Citation: 8C_128/2022 E. 5.2

5.2. Das kantonale Gericht hat auf das Beiblatt "Anlass und Umstände der Begutachtung" Bezug genommen und eine unzulässige Beeinflussung der PMEDA-Experten durch die IV-Stelle verneint. Diese hat sich im besagten Dokument kurz zum medizinischen Sachverhalt geäussert und berichtet, dass die Hausärztin diverse Krankheitsentitäten (Ösophagusvarizen, hypertensive Gastropathie, Knieläsion, Gicht, irritativ-toxisches Hautekzem) genannt habe, die einzeln im Sinn der Formaldefinition keinen dauerhaften und unbehandelbaren Gesundheitsschaden darstellen würden, in der Summe aber theoretisch funktionelle Einschränkungen bedingen könnten. In der Zusammenschau seien zumindest geringe Zweifel daran nicht ausgeschlossen. Inwiefern mit Blick auf diese Formulierung der IV-Stelle die vorinstanzliche Schlussfolgerung offensichtlich willkürlich oder gehörsverletzend sein soll, wie der Beschwerdeführer moniert, ist nicht ersichtlich. Von einer unzulässigen Beeinflussung der Gutachter (vgl. hierzu Urteil 8C_668/2007 vom 3. Oktober 2008 E. 3.3) kann deshalb nicht gesprochen werden.