Citation: U 166/00 05.10.2001 E. 3

3.- Ob im Zeitpunkt des Einspracheentscheides eine psychische Gesundheitsstörung als natürliche Folge des versicherten Unfalles vorlag, wofür erforderlich und hinreichend ist, dass der Unfall zumindest eine Teilursache darstellt (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen), braucht nicht abschliessend geprüft zu werden. Es mangelt, wie das kantonale Gericht zutreffend und einlässlich erwogen hat, jedenfalls an der Adäquanz des Kausalzusammenhanges, die sich nach Massgabe der in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa umschriebenen Kriterien beurteilt. Auf Grund des Geschehensablaufs (Sturz aus einer Höhe von circa drei Metern über eine mehrere Meter lange Treppe mit anschliessender Bewusstlosigkeit) und mit Blick auf die erlittenen Verletzungen - im (erstbehandelnden) Kantonsspital Winterthur wurden nebst einer Commotio cerebri verschiedene Distorsionen (der HWS, der LWS sowie am OSG) diagnostiziert; bereits beim Klinikaustritt am 16. September 1996 wurde, bei neurologisch unauffälligem Geschehen, nur noch eine leichte Druckdolenz paravertebral der HWS und LWS erhoben (Bericht vom 20. September 1996) - kann dem Unfallereignis eine gewisse Eindrücklichkeit nicht abgesprochen werden. Der Unfall ist dem mittleren Bereich zuzuordnen, wobei er nicht zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich zu zählen oder sogar als Grenzfall zu einem schweren Unfall zu qualifizieren ist (vgl. RKUV 1999 Nr. U 330 S. 122 mit Übersicht zu den schwereren Fällen im mittleren Bereich). Die Vorinstanz hat schliesslich in allen Teilen überzeugend erwogen, dass keines der massgebenden Kriterien erfüllt ist. Der Vollständigkeit halber wird hinsichtlich des - zu Recht verneinten - Adäquanzkriteriums des Grades und der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunfähigkeit auf die im Urteil L. vom 30. August 2001, U 56/00, dargelegte Kasuistik hingewiesen.