Citation: 6B_643/2020 E. 1.4

1.4. Dem Beschwerdeführer ist nicht zu folgen, wenn er vorbringt, er sei nicht in die bandenmässigen Strukturen integriert gewesen. Laut nicht beanstandeter und für das Bundesgericht verbindlicher Sachverhaltsfeststellung transportierte er in einem Zeitraum von mehreren Monaten für eine hoch organisierte Bande wiederholt Kokain von den Niederlanden nach Basel. Dies stellt einen bedeutenden Tatbeitrag dar. Ferner hätte er, so die Vorinstanz, auch weitere Transporte ausgeführt, wäre er nicht ertappt worden. Somit war er offensichtlich Teil eines arbeitsteilig operierenden Teams, welches zur Ausübung eines fortgesetzten Betäubungsmittelhandels zusammengefunden hatte. Die als Kurier beschränkte Funktion des Beschwerdegegners steht dem nicht per se entgegen. Gleiches gilt für die Umstände, wonach er weisungsabhängig gewesen und engmaschig begleitet worden sei, sowie für die Höhe seiner Entschädigung. Diese Aspekte berücksichtigt die Vorinstanz zu Recht im Rahmen der Strafzumessung und der Wertung seines Tatverschuldens (vgl. E. 2.2 hiernach). Unbehelflich sind sodann die Vorbringen des Beschwerdeführers, die genauen Ziele der Hintermänner und ihre interne Organisation seien ihm nicht bekannt gewesen. Detailliertes Wissen über die Organisation, welches über deren Mindestansätze und Zielrichtung hinausgeht, ist für die Erfüllung des subjektiven Tatbestands nicht erforderlich. Dass sein Wille auf die entscheidwesentliche gemeinsame Verübung einer Mehrzahl von Delikten gerichtet war, bestreitet er demgegenüber nicht. Demzufolge verletzt die vorinstanzliche Qualifikation des Beschwerdeführers als Bandenmitglied kein Bundesrecht.