Citation: 2C_647/2014 E. 2.1

2.1. Die Vorinstanz hatte im angefochtenen Entscheid in erster Linie die Frage zu prüfen, ob in Bezug auf das Verhalten der SGV eine Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung vorliegt. Dazu hat die Vorinstanz - mit Bezugnahme auf §§ 19 ff. und 28 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes [des Kantons Solothurn] vom 15. November 1970 (VRG/SO; BGS 124.11) bzw. § 34 des Gebäudeversicherungsgesetzes [des Kantons Solothurn] vom 24. September 1972 (GVG/SO; BGS 618.11) - festgestellt, die erste Verfügung der SGV sei am 15. Oktober 2009 ergangen und in Rechtskraft erwachsen. In der Folge habe die SGV - durch das Eingehen auf das Anliegen des Beschwerdeführers - ihre ursprüngliche Verfügung in Wiedererwägung gezogen und am 4. März 2011 wiedererwägungsweise über die nun anerkannte Schadensleistung entschieden. Es habe zwar an einer Rechtsmittelbelehrung gefehlt. Für den anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer müsse aber aufgrund des später ergangenen Schriftenwechsels klar gewesen sein, dass eine abschliessende Verfügung vorliege. Die als "Rechtsverweigerungsbeschwerde" bezeichnete Beschwerde vom 3. September 2012 an das Verwaltungsgericht sei deshalb verspätet gewesen (vgl. angefochtener Entscheid E. 2.2 und 2.3).