<!DOCTYPE html> <html lang="de"><head><meta charset="utf-8"/></head><body><div class="cell small-12 contentContainer printArea"> <div><table><tr><td colspan="2"><p class="Normal Heading1"><span id="_GoBack"></span><span class="Normal Heading1">Sozialversicherungsgericht</span></p><p class="Normal Heading1"><span class="Normal Heading1">des Kantons Zürich</span></p></td><td><p class="Normal Heading1"></p></td></tr><tr><td><p class="Normal Heading1"><br/></p></td><td colspan="2"><p><span>BV.2014.00098</span></p><p><br/></p><p><br/></p><p></p></td></tr></table><p><br/></p><p>IV. Kammer</p><p>Sozialversicherungsrichter Hurst, Vorsitzender</p><p>Sozialversicherungsrichter Vogel</p><p>Ersatzrichterin Bänninger Schäppi</p><p>Gerichtsschreiber Hübscher</p><p class="Normal Heading2"><span class="Normal Heading2">Urteil vom 16. September 2016</span></p><p class="Normal StandardEinzug"><span class="Normal StandardEinzug">in Sachen</span></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">X.___</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Klägerin</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Elisabeth Tribaldos</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">schadenanwaelte.ch</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Rain 41, 5000 Aarau</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">gegen</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><br/></p><p class="Normal StandardFett RubrumFett"><span class="Normal StandardFett RubrumFett">Sammelstiftung Vita</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Hagenholzstrasse 60, 8050 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Beklagte</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">vertreten durch Rechtsanwältin Eva Pouget-Hänseler</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Buis Bürgi AG</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><span class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug">Mühlebachstrasse 8, Postfach 672, 8024 Zürich</span></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p class="Normal StandardEinzug RubrumEinzug"><br/></p><p><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Sachverhalt:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die 1962 geborene X.___ absolvierte nach der Grund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schule in Y.___ keine Berufsausbildung, sondern arbeitete ab 1975 als Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">duk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tionsmitarbeiterin, namentlich in einer Kartonagenfabrik (Urk. 11/20/1, Urk. 11/32/3). Nach einer Saisonniertätigkeit als Haus- und Zimmermädchen in einem Hotel in Z.___ im Jahr 1987, reiste sie im folgenden Jahr zusammen mit ihrem Ehemann in die Schweiz ein, wo sie anfänglich im Haushalt tätig war und die 1983 und 1989 geborenen Kinder betreute und später als Küchenge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fin, Hausdienstangestellte und Zimmermädchen arbeitete (Urk. 11/1/1, Urk. 11/20/1, Urk. 11/20/6, Urk. 11/32/3). Sie war sodann ab 10. Januar 2005 bei der A.___ AG in einem Pensum von 35 Stunden pro Woche als Raumpflegerin angestellt und war in dieser Eigenschaft bei der Sammelstiftung </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Vita berufsvorsorgeversichert (Urk. 11/4/1-2, Urk. 9/2, Urk. 10/15-16). Ihre Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ärztin, Dr. med. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">, Allgemeine Medizin, attestierte ihr ab 24. Feb</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ru</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ar 2011 aufgrund akuter Lumbago mit degenerativen Zeichen eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit (vgl. Urk. 11/4/8, Urk. 11/3/5). Das Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hält</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nis mit der A.___ AG wurde per 31. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2011 (letzter effektiver Arbeitstag: 10. März 2011) aufgelöst (Urk. 11/4/1). Hernach bezog X.___ ab 1. Februar 2012 während der zweijährigen Rahmen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist Taggelder der Arbeitslosenversicherung (vgl. Urk. 11/27/1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___ meldete sich am 16. September 2011 bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zum Leistungsbezug an (Urk. 11/1-2). Gestützt auf die medizinischen und beruflichen Abklärungen, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ins</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sondere das von der Krankentaggeldversicherung eingeholte Gutachten von</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Dr. med. C.___, Facharzt FMH für Innere Medi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zin, speziell Rheumaer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">krankungen, vom 22. September 2011 (Urk. 11/3/5-10), lehnte die IV-Stelle das Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gehren mit Verfügung vom 19. März 2012 ab (Urk. 11/9). Auf das erneute Leistungsbegehren der Versicherten vom 5. Juli 2012 (Urk. 11/12) trat die IV-Stelle mit Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fügung vom 21. September 2012 mit der Begründung, dass eine Veränderung der tatsächlichen Verhältnisse seit Erlass der letzten Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gung nicht glaubhaft dargelegt worden sei, nicht ein (Urk. 11/17). Auf Neuan</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">meldung vom 21. Februar 2013 (Urk. 11/22-23) hin sprach die IV-Stelle, ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stütz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">t auf die orthopädische Untersuchung durch ihren Regionalen Ärztlichen Dienst (RAD) vom 14. Juni 2013 (Urk. 11/32), der Versicherten mit Verfügung vom 25. Oktober 2013 mit Wirkung ab 1. August 2013 eine ganze Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente zu (Urk. 11/38 und Urk. 11/40).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">In der Folge wandte sich </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">X.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> mit einem vom 25. Okto</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ber 2013 datierten Schreiben an den Rückversicherer der Sammel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung Vita und beantragte die Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung einer Rente der beruflichen Vorsorge (Urk. 10/14). Dieser lehnte das Leistungsbegehren von X.___ am 12. März 2014 mit der Begründung ab, dass die Verschlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung des Gesundheitszustandes acht Monate nach dem Ende des Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisses mit der A.___ AG per 31. Oktober 2011 eingetre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten und der zeitliche Zusammenhang mithin unterbrochen worden sei (Urk. 10/16).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Am 23. Dezember 2014 erhob X.___ Klage gegen die Sammelstiftung Vita und liess beantragen, dass die Beklagte zu verpflichten sei, ihr mindestens Fr. 6‘896.