Citation: I 261/06 04.01.2007 E. 4

4.1 Zu Recht bestreitet die Beschwerdeführerin nicht, dass der Eintritt der geklagten Symptomatik (frontalbetonte Kopfschmerzen, Übelkeit, Schweregefühl, Kraftlosigkeit und Morgensteifigkeit sowie Energielosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Vergesslichkeit) zeitlich mit dem Auszug zweier Töchter aus dem gemeinsamen elterlichen Haushalt (die dritte Tochter wohnt noch bei den Eltern) korreliert (provisorischer Austrittsbericht der Klinik B.________ vom 25. August 2004). Laut diesem Bericht diagnostizierten die Ärztinnen der Klinik abschliessend eine mittelschwere depressive Episode ohne psychotische Symptome (F32.1 nach ICD-10) sowie eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung (F45.4 nach ICD-10). Während des stationären Aufenthaltes in der Abteilung Psychosomatik der Klinik B.________ vom 6. bis 26. August 2004 wurden nicht nur Anzeichen für eine ausgeprägte Symptomausweitung mit Selbstlimitierung, sondern auch Hinweise auf erhebliche psychosoziale Rehabilitationshindernisse erkannt. Weder die Ärztinnen der Klinik noch der behandelnde Rheumatologe Dr. med. R.________ fanden ein organisches Substrat für die subjektiv geklagten Beschwerden; neurologische Ausfälle schlossen sie aus. Alle therapeutischen Bemühungen des Rheumatologen blieben "ohne jeglichen Effekt". Dr. med. R.________ bestätigte am 9. Dezember 2004, dass primär psychische Gründe zu einer Einschränkung der Arbeitsfähigkeit führten und die Versicherte für angepasste Tätigkeiten aus rheumatologischer Sicht normal arbeitsfähig sei. Soweit die Beschwerdeführerin einwendet, die Testergebnisse gemäss geriatrischer Depresssionsskala (GDS) liessen nicht nur auf eine mittelschwere, sondern eine schwere Depression schliessen, verneinten die behandelnden Ärztinnen der Klinik ausdrücklich Anzeichen einer von Seiten der Familienangehörigen der Versicherten behaupteten Demenz. Trotz des fehlenden Minimental-Status (MMS) und der schwierigen Einschätzung der krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit angesichts im Vordergrund stehender erheblicher sozialer Belastungsfaktoren, welche als invaliditätsfremde Gesichtspunkte (BGE 130 V 356 Erw. 2.2.5 mit Hinweisen) aus sozialversicherungsrechtlicher Sicht unbeachtlich sind, stellten diese Ärztinnen gestützt auf das von ihnen während dem stationären Aufenthalt umfassend untersuchte klinische Erscheinungsbild der gezeigten Befindlichkeitsstörungen unzweifelhaft die Diagnosen einer bloss mittelschweren depressiven Episode nebst einer anhaltenden somatoformen Schmerzstörung (Austrittsbericht der Klinik B.________ vom 3. September 2004). 4.2 Mit in allen Teilen zutreffender Begründung, worauf verwiesen wird (Art. 36a Abs. 3 zweiter Satz OG), legte das kantonale Gericht im angefochtenen Entscheid dar, weshalb auf die Einschätzung der Arbeitsfähigkeit der Dr. med. H.________, Chefärztin der Abteilung Psychosomatik der Klinik B.________, gemäss Bericht vom 15. November 2004 abzustellen ist, wonach der Beschwerdeführerin mit Blick auf eine leichte bis mittelschwere Tätigkeit unter Berücksichtigung der krankheitsbedingten Einschränkungen die erwerbliche Verwertung einer 70%-igen Arbeitsfähigkeit (bezogen auf ein Vollpensum) zumutbar ist. Weiter hat die Vorinstanz richtig erkannt, dass jedenfalls unter den gegebenen Umständen mit Blick auf die diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzstörung nichts gegen die praxisgemäss geltende Vermutung spricht, wonach hier die somatoforme Schmerzstörung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung der Versicherten überwindbar sind (BGE 131 V 50 Erw. 1.2 mit Hinweisen).