Document Number: JJT_20201209_OGH0002_0130NS00100_20I0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0130NS00100.20I.1209.000
Case Number: 13Ns100/20i
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1607472000000
Word Count: 172

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 9.Â DezemberÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Prof.Â Dr.Â LÃ¤ssig als Vorsitzenden sowie die HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Brenner und Dr.Â Setz-Hummel in Gegenwart der SchriftfÃ¼hrerin Mag.Â PÃ¶ttinger in der Strafsache gegen Mag.Â Karin K***** und weitere VerdÃ¤chtige wegen Verbrechen des Missbrauchs der Amtsgewalt nach Â§Â 302 AbsÂ 1 StGB und weiterer strafbarer Handlungen, AZÂ 12Â BlÂ 4/20b des Landesgerichts fÃ¼r Strafsachen Graz, Ã¼ber den Antrag des Wolfgang Ko***** auf Delegierung nach Einsichtnahme der Generalprokuratur in die Akten in nichtÃ¶ffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Antrag wird zurÃ¼ckgewiesen.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Graz zurÃ¼ckgestellt.
Text
GrÃ¼nde:
Delegierung ist gemÃ¤ÃŸ Â§Â 39 Abs 1 StPO nur im Stadium des Haupt- und des Rechtsmittelverfahrens mÃ¶glich.
Das hier in Rede stehende Verfahren wurde nach Â§Â 35c StAG beendet, den diesbezÃ¼glichen Antrag auf FortfÃ¼hrung wies das Landesgericht fÃ¼r Strafsachen Graz zurÃ¼ck (siehe dazu die am heutigen Tag zu AZÂ 13Â OsÂ 101/20g ergangene Entscheidung des Obersten Gerichtshofs).
Rechtliche Beurteilung
Der Antrag des Genannten auf Zuweisung â€žan ein Rechtsmittelgericht in Tirolâ€œ war daher schon mangels Vorliegens eines anhÃ¤ngigen Haupt- oder Rechtsmittelverfahrens als unzulÃ¤ssig zurÃ¼ckzuweisen.