Citation: 6P.178/2001 11.01.2002 E. 2

2.- a) Im Fall vier der Zusatzanklage verkaufte M.________ der Leasingfirma zwei Notstromaggregate und liess sich diese anschliessend leasen, obwohl er gar nie im Besitz der Aggregate war. Der Leasingfirma wurde durch eine gefälschte Rechnung vorgetäuscht, dass M.________ die Aggregate gekauft und in seinem Besitz hätte. Eine Mitarbeiterin der Leasingfirma stellte einen Verrechnungsscheck über DM 285'000.-- aus, den der Beschwerdeführer über das Konto seiner seinerzeitigen Freundin einlöste. Nach der ersten wurden keine weiteren Leasingraten mehr bezahlt (angefochtener Entscheid S. 10/11). Der Beschwerdeführer leitete den eingelösten Betrag nach Abzug seiner Provision an M.________ weiter (angefochtener Entscheid S. 16). b) Der Beschwerdeführer bestritt im kantonalen Verfahren, zum Zeitpunkt des Abschlusses des Leasingvertrages bzw. der Vermögensverfügung gewusst zu haben, dass der Mitarbeiterin der Leasingfirma eine gefälschte Rechnung vorgelegt wurde (angefochtener Entscheid S. 11). Daran hält er vor Bundesgericht fest (Beschwerde S. 3). Bei der Beurteilung dieser Frage ist davon auszugehen, dass der Beschwerdeführer die für das Geschäft nötigen Dokumente zusammengestellt hat (angefochtener Entscheid S. 16). Dies wird in der Beschwerde nicht bestritten. Folglich war dem Beschwerdeführer die gefälschte Rechnung jedenfalls bekannt. Das Obergericht stützt sich im Übrigen unter anderem auf die Aussage von M.________, wonach der Beschwerdeführer der Mitarbeiterin der Leasingfirma erklärt habe, dass er die Geräte bezahlt habe (angefochtener Entscheid S. 19 mit Hinweis auf act. 102). Der Beschwerdeführer äussert sich zu dieser Feststellung des Obergerichts und zu act. 102 nicht (vgl. Beschwerde S. 3/4). Wenn der Beschwerdeführer jedoch der Mitarbeiterin der Leasingfirma gegenüber fälschlich behauptete, die Geräte seien bezahlt, liegt die Annahme nahe, dass er auch gewusst hat, dass die Rechnung gefälscht war. Diese Annahme ist jedenfalls nicht willkürlich. c) Das Obergericht stellt fest, es sei der Beschwerdeführer gewesen, der den Check in Empfang genommen habe (angefochtener Entscheid S. 21). Dies wird vom Beschwerdeführer bestritten (Beschwerde S. 4), ist jedoch unwesentlich. Entscheidend ist, dass er den Check eingelöst und den erhaltenen Betrag nach Abzug seiner Provision an M.________ weitergeleitet hat.