Citation: U 436/06 06.07.2007 E. A

Die 1948 geborene, als Hausangestellte tätige D.________ stolperte am 18. Juni 2003 auf dem Weg zur Arbeit und stürzte auf beide Hände. Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. A.________, Innere Medizin FMH, diagnostizierte im Zeugnis vom 31. Dezember 2003 eine posttraumatische Brachialgie/Epikondylopathie und eine Kontusion/Distorsion des rechten Handgelenks bei vorbestehendem Status nach Ellbogenfraktur rechts vor ca. zehn Jahren; er bescheinigte bis auf weiteres eine vollständige Arbeitsunfähigkeit. Nach mehrmonatiger konservativer Behandlung hielt sich D.________ vom 25. Februar bis 5. März 2004 in der Rheumatologischen Klinik des Spitals X.________ auf (Berichte des Prof. Dr. med. K.________ und des Dr. med. F.________, Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Y.________, vom 5. März 2004 sowie des Dr. med. O.________, Klinik für Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie, Spital X.________, vom 21. April 2004). Dr. med. A.________ stellte am 18. Mai 2004 die Diagnose einer Retraumatisierung einer alten Ellbogenfraktur rechts, einer Schulterkontusion, einer Distorsion Handgelenk und der Entwicklung einer Algodystrophie. Der zuständige Unfallversicherer, die Concordia, Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung (nachfolgend: Concordia), welche die Heilkosten- und Taggeldleistungen übernommen hatte, veranlasste in der Folge eine Zuweisung der Versicherten an die Poliklinik für Schulter- und Ellbogenchirurgie des Spitals X.________. Deren Ärzte diagnostizierten in ihrem Bericht vom 5. Oktober 2004 ein unklares Schmerzsyndrom des gesamten rechten Armes ohne sicheren Hinweis auf einen Morbus Sudeck, Zustand nach Fraktur distaler Humerus rechts 1993, Diabetes mellitus und Adipositas per magna. Gestützt auf die zusätzlich bei Dr. med. B.________, Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Orthopädische Chirurgie, Spital X.________, eingeholten Angaben vom 3. Dezember 2004 verfügte die Concordia am 21. Januar 2005 die Einstellung der bisher erbrachten Leistungen auf Ende Oktober 2004, da kein Zusammenhang zwischen den darüber hinaus bestehenden gesundheitlichen Beschwerden und dem Unfallereignis mehr gegeben sei. Daran hielt sie auf Einsprache hin mit Entscheid vom 8. April 2005 fest.