Citation: 6B_51/2016 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer wendet sich schliesslich gegen die Festsetzung des unbedingt vollziehbaren Teils der teibedingten Strafe gemäss Art. 43 StGB auf 12 Monate. Die Vorinstanz habe in diesem Kontext zu Unrecht auf das sehr schwere Tatverschulden in Bezug auf nur ein Delikt abgestellt. Die bundesrechtskonforme Festsetzung des unbedingten Teils der Strafe setze die Bewertung eines Gesamtverschuldens anhand der verschiedenen Delikte voraus. Angesichts der äusserst guten Legalprognose und seinem langjährigen Wohlverhalten habe die Vorinstanz dem Verschuldenskriterium zu grosses Gewicht beigemessen. Bei korrekter Würdigung der massgebenden Faktoren müsse der zu vollziehende Teil der Strafe im Bereich des gesetzlichen Minimums von 6 Monaten festgesetzt werden. Indem die Vorinstanz nicht geprüft habe, ob die Festsetzung des unbedingt vollziehbaren Teils der Strafe im unteren Bereich des gesetzlich vorgegebenen Rahmens angemessen sei, habe sie ihr Ermessen verletzt (Beschwerde S. 24 ff.).