Citation: 8C_618/2022 E. 3

Die Vorinstanz hat die vertrauensärztliche Einschätzung des Dr. med. C.________ vom 12. August 2021 übernommen, wonach der Beschwerdeführer ab diesem Datum zu 50 % arbeitsfähig gewesen sei. Davon ausgehend hat sie im Wesentlichen erkannt, die geltend gemachte volle Arbeits- und Vermittlungsfähigkeit bereits nach Austritt aus der Klinik D.________, am 8. Juni 2021 erscheine nicht überwiegend wahrscheinlich, sei es doch ab dem 12. August 2021 wohl kaum zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustands gekommen. Gegen eine Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers vom 9. Juni bis 11. August 2021 spreche zudem, dass dieser nach eigenen Angaben bis Ende August 2021 aus gesundheitlichen Gründen kein öffentliches Verkehrsmittel habe benützen können. Damit fehle es an der für die Vermittlungsfähigkeit erforderlichen Mobilität. Fraglich erscheine überdies die subjektive Vermittlungsbereitschaft, nachdem sich der Beschwerdeführer in Bezug auf die Vermittlungsfähigkeit nicht auf die bisher ausgeübten IT-Tätigkeiten im Homeoffice beschränken dürfe. Ausserdem habe er selber stets auf die Jobzusage der B.________ AG hingewiesen, welche ihn nach einer im Herbst 2021 noch bevorstehenden Operation nach wie vor unbedingt anstellen wolle. Gestützt darauf hat das kantonale Gericht den Einspracheentscheid vom 26. November 2021 bestätigt.