Citation: 8C_301/2021 E. 5.2.1

5.2.1. Betreffend den Fallabschluss bestreitet der Beschwerdeführer den Beweiswert der kreisärztlichen Stellungnahme der med. pract. B.________ vom 4. Juli 2019. Dabei scheint er zu übersehen, dass das kantonale Gericht in diesem Zusammenhang vorneweg auf den Bericht der Kreisärztin vom 14. Juni 2019 abstellte (E. 5.1 hievor), welcher aber durch die kreisärztliche Stellungnahme vom 4. Juli 2019 gestützt wurde. Mit seinen Einwendungen vermag der Beschwerdeführer jedoch weder auch nur geringe Zweifel am Bericht von med. pract. B.________ vom 14. Juni 2019 noch an deren Stellungnahme vom 4. Juli 2019 zu begründen. Im vorgebrachten Schreiben des Spitals C.________ vom 26. Juni 2019begründeten Dr. med. D.________ und Dr. med. univ. E________, beide Fachärzte für Rheumatologie, das Gesuch um Kostenübernahme für die multimodale Schmerztherapie mit verschiedenen Kriterien. Entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers wird aus den Hervorhebungen bei der Aufzählung der Indikationskriterien allerdings deutlich, dass aus Sicht des Spital s C.________ nicht die Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit, sondern jene der Lebensqualität im Vordergrund stand (vgl. E. 3.2 hievor). Nachdem med. pract. B.________ ebenfalls von einer möglichen Verbesserung der Lebensqualität ausging, stehen die Begründung des Gesuchs und die kreisärztliche Einschätzung vom 4. Juli 2019 somit nicht in einem Widerspruch. Nicht zu verfangen vermag damit ferner der Einwand des Beschwerdeführers, die Kreisärztin habe ihre Stellungnahme vom 4. Juli 2019 nicht begründet. Im Übrigen erklärte med. pract. B.________ das Erreichen des Endzustands unabhängig von der Durchführung der Schmerztherapie bereits im Bericht vom 14. Juni 2019 insoweit, als sich die Situation seit der letzten kreisärztlichen Untersuchung vom 7. März 2018 nicht gebessert habe.