Citation: 1C_462/2022 E. 6.2.1

6.2.1. Gemäss verbindlicher und insoweit unbestrittener Feststellung der Vorinstanz wird die Dottenbergstrasse derzeit im Wesentlichen nur durch Anwohnerinnen und Anwohner sowie Mitglieder der Strassengenossenschaft befahren. Der Vorwurf der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz einzig die Zusatzbelastung durch den Mastbetrieb, nicht aber die gesamte Verkehrsbelastung berücksichtigt habe, geht damit fehl. Es handelt sich mithin um eine sehr schwach frequentierte Strasse, welche (als Sackgasse) keinen Durchgangsverkehr aufweist. Dies wird auch mit dem geplanten Mastbetrieb nicht massgeblich verändert. Die Sachverhaltsrüge der Beschwerdeführerin, wonach die Vorinstanz bei der Beurteilung des durch den geplanten Mastbetrieb erzeugten Mehrverkehrs zu Unrecht die Rückfahrten (d.h. ein jährlicher Mehrverkehr von total 1'260 Fahrten) nicht berücksichtigt habe, verfängt nicht. Die zusätzlichen Mehrfahrten pro Tag halten sich in Grenzen, zumal gemäss unbestrittener Feststellung der Vorinstanz mit dem Neubau der Remise beim Betriebszentrum auch entsprechende Transportfahrten vom und zum Betriebszentrum wegfallen werden, die aufgrund der Lagerung von Futtermitteln und von Maschinen in der abzubrechenden Scheune im Gebiet Hinter-Dallenbach notwendig waren. Selbst wenn von durchschnittlich vier zusätzlichen Fahrten pro Tag auszugehen wäre, ist nicht ersichtlich, weshalb dies an der Einschätzung einer genügenden Erschliessung etwas ändern sollte. Die Beschwerdeführerin zeigt denn auch nicht auf, inwiefern die veränderte Verkehrsbelastung durch den Pouletmastbetrieb überhaupt entscheiderheblich sein soll (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG; E. 2.2 hiervor). Auch die diesbezüglichen Gehörsrügen erweisen sich als unbegründet (vgl. E. 3 hiervor).