Citation: 8C_351/2020 E. 3

Das kantonale Gericht hat verbindlich festgestellt, dass der Sohn des Beschwerdeführers bis 31. Juli 2019 in einem Lehrverhältnis gestanden, die theoretische Lehrabschlussprüfung jedoch nicht erfolgreich absolviert habe. Seit 1. August 2019 besuche er sechs Unterrichtsstunden pro Woche an der Kaufmännischen Berufsfachschule. Da das bisherige Lehrverhältnis nicht habe fortgeführt werden können bzw. der bisherige Lehrbetrieb ihn nicht weiterbeschäftigt habe, sei sein Sohn seinerseits arbeitslos geworden und habe Leistungen der Arbeitslosenversicherung erhalten. Er habe sich dabei im Umfang von 80 % dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestellt. Einer Tätigkeit mit Ausbildungscharakter sei er nicht nachgegangen. Damit erfülle er den geforderten minimalen Ausbildungsaufwand von wöchentlich 20 Stunden bei Weitem nicht. Er widme sich daher nicht überwiegend einem Ausbildungsziel, weshalb der Beschwerdeführer ab August 2019 keinen Anspruch mehr auf Ausbildungszulagen für seinen Sohn bzw. auf den entsprechenden Zuschlag nach Art. 22 Abs. 1 AVIG habe.