Document Number: JJT_20201229_OGH0002_0140NS00081_20B0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0140NS00081.20B.1229.000
Case Number: 14Ns81/20b
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1609200000000
Word Count: 137

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 29.Â DezemberÂ 2020 durch die SenatsprÃ¤sidentin des Obersten Gerichtshofs Mag.Â Hetlinger als Vorsitzende sowie die HofrÃ¤te des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Nordmeyer und Dr.Â Mann in der Strafsache gegen Peter V***** wegen des Vergehens der KÃ¶rperverletzung nach Â§Â 83 AbsÂ 1 StGB und weiterer strafbarer Handlungen, AZÂ 8Â UÂ 103/15f des Bezirksgerichts Leopoldstadt Ã¼ber den Antrag des Angeklagten auf Delegierung nach AnhÃ¶rung der Generalprokuratur gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Wien zurÃ¼ckgestellt.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
[1] Der Wohnsitz des Angeklagten im Sprengel eines anderen Gerichts ist fÃ¼r sich kein wichtiger Grund im Sinn des Â§Â 39 AbsÂ 1 StPO (RIS-Justiz RS0129146). Im Ãœbrigen ist die Notwendigkeit der Vernehmung von im Sprengel des zustÃ¤ndigen Gerichts lebenden Zeugen in der Hauptverhandlung mit Blick auf die bisherige Verantwortung des Angeklagten nicht auszuschlieÃŸen.