Citation: 5A_544/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer macht geltend, er habe dem Betreibungsamt mit E-Mail vom 24. Juni 2024 mitgeteilt, dass er rückwirkend für den Monat Mai 2024 die Differenz zwischen seinem Existenzminimum von Fr. 2'291.-- und seinem in diesem Monat tatsächlich erzielten Einkommen von Fr. 1'948.65, also Fr. 342.35, ausbezahlt haben wolle. Eine solche Auszahlung sei nicht zeitnah erfolgt, weil die gepfändeten Gelder zu früh an die Gläubiger ausbezahlt worden seien. Es müsse deshalb geprüft werden, ob seine Rechte verletzt worden seien. Indes hat die Vorinstanz festgestellt und ist unbestritten geblieben, dass dem Beschwerdeführer die Differenz von Fr. 342.35 zum errechneten Existenzminimum am 4. Juli 2024 (unmittelbar nach Eingang der pfändbaren Quote für den Monat Juni 2024) überwiesen wurde. Weil der Beschwerdeführer nur darauf abzielt, ein fehlerhaftes Handeln des Betreibungsamts feststellen zu lassen, kann auf die Beschwerde in diesem Punkt mangels aktuellen und praktischen Interesses nicht eingetreten werden (vgl. BGE 120 III 107 E. 2; 99 III 58 E. 2; Urteil 5A_477/2024 vom 9. Oktober 2024 E. 2.1). Nur der Vollständigkeit halber ist darauf hinzuweisen, dass die Pfändung Nr. xxx am 13. Mai 2024 nach Ablauf des Lohnpfändungsjahres abgerechnet worden ist. Die Anzeige vom 13. Mai 2024 wurde dem Beschwerdeführer eingeschrieben zugestellt, doch hat der Beschwerdeführer diese an ihn gerichtete Mitteilung nicht auf der Post abgeholt. Der Beschwerdeführer kann sich nicht über mangelnde Information beklagen, wenn er die an ihn gerichteten Mitteilungen bei der Post nicht abholt. Ausserdem ist nicht nachvollziehbar, weshalb der Beschwerdeführer sein Ausgleichungsbegehren erst am 24. Juni 2024 gestellt hat.