Citation: 6B_13/2025 E. 4

In prozessualer Hinsicht macht der Beschwerdeführer - unter Hinweis darauf, dass er die Pflichtverteidigerin nicht habe wechseln dürfen - geltend, aufgrund einer absolut ungenügenden Verteidigung keinen fairen Prozess erhalten zu haben. Er schildert diesbezüglich den Ablauf zweier Sitzungen mit seiner amtlichen Verteidigerin, die Hauptverhandlung, den durch diese angeblich initiierten Verzicht auf eine Berufung, die Berufungseinlegung mit entsprechendem Rückzug des Verzichts und die Berufungsverhandlung. Zudem bringt er vor, die amtliche Verteidigerin sei von Anfang gegen ihn gewesen. Seine Schilderungen, mit denen er im Wesentlichen bereits vor Vorinstanz erfolglos um einen Wechsel der amtlichen Verteidigung ersuchte (kantonale Akten, pag. 1655 ff.), reflektieren im Ergebnis ausschliesslich seine eigene Sicht auf die Dinge und seine subjektiven Empfindungen. Damit vermag der Beschwerdeführer allerdings nicht aufzuzeigen, dass und allenfalls inwiefern die - laut ihm - angeblich unzureichende Verteidigungsleistung nachteilige Auswirkungen auf das Strafverfahren im Allgemeinen und auf die Feststellung der Vorinstanz zur Täterschaft/Schuldunfähigkeit sowie auf die Anordnung der Massnahme im Speziellen gehabt haben soll, was jedoch Voraussetzung dafür wäre, um eine Verletzung des Grundsatzes des fairen Verfahrens und eine unzureichende Verteidigung im kantonalen Verfahren ernsthaft in Betracht zu ziehen. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen nicht. Auch in materieller Hinsicht beschränkt sich der Beschwerdeführer darauf, sein eigenes Bild zu zeichnen bzw. seine eigene Sicht auf das Geschehen zu schildern, ohne sich mit dem von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt im angefochtenen Urteil zu befassen. Seine allenfalls implizite Kritik am Sachverhalt, wie ihn die Vorinstanz gemäss Antrag auf Anordnung einer Massnahme festgestellt hat, geht damit nicht über eine rein appellatorische und damit unzulässige Kritik am angefochtenen Urteil hinaus. Das Gleiche gilt auch, soweit der Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der stationären Massnahme pauschal moniert, er habe einen Psychiater über sich ergehen lassen müssen, den es nicht gebraucht hätte; der Sachverständige stelle ihn in ein komplett falsches Licht. Mit den vorinstanzlichen Erwägungen zum psychiatrischen Gutachten und zu dessen Würdigung sowie zu den Voraussetzungen einer stationären Massnahme und deren Anordnung setzt sich der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde jedoch weder tatsächlich noch rechtlich im Geringsten auseinander. Aus seinen Ausführungen ergibt sich mithin nicht, dass, weshalb und inwiefern das angefochtene Urteil willkürlich oder sonst wie bundesrechtswidrig sein könnte.