Citation: 5A_407/2023 E. 6.4

6.4. Mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids setzt sich die Beschwerdeführerin einerseits nur insoweit auseinander, als sie es als unfair erachtet, dass ihr die Vorinstanz unterstellt habe, sie würde sich gewiss mit keinem Angebot seitens des Beschwerdegegners für einen Arzt am oder in der Nähe seines Wohnortes einverstanden erklären, zumal beide Parteien Ärzte in der Nähe ihres jeweiligen Wohnortes bevorzugten. Damit tut die Beschwerdeführerin ihren Unmut gegenüber dieser Einschätzung der Vorinstanz kund, zeigt aber nicht auf, inwiefern diese Einschätzung gegen verfassungsmässige Rechte verstösst. Der Einwand der Beschwerdeführerin, die Vorinstanz habe nur von ihr verlangt, dass sie einem Vorschlag des Beschwerdegegners zustimmen müsse, geht fehlt. Da der Wohnort der Tochter beim Beschwerdegegner bestätigt wurde, standen Ärzte in der Nähe dieses Ortes zur Diskussion, weshalb sich die Frage stellte, ob die Beschwerdeführerin damit einverstanden wäre oder nicht. Von einer einseitigen oder gar "unfairen Behandlung" der Parteien kann somit nicht die Rede sein.