Citation: I 246/02 07.11.2003 E. 8

Streitig ist weiter die Ermittlung des Valideneinkommens. 8.1 Der Versicherte verlangt, als solches sei ihm der zuletzt bei der Firma E.________ SA erzielte Lohn von jährlich Fr. 75'410.- anzurechnen. Die Verwaltung führte diesbezüglich aus, als Valideneinkommen sei aufgrund der Erhebungen des Bundesamtes für Statistik das durchschnittliche Einkommen eines Hilfsarbeiters von Fr. 55'250.- im Jahre 2001 heranzuziehen. Die Vorinstanz legte dar, die Stelle bei der Firma E.________ SA sei dem Versicherten nicht aus gesundheitlichen Gründen gekündigt worden. Im Rahmen dieser Anstellung habe er zwar solide Berufskenntnisse erworben. Es sei allerdings fraglich, ob er nach der Entlassung bis zum Eintritt der Invalidität eine Stelle als Hauswart mit einem gleichwertigen Einkommen gefunden hätte. Vielmehr sei anzunehmen, dass er mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Hilfsarbeiter ohne Ausbildung und Erfahrung tätig gewesen wäre, zumal er als solcher Arbeitsversuche bei einem Gipser, einem Maler und einem Schreiner gemacht habe. Das zuletzt erzielte Einkommen von Fr. 75'410.- hätte er damit nicht erreichen können, da dieses wegen der 23-jährigen Tätigkeit bei der E.________ SA und der guten Qualifikation (wertvoller Mitarbeiter) derart hoch gewesen sei. Die Vorinstanz zog daher die LSE 1998 bei, wonach der Durchschnittsverdienst für mit einfachen und repetitiven Tätigkeiten (Anforderungsniveau 4) im privaten Sektor (bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) beschäftigte Männer monatlich Fr. 4268.- (inkl. 13. Monatslohn; TA1) beträgt. Gestützt hierauf ermittelte sie für das Jahr 2000 ein Einkommen von Fr. 54'698.- (Fr. 4268.- x 12 : 40 x 41,8 [wöchentliche betriebsübliche Arbeitszeit] : 104,6 [Indexstand 1. Januar 1998] x 106,9 [Indexstand 31. Dezember 2000]). Weiter führte sie aus, das von der IV-Stelle eruierte Valideneinkommen von Fr. 55'250.- wirke sich demnach zu Gunsten des Versicherten aus.