Citation: 8C_176/2021 E. 6.1

6.1. Für den Fall der Anwendbarkeit der Einkommensvergleichsmethode macht der Beschwerdeführer schliesslich geltend, diesfalls sei zwar gegen die monetäre Bewertung des noch vorhandenen funktionellen Leistungsvermögens in erwerblicher Hinsicht anhand des Tabellenlohnes nichts einzuwenden. Doch hätten die IV-Stelle und das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt, indem sie bei der Festsetzung des Invalideneinkommens basierend auf den Tabellenlöhnen einen leidensbedingten Abzug im Sinne von BGE 126 V 75 verweigerten. Unter Berücksichtigung seines Alters und seiner fehlenden Berufsausbildung sei es ihm nicht möglich, mit einer leidensangepassten leichten bis mittelschweren wechselbelastenden Tätigkeit einen Medianlohn von rund Fr. 67'070 zu erzielen. Bereits bei einem leidensbedingten Tabellenlohnabzug von 4 % würde ein Invalideneinkommen resultieren, welches verglichen mit dem Valideneinkommen einen Invaliditätsgrad von mindestens 50 % und somit einen Anspruch auf eine halbe Invalidenrente zur Folge hätte.