<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2015.00295</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=215299&amp;W10_KEY=13013517&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2015.00295</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 24.06.2015</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">2. Abteilung/2. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Das Bundesgericht hat eine Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen diesen Entscheid am 19.02.2016 abgewiesen.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">AuslÃ¤nderrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Familiennachzug</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verweigerung eines nachträglichen Familiennachzugs. [Der aus Ghana stammende und inzwischen eingebürgerte Beschwerdeführer möchte nach Ablauf der Nachzugsfristen drei aussereheliche Töchter nachziehen. Er und seine ebenfalls Beschwerde führenden Töchter begründen den nachträglichen Nachzug primär mit veränderten bzw. prekären Betreuungsverhältnissen im Heimatland der Kinder und mit der Gefährdung der sexuellen Integrität der ältesten nachzuziehenden Tochter durch deren Stiefvater. Weiter machen die Beschwerdeführenden geltend, dass die geltenden Nachzugsfristen zu einer Inländerdiskriminierung führen würden.] Der in der Schweiz eingebürgerte Beschwerdeführer hat grundsätzlich ein auch konventions- und verfassungsmässig geschütztes Recht auf den Nachzug seiner minderjährigen und ledigen Kinder. Da er die gesetzlichen Nachzugsfristen verpasst hat und als Schweizer um den Nachzug von in einem Drittstaat ansässigen Familienangehörigen ersucht, ist ein nachträglicher Familiennachzug nur zu bewilligen, wenn hierfür wichtige familiäre Gründe sprechen. Dass EU- und EFTA-Bürger ihre Familienangehörigen hingegen grundsätzlich unbefristet nachziehen können, selbst wenn diese zuvor in einem Drittstaat ansässig waren, stellt eine vom Gesetzgeber bewusst in Kauf genommene Inländerdiskriminierung dar, aus welcher die Beschwerdeführenden nichts zu ihren Gunsten ableiten können (E. 3 und 4.1). Im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten haben die um Familiennachzug ersuchenden Personen sowohl die prekäre Betreuungssituation als auch fehlende Betreuungsalternativen im Herkunftsland substanziiert darzulegen und mit Unterlagen zu untermauern. Diesen Mitwirkungspflichten ist der anwaltlich vertretene Beschwerdeführer trotz Aufforderung durch das Migrationsamt nur unzureichend nachgekommen, womit die gegenwärtigen Betreuungsverhältnisse, allfällige Betreuungsalternativen sowie geleistete Unterhaltszahlungen nur unvollständig nachvollzogen werden können ( E. 4.2). Bei einer Übersiedlung in die Schweiz sind zudem erhebliche Integrationsschwierigkeiten der drei nachzuziehenden Töchter zu erwarten. Die Beschwerdeführenden weisen nicht hinreichend substanziiert nach, weshalb die bis anhin geleistete Betreuung nicht mehr gewährleistet und inwieweit die sexuelle Integrität der ältesten Tochter gefährdet sein soll. Auch wenn die Heimatbehörde der nachzuziehenden Kinder einen Nachzug empfiehlt, sind deren Feststellungen und Einschätzungen für das hiesige migrationsrechtliche Verfahren nicht bindend, zumal vorliegend die bisherigen Betreuungsverhältnisse durch die Heimatbehörde kaum neutral und verlässlich ausgeleuchtet und von dieser stattessen vorwiegend die Präferenzen der Beteiligten wiedergegeben werden (4.3). Damit gebietet das Kindeswohl keinen nachträglichen Nachzug der in Ghana verbliebenen Töchter und ein Eingriff in das Recht auf Achtung des Familienlebens erscheint zulässig (E. 4.4). Verzicht auf eine persönliche Anhörung der Kinder, da der rechtserhebliche Sachverhalt auch ohne diese Anhörung rechtsgenüglich festgestellt werden kann und es nicht Sinn und Zweck der persönlichen Anhörung ist, die Mitwirkungs- und Substanziierungslast der Beschwerdeführerschaft zu relativieren oder gar zu ersetzen (E. 5). Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolgen sowie Rechtsmittelbelehrung (E. 6 f.). Abweisung der Beschwerde. </b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ALTERSSCHWÃCHE">ALTERSSCHWÃCHE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ANHÃRUNG">ANHÃRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETREUUNGSSITUATION">BETREUUNGSSITUATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETREUUNGSVERHÃLTNISSE">BETREUUNGSVERHÃLTNISSE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: BETREUUNGSWECHSEL">BETREUUNGSWECHSEL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: EU">EU</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENLEBEN">FAMILIENLEBEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENNACHZUG">FAMILIENNACHZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FAMILIENNACHZUGSGESUCH">FAMILIENNACHZUGSGESUCH</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: FRISTBERECHNUNG">FRISTBERECHNUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GHANA">GHANA</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: INLÃNDERDISKRIMINIERUNG">INLÃNDERDISKRIMINIERUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KINDERNACHZUG">KINDERNACHZUG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KINDESANHÃRUNG">KINDESANHÃRUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: KINDSWOHL">KINDSWOHL</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: METOCK-PRAXIS">METOCK-PRAXIS</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: MITWIRKUNGSPFLICHT">MITWIRKUNGSPFLICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHTRÃGLICHER FAMILIENNACHZUG">NACHTRÃGLICHER FAMILIENNACHZUG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: NACHZUGSFRIST">NACHZUGSFRIST</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: SEXUELLE HANDLUNG">SEXUELLE HANDLUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERGEWALTIGUNG">VERGEWALTIGUNG</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VERWAHRLOSUNG">VERWAHRLOSUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WICHTIGE FAMILIÃRE GRÃNDE">WICHTIGE FAMILIÃRE GRÃNDE</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="gerade">Art. 42 Abs. I AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 42 Abs. II AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 47 Abs. I AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 47 Abs. II AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 47 Abs. III AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 47 Abs. IV AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 90 AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 96 Abs. I AuG</span><br/><span class="gerade">Art. 126 Abs. III AuG</span><br/><span class="ungerade">Art. 13 Abs. I BV</span><br/><span class="gerade">Art. 36 BV</span><br/><span class="ungerade">Art. 8 Abs. I EMRK</span><br/><span class="gerade">Art. 8 Abs. II EMRK</span><br/><span class="ungerade">Art. 14 EMRK</span><br/><span class="gerade">KRK</span><br/><span class="ungerade">Art. 12 KRK</span><br/><span class="gerade">§ 7 VRG</span><br/><span class="ungerade">Art. 73 VZAE</span><br/><span class="gerade">Art. 74 VZAE</span><br/><span class="ungerade">Art. 75 VZAE</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> - keine - </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="WordSection1"> <table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0" class="MsoNormalTable"> <tr> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span>Verwaltungsgericht</span></p> <p class="Kopf1"><span>des Kantons ZÃ¼rich</span></p> <p class="Kopf1"><span>2. Abteilung</span></p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"> </p> </td> <td valign="top"> <p class="Kopf1"><span><img alt="" height="77" src="/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getImage&amp;nF38_KEY=26987" width="123"/></span></p> </td> </tr> </table> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">VB.2015.00295</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><b><span>Urteil</span></b></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="Zwischentitel"> </p> <p class="MsoNormal">der 2. Kammer</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">vom <a id="VF_DAT_ENTSCHEID">24. Juni 2015</a></p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">Mitwirkend: AbteilungsprÃ¤sident Andreas Frei<span> (Vorsitz)</span>, Verwaltungsrichterin Leana Isler, Verwaltungsrichterin Tamara NÃ¼ssle, <a id="TN_AUTOTEXT_RICHTER"></a><a id="TN_AUTOTEXT_GS"></a>Gerichtsschreiber Felix Blocher. </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal">In Sachen</p> <p class="MsoNormal"> </p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>1. A, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>2. B, <br/> <br/> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>3. C, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>4. D, </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Nr. 2â4 vertreten durch Nr. 1,</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoBodyText">dieser vertreten durch RA H, </p> <p class="MsoNormal"><b><span>BeschwerdefÃ¼hrende,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>gegen</span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>Migrationsamt des Kantons ZÃ¼rich, </span></p> <p class="MsoNormal"><b><span>Beschwerdegegner,</span></b><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><b>betreffend Familiennachzug,</b></p> <p class="Zwischentitel">hat sich ergeben: </p> <p class="Sachverhalt1"><b>I. </b> </p> <p class="Sachverhalt2">Der aus Ghana stammende A reiste 1991 in die Schweiz ein und war von Juni 1993 bis Oktober 2006 mit einer Schweizerin verheiratet, mit welcher er zwei inzwischen volljÃ¤hrige Kinder hat. Noch wÃ¤hrend dieser (ersten) Ehe zeugte er mit zwei Landsfrauen (E und F) drei weitere, uneheliche Kinder: B (geboren 1999), C (geboren 2002) und D (geboren 2004), welche allesamt in Ghana aufgewachsen sind. Im Jahr 2006 erhielt A das Schweizer BÃ¼rgerrecht. Nachdem er am 21. Oktober 2010 erneut eine (aus Ghana stammende) Schweizerin heiratete, ersuchte er am 28. April 2014 um den Familiennachzug seiner drei in Ghana verbliebenen TÃ¶chter. </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit VerfÃ¼gung vom 8.