Citation: 4A_675/2014 E. 3.3

3.3. Die Beschwerdeführer beanstanden zunächst einzelne Grundsätze, nach denen die Vorinstanz die Beweise gewürdigt hat. Entgegen ihrer Ansicht durfte die Vorinstanz indessen in sachlich vertretbarer Weise annehmen, dass nachgewiesene Fehlverbuchungen zu Lasten der D.________ grundsätzlich in vollem Umfang als Schaden zu betrachten sind; denn es wäre den Beschwerdeführern oblegen, eine korrekte Verbuchung und allfällige Aufteilung der Aufwendungen nach den beteiligten Interessen im massgebenden Zeitpunkt vorzunehmen. Aus der Fehlverbuchung zu Lasten der - schliesslich überschuldeten - D.________ darf ohne Willkür geschlossen werden, dass diese keine konkrete Gegenleistung erhielt. Soweit die Beschwerdeführer beanstanden, dass die Vorinstanz die Abnahme von Beweisen als unerheblich abgelehnt hat, anerkennen sie selbst, dass die antizipierte Würdigung der von ihnen beantragten Zeugeneinvernahme zulässig gewesen sei, und behaupten, sie hätten Editionsanträge gestellt, die ebenfalls abgewiesen worden seien. Abgesehen davon, dass sie dafür keine Aktenhinweise anführen und auch nicht darlegen, inwiefern die Unterlagen erheblich sein sollten, hat die Vorinstanz an der angegebenen Stelle (S. 48 E. 4.5.3.1 a/cc) primär Editionsbegehren der Beschwerdegegnerin abgewiesen. Dass schliesslich im Grundsatz willkürlich sein könnte, vertraglich von der E.________ zu zahlende Leistungen auch dieser zuzurechnen, ist weder dargetan noch verständlich. Schliesslich vermag auch die appellatorische Kritik der Beschwerdeführer an der Schadensberechnung in Bezug auf die der F.________ ausgerichteten Management-Fees keine im Grundsatz nicht vertretbare Beweiswürdigung der Vorinstanz auszuweisen.