Citation: 2P.115/2002 27.05.2002 E. 2

Die Eingabe erweist sich als offensichtlich unbegründet und kann ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG erledigt werden: 2.1 Gestützt auf Art. 30 Abs. 1 BV bzw. Art. 6 EMRK, soweit diese Bestimmung im jeweiligen Verfahren Anwendung findet, besteht ein Anspruch des Einzelnen darauf, dass seine Sache von einem unvoreingenommenen, unparteiischen und unbefangenen Richter geprüft wird. Dieser Anspruch ist verletzt, wenn bei objektiver Betrachtungsweise Gegebenheiten bestehen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr einer Voreingenommenheit zu begründen vermögen (BGE 126 I 68 E. 3 S. 73, mit Hinweisen). Solche können sowohl in einem bestimmten persönlichen Verhalten als auch in gewissen funktionellen oder organisatorischen Tatsachen begründet liegen. In beiden Fällen ist nicht erforderlich, dass eine Befangenheit tatsächlich besteht, doch genügt auch nicht, das eine Partei eine solche bloss subjektiv empfindet; das Misstrauen in die Unvoreingenommenheit muss vielmehr in objektiver Weise begründet erscheinen (BGE 115 Ia 34 E. 2b S. 36 f., 172 E. 3 S. 175 f., 180 ff.). 2.2 Wie das Verwaltungsgericht zu Recht festgestellt hat, ist dies hier nicht der Fall: Der Präsident des Bezirksrats von Uster musste im Rahmen des Beschwerdeverfahrens über die beantragten vorsorglichen Massnahmen befinden; hiermit war naturgemäss eine gewisse provisorische Prüfung der Streitsache verbunden, welche die Offenheit des späteren Verfahrens in der Sache selber jedoch nicht zu beeinträchtigen vermochte. Der Bezirksratspräsident hat dem Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung entsprochen und damit zum Ausdruck gebracht, dass die Eingabe in seinen Augen nicht aussichtslos war; im Übrigen hat er die Anträge des Beschwerdeführers zumindest teilweise gutgeheissen. Soweit er das Verhalten des Beschwerdeführers, der kurz vor Einstellung der Leistung der Krankentaggelder noch Fr. 11'000.-- nach Marokko zu seiner Familie geschickt hatte, dabei als zumindest "grobfahrlässig" bezeichnete, darf diese Bemerkung nicht aus ihrem Kontext gerissen werden. Der Bezirksratspräsident begründete damit lediglich, warum er dem Gesuch nicht in dem vom Beschwerdeführer beantragten Umfang zu entsprechen bereit war. In der Sache selber war damit nichts (vor-)entschieden, hielt er an der gleichen Stelle doch auch fest, dass dem Rekurrenten im Sinne von vorsorglichen Massnahmen einstweilen wirtschaftliche Hilfe auszurichten sei, was nicht notwendigerweise auf der Hand lag, und die von der Fürsorgebehörde aufgeworfene Frage eines "rechtsmissbräuchlichen Verhaltens" überdies einer "eingehenden Klärung" bedürfe. Von einem objektiv den Anschein der Befangenheit begründenden Verhalten kann unter diesen Umständen keine Rede sein. Dass der Bezirksratspräsident teilweise zu Ungunsten des Beschwerdeführers entschieden hat, stellt keinen Anlass dar, anzunehmen, er oder die Ratsscheiber-Stellvertreterin seien hinsichtlich des Sachentscheids befangen (vgl. BGE 117 Ia 372 E. 2c S. 374, mit Hinweisen). Für alles Weitere kann auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).