Citation: 1C_254/2017 E. 4.6

4.6. Die Beschwerdeführerin macht auch vor Bundesgericht geltend, die Beschwerdegegnerin hätte für die Frequenzbereiche 800, 900, 1800 und 2100 MHz je ein Antennendiagramm vorlegen müssen. Dies sei erforderlich, weil diese Frequenzbänder aus physikalischen Gründen spezifische Abstrahlcharakteristiken hätten, die für korrekte NIS-Berechnungen zwingend berücksichtigt werden müssten. Die mit den Nachtrag vom 28. März 2013 zur NISV-Vollzugsempfehlung zugelassene Zusammenfassung von Frequenzbändern anhand zulässiger Anlagegrenzwerte sei mit den Vorgaben der NISV nicht vereinbar, weil so keine genauen NIS-Prognosen erstellt werden könnten.