Citation: 8C_610/2018 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht erachtete das Gutachten der asim vom 26. November 2015 als umfassend und überzeugend. Es könne darauf abgestellt werden. Demnach bestehe keine psychiatrische Diagnose mit Einfluss auf die Arbeitsfähigkeit. Die Berichte und Stellungnahmen der behandelnden Ärzte (med. pract. D.________ vom Zentrum für Psychiatrie und Psychotherapie, psychcentral, vom 18. Februar 2016 zu diesem Gutachten und der Bericht der Klinik C.________ vom 22. März 2016) vermöchten am asim-Gutachten vom November 2015 keine Zweifel zu erwecken. Diese würden keine objektiv feststellbaren Gesichtspunkte enthalten, welche im Rahmen der psychiatrischen Begutachtung der asim unerkannt geblieben und geeignet seien, zu einer abweichenden Beurteilung zu führen. Die Diagnosestellung der Ärzte der Klinik C.________ sei zu hinterfragen, das sich deren Befunde infolge der häufigen Abwesenheit der Patientin kaum hätten verifizieren lassen. Auch dürfe bei der unzureichend wahrgenommenen Therapiemöglichkeit auf einen eher geringen Leidensdruck schliessen lassen. Entscheidend aber sei, dass sowohl aus dem Bericht des med. pract. D.________ vom Februar 2016, als auch aus jenem der Klinik C.________ vom März 2016 und selbst aus dem Bericht des Dr. med. E.________, Arzt für Neurologie, vom 28. Juni 2016 hervorgehe, dass eine schwerwiegende psychosoziale Belastungssituation im Vordergrund stehe. Unter Ausklammerung der psychosozialen Faktoren sei lediglich von einem geringen Schweregrad der Gesundheitsschädigung auszugehen. Gestützt auf das asim-Gutachten vom November 2015 stehe damit fest, dass sich der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin seit der erstmaligen Rentenzusprache im Juli 2008 verbessert habe. Sie sei wegen ihrer Migränebeschwerden noch zu 20 % arbeitsunfähig. Von weiteren medizinischen Abklärungen seien keine neuen entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten. Auch im Haushaltsbereich sei von einer gleich hohen Einschränkung auszugehen. Angesichts der genannten geringen Einschränkung könne davon abgesehen werden zu entscheiden, ob die Versicherte als voll Erwerbstätige oder als teilweise im Haushalt Tätige zu qualifizieren sei. Die Versicherte habe keinen Anspruch mehr auf eine Rente.