Citation: 9C_206/2024 E. 3.5

3.5. Das Bundesgericht hat sich unlängst - nach Ergehen des vorliegend angefochtenen Urteils - mit einer mit dem hier zu beurteilenden Sachverhalt weitgehend vergleichbaren Konstellation auseinandergesetzt. In jenem Fall ging es um einen 1955 geborenen Mann, der sich im November 2013 scheiden liess und in diesem Zusammenhang einen Vorsorgeausgleich in der Höhe von Fr. 600'000.- an seine ehemalige Ehefrau leistete (Überweisung per 13. Dezember 2013). Zwischen Dezember 2013 und April 2020 tätigte er Wiedereinkäufe in der Höhe von jährlich Fr. 75'000.-. Per 31. Mai 2020 liess er sich pensionieren und entschied sich für einen teilweisen Kapitalbezug aus der 2. Säule in der Höhe von 50 % seines angesparten Altersguthabens. Daneben bezog er eine monatliche Rente der beruflichen Vorsorge (Urteil 9C_526/2023 vom 29. Mai 2024). Das Bundesgericht vermochte - entgegen den Vorbringen der Steuerverwaltung - in der vorzunehmenden Gesamtschau keine Steuerumgehung zu erkennen. Eine entscheidende Rolle spielte dabei insbesondere, dass der Steuerpflichtige sofort nach seiner Scheidung 2013 mit regelmässigen Wiedereinkäufen in der Höhe von jährlich Fr. 75'000.- begonnen hatte, dies bis hin zu seiner Pensionierung im Jahre 2020. Es lag ein planmässiges Vorgehen zur Schliessung der durch die Scheidung entstandenen Lücke in der beruflichen Vorsorge vor. Zudem tätigte er die Wiedereinkäufe ausschliesslich aus Eigenmitteln (Urteil 9C_526/2023 vom 29. Mai 2024 E. 5).