Citation: 7B_264/2022 E. 3.1

3.1. Im Gegensatz zum Bezirksgericht, welches gemäss Urteilsdispositiv vom Führen eines landwirtschaftlichen Anhängers in einem nicht vorschriftsgemässen Zustand aufgrund austretender Gülle auf der gesamten Strecke von Tann nach Gunzwil ausgeht, nennt die Vorinstanz in ihrem Dispositiv nur den Bereich Fläcken in Beromünster als Tatort. Für diesen Bereich hatte das Bezirksgericht zusätzlich zu Art. 93 Abs. 2 lit. a und Art. 29 SVG i.V.m. Art. 59 VRV (für die gesamte Strecke) einen Schuldspruch gestützt auf kantonales Recht (§ 100 Abs. 1 i.V.m. § 30 Abs. 1 StrG/LU) ausgefällt. Dies erachtet die Vorinstanz konkurrenzrechtlich für unzulässig, sie erlässt diesbezüglich jedoch keinen Freispruch. Der Beschwerdeführer ist der Ansicht, dass jeweils ein Teilfreispruch hätte ergehen müssen.