Citation: 4A_90/2019 E. 1.2.3

1.2.3. Der Beschwerdeführer verweist auf BGE 101 II 323 und bringt vor, die "falsche Anwendung der bundesgerichtlichen Rechtsprechungsgrundsätze" führe "vorliegend" zu einem stossenden Ergebnis, das krass dem Gedanken von Treu und Glauben im Rechtsverkehr sowie dem Grundsatz "pacta sunt servanda" entgegenlaufe. Das Obergericht wische sowohl die Ausführungen von Beschwerdeführer und Beschwerdegegner in der Parteibefragung als auch die ausführliche Entscheidbegründung des Regionalgerichts ohne Not beiseite. Aktionäre dürften auch künftig häufig solidarische Schuldübernahmen eingehen, sodass - insbesondere im Hinblick auf Aktionäre mit qualifizierter Beteiligung - ein wegleitender Entscheid erforderlich sei. Welches die Rechtsfrage sein soll, die zu klären wäre, ergibt sich aus diesen Ausführungen nicht. Der Beschwerdeführer genügt den Begründungsanforderungen (Erwägung 1.2.2) nicht. Er beanstandet - wie er auch selbst erklärt - einzig die falsche Anwendung von Grundsätzen der Rechtsprechung (vgl. BGE 129 III 702 E. 2) auf den konkreten Fall. Allein der Umstand, dass das Regional- und das Obergericht zu jeweils anderen Ergebnissen gelangten, begründet keine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung. Die Beschwerde in Zivilsachen ist nicht zulässig.