Citation: 8C_666/2013 E. 3.1

3.1. Das kantonale Gericht gelangte gestützt auf einen Vergleich der im Zeitpunkt der ursprünglichen Rentenverfügung vom 16. September 2002 vorgelegenen medizinischen Unterlagen (Gutachten des Prof. Dr. med. S.________ vom 23. April 2002 samt Ergänzungen vom 6. August 2002 und 19. Oktober 2002; Austrittsbericht der Rehaklinik Z.________ vom 12. Januar 2000; Bericht des Dr. med. C.________, Facharzt FMH Neurologie, vom 22. Februar 2000; Bericht über die neuropsychologische Untersuchung in der Rehaklinik Z.________ vom 23. März 2000; Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. F.________ vom 3. Juli 2000; Hausarztbericht des Dr. med. T.________ vom 22. November 2000 und Bericht über die Abklärung der beruflichen Abklärungsstelle B.________ vom 23. August 2001) mit den im Zeitpunkt der Rentenaufhebung gemäss Verfügung vom 23. März 2011, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 9. Mai 2012, vorgelegenen Akten (Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle X.________ vom 20. Dezember 2010; Gutachten der medizinischen Abklärungsstelle Y.________ vom 30. September 2011; Bericht des behandelnden Psychiaters Dr. med. E.________ vom 20. April 2012) zum Schluss, die ursprüngliche Berentung sei vorab aufgrund rheumatologischer Befunde, anhaltender Schmerzen und damit verbundener Konzentrationsschwierigkeiten sowie - in zweiter Linie - wegen rezidivierender depressiver Episoden erfolgt. Hinsichtlich der Schmerzzustände und der weichteilrheumatischen Befunde wie auch der psychischen Beschwerden sei eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation eingetreten. Da sich der medizinisch relevante Sachverhalt im Vergleichszeitraum nach den Feststellungen der Vorinstanz massgeblich verbessert hat, nahm sie eine Neubeurteilung des Invaliditätsgrades vor. Sie prüfte daher gestützt auf Art. 7 Abs. 2 ATSG und BGE 136 V 279 sinngemäss nach der Rechtsprechung zu den anhaltenden somatoformen Schmerzstörungen (BGE 130 V 352), ob die Restbeschwerden der HWS-Verletzung (Schleudertrauma) ohne organisch nachweisbare Funktionsausfälle invalidisierend wirken. Dabei kam sie zum Schluss, dass keines der einschlägigen Kriterien deutlich erfüllt sei, weshalb den von der HWS-Distorsion herrührenden Beschwerden keine invalidisierende Wirkung zukomme. Vielmehr verfüge der Versicherte mit überwiegender Wahrscheinlichkeit über genügend Ressourcen, die es ihm erlaubten, seine Beschwerden zu überwinden und einer Erwerbstätigkeit entsprechend der bisherigen Tätigkeit nachzugehen. Anspruch auf eine Rente der obligatorischen Unfallversicherung bestehe daher nicht mehr.