Citation: 8C_764/2021 E. 5.1

5.1. Die Vorinstanz stellte fest, dass mit dem nach der letzten rentenablehnenden Verfügung vom 5. Februar 2014 aufgetretenen Meningeom an der Brustwirbelsäule ein Revisionsgrund gegeben und der Rentenanspruch daher neu und umfassend zu prüfen sei. Das von der IV-Stelle eingeholte PMEDA-Gutachten vom 10. November 2020 erachtete das kantonale Gericht als voll beweiskräftig. Gestützt darauf sei die Beschwerdeführerin wegen des Rückenmarksdefekts in der angestammten Tätigkeit vollständig arbeitsunfähig, eine leidensangepasste körperlich leichte, vorwiegend sitzende Beschäftigung sei ihr indessen zeitlich und leistungsmässig uneingeschränkt zuzumuten. Die Beschwerdeführerin legte im vorinstanzlichen Verfahren Berichte des Spitals B.________ vom 2. Juni, 27. Juli und 27. August 2021 auf. Gestützt darauf machte sie geltend, eine Flüssigkeitsansammlung im Bereich der Brustwirbelsäule bewirke entgegen der Einschätzung der Gutachter eine massive Einschränkung ihrer Arbeitsfähigkeit. Gemäss kantonalem Gericht hatten indessen bereits die Gutachter auf ein mässig komprimierendes und grössenstationäres Liquorkissen mit leicht raumforderndem Effekt im Bereich der Brustwirbelsäule hingewiesen. Die am 1. Juni und 21. August 2021 veranlasste Verlaufsbildgebung habe eine geringe Grössenreduktion dieses Liquorkissens beziehungsweise eine leicht geminderte Liquoransammlung im ehemaligen Operationsgebiet gezeigt. Die behandelnden Ärzte hätten die Flüssigkeitskollektion dementsprechend als kontinuierlich regredient beschrieben. In Bezug auf diesen Befund sei daher jedenfalls keine Verschlimmerung ausgewiesen. Was die erwerblichen Auswirkungen betrifft, ermittelte die Vorinstanz sowohl den nach Eintritt der Gesundheitsschädigung zumutbarerweise noch erzielbaren Verdienst (Invalideneinkommen; Fr. 55'218.-) als auch das hypothetische Einkommen im Gesundheitsfall (Valideneinkommen; Fr. 61'071.-) gestützt auf die vom Bundesamt für Statistik herausgegebene Lohnstrukturerhebung (LSE). Hinsichtlich des Letztgenannten stellte sie auf die Werte im Gesundheits- und Sozialwesen ab. Aus dem Einkommensvergleich resultierte ein Invaliditätsgrad von 10 % beziehungsweise unter Berücksichtigung des maximal zulässigen leidensbedingten Abzuges von 25 % ein solcher von 32 %. Damit bestehe, so das kantonale Gericht weiter, selbst unter Annahme eines Status als vollzeitlich Erwerbstätige zugunsten der Beschwerdeführerin, keine rentenbegründende Invalidität.