Citation: 8C_744/2009 08.01.2010 E. 13

13.1 Die Zürich sprach dem Versicherten mit Verfügung vom 2. Mai 2007 für die organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen eine Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 25 % zu. Die Vorinstanz hat erwogen, auf seinen Antrag auf einen höhere Integritätsentschädigung könne nicht eingetreten werden, weil er dies einspracheweise nicht verlangt habe und die Verfügung in diesem Punkt in Rechtskraft erwachsen sei. Auch materiell ergebe sich kein Anspruch auf eine höhere Integritätsentschädigung, da ausser der Schulterverletzung keine adäquaten Unfallfolgen bestünden. Der Versicherte wendet ein, er habe die Verfügung als Ganzes angefochten, weshalb einzelne Teile nicht rechtskräftig geworden seien. Die Zürich habe bis anhin keine Integritätsentschädigung ausgerichtet. Auch dieser Sachverhalt sei von der Vorinstanz falsch dargestellt. Der Versicherte beanstandete einspracheweise unter anderem die Verneinung des adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall und den anhaltenden Beschwerden. In diesem Lichte war das Nichteintreten der Vorinstanz auf die Frage der Integritätsentschädigung nicht rechtskonform (vgl. RKUV 1999 Nr. U 323 S. 98; Urteil U 11/07 vom 27. Februar 2008 E. 10.2.2). 13.2 Die dem Versicherten für die organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen zugesprochene Integritätsentschädigung bei einer Integritätseinbusse von 25 % basiert auf der Einschätzung des Gutachters Dr. med. F.________ vom 9. Februar 2007 (E. 4.1 hievor). Der Versicherte macht letztinstanzlich nicht geltend, inwiefern dies tatsachen- oder rechtswidrig sei. Diesbezüglich hat es mithin sein Bewenden. 13.3 Mangels adäquater Kausalität zwischen dem Unfall vom 22. Februar 2003 und den psychischen Beschwerden des Versicherten besteht dafür kein Anspruch auf Integritätsentschädigung (E. 11.8 hievor).