Citation: 2C_339/2018 E. 1.2

1.2. Ob der geltend gemachte Anspruch tatsächlich besteht, bildet keine Frage des Eintretens, sondern eine solche der materiellen Beurteilung (vgl. BGE 139 I 330 E. 1.1 S. 332 mit Hinweisen). Dies gilt (zumindest vorerst) auch insoweit, als das Bundesgericht seine Praxis zur Anwendung von Art. 50 AuG auf Drittstaatsangehörige aus EU-/EFTA-Staaten jüngst präzisiert hat: Danach findet Art. 50 AuG in Fällen von Drittstaatsangehörigen, welche im Rahmen des Familiennachzugs gestützt auf Art. 3 Abs. 1 Anhang I FZA (SR 0.142.112.681) in die Schweiz gekommen sind und hier nur über eine abgeleitete EU/EFTA-Aufenthaltsbewilligung verfügen, bloss Anwendung, wenn die aus dem FZA originär freizügigkeitsberechtigte Person entweder eine Niederlassungsbewilligung besass oder sich ihrerseits noch im Land aufhält (BGE 144 II 1 E. 4 S. 7 ff.). Im vorliegenden Verfahren erübrigt es sich, die Frage über den Bewilligungsstatus oder den Verbleib des Gatten der Beschwerdeführerin zu prüfen, da die Voraussetzungen von Art. 50 AuG so oder anders nicht gegeben sind.