Citation: 2C_534/2022 E. A

A.a. A.________ (geboren 1964), Staatsangehöriger der Demokratischen Republik Kongo (Kinshasa), reiste am 1. Januar 1987 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch. Während des Asylverfahrens heiratete er die Schweizer Staatsangehörige B.________ und erhielt zwecks Familiennachzug am 9. November 1990 eine Aufenthaltsbewilligung. Nach Scheidung dieser Ehe im Jahr 1996 wurde die Aufenthaltsbewilligung aufgrund eines nachehelichen Aufenthaltsanspruchs bis Dezember 2006 verlängert. Aufgrund der wiederholten Straffälligkeit von A.________ wurde die weitere Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert und Letzterer aus der Schweiz weggewiesen, was letztinstanzlich vom Bundesgericht mit Urteil 2C_332/2009 vom 16. November 2009 bestätigt wurde. Noch während des kantonalen Rechtsmittelverfahrens heiratete A.________ am 23. Januar 2009 die aus Kongo (Kinshasa) stammende und dort geborene Schweizer Bürgerin C.________ (geboren 1964), worauf ihm zwecks Familiennachzug erneut eine Aufenthaltsbewilligung erteilt wurde, welche zuletzt bis am 14. März 2018 verlängert wurde. C.________ bezieht eine IV-Rente. A.b. A.________ ist während seines Aufenthalts in der Schweiz mehrfach Vater geworden, wobei vier seiner Kinder in der Schweiz wohnen, allerdings nicht bei ihm. Sein jüngstes Kind ist sein im 2004 geborener Sohn D.________. A.c. Seit 1998 hat sich A.________ in der Schweiz erheblich verschuldet. Am 6. Juli 2017 wurde er wegen Schulden im Umfang von Fr. 175'000.-- vom Migrationsamt des Kantons Zürich (Migrationsamt) ausländerrechtlich verwarnt und ihm der Widerruf seiner Aufenthaltsbewilligung angedroht, falls er seinen finanziellen Verpflichtungen weiterhin nicht nachkomme. Bis zum 21. Mai 2021 haben sich diese Schulden gemäss Auszügen der Betreibungsämter Zürich 4, 10 und 11 sowie Morges wegen zusätzlichen Verlustscheinen um weitere rund Fr. 185'000.-- erhöht, sodass die Gesamtverschuldung per 21. Mai 2021 rund Fr. 360'000.-- betrug. Seit dem 1. November 2019 bezieht A.________ Sozialhilfe. A.d. Strafrechtlich ist A.________ bereits in der Zeit von 1998 bis 2005 mehrfach in Erscheinung getreten, weshalb seine Aufenthaltsbewilligung im Jahr 2006 nicht mehr verlängert und er aus der Schweiz weggewiesen wurde (vgl. Bst. A.a oben; Urteil 2C_332/2009 vom 16. November 2009), wobei er die Schweiz anschliessend nicht verlassen hat. Drei weitere strafrechtliche Verurteilungen folgten am 15. Januar 2014 (Strafbefehl Staatsanwaltschaft Basel-Stadt wegen Strassenverkehrsdelikten, Geldstrafe von 45 Tagessätzen à Fr. 80.-- und Busse von Fr. 1'500.--), 12. Januar 2016 (Strafbefehl Staatsanwaltschaft Baden wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte; Geldstrafe von 60 Tagessätzen à Fr. 70.--) und 1. März 2021 (Urteil Bezirksgericht Zürich wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte; Geldstrafe von 30 Tagessätzen à Fr. 10.--). A.e. Am 23. Juni 2018 erlitt A.________ einen Arbeitsunfall. Aufgrund der dadurch verursachten körperlichen Beeinträchtigung erhält er seit April 2020 eine Viertelsrente der IV. Im Rahmen einer angepassten Tätigkeit ist er jedoch zu 60 % arbeitsfähig.