Citation: 1P.26/2002 31.01.2002 E. 4

Nach dem Gesagten ist die Beschwerde im Sinne der Erwägungen gutzuheissen. Der angefochtene Entscheid ist aufzuheben, und die Streitsache ist zur neuen Beurteilung bzw. ausreichenden Begründung des Haftentscheides an die kantonalen Behörden zurückzuweisen. Dabei wird auch dem Beschleunigungsgebot in Haftsachen Rechnung zu tragen sein. Danach muss entweder eine gerichtliche Beurteilung innert angemessener Frist oder aber eine Entlassung aus der Untersuchungshaft erfolgen (vgl. Art. 31 Abs. 3 BV, Art. 5 Ziff. 3 EMRK). Eine Haftentlassungsanordnung durch das Bundesgericht rechtfertigt sich hingegen im heutigen Zeitpunkt nicht. Gerichtskosten sind bei diesem Verfahrensausgang nicht zu erheben (Art. 156 Abs. 2 OG). Die Zusprechung einer Parteientschädigung an den (nicht anwaltlich vertretenen) Beschwerdeführer rechtfertigt sich ebenfalls nicht (Art. 159 OG).