Citation: 9C_433/2019 E. 5.2.1

5.2.1. Der Beschwerdeführer machte mit Kostennoten vom 1. Oktober 2018 und 27. März 2019 einen Aufwand von insgesamt 14 Stunden und fünf Minuten sowie Spesen von 3 % geltend. In Anwendung kantonalen Rechts (vgl. E. 5.1 oben) kam die Vorinstanz zum Schluss, dieser Aufwand von rund 14 Stunden sei der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses nicht angemessen, insbesondere unter Berücksichtigung, dass der Rechtsvertreter die Versicherte bereits im Einspracheverfahren vertreten, die Akten somit bereits gekannt habe. Vor diesem Hintergrund erscheine namentlich ein Aufwand von sieben Stunden für die Beschwerdeschrift als überhöht. Dies gelte auch für zwei Fristerstreckungsgesuche vom 20. Dezember 2018 und 31. Januar 2019 (inklusive Kurzbriefe an die Klientin), für die der Rechtsvertreter eine benötigte Zeitdauer von 50 Minuten ausweise. Des Weiteren falle auf, dass für das Studium diverser Schreiben ein insgesamt beachtlicher Aufwand geltend gemacht werde. Nicht ersichtlich sei, worauf sich der Aufwand von 15 Minuten für ein "Studium Schreiben von SVG ZH" vom 2. Februar 2019 beziehe, liege doch kein entsprechendes Schreiben des hiesigen Gerichts bei den Akten. Dasselbe gelte für den Aufwand von 15 Minuten für ein "Studium Schreiben von SVG ZH / Kurzbrief an Klient/in" vom 3. November 2017.