Citation: 2C_1115/2013 E. 2.5

2.5. Die Beschwerdeführer leben seit 30 Jahren in ehelicher Gemeinschaft und haben keine eigenen leiblichen Kinder. Im Zeitpunkt der Adoption waren sie 48 und 52 Jahre alt. Der bei der Adoption 16-jährige Adoptivsohn stammt aus einer intakten Familie und mittleren wirtschaftlichen Verhältnissen. Noch heute lebt er bei seinen leiblichen Eltern im Kosovo, wo er sein ganzes bisheriges Leben verbracht hat. Bei seinen Adoptiveltern in der Schweiz war C.X.________ noch nie zu Besuch. Eine über den Verwandtschaftsgrad hinausgehende, enge affektive Beziehung ist nicht erstellt. Angesichts dieser Umstände ist es gemäss der Vorinstanz nicht glaubhaft, dass der von den Beschwerdeführern geltend gemachte Kinderwunsch für die Adoption ausschlaggebend war. Die gewünschte Elternrolle spricht gegen die Adoption eines beinahe volljährigen Neffen, der sein Leben altersentsprechend selbständig führen kann und voraussichtlich nicht mehr längere Zeit bei den Beschwerdeführern leben würde. Inwiefern darin eine geradezu willkürliche Beweiswürdigung liegen soll, legen die Beschwerdeführer nicht rechtsgenügend dar (vgl. oben E. 2.2).