Citation: 9C_228/2022 E. 3.5

3.5. Die Beschwerdeführerin beantragt eventualiter eine vergleichsweise Erledigung gestützt auf Art. 50 ATSG. Diesbezüglich wies das kantonale Gericht darauf hin, dass der Vergleich im Sozialversicherungsrecht nur in engen Grenzen zulässig sei. Art. 50 Abs. 1 ATSG erlaube eine vergleichsweise Streiterledigung nur bei strittigen Leistungen, für reine Beitragsstreitigkeiten seien Vergleiche dagegen unzulässig, weshalb für den von der Beschwerdeführerin vorgeschlagenen Vergleich zum Vornherein kein Raum bestanden habe. Von diesen Erwägungen greift die Beschwerdeführerin letztinstanzlich einzig auf, dass Vergleichslösungen im Sozialversicherungsrecht unter bestimmten Umständen zulässig sind. Mit den vom kantonalen Gericht dargelegten Gründen, weshalb eine solche Lösung im konkreten Fall gerade nicht in Betracht fällt, setzt sie sich indessen nicht ansatzweise auseinander. Weiterungen dazu erübrigen sich (vgl. E. 1 hievor).