Citation: 8C_691/2020 E. 2

Der Beschwerdeführer wendet ein, das kantonale Gericht habe im Rahmen der vorzunehmenden Interessenabwägung die Beweise willkürlich gewürdigt (vgl. Art. 9 BV). Es habe insbesondere verkannt, dass, sofern die Suva zur weiteren Ausrichtung von Versicherungsleistungen verhalten werde, für diese im Fall einer späteren Rückforderung keine Gefahr der Uneinbringlichkeit bestehe. Denn die Suva sei bereits durch erhaltene Regressleistungen der am Schadenfall beteiligten Haftpflichtversicherung schadlos gehalten worden. Dass die Schuld aktenkundig getilgt sei, sei überdies bei seinen Gewinnchancen hinsichtlich des Prozessausgangs zu berücksichtigen, was die Vorinstanz unterlassen habe.