Citation: 8C_356/2024 E. A

A.________, geboren 1980, arbeitete seit dem 1. September 2019 als Allrounderin im Hotel B.________ und war dadurch bei der Hotela obligatorisch gegen die Folgen von Unfällen versichert, als sie am 26. Dezember 2019 auf einem Fussgängerstreifen von einem Personenwagen angefahren wurde. Im Spital C.________, wo A.________ vom 26. Dezember 2019 bis 8. Januar 2020 stationär behandelt wurde, ergaben sich folgende Diagnosen: ein Polytrauma (mit grossem Epiduralhämatom links frontal und undislozierter Kalottenfraktur links frontal), eine Fraktur am Digitalis I der rechten Hand, eine undislozierte vordere und hintere Beckenringfraktur links, ein grosses Galea- und Monokelhämatom links frontal, eine Kniegelenkskontusion links und eine arterielle Hypertonie. Noch am 26. Dezember 2019 erfolgte eine Kraniotomie und Evakuation des Epiduralhämatoms. Vom 8. Januar bis 14. März 2020 befand sich A.________ zur stationären Rehabilitation in der Klinik D.________. Die Hotela gewährte Heilbehandlung und richtete Taggeld aus. Im Rahmen der medizinischen Abklärungen holte sie neben den Berichten der behandelnden Ärzte vom Haftpflichtversicherer ein von diesem in Auftrag gegebenes neurologisches Gutachten vom 3. Juni 2020 sowie versicherungsmedizinische Beurteilungen ein. Zudem liess sie A.________ durch die Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) Zentrum für Medizinische Begutachtung, Basel (nachfolgend: ZMB) polydisziplinär begutachten (Gutachten vom 16. August 2021mit Ergänzungen vom 20. Dezember 2021 und 17. Mai 2022). Mit Verfügung vom 17. August 2022 stellte die Hotela die Versicherungsleistungen per 31. Dezember 2021 ein, da spätestens ab diesem Zeitpunkt die geklagten Beschwerden und Einschränkungen in keinem adäquaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 26. Dezember 2019 stünden. Auf Einsprache von A.________ hin hielt die Hotela an ihrer Verfügung fest (Einspracheentscheid vom 1. Februar 2023).