Citation: 2C_1117/2013 E. 2.3

2.3. Unbestrittenermassen ist der Beschwerdeführer anfänglich eine Scheinehe eingegangen. Es gelang ihm jedoch, im Jahre 2006 glaubhaft zu machen, mit der Zeit habe sich daraus eine eheliche Beziehung entwickelt. Aufgrund des chronologischen Ablaufs der nachfolgenden Ereignisse (Erteilung der Niederlassungsbewilligung am 9. Juli 2007, Trennung im August 2007, Scheidungsvereinbarung am 23. November 2007, Scheidung am 29. Juli 2008, Heirat mit einer Landsfrau am 20. November 2008 und Adoption ihrer Kinder) kam die Vorinstanz zu Recht zum Schluss, dass der Beschwerdeführer den Ausländerbehörden wesentliche Tatsachen verschwiegen hatte. Einerseits bestand offensichtlich bereits vor der Erteilung der Niederlassungsbewilligung nicht mehr die Absicht, die Ehe weiterzuführen. Hätte der Beschwerdeführer der Ausländerbehörde seine Pläne, sich von der schweizerischen Ehegattin zu trennen und sich scheiden zu lassen, zur Kenntnis gebracht, wäre ihm die Niederlassungsbewilligung wohl bereits deshalb nicht erteilt worden. Andererseits deuten die Heirat mit einer Landsfrau bloss zwei Monate nach Rechtskraft des Scheidungsurteils sowie die Adoption der beiden Kinder, deren Vater angeblich nicht bekannt ist, angesichts der gesamten Umstände auf das Bestehen einer Parallelbeziehung im Heimatland während der Ehe mit der Schweizer Bürgerin hin. Der Beschwerdeführer bestreitet zwar, der leibliche Vater der adoptierten Kinder, die im Übrigen bereits nach der Heirat seinen Familiennamen trugen, zu sein. Er ist aber der Aufforderung der Behörden, dies mittels DNA-Tests zu belegen, nicht nachgekommen, obwohl ihm angedroht wurde, dass bei Ablehnung der DNA-Analysen auf seine Vaterschaft sowie das Bestehen einer Parallelbeziehung geschlossen werden müsse. Aufgrund seiner Mitwirkungspflicht (Art. 90 AuG) oblag es dem Beschwerdeführer, seine Vaterschaft, für die stichhaltige Indizien bestehen, zu widerlegen. Wenn er dies nicht tat, hat er androhungsgemäss die Folgen zu tragen. Weder der Einwand, seine Ehegattin widersetze sich dem Test, noch was der Beschwerdeführer sonst vorbringt, vermögen die tatsächlichen Feststellungen der Vorinstanz als willkürlich erscheinen zu lassen oder deren Würdigung zu erschüttern. Der Widerrufsgrund nach Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. a AuG (SR 142.20) wurde damit zu Recht als erfüllt erachtet. Die verfügte ausländerrechtliche Massnahme erweist sich auch als verhältnismässig (BGE 135 II 377 E. 4.3 ff. S. 381 ff.; vgl. auch Art. 96 Abs. 1 AuG). Diesbezüglich sowie für alles Weitere kann auf die zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).