Citation: 1A.27/2005 27.05.2005 E. 9

Ferner rügen die Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Lärmbelastung durch das umstrittene Vorhaben, die Annahme, Spitzenfrequenzen im Aussenparking resultierten nur während der Ladenöffnungszeiten, nicht aber im Zusammenhang mit der Freizeitnutzung, sei nicht nachvollziehbar. Die eher ausserhalb der Ladenöffnungszeiten anfallende Freizeitnutzung sei einer der Hauptzweige des Projektkonzepts. Gerade zu diesen Zeiten werde das Aussenparking deshalb die meisten Emissionen verursachen, weshalb dieses zwingend zu überdecken sei. Das Verwaltungsgericht hält zu dieser Frage im angefochtenen Entscheid (S. 79 f.) fest, das Aussenparking Nord umfasse 209 Parkfelder, was rund 14.5 % der von der Vorinstanz bewilligten 1'400 Parkplätze ausmache. Das Aussenparkfeld Nord müsse von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr für Zufahrten von Fahrzeugen mit einer Höhe von weniger als 2.30 m gesperrt werden (Nebenbestimmung Ziff. 2.8.10 Bst. b des Entscheids der BVE vom 15. April 2004). Eine Reduktion der Bewegungen auf dem Aussenparkfeld werde zudem durch die Nebenbestimmung Ziff. 2.7.2 erzielt, wonach die Parkierungsflächen kaskadenförmig und in erster Linie im Innern des WESTside aufzufüllen seien. Das Aussenparkfeld werde aufgrund der fehlenden Sichtbeziehung zwischen der Zufahrtsstrasse und dem Parkfeld auch nicht mehr die «erstbeste» Parkgelegenheit darstellen, was ebenfalls zu einer Abnahme der Frequenzen auf dem Aussenparkfeld führe. Insgesamt sei somit davon auszugehen, dass das Aussenparking vorab für Spitzenfrequenzen beansprucht werde, welche während den Ladenöffnungszeiten anfallen, wogegen die Freizeitnutzung für sich allein kaum Spitzenfrequenzen auszulösen vermöge. Diese Beurteilung ist durchaus nachvollziehbar und geeignet, die Rüge der Beschwerdeführer zu entkräften. Zudem wird im angefochtenen Entscheid (E. 8.4.6) mit Hinweis auf das Lärmgutachten Zeugin ausgeführt, die Planungswerte seien an den massgebenden Empfangspunkten erheblich unterschritten. Diese Beurteilung wird von den Beschwerdeführern nicht beanstandet. Ihre Rüge erweist sich als offensichtlich unbegründet.