Citation: U 55/03 26.07.2004 E. A

Die 1964 geborene B.________ arbeitete seit August 1996 als Krankenschwester/Nachtwache bei der Klinik X.________ und war dadurch bei der "Schweizerische National-Versicherungs-Gesellschaft" (nachfolgend: National) obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert. Am 26. August 1997 meldete die Arbeitgeberin der National, B.________ habe sich am 16. August 1997 ein "Verhebetrauma beim Verhindern des Sturzes einer Patientin" mit daraus resultierender akuter Lumboischialgie und einer Arbeitsunfähigkeit zugezogen. Der Unfallversicherer verneinte seine Leistungspflicht mit der Begründung, das gemeldete Geschehen weise nicht Unfallcharakter auf (Verfügung vom 23. Januar 1998 und Einspracheentscheid vom 9. Juni 1998). Auf Beschwerde von B.________ hin hob das Versicherungsgericht des Kantons Basel-Landschaft (heute: Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht) den Einspracheentscheid auf. Es bejahte das Vorliegen eines Unfalles und wies die Sache an den Unfallversicherer zurück zur Prüfung des kausalen Zusammenhangs zwischen dem versicherten Ereignis und den bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen und zum neuen Entscheid über den Leistungsanspruch der Versicherten (Entscheid vom 1. März 2000). Die National holte ein Gutachten des Zentrums für Medizinische Begutachtung (ZMB) vom 8. Februar 2001 (mit Ergänzung vom 21. März 2001) ein. Gestützt darauf eröffnete sie der Versicherten mit Verfügung vom 30. Mai 2001 sinngemäss die Einstellung ihrer Leistungen mit Wirkung ab 1. September 1998, da das versicherte Ereignis für die ab dem 16. August 1998 - ein Jahr nach dem Unfallgeschehen - noch vorhandene Gesundheitsproblematik nicht mehr verantwortlich gemacht werden könne. Ab dem 1. September 1998 habe daher für die Heilbehandlung die Krankenkasse und für Taggeld die bestehende Kollektiv-Krankentaggeldversicherung aufzukommen. Daran hielt die National mit Einspracheentscheid vom 13. Februar 2002 fest. Zwischenzeitlich hatte die IV-Stelle Basel-Landschaft B.________ mit Verfügung vom 1. November 2001 eine ganze Rente der Invalidenversicherung ab 1. September 1998 zugesprochen.