Citation: 9C_288/2023 E. 2.2

2.2. In Bezug auf die fehlenden Originalunterschriften, welche die Steuerpflichtige mit Blick auf das vor- und das unterinstanzliche Urteil beanstandet, ist auf § 8 der Verordnung (des Kantons Zürich) vom 1. April 1998 zum Steuergesetz (StV/ZH; LS 631.11) in der Fassung vom 20. November 2019 zu verweisen. Dieser Norm zufolge gilt: "Verfügungen und Entscheide bedürfen keiner Unterschrift. Sie können schriftlich oder elektronisch eröffnet werden." Die heutige Fassung von § 8 StV/ZH ist am 1. Februar 2020 in Kraft getreten und damit auf den vorliegenden Fall anwendbar. Der Wortlaut der Norm (grammatikalisches Auslegungselement; BGE 148 V 385 E. 5.1) ist klar, weshalb davon nicht abzuweichen ist (BGE 147 V 342 E. 5.5.4.1). Auslegung und/oder Anwendung dieser Norm durch das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich veranlassen zu keinerlei verfassungsrechtlichen Bedenken, zumal die Steuerpflichtige ohnehin keine Begründung vorlegt, die auf Willkür in der Rechtsanwendung (BGE 148 I 271 E. 2.1) hinzudeuten vermag.