Citation: 6B_1255/2021 E. 2.4

2.4. Gemäss den willkürfreien und für das Bundesgericht verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 BGG) fügte der Beschwerdeführer C.B.________ durch drei Schläge ins Gesicht Hämatome sowie durch Entreissen eines Schlüssels Rissquetschwunden an der rechten Hand zu. Ein Hämatom wird durch Verletzung der Blutgefässe und Blutausfluss gebildet. Bereits das gilt als Körperverletzung (BGE 119 IV 25 E. 2a; Urteile 6B_1217/2018 vom 7. Juni 2019 E. 9.3; 6B_245/2013 vom 6. Februar 2014 E. 2.2). Das Verhalten des Beschwerdeführers führte zu einer das allgemein übliche und gesellschaftlich geduldete Mass überschreitenden physischen Einwirkung auf den damals 79-jährigen C.B.________. Zwar sind die objektiven Verletzungsfolgen nicht sehr erheblich und überschreiten sie die Grenze zwischen Tätlichkeit und Körperverletzung nur knapp. In einem Grenzfall, wie dies vorliegend der Fall ist, weicht das Bundesgericht nur mit einer gewissen Zurückhaltung von der Auffassung der Vorinstanz ab (BGE 134 IV 189 E. 1.3; 129 IV 1 E. 3.2; 127 IV 59 E. 2a/bb; je mit Hinweisen). Die Bejahung des subjektiven Tatbestandes ist ebenfalls nicht zu beanstanden. Mit den zutreffenden vorinstanzlichen Ausführungen zur Notwehr befasst sich der Beschwerdeführer nicht (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Der Schuldspruch wegen einfacher Körperverletzung im Sinne von Art. 123 Ziff. 1 Abs. 1 StGB ist rechtens.