Citation: I 674/99 25.10.2000 E. 2

2.- a) Die Verwaltung hat in einlässlicher Würdigung des eingeholten Gutachtens und der übrigen ärztlichen Berichte den zutreffenden Schluss gezogen, dem Beschwerdeführer sei die Ausübung einer Tätigkeit im bisherigen Beruf voll zumutbar. Entscheidend ist, dass das Gutachten des Kardiologen Dr. X.________, auf das sich auch die Vorinstanz stützt, für die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenhänge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und begründet ist (BGE 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen). Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwände vermögen die Schlussfolgerungen von IV-Stelle und Vorinstanz nicht zu entkräften. Namentlich der Bericht des Herzzentrums Y.________ vom 18. Februar 1998, basierend auf einer ambulanten Untersuchung vom 27. Oktober 1997, führt für den massgebenden Zeitpunkt der Verfügung vom 4. September 1997 zu keiner abweichenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit. Eine Rückweisung zur Anordnung einer zusätzlichen medizinischen Expertise erübrigt sich deshalb. b) Der Beschwerdeführer ist darauf aufmerksam zu machen, dass nach der Rechtsprechung die invalide Person, bevor sie Leistungen verlangt, alles ihr Zumutbare selber vorzukehren hat, um die Folgen ihrer Invalidität bestmöglich zu mildern; deshalb besteht kein Rentenanspruch, wenn die Person selbst ohne Eingliederungsmassnahmen zumutbarerweise in der Lage wäre, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (BGE 113 V 28 Erw. 4a mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer räumt ein, die Diabetes-Kontrolle nicht ordnungsgemäss ausgeübt zu haben, was er jedoch auf ein Unvermögen mit Krankheitswert zurückführt. Dieser Auffassung ist nicht beizupflichten. Der Gutachter Dr. X.________ hält dazu fest: "Damit diese 100-%ige Arbeitsfähigkeit erfüllt ist, muss der Patient allerdings ein minimales Mass an Selbstdisziplin bezüglich der Kontrolle seines Diabetes mellitus aufbringen, was zum jetzigen Zeitpunkt nicht der Fall ist. Mit wenigen Massnahmen kann der Blutzucker im Zeitraum von einigen Tagen in einen Bereich gebracht werden, wo diese obgenannte attestierte vollständige Arbeitsfähigkeit gilt. " IV-Stelle und Vorinstanz haben das Rentengesuch des Beschwerdeführers damit zu Recht abgewiesen.