Citation: 6B_1263/2020 E. 2.4.2

2.4.2. Soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit dem Schuldspruch der mehrfachen Unterlassung der Buchführung sinngemäss eine Verletzung des Anklagegrundsatzes geltend macht, ist er sodann nicht zu hören. Dass diese Rüge bereits im vorinstanzlichen Verfahren vorgebracht worden wäre, legt er in seiner Beschwerdeschrift nicht dar und geht auch aus den Feststellungen im angefochtenen Urteil nicht hervor. Auf die erstmals vor Bundesgericht erhobene Rüge kann daher mangels Ausschöpfung des Instanzenzugs nicht eingetreten werden (Art. 80 Abs. 1 BGG). Selbst wenn die entsprechende Rüge zu behandeln wäre, würde sie nicht durchdringen (vgl. zum Anklagegrundsatz E. 3.3.3 hiernach). In der Anklageschrift wird dem Beschwerdeführer generell zum Vorwurf gemacht, dass die Buchhaltungen der C.________ AG und der D.________ AG im Zeitraum vom 1. Januar 2015 bis 16. Juni 2016 nicht nachgeführt gewesen bzw. nicht "à jour" gewesen sei (Anklageschrift vom 21. November 2018, Akten Bezirksgericht, act. 3 f.). Davon implizit umfasst ist auch der Vorwurf, dass der Beschwerdeführer den von ihm eingesetzten Buchhalter nicht hinreichend überwacht habe. Inwiefern die Vorinstanz von einem Sachverhalt ausgegangen sein sollte, der von dem in der Anklageschrift umschriebenen abweicht, ist damit nicht ersichtlich.