Citation: 6B_329/2022 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz erwägt diesbezüglich, der Beschwerdeführer habe ausgesagt, die sichergestellten 63,6 Gramm Kokaingemisch seien als Vorrat für seinen Eigenkonsum bestimmt gewesen und hätten ihm gehört. Er selbst habe es besorgt. Seine Ehefrau habe auch von seinem Kokain konsumiert. Er habe es ihr gratis gegeben. In der Woche vor dem 21. Juli 2018 hätten sie täglich 2 bis 3 Gramm Kokain konsumiert. Seine Ehefrau gab gemäss Vorinstanz zu Protokoll, dass sie in der genannten Woche 2 Gramm Kokain pro Tag konsumiert habe. Die Vorinstanz hält daher für erstellt, dass der Beschwerdeführer seiner Ehefrau vom 15. bis 21. Juli 2018 ungefähr 2 Gramm Kokaingemisch pro Tag unentgeltlich zum Eigenkonsum zur Verfügung stellte, also insgesamt rund 14 Gramm mit einem Reinheitsgehalt von 85 %, was 11,9 Gramm reinen Kokains entspricht. Ebenso hält die Vorinstanz aufgrund der Aussagen des Beschwerdeführers und seiner Ehefrau als erwiesen, dass er ihr zwischen September 2016 und 14. Juli 2018 vier Mal 4 bis 5 Gramm Kokain unentgeltlich zum Eigenkonsum abgab, also insgesamt rund 18 Gramm Kokain mit einem Reinheitsgrad von ca. 55 %, was 9,9 Gramm reinen Kokains entspricht. Gemäss Vorinstanz hat der Beschwerdeführer zugegeben, alle sechs Monate 50 Gramm Kokain für den Eigenkonsum zu Hause gekauft zu haben. Seine Ehefrau habe jeweils von seinem Kokain konsumiert. Er habe es ihr gratis gegeben. Auch seine Ehefrau habe ausgesagt, sie konsumiere seit mehreren Jahren zu Hause Kokain.