Citation: 8C_518/2023 E. 4.2.3

4.2.3. Nach dem Gesagten sind höchstens drei der sieben Kriterien (ungewöhnlich lange Dauer der ärztlichen Behandlung; körperliche Dauerschmerzen; Grad und Dauer der Arbeitsunfähigkeit) zu bejahen. Da sie jedoch gesamthaft betrachtet nicht in besonders ausgeprägter oder auffallender Weise erfüllt sind, hat das kantonale Gericht die Adäquanz des Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfall vom 30. August 2008 und den psychischen Beschwerden zu Recht verneint. Somit besteht für die hier massgebende Zeit ab dem 1. September 2020 lediglich für organisch hinreichend nachweisbare Unfallfolgen eine Leistungspflicht der Beschwerdegegnerin. Die Beschwerde ist abzuweisen.