Citation: 1C_542/2016 E. 2.7

2.7. Im zu beurteilenden Fall erscheint zweifelhaft, ob das Beschleunigungsgebot überhaupt verletzt worden ist bei einer Gesamtbearbeitungsdauer von rund fünfeinhalb Jahren und insgesamt sieben Instanzen (vgl. E. 2.3 hiervor). Die Frage braucht jedoch nicht vertieft zu werden. Im Wesentlichen hat der Beschwerdeführer selber durch Ausschöpfen aller zur Verfügung stehenden Rechtsmittel (inklusive Bestreitung der Verlässlichkeit des Geschwindigkeitsmessgeräts, seiner Installation und des Betriebs sowie diverser Fristverlängerungen) für die lange Verfahrensdauer gesorgt. Soweit den Behörden hier unter diesem Gesichtspunkt ein Vorwurf gemacht werden könnte, wäre dieser von vornherein nicht so gravierend, dass die Möglichkeit einer Unterschreitung der Entzugsdauer in Betracht fallen könnte, selbst dann nicht, wenn diese über dem gesetzlichen Minimum liegen würde.