Citation: 1C_80/2020 E. 3.1

3.1. Nach Ansicht der Vorinstanz kann von der Beschwerdeführerin zwar nicht verlangt werden, ihre Interessen derart detailliert zu begründen, dass sie damit ihre Geschäftsgeheimnisse offenlegen würde. Trotzdem sei es grundsätzlich ihre Sache, substanziiert darzutun, weshalb es sich bei einer Information um ein Geschäftsgeheimnis handle. Die Beschwerdeführerin habe in ihrer Beschwerde lediglich behauptet, die Bewilligung als Ganzes sei Teil des Betriebskonzepts. Diese Begründung reiche nicht aus, zumal die Bewilligung keine Angaben zu finanziellen Ressourcen oder Preisberechnungen enthalte. Es sei auch nicht ersichtlich, weshalb die mit der Bewilligung verknüpften Auflagen ein Geschäftsgeheimnis darstellen sollten, dessen Bekanntwerden einen Einfluss auf den Geschäftserfolg oder auf den Wettbewerb haben könnte. In dieser Hinsicht genüge eine bloss abstrakte Gefährdung nicht. Weiter seien die Angaben zur erwarteten Entwicklung der Produktion der Gärtnerei derart vage gehalten, dass nicht nachvollziehbar sei, inwiefern sich ein Konkurrenzunternehmen daraus einen Vorteil verschaffen könnte. Ferner sei die Idee, ein Restaurant in einem Gewächs- oder Treibhaus zu betreiben, weder einzigartig noch neu. Andere Beeinträchtigungen der Privatsphäre seien nicht erkennbar; die Befürchtung kritischer Berichterstattung vermöge nicht zu einer Verweigerung der Herausgabe von Informationen zu führen.