Citation: 8C_550/2024 E. 3.1

3.1. In somatischer Hinsicht stellte die Vorinstanz auf die Berichte des Dr. med. E.________ vom 30. Oktober 2022 und 6. August 2023 ab. Gestützt darauf hätten weitere Behandlungsmassnahmen nicht mehr zu einer massgeblichen Besserung des Gesundheitszustandes geführt. Dem Beschwerdeführer sei die bisherige Tätigkeit als Kellner nicht mehr zumutbar. In einer angepassten Tätigkeit sei er aber zu 100 % arbeitsfähig. Wie die Vorinstanz richtig festhielt, setzt der Fallabschluss durch den Unfallversicherer nach Art. 19 Abs. 1 UVG lediglich voraus, dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann, nicht aber, dass eine ärztliche Behandlung nicht länger erforderlich ist. Es geht dabei somit nicht um den "Endzustand der medizinischen Behandlung und Therapie" bzw. das Dahinfallen jeglichen Bedarfs an Heilbehandlung (Urteil 8C_366/2021 vom 10. November 2021 E. 6.6 mit Hinweis). Die Vorinstanz legte in Würdigung der medizinischen Akten, worauf verwiesen wird, und des Berichts des Dr. med. E.________ vom 30. Oktober 2022 schlüssig dar, weshalb der Fallabschluss per 31. Oktober 2022 rechtens sei. Sie stellte insbesondere fest, es fehlten konkrete Hinweise dafür, dass durch die angedachte Entfernung des Osteosynthesematerials und die zur Linderung der Rückenschmerzen geplante Infiltration der Facettengelenke eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes in Form einer namhaften Steigerung der Arbeitsfähigkeit zu erwarten gewesen sei (hierzu vgl. BGE 143 V 148 E. 3.1.1; 134 V 109 E. 4.3). Mit diesen vorinstanzlichen Erwägungen setzt sich der Beschwerdeführer nicht substanziiert auseinander und nennt auch keine ärztlichen Berichte, die einen gegenteiligen Schluss zuliessen. Gleiches gilt bezüglich der vorinstanzlichen Feststellung, dass er gestützt auf die Einschätzung des Dr. med. E.________ vom 30. Oktober 2022 in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig gewesen sei.