Citation: 6B_688/2019 E. 2.3.3

2.3.3. Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung vorbringt, ist nicht stichhaltig. Zwar trifft es zu, dass die Vorinstanz seinen Tatbeitrag in ihrem Fazit nicht konkret umschreibt, sondern diesen erst in allgemeiner Weise bei der Würdigung des Gesamtverhaltens zusammenfasst. Diese Vorgehensweise ist unglücklich, schadet aber nicht. Es gilt zu berücksichtigen, dass dem Beschwerdeführer Tathandlungen in Mittäterschaft, zur Last gelegt werden. Da jedem Mittäter sämtliche Tathandlungen wie eigene Handlungen zugerechnet werden, ist die Begründungspflicht insoweit reduziert, als bloss die für die Mittäterschaft konstitutiven Elemente begründet werden müssen. Dieser Begründungspflicht kommt die Vorinstanz, wenn auch knapp, nach. Hinzu kommt, dass dem Beschwerdeführer zahlreiche Delikte in (nahezu) gleicher Zusammensetzung der Tätergruppe vorgeworfen werden. Vor diesem Hintergrund erscheint seine Behauptung, er sei bei sechs Einbruchdiebstählen und einem Versuch dazu - für welche er verurteilt wurde - stets ohne eigenen Tatbeitrag anwesend gewesen, realitätsfremd. Die Vorinstanz stellt auf die den Beschwerdeführer allesamt belastenden Aussagen der Mitbeschuldigten ab, welche nach anfänglichem Zögern Aussagen zu dessen Rolle während der Tatausführung machten. Daraus ergibt sich sein Tatbeitrag. Letztlich bezeichnen alle drei Mitbeschuldigten den Beschwerdeführer als am Einbruchdiebstahl in das Restaurant I.________ mitbeteiligte vierte Person. Selbst wenn verschiedene Umstände auch auf einen anderen Tatbeteiligten hindeuten können (so etwa die anfängliche Aussage von G.________, L.________ alias "M.________" sei an der Tat beteiligt, die Angabe von H.________, das Herkunftsland von "J.________" sei Albanien, wohingegen der Beschwerdeführer aus Serbien stammt, das anfängliche Bestreiten von H.________, dass der Beschwerdeführer "J.________" sei und die Befragung eines gewissen N.________ im Rahmen des Strafverfahrens), lassen diese das Ergebnis der vorinstanzlichen Beweiswürdigung nicht als willkürlich erscheinen. Dass eine andere Lösung oder Würdigung ebenfalls vertretbar oder gar zutreffender erscheint, genügt für die Annahme von Willkür nicht (BGE 141 IV 305 E. 1.2 S. 309). Im Übrigen legt der Beschwerdeführer über weite Strecken dar, wie er die Beweise aus seiner eigenen Sicht gewürdigt hätte, ohne Willkür aufzuzeigen. Dies gilt etwa für die Behauptung, die Aussagekraft der Angaben von G.________ seien zufolge dessen Alkohol- und Marihuanakonsums eingeschränkt, trotz der Belastungen von G.________ seien Freisprüche erfolgt, was dessen gesamte Aussagen als unglaubhaft erscheinen lasse, F.________ habe den Beschwerdeführer anfänglich auf den Fotos nicht erkannt und angegeben, er sei mit ihm nicht eingebrochen, der von F.________ angegebene Grund für den Wechsel seiner Aussagen, worin er den Beschwerdeführer plötzlich als Mitbeteiligten bezichtige, sei unglaubhaft, G.________ habe die Aussage hinsichtlich der Tatbeteiligung des Beschwerdeführers von F.________ ungeprüft übernommen, die Aussage von H.________ sei nicht verlässlich sowie F.________ und G.________ könnten nicht sagen, was der Beschwerdeführer zur Tatzeit in seinem Auto gemacht bzw. ob er aufgepasst habe. Die Rügen erweisen sich als unbegründet, soweit darauf einzutreten ist.