Citation: 1C_439/2024 E. 3

Der Beschwerdeführer beanstandet in seiner Beschwerde die Dauer der Frist zur Bezahlung des Kostenvorschusses; selbst wenn er das Einschreiben am letzten Tag der Abholungsfrist abgeholt hätte - so der Beschwerdeführer -, wären ihm nur drei Tage zur Verfügung gestanden, um den Kostenvorschuss zu bezahlen. Er kritisiert sodann, dass sich die Vorinstanz lediglich auf den Zeitpunkt des Eingangs der Zahlung beim Gericht abgestützt habe, ohne zu berücksichtigen, wann die Zahlung vom Beschwerdeführer getätigt wurde. Zudem sei der Vorinstanz durch den Erhalt des Kostenvorschusses am Montag, 13. Mai 2024, mithin am auf den letzten Tag der Frist folgenden Arbeitstag, ohnehin kein erheblicher Nachteil entstanden. Indem die Vorinstanz auf die Beschwerde nicht eingetreten sei, habe sie somit das Verbot des überspitzten Formalismus im Sinne von Art. 29 Abs. 1 BV und sein Recht auf Zugang zu einem Gericht nach Art. 6 EMRK verletzt.