Document ID: 22004A0930(02)

Reference:
EUR-Lex - 22004A0930(02) - DE
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22004A0930(02)
Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Intensivierung und Erweiterung des Abkommens über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich um die Zusammenarbeit bei der Containersicherheit und die damit zusammenhängenden Fragen
Amtsblatt Nr. L 304 vom 30/09/2004 S. 0034 - 0037
Abkommen  zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Intensivierung und Erweiterung des Abkommens über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich um die Zusammenarbeit bei der Containersicherheit und die damit zusammenhängenden Fragen DIE EUROPÄISCHE GEMEINSCHAFT UND DIE USA -gestützt auf das am  28. Mai 1997  unterzeichnete Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den USA über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich (im Folgenden  «AZGA»  genannt),(1) in Anerkennung dessen, dass U.S. Customs and Border Protection seit dem  1. März 2003  Nachfolger von U.S. Customs Service für die Zwecke des AZGA ist, (2) unter Hinweis darauf, dass die Vertragsparteien nach Artikel 3 AZGA im gegenseitigen Einvernehmen beschließen können, die Bereiche der Zusammenarbeit im Rahmen des AZGA zu erweitern, (3) eingedenk der Zusammensetzung des Gemischten Ausschusses für Zusammenarbeit im Zollbereich nach Artikel 22 AZGA aus Vertretern der Zollbehörden der Vertragsparteien; dies sind im Fall der Europäischen Gemeinschaft die zuständigen Dienststellen der Kommission der Europäischen Gemeinschaften, unterstützt von den Zollbehörden der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft und, im Fall der USA U.S. Customs and Border Protection, Department of Homeland Security, (4) in der Erkenntnis, dass der Gemischte Ausschuss für Zusammenarbeit im Zollbereich mit Artikel 22 AZGA eingesetzt wurde, (5) in Würdigung der seit langem bestehenden engen und fruchtbaren Beziehungen zwischen den Zollbehörden der USA und der Europäischen Gemeinschaft, (6) in der Überzeugung, dass diese Zusammenarbeit unter anderem dadurch weiter verbessert werden kann, dass der Austausch sachdienlicher Informationen und der am besten geeigneten Methoden zwischen U.S. Customs and Border Protection, der Europäischen Kommission und den Zollbehörden der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft intensiviert wird, um zu gewährleisten, dass bei den allgemeinen zollamtlichen Kontrollen im internationalen Handel den Sicherheitsbelangen gebührend Rechnung getragen wird, (7) in Anerkennung der Bedeutung, die der Ausdehnung dieser Zusammenarbeit auf alle internationalen Verkehrsträger und alle Warenarten zukommt, wobei dem Seecontainerverkehr zunächst Priorität einzuräumen ist, (8) in Würdigung des hohen Volumens des Seecontainerhandels und der übrigen Formen des Handels zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den USA und der wichtigen Rolle sowohl der Europäischen Gemeinschaft als auch der USA als Drehkreuze für die Beförderung von Containern aus vielen Ländern, (9) in der Erkenntnis, dass Seecontainer aus aller Welt in die USA und die Europäische Gemeinschaft eingeführt oder dort umgeladen werden oder sich dort auf der Durchfuhr befinden, (10) überzeugt von der Notwendigkeit, davon abzuschrecken, zu verhindern und zu untersagen, dass terroristische Versuche zur Störung des Welthandels unternommen werden, indem terroristische Waffen in Seecontainern oder sonstigen Sendungen verborgen oder solche Sendungen als Waffen benutzt werden, (11) überzeugt von der Notwendigkeit, die Sicherheit der Europäischen Gemeinschaft und der USA zu erhöhen, gleichzeitig jedoch den rechtmäßigen Handel zu erleichtern, (12) in Anbetracht dessen, dass es wichtig ist, so weit wie praktisch möglich unter gebührender Berücksichtigung der Bedrohungsbewertungen auf beiden Seiten