Citation: 1C_214/2022 E. C

Der Gemeinderat Steinhausen beschloss am 15. Juni 2020, es sei der am 9. September 2019 bewilligte Zustand wiederherzustellen. Für die Wiederherstellung des bewilligten Zustands wurde eine Frist von drei Monaten ab Rechtskraft des Beschlusses angesetzt. Gleichzeitig wurde die Ersatzvornahme auf Kosten der Eigentümerschaft angedroht. Eine von A.________ gegen den Gemeinderatsbeschluss erhobene Beschwerde hiess der Regierungsrat des Kantons Zug am 19. Januar 2021 gut. Der Regierungsrat hob den Beschluss vom 15. Juni 2020 auf. Gegen den Beschluss des Regierungsrats erhob der Gemeinderat Steinhausen Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit dem Antrag, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und A.________ zu verpflichten, die Verengung des C.________wegs rückgängig zu machen und dabei die davor bestehende Strassenbreite von 3,32 m wiederherzustellen sowie alle heute in diesen bisherigen Strassenbereich hineinragenden und darin liegenden Bauten und Bepflanzungen zu entfernen. Mit Urteil vom 11. März 2022 hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Zug die Verwaltungsgerichtsbeschwerde teilweise gut. Es verpflichtete A.________, innert 30 Tagen nach Eintritt der Rechtskraft zu verschiedenen Anpassungen. A.________ wurde namentlich angewiesen, ein angebrachtes Hinweisschild zu verschieben sowie einen Strauch und mehrere Blumentröge auf dem C.________weg zu entfernen. Weiter verpflichtete das Verwaltungsgericht A.________, in einem Humusstreifen das Gras ständig bis maximal 10 cm unter Schnitt zu halten. Für diese Vorkehren drohte es die Ersatzvornahme durch den Gemeinderat oder einen von ihm beauftragten Dritten auf Kosten von A.________ an. Im Übrigen wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab (Dispositiv-Ziffer 1). Es auferlegte A.________ einen Teil der Verfahrenskosten (Dispositiv-Ziffer 2) und sprach ihr eine reduzierte Parteientschädigung zu (Dispositiv-Ziffer 3).