Citation: 2C_614/2020 E. A

A.a. A.________ (geb. 1988; früher: A.A.________) ist serbischer Staatsangehöriger. Am 9. März 2011 heiratete er die österreichische Staatsbürgerin B.________ (geb. 1984), welche im Kanton Basel-Landschaft über eine Aufenthaltsbewilligung verfügt. Das Amt für Migration des Kantons Basel-Landschaft (heute: Amt für Migration und Bürgerrecht [AFMB]) erteilte ihm in der Folge eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Gattin. Zwischen den Eheleuten kam es am 20. September 2011 zu häuslicher Gewalt. Vom 23. September 2011 bis zum 23. Dezember 2011 befand sich A.________ in diesem Zusammenhang in Untersuchungshaft. Das Zwangsmassnahmengericht belegte A.________ am 23. Dezember 2011 mit einem Kontakt- und Annäherungsverbot gegenüber seiner Gattin; dieses wurde am 12. Juni 2012 aufgehoben. Am 29. März 2012 schied das Bezirksgericht Liestal die Ehe. Das Amt für Migration und Bürgerrecht sah am 18. September 2012 davon ab, die Aufenthaltsbewilligung von A.________ zu verlängern und hielt ihn an, die Schweiz zu verlassen; dieser kehrte hierauf nach Serbien zurück. A.b. Am 25. September 2012 heiratete A.________ in seiner Heimat die Schweizer Bürgerin C.A.________ (geb. 1987). Aus der Beziehung ging am 30. März 2013 die gemeinsame Tochter D.A.________ hervor, die über das Schweizer Bürgerrecht verfügt. Die Familie hielt sich im Kanton Aargau auf, bevor sie am 1. Februar 2017 in den Kanton Basel-Landschaft zog. Im April 2017 kam es zu häuslicher Gewalt, worauf sich die Eheleute A.________ am 1. Mai 2017 trennten. Am 30. Mai 2017 wurde A.________ mit einem Kontakt- und Annäherungsverbot gegenüber C.A.________ und der gemeinsamen Tochter D.A.________ belegt. Am 10. Juli 2017 (Rektifikat vom 20. Juli 2017) bewilligte das Zivilkreisgericht Basel-Landschaft Ost (Zivilkreisgericht) den Eheleuten, getrennt zu leben. Das Kontakt- und Annäherungsgebot wurde aufgehoben und die Tochter unter die Obhut der Mutter gestellt. Am 27. September 2017 ordnete das Zivilkreisgericht superprovisorisch wieder ein Kontakt- und Annäherungsverbot an; dieses wurde am 1. März 2018 bestätigt.