Citation: I 7/00 09.11.2000 E. 1

1.- Der Beschwerdeführer bringt in prozessualer Hinsicht vor, die IV-Stelle hätte mit ihrem Vorgehen - während des hängigen kantonalen Beschwerdeverfahrens ein "neues Vorbescheidverfahren" durchzuführen bzw. eine neue, den ursprünglich angefochtenen Verwaltungsakt aufhebende Verfügung zu erlassen - den Rechtsmittelweg rechtswidrig verkürzt. Hiebei verkennt er indes, dass eine lite pendente erlassene Verfügung den Rechtsstreit nur insoweit beendet, als sie den Anträgen des Beschwerdeführers entspricht. Der Streit besteht jedoch in dem Rahmen weiter, als mit der Verfügung den Anträgen nicht stattgegeben wird. In diesem Fall muss die Beschwerdeinstanz auf die Sache eintreten, ohne dass der Beschwerdeführer die zweite Verfügung anzufechten braucht (BGE 113 V 237, 107 V 250; ZAK 1992 S. 117 Erw. 5a mit Hinweisen). Von einer "Verkürzung" des Rechtsmittelweges kann demzufolge nicht die Rede sein.