<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2017.00690</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender<br/>Sozialversicherungsrichterin Arnold Gramigna<br/>Sozialversicherungsrichterin Philipp<br/>Gerichtsschreiberin Meier</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 30. November 2018</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Advokaturbüro Kernstrasse</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Kernstrasse 10, Postfach 8615, 8036 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1968 geborene X.___, welcher über keine Berufsausbildung verfügt, reiste 1988 erstmals und am 20. Februar 1994 definitiv in die Schweiz ein. Hier war er in den darauffolgenden Jahren in diversen Hilfsarbeitertätigkeiten und zuletzt im Versandbuchhandel tätig (vgl. Urk. 10/1/5, 10/17/1, 10/38/13). Am 8. Februar 1996 (Eingangsdatum) meldete er sich erstmals bei der Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle zum Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bezug an (Urk. 10/1). Mit Verfügung vom 25. März 1996 wurde das Leistungsbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mangels Erfüllen der versicherungsmässigen Voraussetzungen abgewiesen (Urk. 10/5). Am 12. August 2004 (Eingangsdatum) meldete er sich wiederum bei der Sozialversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle zum Leistungsbezug an (Urk. 10/6). Diese tätigte in der Folge medizinische (Urk. 10/10, 10/12, 10/16) und erwerbliche (Urk. 10/17) Abklärungen und holte insbesondere ein medizinisches Gutachten ein (Gutachten vom 9. Mai 2007, Urk. 10/38). Mit Verfügung vom 4. Oktober 2007 (Urk. 10/50) wies sie das Leistungsbegehren mangels invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">disieren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den Gesundheitsschadens ab. Am 17. Dezember 2008 (Eingangs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">datum) meldete sich der Versicherte erneut zum Leistungsbezug an (Urk. 10/53). Die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Stelle tätigte in der Folge weitere medizinische Abklärungen (Urk. 10/57, 10/60, 10/61, 10/65, 10/71, 10/73) und holte erneut ein medizinisches Gutachten ein (bidisziplinäres [rheumatologisch/psychiatrisches] Gutachten vom 24. März und 17. Mai 2010, Urk. 10/88 und 10/91). Mit Verfügung vom 25. Oktober 2010 (Urk. 10/100 i.V.m. Urk. 10/96) sprach sie dem Versicherten bei einem Invaliditätsgrad von 100 % mit Wirkung ab 1. Juni 2009 eine ganze Rente der Invalidenversicherung (inkl. Kinderrenten) zu. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 15. Juli 2013 (Eingangsdatum) wurde ein Revisionsverfahren eingeleitet (Revisionsfragebogen, Urk. 10/113), im Rahmen dessen die IV-Stelle den Versi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherten bidisziplinär (rheumatologisch und psychiatrisch) begutachten liess. Am 12. Juni 2014 (Urk. 10/128) und am 26. Juli 2016 (Urk. 10/138) wurde jeweils ein Gutachten erstattet. Gestützt darauf hob die IV-Stelle nach durchgeführtem Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bescheidverfahren (Urk. 10/140, 10/144 und 10/147) mit Verfügung vom 19. Mai 2017 (Urk. 2 [=Urk. 10/153]) die bisherige ganze Rente auf Ende des nach der Verfügung folgenden Monats auf. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dagegen erhob der Versicherte mit Eingabe vom 15. Juni 2017 Beschwerde (Urk. 1) und liess beantragen, es sei das Verfahren an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen, wobei die Beschwerdegegnerin zu verpflichten sei, ein Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten bei der Y.___ einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">holen. In prozessualer Hinsicht ersuchte er um Gewährung der unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltlichen Rechtspflege und um Bestellung von Rechtsanwalt Dr. iur. Pierre Heusser zum unentgeltlichen Rechtsvertreter. Mit Schreiben vom 12. Juli 2017 (Urk. 6) liess er das Formular zur Abklärung der prozessualen Bedürftigkeit (Urk. 7) sowie dazu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehörige Unterlagen (Urk. 8/1-2) einreichen. Mit Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">antwort vom 23. August 2017 (Urk. 9) schloss die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin auf Abweisung der Beschwerde, was dem Beschwerdeführer am 25. August 2017 mitgeteilt wurde (Urk. 11). Am 16. Januar 2018 reichte Rechtsanwalt Dr. Heusser seine Honorar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">note ein (Urk. 12). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, im Rahmen der nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über den Allge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meinen Teil des Sozialversicherungsrechts, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ATSG). Sie kann Folge von Geburts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">IVG). Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursachte und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgegliche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 40 % besteht Anspruch auf eine Vier</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">telsrente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 % auf eine halbe Rente, bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 60 % auf eine Dreiviertelsrente und bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 70 % auf eine ganze Rente (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2 IVG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Beeinträchtigungen der psychischen Gesundheit können in gleicher Weise wie körperliche Gesundheitsschäden eine Invalidität im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 ATSG bewirken. Rechtsprechungsgemäss ist bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Beeinträchtigungen zu prüfen, ob ein psychischer Gesundheits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schaden mit Krankheitswert besteht, welcher die versicherte Person auch bei Aufbietung allen guten Willens daran hindert, ein rentenausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen (vgl. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 139 V 547</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 5, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">131 V 49</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 1.2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">130 V 352</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> E. 2.2.1; vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_125/2015 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">November 2015 E. 5.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG sowie Art. 3 Abs. 1 und Art. 6 ATSG setzt eine psychiatrische, lege artis auf die Vorgaben eines anerkannten Klassifikationssystems abgestützte Diagnose voraus (vgl. BGE 143 V 409 E. 4.5.2, 141 V 281 E. 2.1, 130 V 396 E. 5.3 und E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6). Eine fachärztlich einwandfrei festgestellte psychische Krankheit ist jedoch nicht ohne weiteres gleichbedeutend mit dem Vorliegen einer Invalidität. In jedem Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zelfall muss eine Beeinträchtigung der Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hängig von der Diagnose und grundsätzlich unbesehen der Ätiologie ausgewiesen und in ihrem Ausmass bestimmt sein. Entscheidend ist die nach einem weit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gehend objektivierten Massstab zu beurteilende Frage, ob es der versicherten Person zumutbar ist, eine Arbeitsleistung zu erbringen (BGE 143 V 409 E. 4.2.1, 141 V 281 E. 3.7, 139 V 547 E. 5.2, 127 V 294 E. 4c, je mit Hinweisen; vgl. Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit bei Vorliegen einer anhaltenden soma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung oder eines damit vergleichbaren psychosoma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tischen Leidens (BGE 141 V 281 E. 4.2) sind Indikatoren beachtlich, die das Bundesgericht wie folgt systematisiert hat (BGE 141 V 281 E. 4.3.1): </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «</span><span>funktioneller Schweregrad</span><span>»</span><span> </span></p><p><span>- </span><span>Komplex „Gesundheitsschädigung" </span></p><p><span>- </span><span>Ausprägung der diagnoserelevanten Befunde </span></p><p><span>- </span><span>Behandlungs- und Eingliederungserfolg oder –resistenz </span></p><p><span>- </span><span>Komorbiditäten </span></p><p><span>- </span><span>Komplex «</span><span>Persönlichkeit</span><span>»</span><span> (Persönlichkeitsdiagnostik, persönliche Res</span><span>sourcen)</span></p><p><span>- </span><span>Komplex «</span><span>Sozialer Kontext</span><span>»</span><span> </span></p><p><span>- </span><span>Kategorie «</span><span>Konsistenz</span><span>»</span><span> (Gesichtspunkte des Verhaltens)</span></p><p><span>- </span><span>gleichmässige Einschränkung des Aktivitätenniveaus in allen ver</span><span>gleich</span><span>baren Lebensbereichen </span></p><p><span>- </span><span>behandlungs- und eingliederungsanamnestisch ausgewiesener Lei</span><span>dens</span><span>druck </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Standardindikatoren erlauben - unter Berücksichtigung leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der äusserer Belastungsfaktoren einerseits und Kompensations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">poten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zialen (Res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sourcen) anderseits - das tatsächlich erreichbare Leistungsvermögen einzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schätzen (BGE 141 V 281 E. 3.4-3.6 und E. 4.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_534/2015 vom 1. März 2016 E. 2.2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Sozialversicherungsgericht hat den Sachverhalt von Amtes wegen festzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen und alle Beweismittel objektiv zu prüfen, unabhängig davon, von wem sie stammen, und danach zu entscheiden, ob sie eine zuverlässige Beurteilung des strittigen Leistungsanspruches gestatten. Insbesondere darf es beim Vorliegen einander widersprechender medizinischer Berichte den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu würdigen und die Gründe anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt (ZAK 1986 S. 188 E. 2a). Hinsichtlich des Beweiswertes eines ärztlichen Gutachtens ist im Lichte dieser Grundsätze entscheidend, ob es für die Beantwortung der gestell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Fragen umfassend ist, auf den erforderlichen allseitigen Untersuchungen beruht, die geklagten Beschwerden berücksichtigt und sich mit diesen sowie dem Verhalten der untersuchten Person auseinander setzt – was vor allem bei psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Fehlentwicklungen nötig ist –, in Kenntnis der und gegebenenfalls in Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einandersetzung mit den Vorakten abgegeben worden ist, ob es in der Darlegung der medizinischen Zustände und Zusammenhänge einleuchtet, ob die Schlussfol</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerungen der medizinischen Experten in einer Weise begründet sind, dass die rechtsanwendende Person sie prüfend nachvollziehen kann, ob der Experte oder die Expertin nicht auszuräumende Unsicherheiten und Unklarheiten, welche die Beantwortung der Fragen erschweren oder verunmöglichen, gegebenenfalls deut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich macht (BGE 134 V 231 E. 5.1; 125 V 351 E. 3a, 122 V 157 E. 1c; Ulrich Meyer, Die Rechtspflege in der Sozialversicherung, BJM 1989, S. 30 f.; derselbe in: Hermann Fredenhagen, Das ärztliche Gutachten, 4. Auflage 2003, S. 24 f.).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin erwog in der angefochtenen Verfügung vom 19. Mai 2017 (Urk. 2) zusammengefasst, die Überprüfung der Invalidenrente nach den Schlussbestimmungen des IVG (IVG) habe ergeben, dass die Diagnose, welche vorliegend zur Rentenzusprache geführt habe, zu den pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lage (Päusbonog) gehöre. Das im Jahr 2014 im Rahmen des Revisions</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">verfahrens eingeholte medizinische Gutachten habe keine Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit erheben können und auch das im Jahr 2016 aufgrund der Rechtsprechungsänderung eingeholte Verlaufsgutachten könne keinen Befund und keine Einschränkung begründen. In Anbetracht des Aktivitätsniveaus und der Ressourcen des Beschwerdeführers sei eine 100%-ige Arbeitsfähigkeit nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">vollziehbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Demgegenüber brachte der Beschwerdeführer im Wesentlichen vor (Urk. 1), sein Gesundheitszustand sei seit 2007 unverändert und die jetzigen Gutachter würden lediglich zu einem anderen Schluss kommen, als die Gutachter bei der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sprache 2010. Die neue Begutachtung stelle eine unzulässige second opinion dar. Die Verlaufsbegutachtung sei 2014 unzulässigerweise bei neuen Gutachtern statt den aus der Begutachtung 2010 bekannten Gutachtern erfolgt. Da ein Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gutachten vergleichenden Charakter habe, müsse es sich gemäss bundes</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">licher Rechtsprechung mit den Fakten, welche eine Veränderung begründen wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den, auseinandersetzen und sei von denselben Gutachtern vorzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmen, welche bereits das Vorgutachten verfasst hätten. Dass die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin diese Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führungen im Einwandverfahren nicht berücksichtigt habe, stelle eine Verletzung des rechtlichen Gehörs und der Begründungspflicht dar. Darüber hinaus verletze das aktuelle Gutachten die Vorgaben nach BGE 141 V 281. Die erfolgte Indika</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">torenprüfung sei absolut ungenügend und es könne nicht auf das Gutachten abgestellt werden. Des Weiteren sei der psychiatrische Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">achter nicht neutral, da er lediglich kurze Untersuchungen durchführe und die zureichende Sorgfalt vermissen lasse, weshalb auf seine Beurteilung ohnehin nicht abgestellt werden könne. Es sei anzuerkennen, dass sich der Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zustand des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">führers nicht verändert habe, weshalb ihm weiterhin eine Rente auszurichten sei. Ansonsten müsse ein neues Verlaufsgutachten eingeholt und der Sachverhalt ordnungsgemäss abgeklärt werden. Im Übrigen könne die Beschwerdegegnerin ihre Rentenzusprache ohnehin nicht gestützt auf die Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stimmungen des IVG revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dieren, da nebst der Päusbonog-Diagnose noch weitere Diagnosen erhoben wor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den seien und bei gemischten Diagnosen kein Zurück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kommen auf die Rente nach den Schlussbestimmungen möglich sei. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Rentenzusprache am 25. Oktober 2010 (Urk. 10/100 i.V.m. Urk. 10/96) stützte sich insbesondere auf die Gutachten des Universitätsspitals Zürich vom 24. März und 17. Mai 2010 (Urk. 10/88, Urk. 10/91 und Urk. 10/92):</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stizierte beim Beschwerdeführer eine anhaltende somatoforme Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F45.40), </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">deren Kriterien sie für vollständig erfüllt erachtete </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10/88/41-42).