Citation: 1B_393/2010 13.12.2010 E. A

Die Kantonspolizei Thurgau nahm X.________ am 14. September 2010 gestützt auf einen Haftbefehl des Kantonalen Untersuchungsrichteramts vom 13. September 2010 fest wegen des Verdachts, in seiner Wohnung den Sohn seines Nachbarn Y.________, den 8-jährigen Z.________, sexuell missbraucht zu haben. Am 16. September 2010 versetzte der Präsident der Anklagekammer des Kantons Thurgau X.________ gestützt auf den Antrag des Kantonalen Untersuchungsrichteramts vom 14. September 2010 einstweilen bis zum 4. Oktober 2010 in Untersuchungshaft. Am 18. Oktober 2010 verlängerte der Präsident der Anklagekammer gestützt auf den Antrag des Kantonalen Untersuchungsrichteramts vom 5. Oktober 2010 die Untersuchungshaft gegen X.________ bis zum 14. Dezember 2010. B. Verfahren 1B_395/2010 Anfangs November 2010 stellte X.________ eigenhändig ein Haftentlassungsgesuch. Das Kantonale Untersuchungsrichteramt nahm es am 5. November 2010 entgegen und leitete es am 7. November 2010 mit dem Antrag, es abzuweisen, an den Präsidenten der Anklagekammer weiter. Dieser führte am 9. November 2010 mit X.________ eine Verhandlung durch und wies das Haftentlassungsgesuch am 20. November 2010 ab. Mit Beschwerde in Strafsachen vom 25. November 2010 beantragt X.________, diesen Entscheid des Anklagekammerpräsidenten vom 20. November 2010 aufzuheben und ihn, allenfalls unter Anordnung von Ersatzmassnahmen, freizulassen. Ausserdem ersucht er um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung. Der Präsident der Anklagekammer beantragt in seiner Vernehmlassung, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Kantonale Untersuchungsrichteramt beantragt, sie abzuweisen. X.________ hält in seiner Replik an der Beschwerde fest. C. Verfahren 1B_393/2010 Mit Beschwerde in Strafsachen vom 25. November 2010 beantragt X.________, den Entscheid des Anklagekammerpräsidenten vom 18. Oktober 2010 aufzuheben und ihn, allenfalls unter Anordnung von Ersatzmassnahmen, freizulassen. Ausserdem ersucht er um unentgeltliche Prozessführung und Verbeiständung. Der Präsident der Anklagekammer beantragt in seiner Vernehmlassung, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Kantonale Untersuchungsrichteramt beantragt, sie abzuweisen. X.________ hält in seiner Replik an der Beschwerde fest.