Citation: 1A.4/2000 21.02.2000 E. 2.-

a) Das Verwaltungsgericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten, weil die 10-tägige Beschwerdefrist gemäss § 48 Abs. 1 des basel-landschaftlichen Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung vom 16. Dezember 1993 (VPO) nicht eingehalten worden sei und der Beschwerde- führer auch keine Restitutionsgründe geltend gemacht habe. Die Sachverhaltsfeststellungen des Gerichts können sich auf die in den Akten befindlichen Unterlagen der PTT stützen, die jedenfalls eine Zustellung nach dem 15. Oktober 1998 ausschliessen. Soweit der Beschwerdeführer geltend macht, er habe das Couvert des ihm zugestellten Regierungsrats- beschlusses nicht aufgehoben und sei irrtümlich von einem späteren Zustelldatum ausgegangen, räumt er selbst ein, dass er die Beschwerdefrist versäumt hat, und zwar aus von ihm zu vertretenden Gründen. b) Der Beschwerdeführer macht jedoch geltend, das Verwaltungsgericht sei durch den Erlass der Verfügungen vom 8. Dezember 1998 und vom 15. Januar 1999 auf seine Beschwerde eingetreten; diese Verfügungen seien nicht aufge- hoben worden und könnten nicht durch nachträglichen Erlass eines Nichteintretensentscheids ignoriert werden, zumal sie ihn zur Erstellung und Einreichung einer ausführlichen Be- schwerdebegründung veranlasst hätten, die mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden gewesen sei. Bei den besagten Verfügungen handelt es sich um verfahrensleitende Verfügungen, die sich zur Zulässigkeit der Beschwerde nicht äussern und den Eintretensentscheid somit nicht präjudizieren. Derartige Verfügungen werden gemäss § 5 Abs. 3 und § 7 Abs. 1 VPO von der präsidierenden Person des Gerichts erlassen, während der Eintretens- oder Nichteintretensentscheid dem Gericht in seiner ordentlichen Besetzung vorbehalten ist und von diesem von Amtes wegen geprüft werden muss (§ 16 Abs. 2 VPO). Schon aus diesem Grund konnte der Beschwerdeführer aufgrund der Verfügungen nicht darauf vertrauen, das Gericht werde auf seine Be- schwerde eintreten. Entgegen der Auffassung des Beschwerde- führers war die verspätete Beschwerdeerhebung auch nicht ohne weiteres aus seiner Beschwerdeschrift erkennbar, die nur das Datum des Regierungsratsentscheids und der Be- schwerdeerhebung, nicht aber das Datum der Zustellung des angefochtenen Entscheids enthielt. c) Der angefochtene Entscheid verletzt damit weder das Willkürverbot noch den verfassungsmässigen Anspruch auf Wahrung von Treu und Glauben (Art. 9 BV; Art. 4 aBV).