</span> <span>Januar 2015 lehnte das Migrationsamt einen Familiennachzug der drei in Ghana verbliebenen TÃ¶chter ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>II. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Den hiergegen erhobenen Rekurs wies die Sicherheitsdirektion des Kantons ZÃ¼rich am </span>1<span>4. April 2015 ab.</span></p> <p class="Sachverhalt1"><b>III. </b> </p> <p class="Urteilstext"><span>Mit Beschwerde vom 15.</span> <span>Mai 2015 liessen A â sowie die von ihm vertretenen TÃ¶chter B, C und D â dem Verwaltungsgericht beantragen, es sei der vorinstanzliche Entscheid aufzuheben, den genannten drei TÃ¶chtern die Einreise zu bewilligen und ihnen der Aufenthalt fÃ¼r den Verbleib beim Vater gestÃ¼tzt auf Art.</span> <span>42 Abs.</span> <span>1 des Bundesgesetzes Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder vom 16. Dezember 2005 (AuG) zu gewÃ¤hren. Eventualiter seien die Einreise- und Aufenthaltsbewilligungen gestÃ¼tzt auf Art.</span> <span>42 Abs.</span> <span>2 AuG zu erteilen. Zudem seien die drei TÃ¶chter in der Schweizer Vertretung in Ghana direkt anzuhÃ¶ren. Weiter wurde um die Zusprechung einer ParteientschÃ¤digung ersucht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>WÃ¤hrend sich das Migrationsamt nicht vernehmen liess, verzichtete die Sicherheitsdirektion auf Vernehmlassung.</span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer</span><span> erwÃ¤gt:</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>1. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Mit der Beschwerde an das Verwaltungsgericht kÃ¶nnen Rechtsverletzungen und die unrichtige oder ungenÃ¼gende Feststellung des Sachverhalts gerÃ¼gt werden, nicht aber die Unangemessenheit des angefochtenen Entscheids (§ 20 Abs. 1 in Verbindung mit § 50 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 [VRG]). </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>2. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.1 </span></b><span>GemÃ¤ss Art.</span> <span>42 Abs.</span> <span>1 AuG haben ledige Kinder unter 18</span> <span>Jahren von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und VerlÃ¤ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Ein entsprechender Anspruch ergibt sich auch aus dem in Art. 8 Abs. 1 der EuropÃ¤ischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und Art. 13 Abs. 1 der Bundesverfassung (BV) garantierten Anspruch auf Achtung des Familienlebens: Auf diesen kann sich im Zusammenhang mit einer fremdenpolizeilichen Bewilligung berufen, wer nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht in der Schweiz (Schweizer BÃ¼rgerrecht, Niederlassungsbewilligung, Anspruch auf VerlÃ¤ngerung der befristeten Aufenthaltsbewilligung) hat oder selbst Ã¼ber ein solches verfÃ¼gt, sofern die familiÃ¤re Beziehung tatsÃ¤chlich gelebt wird und intakt ist (BGE 130 II 281 E. 3.1; BGE 127 II 60 E. 1.d/aa), wobei von den aktuellen tatsÃ¤chlichen und rechtlichen VerhÃ¤ltnissen auszugehen ist (BGE 120 Ib 257 E. 1.f).<span> </span></span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>2.2 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer pflegt den Kontakt zu seinen in Ghana verbliebenen TÃ¶chtern zumindest durch Besuche und mittels TelefongesprÃ¤chen. Zudem wurde ihm im Verlauf des vorliegenden Nachzugsverfahrens das alleinige elterliche Sorgerecht Ã¼bertragen und er beabsichtigt, inskÃ¼nftig mit seinen TÃ¶chtern in der Schweiz zusammenzuleben. Damit hat er als eingebÃ¼rgerter Schweizer gemÃ¤ss Art. 42 Abs.</span> <span>1 AuG sowie den genannten konventions- und verfassungsmÃ¤ssigen Bestimmungen zum Recht auf Familienleben grundsÃ¤tzlich Anspruch darauf, seine minderjÃ¤hrigen und ledigen Kinder nachzuziehen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>3. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.1 </span></b><span>Die in Art. 8 Abs. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV statuierte Garantie des Familienlebens gilt allerdings nicht absolut, sondern kann unter den Voraussetzungen von Art. 8 Abs. 2 EMRK und Art. 36 BV eingeschrÃ¤nkt werden. Ein Eingriff ist danach gerechtfertigt, sofern er gesetzlich vorgesehen und verhÃ¤ltnismÃ¤ssig ist sowie einem legitimen Interesse des Staates entspricht (Botschaft des Bundesrats zum AuG vom 8. MÃ¤rz 2002 [Botschaft zum AuG], BBl 2002, 3740). Es sind damit die Ã¶ffentlichen und privaten Interessen gegeneinander abzuwÃ¤gen, wobei mit Blick auf das Ãbereinkommen Ã¼ber die Rechte des Kindes vom 20. November 1989 (KRK) dem Kindeswohl Rechnung zu tragen ist. Als zulÃ¤ssiges Ã¶ffentliches Interesse kommt grundsÃ¤tzlich auch die Durchsetzung einer restriktiven Einwanderungspolitik und das Interesse an einer frÃ¼hzeitigen Integration der hier lebenden bzw. nachzuziehenden AuslÃ¤nder in Betracht (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 f.; Botschaft zum AuG, BBl 2002, 3754 f.). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.2 </span></b><span>Zur Wahrung dieser Ã¶ffentlichen Interessen lÃ¤sst der schweizerische Gesetzgeber den Familiennachzug grundsÃ¤tzlich nur innert den Nachzugsfristen von Art.