Citation: 8C_348/2014 E. 2.3

2.3. Indessen ist die Beschwerde aus einem anderen Grund gutzuheissen: Denn wie von der Vorinstanz mit überzeugender Begründung hergeleitet, hat sich der Gesundheitszustand des Beschwerdegegners im massgeblichen Zeitraum zwar rein körperlich nicht verändert, hingegen aber der psychische Zustand: Durch den Wegfall der subdepressiven Symptomatologie gehen die Ärzte von einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit aus rein psychischer Sicht von bisher 50 % auf neu 70 bis 80 % aus. Damit liegt eine erhebliche Veränderung des psychischen Gesundheitszustandes vor, der im Rahmen des Revisionsverfahrens nach Art. 17 Abs. 1 ATSG auch eine Neueinschätzung in somatischer Hinsicht zulässt (Urteile 9C_378/2014 vom 21. Oktober 2014 E. 4.2; 9C_851/2012 vom 5. März 2013 E. 4.5; E. 2.1 hiervor). Dies hat das kantonale Gericht übersehen, wenn es anschliessend erwogen hat, zwar habe sich der psychische Gesundheitszustand verbessert, dies sei indessen angesichts des ursprünglich angenommenen Ausmasses der somatisch bedingten Arbeitsunfähigkeit für die Rentenrevision ohne Belang. Die Angelegenheit ist daher an das kantonale Gericht zurückzuweisen, damit es die unfallkausale Arbeitsfähigkeit umfassend beurteile und hernach in der Angelegenheit neu entscheide.