Citation: 2C_1044/2019 E. 5.3

5.3. Da es sich beim Fenster um eine Massnahme zur Schaffung von Tageslicht handelt, hat die Vorinstanz die von der Beschwerdeführerin aufgeworfene Frage, ob von einem Fenster mit Sicht ins Freie abgesehen werden könne, nicht beantworten müssen. Insoweit die Beschwerdeführerin geltend macht, die Vorinstanz hätte berücksichtigen müssen, dass ein anderer Standort für das Fenster aus technischen Gründen nicht möglich sei, ist ihr nach dem Dargelegten ebenfalls nicht zu folgen. Die Vorinstanz verletzt folglich nicht den Anspruch auf rechtliches Gehör nach Art. 29 Abs. 2 BV, auch wenn eine entsprechend nachvollziehbare Begründung unter Berücksichtigung der zu beurteilenden Laienbeschwerde zweifelsohne wünschenswert gewesen wäre. Ob indes eine Ausnahmebewilligung für einen Arbeitsraum ohne Tageslichtanteil zu erteilen ist, beurteilt sich letztlich an der Verhältnismässigkeit des angeordneten und vorinstanzlich bestätigten Einbaus eines Kontaktfensters (vgl. E. 6 hiernach).