Citation: 6B_91/2022 E. 3.3.4

3.3.4. In Bezug auf die Täterkomponente erwog die Vorinstanz, der Beschwerdeführer sei mehrfach im Strafregister verzeichnet. So sei er in Deutschland mit Urteil des Amtsgerichts Wangen im Allgäu vom 14. Mai 2013 wegen Widerhandlung gegen ausländische Gesetzesbestimmungen verurteilt worden. Im schweizerischen Strafregisterauszug sei ein Strafbefehl der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau vom 28. August 2013 aufgeführt, mit welchem er wegen Beschimpfung, Führens eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs, Übertretung der Verordnung über die technischen Anforderungen an Strassenfahrzeuge, Fahrens ohne Fahrzeugausweis oder Kontrollschilder, missbräuchliche Verwendung von Ausweisen und/oder Kontrollschildern und Veruntreuung verurteilt worden sei. Sodann sei der Beschwerdeführer mit Strafbefehl der Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn vom 2. Dezember 2013 wegen Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte verurteilt worden. Nicht alle dieser Straftaten habe er jedoch vor der Begehung der vorliegend zu beurteilenden Straftaten begangen. Insoweit es sich um Vorstrafen handle, was in Bezug auf die Misswirtschaft, den betrügerischen Konkurs und Pfändungsbetrug, die Unterlassung der Buchführung und in Bezug auf die den Ford Kuga betreffende Verfügung über mit Beschlag belegte Vermögenswerte der Fall sei, wirkten sich diese straferhöhend aus, da der Beschwerdeführer nicht die notwendigen Lehren aus seinen Vorstrafen gezogen habe. Das Wohlverhalten des Beschwerdeführers seit den Taten stelle keine besondere Leistung dar und sei damit neutral zu werten. Die Geständnisse des Beschwerdeführers hätten die Strafverfolgung ein wenig vereinfacht und verkürzt. Ausgeschlossen sei jedoch eine erhebliche Strafminderung, wie sie bei einem von Anfang an vollumfänglich geständigen sowie einsichtigen und reuigen Täter möglich sei. Die Strafempfindlichkeit des Beschwerdeführers erscheine durchschnittlich. Es sei nicht ersichtlich, inwiefern der Beschwerdeführer von der auszusprechenden Freiheitsstrafe härter getroffen würde als jede andere beruflich, sozial und familiär integrierte Person. Insgesamt hielten sich die negativen und positiven Faktoren die Waage, womit sich die Täterkomponente neutral auswirke.