Citation: 6B_92/2021 E. 1.4.4

1.4.4. Ebenso unbegründet ist die Kritik an der Bemessung des Tatverschuldens für die übrigen Delikte (gewerbsmässiger Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage, Drohung und Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz). Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Vorbringen nicht aufzuzeigen, dass die Vorinstanz mit der Erhöhung der hypothetischen Einsatzstrafe um 6 Monate, anstatt wie von ihm gefordert um 4 Monate, ihr Ermessen überschreitet oder missbraucht. Sie geht weder von rechtlich nicht massgebenden Kriterien aus noch lässt sie wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht. Hinsichtlich des Schuldspruchs wegen gewerbsmässigen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage ist nicht zu kritisieren, dass sie angesichts der zahlreichen Bezüge innert kurzer Zeit und des Umstands, dass auch Bekannte sowie Verwandte von der missbräuchlichen Verwendung der Tankkarte profitierten, eine Einzelstrafe von 6 Monaten aussprechen würde. Soweit der Beschwerdeführer mit seinen Ausführungen die rechtliche Qualifikation als Drohung in Frage stellt, ist darauf angesichts der Rechtskraft des Schuldspruchs nicht einzugehen. Die Bewertung des Verschuldens als leicht und die Festsetzung einer Einzelstrafe von 1 Monat ist ohne Weiteres ermessenskonform. Bei der Bewertung des Verschuldens für die Widerhandlungen gegen das Tierschutzgesetz berücksichtigt die Vorinstanz entgegen dem Vorbringen des Beschwerdeführers ausdrücklich, dass er die Tiere aus Tierliebe gehalten hat, jedoch mit deren Fütterung und Pflege respektive der Bereitstellung der nötigen Infrastruktur überfordert war (vgl. Urteil S. 22).