Citation: 8C_358/2016 E. 4.2

4.2. Die SUVA rügt eine unrichtige Sachverhaltsfeststellung und bestreitet die Richtigkeit der vorinstanzlichen Sachverhaltswürdigung. Unter Berufung auf die Beweismaxime der "Aussage der ersten Stunde" macht sie geltend, aufgrund der initialen Angaben des Beschwerdegegners gegenüber dem Aussendienstmitarbeiter der SUVA und dem Krankenversicherer, wonach er vermutlich aufgrund der Verwendung von Gehstöcken einen Schulterschaden erlitten habe, sei davon auszugehen, dass sich kein sinnfälliges Ereignis zugetragen habe, das als Ursache für die Schulterproblematik in Frage kommen könnte. Ein besonderes Vorkommnis habe er damals auch auf ausdrückliche Nachfrage hin nicht zu bezeichnen vermocht. Die Korrektur der ursprünglichen Angaben sei erst erfolgt, nachdem die SUVA mündlich mitgeteilt habe, dass sie für den Schulterschaden nicht leistungspflichtig sei.