Citation: 2C_247/2019 E. 2.3.1

2.3.1. Dagegen fällt grundsätzlich die subsidiäre Verfassungsbeschwerde in Betracht (Art. 83 lit. m Teilsatz 1 in Verbindung mit Art. 113 ff. BGG). Mit diesem Rechtsmittel kann ausschliesslich die Verletzung verfassungsmässiger Individualrechte gerügt werden (Art. 116 BGG; BGE 140 I 285 E. 1.2 S. 290), wobei die qualifizierte Rüge- und Begründungsobliegenheit herrscht (Art. 117 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG). Gemäss Art. 156 Abs. 1 des Steuergesetzes [des Kantons Graubünden] vom 8. Juni 1986 (StG/GR; BR 720.000) "können" die Staatssteuern, Kosten oder Bussen ganz oder teilweise erlassen werden", was zum Ausdruck bringt, dass kein Rechtsanspruch besteht. Entsprechendes gilt hinsichtlich der Gemeindesteuern (siehe das Gesetz [des Kantons Graubünden] vom 31. August 2006 über die Gemeinde- und Kirchensteuern [GKStG/GR; BR 720.200]). Daher kann die Steuerpflichtige alleine durch eine willkürliche Auslegung und/oder Anwendung des kantonalen oder kommunalen Rechts in keinen rechtlich geschützten Interessen betroffen sein (Art. 115 lit. b BGG; zum Ganzen Urteil 2C_693/2018 vom 27. August 2018 E. 2.4).