Citation: 5A_663/2013 E. 4.2.1

4.2.1. Eine Verletzung von Art. 8 ZGB und Art. 152 ZPO erblickt die Beschwerdeführerin darin, dass das Verwaltungsgericht auf das Beweisergebnis im Amtsenthebungsverfahren abgestellt habe (S. 7 Rz. 13 und S. 11 Rz. 32 der Beschwerdeschrift). Der Einwand ist unbegründet, gelten doch aus anderen Prozessen bekannte Beweisergebnisse als gerichtsnotorische Tatsachen, die nicht bewiesen werden müssen (Urteil 5C.279/2002 vom 14. März 2003 E. 3.3 mit Hinweis insbesondere auf Fabienne Hohl, Procédure civile, t. I: Introduction et théorie générale, Bern 2001, S. 182 N. 945). Das Verwaltungsgericht hat die entsprechenden Feststellungen aus dem knapp ein Jahr zuvor abgeschlossenen Verfahren berücksichtigen und im vorliegenden Zusammenhang würdigen dürfen. Der Begriff der Gerichtsnotorietät ist auch im Verwaltungsverfahrensrecht anerkannt, das gemäss § 56 Abs. 1 EG ZGB/ZG (BGS 211.1) in Angelegenheiten des Erwachsenenschutzes vor Verwaltungsgericht anwendbar war (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl. 1983, S. 274; Merkli/ Aeschlimann/Herzog, Kommentar zum Gesetz über die Verwaltungs-rechtspflege im Kanton Bern, 1997, N. 2 zu Art. 19 VRPG/BE).