Citation: 6B_808/2017 E. 2.2.3

2.2.3. Die Vorinstanz geht von der Veruntreuung als schwerster Tat aus. Der Restwert des im Kosovo verkauften geleasten Fahrzeugs habe sich auf Fr. 15'000.-- belaufen. Innerhalb des Strafrahmens von fünf Jahren handle es sich dabei nicht um einen hohen Schaden. Auch wenn bei der Veruntreuung gemäss Art. 138 StGB primär das Vermögen als zu schützendes Rechtsgut gelte, sei der Schaden nach der Vorgabe des Rückweisungsurteils kein vorwiegendes oder ausschlaggebendes Kriterium für die Strafzumessung. Vielmehr sei das Ausmass des Vertrauensmissbrauchs massgebend. Dieser Missbrauch gehe vorliegend kaum über die blosse Tatbestandserfüllung hinaus. Bei der Leasinggeberin handle es sich um eine juristische Person. Das einhergehende Verschulden erscheine als vergleichsweise gering. Der Beschwerdeführer habe eventualvorsätzlich gehandelt, was verschuldensmässig weniger schwer wiege (Urteil 6B_190/2012 vom 25. Mai 2012 E. 5.4; dieses Urteil verweist allerdings auf die "gesamten Umstände"). Die Vorinstanz kommt in Berücksichtigung weiterer Zumessungsfaktoren auf eine Einsatzstrafe von 6 Monaten (Urteil S. 7). Unter jeweiliger Würdigung der oben E. 2.2.1 erwähnten Straftaten erhöht sie die Einsatzstrafe auf 16 Monate (Urteil S. 10). Die Vorinstanz kommt mit der Festsetzung der Einsatzstrafe dem Tenor des Rückweisungsurteils vollkommen nach.