Citation: 8C_653/2023 E. 3.2.2

3.2.2. Zur frei überprüfbaren Rechtsfrage, ob aus den ärztlichen Feststellungen auf eine Aggravation (vgl. zu diesem Begriff das Urteil 9C_899/2014 vom 29. Juni 2015 E. 4.2.2, in: SVR 2015 IV Nr. 38 S. 121), mithin ein die Annahme einer psychischen Beeinträchtigung ausschliessendes Krankheitsbild zu folgern sei, verweist der Beschwerdeführer auf ein Mobbing, von dem seine Tochter betroffen gewesen sei. Die damit in Zusammenhang stehenden Vorkommnisse hätten ihn psychisch stark belastet. Dieser Punkt sei nicht in das Gutachten der Medexperts AG eingeflossen. Damit macht der Beschwerdeführer eine neue Tatsache geltend, die gemäss Art. 99 Abs. 1 BGG unzulässig ist, da nicht ersichtlich ist und auch nicht dargelegt wird, weshalb sie nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemacht wurde. Beim Schreiben von G.________ vom 11. Oktober 2023 handelt es sich zudem um ein unzulässiges echtes Novum. Das vorinstanzliche Ergebnis, es liege aufgrund der ärztlichen Feststellungen eindeutig eine Aggravation vor, erweist sich nicht als bundesrechtswidrig.