Citation: 2C_249/2023 E. 2.6

2.6. Auch sonst erhebt die Beschwerdeführerin keine hinreichend substanziierten Rügen hinsichtlich allfälliger Verletzungen verfassungsmässiger Rechte. Vielmehr beschränkt sie sich im Wesentlichen darauf, ihre eigene Sicht der Dinge der vorinstanzlichen Würdigung entgegenzuhalten bzw. über weite Strecken auszuführen, weshalb die von ihr begangenen Übersetzungsfehler nicht derart gravierend seien, dass sie das Nichtbestehen der Prüfung rechtfertigen würden. Zwar bringt sie verschiedentlich vor, ihre Prüfung sei "unverhältnismässig streng" korrigiert worden bzw. die Verwaltungskommission habe einseitig zu ihrem Nachteil entschieden und eine "extreme und unverhältnismässige Strenge" gezeigt; indessen genügen ihre Ausführungen den qualifizierten Anforderungen an die Begründung von Verfassungsrügen nicht (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG; vgl. E. 2.3 hiervor). So zeigt sie insbesondere nicht auf, dass sich die Vorinstanz von sachfremden oder sonst wie unhaltbaren Erwägungen habe leiten lassen, sodass ihr Entscheid als willkürlich erscheine (vgl. auch Urteil 2D_24/2021 vom 5. November 2021 E. 2.1). Ebensowenig substanziiert ist die angebliche "Diskriminierung" gegenüber anderen Prüfungskandidaten, zumal die Ausführungen der Beschwerdeführerin hauptsächlich auf blossen Behauptungen und Mutmassungen beruhen. Damit zeigt sie nicht konkret auf, inwiefern sie persönlich gegenüber anderen Prüfungskandidaten ungleich behandelt worden sei. Soweit sich ihre Rügen schliesslich gegen die Abweisung ihres ersten Wiedererwägungsgesuchs bzw. das Nichteintreten auf ein zweites Wiedererwägungsgesuch richten, gehen ihre Beanstandungen über den Streitgegenstand hinaus.