Publication: Magyar Közlöny
Issue: MK-1998-34 (Year: 1998, Number: 34)
Era: 1990-2004
Section: Melléklet a 18/1998. (IV. 24.) MKM rendelethez
Paragraph Index: 179

Melléklet a 18/1998. (IV. 24.) MKM rendelethez C) DEUTSCHER MINDERHEITENUNTERRICHT – – NÉMET KISEBBSÉGI OKTATÁS 1.1. Deutsche Sprache und Literatur (an ungarndeutschen Minderheitenschulen mit zweisprachigem Unterricht und mit Unterricht in der Muttersprache) Detaillierte Anforderungen am Ende der 4. Jahrgangsstufe Sprachverständnis und Sprechen Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Deutliches, artikuliertes Sprechen. Reine Artikulation, rhythmisches, deutliches Sprechen z.B. beim Vortragen von Reimen, Gedichten und Zungenbrechern. Richtige Aussprache in der Alltagssprache, beim Lesen und Zitieren. Formen der mündlichen Mitteilung. Erweiterung und Konkretisierung des Wortschatzes. Verstehen und Weitergeben von mündlichen Mitteilungen und Anweisungen. Das Verstehen, Weitergeben und Verwenden von Informationen; fließendes Sprechen. Gesten und Zeichen sprachlich ausdrücken. Verstehen der Anweisungen und Mitteilungen, angemessenes Reagieren. Kommunikation mit dem Partner, in der Gemeinschaft in verschiedenen Situationen. Übung der Redemittel. Dialoge in Alltagssituationen. Teilnahme am Gespräch: Begrüßung, Verabschiedung, Wunsch, Bitte ausdrücken. Übertragung des Dialogs auf verschiedene Situationen. Richtige Verwendung von Frage und Antwort. Sprachliches Darstellen von Beobachtungen und Erlebnissen. Texte zu Bildern und Zeichnungen verfassen. Geschichten und Märchen. Nach gemeinsamer Vorbereitung mit Hilfe des Lehrers Beobachtungen sprachlich darstellen. Über persönliche Erlebnisse, Bilder und Zeichnungen zusammenhängend erzählen. Angefangene Geschichten weiterführen. Geschichten und Märchen szenisch darstellen, vortragen. Beobachtungen und Erlebnisse zusammenhängend erzählen. Fähigkeit einer Bildbeschreibung in sechs bis acht Sätzen. Inhalte der Lesestücke in zusammenhängenden Sätzen zusammenfassen und deutlich wiedergeben und nacherzählen können. Lesen und Textverständnis Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Lautrichtiges und textgenaues Lesen. Entwicklung des Lautlesens. Verschiedene Texte nach Vorbereitung fließend und lautrichtig lesen. Das sinnvolle Lesen. Erkennen verschiedener altersgemäßerTextsorten: − Reime − Rätsel − Witze − Comics − Dialoge Textgenaues, deutliches Lesen mit richtiger Aussprache und Intonation. Beachten der Satzzeichen im Satz und am Ende des Satzes. Entwicklung des sinnentsprechenden Lesens. Antworten auf Fragen. Stilles Lesen von kindgemäßen Texten. Einfache Aufgaben zur Kontrolle der Sinnerfassung lösen. − Gedichte − Märchen − Sachtexte − Rezepte − Bastelanleitungen − Spielregeln Antwort auf Fragen nach dem Gelesenen. Antworten auf Fragen mit Textstellen belegen. Kenntnisse selbständig sammeln. Sammeln von Informationen aus Sachtexten. Verschiedene Textsorten angemessen wiedergeben. Szenische Darstellung kindgemäßer Märchen. Inszenierung von Märchen, Vortrag von Gedichten mit Wiedergabe ihrer Stimmung. Ein Märchen mit Hilfe des Lehrers wiedergeben können. Rezitation von vier Gedichten. Merkmale und Wichtigkeit der Kinderzeitschriften, Zeitungen, Lexika, Wörterbücher wahrnehmen. Sammeln von Informationen. Erster Einstieg in die Benutzung von Wörterbüchern und Lexika. Schreiben, schriftlicher Sprachgebrauch Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Gehörtes ohne Textvorlage schriftlich wiedergeben können. Förderung des Schreibens. Niederschrift abwechslungsreicher Sätze und Texte nach Vorübungen. Abschreiben von Sätzen und kurzen Texten. Texte über Bilder und Bilderreihen verfassen. Sammeln von Ausdrücken und Sätzen über Bilder: Reihenfolge, Satzbildung, Überschrift. Über ein gegebenes Thema 6 bis 8 zusammenhängende Sätze selbständig oder mit Hilfe des Lehrers aufschreiben. Der Brief. Kennenlernen der Briefform, der Möglichkeiten des Briefschreibens. Nach Mustern schreiben: Einladung und Begrüßungskarte. Sachtexte schreiben. Weiterentwicklung des Wortschatzes. Niederschrift der gesammelten Kenntnisse, z.B. − Einkaufszettel − Anzeige Wünsche schriftlich darstellen. Über Ereignisse berichten. Einfache, alltägliche Geschehnisse in Dialogform aufschreiben. Persönliche Erlebnisse, Ereignisse, Wünsche schriftlich formulieren können: − Wunschzettel − Einladung − Die Haare waschen − Den Tisch decken − Beim Arzt − Einkaufen Rechschreibregeln immer bewußter anwenden. Sprachbetrachtung und Rechtschreibung Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Phonetik. Die