Citation: 6P.37/2005 24.06.2005 E. 4

4.1 Im Weiteren macht der Beschwerdeführer geltend, die kantonalen Instanzen hätten ihn der Urkundenfälschung gemäss Art. 251 Ziff. 1 StGB schuldig erklärt, ohne die rechtliche Würdigung nur mit einem Wort zu begründen. Ferner fehle hinsichtlich der zweiten Privatklage vom 18. Dezember 2002 eine Begründung für die implizit bestätigte erstinstanzliche Annahme, die Website des Beschwerdeführers sei eine Kopie der Website des Beschwerdegegners. Ausserdem beschränke sich das Appellationsgericht hinsichtlich der rechtlichen Würdigung der zweiten Privatklage darauf, einige Hinweise auf Beispiele aus der Praxis anzuführen, welche indes mit dem vorliegenden Sachverhalt gar nicht vergleichbar seien. 4.2 Aus dem in Art. 29 Abs. 2 BV (Art. 4 aBV) garantierten Anspruch auf rechtliches Gehör folgt die Pflicht der Behörden, ihren Entscheid zu begründen. Die Begründung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die höhere Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne müssen wenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid stützt. Sie darf sich aber auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken und muss sich nicht ausdrücklich mit jeder tatsächlichen Behauptung und jedem rechtlichen Einwand auseinander setzen (vgl. BGE 126 I 97 E. 2b; 125 II 369 E. 2c; 112 Ia 107 E. 2b).