Citation: 2C_680/2021 E. 2.2.3

2.2.3. Ebenso wenig zu hören ist der Einwand, dass die Forderung gegenüber der Tschechischen Republik in der Societas nie aktiviert worden sei. Insofern ergänzt die Societas den Sachverhalt, was mit Blick auf die bundesgerichtliche Kognition auch in einem rein schweizerischen Verfahren unzulässig wäre (Novenverbot gemäss Art. 99 Abs. 1; BGE 146 II 150 E. 7.8.2). Dasselbe trifft auf die Erklärung zu, wonach die Societas den "Trust-Aufwand" nicht verbucht habe, weil sie auch gar "kein Eigenvermögen und keine eigenen Erträge" ausweise. Auf die übrigen sachverhaltsbezogenen Kritikpunkte ist nicht näher einzugehen. Sie alle scheitern an Art. 12 Satz 1 MWST-Vereinbarung CH-FL 2012 (vorne E. 1.6.2).