Citation: 1C_568/2021 E. 8.2

8.2. Gemäss dem Ergänzungsbericht Luftreinhaltung des UVB müsste die WKK-Anlage zur Erreichung dieses Ziels einen Emissionsgrenzwert von 60 Nox/Nm3einhalten, was jedoch mit der vorgeschlagenen Abgasbehandlung nicht zuverlässig gewährleistet sei. Geprüft wurden deshalb alternative Minderungsmassnahmen. Die C.________ verpflichtete sich, die Verbrennung von Tierfett in ihrem bestehenden Kesselhaus auf max. 2'000 t pro Jahr zu beschränken; damit würden die Stickoxidemissionen gegenüber einem Referenzszenario von 6'000 t Tierfett pro Jahr um rund 6 t pro Jahr reduziert. Zusammen mit weiteren Minderungsmassnahmen, unter Einbezug aller bestehenden Heizöl- Ergas- bzw. Mehrstoffbrenner auf dem Gelände, resultiere eine Stickoxidemissionsreduktion von mindestens 20 %. Die kantonale Fachbehörde erklärte sich mit diesen Massnahmen einverstanden. Das Verwaltungsgericht erachtete sie als zulässig und ging davon aus, die Anordnung weitergehender Massnahmen (insbes. Einbau einer zusätzlichen DeNOX-Stufe) wäre unverhältnismässig.