Citation: 2C_868/2016 E. 2.4

2.4. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer an die Schweiz ausgeliefert wurde und die französischen Behörden gemäss dem angefochtenen Entscheid einer Auslieferung in den Kosovo allenfalls noch zustimmen müssten, ändert an der ausländerrechtlichen Natur der beanstandeten Wegweisung nichts: Mangels eines Asylgesuchs in der Schweiz und eines an die schweizerischen Behörden gerichteten Auslieferungsersuchens der Republik Kosovo bildet weder ein asyl- noch ein rechtshilferechtlicher Akt Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens (vgl. BGE 138 II 513 E. 1.2 S. 515 ff.). Die Eingabe ist deshalb - mangels einer asylrechtlichen Gegenausnahme von den Ausschlussgründen nach Art. 83 BGG - als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen und zu behandeln. Dasselbe gilt nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens für die Beschwerde des unentgeltlichen Rechtsbeistands bezüglich der Höhe seiner Entschädigung im vorinstanzlichen Verfahren: Die entsprechende Frage ist dem Bundesgericht im gleichen Rechtsmittelweg zu unterbreiten wie die Sache selber (vgl. THOMAS HÄBERLI, in: Niggli/Uebersax/ Wiprächtiger [Hrsg.]), a.a.O., N. 9 zu Art. 83 BGG).