Citation: 2A.180/2004 08.04.2004 E. 2

Die Beschwerdeführerin stellt nicht in Abrede, dass sie aus der Schweiz weggewiesen worden ist. Der im Asylverfahren ergangene Wegweisungsentscheid erweist sich weder als augenfällig unzulässig noch als offensichtlich falsch, so dass er für den Haftrichter verbindlich ist (BGE 128 II 193 E. 2.2.2 S. 198). Die Beschwerdeführerin erfüllt aufgrund ihres bisherigen Verhaltens (Besitz verfälschter Papiere, erklärter Widerstand gegen eine Ausreise nach Kamerun) sodann nach wie vor den Haftgrund der Untertauchensgefahr nach Art. 13b Abs. 1 lit. c ANAG. Das Beschleunigungsgebot erscheint ebenfalls nicht verletzt, zumal die Beschwerdeführerin noch am 26. Februar 2004 der kamerunischen Vertretung in Genf vorgeführt und dort als Staatsangehörige Kameruns anerkannt worden ist. Weil die kamerunische Vertretung bei dieser Gelegenheit X.________ aber kein "Laissez-Passer" ausstellen und sie (gemäss einem Schreiben der Abteilung Vollzugsunterstützung vom 27. Februar 2004) offenbar erst "in drei Monaten" wieder vorladen wollte, macht die Beschwerdeführerin geltend, der Wegweisungsvollzug könne mit "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht innert der theoretisch noch verbleibenden Haftdauer realisiert werden" (S. 7 der Beschwerdeschrift).