Citation: 2C_729/2020 E. 3.3

3.3. Mit der geltend gemachten, in den Akten fehlenden Eingabe vom 15. Februar 2018 nahm der Beschwerdeführer zum Zwischenbericht der Untersuchungsbeauftragen vom 22. November 2017 Stellung. Massgebend für die Verfügung vom 29. August 2018 war jedoch der Schlussbericht der Untersuchungsbeauftragten vom 4. Mai 2018. Die FINMA stellte den betroffenen Personen - so auch dem Beschwerdeführer - den Schlussbericht vom 4. Mai 2018 am 9. Mai 2018 zu. Zwischen dem 15. Mai 2018 und dem 30. Juli 2018 konnten die betroffenen Personen zum Schlussbericht Stellung nehmen (vgl. E. 2 der Verfügung der FINMA vom 29. Mai 2018; Art. 105 Abs. 2 BGG). Der Beschwerdeführer äusserte sich mit Eingabe vom 5. Juni 2018 (vgl. Bst. A.h des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdeführer präzisiert zunächst nicht, welche zentralen Angaben aufgrund des Fehlens seiner Eingabe vom 15. Februar 2018 nicht Eingang in den Schlussbericht gefunden hätten. Sodann macht der Beschwerdeführer auch nicht geltend, er habe diese Angaben nicht später in seiner Eingabe vom 5. Juni 2018 (nochmals) vorbringen können. Vor diesem Hintergrund ist nicht ersichtlich, dass sich der Beschwerdeführer vor Erlass der Verfügung der FINMA vom 29. August 2018 zur Angelegenheit unzureichend hätte äussern können. Jedenfalls konnte der Beschwerdeführer mit seiner Stellungnahme vom 5. Juni 2018 sowie mit der Beschwerde gegen die Verfügung vom 29. August 2018 seinen Standpunkt wirksam zur Geltung bringen. Eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör liegt nicht vor.