<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr></table><p><span>IV.2016.00595</span></p><p><span> </span></p><p><span> </span></p><p><br/></p><p>I. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichterin Grünig, Vorsitzende<br/>Sozialversicherungsrichter Spitz<br/>Ersatzrichter Wilhelm<br/>Gerichtsschreiberin Widmer</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 22. Dezember 2017</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdeführer</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beschwerdegegnerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der 1982 geborene X.___ verfügt über keine Berufsausbildung und war nach eigenen Angaben zuletzt Hausmann, bevor er sich am 28. Oktober 2011 bei der Eidgenössischen Invalidenversicherung zum Leis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tungsbezug anmeldete (Urk. 6/3). Die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, liess einen Auszug aus seinem individuellen Konto erstellen (IK-Auszug, Urk. 6/5), nahm Arztberichte zu den Akten (Urk. 6/6), liess ihren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) am 14. Januar 2012 dazu Stellung nehmen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">8/2-3) und stellte dem Versicherten hernach mit Vorbescheid vom 6. Februar 2012 die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">10). Am 22. März 2012 verfügte sie im angekündigten Sinne </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">11). Dieser Entscheid blieb unangefochten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 16. September 2014 meldete sich der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> unter Beilage ärztlicher Berichte sowie unter Hinweis auf eine seit 2008 bestehende Epilepsie erneut zum Leistungsbezug an </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12-13). Die IV-Stelle nahm Berufsunterlagen zu den Akten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">18) und liess einen aktuellen IK-Auszug erstellen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">19). Sodann holte sie weitere Arztberichte </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/22, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/31) sowie eine Auskunft des Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">34) ein. Am 10. Dezember 2015 teilte sie dem Versicherten mit, berufliche Eingliederungsmassnahmen seien zurzeit nicht möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">39). Hernach berichtete die Y.___ AG am 16. Februar 2016 über den Versicherten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">40-41). Mit Vorbescheid vom 3. März 2016 stellte die IV-Stelle dem Versicherten die Abweisung seines Leistungsbegehrens in Aussicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">43). Dagegen erhob der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 20. März 2016 unter Beilage eines Arztberichts Einwand </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">44-45). Am 11. Mai 2016 wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren des Versicherten wie angekündigt ab </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">48 = </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gegen die Verfügung vom 11. Mai 2016 erhob der </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Versicherte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> am 18. Mai 2016 Beschwerde und beantragte, die angefochtene Verfügung sei aufzuheben und die Beschwerdegegnerin sei zu verpflichten, ein interdisziplinäres medizinisches Gutachten in Auftrag zu geben, um das Ausmass der Krankheit und deren Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit zu klären. Es sei ihm mindestens eine halbe Invalidenrente zuzusprechen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In prozessualer Hinsicht beantragte er, es sei ihm die unentgeltliche Prozessführung zu gewähren (Urk. 1 S. 2). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> vom 22. Juni 2016 auf Abweisung der Beschwerde </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">5). Mit Gerichtsverfügung vom 4. Juli 2016 wurde dem Beschwerdeführer die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Beschwerdeantwort</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zugestellt sowie die </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">unentgeltliche Prozessführung</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> gewährt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">7).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Ausführungen der Parteien und die eingereichten Unterlagen wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Invalidität ist die voraussichtlich bleibende oder längere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunfähigkeit (Art. 8 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Bundesgesetzes über den Allgemeinen Teil des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sozialversicherungsrechts; ATSG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">). </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Sie kann Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sein (Art. 4 Abs. 1 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung; IVG)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Erwerbsunfähigkeit ist der durch Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit verursach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">te und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibende ganze oder teilweise Verlust der Erwerbsmöglichkeiten auf dem in Betracht kommen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Art. 7 Abs. 1 ATSG). Für die Beurteilung des Vorliegens einer Erwerbsunfähigkeit sind ausschliesslich die Folgen der gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Beeinträchtigung zu berücksichtigen. Eine Erwerbsunfähigkeit liegt zudem nur vor, wenn sie aus objektiver Sicht nicht überwindbar ist (Art. 7 Abs. 2 ATSG).