Citation: 5C.251/2000 15.03.2001 E. A

A.- Z.________ (nachfolgend: die Klägerin) trat am 19. Juni 1995 als Bardame mit einem Arbeitspensum von 60% in die Dienste von Y.________, Inhaber des Restaurants zum C.________ in T.________. Dieser hatte gestützt auf seinen Antrag vom 16. Mai 1995 mit der Versicherungen X.________ (nachfolgend: die Beklagte) für sein Personal einen Kollektiv-Krankenversicherungsvertrag mit Wirkung ab 1. Juni 1995 abgeschlossen. Am 10. Mai 1996 meldete Y.________ der Beklagten die Arbeitsunfähigkeit der Klägerin zwecks Auszahlung des Taggeldes an. Letzteres lehnte die Beklagte mit der Begründung ab, die Klägerin habe bereits vor Eintritt in die fragliche Versicherung eine IV-Rente bezogen und sei daher mangels voller Arbeitsfähigkeit zur Zeit der Anstellung nicht versichert worden.