Citation: 4A_258/2018 E. 2.1.1

2.1.1. Die Vorinstanz stellte fest, die Beschwerdeführerin mache geltend, es sei vereinbart gewesen, mindestens zum ursprünglichen Kaufpreis von Fr. 65'000.-- weiterzuverkaufen. Während die Beschwerdegegnerin entgegne, es sei ein Verkauf zum bestmöglichen Preis vereinbart gewesen. Entscheidwesentlich sei, dass urkundlich nichts zur strittigen Frage vorliege. Gemäss Art. 8 ZGB liege die Beweislast für die Vereinbarung eines Mindestpreises von Fr 65'000.-- bei der Beschwerdeführerin. Diesen Nachweis habe sie nicht erbringen können, sodass sie das Risiko der Beweislosigkeit zu tragen habe. Es sei deshalb (entgegen der Erstinstanz) von einem Verkaufspreis von Fr. 50'000.-- auszugehen, welcher vom Erwerber an die Beschwerdegegnerin bezahlt worden sei.