<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd"> <html lang="en" xml:lang="en" xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml"> <head><meta charset="utf-8"/> <title>Verwaltungsgericht des Kantons ZÃ¼rich: VB.2003.00239</title> <link href="/findinfo/stylesheets/main.css" rel="stylesheet" type="text/css"/> </head> <body> <!-- HEADER --> <table> <tr> <td colspan="5"> <table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td class="submenu_sel" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/standard.htm">Standard Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/xhtmltemplates/advanced.htm">Erweiterte Suche</a></td> <td> | </td> <td class="submenu" nowrap="nowrap"><a href="/findinfo/help/index.htm">Hilfe</a></td> </tr> </table> </td> </tr> </table> <!-- /HEADER --> <br/> <!-- ZUM ERSTEN TREFFER --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br/><br/> </td> <td align="right"> <a href="https://vgrzh.djiktzh.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&amp;WebServerUrl=https://vgrzh.djiktzh.ch&amp;WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&amp;OmnisLibrary=JURISWEB&amp;OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&amp;OmnisServer=JURISWEB,127.0.0.1:7000&amp;Parametername=WWW&amp;Schema=ZH_VG_WEB&amp;Source=&amp;Aufruf=getDocument&amp;cSprache=GER&amp;nF30_KEY=107315&amp;W10_KEY=4467143&amp;nTrefferzeile=1&amp;Template=standard/results/printviewdocument.fiw" target="_blank"><img align="bottom" alt="" src="/findinfo/images/icons/drucken.gif" title="Druckansicht"/><span> </span>Druckansicht</a> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /ZUM ERSTEN TREFFER --> <!-- Metadaten --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <table cellpadding="0" cellspacing="0"> <tr> <td nowrap="nowrap" width="180"><b>GeschÃ¤ftsnummer: </b></td> <td><b>VB.2003.00239</b></td> <td width="100%"> </td> </tr> <tr> <td>Entscheidart und -datum: </td> <td colspan="4">Endentscheid vom 30.07.2003</td> </tr> <tr> <td>SpruchkÃ¶rper: </td> <td colspan="4">4. Abteilung/4. Kammer</td> </tr> <tr> <td>Weiterzug: </td> <td colspan="4">Dieser Entscheid ist rechtskrÃ¤ftig.</td> </tr> <tr> <td>Rechtsgebiet: </td> <td colspan="4">Ãbriges Verwaltungsrecht</td> </tr> <tr> <td><b>Betreff: </b><br/><br/></td> <td colspan="4"><b>Akteneinsicht</b><br/><br/></td> </tr> <tr> <td colspan="5"><br/><b>Verneinung der Legitimation der Gemeinde zur Beschwerde gegen die Verpflichtung zur Herausgabe von Vormundschaftsakten an das Bezirksgericht für einen Prozess wegen Persönlichkeitsverletzung.<br/>Nichteintreten auf die Beschwerde und Überweisung als Aufsichtsbeschwerde an die Direktion der Justiz und des Innern.</b></td> </tr> </table> </td> <td> </td> <td align="right" class="stiwos" nowrap="nowrap" rowspan="6" width="203"> <table cellpadding="0" cellspacing="0" width="100%"> <tr> <td>Stichworte:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTENEINSICHT">AKTENEINSICHT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AKTENHERAUSGABE">AKTENHERAUSGABE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: AUFSICHTSBESCHWERDE">AUFSICHTSBESCHWERDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ENTSCHEIDUNGSFREIHEIT">ENTSCHEIDUNGSFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ERMESSENSFREIHEIT">ERMESSENSFREIHEIT</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: GEMEINDELEGITIMATION">GEMEINDELEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: Urteile: Verwaltungsprozessrecht UR: Allgemeines ST: LEGITIMATION">LEGITIMATION</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION DER GEMEINDE">LEGITIMATION DER GEMEINDE</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: LEGITIMATION DER GEMEINDE">LEGITIMATION DER GEMEINDE</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: ÃBERWEISUNG">ÃBERWEISUNG</acronym></span><br/><span class="ungerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: VORMUNDSCHAFTSAKTEN">VORMUNDSCHAFTSAKTEN</acronym></span><br/><span class="gerade"><acronym title="HR: - UR: - ST: