Citation: 5A_450/2021 E. A

A.a. A.________ und B.________ sind die Kinder von C.________ und D.________. C.________ und D.________ kauften im Jahre 2009 als Miteigentümer je zur Hälfte das Grundstück LIG U.________ Nr. xxx zum Preis von Fr. 410'000.--. Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 30. Juni 2014 verkauften C.________ und D.________ dieses Grundstück an die beiden Kinder (als Miteigentümer je zur Hälfte) zum Preis vom Fr. 584'000.--. Dieser Kaufpreis entsprach der effektiven Hypothekarschuld gegenüber der Bank E.________ per Verkaufstag, welche die beiden Kinder zur alleinigen Verzinsung und Abzahlung unter Entlassung der Eltern aus der Schuldpflicht übernahmen. Der Kaufpreis galt damit als bezahlt. Auf dem genannten Grundstück waren zum Zeitpunkt der Übertragung Umbauarbeiten im Gange, die von der Bank E.________ mitfinanziert wurden, wobei C.________ noch am 14. Juni 2014 ein Gesuch um einen Nachtragskredit stellte. Mit öffentlich beurkundetem Kaufvertrag vom 1. Dezember 2014 verkauften die Kinder das Grundstück an F.________ und G.________ zum Preis von Fr. 620'000.--. A.b. Nach Abschluss eines Nach- und Strafsteuerverfahrens gegen C.________ sowie eines abgelehnten Gesuchs um Steuererlass leitete das Kantonale Steueramt Zürich Betreibung über eine Forderung von Fr. 119'498.85 zuzüglich Zins zu 4.5% ab 14. Dezember 2012 sowie Fr. 2'235.-- gegen C.________ ein. Aus dieser Betreibung resultierte ein Verlustschein vom 25. September 2014 im Umfang eines ungedeckt gebliebenen Betrags von Fr. 132'209.20. Gemäss Pfändungsbericht des Betreibungsamtes Aarburg vom 5. August 2014 konnte das im Grundbuch von U.________ vormals auf C.________ eingetragene Grundstück nicht gepfändet werden, da dieses per 30. Juni 2014 auf seine Kinder übertragen worden war. Anderes pfändbares Vermögen konnte nicht festgestellt und auch kein künftiges Einkommen gepfändet werden.