Citation: U 134/00 21.09.2001 E. 3

3.- Streitgegenstand bildet, letzt- wie vorinstanzlich (BGE 125 V 413 ff. Erw. 2a-c mit Hinweisen), die Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin für das Geschehnis vom 21. November 1998. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist demnach auch insoweit einzutreten, als die Beschwerdeführerin nun, anders als noch im kantonalen Verfahren, im Sinne einer Eventualbegründung eine unfallähnliche Körperschädigung nach Art. 9 Abs. 2 UVV geltend macht. Die Beschwerdegegnerin hatte eine solche im Einspracheentscheid vom 21. Juli 1999 verworfen. a) Eine Haftungsgrundlage für die anlässlich der Arthroskopie vom 5. Februar 1999 diagnostizierte und behandelte hypertrophe Plica mediopatellaris (Heilbehandlung, durch die Operation bedingte Arbeitsunfähigkeit bis 1. März 1999) ist nicht gegeben, da die genannte Schädigung nicht unter Art. 9 Abs. 2 UVV fällt. b) Ein selbstständiger Befund einer Muskelzerrung (Art. 9 Abs. 2 lit. e UVV; BGE 116 V 150 ff.) ist durch die Umschreibung der beteiligten Ärzte, wonach der Versicherte ein Distorsionstrauma des linken Kniegelenkes erlitten habe, nicht erwiesen (Berichte des Dr. med. B.________ vom 20. Januar 1999 und des Dr. med. X.________ vom 17. Februar 1999). Entsprechendes gilt für den durch letzteren, knapp zwei Monate nach der Arthroskopie (vom 5. Februar 1999) im Bericht vom 24. März 1999 erstmals genannten, vagen und hauptsächlich durch die nach wie vor geklagten Beschwerden begründeten Verdacht einer medialen Seitenbandläsion (vgl. Art. 9 Abs. 2 lit. g UVV). Vorgängig waren insbesondere sowohl ein Gelenkerguss verneint und Instabilitäten der Bänder ausgeschlossen worden (vgl. Berichte des Dr. med. B.________ vom 20. Januar 1999 und des Dr. med. X.________ vom 4. Februar 1999). Im Übrigen hat der Versicherte gemäss den Abklärungen der Beschwerdegegnerin nach der Kontrolle vom 30. März 1999 durch den Hausarzt die beteiligten Ärzte nicht mehr konsultiert, was den Schluss nahe legt, dass die Ursache der Beschwerden mit der Operation vom 5. Februar 1999 behoben werden konnte. Bei dieser Sachlage ist es nicht zu beanstanden, wenn die Beschwerdegegnerin und die Vorinstanz keine beweismässigen Weiterungen vornahmen. Lediglich in grundsätzlicher Hinsicht sei angefügt, dass ein MRI-Befund bei fehlendem Status vor dem strittigen Geschehnis kausalrechtlich für sich allein nicht aussagekräftig ist. In gleicher Weise wird der Beweiswert eines Befundes sodann dadurch relativiert, wenn dieser erst lange Zeit nach dem strittigen Ereignis erhoben wird, da die festgestellte Schädigung allenfalls im Zusammenhang mit einem anderen Sachverhalt zu sehen ist.