Citation: 2P.10/2001 31.08.2001 E. 3

3.- a) Werden die Beschwerdeführer nach dem Gesagten durch die in Art. 71a Abs. 8 BerG verankerte Pflicht nicht gleich oder ähnlich wie Private betroffen, können sie sich gegen diese nicht unter Berufung auf verfassungsmässige Individualrechte zur Wehr setzen; auf ihre staatsrechtliche Beschwerde ist nicht einzutreten. b) Bei diesem Ausgang des Verfahrens haben die Beschwerdeführer, die Vermögensinteressen wahrgenommen haben, die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 OG). Eine Parteientschädigung an den obsiegenden Kanton ist nicht geschuldet (Art. 159 Abs. 2 OG, analog), obschon er durch einen Anwalt vertreten ist. Eine Ausnahme von dieser Regel rechtfertigt sich nur bei kleineren und mittleren Gemeinwesen, die über keinen Rechtsdienst verfügen und daher auf einen Anwalt angewiesen sind. Bei einem Kanton ist dies regelmässig - so auch hier - nicht der Fall (vgl. dazu näher Jean-François Poudret, Commentaire de la loi fédérale d'organisation judiciaire; Vol. V, Bern 1992, Art. 159 N. 3, S. 161 f.; Urteil des Bundesgerichts vom 29. Januar 1996 i.S. W., publiziert in ZBl 98/1997 S. 210, E. 6).