Citation: 1P.757/2000 15.02.2001 E. 1

1.- Beim angefochtenen Urteil des Kantonsgerichts handelt es sich um einen letztinstanzlichen kantonalen Endentscheid (Art. 86 Abs. 1 OG). Der Beschwerdeführer ist durch die strafrechtliche Verurteilung in seinen rechtlich geschützten Interessen berührt (Art. 88 OG) und er macht die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten geltend (Art. 84 Abs. 1 lit. b OG). Da diese und auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten. a) Die staatsrechtliche Beschwerde ermöglicht indessen keine Fortsetzung des kantonalen Verfahrens. Das Bundesgericht prüft in diesem Verfahren nur in der Beschwerdeschrift erhobene, detailliert begründete und soweit möglich belegte Rügen. Der Beschwerdeführer muss den wesentlichen Sachverhalt darlegen, die als verletzt gerügten Verfassungsbestimmungen nennen und überdies dartun, inwiefern diese verletzt sein sollen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; BGE 126 I 81 E. 1; 125 I 492 E. 1b; 122 I 70 E. 1c). Die Beschwerde genügt diesen Anforderungen nur teilweise. Über weite Strecken kritisiert der Beschwerdeführer das Kantonsgericht in rein appellatorischer Weise, ohne konkret darzulegen, inwiefern es welche verfassungsmässigen Rechte verletzt haben soll oder rügt die (einfache) Verletzung von Vorschriften der Walliser Strafprozessordnung vom 22. Februar 1962 (StPO) oder Bundesgesetzesrecht. Soweit im Folgenden auf Ausführungen in der Beschwerde nicht eingegangen wird, genügen sie den gesetzlichen Anforderungen nicht. b) Wenigstens teilweise substanziiert sind die Willkürvorwürfe. Da das Willkürverbot materiell unverändert in Art. 9 der neuen, seit dem 1. Januar 2000 in Kraft stehenden Bundesverfassung vom 18. April 1999 (BV) aufgenommen wurde, schadet dem Beschwerdeführer nicht, dass er sich auf die aufgehobene Verfassung von 1874 beruft. Willkürlich handelt ein Gericht, wenn es seinem Entscheid Tatsachenfeststellungen zugrunde legt, die mit den Akten in klarem Widerspruch stehen. Im Bereich der Beweiswürdigung besitzt der Richter einen weiten Ermessensspielraum. Das Bundesgericht greift im Rahmen einer staatsrechtlichen Beschwerde nur ein, wenn die Beweiswürdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Versehen beruht (BGE 124 I 208 E. 4a; 117 Ia 13 E. 2c; 18 E. 3c je mit Hinweisen).