Citation: 5A_69/2019 E. 4

Im Ergebnis erweist sich die Beschwerde als unbegründet. Sie ist abzuweisen. Es bleibt somit bei Ziffer 2 des erstinstanzlichen Urteilsspruchs, mit dem das Bezirksgericht die Vermächtnisklage der Beschwerdeführerin abweist (s. Sachverhalt Bst. C.a). Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt die Beschwerdeführerin. Sie hätte deshalb grundsätzlich für die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Hier rechtfertigen es aber die Umstände, dass sich die Beschwerdegegner an den Kosten der Klärung diverser Fragen rund um das Widerrufstestament beteiligen. Die Gerichtskosten sind deshalb zur einen Hälfte der Beschwerdeführerin und zur anderen den Beschwerdegegnern aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG), diesen zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung (Art. 66 Abs. 5 BGG). Entsprechend haben die Parteien ihre Parteikosten für das bundesgerichtliche Verfahren selbst zu tragen (Art. 68 Abs. 1 BGG). Dem Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege kann entsprochen werden (Art. 64 Abs. 1 BGG). Ihre prozessuale Bedürftigkeit ist ausgewiesen; ihre vor Bundesgericht gestellten Rechtsbegehren können angesichts des bisherigen Prozessverlaufs nicht als von Anfang an aussichtslos gelten. Die Beschwerdeführerin hat der Bundesgerichtskasse Ersatz zu leisten, falls sie später dazu in der Lage ist (Art. 64 Abs. 4 BGG).