Document Number: JJT_20201015_OGH0002_0120OS00105_20P0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0120OS00105.20P.1015.000
Case Number: 12Os105/20p (12Os106/20k)
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1602720000000
Word Count: 194

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 15.Â OktoberÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Dr.Â SolÃ© als Vorsitzenden sowie durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof.Â Dr.Â Oshidari, die HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Michel-Kwapinski und Dr.Â Brenner sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Haslwanter in Gegenwart des SchriftfÃ¼hrers Mag.Â Nikolic in der Strafsache gegen GÃ¼nther F***** und andere Beschuldigte wegen des Verbrechens des gewerbsmÃ¤ÃŸigen schweren Betrugs nach Â§Â§Â 146, 147 AbsÂ 3, 148 zweiter Fall StGB und einer weiteren strafbaren Handlung Ã¼ber die Beschwerden des MMag.Â Dr.Â W***** B***** gegen die BeschlÃ¼sse des Oberlandesgerichts Wien vom 20.Â JuliÂ 2020, AZÂ 19Â BsÂ 127/20w, nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in die Akten in nichtÃ¶ffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Beschwerden werden zurÃ¼ckgewiesen.
Text
GrÃ¼nde:
Mit den angefochtenen BeschlÃ¼ssen wies das Oberlandesgericht Wien die Beschwerden des MMag.Â Dr.Â W***** B***** gegen den Beschluss des Landesgerichts fÃ¼r Strafsachen Wien vom 25.Â JuniÂ 2019, AZÂ 175Â BlÂ 20/18p, mit welchem der Antrag des BeschwerdefÃ¼hrers auf FortfÃ¼hrung des von der Staatsanwaltschaft eingestellten Ermittlungsverfahrens gegen GÃ¼nther F***** und andere Beschuldigte zurÃ¼ckgewiesen (PunktÂ 1) und dem FortfÃ¼hrungswerber ein Pauschalkostenbeitrag auferlegt worden war (PunktÂ 2), als verspÃ¤tet zurÃ¼ck.
Rechtliche Beurteilung
Die gegen beide BeschlÃ¼sse erhobenen Beschwerden waren zurÃ¼ckzuweisen, weil die Strafprozessordnung gegen solche Entscheidungen kein Rechtsmittel vorsieht (Â§Â 196 AbsÂ 1 erster Satz StPO; Â§Â 87 AbsÂ 1 StPO).