Citation: 1C_408/2020 E. 2

Gemäss ständiger bundesgerichtlicher Rechtsprechung gelten Verfügungen als eröffnet, sobald sie ordnungsgemäss zugestellt sind und die betroffene Person davon Kenntnis nehmen kann. Dass sie davon tatsächlich Kenntnis nimmt, ist nicht erforderlich (BGE 142 III 599 E. 2.4.1 S. 603; 122 I 139 E. 1 S. 143). Es genügt, wenn die Sendung in den Machtbereich des Adressaten gelangt, so dass er sie zur Kenntnis nehmen kann. Das muss dem prozesserfahrenen Beschwerdeführer auch bekannt gewesen sein, wurde er vom Bundesgericht doch schon wiederholt auf die Zustellungsmodalitäten hingewiesen (vgl. etwa die Urteile 6B_549/2020 vom 18. Juni 2020 und 6B_68/2019 vom 21. März 2019) Vorliegend wurde dem Beschwerdeführer die Verfügung vom 8. September 2020 an die von ihm genannte Adresse zugestellt und ihm damit ordnungsgemäss eröffnet; dass er die Sendung nicht abholte, ändert daran nichts. Dementsprechend ist auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten, nachdem innert Frist kein Kostenvorschuss eingegangen ist. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.