Citation: 4A_434/2017 E. 2

Der Beschwerdeführer rügt, die von der Beschwerdegegnerin kurzfristig kommunizierten arbeitsfreien Tage seien als Annahmeverzug ihrerseits zu qualifizieren. Er bringt vor, dass beispielsweise die arbeitsfreien Tage vom 4. bis 10. Februar 2013 Ende Januar 2013 kommuniziert worden seien, also nur ungefähr eine Woche im Voraus. Eine derart kurzfristige Anordnung von Ruhetagen müsse vom Arbeitnehmer nicht als Anordnung von Ferien aufgefasst werden. Die Planung von Ferienaktivitäten sei bei einer derart kurzfristigen Anordnung ausgeschlossen und würde den Erholungszweck der Ferien verunmöglichen.