Citation: 5A_114/2008 07.08.2008 E. B

E.________ errichtete am 29. Januar 2001 eigenhändig ein Testament und sah darin unter anderem Folgendes vor: In Ziff. 1: "Ich setze meine Nachkommen O.________, P.________ und Q.________ zu Gunsten meines Sohnes B.________ auf den Pflichtteil." In Ziff. 2: "Mein Sohn B.________, der bereits Aktionär ist, soll mein Nachfolger der Firma E.________ AG, werden ..." In Ziff. 3: "Ferner verfüge ich, dass die Firma E.________ AG, verpflichtet ist, Frau K.________ eine lebenslängliche Rente von Fr. 3'000.--/dreitausend pro Monat auszubezahlen. Ferner soll sie ein unentgeltliches Wohnrecht in der Privatliegenschaft I.________ erhalten, und zwar bis zum Zeitpunkt, da die Tochter Q.________ das 20. Altersjahr zurückgelegt hat. Alle Unkosten, Unterhalt, Steuern, Gebühren, exkl. Elektrisch, Wasser, Telefon, TV, fallen zu Lasten der Firma E.________ AG. Sollte sich Frau K.________ verheiraten, so fallen die Rente und das Wohnrecht automatisch dahin." In Ziff. 6: "... Der Gasthof H.________, L.________, soll meinem Sohn B.________ zum Anrechnungswert von Fr. 1'500'000.-- zu Alleineigentum zugewiesen werden. ..." In Ziff. 6 [recte 7]: "Sofern mein Sohn O.________ dieses Testament und die darin enthaltenen Wertbestimmungen akzeptiert und nicht anficht, soll ihm zusätzlich ein Betrag von 1'000'000.-- (eine Million Franken) in fünf jährlichen Raten à 200'000.-- ausbezahlt werden." In Ziff. 8 [recte 9]: "Hiermit hebe ich die früheren Testamente vom 9. Mai 1986, vom 4. Juni 1988 und vom 4. Dezember 2000 auf." Im letzten Absatz: "Als Testamentsvollstrecker und Erbschaftsliquidator setze ich Herrn W.________ in Zusammenarbeit mit Herrn N.________ ein. ..." Beim letzten aufgehobenen Testament vom 4. Dezember 2000 handelt es sich um eine "Öffentliche letztwillige Verfügung", die von Notar N.________ beurkundet wurde und die der eigenhändigen letztwilligen Verfügung vom 29. Januar 2001 teilweise als Vorlage diente. Ziff. 3 über die Verpflichtungen der Firma E.________ AG gegenüber K.________ stimmt praktisch wörtlich mit Art. 3 der öffentlichen letztwilligen Verfügung vom 4. Dezember 2000 überein. Die bedingte Zuwendung an den Sohn O.________ in Ziff. 6 [recte 7] entspricht inhaltlich Art. 4 der öffentlichen letztwilligen Verfügung vom 4. Dezember 2000 mit dem Unterschied, dass gemäss Art. 4 ausdrücklich die Firma E.________ AG verpflichtet war, dem auf den Pflichtteil gesetzten O.________ 1 Mio. Fr. auszubezahlen.