Citation: 6B_334/2019 E. 4.5.2

4.5.2. Der Beschwerdeführer 3 macht diesbezüglich geltend, der Beschuldigte habe die Wertpapiere im Wert von Fr. 480'000.--, welche er gemäss dem Mietvertrag vom 12. Oktober 2010 bereits vor der Vertragsunterzeichnung als Sicherheit erhalten habe, entgegen seinen vertraglichen Verpflichtungen nie als Sicherheit im Sinne von Art. 257e OR hinterlegt. Nachdem er den Beschuldigten im Juni 2011 auf Hinterlegung, ev. Herausgabe der Wertschriften verklagt habe und ihm hierfür nach der erfolglosen Schlichtungsverhandlung die Klagebewilligung erteilt worden sei, habe sich der Beschuldigte ihm gegenüber in einer von Rechtsanwältin L.________ verfassten Vereinbarung vom 22. Juli 2011 verpflichtet, das Wertschriftendepot nach Abzug der Sicherheit von drei Monatsmieten (Fr. 6'000.--) und den Mietzinsen für die Monate April bis Dezember 2011 (Fr. 18'000.--) im verbleibenden Betrag von Fr. 456'000.-- herauszugeben. Die Vorinstanz habe die Vereinbarung vom 22. Juli 2011 zu Unrecht unberücksichtigt gelassen und die Zeugeneinvernahme von Rechtsanwältin L.________ abgelehnt. Wie es sich damit verhält, kann offenbleiben, da dies für die Beurteilung der Zulässigkeit der Ersatzforderung nicht von Belang ist.