Document Number: JJT_20200916_OGH0002_0130OS00036_20Y0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0130OS00036.20Y.0916.000
Case Number: 13Os36/20y
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1600214400000
Word Count: 259

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 16.Â SeptemberÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Prof.Â Dr.Â LÃ¤ssig als Vorsitzenden sowie die HofrÃ¤tin des Obersten Gerichtshofs Mag.Â Michel, den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Oberressl und die HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Brenner und Dr.Â Setz-Hummel in Gegenwart der SchriftfÃ¼hrerin Mag.Â PÃ¶ttinger in der Strafsache gegen Alois P***** und andere Beschuldigte wegen des Vergehens der Untreue nach Â§Â 153 AbsÂ 1 und 2 StGB aF und weiterer strafbarer Handlungen, AZÂ 5Â BlÂ 6/19v des Landesgerichts fÃ¼r Strafsachen Graz, Ã¼ber den Antrag des Sebastian N***** auf Erneuerung des Strafverfahrens nach Einsichtnahme der Generalprokuratur in die Akten in nichtÃ¶ffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der Antrag wird zurÃ¼ckgewiesen.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Mit Beschluss des Landesgerichts fÃ¼r Strafsachen Graz vom 1.Â JuliÂ 2019, AZÂ 5Â BlÂ 6/19v, wurde der von Sebastian N***** am 24.Â MaiÂ 2019 gestellte Antrag auf FortfÃ¼hrung des aufgrund seiner Anzeige von der Staatsanwaltschaft Graz zu AZÂ 22Â StÂ 47/14v gegen Alois P***** und andere Beschuldigte wegen des Vergehens der Untreue nach Â§Â 153 AbsÂ 1 und 2 StGBÂ aF und weiterer strafbarer Handlungen gefÃ¼hrten und gegen sÃ¤mtliche Beschuldigte gemÃ¤ÃŸ Â§Â 190 ZÂ 2 StPO eingestellten Ermittlungsverfahrens als unzulÃ¤ssig zurÃ¼ckgewiesen. Die dagegen gerichtete Beschwerde des Sebastian N***** wies das Oberlandesgericht Graz mit Beschluss vom 1.Â AugustÂ 2019, AZÂ 10Â BsÂ 202/19k, unter Hinweis auf Â§Â 196 AbsÂ 1 zweiter Halbsatz StPO als unzulÃ¤ssig zurÃ¼ck.
Der gegen diesen Beschluss gerichtete, von Sebastian N***** persÃ¶nlich beim Obersten Gerichtshof eingebrachte Antrag auf Erneuerung des Strafverfahrens wurde mit Beschluss des Obersten Gerichtshofs vom 29.Â JÃ¤nnerÂ 2020, AZÂ 13Â OsÂ 108/19k, mangels Antragslegitimation des Genannten als Anzeiger und Opfer zurÃ¼ckgewiesen.
Ebenso war in Ansehung seines erneuten, nunmehr von seiner Vertreterin unterfertigten Antrags vom 17.Â FebruarÂ 2020, beim Obersten Gerichtshof eingebracht am 19.Â AprilÂ 2020, vorzugehen (RIS-Justiz RS0126446 und RS0126176).