Citation: 2A.303/2001 12.07.2001 E. 1

1.- a) A.________ reiste am 5. November 2000 ohne Ausweispapiere illegal in die Schweiz ein. Er stellte ein Asylgesuch, wobei er erklärte, aus Sierra Leone zu stammen und am 10. April 1975 geboren worden zu sein. Anhand einer Überprüfung seiner Fingerabdrücke zeigte sich jedoch, dass er vom 15. Oktober 1990 bis zum 28. August 1997 als Asylsuchender in Deutschland gelebt und sich dort als B.________ aus Gambia (geb. 12. Oktober 1968) ausgegeben hatte. Am 22. März 2001 wies das Bundesamt für Flüchtlinge das Asylgesuch ab und verfügte die Wegweisung des Gesuchstellers aus der Schweiz. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat die Asylrekurskommission nicht ein (Urteil vom 23. Mai 2001), worauf das Bundesamt für Flüchtlinge A.________ eine Frist bis zum 11. Juni 2001 ansetzte, um die Schweiz zu verlassen. Am 21. Juni 2001 wurde dieser in Zürich festgenommen; Polizeibeamte werfen ihm vor, anlässlich einer Personenkontrolle zwei Kügelchen Kokain fallen gelassen zu haben. A.________ war bereits zuvor verschiedentlich im Umfeld der Drogenszene angetroffen worden. Am 23. Juni 2001 wurde A.________ vom Amt für Ausländerfragen des Kantons Zug in Ausschaffungshaft genommen; das Verwaltungsgericht des Kantons Zug (nachfolgend: Haftrichter) bestätigte die am 23. Juni 2001 angeordnete Ausschaffungshaft für maximal drei Monate (Entscheid vom 26. Juni 2001). b) Am 1. Juli 2001 ist A.________ mit einer handschriftlichen, in englischer Sprache abgefassten und als "Beschwerde" betitelten Eingabe ans Bundesgericht gelangt; sinngemäss beantragt er die Entlassung aus der Haft. Der Haftrichter sowie das Amt für Ausländerfragen des Kantons Zug schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt für Ausländerfragen hat sich innert Frist nicht vernehmen lassen. Am 9. Juli 2001 reichte der Beschwerdeführer eine Stellungnahme ein.