Document Number: JJT_20201218_OGH0002_0020OB00161_20W0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0020OB00161.20W.1218.000
Case Number: 2Ob161/20w
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1608249600000
Word Count: 186

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den SenatsprÃ¤sidenten Dr.Â Veith als Vorsitzenden, den Hofrat Dr.Â Musger, die HofrÃ¤tin Dr.Â SolÃ© und die HofrÃ¤te Dr.Â Nowotny und Mag. Pertmayr als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1.Â P*****, und 2.Â Ã–*****, beide vertreten durch AnwaltssocietÃ¤t Sattlegger, Dorninger, Steiner & Partner in Linz, gegen die beklagte Partei R*****, vertreten durch Dr.Â Peter Lindinger und Dr.Â Andreas Pramer, RechtsanwÃ¤lte in Linz, wegen 75.290,81Â EURÂ sA, Ã¼ber die auÃŸerordentliche Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Linz als Berufungsgericht vom 7.Â JuliÂ 2020, GZÂ 1Â RÂ 9/20d-134, in nichtÃ¶ffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die auÃŸerordentliche Revision wird gemÃ¤ÃŸ Â§Â 508a AbsÂ 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des Â§Â 502 AbsÂ 1 ZPO zurÃ¼ckgewiesen.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
Das Berufungsgericht hat sein rechtskrÃ¤ftiges und daher bindendes Zwischenurteil vom 22.Â 3.Â 2017 damit begrÃ¼ndet, dass den KlÃ¤gerinnen der Ersatz der geltend gemachten Sanierungskosten, also das ErfÃ¼llungsinteresse, aufgrund einer Warnpflichtverletzung durch die Beklagte dem Grunde nach zusteht. Eine NachprÃ¼fung der Richtigkeit dieses Haftungsgrundes ist im Verfahren Ã¼ber die AnspruchshÃ¶he nicht mehr mÃ¶glich. Wenn aber den KlÃ¤gerinnen demnach das ErfÃ¼llungsinteresse zusteht, stellt sich die in der Revision aufgeworfene Frage der â€žSowiesokostenâ€œ nicht mehr (vgl dazu 2Â ObÂ 206/16g; 2Â ObÂ 230/17p; 10Â ObÂ 48/19k; RS0117792).