Citation: 4C.457/2004 17.02.2005 E. B

Die Klägerin beabsichtigte, bei Beendigung des Mietverhältnisses die Einbauküche, die Ständerwände, die Bodenbeläge und die Elektro- und Telefoninstallationen aus dem Mitobjekt zu entfernen. Dies wollte ihr die Beklagte mit einem Befehlsbegehren verbieten lassen, während die Klägerin widerklageweise Herausgabe der Gegenstände verlangte. Das Verfahren vor dem Audienzrichter endete mit einem Vergleich und bildet nicht Gegenstand des bundesgerichtlichen Verfahrens. Mit Eingabe vom 18. Oktober 2000 gelangte die Klägerin an die zuständige Schlichtungsstelle und verlangte von der Beklagten Fr. 56'780.25 nebst Zins als Schadenersatz. Die Beklagte erhob Widerklage im Umfang von Fr. 5'933.50, ebenfalls nebst Zins. Im Verlauf des kantonalen Verfahrens reduzierte die Beklagte ihre Forderung auf Fr. 4'025.85, welche die Klägerin im Grundsatz anerkannte, sich aber auf Verrechnung berief und ihrerseits das Klagbegehren auf Fr. 52'753.75 verringerte, jeweils nebst Zins.