Citation: I 422/05 29.08.2005 E. 2

2.1 Der Beschwerdeführer macht in erster Linie geltend, neben starken Rückenschmerzen und intensiven Unterbauchschmerzen leide er auch an einer chronischen Allergie mit wiederholt auftretender Urtikaria sowie an einem Diabetes mellitus. Im vorinstanzlichen Entscheid sei diesen Beschwerden zu wenig Beachtung geschenkt worden, sodass grundsätzlich von einer höheren als einer 50%igen Arbeitsunfähigkeit auszugehen sei. Dabei hält der Beschwerdeführer dafür, die Interaktion zwischen der chronischen Allergie und dem Diabetes mellitus führe dazu, dass die Einnahme von Kortison gegen das erste Leiden Auswirkungen auf das zweite verursache, sodass die Behandlung des Diabetes durch Insulin immer an die Einnahme von Kortison angepasst werden müsse. Zwar habe die Vorinstanz richtig erkannt, dass diese Beschwerden im Rahmen der Arztberichte zum Teil berücksichtigt worden waren und dennoch eine Arbeitsfähigkeit von 50 % attestiert wurde. Dies sei allerdings nicht überzeugend, weil die übrigen Ärzte eine Arbeitsunfähigkeit von gleichem Ausmass allein aufgrund des Rückenleidens bescheinigt hätten. 2.2 Die Betrachtungsweise des Beschwerdeführers ist nicht stichhaltig. In allen Arztberichten wurde im Wesentlichen die gleiche Diagnose gestellt, wobei der Hausarzt Dr. med. N.________ auch unter Einbezug des Diabetes und der chronischen Allergien auf eine 50%ige Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit schloss, während die Ärzte der RehaClinic Zurzach die zusätzlichen Leiden nicht als relevant erachteten, aber dennoch auf dieselbe Einschränkung der Arbeitsfähigkeit kamen. Dies ist insofern nicht von massgebender Bedeutung, als Dr. med. N.________ entgegen den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dargelegten Umständen weder in seinem Bericht vom 7. Juli 2002 noch in jenem vom 11. Oktober 2003 den zusätzlich geklagten Beschwerden eine besondere Beachtung geschenkt hat. Zudem hat der Hausarzt am 11. Oktober 2003 ausdrücklich festgehalten, es sei die Beurteilung der RehaClinic Zurzach einzuholen, welche sich im Mai 2002 bemüht habe, sowohl dem Rückenleiden wie auch der anderen Problematik mit der chronischen Allergie, dem Diabetes mellitus Typ II und dem ausgeprägten psychischen Leidensdruck des Patienten durch Intensivtherapie entgegenzutreten. Schliesslich ist zu berücksichtigen, dass im Bericht der RehaClinic Zurzach vom 11. November 2003, in welchem die fraglichen Beschwerden als nicht relevant erachtet wurden, im Gegensatz zu den Ermittlungen des Hausarztes auch ein Steigerungspotential der Arbeitsfähigkeit des Patienten zur Diskussion stand, obwohl die Umsetzbarkeit dieses Zumutbarkeitsfaktors durch die Klinik nicht eingehend geprüft wurde. Daraus ist zu schliessen, dass die Vorinstanz zu Recht von einer 50%igen Arbeitsfähigkeit in einer leichten bis mittelschweren, den Rücken nicht belastenden Tätigkeit ausgegangen ist und dies unter Mitberücksichtigung der zusätzlich bestehenden Leiden der chronischen Allergien und des Diabetes mellitus. Der medizinische Sachverhalt ist rechtsgenüglich abgeklärt.