Citation: I 239/03 30.03.2005 E. A

Die 1970 geborene S.________ begann am 21. April 1986 die kaufmännische Lehre bei der Firma H.________ AG. Auf Ende Juni 1988 wurde das Lehrverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Auf dem Weg über eine Abendschule schloss S.________ im Juli 1993 die Lehre als kaufmännische Angestellte erfolgreich ab. 1986 begann S.________ Drogen zu konsumieren. Wegen Intoxikation sowie zwecks Entzugs wurde sie verschiedentlich stationär behandelt, zuletzt vom 23. April bis 14. Juni 2000 in der Psychiatrischen Klinik R.________. Im Rahmen dieser Hospitalisation wurde der Benzodiazepinentzug bei Substitution mit Methadon durchgeführt. Daneben erfolgte eine antidepressive Behandlung. Am 15. Juni 2000 trat S.________ in die Wohngemeinschaft X.________ ein. In der Folge stand sie bei Dr. med. F.________, Allgemeine Medizin FMH, sowie beim Psychiater und Psychotherapeuten Dr. med. M.________ in Behandlung. Am 9. März 2001 wurde die in der Psychiatrischen Klinik R.________ begonnene Methadon-Entzugstherapie abgeschlossen. Am 10. Juli 2001 reichte S.________ bei der IV-Stelle des Kantons Zürich ein Gesuch um Leistungen der Invalidenversicherung (u.a. Wiedereingliederung) ein. In einem vom gleichen Tag datierten Schreiben gab sie an, sie wolle sich nach langjähriger Sucht bzw. Depressionen wieder eingliedern. Es sei für sie daher wichtig, den im November 2001 beginnenden 5-monatigen Berufsförderungskurs zu besuchen. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen, welche im Delegationsverfahren die beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten abklärte, stellte am 21. März 2002 der zuständigen IV-Stelle des Kantons Zürich folgenden Antrag: «Berufliche Abklärung im Rahmen des Berufsförderungskurses (...) vom 6. Mai bis 20. September 2002. Taggeld Vergütung für auswärtiges Wohnen, Essen, inkl. Betreuung in der Wohngemeinschaft X.________ (...): Fr. 95.-/Tag Reisespesen.» Auf Weisung des Bundesamtes für Sozialversicherung verneinte die IV-Stelle des Kantons Zürich mit Verfügung vom 31. Juli 2002 den Anspruch von S.________ auf berufliche Massnahmen mit der Begründung, die Arbeitsunfähigkeit beruhe auf reinem Suchtgeschehen und es bestehe keine Invalidität im Sinne des Gesetzes.