Citation: 5F_11/2015 E. 4.4

4.4. Im Sinne von Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG kann für den fehlenden Ehewillen insgesamt nicht davon ausgegangen werden, die nachträglich erfahrenen Tatsachen seien erheblich, d.h. geeignet, die tatbeständliche Grundlage des angefochtenen Urteils zu verändern und bei zutreffender rechtlicher Würdigung zu einer andern Entscheidung zu führen (BGE 134 III 669 E. 2.2 S. 671), oder die nachträglich aufgefundenen Beweismittel seien entscheidend und hätten zu einem anderen Urteil geführt, falls das Gericht im Hauptverfahren davon Kenntnis gehabt hätte (vgl. zum gleichlautenden Art. 137 lit. b OG: BGE 118 II 199 E. 5 S. 205; 127 V 353 E. 5b S. 358).