Citation: 4A_496/2020 E. B

B.a. Am 1. November 2017 reichte der Arbeitnehmer beim Arbeitsgericht Zürich Klage gegen die Arbeitgeberin ein und beantragte - unter ausdrücklichem Nachklagevorbehalt -, diese zu verpflichten, ihm brutto Fr. 364'200.-- zuzüglich Zins zu bezahlen. Mit Urteil vom 19. Juni 2019 wies das Arbeitsgericht die Klage ab. Es erwog, der TVCL sei an die suspensive Bedingung eines ungekündigten Arbeitsverhältnisses geknüpft gewesen. Ein solches habe nicht vorgelegen, weshalb der TVCL nicht zustande gekommen sei und dem Arbeitnehmer demnach kein Anspruch aus diesem zustehe. B.b. Gegen diesen Entscheid erhob der Arbeitnehmer beim Obergericht des Kantons Zürich mit Eingabe vom 22. August 2019 Berufung. Mit Urteil vom 19. August 2020 wies das Obergericht die Berufung ab und schloss sich der erstinstanzlichen Schlussfolgerung an. Es erwog, die normative Auslegung führe dazu, dass der TVCL vom Bestand eines ungekündigten Arbeitsverhältnisses abhängig gewesen sei. Ein von diesem objektiven Auslegungsergebnis abweichender tatsächlicher übereinstimmender Parteiwille habe der Arbeitnehmer nicht nachzuweisen vermocht.