Citation: K 58/06 24.08.2006 E. A

Der am 2. Juli 1939 geborene P.________ war bei der Helsana Versicherungen AG (nachfolgend: Helsana) in der Taggeldversicherung Salaria nach KVG versichert. Auf Grund einer Arbeitsunfähigkeit von 100 % bezog er ab dem 6. Mai 2003 Taggelder. Am 2. April 2004 wurde ihm eine neue, ab 1. August 2004 gültige "Versicherungspolice KVG" ausgestellt. Gemäss dieser war er für ein Taggeld von insgesamt Fr. 40.- mit einer Wartefrist von 90 Tagen versichert. Die Helsana richtete ihm ab 1. August 2004 laut Leistungsabrechnung vom 23. Oktober 2004 lediglich ein Taggeld von Fr. 10.- aus, worauf P.________ am 7. November 2004 schriftlich die Nachzahlung eines Betrages von Fr. 30.- pro Tag einforderte. Mit Verfügung vom 22. November 2004 hielt die Helsana an der Abwicklung des Leistungsanspruches fest und begründete dies damit, P.________ habe im Juli 2004 das AHV-Alter erreicht, weshalb auf Grund der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (nachfolgend: AVB) die Taggeldversicherung automatisch auf Fr. 10.- pro Tag angepasst worden sei. Die Police vom 2. April 2004 sei auf Grund eines Missverständnisses zu den alten Konditionen ausgestellt worden. Sie bestätigte dies mit Einspracheentscheid vom 2. November 2005.