Citation: 4C.107/2005 29.06.2005 E. B

Am 30. August 2002 gelangte die Klägerin an das Handelsgericht des Kantons Zürich mit den Rechtsbegehren, die Beklagten seien zu verpflichten, ihr Fr. 3'390'945.-- nebst Zins zu bezahlen; die Ersatzpflicht der einzelnen Beklagten sei richterlich zu bestimmen; eventualiter seien die Beklagten zu verpflichten, der Klägerin EURO 2'084'583.-- nebst Zins zu bezahlen; die Ersatzpflicht der einzelnen Beklagten sei richterlich zu bestimmen. Die Klägerin warf den Beklagten vor, sie hätten ihre Pflichten in der Oberleitung der Gesellschaft im Finanzbereich verletzt, keine Finanzkontrolle geführt, zweckwidrig und sorgfaltswidrig hochspekulative Optionsgeschäfte geduldet; ausserdem seien sie zur Abwendung von Vermögensverlusten aus unzulässigen Optionsgeschäften nicht eingeschritten; die Beklagten 1 und 3 hätten zudem ihre Oberaufsicht über den mit der Geschäftsführung betrauten Beklagten 2 nicht wahrgenommen. Konkret warf die Klägerin den Beklagten vor, sie hätten zugelassen, dass der Vermögensverwalter (E.________) fast die ganzen liquiden Mittel der Klägerin in hoch spekulative Optionsgeschäfte investiert und damit der Klägerin im Zeitraum vom 30. März 1998 bis 6. Januar 1999 einen Verlust von DEM 4'846'320.-- zugefügt habe. Davon sei der von der X.________ Bank im Rahmen eines Vergleichs erhaltene Betrag von Fr. 600'000.-- in Abzug zu bringen.