Citation: I 359/01 20.03.2002 E. 3

3.- Was die psychischen Aspekte betrifft, finden sich in den Akten folgende Angaben: a) Dr. med. N.________, Innere Medizin FMH, äusserte sich im Bericht vom 14. Februar 1998 unter Verweis auf den Kurzaustrittsbericht des Universitätsspials Zürich vom 19. Dezember 1997 dahingehend, dass der Beschwerdeführer "eigentlich arbeiten müsste". Im Kurzbericht vom 15. März 2000 hingegen empfahl er, ein psychiatrisches Gutachten einzuholen, um dem Versicherten vom medizinischen Standpunkt aus gerecht zu werden. Es bestehe eine Phobie gegen jegliche körperliche Belastung. b) Im Verlaufsprotokoll der Berufsberatung finden sich verschiedene Hinweise, in welchen die Angst des Beschwerdeführers vor körperlicher Anstrengung zum Ausdruck kommt. So habe er bei einem Arbeitsversuch in der Eingliederungsstätte Y.________ anfangs September 1998 erneut einen Herzanfall erlitten und hospitalisiert werden müssen. c) Im erwähnten Gutachten kommt Dr. M.________ zum Schluss, dass der Versicherte in körperlich leichten Tätigkeiten zu 100 % und in mittelschweren noch zu etwa 70 % arbeitsfähig sei. Der Gesundheitszustand lasse sich mit zwei Massnahmen verbessern: mit regelmässigem Kreislauftraining und mit Vorkehren, welche zum Zweck hätten, dem Beschwerdeführer das durch den Herzinfarkt wahrscheinlich beeinträchtigte Selbstvertrauen wieder zurückzugeben. Es solle ihm klar gemacht werden, dass seine kardiale Situation trotz der Herzkrankheit nicht hoffnungslos sei. Eine spezifische psychiatrische Beurteilung sei nur dann notwendig, wenn der Versicherte nach Abschluss dieser Massnahmen nach wie vor nicht bereit sei, eine Arbeit aufzunehmen. d) In den neu eingereichten Unterlagen von Dr. med. S.________, Facharzt für Innere Medizin, speziell Herzkrankheiten (Bericht vom 29. Mai 2001), Dr. med. G.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH (Bericht vom 25. Juli 2001) und der Klinik für kardiale und psychosomatische Rehabilitation X.________ (Bericht vom 11. Oktober 2001) ist von einer Angststörung und einer schweren depressiven Episode die Rede.