Citation: 1P.782/2003 23.03.2004 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Gebots der Rechtsgleichheit gemäss Art. 8 BV. Er bringt vor, in beiden gegen ihn geführten Verfahren gebe es Mitangeschuldigte. Das Untersuchungsrichteramt habe jedoch einzig Vermögenswerte von ihm beschlagnahmt. Es habe damit nicht alle Angeschuldigten gleich behandelt. 3.2 Der Beschwerdeführer hat die Rüge vor Verfahrensgericht nicht erhoben. Im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde sind zwar rechtliche Nova zulässig, falls die letzte kantonale Instanz volle Überprüfungsbefugnis besass und das Recht von Amtes wegen anzuwenden hatte (BGE 128 I 354 E. 6c S. 357 mit Hinweisen). Voraussetzung ist jedoch, dass der Beschwerdeführer gutgläubig ist. Wenn er den Mangel kannte, hätte er ihn rechtzeitig rügen müssen (BGE 117 Ia 491 E. 2a S. 495 mit Hinweisen; Kälin, a.a.O., S. 370). Die Beschlagnahmen erfolgten rund 3 Jahre vor dem angefochtenen Beschluss. Der Beschwerdeführer kennt somit den Umstand, dass angeblich einzig Vermögenswerte von ihm beschlagnahmt worden seien, offenbar schon lange. Jedenfalls macht er nicht das Gegenteil geltend. Damit hätte er Anlass gehabt, die Rüge bereits vor Verfahrensgericht zu erheben. Auf die Beschwerde kann deshalb im vorliegenden Punkt nicht eingetreten werden. Die Rüge hätte im Übrigen auch den Begründungsanforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht genügt. Der Beschwerdeführer legt insbesondere nicht substantiiert dar, dass bei den Mitangeschuldigten die Verhältnisse gleich lagen, das Untersuchungsrichteramt jedoch nur Vermögenswerte von ihm beschlagnahmt habe. Im Weiteren macht er keine Ausführungen dazu, weshalb er gegebenenfalls Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht gehabt hätte.