Citation: 8C_483/2007 07.08.2008 E. 4

4.1 Weiter gilt es zu prüfen, ob sich im massgebenden Vergleichszeitraum seit der Rentenverfügung vom 31. Januar 1997 bis zum Einspracheentscheid vom 13. Januar 2006 (BGE 130 V 71 E. 3.2.3. S. 76 mit Hinweisen) der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers und mithin die Arbeitsfähigkeit in Renten relevantem Ausmass verschlechtert hat, wie der Beschwerdeführer geltend macht. 4.2 Nach überzeugender Würdigung der medizinischen Aktenlage, insbesondere auch der im Rahmen des kantonalen Gerichtsverfahrens eingereichten Berichte des Spitals X._________ (vom 13. September 2005, 21. Dezember 2005 und 16. März 2006), wo am 1. September 2005 eine Laminektomie L5, eine mikrochirurgische Dekompression der Wurzeln L4, L5 und S1 beidseits, eine interkorporelle Fusion L4/L5 und L5/S1 mit PEEK-Cages und autologem Knochen, eine dynamische Instrumentierung von L3-S1 mit Dynesys-Pedikelschraubensystem vorgenommen wurden, und des Berichts des Rehabilitationszentrums der Klinik Y.________ (vom 30. September 2005), hat die Vorinstanz erwogen, dass sich der Gesundheitszustand seitens der Unfallfolgen nicht verändert hat. Was die vom Hausarzt Dr. med. B.________, Facharzt FMH für Allgemeinmedizin, im Bericht vom 31. Dezember 2004 erwähnten, neu aufgetretenen Rückenbeschwerden (als Folge der Fehlbelastung und der Lähmung des linken Beines) betrifft, hielt sie gestützt auf die aktuellen Berichte des Spitals X._______ zu Recht fest, dass diese erfolgreich operativ behandelt wurden und anlässlich der Schlusskontrolle Mitte März 2006 keine Einschränkungen mehr erwähnt wurden. Von einer willkürlichen Würdigung der vorhandenen medizinischen Akten und einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung, wie beschwerdeweise geltend gemacht wird, kann nicht die Rede sein. Wenn der Beschwerdeführer mit Hinweis auf den Bericht der kreisärztlichen Untersuchung der SUVA (vom 6. Juli 2007) etwas Gegenteiliges ableiten will, kann dem nicht gefolgt werden. Die darin ergangene medizinische Beurteilung liegt im Wesentlichen ausserhalb des gerichtlichen Prüfungszeitraumes (BGE 131 V 407 E. 2.1.2.1 S. 412, 116 V 246 E. 1a S. 248). Zudem wäre dieser Bericht als neues Beweismittel ohnehin unzulässig, legt doch der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gab (Art. 99 Abs. 1 BGG). Eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz ist nicht zu erkennen, weshalb das Bundesgericht daran gebunden ist. Auch die Einwände des Beschwerdeführers betreffend die vorhandenen Alkoholprobleme und die damit zusammenhängende psychische Problematik, welche in Verletzung des Untersuchunsgrundsatzes nicht weiter abgeklärt worden seien, überzeugen nicht. Wie die Vorinstanz zutreffend erwog, sind die angeführten Alkoholprobleme nicht dergestalt, dass sie eine invalidenversicherungsrechtlich bedeutsame Arbeitsunfähigkeit verursachen würden. Sie stützte sich diesbezüglich auf den Abklärungsbericht der Klinik Z.________ (vom 23. Juni 2004), wo am 21. Juni 2004 (wegen wiederholten Fahrens in angetrunkenem Zustand) ein Abklärungsgespräch stattgefunden hatte. Darin wurde von einem Alkoholabhängigkeitssyndrom vom Konsummuster des Intoxikationstrinkens mit episodischem Substanzgebrauch (F10.26) gesprochen und keine Arbeitsunfähigkeit attestiert. Betreffend den geltend gemachten psychischen Problemen finden sich in den Akten keine entsprechenden Anhaltspunkte. Vor diesem Hintergrund sind von den beantragten weiteren Beweismassnahmen keine entscheidserheblichen neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb auf deren Abnahme verzichtet werden kann (antizipierte Beweiswürdigung; BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162). Dies gilt insbesondere für das beantragte Parteiverhör (Art. 55 BGG in Verbindung mit Art. 62 - 65 BZP, vgl. Seiler/von Werdt/Güngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, N 11 zu Art. 55 BGG). Im vorliegenden Fall ist nicht ersichtlich und wird in der Beschwerde auch nicht überzeugend begründet, inwiefern von einem Parteiverhör ein entsprechender Erkenntnisgewinn für den massgebenden Beurteilungszeitraum erwartet werden könnte. Davon ist ebenfalls abzusehen.