Citation: 2C_132/2016 E. 2.3.2

2.3.2. Wenn die kantonalen Behörden den nachträglichen (Teil-) Familiennachzug im vorliegenden Fall nicht bewilligt haben, ist dies - gestützt auf den für das Bundesgericht verbindlich festgestellten Sachverhalt (vgl. oben E. 1.3.3) - nicht zu beanstanden: Der Beschwerdeführer hat mit der Schwester seiner (späteren) Gattin drei Kinder gezeugt, bevor bzw. während er in der Schweiz mit dieser verheiratet war. In der Folge blieben die Kinder vorerst in der Obhut der Mutter; am 15. Februar 2006 wurde das Sorgerecht dem Beschwerdeführer übertragen. Die Kinder lebten danach bei ihrer Grossmutter und nach deren Tod (2007) wiederum bei der Mutter bzw. ab August 2007 bei der Schwiegermutter, nachdem es zwischen der Mutter und den Kindern zu Spannungen gekommen sein soll. Seit der Scheidung im Februar 2011 nahm sich eine Tante (Schwester des Beschwerdeführers) der Kinder an. Das Amt für Bevölkerung und Migration des Kantons Freiburg liess über die Schweizer Botschaft im Kosovo die Verhältnisse überprüfen, was den Einwand des Beschwerdeführers entkräftet, dieses habe den Untersuchungsgrundsatz verletzt und die Anforderungen an seine Mitwirkungspflichten überhöht. Die Abklärungen ergaben, dass die Kinder tatsächlich seit 2011 bei ihrer Tante lebten, indessen auch noch Kontakte zu ihrer Mutter unterhielten. Der Beschwerdeführer besucht sie seinerseits ein- bis zweimal pro Jahr, wobei sie dann mit ihm jeweils in seinem Haus in U.________ leben.