Citation: 6B_1119/2023 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer macht Ausführungen zum Schuldspruch wegen mehrfacher übler Nachrede zum Nachteil der Beschwerdegegnerin 2. Die Vorinstanz erwägt diesbezüglich, der Beschwerdeführer habe der Beschwerdegegnerin 2 in Äusserungen gegenüber verschiedenen Adressaten vorgeworfen, sie leide unter einem Alkoholproblem und kümmere sich nicht um ihren (mittlerweile verstorbenen) Ehemann E.________ bzw. sie habe es stattdessen einzig auf finanzielle Vorteile abgesehen. Zusammenfassend führt die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe die Beschwerdegegnerin 2 wiederholt eines unehrenhaften Verhaltens beschuldigt und sie als charakterlich minderwertigen, fehlerhaften und nicht anständigen Menschen dargestellt. Die Vorinstanz lässt den Beschwerdeführer nicht zum Entlastungsbeweis i.S.v. Art. 173 Ziff. 3 StGB zu. Sein Handlungsziel habe vorrangig darin bestanden, die Beschwerdegegnerin 2 zu diskreditieren und zu schmähen, weshalb die Beleidigungsabsicht zu bejahen sei. Weder ein Wahrheits- noch Gutglaubensbeweis nach Art. 173 Ziff. 2 StGB seien möglich. Entsprechend bejaht die Vorinstanz sowohl den objektiven als auch den subjektiven Tatbestand von Art. 173 Ziff. 1 StGB.