Citation: 2C_548/2018 E. C

C.a. Auf Beschwerde der Steuerpflichtigen hin befasste sich in der Folge das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, mit der Angelegenheit (Entscheid WBE.2017.446 vom 2. Mai 2018). Das Verwaltungsgericht legte seinen Überlegungen folgende Zahlen zur nebenberuflichen Beschäftigung des Ehemannes zugrunde: Geschäftsjahr Ergebnis Bemerkung 2003 Fr. - 15'817.-- 2004 Fr. - 30'758.-- 2005 Fr. - 14'297.-- 2006 Fr. - 36'918.-- 2007 Fr. - 28'262.-- 2008 Fr. - 113'384.-- 2009 Fr. - 63'521.-- 2010 Fr. - 31'696.-- 2011 Fr. - 66'625.-- Streitbetroffenes Geschäftsjahr 2012 Fr. - 39'355.-- Gemäss Steuererklärung 2013 Fr. - 26'108.-- Gemäss Steuererklärung Geschäftsjahr Ergebnis Bemerkung 2003 Fr. - 15'817.-- 2004 Fr. - 30'758.-- 2005 Fr. - 14'297.-- 2006 Fr. - 36'918.-- 2007 Fr. - 28'262.-- 2008 Fr. - 113'384.-- 2009 Fr. - 63'521.-- 2010 Fr. - 31'696.-- 2011 Fr. - 66'625.-- Streitbetroffenes Geschäftsjahr 2012 Fr. - 39'355.-- Gemäss Steuererklärung 2013 Fr. - 26'108.-- Gemäss Steuererklärung Darüber hinaus berücksichtigte das Verwaltungsgericht, dass der Steuerpflichtige im streitbetroffenen Jahr 2011 einen Umsatz von lediglich Fr. 6'170.-- auswies (Ertrag aus Obst und Pflanzenbau). C.b. Das Verwaltungsgericht würdigte dies alles dahingehend, dass nicht zu erwarten sei, in Zukunft lasse sich ein nachhaltiger Gewinn erzielen. Dem Betrieb sei folglich die Gewinngeeignetheit (objektives Element der selbständigen Erwerbstätigkeit) abzusprechen. Gleiches treffe auf die Gewinnstrebigkeit (subjektives Element) zu. Dem vollzeitlich unselbständig erwerbstätigen Ehemann fehle offenkundig die Zeit, "um sich professionell um den Landwirtschaftsbetrieb zu kümmern". Die Steuerpflichtigen unternähmen nun aber den Versuch, die Verluste "künstlich kleinzurechnen", indem sie einen "Erfolg Landwirtschaft" und einen "Erfolg Liegenschaft" gebildet hätten. Dies finde aber keine Grundlage. Zusammenfassend liege in der streitbetroffenen Steuerperiode 2011 lediglich Liebhaberei vor, was aber nicht ausschliesse, dass in einer Folgeperiode eine Neubeurteilung vorgenommen werde. C.c. Was den Liquidationsgewinn betreffe, habe der Steuerpflichtige von seinem Rechtsvorgänger einen bis dahin gewinnbringenden Betrieb übernommen, den er nun aber als Liebhaberei weiterführe. Das Verwaltungsgericht folgert, dass nicht nur über die wieder eingebrachten Abschreibungen, sondern ebenso über einen etwaigen Wertzuwachsgewinn abzurechnen wäre, soweit dies gesetzlich zulässig sei (Art. 18 Abs. 4 DBG). Den Vorakten lasse sich indes entnehmen, dass die Unterinstanz einzig die - bei rückblickender Betrachtung nicht mehr gerechtfertigten - Abschreibungen von netto Fr. 81'107.-- aufgerechnet habe. Dies sei nicht zu beanstanden. Die Erfassung eines etwaigen Wertzuwachsgewinns würde nämlich, so das Verwaltungsgericht, am kantonalen Verbot der reformatio in peius scheitern.