Citation: 6B_1148/2017 E. 2.3.5

2.3.5. Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer zwar vor, er habe gewusst, dass die Leasinggeber entgegen ihren Erwartungen einen eher risikobehafteten "sale and lease back"-Vertrag abschlossen, und dass damit ihre Forderungen gegenüber Y.________ in ihrem Wert herabgesetzt waren (angefochtenes Urteil S. 25). Er habe im Wissen um die finanzielle Situation der Gesellschaften von Y.________ und die konkreten Hintergründe der Leasingverträge gehandelt (angefochtenes Urteil E. 13.2 S. 28, E. 16 S. 30, E. 19 S. 32, E. 27 S. 39, E. 30 S. 42 und E. 33 S. 44). Damit spricht die Vorinstanz das Risiko in Bezug auf die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaften von Y.________ an (dazu nachfolgend E. 2.3.6). Dem angefochtenen Entscheid kann indes nicht entnommen werden, der Beschwerdeführer habe auch gewusst, dass der angebotene Verkaufspreis möglicherweise nicht dem Marktwert entsprach und die Leasinggesellschaften aufgrund der vorgetäuschten Unabhängigkeit der C.________ AG den Verkaufspreis nicht auf seine Marktangemessenheit überprüfen würden. Dass bei den abgeschlossenen Geschäften gemäss der Vorinstanz bei abstrakter Betrachtung ein höheres Risiko bestand, keinen marktangemessenen Preis zu bezahlen, begründet noch keinen Schädigungsvorsatz, wenn dem Beschwerdeführer im konkreten Fall nicht vorgeworfen werden kann, er sei sich dessen sowie der Möglichkeit, dass die verkauften Gegenstände mit Mängeln behaftet waren, bewusst gewesen. Hinzu kommt, dass nicht in allen Fällen ein zu hoher Kaufpreis bezahlt wurde. Das Risiko, aufgrund falscher Angaben einen zu hohen Kaufpreis zu bezahlen, hat offensichtlich keine Schädigung zur Folge, wenn es beim blossen Risiko blieb und der Kaufpreis trotz dieses Risikos korrekt berechnet war. Ein sog. Gefährdungsschaden liegt nach der Rechtsprechung nur vor, wenn das Vermögen in einem Masse gefährdet wird, dass es in seinem wirtschaftlichen Wert vermindert ist. Dies ist der Fall, wenn der Gefährdung im Rahmen einer sorgfältigen Bilanzierung durch Wertberichtigung oder Rückstellung Rechnung getragen werden muss (BGE 142 IV 346 E. 3.2 S. 350 mit Hinweisen).