Citation: 1A.134/2002 17.07.2003 E. 1

1.1 Die Beschwerdeführer rügen die unrichtige Anwendung von Bundesrecht, insbesondere von Art. 24, Art. 24c und Art. 24d RPG sowie der dazugehörigen Bestimmungen der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV, SR 700.1). Weiter machen sie geltend, Art. 34 Abs. 5 RPV verletze Art. 24 ff. RPG. Das Verwaltungsgericht habe ferner kantonales Recht willkürlich angewendet. 1.2 Gemäss Art. 34 Abs. 1 RPG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht unter anderem zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen über die Zonenkonformität von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen sowie über Bewilligungen im Sinne der Art. 24 - 24d RPG. Soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig ist, kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich Überschreitung und Missbrauch des Ermessens, und die unrichtige oder unvollständige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gerügt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Zum Bundesrecht im Sinne von Art. 104 lit. a OG gehört auch das Bundesverfassungsrecht (und damit der Willkürvorwurf von Art. 9 BV; BGE 126 II 300 E. 1b; 121 II 39 E. 2d/bb S. 47, 72 E. 1b S. 75, je mit Hinweisen). Hat eine richterliche Behörde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an den festgestellten Sachverhalt gebunden, es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig, unvollständig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt worden (Art. 105 Abs. 2 OG). Nebst der Rüge der Verletzung von Art. 24 ff. RPG erheben die Beschwerdeführer auch den Vorwurf der Verletzung von § 38 des Planungs- und Baugesetzes des Kantons Solothurn vom 3. Dezember 1978 (PBG; BGS 711.1). Bei dieser Bestimmung handelt es sich um unselbstständiges kantonales Ausführungsrecht zu Art. 24d RPG. Das Bundesgericht prüft die erwähnte Rüge ebenfalls im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde (BGE 126 II 171 E. 1a mit Hinweisen). 1.3 Die Beschwerdeführer sind beschwerdeberechtigt (Art. 103 lit. a OG). Auch die übrigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erfüllt. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher einzutreten. 1.4 Der rechtserhebliche Sachverhalt geht mit genügender Klarheit aus den Akten hervor. Auf den beantragten Augenschein kann daher verzichtet werden. 1.5 Die Beschwerdeführer haben vor Bundesgericht antragsgemäss Gelegenheit erhalten, zum Protokoll inklusive Fotosatz des Augenscheins vor Verwaltungsgericht Stellung zu nehmen. Entgegen der bundesgerichtlichen Einladung haben sie am 30. April 2003 eine Stellungnahme zu den Vernehmlassungen des Verwaltungsgerichts und des ARE eingereicht. Ein zweiter Schriftenwechsel findet aber nur ausnahmsweise statt (Art. 110 Abs. 4 OG). Vorliegend bestand kein Anlass dazu. Weder das Verwaltungsgericht noch das ARE brachten in ihren Vernehmlassungen wesentliche neue Elemente vor. Die Beschwerdeführer haben in ihrer Stellungnahme keinen Bezug auf das Augenscheinsprotokoll oder den Fotosatz genommen. Die Stellungnahme vom 30. April 2003 zu den Vernehmlassungen des Verwaltungsgerichts und des ARE erfolgte unaufgefordert.