WEITERLEITUNG">WEITERLEITUNG</acronym></span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Rechtsnormen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">§ 10 DatenschutzG</span><br/><span class="gerade">§ 5 lit. II VRG</span><br/><span class="ungerade">§ 9 lit. I VRG</span><br/><span class="gerade">§ 21 lit. b VRG</span><br/> </td> </tr> <tr><td height="2px"></td></tr> <tr> <td>Publikationen:</td> </tr> <tr> <td> <span class="ungerade">RB 2003 Nr. 12 S. 56</span><br/> </td> </tr> <tr> <td>Gewichtung:<br/> (1 von hoher / 5 von geringer Bedeutung)</td> </tr> <tr> <td> Gewichtung: 3 </td> </tr> </table> </td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Metadaten --> <!-- Dokument --> <table width="100%"> <tr> <td width="20"> </td> <td> <br><br/> <div class="Section1"> <p class="Einzug1"><span>I. A ersuchte den Gemeinderat W unter dem 13. Dezember 2002 nebst anderem darum, ihr ein Dokument Dr. med. B's vom damaligen Schwerpunktspital X herauszugeben; sie benÃ¶tige dieses Dokument fÃ¼r ein Gerichtsverfahren vor der Einzelrichterin C. Mit Beschluss vom 16. Dezember 2002, versandt am 20. gleichen Monats, verweigerte der Gemeinderat die Akteneinsicht bzw. Aktenherausgabe; aus den ErwÃ¤gungen erhellt, dass es um ein Ã¤rztliches Zeugnis des seinerzeitigen Chefarztes vom Dezember 1995 im Fall D, gestorben den 26. Janu­ar 1996, gehe.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>II. A rekurrierte hiergegen am 20. Januar 2003. In der BegrÃ¼ndung fÃ¼hrte sie aus, die Vorsteherin des Sozialamts (richtig: Sozialausschusses) von W habe ihr am 29. Okto­ber 2001 vorgeworfen, den eigenen Lebenspartner, D, umgebracht zu haben, indem sie ihn habe verhungern und verdursten lassen, was Dr. B in einem der Gemeinde zugesandten Dokument bestÃ¤tige. Deshalb habe sie im Oktober 2002 am Bezirksgericht Y wegen PersÃ¶nlichkeitsverletzung geklagt. Ersatzrichterin C habe ihr gesagt, sie solle dieses Dokument anfordern. Werde es ihr nicht persÃ¶nlich ausgehÃ¤ndigt, mÃ¶ge man es dem Bezirksgericht einreichen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Der Bezirksrat Y hiess das Rechtsmittel mit Beschluss vom 2. Juni 2003 im Sinn der ErwÃ¤gungen gut und verpflichtete den Gemeinderat W, "die verlangten Dokumente, sofern ein Verfahren vor dem Bezirksgericht betreffend PersÃ¶nlichkeitsverletzung hÃ¤ngig ist, diesem auszuhÃ¤ndigen", unter Kostenfolge zulasten des Gemeinderats. Die ErwÃ¤gungen verneinen die Anwendbarkeit des (kantonalen) Datenschutzgesetzes vom 6. Juni 1993 (LS 236.1) und stÃ¼tzen sich auf § 8 Abs. 1 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes vom 24. Mai 1959 (VRG, LS 175.2), die Bundesverfassung vom 29. Mai 1874 respektive 18. April 1999 (BS1, 3 ff., bzw. SR 101) sowie § 15 der Patientenrechtsverordnung vom 28. August 1991 (LS 813.13). Sie gewichten die Interessen der Rekurrentin an einem Beweismittel in deren Prozess prinzipiell hÃ¶her als solche des Rekursgegners oder allfÃ¤lliger Dritter und enden so:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="EinzugZitat"><span> "Beim verlangten Dokument handelt es sich um ein Ã¤rztliches Zeugnis ... Damit ist nicht auszuschliessen, dass es Informationen enthÃ¤lt, deren Einsicht fÃ¼r die Wahrung der Rechte der Rekurrentin nicht erforderlich oder angezeigt sind. Um den Schutz von D und mÃ¶g­licher Dritten bezÃ¼glich allfÃ¤lliger weiterer Informationen zu gewÃ¤hrleisten, ist das Dokument somit nicht der Rekurrentin direkt zu Ã¼bergeben... Das Bezirksgericht (die Einzelrichterin) hat im hÃ¤ngigen Verfahren darÃ¼ber zu befinden, wie und in welcher Form sie das Dokument als Beweis verwenden und verwerten kann."