Citation: U 135/02 16.09.2002 E. A

K.________ war als Mitarbeiter im Aussendienst der Firma R.________ AG, tätig und bei der Berner Versicherung (nachfolgend Berner) zunächst privatrechtlich und ab 1. Januar 1984 gemäss UVG unfallversichert gewesen. Nachdem er bereits am 6. Mai 1982 einen Verkehrsunfall erlitten hatte, wurde er am 19. September 1984 als Lenker eines Personenwagens Opfer einer Frontalkollision, bei der er sich erhebliche Verletzungen zuzog. Über die von der Berner für den zweiten Unfall gemäss UVG zu erbringenden Leistungen kam es zu Beschwerdeverfahren. Mit Entscheid vom 11. Januar 1995 setzte das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die dem Versicherten ab 1. Januar 1993 zustehende Komplementärrente zur Rente der IV bei einem versicherten Verdienst von Fr. 68 716.80 auf Fr. 3378.75 im Monat fest. Dieser Entscheid ist unangefochten in Rechtskraft erwachsen. Im Dezember 1999 erhielt die Berner Kenntnis davon, dass dem Versicherten rückwirkend ab Juni 1996 eine Zusatzrente für die Ehefrau und ab April 1997 eine einfache Kinderrente zugesprochen worden waren. Am 30. Oktober 2000 setzte sie die monatliche Komplementärrente neu auf Fr. 2963.- ab 1. Juni 1996 und Fr. 2280.- ab 1. April 1997 fest und verfügte die Verrechnung des in der Zeit vom 1. Juni 1996 bis 31. Dezember 1999 zu viel bezahlten Betrages von Fr. 49 434.- (unter Verzicht auf einen Betrag von Fr. 348.-) mit dem Nachzahlungsbetrag der IV. Mit einer weiteren Verfügung vom 18. Dezember 2000 forderte sie die ab 1. Januar 2000 zu viel ausgerichteten Renten in Höhe von Fr. 14 663.- zurück. Gegen beide Verfügungen liess der Versicherte Einsprache erheben, wobei er die volle Anrechnung der IV-Rente als unrichtig bezeichnete und für die Zeit vom 1. Januar 1993 bis 31. Dezember 2000 eine Nachforderung von Fr. 78 423.20 erhob. Mit Einspracheentscheid vom 2. August 2001 (recte: 29. August 2001) trat die Berner auf das Begehren um Neubeurteilung des Anspruchs auf Komplementärrente ab 1. Januar 1993 nicht ein (Ziff. 1) und wies die Einsprache gegen die Verfügung vom 30. Oktober 2000 ab, soweit sie darauf eintrat (Ziff. 2). Zufolge Gutheissung des vom Versicherten eingereichten Erlassgesuches (Ziff. 3) trat sie auf die Einsprache gegen die Verfügung vom 18. Dezember 2000 wegen Gegenstandslosigkeit nicht ein (Ziff. 4).