Citation: 2P.204/2005 05.01.2006 E. 3

3.1 Die Beschwerdeführerin unterstand als Angestellte der Universität Bern gemäss Anstellungsbestätigung vom 12. September 2001 sowie gemäss Art. 18 Abs. 1 des bernischen Gesetzes vom 5. September 1996 über die Universität (UniG/BE) und Art. 5 Abs. 1 der Berner Verordnung vom 27. Mai 1998 über die Universität (Universitätsverordnung, UniV/BE) der Personalgesetzgebung des Kantons Bern, d.h. dem Gesetz vom 5. November 1992 über das öffentliche Dienstrecht (Personalgesetz, PG/BE). Dessen Art. 22 Abs. 2 bestimmt, dass die Ernennungsbehörde das Angestelltenverhältnis unabhängig von einem Verweis jederzeit unter Wahrung einer Frist von drei Monaten (bei einer Dienstdauer von weniger als drei Jahren) jeweils auf Ende eines Monats beenden kann. Die Behörde hat für die Auflösung triftige Gründe anzugeben (Art. 22 Abs. 3 PG/BE); solche liegen insbesondere vor, wenn die angestellte Person - ungenügende Leistungen erbringt und eine gehaltsmässige Rückstufung nicht zweckmässig erscheint (lit. a), - Weisungen der Vorgesetzten wiederholt missachtet hat (lit. b) oder - durch ihr Verhalten während der Arbeitszeit das Arbeitsklima in der betroffenen Dienststelle nachhaltig stört (lit. c), - Mitarbeiter sexuell belästigt (lit. d).