Citation: U 242/05 31.05.2007 E. A

Die 1944 geborene G.________ war als Mitarbeiterin in der Küche des Altersheims X.________ bei der Visana obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten und daneben kollektiv für ein Krankentaggeld nach VVG versichert. Am 7. Januar 2003 rutschte sie am Arbeitsplatz beim Wegräumen von Geschirr seitlich aus und kam zu Fall, wobei ihr linkes Brillenglas und ein in der Hand gehaltenes Trinkglas zersplitterten. Im notfallmässig aufgesuchten Spital Y.________ wurden Schnittwunden über der rechten Augenbraue und an der linken Hand festgestellt. Am 10. Januar 2003 wurde die Handverletzung am Spital Z.________, Handchirurgie, operativ behandelt. Die Visana als Unfallversicherer kam für die Heilbehandlung auf und richtete für die in der Handverletzung begründete Arbeitsunfähigkeit bis 20. Mai 2003 ein Taggeld aus. Am 6. Oktober 2003 meldete die Versicherte der Visana, sie leide seit dem Unfall vom 7. Januar 2003 an Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule (HWS). Der Unfallversicherer traf weitere Abklärungen, namentlich auch zum Gesundheitszustand vor dem besagten Sturz. Mit Verfügung vom 19. April 2004 erklärte er den Unfall vom 7. Januar 2003 für abgeschlossen, wobei er eine Leistungspflicht für die neu gemeldeten Beschwerden mit der Begründung verneinte, es liege eine vorbestandene Rückenproblematik vor und sei nicht überwiegend wahrscheinlich, dass diese durch den Unfall vom 7. Januar 2003 eine Verschlimmerung erfahren habe. Die hierauf vom obligatorischen Krankenpflegeversicherer von G.________ vorsorglich erhobene Einsprache wurde wieder zurückgezogen. Die von der Versicherten eingereichte Einsprache wies die Visana ab (Einspracheentscheid vom 16. Juni 2004).