Citation: 2C_464/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Soweit der Beschwerdeführer vorbringt, seine Wegweisung führe für die öffentliche Hand zu höheren Kosten (für sozialpädagogische Familienbetreuung, Haushaltshilfe, Spitex und Fremdplatzierung) als seine Anwesenheit, ist dies nicht erstellt. Diese Leistungen mögen zwar - teilweise unabhängig von einer allfälligen Wegweisung des Beschwerdeführers - empfohlen (vgl. Gutachten, S. 49 f.) bzw. wünschenswert sein; ob und in welchem Umfang sie tatsächlich erforderlich wären und von der öffentlichen Hand (und nicht etwa der Krankenkasse) übernommen werden müssten, ist aber nicht ausgewiesen (vgl. Urteil 2C_1064/2017 vom 15. Juni 2018 E. 6.2). So hat die Kin- des- und Erwachsenenschutzbehörde bislang keinen Handlungsbedarf festgestellt (vgl. vorstehend B.d). Die aufenthaltsbeendende Massnahme scheint demnach sehr wohl geeignet, eine Reduktion der Fürsorgeleistungen zu bewirken, womit sie den öffentlichen Wohlfahrtsinteressen zuträglich ist. Ohnehin wären diese Annahmen aber wie dargelegt nicht entscheidwesentlich.