Citation: 1C_432/2021 E. B

Mit Gesuch vom 6. September 2018 beantragte B.________, (nachstehend: Gesuchsteller) der Baukommission Wil (nachstehend: Baukommission), in der StWE-Einheit Nr. S40356 den Einbau einer Wohnung mit Erstellung einer zusätzlichen Gaube, der Verschiebung von zwei bestehenden Gauben und den Ersatz der Fenster zu bewilligen. Dagegen erhoben die Stockwerkeigentümer C.________, D.________, E.________, F.________, G.________, sowie H.________ (nachstehend: Einsprecher) eine gemeinsame Einsprache. In der Folge reichte der Gesuchsteller ein Korrekturgesuch sowie angepasste Planunterlagen ein, die den Verzicht auf die Abänderung der Gauben vorsahen. Die Einsprecher erhoben auch gegen das Korrekturgesuch Einsprache. Mit Beschluss vom 2. September 2019 wies die Baukommission die Einsprachen ab und erteilte dem Gesuchsteller die Baubewilligung unter Bedingungen und Auflagen. In der Folge widerrief die Baukommission aus formellen Gründen diese Baubewilligung, womit ein gegen den Beschluss vom 2. September 2019 erhobener Rekurs gegenstandslos wurde. Nach erneuter Prüfung trat die Baukommission auf das Baugesuch mit Beschluss vom 30. März 2020 in Gutheissung der Einsprachen wegen fehlender zivilrechtlicher Bauberechtigung des Gesuchstellers nicht ein. Den dagegen erhobenen Rekurs des Gesuchstellers wies das Baudepartement des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 1. Dezember 2020 ab. Die Eigentümerin und der Gesuchsteller reichten gegen diesen Entscheid eine Beschwerde ein, die das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 7. Juni 2021 abwies, soweit es darauf eintrat.