Citation: 2C_995/2021 E. 5.2

5.2. Aufgrund der Angaben auf dem Deckblatt, des Wortlauts des Antrags in Ziff. 2 und der Formulierung in der vom Beschwerdeführer unterzeichneten Vollmacht (vgl. vorn E. 4.2) war die Beschwerde von A.________ vor Verwaltungsgericht nach Treu und Glauben so auszulegen, dass er sie in eigenem Namen eingereicht hat. Indem die Vorinstanz ihn nicht als Beschwerdeführer behandelt hat, hat sie ihm gegenüber eine formelle Rechtsverweigerung begangen. Dass sich der rechtskundig vertretene Beschwerdeführer während des vorinstanzlichen Verfahrens passiv verhielt, obwohl für ihn erkennbar war, dass die Vorinstanz B.________ und nicht ihn als beschwerdeführende Partei betrachtete (vgl. ausdrücklich vorinstanzliche Präsidialverfügung vom 28. Juli 2021; vorinstanzliches actorum [act. 1], S. 5), ändert daran nichts. Die Vorinstanz hat mit ihrem Vorgehen Art. 29 Abs. 1 BV verletzt.