Citation: I 489/99 11.06.2001 E. 2

2.- In eingehender Würdigung der medizinischen Unterlagen hat die Vorinstanz unter Berücksichtigung der ab 1. Mai 1995 bis Ende März 1996 im Restaurant Z.________ als Buffet-/Service-Angestellter tatsächlich erbrachten Leistung die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit in einer geeigneten leichteren Tätigkeit auf höchstens 35 % veranschlagt. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde bieten keine Veranlassung, diese - auch vom Beschwerdeführer selbst als 'nicht grundsätzlich unzutreffend' bezeichnete - Einschätzung in Frage zu stellen. Zu beachten ist indessen, dass es sich bei der von der Vorinstanz angenommenen Restarbeitsfähigkeit von 65 % um einen Mindestwert handelt, welcher der in den Jahren 1995 und 1996 effektiv ausgeübten Erwerbstätigkeit entspricht. In diesem Sinne mag sie auch im Zeitpunkt des Erlasses der Verfügungen vom 30. Mai 1997 Gültigkeit gehabt haben. Nicht auszuschliessen ist jedoch, dass damit die Zumutbarkeitsgrenze noch nicht erreicht ist und auf Grund der gesundheitlichen Schädigung ein weitergehender Arbeitseinsatz durchaus möglich wäre. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit im Verfügungszeitpunkt im selben Ausmass auch schon zu Beginn des Rentenanspruchs, welcher von der Verwaltung auf den 1. November 1993 festgesetzt worden ist, vorlag. Der Umstand, dass der Beschwerdeführer in den Jahren 1993, 1994 und 1995 mehrere weitere Unfälle erlitten hat, lässt an einer dennoch konstant gleich gebliebenen Verminderung des Leistungsvermögens Zweifel aufkommen.