Citation: I 656/05 28.12.2005 E. 3

3.1 Da es im vorliegenden Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, sind gemäss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. 3.2 Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn die Bedürftigkeit des Beschwerdeführers aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 135 Erw. 2.3.1, 128 I 236 Erw. 2.5.3 mit Hinweis). Nach vier in ihren Befunden praktisch vollständig übereinstimmenden Arztberichten war ohne weiteres anzunehmen, dass sich das Eidgenössische Versicherungsgericht nicht auf eine erneute Abklärung desselben Sachverhalts einlässt, zumal die Dres. med. B.________ und A.________ in ihren Schlussfolgerungen klar auf invaliditätsfremde Gesichtspunkte abstellen und keinerlei Indizien ersichtlich sind, welche auf die Unvollständigkeit der Arztberichte hinweisen. Zudem erweist sich die Rüge der unvollständigen bzw. unrichtigen Sachverhaltswürdigung durch die Vorinstanz als haltlos. Der Beschwerdeführer macht insbesondere geltend, das kantonale Gericht habe die Berichte der Dres. med. B.________ und A.________ unberechtigterweise als "unbeachtlich abqualifiziert". Richtig ist vielmehr, dass die Vorinstanz in Erwägung 4 des angefochtenen Entscheids ausführlich auf die betreffenden Unterlagen eingegangen ist und überzeugend dargelegt hat, warum sie ihren Entscheid nicht auf diese, sondern auf die früher erstellten Berichte der Dres. med. O.________ und S.________ stützt. Bei dieser Ausgangslage hätte sich eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt hätte, nicht zu einem Prozess entschlossen, da die Verlustgefahren erheblich höher als die Gewinnaussichten waren. Wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses sind die Voraussetzungen der unentgeltlichen Verbeiständung somit nicht erfüllt. Die weiteren Kriterien sowie die Frage nach der Deckung der Parteikosten durch die Rechtsschutzversicherung (welche den Versicherten noch im vorinstanzlichen Verfahren vertreten hat), können offen bleiben.