Citation: I 67/04 13.01.2005 E. 4

Bei dieser Ausgangslage wäre die Sache grundsätzlich zu ergänzenden Abklärungen bezüglich Zusatzeinkommen aus Deutschunterricht im Sinne der Erwägungen an die Verwaltung zurückzuweisen. Davon kann vorliegend jedoch aus folgenden Überlegungen abgesehen werden. Auf Grund des Schreibens der Primarschule X.________ vom 23. September 2003 kann davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdeführerin ohne gesundheitliche Beeinträchtigung zusätzlich zum Vollpensum als Kindergärtnerin im Minimum zwei Lektionen Deutschunterricht wöchentlich erteilt hätte, ist doch die Rede von 2 bis 3 Lektionen wöchentlich im Durchschnitt. Der entsprechende Lohn betrug im Jahre 2002 Fr. 72.60 pro Stunde (vgl. Schreiben der Primarschulpflege X.________ vom 13. Januar 2003). Gestützt darauf kann die minimal anrechenbare Entschädigung für den Deutschsprachenunterricht auf Fr. 5808.- pro Jahr (Vikariatslohn von Fr. 72.60 x 2 Wochenstunden x 40 Unterrichtswochen) beziffert werden. Die maximale Entschädigung, d.h. bei 3 Wochenstunden, betrüge Fr. 8712.-. Mithin kann von einem Valideneinkommen von Fr. 88'376.- (Fr. 82'568.- plus Fr. 5808.-) im Minimum und Fr. 91'280.- im Maximum ausgegangen werden. In Gegenüberstellung mit dem unbestrittenen Invalideneinkommen im Betrag von Fr. 51'935.- resultiert eine Einkommenseinbusse von mindestens Fr. 36'441.- und höchstens Fr. 39'345.-, was einem rentenbegründenden Invaliditätsgrad von 41 % bzw. 43 % entspricht. Damit hat die Beschwerdeführerin Anspruch auf eine Viertelsrente, deren Beginn von der IV-Stelle noch festzulegen ist.