<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>BV.2015.00090</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichter Vogel<br/>Gerichtsschreiberin Schwegler</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 13. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Jürg Jakob</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rohner Turnherr Wiget &amp; Partner, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rosenbergstrasse 42b, 9000 St. Gallen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">1.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Pensionskasse Y.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">2.</span><span> </span><span class="Normal StandardFett RubrumFett">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rechtsdienst</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Obstgartenstrasse 21, Postfach, 8090 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte 1 vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hubatka Müller &amp; Vetter, Rechtsanwälte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Seestrasse 6, Postfach 1544, 8027 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___, geboren 1959, war vom 1. August 1999 bis zum 31. Juli 2000 bei Z.___ als „Person</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nel Officer“ angestellt und bei der Pensionskasse Y.___ (folgend: Beklagte 1) berufsvorsorgeversichert (Urk. 2/3 und Urk. 2/4; vgl. Urk. 1 und Urk. 13). Vom 15. Oktober 2001 bis zum 30. April 2002 war sie bei der A.___ als Personalassistentin tätig (Urk. 2/6) und in dieser Eigenschaft bei der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich (Beklagte 2) berufsvorsorgeversichert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Oktober 2003 (Eingangsdatum) meldete</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sich die Versicherte unter Hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weis auf diverse Unfälle bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Urk. 18/38). Mit Verfügung vom 25. Juni 2004 sprach ihr die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 70 % ab dem 1. März 2003 eine ganze Rente der Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversicherung zu (Urk. 18/78). Diese wurde in den von Amtes wegen einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leiteten Revisionen in den Jahren 2006 und 2010 bestätigt (Mitteilung vom 22. Mai 2006, Urk. 18/80; Mitteilung vom 13. Oktober 2010, Urk. 18/106). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Dezember 2015 reichte die Versicherte Klage gegen die Beklagte 1 und die Beklagte 2 ein und stellte folgende Rechtsbegehren: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">„1. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Sinne einer vorsorglichen Massnahme sei die B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eklagte 2 gestützt auf ihre Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungspflicht (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">26 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 BVG) zu verpflichten, der Klägerin für die Dauer des Verfahrens mit Wirkung ab 01.01.2016 eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente auszurichten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2. </span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte 1 sei zu verpflichten, der Klägerin mit Wirkung ab 01.03.2003 gestützt auf einen IV-Grad von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> und ab dem 01.11.2010 basierend auf einem IV-Grad von 100% eine Invalidenrente gemäss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen auszurichten und ab dem Tag </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der Kla</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geanhebung einen Verzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zins von 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bezahlen, dies unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beklagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Eventualiter sei die Beklagte 2 zu verpflichten, der Klägerin mit Wirkung ab dem 01.03.2003 gestützt auf einen IV-Grad von 70% und ab dem 01.11.2010 basierend auf einem IV-Grad von 100% eine Invalidenrente gemäss gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen auszurichten und ab dem Tag der Klageanhebung einen Verzugszins von 5</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zu bezah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">len, dies u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nter Kosten- und Entschädigungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">folge zu Lasten der Beklagten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.“</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Mit Klageantworten vom 14. und 24. März 2015 (Urk. 11 und Urk. 13) schlossen die Beklagten jeweils auf Abweisung der gegen sie gerichteten Klage. Nach </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zug der Akten des Sozialversicherungszentrums Thurgau, IV-Stelle (Urk. 18/1-119), zog die Klägerin mit ihren Repliken vom 29. November 2016 den Antrag 1 (Urk. 22 S. 4) zurück und hielt an Antrag 2 und 3 unverändert fest (Urk. 22 und Urk. 23).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagten 1 und 2 hielten duplicando unverändert an ihren Anträgen fest (Dupliken vom 24. Januar und 16. März 2017, Urk. 29 und Urk. 31), worüber die Parteien je wechselseitig in Kenntnis gesetzt wurden (Urk. 33). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin brachte im Wesentlichen vor (Urk. 1/1 und Urk. 22 und Urk. 23), die Bindungswirkung des IV-Entscheides vom 25. Juni 2004 sei bezüglich des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit und der Invalidität nicht bindend gegenüber der Beklagten 1. Die Arbeitsunfähigkeit sei ab dem 3. Juli 2000 eingetreten und habe ununterbrochen bis zum 15. Oktober 2001 angedauert. Die Unfallereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisse zwischen dem 10. März und dem 30. Mai 2002 hätten zwar zu einer län</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geren Arbeitsunfähigkeit geführt, hätten indes keinerlei Einfluss auf die invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disierende Entwicklung des Gesundheitszustandes gehabt. Die Sozialversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, habe entsprechend einzig und allein aus psychiatrischer Sicht eine ganze Invalidenrente zugesprochen. Der enge sachliche Zusammenhang zwischen der Arbeitsunfähigkeit im Juli 2000 und dem von der IV-Stelle festgesetzten Eintritt der Invalidität im März 2003 sei ohne Zweifel erfüllt. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der enge zeitliche Zusammenhang sei ebenfalls erstellt - die Arbeitsaufnahme in der A.___ am 15. Oktober 2001 sei ein blosser Arbeits- bzw. Selbsteingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsversuch gewesen. Dies sei auch von der IV-Stelle entsprechend gewertet worden. Die von März bis Mai 2002 erlittenen Bagatellunfälle, die für sich allein betrachtet höchstens zu einer kurzfristigen Arbeitsunfähigkeit geführt hätten, hätten das psychische Grundleiden nur vorübergehend in den Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund treten und dann wieder voll aufbrechen lassen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sollte das angerufene Gericht wider Erwarten die Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs durch den Arbeitsversuch vom 15. Oktober 2001 bis zum 10. März 2002 bejahen, so wäre die Beklagte 2 zur Ausrichtung einer Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denrente zu verpflichten, welche des Weiteren auch in das IV-Verfahren einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bunden gewesen sei, womit die Verfügung für sie verbindlich sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte 1 führte demgegenüber aus (Urk. 13 und Urk. 31), dass sie nicht in das IV-Verfahren eingebunden gewesen sei, womit eine Bindungswirkung ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">falle. Der sachliche Zusammenhang sei zu verneinen, da die während dem Vorsorgeverhältnis mit der Beklagten 1 bestehenden Arbeitsunfähigkeiten auf körperliche Beeinträchtigungen und ihre berufliche Enttäuschung zurückzufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren seien. Eine rechtserhebliche Arbeitsunfähigkeit aus psychischen Gründen sei während dem Vorsorgeverhältnis nicht festgestellt worden - weder die depres</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sive Störung noch die Persönlichkeitsstörung hätten sich während des Vorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geverhältnisses manifestiert. In der IV-Anmeldung habe die Klägerin selbst angegeben, die Behinderung bestehe seit dem 10. März 2002. Es habe sich damit nicht um eine verspätete Anmeldung gehalten. Die Unfallserie vom März 2002 sei nicht Ursache der Invalidität gewesen, sei aber doch als Auslöser der Entwicklung zu betrachten, die schliesslich zur Invalidisierung geführt habe. