Citation: 4A_294/2020 E. 10.6

10.6. Weiter moniert die Beschwerdeführerin, es sei zwischen den Parteien umstritten gewesen, ob im Hinblick auf die Kapitalerhöhung eine pflichtgemässe Revision erfolgt sei. Sie habe den Standpunkt vertreten, der Beschwerdegegner 2 habe keine Prüfung des Abschlusses der F.________ AG vorgenommen und habe beantragt, zum Beweis den angeblich leitenden Revisor M.________ als Zeuge einzuvernehmen sowie dessen Arbeitsvertrag und AHV-Abrechnungen zu edieren. Des Weiteren habe sie die Edition sämtlicher Korrespondenz zwischen den Beschwerdegegnern 1-3 betreffend die Revision des Zwischenabschlusses begehrt. Wie die Beschwerdeführerin selbst ausführt, sprach die Vorinstanz die Beschwerdegegnerin 2 von der Verantwortung frei, da - selbst wenn sie eine Pflichtverletzung bei der Vorbereitung und Durchführung der Kapitalerhöhung begangen hätte - es an der Kausalität mangeln würde (E. 4.2.2 hiervor). Da die Vorinstanz folglich darauf verzichtete zu prüfen, ob sich die Beschwerdegegnerin 2 pflichtwidrig verhielt, kann ihr nicht angelastet werden, dass sie die im Hinblick auf diese Prüfung angebotenen Beweismittel nicht abnahm. Es bleibt der Beschwerdeführerin freigestellt, sich gegen dieses materielle Ergebnis zu wenden - was sie denn auch getan hat (E. 4.2.3 hiervor) - und aufzuzeigen, dass die Frage der Pflichtwidrigkeit hätte beurteilt werden müssen. Da sie mit dieser Rüge nicht durchdrang (E. 4.2.4 hiervor), ist das Vorgehen der Vorinstanz in diesem Punkt nicht zu beanstanden.