Citation: 8C_175/2016 E. 3

Vor- und letztinstanzlich allein streitig sind die geklagten Beschwerden am rechten Knie. Verwaltung und Vorinstanz stützen sich zur Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhangs zum Unfallereignis vom 24. Januar 2015 auf die Einschätzungen des SUVA-Kreisarztes vom 30. März, 2. Juli und 4. August 2015. Nach seinen Ausführungen sind anlässlich der medizinischen Erstuntersuchungen weder klinische noch bildgebende Befunde erhoben worden, welche auf objektivierbare unfallbedingte Verletzungen des rechten Kniegelenks hätten schliessen lassen. Die bei der Arthrographie vom 19. März 2015 festgestellten horizontalen Rissbildungen seien typische Folge der bei der Beschwerdeführerin früher vorgenommenen Teilmeniskektomie, es handle sich also um vorbestehende degenerative und nicht um unfallbedingte Schädigungen des Meniskus. Was beschwerdeweise dagegen vorgebracht wird, vermag an der Beurteilung des kantonalen Gerichts nichts zu ändern. Es werden die bereits vorinstanzlich erhobenen Einwände erneuert, zu denen sich das kantonale Gericht eingehend und zutreffend geäussert hat, so insbesondere zu der von der Beschwerdeführerin beanstandeten Fachkompetenz des Kreisarztes und zum Beweiswert von dessen Aktenbericht (SZS 2008 S. 393, I 1094/06 E. 3.1.1 in fine; Urteil U 10/87 vom 29. April 1988 E. 5b, nicht publ. in: BGE 114 V 109, aber in: RKUV 1988 Nr. U 56 S. 366). Die Beschwerdeführerin beruft sich auf die von ihr eingeholte Stellungnahme des Dr. med. C.________ vom 3. September 2015. Er interpretierte die in der erwähnten Arthrographie gezeigten Befunde als "neuerliche Meniskusläsionen", welche in einen zeitlichen Zusammenhang mit dem Unfallereignis vom 24. Januar 2015 passten. Das kantonale Gericht hat mit einlässlicher Begründung dargelegt, dass und weshalb dieser Bericht keine auch nur geringen Zweifel an der Einschätzung des SUVA-Kreisarztes zu erwecken vermag (BGE 139 V 225 E. 5.2 S. 229; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.; 125 V 351 E. 3b/ee S. 353 f.). Insbesondere hat es dabei als ausschlaggebend erachtet, dass sich Dr. med. C.________ lediglich auf den genannten Arthrographie-Bericht vom 19. März 2015 bezog, die Vorakten jedoch ausser Acht liess und daher fraglich ist, ob Dr. med. C.________ davon überhaupt Kenntnis hatte. Namentlich die fehlenden unfallspezifischen Befunde bei den Erstuntersuchungen sind hier jedoch entscheidwesentlich. Die Rüge, dass nur ein vollständiges Gutachten geeignet wäre, eine von der versicherungsinternen Einschätzung abweichende Beurteilung zu begründen, ist nicht gerechtfertigt. Gleiches gilt für den Vorwurf, es sei nicht ersichtlich, worauf der SUVA-Kreisarzt sich bei seiner Einschätzung gestützt habe. Schliesslich wird auch nicht weiter begründet, weshalb bei fehlenden unfallspezifischen Befunden bei den Erstuntersuchungen eine Teilursächlichkeit des Unfalls näher hätte abgeklärt werden müssen. Zusammengefasst sind mit der Vorinstanz keinerlei Zweifel an der Zuverlässigkeit der Stellungnahmen des SUVA-Kreisarztes auszumachen und ist deshalb darauf abzustellen. Weitere Abklärungen sind nicht angezeigt.