Citation: I 463/02 17.02.2003 E. A

Der 1938 geborene Z.________, von Beruf Autofahrlehrer, betrieb seit 1969 in N.________ eine Autofahrschule, in welcher seit 1990/1991 seine beiden Söhne als Fahrlehrer sowie seine Ehefrau im administrativen Bereich mitarbeiteten. Ausserdem führte er jeweils im Sommer während ca. vier Monaten auf der R.________-/B.________, ebenfalls in selbständiger Stellung, Personentransporte aus. Er gab die Tätigkeit als Fahrlehrer Ende 1999 auf. Seine Autofahrschule wurde ab 1. Januar 2000 von den beiden Söhnen als Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) weitergeführt. Am 21. Oktober 1998 meldete sich Z.________ erstmals bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, nachdem er am 10. Juli 1998 an der linken Hand eine Kreissägenverletzung mit subtotaler Amputation des Fingers III auf Höhe der mittleren Grundphalanx und Durchtrennung des Streckapparates im dorsalen DIP-Gelenk des Fingers IV erlitten hatte. Nach Abklärung der medizinischen und erwerblichen Verhältnisse lehnte die IV-Stelle Wallis mit Verfügung vom 30. August 1999 die Ausrichtung einer Rente ab. Im Mai 1999 exazerbierten die Rückenbeschwerden des Versicherten, die teilweise auf einen dienstlichen Gesundheitsschaden zurückgehen, den Z.________ im WK 1965 erlitten und für welchen die Militärversicherung eine 50 %-ige Dauerhaftung anerkannt hatte. Die Diagnose des im September 1999 konsultierten Spezialarztes für Innere Medizin FMH, speziell Rheumaerkrankungen, Dr. med. M.________, lautete: chronisches lumbospondylogenes Syndrom bei ausgeprägter muskulärer Dysbalance, Beckentiefstand links um 6 mm, möglicher segmentaler Instabilität L5/S1 sowie sekundäre Periarthropathia coxae und Senk-/Spreizfuss beidseits (Bericht vom 23. September 1999). Z.________ meldete sich am 23. März 2000 erneut bei der Invalidenversicherung an und ersuchte um Ausrichtung einer Rente. Die IV-Stelle Wallis holte einen Bericht des Hausarztes Dr. med. X.________ (vom 3. April 2000) ein, zog die Jahresabschlüsse 1997-1999 der Einzelunternehmung des Versicherten sowie das Urteil des Kantonsgerichts Wallis vom 14. Juni 2000 betreffend das durchgeführte Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung bei und liess die wirtschaftlichen Verhältnisse des Versicherten abklären (Bericht vom 7. November 2000). Gestützt darauf ermittelte die IV-Stelle einen Invaliditätsgrad von 42 % und sprach Z.________ mit Verfügung vom 21. September 2001 ab 1. Juni 2000 eine Viertelsrente zu.