Document Number: JJT_20200227_OGH0002_008OBA00021_20A0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:008OBA00021.20A.0227.000
Case Number: 8ObA21/20a
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1582761600000
Word Count: 196

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den SenatsprÃ¤sidenten Hon.-Prof.Â Dr.Â Kuras als Vorsitzenden, die HofrÃ¤tinnen Dr.Â Tarmann-Prentner und Mag.Â Korn als weitere Richter sowie die fachkundigen Laienrichter Johannes PÃ¼ller (aus dem Kreis der Arbeitgeber) und Mag.Â Michaela Puhm (aus dem Kreis der Arbeitnehmer) in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei W***** K*****, vertreten durch Mag.Â JÃ¼rgen Dorner, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagte Partei J***** GmbH, *****, vertreten durch Dr.Â Peter LÃ¶sch Rechtsanwalts GmbH in Wien, wegen KÃ¼ndigungsanfechtung, Ã¼ber die auÃŸerordentliche Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Wien als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 19.Â DezemberÂ 2019, GZÂ 10Â RaÂ 83/19b-28, in nichtÃ¶ffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Die auÃŸerordentliche Revision wird gemÃ¤ÃŸ Â§Â 2 ASGG, Â§Â 508a AbsÂ 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des Â§Â 502 AbsÂ 1 ZPO zurÃ¼ckgewiesen.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
Die Revision unternimmt den in dritter Instanz unzulÃ¤ssigen Versuch, die Tatsachenfeststellungen zu bekÃ¤mpfen, in einem ihrem Prozessstandpunkt gÃ¼nstigen Sinn zu hinterfragen und ergÃ¤nzend auszulegen. Mit diesen AusfÃ¼hrungen wird aber keine erhebliche Rechtsfrage im Sinn des Â§Â 502 AbsÂ 1 ZPO dargelegt.
Ausgehend vom tatsÃ¤chlich festgestellten Sachverhalt ist die Rechtsansicht der Vorinstanzen, dass der Beklagten der Beweis erheblich nachteiliger UmstÃ¤nde im Sinn des Â§Â 105 AbsÂ 3 ZÂ 2 litÂ a ArbVG nicht gelungen ist, keineswegs unvertretbar.