Citation: 1P.288/2004 01.07.2004 E. 2

2.1 Nachdem die beanstandete disziplinarische Bestrafung bereits vollzogen worden ist, stellt sich die Frage, ob insofern das Eintretens-erfordernis des aktuellen und praktischen Rechtsschutzinteresses im Sinne von Art. 88 OG der Zulässigkeit der Beschwerde entgegenstünde (vgl. BGE 120 Ia 165 E. 1a). Mit Blick auf die nachfolgenden Ausführungen kann die Frage indes offen gelassen werden. 2.2 Wie dem Beschwerdeführer schon früher mitgeteilt worden ist, muss eine staatsrechtliche Beschwerde nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung darüber enthalten, welche verfassungsmässigen Rechte bzw. welche Rechtssätze und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Im staatsrechtlichen Beschwerdeverfahren prüft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene Rügen (BGE 127 I 38 E. 3c, mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer beanstandet - wie erwähnt - seine ärztliche Betreuung in der Strafanstalt und zudem auch die erfolgte disziplinarische Bestrafung. Wie ein Blick in die Akten zeigt, stimmen seine Ausführungen in der vorliegenden Beschwerde grossenteils mit den bereits im kantonalen Verfahren eingereichten Schriften überein. Soweit er vereinzelt Rügen gegenüber der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich erhebt, beschränken sich diese, soweit sie überhaupt verständlich sind, im Wesentlichen auf eine appellatorische Kritik an der angefochtenen Verfügung, was indes im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde nicht zulässig ist (BGE 127 III 279 E. 1c, 125 I 492 E. 1b, mit Hinweisen). Dabei hat der Beschwerdeführer es aber unterlassen, im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern die angefochtene Verfügung bzw. die ihr zugrunde liegende Begründung seine verfassungsmässigen Rechte verletzen soll. Die genannten gesetzlichen Begründungserfordernisse der staatsrechtlichen Beschwerde sind somit nicht erfüllt. So vermag die Beschwerde diesen Anforderungen insbesondere auch insoweit nicht zu genügen, als der Beschwerdeführer behauptet, die vom Stabsdienst der Amtsleitung des kantonalen Amtes für Justizvollzug im kantonalen Verfahren erstattete Vernehmlassung vom 13. Januar 2004 nicht zur Kenntnis erhalten zu haben; ein ihm beigeordneter amtlicher Anwalt hätte sich korrekt auch mit dieser Vernehmlassung auseinandersetzen können. Es wird in der Beschwerde bzw. in deren Ergänzung nicht dargetan und ist auch sonstwie nicht ersichtlich, inwiefern die betreffende Vernehmlassung für die kantonale Direktion der Justiz und des Innern irgendwie entscheidrelevant gewesen sein soll. In der angefochtenen Verfügung (S. 2 oben) wird die Vernehmlassung einzig der Vollständigkeit halber in der Prozessgeschichte erwähnt, wogegen in den materiellen Erwägungen (S. 2/3) nicht weiter darauf Bezug genommen wird; diesen liegen einzig die massgebenden Akten der Strafanstalt zugrunde. Soweit mit der erwähnten Kritik sinngemäss eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör gerügt werden soll, ist diese Rüge somit nicht begründet, jedenfalls nicht in einer den genannten gesetzlichen Erfordernissen genügenden Form. Nichts anderes ergibt sich, soweit der Beschwerdeführer auch nur ganz pauschal geltend macht, in der angefochtenen Verfügung werde die Gesamtsituation nicht wahrheitsgemäss bzw. nur unvollständig wiedergegeben. Im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung musste sich die kantonale Direktion der Justiz und des Innern nicht ausdrücklich mit jeder vom Beschwerdeführer vorgetragenen tatbeständlichen Behauptung bzw. jedem rechtlichen Einwand auseinander setzen. Vielmehr konnte sie sich auf die für ihren Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 I 97 E. 2b, mit Hinweisen). Dies hat sie denn auch getan, insbesondere auch mit Blick auf die bei den Akten befindlichen ärztlichen Berichte, die durchwegs berücksichtigt wurden. Es wird nicht rechtsgenüglich dargelegt und ist auch sonstwie nicht ersichtlich, inwiefern die angefochtene Verfügung aktenwidrig sein bzw. die kantonale Direktion der Justiz und des Innern gegen die Begründungspflicht im Sinne der erwähnten Rechtsprechung verstossen haben soll, soweit mit der Beschwerde derartige Rügen überhaupt (sinngemäss) geltend gemacht werden sollen.