Citation: 8C_447/2017 E. 5.4

5.4. Für den Anspruch auf Taggelder in der Zeit vom 5. November 2009 bis 31. März 2014 bedeutet dies, dass von einer Arbeitsunfähigkeit von 30 % auszugehen ist. Immerhin ist mit der Vorinstanz einschränkend festzuhalten, dass für die Zeitspanne, in der die Beschwerdegegnerin zu 100 % arbeitete oder Mutterschaftsentschädigung (vgl. Art. 16 Abs. 3 UVG, Art. 16g Abs. 1 lit. c EOG) bezog, kein Anspruch besteht. Ebenso wären allfällige Leistungen der Arbeitslosenversicherungen, die die Beschwerdegegnerin zwischen der Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit der B.________ Ltd. und dem 31. März 2014 bezogen hat, bei der Auszahlung der Taggelder nach den Regeln der Leistungskoordination zu verrechnen, soweit Anspruchskonkurrenz besteht (vgl. Art. 25 Abs. 3 UVV, Art. 28 Abs. 4 AVIG).