Citation: 8C_497/2021 E. 3.4

3.4. Der Beschwerdeführerin steht es im Übrigen frei, im weiteren Verfahren betreffend Einstellung der Unterstützungsleistungen, das mit einer neuen Bedarfsrechnung der Sozialhilfebehörde und einer entsprechenden neuen Verfügung bereits seinen Fortgang genommen hat, einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin beizuziehen und erneut ein Gesuch um unentgeltliche Rechtsverbeiständung zu stellen resp. durch die anwaltliche Vertretung stellen zu lassen (vgl. Urteil 8C_54/2015 vom 30. Januar 2015). Falls die Voraussetzungen dafür erfüllt sind, wird das Gesuch zu bewilligen sein und der Beschwerdeführerin sollten folglich keine Kosten erwachsen (vgl. BGE 122 I 322 E. 3b; vgl. auch Urteil 2A.196/2005 vom 26. September 2005 E. 2.3, wonach der unentgeltliche Rechtsbeistand während der Hängigkeit des Gesuchs von der Klientschaft keine Kostenvorschüsse verlangen darf).