Citation: 6B_370/2020 E. 1.4.1

1.4.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz hätte gestützt auf die am nächsten Tag aufgefundenen Überreste von Eierschalen und Nestern nicht schliessen dürfen, dass die Saatkrähen zum Zeitpunkt der Entfernung der unbenutzten Nester bereits gebrütet hätten. Dies stehe in Widerspruch zu seinen Aussagen an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung sowie jenen des Zeugen C.________ (der die Hebebühne bediente und daher ebenfalls mit hochgefahren ist), welcher gesagt habe, dass sich in keinem der auf der Platane befindlichen Nester noch Eier befunden hätten. Die vorinstanzliche Würdigung, dass der Beschwerdeführer selbst davon ausgegangen sei, die Eierreste stammten von "neuen" Nestern und der daraus gezogene Schluss, die Saatkrähen hätten in der betreffenden Jahreszeit bereits gebrütet, ist vertretbar. Der Beschwerdeführer äusserte sich entsprechend vor der Staatsanwaltschaft. Dort führte er auf die Frage, ob er davon ausgehe, dass die am Boden gefundenen Eier von diesen neuen Nestern stammen würden, aus: "Ja, 100%. Die sind ganz sicher nicht aus diesen Nestern, die ich heruntergeworfen habe". Es ist kein Grund ersichtlich, warum die Vorinstanz diese Aussage hätte falsch verstehen sollen, insbesondere, da der Beschwerdeführer nunmehr vor Bundesgericht selbst ausführt, die Staatsanwaltschaft habe seine Aussage vom Wortlaut her richtig protokolliert. Dass die Aussage theoretisch auch anders verstanden werden kann, macht die Einschätzung der Vorinstanz nicht haltlos.