Citation: 1C_75/2018 E. 8.3

8.3. Dieser Würdigung der Einordnung schloss sich die Vorinstanz an. Zur Begründung führte sie im Wesentlichen an, das Richtprojekt weise zwar mit dem am 28. November 2012 bewilligten Bauvorhaben Ähnlichkeiten auf. Diese seien durch die Terrainverhältnisse, die bauliche Umgebung sowie die Vorgaben der Rahmennutzungsplanung bedingt. Indessen bestünden auch verschiedene Unterschiede. Schon aus diesem Grund könne nicht unbesehen auf die Kritik der SBK abgestellt werden. Gemäss den planerischen Vorgaben sei das Gestaltungsplangebiet dicht zu bebauen. Zudem liege die Tödistrasse nordwestlich des Gestaltungsplangebiets einige Meter höher als die Bahnhofstrasse im Osten. Unter Berücksichtigung dieser die Gestaltungsfreiheit einschränkenden Rahmenbedingungen könne das Richtprojekt als überzeugende Lösung gewürdigt werden. Entgegen der Auffassung der Beschwerdeführerin erscheine die Kombination eines durchgehenden Sockelbereichs mit gegliederten Aufbauten als ansprechende architektonische Lösung.