Citation: 6B_950/2015 E. 1

Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, am 4. September 2013 einen BMW M3 mit schwarz eingefärbten Heckleuchten von der Garage A.________ zur B.________ in C.________ bei der Tankstelle D.________ und wieder zurück gelenkt zu haben. Das Fahrzeug sei weder versichert noch immatrikuliert gewesen und habe "falsche", vom Beschwerdeführer vor der Fahrt montierte Kontrollschilder aufgewiesen. Bei der Wegfahrt habe der Beschwerdeführer derart viel Gas gegeben, dass die Räder durchgedreht seien. Den BMW habe er am 5. September 2013 erneut zur Tankstelle D.________ gefahren. Bei dieser Gelegenheit habe er das Fahrzeug E.________ übergeben, obschon er gewusst habe, dass es nicht den Vorschriften entsprochen habe und nicht versichert, nicht eingelöst sowie mit falschen Kontrollschildern versehen gewesen war. Das Kreisgericht Werdenberg-Sargans sprach den Beschwerdeführer am 12. Juni 2014 verschiedener Widerhandlungen gegen das SVG schuldig (Art. 90 Abs. 1, Art. 93 Abs. 2 lit. a und b, Art. 96 Abs. 1 lit. a, Abs. 2 und Abs. 3, Art. 97 Abs. 1 lit. a SVG). Es verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je Fr. 50.-- bei einer Probezeit von 4 Jahren und zu einer Busse von Fr. 500.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 10 Tage). Die Kosten des Verfahrens auferlegte es dem Beschwerdeführer. Das Kantonsgericht St. Gallen wies die Berufung des Beschwerdeführers am 30. Juni 2015 ab. Es bestätigte den Entscheid des Kreisgerichts Werdenberg-Sargans vom 12. Juni 2014 (Dispositivziffer 1) und auferlegte dem Beschwerdeführer die Kosten des Berufungsverfahrens (Dispositivziffer 2). Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt der Beschwerdeführer, es sei der Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen (Dispositivziffern 1 und 2) aufzuheben. Er sei in allen Anklagepunkten freizusprechen. Der Beschwerde sei die aufschiebende Wirkung zu erteilen. Ihm sei die unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.