Citation: 5A_182/2024 E. 5.1

5.1. Dem angefochtenen Entscheid zufolge rechnete das Kreisgericht den Beschwerdegegnern für den fraglichen Zeitabschnitt, als sie beim Gross- bzw. Urgrossvater gewohnt hatten, monatliche Wohnkosten von insgesamt Fr. 235.-- an, wobei Fr. 200.-- auf den Beschwerdegegner und Fr. 35.-- auf die Beschwerdegegnerin entfielen. Den Einwand des Beschwerdeführers, dass den Beschwerdegegnern in dieser Phase tatsächlich gar keine Wohnkosten entstanden seien, lässt das Kantonsgericht nicht gelten. Angesichts der Tatsache, dass es sich bei der damaligen Wohnsituation der Beschwerdegegner nur um eine vorübergehende Lösung gehandelt habe, sei die Anrechnung hypothetischer Wohnkosten nicht zu beanstanden, zumal kein Grund ersichtlich sei, weshalb sie unangemessen sein könnten. Durch die vorübergehende Wohnsituation eingesparte Wohnkosten dürften die Beteiligten nämlich anderweitig verwenden; daher sei der Vorwurf der Ermessensüberschreitung unbegründet.