Citation: 6B_140/2020 E. 2.2

2.2. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe im Zeitraum vom 1. August 2013 bis zum 31. August 2014 Bargeldbezüge in der Höhe von gesamthaft Fr. 371'964.72 vom Geschäftskonto der B.________ GmbH getätigt. Obschon Barzahlungen im Baugewerbe eher unüblich seien, möge zwar zutreffen, dass zunächst B.C.________ und später der Beschwerdeführer im Namen der B.________ GmbH viel bar bezahlt hätten. Sowohl B.C.________ wie auch dem Beschwerdeführer sei jedoch bewusst gewesen, dass jede Barzahlung mit einer Quittung belegt werden musste. In der Buchhaltung der B.________ GmbH würden in Bezug auf die Bargeldbezüge in der Zeit vom 1. August 2013 bis zum 31. August 2014 denn auch Quittungen für einen Betrag von total Fr. 228'019.62 vorliegen. Unter Berücksichtigung dieses Betrags und des Kaufpreises des Porsche Cayenne von Fr. 42'000.--, bezüglich welchem separat Anklage erhoben worden sei, ergebe sich ein Betrag von Fr. 101'945.10, für welchen gemäss Buchhaltung der B.________ GmbH keine Quittungen vorliegen würden (Fr. 371'964.72 - Fr. 228'019.62 - Fr. 42'000.-- = Fr. 101'945.10). Zu Gunsten des Beschwerdeführers sei indes davon auszugehen, dass diese unbelegten Bargeldbezüge im Umfang von Fr. 35'250.-- Lohncharakter aufwiesen. Nach Abzug dieses Betrages verblieben noch Bargeldbezüge in der Höhe von Fr. 66'695.10, die nicht belegt seien bzw. hinsichtlich welcher die geschäftliche Verwendung fraglich sei. Der Beschwerdeführer habe in Bezug auf diese Bezüge ausgesagt, dass er mit den Bargeldbezügen Subunternehmer bezahlt hätte. Wäre dies jedoch der Fall gewesen, wären dafür entsprechende Quittungen vorhanden. So seien denn auch für einen Betrag von Fr. 228'019.62 entsprechende Quittungen vorgelegen und hätten F.________ und G.________, die beide mit ihren Unternehmungen als Subunternehmer für die B.________ GmbH gearbeitet hatten, bestätigt, dass sie für ihre Arbeiten jeweils Rechnungen gestellt bzw. Barzahlungen quittiert hatten. Weshalb Barzahlungen in der Höhe von Fr. 66'695.10 nicht hätten quittiert werden sollen, sei vor diesem Hintergrund nicht ersichtlich. Damit könne ausgeschlossen werden, dass der Beschwerdeführer das vom Geschäftskonto bezogene Bargeld für die Bezahlung von Subunternehmen verwendet habe. Seine entsprechenden Aussagen seien blosse Schutzbehauptungen und nicht glaubhaft (angefochtenes Urteil Ziff. 11.4 S. 23 ff.).