Citation: 6B_218/2021 E. 1.1

1.1. Er rügt, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Trotz zahlreicher Widersprüche in den Aussagen der Zeugen C.C.________ und D.C.________ stelle sie vollumfänglich auf diese ab. Das Hauptargument für die Glaubhaftigkeit der Aussagen bilde für die Vorinstanz die Tatsache, dass die Zeugen kein Motiv hätten, den Beschwerdeführer falsch zu belasten. Tatsachenwidrig halte die Vorinstanz zudem fest, die Aussagen der beiden Zeugen seien immer gleich gewesen und würden viele Wahrheitssignale enthalten. Der Beschwerdeführer macht geltend, C.C.________ habe nach eigenen Angaben gesehen, dass der Beschwerdeführer ein Polohemd getragen habe, während D.C.________ in ihrer Einvernahme kein solches erwähne. Weiter habe C.C.________ erklärt, er würde den Mann, der das Auto zerkratzt hatte, vom Sehen her kennen, dieser würde seit sechs Monaten an der V.________ yyy wohnen, während D.C.________ erklärt habe, der Mann würde schon längere Zeit dort wohnen. Der Beschwerdeführer beanstandet in dieser Hinsicht, die Vorinstanz habe die Zeugen nicht aufgefordert, den beobachteten Mann nach optischen Merkmalen zu beschreiben und habe so gegen den Untersuchungsgrundsatz verstossen. Die Vorinstanz trage dem Umstand, dass die Zeugen eine Verwechslung zu 100 % ausgeschlossen, diese Sicherheit aber nicht wirklich begründet hätten, willkürlich keine Rechnung. Obwohl E.________ auch eine Glatze und die gleiche Statur wie der Beschwerdeführer habe, schliesse die Vorinstanz eine Verwechslung aus, was eine willkürliche Beweiswürdigung darstelle. Weiter setzt sich der Beschwerdeführer mit den Zeugenaussagen auseinander, wonach die Entfernung vom Küchenfenster, von wo diese ihre Beobachtungen gemacht hätten, bis zum parkierten Auto 10-17 Meter betragen habe. Er bringt vor, die Vorinstanz setze sich nicht damit auseinander, ob die Zeugen aus einer solchen Entfernung im Dunkeln den Täter hätten erkennen können. Dabei argumentiert er, beide Zeugen hätten nicht angeben können, in welcher Hand der Täter den Gegenstand, mit welchem er das Auto zerkratzt habe, gehalten habe. Auch hätten sie nicht sicher sagen können, mit welchem Gegenstand der Täter die Kratzer gemacht habe, wobei C.C.________ lediglich vermutet habe, es sei ein Schlüsselbund mit einem "Bändeli" gewesen. Dem hält der Beschwerdeführer entgegen, er habe ausgesagt, er trage seine Schlüssel immer in einem Lederetui. Bei genauer Betrachtung seien die Aussagen des Beschwerdeführers nicht so unglaubhaft, wie von der Vorinstanz abgetan. Vielmehr habe die Vorinstanz eine unvoreingenommene Auseinandersetzung mit seinen Aussagen willkürlich unterlassen. Soweit die Vorinstanz die Aussagen des Beschwerdeführers mit der Begründung abtue, die Aussagen der Zeugen seien glaubhaft und sie hätten kein Motiv für eine Falschaussage, so stelle sie den Sachverhalt gestützt auf einen Zirkelschluss fest und verfalle dabei in Willkür. Indem die Vorinstanz den Sachverhalt in Bezug auf den Vorwurf der Sachbeschädigung offensichtlich falsch festgestellt habe, verletze sie damit Bundesrecht und mithin auch den Grundsatz "in dubio pro reo".