Citation: 8C_295/2017 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer macht demgegenüber geltend, das kantonale Gericht verletze den Untersuchungsgrundsatz, indem es dem Gutachten F.________ volle Beweiskraft zuerkenne und gestützt darauf zum Ergebnis gelange, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit von einer Verbesserung des Gesundheitszustandes im Sinne von Art. 17 ATSG auszugehen sei. Das vom Sozialdienst in Auftrag gegebene Gutachten sei ohne Kenntnis des Gutachtens D.________/E.________ erstellt worden. Dadurch habe im Zeitpunkt der Exploration ein elementares Aktenstück gefehlt, was die Expertise per se unverwertbar mache. Des Weiteren entalte das Gutachten F.________ unauflösbare Widersprüche in psychiatrischer Hinsicht, insbesondere bezüglich der von ihm nicht diagnostizierten Angststörung, weshalb es nicht als Entscheidgrundlage für eine angenommene Verbesserung des Gesundheitszustandes nach Art. 17 ATSG herangezogen werden könne. Die Ausführungen der Vorinstanz, wonach Dr. med. F.________ eine Angststörung nachgefragt habe, seien aktenwidrig. Es ergebe sich aus dem Gutachten insbesondere nicht, dass er die versicherte Person hinsichtlich frei flottierender Ängste und allgemeinen Befürchtungen explizit befragt habe. Dies wäre gemäss ergänzender Stellungnahme von Dr. med. E.________ jedoch erforderlich gewesen. Ferner lasse die Aussage des Dr. med. E.________, wonach er nicht ausschliessen könne, dass es innert dreier Monate seit seiner Begutachtung zu einem Abklingen der Symptome der depressiven Störung gekommen sei, aufgrund der Mängel im Gutachten F.________ nicht automatisch auf eine Verbesserung des Gesundheitszustandes schliessen. Der Auffassung der Vorinstanz, wonach es der allgemeinen Erfahrung entspreche, dass depressive Episoden nicht immer gleich stark ausgeprägt seien und auch abklingen könnten, sei entgegenzuhalten, dass es ebenfalls der allgemeinen Erfahrung entspreche, dass eine rezidivierende depressive Störung in Wellen verlaufe. Daher würden die Aussagen des Dr. med. F.________ - selbst wenn sie zuträfen - nicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eine erhebliche Verbesserung des Gesundheitszustandes im Sinne von Art. 17 ATSG nachweisen. Die gutachterlichen Aussagen bzw. Feststellungen des Dr. med. F.________ stünden in einem unauflösbaren Widerspruch zu den Vorakten - namentlich zu den Berichten der behandelnden Ärztin Dr. med. C.________ sowie zum Gutachten E.________ -, weshalb nicht auszuräumende Zweifel an der Schlüssigkeit der Expertise bestehen würden. Indem sich das kantonale Gericht ohne ergänzende medizinische Abklärungen zur Überprüfung der widersprüchlichen Anhaltspunkte hinsichtlich der angeblichen Verbesserung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit auf das Gutachten F.________ abstützte, habe es Art. 61 lit. c ATSG sowie Art. 17 ATSG verletzt.