Citation: 1P.391/2004 13.09.2004 E. A

Das Bezirksgericht Winterthur verurteilte X.________ am 24. Oktober 2002 u.a. wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand zu 4 Monaten Gefängnis unbedingt. Vom Amt für Justizvollzug (JuV) aufgefordert, sich gegebenenfalls um einen Vollzug der Strafe in Halbgefangenschaft zu bewerben, ersuchte X.________ das JuV am 5. März 2003, seine Hafterstehungsunfähigkeit festzustellen. Das JuV beauftragte in der Folge das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich (IRM), die Hafterstehungsfähigkeit von X.________ zu prüfen. Dessen Gutachten vom 22. Juli 2003 kam zum Schluss, dieser sei hafterstehungsfähig, wobei ein stationärer Alkoholentzug vor dem Strafantritt wünschenswert sei. Auf Anfrage des JuV erklärte sich die für den Vollzug vorgesehene Anstalt Realta bereit und fähig, X.________ mit oder ohne vorgängigen Entzug aufzunehmen. Mit Verfügung vom 12. November 2003 lud das JuV X.________ auf den 26. Januar 2004 zum Strafvollzug in der Anstalt Realta vor. X.________ rekurrierte gegen diesen Strafantrittsbefehl an die Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich (DJI) und beantragte, das Verfahren sei zur Ergänzung ans JuV zurückzuweisen oder durch die Rekursbehörde zu ergänzen. Mit Verfügung vom 8. Juni 2004 wies die DJI den Rekurs ab.