Buchstaben. Das deutsche ABC. Den Unterschied zwischen Laut und Buchstabe kennen. Kenntnis des deutschen Alphabets mündlich und schriftlich. Kenntnis des deutschen Alphabets. Trennung der Wörter. Kenntnis und Übung der wichtigsten Trennungsregeln. Bekannte und geübte Wörter richtig trennen (sp, st, ck, tz). Die Wortarten: − das Verb − das Substantiv − das Adjektiv Der bestimmte und der unbestimmte Artikel. Die Fälle des Substantivs. Singular und Plural. Richtige Verwendung der Wortarten mündlich und schriftlich. Richtige Benutzung der Artikel. Verwendung der drei Fälle des Substantivs (Nominativ, Akkusativ, Dativ) im Singular und Plural mit und ohne Präpositionen in bekannten Texten. Gruppierung der Wortarten (Verb, Substantiv, Adjektiv). Erkennen der Einzahl und Mehrzahl bei Substantiven. Benutzung der drei Fälle mit Hilfe des Lehrers. Die Zeitformen des Verbs. Die Personalendungen. Das Adjektiv. Erkennen, Verstehen und Benutzen des Präsens, Präteritums und Perfekts. Konjugation im Singular und Plural. Richtige Benutzung der Adjektivendungen bei eingeübten Texten. Selbständige Anwendung des Präsens. Erkennen und Verwenden der anderen Zeitformen mit Hilfe des Lehrers. Das Benutzen des Adjektivs in Stereotypen. Kenntnis der Satzarten. Satzanfänge. Satzzeichen. Erkennen und richtiges Benutzen der Aussage-, Frage- und Aufforderungssätze. Kenntnis der Wortfolge in den verschiedenen Satzarten. Richtige Verwendung der Satzzeichen. Richtiger Gebrauch von Satzanfang und Satzende. Verwendung der Wortfolge in den verschiedenen Satzarten mündlich und schriftlich. Detaillierte Anforderungen am Ende der 6. Jahrgangsstufe Mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Kommunikation. Rolle des Senders und Empfängers in der Kommunikation. Beziehung zwischen den verbalen und nonverbalen Ausdrucksmitteln. Kommunikationsübungen. Alltägliche Kommunikationssituationen bewältigen. Zusammenarbeit mit dem Gesprächspartner. Im Gespräch die Rollen wechseln. Sichere Orientierung in alltäglichen Situationen. Die geläufigsten Höflichkeitsformen kennen und verwenden. Diskussion über ein bestimmtes Thema. Aktive Teilnahme an der Diskussion. Interview, Umfrage machen, das Ergebnis auswerten. Über Gefühle und Meinungen sprechen. Über ein bestimmtes Thema Meinungen äußern und diskutieren. Den eigenen Standpunkt begründen, andere überzeugen, die Gegenmeinung akzeptieren. Mündliche und schriftliche Zusammenfassung des Ergebnisses einer Diskussion. Selbständige Meinungsäußerung. Eine kurze Zusammenfassung über das Ergebnis einer Diskussion geben können. Lesen, Vortragen und Dramatisieren vorbereiteter und unvorbereiteter Texte (Prosa und Gedicht). Fertigkeit im Lesen und Vortragen verschiedener, altersgemäßer Texte vor Publikum. Dialogisieren eines geeigneten Textes. Bekannte Texte fließend und sinnvoll lesen und verstehen können. Zusammenfassung des Inhalts. Richtige Aussprache und Intonation beherrschen und verwenden können. Die wichtigsten Merkmale der mündlichen und schriftlichen Beschreibung. Personen, Gegenstände, Bilder, Symbole, Arbeitsabläufe mündlich und schriftlich beschreiben. Text mit Bild verknüpfen. Entwicklung der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit. Spiel- und Arbeitsabläufe mit der richtigen logischen und zeitlichen Reihenfolge beschreiben. Bilder und Illustrationen beschreiben. Zusammenhänge zwischen Text und Bild erkennen. Anfertigung einer einfachen mündlichen und schriftlichen Beschreibung. Aufgaben und Anweisungen verstehen können. Mündlicher und schriftlicher Bericht. Kennzeichen der Beschreibung und des Berichts. Informationen sammeln aus Lexika, Zeitungsartikeln, literarischen Werken zu einem bestimmten Thema. Wortschatzübungen. Orientierung in Wörterbüchern und Nachschlagewerken. Berichten über Geschehenes oder über ein bestimmtes Thema. Unterschiedliche Möglichkeiten der Informationssammlung kennen. Einem Bericht Schlüsselwörter entnehmen. Unterschiede zwischen Beschreibung und Bericht erkennen. Einen kurzen Bericht über ein bekanntes Thema schreiben können. Persönliche Erlebnisse reproduzieren in Form eines Aufsatzes. Aufbauelemente und Erzählschritte des Aufsatzes: − Einleitung − Hauptteil − Spannungsaufbau − Höhepunkt − Lösung/Schluß Verwendung der wörtlichen Rede. Über eine erlebte Geschichte erzählen, dabei auf − Aufbau − Reihenfolge − Zeitform − Unterhaltsamkeit/Erlebnis achten. Wörtliche Rede richtig verwenden. Aufbauelemente des Aufsatzes benennen können. Einen Aufsatz schreiben, dabei auf Erzählschritte und Struktur