Citation: 8C_671/2019 E. 3.2

3.2. Hinsichtlich einer leistungsbegründenden unfallähnlichen Körperschädigung stützte sich das kantonale Gericht auf die Stellungnahmen der Kreisärztin Frau Dr. med. C.________, Fachärztin für Chirurgie, vom 17. Januar und 27. März 2018 sowie 5. April 2019. Danach liege im rechtsseitigen Handwurzelbereich keine eigentliche Verrenkung des Gelenks (Luxation) nach Art. 6 Abs. 2 lit. b UVG vor. Weiter sei keine Bandläsion bzw. kein Sehnenriss im herkömmlichen Sinne gegeben, da der Discus triangularis Teil eines komplexen fibrösen Systems bilde, welcher im Übrigen nicht homolog zum Meniskus sei (vgl. SVR 2014 UV Nr. 21 S. 67, 8C_835/2013 E. 4.3 mit weiteren Hinweisen). Nur möglicherweise vorhanden sei ferner ein (mit einer Ruptur des dorsalen Kapselbandapparates einhergehendes) TILT-Syndrom. Beim geltend gemachten Schaden handle es sich daher nicht um eine Listenverletzung im Sinne von Art. 9 Abs. 2 UVV.