Citation: 1C_370/2009 13.04.2010 E. A

Das steil abfallende Quartierplangebiet Tinus in St. Moritz ist bis auf die von der Via Guedas bis zur Via Fullun herabreichenden, im Eigentum der Gemeinde St. Moritz stehenden Parzellen Nrn. 139, 1742 und 2001 seit Jahrzehnten überbaut. Die drei genannten Grundstücke sind in der Ortsplanungsrevision 1999/2000 der allgemeinen Wohnzone (AWZ) zugewiesen worden in der Absicht, hier Einheimischen Bauland für attraktiven und zahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Nach umfangreichen Vorarbeiten und einer ersten öffentlichen Quartierplan-Auflage im Jahre 2007 wurde ein überarbeiteter Quartierplan vom 19. Juni bis 21. Juli 2008 öffentlich aufgelegt. Dieser Quartierplan weist die Grundstücke Nrn. 139, 1742 und 2001 dem Teilgebiet A zu, in welchem die Baubereiche A-G ausgeschieden werden. Gegen den Quartierplan Tinus wurden zahlreiche Einsprachen erhoben. Zu den Einsprechern gehörte auch die StWEG X.________. Deren Mitglieder sind Eigentümer der an das Teilgebiet A angrenzenden, mit einem Wohnhaus überbauten Parzelle Nr. 137. Am 13. Oktober 2008 wies der Gemeindevorstand St. Moritz u.a. die Einsprache der StWEG X.________ und der Stockwerkeigentümer A und B Y.________ sowie Z.________ ab und genehmigte den Quartierplan mit Änderungen. Eine gegen diesen Entscheid gerichtete Beschwerde der genannten Einsprecher wies das Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden mit Urteil vom 5. Mai 2009 ab.