Citation: 6B_1424/2019 E. 2.1

2.1. Die Beschwerdeführerin macht in verschiedener Hinsicht eine Verletzung von Art. 66a StGB geltend. Dabei bringt sie zunächst vor, der vorinstanzliche Schuldspruch, mithin die Verurteilung wegen Widerhandlung gegen das BetmG nach Art. 19 Abs. 1 lit. d i.V.m. Art. 19 Abs. 2 lit. a BetmG, werde nicht angefochten. Sie habe sich damit jedoch keinen "Drogenhandel" im Sinne von Art. 121 Abs. 3 lit. a BV i.V.m. Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB zu Schulden kommen lassen. Folglich handle es sich bei der von ihr verübten Widerhandlung gegen das BetmG nicht um eine Katalogtat im Sinne von Art. 66a Abs. 1 lit. o StGB (vgl. Beschwerde Ziff. 7.1 S. 5 ff.).