Citation: 2C_296/2019 E. 4.3.1

4.3.1. Die gesamten Umstände, die angetroffenen Wohnverhältnisse, die unwahren und widersprüchlichen Angaben, der zeitliche Ablauf sowie der verweigerte DNA-Test liessen willkürfrei (vgl. vorstehende E. 2.2) den Schluss zu, dass der Beschwerdeführer die Beziehung mit seiner ersten Gattin, mit der er seit 1997 zusammengelebt hatte, zumindest punktuell aufrecht erhielt. Es wäre im Hinblick auf die verschiedenen Hinweise, die auf eine Umgehungsehe hin deuteten, im Rahmen seiner Mitwirkungspflicht am Beschwerdeführer gewesen, den Verdacht mit geeigneten Unterlagen, Beweisen usw. zu entkräften. Dies tat er nicht: Weder machte er Ausführungen zum Eheleben mit seiner schweizerischen Gattin, noch reichte er den DNA-Test ein, der ihm erlaubt hätte, zweifelsfrei klarzustellen, dass er nicht der Vater von E.A.________ ist. Das Migrationsamt hatte ihm mitgeteilt, dass es ohne DNA-Test gestützt auf die vorhandenen Unterlagen davon ausgehen werde, dass E.A.________ von ihm abstamme, was darauf hindeute, dass er in seiner Heimat eine Parallelbeziehung unterhalten habe.