Citation: 5A_259/2022 E. 2

Die Beschwerde ist weitschweifig und ein kohärenter Gedankengang lässt sich nicht ausmachen; sie besteht aus einem Konglomerat von Urteils- und Literaturzitaten sowie allerlei Behauptungen und Aussagen erb- und prozessrechtlicher Natur. Einen wiederkehrenden Punkt bilden sodann die strafrechtlichen Vorwürfe gegenüber dem Gericht; der Beschwerdeführer bezichtigt dieses der Urkundenunterdrückung, des Betrugs, des Amtsmissbrauchs und ferner weiterer Straftatbestände. Eine sachgerichtete Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Urteils findet sich nicht. Im Zusammenhang mit den Ausstandsbegehren macht der Beschwerdeführer geltend, niemand könne sein eigener Richter sein und es hätten deshalb andere als die abgelehnten Richter entscheiden müssen. Abgesehen davon, dass es an Ausführungen dazu fehlt, um welche Richter es gehen soll - soweit ersichtlich ist vom Vorwurf einzig die mitwirkende Kammerpräsidentin betroffen -, ist der Beschwerdeführer daran zu erinnern, dass die Mitwirkung an früheren Verfahren für sich genommen noch keinen Ausstandsgrund bildet (BGE 142 III 732 E. 4.2.2; vgl. auch Art. 47 Abs. 2 ZPO und Art. 34 Abs. 2 BGG). An einer konkreten Darlegung der behaupteten Befangenheit - welche bei objektiver Betrachtung eine Gefahr der Voreingenommenheit voraussetzt - fehlt es.