Citation: 6B_817/2017 E. 3

Diesen Anforderungen genügt die Beschwerde nicht. Die Verjährungsregeln haben seit den angeblichen Tathandlungen mehrfach geändert. Anwendbar sind jene Bestimmungen, welche für den Täter milder sind (Art. 2 Abs. 2 StGB; Art. 389 Abs. 1 StGB). Nach der bis 2002 geltenden Fassung des StGB verjährte die Strafverfolgung gemäss Art. 70 Abs. 2 aStGB in zehn Jahren, wenn die strafbare Tat mit Gefängnis von mehr als drei Jahren oder mit Zuchthaus bedroht war. Die Verjährung wurde nach Art. 72 Ziff. 2 Abs. 1 aStGB mit jeder Untersuchungshandlung und jeder Verfügung des Gerichts unterbrochen. Mit jeder Unterbrechung begann die Verjährungsfrist neu zu laufen. Die Strafverfolgung war jedoch in jedem Fall verjährt, wenn die ordentliche Verjährungsfrist um die Hälfte überschritten war (Art. 72 Ziff. 2 Abs. 2 aStGB). Nach Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB verjährt die Strafverfolgung in 15 Jahren, wenn die Tat mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren bedroht ist. Ist vor Ablauf der Verjährungsfrist ein erstinstanzliches Urteil ergangen, so tritt die Verjährung nicht mehr ein (Art. 97 Abs. 3 StGB). Die angeblichen Tathandlungen, begangen zu einem nicht näher bestimmbaren Zeitpunkt, sicher aber zwischen Juni 2001 und Anfang Januar 2002, sind sowohl nach Art. 70 Abs. 2 ff. aStGB als auch nach Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB verjährt. Eine Schuldanerkennung hätte die Verfolgungsverjährung, wie das Obergericht zutreffend festhält, nicht unterbrochen. Die Beschwerdeführer beschränken sich in der Beschwerde im Wesentlichen darauf, ihre bereits im kantonalen Verfahren vorgebrachten Standpunkte zu wiederholen, ohne sich mit den Erwägungen des Obergerichts u.a. zur angeblichen Schuldanerkennung, zur Verjährung sowie zum Umstand, dass Betreibungs- und Konkursdelikte im Sinne von Art. 163 ff. StGB nicht Gegenstand der Einstellungsverfügung bildeten, auseinanderzusetzen. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Soweit die Beschwerdeführer den Ermittlungsverlauf durch die Staatsanwaltschaft und damit sinngemäss eine Verletzung des Beschleunigungsgebots rügen, machen sie keine Ausführungen zum Verfahrensablauf und zu möglichen Verfahrensunterbrüchen, welche die gerügte Rechtsverletzung belegen könnten. Auch insofern genügt die Beschwerde den Begründungsanforderungen nicht. Abgesehen davon erheben sie diese Rüge, soweit ersichtlich, erstmals vor Bundesgericht, was unzulässig ist. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.