Citation: 9C_339/2016 E. 3.2

3.2. Was die Beschwerdeführerin zur Beweiskraft des Gutachtens der MEDAS Bern vorbringt, erschöpft sich sodann im Wesentlichen in einer Wiederholung der schon im kantonalen Beschwerdeverfahren erhobenen Rügen, was nicht genügt. Insbesondere hat sich die Vorinstanz mit dem Einwand befasst, dass bei der Begutachtung kein auf das Ehlers-Danlos-Syndrom spezialisierter Experte beigezogen worden sei. Sie hat diesbezüglich überzeugend auf den interdisziplinären Charakter der MEDAS-Expertise unter Beteiligung von sechs verschiedenen Fachdisziplinen verwiesen (vgl. BGE 137 V 210 E. 1.3.4 S. 227; 135 V 465 E. 4.4 S. 469 f.). Mithin setzten sich die Gutachter detailliert mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom auseinander (vgl. MEDAS-Gutachten, S. 20 f. ["Ad Ehlers-Danlos-Syndrom"]) und berücksichtigten die Einschätzung der auf dieses Krankheitsbild spezialisierten Ärztin Dr. med. C.________ (vgl. MEDAS-Gutachten, S. 20 und 39 [internistisches Teilgutachten]) sowie die Stellungnahmen der behandelnden Allgemeinmedizinerin Dr. med. D.________ (vgl. MEDAS-Gutachten, S. 5 ff. ["Aktenanalyse"]). Dass die medikamentöse Behandlung bei Patienten mit Ehlers-Danlos-Syndrom, wie Dr. med. D.________ festhielt, grundsätzlich schwierig ist, hilft nicht weiter, zumal die medizinischen Experten der verminderten Belastbarkeit der Versicherten im muskoskelettalen Bereich in concreto hinreichend Rechnung getragen haben (vgl. MEDAS-Gutachten, S. 23). Auch zur Behauptung der Beschwerdeführerin, dass zwischen dem rheumatologischen und dem orthopädischen Teilgutachten ein Widerspruch bestehe, hat das kantonale Gericht Stellung genommen. Soweit die Versicherte neu auf die Trainingsvorschläge des orthopädischen Gutachters Dr. med. E.________ (Gymnastik; Haltungsschulung; Stabilisierung des muskulären Korsetts) Bezug nimmt, wurden diese - wie die sonstige orthopädische Beurteilung - in das interdisziplinäre Gesamtgutachten übernommen. Inwieweit zusätzlich eine (explizite) Diskussion von Wechselwirkungen, vornehmlich zwischen den Fachgebieten Orthopädie und Rheumatologie, erforderlich sein soll, ist nicht ersichtlich und legt die Versicherte auch nicht (substanziiert; Art. 106 Abs. 2 BGG) dar. Nachdem auch die weiteren Einwände sowie die mit der Beschwerde verurkundeten - im Übrigen unzulässigen (Art. 99 Abs. 1 BGG) - Unterlagen keine Zweifel an der Beweiskraft des MEDAS-Gutachtens zu begründen vermögen, stellt der Verzicht des kantonalen Gerichts auf ergänzende Abklärungen keine Verletzung der Beweiswürdigungsregeln (Art. 43 und 61 lit. c ATSG) oder des Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 6 Ziff. 1 EMRK) dar (antizipierende Beweiswürdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94). Der vorinstanzliche Entscheid ist bundesrechtskonform (E. 1).