Citation: 6B_430/2019 E. 2.2

2.2. Soweit der Beschwerdeführer auch mit Bezug auf das vorinstanzliche Verfahren die seiner Auffassung nach zu kurze Amtszeit und die Möglichkeit einer Wiederwahl der Richterinnen und Richter kritisiert, kann auf das in Erwägung 1 Gesagte sowie insbesondere das Urteil 6B_1124/2018 vom 18. März 2019 E. 2.1.1 verwiesen werden. Darin hat das Bundesgericht die vom beschwerdeführerischen Anwalt geübte Kritik an dieser Praxis explizit verworfen. Es hat erwogen, aus dem Umstand, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (nachfolgend EGMR) von einer sechsjährigen Amtsdauer mit Wiederwahlmöglichkeit zu einer einmaligen Amtsdauer von neun Jahren übergegangen sei, könne nicht gefolgert werden, eine Amtsdauer von sechs Jahren sei zu kurz und mit Art. 6 EMRK unvereinbar. Im vorerwähnten Urteil (E. 3.2.2) hat das Bundesgericht auch die Vereinbarkeit des vom Beschwerdeführer kritisierten Art. 21a Abs. 2 des kantonalen Gesetzes vom 11. Juni 2009 über die Organisation der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (GSOG; BSG 161.1) mit Konventions- und Verfassungsrecht bestätigt. Dieser sieht vor, dass die Wiederwahl der vorinstanzlichen Richter auf Empfehlung der Justizkommission erfolgt. Eine willkürliche Anwendung der Norm legt der Beschwerdeführer nicht dar. Ebenso wenig lässt die - gesetzlich vorgesehene - Wahl von Richterinnen und Richtern durch kantonale Parlamente jene per se als abhängig oder befangen erscheinen, was der Beschwerdeführer im konkreten Verfahren auch nicht darlegt. Dies gilt gleichfalls für eine angeblich systematische Benachteiligung seiner selbst infolge einer "Exponierung" seines Rechtsvertreters im Kanton Bern. Die Nichtteilnahme der Staatsanwaltschaft an den kantonalen Verfahren kritisiert der Beschwerdeführer nicht substanziiert. Er belässt es dabei, auf neuere Entscheide des EGMR hinzuweisen, was den gesetzlichen Begründungsanforderungen an die Beschwerde nicht genügt (Art. 42 Abs. 1 und 2, Art. 106 BGG). Darauf ist nicht einzutreten.