Citation: 5A_157/2021 E. 3.1.2

3.1.2. Ausgehend vom Eheschutzentscheid des Kreisgerichts vom 10. August 2017 und des Kantonsgerichts vom 19. April 2018, mit welchen die Kinder unter die alternierende Obhut der Eltern gestellt wurden, stellte das Kantonsgericht eine erhebliche und dauernde Veränderung der Verhältnisse fest (E. III/1/c/dd S. 32 f. des angefochtenen Entscheids). Der Beschwerdeführer argumentiert, die Abänderungsvoraussetzungen lägen nicht vor (Ziff. III/C/1 S. 24-31 und Ziff. III/C/3.2 S. 43 der Beschwerde). Nachdem er aber selber eine Abänderung der Obhuts- bzw. Betreuungsregelung verlangt, erweist sich seine Argumentationslinie - was ihm bereits das Kantonsgericht vorgeworfen hat - als widersprüchlich. Diese Haltung verdient keinen Rechtsschutz (Art. 2 Abs. 2 ZGB). Soweit der Beschwerdeführer auch vor Bundesgericht behauptet, die Beschwerdegegnerin habe die veränderten Verhältnisse rechtsmissbräuchlich herbeigeführt, weshalb nicht darauf abgestellt werden könne, kann auf die zutreffenden Erwägungen des Kantonsgerichts verwiesen werden, welches diesen Einwand als unerheblich bezeichnet hat (E. III/1/c/cc/bbb S. 21 des angefochtenen Entscheids). Mit den diesbezüglichen Erwägungen des Kantonsgerichts setzt sich der Beschwerdeführer nicht auseinander, so dass auf seine in diesem Zusammenhang stehenden Rügen, namentlich den Vorwurf der Verletzung seines Anspruchs auf Beweis mit Bezug auf die vor Kantonsgericht gestellten Editionsbegehren (vgl. Ziff. III/C/1.1.1 S. 25 der Beschwerde), nicht näher einzugehen ist (E. 1.4.1.3).