Citation: 5C.90/2005 06.06.2005 E. A

X.________ und Y.________ heirateten am 12. Mai 1995 und wurden am 20. Juni 1995 Eltern des Kindes Z.________. Im Dezember 2001 beantragten die Ehegatten gemeinsam die Scheidung ihrer Ehe. Während des Verfahrens liessen sie die Vaterschaft gutachterlich abklären. Gemäss Bericht des Instituts für Rechtsmedizin am Kantonsspital A.________ vom 28. Juni 2002 ist Y.________ nicht der Vater des ehelichen Kindes. Das Kreisgericht Rheintal schied am 16. Mai 2003 die Ehe der Parteien: Es genehmigte namentlich die Teilvereinbarungen der Ehegatten über die Zuteilung der elterlichen Sorge an die Mutter sowie über das Umgangsrecht des Vaters und verpflichtete letzteren zur Leistung eines monatlichen Kinderunterhaltes von Fr. 900.--. Zudem wurde Y.________ verurteilt, an X.________ einen nachehelichen Unterhalt von monatlich Fr. 2'100.-- bis Juni 2005 und danach von Fr. 400.-- bis Ende Dezember 2006 zu bezahlen. Dieser Entscheid erwuchs am 11. Juni 2003 in Rechtskraft, nachdem beide Parteien auf eine Berufung verzichtet hatten. Am 23. Juli 2003 gelangte X.________ wegen des ehelichen Kindesverhältnisses an die Vormundschaftsbehörde B.________, die Z.________ einen Beistand ernannte mit dem Auftrag, die Vaterschaft von Y.________ anzufechten. Auf Klage des Kindes stellte das Kreisgericht Rheintal mit Entscheid vom 5. Dezember 2003 fest, dass zwischen Z.________ und Y.________ kein Vaterschaftsverhältnis besteht.