Citation: C 127/06 14.09.2006 E. 3

3.1 Laut Angaben des Leiters des Kurses Modul 2 hat ihm der Versicherte bereits am ersten Tag Inkompetenz vorgeworfen und sich über mangelnde Information seitens des RAV bezüglich der Kursinhalte beklagt. Er sei mit der methodischen und didaktischen Vorgehensweise nicht einverstanden gewesen. Weiter habe er sich über das Fehlen von Pissoirs beschwert. Durch das negative Verhalten des Versicherten sei der Kurs gestört worden, weswegen er mit seinem Einverständnis dem Kurs Modul 3 (individuelles Coaching) zugewiesen worden sei. Dieser Lehrgang wurde seitens der Schule abgebrochen. Gemäss Angaben des zweiten Coaches zeigte sich der Versicherte aggressiv und verschlossen gegenüber Bewerbungsinstrumenten und -möglichkeiten, welche über die normale standardisierte Inseratenbewerbung hinausgingen. Als Argument habe er seine Erfahrung und die anscheinende Unkenntnis des Coaches gegenüber den Verhältnissen in der IT-Branche angeführt. 3.2 Das kantonale Gericht hat erwogen, aufgrund der Aussagen des Beschwerdeführers sei zu schliessen, dass er seinen Unmut über den ihm angebotenen Kurs, die angewandten Methoden, die Unzulänglichkeit des Kurses in Bezug auf seine eigene Situation und die mangelnde Infrastruktur deutlich zum Ausdruck gebracht habe. Dabei hätte ihm bewusst sein müssen, dass er mit der zahlreich angeführten Kritik den Unterricht zwangsläufig störte und die Zusammenarbeit in untragbarer Weise erschwerte. Die Vorinstanz erachtete dieses Verhalten als klar schuldhaft. Auch bezüglich des individuellen Coachings gehe aus den Angaben des Versicherten hervor, dass er zu stark auf seine eigenen Vorstellungen fixiert gewesen sei. Es hätte von ihm erwartet werden können, zu einer offenen Zusammenarbeit Hand zu bieten, zumal ihm eine Speziallösung offeriert worden sei. Dies sei indessen nicht der Fall gewesen, weswegen die Verwaltung zur Recht davon ausgegangen sei, dass der Beschwerdeführer mit seinem Verhalten den Abbruch der arbeitsmarktlichen Massnahme selbst verschuldet habe. 3.3 Der Beschwerdeführer bestreitet, den Kursablauf schuldhaft beeinträchtigt zu haben. Er bringt vor, der Schulungsleiter sei nicht genügend qualifiziert gewesen zur Feststellung der für ihn angemessenen Bewerbungsmethode. Er habe sich aggressiv und ausländerfeindlich verhalten. Zudem sei ihm die benötigte sprachliche Hilfe nicht erteilt worden und der Kursleiter habe sich wiederholt verspätet.