Citation: 9C_452/2022 E. A

A.a. Der 1968 geborene A.________ meldete sich im April 2010 unter Hinweis auf eine Verengung der Nerven im linken Arm bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Solothurn (nachfolgend: IV-Stelle) führte medizinische und erwerbliche Abklärungen durch. Am 15. April 2011 verfügte sie die Abweisung des Leistungsbegehrens. Diese Verfügung erwuchs unangefochten in Rechtskraft. A.b. Am 3. Juli 2017 meldete sich A.________ wegen rezidivierender depressiver Episoden und einer Persönlichkeitsakzentuierung mit dependenten und emotional-impulsiven Zügen erneut zum Leistungsbezug an. Am 12. Juli 2017 stellte die IV-Stelle in Aussicht, in Ermangelung einer relevanten Veränderung auf das neue Leistungsbegehren nicht einzutreten. Nachdem A.________ dagegen verschiedene Einwände erhoben hatte, teilte die Verwaltung mit, sie übernehme die Kosten für ein Belastbarkeitstraining im Netzwerk Grenchen vom 23. Oktober 2017 bis zum 12. Januar 2018. In der Folge tätigte die IV-Stelle weitere Abklärungen; insbesondere veranlasste sie das psychiatrische Gutachten des Dr. med. B.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, vom 14. März 2019. Gestützt auf eine interdisziplinäre Besprechung zwischen dem Regionalen Ärztlichen Dienst, der Eingliederungsfachperson und der Fachperson Leistung (Bericht vom 5. April 2019), stellte die Verwaltung am 20. August 2019 in Aussicht, A.________ ab dem 1. Januar 2018 eine ganze Rente zuzusprechen. Nachdem die AXA Stiftung Berufliche Vorsorge (nachfolgend AXA) dagegen Einwände vorgebracht hatte, verfügte die IV-Stelle am 29. Januar sowie am 13. Februar 2020 wie vorbeschieden.