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anspruch auf eine Rente haben gemäss </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">28 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 IVG Versicherte, die:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">a.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ihre Erwerbsfähigkeit oder die Fähigkeit, sich im Aufgabenbereich zu betäti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen, nicht durch zumutbare Eingliederungsmassnahmen wieder herstellen, erhalten oder verbessern können;</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">während eines Jahres ohne wesentlichen Unterbruch durchschnittlich min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">des</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tens 40 % arbeitsunfähig (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6 ATSG) gewesen sind; und</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">c.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach Ablauf dieses Jahres zu mindestens 40 % invalid (</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8 ATSG) sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">War eine Rente wegen eines zu geringen Invaliditätsgrades verweigert worden und ist die Verwaltung auf eine Neuanmeldung eingetreten (Art. 87 Abs. 3 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Verordnung über die Invalidenversicherung; IVV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">), so ist im Beschwerdeverfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ren zu prüfen, ob im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 ATSG eine für den Rentenanspruch relevante Änderung des Invaliditätsgrades eingetreten ist (BGE 117 V 198 E. 3a mit Hinweis).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche Änderung in den tatsächlichen Verhältnissen, die geeignet ist, den Invaliditätsgrad und damit den Rentenan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente nicht nur bei einer wesent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Änderung des Gesundheitszustandes, sondern auch dann revidierbar, wenn sich die erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes erheblich verändert haben (BGE 130 V 343 E. 3.5 mit Hinweisen). Eine Veränderung der gesundheitlichen Verhältnisse liegt auch bei gleich gebliebener Diagnose vor, wenn sich ein Leiden in seiner Intensität und in seinen Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit verändert hat (Urteile des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts 9C_261/2009 vom 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mai 2009 E. 1.2 und I 212/03 vom 28. August 2003 E. 2.2.3). Dagegen stellt die bloss unterschiedliche Beurteilung der Auswirkungen eines im Wesentlichen unverändert gebliebenen Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszustandes auf die Arbeitsfähigkeit für sich allein genommen keinen Revi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sionsgrund im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">17 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abs. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1 ATSG dar. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Untersuchungsgrundsatz schliesst die Beweislast im Sinne der Beweisfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungslast begriffsnotwendig aus, da es Sache des Sozialversicherungsgerichts (oder der verfügen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den Verwaltungsstelle) ist, für die Zusammentragung des Beweismaterials besorgt zu sein (BGE 115 V 111 E. 3d/bb; Maurer, Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherungsrecht, Bd. I, 2. unveränderte Aufl., Bern 1983, S. 438 Ziff. 7a). Im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versicherungsprozess tragen mithin die Parteien in der Regel eine Beweis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">last nur insofern, als im Falle der Beweislosigkeit der Entscheid zu Ungunsten jener Partei ausfällt, die aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 115 V 133 E. 8a). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unmöglich erweist, im Rahmen des Untersuchungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">grundsatzes aufgrund einer Beweiswürdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrschein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit für sich hat, der Wirklichkeit zu ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sprechen (BGE 117 V 261 E. 3b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Das Gericht kann die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zurückweisen, besonders wenn mit dem angefochtenen Entscheid nicht auf die Sache eingetreten oder der Sachverhalt ungenügend festgestellt wurde (§ 26 Abs. 1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; GSVGer). Gemäss stän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">diger Rechtsprechung ist in der Regel von der Rückweisung – da diese das Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fahren verlängert und verteuert – abzusehen, wenn die Rechtsmittelinstanz den Prozess ohne wesentliche Weiterungen erledigen kann. In erster Linie kommt eine Rückweisung in Frage, wenn der Versicherungsträger auf ein Begehren überhaupt nicht eingetreten ist oder es ohne materielle Prüfung abge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lehnt hat, wenn schwierige Ermessensentscheide zu treffen sind, oder wenn der ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">scheidrelevante Sachverhalt ungenügend abgeklärt ist (vgl. Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">desgerichts U 209/02 vom 10. September 2003 E. 5.2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beschwerdegegnerin stellte sich in der angefochtenen Verfügung auf den Standpunkt, die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers habe sich seit der letzten Verfügung vom 22. März 2012 nicht verändert. Er sei in einer lei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">densangepassten Tätigkeit (ohne gefährdende Tätigkeiten) zu 100 % arbeitsfähig (Urk. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Beschwerdeführer brachte beschwerdeweise vor, sein gesundheitlicher Zustand habe sich verschlechtert. Er erleide im Durchschnitt zwei Epilepsiean</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fälle pro Woche und fühle sich nach jedem Anfall in der Regel während eines ganzen Tages äusserst geschwächt. Da ihn die Epilepsie-Erkrankung auch psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chisch erheblich belaste, sei eine medizinische Begutachtung erforderlich zur Beurteilung seiner Arbeitsfähigkeit (Urk. 1 S. 2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Zeitliche Vergleichsbasis für die Beurteilung einer anspruchserheblichen Ände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung des Invaliditätsgrades bilden die letzte rechtskräftige Verfügung oder der letzte rechtskräftige Einspracheentscheid, welche oder welcher auf einer mate</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">riellen Prüfung des Rentenanspruchs mit rechtskonformer Sachverhaltsabklä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung, Beweiswürdigung und Invaliditätsbemessung beruht (BGE 133 V 108; vgl. auch BGE 130 V 71 E. 3.2.3; Urteil des Bundesgerichts 9</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">C_438/2009 vom 26. März 2010 E. 2.1 mit Hinweisen)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, mithin die Verfügung vom </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">22. März 2012</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6/11</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Verfügung basierte auf folgenden Entscheidungsgrundlagen:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. med. Z.___, Facharzt </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">für Allgemeine Innere Medizin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, nannte in seinem Bericht vom 10. September 2009 die Diagnose einer generalisierten Epilepsie mit rezidivierenden tonisch-klonischen Anfällen und beschrieb eine psychische Auffälligkeit sowie eine kaum vorhandene Krankheitseinsicht (Urk. 6/6/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht des Y.___ vom 10. März 2010 ist zu entnehmen, der Beschwerdeführer leide namentlich an einer kryptogenen Epilepsie mit einfach-fokalen und komplex-fokalen Anfällen frontalen Ursprungs mit hypermotorischen Entäusserungen und mindestens dreimaliger sekundärer Generalisierung (ICD-10: G40.1; Urk. 6/6/10). Die Ätiologie sei unklar, eine progrediente Grunderkrankung habe bis anhin nicht gefunden wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den können (Urk. 6/6/12). Zur Arbeitsfähigkeit hielten die Ärzte fest, eine solche bestehe zu 100 % für angepasste Tätigkeiten ohne das Arbeiten auf Gerüsten, mit gefährlichen Werkzeugen sowie in Grossküchen. In der angestammten Tätigkeit in der Restaurant-Küche sei er arbeitsunfähig, jedoch sei eine Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kehr in den Service bei sich unter der Therapieumstellung abzeichnender Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">besserung der Anfallssituation denkbar (Urk. 6/6/13).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ führte in seinem Bericht vom 18. Dezember 2011 aus, in einer sei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nem Leiden angepassten Tätigkeit sei der Beschwerdeführer zu 50 bis 100 % arbeitsfähig, wobei er ganztags eingesetzt werden könne. Er diagnostizierte eine Epilepsie und nannte zudem Verhaltensauffälligkeiten (Urk. 6/6/1-4).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. Z.___, Facharzt für Neurologie, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Psychiatrie und Psychotherapie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, ging in seiner Stellungnahme vom 14. Januar 2012 eben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falls von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit in einer angepassten Tätigkeit aus (Urk. 6/8/2-3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Im Zeitpunkt des Erlasses der nun zu beurteilenden angefochtenen Verfügung präsentierte sich die Aktenlage wie folgt: Dr. Z.___ attestierte dem Beschwer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">deführer am 24. April 2014 eine 100%ige </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Arbeitsunfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> seit dem 9. Januar 2014 wegen Epilepsie, chronischer Rückenprobleme sowie Depressionen </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">12/1). Am 11. Dezember 2014 gab er an, die Situation sei unverändert im Vergleich zum Vorbericht vom 18. Dezember 2011 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">20/2, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/20/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Dem Bericht des Y.___ vom 27. Januar 2015 ist zu entnehmen, dass der Beschwerdeführer seit Mai 2010 nicht mehr bei ihnen in Behandlung gewesen sei </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">22/6). Dr. med. A.___, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Facharzt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> für Allgemeine Medizin, gab am 14. August 2015 an, er könne die Arbeitsfähigkeit des Beschwerdeführers nicht beurteilen und empfehle eine Untersuchung durch die Epilepsieklinik </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">31/1). Daraufhin untersuchten die Ärzte der Y.___ den Beschwerdeführer am 10. Februar 2016, worüber sie am 16. Februar 2016 berichteten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">40 und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Urk. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">6/41). Sie gaben an, auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund einer erheblichen Sprachbarriere sei die Anamneseerhebung nur sehr einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schränkt möglich gewesen und ein sinnvolles Ausfüllen des von der Beschwerde</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegnerin übersandten Bogens sei nicht möglich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">41). Sie hätten keinen Hinweis auf zentralnervöse Nebenwirkungen der antiepileptischen Medikation sowie kein sicheres neurologisches Defizit gefunden und äusserten den Verdacht auf eine depressive Stimmungslage, wobei die depressive Verstimmung im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dergrund zu stehen scheine. Vorrangig sei daher eine Vorstellung bei einem Psy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chiater im Beisein eines Dolmetschers. Zur Einschätzung der Arbeitsfähigkeit könne aktuell lediglich gesagt werden, dass eine etwaige quantitative Einschrän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kung der Arbeitsfähigkeit durch einen Psychiater nach ausgiebiger Exploration mit Unterstützung eines Dolmetschers beurteilt werden könne. Aufgrund der Anfallssituation bestehe selbst unter Annahme ausschliesslich epileptischer Ereignisse keine quantitative Einschränkung der Arbeitsfähigkeit, jedoch eine qualitative Einschränkung bezüglich gefährdender Tätigkeiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">40/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.2.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Der Hausarzt Dr. A.___ hielt in seinem Bericht vom 16. März 2016 fest, die Symp</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tomatik sei aus neurologischer und psychiatrischer Sicht besser abzuklären. Er als Hausarzt sei hiermit überfordert </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">(Urk. 6/</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">44/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tritt die Verwaltung auf das erneute Leistungsbegehren ein,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> wie sie es vorlie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gend getan hat (vgl. Urk. 2),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> hat sie gestützt auf den Untersuchungsgrundsatz von Amtes wegen für die richtige und vollständige Abklärung des rechtserheb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Sachverhaltes zu sorgen (Art. 43 ATSG, Art. 57 IVG in Verbindung mit Art. 69 ff. IVV; SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 E. 4.1 [I 457/04]; vgl. auch BGE 117 V 198 E. 3a). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die IV-Stelle führte zur Begründung der Abweisung des Leistungsbegehrens an, es liege im Vergleich zur letzten Verfügung vom 22. März 2012 keine Verände</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der gesundheitlichen Situation vor (Urk. 2 S. 2). Grundsätzlich ist zwar zutreffend, dass keine Berichte vorliegen, welche eine relevante Veränderung ausweisen würden. Namentlich ist der Beschwerdeführer laut den Ärzten der Y.___ durch die Anfälle weiterhin nur in qualitativer Hinsicht einge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkt respektive kommen einzig gefährdende Tätigkeiten nicht in Frage für ihn (Urk. 6/40/3). Jedoch ist anzumerken, dass es Aufgabe der IV-Stelle war, den Sachverhalt so lange abzuklären, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis über die für die Beurteilung des strei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigen Anspruchs erforderlichen Tatsachen hinreichende Klarheit be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand. Das bedeutet, dass der Sachverhalt g</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">estützt auf den Untersuchungsgrundsatz soweit zu ermitteln</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> war</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, dass über den Leistungsanspruch mit dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit entschieden werden </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">konnte (Urteile des Bundesgerichts 9C_393/2014 vom 18. September 2014 E. 3.1.3, 8C_148/2011 vom 5. Juli 2011 E. 3.2 sowie E. 1.4 und E. 4.1 vorstehend)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Die Beweisfüh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungslast des Beschwerdeführers ging demgegenüber vorerst nur so weit, als dass er eine Verschlechterung glaubhaft zu machen hatte.