Citation: 5A_1004/2018 E. 2.2

2.2. Die Beschwerdeführerin ist der Auffassung, an der Haussitzung vom 11. September 2013 sei die Vertagung des Investitionsentscheids beschlossen worden (Abwarten, was die Miteigentümergemeinschaft macht) und das Ausschussmitglied dürfe sich nicht über den Willen der Haussitzung hinwegsetzen. Im Kern macht die Beschwerdeführerin mithin geltend, Beschlüsse der Haussitzung seien jedenfalls für die Traktandierung von Geschäften für die Stockwerkeigentümergemeinschaft verbindlich. Dem Argument des Kantonsgerichts, wonach Haussitzungen in den Statuten nicht vorgesehen seien und gemäss Statuten einzig die Stockwerkeigentümergemeinschaft Beschlüsse fälle, soweit nicht der Verwalter zuständig sei, setzt die Beschwerdeführerin nichts entgegen. Damit bleibt es bei der Erkenntnis, dass statutengemäss zur Eigentümerversammlung vom 21. Oktober 2013 eingeladen worden ist. Von Nichtigkeit kann keine Rede sein.