Citation: 4A_254/2020 E. 4.4

4.4. Die Beschwerdeführerin hatte im kantonalen Verfahren gemäss den Feststellungen der Vorinstanz geltend gemacht, ihr sei gesagt worden, bei einem höheren Kaufpreis verliere sie den Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Dadurch sei sie in Angst versetzt worden und habe dem tiefen Verkaufspreis zugestimmt. Nun sei die Praxis der Ausgleichskasse aber anders und sie verliere ihren Anspruch auf Ergänzungsleistungen trotzdem. Der Verlust der Ergänzungsleistungen sei gravierend, da diese neben der AHV-Rente beinahe die Hälfte ihres Einkommens ausmachten. Daher sei zweifellos Unerfahrenheit im konkreten Rechtsgeschäft gegeben.