Citation: 2C_222/2018 E. 2.2.2

2.2.2. Weiter muss mit der Vorinstanz davon ausgegangen werden, dass die Beschwerdegegner in deren Veranlagungsverfahren für die Kantons- und Gemeindesteuern 2008 nicht von der erwähnten Treuhandgesellschaft vertreten wurden. Auch deshalb kann dem besagten Schriftwechsel keine verjährungsunterbrechende Wirkung zuerkannt werden. Unbestrittenermassen existiert keine schriftliche Vollmacht der Beschwerdegegner. Wie der Beschwerdeführer selber festhält, dürfte daher ein Vertretungsverhältnis nur angenommen werden, wenn sich aus den weiteren Umständen eine eindeutige Willensäusserung der Betroffenen auf Bevollmächtigung der Treuhandgesellschaft ergeben würde. Eine derartige Willensäusserung ist in keiner Weise rechtsgenüglich nachgewiesen. Zwar hat der Beschwerdeführer vor Bundesgericht neue Dokumente eingereicht, welche das Vertretungsverhältnis belegen sollen. Es handelt sich jedoch um unzulässige Noven, die nicht berücksichtigt werden können. Es steht ausser Streit, dass die Beschwerdegegner in früheren Veranlagungsverfahren die Treuhandgesellschaft nie als ihre Vertreterin bezeichneten. Sie handelten in den sie betreffenden Veranlagungsverfahren der Vorjahre vielmehr immer selbst und nicht durch einen Vertreter. Auch bei deren Veranlagung für 2008 trat die Gesellschaft gegenüber der Gemeindesteuerbehörde nie in Erscheinung. Von einer Anscheins- oder Duldungsvollmacht kann somit nicht die Rede sein. Von etwas anderem ging nicht einmal die Gemeindebehörde aus, stellte sie doch insbesondere die Veranlagungsverfügung vom 24. Februar 2015 den Beschwedegegnern direkt zu und nicht über die Treuhandgesellschaft.