Citation: 5A.19/2002 01.11.2002 E. B

Mit Verfügung vom 3. Oktober 2001 erklärte das Bundesamt für Ausländerfragen (BFA) die am 4. Februar 1997 erfolgte erleichterte Einbürgerung für nichtig. Durch die Scheidungsakten sei erwiesen, dass I.________ die tatsächliche eheliche Gemeinschaft mit E.________ bereits während des laufenden Einbürgerungsverfahrens aufgehoben habe. Da er die Einbürgerungsbehörde über die Trennung nicht informiert habe, sei der Tatbestand von Art. 41 BüG erfüllt. Hinzu komme, dass I.________ mit seiner türkischen Ex-Ehefrau ein Kind gezeugt habe, welches am 1. Mai 1997, also drei Monate nach der erleichterten Einbürgerung zur Welt gekommen sei. Eine gegen die Verfügung des BFA erhobene Beschwerde wies das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am 12. August 2002 ab.