Citation: 7B_22/2025 E. 3.1

3.1. Dem vorliegenden Vorwurf der falschen Anschuldigung liegen folgende Aussagen der Beschuldigten zugrunde: Sie habe angegeben, dass sie und ihre Kolleginnen am 1. August 2022 von einem unbekannten Mann angesprochen worden seien. Dieser habe gefragt, ob sie C.________ kennen würden. Er habe Screenshots von C.________ von Facebook und Instagram gezeigt. Dann habe der Beschwerdeführer gesagt, dass C.________ zwangsverheiratet worden sei, ihre Tochter nicht lieben würde, durch ihren Ehemann geschlagen und vergewaltigt worden sei. Ebenfalls werde sie eingesperrt. Ferner habe der Beschwerdeführer gesagt, dass wenn er den Ehemann von C.________ finde, er ihn umbringen würde. Dazu habe er einen Pfefferspray und ein Messer aus der mitgeführten Tasche rausgenommen. Er habe angegeben, dass er den Ehemann damit umbringen werde. Er sei mit einem Fahrrad und einem Helm unterwegs gewesen. Während des Gesprächs hätten sie kein Mobiltelefon hervornehmen dürfen.