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Zudem </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">äusserte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sie </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Verdacht auf eine emotional insta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ (ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F60.30) und einen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dacht auf eine posttraumatische Belastungsstörung (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PTBS, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ICD</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10 F43.1)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tome dieser Erkrankungen würden vom Beschwerdeführer bejaht, es sei jedoch in zeitlicher Hinsicht nicht feststellbar, ob diese bereits seit der Jugend bestünden (Persönlichkeitsstörung) oder im Verlauf nach den Kriegstraumatisierungen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">getreten seien (PTBS). Zur Verifikation</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei ein längerer Begutachtungszeitr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">um, im besten Fall unter stationären Bedingungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> notwendig (Urk. 10/88/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">43-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">46).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eine depressive Symptomatik konnte Dr. Z.___ anlässlich der Untersuchung nicht feststellen, weshalb sie diesbezüglich eine Remission notierte (Urk. 10/88/46). Sie schätzte die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers mit 0 % ein (Urk. 10/88/47). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tation, diagnostizierte in rheumatologischer Hinsicht ein chronisches lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dylogenes Syndrom beidseits, linksbetont (Urk. 10/91/28). Aus rheuma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">to</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scher Sicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erachtete er den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer zumindest in einer sehr leichten wechselbelastenden Tätigkeit </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">als </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ganztags arbeitsfähig (Urk. 10/91/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Rahmen des Revisionsverfahrens ergibt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sich der medizinische Sachverhalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einerseits aus dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bidisziplinären Gutachten vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juni 2014 (Urk. 10/128)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierte ein </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nisches generalisiertes Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom und ein Panverte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom (Urk. 10/128/9)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Er hielt fest, es </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestünden vordergründig somatisc</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">h nicht abstützbare Beschwerden (Urk. 10/128/12) und schloss, dass die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit des Beschwerdeführers in somatisch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-rheumatologischer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Hinsicht nicht eingeschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(Urk. 10/128/18).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Da die 2010 festgestellten Bewegungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkungen in Schultern und Halswirbelsäule, sowie die Fehlhaltung der Wir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">belsäule nicht mehr feststellbar seien, habe sich der Gesundheitszustand seither verbessert (Urk. 10/128/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diagno</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stizierte in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sbesondere</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eine anhaltende somatoforme Schmerzstörung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und eine rezidivierende depressive Störung mit derzeit leichter Episode (Urk. 10/128/30). Er notierte, z</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">war könnten akzentuierte Persönlichkeitszüge festgestellt werden, eine Persönlichkeitsstörung sei jedoch nic</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ht nachweisbar (Urk. 10/128/29) und auch eine PTBS könne nicht bestätigt werden (Urk. 10/128/30). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer leide an einem Ganzkörperschmerz, der psychosomatisch überlagert werde. Er sei auf die Schmerzen fixiert, äussere hypochondrische Befürchtungen und zeige eine Schmerzausdehnung. Infolgedessen könne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> anhaltende somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forme Schmerzstörung diagnostiziert werden.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">se</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> werde durch keine relevante psychische Komorbidität begleitet. Es bestehe (gemäss der Begutachtung durch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) keine körperliche Begleiterkrankung, die soziale Integration sei erhalten geblieben, die prämorbide Persönlichkeitsstruktur sei etwas auffällig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Schmerzproblematik progredient und chronifiziert (Urk. 10/128/33). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zusammen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassend sei dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Beschwerdeführer die angestammte wie auch eine angepasste Tätigkeit zu 100 % zumutbar (Urk. 10/128/34-35).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2016</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wurde infolge der Rechtsprechungsänderung (BGE 141 V 281)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ein Verlaufsgutachten (Urk. 10/138) eingeholt, welches den medizinischen Sach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verhalt wie folgt skizziert</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">e</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> notierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Beschwerdeführer klage weiterhin über Schmerzen am</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen Körper (Urk. 10/138/5),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> welche sich nicht auf ein bekanntes somatisch-pa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thologisches </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Krankheitsbild abstützen liessen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/138/15). Aufgrund der Ergebnisse der aktuellen Begutachtung bestünden Diskrepanzen zwischen den geschilderten Beschwerden sowie dem in der Untersuchung gezeigten Verhalten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den objektivierbaren Befunden (Urk. 10/138/16).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> An seiner Einschätzung in der Erstbegutachtung von 2014 (die angestammte Tätigkeit sei weiterhin zu 100 % zumutbar) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hielt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">er fest (Urk. 10/138/19).