Citation: 5P.101/2005 12.08.2005 E. 1

1.1 Das Bundesgericht prüft die Rechtsmittelvoraussetzungen frei und von Amtes wegen, ohne an die Auffassungen der Parteien gebunden zu sein (BGE 131 I 57, E. 1 S. 59, 145, E. 2 S. 147, und 153, E. 1 S. 156; 130 III 76 E. 3.2.2 S. 81 f., mit Hinweisen). 1.2 Beim Entscheid über vorsorgliche Massnahmen im Verfahren betreffend Abänderung eines Scheidungsurteils handelt es sich um einen Zwischenentscheid. Da er insofern einen nicht wiedergutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur zur Folge hat, als dem Betroffenen für eine bestimmte Zeit die Verfügungsmacht über Vermögensbestandteile entzogen bleibt (Urteil des Bundesgerichts 5P.349/2001 vom 6. November 2001, E. 2; BGE 105 Ia 318 E. 2a S. 320 f.; 96 I 629 E. 2b S. 634; 93 I 401 E. 2 S. 402 f.), steht die staatsrechtliche Beschwerde offen (Art. 87 Abs. 2 OG). Auf die Beschwerde, die von der im Verfahren vor der letzten kantonalen Instanz (Art. 86 Abs. 1 OG) unterlegenen Partei rechtzeitig (Art. 89 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 34 Abs. 1 lit. a OG) eingelegt worden ist, ist aus der Sicht des Gesagten daher einzutreten.