Citation: 8C_597/2019 E. 8.2

8.2. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen hatte der Beschwerdeführer bei Erlass der rentenaufhebenden Verfügung das 55. Altersjahr bereits überschritten. Aus medizinischen Gründen seien keine beruflichen Massnahmen angezeigt. Das kantonale Gericht vermochte aber auch aus beruflich-erwerblicher Sicht keine Anhaltspunkte dafür auszumachen, weshalb dem Beschwerdeführer die Selbsteingliederung nicht zuzumuten wäre. Er führe ein aktives Leben, verbringe insbesondere mehrere Stunden täglich mit seinen Pferden und treibe Sport. Zudem bestehe aufgrund der gutachtlichen Ausführungen Grund zur Annahme, dass es der Beschwerdeführer am subjektiven Eingliederungswillen fehlen lasse. Unter den gegebenen Umständen durfte die Vorinstanz trotz des fortgeschrittenen Alters des Beschwerdeführers ohne Bundesrechtsverletzung von der Zumutbarkeit der Selbsteingliederung ausgehen.