</span> <span>47 Abs.</span> <span>1 und 3 AuG, Art.</span> <span>73</span> <span>f. der Verordnung Ã¼ber Zulassung, Aufenthalt und ErwerbstÃ¤tigkeit vom 24. Oktober 2007 (VZAE) sowie den Ã¼bergangsrechtlichen Bestimmungen von Art. 126 Abs.</span> <span>3 AuG zu. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Auch auf auslÃ¤ndische FamilienangehÃ¶rige von Schweizerinnen und Schweizern finden diese Nachzugsfristen grundsÃ¤tzlich Anwendung, sofern die Nachzuziehenden nicht bereits im Besitz einer dauerhaften Aufenthaltsbewilligung eines Staates sind, mit dem FreizÃ¼gigkeitsabkommen abgeschlossen wurden (vgl. Art.</span> <span>42 Abs.</span> <span>2 AuG in Verbindung mit Art.</span> <span>47 Abs.</span> <span>2 AuG). </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Nach der sogenannten "Metock-Praxis" des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs (EuGH, 25. Juli 2008 i.S. Metock u.</span><span> </span><span>a., C-127/08), der sich das Bundesgericht angeschlossen hat, setzt der Nachzug eines Familienmitglieds mit DrittstaatsangehÃ¶rigkeit gestÃ¼tzt auf das FreizÃ¼gigkeitsabkommen jedoch nicht (mehr) voraus, dass sich dieses Familienmitglied zuvor bereits rechtmÃ¤ssig mit einem nicht nur vorÃ¼bergehenden Aufenthaltstitel in der Schweiz oder einem anderen Vertragsstaat aufgehalten hat (BGE 136 II 5 E. 3.7; Marc Spescha in: derselbe et al. [Hrsg.], Migrationsrecht, 3. A., ZÃ¼rich 2012, Art. 3 Anhang I FZA N. 5a f.). Damit dÃ¼rfen EU- und EFTA-BÃ¼rger ihre FamilienangehÃ¶rigen grundsÃ¤tzlich unbefristet nachziehen, selbst wenn sie zuvor in einem Drittstaat ansÃ¤ssig waren. Im Gegensatz dazu ist der Nachzug auslÃ¤ndischer FamilienangehÃ¶rigen von Schweizern aus Drittstaaten nur innert den Nachzugsfristen von Art. 47 Abs. 1 AuG oder bei Vorliegen wichtiger familiÃ¤rer GrÃ¼nde im Sinn von Art.</span> <span>47 Abs.</span> <span>4 AuG zulÃ¤ssig. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.3 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer ist Schweizer und ersucht um den Nachzug aus einem Drittstaat (Ghana), mit welchem kein FreizÃ¼gigkeitsabkommen geschlossen wurde. Er kann damit nicht von der dargelegten "Metock-Praxis" profitieren, selbst wenn hieraus eine InlÃ¤nderdiskriminierung resultiert: So hat es der Gesetzgeber bewusst unterlassen, die daraus resultierende Ungleichbehandlung von Schweizern gegenÃ¼ber EU/EFTA-BÃ¼rgern zu korrigieren (vgl. hierzu die ausfÃ¼hrlichen Hinweise im vorinstanzlichen Entscheid). Die damit bewusst in Kauf genommene InlÃ¤nderdiskriminierung steht auch nicht im Widerspruch mit dem in Art. 14 EMRK statuierten Diskriminierungsverbot. Es besteht damit keinen Anlass, die Regelung von Art.</span> <span>42 Abs.</span> <span>2 AuG entgegen dem klaren Wortlaut auch auf in Drittstaaten ansÃ¤ssige FamilienangehÃ¶rige von Schweizern anzuwenden und diese vom Erfordernis der Einhaltung der Nachzugsfristen gemÃ¤ss Art.</span> <span>47 Abs.</span> <span>1 AuG zu befreien (vgl. BGr, 20.</span> <span>Februar 2015, 2C_303/2014, E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>3.4 </span></b><span>Die Nachzugsfristen gemÃ¤ss Art.</span> <span>126 Abs.</span> <span>3 in Verbindung mit Art.</span> <span>47 Abs.</span> <span>1 AuG sind bei allen drei TÃ¶chtern nicht eingehalten worden, wobei auf die zutreffenden und im Grundsatz unbestrittenen vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen verwiesen werden kann. Die Vorinstanz musste sich hierbei auch nicht nÃ¤her mit den abweichenden Fristberechnungsmethoden eines Entscheids des aargauischen Rekursgerichts im AuslÃ¤nderrecht (vom 15. Dezember 2011, 1-BE.2010.34 = AGVE 2011 S.</span> <span>361</span>,<span> E.</span> <span>2.7.5) befassen. Dies zumal die Nachzugsfristen offenkundig auch bei der dort angewendeten Berechnungsmethode allesamt abgelaufen wÃ¤ren und der zitierte Aargauer Entscheid Ã¼berdies der gefestigten bundesgerichtlichen Rechtsprechung widerspricht (vgl. BGr, 3. Oktober 2011, 2C_205/2011, E. 3.5; BGr, 22.</span> <span>Februar 2013, 2C_578/2012, 4.1).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>4. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.1 </span></b><span>Ein nachtrÃ¤glicher, d.</span><span> </span><span>h. nicht fristgerechter Familiennachzug, wird nach Art. 47 Abs. 4 AuG bewilligt, wenn hierfÃ¼r wichtige familiÃ¤re GrÃ¼nde sprechen (BGr, 10. Oktober 2011, 2C_276/2011, E. 4). GemÃ¤ss Wortlaut von Art. 75 VZAE liegt ein wichtiger familiÃ¤rer Grund vor, wenn das Kindswohl einzig durch einen solchen Nachzug gewÃ¤hrleistet werden kann. Indessen ist das Kindswohl gemÃ¤ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung nicht alleiniges Kriterium fÃ¼r den Nachzug. Es bedarf vielmehr einer Gesamtschau unter BerÃ¼cksichtigung aller relevanten Elemente im Einzelfall (BGr, 5. Juni 2013, 2C_906/2012, E. 3.2). Damit die persÃ¶nliche und familiÃ¤re Situation des Kindes und seine MÃ¶glichkeiten der Integration in der Schweiz umfassend berÃ¼cksichtigt werden, sind namentlich dessen Alter, Ausbildungs­niveau und Sprachkenntnisse zu beachten (BGE 133 II 6 E. 3.1.1). Die Bewilligung des Nachzugs nach Ablauf der Fristen muss zwar den konventions- und verfassungsmÃ¤ssigen Anspruch auf Schutz des Familienlebens achten, hat nach dem Willen des Gesetzgebers aber die Ausnahme zu bleiben und darf nicht die Regel bilden (zum Ganzen BGr, 12. Juni 2012, 2C_532/2012, E. 2.2.2). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.2 </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.1 </b>Im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten nach Art. 90 AuG und § 7 VRG hat die um Familiennachzug ersuchende Person sowohl die prekÃ¤re Betreuungssituation als auch die fehlenden Betreuungsalternativen im Herkunftsland substanziiert darzulegen und mit verfÃ¼gbaren Unterlagen zu untermauern. Hierzu hat sie insbesondere Ã¼ber bisherige Betreuungspersonen und Verwandte des Kindes detailliert Auskunft zu geben, da nur so allfÃ¤llige Betreuungsalternativen im Herkunftsland Ã¼berprÃ¼ft werden kÃ¶nnen (BGr, 3. Oktober 2011, 2C_205/2011, E. 4.6). Sind die Angaben zur gegenwÃ¤rtigen Betreuungssituation und allfÃ¤lligen Betreuungsalternativen infolge unzureichender Mitwirkung der gesuchstellenden Person nicht hinreichend Ã¼berprÃ¼fbar, kann der Familiennachzug verweigert werden (VGr, 14. Januar 2015, VB.2014.00674, E. 4.2 und 5.11).</p> <p class="Erwgung3"><b>4.2.2 </b>Diese Mitwirkungspflichten hat der BeschwerdefÃ¼hrer trotz entsprechender Hinweise im migrationsamtlichen Verfahren nur unzureichend erfÃ¼llt: </p> <p class="Erwgung2"><span>Unklar und nicht nachvollziehbar sind zunÃ¤chst die Angaben betreffend die finanziellen Leistungen an die Kinder, da die bei den Akten liegenden (Bank-)</span>B<span>elege ein</span>en regelmÃ¤ssigen <span>Zahlungsfluss weder an die beiden KindsmÃ¼tter noch die Kinder nachweisen. Die in der Beschwerdeschrift abgegebene ErklÃ¤rung, dass diese keine Konten fÃ¼r ihre Kinder hÃ¤tten errichten wollen, ist nicht schlÃ¼ssig. So liegt es bereits aufgrund des Alters der Kinder auf der Hand, dass UnterstÃ¼tzungszahlungen an deren MÃ¼tter bzw. Betreuungspersonen und nicht an die Kinder direkt Ã¼berwiesen werden. Solche Zahlungen an die Mutter von C und D waren denn auch nach Einreichung des Nachzugsgesuchs problemlos mÃ¶glich. Wenig glaubhaft erscheint sodann, dass ein Bruder des BeschwerdefÃ¼hrers, ebenfalls mit dem Vornamen A, Barabhebungen getÃ¤tigt haben und hernach die entsprechenden GeldbetrÃ¤ge direkt an die Kinder bzw. KindsmÃ¼tter weitergeleitet haben soll. Hier ist einzig der Barbezug erstellt, </span>nicht aber <span>eine Weiterleitung an die UnterstÃ¼tzungsberechtigten. Mit der Vorinstanz ist hierzu weiter festzuhalten, dass die EinkommensverhÃ¤ltnisse des BeschwerdefÃ¼hrers tatsÃ¤chlich hÃ¶chstens geringfÃ¼gige UnterstÃ¼tzungszahlungen nach Ghana vermuten lassen. Der BeschwerdefÃ¼hrer unterlÃ¤sst es noch in der Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht, weitere Belege </span>beizubringen <span>oder Behauptungen Ã¼ber die HÃ¶he der tatsÃ¤chlich erfolgten UnterstÃ¼tzung zu tÃ¤tigen </span>â<span> der blosse Hinweis darauf, dass aus schweizerischer Sicht geringe BetrÃ¤ge in Ghana als substantielle UnterstÃ¼tzung anzusehen seien, reicht hierfÃ¼r jedenfalls nicht aus. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Ebenso unvollstÃ¤ndig sind die Angaben des BeschwerdefÃ¼hrers zu seiner Verwandtschaft in Ghana wie auch zu den im Haushalt mit den TÃ¶chtern lebenden Verwandten geblieben</span>.<span> Damit ist insbesondere auch nicht Ã¼berprÃ¼fbar, ob weitere Bezugspersonen der Kinder oder des BeschwerdefÃ¼hrers vorhanden sind, welche allenfalls Betreuungsaufgaben Ã¼bernehmen kÃ¶nnten oder bereits Ã¼bernommen haben. Zum behaupteten Bruder namens A fehlen jegliche weiteren Angaben</span>. <span>Ebenso</span><span> </span><span>wenig werden die Namen der (Ehe-)Partner der KindsmÃ¼tter und der weiteren Kinder von Bs Mutter genannt. Dies ist umso bedeutsamer, als die neu eingegangene Beziehung der Mutter von C und D â bzw. der Stiefvater und die im selben Haushalt lebenden Halbgeschwister von B â vorliegend massgeblich zu den angeblich prekÃ¤ren BetreuungsverhÃ¤ltnissen in Ghana beigetragen haben sollen. Insofern erscheint die WÃ¼rdigung des Sachverhalts durch die Vorinstanz als zutreffend, wonach nicht erstellt sei, dass sich die Mutter von B um weitere drei Kinder kÃ¼mmern mÃ¼sse. Der </span>G<span>egenteiliges behauptende "Social Enquiry Report" wurde erst im Beschwerdeverfahren eingereicht.</span></p> <p class="Urteilstext"><span>Dem anwaltlich vertretenen BeschwerdefÃ¼hrer ist damit vorzuwerfen, seiner Mitwirkungspflicht trotz Aufforderung durch das Migrationsamt nur unzureichend nachgekommen zu sein, womit die gegenwÃ¤rtigen BetreuungsverhÃ¤ltnisse, allfÃ¤llige Betreuungsalternativen sowie geleistete Unterhaltszahlungen nur unvollstÃ¤ndig nachvollzogen werden kÃ¶nnen. Ob bereits aus diesem Grund der Familiennachzug zu verweigern ist, kann offenbleiben, da der Nachzug auch aus anderen GrÃ¼nden nicht zu bewilligen ist. