Citation: 1B_289/2018 E. 2.2

2.2. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Es ist offensichtlich fraglich, ob der Beschwerdeführer in der Lage ist, seine Interessen in einem Strafverfahren sachgerecht und angemessen zu vertreten und ob seine verschiedenen, wahllos anmutenden Strafanzeigen sachlich vertretbar sind. Diese Zweifel werden noch verstärkt durch das Verhalten des Beschwerdeführers vor Bundesgericht, einerseits bereits durch die Häufung seiner Verfahren - das vorliegende ist seit 2016 das Elfte -, anderseits vor allem auch durch den Umstand, dass abgesehen von den ohnehin aussichtslosen Revisionsbegehren alle Beschwerden durch Nichteintreten im vereinfachten Verfahren erledigt werden mussten. Mit der blossen Behauptung, seine "psychischen Auffälligkeiten" seien "evident ausschliesslich auf das belegte Fehlverhalten bzw. die systematischen Rechtsverweigerungen und Rechtsbenachteilungen zurückzuführen", vermag der Beschwerdeführer die Auffassung des Obergerichts nicht zu entkräften; dies wird vielmehr Gegenstand der psychiatrischen Abklärung bilden. Somit ist jedenfalls nicht auszuschliessen bzw. deuten ernsthafte Gründe darauf hin, dass die Strafanzeigen keinen realen Hintergrund haben, sondern auf eine psychisch bedingte Verkennung der tatsächlichen Verhältnisse durch den Beschwerdeführer zurückzuführen sind. Die vom Bezirksgericht Zürich anzuordnenden gutachterlichen Abklärungen sind somit entgegen der Auffassung des Beschwerdeführers durchaus geeignet, den Ausgang der von ihm angestrengten Strafverfahren zu beeinflussen, weshalb das Obergericht das Vorgehen der Staatsanwaltschaft - das formlose Abwarten der gutachterlichen Abklärungen - ohne Verletzung von Bundesrecht schützen konnte. Die Rechtsverweigerungsrüge ist unbegründet.