Citation: 5A_719/2022 E. 4.1

4.1. Dieses Verbot gilt im Bereich des kantonalen Privatrechts nicht gestützt auf Art. 2 ZGB, sondern kraft - allenfalls ungeschriebenen - kantonalen Rechts (vgl. BGE 111 II 62 E. 3; zit. Urteil 5A_968/2019 E. 4.3.2; je mit Hinweis). Vor Bundesgericht kann die Verletzung kantonalen Rechts als solche nicht gerügt werden. Ausserhalb der hier nicht interessierenden Teilbereiche von Art. 95 lit. b-e BGG kann nur geltend gemacht werden, der angefochtene Entscheid verstosse gegen Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG). Im Vordergrund steht dabei eine Verletzung verfassungsmässiger Rechte, insbesondere des Willkürverbots nach Art. 9 BV (BGE 133 I 201 E. 1 mit Hinweisen; 133 II 249 E. 1.2.1).