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Selbst wenn der sachliche Konnex bejaht würde, wäre die Klage gegen die Beklagte 1 mangels zeitlichen Konnexes abzuweisen. Während der Tätigkeit bei der A.___ seien vom Arbeitgeber bis zu den Unfällen im März 2002 keine Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkungen der Leistungsfähigkeit festgestellt worden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber machte die Beklagte 2 geltend (Urk. 11 und Urk. 29), dass sie keine Vorleistungspflicht treffe, da die Invalidität vor dem 1. Januar 2005 ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">getreten sei und damit vor Inkrafttreten von Art. 26 Abs. 4 BVG. Die Bagatell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unfälle ab März 2002 seien - wie von der Klägerin ausgeführt - irrelevant und der sachliche Zusammenhang zwischen der Arbeitsunfähigkeit im Juli 2000 und dem Eintritt der Invalidität im März 2003 sei gegeben. Der Status quo sine sei für die drei Unfälle spätestens am 30. Juni 2003 erreicht gewesen und die Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gerin habe noch vor der Anstellung in der A.___ an einer neurotischen Persön</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichkeitsstörung und einer rezidivierenden depressiven Störung gelitten. Auch bezüglich des zeitlichen Zusammenhangs sei den Ausführungen der Klägerin beizupflichten und festzuhalten, dass es sich lediglich um einen Arbeitsversuch gehandelt habe, so dass der zeitliche Zusammenhang zwischen dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Juli 2000 und der Invalidität der Klägerin im März 2003 gegeben sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Art. 24 Abs. 1 BVG in der Fassung gültig bis 31. Dezember 2004 hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Invalidenrente, wenn er im Sinne der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lidenversicherung mindestens zu zwei Dritteln, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte invalid ist. Gemäss Abs. 1 von Art. 26 BVG gelten für den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29 IVG). Die Invalidenleistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">richtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereignisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zusammen, deren Ursache zur Invalidität geführt hat (vgl. Art. 23 BVG). Auf diese Weise wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die versicherte Person meistens erst nach einer längeren Zeit der Arbeitsunfähigkeit (nach einer Wartezeit von einem Jahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung mit Art. 26 BVG) invalid wird. Damit nämlich der durch die zweite Säule bezweckte Schutz zum Tragen kommt, muss das Invaliditätsrisiko auch dann gedeckt sein, wenn es rechtlich gesehen erst nach einer langen Krankheit eintritt, während welcher die Person unter Umständen aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist und daher nicht mehr dem Obligatorium unterstanden hat (BGE 123 V 262 E. 1b, 121 V 97 E. 2a, 120 V 112 E. 2b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 23 BVG kommt auch die Funktion zu, die Haftung mehrerer Vorsorge-einrich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungen gegeneinander abzugrenzen, wenn eine in ihrer Arbeitsfähigkeit bereits beeinträchtigte versicherte Person ihre Arbeitsstelle (und damit auch die Vorsorgeeinrichtung) wechselt und ihr später eine Rente der Invalidenver-sicherung zugesprochen wird. Der Anspruch auf Invalidenleistun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen nach Art. 23 BVG entsteht in diesem Fall nicht gegenüber der neuen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorge-einrichtung, sondern gegenüber derjenigen, welcher die Person im Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">punkt des Eintritts der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit angehörte. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">mer beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit angeschlossen war, für das erst nach Beendigung des Vorsorgeverhältnisses eingetretene Invaliditätsrisiko aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">kommen hat, ist indes erforderlich, dass zwischen Arbeitsunfähigkeit und Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lidität ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130 V 270 E. 4.1). In sachlicher Hinsicht liegt ein solcher Zusammenhang vor, wenn der der Invalidität zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Sodann setzt die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder arbeitsfähig wurde. Die frühere Vorsorgeeinrichtung hat nicht für Rückfälle oder Spätfolgen einer Krankheit einzustehen, die erst Jahre nach Wiedererlan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung der vollen Arbeitsfähigkeit eintreten. Demnach darf nicht bereits eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs angenommen werden, wenn die Person bloss für kurze Zeit wieder an die Arbeit zurückgekehrt ist. Ebenso wenig darf die Frage des zeitlichen Zusammenhangs zwischen Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit und Invalidität in schematischer (analoger) Anwendung der Regeln von Art. 88a Abs. 1 der Verordnung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilt werden, wonach eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">keit in jedem Fall zu berücksichtigen ist, wenn sie ohne wesentliche Unterbre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich andauern wird. Zu berück-sichtigen sind vielmehr die gesamten Umstände des konkreten Einzelfal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">les, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognostische ärztliche Beurteilung und die Beweggründe, die die versicherte Person zur Wiederauf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">nahme der Arbeit veranlasst haben (BGE 123 V 262 E. lc, 120 V 112 E. 2c/aa und 2c/bb mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Invaliden-versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der berufli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar erscheint (BGE 126 V 309 E. 1 in fine). Diese Konzeption fusst auf der Überle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung, die Organe der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge von eigenen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wändigen Abklärungen freizustellen, und gilt nur bezüglich Feststellungen und Beurteilungen der IV-Organe, welche im invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dend waren (BGE 132 V 1 E. 3.2). So hat beispielsweise eine verspätete Anmel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung rechtsprechungsgemäss die freie Überprüfbarkeit des leistungserheblichen Sachverhaltes durch die Vorsorgeeinrichtung beziehungsweise das Berufsvorsorgegericht zur Folge (Urteil des Bundesgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätestens) ins Vorbescheidverfahren (aArt. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVV; seit 1. Juli 2006: Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVV) ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">bezogen und ihr die Rentenverfügung formgültig eröffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 16. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Dem BVG-Versicherer steht ein selbständiges Beschwerderecht im Verfahren nach IVG zu. Unterbleibt ein solches Einbeziehen der Vorsorgeeinrichtungen, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Invaliditätsgrades (grundsätzlich, masslich und zeitlich) berufsvorsorgerechtlich nicht verbindlich (BGE 130 V 270 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stellt die Vorsorgeeinrichtung auf die invalidenversicherungsrechtliche Betrachtungsweise ab, muss sich die versicherte Person diese entgegenhalten lassen, soweit diese für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente entscheidend war, und zwar ungeachtet dessen, ob der Vorsorgeversicherer im Verfahren der Invalidenversicherung beteiligt war oder nicht. Vorbehalten sind jene Fälle, in denen eine gesamthafte Prüfung der Aktenlage ergibt, dass die Invaliditätsbemessung der Invalidenversicherung offensichtlich unhaltbar war (BGE 130 V 270 E. 3.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach aArt. