Citation: 8C_684/2017 E. A

A.a. A.________, geboren 1969, hatte eine landwirtschaftliche sowie eine Lehre zum Landmaschinenmechaniker absolviert und in diesem (letzteren) Beruf neun Jahre lang gearbeitet. Am 1. August 2002 begann er bei der Bürgergemeinde B.________ zusätzlich mit einer zweijährigen Lehre zum Forstwart mit dem Ziel einer umfassenden Ausbildung für alle Arbeiten auf einem Bürgergemeinde-Werkhof. Bei einem Forstunfall am 20. Dezember 2002 wurde er von einem Baum getroffen und weggeschleudert. Er zog sich dabei eine Milzruptur, eine Thoraxperforation, Rippenserienfrakturen links sowie einen Abriss der linken Nierenarterie zu. Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva) erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Nach dem Austritt aus dem Spital C.________ (Bericht vom 16. Januar 2003) und physiotherapeutischer Behandlung konnte A.________ seine Tätigkeit im Mai 2003 wieder aufnehmen und die Lehre zum Forstwart erfolgreich abschliessen. In der Folge arbeitete er an verschiedenen Stellen als Maschinenmechaniker und Forstwart. Die Suva sprach ihm mit Verfügung vom 19. Oktober 2004 eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 30 % zu. A.b. Am 21. August 2014 meldete die damalige Arbeitgeberin D.________ AG einen Rückfall. Die Suva holte einen Bericht ihrer Abteilung Versicherungsmedizin vom 29. Juni 2015 ein. Dres. med. E.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, und F.________, Fachärztin für Chirurgie FMH, äusserten sich nach einer Untersuchung des Versicherten zu den geklagten Kopfschmerzen, Schulterbeschwerden sowie Fersen-, Knie- und Rückenschmerzen. Sie bestätigten die Einschätzung der behandelnden Ärzte des Spitals C.________, Klinik für Herz-, Thorax- und Gefässchirurgie (Bericht vom 19. Juni 2015), wonach ein unbefriedigender stabil schlechter Folgezustand des Unfalls vom 20. Dezember 2002 mit Einschränkung der Leistungsfähigkeit bestehe und eine Operation bezüglich der Instabilität der Thoraxwand indiziert sei. Am 22. September 2015 wurde der Eingriff im Spital C.________ durchgeführt. Es folgte ein Aufenthalt in der Klinik G.________ vom 5. Oktober bis zum 17. November 2015 (Berichte vom 13. Oktober 2015 und vom 19. November 2015). Mit Verfügung vom 6. Oktober 2015 lehnte die Suva ihre Leistungspflicht für die geklagten Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schulterbeschwerden beidseits, Fersenbeschwerden beidseits und Kniebeschwerden links mangels Kausalzusammenhangs mit dem Unfall vom 20. Dezember 2002 ab. Bezüglich der pneumologischen Beschwerden stellte sie ihre Leistungen nach der Untersuchung im Spital C.________ am 14. Januar 2016 mit Verfügung vom 19. April 2016 per 31. März 2016 ein mit der Begründung, dass die diesbezügliche unfallbedingte Behandlung abzuschliessen sei. Sie bestätigte die beiden Verfügungen mit Einspracheentscheid vom 1. Juli 2016.