Citation: 2C_810/2020 E. 4

Die Beschwerdeführerin macht geltend, sie sei "zu keinem Zeitpunkt zum angeblichen Verlassen von W.________[/TG] ins Ausland persönlich angehört worden". Die damit erhobene Rüge der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) verfängt nicht: Die Beschwerdeführerin hatte jedenfalls im Verfahren vor der Vorinstanz ausreichend Gelegenheit, zur Frage des Wegzuges ins Ausland Stellung zu nehmen. Anders als die Beschwerdeführerin suggeriert, verleiht der Anspruch auf rechtliches Gehör auch kein Recht auf mündliche Stellungnahme (vgl. BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428). Die im angefochtenen Entscheid erwähnte, rückwirkend per 29. Februar 2016 aufgrund Wegzuges ins Ausland erfolgte Löschung der Beschwerdeführerin im Einwohnerregister W.________/TG wäre sodann infolge einer allfälligen, vom Einwohneramt W.________/TG begangenen Gehörsverletzung nur dann unbeachtlich, wenn die Löschung aufgrund eines entsprechenden Verfahrensfehlers nichtig wäre. Eine nichtigkeitsbegründende Gehörsverletzung durch das Einwohneramt W.________/TG ist aber nicht ersichtlich, zumal die Beschwerdeführerin sich in diesem Kontext einzig auf den (gemäss E. 3 hiervor) als nicht bewiesen zu erachtenden Umstand stützt, dass sie für dieses Amt jederzeit telefonisch erreichbar gewesen sei.