Citation: 8C_472/2020 E. 5.1.2

5.1.2. Die Vorinstanz hielt zum Bericht des Dr. med. G.________ fest, dieser habe eine Arbeitsunfähigkeit des Beschwerdeführers in der angestammten Tätigkeit als Werkzeugmacher bestätigt. Er habe angegeben, dass eineinhalb Jahre nach dem Unfall von einer guten Wiederherstellung der Funktionen gesprochen werden könne, jedoch deutliche posttraumatische Residuen bestehen würden. Diese Ausführungen allein vermöchten indessen die von Dr. med. D.________ eingeschätze Arbeitsfähigkeit von 50 % für leidensangepasste Tätigkeiten mit der Möglichkeit der Wechselbelastung (Sitzen und Stehen, eher nicht Knien) nicht zu erschüttern. Ausserdem habe Dr. med. G.________ selber angegeben, dass seine Einschätzung allein auf der telefonischen Konsultation des Patienten und den Berichten der Kollegen beruhe, weshalb er die Arbeitsfähigkeit nicht abschliessend beurteilen könne. Sodann könne nicht gesagt werden, dass die von Dr. med. G.________ erwähnten posttraumatischen Einschränkungen des Versicherten - Gangunsicherheiten und Schmerzen in den unteren Extremitäten - in der Einschätzung des Kreisarztes nicht mit- resp. nicht korrekt berücksichtigt worden wären. Weiter habe der Spitalarzt nicht erklärt, weshalb er die versicherungsmedizinisch festgelegte Arbeitsfähigkeit als nicht vertretbar erachte.