Document Number: JJT_20201204_OGH0002_0140NS00074_20Y0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0140NS00074.20Y.1204.000
Case Number: 14Ns74/20y
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1607040000000
Word Count: 134

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 4.Â DezemberÂ 2020 durch die SenatsprÃ¤sidentin des Obersten Gerichtshofs Mag.Â Hetlinger als Vorsitzende sowie die HofrÃ¤te des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Nordmeyer und Dr.Â Haslwanter in der Strafsache gegen ***** A***** wegen des Vergehens der gefÃ¤hrlichen Drohung nach Â§Â 107 AbsÂ 1 und AbsÂ 2 StGB, AZÂ 39Â HvÂ 136/20z des Landesgerichts Wels, Ã¼ber den Antrag des Angeklagten auf Delegierung nach AnhÃ¶rung der Generalprokuratur gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Linz zurÃ¼ckgestellt.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Ein wichtiger Grund iSd Â§Â 39 AbsÂ 1 StPO liegt im Hinblick darauf, dass die Zeugin im Sprengel des Landesgerichts Wels wohnhaft ist, nicht vor. Zudem fehlt es in Betreff der angedachten Vernehmung dieser Zeugin per Videokonferenz am EinverstÃ¤ndnis oder Ã¼bereinstimmenden Antrag der Verfahrensparteien iSd Â§Â 247a AbsÂ 1 zweiter Satz StPO (RIS-Justiz RS0131757).