Citation: 6B_645/2023 E. 3.3.1

3.3.1. Gemäss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen war der Beschwerdeführer im Tatzeitpunkt rund 43 Jahre alt. Er verbrachte seine prägenden Kinder- und Jugendjahre im Kosovo bzw. im ehemaligen Jugoslawien. Dort arbeitete er als ausgebildeter Maler sowie verfügt er über Berufserfahrungen als Metzger, Hauswart, Bauarbeiter sowie Reparateur. Er spricht einwandfrei Albanisch. Am 18. Dezember 2000 reiste er in die Schweiz ein. Seither lebt er mit seiner Ehefrau, mit welcher er seit dem 26. Juli 2000 verheiratet ist, sowie den beiden gemeinsamen Töchtern (Jahrgang 2010 und 2011) in U.________. Der Beschwerdeführer verfügt über eine Niederlassungsbewilligung C. Seine Ehefrau wie auch die Töchter besitzen die Schweizer Staatsbürgerschaft. Seit der Geburt der ersten Tochter hat der Beschwerdeführer im Wesentlichen die Kinderbetreuung übernommen sowie den Familienhaushalt organisiert, während seine Ehefrau einer Vollzeiterwerbstätigkeit nachging. Nach seiner Einreise in die Schweiz arbeitete der Beschwerdeführer während sieben Jahren Vollzeit als ungelernter Metzger. Danach war er während rund zwei Jahren arbeitslos und bezog er Arbeitslosengeld. Zeitweise erzielte er Zwischenverdienste. Ab Februar 2016 war er in einem Kleinpensum als Hauswart tätig. Seit Januar 2022 geht er einer Vollzeitarbeitstätigkeit nach. Die ältere Tochter besucht das Gymnasium und nimmt das Mittagessen jeweils dort ein. Die jüngere Tochter steht vor dem Übertritt in die Oberstufe. Über seine Kernfamilie hinaus pflegt der Beschwerdeführer in U.________ eher lose Bekanntschaften. Seine Eltern wie auch einige seiner Geschwister leben im Kosovo. Das Verhältnis zu ihnen ist intakt und der Kontakt wie auch Besuche im Kosovo regelmässig.