Citation: I 312/05 09.11.2005 E. 2

2.1 Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass im Falle des Beschwerdegegners die beiden Vergleichseinkommen - Validen- und Invalideneinkommen - nicht zuverlässig ermittelt oder geschätzt werden können, weshalb dem Einkommensvergleich die notwendige Grundlage entzogen und das ausserordentliche Bemessungsverfahren durchzuführen ist. Folglich ist in Anlehnung an die spezifische Methode für Nichterwerbstätige (Art. 27 IVV) ein Betätigungsvergleich vorzunehmen, welcher erwerblich zu gewichten ist (BGE 128 V 30 Erw. 1 mit Hinweisen). Dies ist unbestritten. 2.2 Die vorinstanzliche Gewichtung der drei verschiedenen Arbeitsbereiche des Versicherten - Chauffeurtätigkeit, Service/Reparatur, Administration - bezieht sich auf den damit verbundenen Zeitaufwand und erscheint mit 90 % (Chauffeurtätigkeit), 8 % (Service/Reparatur) und 2 % (Administration) als angemessen. Dies wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch nicht mehr gerügt. Die leidensbedingte Einschränkung in den Bereichen Service/Reparatur (75 %) und im Bereich Administration (0 %) ist ebenfalls nicht mehr strittig. 2.3 Dem kantonalen Gericht ist beizupflichten, dass dem Beschwerdegegner bei den gegebenen besonderen Umständen die Aufnahme einer Verweisungstätigkeit nicht mehr zumutbar ist. Dies ist denn auch unbestritten. Die Vorinstanz hat die ärztlichen Berichte der Dres. med. D.________, Facharzt für Innere Medizin, vom 27. Mai 2002 und G.________ vom 7. Mai 2003 sowie die Erkenntnisse aus der öffentlichen mündlichen Verhandlung vom 23. Februar 2005 berücksichtigt. In diesem Rahmen konnte sich das mit einem Mediziner (Dr. med. S.________) als Fachrichter besetzte Verwaltungsgericht bei der Parteibefragung ein Bild von der Konstitution des Versicherten machen. Bei der mehrjährigen Zusammenarbeit zwischen der Firma X.________ und dem Versicherten (vgl. auch Erw. 4.2 hienach) darf auf ein besonders stabiles Arbeitsverhältnis im Sinne der Rechtsprechung geschlossen werden, welches eine Bezugnahme auf den allgemeinen Arbeitsmarkt erübrigt. Mit der Vorinstanz ist anzunehmen, dass der Beschwerdegegner an dieser Stelle im Chauffeurberuf gut eingegliedert war und die ihm verbliebene Arbeitsfähigkeit in zumutbarer Weise voll ausgeschöpft hat. Abgesehen davon bestehen keine Anhaltspunkte dafür, dass es sich beim ausbezahlten Gehalt um Soziallohn handeln könnte, an dessen Annahme die Rechtsprechung strenge Anforderungen stellt (BGE 126 V 76 Erw. 3b/aa, 117 V 18 mit Hinweisen; Urteile T. vom 22. August 2005 Erw. 5.3.1, I 102/05, und C. vom 3. Februar 2004 Erw. 4.2, I 754/02).