Citation: 5A_1035/2020 E. 3.6.2

3.6.2. Mit Bezug auf seine erste Rüge verweist der Beschwerdeführer auf die Berufungsschrift (Ziff. 17 ff. und Ziff. 31). An der erstgenannten Aktenstelle finden sich keine Ausführungen zum Überschussanteil der Töchter. An der zweiten Aktenstelle rechnete er vor, dass der für die Mädchen in der dritten Phase (1. September 2021 bis 30. Juni 2024) berücksichtigte Überschussanteil von je Fr. 300.-- je 7.5 % seines vom Bezirksgericht ermittelten Überschusses von Fr. 1'839.-- ausmache. Da der tatsächliche Überschuss seinen Berechnungen zufolge aber tiefer liege (Fr. 135.--), sei auch die Überschussbeteiligung herabzusetzen (je Fr. 10.-- = 7.5 % x Fr. 135.--). Hier hat sich der Beschwerdeführer augenscheinlich verrechnet; das Bezirksgericht ging von einem Überschuss von Fr. 2'439.-- aus. Dies ergibt sich aus der E. 5.5.3c seines Urteils zwar nicht direkt, lässt sich indessen ohne Weiteres anhand der darin genannten Werte berechnen (Fr. 3'969.-- [Einkommen minus Bedarf Beschwerdeführer] - Fr. 1'050.-- [Unterhaltsbeitrag B.B.________] - Fr. 1'080.-- [Unterhaltsbeitrag C.B.________] + 2 x Fr. 300.-- [Überschussanteile]). Der Überschussanteil der Mädchen belief sich damit in der Tat wie von der Vorinstanz festgehalten auf gut 25 %. Es ist im Ergebnis weder als Gehörsverletzung noch als willkürliche Sachverhaltsfeststellung zu qualifizieren, wenn die Vorinstanz die Überschussverteilung als unbestritten erachtete, da der Beschwerdeführer die Verteilung - wenn auch auf falscher Grundlage - eben gerade nicht beanstandete, sondern sie im Gegenteil auf veränderte Zahlen anwandte.