Citation: 8C_112/2020 E. 6.3

6.3. Weiter beanstandet der Beschwerdeführer, angesichts seines Zumutbarkeitsprofils hätte die Vorinstanz nicht auf das "Total" aller privaten Sektoren, sondern auf den Sektor 3 "Dienstleistungen" oder einzelne Branchen aus dem Sektor 2 "Produktion" abstellen müssen. Mit dieser pauschalen Einwendung verkennt er jedoch, dass praxisgemäss vom Durchschnittslohn im gesamten privaten Sektor gemäss "Total" der LSE-Tabelle TA1 auszugehen ist (vgl. BGE 144 I 103 E. 5.2 S. 110 mit Hinweisen; Urteil 8C_534/2019 vom 18. Dezember 2019 E. 5.2; SVR 2018 UV Nr. 32 S. 112, 8C_471/2017 E. 4.2). Davon abzuweichen besteht keinerlei Anlass (vgl. für die Voraussetzungen, die ein ausnahmsweises Abstellen auf einzelne Branchen rechtfertigen: in BGE 133 V 545 nicht publizierte E. 5.1 des Urteils 9C_237/2007; Urteile 8C_395/2019 vom 20. September 2019 E. 6.3.2; 8C_457/2017 vom 11. Oktober 2017 E. 6.2). Das in E. 5.1 und E. 5.3 erwähnte Zumutbarkeitsprofil lässt vielmehr darauf schliessen, dass der Versicherte die ihm gegebene Leistungsfähigkeit nicht nur in den einzelnen Sektoren, sondern in allen Wirtschaftszweigen des privaten Sektors verwerten kann. Damit erweist sich der vorinstanzliche Entscheid in diesem Punkt als bundesrechtskonform.