Citation: 5A_630/2008 10.04.2009 E. 2

Gleichwohl hat die Beschwerdeführerin ihre Eingabe als Beschwerde in Zivilsachen bezeichnet. Die unrichtige Bezeichnung des Rechtsmittels schadet der Beschwerdeführerin nicht, wenn bezüglich des statthaften Rechtsmittels sämtliche formellen Voraussetzungen erfüllt sind und daher eine Konversion möglich ist (BGE 134 III 379 E. 1.2 S. 382; 131 I 291 E. 1.3 S. 296; 126 III 431 E. 3 S. 437; 126 II 506 E. 1b S. 509; je mit Hinweisen). Da die Streitwertgrenze für eine Beschwerde in Zivilsachen nicht erreicht wird, stellt sich somit die Frage, ob die Eingabe der Beschwerdeführerin den Anforderungen an die Begründung einer subsidiären Verfassungsbeschwerde genügt. Mit der Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden (Art. 116 BGG). Die Beschwerdeführerin muss angeben, welches verfassungsmässige Recht verletzt wurde, und substanziiert darlegen, worin die Verletzung besteht (BGE 133 III 439 E. 3.2 S. 444 mit Hinweis). Das Bundesgericht kann die Verletzung eines Grundrechtes nur insofern prüfen, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 118 BGG). Es kann davon nur abweichen, wenn die Sachverhaltsfeststellung unter Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts zustande kam (Art. 118 Abs. 2 und Art. 116 BGG), was die Beschwerdeführerin präzise geltend zu machen hat (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 III 439 E. 3.2 S. 445 mit Hinweis). Die Beschwerdeführerin macht zum einen eine Verletzung von Art. 319 SchKG und Art. 356 OR geltend. Die Geltendmachung einer einfachen Gesetzesverletzung genügt jedoch für die Begründung einer subsidiären Verfassungsbeschwerde nicht. Auch geht weder aus den einzelnen konkreten Vorbringen der Beschwerdeführerin noch aus dem angefochtenen Urteil hervor, weshalb mit Letzterem ein verfassungsmässiges Recht verletzt worden sein soll. Insbesondere vermögen die Ausführungen der Beschwerdeführerin weder eine Verletzung der aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 BV) fliessenden Begründungspflicht noch das Vorliegen von Willkür in der Rechtsanwendung (Art. 9 BV) zu begründen. Zum andern rügt die Beschwerdeführerin die Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz. Im Zusammenhang mit der Frage, ob der Beschwerdeführerin eine zumutbare Stelle angeboten worden sei und es daher an einer Voraussetzung für die Ausrichtung einer Austrittsleistung fehle, führte das Obergericht unter anderem aus, die Beschwerdeführerin sei statt Leiterin Auszeichnung fortan stellvertretende Gruppenleiterin gewesen (s. oben, Sachverhalt Bst. A), was indes durch einen Lohnanstieg um 3,8% (Fr. 67'470.-- statt Fr. 65'000.--) wettgemacht worden sei. Die Beschwerdeführerin bringt vor, ihr Lohn, welcher Basis für die Berechnung der Austrittsabfindung sei, habe sich zum Kündigungszeitpunkt auf Fr. 5'150.-- und nicht auf Fr. 5'000.-- belaufen. Aus diesen Ausführungen geht jedoch nicht hervor, inwieweit die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen unter Verletzung eines verfassungsmässigen Rechts, namentlich des Willkürverbots, zustande gekommen sein sollen. Insoweit erweist sich die Verfassungsbeschwerde als ungenügend begründet. Fehlt es an einer Voraussetzung der subsidiären Verfassungsbeschwerde, kann offen gelassen werden, ob eine Konversion der Beschwerde in Zivilsachen überhaupt zulässig wäre.