Citation: 5A_159/2024 E. 3

Das Obergericht hat erwogen, dass entgegen der Auffassung des Bezirksgerichts ein Beschluss vorliege, welcher anfechtbar sei. Indes lasse sich der Beschluss inhaltlich nicht mit dem Inhalt des Reglementes vereinbaren, weil dieses die Haustierhaltung ohne Einschränkungen nicht zulasse; folglich sei der Beschluss aufzuheben. Für das Feststellungsbegehren mangle es nach den zutreffenden Erwägungen des Bezirksgerichts an einem Feststellungsinteresse, weil der Hund, welcher seit längerer Zeit in einer der Stockwerkeinheiten gehalten werde, nie zu Beanstandungen Anlass gegeben habe, und sich aus einer abstrakten Gefahr bei zukünftigen anderen oder weiteren Hunden keine unzumutbare Unsicherheit für den Beschwerdegegner ergebe.