Citation: 1P.12/2007 13.06.2007 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer rügt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Er ist der Auffassung, die Kantonspolizei wäre verpflichtet gewesen, Fingerabdrücke am Lenkrad seines Fahrzeugs abzunehmen, da er von Anfang an beteuert habe, das Fahrzeug auf dem Rückweg nach Hause in der Nacht vom 17./18. Juni 2003 nicht selbst gefahren zu haben. 3.2 Der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art. 29 Abs. 2 BV) gibt dem Betroffenen insbesondere das Recht, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids mit rechtzeitig und formgültig angebotenen Beweisanträgen gehört zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 124 I 241 E. 2 S. 242, je mit Hinweisen). 3.3 Vorliegend zeigt der Beschwerdeführer nicht auf, dass er im polizeilichen Ermittlungsverfahren einen Beweisantrag auf Abnahme von Fingerabdrücken gestellt hätte. Wie er selber einräumt, hätte die Suche nach Fingerabdrücken in einem späteren Verfahrenszeitpunkt keinen Sinn mehr gemacht, da das Fahrzeug nach seinen eigenen Angaben von verschiedenen Personen benutzt wird. Die Abnahme von Fingerabdrücken in einem späteren Zeitpunkt hätte daher ein untaugliches Beweismittel dargestellt. Die vom Beschwerdeführer angerufenen kantonalen Bestimmungen (Art. 3, 29 und 35 der Verordnung des Kantons Obwalden über die Strafrechtspflege [Strafprozessordnung] vom 9. März 1973), welche zwar die Erforschung der Wahrheit im Strafverfahren betreffen, sind in diesem Zusammenhang unbehelflich. Unter diesen Umständen kann von einer Verletzung des Gehörsanspruchs nicht die Rede sein.