Document Number: JJT_20200703_OGH0002_0140NS00030_20B0000_000
ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2020:0140NS00030.20B.0703.000
Case Number: 14Ns30/20b
Application Type: Justiz
Court: OGH
Decision Date: 1593734400000
Word Count: 118

Kopf
Der Oberste Gerichtshof hat am 3.Â JuliÂ 2020 durch den SenatsprÃ¤sidenten des Obersten Gerichtshofs Prof.Â Dr.Â Danek als Vorsitzenden sowie die HofrÃ¤tinnen des Obersten Gerichtshofs Dr.Â Mann und Dr.Â Setz-Hummel in der Strafsache gegen Jalal N***** wegen des Vergehens der sexuellen BelÃ¤stigung und Ã¶ffentlichen geschlechtlichen Handlungen nach Â§Â 218 AbsÂ 1 ZÂ 2 StGB, AZÂ 11Â UÂ 83/20f des Bezirksgerichts Schwechat Ã¼ber den Antrag des Angeklagten auf Delegierung nach AnhÃ¶rung der Generalprokuratur gemÃ¤ÃŸ Â§Â 62 AbsÂ 1 zweiter Satz OGH-GeoÂ 2019 den
Beschluss
gefasst:
Spruch
Dem Antrag wird nicht Folge gegeben.
Die Akten werden dem Oberlandesgericht Wien zurÃ¼ckgestellt.
GrÃ¼nde:
Rechtliche Beurteilung
Der bloÃŸe Umstand, dass der Angeklagte in O***** wohnhaft ist, stellt keinen wichtigen Grund iSd Â§Â 39 AbsÂ 1 StPO dar. Die nur ausnahmsweise zulÃ¤ssige (RIS-Justiz RS0053539) Delegierung kommt daher nicht in Betracht.