Citation: 2P.62/2005 23.02.2005 E. A

Mit Entscheid vom 31. August 2004 wies das Kantonale Steueramt St. Gallen das Steuererlassgesuch von A. und B.________ ab. Einem Wiedererwägungsgesuch der Steuerpflichtigen gab es mit Entscheid vom 12. Oktober 2004 nicht statt. Das in der Folge eingereichte Stundungsgesuch wies das Amt mit Entscheid vom 26. Oktober 2004 ebenfalls ab. Mit als Klage bezeichneter Eingabe vom 29. Dezember 2004 gelangten die Steuerpflichtigen an die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen. Sie beantragten u.a., die Entscheide des Steueramtes vom 31. August 2004 und vom 26. Oktober 2004 seien aufzuheben; die vom Betreibungsamt X.________ am 26. November 2004 zugestellten Betreibungen seien zurückzuziehen; zudem sei das Kantonale Steueramt zu verpflichten, Schadenersatz zu leisten. Mit Verfügung vom 31. Dezember 2004 trat der Präsident der Verwaltungsrekurskommission auf die Eingabe nicht ein, weil (1) Entscheide des kantonalen Steueramtes über Erlass und Stundung endgültig seien, (2) über die Rechtsbeständigkeit von Betreibungen im Rechtsmittelweg gemäss Schuldbetreibung und Konkurs zu befinden sei und (3) über Schadenersatzansprüche gegenüber dem Staat der Zivilrichter entscheide. In der Verfügung wird darauf hingewiesen, dass die Betroffenen innert 14 Tagen den Entscheid des Gerichts verlangen könnten (Art. 66 des Gerichtsgesetzes).