Citation: 6B_1231/2016 E. A

A.a. X.________ war seit dem Jahr 1998 Gemeindeammann der Gemeinde U.________/AG. Im Jahr 2013 erhielt er für seine Tätigkeit einen Bruttojahreslohn in Höhe von CHF 217'175.--. Ausgehend von diesem Bruttolohn wurden die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge für die berufliche Vorsorge an die Personalvorsorgestiftung der Einwohnergemeinde, die "Vorsorgeeinrichtung A.________", berechnet. Die X.________ vom Lohn abgezogenen Arbeitnehmerbeiträge beliefen sich auf CHF 1'172.75 (Spar- und Risikoanteil), die aus dem Gemeindevermögen bezahlten Arbeitgeberbeiträge auf monatlich CHF 1'759.15 (Spar- und Risikoanteil). Am 23. Februar 2013 beschloss der Einwohnerrat der Gemeinde U.________ für den Lohn des Gemeindeammanns per 1. Januar 2014 eine Kürzung um jährlich CHF 28'405.-- auf CHF 188'770.--. X.________ stellte sich im September 2013 in Kenntnis dieser Lohnkürzung zur Wiederwahl und wurde vom Volk für die nächste Amtsperiode als Gemeindeammann bestätigt. Das Reglement der "Vorsorgeeinrichtung A.________" sah für den Falle einer Lohnkürzung die Möglichkeit vor, die Vorsorge für den bisherigen anrechenbaren Jahreslohn weiterzuführen. Grundsätzlich musste hiefür die versicherte Person für die Differenz zwischen dem bisherigen und dem neuen anrechenbaren Lohn sowohl für die Arbeitnehmer- als auch die Arbeitgeberbeiträge selbst aufkommen. Der Arbeitgeber konnte sich an dieser Finanzierung indes freiwillig beteiligen. X.________ wollte im Hinblick auf die Lohnkürzung per 1. Januar 2014 diese Möglichkeit in Anspruch nehmen. Er wies im Dezember 2013 den ihm direkt unterstellten und weisungsgebundenen Finanzverwalter der Gemeinde, B.________, und dessen Stellvertreter, C.________, an, die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge weiterhin auf der Basis des alten Jahresbruttolohnes von CHF 217'175.-- zu berechnen und in die "Vorsorgeeinrichtung A.________" einzuzahlen bzw. zu Lasten der Gemeindekasse an die Vorsorgeeinrichtung zu überweisen. Nachdem er vom Finanzverwalter und seinem Stellvertreter darauf aufmerksam gemacht worden war, dass die Übernahme der Differenz der Arbeitgeberbeiträge durch die Gemeindekasse die Zustimmung des Gesamtgemeinderats voraussetze, stellte X.________ die Nachlieferung eines entsprechenden Beschlusses des Gemeinderates in Aussicht. Im Zeitraum Januar 2014 bis Juni 2015 wurden die monatlichen Arbeitgeberbeiträge in Höhe von CHF 1'759.15 weiterhin gemäss der Anweisung von X.________ vollumfänglich aus dem Gemeindevermögen bezahlt. Der aus der Differenz des früheren und des neuen anrechenbaren Lohns resultierende Teil der Arbeitgeberbeiträge betrug in diesem Zeitraum insgesamt CHF 4'125.10 (Jahr 2014: CHF 2'761.35; Jahr 2015: CHF 1'363.75). X.________ wird vorgeworfen, er habe die Mitarbeiter der Finanzverwaltung in seiner Funktion als direkter Vorgesetzter pflichtwidrig angewiesen, die Differenz der Arbeitgeberbeiträge aus der Gemeindekasse zu bezahlen, wobei weder in der Jahresrechnung 2014 noch in der laufenden Rechnung 2015 der Gemeinde U.________ ein Rückforderungsvorbehalt angebracht worden sei. Dadurch sei der Gemeinde ein Schaden in Höhe von CHF 4'125.10 entstanden. A.b. X.________ nahm in seiner Funktion als Gemeindeammann der Gemeinde U.________ kraft seines Amtes Einsitz im Regionalplanungsverband V.________ (REPLA), den er seit dem 1. April 2000 präsidierte. Für seine Tätigkeit beim REPLA erhielt X.________ jährlich eine pauschale Entschädigung. Diese betrug im Jahr 2014 CHF 4'000.--, wovon CHF 3'500.-- direkt an die Gemeinde U.________ (Finanzverwaltung) und CHF 500.-- als Spesen an X.________ ausbezahlt wurden. Diese Aufteilung war der Gemeinde U.________ bekannt. Neben dieser pauschalen Entschädigung erhielt X.________ seit dem Jahr 2010 zusätzliche Sitzungsgelder, deren Höhe jährlich variierte und die vom REPLA direkt an ihn überwiesen wurden. Die seit Januar 2010 bis Juni 2015 vom REPLA zusätzlich bezogenen Sitzungsgelder beliefen sich auf insg. CHF 2'840.--. In seiner Funktion als Gemeindeammann war X.________ zudem Mitglied in der Gemeindeammänner-Vereinigung des Kantons Aargau. Als Delegierter des Bezirks Bremgarten nahm er Einsitz im kantonalen Gremium "Konsultationsgremium Kanton/Gemeinde" (KKG) und im Ausschuss "Aufgaben- und Lastenverteilung" (ALV). Seit dem Jahr 2011 nahm er jährlich an mehreren Sitzungen des Gremiums und des Fachausschusses teil, wofür er - abhängig von der Anzahl Sitzungen - Sitzungsgelder erhielt, die ihm direkt auf sein Privatkonto überwiesen wurden. Insgesamt bezog X.________ für Sitzungen des KKG und des ALV vom Dezember 2011 bis Dezember 2014 Sitzungsgelder in der Höhe von CHF 1'620.--. X.________ wird vorgeworfen, er habe der Gemeinde den Erhalt der (zusätzlichen) Sitzungsgelder verschwiegen und diese in Verletzung der im Reglement zur Regelung der Anstellungsverhältnisse des Gemeindeammanns der Gemeinde U.________ vom 27. August 2001 vorgesehenen Ablieferungspflicht auch nicht an die Gemeinde weitergeleitet. Die Gemeinde U.________ habe daher keine Kenntnis von den zusätzlichen Einnahmen von X.________ gehabt und diese dementsprechend von ihm auch nicht eingefordert.