Citation: 1C_373/2020 E. 3.3

3.3. Obwohl die Vorinstanz die Zonenwidrigkeit der Betriebsausweitung des Abfallsammelplatzes weitestgehend mittels Wiedergabe der diesbezüglichen Ausführungen der Gemeinde Zernez begründet hat (E. 2.3 und E. 2.5.3 f. des angefochtenen Entscheids), ist sie ihrer Begründungspflicht ausreichend nachgekommen. Durch die Wiederholung der kommunalen Erwägungen bringt sie nachvollziehbar zum Ausdruck, dass sie die Zonenkonformität der Betriebserweiterung aus denselben Überlegungen wie die Gemeinde Zernez verneint. Damit sind die Überlegungen von denen sich die Vorinstanz hat leiten lassen erkennbar, sodass sich die Beschwerdeführerin über die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an das Bundesgericht weiterziehen konnte (vgl. BGE 140 II 262 E. 6.2 S. 274; Urteil 1C_350/2014 vom 13. Oktober 2015 E. 2.4). Unter diesen Umständen ist eine Verletzung der aus dem Anspruch auf rechtliches Gehör abgeleiteten Begründungspflicht zu verneinen.