Citation: 9C_576/2015 E. 4.1

4.1. Dr. med. B.________ hatte den Beschwerdeführer am 7. Juni 2012 im Rahmen der revisionsweisen Überprüfung der Hilflosenentschädigung zwecks Ermittlung des Unterstützungsbedarfs im Alltag untersucht. Im Bericht vom 20. Juni 2012 hielt sie fest, sie habe sich vom gebesserten Gesundheitszustand und den therapeutischen Fortschritten überzeugen können, wie es der behandelnde Psychiater Dr. med. D.________ in seinem Verlaufsbericht vom 1. Februar 2012 attestiert habe. Es bestehe allerdings weiterhin ein anhaltender Unterstützungsbedarf im Sinne einer permanenten Begleitung durch eine gut vertraute Person im Hinblick auf die noch ausgeprägten angstbesetzten psychischen Störungen. Auf ihre vormaligen Erhebungen und Ergebnisse verwies Dr. med. B.________ mehrmals explizit in ihrer späteren Stellungnahme vom 3. April 2013 zum Abklärungsbericht des Gesundheitsdepartementes vom 19. Oktober 2012. Hinsichtlich der psychischen Beschwerden nahm sie, wie schon anlässlich der revisionsweisen Überprüfung der Hilflosenentschädigung, Bezug auf den Verlaufsbericht von Dr. med. D.________ vom 1. Februar 2012, wonach eine deutliche Tendenz zur Besserung erkennbar sei und die psychogenen/dissoziativen Anfälle nicht mehr aufgetreten seien. Eine weitere Verbesserung des Gesundheitszustandes im Vergleich zum Juni 2012 ist demnach nicht ausgewiesen und auch den übrigen Akten nicht zu entnehmen. Dennoch erachtete die RAD-Ärztin eine dauernde Überwachung nicht mehr als indiziert, was einen unauflösbaren Widerspruch zu ihrer vormaligen Einschätzung darstellt.