Citation: 1C_5/2020 E. 5

Die Beschwerdeführer rügen, die Feststellung des kantonalen Gerichts, eine Unvereinbarkeit des Bauprojekts mit dem Orts- und Landschaftsbild sei von den Beschwerdeführern nicht substanziiert dargetan, sei als überspitzt formalistisch und damit gegen Art. 29 Abs. 1 BV verstossend zu betrachten. Gemäss den vorinstanzlichen Erwägungen genügt der pauschale Hinweis darauf, dass die zulässige Ausnutzungsziffer auf das Äusserste ausgeschöpft werde, nicht, um eine solche Unvereinbarkeit darzutun. Inwiefern diese Erwägung bundesrechtswidrig sein sollte, ist nicht ersichtlich. Insbesondere hat sich die Vorinstanz mit dem Hauptargument der Beschwerdeführer (Gefährdung des Ortsbildes durch maximale Ausnutzung) auseinandergesetzt und es verworfen, so dass diesbezüglich keine Verletzung des rechtlichen Gehörs (Art. 29 Abs. 1 BV) vorliegt. Eine Bundesrechtswidrigkeit des vorinstanzlichen Schlusses, alleine aufgrund der maximalen Ausschöpfung der Ausnutzungsziffer sei keine Gefährdung des Ortsbildes nachgewiesen, wird von den Beschwerdeführern nicht dargetan. Somit erscheint es auch als folgerichtig und jedenfalls nicht als überspitzt formalistisch, wenn das kantonale Gericht auf eine einlässlichere Prüfung der Eingliederung des Projekts in das Ortsbild mit dem Hinweis auf eine fehlende weitergehende Begründung der Beschwerde verzichtete. Die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt abzuweisen.