Document Number: JJT_20200217_OGH0002_0130NS00006_20S0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0130NS00006.20S.0217.000
Case Number: 13Ns6/20s
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1581897600000
Word Count: 143

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 17.Â FebruarÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Prof.Â Dr.Â LÃ¤ssig als Vorsitzenden sowie den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Oberressl und die HofrÃ¤tin des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Brenner in der Strafsache gegen Susanne B***** wegen des Vergehens der mehrfachen Ehe nach Â§Â§Â 15, 192 StGB, AZÂ 36Â HvÂ 151/19d des Landesgerichts Salzburg, Ã¼ber den Antrag der Angeklagten auf Delegierung nach AnhÃ¶rung der Generalprokuratur gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-Geo 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Linz zurÃ¼ckgestellt.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Ein wichtiger Grund, aus dem allein gemÃ¤ÃŸ Â§Â 39 StPO die VerÃ¤nderung des gesetzlichen Richters (ArtÂ 83 AbsÂ 2 B-VG) ausnahmsweise zulÃ¤ssig wÃ¤re, wird mit dem Vorbringen, der Angeklagten sei â€žbislang kein Strafantrag Ã¼bermitteltâ€œ worden (siehe aber ONÂ 1 SÂ 5; vgl ONÂ 26) und die Berichterstattung Ã¼ber den vorliegenden Straffall in regionalen Medien sei fÃ¼r die Angeklagte belastend, nicht dargetan.