Citation: 1C_109/2022 E. 5

Die Beschwerde erweist sich als begründet und ist gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid muss aufgehoben werden. Die Sache geht zurück an das Verwaltungsgericht zur weiteren Behandlung. Bei diesem Verfahrensausgang sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Gemäss Art. 68 Abs. 2 BGG wird die unterliegende Partei in der Regel verpflichtet, der obsiegenden Partei alle durch den Rechtsstreit verursachten notwendigen Kosten zu ersetzen. Nach bundesgerichtlicher Praxis haben obsiegende Parteien grundsätzlich nur dann Anspruch auf eine Parteientschädigung, wenn sie durch eine externe Anwältin oder einen externen Anwalt vertreten sind und deshalb tatsächlich Anwaltskosten anfallen. Wenn eine Anwältin oder ein Anwalt in eigener Sache prozessiert, ist nur ausnahmsweise - beispielsweise bei Vorliegen einer komplizierten Sache mit hohem Streitwert oder bei hohem Arbeitsaufwand, welcher den üblichen Aufwand für die Besorgungen der persönlichen Angelegenheiten übersteigt - eine Parteientschädigung zuzusprechen (BGE 144 V 280 E. 8.2; Urteil 1C_92/2021 vom 7. Juni 2021 E. 7). Der Beschwerdeführer handelt als Anwalt in eigener Sache. Ein hoher Streitwert liegt nicht vor und angesichts des Umstandes, dass er sich mit der gleichen Sache bereits einmal befasst hat, ist auch nicht von einem Aufwand auszugehen, welcher das übliche, resp. zumutbare Ausmass übersteigt. Es ist ihm daher keine Parteientschädigung auszurichten.