Citation: U 58/06 02.08.2006 E. 3

Die Versicherte leidet an einem chronifizierten spondylogenen Syndrom mit Beschwerden unter anderem im Bereich der ganzen Wirbelsäule, besonders lumbal, und im Schultergürtel (Gutachten des Dr. med. R.________ vom 5. Mai 2003; Bericht des Dr. med. K.________ vom 2. Mai 2006) und an einer Myalgie mit mehreren Lokalisationen/unspezifischen Weichteilschmerzen (Gutachten des Dr. med. Z.________ vom 31. Dezember 2005). Psychiatrischerseits wurde eine somatoforme Schmerzstörung diagnostiziert (Gutachten des Dr. med. S.________ vom 22. September 2005). Der Hausarzt, Dr. med. G.________, geht vom Bestehen einer Fibromyalgie aus, betont die Existenz eines aus einem MRI der Lendenwirbelsäule vom 29. Januar 2003 ersichtlichen Anuluseinrisses L4/L5, diagnostiziert ein Chronic-pelvic-inflammation-Syndrom und erwähnt eine depressive Entwicklung. Nach seiner Auffassung sind alle diese Leiden auf den Unfall vom 15. Oktober 1998 zurückzuführen. Er rapportiert insbesondere eine unfallbedingte Arthrose im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule, erklärt, der Anuluseinriss, der als Ursache der persistierenden Schmerzen zu bezeichnen sei, könne nur unfallbedingt sein und möglicherweise vorbestandene degenerative Befunde seien durch den Unfall richtunggebend verschlimmert worden. Ausserdem wirft er die Frage nach einem milden hirnorganischen Syndrom auf und hält diesbezüglich eine neuropsychologische Beurteilung für die Feststellung der Unfallfolgen für erforderlich.