Citation: 9C_477/2013 E. 2.1

2.1. Das kantonale Gericht ging in Würdigung der ärztlichen Unterlagen, namentlich des eingeholten psychiatrischen Gutachtens des Dr. med. S.________ vom 6. Mai 2010 und des rheumatologischen Gutachtens des Dr. med. G.________ vom 15. Mai 2010, davon aus, dass der Beschwerdeführer zu 10 % in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sei. Er vermöge körperlich leicht bis mittelschwer belastende Tätigkeiten unter regelmässigen Positionswechseln sowie in einem ergonomischen Arbeitsumfeld, namentlich im Umfeld einer Bürotätigkeit wie als Betriebsleiter einer Schreinerei, zu 100 % mit einer Einschränkung von 10 % wegen vermehrten Pausenbedarfs für Wechsel- und Ausgleichspositionen, auszuführen. Auszugehen sei gemäss den Gutachten und dem Regionalen Ärztlichen Dienst somit insgesamt von einer Arbeitsfähigkeit von 90 % in der angestammten ebenso wie in einer adaptierten körperlich leichten bis mittelschweren Tätigkeit. Da insbesondere in der zuletzt ausgeübten Tätigkeit als Geschäftsführer in der Firma F.________ eine Arbeitsfähigkeit von mindestens 90 % bestehe, erreiche der Invaliditätsgrad kein rentenbegründendes Ausmass von mindestens 40 %. Für die Zeit nach Ablauf des Wartejahrs am 21. Juni 2008 (Beginn Arbeitsunfähigkeit: 21. Juni 2007) bis 18. Dezember 2008 sei im Hinblick auf Art. 29 Abs. 1 IVG und Art. 29 Abs. 1 ATSG festzuhalten, dass sich der Beschwerdeführer am 23. September 2008 zum Leistungsbezug angemeldet habe. Mit Blick auf BGE 138 V 475 könne der Rentenanspruch somit nicht vor März 2009 entstanden sein. Zu diesem Zeitpunkt sei der Beschwerdeführer nicht (mehr) zu mindestens 40 % invalid gewesen (Hinweis auf Art. 28 Abs. 1 lit. c IVG). Im vorliegenden Verfahren sei nicht mehr relevant, dass der Beschwerdeführer ab April 2012 im Neurochirurgischen Zentrum der Klinik Y.________ abgeklärt worden sei (Bericht des Dr. med. E.________ vom 8. Mai 2012). Es gelte festzuhalten, dass der Inhalt des ärztlichen Berichts möglicherweise Rückschlüsse auf den hier massgebenden Sachverhalt bis zum Verfügungserlass vom 28. Februar 2011 zulassen könne. Aus diesem Bericht ergäben sich Hinweise auf eine Verschlechterung des gesundheitlichen Zustandes des Beschwerdeführers im Frühjahr 2012. Für das vorliegende Verfahren sei in zeitlicher Hinsicht jedoch der Sachverhalt relevant, wie er sich bis zum Erlass der streitigen Verfügung vom 28. Februar 2011 zugetragen habe (Hinweis auf BGE 130 V 445 E. 1.2).