Citation: 9C_469/2009 06.11.2009 E. 5

5.1 Der Beschwerdeführer macht im Eventualstandpunkt geltend, es seien nur die gesetzlichen Mindestleistungen geschuldet, nicht auch weitergehende Leistungen gestützt auf das Vorsorgereglement des Fonds de Pensions (Art. 8.1 des Reglements). Der gemäss Vorsorgereglement erforderliche dauernde Charakter der Arbeitsunfähigkeit sei erst nach der Zugehörigkeit des Beschwerdegegners zur Vorsorgeeinrichtung eingetreten. Unter Verweis auf Urteil 9C_54/2008 vom 9. Oktober 2008, welches das gleiche Vorsorgereglement zum Gegenstand hatte, macht er geltend, Art. 8.1 des Reglements sei eine restriktivere Lösung als die vom Gesetz vorgesehene. Der Beschwerdegegner wendet hiezu ein, er habe bereits im April 2000 an einer Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion gelitten; diese Krankheit habe letztlich auch zur Invalidität geführt. Die Vorinstanz geht schliesslich davon aus, dass Ziff. 8.3 (betreffend Teilinvalidität, mit Verweis auf Ziff. 8.1) vom gleichen Invaliditätsbegriff ausgehe wie die Invalidenversicherung. 5.2 Die von Beschwerdegegner und Vorinstanz vertretene Rechtsauffassung, welche vom Bundesgericht frei zu prüfen ist (Art. 95 lit. a BGG), ist nicht zutreffend. Ziff. 8.1 des Reglements geht nicht vom gleichen Invaliditätsbegriff aus wie die Invalidenversicherung. Der Invaliditätsbegriff ist enger gefasst, es bedarf eines dauernden Charakters der Arbeitsunfähigkeit, die während des Arbeitsverhältnisses entstanden sein muss. Von einem dauernden Charakter der Arbeitsunfähigkeit während des Arbeitsverhältnisses kann nicht gesprochen werden, da nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses bezüglich der bisherigen unselbstständigen Tätigkeit (BGE 134 V 20 E. 5.3 S. 27) zwar noch eine vollständige Arbeitsunfähigkeit bestand, diese aber auf den 1. August 2001 terminiert wurde. Der Beschwerdegegner hat somit nur Anspruch auf die minimalen gesetzlichen Invalidenrentenleistungen, nicht aber auf die weitergehenden reglementarischen.