Citation: 4A_324/2016 E. 4.2

4.2. Sodann rügt der Beschwerdeführer, dass die Vorinstanz mit der fälschlichen Bejahung der oben genannten Bestreitung des Teambonuses durch die Beschwerdegegnerin Art. 8 ZGB verletzt habe. Als allgemeine Regel gelte, dass die Bestreitung so detailliert sein müsse, dass die behauptungsbelastete Partei erkennen könne, welche Behauptungen bestritten und welche zu beweisen seien. Indem die Vorinstanz aktenwidrig und entgegen der klaren Prozessbehauptungen der Beschwerdegegnerin zugestanden wurde, sie habe die Berechtigung des Beschwerdeführers am Teambonus bestritten, habe sie Art. 8 ZGB verletzt. Wie der Beschwerdeführer richtig erkennt, sind (bzw. waren unter der Herrschaft des kantonalen Zivilprozessrechts) die Anforderungen an die Substanziierung einer Bestreitung Gegenstand des kantonalen Rechts, solange dieses damit nicht in Widerspruch zu Art. 8 ZGB gerät (BGE 117 II 113 E. 2; Urteil 4A_410/2011 vom 11. Juli 2012 E. 6.1). Das Bundesgericht leitet aus Art. 8 ZGB ab, dass Bestreitungen so konkret zu halten sind, dass sich bestimmen lässt, welche einzelnen Behauptungen des Klägers damit bestritten werden (BGE 117 II 113 E. 2 S. 113). Die Bestreitung muss ihrem Zweck entsprechend so konkret sein, dass die Gegenpartei weiss, welche einzelne Tatsachenbehauptung sie beweisen muss (BGE 115 II 1 E. 4 S. 2). Die Rüge des Beschwerdeführers geht aber fehl. Zunächst ist festzuhalten, dass bezüglich der genannten Bestreitungen keine Aktenwidrigkeit vorliegt, wobei hierfür auf das gerade oben Ausgeführte verwiesen werden kann (vgl. Erwägung 4.1.5). Sodann waren die oben erwähnten Bestreitungen der Beschwerdegegnerin auch vor dem Hintergrund von Art. 8 ZGB genügend konkret, sodass der Beschwerdeführer wusste, welche Tatsachen er zu beweisen hatte. Eine Verletzung von Art. 8 ZGB ist damit nicht dargetan.