Citation: 5A_144/2023 E. 7.1

7.1. Der Beschwerdeführer erachtet sodann die Festlegung von Ehegattenunterhalt ab dem 1. April 2022 als willkürlich (Art. 9 BV), weil der Dispositionsgrundsatz missachtet worden sei. Die Beschwerdegegnerin habe im erstinstanzlichen Verfahren Unterhalt von monatlich Fr. 885.90 von Januar bis März 2022 sowie von Fr. 658.20 im Monat ab dem 1. April 2022 beantragt. Mit diesem Begehren sei sie insoweit durchgedrungen, als ihr bis 31. März 2022 Unterhalt von monatlich Fr. 560.-- zugesprochen worden sei. Ab 1. April 2022 habe das Bezirksgericht dagegen keinen Unterhalt festgesetzt. Da einzig der Beschwerdeführer gegen dieses Urteil Berufung eingereicht habe, hätte das Obergericht für die Zeit ab 1. April 2022 keinen Unterhaltsbeitrag zu dessen Lasten festlegen dürfen.