Citation: 1C_462/2016 E. B

Mit Schreiben vom 31. August 2012 reichte die Flubag beim BAZL ein Gesuch um Änderung des Betriebsreglements mit Blick auf die Vorgaben im SIL ein. Das BAZL leitete im Februar 2013 ein ordentliches Genehmigungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) ein. Während der Auflagefrist erhob unter anderem der Verein IG Fluglärm/Schutzverband Michelsamt (nachfolgend: Verein IG Fluglärm), handelnd für 71 private Einsprecher, Einsprache und forderte verschiedene Massnahmen zur Reduktion des Fluglärms. Mit Verfügung vom 22. April 2015 genehmigte das BAZL das Gesuch der Flubag mit verschiedenen Änderungen. Unter anderem verfügte es, die Helikoptervolten seien zusammen mit den Flugwegen der Flächenflugzeuge auf einer Karte darzustellen und zur besseren Unterscheidbarkeit separat zu markieren. Die definierte Überflughöhe von 3'300 ft (Fuss) für Helikopter bei den Meldepunkten HE und HW sei auf die Karte zu übernehmen. Weiter legte das BAZL die zulässigen Lärmimissionen gemäss Art. 37a der Lärmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 (LSV, SR 814.41) auf der Grundlage der PRV 2010 fest. Es verpflichtete die Flubag, eine Fluglärmberechnung gestützt auf die darin festgelegten Parameter (16'000 Flugbewegungen, davon maximal 1'800 mit dem Helikopter; Summenschallpegel) einzureichen. Mit einer weiteren Verfügung vom 22. April 2015 stellte das BAZL fest, dass auf dem Flugfeld Luzern-Beromünster dauernd mehr als zwei Helikopter stationiert seien und dieser Zustand widerrechtlich sei. Die Flubag wurde aufgefordert, den rechtmässigen Zustand bis am 30. Juni 2015 wiederherzustellen.