Citation: 2A.33/2006 18.05.2006 E. 1

1.1 Nach Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiet der Fremdenpolizei ausgeschlossen gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einräumt. Der Widerruf einer Niederlassungsbewilligung fällt hingegen nicht unter diesen Ausschlussgrund (vgl. Art. 101 lit. d OG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher zulässig. 1.2 Die Beschwerde wird vorliegend im Namen von X.________ "und Familie" erhoben. Da X.________ heute volljährig und - sowohl nach eigener Darstellung vor Bundesgericht als auch gemäss unbestrittener Feststellung im angefochtenen Entscheid (S. 6) - zivilrechtlich nicht verheiratet ist, kann dem erwähnten Zusatz insoweit keine Bedeutung zukommen. Als Rechtsmittelkläger ist, wie schon im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht, einzig X.________ zu betrachten. 1.3 Das Verwaltungsgericht hat die Rechtmässigkeit des Widerrufes der Niederlassungsbewilligung von X.________ bestätigt und im Übrigen die Akten zum Entscheid über eine allfällige humanitäre Aufenthaltsbewilligung für den Beschwerdeführer sowie seine Gefährtin und die beiden Kinder an das für Bewilligungen im Ermessensbereich (vgl. Art. 4 ANAG) zuständige kantonale Justiz- und Sicherheitsdepartement überwiesen. Über die Verfügung des Amtes für Migration, mit welchem nebst dem Widerruf der Niederlassungsbewilligung auch die Wegweisung von X.________ und seiner Partnerin mit den beiden Kindern verfügt worden war, ist insoweit erst teilweise entschieden. Der Teilentscheid des Verwaltungsgerichts kann aber gesondert mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht weitergezogen werden (vgl. BGE 130 II 321 E. 1 S. 324 mit Hinweisen). 1.4 Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Hat - wie hier - eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden und den Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften festgestellt, ist das Bundesgericht an die Sachverhaltsfeststellung im angefochtenen Entscheid gebunden (Art. 105 Abs. 2 OG).