Citation: 6B_146/2017 E. 1.2.4

1.2.4. Die Vorinstanz überschreitet das ihr zustehende Ermessen auch nicht, indem sie eine nichteinschlägige Vorstrafe leicht straferhöhend berücksichtigt. Sie erwägt überzeugend, dass die Begehung weiterer Straftaten während einer laufenden Bewährungsfrist den Beschwerdeführer unbesehen eines Zusammenhangs mit der Vorstrafe belastet, weil er damit zu erkennen gebe, dass er sich davon unbeeindruckt gezeigt habe. Nicht zu beanstanden ist ferner die lediglich leichte Strafminderung aufgrund des Umstands, dass sich der Beschwerdeführer nach anfänglicher Abwehrhaltung auf eine Therapie eingelassen hat und diese äusserst motiviert absolviert. Die Vorinstanz begründet auch dies überzeugend, wenn sie erwägt, er zeige gemäss Feststellung des psychiatrischen Gutachters deutliche Tendenzen, vorab Reue und Einsicht in seine eigene Situation und das diagnostizierte Bild einer Pädophilie und Hebephilie zu empfinden. Er erwecke den Eindruck, vor allem Patient und nicht Täter sein zu wollen. In dieselbe Richtung weise ein Ergänzungsbericht vom 13. November 2015: Demnach falle es dem Beschwerdeführer eher schwer, intrinsische Opferempathie zu entwickeln, da ihn antizipierte Perspektivenwechsel in Bezug darauf, was die Übergriffe für seine Opfer bedeuteten, emotional zu überfordern schienen. Die Vorinstanz weist im Übrigen zutreffend darauf hin, dass ein vorbildliches Verhalten im Strafvollzug grundsätzlich nicht strafmildernd zu berücksichtigen ist, da ein solches Verhalten erwartet wird (Urteil 6B_297/2012 vom 16. Juli 2012 E. 4.3.3 mit Hinweisen).