Citation: 1C_456/2022 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz begründet ihren Nichteintretensentscheid im Wesentlichen damit, dass die Beschwerde verspätet eingereicht worden sei. Die Verfügung des BJD sei dem Beschwerdeführer persönlich am 22. September 2021 eröffnet worden und die 10-tägige Beschwerdefrist habe am 23. September 2021 zu laufen begonnen. Der Beschwerdeführer habe seine Beschwerde der Post am 14. Oktober 2021 übergeben, womit sie sich als verspätet erweise. Für die Frage, ob die Verfügung seinem Rechtsvertreter hätte eröffnet werden müssen, sei entscheidend, ob dem BJD die Vertretung im Zeitpunkt des Versandes der Verfügung bekannt gegeben worden sei. Dies sei zu verneinen: der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers habe sich den solothurnischen Behörden gegenüber nie als solcher zu erkennen gegeben. Ob das BJD gewusst habe, dass der Beschwerdeführer im Verfahren im Kanton Bern anwaltlich vertreten sei, spiele demnach keine Rolle. Die ausschliessliche Zustellung an den Beschwerdeführer sei somit nicht zu beanstanden und gelte als fristauslösend.