Citation: 2C_476/2008 08.08.2008 E. 1

1.1 X.________, Serbe, geb. 1975, reiste erstmals im Oktober 1992 in die Schweiz ein. Sein Asylgesuch wurde am 17. Februar 1993 abgewiesen, wobei das Bundesamt für Flüchtlinge (heute: Bundesamt für Migration) wegen des damals unzumutbaren Vollzugs der Wegweisung die vorläufige Aufnahme von X.________ und der damaligen Lebenspartnerin und des gemeinsamen Kindes anordnete. Der nach Aufhebung der gruppenweisen vorläufigen Aufnahme zuletzt von der Schweizerischen Asylrekurskommission auf Ende November 1999 angesetzten Ausreisefrist wurde keine Folge geleistet. Im Rahmen der "humanitären Aktion 2000" wurden X.________, seine damalige Lebenspartnerin und die mittlerweile zwei gemeinsamen Kinder erneut vorläufig aufgenommen. Ein Gesuch um Erteilung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ wies das Amt für Migration des Kantons Luzern am 28. Juli 2003 wegen eines Strafbefehls (45 Tage Gefängnis bedingt und Fr. 800.-- Busse wegen Gebrauchs gefälschter fremdenpolizeilicher Ausweispapiere) und mangels gefestigter Arbeitsstelle ab. Am 19. Mai 2004 sodann hob das Bundesamt für Flüchtlinge die vorläufige Aufnahme von X.________ auf und ordnete die sofort vollziehbare Wegweisung aus; Grund waren zwei laufende Strafverfahren (im Fürstentum Liechtenstein wegen Verdachts auf Freiheitsberaubung und Raub [eingestellt am 28. November 2006] sowie in den Kantonen Luzern und Uri wegen verschiedener Einbruchdiebstähle). Das Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (heute: Bundesamt für Migration) erliess am 9. Juli 2004 angesichts der gerichtlichen Verurteilung (Ausweisfälschung) und der laufenden Strafverfahren eine bis 11. Juli 2014 gültige Einreisesperre. Im Oktober 2004 reiste X.________ nach Novi Pazar, Serbien, zurück. Er lebte dort während rund zwei Jahren mit seiner Freundin Y.________, einer aus Bosnien-Herzegowina stammenden Schweizer Bürgerin, zusammen. Am 26. Oktober 2006 heiratete er sie in Belgrad. Am 14. Mai 2007 reiste X.________ wieder in die Schweiz ein und stellte ein zweites Asylgesuch, auf welches das Bundesamt für Migration am 19. Juli 2007 nicht eintrat (bestätigt durch Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. August 2007). 1.2 Am 16. August 2007 stellte Y.________ beim Amt für Migration des Kantons Luzern ein Gesuch um Familiennachzug für ihren Ehemann X.________. Das Amt sistierte das Bewilligungsverfahren im Hinblick auf das noch hängige Strafverfahren wegen Diebstahls und wies X.________, unter Ansetzung einer Ausreisefrist, aus dem Kanton Luzern weg. Mit Urteil vom 23. Mai 2008 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die gegen die entsprechende Verfügung vom 14. September 2007 erhobene Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat; das Amt für Migration wurde angewiesen, X.________ eine neue Ausreisefrist anzusetzen. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 30. Juni 2008 beantragen X.________ und Y.________ dem Bundesgericht, das Amt für Migration sei anzuweisen, X.________ in Abänderung der angefochtenen Verfügung eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau zu erteilen. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.