Citation: U 120/00 09.01.2001 E. 4

4.- a) Bei dem gemäss Art. 18 Abs. 2 UVG für die Invaliditätsbemessung massgebenden Einkommensvergleich sind Vorinstanz und Verwaltung nicht von den bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielbaren hypothetischen Vergleichseinkommen, sondern von den tatsächlichen Verdienstverhältnissen der Versicherten im angestammten Betrieb ausgegangen, weil sie die hiefür nach der Rechtsprechung (BGE 117 V 18 Erw. 2c/aa) erforderlichen vier Voraussetzungen (Vorliegen eines besonders stabilen Arbeitsverhältnisses, volle Ausschöpfung der verbliebenen Arbeitsfähigkeit, Angemessenheit des im angestammten Betrieb erzielten Einkommens, keine Ausrichtung von Soziallohn) als kumulativ erfüllt erachteten. Die Winterthur hat dementsprechend für die Invaliditätsschätzung auf die von ihrem Aussendienst am 22. April 1998 beim Geschäftsführer der Arbeitgeberfirma der Versicherten, Herr W.________, erhobenen erwerblichen Angaben abgestellt. Gestützt darauf hat sie das jährliche Valideneinkommen einer voll leistungsfähigen, als Filialleiterin tätigen Floristin auf Fr. 57'600.- (12 x Fr. 4800.-) und das jährliche Invalideneinkommen nach Massgabe des von der Versicherten im Jahre 1998 in dieser Funktion und im angestammten Betrieb tatsächlich erzielten Lohnes von Fr. 3560.- monatlich sowie unter Abzug einer Soziallohnkomponente von Fr. 460.- monatlich auf Fr. 37'200.- (12 x Fr. 3100.-) festgesetzt. b) Nicht streitig und auch von Amtes wegen nicht zu beanstanden ist, dass Vorinstanz und Verwaltung das Vorliegen eines stabilen Arbeitsverhältnisses bejaht haben.