Citation: 6B_1327/2018 E. 4.1

4.1. Der Beschwerdeführer wendet sich eventualiter gegen die rechtliche Würdigung der Tat als Anstiftung zur Brandstiftung sowie gegen die Strafzumessung hinsichtlich der Einsatzstrafe hiefür. Er macht zunächst geltend, der angeblich geplante Brand habe sich nicht verwirklicht, weil als Ersatzursache die Explosion dazwischen getreten sei. In Bezug auf die angeblich in Auftrag gegebene Brandstiftung sei es demnach beim Versuch geblieben. Zwar habe sich unmittelbar nach der Explosion ein Vollbrand ereignet. Die Explosion sei indes durch die beiden Brandstifter fahrlässig verursacht worden und der Brand sei die unmittelbare Folge dieser Explosion gewesen. Nach dem Beweisergebnis sei die Zerstörung des Lagergebäudes und der verursachte Gesamtschaden allein auf die Explosion und nicht auf einen geplanten kontinuierlichen Brand zurückzuführen. Für die Auswirkungen dieser Explosion sei er strafrechtlich nicht verantwortlich. Der Schuldspruch wegen Anstiftung zu vollendeter Brandstiftung verletze daher Bundesrecht. Zudem werde in der Anklageschrift in Bezug auf den Vorsatz nicht umschrieben, ob er die Gemeingefahr gewollt oder zumindest in Kauf genommen und ob er den Brandstiftern die Verwendung eines Brandbeschleunigers aufgetragen habe. Wenn man von der Hypothese seiner Täterschaft ausgehe, sei im Zweifel zu seinen Gunsten davon auszugehen, dass er lediglich den Brand seiner Schallplatten gewollt habe. Es sei nicht zulässig ihm einen Eventualvorsatz bezüglich einer Schädigung Dritter oder der Herbeiführung einer Explosion zu unterstellen. Zwar seien im Schuppen noch andere Gegenstände eingelagert gewesen, doch hätten diese für ihn keinen erkennbaren grösseren Wert gehabt. Zudem seien die bei der Explosion angeblich zerstörten Wertsachen von B.________ optisch von seinem eigenen Garagenabteil abgetrennt gewesen, so dass er diese gar nie gesehen habe (Beschwerde S. 32 ff.). In Bezug auf die Strafzumessung macht der Beschwerdeführer geltend, es sei unzulässig, für die objektiven Tatkomponenten auf die Erwägungen zum Mitangeklagten Y.________ zu verweisen, da nicht geklärt sei, inwieweit dieser die angeblichen Instruktionen umgesetzt habe oder darüber hinausgegangen sei. Zudem sei das Ausmass des Schadens in erster Linie das Ergebnis der Explosion. Im Weiteren widerspreche die Annahme der Vorinstanz, wonach das Feuer leicht auf andere Gebäude hätte übergreifen können, dem Polizeirapport, welcher festhalte, dass die Feuerwehr den Brand relativ rasch habe unter Kontrolle bringen können und keine Gefahr für die umliegenden Gebäude bestanden habe. Abgesehen davon habe es sich bei dem Brandobjekt nicht um ein Wohngebäude, sondern um einen garageähnlichen Lagerschuppen in einem reinen Industrieareal gehandelt. Es treffe ihn auch kein Verschulden hinsichtlich der Gefährdung von allfälligen Passanten durch herabstürzende Trümmerteile, zumal diese allein Folge der Explosion gewesen sei. Ausserdem hätten sich zur Zeit der Brandlegung längst keine Angestellten mehr auf dem Gelände aufgehalten. Bei dieser Sachlage und angesichts des Umstands, dass er nicht vorbestraft sei, sei die Erhöhung der gesetzlichen Mindesteinsatzstrafe für die Brandstiftung um mehr als das Dreifache unverhältnismässig, zumal die Vorinstanz sein Verschulden als gerade noch leicht einstufe (Beschwerde S. 34 ff.).