Citation: 5A_673/2022 E. 1.4

1.4. Der Beschwerdegegner wirft in der Beschwerdeantwort der Vorinstanz im Zusammenhang mit der Berechnung des Einkommens der Kindseltern sowie der Bestimmung des der Kindsmutter anrechenbaren Überschusses - diese Punkte werden vom Beschwerdeführer nicht beantstandet- verschiedene Verfassungs- und Rechtsverletzungen vor. Dem Beschwerdegegner ist es unbenommen, alle zulässigen Beschwerdegründe in seiner Antwort auf die Beschwerde geltend zu machen, um allfällige Fehler des kantonalen Entscheids zu rügen, die ihm im Falle einer abweichenden Beurteilung der Sache durch das Bundesgericht nachteilig sein könnten (BGE 137 I 257 E. 5.4; 134 III 332 E. 2.3). Indes hat er selbst keine Beschwerde erhoben und ist vor Bundesgericht eine Anschlussbeschwerde nicht zulässig (BGE 134 III 332 E. 2.5). Mit seinen Vorbringen kann der Beschwerdegegner daher nicht bewirken, dass die kantonale Entscheidung zu seinen Gunsten geändert wird (BGE 142 IV 129 E. 4.1), sondern im für ihn besten Fall einzig erreichen, dass es beim Ergebnis der kantonalen Entscheidung bleibt. Damit wird auch dem Verschlechterungsverbot Nachachtung verschafft, wonach das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid nicht zu Ungunsten derjenigen Partei abändern darf, die Beschwerde erhoben hat (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG; BGE 129 III 417 E. 2.1.1; zum Ganzen vgl. Urteil 5A_568/2021 vom 25. März 2022 E. 1.2, nicht publiziert in: BGE 148 III 161). Die Vorbringen des Beschwerdegegners sind in diesem Umfang zulässig.