Document Number: JJT_20200901_OGH0002_0140NS00042_20T0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0140NS00042.20T.0901.000
Case Number: 14Ns42/20t
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1598918400000
Word Count: 137

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 1.Â SeptemberÂ 2020 durch die SenatsprÃ¤sidentin des Obersten Gerichtshofs Mag.Â Hetlinger als Vorsitzende sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Nordmeyer und die HofrÃ¤tin des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Mann in der Strafsache gegen ***** M***** wegen des Vergehens des Betrugs nach Â§Â 146 StGB, AZÂ 4Â UÂ 14/17f des Bezirksgerichts Ried im Innkreis, Ã¼ber den Antrag des Ã¶ffentlichen AntrÃ¤gers auf Delegierung nach AnhÃ¶rung der Generalprokuratur gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Linz zurÃ¼ckgestellt.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Der Wohnsitz des Angeklagten im Sprengel eines anderen Gerichts allein stellt keinen wichtigen Grund im Sinn des Â§Â 39 AbsÂ 1 StGB dar (RIS-Justiz RS0129146). Mit Blick auf die bisherige Verantwortung des Angeklagten ist die Notwendigkeit der Vernehmung von im Sprengel des vorlegenden Gerichts wohnhaften Zeugen in der Hauptverhandlung nicht auszuschlieÃŸen.