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.3 </span></b><span>Nicht erstellt ist, dass ein Nachzug der Kinder im wohlverstandenen Kindsinteresse liegt:</span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.1 </b>Die jÃ¼ngste Tochter ist inzwischen 13 Jahre als, die Ã¤lteste steht mit bald 16 Jahren unmittelbar vor dem Berufseinstieg. SÃ¤mtliche Kinder befinden sich damit bereits in der PubertÃ¤t oder inmitten der Adoleszenz. Die Kinder sind ihrer ghanesischen Heimat eng verbunden, wo sie aufgewachsen sind, die meisten ihrer Verwandten und bisherigen Bezugspersonen leben und wo sie die Schule besuchen. Es ist deshalb eine Entwurzelung der TÃ¶chter zu befÃ¼rchten, wÃ¼rden sie ihrer angestammten Umgebung und ihrem bisherigen Umfeld entrissen. </p> <p class="Erwgung2"><span>Keines der Kinder spricht Deutsch oder ist mit den hiesigen VerhÃ¤ltnissen vertraut. Bis anhin haben sich primÃ¤r Bezugspersonen in Ghana um die drei TÃ¶chter gekÃ¼mmert, wÃ¤hrend der BeschwerdefÃ¼hrer sie lediglich wÃ¤hrend Ferienaufenthalten persÃ¶nlich betreute. Eine besonders enge affektive Beziehung zu den TÃ¶chtern ist entgegen der Darstellung des BeschwerdefÃ¼hrers nicht belegt und aufgrund der seit jeher bestehenden rÃ¤umlichen Trennung auch nicht zu vermuten. Die drei TÃ¶chter sind zudem in zwei getrennten Haushalten in verschiedenen Regionen von Ghana aufgewachsen. Sie kennen ihre Schweizer Stiefmutter </span>vorwiegend<span> aus telefonischen Kontakten. Bei einer Ãbersiedlung in die Schweiz sind damit sowohl bezÃ¼glich Land und Sprache als auch bezÃ¼glich dem familiÃ¤ren Zusammenleben erhebliche Integrationsschwierigkeiten zu erwarten (vgl. VGr, 14.</span> <span>Januar 2015, VB.2014.00674, E. 5.2). </span></p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.2 </b>Die BeschwerdefÃ¼hrenden stÃ¼tzen ihr Nachzugsgesuch massgeblich auf einen erst im Beschwerdeverfahren eingereichten "Social Enquiry Report" des ghanesischen "Department of Social Welfare", welches einen Nachzug der Kinder unter Verweis auf deren Wohl und den Willen der Beteiligten empfiehlt.</p> <p class="Erwgung4"><b>4.3.2.1 </b>Ãussert sich die HeimatbehÃ¶rde der nachzuziehenden Kinder zur Betreuungssituation vor Ort, sind deren Feststellungen und EinschÃ¤tzungen fÃ¼r das migrationsrechtliche Verfahren in der Schweiz nicht bindend. Hingegen kann sich der hiesige Entscheid in freier BeweiswÃ¼rdigung allenfalls auch auf SachverhaltsabklÃ¤rungen auslÃ¤ndischer BehÃ¶rden stÃ¼tzen, wenn die abklÃ¤rende auslÃ¤ndische BehÃ¶rde verlÃ¤sslich erscheint und ihre SchlÃ¼sse in nachvollziehbarer Weise aufgrund fundierter sowie in der Regel eigener Untersuchungen getroffen hat. Der Beweiswert auslÃ¤ndischer Dokumente kann sodann geschmÃ¤lert erscheinen, wenn diese erst unter Einfluss des Familiennachzugsverfahrens eingeholt wurden (vgl. VGr, 28. August 2014, VB.2014.00177, E. 5.3 [nicht auf www.vgrzh.ch verÃ¶ffentlicht und nicht rechtskrÃ¤ftig])</p> <p class="Erwgung4"><b>4.3.2.2 </b>Der eingereichte "Social Enquiry Report" gibt gemÃ¤ss seinem Wortlaut vorwiegend den Willen und die Sichtweise der betroffenen Eltern bzw. Kinder wieder und erscheint bereits hieraus wenig geeignet, einen wichtigen Nachzugsgrund zu belegen, da die PrÃ¤ferenz der Beteiligten fÃ¼r sich genommen noch keinen wichtigen Grund fÃ¼r einen nachtrÃ¤glichen Familiennachzug darstellt. Die HintergrÃ¼nde, weshalb die befragten Personen einen Familiennachzug prÃ¤ferieren, werden im Bericht nur kurz angedeutet und weder belegt noch nÃ¤her untersucht. Es ist zudem nicht belegt, dass ausser den Kindseltern und der Grossmutter von C und D noch weitere wichtige Bezugspersonen (z.<span> </span>B. die jeweiligen StiefvÃ¤ter, der mit C und D zusammenwohnende Onkel, die in der NÃ¤he von B wohnende Grossmutter) oder neutralere Auskunftspersonen (wie z.<span> </span>B. Lehrer oder Nachbarn) befragt worden wÃ¤ren. All dies lÃ¤sst darauf schliessen, dass der Bericht zwar die PrÃ¤ferenzen der Beteiligten korrekt wiedergibt, darÃ¼ber hinaus aber kaum geeignet ist, die BetreuungsverhÃ¤ltnisse in Ghana neutral und verlÃ¤sslich auszuleuchten.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.3 </b>Hinsichtlich der beiden jÃ¼ngeren TÃ¶chter (C und D) wird das Nachzugsgesuch auch mit der gesundheitlichen Situation der angeblich alleinbetreuenden Grossmutter begrÃ¼ndet. Dem bei den Akten liegenden Ã¤rztlichen Attest lassen sich solche gesundheitlichen EinschrÃ¤nkungen indessen nicht entnehmen: So leidet die Grossmutter an alterstypischen Gebrechen, welche offenbar schon seit geraumer Zeit vorhanden waren und keinen plÃ¶tzlichen Abbruch einer bislang geleisteten Betreuung aufdrÃ¤ngen. Aufgrund ihres Alters benÃ¶tigen die zu betreuenden Kinder ohnehin nur noch eine beschrÃ¤nkte Betreuung, welche auch durch kÃ¶rperlich beeintrÃ¤chtigte Personen geleistet werden kann. Das Ã¤rztliche Attest war zudem bereits bei der erstmaligen Einreichung mit Schreiben vom 9. Februar 2015 fast ein Jahr alt und ist damit nicht mehr besonders aktuell. Offenbleiben kann dabei, ob