Citation: 5A_783/2024 E. 3.1.1

3.1.1. Das Obergericht weist den Antrag des Beschwerdeführers, eine öffentliche, mündliche Verhandlung durchzuführen, ab. Es erwägt unter anderem, dass es eine mündliche Verhandlung nicht als zielführend erachte, da es um dringliche, vorsorgliche Massnahmen gehe. Zudem hätten sich die am Verfahren beteiligten Personen umfassend einbringen können und der für das Beschwerdeverfahren rechtserhebliche Sachverhalt lasse sich aufgrund der Akten hinreichend feststellen. Aus den Beschwerdeschriften gehe im Übrigen auch nicht hervor, zu welchen Fragen der Beschwerdeführer hätte angehört werden sollen. Von einer Parteibefragung durch das Obergericht seien folglich keine neuen Erkenntnisse zu erwarten. Dasselbe gelte in Bezug auf die beantragte Anhörung von E.________, F.________, G.________ und H.________. Soweit der Beschwerdeführer ausdrücklich eine Instruktionsverhandlung verlange, sei festzuhalten, dass das primäre Ziel einer Instruktionsverhandlung das Finden einer einvernehmlichen Lösung sei bzw. sie dem Versuch einer Einigung diene. Aufgrund der grundlegenden Vorbehalte des Beschwerdeführers gegenüber der KESB sei jedoch nicht zu erwarten, dass eine Lösung hätte gefunden werden können. Bezüglich des Antrags auf eine öffentliche Verhandlung hält das Obergericht zudem fest, dass die Suche nach öffentlicher Aufmerksamkeit nicht im Interesse des Kindes liege und für das laufende Verfahren nicht förderlich sei.