Citation: 6B_649/2019 E. 3.2

3.2. Soweit die Vorinstanz erwägt, der Beschwerdeführerin fehle in Bezug auf das Vergehen gegen das USG ein rechtlich geschütztes Interesse im Sinne von Art. 382 Abs. 1 StPO, kann ihr nicht gefolgt werden. Indem sie in diesem Punkt nicht auf die Beschwerde eintritt, erachtet sie zumindest implizit eine Teileinstellung als zulässig. Gegenstand des Verfahrens ist jedoch die Behandlung verschiedener Flächen mit einem Herbizid im August 2017. Dieser Lebenssachverhalt bildet sowohl Grundlage für die zu beurteilende Sachbeschädigung als auch für das Vergehen gegen das USG. Nicht entscheidend ist die rechtliche Würdigung durch die Staatsanwaltschaft. Aufgrund der Täter- und Tatidentität ist der Vorgang jedenfalls keiner separaten Erledigung zugänglich. Es kann auf die hierzu ergangene Rechtsprechung verwiesen werden (vgl. BGE 144 IV 362 E. 1.3.1 f. mit Hinweisen).