Citation: 9C_514/2020 E. 5.2

5.2. Die Vorinstanz hat den Unterschieden zwischen behandelndem Arzt und Gutachter angemessen Rechnung getragen. Sodann hat sie zu Recht berücksichtigt, dass eine psychiatrische Exploration von der Natur der Sache her nicht ermessensfrei erfolgen kann. Was schliesslich die vom behandelnden Psychiater attestierte Arbeitsunfähigkeit angeht, ist den Stellungnahmen vom 2. April 2017 und 28. Januar 2018 deutlich zu entnehmen, dass die durch ihn bisher festgestellten depressiven Episoden in psychosozialen Umständen ihre Erklärung finden. Damit sind sie aus invalidenversicherungsrechtlicher Sicht unbeachtlich (BGE 130 V 352 E. 2.2.5 S. 356; etwa auch BGE 143 V 409 E. 4.5.2 S. 416).