Citation: 2C_109/2022 E. 3

Beim Amtshilfeersuchen der ersuchenden Behörde vom 17. Juli 2020 handelte es sich um ein Listenersuchen (zum Begriff des Listenersuchens vgl. BGE 146 II 150 E. 4.3; 143 II 628 E. 4.4 und E. 5.1). Unter den Verfahrensbeteiligten ist im bundesgerichtlichen Verfahren unbestritten, dass das Amtshilfeersuchen vom 17. Juli 2020 die vom Bundesgericht gestellten Anforderungen an Listenersuchen erfüllt (vgl. dazu BGE 146 II 150 E. 6.1.3; 143 II 628 E. 5; vgl. auch BGE 143 II 136 E. 6). Die Vorinstanz erwägt daher zu Recht, dass sich die voraussichtliche Erheblichkeit der ersuchten Informationen betreffend die von den Listen betroffenen Personen grundsätzlich bereits aus dem Amtshilfeersuchen ergebe und folglich ein zulässiges Ersuchen vorliege (vgl. E. 3.1 f. des angefochtenen Urteils).