Citation: 2C_957/2018 E. 2.3

2.3. Auszugehen ist somit gestützt auf den für das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG) festgestellten vorinstanzlichen Sachverhalt, dass die Beschwerdeführerin in ihrer zweiten Ehe keine häusliche Gewalt erfahren hat. Die Beschwerdeführerin kann dementsprechend, entgegen der Beschwerdeschrift, gestützt auf Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AIG keinen Anspruch auf Verlängerung ihrer mittlerweile abgelaufenen Aufenthaltsbewilligung geltend machen. Besteht kein Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung, erübrigt sich eine Prüfung der Verhältnismässigkeit der Nichtverlängerung, da das Bundesgericht nur für Anspruchsbewilligungen zuständig ist (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG; Urteil 2C_981/2017 vom 18. Februar 2019 E. 6). Im Rahmen der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist demzufolge nicht anlässlich einer Interessenabwägung zu prüfen, ob der Beschwerdeführerin eine Rückreise nach Russland zumutbar ist. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist unbegründet und abzuweisen, ohne dass auf die Rügen zur Zumutbarkeit einer Ausreise nach Russland einzugehen wäre.