Citation: 9C_520/2022 E. A

Die 1987 geborene A.________ meldete sich im August 2015 unter Hinweis auf einen am 6. Oktober 2014 beim Klettern erlittenen Unfall bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Mit Verfügung vom 14. März 2017 verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und auf eine Invalidenrente, weil seit Mai 2016 keine Arbeitsunfähigkeit mehr attestiert worden sei. Im September 2017 ersuchte A.________ unter Hinweis auf einen verschlechterten Gesundheitszustand erneut um Leistungen der Invalidenversicherung. Die nunmehr zuständige IV-Stelle des Kantons St. Gallen (nachfolgend: IV-Stelle) gewährte A.________ mit Mitteilung vom 14. August 2018 Beratung und Unterstützung zum Erhalt ihres Arbeitsplatzes. Am 4. Januar 2019 verneinte die IV-Stelle unter Erwähnung der Anstellung der Versicherten in einem Pensum von 50 % einen Anspruch auf weitere berufliche Massnahmen. Nach Abklärungen - insbesondere Beizug des durch die Unfallversicherung veranlassten Gutachtens der asim Begutachtung, Universitätsspital Basel (nachfolgend: asim), vom 10. September 2020 - und Durchführung des Vorbescheidverfahrens verneinte die IV-Stelle mit Verfügung vom 6. Dezember 2021 einen Rentenanspruch der A.________ mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens.