Citation: 9C_836/2019 E. 4.2.3

4.2.3. Das kantonale Gericht hat weiter einlässlich dargelegt, weshalb es anhand der einschlägigen Rechtsprechung (vgl. BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis) der Expertise des Dr. med. C.________ Beweiskraft beimisst. Dieser stützte sich auf die eigene Untersuchung und nahm zu den diagnostischen Aussagen im MEDAS-Vorgutachten ausführlich Stellung. Überdies bezog er zu Recht (E. 4.2.1) die Ergebnisse der Observation sowie der neuropsychologischen Zusatzbeurteilung vom 14. Januar 2017 mit ein. Danach könne aufgrund der Antwortverzerrung keine Gewähr für die Wahrhaftigkeit der Aussagen der Explorandin gegeben werden. Sodann hielt der psychiatrische Experte fest, aus dem Observationsmaterial lasse sich ablesen, dass die Versicherte in der Lage sei, Auto zu fahren sowie mit Mitmenschen zu kommunizieren, dies auch in grossen Menschenansammlungen. Ferner könne sie sich über längere Zeit in grösseren Menschenmengen aufhalten. Letzteres widerspreche einem schweren sozialen Rückzug, wie ihn die Beschwerdeführerin der MEDAS-Gutachterin Dr. med. B.________ gegenüber berichtete (vgl. MEDAS-Gutachten, S. 22). Insgesamt kam Dr. med. C.________ zum nachvollziehbaren Schluss, aufgrund der erheblichen Diskrepanzen, Widersprüche, Unklarheiten und fehlenden eindeutigen Hinweisen für das Vorliegen eines psychischen Leidens mit Krankheitswert sei davon auszugehen, dass die Beschwerdeführerin eben nicht an einem solchen leide, über welches sie konsistent berichten könnte. Konkrete Indizien, die ein Abweichen vom Gutachten rechtfertigten (vgl. BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.), liegen nicht vor.