Citation: 6B_346/2024 E. A

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau wirft A.________ (Beschwerdeführer) vor, am 4. September 2021 aus Unachtsamkeit auf das an einem roten Lichtsignal vor ihm stehende Fahrzeug von B.________ aufgefahren zu sein. Anstatt dieser zwecks Schadensregulierung zu folgen verblieb der Beschwerdeführer während der Grünphase an der Lichtsignalanlage stehen, bis er seine Fahrt, nachdem die Lichtsignalanlage wieder auf Rot gewechselt hatte, entgegen der Pfeilrichtung geradeaus, nach links abbiegend fortsetzte. Beim Befahren der Kreuzung nach links missachtete er das Vortrittsrecht des Gegenverkehrs, der abbremsen musste. Gleich nach dem Linksabbiegen wendete der Beschwerdeführer und setzte seine Fahrt in die Richtung fort, aus der er gekommen war. Am 28. August 2023 verurteilte das Bezirksgericht Lenzburg A.________ wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln durch Nichtbeachten des Lichtsignals, Nichtfortsetzen der Fahrt in Pfeilrichtung, Unterlassen der Richtungsanzeige, Verletzung der Verkehrsregeln zufolge mangelnder Aufmerksamkeit und Nichtgenügens der Meldepflicht bei entstandenem Sachschaden zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen à Fr. 200.-- und Fr. 5'500.-- Busse. Das Obergericht des Kantons Aargau sprach A.________ am 18. März 2024 von Schuld und Strafe frei.