Citation: 2A.786/2006 08.01.2007 E. 2

2.1 Wer Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhebt, hat gemäss Art. 108 Abs. 2 OG eine Rechtsschrift einzureichen, die unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat. Erforderlich sind sachbezogene Anträge und eine sachbezogene Begründung. Dies bedeutet, dass wenigstens rudimentär auf den massgeblichen Inhalt des vorinstanzlichen Entscheids einzugehen ist und Antrag sowie Begründung den Verfahrensgegenstand beschlagen müssen (vgl. BGE 118 Ib 124). Genügt die Rechtsschrift diesen Anforderungen nicht, wird auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten. 2.2 Gegenstand des angefochtenen Entscheids bildet die Ausschaffungshaft. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde muss sich auf die Frage von deren Rechtmässigkeit und Angemessenheit beziehen. Nicht gehört werden kann der Beschwerdeführer, soweit er die Frage seiner Anwesenheit in der Schweiz bzw. die Ausreiseverpflichtung beschlägt; darüber ist in den Asylverfahren abschliessend entschieden worden. Schon die Verwaltungsrekurskommission als Haftgericht hatte sich dazu nicht zu äussern, und sie hat dies denn auch nicht getan (vgl. BGE 128 II 193 E. 2 S. 196 ff.). Der vom Beschwerdeführer bloss sinngemäss gestellte Antrag sowie die Beschwerdebegründung in den beiden in deutscher Sprache verfassten Schreiben zielen ausschliesslich darauf ab, in der Schweiz bleiben oder nach Schweden (oder Deutschland) ausreisen zu können und in keinem Fall nach Serbien zurückkehren zu müssen; diese Vorbringen sind nicht zulässig. Der Beschwerdeführer versucht auch nicht ansatzweise aufzuzeigen, dass die von der Vorinstanz im Einzelnen bejahten Haftvoraussetzungen nicht erfüllt sein könnten. Es fehlt insofern an einer den Anforderungen von Art. 108 Abs. 2 OG genügenden Beschwerdeschrift, und auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann nicht eingetreten werden. 2.3 Nun liegt zusätzlich eine Eingabe in serbischer Sprache vor. Gemäss Art. 30 Abs. 1 OG sind sämtliche Rechtsschriften für das Gericht in einer Nationalsprache abzufassen. Das Bundesgericht ist grundsätzlich nicht verpflichtet, derartige Rechtsschriften von Amtes wegen übersetzen zu lassen; von diesem Grundsatz ausnahmsweise abzuweichen, besteht vorliegend kein Anlass, nachdem der Beschwerdeführer offensichtlich in der Lage ist, seine Anliegen dem Bundesgericht in deutscher Sprache vorzutragen. Ohnehin ist angesichts seiner übrigen Vorbringen wenig wahrscheinlich, dass gerade das fragliche Schreiben sich mit der Haftproblematik befasst. Ergänzend ist festzuhalten, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde, könnte darauf eingetreten werden, offensichtlich unbegründet wäre: Die Verwaltungsrekurskommission hat in E. 2 ihres Entscheids sämtliche Haftvoraussetzungen umfassend geprüft. Aufgrund ihrer für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen (vgl. Art. 105 Abs. 2 OG) hat sie richtig erkannt, dass zumindest der Haftgrund von Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG gegeben ist (E. 2b). Die persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers sprechen in keiner Weise gegen die Zulässigkeit der Haft (E. 2d); es sind keine Gründe im Sinne von Art. 13c Abs. 5 lit. a ANAG erkennbar, die auf die Undurchführbarkeit des Wegweisungsvollzugs schliessen liessen, nachdem der Rückflug geplant ist und unmittelbar bevorsteht (E. 2e); schliesslich ist das Beschleunigungsgebot vorliegend eingehalten worden (E. 2f). Die Ausschaffungshaft erscheint - auch angesichts der beschränkten Dauer - als in jeder Hinsicht verhältnismässig (E. 2b und 2g). 2.4 Entsprechend dem Verfahrensausgang (Nichteintreten auf die Beschwerde) würde der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig. In Fällen der vorliegenden Art rechtfertigt es sich jedoch, von der Erhebung einer Gerichtsgebühr abzusehen (Art. 154 und 153a OG).