Citation: 4A_473/2021 E. 3.3.1

3.3.1. Die Vorinstanz hielt vorab fest, es sei unbestritten, dass die Parteien einen Werkvertrag abgeschlossen hätten und dass die Beschwerdegegnerin in der Folge Fenster und Türen hergestellt, geliefert und zwischen dem 6. und 15. September 2016 montiert habe. Zum Zeitpunkt der Bauabnahme vom 27. September 2016 seien noch Schlussmontagearbeiten offen gewesen, welche schliesslich ein Drittunternehmen ausgeführt habe. Der Werklohn sei unbezahlt. Sodann stehe fest, dass das Werk aufgrund der vorzeitigen Beendigung des Werkvertrags und der Schlussarbeiten des Drittunternehmens vollendet sei, zumal die Beschwerdeführerin damit das Teilwerk der Beschwerdegegnerin für sich beansprucht habe und ihrerseits keine weiteren Arbeiten mehr zu leisten seien. Damit sei der Werklohn fällig und zu vergüten.