-- pro Jahr, das heisse Fr. 574.60 pro Monat, ab 24. Februar 2011, zuzüglich 5 % Verzugszins ab Klageanhebung zu bezahlen (Urk. 1 S. 2). Die Beklagte beantragte mit Klageantwort vom 3. März 2015 Abwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sung der Klage (Urk. 8 S. 2, unter Beilage von Urk. 9/1-3, Urk. 10/1-16 so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie der IV-Akten [Urk. 11/1-40]). Die Parteien hielten replicando (Urk. 16) und duplicando (Urk. 21) jeweils an ihren Anträgen fest. Mit Verfügung vom 17. November 2015 wurde der Klägerin eine Kopie der Duplik der Beklagten vom 16. November 2015 (Urk. 21) zugestellt (Urk. 22).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Auf die Vorbringen der Parteien und die Akten wird, soweit erforderlich, in den nachfolgenden Erwägungen eingegangen.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Das Gericht</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> zieht in Erwägung:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">1.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Gemäss Art. 73 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lassenen und Invalidenvorsorge (BVG) bestimmt sich der Gerichtsstand nach dem schwei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zerischen Sitz oder Wohnsitz des Beklagten oder dem Ort des Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">trie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bes, bei dem der Versicherte angestellt worden war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Beklagte hat ihren Sitz in Zürich (Urk. 2/1). Das angerufene Gericht ist für die Beurteilung der Klage örtlich und sachlich zuständig. </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 24 Abs. 1 BVG hat der Versicherte Anspruch auf eine volle Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rente, wenn er im Sinne der Invalidenversicherung mindestens zu 70 %, auf eine Drei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">viertelsrente, wenn er mindestens zu 60 %, auf eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte und auf eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 % invalid ist. Gemäss Abs. 1 von Art. 26 BVG gelten für den Beginn des An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">spruchs auf Invalidenleistungen sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung (Art. 29 IVG). Die Invaliden</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">leistungen nach BVG werden von derjenigen Vorsorgeeinrichtung geschuldet, welcher die den Anspruch erhebende Person bei Eintritt des versicherten Ereig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nisses angeschlossen war. Im Bereich der obligatorischen beruflichen Vorsorge fällt dieser Zeitpunkt nicht mit dem Eintritt der Invalidität nach IVG, sondern mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit zusammen, deren Ursache zur Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tät geführt hat (vgl. Art. 23 BVG). Auf diese Weise wird dem Umstand Rech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nung getragen, dass die versicherte Person meistens erst nach einer längeren Zeit der Arbeitsunfähigkeit (nach einer Wartezeit von einem Jahr gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG in Verbindung mit Art. 26 BVG) invalid wird. Damit näm</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lich der durch die zweite Säule bezweckte Schutz zum Tragen kommt, muss das Invaliditätsrisiko auch dann gedeckt sein, wenn es rechtlich gesehen erst nach einer langen Krankheit eintritt, während welcher die Person unter Um</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ständen aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist und daher nicht mehr dem Obligatorium unterstanden hat (BGE 123 V 262 E. 1b, 121 V 97 E. 2a, 120 V 112 E. 2b, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Nach Art. 23 BVG versichertes Ereignis ist einzig der Eintritt der relevanten Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">beitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähigkeit, unabhängig davon, in welchem Zeitpunkt und in welchem Masse daraus ein Anspruch auf Invalidenleistungen entsteht. Die Versicher</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">eigenschaft muss nur bei Eintritt der Arbeitsunfähigkeit gegeben sein, da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gegen nicht notwendigerweise auch im Zeitpunkt des Eintritts oder der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlimme</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rung der Invalidität. Diese wörtliche Auslegung steht in Einklang mit Sinn und Zweck der Bestimmung, nämlich denjenigen Arbeitnehmerinnen und Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nehmern Versicherungsschutz angedeihen zu lassen, welche nach einer länge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren Krankheit aus dem Arbeitsverhältnis ausscheiden und erst später invalid werden. Für eine einmal aus </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> während der Versicherungsdauer aufge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tretene </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Arbeitsunfähigkeit geschuldete Invalidenleistung bleibt die Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">einrichtung somit leistungspflichtig, selbst wenn sich nach Beendigung des Vorsorgever</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hältnisses der Invaliditätsgrad ändert. Entsprechend bildet denn auch der Weg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fall der Versicherteneigenschaft kein Erlöschungsgrund (Art. 26 Abs. 3 BVG e contrario; BGE 123 V 262 E. 1a, 118 V 35 E. 5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">neh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mer beim Eintritt der Arbeitsunfähigkeit angeschlossen war, für das erst nach Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">endigung des Vorsorgeverhältnisses eingetretene Invaliditätsrisiko aufzu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men hat, ist sodann erforderlich, dass zwischen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">di</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130 V 270 E. 4.1). In sachlicher Hinsicht liegt ein solcher Zusammenhang vor, wenn der der Invalidität zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen der</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">selbe ist, der zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat. Sodann setzt die Annahme </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">eines engen zeitlichen Zusammenhangs voraus, dass die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherte Person nach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Eintritt der Arbeitsunfähigkeit nicht während längerer Zeit wieder ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beitsfähig wurde. Die frühere Vorsorgeeinrichtung hat nicht für Rück</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fälle oder Spätfolgen einer Krankheit einzustehen, die erst Jahre nach Wiederer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">langung der vollen Arbeitsfähigkeit eintreten. Demnach darf nicht bereits eine Unterbre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chung des zeitlichen Zusammenhangs angenommen werden, wenn die Person bloss für