Citation: 5P.43/2000 14.02.2000 E. 1

1.- Vom 29. Mai 1998 bis zum 6. April 1999 war W.________ formell die Obhut über ihren Sohn B.________, geboren am 14. Januar 1998, entzogen. Mit Verfügung der Vormundschaftsbehörde K.________ vom 4. März 1999 wurde diese Massnahme aufgehoben. Das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Zürich schrieb daraufhin das von W.________ am 3. November 1998 angehobene Verfahren auf gerichtliche Beurteilung des Obhutsentzugs als gegenstandslos ab, auferlegte die Kosten des obergerichtlichen Verfahrens im Gesamtbetrag von Fr. 5'566. 75 W.________ und verpflichtete diese, der Vormundschaftsbehörde K.________ für das obergerichtliche Verfahren eine Prozessentschädigung von Fr. 19'000.-- (inkl. MwSt) zu bezahlen (Beschluss vom 7. Juni 1999). Die dagegen gerichtete staatsrechtliche Beschwerde von W.________ hiess das Bundesgericht gut, soweit darauf eingetreten werden konnte, und hob Kostenauflage wie auch Entschädigungsverpflichtung auf (Urteil vom 19. Oktober 1999, 5P.256/1999). In Neubeurteilung der Kosten- und Entschädigungsfolgen verpflichtete das Obergericht die Vormundschaftsbehörde K.________, W.________ für das obergerichtliche Verfahren eine Prozessentschädigung von Fr. 19'000.-- (inkl. MwSt) zu bezahlen (Ziffer 3 des Beschlusses vom 10. Dezember 1999). Mit staatsrechtlicher Beschwerde wegen Verletzung von Art. 4 aBV (Willkürverbot) beantragt die Vormundschaftsbehörde K.________ dem Bundesgericht, die Entschädigungsverpflichtung gemäss obergerichtlichem Beschluss aufzuheben. Sie ersucht, der staatsrechtlichen Beschwerde im Sinne einer vorsorglichen Verfügung die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Während das Obergericht auf eine Vernehmlassung zur Beschwerdeschrift verzichtet hat, schliesst W.________ auf Abweisung des Gesuchs um Gewährung aufschiebender Wirkung. Die Vormundschaftsbehörde K.________ hat dem Bundesgericht dazu unaufgefordert eine weitere Eingabe zugestellt. Eine Beschwerdeantwort zur Sache ist nicht eingeholt worden.