Citation: 5D_213/2015 E. B

B.a. Mit Klage vom 29. August 2011 beantragte C.________ dem Bezirksgericht Kriens die Scheidung ihrer Ehe. Als unentgeltliche Rechtsvertreterin von B.________ trat Rechtsanwältin A.________ auf. Sie reichte am 23. April 2014 eine auf den 1. April 2014 datierte detaillierte Kostennote über Fr. 17'943.80 inkl. MWST ein. B.b. Am 20. März 2015 schied das Bezirksgericht Kriens die Ehe der Parteien. Es genehmigte eine Teilvereinbarung vom 2./8. Juli 2013, in der die Parteien erklärten, in Bezug auf die Vermögenswerte in der Schweiz güterrechtlich per Saldo aller Ansprüche auseinandergesetzt zu sein, und regelte alle übrigen Scheidungsfolgen. Die Kostennote von A.________ (Bst. B.a) setzte das Bezirksgericht auf Fr. 7'000.-- herab (zuzüglich Auslagen und MWST). Daran sollte sich die Gerichtskasse nach Rechtskraft des Urteils mit Fr. 6'727.90 beteiligen (85 % des Honorars im Betrag von Fr. 5'950.--, Fr. 279.55 Auslagen und Fr. 498.35 MWST).