Citation: 6B_186/2016 E. 4

Was der Beschwerdeführer im Weiteren vorbringt, ist unerheblich oder unbegründet. Ob er das Schreiben der Vormundschaftsbehörde vom 14. August 2009 erhielt, was er bestreitet, durfte die Vorinstanz offenlassen, da eine Ablieferungspflicht unabhängig davon schon kraft Gesetzes bestand. Die Feststellung der Vorinstanz, es sei zwischen dem Beschwerdeführer und Vertretern der Vormundschaftsbehörde keine Vereinbarung betreffend Verrechnung abgeschlossen worden, ist nicht willkürlich. Was der Beschwerdeführer dagegen vorbringt, erschöpft sich in unzulässiger appellatorischer Kritik. Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers berührt die Tatbestandsmässigkeit des inkriminierten Verhaltens nicht. Zu Recht lehnte die Vorinstanz eine Strafbefreiung in Anwendung von Art. 54 StGB ab, wonach von Strafe abgesehen wird, wenn der Täter durch die unmittelbaren Folgen seiner Tat so schwer betroffen ist, dass eine Strafe unangemessen wäre. Gemäss den Feststellungen der Vorinstanz resultierte die unvorteilhafte, den Beschwerdeführer verständlicherweise belastende Presseberichterstattung nicht aus der begangenen Veruntreuung, sondern vielmehr aus dessen familiären Verhältnissen. Inwiefern diese Feststellung willkürlich sei, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Eine Anwendung von Art. 54 StGB kommt im Übrigen schon deshalb nicht in Betracht, weil die aus negativer Medienberichterstattung resultierenden Nachteile nicht im Sinne dieser Bestimmung unmittelbare Folgen der Tat sind.