Citation: 2C_410/2023 E. 2

Gemäss Art. 39 Abs. 1 BGG haben Parteien dem Bundesgericht ihren Wohnsitz oder Sitz anzugeben. Sie können überdies eine elektronische Adresse mit ihrem kryptografischen Schlüssel angeben und ihr Einverständnis dazu erklären, dass Zustellungen auf dem elektronischen Weg zu erfolgen haben (Art. 39 Abs. 2 BGG). Falls die Parteien im Ausland wohnen, haben sie ein Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen (Art. 39 Abs. 3 BGG). Gibt die Partei kein Zustelldomizil in der Schweiz an, fordert das Bundesgericht sie in der Regel unter Ansetzung einer Frist auf, ein solches zu bezeichnen. Bei ausbleibender Antwort kann das zu ergehende Urteil durch Publikation im Bundesblatt eröffnet werden. Vorliegend gab die Gesuchstellerin kein gültiges Zustelldomizil an. Die an die einzig bekannte Adresse zugestellte Eingangsanzeige vom 28. Juli 2023 wurde am 9. August 2023 mit dem Vermerk "Retour (keine Zustelladresse) " an das Bundesgericht zurückgesandt. Vor diesem Hintergrund und angesichts des Umstands, dass die Gesuchstellerin unbekannten Aufenthalts ist, kann keine Aufforderung zur Angabe eines Zustelldomizils ergehen. Auf eine Publikation dieser Aufforderung im Bundesblatt wird angesichts der konkreten Umstände und mit Blick auf den Ausgang des Verfahrens verzichtet.