Citation: 2C_407/2023 E. 5.4

5.4. Nach dem Dargelegten ist die Kritik der Beschwerdeführer, wonach die Vorinstanz von einer Scheinehe auf ein Scheinarbeitsverhältnis schliesse, nicht zutreffend. Vielmehr zeigen die vorinstanzlichen Feststellungen, dass sich die Beschwerdeführerin 1 nicht in dem Umfang in der Schweiz aufhält, wie es für die Wahrnehmung ihrer Arbeitstätigkeit üblich und erforderlich wäre. Die Beschwerdeführer erwähnen denn auch weder im vorinstanzlichen noch im bundesgerichtlichen Verfahren einen (dokumentierten) Arbeitsort oder einen Kunden, wo oder für den sie während ihres seit dem 18. Juni 2018 bestehenden Arbeitsverhältnisses tätig gewesen sein soll. Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz zum Schluss kommt, die Beschwerdeführerin 1 sei das Arbeitsverhältnis mit der D.________ GmbH nur zum Schein eingegangen und habe sich nach dem Abschluss des Arbeitsvertrags nicht oder kaum in der Schweiz aufgehalten (vgl. E. 6.3 des angefochtenen Urteils).