Publication: Magyar Közlöny
Issue: MK-1998-34 (Year: 1998, Number: 34)
Era: 1990-2004
Section: Melléklet a 18/1998. (IV. 24.) MKM rendelethez
Paragraph Index: 180

20. Jahrhundert (Motive wie Liebe, Naturerfahrung, Farben, die Stadt usw.). Fähigkeit, Gedichte sinngemäß zu deuten, Wechselbezüge zwischen Form und Gehalt feststellen. Einfache Gedichte mit ähnlichem Thema miteinander vergleichen. Epische Kurzformen - Kurzgeschichte - Parabel - Satire - Parodie Fähigkeit, Merkmale und Wirkung der unterschiedlichen Darstellungsweisen zu erkennen. Kurzgeschichten und Parabeln erkennen, ihre Aussagen verstehen. Erzähltexte des 19. und des 20. Jahrhunderts (mindestens 2 längere Werke als Ganzschriften). Fähigkeit, längere epische Texte selbständig zu erschließen. Kenntnisse über die Autoren und die Entstehungsgeschichte der Werke. Auch lingere epische Werke - mit Hilfe von Besprechungen im Unterricht - größtenteils selbstindig erschließen. Ein Jugendbuch als Ganzschrift. Fähigkeit, ein Jugendbuch selbständig auszuwählen und zu lesen, darüber mündlich und schriftlich zu berichten. Konkrete Poesie. Besonderheiten erkennen, ähnliche "Gedichte" schreiben. Den Zusammenhang zwischen Form und Inhalt der "konkreten Poesie" erkennen. Die Ballade. Die Merkmale der Ballade kennen, sie nach diesen erschließen. Balladen nach Inhalt, Aufbau und Sprache untersuchen können. Songs, Liedertexte. Eigentümlichkeiten von Songs erkennen, sich mit ihrem Inhalt auseinandersetzen. Die Stilmittel Vergleich, Symbol, Metapher, Humor, Satire, Ironie. Fähigkeit, verschiedene Stilmittel in Texten zu erkennen, zur Beschreibung der Werke die notwendigen Begriffe begründen und entsprechend anzuwenden. Stilmittel erkennen, sie bei der Interpretation bestimmter Werke nennen können. Ein dramatischer Text - eventuell auch in Hörspielform. Einen längeren dramatischen Text erschließen. Gedichte und kurze Erzähltexte aus der ungarndeutschen Literatur. Einblick in Themen und Tendenzen der modernen ungarndeutschen Literatur gewinnen, die wichtigsten Autoren kennen. Die wichtigsten Autoren und Themen kennen, darüber berichten können. 1.2. Deutsche Sprache und Literatur (an Schulen mit traditionellem und erweitertem Minderheiten- Sprachunterricht) Detaillierte Anforderungen am Ende der 4. Jahrgangsstufe Lerninhalte Sprechverstehen und Sprechen Einfache Äußerungen, Fragen und Antworten verstehen und darauf reagieren Einfache Aussagen machen, Bitten, Wünsche, Fragen, Antworten formulieren Dialoge führen Mündlich auf Anweisungen reagieren sowie Anweisungen geben Formen der Begrüßung und Verabschiedung Grüßen, sich vorstellen, jemanden vorstellen Herstellung von Kontakten Einfache Auskünfte/Erkundigungen einholen, sich informieren Informationen geben bzw. weitergeben Gefallen/Nichtgefallen äußern, um Entschuldigung bitten Dank und Glückwünsche aussprechen Auskünfte über Personen geben Einfache Besitzverhältnisse ausdrücken Über ein behandeltes Thema sprechen Von persönlichen und gemeinsamen Erlebnissen erzählen Die eigene Meinung darlegen Mitteilungen machen Lesen und Textverständnis Lautes und stilles Lesen Lautrichtige und wortgenaue Aussprache beim Lesen Rhythmisches Lesen, verständnisgerechte Betonung Sinnerfassendes Lesen entwickeln Aus einfachen Texten Informationen gewinnen und wiedergeben Umgehen mit altersgemäßen Alltags- und Gebrauchstexten Einführung in den Gebrauch von Wörterbuch und Lexika Schreiben und Schriftgebrauch Schreiben der Wörter des Grundwortschatzes Sätze und kurze Texte in Schreibschrift ab- und aufschreiben