Citation: I 173/06 27.12.2006 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob die IV-Stelle die Versicherungsleistungen zu Recht in dem Sinne zugesprochen hat, dass der ab 1. Januar 2003 anerkannte Anspruch auf eine ganze Rente nach stufenweiser Herabsetzung ab 1. Juli 2003 auf eine halbe und ab 1. September 2004 auf eine Viertelsrente mit Zusatzrente für die Ehegattin und Kinderrenten reduziert wurde. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird erneut geltend gemacht, die Arbeitsunfähigkeit des Versicherten sei nicht richtig abgeklärt worden, weil die Ärzte des MZR zur genauen Bewertung des zumutbaren Belastungsprofils eine - nachträglich jedoch nicht durchgeführte - Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit des Versicherten empfohlen hatten und weil auch Dr. med. S.________ diese Massnahme sowie testpsychologische Abklärungen als erforderlich erachtet habe. Zudem seien weder die psychischen noch die Verschlimmerung der urologischen Beeinträchtigungen berücksichtigt worden. Der Beschwerdeführer beanstandet ferner, die IV-Stelle und das kantonale Gericht hätten den Invaliditätsgrad aufgrund eines falsch ermittelten Valideneinkommens vorgenommen. Insbesondere habe die Vorinstanz dafür in unzutreffender Anwendung der Rechtsprechung auf die Tabellenlöhne gemäss Schweizerischer Lohnstrukturerhebung (LSE) abgestellt. Schliesslich rechtfertige es sich, beim Invalideneinkommen einen leidensbedingten Abzug von 15 %, und nicht bloss einen solchen von 10 % zu berücksichtigen.