Citation: 7B_47/2025 E. 3

Die Vorinstanz legt ausführlich dar, dass und inwiefern sich die Beschuldigte nicht wegen einer Strafbestimmung des UWG strafbar gemacht habe. Auch seien keine anderen Strafnormen ersichtlich, die durch die Beschuldigte mit ihrem Vorgehen erfüllt würden. Fraglich sei zwar, ob die Forderung der Beschuldigten auf den AGB der Verkäuferin und der Vereinbarung der Beschuldigten mit dem Preisüberwacher oder auf sonstigen Bestimmungen basiere und damit eine genügende Rechtsgrundlage habe. Diese Frage müsse allerdings vorliegend nicht beurteilt werden, sondern wäre in einem zivil- oder betreibungsrechtlichen Verfahren zu beantworten. Auch die Höhe der durch die Beschuldigte geltend gemachten Kosten für die Zusatzleistungen sowie allgemein die Höhe der Versandkosten für Lieferungen in die Schweiz im Vergleich zum Versand in Deutschland oder die EU seien vorliegend, da strafrechtlich nicht relevant, nicht zu beurteilen. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, was am angefochtenen Beschluss in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht fehlerhaft sein sollte. Mit der blossen Behauptung, die Verletzung der "Preisbekanntgabe-Pflicht" sei "sehr wohl strafbar", kommt der Beschwerdeführer den Begründungsanforderungen jedenfalls nicht nach. Im Übrigen setzt er sich nicht ansatzweise mit den Erwägungen der Vorinstanz auseinander. Dass die Vorinstanz bei ihren tatsächlichen Feststellungen in Willkür verfallen wäre und/oder beim von ihr festgestellten Sachverhalt gegen das Recht verstossen hätte, tut er nicht dar. Der Begründungsmangel ist offensichtlich (Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 BGG).