Citation: 9C_310/2017 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat die medizinische Aktenlage umfassend wiedergegeben und sorgfältig gewürdigt. Sie ist dabei, in erster Linie gestützt auf das Gutachten des Dr. med. B.________ vom 18. Mai 2015 sowie die Stellungnahmen der RAD-Ärztin vom 14. Juni und 20. Oktober 2016, zum Schluss gelangt, es bestünden zum einen keine Hinweise auf eine psychische Erkrankung. Eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung sei ebenso wenig ausgewiesen wie eine Distorsion der Halswirbelsäule. Auch liege kein äquivalentes psychosomatisches Leiden vor, insbesondere sei eine beginnende Fibromyalgie lediglich im Sinne einer Verdachtsdiagnose in Betracht gezogen worden. Bei dieser Ausgangslage erweise sich die Rechtsprechung gemäss BGE 141 V 281 zur invalidisierenden Wirkung psychosomatischer Beschwerdebilder hier als nicht einschlägig und erübrige sich die Prüfung der entsprechenden Standardindikatoren anhand eines polydisziplinären Gutachtens. Sodann seien - so das kantonale Gericht im Weiteren - auch in somatischer Hinsicht keine Anhaltspunkte für einen die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden Gesundheitsschaden ausgewiesen. Für zusätzliche medizinische Sachverhaltsabklärungen bleibe im Rahmen einer antizipierten Beweiswürdigung kein Raum.