Citation: 8C_487/2019 E. A

Der 1985 geborene A.________ war als Hilfsfensterbauer bei der B.________ GmbH angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) gegen die Folgen von Unfällen versichert, als er am 17. Oktober 2016 durch seine Arbeitgeberin melden liess, er sei am 21. September 2016 auf einer Treppe gestolpert und habe sich dabei das rechte Fussgelenk verletzt. Die Erstbehandlung fand am Unfalltag im Spital C.________ statt, wo röntgenologisch keine Frakturen nachgewiesen werden konnten. Die weiteren Abklärungen ergaben eine nicht dislozierte mediale Malleolarfraktur rechts. Ab dem 21. September 2016 wurde A.________ eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit attestiert. Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Da der Versicherte auch nach der knöchernen Konsolidierung der Fraktur über Schmerzen im rechten Fuss klagte, legte die Suva das Dossier ihrem Kreisarzt Dr. med. D.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, zur Beurteilung der Kausalität in Bezug auf die Beschwerden im Bereich des oberen Sprunggelenks (OSG) sowie die ebenfalls beklagten Rückenbeschwerden vor. Mit Schreiben vom 6. Februar 2017 teilte die Suva dem Versicherten die Herabsetzung der Taggeldleistungen entsprechend einer 50%igen Arbeitsfähigkeit ab 9. Februar 2017 und die Leistungsablehnung bezüglich der Rückenbeschwerden mit. Gestützt auf eine weitere Beurteilung des Kreisarztes vom 9. März 2017 eröffnete sie ihm zudem, dass ab 1. April 2017 kein Taggeld mehr ausgerichtet werde. Mit Verfügung vom 12. Mai 2017 stellte sie die Versicherungsleistungen per sofort ein, nachdem Dr. med. D.________ mit Beurteilung vom 10. Mai 2017 auch eine Unfallkausalität der zwischenzeitlich diagnostizierten Plantarfasziitis rechts verneint hatte. Daran hielt sie - nach Einholung einer neuerlichen Stellungnahme ihres Kreisarztes - fest (Einspracheentscheid vom 28. September 2017).