Citation: 2C_23/2018 E. 4.2.1

4.2.1. Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz hat der Beschwerdeführer bis im März 2017 Sozialhilfeleistungen im Umfang von Fr. 182'438.-- bezogen. Dieser Betrag ist im Lichte der Rechtsprechung als erheblich zu qualifizieren (vgl. Urteile 2C_419/2018 vom 29. Oktober 2018 E. 2.4.1; 2C_1048/2017 vom 13. August 2018 E. 4.5.3; 2C_1228/2012 vom 20. Juni 2013 E. 5.2). Weil der Bezug von Unterstützungsleistungen ausserdem schon seit März 2011 anhält und es dem Beschwerdeführer zumindest bis zum Zeitpunkt des angefochtenen Urteils nicht gelungen ist, wieder eine dauerhafte Anstellung zu finden, kann nicht davon ausgegangen werden, dass er in Zukunft für seinen eigenen bzw. den Lebensunterhalt seiner Töchter wird aufkommen können. Es besteht damit die konkrete Gefahr einer fortgesetzten Sozialhilfeabhängigkeit des Beschwerdeführers bzw. von Personen, für die er zu sorgen hat. Die Voraussetzungen von Art. 62 Abs. 1 lit. e AIG sind erfüllt, womit im Grundsatz von einem erheblichen öffentlichen Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdeführers auszugehen ist.