Citation: 4A_272/2015 E. B

Am 23. März 2012 erhoben die A.________ Inc. und B.________ vor dem Handelsgericht Zürich Klage gegen die C.________ AG. Sie machen geltend, eine ehemalige Angestellte der C.________ AG, D.________, habe das gesamte Vermögen der A.________ Inc. zugunsten sämtlicher Forderungen der C.________ AG gegenüber der E.________ SA, Panama, verpfändet. Dies sei mittels eines von den treuhänderischen Verwaltungsorganen der A.________ Inc. zuvor blanko unterzeichneten Vertragsformulars und ohne die Zustimmung von B.________ geschehen. Der Pfandvertrag, der mit 28. August 2008 datierte "General deed of pledge", sei folglich ungültig bzw. unwirksam. Gestützt auf diese Rechtsauffassung stellen sie ausführliche Editions-, Geldleistungs- und Unterlassungsbegehren. Eventualiter verlangen sie die Feststellung, dass der "General deed of pledge" für die A.________ Inc. sowie für B.________ "ex tunc unverbindlich ist und die Beklagte zu keinerlei Pfandnahmen berechtigt". Mit Urteil vom 24. März 2015 (Geschäfts-Nr. HG120067-O) wies das Handelsgericht die Klage ab.