Citation: 4C.35/2007 18.04.2007 E. D

Mit Berufung vom 19./22. Januar 2007 stellt die Klägerin das Rechtsbegehren, das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg vom 2. Oktober 2006 sei aufzuheben (Ziffer 1), es sei die mit Generalversammlungsbeschluss vom 20. November 2004 im Rahmen einer Totalrevision der Statuten neu eingeführten Statutenbestimmung Art. 4 Abs. 5 Punkt 3 betreffend Vinkulierung mittels Prozentklausel (9.5 %) ersatzlos aufzuheben (Ziffer 2) und es sei die mit Generalversammlungsbeschluss vom 20. November 2004 im Rahmen derselben Totalrevision der Statuten neu eingeführte Statutenbestimmung Art. 10 betreffend Vertretung an der Generalversammlung zugunsten der Rechtslage nach Art. 16 der bisherigen Statuten aufzuheben, der besagte: "Jeder Aktionär kann sich durch einen anderen Aktionär oder eine Drittperson vertreten lassen. Der Vertreter hat sich dabei durch schriftliche Vollmacht auszuweisen" (Ziffer 3). Sie rügt, die Vorinstanz habe willkürlich sachliche Gründe für die nachträgliche Einführung der Vinkulierung wie für die nachträgliche Einführung der Vertretungsordnung angenommen.