Citation: 6B_1103/2019 E. 1.3

1.3. Der Beschwerdeführer 1 rügt, durch das Hausverbot werde ihm auch verunmöglicht, über dem C.________park in Privatwohnungen wohnhafte Personen zu besuchen. Insoweit habe der Beschwerdegegner 1 klar gegen BGE 83 IV 154 verstossen, da er ein Hausrecht über private Wohnräumlichkeiten geltend mache, über welche er laut dem erwähnten Bundesgerichtsentscheid gar nicht verfügen dürfe. Die Kritik ist unbegründet. Das Bundesgericht hat sich mit BGE 83 IV 154 bereits im Urteil 6B_979/2018 vom 21. März 2019 auseinandergesetzt. Zu beurteilen war in BGE 83 IV 154, ob sich eine Person, welche sich einem Hausverbot des Vermieters widersetzt, das Haus jedoch mit der ausdrücklichen Einwilligung des Mieters betritt, des Hausfriedensbruchs strafbar macht. Aus BGE 83 IV 154 kann nicht geschlossen werden, der Eigentümer bzw. Vermieter verliere auch an Räumlichkeiten, die einem Mieter nicht zur ausschliesslichen Nutzung überlassen wurden (wie Hauseingang, Gänge, Treppenhaus), jegliche Berechtigung. Aus BGE 83 IV 154 ergibt sich nur, dass die einem Dritten (Besucher) vom Mieter erteilte Bewilligung zum Betreten des Hauses dem Betretungsverbot des Vermieters vorgeht, es sei denn, der Dritte lege ein Verhalten an den Tag, durch welches der Vermieter in seinen persönlichen Verhältnissen verletzt wird (Urteil 6B_979/2018 vom 21. März 2019 E. 1.4.1).