Citation: 8C_154/2016 E. 4.3.2

4.3.2. Das kantonale Gericht hat auf die Rechtsprechung hingewiesen, wonach einfache Auffahrkollisionen in der Regel als mittelschwere Unfälle im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen zu qualfizieren sind (RKUV 2005 Nr. U 549 S. 236 E. 5.1.2, U 380/04). Es hat erkannt, dass vorliegend keine Umstände ersichtlich seien, von dieser Praxis abzuweichen. Daran ändere nichts, dass ein zweifacher Aufprall stattfand, zumal die kollisionsbedingten Geschwindigkeitsänderungen innerhalb der geltenden Harmlosigkeitsgrenzen gelegen hätten. Die Beschwerdeführerin bringt nichts vor, was diese zutreffende Auffassung in Frage zu stellen vermöchte. Es kann ergänzend auf das Urteil 8C_633/2007 vom 7. Mai 2008 E. 6.2.2 hingewiesen werden, wonach die durch die Heckkollision bedingte Geschwindigkeitsänderung (delta-v) des Fahrzeugs der versicherten Person 30-35 km/h betrug und die anschliessende Frontalkollision erhebliche Beschleunigungskräfte freisetzte; die Wucht des Aufpralls reichte aus, dass das in Front liegende Auto quergedreht und in einen weiteren Personenwagen hineingeschoben wurde. So liegen die Verhältnisse hier eindeutig nicht.