Citation: 5A_431/2023 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdeführer tadelt die vorinstanzliche Rechtsansicht, dass seine Einwendungen gegen die Vollmacht wegen des Novenverbots nicht gehört werden könnten, als unrichtig und als Verstoss gegen sein rechtliches Gehör. Er wiederholt die erwähnten Vorbringen aus seiner kantonalen Beschwerde und zitiert aus seiner Stellungnahme zum Rechtsöffnungsgesuch, wonach er zur Bevollmächtigung der Vertreterin der Beschwerdegegnerin "aufgrund der unzureichenden englischen Vollmachtsurkunde" nicht abschliessend habe Stellung nehmen können und die Bevollmächtigung "mit Nichtwissen" bestritten habe. Das Bezirksgericht habe sich dazu nicht geäussert und somit stillschweigend eine ordnungsgemässe Bevollmächtigung angenommen. Der Beschwerdeführer verweist auf Art. 68 Abs. 3 ZPO, wonach sich die Vertreterin durch eine Vollmacht auszuweisen habe, und beruft sich darauf, dass Eingaben und andere Vertretungshandlungen nicht postulationsfähiger Personen unwirksam und vom Gericht unter Ansetzung einer kurzen Nachbesserungsfrist zurückzuweisen seien. Prozessvoraussetzungen gemäss Art. 59 ZPO seien von Amtes wegen zu prüfen, was auch für die Rechtsmittelinstanz gelte. Zu den Prozessvoraussetzungen zähle die Prozessfähigkeit der Parteien (Art. 59 Abs. 2 Bst. c ZPO) und damit auch die Postulationsfähigkeit. Der Beschwerdeführer erläutert, was bei einer fehlenden Postulationsfähigkeit in Art. 69 Abs. 1 ZPO gesetzlich vorgesehen ist, und folgert, dass das Bezirksgericht nicht nur aufgrund seiner Einwendung, sondern von sich aus die Prozessvoraussetzungen einschliesslich der Postulationsfähigkeit hätte prüfen müssen. Anschliessend erklärt der Beschwerdeführer, weshalb die Vollmacht auch inhaltlich unzureichend sei. Das Kantonsgericht stütze sich ausschliesslich auf das "Faktum der Englischsprachigkeit der Vollmachtsurkunde". Dabei verkenne es, dass die Vollmacht nicht nur übersetzungsbedürftig, sondern insbesondere auch deshalb ungenügend ist, weil aufgrund des vorgelegten Dokuments niemand nachvollziehen könne, wer das Dokument unterzeichnet hat und ob diese Personen für die Beschwerdegegnerin vertretungsbefugt sind.