Citation: 7B_529/2024 E. 3.2

3.2. Der angefochtene Entscheid des Obergerichts wurde der Verteidigerin des Beschwerdeführers nach deren eigenen Angaben am 28. März 2024 zugestellt. Da der Fristenstillstand vom siebenten Tag vor Ostern bis und mit dem siebenten Tag nach Ostern (Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG) bei Haftbeschwerden nicht gilt (Art. 46 Abs. 2 BGG; BGE 133 I 270 E. 1.2.2; Urteil 1B_108/2023 vom 23. Februar 2023 E. 2.3), begann die Frist am 29. März 2024 zu laufen (Art. 44 Abs. 1 BGG) und endete am 29. April 2024 (Art. 45 Abs. 1 BGG). Die am 7. Mai 2024 eingereichte Beschwerde erweist sich folglich als offensichtlich verspätet. Entsprechend ist auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten. Die Beschwerde erweist sich bei dieser Sachlage als aussichtslos, weshalb das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist (Art. 64 Abs. 1 BGG). Damit wird der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Umständehalber wird indessen ausnahmsweise von einer Kostenerhebung abgesehen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG).