Citation: 5A_522/2013 E. 7.4.1

7.4.1. Es trifft zwar zu, dass die Dispositive der beiden Feststellungsverfügungen unterschiedlich formuliert sind. In der Begründung gehen sie indessen übereinstimmend von den Voraussetzungen des Gewerbebegriffs im Sinne von Art. 7 BGBB aus. Berechnet wird in beiden Verfügungen die Standardarbeitskraft (SAK). Im Falle des Beschwerdeführers musste zusätzlich dessen nichtlandesübliche Bewirtschaftung (1.039 SAK) von der Modellrechnung der landesüblichen Bewirtschaftung (1.158 SAK) abgegrenzt werden. In den Erwägungen hat das Landwirtschaftsamt festgestellt, dass der Beschwerdeführer aufgrund des errechneten Arbeitsbedarfs bei landesüblicher Bewirtschaftung über ein landwirtschaftliches Gewerbe verfügt, das die Grundstücke gemäss Ziff. 2A (= Eigenland) und die hälftigen Miteigentumsanteile gemäss Ziff. 2B (= Grundstücke Nrn. aaa, bbb und ccc) umfasst (E. 4.2 S. 7 der Feststellungsverfügung, Beilage Nr. 2 des Beklagten vor Bezirksgericht).