Citation: 6B_186/2016 E. 2.3

2.3. Die erste Instanz hielt unter Hinweis auf ein Schreiben der Vormundschaftsbehörde vom 14. August 2009 an den Beschwerdeführer fest, dieser sei von der Behörde spätestens am 14. August 2009 aufgefordert worden, die bereits eingegangenen und die künftig eingehenden Mietzinse auf das Liegenschaftskonto von A.________ weiterzuleiten. Sie stellte zudem fest, die vom Beschwerdeführer behauptete mündliche Vereinbarung betreffend Verrechnung habe nicht bestanden. Auch die Vorinstanz qualifiziert die Behauptung des Beschwerdeführers, er habe mit der Vormundschaftsbehörde mündlich eine Vereinbarung betreffend Verrechnung abgeschlossen, als Schutzbehauptung, für deren Richtigkeit nichts spreche. Ob er das Schreiben der Vormundschaftsbehörde vom 14. August 2009 betreffend Ablieferung der Mietzinseinnahmen erhalten habe, was der Beschwerdeführer bestritt, lässt die Vorinstanz offen, da die Frage rechtlich unerheblich sei. Die Pflicht zur Ablieferung der ihm im Rahmen des Auftrags zugekommenen Vermögenswerte ergebe sich direkt aus dem Obligationenrecht.