Citation: 5A_657/2023 E. 1

Die Parteien (beides deutsche Staatsangehörige) heirateten im Jahr 2001 in Deutschland. Sie sind Eltern von drei Kindern mit Jahrgängen 2002, 2008 und 2010. Im Verlauf des Scheidungsverfahrens verlegte die Ehefrau ihren Wohnsitz nach Deutschland. Mit Urteil vom 4. April 2022 schied das Amtsgericht Solothurn-Lebern die Ehe der Parteien und stellte die zwei noch nicht volljährigen Kinder unter die alleinige Obhut des Vaters. Weiter genehmigte es die von den Parteien abgeschlossene Teilkonvention. Sodann erkannte es, dass kein Ausgleich der Ansprüche aus beruflicher Vorsorge vorzunehmen sei. Ferner regelte es die Gerichtskosten. In Bezug auf die Tragung der Gutachterkosten, auf das deutsche Kindergeld (welches nach Ausführungen der Ehefrau nicht mehr ausbezahlt wird) und schwergewichtig auf die Regelung der beruflichen Vorsorge (Absehen von der hälftigen Teilung der Austrittsleistungen) erhob die Ehefrau eine Berufung, welche das Obergericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 4. Juli 2023 abwies, soweit es darauf eintrat. Bezüglich der Regelung der beruflichen Vorsorge wendet sich die Ehefrau mit Beschwerde vom 21. September 2023 an das Bundesgericht mit den Begehren, der Vorsorgeausgleich sei von Amtes wegen vorzunehmen, die während der Dauer der Ehe erworbenen Austrittsleistungen seien hälftig zu teilen und die Pensionskasse des Ehemannes sei anzuweisen, den entsprechenden Betrag auf ihr Freizügigkeitskonto bei der Bank C.________ zu übertragen. Eventualiter verlangt sie die Rückweisung an das Obergericht zur Sachverhaltsergänzung und neuen Beurteilung.