Citation: 2C_287/2021 E. A

Der türkische Staatsangehörige A.________, geb. 1987, reiste am 14. August 1995 im Familiennachzug in die Schweiz ein und erhielt die Niederlassungsbewilligung. Am 19. Mai 2011 heiratete er eine Landsfrau; das Ehepaar liess sich am 27. August 2013 scheiden. Aus der inzwischen aufgelösten Beziehung mit einer Schweizer Bürgerin ging am 22. März 2014 die Tochter B.________ hervor, welche ebenfalls über das Schweizer Bürgerrecht verfügt. Ab dem Jahr 2006 trat A.________ wiederholt strafrechtlich in Erscheinung. Am 23. November 2017 verurteilte ihn das Regionalgericht Bern-Mittelland wegen gewerbsmässigen Betrugs, Betrugs, mehrfacher Nötigung, mehrfacher Drohung, mehrfacher Beschimpfung, wiederholter Tätlichkeiten und mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Kokainkonsum) zu einer Freiheitsstrafe von 14 Monaten und einer Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 30.--, ausmachend total Fr. 600.--. Das Gericht ordnete zudem eine Suchtbehandlung an, welche am 29. März 2018 aufgehoben wurde, weil die Fortführung aussichtslos erschien. Nach Verbüssung der Reststrafe wurde A.________ am 4. Mai 2018 aus der Haft entlassen.