Citation: 2C_276/2009 22.09.2009 E. 4

4. Eventualiter sei, falls den Hauptanträgen betreffend der SAG nicht stattgegeben werden kann, die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. [...]." Die Steinhalden AG und die Realcapital Invest AG machen geltend, sie seien Immobilien(holding)gesellschaften, die eigenständigen gewerblichen Geschäftstätigkeiten nachgingen. Die von der EBK beanstandeten Geschäfte seien als Verkäufe aus Eigenbeständen (Steinhalden AG) bzw. Zeichnungsangebote (Realcapital Invest AG) im Rahmen einer Kapitalerhöhung nicht bewilligungspflichtig gewesen. Sie hätten mit den anderen erfassten Gesellschaften lediglich ordentliche Geschäftsbeziehungen unterhalten und könnten nicht bereits deswegen in deren Aktivitäten einbezogen werden. Im Übrigen fehle für ihre (Mit-)Erfassung im Rahmen der Gruppe die für den damit verbundenen Eingriff in die Wirtschaftsfreiheit erforderliche gesetzliche Grundlage. Ihre Liquidation sei unverhältnismässig. C.b Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) beantragt, die Beschwerde abzuweisen: Entgegen der Ausführungen der Steinhalden AG gehe diese "in grossem Umfang" Geschäftstätigkeiten im Finanzbereich nach, was ein ihr inzwischen zugegangener Bericht der Abteilung Strafsachen und Untersuchungen der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 8. Oktober 2008 belege. Zwischen den verschiedenen Firmen bestünden zudem enge persönliche und wirtschaftliche Verflechtungen, welche die Steinhalden AG und die Realcapital Invest AG "ohne stichhaltige Hinweise" herunterspielten. Anders als das Bundesverwaltungsgericht sei die FINMA der Ansicht, dass die AFT Allgemeine Finanztreuhand AG mit Zurechenbarkeit zulasten der Realcapital Invest AG, insofern auch gegen das bankenrechtliche Verbot der Entgegennahme von Publikumseinlagen verstossen habe, als sie dieser nicht unmittelbar alle Gelder habe zukommen lassen. C.c Mit Verfügung vom 10. August 2009 wurde der Steinhalden AG und der Realcapital Invest AG Gelegenheit gegeben, sich zur Vernehmlassung der FINMA zu äussern. Mit Eingabe vom 28. August 2009 haben sie an ihren Ausführungen und Anträgen festgehalten.