Citation: 1C_93/2009 17.03.2009 E. 1

Ehegatten X.________ führen in Schlatt einen Landwirtschaftsbetrieb. Mit Eingaben vom 21. Oktober 2007 und 2. November 2007 ersuchten sie um Erteilung einer Baubewilligung für den Neubau eines Futtersilos und den Abbruch von zwei vorbestehenden Silos. Der vorgesehene Standort des neuen Silos befindet sich an der östlichen Seite des Laufstalls, der wie die Remise in der Landwirtschaftszone liegt. Während der öffentlichen Auflage des Baugesuchs erhob Y.________ als benachbarter Grundeigentümer am 22. November 2007 Einsprache. Die Gemeinde Schlatt erteilte am 21. Januar 2008 die Bewilligung für den neuen Futtersilo und den Abbruch der beiden bestehenden Silos. Am 22. Januar 2008 wies sie ausserdem die Einsprache von Y.________ ab. Dagegen erhob Y.________ am 7. Februar 2008 Rekurs beim Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau. Dieses hiess mit Entscheid vom 25. August 2008 den Rekurs teilweise gut. Der Gemeinderat habe zur Frage der Einordnung des Silos in das Ortsbild keine Stellung genommen. Diesbezüglich sei die Sache zur ergänzenden Beurteilung an die Gemeinde zurückzuweisen. Im Übrigen wies das Departement den Rekurs ab, soweit es darauf eintrat. Dabei führte es hinsichtlich früherer Baubewilligungsverfahren aus, dass die Baubewilligung vom 25. März 1996 für den Laufstall und die Remise aufgrund fehlender Beurteilung durch das Amt für Raumplanung mangelhaft sei. Y.________ habe dagegen jedoch kein Rechtsmittel ergriffen. Hinsichtlich des "nachträglichen" Baubewilligungsverfahrens für den Laufstall und die Remise im Jahre 2004 ergebe sich, dass die Baubewilligung des Amts für Raumplanung und der Gemeinde als nichtig zu qualifizieren sei. Dagegen erhob Y.________ am 22. September 2008 Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau. Mit Entscheid vom 28. Januar 2009 hiess das Verwaltungsgericht die Beschwerde in dem Sinne teilweise gut, als die Sache zur Durchführung eines Baubewilligungsverfahrens für Laufstall, Remise und Silos an die Gemeinde Schlatt zurückgewiesen wurde. Sowohl dem Beschwerdeführer als auch den Baugesuchstellern auferlegte es je eine Verfahrensgebühr. Ausserdem verpflichtete es die Baugesuchsteller, den Beschwerdeführer zu entschädigen. Auf ein Gesuch des Beschwerdeführers vom 12. Februar 2009 ergänzte das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 25. Februar 2009 seinen Entscheid vom 28. Januar 2009 im Kosten- und Entschädigungspunkt. Es reduzierte dem Beschwerdeführer die Verfahrensgebühr für den Rekursentscheid des Departements für Bau und Umwelt und verpflichtete die Baugesuchsteller, den Beschwerdeführer für das Rekursverfahren zu entschädigen.