Citation: 5A_963/2022 E. 1.3

1.3. Das Kantonsgericht ist auf das bei ihm erhobene Rechtsmittel soweit die Teilung der Erbschaft betreffend nicht eingetreten, weil die Beschwerdeführer keine hinreichenden Rechtsbegehren gestellt und die Berufung nicht ausreichend begründet hätten (vgl. hinten E. 3 und 4). Soweit die Gültigkeit des Erbvertrags vom 9. April 2008 betreffend trat die Vorinstanz auf die Berufung ebenfalls nicht ein, erwog in einer Eventualbegründung aber, dass das Rechtsmittel ohnehin unbegründet wäre (vgl. hinten E. 5). Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens ist damit nur die Frage, ob die Vorinstanz zu Recht auf die Berufung nicht eingetreten ist, und das Bundesgericht kann nicht in der Sache entscheiden (BGE 135 II 38 E. 1.2). Soweit die Beschwerdeführer im Eventualstandpunkt darüber hinausgehende Feststellungs-, Leistungs- oder Gestaltungsbegehren stellen und begründen, ist darauf daher nicht einzutreten (Urteil 5A_844/2021 vom 25. Mai 2022 E. 1.2). An diesem Ergebnis ändert nichts, dass das Kantonsgericht sich bezüglich des Erbvertrags im Eventualstandpunkt auch zur materiellen Rechtslage geäussert hat (vgl. dazu BGE 139 II 233 E. 3.2). Eine Beurteilung der streitbetroffenen Erbteilung in ihrer Gesamtheit wird hierdurch nicht möglich und an einer von der Teilungsfrage unabhängigen Beurteilung der Gültigkeit des Vertrags besteht kein Interesse (vgl. hinten E. 5).