Document Number: JJT_20200629_OGH0002_008OBA00077_19K0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:008OBA00077.19K.0629.000
Case Number: 8ObA77/19k
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1593388800000
Word Count: 235

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den SenatsprÃ¤sidenten Hon.-Prof.Â Dr.Â Kuras als Vorsitzenden, die HofrÃ¤tinnen Dr.Â Tarmann-Prentner und Mag.Â Korn als weitere Richter sowie die fachkundigen Laienrichter ADir.Â Sabine Duminger (aus dem Kreis der Arbeitgeber) und Robert Hauser (aus dem Kreis der Arbeitnehmer) in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei M***** K*****, vertreten durch Dr.Â Harald Burmann em., Dr.Â Peter WallnÃ¶fer, Mag.Â Eva Suitner, RechtsanwÃ¤lte in Innsbruck, gegen die beklagte Partei Ã–sterreichische Post AG, *****, vertreten durch CMS Reich-Rohrwig Hainz RechtsanwÃ¤lte GmbH in Wien, wegen 5.187,80Â EUR und Feststellung, Ã¼ber die auÃŸerordentliche Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Innsbruck als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 13.Â NovemberÂ 2019, GZÂ 110Â RaÂ 7/19v-11, in nichtÃ¶ffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die auÃŸerordentliche Revision wird gemÃ¤ÃŸ Â§Â 2 ASGG, Â§Â 508a AbsÂ 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des Â§Â 502 AbsÂ 1 ZPO zurÃ¼ckgewiesen.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
Der Oberste Gerichtshof hat sich mit den allgemeinen GrundsÃ¤tzen fÃ¼r die im Verfahren strittige Anrechnung von â€žPostpraktikantenzeitenâ€œ vor dem 18.Â Lebensjahr bereits wiederholt ausfÃ¼hrlich befasst (9Â ObAÂ 28/18k, 9Â ObAÂ 135/19x; 8Â ObAÂ 79/19d ua). SÃ¤mtliche in der Revision angesprochenen Rechtsfragen wurden darin bereits ausfÃ¼hrlich behandelt. Der Oberste Gerichtshof hat sowohl die Passivlegitimation der Beklagten fÃ¼r die Entgeltnachzahlungen bejaht, als auch sÃ¤mtliche behaupteten VerstÃ¶ÃŸe gegen Unionsrecht verneint.
DarÃ¼ber hinausgehende neue rechtliche Aspekte werden in der auÃŸerordentlichen Revision der Beklagten nicht aufgezeigt. Mangels einer erheblichen Rechtsfrage im Sinn des Â§Â 502 AbsÂ 1Â ZPO ist die auÃŸerordentliche Revision der Beklagten zurÃ¼ckzuweisen. Einer weiteren BegrÃ¼ndung bedarf dieser ZurÃ¼ckweisungsbeschluss nicht (Â§Â 510 AbsÂ 3 ZPO).