Citation: 1C_287/2023 E. 5.3

5.3. Die Beschwerdeführenden verweisen im Rahmen ihrer Begründung auf eine Stellungnahme der Stadt Wil vom 9. November 2020. Dieser lässt sich u.a. entnehmen, dass sich die unterschiedlichen Fahrzeugtypen nicht beliebig auf dem streitbetroffenen Streckennetz einsetzen liessen; die Wahl des Fahrzeuges hänge primär von den Strassenverhältnissen, der voraussichtlichen Pendlernachfrage und den Verknüpfungen mit anderen Linien ab. Anders als die Beschwerdeführenden meinen, können demnach nicht beliebige, leisere Fahrzeugtypen auf dem Streckennetz der Linie Nr. 80.701 eingesetzt werden. Nach der verbindlichen Feststellung der Vorinstanz werden die Planungswerte im Neulandenquartier selbst nach der Umsetzung des Strassenbauprojekts überwiegend eingehalten. In Anbetracht dessen ist ein angemessenes Verhältnis zwischen dem Nutzen der beantragten Lärmschutzmassnahme und der Schwere der mit der Beschaffung leiserer Fahrzeugtypen verbundenen wirtschaftlichen Nachteile für die Streckennetzbetreiberin zu verneinen. Die Vorinstanz durfte daher auf nähere Abklärungen der entsprechenden Kosten verzichten; eine Verletzung des rechtlichen Gehörs ist darin nicht zu erblicken; auch eine Verletzung des Vorsorgeprinzips liegt nicht vor.