Citation: 9C_422/2017 E. 4.4.2

4.4.2. Die Einwände betreffend die zumutbare Verweistätigkeit greifen aus folgenden Gründen zu kurz: Wohl ging Dr. med. C.________ davon aus, dass die Versicherte an einem weniger anspruchsvollen Arbeitsplatz als dem jetzigen bei der B.________, "z.B. bei einer einfachen Verkaufstätigkeit", zu 80 % arbeitsfähig sei (psychiatrisches Gutachten, S. 38). Indessen schliessen die in der psychiatrischen Expertise beschriebenen Einschränkungen (Schwankungen in der Konzentrationsfähigkeit; erhöhte Ermüdbarkeit) nicht aus, dass auch in den besser entlöhnten Hilfsarbeiten, welche die Vorinstanz herangezogen hat, ein Einsatz denkbar wäre (so namentlich Ziffer 23 [Andere kaufmännisch-administrative Tätigkeiten] oder Ziffer 22 [Sekretariats- und Kanzleiarbeiten]). Im Gegenteil gab die Beschwerdeführerin bei der Begutachtung selber an, sie habe die Handelsschule nachgeholt und verfüge daher über eine (verwertbare) kaufmännische Ausbildung (vgl. psychiatrisches Gutachten, S. 22). Im Laufe ihres bisherigen Berufslebens (vgl. dazu E. 4.5.2) konnte sie denn auch Erfahrungen im kaufmännisch-administrativen Bereich sammeln (vgl. psychiatrisches Gutachten, S. 20 ff. ["Lebensgeschichte"]). Vor diesem Hintergrund ist nicht erkennbar, inwieweit die (implizite) Annahme des kantonalen Gerichts, wonach sich eine angepasste Tätigkeit im Büro besser eigne als eine solche im Verkauf, qualifiziert unrichtig sein soll, zumal Dr. med. C.________ eine Verkaufstätigkeit bloss beispielhaft erwähnte. Daher hat die Vorinstanz von ihrem Beurteilungsspielraum in Bezug auf die Umschreibung der zumutbarerweise in Betracht fallenden Tätigkeiten und die Wahl des massgeblichen Ausgangslohnes keinen rechtsfehlerhaften Gebrauch gemacht.