Citation: 6B_1133/2023 E. 3.3

3.3. Die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführer habe die insgesamt Fr. 6 Mio. auf den Konti seiner Töchter, an denen er wirtschaftlich berechtigt gewesen sei, dem Betreibungsamt angeben müssen. Aufgrund der zeitlichen Nähe zu den Zahlungsbefehlen und den Vermögensverschiebungen, der Bevollmächtigung des Beschwerdeführers in einem gewissen Zeitraum auf die Konti seiner Töchter, die fehlende Anlage der Gelder, dem Alter seiner Töchter, sowie dem Umstand, dass seine Töchter die Gelder nicht angetastet haben und nichts gegen die Pfändung vorgenommen haben, sei davon auszugehen, dass das Geld dem Beschwerdeführer gehört habe. Die Vermögenswerte des Beschwerdeführers seien auf andere, vom Betreibungsamt nicht entdeckte Konti verschoben worden, wo sie in ihrem Wert erhalten blieben, bzw. sich aufgrund der Zinsen gar vermehrten. Das Beiseiteschaffen sei bei allen der angeklagten Geldtransfers ohne Weiteres gegeben. Ferner habe der Beschwerdeführer nicht bloss geschwiegen. Der Beschwerdeführer habe sein Vermögen aktiv auf dem Betreibungsamt unbekannte Konten, die teilweise auf die Töchter lauteten oder sich im Ausland befanden, verschoben und es so beiseite geschafft. Dadurch habe er dieses Vermögen verheimlicht. Aufgrund des Verhaltens des Beschwerdeführers habe das Betreibungsamt umfangreiche Pfändungsbemühungen betrieben und die ursprünglich versteckten Vermögenswerte erst nach und nach entdeckt. Durch die Manipulationen des Beschwerdeführers habe es die Vermögenswerte vor Ausstellung der Verlustscheine trotz aktiven Nachforschungen nicht finden können. Das Verhalten des Beschwerdeführers habe unmittelbar dazu geführt, dass die Forderungen der Gläubiger nicht gedeckt werden konnten. Der Zugriff der Gläubiger auf das Exekutionssubstrat sei somit nicht nur verzögert, sondern auch erschwert worden.