Citation: 4A_648/2014 E. 5.2.3

5.2.3. Im Übrigen erschöpfen sich die Vorbringen in der Beschwerde weitgehend in abweichender Würdigung oder in Hypothesen, mit denen Willkür in der Beweiswürdigung nicht zu begründen ist. Soweit sich der Beschwerdeführer dabei nicht ohnehin auf Umstände beruft, die im angefochtenen Urteil nicht festgestellt sind und er den massgebenden Sachverhalt ohne Beachtung der strengen Rügepflicht und des Novenverbots (oben E. 2.1) erweitert, verkennt er, dass es nicht Aufgabe des Bundesgerichts ist, die Beweise neu zu würdigen und die von der ersten Instanz eingeholten Gutachten neu zu interpretieren. Es wäre ihm oblegen, nachzuweisen, dass die von der Vorinstanz vorgenommene Interpretation schlechterdings nicht vertretbar ist. Dies vermag er mit der Behauptung einer angeblich falschen oder unpräzisen Wortwahl so wenig wie mit der Behauptung eines möglichen abweichenden Verlaufs bzw. einer möglicherweise anderen unmittelbaren Ursache ("Mikroembolisierung", "posteriore Leukenzephalopatie" oder "Medi-Cocktail", für welch letztere die Vorinstanz keine Anhaltspunkte gesehen hat und die der Beschwerdeführer im - unterlassenen - Gespräch vor der Behandlung hätte klären müssen). Er verkennt damit wiederum die rechtlich relevanten Kriterien, wonach namentlich eine überwiegende Wahrscheinlichkeit genügt, welche durch bloss mögliche andere Ursachen nicht ausgeschlossen wird und auch eine konstitutionelle Prädisposition die Haftung für Fehlverhalten nicht ausschliesst.