Citation: 8C_586/2016 E. 6.2

6.2. Schliesslich macht der Beschwerdeführer geltend, es sei ihm anstelle des von der Vorinstanz gewährten Abzuges von 5 % vom Tabellenlohn gemäss LSE ein solcher von 10 % anzurechnen. Die Höhe des Abzuges kann nur im Hinblick auf Ermessensüberschreitung oder -missbrauch als Formen rechtsfehlerhafter Ermessensbetätigung (BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399) gerügt werden. Die freie gerichtliche Ermessensprüfung im Sinne der Angemessenheitskontrolle, welche unter anderem im Bereich der Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen nach UVG gemäss dem bis am 31. Dezember 2006 gültig gewesenen Art. 132 Abs. 1 lit. a OG letztinstanzlich zulässig war, bleibt seit Inkrafttreten des BGG zum 1. Januar 2007 auch auf dem Gebiet der Geldleistungen der Militär- und Unfallversicherung ausgeschlossen (ULRICH MEYER/JOHANNA DORMANN, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2. Auflage Basel 2011, N. 30 zu Art. 105 BGG; MARKUS SCHOTT, Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, a.a.O., N. 26 zu Art. 97 BGG). Die Vorinstanz hat dargelegt, weshalb beim Beschwerdeführer von den zulässigen Merkmalen (leidensbedingte Einschränkung, Alter, Dienstjahre, Nationalität/Aufenthaltskategorie und Beschäftigungsgrad) lediglich das Kriterium der Aufenthaltskategorie berücksichtigt werden kann. Dafür einen Abzug von 5 % zu gewähren, war materiellrechtlich nicht rechtsfehlerhaft. Die geltend gemachten Augen- und Kopfschmerzen, welche nicht in einem adäquaten Kausalzusammenhang mit dem Unfall stehen, können auch bezüglich eines leidensbedingten Abzuges nicht berücksichtigt werden. Darüber hinaus erwähnte der Beschwerdeführer gegenüber Dr. med. G.________, die frei schwebenden Teilchen in seinem rechten Auge würden ihn nicht mehr behindern. Es bleibt bei dem von der Vorinstanz auf 7 % festgelegten Invaliditätsgrad. Der Versicherte hat daher keinen Anspruch auf eine Invalidenrente. Die Beschwerde ist abzuweisen.