Citation: 6B_149/2017 E. 4.4

4.4. Bei der Nötigung gemäss Anklageziffer 2.3 führt der Beschwerdeführer aus, der Anklagegrundsatz und Art. 329 Abs. 2 StPO seien verletzt. Entsprechend der Anklageschrift habe sie zwischen dem 24. und 25. September 2014 im Spital F.________ stattgefunden. Diese Ort- und Zeitangabe sei jedoch falsch, weil B.________ vom 24. bis 27. September 2014 im Spital G.________ hospitalisiert gewesen sei (Beschwerde S. 22 ff. Ziff. 26 f.). Die Vorinstanz erwägt, die Staatsanwältin habe im Rahmen der Vorfragen richtig gestellt, dass die in der Anklageschrift genannte Zeitangabe offensichtlich falsch sei. Richtigerweise müsse es "zwischen dem 22. und 24. September 2014" heissen. Die erste Instanz habe die Korrektur zur Kenntnis genommen. Am 22. September 2014, im Spital F.________, habe der Beschwerdeführer zu E.________ gesagt: "Wenn du etwas sagst, weisst du, was du kriegst" (Urteil S. 70 f. E. 8.a) bb). Die Rüge ist unbegründet. Entgegen der Behauptung des Beschwerdeführers ist die Ortsangabe "Spital F.________" in Ziff. 2.3 der Anklageschrift nicht falsch. Sodann erfolgte die Nötigung nach den vorinstanzlichen Feststellungen zwar am 22. September 2014 (Urteil S. 70 E. 8.a) bb), und nicht wie in der Anklage umschrieben, zwischen dem 24. und 25. September 2014. Darin liegt aber noch keine Verletzung des Anklagegrundsatzes, da die Vorinstanz lediglich hinsichtlich des Tatzeitpunkts geringfügig von der Anklage abweicht (vgl. E. 4.3.6) und der Beschwerdeführer bezüglich des Tatvorwurfs nicht im Unklaren war. Seine Verteidigungsmöglichkeiten wurden nicht eingeschränkt. Die Umschreibung des Tatvorwurfs erlaubt ohne weiteres eine Individualisierung der Tat und lässt die geringfügige zeitliche Ungenauigkeit in der Anklage als unerheblich erscheinen.