Citation: 9C_372/2007 03.01.2008 E. 2

Letztinstanzlich kann unter sämtlichen Verfahrensbeteiligten zu Recht als unbestritten gelten, dass die beantragte Ergotherapie dem versicherten Mädchen nicht unter dem Titel von Art. 13 IVG, d.h. nicht im Rahmen der ihm zugesprochenen medizinischen Massnahmen zur Behandlung der angeborenen Epilepsie (Geburtsgebrechen Ziff. 387 GgV Anhang) gewährt werden kann. Der nach der Gerichtspraxis (BGE 129 V 207 E. 3.3 S. 209, 100 V 41 E. 1a mit Hinweisen; SVR 2005 IV Nr. 22 S. 87 E. 1.3) für eine entsprechende Leistungspflicht der Invalidenversicherung vorausgesetzte qualifizierte adäquate Kausalzusammenhang zwischen Geburtsgebrechen (Epilepsie) und geltend gemachtem sekundären Gesundheitsschaden (neuromotorische Auffälligkeiten im Bereich Grob- und Feinmotorik) muss aufgrund der vorliegenden Gegebenheiten jedenfalls verneint werden. Es kann diesbezüglich auf die zutreffenden Schlussfolgerungen im vorinstanzlichen Entscheid verwiesen werden.