Aufschreiben von Äußerungen Ausdrücken der eigenen Gedanken Bilder beschreiben, Bildgeschichten verfassen Die wichtigsten Grundregeln der deutschen Rechtschreibung aneignen Themenkreise Das Zuhause und die Schule Die Familie und die Familienmitglieder Familienleben zu Hause, Hausarbeiten, Aufgaben des Kindes in der Familie Das Zuhause und die Umgebung Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände Die Arbeit, der Beruf der Eltern Die Schule und ihre Umgebung, das Klassenzimmer und seine Einrichtungsgegenstände Arbeit in der Schule, Lernen, ein Unterrichtstag, die Lehrer Verhalten gegenüber Erwachsenen und untereinander Einkaufen, Lebensmittel Freizeit und Spiel, Freizeitbeschäftigungen Familienfeiern, Schulfeiern, nationale Feiertage und kirchliche Feste Mahlzeiten, Essen Wohnort, Verkehr Der Wohnort und seine Umgebung, Orientierung in Wohnort und Umgebung Bilder aus dem Leben des Wohnortes Dorf, Stadt Häuser, Gebäude, öffentliche Einrichtungen Straße, Verkehr, Verkehrsmittel Umwelt Die umgebende Natur Charakteristika der Jahreszeiten in Natur und Wetter, ihr Bezug zu der Garten-, Feld- und Hausarbeit, zur Bekleidung und zum Essen Bedeutung der Pflanzen und Tiere für den Menschen Die wichtigsten Garten- und Feldblumen, Gemüsesorten, Obst Haustiere, einige Wald- und Feldtiere, Tiere im Zoo Die Anpassung des Menschen an die Natur Der Mensch formt die Natur, Umweltschutz Gesundheit Körperteile Körperpflege/Hygiene Grundvoraussetzungen für eine gesunde Lebensweise, Vorbeugung von Krankheiten Gesundheit - Krankheit, beim Arzt/Zahnarzt, in der Apotheke Schutz unserer körperlichen Unversehrtheit und der unserer Mitmenschen Über unsere Nationalität Bilder und Geschichten aus dem Leben unseres Wohnortes und der deutschen Einwohner, über Arbeit, Bräuche und Kultur unserer Vorfahren Bilder und Geschichten aus dem Leben anderer Nationalitäten und ethnischer Gruppen in Ungarn Volksdichtung/Literatur Abzählreime, Rätselfragen Sprüche, Reime, Kinderspiellieder Sprichwörter Gedichte und Volkslieder, die die Schönheit der Natur und der menschlichen Kontakte besingen Erzählungen und Märchen Lesestücke aus der deutschen Literatur Entwicklungsanforderungen (Kompetenzen und Fähigkeiten) (Die minimalen Anforderungen sind fett gedruckt.) Sprechverstehen und Sprechfertigkeit Der Schüler soll fähig sein, die deutsch geführte Stunde des Lehrers zu verstehen und richtig zu reagieren, sowie mit der gelernten Lexik und den gelernten Strukturen seine Gedanken auszudrücken. Er soll einfache sprachliche Kontakte herstellen können und entsprechend der Situation einen Dialog von vier bis fünf Sätzen führen können. Er soll sicher Fragen stellen und in bekannten Themen auf gestellte Fragen sinngemäß einfache Antworten geben. Er soll zu den bearbeiteten Themen, in einer konkreten oder simulierten Situation, mit richtiger Betonung und im normalen Sprechtempo Informationen erfragen und informieren können. Zu einem bekannten Thema, zu einem gelesenen Text, Bild, Ereignis oder Erlebnis soll der Schüler unter Anleitung des Lehrers einige zusammenhängende Sätze sprechen können. Leseverständnis Der Schüler soll fließend, mit richtiger Aussprache, ohne Steckenbleiben und mit entsprechender Betonung lesen können. Er soll fähig sein, auf Fragen von Lehrer und Mitschülern über das Gelesene sprechen zu können. Er soll fähig sein, aufgrund gegebener Fragen Textteile zu finden. Er soll auch selbst zum Text Fragen stellen können. Er soll in sechs bis acht Sätzen das Wesentliche des Gelesenen erzählen können. Schreibfertigkeit