Citation: 6B_658/2020 E. 2.1

2.1. Weiter macht der Beschwerdeführer geltend, der Sachverhalt gemäss Anklageschrift vom 8. Dezember 2016 sei als sexuelle Belästigung angeklagt worden und nicht als sexuelle Nötigung. Das Gericht sei bei der rechtlichen Würdigung zwar nicht gebunden, die Vorinstanz gehe aber zu Unrecht davon aus, dass die Tatbestandsmerkmale von Art. 189 Abs. 1 StGB erfüllt seien. Das angebliche Küssen, unter das Shirt-Langen und Andrücken des Gliedes würden Tatbestandselemente der sexuellen Belästigung und nicht der sexuellen Nötigung umschreiben (Beschwerde S. 15 f.).