Citation: 8C_448/2014 E. 3.1

3.1. Dass der heutige Beschwerdegegner eine Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit aufweist, welche auf mindestens einen der beiden im Jahre 1998 erlittenen Unfälle zurückzuführen, mithin unfallkausal ist, wird auch von der Beschwerdeführerin nicht in Frage gestellt. Deren Kreisärzte, die Chirurgen Dres. med. B.________ und C.________, erachteten laut Bericht über die Abschlussuntersuchung vom 7. September 2010 aber dennoch einen ganztägigen Einsatz bei körperlich leichten bis höchstens mittelschweren Tätigkeiten als zumutbar; einschränkend sei zu beachten, dass Gewichte nur körpernah und bis Hüfthöhe gehoben oder getragen werden sollten und Tätigkeiten über Schulterniveau ebenso wenig möglich seien wie Arbeiten, die axiales Stossen erfordern; mit diesen Einschränkungen sei eine entsprechende Tätigkeit ganztags möglich. Das kantonale Gericht hat diese ärztliche Beurteilung des verbliebenen Leistungsvermögens im angefochtenen Entscheid ebenfalls angeführt, ohne dass es irgend welche Zweifel an deren Zuverlässigkeit geäussert hätte.