Citation: 6B_510/2022 E. 1.4.2

1.4.2. Was die Willkürrüge betrifft, so erweist sich diese als unbegründet, soweit überhaupt darauf einzutreten ist: Der Beschwerdeführer beanstandet, die Vorinstanz habe die Beweise willkürlich gewürdigt und sie sei zu Unrecht davon ausgegangen, dass er und C.________ sich über die wesentlichen Vertragsbestandteile eines Mietvertrags geeinigt hätten. Damit rügt er die vorinstanzliche Feststellung eines übereinstimmenden wirklichen Parteiwillens zwischen ihm und C.________ über den Abschluss eines Mietvertrags. Dies überprüft das Bundesgericht nur auf Willkür hin. Der Beschwerdeführer vermag allerdings nicht darzutun, inwiefern der vorinstanzlich festgestellte Sachverhalt offensichtlich unrichtig sei. Es genügt für eine Willkürrüge nicht, wenn der Beschwerdeführer wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren lediglich seine eigene Sachverhaltsdarstellung vorträgt und diese mit einzelnen Auszügen aus den Akten zu unterlegen versucht, ohne dabei auf die ausführlichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen. Diese setzt sich indessen einlässlich mit den zahlreichen Aussagen, WhatsApp-Nachrichten und E-Mails der beteiligten Personen auseinander. Ihre umfangreichen Erwägungen sind schlüssig und nachvollziehbar. So hält die Vorinstanz insbesondere fest, der Beschwerdeführer habe am 3. Januar 2018 B.________ und C.________ gemeinsam die Kündigung aufgrund von Zahlungsrückständen angedroht und ihnen auch am selben Tag mitgeteilt, er habe sie beide betrieben. Die Vorinstanz verweist überdies auf eine vom Beschwerdeführer ins Recht gelegte, undatierte E-Mail, in der er schreibt, B.________ und C.________ seien beide im Mietvertrag und damit solidarisch gebunden. Am 24. Oktober 2018 habe der Beschwerdeführer gedroht, C.________ zu betreiben, wenn sie den Mietzins nicht bezahle. Er habe sie ferner auf Richtlinien ihres Mietvertrags hingewiesen, wobei er auf Erwiderung von C.________, wo der Mietvertrag sei, ihr erklärt habe, dass ein Mietvertrag schriftlich oder verbal zustande kommen könne. Der Beschwerdeführer gab damit mehrfach zu erkennen, dass er davon ausging, namentlich Mietzinsforderungen direkt gegenüber C.________ geltend machen zu können und dass zwischen ihnen ein mündlicher Mietvertrag bestehe. Die Aktenstellen, auf die sich der Beschwerdeführer im bundesgerichtlichen Verfahren beruft, sind demgegenüber ohnehin nicht geeignet, den vorinstanzlich festgestellten, übereinstimmenden Parteiwillen als willkürlich erscheinen zu lassen. So gibt der Beschwerdeführer die Aussage von C.________ anlässlich ihrer polizeilichen Einvernahme vom 15. November 2018 nur unvollständig wieder. C.________ sagte zwar aus, sie sei Untermieterin gewesen, jedoch fügte sie gleich im Anschluss an, sie sei nachher eigentlich die Mieterin gewesen, weil sie alles alleine bezahlt hätte. Genauso weist das Formular der E.________ C.________ nicht bloss als Bürgin aus, wie das der Beschwerdeführer behauptet, sondern ihre Personalien sind vielmehr unter dem Titel "2. Mieter: oder Bürge" aufgeführt. Die Vorinstanz erwägt ferner unter Berücksichtigung diverser WhatsApp-Nachrichten, dass der Beschwerdeführer den Mietzins gegenüber C.________ eingefordert und gewusst habe, Letztere verwende dabei Einzahlungsscheine lautend auf B.________. Insofern vermag der Beschwerdeführer auch aus den Quittungen der Einzahlungsscheine keine Willkür im vorinstanzlichen Sachverhalt aufzuzeigen. Schliesslich widersprechen weder der unbestrittene Mietvertrag zwischen dem Beschwerdeführer und B.________ noch die einstweilige Weigerung des Beschwerdeführers, C.________ als (alleinige) Nachmieterin zu akzeptieren, dem vorinstanzlich Erwogenen, wonach C.________ (gemeinsam mit B.________) im Tatzeitpunkt Ende Oktober 2018 Hauptmieterin der Wohnung war. Zusammenfassend kommt die Vorinstanz willkürfrei zum Schluss, dass zwischen dem Beschwerdeführer und C.________ ein übereinstimmender Parteiwille bestand, die fragliche Wohnung gegen Entrichtung eines Mietzinses zum Gebrauch zu überlassen. Damit war C.________ rechtmässige Mieterin der Wohnung und zu deren Gebrauch berechtigt.