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.3.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte aus, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Beschwerdeführer schildere die psychische Situation seit 2014 weitgehend unverändert. Weiterhin seien weder eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PTBS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> noch eine Persönlichkeitsstörung feststellbar. Die anhaltende somatoforme Schmerzstörung lasse sich zwar weiterhin nachweisen, habe sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seither </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">jedoch gebessert. Der Beschwerdeführer äussere keine hypochondrischen Befürchtungen mehr und das Schmerzerleben sei insgesamt geringer geworden; die Schmerzen seien nicht mehr ständig quälend. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">notierte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, es würden leichtgradige objektive Befunde vorliegen. Der Beschwerdeführer erleide einen subjektiv negativen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fluss, was aus objektiver Sicht nicht nachvollzogen werden könne. Er sei insbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sondere im Privatleben, seinen Beziehungen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und Hobbys nicht eingeschränkt,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sei sozial gut vernetz, habe Freunde und seine Familie. Sein Tagesablauf sei regel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässig und strukturiert. Die Behandlung, welche der Beschwerdeführer wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nehme sei lege artis; er besuche monatlich einen Psychiater, was angesichts der mi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lden Psychopathologie ausreiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, und nehme Psychopharmaka ein (Urk. 10/138/30-32). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abschliessend hielt Dr. C.___ fest, es</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> bestehe aus psychiatrischer Sicht weiterhin keine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit und die somatoforme Schmerzstörung habe sich gebessert (Urk. 10/138/34-35).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vorab ist zu prüfen, ob und unter welchem Titel die Beschwerdegegnerin zur </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung der Rente berechti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gt war (E. 4.2 und 4.3) und ob die Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führerin das Revisionsverfahren unter formellen Aspekten korrekt durchführte (E. 4.4). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ändert sich der Invaliditätsgrad eines Rentenbezügers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin für die Zukunft entsprechend erhöht, her</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">abgesetzt oder aufgehoben (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Verhältnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenanspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Änderung des Gesundheitszustandes revidierbar. Weiter sind, auch bei an sich gleich gebliebe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Gesundheitszustand, veränderte Auswirkungen auf den Erwerbs- oder Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gabenbereich von Bedeutung (BGE 141 V 9 E. 2.3, 134 V 131 E. 3). Ferner kann ein Revisionsgrund unter Umständen auch in einer wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Änderung hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sichtlich des für die Methodenwahl massgeblichen (hypothetischen) Sachverhalts bestehen (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 144 I 28 E. 2.2, 130 V 343 E. 3.5, 117 V 198 E. 3b, je mit Hinwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). Hingegen ist die lediglich unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen gleich gebliebenen Sachverhalts im revisionsrechtlichen Kontext unbeacht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Liegt in diesem Sinne ein Revisionsgrund vor, ist der Rentenanspruch in rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher und tatsächli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cher Hinsicht umfassend («</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">allseitig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">»</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) zu prüfen, wobei keine Bindung an frühere Beurteilungen besteht (BGE 141 V 9 E. 2.3 mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Rentenanspruch des Beschwerdeführers wurde letztmals mit der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprache vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2010 (Urk. 10/100 i.V.m. Urk. 10/96) einer mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Prüfung unterzogen, weshalb dieser Zeitpunkt als Referenzpunkt zur Beur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teilung einer anspruchserheblichen Änderung heranzuziehen ist. Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beschrieb die Kriterien einer somatoformen Schmerzstörung (quälender Schmerz bei schwerem emotionalem Konflikt) beim Beschwerdeführer im Jahr 2010 als vollständig erfüllt (Urk. 10/88/41-42). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber hielt Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Jahr 2016 fest, dass sich die somatoforme Schmerzstörung verbessert habe, da der Beschwerdeführer keine hypochondrischen Befürchtungen mehr äussere und die Schmerzen nicht mehr als ständig quälend schildere (Urk. 10/138/28). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass der Gutachter im Jahr 2014 von einer in diagnostischer Hinsicht wenig veränderten gesundheitlichen Situation ausging (Urk. 10/128/36), steht einer veränderten Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit nicht entgegen (E. 4.3.1). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Während </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2010 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sodann </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einen Verdacht auf eine Persönlichkeitsstörung und eine </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">PTBS</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> äusserte (vgl. E. 3.1.1), konnte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in den Beguta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chtungen 2014 und 2016 diese Diagnosen nicht bestätigen (vgl. E. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2.2 und 3.3.2). Hinge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnte er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2014 und 2016 Symptome einer leichten Depression </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausmachen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. 10/128/32 und Urk. 10/138/27), welche 2010 nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestanden hatten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">10/88/46). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> stellte 2014 eine im Vergleich zu 2010 verbesserte Beweglichkeit von Schultern und Halswirbelsäule fest und konnte die vormals diagnostizierte Fehlhaltung der Wirbelsäule nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bestätigen (Urk. 10/128/19). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Gesundheitszustand des Beschwerdeführers hat sich demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">– entgegen der Ansicht des Beschwerdeführers - </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">seit der letztmaligen materiellen Prüfung mass</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">geblich verändert. Bei ausgewiesener wesentlicher Änderung des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">standes liegt ein Revisionsgrund im Sinne von Art. 17 Abs. 1 ATSG vor, welcher die Beschwerdegegnerin zur umfassenden Prüfung des Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">anspruchs in recht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">licher und tatsächlicher Hinsicht berechtigt.