Document Number: JJT_20200213_OGH0002_0140NS00003_20G0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0140NS00003.20G.0213.000
Case Number: 14Ns3/20g
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1581552000000
Word Count: 157

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 13.Â FebruarÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Prof.Â Dr.Â Danek als Vorsitzenden sowie die HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Mann und Dr.Â Setz-Hummel in der Strafsache gegen Kurt V***** wegen des Vergehens der Untreue nach Â§Â 153 AbsÂ 1 und 3 erster Fall StGB, AZÂ 34Â HvÂ 117/19g des Landesgerichts Leoben, Ã¼ber den Antrag des Angeklagten auf Delegierung nach AnhÃ¶rung der Generalprokuratur gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 SatzÂ 2 OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Graz zurÃ¼ckgestellt.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Der in Deutschland und Tirol wohnhafte Angeklagte begehrt, die gegenstÃ¤ndliche Strafsache dem Landesgericht Innsbruck zu delegieren, weil dies ihm die Anreise zu Gericht und seinem Verteidiger die Akteneinsicht erleichtern wÃ¼rde. Damit nennt er â€“ mit Blick auf die zu erwartende Ladung von im Sprengel des Landesgerichts Leoben wohnhafter Zeugen zur Hauptverhandlung â€“ keine wichtigen GrÃ¼nde im Sinn des Â§Â 39 AbsÂ 1 StPO, weshalb die nur ausnahmsweise zulÃ¤ssige (RIS-Justiz RS0053539) Delegierung nicht in Betracht kommt.