Citation: 8C_933/2014 E. 3.2.1

3.2.1. Das kantonale Gericht hat weiter anhand der Grundsätze von BGE 115 V 133 (sogenannte Psychopraxis) geprüft, ob die psychiatrischen Befunde (rezidivierende depressive Störung [ICD-10: F33.1; Hauptdiagnose]; posttraumatische Belastungsstörung [ICD-10: F43.1]) in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Sturz vom 29. Juli 2007 und den dabei erlittenen körperlichen Verletzungen standen. Es hat dieses Ereignis in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung (RKUV 1998 Nr. U 307 S. 448, U 169/97 E. 3a mit Kasuistik; Urteil 8C_811/2012 vom 4. März 2013 E. 7.2 mit weiteren Hinweisen) den mittelschweren Unfällen im engeren Sinn zugeordnet. Von den daher weiter zu prüfenden, objektiv fassbaren und unmittelbar mit dem Unfall in Zusammenhang stehenden oder als Folge davon erscheinenden Umständen, welche als massgebende Kriterien in die Gesamtwürdigung einzubeziehen sind, seien allenfalls diejenigen der körperlichen Dauerschmerzen sowie des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit gegeben, was für die Annahme der Adäquanz nicht genüge.