Systeme für die Sicherung und Erleichterung des rechtmäßigen Handels zu entwickeln, (13) in der Erkenntnis, dass eine wesentliche Erhöhung der Sicherheit des rechtmäßigen Handels mit einem System erzielt werden kann, bei dem die Zollbehörden des Einfuhrlands kooperativ mit den in früheren Phasen der Lieferkette beteiligten Zollbehörden zusammenarbeiten und aktuelle Informationen und Kontrolltechnologie nutzen, um Container mit hohem Risiko zu erkennen und zu überprüfen, bevor sie aus ihren Häfen oder Lade- oder Umladeplätzen verbracht werden, (14) in Bekräftigung der Ziele der  «Container Security Initiative»  (CSI), mit der der Weltseehandel durch verstärkte Zusammenarbeit in den Seehäfen in aller Welt geschützt werden soll, um Container mit hohem Risiko zu erkennen und zu überprüfen und ihre Unversehrtheit während der Beförderung zu gewährleisten, (15) eingedenk dessen, dass in Artikel 5 AZGA das Verhältnis zwischen dem AZGA und den bilateralen Abkommen über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich geregelt ist, die zwischen einzelnen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft und den USA geschlossen worden sind oder möglicherweise geschlossen werden, (16) in der Erkenntnis, dass die CSI so bald wie möglich auf alle Häfen in der Europäischen Gemeinschaft ausgedehnt werden sollte, in denen der Seecontainerverkehr mit den USA die Geringfügigkeitsschwelle übersteigt, bestimmte Mindestanforderungen erfuellt sind und geeignete Kontrolltechnologie vorhanden ist - SIND WIE FOLGT ÜBEREINGEKOMMEN:Artikel 1Die Zusammenarbeit im Zollbereich im Rahmen des AZGA wird intensiviert und erweitert, um die Sicherheit von Seecontainern und sonstigen Sendungen jeder Herkunft zu erhöhen, die in die Europäische Gemeinschaft oder die USA eingeführt oder dort umgeladen werden oder sich dort auf der Durchfuhr befinden.Artikel 2Artikel 5 AZGA, in dem das Verhältnis zwischen dem AZGA und den bilateralen Abkommen über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich zwischen Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft und den USA sowie den diese bilateralen Abkommen ergänzenden CSI-Grundsatzerklärungen geregelt ist, wird gebührend Rechnung getragen.Artikel 3Ziele der intensivierten und erweiterten Zusammenarbeit sind unter anderem1. die Unterstützung der unverzüglichen und erfolgreichen Ausdehnung der CSI auf alle Häfen in der Europäischen Gemeinschaft, die die maßgeblichen Voraussetzungen erfuellen, und die Förderung der Anwendung vergleichbarer Normen in den in Betracht kommenden Häfen der USA;2. eine Zusammenarbeit zur stärkeren Berücksichtigung der zollbezogenen Aspekte bei der Sicherung der logistischen Kette im internationalen Handel und insbesondere, als höchste Priorität, die Verbesserung der Erkennung und Sicherheitsüberprüfung von Containersendungen mit hohem Risiko;3. so weit wie praktisch möglich die Festlegung von Mindestnormen für Risikomanagementtechniken und die damit zusammenhängenden Anforderungen und Programme;4. so weit wie praktisch möglich die Koordinierung der Standpunkte in den multilateralen Gremien, in denen Fragen der Containersicherheit zweckmäßigerweise zur Sprache gebracht und erörtert werden können. Artikel 4Der Gemischte Ausschuss für Zusammenarbeit im Zollbereich befasst sich mit der geeigneten Form und dem geeigneten Gegenstand von Dokumenten und/oder Maßnahmen zur weiteren Durchführung der intensivierten und erweiterten Zusammenarbeit im Zollbereich im Rahmen dieses Abkommens.Artikel 5Eine Arbeitsgruppe, die sich aus Vertretern von U.S. Customs and Border Protection und der Europäischen Kommission, unterstützt von den interessierten Mitgliedstaaten der Gemeinschaft, zusammensetzt, wird mit der Aufgabe gebildet, Empfehlungen an den Gemischten Ausschuss für Zusammenarbeit im Zollbereich unter anderem zu den im Anhang aufgeführten Fragen zu prüfen und