Nach intensiver Übung soll der Schüler ein Diktat mit einfachen Wörtern und kurzen Sätzen schreiben können. Seine Gedanken soll er in einigen Sätzen ausdrücken und in einem kleinen Aufsatz von sechs bis acht Sätzen niederschreiben können. Er soll den behandelten Wortschatz orthographisch korrekt schreiben können. Grammatische Inhalte Der Schüler soll fähig sein, die gelernten und eingeübten Strukturen anwenden zu können. Er soll Genus und Numerus der Substantive erkennen. Er soll die Anwendung von Substantiv und Artikel im Akkusativ und Dativ kennen. Er soll einfache Verben im Indikativ Präsens anwenden können. Er soll die Anwendung von "haben" und "sein" beherrschen. Er soll mit einfachen Verben auffordern können. Er soll in Verbindung mit dem Verb "gehören" sicher bei der Anwendung des Dativs des Personalpronomens sein. Das Verb "gehören" und seine Verbindungen im Satz sollen zum sicheren passiven Wortschatz des Schülers gehören. Er soll die mit der Körperpflege in Verbindung stehenden reflexiven Verben anwenden können. Er soll auf gestellte Fragen mit den entsprechenden Strukturen antworten können. Im Satz soll er Subjekt und Prädikat erkennen. Er soll erweiterte Sätze bilden können. Er soll verneinen können. Auswendiglernen Der Schüler soll 12 Sprüche, Reime, Sprichwörter und 5 Gedichte aufsagen sowie 10 Lieder singen können. Er soll eine kurze Geschichte, einen Prosaauszug aus der Literatur oder eine Anekdote von 6 bis 8 Sätzen erzählen können. Detaillierte Anforderungen am Ende der 6. Jahrgangsstufe Lerninhalte Sprechverstehen und Sprechen Alltägliche Gesprächssituationen bewältigen Am Gespräch teilnehmen - sich äußern und widersprechen Fachwortschatz in täglichen Themen anwenden Sich selbst und andere informieren Von Erlebnissen erzählen Gegenstände, Tiere, Personen beschreiben, Personen charakterisieren Lesen und Textverständnis Lesen und Verstehen von Sachtexten (aktuelle authentische Texte, Prospekte, Artikel aus Jugendzeitschriften usw.) Realistische und phantastische Geschichten, Erzählungen, Märchen, Späße und Anekdoten lesen und inhaltlich verstehen sowie darüber sprechen. Bearbeitung von Sprüchen, Sprachspielen, Dichtungen, Nonsensgeschichten Liebe zum Lesen erwecken durch Auszüge aus altersgemäßen Jugendbüchern Ganze (einfache) Bücher lesen Das Wörterbuch benutzen Schriftlicher Ausdruck Selbsterlebte oder erfundene Ereignisse in einigen Sätzen beschreiben Charakterisierung von Personen, Beschreiben von Tieren Schriftliche Kontakte in alltäglichen Situationen herstellen, Briefe schreiben Eigene Meinung zum Ausdruck bringen Themenkreise Das Zuhause und die Schule Wohnen, Einrichtung der Wohnung, Umräumen, Umzug Das Leben der Familie in der Stadt, auf dem Land, soziale Verhältnisse Verwandtschaftsbeziehungen Schulleben im Dorf und in der Stadt Arbeit Berufe und Unternehmen Arbeitsplätze und Ausrüstung Garten und Feldarbeit Einkauf, Waren (Lebensmittel, Bekleidung, Spielwaren) Freizeit, Kultur Freizeitgestaltung: Sport, Spiel, Erholung Unterhaltung: Theater, Kino, Bücher, Musik, TV Reisen im In- und Ausland Landschaften und Bräuche in anderen Ländern Verkehr Ausflüge und Reisen mit dem Bus, dem Zug, dem Auto Klassenfahrt Fahrplan, Lösen von Fahrkarten, Abfahrt, Ankunft Geschriebene und ungeschriebe Verkehrsregeln Unfall, Erste Hilfe Nachrichtenübermittlung Presse, Rundfunk, Fernsehen Post, Korrespondenz, Telegramm, Telefon, Telefax Technik (Computer) Natur Über das Wetter sprechen Typisches Wetter in den Jahreszeiten Himmelsrichtungen. Sonne, Mond und