Citation: 6B_774/2020 E. 3.3.4

3.3.4. Auch bei der Darlegung der persönlichen Verhältnisse setzt sich die Vorinstanz mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander. Dabei hat sie das jugendliche Alter des Beschwerdeführers im Tatzeitpunkt und generell eine "damit verbundene Unreife" zu seinen Gunsten berücksichtigt, obwohl - soweit ersichtlich - keine konkreten Anzeichen dafür vorliegen, dass er keine Einsicht in das von ihm begangene Unrecht hatte (vgl. Urteil 6B_243/2016 vom 8. September 2016 E. 3.3). Solches bringt der Beschwerdeführer denn auch nicht vor, wenn er sich in seiner Beschwerde (ebenfalls) pauschal auf sein jugendliches Alter und seine damit angeblich verbundene Unreife beruft und ergänzt, dass sich die Involvierten kaum wie Erwachsene verhalten hätten. Hierbei handelt es sich um blosse Verallgemeinerungen, die keine Strafreduktion zu rechtfertigen vermögen. Wenn der Beschwerdeführer weiter vorbringt, dass es general- und spezialpräventiven Überlegungen zuwiderlaufe, wenn er während sieben Jahre vom Arbeitsmarkt weggerissen werde, kann dies nicht dazu führen, von der Ausfällung einer schuldangemessenen Strafe abzusehen. Auch eine erhöhte Strafempfindlichkeit ergibt sich daraus nicht. Eine solche ist nur bei aussergewöhnlichen Umständen zu berücksichtigten, denn die Verbüssung einer Freiheitsstrafe ist für jede arbeitstätige und in ein familiäres Umfeld eingebettete Person mit einer gewissen Härte verbunden (Urteile 6B_1027/2019 vom 11. Mai 2020 E. 2.3.2; 6B_301/2019 vom 17. September 2019 E. 1.4.1; je mit Hinweisen). Umstände, welche über das hinausgehen, was als unvermeidbare Konsequenz einer freiheitsentziehenden Sanktion gilt, wozu insbesondere der Verlust der Arbeitsstelle gehört, sind weder dargetan noch ersichtlich. Der Beschwerdeführer verkennt sodann, dass die Vorinstanz ihm aufgrund seines Wohlverhaltens nach der Tat bzw. nach der Haftentlassung eine leichte Entlastung zugesteht, obwohl solches keine besondere Leistung darstellt (Urteile 6B_794/2014 vom 9. Februar 2015 E. 6.3.1; 6B_375/2014 vom 28. August 2014 E. 2.6; 6B_364/2014 vom 30. Juni 2014 E. 2.4; je mit Hinweisen). Dass die Vorinstanz sein Verhalten während der Untersuchung nur leicht zu dessen Gunsten bewertet hat, ist angesichts seines Aussageverhaltens nicht zu beanstanden. Wenn sie schliesslich in Würdigung dieser Umstände und unter zusätzlicher Berücksichtigung der vom Beschwerdeführer gezeigten Reue und Einsicht die Strafe um ein weiteres Jahr auf sieben Jahre reduziert, erscheint die Gewichtung dieser Umstände insgesamt als stark, aber im Bereich ihres sachrichterlichen Ermessens.