Citation: 8C_362/2021 E. 7.2

7.2. Der Beschwerdeführer argumentiert im Wesentlichen, die Einreichung der Eingabe bei der Suva am 15. Februar 2021 sei aufgrund eines Irrtums über deren Unzuständigkeit und damit versehentlich erfolgt. Aus der Eingabe ergebe sich klarerweise auch der Anfechtungswille. Die abweichende vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung seien willkürlich, zudem verletze das kantonale Gericht mit der überspitzt formalistischen Handhabung der Eingabe den Anspruch auf ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV; Art. 6 EMRK). Schliesslich hätte die Suva am 15. Februar 2021 erkennen müssen, dass der Beschwerdeführer mit seiner Eingabe seinen Leistungsanspruch gefährdete; damit habe sie die Aufklärungspflicht gemäss Art. 27 ATSG verletzt.