Citation: 5A_888/2024 E. 4

Nebst der allgemeinen Äusserung, über kein Geld zu verfügen und sich das Berufungsverfahren nicht leisten zu können, sowie Ausführungen zu ihrem beruflichen Hintergrund und der Ehe behauptet die Beschwerdeführerin im Wesentlichen, dass das vom Obergericht angeführte Barvermögen nicht mehr aktuell sei und sie daraus den laufenden Unterhalt bestreiten müsse und dass die Liegenschaft nicht weiter belehnt werden könne, weil seit 20 Jahren keine Renovationen mehr stattgefunden hätten und sie nicht mehr dem heutigen Standard entspreche. Damit versucht die Beschwerdeführerin die tatsächlichen Feststellungen im angefochtenen Entscheid anzugreifen. Allerdings tut sie dies durchwegs mit bloss appellatorischen - und in Bezug auf die Belehnbarkeit der Liegenschaft überdies mit neuen und damit ohnehin unzulässigen (Art. 99 Abs. 1 BGG) - Behauptungen. Sie müsste jedoch mit substanziierten Willkürrügen aufzeigen, inwiefern die obergerichtlichen Tatsachenfeststellungen unhaltbar sein sollen. Was spezifisch die Behauptung angeht, sie müsse aus dem Vermögen den laufenden Unterhalt bestreiten, bleiben die Ausführungen nicht nur appellatorisch, sondern setzt sich die Beschwerdeführerin auch nicht mit der diesbezüglichen Erwägung im angefochtenen Entscheid auseinander, sie habe den angeblichen Verzehr bereits im erstinstanzlichen Verfahren behauptet und das Kantonsgericht habe in der Folge unverständlicherweise die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, ohne Belege einzuverlangen, welche die Behauptung hätten bestätigen können. Nach dem Gesagten hat es mangels diesbezüglicher Verfassungsrügen bei den Sachverhaltsfeststellungen in der angefochtenen Verfügung vom 11. November 2024 zu bleiben, wonach die Saldi der Konten der Beschwerdeführerin per 25. Oktober 2024 insgesamt Fr. 30'495.65 betrugen und möglicherweise die Liegenschaft höher belehnt werden kann, wozu jedoch Angaben unterblieben. Ausgehend von dieser Grundlage zeigt die Beschwerdeführerin nicht auf, inwiefern die obergerichtlichen Erwägungen, die Prozessarmut sei nicht genügend dargelegt und die Beschwerdeführerin vermöge auch nach Abzug eines Notgroschens die anfallenden Kosten des Berufungsverfahrens aus liquidem Vermögen zu bestreiten, gegen Recht verstossen soll.