Citation: I 382/06 05.04.2007 E. 6

6.1 Die Vorinstanz hat das vom Versicherten ohne die Invalidität erzielbare Einkommen (Valideneinkommen) auf Fr. 57'008.- für das Jahr 2002 festgesetzt. Dabei ging sie von einem statistischen Durchschnittslohn gemäss Tabelle TA1 der Lohnstrukturerhebung für das Jahr 2002, Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive Arbeiten) aus. Da die Firma X.________ ihren Betrieb eingestellt hat und der Beschwerdeführer auch vor Aufnahme seiner Tätigkeit bei diesem Arbeitgeber seine Stelle regelmässig wechselte, ist dieses Vorgehen nicht zu beanstanden. In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist das Valideneinkommen zu Recht unbestritten geblieben. 6.2 Bei der Festsetzung des hypothetischen Invalideneinkommens rügt der Beschwerdeführer, es sei ihm im genannten Gutachten maximal eine 50%ige Arbeitsfähigkeit attestiert worden, womit sie tatsächlich tiefer anzusetzen sei. Aus dem Kontext geht hervor, dass sich der Begriff "maximal" dahingehend versteht, dass dieser Wert nur erreicht wird, wenn die Tätigkeit leidensangepasst ist, also keine Gewichte über 10 kg getragen, gehoben oder geschoben sowie die Arbeit in wechselnden Körperhaltungen und mit Pausen ausgeführt werden kann. Angesichts der Diagnosen, bei welcher vor allem die Lungenerkrankung limitierend sein dürfte (vgl. dazu auch die Schlussbemerkung im Gutachten vom 22. Juli 2003), ist denn auch nicht nachvollziehbar, warum bei einer über den ganzen Tag verteilten Tätigkeit nicht eine 50%ige Leistung zu erbringen sein sollte. Schliesslich ist entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch an dem vom kantonalen Gericht vorgenommenen Abzug von 15 % des Tabellenlohnes nichts auszusetzen. Insbesondere sind die Staatsangehörigkeit und die mangelnden Deutschkenntnisse dabei nicht zu berücksichtigen, da auch beim Valideneinkommen von einem Durchschnittseinkommen ausgegangen wird, welches der Beschwerdeführer gemäss IK-Auszug tatsächlich auch nicht annähernd erreichte. Damit bleiben als Kriterien vor allem das Teilpensum von 50 % und der behinderungsbedingte eingeschränkte Arbeitsmarkt. Diesen ist mit einem Abzug von 15 % hinreichend Rechnung getragen. Es bleibt bei dem von der Vorinstanz ermittelten Invaliditätsgrad von 57 % und dem Anspruch auf ein halbe Invalidenrente.