Citation: 1B_263/2007 26.11.2007 E. 3

Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. 3.1 Die II. Kammer des Obergerichts verweist beim dringenden Tatverdacht auf den Bericht des Instituts für Rechtsmedizin vom 11. November 2005. Daraus ergebe sich, dass die beiden sichergestellten und identifizierten Spurenasservate ab Fingernagelschmutz der rechten Hand eines Opfers und ab Traggriff einer Kühltasche aus dem Fluchtfahrzeug angesichts des Beweiswertes sozusagen unverwechselbar vom Angeschuldigten stammen. Angesichts der vorliegenden Untersuchungsergebnisse sei mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die dem Angeschuldigten gegenüber erhobenen Vorwürfe zutreffen würden. Daran ändere nichts, dass die a.o. Staatsanwältin beim Institut für Rechtsmedizin in Zürich eine Ergänzung zum DNA-Gutachten eingeholt habe; damit solle lediglich die Beweislage zusätzlich ergänzt und etwaige Zweifel an der Täterschaft des Angeschuldigten beseitigt werden. Hinsichtlich der Fluchtgefahr verweist die II. Kammer des Obergerichts auf die zu erwartende längere Freiheitsstrafe und auf den Umstand, dass der Angeschuldigte in Belgien viel stärker verwurzelt sei als in der Schweiz. 3.2 Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Ausführungen, insbesondere mit seinen unbelegten Behauptungen, der Bericht des Instituts für Rechtsmedizin sei gefälscht, nicht aufzuzeigen, inwiefern die II. Kammer des Obergerichts in verfassungs- und konventionswidriger Weise von einem dringenden Tatverdacht ausgegangen sein sollte. Gleich verhält es sich, soweit der Beschwerdeführer die von der II. Kammer des Obergerichts bejahte Fluchtgefahr beanstandet, indem er eine Verletzung des Diskriminierungsverbotes gemäss Art. 8 Abs. 2 BV geltend macht. Da er sich mit der Feststellung der II. Kammer des Obergerichts im angefochtenen Entscheid, er sei in Belgien viel stärker verwurzelt als in der Schweiz, nicht auseinandersetzt, vermag er weder eine Verletzung des Diskriminierungsverbots noch einer anderen Verfassungsbestimmung darzulegen. 3.3 Mangels einer genügenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ist somit auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.