Citation: 4A_331/2022 E. 1.2

1.2. Die Beschwerdegegnerin macht geltend, es fehle der Beschwerdeführerin an einem schutzwürdigen Interesse an der Aufhebung oder Änderung des angefochtenen Entscheids im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG. Ein schutzwürdiges Interesse liege praxisgemäss vor, wenn die tatsächliche oder rechtliche Situation der Beschwerdeführerin durch den Ausgang des Verfahrens beeinflusst werden könne. Durch das Ergreifen der Beschwerde gegen die angefochtene Verfügung beweise die Beschwerdeführerin einmal mehr, dass sie lediglich auf Verzögerung der Umsetzung der Rechte der Beschwerdegegnerin abziele, mithin kein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung der angefochtenen Verfügung habe. Dieser Einwand der Beschwerdegegnerin geht fehl. Die Beschwerdeführerin hat vor der Vorinstanz namentlich geltend gemacht, diese sei nicht zuständig, um (zusätzliche) Vollstreckungsmassnahmen, wie von der Beschwerdegegnerin beantragt, anzuordnen. Trifft dieser Einwand der Beschwerdeführerin zu, wäre auf das Gesuch der Beschwerdegegnerin vom 19. Mai 2022 nicht einzutreten und die angeordneten Vollstreckungsmassnahmen (Beauftragung von Rechtsanwalt F.________ zur Einberufung und Durchführung einer ausserordentlichen Generalversammlung) würden entfallen. Die Beschwerdeführerin verhält sich - entgegen der Beschwerdegegnerin - nicht schon allein deshalb missbräuchlich, weil sie sich gegen die Vollstreckung eines Sachurteils wehrt. Sie verfügt mithin über ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung oder Änderung der Verfügung vom 29. Juli 2022 (bzw. der Verfügung vom 12. Juli 2022) im Sinne von Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG.