Citation: C 351/99 03.05.2000 E. 4

4.- Ist nach dem Gesagten die Vermittlungsfähigkeit zu verneinen, wurde der Beschwerdeführerin für den Monat De- zember 1997 zu Unrecht Arbeitslosenentschädigung ausgerich- tet. Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass die Tag- geldabrechnung vom 20. Januar 1998 im Zeitpunkt der Rück- forderungsverfügung vom 30. März 1998 zufolge Andauerns der angemessenen Überlegungs- und Prüfungspflicht noch nicht rechtsbeständig geworden war, durfte die Verwaltung - unter Vorbehalt des Vertrauensschutzes, welchem vorliegend jedoch keine Bedeutung beizumessen ist - grundsätzlich frei, d.h. ohne Bindung an die Voraussetzungen der Wiedererwägung oder der prozessualen Revision, auf die formlos zugesprochene Taggeldleistung zurückkommen (BGE 124 V 247 Erw. 2, 122 V 368 Erw. 3 mit zahlreichen Hinweisen). Einziges Erfordernis für die Rückerstattungspflicht der Beschwerdeführerin bil- det demnach der - hiervor bejahte - unrechtmässige Bezug dieser Versicherungsleistung (Art. 95 Abs. 1 AVIG).