Citation: 9C_245/2014 E. 7

Vor dem Hintergrund des in E. 6 Gesagten stellt die Passivität des Beschwerdeführers ein grobfahrlässiges und schuldhaftes Verhalten dar; die Berücksichtigung persönlicher Umstände ist nicht gerechtfertigt. Allein sein Versäumnis auf der Kontrollebene (vgl. E. 6.2.3) ist als besonders gravierend anzusehen. Die entsprechende Unterlassung - der Beschwerdeführer hat keine Dokumente angefordert, aus denen hervorgegangen wäre, dass die Tätigkeit der Vermögensverwaltungsgesellschaften in regelmässigen Abständen auf die Anlageziele und -grundsätze kontrolliert wird - hat Raum für ein freies Agieren und einen fortgesetzten Abfluss der Stiftungsmittel geschaffen. Die weiteren Pflichtverletzungen (E. 6.2.3 vorne) zementieren dieses Bild. Dass der Stiftungsrat während seiner Amtszeit keinerlei Anlage-Entscheide gefällt hat, vermag nicht zu einem anderen Ergebnis zu führen. Die dem Stiftungsrat obliegende Überwachungspflicht bezieht sich nicht einfach auf Neuanlagen. Vielmehr ist er für die Überprüfung der - während seiner Amtszeit - jeweils aktuellen resp. laufenden Vermögensverwaltung verantwortlich. Indem die Vorinstanz die Voraussetzung des Verschuldens für mehrere Beklagte zusammen abgehandelt hat, hat sie ihre Begründungspflicht resp. das rechtliche Gehör nicht verletzt. Einerseits hat sie sehr wohl Differenzierungen vorgenommen (E. 4.7.2 S. 189 f. des vorinstanzlichen Entscheids). Anderseits ist eine solche nicht erforderlich, soweit sich - wie vorliegend (vgl. Urteile 9C_246/2014, 9C_263/2014 und 9C_267/2014) - mehrere Stiftungsräte gleich passiv verhalten haben.