Citation: 8C_349/2020 E. 4.2

4.2. Was der Versicherte gegen die vorinstanzliche Verneinung einer Gehörsverletzung im Zusammenhang mit der substituierten Begründung des Einspracheentscheides vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Wiederholung des Vorwurfes der angeblichen Verletzung der Beratungs- und Aufklärungspflicht von Art. 27 Abs. 2 ATSG. Entgegen dem Beschwerdeführer ist der ÖAK bis zum Erlass des Einspracheentscheides kein "säumiges Verhalten" vorzuwerfen. Er vermag auch nicht ansatzweise darzulegen, inwiefern die Vorinstanz die kantonalen Verfahrensbestimmungen bundesrechtswidrig angewendet habe. Seine Vorbringen genügen der qualifizierten Rügepflicht (vgl. hievor E. 1.3 i.f.) nicht.