kurze Zeit wieder an die Arbeit zurückgekehrt ist. Ebenso wenig darf die Frage des zeitlichen Zusammenhangs zwischen Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit und In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">validität in schematischer (analoger) Anwendung der Regeln von Art. 88a Abs. 1 der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ord</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung über die Invalidenversicherung (IVV) beurteilt wer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den, wonach eine an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spruchsbeeinflussende Verbesserung der Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">werbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit in je</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Fall zu be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rücksichtigen ist, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich andauern wird. Zu berücksichtigen sind vielmehr die gesamten Umstände des konkreten Einzel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">falles, namentlich die Art des Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitsschadens, dessen prognostische ärztliche Beurteilung und die Beweggründe, die die versicherte Person zur Wiederaufnahme der Ar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">beit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lasst haben (BGE 123 V 262 E. lc, 120 V 112 E. 2c/aa und 2c/bb mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Ferner ist darauf hinzuweisen, dass zwar f</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ür den Eintritt der Arbeitsunfähigkeit im Sinne von </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Art. 23 lit. a BVG</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Einbusse an funktionellem Leistungsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mö</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen im bisherigen Beruf massgeblich</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ist; sie ist relevant, wenn sie min</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">destens 20</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> %</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> beträgt und sich auf das Arbeitsver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">hältnis sinnfällig auswirkt oder ausge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkt hat. Der zeitliche Zusammenhang zur später eingetretenen Invalidi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tät als weitere Voraussetzung für den Anspruch auf Invalidenleistungen der damaligen Vorsorgeeinrichtung beurteilt</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> sich hin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegen nach der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">un</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> res</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pek</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tive Arbeitsfähigkeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> in einer der ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlichen Beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">träch</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tigung ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">passten zumutbaren </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Tätigkeit. Diese Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schäftigung muss</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zogen auf die an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stammte Arbeit die Erzielung eines rentenausschliessenden Einkommens erlau</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ben</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (BGE 134 V 20 E. 5.3</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">2.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Aus der engen Verbindung zwischen dem Recht auf eine Rente der Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">den</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sicherung und demjenigen auf eine Invalidenleistung nach BVG ergibt sich, dass der Invaliditätsbegriff im obligatorischen Bereich der be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ruf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Vorsorge und in der Invalidenversicherung grundsätzlich der gleiche ist (BGE 123 V 269 E. 2a, 120 V 106 E. 3c, je mit Hinweisen).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Praxisgemäss sind daher die Vorsorgeeinrichtungen im Bereich der gesetzlichen Mindestvorsorge (Art. 6 BVG) an die Feststellungen der IV-Organe (Eintritt der invalidisierenden Arbeitsunfähigkeit, Eröffnung der Wartezeit, Festsetzung des </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Invaliditätsgrades) gebunden, soweit die IV-rechtliche Betrachtung aufgrund einer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> gesamthaften Prüfung der Akten nicht als offensichtlich unhaltbar er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">scheint (BGE 126 V 309 E. 1 in fine). Diese Konzeption fusst auf der Über</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">legung, die Organe der (obligatorischen) beruflichen Vorsorge von eigenen auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">wän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">digen Abklärungen freizustellen, und gilt nur bezüglich Feststellungen und Beurtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">lungen der IV-Organe, welche im invalidenversicherungsrechtlichen Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">fahren für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dend waren (BGE 132 V 1 E. 3.2). So hat beispielsweise eine verspätete Anmeldung zum Leistungsbezug bei der Invalidenversicherung rechtspre</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">chungsgemäss die freie Überprüfbarkeit des leistungserheblichen Sachverhaltes durch die Vorsor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">richtung beziehungsweise das Berufsvor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">sorgegericht zur Folge (Urteil des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">desgerichts 9C_49/2010 vom 23. Februar 2010 E. 2.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Diese Bindungswirkung setzt voraus, dass die Vorsorgeeinrichtung (spätestens) ins Vorbescheidverfahren (Art. 73</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug"> IVV) einbezogen und ihr die Rentenverfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">gung formgültig eröffnet wurde (Urteil des Bundesgerichts 9C_81/2010 vom 16. Juni 2010 E. 3.1, mit Hinweisen). Dem BVG-Versicherer steht ein selbstän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">diges Beschwerderecht im Verfahren nach IVG zu. Unterbleibt ein solches Ein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">beziehen der Vorsorgeeinrichtungen, ist die IV-rechtliche Festsetzung des Inva</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">li</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ditätsgrades (grundsätzlich, masslich und zeitlich) berufsvorsorgerechtlich nicht </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">verbindlich (BGE 130 V 270 E. 3.1).