Citation: 7B.148/2000 22.08.2000 E. 2

2.- a) Die C.________ AG, die dem Beschwerdegegner die dem Steigerungspreis entgegengehaltene Forderung abgetreten hat, war an der Grundpfandbetreibung ebenso wenig beteiligt wie der Beschwerdegegner selbst. Insbesondere kam den beiden nicht die Stellung eines Grundpfandgläubigers zu. Der Beschwerdegegner geht denn auch selbst nicht davon aus, dass der strittige Geldbetrag ihm im Falle der Bezahlung sogleich zurückzuerstatten wäre. Er beruft sich vielmehr darauf, dass das Geld - auf Grund einer andern, von ihm gegen den Beschwerdeführer angehobenen Betreibung - durch das Betreibungsamt gepfändet werden müsste bzw. er dessen Arrestierung verlangen könnte. b) Wie der Beschwerdeführer zu Recht geltend macht, liegen nach dem Gesagten die Verhältnisse hier nicht so, dass der Beschwerdegegner in Abweichung vom gesetzlichen Grundsatz der Barzahlung davon entbunden werden dürfte, die (noch fehlenden) Fr. 35'000.-- effektiv zu erbringen. Aus den Umständen um die der Steigerung zugrunde liegenden Grundpfandbetreibung selbst ergibt sich nicht, dass das Betreibungsamt den Betrag, falls er vom Beschwerdegegner bezahlt würde, ohne weiteres und unverzüglich zurückzuerstatten hätte. Die nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts erforderliche Liquidität der Verhältnisse ist mit andern Worten nicht gegeben. Es kann nicht Sache des mit der Steigerung betrauten Amtes sein, unter Beizug der Akten anderer Betreibungsverfahren zu beurteilen, was zu geschehen hätte, wenn der Ersteigerer den zurückbehaltenen Geldbetrag zahlen würde. Abgesehen davon, konnte die Vorinstanz auch nach der Abklärung der Stellung des Beschwerdegegners in dem von ihm angerufenen andern den Beschwerdeführer betreffenden Betreibungsverfahren nicht zum Schluss gelangen, der Geldbetrag müsste nach seinem Eingang beim Amt gleich wieder dem Beschwerdegegner zurückbezahlt werden. Die obere kantonale Aufsichtsbehörde spricht ebenfalls nur von einer Pfändung. c) Dass die Verwertungskosten gedeckt worden sind und die als einzige Gläubigerin an der hier in Frage stehenden Grundpfandbetreibung beteiligte Bank K.________ ausdrücklich erklärt hat, dass sie befriedigt worden sei und der vom Beschwerdegegner gewünschten "Verrechnung" zustimme, vermag am Gesagten nichts zu ändern. Zu schützen sind nicht nur die Interessen der Gläubiger (und des Staates), sondern auch diejenigen des Betreibungsschuldners (bzw. des Pfandeigentümers). Angesichts der Ausführungen der Vorinstanz hätte deren Entscheid sodann zur Folge, dass in einem andern Betreibungsverfahren eine Pfändung ausbliebe, ohne dass an jenem Verfahren allenfalls Beteiligte davon überhaupt Kenntnis erhielten, geschweige denn sich gegen eine allfällige Verletzung ihrer Rechte zur Wehr setzen könnten. Das Vorbringen des Beschwerdegegners, dem Beschwerdeführer fehle ein Rechtsschutzinteresse, ist deshalb von vornherein unbehelflich.