Citation: 7B_269/2022 E. 5.2

5.2. Als unbegründet erweist sich die Rüge der Verletzung der gehörsrechtlichen Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV). Mit dem Verweis auf das Urteil 1B_505/2019 vom 5. Juni 2020 ist die vorinstanzliche Begründung zwar sehr knapp, die Gründe, die sie zu ihrem Entscheid bewogen haben, sind damit aber hinreichend deutlich gemacht (vgl. BGE 147 IV 409 E. 5.3.4; 146 IV 297 E. 2.2.7; je mit Hinweisen). Folglich ist die Begründungspflicht eingehalten, selbst wenn die angegebene Begründung falsch sein sollte (vgl. BGE 141 V 557 E. 3.2.1).