Citation: 1C_207/2013 E. 3

Wie ausgeführt, ist das vorliegende Verfahren mit dem Baugesuchs-rückzug gegenstandslos geworden. Durch die am 22. Mai 2013 ergangenen Urteile des Bundesgerichts betreffend Beschwerdebefugnis der Helvetia Nostra und unmittelbare Anwendbarkeit der Art. 75b und 197 Ziff. 9 BV (Verfahren 1C_614/2012, 1C_646/2012 und 1C_649+650/2012; s. Webseite www.bger.ch / "Rechtsprechung (gratis) " / "Weitere Urteile ab 2000", mit Eingabe der entsprechenden Verfahrensnummer ins Suchfeld) ist die Basis des dem bundesgerichtlichen Verfahren zugrunde liegenden verwaltungsgerichtlichen Urteils vom 15. Januar 2013 und des ursprünglichen kommunalen Entscheids vom 8. November 2012 massgebend verändert worden, was selbstredend Auswirkungen auf deren Kostenregelungen zur Folge hat. Was die Gebühr für das kommunale Baubewilligungs- und Einspracheverfahren anbelangt, ist festzustellen, dass die Gemeinde Vals bereits am 21. März 2013 nach erfolgtem Baugesuchsrückzug ihren Entscheid vom 8. November 2012 widerrufen und der Bauherrschaft für das kommunale Verfahren eine Gebühr von Fr. 300.-- auferlegt hat. Verbleiben somit einzig die Kosten des kantonalen Beschwerdeverfahrens neu zu regeln, ist es angezeigt, dass das Bundesgericht diese Regelung sogleich selber trifft. Nachdem die Beschwerdegegner ihr Baugesuch zurückgezogen haben, rechtfertigt es sich, ihnen die verwaltungsgerichtlichen Kosten, gemäss Urteil vom 15. Januar 2013 ausmachend Fr. 1'033.--, aus denselben Gründen wie die bundesgerichtlichen Kosten aufzuerlegen. Ebenso steht der Beschwerdeführerin auch für das kantonale Verfahren keine Parteientschädigung zu, da sie auch damals nicht anwaltlich vertreten war. Demnach wird erkannt: