Citation: I 357/00 08.05.2001 E. 3

3. Psychosoziale Belastungssituation -chronische Schlafstörung -anamnestisch Aethylabusus (labormässig Leberzellschaden)" Bezüglich Grad der Arbeitsfähigkeit kamen die Ärzte gestützt darauf zum Schluss, dass aufgrund der objektiv nachvollziehbaren hochgradigen Einschränkung der Lumbalwirbelsäulenbeweglichkeit sowie der radiologisch fortgeschrittenen degenerativen Veränderungen die Beschwerden des Exploranden glaubhaft und auch in einer leichten manuellen Tätigkeit nur noch mit einer 50 %igen Arbeitsfähigkeit vereinbar seien. Anzustreben wäre dabei das Vollbringen einer 50 %igen Arbeitsleistung bei 100 %iger Anwesenheit am Arbeitsplatz und dementsprechender Reduktion der zeitlichen und physischen Leistungsanforderungen. Die bisherige Tätigkeit mit der Ausführung von leichten Arbeitsleistungen ohne übermässige Belastung der betroffenen Wirbelsäulenstrukturen entspreche den Anforderungen und müsse als geradezu ideal angesehen werden. Eine Steigerung der Arbeitsfähigkeit durch berufliche Umstellung sei deshalb nicht zu erwarten. Aufgrund der in den früheren Jahren durchgeführten ausgedehnten Abklärungsuntersuchungen, dem jetzigen klinischen Befund sowie der zusätzlichen bildgebenden Verfahren sei durch einen erneuten operativen Eingriff der betroffenen Wirbelsäulensegemente nicht mit einer entscheidenden Verbesserung der Arbeitsfähigkeit zu rechnen. bb) Aus der Arbeitgeberauskunft der Garage Auto M.________ AG vom 21. Oktober 1996 geht hervor, dass der Beschwerdeführer nach Eintritt des Gesundheitsschadens seit 1992 als Kommissionär im Umfang von 15 3/4 Stunden pro Woche - nicht wie früher als Autospengler - dort tätig ist. Dem Zwischenbericht über die Berufsberatung vom 8. April 1997 kann sodann entnommen werden, dass sich daran nichts geändert hat. d) Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass weder aus den medizinischen noch aus den beruflichen Abklärungen genügend Anhaltspunkte hervorgehen, die auf eine wesentliche Verbesserung der tatsächlichen Verhältnisse gegenüber dem Zeitpunkt der Zusprechung einer ganzen Invalidenrente am 8. Juli 1993 schliessen lassen. Vielmehr ist insbesondere aufgrund der Diagnosestellungen davon auszugehen, dass weder in gesundheitlicher noch in erwerblicher Hinsicht eine unter dem Gesichtswinkel von Art. 41 IVG beachtliche Besserung des Zustandes eingetreten ist. Wohl wird die Arbeitsfähigkeit im Gutachten der Rheumatologischen Klinik und Poliklinik des Spitals X.________ vom 30. September 1997 mit 50 % höher als im Vergleichszeitpunkt eingeschätzt; doch lässt dies aufgrund der gestellten Diagnose und im Vergleich mit den andern medizinischen Berichten eher auf eine optimistischere Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhaltes schliessen als auf eine tatsächliche Verbesserung des Zustandes. Die Voraussetzungen für eine revisionsweise Reduktion der Invalidenrente nach Art. 41 IVG sind demzufolge nicht gegeben. e) Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass der vom Beschwerdeführer eingereichte Bericht des Dr. med. A.________ vom 20. September 2000 den Zeitraum nach Verfügungserlass betrifft und für das vorliegende Verfahren demzufolge nicht relevant ist.