Citation: 2C_396/2023 E. 6.5.3

6.5.3. Derlei Bestrebungen sind vorliegend, wie die Vorinstanz verbindlich festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), nicht ersichtlich. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, zu behaupten, dass er im Rahmen seiner Möglichkeiten bemüht sei, seine Schuldenlast abzutragen, und bereits Schulden beglichen habe. Nachgewiesen hat er dies im vorinstanzlichen Verfahren allerdings nicht. Aktenkundig ist vielmehr, dass der Beschwerdeführer von den Migrationsbehörden mehrfach unter Androhung ausländerrechtlicher Konsequenzen auf seine prekäre finanzielle Situation hingewiesen und ihm die Niederlassungsbewilligung wiederholt wegen mutwilliger Schuldenanhäufung verweigert wurde. Die letzte Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung im April 2016 erfolgte ferner unter der Bedingung, dass er sich mit Blick auf die Erfüllung seiner finanziellen Verpflichtungen von einer Institution beraten lässt und anlässlich der nächsten Bewilligungsverlängerung einen entsprechenden Nachweis erbringt. Nachdem er im Februar 2017 um abermalige Verlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung nachgesucht hatte und erneut dazu aufgefordert worden war, zu belegen, dass er sich Unterstützung geholt habe, teilte er dem Migrationsamt im Mai 2017 brieflich mit, aufgrund seines Alters und Gesundheitszustands auf "Hilfe zur Lösung alter Probleme" zu verzichten. Zu jenem Zeitpunkt betrug seine Schuldenlast etwa Fr. 77'500.--. Im Übrigen vermag der Beschwerdeführer aus der unsubstantiiert bleibenden Behauptung, dass die Mehrzahl seiner Verlustscheine auf öffentlich-rechtliche Forderungen entfällt, für welche seine (Noch-) Ehefrau wohl ebenfalls haftet, nichts zu seinen Gunsten abzuleiten. Gleich verhält es sich - angesichts seiner hohen Verschuldung - mit der Tatsache, dass er seinen Lebensunterhalt seit einiger Zeit eigenständig bestreitet.