Citation: 7B_987/2023 E. 3.1

3.1. Zu prüfen ist, ob dem von der Rechtsvertreterin des Beschwerdeführers gestellten Fristwiederherstellungsgesuch entsprochen werden kann. Diese macht geltend, sie habe die Beschwerdefrist eingehalten. Die Beschwerde habe sie am 11. Dezember 2023 um 17:57 Uhr der Post übergeben, indem sie diese in den dafür vorgesehenen Briefkasten vor der Post in Vevey eingeworfen habe. Sie habe ihre Uhr kontrolliert, als sie den Brief einwarf. Die Abholung sei für 18:00 Uhr vorgesehen. Bisher habe sie noch nie Probleme mit dieser Vorgehensweise gehabt und habe sich immer auf die von der Post auf dem Briefkasten angegebene Abholzeit verlassen können. An diesem Tag habe der Postbote die Briefe offensichtlich vor der Zeit abgeholt, was sie nicht habe vorhersehen können. Sie habe das Recht, sich auf die von der Post angegebene Uhrzeit der Leerung zu verlassen. Der einzige Fehler, der ihr vorgeworfen werden können, sei, dass sie den Brief in den Briefkasten geworfen habe, anstatt ihn am Schalter abzugeben, der gerade habe schliessen wollen. Die Rechtsanwältin legt ein Bildschirmfoto ins Recht, das zeigen soll, dass die Beschwerde letztmals am 11. Dezember 2023 um 17:39 Uhr abgespeichert und danach nicht mehr geändert worden sei. Am 12. Dezember 2023 sei sie zudem krank gewesen, was wohl implizieren soll, dass nach dem 11. Dezember 2023 nicht an der Beschwerde gearbeitet wurde. Zudem reicht sie die Kopie eines Schreibens bei, welches sie der Schweizerischen Post, zwecks Klärung der Frage, weshalb der Briefkasten am 11. Dezember 2023 bereits vor 18:00 Uhr geleert worden sei, geschrieben habe, samt Kopie von deren Antwortschreiben.