Citation: 1C_371/2022 E. 3

Der Vorinstanz kann entgegen der Rüge der Beschwerdeführer keine willkürliche antizipierte Beweiswürdigung vorgeworfen werden, indem sie (implizit) auf die Durchführung eines Augenscheins verzichtet hat. Eine Gehörsverletzung wird von den Beschwerdeführern in diesem Zusammenhang explizit nicht gerügt. Der rechtserhebliche Sachverhalt geht hinreichend aus den Akten und öffentlich zugänglichen Karten, wie insbesondere dem ÖREB-Kataster sowie der zentralen Geodatendrehscheibe des Kantons Graubünden und der Karte der Schweizerischen Landestopographie, hervor. Da ein Augenschein zu keiner anderen Beurteilung der vorliegenden Angelegenheit führen würde, darf somit auch im bundesgerichtlichen Verfahren in antizipierter Beweiswürdigung auf die Durchführung eines solchen verzichtet werden. Die in diesem Zusammenhang erhobenen Sachverhaltsrügen, insbesondere hinsichtlich Gefälle und Beschaffenheit der Strasse (vgl. nachfolgende E. 8.1), sind ebenfalls unbegründet. Soweit die Beschwerdeführer in Bezug auf die weiteren Sachverhaltsrügen überhaupt rechtsgenügend darlegen, weshalb die Feststellungen der Vorinstanz in tatsächlicher Hinsicht offensichtlich unrichtig bzw. unvollständig sein sollen, sind diese Rügen jedenfalls nicht entscheiderheblich. Dies gilt insbesondere für die Behauptung der Beschwerdeführer, wonach die Vorinstanz offensichtlich tatsachenwidrig implizieren würde, dass die Via Sur Punt bis zur Parzelle Nr. 566 im Eigentum des Grundeigentümers derselben Parzelle stehen würde.