Citation: 8C_483/2018 E. 5.1

5.1. Der Beschwerdeführer kritisiert vorab die vorinstanzliche Beweiswürdigung. Im Einzelnen beanstandet er, dass das kantonale Gericht dem Administrativgutachten des Dr. med. D.________ vom 1. Juli 2015 vor allem hinsichtlich der Diagnosen, aber auch bezüglich des Cannabiskonsums und seiner Auswirkungen Beweiswert zuerkannt hat. Damit dringt er nicht durch. Das kantonale Gericht hat sich in dieser Hinsicht einlässlich mit der ganzen Aktenlage, inklusive dem Gutachten des Dr. med. E.________ vom 28. April 2016, befasst und plausibel begründet, weshalb auf das Gutachten des Dr. med. D.________ abgestellt werden darf und dessen Schlussfolgerungen durch Dr. med. E.________ Diagnose einer Persönlichkeitsstörung, aber auch durch die von ihm geschilderten agoraphobischen Symptome und seine Ausführungen zum Cannabiskonsum nicht erschüttert werden. Dabei hat es weder offensichtlich unrichtige Tatsachenfeststellungen getroffen noch den Untersuchungsgrundsatz oder sonstwie Bundesrecht verletzt, etwa durch Verkennung der Anforderungen an ein beweiswertiges Gutachten (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Der Beweiswert des Administrativgutachtens wird auch nicht durch die darin enthaltenen Ausführungen zu den Auswirkungen des Cannabiskonsums erschüttert. Diesbezüglich hat die Vorinstanz nachvollziehbar begründet, weshalb kein Widerspruch darin bestehe, dass der Administrativgutachter den Cannabiskonsum nicht unter den Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit aufführe und gleichzeitig dafür halte, dass eine Abstinenz zu deren Verbesserung beitrage. Dabei verweist sie insbesondere auf den Zusammenhang zwischen der depressiven Symptomatik/ADHS und die dem Cannabiskonsum vom Beschwerdeführer vermeintlich beigemessene therapeutische Wirkung. Dass sie mit dieser Annahme einer dergestalt mittelbaren Relevanz des Cannabiskonsums in Willkür verfallen wäre, ist weder dargetan, und zwar auch nicht mit dem Hinweis auf das Urteil 9C_53/2008 vom 18. Februar 2009, noch ersichtlich. Schliesslich kann die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung auch deshalb nicht beanstandet werden, weil kein neurologisches/neuropsychologisches Gutachten veranlasst wurde. Die dazu angeführte neuropsychologische Abklärung im Spital F.________ vom 28. Januar und 14. Februar 2013 war dem Administrativgutachter Dr. med. D.________ bekannt; deren Ergebnis wurde auch von der Vorinstanz wiedergegeben und insbesondere bei der Würdigung des Administrativgutachtens berücksichtigt. Inwiefern in dieser Hinsicht Widersprüche bestehen, ist mit Blick auf die Beurteilung und die Empfehlungen des Spitals F.________ betreffend Cannabisabstinenz und Durchführung einer medikamentösen sowie psychotherapeutischen Therapie nicht erkennbar. Ebenso wenig ist unter den gegebenen Umständen anzunehmen, es liesse sich mit zusätzlichen Abklärungen bezüglich der kognitiven Beeinträchtigungen ein organisches Korrelat objektivieren.