</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>III. Der Gemeinderat W erhob am 2. Juli 2003 Beschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Antrag, den bezirksrÃ¤tlichen Beschluss aufzuheben, eventualiter das Rechtsmittel als Aufsichtsbeschwerde zu behandeln, unter Kosten- und EntschÃ¤digungsfol­gen zu A's Lasten. Darauf wurden die Rekursakten beigezogen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Die Kammer zieht in ErwÃ¤gung:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>1. Dem vorliegenden Rechtsmittel eignet kein Streitwert. Es ist deshalb kraft § 38 Abs. 1 f. VRG und mangels einer Sondermaterie nach Abs. 2 lit. a oder b dieser Bestimmung in Dreierbesetzung zu erledigen. Das kann ohne abermalige Weiterungen geschehen (§ 56 Abs. 2 f. VRG). Als beschwerdefÃ¼hrende Partei hat es hier Ã¼brigens die Gemeinde zu rubrizieren gegolten, und nicht den Gemeinderat, welcher diese bloss vertritt (vgl. Alfred KÃ¶lz/JÃ¼rg Bosshart/Martin RÃ¶hl, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, § 21 N. 11 f.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>2. Eine Gemeinde darf laut § 70 in Verbindung mit § 21 lit. b VRG ein Rechtsmittel nur ergreifen, um die von ihr vertretenen schutzwÃ¼rdigen Interessen zu wahren. Fehlt es an dieser Eintretensbedingung, ist es nicht an die Hand zu nehmen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 7).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>a) In diesem Sinn gilt eine Gemeinde nach der Praxis dann als legitimiert, wenn sie sich fÃ¼r die Durchsetzung und richtige Anwendung ihres kommunalen Rechts wehrt, wenn sie einen Eingriff in ihre qualifizierte Entscheidungs- oder Ermessensfreiheit oder einen solchen in ihr Finanz- oder VerwaltungsvermÃ¶gen rÃ¼gt sowie wenn sie wie eine Privatperson betroffen erscheint; die Legitimation ist des Weiteren zu bejahen, wenn Interessen oder Aufgaben tangiert werden, welche die Gemeinde wahren bzw. erfÃ¼llen muss oder wenn sich eine VerfÃ¼gung auf einen grossen Teil der Einwohner/innen auswirkt. Hingegen befugen weder das Interesse an der richtigen Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts noch die Wahrung allgemeiner Ã¶ffentlicher Interessen die Gemeinde, den Rechtsmittelweg zu beschreiten (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 62).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Vorliegen einer qualifizierten Entscheidungs- und Ermessensfreiheit bestimmt sich jeweils im Einzelfall. Erstere wird verneint, wenn Rechtsfragen im ganzen Kanton eine einheitliche Beantwortung erfahren sollten; denn die Gemeinde kann sich nicht fÃ¼r die richtige Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts wehren. Auch genÃ¼gt es nicht, wenn die Gemeinde im betreffenden Bereich Ã¼ber Ermessen verfÃ¼gt, solange die OberbehÃ¶rde an dessen Stelle ihr eigenes setzen darf. Eine qualifizierte Entscheidungs- und Ermessensfreiheit ist aber insbesondere dort vorhanden, wo Ã¶rtliche Gegebenheiten eine Rolle spielen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 66).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Weiter kann die Legitimation von Gemeinden nach Bundesverwaltungsrecht(spfle­geregelung) gehen (vgl. KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 53 ff. und 70 ff.). Doch handelt es sich hier nicht um solches. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>b) Ãber den "Fall D" bestehen offenbar Vormundschaftsakten. Auch unter diesem Aspekt und selbst wenn die Beschwer­defÃ¼hrerin vor Verwaltungsgericht noch das Archivgesetz vom 24. September 1995 (LS 432.11) ins Spiel bringt, geht es hier nirgends um kommunales Recht, fÃ¼r dessen Durchsetzung sowie richtige Anwendung sich die Gemeinde auf dem Rechtsmittelweg wehren dÃ¼rfte, sondern um §§ 8 f. VRG Ã¼ber die Akteneinsicht, das Datenschutzgesetz und sonstiges kantonales Recht, wo das gerade nicht zutrifft (siehe oben a Abs. 1 f.).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Insofern beruft sich zwar die BeschwerdefÃ¼hrerin auf einen Eingriff in ihre qualifizierte Entscheidungs- und Ermessensfreiheit. Sie fasst das aber anders auf als die aufgezeigte Praxis (oben a Abs. 2). Deshalb unbeachtlich macht sie zunÃ¤chst geltend, der angefochtene Beschluss habe mehrfach gegen kantonales Recht verstossen, was sodann eine Verletzung ihrer Organisationsfreiheit bedeute, weil es auf eine Etablierung des Ãffentlichkeitsprinzips hinauslaufe. Es kann jedoch bezÃ¼glich Letzterem keine Rede gehen davon, die Vorinstanz wolle das Einsehen von Vormundschaftsakten gestatten, ohne hierfÃ¼r ein schutzwÃ¼rdiges Interesse vorauszusetzen. Endlich bleibt unerfindlich, warum der angefochtene Entscheid der VormundschaftsbehÃ¶rde verunmÃ¶glichen soll, ihre Aufgaben wahrzunehmen. Und die Verteidigung allgemeiner Ã¶ffentlicher Interessen verleiht keine Legitimation (vorn a Abs. 1).