Citation: 9C_464/2014 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführer beanstandet weiter, das kantonale Gericht habe zu Unrecht darauf verzichtet, das Verhalten der Beschwerdegegnerin zu bewerten. Diese habe das Geld an eine zur Entgegennahme der Gelder gar nicht befugte Institution überwiesen (vermeintlich, da das Geld direkt an E.________ gegangen sei). Sodann habe die Beschwerdegegnerin die sehr unübliche Anfrage einer Drittauszahlung einer hohen Geldsumme nicht mit der notwendigen Sorgfalt überprüft. Weitere Abklärungen wären auch angezeigt gewesen aufgrund der Tatsache, dass eine Generalvollmacht gemäss Art. 27 Abs. 2 ZGB als übermässige Bindung unzulässig gewesen wäre, hätte der Beschwerdeführer sich doch damit der Willkür einer Organisation unterworfen, die weder geeignet noch in der Lage gewesen sei, die darin enthaltenen Aufgaben wahrzunehmen. Zumindest aber wegen des logischen Widerspruchs in der Vollmacht - Generalvollmacht mit einem Betreff - wären Nachforschungen nötig gewesen. Die Beschwerdegegnerin habe in schwerwiegender Weise gegen die ihr obliegende Sorgfaltspflicht verstossen, wie sie sich aus Treu und Glauben, dem auftragsrechtlichen Verhältnis, der Rechtsprechung (insbesondere Urteil 9C_153/2010 vom 1. September 2010 E. 4.2) sowie aus ihrem eigenen Auszahlungsformular ergebe.