Citation: 8C_117/2024 E. 2

Die Beschwerdeführerin rügt vorab in formeller Hinsicht, die vorinstanzliche Sachverhaltsdarstellung lasse die Replik und Duplik ausser Betracht. Dabei sei entscheidend, dass sie am 9. Januar 2023 mit der Replik einen Arztbericht ihres behandelnden Psychiaters Dr. med. E.________ vom 22. Dezember 2022 im Sinne einer "second opinion" eingereicht habe. Diese medizinische Einschätzung werde an keiner Stelle des kantonsgerichtlichen Urteils erwähnt. Demnach habe die Vorinstanz ein erhebliches Beweismittel grundlos ausser Acht gelassen, was basierend auf einem unvollständig erhobenen Sachverhalt zu einer fehlerhaften Beweiswürdigung führe. Das angefochtene Urteil halte somit aus Sicht des Bundesrechts nicht stand.