Citation: 1P.809/2000 18.01.2001 E. 3

3.- Die Beschwerde ist somit gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben. Abzuweisen ist hingegen das Gesuch um Haftentlassung. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ist zwar die nachträgliche Verlängerung der in der Zwischenzeit abgelaufenen Haftfrist ausgeschlossen, nicht aber eine erneute Verhaftung (Entscheid des Bundesgerichts vom 8. Mai 2000 in ZBJV 136/200 S. 427 und Pra 200 145 849). Bereits die Schwere der dem Beschwerdeführer vorgeworfenen Tat - Mord oder eventuell vorsätzliche Tötung - rechtfertigt, den Strafverfolgungsbehörden nochmals Gelegenheit zu geben, den Beschwerdeführer unverzüglich in konventions- und verfassungskonformer Weise zu inhaftieren, sollten die Haftgründe, wie es den Anschein macht, noch bestehen. Damit erweist sich auch das vom Beschwerdeführer in der Replik gestellte Begehren, es sei festzustellen, dass er im laufenden Strafverfahren nicht mehr in Untersuchungshaft versetzt werden dürfe, als unbegründet. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben (Art. 156 Abs. 2 OG). Hingegen hat der Kanton Bern dem Beschwerdeführer für das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 159 OG). Damit wird das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gegenstandslos.