Citation: 6B_954/2021 E. B

Mit Urteil vom 28. Mai 2020 sprach das Strafgericht Schwyz A.________ der schweren Körperverletzung im Sinne von Art. 122 Abs. 1 StGB schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 13 Monaten (unter Anrechnung von 10 Tagen Untersuchungshaft) bei einer Probezeit von 2 Jahren. Von einer Landesverweisung sah es ab. Zudem sprach es B.________ eine Genugtuung in Höhe von Fr. 2'000.-- zuzüglich Zins zu. Ausserdem ordnete es unter anderem die Einziehung der zwei beschlagnahmten Winkelschleifer (einer mit und einer ohne Trennscheibe) an. Dieses Urteil focht A.________ mit Berufung an das Kantonsgericht Schwyz an. Letzteres wies die Berufung mit Urteil vom 18. Mai 2021 im Schuld-, Straf- und Zivilpunkt ab und bestätigte insoweit das erstinstanzliche Urteil. Dagegen ordnete es in teilweiser Gutheissung der Berufung die Herausgabe der Winkelschleifer an. In seinem Urteil gelangt es in tatsächlicher Hinsicht zum Schluss, dass A.________ B.________ beim Wegstossen "mit dem auf einem Holzstiel befestigten Winkelschleifer (mit oder ohne Trennscheibe) " im Bereich der linken Schläfe getroffen und bei ihm dadurch "die in der Anklage umschriebenen Verletzungen (ausser der Rissquetschwunde am Oberlid links) sowie ein durch die beginnende Schocksymptomatik lebensgefährliches leichtes Schädel-Hirn-Trauma" verursacht habe und dass aufgrund der stossbedingten Blutung aus der oberflächlichen Schläfenschlagader ohne traumatologische Intervention die Gefahr des Verblutens von B.________ bestanden habe (vgl. angefochtener Entscheid E. 2f S. 22 f.).