Citation: 1A.307/2000 08.12.2000 E. 3

3.-Im Weiteren ruft der Gesuchsteller den Revisionsgrund von Art. 136 lit. d OG an. Das Bundesgericht habe "in den Akten liegende erhebliche Tatsachen aus Versehen nicht berücksichtigt". a) Er macht geltend, im Urteil sei "die Tatsache" nicht berücksichtigt worden, "dass sich das Auslieferungsersuchen bezüglich Geldwäscherei auf einen Artikel stützt, dessen Unterartikel einen rein steuerlichen Hintergrund" hätten. aa) Es kann offen bleiben, ob es sich dabei überhaupt um eine Frage der Tatsachenfeststellung handelt (vgl. dazu BGE 122 II 17 E. 3 S. 18 f.). Selbst wenn dies zuträfe, hätte das Bundesgericht keine erhebliche Tatsache aus Versehen nicht berücksichtigt: bb) Im Urteil wurde dargelegt, auf welche US-Strafnormen sich das Rechtshilfeersuchen stützte. Insbesondere wurde darauf hingewiesen, dass dem Verfolgten Betrug sowie Geldwäscherei ("laundering of a monetary instrument in violation of Title 18, United States Code, Section 1956 [a][1][A][i]") vorgeworfen werde und dass der Geldwäscher "mit derselben Strafe bedroht" sei "wie der Täter der unterstützten Haupttat" (Urteil, S. 11 f., E. 2b; S. 13, E. 2e). Der Gesuchsteller behauptet mit Recht nicht, Geldwäscherei sei nach amerikanischem Recht nur bei Fiskaldelikten strafbar. Es wird ihm denn auch Anlagebetrug ("securities fraud") als Haupttat vorgeworfen. - Der von ihm geltend gemachte Umstand, dass die "Unterartikel" der fraglichen Strafnorm "einen rein steuerlichen Hintergrund" hätten, stellt somit keine erhebliche Tatsache dar, welche im Urteil aus Versehen nicht berücksichtigt worden wäre. Dass das Bundesgericht der Argumentation des Beschwerdeführers zur Frage der beidseitigen Strafbarkeit nicht gefolgt ist, bildet keinen Revisionsgrund (vgl. BGE 122 II 17 E. 3 S. 18 f. mit Hinweisen). b) Analoges gilt auch für das Vorbringen, im Urteil werde "die Tatsache" nicht berücksichtigt, "dass in den US-Unterlagen nirgends geltend gemacht" werde, "dass die von den US-Behörden angeführten Umsätze auch nur teilweise einem Schaden entsprechen würden". In der Beschwerde war die Ansicht vertreten worden, im Ersuchen und seinen Beilagen werde "nicht ein Dollar Schaden geltend gemacht". Dieser Auffassung wurde im Urteil ausführlich widersprochen (vgl. Urteil, S. 18 f., E. 5d/aa). Dass das Bundesgericht dem Parteistandpunkt des Beschwerdeführers nicht gefolgt ist, stellt wiederum keinen Revisionsgrund dar. c) Auch aus den übrigen Vorbringen des Gesuchstellers wird kein Revisionsgrund ersichtlich. Vielmehr wird darin appellatorische Kritik am Urteil geübt, für die der Rechtsbehelf der Revision nicht zur Verfügung steht.