Citation: 1B_83/2008 21.04.2008 E. 4

Der Beschwerdeführer rügt schliesslich noch eine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 2 BV). Der angefochtene Entscheid sei "sehr marginal" begründet und setze sich mit wichtigen Einwänden des Beschwerdeführers (im Haftanordnungsverfahren) nicht auseinander. Zwar ist die Begründung des angefochtenen Entscheides (auf einer knappen Seite) relativ kurz ausgefallen (vgl. zur Begründungspflicht in Haftsachen BGE 133 I 270 E. 3.5.1 S. 283 f. mit Hinweisen). Der Haftrichter verweist jedoch noch ergänzend auf die einschlägigen Akten, insbesondere auf die Anklageschrift vom 25. Februar 2008, den Haftanordnungsantrag der Staatsanwaltschaft vom 4. März 2008 und die Beurteilung des Rückfallrisikos durch das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich (Sonderdienst) vom 4. Februar 2008. Dem angefochtenen Entscheid und den genannten Unterlagen kann entnommen werden, worauf die kantonalen Behörden die Annahme von ausreichenden Haftgründen stützen. Es ist denn auch nicht ersichtlich, inwiefern die Begründung des angefochtenen Entscheides es dem Beschwerdeführer geradezu verunmöglicht hätte, den Rechtsweg wirksam zu beschreiten. Das Argument, der Beschwerdeführer sei am 8. August 2007 aus der Untersuchungshaft entlassen worden, obwohl der psychiatrische Gutachter schon damals eine Rückfallgefahr bejaht habe, ist unbehelflich (vgl. oben, E. 3); mit unerheblichen Einwänden musste sich der Haftrichter von Verfassungs wegen nicht ausdrücklich und im Einzelnen befassen (vgl. BGE 133 I 270 E. 3.1 S. 277 mit Hinweisen).