Citation: 5A_649/2014 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz hat dem Beschwerdeführer - mit Hinweis auf auf ein vorangegangenes Verfahren - erörtert, weshalb allein die effektive Überweisung von Geldbeträgen an seine Ehefrau für eine Berücksichtigung im Grundbedarf nicht hinreichend ist. In der Tat sind Unterhaltsbeiträge zugunsten nicht im Haushalt des Schuldners lebender Familienangehöriger zwar grundsätzlich im Notbedarf zu berücksichtigen. Voraussetzung der Anrechnung ist jedoch, dass die regelmässige Leistung durch entsprechende Belege nachgewiesen ist. Insbesondere wenn die Leistung - wie vorliegend - ohne gerichtlichen Entscheid erfolgt, hat sich der Schuldner oder allenfalls der Empfänger zusätzlich darüber auszuweisen, dass die Leistung für die unterstützte Person unbedingt erforderlich ist (Urteil 7B.135/2002 vom 2. August 2002 E. 3.1; GEORGES VONDER MÜHLL, in: Basler Kommentar, Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs, Bd. I, 2. Aufl. 2010, N. 29 zu Art. 93 SchKG). Dass sich Ehegatten ex lege Beistand, namentlich auch in finanzieller Hinsicht, schulden (vgl. Art. 159 und Art. 163 ZGB), ändert an dieser Nachweispflicht, entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers, nichts. Die Vorinstanz hat den Nachweis eines unbedingt erforderlichen Bedarfs auf Seiten der Ehegattin des Beschwerdeführers als nicht erbracht erachtet. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt erschöpft sich in der Wiederholung der bereits im kantonalen Verfahren vorgetragenen Behauptungen, seine Ehefrau befinde sich aufgrund eines Beinbruchs in einer Notlage und sei auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Indessen ist dem angefochtenen Entscheid zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer keinerlei Belege zum Beweis seiner Vorbringen eingereicht hat. Da der Beschwerdeführer seiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen ist, hat die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt, indem sie die Unterstützungsbeiträge in der Pfändung gegen den Beschwerdeführer nicht angerechnet hat.