Citation: 9C_436/2022 E. 3.2.2

3.2.2. Zusammenfassend deutet die anhand der medizinischen Unterlagen ausgewiesene Befundlage darauf hin, dass die Beschwerden der Beschwerdeführerin untrennbar mit den Geschehnissen im Rahmen ihrer letzten langjährigen Anstellung verknüpft sind. Der damalige, als Mobbingsituation erlebte Arbeitsplatzkonflikt samt der daran anschliessenden Kündigung hatte die Beschwerdeführerin in ihren Grundfesten erschüttert und zu einem psychophysischen Zusammenbruch geführt. Die von den beteiligten Ärzte attestierte Arbeitsunfähigkeit findet ihre Erklärung damit weitestgehend in psychosozialen und folglich invaliditätsfremden Belastungsfaktoren (vgl. Urteile 9C_543/2018 vom 21. November 2018 E. 3.1 und 4, 8C_858/2017 vom 17. Mai 2018 E. 3.2). Die entsprechende vorinstanzliche Feststellung verbunden mit der Folgerung, es liege daher - rechtsprechungsgemäss (vgl. E. 2.2.2 hiervor) - kein verselbstständigtes psychisches Leiden vor, das sich invalidisierend auswirken könne, erweist sich nicht als offensichtlich unrichtig. Daran ändert der im Frühjahr 2020 bei einem neuen Arbeitgeber unternommene, jedoch nach kurzer Zeit wieder aufgegebene Arbeitsversuch nichts, ist doch nicht dargetan, dass dieser Abbruch in Zusammenhang mit einer invalidenversicherungsrechtlich relevanten psychischen Störung gestanden hätte. Belegt ist einzig der Hinweis im Bericht des Dr. med. C.________ vom 27. Mai 2021, wonach der Arbeitsversuch nach sechs Wochen habe abgebrochen werden müssen, weil sich die gesundheitlichen Probleme wieder in einem Mass verstärkt hätten, dass eine vollständige Arbeitsunfähigkeit resultiert habe. Diese Beurteilung stellt lediglich die Wiedergabe der (subjektiven) Schilderung des Vorgangs durch die Beschwerdeführerin dar, ohne dass dies anderweitig, etwa durch Auskünfte des betreffenden Arbeitgebers, dokumentiert wäre.