Citation: 2A.399/2001 20.09.2001 E. 2

2.- Die Eingabe erweist sich als offensichtlich unbegründet, soweit darauf einzutreten ist, und kann deshalb ohne Schriftenwechsel oder Einholen von Vernehmlassungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG mit summari-scher Begründung erledigt werden: Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens bildet ausschliesslich die vom Verwaltungsgericht bejahte Rechtmässigkeit des Nichteintretensentscheids des Regierungsrats und nicht auch die materielle Frage, ob die Direktion für Soziales und Sicherheit (Fremdenpolizei) die Bewilligung des Beschwerdeführers zu Unrecht nicht verlängert hat bzw. auf ein weiteres Gesuch wegen Art. 7 ANAG erneut eintreten müsste; auf die diesbezüglichen Ausführungen in der Beschwerdeschrift ist deshalb, weil nicht sachbezogen (Art. 108 Abs. 2 OG; BGE 118 Ib 134 ff.), nicht weiter einzugehen. Der Beschwerdeführer nahm an, die Rekursfrist vor dem Regierungsrat stehe vom 20. Dezember bis und mit 8. Januar still. Dies traf indessen nicht zu, was seinem Anwalt nicht entgehen konnte, nachdem § 71 des Zürcher Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 die Regelung über die Gerichtsferien (§ 140 Abs. 1 des Gerichtsverfassungsgesetzes vom 13. Juni 1976 [GVG]) nur für das Verfahren vor Verwaltungsgericht, nicht aber für das Verwaltungsrekursverfahren anwendbar erklärt. Die entsprechende Auslegung des kantonalen Rechts durch den Regierungsrat ist publiziert (RB 1985 Nr. 7) und vom Bundesgericht bereits als verfassungskonform beurteilt worden (Urteil vom 14. Oktober 1983, veröffentlicht in ZBl 86/1985 S. 167 ff.); sie kann überdies der einschlägigen Doktrin entnommen werden (Kölz/Bosshart/Röhl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, Zürich 1999, § 11 N 13 und § 71 N 5). Hat der Beschwerdeführer damit wegen eines Irrtums die Rekursfrist verpasst, ohne dass ein Fristwiederherstellungsgrund gegeben war oder behauptet wurde, konnte der Regierungsrat auf seine Eingabe nicht eintreten. Die Fristwahrung dient dem geordneten Verfahrensablauf. Wird auf eine Eingabe im Unterlassungsfall - und ohne dass ein Wiederherstellungsgrund gegeben wäre - nicht eingetreten, liegt hierin allein noch kein überspitzter Formalismus (vgl. BGE 127 I 31 E. 2a S. 34), auch wenn der Betroffene den entsprechenden Entscheid als hart empfinden mag. Es ist an ihm, seine Rechte unter Einhaltung der einschlägigen Verfahrensbestimmungen zu wahren, umso mehr wenn er - wie hier - durch einen Anwalt vertreten ist, welcher das kantonale Verfahrensrecht kennen muss. Soweit der Beschwerdeführer einwendet, das Verwaltungsgericht bezeichne die Zürcher Regelung selber als "sehr irreführend", übersieht er, dass insofern lediglich die Beschwerdeschrift zitiert, die entsprechende Auffassung in der Folge aber gerade verworfen wurde.