Citation: 9C_578/2022 E. 4.1

4.1. Die IV-Stelle ermittelte für die vorliegend interessierende Zeit ab dem 1. September 2018 ein Valideneinkommen von Fr. 73'472.- und ein Invalideneinkommen von Fr. 28'505.-. Die Beschwerdeführerin vertritt die Auffassung, gestützt auf BGE 144 V 63 sei das Valideneinkommen herabzusetzen; zu Gunsten des Beschwerdegegners ging sie indessen nicht von einem Einkommen in der Höhe von 80 % des von der IV-Stelle ermittelten Valideneinkommen (Fr. 58'777.60), sondern von einem höheren Validenlohn (Fr. 66'450.80) aus. Die Massgeblichkeit dieses Valideneinkommens war sowohl im vor- wie auch im letztinstanzlichen Verfahren unbestritten. Umstritten ist demgegenüber, ob neben dem Validen- auch das Invalideneinkommen dem Beschäftigungsgrad anzupassen ist. Während die Vorinstanz dies unter Hinweis auf BGE 129 V 132 und BGE 136 V 390 bejahte, macht die Beschwerdeführerin geltend, eine solche Herabsetzung verstosse gegen die in BGE 144 V 63 festgesetzten Grundsätze der Invaliditätsbemessung Teilzeitbeschäftigter.