Citation: 8C_5/2022 E. A

Die 1958 geborene A.________ war im Zentrum B.________ als Mitarbeiterin in der Pflege angestellt und dadurch bei der Allianz Suisse Versicherungsgesellschaft AG (Allianz) gegen die Folgen von Unfällen sowie Berufskrankheiten versichert, als sie sich am 23. Januar 2017 bei einem Sturz auf der Skipiste an der rechten Schulter verletzte. Die Allianz erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggelder). Zur Beurteilung der weiteren Leistungspflicht veranlasste die Unfallversicherung eine Begutachtung in der Gutachterstelle C.________, welche durch Dr. med. D.________, Facharzt für Chirurgie und Handchirurgie, am 30. August 2018 erstattet wurde (vgl. auch ergänzende gutachterliche Stellungnahme vom 23. Oktober 2018). Nachdem am 20. November 2018 eine inverse Schultertotalprothese eingesetzt worden war, wurde der Sachverhalt durch die Gutachterstelle C.________ erneut beurteilt (Expertise vom 26. November 2019). Auf Einwand des behandelnden Orthopäden PD Dr. med. E.________ vom 8./14. Januar 2020 ergänzte der Gutachter Dr. med. D.________ am 29. Januar 2020 seine Ausführungen zum Integritätsschaden. Gestützt auf die gutachterliche Einschätzung stellte die Allianz mit Verfügung vom 7. Februar 2020 die vorübergehenden Versicherungsleistungen per 20. November 2019 ein und sprach der Versicherten eine Integritätsentschädigung von 20 % zu. Ein Rentenanspruch wurde verneint. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Allianz nach Eingang verschiedener medizinischer Stellungnahmen (vgl. Berichte des PD Dr. med. E.________ vom 6. März 2020, des Dr. med. D.________ vom 9. September 2020, des Dr. med. F.________, Facharzt für Chirurgie, Vertrauensarzt der Allianz, vom 9. Dezember 2020 und des Dr. med. D.________ vom 3. Februar 2021) ab (Einspracheentscheid vom 22. März 2021).