Citation: 2C_350/2015 E. 5.4.1

5.4.1. Die Beschwerdeführerinnen sind eventualiter der Auffassung, mit der Erhebung der Beschwerden gegen die Tarifverfügungen 2009 und 2010 (23. April 2009 bzw. 22. April 2010) sei der Verzug eingetreten. Die Vorinstanz hat demgegenüber festgestellt, dass die Beschwerdeführerinnen in diesen Beschwerden nur beantragt haben, die entsprechenden Ziffern in den Tarifverfügungen aufzuheben, nicht aber, die Beschwerdegegnerin sei zur Rückzahlung der geleisteten Akontozahlungen zu verpflichten. Dies bestreiten die Beschwerdeführerinnen denn auch nicht; sie sind aber der Auffassung, angesichts der gesamten Umstände sei die Anfechtung der Tarifverfügung auch als Rückerstattungsantrag zu verstehen, zumal die Beschwerdegegnerin selber in Aussicht gestellt habe, sie werde allenfalls zu viel erhobene Akontozahlungen zurückerstatten, falls sich erweisen sollte, dass aArt. 31b StromVV rechtswidrig sei.