Citation: 5A_478/2008 20.08.2008 E. A

Die Eheleute X.________ und Z.________ sind die Eltern der beiden Mädchen S.________, geboren 2005, und T.________, geboren 2006. Wegen starker Verwahrlosung und gesundheitlicher Gefährdung der beiden Kinder entzog der Präsident der Vormundschaftsbehörde A.________ am 28. August 2007 X.________ und Z.________ im Sinne einer sofortigen Massnahme gestützt auf Art. 310 ZGB die elterliche Obhut. Ausserdem errichtete er eine Beistandschaft im Sinne von Art. 308 ZGB mit dem Auftrag an den Beistand, die Wohn- und/oder Pflegeplatzverhältnisse der Kinder zu klären bzw. zu prüfen, ob diese an einem Pflegeplatz untergebracht werden müssten, und ordnete an, dass den Eltern entsprechende Unterstützung zu gewähren sei. Die beiden Mädchen wurden noch am 28. August 2007 der Klinik für Kinder und Jugendliche des Kantonsspitals C.________ anvertraut. Am 30. August 2007 und am 3. September 2007 genehmigte bzw. bestätigte die Vormundschaftsbehörde A.________ Obhutsentzug und Beistandschaft. Die als Beiständin ernannte Y.________ wurde beauftragt, für die Betreuung und Vertretung der Kinder besorgt zu sein, einen geeigneten Pflegeplatz zu suchen, die Beziehung zwischen den Eltern und den Kindern zu überwachen und für den Informationsaustausch mit den Eltern zu sorgen. Am 10. September 2007 bewilligte die Vormundschaftsbehörde die Unterbringung der beiden Kinder im Heim B.________ und erteilte eine entsprechende Kostengutsprache. Die angeführten Beschlüsse blieben unangefochten und erwuchsen demnach in Rechtskraft.