Citation: H 232/02 07.07.2003 E. 3

Das kantonale Gericht hat dem Beschwerdeführer drei Mal eine Fristerstreckung bewilligt, das vierte Gesuch jedoch abgewiesen und lediglich eine Notfrist von fünf Tagen gewährt. Auch in diesem Punkt macht der Beschwerdeführer eine Verletzung des rechtlichen Gehörs geltend. Eine solche liegt nicht vor, da die Vorinstanz dem Beschwerdeführer die Möglichkeit zur Erstattung einer Klageantwort nicht verweigert hat. Die Ansetzung einer - relativ kurzen - Notfrist rechtfertigte sich mit Blick auf das Gebot des einfachen und raschen Verfahrens (Art. 85 Abs. 2 lit. a AHVG) umso mehr, als der Beschwerdeführer seinen Standpunkt im Einspracheverfahren schon ausführlich hatte äussern können und ihm bereits drei Fristerstreckungen gewährt worden waren. Dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers überhaupt nicht in der Lage gewesen wäre, diese letzte Frist zu wahren, etwa wegen Abwesenheit seines Klienten, macht er nicht geltend. Im Übrigen wäre es ihm zuzumuten gewesen, die Ausarbeitung der Klageantwort und insbesondere die Abklärung allfälliger Prozessarmut rechtzeitig an die Hand zu nehmen.