Citation: 2C_324/2024 E. 5.3

5.3. Der Beschwerdeführer rügt im Wesentlichen, die Vorinstanz habe zu Unrecht das Vorliegen von wichtigen familiären Gründen für einen nachträglichen Ehegattennachzug verneint (Art. 47 Abs. 4 AIG) und das öffentliche Interesse an einer restriktiven Einwanderungspolitik höher gewichtet als die persönlichen Interessen der Familie am Nachzug der Ehefrau (Art. 8 EMRK). Einerseits werde es dem jüngsten Schweizer Sohn faktisch verunmöglicht, in der Schweiz zu leben, da er nur zusammen mit der Mutter einreisen könne. Die Wohnverhältnisse der Ehefrau und des jüngsten Sohnes in Ägypten seien prekär. Andererseits litten die beiden älteren Söhne, die sich beim Beschwerdeführer in der Schweiz befinden, unter der Abwesenheit ihrer Mutter. Die Trennung der Familie sei unverhältnismässig.