Citation: 6S.496/2002 27.02.2003 E. A

Der libanesische Staatsangehörige X.________ reiste am 19. Oktober 2000 mit gefälschten griechischen Papieren aus Bulgarien über Amsterdam in die Schweiz in der Absicht, hier mindestens ein grosses Geschäft über mehrere Kilogramm Heroin abzuwickeln. Er suchte einen Käufer und fand bereits am 20. Oktober 2000 in der Schweiz durch Vermittlung von Y.________ einen gewissen M.________ als Interessenten. X.________ verhandelte mit M.________ - unter mehrmaliger telefonischer Rücksprache mit dem in Bulgarien weilenden A.________ sowie auch mit dem Mitangeklagten Z.________ - über Menge, Preis, Muster sowie Ort und Zeit der Übergabe. Er fuhr schliesslich am 30. Oktober 2000 zusammen mit dem Mitangeklagten Z.________ in dessen Wagen zu einer Autobahnraststätte. Er führte eine Sporttasche mit sich, in welcher sich in 10 Paketen insgesamt 8,749 kg Heroingemisch mit einem Reinheitsgrad zwischen 49,0 % und 70,8 %, d.h. ca. 5,6 kg reines Heroin, befanden. Er traf sich auf der Autobahnraststätte mit M.________, zeigte ihm die Sporttasche mit dem Heroin und forderte von ihm den vereinbarten Kaufpreis von DM 33'000.-- pro Kilogramm. In diesem Augenblick erfolgte der polizeiliche Zugriff. M.________ war ein als V-Mann tätiger Polizeibeamter.