Citation: 5A_139/2017 E. A

A.a. Z.________ (Beschwerdeführerin) und X.________ (Beschwerdegegner) sind die unverheirateten Eltern von A.________ (geb. 2006; Betroffener). Mit Beschluss vom 28. September 2006 übertrug die zuständige Vormundschaftsbehörde den Eltern die gemeinsame elterliche Sorge über den Sohn und genehmigte die Vereinbarung über die Anteile an der Betreuung und Verteilung der Unterhaltskosten. Mit Entscheid vom 15. März 2011 stellte das kantonale Vormundschaftsamt A.________ unter die alleinige Sorge der Kindsmutter (vgl. dazu das Urteil 5A_793/2011 vom 3. Februar 2012). A.b. Mit Eingabe vom 8. Januar 2015 beantragte X.________ bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde U.________ (KESB) die Erteilung des gemeinsamen Sorgerechts. Am 18. Mai 2016 entsprach die KESB diesem Antrag und übertrug Z.________ und X.________ die gemeinsame elterliche Sorge über ihren Sohn. Weiter verpflichtete sie die Eltern zum Besuch einer Mediation und rechnete Z.________ die gesamte Erziehungsgutschrift für die Betreuung von A.________ an.