Citation: 2A.786/2006 08.01.2007 E. 1

Der serbische Staatsangehörige X.________, geb. 1981, reiste im März 2004 in die Schweiz ein. Er stellte unter einem anderen Namen ein Asylgesuch. Das Bundesamt für Migration trat weder darauf noch auf ein diesbezügliches Wiederwägungsgesuch ein; beide Verfügungen, welche je mit einer Wegweisung verbunden waren, erwuchsen in Rechtskraft. Das Bundesamt trat auch auf ein neues, am 10. Mai 2005 gestelltes Asylgesuch nicht ein und wies X.________ mit Wirkung ab Rechtskraft der Verfügung erneut aus. Nachdem X.________ während Monaten in Untersuchungshaft und zuletzt vom 10. November bis zum 12. Dezember 2006 in Strafhaft geweilt hatte, nahm ihn das Kantonale Ausländeramt St. Gallen am 12. Dezember 2006 zur Sicherstellung des Wegweisungsvollzugs in Ausschaffungshaft. Nach Durchführung einer mündlichen Verhandlung genehmigte die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Zwangsmassnahmen im Ausländerrecht, die Ausschaffungshaft bis längstens 20. Januar 2007 (Entscheid vom 14. Dezember 2006). Mit Schreiben in deutscher Sprache vom 20. Dezember 2006 ersuchte X.________ darum, ihm eine zweite Chance zu geben oder ihn nach Schweden zu schicken, wo er seinerzeit ein erstes Asylgesuch gestellt habe. Die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, wo das Schreiben eingegangen war, übermittelte dieses am 27. Dezember 2006 an das Bundesgericht, wo ein Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eröffnet wurde. Am 29. Dezember 2006 reichte X.________ dem Bundesgericht ein weiteres Schreiben, in serbischer Sprache verfasst, ein. Ein zusätzliches Schreiben, in deutscher Sprache abgefasst, worin er darlegt, dass er nicht nach Serbien zurückkehren könne, gab er am 2. Januar 2007 zuhanden des Bundesgerichts zur Post. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen (wie Einholen der kantonalen Akten) angeordnet worden. Das Urteil ergeht im vereinfachten Verfahren (Art. 36a OG).