Citation: 1P.638/2006 08.03.2007 E. B

Am 6. Februar 2006 bewilligte die Gemeinde dem E.________ den Bau einer Schutzmauer an das Nebengebäude auf Parzelle Nr. 24, unmittelbar neben der Strassenparzelle Nr. 29. Gleichzeitig wies sie eine Einsprache der Miteigentümer von Nr. 29 ab. Letztere hatten die geplante Mauer als unzumutbare Verengung der Wegeinfahrt erachtet. Dagegen erhoben die Einsprecher Rekurs beim Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden. Sie brachten sinngemäss vor, der Bauherr habe bereits 1989/1990 das Nebengebäude auf Parzelle Nr. 24 umgebaut und dabei eine Schutzmauer samt Randsteinen beidseits der engen Wegzufahrt erstellt. Würde die Schutzmauer verbreitert, ginge damit eine weitere Verengung der bereits heute schmalen Ein- und Ausfahrt einher, was ihnen nicht zuzumuten sei.