Citation: 2C_253/2020 E. B

Mit der gegenüber A.________ eröffneten Schlussverfügung vom 12. Februar 2019 betreffend den Umfang der Amtshilfeleistung ordnete die ESTV an, dass dem IRS diverse, von der Bank edierte Unterlagen zu verschiedenen Konten für den Zeitraum vom 1. Januar 2001 bis zu deren Saldierung sowie ein "Certificate of Authenticity of Business Records" übermittelt würden. Dabei wurden sämtliche Daten einer Drittperson in den zu übermittelnden Bankunterlagen geschwärzt. Anträge von A.________ auf Schwärzung seiner Personendaten und auf Einräumung der Parteistellung in einem allfälligen künftigen Amtshilfeverfahren wurden abgewiesen. Der IRS wurde auf Einschränkungen bei der Verwendung der übermittelten Informationen und auf die Geheimhaltungspflichten gemäss Art. 26 Abs. 1 aDBA CH-US hingewiesen. Am 15. März 2019 erhob A.________ Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Zusammengefasst beantragte er dem Bundesverwaltungsgericht, dass seine Personendaten unkenntlich zu machen seien, der IRS auf die Verwendungsbeschränkung auch in persönlicher Hinsicht hinzuweisen sei und die ESTV anzuweisen sei, ihn über sämtliche künftigen Steueramtshilfeverfahren zu informieren, in deren Rahmen seine Personendaten aus zur Übermittlung an den IRS vorgesehenen Unterlagen oder Aufzeichnungen ersichtlich seien, sowie ihm in diesen Verfahren Parteistellung einzuräumen. Mit Urteil vom 9. März 2020 hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut und ordnete an, dass die ESTV den IRS bei der Übermittlung der Informationen auf die Einschränkungen bei deren Verwendung und die Geheimhaltungsinteressen hinweisen werde. Insbesondere sei der IRS darauf hinzuweisen, dass die Informationen nur in Verfahren gegen den in den USA steuerpflichtigen C.________ für den im Ersuchen erwähnten Tatbestand verwendet werden dürfen und sie gemäss Art. 26 Abs. 1 Satz 3 aDBA CH-US geheim zu halten seien. Im Übrigen wies das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde ab.