Citation: 2C_985/2020 E. 4.9

4.9. Den Einwand des Beschwerdeführers, wonach der Passus "mit den nachstehenden Besonderheiten" auch den Stundenansatz von Fr. 500.-- erfasse, hat die Vorinstanz bereits berücksichtigt und zu Recht verworfen. Im Gegenteil wird mit der Formulierung, der Auftraggeber anerkenne ausdrücklich die geltende Honorarordnung als verkehrsüblich, der Eindruck erweckt, der Stundenansatz von Fr. 500.-- sei der übliche Ansatz. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die zusätzliche Entschädigung für generelle Sekretariatsarbeiten, da sie vor dem genannten Passus festgehalten wird, als üblich erscheint. Wenn überhaupt wird der Passus höchstens mit den Barauslagen und Fahrtkosten in Verbindung gebracht. Dass die Honorarordnung einen subsidiären Honorartarif umfasst, der sogar einen tieferen Stundenansatz enthält, ist aufgrund des Wortlauts der Honorarvereinbarung nicht erkennbar. Vielmehr ist dieser diesbezüglich intransparent und irreführend. Die vorinstanzliche Auslegung der Honorarvereinbarung erweist sich damit als bundesrechtskonform.