Citation: 8C_828/2018 E. 4

Die Vorinstanz stellte fest, dass der Beschwerdeführer gemäss dem voll beweiskräftigen asim-Gutachten sowie gestützt auf die dazu eingeholte Stellungnahme des Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 28. Juli 2016 seit dem 13. Mai 2015 in einer angepassten wechselbelastenden leichten bis mittelschweren Tätigkeit ohne Zeitdruck, Lärm und erhöhte Verletzungsgefahr bei einer täglichen Präsenzzeit von fünfeinhalb Stunden insgesamt zu 50 % arbeitsfähig sei. Er benötige klar strukturierte, überschaubare und möglichst seriell zu erledigende Aufgabenstellungen. Der Arbeitstakt und die wahrscheinlich notwendigen vermehrten Pausen müssten durch den Beschwerdeführer selber flexibel bestimmbar sein. Die Anforderungen an die geteilte Aufmerksamkeit seien zu minimieren und länger dauernde Tätigkeiten am PC seien wegen der visuellen Ermüdung zu vermeiden. Das von der IV-Stelle ermittelte Valideneinkommen entsprechend dem statistischen Durchschnittslohn eines kaufmännischen Mitarbeiters gemäss LSE 2014, Tabelle TA1, tirage skill level, Positionen 77-82, "sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen", Kompetenzniveau 2, im 100%-Pensum in der Höhe von 67'158 Franken blieb im vorinstanzlichen Verfahren unbestritten. Beim Invalideneinkommen zog das kantonale Gericht den Totalwert der Wirtschaftszweige im privaten Sektor gemäss der gleichen Tabelle TA1, Kompetenzniveau 1, für ein 50%-Pensum heran. Diesbezüglich führte es zur Begründung an, dass das unbestritten gebliebene gutachtliche Zumutbarkeitsprofil breit gefasst sei. Weil der Versicherte zudem bereits kurz nach Abschluss seiner Ausbildung verunfallt sei und deshalb noch über keine einschlägige Berufserfahrung verfüge, lasse sich eine Beschränkung auf kaufmännische Tätigkeiten nicht rechtfertigen. Aus dem Vergleich der beiden Einkommen resultierte ein Invaliditätsgrad von 51%.