Citation: 2C_483/2024 E. 2

Angefochten ist der kantonal letztinstanzliche Endentscheid des Verwaltungsgerichts vom 28. August 2024 (Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG). Auf dem hier betroffenen Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 lit. a BGG) nur zulässig, wenn auf die angestrebte Aufenthaltsbewilligung ein bundes- oder völkerrechtlicher Anspruch besteht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Die Beschwerdeführerin kann sich grundsätzlich weiterhin auf die freizügigkeitsrechtlichen Bestimmungen des Familiennachzugs berufen (Art. 3 Abs. 1 und 2 lit. a Anhang | FZA). Zudem macht sie geltend, ihr Ehemann stelle (mittlerweile) keine Gefährdung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung mehr dar und sein Gesundheitszustand habe sich stark verschlechtert. Dies reicht aus, um einen potentiellen Anspruch auf (Wieder-) Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung darzutun. Da auch die übrigen Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind (Art. 42, Art. 89 Abs. 1, Art. 90, Art. 100 Abs. 1 BGG), ist auf die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten einzutreten.