Citation: 6B_1193/2021 E. C

Auf Berufung von A.________ und auf den Strafpunkt beschränkte Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm hin, stellte das Obergericht des Kantons Aargau mit Urteil vom 21. September 2021 fest, dass der Freispruch vom Vorwurf der mehrfachen Tätlichkeiten zum Nachteil eines Kindes, der Schuldspruch wegen einfacher Körperverletzung mit einem gefährlichen Gegenstand, begangen am 19. Oktober 2019, und die Anordnungen in Bezug auf das Brotmesser in Rechtskraft erwachsen seien. Es sprach A.________ vom Vorwurf der mehrfachen Vergewaltigung, der qualifizierten einfachen Körperverletzung sowie der mehrfachen Drohung, jeweils begangen im Zeitraum von Juni 2018 bis 18. Oktober 2019, frei. Hingegen bestätigte es den erstinstanzlichen Schuldspruch der Vergewaltigung und der Drohung, jeweils begangen am 19. Oktober 2019, sowie der mehrfachen Tätlichkeiten, begangen von Juni 2018 bis 18. Oktober 2019. Es bestrafte A.________ unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft und des vorzeitigen Strafvollzugs mit einer Freiheitsstrafe von 4 Jahren und 6 Monate sowie mit einer Busse von Fr. 1'200.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 40 Tage). Zudem bestätigte es das erstinstanzliche Urteil sowohl hinsichtlich der ausgesprochenen Landesverweisung als auch im Zivilpunkt und befand über die Kosten- und Entschädigungsfolgen.