Citation: 8C_686/2023 E. 5.3

5.3. Hinsichtlich der Unfallkausalität der Beschwerden im rechten Handgelenk beruft sich der Beschwerdeführer letztinstanzlich hauptsächlich auf den Operationsbericht der Dr. med. D.________ vom 9. April 2022. Zwar trifft es zu, dass die behandelnde Ärztin dort - ohne weitere Erläuterung - vermerkte, die bei der Operation am Vortag festgestellte "vollständige Zerreissung der ulnaren Gelenkkapsel bis in den Boden der Sehnenscheide der ECU-Sehne entspreche einem Hochrasanz-Trauma beim Kitesurfen". Die pauschale Behauptung des Beschwerdeführers, Dr. med. C.________ habe diese entgegenstehende fachärztliche Meinung nicht hinreichend diskutiert, ist angesichts der detaillierten vierseitigen Stellungnahme des Versicherungsmediziners vom 19. Mai 2022 und seiner - in der letztinstanzlichen Beschwerdeschrift nur beiläufig erwähnten - ergänzenden zwölfseitigen Stellungnahme vom 30. November 2022 jedoch nicht nachvollziehbar. Gleiches gilt für die nicht näher erläuterte Rüge, die Feststellung der Vorinstanz, Dr. med. D.________ habe sich nicht zum Unfallhergang geäussert, sei falsch. Ebenso kann keine Rede davon sein, dass die Vorinstanz den Bericht der Dr. med. D.________ nicht beachtet und die aufliegenden Beweise einseitig gewürdigt hätte. Vielmehr begründete sie ausführlich, weshalb die von der behandelnden Ärztin am 9. April 2022 geäusserte, jedoch nicht näher erläuterte Auffassung keine auch nur geringen Zweifel an der Beurteilung des Dr. med. C.________ aufkommen lässt. Diese Schlussfolgerung erscheint angesichts der umfassenden Erläuterungen des Versicherungsmediziners, insbesondere auch zum vom Beschwerdeführer erstmals in der Einsprache vom 2. August 2022 geschilderten Unfallhergang und zur MRI-Bildgebung - welche Dr. med. D.________ selbst noch am 24. Februar 2022 im Sinne einer degenerativen Ursache interpretiert hatte -, auch ohne Weiteres überzeugend.