Citation: 9C_470/2007 06.03.2008 E. 4

4.1 In seinem Urteil H 151/05 vom 2. Mai 2007 erkannte das Bundesgericht auf Verordnungswidrigkeit der bisherigen Verwaltungspraxis im Zusammenhang mit Forschungsbeiträgen des Schweizerischen Nationalfonds und hielt fest, dass die den Forschern ausgerichteten Zuwendungen des SNF, ob sie nun als Stipendien oder Forschungsbeiträge bezeichnet werden und darin ein persönlicher Beitrag an den Lebensunterhalt mitenthalten ist oder nicht, kein AHV-beitragspflichtiges Erwerbseinkommen darstellen (BGE 133 V 297). Von diesem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses leitet Rechtsanwalt Dr. E.________, der im Verlaufe des seinerzeitigen vorinstanzlichen Verfahrens die Rechtsvertretung des Beschwerdeführers übernommen hatte, offenbar (im Nachhinein) eine starke Erhöhung des Schwierigkeitsgrades des Prozesses ab. Anders liesse es sich nämlich kaum erklären, dass der Anwalt in seiner Eingabe vom 20. Dezember 2003 (für Aktenstudium vor der Verhandlung, vorinstanzliche Gerichtsverhandlung vom 2. September 2003, anschliessendes Rechts- und Aktenstudium, Besprechungen mit dem Klienten, Ausgleichskasse, Bundesamt für Sozialversicherungen, Nationalfonds und Universität X.________, Eingaben ans Sozialversicherungsgericht Zürich bis Dezember 2003) noch einen zeitlichen Vertretungsaufwand von "16 Std. (à Fr. 250.-)" geltend gemacht hatte und im krassen Gegensatz dazu am 31. Mai 2007 den "Aufwand der Rechtsvertretung im kantonalen Verfahren" (ohne nähere Angaben) auf nunmehr "100.35 Arbeitsstunden à Fr. 250.-" bezifferte (obwohl nach Dezember 2003 lediglich eine eineinhalbseitige Vernehmlassung vom 8. November 2004 zur Stellungnahme der vorinstanzlich beigeladenen Universität X.________ sowie einige Schreiben betreffend Ferienabwesenheit des Rechtsvertreters zu verfassen waren). 4.2 Es ist von Bundesrechts wegen nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz mit Bezug auf die Schwierigkeit des Prozesses offenkundig nicht von einer überdurchschnittlich komplexen Beitragsstreitigkeit ausgegangen ist. Es trifft zwar zu, dass der Beschwerdeführer nicht nur als im erstinstanzlichen Verfahren obsiegende Partei zu betrachten ist, sondern letztinstanzlich auch eine Änderung der Verwaltungspraxis zur beitragsrechtlichen Qualifikation von Zuwendungen des Nationalfonds erstritten hat. Mit der Verordnungsbestimmung von Art. 6 Abs. 2 lit. g AHVV, gegen welche die bisherige Praxis der AHV-Behörden verstiess, weil nämlich überhaupt kein Erwerbseinkommen vorliegt, hat sich indessen der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers gerade nicht auseinandergesetzt. In seiner Eingabe vom 20. Dezember 2003 wandte er sich zunächst gegen die Qualifikation der Tätigkeit im Rahmen des SNF-Forschungsprojekts als selbständige Erwerbstätigkeit und machte in der Hauptsache geltend, der Beschwerdeführer sei auch diesbezüglich als unselbständig Erwerbstätiger zu betrachten; eventuell seien bei der Ermittlung der Beiträge aus selbständiger Erwerbstätigkeit abzugsfähige Unkosten zu berücksichtigen, subeventuell seien diese Beiträge wegen wirtschaftlicher Unzumutbarkeit der Beitragsentrichtung auf den Mindestbeitrag herabzusetzen. Das vorinstanzliche Verfahren drehte sich denn auch ausschliesslich um die Frage, ob die Forschungstätigkeit im Rahmen des SNF-Projekts Tätigkeit aus selbständiger oder unselbständiger Erwerbstätigkeit darstelle. Unter diesen Umständen vermag der blosse Hinweis auf die erfochtene Praxisänderung jedenfalls allein keine erhöhte Schwierigkeit des Prozesses darzutun. Das Kriterium der Bedeutung der Streitsache hat mit Blick darauf, dass nach Art. 61 lit. g ATSG und auch § 34 Abs. 3 GSVGer/ZH der Streitwert ausdrücklich keinen Einfluss auf die Höhe der Parteientschädigung haben soll, ohnehin wenig Gewicht (E. 3.1 und 3.2 hievor). Der vom kantonalen Gericht im hier angefochtenen Entscheid vom 6. Juni 2007 der Parteientschädigung zugrundegelegte "angebrachte" Vertretungsaufwand von insgesamt 12 Stunden (4 Stunden für Instruktion und Aktenstudium, 4 Stunden für die Verhandlung vom 2. September 2003, 3 Stunden für die Eingabe vom 20. Dezember 2004 und eine Stunde für die Stellungnahme vom 8. November 2004) vermag vor dem Willkürverbot (E. 3.1) ebenso standzuhalten wie der angewandte Tarif von Fr. 200.- pro Stunde (zuzüglich Mehrwertsteuer; E. 3.3), was mit den geltend gemachten Barauslagen von Fr. 923.65 zum vorinstanzlich festgelegten Parteikostenersatz von Fr. 3600.- führt.