Citation: 6B_127/2014 E. 4.3.1

4.3.1. Die Vorinstanz legt dar, A.________ habe gegenüber seinen Mitarbeitern die C.________ GmbH ins Spiel gebracht und F.________ bzw. G.________ mitgeteilt, man könne dieser Aufträge erteilen bzw. die Mitarbeiter der C.________ GmbH würden im LHIN arbeiten, bis die C.________ GmbH fertig eingerichtet sei. Die Mitteilungen an seine Mitarbeiter hätten kraft seiner Position den Charakter von Anweisungen gehabt. A.________ habe F.________ zudem gesagt, bevor für die C.________ GmbH die Arbeit ausgehe, sollten weniger Aufträge an (andere) externe Garagenbetriebe vergeben und stattdessen die Mitarbeiter der C.________ GmbH beschäftigt werden (Urteil S. 65 und 67). Die C.________ GmbH-Mitarbeiter seien nach ihrer Integration in den Mitarbeiter-Pool des LHIN den LHIN-Mitarbeitern gegenüber gleichberechtigt gewesen und hätten kontinuierlich Aufträge erhalten, da das LHIN in der fraglichen Zeit mit einem hohen Arbeitsvolumen konfrontiert gewesen sei. Eine Einflussnahme auf die einzelnen Auftragsvergaben sei daher nicht nötig gewesen, sondern es habe genügt, die C.________ GmbH-Mitarbeiter im LHIN anstellen zu lassen (Urteil S. 66). Diese Ausführungen der Vorinstanz sind nicht widersprüchlich und halten einer Willkürprüfung stand. Der Beschwerdeführer war Leiter des LHIN. Die gemeinsame Gründung der C.________ GmbH erfolgte zudem zum Zweck einer Beauftragung durch die Logistikcenter. Die Vorinstanz geht daher willkürfrei davon aus, der Beschwerdeführer habe sowohl von der Auftragsvergabe als auch vom zu hohen Stundenansatz Kenntnis gehabt (Urteil S. 85). Diesem wird mittäterschaftliches Handeln vorgeworfen. Unerheblich ist - wie die Vorinstanz zutreffend darlegt -, dass F.________ nach der Integration der C.________ GmbH-Mitarbeiter in das LHIN bei der Vergabe der einzelnen Aufträge frei war und der Beschwerdeführer diesem selber keine Aufträge erteilte (vgl. hinten E. 7.3).