Citation: 2C_756/2019 E. 3.1

3.1. Die Vorinstanz hat sich vorweg mit der Rüge auseinandergesetzt, die Verfügung des Beschwerdegegners sei der Beschwerdeführerin 2 nicht korrekt eröffnet worden, weil sie damals nur dem den Beschwerdeführer 1 vertretenden Anwalt zugestellt sowie im Amtsblatt publiziert worden sei. Die Vorinstanz erwog, die Beschwerdeführerin habe trotz der angeblichen mangelhaften Eröffnung Kenntnis von der Verfügung gehabt und diese innert Rekursfrist anfechten können, weshalb ihr daraus jedenfalls kein Rechtsnachteil entstanden sei. Die Beschwerdeführer bestreiten dies nicht, kritisieren aber, dass der Beschwerdeführerin 2 dadurch die für das erstinstanzliche Verfahren vorgesehenen prozessualen Garantien vorenthalten worden seien und der Beschwerdegegner mit der Publikation der Verfügung eine Amtsgeheimnisverletzung begangen habe. Gemäss der Rechtsprechung ist nicht jede mangelhafte Eröffnung schlechthin nichtig. Aus dem Grundsatz, dass einer Partei aus einer mangelhaften Eröffnung keine Nachteile erwachsen dürfen, folgt vielmehr, dass dem beabsichtigten Rechtsschutz auch dann Genüge getan ist, wenn eine objektiv mangelhafte Eröffnung trotz des Mangels ihren Zweck erreicht. Das bedeutet nichts anderes, als dass im konkreten Einzelfall zu prüfen ist, ob die betroffene Partei durch den gerügten Eröffnungsmangel tatsächlich irregeführt und dadurch benachteiligt worden ist. In diesem Sinne findet die Berufung auf Formmängel ihre Grenzen am Grundsatz von Treu und Glauben, der auch in diesem prozessualen Bereich gilt (BGE 106 V 93 E. 2a S. 97; Urteil 1C_443/2014 vom 9. Januar 2015 E. 2.4). Die Beschwerdeführerin 2 hat zeitgerecht die Verfügung angefochten, weshalb ihr kein Nachteil erwachsen ist. Die Rüge ihrer mangelhaften Eröffnung erweist sich insofern als unbegründet. Soweit die Beschwerdeführer eine Amtsgeheimnisverletzung geltend machen, ist darauf mangels ausreichender Substanziierung nicht weiter einzugehen.