Citation: 6B_654/2019 E. 3.3.1

3.3.1. Der Beschwerdeführer rügt, das Kurzgutachten (recte: der Kurzbericht) vom 24. März 2016 und das Gutachten vom 28. November 2016 seien auch aus anderen Gründen unverwertbar. Hinsichtlich des Kurzberichts sei keine natürliche Person mittels prozessleitendem Entscheid als sachverständige Person ernannt worden, sondern der Auftrag, der nicht alle in Art. 184 Abs. 2 StPO bezeichneten Angaben enthalte, sei an das Forensische Institut Zürich erfolgt. Ferner habe er keine Gelegenheit gehabt, sich vorgängig zur sachverständigen Person zu äussern und dazu eigene Anträge zu stellen. Die Vorinstanz äussere sich mit keinem Wort zu diesen bereits im Berufungsverfahren erhobenen Einwänden, weshalb sie ihre Begründungspflicht und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletze. Hinsichtlich des Gutachtens macht der Beschwerdeführer geltend, die Ernennung der sachverständigen Person hätte mittels prozessleitendem Entscheid und nicht durch einen "Auftrag für ein Gutachten" erfolgen müssen. Auch enthalte der Auftrag keinen Hinweis auf die Geheimhaltungspflichten. Schliesslich habe sich der Auftrag an eine bestimmte natürliche Person gerichtet, im Gutachten werde jedoch eine andere natürliche Person als Sachverständiger bezeichnet. Da sich die Vorinstanz auch mit diesen Vorbringen nicht auseinandersetze, verletze sie ihre Begründungspflicht und seinen Anspruch auf rechtliches Gehör. An der Unverwertbarkeit des Gutachtens vermöge entgegen der Vorinstanz auch nichts zu ändern, dass der Beschwerdeführer gegen den Gutachtensauftrag kein Rechtsmittel erhoben, sich zur Person des Gutachters nicht geäussert und keine Fragen gestellt habe.