Citation: 7B_241/2022 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, das Kantonsgericht verletze bei der Strafzumessung die Begründungspflicht. So habe es keine Einsatzstrafe definiert und die Ausführungen zu seiner Person, die im ersten Urteil Eingang gefunden hätten, zu Unrecht nicht mehr erwähnt. Die Festsetzung der Strafe sei nicht nachvollziehbar. Namentlich fehle eine Begründung, weshalb das Gericht bloss die Freiheitsstrafe weglasse und eine Geldstrafe vergleichbar mit einer Übertretungsbusse im mittleren bis oberen Bereich festsetze. Das Gericht setze sich auch nicht mit seiner Eingabe vom 7. Februar 2022 auseinander. Sein Verschulden sei jedenfalls nicht hoch anzusetzen. Er habe es missverstanden, dass er zur alleinigen Führung des Kontos berechtigt gewesen sei. Für diese Aufgabe sei ihm zudem eine Entschädigung zugestanden. Es sei von einer Einsatzstrafe von 50 Tagessätzen zu Fr. 70.-- auszugehen. Er sei nicht vorbestraft und vom Arbeitgeber gezwungen worden, seine damalige Arbeitsstelle nach 25 Jahren zu kündigen. Das Verfahren wie auch die Vorverurteilung durch die Medien hätten zu einer gesundheitlichen Beeinträchtigung geführt. Sein Engagement sei sodann ideel motiviert gewesen. Insgesamt sei er mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 25 Tagessätzen zu Fr. 70.-- bei einer Probezeit von zwei Jahren zu bestrafen.