Citation: 6B_94/2024 E. 2.4.1

2.4.1. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz gehe zu Unrecht von einer hohen kriminellen Energie aus. Er habe die Tat nicht geplant, sondern im Affekt, aus einer "unkontrollierbaren Gefühlsregung" heraus, gehandelt. Er sei in der ausser Kontrolle geratenen Situation nicht mehr in der Lage gewesen, sich zu beherrschen. Sein Handeln sei, wenn auch nicht entschuldbar, so doch nachvollziehbar. Die kriminelle Energie sei demnach deutlich geringer als von der Vorinstanz angenommen (vgl. Beschwerde Ziff. III.C.10. f. S. 5 f.). Die Argumentation verfängt nicht. Der Beschwerdeführer suchte die Konfrontation mit C.________. Er ging bewaffnet zu dessen neuem Geschäftslokal und bot seinen Bruder für die Auseinandersetzung auf. Er eröffnete C.________, auf dessen Aufforderung hin, den Ort zu verlassen, er habe seit Jahren auf diesen Tag gewartet, und ging ihm nach, bevor er mehrmals auf ihn einstach (vgl. Urteil E. II. Ziff. 37 S. 49 f. mit Verweis auf die kantonalen Akten, pagina 0444 sowie E. II. Ziff. 38 S. 60). Dieses Beweisergebnis lässt sich mit einer Affekthandlung nicht vereinbaren. Zutreffend kommt die Vorinstanz zum Schluss, dem Beschwerdeführer sei eine "gewisse Planmässigkeit" anzulasten, auch wenn er die Tat nicht "von langer Hand" vorbereitet habe, und stuft die kriminelle Energie als "nicht mehr gering" ein (Urteil E. IV. Ziff. 41.1.1 S. 72 f.).