Citation: 9C_357/2020 E. A

Die über eine kaufmännische Ausbildung verfügende, 1970 geborene A.________ meldete sich im Februar 2015 bei der Invalidenversicherung unter Hinweis auf eine Protrusion der Bandscheibe (Diskushernie) zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle des Kantons Zug tätigte daraufhin verschiedene Abklärungen, insbesondere liess sie die Versicherte nach Abschluss des von dieser gegen die Krankentaggeldversicherung geführten Prozesses, in dessen Rahmen ein orthopädisches Gutachten des PD Dr. med. B.________ vom 22. Februar 2017 eingeholt wurde (vgl. Urteil des Kantonsgerichts Zug vom 30. Oktober 2017), in neurologischer Hinsicht durch Dr. med. C.________ untersuchen (Expertise vom 4. Dezember 2017). In der Folge teilte die Verwaltung der Versicherten mit, dass eine stationäre Rehabilitation nötig sei. Die Versicherte informierte alsdann, dass sie im Dezember 2017 eine neue Anstellung in einem Vollzeitpensum angetreten habe und solche Massnahmen nicht erforderlich seien. Daraufhin verneinte die IV-Stelle nach Rücksprache mit dem Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD; Stellungnahme vom 12. März 2018)einen Rentenanspruch (Verfügung vom 11. April 2018).