Citation: 4A_340/2020 E. A

A.a. Mit öffentlicher Urkunde vom 29. November 2010 gewährte B.________ (Verkäuferin, Beschwerdegegnerin) der C.________ AG ein Kaufsrecht an den im Grundbuch Egerkingen eingetragenen Grundstücken Nr. www, xxx und yyy. A.a.a. Am 17. Dezember 2013 übte die C.________ AG das Kaufsrecht an den Grundstücken Nr. www und xxx aus. A.a.b. Mit öffentlicher Urkunde vom 24. Juni 2014 übertrug die C.________ AG die Kaufsrechte an den Grundstücken Nr. www, xxx und yyy auf die A.________ AG (Käuferin, Beschwerdeführerin). Am 25. Juni 2014 übte die Käuferin das Kaufsrecht am Grundstück Nr. yyy aus. A.a.c. Mit öffentlicher Urkunde vom 23. Juli 2014 wurde vom Grundstück Nr. www eine Parzelle abgetrennt und neu als Grundstück Nr. zzz in das Grundbuch Egerkingen eingetragen. Gleichzeitig wurde das Eigentum an den Grundstücken Nr. www, yyy, xxx und zzz von der Verkäuferin auf die Käuferin übertragen. A.b. Ziffer 5.7 des Kaufsrechtsvertrags vom 29. November 2010 lautet wie folgt: " Die Kaufrechtsnehmerin nimmt zur Kenntnis, dass zur Zeit [sic!] ein Mietverhältnis mit der D.________ AG besteht. Die Kaufsrechtsgeberin verpflichtet sich, für die Auflösung des Mietverhältnisses per 30. Juni 2014 besorgt zu sein. Sollte das Neukonzept betreffend Überbauung der Parzellen noch nicht realisierungsreif sein, ist die Kaufsrechts berechtigte bereit, über eine Verlängerung des Mietverhältnisses zu verhandeln." Die D.________ AG in Liquidation (nachfolgend: D.________ AG) war seit 1. August 2002 Mieterin im Industriegebäude auf dem Grundstück Nr. www. Am 25. September 2014 forderte die Käuferin die D.________ AG schriftlich auf, das Mietobjekt im Industriegebäude zu räumen. Mit Vergleich vom 11. Mai 2016 zwischen der Käuferin und der D.________ AG wurde das Mietverhältnis bis zum 30. Juni 2019 erstreckt. Am 29. September 2017 kündigte die D.________ AG das Mietverhältnis per 31. März 2018.