Citation: 8C_672/2019 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz hat hinsichtlich der Bindungswirkung ihres eigenen Rückweisungsentscheids vom 25. April 2017 erwogen, weise das kantonale Gericht die Sache an die Vorinstanz zurück, sei die Behörde, an die zurückgewiesen werde, an den Entscheid und die darin enthaltenen Erwägungen gebunden. Gleichermassen sei das zurückweisende kantonale Gericht in einem allfälligen zweiten Erkenntnis an die rechtlichen Erwägungen seines Rückweisungsentscheids gebunden. Diesem Grundsatz entspreche auch die Regelung gemäss § 26 des kantonalen Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer), wonach - nach erfolgter Rückweisung - dem neuen Entscheid die rechtliche Beurteilung zugrunde zu legen sei, mit der die Rückweisung begründet worden sei. Mithin sei - in Nachachtung von Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids vom 25. April 2017 - der Leistungsanspruch des Beschwerdeführers ab 1. Dezember 2015 zu prüfen. Betreffend den Rentenanspruch bis 30. November 2015 habe das kantonale Gericht mit dem Entscheid vom 25. April 2017 rechtskräftig entschieden. Massgebender Vergleichszeitpunkt für eine gesundheitliche Veränderung seien demnach nicht die Verhältnisse, die bei Erlass der Verfügung vom 27. Juli 2011, sondern diejenigen, die am 30. November 2015 bestanden hätten.