Citation: 8C_290/2019 E. 4.3

4.3. Entgegen den Vorbringen des Beschwerdeführers enthält der Bericht der Dr. med. B.________, Fachärztin FMH für Innere Medizin und Rheumatologie, vom 20. November 2017 keine konkreten Indizien, welche gegen die Schlüssigkeit des rheumatologischen Gutachtens sprechen. Soweit ihre Diagnosen von denen des Gutachters vordergründig abweichen, ergibt sich bei näherer Betrachtung, dass der Gutachter die sehr präzisen und ausführlichen Diagnosen der behandelnden Rheumatologin zu einem polytopen Schmerzsyndrom des Bewegungsapparates zusammenfasst. Daraus kann jedoch nicht abgeleitet werden, der Gutachter hätte ein wesentliches von der behandelnden Rheumatologin diagnostiziertes Leiden übersehen. Soweit die Rheumatologin weiter die Schätzung der Arbeitsfähigkeit durch die Gutachter in Zweifel zieht, begründet sie dies nicht mit rheumatologischen Leiden, sondern in erster Linie mit den Darmproblemen und dem depressiven Zustandsbild. Solche Äusserungen jenseits der Grenzen ihres Fachgebietes vermögen aber die gutachterlichen Einschätzungen nicht in Zweifel zu ziehen. Weiter ging auch der rheumatologische Gutachter von einem zervikospondylogenen und lumbospondylogenen Syndrom aus, und hat somit die Rückenproblematik in seine Beurteilung miteinbezogen. Nicht nachzuvollziehen sind schliesslich die Ausführungen des Versicherten, weshalb "die vom Gutachter festgestellte 20%ige Arbeitsunfähigkeit in keinem rechtlich zulässigen Verhältnis zu den von ihm getätigten Feststellungen" sein sollten.