Citation: 6B_668/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, der objektive Tatbestand von Art. 90 Abs. 3 und 4 SVG sei nicht erfüllt, da er die Geschwindigkeit im Sinne von Art. 90 Abs. 4 lit. b SVG nur für eine sehr kurze Zeit gefahren sei. Eine abstrakte Gefährdung mit dem hohen Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder Todesopfern müsse aufgrund der örtlichen Verhältnisse verneint werden. Auch der subjektive Tatbestand sei nicht erfüllt, zumal er das Schild, welches die Geschwindigkeit auf 50 km/h begrenze, nie gesehen habe.