Citation: 8C_96/2024 E. 5.3

5.3. Die erneut erhobene Kritik der Beschwerdeführerin, die Begutachtungszeit des Psychiaters habe nur etwa eine Stunde, diejenige des Internisten nur 50 Minuten betragen, zielt ins Leere. Die Dauer der Exploration unterliegt grundsätzlich der Fachkenntnis und dem Ermessensspielraum des Experten (Urteile 8C_122/2023 vom 26. Februar 2024 E. 4.4 und 9C_234/2023 vom 4. September 2023 E. 3.2.3; je mit Hinweisen). Nach konstanter Rechtsprechung kommt ihr allein nicht entscheidende Bedeutung zu; massgebend ist vielmehr, ob der Bericht inhaltlich vollständig und im Ergebnis schlüssig ist. Die Vorinstanz stellte diesbezüglich fest, es sei nicht ersichtlich, inwiefern die Gutachter ungenügend auf die Schmerzen der Beschwerdeführerin eingegangen seien; die Schmerzthematik sei als zentraler Gegenstand umfassend diskutiert worden und der für die Untersuchungen zu betreibende zeitliche Aufwand nicht unangemessen kurz gewesen. Dies wird von der Beschwerdeführerin nicht substanziiert bestritten.