Citation: 4C.466/2004 10.08.2005 E. 3

Nach Art. 55 Abs. 1 lit. b OG hat die Berufungsschrift die genaue Angabe zu enthalten, welche Punkte des Entscheides angefochten und welche Abänderungen beantragt werden. Der blosse Antrag auf Aufhebung bzw. Rückweisung der Sache genügt in der Regel nicht. Ein blosser Rückweisungsantrag ist nach der Praxis aber dann ausreichend - und auch einzig angezeigt - wenn das Bundesgericht, falls es die Rechtsauffassung der Berufungsklägerin für begründet erachtet, gar kein Endurteil fällen kann, sondern die Sache zu weiteren Abklärungen an die Vorinstanz zurückweisen muss (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414 mit Verweisen). Die Beklagte hält zwar dafür, ihr zur Verrechnung gestellter Entschädigungsanspruch aus Art. 260a Abs. 3 OR überwiege die ausstehenden Mietzinsforderungen, was sie zum Hauptantrag auf Abweisung der Klage hätte veranlassen müssen. Da die Vorinstanz jedoch zur Höhe der Schadenersatzforderung der Klägerin keine Feststellungen getroffen hat, ist ohnehin allein der Eventualantrag zulässig.