Citation: 6B_1180/2018 E. A

X.________ fuhr am 20. Mai 2014 gegen 18.00 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Suche nach einem Parkplatz unter Verletzung des geltenden Fahrverbots auf den Leonhardskirchplatz in Basel. Nachdem er die Aussichtslosigkeit seines Unterfangens erkannte, lenkte er sein Fahrzeug im Rückwärtsgang in Richtung Leonhardsgraben. Gemäss rektifizierter Anklageschrift vom 13. Januar 2017 wird ihm vorgeworfen, er habe bei seinem Fahrmanöver aus Mangel an Vorsicht und Aufmerksamkeit aufgrund seines ungenügenden Blicks nach hinten und zur Seite sowie in Verkennung der Gesamtsituation den parallel zum Brunnen der Halteverbotslinie entlang gehenden betagten Fussgänger A.________ (nachfolgend: Privatkläger) übersehen, der im Begriff gewesen sei, die Strasse diagonal nach links in Richtung Kohlenberg/Barfüsserplatz zu überqueren. In der Folge sei es zur Kollision zwischen dem Fahrzeug von X.________ und dem Privatkläger gekommen, der, als sich der Wagen auf seiner Höhe befand, seitlich in dessen linke hintere Seite gelaufen und hernach gestürzt sei. Der Privatkläger erlitt bei diesem Unfall einen Schenkelhalsbruch des rechten Oberschenkels.