Citation: 8C_697/2015 E. 4

Den beiden Gesuchen um unentgeltliche Rechtspflege vorangegangen ist nach unbestrittener vorinstanzlicher Feststellung der Rückweisungsentscheid des Versicherungsgerichts vom 18. April 2013, worin die Verwaltung in Aufhebung der Rentenverfügung (2) vom 21. August 2012 angewiesen wurde, zumindest eine Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) zum vom Unfallversicherer veranlassten Bericht der Academy of Swiss Insurance Medicine (asim) vom 15. Februar 2012 einzuholen und hernach eine begründete Verfügung zu erlassen. Diese Stellungnahme erfolgte am 19. Februar 2014, wenige Tage nachdem der Beschwerdeführer am 2. Februar 2014 erstmals um unentgeltliche Rechtspflege ersucht hatte. Der RAD empfahl eine polydisziplinäre Begutachtung und formulierte einen Fragenkatalog, worauf die IV-Stelle den Versicherten am 20. Februar 2014 über die geplante Begutachtung informierte und ihm zugleich den Fragenkatalog zur Stellungnahme und zur Einreichung von Ergänzungsfagen innert gesetzter Frist zustellte. Der Beschwerdeführer reichte mit Schreiben vom 9. März 2014 ein Gutachten von Dr. med. B.________ vom 25. Februar 2014 zu Handen des Unfallversicherers über den Zustand der Schulter ein. Am 9. März 2014 reichte der Beschwerdeführer das zweite, nunmehr vor Bundesgericht thematisierte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ein. Gleichzeitig ersuchte er um Verzicht auf die anberaumte Begutachtung.