Citation: 7B_151/2025 E. 2.4.4

2.4.4. Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdeführer schliesslich, wenn er sich auf den Standpunkt stellt, die handschriftlichen Notizen des in seiner Zelle vorgefundenen Zettels, seine Drohungen über seinen WhatsApp-Status, sein Erscheinen bei der Geschäftsstelle einer kantonalen politischen Partei zwecks Ausfindigmachens der Adresse von F.________ und der Zwischenfall anlässlich seiner polizeilichen Anhaltung stellten keine hinreichend konkreten Drohungshandlungen für die Annahme von Ausführungsgefahr dar. Angesichts der ständigen bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach bei drohenden Tötungsdelikten keine maximal ausgeprägte ungünstige Prognose für die Annahme von Ausführungsgefahr nötig ist (vgl. E. 2.2 hiervor), ist der Vorinstanz zuzustimmen, dass gestützt auf die per WhatsApp konkret ausgesprochene Todesdrohung, der handschriftlich angefertigten Liste mit möglichen Zielpersonen für Gewaltdelikte und der in der psychiatrischen Vorabstellungnahme beschriebenen negativen Legalprognose von einer ernsthaften und unmittelbaren Gefahr von drohenden schweren Verbrechen gegen Leib und Leben auszugehen ist. Die Vorinstanz verletzt damit kein Bundesrecht, wenn sie das Vorliegen von Ausführungsgefahr gemäss Art. 221 Abs. 2 StPO bejaht.