Citation: 1A.257/2005 24.01.2006 E. C

Das Bundesamt für Justiz beauftragte die Bundesanwaltschaft mit der Durchführung des Rechtshilfeersuchens und seiner Ergänzungen. Am 4. März 2004 erliess die Bundesanwaltschaft eine Eintretensverfügung, in der sie die Bank E.________ aufforderte, alle Konten zu identifizieren, welche auf die Beschuldigten lauten bzw. an denen diese wirtschaftlich berechtigt sind, und alle diesbezüglichen Kontoeröffnungsunterlagen und Kontoauszüge seit 1994 zu übermitteln. Mit Schreiben vom 9. März reichte die Bank E.________ eine Liste ein, auf der u.a. je ein Konto von der Firma AX.________, Firma BX.________ und Firma CX.________ aufgeführt waren. Mit Verfügung vom 9. März 2004 ordnete die Bundesanwaltschaft die vorsorgliche Sperrung und, nach Eingang ergänzender Ersuchen der russischen Behörde vom 12. und 19. März 2004, die Sperrung der besagten Konten an (Zwischenverfügung vom 25. März 2004). Dem Rechtsvertreter der betroffenen Kontoinhaberinnen wurde Gelegenheit gegeben, Einsicht in die von der Bank E.________ edierten Bankunterlagen zu nehmen und sich zu ihrer Relevanz für das Rechtshilfeverfahren zu äussern. Er machte geltend, sämtliche Kontobewegungen beträfen die operative Tätigkeit der X.________-Gesellschaften im Bereich der Telekommunikation und stünden in keinem Zusammenhang mit den von den russischen Behörden verfolgten Straftaten.