Citation: 1C_475/2021 E. 3

Die Beschwerdeführenden machen verschiedentlich eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) geltend. Diese Rügen erweisen sich jedoch als unbegründet. Entgegen der von ihnen insbesondere in ihrer Replik offenbar vertretenen Auffassung, verlangt die aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende Begründungspflicht nicht, dass sich eine Behörde mit jedem vorgetragenen Parteistandpunkt einlässlich auseinandersetzen und jedes einzelne Vorbringen ausdrücklich widerlegen muss. Vielmehr genügt es, wenn die entscheidwesentlichen Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde bei ihrer Entscheidfindung hat leiten lassen. Die Begründung muss mithin so abgefasst sein, dass sich die betroffenen Person über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann (vgl. BGE 143 III 65 E. 5.2 mit Hinweisen). Diesen Voraussetzungen genügt der angefochtene Entscheid ohne Weiteres. Mit Blick auf das Gesagte war die Vorinstanz, nachdem sie die Beschwerdelegitimation der Beschwerdeführenden verneint hatte, namentlich nicht gehalten, sich mit den materiellen Rügen und den damit einhergehenden Beweisanträgen zu befassen.