Citation: 8C_682/2021 E. 8.2.2

8.2.2. Dem ist entgegenzuhalten, dass der Beschwerdeführer an der adominanten linken Hand gesundheitsbedingt eingeschränkt ist. Der massgebende ausgeglichene Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG; BGE 134 V 64 E. 4.2.1) beinhaltet Tätigkeiten, die keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Einsatz der adominanten Hand voraussetzen (z.B. als Zudienhand). Zu denken ist an einfache Überwachungs-, Prüf- und Kontrolltätigkeiten sowie die Bedienung und Überwachung von (halb-) automatischen Maschinen oder Produktionseinheiten (Urteile 8C_366/2021 vom 10. November 2021 E. 6.8.2 und 8C_450/2014 vom 24. Juli 2014 E. 7.2). Einer weiteren Konkretisierung der zumutbaren Verweistätigkeiten bedarf es nicht (BGE 138 V 457 E. 3.1; Urteil 8C_381/2010 vom 5. Oktober 2010 E. 3.2; vgl. auch E. 12.2 hiernach). Da es im Rahmen solcher Arbeiten nicht zu einer erheblichen Beanspruchung der linken Hand kommt, verletzte die Vorinstanz in Würdigung der ärztlichen Berichte kein Bundesrecht, wenn sie von der vollständigen Verwertbarkeit der Restarbeitsfähigkeit für leichtere Tätigkeiten als diejenigen gemäss dem Zumutbarkeitsprofil der Rehaklinik D.________ und der Dr. med. C.________ ausging. Dies gilt umso mehr, als die Handchirurgin Dr. med. F.________ im Bericht vom 22. Januar 2020 den Beschwerdeführer lediglich von mittelschweren und schweren Arbeiten mit der linken Hand sowie Arbeiten in Kälte dispensierte.