Citation: 9C_317/2016 E. 5.2

5.2. Ähnliches gilt in Bezug auf das beantragte polydisziplinäre Gerichtsgutachten. Wie das kantonale Gericht zutreffend dargelegt hat, sind die verschiedenen Phasen kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit auf das urologische Leiden zurückzuführen. Dazu haben die beiden urologischen Fachärzte klar dargelegt, dass dieses keine dauernde oder auch nur längerfristige Arbeitsunfähigkeit begründet. Weitere urologische Abklärungen sind daher nicht notwendig. Soweit der Beschwerdeführer schliesslich auf eine am 24. Februar 2014 durchgeführte Operation in der Abteilung Viszeralchirurgie im Spital D.________ hinweist, um die Notwendigkeit weiterer Abklärungen und vor allem einer polydisziplinären Begutachtung zu begründen, ist auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz zu verweisen. In diesen wird aufgezeigt, dass (auch) der behandelnde Dr. med. E.________ die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit - soweit überhaupt - einzig mit dem urologischen Leiden und eben nicht mit dem viszeralchirurgischen Eingriff begründete. Das kantonale Gericht hat deshalb zu Recht auch auf diesbezügliche Abklärungen verzichtet. Der Antrag auf Rückweisung zur Einholung eines polydisziplinären Gerichtsgutachtens ist somit unbegründet.