Citation: 6B_117/2024 E. 5.3.2

5.3.2. Der Beschwerdeführer beanstandet die vorinstanzliche Erwägung, dass die Veränderungen seit dem erstinstanzlichen Urteil auf die Vermeidung einer Landesverweisung ausgerichtet gewesen seien. Allerdings erschöpfen sich seine Ausführungen in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Die Vorinstanz legt schlüssig dar, es sei nicht nachvollziehbar, weshalb er nach seiner langjährigen Anstellung bei D.________ per 1. Januar 2023 einen neuen Arbeitsvertrag mit gleichem Pensum und gleichem Tätigkeitsbereich, jedoch höherem Lohn erhalten habe. Auch sei nicht ersichtlich, weshalb in diesem Arbeitsvertrag nach langjähriger Zusammenarbeit erneut eine dreimonatige Probezeit vereinbart worden sei. Die Veranlassung, einen höheren Lohn zu verlangen, um Unterhalt für die Kinder zu leisten, hätte schon seit Jahren bestanden. Der neue Arbeitsvertrag scheine darauf gerichtet zu sein, die plötzliche Aufnahme von Unterhaltsleistungen zugunsten seiner Kinder per Ende Januar 2023 zu begründen. So scheine der Beschwerdeführer denn auch der Meinung zu sein, er erfülle die Unterhaltspflichten freiwillig. Verglichen mit dem Tatzeitpunkt sei somit weiterhin eine Normalisierung und Stabilisierung der persönlichen Verhältnisse des Beschwerdeführers sowie seiner Achtung vor der öffentlichen Ordnung auszumachen. Dies stelle indessen lediglich eine Verbesserung zur vorherigen, äusserst turbulenten Zeit dar, die von einem zuweilen tätlichen Trennungsstreit geprägt gewesen sei und in der vorliegenden Anlasstat kulminiert habe. Insgesamt könne die Integration des Beschwerdeführers mit der Erstinstanz höchstens als durchschnittlich eingestuft werden.