Citation: 8C_292/2009 10.06.2009 E. 3

Streitgegenstand bildet die Frage, ob der Beschwerdeführerin für die Zeit ab 1. November 2008 weiterhin eine halbe Invalidenrente auszurichten ist. Im Rahmen des anfangs 2004 eingeleiteten Revisionsverfahrens hatte die IV-Stelle insbesondere die Verhältnisse im Haushalt erneut abklären lassen und gestützt auf den Bericht vom 30. August 2004 einen Invaliditätsgrad von 54,5 % ermittelt. Am 6. September 2004 teilte sie der Versicherten mit, sie habe keine sich auf den - am 31. Oktober 2002 rechtskräftig verfügten - Anspruch auf eine halbe Rente auswirkende Änderung festgestellt (Invaliditätsgrad von 55 %); es stehe der Adressatin frei, eine einsprachefähige Verfügung zu verlangen. Da die Beschwerdeführerin auf ein derartiges Vorgehen verzichtete, erwuchs die entsprechende Mitteilung in Rechtskraft. Zu beurteilen ist deshalb, ob im Zeitraum zwischen der Mitteilung vom 6. September 2004, welche auf einer materiellen Prüfung des Rentenanspruchs (samt rechtskonformer Sachverhaltsabklärung und Beweiswürdigung beruht), und der Verfügung vom 8. September 2008 eine revisionsrechtlich bedeutsame Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen eingetreten ist, die eine Aufhebung der bisherigen Rente rechtfertigt (vgl. BGE 133 V 108 E. 5.4 S. 114 mit Hinweis).