Citation: 7B_35/2024 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt eine "falsche bzw. willkürliche Anwendung von Art. 3 Abs. 2 lit. b, Art. 243 und Art. 248 i.V.m. 197 Abs. 1 lit. c StPO, eine Verletzung von Art. 29 Abs. 1 BV sowie die Verletzung des rechtlichen Gehörs gemäss Art. 29 Abs. 2 BV durch die Vorinstanz". Das vorinstanzliche Nichteintreten auf sein Siegelungsbegehren kritisiert er als Gehörsverletzung bzw. formelle Rechtsverweigerung. Aus dem Umstand, dass die edierten Geschäftsunterlagen "teilgeschwärzt" worden seien, soweit sie Namen von Patientinnen oder Patienten enthielten, könne "die Vorinstanz nichts zu ihren Gunsten ableiten". Ausserdem sei ein Beweisverwertungsverbot gerichtlich festzustellen. Mit den hier streitigen Editionsverfügungen vom 29. bzw. 31. August 2023 ziele die Staatsanwaltschaft "auf den Erhalt der identischen Unterlagen" ab, die sie "bereits mittels der Editionsverfügungen vom 7. Februar bzw. 24. März 2023" erhoben habe. Wie sich aus dem konnexen Beschwerdeverfahren 7B_554/2023 ergebe, bestehe diesbezüglich ein Beweisverwertungsverbot, welches die Staatsanwaltschaft hier auf rechtsmissbräuchliche Weise zu umgehen versuche.