Citation: 1B_258/2022 E. 1.3

1.3. Im Zeitpunkt der Beschwerdeerhebung waren alle Termine, für die der Beschwerdeführer Urlaubsgesuche gestellt hatte, bereits verstrichen. Damit entfiel das aktuelle Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids und es stellt sich die Frage, ob von dieser Sachurteilsvoraussetzung ausnahmsweise abgesehen werden kann. Ob das der Fall ist, beurteilt sich im Licht der mit der Beschwerde aufgeworfenen Fragen, d.h. der darin hinreichend substanziiert vorgetragenen Rügen (vgl. Urteil 1C_4/2021 vom 27. April 2021 E. 1 mit Hinweisen). Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt gestützt auf Art. 106 Abs. 2 BGG eine qualifizierte Rügepflicht (BGE 136 I 65 E. 1.3.1 mit Hinweisen). Dabei prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit möglich, belegte Rügen. Diese qualifizierte Rügepflicht kommt auch zum Tragen, wenn der Beschwerdeführer eine offensichtlich unrichtige (willkürliche) Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz geltend macht (Art. 97 Abs. 1 BGG).