Citation: 7B.156/2006 13.10.2006 E. 3

3.1 Gemäss Art. 79 Abs. 1 OG ist in der Beschwerdeschrift kurz darzulegen, welche Bundesrechtssätze und inwiefern diese durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind (BGE 119 III 49 E. 1); ebenso ist im vorliegenden Verfahren die allfällige Unangemessenheit des angefochtenen Entscheides darzulegen (Art. 1178 Abs. 1 OR; Ziegler, a.a.O., N. 7 zu Art. 1178 OR). Im Beschwerdeverfahren vor Bundesgericht kann neue Begehren, Tatsachen, Bestreitungen und Beweismittel nicht anbringen, wer dazu im kantonalen Verfahren Gelegenheit hatte (Art. 79 Abs. 1 OG); dementsprechend können die Anleihensgläubiger im vorliegenden Verfahren nicht mehr nachholen, was sie infolge Ausbleiben in der Verhandlung vor der Nachlassbehörde (Art. 1176 Abs. 3 OR) versäumt haben (Ziegler, a.a.O., N. 4 zu Art. 1178 OR). 3.2 Es steht fest, dass die Aufsichtsbehörde mit Publikation im SHAB vom 13. Juli 2006 die auf den 17. August 2006 angesetzte Verhandlung zur Genehmigung der Beschlüsse (gemäss Art. 1176 Abs. 3 OR) öffentlich bekannt gegeben hat, wobei festgehalten wurde, dass die Anleihensgläubiger ihre Einwendungen schriftlich oder mündlich anbringen können. Aus den kantonalen Akten geht hervor, dass das Schreiben der Beschwerdeführer vom 13. August 2006 erst am 23. August 2006 - nach der Genehmigungsverhandlung - bei der Aufsichtsbehörde eingetroffen ist. Dass ihre Eingabe verspätet war, bestätigen die Beschwerdeführer selber. Soweit sie sich in ihren Ausführungen auf tatsächliche Umstände beziehen, welche in den kantonalen Sachverhaltsfeststellungen keine Stütze finden, handelt es sich um neue Tatsachenvorbringen, welche nicht berücksichtigt werden können, weil sie bereits im kantonalen Verfahren hätten vorgebracht werden können. Insoweit kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. 3.3 Gemäss Art. 1177 Ziff. 4 OR darf die Genehmigung nur verweigert werden, wenn der Beschluss auf unredliche Weise zustande gekommen ist (vgl. dazu Ziegler, a.a.O., N. 32 ff. zu Art. 1177 OR). Die Beschwerdeführer behaupten eine Täuschung der Anleihensgläubiger. Vor dem Hintergrund der - für die erkennende Kammer verbindlichen (Art. 63 Abs. 2 i.V.m. Art. 81 OG) - kantonalen Sachverhaltsfeststellungen legen die Beschwerdeführer nicht dar (Art. 79 Abs. 1 OG), inwiefern die Aufsichtsbehörde die Genehmigung der Beschlüsse hätte verweigern müssen, weil sie auf unredliche Weise zustande gekommen wären. 3.4 Weiter darf die Genehmigung nur verweigert werden, wenn der zur Abwendung einer Notlage des Schuldners gefasste Beschluss sich als nicht notwendig herausstellt (Art. 1177 Ziff. 2 OR). Soweit die Beschwerdeführer auf einzelne, angeblich rentable Hotelanlagen hinweisen und damit (sinngemäss) die Notwendigkeit der in die Gläubigerrechte eingreifenden Beschlüsse in Frage stellen, sind ihre Vorbringen unbehelflich. Die Beschwerdeführer verkennen, dass eine Notlage jedenfalls dann zu bejahen ist, wenn der Anleihensschuldner nicht in der Lage ist, die Anleihe zurückzubezahlen (Steinmann, Basler Kommentar, Obligationenrecht II, 2. Aufl. 2002, N. 4 zu Art. 1177 OR; vgl. BGE 89 II 344 E. 3 S. 352 f.). Vorliegend hat der Schuldner sich in seinem Genehmigungsgesuch darauf berufen, dass er per 31. Dezember 2005 überschuldet und nicht in der Lage sei, die am 1. März, 1. Juni und 31. Oktober 2006 zur Rückzahlung fällig werdenden Anleihensobligationen im Gesamtumfang von Fr. 31,5 Mio. Franken zurückzuzahlen; die per 1. März 2006 drohende Illiquididät sei nur durch die Einberufung einer - die Stundung bewirkende - Gläubigerversammlung verhindert worden. Die Beschwerdeführer setzen nicht auseinander (Art. 79 Abs. 1 OG), inwiefern die Aufsichtsbehörde die Genehmigung der in die Gläubigerrechte eingreifenden Beschlüsse hätte verweigern müssen, weil sie zur Abwendung der Notlage des Schuldners nicht notwendig seien. Selbst wenn einzelne Hotelbetriebe Erträge erwirtschaften sollten, bedeutet dies nicht, dass der Schuldner nicht überschuldet ist. Dass die Aufsichtsbehörde andere Verweigerungsgründe (vgl. Art. 1177 Ziff. 1 und 3 OR) verkannt habe, behaupten die Beschwerdeführer schliesslich selber nicht. 3.5 Nach dem Dargelegten kann auf die insgesamt nicht substantiierte Beschwerde nicht eingetreten werden.