Citation: 8C_62/2024 E. 5.1

5.1. Zum massgeblichen Zeitpunkt der Rentenherabsetzung hielt die Vorinstanz fest, dass der Beschwerdeführer seine Meldepflicht verletzt habe, indem er die Beschwerdegegnerin nicht über die im April/Mai 2017 beobachtete Verbesserung der Arbeitsfähigkeit informierte. Folglich sei die ganze Rente rückwirkend per 1. Dezember 2018 auf eine halbe Rente herabzusetzen. Der Beschwerdeführer macht hierzu im Wesentlichen geltend, dass sein Gesundheitszustand Schwankungen unterworfen sei, wobei ihm die anlässlich der Observation beobachtete Aktivität in beschwerdearmen Zeiten durchaus möglich sei. Auch sei im Gutachten ein Krankheitsschub im April 2018 dokumentiert. Die Annahme einer wesentlichen und dauerhaften Verbesserung seines Gesundheitszustands per April 2017, die meldepflichtig gewesen wäre, sei daher offensichtlich unrichtig und willkürlich.