Citation: 2C_76/2020 E. 1.1

1.1. Auf dem Gebiet des Ausländerrechts ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen gegen Entscheide, welche Bewilligungen betreffen, auf die weder das Bundesrecht noch das Völkerrecht einen Anspruch einräumen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Gegen den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ohne Weiteres gegeben, weil damit in eine bestehende Rechtsstellung eingegriffen wird; ist die Bewilligung während des Verfahrens abgelaufen, ist eine Nichtverlängerung der Bewilligung zu prüfen (vgl. Art. 51 Abs. 2 lit. b AIG [bis 31. Dezember 2019: AuG] i.V.m. Art. 62 Abs. 1 AIG), wobei die betroffene ausländische Person im Rahmen von Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG einen potentiellen Rechtsanspruch geltend machen muss, damit das Bundesgericht auf die Beschwerde eintreten kann (vgl. das Urteil 2C_709/2019 vom 17. Januar 2020 E. 3; vgl. Marc Spescha, in: Spescha et al. [Hrsg.], Kommentar Migrationsrecht, 5. Aufl. 2019, N. 1 Abs. 2 zu Art. 62 AIG).