Citation: 8C_317/2024 E. 6.1

6.1. Weiter kritisiert der Beschwerdeführer, den MEDAS-Gutachtern habe auch der Austrittsbericht der Dr. med. F.________, Assistenzärztin, und der Dr. med. G.________, Oberärztin, Psychiatrie H.________, vom 10. Juli 2014 betreffend seinen stationären Aufenthalt vom 22. Mai bis 17. Juni 2014 nicht vorgelegen. Hiermit habe sich der psychiatrische MEDAS-Gutachter mithin nicht auseinandergesetzt. Dass ihm der entsprechende Austritts-Kurzbericht der Dres. med. F.________ und G.________ vom 20. Juni 2013 (richtig 2014) vorgelegen habe, ändere nichts an der Unvollständigkeit des Gutachtens infolge fehlender medizinischer Vorakten. Damit sei das rechtliche Gehör des Beschwerdeführers gemäss Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 42 ATSG verletzt worden. Zudem nennt er zahlreiche weitere Berichte der behandelnden Arztpersonen, die nach seiner Auffassung das MEDAS-Gutachten vom 11. Februar 2019 in somatischer und psychischer Hinsicht in Frage stellten.