Citation: 1C_254/2022 E. B

Mit Verfügung vom 3. September 2019 wurde die G.________ AG von der Gemeinde angewiesen, nicht bewilligte Umgebungsarbeiten auf dem Grundstück Nr. 425 umgehend einzustellen; dies unter gleichzeitiger Aufforderung zur Einreichung eines Planänderungsgesuchs. Dieses lag vom 17. Januar bis 5. Februar 2020 öffentlich auf. A.B.________ und C.B.________ erhoben Einsprache gegen das Gesuch. Mit Entscheid vom 17. April 2020 erteilte der Gemeinderat der neuen Eigentümerschaft der Bauparzelle, F.E.________ und D.E.________, die beantragte Bewilligung für die Planänderung der Umgebungsgestaltung. Die nachbarliche Einsprache wurde in einem Punkt gutgeheissen und im Übrigen abgewiesen, soweit sie nicht auf den Zivilweg verwiesen wurde. Gegen diesen Entscheid gelangte das benachbarte Ehepaar an das Kantonsgericht Luzern und verlangte im Wesentlichen, die Bewilligung sei betreffend die Erstellung einer Stützmauer entlang der Grenze zu ihrem Grundstück sowie die Erstellung von zusätzlichen Parkplätzen und Abstellflächen im Bereich der U.________strasse abzuweisen. Das Kantonsgericht hiess die Beschwerde mit Urteil vom 31. März 2021 teilweise gut und wies die Angelegenheit zwecks Neubeurteilung der Parkplatzsituation an den Gemeinderat zurück. Am 9. bzw. 20. Dezember 2021 reichte die Bauherrschaft einen neuen Umgebungsplan bei der Gemeinde ein. Mit Entscheid vom 11. April 2022 stellte der Gemeinderat fest, dass die Bauherrschaft die streitig gebliebenen Parkplätze freiwillig zurückgebaut habe.