Citation: 8C_502/2015 E. A

Die 1974 geborene A.________ meldete sich am 11. November 1999 wegen der Folgen des Motorradunfalles vom 30. August 1999 (Luxationsfraktur der Brustwirbelkörper 9/10 mit sensomotorisch kompletter Paraplegie sub Th10; vgl. Bericht des Zentrums B.________ vom 3. September 1999) zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung an. Mit Verfügungen vom 30. Januar und 20. Februar 2004 sprach ihr die IV-Stelle des Kantons Freiburg ab 1. August 2000 gestützt auf einen ermittelten Invaliditätsgrad von 80 % eine ganze Invalidenrente zu. Das am 19. Januar 2012 von Amtes wegen eingeleitete Revisionsverfahren ergab, dass die Versicherte seit 1. Dezember 2009 bei der C.________ AG teilzeitlich als wissenschaftliche Mitarbeiterin angestellt war. Mit Mitteilung vom 4. Mai 2012 bestätigte die IV-Stelle den Anspruch auf eine ganze Invalidenrente. Aufgrund von Einwänden des obligatorischen Unfallversicherers zog die IV-Stelle die Mitteilung vom 4. Mai 2012 nach durchgeführtem Vorbescheidverfahren in Wiedererwägung und setzte die ganze Invalidenrente auf das Ende des der Zustellung der Verfügung vom 24. Januar 2013 folgenden Monats gestützt auf einen neu ermittelten Invaliditätsgrad von 68 % auf eine Dreiviertelsrente herab. Zur Begründung führte sie aus, sie sei in dem am 4. Mai 2012 abgeschlossenen Revisionsverfahren bei der Bestimmung des Invaliditätsgrades irrtümlich von einem unrichtigen Valideneinkommen ausgegangen.