Citation: 8C_928/2009 26.04.2010 E. A

Die 1955 geborene I.________ ist seit 1. Januar 2000 im Umfang von 20 bis 30 % als Ausbildungsleiterin beim Verein X.________ tätig und bei der Allianz Suisse Versicherungs-Gesellschaft AG (nachfolgend: Allianz) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen versichert. Mit Unfallmeldung vom 24. Februar 2006 und ergänzenden Angaben vom 13. Mai 2006 meldete I.________ unter Hinweis auf Müdigkeit, Herzbeschwerden, Gelenkschmerzen und Konzentrationsschwäche drei bis fünf in den letzten Jahren erlittene Zeckenstiche. Gestützt auf ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstation (MEDAS vom 14. März 2007) verneinte die Allianz mit Verfügung vom 16. Mai 2007 ihre Leistungspflicht, da kein wahrscheinlicher Zusammenhang zwischen den Zeckenstichen und den geltend gemachten Beschwerden bestehe. Nach Einholung einer ergänzenden Stellungnahme der MEDAS-Gutachter vom 28. Oktober 2007 hielt sie daran mit Einspracheentscheid vom 28. November 2007 fest.