Document Number: JJT_20201014_OGH0002_0120NS00117_20G0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0120NS00117.20G.1014.000
Case Number: 12Ns117/20g
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1602633600000
Word Count: 301

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 14.Â OktoberÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Dr.Â SolÃ© als Vorsitzenden sowie durch die HofrÃ¤te des Obersten Gerichtshofs Hon.-Prof.Â Dr.Â Oshidari und Dr.Â Haslwanter in der Strafsache gegen Wolfgang K***** wegen des Verbrechens des Mordes nach Â§Â 75 StGB, AZÂ 12Â HvÂ 22/19g des Landesgerichts fÃ¼r Strafsachen Graz, Ã¼ber den Antrag auf Ablehnung des SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs *****, der VizeprÃ¤sidentin des Obersten Gerichtshofs *****, der HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs ***** und ***** und des Hofrats des Obersten Gerichtshofs ***** wegen AusschlieÃŸung gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
SenatsprÃ¤sident des Obersten Gerichtshofs *****, VizeprÃ¤sidentin des Obersten Gerichtshofs *****, HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs ***** und ***** und Hofrat des Obersten Gerichtshofs ***** sind von der Entscheidung Ã¼ber die â€žBeschwerde sowie den Widerspruchâ€œ des Wolfgang K***** gegen den Beschluss des Obersten Gerichtshofs vom 27.Â JuliÂ 2020, GZÂ 11Â OsÂ 72/20b-5, und den Antrag des Genannten auf GewÃ¤hrung von Verfahrenshilfe nicht ausgeschlossen.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Der Oberste Gerichtshof hat zu AZÂ 11Â NsÂ 65/20b Ã¼ber die â€žBeschwerdeâ€œ und den â€žWiderspruchâ€œ gegen den im Spruch genannten Beschluss sowie Ã¼ber den unter einem gestellten Verfahrenshilfeantrag des Wolfgang K***** zu entscheiden. SenatsprÃ¤sident des Obersten Gerichtshofs *****, VizeprÃ¤sidentin des Obersten Gerichtshofs *****, HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs ***** und ***** und Hofrat des Obersten Gerichtshofs ***** sind die Mitglieder des dafÃ¼r zustÃ¤ndigen SenatsÂ 11. Sie haben an der in Rede stehenden Entscheidung des Obersten Gerichtshofs mitgewirkt, mit der die Beschwerde des Wolfgang K***** gegen einen Beschluss des Oberlandesgerichts Graz im hier gegenstÃ¤ndlichen Verfahren zurÃ¼ckgewiesen wurde. Die BegrÃ¼ndung des Ablehnungsantrags besteht in einer Kritik an dieser Beschlussfassung.
Allein der Umstand, dass sie Ã¼ber die Beschwerde des Antragstellers abschlÃ¤gig entschieden haben, stellt aber keinen Grund dar, bei einem verstÃ¤ndig wÃ¼rdigenden objektiven Beurteiler nahe liegende Zweifel an der Unvoreingenommenheit und Unparteilichkeit ihrer Dienstverrichtung im Sinne des Â§Â 43 AbsÂ 1 ZÂ 3 StPO zu wecken (RIS-Justiz RS0096862; LÃ¤ssig, WK-StPO Â§Â 43 RzÂ 10, 12).