Citation: 5F_12/2020 E. 4

Der Gesuchsteller zählt wahllos die in ZPO und BGG vorgesehenen Revisionsgründe auf. Dies genügt den soeben genannten Begründungsanforderungen nicht. Entgegen seiner Ansicht kann mit Revision auch nicht allgemein die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. Da im Urteil 5A_1050/2019 vom 23. Januar 2020 auf die Beschwerde nicht eingetreten wurde, wären Revisionsgründe gegen das damals angefochtene Urteil des Obergerichts des Kantons Zug beim Obergericht vorzubringen (Urteil 4F_11/2013 vom 16. Oktober 2013 E. 3.2.1 mit Hinweisen). Soweit es dem Gesuchsteller um die Hauptsache (Beurteilung seiner damaligen Beschwerde) geht, zielt er mit seinen weitschweifigen Ausführungen und seiner wahllosen Aufzählung von angeblich verletzten Verfassungsnormen bloss auf eine Wiedererwägung des bundesgerichtlichen Entscheids ab. Wie sich bereits aus dem Erlassgesuch und dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (vgl. oben E. 2) sowie aus der beigelegten Mahnung des Finanzdiensts des Bundesgerichts ergibt, scheint es dem Gesuchsteller in erster Linie um die Aufhebung der ihm im Urteil 5A_1050/2019 auferlegten Gerichtskosten zu gehen. Er macht diesbezüglich geltend, es liege eine Härtefall vor, er sei arbeitsunfähig und seit Jahren gezwungen, ohne eigenes Verschulden weit unter dem Existenzminimum zu leben. Damit lässt sich in Bezug auf die Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege und die Auferlegung der Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- jedoch kein Revisionsgrund dartun. Das Bundesgericht hat nämlich die finanzielle Situation des Gesuchstellers nicht untersucht, sondern das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abgewiesen. Dass bezüglich dieser Beurteilung ein Revisionsgrund vorliegen würde, vermag der Gesuchsteller nicht darzutun. Am Rande ersucht der Gesuchsteller auch um Stundung und Ratenzahlung (S. 7 der Eingabe). Entsprechende Gesuche sind an den Finanzdienst des Bundesgerichts zu richten. Die Eingabe des Gesuchstellers wird deshalb mitsamt dem vorliegenden Urteil dem Finanzdienst zur allfälligen weiteren Bearbeitung übermittelt. Das Revisionsgesuch ist somit abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.