Citation: 6B_260/2010 14.06.2010 E. 4

Im Weiteren macht der Beschwerdeführer in zivilrechtlicher Hinsicht geltend, es sei ihm adhäsionsweise eine Genugtuung zuzusprechen (Beschwerde S. 5 ff.). Gemäss Art. 9 Abs. 1 aOHG (Art. 38Abs. 1 OHG) entscheidet das Strafgericht, solange der Täter nicht freigesprochen oder das Verfahren nicht eingestellt ist, auch über die Zivilansprüche des Opfers. Wie die Vorinstanz zu Recht annimmt (angefochtenes Urteil S. 5), steht dem Opfer damit nur ein Anspruch auf adhäsionsweise Beurteilung seiner Zivilforderungen zu, wenn der Angeschuldigte rechtskräftig verurteilt wird. Zutreffend weist die Vorinstanz auch darauf hin, dass die kantonale Strafprozessordnung dem Geschädigten keinen weiter reichenden Anspruch einräumt. Im Übrigen kann die Beurteilung der Zivilansprüche im Beschwerdeverfahren gegen die Einstellung des Verfahrens nicht erfolgen, da der Sachverhalt gar nicht gerichtlich beurteilt worden ist. Auf die Beschwerde kann in diesem Punkt nicht eingetreten werden.