Citation: 6B_658/2020 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die Anordnung der Landesverweisung. Er macht zusammengefasst geltend, entgegen den Ausführungen der Vorinstanz sei von einem schweren persönlichen Härtefall im Sinne von Art. 66a Abs. 2 StGB auszugehen. Dies zum einen aufgrund seiner familiären Verhältnisse, namentlich die Beziehung zu seinem Kind, zu dem er den persönlichen Kontakt gänzlich verlieren würde bzw. nicht aufbauen könnte. Zum anderen wegen den fehlenden Reintegrationsmöglichkeiten in seinem Heimatland sowohl in beruflicher wie auch in persönlicher Hinsicht. Die Vorinstanz stelle den Sachverhalt diesbezüglich offensichtlich falsch fest und wende Art. 66a Abs. 2 StGB fehlerhaft an. Weiter unterlasse sie es, Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 BV zu berücksichtigen. Die Nichtannahme eines Härtefalls verletze auch das Verhältnismässigkeitsprinzip (Beschwerde S. 18-24).