Citation: 2A.60/2007 17.04.2007 E. 2

Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als offensichtlich unbegründet und ist im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 36a OG abzuweisen: 2.1 Der dem Beschwerdeführer als Ehegatte einer Schweizerin grundsätzlich zustehende Anspruch auf Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung erlischt, wenn ein Ausweisungsgrund vorliegt (Art. 7 Abs. 1 Satz 3 des Bundesgesetzes über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer vom 26. März 1931 [ANAG; SR 142.20]). Das ist hier unbestrittenermassen der Fall. Eine Ausweisung soll jedoch nur verfügt werden, wenn die nach Art. 11 Abs. 3 ANAG vorzunehmende Interessenabwägung diese Massnahme als geboten erscheinen lässt. Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens des Ausländers, die Dauer der Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile zu berücksichtigen. Nach der ständigen Praxis des Bundesgerichs liegt der Richtwert, von dem an in der Regel selbst dann keine Bewilligungen mehr erteilt werden, wenn dem schweizerischen Ehegatten die Ausreise nicht oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe (BGE 130 II 176 E. 4.1, mit Hinweisen). 2.2 Dieser Richtwert war im ersten Verfahren noch nicht überschritten. Das Verwaltungsgericht hatte dem Beschwerdeführer in seinem Urteil vom 8. Januar 2003 überdies zugutegehalten, dass er sich ernsthaft und bis zum damaligen Zeitpunkt erfolgreich um seine Resozialisierung bemüht habe, weshalb er keine spezielle Gefahr für die öffentliche Sicherheit mehr darstelle. Die Erwartung, dass sich der Beschwerdeführer in Zukunft wohl verhalten werde, hat sich jedoch nicht erfüllt. Der Beschwerdeführer hat sich weder durch dieses Urteil noch durch die fremdenpolizeiliche Verwarnung vom 26. August 2003 beeindrucken lassen und seine deliktische Tätigkeit wieder aufgenommen. Die Gesamtdauer der ihm auferlegten Freiheitsstrafen beträgt heute rund 30 Monate. Zwar gilt die erwähnte Zweijahresregel vorab für ausländische Ehegatten, die erstmals um eine Aufenthaltsbewilligung ersuchen oder nach kurzer Aufenthaltsdauer deren Erneuerung beantragen. Das Verwaltungsgericht hat jedoch der Dauer der Anwesenheit im vorliegenden Fall zu Recht kein grosses Gewicht beigelegt, da der Beschwerdeführer während 11 von 13 Jahren seines Aufenthaltes in der Schweiz immer wieder straffällig wurde. Dazu kommt, dass die Ehegatten während der überwiegenden Zeit ihrer Ehe getrennt gewohnt haben und die Ehefrau im Jahre 2005 sogar eine Scheidungsklage eingereicht hat, die allerdings nicht weiterverfolgt wurde. Gemäss den Aussagen der Ehefrau und der Sozialen Dienste kommt der Beschwerdeführer seinen familienrechtlichen Pflichten als Vater und Ehemann im Übrigen nur ungenügend nach, obwohl er dazu in der Lage wäre, so dass sowohl die Ehefrau als auch der Sohn zum grössten Teil von der öffentlichen Fürsorge abhängig sind. Zwischen dem Beschwerdeführer und seinem Sohn, der bei einer Pflegefamilie fremdplatziert ist, besteht nach den Feststellungen im angefochtenen Entscheid sodann keine starke Beziehung. Unter diesen Umständen ist es nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das öffentliche Interesse an der Wegweisung des Beschwerdeführers, der mit den Verhältnissen in seinem Heimatland vertraut ist und dort über Familienangehörige verfügt, stärker gewichtet hat als dessen privates Interesse am Verbleib in der Schweiz. Die Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung verstösst deshalb weder gegen Art. 7 Abs. 1 ANAG noch gegen Art. 8 EMRK. Für alles Weitere kann auf die zutreffenden Erwägungen der Vorinstanz verwiesen werden (Art. 36a Abs. 3 OG).