Citation: 9C_535/2021 E. 3.2

3.2. Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung der Garantie des verfassungsmässigen Richters nach Art. 30 Abs. 1 BV und nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK. Konkret macht sie geltend, es bestehe bei B.________ aufgrund seiner früheren Tätigkeiten bei der Helsana, der Progrès und bei Versicherungsverbänden sowie aufgrund seiner aktuellen Tätigkeit für die eigene Beratungsfirma der Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit. Daneben macht sie eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV geltend. Nicht näher einzugehen ist auf den Hinweis der Beschwerdeführerin, sie sei davon überrumpelt worden, dass die weiteren Mitglieder des Schiedsgerichts schon im Sühnverfahren und nicht erst im Instruktionsverfahren bezeichnet worden seien. Abgesehen davon, dass sie selbst einräumt, § 49 Abs. 1 GSVGer sehe eine Ergänzung bereits für das Sühnverfahren vor, macht sie in diesem Zusammenhang keine Bundesrechtsverletzung geltend.