Citation: 1P.198/2000 08.05.2000 E. 1

1.- a) Die vorliegende Beschwerde richtet sich gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 29. Februar 2000, mit dem die von der Präsidentin des Verfahrensgerichts am 16. Februar 2000 verfügte Verlängerung der Untersuchungshaft des Beschwerdeführers bis 12. April 2000 bestätigt wurde. Die Präsidentin des Verfahrensgerichts hat am 12. April 2000 die Untersuchungshaft bis 7. Juni 2000 verlängert. Der Beschwerdeführer befindet sich somit weiterhin in Haft und hat demzufolge nach wie vor ein aktuelles praktisches Interesse an der Überprüfung des angefochtenen Entscheids (Art. 88 OG). b) Mit einer staatsrechtlichen Beschwerde, die sich gegen die Aufrechterhaltung der Haft richtet, kann in Abweichung vom Grundsatz der kassatorischen Natur der Beschwerde nicht nur die Aufhebung des angefochtenen Entscheids, sondern ausserdem die Entlassung aus der Haft verlangt werden (BGE 124 I 327 E. 4b/aa; 115 Ia 293 E. 1a, je mit Hinweisen). Die mit der vorliegenden Beschwerde gestellten Anträge sind daher zulässig. c) Der Beschwerdeführer macht geltend, die bei ihm am 19. Januar 2000 durchgeführte Hausdurchsuchung sei rechtswidrig gewesen, weil deutsche Beamte daran teilgenommen hätten. Die bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmten Unterlagen dürften deshalb nicht gegen ihn verwendet werden. Diese Einwände hat der Beschwerdeführer im Haftbeschwerdeverfahren vor Obergericht nicht vorgebracht. Es fehlt insoweit an der Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges, weshalb auf die Rügen betreffend Hausdurchsuchung nicht eingetreten werden kann (Art. 86 Abs. 1 OG). d) Die Berufung auf Art. 6 EMRK ist unbehelflich. Diese Bestimmung enthält Verfahrensvorschriften, die für den Zivil- und Strafprozess gelten. Sie sind für das Haftprüfungsverfahren nicht massgebend (BGE 115 Ia 293 E. 4a; 114 Ia 182 E. 3b; Arthur Haefliger/Frank Schürmann, Die Europäische Menschenrechtskonvention und die Schweiz, 2. Auflage, Bern 1999, S. 122). Abgesehen davon, wird in der Beschwerde nicht dargelegt, inwiefern Art. 6 EMRK durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein soll (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).