Citation: I 775/05 06.03.2006 E. 2

Die Beschwerdeführerin bringt insbesondere vor, sie leide seit Geburt unter einer Intelligenzminderung sowie unter Verhaltensauffälligkeiten und beziehe schon seit dem Kindesalter Leistungen der Invalidenversicherung. Gemäss Bericht der kantonalen Erziehungsberatung vom 17. Februar 1995 leide sie unter einer schwerwiegenden Behinderung im Sinne einer partiellen kongenitalen Oligophrenie, weshalb sie auf eine berufliche Förderung unter geschützten Bedingungen angewiesen war, was ihr auch gewährt worden sei. In der freien Wirtschaft sei das erste Arbeitsverhältnis nach ihren Anlehren bereits in der Probezeit wegen "Überforderung" aufgelöst worden. Der IK-Auszug belege, dass sie nie ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen habe erzielen können. Die Gutachter des Instituts A.________ hätten die früheren IV-Akten, insbesondere die im Zusammenhang mit den beruflichen Massnahmen getroffenen Abklärungen nicht berücksichtigt. Sie hätten es unterlassen, die Intelligenz und die Verhaltensauffälligkeiten eingehender abzuklären. Weiter erachtet es die Beschwerdeführerin als fraglich, ob ihre komplexe Situation nach einer einmaligen Konsultation habe beurteilt werden können, nachdem der zuständige Arzt am Psychiatriezentrum B.________ sich nach drei Konsultationen ausserstande gesehen habe, sich bezüglich der zumutbaren Arbeitsfähigkeit zu äussern.