Citation: 8C_319/2018 E. 3.2

3.2. Was der Beschwerdeführer geltend macht, dringt nicht durch. Wohl hatte die Vorinstanz mit dem rechtskräftig gewordenen Entscheid vom 24. Oktober 2013 die Verfügung der IVSTA vom 10. Februar 2011 aufgehoben, indessen hatte sie in Dispositiv-Ziffer 2 klar entschieden, dass der Versicherte über den 31. März 2011 hinaus Anspruch auf eine Viertelsrente der Invalidenversicherung hatte. Die Verfügung der IVSTA vom 8. Januar 2014, mit der dieser Anspruch bestätigt wurde, hatte daher weder prozess- noch materiellrechtlich eine Bedeutung. Anfechtungsobjekt konnte daher im vorinstanzlichen Verfahren einzig die Verfügung der IVSTA vom 12. Mai 2017 bilden, mit welcher sie den Rentenanspruch ex nunc et pro futuro verneinte. Zur Verdeutlichung ist anzufügen, dass sich unbestritten zu keinem Zeitpunkt aus den Ergebnissen der medizinischen Abklärungen revisionsrechtlich erhebliche Veränderungen des Gesundheitszustands mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ergaben. Vielmehr hielten zuletzt die medizinischen Sachverständigen der SMAB AG im Gutachten vom 19. September 2016 fest, anamnestisch und aktuell betrachtet sei angesichts des gesamten Krankheitsverlaufs von keiner erheblichen Arbeitsunfähigkeit in einer angepassten Erwerbstätigkeit auszugehen. Dazu ist zu den Vorbringen des Beschwerdeführers anzufügen, dass nach der Regeste von BGE 140 V 514 (Wiedererwägung einer Revisionsverfügung) in Verbindung mit E. 5.2 S. 520 der Rentenanspruch einer versicherten Person, der eine halbe Rente der Invalidenversicherung zugesprochen wurde und der die Rente in der Folge zweifellos zu Unrecht auf eine ganze Rente erhöht wurde, für die Zukunft auch dann frei zu prüfen ist, wenn bezüglich der ursprünglichen Verfügung kein Rückkommenstitel vorliegen würde. Im Lichte dieser Rechtsprechung hat die Vorinstanz zu Recht in Bestätigung der Verfügung der IVSTA vom 12. Mai 2017 den Rentenanspruch voraussetzungslos neu geprüft.