Citation: 9C_348/2023 E. 4.1

4.1. Die Auffangeinrichtung bestreitet ihre Zuständigkeit für die Ausrichtung von Invalidenleistungen. Diesbezüglich macht sie im Wesentlichen geltend, die Vorinstanz habe den Eintritt der (später) invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit ohne Berücksichtigung der wesentlichen Umstände und Akten - mithin offensichtlich unrichtig und in Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 73 Abs. 2 BVG) - auf Anfang/Mitte März 2018 festgelegt. Es sei kein ärztliches Dokument aktenkundig, das hinsichtlich des invalidisierenden Leidens echtzeitlich den Eintritt einer erheblichen Arbeitsunfähigkeit während der Versicherungsdauer vom 8. Januar bis zum 31. März 2018 bestätige. Dass Dr. med. G.________ manifeste Schmerzen ab Anfang März 2018 festgehalten habe, lasse nicht auf eine Arbeitsunfähigkeit schliessen. Ausserdem habe der Beschwerdegegner gegenüber der Arbeitslosenversicherung angegeben, uneingeschränkt arbeitsfähig zu sein. Der Eintritt einer erheblichen Arbeitsunfähigkeit Anfang/Mitte März 2018 würde bedeuten, dass der Beschwerdegegner den A rbeitsvertrag mit der E.________ AG am 14. März 2018 im Bewusstsein über diese Einschränkung abgeschlossen hätte; ein solches treuwidriges Verhalten dürfe ihm aber nicht unterstellt werden. Weiter habe die Arbeitslosigkeit im Vergleich zur vier Jahre währenden Anstellung bei der B.________ AG nur kurz gedauert; es sei daher höchst unwahrscheinlich, dass die seit Jahren bekannten gesundheitlichen Einschränkungen gerade in der Zeit des Bezugs von Taggeld der Arbeitslosenversicherung zu einer erheblichen Arbeitsunfähigkeit geführt haben sollten. Soweit die Vorinstanz die Anstellung des Beschwerdegegners bei der E.________ AG als gescheiterten Arbeitsversuch gewertet habe, müsse das auch für die Zwischenverdiensttätigkeit bei der D.________ AG gelten.