Citation: 1P.601/2001 07.03.2002 E. 1

Das Bezirksgericht ging bei seinem Schuldspruch von folgenden Tatsachen und Überlegungen aus: Der Beschwerdeführer sei am 3. Juli 1996, um ca. 7.30 Uhr, mit dem Lastwagen seiner Arbeitgeberfirma auf der Kantonsstrasse A8 von Schindellegi in Richtung Biberbrugg gefahren. Nach dem sog. "Chaltenbodenrank" habe er die rechte Spur der dort beginnenden Doppelspur der Fahrbahn benutzt. Auf der linken Spur sei der Motorradlenker Y.________ gefahren. Der Beschwerdeführer habe mit dem Lastwagen einen "unvermittelten Schwenker" in die linke Fahrspur gemacht. In diesem Moment sei der Motorradlenker bereits auf der Höhe des hinteren Bereichs des Lastwagens (Heck oder Hinterrad) gewesen. Vor dem Schwenker in die linke Spur habe der Beschwerdeführer nicht genügend geklärt, ob diese Spur frei gewesen sei. Das Fahrmanöver des Beschwerdeführers habe dazu geführt, dass der Motorradlenker gestürzt sei und sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen habe. Das Bezirksgericht stützte sich bei der Feststellung des Sachverhaltes auf die Aussagen der Zeugen A.________, B.________, C.________ und D.________. Zur Zeit des Unfalls waren A.________ (als Lenker) und B.________ (als Beifahrer) im ersten Personenwagen und C.________ im zweiten Auto hinter dem Lastwagen des Beschwerdeführers gefahren; D.________ war auf der durch die Leitplanke abgetrennten Gegenfahrbahn mit seinem Lastwagen unterwegs gewesen.