Citation: 2C_668/2014 E. 2.3

2.3. Die Frage der Verletzung des Legalitätsprinzips oder der Gewaltenteilung könnte sich im vorliegenden Kontext, namentlich angesichts der Stossrichtung der Rüge (n) der Beschwerdeführerin, überhaupt nur dann stellen, wenn sich dem Verwaltungsgericht Willkür in Bezug auf Art. 17 AuG vorwerfen liesse. Willkürlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere Lösung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen wäre, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtssatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderläuft; Willkür liegt dabei nur vor, wenn nicht bloss die Begründung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 138 I 305 E. 4.3 S. 319; 138 III 378 E. 6.1 S. 379 f.; 137 I 1 E. 2.4 S. 5; 136 III 552 E. 4.2 S. 560; 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f.; 134 II 124 E. 4.1 S. 133). Dass Willkür im beschriebenen Sinn vorliegt, hat die Beschwerde führende Partei nach der ihr obliegenden Begründungspflicht (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 117 BGG) konkret darzulegen; appellatorische Ausführungen genügen dazu nicht (vgl. BGE 136 II 101 E. 3 S. 104 f.). Mit ihren weitgehend rein appellatorischen Ausführungen legt die Beschwerdeführerin selbst nicht ansatzweise dar, inwiefern die - ausdrücklich bloss sinngemässe - Heranziehung von Art. 17 Abs. 1 (und Abs. 2) AuG im vorinstanzlichen Gesuchsverfahren willkürlich wäre. Von vornherein entfällt damit auch die Grundlage der Rechtsverweigerungsrüge, wobei ohnehin nicht aufgezeigt wird, inwiefern das Verwaltungsgericht mit seiner Interessenabwägung im Falle eines Wiedererwägungstatbestands welche von § 6 VRG vorgegebenen Kriterien nicht berücksichtigt hätte.