Citation: 5C.307/2001 10.07.2003 E. 2

2.1 Unter dem Titel "Zur Dachterrasse" macht der Beklagte umfangreiche "Vorbemerkungen" sowie Ausführungen tatbeständlicher und rechtlicher Natur der verschiedensten Art, ohne dass hinreichend deutlich aufgezeigt wird, mit welchen Erwägungen im Einzelnen die Vorinstanz gegen welchen bundesrechtlichen Rechtssatz verstossen haben soll (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 116 II 745 E. 3 S. 748/749) oder im Hinblick auf welchen bundesrechtlichen Rechtssatz und inwiefern die kantonsgerichtlichen Erwägungen in tatbeständlicher Hinsicht unvollständig sind (Art. 64 OG). Insbesondere kann auf folgende Vorbringen nicht eingetreten werden: 2.1.1 Die Diskussion betreffend SIA-Norm 160 (Ausgabe 1970) betrifft eine Grundlage des vom Gerichtsexperten erstellten Gutachtens. Stützt sich der Experte auf falsche Normen und gelangt er deswegen zu falschen Schlüssen, ist die Kritik am Gutachten mit staatsrechtlicher Beschwerde gegen die aus dem Gutachten gezogenen Schlüsse zu rügen. 2.1.2 Die Ausführungen betreffend die Schneemengen und die Schneeräumung können im Berufungsverfahren nicht gehört werden (Art. 63 Abs. 2 OG). Auf diesen unzulässigen Vorbringen beruht auch die These der (unzulässigen) Präventivklage. 2.1.3 Der Beklagte wirft dem Kantonsgericht einen Mangel an klaren Sachverhaltsfeststellungen ("fehlende bzw. fehlerhafte Sachverhaltsfeststellungen") vor. Effektiv erweist sich der Vorwurf als eine Kritik an den Feststellungen am angefochtenen Urteil, welche nur im Rahmen der staatsrechtlichen Beschwerde gehört werden kann. 2.1.4 Die Kritik betreffend die Bewilligung der Terrassenanlage stösst schon deshalb ins Leere, hat doch der Beklagte laut Urteil des Kantonsgerichts eingestanden, dass sich die Genehmigung der Stockwerkeigentümergemeinschaft nur auf Steintröge bezogen habe. Dazu äussert sich der Beklagte nicht. 2.1.5 Ob die Dachgartenanlage viel einfacher entfernt werden kann als Steintröge, ist Sachverhaltselement und kann im Berufungsverfahren nicht überprüft werden.