Document Number: JWT_2020130002_20200117L00
ECLI: ECLI:AT:VWGH:2020:RA2020130002.L00
Case Number: Ra 2020/13/0002
Application Type: Vwgh
Court: Verwaltungsgerichtshof (VwGH)
Decision Date: 1579219200000
Word Count: 125

Spruch
GemÃ¤ÃŸ Â§Â 30 Abs.Â 2Â VwGG wird dem Antra nicht stattgegeben.
BegrÃ¼ndung
1 Die Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung ist gemÃ¤ÃŸ Â§Â 30 Abs.Â 2Â VwGG unter anderem davon abhÃ¤ngig, dass nach AbwÃ¤gung aller berÃ¼hrten Interessen mit dem Vollzug des angefochtenen Bescheides fÃ¼r den Antragsteller ein unverhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸiger Nachteil verbunden wÃ¤re.
2 Die UnverhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸigkeit des Nachteils aus der Verpflichtung zu einer Geldleistung ist nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofes (vgl.Â den Beschluss eines verstÃ¤rkten Senates vom 25.Â FebruarÂ 1981, Slg.Nr.Â 10.381/A) schon im Antrag auf Zuerkennung aufschiebender Wirkung durch zahlenmÃ¤ÃŸige Angaben Ã¼ber die gesamten wirtschaftlichen VerhÃ¤ltnisse des Antragstellers zu konkretisieren. Erst die ausreichende und zudem glaubhaft dargetane Konkretisierung ermÃ¶glicht die vom Gesetz gebotene InteressenabwÃ¤gung.
3 Mangels konkreter Darstellung der wirtschaftlichen VerhÃ¤ltnisse des Antragstellers konnte dem Antrag auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung nicht stattgegeben werden.
Wien, am 17.Â JÃ¤nnerÂ 2020