Citation: 2C_167/2024 E. 1.1

1.1. A.________ (geb. 1992), kosovarischer Staatsangehöriger, heiratete am 19. Dezember 2013 in seinem Heimatland eine damals in Italien wohnhafte rumänische Staatsangehörige, die am 6. Juli 2017 alleine in die Schweiz einreiste und im Juni 2018 eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erhielt. Am 19. April 2022 reiste A.________ in die Schweiz ein, woraufhin ihm das Migrationsamt des Kantons Thurgau am 12. Dezember 2022 im Rahmen des Familiennachzugs eine bis am 31. Mai 2023 gültige Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA erteilte. Mit Schreiben vom 11. Januar 2023 teilte die Ehefrau von A.________ den Einwohnerdiensten U.________ mit, dass es per 23. Dezember 2022 zur Trennung zwischen den Ehegatten gekommen sei. Gleichentags reichte sie beim Bezirksgericht U.________ die Scheidung ein. Am 1. März 2023 zog die Ehefrau im Rahmen des Eheschutzverfahrens die Scheidungsklage wieder zurück, wobei von der Trennung der Eheleute seit 1. Dezember 2022 gerichtlich Vormerk genommen und die eheliche Wohnung der Ehefrau zugewiesen wurde.