Citation: 8C_221/2014 E. 3.1

3.1. Im angefochtenen Entscheid wurde die Annahme einer im Gesundheitsfall zu 80 % ausgeübten erwerblichen Betätigung (samt nicht entlöhntem Einsatz im familieneigenen Laden) vor dem Hintergrund des detailliert wiedergegebenen beruflichen Werdegangs der Beschwerdeführerin im Wesentlichen wie folgt begründet: Die über eine kaufmännische Ausbildung verfügende Versicherte habe auch als Gesunde praktisch ausnahmslos im Rahmen von Teilzeitbeschäftigungen gearbeitet. Entsprechend habe sie sowohl bei der Anmeldung zum IV-Leistungsbezug wie auch anlässlich des am 19. November 2009 ausgefüllten Fragebogens eigenhändig vermerkt, vor der Gesundheitsschädigung in einem 80 %-Pensum als selbstständige Reinigungskraft tätig gewesen zu sein. Im Abklärungsbericht Haushalt vom 19. Dezember 2012 sei sodann ebenfalls festgehalten worden, dass sie ohne leidensbedingte Einschränkungen im Ausmass von 80 % einer selbstständigen Beschäftigung nachgehen würde. Ferner spreche auch der Umstand, dass die Beschwerdeführerin Mutter eines im Verfügungszeitpunkt knapp 14-jährigen, noch schulpflichtigen Sohnes sei und der Ehemann auf Grund seiner beruflichen Verpflichtungen nur zeitweilig bei seiner Familie lebe, gegen ein ausserhäusliches Vollpensum. Angesichts dieser Gegebenheiten sei der Entscheid der IV-Stelle, die Versicherte als im Validitätsfall zu 20 % im Haushaltsbereich Tätige einzustufen, nicht zu beanstanden.