Citation: 2C_118/2013 E. 1.1

1.1. Der kosovarische Staatsangehörige A.X.________ (geb. 1961) war in seiner Heimat mit einer Landsfrau verheiratet, mit der er offenbar fünf gemeinsame Kinder hat, darunter den am 9. November 1995 geborenen Sohn B.X.________. Im Jahr 2009 hielt sich A.X.________ mit einem bis Mitte Juli 2009 gültigen Besuchervisum bei Familienangehörigen in der Schweiz auf und lernte durch Vermittlung seines Bruders (Ende Juni) eine hier niedergelassene Landsfrau (geb. 17. Juli 1955) kennen, die ihrerseits im Alter von 44 Jahren in die Schweiz gekommen war. Am 10. September 2009 liess sich A.X.________ von seiner Ehefrau nach einer Ehedauer von 25 Jahren scheiden. Das Sorgerecht über den Sohn B.X.________ wurde dabei dem Vater zugesprochen. Am 16. November 2009 reiste A.X.________ erneut in die Schweiz ein und heiratete am 4. Januar 2010 die vorerwähnte niedergelassene Landsfrau, worauf ihm eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der Ehefrau erteilt wurde. Am 11. Januar 2011 stellte er ein Familiennachzugsgesuch für seinen Sohn B.X.________, der ein entsprechendes Gesuch bei der schweizerischen Botschaft in Pristina einreichte. In diesem Zusammenhang erklärte die Mutter von B.X.________, d.h. die frühere Ehefrau von A.X.________, dieser habe in der Schweiz nur geheiratet, um eine Aufenthaltsbewilligung zu erhalten; wenn er sich im Kosovo aufhalte, lebten sie weiterhin wie ein Ehepaar. Darauf veranlasste das Migrationsamt des Kantons Zürich Abklärungen bezüglich des Verdachts auf Scheinehe.