Citation: 6B_96/2015 E. 2.3

2.3. Die Einwände des Beschwerdeführers zur vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung erschöpfen sich weitgehend in appellatorischer Kritik, worauf nicht einzutreten ist. Soweit er geltend macht, er habe den Zustand der Beschwerdegegnerin 2 aufgrund ihres Alkoholkonsums beurteilen dürfen, und dieser sei nicht geeignet gewesen, den Wegfall der Urteils- und Widerstandsfähigkeit herbeizuführen, ist die Rüge unbegründet. Die Vorinstanz erwägt diesbezüglich, dass - neben der Alkoholisierung - auch die Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin 2 auf dem Heimweg mehrfach hingefallen sei, sich überschlagen habe oder sich an urinverschmutzen Orten auf den Boden gesetzt habe wie auch, dass sie in der Wohnung geweint und geschrien haben soll, dafür sprechen, dass sie offensichtlich nicht mehr wusste, was sie tat (Urteil, S. 16). Diese Schlussfolgerung ist nicht willkürlich. Ebenso wenig verfällt die Vorinstanz in Willkür, wenn sie annimmt, dies sei für den Beschwerdeführer erkennbar gewesen. Die Vorinstanz musste nicht erforschen, was die Ursache des - offensichtlichen - Zustands der Beschwerdegegnerin 2 war.