Citation: 8C_255/2017 E. 5.2

5.2. Gemäss den vorinstanzlichen Feststellungen hat der Versicherte einen Studienabschluss in Publizistik. Aufgrund dieser guten Ausbildung fallen die Einschränkungen gemäss dem Zumutbarkeitsprofil der ZMB-Gutachter (sitzende Tätigkeit; keine andauernd hohen Arbeitsspitzen mit entsprechenden Stresssituationen) erwerblich kaum ins Gewicht. Entgegen seinen Ausführungen ist jedenfalls nicht nachvollziehbar, weshalb er mit diesem Zumutbarkeitsprofil kein seinem akademischen Hintergrund angemessenes berufliches Tätigkeitsfeld mehr finden sollte (vgl. auch Urteil 8C_351/2017 vom 8. August 2017 E. 5). Entsprechend ist das vorinstanzliche Abstellen auf den Tabellenlohn für akademische Berufe als Juristen, Sozialwissenschaftler oder in Kulturberufen nicht zu beanstanden. Bei einer 100 %-igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit ermittelte das kantonale Gericht ein Invalideneinkommen von Fr. 113'915.-. Geht man demgegenüber zu Gunsten des Versicherten von einer bloss 80 %-igen Tätigkeit aus (vgl. E. 4.5 hievor) und gewährt man ihm aufgrund der Teilzeittätigkeit einen Abzug vom Tabellenlohn im Sinne von BGE 129 V 472 in der Höhe von 10 % (vgl. indessen Urteil 8C_805/2016 vom 22. März 2017 E. 3.2 mit weiteren Hinweisen, wonach ein solcher Abzug auch bei Männern mit Teilzeittätigkeiten nicht mehr automatisch vorzunehmen ist), resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 82'018.80. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 122'978.- ergibt sich in dieser für den Versicherten günstigsten Rechnung ein nicht rentenbegründender Invaliditätsgrad von 33 %.