Citation: 4A_249/2013 E. A

A.a. X.________ (Arbeitnehmerin, Klägerin, Beschwerdeführerin) arbeitete seit dem 1. Juli 2000 als Operatorin bei der Y.________ AG. Im Jahr 2008 verlagerte die Y.________ AG ihre Produktion ins Ausland, weshalb sie der Arbeitnehmerin auf den 31. August 2008 kündigte, ihr jedoch noch bis zum 31. Dezember 2008 Arbeit zusicherte. Die Arbeitnehmerin wurde in der Folge von der Z.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin) per 8. Oktober 2008 als Reinigungshilfe eingesetzt. Ihr Auftrag bestand darin, die Fenster im Erdgeschoss zu reinigen, wofür sie mit den notwendigen Putzutensilien und entsprechender Schutzausrüstung versorgt wurde. A.b. Am 13. Oktober 2008 stürzte die Arbeitnehmerin, als sie die Fenster der Nordfassade reinigen wollte, rund vier Meter in die Tiefe. Um die besagten Fenster zu erreichen, musste die Arbeitnehmerin ein ca. 1.10 Meter hohes Geländer mit Handlauf, Knie- und Fussleiste übersteigen bzw. hinter diesem durchgehen. Zwischen diesem Geländer und den Fenstern befindet sich eine nicht tragfähige Brandabschottung und unmittelbar vor den Fenstern verläuft ein in blauer Farbe gehaltenes Metallkreuz, dessen untere Längsverstrebung aus einem Vierkantrohr besteht. Die Arbeitnehmerin durchbrach die Brandabschottung und stürzte auf den rund vier Meter tieferen Betonboden des sich darunter befindlichen Elektroraumes. A.c. Als Folge dieses Unfalles erlitt die Arbeitnehmerin ein Polytrauma und musste während längerer Dauer hospitalisiert werden. Am 21. August 2009 wurde die Diagnose einer posttraumatischen Belastungsstörung gestellt. Nach einem weiteren stationären Aufenthalt in einer Klinik, erlitt die Arbeitnehmerin am 7. Juli 2010 einen Herzinfarkt. Seit dem Unfallgeschehen war die Arbeitnehmerin nie mehr arbeitstätig.