Citation: 8C_125/2015 E. 9.2.1

9.2.1. Der Versicherten war mit Verfügung der Beschwerdeführerin vom 23. März 2001 rückwirkend ab 1. Mai 2000 gestützt auf die Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung eine ganze Invalidenrente zugesprochen und in der Folge bestätigt worden. Im von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen interdisziplinären Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle B.________ vom 17. Juli 2010 hatten die Ärzte sodann festgestellt, dass neben die Arbeitsfähigkeit nicht beeinflussenden organischen Beschwerden weiterhin eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung vorliege. Diese Einschätzung eines - infolge Verneinung der sog. Foerster-Kriterien (dazu BGE 131 V 49 E. 1.2 S. 49 f.; 130 V 352 E. 2 S. 353 ff.) - nicht invalidisierenden Beschwerdebildes wurde mit ergänzenden Berichten der medizinischen Abklärungsstelle B.________ vom 31. Dezember 2010 und 2. April 2011 bekräftigt. Der beigezogene Regionale Ärztliche Dienst (RAD) schloss sich in seinen Stellungnahmen vom 9. Mai 2011 und 13. Februar 2012 den gutachtlichen Schlussfolgerungen an. Auf dieser Grundlage hob die Beschwerdeführerin, nach entsprechender vorbescheidweiser Ankündigung am 15. März 2012, die Rente gestützt auf lit. a Abs. 1 SchlBest. IV 6/1 mit Verfügung vom 26. Juni 2012 auf.