Citation: 4A_38/2020 E. 6.2.1

6.2.1. In Bezug auf das schweizerische Arbeitsverhältnis kam die Vorinstanz in Anwendung dieser Grundsätze zum Schluss, es sei dem Beschwerdeführer, der ab Juni bis September 2013 von der Arbeit freigestellt war, bei einer Freistellungsdauer von 84 Arbeitstagen möglich gewesen, nicht nur die eingestandenen 28 Ferientage, sondern auch die verbleibenden 12 Tage bzw. das gesamte Ferienpensum von 40 Tagen zu beziehen. Entgegen der Kritik des Beschwerdeführers enthalten die Erwägungen der Vorinstanz, die zu dieser Schlussfolgerung führten, die massgebenden Gründe tatsächlicher und rechtlicher Art im Sinne von Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG: So führte die Vorinstanz aus, der Beschwerdeführer habe seit der ausserordentlichen Gesellschafterversammlung vom 26. April 2013 gewusst, dass die Zweigniederlassung in V.________ (Schweiz) geschlossen werde, wobei er zu diesem Zeitpunkt auch schon von der F.________ N.V. bezüglich einer möglichen Anstellung kontaktiert worden sei. Ende Juli 2013 sei sodann festgestanden, dass er sich bei der F.________ N.V. anstellen lasse; im August und September 2013 hätten die Parteien lediglich noch per E-Mail verkehrt und der Beschwerdeführer sei drei Mal für Termine angefragt worden. Der von ihm behauptete, fast tägliche telefonische Kontakt, insbesondere in den Monaten August und September, sei nicht substanziiert behauptet. Da weder nachgewiesen noch glaubhaft sei, dass der Beschwerdeführer über 44 Arbeitstage zur Stellensuche bzw. Vertragsverhandlung mit der neuen Arbeitgeberin aufwendete, seien die Ferien von 40 Tagen - so schloss die Vorinstanz in rechtlicher Hinsicht - zu beziehen gewesen und könnten nicht abgegolten werden.