Citation: 1P.568/2004 31.01.2005 E. 2

Im Verfahren 1P.568/2004 verlangt der Beschwerdeführer die Wiederherstellung der Beschwerdefrist gegen die prozessleitende Verfügung des Kantonsgerichtspräsidenten vom 24. August 2004. 2.1 Es ist bereits fraglich, ob es sich hierbei um einen kantonal letztinstanzlichen Entscheid handelt, der vor Bundesgericht angefochten werden kann. Die Frage kann jedoch offen bleiben, weil dem Antrag schon aus anderen Gründen nicht stattgegeben werden kann. 2.2 Gemäss Art. 35 OG kann Wiederherstellung gegen die Folgen der Versäumung einer Frist nur dann erteilt werden, wenn der Gesuchsteller oder sein Vertreter durch ein unverschuldetes Hindernis abgehalten worden ist, innert der Frist zu handeln, und binnen zehn Tagen nach Wegfall des Hindernisses unter Angabe desselben die Wiederherstellung verlangt und die versäumte Rechtshandlung nachholt. Im vorliegenden Fall ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer spätestens am 18. November 2004, als er die staatsrechtliche Beschwerde gegen den Ausstandsbeschluss des Kantonsgerichts verfasste, in der Lage gewesen wäre, auch die staatsrechtliche Beschwerde gegen die Verfügung vom 24. August 2004 zu begründen. Eine derartige Beschwerde ist jedoch bis heute nicht eingereicht worden. Wurde somit die versäumte Rechtshandlung nicht binnen der Zehn-Tages-Frist von Art. 35 OG nachgeholt, ist das Gesuch um Wiederherstellung der Beschwerdefrist abzuweisen. 2.3 Zu prüfen ist noch, ob die prozessleitende Verfügung vom 24. August 2004 zusammen mit dem Beschluss vom 18. Oktober 2004 angefochten wurde (analog Art. 87 Abs. 3 OG). Die Beschwerdeschrift vom 18. November 2004 nennt jedoch nur den Beschluss vom 18. Oktober 2004 als Anfechtungsobjekt und beantragt auch nur dessen Aufhebung. Auch die Begründung der Beschwerde befasst sich nur beiläufig mit der Verfügung vom 24. August 2004 (S. 8) und legt nicht dar, inwiefern die Androhung, weitere persönliche Eingaben des Beschwerdeführers nicht mehr entgegen zu nehmen, dessen Anspruch auf wirksame Verteidigung in der konkreten Sach- und Prozesslage verletzte. Insofern genügt sie den Anforderungen von Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht.