Citation: 6B_1325/2023 E. 1.3.2

1.3.2. Ebenso wenig vermag der Beschwerdeführer mit seinen Vorbringen - soweit diese über eine unzulässige appellatorische Kritik hinausgehen - Willkür in der vorinstanzlichen Feststellung aufzuzeigen, wonach es nicht glaubhaft sei, dass er die Dateien "vergessen" bzw. unbewusst besessen habe. Die Vorinstanz erwägt nachvollziehbar, es sei lebensfremd, dass sich der Beschwerdeführer früher willentlich und im Wissen um deren verbotenen Inhalt Besitz an den Dateien verschafft habe, diese dann aber "vergessen" habe resp. "gar nicht mehr habe besitzen wollen", jedoch weiter an seinem Wohnort aufbewahrt habe. Zwar wiesen gewisse inkriminierte Dateien in der Rubrik "zuletzt geschrieben" Daten bis zurück ins Jahr 2002 auf; allerdings fänden sich durchaus auch Dateien, welche im Jahr 2016 "zuletzt geschrieben" worden seien. Der Beschwerdeführer habe nie behauptet, eine andere Person ausser ihm habe sich an den beiden Festplatten zu schaffen gemacht. Somit habe er mit gewissen Dateien im Jahr 2016 hantiert. Der Beschwerdeführer habe um die von ihm besessenen inkriminierten Dateien mithin auch im Jahr 2016 noch gewusst. Dass er nach 2016 bis zur Beschlagnahmung am 7. Juli 2020 die Dateien und ihren Inhalt "vergessen" habe, sei als lebensfremd auszuschliessen (Urteil S. 21 f.). Der Beschwerdeführer wendet zwar zutreffend ein, dass sich eine der von der Vorinstanz genannten Dateien, die im Jahr 2016 "zuletzt geschrieben" wurden, nicht auf einer der beiden fraglichen Festplatten, sondern auf seinem Tablet befand. Jedoch trifft nicht zu, dass die andere Datei keinem Medium zugeordnet werden konnte. Gemäss dem Auswertungsbericht vom 20. November 2020 (kantonale Akten, act. D5/6) befand sich die fragliche Datei auf dem Medium xxx, wobei es sich um die Festplatte Western Digital des Beschwerdeführers handelt (kantonale Akten, act. D5/3 S. 5). Damit erweist sich die vorinstanzliche Einschätzung, dass der Beschwerdeführer auch im Jahr 2016 noch mit gewissen Dateien auf den fraglichen Festplatten bzw. zumindest einer davon hantierte, nicht als willkürlich. Daran ändert nichts, dass es sich dabei um eine Datei mit Präferenzindikatoren handeln soll. Ebenso frei von Willkür erscheint der Schluss, dass er damit auch um die älteren Dateien wusste. Insgesamt ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz festhält, es sei lebensfremd, dass sich der Beschwerdeführer früher willentlich und im Wissen um deren verbotenen Inhalt Besitz an den Dateien verschafft habe, diese dann aber "vergessen" habe resp. "gar nicht mehr habe besitzen wollen", jedoch weiter an seinem Wohnort aufbewahrt habe. Hätte er die Dateien tatsächlich nicht mehr besitzen wollen, hätte er die verbotenen Dateien löschen können bzw. müssen.