Citation: 5C.219/2006 16.04.2007 E. A

V.________ war alleiniger Gesellschafter der L.________ GmbH. Hauptaktivum der Firma war eine Liegenschaft. Deren Mieterin, der M.________ AG, stand ein Kaufsrecht zu. Am 7. Juni 1999 trat V.________ sämtliche Stammanteile der L.________ GmbH für Fr. 25'000.-- an seinen Sohn Y.________ ab. Gestützt auf rechtskräftige Entscheide betreffend vorsorgliche Massnahmen während des Scheidungsverfahrens betrieb X.________ ihren Ehemann V.________ für Unterhaltsbeiträge. Am 30. September 1999 wurden ihr zwei Pfändungsverlustscheine ausgestellt. X.________ (fortan: Klägerin) focht den Verkauf resp. die Abtretung der Stammanteile der L.________ GmbH am 13. Dezember 1999 (Begehren um Vermittlung) bzw. 28. Februar 2000 (Klageeinreichung) gerichtlich an und begehrte, Y.________ (hiernach: Beklagter) im Sinne von Art. 285 ff. SchKG zu verpflichten, für das angefochtene Rechtsgeschäft Rückgewähr zu leisten, insbesondere den Einbezug der von ihm übernommenen Stammanteile in die Zwangsverwertung zu Gunsten der Klägerin zu dulden, und für den Fall, dass die übernommenen Vermögenswerte nicht mehr vorhanden sein sollten, der Klägerin als Wertersatz einen Geldbetrag gemäss Ergebnis des Beweisverfahrens, eventuell den Betrag von Fr. 16'467.-- zuzüglich Zins seit 30. September 1999 zu bezahlen. Der Beklagte schloss auf Abweisung der Klage. Während des Prozesses - im Jahre 2001 - übte die M.________ AG ihr Kaufsrecht aus und erwarb die Liegenschaft der L.________ GmbH für 6.5 Millionen Franken.