Citation: 8C_572/2013 E. 4.1

4.1. Ein allenfalls nach der offenen Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion der rechten Schulter vom 19. August 2005 aufgetretenes CRPS wäre nach Ansicht des kantonalen Gerichts ohnehin nicht geeignet, einen natürlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis zu begründen. Denn dieses würde in einem natürlichen Kausalzusammenhang zur Supraspinatusläsion bzw. zu deren Folgen stehen, welche ihrerseits, wie dargelegt, nicht kausale Folge des Unfalls vom 10. Dezember 2004 sei. Die Vorinstanz liess daher offen, ob überhaupt ein CRPS aufgetreten sei. Zudem habe die Neurologin der SUVA-Versicherungsmedizin, Dr. med. A.________, gemäss Beurteilung vom 10. März 2011 die Diagnose eines CRPS aus neurologischer Sicht mangels entsprechender Befunde unter Anwendung der international anerkannten Budapest-Kriterien nicht stellen können. Bei dieser Sachlage erübrigte sich nach Auffassung des kantonalen Gerichts die verlangte Einholung eines neurologischen Gutachtens.