</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">Stellt die Vorsorgeeinrichtung auf die invalidenversicherungsrechtliche Betrach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">tungsweise ab, muss sich die versicherte Person diese entgegenhalten lassen, soweit diese für die Festlegung des Anspruchs auf eine Invalidenrente ent</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">schei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">dend war, und zwar ungeachtet dessen, ob der Vorsorgeversicherer im Verfah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ren der Invalidenversicherung beteiligt war oder nicht. Vorbehalten sind jene Fälle, in denen eine gesamthafte Prüfung der Aktenlage ergibt, dass die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungEinzug">ditätsbemessung der Invalidenversicherung offensichtlich unhaltbar war (BGE 130 V 270 E. 3.1).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">2.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Allfällige reglementarische Invaliditätsleistungen der Beklagten richten sich im vorliegenden Fall nach dem Vorsorgeplan der A.___ AG, D.___, so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wie dem Vorsorgereglement der Sammel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stiftung Vita, Zürich, Ausgabe 1/2011 (Urk. 9/2). Der Invaliditätsbegriff wird in Ziff. 4.6.1 des Vorsorgereglements ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">stützt auf Art. 8 des Bun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">desgesetzes über den Allgemeinen Teil des Sozialver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherungsrechts (ATSG), mithin gleich wie in der Invalidenver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherung (Art. 4 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">IVG) und im obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gatorischen Bereich der beruflichen Vorsorge (E. 2.4 vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">hend</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">) definiert. Ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weichend davon sind gemäss Vorsorgereglement jedoch be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">reits bei einer Teilin</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validität von 25 % Invaliditätsleistungen geschuldet. Der Anspruch auf die ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sicherten Leistungen entsteht, nachdem die versicherte Person länger als die festgelegte Wartefrist ganz oder teil</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">weise erwerbsunfähig gewesen ist. Die Er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">werbsunfähigkeit wird im Reglement wie in Art. 7 ATSG umschrieben, </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">dem</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">nach als durch Beeinträchtigung der körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lichen, geistigen oder psychi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"> Gesundheit verursachter und nach zumutbarer Behandlung und Eingliederung verbleibender ganzer oder teilweiser Verlust der Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">möglichkeiten auf dem in Betracht kommenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt (Urk. 9/2). Im Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">plan der A.___ AG, D.___, wurde stipuliert, dass die Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist für die Invaliditätsleistungen 24 Monate beträgt (Urk. 9/2). In Ziff. 4.6.1 des Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">gereglements wird sodann festgehalten, dass, falls die versicherte Person ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">wechslungsweise erwerbsfähig und erwerbsunfähig und die Perioden der vollen Erwerbsfähigkeit nicht länger als ein Jahr dauern, Perio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">den der Erwerbsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">keit aus gleicher Ursache zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sammengezählt und an die Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist ange</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">rechnet werden. Dauert die volle Erwerbsfähigkeit mehr als ein Jahr, so be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ginnt die Warte</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">frist erneut zu laufen (Urk. 9/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">3.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">Die Klägerin lässt im Wesentlichen vorbringen, dass sie bereits am 24. Februar 2011 arbeitsunfähig gewesen sei (Urk. 16 S. 7). Damals sei sie auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">grund ihrer Anstellung bei der A.___ AG bei der Beklagten ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">sichert gewesen (Urk. 1 S. 5). Die Klägerin habe sich sodann am 23. Dezember 2011 mit kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">p</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">lett blockiertem Rücken zu Dr. B.___ begeben. Trotz der von der Hausärztin verabreichten Infiltrationen habe danach aber keine wesentliche Verbesserung des Gesundheitszustandes mehr erreicht werden können. Diese Verschlechterung des Gesundheitszustandes habe schliesslich auch zur Aner</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">kennung der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung der Arbeitsfähigkeit und der In</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">validität durch die Invali</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">denversi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">cherung geführt (Urk. 1 S. 5, 8). Der zeitliche Zusam</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">menhang zwischen der Arbeitsunfähigkeit und der Invalidität sei nicht unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">bro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">chen worden. Aufgrund der Schmerzexazerbation im Dezember 2011 sei es zu einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlechterung des Gesundheitszustandes gekommen, welcher sich nicht mehr gebessert habe (Urk. 16 S. 7). Die IV-Stelle habe den Zeitpunkt der Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">terung nicht näher ab</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">klären müssen (Urk. 16 S. 6). Der Beginn der letztlich zur Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">ren</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">tung füh</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">renden Verschlechterung des Gesundheitszustandes sei im De</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zember 2011 an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend Erwgungen">zusetzen (Urk. 16 S. 10). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Demgegenüber lässt die Beklagte im Wesentlichen ausführen, dass die Verfü</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungen der IV-Stelle nachvollziehbar und schlüssig sowie für die Beklagte ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bindlich seien (Urk. 8 S. 7, Urk. 21 S. 3). Gestützt darauf habe sich der Ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitszu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand der Klägerin erst zu Beginn des Jahres 2013 - mithin nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses mit der A.