Citation: 8C_322/2021 E. 5.1

5.1. Das kantonale Gericht erwog, der Beschwerdeführer habe sowohl am 29. Juni in der Klinik H.________ (Notfallzentrum) als auch in der Unfallmeldung vom 3. Juli 2019 geschildert, beim Anlassen des Aussenbordmotors durch Ziehen an der Anlasserschnur einen sofortigen Schmerz in der rechten Schulter verspürt zu haben. Gestützt auf diese Aussagen der ersten Stunde fänden sich keine äusseren Umstände, die den natürlichen Bewegungsablauf des Anlassens eines Aussenbordmotors in programmwidriger Weise gestört hätten; der so geschilderte Ereignishergang weise keinerlei Unfallcharakter auf. Weiter legte die Vorinstanz dar, am 8. Juli 2019 habe der Beschwerdeführer gegenüber Dr. med. G.________ angegeben, beim mehrfachen Ziehen des Anlassers abgerutscht zu sein. Im Formular zum Ereignis vom 15. Juli 2019 habe er demgegenüber geschildert, er sei "etwas ausgerutscht". Das eine impliziere eine Fehlbewegung mit der Hand, das andere eine solche mit den Beinen. Gemäss den Ausführungen in der Beschwerde habe es sich ausschliesslich um ein Ausrutschen gehandelt, welches gemäss den zeitnahen Schilderungen des Beschwerdeführers ("etwas ausgerutscht") jedoch nicht weiter signifikant gewesen sei. Jedenfalls vermöchte er nicht darzulegen, dass sich der Ablauf des Anlassens des Motors mit der Zugschnur massgeblich verändert hätte. Auch dieser Vorgang enthalte keine Ungewöhnlichkeit, wobei der Beschwerdeführer z.B. auch kein Schaukeln, etwa wegen einer unvorhergesehenen Welle, geltend gemacht habe. Mit überwiegender Wahrscheinlichkeit sei ein massgebliches Unfallereignis somit nicht erstellt.