Citation: 7B_200/2022 E. 2.3.6

2.3.6. Dem Beschwerdeführer kann weiter nicht zugestimmt werden, wenn er das Vorliegen von Eventualvorsatz bestreitet (Beschwerde S. 10-14). Entgegen der Beschwerde (S. 11) legt die Vorinstanz hinreichend dar, aus welchen Gründen der Beschwerdeführer in der konkreten Situation wusste oder wissen musste, dass er das Opfer in Lebensgefahr brachte. Die Vorinstanz hält fest, der Beschwerdeführer habe anlässlich der erstinstanzlichen Verhandlung eingeräumt, gewusst zu haben, dass ein Würgen bzw. Drücken auf den Hals tödlich sein könne. Er habe die Beschwerdegegnerin 2 (erst) losgelassen, als diese nicht mehr geschrien bzw. aus dem Mund geblutet habe (angefochtenes Urteil S. 9). Die Vorinstanz nimmt gestützt auf die von ihr willkürfrei festgestellten Umständen zu Recht an, dass die Beschwerdegegnerin 2 keine Abwehrchancen hatte (vgl. BGE 133 IV 1 E. 4.5; 131 IV 1 E. 2.2; Urteil 6B_915/2021 vom 26. Januar 2022 E. 3.2.3 mit Hinweisen) und dass aufgrund der konkreten Situation die Verwirklichung der Lebensgefahr dem Zufall überlassen war. Unter Berücksichtigung dieser Umstände ist die vorinstanzliche Annahme einer (versuchten) eventualvorsätzlichen Tötung bundesrechtskonform (vgl. Urteile 6B_915/2021 vom 26. Januar 2022 E. 3.2.3; 6B_758/2018 vom 24. Oktober 2019 E. 2.2; 6B_818/2015 vom 8. Februar 2016 E. 3.3). Eine Verletzung der vorinstanzlichen Begründungspflicht (vgl. Beschwerde S. 11) ist in diesem Punkt weder dargetan noch ersichtlich. Wenn der Beschwerdeführer weiter vorbringt, die Vorinstanz berücksichtige die von ihm vorgebrachten Umstände nicht, welche erkennen liessen, dass er sich der Lebensgefahr nicht bewusst gewesen sei (Beschwerde S. 11 f.), weicht er vom vorinstanzlichen Sachverhalt ab, ohne darzulegen, dass und inwiefern dieser willkürlich festgestellt worden wäre. Darauf ist mangels rechtsgenüglicher Begründung (vgl. Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. oben E. 2.2.1) nicht weiter einzugehen. Das Gleiche gilt, insoweit der Beschwerdeführer behauptet, es sei nicht beweisbar, dass der Todeseintritt der Beschwerdegegnerin 2 dem Zufall anheim gestellt gewesen sei, respektive es sei nicht erwiesen, dass diese keine Abwehrchancen gehabt habe (Beschwerde S. 12 f.).