Citation: 2C_613/2020 E. 3.4.2

3.4.2. Nicht von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Frage, ob der beschwerdeführende Ehemann den Pachtzins an seine Mutter (D.A.________) als Vertreterin der Erbengemeinschaft bezahlt oder ob sie den Pachtzins aufgrund einer exklusiven erbvertraglichen Nutzniessungsberechtigung am Miteigentumsanteil Nr. xxx-1 erhalten hat. In ersterem Fall wären die bezahlten Pachtzinsen bei sämtlichen Erben als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit zu erfassen, während im Falle einer Nutzniessung nur bei D.A.________ Einkommen anfiele. Dies ändert indes nichts am Umstand, dass sich der Miteigentumsanteil Nr. xxx-1 und der dazugehörige Betrieb bis zur Erbteilung am 7. Januar 2011 im Geschäftsvermögen der Erbengemeinschaft befunden hat und sämtliche Erben in diesem Umfang als selbständig erwerbstätig gelten. Die Sachverhaltsrüge der Beschwerdeführer mit Blick auf die Nutzniessung ist demnach nicht massgebend für den Ausgang des vorliegenden Verfahrens (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG; E. 2 hiervor).