Citation: 8C_91/2016 E. 5.2.2

5.2.2. Ohne die Erhebungen oder Ergebnisse des zweiten Haushaltsabklärungsberichtes vom 11. Februar 2013 zu beanstanden, hatte das kantonale Gericht bereits im ersten Rechtsgang mit Rückweisungsentscheid vom 20. November 2013 die von der IV-Stelle am 25. März 2013 revisionsweise verfügte Verneinung eines Rentenanspruchs aufgehoben. Es stellte nicht auf den zweiten Haushaltsabklärungsbericht vom 11. Februar 2013 ab, weil eine allfällige Einschränkung der Leistungsfähigkeit im Aufgabenbereich des Haushalts bisher aus psychiatrischer Sicht nicht abgeklärt worden sei. Die IV-Stelle habe diese Abklärung durch eine psychiatrisch-rheumatologische Begutachtung nachzuholen. Nach Einholung des MGZ-Gutachtens schloss das kantonale Gericht gestützt darauf im zweiten Rechtsgang mit angefochtenem Entscheid sowohl eine erhebliche Änderung des Gesundheitszustandes als auch eine relevante Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit im angestammten Bereich der Haushaltsführung aus (vgl. hievor E. 5 Ingress). Eine Reduktion der Einschränkungen im Haushalt sei nicht nachgewiesen. Denn die Differenz zwischen erstem und zweitem Haushaltsabklärungsbericht von einer um mindestens 18 % reduzierten Einschränkung im Haushaltsbereich finde "ihre hinreichende Erklärung in der Ungenauigkeit, welche der Ermittlung von Einschränkungen im Haushalt durch eine Abklärungsperson im psychischen Bereich immanent" sei.