Citation: 7B.253/2001 06.12.2001 E. 2

2.- a) Der Beschwerdeführer beantragt vergeblich die Bestrafung des Betreibungsbeamten, der die Aufnahme des Retentionsverzeichnisses vollzogen hat. Die erkennende Kammer ist nicht zuständig, gegenüber den Betreibungs- und Konkursbeamten Disziplinarmassnahmen oder Strafen auszusprechen. Soweit der Beschwerdeführer die Aufhebung des erstinstanzlichen Beschwerdeentscheides verlangt, geht er ebenfalls fehl. Anfechtungsobjekt der Beschwerde gemäss Art. 19 SchKG ist einzig der Beschluss der oberen Aufsichtsbehörde. b) Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG hat der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt werden. Die Ausführungen in der Eingabe des Beschwerdeführers zum Antrag auf Aufhebung des angefochtenen Entscheides und des Retentionsverzeichnisses genügen diesen Eintretensvoraussetzungen in keiner Weise. Der Beschwerdeführer hat der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts eine Beschwerdeschrift eingereicht, die praktisch wortwörtlich der im Verfahren vor der oberen Aufsichtsbehörde eingereichten Rechtsschrift entspricht. Auf die Vorbringen des Beschwerdeführers kann daher insoweit nicht eingetreten werden, als sie keinen erkennbaren Zusammenhang mit den Entscheidgründen der Vorinstanz aufweisen. Die allenfalls erhobene Rüge des Beschwerdeführers, die obere Aufsichtsbehörde habe zu Unrecht die Ausführungen des Betreibungsbeamten in seiner Vernehmlassung nicht überprüft, ist unbehelflich. Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die obere Aufsichtsbehörde den rechtlich relevanten Sachverhalt (vgl. Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 SchKG) nicht abgeklärt habe. Schliesslich geht der Be- schwerdeführer fehl, wenn er vorbringt, die obere Aufsichtsbehörde sei der Frage, ob der Betreibungsbeamte gegenüber der anlässlich der Aufnahme des Retentionsverzeichnisses beigezogenen Polizei die Schweigepflicht verletzt habe, zu Unrecht nicht nachgegangen. Insoweit verfolgt der Beschwerdeführer keinen praktischen Verfahrenszweck (vgl. Art. 21 SchKG), sondern verlangt die Feststellung einer behaupteten Pflichtwidrigkeit eines Betreibungsorganes, was mit betreibungsrechtlicher Beschwerde ohnehin nicht möglich ist (BGE 120 III 107 E. 2 S. 109). Die Beschwerde erweist sich insgesamt als unzulässig.