Citation: 8C_882/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz würdigte eingehend die medizinischen Unterlagen und bejahte gestützt auf das Gutachten des ABI vom 24. März 2015 einen Revisionsgrund nach Art. 17 Abs. 1 ATSG. Im Gutachten sei aus psychiatrischer Sicht eine Verbesserung des Gesundheitszustands festgestellt worden, da keine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) mehr vorliege und die depressive Störung nurmehr leichtgradig sei. Der Versicherten seien aus polydisziplinärer Sicht körperlich mittelschwere bis schwere Tätigkeiten nicht mehr zumutbar, ebenso wenig eine Tätigkeit als Neurochirurgin und alle operativ tätigen Fächer der Medizin. Für körperlich leichte, adaptierte Tätigkeiten unter Wechselbelastung bestehe eine Arbeits- und Leistungsfähigkeit von 75 %, vollschichtig realisierbar mit erhöhtem Pausenbedarf von zehn bis fünfzehn Minuten pro Stunde und leicht reduziertem Rendement. Darunter falle auch die nichtoperative Tätigkeit als Ärztin. Die Vorinstanz ermittelte einen Invaliditätsgrad von 36 % und bestätigte die Rentenaufhebung.