Citation: I 267/05 06.10.2005 E. 2

2.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, der Versicherte sei am 20. Mai 2004 nicht zu einer konkreten Eingliederungsmassnahme, sondern zur Bekundung seiner Bereitschaft zur Mitwirkung bei der beruflichen Eingliederung aufgefordert worden. In der Folge habe er sich grundsätzlich, wenn auch zu Unrecht nur in beschränktem Umfang zur Teilnahme an beruflichen Massnahmen bereit erklärt. Ob er bei der beruflichen Eingliederung genügend kooperiert habe, lasse sich nicht schlüssig beurteilen. Das Vorgehen der IV-Stelle, welche nach durchgeführtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren weitere Eingliederungsmassnahmen wegen ungenügender Kooperation generell abgelehnt habe, ohne zuvor überhaupt eine konkrete Massnahme angeordnet zu haben, könne nicht geschützt werden. 2.2 Die Beschwerde führende IV-Stelle macht geltend, es sei in der Regel sinnlos, die Kooperationsbereitschaft anhand einer konkret angeordneten Massnahme zu überprüfen und nach durchgeführtem Mahn- und Bedenkzeitverfahren zu sanktionieren, wenn aufgrund von Äusserungen der betroffenen Person von vornherein klar sei, dass diese durch ihr Verhalten letztlich ein Scheitern von zumutbaren Massnahmen verursachen werde. Die Anordnung einer konkreten Massnahme dürfe aus Praktikabilitätsgründen nicht verlangt werden, wenn die versicherte Person im Voraus erkläre, sie werde die Rahmenbedingungen nicht einhalten.