___ AG - so weit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechtert, dass er sich auf ihre Arbeitsfähigkeit ausgewirkt habe (Urk. 21 S. 3). Aufgrund der vorhandenen Akten sei erstellt, dass die Klägerin selber bis An</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fang 2013 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit ausgehe, was sich auch mit den vorhandenen Arztberichten weitestgehend decke (Urk. 21 S. 5-6). Die Klägerin habe sich ab Herbst 2011 bei der Arbeitslosenkasse als zu 100 % ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittlungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig gemeldet (Urk. 8 S. 7). Erst ab Februar 2013 habe sich die Klägerin nur noch als zu 50 % arbeitsfähig erachtet (Urk. 8 S. 7-8, Urk. 21 S. 6). Aufgrund der gesamten Umstände sei von einer Unterbrechung des er</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">for</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">derlichen zeitli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chen Zusammenhangs zwischen der Arbeitsunfähigkeit im Rah</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men der Tätigkeit bei der A.___ AG und der Invalidität auszugehen (Urk. 8 S. 7, Urk. 21 S. 8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Mit Blick auf die Neuanmeldung vom 21. Februar 2013 (Urk. 11/22) konnte ein Anspruch auf eine Rente der Eidgenössischen Invalidenversicherung frühestens im August 2013 entstehen (Art. 29 Abs. 1 IVG). Damit war für die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lediglich der Verlauf der gesundheitlich bedingten Arbeitsunfähigkeit ab 1. August</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2012 (Beginn der einjährigen Wartezeit im Hinblick auf den frühest</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">möglichen Zeitpunkt des Leistungsbeginns) relevant (Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG). Feststellungen und Beurteilungen der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle hinsichtlich weiter zurücklie</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Zeiten vermögen deshalb keine Bindungswirkung zu entfalten.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In den Akten lassen sich folgende entscheidrelevante medizinische Unterlagen finden:</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. B.___ hat in die Krankenkarte der Krankentaggeldversiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rung der A.___ AG, der Schweizerischen National-Versicherungs-</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Gesellschaft AG </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">(nachfolgend: National</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">, vom 24. Februar 2011 bis 31. Oktober 2011 eine 100%ige Arbeitsun</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit der Klägerin eingetragen (Urk. 11/4/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im ärztlichen Zeugnis zuhanden der National vom 9. Mai 2011 nannte Dr.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> die Diagnose akute Lumbago bei degenerativen Zeichen (wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gegeben im Gutachten von Dr. C.___ vom 22. September 2011, Urk. 11/3/5).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In ihrem Bericht zuhanden der National vom 21. Juli 2011 führte Dr. B.___ sodann aus, dass sich die Klägerin bei der Untersuchung vom 27. Juni 2011 ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sundheitlich stabil präsentiert habe. Die einzigen Probleme kämen von Seiten </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">der Lendenwirbelsäule (LWS). Bei den bildgebenden Untersuchungen vom 22. März</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> 2011 (ap und seitlich) hätten sich ausgeprägte degenerative Verän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungen (dif</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fuse Verkalkungen der Bandscheiben und Fehlhaltung) gezeigt. Eine Rückkehr an diesen Arbeitsplatz - bei der A.___ AG - sei nicht denk</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar. Eine andere, der Klägerin zumutbare Arbeit sei möglich, diese solle vom Vertrauensarzt festgelegt werden (wiedergegeben im Gutachten von Dr. C.___ vom 22. September 2011, Urk. 11/3/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Alsdann nannte Dr. B.___ im Bericht an die IV-Stelle vom 30. Oktober 2011 als Diagnosen mit Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit ein seit 24. Februar 2011 bestehendes chronisches Panvertebralsyndrom, eine bekannte Erhöhung der Transaminasen sowie ein cervicospondylogenes Schmerzsyndrom links (Urk. 11/3/1). Die Klägerin sei in der zuletzt ausgeübten Tätigung als Reini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gungskraft seit 24. Februar 2011 bis auf weiteres zu 100 % arbeitsunfähig (Urk. 11/3/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im bei der IV-Stelle am 8. April 2013 eingegangen Arztbericht führte Dr. B.___ namentlich aus, dass rein theoretisch eine 30%ige Arbeitstätigkeit der Klägerin sinnvoll wäre. Die Klägerin könne jedoch nur auf Tischhöhe arbei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten. Diese Tätigkeit solle nicht repetitiv sein und die Klägerin müsse Pausen einlegen können (Urk. 11/30/3).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Des Weiteren schrieb Dr. B.___ der Rechtsvertreterin der Klägerin am 6. September 2014, dass die Klägerin von 2010 bis schliesslich zur wiederholten Überweisung an die Klinik E.___ vom 16. Januar 2012 stets zu 100 % arbeitsunfähig gewesen sei, da sie starke Schmerzen gehabt habe und immer noch habe. Die Klägerin sei am 23. Dezember 2011 mit komplett blockiertem Rücken in ihrer Praxis erschienen (Urk. 2/6).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. C.___ stellte im Gutachten für die National vom 22. September 2011 die Diagnosen chronisches Panvertebralsyndrom begleitet von Arm- und Bein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schmer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zen beidseits bei hyperostotischer Spondylose der Brustwirbelsäule (BWS)</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> (DISH) und leichten degenerativen Veränderungen der LWS, seit 2007 wieder</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">holt erhöhte Gamma-Glutamyl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">transferase (GGT) und Gamma-Gluta</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">myltrans</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pepti</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dase (GTP) unklarer Genese (medikamentös/diätisch) sowie Adipositas (Urk. 11/3/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Der Klägerin seien leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten stehend, gehend, sitzend und auch mit vereinzeltem Bücken und Heben von Lasten bis 10 kg zu 100 % zumutbar (Urk. 11/3/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.4</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dem Bericht von Dr. med. F.