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (IVG; in der bis </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2008 gültig gewesenen Fassung) hat ein Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Anspruch auf eine Rente, wenn er zu mindestens 40 Prozent invalid ist. Nach a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29 IVG entsteht der Rentenanspruch nach a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">28 frühestens in dem Zeitpunkt, in dem der Versicherte: (lit. a) mindestens zu 40 Prozent bleibend erwerbsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7 des Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechts, ATSG) geworden ist oder (lit. b) während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich mindestens zu 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6 ATSG) gewesen war. Die Rente wird vom Beginn des Monats an ausgerichtet, indem der Anspruch entsteht (a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">29 Abs. 2 erster Halbsatz IVG). Meldet sich ein Versicherter mehr als zwölf Monate nach Entstehen des Anspruch an, so werden die Leistungen in Abweichung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">24 Absatz 1 ATSG lediglich für die zwölf der Anmeldung vorangehenden Monate ausgerichtet (a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48 Abs. 2 erster Satz IVG). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Unbestritten und aufgrund der Aktenlage ist erstellt, dass die Klägerin gestützt auf einen psychischen Gesundheitsschaden eine ganze Invalidenrente bezieht. Die für die Rentenzusprache relevante medizinische Aktenlage zum psychischen Gesundheitszustand stellt sich folgendermassen dar: </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte der Klägerin vom 6. Juli 2000 bis zum 31. März 2001 eine vollumfängli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit (Urk. 14/5). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit ärztlichem Zeugnis vom 28. August 2000 hielt Dr. med. C.___, Facharzt für Orthopädie/Wirbelsäule, eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit vom 18. August 2000 für drei Wochen fest (Urk. 14/6). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. D.___, Arzt für Allgemeine Medizin, stellte der Klägerin am 9. Juni 2000 ein Rezept für Xanax aus (Urk. 2/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Aktenzusammenfassung der Stellungnahme von Dr. med. E.___, Facharzt für Neurologie, vom 17. Februar 2003 wurde festgehalten, dass Dr. B.___ im Zeugnis vom 22. Dezember 2000 eine krankheitsbedingte Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit vom 3. Juli 2000 festgehalten und eine Krise infolge beruflicher und körperlicher Beeinträchtigung diagnostiziert habe (Urk. 2/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am 24. Februar 2001 habe Dr. B.___ notiert, dass die Kündigung der früheren Arbeitsstelle eine Kränkung gewesen sei. Die Klägerin schreibe am 16. Februar 2001 von einer depressiven Verstimmung. Gemäss Bericht von 1991 sei ein Erythema nodosum aufgetreten, 1994 sei ein Sturz mit Hirnerschütterung und Lärmüberempfindlichkeit erfolgt, im Juli 1998 sei ein Knorpelschaden am lin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ken Knie aufgetreten (Operation), im Juli 1999 ein Abszess in der rechten Leiste (Operation), im März 2000 eine Mastitis der linken Brust, im August 2000 wie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derum andauernde Schmerzen im linken Knie mit erneuter Operation, im August 2000 auch ein Hundebiss in die linke Brust. Im September 2000 sei bei starken Schmerzen und Gefühl- und Kraftverlust im linken Arm eine neurolo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gische Abklärung erfolgt. Im Dezember 2000 seien starke Unterleibsschmerzen und -entzündung aufgetreten sowie starke und verlängerte (Mens-)Blutungen (Urk. 2/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ habe am 30. März 2001 eine Anpassungsstörung und Probleme in Verbindung mit Berufstätigkeit und Arbeitslosigkeit diagnostiziert. Es fänden ca. alle 14 Tage Gesprächstherapien statt. Die Prognose sei ungewiss, sie sei bis zum 30. April 2001 arbeitsunfähig (Urk. 2/9). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Zeugnissen vom 10. Mai, 26. Juni und 11. Oktober 2001 von Dr. B.___ seien keine neuen Aspekte enthalten. Sie habe jeweils eine Arbeitsunfähigkeit attestiert. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ diagnostizierte in ihrem Zwischenbericht vom 11. Oktober 2001 1) Anpassungsstörungen (ICD-10 F43.2) und 2) Probleme in Verbindung mit der Berufstätigkeit (ICD-10 Z56). Die Klägerin sei vom 3. Juli 2000 bis zum 14. Oktober 2001 vollumfänglich arbeitsunfähig, ab dem 15. Oktober 2001 sei sie bis auf Weiteres vollumfänglich arbeitsfähig. Sie unternehme ab dem 15. Oktober 2001 einen Arbeitsversuch (Urk. 2/10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.6</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. F.___, Facharzt für Allgemeine Innere Medizin, diagnostizierte in seinem zuhanden der Unfallversicherung erstellten Zwischenbericht vom 14. Juni 2002 über ein Unfallereignis vom 10. März 2002 einen Status nach Schädelkontusion frontal links, Verdacht auf postcommotionelles Syndrom und Distorsion der Halswirbelsäule (HWS). Die Beschwerden seien zunehmend und vom 23. März bis zum 30. April 2002 habe eine Teilarbeitsunfähigkeit bestan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den - seither bestehe eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit bei gleichzeitiger Stellenaufgabe am 1. Mai 2002. Die Klägerin leide an Konzentrationsstörungen, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen und Nackenschmerzen. Die Physio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">therapie seit Anfang April habe wegen Beschwerden am 23. April 2002 abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">brochen werden müssen. Objektiv lägen zunehmende Muskelverspannungen nuchal und eine psychische Dekompensation mit Verlust des Selbstvertrauens vor. Sie habe wiederholt Weinkrämpfe während der Sprechstunde. Der Verlauf des primär als Bagatelltrauma zu beurteilenden Unfalles zeige eine psychische Fehlverarbeitung mit massiver Zukunftsangst, Verlust des Selbstvertrauens usw., was auf eine psychische Verletzlichkeit vor dem Unfall hindeute (Urk. 2/35). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.7</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. B.___, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, hielt am 22. Oktober 2002 die „Innere Lebensgeschichte“ der Klägerin fest (Urk. 14/7). Die Klägerin sei als Älteste von drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kindern in Lausanne geboren.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Familie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehrmals umgezogen. Seit 33 Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in Winterthur wohnhaft. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> seitens der Eltern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Wärme erhalten und habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Tieren zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wandt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Früher </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begeisterte Reiterin und Pferdebesitzerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und seit rund 20 Jahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Halterin von mehreren Windhunden, die für sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Familie und emotionaler</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Ausgleich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Im Berufsleben </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">immer sehr engagiert, oft gestresst und ausgenützt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Bei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorletzte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">miss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">braucht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">: Ihr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Unterstützung bei der Weiter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bild</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ung versprochen und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Karrieremöglichkeiten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in harmonischem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsklima in Aussicht gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den. Statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie ohne ihr Wissen aufgrund ihrer Erfahrung in Massen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">entlassungen zur Mithilfe bei der Betriebsschliessung eingestellt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">worden und sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den geführten Kündigungsgesprächen selbst auch gekündigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> worden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die letzte Arbeitsstelle bei der A.