Citation: 8C_42/2022 E. 6.1

6.1. Was zunächst die geltend gemachte Fatigue betrifft, stellte die Vorinstanz für das Bundesgericht verbindlich fest, die internistische Teilgutachterin habe als Ursache für den geltend gemachten erhöhten Schlafbedarf eine - labormässig festgestellte, durch medikamentöse Substitution schnell und einfach behandelbare - Schilddrüsenerkrankung in Betracht gezogen, aufgrund der Schilderung der Beschwerden im Einzelnen aber verworfen. Bei der neuropsychologischen Testung durch die estimed habe sich ein gutes bis teilweise sogar überdurchschnittliches kognitives Leistungsprofil gezeigt. Hinweise auf Leistungseinbrüche hätten sich nicht ergeben, woran die vegetativen Zeichen für die Anstrengung (geröteter Kopf) und zunehmenden Kopfschmerzen am Ende der Untersuchung nichts ändern könnten. Schliesslich habe auch der psychiatrische Teilgutachter keine diesbezügliche Diagnose stellen können. Inwiefern diese Feststellungen offensichtlich unrichtig wären beziehungsweise die Vorinstanz in diesem Zusammenhang die zu beachtenden Beweiswürdigungsregeln verletzt haben könnte, wird beschwerdeweise nicht dargetan und ist nicht erkennbar. Dies gilt insbesondere auch insoweit, als der Beschwerdeführer geltend macht, die Fatigue sei anlässlich der neuropsychologischen Untersuchungen durch seine behandelnden Ärzte bestätigt worden. So zeigte sich namentlich auch anlässlich der Abklärungen im Spital C.________ ein unauffälliges kognitives Leistungsprofil. Dass die behandelnden Ärzte die subjektiv angegebenen Müdigkeitsbeschwerden einer Diagnose hätten zuordnen können beziehungsweise sich zu einer allenfalls dadurch bedingten Arbeitsunfähigkeit geäussert haben sollten, worauf sich die Gutachter ihrerseits zu Unrecht nicht näher eingelassen hätten, lässt sich nicht ersehen. Anlässlich der gutachtlichen Abklärung wurde diesbezüglich namentlich auch eine krankheitswertige psychiatrische Diagnose ausgeschlossen. Dass Dr. med. D.________, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, die den Beschwerdeführer vom 10. Juni bis 20. Oktober 2020 behandelte, in ihrem Bericht vom 15. Oktober 2020 objektive Aspekte benannt hätte, die bei der Begutachtung unerkannt oder ungewürdigt geblieben wären, wird beschwerdeweise nicht geltend gemacht und lässt sich nicht ersehen. Es ist somit nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz auf das estimed-Gutachten abstellte und gestützt darauf eine über die dort bescheinigte Arbeitsunfähigkeit von 30 % hinausgehende, zusätzlich durch eine Fatigue bedingte Einschränkung als nicht ausgewiesen erachtete.