Citation: 1B_103/2015 E. 1

A.________ erhob am 26. Januar 2015 Beschwerde gegen die Verfügung der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland vom 20. Januar 2015 betreffend Nichtweiterleitung von Post. Die Eingabe war in einer fremden Sprache, vermutlich rumänisch, abgefasst. In der Folge lud das Obergericht des Kantons Zürich den amtlichen Verteidiger von A.________ ein zu prüfen, ob die Eingabe formell als Beschwerde entgegenzunehmen sei. Bejahendenfalls wurde er aufgefordert, die Beschwerde in der gesetzlich vorgeschriebenen Form einzubringen, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde. Mit Eingabe vom 12. Februar 2015 erklärte der amtliche Verteidiger, A.________ habe auf seine schriftliche Anfrage nicht reagiert. Zum angesetzten Besuchstermin im Gefängnis sei A.________ ohne vorherige Abmeldung nicht erschienen. Gemäss den bisherigen Willensäusserungen von A.________ sei davon auszugehen, dass er die Eingabe als Beschwerde behandelt wissen wolle. Die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich trat mit Beschluss vom 10. März 2015 auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass Eingaben an Zürcher Gerichte auf Deutsch zu erfolgen hätten. Innert der mit Verfügung vom 3. Februar 2015 angesetzten Frist sei die nicht in Deutsch abgefasste Eingabe vom 26. Januar 2015 nicht verbessert worden, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten sei.