Citation: 5D_182/2017 E. 4.1.4

4.1.4. Gemäss § 7 Abs. 1 VKD beträgt bei einem Streitwert bis Fr. 6'500.-- der Grundansatz der Gerichtsgebühr Fr. 900.-- zuzüglich 11 % des Streitwerts. Vorliegend resultiert daraus ein Grundansatz von Fr. 1'431.30 (= Fr. 900.-- + Fr. 531.30 [11 % von Fr. 4'830.--]). Nach § 7 Abs. 3 VKD kann der Grundansatz um bis zu 50 % erhöht werden, sofern das Verfahren ausserordentliche Aufwendungen erfordert, und bei nur geringen Aufwendungen um bis zu 50 % vermindert werden. Der Beschwerdeführer erachtet den Aufwand für das erstinstanzliche Verfahren als gering, da seine Eingabe vom 7. Oktober 2016 nicht berücksichtigt und keine Hauptverhandlung durchgeführt worden sei und das Verfahren keine Schwierigkeiten mit sich gebracht habe. Seine Auffassung, der Verzicht auf die Durchführung einer Verhandlung rechtfertige einen Abzug von 20-25 %, mag zwar vertretbar sein. Doch auch das Absehen von einer Reduktion der Gerichtsgebühr ist angesichts der Tatsache, dass die Erstinstanz die Sache materiell prüfte und ihren Entscheid schriftlich begründete, durchaus tragbar. Im Ergebnis hält die Kostenregelung der Vorinstanz für das erstinstanzliche Verfahren somit vor dem Willkürverbot stand, denn es genügt nicht, dass eine andere als die getroffene Lösung ebenfalls als vertretbar oder gar als zutreffender erscheinen mag (BGE 141 III 564 E. 4.1 S. 566 mit Hinweisen).