Citation: 1P.671/2006 27.12.2006 E. A

X.________ wurde mit Strafbefehlen des Bezirksamts Zofingen vom 9. Oktober 2003 und vom 8. Juni 2004 wegen mehrfacher Nötigung, übler Nachrede und weiterer Delikte zum Nachteil von Y.________ (sowie, was hier nicht interessiert, eines Bezirksamtmanns) schuldig gesprochen. X.________ erhob gegen beide Strafbefehle Einsprache. Gestützt darauf und auf eine Zusatzanklage vom 10. Mai 2004 der Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau sprach der Präsident I des Bezirksgerichts Zofingen X.________ am 16. Juni 2006 von verschiedenen Vorwürfen frei und verurteilte ihn wegen mehrfacher Beschimpfung (Art. 177 Abs. 1 StGB), Nötigung (Art. 181 StGB), mehrfacher grober Verletzung von Verkehrsregeln nach Art. 90 Ziff. 2 SVG i.V.m. Art. 34 Abs. 3 SVG und Art. 10 Abs. 1 VRV (Überholen mit Behindern des nachfolgenden Verkehrs) sowie Art. 35 Abs. 1 SVG und Art. 8 Abs. 3 VRV (Rechtsüberholen auf mehreren Fahrstreifen) und mehrfacher Verletzung von Verkehrsregeln nach Art. 90 Ziff. 1 SVG i.V.m. Art. 40 SVG und Art. 29 Abs. 3 VRV (missbräuchliche Verwendung des akustischen Warnsignals und der Lichthupe) zu einer bedingten Gefängnisstrafe von 4 Monaten und einer Busse von Fr. 1'000.--. Ausserdem verpflichtete es ihn, der Zivilklägerin Y.________ eine Genugtuung sowie eine Parteientschädigung zu bezahlen und auferlegte ihm die Gerichtskosten und die Kosten der amtlichen Verteidigung. Das Obergericht des Kantons Aargau wies die Berufung X.________ am 24. August 2006 ab.