Citation: 9C_31/2023 E. A

Die 1978 geborene A.________ meldete sich am 29. Dezember 2003 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung (IV) zum Rentenbezug an. Nach Abklärungen - unter anderem infolge einer Rückweisung der Sache an die Verwaltung mit Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 3. März 2011 - wies die IV-Stelle des Kantons St. Gallen den Anspruch auf eine Invalidenrente mit Verfügung vom 29. August 2012 ab. Medizinische Grundlage der Verfügung bildete ein Gutachten der Klinik B.________ vom 2. März 2012. Die Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. Am 30. März 2015 meldete sich die Versicherte unter Geltendmachung einer Verschlimmerung erneut zum Leistungsbezug an. Wiederum folgten Abklärungen. Nachdem die IV-Stelle auf die Neuanmeldung mit Verfügung vom 25. September 2015 nicht eingetreten war, hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 30. Oktober 2017 teilweise gut und wies die Sache zur materiellen Prüfung des Rentenanspruchs an die IV-Stelle zurück. Auf die im Rahmen des Verfahrens beantragte Wiedererwägung der Verfügung vom 29. August 2012 trat es nicht ein. Am 21. April 2021 erstattete die C.________ AG ein bidisziplinäres (rheumatologisch/psychiatrisches) Gutachten. Auf dieser Grundlage sprach die IV-Stelle der Versicherten mit Verfügung vom 22. Dezember 2021 rückwirkend ab 1. September 2015 eine ganze Invalidenrente zu.