Citation: U 342/04 18.03.2005 E. 5

5.1 Da es um Versicherungsleistungen geht, sind gemäss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der Befreiung von den Gerichtskosten erweist sich daher als gegenstandslos. 5.2 Dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens entsprechend stünde dem obsiegenden Versicherten grundsätzlich eine Parteientschädigung zu (Art. 135 OG in Verbindung mit Art. 159 Abs. 2 OG). In Anwendung des Verursacherprinzips muss unnötige Kosten jedoch bezahlen, wer sie verursacht hat; dementsprechend kann keine Parteientschädigung beanspruchen, wer zwar im Prozess obsiegt, sich aber den Vorwurf gefallen lassen muss, er habe es wegen Verletzung der Mitwirkungspflicht selber zu verantworten, dass ein unnötiger Prozess geführt worden ist (SVR 2004 ALV Nr. 8 S. 22 Erw. 3.1 mit Hinweisen). Dies ist hier der Fall: Der Beschwerdeführer ist mit seinen Rechtsbegehren nur deshalb (teilweise) durchgedrungen, weil er nach Ablauf der Rechtsmittelfrist erstmals das Bestehen psychischer Beschwerden geltend gemacht und mit einem psychiatrischen Arztbericht (minimal) unterlegt hat. In Anwendung der - auch im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes geltenden - Mitwirkungspflicht (BGE 125 V 195 Erw. 2) hätte der Versicherte den Inhalt des am 2. Dezember 2004 erstellten und am 21. Februar 2005 eingereichten Berichts des Externen Psychiatrischen Dienstes A.________ aber schon im Verwaltungsverfahren oder spätestens im vorinstanzlichen Verfahren veranlassen müssen (sei es direkt oder indirekt mittels Anzeige an die SUVA); so ist dem Bericht des Externen Psychiatrischen Dienstes A.________ denn auch sinngemäss zu entnehmen, dass die geklagte psychische Störung bereits länger besteht (z.B. wird unter "Procedere" festgehalten, es sei die antidepressive Medikation fortzusetzen und nicht etwa neu aufzunehmen). Hätte sich der Beschwerdeführer nicht allein auf die Geltendmachung der somatischen Seite seines Leidens beschränkt, hätten sich SUVA und kantonales Gericht mit diesen ärztlichen Auffassungen auseinandersetzen müssen, so dass der Einspracheentscheid oder zumindest der vorinstanzliche Entscheid umfassender ausgefallen wäre, was wiederum die Erstellung der letztinstanzlichen Rechtsschrift unnötig (oder zumindest sehr viel einfacher) gemacht hätte. Die durch das Verfahren vor dem Eidgenössischen Versicherungsgericht infolge der neu eingereichten Arztberichte entstandenen Parteikosten - mithin der Aufwand zur Erstellung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde - waren deshalb unnötig und sind vom Beschwerdeführer selber zu tragen (Art. 159 Abs. 5 OG in Verbindung mit Art. 156 Abs. 6 OG; vgl. BGE 125 V 375 Erw. 2b sowie ZAK 1988 S. 400). Somit ist das Gesuch um unentgeltliche Verbeiständung abzuweisen, da andernfalls das Verursacherprinzip unterlaufen würde und die Kosten für den unnötigen Prozess von der Allgemeinheit zu tragen wären.