Citation: 2C_479/2022 E. 8

Der Beschwerdeführer rügt sodann, er erhalte keinen Zugang zu einem Gericht, um die Sache überprüfen zu lassen und Genugtuungsansprüche geltend zu machen. Für ihn sei ausser dem strafrechtlichen Weg kein anderes wirksames Beschwerdeinstrument zu erkennen, da das kantonale Verfahrensgesetz kein Pendant zu Art. 25 VwVG kenne und die Staatshaftungsklage ungeeignet sei. Eine Rechtsmittelmöglichkeit kann in verfassungs- und konventionskonformer Auslegung auch dann anzuerkennen sein, wenn das entsprechende Verfahrensrecht dies nicht ausdrücklich vorsieht (vgl. BGE 130 I 369 E. 6.1; 128 I 167 E. 4.5). Verwaltungshandeln ist auf dem Weg der Verwaltungsbeschwerde bzw. der Verwaltungsgerichtsbeschwerde anzufechten. Das Vorbringen des Beschwerdeführers vermag daher nichts daran zu ändern, dass die Vorinstanz zu Recht nicht auf die Beschwerde in Strafsachen eingetreten ist.