Citation: 4A_360/2017 E. 3.1.4

3.1.4. Den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen lässt sich nicht entnehmen, welche Abreden die Parteien im konkreten Werkvertrag getroffen haben. Die Beschwerdeführerin rügt aber weder einen willkürlich unvollständig festgestellten Sachverhalt, noch legt sie in der Beschwerde dar, welche konkreten Vertragsabreden den "Shiva Black" oder den "Nero Profundo" gegenüber dem "Nero Assoluto" als aliud erscheinen liessen. Vielmehr beruft sie sich in allgemeiner Weise auf Qualitätsunterschiede zwischen den Steinsorten. Die genannten Unterschiede vermögen jedoch den eingebauten Granit nicht als aliud auszuweisen. Dafür spricht auch der Umstand, dass die Beschwerdeführerin selbst vorbringt, erst ein gerichtliches Gutachten könne eine Klärung der Frage bringen, ob ein Mangel vorliege (vgl. sogleich E. 3.2.1). Die Vorinstanz hat somit kein Bundesrecht verletzt, indem sie ein aliud verneint hat.