Citation: 6B_1265/2021 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Rückversetzung in den Strafvollzug. Er stellt sich auf den Standpunkt, dass der Vorfall vom 7. April 2018 infolge des in diesem Zusammenhang zu ergehenden Freispruchs nicht in die Beurteilung, ob eine Rückversetzung anzuordnen sei, miteinfliessen dürfe. Desgleichen gelte für den Vorfall vom 17. Mai 2018. Dieser betreffe einen Diebstahl im Deliktsbetrag von Fr. 79.90 und sei folglich als geringfügiges Vermögensdelikt zu werten. Ein solches Delikt stelle eine Übertretung dar und könne bei der Beurteilung der Rückversetzung keine Rolle spielen. Damit verbleibe einzig der Diebstahl vom 8. April 2018. Inwiefern dieses Delikt eine Rückversetzung zu begründen vermag, habe die Vorinstanz nicht hinreichend dargelegt. Auch habe sie nicht geprüft, ob mildere Massnahmen (Ersatzanordnungen) ausreichend seien. Die Vorinstanz habe damit gegen Art. 89 StGB verstossen.