Citation: 5A_498/2023 E. 3.2

3.2. Das Obergericht stellt klar, dass im kantonalen Beschwerdeverfahren ausschliesslich die Anpassung des persönlichen Verkehrs zwischen C.________ und dem Beschwerdeführer sowie die Anordnung von Weisungen gemäss Art. 273 Abs. 2 und Art. 307 Abs. 3 ZGB Streitgegenstand sind. Der vom Beschwerdeführer erstmalig formulierte Antrag auf Zuteilung der alleinigen Obhut sei demgegenüber nicht Gegenstand des angefochtenen Entscheids und damit auch im Beschwerdeverfahren nicht Streitgegenstand. Gestützt auf diese Erwägungen erklärt das Obergericht, auf die Rechtsbegehren Ziffern 1 und 2 (s. Sachverhalt Bst. C.b) nicht einzutreten. In der Folge befasst es sich mit den Beanstandungen, die der Beschwerdeführer gegen das Gutachten UPD erhob, und mit seiner Forderung, das Gutachten G.________ zu berücksichtigen. Der angefochtene Entscheid kommt zum Schluss, dass die KESB zu Recht auf das Gutachten UPD betreffend C.________ und nicht auf das Gutachten G.________ betreffend D.________ abgestellt habe und dieses Gutachten aus denselben Gründen auch nicht im kantonalen Rechtsmittelverfahren beizuziehen und der entsprechende Beweisantrag abzuweisen sei. Im Übrigen verweist das Obergericht auf die zutreffenden Ausführungen der KESB und weist die Beschwerde ab. Der Beschwerdeführer beantragt vor Bundesgericht, die Streitsache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen und das Gutachten G.________ beizuziehen (s. Sachverhalt Bst. D). Er argumentiert, dass die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig feststelle, indem sie das fragliche Gutachten "trotz offensichtlicher Relevanz" nicht berücksichtige. In seinem Schriftsatz konzentriert er sich darauf zu erklären, weshalb es nicht angehe, das Gutachten G.________ ausser Acht zu lassen. Worum es ihm in der Sache geht, erschliesst sich lediglich aus der Passage, wonach es "sehr wahrscheinlich" sei, dass die Vorinstanz "insbesondere in Bezug auf die Obhutszuteilung... anders entschieden hätte", wenn das Gutachten G.________ beigezogen worden wäre. Zum Entscheid des Obergerichts, auf seinen Antrag um Zuteilung der alleinigen Obhut gar nicht erst einzutreten, äussert sich der Beschwerdeführer hingegen an keiner Stelle seiner Eingabe. Weder verbindet er seinen Rückweisungsantrag mit dem Begehren, auf den genannten Antrag einzutreten, noch finden sich in der Beschwerdebegründung Anhaltspunkte, die es dem Bundesgericht erlauben würden, seinen Rückweisungsantrag dahingehend zu interpretieren (vgl. BGE 136 V 131 E. 1.2) : Eine Erklärung, weshalb das Obergericht den Antrag um Zuteilung der alleinigen Obhut zu Unrecht als unzlässig ansah und darauf hätte eintreten müssen, ist in all den weitschweifigen Erörterungen nicht auszumachen. Auch dass er in der Sache in anderer Hinsicht eine Abänderung des angefochtenen Entscheids - insbesondere eine Anpassung der Besuchsregelung - anstreben würde, kann aufgrund der gestellten Anträge und der dazu gegebenen Begründung nicht gesagt werden.