Citation: 9C_906/2015 E. 3

Das kantonale Gericht hat festgestellt, im Zeitraum zwischen der Verfügung vom 4. November 2008 (Ablehnung des Rentenerhöhungsgesuchs nach vorgängigen medizinischen Abklärungen) und der strittigen Revisionsverfügung vom 11. November 2013 sei der Invaliditätsgrad von 55 % auf noch 32 % (höchstens 36 %) gesunken, weshalb ein Rentenanspruch nunmehr entfalle. Dabei ging es davon aus, dass im Gesundheitszustand des Versicherten keine Besserung eingetreten sei. Hingegen habe er mit der Aufnahme einer selbstständigen Erwerbstätigkeit im Rahmen der Selbsteingliederung eine Möglichkeit gefunden, seine Resterwerbsfähigkeit in einem höheren Ausmass zu verwerten, indem er zumutbarerweise sieben Stunden im Tag, entsprechend einem Pensum von 84 %, im eigenen Betrieb arbeiten könne. Das hypothetische Einkommen ohne Invalidität (Valideneinkommen) setzte die Vorinstanz gestützt auf die Angaben des Beschwerdeführers für das Jahr 2013 auf Fr. 87'596.- fest. Das Invalideneinkommen ermittelte sie anhand der Tabellenlöhne gemäss der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik (LSE) 2010, setzte dieses auf Fr. 5'210.- im Monat fest und passte den Betrag an die betriebsübliche Wochenarbeitszeit sowie die Nominallohnentwicklung bis 2013 an. Mit dieser Berechnung resultierte bei einem zumutbaren Arbeitspensum von 84 % ein Invalideneinkommen von Fr. 56'366.-. Verglichen mit dem hypothetischen Einkommen ohne Invalidität von Fr. 87'596.- ergebe sich ein Invaliditätsgrad von (aufgerundet) 36 %, der keinen Rentenanspruch mehr begründet.