Citation: 2C_60/2014 E. 2.4.1

2.4.1. Aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV ergibt sich grundsätzlich weder ein Recht auf Aufenthalt in einem bestimmten Staat noch auf Wahl des den Betroffenen für das Privat- oder Familienleben am geeignetsten erscheinenden Orts (BGE 130 II 281 E. 3.1). Aus dem konventionsmässigen Schutz des Privatlebens lässt sich nur ausnahmsweise ein Recht auf Verbleib in der Schweiz ableiten. Eine lange Anwesenheit (hier rund 15 Jahre) und die damit verbundene normale Integration genügen nicht; es bedarf vielmehr besonders intensiver, über eine normale Integration hinausgehender privater Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur bzw. entsprechender vertiefter sozialer Beziehungen zum ausserfamiliären Bereich (BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286; 126 II 377 E. 2c S. 384 ff.; 120 Ib 16 E. 3b S. 22; Urteil 2C_266/2009 vom 2. Februar 2010 E. 3 - 5).