Citation: 2C_174/2016 E. 1

A.________, 1972 geborener Staatsangehöriger der Demokratischen Republik Kongo, reiste 2006 als Asylbewerber in die Schweiz ein. Er hat zusammen mit einer Landsfrau den ausserehelichen Sohn B.________, geboren am 17. Januar 1998, den er zur Betreuung durch die Mutter in der Heimat zurückliess. (Erst) im August 2014 wurde ihm durch ein örtliches Gericht das Sorgerecht übertragen, welches der bis dahin sorgeberechtigten Mutter ein Besuchsrecht einräumte. Am 29. Januar 2012 wurde A.________ im ordentlichen Verfahren eingebürgert. Am 18. Dezember 2013 ersuchte er um Familiennachzug für B.________, der zu jenem Zeitpunkt 15 Jahre und elf Monate alt war. Am 20. Mai 2014 ging beim Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau der von diesem angeforderte Visumsantrag von B.________ ein, versehen mit dem Hinweis der Schweizer Vertretung in Kinshasa, dass die eingereichten Zivilstandsdokumente noch überprüft würden; besagte Dokumente überwies die Schweizer Vertretung am 18. November 2014. Mit Verfügung vom 23. Januar 2015 lehnte das Amt für Migration und Integration des Nachzugsgesuch ab. Die dagegen erhobene Einsprache blieb erfolglos. Mit Urteil vom 15. Dezember 2015 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid vom 19. Mai 2015 erhobene Beschwerde ab. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 22. Februar 2016 beantragt A.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben, damit dieses das Gesuch um Familiennachzug dem Staatssekretariat für Migration zur Zustimmung unterbreite. Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.