Citation: I 403/01 12.08.2002 E. 3

Es fragt sich, ob der Beschwerdegegner wegen seiner Leiden Probleme bei der Stellensuche hat. Gemäss Bericht der Klinik X.________ vom 14. Januar 2000 ist der Beschwerdegegner in einer leidensangepassten leichten Tätigkeit vollständig arbeitsfähig. Damit liegt eine vollständige Arbeitsfähigkeit in einer leidensangepassten Tätigkeit vor, ohne dass weitere Einschränkungen ersichtlich wären. Dem Versicherten stehen deshalb auf dem - für alle erwerblich orientierten Leistungen der Invalidenversicherung massgebenden (Ulrich Meyer-Blaser, Bundesgesetz über die Invalidenversicherung, Zürich 1997, S. 8 unten) - ausgeglichenen hypothetischen Arbeitsmarkt genügend zumutbare Stellen offen (zu denken ist insbesondere an leichtere Kontroll- und Überwachungstätigkeiten), zu deren Finden die spezifischen Fachkenntnisse der mit der Invalidenversicherung betrauten Behörden nicht notwendig sind. Die dabei bestehenden Eingliederungsprobleme des Beschwerdegegners gründen zudem nicht in seinem Gesundheitszustand, sondern in seiner mangelnden Schulbildung und sind daher invaliditätsfremd (vgl. Erw. 2.3 hievor). Damit besteht nach dem Gesagten kein Anspruch auf Arbeitsvermittlung durch die Invalidenversicherung. Bei diesem Ausgang des Verfahrens kann die von der IV-Stelle aufgeworfene Frage der subjektiven Eingliederungsfähigkeit (AHI 2002 S. 108) offen bleiben.