Document Number: JJT_20201008_OGH0002_0030OB00112_20X0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0030OB00112.20X.1008.000
Case Number: 3Ob112/20x
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1602115200000
Word Count: 231

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Roch als Vorsitzenden sowie den Hofrat Hon.-Prof.Â PDÂ Dr.Â Rassi, die HofrÃ¤tinnen Dr.Â Weixelbraun-Mohr und Dr.Â Kodek und den Hofrat Dr.Â Stefula als weitere Richter in der Exekutionssache der betreibenden Partei N*****, vertreten durch Dr.Â Meinrad Einsle ua, RechtsanwÃ¤lte in Bregenz, gegen die verpflichteten Parteien 1.Â B*****, 2.Â D*****, 3.Â C*****, die drittverpflichtete Partei vertreten durch Dr.Â Edgar Veith, Rechtsanwalt in GÃ¶tzis, wegen RÃ¤umung (Â§Â 156 AbsÂ 2 EO), Ã¼ber den auÃŸerordentlichen Revisionsrekurs der drittverpflichteten Partei gegen den Beschluss des Landesgerichts Feldkirch als Rekursgericht vom 27.Â FebruarÂ 2020, GZÂ 2Â RÂ 41/20z-60, mit dem der Beschluss des Bezirksgerichts Dornbirn vom 16.Â JÃ¤nnerÂ 2020, GZÂ 25Â EÂ 1936/19f-41, abgeÃ¤ndert und der Rekurs der drittverpflichteten Partei dagegen zurÃ¼ckgewiesen wurde, den
Beschluss
gefasst:
Spruch
I.Â Der Revisionsrekurs wird, soweit er sich gegen die ZurÃ¼ckweisung des Rekurses der drittverpflichteten Partei richtet (Punkt 1. der Rekursentscheidung), gemÃ¤ÃŸ Â§Â 78 EO iVm Â§Â 526 AbsÂ 2 SatzÂ 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des Â§Â 528 AbsÂ 1 ZPO zurÃ¼ckgewiesen (Â§Â 528a iVm Â§Â 510 AbsÂ 3 ZPO).
II.Â Im Ãœbrigen wird der Revisionsrekurs, soweit er sich dagegen richtet, dass dem Rekurs der betreibenden Partei Folge gegeben und der erstgerichtliche Beschluss abgeÃ¤ndert wurde (PunktÂ 2. der Rekursentscheidung) zurÃ¼ckgewiesen.
BegrÃ¼ndung:
Rechtliche Beurteilung
[1] zu II.Â Durch die â€“ dem Rekurs des Betreibenden stattgebende â€“ AbÃ¤nderung des erstgerichtlichen Beschlusses (Abweisung des Aufschiebungsantrags der ExzindierungsklÃ¤gerin) mit dem angefochtenen Beschluss ist der Drittverpflichtete nicht beschwert (RIS-Justiz RS0112648). Eine Erhebung des Rechtsmittels als gesetzlicher Vertreter der Aufschiebungswerberin kommt schon deshalb nicht in Betracht, weil diese mittlerweile volljÃ¤hrig wurde.