Citation: 1A.57/2006 06.09.2006 E. 1

1.1 Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, der sich in erster Linie auf die Verordnung vom 23. Dezember 1999 über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710) und damit auf Bundesverwaltungsrecht stützt. Dagegen steht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht offen (Art. 97 ff. OG). Die Beschwerdeführer sind als Bewohner bzw. als Eigentümer von Liegenschaften in der Nähe der streitigen Mobilfunkanlage zur Beschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Auf die rechtzeitig erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher einzutreten. 1.2 Mit ihrer staatsrechtlichen Beschwerde macht die Beschwerdeführerin 1 die willkürliche Anwendung von kantonalen Grenzabstandsvorschriften geltend. Dabei handelt es sich um selbständige Bestimmungen des kantonalen Bau- und Planungsrechts, die keinen engen Zusammenhang mit dem Bundesumweltrecht aufweisen, weshalb die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht zum Zuge kommt. Damit ist die staatsrechtliche Beschwerde zulässig (Art. 84 Abs. 2 OG). Nach ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung haben Grenzabstandsvorschriften auch nachbarschützenden Charakter, so dass die Beschwerdeführerin 1 als Eigentümerin von angrenzendem Bauland durch die gerügte Verfassungsverletzung in eigenen Rechten betroffen und zur Beschwerde legitimiert ist (Art. 88 OG; BGE 127 I 44 E. 2D S. 47). Auch auf die staatsrechtliche Beschwerde ist daher einzutreten. 1.3 Nachdem beide Beschwerden sich gegen denselben Entscheid richten und dasselbe Bauvorhaben betreffen, und auch die Beschwerdeführer zum Teil dieselben sind, rechtfertigt es sich, beide Beschwerdeverfahren zu vereinigen.