Citation: 6B_332/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer rügt, die Vorinstanz habe eine Praxis entwickelt, wonach dem amtlichen Verteidiger der im Strafverfahren obsiegenden Partei ein volles Anwaltshonorar von Fr. 250.-- pro Stunde zustehe. Dazu verweist er auf einen Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 17. Juni 2011. Die Vorinstanz sei auf ihrer eigenen Praxis zu behaften. Sie setze sich damit nicht auseinander, sondern wende eine andere Entschädigungspraxis an. Dies stehe im Widerspruch zu Art. 135 Abs. 1 StPO sowie zu Art. 8 f. BV und verletze seinen Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 BV). Sein Arbeitsaufwand habe 15 Stunden betragen. Die Honorarnote sei bezüglich des Stundenaufwands und der Spesen unbestritten geblieben. Ziehe man vom festgesetzten Betrag von Fr. 2'592.50 die Mehrwertsteuer und die Spesen ab, ergebe sich bei einem Arbeitsaufwand von 15 Stunden ein Honorar von weit unter Fr. 180.-- pro Stunde. Dies verstosse gegen Art. 27 und Art. 29 BV sowie gegen die bundesgerichtliche Rechtsprechung, wonach der Minimalansatz bei Fr. 180.-- pro Stunde liege. Vorliegend müsse aufgrund des Obsiegens ein Stundenansatz von Fr. 250.-- zur Anwendung gelangen. Er sei für das gesamte Verfahren mit Fr. 4'402.60 zu entschädigen.