Citation: H 210/99 05.10.2000 E. A

A.- A.________ war Verwaltungsratspräsident der am 24. April 1996 durch Übernahme der X.________ AG gegründeten Y.________ AG. Mitglieder des Verwaltungsrates waren B.________ und S.________, welcher in Luzern ein Treuhandbüro führt. Am 28. Dezember 1995 hatte S.________ mit A.________ einen Mandatsvertrag abgeschlossen, mit dem er sich gegen ein festes jährliches Honorar verpflichtete, treuhänderisch und nach den Instruktionen des Auftraggebers oder der von diesem bezeichneten Drittperson die Funktion als Verwaltungsratsmitglied auszuüben. Gemäss einem vom Verwaltungsrat am 19. März 1996 beschlossenen Organisationsreglement oblag die Geschäftsführung vollumfänglich dem Präsidenten des Verwaltungsrates. S.________ war im Auftrag des Geschäftsführers namentlich für die buchhalterischen Belange sowie für die Geschäftsabschlüsse und die Steuerplanung zuständig. Am 8. Januar 1997 kündigte S.________ das Mandat und trat mit Wirkung ab 14. Februar 1997 aus dem Verwaltungsrat aus. Mangels Wiederherstellung des gesetzlichen Zustandes in Bezug auf den Verwaltungsrat und die Vertretung wurde die Gesellschaft am 2. Mai 1997 von Amtes wegen als aufgelöst erklärt. Am 15. Mai 1997 eröffnete der Einzelrichter in Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Nidwalden wegen Wechselbetreibung über die bereits aufgelöste Gesellschaft den Konkurs, welcher am 30. Juni 1997 mangels Aktiven und Leistung eines Kostenvorschusses eingestellt wurde. Nachdem die Ausgleichskasse Nidwalden am 1. Juli 1997 eine Forderung von Fr. 26'751. 10 für ausstehende Sozialversicherungsbeiträge, einschliesslich Verwaltungskostenbeiträge, Verzugszinsen, Mahngebühren und Betreibungskosten, in den Konkurs der Y.________ AG eingegeben hatte, erliess sie am 22. August 1997 Verfügungen, mit welchen sie A.________, B.________ und S.________ gestützt auf Art. 52 AHVG zur Zahlung von Schadenersatz in dieser Höhe verpflichtete. Die Betroffenen erhoben hiegegen Einsprache bei der Ausgleichskasse Nidwalden.