Citation: 6B_144/2016 E. 2.3

2.3. Die Vorinstanz hält es angesichts der Aussagen einer Zeugin für zweifelsfrei erwiesen, dass die Beschwerdeführerin die Beschwerdegegnerin 2 nach einer verbalen Auseinandersetzung durch Packen am Arm daran hindern wollte, den Raum zu verlassen. Dabei sei es offensichtlich zu einer wie auch immer gearteten Rangelei gekommen, anlässlich welcher die Beschwerdeführerin versucht habe, die Beschwerdegegnerin 2 zu küssen. Die Beschwerdeführerin selbst habe angegeben, dass die erwähnte Zeugin angesichts des Vorfalls zu weinen begonnen habe. Sie habe nicht verhindern können, dass die Beschwerdegegnerin 2 zusammen mit der Zeugin den Raum verlassen habe. Die Vorinstanz hält ferner fest, es bestehe kein Zweifel daran, dass das im Spital Rheinfelden diagnostizierte Quetschtrauma am rechten Unterarm der Beschwerdegegnerin 2 vom Festhalten der Beschwerdeführerin herrühre. Angesichts der engen zeitlichen Umstände könne ausgeschlossen werden, dass sich die Beschwerdegegnerin 2 die Quetschung sonstwie zugezogen haben könnte. Dass der werkärztliche Dienst das Quetschtrauma nicht diagnostiziert habe, ändere daran nichts, da die Beschwerdegegnerin 2 bereits gegenüber dem Werkarzt über Schmerzen am rechten Unterarm geklagt habe und diese mit einer Kühlbinde behandelt worden seien. Diese Feststellungen sind nicht zu beanstanden. Die Beschwerdeführerin wendet ein, die vom Spital vorgenommene Qualifizierung der Rötung am rechten Unterarm als Quetschtrauma stehe im klaren Widerspruch zu den Befunden des Werkarztes, der die Beschwerdegegnerin 2 als Erster nach dem Vorfall untersucht habe. Damit beschränkt sie sich darauf, aus den Vorfällen nur jene Elemente zu erwähnen, die ihrer Sicht der Dinge entsprechen. Sie legt nicht dar, inwiefern das angefochtene Urteil schlechterdings unhaltbar sein soll oder dass das Urteil der Vorinstanz mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Versehen beruht. Auf die Beschwerde ist insofern nicht einzutreten.