Citation: 6B_694/2023 E. 2.4.6

2.4.6. Was die Vergehen gegen das UVG betrifft, sind die Taten vor dem 1. Januar 2015 gemäss Vorinstanz verjährt. Danach sei die erste Teilzahlung am 29. Mai 2015 erfolgt. Bis zum 8. April 2015 habe der Beschwerdeführer nur am 17. Februar 2015 eine Rechnung über Fr. 15'017.55 erhalten. Der Deliktsbetrag entspreche dem Anteil der Prämien für die Nichtberufsunfallversicherung, das heisst 34.9 % des Gesamtbetrags. Der Deliktsbetrag bis zum 8. April 2015 belaufe sich folglich auf Fr. 5'241.10. Insgesamt wiege das Verschulden sehr leicht bis leicht, weshalb eine Zusatzgeldstrafe von 25 Tagessätzen auszusprechen sei. Zusammengefasst resultiert damit eine Geldstrafe von 235 Tagessätzen (Einsatzstrafe von 60 Tagessätzen + 100 Tagessätze für Vergehen gegen das AHVG + 50 Tagessätze für Vergehen gegen das BVG + 25 Tagessätze für Vergehen gegen das UVG). Dies liegt über dem gesetzlichen Maximum der Geldstrafe von 180 Tagessätzen, weshalb die Vorinstanz die Gesamtstrafe reduziert. Abzüglich der Grundstrafe von 60 Tagessätzen ergibt sich gemäss Vorinstanz somit eine Zusatzgeldstrafe von 120 Tagessätzen zum Urteil des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 18. November 2016.