Citation: 6F_12/2017 E. 4

Die Gesuchstellerin beruft sich in ihrer Eingabe formell auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG. In ihrer Begründung erschöpft sie sich allerdings darin, das Urteil 6B_1333/2016 vom 2. Mai 2017 inhaltlich zu bemängeln. Inwiefern das Bundesgericht in den Akten liegende erhebliche Tatsachen im Sinne von Art. 121 lit. d BGG aus Versehen nicht berücksichtigt haben könnte, zeigt sie nicht auf und ist auch nicht ersichtlich. Das Bundesgericht hat sich im Urteil 6B_1333/2016 vom 2. Mai 2017 E. 5.1 und 5.1.2 mit der von der Gesuchstellerin gerügten Verletzung des rechtlichen Gehörs auseinandergesetzt und deren Rüge als unbegründet abgewiesen. Da das Obergericht das Wiedererwägungsgesuch der Gesuchstellerin gegen den Beschluss vom 4. Juli 2016 im Urteil vom 22. August 2016 (vgl. E. 8.5 S. 16 f.) behandelte, hatte diese Gelegenheit, sich vor dem Entscheid in der Sache zum Schreiben des Gutachters vom 29. Juni 2016 zu äussern. Die Kritik an den bundesgerichtlichen Erwägungen vermag keinen Revisionsgrund zu begründen. Die Gesuchstellerin verkennt erneut, dass die Revision der betroffenen Person nicht die Möglichkeit eröffnet, einen Entscheid, den sie für unrichtig hält, neu beurteilen zu lassen (Urteil 6F_6/2017 vom 7. Juli 2017 E. 4).