Citation: 6B_188/2017 E. 2.1

2.1. Der Beschwerdeführer argumentiert, die präventive Kontaktaufnahme auf der Internetplattform sei gestützt auf § 32d des Polizeigesetzes des Kantons Zürich vom 23. April 2007 (PolG/ZH) erfolgt. Präventive Massnahmen seien im kantonalen Recht geregelt, soweit es um die Tätigkeitsbereiche der kantonalen Polizeibehörden gehe. Dabei sei sicherzustellen, dass äquivalente Regeln gälten wie für die verdeckte Ermittlung und die verdeckte Fahndung im Strafverfahren nach der StPO. Nur weil viele Leute auf der Internetplattform illegal arbeiten würden, sei dies noch kein Anhaltspunkt für einen Verdacht gegen ihn. Auch eine Situation zur Gefahrenabwehr zum Schutz von Personen habe nicht vorgelegen. Der verdeckt ermittelnde Polizist habe ihn ohne hinreichende Anhaltspunkte für eine Straftat für eine Fahrt nach Zürich getäuscht. Die Täuschung verletze die Grundrechte von Art. 13 BV und Art. 8 EMRK in schwerer Weise. Der nicht bewilligte Übergang von einer unselbstständigen zu einer selbstständigen Erwerbstätigkeit werde lediglich als Übertretung sanktioniert. Die Arbeitsweise der Polizei sei willkürlich gewesen und bringe unbehelligte Personen aufs Geratewohl in schwierige Situationen. Es sei zu prüfen, inwieweit die Täuschung durch die Polizei zulässig gewesen sei.