Citation: 5A_915/2016 E. 6.1.2

6.1.2. Der Beschwerdeführer geht in seinen Ausführungen zur Frage der Durchsetzung seines Informationsrechts (1/11-13 zu Endscheidpunkt 4) nicht in genügender Weise auf die Erwägungen des angefochtenen Urteils ein. Insbesondere zeigt er nicht rechtsgenüglich auf, inwiefern die Auffassung der Vorinstanz, die Beschwerdegegnerin sei nicht befugt, sein Informationsrecht durchzusetzen, Bundesrecht verletzt. Nicht rechtsgenüglich bestritten wird aber auch die im Zusammenhang mit dem Informationsrecht getroffene obergerichtliche Feststellung, dass die Beschwerdegegnerin ein Verfahren bezüglich der Ausweitung des Aufgabenbereiches des Beistandes eröffnet habe, in welchem der Beschwerdeführer zur Stellungnahme aufgefordert worden sei. Soweit der Beschwerdeführer behauptet, die Vorinstanz habe zu Unrecht die Beschlüsse des Bezirksrats vom 2. Mai 2016 und 30. Juni 2016 "vermengt", kann ihm nicht gefolgt werden. Bereits im nunmehr rechtskräftigen Beschluss des Bezirksrats vom 2. Mai 2016 war das Informationsrecht des Beschwerdeführers Gegenstand des Verfahrens. Der Beschwerdeführer wurde bereits darin auf sein Informationsrecht und die fehlende Möglichkeit der Durchsetzung durch die Beschwerdegegnerin hingewiesen. Überdies war die Frage der Rechtsverzögerung auch in diesem Entscheid behandelt und eine Rechtsverzögerung verneint worden (kant. Akten Obergericht 43 S. 16 ff. E. 5.3.1.-5.3.3.). Die gegen den Beschluss vom 2. Mai 2016 erhobene Beschwerde ist vom Obergericht des Kantons Zürich am 15. August 2016 abgewiesen worden (2/4 I. E. 5). Im Lichte dieser Ausführungen und der nicht bestrittenen Sachverhaltsfestellungen vermag nicht einzuleuchten, inwiefern der Beschwerdegegnerin eine Rechtsverzögerung vorzuwerfen wäre. Insgesamt vermögen die Ausführungen des Beschwerdeführers eine Rechtsverzögerung nicht zu belegen.