Citation: 4A_431/2014 E. 5.3

5.3. Mit diesen Ausführungen scheint die Beschwerdeführerin zu verkennen, dass auch die Vorinstanz festgehalten hat, das Zeugnis nehme nicht unmittelbar Bezug auf die eingereichten Kontrolllisten, sondern beziehe sich generell auf das System der Zeiterfassung. Damit setzt sich die Beschwerdeführerin nicht auseinander und bringt denn auch insbesondere nicht vor, dass entgegen der Annahme der Vorinstanz die Zeiterfassung nicht durch Dritte hätte verändert werden können. Daran ändert nichts, dass der Beschwerdegegner selber seine Ferien in die Kontrollliste hat eintragen können und er gemäss den Angaben der Beschwerdeführerin jeweils angegeben haben soll, um welche Ferien - "Fasnacht", "Ostern" oder "Betriebsferien" - es sich dabei gehandelt habe. Denn dies alleine bedeutet noch nicht, dass die Zeiterfassung bzw. die Kontrolllisten entgegen der Ansicht der Vorinstanz nachvollziehbar sein sollen. Entsprechend vermag die Beschwerdeführerin die Feststellung der Vorinstanz - wonach gestützt auf diese Zeugenaussage die Aussagekraft der von der Beschwerdeführerin eingereichten Kontrolllisten geschmälert sei - nicht als willkürlich auszuweisen.