Citation: 8C_675/2015 E. 2.2

2.2. Inwiefern diese Wertungen auf der Grundlage einer willkürlichen Beweiswürdigung oder in Verletzung verfassungsmässiger Rechte zustande gekommen sein soll, wie behauptet wird, ist nicht einsichtig. Der Beschwerdeführer scheint in seinen Vorbringen insbesondere zu übersehen, dass sich der Parteikostenersatz gemäss dem klaren Wortlauf von Art. 41 Abs. 3 KAG/BE nicht nach dem effektiv getätigten, sondern neben der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses zusätzlich nach dem in der Sache gebotenen Zeitaufwand richtet. Dazu hat die Vorinstanz in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen nachvollziehbar dargelegt, dass dieser vorliegend als gering einzustufen ist. Welchen Zeitaufwand bei welchem Stundenansatz sie dabei genau für noch geboten erachtete, führte sie zwar im Einzelnen nicht aus, legte den dafür zu entschädigenden Betrag aber auf pauschal Fr. 600.-, zuzüglich Mehrwertsteuer, fest, was ausgehend von einem Stundenansatz, wie er vom Beschwerdeführer angerufen ist, zu einem als geboten zu betrachtenden Arbeitsaufwand von rund 2 ½ Stunden führt. Insoweit ist der Entscheid durchaus überprüfbar. Die Behauptung, die Vorinstanz verletze den Anspruch auf rechtliches Gehör, wenn sie nicht im Einzelnen darlege, welche der in Rechnung gestellten Arbeitsleistungen des Rechtsvertreters in welchem Umfang keine Berücksichtigung fanden, stösst damit ins Leere. Weiter erscheint ein für geboten erachteter Zeitaufwand von rund 2 ½ Stunden für die Anfrage bei der Verwaltung um Erlass einer anfechtbaren Verfügung und das Verfassen einer einfachen Rechtsverzögerungs- bzw. -verweigerungsbschwerde keineswegs wider jegliche sachliche Begründung. Insoweit unterscheidet sich die vorliegende Angelegenheit von jener, welche zum vom Beschwerdeführer angerufenen Urteil 1C_53/2015 vom 12. Mai 2015 geführt hat, wesentlich.