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Anwendbarkeit von lit. a Abs. 1 der Schlussbestimmungen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(SchlB) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der 6. IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Revision ergibt sich in materieller Hinsicht ausschliesslich aus der Natur des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens auf dem die Rentenzusprache beruht. Zweck der Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmung ist es, in den dort gezogenen Grenzen, Rentenbezüger gleich zu behandeln wie Rentenanwärter (vgl. Urteils des Bundesgericht 9C_379/2013 vom 13. November 2013 E. 3.2.3). Für eine Herabsetzung oder Aufhebung der Rente unter Anwendung von lit. a Abs. 1 SchlB der 6. IV-Revision ist erforderlich, dass die Rentenzusprache aufgrund der Diagnose eines pathogenetisch-ätiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildes ohne nachweisbare organische Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage erfolgte und dieses Beschwerdebild auch im Revisionszeitpunkt vorliegt (BGE</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">139 V 547 E. 10.1.1 sowie 10.1.2). Das Rentenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">verfahren ist zudem innerhalb von drei Jahren ab dem Inkrafttreten (1. Januar 2012) einzuleiten. Sind die Voraussetzungen erfüllt, geht es darum, aus heutiger Sicht zu beurteilen, ob die Voraussetzungen für einen Rentenbez</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ug im Zeitpunkt der Überprüfung -</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und nicht im Zeitpunkt der erstmaligen Rentenzusprache </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> gege</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben sind (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_688/2016 vom 16. Februar 2017 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2 mit Hinweis auf Urteil des Bundesgerichts 9C_519/2013 vom 26. Februar 2014 E. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Beschwerdeführer wendet ein, die Anwendung der Schlussbestimmungen sei nicht zulässig, da die Rentenzusprache nicht ausschliesslich aufgrund einer Päusbonog-Diagnose erfolgt sei (vgl. E. 2.2). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In casu wurde das Revisionsverfahren am 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Juli 2013 (vgl. Urk. 10/113) und damit innerhalb der dreijährigen Frist eingeleitet, was der Beschwerdeführer denn auch zu Recht nicht bestreitet.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Entgegen den Ausführungen des Beschwerdeführers finden die Schl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auch dann Anwendung, wenn eine Rentenzusprache aufgrund unklarer und klarer Beschwerden erfolgte. Dies setzt jedoch voraus, dass die klaren von den unklaren Beschwerdebildern getrennt werden können. Die Überprüfung hat sodann nur in Bezug auf die unklaren Beschwerdebilder zu erfolgen (vgl. BGE 140 V 197, E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.2.3). Soweit festgestellte, organische Beschwerden die Arbeitsunfähigkeit nicht mitverursachen, sondern lediglich die Auswirkung des unklaren Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">debil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des verstärken, ist eine Anwendung der Schlussbestimmungen ebenfalls zulässig (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_121/2014 vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">September 2014, E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4-2.7). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. A.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hielt den Beschwerdeführer im Jahr 2010 aus somatischer Sicht für arbeitsfähig und die durch ih</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">n</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> interdisziplinär attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % erfolgte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzig wegen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der somatoformen Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">störung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (vgl. insbesondere Urk. 10/88/46, wonach die somatoforme Störung im Vordergrund stand, während die Symptome der verkomplizierenden Persönlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keitszüge und PTBS noch genauer zu verifizieren und zu diagnostizieren zu waren; Urk. 10/91/31), was denn auch der Renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zusprache zugrunde gelegt wurde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(vgl. Urk. 10/92/5-6). Da die anhaltende somatoforme Schmerzstörung zu den Päusbonog-Diagnosen gehört (vgl. BGE 130 V 352) können die Schlussbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stimmungen grundsätzlich Anwendung finden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die SchlB finden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf jene Fälle keine Anwendung, welche bereits auf der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage der massgebenden Überwindbarkeitsrechtsprechung erfolgt sind (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">BGE 140 V 8 E. 2.2.1.3). Die im Zeitpunkt der Rentenzusprache (2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Oktober 2010, Urk. 10/100 i.V.m. Urk. 10/96) </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">massgeblichen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sogenannten Förster-Kriterien zur Prüfung der Überwindbarkeit einer Pä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">usbonog-Diagnose wurden von Dr. Z.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> zwar erhoben (Urk. 10/88/51)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">D</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ass die Beschwerdegegnerin die Überwindbarkeit bei der Rentenbeurteilung geprüft hätte, ist jedoch nicht ersicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich (vgl. Urk. 10/92). Ein Rückkommen auf den Rentenanspruch </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> daher auch unter dem Titel der Schlussbestimmungen zulässig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zum Einwand des Beschwerdeführers, die Beschwerdegegnerin habe das rechtli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che Gehör und die Begründungspflicht verletzt, ist festzuhalten, dass sich die Beschwerdegegnerin in der angefochtenen Verfügung durchaus mit der Thematik der Verlaufsbegutachtung auseinandergesetzt hatte. So führte sie aus, Dr. C.___ habe sich in seiner Beurteilung mit der letztmaligen Begutachtung aus dem Jahr 2010 auseinandergesetzt. Und sie vertrat die Ansicht, eine Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">begutachtung sei nur in Einzelfällen, insbesondere wenn es um eine spezifische Krankheitsentwicklung und prognostische Aussagen innerhalb eines kurzen (ein- </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis zweijährigen) Zeitraumes gehe, bei denselben Gutachtern anzuordnen (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 2 S. 3). Damit setzte sich sie mit den Argumenten des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers in dieser Angelegenheit hinreichend auseinander. Die Begründungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht bedeutet schliesslich nicht, dass sich die Verwaltung ausdrücklich mit jeder tatbeständli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Behauptung und jedem r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">echtlichen Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wand auseinander</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzen muss; viel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mehr kann sie sich auf die für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 126 V 75 E. 5b/dd mit Hinweis, 118 V 56 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zudem vermag der Beschwerdeführer mit seinen Einwänden gegen die Begutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tung nicht durchzudringen. So stellen etwa die im Rahmen des Revisionsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahrens bei Dr. B.