Citation: 4A_605/2019 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt, wenn ihm vorgeworfen werde, er habe eine kritische Stellungnahme zum Gutachten in Bezug auf die darin enthaltenen Feststellungen zum Kausalzusammenhang unterlassen, setze dies nach Art. 55 Abs. 1 ZPO voraus, dass der Beschwerdegegner diesen Vorwurf im erstinstanzlichen Verfahren tatsächlich erhoben hätte. Dies stellt der Beschwerdeführer in Abrede und rügt in diesem Zusammenhang eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung. Der Beschwerdegegner habe seinen Vorwurf primär auf das Fristversäumnis konzentriert. Eine weitere Verletzung von Art. 55 Abs. 1 ZPO moniert der Beschwerdeführer, weil der Beschwerdegegner die von der Vorinstanz angestellte Berechnung (namentlich den Abzug von 5 %) nie behauptet habe.