Citation: 5A_218/2008 03.07.2008 E. 3

Die Gläubigerin macht geltend, dem Schuldner dürfe dadurch, dass er nicht in Euro geleistet habe, kein Vorteil erwachsen. Am 24. April 2007 seien beim Betreibungsamt Fr. 3'822'846.80 eingegangen. Ziehe man davon die Betreibungskosten von Fr. 2'628.-- ab, ergebe sich bei Umrechnung zum Devisen-Briefkurs ein Betrag von € 2'317'812.65. Davon habe sie abgezogen die Beträge gemäss den Kostenfestsetzungsbeschlüssen von € 41'276.-- nebst € 6'168.-- Zins sowie € 19'394.80 nebst € 1'801.16 Zins und sodann die Zinsen aus dem Leistungsurteil von € 593'705.95. Der verbleibende Betrag von € 1'622'473.95 sei an die Grundforderung von € 1'784'687.-- anzurechnen. Sie sei berechtigt, den Fehlbetrag von € 162'213.05 nebst Zins durch erneute Betreibung in Schweizer Franken gegen den Schuldner durchzusetzen. Die hiermit zusammenhängenden Fragen seien im Übrigen nicht nach deutschem, sondern nach schweizerischem Recht zu beantworten, da es sich ausschliesslich um ein vollstreckungsrechtliches Problem handle.