Citation: 1B_204/2009 08.09.2009 E. 5

Die Beschwerde ist somit gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Oberstaatsanwaltschaft zurückzuweisen. Dieser steht es frei, die Sache an den Einzelrichter in Strafsachen weiterzuleiten, sofern sie zum Ergebnis kommt, dieser sei für die Beurteilung der Freigabe des Chiemsee-Kessels zuständig (wie beim ersten Rekurs der Beschwerdeführer gegen die Freigabeverfügung vom 23. Mai 2008 geschehen). Mit der Gutheissung der Beschwerde wird der Antrag auf Gewährung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos. Bei diesem Ausgang des Verfahrens obsiegen die Beschwerdeführer und haben Anspruch auf eine Parteientschädigung (Art. 68 Abs. 1 BGG). Dem Kanton sind keine Kosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 4 BGG).