Document Number: JJT_20200330_OGH0002_0110OS00027_20K0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0110OS00027.20K.0330.000
Case Number: 11Os27/20k
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1585526400000
Word Count: 214

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 30.Â MÃ¤rzÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Schwab als Vorsitzenden sowie die VizeprÃ¤sidentin des Obersten Gerichtshofs Mag.Â Marek, die HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Bachner-Foregger und Mag.Â FÃ¼rnkranz und den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Oberressl als weitere Richter in der Strafsache gegen Manuel B***** wegen der Vergehen der gefÃ¤hrlichen Drohung nach Â§Â 107 AbsÂ 1, AbsÂ 2 StGB und weiterer strafbarer Handlungen, AZÂ 39Â HvÂ 52/19z des Landesgerichts Innsbruck, Ã¼ber das Rechtsmittel des Verurteilten gegen das Urteil und den Beschluss des Oberlandesgerichts Innsbruck als Berufungs- und Beschwerdegericht vom 18.Â FebruarÂ 2020, AZÂ 11Â BsÂ 18/20i, nach Einsichtnahme der Generalprokuratur in die Akten gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der â€žEinspruchâ€œ wird zurÃ¼ckgewiesen.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Mit dem angefochtenen Urteil gab das Oberlandesgericht Wien der Berufung des Manuel B***** gegen das Urteil des Landesgerichts Innsbruck vom 27.Â AugustÂ 2019, GZÂ 39Â HvÂ 52/19z-32, mit der MaÃŸgabe nicht Folge, dass die Vorhaftanrechnung korrigiert wurde.
Zudem (Â§Â 498 AbsÂ 3 letzter Satz StPO) gab es der (impliziten) Beschwerde des Genannten gegen den zugleich mit dem Ersturteil ergangenen Beschluss auf VerlÃ¤ngerung einer Probezeit nicht Folge.
Das gegen diese Entscheidungen des Oberlandesgerichts als Rechtsmittelgericht erhobene, als â€žEinspruchâ€œ bezeichnete Rechtsmittel des Verurteilten â€“ das schon wegen des Einbringens per Email unbeachtlich ist (RIS-Justiz RS0127859) â€“ war zurÃ¼ckzuweisen, weil ein weiterer Rechtszug nicht zusteht (Â§Â 89 AbsÂ 6 StPO; Â§Â 479 iVm Â§Â 489 AbsÂ 1 StPO).