Citation: 9C_477/2022 E. 3

Die Vorinstanz hat den Erlass der Mitteilung vom 10. Dezember 2014 - die auf den Berichten des Hausarztes vom 27. Mai 2014 und des psychiatrischen Zentrums C.________ vom 2. Juli 2014 beruht habe - für den massgeblichen zeitlichen Ausgangspunkt hinsichtlich einer erheblichen Sachverhaltsveränderung gehalten. Sie hat dem Medas-Gutachten vom 11. August 2020 Beweiskraft beigemessen. Gestützt darauf hat sie festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand der Versicherten dahingehend verbessert habe, als "nun" eine teilremittierte mittelgradige depressive Episode vorliege und die Arbeitsfähigkeit in einer angepassten - rückenschonenden - Tätigkeit 50 % betrage. Folglich hat sie die Rentenherabsetzung gemäss Verfügung vom 5. März 2021 bestätigt. Die Beschwerdeführerin macht im Wesentlichen geltend, das Medas-Gutachten sei nicht beweiskräftig, weil insbesondere in allen ärztlichen Berichten immer mindestens ein mittelschweres depressives Leiden dokumentiert sei. Ihr Gesundheitszustand sei unverändert. Die Vorinstanz habe Art. 17 ATSG verletzt, indem sie die Voraussetzung für eine materielle Revision bejaht habe.