Citation: 8C_377/2023 E. 9.3

9.3. Wie die Vorinstanz richtig erkannt hat, befand sich die Beschwerdeführerin im Zeitpunkt des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit im August 2015 in aufgelöstem Arbeitsverhältnis. Die Beschwerdeführerin vermag nicht überzeugend aufzuzeigen, dass sie die Stelle aus gesundheitlichen Gründen verloren hat. Rechtsprechungsgemäss ist somit bei der Berechnung des ohne Gesundheitsschaden hypothetisch erzielbaren Valideneinkommens auf statistische Werte abzustellen (vgl. statt vieler: Urteil 9C_520/2021 vom 22. Dezember 2021 E. 4.2.2). Sodann ist mit dem kantonalen Gericht davon auszugehen, dass der Beschwerdeführerin der bisherige Beruf im kaufmännischen Bereich weiterhin zumutbar ist, zumal es durchaus Arbeitsstellen gibt, in denen die Beschwerdeführerin zeitlich flexibel, ohne viel Menschenkontakt und ohne grossen Druck tätig sein kann. Dies dürfte vermehrt auch im Homeoffice möglich sein. Sind somit sowohl das Validen- als auch das Invalideneinkommen aufgrund desselben Tabellenlohns zu bestimmen, so entspricht der Invaliditätsgrad dem Grad der Arbeitsunfähigkeit (Urteil 8C_111/2023 vom 12. Oktober 2023 E. 6.2). Die Beschwerdeführerin behauptet zwar, es sei ein Abzug von 10 % angezeigt. Sie begründet dies aber allein mit einer massiven Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt aufgrund der Persönlichkeitsstörung. Dieser wurde indessen bereits im Rahmen der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit hinreichend Rechnung getragen.