Citation: 2C_424/2016 E. 1

Der 1984 geborene brasilianische Staatsangehörige A.A.________ heiratete am 12. März 2010 in seiner Heimat eine spanische Staatsangehörige. In der Folge lebte das Paar in Spanien, wo am 8. September 2012 der gemeinsame Sohn B.A.________ zur Welt kam. Am 20. Februar 2013 reisten die Ehegatten ohne ihren in Spanien bei den Grosseltern zurückgelassenen Sohn in die Schweiz ein. A.A.________ erhielt eine bis zum 28. Februar 2018 befristete Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA zum Verbleib bei seiner hier anwesenheitsberechtigten Ehefrau. Am 19. April 2013 trennten sich die Ehegatten. Die Ehe wurde am 27. März 2014 in Spanien geschieden. Die Gattin weilte vom 7. November 2014 bis zum 15. Februar 2015 zusammen mit dem Sohn in der Schweiz, um alsdann wieder nach Spanien zu ziehen, wo sie sich nach für das Bundesgericht verbindlicher Feststellung der Vorinstanz (vgl. Art. 105 Abs. 1 und 2 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG) mit dem Sohn auch aktuell aufhält. A.A.________ pflegt heute eine Beziehung zu einer in der Schweiz wohnhaften Mazedonierin; ein Ehevorbereitungsverfahren ist im Gang, das vorerst wegen der noch fehlenden Anerkennung des spanischen Scheidungsurteils durch Brasilien (ein entsprechendes Verfahren ist dort am 30. November 2015 eingeleitet worden) blockiert ist. Die neue Partnerin von A.A.________ scheint auf den Herbst 2016 ein gemeinsames Kind zu erwarten. Am 6. Januar 2014 widerrief die Einwohnergemeinde Bern die Aufenthaltsbewilligung von A.A.________ und verfügte seine Wegweisung. Eine Beschwerde an die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern blieb erfolglos. Mit Urteil vom 11. April 2016 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die gegen den Beschwerdeentscheid der Direktion vom 26. Mai 2015 erhobene Beschwerde ab. Es bestätigte den Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA. Es überwies die Akten an das Amt für Migration und Personenstand (Migrationsdienst) des Kantons Bern, damit dieses prüfe, ob dem Betroffenen im Hinblick auf die beabsichtigte Eheschliessung eine Kurzaufenthaltsbewilligung erteilt werden könne. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 11. Mai 2016 beantragt A.A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und seine Aufenthaltsbewilligung sei nicht zu widerrufen; eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Mit dem vorliegenden instanzabschliessenden Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.