Citation: U 563/06 31.07.2007 E. 3

Unbestritten ist, dass zwischen dem Ereignis vom 22. Juni 2001 und den noch geklagten Beschwerden ein natürlicher Kausalzusammenhang vorliegt; streitig ist indessen die adäquate Kausalität dieser Beschwerden. Der Versicherte beantragt in diesem Zusammenhang eine Praxisänderung beziehungsweise, es sei zufolge Diskriminierung der Schleudertraumaopfer gegenüber anderen Unfallbetroffenen gänzlich auf die Adäquanzprüfung zu verzichten. Dies ist indessen nicht angezeigt. Vielmehr wird an der Praxis gemäss BGE 117 V 359 - wonach eine Kategorisierung nach Schwere des Ereignisses vorzunehmen und die adäquate Kausalität bei mittelschweren Unfällen unter Einbezug verschiedener Kriterien zu prüfen ist - festgehalten. Auf die einzelnen Einwände des Beschwerdeführers ist daher nicht weiter einzugehen. Die Berufung auf das Diskriminierungsverbot ist nicht stichhaltig, zumal die diesbezügliche Rüge nicht weiter substantiiert wird.