Citation: 5A_1038/2020 E. 5.2.4

5.2.4. Mit dem Vorwurf, dass der erstinstanzliche Entscheid in Verletzung von Art. 16 IPRG jegliche Auseinandersetzung mit § 57 Abs. 2 Satz 2 IPRG vermissen lasse und die Vorinstanz, indem sie dies nicht feststelle, Art. 16 IPRG ebenfalls verletze, ist der Beschwerdeführer mangels materieller Ausschöpfung des kantonalen Instanzenzugs nicht zu hören. Die rechtsuchende Partei muss sich in der Beschwerde an das Bundesgericht mit den Erwägungen der letzten kantonalen Instanz zu Rügen auseinandersetzen, die sie bereits vor dieser letzten kantonalen Instanz erhoben hat. Sie darf die ihr bekannten rechtserheblichen Einwände der Vorinstanz nicht vorenthalten, um sie erst nach dem Ergehen eines ungünstigen Entscheids im anschliessenden Rechtsmittelverfahren zu erheben (BGE 146 III 203 E. 3.3.4; 143 III 290 E. 1.1; Urteil 4A_32/2018 vom 11. Juli 2018 E. 5.2.1). Dem angefochtenen Entscheid ist nicht zu entnehmen, dass sich der Beschwerdeführer schon in seiner Berufung (auch) unter dem Titel einer Verletzung von Art. 16 IPRG über eine ungenügende Auseinandersetzung mit der anwendbaren norwegischen Vorschrift beklagt hätte. Dass dies der Fall gewesen und er mit einer entsprechenden Rüge nicht gehört worden wäre, macht der Beschwerdeführer nicht geltend. Weitere Erörterungen dazu erübrigen sich.