Citation: 9F_3/2007 20.02.2008 E. 2

2.1 Das Bundesgericht begründete seinen Nichteintretensentscheid vom 19. Januar 2007 (Verfahren I 999/06) mit der (am 22. Dezember 2006) verspätet geleisteten Zahlung des am 24. November 2006 verfügungsweise erhobenen Kostenvorschusses. Dabei ging es in tatsächlicher Hinsicht davon aus, dass der Gesuchsteller im Zeitpunkt der Zustellung der Kostenvorschussverfügung mit der Mutter seiner Kinder am ordentlichen Zustellungsdomizil X.________ im gleichen Haushalt wohnte und diese die Kostenvorschussverfügung gemäss Empfangsbescheinigung am 29. November 2006 entgegengenommen hat, derweil der Gesuchsteller vorübergehend (25. November bis 21. Dezember 2006) auslandabwesend war. In rechtlicher Hinsicht erwog das Gericht, aufgrund des gemeinsamen Haushaltes sei die die Empfangsbestätigung Unterzeichnende ungeachtet einer ausdrücklichen Bevollmächtigung bezugsberechtigt gewesen und die Verfügung vom 24. November 2006 demnach am 29. November 2006 ordnungsgemäss eröffnet worden, sodass die vom Gericht angesetzte 14-tägige Frist zur Zahlung des Kostenvorschusses am 30. November 2006 zu laufen begonnen und am 13. Dezember 2006 geendet habe; bis dahin aber sei keine Zahlung geleistet worden, und ein Fristwiederherstellungsgrund liege nicht vor.