auszusprechen.Artikel 6Die Arbeitsgruppe erstattet dem Leiter von U.S. Customs and Border Protection und dem Generaldirektor der Generaldirektion Steuern und Zollunion der Europäischen Kommission regelmäßig und dem Gemischten Ausschuss für Zusammenarbeit im Zollbereich jährlich Bericht über den Fortgang ihrer Arbeiten.Artikel 7Dieses Abkommen tritt mit der rechtsverbindlichen Unterzeichnung durch die Vertragsparteien in Kraft. Wird das Abkommen nicht am selben Tag für beide Vertragsparteien unterzeichnet, so tritt das Abkommen an dem Tag in Kraft, an dem es mit der zweiten Unterschrift versehen wird.Hecho en Bruselas, el veintiocho de abril de dos mil cuatro.Udfærdiget i Bruxelles den otteogtyvende april to tusind og fire.Geschehen zu Brüssel am achtundzwanzigsten April zweitausendundvier.Έγινε στις Βρυξέλλες, στις είκοσι οκτώ Απριλίου δύο χιλιάδες τέσσερα.Done at Brussels on the twenty-eighth day of April in the year two thousand and four.Fait à Bruxelles, le vingt-huit avril deux mille quatre.Fatto a Bruxelles, addì ventotto aprile duemilaquattro.Gedaan te Brussel, de achtentwintigste april tweeduizendvier.Feito em Bruxelas, em vinte e oito de Abril de dois mil e quatro.Tehty Brysselissä kahdentenakymmenentenäkahdeksantena päivänä huhtikuuta vuonna kaksituhattaneljä.Som skedde i Bryssel den tjugoåttonde april tjugohundrafyra. Im Namen der Europäischen Gemeinschaft  >VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD> Im Namen der USA  >VERWEIS AUF EIN SCHAUBILD>ANHANGAnhang zum Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Intensivierung der Zusammenarbeit und zur Erweiterung des AZGA um die Zusammenarbeit bei der Containersicherheit und die damit zusammenhängenden Fragen Die mit Artikel 5 des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den USA zur Intensivierung der Zusammenarbeit und zur Erweiterung des AZGA um die Zusammenarbeit bei der Containersicherheit und die damit zusammenhängenden Fragen eingesetzte Arbeitsgruppe hat die Aufgabe, Empfehlungen zu Fragen, die unter anderem die nachstehend aufgeführten Bereiche der Zusammenarbeit zwischen U.S. Customs and Border Protection und den Zollbehörden in der Gemeinschaft betreffen, zu prüfen und auszusprechen, damit gewährleistet wird, dass bei den allgemeinen zollamtlichen Kontrollen im internationalen Handel den Sicherheitsbelangen gebührend Rechnung getragen wird:a) Festlegung von Mindestnormen, insbesondere für die Teilnahme an der CSI und Formulierung von Empfehlungen für Methoden, mit denen diese Normen erfuellt werden können;b) Ermittlung der für Sicherheitskontrollen im internationalen Handel am besten geeigneten Methoden und Ausdehnung ihrer Anwendung, insbesondere der im Rahmen der CSI entwickelten Methoden;c) so weit wie praktisch möglich Entwicklung und Festlegung von Normen für die Informationen, die erforderlich sind, um Sendungen mit hohem Risiko erkennen zu können, die in die USA oder die Europäische Gemeinschaft eingeführt oder dort umgeladen werden oder sich dort auf der Durchfuhr befinden;d) so weit wie praktisch möglich Verbesserung und Festlegung von Normen für die Erkennung und Überprüfung von Sendungen mit hohem Risiko, um den Informationsaustausch, den Einsatz automatischer Erkennungssysteme und die Entwicklung von Mindestnormen für Kontrolltechnologien und Überprüfungsmethoden einzubeziehen;e) so weit wie praktisch möglich Verbesserung und Festlegung von Normen für Industriepartnerschaftsprogramme, mit denen die Sicherheit der Lieferkette erhöht und der rechtmäßige Handel erleichtert werden soll;f) Ermittlung der für die Umsetzung der Empfehlungen der Arbeitsgruppe erforderlichen Änderungen von Rechts- und Verwaltungsvorschriften;g) Prüfung geeigneter Dokumente und Maßnahmen zur weiteren Durchführung der intensivierten und erweiterten Zusammenarbeit im Zollbereich in den in diesem Anhang aufgeführten Fragen.

