Citation: 5A_331/2024 E. B

B.a. Am 17. Februar 2023 ersuchte der Ehemann beim Richteramt Solothurn-Lebern um Regelung des Getrenntlebens. Die Ehefrau verlangte an der Eheschutzverhandlung vom 7. Juni 2023 nebst anderem Unterhalt für sich und die Tochter, wobei die Höhe des Ehegattenunterhalts jedenfalls als Differenz zwischen Fr. 3'115.-- und dem Kindesunterhaltsbeitrag festzulegen sei. Da beide Ehegatten die Scheidung beantragten, wurde das Eheschutzverfahren abgeschrieben und ein Scheidungsverfahren eröffnet. B.b. Der Amtsgerichtspräsident stellte mit Verfügung vom 12. Juni 2023 die Tochter für die Dauer des Scheidungsverfahrens unter die alleinige Obhut der Mutter. Sowohl die vom Vater dagegen erhobene Berufung ans Obergericht des Kantons Solothurn als auch seine Beschwerde ans Bundesgericht, mit welchen er eine alternierende Obhut anstrebte, blieben erfolglos (Urteil 5A_822/2023 vom 22. April 2024). B.c. Mit Verfügung vom 19. Juli 2023 verpflichtete der Amtsgerichtspräsident den Ehemann für die Dauer des Scheidungsverfahrens zur Leistung von Unterhaltsbeiträgen sowohl für die Tochter als auch die Ehefrau. Die Alimente für die Tochter (Dispositivziff. 1) bemass er ab 1. Februar 2023 bis 31. März 2024 auf Fr. 2'491.-- (davon Fr. 1'606.-- Betreuungsunterhalt) und ab 1. April 2024 auf Fr. 2'845.-- (davon Fr. 1'702.-- Betreuungsunterhalt), jene für die Ehefrau (Dispositivziff. 2) ab 1. April 2024 auf Fr. 271.--. Sodann verpflichtete er den Ehemann, die Steuerschulden der Ehegatten für das Jahr 2021 zu begleichen (Dispositivziff. 4).