Citation: 6B_82/2018 E. 1.4.2

1.4.2. Unbegründet ist der Einwand, die Vorinstanz lasse zahlreiche Hinweise dafür, dass nicht von übereinstimmenden Aussagen der Töchter und der Mutter gesprochen werden könne, unberücksichtigt. Der Beschwerdeführer belegt seine Kritik mit zwei Aktennotizen des zuständigen Staatsanwalts vom 21. Juni 2010 (kantonale Akten, act. A/8 und A/10). Darin wird sinngemäss die Aussage von B.________ wiedergegeben, wonach sie sich freiwillig im Libanon aufhalte. Die Vorinstanz berücksichtigt diese Angaben von B.________ insofern in ihrer Würdigung, als sie feststellt, die Mädchen hätten übereinstimmend geschildert, dass sie gegen aussen hätten sagen müssen, sie seien freiwillig im Libanon, hätten Kontakt zur Mutter, verfügten über Mobiltelefone und lernten im Libanon eine Sprache. Dies sei aber nicht die Wahrheit gewesen. Ihnen sei zuvor gesagt worden, dass man sie überwache, und man habe ihnen gedroht. Dass die Mädchen im Libanon überwacht beziehungsweise abgehört worden seien, hätten auch E.________, dessen Mutter und schliesslich auch der Beschwerdeführer bestätigt. Die Vorinstanz erachtet die Aussagen der Mädchen als glaubhaft, wonach sie gegenüber den Behörden nicht wahrheitsgemäss beziehungsweise den Instruktionen des Beschwerdeführers und dessen Brüder folgend aussagten (Urteil E. III.2.a/cc S. 10, E. III.2.c/dd S. 19 f.). Zu dieser vorinstanzlichen Erwägung äussert sich der Beschwerdeführer nicht, weshalb nicht weiter auf seine Kritik einzugehen ist.