Citation: 1P.785/2000 08.01.2001 E. 3

3.-Der Beschwerdeführer bringt zunächst vor, es fehle "klarerweise an einem gesetzlich vorgesehenen und vorgeschriebenen 'Tatverdacht'". Dieser Einwand ist offensichtlich unbegründet. Im Urteil des Bezirksgerichtes Lenzburg vom 7. September 2000 wurden die Gefängnisstrafen von 2 1/4 Jahren, 18 Monaten sowie 4 Monaten und einem Tag als vollziehbar erklärt, welche das Bezirksgericht Kulm bzw. das Obergericht des Kantons Aargau mit Strafurteilen vom 28. Juni 1988, 25. Februar 1992, 19. Januar 1993 bzw. 7. Mai 1997 zugunsten von Massnahmen aufgeschoben hatten. Bezüglich der Schuldsprüche sind die Verurteilungen rechtskräftig. Lediglich der Strafpunkt ist unbestrittenermassen Gegenstand des hängigen Berufungsverfahrens. Der allgemeine Haftgrund des dringenden Tatverdachts im Sinne von § 67 Abs. 1 StPO/AG (bzw. der rechtskräftige Schuldspruch) ergibt sich somit aus den genannten Strafurteilen.