Citation: B 153/06 09.08.2007 E. 4

Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebracht wird, vermag zu keinem anderen Ergebnis zu führen. 4.1 Dass der Beschwerdeführer vor Eintritt der von der Invalidenversicherung festgestellten Invalidität lückenlos berufsvorsorgerechtlich versichert war und die Richtigkeit des Entscheids der Invalidenversicherung von keiner der am Recht stehenden Vorsorgeeinrichtungen ausdrücklich bestritten wird, bedeutet nicht, dass zwingend eine der Vorsorgeeinrichtungen (oder - während der Dauer der Arbeitslosigkeit - allenfalls die Auffangeinrichtung) leistungspflichtig ist. Der Entscheid der Invalidenversicherung ist für den Anspruch auf Invalidenleistungen der beruflichen Vorsorge nicht verbindlich. Zudem bestehen Zweifel an der Richtigkeit des Entscheids sowohl hinsichtlich der rückwirkenden Beurteilung der Arbeitsfähigkeit als auch in Bezug auf die festgestellte Erwerbsunfähigkeit. Denn es erscheint als fraglich, ob die diagnostizierte mittelschwere depressive Episode (ICD-10 F32.1) und das Burn-out-Syndrom, bei dem es sich gemäss ICD-10 nicht um eine psychiatrische Diagnose mit Krankheitswert handelt (ICD-10 Z73.0), tatsächlich zu einer langdauernden Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit geführt haben. Aus den Arztberichten geht hervor, dass auch invaliditätsfremde psychosoziale Faktoren (Alter, Eheprobleme, finanzielle Schwierigkeiten) eine wesentliche Rolle gespielt haben. Nicht ohne weiteres zu überzeugen vermag auch die Feststellung im psychiatrischen Gutachten, wonach eine antidepressive Therapie sowie eine Psychotherapie angezeigt seien, davon jedoch keine Verbesserung der Arbeitsfähigkeit mehr erwartet werden könne. Nach den Akten hatte der Beschwerdeführer gar nie in fachärztlicher psychiatrischer Behandlung gestanden und eine psychiatrische Betreuung (Behandlung mit Antidepressiva) durch Dr. med. M.________ schon kurz nach Beginn abgebrochen. Wie es sich bezüglich der Richtigkeit des Entscheids der Invalidenversicherung verhält, ist im vorliegenden Verfahren indessen nicht zu beurteilen. Es genügt festzustellen, dass eine Bindung an diesen Entscheid nicht besteht und die Voraussetzungen für eine Bejahung der Leistungspflicht einer der am Recht stehenden Vorsorgeeinrichtungen nicht erfüllt sind. 4.2 Dem Beschwerdeführer kann auch insoweit nicht gefolgt werden, als er eventualiter die Rückweisung der Sache an die Vorinstanz zur Vornahme weiterer Abklärungen und zur Neubeurteilung beantragt. Zusätzlicher (rückwirkender) ärztlicher Beurteilungen der Arbeitsfähigkeit bedarf es nicht, weil darauf nicht abschliessend abgestellt werden kann. Von ergänzenden erwerblichen Abklärungen ist abzusehen, weil der Sachverhalt diesbezüglich hinreichend geklärt ist und von weiteren Beweiserhebungen keine wesentlichen neuen Erkenntnisse zu erwarten wären (BGE 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162).