Citation: 1P.42/2000 15.02.2000 E. A

A.- Das Bezirksstatthalteramt Liestal führt gegen S.W.________ eine Strafuntersuchung wegen sexueller Handlungen mit Kindern (Art. 187 StGB), Vergewaltigung (Art. 190 StGB) und Schändung (Art. 191 StGB). Gestützt auf die Aussagen, die R.W.________ am 22. Dezember 1999 bei der Kantonspolizei Zürich gemacht hat, wirft es ihm vor, seine heute 10-jährige Tochter R.W.________ seit 1994 mehrmals an den Geschlechtsteilen ausgegriffen und versucht zu haben, mit dem Finger in ihre Scheide einzudringen. Einmal soll er sie gezwungen haben, an seinem Penis zu reiben. Seit Ende 1998 oder anfangs 1999 soll er öfters versucht haben, mit dem Penis in ihre Scheide einzudringen, was ihm einmal auch gelungen sei. Das Bezirksstatthalteramt Liestal liess S.W.________ am 7. Januar 2000 wegen Kollusions- und Fortsetzungsgefahr verhaften. Am 10. Januar 2000 erhob S.W.________ Haftbeschwerde mit dem Antrag, ihn sofort auf freien Fuss zu setzen. Mit Vernehmlassung vom 13. Januar 2000 beantragte das Bezirksstatthalteramt Liestal dem Verfahrensgericht des Kantons Basel-Landschaft, die Haftbeschwerde abzuweisen. Am 20. Januar 2000 wies die Vizepräsidentin des Verfahrensgerichtes die Haftbeschwerde ab. Sie kam zum Schluss, dass S.W.________ der ihm vorgeworfenen Taten dringend verdächtig sei und dass Kollusionsgefahr bestehe.