Citation: 2C_502/2017 E. B

Am 1. September 2016 beantragte A.________ den Familiennachzug für ihren Ehemann. Im Rahmen der Gewährung des rechtlichen Gehörs brachte sie vor, dass ihr Ehemann nur über eine N-Bewilligung ( recte : Ausweis N [Art. 71a Abs. 1 lit. b VZAE (SR 142.201)] für Asylbewerber) verfüge. Damit sei es ihrem Ehemann nicht möglich, Arbeit zu finden, denn wenn er diesen vorweise, komme in aller Regel keine Anstellung zustande. Hätte ihr Ehemann eine B-Bewilligung ( recte : Ausweis B [Art. 71 Abs. 1 VZAE]), würde er sofort Arbeit finden. So habe ein Arbeitgeber ihrem Ehemann gegenüber ausgeführt, er würde ihn sofort anstellen, hätte er eine solche Bewilligung. Ihr Ehemann sei wirklich bemüht, Arbeit zu finden. Mit einer Bewilligung des Familiennachzugsgesuchs könnte die Familie auch von der Sozialhilfe wegkommen. Das Migrationsamt des Kantons Solothurn wies das Gesuch um Familiennachzug namens des Departements des Innern mit Verfügung vom 2. Februar 2017 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn war erfolglos.