Citation: U 218/06 19.04.2007 E. 2

2.1 In Übereinstimmung mit der Praxis (vgl. Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 213/95 vom 18. April 1996 E. 4b, publ. in: RKUV 1996 Nr. U 248 S. 176) prüfte die Vorinstanz die Frage, ob die Unfälle vom 16. Januar 2001 und 5. November 2003 und deren somatische Folgen mit den die Arbeitsfähigkeit erheblich einschränkenden psychiatrischen Befunden (ängstlich-depressive Anpassungsstörung [ICD-10: F43.22] und chronifizierte hypochondrisch-ängstliche Depression mit ausgeprägtem somatischem Syndrom [ohne psychotische Symptome; ICD-10: F33.2]) in einem adäquaten Kausalzusammenhang stehen, für jeden Unfall gesondert. Nach den Erwägungen im angefochtenen Entscheid, worauf sowohl in rechtlicher als auch in tatsächlicher Hinsicht vollumfänglich verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 2. Satz OG), sind in Bezug auf den Verkehrsunfall vom 5. November 2003 die zum typischen Beschwerdebild eines Schleudertraumas der Halswirbelsäule (HWS) oder eines Schädelhirntraumas gehörenden Beeinträchtigungen von allem Anfang an durch die ausgeprägte psychische Symptomatik ganz in den Hintergrund gedrängt worden, weshalb der adäquate Kausalzusammenhang nach der für psychische Fehlentwicklungen nach einem Unfall bestehenden Rechtsprechung zu beurteilen ist. Das kantonale Gericht kam zum Schluss, dass die in die Kategorie der mittelschweren Unfälle einzuordnenden Ereignisse weder besonders eindrücklich noch von dramatischen Umständen begleitet gewesen und auch die weiteren Adäquanzkriterien nicht in der erforderlichen Weise erfüllt sind. Nachdem keine nennenswerten physischen Unfallfolgen persistierten, sei die Leistungseinstellung der SUVA nicht zu beanstanden. 2.2 Diesem Ergebnis ist beizupflichten. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, ist nicht stichhaltig. Die in allgemeiner Form gehaltene Behauptung, die SUVA habe sich nicht genügend um berufliche und medizinische Eingliederungmassnahmen bemüht, weshalb sich der psychische Gesundheitsschaden chronisch verschlimmerte, geht fehl, nachdem sich der Versicherer - im Rahmen seiner Zuständigkeit - für die Zuweisung einer zumutbaren Arbeit im Betrieb eingesetzt hat. Auf die Frage, ob die SUVA unter dem Titel der ärztlichen Fehlbehandlung für die psychischen Beeinträchtigungen einzustehen habe (vgl. dazu das Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts U 204/94 vom 11. Juli 1995 E. 4e, publ. in: SVR 1996 UV Nr. 58 S. 193), ist daher nicht näher einzugehen. Sodann bietet die Sache keinen Anlass, die Praxis gemäss BGE 115 V 133 einer Überprüfung im Sinne einer Präzisierung zu unterziehen, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde weiter vorgebracht wird. Der geltend gemachte Anspruch auf eine (abgestufte) Übergangsrente gemäss Art. 19 Abs. 3 UVG in Verbindung mit Art. 30 UVV scheitert von vornherein am fehlenden Kausalzusammenhang zwischen den Unfallfolgen und der die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden psychischen Symptomatik. Unter diesen Umständen geht auch die Berufung auf den von der Invalidenversicherung ermittelten Invaliditätsgrad von 84 % (vgl. Verfügung der IV-Stelle des Kantons St. Gallen vom 9. November 2004) fehl. Schliesslich ist auf die weiteren Vorbringen, die SUVA hätte eine Abfindung nach Art. 23 UVG zusprechen müssen oder sei zu verpflichten, Schadenersatz im Sinne von Art. 78 ATSG zu leisten, nicht einzutreten, da es an einem Anfechtungsobjekt fehlt.