Document Number: JWT_2020210321_20200818L00
ECLI: ECLI:AT:VWGH:2020:RA2020210321.L00
Case Number: Ra 2020/21/0321
Application Type: Vwgh
Court: Verwaltungsgerichtshof (VwGH)
Decision Date: 1597708800000
Word Count: 117

Spruch
GemÃ¤ÃŸ Â§Â 30 Abs.Â 2Â VwGG wird dem Antrag stattgegeben.
BegrÃ¼ndung
1Â GemÃ¤ÃŸ Â§Â 30 Abs.Â 2Â VwGG hat der Verwaltungsgerichtshof auf Antrag des Revisionswerbers einer Revision aufschiebende Wirkung zuzuerkennen, wenn dem nicht zwingende Ã¶ffentliche Interessen entgegenstehen und nach AbwÃ¤gung der berÃ¼hrten Ã¶ffentlichen Interessen und Interessen anderer Parteien mit dem Vollzug des Erkenntnisses fÃ¼r den Revisionswerber ein unverhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸiger Nachteil verbunden wÃ¤re.
2Â Angesichts der vom Revisionswerber gefÃ¼hrten sozialen Beziehungen und seiner beruflichen TÃ¤tigkeit in Ã–sterreich erweist sich der Vollzug des Aufenthaltsverbotes noch vor Beendigung des Revisionsverfahrens als unverhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸig. Dass der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung zwingende Ã¶ffentliche Interessen entgegenstÃ¼nden, ist nicht ersichtlich, zumal dem Revisionswerber gemÃ¤ÃŸ Â§Â 70 Abs.Â 3Â FPG ein Durchsetzungsaufschub erteilt wurde.
3Â Dem Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung war daher stattzugeben.
Wien, am 18.Â AugustÂ 2020