Citation: 4D_62/2025 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz verneinte im Zusammenhang mit der Nichtbestellung eines Dolmetschers eine Gehörsverletzung. Sie stellte dazu in tatsächlicher Hinsicht im Wesentlichen fest, die Erstinstanz habe im Dokument "Bestätigung des Klageeingangs und Informationen zum Verfahren" u.a. darauf hingewiesen, dass zu einer allfälligen Verhandlung auf Antrag ein Dolmetscher beigezogen werde. Die Beschwerdeführerin 2 habe einzig darum ersucht, dass bei einer Gerichtsverhandlung ein Dolmetscher aufgeboten werde. Eine solche habe indessen nicht stattgefunden, weshalb das Aufgebot nicht notwendig gewesen sei. Die Beschwerdeführer gehen nicht hinreichend auf diese Erwägungen ein und legen nicht rechtsgenügend dar, inwiefern die Vorinstanz insoweit eine Gehörsverletzung zu Unrecht verneint haben soll, indem sie bloss in unzulässiger Ergänzung des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts (Erwägung 3.2 vorne) behaupten, die Erstinstanz habe eine Verhandlung in Aussicht gestellt, und beanstanden, weder die Erstinstanz noch die Vorinstanz habe erklären können, warum diese Verhandlung nicht mehr habe stattfinden können. Darauf und auf ihre in diesem Zuammenhang erhobene Rüge, wonach ein Entscheid, ohne dass die Beschwerdeführerin 2 ihren Standpunkt habe vortragen können, eine krasse Gehörsverletzung darstelle, kann nicht eingetreten werden. Lediglich der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass im summarischen Verfahren, in dem das Ausweisungsbegehren der Beschwerdegegnerin zu behandeln war (Art. 248 lit. a und Art. 257 ZPO), grundsätzlich nur ein einfacher Schriftenwechsel stattfindet und sich keine der Parteien darauf verlassen darf, dass das Gericht nach einmaliger Anhörung (zu der die Beschwerdeführerin 2 nach den Feststellungen der Vorinstanz Gelegenheit hatte) einen zweiten Schriftenwechsel oder eine mündliche Verhandlung anordnet (BGE 146 III 237 E. 3.1 S. 241).