Citation: 2C_192/2024 E. 3.2

3.2. Das Verwaltungsgericht hat - unter Berücksichtigung der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. u.a. BGE 138 II 229 E. 3.1; 137 II 345 E. 3.2.1 f.; Urteile 2C_22/2023 vom 17. Oktober 2023 E. 7.3; 2C_827/2022 vom 31. März 2023 E. 3.2 f.; 2C_657/2021 vom 7. Februar 2022 E. 5.5) und gestützt auf die vorgelegten Beweismittel - das Vorliegen wichtiger persönlicher Gründe i.S.v. Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG geprüft und verneint. Es hat einerseits gestützt auf einen Bericht der Hausärztin des Beschwerdeführers erwogen, dass die gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers (insbesondere Leberkrebs) vor seiner Einreise in die Schweiz bestanden hätten, sodass es bereits an einem ausreichenden zeitlichen Konnex zu seiner in der Schweiz geschlossenen Ehe fehle. Unabhängig davon hat die Vorinstanz andererseits festgehalten, dass die Ärzte des Universitätsspitals Zürich am 20. Dezember 2021 beim Beschwerdeführer eine Lebertransplantation durchgeführt hätten. Im Anschluss darauf habe sich ein erfreulicher klinischer sowie laborchemischer Verlauf gezeigt und der Beschwerdeführer habe sich in einem guten Allgemeinzustand präsentiert. Auch der ehemalige Rechtsvertreter des Beschwerdeführers habe angegeben, dass die neue Leber sehr gut angenommen worden sei und der Beschwerdeführer seine berufliche Tätigkeit als Allrounder am 1. Mai 2022 wieder aufgenommen habe, wobei eine Steigerung auf 100% angedacht sei. Die weiteren vom Beschwerdeführer geltend gemachten gesundheitlichen Beschwerden seien gemäss dem angefochtenen Entscheid nicht belegt worden. Schliesslich hat das Verwaltungsgericht erwogen, dass die gesundheitlichen Probleme des Beschwerdeführers in der Türkei behandelbar seien und dass er die Möglichkeit habe, Krankenversicherungsleistungen des dortigen Systems in Anspruch zu nehmen.