Citation: 9C_393/2013 E. 2

Der Beschwerdeführer bringt erneut vor, dass er den Rentenvorbezug nicht beantragt hätte, wenn er darauf hingewiesen worden wäre, dass dies auch Kürzungen bei den Kinderrenten zur Folge habe. Wie die Vorinstanz richtig erwog, geht diese Konsequenz bereits aus dem Gesetz hervor: Nach Art. 40 Abs. 2 AHVG bewirkt der Vorbezug, dass die Altersrente gekürzt wird, und gemäss Art. 35ter AHVG beträgt die Kinderrente 40 Prozent der Altersrente. Genau darüber wurde der Versicherte denn auch bereits in der von ihm vorinstanzlich eingelegten E-Mail des BSV vom 8. April 2005 informiert. Auch eine E-Mail der SAK vom 12. Oktober 2006 liegt in den Akten, in der unter anderem darauf hingewiesen wurde, dass im Fall eines Rentenvorbezugs "der Kürzungsbeitrag auf alle Renten aufgeteilt" würde. Da nach einem allgemeinen Grundsatz niemand Vorteile aus seiner eigenen Rechtsunkenntnis ableiten kann (BGE 124 V 215 E. 2.b.aa S. 220 mit Hinweisen), sind die Rügen des Beschwerdeführers unbegründet, soweit er eine mangelnde Information oder mangelnde Rechtskenntnis geltend macht.