Citation: 8C_722/2016 E. 4.2.2

4.2.2. Der Beschwerdeführer macht geltend, die Mitarbeit auf dem Bauernhof erfolge unentgeltlich, weshalb sie mit einer gemeinnützigen und ehrenamtlichen Tätigkeit vergleichbar sei. Die Besuche auf dem Bauernhof hätten auch einen therapeutischen Aspekt, der die Annahme einer versicherten Assistenzleistung nicht ausschliesse. Dem rechtskräftig festgestellten Invaliditätsgrad von 100 % könne nicht die Bedeutung beigemessen werden, dass die notwendige aktive Hilfe einer Assistenzperson nicht als versicherter Bedarf berücksichtigt werden dürfe. Hinzu komme, dass der Versicherte beim Vater einen Lohn erziele, weshalb die Verwaltung die Rentenverfügung hätte revidieren und den Invaliditätsgrad den tatsächlichen Verhältnissen anpassen müssen.