Citation: 2C_787/2018 E. 5.1

5.1. Des Weiteren rügt der Beschwerdeführer eine Verletzung des Gebots von Treu und Glauben (Art. 9 BV) und des Rechts auf Hilfe in Notlagen (Art. 12 BV). Die Straffälligkeit des Beschwerdeführers sei Ausfluss einer mangelhaften elterlichen Führung, die teilweise durch die kulturellen Anpassungsprobleme der Eltern bedingt sei. Diesem Umstand hätte mit einer vorübergehenden Verbeiständung entgegengewirkt werden können. Jedoch habe das Migrationsamt gegen Treu und Glauben über die offenkundigen Probleme und Hilfsbedürftigkeit des Beschwerdeführers stets hinweggesehen und dadurch ausgeblendet, dass der Beschwerdeführer möglicherweise in eine Notlage geraten würde. Der vom Beschwerdeführer verlangte Anspruch auf staatliches Handeln gestützt auf Art. 12 BV ist mit Blick auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung höchst fraglich (vgl. BGE 142 I 1 E. 7.2.1 S. 5 f.; 131 I 166 E. 3.1 S. 172; 130 I 71 E. 4.1 S. 74 f.). Im Rahmen der Rüge der Verletzung von Grundrechten ist in der Beschwerde klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (vgl. E. 1.2 hiervor). Der Beschwerdeführer bringt zwar klar zum Ausdruck, dass er ein staatliches Handeln in Form einer Verbeiständung für angebracht gehalten hätte. Inwiefern die Vorinstanz das Fehlen dieses staatlichen Handelns hätte berücksichtigen müssen und zu welchem für ihn besseren Ergebnis dies geführt hätte, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Seine Rüge genügt daher den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG nicht.