Document Number: JJT_20200226_OGH0002_0030OB00025_20B0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0030OB00025.20B.0226.000
Case Number: 3Ob25/20b
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1582675200000
Word Count: 249

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Hofrat Dr.
Roch als Vorsitzenden sowie den Hofrat Priv.-Doz.Â Dr.Â Rassi und die HofrÃ¤tinnen Dr.Â Weixelbraun-Mohr, Dr.Â Kodek und Mag.Â Wessely-KristÃ¶fel als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1.Â Dr.Â D*****, 2.Â D*****, 3.Â P*****, 4.Â Dr.Â J*****, 5.Â Dr.Â S*****, 6.Â S*****, 7.Â Mag.Â J*****, 8.Â L*****, 9.Â H*****, 10.Â P*****, 11.Â V*****, alle vertreten durch Dr.Â Peter Eigenthaler, Rechtsanwalt in Lilienfeld, gegen die beklagte Partei C*****, vertreten durch Mag.Â Alfred Schneider, Rechtsanwalt in Lilienfeld, wegen 14.352Â EURÂ sA und RÃ¤umung, Ã¼ber die auÃŸerordentliche Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Landesgerichts St.Â PÃ¶lten als Berufungsgericht vom 16.Â OktoberÂ 2019, GZÂ 7Â RÂ 99/19t-61, den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die auÃŸerordentliche Revision wird gemÃ¤ÃŸ Â§Â 508a AbsÂ 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des Â§Â 502 AbsÂ 1 ZPO zurÃ¼ckgewiesen.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
1.Â Mit seinem Vorwurf, das Berufungsgericht habe sich nicht nÃ¤her mit seinem Einwand auseinandergesetzt, wonach die im Mietvertrag vereinbarte gÃ¤nzliche ÃœberwÃ¤lzung der Erhaltungspflicht auf ihn als Bestandnehmer wegen VerstoÃŸes gegen Â§Â 9 KSchG unwirksam sei, Ã¼bersieht der Revisionswerber, dass das Berufungsgericht diese Frage wegen der â€“ in dritter Instanz nicht mehr anfechtbaren â€“ Negativfeststellung zur HÃ¶he der von ihm getÃ¤tigten Aufwendungen â€“ und damit seiner allfÃ¤lligen GegenforderungÂ â€“ als nicht relevant ansah. Welche konkreten ergÃ¤nzenden Feststellungen zu treffen gewesen wÃ¤ren, die in die Beurteilung seiner Gegenforderung einflieÃŸen hÃ¤tten mÃ¼ssen, ist dem Rechtsmittel nicht zu entnehmen.
2.Â Dem Beklagten gelingt es auch nicht, die Relevanz des von ihm behaupteten Verfahrensmangels â€“ dass nÃ¤mlich das Berufungsgericht seinen Einwand der verglichenen Rechtssache ohne vorherige ErÃ¶rterung als unschlÃ¼ssig beurteilte â€“ darzutun (RS0116273), weil er nicht ausfÃ¼hrt, welches ergÃ¤nzende Vorbringen er zur SchlÃ¼ssigstellung dieser Einrede erstatten hÃ¤tte kÃ¶nnen.