___ und Dr. C.___ eingeholten medizinischen Gutachten (E. 3.2 und 3.3) keine unzulässige second opinion dar. Eine unzulässige second opinion liegt vor, wenn der Sachverhalt bereits hinreichend abgeklärt ist, der Versicherungsträger jedoch ein weiteres Gutachten einholt, weil ihm der festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Sachverhalt nicht gefällt (vgl. BGE 136 V 156 E. 3.3). In casu wurde mit den Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ jedoch geprüft, inwieweit sich der Gesundheitszustand seit der letztmaligen materiellen Beurteilung vor vier Jahren verändert hat (Revision), was eine zulässige (Verlaufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">) Begutachtung darstellt (vgl. Urteil des Bundesgerichts 8C_458/2017 vom 6. August 2018, E. 5.2.2). Dabei war die Beschwerdegegnerin auch nicht verpflichtet, eine solche Begutachtung bei den Ärzten des Y.___ (Dr. Z.___ und Dr. A.___) einzuholen, denn es liegt im Ermessen der Verwaltung darüber zu entscheiden, mit welchen Mitteln die Sachverhaltsabklärung zu erfolgen hat (vgl. Urteil des Bundesgerichts 9C_186/2013 vom 12. Juli 2013 E. 3.2.1). Dr. B.___ und Dr. C.___ hatten sich mit der vormaligen Begutachtung aus dem Jahr 2010 auseinandergesetzt und die von ihnen im Vergleich dazu festgestellten Änderungen aktenkundig gemacht. Insbesondere hielten sie fest, welche Symptome und Befunde sie aktuell fest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen konnten und welche (geänderten) Diagnosen daher nun vorliegen oder eben nicht mehr vorliegen würden (vgl. vorstehend 4.2.2). Die derart erfolgte (Verlaufs-) Begutachtung ist nicht zu beanstanden. Ebenso wenig ist ersichtlich, dass Dr. C.___ keine neutrale Begutachtung vorgenommen hätte. Sein Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten erfüllt die formellen Anforderungen (vgl. nachstehend E. 5.1) und setzt sich mit den für die Leistungsbeurteilung notwendigen Faktoren auseinander (vgl. nachstehend E. 5.3). Anhaltspunkte für eine Befangenheit, Vorein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit oder Unparteilichkeit sind keine ersichtlich. Insbesondere vermögen die pauscha</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len, unsubstantiierten Anschuldigungen des Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führers (vgl. Urk. 1 S. 25), es sei allgemein bekannt, dass Dr. C.___ keine neutralen Beurteilungen abgebe, seine Arbeit nicht sorgfältig ausübe, viel zu kurze Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">suchungen durchführe und klar versicherungsfreundlich sei, keinen Anschein der Befangen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit zu erwecken. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Gutachten von Dr. B.___ und Dr. C.___ (E. 3.2 und 3.3), welche Grundlage für die Einschätzung der Gesundheitsschädigung im Zeitpunkt der Rentenüber</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prüfung bilden, basieren auf umfassenden rheumatologischen und psychiatri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schen Untersuchungen. Die Gutachter verfassten ihre Expertise in detaillierter Kenntnis der Vorakten (Urk. 10/128/6ff., 10/128/24f.). Der Beschwerdeführer konnte seine geklagten Beschwerden vor den Fachgutachtern ausführlich schil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dern und wurde von diesen eingehend befragt (Urk. 10/128/2ff., 10/128/25ff., 10/138/4ff., 10/138/24ff.). Die medizinische Situation und Zusammenhänge werden darin einleuchtend dargelegt und begründet; die Schluss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">folgerung ist nachvollziehbar. Damit vermögen die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gutachten die an eine beweiskräftige ärzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Expertise gestellten Anforderungen (E. 1.3) vollum</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fänglich zu erfüllen und es kommt ihnen Beweiswert zu.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Insbesondere setzt sich das Gutachten aus dem Jahr 2016 (E. 3.3) mit der geän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derten Rechtsprechung und der Leistungsbeurteilung anhand von Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">indi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren gemäss BGE 141 V 281 auseinander (vgl. nachstehend E. 5.3). In der Begutachtung von Dr. C.___ finden sich Angaben zu sämtlichen Standard</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">katoren (vgl. E. 1.2) und seine Beurteilung erging vor dem Hintergrund der festgestellten leistungshindernden Faktoren und vorhandenen Kompensations</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">po</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tentialen (vgl. Urk. 10/138/30-34). Wie zu zeigen sein wird (E. 5.3), ist seine daraus gezogene Schlussfolgerung nachvollziehbar begründet. Der Einwand des Beschwerdeführers, die Begutachtung entspreche nicht den Anforderungen nach BGE 141 V 281, ist damit nicht zu hören. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ konnte weder 2014 noch 2016 einen nennenswerten rheumatologischen Befund erheben. Er </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führte aus, in der klinischen Untersuchung imponierten eine schmerzvermittelnde Mimik und Gestik, diffuse Druckschmerzen und Bewe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungsschmerzen aller axialen und peripheren Gelenke. Abgestützt auf die objek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tivierbaren Befunde bestehe ein weitgehend normaler Habitus (Urk. 10/128/9). Es bestünden vordergründig somatisch nicht abstützbare Beschwerden. Sämtliche Gelenke der oberen Extremitäten seien aktiv und passiv geprüft frei beweglich. Verglichen mit der Untersuchung im Gutachten 2010 sei insbesondere eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Schulterbeweglichkeit feststellbar, welche sich nun beidseits wieder symmetrisch und frei beweglich präsentiere. Im Bereich der Wirbelsäule habe der Beschwerdeführer sämtliche Bewegungen gleich schmerzhaft geschildert, was auf somatisch nicht abstützbare Beschwerden hinweise, da solche in die eine oder andere Bewegungsrichtung schmerzhafter ausfallen würden. In der klinischen Untersuchung könne in keinem axialen Bewegungssegment eine Fehlhaltung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> oder Bewegungseinschränkung obj</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ektiviert werden. Es bestünden keine Hinweise auf ein radikuläres Reiz- oder Ausfallsyndrom. Die aktuellen Röntgenaufnahmen würden eine altersentsprechende Chondrose HWK 5/6 zeigen, welche keine Bewegungseinschränkung zur Folge habe. Die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> im Befundungsbericht vom 28. August </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2009 erwähnte linkskonvexe Skoliose sei aktuell nicht mehr feststell</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">d</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ie Halswirbelsäule sei wieder frei beweglich. An den unteren Extremi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">täten sei die aktive und passive Beweglichkeit ebenfalls beidseits frei Urk. 10/128/12-14). