Document Number: JJT_20200923_OGH0002_0070OB00169_20H0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0070OB00169.20H.0923.000
Case Number: 7Ob169/20h
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1600819200000
Word Count: 161

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch die SenatsprÃ¤sidentin Dr.Â Kalivoda als Vorsitzende und die HofrÃ¤tinnen und HofrÃ¤te Hon.-Prof.Â Dr.Â HÃ¶llwerth, Dr.Â SolÃ©, Mag.Â Malesich und MMag.Â Matzka als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei V***** f***** K*****, vertreten durch Kosesnik-Wehrle & Langer RechtsanwÃ¤lte KG in Wien, gegen die beklagte Partei T***** AG, *****, vertreten durch Kroker, Tonini, HÃ¶ss & Lajlar, RechtsanwÃ¤lte in Innsbruck, wegen Unterlassung und UrteilsverÃ¶ffentlichung, infolge auÃŸerordentlicher Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Innsbruck als Berufungsgericht vom 27.Â JuliÂ 2020, GZÂ 4Â RÂ 83/20t-14, den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Akten werden dem Erstgericht zurÃ¼ckgestellt.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
Die Parteien teilten mit, dass sie Ruhen des Verfahrens vereinbart haben.
GemÃ¤ÃŸ Â§Â 483 AbsÂ 3 erster Satz ZPO kann das Ruhen des Verfahrens auch noch im Berufungsverfahren vereinbart werden. Diese Bestimmung ist gemÃ¤ÃŸ Â§Â 513 ZPO auch auf das Revisionsverfahren anzuwenden (stRsp, 6Â ObÂ 216/19m mwN). Durch die Ruhensvereinbarung entfÃ¤llt fÃ¼r die Dauer des Ruhens des Verfahrens eine Sachentscheidung des Obersten Gerichtshofs (RS0041994).
Die Akten sind daher dem Erstgericht zurÃ¼ckzustellen.