Citation: U 554/06 27.11.2007 E. 3

3.1 Die SUVA begründete die Einstellung ihrer Leistungen per 31. Januar 2005 im Wesentlichen damit, dass zu diesem Zeitpunkt keine organischen Unfallfolgen, die eine Arbeitsunfähigkeit zu begründen vermöchten oder einer weiteren ärztlichen Behandlung bedürften, mehr vorgelegen hätten. Indessen sei - so die Unfallversicherung - eine starke psychische Überlagerung festzustellen, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem als mittelschwer zu qualifizierenden Unfallereignis und den massiven psychischen Beschwerden nach der Rechtsprechung zu psychischen Fehlentwicklungen nach Unfällen gemäss BGE 115 V 133 ff. zu prüfen und zu verneinen sei. 3.2 Die Vorinstanz bestätigte die Leistungseinstellung mit der Begründung, das psychische Leiden habe die somatischen Beschwerden relativ kurze Zeit nach dem Unfall in den Hintergrund treten lassen. Auch sie prüfte den adäquaten Kausalzusammenhang zwischen den dominierenden psychischen Beschwerden und dem Unfallereignis nach den für psychische Fehlentwicklungen aufgestellten Kriterien, ordnete das Ereignis der Kategorie der mittelschweren Unfälle zu und verneinte die Adäquanz und damit eine weitere Leistungspflicht der Unfallversicherung. 3.3 Der Beschwerdeführer macht demgegenüber im Wesentlichen geltend, neben den unbestrittenermassen vorhandenen psychischen Beeinträchtigungen bestünden nach wie vor die ursprünglichen somatischen Hauptbeschwerden, insbesondere die Nackenbeschwerden und die von diesen ausgelösten Kopfschmerzen wie auch die Konzentrations- und Gedächtnisstörungen. Die Nacken- und Kopfschmerzen seien stets im Vordergrund gestanden. Insbesondere wegen der Schmerzproblematik seien dann aber auch gewisse psychische, insbesondere depressive Erscheinungen aufgetreten. Auch der Versicherte qualifiziert den erlittenen Sturz als mittelschweres Unfallereignis, sieht jedoch mehrere der erforderlichen Kriterien in teilweise gehäufter bzw. auffallender Weise erfüllt, was zu einer Bejahung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen den noch bestehenden Beschwerden und dem Unfallereignis führen müsse.