Citation: 1C_536/2010 13.01.2011 E. 1

1.1 Gemäss Art. 84 BGG ist gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen die Beschwerde nur zulässig, wenn er eine Auslieferung, eine Beschlagnahme, eine Herausgabe von Gegenständen oder Vermögenswerten oder eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich betrifft und es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt (Abs. 1). Ein besonders bedeutender Fall liegt insbesondere vor, wenn Gründe für die Annahme bestehen, dass elementare Verfahrensgrundsätze verletzt worden sind oder das Verfahren im Ausland schwere Mängel aufweist (Abs. 2). 1.2 Der Beschwerdeführer bringt (Beschwerde S. 2 Ziff. 1) vor, es gehe um eine Auslieferungssache. Damit sei der angefochtene Entscheid gemäss Art. 84 Abs. 1 BGG grundsätzlich beschwerdefähig. Nach dieser Bestimmung ist auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen nicht jeder Entscheid mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten anfechtbar. Er muss vielmehr eines der dort abschliessend aufgezählten Sachgebiete betreffen. Im vorliegenden Fall geht es weder um eine Beschlagnahme noch eine Herausgabe von Gegenständen oder Vermögenswerten noch eine Übermittlung von Informationen aus dem Geheimbereich. Es stellt sich die Frage, ob der angefochtene Entscheid eine Auslieferung betrifft. Mit der Aufhebung des deutschen Haftbefehles ist das Auslieferungsverfahren gegenstandslos geworden. Es geht somit nicht mehr darum, ob der Beschwerdeführer ausgeliefert wird oder nicht. Dies spricht gegen die Annahme, dass der angefochtene Entscheid eine Auslieferung betrifft. Zu berücksichtigen ist überdies Folgendes: Bei den Sachgebieten, bei denen die Beschwerde nach Art. 84 Abs. 1 BGG möglich ist, handelt es sich durchwegs um schwere Grundrechtseingriffe. So verhält es sich insbesondere bei der Auslieferung, die für den Betroffenen regelmässig einschneidende Folgen hat. Die Verweigerung der Einsicht in einige Akten eines umfangreichen Dossiers eines abgeschlossenen Auslieferungsverfahrens ist für den Beschwerdeführer bei Weitem nicht von gleicher Tragweite. Dies spricht dafür, dass auf die Beschwerde schon deshalb nicht eingetreten werden kann, weil der angefochtene Entscheid kein Sachgebiet betrifft, bei dem die Beschwerde gemäss Art. 84 Abs. 1 BGG zulässig ist. 1.3 Wie es sich damit verhält, braucht jedoch nicht abschliessend entschieden zu werden, da jedenfalls kein besonders bedeutender Fall im Sinne von Art. 84 BGG vorliegt. Der vorliegende Fall ist nicht von aussergewöhnlicher Tragweite. Rechtsfragen von grundsätzlicher Bedeutung stellen sich nicht. Die Vorinstanz hat (angefochtener Entscheid S. 5 ff. E. 3) ein besonderes schutzwürdiges Interesse des Beschwerdeführers an der Einsicht in die Akten, welche diesem das Bundesamt vorenthalten hat, verneint. Ihre Erwägungen stützen sich auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung, auf die zurückzukommen kein Anlass besteht, und lassen keine Bundesrechtsverletzung erkennen. Darauf kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG). Soweit es dem Beschwerdeführer darum geht, an Informationen aus dem deutschen Strafverfahren zu gelangen, hat er sich - wie das Bundesamt (Vernehmlassung S. 5 lit. b) zutreffend bemerkt - an die deutschen Behörden zu wenden und kann er seine diesbezüglichen Rechte im dortigen Verfahren wahrnehmen.