Citation: 8C_42/2013 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht legt mit Blick auf die subsidiäre Natur von Sozialhilfeleistungen dar, dass Personen, welche um Ausrichtung von Sozialhilfeleistungen ersuchen, der Sozialhilfe - im Rahmen der Meldepflicht - von Dritten erhältlich gemachte Beiträge an den Lebensunterhalt (z.B. Lohnzahlungen, Renten), Darlehen oder andere Drittmittel (z.B. Spenden, Schenkungen) angeben müssten, da diese in der Berechnung zu berücksichtigen seien. Die Mittel der Beschwerdeführerin rührten teilweise aus Darlehen her. Diese würden dementsprechend den Sozialhilfeleistungen vorgehen. Zum Zeitpunkt der Erstberechnung (gemäss Verfügung vom 21. Januar 2010) habe deshalb keine Bedürftigkeit und folglich kein Anspruch auf Sozialhilfeleistungen bestanden. Bei diesem Ergebnis könne die grundsätzliche Frage offen bleiben, ob die Sozialhilfe bei entsprechendem Nachweis ungedeckter Kosten im Rahmen des Verbleibs in der eigenen Wohnung zur Zahlung von krankheits- und behinderungsspezifischen Spezialaufwendungen verpflichtet sei, falls solche Kosten im Rahmen einer stationären, medizinisch ausgerichteten Wohnform durch die Krankenkasse, Ergänzungsleistungen und andere Beiträge finanziert würden. Immerhin gelte auch insoweit der Grundsatz der Subsidiarität. Die Sozialhilfe sei das letzte Auffangnetz.