Citation: I 484/03 29.10.2003 E. 5

In Bezug auf die ebenfalls angefochtene Rentenberechnung der Ausgleichskasse D.________ sowie die Verrechnung der Rentennachzahlung mit einer Forderung des Sozialdienstes C.________ in der Höhe von Fr. 376.10 bestehen Unklarheiten. 5.1 Nach Lage der Akten arbeitete die Beschwerdeführerin vom 1. Februar bis 31. Januar 1987 beim Verlag Y.________. Gemäss Verwaltungsgerichtsbeschwerde verdiente sie 1982 und 1983 gleich viel Lohn. Für 1983 sind Fr. 31'715.-, für 1982 dagegen lediglich Fr. 26'500.- im individuellen Konto eingetragen. Wird für 1982 der höhere Betrag angenommen, ergibt sich umgerechnet auf 11 Monate ein anrechenbares Erwerbseinkommen von Fr. 29'072.-. Die IV-Stelle wird durch die Ausgleichskasse D.________ abzuklären haben, inwiefern der Einwand der Beschwerdeführerin zutrifft und bei der Berechnung des durchschnittlichen Jahreseinkommens (vgl. Art. 29bis Abs. 1, Art. 29quater lit. a und Art. 29quinquies Abs. 1 AHVG) für das Beitragsjahr 1982 ein höheres Erwerbseinkommen zu berücksichtigen ist. 5.2 Der bevorschussende Sozialdienst C.________ hat am 30. September 1998 mit besonderem Formular seinen Anspruch auf Verrechnung rechtzeitig geltend gemacht und die Versicherte hat ihre Zustimmung erteilt (Art. 85bis IVV). Die Voraussetzungen für die Nachzahlung an den bevorschussenden Dritten sind daher erfüllt. Im «Klienten Kontoauszug von 01.08.1998 bis 31.12.2002» vom 12. Juli 2002 sind bei den Ausgaben Fr. 192.40 für «Arzt-, Zahnarzt-, Dr. Z.________» verbucht. Im Schreiben vom 15. April 1999 an den Sozialdienst gab die Beschwerdeführerin an, sie habe am 18. Februar 1999 drei Arzthonorare in der Höhe von Fr. 213.75 bezahlt. Werden von diesem Betrag 10 % Selbstbehalt abgezogen, ergeben sich besagte Fr. 192.40. Auf Anfrage habe ihr die Krankenkasse X.________ mitgeteilt, sie hätte dem Konto des Sozialdienstes den Betrag von Fr. 192.40 gutgeschrieben (Fr. 93.15 [0,9 x Fr. 103.50; Rechnung Dr. A.________ und Dr. Z.________] + Fr. 99.25 [0,9 x Fr. 110.25; Rechnung Dr. I.________]). Trifft diese Darstellung zu, ist nicht einsehbar, weshalb der Betrag von Fr. 192.40 als (verrechenbare) Ausgabe verbucht ist. Die übrigen Positionen im «Klienten Kontoauszug» vom 12. Juli 2002 sind aktenmässig belegt. Der Auszug vom 25. Mai 1999, auf welchen sich die Beschwerdeführerin beruft, ist offensichtlich unvollständig und insoweit nicht mehr gültig.