Citation: 6B_1040/2023 E. 5.3.2

5.3.2. Die Vorinstanz verneint einen schweren persönlichen Härtefall. Zu diesem Schluss gelangt sie unter Berücksichtigung der Anwesenheitsdauer des Beschwerdeführers in der Schweiz, seiner hiesigen Integration, seiner finanziellen Verhältnisse, seines Gesundheitszustandes, seiner Familienverhältnisse und der Wiedereingliederung im Heimatstaat sowie in der Schweiz. Eventualiter gewichtet sie bei Annahme eines Härtefalls die öffentlichen Interessen an einer Landesverweisung angesichts der Schwere der Straftat, des verletzten Rechtsguts, der Beachtung der öffentlichen Sicherheit sowie Ordnung anhand sowohl Vorstrafen (u.a. Delikte gegen die Freiheit, die Rechtspflege und das Vermögen) als auch der migrationsrechtlichen Verwarnungen, seiner (fehlenden) Einsicht in die Tat sowie der Rückfallgefahr höher als seine privaten Interessen am Verbleib in der Schweiz. Allfällige Vollzugshindernisse stellt die Vorinstanz keine fest.