Citation: 6B_782/2013 E. 1.2

1.2. Die Vorinstanz erwägt zusammengefasst, der Anklagesachverhalt sei - bis auf die dem Beschwerdegegner nicht nachweisbaren Fusstritte gegen seine Ehefrau - erstellt. Aufgrund der Gutachten des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Zürich bestünden keine Zweifel, dass der Beschwerdegegner seine Ehefrau im Laufe der Auseinandersetzung auch gewürgt und infolge der verursachten Stauungsblutungen Lebensgefahr für diese bestanden habe. Der Beschwerdegegner sei sich der mit dem Würgen herbeigeführten unmittelbaren Lebensgefahr bewusst gewesen und habe " (direkt) vorsätzlich" gehandelt. Aufgrund der Begleitumstände der Tat, namentlich des nachweisbar heftigen und längeren Streits, sei jedoch nicht auszuschliessen, dass der Beschwerdegegner durch die Geschädigte vorgängig provoziert worden sei. Es fehle mithin am Nachweis der Skrupellosigkeit.