Citation: 1C_616/2019 E. 3.4

3.4. Wie dem Ingress des strittigen Reglements zu entnehmen ist, stützt sich dieses sowohl auf Art. 10 Abs. 1 des Urner Gesetzes vom 18. Oktober 1987 über den Natur- und Heimatschutz (KNHG; RB 10.5101) als auch auf Art. 13 des Gewässernutzungsgesetzes des Kantons Uri vom 16. Februar 1992 (GNG; RB 40.4101). Der Beschwerdeführer sieht in Art. 10 KNHG keine Grundlage für das strittige Schutzreglement und erachtet auch Art. 13 GNG als ungenügend. Nach Abs. 1 dieser Bestimmung strebt der Kanton ein Gesamtkonzept über die Nutzung der Gewässer an und führt ein Verzeichnis über die erteilten Konzessionen und Bewilligungen. Art. 11 Abs. 1 GNG untersagt jede Gewässernutzung, die überwiegende öffentliche Interessen verletzt, unter anderem namentlich die Umwelt in unverhältnismässiger Weise beeinträchtigt oder die zweckmässige Nutzung der Gewässer vereitelt oder gefährdet. Art. 1 Abs. 2 GNG behält die besonderen Vorschriften wie insbesondere diejenigen über den Natur- und Heimatschutz ausdrücklich vor. Gemäss Art. 10 Abs. 1 KNHG erlässt der Regierungsrat Schutzmassnahmen für Schutzobjekte von nationaler und regionaler Bedeutung. Voraussetzungen, Inhalt, Verfahren und Weiteres zu den Schutzmassnahmen sind in den Art. 4 ff. KNHG geregelt.