Citation: 9C_429/2024 E. 4.3

4.3. Nachdem mit Blick auf die Befundlage in den beiden psychiatrischen Teilgutachten der ABI und der IME (vgl. E. 4.2 hiervor) und die von Prof. Dr. med. B.________ konstatierte Chronifizierung (dazu etwa Urteil 8C_481/2020 vom 15. Dezember 2020 E. 2.3 mit Hinweisen) zumindest Hinweise auf eine relevante Veränderung bestehen, drängt sich eine weitere Abklärung auf. Die Sache ist daher an die Vorinstanz zurückzuweisen. Diese hat den Sachverhalt mittels neuerlicher psychiatrischer Begutachtung abklären zu lassen (vgl. hinsichtlich der diesbezüglichen Anforderungen E. 2.3.2 hiervor). Sollte auf eine Veränderung im revisionsrechtlichen Sinne zu schliessen sein, wird sich der Experte zur Arbeitsfähigkeit unter Berücksichtigung der massgeblichen bundesgerichtlichen Rechtsprechung (BGE 141 V 281) äussern müssen und zu begründen haben, ob und gegebenenfalls in welchem Umfang hinsichtlich welcher Diagnose eine Arbeitsunfähigkeit (in angestammter und/oder angepasster Tätigkeit) zu attestieren ist. Danach wird neu über den Anspruch der Beschwerdeführerin auf eine Invalidenrente zu entscheiden sein.