achten. Briefe schreiben. Die Merkmale eines persönlichen und sachlichen/offiziellen Briefes. Aufbau eines Briefes. Verschiedene Briefe nach Format und Inhalt bestimmen. Beispiele zu den inhaltlichen Unterschieden eines offiziellen und persönlichen Briefes, einer Einladung, Entschuldigung usw. Nach diesen Beispielen ähnliche Briefe schreiben. Formulare ausfüllen. Verschiedene Briefformen unterscheiden und benennen können. Einen persönlichen Brief, eine Einladung, einen Dank und ein Telegramm schreiben können. Sprachbetrachtung, Rechtschreibung Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Das Wort - Form und Bedeutung trennen, erkennen. − Übungen zur Bedeutungserklärung der Wörter, Kenntnisse über − Homonyme (gleichgeschriebene und gesprochene Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung ) − Synonyme − Antonyme − Stammformen der Wörter − Gebrauch der Wörterbücher Bedeutungserklärungen mit Hilfe der Wörterbücher und Lexika. Wörter mit Hilfe von Oberbegriffen, Synonymen und Antonymen erklären. Symbole im Wörterbuch erkennen und richtig zuordnen. Form und Bedeutung des Wortes erkennen. Die Stammformen aussuchen und richtig aufschreiben können. Grundkenntnisse zum Gebrauch der einsprachigen und zweisprachigen Wörterbücher. Grundfähigkeiten zu den Wortarten. Das Verb. Zeitstufen und Zeitformen unterscheiden. Beziehung zwischen Zeitformen und Stammformen. Platz und Rolle des Verbs im Satz. Die Stammformen des Verbs benutzen können. Bildung und Gebrauch von Indikativ in den fünf Zeitformen: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I. Die Befehlsformen/ Imperativformen bilden und verwenden. Die Stammformen richtig aufschreiben und verwenden können. Die Konjugation beherrschen. Das konjugierte Verb in Aussage-, Frage- und Aufforderungssätzen richtig einsetzen können. Das Substantiv. Großschreibung der Substantive. Deklination der Substantive im Singular und Plural in vier Fällen: − Nominativ − Genitiv − Dativ − Akkusativ Gebrauch der Präpositionen. Die deklinierten Formen (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ) im Satz und im Kontext mit und ohne Präposition verwenden. Die Grundform des Substantivs im Wörterbuch suchen und richtig aufschreiben können. Bildung und Gebrauch des deklinierten Substantivs im Kontext. Das Adjektiv. Deklination des Adjektivs nach bestimmten und unbestimmten Artikeln. Komparation - Bildung der Grund- , Mittel- und Oberstufe. Vergleich (so ... wie; - als) Das Adjektiv nach bestimmten und unbestimmten Artikeln gebrauchen und deklinieren. Das Adjektiv in − Redewendungen − Grußformeln − Anreden richtig einsetzen. Die Wortart bestimmen und das Adjektiv deklinieren können. Gegensatzpaare kennen. Die gesteigerten Formen bilden können. Der Satz. Aufbauelemente des Satzes. Unterschied zwischen Wort und Satzglied. Kenntnisse über die Satzglieder des einfachen erweiterten Satzes (Subjekt, Prädikat, Ergänzungen). Verschiebeprobe. Wortstellung im Haupt- und Nebensatz. Bewußtes Verwenden der Satzzeichen. Einzelne Wörter zum einfachen Satz verknüpfen. Subjekt, Prädikat und Satzglieder durch Verschiebeprobe/Umstellprobe bestimmen/feststellen. Zeichensetzung in der wörtlichen Rede kennenlernen. Die Satzglieder (Subjekt, Prädikat, Ergänzungen) benennen und bestimmen können. Richtige Fragestellung zu den einzelnen Satzgliedern. Verschiedene Arten der Wortstellung im einfachen erweiterten Satz. Stellung des Subjekts und Prädikats im Aussage- und Fragesatz. Satzzeichen/Interpunktion und Satzendzeichen richtig setzen können. Literarische Texte, Sach- und Gebrauchstexte Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Einblick in die epische Literatur durch gemeinsames und individuelles Lesen. Die wichtigsten Merkmale der epischen Kleinformen: − Volksmärchen − Kunstmärchen − Sage − Fabel − Schwank Einfache Textanalyse bekannter epischer Werke (Einleitung, Spannung, Höhepunkt, Schluß). Das Interesse für Lesen und Literatur wecken. Kurze epische Texte lesen, bearbeiten, analysieren. Aufbauteile der Struktur (Titel, Einleitung, Überleitung, Höhepunkt, Lösung) bestimmen. Unterhaltung über − Personen − Ort der Handlung − Einleitung − Lösung. Den Inhalt bekannter Texte zusammenfassen können. Epische Textsorten an ihren Merkmalen erkennen (Märchen, Sage, Fabel, Schwank). Eigene Meinung über Personen, Handlung und Ort bilden und vertreten können. Volksdichtung und Kunstdichtung unterscheiden durch Bearbeitung von Volksmärchen und Kunstmärchen. Typischer Wortschatz u. Inhalts- Formelemente/Gestaltungsmittel der Märchen kennenlernen. Ungarndeutsche