Citation: 8C_600/2023 E. A

Der 1979 geborene A.________ leidet seit seiner Geburt unter einer Sehbehinderung in Form einer Aniridie beidseits (Fehlen der Iris). Die Invalidenversicherung erbrachte daher ab 1979 verschiedene Leistungen (unter anderem in Form von medizinischen, pädagogisch-therapeutischen und beruflichen Massnahmen sowie in Form einer Hilflosenentschädigung für Hilflosigkeit leichten Grades). Ab 1. August 1999 arbeitete A.________ zu 100 % als Leiter Finanz- und Rechnungswesen sowie Verwaltungsrat für den Betrieb B.________ AG und für die Tochterfirmen. Am 1. April 2021 meldete er sich unter Hinweis auf eine Verschlechterung seines Gesundheitszustandes und eine daraus resultierende, seit 1. Januar 2021 bestehende 40%ige Arbeitsunfähigkeit bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (berufliche Integration/Rente) an. Mit Verfügung vom 23. September 2022 sprach ihm die IV-Stelle Zug rückwirkend ab 1. Februar 2022 eine 25%ige Invalidenrente, basierend auf einem 40%igen Invaliditätsgrad, zu. A.________ hatte zudem am 6. August 2021 Antrag um Kostengutsprache für Dienstleistungen Dritter zur Ausübung des Berufes gestellt. Zur Begründung hatte er angegeben, im Rahmen seiner Erwerbstätigkeit müssten verschiedene, aufgrund seiner Sehbehinderung nicht von ihm selber realisierbare Tätigkeiten im Umfang von ungefähr 49 Stunden pro Monat von einer Sekretärin übernommen werden. Die IV-Stelle Zug lehnte das Begehren nach Durchführung des Vorbescheidverfahrens mit Verfügung vom 21. Januar 2022 ab.