die beiden jÃ¼ngeren TÃ¶chter des BeschwerdefÃ¼hrers bislang Ã¼berhaupt allein durch deren Grossmutter betreut wurden. Aufgrund der Aktenlage ist eher anzunehmen, dass die Betreuung von C und D durch deren Mutter und deren Grossmutter gemeinsam geleistet wurde, zumal alle an der selben Adresse wohnen und eng beieinander oder gar zusammen wohnende Verwandte und Bekannte meist auch weitere persÃ¶nliche Kontakte zueinander pflegen (vgl. VGr, 8. Oktober 2014, VB.2014.00495, E. 4.4.6 [noch nicht rechtskrÃ¤ftig] sowie VGr, 14. Januar 2015, VB.2014.00674, E. 4.2). An der gleichen Adresse ist zudem auch noch ein 1975 geborener Onkel (G) wohnhaft, welcher nach AusgefÃ¼hrtem ebenfalls als Betreuungsperson infrage kommen kÃ¶nnte. </p> <p class="Erwgung4">Damit fehlt es am dem BeschwerdefÃ¼hrer obliegenden Nachweis, dass gesundheitliche Probleme der Betreuungsperson die bisher geleistete und weiter erforderliche Betreuung verunmÃ¶glichen (vgl. VGr, 17. April 2014, VB.2014.00001, E. 5). </p> <p class="Erwgung4">Zwar trifft es zu, dass in den vorinstanzlichen ErwÃ¤gungen nicht ausdrÃ¼cklich auf den eingereichten Arztbericht vom 26. Februar 2014 Bezug genommen wurde. Indessen besteht keine Pflicht, sÃ¤mtliche in das Verfahren eingebrachte Beweismittel in den EntscheiderwÃ¤gungen ausdrÃ¼cklich aufzufÃ¼hren. Vielmehr reicht es bereits aus, wenn die Vorinstanz ihre wesentlichen Ãberlegungen und Entscheidgrundlagen dargelegt hat (vgl. Kaspar PlÃ¼ss in: Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 3. A., ZÃ¼rich 2014 [Kommentar VRG], § 10 N. 25). Entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrerschaft stellt die blosse NichterwÃ¤hnung des eingereichten Arztberichts im vorinstanzlichen Entscheid somit auch noch keine GehÃ¶rsverletzung dar, zumal die Vorinstanz dem Arztbericht in nachvollziehbar Weise die Rechtserheblichkeit absprechen durfte.</p> <p class="Erwgung3"><b>4.3.4 </b>Hinsichtlich der bei ihrer Mutter E aufgewachsenen B wird der nachtrÃ¤gliche Familiennachzug primÃ¤r damit begrÃ¼ndet, dass die Kindsmutter bereits drei weitere Kinder versorgen mÃ¼sse, sich nicht mehr um B kÃ¼mmern wolle und eine hÃ¤usliche Vergewaltigung durch den Stiefvater drohe.</p> <p class="Erwgung3">Wie bereits dargelegt wurde, hat der BeschwerdefÃ¼hrer trotz entsprechender Aufforderung zur Nennung aller Verwandten und Haushaltsgenossen weder die Namen der weiteren Kinder von Bs Mutter noch den Namen des Stiefvaters genannt. Ob diese tatsÃ¤chlich alle im selben Haushalt leben, ist damit nicht eindeutig geklÃ¤rt, auch wenn der "Social Enquiry Report" jÃ¼ngere Kinder erwÃ¤hnt, um welche sich Bs Mutter kÃ¼mmern mÃ¼sse. </p> <p class="Erwgung3">Der BeschwerdefÃ¼hrer hat sodann auch nicht substanziiert dargelegt, weshalb seiner Tochter B ein sexueller Missbrauch durch den Stiefvater drohen soll. In einem mit "Your daughter B." unterzeichneten Schreiben an den BeschwerdefÃ¼hrer vom 15. Februar 2014 wird zwar behauptet, dass der Stiefvater von B diese zu vergewaltigen versucht habe. Diese Anschuldigung hat jedoch bislang weder B selbst noch den BeschwerdefÃ¼hrer noch weitere Verwandte zu einer Strafanzeige bei den ghanesischen BehÃ¶rden bewogen. Obwohl auch eine versuchte Vergewaltigung eine strafbare Handlung darstellt und sich Ghana als Mitunterzeichnerstaat der KRK dazu verpflichtet hat, Kinder vor allen Formen des sexuellen Missbrauchs zu schÃ¼tzen, werden dem Stiefvater in der Beschwerdeschrift nur nicht nÃ¤her substanziierte (straflose) "Vorbereitungshandlungen" vorgeworfen, gegen welche "auch die hiesigen BehÃ¶rden keine Handhabe hÃ¤tten". Eine GefÃ¤hrdung der sexuellen IntegritÃ¤t von B wird sodann auch im "Social Enquiry Report" nicht behauptet. Der Ã¼ber das alleinige Sorgerecht verfÃ¼gende BeschwerdefÃ¼hrer hat auch nicht dargelegt, dass er sich im laufenden Nachzugsverfahren (wenigstens vorÃ¼bergehend) um eine Betreuungsalternative fÃ¼r seine Tochter B in Ghana bemÃ¼ht hat.</p> <p class="Erwgung2"><b><span>4.4 </span></b><span>In Ãbereinstimmung mit den vorinstanzlichen Wertungen gebietet das Kindswohl damit keinen nachtrÃ¤glichen Nachzug der in Ghana verbliebenen TÃ¶chter und ein Eingriff in das Recht auf Achtung des Familienlebens erscheint zulÃ¤ssig. </span></p> <p class="Erwgung2"><span>Die Verweigerung des Familiennachzugs erweist sich vor diesem Hintergrund auch als verhÃ¤ltnismÃ¤ssig (Art. 96 Abs. 1 AuG) und nicht willkÃ¼rlich. Die Vorinstanzen haben die privaten und Ã¶ffentlichen Interessen hinreichend gegeneinander abgewogen, ohne dass sie die damit bereits vorgenommene InteressensabwÃ¤gung im Rahmen einer abschliessenden VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeitsprÃ¼fung nach Art.</span> <span>96 Abs.</span> <span>1 AuG noch einmal hÃ¤tten wiederholen mÃ¼ssen. Da Art.</span> <span>47 AuG mit dem Recht auf Familienleben zu vereinbaren und im Licht der verfassungs- und konventionsrechtlichen Vorgaben einzelfallbezogen auszulegen ist, ist entgegen der Ansicht der BeschwerdefÃ¼hrenden nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz auf eine isolierte (zusÃ¤tzliche) PrÃ¼fung der VerhÃ¤ltnismÃ¤ssigkeit "unter dem Titel von Art. 8 EMRK" verzichtet hat.