Citation: 5A_762/2024 E. 4.1

4.1. Im Zusammenhang mit den Konkurskosten macht die Beschwerdeführerin geltend, das Obergericht habe es versäumt, sie über die weiteren Kosten zu informieren. Die telefonische Mitteilung des Obergerichts werde bestritten. Sie sei in ihrem Vertrauen zu schützen, dass die erhaltene Information alle Kosten beinhalte. Das Obergericht hätte eine Fürsorgepflicht gehabt und sie auf eine ungenügende Kostendeckung hinweisen müssen. Soweit die Beschwerdeführerin geltend machen möchte, sie habe vom Obergericht eine falsche Auskunft erhalten, stellt sie bloss den Sachverhalt aus eigener Sicht dar. Sie nennt keine Aktenstücke, aus denen sich solches ergeben würde. Sodann trifft es nicht zu, dass das Obergericht sie auf die ungenügende Deckung hätte hinweisen müssen. Vielmehr wäre es an der Beschwerdeführerin gelegen, rechtzeitig die notwendigen Erkundigungen einzuholen, um den Erfordernissen von Art. 174 Abs. 2 SchKG fristgerecht (dazu BGE 139 III 491 E. 4) nachkommen zu können (vgl. Urteil 5A_921/2014 vom 11. März 2015 E. 3.4.2 zur gerichtlichen Fragepflicht gemäss Art. 56 ZPO im Beschwerdeverfahren nach Art. 174 SchKG). Dass sie sich nicht rechtzeitig an das Konkursamt gewandt hat, wurde bereits im Urteil 5A_709/2024 vom 23. Oktober 2024 E. 4 festgehalten.