Citation: 4A_490/2024 E. A

A.a. Die A.________ AG (Klägerin, Beschwerdeführerin) bezweckt die Planung und Erstellung von Industrieanlagen aller Art. Sie war eine Schwestergesellschaft der C.________ AG und der D.________ AG, die beide inzwischen im Handelsregister gelöscht wurden. B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) war Mitglied des Verwaltungsrates der C.________ AG. A.b. Am 11. Januar 1991 anerkannte E.________, der C.________ AG und dieser nahestehenden Firmen per 10. Januar 1991 insgesamt Fr. 12'504'450.-- und USD 394'741.-- zu schulden. Zugleich bestätigte er, dass der C.________ AG als Sicherheit für ihre Forderungen sowie für allfällige Regressansprüche drei Wechsel (ausgestellt von F.________ sen. bzw. der G.________ AG) im Gesamtwert von ca. Fr. 23 Mio. abgegeben worden seien. Mit Schreiben vom 21. Juli 1991 erklärte der Beklagte namens der C.________ AG die noch in ihrem Besitz befindlichen Wechsel über Fr. 20,8 Mio. wegen Verdachts auf Urkundenfälschung und Betrugs für ungültig und nichtig und sandte sie der G.________ AG zurück. Am 28. August 1991 verpflichtete sich E.________, der C.________ AG seine Schuld in vier Raten (am 4. September 1991: Fr. 4,5 Mio.; am 9. September [1991]: Fr. 1,5 Mio.; am 22. Oktober 1991: Fr. 5 Mio.; am 28. Februar 1992: die Restsumme) zurückzuzahlen. A.c. Am 3./4. Dezember 1991 schlossen der Beklagte und die C.________ AG vor dem Hintergrund oben erwähnter Vorkommnisse eine Vereinbarung ab. Diese enthält unter anderen folgende Bestimmung: "Il. B.________ schuldet der C.________ AG, der sämtliche Forderungen gegen E.________ abgetreten wurden, per 6. September 1991 insgesamt SFr. 13'189'877.--. Der Zinssatz beträgt: 6 % [Hervorhebung hinzugefügt; im Original handschriftliche Korrektur]. Falls die an E.________ gewährten Darlehen der C.________ AG von E.________, F.________ sen[.], der G.________-Gruppe oder von anderen natürlichen oder juristischen Personen ganz oder teilweise zurückbezahlt werden, reduziert sich die Schuld von B.________ im entsprechenden Umfang. Bis zum 31. März 1992 wird die Schuld von B.________ gestundet. Ab 1. April 1992 vereinbaren die Parteien die folgenden Mindestrückzahlungen: Fr. 10'000.-- pro Monat, zahlbar jeweils au[f] den 1. eines Monats, erstmals auf den 1. nach Inkrafttreten dieser Vereinbarung." A.d. Mit Zession von 20. Februar 1992 trat die C.________ AG sämtliche Forderungen gegen E.________, F.________ und die G.________ AG im Sinne von Art. 164 ff. OR an die D.________ AG ab. Mit Zession von 1. Juli 1992 trat die C.________ AG ihre Forderung gegen den Beklagten im Sinne von Art. 164 ff. OR an die D.________ AG ab. Am 29. Dezember 1994 wurde über E.________ der Konkurs eröffnet. In diesem Verfahren erhielt die D.________ AG als Gläubigerin am 26. Juni 1995 einen Konkursverlustschein über Fr. 14'060'296.45. Am 25. August 2009 sowie am 28. September 2010 betrieb die D.________ AG E.________ gestützt auf den Konkursverlustschein für die Forderung von Fr. 14'060'296.45. Nachdem E.________ Rechtsvorschlag erhoben hatte mit der Begründung, er sei nicht zu neuem Vermögen gekommen, wurde der Rechtsvorschlag wegen fehlenden neuen Vermögens vom Bezirksgericht Horgen mit Verfügung vom 14. Dezember 2010 teilweise bewilligt und festgestellt, dass E.________ im Umfang von Fr. 22'653.-- zu neuem Vermögen gekommen sei. Mit Schreiben vom 10. Juni 2011 forderte die D.________ AG den Beklagten auf, die per 30. Juni 2011 fällige Forderung von Fr. 3'614'025..-- zu bezahlen. Am 6. Mai 2014 stellte die D.________ AG beim Betreibungsamt Horgen erneut ein Betreibungsbegehren gegen E.________ für eine Forderung von Fr. 14'060'296.45. A.e. Mit Zession vom 23. September 2015 trat die D.________ AG die Forderung gegenüber dem Beklagten im Sinne von Art. 164 ff. OR an die Klägerin ab. Diese forderte am 6. März 2017 den Beklagten auf, die per 31. März 2017 fällige Forderung von Fr. 5,22 Mio. zu bezahlen, und ersuchte ihn um eine Verjährungsverzichtserklärung. Am 19. Oktober 2017 antwortete der Beklagte der Klägerin, dass die von ihr geltend gemachte Forderung verjährt sei, sodass sich die Abgabe einer Verjährungsverzichtserklärung erübrige. Mit Zahlungsbefehl vom 19. Dezember 2017 betrieb die Klägerin den Beklagten für eine Forderung von Fr. 3,06 Mio. nebst Zins zu 6 % seit 1. April 1992. Der Beklagte erhob Rechtsvorschlag.