Sterne Die zerstörende Kraft der Natur (Sturm, Wasser, Feuer) Zerstörungen der Natur durch den Menschen Naturschutz - Umweltschutz Gesundheitswesen Krankheiten, Hausarzt, Krankenhaus, Krankenversorgung, Apotheke, Zahnarzt Gesunde Lebensweise Aus dem Leben unserer Nationalität Volksbräuche in von Ungarndeutschen bewohnten Gebieten Kennenlernen der Überlieferungen (Geschichten, Märchen, Lieder, Tänze, Spiele, Reime) unserer Minderheit Minderheiten und ethnische Gruppen in Ungarn Lesestücke aus der Geschichte der Minderheiten und ethnischen Gruppen in Ungarn. Typische Volkstrachten, Volksbräuche, Traditionen von Minderheiten und ethnischen Gruppen in Ungarn Literatur Märchen und Werke ungarndeutscher Autoren Erzählungen und Auszüge aus der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur Altersgemäße Gedichte Entwicklungsanforderungen (Kompetenzen und Fähigkeiten) (Die minimalen Anforderungen sind fett gedruckt.) Sprechverstehen und Sprechfertigkeit Der Schüler soll mit bekannten und behandelten Themen einen kurzen Dialog führen und über Erlebnisse und Wahrnehmungen in Verbindung mit dem Thema berichten können. Er soll über einfache Ereignisse in zeitlicher Reihenfolge informieren, über Erlebnisse erzählen und Lebewesen oder Sachen in einfacher Weise charakterisieren können. Er soll einfache Vorgänge beschreiben können. Leseverständnis Der Schüler soll grammatisch und lexikalisch bekannte, jedoch nicht geübte Texte fließend lesen. Er soll mit einer entsprechenden Wort- und Satzbetonung und inhaltlich gegliedert lesen und Fragen zum Text stellen können. Er soll mit der Beantwortung von Fragen und mit eigenen Äußerungen beweisen, daß er den Text verstanden hat. Er soll mündlich und schriftlich Personen charakterisieren können. Wechsel der Erzählperspektive Schreibfertigkeit Der Schüler soll einen persönlichen Brief schreiben können und dessen Formanforderungen beherrschen. Grammatische Inhalte Der Schüler soll den Akkusativ und Dativ mit starken Substantiven im Satz anwenden können, auch nach Präpositionen. Der Schüler soll das Adjektiv nach unbestimmtem Artikel in allen Fällen außer dem Genitiv richtig verwenden können. Er soll die unbestimmten Pronomen "viel, man, es" gebrauchen können. Er soll mit Verben im Präsens und Perfekt sicher umgehen können. Er soll in den gelernten Zeitformen trennbare und untrennbare Verben gebrauchen können. Er kennt die Steigerung einfacher Adjektive (Positiv und Komparativ) und kann vergleichen. Er verwendet die im Akkusativ oder Dativ stehenden einfachen Fragepronomen. Er verwendet die am häufigsten gebrauchten Modaladverbien. Er soll erweiterte Sätze mit zusammengesetztem Prädikat bilden können und die Wortfolge im erweiterten Satz beherrschen. Auswendiglernen Der Schüler soll 6 weitere Gedichte und 4 neue Lieder auswendig können. Detaillierte Anforderungen am Ende der 8. Jahrgangsstufe Lerninhalte Sprechverstehen und Sprechen Mit unterschiedlichen Sprechpartnern umgehen Informationen sammeln Genaue Informationen geben Meinungen zu Gesehenem und Gelesenem formulieren Gegenstände, Vorgänge genau beschreiben Ansichten begründen Interessen, Wünsche und Bedürfnisse angeben Zureden und überzeugen Inhalte verkürzt wiedergeben In den Themenkreisen des Deutschunterrichts Gespräche führen Über sich selbst erzählen Über Ungarn erzählen Über landes- und volkskundliche Erfahrungen und Themen berichten Lesen und Textverständnis Lesestrategien erwerben Texte aller Art bearbeiten Sachtexte lesen und erarbeiten Literarische Texte lesen und erarbeiten Sinnbetontes