Märchen und Sagen aus der Nähe des Wohnortes kennenlernen und bearbeiten. Volksmärchen, Kunstmärchen und Sagen lesen, nacherzählen und dramatisieren. Ein Volksmärchen modernisieren. Informationen zur Biographie der Gebrüder Grimm. Autoren und Sammler der ungarndeutschen Märchen und Sagen kennenlernen. Selbständige Forschungsarbeit, Projekt durchführen. Den Inhalt bekannter Märchen und Sagen nacherzählen, illustrieren können. Die Erzählperspektive ändern können. Begegnungen mit der Welt der Dichter. Künstlerische Mittel, Formelemente der Dichtung: − Vers − Strophe − Rhythmus, Gedankenrhythmus − Reim − Personifizierung − Metapher Kindergedichte von heutigen ungarndeutschen Autoren. Erkennen, welche Gefühle, Gedanken der Dichter in dem Leser/Zuhörer wecken will. Konkrete Bedeutung und metaphorische bzw. übertragene Bedeutung herausfinden und unterscheiden. Durch Spiele mit der Sprache einfache Reime und Gedichte schreiben. Gedichte mit unterschiedlichen Themen vortragen können. "Mein Lieblingsgedicht" interpretieren können. 5 Gedichte auswendig lernen. Einblick in die deutschsprachige Kinder- und Jugendliteratur des 20. Jahrhunderts. Kurze Biographie der Autoren. Informationen aus der ungarndeutschen Kinderliteratur unserer Tage. In der Bibliothek Zeitungsartikel, Bücher darüber suchen und vorstellen. Ein bekanntes Buch zum Lesen empfehlen. Auszüge aus Jugendromanen lesen und bearbeiten. Die Quellen/die Hilfsmittel der Sammelarbeit kennen (Anthologien, Kalender, Zeitschriften..) Den Inhalt der gelesenen Texte formulieren, wiedergeben und illustrieren können. Einen kleinen Vortrag über ein konkretes Thema erarbeiten können. Deutschsprachige Jugendzeitschriften. Jugendsprache. Interessante, aktuelle Zeitungsartikel bearbeiten und zum Lesen empfehlen können. Die wichtigsten Informationen hervorheben, den Inhalt des Artikels nacherzählen können. Detaillierte Anforderungen am Ende der 8. Jahrgangsstufe Mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Lesen und Vorlesen von Texten unterschiedlicher Gattungen wie literarische und Sachtexte, Zeitungsartikel usw. Texte unterschiedlicher Gattungen in entsprechendem Tempo, flüssig, sinngerecht, formgerecht und wirkungsvoll vorlesen und vortragen. Anspruchsvolles Lesen. Verständliches, textgerechtes und wirkungsvolles Vorlesen mit richtigem Tempo und richtiger Intonation. Lesen und Hören von Dialogen und erzählenden Texten. Umgestaltung /Umformung verschiedener Texte. Texte mit verteilten Rollen lesen. Rollenspiel improvisieren, einstudieren und aufführen. Dramatisieren eines Textes. Sich in die Rolle einer handelnden Person versetzen können. Berichten, Erzählen nach Beispielen in Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk- und Fernsehsendungen Lehrbuchtexten, literarischen Texten über Sachverhalte und Probleme aus dem Interessenbereich der Schüler z.B.: Schul-, Familienleben, Hausordnung, Sport, Mode, Reisen. Musik, Freunde, Liebe. Über Schul-, Klassenereignisse, eigene Erlebnisse, wichtige, interessante Vorfälle sachgerecht und hörergerecht berichten. Über Erlebnisse, Geschehnisse mündlich und schriftlich erzählen und dabei die Eindrücke, Stimmungen, Gefühle schildern; auch nicht-sprachliche Zeichen verwenden. Kurzer Bericht über gehörte, gelesene oder erlebte, aktuelle und interessante Geschehnisse. Eindrücke wiedergeben, Gefühle äußern. Beschreiben. Das Beschreiben einfacher Arbeitsabläufe und Gegenstände sowie des Aussehens und der Verhaltensweisen von Tieren und Menschen. In Lexika, Nachschlagewerken, Fachbüchern etc. Beispiele finden und diese untersuchen. Bilder, Skizzen, Abbildungen mit Beschreibungen verknüpfen. Eine Beschreibung nach Stichwörtern/Stichwortzetteln und Skizzen/Abbildungen anfertigen. Beschreiben mit Hilfe eines Musterbeispiels; auf die richtige zeitliche und räumliche Reihenfolge, Logik achten. Erzählen, Berichten und Beschreiben. Vergleichen der verschiedenen Textsorten. Kennzeichen des Erzählens, Berichtens und Beschreibens; Unterschiede zwischen den genannten Textsorten erkennen. Erkennen der verschiedenen Textsorten. Inhaltsangabe. Aufbau und Stilmittel der Inhaltsangabe, wichtige und unwichtige Informationen, Ereignisse. Struktureinheiten/Aufbau/Teile eines gelesenen Textes. Einem gelesenen oder gehörten Text die wichtigsten Informationen entnehmen, mündlich und schriftlich zusammenfassen, sinnvoll wiedergeben; den Text in Abschnitte gliedern. Inhaltsangabe von Lesebucherzählungen, Kurzgeschichten, Sagen, Filmen u.a. anfertigen. Bekannte, mehrmals gelesene od. gehörte