Citation: 6P.4/2003 02.05.2003 E. 1

Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung von Art. 9 und Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 6 EMRK. Die Verurteilung beruhe auf willkürlicher Beweiswürdigung, verletze den Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel, und sie sei gestützt auf eine nicht verwertbare belastende Aussage des Informanten ergangen. 1.1 Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss eine staatsrechtliche Beschwerde die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Auf ungenügend begründete Rügen und bloss allgemein gehaltene, rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein. Den gesetzlichen Begründungsanforderungen wird nicht Genüge getan, wenn der Beschwerdeführer im Rahmen pauschaler Vorbringen einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei verfassungswidrig, und er seine Sicht der Dinge derjenigen der letzten kantonalen Instanz bloss gegenüberstellt. Vielmehr muss in Auseinandersetzung mit der Begründung des angefochtenen Entscheids dargetan werden, inwiefern dieser gegen ein konkretes verfassungsmässiges Recht verstossen soll (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen; vgl. ferner BGE 127 I 38 E. 3c und 4 S. 43 mit weiteren Hinweisen). Dabei genügt es nicht, wenn der angefochtene Entscheid sich nur in der Begründung als unhaltbar erweist; eine Aufhebung rechtfertigt sich erst, wenn er auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 124 IV 86 E. 2a). Wird der kantonalen Behörde vorgeworfen, ihre Rechtsanwendung verletze Art. 9 BV, so ist die Rechtsnorm, die qualifiziert unrichtig angewandt bzw. nicht angewandt worden sein soll, zu bezeichnen, und es ist anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der Entscheid nicht nur in der Begründung sondern auch im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft (grundlegend: BGE 110 Ia 1 E. 2a; 125 I 492 E. 1b S. 495, mit Hinweisen). 1.2 Die Beschwerdeschrift genügt diesen Begründungsanforderungen nur teilweise. Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit darin eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV geltend gemacht wird; der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern das Obergericht seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt haben soll (vgl. Beschwerde, S. 6, 10). Ebenfalls nicht zu hören ist der Beschwerdeführer mit seiner Rüge, wonach das Obergericht in Willkür verfallen sei, indem es seine Aussagen während der Untersuchungshaft trotz damaliger Vernehmungsunfähigkeit verwertet (Beschwerde, S. 10) sowie die Aussage des Zeugen E.________ vor der Polizei nicht im Lichte seiner Aussagen vor Obergericht gewürdigt habe (Beschwerde, S. 11 f.). Aus dem Erfordernis der Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges gemäss Art. 86 Abs. 1 OG leitet die Rechtsprechung ab, dass die vor Bundesgericht erhobenen Rügen auch inhaltlich den kantonalen Instanzenzug durchlaufen haben müssen (BGE 117 Ia 3 E. 2). Der Beschwerdeführer hat die Unverwertbarkeit seiner Aussagen im Untersuchungsverfahren vor dem Obergericht nicht geltend gemacht (Berufungsschrift vom 21. Januar 2001; Protokoll der Sitzung vom 14. November 2002 vor Obergericht, S. 13 ff.). Das angefochtene Urteil gab somit nicht Anlass für seine Rügen. Ferner liegt auch keine Ausnahme vom Grundsatz der materiellen Erschöpfung des kantonalen Instanzenzuges vor (dazu Marc Forster, in: Geiser/Münch (Hrsg.), Prozessieren vor Bundesgericht, 2. Aufl., Basel 1998, Staatsrechtliche Beschwerde, § 2 N. 51 mit Hinweisen). Bei den Rügen des Beschwerdeführers handelt es sich um unzulässige neue rechtliche Vorbringen. Im Übrigen ist auf die Anforderungen an die Begründung bei der Behandlung der anderen Rügen zurückzukommen.