Citation: 9C_221/2024 E. 3.1

3.1. Die Beschwerdeführer haben sich im vorinstanzlichen Verfahren ausführlich zu den Themen "Vorliegen einer Feststellungsverfügung", "Möglichkeit der Online-Registrierung für Führungen", "Anfragen zu Führung per E-Mail" sowie "Erteilung des Museumsstatus unter Auflagen" geäussert. Das Bundesverwaltungsgericht behandelte die Frage des Vorliegens einer Feststellungsverfügung über den Museumsstatus sehr knapp, ohne dabei auf die Argumentation in der Beschwerde oder der Replik einzugehen. Die vergeblichen Registrierungsversuche zur Teilnahme an öffentlichen Führungen durch die OZD wurden im angefochtenen Urteil zwar über rund eine Seite hinweg abgehandelt und das Urteil im Wesentlichen darauf abgestützt, jedoch ausschliesslich anhand der Darstellung des Beschwerdegegners, ohne die detaillierten Ausführungen der Beschwerdeführer zu erwähnen. Dass Einzelpersonen eine Führung auch per E-Mail buchen können, wurde vorinstanzlich ohne Erwähnung der beschwerdeführerischen Angaben vermutungsweise verneint. Ob eine Gewährung des Museumsstatus unter Auflagen möglich und/oder angebracht gewesen wäre, wurde im angefochtenen Urteil nicht thematisiert.