Citation: 2P.255/2005 16.09.2005 E. 2

Sämtliche Rechtsschriften für das Bundesgericht sind in einer Nationalsprache abzufassen (Art. 30 Abs. 1 OG). Es erübrigt sich, dem Beschwerdeführer eine Nachfrist zur Einreichung einer Übersetzung der in englischer Sprache verfassten Eingaben vom 10. Juni bzw. 5. Juli 2005 anzusetzen, leiden doch die entsprechenden Rechtsschriften an einem weiteren Mangel, der nach Ablauf der Beschwerdefrist nicht mehr behoben werden kann: Das angefochtene Nichteintretensurteil des bernischen Verwaltungsgerichts beruht darauf, dass der Beschwerdeführer entgegen den Vorschriften des einschlägigen kantonalen Verfahrensrechts auch nach entsprechender Belehrung dabei geblieben ist, seine Beschwerde ausschliesslich in englischer Sprache einzureichen. Soll ein derartiger Entscheid angefochten werden, muss der Beschwerdeführer sich in der Beschwerdebegründung mit dieser entscheidrelevanten Eintretensproblematik auseinandersetzen. Dies würde schon für die Verwaltungsgerichtsbeschwerde gelten, welches Rechtsmittel der Beschwerdeführer gestützt auf die Rechtsmittelbelehrung im Urteil des Verwaltungsgerichts ergriffen hat; Art. 108 Abs. 2 OG verlangt eine sachbezogene Beschwerdebegründung (vgl. BGE 118 Ib 134). Beim vorliegend allein zulässigen Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde ist in der Rechtsschrift gemäss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG aufzuzeigen, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sein sollen. Der Beschwerdeführer befasst sich in keiner der ans Eidgenössische Versicherungsgericht adressierten und von diesem ans Schweizerische Bundesgericht übermittelten Eingaben mit der verfahrensrechtlichen Regel, dass der Kanton Bern von einer Partei verlangen kann, Rechtsschriften in einer seiner Amtssprachen abzufassen. Es fehlt damit eine formgerechte Beschwerdebegründung, sodass auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werden kann. Ergänzend ist beizufügen, dass nicht ersichtlich ist, an welchem Rechtsmangel die Verfügung der Ausgleichskasse vom 8. Oktober 2004 leiden könnte, liegt doch angesichts von Art. 25 des bernischen Gesetzes vom 5. März 1961 über Kinderzulagen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf der Hand, dass die vom Beschwerdeführer im September 2004 geltend gemachten Forderungen betreffend Familienzulagen per 1984 - 1990 längstens verjährt waren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hätte die beim ihm erhobene Beschwerde, wäre darauf einzutreten gewesen, wohl abgewiesen und hätte dadurch keine verfassungsmässigen Rechte des Beschwerdeführers verletzt. Bei diesem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 156 OG); bei der Festsetzung der Gerichtsgebühr (Art. 153 Abs. 1 OG) ist seinen (finanziellen) Verhältnissen Rechnung zu tragen (Art. 153a Abs. 1 OG).