Citation: 5C.176/2003 05.02.2004 E. 4

Die Klägerin verlangt von der Beklagten 1 zusätzlich die Rückerstattung des Ertrages aus der Liegenschaft. Das angefochtene Urteil enthält zu diesem Punkt keine Erwägungen. Das Bezirksgericht hatte der Klägerin unter diesem Titel zu Lasten der Beklagten 1 einen Betrag von Fr. 121'500.-- zugestanden. Die Anfechtungsklage bezweckt die Wiederherstellung des schuldnerischen Vermögens, wie es ohne die anfechtbare Handlung vorhanden wäre. Diesem Zweck entspricht, dass der Anfechtungsbeklagte Früchte und Erträgnisse herauszugeben hat, selbst wenn er gutgläubig ist (BGE 98 III 44 E. 3 S. 47; Thomas Bauer, a.a.O., N. 22 zu Art. 291 SchKG; Pierre-Robert Gilliéron, a.a.O., N. 19 zu Art. 291 SchKG; Hans Peter Berz, a.a.O., S. 110 f.). Die Berufung ist folglich diesbezüglich gutzuheissen. Im angefochtenen Urteil fehlen tatsächliche Feststellungen über Bestand und Höhe des Liegenschaftsertrages. Die Sache ist daher auch in diesem Punkt an die Vorinstanz zurückzuweisen (Art. 64 Abs. 1 OG).