Citation: 9C_116/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht hat gestützt auf die medizinische Aktenlage, insbesondere das psychiatrische Gutachten des Dr. med. Dr. rer. nat. B.________ vom 22. Mai 2014, welchem es uneingeschränkte Beweiskraft beimass, sowie die Berichte des Dr. med. C.________ vom 21. Oktober 2015 und der Klinik D.________ vom 22. September 2015 und 11. August 2016 erwogen, der Beschwerdegegner sei infolge des durch gegenseitige Aufrechterhaltung und Verstärkung von psychischen und somatischen/somatoformen Symptomen geprägten Krankheitsbilds weder in seiner angestammten Tätigkeit als Metallbauschlosser noch in einer anderweitigen beruflichen Beschäftigung arbeitsfähig. Die Vorinstanz gelangte zur Folgerung einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdegegners namentlich anhand des in BGE 141 V 281 E. 4.1.3 S. 297 ff. enthaltenen Indikatorenkatalogs. Die von der Rechtsprechung entwickelten systematisierten Indikatoren ermöglichen - unter Berücksichtigung leistungshindernder äusserer Belastungsfaktoren einerseits und von Kompensationspotentialen (Ressourcen) anderseits -, das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzuschätzen (BGE 141 V 281 E. 2 S. 285 ff., E. 3.4 - 3.6 und 4.1 S. 291 ff.). Im angefochtenen Entscheid wurde zu Recht darauf hingewiesen, dass nichts entgegenstehe, zur entsprechenden Prüfung auf die vor der Änderung der Rechtsprechung erstattete Expertise des Dr. med. Dr. rer. nat. B.________ vom 22. Mai 2014 abzustellen. Diese erlaube eine schlüssige Beurteilung auch im Lichte der betreffenden massgeblichen Indikatoren (BGE 141 V 281 E. 8 S. 309). Anzufügen ist, dass das Bundesgericht mit BGE 143 V 409 und 418 (je vom 30. November 2017) erkannt hat, dass sämtliche psychischen Erkrankungen, somit auch jegliche Störungen depressiver Natur, einem strukturierten Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 zu unterziehen sind.