Citation: 6S.154/2005 03.07.2005 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, das Kriminalgericht habe einen tadellosen Lebenslauf ohne spezielle Vorkommnisse festgestellt und eine Vorstrafe wegen Führens eines Motorfahrzeugs in angetrunkenem Zustand (FiaZ), d.h. keine einschlägige Vorstrafe. Im Übrigen könne dem Leumundsbericht der Kantonspolizei nichts Negatives entnommen werden. Der FiaZ-Vorfall führte 1991 zu einer 6-monatigen Gefängnisstrafe. Die Dauer dieser Freiheitsstrafe, aber auch der Umstand, dass der Beschwerdeführer die Voraussetzungen für die Gewährung des bedingten Strafvollzugs nicht erfüllte, machen deutlich, dass dem Delikt eine gewisse Schwere zukam. Die Vorinstanz hat bezüglich des Vorlebens des Beschwerdeführers und seiner persönlichen Verhältnisse zwar auf die Ausführungen des Kriminalgerichts verwiesen, darüber hinaus aber noch eigene Feststellungen getroffen. So bezeichnet sie den erwähnten Leumundsbericht als schlecht. Die gegenteilige Behauptung des Beschwerdeführers ist unzulässig (Art. 273 Abs. 1 lit. b und Art. 277bis Abs. 1 BStP). Zumindest fragwürdig ist auch sein Vorbringen, er habe mit seinen Eltern ein gutes Verhältnis. Die Vorinstanz hält nämlich fest, sein Vater habe für ihn bei der Amtsvormundschaft der Stadt Zürich eine vormundschaftliche Massnahme beantragt, weil sich sein Sohn wegen seines "liederlichen Lebenswandels" und seines übermässigen Alkoholkonsums immer wieder in Schwierigkeiten bringe. 2.2 Der Beschwerdeführer argumentiert, er sei vom Vorwurf des gewerbsmässigen Betrugs freigesprochen worden. Da somit das zusätzlich pönalisierte Tatbestandsmerkmal der Arglist entfalle, hätte die Vorinstanz im Vergleich zum Kriminalgericht eine mildere Strafe ausfällen müssen. Es trifft zwar zu, dass die Vorinstanz dem Beschwerdeführer kein arglistiges Verhalten vorhält. Dem steht jedoch gegenüber, dass sich der Beschwerdeführer sowohl der mehrfachen als auch der qualifizierten Veruntreuung schuldig gemacht hat. Letzteres Element hat - ebenso wie der gewerbsmässige Betrug - eine Strafdrohung von bis zu 10 Jahren Zuchthaus zur Folge. Bei dieser Sachlage ist eine Verletzung von Bundesrecht zu verneinen. 2.3 Die Vorinstanz bezeichnet den Beschwerdeführer zu Recht als Rückfalltäter im Sinne von Art. 67 Ziff. 1 Abs. 1 StGB, da er die 6-monatige Gefängnisstrafe im Jahre 1995 verbüsste und die neuerlichen Delikte vor Ablauf von 5 Jahren seit dem Strafvollzug beging. Dass er trotz dieser "Erfahrung" erneut delinquierte, musste die Vorinstanz strafschärfend berücksichtigen. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass sie bei der Gewichtung dieses Merkmals ihr Ermessen überschritten haben soll. 2.4 Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz hätte ihm nicht negativ anrechnen dürfen, dass er trotz laufender Strafuntersuchung sein deliktisches Verhalten gegenüber einem Darleiher fortgesetzt habe. Weil dieser eine grosse Investition tätigte, habe er hoffen dürfen, die Verträge mit den Investoren erfüllen zu können. Damit widerspricht der Beschwerdeführer wiederum den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz. Diese hält nämlich fest, aufgrund der Tatsache, dass er den grössten Teil der geliehenen Gelder für seinen Lebensunterhalt verbrauchte, habe er niemals damit rechnen können, mit den Erträgen der Darlehen diese zeitgerecht und zuzüglich der versprochenen Zinsen zurückzuzahlen. 2.5 Die Vorinstanz hat zu Gunsten des Beschwerdeführers berücksichtigt, dass er sich im Strafverfahren von Anfang an geständig sowie kooperativ gezeigt und mit der Anerkennung der Zivilforderungen eine gewisse Reue und Einsicht offenbart hat und dass er sich seit Oktober 2001 nichts mehr hat zuschulden kommen lassen. 2.6 Nach dem bisher Gesagten und angesichts der übrigen unbestritten gebliebenen Strafzumessungsmerkmale ist die Vorinstanz von den wesentlichen Elementen ausgegangen, hat diese zutreffend gewichtet und mit einer Freiheitsstrafe von 2 ½ Jahren auch kein unhaltbares Strafmass festgelegt. Bei diesem Strafmass erübrigten sich Ausführungen zum bedingten Strafvollzug. Damit erweist sich die Beschwerde als unbegründet, soweit darauf eingetreten werden kann.