Citation: I 1043/06 30.03.2007 E. 6

Das kantonale Gericht hat anhand eines in allen Teilen korrekt durchgeführten Einkommensvergleichs einen Invaliditätsgrad von 63 % ermittelt. Es kann wiederum auf die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid verwiesen werden. Es bleibt zu ergänzen, dass die Beschwerdeführerin aus dem Umstand, dass die MEDAS in ihrem Gutachten eine Erwerbsmöglichkeit, bei der sie Fr. 800.- monatlich verdienen könnte, als zumutbar erachtet, bezüglich der Höhe des Invalideneinkommens nichts zu ihren Gunsten ableiten kann, ist es doch nicht Aufgabe des Gutachters, zu den Erwerbsmöglichkeiten Stellung zu nehmen. Aufgabe des Arztes oder der Ärztin ist es vielmehr, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bezüglich welcher Tätigkeiten die versicherte Person arbeitsunfähig ist (vgl. BGE 125 V 256 E. 4 S. 261). Soweit die Beschwerdeführerin die Zulässigkeit eines Lohnvergleichs anhand Tabellenlöhnen bezweifelt, kann auf BGE 129 V 485 verwiesen werden. Schliesslich ist zu beachten, dass die Kritik an der Bestimmung des Invalideneinkommens eine für das Bundesgericht grundsätzlich bindende Tatsachenfeststellung betrifft und insbesondere die Gewährung des leidensbedingten Abzuges (vgl. dazu BGE 126 V 75) eine typische Ermessensfrage ist, deren Beantwortung letztinstanzlicher Korrektur nur mehr dort zugänglich ist, wo das kantonale Gericht das Ermessen rechtsfehlerhaft ausgeübt hat, also Ermessensüberschreitung, -missbrauch oder -unterschreitung vorliegt (Art. 104 lit. a OG). Das trifft nicht zu.