Citation: 8C_824/2021 E. 5.1

5.1. Im Nachgang zum polydisziplinären IME-Gutachten vom 2. Juli 2020 verfasste der behandelnde Arzt Dr. med. B.________, Wirbelsäulenchirurgie, am 10. September 2020 einen Bericht zu der von ihm am 1. September 2020 vorgenommenen Facettengelenksinfiltration. Er konstatierte, dass die Arthrose der unteren beiden Bewegungssegmente ein Schmerzgenerator sei, der auch in den letzten Jahren eine gewisse Rolle gespielt habe. Ob das jedoch das Hauptproblem des Beschwerdeführers sei, wage er eher zu bezweifeln. Nachdem sich bereits der orthopädische IME-Gutachter im Rahmen seiner Teilexpertise vom 16. Juni 2020 mit den vom Beschwerdeführer geklagten Einschränkungen im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule befasst hatte, nahmen die IME-Experten zusätzlich noch Stellung zum genannten Bericht des Dr. med. B.________. Sie hielten am 6. Oktober 2020 fest, dass dessen Ausführungen nichts an ihrer Arbeitsfähigkeitsschätzung vom 2. Juli 2020 zu ändern vermöchten. Im Lichte des Gesagten ist es weder offensichtlich unrichtig noch sonstwie bundesrechtswidrig (vgl. E. 1 oben), wenn die Vorinstanz zum Schluss kam, der Bericht des Dr. med. B.________ vom 10. September 2020 enthalte kein Indiz, das im Rahmen der gutachterlichen Beurteilung nicht berücksichtigt oder gewürdigt worden wäre.