Citation: 6B_1105/2023 E. 3.2

3.2. Vor Bundesgericht kann es nur um die Frage der Fristwahrung im Berufungsverfahren und somit lediglich darum gehen, ob die Vorinstanz auf die Berufung zu Recht zufolge verspäteter Einreichung der Berufungsanmeldung nicht eingetreten ist. Damit befasst sich der Beschwerdeführer vor Bundesgericht nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise. Hierfür genügt der blosse und pauschale Hinweis, dass die von der Vorinstanz "selbst sogar angebrachten Gesetzesartikel genau das Gegenteil" belegen würden, nicht. Unklar bleibt auch, inwiefern die Vorinstanz "völlig absichtlich ja keinerlei Rechtsmittelbelehrungen angebracht" haben soll. Aus dem Urteilsdispositiv vom 29. März 2023 ergibt sich, dass dieses sowohl auf die Möglichkeit einer neuen Beurteilung als auch auf das Rechtsmittel der Berufung samt der jeweils massgeblichen Fristen (10 Tage ab Zustellung des Urteils für das Gesuch um eine neue Beurteilung; 10 Tage ab Zustellung des Urteils für die Anmeldung der Berufung; 20 Tage nach Zustellung des begründeten Urteils für die Berufungserklärung) verweist und zudem den Hinweis enthält, dass bei offensichtlich verspäteten Berufungsanmeldungen oder Berufungserklärungen auf die Berufung ohne Weiterungen nicht eingetreten wird. Auch in der Verfügung vom 2. Mai 2023, mit welcher die erste Instanz auf das Gesuch des Beschwerdeführers um neue Beurteilung nicht eingetreten war, findet sich der Hinweis, dass das Abwesenheitsurteil vom 29. März 2023 in jedem Fall schriftlich zu begründen und es nach der Ausfertigung des begründeten Urteils Sache der zuständigen Berufungskammer sei, über die Rechtzeitigkeit der Berufungsanmeldung zu befinden. Vor diesem Hintergrund erschliesst sich auch nicht, was der Beschwerdeführer aus seinen Ausführungen zu einem "offizielle[n] Berufungs-Schreiben vom 3.7.2023 [...]" respektive dem damit einhergehenden Hinweis auf eine "Fristverwirrung" zu seinen Gunsten ableiten könnte. Schliesslich spezifiziert und substanziiert er nicht, welche sonstigen, angeblich zahlreich und mehrfach begangenen Form- und Verfahrensfehler die Vorinstanz gemacht und inwiefern sie "speziell Art. 7-12" der schweizerischen Bundesverfassung verletzt haben soll. Insgesamt ergibt sich aus der Beschwerde nicht, dass und weshalb der angefochtene Beschluss verfassungs- oder rechtswidrig sein bzw. die Vorinstanz mit ihrem Nichteintreten gegen das Recht gemäss Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen offensichtlich nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG; Art. 106 Abs. 2 BGG).