Citation: I 78/99 22.02.2000 E. 2

2.- a) Nach den einlässlichen und zutreffenden Erwä- gungen der Vorinstanz ist im massgeblichen Vergleichszeit- raum (vom 28. August 1992 bis 5./19. Januar 1998) unter medizinischen Gesichtspunkten eine revisionserhebliche Ver- änderung der tatsächlichen Verhältnisse eingetreten. Die Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen zu keiner anderen Beurteilung. Insbesondere besteht keinerlei Anlass, die Schlüssigkeit des auf eingehenden polydiszipli- nären Untersuchungen beruhenden SAM-Gutachtens vom 11. April 1997 hinsichtlich der Einsatzfähigkeit des Be- schwerdeführers bei einer leidensangepassten Tätigkeit in Frage zu stellen. Selbst das der Verwaltungsgerichtsbe- schwerde beigelegte Arztzeugnis des Dr. med. C.________ vom 4. Februar 1998, welches bereits im Rahmen des vorinstanz- lichen Verfahrens eingereicht und in die Beurteilung einbe- zogen wurde (Erwägung 5a des Entscheides vom 3. Dezember 1998), vermag die im SAM festgestellte orthopädische Bes- serung nicht zu widerlegen. Im Gegenteil bestätigt Dr. med. C.________ in seinem Zeugnis, dass der Versicherte für eine leichtere, angepasste, überwiegend sitzend auszuübende Tä- tigkeit arbeitsfähig sei (Stellungnahme des Vertrauens- arztes der IV-Stelle vom 28. Mai 1998). Damit stimmt er mit den Aussagen im SAM-Gutachten überein, wonach dem Beschwer- deführer seit dem 5. September 1995 eine halbschichtige Ar- beit in angepassten, überwiegend sitzend auszuübenden leichteren Tätigkeiten zumutbar ist. b) Was die erwerbliche Seite betrifft, kann auf die diesbezüglich zutreffenden Ausführungen des angefochtenen Entscheids verwiesen werden. Es bleibt einzig anzufügen, dass selbst wenn zu Gunsten des Beschwerdeführers vom Invalideneinkommen ein Abzug von 25 % vorgenommen würde (AHI 1998 S. 175), seine Erwerbseinbusse immer noch weniger als zwei Drittel betrüge (Valideneinkommen von Fr. 3976.- und Invalideneinkommen von Fr. 1402.50 [75 % von Fr. 1870.-]), was einen Invaliditätsgrad von knapp 65 % ergäbe. Daran ändern auch die Vorbringen in der Verwal- tungsgerichtsbeschwerde (Wohnsitz im Ausland, hohe Arbeits- losigkeit, fehlende Industrie, niedrigere Löhne als in der Schweiz, usw.) nichts. Entscheidend ist einzig, ob der Be- schwerdeführer seine verbliebene Arbeitsfähigkeit auf dem für ihn in Betracht fallenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt verwerten könnte (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Dies ist vorliegend zu bejahen. Der Beschwerde- führer ist auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt für angepasste, überwiegend sitzend auszuübende leichtere Tätigkeiten im Rahmen der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht (BGE 113 V 28 Erw. 4a mit Hinweisen) durchaus vermittelbar. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Wohnsitz des Ver- sicherten im Ausland befindet, da für die Invaliditätsbe- messung von den schweizerischen Lohnverhältnissen auszuge- hen ist. Die unterschiedlichen Lohnniveaus und Lebenskosten anderer Länder würden nämlich einen objektiven Vergleich der in Frage stehenden Einkommen nicht gestatten (BGE 110 V 277 Erw. 4b). c) Zusammenfassend ist die von der Vorinstanz bestä- tigte Herabsetzung der ganzen auf eine halbe Invalidenrente nicht zu beanstanden.