Citation: 8C_351/2014 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer macht zunächst geltend, der von der IV-Stelle eingeholte Ergänzungsbericht der Medizinischen Begutachtungsstelle E.________ vom 30. Oktober 2012 zum Hauptgutachten vom 14. Juni 2011 sei beweisrechtlich nicht zu verwerten. Es sei unzulässig, den medizinischen Sachverständigen Gelegenheit zum Nachschieben einer Begründung von unerkannt und ungewürdigt gebliebenen medizinischen Befunden zu geben. Zutreffend ist, dass die IV-Stelle gestützt auf die Einwände des Versicherten im Verwaltungsverfahren und der eingeholten Auskünfte des RAD den Gutachtern der Medizinischen Begutachtungsstelle E.________ verschiedene Fragen unterbreitete, welche die Beurteilung des Gesundheitszustands und dessen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit betrafen. Sie überliess es aber den Gutachtern, ob zusätzliche ärztliche Untersuchungen erforderlich waren. Unter diesen Umständen kann nicht geschlossen werden, die IV-Stelle habe von den Sachverständigen der Medizinischen Begutachtungsstelle E.________ zur Stützung des Hauptgutachtens eine nachgeschobene und damit allenfalls unzulässige Neubeurteilung oder -begründung des medizinischen Sachverhalts verlangt. Genau dies wäre jedoch gemäss dem vom Beschwerdeführer angerufenen Urteil 9C_789/2013 vom 21. März 2014 E. 3.2 f. notwendig, um einen medizinischen Ergänzungsbericht von vornherein als beweisuntauglich zu betrachten.