Citation: 4A_318/2015 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz ist der Ansicht der Beschwerdeführerin nicht gefolgt, dass die Beschwerdegegnerin sich verpflichtet habe, die fünf Maschinen korrosionsfrei in Australien abzuliefern. Sie hat als klar erachtet, dass die Beschwerdegegnerin der Beschwerdeführerin in der Offerte vom 23. November 2009 eine Verpackung inklusive Korrosionsschutz mit VCI-Folien und -Spendern nach IPPC-Standard anbot, also eine Verpackung, die vor Korrosion schützt. Dass die Beschwerdegegnerin in ihrer Offerte eine korrosionsfreie Ankunft der Ware bzw. eine Verpackung offeriert hätte, die eine korrosionsfreie Ankunft gewährleistet, vermochte die Vorinstanz nicht zu erkennen. Auch aus dem von der Beschwerdeführerin angerufenen Besprechungsprotokoll der Sitzung vom 25. Februar 2010 lässt sich nach den Erwägungen im angefochtenen Urteil kein Schluss im Sinne der Beschwerdeführerin ziehen. Darin wird nach der Feststellung der Vorinstanz nur festgehalten, dass die Maschinen in demselben Zustand in Melbourne sollten ausgepackt werden können, wie sie in U.________ abgeholt wurden. Die Vorinstanz schloss, die Parteien seien darin übereingekommen, dass die Beschwerdegegnerin die Verpackung mit einem Korrosionsschutz mit VCI-Folien und -Spendern nach IPPC-Standard versehen solle, der nach dem üblichen Lauf der Dinge eine Korrosion verhindern würde, wie sie auf dem Seeweg nach Australien eintreten könnte.