Citation: I 417/03 15.06.2004 E. 2

Das kantonale Gericht hat, wie zuvor die IV-Stelle, den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung mit der Begründung verneint, die Arbeitsfähigkeit des Versicherten sei in einer angepassten Tätigkeit weder aus somatischer noch psychiatrischer Sicht in rentenberechtigendem Ausmass eingeschränkt. Der Beschwerdeführer macht hauptsächlich geltend, sein Anspruch auf rechtliches Gehör sei verletzt worden, weil die Abklärung des Sachverhalts einseitig und unrichtig ausgefallen sei. Insbesondere habe ihn der ausgeübte Beruf als Schreinermonteur extrem belastet. Zudem habe er die Umschulung zum Sozialpädagogen nicht freiwillig aufgegeben, habe keinen passiven Widerstand gegen Verweisungstätigkeiten geleistet und habe auch nicht die angeordnete Psychotherapie ohne ersichtlichen Grund abgebrochen. Streitig und zu prüfen ist in einem ersten Schritt somit, ob der Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit zuverlässig auf der Grundlage fachärztlicher Berichte beurteilt werden konnten. 2.1 Nach der Rechtsprechung ist für den Beweiswert eines Arztberichtes entscheidend, ob er für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Beurteilung der medizinischen Zusammenhänge und der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten begründet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis). 2.2 Im Gutachten vom 17. Februar 2000 erhoben die Experten des ZMB den gesundheitlichen Zustand des Versicherten und nahmen zu seiner verbleibenden Arbeitsfähigkeit Stellung. Dagegen kam den vom Beschwerdeführer aufgeworfenen Fragen in der erstinstanzlichen Beurteilung keine entscheidende Bedeutung zu, da die Gewährung von beruflichen Massnahmen nicht Gegenstand der angefochtenen Verfügung war und weder in der Beschwerde an die Vorinstanz noch in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde solche Massnahmen geltend gemacht werden. Von einer unrichtigen Feststellung des massgebenden Sachverhalts oder einer Verletzung des rechtlichen Gehörs durch das kantonale Gericht kann daher nicht die Rede sein. Auf die Ergebnisse des genannten Gutachtens, welches auch den übrigen rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen genügt (vgl. BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis), ist somit abzustellen.