Citation: 1A.157/2000 23.06.2000 E. A

A.- Der niederländische Steuerfahndungsdienst leitete im September 1998 gegen die Firmen X.________ und Y.________ und Herrn Z.________ ein Ermittlungsverfahren wegen zollrechtlicher Delikte ein. Es besteht der Verdacht, dass sie bei der Einfuhr von Fischereiprodukten falsche Angaben machten und unwahre Rechnungen verwendeten, um Einfuhrzölle zu hinterziehen. Ausserdem sollen die genannten Firmen und Herr Z.________ in einzelnen Fällen auch falsche Angaben über die Herkunft der eingeführten Produkte gemacht haben. Die niederländischen Behörden vermuten, dass die Täter Mitglieder einer kriminellen Vereinigung sind. Das Landgericht Zwolle ersuchte die Schweizer Behörden am 14. Juli 1999 in dieser Angelegenheit um Rechtshilfe. Die Eidgenössische Oberzolldirektion erliess am 7. April 2000 die Eintretensverfügung, in der es dem Rechtshilfebegehren vollumfänglich entsprach, dem Gesuch um Anwesenheit von Beamten des niederländischen Steuerfahndungsdienstes stattgab und die Direktion des II. Zollkreises mit dem Vollzug beauftragte. Die Letztere stellte die Eintretensverfügung der Bank A.________ in Zürich am 11. April 2000 zu und belegte an diesem Tag in einer zusätzlichen Verfügung die bei dieser Bank befindlichen Unterlagen über den Bankverkehr mit den im Rechtshilfeersuchen bezeichneten Unternehmen und Personen mit Beschlag. Zugleich wurde die Bank aufgefordert, die Beweismittel zwecks Sichtung bis spätestens am 20. April 2000 bereitzustellen, und es wurde ihr untersagt, die im Rechtshilfeersuchen aufgeführten Personen und Unternehmen über das Verfahren zu informieren.