Citation: 6B_1008/2021 E. 1.2

1.2. Das Argument des Beschwerdeführers, er habe sich über die Mieterstellung geirrt und gedacht, er verweigere einem Dritten den Zugang zum Mietobjekt, greift für die Vorinstanz nicht. Bis zum Hausverbot der Patentinhaberin habe nie jemand am Recht von C.________ gezweifelt, im Restaurant ein- und auszugehen. Die Behauptung des Beschwerdeführers sei schlichtweg unglaubhaft. Betreffend die Frage des Hausverbotes sei ein Rechtsirrtum zu prüfen. Es sei nicht ersichtlich, weshalb der Beschwerdeführer davon hätte ausgehen dürfen, das Hausverbot der Patentinhaberin durchsetzen zu müssen. Die Patentinhaberin habe selbst kein Hausrecht gehabt, sodass sie ihr Hausverbot lediglich durch Beizug der Polizei hätte durchsetzen können. Der Beschwerdeführer sei damals bereits anwaltlich vertreten gewesen und könne nicht ernsthaft behaupten, er habe keine Zweifel an der Rechtmässigkeit seines Tuns haben müssen. Es liege kein Rechtsirrtum vor.