Citation: 8C_199/2023 E. 4.1

4.1. Soweit die Beschwerdeführerin vorbringt, die RAD-Ärzte hätten sich nicht mit ihren Hüft- und Rückenbeschwerden auseinandergesetzt, kann ihr nicht gefolgt werden. Aus der Beurteilung des Dr. med. B.________ vom 22. Februar 2021 geht hervor, dass dieser sowohl die BWK (Brustwirbelkörper) -12-Fraktur als auch die LWS (Lendenwirbelsäule) -Veränderungen mit chronisch wiederkehrenden Schmerzen sowie die Impingement-Konstellation an der linken Hüfte berücksichtigte und den dadurch bedingten Einschränkungen durch entsprechende Formulierung des Zumutbarkeitsprofils Rechnung trug. Eine eingehendere Auseinandersetzung des RAD-Arztes oder der Vorinstanz mit den medizinischen Berichten aus dem Jahr 2014 war nicht angezeigt. Die Beschwerdeführerin macht im Übrigen auch nicht geltend, in jüngerer Zeit aufgrund der LWS-Beschwerden in Behandlung gewesen zu sein. Betreffend die BWK-12-Fraktur hielt der behandelnde Neurochirurg in seinem Bericht vom 4. September 2018 fest, es bestehe noch bis zum 14. Oktober 2018 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit mit anschliessender Steigerung der Arbeitsfähigkeit. Weitere Verlaufskontrollen seien nicht mehr erforderlich. Die Vorinstanz stellte zudem verbindlich (vgl. E. 1.1 hiervor) fest, dass die Beschwerdeführerin nach verheilter Fraktur wieder in der Lage gewesen sei, ihre Tätigkeit als Tankstellenmitarbeiterin auszuüben. Wenn sie bei dieser Ausgangslage einen weiteren Abklärungsbedarf betreffend Rückenbeschwerden verneinte, verfiel sie nicht in Willkür (vgl. E. 1.2 hiervor). Ebenso wenig verletzte sie dadurch den Untersuchungsgrundsatz.