Citation: 1B_442/2022 E. 6.2

6.2. Die Beschwerdeführerin macht geltend, anstelle von Untersuchungshaft hätte die Vorinstanz bei Bejahung der Kollusionsgefahr Ersatzmassnahmen anordnen müssen. Konkret beantragt sie die Verhängung eines Verbotes, das ehemalige Wohnquartier zu betreten und mit gewissen Personen in Kontakt zu treten. Möglich sei allenfalls auch Hausarrest in der Wohnung ihres Bruders. Die Einhaltung dieser Ersatzmassnahmen könne mittels technischen Hilfsmitteln überwacht werden. Das bisherige Verhalten der Beschwerdeführerin und insbesondere ihre Kooperationsbereitschaft liessen darauf schliessen, dass sie sich an die Auflagen halten werde.