Citation: 8C_688/2014 E. 3.2

3.2. Auch wenn der Einsatz des linken Armes wegen der unfallbedingten Schädigung beeinträchtigt ist, kann - wie das kantonale Gericht in seinem Entscheid vom 31. Dezember 2013 richtig festgehalten hat - von einer funktionellen Einarmigkeit jedenfalls keine Rede sein. In Beachtung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht (BGE 113 V 22 E. 4a S. 28 mit Hinweisen) muss der Beschwerdeführer vielmehr gewisse bei der Arbeit vereinzelt auftretende Unannehmlichkeiten, allenfalls auch geringe Schmerzen, in Kauf zu nehmen bereit sein oder aber zumindest versuchen, solche durch geeignete Verhaltensanpassungen - etwa durch Verlagerung von Gewichten überwiegend auf den ungeschädigten rechten Arm - nach Möglichkeit zu vermeiden oder wenigstens gering zu halten. Vor diesem Hintergrund lässt sich nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht sämtliche der mit den fünf DAP-Blättern der SUVA konkret vorgeschlagenen Verweistätigkeiten als zumutbar qualifiziert hat, wobei immerhin zu beachten ist, dass es auch allfälligen Bedenken - vor allem bezüglich möglicherweise anfallender Gewichte, aber auch bezüglich während des Arbeitsprozesses zumindest zeitweise gegebener und deshalb im Sinne nötiger Pausen anrechenbarer Entlastungsmöglichkeiten des einzig betroffenen linken Armes - gebührend Rechnung getragen hat.