Citation: I 215/03 07.09.2004 E. 3

Streitig und zu prüfen ist, ob der Beschwerdeführer durch die vorinstanzlich angefochtene Verfügung vom 13. August 2002 beschwert ist und ein schutzwürdiges Interesse an der von ihm beantragten Änderung des Verfügungsdispositivs (Neufestsetzung des Rentenbeginns) hat. 3.1 Der Beschwerdeführer ist als Adressat der Verfügung vom 13. August 2002 durch diese direkt betroffen und aufgrund seiner Parteistellung grundsätzlich beschwerdebefugt. Soweit die Vorinstanz eine formelle Beschwer mit dem Argument verneint, dem in der IV-Anmeldung gestellten Begehren um Zusprechung einer Invalidenrente sei mit der vorinstanzlich angefochtenen Verfügung vom 13. August 2002 vollumfänglich entsprochen worden (vgl. Erw. 2.4 hievor), kann dem nicht gefolgt werden. Zunächst ist festzuhalten, dass der IV-Anmeldung des Beschwerdeführers nicht zu entnehmen ist, auf welchen genauen Zeitpunkt die Ausrichtung von Rentenleistungen beantragt wird. Daran ändert nichts, dass der Versicherte für die Zeit von Januar bis August 1998 eine teilweise Leistungseinbusse (unterschiedlichen Ausmasses) und ab 1. November 2000 eine vollständige Arbeitsunfähigkeit angab und er schliesslich den Beginn der Behinderung generell auf das Jahr 1998 datierte, lässt sich doch allein daraus nichts Schlüssiges für die Rechtsfrage des Rentenbeginns gewinnen. Diesbezüglich fehlt es somit an einem konkreten Antrag des Versicherten; vielmehr ist mit seiner Anmeldung zum Leistungsbezug der Auftrag an die Verwaltung verknüpft, in Nachachtung des im Sozialversicherungsprozess geltenden Untersuchungsgrundsatzes (BGE 125 V 195 Erw. 2, 122 V 158 Erw. 1a, je mit Hinweisen) den rechtserheblichen Sachverhalt von Amtes wegen sorgfältig und umfassend abzuklären und rechtskonform über den Rentenanspruch zu befinden. Gelangte der Beschwerdeführer aufgrund des - den Rentenanspruch als solchen sowie dessen Beginn, Umfang und Höhe umfassenden - Verfügungsdispositivs vom 13. April 2002 zur Überzeugung, dass das ihn betreffende Rechtsverhältnis aufgrund unrichtiger Sachverhaltsfeststellung und Rechtsanwendung bundesrechtswidrig festgelegt worden und in einem wesentlichen Punkt des Dispositivs anders als erfolgt zu regeln sei, kann von einem vollumfänglichen Durchdringen mit seinem Rechtsbegehren nicht die Rede sein. Als Hauptadressat der Verfügung ist er mit andern Worten auch dann formell beschwert, wenn seinem grundsätzlichen Leistungsbegehren zwar entsprochen wurde, die konkrete Ausgestaltung des Leistungsanpruchs jedoch seines Erachtens mit Rechtsmängeln behaftet ist und er eine entsprechende Änderung des Entscheiddispositivs anbegehrt.