Citation: 6B_1233/2015 E. 4.2.1

4.2.1. Im Weiteren ist grundsätzlich nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz die Höhe des verursachten Sachschadens bei der Brandstiftung als erheblichen Betrag wertet, welcher ein leichtes bis mittelgradiges Verschulden bewirke. Es trifft zu, dass der Deliktsbetrag ein wichtiger strafzumessungsrelevanter Faktor ist, indes kommt ihm keine vorrangige Bedeutung zu (Urteil 6B_157/2014 vom 26. Januar 2015 E. 3.2). Nicht plausibel ist jedoch, warum nach Auffassung der Vorinstanz als "gerade noch leicht verschuldenserhöhend" ins Gewicht fallen soll, dass dem Beschwerdeführer lediglich eine untergeordnete Stellung unter den Mittätern zukam. Dem Beschwerdeführer wird von der Vorinstanz attestiert, dass er nicht die treibende Kraft, nicht die ganze Zeit an der Planung beteiligt war und zunächst sogar versuchte, die Tat zu verhindern. Eine verschuldenserhöhende Wirkung bei der Art und Weise des Tatvorgehens könnte sich bei alldem nur aus dem mittäterschaftlichen Handeln ergeben. Dies widerspricht freilich den Erwägungen im Rückweisungsentscheid, in welchem das Bundesgericht ausführte, aus dem Handeln in Mittäterschaft resultiere für sich allein keine erhöhte Vorwerfbarkeit, solange davon jedenfalls keine grössere Gefährdung für das bedrohte Rechtsgut ausgehe. Eine derartige erhöhte Gefährdung habe nicht vorgelegen, zumal die Verwirklichung der Brandstiftung mehrere Anläufe erfordert habe, so dass die gesamte Vorgehensweise als eher unbeholfen erschienen sei (Rückweisungsentscheid E. 2.4, 3. Absatz). Dieser Erwägung trägt die Vorinstanz in ihrer Strafzumessung keine Rechnung. Sodann mag in Bezug auf die subjektiven Tatkomponenten zutreffen, dass der Beschwerdeführer aus finanziellen Motiven gehandelt hat und dass seine Schulden nicht erdrückend gewesen sind. Doch geht auch die Anklageschrift davon aus, dass mit dem Anteil aus den ertrogenen Versicherungsleistungen die Schulden des Beschwerdeführers beglichen werden sollten.