Citation: 6B_333/2024 E. 1.3.2

1.3.2. Die Vorinstanz begründet unter Auseinandersetzung mit den Konsumangaben des Beschwerdeführers sowie den Angaben des Drogeninformationszentrums des Kantons Zürich (DIZ) ausführlich und überzeugend, weshalb sie davon ausgeht, dass deutlich mehr als 12 Gramm des vom Beschwerdeführer eingeführten Methamphetamins zur Weitergabe an Dritte bestimmt waren. Hinsichtlich der Einwände des Beschwerdeführers betreffend die Frage, ob von einem Eigenkonsum Methamphetamin von 1 Gramm pro Tag auszugehen sei, hat die Vorinstanz zunächst zutreffend anhand der genannten Angaben sowie den Ausführungen des Sachverständigens dargelegt, weswegen dies nicht plausibel sei und im Übrigen zutreffend darauf hingewiesen, dass selbst unter Annahme des vom Beschwerdeführer angegebenen Eigenkonsums die eingeführte Menge von 118.2 Gramm einem Konsum von ca. vier Monaten entspreche und es nicht plausibel erscheine, dass der Beschwerdeführer einen derartigen Vorrat angelegt habe, obwohl er zu Hause noch über 14.55 Gramm verfügt habe. Ebenfalls nachvollziehbar legte die Vorinstanz dar, dass die in der Wohnung des Beschwerdeführers sichergestellten 14.55 Gramm Methamphetamin sowie 560 ml GBL zu einem grösseren Teil für Dritte bestimmt gewesen seien. Indem der Beschwerdeführer in appellatorischer Weise auf seinen Eigenkonsum und bereits im Untersuchungsverfahren resp. vor der ersten Instanz und vor Vorinstanz eingereichte Berichte über das Konsumverhalten von süchtigen Methamphetamin-Konsumenten hinweist, gelingt es ihm nicht Willkür zu begründen, setzt er sich doch nicht hinreichend mit den diesbezüglichen Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Dasselbe gilt hinsichtlich der pauschalen Kritik an den Schlussfolgerungen der Vorinstanz zu dem sich aus den Chatnachrichten des Beschwerdeführers ergebenden, früheren Drogenhandel.