Citation: 2C_740/2016 E. 4.1

4.1. Den unbestrittenen Feststellungen der Vorinstanz zufolge hatte der Beschwerdeführer im Zeitraum zwischen Sommer 2008 und April/Mai 2012 insgesamt 270 g Kokain erworben und rund 230 g weiterverkauft; 40 g hatte er während dieser Zeit selbst konsumiert. In der Anklageschrift, welcher der Beschwerdeführer zugestimmt hatte, wurde sein Verschulden als gross bezeichnet. Er hatte aus eigenem Antrieb und ohne sich in einer persönlichen Notlage befunden zu haben, mit dem Betäubungsmittelhandel begonnen und dabei die Gefährdung der Gesundheit anderer Menschen in Kauf genommen. Zwar hat er auch selbst Kokain konsumiert; weder aus dem vorinstanzlichen Urteil noch aus der Beschwerdeschrift geht jedoch hervor, dass der Delinquenz des Beschwerdeführers eine Suchterkrankung zugrunde liege. Zum weitaus grössten Teil diente der Erwerb des Kokains denn auch dem Weiterverkauf und damit rein finanziellen Interessen.