Citation: 5P.444/1999 29.02.2000 E. 5

5.- Ist die staatsrechtliche Beschwerde mangelhaft begründet und dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers entgangen, dass der Verteilungsplan weder von der Versteigerung der Liegenschaft noch vom dafür erforderlichen Lastenverzeichnis getrennt werden kann, weil das Zwangsvollstreckungsverfahren nach dem Fortsetzungsbegehren immer mit der Ermittlung des verwertbaren, bzw. mit der Verwertung des verpfändeten Schuldnervermögens beginnt und mit der Verteilung des Erlöses aus der Verwertung endet (s. Art. 89 ff., 116 ff., insbes. Art. 133 ff., und 144 ff. i.V.m. Art. 219 SchKG; s. Art. 155 ff. i.V.m. Art. 219 SchKG; s. Art. 197 ff., 221 ff., 252 ff. und 261 ff. SchKG), erscheint die staatsrechtliche Beschwerde als aussichtslos (Art. 152 Abs. 1 OG; BGE 123 I 145 E. 2b/bb, 122 I 267 E. 2b). Weil Art. 20a Abs. 1 Satz 1 SchKG nur für die Beschwerde nach Art. 17 ff. SchKG gilt (Cometta, a.a.O. N 45 und 50 zu Art. 19 SchKG sowie N 7 f. zu Art. 20a SchKG) und somit die allgemeinen Bestimmun-gen zur Kostenverlegung im bundesgerichtlichen Verfahren (Art. 149 ff., insbes. 156 und 159 OG) nicht zu verdrängen vermag, wird der unterliegende Beschwerdeführer in Rücksicht auf die Abweisung seines Gesuches um Verfahrenshilfe kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Eine Parteientschädigung schuldet der Beschwerdeführer jedoch nicht, weil dem obsiegenden Obergericht nach der im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren analog geltenden Vorschrift von Art. 159 Abs. 2 Halbsatz 2 OG keine Entschädigung zusteht (Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire, Bd. V, Bern 1992, N 3 zu Art. 159 OG S. 162).