Citation: 6B_952/2017 E. 2.3

2.3. Der Beschwerdeführer bringt vor, die Aussagen des Opfers seien widersprüchlich, da es ihn nicht bereits an der ersten, sondern erst an der zweiten Einvernahme als Täter identifiziert habe. Er bestreitet, das Opfer nach dem Übergriff in der St. Galler Innenstadt angetroffen zu haben. Das Gruppenfoto, auf welchem das Opfer den Beschwerdeführer identifizieren konnte, lag ihm an der ersten Einvernahme gemäss vorinstanzlichen Erwägungen nicht vor. Dies erklärt, warum es den Beschwerdeführer zu diesem Zeitpunkt noch nicht identifizieren konnte. Es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz in Willkür verfallen sein soll, wenn sie in den Aussagen des Opfers keinen Widerspruch erkannte.