Citation: 7B_267/2022 E. 3.1

3.1. Laut angefochtenem Urteil wurde der Tatbestand von Art. 189 Abs. 1 StGB durch folgende Handlungen erfüllt: Die Privatklägerin habe sich vor allen Beschuldigten nackt präsentieren müssen, einen vorgegebenen, sie erniedrigenden Text vorsprechen und sich dabei selbst an die Geschlechtsteile fassen müssen. Die Handlungen seien gefilmt worden. Hernach habe sie vor den Augen der Beschuldigten nackt einen "Lesben-Porno" nachspielen und sich dabei mit einem Dildo befriedigen bzw. diesen in ihre Vagina einführen müssen. Schliesslich sei ihr der Dildo mehrfach unter Schmerzen von der Beschwerdeführerin anal eingeführt worden, bevor sie den ungereinigten und von einer der Beschuldigten mit Mayonnaise bestrichenen Dildo habe ablecken und sich selber nochmals in die Vagina habe einführen müssen.