Citation: 2C_1016/2021 E. 5.5

5.5. Auch die Erwägungen der Vorinstanz, wonach auffalle, dass sich die Beschwerdeführerin 1 erst nach dem Einreichen der Scheidung durch den Ehemann gegen die eheliche Gewalt wehrte (vorinstanzliches Urteil E. 3.5.4.2), erscheinen nicht willkürlich. Die Ausführungen der Beschwerdeführer, wonach die soziale Integration in der Türkei mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden sei, wurden von der Vorinstanz - wenn auch in einem anderen Zusammenhang - behandelt und als nicht hinreichend detailliert dargelegt erachtet (vorinstanzliches Urteil E. 3.5.5). Die Berücksichtigung dieser allgemein gehaltenen Ausführungen im Hinblick auf den Zeitpunkt der Geltendmachung der ehelichen Gewalt hätte daher zu keinem anderen Resultat geführt.