Citation: 5A_69/2016 E. 3.3

3.3. Der Beschwerdeführer macht weiter geltend, er habe auf den Rückstand bei der Bezahlung der Krankenkassenprämien für den Sohn von Fr. 4'775.05 hingewiesen und auch dargetan, dass die Beschwerdegegnerin die Unterhaltsbeiträge für einen anderen Zweck verwende. Die Vorinstanz habe dies ignoriert und damit das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers (Art. 29 Abs. 2 BV) verletzt und den Sachverhalt willkürlich festgestellt. Der Vorinstanz sind die Ausstände der Versicherungsprämie für den Sohn nicht entgangen. Sie weist aber darauf hin, der Beschwerdeführer habe nicht dargetan dass der Sohn in der Folge keine ausreichende medizinische Betreuung erhalten habe. Das Obergericht hat sich mit den Argumenten des Beschwerdeführers auseinandergesetzt, hat sie aber nicht in seinem Sinn gewürdigt. Ist aber eine als Folge nicht bezahlter Krankenkassenbeiträge eingetretene Gefährdung des Kindeswohls nicht erstellt, erweist sich die unterbliebene Berücksichtigung der Ausstände nicht geradezu als willkürlich. Ebensowenig ist eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung anzunehmen.