Citation: 1C_349/2018 E. 3.2

3.2. Der Beschwerdegegner ist demgegenüber der Auffassung, es handle sich bei den angeblichen Gutachten um Stellungnahmen bzw. ergänzende Auskünfte, an welche die Behörden ohnehin nicht gebunden gewesen seien und daher davon hätten abweichen dürfen. Im Übrigen liege seiner Ansicht nach jedenfalls keine Willkür vor, da es sich bei der Frage, ob sich das geplante Einfamilienhaus besonders gut im Sinne von § 14 BO in das Landschafts- und Ortsbild eingliedere, um eine Rechtsfrage handle, zu deren Beantwortung einzig die Entscheidinstanz befugt sei, die über die notwendigen Kenntnisse und Ortskunde verfüge.