Citation: 1C_638/2024 E. 2

Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten (Art. 42 Abs. 1 BGG). In der Begründung der Beschwerde ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert (BGE 140 III 115 E. 2 mit Hinweisen). Die Verletzung von Grundrechten, einschliesslich die willkürliche Anwendung von kantonalem und kommunalem Recht, prüft das Bundesgericht nur insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Insofern gelten qualifizierte Begründungsanforderungen. Soweit diese nicht eingehalten sind, ist auf die Rügen nicht einzutreten (zum Ganzen: BGE 147 II 44 E. 1.2; 145 I 26 E. 1.3; je mit Hinweisen). Das Bundesverwaltungsgericht erwog, der Beschwerdeführer habe zu Beginn des Asylverfahrens angegeben, er sei am xxx 2005 geboren, habe dies mit in Griechenland ausgestellten Ausweispapieren untermauert und die Angaben ferner unterschriftlich bestätigt. Dass er auf Beschwerdeebene ein anderes Ausweispapier (Tazkera) mit einem späteren Geburtsdatum vorgelegt habe, stelle zum einen seine Glaubwürdigkeit in Frage und zeige zudem, dass diese afghanischen Ausweispapiere nur bedingt geeignet seien, Angaben über den Personenstand zu belegen. Auch erkläre der Beschwerdeführer nicht, weshalb er die erst auf Beschwerdeebene eingereichte Tazkera mit dem angeblich zutreffenden, späteren Geburtsdatum nicht von Beginn an den griechischen und schweizerischen Behörden vorgelegt habe. Soweit er die Richtigkeit seines Geburtsdatums mit einem Passauszug seines Vaters darzulegen versuche, falle auf, dass der am xxx 2007 ausgestellte Reisepass ein Kind zeige, das deutlich älter erscheine als ein Jahr. Die Erklärung des Beschwerdeführers, sein Vater habe ihn nicht sofort bei der Passausstellung eintragen lassen, überzeuge nicht, da der Nachtrag nirgends dokumentiert beziehungsweise nicht durch ein Datum ausgewiesen sei. Der Beschwerdeführer rügt eine willkürliche Feststellung des Sachverhalts (Art. 97 Abs. 1 BGG), bringt aber einzig vor, man müsse die konkreten Umstände des Einzelfalls berücksichtigen: Er habe seine Angaben als junge Person in misslicher Lage gemacht und sei von den Behörden nicht hinreichend über die Konsequenzen informiert worden. Auf die oben wiedergegebenen vorinstanzlichen Erwägungen geht er nicht direkt ein. Zudem legt er eine Erklärung einer Mitarbeiterin einer Nichtregierungsorganisation vor; dabei handelt es sich allerdings um ein unzulässiges neues Beweismittel nach Art. 99 Abs. 1 BGG. Eine willkürliche Sachverhaltsfeststellung ist damit nicht hinreichend substanziiert vorgebracht worden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auch die zahlreichen angeblichen Verletzungen von Bundes- und Völkerrecht, die der Beschwerdeführer auflistet, erörtert er nicht weiter.