Citation: 6B_1222/2022 E. 4

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens kann nur die Frage bilden, ob die Vorinstanz zu Recht auf die kantonale Beschwerde wegen unzureichender Begründung und unter Verzicht auf eine Nachfristansetzung nicht eingetreten ist. Die Vorinstanz erwägt, die kantonale Beschwerde erfülle die formellen Anforderungen an die Beschwerdebegründung gemäss Art. 385 Abs. 1 StPO nicht. Der Beschwerdeführer lege nicht dar, weshalb und inwiefern die von ihm vorgebrachten Vorwürfe entgegen den Erwägungen der Staatsanwaltschaft einen Straftatbestand erfüllen sollten. Unter Hinweis auf einen früheren, ebenfalls den Beschwerdeführer betreffenden Entscheid betont sie, dass ihm hinlänglich bekannt sei, seine Beschwerden nach den gesetzlichen Vorgaben begründen zu müssen. Damit befasst sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde an das Bundesgericht nicht. Er nimmt darin vielmehr Bezug auf die gegen die "Beklagte KESB" erhobenen Vorwürfe, die ihm keinen weiterziehbaren Entscheid ausgestellt, sein rechtliches Gehör verletzt, das Verfahren unter Vorspiegelung bewusst falscher Sachverhalte in ihre Richtung geführt und sich folglich eines Prozessbetrugs schuldig gemacht haben soll. Dass und weshalb der vorinstanzliche Schluss, die kantonale Beschwerde sei unzureichend begründet, und der deshalb erlassene Nichteintretensbeschluss Bundesrecht verletzen könnte, lässt sich der Beschwerdeeingabe nicht entnehmen. Daraus ergibt sich auch nicht, dass, weshalb und inwiefern "die Unterzeichner" des vorinstanzlichen Beschlusses ebenfalls voreingenommen sein sollten. Die Beschwerde genügt damit den Begründungsanforderungen im bundesgerichtlichen Verfahren gemäss Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.