___ sei befristet gewesen bis Ende April 2002 (Schwanger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaftsurlaub</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-Vertretun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">g). Ab Anfang März 2002 habe sie mehrere Unfälle erlitten und sei daher arbeitsunfähig (gemäss der Klägerin bestätigt durch KSW). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">10.03.2002: Gehirnerschütterung/Schleudertrauma mit anhaltenden Beschwerden</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">29.03.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">02: Sehnenriss an der rechten Hand mit langwierigem Heilungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">prozess</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">00</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">.05.02: Schwerer Sturz mit anhaltend starken Schmerzen in der Wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">säule </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Seither </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leide sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">infolge der Schmerzen und der beruflichen Situation auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unter </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">depressive</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Verstimmungen mit Selb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stzweifeln und Zukunftsängsten. Es bestehe eine Burnout-Symptomatik. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.8</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychothera</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt in ihrem zuhanden der Unfallversicherung erstellten Bericht vom 5. Juni 2003 folgende Diagnosen fest (Urk. 14/3/3): </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Depressive Reakt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ion im Sinne einer Anpassungsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">rung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10 F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">43.2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Erschöpfungssyndrom (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Burn-out-Syndrom) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10 F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">48.0</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Narzisstisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">he Persönl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(ICD-10 F</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">60.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chron. cervicocephal</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">es und cervicospondylogenes Syndrom nach Schädel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">kontusion und Commotio cerebri. Leichte fronto-basale Hirn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">störung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Chron. Lumbovertebral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">syndrom </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Strecksehenenriss Dig III rechts</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da die Klägerin erst am 12. Mai 2003 in die Praxis gekommen sei, habe mit einer psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlung noch nicht begonnen werden können. Die Sitzungen dienten bis jetzt zur Anamneseerhebung und Diagnosestellung. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Frage, ob bei der Verarbeitung der Unfälle unfallfremde Belastungs-fakto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren eine Rolle spielten, führte Dr. G.___ aus, dass die Klägerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eine narzisstische Persönlichkeitsstruktur auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Ihr Selbstwertgefühl </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sie vor allem aus der Anerkennung im Beruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gezogen, in wel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie sehr tüchtig und anerkannt gewesen sei und sich übermässig verausgabt habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> sicher schon vor den Unfällen an einem Burn-out-Syndrom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gelitten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was sie aber kaum </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">realisiert habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, da sie eigen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e Bedürfnisse schlecht spüren kö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Unfälle bedeuteten für </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> traumatische Erlebnisse, die ihr ganzes Lebens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">konzept durcheinander </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gebracht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">und zu einer Anpassungsstörung mit depressi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ver Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geführt hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die narzisstische Persönlichkeitsstörung und da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">s schon vorbestehende Burn-out-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Syndrom bewirk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en sicher eine gewisse Erschwernis bei der Verarbeitung der Unfälle. Die lang anhaltenden Schmerzen und Beeinträchtigungen, sowie die seit einem Jahr bestehende Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> würden das Selbstwertgefühl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Klägerin </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">in starkem Ausmass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> belasten. Andererseits sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> aber gerade durch diese Persönlichkeitsstörung wichtig, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichst rasch wieder arbeiten zu können und wieder normal zu funktionieren. Ihres Erachtens spielten die Diagnosen der narzisstischen Störung und des vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bestehenden Burn-out-Syndroms eine eher geringe Rolle bei der Verarbeitung der Unfälle. Auch ohne diese Störungen wäre die beschriebene depressive Symptomatik im Sinne einer Anpassungsstörung nach den drei einschneiden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Unfällen mit Sicherheit aufgetreten.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Durch die depressive Symptomatik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sei die Klägerin erheblich in ihrem Al</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ltagsle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ben und bei der Suche nach neuen Berufsperspektiven eingeschränkt. Eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">regelmässige Berufstätigkeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zurzeit nicht zumutba</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">r. Aus psychiatrischer Sicht sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sie 100 % arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">. Die Zeitdauer der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsunfähigkeit sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> schwer abzusc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hätzen. Sie hänge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> von einer auf mehreren Ebenen durchzufüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Therapie und deren Erfolg ab (somatisch-physiotherapeutische Behand</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Psychotherapie, medikamentöse antidepressive Therapie, Berufsberatung). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.9</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. H.___, Facharzt für orthopädische Chirurgie, konstatierte in seinem zuhanden der Unfallversicherung erstellten Gutachten vom 29. Septem-ber 2003 (Urk. 18/3/8), dass bezüglich des natürlichen Kausalzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sammenhanges der Status quo sine für alle Unfälle spätestens am 30. Juni 2003 erreicht gewesen sei. Somatisch-unfallbedingt bestehe also keinerlei Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit mehr. Die Attestierung einer vollumfänglichen Arbeitsunfähigkeit müsse psy-chiatrisch erklärt werden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.10</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ diagnostizierte in ihrem zuhanden der Invalidenversicherung erstell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Arztbericht vom 26. November 2003 1) rezidivierende depressive Störungen seit mindestens 1. Januar 2002 (ICD-10 F33), 2) ein Burn-out-Syndrom seit mindestens 1. Januar 2001 (ICD-10 F48.0) und 3) einen Status nach Schädel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kontusion und Commotio cerebri mit cervicocephalem und cervicospondyloge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Syndrom seit 10. März 2002 mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit. Ab dem 10. März 2002 sei die Klägerin bis auf weiteres vollumfänglich arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig im Beruf Personalassistentin. Diese Tätigkeit sei ihr nicht mehr zumut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar, da sie dem Stress nicht mehr gewachsen sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klägerin habe von 1999 bis 2000 als Personnel Officer bei Z.___ gearbeitet. Hier sei sie ohne ihr Mitwissen angestellt worden, um Mitarbeiter zu entlassen. Die Firma sei daraufhin geschlossen worden. Von 2001 bis Mitte April 2002 sei sie in einer befristeten Stelle (Schwangerschafts-Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tretung) bei der A.___ als Personalassistentin angestellt gewesen. An allen Stellen habe sie übermässig viel gearbeitet und Überstunden gemacht. Die letzten bei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Stellen seien hektisch und unerfreulich gewesen. Seit mindestens anfangs 2001 bestehe eine Burn-out-Symptomatik und seit Januar 2002 eine zuneh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mende depressive Entwicklung. Von März bis Mai 2002 habe sie drei Unfälle erlitten, deren Folgen die depressive Symptomatik zusätzlich verschlechtert hätten. Bis heute bestehe die depressive Symptomatik (Urk. 14/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.11</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ diagnostizierte in ihrem von der Invalidenversicherung eingeholten Arztbericht vom 5. Mai 2004 1) rezidivierende depressive Störungen (ICD-10 F33), bestehend seit mindestens März 2000 und 2) eine neurotische Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung (ICD-10 F60.8), bestehend seit der Jugend, mit Auswir-kungen auf die Arbeitsfähigkeit. Die Klägerin sei seit dem 10. März 2002 bis auf weiteres vollumfänglich arbeitsunfähig. Sie behandle die Klägerin seit dem 12. Mai 2003. Der Beruf der Personalassistentin sei nicht mehr zumutbar. Eine andere Tätigkeit in der freien Wirtschaft sei ebenfalls nicht mehr zumutbar. Bestenfalls könne es ihr gelingen, nach zwei bis drei Jahren als selbständige Naturheil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">praktikerin zu arbeiten und mit der Zeit wieder eine (Teilzeit-)Erwerbstätigkeit zu erlangen (Urk. 2/14; Urk. 18/32/4 f.; vgl. auch Urk. 18/16). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gleichentags konstatierte sie gegenüber der Invalidenversicherung ergänzend zu ihrem Arztbericht, dass die Klägerin seit März 2000 depressiv und überfordert gewesen sei. Sie sei vor Stellenantritt bei der A.___ bereits in psychiatrischer Behandlung krankgeschrieben gewesen (Dr. B.___). Der Stellenantritt bei der A.___ sei als eine Art Arbeitsversuch gedacht gewesen. Von daher könne die Frage, ob die Klägerin aus behinderungsbedingten Gründen eine Lohneinbusse in Kauf habe nehmen müssen, mit ja beantwortet werden (Urk. 2/34). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.12</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. I.___ des Regionalen Ärztlichen Dienstes hielt in ihrer Stellungnahme vom 14. Mai 2004 fest, die Anstellung bei der A.___ sei ein befristetes Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis, so dass diese Anstellung durchaus als Arbeitsversuch gewertet werden könne. Die Arbeitsunfähigkeit als Personalassistentin müsse aufgrund der medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinischen Akten als 100 % eingeschätzt werden, jedoch bestehe für eine ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passte Tätigkeit (Naturheilpraktikerin halte sie nicht für geeignet) eine 50%ige Restarbeitsfähigkeit, die je nach Erfolg vor allem der Psychotherapie wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheinlich steigerbar wäre. Die Wartezeit könne am 10. März 2002 eröffnet werden (Urk. 18/77/4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.13</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. J.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, notierte in seinem zuhanden der Beklagten 2 erstellten Gutachten vom 22. März 2005 fol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gende Diagnosen (Urk. 2/20/9):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Neurotische Persönlichkeitsstörung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">(</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">ICD-10 F60.8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">)</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach rezidivierenden Depressionen </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">Status nach Schädelkontusion und Commotio cerebri mit zervikocepha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">lem und zervikos</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">pondylogenem Syndrom seit 10. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungAufzhlung Diagnose1">2002 </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Er konstatierte, dass a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">us psychiatrischer Sicht die Diagnose einer neurotischen Persönlichkeitsstörung gestellt werden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einem emotio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nal als ungünstig erlebten Milieu aufgewachsen. Ihre Eltern </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seien </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sehr leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tungsorientiert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gewesen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hätten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hohe Erwartungen in </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie gesetzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Anerken</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe sie nur durch Leistung erhalten können. Dies habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klägerin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr Lebensglück in erster Linie in einer berufliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n Karriere gese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hen habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ohne kaufmännische Vorbildung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie sich in Kursen das Wissen einer Personalassistentin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> angeeignet. In dieser Tätigkeit habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sie sich wohl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fühlt und am meisten Freude habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ihr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bereitet</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, wenn sie Mitarbeiter und Mitar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beiterinnen in ihrer beruflichen Entwicklung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe unterstützen können</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Ihr grosses Berufsziel </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mal die Funktion einer Personalchefin ausüben zu können, was ihr an der vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">letzten Stelle versprochen worden sei. Für sie sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es dann eine Katastrophe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, als sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe erfahren müssen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass sie zur Durchführung von Mas</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">senentlassungen angestellt worden sei. Dies habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann auch zu einer Depression und Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> geführt. Sie sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dann aber an der folgenden Stelle als Personalassistentin im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht mehr so recht glück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geworden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den Unfällen gegen Ende des Anstellungsverhält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisses</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> dekompensiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie neurotische Entwicklung zeige</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich aber auch im persönlichen Bereich, wo es zu keiner länger dauernden befriedigenden Part</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nerbeziehung gekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> kaum als grosses Manko</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gespürt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, da sie ja in ihrem Berufsleben und im Freizeitbereich mit ihrer Beschäftigung mit Tier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en, besonders ihren beiden Wind</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hunden, Erfüllung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gefunden habe. Es erstaune</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nun nicht, dass </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nach den Schwierigkeiten an den Arbeitsstellen dekompensiert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. In diagnostischer Hins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">icht stehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die neurotische</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitsstörung mit vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wiegend narzisstischen Persönlichkeitszügen im Vorder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grund (ICD-10 sonstige spezifische Persönlichkeitsstö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen F60.8). Diese Stö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schon vor der Unfallserie bestanden. Ebenfalls vor dem Unf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">all sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es zu rezidivierenden depressiven Störungen gekommen, die jedoch zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeit nicht im Vordergrund stünden. Ferner bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Status nach Schädelkontusion u</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nd Commotio cerebri mit zervikocephalem und zervikospondylogenem Syndrom seit 10. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2002.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Klägerin habe am 15. Oktober </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2001 die Stelle als Personalassistentin im </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ang</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">treten und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in dieser Funktion</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bis zum ersten Unfall vom 11. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2002 arbeitsfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gewesen. Nach diesem Unfall sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> es zu einer Arbeitsunfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit von 100</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, aus rheumatologischer Sicht dann 50</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, aus psychiatrischer Sicht jedoch zu einer 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00%igen Arbeitsu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nfähigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gekommen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Frau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Zum heutigen Zeitpunkt bestehe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wegen der neurotischen Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wicklung eine 100%ige Arbeitsunfähigkei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">t als Personalassistentin. Aus seiner Sicht sei der Hintergrund die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ser Arbeitsunfähigkeit eindeutig die neurotische Persönlichkeitsstörung und weniger d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Folgen des Unfalls vom 11. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">200</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. Die Winterthur Versicherung habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Unfallkausalität ja auch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgelehnt. Der Unfall vom 12. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2002 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> nicht die Ursache der nachfolgenden Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dität, sondern der Auslöser einer unheilvollen Entwicklung, die schlussendlich zur von der Invalidenversicherung f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estgestellten Invalidität geführt habe. Zum heutigen Zeitpunkt müsse</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch eine Berufsinvalidität angenommen werden. Der Unfall, der als Auslöser für die invalidisierende Entwicklung zu betrachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei, sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gegen Ende der BVK-versich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Gemäss Unfallschein UVG habe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> laut </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2002 eine 100%i</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge Arbeitsunfähigkeit bis 21. März 2002 und ab 23. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2002 eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestanden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Frau </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">habe </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gemäss ihrem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arztbericht an die IV vom 30. April </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2004 die 100%</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ige Arbeitsunfähigkeit ab 10. März </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2002, also ab Unfallda</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tum attestiert (Urk. 2/20/8 f.)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist zu prüfen, ob die Parteien an die Verfügung vom 25. Juni 2004 gebun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den sind. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beklagten 2 wurde die Verfügung vom 25. Juni 2004 zugestellt (Urk. 18/78), wogegen sie hätte Einsprache erheben können (vgl. Art. 69 aIVG [Stand 1. Januar 2004] i.V.m. Art. 52 ATSG). Damit wurde der Beklagten 2 die rentenzusprechende Verfügung, in welcher die für die Parteien in Bezug auf die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente relevanten Punkte effektiv überprüft und festgelegt wurden, zur Kenntnis gebracht. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die IV-Stelle setzte den Beginn der Wartezeit in ihrer Verfügung vom 25. Juni 2004 (Urk. 18/78) auf den 10. März 2002 fest (Feststellungsblatt vom 14. Mai 2004, Urk. 18/77/4) und richtete die Rentenleistungen ab dem 1. März 2003 aus. Die Anmeldung bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung erfolgte am 29. Oktober 2003 (Urk. 18/38). Rentenleistungen hätten damit frühestens ab Oktober 2002 zur Ausrichtung gelangen können (vgl. E. 2.4 hiervor): Unter Annahme, dass die Klägerin seit Auflösung des Arbeitsverhältnisses per 31. Juli 2000 bei der Z.___ durchgehend arbeitsunfähig gewesen war und erst ab dem 15. Oktober 2002 wieder vollumfänglich arbeitsfähig geworden ist, hätte ihr entsprechend zumindest für den Monat Oktober 2002 eine Invalidenrente nach IVG zugestanden - allerdings wurden die Rentenleistungen erst ab März 2003 zugesprochen. Damit lag - entgegen den Ausführungen der Klägerin (vgl. Urk. 1 S. 13), aber entsprechend den Ausführungen der IV-Stelle (vgl. Urk. 18/77/6) - keine verspätete Anmeldung vor, welche der Bindungswirkung des IV-Entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">des gegenüber der Klägerin und der Beklagten 2 entgegenstehen würde. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte 2 brachte insbesondere vor, dass der Anspruch auf eine Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente aufgrund des weiter gefassten Invaliditätsbegriffes in ihren Statuten ohne Bindung an die Beurteilung der IV-Organe frei zu beurteilen sei (Urk. 11 S. 7). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gestützt auf die Statuten der Beklagten 2 (Urk. 12/3) haben versicherte Per-</span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nen n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ach dem Auslaufen der Rente wegen Berufsinvalidität (vgl. §§ 19 f. BVK-Statuten) Anspruch auf eine Rente, wenn volle oder teilweise Erwerbs-invalidität besteht (§ 21 Abs. 1 BVK-Statuten). Eine versicherte Person gilt als erwerbsin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">valid, wenn sie infolge Krankheit oder Unfall ihre bisherige oder eine andere, ihrem Wissen und Können entsprechende und zumutbare Erwerbstätig-keit nicht mehr ausüben kann, oder wenn sie aufgrund eines Entscheides </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">der eidgenössi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen IV-Kommission invalid erklärt wurde (§ 21 Abs. 2 </span><br/><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">BVK-Statuten). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die BVK-Statuten unterscheiden zwischen Erwerbs- (§</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 f.) und Berufsinvalidität (§</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19 f.). Während für diese eine blosse Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in der bisherigen Berufstätigkeit genügt, wird bei jener auch auf jede andere, dem (bisherigen) "Wissen und Können entsprechende und zumutbare Erwerbstätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit" verwiesen; alternativ ist der Entscheid der "eidge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nössischen IV-Kommis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sion" und damit die gesetzliche Vorgabe nach IVG (in Verbindung mit dem ATSG) massgeblich. Damit steht fest, dass der Begriff der "Erwerbsinvalidität" von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">§ </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">21 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2 BVK-Statuten weiter gefasst ist als der Invaliditätsbegriff von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">23 BVG resp. von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 IVG in Verbindung mit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 ATSG (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vgl. Urteil des Bundesgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">9C_213/2011</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 2. November 2011, E. 4.4.1). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Geht die Vorsorgeeinrichtung allerdings von einem erleichterten Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">griff aus, ergibt sich ohne weiteres, dass bei einer von der IV-Stelle festgestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten Invalidität von 70 % eine volle Invalidenrente auszurichten ist (Stauffer, Rechtsprechung des Bundesgerichts zur beruflichen Vorsorge, Zürich/Basel/Genf 2013, 3. Aufl., S. 66). Vorliegend attestierte die IV-Stelle bei der erstmaligen Rentenzusprache einen Invaliditätsgrad von 70 %, womit sich die grundsätzlich abweichende Definition des Invaliditätsbegriffes im vorliegenden Fall nicht auswirkt, so dass die Beklagte 2 entsprechend entgegen ihren Ausführungen trotz erweitertem Invaliditätsbegriff an den Entscheid der IV-Stelle gebunden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(vgl. Hürzeler in: Schneider/Geiser/Gächter, BVG und FZG, Art. 24 N 7 mit Verweis auf das Urteil des damaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34/05 vom 8. Juni 2006).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei dieser Sachlage war die Eröffnung der Wartezeit durch die Invalidenversi-che</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung per März 2002 entscheidend für den Beginn des Anspruchs auf Inva-lidenleistungen. Damit müssen sich die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und die Beklagte 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">die invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denversicherungsrechtliche Betrachtungsweise entgegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">halten lassen, soweit diese für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">denrente entsch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eidend war (E. 2.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hiervor). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorbehalten bleibt in diesem Fall eine offensichtlich unhaltbare Invaliditätsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messung durch die Organe der Invalidenversicherung, was zu prüfen bleibt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Frage, ob die Invaliditätsschätzung der Invalidenversicherung offensichtlich unhaltbar und daher für die berufliche Vorsorge nicht verbindlich ist, beurteilt sich nach der Aktenlage bei Erlass der Rentenverfügung. Nachträglich geltend gemachte Tatsachen oder Beweismittel, welche die IV-Stelle nicht von Amtes wegen hätte erheben müssen, sind nur beachtlich, sofern sie im Rahmen einer prozessualen Revision (Art. 53 Abs. 1 ATSG) zu berücksichtigen wären (Urteil des Bundesgerichts 9C_182/2007 vom 7. Dezember 2007, E. 4.1.2 mit Verweis auf </span><a href="http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&amp;type=highlight_simple_query&amp;page=1&amp;from_date=&amp;to_date=&amp;sort=relevance&amp;insertion_date=&amp;top_subcollection_aza=all&amp;query_words=9C_182%2F2007+&amp;rank=0&amp;azaclir=aza&amp;highlight_docid=atf%3A%2F%2F126-V-308%3Ade&amp;number_of_ranks=0"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 126 V 308</span> </a><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2a).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hielt in ihrem Zwischenbericht vom 11. Oktober 2001 fest, dass die Klägerin ab dem 15. Oktober 2001 bis auf Weiteres vollumfänglich arbeitsfähig sei und einen Arbeitsversuch unternehme (E. 3.5). Dr. F.___ attestierte der Klägerin ab dem 23. März bis zum 30. April 2002 eine Teilarbeitsunfähigkeit und ab dem 1. Mai 2002 eine vollumfängliche Arbeitsunfähigkeit (E. 3.6) und Dr. B.___ hielt in ihrem Bericht vom 22. Oktober 2002 fest, die Klägerin habe Anfang März 2002 mehrere Unfälle erlitten und sei daher arbeitsunfähig - seit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">her leide sie infolge der Schmerzen und der beruflichen Situation auch unter depressiven Versimmungen mit Selbstzweifeln und Zukunftsängsten. Es bestehe auch eine Burn-out-Symptomatik (E. 3.7). Dr. G.___, welche die Klägerin ab dem 12. Mai 2003 behandelte, hielt entsprechend fest, dass ihres Erachtens die Diagnosen der narzisstischen Störung und des vorbestehenden Burn-out-Syn</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">droms eine eher geringe Rolle bei der Verarbeitung der Unfälle spielten und die depressive Symptomatik im Sinne einer Anpassungsstörung, welche die Kläge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin erheblich im Alltagsleben und bei der Suche nach neuen Berufsperspektiven einschränke, auch ohne diese Störungen nach den drei einschneidenden Unfäl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len mit Sicherheit aufgetreten wäre (E. 3.8). Im Bericht vom 26. November 2003 notierte Dr. G.___, dass seit mindestens anfangs 2001 eine Burn-out-Sympto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik und seit Januar 2002 eine zunehmende depressive Entwicklung bestehe. Von März bis Mai 2002 habe die Klägerin drei Unfälle erlitten, deren Folgen die depressive Symptomatik zusätzlich verschlechtert hätten (E. 3.10). Im von der IV-Stelle eingeholten Bericht vom 5. Mai 2004 notierte Dr. G.___, dass die rezidivierende depressive Störung mindestens seit März 2000 bestehe und dane</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben eine neurotische Persönlichkeitsstörung seit der Jugend vorliege, welche Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zeitigten. Die Klägerin sei ab dem 10. März 2002 bis auf weiteres vollumfänglich arbeitsunfähig. Ergänzend führte Dr. G.___ aus, dass die Klägerin seit März 2000 depressiv und überfordert gewesen sei, der Stellenantritt sei als eine Art Arbeitsversuch gedacht gewesen. Entsprechend sei zu bejahen, dass die Klägerin aus behinderungsbedingten Gründen eine Lohneinbusse in Kauf habe nehmen müssen (E. 3.11).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass die Invalidenversicherung entsprechend den medizinischen Berichten und der darauffolgenden Stellungnahme von Dr. I.