Citation: 6B_1053/2018 E. 2.4

2.4. Soweit die Vorinstanz ausführt, die Motivlage des Beschwerdeführers schlage sich erst im Rahmen der Strafzumessung konkret nieder, übersieht sie, dass für die Qualifikation einer Tat als Mord eine Gesamtwürdigung der äusseren und inneren Umstände der Tat vorzunehmen ist. Nach der Rechtsprechung kann eine besondere Skrupellosigkeit beispielsweise entfallen, wenn das Tatmotiv einfühlbar und nicht krass egoistisch war, so etwa wenn die Tat durch eine schwere Konfliktsituation ausgelöst wurde (BGE 141 IV 61 E. 4.1 S. 65; 127 IV 10 E. 1a S. 14; Urteile 6B_492/2018 vom 13. November 2018 E. 2.5.3; 6B_28/2017 vom 23. Januar 2018 E. 2.3; je mit Hinweisen). Im Ergebnis verletzt die Vorinstanz jedoch kein Bundesrecht, wenn sie die Tat des Beschwerdeführers als Mord im Sinne von Art. 112 StGB qualifiziert. Dass der Beschwerdeführer vor seinem Eintreffen nicht geplant hatte, seine frühere Freundin umzubringen, schliesst nicht aus, dass er die Tat schliesslich kaltblütig beging. Die Vorinstanz hält zutreffend fest, dass der Beschwerdeführer bei der Tötung besonders hartnäckig und entschlossen vorging. Gemäss den verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen versuchte er zunächst, das Opfer zu erwürgen, wobei er mit aussergewöhnlicher Heftigkeit vorging. Obwohl sich das Opfer heftig zur Wehr setzte, so dass der Beschwerdeführer den Würgegriff mehrfach neu ansetzen musste, liess dieser nicht von ihm ab. Bereits dies zeugt von seiner Entschlossenheit. In der Folge versetzte der Beschwerdeführer dem Opfer von hinten drei Schnitte in den Halsbereich, wobei sich dieses weiterhin mit Leibeskräften wehrte und schrie, bis es seine Widerstandsfähigkeit einbüsste, zu Boden sank, das Bewusstsein verlor und schliesslich verstarb (Urteil S. 42 f., 45 f.). Der Beschwerdeführer liess sich auch vom verzweifelten Todeskampf des Opfers nicht beeindrucken. Sein unbeirrbares Vorgehen zeugt von einer erheblichen Gefühlskälte und Brutalität. Es ist nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz sein Vorgehen als besonders skrupellos bewertet. Sein krass egoistischer Beweggrund, wozu sich der Beschwerdeführer im Übrigen vor Bundesgericht nicht äussert, vermag die besondere Skrupellosigkeit selbstredend nicht entfallen zu lassen. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegründet.