Citation: 5A_538/2016 E. 5.3

5.3. Was die Beschwerdeführerin in der Sache vorbringt, lässt die Zwangsversteigerung nicht als rechtswidrig erscheinen. Insbesondere stellt sie nicht in Frage, dass von Gesetzes wegen kein Anlass für das Betreibungsamt bestand, einen Aufschub zu bewilligen oder die Versteigerung auszusetzen (E. 4.1). Die Beschwerdeführerin erachtet die Durchführung der Versteigerung als unverhältnismässig. Sie betont die missliche Lage der Betreibungsschuldnerin und schildert deren Anstrengungen im Hinblick auf eine Schuldentilgung. Ferner verweist sie auf das ungenügende Ergebnis der Versteigerung. Ob all diese Vorbringen gegen eine Zwangsverwertung sprechen, ist nicht zu beurteilen. Mit diesen Vorbringen macht die Beschwerdeführerin ausschliesslich Interessen einer Drittperson geltend. Sie muss aber darlegen, inwieweit sie selber durch das angefochtene Urteil besonders berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse an dessen Aufhebung oder Änderung hat (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG). Zwar betont die Beschwerdeführerin ihre Betroffenheit als Mieterin und "Gläubigerin" der Betreibungsschuldnerin, ohne jedoch zu begründen, weshalb ihr dadurch eine Beschwerdeberechtigung zukommen sollte. Dass sie als Betreibungsgläubigerin am Zwangsvollstreckungsverfahren beteiligt sei (vgl. BGE 129 III 595 E. 3.2 S. 598), behauptet sie selber nicht. Aus dem Hinweis auf die finanziellen Anstrengungen der Betreibungsschuldnerin zur Schuldentilgung lässt sich für die Beschwerdeführerin keine Legitimation ableiten.