Citation: 6P.82/2000 22.01.2001 E. 22

22.- a) Nach den Ausführungen des Beschwerdeführers hätte der Zeuge B.________ bestätigen können, dass anlässlich einer Besprechung im Büro des Beschwerdeführers Ende 1993 diesem seitens von Herrn Y.________ klar und unmissverständlich zugesichert worden sei, dass namhafte und zuverlässige Investoren vorhanden seien. Wenn nur der Beschwerdeführer aus den Unternehmen ausscheide, könne das Liquiditätsproblem behoben werden. Wegen dieser Gewissheit habe sich der Beschwerdeführer zum Ausscheiden bereit erklärt (Beschwerdeschrift S. 96 f. Ziff. 2). Der Beschwerdeführer legt nicht dar, inwiefern die möglichen Aussagen des anbegehrten Zeugen tatsächliche Feststellungen des Kantonsgerichts als willkürlich erscheinen liessen. Insoweit fehlt es an einer ausreichenden Begründung, weshalb auf die Rügen in diesem Rahmen nicht eingetreten werden kann. b) Die beantragte Einvernahme von A.________ als Zeuge erachtete das Kantonsgericht offensichtlich als unwesentlich, wenn es bei den allgemeinen Ausführungen festhält, es nehme zu den entsprechenden Begehren - soweit sie von einer gewissen Relevanz seien - bei der Behandlung der einzelnen Anklagepunkte Stellung (angefochtener Entscheid S. 16 Ziff. 2) und dann bei der Beurteilung des Vorwurfs der ungetreuen Geschäftsführung betreffend geschäftsmässig nicht begründete Fahrzeugkosten (S. 20 ff. lit. aa) den Antrag nicht mehr anspricht. Nachdem das Kantonsgericht in der Urteilsbegründung dem Beschwerdeführer ausdrücklich zugesteht, dass er sich seiner Aufgaben im Unternehmen auch mit finanziellem Engagement angenommen habe (angefochtener Entscheid S. 66), bedurfte es keiner zusätzlicher Aussagen, wonach diverse Zuflüsse aus Architekturleistungen in die Hotel AG geflossen seien (Beschwerdeschrift S. 97 Ziff. 3). Dass der beantragte Zeuge auch zur Mitarbeit des Sohnes des Beschwerdeführers im Betrieb Aussagen hätte machen können, wird in der staatsrechtlichen Beschwerde erstmals vorgebracht (vgl. Akten des Kantonsgerichts, act. 01 S. 6 lit. a und act. 13.5, Ziff. 5), weshalb dem Kantonsgericht daraus kein Vorwurf gemacht werden kann. Unter diesen Umständen erscheint die Ablehnung des Zeugenbeweises jedenfalls nicht als willkürlich. c) Im Zusammenhang mit der Einvernahme von Z.________ als Zeuge führt das Kantonsgericht aus, der Beschwerdeführer habe die drei Leasingverträge abgeschlossen, bevor der Hotel AG aus der Vereinbarung mit einer Fluggesellschaft Gelder zugeflossen seien; er habe somit über Mittel verfügt, bevor er habe sicher sein können, dass diese auch tatsächlich eingehen würden. An dieser Tatsache würde sich auch nichts ändern, wenn Z.________ als Zeuge bestätigen würde, dass man aufgrund der Verhandlungen mit einer Fluggesellschaft habe zuversichtlich sein dürfen, dass die erwarteten Millionenbeträge eingehen würden. Indem der Beschwerdeführer Gelder ausgegeben habe, die ihm noch gar nicht zur Verfügung gestanden seien, habe er in leichtfertiger Weise die schon prekäre Liquiditätslage der Hotel AG weiter verschlimmert (angefochtener Entscheid S. 22 f.). Inwiefern diese Begründung für die Ablehnung des Zeugenantrags Z.________ willkürlich sein soll, legt der Beschwerdeführer nicht dar (Beschwerdeschrift S. 97 f. Ziff. 4). Damit erweisen sich die erhobenen Rügen in diesem Zusammenhang als unbegründet, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann.