Document Number: JJT_20201028_OGH0002_0140NS00053_20K0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0140NS00053.20K.1028.000
Case Number: 14Ns53/20k
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1603843200000
Word Count: 151

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 28.Â OktoberÂ 2020 durch die SenatsprÃ¤sidentin des Obersten Gerichtshofs Mag.Â Hetlinger als Vorsitzende sowie die HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Mann und Dr. Setz-Hummel in der Strafsache gegen ***** O***** K***** wegen des Vergehens der UrkundenfÃ¤lschung nach Â§Â 223 AbsÂ 2 StGB, AZÂ 5Â UÂ 108/19f des Bezirksgerichts Spittal an der Drau, Ã¼ber den Antrag des Angeklagten auf Delegierung nach AnhÃ¶rung der Generalprokuratur gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Graz zurÃ¼ckgestellt.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Der bloÃŸe Umstand, dass der Angeklagte in Wien wohnhaft ist und eine Anfahrt an das Ã¶rtlich zustÃ¤ndige Bezirksgericht fÃ¼r ihn daher mit hÃ¶heren Fahrtkosten verbunden wÃ¤re, stellt mit Blick darauf, dass die allenfalls zu ladenden Zeugen im Sprengel des zustÃ¤ndigen Bezirksgerichts aufhÃ¤ltig sind, keinen wichtigen Grund im Sinn des Â§Â 39 AbsÂ 1 StPO dar. Die nur ausnahmsweise zulÃ¤ssige (RIS-Justiz RS0053539) Delegierung kommt daher nicht in Betracht.