Document Number: JJT_20200224_OGH0002_0140NS00005_20A0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0140NS00005.20A.0224.000
Case Number: 14Ns5/20a
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1582502400000
Word Count: 172

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 24.Â FebruarÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Prof.Â Dr.Â Danek als Vorsitzenden sowie die HofrÃ¤tin des Obersten Gerichtshofs Mag.Â Hetlinger und den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Nordmeyer in der Straf- und Medienrechtssache der PrivatanklÃ¤gerin und Antragstellerin Petra S***** gegen den Angeklagten und Antragsgegner Holger V***** wegen des Vergehens der Ã¼blen Nachrede nach Â§Â 111 StGB und einer weiteren strafbaren Handlung sowie Â§Â 6 AbsÂ 1 und Â§Â 34 AbsÂ 1 MedienG, AZÂ 92Â HvÂ 58/19a des Landesgerichts fÃ¼r Strafsachen Wien, Ã¼ber den Antrag des Angeklagten und Antragsgegners auf Delegierung nach AnhÃ¶rung der Generalprokuratur gemÃ¤ÃŸ Â§Â 60 AbsÂ 1 SatzÂ 2 OGH-Geo.Â 2005 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Wien zurÃ¼ckgestellt.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Der Wohnsitz des Angeklagten und Antragsgegners im Sprengel eines anderen Gerichts (ONÂ 16 iVm ONÂ 15 und ONÂ 1 SÂ 4 und 6) ist ebensowenig ein wichtiger Grund im Sinn des Â§Â 39 AbsÂ 1 StPO wie der Umstand, dass sich der â€“ von der Mindestsicherung lebende â€“ Angeklagte die Kosten fÃ¼r die Anreise zum Landesgericht fÃ¼r Strafsachen Wien ersparen wÃ¼rde (RIS-Justiz RS0129146; RS0053539 [T7]).