Citation: 1B_245/2020 E. 4

Demnach ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen, und der angefochtene Entscheid muss aufgehoben werden. Der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers ist für die Zeit vom 5. bis zum 17. September 2019 als notwendiger und zugleich amtlicher Verteidiger einzusetzen. Die Streitsache ist an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen zu neuem Entscheid über die Gewährung der amtlichen Verteidigung im Sinne der Erwägungen ab dem 17. Dezember 2019. Im Übrigen ist die Beschwerde mit Blick auf die Zeit vom 18. September bis zum 16. Dezember 2019 abzuweisen, da der Beschwerdeführer insofern seiner Mitwirkungspflicht zum Nachweis der Mittellosigkeit nicht rechtzeitig nachgekommen ist. Das Obergericht wird die Kosten und Entschädigungen des vorinstanzlichen Verfahrens neu zu verlegen haben. Bei diesem Verfahrensausgang unterliegt der Beschwerdeführer zu einem lediglich kleinen Teil. Insofern ist ihm antragsgemäss für das bundesgerichtliche Verfahren die unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung mit seinem Rechtsvertreter zu gewähren, da jedenfalls für das bundesgerichtliche Verfahren aufgrund der aktenkundigen Unterlagen von prozessualer Bedürftigkeit auszugehen ist und seine Rechtsbegehren, auch soweit er unterlegen ist, nicht aussichtslos waren (vgl. Art. 64 BGG). Damit sind keine Kosten zu erheben (dazu auch Art. 66 Abs. 4 BGG). Der Kanton Aargau hat dem Rechtsvertreter des Beschwerdeführers eine reduzierte Parteientschädigung zu entrichten. Ergänzend ist er aus der Bundesgerichtskasse zu ent schädigen.