Citation: 5A_600/2016 E. 2.2

2.2. Das Obergericht erwog, die Beschwerdeführerin habe die Tatsachenbehauptungen und Beweismittel des Ehegatten, der vom erstinstanzlichen Richter aufgefordert worden war, den Wert sämtlicher Konten per 31. Oktober 2006 anzugeben, im Verlauf des erstinstanzlichen Verfahrens nicht bestritten. Es sei daher davon auszugehen, dass der Ehemann seiner Auskunftspflicht nachgekommen sei. Im Übrigen sei das erst im Berufungsverfahren subsidiär gestellte Editionsbegehren gegenüber Dritten eine Klageänderung und als solche verspätet (Art. 317 Abs. 2 ZPO).