Citation: 5A_765/2024 E. 1

Mit Entscheid vom 7. Dezember 2023 des Pretore della Giurisdizione di Locarno-Città wurde die Ehe zwischen der Beschwerdeführerin 1 und dem Beschwerdegegner geschieden und die gemeinsame elterliche Sorge über die drei Kinder beiden Elternteilen übertragen. Mit vorsorglicher Massnahme vom gleichen Tag errichtete der Pretore eine Erziehungsbeistandschaft für zwei der Kinder (Beschwerdeführer 2 und 3) mit besonderen Befugnissen im Bereich des persönlichen Verkehrs und ordnete eine flankierende Beratung der beiden Kinder an. Mit dem Vollzug der Massnahmen wurde die KESB Graubünden, Zweigstelle Engadin/Südtäler beauftragt. Mit unbegründetem Entscheid vom 22. April 2024 ernannte die KESB E.________ zum Beistand der Beschwerdeführer 2 und 3. Am 3. Mai 2024 beantragten alle drei Beschwerdeführer unter anderem die Aufhebung des Entscheids der KESB und der Beistandschaft und die schriftliche Begründung des Entscheids. Mit begründetem Entscheid vom 23. Mai 2024 ernannte die KESB (in Einzelkompetenz) E.________ zum Beistand und umschrieb dessen Aufgaben und Kompetenzen. Mit Entscheid vom 10. Juni 2024 trat die KESB (als Kollegialbehörde) auf mehrere Anträge nicht ein (Aufhebung der Beistandschaft, Nichtbekanntgabe von Adresse und Aufenthaltsorten, Genugtuung) und regelte das Akteneinsichtsrecht der Parteien. Mit drei identischen Eingaben vom 28. Juni 2024 erhoben die drei Beschwerdeführer Beschwerde gegen den Entscheid vom 23. Mai 2024 (Verfahren ZK1 24 80). Am 1. Juli 2024 ergänzten sie diese. Mit Eingabe vom 17. Juli 2024 erhoben die Beschwerdeführer Beschwerde gegen den Entscheid vom 10. Juni 2024 (Verfahren ZK1 24 152). Am 18. Juli 2024 ergänzten sie diese. Mit Entscheid vom 1. Oktober 2024 wies das Kantonsgericht von Graubünden die Beschwerden ab, soweit es darauf eintrat. Es verurteilte die Beschwerdeführer zur Zahlung einer Parteientschädigung von Fr. 1'000.-- an den Beschwerdegegner. Gegen diesen Entscheid haben die Beschwerdeführer am 6. November 2024 Beschwerde in Zivilsachen und subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben. Am 7. November 2024 haben sie die Beschwerde ergänzt.