Citation: 1C_100/2019 E. 1.1

1.1. Zulässig sind allerdings nur Rügen, mit denen die Verletzung politischer Rechte geltend gemacht wird. Dazu zählt die Rüge, behördliche Informationen vor bzw. in der Gemeindeversammlung seien unrichtig, irreführend oder unvollständig gewesen, was eine zuverlässige und unverfälschte Willensbildung und -äusserung der Stimmberechtigten im Sinne von Art. 34 Abs. 2 BV verhindert habe (BGE 139 I 2 E. 6.2 S. 14; 135 I 292 E. 4.2 S. 297; vgl. dazu unten E. 4 und 5). Mit Stimmrechtsbeschwerde kann grundsätzlich auch geltend gemacht werden, die Stimmbürger seien zu Unrecht daran gehindert worden, in der Gemeindeversammlung Abänderungsanträge zu stellen (vgl. unten E. 6).