Citation: I 427/05 24.03.2006 E. 3.2

3.2.1 Daraus erhellt, dass Dr. med. H.________ die langjährige Malertätigkeit auf Grund der Knie- und Rückenbeschwerden als nicht mehr zumutbar erachtete, er dem Versicherten aber jedenfalls ab Zeitpunkt der Erstattung des Berichts (Mai 2002) in einer mehrheitlich sitzenden, zwischendurch stehenden und gehenden (vgl. den Bericht vom 8. Januar 2003), körperlich und intellektuell nicht anspruchsvollen Beschäftigung vorbehaltlos eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit bescheinigte. Widersprüchlich mutet angesichts dieser Aussage demgegenüber die Feststellung des Arztes in dessen Bericht vom 8. Januar 2003 an, wonach die Arbeitsfähigkeit für eine leidensangepasste Ganztagestätigkeit medizinisch-theoretisch erst ab 1. Oktober 2002 gegeben sei. Die nachträgliche Neufestsetzung des entsprechenden Zeitpunkts erschiene einzig für den Fall nachvollziehbar, dass sich eine nachträglich aufgetretene, anlässlich der erstmaligen Beurteilung noch nicht vorhersehbare Verschlechterung des Gesundheitszustandes eingestellt hätte. Als alleinigen diesbezüglichen Hinweis nennt Dr. med. H.________ in seinem zweiten Bericht indessen eine erhebliche psychische Überlagerung des somatischen Krankheitsbildes, deren Krankheitswert sich im Folgenden aber nicht erhärten liess (vgl. Gutachten des Dr. med. F.________ vom 10. März 2003). 3.2.2 Es kann somit davon ausgegangen werden, dass der Versicherte zwar ab Januar 2001 nicht mehr in der Lage war, seiner ursprünglichen Arbeit nachzugehen, er aber seit Mai 2002 - nach mehrmonatiger nachoperativer Rekonvaleszenzzeit - wiederum eine seinen körperlichen Beschwerden angepasste Tätigkeit auszuüben vermochte. Der Umstand, dass der Versicherte - wie im Bericht vom 8. Mai 2002 vermerkt - vermehrt unter Rückenschmerzen leidet, scheint sich nach Auffassung des Dr. med. H.________ nicht leistungsvermindernd auf eine körperlich adaptierte Tätigkeit auszuwirken. Liegt somit auch keine bloss unterschiedliche Beurteilung eines an sich gleich gebliebenen Sachverhalts vor, ist eine revisionsrechtlich relevante Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen zu bejahen, welche - bei entsprechenden erwerblichen Folgen - geeignet ist, eine Herabsetzung oder Aufhebung der nach Ablauf der einjährigen Wartezeit (gemäss Art. 29 Abs. 1 lit. b in Verbindung mit Abs. 2 IVG) per 1. Januar 2002 zugesprochenen ganzen Rente herbeizuführen. 3.3 Hinsichtlich der - zu Recht nicht beanstandeten - erwerblichen Auswirkungen der zumutbaren Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Verweisungstätigkeit hat es, mit Vorinstanz und Verwaltung, sein Bewenden damit, dass ab dem Zeitpunkt, ab welchem eine ganztägige leidensangepasste Tätigkeit zumutbar war, d.h. nach dem zuvor Ausgeführten ab Mai 2002, keine rentenbegründende Invalidität mehr vorlag. Insbesondere in Bezug auf den vom kantonalen Gericht bestätigten Abzug vom statistischen Lohn in Höhe von 20 % (vgl. BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc; AHI 2002 S. 71 Erw. 4b/cc [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01]) besteht kein Anlass für eine abweichende Ermessensausübung (Art. 132 OG; BGE 126 V 362 Erw. 5d mit Hinweis). Die seit 1. Januar 2002 ausgerichteten Rentenleistungen sind somit einzustellen. Der Umstand, dass die IV-Stelle die Rente nach Massgabe der Ausführungen des Dr. med. H.________ in dessen Bericht vom 8. Januar 2003 erst per Ende September 2002 aufhob, erscheint nunmehr - ausgehend von einer bereits wieder ab Mai 2002 vorhandenen Arbeitsfähigkeit in einer geeigneten Tätigkeit - zwar als sehr grosszügig bemessen, lässt sich jedoch namentlich vor dem Hintergrund der in Art. 88a Abs. 1 Satz 2 IVV enthaltenen Regelung, wonach die anspruchsbeeinflussende Änderung in jedem Fall zu berücksichtigen ist, nachdem sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate angedauert hat und voraussichtlich weiterhin andauern wird, dennoch vertreten.