Citation: 6B_748/2017 E. 2.5.2

2.5.2. Als Tathandlung der Misswirtschaft und der ungetreuen Geschäftsbesorgung wird in der Anklageschrift lediglich die Gewährung des zuvor erwähnten ungesicherten und voraussichtlich uneinbringlichen Darlehens an die D.________ GmbH mit den Geldern der zwei B.________-Gesellschaften in der Zeit vor dem 23. Juni 2011 geschildert (vgl. Anklageschrift S. 7 f.). Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdeführer im angefochtenen Entscheid vor, er habe den Tatbestand der Misswirtschaft auch dadurch erfüllt, dass er es unterlassen habe, einen zeitnahen Rechnungsabschluss des letzten Geschäftsjahres oder eine Zwischenbilanz zu erstellen resp. erstellen zu lassen (vgl. angefochtenes Urteil S. 28 ff. und 39 f.). Sie verstösst auch damit gegen den Anklagegrundsatz. Die Vorwürfe, der Beschwerdeführer habe im Jahre 2010 zwei neue Gesellschaften gegründet, ohne diese mit ausreichend Kapital auszustatten, und er habe die Geschäftstätigkeiten der drei Gesellschaften vermischt, decken sich mit dem Vorwurf der Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe seit 2009 Gelder der B.________-Gesellschaften für die D.________ GmbH verwendet. Soweit sich die Vorinstanz damit auf andere Zahlungen als die im Juni 2011 erfolgte Überweisung von Fr. 226'240.-- bezieht, kann auf das zuvor Gesagte verwiesen werden (vgl. E. 2.4.3).