Citation: 6B_283/2013 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Verurteilung wegen grober Verkehrsregelverletzung nach Art. 90 Ziff. 2 SVG. Er bestreitet mit Hinweis auf das Urteil 6B_109/2008 in subjektiver Hinsicht, rücksichtslos gehandelt zu haben. Er habe die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung übersehen. Angesichts der vor ihm liegenden schnurgeraden, mit Eisenbahn und Schutzwänden gesäumten Strecke und der sich im Blick befindlichen 60-er Tafel sei er der irrigen Meinung gewesen, er befände sich ausserorts. Mental sei er mit verschiedenen Konfliktsituationen belastet gewesen. Er sei pflichtwidrig unachtsam gefahren. Dies sei zwar als Fehlverhalten einzustufen, doch zeuge diese Unachtsamkeit weder von Rücksichtslosigkeit noch offenbare sie ein bedenkenloses Verhalten gegenüber fremden Rechtsgütern. Er habe vielmehr durch die Vermeidung eines plötzlichen Stopps aufgrund des defekten Katalysators fremde Rechtsgüter schützen wollen.