestimmungen und der Praxis der Eidgenössischen Zollverwaltung zur Ermittlung der Ursprungseigenschaft von Waren. Bei der Bestimmung der Ursprungseigenschaft geht es darum, ob eine Ware aufgrund ihrer Grundkomponenten bzw. des Herstellungsprozesses einen hinreichend starken Bezug zu einem Staat aufweist, um als dort "erzeugt" zu gelten; Waren, denen Ursprungseigenschaft bescheinigt wird, können sodann aufgrund verschiedener staatsvertraglicher Handelsvereinbarungen unter Umständen präferenzielle Behandlung bei der Einfuhr bzw. Ausfuhr beanspruchen (vgl. für einen kürzlich entschiedenen Fall Urteil 2C_768/2019 vom 16. August 2021 E. 4 [zur amtl. Publ. vorgesehen]). Diese Frage hat mit der unilateralen Entlastung der Einfuhr von Waren für bestimmte Verwendungen nichts zu tun.