Citation: 2C_980/2018 E. 6.3.3

6.3.3. Wie bereits im Rahmen der Beurteilung der Verletzung des rechtlichen Gehörs dargelegt (vgl. E. 3 hiervor), befasst sich die Vorinstanz eingehend mit der Beziehung zu seinem Sohn. Sie unterstellt hierbei - ohne dafür konkrete Anhaltspunkte zu haben - zugunsten des Beschwerdeführers eine enge Beziehung zu seinem Sohn. Die Vorinstanz führt in der Folge aus, dass selbst wenn diese Beziehung so eng wäre wie vom Beschwerdeführer behauptet, sie alleine die öffentlichen Interessen an der aufenthaltsbeendenden Massnahme nicht aufzuwiegen vermöge (vgl. E. 3 [S. 9 Mitte] des Entscheids vom 23. September 2018). Im Weiteren ist der Vorinstanz zuzustimmen, wenn sie die Zumutbarkeit der Fernbeziehung zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn bejaht. Die Distanz zwischen der Schweiz und Kroatien ist für regelmässige Besuche relativ gering. Von einer mit der aufenthaltsbeendenden Massnahme verbundenen Einreisesperre, die sachverhaltlich zudem nicht erstellt ist, kann in diesem Zusammenhang keine Rede sein. Ausserdem lassen die modernen Telekommunikationsmöglichkeiten einen konstanten Kontakt mit seinem Sohn zu. Die vorinstanzliche Interessenabwägung mit Blick auf die Beziehung zu seinem Sohn ist folglich nicht zu beanstanden. Sie trägt den Vorgaben der Kinderrechtskonvention, die im Rahmen dieser Interessenabwägung zu prüfen sind, genügend Rechnung (zur Berücksichtigung des Gehalts der Kinderrechtskonvention in der Interessenabwägung der Verhältnismässigkeitsprüfung vgl. Urteile 2C_787/2018 vom 11. März 2019 E. 4; 2C_499/2018 vom 30. August 2018 E. 2.3.5; 2C_315/2009 vom 27. Oktober 2009 E. 5.2.2; 2A.563/2002 vom 23. Mai 2003 E. 2.5; vgl. auch BGE 143 I 21 E. 5.5.1 S. 29 f.).