Citation: 2C_499/2008 26.09.2008 E. B

B.a Am 7. Januar 2008 setzte das Sekretariat der Eidgenössischen Bankenkommission zur finanzmarktrechtlichen Abklärung der Aktivitäten von X.________ bzw. der Einzelfirma Prof. Dr. X.________ Privatplatzierung die B.________ AG als Untersuchungsbeauftragte ein (Art. 36a BEHG [SR 954.1]). Mit Verfügung vom 19. März 2008 stellte die EBK gestützt auf deren Bericht fest, dass X.________ und dessen Einzelfirma gewerbsmässig als Effektenhändler tätig gewesen seien und damit gegen das Börsengesetz verstossen hätten. Sie ordnete an, dass die Geschäftsaktivitäten einzustellen und die Einzelfirma zu liquidieren sei. X.________ werde generell verboten, unter jeglicher Bezeichnung selbst oder über Dritte bewilligungspflichtige Effektenhandelstätigkeiten auszuüben sowie hierfür in Inseraten, Prospekten, Rundschreiben, elektronischen oder anderen Medien zu werben. Die EBK blockierte zudem sämtliche Kontenverbindungen und Depots, die dem Geschäftsvermögen von X.________ zuzuordnen waren. Sie begründete ihren Entscheid damit, dass X.________ unter seiner Einzelfirma im Finanzbereich gewerbsmässig die von ihm gehaltenen R.________-Aktien, die er zwecks Emission übernommen habe, auf dem Sekundärmarkt platziert habe, womit er - ohne Bewilligung und ohne die hierfür erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen - als Effektenhändler (Emissionshaus) tätig geworden sei (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 3 Abs. 2 BEHV [SR 954.1]). B.b X.________ gelangte hiergegen am 24. April 2008 über seinen Anwalt an das Bundesverwaltungsgericht. Er machte geltend, dass wegen des Börsengangs seitens der R.________ ein erhöhter Kapitalbedarf bestanden habe, weshalb er einen Teil seiner persönlichen R.________-Aktien als "Private Equity" verkauft und den entsprechenden Erlös der R.________ zur Verfügung gestellt habe, wofür er im Gegenzug die Exklusiv-Lizenzen für die R.________-Produkte in Indien, Iran, Kenia und den umliegenden Staaten erhalten sollte; er sei fast 20 Jahre für die R.________ tätig gewesen, wofür er in Form von (Gratis-)Aktien entschädigt worden sei. X.________ ersuchte darum, ihm für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren und seinen Anwalt als unentgeltlichen Beistand zu bezeichnen. Mit Zwischenverfügung vom 27. Juni 2008 lehnte der Instruktionsrichter das Gesuch "zur Zeit" ab, hielt X.________ an, bis zum 14. Juli 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten, und forderte die EBK auf, "die sofortige Freigabe dieses Betrags" ab einem bestimmten Konto von X.________ zu erwirken; falls dies nicht innert nützlicher Frist möglich sei, habe sie das Gericht "unverzüglich zu benachrichtigen". Der Instruktionsrichter begründete seinen Entscheid damit, dass X.________ seine finanziellen Verhältnisse nur unvollständig dargestellt habe und damit seiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen sei, weshalb seine Prozessarmut nicht als ausgewiesen gelten könne.