Citation: 8C_515/2018 E. 3.4

3.4. Sodann bringt der Beschwerdeführer in Bezug auf die Beurteilung des Gesundheitszustandes vor, die Vorinstanz habe sich nicht mit der Frage beschäftigt, ob er an einem CRPS des Typs I oder des Typs II leide. Das kantonale Gericht hat dazu unmissverständlich festgehalten, dass gerade ein Nervenschaden im Bereich des linken Fusses, sei es unfallbedingt, sei es krankheitsbedingt, nie habe belegt werden können und eine allfällige Neuropathie mangels entsprechender klinisch und radiologisch feststellbarer neurologischer Befunde von den Ärzten jeweils auf Vermutungen beruhten, die sie diagnostisch nie als relevant und damit therapeutisch letztlich nicht angehbar bezeichnet hätten. Der Beschwerdeführer bezeichnet kein medizinisches Aktenstück, das den von den Suva-Ärzten in der Aktenbeurteilung vom 8. Februar 2017 festgehaltenen Sachverhalt mit Blick auf den strittigen Kausalzusammenhang widersprechen würde. Insbesondere ist nicht ersichtlich, wie der Beschwerdeführer geltend macht, dass die Suva Art. 6 Abs. 3 UVG verletzt haben soll, wonach sie ihre Leistungen auch für Schädigungen zu erbringen hat, die dem Verunfallten bei der Heilbehandlung (hier: chirurgische Eingriffe am linken Fussgelenk) zugefügt worden sind. Nicht objektivierbar ist in diesem Zusammenhang das Vorbringen des Beschwerdeführers, er leide an unfallbedingten "Phantomschmerzen".