Citation: 2C_556/2015 E. 3.4.4

3.4.4. Der Aspekt des unterschiedlichen Ausbaustandards dominiert vorliegend und drängt die einheitliche funktionelle Nutzung von Anbau und Hauptgebäude zurück. Die Eigentümerin lässt die sachliche Richtigkeit des Ansatzes von Fr. 2'800.--/m3 unbestritten. Sie verlangt aber nach einem Einbezug des Treppenhauses in das Schätzobjekt "Jugendheim". Dabei geht sie insgesamt von Fr. 880.-- pro Kubikmeter aus. Bringt man vom Total von Fr. 1'446'720.-- den Wert des neuen Anbaus in Abzug, verbleibt ein Subtotal von Fr. 1'127'520.-- und ergibt sich damit ein Kubikmeterpreis von Fr. 737.--. Gegenüber der Schätzung von 2012, die einen Ansatz von Fr. 653.-- ergab, beträgt die Abweichung rund 13 Prozent. In welcher Weise der Ansatz von Fr. 737.-- pro Kubikmeter zustande gekommen ist, bleibt freilich unklar. Die Eigentümerin fügt ihren Überlegung keinerlei Berechnungen und Nachweise an. Will sie aber dartun, die vorinstanzliche Auslegung oder Anwendung des massgebenden kantonalen Rechts (vorne E. 1.2.3) verstosse gegen das Willkürverbot (Art. 106 Abs. 2 BGG; vorne E. 1.2.4), wäre dies unerlässlich gewesen. Die vorinstanzlichen Erwägungen erweisen sich als nachvollziehbar und fussen auf der fachgerechten Analyse seitens der Gebäudeversicherung. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen stützte die Assekuranz AR sich dabei auf die Bauabrechnung vom 26. Juni 2012 und die Schätzungsverfügung vom 18. August 2009. Inwiefern sie dabei Verfassungsrecht verletzt haben sollte, ist nicht ersichtlich.