Citation: I 827/04 04.05.2005 E. 3

3.1 Die Vorinstanz verneinte, wie bereits die Verwaltung, das Vorliegen eines revisionsbegründenden Tatbestandes. Sie gelangte in einlässlicher und sorgfältiger Würdigung der medizinischen Akten, worunter das psychiatrische Gutachten des Dr. med. M.________ vom 25. Januar 2002 sowie die Expertise des Internisten Dr. med. F.________ vom 3. Juni 2003, welche die rechtsprechungsgemässen (BGE 125 V 352 Erw. 3 mit Hinweisen) Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllen und denen somit voller Beweiswert zukommt, zum überzeugenden Schluss, dass sich der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers im massgeblichen Zeitraum nicht in anspruchsrelevanter Weise verändert hat. Dem Versicherten sei zwar übereinstimmend seine bisherige Tätigkeit als Flachmaler nicht mehr zumutbar, eine leichte bis mittelschwere Arbeit mit gelegentlichen Überkopfarbeiten könne indessen ohne Einschränkungen ganztags ausgeführt werden. Des Weitern sei auch in Bezug auf die erwerblichen Verhältnisse des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes eine anspruchswesentliche Veränderung seit dem Verfügungserlass vom 28. Mai 2002 zu verneinen. 3.2 Die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde dagegen erhobenen Einwände vermögen zu keinem anderen Ergebnis zu führen. 3.2.1 Der Sachverhalt ist in medizinischer Hinsicht umfassend und ausreichend dokumentiert. Für ergänzende ärztliche Abklärungen bleibt kein Raum. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers datiert insbesondere das von der Beschwerdegegnerin veranlasste Gutachten des Dr. med. F.________ vom 3. Juni 2003 und wurde damit offenkundig nicht "lange vor dem Revisionsgesuch [vom 17. September 2002] ... erhoben". Ebenso wenig geht sodann aus dem vom Versicherten angerufenen Bericht der Dres. med. K.________ und P.________ vom 21. Februar 2003 die von ihm geltend gemachte vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit hervor. Vielmehr halten die besagten Ärzte darin fest, dem Patienten sei im Juli 1999 eine 100%ige Arbeitsfähigkeit für eine knapp mittelschwere Arbeit mit nur selten durchzuführenden Überkopfarbeiten rechts ganztags attestiert worden. Zum aktuellen Leistungsvermögen äusserten sie sich demgegenüber nicht und verwiesen namentlich auf die hausärztlichen Angaben des Dr. med. J.________. Dieser wiederum hatte bereits in seinem Bericht vom 3. Januar 2003 darauf hingewiesen, dass er den Versicherten nicht mehr betreue. Noch mit Stellungnahme vom 18. September 2001 war er indes zum Schluss gekommen, dass ein chronisches Schmerzsyndrom bestehe, welches gemessen an den objektivierbaren lumbalen Veränderungen diskrepant sei. Aus rheumatologischer Sicht sei eine bleibende Arbeitsunfähigkeit für sämtliche leichten Tätigkeiten "resp. Gewichte heben bis 15 kg ohne vornüber gebückter Haltung" nicht zu begründen. Bezüglich des psychischen Gesundheitszustandes verneinte der Beschwerdeführer gegenüber Dr. med. F.________ signifikante Probleme, sodass dieser in Einklang mit den Dres. med. R.________ (Stellungnahme vom 8. Januar 2004) und M.________ (Gutachten vom 25. Januar 2002) eine eigentliche psychische Erkrankung sowohl im aktuellen Zeitpunkt wie auch für den Moment des Verfügungserlasses vom 28. Mai 2002 ausschloss. Auch wenn - wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht - psychisch belastete Personen zuweilen die eigene Krankheit negieren, ist davon auszugehen, dass Dr. med. F.________, auch ohne psychiatrischen Fachausweis, entsprechende Symptome jedenfalls in ihren Grundzügen erkannt und eine spezialärztliche Abklärung empfohlen hätte. 3.2.2 Soweit der Beschwerdeführer die Höhe des vom kantonalen Gericht gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 ermittelten Invalideneinkommens beanstandet, ist ihm ebenfalls nicht zu folgen. Rechtsprechungsgemäss können, sofern eine versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare Erwerbstätigkeit mehr ausübt, zur Bemessung des Invalideneinkommens Tabellenlöhne beigezogen werden (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1, 126 V 76 f. Erw. 3b/bb, je mit Hinweisen). Dabei ist für den Einkommensvergleich auf die im Anhang enthaltene Statistik der Lohnsätze, d.h. der standardisierten Bruttolöhne (Tabellengruppe A) abzustellen, wobei jeweils vom so genannten Zentralwert (Median) auszugehen ist (BGE 129 V 476 Erw. 4.2.1, 126 V 77 Erw. 3b/bb, je mit Hinweis). Der Zentralwert oder Median ist der Wert, welcher die berücksichtigte Gesamtheit der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in zwei gleich grosse Gruppen teilt: Für die eine Hälfte (50 %) der Arbeitsstellen liegt der standardisierte Lohn über, für die andere Hälfte dagegen unter diesem Ansatz. Der Zentralwert bildet damit einen von Extremwerten unabhängigen Schätzwert (vgl. LSE 2002, S. 11) und eignet sich folglich als Basis für die Bestimmung des Invalideneinkommens. Im angefochtenen Entscheid wurde zutreffend dargelegt, dass der Versicherte trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung noch über ein namhaftes Feld von Beschäftigungsmöglichkeiten verfügt. Es stehen ihm auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt genügend Stellen offen, welche sich keineswegs nur auf einen Sektor beschränken. Vor diesem Hintergrund wie auch in Anbetracht des Umstands, dass der Beschwerdeführer in Nachachtung der ihm obliegenden Schadenminderungspflicht geeignete Tätigkeiten in jedem beruflichen Sektor anzunehmen hat, rechtfertigt es sich, aus der Lohnstatistik den alle Wirtschaftszweige berücksichtigenden Durchschnittswert zu verwenden (Fr. 4557.-; LSE 2002, S. 43, Tabelle TA1 [Männer]). Inwiefern daran die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erwähnte "breite öffentliche Diskussion über Mindestlöhne von Fr. 3000.-" etwas zu ändern vermöchte, ist nicht erkennbar, zumal diese sich in erster Linie auf so genannt "typische Frauenberufe" beziehen dürfte. Die Vorinstanz hat den Abzug vom Tabellenlohn, der eine Schätzung darstellt und rechtsprechungsgemäss kurz zu begründen ist (BGE 126 V 81 Erw. 6), ferner auf 5 % beziffert, was namentlich mit Blick auf die auch in einer leidensadaptierten Tätigkeit zufolge der gesundheitlichen Beeinträchtigungen möglicherweise zu gewärtigenden Lohnbenachteiligungen im Rahmen der richterlichen Ermessenskontrolle keinen Anlass zu abweichender Ermessensausübung gibt (vgl. Art. 132 lit. a OG; BGE 123 V 152 Erw. 2). Selbst wenn im Übrigen, wie vom Beschwerdeführer gefordert, ein 25%iger Abzug vorgenommen würde, ergäbe sich im Vergleich zum - zu Recht unbestritten gebliebenen - Valideneinkommen kein rentenbegründender Invaliditätsgrad.