Citation: 1B_363/2019 E. 3.1

3.1. Der Beschwerdeführer kritisiert weiter, der angefochtene Entscheid laufe dem Beschleunigungsgebot zuwider (Art. 5 StPO). Das Obergericht habe festgehalten, es treffe nicht zu, dass er noch nie von der Staatsanwaltschaft befragt worden sei. Dabei habe er Derartiges gar nicht geltend gemacht, sondern vielmehr beanstandet, dass die Befragungen nicht die erforderliche Tiefe aufgewiesen hätten. Zudem hätte er schon lange mit B.________ und C.________ sowie mit anderen Personen, deren Befragungen abgeschlossen seien (u. a. D.________), konfrontiert werden müssen. Die Einvernahmen dieser Personen seien weit vor dem 19. Juni 2019 abgeschlossen worden und zudem wenig komplex, sodass umgehend eine Konfrontationseinvernahme mit ihm hätte durchgeführt werden müssen. Auch in dieser Hinsicht sei das Obergericht nicht auf seine Argumente eingegangen und habe damit seinen Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt.