Citation: 8C_707/2021 E. 6.1

6.1. Entgegen der Beschwerdeführerin erfolgte die Ende 2013 eingeleitete Neueinreihung per 1. Januar 2016 nicht gestützt auf Art. 92 Abs. 4 UVG, sondern in Anwendung von Art. 92 Abs. 5 UVG im Rahmen einer regelmässigen Überprüfung der Risikoerfahrungen (vgl. E. 4.3 hievor). Anlässlich dieser Abklärungen aktualisierte die Suva die betriebsspezifischen Tätigkeitsanteile (vgl. E. 3.1 hievor). Aufgrund der dabei erhobenen, unbestrittenen Betriebsmerkmale stellte sie veränderte Betriebsverhältnisse fest. In der Folge teilte sie den Betrieb der Beschwerdeführerin neu derjenigen Risikogemeinschaft zu, auf welche - abgesehen von den administrativen Tätigkeiten (vgl. dazu Art. 18 Abs. 1 letzter Teilsatz des Suva-Prämientarifs) - gemessen an der Lohnsumme am meisten Merkmalsanteile entfallen (Art. 18 Abs. 2 des Suva-Prämientarifs). Angesichts des 20%-Anteils im Strassentransport von Gütern (vgl. E. 3.1 hievor) reihte die Beschwerdegegnerin den Betrieb der Beschwerdeführerin folglich in die BUV-Klasse 49A (Strassentransporte) und innerhalb dieser Klasse in die Unterklasse DO (Strassentransport von Gütern) bzw. in die NBUV-Klasse 49A (Strassentransporte) ein (vgl. Anhang 1 des Suva-Prämientarifs).