Citation: 4A_506/2024 E. 7.1.3

7.1.3. Es verletzt kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz aus den obigen Passagen ableitet, der Beschwerdegegner habe (im Eventualstandpunkt) eine Pflichtverletzung des Beschwerdeführers durch den gänzlichen Verzicht auf die Prozessführung für die D.________ AG im Verfahren vor dem Handelsgericht Zürich hinreichend substanziiert behauptet. Der Beschwerdegegner hat primär geltend gemacht, der Beschwerdeführer habe durch die Schlechterfüllung des Bauleitungsvertrags organschaftliche Pflichten verletzt, was dieser in Abrede stellte. In diesem Zusammenhang machte der Beschwerdegegner auch Ausführungen dazu, dass der Beschwerdeführer eine behauptete Schlechterfüllung des Vertrags im handelsgerichtlichen Verfahren anerkannt habe und nun nicht argumentieren könne, dieser sei korrekt erfüllt worden. Darüber hinaus behauptete er eventualiter aber auch, wenn der Beschwerdeführer sich auf den Standpunkt stelle, der Vertrag sei korrekt erfüllt worden, hätte er sich in seiner Funktion als Organ der D.________ AG auf das handelsgerichtliche Verfahren einlassen sollen ("es unterlassen hat, den Prozess zu führen und eine Gutheissung der Klage abzuwenden"). Damit hat der Beschwerdegegner im erstinstanzlichen Verfahren hinreichend substanziiert behauptet, der Beschwerdeführer hätte sich im Verfahren vor dem Handelsgericht Zürich gegen die Klage zur Wehr setzen sollen, wenn er der Ansicht gewesen wäre, der Bauleitungsvertrag sei korrekt erfüllt worden. Es genügt, wenn klar ist, welche Handlung bzw. Unterlassung dem Beschwerdeführer als Pflichtverletzung vorgeworfen wird. Es ist Aufgabe des Gerichts zu beurteilen, ob diese Handlung bzw. Unterlassung tatsächlich pflichtwidrig ist (zit. Urteil 4A_36/2021 E. 6.2, nicht publ. in: BGE 148 III 11).