Citation: 2C_216/2020 E. D

Dagegen gelangte die Steuerpflichtige an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, das die Beschwerden mit einzelrichterlichem Urteil 100.2018.279 / 100.2018.280 vom 7. Februar 2020 abwies, soweit es darauf eintrat. Das Verwaltungsgericht erkannte, die Steuerpflichtige setze sich mit den Ausführungen der Steuerrekurskommission zu den fehlenden Voraussetzungen des Unterstützungsabzugs nicht auseinander. So mache sie namentlich auch nicht geltend, dass die Lebenspartnerin keinerlei Gegenleistung erbringe. Der Unterhaltsbeitragsabzug hätte vorausgesetzt, so das Verwaltungsgericht, dass die Lebenspartnerinnen entweder in eingetragener Lebensgemeinschaft lebten oder dass ein Kindesverhältnis zwischen der Steuerpflichtigen und den Kindern bestehe. Beides fehle. Die Steuerpflichtige rüge zwar, sie fühle sich durch die herrschende Rechtslage diskriminiert, sie zeige aber nicht auf, welche Personen oder Personengruppen sich in einer vergleichbaren Situation befänden und inwiefern sie, die Steuerpflichtige, im Vergleich zu diesen Personen oder Personengruppen qualifiziert ungleich behandelt werde. Auch zum Antrag auf Anwendung des Einelterntarifs (Stufe Bund) bzw. des Verheiratetentarifs (Stufe Kanton und Gemeinde) sei eine nähere Begründung unterblieben. Die Steuerrekurskommission habe bundesrechtskonform erkannt, dass der Ledigentarif anzuwenden sei. Eine Ungleichbehandlung mit anderen unverheirateten Paaren mit Kindern liege nicht vor. Auch dort stehe der Verheirateten- bzw. Einelterntarif nur einem Elternteil zu.