Citation: 4C.172/2003 20.04.2004 E. 2

Bei der C.________ handelt es sich um ein u. a. mit Teppichen, Wandbelägen und Trennwänden handelndes Unternehmen. Die Parteien streiten im Wesentlichen über die Bewertung des Warenlagers. Die Klage beruht auf einem kaufrechtlichen Minderungsanspruch des Klägers. Vor Vorinstanz berechnete er seine Forderung entsprechend dem vom Bezirksgericht wegen der im Lager vorhandenen Ladenhüter ermittelten Minderwert von Fr. 245'365.--, von dem er die Kaufpreisrestanz von Fr. 150'000.-- abzog, was einen Rückforderungsbetrag von Fr. 95'365.-- ergab. Zusätzlich machte er Fr. 86'485.-- als Anteil an die fehlenden stillen Reserven von Fr. 290'000.-- geltend, was den gesamten Klagebetrag von Fr. 181'850.-- ergab. Die Vorinstanz kam in Würdigung der Beweise zum Ergebnis, dass mit Bezug auf das bilanzierte Aktivum "Fertige Waren" ein Wert von Fr. 745'367.-- zugesichert war, wogegen der Kaufvertrag vom 14. April 1994 keine Zusicherung stiller Reserven im Betrag von Fr. 300'000.-- über den Bilanzwert hinaus enthielt. In eingehender Beweiswürdigung gelangte die Vorinstanz gestützt auf Expertisen zum Schluss, die unter den fertigen Waren befindlichen Tapeten hätten einen Minderwert von Fr. 100'000.-- aufgewiesen, die Inventarposition Teppiche einen solchen von Fr. 10'370.80. Insoweit ist das Urteil der Vorinstanz unangefochten geblieben.