Citation: 4A_62/2023 E. 6.3

6.3. Die Beschwerdeführerin rügt, die kopierten Daten (Bonitäts- und Stammdaten) seien der Beschwerdegegnerin nützlich gewesen und sie habe sie auch verwertet. Die Vorinstanz hielt betreffend die Bonitätsdaten explizit fest, die Beschwerdegegnerin verfüge über keine Systeme oder Applikationen, um die erlangte Menge an Bonitätsdaten zu verarbeiten und zu verwerten. Diese vorinstanzliche Feststellung vermag die Beschwerdeführerin nicht als willkürlich auszuweisen (vgl. hiervor E. 3), indem sie bloss behauptet, die Bonitätsdaten seien der Beschwerdegegnerin nützlich gewesen. Auch reicht es nicht aus, pauschal zu behaupten, D.________ (Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin) habe einen Gesamtdatenabgleich (einschliesslich Bonitätsdaten) beabsichtigt. Soweit die Beschwerdeführerin die vorinstanzliche Feststellung beanstandet, dass D.________ nicht habe wissen können, dass seine Abfrage ihm kostenpflichtige Bonitätsdaten zurückspielen würde, vermag sie ebenfalls keine Willkür darzutun. Die Vorinstanz hat in Ziff. 3.4.2.3.4 (Struktur des Online Tools) ihres Entscheids ausführlich erwogen, dass D.________ nicht habe erkennen können, dass kostenpflichtig Bonitätsdaten abgerufen werden könnten. Mit diesen Ausführungen setzt sich die Beschwerdeführerin nicht hinreichend auseinander. Entscheidend ist aber vorliegend ohnehin, dass gemäss den für das Bundesgericht verbindlichen vorinstanzlichen Feststellungen mangels entsprechender Systeme und Applikationen keine Nutzung bzw. Verwertung der Bonitätsdaten erfolgte.