Citation: 8C_89/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz erwog, gemäss Umsatzliste der Beschwerdeführerin seien die Umsätze im Januar und Februar 2022 insgesamt stark rückläufig gewesen, ab März 2022 seien sie jedoch wieder deutlich angestiegen. Der Bundesrat habe auf den 17. Februar 2022 fast alle behördlichen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie, insbesondere die Maskenpflicht in Innenbereichen von Restaurants und die Zugangsbeschränkungen mittels Zertifikat (Impf-, Genesungs- oder Testzertifikat) zu Innenbereichen von Restaurants aufgehoben. Dadurch sei mit einer deutlichen Steigerung der Nachfrage nach Leistungen der Gastronomie zu rechnen gewesen, was sich in den Umsatzzahlen der Beschwerdeführerin widergespiegelt habe. Laut einer Konjunkturumfrage Gastgewerbe der Konjunkturforschungsstelle (KOF) der ETH und der GastroSuisse hätten die Umsätze der Restaurationsbetriebe im 1. Quartal des Jahres 2022 im Vergleich zum 1. Quartal 2021 um 78 % zugenommen. Zudem sei die Nachfrage in der Gastronomie seit Beginn des Jahres 2022 bei fast drei Fünftel der Betriebe gestiegen. Dieser Trend habe sich auch im zweiten Quartal des Jahres 2022 fortgesetzt (https://gastrosuisse.ch/de/branchenwissen/zahlen-und-trends/konjunkturkof). Das SECO habe damit übereinstimmend angenommen, dass die Erholung im Gastgewerbe im 4. Quartal des Jahres 2021 durch die auf das Gastgewerbe ausgeweiteten Massnahmen unterbrochen worden sei (www.seco.admin.ch/seco/de/home/Publikationen_Dienstleistungen/Publikationen_und_Formulare/konjunkturtendenz/kt_fruehjahr_2022.html). Auch das AWA sei im Zürcher Wirtschaftsmonitoring vom März 2022 davon ausgegangen, dass sich die Geschäftslage im Gastgewerbe des Kantons Zürich zu Beginn des Jahres 2022 zwar wieder verschlechtert habe, mit Aufhebung der meisten Massnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie aber bald wieder mit einer Aufwärtsbewegung zu rechnen sei. Eine Rückkehr chinesischer Gäste sei aufgrund der Zero-Covid-Politik in China in naher Zukunft gemäss Tourismusprognose der KOF nicht zu erwarten. Was die Teleheimarbeit betreffe, bestünde gegenwärtig noch keine genügende statistische Grundlage zur Beantwortung der Frage, ob der signifikante Anstieg der Teleheimarbeit während der Zeit der Covid-19-Pandemie zu einer deutlichen und bleibenden Veränderung in der Erwerbswelt geführt habe. Es gebe jedenfalls gewichtige Anzeichen dafür, dass sich die in den letzten zwanzig Jahren zu beachtende Tendenz einer graduellen Zunahme von Teleheimarbeit durch die Pandemie bleibend verstärkt habe.