Citation: 5A_82/2021 E. 1

Am 30. August 2019 verstarb B.________ und hinterliess als gesetzliche Erben ihre Kinder A.________ und C.________, der auch testamentarisch als Willensvollstrecker eingesetzt wurde. Gemäss dem von ihm ausgearbeiteten Erbteilungsvertrag beläuft sich der Betrag, welcher der Schwester zusteht, auf Fr. 498'995.--. Diese weigerte sich bisher, den Vertrag zu unterzeichnen, weil sie dessen Echtheit anzweifelt und auch bestreitet, dass er ihr leiblicher Bruder sei. Am 21. Januar 2020 stellte das Sozialzentrum D.________ der Stadt Zürich den Antrag auf Errichtung einer Vertretungsbeistandschaft, um die Schwester bei der Teilung des Nachlasses zu vertreten. Mit Beschluss vom 11. März 2020 stimmte die KESB der Stadt Zürich dem Erbteilungsvertrag direkt zu und lud den Willensvollstrecker ein, den Erbanteil der Schwester auf das Konto der Sozialen Dienste der Stadt Zürich zu überweisen. Die hiergegen erhobene Beschwerde der Schwester wies der Bezirksrat Zürich mit Urteil vom 3. September 2020 ab, ebenso das Obergericht des Kantons Zürich mit Urteil vom 18. Dezember 2020. Dagegen reichte sie am 23. Januar 2021 beim Obergericht eine Beschwerde ein, welche zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet wurde.