<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird gebeten, zusammen mit den Kantonen Massnahmen zu ergreifen und falls nötig die rechtlichen Grundlagen zu ändern, respektive dem Parlament Gesetzesänderungen vorzuschlagen, die zu einer rascheren Bearbeitung von Baugesuchen führt. Auch Beschränkungen oder die Beschleunigung von Einsprachemöglichkeiten sollen einbezogen werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Im Rahmen des «Runden Tischs zur Wohnungsknappheit», der am 12. Mai 2023 in Bern stattgefunden hat, hat Bundesrat Guy Parmelin zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern insbesondere der Kantone, Städte und Gemeinden sowie der Bau- und Immobilienbranche die gegenwärtige Situation in diesem Bereich analysiert und Lösungsansätze diskutiert. Im Anschluss daran sollen nun zusammen mit allen Beteiligten verschiedene Fragen vertieft und ein Aktions- und Massnahmenplan erarbeitet werden. Im Rahmen dieser geplanten Arbeitsschritte kann auch das Anliegen des Motionärs aufgegriffen werden, Massnahmen zu prüfen, die zu einer Beschleunigung der Bewilligungsverfahren führen können.&nbsp;</p><p>Es ist indessen darauf hinzuweisen, dass die Ausgestaltung der Baubewilligungs- und Einspracheverfahren nach der verfassungsrechtlichen Aufgabenteilung im Bereich des Planungs- und Baurechts grundsätzlich Sache der Kantone ist. Die beschränkten Rechtsetzungsbefugnisse des Bundes in der Raumplanung reichen nicht aus, um den Kantonen umfassende Vorgaben für die Ausgestaltung des Baubewilligungs- und Einspracheverfahrens machen zu können.</p>