Citation: 8C_121/2022 E. 5.4.3

5.4.3. Was den leidensbedingten Abzug vom Tabellenlohn betrifft, erkannte das kantonale Gericht, den geltend gemachten invaliditätsfremden lohnmindernden Faktoren der fehlenden Berufsausbildung und Sprachkenntnisse werde bereits im Rahmen der Parallelisierung der Vergleichseinkommen Rechnung getragen. Inwiefern die Vorinstanz damit unrichtige sachverhaltliche Feststellungen getroffen oder die dabei zu beachtenden Regeln verletzt haben sollte, ist nicht erkennbar. Dass in diesem Rahmen weitere Aspekte zu Unrecht unberücksichtigt geblieben wären, lässt sich nicht ersehen. Die leidensbedingte Einschränkung des Beschwerdeführers wurde im Rahmen einer Reduktion des Lohns um 25 % bei ganztags zumutbarer Arbeitstätigkeit berücksichtigt. Praxisgemäss hat das kantonale Gericht schliesslich hinsichtlich der Frage der Unterdurchschnittlichkeit des bisherigen Einkommens die brachenüblichen statistischen Löhne zum Vergleich herangezogen (BGE 141 V 1 E. 5.6). Dass die Vorinstanz angesichts der zumutbaren ganztägigen Präsenz auch keinen zusätzlichen Abzug wegen Teilzeitpensums gewährt hat, ist nicht zu beanstanden.