Citation: 8C_53/2023 E. 5.2

5.2. Bezüglich der 50%-igen Leistungseinschränkung bei voller Stundenpräsenz erwog die Vorinstanz, anders als bei einem Teilzeitpensum sei rechtsprechungsgemäss nach wie vor bei grundsätzlich vollzeitlich arbeitsfähigen Männern, die krankheitsbedingt lediglich reduziert einsatzfähig sind, kein Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_627/2021 vom 25. November 2021 E. 5.1 f.). Das reduzierte Arbeitstempo, die verminderte psychische Belastbarkeit, die Empfehlung für Tätigkeiten ohne besonderen Zeitdruck und die weiteren vorhandenen gesundheitlichen Einschränkungen seien vorliegend bereits bei der Arbeitsfähigkeitsschätzung berücksichtigt worden. Diese dürften nicht zusätzlich in die Bemessung des leidensbedingten Abzugs einfliessen und so zu einer doppelten Anrechnung desselben Gesichtspunkts führen (BGE 146 V 16 E. 4.1 mit Hinweis).