Citation: 8C_303/2013 E. 4.1

4.1. Was die die geklagten Schulterbeschwerden betrifft, stellte die Vorinstanz nach ausführlicher Wiedergabe und umfassender Würdigung der medizinischen Unterlagen fest, dass diese auf die degenerative Veränderung im Schulterbereich sowie die Partialruptur der Supraspinatussehne zurückzuführen sind. Die AC-Gelenksarthrose beurteilte sie als unbestrittenermassen nicht unfallkausal. In Bezug auf die Partialruptur der Supraspinatussehne gelangte sie zum Schluss, dass aufgrund der Aktenlage ein natürlicher Kausalzusammenhang zum Unfallereignis nicht mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit gegeben ist. Sie stützte sich dabei insbesondere auf den Bericht des Kreisarztes Dr. med. A.________ vom 21. April 2011, welcher die partielle Läsion der Supraspinatussehne ohne Weiteres als mit einem Impingement-Syndrom, bei anlagebedingtem Acromion Typ II, vereinbar erklärte und als unfallfremd bezeichnete, und stellte fest, dass dessen Einschätzung nachvollziehbar und nicht in Zweifel zu ziehen sei. Sie begründete dies u.a. damit, dass die Schulterbeschwerden entsprechend dem Bericht des behandelnden Hausarztes Dr. med. B.________, Allgemeinmedizin FMH, vom 27. Januar 2010 aktenkundig erstmals gegen Ende November 2009 aufgetreten sind. Entsprechend habe die Versicherte am 4. Februar 2010 unter anderem wegen chronischer Schulterbeschwerden rechts die Behandlung bei Dr. V.________, Chiropraktor SCG/ECU angefangen. Wäre die Ruptur der Supraspinatussehe auf den Unfall zurückzuführen, sei davon auszugehen, dass die Versicherte, wenn nicht unmittelbar nach dem Unfallereignis, so doch im Verlaufe der anschliessenden Wochen spezifische Schmerzen im Bereich der Supraspinatussehne geäussert hätte und die behandelnden Ärzte in diesem Bereich auch Anzeichen einer Verhärtung oder Entzündung ersehen hätten, was nicht der Fall gewesen sei. Die Beschwerdeführerin habe sodann gemäss ihren Angaben im HWS-Fragebogen schon vor dem Unfall an Schulterbeschwerden gelitten. Ferner stellte die Vorinstanz fest, dass aufgrund des nachgereichten Berichts des Dr. med. T.________ vom 26. September 2012 ein Kausalzusammenhang zwischen Unfall und Supraspinatus-Sehenenruptur lediglich möglich sei und äusserte grundsätzlich Zweifel an diesem Bericht, da sich der behandelnde Mediziner mit seiner Einschätzung ausserhalb seines Fachgebietes befinde. Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden.