Citation: 9C_761/2017 E. 3.2

3.2. Soweit die Beschwerdeführer selber vorbrachten, Dr. med. E.________ habe die attestierte Einschränkung der Arbeitsfähigkeit gemäss den Vorgaben in den Qualitätsleitlinien für psychiatrische Gutachten in der Eidgenössischen Invalidenversicherung der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie (SGPP) korrekt vorgenommen, wonach der detaillierten Beschreibung eines üblichen Tagesablaufs durch den Exploranden im Hinblick auf sein Leistungspotential besondere Bedeutung komme, so ist dem nichts entgegenzuhalten. Wie schon die Vorinstanz erwog, zählen die Beschreibung des Tagesablaufs, des Aktivitätsniveaus sowie eine Stellungnahme zur Validität der berichteten, nicht direkt beobachteten Beschwerden gemäss den Qualitätsleitlinien zum obligaten Bestandteil eines versicherungspsychiatrischen Gutachtens. Dies ändert jedoch nichts an den vorinstanzlichen Feststellungen, wonach Dr. med. E.________ einen weitgehend unauffälligen Befund erhob (E. 3.1.1 hiervor) und das kantonale Gericht somit nicht offensichtlich unrichtig oder sonstwie bundesrechtswidrig erkannte, der Stellungnahme des med. pract. G.________ vom 16. Februar 2015 sei zu folgen, wonach allein gestützt auf die subjektiven Angaben des Versicherten nicht auf das Vorliegen objektiv bestehender Funktionsdefizite geschlossen werden könne.