Citation: 2C_421/2020 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz hat bei der Beurteilung der Situation des Beschwerdeführers keine wesentlichen Umstände ausser Acht gelassen, indem sie sich mit den Akten und namentlich mit dem Urteil des Obergerichts vom 14. Juli 2017, dem Eheschutzurteil des Bezirksgerichts Bülach vom 8. April 2015 sowie den vom Beschwerdeführer beigebrachten Schreiben seiner Patientinnen und Patienten auseinandergesetzt hat. Zwar kann es sich für ein Gericht je nach Konstellation als notwendig erweisen, im Rahmen einer mündlichen Anhörung einen unmittelbaren persönlichen Eindruck von einer Person zu gewinnen (vgl. BGE 142 I 188 E. 3.3 S. 193). Im vorliegenden Fall hatte das Verwaltungsgericht jedoch genügend relevante Informationen zur Verfügung, um sich ohne zusätzliche Anhörung seiner (Noch-) Ehefrau oder Drittpersonen ein für die Rechtsanwendung hinreichendes Bild über die persönliche und familiäre Situation des Beschwerdeführers zu verschaffen.