Citation: 2P.263/2001 05.11.2001 E. 3

3.-Gemäss Art. 156 Abs. 1 OG werden die Gerichtskosten in der Regel der vor Bundesgericht unterliegenden Partei auferlegt. Der Beschwerdeführer ist hinsichtlich der Beschwerde vom 30. Oktober 2001 unterliegende Partei. Was die Kostenregelung für die erste Beschwerde vom 8. Oktober 2001 betrifft, welche wegen Gegenstandslosigkeit bzw. Dahinfallens des Rechtsschutzinteresses abgeschrieben wird, ist die Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes massgeblich (vgl. Art. 72 BZP). Die Rechtsverweigerungs- bzw. Rechtsverzögerungsbeschwerde hatte unter den konkreten Umständen des vorliegenden Falles wenig Erfolgsaussichten: Nach Eingang des Normenkontrollgesuchs vom 17. September 2001 erhielt der Beschwerdeführer bereits am 19. September 2001 eine Antwort des Obergerichts, womit ihm Frist bis 17. Oktober 2001 eingeräumt wurde, sich über das Festhalten am Rechtsmittel im Klaren zu werden. Wohl bezahlte der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss anschliessend bereits am 24. September 2001; da ihm aber mit dem Schreiben vom 19. September 2001 zumindest implizit bedeutet worden war, dass er angesichts der Einschätzung der Prozesslage durch das Obergericht mit einer vorsorglichen Ausserkraftsetzung der Wegleitung nicht rechnen konnte, erscheint es jedenfalls vertretbar, dass die Verfügung über vorsorgliche Massnahmen nicht vor der dem Beschwerdeführer angesetzten Bedenkfrist (17. Oktober 2001) erlassen wurde. Der Beschwerdeführer ist auch hinsichtlich der dahingefallenen Beschwerde als unterliegende Partei zu betrachten. Die bundesgerichtlichen Kosten sind somit dem Beschwerdeführer aufzuerlegen. Bei der Festsetzung der Gerichtsgebühr (Art. 153 Abs. 1 OG) ist insbesondere der insgesamt an Rechtsmissbrauch grenzenden Art der Prozessführung Rechnung zu tragen (Art. 153a Abs. 1 OG).