Citation: 2P.100/2006 29.08.2006 E. 3

3.1 Der Beschwerdeführer macht für das Schuljahr 2003/2004 bereits ab dem Studienbeginn im September 2003 und nicht erst ab November 2003 Beiträge geltend. Nach § 10 AusbBG werden Stipendien und Darlehen in der Regel nur während der üblichen Dauer des ursprünglich gewählten Ausbildungsganges oder der Weiterbildung gewährt, und gemäss § 13 AusbBV werden die Ausbildungsbeiträge in der Regel für die Dauer des Ausbildungsjahres zugesprochen. Das Verwaltungsgericht legt im angefochtenen Entscheid dar, dass gemäss der gängigen Praxis die rückwirkende Bewilligung von Beiträgen in Anwendung von § 10 Abs. 5 AusbBV grundsätzlich ausgeschlossen sei und dass bewilligte Beiträge selbst in Ausnahmefällen frühestens ab dem Folgemonat nach der Anmeldung gewährt würden. Der Beschwerdeführer habe bereits von einer Ausnahme von der üblichen Praxis profitiert, indem ihm rückwirkend schon ab dem Zeitpunkt der telefonischen Anfrage durch seinen Vater im November 2003 und nicht erst ab Eingang des ordentlichen Antrags im Frühjahr 2004 Beiträge ausgerichtet worden seien. 3.2 Diese Auslegung des einschlägigen kantonalen Rechts ist sachgerecht und nicht unhaltbar. Bereits der Wortlaut der fraglichen Bestimmungen beschränkt deren Anwendung auf den Regelfall. Dass für die Zusprechung von Beiträgen der Eingang eines korrekten und umfassenden Antrags verlangt wird, ist nicht unsachlich und nachvollziehbar. Der angefochtene Entscheid ist demnach nicht willkürlich im Sinne von Art. 9 BV.