Citation: 6B_263/2020 E. 2.4

2.4. Was der Beschwerdeführer dagegen vorträgt, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Die Vorinstanz würdigt nicht bloss die Aussagen des Beschwerdeführers und der Praxisangestellten, insbesondere von C.________ und D.________, sondern sie legt auch überzeugend und nachvollziehbar dar, dass der Beschwerdeführer als Arzt völlig anders auf die Vorwürfe seiner Angestellten reagiert hätte, wenn er die Beschwerdegegnerin 2 am 8. September 2016 tatsächlich bloss im Rahmen eines medizinischen Notfalls wegen einer drohenden Aspiration berührt hätte. Auch wenn sich dieser wie geltend gemacht auf den Vorhalt "Was suchen Sie da?" nicht verteidigen musste, so wäre gemäss den willkürfreien Erwägungen der Vorinstanz doch zu erwarten gewesen, dass er das Missverständnis spätestens in den darauffolgenden Gesprächen mit seinen Angestellten klärt, anstatt sich bei diesen bloss zu entschuldigen. Der Beschwerdeführer setzt sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen zu Unrecht nur sehr selektiv auseinander. Dass die vorinstanzliche Würdigung geradezu willkürlich sein könnte, vermag er damit nicht aufzuzeigen. Die Vorinstanz begründet weiter schlüssig, weshalb auch auf die vom Beschwerdeführer bestrittenen Gesprächsinhalte ("er schäme sich und er wisse nicht, was über ihn gekommen sei", "sie solle ihm eine zweite Chance geben") sowie auf die Angaben von C.________ zu den Lichtverhältnissen im Untersuchungsraum abgestellt werden kann. Eine willkürliche Beweiswürdigung ist auch insofern nicht ersichtlich, zumal der Beschwerdeführer keinerlei Anhaltspunkte für offensichtliche Falschaussagen aufzeigt. Die Vorinstanz verfällt daher nicht in Willkür, wenn sie auf die ihres Erachtens glaubhaften Aussagen von C.________ abstellt und in antizipierter Beweiswürdigung (vgl. Art. 139 Abs. 2 StPO; BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 136 I 229 E. 5.3 S. 236 f. mit Hinweisen) auf weitere Beweiserhebungen zur Beleuchtungssituation im Untersuchungszimmer verzichtete. Unerheblich erscheint mit Blick auf die übrigen Erwägungen der Vorinstanz, ob der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren aussagte, er habe sich wegen den aggressiven Worten von C.________ "wie ein ertappter Schuljunge gefühlt" oder ob er damals die Worte "er habe sich gefühlt wie ein Schuljunge, der etwas gemacht habe" gebrauchte (Beschwerde S. 11 f.).