Citation: 8C_674/2023 E. 6.2

6.2. Was der Beschwerdeführer vor Bundesgericht dagegen einwendet, ist nicht geeignet, Willkür oder eine sonstige Verletzung von Bundesrecht aufzuzeigen. In weitgehend wörtlicher Wiederholung seiner kantonalen Beschwerdeschrift (vgl. dazu BGE 145 V 161 E. 5.2 am Ende) zitiert er ausführlich aus dem Bericht des Dr. med. E.________ vom 17. Mai 2022 und verweist auf zusätzliche Arztberichte, woraus sich insgesamt eine Verschlimmerung zahlreicher Beschwerden (u.a. betreffend Rücken, Schultern, Nacken, Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen) ergebe. Daraus leitet der Beschwerdeführer wiederum ab, dass die Einschätzungen des RAD und der D.________ AG unzutreffend bzw. überholt seien. Allerdings vermag er nicht darzutun, dass ihm aufgrund dieser Leiden von ärztlicher Seite eine Arbeitsunfähigkeit für Tätigkeiten attestiert worden wäre, die dem vom RAD und der D.________ AG festgelegten Belastungsprofil entsprechen. Eine Einschätzung in diese Richtung findet sich - soweit ersichtlich - nur im Bericht des Dr. med. E.________ vom 2. März 2023, in dem er wegen der progredienten Funktionseinschränkungen bei chronifizierten Schmerzen von einer vollen Arbeitsunfähigkeit in allen Tätigkeiten ausging. Wie bereits die Vorinstanz feststellte, legte Dr. med. E.________ jedoch nicht dar und ist daher auch nicht nachvollziehbar, weshalb die damit angesprochenen Einschränkungen der linken Hand die Arbeitsfähigkeit in leidensangepassten Tätigkeiten, d.h. ohne Einsatz der linken Hand und des linken Arms, derart erheblich beeinträchtigen sollen (zur Erfahrungstatsache, dass behandelnde Ärzte im Hinblick auf ihre auftragsrechtliche Vertrauensstellung in Zweifelsfällen mitunter eher zugunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen vgl. BGE 135 V 465 E. 4.5; Urteil 8C_13/2023 vom 28. Juni 2023 E. 4.3). Was schliesslich den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdeführers anbelangt, wies die Vorinstanz zu Recht darauf hin, dass er sich erst am 31. Mai 2023 und damit nach Erlass der rentenverweigernden Verfügung in eine psychiatrische Konsultation begab. Auch ist nicht ersichtlich, dass der rechtskundig vertretene Beschwerdeführer in seinen Eingaben an die IV-Stelle vor Verfügungserlass ein psychisches Leiden geltend gemacht hätte. Erst in seiner vorinstanzlichen Beschwerde findet sich eine pauschale Behauptung. Soweit die Psychiaterin Dr. med. F.________ im nachgereichten Bericht vom 8. Juni 2023 sodann zwar eine volle Arbeitsunfähigkeit wegen einer Angst- und Panikstörung mit depressiven Anteilen postuliert, geht daraus nicht hervor, seit wann diese bestehe. Inwiefern die Schlussfolgerung der Vorinstanz, es gebe keine hinreichenden Anhaltspunkte für eine invalidisierende psychische Störung im massgebenden Vergleichszeitraum, damit geradezu willkürlich oder sonstwie bundesrechtswidrig sein soll, ist nicht erkennbar. Da von weiteren medizinischen Abklärungen nach ebenfalls willkürfreier Beurteilung insgesamt keine entscheidrelevanten Resultate zu erwarten waren, durfte die Vorinstanz in zulässiger antizipierter Beweiswürdigung (vgl. BGE 144 V 361 E. 6.5 am Ende) davon absehen.