Citation: 4A_80/2009 05.06.2009 E. 1

Da beide Parteien den Entscheid der Vorinstanz beim Bundesgericht angefochten haben, rechtfertigt es sich, beide Beschwerden in einem Verfahren zu behandeln. 1.1 Mit der Abweisung der kantonalen Berufung beantragt der Kläger dem Bundesgericht sinngemäss, gleich zu entscheiden wie die erste kantonale Instanz. Da deren Entscheid den tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid entnommen werden kann, genügt dies als materieller Antrag (vgl. Urteil des Bundesgerichts 4A_356/2008 E. 2.1; auch BGE 98 II 221 E. 1 S. 223 mit Hinweis). 1.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhaltes kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willkürlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). 1.3 Der Beschwerdeführer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, kann sich nicht damit begnügen, den bestrittenen Feststellungen eigene tatsächliche Behauptungen gegenüberzustellen oder darzulegen, wie die Beweise seiner Ansicht nach zu würdigen gewesen wären. Vielmehr hat er klar und substantiiert aufzuzeigen, inwiefern die gerügten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. Auf eine Kritik an den tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht genügt, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 462 E. 2.4 S. 466 f.). 1.4 Wer sich auf eine Ausnahme von der Bindung des Bundesgerichts an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz beruft und den Sachverhalt gestützt darauf berichtigt oder ergänzt wissen will, hat zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen genannt hat (Botschaft zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 4339 Ziff. 4.1.4.3; vgl. auch BGE 115 II 484 E. 2a S. 485). Neue Vorbringen sind nur zulässig, soweit erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was wiederum näher darzulegen ist (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226; 133 III 393 E. 3 S. 395). 1.5 Die Bindung des Bundesgerichts an die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz missachten die Parteien (insbesondere die Beklagte), soweit sie dem Bundesgericht über die tatsächliche Feststellungen im angefochtenen Entscheid hinausgehende Vorbringen unterbreiten, ohne eine substantiierte Sachverhaltsrüge zu erheben, die eine Ergänzung des Sachverhaltes erlauben würde. Darauf ist nicht einzutreten, sondern vorbehältlich hinreichend begründeter Rügen vom im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalt auszugehen.