Citation: U 140/03 05.12.2003 E. A

Der 1957 geborene K.________, gelernter Spengler und Sanitätsinstallateur mit eigener Firma und sechs Angestellten, litt nach den Angaben in der der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) am 2. April 2000 erstatteten Unfallmeldung nach einem Zeckenbiss im Herbst 1988 an Störungen am ganzen Körper, die ab dem 23. Februar 2000 zur Arbeitsunfähigkeit führten. Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH für Ohren-, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, bei dem K.________ wegen einer progredienten Hörstörung links in Behandlung war, äusserte 1999 den Verdacht auf Vorliegen einer Borreliose und überwies den Versicherten an Frau Dr. med. M.________, Fachärztin für Allgemeinmedizin. Die Ärztin diagnostizierte in ihrem Bericht vom 17. Mai 2000 eine auf zahlreiche Zeckenbisse zurückzuführende Borreliose/Neuroborreliose im Stadium III. Die SUVA holte Berichte der behandelnden Ärzte Dres. med. T.________ und S.________ ein. Zudem liess sie den Versicherten in der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Spitals X.________ beurteilen. In dem betreffenden Gutachten vom 19. Dezember 2000 wurde es als sehr unwahrscheinlich bezeichnet, dass die beim Versicherten zur Arbeitsunfähigkeit führenden Symptome mit überwiegender Wahrscheinlichkeit auf einen Zeckenbiss zurückzuführen seien. Nachdem auch Dr. med. C.________, Facharzt FMH für Innere Medizin und Arbeitsmedizin, SUVA Abteilung Arbeitsmedizin, in seiner ärztlichen Beurteilung vom 5. Januar 2001 dem Gutachten des Spitals X.________ in vollem Umfang folgte, verneinte die SUVA den Anspruch auf Versicherungsleistungen mit Verfügung vom 22. Januar 2001, weil es sich bei den vom Versicherten beschriebenen multiplen Beschwerden nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit um eine Zeckenbiss-Folgeerkrankung handle und weder ein Unfall noch eine unfallähnliche Körperschädigung vorliege. An ihrem Standpunkt hielt sie mit Einspracheentscheid vom 4. Dezember 2001 fest.