Citation: 6B_206/2020 E. 4

Was der Beschwerdeführer gegen die vorinstanzliche Beweiswürdigung vorträgt, erschöpft sich in einer unzulässigen appellatorischen Kritik am angefochtenen Entscheid. Der Beschwerdeführer legt dar, wie die Beweise seines Erachtens zu würdigen gewesen wären. Dass die vorinstanzliche Würdigung offensichtlich falsch und folglich geradezu willkürlich wäre, vermag er damit jedoch nicht aufzuzeigen. Nicht schlechterdings unhaltbar ist insbesondere, wenn die Vorinstanz anhand des Vergleichsfotos in den Akten zur Überzeugung gelangt, das Radarfoto schliesse eine Täterschaft des Beschwerdeführers nicht aus. Nicht zu beanstanden ist zudem, wenn die Vorinstanz die Vermutung des Beschwerdeführers, jemand habe sich in seiner Wohnung des Motorradschlüssels behändigt, das Motorrad danach aus der Tiefgarage entwendet und nach der Spritzfahrt unbemerkt wieder zurückgestellt, als Schutzbehauptung wertet. Hätte der Beschwerdeführer versehentlich den Schlüssel am Fahrzeug stecken lassen, hätte er dies spätestens bei der nächsten Fahrt mit dem Motorrad bemerken müssen.