Citation: 1C_256/2023 E. 2.2

2.2. Vorliegend lässt sich der mutmassliche Ausgang des Verfahrens nicht ohne Weiteres feststellen. Für die Bestimmung der Kostenfolgen ist demnach auf das Verursacherprinzip abzustellen. Die Beschwerdegegnerin hat das Baubewilligungsgesuch für die Rekultivierung/Endgestaltung der Kiesgrube Bachtellen in Tuggen und das hier zugrunde liegende Gesuch um Verlängerung der Fristen für die Wiederauffüllung und Rekultivierung dieser Kiesgrube parallel eingereicht. Die im parallelen Verfahren erteilte Baubewilligung hat schliesslich zur Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Verfahrens geführt, weshalb die Beschwerdegegnerin kostenpflichtig wird. Die nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer haben praxisgemäss keinen Anspruch auf eine Parteientschädigung. Auch der in ihrem amtlichen Wirkungskreis handelnden Gemeinde ist keine Parteientschädigung zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG). Das Bundesgericht kann die Kostenregelung des vorangegangenen Verfahrens nur dann neu regeln, wenn es den angefochtenen Entscheid ändert (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG). Dies ist hier, wo das Verfahren gegenstandslos geworden ist, nicht der Fall (Urteil 1C_159/2022 vom 2. November 2023 E. 6.3 mit Hinweisen).