Citation: 2C_21/2024 E. 3

Die Beschwerdeführerin rügt eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör gemäss Art. 29 Abs. 2 BV. Der Anspruch dient einerseits der Sachaufklärung. Andererseits stellt er ein persönlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Der Anspruch auf rechtliches Gehör umfasst als Mitwirkungsrecht somit alle Befugnisse, die einer Partei einzuräumen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann (vgl. BGE 144 I 11 E. 5.3; 140 I 99 E. 3.4; 135 II 286 E. 5.1). Die Beschwerdeführerin kritisiert unter dem Gesichtspunkt von Art. 29 Abs. 2 BV die Reihenfolge und Gewichtung, mit der die Vorinstanz die Argumente und Rügen prüft. Aus dieser Kritik am angefochtenen Urteil ergibt sich allerdings nicht, dass die Beschwerdeführerin ihren Standpunkt nicht wirksam zur Geltung bringen konnte. Vielmehr macht selbst die Beschwerdeführerin geltend, dass ihre "zentrale Rüge" wiedergegeben werde. Dass diese Rüge erst am Schluss einer Erwägung angeführt und beurteilt wird, begründet indes keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör. Im Übrigen ist auch nicht zu erkennen, dass, wie die Beschwerdeführerin moniert, die Vorinstanz damit ein falsches Bild der Argumentation der Beschwerdeführerin erweckt habe. Es liegt keine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV vor.