Citation: 1C_600/2021 E. 3.6

3.6. Aus dem Protokoll des vorinstanzlichen Augenscheins vom 26. August 2021 geht hervor, dass die Fachfrau des Departements BVU (Sektion Natur und Landschaft der Abteilung Landschaft und Gewässer) keineswegs die Auffassung vertrat, es sei keine Umweltbelastung zu erwarten. Vielmehr hielt sie gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers zum geplanten Verfahren fest, dass die unmittelbaren Auswirkungen auf Fauna und Flora eher gering sein würden und dass dasselbe für das Gewässer gelte, sofern keine Schadstoffe, z.B. Öl, ins Wasser gelangten. Zudem erkundigte sie sich im weiteren Verlauf des Augenscheins danach, ob eine Auflage verfügt worden sei, wonach bei der Behandlung des Bootsrumpfs Vorkehrungen dazu getroffen werden müssten, damit keine Schadstoffe in das Erdreich oder ins Gewässer gelangten, und wer das kontrollieren würde. Aus diesen Aussagen geht hervor, dass die Fachfrau es für möglich erachtete, dass Schadstoffe ins Erdreich und ins Gewässer gelangen. Das Verwaltungsgericht hat somit den Sachverhalt in diesem Punkt nicht offensichtlich falsch festgestellt, wie dies der Beschwerdeführer behauptet (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG). Im Übrigen bestätigt nach dem Ausgeführten das BAFU als Fachbehörde des Bundes die Gefahr, dass bei Wartungsarbeiten umweltgefährdende Stoffe in die Umwelt und insbesondere ins Wasser gelangen.