Citation: 7B_521/2024 E. 1.4.2

1.4.2. In dem die Landesverweisung anordnenden Urteil vom 13. August 2020 musste (siehe dazu BGE 145 IV 455 E. 9.1) und hat das Obergericht des Kantons Bern die Schlafapnoe bereits berücksichtigt und hielt das Obergericht damals ausdrücklich fest, der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers stehe der Landesverweisung nicht entgegen. Die nunmehr vom Beschwerdeführer geltend gemachte gegenteilige Behauptung, die Diagnose sei erst später gestellt worden, ist damit aktenwidrig. Auch die Nervenkrankheit, an welcher er leidet, wurde vom Obergericht in seinem Urteil vom 13. August 2020 in die Beurteilung der Anordnung der Landesverweisung explizit miteinbezogen.