Citation: 2C_1116/2018 E. 8

Es steht nach dem Ausgeführten fest, dass die Auskunft der KSTV/GL in den Schreiben vom 11. Dezember 2008 und 12. November 2010, wonach bei den Beschwerdeführerinnen der "Inlandumsatz" zu besteuern sei und dieser "Inlandumsatz" gestützt auf die in der Schweiz angefallenen Kosten (ohne Einbezug der inländischen Bruttolohnsumme) mit einem Aufschlag von 50 % bestimmt werde, nicht mit dem DBG in Einklang steht und damit unrichtig war. Eine Besteuerung der Beschwerdeführerinnen gemäss den beiden Schreiben kommt vor diesem Hintergrund nur in Betracht, wenn die Voraussetzungen des Vertrauensschutzes bei unrichtigen behördlichen Auskünften bzw. unrichtigen "Steuerrulings" (Art. 9 BV; vgl. E. 4.1 hiervor) erfüllt sind.