Citation: 5A_175/2018 E. 3.2.1

3.2.1. Streitig war im kantonalen Verfahren die Berechtigung an einer Forderung, d.h. an einem Kontokorrentguthaben gegenüber der E.________ AG, das im massgebenden Zeitpunkt, am 23. Oktober 2006, Fr. 211'006.-- betragen hat. Das Obergericht hat für das Bundesgericht verbindlich festgestellt, dass an diesem Forderungsbetrag beide Ehegatten je zur Hälfte mit ihrer Errungenschaft beteiligt sind. Beweiswürdigend ist das Obergericht davon ausgegangen, die Ehegatten hätten finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, damit die E.________ AG die Liegenschaft F.________, die im hälftigen Miteigentum beider Ehegatten gestanden sei, habe umbauen können. Beide Ehegatten hätten von dieser Investition folglich gleichermassen profitiert, so dass die daherige Forderung gegen die E.________ AG ihnen zur Hälfte und als Errungenschaft anzurechnen sei (E. 2.2.2 oben).