Document Number: JWT_2020180254_20201104L00
ECLI: ECLI:AT:VWGH:2020:RA2020180254.L00
Case Number: Ra 2020/18/0254
Application Type: Vwgh
Court: Verwaltungsgerichtshof (VwGH)
Decision Date: 1604448000000
Word Count: 143

Spruch
GemÃ¤ÃŸ Â§Â 30 Abs.Â 2Â VwGG wird den AntrÃ¤gen stattgegeben.
BegrÃ¼ndung
1Â In der gegenstÃ¤ndlichen Asylangelegenheit verbanden die Revisionswerber ihre Revision mit AntrÃ¤gen auf Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung.
2Â Das Bundesamt fÃ¼r Fremdenwesen und Asyl hat zu diesen AntrÃ¤gen keine Stellungnahme abgegeben.
3Â GemÃ¤ÃŸ Â§Â 30 Abs.Â 2 ersterÂ SatzÂ VwGG hat der Verwaltungsgerichtshof auf Antrag des Revisionswerbers die aufschiebende Wirkung mit Beschluss zuzuerkennen, wenn dem nicht zwingende Ã¶ffentliche Interessen entgegenstehen und nach AbwÃ¤gung der berÃ¼hrten Ã¶ffentlichen Interessen und Interessen anderer Parteien mit dem Vollzug des angefochtenen Erkenntnisses fÃ¼r den Revisionswerber ein unverhÃ¤ltnismÃ¤ÃŸiger Nachteil verbunden wÃ¤re.
4Â Letzteres wird in den gegenstÃ¤ndlichen AntrÃ¤gen geltend gemacht und kann auf der Grundlage des angefochtenen Erkenntnisses nicht von vornherein als unzutreffend angesehen werden. Da keine zwingenden oder zumindest Ã¼berwiegenden Ã¶ffentlichen Interessen zu erkennen sind (Interessen anderer Parteien kommen fallbezogen nicht in Betracht), die der Zuerkennung der aufschiebenden Wirkung entgegenstÃ¼nden, war den AntrÃ¤gen stattzugeben.
Wien, am 4.Â NovemberÂ 2020