Citation: 8C_266/2008 22.08.2008 E. 2

Nicht streitig ist, dass der Beschwerdeführer sowohl beim Unfall vom 30. Juli 1999 wie auch demjenigen vom 6. April 2000 ein Schleudertrauma der HWS erlitten hat. Prozessthema bildet die Frage, ob die daraus resultierenden Folgen auch nach dem 1. Juni 2005 weiterbestanden und daher Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung begründet haben. 2.1 Die Vorinstanz kam zum Schluss, aufgrund der medizinischen Unterlagen stehe fest, dass keine organisch objektivierbaren Befunde vorlägen, welche die gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausreichend zu erklären vermöchten. Die psychische Problematik habe klar im Vordergrund gestanden, weshalb die Beurteilung des adäquaten Kausalzusammenhangs nach den in BGE 115 V 133 entwickelten Regeln zu erfolgen habe. Ausgehend davon, dass die psychisch bedingten Leiden ab Januar 2002 überhand genommen hätten, seien gesamthaft betrachtet lediglich zwei der sieben erforderlichen Adäquanzkriterien erfüllt gewesen, weshalb der Kausalzusammenhang zwischen den ab 1. Juni 2005 weiter geltend gemachten Beschwerden mit den Unfällen zu verneinen sei. 2.2 Demgegenüber wird in der bundesgerichtlichen Beschwerde vorgebracht, weder die SUVA noch die Vorinstanz hätten zur Frage, ob den psychischen Beeinträchtigungen eindeutige Dominanz zukomme, ärztliche Stellungnahmen eingeholt. Laut letztinstanzlich aufgelegtem Gutachten des Dr. med H.________ sei das psychische Krankheitsbild als reaktiv zu den somatischen Beschwerden zu verstehen, und nicht umgekehrt. Die Vorinstanz übersehe, dass hinsichtlich der Einschätzung der Arbeitsfähigkeit aus somatischer Fachrichtung unterschiedliche Auffassungen bestünden. So habe Dr. med. A.________ eine Arbeitsunfähigkeit von 30 % bestätigt, wogegen Dr. med. B.________ keine Einschränkungen annehme. Es fehle an einem multidisziplinären medizinischen Konsilium, gestützt auf welches die Ursachen der gesundheitlichen Beeinträchtigungen zuverlässig beurteilt werden könnten. Die Sache sei daher an die Vorinstanz zurückzuweisen. Auch wenn diesem Antrag nicht stattgegeben werde, sei der adäquate Kausalzusammenhang zwischen den Unfällen und den medizinisch festgestellten, die Arbeitsfähigkeit beeinträchtigenden gesundheitlichen Beschwerden zu bejahen.