Citation: 8C_776/2016 E. A

Die 1963 geborene A.________ war seit 1. August 1994 als Laborantin für das Herz-Zentrum B.________ tätig und in dieser Eigenschaft bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 10. August 1997 wurde sie während eines Reitturniers bei einem Sprung über ein Hindernis vom Pferd abgeworfen und verletzte sich am linken Fuss. Die Helsana erbrachte Taggelder und kam für die Heilbehandlung auf. Mit - unangefochten in Rechtskraft erwachsener - Verfügung vom 15. Juni 2006 stellte sie fest, dass sich der Zustand am linken Fuss stabilisiert habe und die ärztliche Behandlung abgeschlossen sei, weshalb für die verbleibende Beeinträchtigung eine Integritätsentschädigung, basierend auf einer Integritätseinbusse von 25 %, ausgerichtet werde. Am 15. Dezember 2010 meldete A.________ einen Rückfall zum Ereignis vom 10. August 1997 und machte eine massive Zunahme von Beschwerden im Mittelfuss, Sprunggelenk und Vorfuss geltend. Die Helsana richtete daraufhin erneut Versicherungsleistungen aus. In diesem Rahmen übernahm sie unter anderem auch die Kosten für ärztlich verordnete Gesundheitsschuhe und Physiotherapie. Dr. med. C.________, Facharzt für Orthopädische Chirurgie FMH, berichtete am 22. Januar (richtig: 22. Oktober) 2015, dass keine weitere Operation erfolgen werde; falls die jährliche Physiotherapie absolviert und geeignete Gesundheitsschuhe getragen würden, liege eine volle Arbeitsfähigkeit vor und ein operativer Eingriff könne vermieden werden. Unter Hinweis auf diese ärztliche Stellungnahme hielt die Helsana mit Verfügung vom 18. November 2015 fest, der medizinische Endzustand sei erreicht und es bestehe kein Anspruch mehr auf weitere Behandlung oder Hilfsmittel " (z.B. Schuhe) ". Dies bestätigte sie auf Einsprache hin (Einspracheentscheid vom 15. März 2016).