Citation: I 83/07 02.05.2007 E. 2

2.1 Mit Bezug auf die vom Beschwerdeführer vorinstanzlich u.a. beantragte direkte Zahlung des vom Sozialamt T.________ zurückgeforderten Betrags von Fr. 3'530.- an dieses erwog das kantonale Gericht, die mit Schreiben vom 22. November 2005 verlangte Rückerstattung liege nicht im Streit, ebensowenig ein mögliches Rechtsverhältnis zwischen der IV-Stelle und dem Sozialamt betreffend irrtümlicher Nichtüberweisung der abgetretenen IV-Taggelder. Anfechtungs- und Streitgegenstand sei lediglich, ob die Beschwerdegegnerin mit befreiender Wirkung die Zahlung auf das Bankkonto des Beschwerdeführers bei der Bank X.________ leisten konnte. Die Vorinstanz erkannte im Dispositiv ihres Entscheids allerdings nicht auf teilweises Nichteintreten auf die Beschwerde, sondern wies diese schlicht ab. In seiner Beschwerde an das Bundesgericht beantragt der Beschwerdeführer zwar ebenfalls die Auszahlung des Betrags von Fr. 3'530.- direkt an das Sozialamt T.________, setzt sich aber in der Begründung der Beschwerde einzig mit der Zahlung auf sein Bankkonto auseinander. 2.2 Unbestritten und aktenkundig hat der Beschwerdeführer seine Ansprüche gegenüber der Invalidenversicherung im Betrag von Fr. 1'955.- pro Monat dem Sozialamt T.________ abgetreten, was - bezogen auf den hier zur Diskussion stehenden Zeitraum der Taggeldzahlung - den Betrag von (gerundet) Fr. 3'530.- ausmacht. Durch die Abtretung der Forderung geht diese auf den neuen Gläubiger (d.h. das Sozialamt) über. Der bisherige Gläubiger (d.h. der Beschwerdeführer) ist daran nicht mehr berechtigt und kann sie nicht einklagen (BGE 130 III 417 E. 3.4 S. 426). Er ist zwar zur Beschwerde legitimiert, wenn er die Gültigkeit der vorgenommenen Abtretung bzw. der Drittauszahlung bestreiten will (vgl. BGE 132 V 113, nicht publ. E. 1). Ebenso sind der Schuldner und der Zessionar der abgetretenen Forderung in diesem Streit legitimiert, weil es dabei um ihre Zahlungspflicht bzw. um ihren Befriedigungsanspruch geht (BGE 126 V 258, nicht publ. E. 1b). Ist jedoch - wie hier - die Gültigkeit der Abtretung nicht bestritten, kann der Zedent nicht vom Schuldner verlangen, an den Zessionar zu leisten. Mit Recht hat zwar der Beschwerdeführer vor der Vorinstanz ausgeführt, die IV-Stelle, welcher die Abtretung rechtzeitig angezeigt worden ist, habe nicht mit befreiender Wirkung an ihn leisten können (Art. 167 OR); sie hätte daher dem Sozialamt die Leistung, die sie bisher nicht befreiend erbracht hatte, erbringen müssen. Die SVA hat jedoch stattdessen das Sozialamt aufgefordert, beim Beschwerdeführer den Betrag einzufordern, was dieses auch getan hat, allerdings nach Lage der Akten nicht verfügungsweise, sondern mit einem einfachen Schreiben. Dieser vom Sozialamt geltend gemachten Rückforderung würde der Boden entzogen, wenn die IV-Stelle - wie dies der Beschwerdeführer beantragt - die Leistung an das Sozialamt erbrächte. Der Beschwerdeführer hat insofern zwar durchaus ein faktisches Interesse an dieser Zahlung. Dies ändert aber nichts daran, dass es sich dabei um eine Forderung des Sozialamtes handelt, welche einzig dieses geltend machen kann. Soweit der Beschwerdeführer beantragt, den Betrag von Fr. 3'530.- an das Sozialamt auszubezahlen, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten.