Citation: 9C_125/2020 E. 2.3

2.3. Diese Argumentation hält nicht stand. In Bezug auf den Bericht des Spitals C.________ vom 12. Dezember 2018 hat die Vorinstanz festgestellt, die Progression der Krankheit habe subjektiv nicht zu einer Verschlimmerung der Symptome geführt, und die Medikation der Versicherten sei entsprechend angepasst worden. Die RAD-Ärztin sei deshalb von einer unveränderten Arbeitsfähigkeit ausgegangen. Diese Feststellungen bleiben für das Bundesgericht verbindlich (E. 1.3); die RAD-Ärztin verfügt denn auch über einen Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin, wozu insbesondere die Disziplinen Kardiologie und Rheumatologie gehören. Sodann endet der gerichtliche Überprüfungszeitraum mit dem Erlass der angefochtenen Verfügung vom 13. März 2019. Welche weiteren Berichte beim Spital C.________ hätten eingeholt werden müssen und was sich daraus bis zum massgeblichen Zeitpunkt für die Beschwerdeführerin resp. deren Arbeits (un) fähigkeit hätte ergeben sollen, legt (e) sie nicht dar (vgl. zur Beschränkung des Untersuchungsgrundsatzes durch die Mitwirkungspflicht Art. 61 lit. c ATSG; BGE 138 V 86 E. 5.2.3 S. 97; 125 V 193 E. 2 S. 195 mit Hinweisen). Schliesslich besteht auch bei Multi- resp. Polymorbidität nicht per se Anspruch auf (versicherungsexterne) Begutachtung (vgl. BGE 135 V 465 E. 4 S. 467 ff.), und der Verzicht auf weitere Abklärungen in pflichtgemässer antizipierender Beweiswürdigung stellt keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar (BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 137 V 64 E. 5.2 S. 69; 136 I 229 E. 5.3 S. 236).