Citation: 2C_809/2022 E. 2.5

2.5. Gemäss der angefochtenen Verfügung hatte die Beschwerdeführerin im vorinstanzlichen Verfahren die Auffassung vertreten, dass die Zuschlagsempfängerin vom Vergabeverfahren hätte ausgeschlossen werden müssen. Aus diesem Grund erachtete sie ihre Beschwerde an das Verwaltungsgericht als nicht aussichtslos. Die Vorinstanz hat dargelegt, unter welchen Voraussetzungen die Vergabebehörde Anbieterinnen von der Teilnahme am Vergabeverfahren ausschliessen kann (vgl. Art. 24 Abs. 1 der vorliegend anwendbaren Verordnung vom 16. Oktober 2002 über das öffentliche Beschaffungswesen [ÖBV; BAG 02-072]; in Kraft bis 31. Januar 2022). Sie hat sodann die Bewertung des Angebots der Zuschlagsempfängerin hinsichtlich der hier strittigen Kriterien ("Garagierungsstandort", Einsatz eines Fahrzeugs, das mindestens die Abgasnorm "Euro 6" einhält, Wägesystem), unter Berücksichtigung des der Vergabebehörde dabei zukommenden Ermessensspielraums, summarisch geprüft und ist zum Ergebnis gelangt, dass die Vergabestelle das Transparenzgebot in Verbindung mit dem Gleichbehandlungsgebot eingehalten habe. Ferner hat sie festgehalten, dass die Vergabestelle weder willkürlich gehandelt noch ihre Sorgfaltspflichten bei der Prüfung des Angebots der Zuschlagsempfängerin verletzt habe. Gestützt auf diese summarische Prüfung hat die Vorinstanz erwogen, dass die bei ihr eingereichte Beschwerde aussichtslos bzw. nicht hinreichend begründet sei, sodass die Voraussetzungen für die Erteilung der aufschiebenden Wirkung gemäss dem anwendbaren kantonalen Recht nicht erfüllt seien (Art. 14 Abs. 3 des Gesetzes vom 11. Juni 2002 über das öffentliche Beschaffungswesen [ÖBG; BAG 02-092; in Kraft bis 31. Januar 2022] i.V.m. Art. 17 Abs. 1 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen in der hier massgebenden Fassung vom 25. November 1994/15. März 2001 [aIVöB] und Art. 33 Abs. 1 ÖBV).