Citation: 2C_214/2023 E. 4.6.3

4.6.3. Über die Einzelheiten der zu erbringenden Dienstleistung und wie detailliert diese geregelt waren, enthält das angefochtene Urteil keine Informationen und ergeben sich auch keine Hinweise aus den Akten. Hinsichtlich des Gestaltungsspielraums erwägt die Vorinstanz, dass sich der Auftrag auf Standardtätigkeiten des Contact Tracing beschränkt habe und diese fachlich anhand der Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG erfolgten (angefochtener Entscheid E. 3.5). Aus dem E-Mail, das die Beschwerdeführerin erhalten hat, ist ersichtlich, dass es sich dabei um ein standardisiertes, vorformuliertes Schreiben handelt, in dem lediglich der Name der Empfängerin, das Datum des Kontakts, das Enddatum der Quarantäne und der Name des versendenden Sachbearbeiters manuell eingefügt werden. Wenn sich die E-Mails, die von den Mitarbeitenden des Contact Tracings versendet werden, nur jeweils in vier Punkten unterscheiden, der Rest aber identisch ist, lässt dies nicht auf einen Ermessensspielraum beim Verfassen des Textes schliessen.