Citation: 9C_582/2021 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer macht im Wesentlichen geltend, es dürfe nicht angenommen werden, dass der Leistungsanspruch für den Vorsorgefall "Alter" in Anwendung des Reglements 2007 zu behandeln sei. In Anlehnung an das Reglement 1996 (in Kraft ab 1. Januar 1997) bestehe Anspruch auf eine Leistung, die von Anfang an und ausschliesslich den Vorsorgefall "Alter" zum Regelungsziel gehabt habe. Somit werde im Invaliditätsfall ein Übertritt zur Altersrente unter Einhaltung der rechtlichen Eigenschaften der Invalidenrente garantiert. Es verstosse gegen den Grundsatz von Treu und Glauben und die Vertragstreue, wenn eine Leistung nicht in der Form erbracht werde, wie sie bei Vertragsschluss im Hinblick auf den Eintritt gewisser Umstände vereinbart worden sei. Zudem stehe Art. 49 BVG erst seit April 2004 in Kraft, das heisst rund zwei Jahre nach Anerkennung des Leistungsfalles "Invalidität" am 1. Januar 2002. Die somit rückwirkende Anwendung dieser Bestimmung sei mit Blick auf den Vertrauensschutz unzulässig.