Citation: 5A_831/2023 E. 11

Im Zusammenhang mit dem Begehren, die Pfändungsankündigung vom 20. September 2023 sei für nichtig zu erklären, aufzuheben und das Betreibungsamt sei anzuweisen, das Fortsetzungsbegehren abzuweisen (Rechtsbegehren 6), wendet die Beschwerdeführerin ein, das Betreibungsamt habe ihr diese nicht zustellen dürfen und diese sei nichtig, weil ihr im Beschwerdeverfahren gegen die Pfändungsankündigung vom 21. April 2023 (Geschäfts-Nr. CB230034) die aufschiebende Wirkung erteilt worden sei. Dieser Einwand ist unbegründet. Die Pfändungsankündigung vom 20. September 2023 ist eine eigenständige betreibungsrechtliche Handlung, deren Zulässigkeit nicht von einer früheren, gleichgearteten betreibungsrechtlichen Handlung abhängig ist. Mithin konnte die Gewährung der aufschiebenden Wirkung mit Bezug auf die Pfändungsankündigung vom 21. April 2023 keinen Einfluss auf die Gültigkeit der Pfändungsankündigung vom 20. September 2023 haben.