Citation: 6B_1125/2020 E. 3.4.5

3.4.5. Ebenfalls nicht ersichtlich ist sodann, inwiefern die von der Vorinstanz vorgenommenen Würdigung des Untersuchungsberichts des FOR schlechterdings unhaltbar sein sollte. Die Vorinstanz weist zutreffend darauf hin, dass gemäss diesem Bericht die Lichtanlage des Motorrads zum Unfallzeitpunkt eingeschaltet gewesen sei und das Rücklicht gebrannt habe, Rückschlüsse auf den Betriebszustand der Glühbirne des Vorderlichts jedoch nicht möglich seien, da von dieser nur noch der Sockel gefunden werden konnte (Akten Staatsanwaltschaft, act. 11.4.02 S. 9-11). Ihre Schlussfolgerung, wonach der Untersuchungsbericht des FOR nicht gegen das Brennen des Vorderlichts spreche, ist nicht zu beanstanden. Indem sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen damit begnügt, die vorinstanzliche Würdigung als "schlichtweg falsch" zu bezeichnen unterlässt er es, sich im Detail mit den vorinstanzlichen Erwägungen auseinanderzusetzen. Seine vorgebrachte Kritik vermag den qualifizierten Anforderungen an die Willkürrüge nicht zu genügen. Darauf ist nicht einzugehen. Dass die Vorinstanz es insgesamt als erstellt erachtet, dass das Vorderlicht am Motorfahrrad von G.C.________ sel. zum Zeitpunkt des Unfalls gebrannt hat, verstösst nicht gegen Bundesrecht.