Document Number: JJT_20201221_OGH0002_0010OB00224_20B0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0010OB00224.20B.1221.000
Case Number: 1Ob224/20b
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1608508800000
Word Count: 226

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den SenatsprÃ¤sidenten Univ.-Prof.Â Dr.Â Bydlinski als Vorsitzenden sowie die HofrÃ¤te und die HofrÃ¤tin Mag.Â Wurzer, Mag.Â Dr.Â Wurdinger, Dr.Â Hofer-Zeni-Rennhofer und Dr.Â Parzmayr als weitere Richter in der Rechtssache klagenden Partei B*****, vertreten durch Dr.Â Harald Hauer, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagte Partei S***** GmbH in Liquidation, *****, vertreten durch die Petsch Frosch Klein Arturo RechtsanwÃ¤lte OG, Wien, wegen 38.236,58Â EURÂ sA und Feststellung, Ã¼ber die auÃŸerordentliche Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht vom 28.Â OktoberÂ 2020, GZÂ 3Â RÂ 51/20x-50, mit dem das Urteil des Handelsgerichts Wien vom 24.Â JuliÂ 2020, GZÂ 34Â CgÂ 51/18h-45, bestÃ¤tigt wurde, in nicht Ã¶ffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die auÃŸerordentliche Revision wird gemÃ¤ÃŸ Â§Â 508a AbsÂ 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des Â§Â 502 AbsÂ 1 ZPO zurÃ¼ckgewiesen.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
[1] Die KlÃ¤gerin macht in ihrer auÃŸerordentlichen Revision allein geltend, sie habe bereits in ihrer Berufung gerÃ¼gt, dass das vom Erstgericht abgefÃ¼hrte Verfahren deshalb mangelhaft geblieben sei, weil ihrem Antrag auf Einholung eines Obergutachtens â€žkeine Folge gegebenâ€œ worden sei. Diesen behaupteten Verfahrensmangel erster Instanz hat das Berufungsgericht mit ausfÃ¼hrlicher BegrÃ¼ndung verneint.
[2] Ein vom Gericht zweiter Instanz verneinter angeblicher Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens kann aber â€“ worauf die KlÃ¤gerin schon vom Berufungsgericht hingewiesen wurde â€“ nach stÃ¤ndiger Rechtsprechung, die die Revisionswerberin gar nicht in Frage stellt, in der Revision nicht mehr geltend gemacht werden (RS0042963; RS0106371).
[3] Einer weiteren BegrÃ¼ndung bedarf es nicht (Â§Â 510 AbsÂ 3 ZPO).