Citation: 7B_539/2023 E. B

B.a. Mit drei separaten Urteilen vom 28. März 2022 sprach das Strafgericht des Kantons Schwyz A.________ unter anderem der versuchten schweren Körperverletzung sowie der einfachen Körperverletzung schuldig (SGO 2021 33 Dispositivziff. 1.a und b), bestrafte ihn mit einer bedingten 15-monatigen Freiheitsstrafe (Ziff. 3 f.) und verwies ihn für 5 Jahre des Landes (Ziff. 7). Ferner verurteilte das Gericht B.________ wegen einfacher Körperverletzung zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu Fr. 160.-- (SGO 2021 34 Dispositivziff. 1 und 3 f.). C.________ sprach es von Schuld und Strafe frei (SGO 2021 35 Dispositivziff. 1). B.b. Gegen diese drei Urteile erhob A.________ beim Kantonsgericht Schwyz rechtzeitig Berufung und gab folgende "Berufungserklärungen" ab: "Im Strafverfahren SGO 2021_33 wird Berufung erklärt gegen Dispositiv Ziffern 1. a) und b), Ziffern 3-7, Ziffer 9 b) und c), Ziffer 12 und 13 c). Im Strafverfahren SGO 2021_34 wird Berufung erklärt gegen Dispositiv Ziffer 1 und Ziffer 6 b) und c). Im Strafverfahren SGO 2021_35 wird Berufung erklärt gegen Dispositiv Ziffer 1 und Ziffer 2 b) und c)." Diesen Erklärungen folgte eine Kurzbegründung. Im Weiteren stellte und begründete A.________ diverse Beweisanträge. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schwyz erklärte Anschlussberufungen, womit sie für alle drei Beteiligten Verurteilungen wegen Raufhandels sowie weiterer Delikte forderte. B.________ und C.________ beantragten, auf die Berufungen sei nicht einzutreten. B.________ erhob eventualiter Anschlussberufung und verlangte einen Freispruch von Schuld und Strafe. Mit Verfügung vom 19. Januar 2023 gewährte das Kantonsgericht A.________ das rechtliche Gehör zu den Nichteintretensanträgen. Mit Eingabe vom 23. Januar 2023 teilte dieser dem Kantonsgericht mit, er habe mit der Benennung der einzelnen Ziffern der Dispositive der Vorinstanz und der in der Kurzbegründung beschriebenen Beanstandungen den Anforderungen von Art. 399 Abs. 3 lit. b StPO genüge getan. Um zur Klärung der Beanstandungen im Rahmen des Vorprüfungsverfahrens beizutragen, beantragte A.________ weiter, er sei betreffend die versuchte schwere Körperverletzung bzw. betreffend die einfache Körperverletzung in Anerkennung von rechtfertigender Notwehr von Schuld und Strafe freizusprechen und mit einem angemessenen Abzug lediglich für die rechtskräftigen Delikte zu bestrafen und auf eine Landesverweisung sei zu verzichten; B.________ und C.________ seien wegen Raufhandels und Drohung zu einer angemessenen Strafe zu verurteilen und solidarisch zu verpflichten, ihm Schadenersatz von Fr. 30'749.80 sowie je eine Genugtuung von Fr. 2'000.-- zu bezahlen. Mit Beschluss vom 25. April 2023 trat das Kantonsgericht mangels reformatorischer Anträge auf die Berufungen bis auf jene betreffend die Landesverweisung nicht ein und schrieb die entsprechenden Anschlussberufungen als gegenstandslos ab.