___, Oberarzt Rheumatologie an der Klinik E.___, vom 21. Juni 2012 ist unter anderem die Diagnose chronisches lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">spondy</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">genes Schmerzsyndrom mit/bei Schmerzausstrahlung nach gluteal rechts, radi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ologisch Spondylarthrosen Lendenwirbelkörper (LWK) 3 - Sakral</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirbel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">körper (SWK) 1 beidseits, keinen Hinweisen auf das Vorliegen einer Spondyl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arthropa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">thie zu entnehmen. Bei der Klägerin bestünden schon seit über zwei Jahren be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lastungsabhängige und tieflumbale Rückenschmerzen. Seit eini</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Monaten seien diese stark exazerbiert (Urk. 11/11/1). Die Klägerin sei schon vorgängig auf der Wirbelsäulenchirurgie mittels Röntgenbild und MRI abgeklärt worden. Dort hätten sich vor allem Spondylarthrosen der unteren LWS-Seg</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mente ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zeigt. Es hätten sich keine Hinweise auf eine relevante radikuläre Kom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pression oder Spondylarthropathie finden lassen (Urk. 11/11/2).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Im Bericht vom 11. Dezember 2012 hielt Dr. F.___ fest, dass eine erneute Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sultation bei dem schon abgeklärten lumbospondylogenen Schmerzsyndrom erfolgt sei. Wie schon festgehalten, bestünden keine Hinweise auf eine lumbo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">radikuläre Schmerzgenese oder auch eine entzündlich rheumatologische Pro</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">b</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">le</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matik (Urk. 11/30/16). Sicherlich bestünden die schon beschriebenen Spon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dyl</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arth</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rosen der unteren Segmente, diese könnten aber nicht das gesamte Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mass der Beschwerden erklären. Aufgrund des Verlaufs müsse nun von einer chroni</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zierten Schmerzproblematik ausgegangen werden, mit aktuell auch deutlicher Schmerzausweitung (Urk. 11/30/17).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. F.___ führte im Bericht vom 8. Februar 2013 sodann aus, dass weiterhin ein ausgeprägtes und chronifiziertes thorakales und lumbales Schmerzsyndrom bestehe, welches praktisch therapierefraktär sei (Urk. 11/30/14). Aus rein rheu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">matologischer Sicht bestehe zumindest anamnestisch eine Verschlechterung der Schmerzproblematik mit auch gescheitertem Arbeitsversuch. Medizinisch-theo</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">retisch sei kaum von einer raschen und relevanten Verbesserung der Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">problematik auszugehen. Somit sei von einer Restarbeitsfähigkeit von aktuell maximal 50 % für eine leichte körperliche Tätigkeit auszugehen (Urk. 11/30/15).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">5.1.5</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">RAD-Arzt Dr. med. G.___, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie, führte in seinem Untersuchungsbericht vom 19. Juni 2013 als Diagnose mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine massiv schmerzhafte Bewegungseinschränkung der gesamten BWS und LWS bei aktenkundig be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ste</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">henden degenerativen Veränderungen sowie aktuell dringen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dem Verdacht auf aktivierte Facettenarthropathie der unteren LWS-Segmenten an. Als Diag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nosen ohne Aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wirkungen auf die Arbeitsfähigkeit nannte er ein reaktives Cervical</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">syndrom mit Bewegungsein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schränkung der Halswirbelsäule (HWS) so</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wie eine Hepatopathie unklarer Ätiologie (Urk. 11/32/8).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Dr. G.___ hielt sodann fest, dass unter Berücksichtigung insbesondere der beiden Arztberichte der Klinik E.___/Abteilung Rheumatologie vom 21. Juni 2012 und 8. Februar 2013 aufgrund des offenkundig akut exazerbierten Schmerz</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bildes bei nachgewiesenen degenerativen Veränderungen der LWS die Angaben der Klinik E.___ (Arbeitsfähigkeit 50 %) beziehungsweise der Hausärztin Dr. B.___ (Arbeitsunfähigkeit 70 %) im Moment (RAD-Untersuchung vom 14. Juni 2013) definitiv nicht mehr zutreffend seien. Die Klägerin sei in ihrer bisheri</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gen Tätigkeit als Reinigungskraft, aber auch in jeder anderen Tätigkeit, seit dem 14. Juni 2013 zu 100 % arbeitsunfähig. Für den zurückliegenden Zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">raum ab Juni 2012 müsse von einer maximal 50%igen Arbeitsfähigkeit aus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gangen werden. Dementsprechend habe sich der Gesundheitszustand seit März (Bericht der Hausärztin) ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlech</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tert (Urk. 11/32/8). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1</span><span> </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.1</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Hausärztin Dr. B.___ attestierte der Klägerin ab 24. Februar 2011 eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit in der angestammten Tätigkeit als Reinigungskraft (Urk. 11/4/8). In ihrem Bericht vom 21. Juli 2011 an den Krankentaggeldver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">si</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">cherer führte sie indes aus, dass der Klägerin trotz der geklagten Rückenbe</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schwerden eine adaptierte Tätigkeit möglich sei, und wies darauf hin, dass das Zumutbarkeitsprofil vom Vertrauensarzt des Versicherers festzulegen sei (Urk. 11/3/6). Am 19. September 2011 wurde die Klägerin von Dr. C.