Citation: 6B_1033/2020 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt zunächst eine Verletzung des Anklagegrundsatzes. Er macht geltend, die von der Vorinstanz als nachgewiesen erachteten objektiven und subjektiven Tatbestandselemente fänden sich in der Anklageschrift nicht. Nach der Anklageschrift bildeten Gegenstand der Anklage lediglich von den russischen Behörden bezahlte Leistungen. Im angefochtenen Urteil sei demgegenüber die Rede davon, dass die Jagdferien von Dritten bezahlt worden seien. Damit gehe die Vorinstanz gerade nicht davon aus, dass die Reise von den russischen Behörden finanziert worden sei. Zudem habe die Vorinstanz ausgeführt, es sei nicht abschliessend geklärt, ob bzw. in welchem Umfang die Jagdferien in Kamtschatka vom mittlerweile verstorbenen stellvertretenden Generalstaatsanwalt der russischen Föderation, von anderen Personen oder von den russischen Behörden als solche finanziert worden seien. Dem Schuldspruch lägen somit nicht von russischen Behörden bezahlte Leistungen zugrunde. Die Vorinstanz gehe vielmehr von privaten Gastgebern aus. Damit verletzte sie den Anklagegrundsatz. Zudem führe die Anklageschrift nicht aus, dass die Einladung für die Jagdreise vom stellvertretenden Generalstaatsanwalt der russischen Föderation B.________ ausgegangen sei. Die Anklageschrift enthalte darüber hinaus auch keine Angaben darüber, inwiefern die von ihm angeblich angenommenen Vorteile im Hinblick auf die Amtsführung im Sinne einer zukunftsgerichteten Beeinflussung gewährt worden seien. Sodann gehe die Vorinstanz insofern über den Anklagesachverhalt hinaus, als sie ihm "mögliche beeinflussbare Amtshandlungen" und Pflichtverletzungen als Mitarbeiter der Bundesanwaltschaft vorwerfe, während die Anklageschrift festhalte, er habe als Mitarbeiter der BKP gehandelt. Schliesslich seien in der Anklageschrift die Tatbestandselemente der Vorteilsannahme "im Hinblick auf die Amtsführung" und der Ungebührlichkeit des Vorteils in subjektiver Hinsicht nicht umschrieben (Beschwerde S. 6 ff.).