Citation: 1P.47/2007 09.02.2007 E. 1

Der angefochtene Entscheid datiert vom 22. Dezember 2006. Übergangsrechtlich ist somit das bisherige Verfahrensrecht (Art. 84 ff. OG) anwendbar (Art. 132 Abs. 1 BGG, SR 173.110). 1.1 Der Beschwerdeführer beantragt neben der Aufhebung des angefochtenen Entscheides seine Entlassung aus der Untersuchungshaft. Dieses Begehren ist in Abweichung vom Grundsatz der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde zulässig, da im Falle einer nicht gerechtfertigten strafprozessualen Haft die von der Verfassung geforderte Lage nicht schon mit der Aufhebung des angefochtenen Entscheides sondern erst durch eine positive Anordnung hergestellt werden kann (BGE 129 I 129 E. 1.2.1 S. 131 f.; 124 I 327 E. 4a S. 332, je mit Hinweisen). 1.2 Die Beschwerde richtet sich ausdrücklich gegen den Haftverlängerungsentscheid vom 22. Dezember 2006. Darüber hinaus macht der Beschwerdeführer geltend, die Untersuchungshaft sei "in einem illegalen Verfahren angeordnet worden". Der separate Haftanordnungsentscheid datiert vom 14. November 2006 und ist in Rechtskraft erwachsen. Auf die dagegen erhobenen Rügen kann nicht eingetreten werden (Art. 84 Abs. 1 i.V.m. Art. 89 Abs. 1 OG). Analoges gilt für die Vorbringen zur polizeilichen Verhaftung des Beschwerdeführers auf den Philippinen und zu seiner Überstellung bzw. vereinfachten Auslieferung durch die philippinischen Behörden. Soweit er (über sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege hinaus) um "Entschädigung und Genugtuung" ersucht, ist die Beschwerde ebenfalls unzulässig. Fragen einer allfälligen Haftentschädigung bilden nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheides. Wie sich aus den nachfolgenden materiellen Erwägungen ergibt, bestehen beim gegenwärtigen Verfahrensstand denn auch keine Anhaltspunkte für eine ungesetzliche Haft.