Citation: 1B_5/2015 E. 7.1

7.1. Zu prüfen bleibt die Verhältnismässigkeit der Haft. Für die Bestimmung der Haftdauer im vorliegenden Verfahren ist nicht auf die Haft im solothurnischen Verfahren abzustellen, sondern auf die erstmalige Anordnung der basellandschaftlichen Haft am 8. Dezember 2014. Angesichts der erstinstanzlich ausgesprochenen unbedingten Freiheitsstrafe von acht Monaten droht zurzeit keine Überhaft. Geeignete Ersatzmassnahmen mit Blick auf die Einbruchsdelikte sind gegenwärtig nicht ersichtlich. Auch gibt es keine Anhaltspunkte für eine Verletzung des strafprozessualen Beschleunigungsgebots. Die Haft wegen Wiederholungsgefahr erweist sich daher im jetzigen Zeitpunkt als verhältnismässig und bundesrechtskonform.