Citation: 2C_92/2015 E. 3.3.2

3.3.2. Es ist nicht willkürlich, wenn die Vorinstanz das öffentliche Interesse am Schutz der Katzen über das private Interesse des Beschwerdeführers, die Katzen während des Beschwerdeverfahrens halten zu dürfen, gestellt hat. Die Vorinstanz hat überzeugend dargelegt, dass die Katzenhaltung durch den Beschwerdeführer angesichts der Missstände sofort eingestellt werden musste. Sofern der Beschwerdeführer die gravierenden Mängel in der Haltung nach wie vor bestreitet, ist er nicht zu hören. Im Übrigen bringt er nichts vor, was die Abwägung der Vorinstanz als willkürlich erscheinen liesse. Insbesondere ist der Eingriff in die Eigentumsgarantie zum Schutz der Tiere geeignet, notwendig und zumutbar. Der Beschwerdeführer macht geltend, es hätte ein milderes Mittel gegeben, und beruft sich dazu auf Art. 191 Abs. 1 der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (TSchV; SR 455.1). Gemäss dieser Bestimmung kann die kantonale Behörde für Tierhalterinnen und Tierhalter, betreuende Personen oder Betriebe Aus- oder Weiterbildungsmassnahmen anordnen, wenn Mängel betreffend die Fütterung, die Betreuung oder die Pflege der Tiere oder andere Verstösse gegen die Bestimmungen der Tierschutzgesetzgebung festgestellt worden sind. Eine derartige Massnahme fällt ausser Betracht, wenn - wie hier - über den Entzug der aufschiebenden Wirkung einer Beschlagnahmung von Tieren und eines Tierhalteverbots zu befinden ist. Der Beschwerdeführer verkennt den Zustand, in dem die Katzen vorgefunden worden waren. Dass er in der Zwischenzeit Verbesserungsmassnahmen getroffen haben will, ändert nichts an der Notwendigkeit des sofortigen Vollzugs der Beschlagnahmung und des Katzenhalteverbots. Die Vorinstanz hat sodann die privaten Interessen des Beschwerdeführers zu Recht als beschränkt eingeschätzt. Es ist zwar richtig, dass auch ein nicht wirtschaftliches Interesse an der Katzenhaltung die Interessenabwägung zugunsten der betroffenen Person beeinflussen kann. Der Beschwerdeführer legt indessen nicht dar, dass dies der Fall wäre. Seine Behauptung, das Projekt "Katzen ..." diene der psychischen Gesundheit, erscheint wenig glaubwürdig, nachdem er die Katzen nachweislich vernachlässigt hat. Auch sonst bringt er keine sachbezogenen Argumente vor, welche für ein erhöhtes privates Interesse sprechen würden. Das beschränkte Interesse an der ununterbrochenen Weiterführung der Katzenhaltung vermag das gewichtige Anliegen des Tierschutzes bei Weitem nicht aufzuwiegen.