Citation: I 113/02 30.04.2002 E. 3

3.- Zu prüfen ist, ob im Zeitraum zwischen Erlass der rentenzusprechenden Verfügung vom 11. Januar 1991 und dem vorliegend streitigen Verwaltungsakt vom 20. August 2001 eine im Sinne von Art. 41 IVG relevante Veränderung des massgeblichen Sachverhalts eingetreten ist. a) Der Beschwerdeführer leidet seit Jahren an thorako- und lumbospondylogenen Rückenschmerzen. Laut Bericht der Beruflichen Abklärungs- und Ausbildungsstätte X.________ vom 29. Juni 1990 wurde ihm deswegen eine 50%-ige Arbeitsfähigkeit für eine ganztägige körperlich leichte Hilfsarbeitertätigkeit attestiert. Gemäss Bericht der Ärzte des Fonds d'Assurance Vieillesse et d'Invalidité de la Macédonie vom 14. Juli 2000 hat sich der Gesundheitszustand aus orthopädischer Sicht leicht gebessert. Nicht zugemutet werden kann das Heben und Tragen von schweren Gewichten sowie häufiges Knien und Treppensteigen. Wie den Berichten des Dr. med. B.________ vom 3. Mai und 20. September 2001 zu entnehmen ist, bestehen nunmehr wegen einer Hypertonie mit hypertensiver und coronarer Herzkrankheit zusätzliche Behinderungen, welche mit zu berücksichtigen sind. Nach Beurteilung von Kommissionsärztin Dr. med. E.________ hat sich der Gesundheitszustand gesamthaft betrachtet nicht wesentlich verändert. Als Bauarbeiter bestehe eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit. Hingegen sei eine körperlich leichte Erwerbstätigkeit ganztägig zumutbar, bei einer Leistungsfähigkeit von 50 %. Genannt werden Hilfsarbeiten in einem Magazin, Bedienung einer Autowaschanlage, Taxichauffeur, leichte Fabrikarbeiten oder Wärter einer Fabrikpforte oder im Museum (Stellungnahmen vom 2. und 16. November 2001). Mit einer solchen leidensangepassten Arbeit vermöchte der Versicherte nach dem von der IV-Stelle vorgenommenen Einkommensvergleich Einkünfte zu erzielen, welche einen Drittel des hypothetischen Einkommens ohne Invalidität übersteigen, was der Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente entgegensteht. b) Was hiegegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag nicht zu einer anderen Beurteilung zu führen. Unbegründet ist namentlich der Einwand, die offensichtlich neu hinzugetretenen Beschwerden seien nicht rechtsgenüglich abgeklärt worden. Diesbezüglich enthalten die Berichte des Dr. med. B.________, welchen Untersuchungsergebnisse weiterer Ärzte verschiedener Fachrichtungen beilagen, indessen klare Befunde, auf welche die Kommissionsärztin bei ihrer Gesamtbeurteilung abstellen konnte. Insgesamt ergab sich aufgrund der Angaben der mazedonischen Ärzte bei einem leicht gebesserten orthopädischen Zustand und einer neu sich manifestierenden, medikamentös behandelten Herzkrankheit keine das Leistungsvermögen in rentenrelevantem Ausmass beeinflussende Veränderung des Gesundheitszustandes. Von ergänzenden medizinischen Abklärungen in der Schweiz sind keine neuen Erkenntnisse zu erwarten, weshalb hiervon abzusehen ist.