Citation: K 115/04 11.04.2005 E. A

Am 24. Mai 1997 zog sich der 1990 geborene R.________ bei einem Unfall auf dem Schulweg schwere Verletzungen zu, als er, auf seinem Knabenvelo fahrend, mit einem Personenwagen kollidierte. In der Folge übernahm die Winterthur Versicherungen (nachfolgend: Winterthur) im Hinblick auf die mit der Gemeinde X.________ vereinbarte Kollektiv-Unfallversicherung für Schüler Heilbehandlungskosten im Umfange von Fr. 491'458.15. Mit Schreiben vom 11. September 2001 und 23. Juli 2002 forderte die Winterthur diesen Betrag von der Krankenkasse Aquilana (im Folgenden Aquilana), bei welcher R.________ seit seiner Geburt krankenpflegeversichert war, "als vorleistendem Krankenversicherer zurück". Zur Begründung ihrer Forderung führte die Winterthur aus, sie habe seinerzeit eine für die Schulunfallversicherung massgebende Ausschlussklausel in ihren Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) "übersehen und somit irrtümlich Leistungen erbracht". In "rechtlicher Sicht" stützte sich die Winterthur auf eine Zessionserklärung vom 7. Januar 2002, worin der Rechtsvertreter der Mutter von R.________ in dessen Namen "die Ansprüche (...) auf Erstattung der Heilungskosten gegenüber der Krankenkasse 'Aquilana' der 'Winterthur' in dem Umfange ab(trat), in welchem die 'Winterthur' in der Vergangenheit anstelle der 'Aquilana' Heilungskosten von CHF 491'458.15 (...) erbracht hat(te)". Mit Verfügung vom 20. November 2002 und Einspracheentscheid vom 4. Februar 2003 lehnte die Aquilana die von der Winterthur geltend gemachte Forderung ab.