Citation: 9C_617/2008 06.08.2009 E. 2

2.1 Die IV-Stelle, auf deren Einspracheentscheid die Vorinstanz verweist, hat die Bestimmungen und Grundsätze über die Voraussetzungen, den Beginn (Art. 29 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassung) und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in den bis 31. Dezember 2003 sowie bis 31. Dezember 2007 gültig gewesenen Fassungen; vgl. jetzt Art. 28 Abs. 2 IVG) sowie zur Invaliditätsbemessung nach der für Teilerwerbstätige geltenden gemischten Methode (Art. 28 Abs. 2ter IVG in der von 1. Januar 2004 bis Ende 2007 in Kraft gestandenen Fassung; ab 1. Januar 2008: Art. 28a Abs. 3 IVG; BGE 134 V 9; 133 V 504) zutreffend dargelegt. Ebenfalls richtig sind die vorinstanzlichen Ausführungen zum Beweiswert ärztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. 2.2 Streitig und zu prüfen ist der Rentenanspruch. Unbestritten ist, dass die Invaliditätsbemessung der teilerwerbstätigen Versicherten mit einer prozentualen Aufteilung Erwerbstätigkeit/Haushalt von 60 %/ 40 % nach der gemischten Methode zu erfolgen hat. Uneinig sind sich die Parteien jedoch in der Höhe der gesundheitsbedingten Einschränkung in beiden Teilbereichen. Dabei steht insbesondere in Frage, ob für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit auf das MEDAS-Gutachten vom 18. März 2005 und die ergänzende Stellungnahme vom 7. Dezember 2006 abgestellt werden kann und ob für die Beurteilung der leidensbedingten Einschränkungen im Haushalt der Abklärungsbericht Haushalt beweiskräftig ist.