Citation: 7B_878/2023 E. 5.3.1

5.3.1. Der Beschwerdeführer führt weiter aus, dass nicht nachvollzogen werden könne, weshalb das Gutachten vom 14. Februar 2022 ihm ein hohes Risiko für sexuelle Nötigungen und exhibitionistische Handlungen gegenüber Erwachsenen attestiere. Bei der Umschreibung des Eskalationsszenarios habe der Gutachter festgehalten, dass sexuelle Nötigung bereits im stationären Setting an erwachsenen Mitpatienten im Ansatz zu beobachten gewesen sei. Dies ergebe sich aber, so der Beschwerdeführer, nicht aus den Berichten zu den genannten Vorkommnissen. Zudem habe er bisher keine Form von Gewalt angewendet, weshalb sexuelle Nötigungen eine Dimension wären, für welche die Prognosewahrscheinlichkeit im Gutachten unerklärbar hoch ausgefallen sei. Die gleiche Kritik übt er auch am Ergänzungsgutachten vom 10. November 2022. Dieses schliesse ein hohes Risiko für sexuelle Nötigungen und exhibitionistische Handlungen gegenüber Erwachsenen mit ein (40 % in fünf Jahren).