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dass Dr. B.___ angesichts dieser wenig ausgeprägten Befunde auf eine nicht somatisch begründete Ursache der vom Beschwerdeführer geklag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten Beschwerden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> schloss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und dessen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Arbeitsfähigkeit in somatischer Hinsicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechend als nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> eingeschränkt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">erachtete (Urk. 10/128/18, E. 3.3.1), ist damit nicht zu beanstanden. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ konnte beim Beschwerdeführer leichtgradige Befunde einer depressiven Störung und einer somatoformen Schmerzstörung erheben (Urk. 10/128/32, 10/138/27-28, 10/138/30). Zudem stellte er krankheitsfremde Faktoren fest, welche die Funktionseinschränkung mitbeeinflussen (Urk. 10/128/32, 10/138/30). Es besteht demnach ein lediglich leicht ausgeprägter diagnoseinhärenter Schweregrad. Der Beschwerdeführer lässt sich seit dem Jahr 2004 (vgl. Urk. 10/118/6) psychiatrisch lege artis (Urk. 10/138/32) behandeln. Die somatoforme Schmerzstörung hat sich mindestens seit 2014 gebessert (Urk. 10/138/28), weshalb eine Behandlungsresistenz nicht ausgewiesen ist. Eine Eingliederung wird gemäss Dr. C.___ vor allem durch krankheitsfremde Fak</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">toren eingeschränkt (Urk. 10/138/33), weshalb auch nicht von einer Eingliede</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungsresistenz aufgrund gesundheitlicher Gründe auszugehen ist. Komorbiditä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten, welchen r</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">essourcenhemmende </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Wirkung beizu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">messen wäre, sind dem Gut</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">achten nicht zu entnehmen. Insbesondere vermag die ebenfalls diagnostizierte leichtgradige depressive Störung, welche bereits in der Diagnose der der somato</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">formen Schmerzstörung enthalten ist (Urk. 10/128/33), die Leistungsfähigkeit nicht in relevantem Ausmass einzuschränken (Urk. 10/138/29). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Soweit Dr. C.___ beim Beschwerdeführer akzentuierte Persönlichkeitszüge (misstrauisch, nervös, leichte Störung der Impulskontrolle) feststellte, könnten sich diese negativ auf seine persönlichen Ressourcen auswirken. Allerdings notierte bereits Dr. Z.___, dass die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Persönlichkeitsakzentuierung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">auch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> auf kulturellen Unterschieden beruhen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> könnte (Urk. 10/88/43-44), was eine invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sierende Wirkung ausschliesst. Nach Ansicht Dr. C.___ ist die Selbst- und Fremdwahrnehmung des Beschwerdeführers nicht gestört und dieser ist in der Lage, sich ein Urteil zu bilden (Urk. 10/138/31). Darüber hinaus verfügt der Beschwerdeführer über sprachliche Fähigkeiten und ist konflikt- und teamfähig (Urk. 10/138/32). Er hat einen geregelten und strukturierten Tagesablauf, kann Auto fahren, die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen und Ferien in seiner Heimat verbringen (Urk. 10/138/28). Er unterhält Freundschaften und lebt mit seiner Frau, welche ihn umsorgt, und seinen vier Kindern zusammen. Er unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nimmt oft Spaziergänge in seiner Umgebung und interessiert sich für die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gänge in der Welt (Urk. 10/138/25). Damit verfügt der Beschwerdeführer über einige nennenswerte persönliche und soziale Ressourcen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In seinem Privatleben, seiner Beziehungsgestaltung und seinen Hobbys ist er nicht eingeschränkt (Urk. 10/138/30), was sich anhand seiner Aktivitäten (Freunde treffen, Spaziergänge, Familie, Ferien, vgl. Urk. 10/138/25) verifizieren lässt. Sein Aktivitätenniveau ist demnach nicht in allen Lebensbereichen gleich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mässigen eingeschränkt, insbesondere erscheint es inkonsistent, dass angesichts der vorhandenen Freizeitaktivitäten eine Arbeitstätigkeit nicht mehr möglich sein sollte. Die vom Beschwerdeführer wahrgenommene Therapie erfolgt lege artis; die milde Psychopathologie rechtfertigt nach Ansicht von Dr. C.___ die ledig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lich monatlich stattfindende Behandlung (Urk. 10/138/32).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihren Untersuchungen stellten sowohl Dr. C.___ als auch Dr. B.___ Diskre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">panzen zwischen den geschilderten Beschwerden, dem vom Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer gezeigten Verhalten und den objektivierbaren Befunden fest (Urk. 10/138/16, 10/138/33). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Als Diskrepanz </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellte Dr. C.___ fest, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dass der Beschwerdeführer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">über </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gelegentlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> extrem starke Schmerzen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (wie Messerstiche)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> berichte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, hierbei jedoch emotional ruhig bleibe. Die aktuellen Klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">en des Beschwerdeführers wür</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ihm unglaubwürdig erscheinen; so stütze sich dieser beim Gehen an den Wänden ab, was sich somatisch nicht erklären lasse (Urk. 10/138/28). In ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">meintlich unbeobachtetem Zustand nach der Besprechung sei der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer dann durch deutlich weniger schmerzgeprägtes Verhalten aufgefallen (Urk. 10/128/31). Ausserdem wirke es aufgesetzt, dass der Beschwerdeführer in der Untersuchung zunächst über eine gute Verfassung berichte und sich später aufgrund angeblicher Nausea hinlegen müsse. Dr. C.___ schloss daher auf </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aggravatoris</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">che und demonstrative Tendenzen (Urk. 10/138/28). Zudem hielt er fest, es sei ein sekundärer Krankheitsgewinn feststellbar und dem Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">führer fehle die Motivation zur Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit (Urk. 10/138/29). Diese Diskrepanzen, demonstrativen Tendenzen und die fehlende Motivation, sich den Belastungen der Arbeitswelt auszusetzen und statt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dessen von einem sekundären Krankheitsgewinn zu profitieren, stehen einem invalidisierenden Gesundheitsschaden aus rechtlicher Sicht diametral entgegen. Derartige Inkonsistenzen schliessen einen relevanten Leidensdruck aus. Die Prü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fung der Standardindikatoren zeigt zusammenfassend, dass der Beschwerdeführer über genügend Kompensationspotential verfügt, um allfällige Belastungsfaktoren zu überwinden, weshalb sein Leistungsvermögen nicht eingeschränkt ist. Dass Dr. C.