Citation: 7B_151/2025 E. A

A.a. Anlässlich einer Polizeikontrolle vom 12. November 2024 wurde A.________ verhaftet. Er war der Polizei zuvor wegen des Fahrens mit überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen und hatte im Anschluss zunächst weder auf die Leuchtmatrix "Stopp Polizei" noch auf das Blaulicht reagiert. Im Rahmen der Kontrolle kam A.________ zudem den polizeilichen Anweisungen nicht nach, sondern machte hastige Bewegungen und griff mit der rechten Hand unter den Sitz. Aufgrund dieses Verhaltens griff einer der Polizisten durch das offene Fahrerfenster nach dem linken Arm von A.________, während dieser mit seinem rechten Arm weiterhin versuchte, zwischen der Mittelkonsole und seinem Bein unter den Sitz zu greifen. A.________ konnte daraufhin erst aufgrund der Beihilfe des zweiten anwesenden Polizisten arretiert werden. Nach der Festnahme konnten im Auto ein (legales) Klappmesser, ein (legaler) Pfefferspray und unter dem Fahrersitz eine Schreckschusspistole mit scharfer Munition sichergestellt werden. A.________ bestätigte im Rahmen seiner Befragung, die Waffe mitgeführt zu haben, wobei er davon ausgegangen sei, diese sei echt. Er führte auch aus, dass er bei der Festnahme nicht versucht habe, nach seiner Waffe zu greifen. A.b. Gestützt auf diesen Vorfall versetzte das Zwangsmassnahmengericht des Bezirksgerichts Zürich A.________ mit Verfügung vom 15. November 2024 wegen des dringenden Verdachts der Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, der Widerhandlungen gegen das Waffengesetz vom 20. Juni 1997 (WG; SR 514.54) sowie der Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz in Untersuchungshaft. Es ging von qualifizierter Wiederholungsgefahr im Sinne von Art. 221 Abs. 1bis StPO aus. A.________ stellte in der Folge am 17. Dezember 2024 ein Gesuch um Haftentlassung. Mit Entscheid vom 23. Dezember 2024 hiess das Zwangsmassnahmengericht das Haftentlassungsgesuch gut. Aufgrund der Aussagen der zwischenzeitlich einvernommenen Polizisten gelangte es zum Schluss, die physische Integrität der beiden Polizisten sei während des Vorfalls mit der Festnahme von A.________ nicht schwer beeinträchtigt worden.