Citation: 4P.74/2002 02.07.2002 E. 4

Soweit die Beschwerdeführer sich darauf berufen, es genüge, mit dem Gegenbeweis den Hauptbeweis zu erschüttern, vermengen sie Argumente zur Beweislast mit solchen zur Beweiswürdigung. Da das Obergericht vom positiven Nachweis der von den Beschwerdegegnern behaupteten Vereinbarung ausgeht, sind Überlegungen zur Beweislastverteilung müssig (vgl. BGE 119 III 103 E. 1; 118 II 142 E. 3a). Dass das Obergericht in Willkür verfallen wäre, als es die Partei- und Zeugenaussagen stärker gewichtete als den Umstand, dass die monatlichen Zahlungen von Fr. 3'000.-- unter dem Titel "Miete" erfolgten, zeigen die Beschwerdeführer nicht auf eine Weise auf, welche den Anforderungen an die Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde genügen würde (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Auch insoweit hält das angefochtene Urteil vor der Verfassung stand.