Citation: 1C_565/2017 E. 2

Die Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Solothurn verfügte am 9. Mai 2017 gegen A.________ einen Warnungsentzug des Führerausweises für die Dauer von drei Monaten. Dagegen erhob A.________ am 26. Mai 2017 Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit Urteil vom 11. September 2017 abwies. Zur Begründung führte das Verwaltungsgericht zusammenfassend aus, dass eine Blutalkoholkonzentration als qualifiziert gelte, wenn sie 0,8 Gewichtspromille oder mehr betrage (Art. 55 Abs. 6 lit. b SVG i.V.m. Art. 2 lit. a BAGV, bzw. Art. 55 Abs. 6 aSVG [in der bis 30. September 2016 geltenden Fassung] i.V.m. Art. 1 Abs. 2 aBAGV [in der bis 30. September 2016 geltenden Fassung]). Gemäss rechtskräftigem Strafurteil sei erstellt, dass der Beschwerdeführer im Zeitpunkt der fraglichen Fahrt einen Mindestblutalkoholgehalt von 1,04 Gewichtspromille aufgewiesen habe. Diese Trunkenheitsfahrt stelle eine schwere Widerhandlung dar, welche zu einer Mindestentzugsdauer von drei Monaten führe. Bezüglich der Rüge des Beschwerdeführers, es sei nicht nachgewiesen, dass die effektive Blutalkoholkonzentration im Zeitpunkt der Anhaltung bereits den Wert von 0,8 Gewichtspromille erreicht habe sowie zur Verordnungsauslegung verwies das Verwaltungsgericht auf das in der vorliegende Angelegenheit ergangene Strafurteil des Bundesgerichts vom 22. März 2017, dessen (detaillierten) Erwägungen nichts mehr beizufügen sei.