___ im Auftrag des vertrauensärztlichen Dienstes des Taggeldversicherers gutachterlich untersucht (Urk. 11/3/5). Gestützt auf die erforderlichen allseitigen Unter</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">su</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">chungen (Urk. 11/3/7-8), in Kenntnis der relevanten medizinischen Vorakten (Urk. 11/3/5-6) und unter Berücksichtigung der geklagten Beschwerden (Urk. 11/3/6-7) legte er in nachvollziehbarer Weise dar, dass der Klägerin leichte bis mittelschwere körperliche Tätigkeiten stehend, gehend, sitzend und mit ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">einzeltem Bücken und Heben von Lasten bis 10 kg zu 100 % zumutbar seien (Urk. 11/3/8-9). Wenn die Hausärztin in der Folge - ohne sich mit dem Gutach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten auseinanderzusetzen - in ihrem Bericht an die IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle vom 31. Oktober 2011 ausführt, leichte wechselbelastende Tätigkeiten seien der Versicherten wegen notwendigen Pausen bloss im Umfang von ungefähr 50 % möglich (Urk. 11/3/4), vermag dies die gutachterliche Beurteilung nicht in Frage zu </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellen. Unbehelflich ist sodann, wenn die Hausärztin Einschränkungen des Kon</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zentrations- und Auffassungsvermögens sowie der psychischen Belast</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bar</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit attestiert, ohne einen Verdacht auf das Vorliegen einer psychischen Krank</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heit zu äussern respektive die Überweisung an eine Fachärztin oder einen Fach</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">arzt zu veranlassen (vgl. Urk. 11/3/1-4). Es ist daher mit dem im Sozial</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">versiche</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">recht massgebenden Beweisgrad der überwiegenden Wahr</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichkeit erstellt, dass der Klägerin seit spätestens Juli 2011 eine adaptierte Tätig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keit mit dem von Dr. C.___ formulierten Zumutbarkeitsprofil zu 100 % zu</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mutbar war.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Klägerin macht weiter geltend, dass es in der Folge ab 23. Dezember 2011 zu einer Verschlimmerung der Rückenbeschwerden gekommen sei (Urk. 1 S. 3), und legt dazu das Schreiben ihrer Hausärztin vom 6. September 2014 auf. Dr. B.___ führte darin im Widerspruch zu ihren früheren Berichten aus dem Jahr 2011 aus, dass die Klägerin ab 2010 "stets 100 % arbeitsunfähig" gewesen sei, "da sie starke Schmerzen hatte und immer noch hat". Am 23. Dezember 2011 habe sie sich mit "komplett blockiertem Rücken" in ihrer Praxis vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellt. Sie habe Voltaren 75 mg "notfallmässig" spritzen müssen, damit sich die Patientin "überhaupt noch" habe bewegen können (Urk. 2/6). Entgegen der Auf</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fassung der Klägerin lässt sich mit dem erwähnten Bericht ihrer Hausärztin nicht mit dem erforderlichen Beweisgrad erstellen, dass sich ihr Gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">zustand im Dezember 2011 verschlechtert haben sollte. Die Klägerin, welche bereits vor Auflösung des Arbeitsverhältnisses mit der A.___ AG bloss einer ausserhäuslichen Erwerbstätigkeit mit einem Pensum von rund 80 % nachgegangen war, meldete sich am 1. Februar 2012 bei der Arbeitslosen</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">kasse zum Bezug von Taggeldleistungen an und gab eine Vermittlungsfähigkeit von 80 % an. Eine Einschränkung der Vermittlungsfähigkeit aus gesund</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">heitlichen Gründen gab sie erst per Februar 2013 an und reichte dem zustän</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">digen Regio</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">na</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">len Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) das entsprechende Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähig</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">keits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">attest ihrer Hausärztin vom 31. Januar 2013 ein (Urk. 11/27). Entsprechend kann</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> ohne weiteres davon ausgegangen werden, dass die Klägerin ihre Haus</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ärztin am </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">23. Dezember 2011 aufgrund einer vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">übergehenden und behandel</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">baren Erschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nung aufgesucht hatte, welche nicht geeignet war, ihre Arbeitsfä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">higkeit für eine rückenadaptierte Tätigkeit an</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dauernd zu beein</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">trächtigen. Dies steht im Einklang mit der Beurteilung der IV</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Stelle, welche mit Verfügung vom 19. März 2012 einen Rentenanspruch der Klägerin verneinte, da ihr eine adap</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">tierte Tätigkeit ohne weitere Einschränkung zumutbar sei und sie ein renten</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ausschliessendes Einkommen erzielen könne (Urk. 11/9).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.2</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">In der Folge begab sich die Klägerin in die Klinik E.___, wo in deren Abtei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lung für Wirbelsäulenchirurgie bildgebende Untersuchungen durchgeführt wurden und die Klägerin am 12. Juni 2012 von Dr. F.___ untersucht wur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">de. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Da</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">nach empfahl Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">F.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> der Klägerin in seinem Bericht vom 21. Juni 2012 die</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> Wiederaufnahme der Physiotherapie. Eine Arbeitsunfähigkeit attestierte er ihr allerdings nicht. Ebenso wenig sprach er von einer Verschlechterung der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">funde (vgl. Urk. 11/11). Auf die Beurteilung von RAD-Arzt Dr. G.___, welcher in seinem Bericht vom 19. Juni 2013 - unter Hinweis auf diesen Bericht der Klinik E.___ - ausführte, dass ab Juni 2012 von einer maximal 50%igen Arbeitsfähigkeit der Klägerin in einer Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">weisungstätigkeit auszugehen sei (Urk. 11/32/8), kann mangels eines echtzeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">lichen Arbeitsunfähigkeitszeugnisses daher nicht abgestellt werden (vgl. Ur</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">teil des Bundesgerichts 9C_420/2015 vom 26. Januar 2016 E. 4.2.1 mit weiteren Hinweisen). Im Übrigen war die Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerin auch in dieser Zeit bei der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">losenversicherung für leichte bis maxi</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mal </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">mittelschwere körper</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Tätigkeiten als vermittlungsfähig gemeldet (vgl.