Citation: I 259/02 05.06.2003 E. 2

2.1 Bezüglich des Gesundheitszustandes des Beschwerdeführers kann auf die auf umfassenden Abklärungen beruhende Expertise der MEDAS vom 3. Januar 2001 abgestellt werden. Dagegen wird auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts eingewendet. Laut Gutachten der MEDAS weist der Beschwerdeführer nebst seinen durch die erhobenen rheumatologischen Befunde begründeten Rückenbeschwerden und einem Asthma bronchiale eine somatoforme Schmerzstörung auf, deren Ursache in organisch bedingten Leiden zu sehen ist. Die Ärzte der MEDAS bestätigen, dass es seit der ursprünglichen Rentenzusprache vom 7. Oktober 1996 zu einer stetigen leichten Verschlechterung des Gesundheitszustandes kam. Die Gründe dafür lägen in der Entwicklung einer somatoformen Schmerzstörung, dem Nachweis einer ausgeprägten Osteoporose sowie im sozialen Rückzug. Eine seit der ersten Rentenverfügung vom 7. Oktober 1996 eingetretene Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse kann demnach als ausgewiesen gelten, sodass die Voraussetzungen für eine Rentenrevision gestützt auf Art. 41 IVG grundsätzlich erfüllt wären. Zu prüfen bleibt, ob sich die veränderte gesundheitliche Situation in einem Ausmass auf die Arbeits- und die Erwerbsfähigkeit auswirkt, das den Rentenanspruch zu beeinflussen vermag. 2.2 Nach Ansicht der Ärzte der MEDAS sind dem Beschwerdeführer körperlich leichte, wechselbelastende Tätigkeiten, ohne repetitives Heben und Tragen über 10 kg zu 50 % zumutbar; ausgeschlossen sind Einsätze im früher ausgeübten Beruf als Mitarbeiter im Holzbau sowie in Baugeschäften. Dagegen bringt der Beschwerdeführer vor, im MEDAS-Gutachten werde der neu gestellten psychiatrischen Diagnose nicht die ihr zukommende Bedeutung beigemessen; nachdem er sowohl aus rheumatologischer als auch aus psychiatrischer Sicht zu 50 % arbeitsunfähig sei, könne gesamthaft nicht eine ebenfalls bloss 50%ige Einschränkung des Leistungsvermögens resultieren. Dem ist, wie auch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingeräumt wird, entgegenzuhalten, dass die in verschiedenen medizinischen Bereichen festgestellte Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit nicht in dem Sinne kumuliert berücksichtigt werden darf, dass die einzelnen fachärztlichen Einschätzungen addiert werden. Vielmehr ist eine gesamthafte Beurteilung vorzunehmen. Der im Rahmen der Exploration in der MEDAS beigebrachte psychiatrische Konsiliarbericht des Dr. med. R.________ vom 13. November 2000, auf welchen auch die Vorinstanz Bezug nimmt, begründet die attestierte 50%ige Arbeitsunfähigkeit mit der Gefahr einer erneuten Dekompensation bei einem 50 % übersteigenden Einsatz in einer Erwerbstätigkeit. Daraus ist zu schliessen, dass gegen eine trotz der somatisch bedingten Einschränkung zumutbare 50%ige Betätigung auch aus psychiatrischer Sicht keine Einwände erwachsen würden. Insofern ist die vorinstanzliche Argumentation, wonach die vom Psychiater auf 50 % veranschlagte Arbeitsunfähigkeit sowohl die organisch erklärbare Beeinträchtigung als auch die psychische Komponente erfasst, nicht zu beanstanden.