Citation: P 28/00 13.09.2000 E. 2

2.- a) Im Zusammenhang mit der Berechnung der von freiwillig versicherten Auslandschweizern geschuldeten Sozialversicherungsbeiträge hat das Eidgenössische Versicherungsgericht entschieden, dass das in ausländischer Währung erzielte Einkommen nicht zu einem Tageskurs, sondern zu dem bei Beginn des betreffenden Jahres geltenden Umrechnungskurs ermittelt werde, es sei denn, dass sich während des Jahres erhebliche Kursschwankungen eingestellt hätten (vgl. Art. 18 der bundesrätlichen Verordnung über die freiwillige AHV/IV für Auslandschweizer). Diese Praxis gilt sinngemäss auch im Zusammenhang mit der Berechnung einer ausserordentlichen Altersrente (unveröffentlichtes Urteil St. vom 7. November 1986 [H 151/86]), der Berechnung der Beiträge von Nichterwerbstätigen (ZAK 1979 S. 560 Erw. 2c) sowie bei der Umrechnung von in ausländischer Währung erzielten Renteneinkommen in Schweizerfranken für die Belange der Ergänzungsleistungen (nicht publizierte Urteile K. vom 5. Dezember 1996 [P 44/96], R. vom 5. August 1994 [P 26/94] und M. vom 4. Juli 1988 [P 32/87]). Massgebend für die Umrechnung sind die vom Bundesamt für Sozialversicherung zuhanden der AHV-Ausgleichskassen herausgegebenen Tabellen der Umrechnungskurse "für Einkommen und Vermögen in Fremdwährung". b) Nach den für 1998 und 1999 gültigen bundesamtlichen Tabellen vom 5. Juni 1998 und 8. Juni 1999 betrug der Umrechnungskurs des französischen Francs per 1. Januar 1998 und 1. Januar 1999 jeweils Fr. 1.-/FF 0.25. Die Ausgleichskasse hat daher die Monatsrente der Caisse Régionale d'assurance vieillesse des travailleurs salariés d'Alsace-Moselle in der Höhe von FF 1414. 96 (1998) resp. FF 1431. 93 (1999) zutreffend zum Kurs von Fr. 0.25 umgerechnet. Was hiegegen in der Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag an diesem Ergebnis nichts zu ändern. Insbesondere besteht kein Anlass, in Verfahren betreffend Rückforderung anstelle dieses Jahreskurses die aktuellen, im Zeitpunkt der Gutschrift gültigen Tageskurse anzuwenden. Im Rückforderungsprozess ist der Versicherte so zu behandeln, wie wenn er die ausländische Rente ordnungsgemäss gemeldet hätte. Anders zu entscheiden liefe auf eine durch nichts zu rechtfertigende Ungleichbehandlung hinaus. c) Im Lichte des Gesagten erhöhen sich die monatlichen Einnahmen gegenüber den vorinstanzlichen Feststellungen von Fr. 346.- auf Fr. 354.- im Jahr 1998 und auf Fr. 358.- im Jahr 1999. Nachdem die übrigen Berechnungspositionen von keiner Seite bestritten worden waren, reduziert sich der Ausgabenüberschuss für 1998 auf Fr. 2994.- und für 1999 auf Fr. 2927.-, sodass die Beschwerdegegnerin für die Zeit vom 1. Juli bis 31. Dezember 1998 Ergänzungsleistungen von Fr. 250.- und für die Zeit vom 1. Januar bis 30. September 1999 von Fr. 244.- im Monat beanspruchen kann. Damit erhöht sich der Rückforderungsanspruch der Ausgleichskasse für 1998 auf Fr. 924.- (Fr. 404.- ./. Fr. 250.- x 6) und für 1999 auf Fr. 1431.- (Fr. 403.- ./. Fr. 244.- x 9), insgesamt mithin auf Fr. 2355.-. Nach den zutreffenden Ausführungen der Vorinstanz ist es der Beschwerdegegnerin frei gestellt, bei der Ausgleichskasse ein Erlassgesuch einzureichen (Art. 27 ELV in Verbindung mit Art. 47 AHVG).