Citation: 1B_505/2021 E. 1

A.________ erstattete am 7. Juni 2021 Strafanzeige wegen Ehrverletzung gegen die Sozialarbeiterin B.________. Diese habe sich in einem Bericht ihr gegenüber ehrverletzend geäussert. Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm erliess am 27. Juli 2021 eine Nichtanhandnahmeverfügung, welche A.________ mit Beschwerde vom 11. August 2021 anfocht. Die Beschwerdekammer in Strafsachen des Obergerichts des Kantons Aargau forderte A.________ mit Verfügung vom 18. August 2021 auf, für allfällige Kosten eine Sicherheit von Fr. 800.-- zu leisten. In der Folge stellte A.________ am 28. August 2021 ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Die Beschwerdekammer in Strafsachen wies das Gesuch mit Verfügung vom 3. September 2021 ab und setzte A.________ eine letzte Nachfrist von 10 Tagen zur Zahlung der Sicherheit von Fr. 800.--. Zur Begründung führte sie zusammenfassend aus, dass der Privatklägerschaft für die Durchsetzung ihrer Zivilansprüche ganz oder teilweise die unentgeltliche Rechtspflege gewährt werde, wenn die Privatklägerschaft nicht über die erforderlichen Mittel verfüge und die Zivilklage nicht aussichtslos erscheine. Im Kanton Aargau würden der Kanton und die Gemeinden für den Schaden haften, den ihre Behörden, Beamten und übrigen Mitarbeitenden in Ausübung der amtlichen Tätigkeit Dritten widerrechlich verursacht hätten. Ein direktes Klagerecht gegen den fehlbaren Beamten oder Angestellten sei ausgeschlossen, weshalb sich eine adhäsionsweise erhobene Zivilklage als aussichtslos erweise.