Citation: 9C_636/2018 E. 4

Das kantonale Versicherungsgericht hat festgestellt, gemäss dem Gutachten des MZR vom 8. Oktober 2013 habe die zusätzlich durchgeführte MRI-Untersuchung im Unterschied zu den medizinischen Unterlagen, welche der Rentenzusprechung zugrunde lagen, keine Diskushernie C5/C6 mit C6-Wurzelkompression links mehr gezeigt. Eine im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG relevante Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen sei somit evident. Weiter hat das Versicherungsgericht das strukturierte Beweisverfahren nach BGE 141 V 281 (Standardindikatorenprüfung) auf der Grundlage der Expertise vom 8. Oktober 2013 durchgeführt. Es ist zum Ergebnis gelangt, die aus psychiatrischer Sicht bescheinigte Arbeitsunfähigkeit von 100 % (für alle Tätigkeiten auf dem freien Arbeitsmarkt; richtig: 50 % ["Stellungnahme Ergänzungsfragen" des MZR vom 5. März 2014]) sei nicht nachvollziehbar. Sowohl die rezidivierende depressive Störung (gegenwärtig mittelgradig mit somatischem Syndrom) als auch die (anhaltende somatoforme) Schmerzstörung hätten aus rechtlicher Sicht keine invalidisierende Wirkung. Somit sei von der aus rein somatischer Sicht beschriebenen vollständigen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit auszugehen. Die geltend gemachte Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes seit der Begutachtung sei invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlich. Die auf dieser Grundlage vorgenommene Invaliditätsbemessung durch Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG i.V.m. Art. 28a Abs. 1 IVG) ergab keinen anspruchsbegründenden Invaliditätsgrad von wenigstens 40 % (Art. 28 Abs. 2 IVG).