Citation: 5P.435/2000 22.12.2000 E. 2

2.- Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, das Appellationsgericht habe sich mit diesen Voraussetzungen der Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege nicht auseinandergesetzt. Es habe retrospektiv entschieden und die Verfügung des zivilgerichtlichen Instruktionsrichters als zutreffend bezeichnet, dabei aber nicht abgeklärt, welche Aussichten das Begehren ursprünglich gehabt habe. Die Rüge ist unbegründet: Der Rekurs, für den der Instruktionsrichter die Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege verweigert hat, ist materiell gar noch nicht beurteilt. Sowohl der Instruktionsrichter des Zivilgerichts selbst (der denn für die Behandlung des Rekurses einen Kostenvorschuss einverlangte) wie auch das Appellationsgericht haben einzig geprüft, ob der Rekurs Aussicht auf Erfolg habe. Beide Instanzen haben dies verneint. Von einer retrospektiven Beurteilung kann mithin nicht die Rede sein.