Citation: U 218/01 24.04.2002 E. 4

4.- Den medizinischen Akten ist zu entnehmen, dass die anlässlich des Unfalls vom 21. Mai 1996 erlittene Unterschenkelfraktur inzwischen folgenlos ausgeheilt ist, während die Mittelfussluxationsfraktur trotz mehrmaliger operativer Behandlung nach wie vor zu erheblichen Beschwerden und Beeinträchtigungen führt. Zu Gesundheitszustand und Arbeitsfähigkeit nach dem letzten operativen Eingriff vom 27. November 1998 und dem Rehabilitationsaufenthalt vom 12. April bis 19. Mai 1999 enthalten die Akten die folgenden ärztlichen Beurteilungen und Stellungnahmen: Gemäss dem Bericht des Kreisarztes Dr. med. S.________ vom 24. Juni 1999 liegt eine leichte Abduktionsstellung des Vorfusses und eine Absenkung des Fussgewölbes quer und längs vor. Der Mittelfuss sei immer noch etwas empfindlich und vermindert belastbar. Mit einer wesentlichen Verbesserung sei nicht zu rechnen. Als zumutbare Arbeit komme keine Tätigkeit mit längerem Stehen (mehr als zwei Stunden) oder Gehen auf unebenem Gelände, sondern nur eine häufig im Sitzen zu verrichtende Arbeit in Frage. In diesem Sinn äussert sich auch Prof. Dr. med. Z.________ in seinem Bericht vom 13. August 1999. Die während des Aufenthalts in der Rehabilitationsklinik vorgenommenen Untersuchungen führten ebenfalls zu Ergebnissen, die mit der Beurteilung des Dr. med. S.________ vereinbar sind. Gemäss dem Bericht vom 31. Mai 1999 über das Ergonomie-Trainingsprogramm ist mittelschwere Arbeit mit Wechselbelastung (Sitzen, Stehen, Gehen) und Vermeidung von längerem Gehen und Gehen in unebenem Gelände ganztags zumutbar. Der Kreisarzt Dr. med. M.________ führt auf Grund der Untersuchung vom 9. November 1999 aus, es gehe jetzt um den weiteren adäquaten Arbeitseinsatz bei einer ganztägigen leichten Beschäftigung, zum Beispiel in einem Fabrikationsbetrieb oder in der Industrie. Diese inhaltlich übereinstimmenden Beurteilungen verschiedener Ärzte, die auf eigenen Untersuchungen und Kenntnis der Akten beruhen und schlüssig begründet werden, erfüllen die von der Rechtsprechung (BGE 125 V 352 Erw. 3) entwickelten Anforderungen an beweiskräftige medizinische Berichte. Abweichende Stellungnahmen, welche geeignet wären, Zweifel an der Verlässlichkeit des Ergebnisses zu wecken, liegen nicht vor. Auch die Verwaltungsgerichtsbeschwerde enthält keine entsprechenden Hinweise. Unter diesen Umständen besteht kein Anlass zur Anordnung ergänzender Abklärungen. Es ist mit der Vorinstanz von einer Arbeitsfähigkeit von 100 % in Bezug auf eine den Beschwerden angepasste Tätigkeit auszugehen.