Citation: 8C_383/2020 E. 4.1.3

4.1.3. Mit den übrigen Einwendungen, namentlich der erneuten Berufung auf den Sprechstundenbericht der Klinik E.________ vom 16./27. August 2019, vermag der Beschwerdeführer ebenfalls keine auch nur geringen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der versicherungsinternen ärztlichen Feststellungen aufkommen zu lassen (vgl. BGE 145 V 97 E. 8.5 S. 105 mit Hinweis). Dabei fällt ins Gewicht, dass der Bericht der Klinik E.________ vom 16./27. August 2019 im Rahmen einer klinisch-radiologischen Jahreskontrolle ohne Einsicht in die Unfallakten erfolgte, sich weder mit dem Bericht der Klinik D.________ vom 22. Februar 2019 befasste noch eine davon abweichende Zumutbarkeitsbeurteilung abgab und auch kein objektivierbares organisches Korrelat für die gezeigte Einschränkung der Beweglichkeit anzugeben vermochte. Ebenso wenig liegt eine nachträglich eingeholte Stellungnahme zur kreisärztlichen Beurteilung vom 18. November 2019 vor. Zudem handelt es sich bei PD Dr. med. F.________, der den Bericht der Klinik E.________ als Leiter Schulterchirurgie unterzeichnete, entgegen den Vorbringen in der Beschwerde um einen behandelnden Arzt des Versicherten, der namentlich an der Schulteroperation vom 16. August 2018 mitgewirkt hatte. Es ist daher der Erfahrungstatsache Rechnung zu tragen, dass behandelnde Haus- und Fachärzte (SVR 2017 IV Nr. 7 S. 19, 9C_793/2015 E. 4.1; Urteil 8C_266/2020 vom 12. August 2020 E. 5.3 mit Hinweisen) mitunter im Hinblick auf ihre Vertrauensstellung im Zweifelsfall eher zu Gunsten ihrer Patientinnen und Patienten aussagen (BGE 135 V 465 E. 4.5 S. 470; 125 V 351 E. 3b/cc S. 353).