Citation: 8C_493/2014 E. 5

Ein erster Einwand des Versicherten geht dahin, die IV sei an den vom Unfallversicherer festgesetzten Erwerbsunfähigkeitsgrad von 64 % gebunden. Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung keine solche Bindungswirkung besteht (BGE 133 V 549). Die der UV-Rente zugrunde gelegte Erwerbsunfähigkeit wurde zudem inzwischen auf 10 % herabgesetzt (heutiges Urteil 8C_441/2014). Abgesehen davon macht der Beschwerdeführer im Verfahren 8C_441/2014 selber geltend, die Rentenzusprechung durch den Unfallversicherer habe auf einem mit diesem geschlossenen umfassenden Vergleich über die aus dem Unfall von 2006 folgenden UV-Leistungen beruht. Eine solche vergleichsbasierte Regelung liesse erst recht keine Schlüsse zu, welche die Invaliditätsbemessung im IV-Verfahren in Frage stellen könnten.