Citation: 5P.454/2006 24.04.2007 E. 3

Der Beschwerdeführer macht mit Bezug auf den "offenbar erfolgten" Auszug des Sohnes der Familie T.________ eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend, habe er doch zu dieser neuen und im Übrigen unbelegten Behauptung in der Appellationsantwort keine Stellung nehmen können. Sodann rügt er eine Verletzung des Willkürverbotes. Der Parkplatz Nr. 5 sei erst während des Verfahrens neu geschaffen worden, weshalb er dazu in erster Instanz gar keine Ausführungen habe machen können. Des Weiteren habe das Obergericht entgegen den bundesgerichtlichen Vorgaben über die bestrittene Tatsache der ausschliesslichen Beanspruchung der Besucherparkplätze durch Stockwerkeigentümer kein Beweisverfahren durchgeführt, sondern sei aktenwidrig davon ausgegangen, dass einzig die Benutzung des Parkplatzes Nr. 4 durch die Familie S.________ behauptet worden sei. Seine Ausführung zur Beanspruchung der Besucherparkplätze durch die anderen Hausbewohner seien durchaus klar gewesen, zumal diesbezüglich nur vier Familien in Frage kämen.