Texte, Ereignisse mündlich oder schriftlich zusammenfassen können. Interview. Beispiele für ein Interview in der Presse, im Rundfunk und Fernsehen. Ein informatives und geselliges Gespräch, ein Interview durchführen. Sich dem Wortschatz und Gesprächsstil der gefragten Person anpassen. Erkennen, wie man das Interesse wecken und den Leser/Hörer informieren und unterhalten kann. Stellung nehmen zu einem gehörten oder gelesenen Interview. Ein kurzes Interview mit einer bekannten Person vorbereiten können. Diskussion. Pro und Contra. Rundgespräch, Diskussionsleiter, wichtige Diskussionsregeln. Diskussion und Rundgespräch in den Medien. Die Diskussionstechniken anwenden. Unterschiedliche Formen von Fragen, direkte, indirekte Fragen, Rückfragen formulieren. Entscheidungs- und Ergänzungsfragen an der richtigen Stelle einsetzen. Deutlich und verständlich reden. Standpunkte begründen und vertreten. Fachbegriffe kennen und verwenden. Behauptungen formulieren, Aussagen durch Beispiele belegen. Die eigene Meinung vertreten. Überzeugen und überreden. Ablehnung und Zustimmung ausdrücken. Mißverstehen und Nichtverstehen unterscheiden. Antworten richtig verstehen, einordnen und bewerten. Mit einem Gesprächspartner oder mit mehreren Partnern diskutieren, den eigenen Standpunkt darlegen, begründen und verteidigen, die Gegenmeinung zurückweisen können. Standardisierte informative- und Sachtexte: Anzeige Bewerbungsschreiben Lebenslauf (tabellarische- und Textform) Telegramm Nachricht Aushang/Mitteilung Das Erkennen/Kennenlernen der formalen Merkmale, Abkürzungen, Fachausdrücke, Satzzeichen. Anzeigen, Bewerbungsschreiben, Lebenslauf in tabellarischer- und Textform, Telegramm, schriftliche Nachrichten/Aushang abfassen. Nach Vorgaben, Themen, Stichwörtern schreiben. Das richtige Lesen der standardisierten Texte. Nach einem Muster einen Lebenslauf, ein Telegramm, eine Anzeige und einen Aushang richtig schreiben können. Höfliche Rede: − sprachliche und non-verbale Mittel der höflichen Rede, − Unterschied in der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksweise. Bitten, Beschwerden, Entschuldigungen in verschiedenen Situationen formulieren, die höfliche Ausdrucksweise verwenden. Die richtige Einschätzung des Gesprächspartners und der -situation. Gebrauch einiger Ausdrucksmittel wie höfliche Anrede, Partikel, Konjunktiv II. Bewußtes Anwenden der passenden Lautstärke, der Intonation und anderer Sprachmittel. Sprachbetrachtung, Rechtschreibung Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Gesprochene Sprache und Schriftsprache. Hochsprache, Umgangssprache und Dialekt. Einblick in die gesprochene und geschriebene Sprache, Erwachsenen- u. Jugendsprache gewinnen. Den Unterschied zwischen gesprochener und Schriftsprache, zwischen Hochsprache und Dialekt erkennen. Kennenlernen einiger Modeausdrücke und der Jugendsprache. Einsicht und Willen zum Verstehen der Mundart wecken. Das Erkennen des Unterschieds zwischen gesprochener und Schriftsprache. Verstehen einiger Ausdrücke der Jugendsprache. Der Satz. Verhältnis zwischen Satz und Text. Textsorten und ihre Rollen/Aufgaben. Den Unterschied zwischen losen Sätzen und Text erkennen. Die Art und Absicht eines Textes erkennen. Aus Sätzen mit geeigneten sprachlichen und inhaltlichen Mitteln einen Text anfertigen. Bei der Textgestaltung auf Eindeutigkeit, Verständlichkeit achten. Richtiger Gebrauch der Pronomina und Bindewörter. Das Komma. Die wichtigsten Kommaregeln. Die syntaktische Funktion des Kommas kennen, bei Leseübungen die syntaktischen Zäsuren beachten. Die wichtigsten Kommaregeln richtig gebrauchen. Der Satz. Einfacher und zusammengesetzter Satz. Sätze mit und ohne Konjunktionen verbinden. Hauptsatzreihe. Satzgefüge. Reihenfolge der Teilsätze. Wortstellung im Hauptsatz und im untergeordneten Nebensatz. Konditionalsätze mit und ohne "wenn". Den einfachen Satz, den zusammengesetzten Satz, die Teilsätze (Haupt- und untergeordneter Satz) erkennen. Haupt und Nebensätze mit Konjunktionen verbinden. Sätze sinnvoll und klar miteinander verbinden Konditionalsätze auch ohne "wenn" bilden. Hauptsatzreihen und Satzgefüge mit richtiger Wortstellung/mit der richtigen Stellung der Personalform bilden. Die Teilsätze wechseln. Die Wörter "das" und "daß" richtig verwenden. Die wichtigsten Kommaregeln im zusammengesetzten Satz kennen. Erweiterten Satz, Hauptsatz, Nebensatz, Hauptsatzreihe, Satzgefüge erkennen. Bekannte Bindewörter richtig verwenden. Einige untergeordnete Nebensätze (Kausalsatz, Konditionalsatz, Relativsatz ...) richtig bilden, verwenden. Vermeiden, daß