Citation: 5A_1004/2019 E. A

A.a. Die A.________ GmbH ist Eigentümerin einer Brettfräsmaschine des Typs K.________ (Kaufpreis: EUR 500'000.--) und einer Universalfräsmaschine des Typs Deckel L.________ (Kaufpreis: Fr. 62'640.--), die sie der C.________ AG auf der Basis zweier Leasingverträge vom 18. Januar 2013 und 1. April 2014 zur Fertigung industrieller Güter überliess. Beide Leasingverträge enthielten einen Eigentumsvorbehalt, welche die A.________ GmbH im Eigentumsvorbehaltsregister des zuständigen Betreibungsamts hat eintragen lassen. Am 29. August 2017 wurde über die C.________ AG der Konkurs eröffnet. Auf Antrag der A.________ GmbH anerkannte die Konkursverwaltung mit Verfügung vom 22. November 2017 deren Eigentum an den Maschinen und sonderte diese unter Vorbehalt von Gläubigerrechten aus der Konkursmasse aus. A.b. Die B.________ AG ist Eigentümerin und Vermieterin der Liegenschaft, in welcher die C.________ AG ihre Geschäftstätigkeit ausübte. Am 1. November 2017 machte sie für ausstehende Mietzinsen das Retentionsrecht am Geschäftsinventar der C.________ AG geltend. Sie stimmte einer Herausgabe der beiden Maschinen an die A.________ GmbH nicht zu. A.c. Im Konkurs der C.________ AG in liq. hat die Konkursverwaltung am 31. Januar 2019 eine voraussichtliche Pfandabrechnung erstellt. Danach soll die B.________ AG bei einer retentionsgesicherten Forderung von Fr. 376'500.-- voraussichtlich einen Pfandausfall von Fr. 34'401.45 erleiden. Das Konkursamt hielt allerdings fest, dass Änderungen bis zur Auflage des Kollokationsplans vorbehalten blieben. A.d. Am 21. Februar 2019 überwies die A.________ GmbH der B.________ AG einen Betrag von Fr. 35'000.--. A.e. Mit Klage vom gleichen Tag verlangte die A.________ GmbH von der B.________ AG im Verfahren nach Art. 257 ZPO (im Rechtsschutz in klaren Fällen) die Herausgabe beider Maschinen, eventualiter lediglich der K.________. Das Kantonsgericht Nidwalden trat mit Entscheid vom 2. Mai 2019 auf die Klage nicht ein.