Citation: 7B_157/2022 E. 2.3.3

2.3.3. Diese Beurteilung der Vorinstanz ist nicht zu beanstanden. Gegen fehlerhafte Verfahrenshandlungen der Beschwerdegegnerin stand und steht dem Beschwerdeführer der ordentliche Rechtsweg offen. Sodann vermag der Beschwerdeführer nicht aufzuzeigen, inwiefern in den von ihm nur listenartig und sehr pauschal beschriebenen angeblichen Verletzungen von Verfahrensvorschriften besonders krasse oder ungewöhnlich häufige Fehlleistungen vorliegen sollen, welche bei gesamthafter Würdigung eine schwere Verletzung der Amtspflichten darstellen und sich einseitig zu seinen Lasten auswirken. Die pauschale Behauptung des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin unterdrücke eventuell relevante Tatsachen bzw. Dokument, reicht jedenfalls so wenig aus wie der blosse Umstand, dass die Beschwerdegegnerin einen Strafbefehl erlassen hat, um von gravierenden Amtspflichtverletzungen auszugehen. Soweit der Beschwerdeführer in diesem Zusammenhang zudem eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend macht, stösst seine Kritik ebenfalls ins Leere. Daran ändert auch seine Behauptung nichts, es werde übersehen, dass sich das Ausstandsbegehren auf künftige Verfahren beziehe und nicht erfolgte Verfahrenshandlungen korrigieren solle. Zusammengefasst verletzt es kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz den Ausstandsgrund von Art. 56 lit. f StPO verneint hat.