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Den Ärzten der Y.___ war die Vornahme der von der IV-Stelle ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">forderten Beurteilung nur beschränkt möglich. Bereits die ausführliche Anam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neseerhebung scheiterte an der erheblichen Sprachbarriere (Urk. 6/41). Sodann lässt sich dem Bericht vom 16. Februar 2016 klar entnehmen, dass sie eine (quantitative) Einschränkung der Arbeitsfähigkeit aus psychiatrischer Sicht nicht für ausgeschlossen hielten. Sie beobachteten eine depressive Stimmungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lage, welche im Vordergrund stand, und empfahlen vorrangig eine Vorstellung bei einem Psychiater (Urk. 6/40/3). Bei dieser Sachlage hätte sich eine psychiat</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rische Untersuchung des Beschwerdeführers aufgedrängt. Eine solche fand aber nicht statt.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. Z.___ hatte zwar angegeben, die Situation sei unverändert (Urk. 6/20/2, Urk. 6/20/5). Dabei ist indes zu beachten, dass er Allgemeinmediziner ist und daher eine Verschlechterung aus psychiatrischer Sicht dennoch nicht ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlossen erscheint. Ferner hat auch er im ärztlichen Zeugnis vom 24. April 2014 neu unter anderem Depressionen angegeben (Urk. 6/12/1), wohingegen er bei der erstmaligen Beurteilung des Rentenanspruchs einzig die Epilepsie als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit aufgeführt hatte und sich in seinem Bericht vom 18. Dezember 2011 auch bei den Diagnosen ohne Auswir</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kung auf die Arbeitsfähigkeit keine psychische Erkrankung fand (Urk. 6/6/1). Insgesamt ist vor diesem Hintergrund nicht mit überwiegender Wahrscheinlich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit ausgeschlossen, dass eine psychische Erkrankung mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit hinzugetreten ist oder sich in relevanter Weise verschlechtert hat. In Übereinstimmung damit erachtete auch Dr. A.___ weitere Abklärungen für angezeigt (Urk. 6/44/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">4.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach dem Gesagten steht der für die Beurteilung relevante Sachverhalt auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund der nur unzureichend durchführbaren Anamneseerhebung durch Ärzte der Y.___ und der fehlenden Abklärungen auf psychiatrischem Gebiet nicht rechtsgenüglich fest, so dass eine Beurteilung des Leistungsbegehrens nicht möglich ist. Die erwerblichen Ressourcen sind unter Einbezug der gesam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten gesundheitlichen Beeinträchtigungen festzustellen. Da die Beschwerdegeg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nerin den Sachverhalt ungenügend abgeklärt und das Leistungsbegehren ohne ausreichende materielle Prüfung abgelehnt hat, ist die Angelegenheit zur weite</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Abklärung sowie zur neuen Entscheidung an die IV-Stelle zurückzuweisen (vgl. E. 1.5 vorstehend). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In diesem Sinn ist die Beschwerde gutzuheissen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen geht, ist das Verfahren kostenpflichtig. Die Gerichtskosten sind nach dem Verfahrens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">aufwand unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1‘000.-- festzulegen (Art. 69 Abs. 1</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bis</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> IVG) und auf Fr. 600.-- anzusetzen. Nach ständiger Rechtsprechung gilt die Rückwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sung der Sache an die Verwaltung zur weiteren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Abklärung und neuen Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gung als vollständiges Obsiegen (BGE 137 V 57 E.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.2),</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> weshalb die Kosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 11. Mai 2016 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen wird, damit diese, nach erfolgter Abklärung im Sinne der Erwägungen, über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Gerichtskosten von </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Fr. 600</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">.-- werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der Beschwerdegegnerin </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">auferlegt.</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Rech</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">nung und Einzahlungsschein werden </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">der </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechts</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">kraft zugestellt.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">X.___</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoEinzug"><span class="Normal Dispotext DispoEinzug">sowie an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span></p><p></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Die VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>GrünigWidmer</p><p></p></div> </div></body></html>