Citation: 6B_141/2020 E. 1.3

1.3. Die Vorinstanz geht davon aus, der Beschwerdeführer habe um die Unrechtmässigkeit seines Verhaltens gewusst. Sie berücksichtigt hierfür nebst der Tatsache, dass der Beschwerdeführer seit 1985 über einen Schweizer Führerausweis verfügt, auch, dass dieser selber das nachgemachte Kontrollschild als "bizarre" Sache bezeichnete und angab, er wäre damit nicht zur Fahrzeugkontrolle gefahren (angefochtenes Urteil E. 4.3.1 S. 9). Die Vorinstanz schliesst in Würdigung der Aussagen des Beschwerdeführers weiter aus, dass sich dieser auf die Auskunft der Polizei gegenüber einem Kollegen verliess, der sein Kontrollschild in Mendrisio/TI verloren haben soll. Im Gegensatz zum behaupteten Kollegen habe er den Verlust des Kontrollschilds auch nicht unverzüglich der Polizei gemeldet (angefochtenes Urteil E. 4.3.3 S. 9 f.). Aus der italienischen Vorgehensweise könne der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten. Der Verlust des Kontrollschilds sei auch in Italien sofort zu melden. Ein provisorisches nachgemachtes Autokennzeichen dürfe gemäss dem vom Beschwerdeführer eingereichten Dokument auch in Italien erst ab dem Antrag auf ein neues Kontrollschild, der frühestens 15-20 Tage nach der Meldung bei der Polizei gestellt werden könne, am Fahrzeug angebracht werden. Der Beschwerdeführer habe sich mithin nicht wie in Italien vorgeschrieben resp. nicht gemäss dem hinterlegten Merkblatt verhalten (angefochtenes Urteil E. 4.3.5 S. 11).