Citation: 4A_538/2017 E. 4.4.3

4.4.3. Aus dem vorinstanzlichen Sachverhalt ergibt sich, dass die Instruktionsrichterin der Vorinstanz mit Verfügung vom 7. März 2017 den Parteien mitteilte, dass die Kammer ohne Verhandlung aufgrund der Akten entscheiden und dass angesichts der eingereichten umfangreichen und einlässlichen Schriftsätze im obergerichtlichen Verfahren kein zweiter Schriftenwechsel angeordnet werde. Allfällige Einwände dagegen seien innert zehn Tagen geltend zu machen. Die Beschwerdeführerin beantragte mit Eingabe vom 13. März 2017 die Anordnung eines zweiten Schriftenwechsels, was die Instruktionsrichterin mit Verfügung vom 23. März 2017 angesichts der bereits eingereichten einlässlichen Schriftsätze und des wahrgenommenen Replikrechts abwies. Nach dieser Verfügung reichte die Beschwerdeführerin am 9. und 22. Juni 2017 neue Beweismittel zu den Akten, woraufhin die Instruktionsrichterin die Parteien mit Verfügung vom 26. Juni 2017 darauf aufmerksam machte, dass das Gericht mit dem Verzicht auf die Durchführung des zweiten Schriftenwechsels (Verfügungen vom 7. und 23. März 2017) in die Phase der Urteilsberatung übergegangen sei und Noven seit diesem Zeitpunkt nicht mehr zulässig seien.