Citation: 4A_288/2021 E. 2.3

2.3. Die Beschwerdeführerinnen machen dazu geltend, bei einer endgültigen Erledigung der Streitigkeit im bundesgerichtlichen Verfahren ohne Rückweisung der Sache an die Erstinstanz könnte ein langes und kostspieliges Verfahren vermieden werden. Die im angefochtenen Entscheid angeordnete Rückweisung an das Kantonsgericht habe zur Folge, dass dieses verschiedene Themen nach französischem Recht zu beurteilen haben werde, insbesondere drei verschiedene Problematiken im Zusammenhang mit der Frage der Gültigkeit des "Letter of Engagement". Dies erfordere wahrscheinlich die Einvernahme der Autoren von Rechtsgutachten als Zeugen, eventuell in Konfrontationseinvernahmen, und die Einholung von mehreren Gutachten beim Schweizerischen Institut für Rechtsvergleichung. Ferner hätte das Kantonsgericht eine allfällige Äquivalenzstörung bzw. eine Vertragsergänzung zu prüfen sowie allenfalls die Berechnung des von der Beschwerdegegnerin geforderten Erfolgshonorars, was eine detaillierte Prüfung erfordere.