Citation: 8C_475/2020 E. 6.1

6.1. Die Vorinstanz stellte bei der Bestimmung des Invalideneinkommens zutreffenden und unbestritten auf den Zentralwert der monatlichen Bruttolöhne von Männern im gesamten Privaten Sektor (Zeile "TOTAL") auf dem Kompetenzniveau 1 laut Tabelle TA1 der LSE 2016 von Fr. 5340.- ab. Umgerechnet auf die betriebsübliche Anzahl Wochenarbeitsstunden und angepasst an die Lohnentwicklung resultierte für das Vergleichsjahr 2018 bei einem vollen Pensum ein durchschnittlicher Jahreslohn von Fr. 67'430.-. Das kantonale Gericht berücksichtigte bei der Festsetzung des Invalideneinkommens nicht nur die Tatsache, dass der Beschwerdegegner in einer leidensangepassten Tätigkeit nur zu 50 % arbeitsfähig ist (Fr. 67'430.- x 0,5 = Fr. 33'715.-). Darüber hinaus trug es den leidensbedingten Einschränkungen gemäss SMAB-Gutachten (vgl. E. 4.2 hievor) Rechnung, indem es in Anwendung der Rechtsprechung (BGE 126 V 75) zusätzlich einen Tabellenlohnabzug von 20 % vornahm (Fr. 33'715.- x 0,8 = Fr. 26'972.-), so dass das für den Einkommensvergleich 2018 massgebende Invalideneinkommen auf Fr. 26'972.- festzusetzen sei. Demgegenüber macht die Beschwerdeführerin geltend, zusätzlich zur Arbeitsunfähigkeit von 50 % in angepasster Tätigkeit rechtfertige sich kein leidensbedingter Tabellenlohnabzug.