Citation: 8C_433/2023 E. 5.1

5.1. Im angefochtenen Urteil wird in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und in Würdigung der Akten darauf geschlossen, dass der Beschwerdeführer im hier relevanten Zeitraum vom 1. Juni bis 31. Oktober 2022 weiterhin - im Sinne einer arbeitgeberähnlichen Person - an den Entscheidungen der B.________ AG beteiligt gewesen sei. Am definitiven Austritt aus dem Unternehmen würden sich unter anderem deshalb massgebliche Zweifel aufdrängen, weil bei erfolgreicher Finanzierung eine Wiederaktivierung der Geschäfte mit neuerlicher Anstellung von Mitarbeitenden und Weiterführung der Projekte im Raum gestanden habe. Dass der Beschwerdeführer als einziger in der Lage sei bzw. wäre, diese Projekte voranzubringen, liege nahe, habe er doch die B.________ AG während Jahren als alleiniger Geschäftsführer bei einem Jahreslohn von zuletzt Fr. 245'459.- und in Personalunion mit seiner Funktion als Verwaltungsratspräsident und Hauptaktionär geführt. Unter zusätzlicher Berücksichtigung der weiteren Umstände (so sei die Gesellschaft noch immer nicht liquidiert worden, ihr Domizil sei weiterhin an der Wohnadresse des Beschwerdeführers und zwar explizit auf seinen Namen als Empfänger der Post im Handelsregister eingetragen etc.) könne die Gefahr einer missbräuchlichen Beanspruchung der Arbeitslosenversicherung nicht ausgeschlossen werden. Die nach Aufgabe der formellen Organstellung im Mai 2022 faktisch weiterbestehende Verbundenheit des Beschwerdeführers mit dem Unternehmen erweise sich als zu eng und ein allfälliger Austritt sei für aussenstehende Dritte zu wenig erkennbar gewesen.