Citation: 8C_59/2020 E. 4

Was den beweisrechtlichen Einwand des Beschwerdeführers betrifft, bei den im Februar 2018 gemeldeten Schulterbeschwerden handle es sich um die weitere Abwicklung des Grundfalls vom 24. Januar 2017, weshalb die Unfallversicherung für einen behaupteten Wegfall der Kausalität beweisbelastet sei, verfängt dieser nicht. Verwaltung und Vorinstanz gingen von einem Rückfall (Art. 11 UVV) aus, letztere mit einlässlicher Begründung unter Hinweis auf fehlende eindeutige Brückensymptome, die in der zweiten Jahreshälfte 2017 zu Behandlungsbedarf oder Arbeitsunfähigkeit geführt hätten (vgl. Urteile 8C_755/2018 vom 11. Februar 2019 E. 4.4.3; 8C_419/2010 vom 17. August 2010. E. 3.2.2). Dagegen vermag die blosse beschwerdeweise Behauptung ohne jede Bezugnahme auf die Aktenlage nicht aufzukommen, weshalb sich Weiterungen dazu erübrigen. Damit hat grundsätzlich die versicherte Person den Nachweis zu erbringen, dass zwischen dem neuen Beschwerdebild und dem Unfall ein natürlicher Kausalzusammenhang besteht (Urteile 8C_171/2016 vom 29. April 2016 E. 3.2; 8C_178/2015 vom 28. Juli 2015 E. 3.2; 8C_747/2013 vom 18. März 2014 E. 3.2, je mit Hinweisen). Allerdings tragen die Parteien im Sozialversicherungsprozess in der Regel eine Beweislast nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte. Diese Beweisregel greift erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 144 V 427 E. 3.2 S. 429 f.; 138 V 218 E. 6 S. 221), was hier - wie im Nachfolgenden zu zeigen ist - nicht zutrifft.