Citation: 5A_38/2022 E. 2

Das Obergericht hat im angefochtenen Urteil unter Bezugnahme auf das erstellte Gutachten und die Stellungnahme der Klinik festgestellt, dass der Beschwerdeführer an einer bekannten paranoiden Schizophrenie leidet und vor einigen Monaten die nötige Medikation abgesetzt hat, so dass es zur akuten Krankheitsepisode kam, welche zur erneuten Unterbringung führte. Wenn der Beschwerdeführer diesbezüglich - wie bereits vor Obergericht - appellatorisch angibt, "0 % krank" und "0 % kriminell" zu sein und von haltlosen Anschuldigungen bzw. einer falschen Diagnose spricht, liegt weder der Form nach noch inhaltlich eine Willkürrüge in Bezug auf die Sachverhaltsfeststellung vor. In rechtlicher Hinsicht erfolgen keine konkreten Ausführungen. Allenfalls mag aus den Aussagen des Beschwerdeführers, er sei Christ, Pazifist, sozial, wohlerzogen und kooperativ, sinngemäss ein Bestreiten der Voraussetzungen für eine fürsorgerische Unterbringung zu erblicken sein. Indes erfolgt keine konkrete Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Urteils, in welchem die Voraussetzungen im Einzelnen ausgeführt werden.