Citation: 8C_438/2007 20.02.2008 E. 4

Was die Feststellung des Valideneinkommens betrifft, so hat die Vorinstanz dieses in Einklang mit der Rechtsprechung ermittelt, wovon abzuweichen auch aus den von der Versicherten dargelegten Gründen kein Anlass besteht. Insbesondere ist die Zugrundelegung der Werte der Tabelle TA1, Gastgewerbe, Anforderungsniveau 4, der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) infolge der gemäss individuellen Konto (nachfolgend: IK) ausgewiesenen Einkommensschwankungen, Perioden der Arbeitslosigkeit und häufigen Stellenwechsel nicht zu beanstanden, zumal die Versicherte über eine dreijährige Ausbildung im Gastgewerbe verfügt (vgl. die Anamnese bei Dr. med. S.________, Dr. med. B.________ und Dr. med. E.________ sowie die Angaben der Versicherten gegenüber der Unfallversicherung vom 6. Juni 2002 und in der IV-Anmeldung vom 22. August 2002) und auch immer wieder auf diesem Gebiet gearbeitet hat, zuletzt bei Eintritt des Unfalles im August 2001 (Unfallmeldung vom 22. August 2001; vgl. zum Ganzen AHI 1999 S. 237 E. 3b). Daran ändern auch die Einwände der Ausserachtlassung von Zulagen und der Teilzeittätigkeit nichts. Einerseits bestand kein regelmässiger Anspruch auf Zulagen; im Übrigen sind diese, soweit sie ausbezahlt wurden, bei den im IK ausgewiesenen Einkommen bereits berücksichtigt. Andererseits liegt die nachgewiesene Teilzeittätigkeit (1988 bis 1990 im Alterswohnheim R._______ sowie 1993 bis 1994 im Café Y.________) mehrere Jahre vor Eintritt des Gesundheitsschadens (2001). Zudem betrug die Arbeitszeit im Unfallzeitpunkt gemäss Unfallmeldung vom 22. August 2001 41 Stunden verteilt auf 5 Arbeitstage. Entgegen der Ansicht der Versicherten ist nicht auf regionale Werte bei der Ermittlung der Vergleichseinkommen abzustellen (SVR 2007 UV Nr. 17 S. 56 [U 75/03]). Schliesslich handelt es sich bei der Frage nach der Höhe des leidensbedingten Abzugs um eine typische Ermessensfrage, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur zulässig ist, wenn die Vorinstanz ihr Ermessen rechtsfehlerhaft (Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung) ausgeübt hat (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399). Dies ist angesichts der einlässlichen Begründung der Vorinstanz nicht der Fall.