Citation: 7B_231/2025 E. 4.4.5

4.4.5. Die Vorinstanz sieht eine Gefahr von Verdunkelungshandlungen bei Kunden und Geschäftspartnern des Beschwerdeführers und stellt grundsätzlich zutreffend fest, dass ein Anreiz zur Beeinflussung jener Personen besteht, die in K.________ bereits polizeilich befragt wurden und belastende Aussagen gemacht haben. Auch trifft zu, dass diese Zeuginnen und Zeugen noch nicht staatsanwaltschaftlich befragt wurden. Es ist aber nicht auszumachen, dass und wie der Beschwerdeführer diese zu Aussagen zu seinen Gunsten bewegen könnte. Nach den Angaben bei der Polizei und dem aktuellen Erkenntnisstand handelt es sich um Personen, die teils mehrere Hundertausend Franken vom Beschwerdeführer verwalten liessen bzw. in von ihm verwaltete Unternehmen investiert hatten und deren Gelder der Beschwerdeführer veruntreut haben soll. Aus den entsprechenden Einvernahmen ergibt sich, wie der Beschwerdeführer mit den Vermögenswerten bzw. Konten hat verfahren dürfen und dass er nicht dazu ermächtigt gewesen sein soll, die Gelder für seine eigenen Zwecke zu verwenden (vgl. E. 3.2 hiervor). Es gibt keine Anhaltspunkte, weshalb diese mutmasslich Geschädigten ihre belastenden Aussagen widerrufen sollten und es ist nicht erkennbar, wie der Beschwerdeführer diese zu für ihn günstigen Aussagen bewegen könnte, nachdem er diese wahrscheinlich um erhebliche Summen gebracht hat (vgl. Urteil 1B_149/2015 vom 13. Mai 2015 E. 2.4). Dabei ist daran zu erinnern, dass der Beschwerdeführer nicht vorbestraft ist und die Vorinstanz vom 77-Jährigen keine gewalttätigen, drohenden oder sonstwie nötigenden Handlungen befürchtet. Ausserdem ist nicht ersichtlich, dass die in K.________ wohnhaften Personen - anders als etwa seine Arbeitnehmerinnen - in einen Vertrauens-, Abhängigkeits- oder Näheverhältnis zum Beschwerdeführer stünden, das über eine geschäftliche Beziehung hinausginge.