Citation: 2C_312/2019 E. A

A.________ (nachfolgend: der Steuerpflichtige) war in der Steuerperiode 2010 im Kanton St. Gallen unbeschränkt steuerpflichtig. Er ist unter anderem Mehrheitsgesellschafter und Geschäftsführer der B.________ GmbH mit Sitz in U.________/ZG (nachfolgend: die Gesellschaft). Die Beteiligung gehört seinem Privatvermögen an. Am 26. Juli 2011 reichte der Steuerpflichtige beim Steueramt des Kantons St. Gallen (KStA/SG) die Steuererklärung zur Steuerperiode 2010 ein. In der Folge erfuhr das KStA/SG, dass die ausserkantonale Gesellschaft am 16. November 2012 für die Steuerperiode 2010 rechtskräftig veranlagt und dabei eine Aufrechnung von Fr. 75'000.-- als verdeckte Gewinnausschüttung zugunsten des Steuerpflichtigen berücksichtigt worden sei. In den Veranlagungsverfügungen vom 8. November 2017 rechnete das KStA/SG auf Ebene des Steuerpflichtigen Fr. 75'000.-- (Staats- und Gemeindesteuern des Kantons St. Gallen) bzw. Fr. 45'000.-- (direkte Bundessteuer; Art. 20 Abs. 1bis DBG) auf. Die Einsprachen blieben erfolglos (Einspracheentscheide vom 22. März 2018).