Citation: 5A_624/2017 E. 4.4.2

4.4.2. Die unterschiedlichen Verweise in der Beschwerdeschrift auf Bestimmungen des geltenden Sozialversicherungsrechts und auf das ausser Kraft gesetzte (AS 1995 1328) Bundesgesetz vom 13. Juni 1911 über die Kranken- und Unfallversicherung (KUVG; AS 28 353) sowie die dazu ergangene bundesgerichtliche Rechtsprechung (BGE 99 V 19) dienen dem Beschwerdeführer ebenfalls nicht. Vielmehr verkennt er auch hier, dass es nicht um einen Anspruch des Pflegekindes gegenüber dem Ehegatten geht, welcher nicht Pflegeelternteil ist. Die von ihm zitierten bundesrechtlichen Bestimmungen betreffen Konstellationen, in welchen das Pflegekind (Art. 25 Abs. 3 AHVG i.V.m. Art. 49 Abs. 1 AHVV; Art. 20 BVG) bzw. die Pflegeeltern (Art. 4 Abs. 1 Bst. c FamZG i.V.m. Art. 5 FamZV) einen Leistungsanspruch gegenüber der Sozialversicherung haben. Inwiefern diese Bestimmungen eine zivilrechtliche Anspruchsgrundlage für den Pflegeelternteil gegenüber seinem Ehegatten ausschliessen sollen, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Auch sein Verweis auf die Modalitäten der Lohnpfändung zielt ins Leere. Die von ihm beschriebene Situation beschlägt die Berechnung des Existenzminimums, welche aber nichts über das Bestehen allfälliger Beistandspflichten aussagt.