Citation: 5A_55/2018 E. 1

Mit Eheschutzentscheid vom 14. Dezember 2017 wurde u.a. für den gemeinsamen Sohn die geteilte Obhut mit alternierender Betreuung angeordnet, unter Regelung der Betreuungsanteile und Ferien, sowie der Unterhalt festgesetzt. Berufungsweise verlangte die Mutter die alleinige Obhut und höhere Kindesunterhaltsbeiträge. Sodann stellte sie ein Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung. Dieses wies das Obergericht des Kantons Zürich mit Verfügung vom 4. Januar 2018 ab. Es hielt fest, dass in Bezug auf den verlangten höheren Unterhalt das Begehren um aufschiebende Wirkung keinen Sinn mache. Was die Obhut anbelange, seien beide Parteien berufstätig und sie hätten den Sohn bereits bisher gemeinsam betreut (der Vater zwar in geringerem Umfang, was jedoch auf die Vorgaben der Mutter und auf Deeskalationsversuche des Vaters zurückzuführen sei), so dass die Mutter nicht als Hauptbetreuungsperson anzusehen sei; sodann beruhten deren Vorbringen betreffend angeblich eingeschränkte Erziehungsfähigkeit des Vaters zumindest teilweise auf blossen Vermutungen; sie seien nicht als glaubhaft gemacht anzusehen. Gegen diese Verfügung hat die Mutter am 15. Januar 2018 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht, mit welcher sie die Anweisung des Obergerichtes zur Erteilung der aufschiebenden Wirkung verlangt. Ferner stellt sie ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.