Citation: 5A_618/2018 E. 4

Das Obergericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten, da es als obere Aufsichtsbehörde nur für Beschwerden gegen Entscheide der unteren Aufsichtsbehörde zuständig sei. Die Beschwerdeführerin wisse aus früheren Verfahren, dass sie zuerst an die untere Aufsichtsbehörde zu gelangen habe. Selbst wenn die Beschwerde zu behandeln wäre, so stiesse sie ins Leere, da der Zahlungsbefehl ergangen sei, die Beschwerdeführerin mit einer Zustellung des Gläubigerdoppels habe rechnen müssen, sie die Sendung aber nicht abgeholt habe und diese als zugestellt gelte. Die Beschwerde an das Bundesgericht erschöpft sich im Wesentlichen in einer Schimpftirade auf das Obergericht. Die Ausführungen der Beschwerdeführerin weisen zu grossen Teilen keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem angefochtenen Beschluss auf. Mit den Gründen, weshalb das Obergericht die Beschwerde nicht behandelt hat, befasst sich die Beschwerdeführerin nicht. Wenn sie nunmehr verlangt, dass das Obergericht ihre Eingaben an das zuständige Gericht weiterzuleiten habe, so übergeht sie, dass ihr der Instanzenzug bekannt ist. Ebenso wenig befasst sie sich damit, dass sie mit der Zustellung des Gläubigerdoppels hätte rechnen müssen. Weshalb sie Anrecht auf nochmalige Zustellung per A-Post haben sollte, erläutert sie nicht. Zur Entgegennahme von Strafanzeigen ist das Bundesgericht nicht zuständig. Schadenersatzforderungen sind schliesslich nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Zudem ist sie querulatorisch und rechtsmissbräuchlich. Auf sie ist demnach im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG).