Citation: 5A_558/2024 E. 6.3.2

6.3.2. Damit stellt sie der vorinstanzlichen Wertung ihrer Verhaltensweise - Zurückhalten des Kindes nach den Ferien, Untertauchen ab Dezember 2023 in der Schweiz - erneut lediglich ihre eigene Sicht der Dinge gegenüber, wobei sie ihre Verantwortung an der Situation komplett negiert. Ausserdem stützt sie ihre Auffassung auf zahlreiche Sachverhaltselemente, welche die Vorinstanz nicht festgestellt hat, wogegen sie sich jedoch nicht mit Sachverhaltsrügen wehrt und die daher für das Bundesgericht unbeachtlich sind. Schliesslich bestreitet selbst die Beschwerdeführerin nicht, mindestens ab Ende 2023 den Kontakt des Kindes zu seinem Vater gänzlich unterbunden zu haben. Damit hat es bei der vorinstanzlichen Einschätzung der Bindungstoleranz der Beschwerdeführerin für die Zeit von Sommer 2023 bis Februar 2024 sein Bewenden.