Citation: 6B_796/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz bildet für den unrechtmässigen Bezug von Leistungen einer Sozialversicherung oder der Sozialhilfe, begangen vom 1. Oktober 2016 bis am 20. April 2020 (Anklageziffer 1), eine Einsatzstrafe. Dabei erachtet sie eine Geldstrafe von 160 Tagessätzen als verschuldensangemessen. Für den unrechtmässigen Bezug von Leistungen einer Sozialversicherung oder der Sozialhilfe, begangen vom 21. April 2020 bis am 22. Juli 2020 (Anklageziffer 2), erachtet sie bei isolierter Betrachtung eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen angemessen, wovon sie 20 Tagessätze zur Einsatzstrafe asperiert. Insgesamt beläuft sich die von der Vorinstanz ausgesprochene Geldstrafe auf 180 Tagessätze zu Fr. 10.--. Der Beschwerdeführer vermag nicht darzutun, inwieweit die Vorinstanz die ausgesprochene Geldstrafe von 180 Tagessätzen in Überschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens festgesetzt haben soll. Dies ist indes auch in keiner Weise ersichtlich. Sowohl die Festsetzung der Einsatzstrafe auf 160 Tagessätze für den ersten Deliktszeitraum als auch die asperierte Strafe von 20 Tagessätzen liegt offensichtlich im Ermessen der Vorinstanz. Der Verweis des Beschwerdeführers auf das Urteil 6B_1176/2021 vom 26. April 2023 erweist sich zudem als unbehelflich. In diesem Fall wurde die Einsatzstrafe von 36 Monaten für eine Vergewaltigung festgelegt. Die Vorinstanz legte sodann die hypothetischen Einzelstrafen für die sexuellen Handlungen mit Kindern auf 6 Monate (1. Tathandlung) und 18 Monate (2. Tathandlung) fest. Bei der Erhöhung der Einsatzstrafe berücksichtigte sie davon insgesamt 20 der 24 Monate. Das Bundesgericht führte aus, die Vorinstanz habe der Einsatzstrafe einen verhältnismässig grossen Teil der zusätzlichen Einzelstrafen angerechnet, ohne die Asperation jedoch näher zu begründen. Die Beschwerde erwies sich in diesem Punkt als begründet (vgl. Urteil 6B_1176/2021 vom 26. April 2021 E. 4.5). Diese Ausgangslage ist kaum mit der vorliegenden vergleichbar. Im zitierten Entscheid lief die Bildung der Gesamtstrafe faktisch auf eine Kumulation der Einzelstrafen hinaus (56 Monate asperiert im Vergleich zu 60 Monaten kumuliert). Dies ist vorliegend nicht der Fall. Wenn die Vorinstanz die Einsatzstrafe von 160 Tagessätzen - bei einer hypothetischen Einzelstrafe von 30 Tagessätzen für das zweite Delikt - um 20 Tagessätze erhöht, so ist dies nicht zu beanstanden und liegt die Festsetzung der (Gesamt-) Strafe ohne Weiteres im Ermessen der Vorinstanz. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegründet.