<h2>SubmittedText<h2><p>Der Bundesrat wird beauftragt, das Arbeitslosenversicherungsgesetz (Avig) so zu ändern, dass arbeitslose Arbeitnehmerinnen Taggeld für die Dauer ihrer Mutterschaft erhalten, zumindest für die acht Wochen, in denen sie nach Arbeitsgesetz (ArG) als nicht vermittlungsfähig gelten. Diese Teilrevision sollte unabhängig von der Gesamtrevision des Avig erfolgen, damit den derzeitigen illegalen Praktiken ein Ende bereitet werden kann. Des Weiteren sollte die Mutterschaft als ein von Krankheit und Unfall unabhängiger Begriff in das Gesetz aufgenommen werden.</p><h2>FederalCouncilResponseText<h2><p>Der Bundesrat hat in seinem Entwurf zur Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes, welcher zurzeit in der Vernehmlassung ist, eine Verlängerung des Schutzes bei Mutterschaft auf 44 Werktage vorgesehen sowie die Mutterschaft als von Krankheit, Unfall und Schwangerschaft unabhängiges Ereignis aufgenommen.</p><p>Angesichts der Tatsache, dass diese Themen Inhalt des Revisionsentwurfes sind, ist eine separate und sofortige Gesetzesänderung nicht angezeigt. Aus diesem Grund soll die Motion in ein Postulat umgewandelt werden.</p>  Der Bundesrat beantragt, die Motion in ein Postulat umzuwandeln.