Citation: 6B_209/2010 02.12.2010 E. 5.1

5.1.1 Der Beschwerdeführer wendet sich gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Zusammenhang mit der Annahme von Mittäterschaft. Die angeführten Umstände zur Mittäterschaft seien nicht aktenkundig und daher aktenwidrig und willkürlich. Es sei nicht belegt, dass er nicht ausbezahlte Gläubiger direkt an seinen Kundenberater B.________ verwiesen habe und jene Druck auf diesen ausgeübt hätten (Beschwerde, S. 13 ff., S. 19, S. 22). 5.1.2 Es stimme auch nicht, dass er ein "Nein" von B.________ nicht akzeptiert habe. Neben den Zahlungsanweisungen habe er keine weiteren Instruktionen gegeben. Es gebe hierüber keine Belege in den Akten, und die Vorinstanz führe auch nicht näher aus, worin diese Anweisungen hätten bestehen sollen. In der Anklageschrift werde dieser Umstand ebenfalls nicht genannt. Die Vorinstanz falle daher in Willkür, verletze das Akkusationsprinzip sowie den Anspruch auf rechtliches Gehör (Beschwerde, S. 15 f.). 5.1.3 Er habe entgegen der vorinstanzlichen Behauptung keine umfassende Kontrolle über die Situation gehabt. Die Vorinstanz begründe nicht, worin diese umfassende Kontrolle bestanden haben sollte. Damit verletze sie ihre Begründungspflicht und sein rechtliches Gehör. Zudem sei diese Behauptung tatsachenwidrig und damit willkürlich. Es sei B.________ selber gewesen, der entschieden habe, wie und wo er das Geld für die Zahlungsaufträge organisiert und wie und wann er welche Zahlungsaufträge ausgeführt oder nicht ausgeführt habe. Da er selber keine Kontoauszüge erhalten habe, habe er auch nicht kontrollieren können, ob die Zahlungsaufträge ausgeführt worden seien. Die verspätet ausgeführten Zahlungen belegten gerade, dass es ihm an Einfluss gefehlt habe. Er habe die verspäteten Zahlungen lediglich an den Reklamationen seiner Gläubiger erkannt (Beschwerde, S. 16 f., S. 18 f., S. 21, S. 23). 5.1.4 Der Umstand, dass die Delikte einzig in seinem Interesse gelegen hätten, reiche nicht für die Annahme von Mittäterschaft. Nur wer selber tatbestandsmässig handle, könne Mittäter sein, was einzig auf B.________ zutreffe. Er habe dessen Vorgehen nicht mitbestimmt und ihm bei dessen Ausführungen auch nicht geholfen. Er sei somit weder an der Planung noch an der Ausführung der Geldwäschereihandlungen beteiligt gewesen. Er sei einzig für die Entschlussfassung von B.________ verantwortlich gewesen, was nicht zur Mittäterschaft führe, sondern blosse Anstiftung darstelle (Beschwerde, S. 21 f.). 5.2 Es sei unzutreffend, dass er den Tatbestand der Geldwäscherei erfülle, indem er ein Konto eingerichtet sowie terminierte Zahlungsaufträge an die Bank übermittelt habe, bevor B.________ die Vermögensdelikte ausgeführt habe. Dieser habe die Vordelikte selber begangen, indem er im Wissen um die deliktische Herkunft der Mittel diese dazu verwendet habe, um die erteilten Zahlungsaufträge auszuführen. Er (der Beschwerdeführer) könne daher nicht mittelbarer Täter sein, zumal er die "unwissende Bank" nicht als Tatmittler für die Geldwäschereihandlung verwendet habe (Beschwerde, S. 25 f.).