Citation: 8C_186/2022 E. 5.1.2

5.1.2. Die geltend gemachte Beweisuntauglichkeit des Gutachtens wird vom Beschwerdeführer des Weiteren damit begründet, dass sich die erhobenen Befunde nicht mit der bescheinigten vollen Arbeitsfähigkeit vereinbaren liessen. Auch dazu äusserte sich die Vorinstanz eingehend unter Hinweis auf den vom Gutachter festgestellten hinkfreien Gang, die nach eigenen Angaben des Beschwerdeführers zu Fuss zurückgelegten Strecken, eine gleich ausgebildete Muskulatur an beiden Beinen sowie den moderaten Schmerzmittelkonsum. Der Gutachter hob im Übrigen in seiner ergänzenden Stellungnahme noch einmal hervor, dass die von ihm erhobenen Befunde die geklagten Beschwerden nicht erklären könnten, zumal sowohl der Fuss wie auch die angrenzende Muskulatur keine Hinweise auf Veränderungen gezeigt hätten. Im Gegenteil lasse die beidseits ausgeprägte Unterschenkelmuskulatur auf eine hohe Aktivität schliessen, während die Antworten des Beschwerdeführers auf seine Fragen durchwegs unverbindlich und kaum fassbar gewesen seien. Anzufügen bleibt des Weiteren, dass die vom Beschwerdeführer geltend gemachte geringe Beschwielung unter den Metatarsale II/III-Köpfchen - welche auf eine Schonung zurückzuführen sein soll - gemäss Gutachten beidseits festgestellt wurde und für einen Spreizfuss spricht. Es bestehen angesichts der beidseitigen Symptomatik keinerlei Hinweise für die beschwerdeweise geltend gemachte Schonung wegen unfallbedingter Beeinträchtigung. Schliesslich trifft auch der Einwand nicht zu, der Gutachter habe die lediglich geringe Schmerzmitteleinnahme zur zentralen Argumentation seiner Einschätzung gemacht. Der Gutachter schloss vielmehr anhand der Klinik und der von ihm erhobenen Befunde darauf, dass eine massive Schmerzhaftigkeit (ebenso wie eine entsprechende Belastungseinschränkung) auszuschliessen seien, was denn auch zum angegebenen moderaten Schmerzmittelkonsum passe. Schliesslich wird in der Beschwerde auch der Bemerkung des Gutachters zu einer allfälligen psychischen Überlagerung ein überhöhtes Gewicht beigemessen. Inwiefern sich gestützt darauf eine eigentliche Abklärungslücke hinsichtlich einer unfallbedingten psychischen Problematik ergeben sollte, ist nicht erkennbar. Die Vorinstanz hat den Einwand zutreffend entkräftet.