Citation: 1P.83/2003 10.06.2003 E. 2

2.1 Nach Art. 54 Abs. 1 des Baugesetzes vom 8. Februar 1996 wird (u.a.) mit Busse von 100 Franken bis 50'000 Franken bestraft, wer als Bauherr ein Bauvorhaben ohne oder in Überschreitung einer Baubewilligung ausführt oder ausführen lässt. Der Beschwerdeführer wirft dem Kantonsgericht sinngemäss vor, die Annahme, er habe eine von der Baubewilligung vom 15. November 2000 nicht gedeckte bewilligungspflichtige Baute erstellt, sei willkürlich, weshalb die ausgesprochene Baubusse unhaltbar sei. 2.2 Willkürlich ist ein Entscheid, der mit der tatsächlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft. Dabei genügt es nicht, dass die Begründung unhaltbar ist, der Entscheid muss sich vielmehr im Ergebnis als willkürlich erweisen (BGE 125 I 166 E. 2a; 125 II 10 E. 3a; 129 E. 5b; 122 I 61 E. 3a, je mit Hinweisen). 2.3 Der kantonsgerichtliche Einzelrichter hat die Busse gegen den Beschwerdeführer (in reduziertem Umfang) bestätigt, weil der von diesem erstellte Abstellraum (von ihm als "Nische" bezeichnet) nach seiner Überzeugung von der Baubewilligung vom 15. November 2000 nicht gedeckt ist. Diese Auffassung ist ohne weiteres haltbar; so ist im Baubeschrieb des Beschwerdeführers im bewilligten Baugesuch - "Mauern zur Geländeabstützung, Terrassierung u. Einfriedung sowie Treppe" - nirgends von einer Nische oder einem Abstellraum die Rede, und nach den am 7. November 2000 genehmigten Plänen dazu hätte die "befestigte Parkierungsfläche" im Norden durch eine Stützmauer, nicht durch einen Abstellraum oder eine Nische, begrenzt werden müssen. Es kann auf die Ausführungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden, wo auch dargelegt wird, dass der erstellte Abstellraum nicht nur nicht bewilligt wurde, sondern auch nicht bewilligungsfähig ist (E. 6.2 S. 10). Der Beschwerdeführer legt zwar weitschweifig und teilweise in polemischer und unsachlicher Weise dar, dass den Gemeindebehörden und dem Kantonsgericht bei der Feststellung des Sachverhaltes viele Fehler unterlaufen seien. Inwiefern die Auffassung des Kantonsgerichts im Ergebnis willkürlich sein soll, dass der umstrittene Abstellraum mit der ihm erteilten Baubewilligung nicht bewilligt wurde, legt er indessen nicht substanziiert dar. Nicht geeignet dazu ist insbesondere sein Argument, ohne diese Nische sei die bewilligte Parkierungsfläche zu klein, um ein Auto darauf abzustellen. Abgesehen davon, dass er die Gemeindebehörden vehement dafür kritisiert, dass sie sein Baugesuch mit dem Titel "Erstellen eines Abstellplatzes" ergänzten, wäre es an ihm gewesen, im Baugesuch um die Bewilligung eines ausreichend grossen Vorplatzes nachzusuchen. Die Beschwerde geht somit weitgehend an der Sache vorbei und genügt im Übrigen den Anforderungen an die Begründung einer staatsrechtlichen Beschwerde nicht.