Citation: 1B_296/2016 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll. Der Beschwerdeführer kritisiert die Bestellung des amtlichen Verteidigers ganz allgemein und unterlässt es, sich mit der Begründung des Kantonsgerichts, die zur Abweisung der Beschwerde führte, im Einzelnen auseinanderzusetzen. Er zeigt nicht auf, inwiefern die Begründung des Kantonsgerichts bzw. dessen Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Soweit der Beschwerdeführer im Übrigen geltend macht, er hätte am 20. Juli 2016 einen Verteidiger seiner Wahl bestimmt, handelt es sich um eine neue Tatsache, welche der Beurteilung des Kantonsgericht nicht zugrunde lag. Diese neue Tatsache ist unzulässig, zumal nicht erst der Entscheid des Kantonsgerichts dazu Anlass gab (vgl. Art 99 Abs. 1 BGG). Somit ist mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.