___ vom 14. Mai 2004 (Urk. 18/77/4) das Wartejahr per März 2002 eröffnete, erweist sich gestützt auf die relevante medizinische Aktenlage nicht als offensichtlich unhaltbar. So notierte auch Dr. J.___ in seinem Gutachten vom 22. März 2005, dass d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er Unfall, der als Auslöser für die invalidisierende Entwicklung zu betrachten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen Ende der BVK-versicherten Zeit erfolgt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei (E. 3.13). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist in Erinnerung zu rufen, dass es für eine offensichtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Unhaltbarkeit des Entscheids der IV-Stelle nicht genügt, wenn eine andere Lösung - so auch der Eintritt der massgeblichen Arbeitsfähigkeit zu einem früheren Zeitpunkt - ebenfalls als vertretbar oder sogar zutreffender erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist die Eröffnung des Wartejahres per März 2002 durch die IV-Stelle jedenfalls nicht offensichtlich unhaltbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammenfassend ist damit festzuhalten, dass die Klägerin mit Wirkung ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">März 2003 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Invalidenrente </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf einen Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grad von 70</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und mit Wirkung ab dem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Mitteilung vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2010, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18/106; CR-Revision vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2010, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">18/109) gemäss den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen der Beklagten 2 hat. Mit Blick darauf, dass sich die Klägerin in ihrem Rechtsbegehren eines (ziffernmässig) konkreten Antrags betreffend Leistungsumfang enthalten hat (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1), bleibt die Fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzung des Leistungsanspruchs in masslicher Hinsicht einstweilen der Beklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten 2 überlassen; in einem allfällig diesbezüglich sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ergebenden Streitfall stünde der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Kläger</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> erneut der Klageweg offen (vgl. BGE 129 V 450). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Vollständigkeit halber ist festzuhalten, dass die Beklagte 2 erstmals mit Schrei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben vom 25. April 2007 auf die Verjährungseinrede verzichtete und in der Folge durchgehend einen Verjährungseinredeverzicht bis zum 31. Dezember 2015 ausstellte (Urk. 2/26). Am 23. Dezember 2015 erhob die Klägerin Klage am hie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sigen Gericht, womit die entsprechenden Rentenbetreffnisse nicht verjährt sind (vgl. Art. 41 Abs. 2 BVG i.V.m. Art. 135 Abs. 2 OR i.V.m. Art. 137 OR). Dies blieb auch seitens der Beklagten 2 unbestritten. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist auch gesagt, dass ein Anspruch auf Invalidenleistungen gegenüber der Beklagten 1 ausser Betracht fällt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Auf Invalidenleistungen sind Verzugszinsen geschuldet, wobei grundsätzlich Art. 105 Abs. 1 des Obligationenrechts anwendbar ist (BGE 119 V 131 E. 4). Danach ist der Verzugszins vom Tag der Anhebung der Betreibung oder der gerichtlichen Klage an geschuldet. Der Zinssatz beträgt 5 %, sofern das Regle</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ment der Vorsorgeeinrichtung keine andere Regelung kennt (BGE 119 V 131 E. 4c). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Klägerin sind folglich für die bis zur Klageerhebung am 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dezember 2015 (vgl. Urk. 1) fällig gewordenen Rentenbetreffnisse ab diesem Zeitpunkt und für die weiteren Rentenleistungen ab deren jeweiligem Fälligkeitsdatum Verzugs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinsen zuzusprechen. Gemäss Anhang II lit. C des Vorsorgereglements der Beklagten 2 (gültig ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014; folgend: VSR) werden sämtliche For</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derungen gegenüber der Beklagten im Verzugsfall zum jeweiligen Mindest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zinssatz plus 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> verzinst (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">12/4). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit ist für den Zeitraum ab Klageerhe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bung bis zum 31. Dezember 2015 ein Verzugszins von 2.75 %, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für den Zeitraum vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Januar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2016 bis zum 31. Dezember 2016 ein Verzugszins von 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,25</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> % und für den Zeitraum ab dem 1. Januar 2017 ein Verzugszins von 2 % geschul</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">det (vgl. Art. 15 Abs. 2 BVG i.V.m. Art. 12 BVV 2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ausgangsgemäss ist die Beklagte 2 gestützt auf § 34 Abs. 1 und 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht (GSVGer) zu verpflichten, der anwaltlich vertretenen Klägerin eine Prozessentschädigung zu entrichten, wobei ein Betrag von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Fr. 3‘8</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">00.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) als angemessen erscheint. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 73 Abs. 2 BVG schliesst einen Anspruch der obsiegenden Versicherungsträ</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rin auf eine Prozessentschädigung zwar nicht aus. Indes werden den Trägern der beruflichen Vorsorge gemäss BVG beziehungsweise den mit öffentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in Anlehnung an die Recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechung zu Art. 159 Abs. 2 des bis Ende 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege (Bundesrechts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflegegesetz/OG) praxisgemäss keine Parteientschädigungen zugesprochen. Es besteht kein Grund, bei der Beklagten 1 – trotz ihres Antrags </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 13) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– anders zu verfahren (vgl. BGE 128 V 124 E. 5b, 126 V 143 E. 4a, 118 V 158 E. 7 und 117 V 349 E. 8, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Gutheissung der Klage </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">wird die Beklagte 2 verpflichtet, der Klägerin mit Wirkung ab 1. März 2003 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 70 % und ab dem 1. November 2010 gestützt auf einen Invaliditätsgrad von 100 % gemäss den gesetz</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">lichen und reglementarischen Bestimmungen eine Invalidenrente auszurichten nebst Zins zu 2.75 % seit dem 23. Dezember 2015 für die bis dahin fällig gewordenen Ren</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">tenbetreffnisse bis zum 31. Dezember 2015 sowie Zins von 2.25 % für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 sowie Zins von 2 % ab dem 1. Januar 2017 für die weiteren Rentenbetreffnisse ab jeweiligem Fälligkeitsdatum. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Klage gegen die Beklagte 1 wird abgewiesen. </span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beklagte 2 wird </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">verpflichtet, </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Klägerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ne Prozessentschädigung von Fr. 3‘800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Jürg Jakob</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Dr. Isabelle Vetter-Schreiber</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><br/><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismit</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">tel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstSchwegler</p></div> </div></body></html>