Citation: 6B_571/2020 E. 2.4.5

2.4.5. Diesen Anforderungen genügen die vorinstanzlichen Erwägungen zum Deliktsbetrag sowie zur Strafzumessung. Da die Vorinstanz die Beschwerdegegnerin 2 zur genauen Feststellung der Zivilforderung auf den Zivilweg verwies, durfte sie sich mit einer groben Schätzung der Deliktssumme begnügen. Sie war daher nicht verpflichtet, allen möglichen, vom Beschwerdeführer vorgetragenen Unsicherheiten bei der Berechnung des Deliktsbetrags Rechnung zu tragen. Zwar verlangt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde insgesamt eine massive Reduktion der Schadenssumme um rund die Hälfte auf Fr. 100'000.--. Indes vermögen seine entsprechenden Sachverhaltsrügen den gesetzlichen Begründungsanforderungen über weite Strecken nicht zu genügen. So kann dem angefochtenen Entscheid beispielsweise entnommen werden, dass die Vorinstanz sehr wohl zur Kenntnis nahm, dass es Sudprotokolle mit einer Notiz wie "Weggeleert" oder "Ausgeleert" gab, was auf vernichtete Sude hindeute (angefochtenes Urteil S. 62). Hinsichtlich der durchschnittlichen Nettomenge pro Sud von 440 Litern (entsprechend einem Verlust von 20 % im Vergleich zur Anfangsmenge von 552 Litern) begründet die Vorinstanz zudem willkürfrei, weshalb sie auf die entsprechenden Angaben des Beschwerdeführers zu Beginn des Strafverfahrens abstellt (vgl. angefochtenes Urteil S. 61 f.). Gleiches gilt für die Anteile der Abnehmerkategorien, welche die Vorinstanz für die Berechnung des Bierpreises heranzieht. Die entsprechenden Feststellungen basieren auf den Berechnungen des Beschwerdeführers an der erstinstanzlichen Hauptverhandlung (vgl. angefochtenes Urteil S. 63), was unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden ist, auch wenn der Beschwerdeführer seine Angaben an der Berufungsverhandlung zu seinen Gunsten korrigierte. Eine weitere Überprüfung der Sachverhaltsrügen des Beschwerdeführers erübrigt sich. Bei der Deliktssumme von ca. Fr. 200'000.-- handelt es sich gemäss dem angefochtenen Entscheid um einen blossen, mit Unsicherheiten behafteten Richtwert, was die Vorinstanz bei der Strafzumessung berücksichtigt. Weder dargetan noch ersichtlich ist, weshalb sich eine allfällige willkürliche Beweiswürdigung in den übrigen Punkten und eine damit einhergehende Reduktion der Deliktssumme auf die Strafzumessung auswirken müsste.