Summary:
Containersicherheit: Abkommen EU/Vereinigte Staaten
Containersicherheit: Abkommen EU/Vereinigte Staaten
 
ZUSAMMENFASSUNG DER DOKUMENTE:
Beschluss 2004/634/EG über den Abschluss des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Intensivierung und Erweiterung des Abkommens über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich um die Zusammenarbeit bei der Containersicherheit und die damit zusammenhängenden Fragen
Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Intensivierung und Erweiterung des Abkommens über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich um die Zusammenarbeit bei der Containersicherheit und die damit zusammenhängenden Fragen
WAS IST DER ZWECK DES ABKOMMENS UND DES BESCHLUSSES?
Mit dem Abkommen wird das Abkommen über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich (AZGA) von 1997 erweitert, das zwischen der Europäischen Gemeinschaft (jetzt Europäische Union) und den Vereinigten Staaten von Amerika die Entwicklung einer möglichst umfassenden Zusammenarbeit im Zollbereich ermöglichen soll. Im Rahmen des erweiterten Abkommens, mit dem die Sicherheit der Lieferkette im transatlantischen Handel gewährleistet werden soll, streben die EU und die Vereinigten Staaten eine Intensivierung der Zusammenarbeit im Zollbereich an, um sicherzustellen, dass bei den allgemeinen zollamtlichen Kontrollen den Sicherheitsbelangen gebührend Rechnung getragen wird. Der Beschluss markiert den Abschluss des Abkommens im Namen der EU.
WICHTIGE ECKPUNKTE
In dem Abkommen ist die unverzügliche Ausdehnung der „Container Security Initiative“ (CSI) auf alle Häfen in der EU vorgesehen, die die maßgeblichen Voraussetzungen erfüllen. Auf der Grundlage der Gegenseitigkeit soll die Sicherheit des Warenverkehrs für beide Vertragsparteien erhöht und gleichzeitig die Gleichbehandlung von US- und EU-Häfen und -Wirtschaftsbeteiligten gewährleistet werden. Im Abkommen ist auch ein Arbeitsprogramm für die folgenden Durchführungsmaßnahmen festgelegt:Entwicklung von Normen für Risikomanagementtechniken;Bereitstellung der Informationen, die notwendig sind, um in das Gebiet der Vertragsparteien eingeführte Sendungen mit hohem Risiko erkennen zu können;Einführung von Industriepartnerschaftsprogrammen. Die Zollkontrollnormen mit den Vereinigten Staaten müssen extern koordiniert werden, um die Sicherheit der Lieferkette zu gewährleisten und gleichzeitig die Kontinuität des rechtmäßigen Containerhandels sicherzustellen. Die Zollbehörden des Einfuhrlandes arbeiten mit den in früheren Phasen der Lieferkette beteiligten Zollbehörden zusammen. Dabei werden aktuelle Informationen und Kontrolltechnologie eingesetzt, um Container mit hohem Risiko zu erkennen und zu überprüfen, bevor sie aus ihren Häfen oder Lade- bzw. Umladeplätzen in die jeweiligen Länder verbracht werden. Es muss sichergestellt werden, dass alle EU-Häfen nach einheitlichen Grundsätzen an der CSI teilnehmen können und dass die Anwendung vergleichbarer Normen in US-Häfen gefördert wird. Zur Erweiterung und Intensivierung der Zusammenarbeit im Zollbereich zwischen den Vertragsparteien wird ein Konsultationsverfahren eingerichtet. EU-Länder, die mit den Vereinigten Staaten Vereinbarungen über Fragen auszuhandeln beabsichtigen, die unter das erweiterte AZGA fallen, müssen die Europäische Kommission und die übrigen EU-Länder zuvor konsultieren sowie Informationen übermitteln und sicherstellen, dass die getroffenen Vereinbarungen mit den Verträgen und der Politik der EU sowie mit dem erweiterten AZGA vereinbar sind. Ist die Kommission der Auffassung, dass eine Vereinbarung, die ein EU-Land in die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten aufnehmen