Citation: I 71/06 19.01.2007 E. 3

Vorab ist auf das Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde einzugehen, wonach zu Unrecht keine weiteren beruflichen Massnahmen und namentlich keine Umschulung durchgeführt worden seien. Dieser Einwand verfängt nicht. Zwar gilt der Grundsatz "Eingliederung vor Rente". Gerade der Abklärung der beruflichen Eingliederungsmöglichkeiten diente aber der Aufenthalt in der BEFAS. Aufgrund der dort gewonnenen Erkenntnisse hätte eine Umschulungsmassnahme keine Aussicht auf Erfolg, wird doch im Abklärungsbericht vom 21. März 2002 ausgeführt, dass der Versicherte in seiner Haltung jede Anforderung von sich weise und in der gegebenen Situation dementsprechend einem potenziellen Arbeitgeber nicht zumutbar sei. Der Beschwerdeführer fühle sich vollständig arbeitsunfähig, weshalb andere berufliche Massnahmen wenig aussichtsreich seien. Die IV-Stelle hat in Anbetracht dieser Situation zu Recht die Möglichkeit einer Umschulung oder anderer beruflichen Massnahmen nicht weiter verfolgt, sondern die Rentenfrage geprüft, wie dies auch von der BEFAS vorgeschlagen worden war. Festzuhalten bleibt, dass die IV-Stelle bereits in der Verfügung vom 30. Juli 2004 ihre Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Arbeitsstelle angeboten hat.