Citation: 6B_1440/2019 E. B

Das Obergericht des Kantons Zürich bestätigte am 27. September 2019 den erstinstanzlichen Schuldspruch wegen Verbrechens gegen das Betäubungsmittelgesetz durch Besitz von Betäubungsmitteln und stellte die Rechtskraft der weiteren Schuldsprüche fest. Es bestätigte den Widerruf der Vorstrafe vom 10. März 2017 und verurteilte A.________ unter Einbezug der widerrufenen Strafe zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten als Gesamtstrafe (mit Anrechnung der ausgestandenen Haft). Ausserdem ordnete das Obergericht eine ambulante vollzugsbegleitende Massnahme nach Art. 63 StGB an und verwies ihn mit Ausschreibung der Landesverweisung im SIS für die Dauer von 6 Jahren des Landes. Das Obergericht ging davon aus, A.________ habe 111.2 Gramm Heroin mit einem Reinheitsgrad von mindestens 15% (16.6 Gramm reines Heroinhydrochlorid) etwa zwei Tage vor der Hausdurchsuchung vom 18. September 2017 in Zürich beim Limmatplatz aufgefunden. Er habe beabsichtigt, zumindest einen Teil davon an Dritte abzugeben, wobei er das Heroin nicht aktiv gesucht und sich noch nicht um dessen Weitergabe bemüht habe. Er habe gewusst, dass es sich um Heroin handelte. Zudem habe er 5.2 Gramm dieses Heroins am 18. September 2017 an B.________ übergeben, damit sie es verkaufe. Den Erlös habe er zur Befriedigung seiner Sucht nach Crystal Meth verwenden wollen. Schliesslich habe er in der Zeit vom 1. Januar 2016 bis zur Verhaftung am 20. September 2017 wöchentlich mindestens 3 Gramm Crystal Meth geraucht.