Citation: I 673/05 08.02.2006 E. 3

3.1 Da es um Versicherungsleistungen geht, sind gemäss Art. 134 OG keine Gerichtskosten zu erheben. 3.2 Nach Gesetz (Art. 152 OG) und Praxis sind in der Regel die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos erscheint, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeiständung notwendig oder doch geboten ist (BGE 125 V 202 Erw. 4a und 372 Erw. 5b, je mit Hinweisen). Als aussichtslos sind nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung Prozessbegehren anzusehen, bei denen die Gewinnaussichten beträchtlich geringer sind als die Verlustgefahren und die deshalb kaum als ernsthaft bezeichnet werden können. Dagegen gilt ein Begehren nicht als aussichtslos, wenn sich Gewinnaussichten und Verlustgefahren ungefähr die Waage halten oder jene nur wenig geringer sind als diese. Massgebend ist, ob eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, sich bei vernünftiger Überlegung zu einem Prozess entschliessen würde; eine Partei soll einen Prozess, den sie auf eigene Rechnung und Gefahr nicht führen würde, nicht deshalb anstrengen können, weil er sie nichts kostet (BGE 129 I 135 Erw. 2.3.1, 128 I 236 Erw. 2.5.3 mit Hinweis). Die Versicherte stützt ihre Argumentation auf die im Bericht über die Abklärung im Haushalt angenommene Einschränkung, welche jedoch klar allein auf den subjektiven Angaben der Beschwerdeführerin beruht, während die Abklärungsperson im Rapport selber ausführt, sie erachte die von der MEDAS angenommene Einschränkung von 50 % als wohlwollend (Erw. 2.2 hievor). Damit war offensichtlich, dass die im Bericht aufgeführte Einschätzung der Einschränkung von 72 % nicht haltbar ist. Weiter wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde verkannt, dass die psychischen Beschwerden bei der Einschätzung der zumutbaren Tätigkeit im Haushalt berücksichtigt worden sind (Erw. 2.2 hievor). Eine Partei, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, hätte sich bei vernünftiger Überlegung deshalb nicht zu einem Prozess entschlossen. Wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses sind die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung nicht erfüllt. Die Frage der Bedürftigkeit kann offen bleiben.