Citation: U 456/04 01.04.2005 E. 1

Das kantonale Gericht hat die - mit dem am 1. Januar 2003 erfolgten Inkrafttreten des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) unverändert gebliebenen - Bestimmungen und Grundsätze über den für die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG) vorausgesetzten natürlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b; vgl. auch BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 406 Erw. 4.3.1) sowie die überdies erforderliche Adäquanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen) und bei psychischen Unfallfolgen im Besonderen (BGE 127 V 103 Erw. 5b/bb, 115 V 133 ff.), die Begriffe des Rückfalls und der Spätfolgen (Art. 11 UVV; BGE 123 V 138 Erw. 3a mit Hinweisen, 118 V 296 Erw. 2c), den im Sozialversicherungsrecht regelmässig erforderlichen Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 126 V 360 Erw. 5b mit Hinweisen) sowie die Beweiskraft und die Würdigung medizinischer Berichte und Stellungnahmen (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen. Richtig ist auch, dass die Beweislast für das Unfallereignis als solches (RKUV 2002 Nr. U 469 Erw. 3a S. 528 mit Hinweis) und für das Bestehen des natürlichen Kausalzusammenhangs in dem Sinne bei der versicherten Person liegt, als im Falle von Beweislosigkeit kein Leistungsanspruch besteht, während demgegenüber das Dahinfallen der einmal gegebenen Unfallkausalität (im Sinne des Erreichens des status quo ante oder des status quo sine) durch den Versicherer nachzuweisen ist bzw. er die Folgen der Beweislosigkeit zu tragen hat (RKUV 2000 Nr. U 363 S. 45, 1994 Nr. U 206 S. 328 Erw. 3b).