Citation: 4P.92/2005 01.07.2005 E. 5

Damit wird das Erläuterungsgesuch der Beschwerdegegnerin vom 27. Mai 2005 betreffend die aufschiebende Wirkung der staatsrechtlichen Beschwerde gegenstandslos. Wegen der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde kann das Bundesgericht lediglich prüfen, ob Gründe für die Aufhebung des angefochtenen Entscheides bestehen oder die Beschwerde abzuweisen ist, soweit auf sie einzutreten ist. Obwohl die angefochtene Verfügung, mit der von den Beschwerdeführern die Einberufung einer GV verlangt wird, nach dem Ausgang des Verfahrens bestehen bleibt, kann sie wegen Fristablaufs (28. April 2005) nicht vollstreckt werden. Die Frist zur Einberufung der GV kann aber auf einseitiges, analog der angefochtenen Verfügung, formuliertes Begehren der Beschwerdegegnerin neu angesetzt werden, wobei den Beschwerdeführern freisteht, diesem Begehren (mit den entsprechenden Kostenfolgen) zuvorzukommen, indem sie der Veräusserung der Aktien nachträglich zustimmen.