Citation: 8C_297/2024 E. 6.3.1

6.3.1. Mit Blick auf die in den medizinischen Unterlagen mehrfach ausdrücklich erwähnten früheren Verletzungen an der linken Schulter überrascht es, dass Dr. med. E.________ - im Gegensatz zu Dr. med. F.________ - anlässlich seiner Aktenbeurteilungen niemals echtzeitlich erstellte Unterlagen zu den früheren Behandlungen und bildgebenden Abklärungen an der linken Schulter zur Verfügung standen. Dies gilt umso mehr, als der Beschwerdeführer gemäss Schadenmeldung UVG bereits seit 1987 für dieselbe Arbeitgeberin tätig und folglich mutmasslich schon damals bei der Suva gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten obligatorisch versichert war. Laut angefochtenem Entscheid erlitt der Beschwerdeführer vor etwa 30 Jahren eine ossäre Bankart-Läsion, welche mit einer offenen Refixation saniert wurde, weshalb sich im linken, vom Unfall betroffenen Schultergelenk seither eine Schraube befindet. Immerhin stellte das kantonale Gericht gestützt auf die vorhandenen medizinischen Akten fest, dass der Versicherte vor dem Unfall trotz der bereits anlässlich der CT-Abklärung vom 5. Juli 2022 dokumentierten beginnenden Arthrosezeichen angeblich beschwerdefrei gewesen sei. Der Beschwerdeführer macht geltend, vor 30 Jahren zwar einmal an der linken Schulter operiert worden zu sein, danach jedoch nie Probleme gehabt zu haben.