Citation: U 31/00 08.10.2003 E. 2

Streitig und zu prüfen sind zunächst die medizinischen Folgen des Unfalls vom 20. Mai 1996. 2.1 In einlässlicher Würdigung der medizinischen Unterlagen haben SUVA und Vorinstanz überzeugend dargelegt, dass die Knieverletzung des Beschwerdeführers auf das Unfallereignis zurückzuführen ist, wohingegen ein Kausalzusammenhang zwischen einem allfälligen - nachträglich geltend gemachten - Schädeltrauma und Rückenbeschwerden sowie insbesondere auch deren Kausalzusammenhang mit dem Unfall nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind. Daran vermögen die bereits früher vorgebrachten Einwände in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nichts zu ändern. In der Unfallmeldung vom 31. Mai 1996 war nur vom Knie/Fuss links als betroffenem Körperteil die Rede. Obschon - was der Beschwerdeführer vorbringt - im Röntgenbericht des Spitals X.________ vom 20. Mai 1996 eine "Kontusion Schädel" vermerkt war, wurde eine solche Verletzung beziehungsweise Behandlungsbedürftigkeit im Abschlussbericht vom 10. Juni 1996 mit keinem Wort erwähnt. Auch in der kreisärztlichen Untersuchung vom 22. Oktober 1996 war davon keine Rede. Anlässlich einer Unterredung vom 16. Mai 1997 gab der Beschwerdeführer gegenüber der SUVA im Rahmen der Krankengeschichte an, er habe seit ein paar Jahren eine Lähmung in der rechten Gesichtshälfte. Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, diagnostizierte am 30. Mai 1997 eine Gehörgangsentzündung und Verspannung der Gesichts- und Halsmuskulatur. Im Bericht der kreisärztlichen Untersuchung vom 12. Juni 1997 findet sich sodann der Hinweis auf nachträglich geltend gemachte Ohrenbeschwerden und ein reduziertes Gehör rechts seit der Kopfkontusion, wohingegen im Austrittsbericht der Rehaklinik Y.________ vom 19. November 1997 im Rahmen der weiteren Diagnosen eine Facialispares rechts seit 1990 festgehalten wurde. Auf Grund dieser Berichte sind SUVA und Vorinstanz zu Recht nicht vom Vorliegen einer aus dem Unfall resultierenden dauernden Kopf- oder Rückenverletzung ausgegangen. Weitere diesbezügliche Abklärungen erübrigen sich. 2.2 Unbestritten ist, dass der Beschwerdeführer die bisherige Tätigkeit als Bauarbeiter unfallbedingt nicht mehr verrichten kann. Sowohl im von der IV-Stelle Basel-Stadt eingeholten Gutachten des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH für orthopädische Chirurgie, vom 19. Dezember 1997 wie auch anlässlich der kreisärztlichen Untersuchung vom 21. Januar 1998 wurde festgehalten, dass der Versicherte in der Lage sei, eine leichte Arbeit in wechselnder Position ganztags auszuführen. Nicht möglich seien eine ganztägig rein stehende oder gehende Tätigkeit sowie Extremstellungen des Knies im Kauern oder Knien und Leiterarbeit. Als Traglimit wurden stehend 20 kg und gehend knapp 10 kg angegeben. Der Kreisarzt hielt zudem fest, dass bei einer eingeschränkten Wechselbelastung etwa stündliche Pausen von drei Minuten zum Durchbewegen beziehungsweise Entlasten der unteren Extremitäten nötig wären. Wenn in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, der Beschwerdeführer könne nicht den ganzen Tag eine rein stehende oder gehende Tätigkeit ausüben, stimmt dies mit den erwähnten schlüssigen Arztberichten überein. Auch diesbezüglich sind demzufolge keine weiteren Abklärungen erforderlich.