Citation: 2A.135/2000 09.11.2001 E. B

B.- R.A.________ deklarierte in der Bundessteuererklärung 1993/94 ein steuerbares Einkommen von Fr. 1'288'139.--. Mit Veranlagungsverfügung vom 31. August 1998 wurde da- gegen ein durchschnittliches steuerbares Einkommen von Fr. 8'497'717.-- festgehalten, insbesondere unter Aufrechnung des Betrages von Fr. 14'412'350.--, der dem Nominalwert der erhaltenen V.________-Aktien unter Abzug des Nennwertes der eingebrachten X.________-Aktien (289'907 V.________-Aktien zu Fr. 50.-- minus 83 X.________-Titel zu Fr. 1'000.--) entsprach und der als steuerbarer Vermögensertrag qualifiziert wurde. Gegen diese Aufrechnung erhob R.A.________ erfolglos Einsprache. Seine gegen den Einspracheentscheid vom 10. Februar 1999 gerichtete Beschwerde hiess die Bundessteuer-Rekurskommission des Kantons Zürich am 11. November 1999 gut mit der Begründung, es liege weder eine Transponierung noch eine indirekte Teilliquidation, sondern vielmehr ein fusionsähnlicher Zusammenschluss vor. Ein Nennwertzuwachs im Zuge einer Quasifusion stelle aber grundsätzlich für den privaten aktieneinbringenden Anteilsinhaber keine steuerbare Vermögensumschichtung, sondern eine Realisierung und demzufolge einen steuerfreien Kapitalgewinn dar.