Document Number: JJT_20200902_OGH0002_0030OB00130_20V0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0030OB00130.20V.0902.000
Case Number: 3Ob130/20v
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1599004800000
Word Count: 173

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat Dr.Â Roch als Vorsitzenden sowie den Hofrat Hon.-Prof.Â PDÂ Dr.Â Rassi, die HofrÃ¤tinnen Dr.Â Weixelbraun-Mohr und Dr.Â Kodek und den Hofrat Dr.Â Stefula als weitere Richter in der Rechtssache des Antragstellers I*****, vertreten durch Mag.Â Gerhard Walzl, Rechtsanwalt in Wien, gegen die Antragsgegner 1.Â M*****, 2.Â M*****, 3.Â I*****, 4.Â D*****, 5.Â A*****, alle vertreten durch Dr.Â Karl Grigkar, Rechtsanwalt in Wien, wegen 32.766,63Â EURÂ sA, Ã¼ber den auÃŸerordentlichen Revisionsrekurs des Antragstellers gegen den Beschluss des Landesgerichts fÃ¼r Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 15.Â AprilÂ 2020, GZÂ 39Â RÂ 377/19h-42, den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Der auÃŸerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des Â§Â 62 AbsÂ 1 AuÃŸStrG zurÃ¼ckgewiesen.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
[1] Dass das Rekursgericht den vom Antragsteller (gemÃ¤ÃŸ Â§Â 838a ABGB im auÃŸerstreitigen Verfahren) geltend gemachten Bereicherungsanspruch verneinte, begrÃ¼ndet keine erhebliche Rechtsfrage:
[2] Selbst wenn man die vom Erstgericht zur Rechtsgrundlosigkeit der Belastung des Antragstellers mit (anteiligen) KreditrÃ¼ckzahlungsraten getroffene Feststellung als Negativfeststellung ansehen wollte, ginge diese zu seinen Lasten. Nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung hat nÃ¤mlich der BereicherungsklÃ¤ger alle Voraussetzungen seiner Bereicherungsklage zu beweisen; auch die Beweislast fÃ¼r die Rechtsgrundlosigkeit liegt daher beim RÃ¼ckfordernden (RS0033564 [T1]; jÃ¼ngst ausfÃ¼hrlich 4Â ObÂ 115/17s mwN).