Citation: 9C_820/2016 E. 3.1

3.1. Die Versicherte gab im Rahmen der Haushaltabklärung an, dass sie ohne Gesundheitsschaden das gleiche Arbeitspensum wie vor der Erkrankung weiter erfüllt hätte. In ihrem Haushalt leben der Ehemann und zwei (erwachsene) Kinder. Diesen Aussagen der ersten Stunde zur Frage, in welchem Ausmass die versicherte Person ohne gesundheitliche Beeinträchtigung erwerbstätig wäre, kommt grössere Bedeutung zu als späteren Darstellungen (SVR 2017 IV Nr. 2, 9C_926/2015). Die im Rahmen der Haushaltabklärung ermittelte Aufteilung von 57 % Erwerbstätigkeit und 43 % Aufgabenbereich hat die Beschwerdeführerin in ihrem Einwand vom 28. Mai 2013, als sie bereits anwaltlich vertreten war, im Übrigen ausdrücklich anerkannt. Bei dem bereits im Jahre 2009 mündig gewordenen Sohn der Beschwerdeführerin, der ihren Angaben zufolge bei der Begutachtung im Jahr 2014 eine Lehre im Strassenbau absolvierte hatte und in diesem Beruf arbeitet, bestanden schon 2009 keine Betreuungspflichten mehr, wie die Vorinstanz festgehalten hat. Dass der Sohn aus irgendwelchen Gründen der Betreuung bedurft hätte, bringt die Versicherte nicht vor. Von der Aufteilung von Erwerbs- und Aufgabenbereich, wie sie die Vorinstanz in Übereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin vorgenommen hat, ist somit auszugehen.