Citation: 9C_339/2023 E. 5

In formeller Hinsicht rügt die Stiftung FAR eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör, weil sich das kantonale Gericht nicht rechtsgenüglich mit der Auslegung von Art. 20 Abs. 3 AVG befasst habe. Insbesondere sei dieses fälschlicherweise davon ausgegangen, dass eine Unterstellung einzig kraft Allgemeinverbindlicherklärung (und nicht auch durch Anschluss nach Art. 356b OR und "Unterstellungserklärung bzw. Unterstellungsvereinbarung") bewirkt werden könne. Damit habe sich die Vorinstanz letztlich auf die Prüfung der nicht relevanten Frage beschränkt, ob die B.________ AG unter den betrieblichen Geltungsbereich des AVE GAV FAR falle.