Citation: C 187/98 12.05.2000 E. 2

2.- Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdegeg- ner die Anspruchsvoraussetzungen für die Zusprechung beson- derer Taggelder sowie für die Übernahme von 20 % des Ver- lustrisikos im Sinne von Art. 71a Abs. 1 und 2 AVIG er- füllt. Dabei ist unbestritten und steht auf Grund der Akten fest, dass die gesetzlichen Erfordernisse nach Art. 71b AVIG (Erw. 1c hievor) an sich gegeben sind. Uneinig sind sich die Verfahrensbeteiligten insofern, als sich das KIGA - im Gegensatz zu Vorinstanz und Beschwerdegegner - auf den Standpunkt stellt, der Versicherte hätte bis zum Entscheid über das Gesuch um besondere Taggelder auch die Kontroll- vorschriften gemäss Art. 17 Abs. 2 AVIG erfüllen und ver- mittlungsfähig (Art. 15 AVIG) sein müssen. Überdies ist die Beschwerde führende Verwaltung der Auffassung, "dass die Planung und Vorbereitung der Autofahrschule bereits im Gesuchszeitpunkt weitgehend abgeschlossen war". Abgesehen davon könne die bis zum 9. Dezember 1997 absolvierte Aus- bildung zum Fahrlehrer "nicht als zur Planungsphase gehö- rende Vorbereitungshandlung" qualifiziert werden.