Citation: 8C_338/2021 E. 4

Das kantonale Gericht erachtete das SMAB-Gutachten als voll beweiskräftig. Gestützt darauf sei die Beschwerdeführerin in der angestammten oder auch in einer anderen leidensangepassten Tätigkeit zu 80 % (bedingt durch erhöhten Pausenbedarf für Blutzuckermessung und Insulinapplikation) arbeitsfähig. Daran könnten die von ihr beigebrachten Berichte der behandelnden Psychiaterin vom 22. April und 5. Oktober 2020 nichts ändern. In erwerblicher Hinsicht ging die Vorinstanz davon aus, dass die Beschwerdeführerin ihre vormalige Stelle aus invaliditätsfremden Gründen verloren habe. Auf eine exakte Ermittlung des nach Eintritt der Gesundheitsschädigung zumutbarerweise erzielbaren Verdienstes (Invalideneinkommen) sowie des hypothetischen Lohnes im Gesundheitsfall (Valideneinkommen) verzichtete die Vorinstanz, da auf den gleichen statistischen Lohn abzustellen wäre. Ein leidensbedingter Abzug auf der Seite des Invalideneinkommens rechtfertige sich nicht, da den Einschränkungen bereits mit der um 20 % reduzierten Leistungsfähigkeit Rechnung getragen werde. Es ergab sich somit ein rentenausschliessender Invaliditätsgrad von 20 %. Die Beschwerde richtet sich gegen das psychiatrische Teilgutachten des SMAB beziehungsweise gegen dessen Verwendung durch das kantonale Gericht. Es wird sinngemäss im Wesentlichen geltend gemacht, es habe an der erforderlichen Abklärungstiefe gefehlt, während die Beschwerdeführerin ihrerseits anlässlich der Begutachtung dissimuliert habe, wie sie es bereits seit Kindertagen in ihrem Alltag gewohnt sei. Der Experte habe die Schwere des psychischen Leidens in der Folge verkannt. Die Einschätzung der behandelnden Ärztin, namentlich deren nachträgliche ergänzende Angaben zum Verhalten der Beschwerdeführerin in der Begutachtungssituation, sei zu Unrecht unberücksichtigt geblieben.