Lesen aneignen Suchen von Sinnträgern Ergänzen, Umformen, Beenden angefangener Texte Schriftlicher Ausdruck Texte verfassen in angemessener Ausführlichkeit Lebenslauf verfassen Bericht verfassen Gegenstände, Vorgänge, Personen genau beschreiben Genaue Informationen geben Mitteilung von Fakten in zeitlicher Reihenfolge und der Wichtigkeit gemäß Sich zu Problemen äußern Stellungnahme Themenkreise Schule Unterrichtsinstitutionen in Ungarn Schulwahl, Schultypen Berufswahl, Studium Möglichkeiten zum Vertiefen der deutschen Sprachkenntnisse außerhalb der Schule Leben in ausländischen Schulen (in Deutschland, Österreich und in der Schweiz), Situation der Schüler, Unterrichtsfächer, Stundenplan, Ausflüge, Verbringen der Sommerferien Partner- und Austauschbeziehungen der Schule, Schüleraustausch, Briefpartner Arbeit, Beruf Dienstleistungsberufe Berufe in der Produktion u. Landwirtschaft In Fachgeschäften (Einkaufsgespräche, Ausdrücken des Nichtgefallens, Reklamation, Bedauern) Handwerkliche Berufe Kultur, Sport, Freizeit Besuch von Ausstellungen und Museen, Nutzung einer Bibliothek Kennenlernen von Heimatmuseen, der Volkskultur, Vorstellen von Nationalitätenorten Auswahl aus den Programmen des Fernsehens (Satellitenprogramme) Sprechen über Fernsehsendungen und Sportveranstaltungen Reisen Reisen mit der Familie und mit der Schule Reiseausrüstung, Wandertouren, Fahrradtouren Reisebüro Um Informationen bitten und Auskunft geben Post und Sparkasse Auf der Post: Die wichtigsten Dienstleistungen Briefe, Telegramme, Postkarten aufgeben; Paketsendungen, Einschreiben, auch ins Ausland Postschließfach In der Sparkasse Ernährung und Gesundheit Ungarische Küche, ungarndeutsche Spezialitäten Gesundheitliche Bedeutung vollwertiger Ernährung Ein Blick in andere Länder Unser gesellschaftliches Leben Unsere Hauptstadt Budapest Der Fremdenverkehr in Ungarn Die geographische Lage Ungarns Leben, Arbeit und Kultur Leben und Bräuche der deutschen Nationalität Pflichten und Rechte der Minderheiten in Ungarn Beziehungen zu anderen Menschen und anderen Ländern Touristen in Ungarn Zu Gast in anderen Ländern und Kennenlernen fremder Menschen V erbindungen herstellen, Korrespondenz Über das Leben anderer Nationalitäten und ethnischer Gruppen in Ungarn Über das Leben in den deutschsprachigen Ländern Berühmte Landschaften und Städte, typische Regionen und Bräuche in den deutschsprachigen Ländern Literatur Auszüge aus Werken ungarndeutscher Autoren Altersgemäße Gedichte und Prosaauszüge aus der deutschsprachigen Literatur Lektüre altersgemäßer Ganzschriften Entwicklungsanforderungen (Kompetenzen und Fähigkeiten) (Die minimalen Anforderungen sind fett gedruckt.) Sprechverstehen und Sprechfertigkeit Der Schüler soll über alltägliche Themen sprechen können. Er soll fähig sein, mit einem muttersprachlichen Partner in alltäglichen Themen zu kommunizieren. Er soll in deutscher Sprache Kontakte herstellen, sich informieren, fragen, sich erkundigen, Wünsche ausdrücken und über sich selbst, seine engere Heimat Auskunft geben können. Er soll aussagen, fragen, informieren und argumentieren können. Er soll über Erlebnisse und Erfahrungen in einfachen Satzkonstruktionen berichten können. Leseverständnis Der Schüler soll auch unbekannte Texte fließend, mit richtiger Betonung lesen können. Er soll fähig sein, einfache literarische Texte zu verstehen. Er soll in zeitlich richtiger Reihenfolge über Ereignisse sowie über Lesestücke erzählen können. Unter Benutzung seines lexikalischen Wissens und seiner grammatischen Kenntnisse