Citation: 2C_786/2018 E. 6.4.2

6.4.2. Die Vorinstanz ging zudem davon aus, dass der Beschwerdeführer der "kosovarischen" Sprache mächtig sei; er selber macht indessen geltend, dass er nur über "bescheidene" mündliche Kenntnisse der albanischen Sprache verfüge; er könne sich in dieser nicht schriftlich ausdrücken. Im Hinblick auf sein Intelligenzdefizit dürfte dies - anders als in anderen Fällen, wo dem Betroffenen zumutbar war, seine Sprache in der Heimat erst noch zu erlernen bzw. zu vertiefen - bei ihm kaum möglich sein. Es dürfte dem Beschwerdeführer unter diesen Umständen schwer fallen, sich allein wieder eine soziale, berufliche und wirtschaftliche Existenz aufzubauen, auch wenn er mit seinen Angehörigen Ferien im Kosovo verbracht haben sollte. Schliesslich ist für die bundesgerichtliche Beurteilung im Zusammenhang mit der prospektiv einzuschätzenden Rückfallgefahr auch von Bedeutung, welche Zukunftsaussichten für den Betroffenen bei einem Verbleib in der Schweiz konkret bestehen und ob allenfalls eine "biographische Kehrtwende" (offensichtlich glaubwürdig gemachte, besonders tiefgreifende Veränderung des bisherigen Verhaltens) eingetreten ist (vgl. das Urteil 2C_634/2018 vom 5. Februar 2019 E. 6.3 mit zahlreichen Hinweisen). Auch insofern wurde der Sachverhalt nicht in einer Art erstellt, die es dem Bundesgericht erlaubt, die Rechtmässigkeit bzw. die Verhältnismässigkeit des Widerrufs der Niederlassungsbewilligung und der Wegweisung zu prüfen.