</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>5. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.1 </span></b><span>Der BeschwerdefÃ¼hrer beantragt weiter eine direkte AnhÃ¶rung seiner TÃ¶chter durch die Schweizer Vertretung in Ghana. </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.2 </span></b><span>GemÃ¤ss Art. 47 Abs. 4 Satz 2 AuG werden Kinder Ã¼ber 14 Jahre angehÃ¶rt, sofern dies erforderlich ist. Diese Bestimmung orientiert sich an Art. 12 KRK (vgl. hierzu Martina Caroni in: dieselbe/Thomas GÃ¤chter/Daniela Thurnherr [Hrsg.], Bundesgesetz Ã¼ber die AuslÃ¤nderinnen und AuslÃ¤nder [AuG], Bern 2010, Art. 47 N. 26). Eine persÃ¶nliche AnhÃ¶rung ist jedoch nicht in jedem Fall unerlÃ¤sslich; wenn die Kinder durch ihre Eltern vertreten werden und beider Interessen gleichlÃ¤ufig sind, kann die Ansicht der Kinder auch ohne persÃ¶nliche AnhÃ¶rung durch ihre Eltern eingebracht werden, sofern der rechtserhebliche Sachverhalt auch ohne diese AnhÃ¶rung rechtsgenÃ¼glich festgestellt werden kann (BGr, 20. Februar 2015, 2C_303/2014, E.</span> <span>5.1; BGr, 14. September 2011, 2C_192/2011, E. 3.3.2). </span></p> <p class="Erwgung2"><b><span>5.3 </span></b><span>Das ist hier aufgrund der gleichgerichteten Interessenlage des BeschwerdefÃ¼hrers und seiner TÃ¶chter der Fall, zumal dem wechselseitigen Willen zur Ãbersiedlung vorliegend keine entscheidwesentliche Bedeutung zukommt und der BeschwerdefÃ¼hrer ausreichend Gelegenheit hatte, die BetreuungsverhÃ¤ltnisse in Ghana darzulegen (vgl. VGr, 8.</span> <span>Oktober 2014, VB.2014.00495, E.</span> <span>4.6.2; VGr, 23.</span> <span>Juli 2014, VB.2014.00374, E.</span> <span>2.6 [nicht auf www.vgrzh.ch verÃ¶ffentlicht]). Es ist sodann auch nicht Sinn und Zweck der persÃ¶nlichen AnhÃ¶rung, die Mitwirkungs- und Substanziiierungslast der BeschwerdefÃ¼hrerschaft zu relativieren oder gar zu ersetzen. Werden die BetreuungsverhÃ¤ltnisse, allfÃ¤llige Betreuungsalternativen und GefÃ¤hrdungssituationen in Verletzung entsprechender Mitwirkungspflichten nach Art. 90 AuG ungenÃ¼gend dargelegt, sind diese VersÃ¤umnisse nicht durch eine persÃ¶nliche AnhÃ¶rung zu beheben. Ansonsten kÃ¶nnte eine persÃ¶nliche AnhÃ¶rung durch die BeschwerdefÃ¼hrenden bereits dadurch erzwungen werden, indem diese eine ausreichende Substanziierung ihres Gesuchs unterlassen. In Bezug auf die behauptete GefÃ¤hrdung von B erscheint allenfalls eine durch die Betroffenen anzustossende Einvernahme durch die ghanesischen (Straf-)BehÃ¶rden zielfÃ¼hrend, wÃ¤hrend eine persÃ¶nliche AnhÃ¶rung durch Botschaftsmitarbeitende kaum geeignet ist, einer allfÃ¤lligen GefÃ¤hrdungssituation adÃ¤quat und zeitnah zu begegnen. Zumindest bei der jÃ¼ngsten Tochter spricht zudem auch das noch relativ junge Alter gegen eine persÃ¶nliche AnhÃ¶rung. Eine GehÃ¶rsverweigerung liegt damit nicht vor.</span></p> <p class="Erwgung2"><span>Damit ist die Beschwerde ohne AnhÃ¶rung der TÃ¶chter auch zufolge der verpassten Nachzugsfristen und mangels wichtiger familiÃ¤rer GrÃ¼nde im Sinn von Art. 47 AuG, sowohl im Haupt- als auch im Eventualbegehren abzuweisen. </span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>6. </span></b><span> </span></p> <p class="Urteilstext"><span>AusgangsgemÃ¤ss sind die Gerichtskosten dem BeschwerdefÃ¼hrer Nr. 1 aufzuerlegen (§ 65a in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 VRG). Aufgrund ihres Unterliegens steht den BeschwerdefÃ¼hrenden keine ParteientschÃ¤digung zu (§ 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Erwgung1"><b><span>7. </span></b><span> </span></p> <p class="Erwgung1"><span>Der vorliegende Entscheid kann mit Beschwerde in Ã¶ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 ff. des Bundesgesetzes Ã¼ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG) angefochten werden, soweit die BeschwerdefÃ¼hrenden einen Rechtsanspruch auf eine fremdenpolizeiliche Bewilligung geltend machen. Andernfalls kann lediglich die subsidiÃ¤re Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG wegen der Verletzung verfassungsmÃ¤ssiger Rechte ergriffen werden. Werden beide Rechtsmittel ergriffen, hat dies in der gleichen Rechtsschrift zu geschehen (Art. 119 Abs. 1 BGG). </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss erkennt <span>die Kammer</span>:</span></p> <p class="Einzug2"><span>1. Die Beschwerde wird abgewiesen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf <br/> Fr. 2'000.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellkosten,<br/> Fr. 2'060.-- Total der Kosten.</span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden dem BeschwerdefÃ¼hrer Nr. 1 auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>5. Gegen dieses Urteil kann im Sinn der ErwÃ¤gungen Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist innert 30 Tagen, von der Zustellung an gerechnet, beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen.</span></p> <p class="Einzug2"><span>6. Mitteilung an â¦</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>