Citation: 8C_131/2019 E. 4.2.1

4.2.1. Vorab ist ihr entgegenzuhalten, dass aufgrund der seit August 1999 teilzeitlich und seit August 2012 hauptberuflich sowie ausschliesslich ausgeübten Tätigkeit als Dozentin für Dentalhygiene diese und nicht diejenige als Dentalhygienikerin als angestammte Tätigkeit zu betrachten ist. Für die Arbeit als Dozentin bestehen unfallbedingt unbestrittenermassen keine nennenswerten Einschränkungen. Dies zeigt sich neben der ärztlich attestierten Arbeitsfähigkeit auch darin, dass die Beschwerdeführerin ihre Dozentinnentätigkeit am 11. März 2013 wieder aufnahm und bis zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses vollumfänglich ausübte. Eine Beeinträchtigung des Leistungsvermögens in der angestammten Tätigkeit liegt mithin nicht vor, weshalb die Verneinung des Rentenanspruchs mangels unfallbedingter Erwerbseinbusse zu Recht erfolgt ist.