Citation: 1B_656/2021 E. 10.3.2

10.3.2. Entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers ist die Feststellung der Vorinstanz, wonach Rechtsanwalt und Notar C.________ dem Beschwerdeführer den Entwurf des Kaufvertrages in seiner Eigenschaft als Notar für B.________ und nicht als Rechtsanwalt für den Beschwerdeführer übermittelt hat, nicht zu beanstanden. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass Rechtsanwalt C.________ als Notar für B.________ tätig war. Vor dem Hintergrund von Art. 12 lit. c BGFA, wonach Anwältinnen und Anwälte insbesondere jeden Konflikt zwischen den Interessen ihrer Klientschaft zu meiden haben, erschiene es deshalb fragwürdig, wenn er in der gleichen Sache als Rechtsanwalt für den Beschwerdeführer tätig gewesen wäre. Dieser bringt auch nichts weiteres vor, das auf ein Mandatsverhältnis zu Rechtsanwalt C.________ schliessen lassen würde. Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz ist somit weder willkürlich noch rechtsverletzend im Sinne von Art. 95 BGG (vgl. E. 9.3 hiervor).