Citation: 6B_560/2017 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich schliesslich gegen die Auferlegung der kantonalen Verfahrenskosten. Zu Beginn des Verfahrens seien ihm 28 Delikte vorgeworfen worden. Die Staatsanwaltschaft habe schliesslich in elf Fällen das Verfahren eingestellt. Die erste Instanz habe ihn in weiteren vier Fällen freigesprochen. Damit sei in nicht einmal der Hälfte der ursprünglich vorgeworfenen Delikte ein Freispruch erfolgt. Die Kosten des Untersuchungsverfahrens und des erstinstanzlichen Verfahrens dürften ihm daher nur zur Hälfte auferlegt werden. Dementsprechend sei er auch nur in Bezug auf die Hälfte der Verteidigerkosten zur Rückerstattung zu verpflichten. Zudem hätte er im Berufungsverfahren richtigerweise ebenfalls in weiteren Punkten freigesprochen werden müssen, sodass ihm auch die zweitinstanzlichen Kosten nur zur Hälfte auferlegt werden dürften. Das angefochtene Urteil verletze auch insofern Bundesrecht (Beschwerde S. 14 f.).