Citation: 8C_603/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Die Vorinstanz erwog, beim Invalideneinkommen habe die Suva auf die Tabelle TA1 der LSE 2018, Zentralwert für die mit praktischen Tätigkeiten (Kompetenzniveau 2, "Praktische Tätigkeiten wie Verkauf/Pflege/Datenverarbeitung und Administration/Bedienen von Maschinen und elektronischen Geräten/Sicherheitsdienst sowie Fahrdienst") beschäftigten Männer im privaten Sektor, abgestellt, was bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden Fr. 5'649 (inkl. 13. Monatslohn) ergeben habe. Unter Berücksichtigung der betriebsüblichen durchschnittlichen Arbeitszeit von 41.7 Wochenstunden und der Nominallohnentwicklung habe für das Jahr 2022 ein Einkommen von Fr. 72'019.- resultiert. Weiter habe die Suva die notwendigen Pausen von 3 x 1/2 Stunden pro Tag berücksichtigt, was eine verminderte Leistungsfähigkeit von 18 % bzw. ein Invalideneinkommen von Fr. 59'056.- und verglichen mit dem Valideneinkommen einen Invaliditätsgrad von 14 % ergebe. Im Einspracheentscheid habe die Suva festgehalten, selbst wenn die neuere LSE-Tabelle 2020 berücksichtigt werde, resultiere ein tieferer Invaliditätsgrad von 13.3 %. Den unmittelbar leidensbezogenen Einschränkungen sei mit Berücksichtigung einer Leistungseinbusse von 18 % ausreichend Rechnung getragen worden; zusätzliche abzugsrelevante Merkmale bestünden keine. Diese Berechnung der Suva sei rechtens.