Citation: 6B_585/2019 E. 4.1

4.1. Die Vorinstanz nimmt an, die von der Beschwerdeführerin in der Strafanzeige erhobenen Vorwürfe seien lediglich pauschaler und zivilrechtlicher Natur und nähmen keinen hinreichenden Bezug auf konkrete strafbare Handlungen. Es lasse sich ihnen insbesondere nicht entnehmen, welche konkreten marktreifen Produkte in strafrechtlich relevanter, vermögensschädigender Art und Weise konkurrenziert worden seien und welche Unterlagen etc. die Beschuldigten in Verletzung von Geschäftsgeheimnissen verwendet haben sollen. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern ein wettbewerbsfähiges Produkt vorhanden gewesen sei, bezüglich dessen die Beschuldigten die Beschwerdeführerin hätten schädigen können. Es fehle somit an einem konkreten Anfangsverdacht. Der Umstand, dass die Beschuldigten im selben Geschäftsfeld wie die Beschwerdeführerin Aktivitäten entwickelt hätten, sei nicht strafbar. Dasselbe gelte für die angebliche Verwendung von Arbeitszeit für den Aufbau eines eigenen Konkurrenzunternehmens. Die von der Beschwerdeführerin angezeigte Verhaltensweise der Beschuldigten betreffe lediglich zivilrechtliche Verstösse ohne konkrete Anhaltspunkte, welche auf ein strafrechtlich relevantes Verhalten der Beschuldigten hindeuten würden (angefochtener Beschluss S. S. 6 f.; vgl. auch Nichtanhandnahmeverfügung S. 4 f.).