Citation: 8C_55/2023 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz stellte fest, der Gesundheitszustand der Beschwerdeführerin habe sich gegenüber dem Vergleichszeitpunkt (Verfügung vom 2. Juni 1999; vgl. auch E. 4.2.2 ff. hiernach) in neurologischer Hinsicht erheblich verbessert, habe doch anlässlich der Abklärung bei Prof. Dr. med. D.________ im November 2020 keine Schmerzproblematik mehr festgestellt werden können, die eine höhere als die von der Neuropsychologin Dipl. Psych. E.________ attestierte Arbeitsunfähigkeit von 30 % hätte rechtfertigen können. Auch die im Gutachten wiedergegebenen Schilderungen der Beschwerdeführerin zu ihren Alltags- und Arbeitsaktivitäten zeigten deutlich, dass der früher festgestellte akute Schmerzzustand längst abgeklungen gewesen sein müsse. Im Übrigen liege gemäss der bundesgerichtlichen Rechtsprechung auch in der Veränderung des Erwerbsstatus ein Revisionsgrund. Anlässlich der ursprünglichen Rentenzusprechung sei die Beschwerdeführerin im Umfang von 50 % ausserhäuslich erwerbstätig gewesen, wohingegen sie nunmehr gemäss eigenen Angaben in einem Pensum von 80-100 % erwerbstätig wäre.