Citation: 8C_612/2014 E. A

Der 1983 geborene A.________ schloss im Juli 2003 die Diplommittelschule ab. Er wollte Primarlehrer werden und meldete sich deshalb - zum Ausgleich der Ausbildungsdifferenz zur Eidgenössischen Maturität - für den am 23. Februar 2004 beginnenden Vorkurs zur Aufnahmeprüfung als Primarlehrer an der Hochschule B.________ an. Zuvor arbeitete er vom 3. November 2003 bis Ende Januar 2004 als Druckereigehilfe auf Abruf für die Druckerei C.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unfällen und Berufskrankheiten versichert. Am 18. Februar 2004 rutschte er in D.________ als Fussgänger auf dem Eis aus und schlug mit dem Hinterkopf auf. Dabei erlitt er ein Schädel-/Hirntrauma Grad II mit Kontusionsblutung frontal beidseits, Subarachnoidalblutung im Interhemisphärenspalt occipital, Subduralblutung frontal, Subduralblutung Falx cerebri sowie sekundärem Hirnödem. Die SUVA übernahm die Kosten für die Heilbehandlung und erbrachte Taggelder. A.________ bestand in der Folge zwar die Aufnahmeprüfung für das Lehrerseminar, nicht jedoch das Eignungsassessment vom 15. Juli 2005, weshalb er stattdessen die Ausbildung zum Kindergärtner anfing, diese jedoch nach kurzer Zeit wieder abbrach, um im Oktober 2006 eine Schreinerlehre mit verkürzter Ausbildungszeit anzutreten. Nachdem er sich am 14. August 2007 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug angemeldet hatte, teilte ihm die IV-Stelle des Kantons Zürich mit, dass eine Fortführung der Ausbildung zum Schreiner (aus unfallfremden Gründen, wegen Hüft- und Rückenproblemen) ungeeignet sei, weshalb sie diese nicht unterstützte. Sie richtete in der Folge Leistungen im Rahmen der erstmaligen beruflichen Ausbildung für eine am 8. September 2008 angetretene Lehre als Detailhandelsfachmann bei der E.________ GmbH aus. Nach erfolgreichem Abschluss der Lehre im August 2011 konnte A.________ im Lehrbetrieb zu einem aus betrieblichen Gründen reduzierten Pensum von 60 % weiterarbeiten. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde ihm diese Stelle per 30. April 2012 gekündigt. Im September 2012 trat er eine Vollzeitstelle bei der F.________ AG an. Bereits mit Verfügung vom 15. Juli 2008 hatte die SUVA A.________ eine Integritätsentschädigung, basierend auf einer Integritätseinbusse von 10 % infolge minimaler bis leichter neuropsychologischer Störungen, zugesprochen. Einen Rentenanspruch verneinte sie hingegen unter Hinweis darauf, dass A.________ erfolgreich zum Detailhandelsfachmann umgeschult worden sei und er diesen "intellektuell nicht sehr anspruchsvollen Beruf" uneingeschränkt und vollzeitlich ausüben könne (Verfügung vom 12. Juni 2013). Daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 23. September 2013).