Citation: 2C_339/2018 E. 6.1

6.1. Bezüglich des Strafverfahrens hat die Beschwerdeführerin ihren Strafantrag zurückgezogen; die kantonalen Behörden gingen in antizipierter Beweiswürdigung davon aus, dass den Strafakten nicht entnommen werden könne, warum sie dies getan hat (Ratlosigkeit bzw. Druck des Ex-Ehemanns usw.), weshalb die entsprechenden Akten zur Abklärung des Sachverhalts insofern untauglich seien. Die entsprechende Annahme ist nicht willkürlich, zumal der einschlägige Polizeirapport vom 3. Juni 2014 (Einsatz vom 30. März 2014) bei den Akten liegt; die kantonalen Behörden haben die von den Betroffenen dort geschilderten Vorkommnisse in ihre inhaltliche Prüfung miteinbezogen, ob die Beschwerdeführerin in relevanter Weise Opfer häuslicher Oppression geworden ist.