Citation: 5C.190/2005 14.10.2005 E. 1

1.1 Gemäss Art. 48 Abs. 1 OG ist die Berufung, von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen, einzig gegen Endentscheide der oberen kantonalen Gerichte zulässig und bezieht sich zudem auf die dem Endentscheid vorangegangenen Entscheide (Art. 48 Abs. 3 OG). Soweit der Berufungskläger die Aufhebung der Entscheide der Vormundschaftsbehörde und des Departementes verlangt, ist daher auf die Berufung nicht einzutreten. Verfahrensgegenstand bildet einzig der Entscheid des Verwaltungsgerichts. 1.2 In seiner als Berufung bezeichneten Eingabe ersucht der Berufungskläger darum, allfällige Verfassungsverletzungen mit staatsrechtlicher Beschwerde zu behandeln. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts dürfen Berufung und staatsrechtliche Beschwerde nicht in einer einzigen Eingabe verbunden werden, weil sie unterschiedlichen Verfahrensregeln unterstehen und sich auch nach der Begründung, die das Gesetz für sie zulässt, deutlich unterscheiden. Eine Ausnahme von diesem Grundsatz rechtfertigt sich lediglich insoweit, als die beiden Rechtsmittel in der Eingabe äusserlich und inhaltlich klar getrennt sind (vgl. BGE 115 II 396 E. 2a; 120 III 64 E. 2), welche Voraussetzung beim Schriftsatz des Berufungsklägers nicht erfüllt ist. Soweit der Berufungskläger in der Berufung eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Gehör bzw. auf unentgeltliche Rechtspflege (Art. 29 Abs. 3 BV; Art. 6 EMRK) beanstandet, ist auf seine Eingabe nicht einzutreten (Art. 43 Abs. 1 i.V.m. Art. 84 Abs. 1 lit. a OG). 1.3 Nicht zu entsprechen ist ferner dem Antrag des Berufungsklägers auf Durchführung einer öffentlichen Verhandlung. Das Bundesgericht kann auf dem Weg der Aktenzirkulation entscheiden, wenn sich Einstimmigkeit ergibt und kein Richter eine mündliche Beratung verlangt (Art. 36b OG). Die vorliegende Streitigkeit ist, wie die nachfolgenden Erwägungen zeigen, klar und liquid; die vom Berufungskläger verlangte Durchführung einer mündlichen und öffentlichen Verhandlung ist nicht gerechtfertigt. 1.4 Die kantonalen Akten sind beigezogen worden. 1.5 Mit seinen Ausführungen zur "Rollenklärung in der Vormundschaftsbehörde" setzt sich der Berufungskläger nicht mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinander; insoweit vermag die Eingabe den Anforderungen an die Begründung des Rechtsmittels nicht zu genügen und kann auf die Berufung nicht eingetreten werden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 116 II 745 E. 3 S. 749; 131 III 26 E. 12.3 S. 32).