Citation: 1C_253/2022 E. 3.1.3

3.1.3. Die Vorinstanz führte im angefochtenen Urteil aus, dass es sich bei der erstellten Mauer entlang des Rieds um eine harte und unnatürliche Trennung zwischen dem Baugrundstück und dem angrenzenden Ried handle. Zudem sei davon auszugehen, dass eine Mauer den Wasserhaushalt des Moores zumindest lokal beeinträchtige. Jedenfalls würden die Beschwerdeführenden in keiner Weise glaubhaft darlegen, dass sich dank der erstellten Mauer eine vielfältigere und typischere Flora und Fauna anzusiedeln vermöchte, als dies im unberührten Ried möglich wäre. Insofern bestünden auch keine Anhaltspunkte dafür, dass diese Mauer zum Schutz des Moores dienen oder damit die angestrebte bzw. zu erhaltende ökologische Vernetzung mit dem bestehenden Umland sichergestellt werden könnte (vgl. E. 6.5.3 des angefochtenen Urteils). Inwiefern die Vorinstanz unter diesen Umständen in willkürlicher Weise auf die Einholung eines Gutachtens verzichtet hat, vermögen die Beschwerdeführenden nicht darzulegen. Dies ist auch nicht ersichtlich. Die Vorinstanz hat vielmehr gestützt auf die ihr vorliegenden Akten nachvollziehbar dargelegt, weshalb die Trockensteinmauer entlang des Steinibachrieds nicht als ökologisch wertvoll betrachtet werden kann (vgl. auch E. 5.4.3 hiernach).