Citation: 8C_100/2024 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführerin bringt im Wesentlichen vor, wenn die Vorinstanz mit Hinweis auf das Urteil 9C_648/2016 vom 12. Juli 2017 E. 4.1 annehme, ein allgemeines Belastungsprofil mit wechselnden Positionen genüge, ergebe sich dies aus diesem Urteil nicht. Vorliegend gehe es um eine Revision. Es stelle sich die Frage, inwiefern die Befunde sich effektiv verändert hätten. Massgebend sei nicht eine medizinisch-theoretische Momentaufnahme, sondern der Längsverlauf. Sodann verlange die Rechtsprechung auch die Berücksichtigung von Wechselwirkungen. Für das Belastungs-/Zumutbarkeitsprofil habe sich ein Gutachter am Grundgerüst der ICF zu orientieren. Das BEGAZ-Gutachten enthalte weder Abklärungen noch Begründungen zum Belastungsprofil. Das Gericht sei zu dessen Beurteilung nicht fachkundig. Die vorinstanzliche Spekulation darüber, ob Dr. med. D.________ eher eine Wiedergabe von subjektiven Schilderungen vorgenommen habe, löse die spezifisch medizinische Frage des Belastungsprofils nicht. Die Vorinstanz hätte zumindest bei ihm und/oder beim Gutachter rückfragen müssen.