Citation: 5A_344/2015 E. 9.1

9.1. Der Beschwerdeführer wehrt sich dagegen, dass ihm das Bezirksgericht auch die im Verfahren www angefallenen Gerichtskosten von Fr. 300.-- auferlegte. Nachdem die Beschwerdegegnerin in jenem Verfahren unterlegen sei, bestätige das Kantonsgericht diesen Kostenentscheid zu Unrecht. Das Kantonsgericht führt zum einen aus, der Kostenentscheid trage dem Umstand Rechnung, dass sich die Verhältnisse im Verlauf des Verfahrens verändert haben und die Beschwerdegegnerin im Verfahren www deshalb unterlag. Der Beschwerdeführer bestreitet, dass sich seine finanziellen Verhältnisse seit 2011 wesentlich verändert haben, und wirft den Vorinstanzen eine Gehörsverletzung vor. Was es damit auf sich hat, kann offenbleiben. Denn zusätzlich weist das Kantonsgericht darauf hin, der erstinstanzliche Kostenentscheid sei nicht allein nach dem Prinzip des Obsiegens und Unterliegens erfolgt, sondern auch gestützt auf Art. 107 Abs. 1 Bst. c ZPO. Dieser Vorschrift zufolge kann das Gericht in familienrechtlichen Angelegenheiten die Prozesskosten nach Ermessen verteilen. Der Beschwerdeführer tut nicht dar, inwiefern diese Vorschrift in einer Weise angewendet worden wäre, die sich mit seinen verfassungsmässigen Rechten nicht verträgt. Unabhängig vom Ausgang des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens bleibt es deshalb dabei, dass er für die besagten Gerichtskosten aufzukommen hat.