Citation: 2A.284/2006 26.05.2006 E. 2

Die als Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Haftrichterentscheid entgegenzunehmende Eingabe erweist sich als offensichtlich unbegründet. Sie kann daher ohne Weiterungen im vereinfachten Verfahren nach Art. 36a OG mit summarischer Begründung und unter Bezugnahme auf die zutreffenden Ausführungen in der angefochtenen Verfügung erledigt werden. Der Beschwerdeführer bringt nichts vor, was die Rechtmässigkeit der Ausschaffungshaft in Frage stellen könnte. 2.1 Insbesondere ist der Haftgrund der Untertauchensgefahr gemäss Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG (SR 142.20) erfüllt (vgl. BGE 130 II 377 E. 3.2.2 und 3.3.3 S. 382 f. und 386 f. mit Hinweisen). Auch haben die Behörden die für den Ausschaffungsvollzug notwendigen Vorkehrungen umgehend an die Hand genommen (vgl. Art. 13b Abs. 3 ANAG). Die vom Beschwerdeführer am Ende der Haftrichterverhandlung erwähnte Zuckerkrankheit steht weder der Haft noch der Ausschaffung entgegen. Der Beschwerdeführer sei zudem nochmals darauf hingewiesen, dass er zur Verringerung der Haftdauer beitragen könnte, wenn er sich die nach seinen Angaben bei seiner Grossmutter in der Heimat hinterlegten Ausweispapiere alsbald zukommen lassen würde. Die Frage der Gewährung des Asyls und der Rechtmässigkeit der Wegweisung bilden nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens (vgl. Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 2 OG; BGE 128 II 193 E. 2 S. 196 ff.). 2.2 Soweit der Beschwerdeführer schliesslich das Fehlen anwaltlicher Unterstützung anführt, ist ihm entgegenzuhalten, dass vorliegend bei der erstmaligen richterlichen Haftprüfung eine Verbeiständung von Verfassungs wegen nicht notwendig war, da sein Fall keine besonderen Schwierigkeiten rechtlicher oder tatsächlicher Natur aufweist. Somit musste das Haftgericht dem Beschwerdeführer weder von Amtes wegen noch auf einen etwaigen Antrag hin einen (unentgeltlichen) Rechtsanwalt beigeben. Im Falle einer Haftverlängerung über den 3. August 2006 hinaus werden die kantonalen Stellen ein entsprechendes Gesuch des Beschwerdeführers allerdings im Lichte der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu prüfen haben, wonach eine unentgeltliche Verbeiständung dann grundsätzlich nicht verweigert werden darf (vgl. BGE 122 I 49 E. 2c/cc S. 52 f., 275 E. 3 S. 276 ff.; Urteil 2A.148/1997 vom 6. Mai 1997, E. 4).