Citation: 7B_280/2022 E. 2.4.4

2.4.4. Sodann lässt der Beschwerdeführer ausser Acht, dass dem Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweiswürdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine Bedeutung zukommt, die über das Willkürverbot hinausginge (vgl. E. 1.2 hiervor). Dies ist etwa der Fall, wenn er vorbringt, nach dem Grundsatz "in dubio pro reo" sei zu erkennen, dass der Übergriff rasch und überraschend erfolgt sei, die Gegenwehr kurz und heftig ausgefallen sein dürfte und der Beschwerdeführer seine Aggression sehr rasch auf sich selbst gerichtet habe und nicht weiter auf die Beschwerdegegnerin 2.