Citation: 1P.369/2006 22.10.2007 E. 3

Weiter rügen die Beschwerdeführer einen Verstoss gegen den Grundsatz der Rechtsgleichheit (Art. 8 BV). 3.1 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kommt dem Grundsatz rechtsgleicher Behandlung im Planungsrecht nur eine abgeschwächte Bedeutung zu. Verfassungsrechtlich genügt, dass die Plananordnung sachlich vertretbar, d.h. nicht willkürlich ist. Das Gebot der Rechtsgleichheit fällt insoweit mit dem Willkürverbot zusammen (BGE 122 I 279 E. 5a S. 288; 121 I 245 E. 6e/bb S. 249; 118 Ia 151 E. 6c S. 162; 114 Ia 254 E. 4a S. 257). 3.2 Wie bereits in den vorstehenden Erwägungen gesehen, ist den Behörden keine Willkür vorzuwerfen. Die Beispiele, welche die Beschwerdeführer nennen, lassen sich denn auch nicht mit ihren Parzellen vergleichen. So liegt die gemeindeeigene Parzelle Nr. 514 im Vergleich zu Gbbl. Nr. 517 deutlicher zurückversetzt von der Kantonsstrasse; von letzterer ist sie zusätzlich durch den Bärmattweg getrennt. Zudem grenzt das Grundstück der Gemeinde nördlich an die Wohnzone und im Westen an unbebautes Land. Eine Verletzung des Gebots der Rechtsgleichheit liegt deshalb nicht vor. Zwar ist den Beschwerdeführern zuzugestehen, dass die Parzellen im Obermoos ebenfalls an die Kantonsstrasse angrenzen, indes befanden sie sich bereits nach der vormaligen Nutzungsplanung in der Wohnzone und sind nicht zusätzlich durch den Eisenbahnlärm belastet. 3.3 Ob die von den Beschwerdeführern vorgeschlagene planerische Lösung mit einer Aufteilung der Parzelle Nr. 114 in einen südlichen Teil WG2 (zusammen mit Gbbl. Nr. 517) und einen nördlichen Teil W2 (das Wohnhaus und zusätzlich die Nachbarparzelle Nr. 252 umfassend) sinnvoller wäre als die von der Gemeinde favorisierte Zonierung, braucht nicht geprüft zu werden, nachdem feststeht, dass keine Ermessensüberschreitung von Seiten der Gemeinde vorliegt.