Citation: 2C_192/2024 E. 1.2

1.2. Am 23. Januar 2020 hatte A.________ eine in der Schweiz niederlassungsberechtigte Landsfrau geheiratet. Nachdem das Migrationsamt des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 7. Juli 2021 ein von seiner Ehefrau gestelltes Familiennachzugsgesuch zu seinen Gunsten abgelehnt hatte, hob es diesen Entscheid am 8. Juni 2022 wiedererwägungsweise auf und erteilte A.________ eine an gewisse Bedingungen geknüpfte Aufenthaltsbewilligung. Am 28. Dezember 2022 teilte die Ehefrau mit, dass die eheliche Gemeinschaft seit 23. Oktober 2022 nicht mehr gelebt werde und die Eheleute seither in getrennten Haushalten wohnen würden.