Document Number: JJT_20201014_OGH0002_0020OB00160_20Y0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0020OB00160.20Y.1014.000
Case Number: 2Ob160/20y
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1602633600000
Word Count: 166

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den SenatsprÃ¤sidenten Dr.Â Veith als Vorsitzenden und den Hofrat Dr.Â Musger, die HofrÃ¤tin Dr.Â SolÃ© sowie die HofrÃ¤te Dr.Â Nowotny und Mag.Â Pertmayr als weitere Richter in der Verlassenschaftssache nach dem am *****Â 2018 verstorbenen Ing.Â Mag.Â W***** S*****, zuletzt *****, Ã¼ber den auÃŸerordentlichen Revisionsrekurs der erbantrittserklÃ¤rten Tochter MMag.Â C***** S*****, vertreten durch Mag.Â Thomas Klein, Rechtsanwalt in Graz, gegen den Beschluss des Landesgerichts fÃ¼r Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 22.Â JuliÂ 2020, GZÂ 42Â RÂ 129/20m-91, in nichtÃ¶ffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Akt wird dem Erstgericht zurÃ¼ckgestellt.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
[1] GemÃ¤ÃŸ Â§Â 89c AbsÂ 5 ZÂ 1 GOG sind RechtsanwÃ¤lte nach MaÃŸgabe der technischen MÃ¶glichkeiten zur Teilnahme am Elektronischen Rechtsverkehr (ERV) verpflichtet. Ein VerstoÃŸ gegen diese Bestimmung ist wie ein Formmangel zu behandeln, der zu verbessern ist (Â§Â 89c AbsÂ 6 GOG).
[2] Der auÃŸerordentliche Revisionsrekurs der durch einen Rechtsanwalt vertretenen Erbin wurde dem Erstgericht am 31.Â 8.Â 2020 per Telefax Ã¼bermittelt, weshalb die Verbesserung durch Einbringung des Rechtsmittelschriftsatzes im ERV aufzutragen ist (6Â ObÂ 63/20p; RS0128266).
[3] Zur DurchfÃ¼hrung dieses Verbesserungsverfahrens sind die Akten dem
Erstgericht zurÃ¼ckzustellen (RS0128266 [T23]).