soll er über das Gelesene kurz berichten und seine Meinung dazu äußern können. Er soll fähig sein zu begründen, warum ihm etwas gefallen bzw. nicht gefallen hat. Er soll in der Lage sein auch bei umfangreicheren Texten, den wesentlichen Sinn zu erfassen. Schreibfertigkeit Der Schüler soll fähig sein, seine Gedanken schriftlich ausdrücken zu können. Er soll Aufsätze zu den behandelten Themen schreiben können. Er soll sich in Briefen ausdrücken und dabei die Form des Privatbriefes anwenden können. Schriftlich soll er genaue Informationen geben können. Er soll Personen - auch sich selbst - beschreiben und aufgrund ihres Verhaltens charakterisieren können. Grammatische Inhalte Der Schüler soll die modalen Hilfsverben in Präsens und Präteritum anwenden können. Er soll die behandelten Verben mit Rektion beherrschen. Er soll die Konstruktion würde + Infinitiv und "wäre" oder "hätte" + Partizip Perfekt erkennen und anwenden können. Er soll den Unterschied zwischen Aktiv und Passiv kennen und sich im Passiv ausdrücken können. Er soll das Plusquamperfekt der Handlungsverben kennen. Er soll die Wortfolge im einfachen und erweiterten Satz kennen. Er soll zusammengesetzte Sätze bilden können. Er soll nebengeordnete Sätze verwenden können. Auswendiglernen Der Schüler soll 6 weitere Gedichte auswendig können. Detaillierte Anforderungen am Ende der 10. Jahrgangsstufe Lerninhalte Sprechverstehen und Sprechen Über Sachverhalte sprechen und Vergleiche ziehen Über Darstellungen in Literatur, Theater, Film sprechen Darstellen und diskutieren unter Einbeziehung von literarischen Texten Sich über Personen und ihren Charakter äußern Über sich selbst und eigene Zukunftsvorstellungen sprechen Stellung nehmen und begründen Bestellen und reklamieren Interviews führen und geben (Fragenkatalog zur Durchführung von Interviews entwickeln) Lesen und Textverständnis Selbständiges Erarbeiten von Texten Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften lesen und darüber sprechen, authentisches Material auswerten Informationen aus Texten und Filmen entnehmen Über literarische Texte sprechen Gebrauchsanweisungen befolgen, mit eigenen Worten erklären Schriftlicher Ausdruck Informationen oder Materialien schriftlich anfordern Bewerbungsschreiben verfassen Aufzeichnen von Interviews Themenkreise Wirtschaft, Landwirtschaft, Handel, Technik Dienstleistungen für die Bevölkerung Einkauf in Fachgeschäften Industrieausstellungen, Messen, neue technische Einrichtungen Kauf und Verkauf von Produkten in- und ausländischer Unternehmen Groß- und Kleinproduktion in der Landwirtschaft, Biokulturen Leben im Freundeskreis Freundschaft, Partnerschaft Liebe, Sexualität Der Mensch als gesellschaftliches Wesen Nationalitäten und ethnische Gruppen als Mitglieder der Gesellschaft Einblicke in die Minderheitenpolitik Ungarns Konflikte im Umgang mit Minderheiten in anderen Ländern Deutschsprachige Länder Landeskundliche Informationen Familien und Gewohnheiten Private und offizielle Beziehungen Literatur Leseproben aus der deutschsprachigen Literatur Entwicklungsanforderungen (Kompetenzen und Fähigkeiten) (Die minimalen Anforderungen sind fett gedruckt.) Sprechverstehen und Sprechfertigkeit Der Schüler soll fähig sein, einen muttersprachlichen Partner ansprechen und befragen zu können. Er soll eine, seinem Lebensalter entsprechende Fragetechnik erwerben und seine Meinung äußern sowie die Unterhaltung mit seinem Gesprächspartner lebendig gestalten können. Leseverständnis Der Schüler soll altersgemäße literarische Texte verstehen und