Citation: 8C_242/2024 E. 8.2

8.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, es seien die vier Adäquanzkriterien der ungewöhnlich langen Dauer der ärztlichen Behandlung, der körperlichen Dauerschmerzen, des schwierigen Heilungsverlaufs sowie des Grads und der Dauer der Arbeitsunfähigkeit erfüllt. Die Adäquanzkriterien, die von medizinischen Faktoren abhängen, werden bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall im Rahmen von BGE 115 V 133 einzig unter Berücksichtigung der somatischen Aspekte des Gesundheitsschadens geprüft (BGE 140 V 356 E. 3.2; 115 V 133 E. 6c/aa; Urteil 8C_807/2023 vom 11. Juni 2024 E. 4.1). Mit ihren Vorbringen zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Kriterienbeurteilung gegen die entsprechende Bundesgerichtspraxis verstossen oder anderweitig bundesrechtswidrig sein soll. Soweit sie sich in medizinischer Hinsicht auf den Bericht des Dr. med. C.________ und die Arbeitsunfähigkeitszeugnisse des Dr. Dr. D.________ beruft, die sie letztinstanzlich einreichte, ist dies unzulässig (siehe E. 5 hiervor). Und die von ihr angerufenen, vorinstanzlich aufgelegten Arbeitsunfähigkeitszeugnisse des Letzteren sind mangels darin enthaltener Begründung nicht stichhaltig (vgl. E. 6 hiervor).