Citation: 9F_3/2007 20.02.2008 E. 5

5.1 Letztinstanzlich steht ausser Frage, dass der Beschwerdeführer einen substitutionsfähigen Anspruch auf ein Hilfsmittel gemäss Ziff. 13.05* HVI-Anhang hat. Ebenso besteht Einigkeit darüber, dass die in jener Bestimmung genannten Hilfsmittel "Hebebühnen und Treppenlifte" (vgl. E. 3.2 hievor) und der vom Versicherten effektiv angeschaffte Vertikallift funktional gleichwertig sind, mithin auch insoweit einem entsprechenden Kostenbeitrag nichts entgegensteht. Weiter ist anerkannt, dass die Übernahme der tatsächlich angefallenen Gesamtkosten des Vertikallifts von Fr. 104'327.20 mangels Verhältnismässigkeit ausser Betracht fällt. Umstritten ist einzig, ob die Vorinstanz den im Rahmen der Austauschbefugnis zu gewährenden Kostenbeitrag zu Recht auf der Basis der Anschaffungskosten für einen Treppenlift (mit Aufhängegurten; Modell RL-50) auf Fr. 25'900.- festgesetzt hat oder ob - wie der Beschwerdeführer verlangt - ein Beitrag an tatsächlich entstandene Grundkosten des Vertikallifts in Höhe von Fr. 53'172.- zu leisten ist ("entsprechend einer IV-Hebebühne"; S. 2 der Verwaltungsgerichtsbeschwerde). 5.2 Der Beschwerdeführer vertritt vor- wie letztinstanzlich den Standpunkt, die hemiplegiebedingt nur einhändig mögliche Bedienung eines Treppenlifts mit (vier) Aufhängegurten sei ihm im hier massgebenden Zeitraum bis Frühjahr 2005 (Einspracheentscheid) wie auch danach aufgrund seiner Ataxie (Störung der Koordination von Bewegungsabläufen; ungerichtete Bewegung) nicht möglich gewesen, weshalb das betreffende Hilfsmittel untauglich sei. Die Vorinstanz hat dem Folgendes entgegengehalten: Die Frage, ob der Versicherte einen Treppenlift mit Aufhängegurten gemäss Modell RL-50 einhändig hätte bedienen können, sei zwar von Dr. med. S.________, Paraplegikerzentrum Y.________, mit Schreiben vom 10. Juni 2004 verneint worden; gleichzeitig sei dort aber festgehalten worden, dass dem Versicherten mit dem ihm seit Frühjahr 2004 zur Verfügung stehenden Hemirollstuhl (anstelle des früheren Pararollstuhls) die Benützung einer Treppenliftplattform möglich sei. Der Arzt habe somit einen Treppenlift "grundsätzlich" als angemessenes Hilfsmittel eingestuft. Ob der Beschwerdeführer die Treppenliftausführung mit Aufhängegurten überhaupt hätte bedienen können, bedürfe angesichts des bereits eingebauten Vertikallifts und der somit "rein theoretischen Frage" der Angemessenheit und Verhältnismässigkeit eines Treppenlifts (resp. einer bestimmten Ausführung) keiner weiteren Abklärung. Immerhin werde im RL-50-Beschrieb der Firma Högg Liftsysteme AG (Lichtensteig) betont, das Einhängen des Rollstuhls und die Bedienung des Lifts erfolge dank ergonomischer Bedienelemente und individueller Anpassung mit wenigen, einfachen Handgriffen, welche auch bei eingeschränkter Motorik durch den Liftbenutzer selbst möglich seien (www.hoegg.ch; RL-50 "der platzsparende Rollstuhldeckenlift"). Bei dieser Sachlage sei - so die Schlussfolgerung der Vorinstanz - davon auszugehen, dass mit einem Treppenlift "grundsätzlich ein den behinderungsbedingten und räumlichen Verhältnissen entsprechendes Hilfsmittel zur Überwindung der Treppe zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss zur Verfügung stand" (Entscheid vom 31. Oktober 2006, E. 3.3.4, S. 9).