Citation: 6B_1299/2020 E. 1.4

1.4. Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung ist nicht willkürlich. Die Vorinstanz nimmt eine ausführliche Würdigung der vorhandenen Beweise vor. Ihre Begründung ist in jeder Hinsicht überzeugend. Der Beschwerdeführer beanstandet zu Recht nicht, dass die Vorinstanz seine eigenen Aussagen als widersprüchlich und im Ergebnis unglaubhaft qualifiziert. Die durch ihn vorgebrachten angeblichen Ungereimtheiten in den Aussagen des Beschwerdegegners 2 vermögen sodann die sorgfältige vorinstanzliche Gesamtwürdigung nicht umzustossen. Zwar ist dem Beschwerdeführer darin zu folgen, dass der Beschwerdegegner sowohl zeitlich als auch in Bezug auf die genaue Höhe der übergebenen Beträge keine exakten Angaben mehr machen konnte. Mit der Vorinstanz ist aber davon auszugehen, dass es angesichts der zahlreichen, nicht schriftlich festgehalten Bargeldübergaben und aufgrund der vergangenen Zeit nachvollziehbar und verständlich ist, dass der Privatkläger nicht mehr genau benennen konnte, wann, wie regelmässig und welche Beträge er dem Beschwerdeführer aushändigte. Es ist vorliegend ausreichend, dass die etwaige zeitliche Einordnung der Geldübergaben durch den Beschwerdegegner 2 nachvollziehbar und mit den Akten vereinbar ist, zumal dessen Aussagen zu den zahlreichen Bargeldbeträgen mit der Vorinstanz als konstant und glaubhaft zu beurteilen sind. Dies gilt insbesondere angesichts der weiteren vorhandenen objektiven Beweise. Zu nennen sind zunächst die Aussagen der Mutter des Beschwerdegegners 2, wonach sich in dem Banksafe, aus welchem die Bargeldbeträge entnommen wurden, ursprünglich Fr. 300'000.-- oder Fr. 280'000.-- befunden hatten. Primär gestützt wird die vorinstanzliche Würdigung der Aussagen durch die diversen, vom Beschwerdeführer unterzeichneten und zum Teil selbst handschriftlich ausgestellten Darlehensverträge. In dem vom Beschwerdeführer selbst handschriftlich ausgestellten "Darlehvertrag" vom 23. Mai 2014 bestätigt dieser, vom Beschwerdegegner 2 mehrmals Geld erhalten zu haben und verspricht ihm eine Rückzahlung von Fr. 320'000.-- bis am 30. Juni 2014. In einem anderen "Darlehensvertrag" vom 14. Januar 2014 bestätigt der Beschwerdeführer ebenfalls, die Summe von Fr. 320'000.-- vom Beschwerdegegner 2 erhalten zu haben und verspricht eine Rückzahlung bis spätestens am 15. Februar 2014. In einem dritten, undatierten "Darlehvertrag" bestätigt der Beschwerdeführer, vom Beschwerdegegner 2 Fr. 280'000.-- erhalten zu haben, und verspricht ebenfalls eine Rückzahlung. Die Erklärung des Zustandekommens dieser Beträge durch den Beschwerdegegner 2 ist nachvollziehbar und glaubhaft. Bei den Fr. 320'000.-- habe es sich einerseits um die Rückzahlung der durch ihn geleisteten Zahlungen in Höhe von Fr. 280'000.-- gehandelt und andererseits um eine versprochene Beteiligung an einer Erbschaft des Beschwerdeführers. Im Gegensatz dazu brachte der Beschwerdeführer im ganzen Strafverfahren keine nachvollziehbare Erklärung für die in den Darlehensverträgen genannten Beträge vor. Auch in seiner Beschwerde geht er nicht auf die Darlehensverträge ein. Nach dem Gesagten ist die vorinstanzliche Beweiswürdigung in Zusammenhang mit der Deliktsumme nicht zu beanstanden.