Citation: 1C_106/2023 E. 4.1

4.1. Die Beschwerdeführenden machen weiter geltend, nach einer objektiven Betrachtungsweise hätten sie ihr landwirtschaftliches Gewerbe gar nie aufgegeben. Die vorliegenden, rein subjektiven Betriebsdaten der vergangenen Jahre, gestützt auf die sie die erforderliche Standardarbeitskraft nicht erreicht hätten, seien in erster Linie für die Regelung der Direktzahlungen erhoben worden. Sie müssten anhand einer landesüblichen Bewirtschaftung objektiviert werden. Dies zeige schon der Umstand, dass die Pferdehaltung bei der SAK-Berechnung über all die Jahre ausgeklammert worden sei, weil sie nicht bewilligt gewesen sei. Der U.________hof habe konstant ein grosses landwirtschaftliches Potenzial aufgewiesen, insbesondere aufgrund der 20 ha landwirtschaftlicher Produktionsfläche. Es wäre ein Leichtes gewesen, den Betrieb (unabhängig von der Pferdehaltung) zu intensivieren und so die Grenze von 1,0 SAK zu erreichen, bspw. durch den landes- bzw. ortsüblichen Anbau von Karotten. Indem das Verwaltungsgericht stattdessen auf die tatsächliche Bewirtschaftung abgestellt habe, habe es Art. 16a bis Abs. 1 RPG und Art. 7 Abs. 1 BGBB missachtet.