Citation: B 81/02 09.01.2004 E. A

Der 1956 geborene M.________ arbeitete seit 1. Juni 1991 als Schlosser bei der Firma X.________ AG und war für die berufliche Vorsorge bei der Progressa BVG-Sammelstiftung der Genfer Lebensversicherungs-Gesellschaft (im Folgenden: Progressa) versichert. Am 28. Oktober 1993 beendete die Arbeitgeberin das Anstellungsverhältnis unter sofortiger Freistellung des Versicherten auf Ende Dezember 1993. In der Folge bezog M.________ Taggelder der Arbeitslosenversicherung. Am 8. Juni 1995 meldete er sich unter Hinweis auf verschiedene Beschwerden bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug und am 23. Dezember 1996 zum Rentenbezug an. Gestützt auf die beigezogenen Unterlagen, worunter ein Gutachten der Medizinischen Abklärungsstelle (MEDAS), vom 16. Juni 1998 gelangte die IV-Stelle des Kantons Thurgau zum Schluss, dass M.________ nach Ablauf der einjährigen Wartezeit ab 29. November 1996 bei einem Invaliditätsgrad von 100 % Anspruch auf eine ganze und ab 1. Juni 1998 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % auf eine halbe Invalidenrente habe. Demgemäss sprach sie dem Versicherten ab 1. November 1996 bis 31. Mai 1998 eine ganze und ab 1. Juni 1998 eine halbe Invalidenrente zu (Verfügungen vom 31. März und 30. April 1999, bestätigt mit Entscheid der AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau vom 27. Oktober 1999). Im Rahmen eines im Oktober 2000 eingeleiteten Revisionsverfahrens holte die IV-Stelle einen Bericht des Dr. med. Q.________, Oberarzt und Therapeutischer Leiter des Psychiatrischen Dienstes Y.________ (vom 29. Januar 2001) ein und veranlasste eine erneute Begutachtung des Versicherten in der MEDAS (Expertise vom 13. Februar 2002). Sie kam zur Auffassung, dass der Versicherte ab 1. Oktober 2000 wiederum eine ganze Invalidenrente beanspruchen könne. Nachdem M.________ am 26. April 2002 ein Revisionsgesuch eingereicht hatte, hob die kantonale AHV/IV-Rekurskommission ihren früheren Entscheid vom 27. Oktober 1999 sowie die Verfügungen vom 31. März und 30. April 1999 auf, stellte fest, dass M.________ auch in der Zeit nach dem 1. Juni 1998 Anspruch auf eine ganze Invalidenrente habe und wies die Sache zur Vornahme weiterer Abklärungen und zu neuer Verfügung über den Rentenbeginn an die IV-Stelle zurück (Entscheid vom 9. August 2002).