Citation: 8C_766/2016 E. A

Der 1956 geborene A.________ war seit 1979 bei der B.________ AG als Vorarbeiter angestellt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (Suva) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 12. März 2015 glitt er beim Abdecken eines Daches aus, stürzte, rutschte hinunter und blieb mit dem Fuss an der Dachrinne hängen (Schadenmeldung UVG vom 17. April 2015). Die Suva erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung; Taggeld). Wegen anhaltender bewegungs- und belastungsabhängiger Schmerzen bei tomografisch nachgewiesener Ruptur der Supraspinatussehne sowie aktivierter AC-Gelenksarthrose führte Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, am 22. Juni 2015 eine Arthroskopie an der rechten Schulter durch. Laut kreisärztlicher Beurteilung des Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie FMH, Suva, vom 8. Juli 2015 erlitt der Versicherte am 12. März 2015 eine seitliche Kontusion, die nicht überwiegend wahrscheinlich zu einer richtunggebenden Verschlimmerung der degenerativ vorgeschädigten Schulter führte. Mit Verfügung vom 10. Juli 2015 eröffnete die Suva dem Versicherten, der Zustand, wie er sich auch ohne den Unfall eingestellt hätte, sei spätestens am 21. Juni 2015 erreicht worden, weshalb über diesen Zeitpunkt hinaus kein Anspruch auf Versicherungsleistungen mehr bestehe. Im Einspracheverfahren erläuterte Dr. med. C.________, beim Schaden an der rechten Schulter handle es sich eindeutig um eine unfallbedingte Verletzung (Schreiben vom 31. Juli 2015). Dazu nahm Dr. med. D.________ am 30. September 2015 schriftlich Stellung. Mit Entscheid vom 18. Januar 2016 wies die Suva die Einsprache ab.