Citation: C 102/00 08.03.2001 E. 3

3.- Über das Vorliegen eines Einstellungstatbestandes und das Ausmass des Verschuldens kann nach dem Gesagten erst nach Durchführung von der Verwaltung nachzuholender Beweismassnahmen entschieden werden. Es ist das Reglement/ Pflichtenheft, das gemäss Kündigungsschreiben die Mitnahme nicht mehr zum Verkauf bestimmter Gegenstände verbietet (es ist wichtig zu wissen, ob es sich dabei um ein absolutes Verbot oder um ein grundsätzliches Verbot unter Vorbehalt einer Bewilligung handelt), einzuholen. Es sind weitere geeignete Erkundigungen beim Arbeitgeber, namentlich bei ehemaligen Vorgesetzten der Beschwerdeführerin sowie gegebenenfalls bei der von der Versicherten in ihrer Stellungnahme vom 29. Juni 1999 genannten Arbeitskollegin, einzuziehen.