Citation: 5A_582/2022 E. C

Mit Eingabe vom 16. Mai 2022 liess A.________ beim Kantonsgericht St. Gallen, Kantonale Aufsichtsbehörde für Schuldbetreibung und Konkurs, Beschwerde gegen die verfügte Forderungsabtretung erheben. Er stellte namentlich den Antrag, es sei die Verfügung des Konkursamts vom 25. April 2022 aufzuheben und ihm ebenfalls die Ermächtigung für die Geltendmachung der Rechtsansprüche Nrn. 2-4 zu erteilen. Eventuell sei das Konkursamt anzuweisen, den Konkursgläubigern mittels neuer Fristansetzung Gelegenheit zu geben, die Abtretung der Rechtsansprüche der Masse zu verlangen. Subeventualiter sei ihm in Wiederherstellung der mit Schreiben vom 28. März 2022 angesetzten Frist Gelegenheit zu geben, die Abtretung der Ansprüche der Masse zu verlangen. Soweit für den Schutz der vorgenannten Rechtsbegehren erforderlich, sei das Handelsregisteramt des Kantons St. Gallen anzuweisen, die aus dem Handelsregister gelöschte Gesellschaft D.________ AG wieder einzutragen. Zur Begründung führte er an, das eingeschrieben versandte Gläubigerzirkular sei mutmasslich von einer unbekannten Person in Empfang genommen worden; er habe dieses erst nach seiner Rückkehr aus dem Ausland am 15. April 2022 in seinem Briefkasten vorgefunden und erstmals an diesem Tag davon Kenntnis genommen. Sein eigenes Gesuch um Abtretung nach Art. 260 SchKG vom 21. April 2022 hätte daher nicht als verspätet zurückgewiesen werden dürfen. Die Aufsichtsbehörde wies die Beschwerde mit Entscheid vom 13. Juli 2022 ab.