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Im Ãbrigen kann keinem kommunalen GutdÃ¼nken Ã¼berlassen bleiben, die kantonal normierte Akteneinsicht zu gewÃ¤hren oder nicht (oben a Abs. 2, ebenso zum Folgenden). Gewiss verfÃ¼gte hier die Exekutive der BeschwerdefÃ¼hrerin Ã¼ber Ermessen, doch durfte die Vorinstanz dieses â nicht zuletzt auch als AufsichtsbehÃ¶rde im Vormundschaftswesen (Tobias Jaag, Verwaltungsrecht des Kantons ZÃ¼rich, 2. A., ZÃ¼rich 1999, Rz. 712 ff., 717; VGr, 29. August 2001, VB.2001.00217, E. 2b Abs. 1, www.vgrzh.ch/rechtsprechung = ZR 101/2002 Nr.15) â frei prÃ¼fen (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 20 N. 17 ff.). Hierbei spielten jedenfalls Ã¶rtliche Gegebenheiten keine Rolle.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>c) Des Weiteren macht die BeschwerdefÃ¼hrerin zu Recht nicht geltend, es werde Ã¼ber die insofern irrelevante vorinstanzliche Kostenregelung hinaus in ihr Finanz- oder VerwaltungsvermÃ¶gen eingegriffen (siehe oben II Abs. 2; ferner VGr, 26. Januar 2000, VB.1999.00338, E. 3d Abs. 3), sie sei wie eine Privatperson betroffen, der angefochtene Entscheid berÃ¼hre sonstige Interessen oder Aufgaben, die sie wahren bzw. erfÃ¼llen mÃ¼sse (vgl. die Gegenbeispiele bei KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, § 21 N. 62), oder wirke sich auf einen grossen Teil ihrer Einwohner/innen aus.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>d) Auf die Beschwerde ist mithin nicht einzutreten. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>3. FÃ¼r diesen Fall mÃ¶chte die BeschwerdefÃ¼hrerin ihre "Eingabe analog dem Verfahren im Bereich des Vormundschaftsrechts als Aufsichtsbeschwerde" behandelt wissen.</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Verwaltungsgericht ist aber weder generell noch speziell im Gemeinde- oder Vormundschaftswesen AufsichtsbehÃ¶rde der BezirksrÃ¤te. Diese Eigenschaft kommt hier vielmehr der Direktion der Justiz und des Innern zu (KÃ¶lz/Bosshart/RÃ¶hl, Vorbem. zu §§ 32â40 N. 4; Jaag, Rz. 1802; H.R. Thalmann, Kommentar zum ZÃ¼rcher Gemeindegesetz, 3. A., WÃ¤denswil 2000, § 148 N. 1 ff.; VGr, 29. August 2001, VB.2001.00217, E. 2b Abs. 1, www.vgrzh.ch/rechtsprechung = ZR 101/2002 Nr.15).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>Das Rechtsmittel ist deshalb gemÃ¤ss § 70 in Verbindung mit § 5 Abs. 2 Satz 1 VRG zur Behandlung als Aufsichtsbeschwerde an diese Direktion zu Ã¼berweisen. </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>4. AusgangsgemÃ¤ss wird die BeschwerdefÃ¼hrerin kostenpflichtig und kann keine ParteientschÃ¤digung erhalten (§ 70 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 1 sowie § 17 Abs. 2 VRG).</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span>DemgemÃ¤ss beschliesst die Kammer:</span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug1"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>1.<span> </span></span><span>Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>Sie wird zur Behandlung als Aufsichtsbeschwerde an die Direktion der Justiz und des Innern weitergeleitet.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>2. Die GerichtsgebÃ¼hr wird festgesetzt auf<br/> Fr. 500.--; die Ã¼brigen Kosten betragen:<br/> Fr. 60.-- Zustellungskosten,<br/> Fr. 560.-- Total der Kosten. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>3. Die Gerichtskosten werden der BeschwerdefÃ¼hrerin auferlegt.</span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="Einzug2"><span>4. Eine ParteientschÃ¤digung wird nicht zugesprochen. </span></p> <p class="Einzug2"><span> </span></p> <p class="MsoNormal"><span>5. ...</span></p> </div> <br/><br/> </br></td> <td width="20"> </td> </tr> </table> <!-- /Dokument --> <!-- FOOTER --> <p class="fusszeile"></p> <!-- /FOOTER --> </body> </html>