Citation: K 87/05 18.10.2006 E. 4

Die Vorinstanz hat überdies erwogen, allfällige Ansprüche würden aus einem Unfallereignis abgeleitet. Dieses sei bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch versichert gewesen, welche auch Leistungen erbracht habe, wobei über die entsprechenden Ansprüche noch nicht rechtskräftig entschieden worden sei. Gemäss den vertraglichen Grundlagen (Art. 5.1 der AVB für die Taggeld-Versicherungen; Art. 9 des Kollektivversicherungsvertrags; Art. 11.4 der AVB für die Krankenpflegeversicherungen) bestehe für Unfallfolgen keine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Wie das Eidgenössische Versicherungsgericht mit Urteil vom heutigen Tag erkannt hat, stellen die über den 12. April 1994 hinaus fortbestehenden Beschwerden jedoch keine (adäquate) Folge des Unfalls vom 11. Dezember 1992 dar. Die SUVA hatte der Artisana mit Schreiben vom 9. März 1995 im Sinne von altArt. 129 UVV Gelegenheit geboten, sich am unfallversicherungsrechtlichen Verfahren zu beteiligen. Die Artisana verzichtete jedoch mit Antwortschreiben vom 13. März 1995 sinngemäss darauf, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Unter diesen Umständen muss sich die Beschwerdegegnerin als Rechtsnachfolgerin der Artisana den Ausgang des Prozesses zwischen SUVA und Beschwerdeführer entgegen halten lassen. Ob und gegebenenfalls inwieweit die Leistungen der SUVA einen Anspruch gegenüber der Beschwerdegegnerin ausschliessen sowie ob diesbezüglich die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind, wird noch zu prüfen sein.