Citation: 6B_140/2020 E. 2.4.2

2.4.2. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer im Weiteren, soweit er geltend macht, die Vorinstanz habe ihn verurteilt, ohne die Tathandlung der Veruntreuung nach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB zu prüfen. Die tatbestandsmässige Handlung besteht bei der Veruntreuung von Vermögenswerten in der unrechtmässigen Verwendung im eigenen Nutzen oder demjenigen eines anderen. Das Merkmal ist erfüllt, wenn die Handlungsweise des Täters eindeutig seinen Willen manifestiert, den Verpflichtungen gegenüber dem Treugeber nicht nachzukommen bzw. dessen obligatorischen Anspruch zu vereiteln (BGE 133 IV 21 E. 6.1.1; 121 IV 23 E. 1c mit Hinweisen). Die Vorinstanz erachtet es in Bezug auf die vom Beschwerdeführer vorgenommenen Bargeldbezüge als erstellt, dass der Beschwerdeführer die besagten Gelder im Umfang von Fr. 66'695.10 für private Zwecke und ohne jeglichen Bezug zur geschäftlichen Tätigkeit der B.________ GmbH verwendet hat (vgl. angefochtenes Urteil Ziff. 11.4.3 S. 26 f.). Damit hat sich die Vorinstanz mit der tatbestandsmässigen Handlung von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB hinreichend auseinandergesetzt. Für welche privaten Ausgaben der Beschwerdeführer das Geld konkret verwendet hat, musste sie nicht prüfen.