Citation: 2C_207/2014 E. 2.2

2.2. Das angefochtene Urteil hat formell den Widerrufeiner Bewilligung zum Gegenstand. Es kann grundsätzlich mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden. Nun war die widerrufene Bewilligung befristet und erlischt mit Ablauf ihrer Gültigkeitsdauer am 10. März 2014 (Art. 61 Abs. 1 lit. c AuG); ab dann steht die Verlängerung der Bewilligung an. Ein die vorliegende Beschwerde gutheissendes Urteil wäre insofern für den Beschwerdeführer ab 11. März 2014 ohne erkennbaren Nutzen; es stellt sich die Frage, ob er überhaupt zur Beschwerde legitimiert ist, namentlich ob er ein schutzwürdiges Interesse an der Aufhebung des (vom Verwaltungsgericht geschützten) Widerrufsentscheids hat. Seine Anträge zielen ohnehin eher auf eine Bewilligungs verlängerung ab. Nun wäre aber die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vorliegend unzulässig, soweit sie eine Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung zum Gegenstand hat. Wiewohl diese in Anwendung von Art. 42 AuG erteilt worden war, hat der Beschwerdeführer keinen Rechtsanspruch auf deren Verlängerung: Gemäss Art. 51 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 lit. a AuG erlöschen Ansprüche nach Art. 42 sowie Art. 50 AuG, wenn sie rechtsmissbräuchlich geltend gemacht werden, namentlich um Vorschriften des Ausländergesetzes und seiner Ausführungsvorschriften über die Zulassung und den Aufenthalt zu umgehen. Der Beschwerdeführer hat seine Schweizer Ehefrau zugestandenermassen aus rein ausländerrechtlichen Motiven geheiratet; eine Berufung auf die gesetzlichen Anspruchsnormen wäre rechtsmissbräuchlich. Art. 23 AuG, womit der Beschwerdeführer im Wesentlichen argumentiert, räumt keine Bewilligungsansprüche ein (vgl. Urteil 2C_1172/2012 vom 22. Juli 2013 E. 4). Einen Bewilligungsanspruch, der sich aus dem von ihm bloss am Rande erwähnten, das Recht auf Achtung des Privatlebens garantierenden Art. 8 EMRK stützen liesse, macht der Beschwerdeführer nicht in vertretbarer Weise geltend. Auf die Beschwerde kann jedenfalls höchstens teilweise, nämlich insofern eingetreten werden, als die Beschwerdebegründung sich auf den Bewilligungswiderruf als solchen bezieht und die Legitimation des Beschwerdeführers trotz der zeitlichen Verhältnisse diesbezüglich (noch) gegeben sein sollte.