Document Number: JJT_20200414_OGH0002_0120OS00033_20Z0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0120OS00033.20Z.0414.000
Case Number: 12Os33/20z (12Os34/20x)
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1586822400000
Word Count: 191

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 14.Â AprilÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Dr.Â SolÃ© als Vorsitzenden sowie durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Oshidari und die HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Michel-Kwapinski, Dr.Â Brenner und Dr.Â Setz-Hummel in der Strafsache gegen Matthias G***** wegen des Vergehens der Ã¼blen Nachrede nach Â§Â 111 AbsÂ 1 StGB und einer weiteren strafbaren Handlung Ã¼ber die Beschwerden der Vanessa J***** gegen die BeschlÃ¼sse des Oberlandesgerichts Graz vom 13.Â JÃ¤nnerÂ 2020, AZÂ 9Â BsÂ 468/19w, und vom 17.Â FebruarÂ 2020, AZÂ 9Â BsÂ 15/20d, nach Einsichtnahme durch die Generalprokuratur in die Akten gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die Beschwerden werden zurÃ¼ckgewiesen.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Mit den angefochtenen BeschlÃ¼ssen wies das Oberlandesgericht Graz die Beschwerde der Vanessa J***** gegen den Beschluss des Landesgerichts fÃ¼r Strafsachen Graz vom 30.Â OktoberÂ 2019, AZÂ 26Â BlÂ 1/19p, mit welchem der Antrag der BeschwerdefÃ¼hrerin auf FortfÃ¼hrung des von der Staatsanwaltschaft eingestellten Ermittlungsverfahrens gegen Matthias G***** zurÃ¼ckgewiesen worden war, gemÃ¤ÃŸ Â§Â 196 AbsÂ 2 erster Satz StPO zurÃ¼ck und gab der Beschwerde gegen die Auferlegung eines Pauschalkostenbeitrags (Â§Â 196 AbsÂ 2 zweiter Satz StPO) nicht Folge. Die gegen beide BeschlÃ¼sse erhobenen Beschwerden waren zurÃ¼ckzuweisen, weil die Strafprozessordnung gegen solche Entscheidungen kein Rechtsmittel vorsieht (Â§Â 196 AbsÂ 1 erster Satz StPO; Â§Â 87 AbsÂ 1 StPO).