Document Number: JJT_20200228_OGH0002_0120NS00007_20F0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0120NS00007.20F.0228.000
Case Number: 12Ns7/20f
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1582848000000
Word Count: 141

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 28.Â Februar 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Dr.Â SolÃ© als Vorsitzenden sowie die HofrÃ¤te des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Oshidari und Dr.Â Michel-Kwapinski in der Strafsache gegen Jasmina L***** und Salca V***** wegen des Vergehens des Diebstahls nach Â§Â 127 StGB, AZÂ 4Â UÂ 69/19k des Bezirksgerichts Deutschlandsberg Ã¼ber den Antrag der beiden Angeklagten nach AnhÃ¶rung der Generalprokuratur gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Graz zurÃ¼ckgestellt.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Mit der Behauptung, eine Verhandlung in Wien wÃ¤re â€žaufgrund des Wohnsitzes einfacherâ€œ (ONÂ 15 SÂ 2), wird kein Grund fÃ¼r eine â€“ nur ausnahmsweise in Betracht kommende â€“ Delegierung geltend gemacht. Im Ãœbrigen steht der begehrten ZustÃ¤ndigkeitsÃ¼bertragung der Umstand entgegen, dass die Notwendigkeit der Vernehmung von im Sprengel des Bezirksgerichts Deutschlandsberg aufhÃ¤ltigen Zeugen nicht auszuschlieÃŸen ist (vgl ONÂ 5 SÂ 1 verso).