Citation: 5A_544/2022 E. 2.4

2.4. Das Bundesgericht legt seinem Urteil die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Wo das Sachgericht in Würdigung von Beweisen zur Überzeugung gelangt, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, d.h. zu einem Beweisergebnis kommt, hat die beschwerdeführende Partei in einem ersten Schritt willkürliche Beweiswürdigung zu rügen und muss damit durchdringen, bevor sich das Bundesgericht mit der behaupteten Rechtsverletzung im Sinn von Art. 95 BGG befasst. Im Rahmen der Willkürrüge gilt das strenge Rügeprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 144 III 264 E. 6.2.3; 141 III 564 E. 4.1; Urteil 5A_438/2018 vom 30. Oktober 2018 E. 1.3).