Citation: U 28/02 05.11.2002 E. 3

Bei Austritt aus der Suva-Klinik in X.________ am 5. April 1995 war von einer Fortsetzung der ärztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten. Gemäss Austrittsbericht stand fest, dass der Versicherte durch eine Bewegungseinschränkung im rechten Fuss (oberes Sprunggelenk / unteres Sprunggelenk / Vorfuss) sowie Belastungsschmerzen im rechten Unterschenkel und im linken Fuss beeinträchtigt bleibt und ihm nur noch Tätigkeiten in vorwiegend sitzender Stellung mit einzelnen Botengängen ganztägig zumutbar sind, die kein häufiges Treppensteigen und Heben von Gewichten über 15 Kilogramm erfordern. Die bis zum Unfall ausgeübte Beschäftigung als Landarbeiter mit häufigem Stehen und Gehen auf unebenen Böden, mit Heben, Schieben und Tragen von schweren Lasten wurde als ungeeignete Tätigkeit bezeichnet (Abschlussbericht vom 11. Mai 1995 zu den beruflichen Abklärungen S. 3). Auch wenn bereits damals invalidenversicherungsrechtliche Massnahmen diskutiert worden waren, wurden erst mit einem Gesuch vom 24. März 1997 berufliche Eingliederungsmassnahmen beantragt und gestützt darauf eine Umschulung zum LKW-Chauffeur eingeleitet. In zeitlicher Hinsicht sind somit in Bezug auf die nachfolgend zu prüfende Frage nach der Entstehung des Rentenanspruchs die Verhältnisse bei Austritt aus der Suva-Klinik unter Berücksichtigung der in der Folge im August 1995 angetretenen Arbeitsstelle als Hilfsgipser massgebend (Erw. 2.4 hievor). Hinweise auf seither eingetretene erhebliche Veränderungen der hypothetischen Bezugsgrössen für den Einkommensvergleich sind nicht ersichtlich.