Citation: 6B_64/2024 E. 1.8

1.8. Zusammenfassend sind dem Beschwerdeführer, der sein gesamtes Leben in der Schweiz verbracht hat und hier sowohl in persönlicher als auch wirtschaftlicher Hinsicht gut integriert ist, zweifelsohne gewichtige Interessen an einem Verbleib in der Schweiz zuzubilligen. Ausserordentliche Umstände, welche die vorliegend hohen öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung aufwiegen würden, bringt er jedoch nicht vor und sind auch nicht erkennbar. So macht er insbesondere nicht geltend, entgegen den Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) über besonders intensive soziale Verbindungen zur Schweiz zu verfügen, die über jene einer gewöhnlichen Integration hinausgehen. Angesichts seines Alters und seiner beruflichen Ausbildung ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass es für ihn zwar mit Schwierigkeiten verbunden, aber nicht unmöglich sein wird, in Italien wirtschaftlich und sozial Fuss zu fassen. Der vorinstanzliche Schluss, die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisen würden diejenigen des Beschwerdeführers am Verbleib in der Schweiz überwiegen, ist nicht zu beanstanden. Die Landesverweisung erweist sich sowohl unter dem Blickwinkel von Art. 66a Abs. 2 StGB als auch von Art. 8 Ziff. 2 EMRK als verhältnismässig und rechtskonform.