Document Number: JWT_2020080003_20200203F00
ECLI: ECLI:AT:VWGH:2020:FR2020080003.F00
Case Number: Fr 2020/08/0003
Application Type: Vwgh
Court: Verwaltungsgerichtshof (VwGH)
Decision Date: 1580688000000
Word Count: 162

Spruch
Das Verfahren wird eingestellt.
Der Bund hat der Ã–sterreichischen Gesundheitskasse Aufwendungen in der HÃ¶he von EURÂ 553,20 binnen zweiÂ Wochen bei sonstiger Exekution zu ersetzen. Das Mehrbegehren wird abgewiesen.
BegrÃ¼ndung
1 Mit Fristsetzungsantrag vom 6.Â DezemberÂ 2019 begehrte die SteiermÃ¤rkische Gebietskrankenkasse, dem Bundesverwaltungsgericht zur Entscheidung Ã¼ber ihre Beschwerde vom 26.Â JÃ¤nnerÂ 2015 gegen den Bescheid der Landesschiedskommission fÃ¼r das Land Steiermark vom 30.Â DezemberÂ 2014 eine angemessene Frist nach Â§Â 38 Abs.Â 4Â VwGG zu setzen.
2 Die Ã–sterreichische Gesundheitskasse ist gemÃ¤ÃŸ Â§Â 538t Abs.Â 2Â ASVG seit 1.Â JÃ¤nnerÂ 2020 Rechtsnachfolgerin der SteiermÃ¤rkischen Gebietskrankenkasse und tritt in offenen Verfahren an deren Stelle (vgl.Â ErlRVÂ 329 BlgNRÂ 26. GPÂ 21). 3 Das Bundesverwaltungsgericht hat das Erkenntnis vom 19.Â DezemberÂ 2019, W201Â 2101037-1/12E, erlassen und eine Abschrift des Erkenntnisses sowie den Zustellnachweis dem Verwaltungsgerichtshof vorgelegt.
4 Das Verfahren Ã¼ber den Fristsetzungsantrag war daher gemÃ¤ÃŸ Â§Â 38Â Abs.Â 4Â letzterÂ SatzÂ VwGG einzustellen.
5 Die Entscheidung Ã¼ber den Aufwandersatz grÃ¼ndet sich auf die Â§Â§Â 47Â ff, insbesondere die Â§Â§Â 58 Abs.Â 2 und 56Â Abs.Â 1 zweiterÂ SatzÂ VwGG, in Verbindung mit der VwGH-AufwandersatzverordnungÂ 2014. Ein Ersatz fÃ¼r eine EingabengebÃ¼hr war wegen der sachlichen Abgabenfreiheit (vgl.Â Â§Â 110Â ASVG) nicht zuzusprechen (vgl.Â VwGHÂ 12.10.2017, RoÂ 2017/08/0008). Wien,Â amÂ 3.Â FebruarÂ 2020