Citation: 1C_635/2023 E. 4.3

4.3. Der Einwand des Beschwerdeführers, wonach es sich bei der räumlichen Umgebung beim Messgerät der optischen Erscheinung nach - insbesondere mangels einer sichtbaren dichten Überbauung und zufolge des abgetrennten Fuss- und Radwegs sowie der Betonwand auf der rechten Seite der Fahrbahn - um eine Ausserortsstrecke handle, geht fehl. Die massgebenden Strassenabschnitte auf baselstädtischem Gebiet sind klar als Innerortsbereiche zu qualifizieren (vgl. vorne E. 3.4.1 f.). Der Beschwerdeführer hätte sich daher nicht im Ausserortsbereich wähnen dürfen und die auf der Freiburgstrasse signalisierte und bis zum Standort des Messgeräts nicht aufgehobene Höchtsgeschwindigkeit von 50 km/h erkennen und einhalten müssen (vgl. Urteil 1C_464/2020 vom 16. März 2021 E. 3.4). Eine Ausnahme im Sinne der Rechtsprechung liegt somit nicht vor. Auch dass pandemiebedingt überhaupt keine anderen Verkehrsteilnehmenden unterwegs waren und das Verhalten des Beschwerdeführers aus diesem Grund nicht rücksichtslos gewesen wäre, ist - wie die Vorinstanz zutreffend darlegt - nicht erwiesen. Die vorinstanzliche Schlussfolgerung, wonach sich der Beschwerdeführer mit der Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit um 26 km/h im Innerortsbereich zumindest grobfahrlässig verhalten hat, ist somit nicht zu beanstanden. Die Annahme einer mittelschweren Widerhandlung nach Art. 16b SVG, wie dies der Beschwerdeführer beantragt, fällt bereits aus diesem Grund nicht in Betracht. Es erübrigt sich daher, auf seine weiteren Vorbringen zur angeblichen Unachtsamkeit einzugehen.