Citation: 6B_1028/2019 E. 1.3.2

1.3.2. Auf die Rüge der ungenügenden Verteidigung ist nicht einzutreten, soweit der Beschwerdeführer ein erheblich gestörtes Vertrauensverhältnis zu seiner früheren Verteidigung geltend macht und sich insoweit darauf beschränkt, den Gesetzeswortlaut von Art. 134 Abs. 2 StPO wiederzugeben. Die Vorinstanz hält fest, dass entsprechende konkrete Hinweise fehlen würden. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander und konkrete Hinweise, welche die behauptete Störung belegen und objektivieren, zeigt er nicht auf (BGE 138 IV 161 E. 2.4 S. 165 f.). Damit genügt die Rüge den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Im Übrigen vermag der Beschwerdeführer ein sachlich nicht vertretbares respektive offensichtlich fehlerhaftes Prozessverhalten der Verteidigung nicht aufzuzeigen. In der von ihm zitierten Erwägung würdigt die Vorinstanz den Zeitpunkt, als der Beschwerdeführer nach einem behaupteten Motorenschaden neu einen Drosselstift ins Spiel brachte. Es sei auffällig, wie der Beschwerdeführer bei jeder neuen Verhandlung eine andere Erklärung für die reduzierte Fahrleistung des Motorrades einbringen wolle (vorinstanzliche Akten pag. 697 f. und Entscheid S. 17). Damit thematisiert die Vorinstanz das wechselnde Aussageverhalten des Beschwerdeführers. Eine Pflichtverletzung der Verteidigung ist in diesem Zusammenhang nicht erkennbar.