Citation: 8C_402/2020 E. 3.2

3.2. Die vorinstanzlichen Feststellungen zum Gesundheitszustand und zur Arbeitsfähigkeit des Versicherten beruhen auf einer umfassenden Würdigung der medizinischen Akten, insbesondere aber auf dem polydisziplinären Gutachten der asim vom 17. September 2015 und dem rheumatologischen Verlaufsgutachten derselben Gutachtensstelle vom 10. Oktober 2018. Was der Beschwerdeführer gegen diese Feststellungen vorbringt, lässt sie nicht als bundesrechtswidrig erscheinen. Auf im Verfahren nach Art. 44 ATSG eingeholte Gutachten ist rechtsprechungsgemäss abzustellen, wenn nicht konkrete Indizien gegen die Zuverlässigkeit der Expertisen sprechen (BGE 135 V 465 E. 4.4 S. 470). Dass der behandelnde Arzt, Dr. med. B.________, leitender Arzt für Neurochirurgie, in einem undatierten (gemäss vorinstanzlichen Feststellungen wohl Anfang August 2016 verfassten) Bericht nicht wie die Gutachter eine 70%-ige Arbeitsfähigkeit attestiert, sondern in einer angepassten Tätigkeit "zumindest eine halbschichtige oder knapp unter halbschichtige" Arbeitsfähigkeit gegeben sieht, stellt noch kein konkretes Indiz gegen die Zuverlässigkeit der Expertise dar. Insbesondere ergeben sich aus diesem Bericht keine wichtigen Aspekte, welche bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären und damit Anlass zu weiteren Abklärungen gegeben hätten. Im Weiteren und entgegen den Ausführungen des Versicherten erweisen sich das Belastungsprofil und die Beurteilung der Leistungsfähigkeit durch den Verlaufsgutachter als nachvollziehbar und in sich nicht widersprüchlich.