Citation: 5A_357/2023 E. 5.4

5.4. Die Beschwerdeführerin ist im Wesentlichen der Auffassung, aus dem Vergleich ergebe sich nicht, dass zusätzlich zu den Maximalhöhen konkret bestimmter Pflanzen eine generelle Pflicht ihrerseits vereinbart worden sei, die Aussicht des Beschwerdeführers nach Westen auf den See und die Berge zu gewährleisten. Dies ergebe sich bereits aufgrund eines (fehlenden) tatsächlichen Willens. Der Beschwerdeführer hält dagegen und schliesst sich im Grundsatz der vorinstanzlichen Auslegung an. Da für die Auslegung in erster Linie massgebend ist, was die Parteien tatsächlich gewollt haben (oben E. 5.1.2), ist im Folgenden auf die Ermittlung dieses tatsächlichen Willens bzw. die diesbezüglich erhobenen Rügen der Beschwerdeführerin einzugehen.