Citation: 1B_192/2019 E. 4.2

4.2. Diese Ausführungen genügen den Anforderungen an eine rechtsgenügliche Beschwerdebegründung grundsätzlich nicht. Soweit sie das Garantieversprechen betreffen, vermögen sie im Weiteren nicht zu überzeugen. Dass die Beurteilung der Vorinstanz, die Staatsanwaltschaft habe das Garantieversprechen aus dem Jahr 2011 nicht berücksichtigen müssen, da es wenig Gewähr für den Sicherstellungszweck der Beschlagnahme biete, auf einer offensichtlich unrichtigen, das heisst willkürlichen Sachverhaltsfeststellung beruhen oder gegen Art. 197 Abs. 1 lit. c StPO verstossen würde, geht daraus nicht hervor. Die Vorbringen des Beschwerdeführers zu den Voraussetzungen für eine Leistungspflicht der Beschwerdeführerin aus dem Garantieversprechen, insbesondere seine Feststellung, der erforderliche Schaden infolge Ausbleibens einer von einem Dritten geschuldeten Leistung sei beim Promissar noch nicht eingetreten, stützen vielmehr die Beurteilung der Vorinstanz, lassen sie doch Schwierigkeiten und Verzögerungen bei der Abrufung der Garantie als möglich erscheinen. Gleiches gilt, soweit der Beschwerdeführer erklärt, die Sperre des Kontos bei der Bank E.________ treffe die Beschwerdeführerin zwar empfindlich bzw. in ihrem Lebensnerv, doch habe diese eine sehr hohe Eigenkapitalquote, die den ausstehenden Steuerbetrag um ein Vielfaches übersteige, weshalb genügend Substrat vorhanden sei, um dem Garantieversprechen nachzukommen. Soweit auf die Rüge der Unverhältnismässigkeit überhaupt einzugehen ist, erweist sich diese daher als unbegründet.