Citation: 1A.115/2004 07.07.2004 E. C

Hierauf wandte sich der Gesuchsteller am 30. Januar 2004 erneut an das Sozialamt und beantragte eine Wiedererwägung des Nichteintretensentscheids. Er machte unter Hinweis auf zwei Schreiben an das Amtsstatthalteramt Hochdorf vom 26. Juni 2002 und 20. März 2003 geltend, die Ansprüche seien nicht verwirkt, weil bereits in diesen Eingaben ein Begehren um Entschädigung und Genugtuung nach Art. 16 OHG gestellt worden sei. Dass die Gesuche anscheinend bei einer unzuständigen Behörde eingereicht worden seien, schade ihm nicht, weil sie von Amtes wegen hätten weitergeleitet werden müssen. Am 2. Februar 2004 teilte das Sozialamt dem Gesuchsteller mit, da in der Eingabe an das Amtsstatthalteramt vom 26. Juni 2002 eine Genugtuungsforderung zu Lasten der Täter verlangt und keine Ansprüche gegenüber dem Staat geltend gemacht worden seien, bestehe keine Veranlassung, auf den Entscheid zurückzukommen. In der Folge gelangte X.________ ans Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, welches die Beschwerde mit Urteil vom 31. März 2004 abwies.