Citation: U 579/06 14.11.2007 E. A

Die 1955 geborene S.________ war ab Juni 2002 als Raumpflegerin in der Firma X.________ AG tätig und dadurch bei der «Zürich» Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: «Zürich») obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert. Am 28. November 2002 wurde sie als Fussgängerin von einem Personenwagen, der rückwärts aus einer Garage fuhr, angefahren. Im gleichentags zur ambulanten Behandlung der erlittenen Verletzungen aufgesuchten Spital Y.________ wurden Kontusionen an beiden Knien ohne ossäre Läsionen diagnostiziert und elastische Binden sowie Schmerzmittel verordnet. Bei einer am 10. Januar 2003 durchgeführten MRI-Untersuchung wurden überdies linksseitig eine nicht dislozierte Fraktur des Fibulaköpfchens und ein Zustand nach Zerrung des medialen Seitenbandes festgestellt. Es entwickelte sich zudem eine ausgeprägte psychische Problematik. Nachdem anfänglich die Zuständigkeit eines anderen UVG-Versicherers zur Diskussion gestanden hatte, anerkannte die «Zürich» ihre Leistungspflicht für die Unfallfolgen. Sie übernahm die Heilbehandlung und richtete ein Taggeld aus. Mit Verfügung vom 5. Juli 2004 eröffnete sie der Versicherten die Einstellung der Leistungen auf Ende Dezember 2003. Zur Begründung wurde ausgeführt, die noch geklagten Beschwerden seien nicht adäquat unfallkausal. Daran hielt die «Zürich» auf Einsprache der Versicherten hin fest (Einspracheentscheid vom 9. Juni 2005).