Citation: 1P.642/2002 24.01.2003 E. D

Die Verfügung des BUR vom 28. August 2002 focht die E.________ AG mit Eingabe vom 3. September 2002 beim Präsidium des Verfahrensgerichts in Strafsachen an. Am 15. Oktober 2002 wurde die Beschwerde abgewiesen. Zur Begründung führte die Präsidentin des Verfahrensgerichts aus, bei der Herausgabe beschlagnahmter Vermögenswerte durch die Untersuchungsbehörde komme dieser ein Ermessensspielraum zu; das Verfahrensgericht übe praxisgemäss nur eine Rechtskontrolle aus. Es werde auch aus der Beschwerde und den Beschwerdebeilagen nicht ersichtlich, dass der Domizilwechsel tatsächlich notwendig gewesen und Kosten angefallen seien. Bezüglich der Aufwendungen des Verwaltungsrats sei aufgrund des Schreibens der E.________ AG an die Eidgenössische Steuerverwaltung vom 8. August 2002, wonach die Aktiengesellschaft seit Jahren inaktiv sei, nicht ohne weiteres ersichtlich, weshalb noch in diesem Umfang Bemühungen des Verwaltungsrats notwendig seien. Ebenso werde aus den vorhandenen Akten und Eingaben nicht klar, welches der Gegenstand der Verfahren in Luxemburg sei und ob diese in einem Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit der AG stehen. Es sei auch nicht ersichtlich, ob eine anwaltliche Vertretung notwendig sei.