Citation: 9C_93/2019 E. 4.1.1

4.1.1. Im angefochtenen Entscheid wurde die Abklärungspflicht als erfüllt eingestuft. Die Orthopäden der Klinik B.________ hätten die Schmerzen der Versicherten im Bewegungsapparat kompetent einschätzen können, da dieser Bereich auch zu ihrem Fachgebiet gehöre. Es habe sich zudem bei der Empfehlung im Gutachten lediglich um einen Vorschlag gehandelt, differentialdiagnostisch eine rheumatologische Untersuchung durchzuführen. Massgebend sei letztlich aber nicht die Diagnose, sondern die Beeinträchtigung des Bewegungsapparats und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit der versicherten Person. Diese Faktoren hätten durch die orthopädischen Abklärungen im Rahmen des zweiten Gutachtens der Klinik B.________ vom 18. November 2016 (samt Ergänzung vom 6. Juni 2017) ausreichend beurteilt werden können.