Citation: 2A.168/2003 01.05.2003 E. 6

Soweit der Beschwerdeführer schliesslich beanstandet, dass ihm für das Haftprüfungsverfahren kein Offizialanwalt beigeordnet wurde, ist ihm zunächst entgegenzuhalten, dass er - soweit ersichtlich - in jenem Verfahren kein derartiges Begehren gestellt hat. Sodann ist zu bemerken, dass bei der erstmaligen Anordnung der Ausschaffungshaft grundsätzlich kein bundesrechtlicher Anspruch auf unentgeltliche Verbeiständung durch einen Anwalt besteht (BGE 122 I 49 E. 2c/bb S. 53). Im Übrigen hätte der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der Hafteröffnung Gelegenheit gehabt, Drittpersonen benachrichtigen zu lassen bzw. (auf eigene Kosten) einen Rechtsbeistand beizuziehen. Unter diesen Umständen wurden keine Verfahrensrechte des Beschwerdeführers verletzt.