Citation: 2C_7/2023 E. 5.1

5.1. Für die Prognose über die Auswirkungen des Ehegattennachzugs stützte die Vorinstanz auf die Berechnung ab, dass die künftige Ehegattin des Beschwerdeführers für die Deckung des gemeinsamen Bedarfs sowie für den Wegfall des Ergänzungsleistungsbezugs des Beschwerdeführers ein monatliches Einkommen von rund Fr. 3'000.-- erzielen müsste (angefochtener Entscheid E. 4.3). Die Vorinstanz erwog in diesem Zusammenhang, dass die Ausbildung der künftigen Ehefrau mit Blick auf den Schweizer Bildungsstandard nicht als überdurchschnittlich gut bezeichnet werden könne und sie aktuell noch nicht über namhafte Sprachkenntnisse in Deutsch verfüge. Sie könne gemäss ihrem Lebenslauf zudem keinerlei Arbeitserfahrung vorweisen. Entsprechend könne nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass sie langfristig dazu in der Lage sei, einer Arbeit im erforderlichen Umfang nachzugehen. Die der Beschwerdeschrift beigelegte Arbeitsbestätigung der C.________ AG von September 2022 sei überdies viel zu wenig konkret, als dass gestützt hierauf bestimmbare künftige Einnahmen abgeleitet werden könnten. Der Bestätigung mangle es an zentralen Angaben zum zukünftigen Arbeitsverhältnis. Dasselbe gelte für die behaupteten, aber nicht näher belegten telefonischen Interessensbekundungen an einer Anstellung der Verlobten des Beschwerdeführers. Gemäss Vorinstanz führe der Beschwerdeführer schliesslich selber aus, dass seine Verlobte weder einen Arbeitsvertrag noch eine konkrete Zusicherung für einen Stellenantritt in der Schweiz habe (angefochtener Entscheid E. 4.4).