Citation: 5A_641/2023 E. 4.1

4.1. Die angebliche Verletzung von Art. 29 Abs. 1 bis 3 BV begründet die Beschwerdeführerin im Wesentlichen damit, dass über ihr Gesuch erst mehr als zwei Jahre später entschieden worden ist. Sie führt aus, die Erstinstanz habe damit Art. 29 Abs. 1 und 3 BV verletzt. Indem die Vorinstanz sich zu diesem Vorwurf nicht äussere, habe sie einerseits selbst Art. 29 Abs. 1 und 3 BV verletzt und sei andererseits ihrer Begründungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht nachgekommen. Aus der angeblichen Verletzung von Art. 29 Abs. 1 und 3 BV leitet die Beschwerdeführerin ab, dass ihr Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gutzuheissen (bzw. die Mittellosigkeit mindestens wohlwollend zu prüfen) ist.