Citation: 1C_514/2024 E. 7.2

7.2. Die Beschwerdeführenden führen aus, die Vorinstanz werfe ihnen vor, sie seien an den mutmasslichen Geldwäschereihandlungen von G.________ beteiligt bzw. hätten davon profitiert. Dieser Verdacht habe weder das SEM in seiner Ablehnungsverfügung noch der NDB in seinen Amtsberichten geäussert. Einzig das fedpol habe dies nebenbei und ohne zu belegen behauptet. Die Vorinstanz habe den Beschwerdeführenden diesen Vorwurf nicht klar vorgelegt, sondern ihnen einzig Ausdrucke von 16 öffentlich zugänglichen Internetartikeln zugestellt. Es sei nicht die Aufgabe der Beschwerdeführenden, die in den Artikeln enthaltenen Tatsachenbehauptungen zu überprüfen und sie hätten auch nicht wissen können, dass sie dies tun müssten. Es sei ihnen nicht bewusst gewesen, dass die Vorinstanz diese Artikel nicht hinterfragen würde. Weiter könne man von ihnen nicht erwarten, dass sie aufs Geratewohl ihre gesamten finanziellen Verhältnisse offenlegen würden. Insgesamt habe die Vorinstanz so ihre Aufklärungspflicht als Ausfluss der Mitwirkungspflicht und ihre Orientierungspflicht als Teil-gehalt des verfassungsmässigen Anspruchs auf rechtliches Gehör verletzt. Die Vorinstanz habe zudem den Untersuchungsgrundsatz verletzt, indem sie sie nicht aufgefordert habe, zu bestimmten Tatsachenbehauptungen konkrete Beweismittel, wie z.B. konkrete Steuerdokumente, einzureichen.