Citation: U 91/99 22.02.2001 E. 2

2.- a) Nach der Rechtsprechung des Eidgenössischen Versicherungsgerichts stellt der Rückweisungsentscheid einer kantonalen Rekursinstanz eine im Sinne von Art. 128 in Verbindung mit Art. 97 Abs. 1 OG und Art. 5 VwVG mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Eidgenössische Versicherungsgericht anfechtbare Endverfügung dar. Anfechtbar ist grundsätzlich nur das Dispositiv, nicht aber die Begründung eines Entscheides. Verweist indessen das Dispositiv eines Rückweisungsentscheides ausdrücklich auf die Erwägungen, werden diese zu dessen Bestandteil und haben, soweit sie zum Streitgegenstand gehören, an der formellen Rechtskraft teil. Dementsprechend sind die Motive, auf die das Dispositiv verweist, für die Behörde, an die die Sache zurückgewiesen wird, bei Nichtanfechtung verbindlich. Beziehen sich diese Erwägungen auf den Streitgegenstand, ist somit auch deren Anfechtbarkeit zu bejahen (BGE 120 V 237 Erw. 1a mit Hinweis). b) Das kantonale Gericht hat in seinem früheren Entscheid vom 31. Oktober 1996 die Beschwerde insofern gutgeheissen, als es den angefochtenen Einspracheentscheid vom 2. Juni 1995 sowie die Verfügung vom 30. November 1994 aufgehoben und die SUVA verhalten hat, "über den Umfang ihrer Leistungspflicht nach ergänzenden Abklärungen im Sinne der Motive erneut zu befinden". Damit verweist das Dispositiv ausdrücklich auf bestimmte Erwägungen, weshalb diese zufolge Nichtanfechtung des Entscheids an dessen formellen Rechtskraft teilhaben. Im fraglichen Entscheid wurde die SUVA angewiesen, ein Gutachten anzuordnen, welches zur Genese der von Dr. med. M.________ diagnostizierten Veränderungen in der Halswirbelsäule C3/4 (Bericht vom 23. Februar 1994) und der damit zusammenhängenden Beschwerden sowie zur Frage Stellung zu nehmen hat, ob die im Gutachten des Medizinischen Zentrums Q.________ erwähnte skoliotische Krümmung der Wirbelsäule nach links auf eine mögliche Schonhaltung wegen der unfallbedingten Schulterbeschwerden zurückzuführen sei und ob diese Fehlhaltung gegebenenfalls zu Beschwerden führe. Diese Fragen gehören somit zum Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens. Nicht mehr zu beurteilen sind demgegenüber die Lumbalbeschwerden sowie die psychische Problematik, deren Kausalzusammenhang mit dem Unfall vom kantonalen Gericht am 31. Oktober 1996 (durch Hinweis auf die Motive) bereits rechtskräftig verneint wurde. Hingegen haben die (Teil-) Aspekte der Bemessung des Invaliditätsgrades und der Integritätseinbusse nicht an der Rechtskraft Teil, weil diese im früheren vorinstanzlichen Urteil nicht abschliessend beurteilt wurden (zur Möglichkeit, über gewisse Elemente der streitigen Rechtsverhältnisse vorab rechtskräftig zu entscheiden: BGE 125 V 416 Erw. 2c mit Hinweisen). Diese Fragen sind daher einer Überprüfung ebenfalls zugänglich.