Citation: 2C_6/2023 E. 2.3

2.3. Vorliegend ist die Vorinstanz auf die bei ihr erhobene Beschwerde nicht eingetreten, weil sie erachtet hat, dass die Beschwerdeführerin die Legitimationsvoraussetzungen gemäss Art. 48 Abs. 1 lit. b und c VwVG (SR 172.021) nicht erfülle. So habe die Beschwerdeführerin nicht ausdrücklich geltend gemacht, sie würde, wenn die Ausschreibung im Sinne ihrer Vorbringen abgeändert würde, selbst ein Angebot für das ausgeschriebene Projekt einreichen. Aufgrund ihrer eigenen Darstellungen im vorinstanzlichen Verfahren könne auch nicht davon ausgegangen werden, dass sie eine derartige Absicht habe. Da sie selbst keine potentielle Anbieterin der in Frage stehenden Leistung, sondern lediglich eine potentielle Lieferantin von derartigen Anbietern sei, sei sie nicht unmittelbar von der Ausschreibung betroffen und besitze kein schutzwürdiges Interesse an deren Aufhebung. Zusätzlich hat das Bundesverwaltungsgericht in einer Eventualbegründung erwogen, dass die Beschwerde auch bei einer materiellen Beurteilung keine Erfolgsaussichten gehabt hätte. Dabei hat es insbesondere die von der Beschwerdeführerin gerügte Verletzung von Art. 30 Abs. 2 und 3 (Technische Spezifikationen) des Bundesgesetzes vom 21. Juni 2019 über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB; SR 172.056.1) geprüft und verneint.