Document Number: JJT_20200605_OGH0002_0150OS00053_20P0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0150OS00053.20P.0605.000
Case Number: 15Os53/20p
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1591315200000
Word Count: 244

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 5.Â JuniÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof.Â Dr.Â Kirchbacher als Vorsitzenden sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Mag.Â Lendl und die HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Michel-Kwapinski, Mag.Â FÃ¼rnkranz und Dr.Â Mann in Gegenwart der RichteramtsanwÃ¤rterin Mag.Â Walter, LL.M., LL.M., BA als SchriftfÃ¼hrerin in der Strafsache gegen Dr.Â J***** Ãœ***** und andere Beschuldigte wegen des Verbrechens des Missbrauchs der Amtsgewalt nach Â§Â 302 AbsÂ 1 StGB und weiterer strafbarer Handlungen, AZÂ 21Â StÂ 12/19z der Staatsanwaltschaft Linz, Ã¼ber den Antrag des DIÂ (FH)Â E***** M***** auf Erneuerung des Strafverfahrens gemÃ¤ÃŸ Â§Â 363a StPO per analogiam nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in nichtÃ¶ffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Antrag wird zurÃ¼ckgewiesen.
Text
GrÃ¼nde:
Mit BeschlÃ¼ssen des Oberlandesgerichts Linz als Beschwerdegericht vom 12.Â FebruarÂ 2020, AZÂ 10Â BsÂ 1/20y, wurden die Beschwerden des DIÂ (FH)Â E***** M***** gegen PunktÂ 1 des Beschlusses des Landesgerichts Linz vom 20.Â DezemberÂ 2019, GZÂ 26Â BlÂ 32/19w-11, mit dem sein FortfÃ¼hrungsantrag zurÃ¼ckgewiesen worden war, als unzulÃ¤ssig zurÃ¼ckgewiesen (Â§Â 196 AbsÂ 1 erster Satz StPO), und jener gegen PunktÂ 2 des angefÃ¼hrten Beschlusses, mit dem dem Antragsteller die Zahlung eines Pauschalkostenbeitrags von 90Â Euro aufgetragen worden war, nicht Folge gegeben.
Rechtliche Beurteilung
Die dagegen erhobene Beschwerde des Genannten wies der Oberste Gerichtshof mit Beschluss vom 17.Â MÃ¤rzÂ 2020, AZÂ 14Â OsÂ 21/20z (14Â OsÂ 22/20x), zurÃ¼ck.
Gegen diesen Beschluss richtet sich der (als â€žBeschwerde gegen den Beschluss nach ArtÂ 13 und 17 EMRKâ€œ bezeichnete) Antrag des DIÂ (FH) M***** auf Erneuerung des Strafverfahrens (vgl RIS-Justiz RS0122228), der als unzulÃ¤ssig zurÃ¼ckzuweisen war, weil Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs ohne vorherige Anrufung des EuropÃ¤ischen Gerichtshofs fÃ¼r Menschenrechte nicht Gegenstand eines Erneuerungsantrags sein kÃ¶nnen (RIS-Justiz RS0130261, RS0122737 [T23, T39]).