Citation: 5A_799/2019 E. 5.3.2

5.3.2. Die besagte Regel ist die Folge der Formvorschriften, denen die Verfügungen von Todes wegen unterliegen. Sie ändert nichts daran, dass es eine "an sich" klare Erklärung nicht geben und der Wortlaut als solcher keinen selbständigen Bestand haben kann, weshalb sich auch die (Rechts-) Frage, ob die umstrittene Passage aus dem Testament vom 11. Juni 1978 klar ist bzw. das Gewollte wiedergibt, nicht ohne Berücksichtigung von Tatsachen und Beweismitteln beantworten lässt, die ausserhalb des eigentlichen Erklärungsvorgangs liegen, aber doch Schlussfolgerungen auf den Willen der Erklärenden erlauben (Urteil 5A_323/2013 vom 23. August 2013 E. 3.3 mit Hinweisen; s. allgemein zur Auslegung von Testamenten BGE 131 III 106 E. 1.1 S. 108; 124 III 414 E. 3 S. 416 f.; 120 II 182 E. 2a S. 184; je mit Hinweisen). Soweit sich die Vorinstanz ergänzender Auslegungsmittel bedient, setzt sie sich allein dadurch nicht dem Vorwurf aus, das Bundesrecht verletzt zu haben. Abgesehen davon mag der Beschwerdeführer nicht erklären, welche Externa im kantonalen Verfahren zu Unrecht berücksichtigt wurden. Er begnügt sich mit einem pauschalen Vorwurf. Darauf ist nicht einzutreten.