darüber sprechen können. Er kann sich zu diesen Texten äußern. Er soll Sachtexte mit Hilfe von Wörterbüchern erschließen können. Schreibfertigkeit Der Schüler soll kurze Interviews auch schriftlich anfertigen können. Grammatische Inhalte Der Schüler soll die wichtigsten Regeln der deutschen Grammatik kennen und sie in Wort und Schrift korrekt anwenden können. Wortschatz Der Schüler soll den Wortschatz der behandelten Themenkreise so präsent haben, daß die Kommunikation leicht möglich ist. Auswendiglernen Der Schüler soll 6 weitere Gedichte auswendig können. 2. Anforderungen in Landes- und Volkskunde für ungarndeutsche Minderheitenschulen Detaillierte Anforderungen am Ende der 4. Jahrgangsstufe Lerninhalte Entwicklungsanforderungen Minimale Anforderungen Berufe in der Familie in Vergangenheit und Gegenwart sowie ihre mundartlichen Benennungen. Tagesablauf der Familie früher und jetzt. Besuch einer Handwerkerwerkstatt. Herstellen einiger handwerklicher Erzeugnisse aus Knetmasse. Bedeutende Gebäude des Ortes. Besuch und Betrachtung alter Baudenkmäler. Haustiere, Gemüsepflanzen und ihre mundartlichen Bennennungen. Alte Verwandtschaftbezeichnungen und ihre standardsprachlichen Entsprechungen. Ethnische Zugehörigkeit der Einwohner des Heimatortes, Unterschiede zwischen ihnen. Sprachgebrauch in der Familie und außerhalb der Familie. Deutsch zu Hause und in der Schule. Im Heimatort bekannte Sprichwörter, Wetterregeln, Zungenbrecher Reime und Lieder über Tiere und Naturerscheinungen sowie an Jahresfesten. Einsicht in das Leben der Ungarndeutschen in Vergangenheit und Gegenwart auf Grund von Gesprächen mit älteren Leuten. Erkennen der wichtigsten Unterschiede zwischen den früheren und gegenwärtigen Lebensverhältnissen. Sammeln von mundartlichen Wörtern mit Hilfe eines Arbeistheftes. Bewußtmachen der Verschiedenartigkeit der Menschen (in erster Linie in Sprache und Brauchtum). Erkennen der Varietäten in der deutschen Sprache. Anregen zum Sammeln und Erlernen von Reimen, Liedern und Spielen. Erkennen der Schönheit und des Wertes der Volksdichtung. Grundlegende Kenntnisse über das Leben der Vorfahren und über ihre tägliche Arbeit. Aufzählen alter Bauten im Heimatort. Kenntnis der mundartlichen Benennungen von drei Pflanzen, Haustieren und Verwandtschaftbezeichnungen. Kenntnis von zwei unterschiedlichen Bräuchen. Kenntnis der Existenz von Mundart und Standarsprache. Auswendiglernen von je drei Reimen/Liedern, Sprichwörtern, Wetterregeln aus der Volksdichtung, und eines Gedichtes aus der Kunstdichtung. Deutsche und ungarndeutsche Kindergedichte, Abzählreime, Kinderspiele (Kreis- und Geschicklichkeitsspiele). Eierfärben nach alter Tradition. Alte Oster- und Weihnachtsgeschenke (Pferde, Puppen, Tauben usw.) und ihre Anfertigung aus Knetmasse. Alter Weihnachtsschmuck. Gemeinsames Schmücken eines Weihnachtsbaumes nach ungarndeutscher Tradition. Alte ungarndeutsche Spielzeuge und ihre mundartlichen Bezeichnungen. Anfertigung alter Spielzeuge aus Kartoffeln, Kastanien, Maisstengeln usw. Sammeln alter Fotos. Tracht der Klein- und Schulkinder. Mundartliche und standardsprachliche Bezeichnungen der wichtigsten Kleidungsstücke. Alte ungarndeutsche Speisen und ihre Namen. Wecken der Lust zum Kennenlernen der Kultur der Vorfahren durch spielerisches Reproduzieren von Überlieferungen. Erkennen der Wichtigkeit der Traditionspflege. Reproduzieren von drei Gegenständen, Kenntnis über ihre Verwendung. Detaillierte Anforderungen am Ende der 6. Jahrgangsstufe

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