___ eine Einschränkung der Arbeitsfähigkeit ausschloss, ist vor diesem Hintergrund nicht zu beanstanden.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Offenbleiben kann, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ob das vom Beschwerdeführer konkret gezeigte aggravatori</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sche Verhalten (Abstützen an den Wänden beim Gehen und weniger schmerzge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">prägtes Verhalten in unbeobachteter Situation, angebliche Nausea bei zunächst guter Verfassung) ausreicht, um eine Aggravation zu bejahen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. Dies würde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> einen invalidisierenden Gesundheitsschaden von Beginn an ausschliessen. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Vor diesem Hintergrund erweist sich die gutachterliche Beurteilung von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ (E. 3.2 i.V.m. E. 3.3)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> als beweiskräftig, weshalb darauf abzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen ist. Dem Beschwerdeführer ist </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">demnach </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eine Arbeitstätigkeit in seiner angestammten Tätigkeit vollumfänglich zumutbar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In Anbetracht der Erwägungen erfolgte die Aufhebung des Rentenanspruchs zu Recht, weshalb die Beschwerde abzuweisen ist.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach Gesetz und Praxis sind in der Regel die Voraus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">setzungen für die Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung der unentgeltlichen Prozessführung und Verbeiständung erfüllt, wenn der Prozess nicht aussichtslos, die Partei bedürftig und die anwaltliche Verbeistän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dung notwendig oder doch geboten ist (BGE 103 V 46, 100 V 61, 98 V 115).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Voraussetzungen sind vorliegend erfüllt (Urk. 8/1). Antragsgemäss (Urk. 1) ist dem Beschwerdeführer deshalb die unentgeltliche Prozessführung zu bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen und die unentgeltliche Rechtsvertretung in der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Person von Rechtsanwalt Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Heusser zu gewähren. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> IVG ist das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig. Die Kosten werden nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">aufwand und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unabhän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">legt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vorliegend erweist sich eine Kostenpauschale von Fr. 700.-- als angemessen. Ausgangsgemäss ist diese dem Beschwerdeführer aufzuerlegen, zufolge Bewilli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts-kasse zu nehmen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Da zudem die anwaltliche Vertretung geboten war, ist Rechtsanwalt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heusser als unentgeltlicher Rechtsvertreter zu bestellen. Mit Honorarnote vom 16. Januar 2018 (Urk. 12) wurde ein Aufwand von Total Fr. 3'075.40 (12.5 Stunden à Fr. 220.--, Auslagen à Fr. 97.60 zzgl. MWSt) geltend gemacht. Unter Berück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tigung der Bedeutung der Streitsache und der Schwierigkeit des Prozesses (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">siche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gericht, GSVGer) ist eine Ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schädigung in dieser Höhe nicht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">angemessen. Die Beschwerdeschrift entspricht über weite Strecken den Ausführungen im Einwand vom 2</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Januar 2017 (Urk. 10/147)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, was einen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsaufwand von beinahe 10 Stunden (580 min) wie er von Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heusser geltend gemacht wird</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> nicht rechtfertigt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> (Urk. 12). Insgesamt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> ein Gesamtarbeitsaufwand von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sieben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Stunden für Besprechung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">en</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit dem Klienten, dem Studium zusätzlicher Akten und dem Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">arbeiten der Beschwerdeschrift sowie weiteren Arbeiten im Zusammenhang mit dem Beschwerdeverfahren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">anzurechnen, was unter Berücksichtigung des gerichtsüblichen Ansatzes von Fr. 220.-- sowie der Barauslagen von Fr. 97.60 zuzüglich Mehrwertsteuer von 8 % eine Entschädigung von aufgerundet Fr. 1'800.-- ergibt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> In dieser Höhe ist</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Rechtsanwalt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Heusser aus der Gerichts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kasse zu entschädigen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer ist zur Nachzahlung der Auslagen für die unent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">geltliche Rechtspflege verpflichtet, sobald er dazu in der Lage ist (§ 16 Abs. 4 GSVGer).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht beschliesst:</span></p><p><br/></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">In Bewilligung des Gesuchs vom 15. Juni 2017 wird dem Beschwerdeführer die unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltliche Prozessführung gewährt und es wird ihm Rechtsanwalt Dr. Heusser als unent</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">geltlicher Rechtsvertreter für das vorliegende Verfahren bestellt,</span></p><p><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">und erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Beschwerde</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">700</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">dem Beschwerdeführer</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auferlegt</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">, zufolge Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung jedoch einstweilen auf die Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse genommen. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der unentgeltliche Rechtsvertreter des Beschwerdeführers, Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser, Zürich,</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird mit </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1’800</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) aus der Gerichts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kasse entschädigt. </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beschwerdeführer wird</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> auf die Nachzahlungspflicht gemäss § 16 Abs. 4 GSVGer hingewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwalt Dr. Pierre Heusser</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesge</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">setzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind bei</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">zulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstMeier</p><p></p></div> </div></body></html>