Citation: 5D_103/2023 E. 4.4

4.4. An alledem ändert auch der Vorwurf nichts, wonach das Obergericht willkürlich behaupte, dass sie, die Beschwerdeführerin, "diese [persönlichkeitsverletzenden] Äusserungen gemacht habe", ohne dass ein faires Verfahren stattgefunden und ohne dass sie die nötige Zeit gehabt habe, um sich auf diese Vorwürfe vorzubereiten. Abermals verpasst es die Beschwerdeführerin, auf die vorinstanzlichen Erwägungen einzugehen, mit denen ihr das Obergericht erklärt, dass sie die Feststellungsklage nach Art. 85a SchKG anhängig machte und es entsprechend auch in der Hand hatte, sich auf diesen Prozess bzw. auf die zu erwartende Reaktion des Beklagten und hiesigen Beschwerdegegners vorzubereiten. Auf diese zutreffenden Erläuterungen kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 Satz 2 BGG).