Postulat du groupe démocrate-chrétien 1982 N 4 octobre 1991 Oberlippe und Zahnfleisch geschoben; diese Form des Ta- bakkonsums ist besonders dort beliebt, wo Rauchen verboten ist- in Schulen und an gewissen Arbeitsplätzen. Laut Stiftung für Konsumentenschutz sind diese Tabaklutsch- beutel im Urteil von Fachleuten aus aller Welt höchst gesund- heitsschädigend. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Mundhöhlenkrebs, Zahnfleischkrankheiten und Zahnzerfall. Snus soll schnell süchtig machen. Snus ist heute u. a. verboten in Australien, Deutschland, Grossbritannien, Hongkong, Irland, Israel, Japan und Neu- seeland. Offenbar steht auch ein Verbot innerhalb der EG be- vor. Angesichts des hohen Schädigungspotentials und der damit verbundenen Kostenfolgen für das Gesundheitswesen drängt sich auf, die Zulassung von Snus in der Schweiz zu ver- hindern. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 28. August 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 28 août 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 91.3261 Postulat Brügger Berücksichtigung der Landessprachen an internationalen Konferenzen Conférences internationales. Utilisation de nos langues nationales Wortlaut des Postulates vom 21. Juni 1991 Der Bundesrat wird eingeladen, dafür zu sorgen, dass die Mit- glieder der Schweizer Delegationen sich an internationalen Konferenzen wenn immer möglich in einer unserer Landes- sprachen ausdrücken, sofern diese auch gleichzeitig offizielle Konferenzsprache ist. Texte du postulat du 21 juin 1991 Le Conseil fédéral est invité à veiller à ce que les membres des délégations suisses s'expriment, autant que possible, dans l'une de nos langues nationales au sein des conférences inter- nationales, dans la mesure où l'une ou l'autre de ces langues est reconnue langue officielle de conférence. Mitunterzeichner-Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Bircher Sil- vio, Borei, Bundi, Carobbio, Danuser, Eggenberger Georges, Fankhauser, Haering Binder, Haller, Herczog, Jeanprêtre, Lanz, Matthey, Meizoz, Pitteloud, Reimann Fritz, Ruffy, Stap- pung, Ziegler, Züger (22) Schriftliche Begründung - Développement par écrit An internationalen Konferenzen gilt vielfach neben dem Engli- schen auch das Französische als Konferenzsprache. In prak- tisch allen Fällen sprechen Schweizer Delegierte in englisch, obwohl sie die französische Sprache ebensogut beherrschen. Es mag sein, dass dann und wann ein in englisch vorgetrage- nes Votum angebracht ist. In zahlreichen anderen Fällen könnte sich aber ein französisch gehaltenes Referat geradezu aufdrängen. Damit kämen einerseits der Respekt, die Achtung vor einer unserer Landessprachen als Weltsprache zum Aus- druck, und andererseits würde es auf höchster Beamtene- bene innerhalb einer Schweizer Delegation die gegenseitige Toleranz und Verständigung fördern. In einer Zeit, da in unse- rem Lande viel von sprachlichen und kulturellen Minderheiten die Rede ist, können solche kleine Zeichen viel zum Erhalt ei- nes unabdingbaren Sprachenfriedens beitragen. Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 4. September 1991 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 4 septembre 1991 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis #ST# 91.3172 Postulat der christlichdemokratischen Fraktion Wohn- und Bodenprogramm 1995 Postulat du groupe démocrate-chrétien Politique foncière et du logement 1995 Wortlaut des Postulates vom 13. Juni 1991 Der Bundesrat wird eingeladen, dem Parlament ein kohären- tes Aktionsprogramm 1995 zur Wohn- und Bodenpolitik des Bundes vorzulegen. Darin müssen Massnahmen zur Ange- botsverbesserung, zur sozialen Absicherung von Härtefällen, zur Eigentumsfrage, zur Fiskalpolitik und zur Finanzierungs- problematik enthalten sein. Texte du postulat du 13 juin 1991 Le Conseil fédéral est prié de soumettre au Parlement un pro- gramme cohérent d'action en matière de politique foncière et de logement pour 1995. Ce programme doit prévoir notam- ment des mesures concernant une amélioration de l'offre, une prise en charge sociale des cas difficiles, les questions tou- chant la propriété, ainsi que la politique fiscale et le finance- ment. Sprecher-Porte-parole: Engler Schriftliche Begründung Der starke Anstieg der Mieten und der Bodenpreise und die daraus resultierenden sozialen und ökonomischen Probleme gehören zurzeit zu den brisantesten politischen Herausforde- rungen in der Schweiz. Unzählige Lösungsvorschläge liegen vor: Verbände, Bundesbehörden und andere haben bereits Konzepte vorgelegt. Der Bundesrat hat bis heute kein eigentli- ches Aktionsprogramm zur Wohn- und Bodenpolitik der näch- sten vier Jahre vorgelegt. Ein solches Programm ist dringend notwendig, damit das Parlament aufgrund dieser Grundlage Leitplanken in der Wohn- und Bodenpolitik setzen kann. Ein solches müsste auch mit den Kantonen und Gemeinden ab- gestimmt werden, da die Boden- und Wohnproblematik ebenso die kantonale und kommunale Ebene betrifft. Zu die- sem Zweck könnte der Bundesrat auch eine nationale Wohn- politikkonferenz einberufen. Développement par écrit La forte hausse des prix du terrain et des loyers et les difficultés économiques et sociales qui en découlent figurent parmi les problèmes politiques les plus brûlants qui se posent actuelle- ment dans notre pays. De nombreuses solutions ont été pro- posées, notamment par les partis, les députés, les associa- tions et les autorités. A ce jour, le Conseil fédéral n'a présenté aucun programme d'action en matière de logement et de politique foncière pour ces quatre prochaines années. Un tel programme est néces- saire d'urgence, afin que le Parlement puisse élaborer une po- litique pertinente. Ce programme devrait être concerté avec les cantons et les communes, tout aussi concernées par cette problématique. Le Conseil fédéral pourrait convoquer dans ce but une conférence nationale de politique du logement.Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali Postulat Brügger Berücksichtigung der Landessprachen an internationalen Konferenzen Postulat Brügger Conférences internationales. Utilisation de nos langues nationales In Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Dans Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale In Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale Jahr 1991 Année Anno Band IV Volume Volume Session Herbstsession Session Session d'automne Sessione Sessione autunnale Rat Nationalrat Conseil Conseil national Consiglio Consiglio nazionale Sitzung 16 Séance Seduta Geschäftsnummer 91.3261 Numéro d'objet Numero dell'oggetto Datum 04.10.1991 - 08:00 Date Data Seite 1982-1982 Page Pagina Ref. No 20 020 416 Dieses Dokument wurde digitalisiert durch den Dienst für das Amtliche Bulletin der Bundesversammlung. Ce document a été numérisé par le Service du Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale. Questo documento è stato digitalizzato dal Servizio del Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale.