Document Number: JJT_20201207_OGH0002_0020NC00039_20P0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0020NC00039.20P.1207.000
Case Number: 2Nc39/20p
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1607299200000
Word Count: 170

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den SenatsprÃ¤sidenten Dr.Â Veith als Vorsitzenden sowie den Hofrat Dr.Â Musger, die HofrÃ¤tin Dr.Â SolÃ©, und die HofrÃ¤te Dr.Â Nowotny und Mag.Â Pertmayr als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei DIÂ A***** M*****, gegen die beklagte Partei U***** AG, *****, vertreten durch Biedermann & Belihart RechtsanwÃ¤lte OG in Wien, wegen Einwendungen gegen den Anspruch (Â§Â 35 EO), im Verfahren Ã¼ber die Delegierung der Rechtssache durch den Obersten Gerichtshof zu AZÂ *****, aufgrund des Ablehnungsantrags der klagenden Partei vom 3.Â NovemberÂ 2020 gegen die Mitglieder des Ã¼ber den Delegierungsantrag entscheidenden Senats, den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Ablehnungsantrag wird zurÃ¼ckgewiesen.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
[1] Gegen den Beschluss des Obersten Gerichtshofs Ã¼ber die beantragte Delegierung des Verfahrens zu AZÂ ***** vom 22.Â 9.Â 2020 ist ein weiteres Rechtsmittel nicht zulÃ¤ssig. Er ist unanfechtbar und rechtskrÃ¤ftig. Nach eingetretener Rechtskraft kÃ¶nnen AblehnungsgrÃ¼nde hinsichtlich des zu dieser Entscheidung fÃ¼hrenden Verfahrens nicht mehr wahrgenommen werden (vgl RS0045978; 2Â NcÂ 28/19v; 2Â NcÂ 40/19h uva).
[2] Es war daher auch keine Ã„uÃŸerung der abgelehnten Richter erforderlich (RS0111658).
[3] Die Ablehnung ist als unzulÃ¤ssig zurÃ¼ckzuweisen (2Â NcÂ 28/19v, 2Â NcÂ 40/19h uva).