Citation: 7B_309/2023 E. 2.1

2.1. Er wendet zunächst ein, der Aufhebungsentscheid stütze sich nicht auf ein aktuelles Gutachten. Es sei nicht einmal ein Verlaufsgutachten erstellt worden, das sich zur bisherigen Massnahme und deren Erfolgsaussichten äussere. Es werde übersehen, dass es gerade bei jungen Erwachsenen immer wieder zur Flucht aus den Massnahmenzentren und zu Rückfällen kommen könne. Eine gewisse Renitenz und Verweigerungshaltung gehöre dazu. Die Massnahme für junge Erwachsene sei geradezu prädestiniert, diese Haltung zu korrigieren und dafür zu sorgen, dass das spätere Leben in Freiheit besser funktioniere. Zudem sei die Massnahme für junge Erwachsene ein weniger starker Eingriff als die beantragte stationäre therapeutische Massnahme im Sinne von Art. 59 StGB, weshalb es unverhältnismässig sei, sie aufzuheben.