Citation: I 95/01 15.02.2002 E. 5

5.- Nicht zu beanstanden ist schliesslich, dass das kantonale Gericht das Eventualbegehren des Versicherten auf Zusprechung beruflicher Massnahmen oder Arbeitsvermittlung abgewiesen hat. Es ist nicht ersichtlich, inwieweit berufliche Umschulungsmassnahmen hier eingliederungswirksam wären, mithin zu einer wesentlichen Verbesserung der Verdienstmöglichkeiten beizutragen oder vor Verlust der noch vorhandenen Erwerbsfähigkeit zu schützen vermöchten. Dem Beschwerdeführer stehen ausreichend Hilfsarbeitertätigkeiten offen, die keiner vorgängigen beruflichen Ausbildung bedürfen, zumal Faktoren wie mangelnde Ausbildung oder Verständigungsschwierigkeiten infolge ihres invaliditätsfremden Charakters bei der Invaliditätsbemessung ausser Acht zu lassen sind (BGE 107 V 21 Erw. 2c mit Hinweisen; AHI 1999 S. 238 Erw. 1). Abgesehen davon fehlen, wie die Vorinstanz zutreffend ausführt, die subjektiven Voraussetzungen für eine Umschulung (bildungsmässige Erfordernisse und Eingliederungswille; ZAK 1992 S. 366 Erw. 2b) wie auch für Arbeitsvermittlung. Der Versicherte nimmt sich selbst als schwer krank wahr und fühlt sich nicht arbeitsfähig; die sozialberufliche Rehabilitation, wie Aufbau der Arbeitsmotivation und Gewöhnung an den Arbeitsprozess, fällt indes nicht unter die von der Invalidenversicherung zu leistenden beruflichen Massnahmen (ZAK 1992 S. 367 Erw. 2b).