Citation: 6B_1219/2018 E. 1.3.2

1.3.2. Der Beschwerdeführer kritisiert, es sei offensichtlich unrichtig, dass er am 30. Juni 2015 sein Fahrzeug auf der Sädelstrasse parkiert habe. Die Vorinstanz stelle nicht fest, wie lange es unbewegt geblieben sei, wen er behindert habe und weshalb es sich um ein Parkieren und nicht um ein Anhalten handle, obwohl der Motor und das Licht eingeschaltet gewesen seien (Beschwerde S. 9 ff.). Diese Vorbringen gehen an der Sache vorbei. Es ist unbestritten, dass sich das Fahrzeug des Beschwerdeführers auf der Fahrbahn der Strasse (eine Hauptstrasse ausserorts) befand und dass er es verliess, um sich zur Lenkerin zu begeben, die sich im Fahrzeug hinter ihm befand, um diese zu massregeln. Parkieren ist nach Art. 19 Abs. 1 der Verkehrsregelnverordnung vom 13. November 1962 (VRV; SR 741.11) das Abstellen von Fahrzeugen, das nicht bloss dem Ein- und Aussteigenlassen von Personen oder dem Güterumschlag dient (BGE 89 IV 213 E. 7 S. 216). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, er habe angehalten, um jemanden aus- oder einsteigen zu lassen oder um Güter umzuschlagen (vgl. BGE 122 IV 136 E. 1a S. 138). Dass er den Motor anliess, als er sich von seinem Fahrzeug entfernte, ist ebenso unerheblich, wie der Umstand, dass er seinen Personenwagen nur für kurze Zeit verlassen wollte. Die Vorinstanz gelangt zu Recht zum Schluss, der Beschwerdeführer habe gegen Art. 37 Abs. 2 SVG verstossen, indem er sein Fahrzeug im Morgenverkehr auf der Sädelstrasse vor dem Kreisel zwischen Berikon und Oberwil-Lieli parkierte (Urteil S. 14 f. E. 9). Im Übrigen scheint der Beschwerdeführer zu übersehen, dass die abstrakte Gefährdung des Verkehrs genügt (BGE 112 IV 94 E. 3a S. 99 mit Hinweisen).