Citation: 1P.218/2002 21.10.2002 E. 1

1.1 Indem das Verwaltungsgericht die Streitsache "zur Erteilung der Baubewilligung an die Gemeinde" zurückwies, fällte es einen Zwischenentscheid, der das kantonale Verfahren nicht abschliesst. Die staatsrechtliche Beschwerde ist gemäss Art. 87 Abs. 2 OG gegen Zwischenentscheide nur zulässig, wenn diese einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil bewirken können. Ein solcher Nachteil liegt unter anderem vor, wenn eine Gemeinde gezwungen wird, entgegen ihrer Auffassung eine neue Anordnung zu erlassen; ihr ist nicht zuzumuten, einer als falsch erachteten Weisung Folge zu leisten, um alsdann ihren eigenen Entscheid anzufechten (BGE 128 I 3 E. 1b S. 7 mit Hinweisen). Die staatsrechtliche Beschwerde ist somit zulässig. 1.2 Eine Gemeinde ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts zur Autonomiebeschwerde befugt, wenn sie durch den angefochtenen Entscheid in ihren hoheitlichen Befugnissen berührt wird. Ob ihr im betreffenden Bereich tatsächlich Autonomie zusteht, ist keine Frage des Eintretens, sondern bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 128 I 136 E. 1.2 mit Hinweisen). Das Verwaltungsgericht hob im angefochtenen Entscheid die Verweigerung der Baubewilligung durch die Beschwerdeführerin auf. Dieser Entscheid trifft diese in ihren hoheitlichen Befugnissen, weshalb ihre Legitimation zur staatsrechtlichen Beschwerde wegen Verletzung der Gemeindeautonomie zu bejahen ist. Da auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.