will, nicht vereinbar ist, so teilt sie dies dem betreffenden Land mit. Das Land wird auch informiert, wenn die Frage im Rahmen des erweiterten AZGA zu behandeln ist. Der Gemischte Ausschuss für Zusammenarbeit im Zollbereich EU/Vereinigte Staaten befasst sich mit der geeigneten Form und dem geeigneten Gegenstand von Dokumenten und Maßnahmen zur weiteren Durchführung der intensivierten und erweiterten Zusammenarbeit im Zollbereich im Rahmen des Abkommens. Mit dem Abkommen wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich aus Vertretern von U.S. Customs and Border Protection und der Europäischen Kommission, unterstützt von den interessierten EU-Ländern, zusammensetzt. Sie erstattet dem Gemischten Ausschuss für Zusammenarbeit im Zollbereich, dem Leiter von U.S. Customs and Border Protection und der Kommission regelmäßig Bericht. Sie hat die Aufgabe, Empfehlungen zu Fragen zu prüfen und auszusprechen, die u. a. folgende Bereiche betreffen:Festlegung von Mindestnormen und Formulierung von Empfehlungen für Methoden, mit denen diese Normen erfüllt werden können;Ermittlung der für Sicherheitskontrollen im internationalen Handel am besten geeigneten Methoden und Ausdehnung ihrer Anwendung, insbesondere der im Rahmen der CSI entwickelten Methoden;Festlegung von Normen für die Informationen, die erforderlich sind, um Sendungen mit hohem Risiko erkennen und überwachen zu können, die in die Vereinigten Staaten oder die EU eingeführt oder dort umgeladen werden oder sich dort auf der Durchfuhr befinden;Verbesserung und Festlegung von Normen für die Erkennung und Überprüfung von Sendungen mit hohem Risiko und Entwicklung von Mindestnormen für Kontrolltechnologien und Überprüfungsmethoden;Verbesserung und Festlegung von Normen für Industriepartnerschaftsprogramme, mit denen die Sicherheit der Lieferkette erhöht und der rechtmäßige Handel erleichtert werden soll;Ermittlung der für die Umsetzung der Empfehlungen der Arbeitsgruppe erforderlichen Änderungen von Rechts- und Verwaltungsvorschriften;Prüfung geeigneter Dokumente und Maßnahmen zur weiteren Durchführung der intensivierten und erweiterten Zusammenarbeit im Zollbereich in den im Anhang zum Abkommen aufgeführten Fragen. Im Jahr 2004 nahmen die EU und die Vereinigten Staaten über den Gemischten Ausschuss für Zusammenarbeit im Zollbereich Empfehlungen zur Erhöhung der Sicherheit des Seecontainerverkehrs im Rahmen des Abkommens an.
DATUM DES INKRAFTTRETENS
Das Abkommen ist am 28. April 2004 in Kraft getreten.
HINTERGRUND
Weiterführende Informationen:Internationale Abkommen über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich (Europäische Kommission).
HAUPTDOKUMENTE
Beschluss 2004/634/EG des Rates vom 30. März 2004 über den Abschluss des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Intensivierung und Erweiterung des Abkommens über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich um die Zusammenarbeit bei der Containersicherheit und die damit zusammenhängenden Fragen (ABl. L 304 vom 30.9.2004, S. 32-33)
Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Intensivierung und Erweiterung des Abkommens über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich um die Zusammenarbeit bei der Containersicherheit und die damit zusammenhängenden Fragen (ABl. L 304 vom 30.9.2004, S. 34-37)
VERBUNDENE DOKUMENTE
Beschluss 97/541/EG des Rates vom 21. Mai 1997 über den Abschluss des Abkommens zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich (ABl. L 222 vom 12.8.1997, S. 16)
Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika über Zusammenarbeit und gegenseitige Amtshilfe im Zollbereich (ABl. L 222 vom 12.8.1997, S. 17-24)
Letzte Aktualisierung: 01.04.2020