Citation: 8C_317/2024 E. 6.3

6.3. Die Vorinstanz begründete insbesondere eingehend, weshalb der im MEDAS-Gutachten vom 11. Februar 2019 unerwähnte Bericht der Dres. med. F.________ und G.________ vom 10. Juli 2014 keine objektiven Befunde enthalte, zu welchen der psychiatrische MEDAS-Gutachter nicht nachvollziehbar Stellung genommen hätte. Mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht (substanziiert) auseinander, weshalb es damit sein Bewenden hat. Soweit der Beschwerdeführer die von den behandelnden Arztpersonen gestellten anderslautenden Diagnosen ins Feld führt, ist dem entgegenzuhalten, dass diagnostische Abweichungen nicht schon Zweifel an der lege artis erstellten MEDAS-Expertise begründen (vgl. Urteil 8C_465/2019 vom 12. November 2019 E. 6.2.2). Hiervon abgesehen ist aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht letztlich nicht die Schwere einer Erkrankung entscheidend, sondern deren Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit, zumal sie in beruflicher Hinsicht unterschiedliche Folgen zeitigt (BGE 148 V 49 E. 6.2.2 mit Hinweis; Urteil 8C_288/2024 vom 29. Oktober 2024 E. 8.6.2).