Citation: 8C_230/2014 E. 8.2

8.2. Mit der Vorinstanz ist davon auszugehen, dass die zur Umsetzung des IFEG, namentlich die zur Konkretisierung des "nötigen Fachpersonals" gemäss Art. 5 Abs. 1 lit. a IFEG, erlassenen Richtlinien der Konferenz der Kantonalen Sozialdirektoren sowie des Kantonalen Sozialamts eine dem Einzelfall angepasste und gerecht werdende Auslegung der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zulassen und somit grundsätzlich auch vom Gericht zu berücksichtigen sind. Das Personal im Therapiehaus C.________ entspricht diesen Richtlinien unbestrittenermassen nicht. Der Leiter des Therapiehauses verfügt wohl über eine ausgewiesene Weiterbildung im Führungsbereich, nicht jedoch über eine anerkannte Ausbildung im Gesundheits- und Sozialbereich. Auch wenn davon ausgegangen würde, dass E.________ als stellvertretende Leiterin über eine anerkannte Ausbildung im Gesundheits- oder Sozialbereich verfügt - ein entsprechendes Diplom wurde erst im bundesgerichtlichen Verfahren aufgelegt -, müsste sie drei in Ausbildung befindliche Personen beaufsichtigen und fachlich unterstützen können, damit deren Anrechnung als nötiges Fachpersonal in Frage käme, was in Anbetracht des Teilzeitpensums von E.________ nicht angemessen erscheint.