Citation: K 92/02 10.02.2003 E. 2

Zum vorliegend einzig noch streitigen Umfang der Leistungseinbusse hielt das kantonale Gericht fest, es sei zu prüfen, in welchem Mass W.________ im Zeitpunkt der Ablehnung des Leistungsanspruches unter Einbezug zumutbarer betrieblicher Umdispositionen im angestammten Beruf in seiner Arbeitsfähigkeit eingeschränkt gewesen sei. Denn es sei W.________ aufgrund der langjährigen Tätigkeit als Betriebsinhaber, der Struktur der Familien-Aktiengesellschaft und der Aufgabenteilung innerhalb der Firma sowie der starken Verbundenheit mit dem Beruf für die Zeit der maximalen Leistungsdauer von 720 Tagen nicht zuzumuten, eine leichte körperliche Arbeit in einem anderen Betrieb als seinem eigenen aufzunehmen, und auch die Aufnahme einer zusätzlichen Teilzeitarbeit nach der Umdisposition des Betriebes könne angesichts der beschränkten Taggeldleistungspflicht nicht verlangt werden. Da der Beschwerdegegner, welcher vor Eintritt des Gesundheitsschadens ein manueller Hauptarbeiter bei der Firma X.________ AG gewesen sei und den Bereich Plattenbeläge, Auftrags- und Offertwesen geführt habe, ab Juni 1999 in der Lage gewesen sei, eine leichtere körperliche Tätigkeit auszuüben, hätte er zwar die Führung der Firma X.________ AG (Auftrags- und Offertwesen, Akquisition, Überwachung der Arbeiten, buchhalterische Aufgaben etc.) ganztags übernehmen können. Aufgrund der Akten sei indessen unklar, ob angesichts der Aufgabenverteilung in der Firma X.________ AG und der Tatsache, dass es sich um einen Kleinbetrieb handle, überhaupt Bedarf an einem vollzeitlich tätigen Geschäftsführer bestanden hätte. Zur Abklärung dieser Frage und anschliessenden Ermittlung der Leistungseinbusse ab 1. Juni 1999 wies die Vorinstanz die Sache an die Helsana zurück.