Citation: 1C_327/2016 E. 10.2

10.2. Die Beschwerdeführerin rügt, die vorinstanzliche Festsetzung der Gerichts- und Parteikosten auf je Fr. 10'000.-- sei willkürlich und widerspreche dem Kostendeckungs- und Äquivalenzprinzip. Die Vorinstanz habe die Komplexität der Streitsache als durchschnittlich eingestuft, einen einfachen Schriftenwechsel durchführen lassen, keine eigenen Beweise erhoben, keine eigenen Stellungnahmen von Fachstellen eingeholt und keinen Augenschein durchgeführt. Das Verfahren sei somit mit vergleichsweise wenig Aufwand verbunden gewesen. Mit Rücksicht auf das vergleichsweise schlanke vorinstanzliche Beschwerdeverfahren wären Staatsgebühren und eine Parteientschädigung in der Höhe von Fr. 5'000.-- adäquat gewesen. Die höhere Fixierung der Verfahrenskosten wirke sich prohibitiv aus und würde künftige Rechtsuchende aus Kostenüberlegungen von der Ergreifung eines Rechtsmittels abhalten.