zu viele Nebensätze verbunden werden. Richtige Wortstellung anstreben. Wortarten im Satz. Rolle der Wortarten. Wortarten und Satzglieder. Erkennen, welche Funktion / Rolle die Wortarten (Verb, Substantiv, Adjektiv, Adverbien) im Satz haben können. Erkennen und Benennen der wichtigsten Wortarten und Satzglieder. Das Substantiv. Begleiter des Substantivs. Bildung des Substantivs durch − Ableitung − Zusammensetzung − substantivierte Adjektive − Genus des neuen Substantivs Substantive, Artikel, Pronomina deklinieren. Abgeleitete und zusammengesetzte Substantive erkennen und bilden. Substantivierte Adjektive bilden und richtig schreiben (Großschreibung). Artikel des gebildeten Wortes richtig nennen. Substantive und ihre Begleiter sowie Vertreter in allen vier Fällen richtig verwenden können. Häufig gebrauchte Präpositionen richtig verwenden können. Verben. Aktiv und Passiv. Bildung, Konjugation und Gebrauch des aktiven und passiven Verbs. Die Konjugation der Verben im Aktiv, Indikativ in allen Zeitformen außer Futur II erkennen und verwenden. Das Passiv richtig verstehen, seine Funktion erkennen. Passiv mit und ohne Modalverben bilden, die Verben im Konj. II Präteritum und Plusquamperfekt konjugieren. Erkennen und Verstehen des Passivs. Passiv im bekannten/gelernten Text richtig verwenden können. Passiv in geübten Wendungen richtig gebrauchen. Konjunktiv II Konjunktiv I Konjuktiv II Gegenwart und Vergangenheit auch in Ersatzformen erkennen und gebrauchen. Konjunktiv I erkennen und richtig verstehen. Konj. II Präteritum, Plusquamperfekt und würde-Form erkennen, verstehen; in geübten Gesprächssituationen, in bekannten Texten richtig verstehen und verwenden können. Beziehung zwischen Lautreihe und Bedeutung des Wortes: − Wörter mit einer Bedeutung − Wörter mit mehreren Bedeutungen − Synonyme − Homonyme − Antonyme Bedeutungswandel - Bedeutungsübertragung. Synonyme, Homonyme, Antonyme erkennen, definieren und bei Worterklärungen verwenden. Ihre Rolle im Gespräch und Schreiben erkennen. Synonyme und Antonyme u.a. als Stilmittel. Wörter, Begriffe u. Textstellen mit eigenen Worten erklären. Synonyme, Antonyme, Homonyme erkennen können. Ihr Gebrauch bei Worterklärungen, Umschreibungen, in Aufsätzen, bei Textanalysen. Fachwörter und Fremdwörter. Die Schreibweise und Bedeutung wichtiger Fach- und Fremdwörter kennen, sie im Kontext gebrauchen. Schwer verständliche Fach- und Fremdwörter mit eigenen Worten erklären. Wichtige Fachwörter und Fremdwörter genau verstehen, richtig schreiben und im passenden Kontext verwenden können. Einsehen, daß Fremdwörter sehr oft nicht unersetzbar sind. Mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch. Den Unterschied zwischen dem mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch erkennen. Anspruchsvollen mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch anstreben. Auf die richtige Wortwahl achten, sich klar und deutlich ausdrücken, Wiederholungen, zu viele Ballastwörter /Partikel vermeiden. Unterschied im mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauch; Fehler entdecken können, anspruchsvoll reden und schreiben können. Zitat. Wörtliche Rede. Dialog. Wiederholung und Vertiefung der wichtigsten Regeln zum Niederschreiben des Dialogs, der wörtlichen Rede und des Zitates. Dialoge, Zitate und wörtliche Rede beim Diktat und im freien Schreiben richtig aufzeichnen. Die Akzeptierung der Regeln soll auch im selbständigen Aufsatzschreiben angestrebt werden. Selbstkontrolle ständig entwickeln. Ständig kontrollieren. Auf anspruchsvolle äußere Form der schriftlichen Arbeiten achten. Literarische Texte, Gebrauchs- und Sachtexte Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Informierende, kommentierende (sachbezogene) Textarten: − Nachricht − Bericht − Reportage − Interview − Werbung − Anzeigen − Plakate − Sachbezogene Texte mit Hilfe von Wörterbüchern und Lexika verstehen. − Sachbezogene Textarten erfassen und auswerten. − Ziele, Mittel und Wirkung der verschiedenen Erscheinungsformen der Werbung kennen. − Aus Zeitungen, Zeitschriften, Sachbüchern, Schulbüchern, Nachschlagewerken Informationen sammeln. Wichtige, wertvolle Informationen erkennen, verstehen und verfassen können. Erkennen, daß Werbungen die Menschen manipulieren, beeinflussen wollen. Epische Texte: − Erzählung − Kurzgeschichte − Sage − Anekdote − Witz − Beispielgeschichten zu Sprichwörtern − utopische Erzählungen − Unterschiedliche epische Texte mündlich und schriftlich deuten/erschließen. − Anliegen von einzelnen Texten erkennen. − Die wichtigsten