Citation: 7B_965/2024 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer bringt zwar zu Recht vor, entscheidend sei nicht, ob er gegenüber seinem Betreuer die Aussage getätigt habe, ein Messer bei sich geführt zu haben, sondern ob er auch tatsächlich ein Messer an die Einvernahme bei der fallführenden Staatsanwältin mitgenommen habe. Die Vorinstanz geht in ihrem Entscheid indessen davon aus, er habe an der Einvernahme tatsächlich ein Messer mit sich geführt. Soweit er dagegen vorbringt, dies sei "nicht der Fall gewesen", übersieht er, dass die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich sind (Art. 105 Abs. 1 BGG). Jedenfalls sind seine entsprechenden Ausführungen nicht geeignet, diese Feststellungen als geradezu willkürlich erscheinen zu lassen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Selbiges gilt, soweit der Beschwerdeführer sich gegen die Feststellung der Vorinstanz wendet, er habe gezielt nach privaten Informationen über die fallführende Staatsanwältin gesucht, und diesbezüglich den Sachverhalt frei selbst darstellt. Unzutreffend ist sodann der Vorwurf des Beschwerdeführers, die Vorinstanz übergehe "ein aktuelles und einwandfreies Gutachten". Wohl wird im Gutachten vom 25. April 2024, welches auch im Zusammenhang mit der Äusserung von früheren, sehr ähnlich gelagerten (Todes-) Drohungen gegenüber anderen Personen erstellt wurde, ausdrücklich festgehalten, es werde bloss "ein geringes Risiko [...] hinsichtlich der Ausführung dieser Drohungen gesehen". Doch enthält dieses Gutachten insbesondere auch folgende Begründung für diese Risikoeinschätzung: "Die Handlungen [d.h. insbesondere die geäusserten Drohungen] sind dabei nicht einer dissozial-geplanten Dynamik zuzuordnen, sondern entspringen aktueller Frustration und Überforderung. [...] Weder die Angaben des Expl. noch die Ermittlungsergebnisse legen Vorbereitungshandlungen für [schwere] Straftaten nahe." Unter diesen Umständen ist es vertretbar, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, angesichts der neuen Dynamik im Hinblick auf die fallführende Staatsanwältin erweise sich das Gutachten vom 25. April 2024 als nurmehr bedingt tauglich, über die aktuelle Situation Auskunft zu geben. Der Beschwerdeführer scheint diesbezüglich zu übersehen, dass die streitige vorinstanzliche Würdigung des Gutachtens vom Bundesgericht nicht frei, sondern nur unter unter Willkürgesichtspunkten geprüft wird (statt vieler Urteil 7B_804/2024 vom 22. August 2024 E. 5.3).