Citation: 5A_515/2010 27.09.2010 E. 3

3.1 Das Bezirksgericht verneinte die Möglichkeit der Beschwerdegegnerin, zu einem späteren Zeitpunkt ihren Unterhalt mit einem eigenen Arbeitserwerb finanzieren zu können. Es begründete dies damit, dass die Beschwerdegegnerin im Zeitpunkt der Vollendung des zehnten Altersjahres des jüngsten Kindes 45 Jahre alt sein werde. Angesichts dieses Alters, der langen Absenz vom Arbeitsalltag sowie aufgrund ihres erlernten Berufs als Telefonistin, für den nur noch eine geringe Nachfrage bestehe, seien ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt als gering einzustufen. 3.2 Mangels entsprechender Bestreitung durch den Beschwerdeführer hat das Obergericht diese bezirksgerichtlichen Feststellungen in seinem Urteil kurz wiedergegeben und auf diese verwiesen. Im Ergebnis hat es damit die Möglichkeit der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit durch die Beschwerdegegnerin ebenfalls verneint. 3.3 Der Beschwerdeführer rügt vor Bundesgericht eine Verletzung von Art. 125 ZGB (vgl. E. 2.1 oben). Das Obergericht hat sich aber, wie aus den vorstehenden Erwägungen hervorgeht, zur Rechtsfrage der Zumutbarkeit der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit nicht geäussert, da es bereits die effektive Erzielbarkeit verneinte. Die obergerichtlichen Ausführungen (Alter, Ausbildung, persönlichen Fähigkeiten sowie insbesondere die Arbeitsmarktlage) betreffen einzig Tatfragen. Die Rüge des Beschwerdeführers betrifft damit nicht Art. 125 ZGB, sondern wendet sich gegen die obergerichtliche Sachverhaltsfeststellung (Art. 97 Abs. 1 BGG).