Citation: 1B_183/2008 08.07.2008 E. 1

Am 26. Mai 2008 reichte X.________ eine als "Dienstaufsichtsbeschwerde" bezeichnete Eingabe gegen den Gerichtskreis III Aarberg-Büren-Erlach ein. Er machte geltend, er habe am 25. September 2007 zwei Strafanzeigen eingereicht und seither nichts gehört, was mit ihnen geschehen sei. Die Anklagekammer des Obergerichts des Kantons Bern nahm die Eingabe als Beschwerde im Sinne von Art. 327 ff. StrV entgegen und wies sie mit Beschluss vom 18. Juni 2008 ab. Zur Begründung führte die Anklagekammer zusammenfassend aus, dass das zuständige Untersuchungsrichteramt betreffend der zwei Strafanzeigen vom 25. September 2007 und eine Reihe weiterer Strafanzeigen am 9./10. Juni 2008 einen Nichteintretensbeschluss getroffen habe. Eine Rechtsverweigerung oder Rechtsverzögerung sei nicht ersichtlich, weshalb die Beschwerde abzuweisen sei.