Citation: 5A_796/2013 E. 7.2

7.2. Mit Rücksicht auf die besondere Natur des Notweganspruchs hat das Kantonsgericht die erstinstanzlichen Verfahrenskosten nicht einfach den unterliegenden Beschwerdeführern auferlegt, sondern die Gerichtskosten hälftig geteilt und die Parteikosten wettgeschlagen (E. IV/1 S. 26 des angefochtenen Entscheids). Willkür vermögen die Beschwerdeführer mit dem blossen Hinweis auf das Enteignungsrecht nicht zu begründen (S. 15 f. Rz. 29 der Beschwerdeschrift). Weshalb sie bei einem Wettschlagen der Parteikosten gleichwohl eine reduzierte Parteientschädigung von 50 % vom anwaltlich nicht vertretenen Beschwerdegegner zugute haben sollen bzw. die gegenteilige Annahme des Kantonsgerichts willkürlich sein soll, begründen die Beschwerdeführer ebenso wenig (S. 16 Rz. 30 der Beschwerdeschrift). Der vom Kantonsgericht verwendete Begriff "wettgeschlagen" kann unter Willkürgesichtspunkten dahin gehend verstanden werden, dass jeder Partei ihre eigenen Kosten auferlegt werden ( STAEHELIN/SUTTER, Zivilprozessrecht, 1992, § 15 Rz. 7 S. 187) und dass bei gleichmässigem Unterliegen eine Entschädigungspflicht selbst dann entfällt, wenn nur eine Partei durch einen Anwalt vertreten ist (Messmer/Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, 1992, S. 37 f. Anm.29).