Citation: 5P.414/2000 07.12.2000 E. 3

3.- Der Beschwerdeführer wirft dem Appellationsgericht vorweg in formeller Hinsicht Verstösse gegen seinen Anspruch auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV vor. a) Soweit der Beschwerdeführer rügt, das Zivilgericht habe die Kürzung des Honorars ohne vorgängige Stellungnahme erlassen und die zweite Instanz habe den Entscheid nur auf Willkür hin überprüfen können, sind seine Vorbringen unbehelflich. Er hat die Rüge einer Gehörsverletzung durch das Zivilgericht erstmals vor Bundesgericht erhoben, so dass sie neu und daher unzulässig ist (BGE 117 Ia 1 E. 2 S. 3). b) Weiter bringt der Beschwerdeführer vor, das Appellationsgericht habe die Höhe des Streitwertes nicht im Hinblick darauf überprüft, dass es dem Armenanwalt nicht gestattet sei, in aussichtsloser Weise zu überklagen, obwohl er im kantonalen Verfahren auf dieses Kriterium hingewiesen habe. Nach der Praxis zu Art. 4 aBV bzw. Art. 29 Abs. 2 BV genügt, wenn die Behörde kurz die wesentlichen Überlegungen nennt, von denen sie sich leiten liess und auf welche sie ihren Entscheid stützt; ein Anspruch auf eine ausführliche schriftliche Begründung besteht nicht (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102, m.H.). Wenn das Appellationsgericht ausgeführt hat, eine Rückweisung der Klage zur Verbesserung enthalte keine Befugnis zur Klageänderung gemäss § 79 ZPO/BS, hat es die Überlegungen genannt, welche im Wesentlichen seinem Urteil zugrunde liegen, so dass eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV nicht ersichtlich ist, zumal es sich nicht mit jedem rechtlichen Einwand des Beschwerdeführers auseinander setzen musste.