Citation: 7B_1064/2024 E. 1.5

1.5. Entgegen dem Dafürhalten des Beschwerdeführers ergibt sich aus seinen Vorbringen auch kein drohender Beweisverlust, der es als geboten erscheinen liesse, dass sich das Bundesgericht ausnahmsweise bereits im aktuellen Verfahrensstadium mit der Abweisung von Beweisanträgen in einem Zwischenentscheid des kantonalen Sachgerichtes befasst (siehe vorne E. 1.2 und 1.3). Es handelt sich um eine unbegründete Behauptung, dass die Zeugen ihre Tätowierungen aufgrund des hängigen Berufungsverfahrens überstechen oder mittels Lasertechnik entfernen lassen könnten. Namentlich ist nicht ersichtlich, inwiefern es für die Sichtung der "Beziehungs-Tattoos" der Privatklägerin 1 und des Beschwerdeführers deren Befragung braucht und beispielsweise Fotoaufnahmen nicht ausreichend sein sollen. Auch die nicht näher substanziierte Gefahr eines Erinnerungsverlusts der Zeugen zufolge des fortschreitenden Zeitablaufs seit den Tatvorwürfen begründet für sich alleine keinen konkret drohenden definitiven Beweisverlust.