Citation: 9C_527/2013 E. 3.3.4

3.3.4. Soweit das kantonale Gericht ein "gewisses" Scheitern konsequent durchgeführter Behandlung und einen mehrjährigen, chronifizierten Krankheitsverlauf mit progredienter Symptomatik ohne länger dauernde Rückbildung angenommen hat, bleibt unberücksichtigt, dass der MEDAS-Experte eine Besserung des depressiven Zustandsbildes feststellte, was er mit der fachärztlichen Behandlung durch Dr. med. B.________ begründete; zudem empfahl er die Weiterführung der psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung. Hinzu kommt Folgendes: Bereits im Bericht der Rheuma- und Rehabilitationsklinik C.________ vom 17. April 2000, welcher der Verfügung vom 24. August 2000 zugrunde lag, wurde ein Schmerzleiden diagnostiziert und die bisherige Tätigkeit für unzumutbar gehalten, während für angepasste Arbeiten eine uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit attestiert wurde. Sodann hat das kantonale Gericht verbindlich (E. 1.2) festgestellt, dass der Versicherte spätestens ab 1. Januar 2007 in seiner angestammten Tätigkeit als Maler wieder uneingeschränkt arbeitsfähig war, bis er im April 2008 einen Unfall erlitt. Angesichts dieser ausgewiesenen (vorübergehenden) Besserung des Gesundheitszustandes und der Arbeitsfähigkeit sind somit in Bezug auf die Dauer des Krankheitsverlaufs lediglich rund drei Jahre (vom Unfall bis zum Erlass der angefochtenen Verfügung) massgeblich.