Citation: 4D_56/2015 E. 5

Die Beschwerdeführerin macht geltend, die Vorinstanz habe Ziffer 11 des Vertrages willkürlich übergangen. Ziffer 11 bestimmt u.a.: "Besondere Vereinbarungen sind auf einem separaten Zusatz zu diesem Verkaufsauftrag festzuhalten und von beiden Parteien rechtsgültig zu unterzeichnen ". Die Beschwerdeführerin macht geltend, danach wäre eine Vertragsanpassung bzw. die Absprache eines Mindestpreises von Fr. 750'000.-- - selbst wenn D.________ bevollmächtigt gewesen wäre - nicht gültig vereinbart worden, da keine Unterschrift von D.________ vorgelegen habe. Eine verbindliche Vereinbarung sei erst zustande gekommen, nachdem sie, die Beschwerdeführerin, die Zusätze unterzeichnet habe. Sie behauptet also, für Vertragsänderungen - wozu sie auch die Senkung bzw. Festlegung des Mindestpreises zählt - sei die Schriftform Gültigkeitserfordernis gewesen. Sie wirft der Vorinstanz Aktenwidrigkeit - durch Übergehen von Ziffer 11 des Vertrages - vor.