Citation: 4A_388/2021 E. A

A.a. A.________ (Versicherte, Beschwerdeführerin) war über ihre Arbeitgeberin, die C.________ AG, bei der B.________ AG (Versicherung, Beschwerdegegnerin) krankentaggeldversichert. Am 11. Juli 2017 meldete die Arbeitgeberin die Versicherte als arbeitsunfähig seit dem 30. Mai 2017. Am 16. Dezember 2017 kündigte die Arbeitgeberin das Arbeitsverhältnis mit der Versicherten per 31. März 2018. A.b. Die Versicherung erbrachte Taggeldleistungen, unter anderem vom 8. November 2017 bis zum 30. April 2018 entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % und sodann wie folgt: - Mai 2018, entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 70 %; - Juni 2018, entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 60 %; - Juli 2018, entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 50 %; - August 2018, entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 30 %; - September 2018, entsprechend einer Arbeitsunfähigkeit von 25 %. Eine darüber hinausgehende Leistungspflicht verneinte sie.