Citation: 1C_71/2007 11.09.2007 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts. Er sei Halter des VW-Polo mit dem Kennzeichen FR ... Er könne sich aber nicht mehr erinnern, wer das Fahrzeug am 13. März 2006 gelenkt habe, als die Geschwindigkeitsübertretung festgestellt wurde. Der Lenker sei damals nicht angehalten worden, und es seien offensichtlich keine Fotografien hergestellt worden. Der Beschwerdeführer sei erst mehr als drei Monate später, am 27. Juni 2006, durch die Freiburger Kantonspolizei befragt worden. Er habe damals deutlich gemacht, dass für die Geschwindigkeitsübertretung mehrere Lenker in Frage kommen, der fehlbare Lenker aber nicht mehr eruiert werden könne. Der Beschwerdeführer habe sich bereit erklärt, als Halter des Fahrzeugs und als "bonus pater familias" die finanziellen Folgen der Geschwindigkeitsübertretung zu tragen. Er sei nicht als Lenker einvernommen worden. Auch dem Strafmandat lasse sich nicht entnehmen, dass er als Lenker verurteilt worden sei.