Citation: I 74/02 02.09.2003 E. 4

Nach der medizinischen Aktenlage - insbesondere gestützt auf das MEDAS-Gutachten vom 22. Januar 2001, welches alle rechtsprechungsgemäss erforderlichen Kriterien für beweiskräftige ärztliche Entscheidungsgrundlagen erfüllt (zur Beweiswürdigung ärztlicher Berichte und Gutachten: BGE 125 V 352 ff. Erw. 3a und b) und dem folglich voller Beweiswert zukommt - steht anerkanntermassen fest, dass die zur Hauptsache an Fibromyalgie, muskulärer Dekonditionierung sowie Adipositas permagna leidende Beschwerdegegnerin eine leichte Reinigungsarbeit mit Geräten, in stehender Position, bis zu zwei Stunden täglich zu verrichten imstande ist, wobei nach Aussage der Ärzte längerfristig eine Steigerung des Arbeitseinsatzes auf drei Stunden pro Tag möglich sein sollte. Generell sind Beschäftigungen geeignet, bei denen sich die Versicherte nicht extrem bücken, strecken, lange sitzen oder stehen muss und keine längeren Strecken zu gehen hat. Ferner ist ihr auch das vereinzelte Heben und Tragen von Lasten bis zu 5 bis 10 kg zumutbar. Auf Grund dieser Befunde wurde der Beschwerde-gegnerin eine Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit von initial 30 % und im weiteren Verlauf von 50 % attestiert.