Citation: 1P.83/2000 28.04.2000 E. 2

2.- a) Nach Art. 88 OG steht die Befugnis zur Erhebung einer staatsrechtlichen Beschwerde Bürgern (Privaten) hinsichtlich solcher Rechtsverletzungen zu, die sie durch allgemein verbindliche oder sie persönlich treffende Erlasse oder Verfügungen erlitten haben. Zur staatsrechtlichen Beschwerde ist demnach nur legitimiert, wer durch den angefochtenen Hoheitsakt in rechtlich geschützten eigenen Interessen beeinträchtigt wird; zur Verfolgung bloss tatsächlicher Interessen wie auch zur Wahrung allgemeiner öffentlicher Interessen ist die Beschwerde nicht gegeben (BGE 119 Ia 167 E. 1d; 117 Ia 93 E. 2a; 115 Ia 78 E. 1c, mit Hinweisen). Sollte die Beschwerdegegnerin tatsächlich eine Ausschlagungserklärung der beiden Töchter des Beschwerdeführers vernichtet haben, so ist dadurch höchstens den beiden Töchtern ein Schaden entstanden, weil sie unter Umständen eine überschuldete Erbschaft angetreten haben. Der Beschwerdefüh-rer selbst wird dadurch nicht betroffen. Die Staatsanwaltschaft führte im angefochtenen Entscheid aus, der Beschwerdeführer sei trotz der für die beiden Töchter angeordneten Beistandschaft der Inhaber der elterlichen Gewalt und aus den Akten gehe nicht hervor, dass durch die Beistandschaft seine elterliche Gewalt beschränkt worden sei; deshalb sei er zum Rekurs nach kantonalem Recht legitimiert. Der Beschwerdeführer erhebt jedoch ausschliesslich in eigenem Namen staatsrechtliche Beschwerde und schreibt mit keinem Wort, dass er als gesetzlicher Vertreter für seine beiden Töchter handle. Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hätte er darlegen müssen, dass er nicht in eigenem Interesse staatsrechtliche Beschwerde erhebt. Obwohl das Bundesgericht die Zulässigkeit einer staatsrechtlichen Beschwerde von Amtes wegen prüft (BGE 124 I 11 E. 1; 122 I 39 E. 1, je mit Hinweisen), ist es nicht gehalten, von sich aus nach Gründen zu suchen, die den Beschwerdeführer trotz eines fehlenden rechtlichen Interesses als zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert erscheinen lassen. Auf die vorliegende staatsrechtliche Beschwerde ist daher nicht einzutreten. b) Selbst wenn angenommen würde, dass die Beschwerde im Namen von M.B.________ und D.B.________ erhoben worden wäre, so könnte trotzdem nicht darauf eingetreten werden, weil M.B.________ und D.B.________ als angeblich Geschädigte nicht legitimiert sind, gegen die Einstellung des Strafverfahrens oder gegen ein freisprechendes Urteil staatsrechtliche Beschwerde zu erheben. Was der Beschwerdeführer als Verletzung von Verfahrensrechten rügt, fällt mit der Willkürrüge zusammen und ist nicht zulässig. Ausserdem sind die beiden Töchter des Beschwerdeführers keine Opfer im Sinne des Opferhilfegesetzes und daher nicht im Sinne dieses Gesetzes zur staatsrechtlichen Beschwerde legitimiert. Für die Einzelheiten wird auf das Urteil des Bundesgerichts gleichen Datums i.S. B.________ (1P. 84/2000) verwiesen.