Citation: 7B_301/2024 E. 2.6

2.6. Die Vorinstanz geht in ihrem Entscheid von diesen Grundsätzen aus. Nach den unbestrittenen und für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs.1 BGG) werden dem Beschwerdeführer Geldwäschereihandlungen und Betrüge mittels Onlinetradingplattformen in mehreren Ländern mit einer mutmasslichen Schadenssumme von mehreren Millionen Franken vorgeworfen, wobei sich bereits der in der Schweiz entstandene Schaden auf ca. Fr. 6.3 Mio. belaufen soll. Das Strafverfahren in der Schweiz läuft - soweit ersichtlich - seit Juli 2023. Aufgrund der Dimensionen der Betrugsvorwürfe und der auf dem Weg der internationalen Rechtshilfe durchzuführenden Untersuchungshandlungen kann das Verfahren bei dieser Sachlage, entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers, noch nicht als fortgeschritten bezeichnet werden. Die Anforderungen an den Nachweis von Kollusionsgefahr sind daher nicht übermässig hoch anzusetzen und besteht angesichts der hohen mutmasslichen Schadensumme zudem eine grosses öffentliches Interesse an einer ungestörten Sachverhaltsermittlung.