Citation: 1C_158/2023 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführenden bringen weiter sinngemäss vor, die Beschwerdeführerin 2 hätte von Anfang an in die Verfahren, die zur Vollstreckungsverfügung geführt haben, beteiligt werden müssen. Die Vorinstanz hatte sich auch mit dieser Rüge eingehend auseinandergesetzt. Diesbezüglich zeigen die Beschwerdeführenden ebenfalls nicht rechtsgenüglich auf, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts bzw. dessen Urteil selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Es reicht nicht aus, eine gegenteilige Ansicht als die Vorinstanz zu vertreten und die vorinstanzlichen Ausführungen sinngemäss als unzutreffend zu bezeichnen. Insbesondere die angeblichen Grundrechtsverletzungen verlangen eine eingehendere Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Argumenten. Immerhin kann darauf hingewiesen werden, dass die Beseitigung der Störung praxisgemäss alternativ oder kumulativ von jedem Verhaltens- oder Zustandsstörer verlangt werden kann, wobei der zuständigen Behörde bei der Auswahl der oder des Pflichtigen ein Ermessensspielraum zusteht. Das Bundesgericht schreitet diesbezüglich wegen Verletzung des Willkürverbots nur ein, wenn die zuständige Behörde ihr Ermessen missbraucht oder überschritten hat (BGE 107 Ia 19 E. 2b; Urteil 1C_180/2021 vom 19. August 2021 E. 3.3 mit Hinweisen). Eine Verletzung des rechtlichen Gehörs der Beschwerdeführerin 2 oder gar eine Nichtigkeit der Vollstreckungsverfügung kann entsprechend nicht daraus abgeleitet werden, dass die Vollstreckungsverfügung sich bloss an die Grundeigentümerin richtet, nicht jedoch an die das strittige Gebäude nutzende Beschwerdeführerin 2. Dass die Vorinstanz diesbezüglich willkürlich gehandelt haben soll, machen die Beschwerdeführenden hingegen nicht geltend.