Citation: 8C_527/2022 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz hat am vom Beschwerdeführer geltend gemachten Sachverhalt (Sturz im Mai 2018 mit Schultertangierung) sowie an einem Unfallereignis in der behaupteten Form gezweifelt. Als Gründe für ihre Skepsis hat sie die unvollständigen und ungenauen Angaben des Beschwerdeführers, die nicht nachvollziehbare späte Inanspruchnahme von medizinischen Behandlungen sowie die erst zwei Jahre nach dem behaupteten Ereignis vorgenommene Unfallmeldung genannt. Das Vorliegen eines derartigen Unfallereignisses habe folglich als unbewiesen zu gelten, so das kantonale Gericht, was sich zu Lasten des Beschwerdeführers auswirke. Die Suva habe somit zu Recht ihre Leistungspflicht verneint. Für weitere medizinische Abklärungen bestehe kein Anlass, zumal davon keine anderen entscheidrelevanten Erkenntnisse zu erwarten seien.