Citation: 8C_568/2023 E. 2

Die Vorinstanz legte im angefochtenen Urteil vom 21. Juli 2023 in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten dar, weshalb sich der Taggeldanspruch des Beschwerdeführers für die Zeit bis zur Vollendung des 20. Altersjahres auf Fr. 40.70 beläuft, was zur Bestätigung der in diesem Sinne abgefassten Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 16. März 2023 führte. Bezogen auf die Forderung des Beschwerdeführers, das Taggeld sei in Abweichung des materiellen Rechts auf der Grundlage des Kreisschreibens über die Taggelder der Invalidenversicherung (KSTI) bzw. des von der Beschwerdegegnerin herausgegebenen Merkblatts 4.02 Leistungen der IV, Taggelder der IV, Stand am 1. Januar 2020, Rz. 15, auszurichten, führte das kantonale Gericht näher aus, weshalb diesem Ansinnen nicht entsprochen werden kann. Sodann hat es die Voraussetzungen dargelegt, unter denen ausnahmsweise eine vom materiellen Recht abweichende Behandlung der rechtsuchenden Person möglich ist und dazu festgehalten, hierfür fehle es bereits an einer konkreten vorbehaltlosen Auskunft von Seiten der Beschwerdegegnerin, dass der Beschwerdeführer Anspruch auf das höhere (von ihm geltend gemachte) Taggeld von Fr. 122.10 habe; darüber hinaus habe er im Vertrauen darauf (ohnehin) keine Dispositionen getroffen, die er nicht ohne Nachteile rückgängig machen könnte.