Citation: 8C_693/2021 E. 4.8

4.8. Zusammenfassend sei die Kündigung - so die Vorinstanz weiter - wegen Verletzung des rechtlichen Gehörs fehler- bzw. mangelhaft, allerdings sachlich begründet und nicht missbräuchlich. Ein Nichtigkeitsgrund gemäss § 21f Abs. 1 PG liege nicht vor. Die Rechtsfolgen der Missachtung der Verfahrensvorschriften würden in § 21g Abs. 3 PG geregelt. Dieser sehe die Ausrichtung einer Abfindung nach § 21g Abs. 2 PG und eine zusätzliche Entschädigung vor (vgl. E. 3.2.3 hiervor). In Gesamtwürdigung aller Aspekte seien dem Beschwerdeführer eine Abfindung von vier Bruttomonatslöhnen (inkl. Anteil 13. Monatslohn) bzw. 1/3 eines Jahresgehalts (basierend auf dem Lohn von 2019) und eine Entschädigung von zwei Bruttomonatsgehältern (inkl. Anteil 13. Monatslohn) zuzusprechen.