Citation: 2D_39/2021 E. 3.4

3.4. Unbestritten ist, dass die Beschwerdeführerin an der praktischen Schlussprüfung vom 16. Mai 2019 mit einem Total von 85 von insgesamt 215 möglichen Punkten die Gesamtnote 3 erzielte, womit sie die Prüfung nicht bestand. Für die (genügende) Note 4.0 hätte sie mindestens 119 Punkte erreichen müssen. Die Gesamtpunktezahl wurde anschliessend vom Regierungsrat im Rahmen des Rechtsmittelverfahrens auf 92 Punkte erhöht (vgl. E. II/1.2 und 1.3 in fine des angefochtenen Urteils). Gemäss dem angefochtenen Urteil wurden bei der fraglichen Schlussprüfung vom 16. Mai 2019 insgesamt fünf Positionen bewertet, von denen sich die erste auf einen allgemeinen Eindruck von der Kandidatin und die weiteren vier Positionen auf die von ihr vorgenommenen Behandlungen an vier Risikopatienten bezogen. Das Punktetotal von 215 Punkten war wie folgt auf die einzelnen Positionen aufgegliedert: Position 1 ("Allgemeiner Eindruck") 17 Punkte, Position 2 ("Podologische Behandlung beim Risikopatienten mit Diabetischem Syndrom") 61 Punkte, Position 3 ("Podologische Behandlung beim Risikopatienten") 61 Punkte, Position 4 ("Orthesentechnik beim Risikopatienten") 38 Punkte, Position 5 ("Nagelprothetik beim Risikopatienten") 38 Punkte. Innerhalb der einzelnen Positionen wurden einzelne Aspekte bzw. Arbeitsschritte unterschiedlich stark gewichtet. Nach der durch den Regierungsrat vorgenommenen Erhöhung der Gesamtpunktezahl erhielt die Beschwerdeführerin für die verschiedenen Positionen folgende Punkte: 14 Punkte für die Position 1, 22 Punkte für die Position 2, 20 Punkte für die Position 3, 14 Punkte für die Position 4 und 22 Punkte für die Position 5 (vgl. E. II/3.1 des angefochtenen Urteils).