Citation: 6B_1001/2008 25.03.2009 E. 2.1

2.1.1 Der Beschwerdeführer macht geltend, die Vorinstanz habe die Beweise willkürlich gewürdigt, indem sie davon ausgegangen sei, er habe jemanden einer direkten Lebensgefahr aussetzen wollen. Er habe nicht mehr gewusst, welche Munition er verwendet habe. Im Übrigen gebe es keine Umstände, welche darauf schliessen liessen, dass er jemanden einer Lebensgefahr habe aussetzen wollen. Deshalb sei der Schluss auf einen direkten Gefährdungswillen willkürlich. 2.1.2 Die Vorinstanz hat das Wissen des Beschwerdeführers um eine konkrete Lebensgefahr und den Willen dazu bejaht. Er sei ein geübter Schütze und mit den Gefahren von Warnschüssen und den ballistischen Verhältnissen im Allgemeinen vertraut. Er habe auf die Frage nach der Munition geantwortet, dass er "Remington", Vollmantelgeschosse, geladen habe, doch sei er sich nicht ganz sicher. In der Appellationsverhandlung habe er ausgeführt, er habe im Training immer Vollmantelgeschosse verwendet, weil diese günstiger seien (angefochtenes Urteil S. 13). Daraus schliesst die Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei nach seiner Vorstellung davon ausgegangen, er schiesse mit Vollmantelmunition. Der Einsatz der Schusswaffe sei nach seiner Vorstellung mit einem sehr hohen Risiko der Tatbestandsverwirklichung verbunden gewesen. Tatsächlich verwendete der Beschwerdeführer jedoch Hohlspitzmunition. 2.1.3 Nach der bundesgerichtlichen Praxis liegt Willkür in der Beweiswürdigung nach Art. 9 BV vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widersprüchlichen Beweiswürdigung beruht bzw. im Ergebnis offensichtlich unhaltbar ist, mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid nur auf, wenn nicht bloss die Begründung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Für die Annahme von Willkür genügt es nicht, wenn eine andere Lösung auch als vertretbar oder sogar zutreffender erscheint (BGE 132 I 175 E. 1.2 S. 177; 131 I 467 E. 3.1 S. 473 f., je mit Hinweisen). Das Bundesgericht prüft nur klar und detailliert erhobene und belegte Rügen. Auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Es prüft die Verletzung des Willkürverbots nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer muss sich dazu mit den Entscheidgründen der Vorinstanz auseinandersetzen und präzise angeben, worin er die Rechtsverletzung erblickt bzw. inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 V 53 E. 3.3. S. 60 mit Hinweisen; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f. mit Hinweisen). 2.1.4 Die Rüge zur Frage des Wissens und des daraus gezogenen Schlusses auf den Willen des Beschwerdeführers zur Schaffung einer unmittelbaren Lebensgefahr erschöpft sich in unzulässiger appellatorischer Kritik. Der Beschwerdeführer setzt sich nicht mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander, welche in ihrer Beweiswürdigung seine Aussagen berücksichtigt, dass er die Vollmantelmunition "Remingon" verwendet habe und für das Training üblicherweise die günstigere Vollmantelmunition benutze. Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt nicht einzutreten.