Citation: 8C_375/2021 E. 4.3

4.3. Was den zeitlichen Verlauf der Arbeitsfähigkeit betrifft, bestand in Bezug auf die angestammte Tätigkeit aufgrund der Hyperthyreose mit Radiojodtherapie vom 13. Juni bis 3. Dezember 2016 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit und eine 50%-ige Arbeitsfähigkeit vom 6. Dezember 2016 bis 18. Juni 2018. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin war sie wegen der Schilddrüsenerkrankung in einer leidensadaptierten Tätigkeit nie reduziert arbeitsfähig. Worauf sich ihre Behauptung stützt, die volle Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit beziehe sich nur auf die Osteoporoseerkrankung, legt sie in ihrer Beschwerde nicht dar und ist auch nicht ersichtlich. Eine maximal für die Dauer von sechs Wochen bestehende vollständige Arbeitsunfähigkeit auch in einer leidensadaptierten Tätigkeit wird im SMAB-Gutachten, wie die Vorinstanz bundesrechtskonform festhielt, einzig nach der am 19. Juni 2018 erlittenen Deckplattenfraktur attestiert. Weshalb die Vorinstanz den Morbus Basedow bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit ausser Acht gelassen haben soll, ist im Übrigen nicht erkennbar. Die vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitsschaden und zur Arbeitsfähigkeit sind nach dem Gesagten nicht offensichtlich unrichtig oder anderweitig bundesrechtswidrig und damit für das Bundesgericht verbindlich. Die Beschwerde ist unbegründet.