Citation: U 114/05 07.12.2005 E. 2

Der Beschwerdeführer beantragt die Einholung eines gerichtlichen Gutachtens und wirft der Vorinstanz eine unzulässige 'antizipierte' Beweiswürdigung vor, weil sie bei der Ermittlung des Invaliditätsgrades einzig auf den Zusatzbericht der Rehaklinik Q.________ vom 18. Dezember 2002 und den Bericht des Kreisarztes Dr. med. W.________ über die Abschlussuntersuchung vom 21. August 2003 abgestellt habe. Festzuhalten ist, dass nach der Rechtsprechung auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner Ärzte Beweiswert zukommt, sofern diese als schlüssig erscheinen, nachvollziehbar begründet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverlässigkeit sprechen (BGE 125 V 351 Erw. 3b/ee). Inwiefern die von SUVA und Vorinstanz zur Hauptsache berücksichtigten ärztlichen Stellungnahmen und die darin enthaltenen Beurteilungen diesen Anforderungen nicht genügen sollten, ist nicht ersichtlich und wird in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde auch nicht substanziiert dargelegt. Weiter beanstandet der Beschwerdeführer, die SUVA habe die beabsichtigte Abweichung von dem von der Invalidenversicherung angenommenen Invaliditätsgrad vor Erlass der Verfügung vom 5. November 2003 nicht angekündigt; damit habe keine Möglichkeit bestanden, weitere Beweismittel, namentlich allfällige private Gutachten, einzuholen. Unbestrittenermassen stand dem Beschwerdeführer das Recht zu, gegen die Verfügung vom 5. November 2003 Einsprache zu erheben, und von dieser Möglichkeit hat er denn auch Gebrauch gemacht. In seiner Einsprache hat er jedoch nicht aufgezeigt, weshalb und inwiefern es ihm nicht möglich gewesen sein sollte, allfällige zusätzliche Beweismittel bereitzustellen. Auch hat er keinen Antrag auf Sistierung des Einspracheverfahrens gestellt, bis allenfalls solche Beweismittel vorliegen würden. Unter diesen Umständen aber ist auch der gegenüber der SUVA erhobene Vorwurf, prozessuale Mitwirkungsrechte verletzt zu haben, nicht angebracht. Des Weitern hat der Beschwerdeführer weder im vorinstanzlichen noch im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren Beweismittel aufgelegt, obwohl dazu seit Verfügungserlass am 5. November 2003 bis zur Erhebung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde nahezu 1½ Jahre zur Verfügung standen. Unbegründet ist schliesslich der Einwand, im Einspracheverfahren könnten keine Sachverhaltsabklärungen mehr vorgenommen werden. Art. 42 ATSG sieht ausdrücklich vor, dass die Parteien vor dem Erlass von Verfügungen, die mit Einsprache angefochten werden können, nicht angehört werden müssen.