Citation: 2C_94/2016 E. 6.1

6.1. In Berücksichtigung all dieser Umstände gelangte die Vorinstanz zum Schluss, dass der Widerruf der Niederlassungsbewilligung mit Blick auf die privaten Interessen unverhältnismässig sei. Ausserdem trug sie der Tatsache Rechnung, dass der Beschwerdegegner ausländerrechtlich noch nie verwarnt worden war. In Anwendung von Art. 96 Abs. 2 AuG sprach die Vorinstanz mit dem angefochtenen Entscheid eine Verwarnung aus. Sie stellte dem Beschwerdegegner für den Fall, dass er in absehbarer Zeit erneut in relevanter Weise straffällig werden sollte, ausdrücklich in Aussicht, dass er dann trotz seiner langen Anwesenheit mit dem Widerruf seiner Niederlassungsbewilligung rechnen müsse.