Citation: 6B_837/2015 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz legt in einem ersten Schritt die Einsatzstrafe für den Deliktskomplex zum Nachteil von A.________ fest und qualifiziert die Tatschwere insgesamt als mittelschwer. Bei den mindestens neun sexuellen Übergriffen während zweier Jahre habe es sich nicht um geringfügige Berührungen gehandelt. Zudem sei der erste Übergriff kurz vor dem vollendeten 10. Altersjahr des Opfers erfolgt. Der Beschwerdeführer sei heimtückisch vorgegangen, indem er vordergründig den verständnisvollen Vater der Nachbarskinder gespielt und dadurch das Vertrauen des Opfers und dessen Familie gewonnen habe. Bei einem Vorfall (der erstinstanzlich noch als sexuelle Nötigung qualifiziert worden war; vgl. Anklageschrift der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich vom 3. Mai 2011 Ziffer I.d.) habe er zudem seine körperliche Überlegenheit ausgenutzt. Obgleich der Beschwerdeführer an einer Alkoholabhängigkeitserkrankung und Pädophilie leide, sei er im Tatzeitpunkt weder schuldunfähig noch vermindert schuldfähig gewesen. Ausgehend von einem mittelschweren Verschulden sei die Einsatzstrafe innerhalb des bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe reichenden Strafrahmens im unteren Bereich des mittleren Drittels bei 22 Monaten festzulegen. In einem zweiten Schritt würdigt die Vorinstanz die sexuellen Handlungen zum Nachteil von B.________. Sie hält fest, diese Übergriffe auf das 8-jährige Mädchen hätten sich nach einem ähnlichen Muster wie der Missbrauch von A.________ abgespielt. Dennoch seien einzelne Vorfälle (dass der Beschwerdeführer etwa sich mit der Hand des Mädchens bis zum Samenerguss befriedigte und versuchte, seinen Penis an den Mund des Opfers zu führen) erschwerend in Rechnung zu stellen. Insgesamt sei das Tatverschulden als mittelschwer zu beurteilen. Die Einsatzstrafe von 22 Monaten sei wegen den mehrfach vorgenommenen sexuellen Handlungen zum Nachteil von B.________ um zehn Monate zu erhöhen. Schliesslich berücksichtigt die Vorinstanz im Rahmen der Täterkomponente das Teilgeständnis des Beschwerdeführers leicht strafmindernd. Sie gelangt zu einer Gesamtstrafe von 30 Monaten (Entscheid S. 10 ff.).