Gattungsmerkmale erkennen. − Den geschichtlichen, sozialen Hintergrund in groben Zügen kennenlernen/erforschen. Lektüre kurz vorstellen und den Mitschülern zum Lesen empfehlen. Die Gattung der epischen Texte erkennen, den Inhalt/die Handlung des Textes kurz zusammenfassen, die Lehre, die Problematik darstellen können. Jugendbuch lesen und besprechen: − Aufbau − Handlungsverlauf − Entwicklung der Personen − Gestaltungsmittel − Problematik − Meinung des Lesers Ein Jugendbuch gemeinsam lesen und bearbeiten/ interpretieren/deuten und über bestimmte Gesichtspunkte Auskunft geben. Eigene Meinung über die Handlung, Personen und Problematik ausdrücken. Einen Jugendroman lesen, darüber Notizen machen. Über die Handlung, Personen und Problematik sprechen können. Eigene Meinung über das Werk haben. Gedichte: − Naturgedichte − Erzählgedichte − komische Gedichte − Balladen Lyrische Gedichte und ausgewählte Balladen sinnentsprechend lesen, verständlich, fließend und ausdrucksvoll vortragen. Folgende künstlerische Mittel/Fachausdrücke kennen: − Vergleich, − Metapher, − Personifizierung − Wiederholung − Rhetorische Frage − Dialog/direkte Rede − Motiv − Stimmung Lyrisches Gedicht, Erzählgedicht, Ballade, konkrete Poesie erfassen und erschließen. Lyrische Gedichte, Balladen verständlich und stimmungsvoll vorlesen und rezitieren können. Gedichte erfassen und die künstlerischen Mittel erkennen können. Drama, Komödie, Tragödie. Hörspiel. Gestaltungselemente des Dramas: Personen, Haupt- und Nebenfiguren/Darsteller Dialog, Monolog. Requisiten, Kulissen, Bühnenbild. Drama -Theaterstück oder Hörspiel- lesen und in Sequenzen vorspielen. Den Inhalt des Dramas erzählen können. Gestaltungselemente des Dramas kennen. Spannende Erzählungen dramatisieren, aus dem Stegreif spielen. Gattungselemente des Dramas kennen. Teilnahme in der Aufführung einer kurzen Szene; einen interessanten Text dramatisieren können. Jugendzeitschriften. Zeitschriften, Zeitungen. Bücher und Verlage. Lexika. Wörterbücher. Handbücher. Informationen haben über Zeitungen, Zeitschriften, Ausgaben der Massenmedien, über Bücher und Verlage. Form und Inhalt wichtiger Tagesblätter und Zeitschriften kennenlernen. Anliegen von einzelnen Texten erkennen. Benutzung des Handbuches erlernen. Orientierung im Bereich der Presse; Ziel- und Leserkreis, Profil einiger Zeitschriften erkennen. Aus Büchern, Zeitschriften wichtige Informationen entnehmen können. Detaillierte Anforderungen am Ende der 10. Jahrgangsstufe Sprache Mündlicher und schriftlicher Sprachgebrauch Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Kenntnisse zu Themen wie: - Familie und Partnerschaft - Jugendprobleme - Schule - Umwelt - Reisen - Feiertage - Verkehrsprobleme - Gesundes Leben - Vorurteile - Europa usw. Sich mit unterschiedlichen Aussagen zu einem aktuellen Thema bzw. Problem auseinandersetzen. Standpunkte und Interessen in Gespräch und Rede wirkungsvoll vertreten. Zu Texten und Bildern Stellung nehmen. In Situationen im Zusammenhang mit dem Thema angemessen reagieren. Unterschiedliche Formen mündlichen Informierens, z.B. Auskunft, Bericht, Kurzreferat. Fähigkeit zu sachgerechter und der Situation angemessener Information. Fähigkeit,ein Kurzreferat vorzubereiten (Stoffsammlung, Aufbau usw) und es in freier Rede vorzutragen. In Alltagssituationen im Zusammenhang mit den behandelten Themen um Auskunft bitten und Auskunft geben. Über eigene Erlebnisse berichten können. Diskussion (besonders im Zusammenhang mit Themen wie Fernsehen, Vorurteile, Jugendprobleme bzw. mit Themen, die im Literaturunterricht behandelt werden). Fähigkeit, thema- und partnerbezogen zu diskutieren. Den eigenen Standpunkt vertreten, sich den der anderen vor Augen halten. Zusammenfassende Wiedergabe der wichtigsten Aussagen und Inhalte von Texten und Filmen. Fähigkeit, im Zusammenhang mit Texten und Filmen aus unterschiedlichen Gesichtspunkten zu berichten. Beschreibung von Verhaltensweisen von Menschen bzw. Charakterisierung von Personen. Kompetente Beschreibungen und Charakteristika verfassen. Inhaltsangabe zu poetischen und nichtpoetischen Texten. Fähigkeit,den Inhalt verschiedener Texte dichterisch auszudrücken, Merkmale zu erfassen und zu beschreiben. Das Wesen poetischer und nichtpoetischer Texte erfassen, es schriftlich in kompetenter Form festhalten. Problemerörterung. Fähigkeit, einfache Fragen und Sachverhalte zu erörtern. Stoff sammeln, Argumente formulieren. Erörterung zu poetischen und nichtpoetischen Texten. Sachverhalte und Probleme sinngemäß erfassen und sprachlich angemessen