Citation: 1C_206/2024 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz argumentiert, aus den Akten ergebe sich, dass in Bezug auf die Arbeitsleistung des Beschwerdeführers im Speziellen sowie den Campus U.________ im Allgemeinen diverse Probleme bestanden hätten. So sei, wie aus verschiedenen Akten hervorgehe, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen dem Sportamt/Amtsvorsteher und dem Beschwerdeführer schwierig gewesen. Der Beschwerdeführer habe Weisungen, etwa bezüglich die Anwendung zweier Softwarelösungen, wiederholt nicht befolgt. Nachgewiesen sei auch, dass sich zumindest der Zivildienst als Kunde des Campus U.________ beim Amtsvorsteher über den Beschwerdeführer und dessen Verhalten beschwert habe, die Zusammenarbeit mit diesem sei schwierig. Zudem sei das Verhältnis zwischen der Verwaltungssachbearbeiterin und dem Beschwerdeführer belastet gewesen und habe sich trotz mehrfacher Aufforderungen und Massnahmen - wie einer Mediation - nicht entspannt. Der Beschwerdeführer habe unzulässigerweise den Konflikt nach aussen getragen und ihr in Anwesenheit Dritter Illoyalität vorgeworfen. Diese Probleme hätten zur Verwarnung vom 1. September 2022 geführt. Die Situation habe sich danach jedoch nachweislich nicht verbessert, was die Vorinstanz mit mehreren Aktenstellen belegt. Sie legt weiter dar, weshalb die Ausführungen des Beschwerdeführers daran nichts zu ändern vermochten. Bereits unter Berücksichtigung dieser Punkte sei festzuhalten, dass der Beschwerdeführer die an ihn gestellten Ziele und Erwartungen und damit die Anforderungen der Funktion gemäss Art. 38 StPG/FR auch nach der Verwarnung nicht erfüllt habe. Er habe die bemängelten Verhaltensweisen nicht geändert, sondern unverändert daran festgehalten, insbesondere in Bezug auf die Zusammenarbeit mit dem Sportamt und im Team (namentlich mit der Verwaltungssachbearbeiterin), die Verweigerung von Anweisungen und den Einsatz der Softwarelösungen. Da der massgebende Sachverhalt liquid sei und von den vom Beschwerdeführer beantragten Parteieinvernahmen keine neuen rechtsrelevanten Erkenntnisse zu erwarten seien, die ein anderes Ergebnis indizieren würden, könne darauf im Sinne einer antizipierten Beweiswürdigung verzichtet werden.