Citation: 5A_157/2021 E. 3.2.6

3.2.6. Der Beschwerdeführer meint, das Kriterium der Stabilität der Verhältnisse hätte zu einer Zuteilung der Obhut über die Kinder an ihn führen müssen. Das Kantonsgericht seinerseits erwog, das Kriterium der örtlichen Stabilität spreche neu, d.h. wegen des beabsichtigten Wegzugs nach V.________, für eine Obhutszuteilung an den Vater. Es hat dieses Kriterium indes dem - willkürfrei festgestellten (E. 3.2.5) - Wunsch der Kinder, mit und bei der Mutter zu leben, gegenübergestellt und letzteren höher gewichtet. Inwiefern das Kantonsgericht sein Ermessen willkürlich ausgeübt haben soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Das Kantonsgericht ist weder von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grundsätzen abgewichen noch hat es Tatsachen berücksichtigt, die für den Entscheid im Einzelfall keine Rolle hätten spielen dürfen, oder umgekehrt Umstände ausser Betracht gelassen, die zwingend hätten beachtet werden müssen (vgl. E. 1.5). Von Willkür in der Ermessensausübung kann keine Rede sein.