Citation: 4A_278/2014 E. 4.4

4.4. Hat die Beschwerdegegnerin weder eine konkrete Honorarabsprache noch eine Vereinbarung über die Art der Honorierung nachgewiesen (vgl. E. 4.1 a.A.), ist eine übliche Vergütung geschuldet. Da die Beschwerdegegnerin selber in ihren Rechnungen vom 30. September 2011 und 31. Oktober 2011 einen Stundenansatz von Fr. 400.-- in Rechnung stellte und die Beschwerdeführerin ihrerseits in ihrem Eventualantrag auf diese Rechnungen abstellt, kann davon ausgegangen werden, dass dieser Ansatz einem üblichen Honorar entspricht. Die Beschwerdegegnerin ist an sich für den von ihr bzw. D.________ getätigten Aufwand beweispflichtig. Nachdem die Beschwerdeführerin mit ihrem Eventualantrag die in den beiden Rechnungen aufgeführten Stunden akzeptiert, kann hier ebenfalls davon ausgegangen werden. Demzufolge ist die Beschwerde teilweise gutzuheissen und die Klage gemäss Ziffer 1 der Rechtsbegehren im eventualiter geltend gemachten Betrag von Fr. 16'000.40 zu schützen.