Citation: 4A_441/2021 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 10'000.-- und eine Parteientschädigung von Fr. 15'000.-- dem Beschwerdeführer mit folgender Begründung: Entscheidender Punkt sei, dass bereits anlässlich der ordentlichen Generalversammlung 2020 der Termin für die ordentliche Generalversammlung 2021 auf den 17. August 2021 festgesetzt worden sei. Damit habe der Beschwerdeführer gewusst - oder zumindest wissen müssen - dass die ordentliche Generalversammlung am 17. August 2021 stattfinden würde. Daran ändere auch der Umstand nichts, dass mit der Einberufung zur ordentlichen Generalversammlung auf den 17. August 2021 die Frist nach Art. 699 Abs. 2 OR nicht eingehalten sei, handle es sich dabei doch bloss um eine Ordnungsvorschrift. Angesichts dieses Wissens bzw. Wissenmüssens sei nicht leicht verständlich, warum der Beschwerdeführer ein unnötiges Verfahren der vorliegenden Dimension eingeleitet und seinen Standpunkt noch zu einem Zeitpunkt verfochten habe, als dieser nicht mehr haltbar gewesen sei. Dies widerspreche dem Gebot der schonenden Rechtsausübung. Insofern hätte das Verfahren - oder zumindest in dieser Dimension - vermieden werden können.