Citation: 8C_750/2016 E. 2

Streitig und zu prüfen ist, ob das kantonale Gericht Bundesrecht verletzte, indem es einen Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung für die Periode ab November 2011 verneinte. Diesbezüglich ist zunächst massgebend, ob die mit Rückfallmeldung vom 12. Dezember 2011 geltend gemachten, seit 8. November 2011 zu einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit führenden Rückenbeschwerden auf das Unfallereignis vom 5. Mai 1997 zurückzuführen sind. Alsdann stellt sich die Frage, ob aus dem Ereignis vom 20. Februar 2012 ein Leistungsanspruch besteht. Unbestritten ist, dass beim Versicherten bezüglich Rückenbeschwerden von einem Vorzustand auszugehen ist, welcher am 7. November 1996 zu einer Diskushernienoperation L3/L4 und L4/L5 geführt hatte.