Citation: 2C_734/2009 19.04.2010 E. A

Der kosovarische Staatsangehörige X.________ (geb. 5. November 1969) heiratete am 2. Juli 1990 im Heimatland die Landsfrau Y.________ (geb. 23. April 1971). Aus dieser Ehe ging am 19. Juli 1991 der Sohn A.________ hervor. Die Ehe wurde am 30. November 1994 geschieden. Am 9. Dezember 1996 reiste X.________ in die Schweiz ein und heiratete gleichentags eine 14 Jahre ältere Schweizer Bürgerin. Gestützt auf die Heirat wurde ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt. In der Folge gebar ihm seine ehemalige Ehefrau zwei weitere Kinder, B.________ (geb. 17. September 1998) und C.________ (geb. 1. November 2000). Am 5. Dezember 2001 wurde X.________ die Niederlassungsbewilligung erteilt. Die kinderlos gebliebene Ehe mit der schweizerischen Ehefrau wurde am 6. Juli 2005 geschieden. Am 6. Dezember 2005 heirateten X.________ und Y.________ ein zweites Mal im Kosovo, worauf Y.________ am 8. August 2006 in die Schweiz einreiste und am 12. September 2006 die Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei ihrem Ehemann (letztmals verlängert bis zum 7. August 2008) erhielt. Am 13. November 2006 bzw. am 20. September 2007 stellten Y.________ und X.________ ein Familiennachzugsgesuch für ihre drei Kinder. Darauf stellte ihnen das Migrationsamt des Kantons Zürich am 10. Dezember 2007 den Widerruf der Niederlassungs- bzw. der Aufenthaltsbewilligung in Aussicht und gewährte ihnen das rechtliche Gehör.