Citation: 4A_371/2023 E. 6.16.2

6.16.2. Die Beschwerdeführerin vermag bereits nicht darzutun, dass die Vorinstanz in Willkür verfallen wäre, indem sie die Aussage ihres Geschäftsführers nicht als glaubwürdig erachtet hat. Wie der Beschwerdegegner zu Recht ausführt, hat die Vorinstanz der Aussage nicht sämtlichen Wahrheitsgehalt abgesprochen; sie ist vielmehr im Rahmen der Beweiswürdigung zum Ergebnis gelangt, der Aussage komme geringer Beweiswert zu. Im Übrigen tut die Beschwerdeführerin auch nicht dar, dass - entgegen der Vorinstanz - zwingend davon ausgegangen werden muss, die Parteien hätten eine interne Verlusttragung durch den Beschwerdegegner generell (über die von der Vorinstanz festgestellte besondere Abrede hinaus) ausgeschlossen. Entsprechend sind ihre Ausführungen, dass ein vollkommener Ausschluss der Verlusttragung nur dann zulässig sei, wenn als Beitrag an die Gesellschaft Arbeit geleistet werde, von vornherein nicht einschlägig.