Citation: U 517/06 09.10.2007 E. 4

Nach dem Gesagten ist der medizinische Sachverhalt nicht hinreichend abgeklärt und es bestehen keine rechtsgenüglichen Unterlagen, die der Beschwerdegegnerin erlauben würden, die natürliche Kausalität zwischen dem Unfall vom 10. Mai 2003 und den über den 31. Mai 2004 hinaus anhaltenden Beschwerden zu verneinen. Da auf Grund des aktuellen Erkenntnisstandes auch nicht gesagt werden kann, ob allfällige psychische Beschwerden die Folgen der HWS-Distorsion ganz in den Hintergrund gedrängt haben, kann zudem nicht entschieden werden, ob - bei Bejahung eines natürlichen Kausalzusammenhanges - die Adäquanz auf Grund der Rechtsprechung für psychische Unfallfolgen (BGE 115 V 133) oder jener bei Schleudertraumen oder schleudertraumaähnlichen Verletzungen der HWS (BGE 117 V 359) zu beurteilen sein wird. Auch darüber wird die Unfallversicherung nach Durchführung eines polydisziplinären Gutachtens neu zu entscheiden haben.