Citation: 6B_57/2024 E. 1.6.2

1.6.2. Die Vorinstanz stellt fest, als Resultat der Auseinandersetzung habe der Beschwerdegegner vier Stichverletzungen und der Beschwerdeführer eine [recte: Schnittverletzung] davon getragen (Urteil E. II. Ziff. 37 S. 51). E.B.________ habe eingeräumt, auf den Beschwerdegegner eingestochen zu haben (vgl. Urteil E. II. Ziff. 23 S. 33, unten, und E. II. Ziff. 37 S. 55, unten). Auch sei die Jacke des Beschwerdeführers aufgeschlitzt worden, was von einem wütenden und wahrnehmbaren Zustechen von E.B.________ zeuge (Urteil E. II. Ziff. 37 S. 58). Im Weiteren erwägt die Vorinstanz, der Beschwerdeführer habe gegenüber P.B.________, der Ehefrau von E.B.________, erzählt, dass er mit einem Messer verletzt worden sei. Entgegen seinen späteren Aussagen habe er demnach mitbekommen, dass ein Messer im Spiel gewesen sei (Urteil E. II Ziff. 37 S. 52, vgl. auch E. II. Ziff. 31 in fine S. 45). Auch habe er dem behandelnden Arzt mitgeteilt, eine befreundete Person habe ihn mit einem Messer gestochen. Es sei kein Grund ersichtlich, weshalb er gegenüber dem Arzt falsche Angaben machen sollte. Ebenso lasse sich ausschliessen, dass Letzterer dies wahrheitswidrig aufgeschrieben habe (Urteil E. II. Ziff. 37 S. 52). Gemäss der Vorinstanz erhelle in Anbetracht der Nähe und des weiteren Fortgangs der Auseinandersetzung, des impertinenten Nichtwissens des Beschwerdeführers in Bezug auf das Messer sowie seiner eigenen Aussage, wonach er mit einem Messer verletzt worden sei, dass er dieses in der Hand von E.B.________ gesehen habe. Er müsse erkannt haben, dass sein Bruder weiterhin auf den Beschwerdegegner habe einstechen wollen, und habe Letzteren aus diesem Grund an den Schultern festgehalten (Urteil E. II. Ziff. 37 S. 59, unten).