erörtern. Probleme im Zusammenhang mit Texten sprachlich angemessen erörtern. Beschreiben der Eigenart eines Textes nach Inhalt und Aufbau, Aussage und Motiven, Absicht und Wirkung, sprachlichen Mitteln und ihrer Funktion. Poetische und nichtpoetische Texte analysieren, zu ihnen Stellung nehmen. Die begründete und entsprechende Anwendung der zur Beschreibung der Werke notwendigen poetischen Grundbegriffe. Textgestaltungsübungen: privates und offizielles Schreiben, Antrag, Bewerbung, Fragebogen. Fähigkeit, Sachtexte in den unterschiedlichsten Gattungen des privaten und öffentlichen Lebens zu gestalten. Einfachere Sachtexte wie Lebenslauf, Privatbrief, Bewerbung in kompetenter Form und Sprache formulieren. Kreatives Textgestalten. Fähigkeit, Texte nach bestimmten Gesichtspunkten kreativ zu verändern. Standpunkt-, Ton- und Stilwechsel. Das fehlende Ende eines Textes ergänzen, in einigen Texten die Erzählperspektive wechseln. Leseübungen zu anspruchsvollen poetischen und nichtpoetischen Texten. Sinngemäßes Vorlesen und Vortragen von Texten aller Art. Texte mit bekanntem Wortschatz sinngemäß vorlesen. Sprachlehre Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Gezielte Wiederholung grammatischer Strukturen wie: – Tempus des Verbs, Konjugation – Imperativ – Substantiv, Artikel – Pronomen – Präpositionen – Adjektivdeklination und - komparation – Modalverben – Rektion der Verben und der Adjektive – Passiv – Konjunktiv II Die Grundregeln der deutschen Grammatik kennen und sie mündlich und schriftlich richtig anwenden. Die wichtigsten Termini der deutschen Grammatik kennen. Bestrebt sein, sich mit möglichst hoher grammatischer Richtigkeit auszudrücken. Das Verb: – Passiv mit Modalverben – Subjektive Bedeutung der Modalverben – Indirekte Rede Grammatische und syntaktische Erscheinungen und deren Funktion in einem Text erkennen, sie sinngemäß und korrekt in der eigenen Rede anwenden. Modalverben in Passivkonstruktionen richtig anwenden. Sinn und Zweck der indirekten Rede in Texten erkennen. Wortbildung-Zusammensetzungen – Ableitungen Fähigkeit, Strukturen der Wortbildung zu erkennen, nach diesen Strukturen Wörter zu bilden. Wortbedeutung, Wortbegriff. Geübtheit, Über- und Unterbegriffe einander zuzuordnen, Wortfelder aufzubauen. Geübtheit, ein- und zweisprachige Wörterbücher zu benutzen. Über- und Unterbegriffe aus der Alltagssprache einander zuordnen können und geübt sein, Wörterbücher zu benutzen. Satzgrammatik: – Verknüpfung von Satzteilen – Objekte Fähig sein, Satzteile zu erkennen, Verben mit dem richtigen Objekt gebrauchen. Verknüpfung von Sätzen: – Kausal-, Konditional-, Temporal- und Relativsätze – Konjunktionen Die Schüler sollen Gliedsätze richtig bilden, Konjunktionen richtig gebrauchen. Nominal- und Verbalstil. Fähigkeit, die Unterschiede der gesprochenen und der geschriebenen Sprache zu erkennen. Hoch- und Umgangssprache, Gruppensprachen ( Schwerpunkt: Jugendsprache). Einen Einblick in unterschiedliche Formen der Sprachverwendung gewinnen. Definition, Umschreibung. Fähigkeit, Begriffe sprachlich angemessen zu definieren. Begriffe aus der Alltagssprache sprachlich angemessen definieren. Rechtschreibung: – Groß- und Kleinschreibung – Dehnung von Vokalen – s-Schreibung – Schreibung häufig vorkommender Fremdwörter – andere schwierige Einzelfälle Die Regeln der deutschen Rechtschreibung sicher anwenden. Die Regeln der Groß- und Kleinschreibung richtig anwenden. Bei den anderen Regeln eine möglichst hohe Richtigkeit anstreben. Literatur- und Textbetrachtung Lerninhalte Entwicklungsanforderungen (Fähigkeiten, Kompetenzen) Minimale Anforderungen Grundkenntnisse aus dem Bereich der Massenkommunikation: Nachricht, Kommentar, Bericht, Interview, Reportage, Anzeige. Fernsehsendungen -Formen und Wirkungen. Sichere Orientierung in den Gattungen der Massenkommunikation. Fähigkeit,einfache Formen von diesen zu erstellen. Sich mit verschiedenen Sendungen des Fernsehens auseinandersetzen. Die wichtigsten Textformen der Massenkommunikation erkennen, Grundkenntnisse über ihre Aufgaben haben. Die Grundgattungen der Literatur: Epik, Lyrik, Drama. Formelle und inhaltliche Merkmale der drei Grundformen der Literatur kennen und Werke nach ihnen unterscheiden. Formelle und inhaltliche Merkmale der drei Grundformen der Literatur kennen und Werke nach ihnen unterscheiden können. Epische, lyrische und dramatische Texte voneinander unterscheiden können. Themen- und motivgleiche Gedichte aus verschiedenen Epochen vom Mittelalter bis zum

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