Citation: 2C_375/2020 E. B

In der Folge prüfte das Amt für Migration fremdenpolizeiliche Massnahmen gegen A.A.________ und am 15. Januar 2015 fand eine Befragung von B.A.________ statt. Zweck dieser Anhörung war es, alle Angaben zu sammeln, die eine Beurteilung des Gesuchs um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ ermöglichten. Anlässlich dieser Befragung teilte B.A.________ mit, dass A.A.________ seit ungefähr Anfang November 2014 wieder bei ihr wohne. In der Folge wurde die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ bis zum 11. November 2016 verlängert. Am 23. Dezember 2016 zog B.A.________ aus der gemeinsamen ehelichen Wohnung aus und mit Verfügung vom 27. Dezember 2018 lehnte es das Amt für Migration des Kantons Luzern ab, die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ zu verlängern und wies ihn unter Ansetzung einer Ausreisefrist aus der Schweiz weg. Die gegen diese Verfügung erhobene Verwaltungsbeschwerde wies das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern (JSD) mit Entscheid vom 1. Mai 2019ab und setzte eine neue Ausreisefrist an. Die gegen den Entscheid des JSD erhobene Beschwerde beim Kantonsgericht Luzern wies dieses mit Urteil vom 6. April 2020 ab und setzte eine neue Ausreisefrist auf den 31. August 2020 an.