Citation: 8C_168/2021 E. 4

Nach eingehender Würdigung der medizinischen Berichte und Gutachten stellte die Vorinstanz fest, aus somatischer Sicht (diskrete Arthrose an der linken Hand, anamnestisch Lumbalgien, Magenkarzinom, Pollenallergie sowie Kolonpolypen) sei die angestammte Tätigkeit als Küchengehilfin beziehungsweise Köchin ebenso wie jede andere leichte und mittelschwere Tätigkeit vollzeitlich zumutbar. Bezüglich der von den Medexperts-Gutachtern diagnostizierten rezidivierenden depressiven Störung und Panikstörung folgte das kantonale Gericht ebenfalls der gutachtlichen Einschätzung. Durch die funktionellen, depressionsbedingten Einschränkungen mit aktuell weiter persistierenden kognitiven Defiziten sei die Beschwerdeführerin in der angestammten Tätigkeit um 50 %, in einer leidensangepassten Tätigkeit um 30 % in der Arbeitsfähigkeit eingeschränkt. In erwerblicher Hinsicht ging das kantonale Gericht anhand der Angaben des vormaligen Arbeitgebers von einem Valideneinkommen von Fr. 54'753.- aus. Das Invalideneinkommen setzte die Vorinstanz gestützt auf die statistischen Durchschnittslöhne für einfache Tätigkeiten körperlicher oder handwerklicher Art auf Fr. 38'360.- für das noch zumutbare 70 %-Pensum fest. Aus dem Vergleich der beiden hypothetischen Verdienste resultierte ein Invaliditätsgrad von 30 %.