Citation: 1A.231/1999 29.08.2000 E. 3

3.- Die Beschwerdeführerin geht - entgegen der Auffassung der Gemeinde Samedan - davon aus, dass der Gemeindeversammlungsbeschluss vom 20. März 1995 über eine Zone für den Abfüll- und Lagerbetrieb einen formellen Einzonungsbeschluss des zuständigen Gemeindesouveräns darstelle. Sinngemäss rügt sie in dieser Hinsicht eine Verletzung des Vertrauensgrundsatzes. Sie setzt sich indessen mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheides nicht näher auseinander. Nach Art. 37 Abs. 3 des kantonalen Raumplanungsgesetzes bedürfen Baugesetze, Zonenpläne und andere Pläne sowie deren Änderungen einer Genehmigung durch die Regierung. Diese wird durch das Verhalten von Gemeindeorganen grundsätzlich nicht gebunden. Es wird nicht dargetan, dass die Regierung aus Gründen des Vertrauensschutzes den Gemeindeversammlungsbeschluss vom 20. März 1995 hätte genehmigen und der angefochtenen Planung vom 8. Dezember 1998 die Genehmigung verweigern müssen. Die Beschwerde erweist sich daher auch in dieser Hinsicht als unbegründet.