Citation: 5A_841/2020 E. 4.2.5

4.2.5. Schliesslich beklagt sich der Beschwerdeführer darüber, dass die vorinstanzlichen Ausführungen zum anrechenbaren Wert seiner Grundstücke in R.________ (GB-Nrn. ttt, uuu, vvv, www, xxx und yyy) nicht nachvollziehbar seien. Unabhängig davon, wie viel investiert wurde, wie hoch die Anlagekosten waren etc., gehe es letztlich darum, welcher Gewinn aus dem Verkauf der diversen Liegenschaften erzielt wurde. Der Beschwerdeführer erklärt, dass der Nettogewinn zu versteuern sei, und präsentiert eine Aufstellung, in der er vom Grundstückgewinn jedes Grundstücks die Grundstückgewinnsteuer abzieht. Im Fall des Grundstücks R.________ GB-Nr. ttt sei der Grundstückgewinn noch offen; er dürfte auf rund Fr. 250'000.-- zu stehen kommen. Die Vorinstanz übernehme "unbeschaut" den erstinstanzlich eingesetzten Wert von Fr. 1'172'500.--, obwohl der Gewinn noch nicht "ausgemittelt" sei, was eine Gesetzesverletzung darstelle. Das Strassengrundstück R.________ GB-Nr. zzz sei eine Schenkung von G.________, stelle somit Eigengut dar und sei nicht zu berücksichtigen. Das Kantonsgericht erläutert über mehrere Seiten, dass Grundstücke in der güterrechtlichen Auseinandersetzung zum Nettoverkehrswert einzusetzen sind und wie dieser Nettoverkehrswert zu ermitteln ist. Insbesondere stellt der angefochtene Entscheid klar, dass für den güterrechtlichen Anrechnungswert weder die hypothekarische Belastung eines Grundstücks noch der Anlagewert des Baulandes oder die Baukosten in Abzug zu bringen sind, für die güterrechtliche Auseinandersetzung also nicht der Nettoverkaufsgewinn, sondern der Nettoverkehrswert massgebend ist, der im konkreten Fall anhand des späteren Veräusserungswerts bestimmt wurde. Was das Strassengrundstück R.________ GB-Nr. zzz angeht, ist laut Vorinstanz unbestritten, dass diese Immobilie im Wert von Fr. 900.-- der Errungenschaft des Beschwerdeführers anzurechnen ist. Mit all diesen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander. Stattdessen gibt er sich abermals mit appellatorischer Kritik und pauschalen Gegenbehauptungen zufrieden. Darauf ist nicht einzutreten.