Citation: 7B_236/2022 E. 2.2.1

2.2.1. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen (Art. 105 Abs. 1 BGG) reiste der 1978 in Nordmazedonien geborene Beschwerdeführer im Jahr 1993 im Alter von 14 Jahren in die Schweiz ein. Laut eigenen Angaben besuchte er hier zwei Jahre die Primarschule, drei Jahre die Sekundarschule sowie das 10. Schuljahr und absolvierte eine Ausbildung zum Gipser respektive Bauarbeiter. Er heiratete hier die ebenfalls aus Nordmazedonien stammende B.________. Das Paar hat zwei Kinder. Der Beschwerdeführer verfügt über die Aufenthaltsbewilligung B. Er spricht deutsch und mazedonisch. Seine Eltern leben in Nordmazedonien und sein Bruder in Dübendorf. Die Ehegatten liessen sich im Jahr 2017 scheiden. Daraufhin vernachlässigte der Beschwerdeführer seine Familie und insbesondere auch seine Kinder. Seit seiner Haftentlassung lebt er jedoch wieder mit seiner Ex-Frau und seinen Kindern (15-jähige Tochter und 12-jähriger Sohn) im gleichen Haushalt. Der Beschwerdeführer verfügt seit April 2020 (wieder) über eine tatsächlich gelebte und enge Beziehung zu seinen Kindern und damit zu seiner Kernfamilie in der Schweiz (angefochtenes Urteil S. 41).