Citation: 6B_1370/2021 E. 1.4.3

1.4.3. Nach dem Gesagten verfällt die Vorinstanz nicht in Willkür, wenn sie aufgrund einer Gesamtwürdigung der Beweise, d.h. der Zeugenaussagen, der Schilderungen der Beschwerdeführerin und der weiteren Unfallumstände, das von der Beschwerdeführerin geltend gemachte Ausweichmanöver als Schutzbehauptung bewertet und ihrer diesbezüglichen Sachdarstellung nicht folgt. Der vorinstanzliche Schluss, es sei erstellt, dass die Beschwerdeführerin wie im Strafbefehl umschrieben am Steuer eingeschlafen und deshalb von der Strasse abgekommen und mit dem Betriebswegweiser kollidiert sei, ist unter Willkürgesichtspunkten nicht zu beanstanden. Für weitere Beweiserhebungen, insbesondere eine Untersuchung des technischen Zustands des Fahrzeugs, bestand beim vorliegenden Beweisergebnis kein Anlass; einen entsprechenden Beweisantrag hat die Beschwerdeführerin denn auch nie gestellt. Ihre Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung erweist sich als unbegründet.