Citation: 1C_445/2024 E. 4.2

4.2. Das Strassenverkehrsamt verfügte am 28. Mai 2024, dem Beschwerdeführer werde der Führerausweis unter der Auflage belassen, dass er bis spätestens zum 17. Juni 2024 ein hausärztliches Zeugnis einreiche, das Auskunft gebe zur Art der Erkrankung (Diagnose), zur Behandlung (allfällige Medikation) sowie zur Fahreignung, soweit aus hausärztlicher Sicht möglich. Das weitere Vorgehen werde aufgrund dieses Berichts bestimmt (z.B. Akten-/Zeugnisbegutachtung oder persönliche Untersuchung bei einer Arztperson der Stufe 4). Zudem wurde der Beschwerdeführer darauf hingewiesen, dass bei einem Verstoss gegen die Auflagen der vorsorgliche Entzug des Führerausweises vorgesehen sei. Mit der vorliegend angefochtenen Verfügung hat die Vorinstanz das dagegen angehobene Beschwerdeverfahren abgeschrieben, nachdem das Strassenverkehrsamt am 1. Juli 2024 den vorsorglichen Führerausweisentzug angeordnet hatte. Auch gegen diesen hat der Beschwerdeführer Beschwerde an das Verwaltungsgericht erhoben, wobei das entsprechende Verfahren gemäss Vernehmlassung der Vorinstanz und des Strassenverkehrsamts beim Verwaltungsgericht hängig ist.