Document Number: JWT_2020030056_20200909L00
ECLI: ECLI:AT:VWGH:2020:RA2020030056.L01
Case Number: Ra 2020/03/0056
Application Type: Vwgh
Court: Verwaltungsgerichtshof (VwGH)
Decision Date: 1599609600000
Word Count: 162

Spruch
GemÃ¤ÃŸ Â§Â 30 Abs.Â 2Â VwGG wird dem Antrag stattgegeben.
BegrÃ¼ndung
1Â Mit der gegenstÃ¤ndlichen Revision verband die Revisionswerberin den Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung und brachte zusammengefasst vor, der sofortige Vollzug des angefochtenen Erkenntnisses wÃ¤re fÃ¼r sie -Â aus nÃ¤her dargelegten finanziellen GrÃ¼ndenÂ - mit einem unverhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸigen Nachteil verbunden.
2Â Die belangte BehÃ¶rde vor dem Verwaltungsgericht und die Mitbeteiligten nahmen zu diesem Antrag nicht Stellung.
3Â GemÃ¤ÃŸ Â§Â 30 Abs.Â 2 erster SatzÂ VwGG hat der Verwaltungsgerichtshof auf Antrag des Revisionswerbers die aufschiebende Wirkung mit Beschluss zuzuerkennen, wenn dem nicht zwingende Ã¶ffentliche Interessen entgegenstehen und nach AbwÃ¤gung der berÃ¼hrten Ã¶ffentlichen Interessen und Interessen anderer Parteien mit dem Vollzug des angefochtenen Erkenntnisses fÃ¼r den Revisionswerber ein unverhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸiger Nachteil verbunden wÃ¤re.
4Â Letzteres wird im gegenstÃ¤ndlichen Antrag geltend gemacht und kann auf der Grundlage des angefochtenen Erkenntnisses nicht von vornherein als unzutreffend angesehen werden. Da keine zwingenden oder zumindest Ã¼berwiegenden Ã¶ffentlichen Interessen und Interessen anderer Parteien geltend gemacht wurden, die einer Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung entgegenstÃ¼nden, war dem Antrag stattzugeben.
Wien, am 9.Â SeptemberÂ 2020