Citation: 2C_766/2019 E. 5.3.2

5.3.2. Das Obergericht verurteilte den Beschwerdeführer am 16. März 2010 zweitinstanzlich wegen mehrfachen Diebstahls, versuchten Diebstahls, Raubs, mehrfacher Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruchs sowie wegen Vergewaltigung zu 39 Monaten Freiheitsstrafe. Indem der Beschwerdeführer am 13. Dezember 2004 maskiert mit einer nicht schiesstauglichen Pistole in ein Einfamilienhaus einbrach und eine dort wohnhafte Frau vergewaltigte sowie am 5. März 2007 maskiert und bewaffnet in ein weiteres Einfamilienhaus eindrang, wo er die anwesenden Eheleute bedrohte, fesselte und beraubte, zeigte er sich in jeder Hinsicht skrupellos. Wegen verminderter Schuldfähigkeit wurde die Ausgangssanktion von sechseinhalb Jahren Freiheitsstrafe um die Hälfte reduziert. Das Obergericht hielt fest, dass das Verschulden des Beschwerdeführers als sehr schwer qualifiziert werden müsse. Dieser Entscheid wurde vom Bundesgericht am 26. Juli 2010 bestätigt (Urteil 6B_354/2010 vom 26. Juli 2010)