</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Urk. 11/18/1). Erst nach der Konsultation bei Dr. </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">B.___</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> vom 31. Januar 201</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">3 attestierte diese der Klägerin eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit (Urk. 11/18/3). In seinem Bericht vom 8. Februar 2013 hielt Dr. F.___ sodann fest, dass aus rein rheumatologischer Sicht „zumindest anamnestisch eine Ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">schlechterung der Schmerzproblematik mit auch gescheitertem Arbeitsversuch“ bestehe, weshalb er von einer Restarbeitsfähigkeit der Klägerin von aktuell ma</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ximal 50 % für eine leichte körperliche Tätigkeit ausgehen würde (Urk. 11/30/15). </span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">6.1.3</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Nach dem Gesagten ist zumindest vom Juni 2011 bis Ende Januar 2013 von einer 100%igen Arbeitsfähigkeit der Klägerin in einer Verweisungstätigkeit auszugehen. Die IV-Stelle ermittelte mit Verfügung vom 19. März 2012 im Erwerbs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">bereich durch Einkommensvergleich (Valideneinkommen: Fr. 45‘090.60, Invalidenkommen: Fr. 43‘712.55) einen Invaliditätsgrad von 3 % (Urk. 11/9/2). Somit erlaubte die zumutbarerweise verwertbare Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit der Klägerin ein den Anspruch auf eine Invalidenrente der obliga</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">torischen beruflichen Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorge ausschliessendes Einkom</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">men zu erzielen. Dass die Klägerin diese Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">fähigkeit nicht effektiv ver</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">wertet hat, ist nicht entschei</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">dend (vgl. BGE 134 V 20 E. 6). Damit ist der zeit</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">liche Zusammenhang zwischen dem Eintritt der Arbeits</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">unfähigkeit vom 24. Februar 2011, als die Klä</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gerin noch bei der Be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">klag</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">ten berufs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">vorsorgeversichert war (Sachverhalt E. 1.1 und E. 5.1.2 vorstehend), und der von der IV-Stelle mit Verfügung vom 25. Oktober 2013 (Urk. 11/40) festge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stellten Invalidität unterbrochen worden. Eine Leistungs</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">pflicht der Beklagten aus obli</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">gatorischer beruflicher Vorsorge be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">steht nicht. Weil die Klägerin über ein Jahr erwerbsfähig war, wurde auch die Wartefrist für die reglementarischen Invaliditätsleistungen der Beklagten unterbrochen (E. 2.5 vorstehend). Hernach be</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">stand bei Eintritt der zur Invalidität führenden Arbeitsunfähigkeit kein Vor</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">sorgeverhältnis mit der Beklagten mehr, so dass auch keine reglementa</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">rischen Invaliditäts</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">leistungen geschuldet sind.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">7.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Diese Erwägungen führen zur Abweisung der Klage.</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">8.</span><span> </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">Die Beklagte beantragte keine Prozessentschädigung und </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">in ihrer Funktion als Trägerin der beruflichen Vorsorge</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> steht ihr auch,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> trotz ihres Obsiegens</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">,</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"> keine Prozessentschädigung zu (§ 34 Abs. 2 </span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">GSVGer</span><span class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend">; vgl. statt vieler: BGE 128 V 124 E. 5b).</span></p><p class="Normal Erwgungstext ErwgungHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Das Gericht erkennt:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">1.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Klage</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird abgewiesen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">2.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Das Verfahren ist kostenlos.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">3.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Der Beklagten</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend"> wird keine Prozessentschädigung zugesprochen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span class="Normal Dispotext DispoHngend">4.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Zustellung gegen Empfangsschein an:</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Elisabeth Tribaldos</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Rechtsanwältin Eva Pouget-Hänseler</span></p><p class="Normal Dispotext DispoAufzhlung"><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">- </span><span class="Normal Dispotext DispoAufzhlung">Bundesamt für Sozialversicherungen</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">5.</span><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Gegen diesen Entscheid kann innert </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">30 Tagen</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"> seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundes</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">gesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzu</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend Dispomateriell Kostenfolge Entschdigungsfolge Rechtsmittelbelehrung">stellen.</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><span> </span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweis</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">mittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthal</span><span class="Normal Dispotext DispoHngend">ten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).</span></p><p class="Normal Dispotext DispoHngend"><br/></p><p class="Normal Heading3"><br/></p><p class="Normal Heading3"><span class="Normal Heading3">Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich</span></p><p><br/></p><p>Der VorsitzendeDer Gerichtsschreiber</p><p><br/></p><p><br/></p><p><br/></p><p>HurstHübscher</p><p></p></div> </div></body></html>