Citation: 8C_793/2018 E. 3.1.3

3.1.3. Sodann hat die Vorinstanz erkannt, in den zeitnah zum Unfall stehenden ärztlichen Dokumenten fänden sich keine Hinweise, die für ein unverzügliches Auftreten der Symptome der Diskushernie (vertebrales oder radikulärens Syndrom) sprächen. Der Versicherte sei laut Austrittsbericht des Spitals C.________ vom 18. Juni 2015 bei Verdacht auf ein leichtes Schädelhirntrauma in der Intensivpflegestation während 24 Stunden überwacht worden. Es könne daher mit den PD Dr. med. E.________ und Prof. Dr. med. F.________ davon ausgegangen werden, dass die Ärzte des Spitals C.________ nach der unauffällig gebliebenen Überwachung anlässlich der danach erfolgten klinischen Untersuchung Symptome wie in die Arme ausstrahlende Schmerzen, Kraftabschwächung der Armbewegung oder Zeichen einer Rückenmarkskontusion beschrieben hätten. Damit bestätige sich, dass die radikuläre Symptomatik erst in einem längeren zeitlichen Abstand zum Unfallereignis und nicht "unverzüglich" nach dem Unfall vom 16. Juni 2015, wie von der Rechtsprechung gefordert, aufgetreten sei.