Citation: K 57/01 06.06.2005 E. A

H.________ wurde am 12. Mai 2000 im Berner Salem-Spital von einem Sohn entbunden. Sie hielt sich dort vom 11. bis zum 19. Mai 2000 in der allgemeinen Abteilung auf. Das Spital, bei dem es sich um eine auf der Spitalliste des Kantons Bern aufgeführte, nicht öffentlich subventionierte Institution mit privater Trägerschaft handelt, stellte H.________ insgesamt Kosten in Höhe von Fr. 7'355.95 (Fr. 5'501.80 für die Mutter und Fr. 1'854.15 an Pflege- und Behandlungskosten für den gesunden Sohn P.________) in Rechnung. Die Assura Kranken- und Unfallversicherung, bei welcher H.________ obligatorisch krankenpflegeversichert war, erklärte sich mit Verfügung vom 28. August 2000 bereit, sich an diesen Kosten in Ermangelung eines Tarifs (vertragsloser Zustand) im Umfang des mit dem Frauenspital Bern für eine Geburt vereinbarten Pauschaltarifs von Fr. 2'117.- zu beteiligen. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 15. September 2000 fest.