Citation: 9C_615/2018 E. 3.7

3.7. Zusammengefasst ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin im massgeblichen Jahr 2015 nur in einem bescheidenen Masse erwerbstätig war. Während der Zeit, bei der sie bei voller Arbeitsunfähigkeit durch Taggeldleistungen der Krankentaggeldversicherung entschädigt wurde, erzielte sie kein Erwerbseinkommen im Sinne von Art. 5 AHVG (vgl. Art. 6 Abs. 2 lit. b AHVV). Ein Erwerbseinkommen bestand lediglich während der Tätigkeit in der Zeit ab Juli 2015 in einem Pensum von 30 %, bei welchem die Sozialversicherungsbeiträge vom Lohn abgezogen wurden. Weil die Erwerbstätigkeit im Jahre 2015 nur während sechs Monaten ausgeübt werden konnte, kann nicht von einer dauernden Erwerbstätigkeit ausgegangen werden; überdies liegt auch keine volle Erwerbstätigkeit vor. Beschwerdegegnerin und kantonales Gericht haben deshalb zu Recht in Anwendung von Art. 28 bis AHVV eine Vergleichsrechnung angestellt, welche zum Ergebnis führte, dass die Beschwerdeführerin als Nichterwerbstätige beitragspflichtig ist. Die Anwendung der bundesrechtlichen Bestimmungen über die Beitragberechnung durch die Beschwerdegegnerin und das kantonale Gericht sind nicht zu beanstanden.