Citation: 2F_7/2023 E. 2.6

2.6. Die Dokumente, auf welche sich die Gesuchsteller hauptsächlich berufen, stammen aus den Jahren 1991 bis 2013. Die Gesuchsteller legen nicht substanziiert dar, weshalb sie nicht in der Lage waren, diese Unterlagen bereits im früheren Verfahren einzubringen. Diesbezüglich ist insbesondere festzuhalten, dass es sich dabei nach eigenen Angaben der Gesuchsteller hauptsächlich um Dokumente handelt, die im Aktenverzeichnis zum bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahren B-56/2014 aufgeführt wurden, sodass davon auszugehen ist, dass sie sich bei den Akten des Vorverfahrens befanden. Folglich wäre es ihnen bei gebotener Sorgfalt ohne Weiteres möglich gewesen, diese Dokumente früher zu prüfen und sich bereits im Vorverfahren darauf zu berufen bzw. substanziierte Behauptungen dazu aufzustellen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Revision nicht dazu dienen kann, frühere prozessuale Versäumnisse der Parteien im vorinstanzlichen Verfahren zu beheben (vgl. BGE 145 IV 197 E. 1.1; Urteil 4F_1/2021 vom 14. Juni 2021 E. 4.3.1 mit Hinweisen). Ebensowenig können allfällige Versäumnisse bei der Begründung der Beschwerde an das Bundesgericht mittels Revision nachgeholt werden (vgl. Urteil 6F_12/2021 vom 19. Juli 2021 E. 3). Die weiteren von den Gesuchstellern vorgelegten Dokumente (Schreiben ihres Rechtsanwalts vom 19. Mai 2017 und Rückmeldung des Bundesamts für Landwirtschaft BLW vom 22. August 2017) sind erst nach dem zu revidierenden Urteil entstanden, sodass sie ohnehin keinen Revisionsgrund bilden können (Art. 123 Abs. 1 lit. a i.f. BGG).