Citation: 2C_788/2018 E. B

Am 16. Juni 2017 lehnte das Amt für Migration des Kantons Luzern das Gesuch von A.________ ab, seine Aufenthaltsbewilligung gestützt auf Art. 43 (Familiennachzug von Personen mit Niederlassungsbewilligung) und Art. 50 AuG (Bewilligungsanspruch nach Auflösung der Familiengemeinschaft [AuG: seit dem 1. Januar 2019: Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer und über die Integration; AIG; SR 142.20]) sowie Art. 8 EMRK zu verlängern; gleichzeitig hielt es ihn an, das Land zu verlassen. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement sowie das Kantonsgericht des Kantons Luzern wiesen die hiergegen gerichteten Rechtsmittel am 6. Dezember 2017 bzw. am 9. Juli 2018 ab. Die kantonalen Behörden gingen davon aus, dass A.________ nicht hinreichend habe belegen können, dass er Opfer häuslicher Gewalt geworden sei; es sei auch nicht ersichtlich, inwiefern seine soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland als stark gefährdet zu gelten hätte (Art. 50 Abs. 1 lit. b i.V.m. Abs. 2 AIG [nachehelicher Härtefall]).