Citation: 7B.38/2005 26.04.2005 E. A

A.a Im Rahmen des von X.B.________ (Gläubigerin) in der Betreibung Nr. xxxx gegen X.A.________ (Schuldner) angestrengten Zwangsvollstreckungsverfahrens pfändete das Betreibungsamt Dorneck am 10. Juli 2003 unter anderem das Grundstück Nr. xxxx, Grundbuch K.________. Die Gläubigerin gelangte am 14. Januar 2004 an das Betreibungsamt Dorneck und verlangte die Verwertung der gepfändeten Liegenschaft. Das Betreibungsamt Arlesheim wurde alsdann beauftragt, für die Verwertung des Grundstücks an der Strasse S.________ in K.________ besorgt zu sein. Am 9. März 2004 kündigte das Betreibungsamt Arlesheim die betreibungsrechtliche Versteigerung der besagten Liegenschaft an. Der mutmassliche Verkaufswert des Objekts und seinem Zubehör wurde dabei auf CHF 1'430'000.-- geschätzt. Auf das Begehren des Schuldners um Neuschätzung des Grundstücks durch einen Sachverständigen trat weder der Regierungsrat noch die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft ein. In der Folge versteigerte das Betreibungsamt Arlesheim die Parzelle Nr. xxxx, Grundbuch K.________, am 12. Oktober 2004. Dabei wurde das Grundstück X.B.________ für einen Betrag von CHF 50'000.-- zugeschlagen. A.b Mit Eingabe vom 22. Oktober 2004 gelangte X.A.________ an die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft und beantragte, der Zuschlag vom 12. Oktober 2004 betreffend Verwertung der Liegenschaft K.________ Nr. xxxx, Strasse S.________, sei aufzuheben und das Betreibungsamt Arlesheim anzuweisen, die Versteigerung neu anzusetzen. Er begründete seine Beschwerde in der Hauptsache damit, die an der Versteigerung anwesenden Personen hätten durch ihr Verhalten rechts- und sittenwidrig auf das Ergebnis der Versteigerung eingewirkt. Sie hätten mit den getroffenen Absprachen eine Verfälschung des freien Spiels von Angebot und Nachfrage bewirkt. Sodann sei der zuständige Betreibungsbeamte befangen gewesen, weshalb das Geschäft einem anderen Betreibungsbeamten zur weiteren Bearbeitung zuzuweisen sei. Das Betreibungsamt brachte dagegen vor, die Steigerung sei öffentlich angekündigt worden und niemandem sei der Zutritt zum Steigerungslokal verweigert worden. Der Aufruf sei korrekt erfolgt und jedermann habe Gelegenheit gehabt, ein Angebot zu unterbreiten. Das Betreibungsamt habe sich dabei auf den Rechtshilfeauftrag des Betreibungsamtes Dorneck abgestützt, gemäss welchem der Verwertungsauftrag erst bei Bezahlung von CHF 2'126'500.-- gegenstandslos geworden wäre. Die Gläubigerin führte in ihrer Vernehmlassung vom 29. November 2004 aus, eine entsprechende Beeinflussung des Wettbewerbs im Sinne von Art. 230 Abs. 1 OR hätte nur erfolgen können, wenn überhaupt ein Wettbewerb vorhanden gewesen wäre, der hätte beeinflusst werden können. Es sei allerdings keine weitere Person an der Versteigerung anwesend gewesen, welche neben X.F.________, handelnd für Frau X.B.________, hätte mitbieten können. A.c Die Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft wies die Beschwerde am 11. Januar 2005 ab. Auf das Ausstandsbegehren gegen den Leiter des Betreibungsamtes Arlesheim, L.________, wurde nicht eingetreten.